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WEINFELDER w w w. w e i n f e l d e r p o s t . c o m

Weinfelder POST – Ihre Monatszeitung

Juni 2011

5. historischer handwerkermarkt

im tdS-Fieber

Am 2./3. Juni findet auf Schloss wellenberg auf 5000 m Fläche ein histoischer handwerker- und warenmarkt statt. S. 4

der etappenort Bischofszell (24. bis 16. Juni). S. 3

2

Die Rosenstadt mit der grössten Rosenschau der Schweiz 50 Rosengärten und Rosenarrangements werden die barocke Altstadt von Bischofszell auch dieses Jahr vom 23. Juni bis 1. Juli wieder in ein märchenhaftes Rosenmeer verwandeln. Die Blütenpracht sowie ein erlesenes Kulturprogramm locken wie jedes Jahr wieder tausende Besucher in die Rosenstadt. Die Curau AG Weinfelden, Spezialistin für einblasbare Dämmungen, hat sich zu einem schweizweit tätigen Unternehmen mit insgesamt 22 Mitarbeitenden entwickelt. Nachdem sie bereits im Jahr 2000 in Biel eine Geschäftsstelle eröffnet hatte, hat der Verwaltungsrat beschlossen, in diesem Jahr eine weitere Filiale im Kanton Aargau zu gründen S. 25

Stellenmarkt

S. 16

AloiS SchwAGeR

B

ereits zum 11. Mal findet sie statt, die Rosen- und Kulturwoche in Bischofszell. 2012 steht sie unter dem Motto «Nostalgie». Diesem Thema ist am 24. Juni ein eigener Tag gewidmet. Im Rahmen der feierlichen Eröffnungsfeier am 23. Juni werden die «Rosen an der Stadtmauer» oberhalb beim Känzeli offziell eingeweiht. Sie stammen von der Rosen-Union aus dem Rosendorf Steinfurth (Stadtteil von Bad Nauheim (D). Eine Delegation des Spenders mit Stadtrat Gerhard Hahn und der Rosenkönigin Henrike Duda von Steinfurth an der Spitze werden zur Eröffnungsfeier und zur Einweihung der Rosen an der Stadtmauer erwartet.

Vielfältiges Kulturprogramm Rund 20 Konzerte verschiedenster Stilrichtungen erwarten die Gäste (siehe Veranstaltun-

tausende von Rosen, kunstvoll arrangiert, schmücken die barocke Bischofszeller Altstadt. gen, S. 28). Ausstellungen zum Thema Rosen finden sich in der ganzen Altstadt: In der Galerie Stäcker, Neugasse 2, «Rosen überall»; im Rathaus, «In voller Blüte»; an der Marktgasse 12,

«Bella Rosa»; Marktgasse 16-18, «Made in Thurgau»; im Museum, Marktgasse 4, «Rose in Klöppelspitze», «Ex Libris Bea Thalmann», «143 Wagnisse» und «Frank Alge»; Hirschen-

Bild zVg

platz 2, «Hand-Werk-Statt und Webatelier»; ; an der Bahnhofstrasse 4, «Rosiges Kunsthandwerk»; an der Sonnenstrasse 7: Skulpturen – Objekte – Figuren. FoRtSetzUNG AUF Seite 6


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Juni 2012

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TOUR dE SUISSE IN BISCHOFSZELL: 14. JUNI ZIELANKUNFT dER 6. ETAPPE; 16. JUNI START ZUR 8. ETAPPE

Radsportfest in Bischofszell – Start und Ziel der TdS die Tour de Suisse, der grösste nationale Sportanlass, gastiert im Juni in Bischofszell. Auf dem Weg in die Rosenstadt passieren die Rad-Profis auch die Region Weinfelden. In Bischofszell, dem Zielort der 6. Etappe, donnerstag, 14. Juni, und Startort zur 8. Etappe, Samstag, 16. Juni, herrscht drei Tage Radsportfieber, wird doch der Freitag dazu genutzt, den ersten Schüler-Velotag durchzuführen.

D

ie Rosenstadt Bischofszell strebt Mitte Juni ein ähnliches Volksfest an, wie 1995 Weinfelden, als die Tour de Suisse im Herzen des Kantons Thurgau für eine Etappenankunft und ein Zeitfahren zu Gast war. Noch heute schwärmt Kurt Betschart, technischer Leiter der Rundfahrt, von diesem Event. Die Bilder seien ihm noch immer in bester Erinnerung. «Das waren Zustände wie in Belgien», schwärmt er. «Das Publikum stand dicht gedrängt am Strassenrand und sorgte für eine unglaubliche Stimmung. So etwas habe ich in der Schweiz selten erlebt!», meint der ehemalige Radprofi, der 16 Jahre an der Seite von Bruno Risi zahlreiche grosse Erfolge feiern durfte. Beim dritten Mal ins Ziel Bischofszell strebt ein ebensolches Volksfest an, wenn die Tour de Suisse ab Donnerstag, 14.

Stadtammann Josef Mattle (l.) und Sicherheitschef Guido Peterhans (r.) klären mit dem technischen direktor Bild zVg der TdS, Kurt Betschart, Besonderheiten an der Rennstrecke. Juni in Bischofszell gastiert. Von Weinfelden nach Amriswil über Schocherswil, Zihlschlacht, Sitterdorf und hinauf in die Bischofszeller Altstadt führt der Schlussabschnitt der 6. Etappe,

Erster Schüler-Velotag

Freitag, 15. Juni – die Kinder- und Jugendlichen reisen per Velo in die Bischofszeller Altstadt. Hauptschauplatz ist der Obertorplatz,einige Aktivitätten werden beim Hoffnungsgut-Schulhaus und beim Sandbänkli stattfinden. die Schülerinnen und Schüler haben von 9 bis 15 Uhr Gelegenheit, klassenweise verschiedene Posten anzufahren. Sie werden dabei von ihren Lehrpersonen begleitet. Es gilt, knifflige Fahrtrainings zu absolvieren oder die eigene Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen. Letztlich hat die Veranstaltung zum Ziel, die Schüler für das richtige Verhalten im Strassenverkehr zu sensibilisieren.

die um 12.30 Uhr im aargauischen Wittnau startet. Die Tour wird Weinfelden um etwa 15.15 Uhr von Märstetten her passieren. Noch vor 16 Uhr wird der Tross ein erstes Mal in Bischofszell eintreffen. Die Strecke führt von der Grabenstrasse über den Grubplatz, die Obergasse hinauf in den Zielraum am Obertor. «Die Etappen-Ankunft in Bischofszell ist für die Zuschauer besonders attraktiv,» sagt Kurt Betschart. Dies, weil das FahrerFeld das Ziel in Bischofszell nach einer Zusatzschlaufe über Hauptwil–Waldkirch–Häggenschwil-Amriswil kurz nach 16.30 Uhr ein zweites Mal passieren wird, um sich danach nochmals auf diese Zusatz-

schlaufe zu begeben. Für den Finish werden die Fahrer schliesslich um etwa 17 Uhr wiederum in Bischofszell erwartet. «Die Entscheidung dürfte auf der Zusatzschlaufe in den Steigungen fallen», meint Kurt Betschart. Bischofszell wird nicht nur am Donnerstag im Fokus der Radsportfans sein. Nach einem Zeitfahren am Freitag kehrt die Tour für den Start zur 8. Etappe nach Bischofszell zurück. Der Startschuss fällt am Samstag zur Mittagszeit auf dem Obertorplatz. Das Schweizer Fersehen überträgt das Rennen ab 15.30 Uhr live. Weitere Informationen: http://www.tds-bischofszell.ch as/pd ■

Liebe Leserinnen LeserInnen und Leser 45b_Box_Grundschrift_mit_ Menschen wollen heute in Abstand_nach, 45b_Box_ ihrer Freizeit etwas erleben. Grundschrift_mit_Abstand_ Wer heute im Freizeitbereich nach. Anlass organisiert, muss einen sich darum, um erfolgreich zu 45b_Box_Grundschrift_mit_ sein, etwas einfallen lassen. Abstand_nach, 45b_Box_ Tourismusprofessor Hansruedi Grundschrift_mit_Abstand_ Müller hattie amvenim Tourismusforum nach. Aci irit lute in Weinfelden vor zwei Jahren delenim et adit vullam, qui denveliquis Satz geprägt: «Wer auf-faet eugiam, secte hört, besser,irit schöner, nachcin vendrer ationsendit haltiger zu werden, hört utat acillutpate faccumauf at. gut zu sein.» Auf die TourisUm niscilit utpat lorper semusbranche angewendet quatu eraessed magna core meinte er: «Man muss im Touconsequam dit vullam zzriure rismus den Mut zu Überdurchcon ullaore diam doloreet schnittlichem haben!» In dielum et, vent autpat atio ex eu sem Sinne forderte er Mut zu faccums andreet verosto Events, die in der Ostschweiz erosto conulput am, volum Identität schaffen. diam, velis nulluptatue In dieser zzriuscinim Ausgabe zeigen feugiam ing etwir Ihnen einige Beispiele, lorper in enim dolore erdie si. diesen Ansprüchen gerecht Cum quis am ip et, susto werden. Ich denke da in ersexero odolum el ero conse ter Linie an die Säntis Clasfaccum vullam init lutet ipsics, die bereits zum13. Mal susto commy nulla ad tissdurchgeführt wird, an die 11. ectem ent alisi tis accumsan Auflage der Rosen- und Kulhendre magna ad magniam turwoche und an den 5.Hisadiam diat, voloreet adiat, torischen Handwerker- und conseniat autolore conulla Warenmarkt. Sie warten alle ortions equatin ex et dionseMal für Mal mit überraschennibh euipit nonse Essi. Ing ex den Neuerungen auf. eu feuis nonsectet at wisit Auch wir warten mit Neuerunwisl utetue dolummolore cogen auf. Eine davon besteht nulla ortions equatin ex ex in Zusammenarbeit der terzeum nostrud modmit magna ad. Stiftung (Näheres Seite 27). mit freundlichen Grüssen ihr Mit freundlichen Hans Muster Grüssen Ihr Alois Schwager Chefredaktor POST Chefredaktor POST

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Juni 2012

5. HIStoRISCHER HAnDWERKER- unD WAREnMARKt AuF SCHloSS WEllEnBERG, 2./3. JulI

Ein ort, Geschichte zu erleben

Am 2./3. Juni lädt die Stiftung Schloss Wellenberg bereits zum fünften Mal zum Historischen Handwerker- und Warenmarkt auf Schloss Wellenberg ob Frauenfeld. Auf den rund 2500 Quadratmetern Marktgelände beim Schloss präsentieren sich über 100 Marktleute, Handwerker, Künstler und Historische Gruppen. So können die Besucher eine Zeitreise in die Geschichte erleben.

Gruppen», die versuchen, anhand von Dokumenten, Originalfunden und Grabungsergebnissen Ausrüstung, Kleidung und Lebensweise aus der von ihnen ausgewählten Epoche möglichst detailgetreu nachzubilden. Faszination altes Handwerk Rund 90 Schaustellerinnen und Schausteller vermitteln wieder einen Einblick in das Leben vergangener Zeiten, für Schülerinnen und Schüler eine wertvolle Ergänzung zum Geschichtsunterricht. Auf grosses Interesse im Publikum wird wohl erneut die Präsentation historischer Handwerksberufe stossen.

In historischem Kochgeschirr werden Köstlichkeiten zubereitet und angeboten. AloIS SCHWAGER

W

er Geschichte hautnah erleben will, für den ist der Besuch des Historischen Handwerker- und Warenmarktes auf dem Gelände des Schlosses Wellenberg ein Muss. Von über 300 Bewerbern sind etwas mehr als hundert Handwerker, Marktleute, Künstler und Historische Gruppen nach strengen Kriterien ausgewählt worden, so dass die Besucherinnen und Besucher einen möglichst wirklichkeitsnahen Blick in die

Gratis-Shuttle-Bus Die bequemste Art, um an den beiden Markttagen zum Schloss Wellenberg zu gelangen, ist der Gratis-Bus ab Bahnhof Frauenfeld und zurück. Die Fahrzeuge stehen während den Marktöffnungszeiten im Dauereinsatz. Die Zufahrt mit dem Auto ist ab Frauenfeld ausgeschildert. Anzeige

vergangenen Jahrtausende werfen können.

Bild as

Werkzeugen. Marktfahrer, Zauberer, Gaukler, Künstler und Musikanten mit historischen «Die Römer kommen» Instrumenten vermitteln mitSo ist es auf dem offiziellen Fly- telalter-liche Marktatmosphäre. er zu lesen. Das deutet bereits Die Besucher erwartet ein Fest, auf die grosse Vielfalt der Ver- das alle Sinne anspricht: Augen, anstaltung hin. Die dargestell- Ohren, Nase und Gaumen. ten Epochen reichen von den Auf dem Wellenberg wird es Römern und Alemannen über also möglich sein, die Entwickmittelalterliches Markttreiben lung von der Römerzeit bis ins bis hin zu Szenen aus dem 19. Mittelalter aus zeitlicher DisJahrhundert. Breit ist auch das tanz nachzuvollziehen. Am Spektrum der Akteurinnen und Stand des Amtes für ArchäoloAkteure: Legionäre aus der Rö- gie des Kantons Thurgau, an merzeit geben einen authenti- dem Kinder sich unter anderem schen Einblick ins Lagerleben im Goldwaschen üben können, sind römische und präsentieren und frühmitihre Ausrüstung. telalterliche Die «Adalar-SipOriginalfunde pe» zei-gen, wie aus dem Kanes in einem alemannischen Dorf ton Thurgau zu- und herging. ausgestellt. Sie dienten bereits Verschiedene verschiedentHandwerker delich als Vorbilmonstrieren ihre der für die «LiHandwerkskunst ving History mit historischen Historisches Handwerk

Schlossbesichtigungen Das 1204 urkundlich erstmals erwähnte Schloss, das sich seit Generationen in Privatbesitz befindet, wird an den beiden Markttagen teilweise geöffnet und kann besichtigt werden. Der Reinerlös des Events kommt vollumfänglich dem Erhalt des Kulturobjekts Schloss Wellenberg zugute. Mit Hilfe der Stiftung, die den Anlass organisiert, konnten bereits einige Sanierungen vorgenommen werden. Ein grosser Brocken, die unaufschiebbare Sanierung des weitläufigen Daches, steht unmittelbar bevor. Mit einem Besuch des Handwerkermarktes können Sie also Geschichte hautnah erleben und gleichzeitig ein erhaltenswertes Kulturgut unterstützen. ■

markt-Öffnungszeiten Samstag, 2. Juni, 11-20 uhr, Sonntag, 3. Juni, 10-18 uhr. Wegzoll: Erwachsene: Fr. 17.Jugendliche: Fr. 5.-, Kinder passieren ohne Wegzoll.

Rexers

«RExoRzISmuS» Schwaschweizer – Ein Schwabe in der Schweiz Einmal muss man das tun, was jeder Mensch in der Schweiz einmal machen muss: «Posten» (das dies nichts mit Briefen zu tun hat, lernt man auch als Schwabe schnell).Wow. also mit deutschen Supermärkten hatte das in meinen Augen nur wenig zu tun.Was für eine Auswahl erstklassiger Produkte, saubere Fussböden und klare Informationen zu Angeboten musikalisch unterlegt! An der Kasse legte ich brav die so aufregend anders betitelten Waren aufs Band.Wenigstens das fühlte sich an wie beim Shopping z'Dütschland.Als ich an der Reihe war und mit einem noch unsicheren «Grüezi» eröffnete, durchbrach die Kassiererin jäh die von mir bereits damals sehr geschätzte höfliche Zurückhaltung der Schweizer: «Grüezi, händ Sie Cumulus?» Ich verstand nicht, was es Frau Özdemir anging, was ich für Krankheiten habe oder nicht. «Das geht Sie ja wohl mal gar nichts an junge Frau», antwortete ich und verliess rasch bezahlend und einpackend diesen peinlichen Schauplatz.Am Ausgang rief ich ihr noch zu: «Ausserdem bin ich geimpft!». Ich erntete nur Kopfschütteln Heute weiss ich, was «Cumulus» ist und ich sammle fleissig diese super Punkte.Äh, also, ich meine ... Sie wissen schon.

Ihr Schwabe Florian Rexer


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N EW S

N EW S

Juni 2012

Das motto 2012: «heiss auf Kontakte!» Ein halbes Jahr vor der nächsten Durchführung der martini-mäss in Frauenfeld tagten die mitglieder des Ausstellervereines der Frauenfelder Fachgeschäfte und des Gewerbes. Die Generalversammlung stand im Zeichen der Neu- und Bestätigungswahlen. mArcEl trESch

B

eat Ettlin konnte an der 29. GV zahlreiche Vertreter der Firmen, die dem Ausstellerverein Martini-Mäss Frauenfeld als Mitglied angehören, begrüssen. Insbesondere hiess er im Frauenfelder Restaurant «zum Goldenen Becher» Remo Reinhold als Ehrenmitglied willkommen. Nach der Wahl der Stimmenzähler konnten die traktandierten Geschäft sehr zügig behandelt werden. Das Protokoll von der Generalversammlung 2011 fand mit dem Dank an die Ver-

fasserin Hanni Wismer einstimmige Abnahme. Die Jahresrechnung, der Revisorenbericht und das Budget 2012 wurden nach Beantwortung einiger Verständnisfragen genehmigt, womit sowohl Rechnungsführerin wie auch der Vorstand entlastet sind. Finanziell steht der Verein auf gesunden Füssen. Zusätzliche Vorstandsleute Emi Berceviczy zeigt seine Bereitschaft, das Amt als künftiger Beisitzer und die damit verbundenen Pflichten bei der Mithilfe für den Messebau, Verkehr usw.

Die GV im restaurant «zum Goldenen Becher» verlief reibungslos.

Die anwesenden Vorstandsmitglieder stellen sich nach der Generalversammlung zum Fotoshooting. zu übernehmen. Stefan Heesen erklärt sich ebenfalls bereit, als neuer Homepage-Verantwortlicher den Vorstand zu unterstützen. Er ist bereits seit fünf Jahren versierter OK-Präsident der Islikoner Herbstmesse. Beide Kandidaten und der bisherige Vorstand in den Personen von Beat Ettlin, Bettina Meile, Dölf Langhans, Emanuel Inäbnit, Markus Christen, und die Rechnungsrevisoren Reto Berther sowie Max Wellauer wurden einmütig

gewählt beziehungsweise in ihren Ämtern bestätigt. Esther Katter bleibt Rechnungssuppleantin. Sechs neue Aktivmitglieder Nach drei Aus- respektive sechs Neueintritten hat sich die aktuelle Mitgliederzahl im Vergleich zum Vorjahr auf 59 erhöht. Der Vorstand steht schon mitten in der Vorbereitung der kommenden Martini-Mäss 2012. Bestens Bewährtes wird wieder mit von der Partie sein. Eine Gastregion

steht derzeit noch nicht fest. Die vorgeschlagene Kandidatin hat vorübergehend eine Absage erteilt, die Teilnahme jedoch für später zugesagt. Die aktualisierte Homepage wird demnächst aufgeschaltet. Für die regelmässige Vorberichterstattung wird die «POST»-Medien-Familie in ihren Ausgaben von Frauenfeld, Weinfelden, Schaffhausen sowie Weinland sorgen. Das Motto der kommenden Martini-Mäss lautet: «Heiss auf Kontakte!» ■

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Juni 2012

10_SPITZZEILE

Die Rosenstadt ...

Boxenstopp

I have a dream

Der Bischofszeller Rosenball Ein Höhepunkt ist sicher der Rosenball am Samstag, 30. Juni, im festlich geschmückten Bitzisaal. Er beginnt mit einem Apéro ab 18.30 Uhr vor dem barocken Rathaus inmitten tausender von Rosen! Allein der festlich Ganz auf Nostalgie eingestellt: Josef Mattle, Stadtpräsident, ges chmückte Saal, romantisch, verzaubert, umgeben von Rosenbögen, Säulen und im Duft von hunderten von 10.05 Uhr Einfahrt Nostalgie-Zug von Rosen vermag wohl die Teilnehmenden zu verzücken. – Der Rosenball verwöhnt Gossau seine Gäste auch mit kulinarischen Spe10.30 Uhr Rosenfahrt nach zialtitäten. Fachkundig und mit Herz Bischofszell SMVC hergestellt aus der Küche des Gasthaus 11.30 Uhr Nostalgischer Apéro zum Bahnhof, Berg. 13.30 Uhr Musikalischer Auftakt

FORTSETZUNG VON SEITE 1

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Wer singt, betet doppelt, soll der Kirchenvater Augustin gesagt haben. Der deutsche Reformator Martin Luther hat sich diesen Satz des nordafrikanischen Bischofs angeeignet und dem Gesang einen hohen Stellenwert eingeräumt. Ein Resultat dieses Interesses der Reformation am Gesang sind die eindrücklichen Bach-Oratorien, die wir in den letzten Wochen am Bachfest in Schaffhausen genossen haben. In der Schweiz soll ja Luthers Bibelübersetzung vorwiegend durch die Musik von Johann Sebastian Bach verbreitet worden sein.Auch heute vermag diese fulminante Musik viele Menschen zu begeistern. Doch auch durch moderne Musik wird heute neues Gedankengut an unsere Kirchen herangetragen. In einem Jugendgottesdienst wurde der ABBA-Song «I have a dream» aufgegriffen. Die Jugendlichen freuten sich merklich darüber und sangen kräftig mit.Aber nicht nur die Jugendlichen waren von dem Lied angetan, auch mein Schwiegervater gehört nun zu dessen Anhängern.Als er es an der Konfirmation vor einem Jahr hörte, sprach er ein Jahr lang davon, bis wir ihm die Musik besorgten. Nun hört er das Lied täglich und will auch den Text haben zum Mitsingen. Neue Musik mit neuen Träumen kommt aber auch aus anderen Kontinenten zu uns.Am Pfingstsamstag tritt ein Kirchenchor aus Tanzania im südlichen Afrika im Begegnungszentrum in Rüdlingen SH auf. Unter dem Titel «Hujambo Afrika» wird er danach durch die Schweiz touren und dabei auch Schweizer Kirchenchören begegnen. Längst gehören ja Lieder wie das südafrikanische «Siya Hamba» auch zu unserem Musikrepertoire. Die Rhythmen lockern unsere Chorauftritte auf und bringen neuen Schwung hinein. Diese Klänge aber original aus Tanzania zu hören, wird ein besonderes Erlebnis sein! Vor allem ist der Körper stärker miteinbezogen als bei uns.Tanzen gehört in Afrika zum Gesang. Der Körper ist nicht nur Klangraum für die Stimme, sondern bebt mit dem Rhythmus mit. Auf eine stillere Weise erfahre ich dies im meditativen Tanzen und möchte Augustins Zitat deshalb erweitern: Wenn Singen doppelt gebetet ist, ist Tanzen viermal gebetet. Der Körper nimmt die Musik auf, lässt sich von ihr transformieren. Er erinnert sich an die Bewegungen. Der Körper kommt in den Rhythmus hinein, in die Andacht, die Freude, das Lob Gottes. Wenn wir jetzt Pfingsten feiern, das Fest des heiligen Geistes, so kommt dieser Geist Gottes bestimmt auch durch die Musik zu uns, fordert uns heraus, bewegt und begeistert uns. Doris Brodbeck, Pfarrerin Evang.-ref. Kirche des Kantons Schaffhausen

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«POST» PerSönlich: FlOriAn rexer

der erste Schweizer Kabarettist aus deutschland regisseur, Schauspieler, Kabarettist, moderator, Theaterleiter und Kolumnist. das alles ist Florian rexer. der gebürtige Schwabe und bekennende Schweiz-Fan kreiert seit 2004 seine Kunst in der Schweiz, lässt bisweilen tief blicken und versteht es, das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Stilvoll, frech und einzigartig. Oliver Schmid

A

ufgewachsen ist Florian Rexer (Jg. 1976) im badischen Möhringen bei Tuttlingen, bekannt als Partnergemeinde von Bischofszell. Seinen Werdegang bezeichnet er rückblickend als klassisch: nach der Schulzeit lernte und arbeitete er zunächst im Hotelfach als auch bei Rundfunk und Zeitung. Als sich aber die Möglichkeit ergab, eine vierjährige Ausbildung zum bühnenreifen Schauspieler an der Schauspielschule Freiburg i. Brsg. zu absolvieren, ergriff er sie. Stationen, die auf seiner künstlerischen Wanderung folgten, waren die Württembergische Landesbühne Esslingen, das Théatre Déjazet in Paris, das Theater im Zentrum

Stuttgart und das berühmte Berliner Ensemble in der deutschen Hauptstadt. Dort wurde Rexer erster Assistent der Theater-Koryphäe Claus Peymann. Nachdem er mit Künstlern wie Ben Becker, Herbert Grönemeyer und Klaus-Maria Brandauer zusammenarbeitete, zog es ihn 2004 nicht in die weite Welt hinaus. Stattdessen in die Schweiz. Ernst Josef Köpplinger, damaliger Schauspieldirektor am Theater St. Gallen, holte Rexer als Assistenten an seine Seite. Desserts wie aus einer anderen Welt Bereut hat Rexer diesen Schritt nie. Schliesslich verband ihn seit jeher viel mit der Schweiz: «Als Kind fuhr ich jede Woche mit den Eltern in den Herblinger

mit den schaurig schönen Gruseldinnern im einzigartigen Ambiente auf Schloss hagenwil schafft Florian rexer genussreiche Abende mit raum für gesellige Gespräche und Zeit zum lachen.

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Markt bei Schaffhausen und war immer aufs Neue vom riesigen Desserbüffet überwältigt. So etwas gab es bei uns in Deutschland nicht. In Zürich sah ich die Niederdorfoper und fand als junger Mann meine erste feste Freundin in Weinfelden.» Mit solch prägenden Erlebnissen im Gepäck ist es auch nicht verwunderlich, hat es den Schwaben hierher verschlagen. 2007 feierte Rexer die erfolgreiche Premiere als Regisseur mit seiner Interpretation des Stückes «Shakespeare Sämtliche Werke – leicht gekürzt». Danach wechselte er ins Musiktheater und wurde Mitglied des Produktionsteams der St. Galler Klosterhoffestspiele. Alte Mauern, neue Ideen Während andere sich dann zu einem ausgedehnten beruflichen Zwischenstopp hinreissen lassen hätten, lief es bei Rexer genau umgekehrt. Neue Formen der Unterhaltung und Raum für Genuss zu schaffen waren Antrieb genug. So gründete er 2010 zusammen mit Schlossherr Andi Angehrn und Marketingprofi Roman Bottlang die Schlossfestspiele Hagenwil. Der Thurgauer Regierungsrat Bernhard Koch übernahm das Patronat und WAM (Walter Andreas Müller) wurde künstlerischer «Götti» der Schlossfestspiele. Rexers professionelles Ensemble mit Theater- und Filmgrössen wie Julian Weigend (Lambock, Schimanski) und Livio Cecini (Heidimusical, Amadeus) be-

rexers inszenierungen reichen von pfiffigen Komödien bis zu berührenden Bilder zVg Tragödien (hier mit seiner Produktionsleiterin Barbara Winteler). geisterte bereits fast 5000 Zuschauer mit dem lebendigen Schlosstheater, eingebunden ins Flair der 800 Jahre alten Klostermauern. Ab August steht auf Schloss Hagenwil die Komödie «Der eingebildete Kranke» mit WAM in der Hauptrolle sowie das Kindertheater «Rumpelstilzchen» auf dem Programm. «Rexers Rexorzismus» Nach nunmehr acht Jahren empfindet Rexer die Ostschweiz als seine neue Heimat. So heisst denn auch der Arbeitstitel seines Kabarett-Soloprogramms «Der erste Schweizer Kabarettist aus Deutschland». Demnächst wird man Rexer damit schweizweit erleben können – bis es soweit ist, gewährt er als «POST»-Kolumnist tiefgründige Einblicke in sein Leben in der Schweiz. Erste Hürden hat er bereits überwunden, wie Sie in dieser Ausgabe in «Rexers Rexorzismus» nachlesen können.

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Grusliges Hobby Auch sonst hat Rexer noch einiges vor. So amtet der Gastdozent an zwei Schweizer Universitäten für «Lampenfiebertraining, Freie Rede und Auftrittskompetenz» 2012/13 als Gesamtprojektleiter des 100. Geburtstags des Grandhotel «Suvretta House» in St. Moritz. Zusammen mit dem Filmkomponisten Klaus Doldinger, dessen Sohn Nicolas (Kameramann und Filmregisseur) sowie dem Künstler Ted Scapa gestaltet Rexer ein internationales Geburtstagsprogramm. Privat verbringt er oft Zeit mit seiner Lebensgefährtin am Bodensee (ja, dazu hat er tatsächlich Zeit), reist wenn immer möglich und lacht gerne. Auch deshalb hat er aus einem seiner Hobbys, dem «Gruseldinner», ein gefragtes Abendevent geschaffen, das bald auch im Schloss Laufen am Rheinfall gezeigt wird. ■

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10_Spitzzeile

Mit neuartigen Windturbinen will Wepfer die energiegewinnung revolutionieren hans Wepfer hat mit seiner innovativen Mechanik-Firma in Berg-dägerlen schon manch erfolgreiche Maschine entwickelt. Sein neuester coup ist eine komplett in eigenregie entwickelte 300-Kilowatt-Windturbine, bei deren inbetriebnahme selbst Fachleute kaum mehr aus dem Staunen kamen: die entwicklung des voll funktionstüchtigen prototypen dauerte lediglich drei Monate. Oliver SchMid

W

enn Hans Wepfer von der Entstehung seiner Konstruktionen erzählt, muss man irgendwann unweigerlich an Daniel Düsentrieb denken. Doch mit einem Comic hat seine neueste Erfindung rein gar nichts zu tun und wir befinden uns auch nicht in Entenhausen. Schauplatz ist das beschauliche Dägerlen, genauer die WepferTechnics GmbH in Berg. Vom Kopf aufs Papier «Schon als Kind hatte ich das Talent, mir mechanische Maschinen sehr detailliert vorstellen zu können. So gelang es mir jeweils, mit einfachsten Mitteln etwas zu bauen, was stets funktionierte», versucht Wepfer zu beschreiben, was man sich als Laie nur schwer vorstellen kann. Mit seiner Firma entwi-

Schlicht «WepfAir» nennt hans Wepfer seine neueste erfindung: die kompakte Windturbine ist lediglich 17 MeBild os ter hoch und produziert dank ausgeklügelter Aerodynamik schon bei geringsten Windstärken Strom. ckelt er heute vornehmlich Maschinen, die im Landwirtschaftsbereich für Erleichterung sorgen, wie zum Beispiel Mähwerke, die inzwischen in Europa und den USA zu regelrechten «Rennern» wurden. Von Spezialanfertigungen über Prototypen bis hin zur Serien-

fabrikation stellen Wepfer und seine Mitarbeiter fast alles her, was Kunden benötigen. Neuester Coup ist eine 300-KilowattWindturbine, die auchschon bei geringsten Windstärken Strom produzieren kann. Herkömmliche Windkraftturbinen können da aufgrund ihrer bis-

herigen Bauweise nicht mithalten. Die Rotorblätter bei Wepfers Konstruktion verstellen sich je nach Windverhältnissen gar von 0 bis 90 Grad automatisch, um auch bei einem lauen Lüftchen so viel Strom wie nur möglich zu produzieren.

In drei Monaten von der Idee zum Prototypen Mit dieser Thematik setzte sich Wepfer in der Vergangenheit intensiv auseinander und begann kurz nach Weihnachten 2011, seine Idee einer effizienten, leistungsstarken und zugleich extrem leisen Windturbine aufs Papier zu bringen. Ohne das Metier je gelernt zu haben, wohlgemerkt. Der Rest ist bereits Geschichte, denn der Prototyp wurde in nur drei Monaten entwickelt, gebaut und am 31. März der Öffentlichkeit präsentiert. Selbst Vertreter namhafter Grosskonzerne, die seit Jahren Windturbinen bauen, zeigten sich überrascht, dass die Anlage von der ersten Minute an funktionierte. «Mich wundert es weniger, denn ich wusste von Anfang an, dass meine Konstruktion funktionieren wird», kann sich Wepfer, der Mann mit dem räumlichen Vorstellungsvermögen eines Grossrechners, ein Lachen nicht verkneifen.

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Ausgabe 6 | 9

«POst» POlitique – heute: 82 PrOzent der leser sind gegen POlizeiliche geschwindigkeitsmessungen An Allen ecken und enden

die hälfte meint: «reine geldmacherei!» die Bussenerteilung wird von vielen – gemäss umfrage fast von jedem zweiten – als reine geldmacherei des staates betrachtet. die Polizei bezeichnet ihre tätigkeit als «vermehrt empfundene kontrolltätigkeit». Auch wenn die zusätzlichen millionen eigentlich nur durch zusatzkontrollen eingenommen werden können. mArcel tresch

D

ie Sicherheit der Fahrzeuge hat sich in den letzten 10, 20 Jahren durch innovative Technologien und Massnahmen zu Gunsten des Personenschutzes drastisch verbessert. Aber dennoch haben die Kontrollen in dieser Zeit ebenso zugenommen. «Warum müssen die Motorfahrzeuglenker trotz dieses enormen Fortschrittes zunehmend häufiger kontrolliert werden?» So lautete eine Frage an die Polizei. «Welche Vorgaben in Bezug auf die Sicherheit wurden in den letzten zehn Jahren bei den mobilen Geschwindigkeitskontrollen gemacht und welche Ziele statistisch gesehen erreicht?», lautete eine andere. Nur eine Empfindungssache? «Je grösser die Kontrolldichte ist, desto geringer sind die Zahlen der Verkehrsunfälle sowie der Todesopfer und der Schwerverletzten

im Strassenverkehr. Durch automatische Geschwindigkeitsanlagen konnte die Überwachung des Strassenverkehrs und damit die Unfallprävention – insbesondere an neuralgischen Stellen, wo eine hohe Übertretungsquote herrscht, oder massive Geschwindigkeitsüberschreitungen begangen werden – massgeblich intensiviert werden», hiess es aus der Feder der Kapo Thurgau. «Das Problem im Strassenverkehr ist nicht das Fahrzeug, es ist wie überall der Mensch, der es fährt. Wenn der Mensch versagt, nützt die beste Technologie nichts, die physikalischen Gesetze kann man nicht aushebeln. Wenn zum Beispiel die Kurvengeschwindigkeit zu hoch und somit die Fliehkraft stärker ist als die Schwerkraft, ist der Unfall Gesetz. Innovative neue Technologien wie beispielsweise Airbag, ABS, Knautschzonen, aber auch gesetzliche Vorschriften wie Gurtentragpflicht, Reduktion der Höchstgeschwin-

«POst» Politique – sie sind gefragt gesetze,Vorschriften und parallel dazu der technische Fortschritt prägen unser dasein und die gesellschaft. nicht immer ist es gut, was «von oben herab» kommt, diktiert und auferlegt wird. unter dem titel «POST» Politique greifen wir in loser reihenfolge aktuelle themen und diskussionen auf, an denen sie sich ebenfalls beteiligen sollen. Beachten sie dazu auch unsere aktuelle leserumfrage auf unserer homepage www.schaffhauserpost.ch

oder auch gerade – im Widerspruch zu politischen Vorgaben. So ist beispielsweise von «… als vermehrte Kontrolltätigkeit empfunden» die Rede, obwohl vorhandene Budgetvorgaben eigentlich keinen anderen Schluss zulassen, als dass die zusätzlichen Millionen in Form nur von Zusatzkontrollen eingenommen werden können.

mit geschwindigkeitskontrollen werden millionen gescheffelt. digkeit, haben dazu geführt, dass die Zahl der Todesfälle bei Verkehrsunfällen massiv gesenkt werden konnte. Fahrzeuglenkende werden nicht immer häufiger kontrolliert. Unsere Verlagerung von der stationären Geschwindigkeitskontrolle (fest montierte Kabinen) auf die mobile, semistationäre, wird als vermehrte Kontrolltätigkeit empfunden», lässt der Kanton Zürich verlautbaren. Im Widerspruch zu Vorgaben Aus Schaffhausen heisst es: «Die Vorgaben punkto Sicherheit ergeben sich zum grössten Teil aus Anliegen, welche durch besorgte Bürger an die Polizei herangetragen werden. An solchen Brennpunkten werden spezifische Kontrollen durchgeführt, wodurch die Verkehrssicherheit erhöht werden kann. Hinzu kommt, dass die Regeln, die im Strassenverkehr gelten, eingehalten werden müssen. Diese (…) dienen der Ver-

Bild SHPol

kehrssicherheit und der Unfallverhütung. Hier kann auch die Verkehrsunfallstatistik beigezogen werden. Seit 2005 sind die Strassenverkehrsunfallzahlen rückläufig.» Und: «Kontrolle ist und bleibt die beste Prävention. Werden durch polizeiliche Kontrollen keine Leitplanken mehr gesetzt, so würde eine Verwilderung im Strassenverkehr stattfinden. Aufgrund neuester Technologien haben Lenker manchmal das Gefühl, den physikalischen Gesetzen seien keine Grenzen mehr gesetzt. Und genau dort wo sich solche Gefühle auf das Gaspedal übertragen und teilweise in Geschwindigkeits- respektive Raserexzesse ausarten, woraus wiederum ein Gefährdungspotenzial für die anderen Verkehrsteilnehmer entsteht, muss polizeilich interveniert werden.» Soweit diese Antworten sowohl logisch wie auch verständlich erscheinen, so stehen sie doch zum Teil –

Eine reine Geldmacherei Wie dem auch sei! Auf der anderen Seite steht dafür mit Sicherheit fest, dass die Meinungen zwischen Bussenverteilern und Bussenbezahlern diametral auseinandergehen. Die OnlineAntworten auf die Umfrage «Sind für Sie die Geschwindigkeitsmessungen der Polizei an allen Ecken und Enden eine Notwendigkeit?» lassen punkto Deutlichkeit nichts missen. Achtzehn Prozent – oder jeder Fünfte – ist der Meinung, dass die Sicherheit dadurch überall erhöht wird. 35,5 Prozent und damit ein Drittel der Umfrageteilnehmer vertritt die Aussage: Nein. Sie sind nur an neuralgischen Stellen notwendig. Die verbleibenden 46,5 Prozent der Antwortenden – damit beinahe jeder Zweite – ist klar der Überzeugung: Nein. Das ist nur eine reine Geldmacherei des Staates! Beachten Sie bitte auch unsere neue und aktuelle Online-Abstimmung unter der Homepage www.schaffhauserpost.ch zu einer weiterhin brisanten Frage rund um die Polizeitätigkeit. ■

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10 | Ausgabe 6

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testbericht | Der renAult grAnD scénic energy Dci 110 «DynAmique»

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ür praktische Familien-Vans hat man bei Renault seit jeher immer ein gutes Näschen bewiesen. Das unterstreicht auch die facegeliftete Version des Renault Grand Scénic. Der Altmeister ist erneut in Design und Technik aufgewertet worden, etwa mit dem neuen Modell Renault Grand Scénic Energy dCi 110 mit serienmässigem Stop & Start-System. Optisch kommt der frische Franzose sehr gefällig daher. Das Design wirkt nicht aufdringlich, kommt sehr zeitgemäss und bisweilen innovativ daher. Besonders im Innenraum, wo weiche Linien und

mittig platzierte Instrumente den Fahrer Renault «Family Day» empfangen. Hinter dem Lenkrad setzt Am Sonntag, 17. Juni 2012, Renault auf ein digikann man sich auf dem «Aspertales Zentralinstruhof» in Thalheim an der Thur ment, auf dem sich von den Vorzügen aller aktueller verschiedene InforRenault-Modelle überzeugen mationen einspielen und diese auch Probe fahren. lassen. Das luftige Die Kinder vergnügen sich wähRaumangebot des 21 renddessen unter anderem beim Melkwettbewerb, beim PonyZentimeter längeren Renault Grand Scénic Reiten oder mit Elektro-Quads. überzeugt auf ganzer Der renault grand scénic empfiehlt sich für den Alltag genauso wie für reisen. ■ Linie. Hinten warten drei oder auf Wunsch fünf indi- gängermodell. Der VierzylinTECHNISCHE DATEN viduell verstellbare Einzelsitze. der-Diesel mit 110 PS schiebt Motorisierung: Vierzylinder-Dieselmotor mit 1461 cm3, comAblagen sind reichlich an Bord, die 1,6 Tonnen bei Bedarf mit mon rail-Direkteinspritzung, turboaufladung, 81 kW (110 Ps) und der Kofferraum fasst bis zu Schwung voran. Er entpuppt bei 4000 u/min, max. Drehmoment: 260 nm ab 1750 u/min, 2083 Liter. So sich dank Stop & Start-System und 6-gang-schaltgetriebe mit stop & start-system. wird er zum und grafisch zu verhaltener Fahrleistungen: Von 0 auf 100 km/h in 12,8 sekunden, treuen Begleiter Fahrweise animierenden Einhöchstgeschwindigkeit: 180 km/h. für Familie und blendungen aber auch als echVerbrauch/Emission: 4,1 liter/100 km (Diesel), 105 g cO2/ Freizeit. ter Spritsparer. km (energieeffizienz-Kategorie A). Handling und Erhältlich sind die Renault Grundausstattung: Abs, esP, notbremsassistent, Front- und Komfort des Scénic-Modelle mit aktuell seitenairbags vo., Kopfairbags vo./hi., leD-tagfahrlicht, tempoRenault Grand 5000 Franken Eurobonus und mat, regensensor, teflonbehandelte sitze, sonnenstoren hi., Scénic Energy bis zu 1000 Franken LagerwaKlimaanlage, radio/cD m. mP3, bluetooth-Freisprecheinr. u.v.m. dCi 110 sind genprämie (je nach VerfügbarPreis: Der renault grand scénic energy 1.5 dci («Dynamique») Der renault «Family Day» auf dem «Asperhof» bie- insgesamt bes- keit) bei den Garagisten von ist mit eurobonus ab chF 30 200.– erhältlich. tet spielspass für Kleine und Fahrspass für grosse. ser als beim Vor- www.renaultnordost.ch.

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cAR4you-RAtgeBeR zum AutokAuF: teIl 2 – Auto-modell AuSSuchen

Welcher Fahrzeugtyp passt zu Ihnen? Bevor Sie auf www.car4you.ch mit der Suche nach einen neuen Auto beginnen, sollten Sie sich überlegen, welches Fahrzeug zu Ihnen passt und Ihre Bedürfnisse am besten abdeckt.

schilder sind in der Schweiz möglich. Das Fahrzeug mit dem grösseren Hubraum ist dann für die Berechnungslage der Verkehrsabgabe massgebend. Benziner oder Diesel? Ob ein Benziner oder ein Diesel sinnvoller ist, hängt stark vom ausgewählten Modell ab. Neben dem Kaufpreis und dem Verbrauch ist auch der Dieselpreis ein entscheidender Faktor.

T

ransportieren Sie oft Waren? Brauchen Sie Platz für Kinder? Fahren Sie regelmässig lange Strecken oder nur schnell zum nächsten Supermarkt? Suchen Sie ein umweltfreundliches Fahrzeug? Ist das Auto Ihr Erst- oder ein Zweitwagen? Benziner oder Diesel? All diese Fragen helfen Ihnen bei der Wahl des für Sie passenden Auto-Typs.

Transportieren Sie oft Waren oder brauchen Sie Platz für Kinder? Oft ist es auf längere Sicht deutlich günstiger, sich für den Alltag ein kleines Auto zu kaufen und für die Ferien ein grosses zu mieten.

Fahren Sie regelmässig lange Strecken oder nur schnell zum nächsten Supermarkt? Wenn Sie mit Ihrem Auto zum grössten Teil in der Stadt unterwegs sind oder auch mal einen Anhänger ziehen, empfiehlt sich ein Auto mit Automatikgetriebe.

Suchen Sie ein umweltfreundliches Fahrzeug? Dann suchen Sie Ihr Fahrzeug auf www.car4you.ch/eco und achten Sie auf die Energie-Etikette. Die Energie-Etikette macht Angaben zum Treibstoffverbrauch, dem CO2-Ausstoss und der Energieeffizienz des

Fahrzeugs. Seit 2003 ist diese Etikette für alle Neuwagen in der Schweiz obligatorisch. Ist das Auto Ihr Erst- oder ein Zweitwagen? Ist es ein Zweitwagen, dann müssen Sie nicht zwingend zwei Nummern lösen, denn Wechsel-

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Die Neuartige Windturbine «WepfAir» FortsetzuNg voN seite 8

das Metier je gelernt zu haben, wohlgemerkt. Der Rest ist bereits Geschichte, denn der Prototyp wurde in nur drei Monaten entwickelt, gebaut und am 31. März der Öffentlichkeit präsentiert. Selbst Vertreter namhafter Grosskonzerne, die seit Jahren Windturbinen bauen, zeigten sich überrascht, dass die Anlage von der ersten Minute an funktionierte. «Mich wundert es weniger, denn ich wusste von Anfang an, dass meine

Konstruktion funktionieren wird», kann sich Wepfer, der Mann mit dem räumlichen Vorstellungsvermögen eines Grossrechners, ein Lachen nicht verkneifen.

Gegenwind Auch bei der Gemeinde Dägerlen zeigt man sich ob Wepfers Innovationsgeist beeindruckt, wie Gemeindeschreiberin Brigitta Leutenegger auf Anfrage bestätigt. Damit Hans Wepfer die Windturbine «WepfAir» in Dägerlen produzieren kann, beabsichtigt er, neben dem Kindergarten Berg eine neue Fabrikhalle zu bauen. Zudem hat mit der Wolfer Mietmaschinen AG noch ein weiterer einheimischer BeHans Wepfer produziert mit seinem Windturbitrieb seit längerer nen-Prototyp bereits strom fürs öffentliche Netz. Zeit die Absicht, im

Dank ihrer kompakten Bauweise wirkt die Windturbine weit weniger störend als mancher Futtersilo. selben Bereich zu expandieren. Laut den Gemeindebehörden biete die Parzelle beim Kindergarten genügend Raum für die Expansionswünsche beider Betriebe. Ein entsprechender Ge-

staltungsplan wird der Bevölkerung demnächst an einer Infoveranstaltung präsentiert. Bleibt zu hoffen, dass der Gegenwind einiger Gegner der Landwirtschaftsland-Umzo-

Bilder os

nung wieder abflacht. Schliesslich könnte im beschaulichen Berg dank schlauen Köpfen wie Wepfer bald energietechnische Geschichte geschrieben werden. ■

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«Eine gute medizinische Versorgung erfolgt im Team.»

Am 17. Juni stimmen wir über eine Teilrevision des Krankenversicherungsgesetztes (Managed Care) ab. Dazu drei Fragen an den ehemaligen Thurgauer Kantonsarzt Dr. med. Max Dössegger. Was meint Managed Care?

Managed Care ist ein Versicherungsmodell, welches die verbindliche Zusammenarbeit aller medizinischen Fachpersonen innerhalb eines Versorgungsnetzes vorsieht. Der Patient wendet sich immer an eine feste Anlaufstelle (meist der Hausarzt, bei chronisch Kranken der Spezialist), welche dann die weiteren Behandlungsschritte koordiniert. Ärztenetzwerke sind im Kanton Thurgau seit Jahren im Betrieb. Alle Hausärzte gehören diesem Modell an.

Dr. med. Michael Lang Ärzte am Rhein Hausarzt in Eschenz

Warum soll Managed Care gefördert werden?

Integrierte Versorgungsnetze (Managed Care) gibt es seit rund 20 Jahren. Im Vergleich mit anderen Versicherungsmodellen konnte man feststellen, dass Managed Care dank der Zusammenarbeit in drei Bereichen besser abschneidet. Erstens verbessert sich die Qualität, weil Patienten rascher Zugang zu medizinischem Fortschritt und den richtigen Spezialisten erhalten. Zweitens erhöht sich die Patientensicherheit, weil sich durch die Zusammenarbeit gefährliche Komplikationen vermeiden lassen. Drittens wird ein Beitrag zur Kostendämpfung erzielt, weil auf unnötige Behandlungen und Doppelspurigkeiten verzichtet werden kann. Aufgrund dieser Vorteile wollen Bundesrat und Parlament Managed Care fördern. Es gibt keinen Zwang, sondern finanzielle Anreize für den Wechsel des Versicherungsmodells.

Was ändert sich für die Versicherten?

Dr. med. Max Dössegger ehem. Kantonsarzt und langjähriger Hausarzt mit Praxis in Ermatingen

Die Versicherten können wie bisher unter verschiedenen Versicherungsmodellen, Krankenkassen, Ärztenetzen und Hausärzten auswählen. Wer zu einem integrierten Versorgungsnetz wechseln will, wird mit einem tieferen Selbstbehalt belohnt (200.– Franken tiefer als heute). Wer eine uneingeschränkte freie Arztwahl will, der bezahlt künftig einen leicht höheren, nach oben beschränkten Selbstbehalt (max. 300.– Franken mehr als heute).

JA

i 2012 am 17. Jun Care d zu Manage zt r zum Hausa

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Ausgabe 6 | 13

NEUHEIT IM ScHUHHAUS WATTINGER: GESUNDE DAMENScHUHE AUS KAlIFoRNIEN

Alegria – «Einfach glückliche Schuhe» «Alegria» – die gesunde, fröhliche und junge Fussmode aus Kalifornien ist neu auch in der Schweiz erhältlich. Der Schweizer Generalimporteur päsentiert die gesamte Palette dieser Gesundheitsschuhe, die in der Schweiz vertrieben wird, am 31. Mai und 1. Juli im Schuhhaus Wattinger in Frauenfeld. An diesen Tagen wird exklusiv auf sämtliche Alegria-Modelle ein Rabatt von zehn Prozent gewährt.

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esunde Damenschuhe im fröhlichen look – das ist die Idee von Alegria. Der kalifornische Schuhhersteller Peppergate Footwear, der seit 1991 mit Gesundheitsschuhen für Damen und Herren erfolgreich ist, geht damit völlig neue Wege. Komfort gepaart mit Qualität Das Unternehmen hat sich in den USA mit hochwertigen Gesundheitsschuhen von hoher Qualität, geringem Gewicht und zeitloser

Das «Alegria»-Sortiment

Eleganz unter der Dachmarke PG lite bereits einen Namen gemacht; er geht jetzt einen Schritt weiter: Alegria heisst im Spanischen Freude und spricht alle Frauen an, die Schuhe mit Komfort und modischem chic lieben.Alegria™ ist eine logische Weiterentwicklung. In der Freizeit, im Büro und vor allem in stehenden Berufen werden ab sofort wohltuende Trends gesetzt. Hochwertige Verarbeitung hat bei Alegria oberste Priorität: Die Rocker-Wiegesohle sorgt für optimalen Komfort, Innen- und Decksohle sind aus leder, die Nähte sind fachmännisch genäht und nicht geklebt. Das herausragendste Merkmal ist aber das anatomisch geformte Wechsel-Fussbett. Die patentierte Memory-Technologie bewirkt, dass sich der enthaltene Schaum nach dem Prinzip von «Tempur» durch Wärme und Druck dem Fuss genau anpasst. Diese Technologie sorgt für eine bisher kaum erreichte Stabilität. Die farbenprächtigen Modelle von Alegria sind stundenlang angenehm zu tragen. Und durch einen Schmetterling auf der Sohle ist das original leicht zu erkennen. 2008 gestartet, ist die freche Marke mit der gesunden Note bereits auf dem besten Weg, Kult zu werden. celebritys aus US-Serien lieben ihre Alegrias bereits. Nicht nur Desperate Housewives wie Felicity Hoffman wurden mit

Beatrice Müller präsentiert die neue, junge, komfortable Schuhlinie «Alegria» aus Kalifornien. den «happy shoes» gesichtet. Ab sofort werden zehn von rund 25 Alegrias auch im Schuhhaus Wattinger in Frauenfeld geführt. Sie sind aber auch in den beiden anderen Niederlassungen oberstammheim und Weinfelden erhältlich. pd/as ■

Alegria-Präsentation

Vom 31. Mai bis 1. Juli – präsentiert das Alegria-Team im Schuhhaus Wattinger in Frauenfeld die neue Schuhlinie «Alegria» aus Kalifornien.

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Im Hinblick auf das 90-Jahr-Jubiläum wird Nüssli Mode sich einem Facelifting unterziehen. «Da wir auch in Zukunft Ihren modischen Ansprüchen gerecht werden wollen, bauen wir an den Standorten Frauenfeld und Weinfelden für Sie um.» Ab 1. September 2012 eröffnet an

der Zürcherstrasse 155 in Frauenfeld ein neuer GERRY WEBER Store im Erdgeschoss auf 200 m2 Verkaufsfläche. Vom 9. bis 31. Mai findet daher ein Ausverkauf wegen Umbaus statt. Profitieren Sie von aussergwöhnlichen Konditionen mit Rabatten zwischen 30 und 50% auf das bestehende Damen- und Herrenmodesortiment. Das Nüssli-Modeteam freut sich, Sie beraten zu dürfen. Nüssli Mode Zürcherstrasse 155 8500 Frauenfeld Telefon +41 52 725 00 56 Web www.nuesslimode.ch info@nuesslimode.ch

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dIe GeMeINdeN uNSerer reGIoN — heute: GeMeINdeAMMANN hANS MAtthey präSeNtIert SeIN dorf AffeLtrANGeN

ein erfrischendes und naturnahes Leben

der ort Affeltrangen besticht auch durch seine Beschaulichkeit.

Bilder zVg

Schon vor Jahrtausenden wussten die Menschen die Schönheiten der Natur zu geniessen. Sie wohnten schon seit uralten Zeiten im oberen Lauchetal. Vieles hat sich seither verändert, doch die herrliche und einmalige Idylle der Landschaft ist geblieben. MArceL treSch

S

eit Inkrafttreten vor über 17 Jahren umfasst die Politische Gemeinde die einst selbstständigen Dörfer Affeltrangen, Buch, Märwil und Zezikon. Gleichzeitig gehören zu den Gemeinden eine ganze Reihe Einzelhöfe und

Weiler. Derzeit leben hier rund 2350 Menschen, welche die Besonderheiten der intakten Natur in einer hügeligen und bewaldeten Landschaft geniessen. Während sich in den letzten Jahren in Affeltrangen und Märwil einige kleinere und mittlere Unternehmungen angesiedelt haben, sind

die Gemeinde verfügt über eine gute Infrastruktur und erschliessung.

die beiden kleinen Nachbardörfer Buch und Zezikon durch die Landwirtschaft geprägt. In den grösseren Kommunen kann sich die Bevölkerung problemlos in mehreren Lebensmittelgeschäften und anden Läden mit Dingen für den täglichen Gebrauch versorgen. Affeltrangen betreut heute noch eine eigene Poststelle, hingegen musste diejenige in Märwil vor zwei Wochen in eine Agentur im Lebensmittelladen umgewandelt werden. Typisch idyllische Landschaft Während die Jüngsten den Kindergarten in Zezikon besuchen, gehen die grösseren Kinder in Affeltrangen, Zezikon und Märwil zur Primarschule, die Sekschüler wiederum in Affeltrangen, das gemeinsam mit dem Schulhaus Tobel den Sekundarschulkreis Affeltrangen bildet. «Die Mitglieder der zahlreichen, sehr engagierten Vereine sorgen für ein aktives Dorfleben», freut sich Hans Matthey darüber, dass den Einwohnern viele und vor allem abwechslungsreiche Möglichkeiten für die persönliche Freizeitgestaltung geboten werden. Diese reichen vom Singen im Chor über das Spielen eines

hans Matthey, umsichtiger Ammann der Gemeinde. Bild Marcel Tresch

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das Märwiler riet bietet für Ausflügler viel ruhe und entspannung. Instrumentes in den Musikgesellschaften bis hin zur gesunden Bewegung in den Turnvereinen. Durch das nach wie vor sehr ländlich geprägte Gemeindegebiet sind im Weiteren viele Aufenthaltsmöglichkeiten in der freien Natur gegeben. Mit dem Märwiler Riet, einigen schönen Dorfkernen und Weilern mit den alten, charakteristischen Riegelhäusern sowie den Ostausläufern des Immenberges gibt der Gemeindeammann

einige Tipps an wunderbaren Sehenswürdigkeiten, die man in und rund um Affeltrangen unbedingt gesehen und bewundert haben muss. Selbstverständlich sorgen nach einem Ausflug oder während eines längeren Aufenthalts in der Region verschiedene Restaurants für das kulinarische Wohl. Wer sich hier gar niederlassen will, der findet eine ideale, ruhige Wohnlage in einer herrlich grünen und entspannenden Thurgauer Landschaft vor. ■

Allein die herrlichen dorfbilder sind immer wieder ein Besuch wert.


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immerleute arbeiten mit einem ausgereiften Produkt, das die Natur seit Jahrmillionen in unzähligen Arten erzeugt. Sie verarbeiten diesen faszinierenden Rohstoff Holz zu dauerhaften Werken, Konstruktionen und Bauten. Holz steht den Menschen nahe, sei es

Ausbildung

Dauer: 3 Jahre (ab 2014 voraussichtlich 4 Jahre). Bildung in beruflicher Praxis: In einer Zimmerei bzw. einem Holzbaubetrieb Schulische Bildung: 1 Tag pro Woche an der Berufsfachschule. Berufsbezogene Fächer: Berufskunde (Werkstoffkunde, Fachkunde, Konstruktionslehre), Fachzeichnen, Fachrechnen. Überbetriebliche Kurse: Zu verschiedenen Themen.

als Baustoff, als Möbel, als Wärmespender oder als Naturprodukt in all seinen Arten und Formen. Ihr Arbeitsfeld im Holzbau könnte vielseitiger nicht sein. In der Zimmerei wird mit modernen, elektronisch gesteuerten Hochleistungsmaschinen gearbeitet, zudem aber auch mit gutem Augenmass und geschickten Händen. Mit dem Computer sollten Zimmerleute ebenso vertraut sein, Auf dem Bau ist artistisches Talent von Vorteil. beispielsweise um die 3D-Pläne richtig umzusetzen. Der Beruf des Zimmermanns Bei der Montage auf dem Bau hat nicht nur Jahrtausende ist eine robuste, sportliche Kon- überdauert und ist auf der dition gefragt. Selbst etwas ar- ganzen Welt gefragt, er ist zutistisches Talent ist von Vorteil, dem ein krisenfester Beruf mit wenn es gilt, eine Dachkonst- uneingeschränkter Zukunft. ruktion schwindelfrei einzu- Kaum ein anderer Werkstoff hat eine so lückenlos erfolgbauen.

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Projektleiter, Techniker, oder Eidg.dipl. El.Installateur Sie sind eine Führungspersönlichkeit mit einer oben erwähnten Ausbildung. Als Kaderperson sind Sie bereits in einer ähnlichen Position tätig und können dies mit entsprechenden Referenzen bestätigen. Ganz wichtig sind uns Ihre Sozialkompetenz, Macherqualitäten und Ihre Motivationsfähigkeit. Ein Geschäftsauto zur freien Verfügung und ein attraktives Salär plus Bonus gehören zum Standard des oberen Kaders. Eine im Markt bestens eingeführte Firmengruppe ist ein Garant für eine weiterhin erfolgreiche Firmengeschichte. Sie erhalten von der GL einen grossen Spielraum und die nötigen Kompetenzen dazu. Für weitere Fragen gibt Ihnen der beauftragte Personalberater Hans-Jörg Höpli gerne weitere Auskünfte, oder schicken Sie ihm gleich Ihr vollständiges Bewerbungsdossier zu. Wir versichern Ihnen vollste Diskretion! Universal-Job AG, Bahnhofplatz 68, 8500 Frauenfeld Tel. 052 728 98 84, 079 407 08 35, hj.hoepli@universal-job.ch www.universal-job.ch

reiche Geschichte im Bausektor. Und das Ressourcen schonende, umweltgerechte Bauen verspricht dieser Branche weiterhin ein gesundes und stabiles Wachstum, um nicht zu sagen goldene Zeiten. Vielfältige Einsatzgebiete Je nach Ausrichtung des Betriebes arbeiten Zimmerleute im Hoch- und Tiefbau, Gerüstbau, Innenausbau von Gebäuden oder sie erstellen landwirtschaftliche Bauten, Ferienhäuser und Chalets. Zu den Spezialgebieten zählen Brückenbau, Ausstellungs- und Werkhallen sowie grosse Lagerund Sporthallen. HolzbauFachleute stellen im weiteren Fassaden und Treppen her, verlegen Böden, setzen Fenster ein und täfern Wände und Decken. In der Werkstatt bereiten sie anhand von Plänen die be-

Voraussetzungen

Vorbildung: Abgeschlossene Volksschule Anforderungen: - handwerkliches Geschick - räumliches Vorstellungsvermögen - technisches Verständnis - hohe Teamfähigkeit - robuste Gesundheit - Körperkraft und Beweglichkeit - schwindelfreiheit. nötigten Holzelemente vor. Nebst dem fachgerechten Einsatz der Werkzeuge sind sie auch mit der Anwendung der CAD-Pläne auf dem Computer vertraut. Auf dem Bauplatz führen sie Montagearbeiten im Team aus. Sie lernen die verschiedenen Holzarten kennen und wissen, wie sie gelagert und bearbeitet werden. Je nach Verwendungszweck haben Zimmerleute das richtige Holz auszuwählen und es bis zum Endprodukt zu verarbeiten. Weitere Informationen: www. holzbau-schweiz.ch; www.berufsberatung.ch. pd/as ■


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Stellenmarkt

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«Gegenseitiges Vertrauen ist Voraussetzung für eine runde Beziehung zwischen Treuhänder und Kunde sowie für eine erfolgversprechende Zusammenarbeit.» Auf diesem klaren Fundament hat unser Mandant seine Erfolgsgeschichte aufgebaut. Seit über 25 Jahren bietet das fortschrittliche Unternehmen individuell angepasste treuhänderische Dienstleistungen. Wir suchen zur Ergänzung des Teams in Sulgen, per 1. Juni 2012 oder nach Vereinbarung, eine

Sachbearbeiter/-in Treuhand, 40-50% WiedereinsteigerIn herzlich willkommen! Hier dürfen Sie aktiv Verantwortung übernehmen, selbstständig agieren und das ganze Spektrum Ihres Know-hows einbringen: Sie kümmern sich versiert um Kundenbuchhaltungen, bereiten periodische Abschlüsse und Steuererklärungen auf und erstellen Mehrwertsteuer-Abrechnungen. Dabei übernehmen Sie sukzessive eigene Mandate und pflegen einen konstruktiven, zuvorkommenden Kundenkontakt. Selbstverständlich kommen Ihre Erfahrungen im Umgang mit PC und Software, insbesondere MS Office, voll zum Tragen. Ihr Profil: Kauffrau/-mann im Bereich Treuhand. Neben Berufserfahrung in der Treuhandbranche bringen Sie idealer Weise eine Weiterbildung im Bereich Treuhand bzw. Finanz- und Rechnungswesen mit. Ihre Arbeitsweise ist kundenorientiert, zielstrebig und zuverlässig. Ein junges, ambitioniertes und fröhliches Team freut sich auf Sie! Wenn Sie optimistisch und lösungsorientiert denken sowie Teamspirit und Initiative besitzen passen Sie in Team unsere Mandanten. Freuen Sie sich auf attraktive Anstellungs- und Rahmenbedingungen sowie ein grosses Entgegenkommen in Bezug auf Ihre künftigen Einsatzzeiten. Universal-Job AG, Claudia Bucher, Bahnhofplatz 68 8500 Frauenfeld, Tel: 052 728 98 81, c.bucher@universal-job.ch

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Vereine unD VerBänDe in unSerer reGion — heuTe: Der AuTo GewerBe VerBAnD Schweiz, SeKTion ThurGAu

Stets die Kundenzufriedenheit vor Augen

Mehr als 140 Garagenunternehmungen über das ganze Kantonsgebiet verteilt — mit Markenvertretungen oder unabhängige Betriebe — mit über 1000 Arbeitsplätzen sind Mitglied des AGVS Thurgau. Von den vielfältigen Dienstleistungen und Services der AGVS-Garagen profitieren vor allem die Kunden. MArcel TreSch

D

ie Mitgliederbetriebe des AGVS Thurgau verkaufen, reparieren und warten Fahrzeuge und Lastwagen rasch, kompetent und zuverlässig. Im Weiteren sorgen sie für den eigenen Nachwuchs und bilden in ihren Betrieben Mechatroniker, Automobil-Fachleute, FahrzeugElektriker und -Elektroniker, Verkäufer

Markus Germann, Präsident AGVS Thurgau.

für Autoersatzteile und Zubehör sowie Detailhandels- (Autoteile-Logistik) und kaufmännische Angestellte aus. «Damit wird der Kundschaft von AGVS-Garagenbetrieben automatisch Gewähr geboten», so Markus Germann, «dass sie jederzeit kompetent von Fachleuten rund um das Auto bedient werden.» Dass dem auch immer so ist und dass die strengen Vorschriften zum Beispiel in Bezug auf den Umweltschutz eingehalten werden, dazu werden die Garagisten periodisch sowie unangemeldet vom AGVS selbst, vom Amt für Umweltschutz oder auch punkto Arbeitssicherheit von den entsprechenden Instanzen kontrolliert. Ehrenkodex zugunsten der Kunden Im Weiteren haben sich die AGVS-Mitglieder streng nach einem Ehrenkodex zu richten. Mit ihrer Unterschrift ver-

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Bilder Marcel Tresch

stellten zu fördern sowie die regelmässige Information über Unternehmensziele und Ergebnisse, dies sind die Aspekte des Ehrenkodexes gegenüber den Mitarbeitern. «Die Motivation der Angestellten in den AGVS-Garagen wird gross geschrieben», so der Präsident des AGVS Thurgau, «denn motivierte Leute sind Garanten für ausgezeichnete Leistungen und diese sorgen wiederum für eine zufriedene Kundschaft.» Dass sich der Verband und seine Mitglieder das Erhalten und die Förderung des Ansehens des Autogewerbes in der Öffentlichkeit auf die Fahne geschrieben haben, versteht sich von selbst. Dazu gehört auch das Bemühen um korrekte Beziehungen im gesamten Berufsstand. Im Weiteren sorgen AGVSBetriebe dafür, sehr umweltschonende Arbeitsmethoden und Produkte zu verwenden, Angestellte sowie Kunden auch über entsprechende Verhaltensweisen zu beraten und zu guter Letzt für eine fachgerechte Entsorgung einzustehen sowie diese Kanäle den Kunden anzubieten. ■

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Gewerbe im wAndel: rieser+vetter AG, FrAuenFeld

von der Fuhrhalterei zum transportbetrieb

Gegründet wurde das heutige unternehmen rieser+vetter AG im Jahre 1906. damals hatte der Grossvater des heutigen Geschäftsführers Christian rieser den landwirtschaftbetrieb mit Fuhrhalterei am heutigen Geschäftssitz in Frauenfeld von der Familie siegfried übernommen. ein erster wichtiger schritt erfolgte etwa 1918 mit der Anschaffung des ersten lastwagens mit Kettenantrieb und vollgummibereifung.

A

us einer Fuhrhalterei mit 25 Pferden entwickelte sich die Rieser+Vetter AG, Frauenfeld in rund 100 Jahren in ein modernes, den heutigen Bedürfnissen angepasstes Transportunternehmen. Der Schritt vom Pferdefuhrwerk zum ersten Lastwagen war beträchtlich, kostete doch ein solches Gefährt ungefähr so viel wie ein Einfamilienhaus. Waren es zu Beginn beispielsweise regelmässige Postkurse, die mit

Pferden und Kutschen Personen und Güter beförderten, beschränkt sich der heutige Betrieb auf den Gütertransport im In- und Ausland. Ein zusätzliches Standbein ist das Angebot im Bereich Saug- und Spültechnik für Gemeinden und Private. Über 40 Mitarbeiter und mehrere Teilzeitangestellte sind jederzeit da, die besonderen Wünsche einer breiten Kundschaft rund um die Transportwirtschaft zu erfüllen.

der Übergang vom Pferdefuhrwerk zu den ersten lastwagen mit Kettenantrieb und vollgummibereifung war Bilder zVg ein grosser schritt . Ein vielfältiges Dienstleistungsunternehmen Ein wichtiges Standbein ist der gesamte Umzugsbereich national und international bis und mit Containerversand (letzteres seit rund 15 Jahren), Sammelseefracht- oder Luftfrachtsendungen in alle Welt. Im Umzugsbereich deckt Rieser+Vetter

Heute ist das transportunternehmen hauptsächlich im umzugsbereich, lagerbereich und im saug- und spülbereich tätig. es erfüllt die Kundenwünsche in allen sparten mit modernsten Hilfsmitteln.

alles ab bis und mit Verpackung und Lagerung. Modernste Kranenwagen und Möbellifte stehen dabei zur Verfügung. Ein weiteres Angebot ist die Neumöbelverteilung in der ganzen Schweiz (von Produzenten oder Frachthäfen an Grossisten) und Überlandtransporte von Stückgütern mit Kranenwagen. Ein eigener Bereich ist die gesamte Saug- und Spültechnik. Hier steht nicht mehr das Fahren an sich im Zentrum, sondern das Arbeiten von einem Lastwagen aus, der mit hochtechnischen Geräten ausgerüstet ist. Damit werden Leitungen vom kleinsten WC- oder Küchenablauf bis zur ARA gespült oder mit anderen Mitteln frei

gemacht sowie Schächte und Fäkaliengruben ausgesaugt. Kanalfernsehen zum Kontrollieren von Kanälen gehört ebenfalls dazu. Planung der Zukunft Der gesamte Lagerbereich ist zu einem wichtigen Standbein geworden. Gelagert wird alles, von diversen Kaufmannsgütern bis und mit allen möglichen Umzugsgütern. Dazu stehen die ehemaligen Herohallen zur Verfügung. Die neueste Methode ist die Lagerung in Containern. Dabei wird das ganze Gebinde ohne Umladen vom Lastwagen direkt in die Halle transportiert und dort ungeöffnet zwischengelagert. as ■

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24. InternAtIonAles BAchfest schAffhAusen vom 12. BIs 20. mAI 2012

Bühne frei für «Bach und die schweiz» Das Internationale Bachfest ist seit über 60 Jahren das Kulturereignis mit der grössten strahlkraft in der stadt schaffhausen. Bei jedem Bachfest treten die beliebten Werke des grossen Komponisten Johann sebastian Bach unter einem bestimmten motto mit weniger bekannten Werken in den Dialog, und auch

D

ieses Jahr steht das Internationale Bachfest unter dem Motto «Bach und die Schweiz». Dies mag verblüffen, wo doch Johann Sebastian Bach selbst nie die Schweiz bereist hat. Doch spielte die Schweiz für die Verbreitung und die Rezeption von Bachs Werk eine entscheidende Rolle. So bezogen sich zahlreiche Schweizer Komponisten wie der in Feuerthalen geborene Heinrich Sutermeister immer wieder in ihren Werken auf den Grossmeister aus Leipzig. Grosse Orchester und internationale Sänger Auch in diesem Jahr liest sich die Liste der ausführenden Orchester, Dirigenten und Solisten wie ein «who is who» der gegenwärtigen nationalen und internationalen Klassikszene: die h-MollMesse, die traditionsgemäss bei

jedem Bachfest den krönenden Abschluss darstellt, wird von Chor und Orchestra della Svizzera italiana unter Diego Fasolis aufgeführt, die Matthäus-Passion am Auffahrtsdonnerstag von Chor und Orchester der BachStiftung unter Rudolf Lutz. Mit bekannten Solistinnen und Solisten wie Ana Maria Labin, Joanne Lunn, Roberta Invernizzi, Charles Daniels, Peter Harvey und René Koch stehen in den Konzerten erstklassige Sängerinnen und Sänger auf der Bühne. Solisten von Weltrang Doch nicht nur die Orchester und Sänger glänzen: In den verschiedenen Festkonzerten treten so bekannte Instrumentalsolisten wie der Trompeter Reinhold Friedrich, die Pianisten Homero Francesch und

Das casal-Quartett spielt in der stadtkirche st. Georgen in stein am rhein auf den Instrumenten des Winterthurer Jacobus-stainer-Quartetts.

Am 9. festkonzert sind die Basler vokalsolisten und das Bläserensemble «Il desiderio» unter der leitung von seBilder zBg bastian Goll zu erleben. Adrian Oetiker oder der Organist Daniel Glaus auf. Während Friedrich beim Eröffnungskonzert unter anderem Bachs zweites Brandenburgisches Konzert zum Klingen bringen wird, geben Francesch und Oetiker in ihrem Klavierkonzert eine faszinierende Mischung aus Bachs «Goldberg-Variationen», seiner «Kunst der Fuge» und einer Komposition von Ferrucio Busoni zum Besten. Das Programm wurde von den beiden Pianisten übrigens speziell für das Bachfest einstudiert. Festliche und neue Konzertorte Neben den grossen Festkonzerten in der Stadtkirche St. Johann bietet das Programm in den wunderschönen Konzerträumen Schaffhausens auch

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Kammermusik vom Feinsten. In der Rat-hauslaube spielt der amerikanische Cembalist Robert Hill Variationen zu Bachs «Kunst der Fuge» und zum «Wohltemperierten Klavier II», im prächtigen Zunftsaal zum Rüden spielt das Quartett «Concerto die Viole» neben Kompositionen von Bach und auch eine Uraufführung des Basler Komponisten Lukas Langlotz. Freunde des Crossover kommen bei «Bach und Jazz» im Kulturzentrum Kammgarn auf ihre Kosten: Uri Caine am Piano und Franco Ambrosetti auf der Trompete improvisieren, was das Zeug hält. Und in den Hallen für Neue Kunst spielt im eindrücklichen Ambiente von Richard Longs legendärer Skulptur «Lightning Fire Wood Circle»

die europaweit gefragte Violinistin Susanna Yoko Henkel an der Seite des Cellisten WenSinn Yang Suiten und Sonaten von Johann Sebastian Bach und Eugène Ysaÿe. Ort der Begegnung Erwähnenswert ist auch die Klosterfahrt mit dem Schiff nach Stein am Rhein oder die Kantatengottesdienste in acht verschiedenen Kirchen im ganzen Kanton. Erstmals wird vor dem St. Johann ein Festzelt als eigentliches Festivalzentrum aufgebaut, das als Ort der Begegnung vor und nach den Konzerten fungiert. Detaillierte Informationen zum Programm oder den Vorverkaufsstellen findet man jederzeit auch im Internet unter www.2012.bachfest.ch os/pd ■


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DAS WeinJAhR: ARBeiten iM ReBBeRg unD iM KelleR AM BeiSpiel DeS WeingutS BuRKhARt, WeinfelDen

Das Weinjahr 2012 hat längst begonnen Mit dieser Serie wollen wir die Arbeiten im Rebberg während eines Jahres begleiten. Am Beispiel des Weinguts Burkhart in Weinfelden zeigen wir auf, welche Arbeiten in diesem Jahr in Weinberg und Keller bisher bereits angefallen sind und was in nächster Zeit noch ansteht. AloiS SchWAgeR

D

ie Familie Burkhart mit Vater Willi, Mutter Christine und Sohn Michael bearbeitet auf ihrem Weingut in Weinfelden zusammen mit einer Lehrtochter rund sechs Hektaren Rebland, wovon 60 Prozent mit weissen Rebsorten bestückt sind und zwar mit Müller Thurgau. Kernling, Pinot blanc, Chardonnay, Sauvignon blanc und Siegerrebe. Auf den restlichen 40 Prozent wird der Blauburgunder kultiviert. Seit 2003 sind die Burkharts Selbstkelte-

Bio-dynamischer Weinbau

Ziel der bio-dynamischen landwirtschaft ist ein gesundes gleichgewicht zwischen Boden, pflanzen,tieren und Menschen. Dieses wird erreicht mit nährstoffhaltigem Kompost, vorbeugender Behandlung der pflanzen, einem attraktiven lebensraum für insekten sowie der lebenshaltung des Weinbauern, der sich als teil des Kreislaufes der natur versteht.

rer. Sie sind also von der Pflege der Reben über die Vinifikation bis zur Abfüllung und den Verkauf selber für ihren Wein zuständig. Zudem haben sie auf den aufwändigen bio-dynamischen Weinbau umgestellt. So viel Natur wie möglich 17 Mal muss der Winzer um jeden Weinstock gehen, sonst gedeiht der Wein nicht – das jedenfalls behauptet ein alter Winzerspruch. – Kaum ist der Wein gekeltert, beginnt für ihn das neue Weinjahr. In den Monaten Dezember/Januar wird mit dem Schneiden der Reben begonnen. Wenn, wie dieses Jahr, eine extreme Kälte hereinbricht, muss diese Arbeit unterbrochen werden. Anschliessend ist die Rebanlage instand zu stellen. Ab Mitte März, noch bevor die Augen aufbrechen, werden die Schosse angebunden. Im April fällt die Bodenbearbeitung an (Vermulchen des Rebholzes, anschliessend wird jedes Jahr Drittel gespatet und geeggt). Unter den Rebstö-

Achtung frostgefahr! Mit frostkerzen kann die temperatur im Rebberg um zwei grad erhöht werden. cken wird der Boden sauber gehalten. Gleichzeitig beginnt man mit der Schädlingsbekämpfung Mit dem Aufhängen von Dispensern, die weibliche Duftstoffe abgeben, wird der Traubenwickler verwirrt und findet so die Weibchen nicht. Ebenfalls im April müssen die Anbauflächen vorbereitet werden, damit man Anfang Mai mit dem Pflanzen beginnen kann. Ein Sprichwort sagt: «Wer ernten will, muss sähen!» Im Rebberg beginnt die Zukunft allerdings mit Stecklingen. Dieses Jahr wurden bei Burkharts 2200 Jungreben gepflanzt. Drei Jahre wird es dauern, bis sie zum ersten Mal einige Trauben tragen. Ebenfalls im Mai folgt dann das

Zu den Arbeiten im Winter und frühjahr gehören neben dem Schneiden und Schosse anbinden, das einleiten erster Schädlingsbekämpfungs-Massnahmen (Verwirrungstechnik) und das neuanpflanzen von Reben. ein Bilder as moderner Maschinenpark erleichtert die Arbeit. Anzeige

Erlesen der Schosse. Überzählige Triebe werden ausgebrochen. Das ist bereits die zweite Ertragsregulierung zu Gunsten der Qualität. Die Arbeit im Keller Kaum ist die Weinlese und das Keltern abgeschlossen, beginnt die Arbeit im Keller. Die Burkharts setzen immer mehr auf Spontangährung. Dabei verzichtet man auf den Einsatz von

Bild zVg

Zuchthefe. Im Januar wird der junge Weisswein filtriert und für die Abfüllung vorbereitet, die im April erfolgt. Anfang Mai gelangt er dann in den Verkauf. Der Rote wird in den Fässern umgezogen (Fässer leeren, reinigen und wieder einfüllen). Im Weingut Burkhart werden 90 Prozent im Holzfass ausgebaut. Im Juni beginnt dann das Degustieren und Assemblieren der Rotweine. ■

Aufregung im Weinberg

Für die Nacht vom 16. auf 17. Mai haben die Metereologen für die ganze Schweiz eine Frostwarnung herausgegeben. Das löste bei den Weinbauern hektik aus, denn bei späten nachtfrösten besteht die gefahr, dass die frischen fruchtbringenden Austriebe erfrieren und so ein totaler ernteausfall für die begonnene Vegetationsperiode eintritt. eine Methode, die frostgefahr herabzusetzen, ist das Abbrennen von frostkerzen während der kritischen phase. Mit rund 200 Kerzen pro hektare kann die temperatur im Rebberg um zwei grad erhöht werden: eine aufwändige und kostspielige aber lohnende Aktion, zu der sich die Weinfelder Weinbauern am 16. Mai entschieden hatten. noch am nachmittag galt es, frostkerzen zu organisieren, die dann am Abend im Weinberg verteilt wurden. in der nacht hiess es die temperaturen zu beobachten. Morgens um 2.30 uhr war das gras im Weinberg unterhalb des Schloss Weinfelden gefroren und die temperaturen fielen weiter. So entschloss man sich, die Kerzen anzuzünden. fazit von Michael Burkhart: «es hat sich gelohnt.»


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Immobilienmarkt

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planung der zweiten Bauetappe gestartet Von den zehn Stadtwohnungen und acht Stadthäusern in der ersten Bauetappe sind bereits elf Einheiten verkauft worden. Nun wird die Planung und Realisierung der zweiten Bauetappe in Angriff genommen.

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und geregelter Temperatur als Unterkunft zur Verfügung. Durch die Ausgangslöcher in der Wand steht es jeder Katze frei, ihren Platz beliebig drinnen oder draussen auszusuchen. Die separaten Einrichtungen sind grosszügige Gehege, welche mindestens vier Kletter-, Spiel- und Versteckmöglichkeiten bieten und sind alle in den Wohnhäuschen so platziert, dass die Katzen allein sind, sich zurückziehen, oder die anderen Katzen aus der Ferne beobachten können. Da die Betreiber am gleichen Ort wohnen, werden die Katzen rund um die Uhr beobachtet und betreut.

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innovAtive kmus: curAu AG dämmen mit system

Auf dem Weg zur schweizweit tätigen Firma die 1990 in Weinfelden gegründete curau AG, spezialistin für blasbare dämmungen, hat sich schrittweise zu einem schweizweit tätigen unternehmen mit insgesamt 22 mitarbeitenden entwickelt. sie will diesen Weg konsequent weitergehen und plant, nachdem sie bereits im Jahr 2000 in Biel eine Geschäftsstelle eröffnet hatte, eine weitere Filiale im kanton Aargau zu gründen. Alois schWAGer

d

ie curau AG, dämmen mit system, die heute schweizweit tätige spezialistin für einblasbare dämmungen, ist vor ziemlich genau 22 Jahren, am 5. Juni 1990, gegründet worden. die erfolgsgeschichte begann im sommer 1987 mit hautausschlägen. Beat curau half damals einem Bauschreiner beim

Entwicklungsschritte

1990 Beat und simone curau Aepli gründen an der industriestrasse 17 in Weinfelden die curau AG, die sich als erstes unternehmen in der schweiz auf isofloc-dämmungen spezialisiert. 1997 die erste shs 3.0 maschine für Grossaufträge wird angeschafft. 1998 die curau AG dämmt das Bahnhofgebäude st. Gallen mit der neuen maschine. 2000 in Biel wird eine neue Geschäftsstelle eröffnet und die leitung Amadeus Furrer übertragen. 2006 erstmals wird neben isofloc auch steinwolle verarbeitet. 2007 die curau AG erhält den Grossauftrag, die Wände der nothaltestelle im lötschberg-Basistunnel mit steinwoll-Granulat (Flumroc) zu dämmen.

dämmen mit Glaswolle. Wie damals üblich arbeitete er in t-shirt und kurzen hosen. die Folge war ein heftiger hautausschlag. die hautärztin riet ihm, künftig den kontakt mit Glaswolle zu meiden. Just zu diesem Zeitpunkt bot das Zentrum für berufliche Weiterbildung in st. Gallen einen kurs für baubiologische Produkte an. so erfuhr curau unter anderem von einer neuartigen dämmung aus Zeitungen und erkannte darin ein Produkt, das auf viele ungelöste dämmprobleme Antworten gab. vollends überzeugen liess er sich,als er vernahm,dass Zellulosedämmung in den skandinavischen ländern bereits seit 1920 mit erfolg eingesetzt wird. Ein vielfältig einsatzbares System eine der wichtigsten einblasbaren dämmprodukte ist die Zellulosedämmung. das Produkt heisst isofloc und wird in Bütschwil aus Zeitungspapier hergestellt. curau meint spasses halber: «Wir machen sogar aus dem Blick ein hochwertiges Produkt.» isofloc wird angewendet bis und mit der klasse «schwer entflammbar». Wenn «unbrennbar» gefordert wird (wie bei Altersheimen, hochhäusern und mehrstöckigen holzbauten) kommt steinwolle-Feingranulat von Flumroc zum Zug. mit diesen Produkten kann hohl-

die curau AG war auch im lötschberg-Basistunnel tätig: eine lärmdämmende masse wird Bilder zVg an die tunnelwand gespritzt. raumfüllend gedämmt werden. Bei korrekter verarbeitung gibt es bei dieser technik keine stösse und kein verschnitt, auch keine lufteinschlüsse. Bei hohlraumfreier dämmung wird die Gesamtkonstruktion zudem weniger schadenanfällig. die dämmung ist ferner beim einbau nie dem Wetter ausgesetzt.Wie die Praxis beweist resultieren auch bessere Werte. Zellulose verhält sich physikalisch anders als mineralwolle. sie ist in der lage, Feuchtigkeit aufzunehmen und später wieder abzugeben. sie ist also viel gutmütiger gegenüber extremereignissen. Anfänglich als exoten belächelt änderte das image der curau AG rasch. immer mehr Architekten und vor allem holzbaubetriebe erkannten die vorteile der einblasbaren

die blasbare dämmtechnik eignet sich für neubauten wie für sanierungen von Altbauten.

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dämmung. neben den oben erwähnten vorteilen ist sie «kontrollierbar, absaugbar, wieder nutzbar oder entsorgbar». Marder meiden Zellulose marder sind putzige tierchen, solange sie nicht in der dachdämmung hausen. dort können sie erhebliche schäden anrichten. sie nutzen in erster linie bestehende hohlräume. Fernhalten kann man sie nur, wenn man diese hohlräume vollständig eliminiert. dies geschieht durch das einblasen von isofloc. diese kompakte schicht wird von mardern und mäusen instinktiv gemieden. ■

2009 die isofutura gmbh wird gegründet. Beat curau ist teilhaber und mitglied der Geschäftsleitungsmit. erste Bauobjekte werden mit dem system isofutura umgesetzt. 2011 der verwaltungsrat beschliesst, die curau AG neu als schweizweit tätige Firma zu positionieren und gezielt mit neuen Geschäftsstellen auszubauen.


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FILMTIPPS

«Snow White & The Huntsman» Schaurig-schöne Filmadaption von Grimms «Schneewittchen», die als ansprechendes Fantasy-Abenteuer daherkommt.

Amriswilerstrasse 106b 8570 Weinfelden Hotline: 071 622 00 33 www.kino-tg.ch

Schlossmühlestrasse 1 8500 Frauenfeld Hotline: 052 720 35 35 www.kino-tg.ch

Kino-Charts

Die 10 erfolgreichsten Filme im Thurgau vom 14.4.12–14.5.12

1. American Pie: Das Klassentreffen 2. Marvels The Avengers (3D) 3. Spieglein, Spieglein 4. Battleship 5. Einmal ist Keinmal 6. Intouchables – Ziemlich beste Freunde 7. Die Piraten (3D) 8. Titanic (3D) 9. Die Reise zur geheimnisvollen Insel (3D) 10. Türkisch für Anfänger.

Neu im Kino

17.5. «Der Diktator» «Lachsfischen in Jemen» «Hanni & Nanni 2 24.5. «Man in Black 3» (3D) 31.5. «Snow White & the Huntsman» 7.6. «Street Dance 2» «21 Jump Street 14.6. «Rock of Ages».

A

ls die eitle Königin eines Tages wieder ihren Spiegel nach der Schönsten im ganzen Land befragt, steigt ihr bei der Antwort die Zornesröte ins Gesicht: Der Spiegel verkündet ihr, dass ein Mädchen namens Schneewittchen ihr den Rang abgelaufen hat. Die neidvolle Herrscherin schickt sogleich ihren besten Jägersmann Eric in die Wälder, damit dieser die Konkurrentin tötet. Als Eric jedoch der schönen «Snow White» begegnet, verfällt er ihr vom ersten Moment an und hilft ihr fortan bei ihrem Unternehmen, die böse Königin zu bekämpfen.

Kristen Stewart, die bislang die unschuldige Bella in den «Twilight»-Filmen gemimt hat, darf sich nun in einer neuen Rolle beweisen und die böse Herrscherin, dargestellt von Schauspielkollegin Charlize Theron («Prometheus - Dunkle Zeichen»), herausfordern. Das actionreiche Fantasy-Abenteuer von Nachwuchsregisseur Rupert Sanders ist damit eine weitere Filmadaption eines der beliebtesten Grimm-Märchen, doch zeigt sich diese in besonders märchenhafter, schaurig-düsterer Atmosphäre.. Blickpunkt: Film ■

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«Rock of Ages» Energetische Verfilmung des Erfolgsmusicals über zwei Kids, die sich im Los Angeles des Jahres 1987 zum Sound von Def Leppard, Foreigner und Co. ineinander verlieben.

K

leinstadtgirl Sherrie lernt den Großstadtjungen Drew auf dem Sunset Strip im Los Angeles des Jahres 1987 kennen. Sie eint, dass sie jung und

wild sind und sich ihre Rock'n'RollTräume erfüllen wollen, koste es, was es wolle. Doch ihre Welt ist in Gefahr: Sex, Drogen und Rock'n'Roll sollen auf Betreiben einer Gruppe von Saubermännern und besorgter Eltern gezähmt werden. Um den besten Club der Stadt zu retten, soll Rocklegende Stacee Jaxx sein letztes Konzert dort spielen. Nach Vorbild des Erfolgsmusicals aus dem Jahr 2005 inszenierte «Hairspray»-

Regisseur Adam Shankman diese Verbeugung vor den wilden Tagen des Glammetal als gut gelaunte Hommage an Radiorockklassiker von Bands wie Def Leppard oder Foreigner. Die Hauptrollen werden von den Newcomern Julianne Hough und Diego Boneto gespielt, aber das Hauptaugenmerk liegt natürlich auf Tom Cruises unglaublichen Auftritt als Bon-Jovi-artigen Rockstar Stacee Jaxx. Blickpunkt: Film ■


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terz post

Die terzstiftung stellt sich vor Die terzstiftung freut sich sehr, mit den «post»-Monatszeitungen künftig zusammenzuarbeiten. terz ist eine unabhängige, überparteiliche, gemeinnützige und nicht gewinnorientierte stiftung. sie will eine neue, generationenfaire Vision des Alterns in der schweiz mitgestalten. Die stiftung finanziert sich über Gönnerbeiträge, spenden und Legate. Die stiftungspartner leisten keine zahlungen an terz, sie bieten Gönnern spezial- und exklusivangebote. terz versteht sich als Interessenvertreter und Konsumentenschützer für erfahrene Menschen. Wir benötigen keine senioren-, sondern generationenfreundliche produkte und Dienstleistungen. terz arbeitet mit über 300 terzscouts. sie unterstützen die Wirtschaft, den Generationenwandel erfolgreich zu meistern. terz fordert keine sonderrechte für die reifere Generation, jedoch Gleichbehandlung. Willkürliche einschränkungen sind nicht hinnehmbar. herzlich willkommen auf www.terzstiftung.ch. Anzeige

Mobilität ist in jedem Alter wichtig für Lebensqualität

In zukunft wird die terzstiftung an dieser stelle regelmässig die Leser der «post» über ihre events, Umfragen, Kampagnen und das projekt terzscouts informieren. Die terzscouts sind erfahrene Konsumentinnen und Konsumenten, die produkte und Dienstleistungen für die terzstiftung auf Benutzerfreundlichkeit und Generationenverträglichkeit testen. thoMAs Meyer

M

omentan hat terz eine Umfrage lanciert, die alle Teilnehmenden am Strassenverkehr betrifft.Wir beziehen dadurch alle Leser und alle, die an der terzStiftung interessiert sind, mit ein in die Suche nach Antworten. Unsere Ausgangsfrage lautet, wie Mobilität und Lebensqualität zusammenhängen. Machen Sie mit: antworten Sie Wir möchten gerne herausfinden, in welchen Bereichen von Mobilität erfahrene Menschen anders «ticken» als jüngere, und in welchen Feldern es keine Unterschiede zwischen den Generationen gibt. Dafür brauchen wir eine möglichst breite Beteiligung aller Altersgruppen. Wir bitten Sie deshalb, diesen Link im Internet einzugeben und sich an unserer Umfrage zu beteiligen: http:// terzstiftung.resonanza.net/index. php.

ter für die dritte Generation vertritt die terzStiftung den Standpunkt, dass persönliche Gesundheit, Fitness, Mobilität und Fahrkompetenz ausschlaggebend sind für die Beurteilung der Fahrtauglichkeit. Dies gilt für Lenkerinnen und Lenker aller Generationen – nicht nur für über 70-Jährige. Von dieser Überzeugung ausgehend hat terz die Kampagne «Sicher mobil im Alter» konzipiert. Sie verfolgt damit das Hauptziel, die Verkehrssicherheit durch verantwortungsbewusstes Handeln aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Die Umfrage zur Mobilität ist ein zentraler Aspekt der Kampagne. Der Fonds für Verkehrssicherheit findet das Konzept der terzStiftung so überzeugend, dass er es mit einem gros-

Kampagne «Sicher mobil im Alter» In ihrer Eigenschaft als Interessenvertre- Fahrkompetenz ist nicht am Alter festzumachen.

sen finanziellen Zuschuss fördert. Kampagnenpartner TCS/ Verkehrssicherheit Der TCS/Verkehrssicherheit ist Co-Partner bei dieser Kampagne. In ihrem Zentrum wird eine Internet-Plattform bei terz stehen, auf der Übungen zur Verkehrssicherheit sowie wichtige Sicherheitshinweise und weiterführende Informationen stehen werden. Fahrberatung Zusätzlich sponsert terz 120 Fahrberatungen: Wer ganz unabhängig von der obligatorischen ärztlichen Kontrolluntersuchung seine Fahrfähigkeiten objektiv einschätzen möchte, kann sich für eine kostenlose Fahrberatung (im Wert von CHF 80.-) bei der terzStiftung (Seestrasse 112, 8267 Berlingen) bewerben. Fahrberater vom Schweizerischen Fahrlehrer-Verband SFV in vielen Kantonen haben sich bereit erklärt, an dieser Aktion teilzunehmen. Der Verband arbeitet mit terz im Rahmen der Kampagne zusammen. Bild zVg thomas.meyer@terzstiftung.ch ■

terz: partner von pro senectute thurgau seit kurzem ist pro senectute thurgau Kooperationspartner der terzstiftung. pro senectute thurgau, das Kompetenz- und Dienstleistungszentrum für ältere Menschen, hat in der terzstiftung einen zuverlässigen partner gefunden, der sich für dieselbe Gruppe von Menschen stark macht. Diese Ansicht vertritt Geschäftsführerin Ursula Dünner-sommer. In verschiedenen tätigkeitsbereichen ergänzen sich beide organisationen und können durch eine vertiefte zusammenarbeit gegenseitig synergien nutzen. In mehreren projekten, etwa an den «Blib fit-Aktionstagen», haben in den vergangenen Jahren pro senectute thurgau und terz bereits erfolgreich zusammengearbeitet. Gönner der terzstiftung profitieren nicht nur von Vergünstigungen bei pro senectute: Am 4. Juli können sie exklusiv das ihomeLab der Universität Luzern in horw besichtigen. Bitte melden sie sich an bei der: terzStiftung, Seestrasse 112, 8267 Berlingen Tel. 0800 123 333, terzstiftung@terzstiftung.ch


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Veranstaltungen Musik/Konzerte Freitag, 25.5.2012, 19 Uhr Zum Trauben Weinfelden Oldie Night. Mit der Band Stopline. Freitag, 25.5.2012, 19 Uhr Evang. Kirche Amriswil Orgelmusik zum Wochenende. Volksmusik mit alles und scharf. Mit Familie Janett. 25.5.-28.5.2012 Kartause Ittingen Ittinger Pfingstkonzerte. Samstag, 2.6.2012, 20.30 Uhr Frohsinn Weinfelden Sommerfest. Balkanmusik mit Traktorkestar. Samstag, 9.6.2012, 20.30 Uhr Frohsinn Weinfelden Blueprints. Dienstag, 13.6.2012, 18.30 Uhr Jugendmusikschule Amriswil Musizierstunde. Schlagzeug­ klasse von G. Pidolsky. Freitag, 15.6.2012, 18.30 Uhr Jugendmusikschule Amriswil Musizierstunde. Trompeten­ klasse C. Luchsingen. Sonntag, 17.6.2012, 17 Uhr Forum B Büron. Franz Schubert – Die schöne Müllerin. Mit Simon Witzig, Tenor, und Andrea Wiesli am Flügel. Dienstag, 19.6.2012, 19 Uhr Jugendmusikschule Amriswil Musizierstunde. Gitarren­ klasse L. Brändli. Samstag, 23.6.2012, 17 Uhr Ev. Kirchgemeindehaus Amriswil Ensemblekonzert der JMSA.

Samstag, 23.6.2012, 16 Uhr Stiftskirche Bischofszell Nostalgische Lieder und Arien. Mit Maya Wirz, «Gröss­ tes Schweizer Talent 2011». Samstag, 23.6.2012, 20 Uhr Rathausbühne Bischofszell Galakonzert. Mit Black Jacket Swing Big Band. Samstag, 23.6.2012, 19.30 Uhr Hafterhaus Weinfelden Serenade. Vokalensemble unter Leitung von Heinz A. Meyer. Sonntag, 24.6.2012, 11.30 Uhr Rosengärten Bischofszell «Nostalgie-Tag». Konzerte mit Aeolos, Echo vom Saum, Musica Arte Vienna. Sonntag, 24.6.2012, 20 Uhr Rathausbühne Bischofszell «Brass und Poet». MG Brass Band Hauptwil und Poet Christoph Sutter. Montag, 25.6.2012, 20 Uhr Rathausbühne Bischofszell «Soirée en rose». Krüger rockt. Dienstag, 26.6.2012, 18.30 Uhr Stiftskirche Bischofszell «Klang-Blüten». Hildegard von Bingen, Franz Liszt; Katha­ rina Lienhard, Philippe Frey. Dienstag, 26.6.2012, 20 Uhr Rathausbühne Bischofszell Nostalgisches Gospelkonzert. Gospelchor Winterthur. Mittwoch, 27.6.2012, 20 Uhr Rathausbühne Bischofszell Nostalgisch und Klassisch. Musica Arte Vienna und Nicol Bosshard, Sopran.

Theater/Tanz Mittwoch, 30.5.2012, 19 Uhr Theaterhaus TG Weinfelden Gut gegen Nordwind. Mit TheaterFalle Basel Freitag, 1.6.2012, 20.15 Uhr Kulturforum Amriswil Kafana. Tanztheater Ivanovic­ Clan und Dusa Orchester. Donnerstag, 7.6.12, 20.15 Uhr Theaterhaus TG Weinfelden Ergötzliches am Donnerstag mit Thomas Götz. 8.-10.6.2012 Weinfelden MuQ-Festival, Musik und Qlthur. Musik und Unterhal­ tungsdarbietungen wie Feuer­ schlucker und Artistengruppen. Freitag, 8.6. 2012, 20.15 Uhr Theaterhaus TG Weinfelden Die rote Pistazie – gesalzen, nicht gesüsst. Freitag, 22.6. 2012, 20.15 Uhr Kulturforum Amriswil Schweizerreize. Kabarett mit Thomas C. Breuer

Literatur/Vorträge Donnerstag, 24.5.2012, 19 Uhr Rathaus Bischofszell wOrt 2012: Wissen vor Ort. Zum Thema «Soziale Netz­ werke im Alter. Donnerstag, 31.5.12, 19.30 Uhr Kulturforum Amriswil Übergabe der kantonalen Förderbeiträge an Kulturschaffende.

Kunst/Museum Sonntag, 3.6.2012, 14 Uhr Ortsmuseum Amriswil Museumssonntag Bis 31.12.2012 Kunsthaus Egnach Ludy Bauer and kuk featured by Erwin Feurer.

11. Rosen- und Kulturwoche Bischofszell 23. Juni bis 1. Juli Die grösste Rosenschau der Schweiz, die am 23. Juni eröffnet wird, steht unter dem Thema «Nostalgie». 50 Rosengärten und Rosenarrangements werden die barocke Altstadt von Bischofszell in ein märchenhaftes Rosenmeer verwandeln. Im Rahmen der Eröffnungsfeier werden die «Rosen an der Stadtmauer» oberhalb beim Känzeli offziell eingeweiht. Die Rosen stammen von der Rosen-Union aus dem Rosendorf Steinfurth (Stadtteil von Bad Nauheim (D).

Bis 2.12.2012 Naturmuseum Frauenfeld Seltene Holzbibliothek ausgestellt. Bis 28.10.2012 Altes Zeughaus Frauenfeld Härdöpfel, Kartoffel, Patata – eine Erfolgsgeschichte Bis 27.9.2012 Lungenliga TG Weinfelden ZwischenTräume. Eine Aus­ stellung der besonderen Art.

Bis 1.7.2012 Kunstmuseum TG Kartause Elmar Trenkwalder. Skulpturen. Bis 16.6.2012 Galerie Arte Nuova Amriswil Nelly Bührle-Anwander. Bis 2.6.2012 Galerie Freudenhaus Bischofszell Sichtweise. Bis 30.9.2012 Kunstmuseum TG Kartause 10 000 Stunden. Über Handwerk, Meisterschaft und Scheitern in der Kunst.

Diverses Montag, 28.05.2012, 10.45 Uhr Pferderennbahn Frauenfeld Frauenfelder Pfingstrennen. Flach­, Trab­ und Jagdrennen, Cross Country. Samstag, 2.6.2012, 13 Uhr Beim Bahnhof Diessenhofen Eröffnungsfeier «Haus zur gewesenen Zeit». Gewesene Zeiten inszeniert. 3.6.-1.7.2012 Schloss Arenenberg Salenstein La Vie en Rose. Schloss und Park im Sommerkleid. Sonntag, 10.6.2012, 10 Uhr Diessenhofen 2. Grand-Prix Diessenhofen. Rundstrecken­Corso. Sportwa­ gen, Rennwagen, Tourenwagen. Samstag, 16.6.2012, 19 Uhr Güttingersreuti Weinfelden 1. Thurgauer Velo-Poetry Slam. Im Rahmen der Säntis­ Classic. Sonntag, 17.6.2012, 13.30 Pferderennbahn Frauenfeld Swiss Derby. Flach­, Trab­ und Jagdrennen. Sonntag, 17.6.2012, 10 Uhr Diessenhofen, Schaffhauserstr. 8 5. Weltschautag-Benefiz. Be­ nefiz für krebskranke Kinder. Gediegenes Brunchbuffet, Un­ terhaltungsprogramm. Samstag, 23.6.2012, 10 Uhr Bischofszell Rosen an der Stadtmauer. Einweihung mit der Stadtmu­ sik Bischofszell. Sonntag, 24.6.2012, 10 Uhr Bischofszell Nostalgie-Tag. Im Rahmen der Bischofszeller Rosen­ und Kulturwoche.

«Weinfelder POST» Rathausstrasse 18 CH-8570 Weinfelden www.weinfelderpost.com WYPAG AG «POST» Medien Iselisbergstrasse 4 CH-8524 Uesslingen info@wypag.ch www.wypag.ch Telefon +41 52 740 54 40 Telefax +41 52 740 54 41 Geschäftsleiter: Felix Walder, fwalder@wypag.ch Chefredaktor: Dr. Alois Schwager (as), aschwager@frauenfelderpost.ch Telefon +41 52 721 05 05 Verlagsleiter: Oliver Schmid (os), oschmid@schaffhauserpost.ch Redaktioneller Mitarbeiter: Marcel Tresch (mt), mtresch@wypag.ch Guy Besson, guybesson@gmail.com, Florian Rexer, info@florianrexer.ch; Josef Mattle, josef.mattle@bischofszell.ch; Jürgen Kupferschmid, juergen.kupferschmid@terzstiftung.ch; Ferdinand Thoma, f.thoma@golfpanorama.ch Anzeigenverkauf: Manuela Doster, mdoster@wypag.ch; Anita Sulser, asulser@wypag.ch; Tanja Sonderegger, tsonderegger@wypag.ch Produktion: Bachmann Printservice Inhaber: Samuel Bachmann Seestrasse 86, CH-8712 Stäfa Telefon +41 44 796 14 44 Telefax +41 44 796 14 44 info@bachmann-printservice.ch Druck: Tamedia AG Druckzentrum Bubenbergstrasse 1, CH-8045 Zürich Telefon +41 44 248 61 60 tamedia-druckzentrum.ch Vertrieb: APZ Direct AG Ernst Müller-Strasse 8 CH-8207 Schaffhausen Telefon +41 52 632 31 30 Telefax +41 52 632 31 90 www.apz.ch Druckauflage: 33 000 Exemplare Verteilung Die «Weinfelder POST» wird einmal monatlich mit einer Auflage von 30 050 Exemplaren kostenlos in alle Haushaltungen (inklusive Postfächer) im gesamten Bezirk plus Amriswil verteilt. Zusätzlich erfolgt der Vertrieb von 2500 Exemplaren an ausgewählten POS.

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WEllnEss und GEsundhEit: ÜBErsäuErunG

die Ganzheitlichkeit einer Basenkur

Körper kann Übersäuerung natürlich abbauen

messungen des säuregehalts

Alle im stoffwechsel anfallenden säuren kann unser Körper auf natürliche Art abführen. folgende organe helfen mit, säuren wieder aus dem Körper auszuleiten oder zu neutralisieren: niere, leber, lunge, haut und darm. Bei den heutigen Ess- und lebensgewohnheiten sind 90% übersäuert. fErdinAnd thomA

die Basenkur stellen wir auf vier säulen: «Ernährung, Bewegung, Entspannung und die gezielten Behandlungen.» Ernährung: Während einer Basenkur servieren wir ausschliesslich vegetarische menus ohne milchprodukte. Wer während einer Kur auf Kaffee, Alkohol und tierisches Eiweiss verzichtet, erlebt einen tollen Erfolg, der auch mit unserem Prefit Bodyscan gemessen werden kann. Bewegung: das tägliche Bewegungsprogramm kann frei gewählt werden. Von der morgendlichen Wassergymnastik, über nordic Walking bis zur ausgedehnten, geführten Wanderung in der frischen schwarzwaldluft finden tägliche Aktivitäten statt. Behandlungen: die spezielle Acidosana® massage, Basenbäder, basische Packungen und die Acidosana® selbstmassage lassen die Acidosana® Basenkur zum entschlackenden Wohlfühlerlebnis werden. Wellnesshotel Auerhahn 79859 Schluchsee/ Südschwarzwald 0049 7656 97450 www.auerhahn.net

D

ie Niere scheidet Säure bis zum pH-Wert 4,3 aus. Wichtig dabei ist genügend Leitungswasser zu trinken. Die Lunge scheidet Säure in Form von Kohlensäure aus. Bei mehr Bewegung ist die Atmung intensiver und die Ausscheidung höher. Deshalb ist Bewegung immer besser. Lieber wenig Bewegung als keine Bewegung. Die Haut wird als das grösste Organ bezeichnet. Wenn wir allerdings den Darm mit seinen Zotten ausbreiten würden, wäre die Oberfläche um ein Vielfaches grösser als bei der Haut. Die Ausscheidung über die Haut erfolgt beim Schwitzen. Entweder bei entsprechender Bewegung oder in der Sauna. Wenn Sie in der Nacht durchgeschwitzt aufwachen, hat Ihr Stoffwechsel die Körper-Kerntemperatur erhöht, um so durch Schwitzen Säure über die Haut abzuleiten. Sie können, um das zu vermeiden, abends ein Basenbad nehmen. Sie werden erstaunt sein, wie Sie plötzlich viel besser, länger und tiefer schlafen können. Wenn Sie 90 Gramm

Basenbad von Kokoderma Cosmetics (zu bestellen über das Wellnesshotel Golfpanorama 052 208 08 08) auf eine Wannenfüllung anwenden, erreicht Ihr Bad einen pH-Wert von 8,5. Das ist der gleiche pH-Wert wie das gesunde Fruchtwasser einer Schwangeren. Da freut sich Ihre Haut und nimmt diese Hilfe zur Ausscheidung gerne an. Die Ausscheidung diesbezüglich können Sie ebenfalls mit pHWert-Messungen vor und nach einem 40-minütigen Bad selbst feststellen. Auch basische Fussbäder sind sehr wirkungsvoll und helfen zusätzlich bei Schweissfüssen oder Fuss-/ Nagelpilzen. Die Fusssohle ist die Hilfsniere des Körpers. Die Säureneutralisation über die Leber erfolgt durch die Produktion von Natriumbikarbonat, das als Puffer in das Blut abgegeben wird.

Alternativen für die Küche Für die Küche gibt es Alternativen wie Kokosmilch, Hirsemilch, Mandelmilch oder auch Hafermilch. Verwöhnen Sie Ihre Familie am Sonntag mit einer frisch gekochten Schoggicreme und verwenden Sie als Grundlage Kokosmilch. Mit ein paar Bananenwürfeln und gerösteten Mandelsplittern wird das ein HochEin Basenbad am Abend wirkt Wunder. Bilder zVg genuss.

Der Säure-Basen-Haushalt Säuren und Basen im Körper sind der gesunde Normalfall. Wir haben alle sechs Stunden im Wechsel Säure- und Basenschübe. Man kann das mit Indikationspapier testen, indem über einen Streifen uriniert und die Verfärbung anhand der Farbskala entsprechend der pHWert bestimmt wird. Der pH-Wert beschreibt die Konzentration von Wasserstoffionen in einer Flüssigkeit. Die Bezeichnung pH kommt von den lateinischen Worten potentia = Kraft oder Macht und hydrogenii = Wasserstoff. Die beiden Buchstaben bedeuten die Macht des Wasserstoffs. Von diesem hängt ab, ob eine Flüssigkeit im chemischen Sinne sauer, neutral oder basisch ist. Der pH-Wert wird auf einer Skala von 0 bis 14 gemessen. Der Wert 7 ist neutral, unter 7 ist sauer, über 7 ist basisch. Salzsäure hat einen Wert von 1. Der ideale menschliche pHWert zeigt im Tagesverlauf Schwankungen auf. Nur eine Messung hat keine Aussagekraft über unsere eventuelle Übersäuerung. Morgens nach den nächtlichen Reparaturarbeiten des Körpers ist der Urin meistens im sauren Bereich, wobei nach einem vegetarischen Mittagessen ohne Alkohol der pH-Wert generell im basischen Bereich bis über pH 8 liegen kann. Testen Sie 7 Tage bei jedem Urinieren, dann sehen Sie, ob Sie im Schnitt zu sauer oder neutral sind. fthoma@golfpanorama.ch ■

der säuregehalt im Bindegewebe kann elektronisch gemessen werden. mit dem Prefit Bodyscan wird über drei Elektroden an händen, füssen und am Kopf mit 13 hertz Gleichstrom gemessen. Auf der darstellung einer messung sehen sie die seite mit der Angabe von Bmi (Verhältnis Körpergrösse und Gewicht), den akuten säuregehalt im Bindegewebe, den chronischen säuregehalt im Bindegewebe, die dynamik und die Energiereserven. Wir haben anhand vieler messungen festgestellt, dass ein unmittelbarer Zusammenhang mit der Übersäuerung und den Energiereserven besteht.Wenn ein Übersäuerungsgrad von insgesamt über 50% gemessen wird, entsteht eine Blockade zwischen dynamik und Energiereserven. in der folge bauen sich die Energiereserven und auch die dynamik, das heisst die unmittelbar zur Verfügung stehende Energie, ab. müdigkeit und lustlosigkeit sind dann die ständigen Begleiter. die weitere folge dieser Acidose kann ein Burnout syndrom sein, welches sich mit den bekannten symptomen zeigt. die messung zeigt auch die übersäuerten muskelpartien in roter farbe und gibt individuelle Empfehlungen über Ernährung und Bewegung.

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Ferien wie ein Jungbrunnen Wellness-Entschlackungswoche für mehr Gesundheit und Wohlbefinden! Bringen Sie Ihren Säure-Basen-Haushalt wieder in Harmonie und starten Sie mit neuer Energie! Die Acidosana®-Basenkur basiert auf den 4 Säulen der Wellness und bezieht die Bereiche Ernährung, Bewegung, Entspannung und positive Gedanken mit ein. Erleben Sie das wohltuende Reinigen, Entschlacken und Entsäuren des eigenen Körpers über die Haut (Bäder mit basischen Badezusätzen, Salzpeeling, Packungen, basische Solekosmetik für Ihre Gesichtsbehandlung). Unterstützen Sie mit aktiver und passiver Bewegung Ihren Körper (Aqua Fit, Nordic Walking und Acidosana®-Entsäuerungsmassage). Zusätzlich unterstützen wir Ihre Entschlackungswoche mit gezielt für Sie ausgewählter basenüberschüssiger Ernährung. Und dazwischen gönnen Sie sich viel Ruhe, Entspannen und relaxen Sie bewusst. Buchen Sie Ihre Acidosana®-Basenkur mit 5 oder 7 Übernachtungen in einem unserer drei Wellnesshotels noch heute! «Ferien wie ein Jungbrunnen!»

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Bio- und Wellnesshotel Alpenblick St.-Georg-Strasse 9 D-79862 Höchenschwand T +49 (0)7672 418-0 F +49 (0)7672 418-444 reservierung@alpenblick-hotel.de

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30 | Ausgabe 6

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Juni 2012

RATGEBER: VERSICHERUNGEN UND VORSORGE

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Ihr Familienschiff ist gut unterwegs. Sie haben einen spannenden Job, die Kinder sind gesund. Denken Sie auch an stürmischere Zeiten? Niemand kann alle Risiken ausschliessen. Früh genug lohnt sich deshalb eine umfassende Beratung.

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ie sieht es denn mit meinem Ersatz-Einkommen aus? Was geschieht, wenn Sie nach einem Unfall mehrere Monate nicht arbeiten können? Oder wenn Ihre Partnerin wegen zunehmender Rückenschmerzen weniger oder gar nicht mehr arbeiten kann? Niemand denkt gerne an solche Situationen. Doch es ist wichtig, sich rechtzeitig darüber Gedanken zu machen: Wie viel erhalte ich bei einem Schicksalsschlag aus der staatlichen und der beruflichen Vorsorge? Mit wie viel Einnahmen kann ich für meine Familie und die Sicherstellung der Hypothek rechnen? Achtung: Bei Arbeitsunfähigkeit denken die meisten an einen Unfall. Doch neun von zehn Invaliditätsfälle sind auf eine Krankheit zurückzuführen. Welche Massnahmen sind für mich richtig? Ob angestellt oder selbstständig – was Sie wirklich an Absicherung benötigen, ist sehr individuell: Wer eine Familie hat, braucht mehr Vorsorgeschutz als ein Single. Bringt ein Partner das ganze Einkommen heim, müssen Sie anders rechnen als ein Doppelverdienerpaar. Und natürlich kommt es auch auf Ihre finanzielle Situation an. Je weniger Geld für die Vorsorge zur Verfügung steht, umso wichtiger ist es, die gröss-

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ten Risiken zuerst abzusichern. Machen Sie den Risikocheck für die Bereiche Erwerbsausfall, Tod und Pensionierung – können Sie die nachfolgenden Fragen für sich und Ihre Familie beantworten und wissen Sie genau, welche Leistungen Ihnen zustehen?

Wir analysieren Ihre Vorsorge in Bezug auf die Risiken Invalidität, Todesfall und Alter. Zudem beantworten wir Ihre Fragen in Bezug auf Steueroptimierungen und Wohneigentum.

• Woher kommt das Geld zum Leben, wenn Sie oder Ihr Partner längere Zeit nicht arbeiten können? Wer deckt den fehlenden Lohn, wenn Bilder zVg eine gesundheitli- Wer eine Familie hat, braucht mehr Vorsorgeschutz als ein Single. che Beeinträchtigung zur dauerngeln, hat die Gewissheit, dass die Hier gilt: Je früher Sie etwas auf den Invalidität wird? In jüngeren Jahren steht die Hinterbliebenen im Todesfall die Seite legen, desto mehr Absicherung des Erwerbsaus- gut abgesichert sind und dass Früchte werden Sie nach der falls im Vordergrund. Haben sein Hab und Gut nach seinen Pensionierung ernten können. Sie Familie, werden Sie Ihre Wünschen aufgeteilt wird. Sind Der steuerliche Aspekt darf Lieben auch für den Fall Ihres die Risiken Invalidität und Tod dabei auch nicht unterschätzt abgesichert, geht es an die Pla- werden. Todes absichern wollen. nung der Altersvorsorge. • Sind die hinterbliebenen Nutzen Sie schon alle MögFamilienmitglieder vor finan- • Stehen nach der Pensio- lichkeiten? zieller Not geschützt? nierung genügend Mittel zur Wir helfen Ihnen, Ihre AntEs ist unangenehm, sich mit Verfügung, damit Sie den Le- worten auf die Fragen zu erdem eigenen Tod auseinander bensstandard halten und Ihre halten. Kompetent und unverzu setzen. Nur, wer sich Zeit grossen Wünsche verwirkli- bindlich. Wir freuen uns auf nimmt, seinen Nachlass zu re- chen können? Sie! ■

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Weinfelder POST - Juni 2012