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AmBodenseesollmitumstrittenerMethodeGasgefördertwerden.

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Ausgabe 2 – Februar 2013

Die Banken im Fokus der KMU

In wirtschaftlich guten Zeiten sind BankenKMU-Beziehungen kein Problem. Wird es etwas schwieriger und kriselt es, geraten die Unternehmer oft unter Druck. S. 4

Was ist eigentlich Presbyopie?

Die Alterssichtigkeit ist eine natürliche Entwicklung des Sehens. Was rund um die Augen zu tun ist, zeigt ab dieser Ausgabe der Augenoptiker Karl Svec aus Amriswil. S. 29

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Gasalarm am Bodensee

In der Schweiz und in Süddeutschland werden grosse Mengen in Schiefer eingebundenes Erdgas vermutet. Britische Firmen wollen nun auf deutschem Gebiet Probebohrungen durchführen. AloS SchwAGEr

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rosss Gasvorkommen in der Region ist doch gerade in einer Zeit, in der man möglichst rasch von der Kernenergie wegkommen will, eine erfreuliche Meldung! Warum dann diese Überschrift, werden sich viele fragen. Nicht die Tatsache, dass Gas im Untergrund vorhanden ist, löst Alarm aus, sondern dass es in Schiefer eingebunden ist und nur mit einer umstrittenen Methode, dem so genannten «Fracking» zutage gefördert werden kann. Eine Methode, die in einem sensiblen Gebiet wie dem Bodenseeraum, der rund fünf Millionen Menschen als Trinkwasserspeicher dient, zu unabsehbaren Schäden führen kann.

Was ist Fracking?

Fracking ist eine Kurzform für «Hydraulic Fracturing». Deutsche Experten

sprechen auch von «hydraulischer Lagerstättenstimulation». Dabei wird ein Mix aus Wasser, Sand und Chemikalien mit Hochdruck durch Bohrlöcher in den Untergrund gepresst, um Erdgasvorräte freizusetzen, die in bis zu 2500 Metern Tiefe im Schiefer ruhen und sonst nicht erreichbar sind. Die Flüssigkeit bricht die Gesteinsschichten auf, der Sand füllt die Zwischenräume und das Gas kann dadurch entströmen. Über horizontale Bohrungen kann eine einzige Förderstelle, wie ein Rad mit Speichen, weite Flächen erreichen..

Warum ist Fracking umstritten?

Die Rohre werden mit unterirdischen Explosionen perforiert, um das Gas aufnehmen zu können. Kritiker fürchten, dass Fracking Erdbeben auslösen könnte. Auch ist die genaue Zusammensetzung

Montag 4. Februar 2013, 19 Uhr Stadttheater Schaffhausen

Galakonzert

der Bohrmischung unklar. Energiefirmen nennen bis zu 750 Additive, Umweltschützer haben unter anderem Chlorwasserstoffsäure und Methanol identifiziert. Studien zufolge kann Fracking das Trinkwasser kontaminieren durch giftige Abwässer, Chemikalien und radioaktive Stoffe. Es könne zu Explosionen, Methangas-Emissionen und langfristigen Gesundheitsschäden führen.

Der Widerstand formiert sich

Aus den USA, wo diese Methode bereits breitflächig angewandt wird, sind mehrere Fälle bekannt, wo das hochgiftige Fracking-Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien durch Risse in der Erdschicht ins Grundwasser gesickert ist und dieses vergiftet hat. Das darf in einem so hochsensiblen Gebiet wie dem Bodensee unter keinen Umständen passieren. Darum beginnt sich nun in der Bodenseeregion der Widerstand zu formieren. So hat sich beispielsweise die Internationale Bodensee Konferenz (IBK) bereits klar dagegen ausgesprochen. ■

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«POST» Region

Februar 2013

Ausgabe 2 | 3

Auseinandersetzung ohne Ende

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MARCEL TRESCH

owohl die Schweiz als auch Deutschland erklären seither, als gemeinsames Ziel eine faire Verteilung der Lasten anzustreben. Doch – wie sich von selbst versteht – natürlich auf unterschiedlichen Ebenen. Der grosse Nachbar im Norden zählt jedoch zum Beispiel die Anzahl der Flugbewegungen. Als unfair bezeichnet er es, dass 90 Prozent aller Anflüge über süddeutsches Gebiet führen. Das war noch vor zehn Jahren. Bern dagegen zählt die Personen, die vom Fluglärm betroffen sind. Aus Schweizer Sicht ist es wiederum unfair, wenn seit 2003 rund um den Flughafen Zürich über 210’000 Personen und ennet der Grenze «lediglich» 750 Personen der Fluglärmbelästigung von 50 Dezibel ausgesetzt sind. Nachdem vor rund elf Jahren ein ausgehandelter Staatsvertrag vom Schweizer Parlament abgelehnt worden ist, begrenzte Deutschland 2003 die Anzahl Überflüge einseitig. Für die Zeit von abends neun bis morgens sieben Uhr wurden die Starts und Landungen schliesslich ganz verboten. Seither spielt sich der Konflikt um die Fluglärmbelastung im eigenen Land – genauer zwi-

schen den Kantonen Zürich, Aargau, Schaffhausen und Thurgau – ab.

Ostkonzept stösst sauer auf

Anstatt die Flugbewegungen zu zählen, wird hier für die Fluglärmverteilung die Stärke und Dauer der Fluglärmbelastung als Massstab vorgezogen, wobei der Zürcher Fluglärm-Index (ZFI) beigezogen wird. Dieser wird wiederum von Bürgerorganisationen rund um den Flughafen Zürich stark kritisiert und mehrheitlich abgelehnt. Im Gegensatz zu den zählbaren An- und Abflügen ist für sie der ZFI viel zu kompliziert aufgebaut und vor allem nicht nachvollziehbar. Ausserdem lasse er einen zu grossen Spielraum für das weitere Wachstum des Flughafens zu. Die Forcierung des Ostkonzepts stösst nun neben dem Kanton St. Gallen auch dem Kanton Thurgau sauer auf. Entsprechend wehrt er sich nun gegen die Vorschläge, die noch mehr Lärm als bisher bringen. Der Kanton Schaffhausen stellt wiederum eine generelle Mehrbelastung in seiner Region fest, die er ablehnt, weil sie nicht dem Grundsatz einer fairen Verteilung der Flugbewegungen entspreche.

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Wer Ski oder Snowboard fährt, nimmt ein Risiko auf sich. Laut Statistiken nehmen die Ski-Unfälle zu und sind vor allem schwerer, weshalb die Gesundheitskosten explodieren. Gründe für die schwereren Verletzungen sind Carving-Skis und zu hohe Tempi. Im Durchschnitt sind pro Unfall rund zwei Fünftel mehr zu berappen als noch vor einem Jahrzehnt. Das bedeutet auf unser Alpenland umgerechnet Mehrkosten von 160 Millionen Franken. Vielleicht würde ja hier das Verursacherprinzip nützen. So analog der Autobahnbenützer. Eine Pisten-Vignette könnte ja nicht bloss die steigenden Kosten abfangen, sondern auch zum Nachdenken anregen, ob man wirklich zur «Pistensau» werden will. Doch Statistik hin oder her: Geniessen Sie den Winterurlaub – möglichst unfallfrei. Herzlichst Ihr Marcel Tresch Redaktionsleiter «Weinfelder POST»

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Liebe Leserinnen und Leser

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Der Fluglärm über dem Kanton Thurgau wird auch im 2013 zu reden geben.

Breiter Widerstand angesagt

Nach der Einigung zwischen der Schweiz und Deutschland äusserste sich Bundesrätin Doris Leuthard dahingehend, dass «eine gewisse Zunahme von Anflügen über den Osten unausweichlich sein wird». Gemäss Planungen des Bundesamtes für Zivilluftfahrt werden im Thurgau künftig auch bisher verschonte Gebiete von der Fluglärmbelastung betroffen sein. Die favorisierte Variante sieht nämlich vor, dass frühmorgens und abends ab 18 Uhr Anflüge nach Kloten nur noch über den Osten abgewickelt werden. Betroffen davon sind auch die Wochenenden, also genau dann, wenn der Fluglärm am meisten wahrgenommen wird. Der Bürgerprotest Fluglärm Hinterthurgau hofft nun, dass weiterhin ein breiter Widerstand gegen das Vorhaben aufrecht erhalten wird. Ähnlich wie im Kanton Zürich, wo sich bereits 21 Gemeinden zu einer Allianz gegen den Fluglärm zusammengeschlossen haben. Die gebildete Allianz fordert klar den Verzicht auf einen weiteren Pistenausbau, auf eine gerechte Fluglärmverteilung sowie die so genannten Südstart straights. Auch der Hinterthurgau und sein Widerstand gegen den Fluglärm (Bürgerprotest mit über 530 Mitgliedern) sind auf politischer Ebene zur unübersehbaren Instanz geworden. Er hat sich u.a. nachstehende Ziele auf die Fahne geheftet: Kein Ausbau der Piste 28; maximale Anzahl der Flugbewegungen auf 250'000; das Einhalten der Nachtflugsperre von 22.00 bis 7.00 Uhr; kein Fluglärm im Osten zu Gunsten einer Lärmbefreiung des Südens; Entflechtung der An- und Abflüge über dem Hinterthurgau. Lohnenswerte Ziele, für die es sich einzusetzen gilt und womit der Bürgerprotest mit Recht auf eine weitere, breite Unterstützung aus der Bevölkerung rechnet (Informationen unter www.fluglaerm-htg.ch). ■

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Der Fluglärmstreit wird seit 2000 auf höchster politischer Ebene ausgefochten. Es geht um die Emissionen über Gemeinden in Süddeutschland, die beim Anflug auf Kloten-Zürich entstehen.

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«POST» Recherche

4 | Ausgabe 2

Februar 2013

Die Geldinstitute im Fokus der Unternehmer

Die Zeiten, in denen Unternehmenskredite problemlos vergeben wurden, sind vorbei. Seit der Kreditpolitikveränderung durch die Banken sind die Anforderungen an KMU beträchtlich gewachsen.

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MArcel TreSch

in wichtiges Element für den Erfolg einer Firma ist die Finanzierung und gehört zu den wesentlichen Unternehmeraufgaben. Bund und Kantone konzentrieren ihre Anstrengungen auf Rahmenbedingungen und können deshalb, wenn überhaupt, nur unterstützend bei der Unternehmungsfinanzierung eingreifen. Was die Eigenmittel angeht, interveniert die öffentliche Hand erst gar nicht, denn sie investiert nicht direkt in das Unternehmerkapital. Sie könnten jedoch, wenn sie wollte, Massnahmen ergreifen, um eine Finanzbeschaffung zu begünstigen. Und auch bei der Fremdfinanzierung intervenieren sie nicht direkt, schliesslich gibt es keine KMU-Staatsbank. Sie bieten höchstens – erneut: wenn überhaupt – unter gewissen Umständen den Banken Garantien. Eine solche Hilfe ist aber auf bestimmte Wirtschaftsgebiete oder -regionen beschränkt. Damit sind die KMU auf den Goodwill der Banken und somit in einem gewissen Sinn auch deren Willkür ausgeliefert.

Zeiten des Geldflusses ist das Verhältnis oder die eingegangene Partnerschaft zwischen Bank und Unternehmer meist ungetrübt. Werden sie aber durch immer wieder mögliche Krisen sowie auch Skandale gebeutelt, wie es momentan wieder mal der Fall ist, können die KMU Gefahr laufen, einseitig in den Sog des Sicherheitsmanagements, obwohl sie für den Schlamassel nichts können, zu geraten. Da und dort heisst das nichts anderes, als dass zusätzliche Sicherheiten und/oder wie aus heiterem Himmel unverhältnismässig höhere Rückzahlungen zur Risikoabdeckung geleistet werden müssen. Selbst dann, wenn die bisher so problemlose Partnerschaft bereits während Jahren oder gar Jahrzehnte angedauert hat. Und gerade in Phasen, wenn es in der nationalen oder globalen Wirtschaft nicht rund läuft (wann ist das überhaupt der Fall?), geraten die Unternehmer zusätzlich unter Druck, womit auch die Klagen wieder lauter werden.

Die Klagen werden lauter

In der Schweiz haben die Konkurse im abgelaufenen Jahr mit der Zunahme von 8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr einen neuen Höchststand erreicht. Nicht weniger als 13'412 Privatpersonen und Firmen wurden 2012 als zahlungsunfähig gemeldet. Vor allem Firmenkonkurspublikationen mit Organisationsmängeln zeigten einen erneut starken Anstieg von plus 18,5 Prozent, denn seit 2008 haben die Handelsregister die Möglichkeit, solche Unternehmen mittels Konkursverfahren zu liquidieren. Bei den Unternehmensinsolvenzen wur-

In wirtschaftlich guten und aus Sicht der Geldinstitute vor allem problemlosen

Ihre Meinung ist gefragt Die «POST» Medien greifen mit der «POST» Recherche in loser Reihenfolge immer brandaktuelle Themen auf, die nicht nur auf Gegenliebe stosen und da und dort unter den Nägeln brennen. Interessiert Sie das angesprochene Thema, dann teilen Sie uns Ihre Meinung unter info@potsmedien.ch. Anzeige

Konkurse 2012 angestiegen

In schweren Zeiten sind KMU-Banken-Partnerschaften oft am Kriseln. de jedoch ein Rückgang um 3,9 Prozent verzeichnet. Dennoch läuten da und dort bei den Geldinstituten die Alarmglocken, womit den zum Teil unverhältnismässigen Überreaktionen Tür und Tor geöffnet werden können. Entsprechend ist es möglich, dass Unternehmern zum Beispiel überraschend Kredite aufgekündigt oder sie zu ebensolchen erhöhten Rückzahlungsleistungen innert Minimalfristen aufgefordert werden, obwohl für das betreffende KMU kein erhöhtes Risiko als bisher besteht.

Bilder Marcel Tresch/zvG

grüssen) zusätzlich unter Beschuss. Die Betroffenen müssen sich deshalb die – aus eigener Sicht zu überprüfende – Frage stellen, ob sie mit ihrer Werbung nur eine Lockvogelpolitik betreiben, um solvente KMU anzulocken und diese dann nach den geringsten Anzeichen eines vermeintlichen Risikos einfach fallen zu lassen. ■

Nur eine Lockvogelpolitik?

Davon betroffen sind auch Unternehmungen, die vor Jahren oder vor Jahrzehnten mit einer Bank eine Partnerschaft eingegangen sind und für die geldgebende Institute dank geleisteter Sicherheiten (Liegenschaften, Lebensversicherungen usw.) keinerlei Risiken bestehen oder sie Gefahr vor Verlusten laufen. Damit geraten Banken, die zwar via Werbung lauthals die «Unterstützung der KMU» anpreisen, aber anders handeln als sie versprechen, neben den bisherigen Skandalen (die USA lässt

Wenn der Franken fliesst, ist alles in Ordnung.


«POST» Politique

Februar 2013

Ausgabe 2 | 5

Abzockerei: Initiative versus Gegenvorschlag

Der Abstimmungskampf um die «Abzocker»-Initiative nimmt immer mehr Fahrt auf. Doch worüber wird am 3. März an der Urne überhaupt entschieden? «POST» Politique bringt Licht ins Dunkel.

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OLIver SchMID

s ist unbestritten, dass sich Aktionäre und Bevölkerung seit Jahren über die nicht leistungsbezogenen Managerentschädigungen in Millionenhöhe empören. Diesem Gebaren börsenkotierter Schweizer Unternehmen soll mit der Initiative «gegen die Abzockerei», die am 3. März zur Abstimmung kommt, ein Riegel geschoben werden. Sagt das Volk Nein, tritt der vom Parlament ausgearbeitete indirekte Gegenvorschlag in Kraft, wenn nach der Beachtunge einer 100-tägigen Frist kein Referendum ergriffen wird. Erfolgt kein Referendum, gewährt der Gegenvorschlag den Unternehmen eine zweijährige Übergangsfrist zur Umsetzung der neuen Gesetzgebung.

Mehr als David gegen Goliath

Ganz so einfach ist es indes nicht. Zwar kommt der Abstimmungskampf so langsam in die heisse Phase und wird vor allem als personalisierter Kampf David gegen Goliath wahrgenommen: Der Schaffhauser Unternehmer Thomas Minder als eine Art Robin Hood, der für den «Normalbürger» gegen die gross

Thomas Minder ist überzeugt, dass die Verhältnisse vom Volk an der Urne zurechtBild: Marcel Tresch gerückt werden.

angelegte Kampagne des Wirtschaftsverbands Economiesuisse kämpft. Dass bei solch populären Themen gerne auf Mann gespielt wird, ist nichts Neues. Viel wichtiger wird in den kommenden Wochen aber sein, dass sich die Stimmbürger mit dem sehr trockenen Inhalt von Initiative und Gegenvorschlag auseinandersetzen, um an der Urne die für sie richtige Entscheidung treffen zu können.

Pro und Contra

Die Initiative selbst umfasst insgesamt 24 Forderungen, die das Schweizer Aktienrecht so umformen, dass die Aktionäre entscheiden können, wie viel Geld ihnen die Führungskräfte wert sind. Der indirekte Gegenvorschlag des Parlaments will dies grundsätzlich auch, weicht aber in einigen Punkten von der Initiative ab. Wir beleuchten an dieser Stelle die wichtigsten Argumente für und gegen die Initiative. Die Befürworter sagen: ● Die Initiative verbietet unter anderem Vorauszahlungen oder Abgangentschädigungen und Prämien bei Firmenkäufen und -verkäufen. Gerade bei diesen werden Millionen abgezockt. ● Die Initiative sorgt für markant verbesserte Aktionärsdemokratie und -rechte. Konsultative Umfragen zu den Entschädigungen bewirkten bisher zuwenig oder gar nichts. ● Die Initiative stärkt den Standort Schweiz: Seit der Lancierung der Initiative haben viele internationale Firmen ihren Hauptsitz in die Schweiz verlegt und neue Arbeitsplätze geschaffen. ● Die Volksinitiative kann schnell umgesetzt werden: Der Bundesrat muss innerhalb eines Jahres die entsprechenden Ausführungsbestimmungen erlassen.

Unverhältnismässig gefüllten Manager-Taschen wird der Kampf angesagt. ●

Beim Gegenvorschlag bleiben Hintertüren, da nur rund 40 Prozent der Initiativ-Forderungen übernommen wurden. Das Obligationenrecht wird mehrmals jährlich revidiert, sodass der Gegenvorschlag rasch wieder geändert und noch mehr verwässert werden könnte. Einige zentrale Artikel des Gegenvorschlags stammen von Lobbyisten der Economiesuisse und somit von den Abzockern selbst.

Das sind die Argumente der Gegner: ● Die Initiative gefährdet das Erfolgsmodell Schweiz und setzt daher Arbeitsplätze aufs Spiel. ● Die Initiative erhöht zwar die Kosten und die Bürokratie für unsere Unternehmen, überrissene Löhne oder Boni verhindert sie jedoch nicht. ● Die Initiative schränkt die Unternehmer in ihrer Handlungsfähigkeit viel zu stark ein. ● Die Initiative schiesst punkto Regulierung des Aktienrechts weit übers Ziel hinaus und macht aus dem Schweizer Aktienrecht das starrste der Welt. ● Die Initiative trifft auch die KMU. Zwar gilt sie formal nur für die börsenkotierten Unternehmen, aber in der Schweiz sind Grosse und Kleine eng miteinander verbunden. ● Die Initiative bringt eine teure und unsinnige Bürokratie für Pensions-

Symbolbild: pixelio.de

kassen. Dieses Geld fehlt dann bei unseren Renten. Nur bei einem Nein zur Initiative tritt der Gegenvorschlag, der das Ziel erreicht und schneller gegen Abzockerei wirkt, in Kraft.

Umsetzung spätestens 2014

Eines ist schon vor dem Abstimmungsergebnis gewiss: Die gesetzliche Umsetzung aller Forderungen dauert noch eine Weile. Nach einer Annahme der Initiative hat der Bundesrat zwölf Monate Zeit, um die erforderlichen Ausführungsbestimmungen zu erlassen, das heisst bis am 3. März 2014. Dies allerdings nur, sollte das Parlament die Umsetzung der Initiative in Gesetzesform nicht bereits verabschiedet haben. ■

News und Ausblick

An ihrer Delegiertenversammlung von Mitte Januar hat die Zürcher SVP Ja zur «Abzocker»Initiative gesagt. Dies obwohl sich Christoph Blocher nach anfänglicher Unterstützung für Initiant Thomas Minder wieder auf die Gegenseite geschlagen hat. Der Abstimmungskampf um die «Abzocker»Initiative wird mit harten Bandagen geführt. Dass dabei die Möglichkeiten bis zum Äussersten ausgereizt und dabei auch Grenzen überschritten werden (Stichwort «gekaufte Onlinekommentare), beleuchten wir in der nächsten Ausgabe von «POST» Politique.

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Sport «POST»

Februar 2013

Ausgabe 2 | 7

Rolf Sommer: Die gute Seele im Hintergrund Rolf Sommer betreibt bereits die zwölfte Saison das Restaurant Eisbahn und sorgt so für das leiblicheWohl von Spielern und Besuchern. Daneben ist er ein stiller Gönner des EHC Frauenfeld.

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Die erfolgreichen Bambinis des EHC Frauenfeld am Xmas-Cup in Kloten.

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ALOIS SCHWAGER

olf Sommer pflegt zu den Vereinen, die in der Eishalle ihr Domizil haben, ein freundschaftliches Verhältnis und leistet ihnen vielfältige Unterstützung. Er betrachtet sie quasi als «seine» Vereine. So sponsort er beispielsweise die Trikots des Nachwuchs und der 1. Liga-Mannschaft des EHC Frauenfeld. Bei Bedarf ist er auch bereit, von Zeit zu Zeit die Kasse etwas aufzubessern. Er ist ferner dafür besorgt, dass bei allen Heimspielen immer genügend Tee zur Verfügung steht. Bei Auswärtsspielen gibt er den Clubs auf Wunsch hin das Essen zu speziellen Konditionen in Kochkisten mit. So sorgt er liebevoll für das leibliche Wohl «seiner» Sportlerinnen und Sportler und ihrer Betreuer. Für ihn ist dieser Service ein Geben und Nehmen, profitiert er doch immer wieder, vor allem bei Heimspielen, vom Publikumsaufmarsch. Der EHC Frauenfeld hat ihn für seinen grossen Einsatz im

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Hintergrund zum Ehrenmitglied ernannt. Darauf ist er sehr stolz.

Ein «Clublokal» mit Mittagessen

Rolf Sommer ist nun bereits die zwölfte Saison auf dem Restaurant Eisbahn, das er jeweils von Ende August bis Ende März betreibt. Es ist werktags jeweils ab 10.30 Uhr und am Wochenende bereits ab 8 Uhr morgens geöffnet. Wenn Traininglager, Trainerkurse des Fussballverbandes oder J+S-Kurse anstehen, öffnet Sommer das Lokal auch im Sommer, um die Sportler kulinarisch zu verwöhnen. Daneben betreibt Das Restaurant Eisbahn wird ausser über Mittag in erster Linie von den Nutzern der Eisbahn besucht. Über Mittag nutzen Mitarbeiter umliegenden Firmen als Speiselokal. In der übrigen Zeit ist es quasi das Clublokal der Frauenfelder Eissportler (Hockeyspieler, Eisläufer und Eisstockspieler), namentlich des EHC, der am meisten Mitglieder und vor allem sehr viel Nachwuchs aufweist und dessen Spiele die grösste Anzahl Besucher anlockt, die dann auch vom Ångebot des Restaurants profitieren können. Besonders am Herzen liegt Sommer der Nachwuchs, die Jugendförderung.

Heimspiele als Highlight

Heimspiele sind für Sommer und seine Crew immer Höhepunkte. Dann kann er

sein ganzes Können zeigen. Beliebt sind besonders bei den Jungen neben Sandwiches vor allem die speziell gewürzten Pommes Frites und die Schnitzelbrote. In der ganzen Ostschweiz bekannt sind Sommers Käseschnitten. Man sagt, dass es Besucher gebe, die eigens wegen dieser Schnitten einen Match in Frauenfeld besuchen. Er und seine Crew verwöhnen die Gäste an solchen Anlässen zusätzlich mit Grilladen. Zu den starken Tagen gehören auch die Tagesturniere mit bis zu 150 Mittagessen. – Bekannt sind auch seine Pastabuffets und die Gesellschaftsessen: Fleisch- und Käsefondue, Raclette oder Tischgrill. Beim Senioren-Tagesturnier des EHC hat er, um ein Beispiel zu nennen, für den reibungslosen Ablauf des gemütlichen Teils gesorgt und Raclettes für rund 60 Personen bereitgestellt. Für die Kinder und alle, die keinen Käse mögen, hat er seine berühmten Pommes mit Wienerli aufgetischt. Es gab mehr als genug. Keiner musste mit knurrendem Magen nach Hause gehen. Beim jährlichen Eisgaudi spendet er übrigens jeweils ein reichhaltiges

Frühstück. Er erweist sich wirklich als die gute Seele im Hintergrund. ■ Erfolgreiche Bambinis Die Bambinis des EHC Frauenfeld erreichten am 29. Dezember beim stark besetzten XmasCup 2012 in Kloten den tollen fünften Schlussrang unmittelbar hinter dem EHC Uzwil und noch vor dem EHC Chur. Im Halbfinal besiegten sie die Altersgenossen des EHC Biel mit 3:2 Toren. Sie erhielten einen schönen Glaspokal für die Sammlung, der sie noch lange an das erfolgreiche Turnier erinnern wird. Noch erfreulicher ist die Tatsache, dass alle Spieler gut zusammengespielt und miteinander gelitten und gefeiert haben. Erwähnenswert ist auch, dass die Frauenfelder Anhängerschaft von der Turnierleitung als lauteste mitfiebernde Fans ausgerufen wurden. gbesson@postmedien.ch

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Jugend «POST»

8 | Ausgabe 2

Februar 2013

Die «Spendenkette» ist bestens gestartet

Patricia Greminger und Xena Metzger haben eine ausgeprägte soziale Ader und helfen gerne. LetzteWoche starteten sie ihr Schulprojekt «Spendenkette» und sammeln für Kinder aus Rumänien.

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MARceL TReSch

iel des Vereins «Schritte der Hoffnung» ist es, das Kinderheim im rumänischen Daia vollständig durch Patenschaften zu betreiben. So hoffen die Initianten, in Zukunft bis gegen 30 Kindern eine Familie geben zu können. Weiter ist es der Wunsch, die Knaben und Mädchen, unabhängig vom Alter, in der Institution behalten zu können, bis sie selbstständig sind und ihr Leben alleine führen wollen und vor allem auch können. Normalerweise werden in Rumänien Heimkinder am 18. Geburtstag entlassen. Ganz egal ob die Schule oder die Ausbildung abgeschlossen ist. Aber die Patenschaften reichen derzeit noch nicht aus, wodurch der Verein «Schritte der Hoffnung» weiterhin von Spendengeldern abhängig ist.

Eine eigene «Spendenkette»

Vor diesem Hintergrund und dem Wunsch, auf irgend eine Weise den Kindern helfen zu können, haben sich Patricia Greminger und Xena Metzger dazu entschlossen, beim letzte Woche gestartetet Schulprojekt eine eigene «Spendenkette» zu lancieren. Schon Monate zu-

vor, bevor die eigentliche Arbeit in der Schule begann, haben die Sekundarschülerinnen aus Unterstammheim zusammen mit anderen gebastelt, gewerkelt und die selbstgemachten Produkte verkauft. Ihr Wunsch ist es, bis die Arbeit vor den Sommerferien in der Schule präsentiert wird, mindestens 2000 Franken zusammenzubringen, die sie dann an den Verein überweisen können. «Wir wollen unseren Beitrag leisten, dass es anderen Kindern, die nicht wie wir auf der Sonnenseite des Lebens stehen, etwas besser geht», ist eine der Motivationen für die Hilfsbereitschaft der beiden.

Deutlich mehr eingenommen

Einen zusätzlichen Schub, mit noch mehr Begeisterung hinter dem eigenen Projekt zu stehen, haben die beiden 15-Jährigen mit dem bisher Geleisteten erfahren. Der Startschuss erfolgte mit dem Adventsmarkt im eigenen Dorf und der Öffentlichkeitsarbeit. Zudem wurde bei der Leihkasse Stammheim AG ein Spendenkonto eröffnet (siehe Box), auf das beispielsweise auch die Leser dieser Jugend «POST» mit einem Obolus ihren

In Rumänien ist die Armut oft grenzenlos. persönlichen Beitrag leisten können. Als Projekt-«Götti» amtet der Bankfachmann Michael Tanner, der natürlich den beiden die Daumen drückt, dass so viele Spenden wie nur möglich für das Projekt überwiesen werden. Erhofft haben sich die beiden Teenager mit ihren ersten Aktionen einen Reinerlös von 400 Franken. Dank der Grosszügigkeit der Adventsmarktbesucher und der «POST»-Medien-Leser sind es derzeit rund 750 Franken, die auf dem Konto gutgeschrieben wurden.

dürfen.» Nach diesem gelungenen Startschuss des eigenen Schulprojektes sind die beiden Mädchen in ihrer Freizeit wieder voll an der Arbeit. Dazu gehört unter anderem das Gestalten und Aufschalten einer eigenen Homepage.

Schon viel durchgemacht

Zurzeit leben rund 20 Kinder im Kinderheim im rumänischen Daia. Viele von ihnen werden durch das Jugendschutzamt in Obhut gegeben. Beinahe alle leben hier zusammen mit einem Geschwisterteil. Viele haben keinen Lehrerin aus Unterstammheim Kontakt mehr zu ihrer Familie. GemeinEinen weiteren Höhepunkt in Sachen sam haben alle, dass sie in ihrem jungen Freude erlebten Patricia Greminger und Leben schon zu viel durchgemacht haXena Metzger nach der stundenlangen ben. Dennoch sind es fröhliche, ausgeMithilfe beim Markt vor dem Volg-Laden lassene Kinder, die zu einer Art Grossfain Unterstammheim. Durch Erika Gut milie zusammengewachsen sind. Dass es haben die Mädchen überhaupt vom Ver- an Mitteln fehlt ist schon fast logisch. ein «Schritte der Hoffnung» erfahren. «Diesen Kindern muss doch geholfen Einerseits kennt die Unternehmerin die werden», sind sich Patricia und Xena eiaus Unterstammheim stammende ehe- nig. Mit weiteren Aktionen wollen sie ■ malige Lehrerin und jetztige Vereinsmit- dazu persönliche Hilfe leisten. arbeiterin Iris Moser persönlich, womit sichergestellt ist, dass die Spendengelder am richtigen Ort eingesetzt werden. Helfen auch Sie mit, dass Kinderaugen in Daia Eigene Homepage realisieren ebenfalls strahlen. Spenden können Sie bitte Andererseits hat Erika Gut kürzlich wierichten an: Leihkasse Stammheim AG, Hauptderum 2000 Franken direkt an die strasse 6, 8477 Oberstammheim, Kontonum«Schritte der Hoffnung überwiesen. «Für mer CH80 0687 5700 0068 1509 0, PC-Konto uns ist es schön», ist Xena Metzger be30-38125-0. geistert, «so etwas direkt miterleben zu

Ihr Spenden-Konto

Iris Moser aus Unterstammheim mit zwei Schützlingen aus dem Kinderheim in Daia. Anzeige

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NOSUF «POST»

Februar 2013

Ausgabe 2 | 9

Swiss Marketing: Von Jägern und Treibern Der Schweizerische Marketing-Tag in Luzern wartet mit einem interessantenThema auf. Zum nationalen Anlass sind auch NOSUFMitglieder eingeladen, von denVorträgen zu profitieren.

W

BerNhArD C. BärTSChi

enn Uwe Tännler, Präsident Zentralvorstand Swiss Marketing, am 5. März 2013 den Schweizerischen Marketing-Tag 2013 im KKL Luzern eröffnen wird, heisst es von «Von Jägern und Treibern» – oder wie Verkauf und Marketing gemeinsam zum Blattschuss kommen. «Was ist wichtiger, Marketing oder Verkauf?» «Was verbindet und was unterscheidet die beiden Themen?» Wenn Marketing als Begriff auf den Ursprung «bring to market» zurückgeht, dann wäre der Verkauf so etwas wie ein «sale on the market». Es sind also durchaus zwei verschiedene Tätigkeiten, die aber eng verknüpft sind und der Frage folgen: «Wie ticken Käufer?» Wer verkaufen will, muss sich fragen: «Warum kaufen wir, und wann kaufen wir tatsächlich?» Marketing öffnet die Märkte, bereitet den Boden vor, auf dem der Verkauf dann erfolgreich arbeiten kann. Für den Erfolg bedarf es also der Interaktion zwischen Verkauf und Marketing. Und vor dem

Zugreifen der Kunden steht demnach der Pakt Marketing und Verkauf

Mitgliederzahl erhöhen

Swiss Marketing ist der Berufs- und Fachverband für Verkaufs- und Marketing-Experten. In ihm bündelt sich das Fachwissen von rund 4000 Fach- und Führungskräften aus den verschiedensten Branchen. Er organisiert zudem die Berufs- und höheren Fachprüfungen in Marketing und Verkauf und ist Träger des Schweizerischen Marketing-Tages mit Verleihung der Marketing-Trophy. Im Weiteren hat er den Bildungsauftrag des Bundes mit den Schweizer Marketing- und Verkaufsausbildungen, wie zum Beispiel Marketingleiter oder Verkaufsleiter, das duale Bildungssystem weiter zu stärken. Landesweit werden jährlich rund 4000 Prüfungen in den Bereichen Marketing und Verkauf (Marketing- und Verkaufsfachleute, Marketing- und Verkaufsleiter) durch Swiss Marketing organisiert und abgenommen. Der Verband wurde 1956 unter der Bezeichnung Schweizerischer Marketing Club von Gaston Friedländer gegründet. Die Schwerpunkte von Swiss Marketing liegen heute vor allem im Networking, Clubleben und in der dualen Bildung. Ziel ist es, die heutige Mitgliederzahl innerhalb der nächsten fünf bis sechs Jahre von 4000 auf 7 bis 8000 zu erhöhen.

des Verbandes aufzuzeigen, und in der dritten steht nun das duale Bildungssystem im Mittelpunkt. Für ihn ist es bedauerlich, dass selbst Führungskräfte ständig «gestossen» und motiviert werden müssen. Viele sind überfordert, Prioritäten zu setzen, zu strukturieren und zu delegieren. «Es wäre toll, wenn mich auch mal jemand ziehen würde.» Er freut sich über die neue Zusammenarbeit von Swiss Marketing (SMC) und dem Nordostschweizer Unternehmer Forum (NOSUF) nach seinem langjährigen Motto «1+1=3». Somit könnten alle Swiss-Marketing-Mitglieder vom NOSUF profitieren und umgekehrt. Für ihn ist es entsprechend wichtig, dass Kräfte gebündelt werden und der Netzwerk-Gedanke aktiv gelebt wird, denn so könne auch die Wirtschaft nachhaltig gestärkt werden. Dank der neuen Partnerschaft profitieren die NOSUF-Mitglieder von den gleichen Konditionen wie die Mitglieder von Swiss Marketing. Der Schweizerische Marketing-Tag im KKL Luzern wartet wie gewohnt mit vielen Überraschungen und tollen Innovationen auf. Jetzt anmelden unter: www.marketingtag.ch ■

Swiss Marketing, der Berufs- und Fachverband für MarketingExperten, ist sowohl die Nummer eins in Sachen Netzwerk wie auch in Fachwissen und Ausbildung. Er ist in 35 regionale Klubs aufgeteilt und damit landesweit breit vertreten und fest verankert. In den Regionen und gesamtschweizerisch findet Erfahrungs- undWissenstransfer statt. Die Klubs organisierenVeranstaltungen zu aktuellen Marketingfragen. Swiss Marketing ist zudem Träger des Schweizerische Marketing-Tags, der jeweils im März stattfindet. Der Berufs- und Fachverband engagiert sich dafür, dass Wissen und Erfahrung gefördert werden und arbeitet mit allen staatlichen Stellen sowie öffentlichen und privaten Organisationen partnerschaftlich zusammen. Im Weiteren gestaltet er Berufsbilder aktiv mit, schafft neue Bildungswege und nimmt Einfluss auf einen hohen Ausbildungsstandard. Bernhard C. Bärtschi bernhard.baertschi@postmedien.ch

1+1=3

Der Marketingtag ist am 5. März 2013. Anzeige

Uwe Tännler blickt stolz auf die letzten sieben Jahre zurück. Der Schwerpunkt in seiner ersten Amtsperiode betraf den Turnaround von Swiss Marketing, in der zweiten den Mitgliedern den Mehrwert

Uwe Tännler und Susanne Wille in Aktion.

Bilder zVg


«POST» Fahrzeugmarkt

10 | Ausgabe 2

Februar 2013

Ford Fiesta und Ford Kuga haben es in sich Das Auto-Leben in all seinen Facetten zeigen die beiden Neuen aus dem Hause Ford: Der Fiesta und der Kuga. Beide überzeugen mit einem brillanten Design und einer ebensolchen Ausstattung.

M

it einem ästhetisch gefallenden Karosserie- und Innenraumdesign, hocheffizienten Antrieben und modernen Assistenztechnologien präsentiert sich der neue Ford Fiesta, der in seiner günstigsten Variante bereits ab Fr. 16250.– zu haben ist. Insgesamt acht Benzin- und Dieselversionen umfasst das erneuerte Antriebsprogramm des wahlweise Dreioder Fünftürers. Zudem stehen zur Auswahl die fünf Ausstattungsvarianten Ambiente, Trend, Sport, Titanium und Titanium X. Schon die günstigste Version überzeugt durch eine grosszügige Serienausstattung. So gehören beispielsweise ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung, elektrisch einstellbare sowie beheizbare Aussenspiegel, ESP, elektrische Fensterheber vorne, sieben Airbags (Front und Seiten-Airbag für Fahrer und Beifahrer, Knie-Airbag für Fahrer, Kopf-Schulter-Airbags vorn und hinten), eine elektro-mechanische Ser-

volenkung und eine Zentralverriegelung zum Lieferumfang ab Werk dazu. Für eine maximale Kraftstoffeffizienz sorgen je nach Motorvariante Start-StoppSysteme und die Ford-Spritspartechnologie ECOnetic. Die Motorversionen verbrauchen dank dieser Massnahmen weniger als 4,3 Liter Kraftstoff auf 100 km und unterschreiten die CO2-Emissionsgrenze von 100 g/km. Dazu gehören auch die Dieselversionen und der neue, als «International Engine of the Year 2012» ausgezeichnete 1,0-Liter-Ford EcoBoost-Motor mit Benzindirekteinspritzung und Turboaufladung.

Focus – den anderen voraus

Die clevere Technologie des Ford Kuga ist der von anderen Sports Utility Vehicles (SUV) weit voraus. Er ist mit einem intelligenten Allradsystem ausgestattet, das sofort auf verschiedene Arten von Strassen- und Fahrbedingungen reagiert. Das verleiht dem Fahrzeug einen

Der neue Ford Fiesta hebt das Fahrerlebnis auf die nächste Stufe.

Bilder zVg

Das Cockpit des Ford Kuga lässt punkto Bedienungsfreundlichkeit keine Wünsche offen.

ausgezeichneten Halt und die totale Kontrolle, sei es auf Eis oder sehr nassen Oberflächen. Da es ein «On-DemandSystem» ist, müsse man es nicht einmal einschalten; es aktiviert sich bei Bedarf automatisch. Der Ford Kuga ist mit vielen weiteren fortschrittlichen Funktionen und Systemen ausgestattet. Weiter glänzt der Ford Kuga mit dem Zugang zu den besten neuen Technologien und Fahrassistenzsystemen, die der Hersteller zu bieten hat. Sein zeitgemässes Sty-

ling und seine zukunftsweisende Technologie bilden ein perfektes Paar. Damit ist es Zeit einzutauchen und sich über das perfekte Fahrerlebnis, die Leistung und Effizienz sowie über das klasse Design und die hervorragenden Sicherheitsfunktionen zu informieren. Die günstigste Variante des Ford Kuga ist bereits ab Fr. 31 350.– zu haben. Der neue Ford Fiesta und der neue Ford Focus ist in der Garage Stahel AG in Weinfelden erhältlich. tm.- ■

Brillantes Design und ein knackiger, ansprechfreudiger Antrieb: Das ist der neue Kuga.

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An- und Verkauf von gepflegten Fahrzeugen Immer günstige Finanzierungen möglich

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Februar 2013

«POST» Fahrzeugmarkt

Seit über zehn Jahren Ihre Ford-Ansprechpartnerin

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or 54 Jahren haben Theo und Vreni Stahel die Garage Stahel in Oberaach gegründet. Dort startete man mit Reparaturen von Fahrrädern, Traktoren und Fahrzeugen, bevor der Betrieb 1961 zum Ford-Lokalhändler ernannt wurde. 1984 erfolgte ein Neubau an der Kreuzlingerstrasse in Oberaach, nachdem der Garage Stahel drei Jahre die Ford-A-Vertretung übertragen wurde. 13 Jahre später öffnete 1997 die Filiale an bester Lage in Kreuzlingen ihre Türen. Um das Verkaufsver-

antwortungsgebiet ideal abdecken zu können, wurde im Jahr 2002 eine neue Garage in Weinfelden eröffnet.

Leitung in zweiter Generation: Hansjörg und Markus Stahel

Seit der Übergabe an die zweite Generation wird das Unternehmen von Hansjörg und Markus Stahel geführt. Zudem gehört der innovative Betrieb mit rund 50 Mitarbeitern und Lehrlingen sowie den mittlerweile zehn Lokalhändlern zu den grössten Garagen im Thurgau. Mit

der Eröffnung des Neubaus in Oberaach wurde 2008 ein weiterer Schritt zum aktuellen Firmenslogan realisiert: «Garage Stahel AG - Eine Idee weiter». Die Garage in Weinfelden ist seit über zehn Jahren die regionale Ansprechpartnerin für die Marke Ford. An vorderster Front für den Verkauf ist seit dem letzten November Christian Fäh zuständig. An der Eierlenstrasse 2 arbeiten fünf Angestellte und drei Lehrlinge. Im Verkaufsraum und auf dem Aussengelände sind permanent 30 Fahrzeuge ausgestellt, hälftig in Neuwagen und Occasionen aufgeteilt. Die Kunden profitieren in der Garage Stahel AG vom optimalen Knowhow und Kundenservice.

Optimistisch in die Zukunft: Neubau Nutzfahrzeug-Center

Für die Kundenberatung zeichnet Ford-Spezialist Christian Fäh verantwortlich.

Bild Marcel Tresch

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Das innovative Unternehmen blickt optimistisch in die Zukunft. Das bestätigt auchdie RealisierungdesneuenNutzfahrzeug-CentersinAmriswil, wofürvorwenigen Wochen der Spatenstich ausgeführt wurde. Das topmoderne Center entsteht an bester Lage und wird Ende 2013 eröffnet, um für die Ford-Produkteoffensive, dieindennächstenMonatenangekündigt ist, gerüstet zu sein. ■

Ausgabe 2 | 11

Trend zu 4x4-Fahrzeugen

Früher setzte man Allradantriebe hauptsächlich ein, um die Geländetauglichkeit des Fahrzeuges zu steigern. Heute bedeutet 4x4 hauptsächlich mehr Sicherheit auf den Strassen, mehr Komfort und sorgloseres Fahren bei jedem Wetter. Das Fahrzeug ist einfacher zu beherrschen, stabiler und die Motorleistung kann auf 4 anstatt 2 Räder übertragen werden. Obwohl heute auch Front- und Heckantriebe dank ESPTechnik den Sicherheitsrückstand gegenüber dem Allrad bedeutend verringert haben, wird jedes dritte, neuzugelassene Fahrzeug mit 4x4-Technik ausgestattet. Salvatore Manoiero Verkaufsleiter car4you (Schweiz) AG smanoiero@postmedien.ch Anzeige

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«POST» Media

12 | Ausgabe 2

Februar 2013

InhalteaufIhrerWebsitewerdeneminentwichtig Früher genügte es, mehr oder weniger sinnvolleTexte auf ihrerWebsite zu veröffentlichen. Diese Zeiten sind vorbei. Das magischeWort heisst «STORYTELLING».

N

Der Inhalt der Website muss spannend, unterhaltsam und informativ sein.

Bild zVg

ROGER KLEIN

utzer wollen unterhalten werden und das Ziel doch so rasch wie möglich erreichen. Dies

Das aktuelle Angebot Hochwertiger Content macht sich immer bezahlt. Einerseits wird die eigene Seite im Web leichter gefunden werden – sie steigt im Ranking der Suchmaschinen. Andererseits animiert Content von hoher Qualität die Nutzer dazu, der Webseite treu zu bleiben. Und nicht minder wichtig ist schliesslich der positive Imagetransfer auf die Märkte. Was besonders, nicht alltäglich oder nützlich ist, bleibt im Gedächtnis haften! Content Marketing ist die Zukunft – und diese startet in diesem Jahr, auch mit verursacht durch den Druck von Google. Wir begleiten Sie an die Spitze.

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wird massive Auswirkungen haben auf die Suchmaschinenoptimierung. Weil Google immer besser wird, müssen auch die einzelnen Seiten nachziehen. Justfor-fun bringt keinen Gewinn! Der Anspruch an die Betreiber einer Website wird anspruchsvoller. Früher genügte es, eine Website zu haben und mit wenigen Tricks war diese bei der Suchmaschine in vorderster Positionen zu finden. Heute sind die Suchmaschinen «intelligenter» geworden. Sie lassen sich nicht so einfach übertölpeln. Entsprechend wichtig ist der Inhalt (Content) geworden. Nutzer wollen zwar immer mehr unterhalten werden, sich unterhalten und vor allem eines: Sie wollen nicht gelangweilt werden. Wer die Nutzerinnen und Nutzer nicht möglichst schnell an das gewünschte Ziel führt, wird langsam Probleme erhalten. Vor allem im Bereich Suchmaschinenoptimierung wird das massiv zu spüren sein, da etwa Google seit den letzten Updates gezielter auf Content zurückgreift und damit die Erwartungen der User erfüllt. Und jetzt müssen dies auch die Websites können!

Interessant und relevant

Mit Content-Marketing versuchen Unternehmen und Organisationen Kunden zu gewinnen und zu halten, indem sie regelmässig Inhalte kreieren, die für ihre Kunden von besonderem Wert und Relevanz sind. Content Marketing hat einige ganz spezielle Eigenschaften. Wichtig ist es, mit den Kunden in Kontakt zu kommen, ohne diese gleich zum Kauf aufzufordern. Es geht also nicht um billige

Banner oder Werbung, als vielmehr darum, dem Nutzer das Gefühl zu vermitteln, dass er auf der richtigen Website angekommen ist und ihm dort etwas Einzigartiges geboten wird. Er soll gleichsam beim Konsumieren des Contents «hängen bleiben». So könnten Sie sich einmal ganz ehrlich fragen: Sind meine Informationen für die Besucher meiner Website genügend spannend, unterhaltsam, informativ? Oder lohnt sich ein Update in dieser Richtung vielleicht auch einmal? Ohne positiven Imagetransfer wird es heute immer schwieriger, mit Kunden erfolgreich in Kontakt zu treten.

Immer wichtiger − die Gründe

Dass die Bedeutung von Content Marketing stetig wächst, hat verschiedene Gründe: Content ist seit den letzten Google-Updates noch entscheidender geworden, weil Konsumenten die «Bombardierung» mit Werbebotschaften satt haben und vermehrt auf Inhalte setzen. Zudem erhöht Content den Traffic, und bekanntlich schafft Traffic auch Verkäu-

fe. Reputation schafft eine Firma, indem sie ihre eigenen Geschichten zu ihrer Marke erzählt - das ist Content Marketing pur. Es ist auch die wachsende Akzeptanz der Social Media - im vergangenen Jahr hat der Anteil der über 30ährigen und älteren Menschen massiv zugenommen – nur guter Content wird erfahrungsgemäss dort geteilt oder geliked.

Kostengünstig und effizient

Und schliesslich lässt sich mit einem gezielten Content Marketing auch Kosten sparen, weil gezieltes Content Marketing kosteneffizienter wirkt als herkömmliches Marketing. Kunden bedienen sich ohnehin immer häufiger des Internets, um Informationen über Produkte zu erhalten. Sie werden daher über klassische Werbebotschaften auch immer weniger erreicht. Daher versucht Content Marketing, mit Produktinformationen und relevanten Inhalten dort in Erscheinung zu treten, wo sich Kunden auf ihrer Suche befinden. Diese Art des Marketings ist speziell für kleine Unternehmen und Firmen sinnvoll. ■

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«POST» Persönlich

Februar 2013

Ausgabe 2 | 13

Eine äusserst stark engagierte Persönlichkeit

Seit einemVierteljahrhundert betreibt Karl Svec zusammen mit seiner Frau Brigitte das Optiker-Fachgeschäft in der Stadt Amriswil. Darüber hinaus ist er mit Leib und Seele Amateurtrompeter. MArceL TreSch Bevor Karl Svec, der in Amriswil geboren wurde, dort auch aufwuchs und die Schulen besuchte, seiner heutigen Berufung folgte, erlernte er auf Wunsch seines Vaters, der 1948 aus Böhmen in die Schweiz einwanderte und ein Uhrengeschäft betrieb, den Beruf als Uhrmacher. Diese Ausbildung erachtet der 55-Jährige heute noch als grossen Vorteil, bei dem er sich das äusserst saubere, exakte und filigrane Arbeiten aneignen konnte. Die Siebzigerjahre des letzten Jahrhunderts mit dem Beginn der Ära elektronischer Uhren brachten es mit sich, dass die Konjunktur der mechanischen Zeitmesser ein- und letztendlich zusammenbrach, womit sich der junge Berufsmann entschloss, nach der Rekrutenschule eine Optikerausbildung in Wohlen zu

Mit allen Sinnen leben Der 1957 geborene Karl Svec ist beruflich ein begeisterter Augenoptiker mit eigenem Geschäft in Amriswil und in seiner Freizeit ein ebensolcher Trompeter. Als Musiker genoss er Unterricht sowohl im In- als auch im Ausland. Sein virtuoses Können ist bei den Musikkorps ebenso wie in Bands und im Kammerorchester beliebt. Das Alphornspielen hat er sich in den Bergen selbst beigebracht. Zusammen mit dem Organisten Thomas Haubrich bildet er das Duo Trompete und Orgel an St. Stephan. Karl Svec wurde 2008 der Amriswiler Kulturpreis verliehen.

absolvieren. Nach einem halbjährigen Auslandaufenthalt im fernen Kanada arbeitete Karl Svec schliesslich drei Jahre lang in Zug auf seinem Zweitberuf und schloss zudem die Meisterschule für Augenoptik in Olten (heute Fachhochschule) erfolgreich ab.

Laufende Herausforderung

1988 wagte der eidg. dipl. Augenoptiker SBAO und Geschäftsinhaber von Optiker Svec zusammen mit seiner Frau Brigitte, die im eigenen Optikergeschäft für das Management, die Administration und Buchhaltung verantwortlich zeichnet, den Sprung in die Selbstständigkeit und eröffneten im Neubau am Rennweg in Amriswil sein Fachgeschäft. «Das Arbeiten mit den Menschen und mit ihnen die vorhandenen Sehprobleme gemeinsam zu lösen, begeistert mich jeden Tag aufs Neue», ist Karl Svec nach wie vor

Brigitte und Karl Svec teilen sehr viele Gemeinsamkeiten. von seinem Beruf fasziniert. Die Verbindung seines speziellen Handwerks und die fachmännische Beratung bilden schliesslich stets eine laufende Herausforderung und permanente Abwechslung. Diese Faszination und Begeisterung des Optikerberufes vermitteln er und seine Frau den inzwischen drei Angestellten und zwei Lernenden, die

Karl Svec (l.) hat sich in der Freizeit dem Trompetenspiel verschrieben.

Bild zVg

Bild Marcel Tresch

ebenfalls mit sehr viel Elan im Betrieb mitarbeiten.

Eine sehr musikalische Ader

Zu den Hobbys von Karl Svec gehören unter anderem das Fotografieren, wobei ihn in erster Linie Konzertaufnahmen faszinieren, und das sehr aktive und zeitaufwändige Musizieren. Während der Unternehmer verschiedenenorts virtuos die Trompete spielt und als Vizedirigent in der Stadtharmonie Amriswil auch den Taktstock schwingt, sowie als Präsident die Black Jackets Swing Big Band leitet, streicht Brigitte Svec im Kammerorchester Amriswil ebenso gekonnt die Violine. Damit teilt sich das Unternehmer-Ehepaar sowohl das berufliche wie auch das freizeitliche Betätigungsfeld, womit für weitere Steckenpferde kaum noch Zeit übrig bleibt. «Der Klang und die Vielseitigkeit des Instrumentes sowie die verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten bilden einen idealen Ausgleich zum Alltag», ist Karl Svec vom Hörgenuss und dem Spielen der Trompete in den verschiedensten Stilrichtungen äusserst angetan. ■

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Gourmet «POST»

14 | Ausgabe 2

Februar 2013

Gasthof Eisenbahn in Weinfelden: F

Der Gasthof Eisenbahn beim Bahnhof inWeinfelden ist ein sympathischer Familienbetrieb mit eigener Forellenzucht, der konsequent auf Qualität und einheimische Produkte setzt.

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ALOIS SCHWAGER

er Gasthof Eisenbahn in Weinfelden ist ein typischer Familienbetrieb. Zwei Generationen arbeiten Hand in Hand. 1982 haben Werner und Therese Lüchinger den Betrieb beim Bahnhof in Weinfelden erworben. Zuvor führten sie das Hotel Wallberg in Volketswil. Anfang 2009 hat mit Reto und Sybille Lüchinger die nächste Generation die Leitung des Gasthofs übernommen. Werner und Therese Lüchinger helfen weiterhin im Betrieb mit. Unterstützt werden sie durch zehn Festangestellte, davon zwei Lehrlinge. Mit allen Aushilfen

Die Gastzimmer im Gasthof Eisenbahn Im «Isebähnli» in Weinfelden kann auch übernachtet werden. Angeboten werden insgesamt sieben Hotelzimmer: drei helle, gemütliche Einzelzimmer sowie vier freundlich eingerichtete Doppelzimmer mit Frühstück

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sind insgesamt 27 Personen im Betrieb tätig.

Mit eigener Forellenzucht

Von der Küche, die von Reto Lüchinger persönlich geleitet wird, und vom Raumangebot her ist der Gasthof Eisenbahn für Gesellschaften bis zu 80 Personen bestens gerüstet. So viele Personen fasst der unterteilbare Saal. Das Restaurant kann weitere 45 Gäste aufnehmen. Im Sommer steht zudem eine Gartenterrasse mit 50 Sitzplätzen zur Verfügung. Der Familienbetrieb eignet sich also bestens für Familienfeste und Firmenessen verschiedener Grössen. In der Küche werden nur frische regionale Produkte verarbeitet. Das ist im «Isebähnli», wie der Gasthof liebevoll genannt wird, kein reines Schlagwort. «Wir leben den Thurgau!» meint Lüchinger zu diesem Thema. So stammten die Erdbeeren nicht aus Spanien oder Maroko. Man warte, bis die Einheimischen reif zur Ernte seien. Es sei nicht immer einfach, das den Gästen zu erklären. Die

Der Gasthof Eisenbahn in Weinfelden ist ein Familiebetrieb mit idealem Raumangebot für Bankette verschie

Fische, die im Restaurant angeboten werden stammen ausschliesslich aus der eigenen Forellenzucht, die aus zwei Fischweihern besteht. Die Kartoffeln werden auf einem Weinfelder Bauernhof gekauft. Das Gemüse stammt aus der nächsten Umgebung. Rund 65 Prozent der konsumierten Weine stammen aus Weinfelder Rebbergen. Das Fleisch wird in einer kleineren Thurgauer Metzgerei bezogen. Das Wild, das während der Wildwochen angeboten wird, liefern fünf regionale Jagdgesellschaften. «Was Thurgauer Erde und Sonne uns saisonal schenken, erfreut Gaumen und Gemüt. Gekonnt und mit Liebe zubereitet, nach einheimischen Rezepten (bis zur selber gemachten Konfitüre).» Das ist der Leitspruch des Gasthofs Eisenbahn. So ist er denn auch ein «Thurgau

Schlaraffenland»-Mitgliedbetrieb. Dieses Label garantiert hochwertige Erzeugnisse aus dem Thurgau, regional marktfrische Produkte, Verbundenheit mit der Region, Schonung der Umwelt durch kurze Transportwege und regionale Wertschöpfung.

Ein eingespieltes Team

Die Zubereitungsart nennt Küchenchef Reto Lüchinger modern, gut bürgerlich. Die bestens bewährte Küchencrew setzt sich neben dem Chefkoch aus dem Tamilen Ragunan, der sich in den letzten 23 Jahren vom Küchengehilfen zum Stellvertreter hochgearbeitet hat, aus zwei Lehrlingen und einem Jungkoch. Am 1. Januar 2010 ist Reto Lüchinger in die Gilde etablierter Schweizer Gastro-

Familien-Qualität mit Herz: Im «Isebähnli» wird man empfangen, als sei man ein privater Gast.


Februar 2013

Gourmet «POST»

Ausgabe 2 | 15

Familienqualität mit Herz und Seele Jeder soll sich Zuhause fühlen

Das Motto des Gasthofs Eisenbahn lautet: «Jeder Gast soll sich bei uns wie in der eigenen Stube fühlen!» meint Reto Lüchinger, ob er nun am Morgen zu einem Kaffee oder einem «Znüni», am Mittag zum Lunch oder am Abend zu einem Feierabendbier oder zum Nachtessen im «Isebähnli» einkehrt. So sind beispielsweise auch Jasser jederzeit willkommen.

Weitere Dienstleistungen im Angebot

edener Grössen und einigen freundlichen Hotelzimmern.

Bilder zVg

Im Gasthof Eisenbahn kann nicht nur konsumiert werden. Der Betrieb bietet auch sieben freundlich eingerichtete Gastzimmer, drei Einzel und vier Doppelzimmer mit Frühstück an. Wer nach einem Dinner nicht mehr heimfahren will, kann hier also auch übernachten. Angeboten wird auch ein Party-Service für kleine oder grössere Anlässe. Sie werden alle individuell gestaltet, indem auch auf die Wünsche der Gäste eingegangen wird. n Anzeige

nomen, einer Fachvereinigung von ausgewiesenen Köchen, die zugleich Inhaber eines gastronomischen Betriebs sind, aufgenommen worden. Die Gilde bürgt für Qualität, Kreativität und Gastlichkeit.

Spezialitäten und Spezialitätenwochen

Bekannt ist das «Isebähnli» für seine frischen Forellen. Sie werden von der Familie persönlich über ein Jahr gehegt und gepflegt und nach Bedarf gefischt. Wenn einmal keine zur Verfügung stünden, weil sie noch zu klein seien, würden die Fischgerichte aus der Karte entfernt. Es werden also keine Fische zugekauft. Forellen stünden insgesamt während Anzeige

rund neun Monaten zur Verfügung. Eine grosse Spezialität sind im Herbst die Wildgerichte. Von den Speisen, die während des ganzen Jahres angeboten werden, sind nach Auskunft die Kalbsleber und das Rindsfilet Stroganoff sehr begehrt. Der monatliche Themenwechsel hat sich gut eingespielt. Als Themenwochen neben den Wildwochen gilt es die Forellenkarte um den Karfreitag herum, die jeweils auf grosse Resonanz stösst und im Frühsommer die ebenfalls beliebten Frühjahrs-Themenwochen zu erwähnen. Besonderes geschätzt wird, dass sämtliche Desserts auch in kleinen Portionen, quasi als «Versuecherli» angeboten werden, um den Gluscht zu stillen.

Aus der Region

Schlaraffenland-Mitgliederbetriebe begeistern Gäste und Einheimische für regionale Produkte und einheimische Gerichte. Das Label garantiert: • hochwertige Erzeugnisse aus dem Thurgau • regionale, marktfrische Produkte in der Gastronomie • Verbundenheit mit der Region • Schonung der Umwelt durch kurze Transportwege • regionale Wertschöpfung

GourmetWettbewerb Wettbewerbsfragen 1) Wie heisst der Chefkoch im Gasthof Eisenbahn? ___________________________ 2) Wie viele Lehrlinge werden in der Küche des Gasthof Eisenbahn ausgebildet? ___________________________ 3) Was wird beim Dessertangebot besonders geschätzt? __________________________ Einsenden bis spätestens 11. Februar 2013 an folgende Mail-Adresse: gourmetpost@wypag.ch, oder per Post an: WYPAG AG, «POST» Medien, Iselisbergerstr. 4, 8524 Uesslingen Zu gewinnen gibt es: Ein Nachtessen für zwei Personen im Gasthaus Eisenbahn Weinfelden im Wert von 150 Franken

Informieren Sie sich: GasthofEisenbahn Sybille und Reto Lüchinger Bahnhofstrasse 2 8570 Weinfelden Telefon: 071 622 10 60 Fax: 071 622 79 86 www.gasthof-eisenbahn.ch info@gasthof-eisenbahn.ch


«POST» Stellenmarkt

16 | Ausgabe 2

Februar 2013

Niemals aufgeben, dann kommt alles gut

Seit sieben Jahren hilft Karl Christen bei derTrio Personal H. Bollhalder GmbH inWeinfelden den Kandidaten, die ideale Stelle zu finden. Privat liebt er das Fotografieren und Kochen.

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MarCel TreSCH

ie Triopersonal unterstützt ihre Kundinnen und Kunden im gesamten Bereich der Personalarbeit. Dazu gehört selbstverständlich die Rekrutierung und Auswahl von geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten, die eine neue Anstellung suchen, oder sich beruflich verändern wollen. Genau darin liegt für Karl Christen die tägliche Herausforderung und die Faszination als Personalberater. «Besonders spannend ist es, die verschiedenen Lebenswege und beruflichen Tätigkeiten der Personen kennen zu lernen und aufgrund dessen gemeinsam das Beste und die optimalste Lösung für sie zu finden», erklärt der 46-Jährige, der seit sieben Jahren bei der Trio Personal in Weinfelden arbeitet und den intensiven Kontakt mit Menschen liebt. Dass er heute Fachmann in der Personalberatung ist, verdankt er einerseits der glücklichen Fügung, dass er einst selbst Kunde beim heutigen Arbeitgeber war, andererseits vor allem aber der Tatsache, dass er es sich gewohnt ist, das persönliche und damit auch das berufliche Schicksal in

die eigenen Hände zu nehmen. Eine Hautallergie war es, die ihn nach der Malerlehre dazu zwang, sich intensiv mit seinen eigenen, persönlichen Fähigkeiten auseinanderzusetzen. Entsprechend fasste er den Entschluss, sich auf mehreren Ebenen aus- und weiterzubilden. Dazu gehören unter anderem Fremdsprachen (Englisch und Französisch), die Ausbildung zum medizinischen Masseur, die Tageshandelsschule und die KV-Berufsmatur BMS.

Der Vorteil der Erfahrungen

Als Leiter einer Sauna und Massage in Kreuzlingen fand Karl Christen vorerst seine berufliche Befriedigung. Als der Betrieb 2002 geschlossen wurde, musste er sich erneut nach einem neuen Betätigungsfeld umsehen. Der persönliche Rucksack mit all den Weiterbildungen und Erfahrungen führten einerseits zum Lebensmotto «Gib nie auf, alles kommt gut» und andererseits dazu, dass sein heutiger Arbeitgeber auf die vielseitigen Fähigkeiten des damaligen Trio-Personal-Kandidaen aufmerksam wurde. Ent-

Karl Christen hat sich in seinem Leben viel Wissen und Können angeeignet. sprechend ist Karl Christen schon seit 2006 Mitarbeiter im Weinfelder Unternehmen. «Die Vorteile meiner gemachten Erfahrungen liegen darin, dass ich alle Aspekte der Stellensuchenden kenne und in den Gesprächen weiss, wovon ich rede», sieht er in seinem Lebensweg das Positive. Eine Einstellung, die zu einer erneuten Weiterbildung zum Sachbearbeiter Sozialversicherungen führte. Privat liebt Karl Christen die gemütliche Zweisamkeit mit seiner Frau Miriam. Zu seinen vielseitigen Hobbys zählt der ru-

Bild Marcel Tresch

hige, ausgeglichene und offene Berufsmann die Digitalfotografie, das Wandern und Reisen, das Mountainbiken in der Natur und das Kochen. Bei Letzterem widmet er sich vor allem der indischen Küche. «Die vielen Gewürze in allen Geschmacksrichtungen reizen mich, immer wieder etwas Neues auszuprobieren», ist er von der Kocherei fasziniert. Im Weiteren ist er ein grosser Fan luftgekühlter, alter Volkswagen und deshalb auch stolzer Besitzer eines Käfers mit Jahrgang 1967. n


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«POST» Region

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Boxenstopp

DerVersöhnungsweg Wenn wir Fastenzeit hören, denken wir zunächst an Verzicht: dass wir weniger essen oder uns einschränken sollen bei Genussmitteln und Vergnügungen. Mit Fastenzeit verbinden wir aber auch mehr Beten und Spenden für soziale Nöte. Die österliche Busszeit meint vor allem unsere Besserung. Wir sollen an unserer Entwicklung zum Besseren weiterarbeiten. Auch jene sind angesprochen, die sich nichts Schwerwiegendes haben zu Schulden kommen lassen. Zwischen gut und gut, Christ und Christ, Christus und uns Christen gibt es grosse Unterschiede. Je mehr wir uns damit befassen, umso deutlicher fällt dies auf. Rücken wir beispielsweise einen Gegenstand nahe ans Licht, so können wir Feinheiten, Abweichungen, kleine Beschädigungen, Abnützungen und winzige Risse erkennen. Das heisst übersetzt für unsere Erneuerung in der vorösterlichen Zeit: Unser Leben näher ins Licht des Beispiels Jesu zu rücken; unser Tun und Lassen immer konsequenter mit dem Verhalten Jesu zu vergleichen. Von seinem Massstab und Vorbild her erkennen wir, was uns weiterbringt. Im Licht der Heiligkeit Jesu fallen unsere Dunkelstellen auf. Je mehr wir sein Gutsein betrachten, umso deutlicher wird uns unsere Mittelmässigkeit. – Die Fastenzeit gibt uns Gelegenheit, unsere je eigene Mittelmässigkeit ins Zentrum der Betrachtung zu stellen. Deshalb gibt der Versöhnungsweg der Pfarrei St. Anna Frauenfeld jeder und jedem Gelegenheit, sein eigenes Leben zu reflektieren. Der Versöhnungsweg kann vom 14. bis 27.Februar im Klösterli gemacht werden. Er ist montags bis freitags von 8 bis 20, samstags von 8 bis 15 und sonntags von 14 bis 20 Uhr geöffnet.

Gesehen

Das Verhältnis Schweiz/Deutschland stand im Fokus des Thurgauer Neujahrs-Apéros. Der Politiker und alt Vizekanzler Joschka Fischer analysierte das Politgeschehen in Deutschland und Europa und unterstrich die Gemeinsamkeiten mit der Schweiz. Die Thurgauer Kantonalbank führte zum dritten Mal den beliebten Anlass durch, wozu Bankpräsident René Bock über 300 Gäste begrüsste.

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20 | Ausgabe 2

«Bischofszell – Leben an Sitter undThur» Mit diesem Jahresmotto trägt man dem guten Leben in Bischofszellunddem Wasser der beiden markanten Flüsse Sitter und Thur besondere Beachtung. In Bischofszell soll man in Frieden und in freudvoller Atmosphäre leben können. Dieses Ziel streben der Stadtrat, der Stadtammann und die Stadtverwaltung mit breiter Information, Transparenz und starkem Dialog an. Es gilt, das Vertrauen zu fördern und Konflikte sachlich zu bewältigen! Mit Investitionen in Sportanlagen, Kinderspielplätze, Hallen, Museum und Bahnhofareal werden Verbesserungen angestrebt, die der ganzen Bevölkerung dienen. Zusätzlich wird den Kantons- und Gemeindestrassen grosse Beachtung geschenkt. Die beiden Flüsse Sitter undThur, die in Bischofszell immer eine wichtige Rolle gespielt haben, werden neu intensiver bewirtschaftet, weil zwei Wasserkraftwerke total erneuert, respektive ausgebaut werden. Ganz erfreulich ist die rege Bautätigkeit, die in Bischofszell zu zahlreichen Wohnbauten führt. So sind grosse Überbauungen bewilligt und werden nun in diesem Jahr ausgeführt. Nebst einigen Einfamilienhäusern entstehen Mehrfamilienhäuser an der Laubeggstrasse, im Bitziund Breitequartier und vor allem an der Rofenstrasse im Sittertal.

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«Guggäträffä» 2013 in Bischofszell Jedes Jahr treffen sich die Guggenformationen in Bischofszell, worauf sich die Bischofszeller und Auswärtigen freuen. Sie stimmen sich tüchtig auf die närrischenTage ein.

Abend mit viel Guggenpower durch Mark und Bein erleben. Möge sich ihre gute Stimmung überall ausbreiten und Frohmut erzeugen! n

JOSEF MATTLE

D

iesen Samstag, 26. Januar 2013, ist es wiederum soweit, dass viele Guggenmusiken die Marktgasse und die Bitzihalle zum Beben bringen. In der Bischofszeller Altstadt klingen die schrägen Töne äusserst effektvoll. Und auf der Rathaustreppe zu spielen ist ja schon mal etwas ganz Besonderes. Zum 13. «Guggäträffä» in Bischofszell kommen die Guggen dieses Jahr wiederum aus der ganzen Schweiz. Die Näbelhusaren sind eine engagierte Bischofszeller Gruppe, die es versteht, das Vereinsleben in Bischofszell besonders gut zu pflegen. Zudem sind sie ja über das ganze Jahr bei Anlässen immer engagiert mit dabei. Im vergangenen Jahr waren sie oft aktiv und gefordert. Selbst im Show-Programm der Tour-deSuisse, Etappenort Bischofszell, boten

Guggenmusiker sind gern in Bischofszell.

sie den vielen Sportfans mit ihren kakofonen Klängen ein tolles Spektakel. Hans Wanner, Chef-Husar und OK-Präsident, hat mit seinen Mitgliedern das 13. Guggäträffä wiederum mustergültig vorbereitet, um allen Guggen und Gästen einige gemütliche Stunden zu bieten. Alle «Guggerinnen» und «Gugger» sowie die närrisch gestimmten Gäste werden einen mega coolen und irrlässigen

Die Guggenmusiken sorgen in Bischofszell für ausgelassene Stimmung.

Josef Mattle. jmattle@postmedien.ch

Bilder zVg

Neues Abfallreglement Seit dem 1. Januar gilt das neue Abfallreglement. Die Abfallbelastung und der damit verbundene Aufwand für die Gemeinden haben in den letzten Jahren stetig zugenommen. So sehen sich die Kommunen unter anderem vermehrt mit Problemen wie Littering, unsachgerechter Entsorgung und ausserordentlichen Aufwendungen im Zusammenhang mit der allgemeinen Abfallbeseitigung konfrontiert. Die Bevölkerung ihrerseits stellt den berechtigten Anspruch auf einen durchgehend sauber gehaltenen öffentlichen Raum. Diese Aufgaben erfordern Personal, Infrastruktur und generieren hohe Kosten. Das vormals gültige Abfallreglement ging ins Jahr 1998 zurück. Die kantonale Abfallgesetzgebung wurde 2007 revidiert und ist seit 2008 in Kraft. Das neue Reglement stützt sich auf die übergeordneten Rechte und ergänzt diese. Insbesondere musste es den heutigen Gegebenheiten angepasst werden, da festgestellt werden musste, dass eine höhere Kostendeckung wohl oder übel über die Einführung einer Grundgebühr führt. Einsparungen auf der Aufwandseite waren aus Sicht des Stadtrates nicht realistisch. Für die Grundgebühr wurde eine einfache Variante gewählt, die sich zwischen Wohnnutzungen mit 20 Franken pro Jahr und Betrieben mit 30 Franken unterscheidet. Bei aktuell rund 2500 Haushalten und 260 Betrieben im Gebiet von Stadt und Landschaft Bischofszell erhöhen sich die Einnahmen um etwa 55‘000 bis 60‘000 Franken. Das ergibt einen Deckungsgrad von 95 bis 100 Prozent des Kostenaufwandes. Ein Vergleich mit anderen Thurgauer Gemeinden zeigt, dass die Beträge als Grundgebühr relativ moderat gewählt sind

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Ausgabe 2 | 21

Ein wunderbares Paradies im Grünen

Hauptwil-Gottshaus hat 1992 denThurgauer Heimatschutzpreis und 1999 denWakker-Preis erhalten. Ein Rundgang durch die Gemeinde zeigt, dass sie zu Recht als Eden bezeichnet wird.

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MaRcEl TREscH

auptwil-Gottshaus besteht aus zwei Gemeindeteilen, die sich 1996 zur Politischen Gemeinde zusammenschlossen. Gemeinsam bilden sie das von vielen so genannte «Paradies im Grünen». Das Dorf Hauptwil stand unter anderem 1665 mit dem Bau der damals neuartigen Leinenmanufaktur, oder auch 1798 als Ausgangspunkt der revolutionären Bewegung zur Befreiung des Thurgaus im Brennpunkt historischer Ereignisse. Zudem bildete es das Zentrum des Textildrucks und der Färberei und war 1801 auch vorübergehender Wirkungsort des bekannten Dichters Friedrich Hölderlin. Noch heute ist es Sitz einer geschichtlich gewachsenen, freikirchlichen Bewegung. Ausserdem ist Hauptwil der Ort mit der landesweit grössten Dichte an Wohnhäusern in Lehmbauweise. Viele dieser baulichen Zeugen sind noch erhalten. 1995 wurde der Industrielehrpfad eröffnet und führt zu einigen dieser Bauten. Für die Pflege des unschätzbaren Historienschatzes (unter anderem auch das älteste Arbeiterwohnhaus der Schweiz) wurde Hauptwil 1999 der Wakker-Preis zugesprochen.

Für Ältere und Wallfahrer

Mit Historischem aus dem 13. Jahrhundert ist Gottshaus geschichtlich früher dokumentiert. Im Vergleich zu Hauptwil blieb es jedoch beinahe ausschliesslich auf die Landwirtschaft ausgerichtet. Die weitläufige Gemeinde erstreckte sich einst von der Grenze gegen Bischofszell dem linksufrigen Sitterufer bis zur St. Galler Kantonsgrenze entlang. Trotz der Gebietsgrösse fehlte ein eigentliches Zentrum. Dafür hat jeder der rund 40 Weiler und Einzelhöfe seine eigene Geschichte. Zu den ältesten Nennungen gehören diejenigen von Osterwald (1277) und Rothen (1285). Die Dorfbe-

zeichnung Gottshaus ist auf das Chorherrenstift Bischofszell, das vom Spätmittelalter bis 1798 die Herrschaft und das Gerichtsrecht ausübte und vier der fünf Weiher sowie einige Höfe besass. Die Siedlung St. Pelagiberg liegt auf einem der zahlreichen Rundhügel und ist der höchste Punkt der Gemeinde. Er bietet eine fantastische Rundsicht auf den Bodensee und den Alpstein. 1486 wurde die erste Kapelle urkundlich erwähnt. 1888 entstand nach den Plänen des Augsburger Architekten Blasius Eusebius Studerus ein Neubau, der in den Jahren 1955 und 1956 modernisiert wurde. Seit 1908 ist St. Pelagiberg eine unabhängige Kirchgemeinde und ist nach wie vor Wallfahrtsort, Kraftort und Ort der Einkehr, oder Treffpunkt der Petrusbruderschaft. Auf St. Pelagiberg befindet sich auch das Kurhaus Marienburg, das als Altersheim dient und auch den Wallfahrern zur Verfügung steht.

An St. Gallen angrenzend

Der tiefstgelegene Punkt der Gemeinde Hauptwil-Gottshaus liegt bei der Sitterlandschaft in Eberswil (Chalchau) bei der Gemeindegrenze zu Zihlschlacht-Sitterdorf auf 475, der höchstgelegene auf der Birchegg, oberhalb des Weilers Wolfhag, beiderGemeindegrenzezuWaldkirch,auf 621 Meter über Meer. Apropos Meereshöhen: Auf 561 Metern verfügt die Gemeinde über die am höchsten gelegene SBBStation im Kanton Thurgau. Die Gemeindefläche von Hauptwil-Gottshaus beträgt rund 1251 Hektaren, die an die Thurgauer Gemeinden Bischofszell und Zihlschlacht-Sitterdorf sowie an die St. GallerGemeindenWaldkirch,Muolenund Häggenschwil grenzen. Von den etwa 1850 Einwohnern sind deren rund 1250 stimmberechtigt. Die Gemeindejüngsten besuchen die Lehrstätten (inklusive Kin-

Eine Augenweide ist jeweils die Fernsicht mit dem Säntismassiv. dergarten) in den Schulhäusern Hauptwil und Hoferberg sowie in den Oberstufenschulhäusern von Bischofszell. Punkto Infrastruktur ist die Gemeinde HauptwilGottshaus gut erschlossen. Die SBB-Station liegt an der Strecke St. Gallen-Weinfelden.DasPostautobringtdieDorfbesucher von und nach Bischofszell, St. GallenWittenbach,Wilen und St. Pelagiberg. Mit demAutoistmanineinerStundeinZürich und in 20 Minuten in St. Gallen, oder in rund einer halben Stunde in Kreuzlingen.

Bilder Marcel Tresch

aus der Region geboten. Dazu gehören unter anderem Wildspezialitäten aus eigener Jagd oder gerade aktuell die schmackhaften Fondues. Egal zu welcher Jahreszeit das «Paradies im Grünen» besucht wird: Hauptwil-Gottshaus ist immer einen Besuch wert! ■ Anzeige

Immer ein Besuch wert

Die fünf Weiher in unmittelbarer Nähe der Gemeinde Hauptwil-Gottshaus wurden einst für die Fischzucht vom Bischofszeller Pelagiusstift künstlich angelegt und stehen unter Naturschutz. Sie geniessen überregionale respektive nationale Bedeutung (Flachmoor in Wilen) und sind zu jeder Jahrezeit beliebte Ausflugsziele. Im Hauptwiler Weiher ist eine offizielle Badeanstalt eingerichtet. Das Baden im Sommer und das Eislaufen im Winter geschieht jedoch auf eigene Verantwortung. Verbunden mit der Freizeitgestaltung locken zahlreiche Restaurants zum Aufenthalt. Besonders beliebt ist die Waldschenke am Waldrand zwischen Hauptwil und Bischofszell. Neben einer allgemeinen Karte werden hier lokale Spezialitäten und Köstlichkeiten

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22 | Ausgabe 2

Februar 2013

Die Energie, die aus der Tiefe kommt

Erdwärme bietet eine nachhaltige Energiequelle sowohl zur Wärme- als auch zur Stromerzeugung. Ihr grosserVorteil: sie ist von Klima,Tages- und Jahreszeit völlig unabhängig.

G

Dieser Bohrturm soll noch im Februar in St. Gallen für Probebohrungen errichtet werden.

AloIS SchWAgEr

eothermische Energie ist die unterhalb der Oberfläche der festen Erde gespeicherte Wärme. Die Wärme stammt aus dem Zerfall natürlicher Rodioisotope im Gestein der Erdkruste sowie aus dem Wärmeaustausch mit dem tieferen Erdinnern. Die Nutzung der Erdwärme wird Geothermie genannt. Geothermie ist eine erneuerbare, ständig verfügbare, emmissionsfreie und vor Ort nutzbare Energiequelle. Sie zeichnet sich insbesonders durch ihre Doppelfunktion als Quelle und Speicher für Niedertemperatur, Heiz- und Kühlsysteme aus. Sie erzeugt weder Luftschadstoffe noch CO2. Der Platzbedarf für die Anlage ist zudem gering. Für die Wärmegewinnung aus geringen Tiefen sind aber Wärmepumpen und somit zusätzlich Strom nötig. Darum ist eine Kombination mit einer Solaranlage sinnvoll.

Dreiviertel der Erdwärme wird mit Hilfe von Erdsonden gewonnen. Häufig nutzen Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser diese Technologie, um umweltfreundlich und günstig zu heizen. Wer ein Haus saniert, sollte allerdings im ersten Schritt in die Wärmedämmung investieren. Das umfasst beispielsweise die Dach- und/oder die Aussenwandisolation oder den Austausch von Fenstern. Damit wird der Heizbedarf eines Gebäudes massgeblich gesenkt, was dabei hilft, die Erdsonden und Erdwärmepumpen richtig zu dimensionieren. Viele energieeffiziente Neubauten planen von Anfang an, eine Erdwärmepumpe für Heizung und Kühlung zu nutzen.

Geothermie zu nutzen, bedarf es daher einer kantonalen Bewilligung. Dafür ist unter anderm ein professionelles Gutachten über die Bodenbeschaffenheit und Machbarkeit grundlegend. Es gibt Erdenergie gehört dem Kanton Einschränkungen, die sich durch den Der Kanton hat ein Regal auf das Erd- Grundwasserschutz oder Bodenbeschafreich unter dem Kantonsgebiet, so auch fenheit einstellen. auf die daraus gewonnene Energie. Um

Die dem Boden entzogene Wärme dient zur Heizung von Gebäuden

Grosses Potenzial vorhanden

Bild: Maison développement durable

Die im Jahr 2009 erarbeitete «Geothermie-Potenzialstudie Thurgau-Schaffhausen» weist für den Kanton Thurgau ein grosses technisches und wirtschaftliches Potenzial für die Untiefe Geothermie sowie mittelfristig ein mittleres bis grosses Potenzial für die Tiefe Geothermie auf, welches sich im Laufe der zu-

Geothermiekonzept

Der Kanton Thurgau will in der Geothermie schweizweit eine Vorreiterrolle spielen. Am 7. November hat der Grosse Rat grünes Licht für das Geothermiekonzept des Regierungsrates gegeben. Danach soll bis 2022 ein Geothermiekraftwerk realisiert werden.

künftigen Technologieentwicklung zu einem grossen Potenzial entwickeln könnte. Im Dreieck Bischofszell‚ Arbon‚ Amriswil gibt es in 5000 Metern Tiefe wasserführende Schichten. Das Wasser ist in diesen Bereichen bis zu 140 Grad heiss. Mit diesen Temperaturen können in einem Kraftwerk Dampfturbinen betrieben werden.

Bohrtermin rückt näher

Bereits relativ weit gediehen ist das Erdwärmeprojekt St. Gallen. Im Februar ist es voraussichtlich so weit, dass die oben abgebildete 58 Meter hohe Bohranlage mit allem Zubehör mit rund 100 Lastwagentransporten vom norddeutschen Kecklingen nach St. Gallen transportiert und hier aufgebaut wird. 20 bis 30 Monteure sind dann rund vier Wochen lang mit dem Aufbau im Sittertobel beschäftigt, bis der erste Meisselschlag erfolgen kann. In der Zwischenzeit treffen die St. Galler Stadtwerke die letzten Vorbereitungen. So wird die Bohrplanung verfeinert, noch offene Ausschreibungen abgeschlossen und Anpassungen am Bohrplatz vorgenommen. ■

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Februar 2013

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Ausgabe 2 | 23

Das Traumhaus gefunden

«Wir haben unserTraumhaus gefunden», strahlt Peter Kohler aus Uesslingen. Seine Frau Manuela pflichtet ihm bei: «Wir geniessen den grosszügigen Landhausstil und den Blick in die Alpen.»

M

anuela und Peter Kohler schätzen es, wenn sie viel Raum zum Leben haben, der sozusagen nahtlos in die Natur übergeht. So machten sie sich auf die Suche nach einer neuen Liegenschaft, die ihnen und ihren beiden Söhnen im Teenageralter mehr Platz verschaffte.

Bewusst gekauft, statt gebaut

Ihr Blick musste nicht weit schweifen. Denn vom früheren Haus im Frauenfelder Erzenholz nach Uesslingen war es nur ein Katzensprung – in Sachen Wohneigentum hingegen ein Quantensprung: Kohlers wechselten das Reihenhaus mit einer minimalen Grundstückfläche von nicht einmal 250 Quadratmetern gegen ein repräsentatives Landhaus auf einer Parzelle von rund 1000 Quadratmetern. Die Familie hat sich bewusst nach einem bestehenden Haus umgesehen, um sich nicht mit intensiven Bauabklärungen befassen zu müssen.

Geistig schon gekauft, aber…

Peter Kohler, der bei einer Bank in Zürich arbeitet und keinen längeren Arbeitsweg in Kauf nehmen wollte, erinnert sich: «Wir haben recherchiert, das Haus im Internet gesehen, nahmen einen Augenschein vor Ort – geistig haben wir es da schon gekauft.» Doch so einfach war es dann auch wieder nicht, denn in das Uesslinger Landhaus mit Weitblick über das Thurtal bis in die Glarner und Berner Alpen hatten sich noch andere Bieter verliebt. Deshalb war Manuela Kohler froh, dass sie sich nicht auch noch um all die Formalitäten und Details kümmern musste: «Wir hatten ohne Zögern beschlossen, dass wir beim Kauf der neuen und dem Verkauf der alten Liegenschaft eine professionelle Begleitung brauchen. Von Sabina Quinz wurden wir denn auch gut beraten.» Dank der Unterstützung der Liegenschafts-Expertin der Fleischmann Immobilien AG ging der ganze Prozess

SabinaQuinz(links)begleitetePeterundManuelaKohlerbeidenLiegenschafts-Transaktionen. des Partners für die beiden Liegenschafts-Geschäfte habe ihn deshalb nicht getäuscht: «Wir sind im Internet Fachkundig und angenehm auf die Fleischmann Immobilien AG Die Abwicklung sei in der Sache sehr aufmerksam geworden. Es war uns fachkundig und in der Art äusserst an- wichtig, dass unser altes Haus in einer genehm verlaufen, erzählt Peter Kohler. Dokumentation präsentiert wurde, die Sabina Quinz habe alles übernommen uns passte.» Die Dokumentationen der – von der Schätzung des realistischen Fleischmann Immobilien AG seien Marktpreises und der Ausschreibung ihnen sofort ins Auge gestochen, sagt oder der Dokumentation über die Be- Peter Kohler: «Fleischmann hebt sich sichtigungen bis hin zu den Kontakten damit und mit dem ganzen Rundummit dem Grundbuchamt und allen an- Service positiv von den Mitbewerbern ■ deren Beteiligten. Der erste Eindruck ab.» denn auch schnell über die Bühne, freut sich die Teilzeit-Treuhandassistentin.

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Die Nachfrage nach diesem Einfamilienhaus mit Garten ist sehr gross. Wir suchen deshalb ein ähnliches Haus, welches wir unseren Kaufinteressenten anbieten können.

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«POST» News

24 | Ausgabe 2

Einzigartige und süsse Geschenke zumValentinstag Der 14. Februar ein ganz besonderes Datum – es ist Valentinstag, also der Tag der Liebenden. Verliebte Paare bedanken sich mit kleinen Geschenken, die zum Ausdruck bringen sollen:

«Schatz, Du bist einmalig. Ich liebe dich.» Ein Klassiker unter den Geschenken sind dabei Pralinen. Bei Confiseur by Testa in Frauenfeld finden sie einzigartige Praliné-Kreationen wie zum Beispiel handgemachte Schoko-Tassen gefüllt mit den edelsten Truffes. Gerne können Sie sich für individuelle Geschenke aus Schokolade auch persönlich beraten lassen – der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt.

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Seit jeweils genau 30 Jahren stehen Peter Salzmann (Strohwilen, links) und Vait Dauti (Bürglen), nun schon im täglichen Einsatz für die

Das Schlaraffenland Thurgau lädt Sie herzlich zu einer kulinarischen Entdeckungsreise auf zwei Rädern ein. Die Rundtour führt durch die schönsten Plätze im Thurgau während der Frühlingsblüte. Am Start in Altnau haben Sie

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Bluest-Velotour für Geniesser

Februar 2013

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die Möglichkeit ein Velo oder E-Bike zu mieten. Dann geht die kulinarische Tour durch den Thurgau los… Die Bluest-Velotour ist der ideale Event für Velofans, Naturfreunde, Familien und Geniesser! Geniesser-Menu: Entlang einer atemberaubenden Velostrecke von rund 40 km Länge befinden sich 3 Genuss-Stationen. An jedem Ort wird Ihnen ein Thurgauer Gericht und zwei nichtalkoholische Getränke der Mosterei Möhl serviert. Preis: Erw. CHF 60.–, Kinder: CHF 18.– (6–14 J.) Anmeldeschluss: 12. April 2013 Online-Anmeldung möglich unter: www.thurgau-tourismus.ch/bluest

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Die heutige Firma Loacker AG ist aus einem Baugeschäft in Hauptwil 1862 entstanden. Inhaber waren Hans und Gebhard Loacker. In weiterenTätigkeiten haben Sie den Betrieb auf Kunststein und Naturstein-Produktionen umgestellt.

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Ausgabe 2 | 25

Django Unchained

QuentinTarantinos lang erwartetesWestern-Epos über einen ehemaligen Sklaven, der sich auf einen blutigen Rachefeldzug begibt. Amriswilerstrasse 106b 8570 Weinfelden Hotline: 071 622 00 33 www.kino-tg.ch

Kino-Charts

Die zehn erfolgreichsten Filme imThurgau vom 15.12.12. bis 15.1.13 1. Der Hobbit (3D) 2. Pitch Perfect 3. Jack Reacher 4. Life of Pi (3D) 5. Die Hüter des Lichts (3D) 6. Der Hobbit (2D) 7. James Bond: Skyfall 8. More than Honey 9. Sammy 2 (2D) 10. Das Geheimnis der Feenflügel

U

m den berüchtigten BrittleBrüdern auf die Spur zu kommen, befreit der als Zahnarzt getarnte Kopfgeldjäger Dr. King Schultz einen Sklaven, der ihm den Weg weisen kann: Die Brüder hatten ihm einst seine Frau Broomhilda entrissen und verschleppt. Schultz nimmt den Sklaven unter seine Fittiche, gibt ihm den Namen Django und bringt ihm den Umgang mit Waffen bei. Nachdem Django seinem Mentor geholfen hat, machen sie sich gemeinsam auf die Suche nach Broomhilda. Die Fährte führt in die Südstaaten, auf die Plantage Candyland, wo Calvin Candie mit Hilfe seines väterlichen Adlatus Stephen eine regelrechte Schreckensherrschaft ausübt.

Nach «Inglourious Basterds» serviert Quentin Tarantino eine weitere Geschichtsstunde, in der er mit Hilfe der Mittel des Exploitationkinos Historie neu schreibt: Formal eine Verbeugung vor dem Genre des Spaghetti-Western – inklusive zahlreicher Verweise auf das Blaxploitationkino – zeichnet er ein schonungslos realistisches Bild der Sklaverei kurz vor Ausbruch des Bürgerkriegs - ohne jemals auf die für ihn typischen Dialoge und harte Action zu verzichten. Neben den Tarantino-Regulars Christoph Waltz und Samuel L. Jackson machen in den eigentlichen Hauptrollen Jamie Foxx und Leonardo DiCaprio als Todfeinde eine blendende Figur. Blickpunkt: Film ■

Django Unchained Silver Linings

24. 1.

Lincol Gangster Squand

Quartet

Quartet 31. 1.

Fünf Freunde Last Stand

7. 2.

Kokowääh Parker

14. 2.

Stirb langsam 5 Findet Nemo (3D)

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Neu im Kino 17. 1.

Schlossmühlestrasse 1 8500 Frauenfeld Hotline: 052 720 35 35 www.kino-tg.ch

Das Regiedebüt von Dustin Hoffman: eine Komödie um die Bewohner eines britischen Alterswohnsitzes für Opernsänger. Nach Ronald HarwoodsTheaterstück.

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eecham House ist eine Seniorenresidenz für Orchestermusiker, Sänger und Operndiven, deren Herz immer noch für die Musik schlägt.

Die fragile Harmonie wird gestört, als die einstige Primadonna und Ex-Gattin eines dort lebenden berühmten Tenors auftaucht und Wunden der Vergangen-

heit wieder aufreisst. Als sie sich weigert, bei der jährlichen Verdi-Gala für Sponsoren im Rigoletto-Quartett mitzusingen, steht die Zukunft des Hauses auf dem Spiel. Erst in letzter Minute raufen sich die Vier zum gemeinsamen Auftritt zusammen. Dustin Hoffmans Regiedebut feiert nach Ronald Harwoods Bühnenerfolg «Quartett» die unsterbliche Musik Giuseppe Verdis und die Lust am Leben, unterstützt von einer Traum-Besetzung. Der im Grunde sehr romantische Film über das Wiederfinden der Liebe macht rundum glücklich mit subtilem Humor, pointierten Dialogen und scharfsinnigem Witz. Und die Original-Arien von internationalen Operngrössen sollten nicht nur Freunde der klassischen Musik begeistern. Blickpunkt: Film ■


«POST» Kalender

26 | Ausgabe 2

Musik / Konzerte / Party

Impressum «Weinfelder POST» Rathausstrasse 18, CH-8570 Weinfelden www.weinfelderpost.com Telefon +41 52 740 54 40. Telefax +41 52 740 54 41

Freitag, 25. Januar, 22.00 h

Firehouse Moods ClubWeinfelden Fünfliber-Abend Charts, Partytunes, R'n'B, Dubstep, mit den DJs Greg und L-Dee

WYPAG AG «POST» Medien Iselisbergstrasse 4, CH-8524 Uesslingen info@postmedien.ch, www.postmedien.ch Telefon +41 52 740 54 40. Telefax +41 52 740 54 41

Samstag, 26. Januar, 19.30 h

Pentorama Amriswil Das grösste Schweizer Talent Eliane Müller präsentiert mit «Like the Water» ihr erstes Solo-Album live

Geschäftsleiter und Herausgeber: Felix Walder, fwalder@postmedien.ch Chefredaktor: Dr. Alois Schwager (as), aschwager@postmedien.ch Verlagsleiter: Oliver Schmid (os), oschmid@postmedien.ch

Samstag, 26. Januar, 21.00 h

Kulturclub Freaky P Hauptwil Me and the Rest (Hardrock) Me and the Rest, die Hardrock-Band aus dem Zürcher Oberland ist seit bald 20 Jahren im Rockzirkus unterwegs

Montag, 28. Januar, 21.00 h

Firehouse Moods ClubWeinfelden Dance Night mit Taxi-Dancers Hits, Latin, 80's, 90's, Boogie, Swing, mit DJ Janosch

Blues from Lucerne – Konzert mit der Schweizer Band Bluecerne, Donnerstag, 31. Januar, 19.30 Uhr, in der Blues Fabrik Münchwilen. – Die Schweizer Band aus Luzern spielt den «Old School Blues» und Southern Soul. Seit ihrer Formierung im Jahr 2000 geben die Luzerner Konzerte in der ganzen Schweiz und auch über die Grenze hinaus. Auftritte in Music Clubs, an Festen und an namhaften Blues-Festivals in Genf, Luzern, Sierre, Bellinzona, Basel, Baden und Luxemburg gehören zu ihren Stationen. 2011 vertraten sie die Schweiz am 1. European Blues Challenge in Berlin und Anfang des letzten Jahres gewannen sie die SwissTalent Blues Night 2012. Federnde Shuffles, gefühlvolle Slow-Blues-Nummern oder crèmiger Southern Soul – Bluecerne spielen ausgesuchteVintage-Songs und eigene Nummern mit viel «Soul»!

Donnerstag, 31. Januar, 19.30 h Abendunterhaltung Der Singkreis Hohentannen Bischofszell weiss seine Gäste zu unterhalten

Freitag, 8. Februar, 21.00 h

V O L K S H O C H S C H U L E VHS-Anlässe im Februar 2013 8. Syrien: Vom Volksaufstand zum Flächenbrand 11. „Ein amerikanisches Doppelduell“ 18. Agrarzyklus: Migros im Spannungsfeld Einkaufstourismus/ Schweizerischer Landwirtschaft 20.04.Kunstfahrt nach St. Gallen Anmeldung erforderlich E

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Münchwilen präsentiert die bekannte Schweizer Blues-Band

Samstag, 2. Februar, 19.30 h

Pentorama Amriswil Wiener Sängerknaben Das Gastspiel der berühmtenWiener Sängerknaben verspricht ein besonderer Höhepunkt zu werden

Freitag, 8. Februar, 20.00 h Hirscheschür Hohentannen

Dance Inn Münchwilen Friday Night Dance Discoswing, Fox, Salsa, Musik aus den Charts u.a., mit DJ Icebear

Sonntag, 17. Februar, 16.00 h

Kloster Fischingen in Fischingen Vokalensemble Coround Das Ensemble bringt herausragende A-cappella-Chorwerke der spanischen Renaissance zur Aufführung

Sonntag, 17. Februar, 17.00 h

Kulturforum Amriswil Musig us dä Schwiz Zehn Sängerinnen und Sänger vermischenVolkslieder, Ratzliedli, Jodelkoloraturen und Rugguseli

Theater/Aufführungen Freitag, 25. Januar, 20.15 h

TheaterhausThurgauWeinfelden Frohe Feste Die Komödie von Alan Ayckbourn wird als neue Produktion von der «bühni wyfelde» gezeigt

Jetzt beginnen wieder neue Kurse

www.tanzen-mit-anni.ch info@tanzen-mit-anni.ch

Redaktionsleiter: Marcel Tresch (mt), mtresch@postmedien.ch Autoren: Bernhard C. Bärtschi, bbaertschi@postmedien.ch; Ralph Bauert, rbauert@postmedien.ch; Guy Besson, gbesson@postmedien.ch; Roger Klein, rklein@postmedien.ch; René Künzli, rkuenzli@postmedien.ch Jürgen Kupferschmid, jkupferschmid@postmedien.ch; Salvatore Manoiero, smanoiero@postmedien.ch Josef Mattle, jmattle@postmedien.ch; Dr. Tomas Meyer, tmeyer@postmedien.ch Florian Rexer, frexer@postmedien.ch; Karl Svec, ksvec@postmedien.ch Online: Alex Birchler, abirchler@postmedien.ch

Blues Fabrik Münchwilen Bluecerne DerVereinTanzgenossenschaft

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Februar 2013

Samstag, 26. Januar, 20.00 h

Gasthaus zumTraubenWeinfelden Männerchor Frohsinn Der Männerchor Frohsinn unterhält mit Gesang,Theater,Tombola und Tanzmusik

Sonntag, 3. Februar, 17.15 h

TheaterhausThurgauWeinfelden «Uf em Sprung» Nach «Gheim isch gheim» präsentiert Silberbüx ihr zweites Programm

Donnerstag, 7. Februar, 20.15 h TheaterhausThurgauWeinfelden Ergötzliches am Donnerstag Thomas Götz begrüsst Gäste

Samstag, 9. Februar, 20.00 h

Trotte Pfyn Die Opernprobe Opera Piccola präsentiert die musikalische Komödie von Albert Lortzing

Freitag, 15. Februar, 20.00 h

Theater an der Grenze Kreuzlingen Ich, treu, suche Zwei Männer und zwei Frauen versuchen hilflos den Ansprüchen einer «funktionierenden Beziehung» gerecht zu werden

Freitag, 15. Februar, 20.00 h

Kirchenzentrum Steinacker KradolfSchönenberg s'Geischterhuus DerTheaterverein Eisbrecher inszeniert das Lustspiel in drei Akten von Konrad Hansen

Literatur/Vorträge Freitag, 25. Januar, 20.15 h

Modelhof Müllheim Dorf Bildung als Wagnis Vortrag von UrsWilly zumThema Bildung

Anzeigenverkauf: Manuela Doster, mdoster@postmedien; Emanuel Inäbnit, einaebnit@postmedien.ch Produktion: Bachmann Printservice. Inhaber: Samuel Bachmann Seestrasse 86, CH-8712 Stäfa Telefon +41 44 796 14 44. Telefax +41 44 796 14 43 www.bachmann-printservice.ch info@bachmann-printservice.ch Druck: Tamedia AG Druckzentrum. Bubenbergstrasse 1 CH-8045 Zürich. Telefon +41 44 248 61 60. tamedia-druckzentrum.ch Vertrieb: APZ Direct AG. Ernst Müller-Str. 8, 8207 Schaffhausen Telefon +41 52 632 31 30. Telefax +41 52 632 31 90 www.apz.ch Druckauflage: 33 000 Exemplare Verteilung: Die «Weinfelder POST» wird einmal monatlich mit einer Auflage von 30 050 Exemplaren kostenlos in alle Haushaltungen (inkl. Postfächer) im gesamten Bezirk plus Amriswil verteilt. Zusätzlich erfolgt der Vertrieb von 2500 Exemplaren an ausgewählten POS. Abonnemente: Fr. 30.– pro Jahr (inkl. MwSt.). Telefon +41 52 740 54 40

T» S O P « Ihre ne! Onli Morgen, heute oder gestern? In den Ferien, im Büro oder unterwegs? Lesen Sie Ihre «POST» online!

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«POST» Kalender

Februar 2013

Raclette Night Die Dark-Fighters MC Bischofszell laden zum gemütlichen Käseschmaus ein

Donnerstag, 31. Januar, 20.00 h Gemeindehaus Steckborn Pflanzenwelt am See Die Arbeitsgruppe Bodenseeufer aus Konstanz zeigt dieVegetation des Untersees von 1911 bis heute (mitVortrag)

Sonntag, 27. Januar, 13.30 h

Turnhalle Nordstrasse Amriswil Open Sunday Spiel, Spass und Bewegung für Knaben und Mädchen von der ersten bis sechsten Klasse

Donnerstag, 7. Februar, 11.30 h

Hotel Domicil Frauenfeld Wirtschaftsförderung für KMU In einem erstenTeil stehen beim Nordostschweizer Unternehmer Forum NOSUF die Banken im Fokus der KMU

Freitag, 8. Februar, 20.00 h

BBZWeinfelden Vom Volksaufstand zum Flächenbrand? MichaelWrase, Nahostkorrespondent für diverse Zeitungen, nimmt Syrien genauer unter die Lupe

Dienstag, 12. Februar, 19.00 h

Kulturforum Amriswil Ganz oben Mit einer kurzen Lesung und einem kleinen Buchfest mit Apéro stellt Andrea Gerster ihren neuen Roman vor Offizielles Publikationsorgan vom

Mittwoch, 13. Februar, 20.00 h

Sekundarschule Grenzstrasse Amriswil Balanceakt Emanzipation Das heutige Frauenprofil mit spannenden Denkansätzen Vortrag und Diskussion mit Maya Onken

Ausstellungen/Museum Aktuell bis 25. Januar 2013

Restaurant FrohsinnWeinfelden Friedrich Kappeler - Fotografien

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Ausgabe 2 | 27

Mittwoch, 30. Januar, 14.00 h

DieWunderknaben aus Österreich – Konzert mit denWiener Sängerknaben, Samstag, 2. Februar, 20.00 Uhr, im Pentorama Amriswil. – Heute gibt es rund 100 aktiveWiener Sängerknaben, die auf vier Konzertchöre aufgeteilt sind. Die vier Chöre sind gleichrangig und teilen sich die Aufgaben. DieTourneen, die Dienste in der Hofburgkapelle, die Konzerte und Auftritte,Ton- und Filmaufnahmen, Sonderprojekte: Jeder Chor hat seinen Kapellmeister und sein Erzieherteam. Die Chöre sind nach vier Komponisten benannt, die eng mit der Geschichte der Sängerknaben verbunden sind: Anton Bruckner, Joseph Haydn,Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert. In Amriswil gastiert der Schubertchor, der Ende Februar seine USA-Tournee antritt und danach verschiedene Länder in Europa bereist, um Alt und Jung zu begeistern.

Der Filmemacher gibt ein exklusives Gastspiel als Fotograf

Sonntag, 3. Februar, 14.00 h Ortsmuseum Amriswil Museumssonntag Bohlenständerhaus, Schrofen/Schulmuseum, Mühlebach/Ortsmuseum und Palmensteg

Aktuell bis 24. Februar 2013

KunstmuseumThurgau Kartause IttingenWarth François Burland. Atomik Submarine Im Grossen Ausstellungskeller ist ein U-Boot gestrandet

Aktuell bis 31. März 2013

Kunstmuseum Thurgau Kartause Ittingen Warth Sonderausstellung Willi Oertig:

Wenn ich etwas bin, dann bin ich ein Indianer

Aktuell bis 30. April 2013

Seemuseum Kreuzlingen Industriekultur in der Ostschweiz DieWanderausstellung der Schweizerischen Gesellschaft fürTechnik und Industriekultur

Aktuell bis 18. August 2013

Schulmuseum Mühlebach Amriswil Ansichtssache – Das Bild in der Schule Zum 10-Jahr-Jubiläum macht sich das Schulmuseum selber ein Geschenk

Kinder/Familie/Diverses Freitag, 25. Januar, 20.00 h Club 46 Bischofszell

MuseumTyporama Bischofszell Kinder drucken mitgebrachte Texte Kinder drucken ihre mitgebrachten Texte - Ein Erlebnis mit der dreidimensionalen Schrift

Sonntag, 27. Januar, 19.30 h

SchulhausplatzWigoltingen Vollmondwanderung Die Evangelische Kirchgemeinde Wigoltingen-Raperswilen lädt zur Wanderung bei Mondschein ein

Samstag, 9. Februar, 17.30 h

Altstadt Bischofszell Fasnachts-Umzug Die Situ-Narren aus Bischofszell organisieren ihren 30. Fasnachts-Umzug, diesmal ein Nachtumzug mit Feuerwerk

Sonntag, 27. Januar, 13.30 h

Turnhalle Nordstrasse Amriswil Open Sunday Spiel, Spass und Bewegung für Knaben und Mädchen von der 1. bis 6. Klasse

Sonntag, 10. Februar, 13.30 h

Turnhalle Nordstrasse Amriswil Open Sunday Spiel, Spass und Bewegung für Knaben und Mädchen von der 1. bis 6. Klasse

Sonntag, 17. Februar, 13.30 h

Turnhalle Nordstrasse Amriswil Open Sunday Spiel, Spass und Bewegung für Knaben und Mädchen von der ersten bis sechsten Klasse


terz «POST»

28 | Ausgabe 2

Februar 2013

Hilfe für demenzkranke Menschen

Die terzStiftung setzt sich tätig dafür ein, dass Menschen, die an einer beginnenden Demenz erkrankt sind, möglichst lange sicher in ihren eigenenWohnungen leben können.

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Hinter dieser intelligenten Fassade verbirgt sich das Forschungslabor iHomeLab in Luzern.

Dr. ThoMaS Meyer

ls Interessenvertreter der erfahreneren Generationen setzt die terzStiftung sich tätig dafür ein, dass auch Menschen, die an einer beginnenden Demenz erkrankt sind, möglichst lange sicher in ihren eigenen Wohnungen leben können. Vier Schweizer Partner und sechs aus Österreich,

Selbstständig bleiben mit soviel Hilfe wie nötig Die Mehrheit der Älteren und selbst der Hochbetagten in der Schweiz möchte selbst darüber bestimmen, auf welchem Feld des Alltagslebens, in welchem Umfang und wie lange ihr geholfen wird. Die Verantwortung für ihren Alltag möchten sich die Wenigsten im dritten oder vierten Lebensabschnitt abnehmen lassen. Viele Ältere tun viel dafür, bis zuletzt unabhängig von fremder Hilfe zu bleiben. Es ist eine eigene Art von Lernen, sich die Kompetenz zu erhalten oder zu erwerben, den eigenen Alltag zu bewältigen: die Alltagskompetenz. Die Betroffenen selbst und diejenigen, die sie im täglichen Leben unterstützen, müssen sich jeweils überlegen, welche Hilfestellung förderlich ist und welche nur neue Abhängigkeiten schafft. Neue Abhängigkeiten erleichtern womöglich den Helfenden die Versorgung, aber helfen nicht der abhängigen Person, grössere Selbstständigkeit zu erlangen. René Künzli Präsident der terzStiftung

Rumänien und den Niederlanden arbeiten gemeinsam an einem Forschungsprojekt mit einem Budget von 2,8 Millionen Euro. Ziel ist es, ein Assistenzsystem für Menschen zu entwickeln, die an einer beginnenden Demenz erkrankt sind. Den Alltag zu meistern und selbstständig zu leben wird mit fortschreitender Erkrankung für die Betroffenen immer schwieriger. Das Assistenzsystem mit Namen «Confidence» wird ihnen ermöglichen, länger mobil und aktiv zu bleiben.

Mögliche Funktionen

In der Schweiz sind es neben dem iHomeLab der Hochschule Luzern und der terzStiftung Swisscom Participations Ltd. und Ralph Eichenberger Szenographie, die an dem Projekt mitarbeiten. Das Gerät, das in Gemeinschaftsarbeit entwickelt wird, könnte eine Art Smartphone sein, das den Benutzer z.B. an die Medikamenteneinnahme erinnert, eine Notruffunktion hat, um Betreuer oder Verwandte zu benachrichtigen, das es aber auch erlaubt, sich selbst räumlich zu orientieren und anderen anzuzeigen, wo man sich befindet. Im Spätsommer haben 67 terzExperten, also reife Personen, die ihre Erfahrungen der terzStiftung zur Verfügung stellen, an einem Fragebogen gearbeitet, mit dem ermittelt werden sollte, wer Erfahrungen mit beginnender Demenz im Bekannten- oder Verwandtenkreis hatte und welche Merkmale ihm oder ihr besonders eindrücklich für eine beginnende Demenz erschienen. Fast 50 Teilnehmende haben persönliche Kommentare

abgegeben, um beim Projekt Confidence mitzuhelfen. Im Spätherbst befragten die Wissenschaftler des iHomeLab und der terzStiftung dann Schweizer Spezialisten für Demenzerkrankungen, darunter der Basler Geriater Prof. Dr. Hannes B. Stähelin, der Leiter des Zentrums für Gerontologie an der Universität Zürich, Hans Rudolf Schelling, Carsten Niebergall, Maria Koch Schildknecht vom Zentrum für Demenzkranke und ihre Angehörigen «Roter Faden» in Luzern und Mitarbeitende der Alzheimervereinigung in Yverdon. Auch die Fachleute gaben Hinweise, welche Funktionen des Confidence-Geräts besonders hilfreich und welche abzulehnen sind.

Zuhause wohnen solang es geht

Das iHomeLab der Hochschule Luzern versteht sich als Schweizer Denkfabrik und Forschungslabor für Gebäudeintelligenz. Schlüsselthemen sind Energieeffizienz, Komfort und Sicherheit. Besondere Aufmerksamkeit erhält das Thema «Wohnen in den eigenen vier Wänden bis ins hohe Alter». In ihrer Funktion als Interessenvertreter für erfahrene Men-

schen beschäftigt sich mit dieser Frage auch die terzStiftung aus Überzeugung. Als Netzwerk-Plattform mit internationaler Ausstrahlung werden im iHomeLab die neuesten Forschungsprojekte präsentiert und diskutiert. Die terzStiftung und das iHomeLab arbeiten bereits in mehreren Projekten partnerschaftlich zusammen. Mit steigender Lebenserwartung erhöht sich auch das Risiko einer Demenzerkrankung. Aktuellen Schätzungen zufolge leben heute mehr als hunderttausend Menschen in der Schweiz mit Demenz. Der Anfang der Erkrankung geschieht oft schleichend. Nicht selten sind die Betroffenen im Alltag verunsichert, verängstigt durch die zunehmende Orientierungslosigkeit und verlieren dadurch zunehmend ihre Selbstständigkeit und Mobilität. «Doch nicht nur für den Betroffenen ist dies sehr schwierig, auch für Angehörige kann diese Situation sehr belastend sein. Informationstechnologien können hier Unterstützung und Hilfestellung bieten», weiss Prof. Alexander Klapproth, Leiter des iHomeLab. tmeyer@postmedien.ch ■

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Auskunft und Anmeldung: Pro Senectute Thurgau, Rathausstrasse 17, 8570 Weinfelden Telefon 071 626 10 80, info@tg.pro-senectute.ch, www.tg.pro-senectute.ch


«POST» Eyes

Februar 2013

Ausgabe 2 | 29

Laufend bessere Gleitsichtgläser Auch Sie haben sicher schon Situationen erlebt, in denen Sie mit Gleitsichtgläsern an Grenzen stiessen: Schwimmeffekte, Verformung der Linien und eingeschränkte Sehfelder.

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kArL SVec

arilux S Series, die letzte Erfindung des führenden Brillenglasherstellers Essilor, erweitert diese Grenzen. Zum ersten Mal können Sie mit Ihrer Brille das Gefühl von Sehfreiheit auf dem bis jetzt maximalsten Standard erleben. Mit Varilux S Series werden Schwimmeffekte fast ausgeschaltet (siehe Bildervergleich unten). Auch in Bewegung bleibt die Sicht ausbalanciert. Die Träger von Gleitsichtgläsern bewahren ihr Gleichgewicht und fühlen sich sicher. Zudem geniessen die Träger extrabreite Sehfelder.

Neues Herstellungsverfahren

«Nanoptix ist eine Revolution in der Brillenglastechnologie», erklärt Augenoptiker Kurt Svec. «Die Struktur des Glases wird komplett neu gestaltet: es wird in Tausende von winzigen Segmenten unterteilt, die dann einzeln berechnet und zu einem homogenen Glas vereinigt werden. Dadurch werden die störenden Schwimmeffekte bis zu 90 Prozent reduziert.» Wenn zwei Köche ein gleiches Schnitzel roh erhalten, wird nach der Zubereitung auf dem Teller der Unterschied deutlich. Der bessere Koch

präsentiert ein Meisterstück, ein schlechterer ein zähes Leder. Analog zu diesem Vergleich muss die Ausmessung der Augen bei den Gläsern haargenau erfolgen. Kleine Ungenauigkeiten, selbst kleine versteckte Schielfehler, stören die Balance der Augen. Zudem muss die Brillenfassung ideal zum Gesicht ausgewählt werden und zum Glasdesign passen. Unterschiedliche Abstände der Pupillen werden von der Mitte der Fassung genau per Videobild erfasst und selbst die Vorneigung der Fassung in die Ausrechnung einbezogen. Es ist hier das Arbeitsfeld für den Perfektionisten. Dies benötigt Zeit und gut ausgebildete Augenoptiker, die im Team funktionieren. Also: Die Ausmessung und die Anpassung im Geschäft ist entscheidend! Genau hier hebt sich das gute Fachgeschäft von Optiker Svec in Amriswil vom Discounter ab. Aus eigener Erfahrung weiss Karl Svec, was nicht nur für seine Branche gilt: «Billig können alle, aber wirklich gut nur die Wenigsten.»

Konzeption Gleitsichtglas

Das Design muss unterschiedliche Funktionen erfüllen. Diese sind die Wiederga-

Mit Varilux S Series werden Schwimmeffekte (links) fast ausgeschaltet (rechts). Anzeige

be einer guten Sehschärfe und das Minimalisieren von Beschränkungen wie die Modifikation der Raumwahrnehmung und induzierter Kopf-und Augenbewegungen. Die Konzeption von Varilux Gleitsichtgläsern unterliegt einem ständigen Entwicklungskreislauf. Dieser wird solange durchlaufen, bis ein vollkommen zufriedenstellendes Ergebnis für Brillenträger erreicht ist. Der Entwicklungskreislauf beruht auf sechs Schritten. 1. Zusammenstellung physiologischer Daten: Dabei wird die Funktionsweise des visuellen Systems des Brillenträgers besser kennengelernt, um ein detailliertes Pflichtenheft seiner natürlichen Sicht erstellen zu können. 2. Optisches Design: Dazu benutzt man ein Berechnungsprogramm mit sukzessiver Optimierung. 3. Realisierung Prototypen: Sie unterliegt sehr spezifischen und fortgeschrittenen Techniken, um zu gewährleisten, dass das getestete Produkt perfekt mit dem Pflichtenheft übereinstimmt. 4. Messkontrolle: Dazu wurden Instrumente zur permanenten Kontrolle optischer Eigenschaften und Parameter der getesteten Gläser entwickelt. 5. Klinische Tests: Hier werden detaillierte, vergleichende Doppelblindstudien durchgeführt. Test-Brillenträger werden mit Präzision befragt, um systematisch Fehler zu beheben. Sie

Bilder zVg

Was ist eigentlich die Presbyopie? Die Presbyopie (Alterssichtigkeit) ist eine natürliche Entwicklung des Sehens, von der jeder Mensch ab etwa dem 40. Lebensjahr betroffen ist. Sie bedeutet einfach erklärt, dass Betroffene nahe gelegene Dinge nicht mehr deutlich erkennen. Beim Lesen müssen sie Schriften immer weiter von sich weghalten. Dies ist mit starker Augenermüdung verbunden. Das Kristallin ist ein Bestandteil der Augenlinse. Das Scharfstellen von Objekten wird dank der Ziliarmuskeln und der flexiblen Augenlinse erreicht. Die Augenlinse nimmt bereits von Geburt an ständig an Elastizität ab und erreicht im Alter von rund 70 Jahren ihr Endstadium. Dass die Lesedistanz ab etwa 40 mühsam erreicht wird, ist Zufall. Alterssichtigkeit macht sich dadurch bemerkbar, dass nahe gelegene Objekte verschwommen erscheinen. Auch wenn man Presbyopie nicht vorbeugen und sie nicht definitiv heilen kann, ist es möglich, sie mit Gleitsichtgläsern zu korrigieren. Ein Gleitsichtglas vereinigt in sich alle von ihrem Auge benötigten Korrekturen – mit gleitenden Übergängen. Es ermöglicht Ihnen eine klare und scharfe Sicht auf alle Distanzen, sowohl in die Nähe wie in die Ferne. Gleitsichtgläser korrigieren ebenfalls eine schon bestehende Fehlsichtigkeit. Karl Svec. ksvec@postmedien.ch unterliegen objektiven und subjektiven Messungen. 6. Neuer Zyklus: Falls Tests nicht zufriedenstellend waren, durchlaufen alle Informationen nochmals den Entwicklungskreislauf. Jeder einzelne Zyklus trägt seinen Beitrag an neuen Informationen bei und bereichert somit die Datenbanken. Das Ziel ist, den Presbyopen (siehe auch Box nebenan) in allen Lebenssituationen eine klare und natürliche Sicht zu bieten. ■


«POST» Leserreise

30 | Ausgabe 2

Februar 2013

LeserreiseindenWinterzauber «Wintermärchen im Schwarzwald» Geniessen Sie mit der Frauenfelder «POST» einen Kurzurlaub im Bio- undWellnesshotel Alpenblick in Höchenschwand, Südschwarzwald, zu einem sensationellen Sonderpreis. AlOiS ScHWAGer

U

nser Bio- und Wellnesshotel Alpenblick liegt in Höchenschwand im südlichen Hochschwarzwald (es wurde in der letzten Ausgabe eingehend vorgestellt). Höchenschwand ist ein bekannter Kur- und Ferienort im Naturpark Südschwarzwald. Er ist der höchstgelegene «heilklimatische» Kurort in Deutschland (1015 m) und liegt auf einem weiten Hochplateau. Das Hotel Alpenblick, von dem aus sich ein grossartiges Alpen-

Unser Angebot

«Wintermärchen» buchbar ab sofort bis 21. März 2013 mit drei Übernachtungen und Verwöhnpension zum einmaligen Preis von 345 € bei Anreise von Sonntag bis Dienstag und 355 € bei Anreise von Mittwoch bis Samstag. Anreise individuell. Im Rahmen der Leserreise erhalten unsere Leserinnen und Leser zusätzlich einen Wertgutschein von 35 € pro Person, der bei der Buchung von Anwendungen gutgeschrieben wird. Reservierungen bitte telefonisch oder per Email mit dem Stichwort «POST-Leserreise Wintermärchen»an folgende Adresse: Bio & Wellnesshotel Alpenblick **** St.-Georg-Strasse 9 79862 Höchenschwand Tel.: +49 (0)7672-418-0 hotel@alpenblick-hotel.de www.alpenblick-hotel.de

panorama öffnet, das vom Säntis bis zum Mont Blanc reicht, liegt im Herzen des Ortes, der von ausgedehnten Wäldern und Wiesen umgeben ist, die zum Langlaufen und Winterwandern geradezu einladen. Diese ruhige Lage bietet den richtigen Rahmen für gute Erholung.

Winterwanderwege und Loipen animieren im Naturpark Südschwarzwald zu Aktivferien.

Schneevergnügen pur

Verzauberte Winterlandschaft, reine Luft, verschneite Tannen, strahlend blauer Himmel, herrlicher Sonnenschein, auf schmalen Brettern durch den glitzernden Schnee gleiten, das alles bietet Höchenschwand. Hier gibt es eine ganze Anzahl der Sonne zugewandter Loipen (total 34 km), die aufs Beste für Langläufer präpariert werden. Die herrliche Fernsicht auf die Alpenkette ist gratis zu haben. Erleben Sie den Zauber des SchwarzwaldWinters in reiner, klarer Winterluft. Eine grosse Anzahl geräumter Spazier-und Winterwander-wege (30 km) ist für Winterwanderer die ideale Einladung direkt von der Haustür in die freie Landschaft.

Alpenblick-inklusiv

Im Angebot sind stets folgende Hotelund Weltness-Leistungen inbegriffen: ● Begrüssungsgetränk. ● Freie Nutzung der Badewelt mit Solebecken 32°C mit Sprudelliegen, Subaquasound und Farblicht. ● Saunalandschaft mit Finnischer Sauna 90°C, Sanarium 55°C und Dampfbad 48°C.

● ●

Wellness-Badetasche mit Bademantel, Kuschelkissen, Bade-/Saunatuch stehen für Sie im Zimmer für die Dauer Ihres Aufenthaltes bereit. Teilnahme am Wellness-Aktiv-Programm für Bewegung und Entspannung mit ausgebildeten Wellnesstrainerinnen an allen Wochentagen (z.B. Aqua-Fit, Wassergymnastik, Yoga, Stretch und Relax, Bauch-Beine-PoGymnastik, Wirbelsäulengymnastik, progressive Muskelentspannung, Fantasiereisen); geführte Wanderungen, Vorträge. Parkplatzbenutzung unentgeltlich. Täglich geführte Nordic-WalkingTouren für Anfänger und Fort-geschrittene inklusive Stock- und Pulsuhrverleih. Sportbekleidung nicht vergessen!

Fitnessraum (Cardio- und Kraftgeräte von TechnoGym) mit täglicher Geräteeinweisung (ab 18 Jahre) Wellness-Vital-Küche mit Verwöhnpension für ganztägig gesundes Essvergnügen! Reichhaltiges Frühstücksbuffet, täglich ab 7.30 bis 11 Uhr; 12 bis 14 Uhr WellnessLunchbuffet mit Suppe, Salaten, leichtenvegetarischenGerichtenund Obst; nachmittags von 14 bis 17 Uhr Kaffee und Kuchen; abends ab 18.30 Uhr 5-Gang-Wahlmenüs oder Themen-Buffet (Freitag Fischbuffet, Samstag Gala-Dinner). Alkoholfreie Getränke (Kaffee, Tee, Wasser) ganztags vom Büffel und Wasserstation (wasser- nanodynamisch behandelt nach Hacheney) ■

«POST»Leserreise Ja, ich buche die Leserreise zum «POST»-Vorzugspreis € 345.- bzw. € 355.- je nach Anreisetag (Spezialrabatt bereits abgezogen). Als POST-Leserin/Leser erhalte ich zusätzlich einenWertgutschein von € 35.– , gutgeschrieben bei der Buchung von Anwendungen. Name:

Vorname:

Adresse: PLZ:

Ort:

Geburtsdatum: Telefon (tagsüber): Ort, Datum:

Unterschrift:

DIE «POST» Leserreise ist ab sofort bis 21. März 2013 buchbar. DerVeranstalter wird sich für die definitve Buchung mit Ihnen direkt inVerbindung setzen. Den vollständigenTalon bitte einsenden an: Das Bio & Wellnesshotel Alpenblick in Höchenschwand in weihnächtlichem Gewand.

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Weinfelder POST - Februar 2013  

Februarausgabe Weinfelder POST 2013

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