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Ausgabe 7 – Juli 2014

Der Glöckner Glöckner von von Schaffhausen SchaffhauWalter Rüegg alias Glöckner Noldi weiss sen

über dieRüegg zu berichten und nimmt mit auf Walter alias Glöckner NoldiSie weiss eine Entdeckungstour. S.4 über die zu berichten und nimmt Sie mit auf eine Entdeckungstour. S. 4

Tanzen im Munot

Das schöneim Wetter lockt zum traditionellen Tanzen Munot Munotball. Musik Das schöne Geselligkeit, Wetter lockt schöne zum traditionellen und gute Stimmung fordern zumMusik Tanzen Munotball. Geselligkeit, schöne und auf. gute Stimmung fordern zum Tanzen auf. S. 6

WerwirdneuerStadtpräsidentundwerschafftesindenStadtrat?

Zwei Sitze – fünf Kandidaten

in schaffhausen wird am 28. september 2014 ein neuer stadtpräsident sowie ein neues mitglied für den stadtrat gewählt. mehrere Kandidaten stellen sich für diese ämter demVolk zurwahl.

Singen feiert! Singenfeiert!

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Damaris c. Bächi

lles schaut gespannt nach Schaffhausen: Im Mai 2014 wurde bekannt,dassderbisherigeStadtpräsident Thomas Feurer per Ende Jahr zurücktritt. Das Interesse am freiwerdenden Sitz ist gross. Die Stadträte Peter Neukomm von der SP sowie Baureferent Raphaël Rohner von der FDP gaben ihre Kandidaturbereitsbekannt.Damitwürde auch ein Stadtratssitz frei. Drei Parteien haben bereits ihr Interesse bekundet. Zum einen die Präsidentin des Stadtschulrates und Grossstadträtin Katrin Huber Ott. Die Sozialdemokratin strebt zusammen mit Neukomm eine linke MehrheitinderExekutivean.Diekurzvor der Gründung stehende GLP steigt mit der 41-jährigen Umweltökonomin und Grossstadträtin Katrin Bernath in den Wahlkampf. Auch die SVP will als grösste FraktionimStadtratvertretensein.Einen

Kandidaten wird sie demnächst an der Mitgliederversammlung nominieren.

Für eine starke Wirtschaft

Der spannendste Wahlkampf wird der des Stadtpräsidenten sein. FDP-Stadtrat Raphaël Rohner kann sich seiner Unterstützung von bürgerlicher Seite sicher sein. Laut Fraktionspräsident Hermann Schlatter ist die Zusammenarbeit mit der FDP von grosser Wichtigkeit: «Die grösste Fraktion im Grossen Stadtrat sollte auch in der Exekutive vertreten sein. Deshalb werden FDP und SVP zusammenspannen. Und mit Raphaël Rohner hätte Schaffhausen einen lösungsorientierten und bürgernahen Politiker an der Spitze.» Rohner selbst sieht das gleich. Der im Jahr 2012 gewählte Baureferent scheut sich nicht, unpopuläre Projekte anzupacken und Lösungen zu finden. Er

25. Juli bis 30. August 2014

setzt sich für die Transparenz zwischen Stadtregierung und Bevölkerung ein und würde mit seiner Freude für die Politik und seiner Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, als Stadtpräsident frischenWindindieStadtregierungbringen. Der Kontakt zur Bevölkerung liegt dem 56-Jährigen sehr am Herzen. «Die Bevölkerung ist unser Kunde, deshalb muss sich die Stadt kundenorientiert verhalten», ist Rohner überzeugt. Für die Wirtschaft wäre eine bürgerliche Mehrheit im Stadtrat ein grosses Plus. Besonders für die Belebung der Altstadt Schaffhausens, wo Raphaël Rohner auch auf die Branchenverbände zugeht. Um den Kostenbereich optimieren zu können, ist ein schlanker Verwaltungsapparat wichtig. Schon jetzt nimmt Rohner den Abbau von Doppelverwaltungen an die Hand und will die Zusammenarbeit mitdenanderenGemeindenstärken.Für den Gegenkandidaten Peter Neukomm zeigt er grossen Respekt: «Neukomm ist ein starker Kandidat mit langer Erfahrung in der Politik. Es wird garantiert ein fairer und spannender Wahlkampf.» n

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Einmalige Ostschweizer Erlebnisse im neu erschienenen «ostschweizer freizeitbuch» stecken zehn einzelne Bücher. so umfassend ist dieser führer durch die region zwischenTösstal und rhein,Toggenburg und Bodensee. marcel Tresch

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n rund 20-jähriger Feldforschung hat Urs Brosy in seiner Freizeit über 4500 Ideen für die Freizeitgestaltung in der Ostschweiz gesammelt. Im Buch und auf den integrierten DVD findet man eine unglaubliche Fülle von Informationen, Beschreibungen und Bildern zu allen möglichen Freizeitaktivitäten. Sein Buch baut auf der 2007 erschienenen Erlebnis-Sammlung «Abenteuer Ostschweiz» auf. «Das neue Werk ist aber fast auf den doppelten Umfang gewachsen», so der Autor, der in seiner Freizeit fast immer irgendwo unterwegs anzutreffen ist. Der Freizeitführer bietet eine Grosszahl neuer Abenteuer und Ausflüge sowie zahlreiche zusätzliche Kapitel und Funktionen. Auch wurde die Darstellung und Gliederung verbessert. Beispielsweise durch eine regionale Einordnung der

Wandern ist des Brosys Lust

Urs Brosy, 1957 in Basel geboren, ist in Frauenfeld und im st. gallischen Gossau aufgewachsen. Nach den Primar-, Mittel-, Hoch- und militärischen Schulen absolvierte er das Studium zum Bauingenieur ETH und wurde später Fligth Attendant. Beide Berufe übt er heute noch aus und kann so seine beiden Interessen, die Ingenieurskunst und das Reisen in ferne Länder, optimal verbinden. Seit jeher übt er seine Hobbys Joggen, Biken und Wandern, die er jeweils genau dokumentierte und bebilderte, aus. So ist auch die Idee der Bücher entstanden, deren neuestes Werk jetzt vorliegt.

Erlebnisse und ein detailliertes Stichwortverzeichnis. Dem Buch liegt eine DVD bei, auf der unter anderem über 21‘000 Bilder zu finden sind.

Von der Höhle bis zum Turm

Statt zehn einzelne Bücher kaufen zu müssen, findet man im «Ostschweizer Freizeitbuch» alle wichtigen Freizeitthemen in einem einzigen Werk zusammengefasst. Ideal für die bevorstehenden Sommerferien für Erlebnisfreudige und Familien. In 480 ausführlichen Beschreibungen werden Ausflüge und Abenteuer vorgestellt. Aus 950 Spazierwegen kann man sich die passende Strecke aussuchen. 210 Themenwege warten auf Erkundung. Über 1500 Feuerstellen und Rastplätze laden zum Picknicken ein. Gut 125 Höhlen bieten Spannung und Entdeckerfreuden. Fast 200 alte Bauwerke und Aussichtstürme erfreuen die Besucher.

In rund 200 Museen kann man sich weiterbilden. Etwa 300 Badeanstalten ermöglichen Abkühlungen. Und für die kalte Jahreszeit lassen mehr als 500 Wintererlebnisse keine Langweile aufkommen. Und jeden Monat öffnen einige der 220 beschriebenen Anlässe ihre Tore für Besucher. Dem Buch liegt eine DVD bei, auf der Interessierte zahlreiche zusätzliche Informationen finden. «So sind alle Spazierwege, Themenwege, Feuerstellen, Höhlen, Schlösser und Türme mit GPS-Daten belegt», erklärt der Bauingenieur ETH und Flight Attendant. Zu den meisten Beschreibungen sind Bilder hinterlegt. Weiter sind 16 Checklisten zu den wichtigsten Unternehmungen als druckbare Dokumente gespeichert und ermöglichen eine optimale Ausflugsvorbereitung. Dank Suchdokumenten für die Erlebnisse, Spazierwege und Anlässe findet jeder schnell das zu Jahreszeit, Wetter, Fitness und Vorliebe passende Ausflugsziel. Das «Ostschweizer Freizeitbuch» kann in jeder Buchhandlung, über die Homepage ostschweizerfreizeitbuch.ch oder direkt beim Autor (brosy@sun- rise.ch) bezogen werden. n

Liebe Leserin, lieber Leser Es ist Sommerzeit. Die Freiluft- oder OpenairZeit geht langsam dem Höhepunkt entgegen. Die ganze Schweiz verwandelt sich an den Wochenenden in ein riesiges Festzelt. Auf einige dieser Events weisen wir in Berichten oder in unseren Agenden hin. Für alle reicht der Platz leider nicht. Sommersportarten wie Schwimmen, Biken und Leichtathletik, vor allem aber «König» Fussball haben zurzeit Hochkonjunktur und beherrschen die Sportszene. Sommerzeit ist aber auch Ferienzeit. Die Ostschweiz gilt bei vielen nicht gerade als Ferienregion. Die meisten zieht es ans Meer oder in die Berge. Aber gerade in der wärmeren Jahreszeit eignet sich unsere Region mit dem dichten Rad- und Wanderwegnetz und der einzigartigen Verbindung von Naturparadies und Wasser hervorragend für Erlebnis- und Familienferien. Erholsame Ferien wünscht Ihnen Alois Schwager Chefredaktor «POST» Anzeige

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«Noldi» und die Glocken im Münster Das münster allerheiligen hat eswalter rüegg angetan. als glöckner «noldi» begibt er sich mit den Besuchern auf eine reise in die Zeit der entstehung der münsterglocken.

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Mit vielen Anekdoten erzählt «Noldi» die Geschichte der Schillerglocke.

Bilder: Damaris Bächi

Damaris c. Bächi

chon zu seiner Zeit als Primarlehrer wusste Walter Rüegg viel zu erzählen. Nach seiner Weiterbildung zum Berufsschullehrer in Bern, unterrichtete er in Schaffhausen und 18 Jahre lang an der Berufsschule Winterthur. Als Rüegg im Alter von 63 aus dem Berufsleben zurücktrat, verbrachte er viel Zeit im Theater und spielte unter anderem in Wilhelm Tell an der Seite von Mathias Gnädinger. Das Münster Allerheiligen in der Schaffhauser Innenstadt zog Walter Rüegg schon immer in seinen Bann, weshalb er von Schaffhauserland Tourismus aus gerne Führungen durch die Anlage unternimmt. Doch am liebsten wollte Rüegg den Besuchern etwas über die Glocken im Münster erzählen. Schaffhauserland Tourismus startet am 28. Juni erstmals mit öffentlichen Führungen, die interessant, spannend und

mit viel Witz von Walter Rüegg geführt werden. Dabei erscheint der 71-Jährige als der Glöckner «Noldi» in alter Tracht und weiss über jede Glocke Geschichten zu erzählen.

Das Geheimnis der Schillerglocke

Die 4,5 Tonnen schwere Schillerglocke wurde 1486 gegossen und läutete bis 1895 als grösste Glocke des Münsters zu Allerheiligen. Friedrich Schiller verwendete ihre Inschrift als Motto für sein berühmtes Gedicht «Das Lied der Glocke». Die Inschrift lautet auf Deutsch übersetzt: «Die Lebenden rufe ich, die Toten beklage ich, die Blitze breche ich.» Dass Glockengeläut Blitze vertreibt, beruht auf einem alten Volksglauben. Deshalb erhielt die Glocke wegen des Mottos den Namen «Schillerglocke». Weil ein Stück von der

Anschaulich zeigt der Glöckner von Schaffhausen wie eine Glocke hergestellt wird.

Glocke abgesprungen ist und ein weiterer Riss bemerkt wurde, montierte man die Schillerglocke ab. Während der spannenden Führung erklärt «Noldi» anschaulich, wie die Münster-Glocken klingen, was eine gotische Rippe, eine Glockenspeise oder eine falsche Glocke ist. Eine Wissenschaft für sich ist der Glockenguss, denn nicht jedes Metall sorgt für den guten Ton. Noldi gibt auf dem Rundgang einige der unzähligen Sagen und Legenden zum Besten, die sich um die Glocken ranken.

«Ein Symbol für Frieden und Freiheit»

Für Walter Rüegg sollten sich die Menschen dem Glockengeläut wieder bewusster sein. Ihn haben sie schon immer fasziniert und er erklärt, warum das so ist: «Glocken haben etwas Mystisches. Wenn ich eine Glocke schlagen höre, geht das in mich hinein. Das Geläut ist ein Symbol für Frieden und Freiheit.» Das ist nicht überall selbstverständlich. In Diktaturen beispielsweise würden keine Glocken läuten. Gerade deshalb leisten Noldis Glockenführun-

gen einen entscheidenden Beitrag des sich Bewusstwerdens. Ihm machen die Führungen durch das über 900-jährige Münster grosse Freude. Öffentliche Führungen mit Noldi finden am 28. Juni und 6. September ab 17.15 Uhr statt. n

Persönliches Dank seiner Tätigkeit als Lehrkraft hat Walter Rüegg die Fähigkeit, Vergangenes wieder lebendig werden zu lassen. Die Figur des Glöckners Noldi war seine Idee und liess sich dafür die passende Kleidung schneidern. Nebst den Führungen im Münster Allerheiligen und dem Rebberg Rosenberg ist Rüegg auch sportlich sehr aktiv. Er ist in zwei Wandergruppen dabei und unternimmt vor allem im Sommer Wandertouren, wenn er nicht mit dem Velo unterwegs ist. Er ist dankbar, gesund zu sein und besucht regelmässig das Fitnessstudio. Walter Rüegg ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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Schaffhausens bestes Freizeitvergnügen Kaum zu glauben, dass es in schaffhausen einen freizeitpark geben kann. und doch steht er 364Tage im Jahr der Bevölkerung offen. für sport und erholung bietet die anlage viele möglichkeiten.

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Damaris c. Bächi

rotz des beschränkten Raumes gibt es nirgendwo ein grösseres Sport- und Freizeitangebot im Raum Zürich, Frauenfeld und Schaffhausen wie in der KSS. Schwimmen im Hallen- und Freibad oder Eishockey, Eiskunstlauf und Curling in den Wintermonaten. Einen Raum für Krafttraining und ein ausgedehnter Wellnessbereich mit finnischer Sauna, Biosauna, Dampfbad, einer Blockhaussauna im Freien, Wechselbäder oder Ruhezonen wie dem Klang- und Lichtraum, dem Ruheraum und der Liegeterrasse im attraktiven Aussenbereich laden zum Abschalten ein und lässt jedes Wellnessherz höher schlagen. Das Restaurant Time-Out sowie das Bistrolino runden das vielfältige Angebot ab. Im Freizeitpark werden die Interessen aller Generationen ernstgenommen und auch die Eintrittspreise sind für jedermann er-

schwinglich. Selbst die Kleinsten unter uns werden im Kinderplanschbecken mit Sonnensegel herumtollen können und das Kasperlitheater mit Spannung verfolgen. Für Fun sorgt die Breitflächen-Rutschbahn, womit der Sommer so richtig genossen werden kann.

Laufend erneuert und verbessert

Dass eine solche Anlage, wie es sie selten in der Schweiz gibt, entsprechend unterhalten werden muss, sollte klar sein. Derzeit wird im Freizeitpark mit seinem sehr breiten Sport-, Wellness- und Freizeitbereich einiges erneuert bzw. modernisiert. «Mit der Technologie auf dem neusten Stand zu bleiben, ist nicht immer einfach», meint KSS-Direktor Thomas Spengler, «Bei einer solch komplexen Anlage wie unserem Freizeitpark, muss na-

Die Breitflächenrutsche ist ein Erlebnis für Gross und Klein. türlich die Sicherheit garantiert sein. Momentan beschäftigen uns zum einen die Badewasser-Technik und das neue Dampfbad, das sich noch im Bau befindet.» Laut Spengler wird auch der Gastrobereich aufgerüstet. «Bis jetzt war es so, dass die Bestellungen immer ausgerufen wurden – wie das in den meisten Badeanstalten der Fall ist. Das führte oft zu Chaos, weswegen wir nun ein Pagersystem installieren, wo man sein Essen abholen kann.»

Gut besucht

Im Wellnesspark AISUMA kann man getrost dem Alltag entfliehen.

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Der KSS-Freizeitpark ist seit Jahren bei der Schaffhauser Bevölkerung sehr beliebt. Deshalb haben die 75 Mitarbeiter, die aus Witterungsgründen meist Teilzeit angestellt sind, alle Hände voll zu tun, um den Bedürfnissen der Gäste gerecht zu werden. Im Jahr besuchen zwischen 400’000 und 450’000 Sport- und Freizeitbegeisterte sowie Erholungssuchende den Freizeitpark. Gemäss Spengler waren es allein über Pfingsten über 8’000 Gäste, die ihm kühlen Nass vor der Hitze flüchteten. Dank der grossen Anlage dehnte sich

Bild: zvg

der Besucherstrom gut aus, so dass man einander nicht in die Quere kam. Jetzt im Sommer lockt der grosse Aussenbereich. Selbst zum Grillieren gibt es einen Platz. Bei solch herrlichen Aussichten, will man den Sommer in der KSS verbringen. n

Mit Affinität zum Sport Die KSS Schaffhausen gibt es schon seit 1964 und wurde in Zusammenarbeit mit der Stadt Schaffhausen als Genossenschaft gegründet. Damals wurde es noch als Kunsteisbahn und Schwimmbad genutzt. Da ich schon immer eine grosse Affinität zum Sport besass, trat ich 1983 der KSS-Genossenschaft als Geschäftsführerbei. Mittlerweile hat sich die Anlage zu einem Freizeitpark entwickelt, der für alle Interessen etwas dabei hat. Ich freue mich, wenn ich mich auch bald als Gast im KSS-Freizeitpark bewegen kann. Thomas Spengler, Geschäftsführer KSS-Freizeitpark

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Juli 2014

Komm und tanz mit mir auf der Munotzinne Der munotball hat eine langeTradition in der stadt schaffhausen, die die Besucher zumTanz auffordert. musikorchester aus dem ganzen Kanton sorgen für eine ausgelassene stimmung.

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Die Stimmung am Munotball ist immer sehr feierlich.

Bild: zvg

Damaris c. Bächi

er Munot als Bauwerk dient nicht einfach nur als Touristenmagnet einer Besichtigungstour, vielmehr auch als Veranstaltungsort. Dies ist schon seit vielen Jahren der Fall. Dafür engagiert sich der Munotverein, der dieses Jahr sein 175-jähriges Bestehen feiert. Seit 1860 etablierte sich der Munotball mit Tanz, Gesang und Beleuchtung und fand regelmässig statt – eine Tradition, die sich bis heute bewährt hat und vom Vorstand des Munotvereins organisiert wird. Wegen des grossen Platzes auf der Zinne wirkt der Munot schon fast wie eine Tanzbühne. Doch was macht diese Veranstaltung denn so besonders?

Fast wie ein Sommernachtstraum

Laut Urs Saxer, Präsident des Munotvereins, ist der Munotball in Schaffhausen einmalig: «Zum einen ist es der Ort: Der Munotball findet auf der schönsten

Dachterrasse von Schaffhausen statt. An einem schönen Sommerabend ist der Blick von der Zinne auf die Altstadt und den Rhein einmalig. Und zum anderen ist es einfach ein einzigartiger Anlass: In welcher Stadt tanzen mehrere hundert Personen seit über hundert Jahren einen alten höfischen Kontra-Tanz, die traditionelle Munot-Quadrille? Und schliesslich muss man nicht einmal tanzen können: man kann den Munotball mit Freunden und Bekannten auch einfach so geniessen.» So sind bei dem Anlass auch Nichttänzer willkommen, die der Munot-Quadrille zuschauen und ins Schwärmen kommen. Die Quadrille wird von 150 bis 250 Paaren getanzt, bei insgesamt 500 Personen schliesst sich dann der Kreis auf der Zinne, ein imposantes Bild. Die Munot-Quadrille dauert etwa 15 Minuten und wird zweimal am Ball getanzt. Daneben spielen die LiveOrchester Musik zu Standardtänzen. Bis zu 1200 Gäste besuchen die gemütliche

Die Musik des Live-Orchesters verleitet automatisch zum Tanzen.

Bild: zvg

Festlicher Genuss

Tanzveranstaltung, für die sich die Mit- entscheidet, ob der Anlass durchgeglieder des Munotvereins ehrenamtlich führt wird, was nicht immer einfach ist. Dennoch kann die positive Einstellung engagieren. des Munotvereins nichts trüben und Sich den Bedürfnissen desto mehr freuen sie sich, wenn viele angepasst Gäste diesem einzigarten Anlass beiSo wie sich die Zeiten änderten, so wohnen werden. n haben sich auch die Feste im Laufe der Zeit immer wieder geändert und Ein Glücksempfinden wurden den Bedürfnissen angepasst Aus der Glücksfor– auch beim Munotball. «So gab es früschung weiss man, her viele Feste mit Delegationen von dass ehrenamtliche Vereinen anderer Kantone, Vorträge Tätigkeiten zu einem und literarische Veranstaltungen, aber höheren subjektiven auch Maskenbälle. Traditionell wurden Glücksempfindenfühauch Feste für die Jungen, das Kinren. Dies war aber derfest, durchgeführt», wie Urs Saxer nicht der Grund für schildert. «Heute zählen neben den mein Engagement. Wie vielfach im Leben geMunotbällen und dem Kinderfest vor schieht es zufällig, dass man irgendwo mitmacht allem das Munot Kino Openair und die –undwennesSpassmachtundBefriedigunggibt, Konzertveranstaltungen, die Munot dann macht man es gerne weiter. Das JubiläumsSummer Nights, zu den Attraktionen jahr ist für uns ein grosser Anlass. Der Jubiläums– und nicht zu vergessen: Der Mu- tag ist in der Bevölkerung sehr gut angekommen. notsilvester als besonderes Highlight Das hat uns ausserordentlich gefreut. In diesem zum Jahresausklang. Und dann zählt Sinne freuen wir uns jetzt auf die sommerlichen unser Projekt, die Rekonstruktion des Veranstaltungen auf der Munotzinne und wir westlichen Wehrgangs, zum Highlight freuen uns auch über alle, die uns mit einer Mitunseres Jubiläumsjahres.» Das Organi- gliedschaft im Munotverein bei der Organisation sationsteam, das sich als «Dienstgrup- unsererVeranstaltungen und beim Erhalt des Mupe» bezeichnet, hat alle Hände voll zu nots unterstützen. tun. Je nach Witterung beurteilt der Urs Saxer, Präsident Munotverein Munotverein die Wetterprognosen und

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Citroën C4 Cactus: Eine Welt voller neuer Ideen! Diewelt verändert sich, die Kundenerwartungen entwickeln sich immer schneller. und das automobil? citroën stellt sich den herausforderungen von heute – mit dem neuen citroën c4 cactus.

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Damaris c. Bächi

n dem stark umkämpften CSegment sticht der CITROËN C4 CACTUS durch sein einzigartiges Design heraus, das Nutzwert und Ästhetik miteinander in Einklang bringt. Diesem neuartigen Konzept gelingt es, mehr von all dem zu bieten, was für die Kunden wirklich wichtig ist. Der Citroën C4 Cactus bietet mehr Design, mehr Komfort, mehr nützliche Technologien – und all dies bei einem überschaubaren Budget. Um dies zu erreichen, wählte Citroën eine ganz neue Herangehensweise: Citroën legte das Augenmerk darauf, was für den Kunden wirklich zählt. Es galt, technologische Innovationen einzuführen und radikale Entscheidungen zugunsten des Designs, des Komforts, der Nutzungsfreundlichkeit und der Betriebskosten zu treffen: Der Airbump – eine nützliche,

ästhetische und personalisierbare Innovation von Citroën verstärkt das Design durch ihr markantes Erscheinungsbild und schützt die Karosserie. Eine vollständig digitale und intuitiv bedienbare Schnittstelle reduziert den Fahrerplatz auf die wichtigsten Dinge und vereint alle Bedienfunktionen in einem serienmässigen 7-Zoll-Bildschirm. Das PanoramaGlasdach mit hoher Wärmeschutzfunktion lässt Licht herein, aber nicht die Hitze. Wer Überflüssiges über Bord wirft, kann die Betriebskosten senken. Die Verbindung aus einer optimierten Plattform und effizienten Motoren der neuesten Generation ergibt 200 kg weniger Gewicht als das des Citroën C4. Das Fahrvergnügen kommt nicht zu kurz, und der Kraftstoffverbrauch sinkt (lediglich 82 g

Die Innenausstattung des Cactus lässt viel Freiheit für die Beine.

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Dem Citroën C4 Cactus steht die Welt für viele neue Ideen offen.

Bild: zvg

CO2/km oder 3,1 l/100 km als Diesel- zugleich, macht das Fahren in der version und weniger als 100 g CO2/km Stadt entspannter und gelassener. als Benzinversion). Das erste Ziel für mehr Komfort: Platz für Fahrer und Insassen zu schaffen. Der Airbump: Den Innenraum von Überflüssigem Exklusiv bei Citroën befreien, damit Fahrer und Passagiere Schon beim Design des Airbump wird über mehr Bewegungsfreiheit verfüklar: Hier sind Design und Nutzwert gen und sich wohlfühlen. Die breiten vereint. Die Airbumps sind an den Vordersitze haben ebenfalls ein neues Flanken und Schürzen integriert. Design erhalten: Ihre Gestaltung Sie strukturieren grafisch das klare erinnert an ein Sofa – mehr Komund glattflächige Design des Citroën fort und Wohlbefinden inbegriffen. C4 Cactus. Sie sind in vier Farben Die hinteren Passagiere haben eine erhältlich (Black, Grey, Dune und Kniefreiheit, die mit der eines Citroën Chocolate) und können mit zehn C4 vergleichbar ist. Erhältlich ist der Karosseriefarben und drei Innenaus- brandneue Citroën C4 Cactus in Ihrer stattungen (Ambiente Stone Grey, Region beim Auto Mutzentäli, bei Pack Habana Inside und Pack Purple dem das Modell vor kurzem am Tag Inside) kombiniert werden. Vor allem der offenen Tür präsentiert wurde. n aber: Sie bieten echten Schutz im Alltag. Ihre nachgebende Oberfläche Auto Mutzentaeli / VR Autopartner AG aus TPU (Thermo Plastic Urethan) Citroën und Honda verfügt über Luftkapseln als Aufpralldämpfer. Die Airbumps erfordern Hochstrasse 357 keine besondere Wartung und tragen 8200 Schaffhausen direkt zur Senkung der WartungsTelefon 052 643 30 15 und Reparaturkosten bei. Diese www.automutzentaeli.ch Innovation, ästhetisch und praktisch

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«POST» Events

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Hunderte von Pferdestärken unter der Haube ende Juli ist es für die fans endlich wieder soweit. Das vierte us-car-Treffen inTrasadingen fährt über den asphalt. Philippe Kummer und seine helfer haben sich einiges einfallen lassen.

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Neben dem Wirten spielt Philippe Kummer auch gern E-Dart.

Bilder Marcel Tresch

marcel Tresch

rasadingen liegt zwar an der äussersten, westlichen Grenze des Kantons Schaffhausen und damit beinahe abgeschieden von der «grossen, weiten Welt». Aber eben nur beinahe. Dem schmucken Weinbaudorf respektive seinen aktiven Bewohnern gelingt es immer wieder, sich ins rechte Rampenlicht zu rücken. Dazu gehören unter anderem die beliebten und bestens besuchten Herbstsonntage. Dazu gehört aber auch das US-Car-Treffen, das in diesem Jahr vom 24. bis 27. Juli sozusagen über die Strassen fahren wird. Initiant des Anlasses, der jährlich immer mehr «Muskelfahrzeuge» aus den Vereinigten Staaten Amerikas und auch entsprechend Publikum anzieht, ist Philippe Kummer, der seit bald eineinhalb Jahrzehnten das Restaurant «Trabic», dessen Fantasiename sich aus Trasadinger Billard-Center zusammensetzt, führt. Einerseits liebt

der Geschäftsmann selber die PSstarken Boliden, andererseits steht er mit diesem Traum nicht alleine da, denn Tausende sind jeweils begeistert und drehen sich um, wenn das dumpf gluckernde Dröhnen an ihnen auf dem Asphalt vorbeibrettert. Und dem Wirt vom «Trabic», das eher ein toller Treffpunkt für alle Alterskategorien ist als ein Restaurant im herkömmlichen Sinn, fehlt es selten an Ideen, wie man den Anlass im Grenzdorf noch attraktiver machen könnte.

Trasadingen: Immer viel los

So wollten Philippe Kummer und seine Helfer, die stets begeistert sind, wenn hier etwas los ist, beispielsweise vor zwei Jahren einen Rekord mit der weltlängsten Murmelbahn aufstellen. In tagelanger und minutiöser Arbeit wurde dazu ein riesiges (und auch kostspieliges) Gerüst samt Bahn aufgestellt,

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um am Ende bedauernswerterweise der Witterung zum Opfer zu fallen. Alle Beteiligten hat dieser Umstand zwar echt wehgetan. Doch die Kummer-Crew lässt sich von so etwas keineswegs unterkriegen. «Wir werden immer wieder solche Dinge machen und versuchen», lacht der Mittdreissiger, der in seinem «Trabic» neben Billard auch aktiv EDart spielt. In diesem Jahr wird es von Phips, wie ihn seine Freunde und Kameraden nenn, keinen Versuch geben, ins Guiness-Buch der Rekorde zu gelangen. Dafür ist an den drei Tagen des USCar-Treffens in Trasadingen ganz schön was los. Selbstverständlich wird schon am Vortag des offiziellen Starts mit Motorengedröhn und Musik losgelassen. Der Freitag wiederum beinhaltet auf dem Festplatz ein riesiges Bauernfrühstück und am Abend spielt eine Kölner Band auf. Auch das ist eine besondere Eigenschaft des Anlasses. «Seit wir das US-Car-Treffen organisieren», freut sich Philippe Kummer, «haben sich internationale Freundschaften ergeben.» Am Samstag und Sonntag geht es dann erst richtig los. Selbstverständlich wird auch hier «bauerngefrühstückt», doch

dann soll gesehen werden, was gesehen werden will: Dutzende von US-Cars aller Marken und Jahrgänge, die das Motorenherz von Alt und Jung höher schlagen lassen. Selbstverständlich mit Corso und der Prämierung des schönsten Fahrzeugs, gebaut im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. n

Das Leben stets geniessen

Das war schon immer das Motto von Philippe Kummer, auch wenn es das Leben mit ihm nicht immer gut gemeint hat. Nach einem Motorradunfall war er laut Invalidenversicherung zu 75 Prozent arbeitsunfähig. Mit diesem «Urteil» der Spezialisten konnte und wollte sich der liebenswürdige Wirt vom Trasadinger «Trabic» nicht zufrieden geben. Trotz Hirnverletzung ist für ihn die Bezeichnung «aufgeben» seit je her ein Fremdwort. Das Leben stets geniessen: Bei Phips wirkt sich dieses Motto in beinahe permanenter, beispielhafter Fröhlichkeit aus, die sich auf seine Mitmenschen überträgt.

Online-Verlosung 1 x 2Tickets für die Première der «Grossen Ritterspiele» auf dem Herrenacker und 6 x 2Tickets für die neue Themenführung «Schaffhausen, Stadt der grossen Ritterturniere» von SchaffhauserLandTourismus und dem Museum zu Allerheiligen zu gewinnen! Klicken Sie zur Teilnahme im Internet unter www.schaffhauserpost.ch auf den ButtonVerlosungen und die entsprechendeVerlosung! Mit etwas Glück gehören Sie zu den Gewinnern!

Themenführung: «Schaffhausen, Stadt der grossen Ritterturniere» Donnerstag, 10. Juli 17.00 Uhr Montag, 14. Juli 18.30 Uhr Donnerstag, 21. August 18.30 Uhr Tickets: Tel. 052 632 40 20, info@schaffhauserland.ch oder www.schaffhauserland.ch Reservation ist erforderlich.


«POST» Events

Juli 2014

Ausgabe 7 | 9

Schaffhausen wie einst zu Ritterszeiten im 15. Jahrhundert war schaffhausen mehrmals austragungsort für grosse ritterturniere. Dieses spektakel erlebt nun im 21. Jahrhundert ein revival, das jung und alt nicht verpassen darf. Damaris c. Bächi

I

m Mittelalter war die Munotstadt ein Schauplatz mit bis zu 200 Kämpfen, wo Reiter mit ausgestreckten Lanzen aufeinander zudonnerten, Schwerter klirrten und eine fröhliche Menge gespannt dabei zuschaute. Es gab zwar in den meisten Orten Europas solche Turniere, doch nirgendwo im deutschen Sprachraum ist der Ablauf eines solchen Turniers schöner beschrieben als in Schaffhausen. Zwei Spanier am Konzil von Basel haben bei ihrem Besuch der Ritterspiele diese wertvollen Berichte verfasst. Anlässlich der Sonderausstellung im Museum zu Allerheiligen über das Ritterturnier finden vom 10. bis 20. Juli 2014 die Ritterspiele auf dem Herrenacker statt. Und dank dieser Berichte kann das kommende Turnier sehr authentisch rekonstruiert werden.

Turniere mit Geschichte verknüpft

Ritterspiele und Mittelalterspektakel sind derzeit auf dem Vormarsch. Laut Museumsdirektor Peter Jezler werden

die Ritterturniere in Schaffhausen zu einem Erlebnis und erklärt uns den Ablauf mit geschichtlichen Hintergründen. «Eine erste Wiederbelebung hat zur Einweihung des autofreien Herrenackers stattgefunden. Diesmal ist der Anlass noch grösser und wissenschaftlich unterlegt. Es wird ein farbenfroher Anlass mit einer anmutigen Rahmengeschichte. Der Spanier Pero Tafur hat Caspar und Margarete von Klingenberg auf ihrer Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela kennen gelernt. In Basel hört er, dass der Klingenberger als Turnierrichter in Schaffhausen amtet. Hier trifft er das Paar beim grossen Einzug der Damen und schenkt ihm einen Falken und einen Windhund. Klingenberg zeigt Pero im Gegenzug, welche Reitkünste er mit seinem neuen Pferd vollbringen kann. Das Publikum lernt damit die drei wichtigsten Tiere des Adels kennen, noch bevor die Kämpfe losgehen. Dann folgen die Kämpfe, die mit offenem Ausgang als richtige Sportereignisse ausgetragen werden. Spektakulär ist das Lanzenstechen

Ein weiterer Höhepunkt ist das Söldnerlager der Company of Saynt George.

Bild: zvg

Die derzeit besten Reiter auf dem Schaffhauser Herrenacker. aber auch das sogenannte Nachturnier, wenn im Massenkampf jeder versucht, mit dem Schwert die Helmzier vom Kopf zu schlagen.»

Reiter, Pferde und Narren

An den Ritterspielen in Schaffhausen treten die besten Reiter der Welt auf und geben mit edelsten Pferden ihre Reitkunst zum Besten, Ritter kämpfen in unpräparierten Lanzen und authentischen Rüstungen, ein Narr und seine Narrenkinderschar unterhält das Publikum und daneben lebt die Company of Saynt George im Kreuzgang einen farbenfrohen Mittelalteralltag. Ein Hochgenuss, nicht nur für Ritterfans, denn es gibt viel Wissenswertes zu sehen und zu hören. Daneben kann man sich vom mittelalterlichen Treiben anstecken lassen und alte Handwerkskunst besichtigen. Auch die Kleinen kommen nicht zu kurz und können bei diversen Aktivitäten mitmachen. Für Speis und Trank im Stil der Ritterzeit ist ebenfalls gesorgt. Eine Falkenschau und originalgetreue Livemusik begleiten die festlichen Wettkämpfe. Die ganze Organisation jedoch ist ein nicht zu unterschätzender Aufwand, bei dem viel Helfereinsatz nötig ist. Mehrere Teams sind bei Organisation und Durchführung im Einsatz. Das reicht vom Eventmanagement über die Logistik, Sicherheit und Kommunikation

Bild: zvg

bis zur Regie, den Rüstungen und Requisiten und natürlich der historischen Reitkunst. Im Hintergrund hilft auch die Stadt Schaffhausen tatkräftig mit. Für Peter Jezler werden die Ritterspiele auch aus einem anderen Grund ein unvergessliches Erlebnis sein: «Für den Turnierreiter Toby Capwell (Kurator an der berühmten Wallace-Collection in London) wird Schaffhausen zum Höhepunkt seiner ganzen bisherigen Turnierkarriere. Noch nie wurde ein solcher Anlass mit vergleichbarem Anspruch an Authentizität geplant.» n

Geschichte wird lebendig Ein solcher Anlass stellt höchste Anforderungen ans Eventmanagement. Die Hauptarbeit des Eventmanagements leistet die erfahrene Suzanne Mennel vom Museum zu Allerheiligen. Hier laufen die Fäden zusammen, hier müssen tausend Mosaiksteine zu einem Bild vereint werden. Ziel ist es, Geschichte und Kultur lebendig zu vermitteln. Dass Schaffhausen im Turnierwesen aus Gründen der Überlieferung international einen solch hohen Stellenwert besitzt, ist eine einzigartige Chance. Peter Jezler, Direktor Museum zu Allerheiligen

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«POST» Events

10 | Ausgabe 7

Juli 2014

Musik, Kleinkunst und Konzerte in Hülle u Stevie Wonder und gilt als Vorreiter

Zum45.malfeiertsingenseinlegendäreshohentwielfestival. des modernen Gitarrenspiels. 2014 feiDeutschlandsgrösstefestungsruinewirdvom17.bis21.Julizureinzig- ert der sechsfache Grammy-Gewinner artigenBühne.sehenswert:dasBurgfest,woderTag90stundenhat. seinen 70. Geburtstag und geht auf Damaris c. Bächi

D

as Hohentwielfestival ist vor allem einzigartig, weil die Location stimmt, sondern auch das ganze Programm mit seiner Vielfalt lockt. Von der Schlagerparty bis zu «Deep Purple», die zu Gast sind, ist alles dabei. Mittelalter-Rock der Extraklasse und dazu eine feurige Show bieten «In Extremo» am Donnerstag, 17. Juli ab 19 Uhr. Die siebenköpfige Band erscheint bei ihren Live-Konzerten standesgemäss in mittelalterlicher Tracht, ebenso das Publikum. Im Tourgepäck der kommerziell erfolgreichsten Band ihres Genres befindet sich allerlei altertümliches Instrumentarium, darunter Schalmei, Hackbrett, Harfe, Drehleier, Trumscheit, Zither, Laute, Piccoloflöte, Mundharmonika und Schlagwerk aller Art. Die Band wird auch die Songs von ihrem neuen Album «Kunstraub» vorstellen. Die Schlagerparty mit DieAnzeige

ter Thomas Kuhn und Band auf dem Hohentwiel folgt am Freitag, 18. Juli ab 20 Uhr. Dieter Thomas Kuhn freut sich schon jetzt auf ein Wiedersehen mit seinen Fans auf der Karlsbastion: «Das ist ein ganz besonderer Ort für ganz besondere Konzerte!», wie er selber sagt. Kuhns Auftritte sind immer Happenings: Schrille Schlaghosen, bunte Hawaii-Hemden, Perücken und Sonnenblumen gehören zu den unverzichtbaren Accessoires.

Klirrende Gitarren und Rocklegenden

Jeff Beck zählt zu den einflussreichsten Gitarristen der vergangenen Jahrzehnte. Er spielte mit Musikern wie Jimmy Page, Rod Stewart, Ron Wood oder

Tradition mit Erfolg Beim Hohentwielfestival verbinden sich das ganz besondere Ambiente, Tradition und ein hochkarätiges Programm zur einmaligen Mischung. Darauf sind wir in Singen stolz und freuen uns jedes Jahr, zahlreiche Gäste aus nah und fern begrüssen zu dürfen. Diesmal feiern wir schon das 45. Hohentwielfestival, sind also nicht mehr fern vom 50. Jubiläum. Der lange Fortbestand des Veranstaltungsreigens spricht für eine stetige Publikumsgunst, aber auch für die Verankerung im Leben der Stadt Singen. Viel Freude wünscht Ihnen allen Ihr Bernd Häusler Oberbürgermeister der Stadt Singen

Auch mittelalterliche Aspekte sind am Burgfest entha

grosse Welttournee. Am Samstag, 19. Juli um 19 Uhr wird der Gitarrenvirtuose gemeinsam mit Rhonda Smith (Gesang, Bass), Lizzie Ball (Violine) und Jonathan Joseph (Schlagzeug) auf dem Hohentwiel musizieren. Ihr Support sind Jimmie Vaughan, die «Tilt A Whirl Band» und Lou Ann Barton. Den krönenden Abschluss macht «Deep Purple». «Bei uns auf dem Hohentwiel können Band und Publikum richtig auf Tuchfühlung gehen. Genau das schätzen Künstler wie Besucher an unserem Festival ganz besonders», unterstreicht Oberbürgermeister Bernd Häusler. Normalerweise sind die Akteure in grossen Hallen und Stadien anzutreffen. Am Montag, 21. Juli um 19 Uhr bietet sich die einmalige Gelegenheit, Ian Gillan und Co. im vergleichsweise intimen Rahmen auf dem Hohentwiel vals am Sonntag, 20. Juli von 10 bis aus allernächster Nähe live zu erleben. 21 Uhr. Bei 90 Stunden Kleinkunst und Musik an nur einem Tag auf 13 Ein Ereignis, das alle erfasst Bühnen können die Besucher auch etBunte Vielfalt bietet wieder das Burg- lichen Künstlern begegnen, die erstfest im Rahmen des Hohentwielfesti- mals mit von der Partie sind. Weiteres Für Unterhaltung ist am Festival immer gesorgt.

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«POST» News

Aus den Federn! 90 Stunden Kleinkunst und Musik an nur einem Tag

So 20.07.

Burgfest

von 10.00 Uhr bis 21.00 Uhr

www.hohentwielfestival.de

Freilichtspiel direkt am Rhein Vom 25. Juli bis 30. August 2014 inszeniert der Verein Rheinspiele Diessenhofen sein erstes Freilichtspiel direkt am Rhein. Die Rheinbühne im malerischen Städtchen Diessenhofen wird Schauplatz für die Uraufführung des Dramas «Schwarzes Gold» von Gabriele Caduff. Es ist eine Geschichte um Öl und Macht, Heimat und Liebe. Es spielen und singen rund 40 Amateurund Profischauspieler.

Die Geschichte wird umrahmt von Liedern, die unter die Haut gehen. In den Hauptrollen spielen Rahel Fischer, Andrea Viaricci, Claus Gerstmann, Thomas Strehler und Nathalie Mank. 20 Vorstellungen in der Zeit vom 25.7. bis 30.8.2014, Beginn 20.15 , Ende ca. 22.45 Uhr Kontakt: Verein Rheinspiele Hauptstrasse 26, 8253 Diessenhofen Tel. 052 741 20 52, E-Mail: info@rheinspiele.ch Vorverkauf Online Verein Rheinspiele (print at home) Telefonischer Vorverkauf 0900 091 091 (Fr. 1.19/Min. ab Festnetz CH)

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«POST» Events

Juli 2014

und Fülle auf dem Hohentwiel

alten.

Bilder: zVg

Markenzeichen des Burgfests ist auch die internationale Bewirtung. «Das Burgfest ist ein integratives Ereignis, das alle Generationen aus allen Bevölkerungsteilen gleich welcher Nation erfasst», zitiert Häusler. Legendär

ist alleine die musikalische Vielfalt beim Burgfest auf dem Hohentwiel. Bei «Back to Blues» ist der Bandname Programm. Die sechs Musiker um Gitarrist Reinhard Stehle spielen Songs von Eric Clapton, Peter Green und Gary Moore und stöbern auch in anderen Musikstilen den Blues auf, den sie neu interpretieren. Die Band um den Gitarristen, Sänger und Komponisten Jason Falloon aus England spielt Klassiker der Rockmusik und Eigenkompositionen. Seit mehr als 25 Jahren zelebrieren «Dr. Mablues & The Detail Horns» in unveränderter Besetzung einen einzigartigen Mix aus bläserbetontem Rhythm‘n‘Blues, Rock und Soul. Die Band trat bereits mehrfach beim legendären Montreux Jazz-Festival sowie beim Bridgeport Rhythm‘n‘BluesFestival in den USA auf und teilte die Bühne unter anderem mit «Blood, Sweat and Tears», Wilson Pickett, «Los Lobos», Isaac Hayes und Arturo Sandoval.

Comedy und Akrobatik

«The Shoo-Shoos» sind eine sechsköpfige Swing-Comedy-Truppe, in ihrer

Beim Hohentwielfestival strömen Besucher aus nah und fern nach Singen.

Ausgabe 7 | 11

Politsponsoring offenlegen

jetzigen Besetzung seit 2010 deutschlandweit unterwegs und bekannt. Mit Gesang, Tanz, Slapstick, temporeichen Dialogen und Szenenwechseln erschaffen sie genreübergreifend mitreissendes Theater. Tim Becker ist der Comedian mit dem sprechenden Bauch. Er hat Spass auf der Bühne und das merkt man! Zusammen mit seiner illustren Crew präsentiert er furiose Comedy und verrückte Charaktere. In seiner Bauchrednershow lässt er die Puppen nicht nur tanzen, sondern auch jede Menge erzählen. Neu und eine ganz besondere Attraktion beim diesjährigen Burgfest auf dem Hohentwiel sind «Sol'air», die Artistinnen Petra Tobies und Sylvia Idelberger, mit erstklassiger Luftakrobatik an Seilen und Tüchern. Natürlich werden die Burgfestbesucher auch wieder gute alte Bekannte treffen – wie die Kabarettistin Anny Hartmann und die «Giftspritzer», die Fechter von der «Hohentwieler Klingenkunst», die Zauberer «Charismo», «Piccolo» und Jürgen Metzger mit seiner Show «It’s Magic», die verrückten musikalischen Hühner namens «Cock-Tales» und viele, viele mehr. Ein besonderer Anziehungspunkt beim Burgfest ist auch das Rahmenprogramm. Beliebt bei Gross und Klein sind seit Jahren die Natur- und Wildnisschule «Corvus», die Hutmacherin Sabine Bieber, das Kräuterfestival «Lust auf Duft», das Drehen von Hüpf- und Schlittenseilen mit Ulrich Emhart sowie das Herstellen von Bodensee-Naturseife. Kinder bis 14 Jahre in Begleitung haben beim Burgfest freien Eintritt. Der Festbändel fürs Burgfest – Eintritt einschliesslich Transfer mit dem Shuttlebus am Hohentwiel – kostet sechs Euro an der Tageskasse. n

Stimmberechtigt sind in unserer direkten Demokratie mündige Schweizerinnen und Schweizer. Doch partizipieren an hiesigen Abstimmungen und Wahlen nicht nur natürliche, sondern auch juristische Personen. Zwar steht Firmen und staatlichen Institutionen kein formelles Stimmrecht zu, gleichwohl engagieren sie sich oftmals – gerade bei Betroffenheit – ebenso stark wie Leserbriefschreiber und Podiumsteilnehmer. Durch finanzielle Zuwendungen an Parteien, Kandidaten und Komitees. Die Politik könnte kaum mehr leben, wenn diese Geldflüsse versiegen würden; eine lebendige Demokratie ist durchaus auf solche Gönner angewiesen. Umgekehrt darf man darüber diskutieren, ob es korrekt ist, wenn sich kotierte Publikumsgesellschaften des Geldes ihrer Aktionäre bedienen. Um es an politische Akteure weiterzuleiten, ohne dass die Eigentümer davon wissen – weder Umfang noch Adressat. Wie beispielsweise imVorfeld der Abzockerinitiative, als etliche Grossunternehmungen flugs die 10-Millionen-Gegenkampagne der Economiesuisse äufneten. Und dabei ihre eigenen Aktionäre und Pensionskassen schädigten – finanziell und ideell. Nicht viel besser sieht es bei den staatlichen Gesellschaften aus, wie der Post, der Ruag, der Armasuisse. Die SBB mischten sich kürzlich mit Steuergeldern in den Fabi-Abstimmungskampf ein; in Bahnhöfen und Zugwagen wurden Flyer verteilt. Dereinst werden wir – für Schaffhausen besonders relevant – über heikle AKW- und Endlagerfragen abstimmen. Wie werden sich Alpiq, Axpo und Nagra verhalten? Ich finde, dass staatliche Unternehmen eigentlich keinen einzigen Steuerfranken in Abstimmungspropaganda stecken sollten. Sie haben sich neutral zu verhalten. Thomas Minder, Ständerat (parteilos, Schaffhausen). tminder@postmedien.ch

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«POST» Region

12 | Ausgabe 7

Juli 2014

NEWS

Ihre Frauenfelder Messe

13.–16. November 2014

Sein Motto: «Man darf nicht stehen bleiben!»

romann gull ist ein kreativer geist, ein genussmensch und leidenschaftlicherVater. er führt eine agentur für gestaltung und Kommunikation und engagiert sich neu imVorstand der martinimäss.

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Roman Gull im kreativen Gespräch mit zwei Mitarbeiterinnen.

Bilder as

alois schwager

oman Gull hat sich früh selbstständig gemacht und mit Leidenschaft und kreativen Ideen in die Arbeit gestürzt. Er entwickelte mit einem kleinen Team von maximal vier Personen über einen Lernmittelverlag unter anderem Mulitimedia-CDs für Banken, Versicherungen und die Lebensmittelindustrie. Ein Burnout deckte dann aber seine Grenzen auf. Mit viel Geduld und eisernem Willen hat er diese Lebenskrise überwunden.DieSelbstständigkeitmusste er aber vorübergehend aufgegeben. Er liess sich nach einer Erholungsphase bei einer Agentur in St. Gallen anstellen. Sein erstes eigenes Unternehmen hat er inklu-

Entspannung findet er unter anderm beim Genuss einer Zigarre in seinem Garten.

sive Kundenstamm in dieses integriert. Zudem hat er für die St. Galler Atgentur innert kurzer Zeit namhafte Kunden akquiriert. Einige alte Kunden hat er privat weiter betreut.

Abstecher ins Autogewerbe

Als dann Bütikofer Automobile – ein Privatkunde von Gull – sich ein neues CI geben wollte, ergriff er die Gelegenheit, um nach Frauenfeld zurückzukehren. Hier schufermitdemGeckodaswohlbekannteste Autobrand in der Region. Aus den geplanten drei Jahren bei Bütikofer wurdenschliesslichfünfJahre.Getreuseinem Motto «man darf nicht stehen bleiben!» machte er sich anschliessend in Frauenfeld wieder selbstständig und gründete eine neue Agentur für Gestaltung, Kommunikation, Internet und Events. Es gelang ihm innert kürzester Frist sehr vieleKontaktewiederzureaktivierenund neueKundenhinzuzugewinnen.Indieser Zeit begann auch die Zusammenarbeit mit der Fernseh-Kochshow «al dente» samt begleitendem TV-Magazin und mit Betty Bossi. Der stark wachsende Auftragseingang bewog ihn schon bald, das Unternehmen, das er anfänglich allein betrieb, aufzustocken. Heute umfasst die thematisch breit gefächerte Agentur drei Personen und eine Lehrtochter. Gull und sein Team verstehen es ausgezeichnet, sichineineFirmaoderderenZielgruppen hineinzudenken. Das hat er vor kurzem

mit dem Vorschlag für einen neuen Auftritt der MartiniMäss eindrücklich unter Beweisgestellt.AlsVorstandsmitgliedwill er in den nächsten Jahren kreativ an der Weiterentwicklung dieses vorweihnächtlichen Events mitarbeiten.

Seinen Kindern ein guter Vater sein

Roman Gull ist Vater dreier Kinder, von achtjährigen Zwillingsmädchen, die im Rheintalleben,undeinemsiebenjährigen Sohn. Die Kinder bedeuten ihm sehr viel. Für den Sohn hat er mit der in Frauenfeld getrennt von ihm lebenden Ex-Frau das gemeinsame Sorgerecht. So lebt dieser jeweils abwechslungsweise eine Woche bei ihr und eine bei ihm. Er will ihm ein guter Vater sein, ihn mitprägen und vor allem für ihn da sein. Daher verbringt so viel Zeit mit ihm wie möglich. Bei den MädchenistdieDistanzeingewissesProblem. Aber auch mit ihnen hält er den Kontakt so gut wie möglich aufrecht.

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Roman Gull ist ein Genussmensch. Das Kulinarische begleitet ihn nicht nur im Geschäft, sondern auch in der Freizeit. Er kocht sehr gerne und schätzt feines fleischloses Essen – je schärfer umso lieber – begleitet von einem Glas kräftigen Rotweins. Entspannung findet er unter anderem in seinem Garten beim Genuss einer feinen Zigarre und einem ausgesuchten Glas Whisky aus seiner Raritätensammlung. Das Wochenende benutzt er bewusst, um abzuschalten und auszuspannen. Gull ist ein grosser Fan des Europaparks. Er hat sich ferner vorgenommen, wieder vermehrt Sport zu treiben. «Das Fitness-Abo ist bereits gelöst!» Musik begleitet ihn seit seiner Jugend. Er hat früher als Gitarrist in verschiedenen Bands gespielt. Heute geniesst er die Musik mehr als Zuhörer und zwar alle Stilrichtungen von Folklore bis Heavy Metal. n

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Gewerbe «POST»

14 | Ausgabe 7

Juli 2014

20 Jahre Verkäuferschmiede – eine E

Das renommierte unternehmen umberto saxerTraining ist seit 20 Jahren ungebrochen erfolgreich am markt. es hat sich unabhängig von derwirtschaftslage stets positiv entwickelt.

D

alois schwager

er Wettbewerb ist heute anspruchsvoller denn je. Umso erfreulicher ist es, wenn Unternehmen auf eine 20-jährige Erfolgsgeschichte blicken können und die Weichen für die Zukunft stellen. Seit 1994 ist die Umberto Saxer Training die Expertin für eine systematische und nachhaltige Verkaufsleistung für Unternehmen und deren Mitarbeitende. Unternehmen, welche sich in diesen 20 Jahren für eine Zusammenarbeit mit der Umberto Saxer Training entschieden haben, konnten ihr Umsatzpotenzial vermehrt ausschöpfen bis hin zu Marktführerschaften in nationalen wie auch internationalen Märkten. Dieser Erfolg ist in erster Linie auf die konsequente Ausrichtung auf den Verkauf in allen Lebensbereichen und die unerschütterliche Überzeugung zu-

Komplimente Stefan Reichmann, Geschäftsführer: Es ist völlig unbestritten, dass man Verkaufen lernen kann. Der ausschlaggebende Punkt ist, dass wir es in der kürzest möglichen Zeit so gut wie möglich lernen möchten, und da ist Umberto Saxer der einzige, der das hinbekommt. Stefan Russian, Key Account Manager: Innerhalb von 2 Jahren konnten wir den Umsatz vervierfachen. Michel Bronner, Geschäftsführer: Die Praxisnähe begeistert mich einfach. Mario Görlach, Unternehmer: Das Seminar mit Umberto Saxer hat in unserer ganzen Vertriebsmannschaft einen Ruck gegeben, wodurch wir unseren Umsatz mittlerweile verfünffacht haben.

rückzuführen, dass Verkaufen erlernbar ist und jeder sich im Verkauf verbessern kann.

Eine Vorreiterrolle

Seit ihres Bestehens hat die Umberto Saxer Training immer wieder eine Vorreiterrolle im Markt eingenommen, welche sie auch heute noch hält und ständig ausbaut. Viele Unternehmen der Weiterbildungsbranche haben erkannt, dass sowohl die Verkaufskybernetik® als auch der Marktauftritt der Umberto Saxer Training funktionieren und sehen diese als Vorbild an.

Einführung einer Lernplattform

Erst vor Kurzem wurde mit der Lernplattform eduno.com ein weiterer Meilenstein gesetzt, welcher nachhaltiges Lernen mit den modernsten Technologien verknüpft und die persönliche Weiterentwicklung eines Menschen unabhängig von Ort und Zeit macht. Man kann klar sagen, dass die Umberto Saxer Training die Weiterbildungsbranche in den letzten 20 Jahren spürbar geprägt hat.

und entwickelte seine eigene Technik, die Verkaufskybernetik®, wie er sie später nennen sollte.

Schritt in die Selbstständigkeit

Den Schritt in die Selbstständigkeit machte er jedoch erst 1994, da er erst etwas vorweisen wollte, bevor er sein Wissen an andere weiter gab. 1994 gründete er dann seine Firma, die Umberto Saxer Training und bot Verkaufsschulungen an. Es war allerdings nicht so, als hätte die Welt auf Umberto Saxer gewartet. Auf seine erste kleine Mailingaktion an über 100 ausgewählte Firmen und Personen erhielt er genau zwei Antworten. Einer beschwerte sich und bat, keine Werbung mehr zu senden und ein anderer sandte den Brief zurück und hatte die Schreibfehler rot markiert. Der frisch gebackene Unternehmer wusste jedoch, dass man mit harter Arbeit und einem Ziel vor Augen seinen Weg machen kann. Er blieb dran und entschied sich, kleine kostenlose Seminare anzubieten, in welchen die Teilnehmenden ihn und seine Technik kennen lernen konnten. Von da an ging es stetig und steil bergauf. Schon drei Jahre nach der Gründung erschien sein Hörbuch «Bei Anruf Erfolg», welches

bis heute das meistverkaufte Hörbuch des Rusch Verlages ist. Kurz darauf erschien auch die gebundene Buchausgabe von «Bei Anruf Erfolg» im renommierten Ueberreuther Wirtschaftsverlag. Beide Werke wurden zu Bestsellern und gelten als Standardwerke für jeden Verkäufer.

Wie hat alles angefangen?

Der Mensch, welcher den Stein ins Rollen gebracht hat und gleichzeitig auch Namensgeber des Unternehmen ist, ist Umberto Saxer. Als gelernter Schmied und Landmaschinenmechaniker hat er durch familiäre Veränderungen den Schritt in den Verkauf gewagt. Innert kurzer Zeit wurde er einer der besten Verkäufer der Rentenanstalt, der heutigen swisslife. Er merkte, dass ihm das Verkaufen liegt

Verkaufen ist lernbar, so lautet Umberto Saxers feste Überzeugung.

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Die Begeisterung ist beim Verkaufen oft das Zünglein

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Gewerbe «POST»

Juli 2014

Ausgabe 7 | 15

Erfolgsgeschichte aus dem Thurgau zu den öffentlich angebotenen Seminaren kommen Teilnehmende von weit her, um sich das entscheidende Wissen anzueignen, welches ihnen einen klaren Wettbewerbsvorteil schafft.

Ein nachvollziehbares und wiederholbares System

an der Waage.

Bilder: zVg

Mit der Zeit kamen weitere festangestellte Trainer hinzu und auch das Team im Hintergrund wuchs. Die Umberto Saxer Training baute Kunden im gesamten deutschsprachigen Raum und über diesen hinaus auf. Firmentrainings werden auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch durchgeführt. Auch

Ein massgebliches Kriterium, warum sich so viele für die Umberto Saxer Training entscheiden ist, dass sie mit der Verkaufskybernetik® von Umberto Saxer ein nachvollziehbares und vor allem wiederholbares System für ihren Verkauf erhalten. Zudem hilft dieses System dabei, das gesamte Unternehmen auf den Verkauf auszurichten. Wichtig dabei war immer, dass man sich weder auf bestimmte Branchenausgerichtethat,nochaufbestimmte Berufsgruppen.DieÜberzeugungistganz klar, dass überall kommuniziert wird und eine Firma sich nur dann auf den Verkauf ausrichten und ihr Potenzial ausschöpfen kann, wenn alle Mitarbeitenden mit Kundenkontakt die gleiche «Sprache» sprechen, also hier die gleichen Kommunikationstechniken anwenden.

Lernen muss Spass machen

Die Begeisterung im Verkauf ist oftmals das Zünglein an der Waage, ob es zum

Umberto Saxer merkte, dass ihm das Verkaufen liegt.

Ein massgebliche Kriterium: Saxers System ist nachvollziehbar und wiederholbar. Abschluss kommt oder nicht. Und genau diese Begeisterung erleben Teilnehmende an den Seminaren. Wer einmal dabei war, merkt schnell, dass es hier nicht um trockene Vermittlung von theoretischen Inhalten geht. Für die Umberto Saxer Training stand bei ihrem Wirken eines immer im Vordergrund: Lernen muss Spass machen und Teilnehmende müssen schnell erste Erfolge am Seminar und in ihrem Alltag erreichen. Diese Kombination von Spass mit einer nachhaltigen Wissensvermittlung hat die Umberto Saxer Training über die Jahre immer weiter verfeinert und perfektioniert. Allerdings musste man feststellen, dass es immer wieder Gründe gab, warum Menschen es nicht schafften, an den Veranstaltungen teilzunehmen, um selbst auch zu profitieren. Manche hatten nicht die Möglichkeit, mehrere Tage am Stück der Firma fernzubleiben, andere hatten einen zu grossen Aufwand für die weite Anreise, dass dieser für sie in dem Moment nicht tragbar war. Als die Umberto Saxer Training dies erkannte, fiel die Entscheidung, etwas zu schaffen, was diese Hürden aus dem Weg räumt. Mit der Markteinführung der eigenen Lernplattform eduno.com schuf das Unternehmen eine ideale Möglichkeit,

um mit Spass und Motivation jedem den Zugang zur Verkaufskybernetik® zu geben. Die Umberto Saxer Training ist seit Beginn bestrebt, Menschen in der persönlichen Entwicklung mit nützlichen Methodiken und effektiven Lerntechniken zu unterstützen. Diese Tugenden werden gelebt und Teilnehmende können sich künftig auf viele Neuerungen und Innovationen der Umberto Saxer Training freuen. n

Gründer und Namensgeber

Umberto Saxer ist Urheber der Verkaufskybernetik®. Er ist seit mehr als 20 Jahren Top-Verkäufer, Verkaufsleiter und Top-Verkaufstrainer mit Umsatzrekorden. In seinen Seminaren und auf seiner Online-Lernplattform eduno.com lernen Sie praxiserprobte und nachvollziehbare Techniken, welche vielen Verkäufern zu markanten Umsatzsprüngen verholfen haben. Der Bestsellerautor von Standardwerken wie «Bei Anruf Erfolg» und «Einwandfrei verkaufen» ist einer der gefragtesten Trainer in Europa. www.umberto.ch


Wein «POST»

16 | Ausgabe 7

Juli 2014

Süss, sauer oder «sweet & sour»? sommerzeit – Zeit für erfrischendeweiss- und roséweine. DerTrend: richtung mehr restsüsse und weniger alkohol.wichtig für die Qualität: das ideale Zusammenspiel von süsse und säure.

D

Messung des Fruchtzuckergehalts.

Bild jb

Joachim Bauer

er biologische Säureabbau, auch als malolaktische Gärung bekannt, ist die traditionelle und am meisten verbreitete Methode, Apfelsäure in Milchsäure umzuwandeln. Bei der sogenannten «zweiten Gärung» handelt es sich um einen weitgehend natürlichen Prozess im Keller, der in einem etwas wärmeren Klima (ab 20°) entweder spontan durch in schon benutzten Fässern vorhandene oder in Form von Kulturen eingeführte Bakterien in Gang gesetzt wird. Dabei wandelt sich die etwas spitze und scharfe Apfelsäure in die weiche Milchsäure um. Der nach Abschluss der Gärung verbleibende Zuckerrest wird als Restsüsse bezeichnet. Weil der natürliche Restzuckeranteil oft zu niedrig ausfällt, ist es üblich, dem Wein nachträglich noch Süssreserve beizufügen.

Lohnende Spontangärung

Risikofreudige Winzer wie Jürg Schönenberger setzen auf die Spon-

tangärung und verzichten auf den Einsatz von Reinzuchthefe, welche die Gärung beschleunigt. Sie verlassen sich ganz auf die an der Traube haftende Eigenhefe. Das bedingt einwandfreies Traubengut ohne jegliche Fäulnis. Mit diesem Traubengut geht der Kelterer direkt auf die Presse und achtet darauf, dass keinerlei Fruchtfleischanteile und Trübstoffe den Saft beeinträchtigen und dieser absolut keinem Luftkontakt ausgesetzt wird. Die Gärung beginnt nach rund sechs bis 17 Tagen und kann bis zu acht Wochen dauern. Dabei entwickeln sich viel mehr Aromastoffe als dies bei der schnellen Durchgärung mit Hilfe von Reinzuchthefe der Fall ist. Wenn der Anteil der natürlichen Restsüsse bei rund acht bis neun Gramm pro Liter liegt (bzw. der vom einzelnen Produzenten gewünschten Menge), wird der Prozess durch Abkühlen des Weins gestoppt.

Die Spontangärung verlangt nach einwandfreiem Traubengut.

Bild as

Das Süsse-Säure-Spiel gehalt von nur sieben bis zehn VoluAls Faustregel für einen ausgewoge- menprozente aufweist. n nen Weisswein, Federweissen oder Rosé gilt: Die Anteile an natürlichem Der eigene Stil Restzucker und Säure sollten mehr «Winzer, die Sponoder weniger gleich hoch sein – tangärung praktialso beispielsweise je sechs Gramm zieren, schwören pro Liter. In diesem Zusammendarauf. Die Weine hang bekennt Jürg Schönenberger müssen aber auch gerne, dass er in Sachen Weinbeweisen, dass sie bereitung für seine privaten Weisswirklich besser weine durchaus mit einem Auge sind. Unser Ziel in auf die Spitzenkönner in Deutschder GVS Weinkellerei ist es, unseren Weinen land schielt, die schon länger mit einen sortentypischen Charakter zu geben. der Spontangärung arbeiten und Die meistenWeine sind klassisch eher trocken es dabei in vielen Fällen zu einer ausgebaut. Hier achten wir auf die Säurehargewissen Meisterschaft gebracht monie, ohne diese mit viel Restzucker zu haben. überdecken. Aber auch wir haben spezielle Weine, die mit Restsüsse und Kaltgäraromen Eine Geschmacksfrage spielen. Ein Beispiel ist unser Riesling-SylvaNun sind Weissweine, die im Auftakt ner Margrittli, der in der Gärung bei exakter eher lieblich wirken und die Säure Beobachtung gestoppt wird, damit eine erst im Mittelteil spüren lassen, nicht schmeckbare Fruchtsüsse im Wein bleibt. jedermanns Sache. Viele OstschweiDieser Wein zum Apéro oder zum Festefeiern zer Winzer haben darauf die richtige schmeckt Jung und Alt. Wichtig scheint mir, Antwort: Sie bieten, beispielsweise den einmal gefundenenWeinstil nicht ständig beim Müller-Thurgau, eine klassischzu ändern und jeder Mode nachzulaufen.» trockene Variante, eine leicht restsü-

sse Auslese und eventuell noch einen sehr lieblich-fruchtbetonten Apéro-/ Dessertwein an, der einen Alkohol-

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«POST» Immobilienmarkt

Juli 2014

Ausgabe 7 | 17

Den Nachlass zu Lebzeiten regeln

Die meisten menschen werden imVerlauf ihres lebens mit erbschaftsangelegenheiten konfrontiert.worauf man achten muss, damit der nachlass wunschgemäss verteilt werden kann.

I

n der Schweiz wird weit mehr Vermögen vererbt, als private Haushalte sparen – im Jahr 2000 waren es laut Schätzung in einer Nationalfondsstudie rund 30 Milliarden Franken. Erfahrungsgemäss besteht rund ein Drittel bis zur Hälfte der vererbten Vermögen aus Immobilien. Diese Tatsache ist laut Werner Fleischmann, Inhaber von Fleischmann Immobilien, mit verschiedenen Herausforderungen verbunden: «Damit man Häuser so vererben kann, wie man es sich vorstellt, braucht es zu Lebzeiten Vorkehrungen und gewisse Formalitäten.» Das sei Grund genug, um sich als Grundeigentümerin oder Grundeigentümer frühzeitig Gedanken darüber zu machen, wie die Nachwelt einst vom Vermögen profitieren kann.

Tod nicht totschweigen

Bund, Kantone und Gemeinden oder Banken und Versicherungen informieren denn auch ausführlich über Fragen

rund um den Nachlass. Einen guten Überblick vermittelt das Online-Portal der Schweizer Behörden «ch.ch», wo auch auf die gesetzliche Erbfolge verwiesen wird, die im Schweizerischen Zivilgesetzbuch geregelt ist. Werner Fleischmann mahnt aber, dass Erbangelegenheiten in einer Familie nicht tabu sein dürften. Eine deutsche Studie zeigt auf, dass rund die Hälfte aller Erblasser nicht mit ihren Nachkommen über den Erbfall reden – laut Fleischmann dürfte dies aufgrund seiner Erfahrung auch im Thurgau nicht viel anders sein. Um die eigene Hinterlassenschaft zu regeln, kämen beispielsweise ein Testament, ein Erbvertrag oder auch Schenkungen zu Lebzeiten in Frage. Fleischmann Immobilien arbeitet beim Verkauf von Liegenschaften mit ausgewiesenen Fachleuten für Erbschaften zusammen.

Erbteilung kann Streit auslösen.

Bild istockphoto.com

Das Testament ist eines der bekanntesten Mittel, um festzulegen, wie es mit

dem eigenen Vermögen nach dem Tod weiter gehen soll. Es wird unterschieden zwischen dem eigenhändigen Testament, dem öffentlichen Testament (Unterzeichnung vor Urkundsperson und Zeugen) sowie – ausnahmsweise – dem mündlichen Testament vor Zeugen. Um über eine Erbschaft verfügen zu können, wird ein Erbschein benötigt, den man beim zuständigen Notariat beantragen muss.

Nicht jedes Erbe ist aber willkommen: Wer von einer bestimmten Person nichts bekommen möchte, kann die Erbschaft innerhalb dreier Monate ausschlagen. Das kann verschiedene Gründe haben, zum Beispiel wegen hoher Schulden. Zu beachten gilt ferner, dass auf Erbschaften und Schenkungen im Kanton Thurgau (mit Ausnahme des Ehegatten und der Nachkommen) eine Steuer zu entrichten ist. www.ch.ch/de/erbschaft. n

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18 | Ausgabe 7

SMPV-Konzert mit Katharina Nohl und Miranda de Miguel, Klavier.

Sonntag, 06.07.2014, 19.00 h

Die Fussball PublicViewing Ersparniskasse Arena Schaffhausen ist zurück! Bereits zum fünften Mal werden Leidenschaft und Emotionen dieses weltbewegenden Fussballspektakels, 2014 direkt aus Brasilien, in die Munotstadt transportiert. Mit dem Public Viewing vom 12. Juni bis 13. Juli 2014 stehen der Schaffhauser Bevölkerung und der nahen AgglomerationVIP-Sitzplätze, 220 Sitzplätze an Festbanktischen mit Service und bis zu 900 Stehplätze mit Selbstbedienung zur Verfügung. Zeigen Sie Flagge und verwandeln Sie gemeinsam den Mosergarten in einen Ort der Begeisterung.

Musik/Konzerte Mittwoch, 25.06.2014, 19.00 h

Badi Schlaate Schleitheim Platzkonzert. Der Musikverein Schleitheim spielt zum Konzert in der Badi Schlaate.

Freitag, 27.06.2014, 19.30 h

Rathauslaube Schaffhausen FortePiano – Klaviermusik zum Staunen und Träumen

Stadthalle Singen Sinfoniekonzert Auf dem Programm stehen die Sinfonia Nr. 19 D-Dur von Joseph Haydn, das Klavierkonzert Nr. 2 F-Moll op. 21 von Frédéric Chopin sowie die Sinfonie Nr.1 C-Dur op. 21 von Ludwig van Beethoven.

Fr, 18.07.2014 und Sa, 19.07.2014

Rathauslaube Schaffhausen Youth Classics Mit hochbegabten jungen Musik-Nachwuchskünstlern.

Donnerstag, 24.07.2014, 14.30 h

Seminarraum Restaurant Schönbühl Schaffhausen Klavierkonzert im Schönbühl Nicolas de Reynold aus Neuchâtel wird Sie mit Stücken von Chopin, Mozart und anderen bekannten Komponisten mit Klaviermusik verzaubern.

Pop/Rock/Jazz Donnerstag, 26.06.2014, 20.00 h Domino Schaffhausen Saychoo Hip Hop Konzert

Vom 27.06.2014 bis 29.06.2014

Exilbühne Singen Stadtfest Singen An dreiTagen werden zehn Acts mit handgemachter Musik aus unterschiedlichen Richtungen präsentiert – da dürfte für jeden etwas dabei sein!

Freitag, 27.06.2014, 20.30 h

Gems Singen Klaus Heidenreich Quartett Ein neuer Stern am Posaunenhimmel – Eine echte Entdeckung.

Samstag, 28.06.2014, 21.00 h

RockArena Schaffhausen Rémy Guth Rémy Guth on stage present Oldies & Rock’n’Roll.

Donnerstag, 03.07.2014, 20.30 h

Gems Singen Mikkel Ploug Quartet Young Danish Jazz – Eine Entdeckung aus dem Norden Europas.

Freitag, 04.07.2014, 22.00 h

Orient Schaffhausen 1st Friday Urban Sounds mit Mack Stax, Kosi, Pfund500, CutxAct, Rasko,Tugg, 2Eazy und Boom diTing.

Theater/Tanz Sa, 28.06.2014 und So, 29.06.2014

Stadttheater Schaffhausen Fussspuren DieTanz Akademie Zürich taZ wird sich am 28. und 29. Juni 2014 mit der zehnjährigen Jubiläumsausgabe von Fussspuren X erstmals auf der Bühne des Stadtheater Schaffhausen präsentieren.

Samstag, 28.06.2014, 19.00 h

Falken-Galerie Stein am Rhein Gedankenvögel Unter demWerktitel Gedankenvögel entwickeln Kim Kostüm und Carlos Greull eine Performance mit eigenen Bildern, Musiken undTexten.

Vom 23.07.2014 bis 23.08.2014

Kranen beim Kraftwerk Schaffhausen 12. SHpektakel – «Le dieu du carnage – Gott des Gemetzels» Der Gott des Gemetzels ist einTheaterstück vonYasmina Reza.

Freitag, 25.07.2014, 20.15 h

Rheinbühne Diessenhofen Schwarzes Gold Die Rheinbühne ist Schauplatz für die Uraufführung des Dramas «Schwarzes Gold», eine Geschichte um Öl, Heimat, Liebe und Musik.

Diverses Vom 27.06.2014 bis 15.08.2014

Schifflände Schaffhausen KB-Schiff. Mit dem Sponsoring des KB-Schiffs engagiert sich die Schaffhauser Kantonalbank auch diesen Sommer für die beliebte Abendschifffahrt.

Juli 2014

Impressum «Schaffhauser POST» Gennersbrunnerstrasse 58, 8207 Schaffhausen www.schaffhauserpost.ch Telefon +41 52 740 54 00. Telefax +41 52 740 54 01 WYPAG AG «POST» Medien Iselisbergstrasse 4, CH-8524 Uesslingen info@postmedien.ch, www.postmedien.ch Telefon +41 52 740 54 00 Telefax +41 52 740 54 01 Geschäftsleiter und Herausgeber: Felix Walder, fwalder@postmedien.ch Chefredaktor: Dr. Alois Schwager (as), aschwager@postmedien.ch Redaktion: Damaris C. Bächi (db), dbaechi@postmedien.ch Autoren: Joachim Bauer, jbauer@postmedien.ch; Ralph Bauert, rbauert@postmedien.ch; Guy Besson, gbesson@postmedien.ch; Herbert Bollhalder, hbollhalder@postmedien.ch; Ursula Dünner, uduenner@postmedien.ch; René Künzli, rkuenzli@postmedien.ch; Jürgen Kupferschmid, jkupferschmid@postmedien.ch; Josef Mattle, jmattle@postmedien.ch; Dr. Tomas Meyer, tmeyer@postmedien.ch; Thomas Minder; tminder@postmedien.ch; Karl Svec, ksvec@postmedien.ch Online: Alex Birchler, abirchler@postmedien.ch Anzeigenverkauf: Manuela Doster, mdoster@postmedien.ch; Petra Kempers; pkempers@postmedien.ch Béatrice Keul, bkeul@postmedien.ch; Produktion: bachmann printservice gmbh Inhaber: S. Bachmann Seestrasse 86, CH-8712 Stäfa Telefon +41 44 796 14 44. Telefax +41 44 796 14 43 www.bachmann-printservice.ch info@bachmann-printservice.ch Druck: DZZ Druckzentrum Zürich AG Postfach, Bubenbergstrasse 1, CH-8045 Zürich www.zeitungsdruck.ch Vertrieb: APZ Direct AG. Ernst Müller-Strasse 8 8207 Schaffhausen Telefon +41 52 632 31 30 Telefax +41 52 632 31 90 www.apz.ch Druckauflage: 44 000 Exemplare Verteilung: Die «Schaffhauser POST» wird einmal monatlich mit einer Auflage von 41 477 Exemplaren kostenlos in alle Haushaltungen (inkl. Postfächer) im Kanton, inkl. angrenzende Gemeinden, verteilt. Zusätzlich erfolgt der Vertrieb von 2500 Exemplaren an ausgewählten POS. Abonnemente: Fr. 30.– pro Jahr (inkl. MwSt.). Telefon +41 52 740 54 00. Telefax +41 52 740 54 01

Samstag, 28.06.2014, 18.00 h

Munotzinne Schaffhausen 1. Munotball Der Munotball ist in Schaffhausen eine Institution. Dieses Mal mit der Nostalgie Swingers Bigband.

Vom 29.06.2014 bis 06.07.2014

Schiffländi Stein am Rhein Steiner Liliput Bahn Neu: Nostalgiezug der RhB mit Krokodil und Dampfzug

Samstag, 05.07.2014, 18.00 h

Munotzinne Schaffhausen 2. Munotball Mit der Nostalgie Swingers Bigband.


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20 | Ausgabe 7

Juli 2014

Fragwürdige Fahrausweisentzüge bei Senioren Der filmbericht in «10 vor 10» am 29. mai und die Berichterstattung inTageszeitungen veranlassen grundsätzliche Bemerkungen über erfahrene lenker und ihr Bild in der Öffentlichkeit.

D

Dr. Thomas meYer

ie Verdreifachung der Fahrausweisentzüge im Kanton Aargau innerhalb der vergangenen fünf Jahre, wovon in der Aargauer Zeitung mehrfach zu lesen war, ist mit Sicherheit nicht darauf zurückzuführen, dass über 70-Jährige heute einen schlechteren Gesundheitszustand aufweisen. Die terzStiftung setzt sich für ein angemessenes Altersbild ein. Das Bild sollte dort korrigiert werden, wo eindeutig falsche Ansichten von der dritten und vierten Generation vorliegen. Bei den älteren Verkehrsteilnehmenden ist das unbestreitbar der Fall. Sie werden in

DerWirtschaft voraus Es stimmt uns optimistisch, dass immer mehr Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf das Erfahrungswissen reifer Menschen zurückgreifen. Auch der niederländische Partner, der das Projekt «ironHand» koordiniert, ist ein Institut für Forschung und Entwicklung. Auslöser dafür, dass die terzStiftung eingeladen wird, an AAL-Projekten teilzunehmen, sind unsere terzExperten. Mehr als 300 Frauen und Männer stellen uns ihr Erfahrungswissen zur Verfügung. Die Kenntnisse und Kompetenzen reifer Menschen wollen die universitären Einrichtungen nutzen. Dass sie der Wirtschaft damit den Weg weisen, freut uns sehr. René Künzli. rkuenzli@postmedien.ch Anzeige

der Öffentlichkeit oft pauschal als gefährlich und unfähig dargestellt. Als Interessenvertreterin will die terzStiftung hier korrigierend eingreifen. Die Verkehrsunfallstatistiken des Bundesamts für Strassen (ASTRA) beweisen, dass «Senioren» zwischen 65 und 75 Jahren eine ganz unauffällige Gruppe von Verkehrsteilnehmenden sind.

Gleichbehandlung

Wir begrüssen medizinische Mindestanforderungen, die für alle Lenkenden in jedem Alter gelten und Sehen, Hören, Beweglichkeit, geistige Gesundheit usw. betreffen. Die medizinische Kontrolluntersuchung sollte weiterhin durch den Hausarzt ausgeführt werden. Er kennt den Gesundheitszustand besser als ein Vertrauensarzt, der jemanden zum ersten Mal sieht. Teure und zeitaufwändige Zusatzschulung stellen wir in Frage. Es ist verunglimpfend, wenn jemand behauptet, Hausärzte stellten ihren Patienten lediglich Gefälligkeitsgutachten aus. Der Arzt würde durch einen derartigen Untersuchungsbericht wissentlich eine Falschaussage machen, die für ihn standesethische Konsequenzen haben kann.

Verhältnismässigkeit

Die Diskussion über Unfälle, die von kranken betagten Lenkenden ausgelöst werden, ist unverhältnismässig. Die Journalisten, die solche Fälle aufbauschen, diskriminieren ältere Verkehrsteilnehmer. Eine Untersuchung an der Universität Zürich von 2013 hat ergeben, dass Fahranfänger

Könner wie Marc Surer unterrichten auch ältere Lenker. und über 75-Jährige deutlich häufiger in Unfälle verwickelt sind als 70-Jährige. Dr. Gianclaudio Casutt, der die Studie vorgestellt hat, schlägt vor, die Alterslimite 70 um fünf Jahre anzuheben: Erst mit 75 Jahren sei eine Kontrolluntersuchung zu rechtfertigen. Die terzStiftung schliesst sich dieser Einschätzung an. Ziel einer Verkehrspolitik mit Blick auf die demographische Entwicklung

Bild: terz

muss es sein, durch Schulungsmassnahmen möglichst vielen gesunden erfahrenen Lenkenden die Mobilität zu erhalten. Als Interessenvertreterin der 3. und 4. Generation wendet sich die terzStiftung entschieden dagegen, deren Mobilität dadurch einzuschränken, dass jedes Jahr durch zum Teil unfaire Methoden mehr Fahrausweisentzüge vollstreckt werden. n

Die Beweglichkeit der Hand erhalten Das Projekt ironHand gehört zu den europäischen AAL-Projekten, an denen die terzStiftung als Endverbraucherorganisation beteiligt ist. Das heisst, sie sucht beispielsweise Probanden für Tests und Feldversuche. Ausser ihr sind fünf weitere Partnerunternehmen aus den Niederlanden, Schweden und der Schweiz im Konsortium vertreten. Mitarbeiter aller Einrichtungen haben sich im Mai in Enschede/NL getroffen, um den offiziellen Projektbeginn zu markieren. Das Konsortium von ironHand bezweckt, einen Spezialhandschuh zu entwickeln,derzurMessungundUnterstützungderGreifkraftundderBeweglichkeit der Hand dient. Mittels dieses elektronischen Geräts sollen die Nutzer auf einfache Weise ihre Muskelkraft in der Hand erhalten können. Zugleich soll der Handschuhdazudienen,sichnachVerletzungenoderanderenBeeinträchtigungen der Beweglichkeit der Hand schneller zu erholen.


terz «POST»

21 | Ausgabe 7

Juli 2014

Schweizerische Post sorgt für Unverständnis in einer von der terzstiftung lancierten umfrage haben mehr als 100 erfahrene Kunden ihre meinung zur schweizerischen Post abgegeben. Die resultate fanden dort aber wenig Beachtung.

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Die Schweizerische Post AG meint, ihre Kunden seien zufrieden.

Bild: zVg

Jürgen KuPferschmiD

ie gemeinnützige terzStiftung setzt sich für die Wertschätzung des Erfahrungswissens älterer Menschen ein. Dieses Erfahrungswissen stellen 330 terzExperten als Konsumenten, Verkehrsteilnehmer und Fachkräfte zur Verfügung. Damit bieten sie Nutzen für Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Mit diesem Zweck identifizieren sich mehrere tausend Gönner/-innen. Mit ihren Jahresbeiträgen ermöglichen sie u. a. die Umsetzung von Eigenprojekten:

Woche zu «Ihrer» Postfiliale. Nur eine kleine Minderheit der Teilnehmenden geht selten oder nie zu einer solchen Filiale. Dies legitimiert diese erfahrene Kundengruppe in besonderem Masse, ein qualifiziertes Urteil abzugeben. In einer Skala von zehn Punkten konnten sie jeweils den Grad ihrer Zustimmung eintragen. 1 bedeutet «gar keine Zustimmung», 10 «völlige Zustimmung». ●

Qualifiziertes Urteil

Im März haben sich z. B. mehr als 100 Personen an einer Umfrage beteiligt. Im Zentrum standen die persönlichen Erfahrungen im Umgang mit der Schweizerischen Post. Fast die Hälfte von ihnen geht mindestens einmal in der

Echo der terzExperten «Die Haltung dieser PR-Stelle ist mehr als bedauerlich, erwiesen sich doch mehrere Poststellen geeignet für Verbesserungen gegenüber älteren Kunden.» (Rainer Schaad) «Ich kann es einfach nicht glauben. Und aus eigener Erfahrung bin ich dezidiert der Meinung, dass es da gerade aus Sicht der älteren Bevölkerung noch ganz viel Optimierungspotenzial hat!» (Monika Balmer)

«Manchmal habe ich auch das Gefühl, mehr geduldet, als erwünscht zu sein. Sich im Gemischtwarenladen Post zurecht zu finden, ist gar nicht so einfach.» (Michael Tschanz) Weitere Rückmeldungen von terzExperten finden Sie im Internet unter: www.terzstiftung.ch

Nur zu 4,7 Punkten haben die Befragten den Eindruck, dass die wichtigsten Informationen über die Preise für den Versand von Briefen und Päckchen deutlich genug ausgeschrieben sind. Erst sieben Punkte sind ein guter Wert, die 4,7 sind klar unterdurchschnittlich. Nur mit 3,6 Punkten bewerten die Teilnehmenden die Frage, ob die (nicht-postalischen) Angebote im PostShop hilfreich seien. Nicht stark ist der Eindruck, dass die Postangestellten auf diese Angebote zunehmend verkäuferisch hinweisen. Allerdings werden solche Hinweise eher als aufdringlich empfunden. Die Öffnungszeiten entsprechen nicht zufriedenstellend den Bedürfnissen der Kunden: 6,6 Punkte sind noch nicht gut. Als gut wird die Zugänglichkeit der jeweiligen Filiale für Kinderwagen, Rollatoren oder Rollstühle eingeschätzt: 7,7 Punkte.

In der Mehrzahl der Filialen haben die Teilnehmenden an unserer Umfrage aber keine Sitzgelegenheiten für Wartende gefunden.

Kommunikation, Markenführung und Reputation. Die mangelnde Bereitschaft, sich auf konstruktive Kritik und Anregungen der erfahrenen Kunden einzulassen, Positive Wirkung erzielen stiess bei den terzExpert/-innen auf Anfang April wurden die Ergebnisse grosses Unverständnis (siehe Box). Die dieser Umfrage Frau Susanne Ruoff, Ergebnisse der Umfrage sind nachzuleKonzernleiterin der Schweizerischen sen unter www.terzstiftung.ch/post. n Post, zugestellt. In ihrem Begleitschreiben erläuterte die terzStiftung, inwieZukunft gestalten fern mit konkreten VerbesserungsvorMit Unterstützung schlägen von erfahrenen terzExperten von Gönner/-innen eine positive Wirkung zu erzielen ist. und dank des ErDarauf folgte Mitte Mai die schriftfahrungswissens liche Antwort: «Seit Jahren führt der terzExperten die Schweizerische Post eigene, breit wird die terzStifabgestützte Kundenzufriedenheitstung sich auch in und Reputationsstudien durch, die Zukunft aktiv dafür uns aufschlussreiche Resultate liefern. einsetzen, dass das Erfahrungswissen der älteWir wissen, dass die Gesamtzufrieren Generationen wertgeschätzt und genutzt denheit von Privatkunden mit den wird. Die terzExperten unterstützen WirtPoststellen bei 89 von 100 Punkten schaft, Wissenschaft und Gesellschaft, den deliegt. Auch die Öffnungszeiten werden mographischen Wandel generationenverträgmit 80 von 100 Punkten als gut beurlich zu gestalten. Wie die Reaktion der teilt. Die Post wird von der Schweizer Schweizerischen Post auf das Eigenprojekt der Bevölkerung als sehr zuverlässiges, terzStiftung zeigt, handelt es sich dabei noch freundliches und kompetentes Unterum eine stark unterschätzte und grosse Hernehmen wahrgenommen», schreibt ausforderung für die Zukunft. Anke Mosbacher, Leiterin Marketing●

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«POST» Küche

22 | Ausgabe 7

Juli 2014

Schlemmen und geniessen in der Badstube

für jedes Budget ein tolles angebot – das ist das credo der Badstube. Das restaurant in stein am rhein bietet neben einer herrlichen aussicht einfallsreiche kulinarische erlebnisse.

Mit voller Kraft dem Sommer entgegen – auch in der Dampferstube.

Bilder: Damaris Bächi

Damaris c. Bächi

E

gal ob Touristen, Firmen oder Hochzeitsgesellschaften – jeder findet in der Badstube seinen Platz. Besonders jetzt im Sommer steht viel Genuss auf der Speisekarte. Das im April 2014 von Stephan Stottele übernommene Lokal an der Schifflände bie-

Tipp von Stephan Stottele Rezept für vier Personen

Kalbskotelett mit Kräutern gegrillt Zutaten: 1200 g Kalbskotelett à 800 g mit Knochen, Thymian, Rosmarin, 8 St. Schalotten, Fleur de Sel, Pfeffer, 200 g Steinpilze, Schnittlauch, 200 g jungen Spinat, je 2 Knoblauchzehen, Peperoncini rot, 750 g Kartoffeln, Kapern, Oliven, Zwiebeln Zubereitung: Kotelett in einer Grillpfanne anbraten. Fleisch drei Minuten grillen, dann drehen. Schalotten halbiert und Kräuter kurz mitgrillen, in die Form im Backofen geben, bei 80°C rosa garen zirka 20 Min. Steinpilze in Scheiben schneiden, in heisser Pfanne erst ohne Gewürze scharf anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und Schnittlauch dazugeben. In einem Topf Knoblauchzehe, Peperoncini und Spinat rassig in Butter anschwitzen, mit Salz, Pfeffer, Muskat würzen, durchziehen lassen. Die neuen Kartoffeln mit Schale kochen. In einer Pfanne anbraten. Kapern, Oliven in Scheiben und Zwiebeln dazugeben, mit Salz, Pfeffer würzen.

tet ein gemütliches Ambiente – drinnen wie draussen – und schmackhafte Köstlichkeiten aus der Region zu attraktiven Preisen. Die Badstube ist wieder ein komplett bedientes Restaurant und dank des Kellner- und Runner-Systems schnell in der Bedienung der Gäste. Erstmalige Erwähnung fand die Badstube 1434 und war bis in die 1960erJahre ein Handwerksbetrieb, bevor es in einen Restaurantbetrieb umgebaut wurde. Ein weiterer Umbau fand 2002 statt, wo vieles erneuert und als Selbstbedienungsrestaurant betrieben wurde. Von 2011 an stand die Badstube für drei Jahre leer, doch Stephan Stottele und sein Team haben das Lokal seit der Übernahme aufgewertet.

Das Regionale bewahrt

Stephan Stottele hat schon viel von der Welt gesehen. Er wuchs in Wilchingen auf, wo seine Eltern ein Restaurant führten. Seine Ausbildung zum Koch absolvierte er beim Schlössli Wörth. Nachher sammelte Stottele viele Erfahrungen in Restaurants mehrerer Länder. Nach seiner Rückkehr durchlief er die Hotelfachschule in Luzern und betreibt mit seiner Frau die Kinos ABC und Bambi in Bülach sowie Cinema Claudia in Kloten. In Bezug auf die Badstube ist Stottele der Region Schaffhausen treu geblieben. «Unsere Karte ist regional und saisonal ausgerichtet. Wir präsentieren viele gängige Menüs und verfeinern diese mit ausgewählten Zutaten nach Schaffhauser Art. Derzeit bieten wir vielfältige Salat-, Melonenoder Beerengerichte sowie vieles mit frischem Fisch», so Stottele. Auch setzt

der Bülacher auf Schaffhauser Weine – angefangen bei Florin und Wein Stamm und GVS. Natürlich runden Bündner, Walliser sowie internationale Weine das Angebot ab. Zudem bietet das Lokal auch Weindegustationen an. Vom Raumangebot zeigt sich das Lokal als «Indoor-Terrassen-Restaurant», das sowohl aussen wie innen je 150 Plätze anbietet. Nebst der lauschigen Terrasse, kann man sich in der hellen Dampferstube, das vom Steuerrad des legendären Dampfschiffs Schaffhausen geschmückt wird, dem Genuss ganz hingeben. Ideal für einen Familienanlass eignet sich die «No e Wili»-Stube, wo eine kunstvolle Wand-Holzschnitzerei die Geschichte Stein am Rheins weiterleben lässt. Bis im September hat die Badstube sieben Tage, in den Wintermonaten fünf Tage geöffnet. Wer auf der Terrasse sein «Schnörrechützerli», gediegenen Lunch oder sommerliches Fleischgericht des Swiss Gourmet Grand Cru geniesst, wird bald feststellen, dass das Ambiente ganz auf Strandfeeling ausgerichtet ist – oder

wie Stephan Stottele es ausdrückt: «Badstube-Beach». Das sind doch ideale Voraussetzungen für ein schönes Sommergefühl. n

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Die alte Badewanne ohne Duschlösung, die muss jetzt raus!

Auf exakt der gleichen Fläche, auf der bisher Ihre alte Badewanne stand, steht in Zukunft die neue TWINLINE 2. Im Klartext: Dusche UND Bad in einem – auf derselben Fläche, ohne mehr Platzbedarf.

Die neue TWINLINE 2 Dusch- und Badewanne ist fertig.

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NEUER CITROËN C4 CACTUS

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Angebote gültig für alle zwischen dem 1. Juni und dem 31. Juli 2014 verkauften Fahrzeuge. Angebote gültig für Privatkunden; nur bei den an der Aktion beteiligten Händlern. Empfohlene Verkaufspreise. Citroën C4 Cactus 1.2 VTi 75 Manuell Start, Verkaufspreis Fr. 18’150.–, Eintauschprämie Fr. 2’500.–, Fr. 15’650.–; Verbrauch gesamt 4,6 l/100 km; CO2-Emission 105 g/km; Treibstoffverbrauchskategorie B. Abgebildetes Modell mit Optionen: C4 Cactus 1.6 e-HDi 90 ETG6 Shine Edition Moonlight, Verkaufspreis Fr. 29’500.–; Eintauschprämie Fr. 2’500.–, Fr. 27’000.–; gesamt 3,6 l/100 km; CO2 94 g/km; Kategorie A. Eintauschprämie In Höhe von Fr. 2’500.– nur gültig bei Übernahme eines Fahrzeugs, das seit mindestens sechs Monaten auf den Namen des Kunden zugelassen ist. CO2-Durchschnitt aller angebotenen Fahrzeugmodelle 148 g/km.

VR Autopartner AG Hochstrasse 357 8200 Schaffhausen 052 643 30 15 www.automutzentaeli.ch


Schaffhauser POST - Juli 2014  

Juliausgabe der Schaffhauser POST 2014

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