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ImEidgenössischenParlamentwirdimmermehrPartei-stattSachpolitikbetrieben.

Ausgabe 10 – Oktober 2013

Ständerätin Brigitte Häberli

«Ich will mich im Ständerat stark machen für meinen Kanton, einem modernen, aufgeschlossenen Kanton mit idealen Bedingungen für die Wirtschaft ...». S. 14

Altersarbeit

Pflege, Betreuung und ambulante Dienstleistungen verdienen mehr Anerkennung und gesellschaftliche Aufwertung. S. 24

Trend zu ideologischem Hickhack Das Klima im National- und Ständerat ist in den letzten Jahren merklich kühler geworden. Die Sachpolitik ist namentlich im Nationalrat immer mehr parteipolitischem Hickhack gewichen.

DasWeinjahr 2013

Die Reben müssen noch Sonne tanken können. Ein «goldener Herbst» ist darum gefragt. Er kann noch viel ausrichten und positive Überraschungen bringen. S. 29 Anzeige

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is zum 27. September tagen sie wieder im Bundeshaus, unsere Volks- und Standesvertreter. Wer die Debatten in den letzten Jahren regelmässig verfolgt hat, musste feststellen, dass sich das Klima merklich verändert hat. Die Debatten sind spürbar härter geworden. Wie Politikwissenschafter bestätigen, täuscht der Eindruck nicht, dass die Parteipolitik stetig an Einfluss gewinnt. Die Fraktionsdisziplin hat nachweisbar zugenommen. Die Sachpolitik muss immer mehr parteipolitischer Doktrin weichen. Das Durchsetzen der Parteilinie oder von Sonderinteressen ist vielen «Volksvertretern» wichtiger geworden als das Gemeinwohl. Das führt dazu, dass immer mehr auf den Mann beziehungsweise auf die Frau gespielt wird. Bundesräte, die sich redlich um sachliche

Lösungen bemühen, werden sogar als Landesverräter abgestempelt. Fähige Leute werden so von einem Engagement in der Politik abgehalten, und tragfähige Lösungen sind nur noch schwer zu finden, denn diese gründen in der Regel auf ausgewogenen Kompromissen. Das alles führt zu einem Treten an Ort. Eine verfehlte Tendenz, wie ich meine.

«Pflästerlipolitik» statt ganzheitliche Konzepte

Ganzheitliche Konzepte – sei es in der Energie-, der Verkehrs- oder Sozialpolitik – sind bei dieser Konstellation kaum mehr durchsetzbar. An ihrer Stelle macht sich eine gefährliche «Pflästerlipolitik» breit. Tritt irgendwo in der Schweiz ein unerwartetes Ereignis ein – Fall Carlos, ein Vorfall bei Probebohrungen, der Wechsel von Moritz Leuenberger vom

Bundesrat in den Verwaltungsrat der Implenia, um nur willkürlich drei herauszugreifen – wird sofort der Ruf nach (gesamtschweizerischen) Massnahmen laut. Es werden Verbote oder Moratorien gefordert, bevor die eigentlichen Ursachen geklärt sind, oder gar eine «Lex Leuenberger» erlassen. Verursacher sind vielfach die gleichen Leute, die sich an anderer Stelle über die zunehmende Regelungsdichte beklagen.

Leute mit Weitblick sind gefragt

Anstatt Interessenvertreter und Parteiideologen braucht das Eidgenössische Parlament wieder vermehrt Sachpolitikerinnen und Sachpolitiker. Leute mit Weitblick, die ohne ideologische Scheuklappen den Problemen auf den Grund gehen, die sich von Fachleuten beraten lassen, ein Problem zu Ende denken und sich erst nach Abwägen aller Vor- und Nachteile ein endgültiges Urteil bilden und anschliessend Lösungsvorschläge ausarbeiten. Noch haben wir knapp zwei Jahre Zeit, nach solchen Persönlichkeiten Ausschau zu halten. n


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«POST» Recherche

Oktober 2013

Ausgabe 10 | 3

Big Google is watching you... Dass unsere Daten im Internet nicht sicher sind, ist schon länger bekannt. Doch wie können wir uns vor Spionage und Datenmissbrauch schützen? Gibt es Alternativen zu Google und Co.? DAMARIS C. BÄCHI

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m Juni 2013 wurde bekannt, dass der US-amerikanische Geheimdienst NSA mithilfe seiner Überwachungsprogramme wie «Prism» die Daten seiner Bürger systematisch ausspioniert. Daran beteiligt sind auch die grössten Internetkonzerne wie Microsoft, Google (mit YouTube), Facebook, Yahoo, Apple, AOL usw. und verdienen dafür Millionen. Durch eine kurze Bestätigung, dass ein FacebookNutzer in Terroraktivitäten oder in die Verbreitung von Nuklearwaffen verstrickt sei, soll ein NSA-Analyst vollen Zugriff auf die konzerneigenen Suchoptionen erhalten. Bei Skype-Nutzern genügt schon der Verbindungsaufbau, um die Überwachung zu aktivieren. Google-Fotodatenbanken oder GoogleDrive-Daten werden ebenfalls von der NSA überwacht. Dank des ehemaligen Geheimdienstmitarbeiters und Tech-

nikers Edward Snowden kam die ganze Spionageaffäre ans Licht. Allerdings haben Internetkonzerne das Vertrauen von uns Usern eingebüsst.

Vorsicht beim Mailverkehr!

Wer bei Google Suchbegriffe eingibt, seine Mails via Outlook, Yahoo oder Hotmail versendet oder bei Facebook aktiv ist, sollte sich im Klaren sein, dass seine Daten eingescannt werden. Hundertprozentigen Schutz gibt es nicht, aber es gibt ein paar Tricks, wie Sie Schnüffeleien umgehen können: Wer ein iPhone oder Android besitzt, sollte seine Daten nicht auf iCloud speichern, da die Informationen auf den Servern Apple und Google landen. Eine Möglichkeit wäre es, mehrere Mail-Konten oder – statt Microsoft Outlook – einen kostenlosen Mail-Account bei Mozilla Thunderbird zu eröffnen.

Usern sollte bewusst sein, dass Google ihre Sucheinträge speichert.

Alexander Klaus/pixelio.de

Die Tücken von Suchmaschinen und Browsern

Wer beim Internetsurfen anonym bleiben will, sollte besser gänzlich auf die Dienste von Google verzichten. Alternativen wären z.B. DuckDuckGo, Ixquick, oder Creative Commons. Diese Suchmaschinen speichern Ihre Suchanfragen nicht ab, sind seriös und diskret. Ähnlich verhält es sich bei den Internetbrowsern: Safari von Apple, Chrome von Google sowie der Internet Explorer von Microsoft geben Daten an Geheimdienste weiter und sind deshalb nicht vertrauenswürdig. Wer diese Browser weiterhin nutzen und trotzdem anonym bleiben will, sollte die Anonymisierungssoftware «TOR» (The Onion Router) benutzen. Diese verschleiert Ihre IP-Adresse so, dass nichts mehr zurückverfolgt werden kann. Am besten fährt man mit Internetbrowser Mozilla Firefox. Dieser wurde speziell dazu entwickelt, dass User ohne Überwachung im Internet surfen können. Wer sein Profil bei Facebook oder Google+ löschen will, gestaltet sich der Löschvorgang schwierig. Im Facebook findet sich der Link im Hilfebereich. Dazu sollte man sich mehr als 14 Tage nicht einloggen. Wer einen Google-Account eröffnet, um Suchmaschine oder E-Mail nutzen zu können, wird feststellen, dass unerwünschterweise ein Google+-Konto gleich miterstellt wird. Man muss sich zuerst anmelden und im Menü auf der linken Seite unter Einstellungen den Account löschen. Derjenige, der sich selbst «googlet» und auf heikle Einträge stösst, dem empfiehlt sich, die Webseite www.meinrufimnetz.ch zu besuchen. Die Zuger Firma Reputation Reboot GmbH löscht für relativ wenig Geld unerwünschte Google-Einträge effizient und ist besonders für Jobsuchende und Familien ein wertvoller Dienst. n

Liebe Leserin, lieber Leser Die «POST» Medien sind auf Erfolgskurs. Die von der Acrom Ende August eröffnete neue Onlineplattform «www.postmedien.ch» mit 17 tagesaktuellen Regionalausgaben – sie deckt das ganze Gebiet vom Bodensee bis zur Aare und vom Säntis bis ins Klettgau ab – hat alle Erwartungen übertroffen. Bereits hat sie die Hürde von über 100 000 Usern pro Monat genommen. Neben zahlreichen News finden Sie darin laufend aktuelle Abstimmungen und Umfragen. Überzeugen Sie sich selbst. Klicken Sie auf www.postmedien.ch. Mit den vier Print-Ausgaben Frauenfelder-, Schaffhauser-, Weinfelder- und Weinland «POST» erreichen wir bei einer Gesamtauflage von 130 500 Exemplaren rund 170 000 Leserinnen und Leser. Neue Rubriken, zusätzliche Ratgeber und die Aufarbeitung brisanter aktueller politischer Themen bringen Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, weiteren Zusatznutzen. Alois Schwager Chefredaktor «POST»

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«POST» Recherche

4 | Ausgabe 10

Oktober 2013

Staatlich finanzierte Medienförderung

Viele lokale Medien geben sich als «amtliche Publikation» aus. Für uns ist das zur Normalität geworden. Doch was steckt genau hinter dem Mediensponsoring?

Mediensponsoring betrifft viele lokale Medien.

Bild: Thomas Mäder, Radio Top

DAMARIS C. BÄCHI

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antone und Gemeinden sind gesetzlich dazu verpflichtet, die betreffende Bevölkerung durch amtliche Veröffentlichung über Sachverhalte zu informieren. Das können Publikationen in Form von Wahlen und Abstimmungen, Bauausschreibungen usw. sein. Doch statt eigene Amtsblätter zu veröffentlichen, etablierten sich Lokalzeitungen als «amtliche Publikationsorgane». Über die Vergabe dieses sogenannten Qualitätslabels entscheidet die Exekutive der jeweiligen Gemeinde. In der Stadt Winterthur hat vor langer Zeit der Stadtrat entschieden, die Tageszeitung «Der Landbote» als amtliches Publikationsorgan zu ernennen. Die Verbreitung des Landboten reicht bis in den Bezirk Andelfingen. Andere Printmedien wurden bewusst wegen ihrer Erscheinungsweise nicht berücksichtigt. Ähnlich verhält es sich in Frau-

enfeld, nur mit dem Unterschied, dass es gleich zwei Medien betrifft, nämlich die «Thurgauer Zeitung» und die «Frauenfelder Woche». Die Recherche ergab, dass weder ein Ausschreibeverfahren über die Vergabe erfolgte noch eine gesetzliche Erfordernis bestehe. Die Einhaltung amtlicher Inserierungen wird von den kommunalen Behörden der Dienststelle Kommunikation überwacht. Auf die Frage, ob diese lokalen Printmedien durch Steuergelder gesponsert werden, konnte keine der angefragten Gemeinden Auskunft geben. Sicher ist, dass viele kleinere Medien – um eine staatliche Förderung zu erhalten – gar nie berücksichtigt wurden.

Gebührensplitting auch bei Print- und Onlinemedien?

Die Medienvielfalt beschäftigt die ganze Schweiz. Im kürzlich erschienenen

Positionspapier der SP Schweiz wird unter anderem die direkte Medienförderung mittels Gebührensplitting gefordert. Laut SP hätte sich das Gebührensplitting mit der Vergabe von Konzessionen, welches schon bei Radio und Fernsehen angewendet wird, bewährt. Doch die Realität sieht anders aus, denn gerade das Potenzial der publizistischen Leistung bleibt auf der Strecke. Kleine Lokalzeitungen, die nicht vom Staat profitieren, erbringen oft im Lokaljournalismus eine enorme Leistung, sind aber auf Werbeeinnahmen angewiesen. Entweder erhält jedes Publikationsorgan Fördergelder – zu rechnen wäre mit noch mehr Qualitätseinbussen in der journalistischen Leistung – oder man streicht das Sponsoring für alle Medien. Letzteres wäre nicht nur fairer, sondern würde auch die Wettbewerbstauglichkeit der Printmedien steigern.

Von oben verordnete Arbeitsverhältnisse

Vom Mediensponsoring profitiert auch die «Thurgauer Zeitung».

Bild: zVg

Das Positionspapier ist auch aus einem anderen Grund kontraproduktiv: «In den Genuss einer Produktionsförde-

rung können nur Medien kommen, welche die seriöse Betreuung angehender Journalistinnen und Journalisten im Rahmen angemessen vergüteter Praktika sicherstellen und eine kontinuierliche Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden ermöglichen usw.» Einerseits begünstigt dies grössere Medienunternehmen – kleine Lokalzeitungen gehen wiederum leer aus, andererseits ist für die Weiterbildung der mitarbeitende Journalist selbst verantwortlich. Wenn der Staat Volontäre fördern will, sollten die Gelder nicht in die Medienunternehmen fliessen, vielmehr dem Volontär selbst zugute kommen. ■

Transparenz

Amtliche Publikationsorgane sind alles andere als frei. Kantone und Gemeinden haben oft ein Wörtchen mitzureden, dabei ist eine sachliche Berichterstattung kaum noch möglich. Damit andere Medien ebenfalls berücksichtigt werden und um Transparenz zu schaffen, wäre eine öffentliche Neuausschreibung nötig. Dabei sollte nicht nur das Kriterium der Erscheinungsweise, sondern auch der Auflage oder publizistischen Leistung gelten.

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«POST» Politique

Oktober 2013

Ausgabe 10 | 5

Was tun bei Verletzung der Privatsphäre?

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen bei sich Zuhause imWohnzimmer und fühlen sich beobachtet. Sie wollen wissen wer Sie bespitzelt und wie und bei wem Sie IhrenVerdacht melden können... DAMARIS C. BÄCHI

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omentan sind Privatsphäre und Datenmissbrauch durch Geheimdienste in aller Munde. Derzeit wird für die Initiative «Schutz der Privatsphäre» Unterschriften gesammelt, die in der letzten Ausgabe vorgestellt wurde. Dass unsere persönlichen Daten geschützt werden müssen, ist für uns alle selbstverständlich. Allerdings stellen sich dabei folgende Fragen: Wie werden wir auf einen möglichen Missbrauch aufmerksam? Wie können wir dagegen vorgehen? Welche Behörde ahndet gegen die bedrohte Privatsphäre? Können wir

Für das Gemeinwohl Roland Eberle vertritt seit 2011 den Kanton Thurgau im Ständerat. Der 59-jährige Weinfelder engagiert sich stark für das Wohl sowie die Rechte der Bürger und setzt sich ein für mehr Eigenverantwortung. Die Individualität des Kantons Thurgau sind ihm besonders wichtig. Von 1994 bis 2007 war Eberle im Thurgauer Regierungsrat tätig. Der selbstständige Unternehmer wurde mehrmals als SVP-Kandidat für den Bundesrat gehandelt.

mit dieser Initiative der Bespitzelung tatsächlich einen Riegel schieben?

«Unschweizerischer» Überwachungsstaat

Für den Thurgauer Ständerat Roland Eberle ist klar, dass mit der Initiative eine gesetzliche Grundlage geschaffen wird. «Durch die vom Bundesrat geplante Steuergesetzrevision und dem gegenüber dem Ausland schon offerierten automatischen Informationsaustausch ist die Privatsphäre von uns allen auch im Inland in höchstem Mass gefährdet. Diese Art eines Überwachungsstaats ist zutiefst unschweizerisch». In der Initiative wird vor allem der Schutz unserer Bankdaten thematisiert. Laut Eberle hat dies einen guten Grund: «Wenn Behörden Zugang zu den Bankdaten aller Bürgerinnen und Bürger haben, dann ist nicht nur das Bankkundengeheimnis hinfällig. Aus den privaten Bank- und Postauszügen kann viel herausgelesen werden, zum Beispiel wie teuer die letzte Autoreparatur war, bei wem die Person zum Zahnarzt und Arzt geht, wie viel sie in der Apotheke

Dass der Staat sogar in unsere Intimsphäre eingreifen könnte, ist vielen nicht bewusst. Anzeige

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Umfassender Datenschutz liegt dem Thurgauer Ständerat Roland Eberle am Herzen. für Arzneimittel ausgegeben hat, wo die Person einkaufen und essen geht. Dies darf nicht sein». Gerade Bankkundendaten sagen viel über unser Leben, unsere Gewohnheiten und unsere Intimangelegenheiten aus und sind deshalb hoch sensibel.

Verfolgung durch Strafrecht möglich

Falls die Initiative durch Volk und Stände angenommen würde, wäre es die Aufgabe des Parlaments, eine Umsetzung klar zu formulieren. Dennoch gibt es schon heute eine Möglichkeit, eine Verletzung der Daten zu ahnden. «Wenn wir vom Bankkundengeheimnis sprechen, welches ja uns Kunden schützt, dann gilt heute der Schutz für uns alle. Wenn die Daten trotzdem an die Behörden oder an Dritte unrechtmässig weitergegeben werden, dann ist dies ein Vergehen gegen das Strafrecht», erklärt Roland Eberle. Die Behörden hätten prinzipiell keinen Grund, deliktfreie Bürger zu bespitzeln. Hier wird von staatlicher Seite das Vertrauen des einzelnen Bürgers ausgenutzt. «Werden Daten unrechtmässig weitergegeben, wird dies sicherlich weiterhin ein Strafdelikt sein und entsprechend strafrechtlich verfolgt werden», so Eberle. Dennoch ist schwierig, wie man überhaupt auf einen möglichen

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Missbrauch der Daten und der Privatsphäre aufmerksam wird. Heute gibt es jedoch eine Option, um staatliche Übergriffe zu ahnden. In jedem Kanton der Nordostschweiz sowie in den grossen Städten wie Zürich und Winterthur sind Datenschutzbeauftragte tätig. Wer den Verdacht hegt, dass Behörden unbefugt Daten abschöpfen, kann mit den jeweiligen Datenschutzstellen Kontakt aufnehmen und sich vom Datenschutzbeauftragten beraten lassen. Und doch benötigt es eine Initiative, welche die Privatsphäre detailliert im Gesetz verankert. ■

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Sport «POST»

Oktober 2013

Ausgabe 10 | 7

Der Start in die neue Saison ist erfolgt Der Start beim EHCF und in der Sportschule sind erfolgt. Stellvertretend für alleTrainer erläutert Peter Egloff seine Ziele und Christian Streicher berichtet über seinen Start an der Sportschule.

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Guy BESSon

eter Egloff aus Felben-Wellhausen, der neue Verantwortliche der Stufe Piccolo des EHCF, formulierte für die Saison 2013/14 folgende Ziele: Einstellung allgemein: ● Das Team steht im Mittelpunkt. Wir verlieren oder gewinnen alle zusammen. ● Die Freude der Kinder ist der Schlüssel zu guten Leistungen. ● Es gibt Regeln innerhalb des Teams, an diese müssen sich alle halten. ● Aus Fehlern lernen wir, sie bringen uns weiter. ● Es geht bei den Spielen um die Ausbildung und nicht um den Erfolg um jeden Preis. ● Ich werde keine Statistik mit den Torschützen führen, ein Team gewinnt oder verliert gemeinsam. ● Bei den Aufgeboten der Vorsaison werden der Trainingsfleiss und der Einsatz im Sommertraining berücksichtigt. Eistraining: ● Schlittschuh laufen in allen Variationen mit und ohne Scheibe.

● ● ●

Schusstechniken erlernen, Bewegungsabläufe verbessern. Zweikampfverhalten mit und ohne Scheibe. Spielsystem erlernen. Erste taktische Aufgaben. Spieler wechseln die Positionen (Flügel, Center, Verteidiger).

Erste Eindrücke vom Betrieb in der Sportschule

Christian Streicher konnte auf das neue Schuljahr hin in die Sportschule Frauenfeld wechseln. Wir befragten ihn nach seinen ersten Eindrücken. Christian Streicher, wie war Dein Start an der Sportschule in Frauenfeld? Am 12. August startete ich mit der Sportschule in Frauenfeld. Ich bin sehr gut gestartet, fühle mich wohl in der Schule, der Klasse, bei meinen Lehrern und bei meinem jederzeit behilflichen Koordinator der Sportschule. Aber natürlich macht mir auch das Hockey riesigen Spass. Ich konnte bereits viel profitieren und werde sicher noch vieles

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dazulernen und tolle aber auch anstrengende Stunden verbringen. Was ist die grösste Umstellung zur «normalen» Schule? Die Schule befindet sich nicht im Dorf. Ich habe sicher weniger Freizeit als in der normalen Schule. Auch braucht es eine sehr hohe Selbstdisziplin, da ich infolge der Morgentrainings zum Teil die verpassten Lektionen selbstständig nacharbeiten muss. Wie viele Spieler des EHC Frauenfeld sind in deiner Klasse? In meiner Klasse sind wir zu dritt, wobei noch zwei weitere Sportschüler in einer anderen Klasse eingeteilt sind. Insgesamt fünf EHC-FrauenfeldSpieler. Was sind Deine Ziele für die Ausbildung? Ich möchte meinen guten Notenschnitt behalten, im Hockey weiterkommen und sehr viel Neues dazulernen. Wie sieht Dein Tagesablauf aus? Ich stehe um 5.45 Uhr auf und fahre um 6.30 Uhr mit dem Postauto nach Frauenfeld. An drei Tagen in der Woche habe ich Morgentrainings, ansonsten beginnt um 7.30 Uhr die Schule. Am Mittag besuche ich den Mittagstisch, der von der Schule organisiert und betreut wird. Je nach Trainingsplan reise ich am Nachmittag nach der Schule mit dem Zug nach Romanshorn, wo ich ein weiteres Eistraining absolviere. Zwischen 20.00 und 21.00 Uhr bin ich wieder zu Hause.

Die Vorsaison hat begonnen Schulanfang, Beginn der Vorsaison. Der Terminkalender ist wieder voll und benötigt eine Gewöhnungszeit. Für unsere Nachwuchsspieler, die Trainer und alle Eltern hat die Vorsaison schon wieder begonnen. Einige Spieler haben die Möglichkeiten von Sommercamps in Weinfelden oder in der Lenzerheide genutzt und konnten viele neue Freunde aus anderen Eishockeyclubs kennen lernen. Stellvertretend für alle Nachwuchstrainer möchten wir die Ziele von Peter Egloff, Stufenleiter Piccolo, aufzeigen. Hervorheben möchte ich ein Ziel, das auch bei jedem Interview der Nationalspieler nach dem Gewinn der Silbermedaille in Schweden speziell erwähnt wird: Peter Egloff wird keine Statistik mit den Torschützen führen, ein Team gewinnt oder verliert gemeinsam. gbesson@postmedien.ch

Da gibt es ganz verschiedene Möglichkeiten, beispielsweise zwischen den Lektionen oder nach der Schule. Am Mittwoch wird uns eine Lektion fürs Nacharbeiten gewährleistet. Auch kann ich jederzeit zwischen der Schule und dem Training am Abend im Schulhaus lernen. Täglich verbringe ich einige Minuten im Bus oder Zug, wo ich Zeit habe um zu lernen. Auch bietet die Schule dreimal pro Woche eine Hausaufgabenhilfe an.

Was braucht es neben dem Talent noch für die Sportschule? Dazu gehören Wille, die Freude am Bekommt Ihr auch Ausbildung be- Sport und ein Ziel vor den Augen. Nicht treffend Erholung und Ernährung? zu vergessen natürlich auch die Eltern, ■ Wir haben verschiedene Informationen die einen jederzeit unterstützen. über Ernährung und Erholung erhalten. Wöchentlich darf ich einmal nach dem Saison 2013/14: Anlässe Training in die Massage. Diese ist natürlich selbsttragend. 1.9.2013 Deim Holzbau Cup in Herisau. 7.9.2013 Iveco Magirus Cup in Aarau. Wann machst Du die Hausaufgaben Gesponsert durch: www.autokauth.ch und wann lernst Du für die Test? Anzeige

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8 | Ausgabe 10

Im Thurgau wirds wild! Aus frischen Pilzen, Gemüse,Trauben, Beeren undWild aus heimi- am Fusse des Frauenfelder Hausbergs schen Revieren zaubernThurgauer Gastwirte von September bis wirbt mit «Wildspezialitäten aus hiesiNovember wieder regionale Herbst- undWildmenüs auf dieTeller. ger Jagd». Die Kartause Ittingen hat ein

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er Herbst ist für viele Landwirtschaftsbetriebe die Zeit der Ernte. Obst, Beeren, Trauben und diverse Gemüsesorten haben Hochsaison. Zusammen mit Wild aus heimischen Revieren entstehen in vielen Thurgauer Restaurants ausgezeichnete Herbstgerichte. Frische Salate, vitaminreiches Gemüse, würziges Fleisch und Geflügel, heimisches Wild und Thurgauer Landweine verwöhnen die Gaumen der Gäste. Und das alles aus der Region und auf kürzesten Transportwegen geliefert.

eine marktfrische und regionale Küche und bieten während den Spezialitätenwochen feinste Herbst- und Wildgerichte an. Ob in rustikaler Atmosphäre oder in gediegenem Ambiente direkt am Wasser: In Kombination mit einem passenden Thurgauer Wein wird ein Besuch in einem der teilnehmenden Restaurants zum echten Geschmackserlebnis. Und echte Wildfans profitieren beim dritten Besuch (mit Stempelkarte) erst noch von 20 Prozent Reduktion auf den regulären Menüpreis.

Herbst- und Wildwochen in Thurgauer Restaurants

Sämtliche Lokale, die sich an den Herbst- und Wildwochen von ThurgauTourismus beteiligen, bieten ausgesuchte Spezialitäten an. Das Restaurant Plättli Zoo beispielsweise lockt mit «Feinem vom Wildschwein aus eigener Zucht». Das Restaurant Stählibuck

Mit der Aktion Herbst- und Wildwochen fördert Thurgau Tourismus die Zusammenarbeit zwischen Gastronomie und regionalen Produzenten. Die zwölf teilnehmenden Restaurants garantieren

Ausgesuchte Spezialitäten

«Kartäuser Wild-Pfändli» (mit Reh- und Hirschgeschnetzeltem) kreiert. Das Restaurant Lion d'Or (Hotel Golf Panorama) will die Gäste mit Cannelloni vom Thurgauer Reh mit Selleriepüree und Rosenkohl verwöhnen. «Rehpfeffer, Rehschnitzel und Reh-Geschnetzeltes vom Seerücken» gibt es im Restaurant Haidenhaus in Salen-Reutenen. Der Gasthof Eisenbahn in Weinfelden lädt an den beiden Freitagen vom 25. Oktober und 22. November ab 19 Uhr sowie an den Sonntagen vom 10. November und 1. Dezember ab 11 Uhr zu einem «Wildbuffet» ein. «Gerichte vom Biessenhofener Damhirsch» preist das Wasserschloss Hagenwil an. Das Restaurant Weierswis in Hauptwil schliesslich lädt zu «Flambiertem Wildspiess mit reichhaltigen Wildgarnituren» ein.

Weitere Informationen

Thurgau Tourismus, Telefon +41 71 414 12 65, nathalie.meo@thurgau-tourismus.ch, www.schlaraffenland-tg.ch ■

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Ein leckeres Thurgauer Herbstgericht.

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Folgende Betriebe sind bei den Thurgauer Herbst- und Wildwochen dabei: Hotel Metropol, Arbon Gasthaus Krone, Balterswil Stählibuck, Frauenfeld Plättli Zoo, Frauenfeld Wasserschloss, Hagenwil Hotel Restaurant Nollen, Hosenruck Weierwis, Hauptwil Wellnesshotel Golf Panorama, Lipperswil Park-Hotel Inseli, Romanshorn Gasthaus Haidenhaus, Salen-Reutenen Kartause Ittingen, Warth bei Frauenfeld Gasthof Eisenbahn, Weinfelden

Oktober 2013 Boxenstopp

Ein wunderbares Abenteuer Für ein Wochenende sind wir mit Gästen ins Gambarogno (TI) gereist. Nicht «nur» Ascona und Brissago, nein wir wollten ihnen eine andere Seite vom Tessin zeigen. Mit der Wanderung «Tra Monti e Lago» (zwischen Bergen und See) starteten wir den erlebnisreichen Tag. Unsere Anstrengungen wurden mit einer atemberaubenden Aussicht auf den Lago Maggiore und demVerweilen in einem lauschigen Grotto belohnt. Gegen Abend machten wir uns trotz des vorangesagten Regens ins Verzascatal auf. Bekannt ist es einerseits wegen des wohl schönsten smaragdgrünen Wassers. Aber auch die Knaben aus dem Verzascatal, welche noch bis vor 60 Jahren aus wirtschaftlicher Not heraus als Spazzacamini (Kaminfeger) nach Mailand verkauft worden sind, bleiben im Buch «Die schwarzen Brüder» Zeitzeugen. In sommerlicher Montur, jedoch vorsichtshalber mit zwei Schirmen, marschierten wir los. Bald schon spürten wirTropfen, was nun? Wir entschlossen uns noch bis zur Römerbrücke, zur «Ponte dei Salti», nach Lavertezzo, zu laufen. Beim ersten Blitzen und Donnergrollen bekam ich es mit der Angst zu tun. Bei Gewittern sollst du Bäume meiden wurde mir als Kind eingetrichtert. Und jetzt machte ich genau das Gegenteil. Sollte ich nun meinem Mann vertrauen, oder sollte ich mit Blick in die schwarzen Wolken mehr auf Gott vertrauen? Unsere Begleiterin «klagte» zudem wegen einer Blase an der Ferse. Trotz des mittlerweile strömenden Regens sagte sie: «Das war ein wunderbares Abenteuer!» Ich frage mich nun, wird es die aussichtsreicheWanderung zwischen Bergen und See sein oder aber die nasse Tour im Verzascatal, welche mehr in Erinnerung bleiben wird? Und bei mir, was bleibt mir in Erinnerung? Dass wir mit Gottvertrauen zwar nass aber glücklich und heil angekommen sind. Ursi Vetter, Stv. Kommunikationsverantwortliche Kath. Landeskirche Thurgau

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«POST» Region

Oktober 2013

Ausgabe 10 | 9

Eine Landschaft von besonderem Reiz

Die ländlich geprägte RegionThur-Seebachtal mit den Kultur- und Naturdenkmälern von nationaler Bedeutung und gut ausgebauten Rad- undWanderwegen ist ein Paradies fürWanderer und Biker.

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AloiS SchWAgeR

as Thur-Seebachtal umfasst das Gebiet der fünf Gemeinden Warth-Weiningen, UesslingenBuch, Neunforn, Hüttwilen und Herdern. Die Landschaft ist geprägt von geschwungenen Hügeln, übersät mit Feldern in allen Farben, Obstbäumen und Rebstöcken. Das Seebachtal mit den drei Eiszeitseen gilt als Landschaft von nationaler Bedeutung und gehört wohl zu den besterforschten ur- und

DasThurgauerWeinland Mit 147 Hektaren ist das Weingebiet ThurSeebachtal die grösste zusammenhängende Rebfläche im Kanton Thurgau (insgesamt 265 Hektaren). Von den 103 Winzern, Rebbauern und Traubenproduzenten im Gebiet besitzen zehn einen Selbstkelterungsbetrieb mit einem Weinkeller, 50 sind Eigenbauproduzenten und 43 Winzerfamilien verkaufen ihre Trauben an Weinkellereien.

frühgeschichtlichen Siedlungskammern des Kantons Thurgau.

Beliebtes Naherholungsgebiet

Für Erholungsuchende gilt die Thur als beliebtes Ziel. Das Gewässer und die Auenwälder von nationaler Bedeutung bieten aber auch Lebensraum für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Zudem ist der Grundwasserstrom der Trinkwasserlieferant praktisch aller Thurtalgemeinden. Der 127 Kilometer lange Fluss ist aber auch als Wildwasser gefürchtet. Er trat im Laufe der Jahrhunderte regelmässig über die Ufer und richtete immer wieder beträchtlichen Schaden an. Eine erste Korrektion im letzten Jahrhundert vermochte nicht zu verhindern, dass die Thur immer wieder ihr gewohntes Bett verliess. Mit der aktuellen Thursanierung, die in diesem Teil bereits abgeschlossen ist, soll die Hochwassersicherheit gewährleistet und das Gewässer zugleich ökologisch aufgewertet werden.

Die Thur, eine Seenlandschaft mit drei Eiszeitseen und Reben prägen das Thur-Seebachtal. Die besondere Qualität der Landschaft kommt auch in den Produkten dieser Region zum Ausdruck. Um die qualitativ hervorragenden Erzeugnisse aus den Rebbergen und der Landwirtschaft aber auch aus den weiterverarbeitenden Betrieben wie Käsereien, Metzgereien und Gastronomiebetrieben gemeinsam zu vermarkten, haben die Thur-Seebachtaler einen eigenen Verein gegründet.

Ein Leuchtturm

Als besonderer Anziehungspunkt gilt die Kartause Ittingen. Das ehemalige Kartäuserkloster ist in ein einzigartiges Kultur- und Bildungszentrum umgestaltet worden, das mit seinen Kulturveranstaltungen, Museen, seiner Gastronomie, landwirtschaftlichen Produkten und anderen Dienstleistungen weit über die Region und sogar über die Landesgrenze hinaus ausstrahlt. ■

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10 | Ausgabe 10

Oktober 2013

Kauth-Bischof steigen ins Caravan-Geschäft ein

Auf 1. September haben Karin und Martin Kauth-Bischof das traditionsreiche Familienunternehmen Beltrame Caravan GmbH übernommen, das sie unter dem bisherigen Namen weiterführen.

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AloiS SCHwAGer

ie Beltrame Caravan GmbH gehört zu den alteingesessenen Caravan-Unternehmen der Schweiz. Im Jahre 1950 eröffneten Fredy und Ida Beltrame in Frauenfeld einen Carosseriebetrieb. Bereits 1962 stiegen sie ins Wohnwagengeschäft ein, indem sie den Generalimport der Tabbert-Wohnwagen für die ganze Schweiz übernahmen. Nach dem Unfalltod des Firmengründers im Jahre 1973 führte Sohn Bruno Beltrame den Familienbetrieb weiter, den er 1984 übernahm. Zu Beginn der 80er-Jahre wurde das Angebot zudem mit dem Import von Bürstner Wohnwagen und -Reisemobilen erweitert. 1992 konnten Bruno und Dora Beltrame die Liegenschaft Zürcherstrasse 301 erwerben und in einen modernen, kundenfreundlichen Betrieb mit Ausstellung, Werkstatt, Ersatzteillager, Büro und Shop umbauen.

Ein neues Kapitel wird aufgeschlagen

Nach 40 Jahren an der Spitze des Unternehmens suchten Bruno und Dora Beltrame nach einer Nachfolgeregelung. Gleichzeitig schauten sich Karin und Martin Kauth-Bischof nach neuen Geschäftsräumen um, weil die ehemalige Garage Hahn, die sie als Ausstellungshalle für ihre Top-Autos benutzten, einem Neubau weichen muss. Die beiden Familienunternehmen kamen ins Gespräch und wurden bald handelseinig. Beltrames verkauften Karin und Martin Kauth auf den 1. September dieses Jahres die Beltrame Caravan GmbH. Letztere übernahmen die beiden langjährigen Beltrame-Mitarbeiter Gastone Cristiani und Peter Ammann – sie betreuen zusammen mit Alex Eisenring weiterhin die Caravan-Werkstatt – und führen das weit über die Region hinaus

Bruno und Dora Beltrame mit Karin und Martin Kauth-Bischof mit Timo. bestens etablierte Unternehmen unter dem bisherigen Namen und, wie sie in einem Schreiben an die Kundschaft betonen, im Sinn und Geiste von Dora und Bruno Beltrame weiter. Um die Kontinuität sicherzustellen, werden die Beltrames die neuen Besitzer noch einige Zeit begleiten. Für das Ehepaar Kauth ist die Beltrame Caravan GmbH zu einem zweiten Standbein geworden; sie bedeutet für sie aber auch eine willkommene Sortimentserweiterung Richtung Freizeit und Ferien.

Neu alles aus einer Hand

Die Beltrame Caravan GmbH wird um einen Motoren- und Reifenservice erweitert.

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Karin und Martin Kauth bauen das Geschäft an der Zürcherstrasse 301 weiter aus und gliedern der Caravan-Werkstatt einen Motoren- und Pneuservice an, so dass künftig alles rund um die Reisemobile aus einer Hand angeboten werden kann: Vom Verkauf bis zur Reparatur, von der Motorenüberholung bis zur Leistungssteigerung, vom Reifenwechsel bis zum neuen Zugfahrzeug ist hier alles zu finden, selbst Campinggeschirr und anderes Zubehör. Vom neuen Service können künftig sowohl Beltrame-Caravan-Kunden als auch jene der Kauth-Bischof AG profitieren. Erstere können neben ihren Ferien-

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und Freizeitfahrzeugen auch ihren Personenwagen hier betreuen lassen und vom Angebot an hochwertigen Dienstfahrzeugen der Firma ABT (Veredler der Audi- und Volkswagengruppe) profitieren. Ergänzt wird das ganze Angebot durch einen Mietservice von Caravans und Reisemobilen. Sichergestellt wird der zusätzliche Pneu- und Motorenservice durch Olivier Paroz und sein Werkstatt-Team (Tobias Bühler und Roman Gysin), das neu zum Team Kauth gestossen ist. Olivier Paroz hat die Leitung der Beltrame Caravan übernommen. Unterstützt wird er im Hintergrund durch seine Frau Corinne und Karin Kauth. Sie betreuen den Shop, das Sekretariat und sind für die Buchhaltung zuständig. Das neue Besitzerehepaar Karin und Martin Kauth-Bischof unterstützt den Verkauf und freut sich auf viele «alte und neue» Gesichter. n Beltrame Caravan GmbH Neu mit Motoren- und Reifenservice Zürcherstrasse 301 8500 Frauenfeld Telefon 052 721 22 20 www.beltrame-caravan.ch

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«POST» Fahrzeugmarkt

Oktober 2013

Ausgabe 10 | 11

Nexxo «Fifty-Five» – Grosse Freiheit zum kleinen Preis

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m 55. Jahr seit der Gründung von Bürstner bringt die neue Saison speziell die «Fifty-Five-Edition» mit besonderem Design und spezieller Ausstattung. Die Modelle der Edition Fifty-Five, die Baureihen Viseo und Grand Panorama sowie alle Fahrzeuge mit neuen Grundrissen erhalten eine neue, 70 Zentimeter breite Eingangstür mit zweifacher Dichtung und innenliegenden Scharnieren. Für die Nexxound Aviano-Modelle wird neu auch eine Alde-Warmwasser-Heizung angeboten.

Die Edition Fifty Five bringt in vier Baureihen Fahrzeuge mit einem speziellen Design und Grundrissen. Zur hochwertigen Ausstattung zählen beim DucatoBasisfahrzeug der 2,3-Liter-Dieselmotor mit 96 kW / 130 PS, ESP, elektrisch verstellbare, beheizbare Aussenspiegel, Tempomat, Zenec-Naviceiver, Klimaanlage, schwarze polierte Leichtmetallräder und LED-Tagfahrlicht. Zum Wohnbereich zählen die neue breite Tür, ein Coupé-Einstieg, je nach Modell Garagentüren an beiden Seiten des

Sonderausstattung Motorisierung und Chassis: Fiat Ducato Chassis mit 2,3-l-Motorisierung, 130 PS, Euro 5+, 3500 kg. LED-Tagfahrlicht ESP, ASR und Hill Holder Tempomat Aussenspiegel elektrisch verstell- und heizbar Klimaanlage Fahrerhaus manuell Zenec Naviceiver mit Rückfahrkamera und weiteren Camper-Features.

Hecks, Absenkung des Heckbereichs für leichteres Beladen, Kamera an der Rückseite, eine Markise, das Skyroof und ein 160-Liter-Kühlschrank. Den Auftakt der Edition Fifty Five bilden zwei Nexxo-Varianten: der t 685 Fifty-Five mit seitlichem Queensbett im Heck und separater Duschkabine und der t 690 Fifty-Five mit Einzelbetten und Garage im Heck. Der Preisvorteil der Fifty-Five-Sonderausstattung gegenüber dem Einzelbezug beträgt gut 10 000 Franken. n

Zeit für Reifenwechsel Die Wintersaison rückt näher. Somit werden sich Diverse unter uns mit dem Thema Winterreifen auseinandersetzen müssen. Ob ein Wechsel der Pneus notwendig ist oder nicht, zeigt unter anderem die Profiltiefe. Zwar schreibt das Gesetz eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm vor, empfehlenswert sind jedoch gemäss TCS 3 mm Profiltiefe bei Sommerreifen und 4 mm Profiltiefe bei Winterreifen. Die Verdrängung des Wassers ist die wichtigste Aufgabe des Reifenprofils. Genügend Profiltiefe reduziert die Gefahr vor Wasserglätte, welche das Fahrzeug ins Schleudern bringen könnte. Auch Fahr- und Bremsverhalten auf nasser und schneereicher Fahrbahn verbessern sich mit neuen Winterpneus massiv. Die Lebensdauer der Reifen kann verlängert werden, indem während der Saison die Vorder- und Hinterreifen ausgetauscht werden. Die Reifen mit dem besseren Profil sollten an den Hinterachsen montiert werden. Gute Fahrt… Salvatore Manoiero Verkaufsleiter car4you Schweiz AG smanoiero@postmedien.ch

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NEWS

12 | Ausgabe 10

Oktober 2013

Ihre Frauenfelder Messe 14.–17. November 2013

MitfixemPlatzimVeranstaltungskalenderderStadt Die MartiniMäss ist für Stadtammann Carlo Parolari eine seit Jahrzehnten erfolgreiche Gewerbeausstellung in Frauenfeld und ein eindrückliches Schaufenster für das örtliche Gewerbe. AloiS SChwAGer

S

tadtammann Carlo Parolari kennt die MartiniMäss seit ihren Anfängen vor 30 Jahren, als sie noch Weihnachtsausstellung hiess und dezentralisiert an den drei Standorten Casino, Falkensaal und Vereinshaus durchgeführt wurde. Damals stand er mit dem elterlichen Betrieb noch auf der Ausstellerseite. Es hätten sehr enge Verhältnisse geherrscht. Zudem sei mit drei Lokalen alles verzettelt gewesen. Der Vorteil habe darin bestanden, dass die Messe damals vom örtlichen Gewerbe noch besser genutzt worden sei. Er bedauert es, dass sich gewisse Geschäfte nicht mehr an der Messe engagieren. Dafür habe die MartiniMäss aber eine

gewisse überregionale Ausstrahlung erhalten

Ein festliches Ambiente

Der Umzug in die Festhalle hat der Messe gut getan. Die Halle eignet sich gemäss Parolari ausgezeichnet für eine Ausstellung dieser Art. Die Infrastruktur sei hier hervorragend. Es herrsche in ihr eine festliche Stimmung. Zudem sei genügend Platz für Aussenstände vorhanden. Den einzigen Nachteil sieht er darin, dass sie etwas ausserhalb des Zentrums liegt. So müsse man bewusst an die MartiniMäss gehen und könne sie nicht im Rahmen eines normalen Wochenendeinkaufs besuchen. Alter-

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Interessiert begutachtet er auf einem Rundgang die ausgestellten Produkte. nativen seien verschiedentlich geprüft und wieder verworfen worden. Rein von der Lage her würden sich sowohl Konvikthalle wie Casino besser eignen. Aber beide Lokalitäten verfügten über zu wenig Ausstellungsfläche. Ausstellungszelte seien aus Kostengründen kaum tragbar. Die Organisatoren machten das Beste aus der Situation und versuchten daher mit dem Einsatz eines «Messebähnlis» die Leute zur Ausstellungshalle zu bringen.

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nicht mit einer MartiniMäss zu vergleichen. Der Wunsch von Stadtammann Carlo Parolari zum 30-Jahr-Jubiläum lautet wie folgt: «Ich hoffe, dass die MartiniMäss weiterhin in dieser Form bestehen bleibt und erhoffe mir einen möglichst hohen Anteil an Frauenfelder Gewerbeunternehmen, die auch künftig die Gelegenheit nutzen, um ihre Produkte kurz vor Weihnachten zu präsentieren.» n

Ein Bedürfnis

Die MartiniMäss entspricht für Parolari, dem Publikumsaufmarsch nach zu schliessen, einem echten Bedürfnis. In dieser Jahreszeit würden zwar in vielen umliegenden Gemeinden charmante Klaus- und Weihnachtsmärkte durchgeführt. Sie seien aber bei Weitem Stadtammann Carlo Parolari eröffnet zusammen mit Präsident Beat Ettlin die MartiniMäss.


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«POST» Persönlich

14 | Ausgabe 10

Oktober 2013

Die Politik muss den Menschen dienen

Unser heutiger Gast, Brigitte Häberli-Koller aus Bichelsee, ist die ersteThurgauer Ständerätin. Sie sieht sich selber in erster Linie als Sachpolitikerin und weniger als Parteipolitikerin. ALOIS SCHWAGER

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rigitte Häberli, die Vollblutpolitikerin aus dem Hinterthurgau, hat es mit der Zahl acht. Sie war acht Jahre als Exekutivpolitikerin im Gemeinderat von Bichelsee tätig. Acht Jahre nahm sie als CVP-Vertreterin im Thurgauer Grossen Rat Einsitz. Weitere acht Jahre war sie Nationalrätin, bis sie 2011 als erste Thurgauerin in den Ständerat gewählt wurde. Hier hofft sie, mindestens weitere acht Jahre den Kanton Thurgau vertreten zu dürfen.

Ein Privileg

Den Wechsel vom National- in den Ständerat betrachtet sie persönlich als ausserordentliches Privileg. Das Ständeratsmandat entspreche ihr besser als

Brigitte Häberli, Bichelsee Brigitte Häberli, geboren 1958, gehört der CVP an und vertritt den KantonThurgau seit 2011 im Ständerat. Zuvor wirkte sie acht Jahre im Nationalrat, acht Jahre imThurgauer Kantonsrat und acht Jahre im Gemeinderat von Bichelsee. Sie ist ausgebildete Kauffrau, verheiratet und Mutter dreier erwachsener Kinder. Sie ist in der Finanzkommission, in der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur, in der Kommission für Rechtsfragen und in den Delegationen für die Beziehung zum Österreichischen Parlament sowie für die Beziehungen zum Landtag des Fürstentums Lichtenstein. Sie ist im Vorstand verschiedener Stiftungen, im Vorstand des HEV Schweiz und im Schulrat der Pädagogischen HochschuleThurgau.

das Nationalratsmandat, weil hier mehr Sach- als Parteipolitik betrieben werde. Der Hauptunterschied bestehe darin, dass hier die Standespolitik im Vordergrund stehe, was ihrer Auffassung von Politik besser entspreche. Man vertrete hier in erster Linie die Interessen des eigenen Kantons und nicht jene einer Partei. Dabei brauche es Allianzen, um die Ziele mit Mehrheiten verwirklichen zu können. «Ich will mich im Ständerat für meinen Kanton stark machen, für einen modernen, aufgeschlossenen Kanton, für einen Kanton mit idealen Bedingungen für die Wirtschaft, der auch Familien viel bietet, der auch eine ideale Grösse aufweist.» Das wolle sie in Bern zusammen mit ihrem Kollegen Roland Eberle mit Nachdruck vertreten. Mit ihm pflege sie eine sehr gute Zusammenarbeit. Sie unterstützen sich wenn möglich gegenseitig. Denn es sei ihr wichtig, dass der Kanton Thurgau in Bern wenn möglich mit einer Stimme spreche.

Austausch mit der Regierung

Brigitte Häberli erläutert einer Schulklasse die Arbeit im Bundeshaus.

Die Unabhängigkeit bewahren

Um in ihren Entscheidungen die Interessen des Thurgau an erster Stelle behalten zu können, verzichtet Brigitte Häberli bewusst auf Verwaltungsratsmandate. Sie engagiert sich jedoch in Stiftungen wie Flying Dream zur Förderung der Ausbildung von Helikopterpiloten, Stiftung Ballenberg, Institut für Klinische Biomedizinische Forschung (IKBT), Sportstiftung Thurgau und wei-

Bild Armin Menzi

teren Institutionen. Sie ist aber auch im Schulrat der Pädagogischen Hochschule Thurgau und im Vorstand des HEV Schweiz tätig sowie OK-Präsidentin des Eidg. Tambouren- und Pfeifferfestes 2014 in Frauenfeld. Musik spielt in ihrem Leben eine grosse Rolle. Sie geniesst sie beispielsweise beim täglichen Jogging. Erholung findet sie in erster Linie in der Familie und beim Lesen, zurzeit vor allem Schweizer Schriftsteller. ■

Brigitte Häberli im Untergrund, bei der Besichtigung der Neat-Baustelle.

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Jeweils einige Tage vor Sessionsbeginn – also viermal pro Jahr – treffen sich die Eidg. Parlamentarier mit der Kantonsregierung, um Informationen auszutauschen, wichtige Themen, die gerade anstehen, zu besprechen und Anliegen der Regierung aufzunehmen. Zudem gibt es eine Ostschweizer Regierungskonferenz. Hier treffen sich jeweils am ersten Montag bei Sessionsbeginn alle Ostschweizer Parlamentarier mit Ostschweizer Regierungsvertretern in Bern, um die Ostschweizer Anliegen zusammen zu erörtern und Strategien festzulegen.

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Oktober 2013

90JahreerfolgreichinderHaustechnik

Die Fritz Schneider AG in Oberstammheim feiert dieses Jahr ihr 90-jähriges Bestehen. Einst 1923 gegründet, wird das Geschäft heute in der vierten Generation erfolgreich weitergeführt.

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DAMARIS C. BÄCHI

ls der aus dem Bernbiet stammende Spengler Fritz Schneider 1923 ins Stammertal übersiedelte, ahnte er nicht, dass er den Grundstein für einen langlebig bekannten Handwerksbetrieb legen würde. Dank seiner guten Beziehungen zur Grossfirma Sulzer in Winterthur erhielt er Aufträge für Lüftungskanäle, die massgebend für seinen Erfolg wur-

Bewährtes ist massgebend Die Fritz Schneider AG besteht derzeit aus 15 Mitarbeitern, davon zwei Lehrlinge, die sich auf die fünf Abteilungen Sanitär, Spenglerei/ Flachdach, Administration, Heizung und Lüftung/Metallbau verteilen. Bisher halfen auch die Ehefrauen der Geschäftsführer emsig mit. «Dies wird auch in Zukunft so beibehalten», unterstreicht Schneider. Für den jungen Familienvater hat sich dieses System bewährt. Diese Beständigkeit ist massgebend für die Zukunft.

den. Da er sehr sparsam war, überstand er Krisen- und Kriegszeiten mit voller Zuversicht. Während des wirtschaftlichen Aufschwungs übergab Schneider das Geschäft 1950 seinem Sohn Fritz Schneider-Biedermann. Das Unternehmen wuchs und die Aufträge nahmen stetig zu, weshalb die räumlichen Verhältnisse knapp wurden. Deshalb baute er den Betrieb mit einer Schlossereiwerkstatt weiter aus. 1957 und 1963 folgten zwei Hallen, die am Südfuss des «Kirchbuck» stehen, in denen heute noch Bestandteile für Heugebläse sowie Entlüftungen für das ganze Land hergestellt werden. 1974 wandelte sich die Einzelfirma in eine Aktiengesellschaft um und entwickelte sich stetig weiter.

Eröffnung der zweiten Filiale

Der Spenglerberuf scheint der Familie Schneider in die Wiege gelegt, denn auch die beiden Söhne Fritz und Edwin

Fritz Schneider jun. beim Bedienen einer Langabkantmaschine.

Bild: db

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Schneider sollten bald in die Fussstapfen ihres Vaters treten. Die Tatsache dass die Ausbaumöglichkeiten im Stammertal begrenzt sind, verleitete Fritz Schneider-Biedermann dazu, 1981 in Diessenhofen eine zweite Filiale zu eröffnen, welche heute noch besteht. Sieben Jahre später übernahm das Bruderpaar Fritz und Edwin Schneider definitiv den damals 65-jährigen Traditionsbetrieb. Im Laufe der Zeit nahm auch der Computer mehr Einfluss im Haustechnikbereich. Den Brüdern wurde klar, dass die jüngere Generation am besten weiss, wie mit diesen Veränderungen umzugehen ist. Aus diesem Grund übergab Fritz Schneider zum 90. Firmenbestehen die Bereiche Bauspenglerei, Flachbedachung und Sanitäre Anlagen seinem 32-jährigen Sohn Fritz Schneider jun.

Saubere Erscheinung ist wichtig

«Der Service bei Privatkunden ist wichtiger geworden, sie schauen vermehrt auf das Erscheinungsbild und auf die Sauberkeit der Handwerker. Die Arbeit ist das eine, das ganze Drumherum das andere», erklärt Fritz Schneider. Für den Geschäftsführer der vierten Generation ist eine zuverlässige, fristgerechte Arbeitsweise selbstverständlich, deshalb setzt er auf seine langjährigen Mitarbeiter sowie auf das sehr breit gefächerte Angebot. Dennoch ist im Betrieb einiges im Umbruch. Auch beim Personal steht ein Generationenwechsel bevor. Doch Fritz Schneider ist zuversichtlich. «Wir behalten unser Angebot und unsere Struktur so bei, wie es sich bisher bewährt hat. Einzig der Planungsbereich ist ausbaufähig. Ausserdem sind ein bis zwei zusätzliche Lehrstellen vorgesehen». Für das 90-jährige Jubiläum gibt sich der junge Geschäftsführer dezent. Denn das 100-Jährige soll für den Traditionsbetrieb besonders sein. n

Ausgabe 10 | 15

Alle 8 Minuten ein Einbruch

Die Schweiz ist das Einbrecher-Eldorado Europas: alle acht Minuten ein Einbruch! Gesamtschweizerisch nahmen sie um 16% zu, in den Kantonen St. Gallen und Thurgau im laufenden Jahr gar mit einem Plus von 30–40%. 3580 Straftaten figurieren alleine im Kanton Schaffhausen, davon 46% mehr Diebstähle. Eindrücklich auch der Anstieg der rechtswidrigen Aufenthalte (+95%). Die markante Zunahme der Kriminalität, insbesondere seit der Personenfreizügigkeit, ist ein grosses Sorgenkind. Rund 70% der Straftaten werden von Ausländern begangen, obwohl der Ausländeranteil bei lediglich 23% liegt. Unter den 30% kriminellen Schweizern wiederum haben viele einen Migrationshintergrund. Mit der geplanten EU-OstErweiterung wird die Kriminalität weiter ansteigen. Unter diesem Gesichtspunkt ist die schleppende Umsetzung der Ausschaffungsinitiative unverständlich. 2,5 Jahre nach deren Annahme liegt noch keine Verordnung, geschweige denn ein Gesetz vor. Im Parlament gibt es folgerichtig Bestrebungen, das Grenzwachtkorps (GWK) aufzustocken. Höchst erfolgreich ist das GWK beim Dingfestmachen von Banden sowie beim Aufspüren von gesuchten Personen undWaffen. Die Schweiz ist für die organisierte Kriminalität, aber auch den Kriminaltourismus hochattraktiv. Die vielen Einfamilienhäuser, Schmuck-, Uhren-, Hi-FiLäden, volle Ladenregale, aber auch die laxe StrafverfolgungunddieüberfülltenGefängnisse sind ideale Voraussetzungen, hier Straftaten zu begehen. Das Grenzwachtkorps leistet mit seinen Patrouillen einen wichtigen Beitrag, die Kriminalität zu bekämpfen. Sicherheit und Schutz der Bürger sind die staatlichen Kernaufgaben schlechthin. Doch garantiert er diese noch zufriedenstellend? Thomas Minder, Ständerat (parteilos, Schaffhausen). tminder@postmedien.ch


Gewerbe «POST»

16 | Ausgabe 10

Oktober 2013

Das Rebranding von Klein Consulting

Das Zusammenleben mit anderen zwingt uns dazu, ständig über unsere Identität nachzudenken. Dies gilt auch für Unternehmen, die sich in der schnelllebigen Businesswelt bewegen.

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RogeR KleIn

om Bohemien, der die Heimat verlässt um neue Erfahrungen zu sammeln, über die junge Frau die durch eine spirituelle Reise das eigene Selbst finden will, bis hin zum erfahrenen Verkäufer der seinen eigenen Stil entwickelt: Jeder setzt sich mit seiner Identität auseinander und versucht so, den Herausforderungen des Lebens zu begegnen.

Die Entstehung von Acroms

Auch Unternehmen haben eine Identität. Oder eine Corporate Identity, wie der neudeutsche Ausdruck aus der Schmiede der Betriebswirte lautet. Im Grunde ist die CI die Kombination aus verschiedenen Elementen, die ein Unternehmen ausmachen. Dazu gehören die Kultur, das Auftreten, oder auch konkrete Dinge wie verwendete Logos und Slogans. Die Zeit in der Geschäftswelt bleibt nicht stehen. Häufig verändern sich die wirt-

schaftlichen Grundbedingungen, die Partner oder sogar die Kunden. Deshalb müssen erfolgreiche Unternehmer ständig an der Identität ihrer Firma arbeiten und sich den vorherrschenden Anforderungen anpassen.

Klein Consulting

2005 hat sich Roger Klein einen langgehegten Wunsch erfüllt und sein eigenes Geschäft gegründet. Klein Consulting konnte sich im Online-Marketing einen Namen machen und hat im Laufe der Jahre für viele Kleinunternehmer neue Webauftritte designt. Sein eigener Chef zu sein klingt für viele verlockend. Oftmals geht dabei aber auch vergessen, dass ein selbstständiger Unternehmer den Geschäftsgang der eigenen Firma viel stärker spürt als ein einfacher Angestellter. Das stetige Wachstum des Unternehmens mündete in eine rechtliche Umstrukturierung von einer

Einzelfirma zu einer GmbH. So entstand 2012 die Klein Consulting GmbH. Die neue Gesellschaft konnte zahlreiche Projekte für kleine und mittlere Unternehmen umsetzen. Der Erfolg sorgte dafür, dass die Belegschaft deutlich erweitert und zusätzlich Freelancer zugezogen werden konnten. Der nächste grosse Entwicklungsschritt zeichnete sich bereits ab.

Ein neuer Name

Für die Mitarbeiter von Klein Consulting war dies der perfekte Zeitpunkt, um über eine strategische Neuausrichtung des Unternehmens nachzudenken. Wer sollen die künftigen Kunden sein? Wo liegen die Stärken des Unternehmens? Wie soll die Firma wahrgenommen werden? All diese Fragen führten am Ende zur Erkenntnis, dass der Name Klein Consulting den eigenen Bedürfnissen nicht mehr genügte. Der Name erweckte den Eindruck, dass das Unternehmen nur im Beratungsbereich tätig ist; das grosse Knowhow im Online-Marketing konnte Neukunden nur bedingt vermittelt werden. Deshalb entschied Roger Klein, seinem

Christa und Roger Klein bilden die Geschäftsleitung de Unternehmen einen neuen Namen zu geben. Dieser sollte die Kundenakquise vereinfachen und so das Unternehmenswachstum langfristig sichern. Frischgewordene Eltern wissen, dass die Wahl eines passenden Namens keine einfache Sache ist. Noch viel verzwickter ist die Angelegenheit, wenn ein etablierter Name durch einen neuen

Acrom bietet eine breite Palette an Marketing-Dienstleistungen aus einer Hand an.

Der Name Acrom steht für Agentur CROss Media. Anzeige

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Gewerbe «POST»

Oktober 2013

Ausgabe 10 | 17

zur Crossmedia Agentur Acrom GmbH

er Acrom GmbH.

Bilder: zVg

ersetzt werden soll. Die Mitarbeiter von Klein Consulting haben sich intensiv mit dieser Herausforderung beschäftigt. Der neue Name sollte aussagekräftig, griffig und bedeutsam sein und die Stärken und Qualitäten von Klein Consulting noch besser vermitteln. Und so wurde Acrom geboren. An der Namensfindung waren auch die Mit-

arbeiter zentral beteiligt. Ihre Ansicht, man müsse ein gutes Gefühl haben, wenn man jemandem erklärt, bei welchem Unternehmen man arbeitet, war ausschlaggebend bei der Festlegung der neuen Firma. Auch bei der Entscheidung für ein neues Firmenlogo legte Roger Klein viel Wert auf die Meinung seiner Angestellten. Acrom steht für Agentur CROss Media. Cross Media bezeichnet die Verknüpfung verschiedener Marketingmassnahmen und -medien. Erfolgreiche Grossfirmen sind in der Lage, Fernsehspots, Webseiten und Printanzeigen aufeinander abzustimmen, um so stärkere Resonanz von möglichen Kunden zu erhalten. Kleinen Firmen fällt dies angesichts beschränkter Budgets aber schwer.

Marketing-Konsortium

Dieser Umstand hat Roger Klein dazu gebracht, über das eigentliche Angebot von Acrom nachzudenken. Im Laufe der Jahre konnte Roger Klein durch seine Arbeit und sein Engagement in Netzwerken wie dem Nosuf viele Kontakte im Marketingbereich aufbauen. Wieso den Kunden nicht aufeinander

Die Acrom GmbH hat auch den neuen Webauftritt der «POST» Medien gestaltet.

abgestimmte Marketingangebote unterbreiten? Visitenkarten, die zum Briefpapier, der Webseite und zum Imagefilm passen? Und das zu attraktiven Preisen, die ein KMU nicht gleich an den Rand des Ruins treiben? So entstand die Idee für ein Marketingkonsortium. Was im Baugeschäft üblich ist, ist im Marketingbereich bisher eher selten: Ein virtuelles Unternehmen, das integrierte Marketingdienstleistungen für jedermann erbringen kann, ohne dass überall Angebote eingeholt werden müssen. Virtuelle Unternehmen zeichnen sich dadurch aus, dass verschiedene, rechtlich unabhängige Unternehmen unter einem gemeinsamen Namen Angebote unterbreiten und Projekte bearbeiten. Gerade im Online-Marketingbereich ist diese Art der Kooperation naheliegend, da so auch Kosten gespart werden können.

Ein breites Angebot

Acrom bietet heute aus einer Hand eine riesige Palette von Dienstleistungen an: Webdesign, Server- und Clouddienste, On- und Offlinemarketing, Public Relations, Markenrecht, Eventmanagement sowie Leistungen aus dem Print- und Filmbereich. Das Konsortium bietet praktisch alle erdenklichen Marketinginstrumente an. So ist die Geschichte von Acrom eben auch eine Geschichte von Identität, Wachstum und Partnerschaft. Ohne Roger Kleins Netzwerk wäre ein Konsortium nicht möglich gewesen. Und ohne den Wachstumserfolg von Klein Consulting wäre das Rebranding nie nötig geworden. Was als Einzelunternehmen begann, steht heute vor der Entwicklung zu einer namhaften Online-Marketingagentur, mit ausgewählten und starken Partnern, die alle Marketingwünsche erfüllen kann. n

Liebe Leserin, lieber Leser

Per Ende August 2013 wurde sie von der Acrom GmbH fertiggestellt; die neue Onlineplattform der «POST» Medien – www.postmedien.ch. Bereits heute verzeichnen die 17 tagesaktuellen Regionalausgaben einen Besucherrekord, welcher unsere Erwartungen in Kürze übertroffen hat. Die grösste tagesaktuelle Onlineplattform der Ostschweiz bietet für Sie folgende Highlights: ● Tagesaktuelle News, Informationen und Unterhaltung (International, Schweiz, Ostschweiz, Kanton Zürich, Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport, Lifestyle, Auto, Polizeinews usw.) ● Laufender, aktualisierter News Ticker ● 17 Regionen vom Bodensee bis zur Aare und vom Säntis bis ins Klettgau ● Regionales Wetter aus allen 17 Regionen ● Rubriken wie Stellen, Immobilien, Fahrzeuge ● Je ein Archiv der Zeitungs- und Onlinebeiträge ● Unterhaltung und Information mit «POST» TV, «POST» Radio, «POST» Pixx, homegate TV usw. ● Abstimmungen, Umfragen, Wettbewerbe und Verlosungen usw. ● Veranstaltungen (kostenloser Veranstaltungskalender für alle «POST» User) ● Diverse Spezialnews zu Sport, Lifestyle, Tipps, Auto, Unterhaltung usw. ● Über uns; alle Angaben und Infos über die «POST» Medien usw. KlickenSiesich doch einfach malbei unsrein, lassen Sie sich überraschen oder teilen Sie uns mit, welche zusätzlichen Features Sie sich noch wünschen. Selbstverständlich setzen wir uns tagtäglich dafür ein, um Ihnen tagesaktuelle, lokale und regionale News frei Haus zu liefern. Falls Sie jetzt noch etwas gewinnen wollen – auf www.postmedien.ch warten tolle Preise auf Sie! Bis bald Felix Walder, Herausgeber «POST»

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NOSUF «POST»

18 | Ausgabe 10

Oktober 2013

Die Wirtschaft ist noch nicht gerüstet Unternehmen müssen sich ihren Pflichten stellen, die mit dem steigenden Durchschnittsalter einhergehen. Darüber hat René Künzli, Präsident der terzStiftung, am «NOSUF»-Wissenslunch gesprochen. DR. ThOmaS meyeR

A

uf die grossen Herausforderungen des demographischen Wandels sind Politik und Wirtschaft bisher bei Weitem nicht entschlossen genug eingegangen. In wenigen Jahrzehnten werden die über 65-jährigen Bürgerinnen und Bürger ein Viertel der Bevölkerung in der Schweiz ausmachen – dank Langlebigkeit und wegen der geringen Geburtenzahlen. Die Herausforderungen durch den demographischen Wandel sind so gross, dass man ihre Bewältigung nicht dem Staat allein überlassen kann. Die enormen Kostenentwick-

Im Dialog sein Dass die terzStiftung auf den Dialog mit erfahrenen Kunden setzt und sie deshalb aktiv einbezieht, entspricht einem Trend: «Der Einbezug des Erfahrungswissens reifer Konsumentinnen und Konsumenten in allen Bereichen der Konsumpolitik gewinnt zunehmend an Bedeutung», erklärte JeanMarc Vögele, Chef des Eidgenössischen Büros für Konsumentenfragen (BFK), in einem Interview mit dem terzMagazin. «Es handelt sich dabei um eine immer grösser werdende Bevölkerungsgruppe, oft mit grosser Kaufkraft. Es ist deshalb wichtig, deren Anliegen sowohl im Produkte- und Dienstleistungsdesign als auch bei der Erarbeitung von Gesetzen und Normen zu berücksichtigen.»

lungen im Gesundheits- und Sozialwesen sind nur zwei von vielen Beispielen. Eigen- und Privatinitiative sind dringend nötig.

Vom Markt bestraft

Wenn die Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen nicht generationenfreundlicher gestalten und vermehrt auf die ältere Zielgruppe ausrichten, werden sie vom Markt bestraft. Dazu gehört auch die Personalpolitik, die heute mehrheitlich noch mit wenig Wertschätzung gegenüber langjährigen und treuen Mitarbeitenden umgeht. «Heute gejagt und morgen gefragt», die Aussage zu diesem Thema stammt von Professor Ursula Lehr, der früheren Familienministerin in Deutschland. Es braucht mutige Modelle, die aufzeigen, wie künftige Lebensarbeitszeiten, Laufbahn- und Karriereverläufe aussehen könnten. Das Lohn- und Sozialsystem muss solche Verläufe auch zulassen, sodass sich ein Mitarbeiter auch sukzessive ins zweite Glied zurückziehen kann. Nur wenige Menschen schaffen wirklich den abrupten Schritt in die Pensionierung ohne «Schaden». Das wiederum hat negative Auswirkungen auf die Gesundheits- und Sozialkosten. Um sich der Herausforderung zu stellen, kooperiert die terzStiftung mit Unternehmen und schliesst sie zu einem Netzwerk zusammen, das wirtschaftlich und gesellschaftlich möglichst grossen Nutzen bringen soll. Diese Unternehmen dokumentieren durch ihre Eingliederung in den Verbund, dass sie sich dieser Herausforderung

Für René Künzli verdient der Generationenwandel höhere Aufmerksamkeit. stellen. Sie stehen zu den Werten und Zielen der Stiftung und haben erkannt, dass dem Generationen- und dem Kundenwandel von jünger zu älter grössere Aufmerksamkeit gebührt.

Sich gemeinsam vorbereiten

Gemeinsam mit terz wollen diese Unternehmen sich vorbereiten auf

Bild zVg

das Jahr 2040, in dem fast 50 Prozent 65-Jährige und Ältere in der Schweiz leben werden. Wir danken dem «NOSUF» für die Möglichkeit, über dieses Thema zu sprechen und für das grosse Interesse der Mitglieder, die am 5. September im Golf Panorama in Lipperswil anwesend waren. rkuenzli@postmedien.ch n

«Empfohlen durch erfahrene Kunden» Mit Hilfe von insgesamt 330 terzExperten, das sind erfahrene Konsumentinnen und Konsumenten über 50, zeichnet die terzStiftung seit 2011 Produkte, Dienstleistungen sowie Beispiele für Infrastruktur aus, die besonders benutzer- und generationenfreundlich sind. Hierzu geben UnternehmenTests in Auftrag, die von mindestens 20 terzExperten nach genau vorgegebenen Prüfungskriterien umgesetzt werden.Wer in der Gesamtbewertung auf einer Skala von 1 bis 10 mindestens die Note 7 erreicht, hat Anrecht auf das «terzLabel». Es beinhaltet die Aussage «empfohlen durch erfahrene Kunden». Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass Unternehmen in einen permanenten Dialog mit 20 terzExperten eintreten. Mindestens ein Mal pro Semester wird der Austausch mit dieser «terzFokusgruppe» gepflegt – in Form von Befragungen,Tests und Stellungnahmen zuVorschlägen, die von terzExperten eingereicht werden.Wenn ein Unternehmen eine «terzFokusgruppe» einrichten lässt, wird ihm das «terzCertificat» verliehen. Es beinhaltet die Aussage «Im Dialog mit Kunden 50+».

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«POST» Ratgeber

Oktober 2013

Ausgabe 10 | 19

Armut ist unsichtbar – Ihre Spende hilft Rechnungen frassen die gesamten ErVom 30. September bis 26. Oktober findet die Herbstsammlung von Pro SenectuteThurgau statt. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie sparnisse auf und plötzlich fehlte das Geld für das Allernötigste. ältere Menschen in schwierigen Lebenssituationen. CHrISTIan GrIeSS

A

rmut ist unsichtbar – und doch weit verbreitet. In der Schweiz hat etwa jeder achte ältere Mensch finanzielle Sorgen. Bei Alleinstehenden trifft es sogar jeden vierten. Das ist eine beunruhigende Zahl, die in der reichen Schweiz jedoch

Pro Senectute an derWega

Unter dem Motto «Mit uns gewinnen Sie immer» ist Pro Senectute Thurgau in der Zentrumspassage, Rathausstrasse 17, jeweils von 14.00 - 18.00 Uhr präsent. Donnerstag, 26. September : «Testen Sie das Gleichgewicht» Freitag, 27. September: «Testen Sie das Gedächtnis» Montag, 30. September: «Testen Sie die Beinkraft»

kaum wahrgenommen wird. Die Betroffenen schämen sich, und manche trauen sich kaum mehr aus dem Haus. Sie isolieren sich und geraten oft in eine Schuldenspirale. Die authentische Situation von Jürg Fischer (78) zeigt, wie ältere Menschen plötzlich durch einen Schicksalsschlag aus der Bahn geworfen werden.

Unverschuldet in Not geraten

Jürg Fischer war immer gerne unterwegs. Am liebsten ging er mit seiner Frau auf Wanderungen im Engadin. Kurz vor seiner Pensionierung hatte er einen schweren Herzinfarkt und mit den gesundheitlichen kamen auch die finanziellen Probleme. Wirklich schlimm wurde es, als seine Frau in eine schwere Depression fiel und nicht mehr aus dem Bett konnte. Die vielen

Hilfe bei Pro Senectute

In seiner Not wandte sich Jürg Fischer an die Sozialberatung von Pro Senectute. Die Sozialarbeiterin nahm sich seiner Sorgen an und machte konkrete Lösungsvorschläge. Sie unterstützte ihn bei den Abklärungen mit der Krankenkasse und den Sozialversicherungen sowie beim Abzahlen der Rechnungen. Als Jürg Fischers Augen wegen Altersdiabetes immer schlechter wurden, zahlte ihm Pro Senectute eine neue Brille. Später erhielt er auch einen Beitrag an die Kosten der neuen Matratze für seine bettlägerige Frau.

Ein Hoffnungsschimmer

Nach all den schwierigen Jahren sieht Herr Fischer wieder einen Hoffnungsschimmer. Auch wenn noch nicht alle Probleme gelöst sind, weiss er, dass Pro Senectute da ist, wenn alle Stricke reissen. Heute kann Jürg Fischer wieder ein Leben frei von existenziellen Ängsten führen und seine Frau pflegen. In acht Pro Senectute-Beratungsstellen im Thurgau helfen qualifizierte Sozialarbeitende älteren Menschen unter anderem bei der Bewältigung von finanziellen Problemen. Beratungen zu Finanzen, Budget und Schulden sind häufig gefragte Leistungen. Die Sozialarbeitenden helfen älteren Menschen immer wieder, schwierige Lebenssituationen aus eigener Kraft und nachhaltig zu bewältigen.

Helfen Sie helfen.

Damit Pro Senectute Thurgau älteren Menschen weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen kann, ist Ihre Unterstützung notwendig. Leisten Sie mit Ihrer Spende einen Beitrag zur Beseiti-

Schuldenberatung Ältere Menschen haben öfter Schulden, als man denkt. Viele kommen plötzlich und unerwartet in eine solche Situation. Sehr häufig sind Lebenskrisen wie Erkrankung, Trennung oder Scheidung der Hintergrund. Die Beratungsstellen von Pro Senectute Thurgau helfen unbürokratisch und diskret älteren Menschen mit Schulden. Wenn die Betroffenen ihre laufenden Rechnungen nicht mehr bezahlen können und nicht wissen warum das so ist, wird zunächst gemeinsam ein Budget erstellt, um die Situation zu analysieren. Dann wird geklärt, wo das Problem eigentlich liegt. Bei einigen unserer Klienten kann es schon ein grosser Erfolg sein, dass sie keine neuen Schulden machen. Am wichtigsten ist, dass die elementaren Kosten wie Miete, Krankenkassenprämie und Energiekosten regelmässig bezahlt werden. Dafür muss erst einmal ein ausgeglichenes Budget erstellt werden. Wir prüfen dann zum Beispiel, ob alle Ansprüche ausgeschöpft und alle Sozialversicherungsleistungen beantragt worden sind und wo gespart werden kann. Erst dann können wir uns mit den Schulden beschäftigen. Raimund Disch, Bereichsleitung Soziales Pro Senectute Thurgau rdisch@postmedien.ch

gung der Probleme und Sorgen älterer Menschen im Thurgau.

Kontakt und weitere Infos Pro Senectute Thurgau, Rathausstrasse 17, 8570 Weinfelden Telefon 071 626 10 80, info@tg.pro-senectute.ch, www.tg.pro-senectute.ch n

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Gewerbe «POST»

20 | Ausgabe 10

Oktober 2013

Die Füsse tragen dich ein ganzes Leben lang

Der Saisonwechsel steht an und damit begrüssen wir für den Herbst undWinter bei den Schuhen andere Farben, Formen und Materialien. Stiefel, Stiefeletten und Halbschuhe sind wieder in.

Z

Marcel TreScH

u den Schuhtrends im kommenden Herbst und Winter sind in der Damenwelt unbestritten die Stiefel. «Aber auch die topmodischen Stiefeletten und Halbschuhe in allen farblichen Nuancen und modischen Varianten sind eine gute Alternative zu den Stiefeln», so Annelies Wattinger, vom gleichnamigen Schuhhaus, das in Weinfelden, Frauenfeld und Stammheim eine Filiale betreibt. Die Farbentrends reichen vom klassischen Schwarz über das Bordeauxrot bis hin zu Brauntönen in allen Variationen. Damit wird das Schuhbild am Fuss deutlich ruhiger und farblich weniger extravagant als in den Sommermonaten. Auch in der Herrenwelt liegt man mit Stiefeln und Boots, aber auch mit Sneakern, Halbschuhen und schmalen Businessschuhen in der kommenden kühleren Jahreszeit ab-

solut richtig. Bei der Farbe sind neben klassischem Schwarz und Brauntönen auch Bordeauxtöne sowie dunkles Blau angesagt. Dicke und flexible Sohlen bieten dabei nicht nur einen hohen Tragekomfort, sie sorgen auch für ein modisches Statement bei Regen und Schnee. Selbstverständlich sind Qualitätsschuhe in den Fachgeschäften auch mit leichteren Sohlen zu haben.

Passende Accesoires und Mittel zu den neuen Schuhen

Bei den Freizeit- und Wanderschuhen sind für den Herbst und Winter mehr Farben und klassische Modelle gefragt, ohne jedoch dabei auf modische Akzente und modernes Aussehen verzichten zu müssen. Für den festen Tritt und den sicheren Gang über Strasse, Stock und Stein sind bei diesem Schuhwerk, das heute fast ausschliesslich aus

Die persönliche fachliche Beratung ist im Fachgeschäft eine Selbstverständlichkeit.

In den Schuhfachgeschäften sind die Herbst- und Wintermodelle da. wasserdichten und atmungsaktiven Hightechmaterialien besteht, gute und sehr griffige Sohlen gefragt. Aber auch für diejenigen, die gerne Wanderschuhe aus Leder mit Lederfütterung als natürliche Materialien bevorzugen, führt das Fachgeschäft entsprechende Modelle. Selbstverständlich werden zum gekauften Schuhwerk auch passendes Zubehör wie Taschen in allen Formen, Grössen und Farben sowie Damen- und Herrensocken angeboten. Ganz wichtig sind auch die richtigen Pflegemittel, damit Mann und Frau möglichst lange Freude an ihren neuen Schuhen haben. Darüber hinaus bietet das Fachgeschäft zusätzlich Einlegesohlen mit oder ohne Fussbett, in langlebigem Leder oder wärmendem Frottee sowie Outdoorsohlen für die Arbeit oder das Wandern an. Das Wichtigste beim Kauf von Schuhen ist, dass man sich in ihnen bequem und wohl fühlt. Ein Schuh der gut geführt und gestützt ist, fördert das ganze Wohlbefinden und entlastet sowohl Füsse und Knie wie auch Hüfte und Rücken. Deshalb gibt es auch den Rat des Schuhfachmanns: Trage deinen

Bilder Marcel Tresch

Füssen Sorge, denn die Füsse tragen dich ein ganzes Leben lang!

Vielseitige Dienstleistungen

Zu den Dienstleistungen des Fachgeschäftes Schuhhaus Wattinger mit den Standorten in Weinfelden, Frauenfeld und Stammheim gehören neben der selbstverständlichen Freundlichkeit und Zuvorkommenheit eine vielseitige Auswahl von modischen und bequemen Schuhen, eine persönliche fachkundige Beratung, Reparatur- und Auswahlservice, Schuhpflegeempfehlung und Schuhrecycling. ■

Seit mehr als 100 Jahren

sorgt das Schuhhaus Wattinger für den richtigen Auftritt mit passender Schuhmode zu jeder Gelegenheit und für die ganze Familie. Weil die Füsse den Menschen durch das ganze Leben tragen, finden Sie in den Filialen Stammheim, Frauenfeld und Weinfelden ein breites Sortiment an Qualitätsschuhen, um die Füsse bestmöglich dabei zu unterstützen. Das Schuhhaus Wattinger freut sich, Sie ebenfalls bedienen und begrüssen zu dürfen.

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Ihre Füsse tragen Sie durch das ganze Leben, wir sorgen für den richtigen Auftritt! www.wattinger-schuhhaus.ch

Zürcherstrasse 148 8500 Frauenfeld www.wattinger-schuhhaus.ch

Persönliche, fachkundige Beratung inklusive.


«POST» Ratgeber

Oktober 2013

Ausgabe 10 | 21

Wichtig für Haare, Nägel und Haut UnsereVitalitätund unsere Gesundheitgehören zu den wichtigsten Dingenin unseremLebenund unsere Kraft ist dieNatur. DiePflanzeAloeVera hilft unsin sehrvielenBereichen.

E

SUSANNe BAUmANN

gal ob es darum geht mehr Kraft und Energie für den Alltag zu gewinnen, der Gesundheit zu dienen, das Wohlbefinden zu steigern oder sie im Beauty- und Wellnessbereich als Feuchtigkeitsspender einzusetzen – die Nähr- und Vitalstoffe der Aloe Vera unterstützen diese Ziele nachhaltig. Gesunde Ernährung und Schönheit sind Themen, die in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus unserer Gesellschaft gerückt sind. Das Gesundheitsbewusstsein der Menschen ist stark gestiegen. Mehrere wissenschaftliche Studien beweisen, wie bedeutend die wichtigen Vitamin- und Mineralstoffquellen für die Gesunderhaltung von Haaren, Nägeln und Haut sowie der Verhinderung der vorzeitigen Hautalterung sind. Gerade in unserer heutigen hektischen Umgebung ist unsere Haut erhöhten Belastungen durch

Stress, schädliche Umwelteinflüsse und häufigem Genussmittelverzehr ausgesetzt. Unsere Haut spiegelt jedoch das Allgemeinbefinden exakt wider. Dies bedeutet, dass wir, um Schönheitsprobleme zu vermeiden und unsere Haare, Nägel und Haut gesund zu erhalten, unsere tägliche Ernährung mit Vitaminen, Mineralstoffen und anderen lebenswichtigen Nährstoffen ergänzen müssen.

Schönheit von Innen erlangen

Ab etwa dem 25. Lebensjahr geht die Regenerationsfähigkeit der Haut zurück und die ersten Anzeichen des beginnenden Alterungsprozesses werden langsam sichtbar. Um diesem entgegenzuwirken, ist neben der Pflege der obersten Hautschicht durch Cremes und Reinigungen besonders die Zufuhr bestimmter Nährstoffe über

die Nahrung oder durch Nahrungsergänzungsmittel erforderlich. Vitamine und Mineralstoffe sind lebensnotwendige Stoffe, die vom Körper nicht selbst hergestellt und daher mit der Nahrung – zum Beispiel über frisches Obst und Gemüse, Fleisch, Fisch, Getreide und Milchprodukte – zugeführt werden müssen. Sie haben für unsere Haare, Nägel und Haut vielfältige Funktionen. Einige Beispiele: Vitamin A fördert das Zellwachstum, baut Kollagenfasern auf und besitzt eine antioxidantive Wirkung; Vitamin C wirkt als Antioxidanz gegen schädliche Stoffe und ist an der Kollagensynthese beteiligt; Vitamin E ist ein wichtiges Antioxidanz und verbessert darüber hinaus die Struktur der Hautoberfläche sowie das Feuchthaltevermögen; Eisen versorgt uns mit Sauerstoff, Auswirkungen eines Mangels sind brüchiges Haar, Rillen in den Nägeln, Hautblässe und spröde Haut; Kalzium wird für starke Knochen, Zähne, Nägel und kräftiges Haar benötigt. Eine Vielzahl der Vitamine und Mineralstoffe besitzen antioxidantive Wirkungen. Das bedeutet, dass diese

Flüssigkeit ist entscheidend für die Gesundheit unseres Körpers, denn die körperliche Beschaffenheit besteht zu ungefähr 60 Prozent aus Wasser. Dem Organismus dientWasser als Lösungs- und Transportflüssigkeit. So führt das lebensnotwendige Element die Nährstoffe in die Zellen und schleust Abbauprodukte aus dem Körper heraus. Täglich verliert der Körper etwa 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit, die laufend wieder ersetzt werden muss. Deshalb empfiehlt es sich auch über den Tag verteilt 2 bis 3 Liter Flüssigkeit aufzunehmen, damit sich die Zellen erneuern können, die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit erhalten bleibt und bei der Haut einer frühzeitigen Faltenbildung vorgebeugt werden kann. Besonders bei sportlicher Betätigung, im Sommer bei grosser Hitze sowie bei Erkrankungen ist darauf zu achten, dem Körper wieder genügend Flüssigkeit zurückzuführen. Wasser gelangt innert kürzester Zeit in unseren Blutkreislauf und versorgt so die Zellen in unseren Organen. Jede Zelle ist wie eine Weintraube, gefüllt mit intrazellulärem Wasser. Wenn wir zuwenig trinken, entzieht unser Körper im Notfall den Zellen das Wasser und sie schrumpfen zu Rosinen, die nicht nur schneller altern, sondern auch anfälliger auf Bakterien undViren sind. Susanne Baumann

Vitalität und Gesundheit gehören zu den wichtigsten Dingen im Leben – die Natur hilft uns dabei.

Bilder zVg

Vitalstoffe in der Lage sind, unsere Körperzellen vor schädigenden Angriffen durch sogenannte freie Radikale zu schützen. Diese Stoffe entstehen durch UV-Strahlen, Umweltgifte, aber auch durch normale tägliche Stoffwechselprozesse. Freie Radikale sind aggressive Sauerstoffmoleküle, die Zellorganellen und Zellen schädigen können. Sie sind ein wichtiger Grund der Zell- und Hautalterung. Vitalstoffe, die die freien Radikale neutralisieren und so Zellschädigungen verhindern, sind daher wichtig für den Erhalt einer gesunden, relativ jung erscheinenden Haut. n

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«POST» Ratgeber

22 | Ausgabe 10

Oktober 2013

Ein Austausch von Fenstern lohnt sich Fenster zählen in Bauten zu den grossen Schwachstellen eines Hauses. Hier dringt die kalte Luft ins Innere, während die mühsam erzeugteWärme nach Aussen entfliehen kann.

Thermobildkameras belegen, dass der Grossteil der Wärme durch die Fenster entweicht.

STEPHAN BRANDER

I

m Fensterbau konnten in den letzten Jahrzehnten gewaltige Fortschritte erzielt werden. Bis in die 1970erJahre wurden noch überwiegend einfachverglaste Fenster sowie Doppelverglasungen mit zwei Einzelscheiben verwendet. Sie wurden bei Neubauten anschliessend durch Fenster mit 2-fachIsolierglas abgelöst. Ab 1995 setzte sich langsam das beschichtete Wärmedämmglas durch. Stand der Technik ist heute das Wärmeschutzfenster mit zwei oder drei Glasscheiben, die in einem gewissen Abstand staub-, luft- und feuchtigkeitsdicht miteinander verbun-

Einen Fachmann beiziehen Die Fortschritte im Fensterbau sind enorm. Moderne Fenstersysteme sind High-Tech-Produkte geworden. Sie zeichnen sich unter anderm durch hervorragende Wärmeschutzeigenschaften aus. Mit ihnen lassen sich mehr als die Hälfte der bei älteren Produkten über die Fenster verlorenen Energie einsparen und damit sowohl die Umwelt als auch den Geldbeutel schonen. Die Wahl der für jeden Standort «richtigen» Produkte samt Zusatzausstattung ist jedoch schwieriger geworden. Je nach Lage und Ausrichtung der Räume drängen sich andere Ausführungen auf. Es ist daher in jedem Fall ratsam, einen Fachmann beizuziehen. Renovafenster berät sie gerne bei der Auswahl der Produkte. Stephan Brander. sbrander@postmedien.ch

den sind. Die Scheibenzwischenräume sind mit Edelgasen wie Krypton oder Argon gefüllt. Dadurch verbessern sich die Wärmedämmeigenschaften. Zusätzlich werden die Scheibeninnenseiten mit einer hauchdünnen unsichtbaren Metallbeschichtung versehen. Diese Beschichtung lässt die Sonnenstrahlen weitgehend durch, reflektiert aber die Wärmestrahlung von innen. Durch moderne Wärmedämmfenster (3-fach-Isolierglas mit Wärmeschutzbeschichtung und Edelgasfüllung) geht gegenüber ihren historischen Verwandten (vor 1975) bis 75 Prozent weniger Wärme verloren.

Einklang von U- und g-Wert

Bei der Konstruktion der Fenster gilt es zwei physikalische Grössen zu beachten, die in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen: Den Wärmedurchgangskoeffizienten, UWert genannt, und den Energiedurchlassgrad, den sogenannten g-Wert. Je niedriger der U-Wert, desto geringer der Wärmeverlust, umso geringer aber auch der g-Wert. Damit durch Fenster nicht nur Wärme verloren geht, sondern auch Energiegewinne erzielt werden können, müssen U-Wert und g-Wert in einem guten Verhältnis zueinander stehen. Die passiven solaren Energiegewinne spielen eine wichtige Rolle bei der Erstellung der Energiebilanz eines Hauses.

Fortschritte nicht nur beim Glas

Damit nicht nur die Glasscheiben, sondern das ganze Fenster einen guten U-Wert aufweist, ist der Verbund

der Glasscheiben von entscheidender Bedeutung. Ein Abstandhalter sorgt dafür, dass der vorgegebene Scheibenzwischenraum dauerhaft eingehalten wird. Eine umlaufende Abdichtung schottet den Zwischenraum ab. Immer noch werden Hohlkammerprofile aus Aluminium als Abstandhalter verwendet. Aluminium leitet jedoch die Wärme sehr schnell weiter, es hat einen hohen Wärmeleitfähigkeitswert und wird so zur Wärmebrücke. Um die so entstehenden Wärmeverluste zu vermeiden, werden andere Materialien als Abstandshalter verwendet. Etwa Profile aus Edelstahl, aus verschiedenen Kunststoffmischungen, Struktursilikonschaum und andere. Bei den Rahmenmaterialien haben Bauherren eine grosse Auswahl. Neben dem Klassiker Holz gibt es Alu- und Kunststoffrahmen, dazu die Kombinationen Holz/Alu und Alu/Kunststoff. Ausser bei Holz weisen die Rahmenprofile Hohlräume mit mehreren Kammern auf, um die Wärmedämmeigenschaften zu verbessern. Zum Teil werden diese Hohlräume zusätzlich mit einer Wärmedämmung gefüllt.

Der Ersatz von herkömmlichen Fenstern durch moderne Fenster kann sich lohnen. Wenn wir von einer Lebensdauer von 30 Jahren ausgehen, können bei einem Ersatz von 25 Quadratmeter Fensterfläche (2-fach-Isolierglas mit einem U-Wert von 2,8 W/m2K) durch Fenster der neuesten Generation (3-fach-Isolierglas mit Wärmeschutzbeschichtung und Edelgasfüllung, UWert 0,6 W/m2K) 18 540 Liter Heizöl eingespart werden. n

Moderne Fenster sind High-Tech-Produkte.

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«POST» Immobilienmarkt

Oktober 2013

Ausgabe 10 | 23

Mobiles Internet liegt im Trend

Der rasanteWandel des Internets ist auch eine Herausforderung für dieVermarktung von Immobilien. Fleischmann Immobilien nutzt die riesigen Chancen der mobilen Kommunikation.

W

erner Fleischmann, Inhaber von Fleischmann Immobilien, will sein Unternehmen im Bereich der Liegenschaftsvermittlung gezielt weiterentwickeln und die Chancen auf dem Markt konsequent nutzen: «Da der Internetauftritt technisch in die Jahre kam, war die Zeit reif für eine Neukonzeption, mit der den Kundenbedürfnissen zeitgemäss entsprochen werden kann.»

Handyfreundlich programmiert

Zusammen mit Roman Salzmann, Kommunikationsberater und Inhaber der salcom.biz Public Relations, wurde ein Konzept erarbeitet. Schon früh im Prozess eingebunden wurde Christoph Lanter, Inhaber der Weinfelder Webagentur chrisign, der über grosse Erfahrung beim Aufbau von Internetseiten verfügt. Lanters Aufgabe war es, das Design- und Inhaltskonzept technisch umzusetzen, damit Interessierte auf der Suche nach Immobilien schnell zu

ihren Wunschobjekten kommen und alles Nötige über den Service von Fleischmann Immobilien erfahren – sowohl auf einem Computer, wie auch auf dem Tablet-PC und dem Handy. Gerade dies sei eine der wichtigsten Entwicklungen der letzten Zeit, sagt Lanter und nennt das «Zauberwort»: Responsive Webdesign – zu Deutsch: reaktionsfähige, bedarfsgerechte InternetgestaltungsTechnologie. Dank dieser wird der Inhalt einer Website auch auf Handys automatisch benutzerfreundlich angezeigt. Lanter betont, dass eine Homepage für ein Unternehmen heute verstärkt eine Webapplikation sei, die einem Unternehmen auch Arbeitsprozesse abnehmen könne. Ein Beispiel für die praktischen Seiten der mobilen Internetkommunikation sind die sogenannten QR-Codes. QR steht für «Quick Response». Hinter dem QR-Code versteckt sich eine Art Strichzeichen wie auf Preisschildern. Bei Fleischmann

Flexibles Layout: Christoph Lanter (rechts) und Werner Fleischmann Immobilien werden darin zukünftig zum Beispiel direkte Links zu einzelnen Liegenschaften hinterlegt. Lanter betont, dass man sich einen Scanner für QR-Codes gratis aus dem Internet auf das Handy herunterladen kann.

Ausrichtung auf Suchmaschinen

Die Entwicklung im Internet bezeichnet Lanter als «Paradigmenwechsel im Verkaufsprozess»: Gerade im Immobilienbereich sei es für Kaufinteressierte viel einfacher geworden, Angebote zu vergleichen. Lanter unterstreicht auch

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die Vorteile von Suchmaschinenmarketing: «Die Mehrheit der Internetbenutzer startet auf der Suche nach einem Produkt auf einer Suchmaschine.» Deshalb habe er bei der Programmierung der Homepage www.fleischmann.ch darauf geachtet, dass diese möglichst schnell gefunden werde, wenn Liegenschaften im Thurgau gesucht werden. Fleischmann Immobilien an der Wega: 26. bis 30. September, Halle 9, Stand Nr. 20 auf dem Marktplatz in Weinfelden. n

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24 | Ausgabe 10

Oktober 2013

Altersarbeit, ein gesellschaftliches Stiefkind Pflege, Betreuung und ambulante Dienstleistungen verdienen mehr Anerkennung und benötigen dringend gesellschaftliche Aufwertung.

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René Künzli

er Wert der Altersarbeit ist immer davon abhängig, wie die Berufe, in denen für die Menschen der älteren Generationen gesorgt wird, eingeschätzt werden, welches Sozialprestige sie haben. Und beides ist gegenwärtig nicht anders als skandalös zu nennen. Die Aufgaben der Altersarbeit erfordern hohe Qualifikation und hohes Engagement. Es ist zwingend erforderlich, dass in die Mitarbeitenden, auch im Rahmen von Weiterbildung, mehr investiert wird. Immer wieder ereignen sich Vorfälle in Altersheimen, die aufzeigen, dass

Fünf Jahre terzStiftung Am 1. Oktober 2008 wurde terz aktiv. Die Motivation meiner Frau Silvia und von mir, die Stiftung ins Leben zu rufen, war und ist, die Chancen und Gefahren des Generationenwandels stärker ins Bewusstsein zu bringen und sich für generationenfreundliche Lösungen aktiv einzusetzen. Daraus ergaben sich zwei Kernaufgaben: Interessenvertreter und Generaldienstleister zu sein. Aller Anfang ist schwer. Zurückblickend dürfen wir mit dem Erreichten zufrieden sein. Ganz besonders glücklich sind wir über die grossartige Unterstützung unserer terzExperten, die auch sehr viel Anerkennung aus Wissenschaft und Wirtschaft erhalten. Allen, die uns in den vergangenen Jahren begleitet haben, danken wir herzlich. René Künzli. rkuenzli@postmedien.ch Anzeige

dringender Handlungsbedarf bei der Politik besteht. Sie fordert qualitativ hohe Servicequalität, die politisch Verantwortlichen sind jedoch in vielen Fällen nicht bereit, die dafür notwendigen finanziellen Mittel zu sprechen. Ein weiteres Übel liegt darin, dass die Qualifiziertesten in der Pflege durch inflationär steigende Anforderungen an die Bürokratie immer mehr an den Schreibtisch gebunden werden. Dies geht zu Lasten der Führungsaufgabe und der Möglichkeit, das Team fachlich anzuleiten und persönlich zu fördern.

Illegale Bestrafung

In diesem Kontext müssen unwürdige Vorfälle, wie jüngst im Altersheim «Ob dem Holz» in Rehetobel gesehen werden, wo eine «Strafmassnahme» gegenüber einem an Inkontinenz leidenden Bewohner vollzogen wurde. Der ältere Herr, der nicht in der Lage ist, sich selbst umzuziehen, musste in Damenkleidern knapp eine Stunde auf dem Etagengang bleiben. Hier fehlt es an fundamentalen Werten wie Achtung der Menschenwürde, an Respekt, einer Heimkultur, die nicht nur im Heimkonzept steht, sondern geschult, durchgesetzt und gelebt wird.

Kontrolliert wirtschaftlich

Wenn die Würde von Heimbewohnern wie im geschilderten Fall mit Füssen getreten wird, schadet das nicht nur der betroffenen Institution, sondern dem Image der Altersarbeit insgesamt. Der Fall Rehetobel überschattet den Dienst an alten Menschen, den viele

Mit Herz und Kompetenz leisten Viele den Dienst an alten Menschen. Mitarbeitende täglich mit Herz und Kompetenz leisten. Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen: Grundübel der Pflegedienstleistung ist nicht, dass sie wirtschaftlich gestaltet sein soll. Nur müssen eben die gesetzlichen und finanziellen Rahmenbedingungen so gestaltet werden, dass sich nur eine hohe Qualität der Pflege

Bild i: aarReha Schinznach

auszahlt. Hier sind die Kantone und die Kassen gefordert. Nur regelmässige, unangemeldete Kontrollen sind dazu geeignet, versprochene hohe Standards zu halten. Statt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern zu sprechen, wird über sie gesprochen – das ist eine Geringschätzung gegenüber den älteren Menschen. n

Jubiläum der Seniorenakademie Berlingen Vor wenigenWochen konnte die Seniorenakademie Berlingen, Partnerin der terzStiftung, ihr 20-jähriges Jubiläum feiern. Sie tat das mit einer Festveranstaltung mit Grussworten von Frau Gemeindeammann Moret, Frau RR Monika Knill-Kradolfer sowie einem Festvortrag von Prof. Dr. Peter Gross in der Unterseehalle. Dabei gab derVorstand bekannt, dass künftig der Name «Akademie Berlingen» lauten wird und dass ein Förderverein gegründet wurde, dem neben Einzelpersonen auch Unternehmen, Institutionen und Körperschaften beitreten können. Durch dieVermittlung von hochstehendem Basiswissen und Hintergrundinformationen, verbunden mit ausgiebigen Diskussionen, helfen dieVortragsreihen der Akademie mit, sich in unserer immer komplexerenWelt besser zurechtzufinden. Die Einordnung des eigenen Denkens und Tuns in grössere Zusammenhänge trägt zudem zu einer fundierten Meinungsbildung und verantwortungsvollemTun bei. Für weitere Informationen: www.seniorenakademie.ch


terz «POST»

Oktober 2013

Ausgabe 10 | 25

Ethik der letzten Dinge im Leben Bereits zum zweiten Mal in Folge verleiht die gemeinnützige und nicht gewinnorientierte terzStiftung dem HeimbetriebVitaTertia in Gossau SG das Label «für hohe Bewohnerzufriedenheit». JürGen KupFerScHMid

D

ie terzStiftung hat ein Angebot geschaffen, das für die Qualitätssicherung von Altersinstitutionen Nutzen bietet: Bewohner und Mitarbeitende bewerten die Qualität im Heim und äussern sich zu ihrer persönlichen Zufriedenheit im Betrieb. Wird auf einer Skala von 1 bis 10 mindestens die Note 7 erreicht, wird das terzLabel «für hohe Bewohner- und Mitarbeiterzufriedenheit» verliehen. Das ist eine starke Form der Wertschätzung und des Respekts, was erfahrene Menschen in unserer Gesellschaft oft vermissen. Bereits zum zweiten Mal in Folge wird VitaTertia in Gossau SG nun mit diesem Gütesiegel ausgezeichnet. Durch regelmässige Befragungen entspricht der Betrieb seinem Leitbild: offen (dialogbereit), führend und persön-

lich sein. 2011 hatte die terzStiftung in den Häusern Gerbhof und Weiher eine Gästebefragung durchgeführt, die hohe Zufriedenheit ergab. Das sehr gute Gesamtergebnis, nämlich 8,1 Punkte auf einer 10-stufigen Skala, konnte in den vergangenen zwei Jahren weiter verbessert werden: Mit ausgezeichneten 8,5 Punkten konnte VitaTertia die jüngste Befragung abschliessen. Auch die Mitarbeitenden geben VitaTertia als Arbeitgeber sehr gute Noten: Die Zufriedenheit der Mitarbeitenden liegt mit einem Gesamtdurchschnitt von 7,7 Punkten um volle 0,8 Punkte höher als im Jahr 2011.

Bereitschaft zum Dialog

Um ein verlässlicher und vertrauenswürdiger Partner für Gäste und Mit-

Zukunft gestalten Das oberste Ziel der terzStiftung ist es, die Interessen der reiferen Generation wirksam zu vertreten. MehrereTausend vertrauen terz und gehören zur Gönnergemeinschaft. Die terzStiftung finanziert sich ausschliesslich über Gönnerbeiträge, Spenden und Legate. Nur so kann sie unabhängig und glaubwürdig die Interessen ihrer Mitglieder vertreten. Spendenkonto: Credit Suisse AG,TERZSTIFTUNG, Seestrasse 112, 8267 Berlingen, Konto: 80-500-4, Bic: CRESCHZZ80 A. Es gibt viele gute Gründe, terz beizutreten, z. B. weil es wichtig ist, dass die reiferen JahrgängeWertschätzung erfahren, was heute nicht immer der Fall ist und weil terz sich mit dem Projekt «terz-Experten» für generationenfreundliche Produkte und Dienstleistungen einsetzt. Ausführliche Informationen: www.terzstiftung.ch,Telefon 0800 123 333

VitaTertia befragt regelmässig Gäste und Mitarbeitende. arbeitende zu sein, wird bei VitaTertia eine uneingeschränkte Bereitschaft zum Dialog und zum Gespräch nach innen und aussen gepflegt. Dies kommt bei den jährlich stattfindenden Kulturtagen für Mitarbeitende sowie beim «VitaTertia»-Zyklus zum Ausdruck – einer beliebten öffentlichen Veranstaltungsreihe, die jeweils im Frühjahr und im Herbst stattfindet. Unter dem Titel «Sterben und Tod – Tabuthemen offen diskutieren» rückt VitaTertia in diesem Herbst Fragen zur Sterbeethik in den Mittelpunkt. Dazu vertritt der Betrieb eine klare Position, die Gästen, Mitarbeitenden und Interessierten Orientierung bietet.

Menschen gerecht werden

Die Frage nach einer Sterbeethik ist zuallererst die Frage nach dem jeweiligen Menschen- und Weltbild, das dieser zugrunde liegt. Wenn es um Leben und Tod geht, sind die geistigen, kulturellen oder religiösen Urtexte gefragt. Es ist wichtig, dass Menschen, die ihr Zuhause verlassen und in die Häuser von VitaTertia wechseln, wissen, was sie dort erwarten dürfen und was nicht.

zVg

Das Menschenbild, das der Sterbeethik von VitaTertia zugrunde liegt, orientiert sich am Recht auf Selbstbestimmung und der Pflicht zur Eigenverantwortung. Beides gehört unauflösbar zusammen. Die eigene Position zum Thema «Sterben und Tod» hat VitaTertia in einer Schrift zusammengefasst, die kostenlos bestellt werden kann. n

VitaTertia-Zyklus Für den Herbst-Zyklus zum Thema «Sterben und Tod – Tabuthemen offen diskutieren» hat VitaTertia Vertreter sehr unterschiedlicher Positionen eingeladen, nämlich Dr. Daniel Büche, leitender Arzt des Palliativzentrums am Kantonsspital St. Gallen und Präsident von palliative Ostschweiz, (17. Oktober) und die Freitodbegleiterin Heidi Iller (7. November). Fragen der Spiritualität in der Pflege und der christlichen Deutung des Todes werden Schwester Dr. h.c. Liliane Juchli (1. Oktober) und Bischof Markus Büchel (21. November) erörtern. Veranstaltungsbeginn ist jeweils um 19 Uhr im Restaurant Vita an der Haldenstrasse 46 in Gossau SG. Der Eintritt ist frei. Eine Reservation garantiert Ihnen einen sicheren Platz.

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Einfach finden.


«POST» Kalender

26 | Ausgabe 10 Samstag, 28.9., 17.00 h

Klinik Schloss Mammern Orgelvesper mit Ursula Sulzer-Scherrer – Werke von Bach, Zipoli, Pachelbel, Lucchesi und Krebs

Samstag, 28.9., 20.30 h 12. Frauenfelder Lyriktage 27./28. September in der Theaterwerkstatt Gleis 5, Frauenfeld Die 12. Frauenfelder Lyriktage wollen klingen. Fünf Dichter, die nicht nur Lesungen zur Vorstellung von Texten bevorzugen, sondern auch zahlreiche experimentelle Formen für den eigenen Ausdruck suchen, haben sich «Wort wie Klang verpflichtet». Raphael Urweider, Christian Uetz, Michael Stauffer, Vincent Barras und Michael Lentz werden sich am Freitag mit ihren Lesungen dem Wort verpflichten, am Samstagabend dem Klang. Eröffnet werden die Lyriktage am Freitag, 27.9., um 19.30 Uhr durch die künstlerische Leiterin Nora Gomringer .

Musik/Konzerte Freitag, 27.9., 19.00 h

Alterszentrum Park Frauenfeld Les Salonesses Konzert mit Regula Raas,Violine, und Giovanna Fazio, Klavier – Musik aus der belle Epoque

Freitag, 27.9., 20.00 h

Restaurant Bahnhof Steckborn Volkstümliche Unterhaltung mit der Schwyzerörgeli-Formation «Schabernack»

Freitag, 27.9., 20.30 h

Peggy O'Neills Frauenfeld Keltikon

Celtic-Rock-Konzert Freitag, 27.9., 21.00 h

Dreiegg Frauenfeld Reggae mit Le Manü und MorgäAM4i

Samstag, 28.9., 17.00 h

Sekundarschule Reutenen Frauenfeld Chorkonzert «Ewige Lieder» mit demVokalensemble «Chantetout»

Eisenwerk Frauenfeld local:now Part 2 mit Monsieur Brisebard, ParrotTo the Moon und Addicthead

Sonntag, 29.9., 17.00 h

Stadtkirche St. Nikolaus Frauenfeld Orgelkonzert Eun-Hye Lee

Montag, 30.9., 19.30 h

Schulhaus Zentrum Diessenhofen Forum zum Quartalsende Kinder und Jugendliche der Musikschule Untersee und Rhein

Montag, 30.9., 20.00 h

Eisenwerk Frauenfeld Five on Fire strings attached

Mittwoch, 2.10., 21.00 h

Oktober 2013

Schüler-Aufführung zumThema «Frankreich» mit Musik,Theater,Tanz, Farben und Formen

Freitag, 27.9., 20.00 h

RestaurantTraube Müllheim Politsatire «MACHT» mit AndreasThiel

Freitag, 27.9., 20.15 h

WYPAG AG «POST» Medien Iselisbergstrasse 4, CH-8524 Uesslingen info@postmedien.ch, www.postmedien.ch Telefon +41 52 740 54 00. Telefax +41 52 740 54 01

Samstag, 28.9., 20.00 h

Chefredaktor: Dr. Alois Schwager (as), aschwager@postmedien.ch

Gemeindezentrum Aadorf Gardi Hutter, Die Schneiderin Kulturstube Löwen Diessenhofen Mysticum Show mit Zauberkünstler Lorios

Dienstag, 22.10., 20.00 h Casino Frauenfeld Die Marquise von O KempfTheatergastspiele

Literatur/Vorträge Donnerstag, 26.9., 19.00 h

Ittinger MuseumWarth Zwischen Klo und Kreuzgang Vortrag von Dr. Hansjörg Brem und lic. phil. Simone Benguerel

Dreiegg Frauenfeld Hör Bar – Jam-Session

Samstag 5.10., 20.00 h

Casino Frauenfeld 40 Jahre Galgevögel Konzert mit Gastmusikern

Sonntag, 29.9., 11.00 h

Donnerstag, 10.10., 21.00 h

Eisenwerk Frauenfeld TellMeFairytale: Plattentaufe

Bernerhaus (Kunstverein) Frauenfeld Willi Tobler – Lesung Begleitveranstaltung zur Ausstellung «erfundene Landschaften»

Dienstag, 1.10., 19.30 h

Mittwoch, 16.10., 20.00 h

Casino Frauenfeld Militärspiel Territorialregion 4

Samstag, 19.10., 19.00 h

Evang. Kirchgemeindehaus Frauenfeld Fairer Handel: Gestern – heute – morgen. Referat von Ursula Brunner

Mittwoch, 2.10., 14.20 h

Rodenberghalle Schlattingen Musikstadl mit Monika Kälin, Raphael Jost, Comedyroli u.a.

Seniorenakademie Berlingen Albert Schweizer der Arzt und Mensch Vortrag von Dr. med.Walter Munz

Theater/Tanz

Mittwoch, 2.10., 20.00 h

Parkhotel Feldbach Steckborn Stammtischgespräch «Weltkirche am Bodensee» Das Konstanzer Konzil 1414–1418, mit Dr. MathiasTrennert-Helwig

Donnerstag, 26.9., 19.00 h Kantonsschule Frauenfeld Performance: Luxe, calme et volupté

Impressum

«Frauenfelder POST» Bannhaldenstrasse 19, CH-8500 Frauenfeld www.frauenfelderpost.ch Telefon +41 52 740 54 00. Telefax +41 52 740 54 01

Geschäftsleiter und Herausgeber: Felix Walder, fwalder@postmedien.ch

Redaktion: Marcel Tresch (mt), mtresch@postmedien.ch; Damaris C. Bäche (db), dbaechi@postmedien.ch Autoren: Sabina Bachofner@sbachofner@postmedien.ch; Ralph Bauert, rbauert@postmedien.ch; Guy Besson, gbesson@postmedien.ch; Stephan Brander, sbrander@postmedien.ch; Ursula Dünner, uduenner@postmedien.ch; René Künzli, rkuenzli@postmedien.ch; Jürgen Kupferschmid, jkupferschmid@postmedien.ch; Salvatore Manoiero, smanoiero@postmedien.ch; Josef Mattle, jmattle@postmedien.ch; Ralf Meier, rmeier@postmedien.ch; Dr. Tomas Meyer, tmeyer@postmedien.ch; Thomas Minder; tminder@postmedien.ch; Angelika Ramer, aramer@postmedien.ch; Dorit Schmidt-Purrmann, dschmidt@postmedien.ch; Karl Svec, ksvec@postmedien.ch Online: Alex Birchler, abirchler@postmedien.ch Anzeigenverkauf: Manuela Doster, mdoster@postmedien.ch; Petra Kempers; pkempers@postmedien.ch Béatrice Keul, bkeul@postmedien.ch; Mona Spichiger, mspichiger@postmedien.ch Produktion: bachmann printservice gmbh Inhaber: S. Bachmann. Seestrasse 86, CH-8712 Stäfa Telefon +41 44 796 14 44. Telefax +41 44 796 14 43 www.bachmann-printservice.ch info@bachmann-printservice.ch Druck: DZZ Druckzentrum Zürich AG Postfach, Bubenbergstrasse 1, CH-8045 Zürich www.zeitungsdruck.ch Vertrieb: APZ Direct AG. Ernst Müller-Strasse 8 8207 Schaffhausen.Telefon +41 52 632 31 30 Telefax +41 52 632 31 90. www.apz.ch Druckauflage: 36 000 Exemplare Verteilung: Die «Frauenfelder POST» wird einmal monatlich mit einer Auflage von 33 719 Ex. kostenlos in alle Haushaltungen (inkl. Postfächer) im gesamten Bezirk verteilt. Zusätzlich erfolgt der Vertrieb von 2500 Exemplaren an ausgewählten POS. Abonnemente: Fr. 30.– pro Jahr (inkl. MwSt.). Telefon +41 52 740 54 00. Telefax +41 52 740 54 01

«POST» News

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Begeisternde neue Herbstkollektionen im Modehaus Grob Die Herbst/Winterkollektionen der Marken Gelco, Lebek, Olsen, FrankWalder und GerryWeber begeistern in den wunderbarsten Farben.Clematis, Purpur, Bordeaux, Feige,Terra, Mohn, Ocker, Moos,Tanne, Polar – sind nur einige der Farbnuancen, Schwarz,Weiss, Graphit undTaupe bilden dazu den Hintergrund. Jacken inVelours- oder Nappa-Lederoptik und sportive Blazerformen zeigen sich als Begleiter.Wohlfühl-Jacken in Cloqué-Jersey bieten höchsten Tragekomfort. DieVielfalt der Hosen reicht von 5-Pocketjeans, über schmale Stretch-Varianten, bis hin zu Colordenim der Marken MAC, STARK undTONI. Auch in der Herrenabteilung treffen laufend Neuheiten ein. Safran und Petrol setzen hier neue Farbakzente. City- und Freizeithemden, assortiert mit Strickjacken, Pullovern und Krawatten, Hosen für Business oder Freizeit, sowie sportive Jacken runden das Herren-Sortiment ab. Die Beraterinnen des Modehauses Grob freuen sich, Ihnen die Neuheiten vorzustellen.


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Oktober 2013

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Ausgabe 10 | 27

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Kino «POST»

28 | Ausgabe 10

Amriswilerstrasse 106b 8570 Weinfelden Hotline: 071 622 00 33 www.kino-tg.ch

Kino-Charts

Die zehn erfolgreichsten Filme imThurgau vom 12.8. bis 12.9.2013 1. Wir sind die Millers 2. Planes (2D) 3. Pain & Gain 4. Die Schlümpfe (2D) 5. The Lone Ranger 6. Elysium 7. Ich – einfach unverbesserlich (3D) 8. Percy Jackson (3D 9. Feuchtgebiete 10. White House Down

Neu im Kino 25.9. 26.9.

2.10. 3.10. 9.10. 10.10. 17.10.

Der Geschmack von Apfelkernen (Ladies-Night) s'Chline Gspängst Keinohrhasen & Zweiohrkücken 2 Guns Turbo (3D) Gravity (3D) Alles eine Frage der Zeit (Ladies-Night) Z’Alp–Öberefahre&Züglete Rush L’expérience Blocher Frau Ella

Oktober 2013

Schlossmühlestrasse 1 8500 Frauenfeld Hotline: 052 720 35 35 www.kino-tg.ch

Geschmack von Apfelkernen Ladies-Night am Mittwoch, 25. September, mit Cüpli-Apéro ab 19.30 Uhr. – Ein ebenso bewegendes wie humorvolles Familiendrama um mehrere Generationen von Frauen.

D

ie 28-jährige Iris weiss nicht, ob sie das Erbe ihrer Großmutter, das Haus der Familie, annehmen soll. Um sich Klarheit zu verschaffen, bleibt sie zunächst eine Woche, streift durch die mit Erinnerungen vollgestopften Zimmer und den verwunschenen Garten, wird mit der manchmal schmerzvollen Vergangenheit und verdrängten Traumata konfrontiert, durchlebt Stationen ihrer Kindheit und trifft einen alten Freund wieder. Am Ende ist sie bereit für einen Neuanfang.

Vivian Naefes bewegende Verfilmung von Katharina Hagenas Bestseller erzählt eine verzwickete Familiengeschichte über drei Generationen und Jahrzehnte hinweg, verwebt das Gestern und Heute zu einem einheitlichen Ganzen, das sich sukzessive wie ein Mosaik zusammensetzt und Einblick gibt in Befindlichkeiten der Protagonistinnen. Die prominent besetzte Chronik mit Hannah Herzsprung in der Hauptrolle überzeugt durch filigrane Narration und starke Emotionen. Blickpunkt: Film ■

Alles eine Frage der Zeit Ladies-Night &Vorpremiere (eineWoche vor Start), am 9. Oktober, mit Cüpli-Apéro ab 19.30 Uhr. – Charmante Komödie über jungen, schüchternen Mann, der in dieVergangenheit zurückreisen kann.

A

ls ihm sein Vater enthüllt, dass alle männlichen Familienmitglieder in ihre Vergangenheit zurückreisen können, kann es der 21-jährige Tim nicht glauben. Endlich kann er Verhaltensfehler und falsche Entscheidungen korrigieren, die bisher seine Chancen bei Frauen limi-

tierten. Bei seinem Jugendschwarm allerdings bringt der biografische Eingriff nicht das erhoffte Ergebnis, doch bei der hübschen, aber unsicheren Mary hilft ihm die neue Gabe, seine romantische Kompetenz zu verbessern und seine Traumfrau zu erobern.

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«Alles eine Frage der Zeit» ist ein typisches Projekt von Richard Curtis, ob er nur als Autor («Notting Hill») oder auch als Regisseur («Tatsächlich... Liebe») in Erscheinung tritt. Seine dritte Inszenierung feiert das Leben, getragen von grundanständigen Figuren, die zwischenmenschliches Glück suchen oder es bereits gefunden haben. Fans seiner Filme werden auch diesen mögen, Kritiker sich wohl wieder wünschen, Curtis würde sein Potenzial für Dialogwitz und Figurenzeichnung für einen frecheren, unangepassteren Ton nutzen. Blickpunkt: Film ■


Wein «POST»

Oktober 2013

Ausgabe 10 | 29

Die Winzer hoffen auf einen «goldenen Herbst» Ein spannendes Rebjahr nähert sich dem Höhepunkt, derWeinlese.Wir unterhielten uns über das Rebjahr 2013, das noch zu Überraschungen fähig ist, mit dem Rebbaufachmann Bernhard Müller.

B

Alois scHWAgER

ereits beim Austrieb, als die Schösslinge aus der Wolle herauszutreten begannen, zeichnete sich nach Bernhard Müller ein Rückstand von rund 14 Tagen gegenüber dem Vorjahr ab. Dieser Eindruck habe sich beim Erlesen noch bestätigt. Durch den schlechten Frühling und Vorsommer habe sich alles weiter nach hinten verschoben. Kurz vor dem Blühen sei zwar eine gute Phase eingetreten, von der frühe Lagen profitieren konnten. Diese habe aber leider nicht lange angehalten. Es folgte erneut kühles und regnerisches Wetter, welches die Blütezeit stark beeinträchtigte.

Bernhard Müller Bernhard Müller, wohnhaft in Thayngen, der Gemeinde, der er zwölf Jahre als Präsident vorstand, ist seit Anfang Mai 2012 «Leiter Entwicklung im ländlichen Raum» im Thurgau am Bildungs- und Beratungszentrum BBZ Arenenberg mit einem Arbeitspensum von 90 Prozent. Dazu gehört auch die Aufgabe, den Stellenwert des Weingutes Arenenberg zu stärken. Zu diesem Zweck hat er die Weinseminare auf Arenenberg lanciert. Daneben hegt und pflegt der langjährige Verkaufs- und Projektleiter der GVS-Weinkellerei Schaffhausen, zusammen mit seiner Familie, eine Rebfläche von einer halben Hektar mit Blauburgunder- und pilzresistenten SeyvalBlanc-Trauben und führt seit rund 20 Jahren mit andern Weinbäuerinnen und Weinbauern Weinseminare im Rebberg durch.

Die Reben verrieseln

Das Blühen ist bei der Rebe ein sehr wichtiger, aber auch ein sehr empfindlicher Vorgang. Sowohl zu kühle als auch zu warme Witterung oder anhaltende Regenfälle unmittelbar vor und während der Blütezeit kann zum Verrieseln führen. Das ist dieses Jahr beim nasskalten Wetter in der Woche um den 1. Juli eingetreten. Das habe, wie man jetzt beobachten könne, dazu geführt, so Müller, dass innerhalb einer Traube die einen Beeren schon zu blühen begonnen hätten, während andere wiederum bis zu zehn Tagen warten mussten, bis auch sie fertig blühen konnten. Darum seien zurzeit einige Beeren bereits blau, während bei anderen an derselben Traube der Farbumschlag noch nicht eingesetzt habe. Die Unausgeglichenheit habe zum Teil bis heute angehalten.

Wenig Probleme mit Mehltau

Rechtzeitig auf die Sommerferien hin hat dann das Wetter umgeschlagen. Eine Schönwetterperiode setzte ein und es wurde richtig heiss und trocken. Der Rückstand konnte aber trotz extremer Hitze von rund 35 Grad kaum aufgeholt werden. Es zeigte sich einmal mehr, dass die Phase vom Blust bis zur Ernte immer rund 100 bis 110 Tage beträgt. Die Zeit nach dem Blühen lässt sich nach Müller kaum verkürzen. Die Trockenphase habe aber mit sich gebracht, dass in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr weniger Probleme mit echtem und vor allem falschem Mehltau aufgetreten seien. Man habe mit Pflanzenschutzmittel sparsamer fahren können als in anderen Jahren. Die

Das nasskalte Wetter zur Blütezeit führte zu einer Verrieselung der Trauben.

Der Höhepunkt des Weinjahres, die Weinlese, verzögert sich dieses Jahr um rund zehn Tage. trockene Hitze von rund 35 Grad habe den echten Mehltau dort gefördert, wo kein Schwefel eingesetzt worden sei, wie beispielsweise bei Hausreben.

Noch ist vieles offen

Im Gegensatz zur Region zwischen Genfer- und Bielersee ist die Ostschweiz dieses Jahr glücklicherweise von grösseren Hagelzügen verschont geblieben. Wie der 2013er wird, ist nach Müller noch kaum abzusehen. Diesbezüglich befänden wir uns in

einer sehr spannenden Phase. Jetzt brauche es in erster Linie Geduld und vor allem einen «goldenen» Herbst. Ein schöner «Altweibersommer» könne noch vieles ausrichten, denn es sei wichtig, dass die Blätter noch viel Sonne tanken und Zucker in den Trauben ablagern können und damit für hohe Oechslegrade sorgen. Wie die Qualität ausfallen werde, sei noch nicht absehbar. Es seien durchaus noch positive aber auch negative Überraschungen möglich. n

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«POST» Küche

30 | Ausgabe 10

Oktober 2013

Von der «Pilgersuppe» bis zum Gourmetmenü

Das «Gasthaus Sonne» in Märstetten ist ein typisches Dorfrestaurant mit Angeboten für jeden Geschmack: von der währschaften «Pilgersuppe» bis zum ausgesuchten Gourmetmenü.

Blick auf die Gartenwirtschaft und das «Wöschhüsli», das Lokal für spezielle Anlässe.

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AloiS SchwAGer

W

irt Guido Zurbrügg bezeichnet das Gasthaus Sonne als gutbürgerliches Dorfrestaurant am Pilgerweg. Für diese Kundschaft bietet er ein spezielles Frühstück und eine währschafte Pilgersuppe an – eine kräftige, selbstgemachte Gersten-

Tipp von Guido Zurbrügg Rezept für fünf bis sechs Personen

Schokoladenschaum mitThurgauer Note Zutaten: - 4 frische Freilandeier, 40 g Kristallzucker - 200 g dunkle Schokolade (Couverture) - 300 g geschlagener Vollrahm - 7 cl «Thurgados» Apfelbrand Zubereitung: Couverture im Wasserbad langsam flüssig rühren. Eier im Wasserbad warm (nicht zu heiss) aufschlagen bis die schaumige Masse gut «zieht» bzw. bindet. Anschliessend kalt schlagen. Die flüssige Couverture (nicht zu heiss) mit einem Spachtel sehr vorsichtig aber zügig daruntermischen. Thurgados mit etwas Rahm crèmig vermischen und beigeben. Den restlichen Schlagrahm darunterziehen und sofort gefühlvoll in dekorative Gläser abfüllen. Über Nacht im Kühlschrank bei zwei bis vier Grad lagern. Vor dem Servieren mit Schlagrahm bestreuen, mit Schokokrokant und mit Apfelschnitzen geschmückt dekorieren. Kann bei optimaler Kühlung bis zu drei Tagen aufbewahrt werden.

suppe. Die Liegenschaft ist bereits in 13. Generation im Besitz der Familie Kesselring. Erste Zeugnisse reichen bis rund 1650 zurück. Bis etwa 1900 war es ein reiner Landwirtschaftsbetrieb. Damals wurde eine Gaststube eingebaut und das Haus Richtung Dorfplatz erweitert.

Gastronom mit Herzblut

Guido Zurbrügg, der die Sonne seit 2008 führt, kennt das Gastgewerbe von Klein auf. Er ist in einem renommierten Gastrobetrieb im Berner Oberland aufgewachsen. Im Viersternhotel Belvédère in Hergiswil hat er eine Kochlehre absolviert. In der Hotelfachschule in Montana besuchte er einen Servicekurs, das Praktikum im Aroser Grandhotel Tschuggen. Im Bestreben, alle Arten der Gastronomie kennen zu lernen – guter Tipp für alle Jungköche –, folgten Arbeitseinsätze im Swisscenter in London, im Landgasthof zum Goldenen Kreuz in Rafz, im Feldberger Hof, in einer Blues-Kneipe mit Küche in Tuttlingen und in einer Bankkantine in Zürich. Darauf wechselte er zur Migros und leitete die Restaurants in Amriswil und Weinfelden, bevor er sich im Ochsen in Amlikon selbstständig machte.

Gepflegte saisonale Küche

Bis er die Sonne 2008 übernahm, wurde diese als reines Vereins- und «Büezerlokal» geführt. Zurbrügg als Berufskoch hatte mit diesem Restaurant andere Ambitionen. Er wandelte es in ein Dorfrestaurant mit einer vielfältigen, gepflegten saisonalen und der Kundschaft angepassten Küche um. Sein Anliegen ist es, allen etwas zu bieten, dem Pilger,

der in der Pilgerherberge gegenüber übernachtet und eine einfache, kräftige Mahlzeit sucht, jenen, die ein peisgünstiges gutbürgerliches Mittagsmenü wünschen und den Gourmets, die gepflegte Spezialitäten zu einem vernünftigen Preis erwarten. Zurbrüggs Spezialitäten sind saisonabhängig. Im Frühjahr sind es Spargeln oder Bärlauchprodukte in verschiedenen Variationen, um Ostern Gitzi und Fisch, im Sommer ein reichhaltiges Salatbüffet und Grillspezialitäten mit selbstgemachten Buttern. Im Herbst folgt die Wildsaison mit selbstverarbeitetem Wild von der Jagdgesellschaft Steckborn. Im Winter folgen Käsespezialitäten – Zurbrüggs Käseschnitten mit einer regionalen Käsemischung sind weit über die Region hinaus berühmt –, Röstitöpfe und Kutteln. Eine besondere Spezialität des Hauses ist edles Fleisch im Pfännli. So vielfältig wie das Angebot aus der Küche ist auch das Raumangebot. In der Gaststube finden rund 45 Personen Platz. Das ehemaligen Dartzimmer, das heute als Raucherstübli dient, kann auf Anfrage auch als Sitzungszimmer oder Speiselokal für bis zu 16 Personen genutzt werden. Wenn ein Dartverein ein Lokal sucht, ist er hier willkommen. Im

Sommer finden in der gedeckten Gartenwirtschaft mit Spielplatz zusätzlich über 40 Personen Platz. Ein besonderes Bijou ist das «Wöschhüsli»,das rund 18 Personen fasst (Reservation erforderlich). ■

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Ottoberger Blauburgunder 2011 Gereift im Barrique Die sorgfältig ausgewählten, gut ausgereiften Trauben stammen von über 25bis 40-jährigen Reben an bester Südlage am Ottoberg. Der von Hans Bosch selbst gekelterte und 15 Monate im Barrique ausgebaute Wein präsentiert sich in der Nase beerig, fruchtig und frisch, unterstützt mit dezenten Holznoten. Im Gaumen hält er, was die Nase verspricht. Er zeigt sich jugendlich frisch mit reifen Fruchtnoten, die an Zwetschgenkompott erinnern. Leichte Gerbstoffe unterstützen den nachhaltigen Eindruck im Gaumen. Erhältlich bei Hans Bosch Weine, «zum Wystübli», 8561 Boltshausen, Tel. 071 622 44 27. Weinverkauf jeden Samstag 10 bis 12 Uhr Preis: 50 cl Fr. 14.50; 70 cl Fr. 20.-

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