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Der neue Staatsvertrag führt zu mehr Flugbewegungen im Osten.

Ausgabe 1 – Januar 2013

GemeindeWarth-Weiningen

Gemeindeammann Hans Müller stellt seine Gemeinde vor, bekannt dank der Kartause und begehrt wegen der attraktiven Wohnlage am Südhang des Seerückens. S. 20

DasVolk hat das letzteWort

Nach jahrelangem Hin und Her kommt die «Abzocker»-Initiative am 3. März 2013 doch noch zur Abstimmung. «POST» Politique beleuchtet in einer Serie die Hintergründe und den intensiven Abstimmungskampf. S. 12

Schüler helfen Kindern in Not

Patricia Greminger und Xena Metzger aus Unterstammheim setzen sich für wohltätige Zwecke ein. Im Rahmen eines Schulprojektes wird ihr Engagement noch stärker. S. 13

Muss im Thurgau mit mehr Fluglärm gerechnet werden? Bei einer Einigung mit Deutschland im Fluglärmstreit muss mit mehr Anflügen über den Osten gerechnet werden. Entscheidend ist nun, ob und wie diese kompensiert werden können.

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ALOIS SCHWAGER

war ist der neue Staatsvertrag über den Flugverkehr zwischen der Schweiz und Deutschland unterzeichnet, Deutschland hat jedoch dessen Ratifizierung sistiert. Auch in der Schweiz ist er nicht unumstritten. Das Parlament entscheidet Mitte nächsten Jahres darüber. Bei diesem Vertrag handelt es sich um einen Kompromiss, der einen jahrelangen Streit zwischen der Schweiz und Deutschland beenden sollte. Er wird von den Kantonen, der Wirtschaft und weiteren interessierten Kreisen mehrheitlich unterstützt.

Für fairen Lastenausgleich

Deutliche Differenzen gibt es jedoch bei der Umsetzung, denn niemand will den Fluglärm. Der Bund setzt während der deutschen Sperrzeiten auf das «Ostkonzept» mit Landungen aus dem Osten

und Starts nach Norden. Dafür sollte der Osten am Morgen verschont bleiben. St. Gallen und Thurgau setzen sich gegen alle Betriebsvarianten zur Wehr, die ihnen einseitig mehr Lärm bringen. Sie pochen auf «fairen Lastenausgleich».

Für die Variante «Rotation»

Der zuständige Thurgauer Regierungsrat Jakob Stark hat in dieser Frage klar Stellung bezogen. Er befürwortet den neuen Vertrag, auch wenn zu gewissen Zeiten mit einer erheblichen Mehrbelastung des Kantonsgebiets zu rechnen ist. Er verlässt sich dabei auf Zusicherungen von Verkehrsministerin Doris Leuthard, die bei einer Zusammenkunft mit der Thurgauer Regierung versichert hat, dass die zusätzlichen Anflüge kompensiert würden. Die Thurgauer Regierung befürwortet daher wie der Schutzverband der Be-

völkerung um den Flughafen und die Allianz Ost die Variante «Rotation». Diese sieht einen zeitlich gestaffelten Wechsel zwischen den verschiedenen Anflugrichtungen vor. Darum kommt für sie der gekröpfte Anflug Ost nicht in Frage, weil er zusätzlich auch am Morgen zu einer Mehrbelastung führen würde. Gegen einen Lastenausgleich sprechen sich Zürcher Regierung und Flughafen aus. Sie favorisieren eine «Kanalisierung», eine «Bündelung der Flugbewegungen». Das würde die Gebiete östlich des Flughafens einseitig belasten. ■

Der Staatsvertrag

Er regelt zwischen Schweiz und Deutschland, wann und unter welchen Bedingungen Flugzeuge den Flughafen Kloten über deutschen Boden anfliegen dürfen. Der Kern des neuen Abkommens ist ein Kompromiss:Verzicht auf zahlenmässige Beschränkung der Anflüge; werktags Anflüge bereits ab 6.30 Uhr (bisher 7) über Deutschland möglich. Dafür abends bereits ab 18 Uhr (21)nur über Schweizer Gebiet.


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«POST» Region

Januar 2013

Ausgabe 1 | 3

«StadtundLandmitenand»

Die Zusammenarbeit in der Region Frauenfeld ist in den letzten Jahren intensiviert worden. Die 15 Regio-Gemeinden versuchen immer mehr Probleme gemeinsam anzugehen und zu lösen.

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ALOIS SCHWAGER

nna-Rita Dutly, Präsidentin der Regio Frauenfeld, und die neue Geschäftsführerin Brigitte Fürer können auf ein arbeitsreiches und erfolgreiches Regio-Jahr zurückblicken. Es ist das erste Jahr ohne Aadorf. Dieser Abgang hat vor allem finanzielle Auswirkungen. Die Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinaus sind weiter intensiviert worden. Wichtige Projekte wie das Agglomerationsprogramm konnten abgeschlossen, andere weiter vorangetrieben werden. Als wichtigen Schritt in die Zukunft bezeichnet Anna-Rita Dutly die Reorganisation der Geschäftsstelle. Mit Brigitte Fürer ist eine neue Leiterin im Teilzeitamt angestellt worden. Sie koordiniert die ganze Arbeit. Heinz Egli leitet weiterhin das Projekt Agglomerationsprogramm und Daniel Bauer betreut die Schlüsselprojekte Erfolgsfaktoren.

Aggloprogramm ist eingereicht

Das Agglomerationsprogramm Frauenfeld, das sich unter anderem mit der Abstimmung von Siedlung und Verkehr auseinandersetzt, ist unter Dach. Es ist von sämtlichen Gemeinden unterzeichnet und in Bern eingereicht worden.

Regio-Projekte 2013

Gemeinsamer Auftritt an der Frühjahrsmesse Regionales Baureglement Projekt Asylwesen Region für engagierte Senioren Weinbauregion Thur-Seebachtal Netzwerk Spitex Gedankenaustausch zu verschiedenenThemen

Man hofft nun, dass es hier gut eingestuft wird. Im Zentrum der regionalen Entwicklung steht die Frage: Wie können die ländlichen Gemeinden von der Stadtregion profitieren und umgekehrt? Dass sich kleinere Gemeinden auch künftig entwickeln können und funktionsfähig bleiben, d.h. Arbeitsplätze erhalten und geschaffen werden können, über ein attraktives Wohnangebot und Einkaufsmöglichkeiten verfügen, darauf hat man bei der Ausarbeitung der Massnahmen besonders geachtet. Als weitere Höhepunkte im ablaufenden Jahr bezeichnen Dutly und Fürer den Abschluss des Projektes «Effiziente Gemeinden». Daraus resultierte die Schaffung des Kulturpools und einer Reihe wiederkehrender Workshops. Stolz ist die Präsidentin auf die Organisation der Berufsbeistandschaften, welche im Zusammenhang mit dem neuen Kindesund Erwachseneschutzrechts in rekordverdächtiger Zeit auf regionaler Ebene realisiert werden konnte.

13 Gemeinden aus der Region beteiligen wollen. Diese Arbeit mit Vorbildcharakter für den ganzen Kanton soll 2013 zum Abschluss gebracht werden. Der Entwurf liegt vor und geht noch im Dezember zur Vernehmlassung in die Gemeinden und an den Kanton. Geschäftsleitung und Vorstand der Regio hoffen, dass bis Mitte kommenden Jahres ein genehmigtes, für 13 Gemeinden gültiges Reglement vorliegt. In der Pipeline ist ferner das Projekt Spitex. Hier drängt sich eine engere Zusammenarbeit auf, sind doch die kleineren Organisationen immer weniger in der Lage, alle gesetz-lichen Vorgaben zu erfüllen. Im Asylwesen will man im kommenden Jahr versuchen, in der Regio einen gemeinsamen Weg zu finden. Im Januar findet dazu eine InputVeranstaltung statt. Als weiteres Projekt im Rahmen der Schlüsselprojekte Erfolgsfaktoren wird das Projekt «Region für engagierte Seniorinnen und Senioren» in Angriff genommen. Im Bereich Jugend setzt man in erster Linie auf Vernetzung und intensiven Gedanken- und Ideenaustausch. Im Bereich Tourismus wird intensiv am Projekt «Weinbauregion Thur-Seebachtal» gearbeitet.

Abeitsreiches Jahr steht bevor

Bereits in diesem Jahr wurde mit der Ausarbeitung eines regionalen Baureglements begonnen, an dem sich Diese 15 Gemeinden bilden die Regio. Sie packen verschiedene Projekte gemeinsam an.

Liebe Leserinnen, liebe Leser Weihnachten steht vor derTür und ein weiteres ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende entgegen.Vieles konnte abgeschlossen werden. Anderes harrt weiterhin einer Lösung, so beispielsweise der Fluglärmstreit. DieTendenz läuft hier zurzeit allgemein gegen die Interessen der Ostschweiz. Mit einem energischen und geschlossenen Auftreten aller Kreise kann sicher noch einiges erreicht werden. Die «POST»-Medien zeigen sich im neuen Jahr sowohl im Print- als auch im Onlinebereich in einem neuen Kleid. Sie standen bei diesem Relaunch imVordergrund. Haben wir uns dabei doch massgeblich auf die Leserumfrage abgestützt.Wir sind gespannt auf Ihre Reaktion. Redaktion und Verlag wünschen Ihnen gesegnete Weihnachtstage und viel Glück und Gesundheit im neuen Jahr. Alois Schwager Chefredaktor «POST» Die Regio wird wiederum an der Thurgauer Frühjahrsmesse präsent sein. Sie stellt das Projekt «Standorte im Grünen» vor. Hier wird der Fokus auf die Ansiedlung hochwertiger Dienstleistungs- und Gewerbeunternehmen und die Revitalisierung historischer Bausubstanz gelegt. Der Projekte sind viele, welche die Regio anzupacken gedenkt. Zu einer Knacknuss könnte aber deren Finanzierung werden, denn die 30000 Franken von Aadorf fehlen eindeutig. ■w

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«POST» Region

Januar 2013

«POST» Medien im Aufbruch

Was 2008 als Idee in den Köpfen einiger Idealisten geboren und anschliessend eingehend ausdiskutiert wurde, ist heute aus der Nordostschweizer Medienszene nur mehr schwer wegzudenken. ALOIS SCHWAGER

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m Jahre 2008 hat eine kleine Gruppe initiativer Leute nach eingehender Diskussion beschlossen, eine Monatszeitung zu kreieren. Sie wollten das damalige Medienangebot durch ein neues Produkt ergänzen, das ganz auf die Region ausgerichtet ist. «Aus der Region, für die Region», lautete ihre Devise. Bestehendes wollte man weder kopieren noch konkurrenzieren. Wie dem damals erarbeiteten Redaktionskonzept zu entnehmen ist, sollte das neue Produkt «eine ideale Ergänzung zur Tagespresse werden, die «das regionale und speziell das überregionale Geschehen» in den Vordergrund stellt. «Dem Wirtschaftsgeschehen wird dabei besondere Aufmerksamkeit geschenkt». Als wichtiger Grundsatz wurde ferner

festgehalten: «Die ‹POST› will aufbauen, Vertrauen fördern und eine positive Grundstimmung verbreiten.» Der Fokus liegt auf einer prospektiven, leserorientierten Grundhaltung. – Auf organisatorischer Ebene baute man noch 2008 die Verlags- und Redaktionsstrukturen auf, suchte Partner für Produktion, Print und Vertrieb der Zeitungen und schloss die entsprechende Verträge ab. Parallel dazu trieb man die Entwicklung und den Aufbau von tagesaktuellen «POST» Onlineplattformen voran. Der Verlag richtete sich vorerst in Bülach ein. Bereits 2010 hat er sich dann in der Region, in Uesslingen angesiedelt. Anfangs 2009 wurde mit einer 0-Nummer gestartet. Im Mai erschien die erste kombinierte Ausgabe der Frauenfelder

Die «POST» Medien mit neuem Gesamtauftritt

und der Schaffhauser «POST». Der Versuch mit zwei Zeitungen in einer ist nicht angekommen, darum hat man diesen Versuch aufgegeben. Die Frauenfelder «POST» wurde weitergeführt. In Schaffhausen startete man dann ab Oktober mit einer eigenständigen Ausgabe.

Kontinuierlicher Ausbau

Ab Sommer 2010 starteten wir mit der Weinfelder und der Weinland «POST». Mit der Einführung von acht OnlinePlattformen ist die Möglichkeit für Online-Umfragen und -Abstimmungen geschaffen worden. In der Folge sind an allen Produkten laufend Verbesserungen vorgenommen worden. Auf anfangs 2011 hat man an den Zeitungen ein erstes «Facelifting» vorgenommen. Ferner ist unter anderem den Service-Teil kontinuierlich ausgebaut und die Autorenseiten aufgebaut worden. Ein wichtiger Meilenstein für die Weiterentwicklung der «POST»-Familie ist 2012 mit dem Wechsel im Vorstufenund Druckbereich und der Leserumfrage gesetzt worden. Ihre Antworten und Anregungen haben uns ermuntert, ei-

Verantwortlich für den Zeitungs-Relaunch: Samuel Bachmann. Inhaber von Bachmann Printservice. «Wir freuten uns sehr über die anspruchsvolle Aufgabe, für die ‹POST› Zeitungen ein modernes, attraktives und leserfreundliches Design zu entwerfen. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Durchlesen. Bachmann Printservice. www.bachmann-printservice.ch Seestrasse 86. 8712 Stäfa .Telefon +41 44 796 14 44.

Verantwortlich für den Online-Relaunch: Roger Klein. Inhaber von Klein Consulting GmbH. Die Überarbeitung der Internetseite war an grosse Herausforderungen und viele Kompromisse geknüpft. Das Resultat ist ein Portal mit vielen Gesichtern. Die Seite lädt zum Entdecken ein und ist trotzdem übersichtlich. Klein Consulting GmbH. www.klein-consulting.ch Rietweg 1. 8506Lanzenneunforn. Telefon+41525110505

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nen Relaunch der vier Zeitungen und der acht Online-Plattformen vorzunehmen, Ihre Wünsche und Vorschläge haben wir dabei einfliessen lassen. Das Produkt halten Sie nun in den Händen. Prüfen Sie es kritisch und lassen Sie uns Ihr Urteil zukommen. Ihre Kritik hilft uns weiter. Wir sind gespannt darauf. ■ Anzeige

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«POST» Region

Januar 2013

Ausgabe 1 | 5

Kompetenz in der Luft und am Boden

Die Helikopter-DienstleistungsfirmaValair AG mit Sitz im Airport Sitterdorf konnte dieses Jahr das 20-jährige Bestehen feiern. Sie ist hauptsächlich in Nischenbereichen im In- und Ausland tätig.

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ALOIS SCHWAGER

eute steht das Unternehmen auf drei Beinen: den Valair-Flugoperationen, der Valair Maintenance (Wartung und Unterhalt von Helikoptern) und dem Robinson-Center Schweiz. Begonnen hat die Valair 1992 mit dem Flugbetrieb ab dem Flugplatz Sitterdorf: und zwar mit Passagier- und Rundflügen. Schon bald kamen Arbeitsflüge, etwa Überwachungsflüge, dazu. So hat die Valair beispielsweise einen Vertrag mit Erdgas Ostschweiz abgeschlossen, um ihr Erdgasnetz systematisch zu überwachen. Valair war das erste Unternehmen in der Schweiz, das eine solche Dienstleistung anbot. Sie hat diesen Auftrag bis 2002 ausgeführt. Weitere Überwachungsaufgaben kamen laufend

dazu, etwa Verkehrsüberwachungen für Radiostationen, später hat sich auch die Polizei dafür interssiert, die anfänglich dagegen war, ferner die Überwachung von Hochspannungsleitungen und Pipelines Das ist ein typisches Beispiel für die Philosophie der Valair, Nischenprodukte aufzuspüren und anzubieten. Ein weiteres Beispiel für die Valair-Philosophie sind die Filmflüge. 2003 schaffte die Firma ein gyrostabilisiertes Kamerasystem an, das am Helikopter befestigt werden kann und für vibrationsfreie Aufnahmen sorgt. 2007 wurde das System durch die Cineflex V14 mit eingebauter Sony HDC-1500 Kamera erweitert, die Luftaufnahmen in HDQualität möglich macht. Heute zählen

TCS-Heli, ausgerüstet mit Cineflex V14 mit eingebauter Sony HDC-1500 Kamera.

Bilder zvg

Die Piloten der Valair führen auch Gletscherlandungen durch. dank dieser Technologie sämtliche grossen Fernsehanstalten Europas, sogar aus Amerika und Japan, aber auch Werbeagenturen und Schweiz Tourismus zu den Kunden von Valair.

Robinson Center Schweiz

Im Jahr 2000 wurde die Valair offizieller Vertreter der Robinson Helikopter in der Schweiz. Robinson ist der weltweit zahlenmässig grösste Helikopterhersteller mit Sitz in Kalifornien. Die RobinsonHelis werden in Kisten angeliefert, in Sitterdorf zusammengestellt und an Firmen und Private verkauft. Die Wartung wird ebenfalls in Sitterdorf sichergestellt. Die Valair verfügt über gut ausgebildete Mitarbeiter, die auch andere Fluggeräte warten können. Wartung und Unterhalt ist denn auch neben Flugoperationen und der Robinson-Vertretung das dritte Bein der Valair. Mit Ungeduld wartet Amrhein auf die europäische Zulassung des neuesten Robinson-Produkts, dem R66 Turbinen-Helikopter. Dieser verfügt über hervorragende Flugeigenchaften. Von ihm erwartet er einen neuen Schub. Die EASA-Zertifizierung ist aber kein technisches, sondern ein politi-

sches Problem. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt ist heute für Zulassungen nicht mehr zuständig, und die europäische Flugzeugindustrie fürchtet die Konkurrenz. n

20 Jahre Valair AG 1992 Hansruedi Amrhein gründet zusammen mit einem Partner die HelikopterDienstleistungsfirma Valair AG 2000 Die Valair wird offizieller Vertreter der Robinson Helicopter in der Schweiz und eröffnet in Sitterdorf ein Robinson Center. 2003 Start der Filmflüge dank des Gyro-Stabilisators. 2007 Die Valair schafft mit der Cineflex V14 das modernste kreisstabilisierte Kamerasystem für Aufzeichnung von Bildern in HD-Qualität an. 2011 Der neue Turbinenhelikopter R 66 erschliesst neue Möglichkeiten, sobald er die europäische Zulassung erhält.

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«POST» Region

Januar 2013

Erfogreiche Thurgauer Winzer 2012 Zehn Mitglieder des BranchenverbandesThurgauWein erhielten 2012 an verschiedenen Degustationen mit teils internationaler Beteiligung 15 Gold- und 22 Silbermedaillen zugesprochen. ALOIS SCHWAGER

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er Branchenverband Thurgau Weine (BTW) ehrte Mitte Dezember in der Kartause Ittingen im stimmungsvollen Prioratskeller sämtliche Winzer aus seinen Reihen, welche im ablaufenden Jahr an Weinprämierungen zu «Gold» oder «Silber» gekommen sind. Zehn BTW-Mitglieder erhielten an verschiedenen Degustationen mit teils internationaler Beteiligung 15 Gold- und 22 Silbermedaillen zugesprochen. Ein schöner Erfolg, der die Vielfalt und die Qualität von Thurgauer Weinen unterstreicht. Heinz Scheidegger, zurzeit noch Leiter Gutsbetrieb und ab dem Jahreswechsel Prokurator der Kartause, verwies auf die Verwurzelung der Weintradition im ehemaligen Kloster. Heute betreibt die Kartause Ittingen eine moderne Selbst-

600 Produzenten beurteilt worden sind. Von den dortigen Auszeichnungen gingen 14 Diplome (5 Gold, 9 Silber) an Thurgauer Weinerzeuger.

Lob aus berufenem Munde

kelterung und -Vermarktung ihrer eigenen Weine.

Kleiner Rebkanton markiert Präsenz

Othmar Lampert, Präsident des BTW, gratulierte den zehn Mitgliedern, welche dieses Jahr Gold- und Silber-Medaillen ergattern konnten. «Die erfolgreichen Betriebe sind für mich wie ‹Leuchttürme› in der hiesigen Rebbauund Kelterungs-Szene, die auch eine Vorbildrolle einnehmen», meinte er. An wichtigen Weinprämierungen teilzunehmen, sei aufwendig und der Erfolg bei der Anmeldung noch ungewiss. Einer der Wettbewerbe mit Thurgauer Beteiligung war dieses Jahr der 6. «Grand Prix du Vin Suisse» (Schlussgala in Bern), an dem gut 3000 Weine von

Der Weinjournalist und neue Chefredaktor des Vinum Schweiz, Thomas Vaterlaus (Zürich), wegen eines Auslandaufenthalts in Ittingen nicht persönlich anwesend, liess es sich nicht nehmen, zum Thurgauer Weinbau von heute eine Standortbestimmung zu verfassen. Unter dem Titel «Auf Augenhöhe mit den Besten» stellt er den hiesigen Weinmachern hervorragende Noten aus. Er schrieb: «Vor allem die individuelle Handschrift der Winzer ist es, welcher wir die heutige Pinot-Vielfalt im Thurgau zu verdanken haben». Sie hätten es in den letzten Jahren so wie nie zuvor verstanden, mit jedem Jahrgang zusätzliche Nuancen aus ihren Terroires heraus zu kitzeln. Noch etwas im Schatten des Pinot erlebe man im Thurgau gegenwärtig «ein eigentliches Weisswein-Wunder».Als wohl grösste positive Überraschung nennt er die Entwicklung beim Müller-Thurgau. «So haben die ehemals knochentrockenen Gewächse aus den Nordwest-Lagen am Untersee, die noch immer den biologischen Säureabau durchlaufen, deutlich an Finesse zugelegt.» Sie präsentierten sich heute als perfekte Begleiter zu klassischen Fischgerichten. In den wärmeren Lagen am Otten- und Iselisberg wird der «Müller» dagegen ohne Säureabbau abgefüllt. Diese Weine zeigen heute eine solch ausgeprägte Primärfrucht und Frische, die man der Sorte noch vor wenigen Jahren nie und nimmer zugetraut hätte. Alle 37 prämierten Thurgau Weine siehe unter www.thurgauweine.ch. ■

Die Gold-Weine 2012

Engelwy Pinot Noir Spätlese 2009, Gutsbetrieb Engel Uesslingen Komposition V 2009, Kartause Ittingen Sunnehalde Weinfelden Thurgau AOC Müller-Thurgau, Rutishauser Weinkellerei AG Scherzingen Schlattinger Müller-Thurgau AOC Thurgau 2011, Schmidweine Schlattingen Weinfelder Müller-Thurgau 2010, Weingut Burkhart Weinfelden Findling 2009, Weingut Roland und Karin Lenz Uesslingen Pinot Noir Barrique 2010, Weingut Roland und Karin Lenz Uesslingen Pinot Gris 2011, Weingut Wolfer Weinfelden Pinot Noir Grand Vin 2010, Weingut Wolfer Pinot Noir Sélection 2010, Weingut Wolfer Sélection Barrique Nussbaumen Pinot Noir 2010, Weingut Saxer Nussbaumen Nussbaumen Exclusiv Pinot Noir 2011, Weingut Saxer Barrique Nussbaumen Pinot Noir 2010, Weingut Saxer Pinot Gris Nussbaumen 2011,Weingut Saxer

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Die erfolgreichen Winzer kosten die pämierten Weine und tauschen sich fachlich aus.

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Kirchgemeindeversammlung Montag, 14. Januar 2013, 19.30 Uhr im Kirchgemeindehaus Freiestrasse 10 Haupttraktanden: – Baukredit Lifterneuerung Freiestrasse 10 – Finanzplan 2014–2016 – Budget 2013 Für betagte Gemeindeglieder wird ein Rückfahrdienst angeboten. Auskunft beim Sekretariat (052 723 22 44)


«POST» Region

Januar 2013

Ausgabe 1 | 7

PassendeGeschenkeinletzterMinute

Der grosseWeihnachtmarkt in Frauenfeld ist vorbei und Sie haben noch nicht alle Geschenke eingekauft? Keine Panik! Die Geschäfte haben noch bis zum 24. Dezember geöffnet. ALOIS SCHWAGER

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eihnachten ohne Geschenke können sich die wenigsten vorstellen. Schenken sollte Freude bereiten und zwar sowohl dem Schenkenden als auch dem Beschenkten. Doch heute, wo viele im Überfluss leben und sich bereits untern Jahr alles leisten, wonach sie gerade Lust haben, kann das Schenken zur Qual werden. Viele sind daher dankbar für einen einen Hinweis oder einen guten Tipp. Helfen kann vielleicht ein Streifzug durch die Stadt, um selber auf eine zündende Idee zu kommen. Die Fachgeschäfte haben in dieser Zeit ihre Schaufenster weihnächtlich geschmückt und mannigfaltige Geschenkideen ausgestellt. Das Personal ist zudem gerne bereit, Kunden eingehend zu beraten. Ist die Person, die Sie beschenken wollen vielleicht ein Weinliebhaber? Dann liegen Sie mit einem feinen Tropfen aus einem Thurgauer Rebberg sicher nicht falsch, denn wie Sie dem nebenstehenden Beitrag entnehmen können, sind einheimische Weine heute zu Geheimtipps geworden. Denn kaum eine andere Weinregion der Schweiz kann gemessen an der Fläche soviele prämierte Weine vorweisen. Die meisten der prämierten

Produkte können übrigens im «Chäslade Vorstadt» bezogen werden.

Ein Geschenkgutschein kommt meistens gut an

Wer auch nach einem Bummel in «Burgis Schnüffel Egge» in der Passage, in einer Confiserie oder in andern Geschenkläden nicht fündig geworden ist, kann sich in einem Fachgeschäft, Restaurant, Reisebüro usw. einen Geschenkgutschein ausstellen lassen. Seit November bietet die Stadt Frauenfeld zudem Kulturgutscheine an. Auch diese eignen sich hervorragend als Weihnachtsgeschenke, sind doch die meisten Menschen, ob alt oder jung, Kulturkonsumenten. Bezogen werden können diese Gutscheine am Infoschalter im Frauenfelder Ratshaus oder bei Tourist Service Regio Frauenfeld im SBB-Bahnhof. Sie werden für 4, 8 oder 16 Franken angeboten. Werden sie bei einem von der Stadt geförderten Kulturveranstalter, etwa im Kaff, im Eisenwerk, beim Jungen Theater Thurgau, beim Stadtorchester, der Konzertgemeinde oder im VorStadttheater eingelöst, haben sie einen 20 Prozent höheren Wert, also 5, 10 oder 20 Franken. Die Kulturveran-

Ob selbstgemacht oder gekauft – was wäre Weihnachten ohne Geschenke? Anzeige

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Passende Geschenke sind in derWeihnachtsstadt Frauenfeld noch am 24. Dezember zu finden. stalter können diese Gutscheine im Rathaus wieder zu Geld machen.

Schenken Sie ein Stück Thurgau

Tourist Service Regio Frauenfeld wartet mit einer weiteren Geschenksidee auf. Neu ist die innovative Geschenk- und Souvenierline im frechen, roten ApfelDesing bei Tourist Service Regio Frauenfeld erhältlich. Mit dieser Produkteline Anzeige

werden nicht nur Touristen angesprochen, sondern auch Einwohner und Unternehmen aus dem Thurgau, die ein ideales Mitbringsel oder ein originelles Geschenk suchen. Sei es der spritzigleichte Apfelschaumwein Cuvé JeanGeorges, die erstklassigen, naturbelassen Raps-Produkte oder die eigens kreierte Schweizer Schokolade mit Thurgauer «Öpfelstückli» – alle Produkte sind typisch Thurgau. ■


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Sport «POST»

Januar 2013

Von Davos zum EHC Frauenfeld

Jann Pargätzi spielt bereits seit sieben Jahren in der ersten Mannschaft des EHCF. Er ist einVorbild für die Jungen, versteht er es doch ausgezeichnet, Sport und Arbeit ideal zu kombinieren. GUY BESSON

J

ann Pargätzi stammt aus einer eingefleischten Davoser Eishocky-Familie. Sein Vater ist ein ehemaliger Nationalliga A Spieler. Sein Bruder spielt zurzeit in der Nationalleague B in Davos. Es ist daher naheliegend, dass in Janns Fotoalbum Bilder zu finden sind, nach denen er bereits als Zweijähriger mit Schlittschuhen an den Füssen auf dem Eis stand. Bereits als Vierjähriger ist er Gedanken zum Jahreswechsel Ein neues Jahr bricht an. Die Crew, die für den Nachwuchs des EHCF zuständig darf mit Stolz auf ihre Arbeit im abgelaufenen Jahr zurückblicken. Jeder hat das Seine zum einwandfreien Funktionieren der Nachwuchsabteilung beigetragen. Interessant wäre es noch, einmal alle Stunden zusammenzuzählen und diese dann mit einem Stundenansatz von 25 Franken zu multiplizieren, um so den Wert der gemeinsamen ehrenamtlichen Arbeit zu bestimmen. Doch auch ohne Wertbestimmung ist es schön zu verfolgen, wie engagiert alle ihren Beitrag zum gemeinsamen Gelingen leisten. Ein Dank gebührt auch Giovanni Conte und seiem TFS-Team. Sie begleiten und unterstützen den Verein seit Jahren. gbesson@postmedien.ch

beim HC Davos ins Training eingestiegen. Hier hat er denn auch seine ganze Grundausbildung absolviert. Als Zwanzigjähriger wechselte er zum Erstligaclub Lenzerheide und danach zum EHC Frauenfeld wo er jetzt bereits die siebte Saison mitspielt.

Eine ideale Verbindung von Sport, Schule und Beruf

Parätzis Traum war es immer Eishockeyspieler zu werden. Er setzte jedoch nie lediglich auf die Karte Hockey, sondern kombinierte den Sport mit verschiedenen schulischen und beruflichen Ausbildungen. So besuchte er bereits in jungen Jahren das Sportgymnasium in Davos, wo er die Handelsmittelschule absolviert. Von Frauenfeld aus machte er ein Praktikum bei TFS Tuned for Sports AG in Rickenbach bei Wil und schloss die Berufsmatura ab. Nach Abschluss des

Praktikums erhielt er bei der Firma TFS Tuned For Sports AG eine Anstellung als Assistent des Produkt-Managers in der Eishockeyabteilung. Gegenwärtig absolviert er die Weiterbildung zum Eidgenössischen Betriebswirtschafter HF.

Der ideale Arbeitgeber

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. . . und im Einsatz für den EHCF. len Konditionen profitieren. In Hockeycorner werden zudem immer wieder Aktionen angeboten. Jann Pargätzi ist gerne bereit auf allfällige Fragen zu antworten. Nehmen Sie direkt mit ihm Kontakt auf per Telefon: 071 929 00 05 oder per E-Mail: jann. pargaetzi@tfs-conte.ch. ■

Für die Stars von morgen

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28. Dezember: Mini-Turnier, ganzer Tag. 24. Februar: Piccolo-Turnier, ganzer Tag.

Die Firma TFS, die dieses Jahr das 20-Jahr-Jubiläum feiern konnte, ist für Pargätzi ein Glücksfall. Er kann sich hier mit derselben Materie befassen, wie bei seinem grössten Hobby, dem Eishockey. Inhaber ist Giovanni Conte, ein langjähriger Nationalliga A Spieler. Bei dieser Firma handelt es sich um ein Grosshandelsunternehmen mit eigenen Laden. Dieser verfügt über verschiedene Abteilungen (Eishockey, Unihockey, Outdoor, Textil & Merchandising). Der Hockeycorner ist im Hauptgebäude untergebracht, wo jeder willkommen ist und aus einem grossen Sortiment auswählen kann. TFS ist zudem seit mehreren Jahren der offizielle Ausrüster des EHC Frauenfeld, Spielergötti, sowie Sponsor verschiedener Tagesturniere des Nachwuchses. Der gesamte Verein kann zudem von speziel-

Wer: Für 5- bis 10-jährige Knaben und Mädchen, welche neugierig auf Eishockey sind. Schlittschuherfahrung ist nicht nötig. Wann: Jeden Mittwochnachmittag. Kosten: 60 Franken, beinhaltet Eisbahneintritt. Ausrüstung: Schlittschuhe, Helm (evtl. Skihelm), Stock und Handschuhe sind obligatorisch. Auskunft und anmelden bitte an:

esw@ehcfrauenfeld.ch Info als PDF zum Download auf der Homepage: www.ehc-frauenfeld.ch

Anlässe in der Saison 2012/13

Jann Pargätzi an seinem Arbeitsplatz bei TFS in Rickenbach bei Wil . . .

Bilder zVg


NOSUF «POST»

Januar 2013

Ausgabe 1 | 9

Knowhow, Erfahrung und Wissen von mehr als 50 Jahren Die Compotech AG entwickelt und produziert technische Formteile und Systeme aus verstärkten Kunststoffen. Als namhafte Zulieferin von Produkten hat sie sich europaweit etabliert.

Die Compotech AG setzt moderne SMC-Heisspressen für die Herstellung von Serienteilen ein.

BERNHARD C. BÄRTSCHI

D

as Unternehmen wurde 1961 durch die H. Thurnherr & Co AG gegründet. Damals wurde ein Werkstoff verarbeitet, der den Kunden grosse Vorteile verschaffte. Der ursprüngliche Markt befand sich rund eine Autostunde um Weinfelden. Infolge der Nachfolgeregelung übernahm die Peyer AG das Unternehmen. Zwei Jahre später erfolgte der Wechsel an die Sarna Kunststoff Holding AG. Während sechs Jahren wurde das Unternehmen als Division Sarnatech Composites AG weitergeführt. Josef Bärtig stiess 1995 als Geschäftsführer zum Unternehmen. Kurz nach seinem Eintritt wurde aufgrund einer Strategieänderung der Sarnatech Kunststoff Holding AG entschieden, das Unternehmen abzustossen.

Erfolgreicher Unternehmer Josef Bättig.

Führender Systemanbieter

Josef Bättig nutzte 1996 die Gelegenheit, Unternehmer zu werden. Die ursprüngliche Muttergesellschaft unterstütze die Transaktion. Für den Geschäftsmann ist es bis heute wichtig, gegenüber den Banken möglichst Unabhänigkeit zu wahren. Die Compotech AG ist Zulieferin auch für Grossunternehmen. Sie stellt Komponenten – Innenverkleidungen, Sitzschalen und Seitenwandtische für Bahnwagen, Fahrzeugfronten, Konsolen und Verkleidungen für Lastwagen, aber auch für Apparateund Maschinenbau, das Medizinalwesen, die Elektroindustrie, oder Eigenprodukte wie Waschtröge für den Sanitärbereich her. Die Erzeugnisse werden für ABB, Alstom Transport, Ascom, Bomdardier, Bühler, Stadler Fahrzeuge AG, Siemens Transportation Systems sowie weitere Kunden in ganz Europa hergestellt. Das Tansportwesen macht heute rund 50 Prozent des Umsatzes aus. Die Compotech AG ist nach der Norm ISO 9000:2008 zertifiziert und gehört zu den international führenden Systemanbietern bei der Produktion hochwertiger Formteile aus faserverstärkten Kunststoffen. Das Unternehmen beschäftigt 35 Angestellte. Seit zwei Jahren werden Lehrlinge zu Kunststofftechnologen ausgebildet. Der Verkauf und die Betreuung der Grosskunden ist absolute Chefsache. Das

operative Geschäft wird durch Armin Giezendanner geführt. Gemäss dem Leitbild ist das Unternehmen auf hochstehende Qualität ausgerichtet. Im Jahr 2003 wurden die Aktivitäten im neuen Gebäude in Weinfelden im Industriegebiet aufgenommen. Für die Zukunft und allfällige Expansionen wurde ein weiteres Grundstück erworben, womit die Zukunft gesichert ist.

Nie den Kopf hängen lassen

Josef Bättig ist sich der Bedeutung und Verantwortung als Arbeitsgeber in der Region bewusst. Alle Angestellten stammen aus der näheren Umgebung. Im wirtschaftlich schwierigen Umfeld bereitet momentan der Export mit dem starken Franken Sorge, weil die Produkte immer teurer sind als die ausländische Konkurrenz und weniger Marge abwerfen. Josef Bättig ist aber überzeugt, sich mit dem Swiss Label, der Kostenkontrolle und der Systemvernetzung auch mittelfristig den grossen Wettbewerbsvorteil halten zu können, was zu-

versichtlich in die Zukunft blicken lässt. Noch vor dem Jahresende konnte sich die Firma über einen Grossauftrag über mehrere Jahre erfreuen. Entsprechend wurde das Weihnachtessen mit dem ganzen Team im Casino Winterthur genossen. Der Unternehmer blickt auf Höhen und Tiefen in den vergangenen Jahren zurück. Im Wissen darum, dass es immer wieder harte Zeiten geben kann, rät er jedem, den Kopf nicht hängen zu lassen, auch wenn einem ab und zu das Wasser bis zum Halse steht. ■

Bernhard C. Bärtschi bernhard.baertschi@bluewin.ch

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10 | Ausgabe 1

«POST» Fahrzeugmarkt

Januar 2013

Subaru XV – ein SUV mit urbaner Handlichkeit Max und Yves Grubenmann von der Dreispitzgarage Uesslingen präsentieren den Subaru XV.

B

eim Subaru XV handelt es sich um einen kompakten Crossover, der die unbestrittenen Vorzüge eines SUV (Sport Utility Vehicle) mit urbaner Handlichkeit und Eleganz verknüpft. Typische Subaru-Gene wie symmetrischer Allradantrieb, Boxermotoren der jüngsten Generation und eine umfassende Serienausstattung dürfen natürlich auch bei diesem Modell nicht fehlen. Der Subaru XV ist eine neue Art von Crossover-SUV. Hohe Bodenfreiheit, markante Radhäuser und Schürzen an Anzeige

Front und Heck sind typische SUVMerkmale, zugleich vermitteln seine Proportionen jedoch Eleganz und Leichtigkeit. Getreu dem Produktkonzept «Urban Adventure» ist der XV in der Stadt genauso zuhause wie bei einem Abstecher neben die Strasse. Für optimale Stabilität und Vorwärtskommen auch bei schwierigsten Bedingungen sorgen die bewährte Architektur mit symmetrischem 4x4-Antriebsstrang und tiefliegenden Boxermotoren sowie das aufwändige Fahrwerk mit vorderen Federbeinen und Multilink-Hinterachse.

Der XV kommt nicht etwa im hemdsärmligen Outdoor-Look daher, sondern sein schlankes, muskulöses Design passt bestens in eine urbane Umgebung. Dank kompakter Abmessungen und hoher Übersichtlichkeit meistert der Fünftürer auch dichten Stadtverkehr oder enge Parkhäuser problemlos. Ungeachtet der höheren Bodenfreiheit bleibt das Ein- und Aussteigen erstaunlich bequem, und der wandelbare Innenraum bietet reichlich Platz für fünf Insassen und Gepäck. Schliesslich glänzt er mit einem hochmodernen, leicht zu bedienenden Informations- und Unterhaltungspaket, das den Fahrer auf vielfältige Weise unterstützt.

Zwei Benziner und ein Diesel

Wie im übrigen Europa wird der Subaru XV AWD auch für die Schweiz in drei Motorvarianten angeboten, nämlich als Benziner mit 1,6 und 2 Liter Hubraum sowie als Zweiliter-Turbodiesel, selbstverständlich allesamt in Boxerbauweise. Als Kraftübertragung kommt beim 1,6-Liter ein 5-Gang-Dual-Range-Getriebe zum Einsatz, die Zweiliter weisen hingegen sechs Vorwärtsgänge auf. Für die beiden Benziner ist zudem auf Wunsch eine stufenlose CVT-Automatik lieferbar.

Thurgauer Fahrzeugmarkt

Die dritte Generation des VierzylinderBenzinmotors zeichnet sich durch homogenere Kraftentfaltung, spontaneres Ansprechen und geringeren Treibstoffverbrauch bei unvermindertem Temperament aus. Der Boxer ist neuerdings als Langhuber ausgelegt, dank kompakterer Konstruktion nimmt aber die Einbaubreite nicht zu. Zudem sind die DOHC-Zylinderköpfe jetzt ein- und auslassseitig mit einer variablen Ventilsteuerung versehen. Der Gesamtwirkungsgrad wurde aber auch durch optimierte Brennräume, geringere Reibungsverluste und Modifikationen am Kühlsystem verbessert. In Verbindung mit dem serienmässigen Start/StoppSystem beträgt der Gesamtverbrauch beim 84 kW (114 PS) starken 1600er 6,5 l/100 km, und auch beim Zweiliter mit 110 kW (150 PS) sind es bloss 6,9 l/100 km. Noch genügsamer ist der aus etlichen Subaru-Modellen bekannte Boxer Diesel mit 108 kW (147 PS) und ausgesprochen bulligem Drehmoment (350 Nm zwischen 1600 und 2400/ min): Er kommt nämlich sogar mit 5,6 Liter auf 100 km aus. Dass all diese Aggregate die Euro-5-Norm erfüllen, versteht sich von selbst. Erhältlich ist der Subaru XV bei der Dreispitzgarage in Uesslingen. pd/as ■ Mehr Occasionen finden Sie auf

Garage Baldinger AG Gennersbrunnerstr. 58, 8207 Schaffhausen Telefon 052 632 02 02, www.baldingerag.ch Marke / Typ Aufbau Jahr Farbe km Preis FORD Kuga 2.5T Titanium 4WD Geländewagen 04.2009 anthrazit metallic 62 300 CHF 25 900.– 5-Stufen-Automat sequentiell, 17 Zoll Alufelgen, Leder-Paket, Panorama-Glasdach, Bi-Xenon, Park Distance Control vo./hi., Klimaautomatik, Sony-Audiosystem, Bluetooth, u.v.m. JAGUAR XKR 5.0 V8 SC Cabriolet 03.2011 schwarz metallic 27 900 CHF 139 000.– Vorführmodell, 6-Stufen-Automat sequentiell, 20 Zoll Alufelgen, Sperrdifferential, R-Performance Interieur, Sitzkühlung, el. Stoffverdeck, Navigation, DAB-Radio, Bluetooth, u.v.m. JAGUAR XF 4.2 V8 Premium Luxury Limousine 11.2008 schwarz metallic 80 200 CHF 36 900.– 6-Stufen-Automat sequentiell, 20 Zoll Alufelgen, Lederausstattung, Eiche-Holzapplikation, DVD-Navigation, Rückfahrkamera, Klimaautomatik, Soundsystem m. CD-Wechsler, u.v.m. LAND ROVER Evoque 2.2SD4 Prestige Geländewagen 09.2011 schwarz metallic 11 900 CHF 68 900.– 6-Stufen-Automat sequentiell, perm. Allrad, 20 Zoll Alufelgen, Lederausstattung, Navi, Technik-Paket, Winter-Paket, Spurwechsel-Assistent, Panorama-Glasdach, DAB-Radio, u.v.m. SUBARU XV 2.0 Swiss One Geländewagen 03.2012 schwarz metallic 12 900 CHF 28 900.– Stufenloser Automat, permanenter Allrad, 17 Zoll Alufelgen, getönte Scheiben, Stopp-Start-System, Tagfahrlicht, heizbare Vordersitze, Klimaautomatik, Radio/CD, u.v.m.

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Aufbau Minivan Geländewagen Kleinwagen Kleinwagen Cabriolet Kleinwagen Kleinwagen Kombi Geländewagen Cabriolet Minivan

Jahr 02.2009 01.2008 10.2008 Neuwagen 06.2002 Neuwagen Neuwagen Neuwagen Neuwagen 07.1995 01.2001

Farbe silber metallic braun rot metallic rot beige gelb grau metallic schwarz metallic schwarz metallic dunkelblau metallic silber metallic

km 127 000 km 48 000 km 72 000 km 50 km 101 000 km 100 km 50 km 100 km 100 km 123 000 km 108 000 km

Preis CHF 15 900.— CHF 20 900.— CHF 8 600.— CHF 16 990.— CHF 5 700.— CHF 20 900.— CHF 12 990.— CHF 23 900.— CHF 35 900.— CHF 4 500.— CHF 12 900.—


«POST» Fahrzeugmarkt

Januar 2013

Ausgabe 1 | 11

Schläfrigkeit erhöht Unfallrisiko auf den Strassen 15 Prozent der europäischen Bevölkerung leidet unter Schlafstörungen, davon ein Drittel unterTagesschläfrigkeit. Experten und Betroffene klären am 23. Januar 2013 über mögliche Folgen auf.

D

ie Lungenliga Schweiz startete Anfang Januar 2012 erneut eine breit angelegte Sensibilisierungskampagne über Schlafapnoe. In der Schweiz leiden etwa 150 000 Personen an der Krankheit, aber nur bei ungefähr 35 Prozent der Betroffenen ist die Diagnose gestellt und eine Therapie eingeleitet worden. Die Lungenliga möchte die Bevölkerung auf die Krankheit aufmerksam machen und fordert auf, bei Schlafapnoe-Symptomen wie Schnarchen, Atempausen und extremer Tagesmüdigkeit einen Online-Risikotest (unter www.lungenliga.ch – Krankheiten – Schlafapnoe) durchzuführen. Mit Hilfe des Tests finden mögliche Betroffene in wenigen Minuten heraus, ob ein Gang zum Hausarzt angezeigt ist.

Risiko wird unterschätzt

70 Prozent der Menschen mit gestörtem Schlaf berichten von schläfrigkeitsbezogenen Fehlleistungen während Freizeittätigkeiten und im Beruf. Neu-

este Untersuchungen belegen gar, dass rund ein Viertel aller Verkehrsunfälle in der Schweiz durch Einschlafen am Steuer verursacht werden. Das Risiko, aufgrund von Schlafstörungen und Tagesschläfrigkeit am Steuer einzuschlafen, wird dennoch völlig unterschätzt. Die 24-Stundengesellschaft, ohne Rücksicht auf biologische Aktivitäts- und Ruherhythmen, scheint Schläfrigkeit zu ignorieren und dadurch verursachte Fehlleistungen geradezu zu provozieren.

Ärzte klären auf

Aus diesem Grund organisieren die Lungenligen Schaffhausen und Thurgau am Mittwoch, 23. Januar 2013, im Haus zur Wirtschaft in Schaffhausen einen Anlass mit namhaften Referenten zu diesem Thema. Aus ärztlicher Sicht berichten und informieren Dr. med. Franz Britschgi (FMH Innere Medizin, Sarnen), Dr. med. Rolf Seeger (Verkehrsmediziner am Institut für Rechtsmedi-

Extreme Tagesmüdigkeit am Steuer kann lebensgefährlich sein.

zin der Universität Zürich) und Prof. Dr. med. Robert Thurnheer (Chefarzt am Kantonsspital Münsterlingen) über die Zusammenhänge von Schläfrigkeit und Unfallrisiko im Strassenverkehr. Aus verkehrs- und schlafmedizinischem Blickwinkel werden ausserdem Möglichkeiten und Verantwortung ärztlichen Handelns beleuchtet. Die Veranstaltung beginnt um 18.20 Uhr und ist kostenlos. Anmeldungen

Bild: Lungenliga Schweiz

sind noch bis am 19. Januar 2013 unter info@lungenliga-sh.ch oder via Telefon 052 625 28 03 möglich. os ■ Anzeige

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12 | Ausgabe 1

«POST» Politique

Januar 2013

«Abzocker»-Initiative: Stimmvolk hat nun das letzte Wort Über fünf Jahre dauerte das politische Hin und Her, wurden Allianzen geschmiedet und wieder gebrochen. Jetzt kommt dieVolksinitiative «gegen die Abzockerei» am 3. März 2013 doch vorsVolk. OLIVER SCHMID

D

ie einen bezeichnen ihn als Provokateur, andere als modernen Robin Hood. Wenn der Schaffhauser Unternehmer und parteilose Ständerat Thomas Minder eines ist, dann gradlinig. Mit der Lancierung der Eidg. Volksinitiative «gegen die Abzockerei» traf er vor über sechs Jahren den Nerv der Zeit, denn die Diskussion über exorbitante Managerlöhne, gerade in der Pharma- und Finanzbranche, war längst öffentlich entbrannt. Nur hatte scheinbar keiner den Mut, auch wirklich etwas dagegen unternehmen zu wollen. Wurde er für sein Engagement anfänglich noch

belächelt, blieb wohl manchen das Lachen im Halse stecken, als die Initianten und viele Unterschriftensammler um Minder Ende Februar 2008 über 114000 gültige Unterschriften bei der Bundeskanzlei einreichten.

Spiel auf Zeit

Was folgte, war eine beispiellose Zerreissprobe für Minders Durchhaltewillen. Fünf Jahre habe man im Parlement mit allen möglichen Tricks versucht, ihn ins Leere laufen zu lassen, ja gar weichzuklopfen, meint Minder rückblickend. Da feilschte man um Gegenvorschläge und reizte Behandlungsfristen aufs Äusserste aus. Gar eine «Bonussteuer» kam im Parlament aufs Tapet, um schliesslich vom gleichen Parlament wieder versenkt zu werden. Die Gegner seiner Initiative erreichten mit ihrem Spiel auf Zeit schlussendlich das Gegenteil, denn Minder liess sich vom politischen Hin und Her nicht beirren. Er fühlte sich – zusammen mit seinen aktiven Mitstreitern Claudio Kuster Thomas Minder mit den drei Co-Initiantinnen Corinne Perren, und Brigitta Moser-HarBild zVg Brigitte Ulmann und Brigitta Moser-Harder (v.l.). der – in seinem Kampf

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Unverhältnismässig gefüllten Manager-Taschen wird der Kampf angesagt. gegen die Abzockerei in den Teppichetagen börsenkotierter Unternehmen bestärkt und blieb seiner Linie treu: Die «Abzocker»-Initiative gehöre vors Volk.

Versprechen gehalten

Nachdem er 2011 als parteiloser Ständeratskandidat antrat und vom Schaffhauser Stimmvolk prompt gewählt wurde, verabschiedeten National- und Ständerat im März 2012 doch noch einen indirekten Gegenvorschlag zur Initiative. Die bisherige Verzögerungstaktik schlug aber dann fast schon in Hektik um: Von verschiedensten Seiten forderte man Thomas Minder seither auf, seine Initiative zugunsten des parlamentarischen

Symbolbild: pixelio.de

Kompromissvorschlags zurückzuziehen. Auch SVP-Nationalrat Christoph Blocher, der 2010 noch medienwirksam verkündete, seine Partei unterstütze die «Abzocker»-Initiative, hat seine Meinung inzwischen wieder geändert. Die Begründung: Ein Ja zur Initiative hätte zur Folge, dass erneut Jahre um eine gesetzgeberische Lösung gerungen werden müsste. Minder zog seine Intitiative trotz allem nicht zurück, hielt dafür aber sein Versprechen: Jetzt hat am 3. März 2013 das Schweizer Stimmvolk an der Urne das letzte Wort. In der nächsten Ausgabe widmet sich «POST» Politique der Initiative und dem indirekten Gegenvorschlag im Detail. ■

Wichtigste Punkte der «Abzocker»-Initiative • Abstimmung der GV über die Gesamtsumme aller Vergütungen des Verwaltungsrates, ebenso über die Gesamtsumme aller Vergütungen der Geschäftsleitung und des Beirates • Jährliches Einzelwahl des Verwaltungsrates und des VR-Präsidenten • Keine Abgangs- oder andere Entschädigungen an VR- und GL-Mitglieder • Keine Vorauszahlungen an VR- und GL-Mitglieder • Keine Prämien bei Firmenkäufen und -verkäufen


Jugend «POST»

Januar 2013

Ausgabe 1 | 13

Patricia und Xena: Die Hoffnung auf strahlende Kinderaugen Schon über drei Jahre setzen sich Patricia Greminger und Xena Metzger aus Unterstammheim für wohltätige Zwecke ein. Im Rahmen des Schulprojektes wird ihr Engagement nun noch stärker. MARCEL TRESCH

M

an sieht den 15-jährigen Mädchen die Freude am sozialen Engagement und an dem, was sie dafür tun, regelrecht an. Entsprechend haben sich Patricia Greminger und Xena Metzger entschlossen, im zweiten Semester der Sekundarklasse 3a aus Stammheim das Abschlussprojekt «Spendenkette» in Angriff zu nehmen. Auf die Idee kamen die Mädchen einerseits, weil sie schon früher im Dorf für Unicef und WWF sammelten. Andererseits auch deshalb, weil sie wissen, dass sich die ehemalige Stammer Lehrerin Iris Moser in Rumänien im Rahmen des Vereins «Schritte der Hoffnung» für Kinder, die nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens stehen, stark macht und

für sie einsetzt. «Das hat uns inspiriert, in diesem Sinn selber etwas auf die Beine zu stellen», erklärt Patricia Greminger. «Zudem ist ein soziales Projekt nützlich und durchaus spannend», ergänzt Xena Metzger.

Projektstart erst im Januar

Die Projektphase in der Schule beginnt eigentlich erst im Januar, doch die beiden Teenager sind derart von ihrem Tun begeistert, dass sie schon längst aktiv geworden sind. So organisieren sie für die Kinder im Dorf Bastelnachmittage, an denen sie für Märkte zum Beispiel Vogelhäuschen, Adventsgestecke, verzierte Kerzen und weihnachtliche Dekorationen herstellen. Verkauft wurden die

Patricia Greminger (l.) und Xena Metzger arbeiten voller Eifer an ihrem Abschlussprojekt. Sachen am «Samichlausabend» beim Volg-Laden, wo sie von Erika Gut unterstützt wurden, oder kürzlich am Stammer Adventsmarkt. Dabei kamen schon mehrere Hundert Franken zusammen. Gleichzeitig überlassen die beiden jedoch nichts dem Zufall. Für ihr sinnvolles Abschlussprojekt kreierten Patricia Greminger und Xana Metzger eigens eine gelungene Homepage, um über ihre Aktivitäten aktuell berichten und den jeweiligen Kontostand der Spenden veröffentlichen zu können.

Mit einem Konto für Spenden

Hilfe brauchen die Kinder, die nicht gerade auf der Sonnenseite stehen. Anzeige

Bilder Marcel tresch / zVg

Im Weiteren haben sie ein Konto bei der Lokalbank eingerichtet, auf das z.B. die Leser der Jugend «POST» Spenden überweisen können. Als Projekt-«Götti» amtet der Bankfachmann Michael Tanner. Der Verein «Schritte der Hoffnung» hat sich mit dem Aufbau des Kinderheimes in Daia zur Aufgabe gemacht, benachteiligten Kindern ein liebevolles und behü-

tetes Zuhause zu geben und ihnen die Chance auf eine bestmögliche Bildung zu bieten. Individuelle soziale und psychologische Unterstützung sowie viel Gefühl und Liebe sollen es den Kindern ermöglichen, zu eigenständigen, starken und glücklichen Persönlichkeiten heranzuwachsen. Um diese verantwortungsvolle Aufgabe zu bewältigen, braucht der Verein dringend Hilfe, derer sich die Sekundarschülerinnen aus Unterstammheim beispielhaft angenommen haben. Welche Ziele die beiden haben und wie sich das Projekt weiterentwickelt, lesen Sie in der nächsten Ausgabe. ■

Ihr Spenden-Konto

Helfen auch Sie mit, dass Kinderaugen strahlen. Spenden können Sie richten an: Leihkasse Stammheim AG, Hauptstrasse 6, 8477 Oberstammheim, Kontonummer CH80 0687 5700 0068 1509 0, PC-Konto 30-38125-9.


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Gourmet «POST»

Januar 2013

Ausgabe 1 | 15

Wo sich Stammgäste wohl fühlen Wirt Joe Lackner nennt sein Lokal, dieWirtschaft zur Hoffnung mit dem rustikalen Stübchen, dem Restaurant mit französischem Flair und dem modernenWintergarten das drei-Ambiente-Haus.

GourmetWettbewerb

ALOIS SCHWAGER

I

n der «Wirtschaft zur Hoffnung» in Erzenholz Frauenfeld steht der Chef noch selber am Herd und kann daher für eine ausgezeichnete Qualität der Speisen bürgen. Er sorgt persönlich dafür, dass nur frische Produkte, die wenn möglich aus der Region stammen, in der Küche Verwendung finden und schonend zubereitet werden. Unterstützt wird er in Küche und Service durch seine Parterin Karin Frei und einem bewährten, sehr gut eingespielten Anzeige

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Team, das die Gäste kulinarisch verwöhnt und für einen aufmerksamen Service sorgt . Joe Lackner kann im kommenden Februar das 21-Jahr-Jubiläum feiern. Er hat sich in dieser Zeit weit über die Region Frauenfeld hinaus einen ausgezeichneten Namen geschaffen und eine treue Stammkundschaft aufgebaut, auf die er zählen kann. Er ist ein aktives Mitglied im Branchenverband Gastro Region Frauenfeld und bei der Gilde etablierter Schweizer Gastronomen. Die «Wirtschaft zur Hoffnung bietet in drei unterschiedlichen Räumen rund 75 Personen Platz – je 20 Gäste finden im stilvollen getäferten Stübli und im modernen, luftig-hellen Wintergarten Platz und weitere 35 im gepflegten klassischen Restaurant. Jeder Raum hat einen eigenen Charakter und seinen besonderen Charme. Sie eignen sich für Gesellschaften aller Art, von Familienfesten über Firmenanlässe bis zur Silvesterparty. Anzeige

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Ausser am 24. Dezember, haben wir über Weihnachten und Silvester für Sie geöffnet.

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Wettbewerbsfragen 1) Was für ein Landsmann ist Joe Lackner? Angeboten wird eine saisonal abwechslungsreiche Spezialitäten-Küche mit gutem Preis-Leistungsverhältnis. Als Hits gelten der Filetteller «Hoffnung», das Rindsfilet im Pfännli mit Frischkräutern und der Hackbraten «Grossutter Art» mit Gemüsegarnitur und Kartoffelstock. Auch das Fischkarussell mit drei Sorten Fisch findet sehr guten Anklang. Monatlich wird ein auf die Saison abgestimmtes Gourmet-Menü angeboten. Berühmt sind auch Joe Lackners Spezialitätenwochen: im Frühjahr die Spargelwochen mit verschiedenen Spargelkreationen zu Fleisch und Fisch; im September Österreichische Gourmetwochen mit Spitzenweinen und Edelbränden aus seiner ehemaligen Heimat; im Oktober/November Gourmet-Metzgete und Wildzeit mit traditionellen und kreativen Wildgerichten. Angeboten werden zu den Speisen ein auserlesenes internationales Weinsortiment ■

___________________________ 2) Wie viele Jahre ist Joe Lackner auf der Hoffnung Erzenholz? ___________________________ 3) In welchen Rhythmus wechselt das Gourmet-Menü? __________________________ Einsenden bis spätestens 14. Januar 2013 an folgende Mail-Adresse: gourmetpost@wypag.ch, oder per Post an: WYPAG AG, «POST» Medien, Iselisbergerstr. 4, 8524 Uesslingen Zu gewinnen gibt es: 1. Preis: Ein Nachtessen für zwei Personen im Wert von 150 Franken 2. Preis: Ein Mittagessen für 2 Personen im Wert von 50 Franken


16 | Ausgabe 1

«POST» Region

Berchtelistag – ein Highlight in Frauenfeld Der Be(r)chtelistag gilt in Frauenfeld «als der höchste Feiertag des Jahres». Er findet hier nicht am 2. Januar, sondern am dritten Montag im Januar statt. Dann treffen sich die Bürger zum Bürgermahl . ALOIS SCHWAGER

A

m Frauenfelder Berchtelistag – 2013 am 21. Januar – geht es in der Thurgauer Metropole hoch zu und her. Bereits am Morgen ruft das Rathausglöcklein Bürgerinnen und Bürger zur Bürgerversammlung ins Rathaus. Im Anschluss daran treffen sich die Stadtkonstabler zur Berchtelisversammlung. Erster Höhepunkt bildet am Abend das Gesellschaftsmahl. Die Stadtkonstabler treffen sich dazu mit ihren Gästen im Rathaussaal. Die Kurzdorfer Konstabler laden in ihr Quartierrestaurant, den Frohsinn, ein. Die Erchinger schliesslich versammeln sich in der Turnhalle im Langdorfer Schulzentrum, die zu diesem Zweck festlich geschmückt wird. Als eigentlicher Geheimtipp gilt hier die nach dem Mahl geöffnete, vom bekannten Kunstmaler Jacques Schedler ausgeschmückte «Chellewybli-Bar».

Sie wird jeweils eigens für diesen Abend eingerichtet. – Zugelassen zum Berchtelismahl sind nur Männer. Die Frauen sind lediglich im Service geduldet. Das einfache Mahl besteht bei allen Gesellschaften aus einer Salzisse, Salaten und Brot sowie zwei Halblitern Bürgerwein oder Traubensaft. Der Obmann leitet das Mahl nach strengem Ritual. Aufgelockert wird es durch Musik- oder Gesangsdarbietungen und witzigen Ansprachen der Gäste. Was hier vorgebracht wird, ist nicht für die breite Öffentlichkeit bestimmt.

Die Schamauchen feiern mit

Auch die Nichtbürger haben sich zu Tafelgesellschaften, so genannten «Schamauchengesellschaften», zusammengeschlossen. Heute gibt es die Stadt-, die Kurzdorfer- und die Langdorfer Scha-

Boxenstopp

Januar 2013

Weihnachten in der Klinik Zihlschlacht

In unserer Klinik liegt ein Stein. Er ist weder kunstvoll behauen, noch von Natur aus schön. Kantig grau, ungefähr 40 Zentimeter hoch, lehnt er am Altar in unserem Andachtsraum, abgestellt von einem Patienten: «Der ist mir hier von der Seele gefallen». Ich verrücke ihn nur ungern, denn er ist schwer. Als eine Künstlerin ihre Krippe aufbauen wollte, war er imWeg. Szene 1: Josef und Maria auf demWeg nach Bethlehem. Malerisch. Doch wohin mit dem Stein?Vielleicht in den Hintergrund, als Kulisse. Noch malerischer war nun das Gesamtbild, perspektivisch abgerundet: Das Paar verlässt Nazareth. Der Weg ist offen, läuft harmonisch geschlängelt auf den Betrachter zu. Und lädt diesen ein, Platz zu nehmen mit seiner eigenen Geschichte. Doch wo kann ich mich wiederfinden auf diesem Heilsweg als Patientin einer neurologischen Rehaklinik? Bekomme ich hier den Raum für meine Situation mit all ihren schweren und auch peinlichen Seiten? Eigentlich nicht, merkte ich, nahm im Gottesdienst den Stein und stellte ihn dem heiligen Paar direkt vor die Füsse. Wir konnten sie kaum noch sehen, die beiden, geschweige denn ihrenWeg, der war jetzt verstellt. Stille im Raum, bis ein Patient ausruft: «Genauso ist es». Jetzt hatte die Realität unserer Patienten und ihrer Angehörigen Einzug gehalten in dieWeihnachtsgeschichte: Brutal, verstörend, oft von einem Moment auf den anderen alles zunichte gemacht an Ideen und Hoffnungen, wie denn ein normales Leben auszusehen habe. Nichts ist mehr so, wie es vorher war nach einem Schlaganfall.Wie ein Meteoriteneinschlag knallt das Grauen in das Leben eines Unfallopfers und das seiner Familie.Weder malerisch, noch kunstvoll geschlängelt ist der Lebensweg eines Parkinsonpatienten. Genauso ist es: Rau und kantig ragt das Hindernis auf, mächtig genug, um aus der Bahn zu werfen. Es muss überwunden werden. Oder umrundet. Oder ausgehalten. Und manche Patienten müssen gar untendurch. Jeder billige Zweckoptimismus bleibt im Halse stecken, sentimentale Rührseligkeit auch.Weihnachten findet statt mit diesem Stein oder gar nicht. Dann, wenn unsere Patienten und ihre Angehörigen Raum finden mit allem, was sie ausmacht. Mit ihrem Kummer. Und mit demTröstlichen: ihrem Mut, ihrerTreue und ihrer grossenTapferkeit. Susanne Buschmann-Kohlbrenner, Katholische Klinikseelsorgerin

Die Erchinger versammeln sich mit ihren Gästen zum Bügermahl in der Turnhalle Langdorf.

mauchen). Sie feiern den Abend in ähnlicher Art und Weise. Frauen sind lediglich bei der jüngsten Gesellschaft, den Langdorfer Schamauchen, zugelassen. Viele Frauen organisieren sich daher selbst und feiern unter sich in einem der zahlreichen Restaurants. Gegen 23 Uhr wird das Mahl beendet und die Türen für alle Festwilligen geöffnet. Masken

und Guggen mischen sich unters Festvolk. Ein Busbetrieb verbindet die drei Festzentren Innenstadt (Rathaus), Kurzdorf (Frohsinn) und Langdorf (Schulanlage). In den Lokalen, auf den Strassen und Gassen und in den Restaurants beginnt ein buntes Treiben, das bis in die frühen Morgenstunden dauert. ■

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«Aktiv»–dasneueBildungsund Sportangebot Mit ihrem neuen Bildungs- und Kursprogramm will Pro Senectute hen können. Teilnehmende gewinnen Thurgau dieVitalität derTeilnehmenden fördern. Sie hält dabei an im Kurs mehr Sicherheit und Kompetenz im Umgang mit der HörbeeinträchBewährtem fest und setzt gleichzeitig neue Akzente. ALOIS SCHWAGER

B

ei der Durchsicht des neuen Kursprogramms von Pro Senectute fällt auf, dass Bewährtes mit viel Neuem angereichert wurde. Dabei trifft man auf genussvolles Lernen, auf interessanten Informationsaustausch, auf Aktivitäten in angenehmer Atmosphäre und auf neue Bekanntschaften. Damit Interessierte das breite Angebot besser kennen lernen können, wird an den einzelnen Pro Senectute-Standorten, zu Begrüssungsapéros oder zu Informationsveranstaltungen eingeladen. In den fortlaufenden Sprach- und Gesundheitsangeboten kann aber auch unverbindlich und kostenlos geschnuppert werden, um sich persönlich vom guten Preis-Leistungsverhältnis zu überzeugen. Weitere Informationen finden Sie unter www.tg.pro-senectute. ch, wo sich Interessierte auch gleich online zu den Kursen anmelden können.

Begrüssungsapéros

In Weinfelden: 8.1.13, Rathausstrasse 17 In Amriswil: 10.1.13, Freiestrasse 15a In Arbon: 11.1.13, Kappelgasse 8 In Frauenfeld: 14.1.13, Bankplatz 5 In Diessenhofen: 15.1.13, Schmiedgasse 16 In Kreuzlingen: 17.1.13, Bärenstrasse 32 In Sirnach: 18.1.13, Fabrikweg 11, Haus B jeweils von 17 bis 18 Uhr Anzeige

Ausgabe 1 | 17

«POST» Region

Januar 2013

tigung, der unter anderem mit der richtigen Frage- und Hörtaktik begegnet werden kann.

Tanzen hält Sie fit und aktiv

«aktiv» mit Bildung, Sport und Erlebnis.

Besser verstehen, was Sie hören

So lautet ein Kurs, der neu im Angebot ist. Von Hörproblemen betroffen sind jüngere wie ältere Menschen. Ein Hörverlust, früher allgemein als «Schwerhörigkeit» bekannt, entsteht in vielen Fällen durch den natürlichen Alterungsprozess des Gehörs. Hörschädigungen können aber auch schon in jungen Jahren entstehen, beispielsweise durch Vererbung, Krankheiten, aber auch durch zu grossen oder zu lange andauernden Lärm. Die Audioagogin, Daniela Affolter Mangold führt im Auftrag von Pro Senectute den Hörtrainingskurs durch. Dieser richtet sich an Personen, die noch recht gut hören, aber nicht mehr alles verste-

bachmann printservice

Zumba Gold, Country Line Dance, Kreisund Gruppentanzen – dies sind drei neue Kursangebote, in denen auf charmante Art Kondition und Koordination trainiert werden. Zumba Gold begeistert durch Tanz in loser Aufstellung zu lateinamerikanischen Rhythmen wie Rumba, Salsa und Merengue. Im Country-Line Dance Einsteigerkurs sind Freude an neuer und alter Countrymusik Voraussetzung für gutes Gelingen der abwechslungsreichen, einfach aufgebauten Tanzschritte. Das Kreis- und Gruppentanzangebot besticht durch einen Mix aus traditioneller, rockiger sowie meditativer Musik. Die bewährten Tanznachmittage mit Live-Musik werden neu regelmässig im Dancing Riverside in Diessenhofen und im Dance Inn in Münchwilen angeboten. Der traditionelle Anlass «Mach mit», der am 23. Januar in der Heubergturnhalle in Felben-Wellhausen stattfindet, geht in die dritte Runde und bietet die Möglichkeit, selber das Tanzbein zu schwingen, oder sich von attraktiven Bühnenvorführungen begeistern zu lassen. Die gemütliche Festwirtschaft lädt zum Verweilen ein. Weitere Informationen zum gesamten Bildungsprogramm von Pro Senectute Thurgau sind zu finden unter: www.tg.pro-senectute.ch. ■

Rexers

«REXORZISMUS»

Schon wieder Dickens Was für ein Jahr und schon wieder fast vorbei. Und schon wieder werde ich Dickens lesen. Ich tus ja gerne. Aber dann ist da noch der Samichlaus. Wo war gleich noch das Kostüm? Hoffentlich passe ich noch rein. «Ho, ho, ho!» tönt es durch die Gassen, wenn ich alle Jahre wieder als Weihnachtsmann verkleidet von Weihnachtsfeier zu ... aber Moment, heute heisst das Jahresendfeier. Ich erinnere mich noch an meinen ersten Einsatz als Schweizer Samichlaus. Vor acht Jahren rief mich der Theaterdirektor ins Büro: «Rexer, man bittet uns einen professionellen Samichlaus nach Rorschach zu schicken. Nun, jetzt haben wir nach jemanden mit dem richtigen Format gesucht und an sie gedacht.» So landete ich als Oberchlaus oder «Heiliger» beim Chlauseinzug in Rorschach. Niemand hatte mir gesagt, dass da über 50 Chläuse und noch mehr Schmutzlis mit Fackeln durch die Gassen ziehen. Versteckt hinter meinem Bart sass ich in der Kutsche, neben mir mein Kollege Livio Cecini in schwarz. Er konnte mir auch nicht sagen, was man denn als Samichlaus so macht. Kurzerhand beschloss ich, aus dem Sack vor mir Lebkuchen, Nüsse und Orangen mit einem lauten «Ho, ho, ho!» in die leicht irritierte Menge zu werfen. Ich sagte zu meinem Knecht: «Na, das war das erste und letzte Mal, dass ich hier sein darf.» Aber zu meinem Erstaunen gefiel das «Ho, ho, ho!». Und so war ich fünf Jahre lang als Samichlaus geladen. Und noch heute rufe ich gerne den Menschen in der heiligen Zeit zu: «Ho, ho, ho!». Ihr Schwabe Florian Rexer

Postfach 681, Seestrasse 86, 8712 Stäfa Telefon: +41 44 796 14 44 Fax: +41 44 796 14 43 Mail: info@bachmann-printservice.ch www.bachmann-printservice.ch

Wir bedanken uns bei der WYPAG AG für den Gestaltungs-Auftrag und wünschen allen Leserinnen und Lesern viel Vergnügen mit den neuen POST Zeitungen.


Hier geht die POST ab.

Das neue Layout der POST-Medienfamilie bietet allen Grund zum Feiern. Als stolzer Druckpartner gratulieren wir zum gelungenen Auftritt und bedanken uns f端r die erfolgreiche Zusammenarbeit.

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«POST» Persönlich

Januar 2013

Ausgabe 1 | 19

«Man muss Menschen mögen!»

So lautet das Motto von Othmar Benz, Inhaber des Personalberatungsbüros «Trio Personal» in Frauenfeld. Er ist ein offener Mensch, der mit einer positiven Grundhaltung durchs Leben geht. ALOIS SCHWGER

O

thmar Benz engagiert sich seit seiner Jugend immer wieder in Vereinen und Organisationen. In jüngerer Vergangenheit war er trotz starker beruflicher Belastung rund zehn Jahre lang im OK Ferienpass Frauenfeld und im Vorstand des Gewerbevereins tätig. In der Gemeinde arbeitete er zwölf Jahre in der Rechnungsprüfungskommission mit. Diese Engagements nimmt er aus der tiefen Überzeugung auf sich, dass man etwas für die Allgemeinheit tun muss. «Wenn man immer nur darauf wartet, was die anderen tun, passiert wenig!» So lautet kurz zusammengefasst die Haltung von Othmar Benz dazu.

Othmar Benz, Gundetswil, ist in Altstätten aufgewachsen, verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. Er hat eine kaufmännische Lehre absolviert. Zur sprachlichen Weiterbildung ist er anschliessend nach Lausanne gezogen. Zurück in der Deutschschweiz hat er sich in Zürich Richtung Verkauf-Marketing weiterentwickelt, vorerst bei Polaroid, wo er sich vom Verkaufssachbearbeiter bis zum Marketing Verkaufsleiter der Optikabteilung hochgearbeitet hat. Nach 13 Jahren wechselte er zu Bang & Olufson Schweiz. 1996 schliesslich hat er die Trio Personal in Frauenfeld auf selbstständiger Basis übernommen.

Ausgleich findet er auf dem Rad

Wer sich beruflich und in der Freizeit so stark engagiert wie unser heutiger Gast, braucht einen Ausgleich. Den findet Benz im Sport, vorwiegend auf dem Rad, sei es nun das Rennvelo oder das Mountain Bike. Das bringt für ihn einen doppelten Effekt: man mache dabei etwas für die eigene Fitness und könne gleichzeitig etwas erleben. Auf dem Rad könne er «das Hirn richtiggehend auslüften!» Im Winter ist neben Fitness vor allem Skifahren angesagt.

Fremde Länder und Kulturen

Während des Urlaubs zieht es Familie Benz in fremde Länder, um etwas zu sehen und Neues kennen zu lernen. Präferenzen gibt es dabei kaum, lediglich, dass es sie eher in die Wärme locke. In den vergangenen Jahren nahm Familie Benz über die Organisation AFS sporadisch Austausch-Studentinnen und -Studenten bei sich auf. Diese bleiben rund ein Jahr, lernen Deutsch und besuchen eine Kantonsschule oder ein Gymnasium. Das führe vielfach zu Kontakten mit den Familien. Daraus resultierten nicht selten Einladungen. So seien sie bereits nach Thailand und Jamaica gekommen. Auf diese Weise lerne man ein Land und seine Leute durch eine ganz andere Optik kennen als ein normaler Tourist. Wenn man mit Einheimischen unterwegs sein könne, sei der Zugang zu Land und Leuten intensiver. Das Spannende an Ferien ist gemäss Benz, dass man das Nichtstun, das Erleben und Kennenlernen miteinander verbinden könne.

Während des Urlaubs geht es in die Ferne: Im Bild ein Kleidermarkt in Jamaica. Neben Thailand und Jamaica haben sie auch diverse Regionen in Afrika und Amerika bereist. Es gebe noch so vieles auf dieser Erde zu entdecken, dass kein Grund vorhanden sei, zweimal die gleiche Destination zu besuchen, auch wenn es noch so faszinierend gewesen sei.

Dem Genuss nicht abgeneigt

Othmar Benz schätzt, wie er uns verrät, feines Essen begleitet von einem guten Glas Wein. Er favorisiere italienische und spanische Qualitätsweine, sei aber auch offen für andere (nur gut müssen sie sein!). Es gehe ihm hier wie beim Reisen. Bei so viel Interessantem lohne es sich durchaus, offen zu bleiben, um immer wieder Neues zu entdecken. Neben Wein geniesst das ehemalige Mitglied der Stadtmusik Altstätten auch guten Jazz. Die internationale Jazzwoche «generations» ist darum ein Anlass, den er gerne und intensiv besucht. Aktiv musiziert Benz heute nicht mehr. Ein Engagement in einem Musikverein mit einer bis zwei Proben pro Woche lägen neben seinem grossen beruflichen Engagement schlicht nicht mehr drin.

Bilder zVg

Dafür nimmt er gerne eine Zeitung (er ist politisch sehr interessiert) oder ein Buch zur Hand. Diese Tatsache erstaunt bei seinen vielseitigen Interessen kaum, wohl aber deren Inhalt. Er ist besonders angetan von allgemein verständlichen Büchern über Quantenphysik. Das Faszinierende daran ist für ihn, mit welch offenem Geist sich die Wissenschafter an das Thema heranmachen, um in neue Dimensionen vorstossen zu können. ■

Auf dem Rad findet Benz seinen Ausgleich.

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20 | Ausgabe 1

«POST» Region

Januar 2013

«Die Gemeinde mit Kultur in der Natur zwischen Seebach und Thur» Unter diesem Slogan preist sich die GemeindeWarth-Weiningen auf ihrer Homepage an. Sie wird, wie es auch dasWappen ausdrückt, geprägt durch die Kartause Ittingen und denWeinbau. ALOIS SCHWAGER

D

ie politische Gemeinde WarthWeiningen ist 1995 aus dem Zusammenschluss der beiden Ortsgemeinden Warth und Weiningen hervorgegangen. Die am Südhang des Seerückens gelegene Landgemeinde erstreckt sich von der Thur im Süden über die Rebhänge der Kartause, von Warth und von Weiningen bis in die leicht nach Norden abfallende Glaziallandschaft des Seebachtals, ein Naturdenkmal von nationaler Bedeutung.

Bevorzugte Wohnlage

Die Gemeinde ist bekannt durch seine attraktive Wohnlage an den Südhängen über der Thur. Doch heute ist sie mehr oder weniger gebaut. Die Baulandreserven sind, wie Gemeindeammann Hans Müller bestätigt, nach einem überdurchschnittlichen Bauboom in den letzten rund 30 Jahren, die zu einer Verdoppelung der Einwohnerzahl geführt hat, weitgehend aufgebraucht. Wegen die0ses starken Wachstums hat sich die Gemeinde Richtung Schlaf- und Wohngemeinde entwickelt. Gemeindeammann Müller würde es ausserordentlich schätzen, wenn sich die Gemeindemitglieder etwas aktiver am Vereins- und Gemeindeleben beteiligen würden. Verschiedene Vereine hätten bereits mit Problemen zu kämpfen. Optimistisch stimmt ihn jedoch, dass in letzter Zeit einige Jüngere, die hier aufgewachsen sind, wieder zurückgekehrt sind. Mit ihren rund 1230 Einwohnern in den beiden ländlich geprägten Dörfern und den umliegenden Weilern Geissel, Nergeten und Weckingen gehört sie zu den kleineren Gemeinden im Kanton. Verkehrsmässig verbunden mit den beiden Postautolinien Frauenfeld–Stein am

Rhein und Frauenfeld–Diessenhofen ist der Halbstundentakt nach Frauenfeld und damit der Anschluss ans nationale Bahnnetz sowie an den Untersee-Rhein gewährleistet. Der Autobahnanschluss nach Zürich, St. Gallen und Konstanz liegt ebenfalls in unmittelbarer Nähe.

Mit der Kartause verbunden

Die Geschichte Warths ist eng mit jener des ehemaligen Kartäuserklosters Ittingen (1152–1848) verknüpft. So standen die ersten Bauernhäuser und Nebenbauten sowie die Badstube, welche später zum alten Schulhaus Warth umgebaut wurde, am Verbindungsweg zwischen dem alten Dorfteil und dem Kloster. Auch die von weither sichtbare katholische Kirche oberhalb der Kartäuser Rebberge liess die Kartause auf Druck der Frauen von Warth errichten. Nach Einführung der strengen Klausur durften nämlich die Frauen die Klosterkirche nicht mehr besuchen, weshalb sie auf ein eigenes Gotteshaus pochten. Heute dient die ehemalige Kartause Ittingen, die als Baudenkmal von nationaler Bedeutung eingestuft wurde, als Kulturund Begegnungszentrum, das über die Landesgrenzen hinaus strahlt. Die Einwohner schätzen das hervorragende und vielfältige kulturelle Angebot, das hier angeboten wird. Die Kartause ist zudem der grösste Betrieb in der Gemeinde.

Solides Gewerbe

Das Gewerbe ist mit Geiges AG, Leo Hasler AG, Hans Wild AG, Wild AG Zementwaren und der Schreinerei Max Aeschbacher AG, um nur die grösseren zu nennen, stark baulastig. Dabei handelt es sich um alt eingesessene, gut aufgestellte Betriebe. Wie bereits er-

Winterstimmung: Blick auf Weiningen und guter Fernsicht. wähnt ist Warth-Weiningen auch eine Weinbauregion. Die Reben prägen das Dorfbild von Warth und Weiningen massgeblich. Der Gemeindeammann könnte sich in seinem Hoheitsbereich durchaus noch mehr und vielseitigere Gewerbebetriebe vorstellen. Sorge tragen will der Gemeinderat dem einzigen übrig gebliebenen Laden in der Gemeinde, wo man sich mit dem Lebensnotwendigen eindecken kann, dem kleinen Volg-Laden in Warth. Dank der Postagentur habe er wieder einen leichten Aufschwung erlebt. Die Umsätze bewegten sich aber immer noch nahe an der Schmerzgrenze. Von der Infrastruktur her sei die Gemeinde sehr gut aufgestellt, betont Gemeindeammann Müller. Angefangen beim Stromnetz übers Wassernetz, die Wasserversorgung, das Abwasser bis zu den Strassen habe die Gemeinde ihre Hausaufgaben gemacht. Im Weiler Weckingen werde nun noch das letzte grössere Strassenstück saniert. Im zweiten Teil der Legislaturperiode werde jetzt noch das Alters- und Jugendproblem angegangen und überprüft. Mit den Nachbargemeinden und Frauenfeld pflege man eine sachliche Zusammenarbeit. Grösseren Aufgaben würden in der Region gemeinsam angepackt.

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Frohe Festtage Die Betriebe der Kartause Ittingen sind geschlossen bis und mit 6.1.2013 Wir freuen uns auf Ihren Besuch im neuen Jahr www.kartause.ch

Bild zVg

Das grösste Problem ist gemäss Müller der Durchgangsverkehr in Weiningen. Täglich passieren rund 8000 Fahrzeuge und zerschneiden das Dorf in zwei Teile. Den Bau einer Umfahrungsstrasse habe man vor rund 50 Jahren verpasst. ■ Anzeige


«POST» Media

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Ausgabe 1 | 21

DIEFragelautet:Wassucht derSuchendeeigentlich?

Googles neueWebsuche «Google Knowledge Graph» katapultiert die Suche imWeb in eine neue Dimension. Die semantische Suche widmet sich dabei der Frage, was der Suchende wirklich sucht.

A

ROGER KLEIN

lle möchten, doch nicht alle schaffen das Ziel, im Suchmaschinenranking einen Spitzenplatz einzunehmen. Viele Faktoren spielen dabei eine entscheidende Rolle. Praktisch jeder Verbraucher nutzt die Vorzüge von Suchmaschinen täglich. Und obwohl zum Teil tausende von Treffern aufgelistet werden, brechen über 95% der Suchenden nach den ersten zwei Seiten ihre Recherche ab. Interessant und relevant scheint nur, was zu Beginn aufgelistet wird. Daher ist der Run auf die Spitzenplätze auch so gross − und für den Geschäftserfolg mitentscheidend. Wer es auf die ersten beiden Seiten geschafft hat, hat mit grösster Sicherheit auch die Suchmaschinenoptimierung nicht dem Zufall überlassen.

Die «intelligente» Technik

Wenn Sie heute bei Google einen Suchbegriff eingeben, so erscheinen teilweise Treffer, die weit entfernt sind von dem, was Sie eigentlich gesucht haben. Mit dem Knowledge Graph werden zusätzlich zu den einzelnen Suchergebnissen. Bilder und Daten angezeigt.Eine weitere Suche kann sich, je nach Komplexität der Anfrage, unter Umständen erübrigen. Und so funktioniert Googles Weiterentwicklung: Knowledge Graph stellt den Zusammenhang zum Suchbegriff her und versucht den Kontext zu «verstehen». Bisher war die Beantwortung einer Suche lediglich die Analyse einer Abfolge von Zeichen. Jetzt liefert er also nicht nur zielgenaue Treffer, sondern vermittelt obendrein neben den nackten Infor-

mationen tiefergreifendes Wissen und überrascht die suchende Person mit Neuem. Auch die Mehrdeutigkeit der Begriffe, zum Beispiel «Queen» als Königin oder als Name einer britischen Rockband, wird von Beginn weg richtig zugeordnet, indem der Nutzer bereits in der Seitenleiste die gewünschte Bedeutung auswählen kann. Orte, Personen, Dinge und mehr werden erkannt und entsprechend der Sucheingabe in einen Zusammenhang gebracht. Aktuell prüft der Knowledge Graph bereits 570 Millionen Zusammenhänge und 18 Milliarden Fakten.

Suchoptimierung auf 3 Ebenen

Treffsicherheit: Weil die Sprache oft nicht ganz eindeutig ist, können Begriffe verschiedene Bedeutungen haben, etwa Tau: durch Temperaturunterschiede kondensiertes Wasser, ein gedrehtes Seil, der 19. Buchstabe des griechischen Alphabets, ein Protein, ein taiwanesisches Urvolk, ein Ort in Norwegen… Zur Eingrenzung kann der Nutzer die Suche in der Seitenleiste genauer definieren. Zusammenfassung: Bei Orten, Gegenständen und mehr kann der Sucher auf eine Sammlung hilfreicher Informationen zurückgreifen – die Seitenleiste ist wie ein kleiner Lexikon-Eintrag. Wissensvermittlung: Knowledge Graph bietet neben schnellerem und genauerem Suchen gleichzeitig neue Informationen, die nicht primär gewünscht waren. Der Nutzer erhält mit Hilfe der aufbereiteten Informationen zusätzlich ein tiefergehendes Wissen.

Website entsprechend anpassen

Mit Knowledge Graph werden zusätzlich zu den Suchergebnissen auch Bilder und Daten angezeigt.

Google macht mit dem Knowledge Graph einen entscheidenden Schritt dorthin, wie die Menschen die Welt ver-

Das aktuelle Angebot Jeder möchte zu oberst stehen − in derWirtschaft ist das mitentscheidend für den Erfolg.Wir bringen IhreWebsite dorthin, wo Sie es sich wünschen, mit gezielten Google Adwords, mit einer Optimierung des Page Rankings, mit einem abgestimmten Suchmaschinenmarketing, mit einer Social Media Einbindung − und seit neustem mit Google Knowledge Graph. Suchmaschinenoptimierung ist heute ein MUSS. –Wir machen auch aus IhrerWebsite einen Leader, weil wir die Zusammenhänge im Hintergrund kennen und stets das neusteWissen umsetzen

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22 | Ausgabe 1

«POST» Immobilienmarkt

Januar 2013

Die Wärme, die aus der Tiefe kommt

Neben Solarkraft wird auch die Erdwärme künftig eine wichtige Rolle spielen. Sie bietet eine nachhaltige, von Klima und Jahreszeit unabhängige Energiequelle zurWärme- und Stromerzeugung. ALOIS SCHWAGER

D

ie Schweiz ist Weltmeister in Sachen Geothermie. Kein anderes Land installierte bisher mehr Erdsonden pro Quadratkilometer. Erdwärme wird in einer Zukunft ohne fossile Brennstoffe neben der Solarenergie eine wichtige Rolle spielen. Gegenüber Letzterer hat sie einen entscheidenden Vorteil: Die Erdwärme ist eine stets verfügbare Energiequelle. Damit lässt sich neben Heizwärme auch Warmwasser, Kühlung und sogar Strom produzieren. In zehn Metern Tiefe be-

trägt die Bodentemperatur etwa elf bis zwölf Grad. Die Erdwärme unterliegt ab etwa 20 Metern kaum noch saisonalen Temperaturschwankungen. Je tiefer man bohrt, desto heisser wird es. Pro 100 Meter steigt die Temperatur um drei Grad an. Deshalb ist Geothermie von den Jahreszeiten unabhängig und rund um die Uhr nutzbar. Die Stromerzeugung steckt jedoch noch in den Kinderschuhen, weil dafür Tiefenbohrungen (grössere Wärme) notwendig sind.

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Die Wärmepumpe entzieht Boden und Grundwasser Wärme.

Möglichkeiten der Nutzung

In der Schweiz bestehen verschiedene Möglichkeiten, die Erdwärme zu nutzen. Die am häufigsten verwendete Technologie ist die vertikale Erdwärmesonde, die bis in eine Tiefe von 250 Metern reichen kann. Werden Sonden noch tiefer gebohrt, können Temperaturen erreicht werden, die zur Dampf- und somit Stromerzeugung geeignet sind. Solche Geothermie-Kraftwerke sind in der Schweiz erst in Planung. Aber auch Anzeige

in Tiefen von wenigen Metern kann durch das Verlegen von sogenannten Erdregistern oder durch das Verwenden von Rohrleitungen in Baufundamenten dem Boden Wärme entzogen werden. Das Fördern von Thermal- und Tunnelwasser stellt weitere Möglichkeiten zur Nutzung geothermischer Energie dar. Bei der Wärmeerzeugung mit Erdwärmesonden, Geostrukturen, Tunnelwässer usw. konnten bereits zahlreiche Installationen realisiert werden. n


«POST» Immobilienmarkt

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Wohneigentümer bleiben umworben Im gegenwärtigen Umfeld dürften die Zinsen kaum fallen und bleiben im besten Fall gleich, sagt der bekannte Prognosespezialist Prof. Dr. KlausW.Wellershoff.

D

ie Zinssituation könne in den nächsten Jahren so bleiben, solange das Wachstum der Schweiz verhalten bleibe, sagt Wellershoff. Angesichts des schwierigen internationalen Umfeldes in der Vermögensverwaltung glaubt er, dass sich alle Banken vermehrt auf die Schweizer Kundschaft fokussieren werden: «Damit bleiben die Hypothekarzinsen weiterhin attraktiv.» Es sei aus heutiger Sicht dennoch ratsam, sich eher länger zu binden, wenn man für die Finanzierung von Wohneigentum Hypotheken aufnehme.

nungsangebot vom Markt problemlos absorbiert wird. Gemäss der Dienststelle für Statistik des Kantons Thurgau sinkt der Leerwohnungsanteil seit Jahren. Die Zuwanderung in den Thurgau aus anderen Schweizer Kantonen und aus Süddeutschland ist nach wie vor hoch. Allerdings stellt Werner Fleischmann, Inhaber der Fleischmann Immobilien AG, fest, dass die Nachfrage nach Wohnraum nicht mehr gleich intensiv ist wie noch vor Jahresfrist.

Klaus W. Wellershoff (l.) und Werner Fleischmann erwarten keine Immobilienblase.

Bau verlangsamt sich

Fleischmann Immobilien AG, geht noch etwas mehr ins Detail und betont: «Auch in der Schweiz gibt es regionale Unterschiede, selbst im Thurgau sind nicht alle Regionen gleich zu beurteilen: Lagen in Zentrums- und Seenähe erfreuen sich nach wie vor grosser Beliebtheit.» Indes, so sind sich Wellershoff und Fleischmann einig, dürfte die Nachfrage aufgrund der aktuellen Wirtschaftsentwicklung eher abflauen und der Immobilienmarkt sich seitwärts entwickeln.

Das Konjunkturbild für 2013 sieht laut Prognosespezialist Klaus Wellershoff angesichts der vielen Herausforderungen nicht besonders gut aus. Man müsse die Situation nüchtern betrachten: «Hätte es im auslaufenden Jahr keinen Bauboom gegeben, würden wir in einer Rezession stecken. Aber auch der Bau wird sich nächstes Jahr verlangsamen.» Dennoch rechnet Wellershoff 2013 mit einem Wachstum von gut einem Prozent in der Schweiz. n

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Wohnen bleibt wichtig

Der Trend nach mehr Wohnfläche und energetischer Effizienz werde anhalten, sagt Wellershoff. Zudem stelle er fest, dass die Mobilität eher zugenommen habe, auch was das Wohnen anbetreffe. Das zeigt sich gerade im Thurgau, wo im Moment das zusätzlich gebaute Woh-

Keine Immobilienblase

Und wie beurteilt Klaus Wellershoff die viel beschworene Immobilienblase? Fast überall sei die Immobilienblase geplatzt: «In jenen Ländern erlebt man nun, dass es lange dauert, bis man einen solchen Zusammenbruch verkraftet. Aber die Schweiz, Deutschland und Japan sind Ausnahmen, wir können nicht wirklich von einer grossen Gefahr sprechen.» Werner Fleischmann, Inhaber der

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«POST» News

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Wir machen keinenWinterschlaf !!! Plättli Zoo, Frauenfeld Der Plättli Zoo ist auch im Winter täglich offen, unsere Zoobewohner mögen zum Teil sehr gerne Schnee und die anderen haben ein geheiztes Zuhause, nur die Schildkröten ver-

kriechen sich und warten auf den Frühling, alle andern tummeln sich gerne im Schnee !

Wir freuen uns auch imWinter auf Ihren Besuch, die Zoobewohner:

Januar 2013

festen Bestandteil der weit über die Region hinaus bekannten Dienstleistungsbetriebe geworden. Seinen Erfolg verdankt das Unternehmen einer Geschäftsphilosophie, die sich über alle drei Jahrzehnte bewährt hat: kundenorientiertes Handeln, fachmännischer Service, Spitzenprodukte zu teilweise sensationellen Preisen, innovative Zusammenarbeit mit Bauherren und persönliche Beratung electro-martin GmbH Seestrasse 172, 8266 Steckborn Tel. 052 761 33 34. www.electro-martin.ch

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grammen und einem Internet-Abonnement von 5 MBits/Sekunde für Fr. 34.-/Monat. Bei beiden Abos brauchen die Kunden keine Settop-Box, sofern sie ein für Digitalempfang ausgerüstetes Fernsehgerät mit CI-Slot haben. Die Karte dafür können die Kunden im Multimedia-Zentrum in Frauenfeld beziehen.Wer bereits ein 3in1-Angebot der Stafag nutzt (Telefon, HDTV und Internet), kann ab dem 1. Januar weitereTV-Geräte im gleichen Haushalt für nur Fr. 3.- im Monat inkl. MwSt ohne zusätzliche Settop-Box betreiben. Mit diesenTarifen ist die Stafag einer der günstigsten Anbieter in der Region Frauenfeld.

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«POST» Leserreise

Januar 2013

Ausgabe 1 | 25

LeserreiseindenWinterzauber «Wintermärchen im Schwarzwald» Geniessen Sie mit der Frauenfelder «POST» einen Kurzurlaub im Bio- undWellnesshotel Alpenblick in Höchenschwand, Südschwarzwald, zu einem sensationellen Sonderpreis. ALOIS SCHWAGER

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nser Bio- und Wellnesshotel Alpenblick liegt in Höchenschwand im südlichen Hochschwarzwald (es wurde in der letzten Ausgabe eingehend vorgestellt). Höchenschwand ist ein bekannter Kur- und Ferienort im Naturpark Südschwarzwald. Er ist der höchstgelegene «heilklimatische» Kurort in Deutschland (1015 m) und liegt auf einem weiten Hochplateau. Das Hotel Alpenblick, von dem aus sich ein grossartiges Alpen-

Unser Angebot

«Wintermärchen» buchbar ab sofort bis 21. März 2013 mit drei Übernachtungen und Verwöhnpension zum einmaligen Preis von 345 € bei Anreise von Sonntag bis Dienstag und 355 € bei Anreise von Mittwoch bis Samstag. Anreise individuell. Im Rahmen der Leserreise erhalten unsere Leserinnen und Leser zusätzlich einen Wertgutschein von 35 € pro Person, der bei der Buchung von Anwendungen gutgeschrieben wird. Reservierungen bitte telefonisch oder per Email mit dem Stichwort «POST-Leserreise Wintermärchen»an folgende Adresse: Bio & Wellnesshotel Alpenblick **** St.-Georg-Strasse 9 79862 Höchenschwand Tel.: +49 (0)7672-418-0 hotel@alpenblick-hotel.de www.alpenblick-hotel.de

panorama öffnet, das vom Säntis bis zum Mont Blanc reicht, liegt im Herzen des Ortes, der von ausgedehnten Wäldern und Wiesen umgeben ist, die zum Langlaufen und Winterwandern geradezu einladen. Diese ruhige Lage bietet den richtigen Rahmen für gute Erholung.

Winterwanderwege und Loipen animieren im Naturpark Südschwarzwald zu Aktivferien.

Schneevergnügen pur

Verzauberte Winterlandschaft, reine Luft, verschneite Tannen, strahlend blauer Himmel, herrlicher Sonnenschein, auf schmalen Brettern durch den glitzernden Schnee gleiten, das alles bietet Höchenschwand. Hier gibt es eine ganze Anzahl der Sonne zugewandter Loipen (total 34 km), die aufs Beste für Langläufer präpariert werden. Die herrliche Fernsicht auf die Alpenkette ist gratis zu haben. Erleben Sie den Zauber des SchwarzwaldWinters in reiner, klarer Winterluft. Eine grosse Anzahl geräumter Spazier-und Winterwander-wege (30 km) ist für Winterwanderer die ideale Einladung direkt von der Haustür in die freie Landschaft.

Alpenblick-inklusiv

Im Angebot sind stets folgende Hotelund Weltness-Leistungen inbegriffen: ● Begrüssungsgetränk. ● Freie Nutzung der Badewelt mit Solebecken 32°C mit Sprudelliegen, Subaquasound und Farblicht. ● Saunalandschaft mit Finnischer Sauna 90°C, Sanarium 55°C und Dampfbad 48°C.

● ●

Wellness-Badetasche mit Bademantel, Kuschelkissen, Bade-/Saunatuch stehen für Sie im Zimmer für die Dauer Ihres Aufenthaltes bereit. Teilnahme am Wellness-Aktiv-Programm für Bewegung und Entspannung mit ausgebildeten Wellnesstrainerinnen an allen Wochentagen (z.B. Aqua-Fit, Wassergymnastik, Yoga, Stretch und Relax, BauchBeine-Po-Gymnastik, Wirbelsäulengymnastik, progressive Muskelentspannung, Fantasiereisen); geführte Wanderungen, Vorträge. Parkplatzbenutzung unentgeltlich. Täglich geführte Nordic-WalkingTouren für Anfänger und Fortgeschrittene inklusive Stock- und Pulsuhrverleih. Sportbekleidung nicht vergessen!

Fitnessraum (Cardio- und Kraftgeräte von TechnoGym) mit täglicher Geräteeinweisung (ab 18 Jahre) Wellness-Vital-Küche mit Verwöhnpension für ganztägig gesundes Essvergnügen! Reichhaltiges Frühstücksbuffet, täglich ab 7.30 bis 11 Uhr; 12 bis 14 Uhr Wellness-Lunchbuffet mit Suppe, Salaten, leichten vegetarischen Gerichten und Obst; nachmittags von 14 bis 17 Uhr Kaffee und Kuchen; abends ab 18.30 Uhr 5-Gang-Wahlmenüs oder Themen-Buffet (Freitag Fischbuffet, Samstag Gala-Dinner). Alkoholfreie Getränke (Kaffee, Tee, Wasser) ganztags vom Büffel und Wasserstation (Wasser nanodynamisch-behandelt nach Hacheney) ■

«POST»Leserreise Ja, ich buche die Leserreise zum «POST»-Vorzugspreis € 345.- bzw. € 355.- je nach Anreisetag (Spezialrabatt bereits abgezogen). Als POST-Leserin/Leser erhalte ich zusätzlich einenWertgutschein von € 35.– , gutgeschrieben bei der Buchung von Anwendungen. Name:

Vorname:

Adresse: PLZ:

Ort:

Geburtsdatum: Telefon (tagsüber): Ort, Datum:

Unterschrift:

DIE «POST» Leserreise ist ab sofort bis 21. März 2013 buchbar. DerVeranstalter wird sich für die definitve Buchung mit Ihnen direkt inVerbindung setzen. Den vollständigenTalon bitte einsenden an: Das Bio & Wellnesshotel Alpenblick in Höchenschwand in weihnächtlichem Gewand.

WYPAG AG, «POST» Medien, Iselisbergstrasse 4, 8524 Uesslingen


Kino «POST»

26 | Ausgabe 1

Januar 2013

Life of Pi

Filmmärchen in berauschender Optik nachYann Martels Bestseller um einen jungen indischen Schiffbrüchigen, der Monate lang zusammen mit einemTiger auf einem Rettungsboot überlebt. Amriswilerstrasse 106b 8570 Weinfelden Hotline: 071 622 00 33 www.kino-tg.ch

Schlossmühlestrasse 1 8500 Frauenfeld Hotline: 052 720 35 35 www.kino-tg.ch

Kino-Charts

Verlosungen

Die zehn erfolgreichsten Filme imThurgau vom 4. 11. – 4. 12. 2012

Gratis in Frauenfeld oder Weinfelden ins Kino?

1. James Bond - Skyfall 2. Breaking Dawn 2 3. More than Honey 4. Das Schwergewicht 5. HotelTranssilvanien 6. Das Geheimnis der Feenflügel 7. Madagascar (3D) 8. Cloud Atlas 9. Die Hüter des Lichts (3D) 10. Asterix & Obelix (3D)

Neu im Kino 25.12.

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er nach einem Schwimmbad benannte Piscine Militor Patel, kurz Pi, wächst in Pondicherry, Indien, auf und muss – gerade als er sich verliebt hat – mit seiner Familie und ihrem Zoo, nach Montreal, Kanada, auswandern. Das Schiff sinkt auf der Passage nach einem schweren Sturm. Seine Eltern und sein Bruder ertrinken. Nur Pi kann sich in ein Rettungsboot retten. Doch er ist nicht allein. Richard Parker, der Tiger des Zoos, hat sich dort ebenfalls verkrochen.

Sammy’s Abenteuer 2

26.12.

Life of Pi (3D)

27.12.

Jack Reacher Dead Fucking Last

10.1.13 Schlussmacher 17.1.

Django unchained

24.1.

Lincoln Gangster Squad

Blickpunkt: Film ■

Dead Fucking Last

Pitch Perfect Anleitung zum Unglücklichsein

Märchenhafte Bilder, die 3D perfekt nutzen, findet Ang Lee («Tiger & Dragon», «Brokeback Mountain») für seine Adaption des Bestsellers von Yann Martel. Überlebenskampf, Glaube, Menschlichkeit und die Inspiration eines Schriftstellers sind die unterschiedlichen Themen, die der Regisseur hier packend, wundersam und bisweilen auch komisch erzählt und dabei neue Massstäbe in der Technik setzt.

Sie sind die allerbesten Freunde und die unbestrittenen Platzhirsche:Tom, Ritzel und Andi.Vor 20 Jahren haben sie das Zürcher Velokurier-Unternehmen «Die Genossenschaft» gegründet.

D

ie Zürcher Velokurier-Komödie. Der Laden der drei Freunde lief lange wie geschmiert: Doch jetzt gibt es plötzlich Konkurrenz: die «Girls. Messengers». Sie sind jünger, schöner und haben die trendigeren Geschäftsideen. Tom, Ritzel und Andi verlieren

einen Kunden nach dem anderen. Schliesslich stehen sie vor dem Bankrott. Als sich Tom zudem in eine amouröse Liaison mit der «Girls.Messengers»-Chefin verstrickt, ist das Schlamassel perfekt. Was jetzt? Aufgeben? Niemals! Die drei beschliessen, um ihre Freundschaft und

Wir machen es möglich. Die «Frauenfelder POST» verlost jeden Monat 5 × 2 Freikarten für das Schlosskino Frauenfeld oder das Liberty Cinema in Weinfelden. Klicken Sie im Internet unter www.postmedien.ch einfach auf die entsprechende Verlosung und mit etwas Glück gehören Sie zu den Gewinnern!

für ihre Ideale zu kämpfen. Mit geliehenem Geld gehen sie in die Offensive. Doch die abenteuerlichen Aktionen, die Tom, Ritzel und Andi starten, bergen einiges an Zündstoff... «Dead Fucking Last» ist eine heitere, leichtfüssige Komödie, gewürzt mit einer guten Prise Sozialkritik. Erzählt wird die Story dreier Freunde, deren Insel der Glückseligkeit bedroht ist. Mitten in der urbanen Schweiz angesiedelt, geht es hier also um ein universelles Thema: den Umgang mit Veränderungen. In den Hauptrollen glänzen Michael Neuenschwander, Mike Müller und Markus Merz. Sie spielen das Freundestrio, das der Zeit mit Energie und Witz ein Schnippchen schlägt. Ein mitreissender Film, bunt, reich und voller Optimismus. Blickpunkt: Film ■


Aktive Teilhabe am Leben verhindert den Ruhe-Stand

Sich Ziele zu setzen, für die man eigene Energie aufwendet, ist lebenswichtig. Nur wer noch gebraucht wird, erhält sich seine seelische Spannkraft, seine körperliche und geistige Mobilität

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terz «POST»

Januar 2013

RENÉ KÜNZLI

er keine Absichten mehr verfolgt, seine Lebenszeit untätig abwartet, der hat bald keinen Anlass mehr, auch nur vom Stuhl aufzustehen. Untersuchungsergebnisse von Forschern aus Chicago weisen nach, dass diejenigen, die kein wichtiges Ziel mehr im Leben verfolgen, deutlich früher sterben. Wer sich durch aktive Teilhabe am gesellschaftlichen (oder Familien-)Leben vor dem «Ruhe-Stand» – Begriffe prägen das Verhalten! – schützt, der verbessert dadurch seine Lebensqualität und verlängert sein Leben. Wer sich selbst und sein Alter positiv einschätzt, hat eine um Jahre höhere Lebenserwartung als derjenige, der die Verluste durch das Altern beklagt.

Soziale Entsorgung?

Berufstätige Menschen werden heute zwischen 58 bis 65 Jahren sozial entsorgt. Wir nennen das Pensionierung, und der oder dem Pensionierten wird unterschwellig (oder manchmal auch ganz offen) vorgemacht, sie werden auf ihrem Arbeitsplatz nicht mehr gebraucht. Nun ist unbestritten, dass Menschen, die keine Aufgaben mehr haben und dadurch weniger bis keine Wertschätzung mehr erfahren, krank werden. Wir Menschen werden für alles vorbereitet, nur nicht auf den dritten Lebensabschnitt, sieht man von den hierzulande allgemein üblichen ein bis drei Tagen Vorbereitung auf die Pensionierung ab. Sie

müssen zumindest optimal genutzt werden. Für die nachberufliche Zeit brauchen wir andere Fertigkeiten als im Berufsleben: eigene Zeiteinteilung und Aufgabenteilung mit dem Partner etwa. Dieser Lebensabschnitt erfordert eine gute Vorbereitung, neue Ziele und Aufgaben, sonst besteht die Gefahr des «Absturzes ins Bodenlose», was die Lebensqualität massiv senkt und unvermeidlich die Gesundheitskosten erhöht. Die terzStiftung hat mit dem strategischen Partner Generali zusammen einen Film zu diesem Thema produziert. Bitte sehen Sie sich diesen Film auf Hyperlink «http://www.terzstiftung.ch» an!

Fehlende Werte einbringen

Welchen finanziellen Spielraum jemand im Alter hat, entscheidet sich viele Jahre früher, spätestens fünf bis zehn Jahre vor der Pensionierung. Es bedarf einer grundlegenden Auslegeordnung. Die Frage steht im Vordergrund, wie sich jemand sein Leben vorstellt. Es bedarf eines Grobbudgets und einer Klärung der Einnahmen möglichst unter Einbezug von Spezialisten. Mit einer realistischen Planung, die über den eigenen Tod hinausgeht, sind alle finanziellen und rechtlichen Fragen zielgerichteter zu lösen. Ältere Mitmenschen dürfen nicht mehr einfach aufs Altenteil abgeschoben werden. Darum muss auch endlich die letzte Alterslimite nach oben fallen. Wer das möchte und wer dazu in der Lage ist, der soll so lange berufstätig sein dürfen wie er will, nicht nur höchstens fünf Jahre über das Regel-Rentenalter hinaus. Hinter dieser letzten Grenze steht ein überholtes Altersbild. Wer das offizielle Regel-Pensionsalter erreicht, ist in den

Eine Beratung für die finanzielle Absicherung der nachberuflichen Zeit kommt nie zu früh.

Lebensqualitätdurch BeratungvorPensionierung Es ist ratsam, sich schon während des Berufslebens mit der nachberuflichen Zeit zu befassen. Dabei sollte man durchaus auch die Beratung durch einen Experten für Sozialversicherungsfragen in Anspruch nehmen. Je besser die Vorbereitungen getroffen werden, desto grösser ist die Chance einer hohen Lebensqualität nach der Pensionierung. Dazu gehört für uns nach Möglichkeit auch Mobilität: finanzielle ebenso wie geistige und körperliche Beweglichkeit in jedem Lebensalter. Die terzStiftung findet es falsch, dass reifere Menschen mit der Pensionierung «sozial entsorgt» werden, das heisst, dass man ihnen zu verstehen gibt, dass sie nicht mehr gebraucht werden. Auf ihre vielfältigen Kompetenzen und ihr Erfahrungswissen wären wir heute schon sehr angewiesen und sind es in Zukunft noch viel mehr. René Künzli Präsident der terzStiftung Augen mancher Mitmenschen angeblich verbraucht und unfähig, weiterzuarbeiten. Darauf gibt es nur eine Antwort: Die Jungpensionierten fast aller Berufssparten sprechen diesem Altersbild heute Hohn. Solange wir nicht Solidarität in der Gesellschaft, Wertschätzung, Respekt und Achtung gegenüber dem Nächsten ganz obenan stellen auf der Skala der allgemeinen und der persönlichen Werte, wird sich an den steigenden Gesundheitskosten wenig ändern. Die terzStiftung ist der Auffassung, dass es eine wichtige Aufgabe gerade der älteren Generation sein muss, diese fehlenden Werte wieder stärker zum Wohle aller in die Gesellschaft einzubringen. rkuenzli@postmedien.ch ■

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Auskunft und Anmeldung: Pro Senectute Thurgau, Rathausstrasse 17, 8570 Weinfelden Telefon 071 626 10 80, info@tg.pro-senectute.ch, www.tg.pro-senectute.ch


«POST» Kalender

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Impressum

Musik / Konzerte

«Frauenfelder POST» Bannhaldenstrasse 19, CH-8500 Frauenfeld www.frauenfelderpost.ch Telefon +41 52 721 05 05. Telefax +41 52 721 05 06

Donnerstag, 20. 12., 19 h

Kulturbeiz Kaff Frauenfeld Christmas-Party Weihnachtlicher Pop und Rock mit Bands der Jugendmusikschule F'feld

WYPAG AG «POST» Medien Iselisbergstrasse 4, CH-8524 Uesslingen info@postmedien.ch, www.postmedien.ch Telefon +41 52 740 54 40. Telefax +41 52 740 54 41

Donnerstag, 20. 12., 19 h

Geschäftsleiter und Herausgeber: Felix Walder, fwalder@postmedien.ch

Evang. Kirche St. Johann Frauenfeld Musik zur Weihnachtszeit Gespielt und gesungen von Schülerinnen und Schülern der Kanti Frauenfeld

Chefredaktor: Dr. Alois Schwager (as), aschwager@postmedien.ch Verlagsleiter: Oliver Schmid (os), oschmid@postmedien.ch

Freitag, 21.12., 21 h

Felben-Wellhausen bar@ohre. Christmas-Party

Montag, 31.12., 20.30 h

Bibliothek Kloster Fischingen Kammerensemble der Südwestdeutschen Philharmonie

Sonntag, 6.1., 11 h

Pfarreizentrum Klösterli Frauenfeld Il Profondo Extrakonzert der Konzertgemeinde Frauenfeld mit der Società Dante Alighieri turgovia

Sonntag, 6.1., 17.15 h

Evang. KircheWeinfelden Weihnachtsoratorium 4–6 von J. S. Bach Konzert mit der CappellaVocale Thurgau und der Camerata Instrumentale St. Stefan

Donnerstag, 10.1., 20 h

Casino Frauenfeld «As the Waters Flow» PeterWaters, Klavier.Werke von Bach, Chopin, Debussy und Ravel sowie eigene Improvisationen

11. 01.2013

Metzgete ab 18 Uhr Regionalzentrum Aawangen

Freitag, 11.1., 20 h

Kultur-Keller Stettfurt Neujahr mit «A la Q’Art»! Heiter beschwingte Musik zum Jahresanfang

Samstag, 12.1., 18 h

Stadtkirche Diessenhofen Konzert zum Jahresauftakt Mit Schülern der Musikschule Untersee und Rhein

Sonntag, 13.1., 17 h

Evang. Stadtkirche Frauenfeld «Wäsentlich»-Tour zum 30-Jahre-Bühnenjubiläum Konzert Markus Dolder mit David Plüss & Band

Januar 2013

«Zeit vergessen» – Konzert mit dem Lucerne Chamber Brass Quintett, Freitag, 28. Dezember, 17 Uhr, in der Klosterkirche Paradies. – Zeit vergessen – besinnlich einen Moment innehalten zwischen dem beinah vergangenen und dem kommenden Jahr, aber auch fröhlich und ausgelassen mit den Ohren tanzen, das gelingt im abwechslungsreichen Konzert mit dem brillant klingenden Lucerne Chamber Brass Quintett. Die begeisternden Musiker spielen bereits seit 13 Jahren in dieser Formation, bilden bald eine klanglich verschmelzende Einheit, bald blitzen ihre Individualität und die ihrer Instrumente in gekonnten Arrangements auf. Werke von: N. Rimsky-Korsakov, G. Gabrieli, A. Holborne, J. S. Bach, G. F. Händel, L. van Beethoven, L. Niehaus (Christmas Jazz Favorites)

Montag, 14. 1., 20 h

Trotte Pfyn Eowyn – Sehnsucht der Russischen Seele Das erfolgreiche Newa-Ensemble macht auf seiner Schweizer Tournee Halt in Pfyn

Freitag, 18.1., 21 h

Eisenwerk Frauenfeld Heidi Happy: «On The Hills»

Sonntag, 20.1., 11.30 h

Remise Kartause IttingenWarth Ittinger Sonntagskonzert 03 Eva Kupiec, Klavier –Werke von Mozart, Chopin, Ravel und Lutoslawski

Sonntag, 20.1., 16 h

Alters- und Pflegeheim Stadtgarten, Frauenfeld Swissness Mit dem EnsembleVocart. Première von «Die Knigge-Kantate» der Frauenfelder Komponistin Julia Schwartz

Dienstag, 22. 1., 19.30 h

Sekschulhaus Feldbach Steckborn Forum zum Quartalsende Konzert mit Schülern der Musikschule Untersee und Rhein

Theater /Tanz Donnerstag, 20. 12., 21 h

Dreiegg Kaffee /Teehaus / Bar Frauenfeld Die FrauenfelderWochenschau «KellerSchuran» geht in die 3. Staffel

Samstag, 22.12. , 15 h

Eisenwerk Frauenfeld Theater Rikiko: Die Bremer Stadtmusikanten feiern Weihnachten Figurentheater, ab 3 Jahren. Frei nach dem Märchen der Gebrüder Grimm

Freitag, 11.1., 20 h

Eisenwerk Frauenfeld Duo luna-tic: «Obladiblada»

Samstag, 19.1., 15 h

Eisenwerk Frauenfeld Figurentheater Anke Berger: «Schneewittchen» Ein Märchen nach den Gebrüder Grimm für alle ab 4 Jahren

Samstag, 19.1., 20 h

Eisenwerk Frauenfeld Ohne Rolf: «Unfeerti»

Redaktionsleiter: Marcel Tresch (mt), mtresch@postmedien.ch Autoren: Bernhard Bärtschi, bbaertschi@postmedien.ch; Guy Besson, gbesson@postmedien.ch; Roger Klein, rklein@postmedien.ch; René Künzli, rkuenzli@postmedien.ch; Jürgen Kupferschmid, jkupferschmid@postmedien.ch; Josef Mattle, jmattle@postmedien.ch; Florian Rexer, frexer@postmedien.ch; Ferdinand Thoma, fthoma@postmedien.ch; Beat Ettlin, bettlin@postmedien.ch; René Künzli, rkuenzli@postmedien.ch Online: Alex Birchler, abirchler@postmedien.ch Anzeigenverkauf: Manuela Doster, mdoster@postmedien; Anita Sulser, asulser@postmedien; Emanuel Inäbnit, einaebnit@postmedien.ch Produktion: Bachmann Printservice. Inhaber: Samuel Bachmann Seestrasse 86, CH-8712 Stäfa Telefon +41 44 796 14 44. Telefax +41 44 796 14 43 www.bachmann-printservice.ch info@bachmann-printservice.ch Druck: Tamedia AG Druckzentrum. Bubenbergstrasse 1 CH-8045 Zürich. Telefon +41 44 248 61 60. tamedia-druckzentrum.ch Vertrieb: APZ Direct AG. Ernst Müller-Str. 8, 8207 Schaffhausen Telefon +41 52 632 31 30. Telefax +41 52 632 31 90 www.apz.ch Druckauflage: 36 000 Exemplare Verteilung: Die «Frauenfelder POST» wird einmal monatlich mit einer Auflage von 33 719 Exemplaren kostenlos in alle Haushaltungen (inkl. Postfächer) im gesamten Bezirk verteilt. Zusätzlich erfolgt der Vertrieb von 2500 Exemplaren an ausgewählten POS. Abonnemente: Fr. 30.– pro Jahr (inkl. MwSt.). Telefon +41 52 740 54 40 Offizielles Publikationsorgan vom

Literatur /Vorträge Donnerstag, 10. 1., 20 h

Hubschulhaus Steckborn 700 Jahrfeier, Steckborn 1313 bis 2013 Vortrag von Dr. Harald Derschka, Historiker, Konstanz: Die mittelalterliche Stadt – das Beispiel Konstanz

Donnerstag, 17. 1. , 20 h

Kantonsspital Frauenfeld Öffentlicher Chefarztvortrag «Zuckerkrankheit: Neues und Bewährtes», von Prof. Dr. med. Beat Frauchiger und Prof. Dr. med. PeterWiesli

Donnerstag, 17. 1. , 20 h

Hubschulhaus Steckborn 700 Jahre Steckborn, die Reichenau und ihr Kloster Vortrag von Adrian Oettli, Historiker, Frauenfeld: Die Reichenau und ihr Kloster um 1313

Dienstag, 22. 1. , 19 h

KunstmuseumTG Kartause Warth Künstlergespräch Willi Oertig spricht über seine Malerei, den Blues und mehr


«POST» Ratgeber

Ausgabe 1 | 29

Steuervorteile der zweiten Säule nutzen

Selbstständigerwerbende haben häufigVorsorgelücken.Wer eine 2. Säule hat, kann freiwillige Einkäufe tätigen. Das ist auch für Angestellte interessant, wenn einige Regeln beachtet werden.

der Erfolgsrechnung unter Berücksichtigung der AHV-Beiträge – in die Säule 3a einzahlen, bis zu einem Höchstbetrag von 33696 Franken (Stand 2013).

BEAT ETTLIN

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in Viertel aller Selbstständigerwerbenden zahlt weder in die Zweite noch in die Dritte Säule ein. Das ist das erschreckende Ergebnis einer Studie der Bundesverwaltung für Statistik. Viele Unternehmer investieren den grössten Teil ihrer finanziellen Mittel in den Aufbau ihrer Firma. Dadurch entstehen Lücken in der Vorsorge. Dabei sind gerade Selbstständigerwerbende gefordert, Existenzrisiken wie Erwerbsunfähigkeit, Alter und Tod massgeschneidert abzusichern. Gerade bei kleinen Firmen ist das Einkommen eng an die Unternehmerperson und deren

Neuer Mitarbeiter:

Freiwillig in 2. Säule einzahlen

berufliches Engagement geknüpft. Was geschieht bei Erwerbsunfähigkeit oder im Todesfall? Die Familienmitglieder sind oft nur unzureichend abgesichert.

Vorsorgen über die 3. Säule?

Selbstständigerwerbenden, welche im Rahmen einer Einzelfirma organisiert sind, bietet sich eine Absicherung über die dritte Säule an. Das kann über die freie Vorsorge (3b) oder die gebundene Vorsorge (3a) erfolgen. Wer keiner Vorsorgeeinrichtung in der zweiten Säule angeschlossen ist, darf bis zu 20 Prozent seines AHV-Einkommens – den Saldo

Auch für Angstellte können sich freiwillige Einkäufe in die Pensionskasse lohnen.

Wer Mitarbeitende beschäftigt, hat die Möglichkeit, sich freiwillig der Pensionskasse seiner Mitarbeiter anzuschliessen. In diesem Fall hat man die Möglichkeit, freiwillige Einkäufe in die Pensionskasse zu tätigen. Das lohnt sich grundsätzlich für alle Versicherten, also auch für Erwerbstätige im Angestelltenverhältnis. Damit können Versicherte die Altersleistungen und je nach Vorsorgeplan auch die Risikoleistungen optimieren. Vorsorgelücken, die durch Lohnerhöhung, Scheidung oder fehlende Beitragsjahre entstanden sind, lassen sich so nach und nach wieder auffüllen.

Einkäufe steuerlich interessant

Der zweite Vorteil ist steuerlicher Natur. Wenn die Einkäufe aus dem privaten Vermögen erfolgen, sinkt zum Zeitpunkt der Einzahlung das steuerbare Einkommen. Zudem ist es möglich, in eine günstigere Progression zu gelangen. Dieser Steuervorteil mildert den Aufwand für die geleistete Einkaufssumme. Je nach Höhe der Einkaufssumme empfiehlt sich eine gestaffelte Einlage. Einkäufe sowie die darauf anfallenden Zinsen erhöhen das Altersguthaben. Dieses ist während der Beitragsdauer von Vermögens-, Einkommens- und Verrechnungssteuern befreit. Eine Besteuerung erfolgt erst im Zeitpunkt der Auszahlung. Kapitalleistungen werden getrennt vom übrigen Einkommen zu einem reduzierten Steuersatz besteuert. Wählen

Michael Bäuerle. Wir heissen Michael Bäuerle bei der Inasbro GmbH herzlich willkommen! Er wird neu als Mandatsleiter für unsere Kunden sein Bestes geben. – Als ursprünglich gelernter Mediamatiker kam er vor 5 Jahren in dieVersicherungsbranche. Hier hat er sich laufend weitergebildet und kann auf eine erfolgreiche Zeit im Aussendienst zurückblicken. Der 28-jährige wohnt mit seiner Partnerin und der gemeinsamenTochter in Marthalen im schönenWeinland. Seine persönlichen Interessen sind Lesen, Websites erstellen und Fussball. Bei der Inasbro GmbH kümmert er sich zukünftig als Mandatsleiter für Versicherungsund Vorsorgefragen um unsere Privat- und Firmenkunden. michaelbaeuerle@inasbro.ch

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Januar 2013

Ve r s i c h e r u n g s t r e u h a n d

Thurstrasse 14, 8500 Frauenfeld frauenfeld@inasbro.ch die Versicherten die Rentenzahlung, erfolgt die Besteuerung zusammen mit dem übrigen Einkommen.

Vorsicht bei Pensionskassen in Unterdeckung

Seit der BVG-Revision gelten im Zusammenhang mit Einkäufen neue gesetzliche Bestimmungen. Diese sind zwingend zu beachten. Auch den Deckungsgrad seiner Pensionskasse sollte man kennen. Laut Schätzungen sind als Folge der Finanzkrise immer noch einige Pensionskassen in Unterdeckung. Droht eine Nullverzinsung der Altersgutschriften oder stehen gar Sanierungsmassnahmen an? Dann wäre von Einkäufen abzuraten. bettlin@postmedien.ch ■

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«POST» Ratgeber

Januar 2013

Energiegewinnung und -Versorgung Unsere Muskulatur bestimmt die Kraft. Je mehr und gut ausgebildete Muskelmasse, desto mehr Kraft. Das hat jedoch mit Ausdauer nichts zu tun. FERDINAND THOMA

I

n den Muskelzellen befinden sich die so genannten Organellen. Die Organellen, die Muskelkraft erzeugen, heissen Mitochondrien. Sie erzeugen unter Abspaltung eines Phosphats vom Adenintriphosphat mechanische Energie. In einem untrainierten Muskel befinden sich drei bis vier Mitochondrien pro Zelle. Je mehr der Muskel beansprucht wird, desto mehr Mitochondrien werden erzeugt. Nach acht Wochen

Weihnachten undWeihnachtsfeiern im Lion d'Or Geniessen Sie die Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit im stilvollen Rahmen des Restaurants Lion d’Or im Wellnesshotel Golf Panorama. Ende November dekorieren und illuminieren wir für Sie innen und aussen. Für die Weihnachtsfeiertage vom 24. bis 26. Dezember hat unser Küchenchef Peter Vogel für Sie weihnachtliche Menüs phantasievoll zusammengestellt. Am 26. Dezember begrüssen wir Sie ab 11.30 Uhr zum Weihnachtsbrunch. Stressfreier Genuss ohne zu planen, einzukaufen und zu kochen ist im Wellnesshotel Golf Panorama doppelter Genuss. Lassen Sie sich und Ihre Familie mit kulinarischen Genüssen verwöhnen und geniessen Sie das gemeinsame Zusammensein.

besitzt dann eine Muskelzelle sechs bis acht Mitochondrien. Das heisst für uns, der gesamte Energieverbrauch in diesen Muskeln steigt. Und das auch in der Ruhephase. Die logische Folgerung daraus: Wenn wir beim Nordic Walking 90 Prozent der Muskulatur trainieren, steigt unser Energieverbrauch.

Der Einfluss der Kondition

Wenn wir eine Energiebilanz machen, dann ist eine vermeintlich unveränderbare Grösse der Grundumsatz. Der Grundumsatz ist die Energie, die im Ruhezustand für die vielfältigen Funktionen im Körper benötigt wird. Mit mehr Kondition erhöht sich nun der Grundumsatz anhand der erhöhten Mitochondrienzahl. Zum Grundumsatz dazu rechnen wir noch den Arbeitsumsatz und den Freizeitumsatz, alles in Kalori-

en. Alle drei Umsätze ergeben den totalen Kalorienverbrauch pro Tag. Wenn die Einnahme von Nahrung in Kalorien, den Gesamtverbrauch pro Tag nicht übersteigt, nehmen wir weder zu noch ab. Wenn wir beispielsweise den Freizeitumsatz steigern, dann nehmen wir ab, denn der Körper holt sich dann die fehlende Energie aus den Reserven. Wenn wir uns nicht zusätzlich bewegen und die gleiche Kalorienzahl zu uns nehmen wie am Vortag, dann baut der Körper die Depots wieder auf und wir nehmen zu.

«Casino Royal» – Silvester imWellnesshotel Golf Panorama in Lipperswil Der Silvesterabend 2012/2013 im Wellnesshotel Golf Panorama steht ganz unter dem Motto «Casino Royal»! Ab 18 Uhr begrüssen wir Sie zum Apéro mit Martini … gerührt … nicht geschüttelt! Unser Küchenchef Peter Vogel hat ein spannendes Menü für Sie vorbereitet. Erleben Sie nach «Liebesgrüsse aus Moskau» weitere James Bond Filmklassiker kulinarisch interpretiert, über «Thunderball» bis hin zu «Goldfinger». Das detaillierte Menü zum Preis von Fr. 190.– pro Person inklusive Apéro, Mitternachtschampagner und Mitternachtssnack finden Sie unter www.golfpanorama.ch. Unterhaltungs- und Tanzmusik mit Alexander Karle begleitet Sie beschwingt bis in die frühen Morgenstunden! Wir freuen uns auf Ihre Tischreservierung: 052 208 08 08 für das Silvester-Dinner und ein gemeinsames «Es guets Neus» um Mitternacht! Alexandre und Caroline Spatz

Getränke nicht vergessen

Bei der Kalorienrechnerei vergessen wir oft die Getränke mit einzubeziehen. Ein Viertel schwerer Rotwein enthält rund 200 Kalorien. Ein Liter Cola enthält etwa 400 Kalorien. Versuchen Sie aber nicht, auf künstlich gesüsste, so genannte Lightprodukte umzustellen, um Kalorien zu sparen. Lesen Sie im Internet nach, was für Giftstoffe Sie sich damit zuführen. Die atomare Dichte dieser Produkte ist so hoch, dass Sie eigentlich nur mit Giftschein verkauft werden dürften. fthoma@postmedien.ch ■

Wenn wir im Fitnesstraining 90 Prozent der Muskulatur trainieren, steigt unser Energieverbrauch.

Bild: Wellnesshotel Golf Panorama Fitnessraum

Alle festlichen Weihnachtsmenüs und Arrangements sowie den Neujahrsbrunch 2013 finden Sie unter www.golfpanorama.ch. Ihre Tischreservierung nehmen wir gerne unter 052 208 08 08 entgegen. Alexandre und Caroline Spatz Anzeige

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Wellnesshotel Golf Panorama Golfpanorama 6 CH-8564 Lipperswil T +41 (0)52 208 08 08 F +41 (0)52 208 08 09 info@golfpanorama.ch www.golfpanorama.ch

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RANGE ROVER EVOQUE

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Er ist äusserst erfolgreich unterwegs, seit der ersten Stunde. Er kommt gut an, als 3-Türer Coupé genauso wie als 5-Türer. Und er hinterlässt einen starken Eindruck, wo auch immer er auftaucht. Nur gerade 435 cm lang, wird der Range Rover Evoque mit seinem unverkennbaren Design, seiner erstaunlichen Wendigkeit und seinem luxuriösen Interieur auch Sie vom ersten Moment an überzeugen. Erleben Sie die unwiderstehliche Präsenz des kleinsten, kompaktesten und effizientesten Range Rover aller Zeiten bei einer Probefahrt, jetzt bei uns. www.landrover.ch

baldinger

bis bald – bei baldinger

Garage Baldinger AG

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Auto Thomi AG Schaffhauserstrasse 6 • 8503 Frauenfeld Tel.: 052 723 28 28 • www.garage-thomi.ch Gesamtverbrauch: 6.0 l/100 km; CO2-Emissionen: 139.0 g/km; Energieeffizienz-Kategorie: C. *Berechnungsbeispiel: NISSAN JUKE VISIA, 1.6 l 16V, 117 PS (86 kW), Kata-

logpreis Fr. 23 900.–, abzgl. Vorteil Fr. 2801.–, abzgl. Eintauschprämie Fr. 1600.–, Nettopreis Fr. 19 499.–, Restwert Fr. 12 906.–, Anzahlung Fr. 4025.–, 36 monatliche Leasingraten zu Fr. 99.–. Abgebildetes Modell zeigt: NISSAN JUKE ACENTA, 1.6 l 16V, 117 PS (86 kW), 5-Gang-Schaltgetriebe, Katalogpreis Fr. 25 700.–. Für Eintauschprämie gilt: Alle Fahrzeuge älter als 3 Jahre. Leasingkonditionen: Kilometerleistung/Jahr 10 000 km, Restschuldversicherung inklusive, 3.97% effektiver Jahreszins. Eine Kreditvergabe ist verboten, falls sie zur Überschuldung der Kundin oder des Kunden führt. Bei allen teilnehmenden NISSAN Händlern. Gültig nur für Privatkunden bis 30.11.2012. Durchschnittswert CO2-Emissionen der Personenwagen in der Schweiz: 159 g/km.


Frauenfelder POST - Januar 2013