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WEINLAND

Weinland Post – die Monatszeitung

w w w. we i n l a n d p o s t . c h

Februar 2012

Porträt

Die eigene Identität bewahrt

Casino-Direktorin Jlona Vlach S. 4 im «POST» persönlich.

«Unsere Gemeinden der Region» beleuchtet mit FeuerthalenLangwiesen die nördlichste Gemeinde des Kantons Zürich. S. 8

Standortvorschläge kritisch prüfen

«POST» Politique

Die Nagra hat ihre Vorschläge für Oberflächenanlagen zur Lagerung von radioaktiven Abfällen auch für das Zürcher Weinland präsentiert. Für die Leitungsgruppe der Regionalkonferenz Zürich Nordost, welche die Standortvorschläge in den Gemeinden Marthalen, Rheinau und Schlatt TG zur Kenntnis nimmt, beginnt mit der Diskussion dieser Vorschläge nun die wichtige Phase der regionalen Partizipation.

Unter diesem Titel greift die «Weinland POST» künftig aktuelle Themen und Diskussionen auf, die durchaus einmal kritisch hinterfragt werden müssen. S. 7 Ballsport einmal anders In der Serie «Unsere Vereine der Region» ist der Fokus in dieser Ausgabe auf den Unihockeyclub Jungschi Stammheim gerichtet. Mehr über den Sport zum «Auspowern» ist nachzulesen auf S. 20

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ie Regionalkonferenz Zürich Nordost und die betroffene Bevölkerung sind aufgefordert, die Auswahl der Nagra im Verlaufe dieses Jahres sorgfältig und genau zu überprüfen. «Die Vorschläge sind noch keine Vorentscheide», sagt Jürg Grau, Präsident der Regionalkonferenz Zürich Nordost. «Es ist jetzt Aufgabe der Fachgruppen und der Regionalkonferenz, diese kritisch zu prüfen – auch mit der Möglichkeit, dass keiner der vorgeschlagenen Standorte als geeignet bestätigt werden kann.» Gemeinden sind überrascht Dass Rheinau mit seiner weit über die Kantonsgrenze hinaus bekannten Klosteranlage als Standortvorschlag für eine Oberflächenanlage vorgestellt wird, kommt für Gemeindepräsident Gerhard Gsponer völlig überraschend, pflegt doch der Kanton Zürich die Gemeinde als Bijou und schränkt dabei Überbauungsentwicklungen zunehmend ein. «Bisher konnte keine Gewerbezone mehr ausgeschie-

Ana Chumachenco und Roberto Gonzàlez, Violinen Wendy Champney, Bratsche Wolfgang Boettcher und Wen-Sinn Yang, Violoncelli Werner Bärtschi, Klavier

Die Idylle trügt: Eine «Oberflächenanlage» (hier die Visualisierung an einem fiktiven Standort) ist ein Hochsicherheitstrakt mit mehreren Hektaren Grundfläche, in den das radioaktive Material angeliefert wird. Bild Nagra den werden und nun stehen plötzlich acht Hektaren zur Diskussion», staunt Gsponer und verweist darauf, dass eines der grössten Wasserreservoire des Kantons Zürich in unmittelbarer Distanz des Standortvorschlages liegt. Gleich mit drei möglichen Standorten auf ihrem Gebiet ist die Gemeinde Mar-

thalen konfrontiert. Gemeindepräsidentin Barbara Nägeli beurteilt diese Auswahl äusserst kritisch, wurde doch kürzlich eines der genannten Areale als für die wirtschaftliche Entwicklung wichtiges Arbeitsplatzgebiet durch die Regionalplanungsregion Zürcher Weinland vorgeschlagen: «Der Gemeinde-

Montag 6. Februar 2012, 19.30 Uhr Stadttheater Schaffhausen

Galakonzert

zur Eröffnung der 8. Schaffhauser Meisterkurse

rat wird sich intensiv mit diesen Vorschlägen befassen und sich zusätzlich in den Fachgruppen engagieren.» In der Gemeinde Schlatt TG nimmt man den Vorschlag der Nagra zur Kenntnis. «Es braucht für jedes mögliche Standortgebiet eine solche AnFORTSETZUNG AUF SEITE 3

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5. Jahreszeit erfasst das Zürcher Weinland ton Zürich» heizen die nicht nur ganz jungen «Haldebuebe» schliesslich ab 18.30 Uhr auf dem «Gotthard» zünftig ein.

Wer gerne Fasnacht feiert, muss nicht immer in die fernen Hochburgen der Zentralschweiz oder nach Basel schweifen. Auch im Zürcher Weinland wird den Wintergeistern mancherorts zünftig eingeheizt. OLIVER SCHMID

I

n Flaach startet die Fasnacht dieses Jahr wie gewohnt mit dem Maskenball der Guggenmusik Spectaculus. Am Samstag, 11. Februar, wird ab 20 Uhr in der Worbighalle ordentlich Stimmung gemacht. Die hoffentlich wieder zahlreich mit fantasievollen Verkleidungen anwesenden Gäste erwartet eine Maskenprämierung, viel Live-Musik, eine Festwirtschaft mit Barbetrieb fürs leibliche Wohl und selbstverständlich diverse Auftritte von Guggen aus den Regionen Winterthur und Schaffhausen sowie der ganzen Schweiz. Natürlich wer-

Im Zürcher Weinland wird im Februar, wie hier zum Beispiel in Rheinau, Bild zVg mit Umzügen und Maskenbällen die Fasnacht gefeiert. den auch die Hausherren einige Stücke zum Besten geben. Der grosse Flaacher Fasnachtsumzug findet dann traditionsgemäss am Fasnachtsmontag, 27. Februar, mit Start um 14.14 Uhr beim Werkgebäude statt. Kinder im Mittelpunkt Am Sonntag, 19. Februar, ist Rheinau ab 13.33 Uhr fest in

Kinderhand. Unter dem Motto «Schlaraffäland» zieht der farbenfrohe Kinderumzug vom Klosterplatz in Richtung Mehrzweckgebäude, wo danach die Kinderfasnacht stattfindet. Die Kleinen dürfen dann ausgelassen feiern und Clown «Chiarismo» wird mit einer tollen Show begeistern. Dem wohl «grössten und schönsten Böögg im Kan-

«Chrottepösche isch Trumpf» Von Freitagabend, 24. Februar, bis Sonntagnacht, 26. Februar, wird in Marthalen der Jassteppich ausgerollt. Als Auftakt findet die Beizentour der Guggenmusik Chrottepösche durch die Restaurants statt. Am Samstag steigt um 20 Uhr der Maskenball in der fasnächtlich umgebauten Landihalle. Natürlich mit Guggenauftritten, Maskenprämierung und Festwirtschaft. Der Fasnachtsumzug am Sonntag beginnt neu um 13.13 Uhr auf dem Rössliplatz und führt zur Landihalle. Danach ist der Kindermaskenball mit Prämierung, Guggenauftritten und Festwirtschaft angesagt. Um 20 Uhr wird dann das Fasnachtsfeuer, umrahmt von einem Monsterkonzert, entzündet. ■

Standortvorschläge kritisch prüfen FORTSETZUNG VON SEITE 1

lage, doch wird sie für die direkt Betroffenen immer am falschen Ort sein», merkt Gemeindeammann Kurt Engel an, weist aber zugleich auf die kritischen Punkte hin: «Bei uns ist sicher die sensible Rheinlandschaft mit den Grundwasservorkommen ein Thema. Was aber vor allem stört, ist die extreme Nutzungsstörung des frisch erschlossenen Industriegebietes und des angrenzenden Kulturlandes.» Fachgruppen-Zusammensetzung überprüfen Die Regionalkonferenz begegnet der anstehenden Aufgabe Anzeige

mit grossem Respekt. Man darf unter diesen Vorzeichen gespannt sein, wie sie und ihre Fachgruppen mit den Standortvorschlägen umgehen werden – insbesondere, wie es ihnen gelingen wird, die ihnen vom Bund zugedachte Rolle als kritische Begleiter auszufüllen, wenn es um die Beurteilung dieser Vorschläge und die Entwicklung allfälliger Alternativen geht. Nachdem die Standortvorschläge nun auf dem Tisch liegen, will die Leitungsgruppe die Zusammensetzung der Fachgruppe Oberflächenanlagen überprüfen. Es sei wichtig, sagt Jürg Grau, dass Vertreter der betrof-

fenen Gemeinden sich hier für ihre Anliegen Gehör verschaffen können. Da die geografischen Überschneidungen nirgends so gross sind wie bei den Standortregionen Zürich Nordost und Südranden, arbeiten die beiden

Jürg Grau setzt auf Vernetzung.

Regionalkonferenzen eng zusammen. So sind der Schaffhauser Stadtpräsident Thomas Feurer und Dr. Stephan Rawyler, Gemeindepräsident von Neuhausen, als Mitglieder der Leitungsgruppe Südranden auch in der Leitungsgruppe Zürich Nordost vertreten. Im Gegenzug ist die Benkener Gemeindepräsidentin Verena Strasser als Vertretung der Leitungsgruppe Zürich Nordost in die Leitungsgruppe Südranden delegiert. «Diese gegenseitige Vernetzung ist uns auch deshalb wichtig, damit uns niemand gegeneinander ausspielen kann», erklärt Jürg Grau. os/pd ■

Liebe Leserinnen und Leser Haben Sie Ihre Vorsätze zum neuen Jahr bereits fleissig in die Tat umgesetzt? Falls diese mit sportlicher Betätigung einhergehen, bieten wir Ihnen ab dieser Ausgabe mit der neuen Rubrik «POST» bewegt eine ideale Unterstützung mit integrierter Motivationsspritze. Gemeinsam mit dem ehemaligen Spitzensportler und mehrfachen Duathlon-Weltmeister sowie Triathlon-Schweizer-Meister Olivier Bernhard geben wir Ihnen nützliche Tipps und Anregungen, wie Sie Ihren Alltag ohne grossen Aufwand etwas sportlicher gestalten können. Nur umsetzen müssen Sie es selbst. In «POST» Politique greifen wir ab dieser Ausgabe aktuelle Themen und Diskussionen auf, die sich vor allem mit der ständig wachsenden Flut an Gesetzen und Vorschriften befasst. Selbstverständlich können Sie sich auf unserer Homepage unter www.weinlandpost.ch aktiv zum jeweiligen Thema äussern. Nun wünsche ich Ihnen viel Vergnügen beim Lesen der «Weinland POST». Mit freundlichen Grüssen Ihr Oliver Schmid Verlagsleiter «POST»


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«POST» persönlich: Jlona Vlach

Gelegenheiten beim Schopf packen Unser heutiger Gast im «POST» persönlich ist beruflich schon viel herumgekommen. Dennoch schätzt Jlona Vlach, seit Oktober letzten Jahres Direktorin des Swiss Casinos Schaffhausen und überzeugter Stadtmensch, auch und gerade die Lebensqualität einer überschaubaren Stadt wie Schaffhausen. Oliver Schmid

G

eboren ist Jlona Vlach in Luzern, aufgewachsen und zur Schule gegangen in Obwalden. Danach hat sie lange Jahre in Luzern gelebt und gearbeitet. «Das hört man mir immer noch dem Dialekt nach an, ich weiss», gibt sie sympathisch zu Protokoll. Ihre Wurzeln verleugnet sie nicht, und das ist gut so. Die Munotstadt hat es ihr dennoch angetan. Darum zog sie vor rund vier Jahren auch mitten in die Stadt und weiss die entstandene Lebensqualität mit kurzen Wegen und vielfältigsten Möglichkeiten der Freizeitgestaltung sehr zu schätzen. Öfter mal was Neues Ursprünglich kommt Jlona Vlach aus dem Hotelgewerbe. Sie hat aber auch schon in der Industrie, bei Siemens Building Technologies in Zug, gearbeitet. Öfter mal was Neues also? «Be-

ruflich war ich schon immer offen und wollte mich auch nicht auf eine bestimmte Richtung festlegen. Mir muss ein Job in erster Linie Spass machen.» Und wenn er dazu noch herausfordernd ist, umso besser. So war sie als Projektleiterin im Grand Casino Luzern an vorderster Front im Prozess involviert, als es darum ging, dass in der Schweiz neben Kursälen auch Casinos betrieben werden konnten. Einige Zeit davor zog es sie «zwischendurch» wieder für ein Jahr ins angestammte Hotelgewerbe. Genauer gesagt nach Rom, was sie als überzeugten Stadtmenschen natürlich besonders reizte. Jlona Vlach packt Gelegenheiten gerne beim Schopf. Da mag es nicht verwundern, dass sie dies auch tat, als man ihr vor fünf Jahren die Stelle als stellvertretende Direktorin im Swiss Casino Schaffhausen anbot. Schliesslich kannte man sich ja schon. Heute ist sie gar die erste Frau, die in der

Jlona Vlach: «Wir sind ein Unterhaltungsbetrieb mit familärem Flair.»

Jlona Vlach ist Casino-Direktorin mit Leib und Seele – man trifft sie hin und wieder auch an der «Front». Schweiz den Direktionsposten in einem Casino bekleidet. Und sie tut dies mit Leib und Seele. Das spürt man. Spezieller Lebensrhythmus «Ich bin gerne bei den Gästen und bei meinen Mitarbeitenden,» so eine Aussage der neuen Direktorin. Selbstverständlich

Nach Las Vegas? In die Ferien gerne! ist sie aber nicht ständig an vorderster Front anzutreffen, dafür sind ihre Arbeitstage schlicht zu ausgefüllt. Neben umfangreichen Administrativaufgaben wollen insgesamt 70 Mitarbeitende geführt und die Gäste immer wieder mit neuen Unterhaltungskonzepten überrascht werden. Derzeit entstehen bis Ende Februar im ersten Stock des Swiss Casinos Schaffhausen einige neue Attraktionen, genau richtig zum 10-Jahre-Jubiläum. Ein lebendiger Unterhaltungsbetrieb mit gewollt familiärer Atmosphäre, der sich verändern und Bedürfnissen anpassen

muss, in dem es täglich bis 3 oder 4 Uhr nachts pulsiert; aber auch genau deshalb einen ganz speziellen Lebensrhythmus mit sich bringt. Da Jlona Vlach neben Stadt- auch eher Nachtmensch ist, kann sie diesem ungewöhnlichen Rhythmus durchaus auch viele positive Seiten abgewinnen. Keine Planerin Ob es sie einmal nach Las Vegas zieht, wollten wir wissen. «In die Ferien gerne!» Ihr macht die Arbeit hier viel Freude und sie schätzt die Herausforderung zu sehr, als dass sie sich schon mit weiteren möglichen beruflichen Stationen beschäftigt. Zudem plant sie ihre beruflichen Engagements nie auf Jahre hinaus und fängt auch jetzt nicht damit an. Wie hat sie selbst gesagt? Spass muss es in erster Linie machen. Sport, Musik und Familie Natürlich braucht Jlona Vlach neben aller Freude am Beruf regelmässigen Ausgleich. Zum einen wäre der Sport zu nen-

Bilder os

nen. Pilates und Yoga geben ihr da sehr viel, bieten sozusagen den Kontrapunkt. Draussen in der Natur ist sie ebenfalls sehr gerne. Darum trifft man unseren Gast im «POST» persönlich in den wärmeren Monaten vermehrt auch auf Golfplätzen im In- und Ausland an. Sie bezeichnet sich selbst zwar als ewige Anfängerin in Sachen Golf, erreichte im vergangenen Jahr endlich, wie sie sagt, die Platzreife. Eine weitere Leidenschaft sind Konzerte. Am liebsten Rock-Konzerte und wenn immer möglich unter freiem Himmel. So waren im letzten Jahr unter anderem Santana am «Moon and Stars» in Locarno oder «Skunk Anansie» am «das festival» in unmittelbarer Nachbarschaft zum Arbeitsplatz angesagt. Als Ausgleich nicht zu vergessen ist für sie der Kontakt zur Familie. Man trifft sich entweder in der alten Heimat Innerschweiz oder hier «ennet dem Rhein». Kurzen Wegen sei Dank. Ein weiterer Vorteil, gegenüber Las Vegas. ■

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«post» bewegt

Machen Sie Vorsätze zu Laserstrahlen Weshalb gute Vorsätze oft schon nach wenigen Tagen lautlos im Januarloch verschwinden und nicht wieder auftauchen. Viele Personen scheitern vor allem daran, dass sie ihre Ziele nicht klar definieren und schwache Formulierungen zugrunde legen. «Ich will im kommenden Jahr abnehmen – ich möchte gerne den Marathon in New York laufen oder ich werde versuchen, ein besserer Familienvater zu sein», werden nicht einmal ausreichen, um sie selber auf die Dauer von der Ernsthaftigkeit ihres eigenen Vorhabens zu überzeugen. «Ich will» und «ich möchte» halten keinem Wirbelsturm des inneren Schweinehunds stand. Ich kann Ihnen versichern, der kommt bald und rüttelt ganz schön an Ihren Vorsätzen. Solche schwach formulierten Wunschgedanken werden beim kleinsten Windstoss der Unsicherheit abgetragen und vom Winde verweht. Aus meinem Chemieunterricht in der Sekundarschule ist nicht viel Grundwissen zurückgeblieben. Doch aus den Laborversuchen habe ich eine prägende Erkenntnis für meine spätere Karriere als Profisportler mitnehmen können: Versuche sind da, um der Lösung einen Schritt näher zu kommen und leiten so automatisch den daraus resultierenden nächsten Versuch gleich selber wieder ein. Soll ein Vorsatz wirklich ein Versuch sein, etwas zu ändern? – Wohl kaum! Reden Sie beim Verfassen Ihrer Vorsätze also immer so, als ob es schon eingetreten wäre – sicher und ohne jeglichen Zweifel. Nur dann haben Sie die Chance, erfolgreich zu sein. «Ich laufe dieses Jahr den New York Marathon» hört sich doch schon viel entschlossener an. Ein Gegenüber wird sich ab solch einer entschlossenen Aussage nur noch fragen: «Wie macht sie/er das bloss?» Darum geht es schlussendlich. Wiederholen Sie Ihren knapp verfassten Vorsatz immer und immer wieder. Machen Sie ihn zu Ihrem «Mantra», welches sie täglich begleitet. Ihr Unterbewusstsein wird nicht nach der Möglichkeit oder Durchführbarkeit fragen. Aber durch das ständige Wiederholen des «Mantra» wird Ihr Unterbewusstsein alles daran setzen, das Bewusstsein zu überzeugen und das «Warum» aus dem Vokabular zu streichen. Nicht schon morgen, aber sicher nach einiger Zeit. Seien Sie geduldig mit sich selber. Es braucht Übung, die Ziele so auszuformulieren, dass sie über das gesamte Jahr nie an Kraft verlieren. Setzen Sie die Messlatte Ihrer Ziele hoch an, damit Sie täglich Ansporn spüren, etwas dafür zu tun, um dieses Ziel zu erreichen. Setzen Sie sich Zwischenziele, damit Sie sich ab und zu belohnen können. Ist das Ziel utopisch, dann wandern Ihre Gedanken rasch ab vom ursprünglichen Vorsatz und Sie werden scheitern. Es muss ja nicht unbedingt ein Ironman Triathlon sein im Sommer 2012 – aber der Stettfurter Triathlon im Mai wäre doch ein guter Anfang ... Olivier Bernhard, ehemaliger Spitzensportler, Coach, Unternehmer und Familienvater Auf www.fitforlife.ch gibt es ein Trainingscamp mit Olivier Bernhard auf Fuerteventura zu gewinnen. Teilnahmeschluss ist der 15. Februar 2012.

Sport ist Ausgleich und Freude In unserem durchgeplanten Alltag kommt die sportliche Betätigung oftmals zu kurz. Oftmals ist aber nicht die Zeit, sondern mangelnde Motivation oder auch Inspiration einer der Gründe, weshalb wir den Sport in unserer Freizeit in den Hintergrund drängen. Die neue Rubrik «POST» bewegt widmet sich genau dieser Thematik und soll Freude am Sport wecken.

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livier Bernhard ist ehemaliger Spitzensportler und heute als Coach für Ausdauerathleten und Unternehmer tätig. In seiner sportlichen Laufbahn wurde er unter anderem 3-facher Duathlon-Weltmeister, 13-facher Triathlon-SchweizerMeister, 6-facher Sieger beim Schweizer Ironman und belegte den 5. Platz beim legendären Ironman auf Hawaii. «POST»: Wie sind Sie zum Spitzensport gekommen? Olivier Bernhard: Sport begleitet mich seit der frühesten Jugendzeit. Am Anfang stand das Skifahren, dann die Jugendriege und schliesslich der Leichtathletik-Club. Anlässlich eines längeren Sprachaufenthaltes in Kanada habe ich mit 19 Jahren zum ersten Mal so richtig verstanden, was Triathlon ist. Die Faszination und Neugier gegenüber dem Disziplinenmix war gross. Der Schritt zum Spitzensport war nie geplant. Der hat sich ergeben, als sich die ersten Erfolge im internationalen Umfeld einfanden.

Auch Sie können Ihren Alltag sportlicher gestalten. Olivier Bernhard erklärt Ihnen wie:

Olivier Bernhard bestritt 2005 seine letzte Triathlon-Saison. Bilder zVg Was gibt Ihnen der Sport? In erster Linie die Befriedigung, mich frei bewegen zu können. Im Ausdauersport habe ich zudem die Möglichkeit, Körper und Geist in einen meditativen Einklang zu bringen. Dies wiederum ermöglicht mir, den Ausgleich zum anspruchsvollen beruflichen Alltag zu finden und oft herausfordernde Problemstellungen während des Sports zu lösen.

Schiffe sind am sichersten im Hafen, doch dafür sind sie nicht gebaut! Ohne Ziele im Leben kann keine Motivation in uns aufkommen. Die Motivation ist der Wind, der das Segelboot vorantreibt und diesem Ziel unbeirrt näher bringt. Wichtig ist dabei, dass die Ziele hoch gesteckt, aber doch erreichbar sind. Dabei ist es nicht getan, eine Bushaltestelle eher auszusteigen, um per pedes etwas länger an der frischen Luft zu verweilen. Den Alltag sportlicher zu gestalten heisst auch nicht, sein Auto anstelle von 7 neu 53 Meter vom Eingang des Einkaufscenters hinzustellen. Kaufen Sie sich Laufschuhe, der Mensch ist für das Laufen gemacht und deshalb macht es ja auch so viel Spass ‒ garantiert nicht beim ersten Mal ‒ einfach so viel vorweg. Dafür braucht es Ausdauer, eine Portion Disziplin, Humor und Leidenschaft ohne Ende. os ■

Facts zum neuartigen Laufschuh «On» Vor gut 7 Jahren hat Olivier Bernhard damit angefangen, die Idee der horizontalen Dämpfung, kombiniert mit seiner Laufphilosophie, in einen Laufschuh zu verpacken. Dabei ist es ihm gelungen, ein Laufsystem zu entwickeln, das 3D dämpft und nur dann aktiv ist, wenn es gebraucht wird – nämlich während der Landung. Entstanden ist dabei der Laufschuh «On», der ein völlig neues, unverwechselbares Laufgefühl vermittelt und hilft, den Einstieg in den Laufsport einfacher zu finden. Am 1. Januar 2010 hat Olivier Bernhard die Firma «On» mit Sitz in Zürich zusammen mit zwei Freunden gegründet. Der «On» wird in vier verschiedenen Modellen in rund 450 Verkaufsstellen in 17 Ländern verkauft. Infos unter www.on-running.com

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«post» politique – heute: auf thurgauer strassen werden autofahrer permanent durch stationäre scannersysteme kontrolliert

Weiterer Schritt zur totalen Überwachung der (kantonalen) Notrufzentrale automatisch Alarm aus.

Drei Polizeikameras filmen rund um die Uhr Kontrollschilder.

Bild Kapo TG

Seit über einem Vierteljahrhundert findet eine kontinuierliche, gesetzlich abgesegnete Verschärfung im Strassenverkehr statt. Dies führt zu Auswüchsen, die für Otto Normalbürger nur schwer nachvollziehbar sind. Der neueste «Hit» ist das auf der A7 installierte automatisierte Scannersystem für die Autoschilderüberwachung. marcel tresch

H

ochmoderne Scannersysteme filmen schon seit einigen Wochen auf der Thurgauer Hauptachse (A7) und auf der Hauptstrasse zwischen Frauenfeld und Matzingen im 24-Stunden-Betrieb (alle) Kontrollschilder vorbeifahrender Fahrzeuge. Während der Verkehr auf der Autobahn unter

oder natürlich höchstens mit hundertzwanzig Sachen an den stationär installierten Anlagen vorbeibrettert, bitten die in Sekundenbruchteilen reagierenden Hightech-Systeme zur Kontrollschildererkennung und gleichen diese mit den Fahndungsdatenbanken ab. Ist ein Nummernschild oder Fahrzeug als geklaut gemeldet, blitzt die Anlage dasselbe und löst bei

«POST» Politique – Sie sind gefragt Gesetze, Vorschriften und parallel dazu der technische Fortschritt prägen sowohl unser Dasein wie unsere ganze Gesellschaft. Doch nicht immer ist es gut, was «von oben herab» kommt, uns diktiert und auferlegt wird. Die Schweiz entwickelt sich je länger je mehr zum eigentlichen Überwachungsstaat. Unter dem Titel «POST» Politique greifen wir in loser Reihenfolge aktuelle Themen und Diskussionen auf, an denen sich unsere geschätzten Leserinnen und Leser ebenfalls beteiligen sollen. Beachten Sie dazu auch unsere aktuelle Leserumfrage auf www.weinlandpost.ch Anzeige

Nicht nur die Autonummer Das Gleiche ist der Fall, wenn ein Fahrzeugbesitzer polizeilich gesucht wird, wenn ein ausländischer Lenker aufgrund der nicht bezahlten Busse registriert ist, oder auch, wenn die Fahrzeugversicherung nicht berappt wurde. Die allfälligen Tempobolzer sollen hingegen mit der Scanneranlage nicht geblitzt werden. Wie beruhigend für die Betroffenen! Sehr bedenklich bei der neusten «Fahndungsmethode», die mit allerhöchster Bestimmt-

Tempobolzer sollen mit dem Scanner nicht geblitzt werden. – Wie lange? heit in den anderen Kantonen ihre Nachahmer findet, ist aber die Tatsache, dass die Kontrollsysteme nicht nur die Autonummer registriert, sondern gleichzeitig ein Lenkerbild «schiesst». Kommt die totale Kontrolle? Denn nur auf diese Weise lässt sich nämlich mit absoluter Sicherheit belegen, dass der potenzielle Kriminelle, beispielsweise beim Fahrausweisentzug, nicht selbst, sondern eben ein anderer oder eine andere gefahren ist. Was dank Hightech und hochauflösenden Bildern nicht erst seit heute möglich ist, kann man sich mit ein wenig Fantasie durchaus vorstellen. Unter diesem Aspekt wirft das allerneueste «Spielzeug» der staatlichen

Bereits an vielen Orten in der Schweiz wird jeder einzelne StrassenkiloBilder Internet meter mit extrem teuren Anlagesystemen überwacht. Polizeien durchaus berechtigte zu werden. Mit etwas VorstelFragen auf. Was geschieht mit lungsvermögen lässt sich – und Bildern von Lenkern, die trotz gerade aufgrund der neuesten Alarmauslösung keine Gesetze polizeilichen Kontrollmöglichübertreten haben? Dient alles keit – das Netz von Horrorvisifrüher oder später einer totalen onen weiterspannen: Die PoliVerkehrskontrolle? Welche Da- zei-Scanner können nämlich tenbanken sind mit dem neuen ohne besonderen Aufwand für System verknüpft? Weiteres zweckentfremdet werDie Liste solcher Fragen liesse den. Kamera und Scanner sei sich endlos weiterführen – ob- dank ist damit eine nächste wohl Datenschützer den Einsatz Hürde zum totalen Kontrolldes Scanners, der jedes einzelne staat ohne Probleme zu überNummernschild erfasst und an winden. ■ die Zentrale der Kantonspolizei Thurgau weiterleitet, freigegeben haben, obwohl unbescholtene Bürger nichts zu befürchten haben. Dennoch: Zurück bleibt trotz aller Versprechungen, die Daten nicht zu verwenden, das unbehagliche Gefühl, jedes Mal bei der Durchfahrt auf besagten Abschnitten ungewollt und un- Auch denkbar, wenn der staatliche Kontgefragt «durchleuchtet» rollwahnsinn Überhand nimmt.


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UNSERE GEMEINDEN DER REGION – HEUTE: GEMEINDEPRÄSIDENT JÜRG GRAU PRÄSENTIERT SEINE GEMEINDE FEUERTHALEN-

DVD des Monats Der aktuelle Filmtipp der Redaktion

Eingebettet zwischen Cholfirst und

Johnny English – Jetzt erst recht

In seiner neuen Actionkomödie ist Rowan Atkinson («Mr. Bean») wieder als trotteliger Geheimagent ohne Furcht und Tadel unterwegs. Mit dabei: Gillian Anderson («Akte X»), Rosamund Pike («An Education»), Dominic West («300», «The Wire») und Daniel Kaluuya («Skins»). Gejagt von Doppelagenten und einer mörderischen Putzfrau, muss Johnny English auf seine tollpatschige Art ein Komplott gegen den chinesischen Premierminister verhindern – mit urkomischen Konsequenzen. Genre: Komödie Produktion: GB 2011 Darsteller: Rowan Atkinson, Gillian Anderson, Rosamund Pike, Dominic West, Daniel Kaluuya u.a. Regie: Oliver Parker FSK: frei ab 6 Jahren Laufzeit: 97 Minuten Verkaufsstart: 9.2.2012 Universal Pictures ■

News aus dem Zürcher Weinland

Die idyllische Stromlandschaft des Rheins oberhalb von Feuerthalen in Richtung Schaffhausen mit dem Munot gesehen.

Im nördlichsten Teil des Kantons Zürich liegen die sich 1947 zusammengeschlossenen Weinländer Dörfer Feuerthalen und Langwiesen, wobei ersteres Vorort der angrenzenden Munotstadt und damit Teil der Agglomeration Schaffhausen ist. MARCEL TRESCH

D

ie Gemeinde Feuerthalen besteht aus dem gleichnamigen Dorf und dem östlich gelegenen Langwiesen. Die nördlichste Gemeinde des Kantons Zürich liegt auf zwei Terrassen, eingebettet zwischen dem Rhein und dem Cholfirstwald. Zusammen mit Flurlingen, LaufenUhwiesen und Dachsen bildet die Gemeinde das sogenannte Ausseramt im

Bezirk Andelfingen. Feuerthalen selbst war in der Vergangenheit nie ein typisches Bauerndorf. Schon seit Jahrzehnten befindet sich kein einziger Hof mehr auf der Gemeindegemarkung. Dafür haben das stark vertretene Gewerbe und Handwerk eine langjährige Tradition, wobei sich in den letzten Jahren mehrere Industriebetriebe und ein grosses Einkaufszentrum hinzu gesellten. Wirtschaftlich und auch kulturell sind die beiden Dörfer seit

Bild zVg/Jürg Grau

jeher stark nach Schaffhausen ausgerichtet. Geschichtlich ist der Name Langwiesen länger als derjenige von Feuerthalen verbrieft. Während Feuerthalen als «Fur-

«Trotz der Nähe zur Stadt haben die Feuerthaler ihre Identität stets behalten.» tal an dem Rine» im Jahr 1318 erstmals urkundlich erwähnt ist, datiert die erste schriftliche Erwähnung von «Langwisa» aus dem Jahre 876. Die Bezeichnung «Furtal» weist historisch auf eine Furt hin, durch die der Rhein, bevor eine

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Neue Leistungsvereinbarung Der Gemeinderat von Laufen-Uhwiesen hat eine Leistungsvereinbarung unterzeichnet und investiert neu 23 160 Franken im Jahr in die Jugendarbeit. An der Vereinbarung beteiligen sich auch die Gemeinden Dachsen und Flurlingen, die Sekundarschule Uhwiesen, die reformierte Kirche Laufen und die katholische Kirche Andelfingen-Feuerthalen. Das Zentrum Breitenstein in Andelfingen wird die Jugendarbeit für diese Gemeinden übernehmen.

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langwiesen

Europas schönster Stromlandschaft Holzbrücke den Strom einfach und bequem passierbar machte, im Mittelalter in die Munotstadt durchwatet werden konnte. Streitigkeiten mit der Stadt Mit dem historischen Hilari feiert die Gemeinde seit mehr als 600 Jahren jeweils in der Woche des 13. Januars ein ganz spezielles kulturelles Ereignis. Der traditionelle Volksbrauch erinnert dabei an die Schenkung des im Süden von Feuerthalen gelegenen Cholfirstwaldes an die Gemeinden Uhwiesen, Flurlingen, Feuerthalen und Langwiesen.

Im Koalitionskrieg von 1799 zündeten die Franzosen auf ihrem Rückzug vor den Österreichern am 13. April die einzigartige, von 1754 bis 1756 erbaute, gedeckte Holzbrücke an. Dazu wurden mehr als zwanzig Häu-

«Wir sind kommunikativ, herzlich und offen für Neues.» ser in Brand geschossen. Die nachfolgende Belagerung dauerte 14 Monate. Noch heute erinnern Kanonenkugeln an drei Gebäuden an jene Schrecken.

Die Gemeinde in Zahlen Flächenangaben Totale Fläche Waldfläche Kulturlandfläche Siedlungsfläche Verkehrsfläche Übrige Fläche

249 Hektaren (100%) 109,56 Hektaren (44%) 39,84 Hektaren (16%) 69,72 Hektaren (28%) 24,90 Hektaren (10%) 4,98 Hektaren (2 %)

Nach Jahrhunderte dauerndem Streit entschied 1897 das Bundesgericht, dass das Südufer des Rheins die Grenze zwischen dem Kanton Zürich und der Stadt Schaffhausen bildet. So hat Feuerthalen heute nur noch auf einem rund 500 Meter langen Grenzstück von Langwiesen zu Büsingen einen Grenzverlauf in der Strommitte. Gut ausgebaute Infrastruktur Die Nähe zur Nachbarstadt war jedoch seit jeher ein wichtiger Grund für die Prosperität der Gemeinde. Dennoch hat Feuerthalen seine Identität immer behalten. Heute zählt Feuerthalen rund 3400 Einwohner. Die Stadtnähe, das Volksschulangebot, gute Einkaufsmöglichkeiten, die schnelle Erreichbarkeit des Cholfirstwaldes sowie die beliebte Rheinbadi in Langwiesen machen Feuerthalen zu einem äusserst beliebten Wohnort mit hoher Qualität. ■

Die idyllisch im Feuerthaler Dorfkern gelegene reformierte Kirche …

… und das moderne, römisch-katholische Gotteshaus in Langwiesen.

Ortschaften Feuerthalen und Langwiesen / Bezirk Andelfingen Einwohner nach Konfessionen per 31.12.2011 Total Einwohner von Feuerthalen 3423 Personen Evangelisch-reformierte Einwohner 1373 Personen Römisch-katholische Einwohner 908 Personen Christkatholische Einwohner 6 Personen andere/keine Kondession 1136 Personen Steuerfuss 2012 Ohne Kirchensteuer Mit evang.-ref. Kirchensteuer Mit röm.-kath. Kirchensteuer Mit christkath. Kirchensteuer Für juristische Personen

115 Prozent 129 Prozent 130 Prozent 129 Prozent 129,39 Prozent

Jürg Grau ist seit bald zwei Jahren Gemeindepräsident. Bild Marcel Tresch

Feuerthalen und Langwiesen aus der Vogelperspektive.

Bilder zVg/Jürg Grau

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10 | Ausgabe 2

Fahrzeugmarkt

Februar 2012

TESTBERICHT | DER RANGE ROVER EVOQUE 2.2 SD4 «PRESTIGE»

is vor ein paar Jahren wäre ein Range Rover für die SUV-Mittelklasse noch undenkbar gewesen. Glücklicherweise haben sich die Briten aber dazu entschieden, die vor einigen Jahren vorgestellte Designstudie LRX praktisch unverändert spektakulär als Evoque auf die Strasse zu bringen. Der «BabyRange» blickt aggressiver und konzentrierter Februar 2012in die Welt als alle seine Vorgänger. Schon im Stand strahlt der Evoque eine

gewisse Dynamik aus und verbindet das typische Range Rover-Design mit einer ganz neuen Formgebung. Die Kunden können beim Evoque zudem zwischen dem Coupé und der fünftürigen Version wählen. Der Innenraum präsentiert sich sehr sportlich und mit geschmackvollen Farbkombinationen. Alles wirkt sehr hochwertig und gut verarbeitet. Die Bedienung funktioniert nach einer kurzen Eingewöhnungs-

phase problemfrei. Trotz seiner Länge von nur 4,35 Metern bietet der Evoque in der fünftürigen Version, selbst im Fond, grosszügige Platzverhältnisse. Der Laderaum lässt sich von 575 Litern auf bis zu 1445 Litern Volumen erweitern und bietet dadurch sehr viel Alltagsnutzen. Der getestete Evoque mit 2,2-Liter-Vierzylinder-Diesel aus dem PSA-Regal überrascht mit ruhiFahrzeugmarkt gem Lauf und viel Durchzugskraft. Die 190 PS und 420 New-

T★

B

TE

Der mutig und anspruchsvoll gestylte Range Rover Evoque ist vollgepackt mit intelligenter Technik.

E

S

tonmeter haben mit dem 1,7-Tonner «leichtes» Spiel, und dank Allrad (auch als Fronttriebler erhältlich) in Kombination mit der sportlichen Abstimmung macht der Evoque richtig Spass. Wie es sich für einen echten Range Rover gehört, fühlt er sich dank des aus anderen Modellen bekannten Terrain-Res-

★ FÜR

Cooler, eleganter «Baby-Range»

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AU TO TE ST I ★

GE

TESTET

ponse-Systems und Bergabfahrhilfe auch offroad zu Hause. Der Evoque ‒ ein «Eyecatcher» erster Güte für Range-Fans und solche, die es noch werden wollen. Erhältlich ist der Range Rover Evoque bei der Garage Baldinger AG in Schaffhausen. os ■

TECHNISCHE DATEN Motorisierung: Vierzylinder-Dieselmotor mit 2179 cm3, 16 Ventile, Turboaufladung, 140 kW (190 PS) bei 3500 U/ min, max. Drehmoment: 420 Nm ab 1750 U/min, Allradantrieb und 6-Gang-Automatik (auch mit 6-Gang-Schaltgetriebe und 2WD erhältlich). Fahrleistungen: Von 0 auf 100 km/h in 8,5 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit: 195 km/h. Verbrauch/Emission: 6,5 Liter/100 km (Diesel), 174 g CO2/km (Energieeffizienz-Kategorie B). Grundausstattung «Prestige»: ABS m. Bremskraftverteiler, Kurvenbremskontrolle, Bergabfahrhilfe, Front- u. Seitenairbags vo., Windowairbags vo./hi., 19-Zoll-Alufelgen, Lederausstattung, Xenon m. LED-Tagfahrlicht, Park Distance Control hi., Zweizonen-Klimaautomatik, Meridian-Soundsystem mit Radio/CD, Bluetooth-Telefonsystem u.v.m. 22mit| 10 Preis: Der Range Rover Evoque (als 2.2Ausgabe eD4 «Pure» 2WD) ist ab CHF 42 900.– (inkl. MwSt.) erhältlich.

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Fahrzeugmarkt

Februar 2012

Ausgabe 2 | 11

CAR4YOU-RATGEBER ZUM AUTOVERKAUF: TEIL 2 – AUTO INSERIEREN

Ist Ihr Inserat attraktiv genug? tung, Ihr Schatten gehört nicht mit aufs Bild.

Je schöner und aussagekräftiger das Inserat, desto grösser ist die Chance, dass Sie Ihr Auto über car4you.ch verkaufen. Investieren Sie also ruhig etwas Zeit in eine gründliche Vorbereitung und setzten Sie das zu verkaufende Fahrzeug richtig in Szene.

W

ichtig ist vor allem ein vollständiges Inserat. Versuchen Sie, möglichst alle technischen Angaben zu machen und lassen Sie sich bei Unklarheiten helfen. Auf car4you.ch haben Sie drei verschiedene Eingabe-Optionen, mit denen schon viele Angaben automatisch ausgefüllt werden: Nummernschild, Typenscheinnummer oder manuell erfassen. Was gefällt Ihnen an Ihrem Auto am besten? Formulieren Sie zwei bis drei persönliche Sätze und schon kann sich der Leser ein Bild machen. Erzählen Sie aber keine Märchen und wiederholen Sie nicht, was Sie sonst im InseAnzeige

– Publizieren Sie die Originalfotos nie mit gut lesbarem Kennzeichen. Dies reduziert die Gefahr eines Missbrauchs des Kontrollschildes.

rat schon angeben. Hier ein mögliches Beispiel: «Klein und unkompliziert, französisches Flair, war mein zuverlässiger Begleiter in der Stadt.»

– Noch nicht gut genug? Dann packen Sie eine Leiter ein und wechseln Sie die Perspektive.

Richtig in Szene setzen Diese Tipps helfen Ihnen, Ihr Auto auf dem Foto in Szene zu setzen: – Gehen Sie frisch aus dem Bett an ein Fotoshooting? Nein? Also bringen Sie Ihr Auto auf Vordermann! – Wählen Sie einen ruhigen, möglichst einfarbigen Hintergrund. Dabei dürfen Sie Ihren Parkplatz gerne verlassen. Fahren Sie raus, die weite Landschaft bietet am meisten schöne

Bevor Sie Ihr Fahrzeug fotografieren und auf www.car4you.ch inserieren, Bild zVg sollten Sie es gründlich reinigen. Spots. Aber bitte nicht in den Wald, Bäume und Büsche wirken unruhig. – Passt der ausgewählte Ort zum Auto? Ein Offroader darf in der Wiese stehen, sollte jedoch nicht im Schlamm versinken.

Gutes Bildmaterial erhöht die Verkaufschancen – Das beste Licht für optimale Bilder finden Sie morgens und abends. Am besten haben Sie die Sonne beim Fotografieren im Rücken, dann wird das Auto optimal beleuchtet. Aber Ach-

Würden Sie jetzt Ihr Inserat anklicken, wenn Sie ein Fahrzeug suchen würden? Wenn ja, steht einer erfolgreichen Insertion nichts mehr im Weg. Weitere nützliche Tipps rund um Kauf und Verkauf von Fahrzeugen im Onlineportal www.car4you.ch finden Sie jederzeit auch im Internet in der neuen Ratgeber-Rubrik. Dort erscheinen auch umfangreiche Testberichte zu aktuellen Fahrzeugmodellen. os/pd ■


12 | Ausgabe 2

www.weinlandpost.ch

Februar 2012

Aktive Wintersportferien zu Hause Winterferien sind Aktivferien. Aber immer weniger Familien können sich kostspielige Winterferien in Wintersportorten leisten. Öffentliche wie private Institutionen und Vereine bemühen sich jedoch, Alternativen in der Region anzubieten, beispielsweise in den Bereichen Schlittschuhlaufen und anderen Eissportarten sowie in den Sparten Langlauf, Schlitteln, Skifahren und Schwimmen.

W

interferien sind Bewegungsferien. Wer in die Berge fährt, hält sich mehrheitlich draussen in der freien Natur in Sonne und frischer Bergluft auf. Man bewegt sich auf Skiern, Snowboards, Schlitten, Schnee- oder Schlittschuhen. Man ist also dauernd in Bewegung. Wintersport ist nicht zwangsläufig auch Schneesport Bewegen kann man sich aber auch hier im Flachland. Zum Beispiel im Hallenbad Rheinau, dass gerade im Winter

neben dem Schwimmen und Baden auch zum Wellnessen lockt. Daneben werden Kinderspielnachmittage oder auch Schwimm-, Aquafit- und Tauchkurse angeboten. Sämtliche Angebote und Öffnungszeiten sind im Internet unter www.rheinau.ch abrufbar. Schaffhausen bietet mit dem KSS Freizeitpark eine Wohlfühl­oase für Erwachsene und Kinder an. Hier kann man schwimmen, baden, im Whirlpool entspannen, Schlittschuh laufen und vieles mehr. Besonders beliebt sind auch die

Boxenstopp

Ittingen brennt Bis heute ist nicht ganz geklärt, warum 1524 die Kartause Ittingen im Zuge der Reformationswirren in Flammen aufging. Wurde sie absichtlich in Brand gesteckt? Waren einige Randalierer, die im Kloster nach kulinarischen und anderen Schätzen suchten, unvorsichtig mit ihren Lampen umgegangen? Fakt ist, dass eine an sich ehrenhafte Aktion zur Befreiung des verhafteten Pfarrers von Stein am Rhein völlig zum Ruder hinauslief. Die Landbevölkerung störte sich daran, dass der katholische Vogt von Frauenfeld ihre Hoffnungen auf eine Erneuerung der Kirche und ein erträglicheres Leben mit weniger Abgaben zunichtemachte. Als sie einsahen, dass ihnen der Weg über die Thur verwehrt war, liessen sie ihren Frust an der Kartause Ittingen aus, die dummerweise gerade in der Nähe war. Zuerst hatte die Besetzung der Kartause Volksfestcharakter. Aber je mehr Wein durch die Kehlen floss, desto mehr artete es aus. Die vermeintlichen Rädelsführer wurden schliesslich geköpft. Tempi passati? Der Blick auf die Situation in Nordafrika und Syrien zeigt, dass auch im 21. Jahrhundert für viele Menschen ein Leben in Freiheit und eine gesicherte Existenz ein Wunschtraum sind. Die Unruhen in London und die Occupy-Bewegung, die zu uns überschwappten, zeigten, dass es auch heute an vielen Orten brennt. Der Ittinger Sturm von 1524 steht für etwas, das über alle Zeiten hinweg aktuell ist: der Wille nach Selbstbestimmung. Das Lebensgeschick in die eigenen Hände nehmen. Und ebenso zeigt dieses Beispiel aus der Geschichte auf, wie schnell edle Ziele umkippen können. Plötzlich geht es nur noch ums Fressen und Saufen, und die Leute in den hinteren Reihen, die einfach mitrennen, wissen nicht mehr, worum es eigentlich ging. Es braucht Empörung. Unrecht muss beim Namen genannt werden. Aber da, wo es in blinde Zerstörung ausartet, verliert der Protest seine Unschuld und seine Überzeugungskraft. Die Stiftung Kartause Ittingen fand, dass es sich lohnt, diesen Fragen nachzugehen. In Zusammenarbeit mit dem Theater «Jetzt» entstand deshalb die Produktion «Ittingen brennt – ein Volkstheater», die im Februar und März am Ort des Geschehens, im ehemaligen Weinkeller der Kartause Ittingen, aufgeführt wird. Thomas Bachofner, Pfarrer und Leiter tecum, Kartause Ittingen Anzeige

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Schwimmen ist eine ideale Wintersportart – vor allem wenn wie bei uns der Schnee fehlt. verschiedenen Gratis-Sportferienkurse für Kinder und Jugendliche. Mehr Infos dazu im Internet unter www.kss.ch. Schlitteln, Langlaufen und Skifahren Wenn es Petrus mit uns Flachländern gut meint, lockt die Region im Winter auch zur sportlichen Outdoor-Betätigung. So ist zum Beispiel das Tösstal ein beliebtes Ausflugsziel für Schlittler, Winterwande-

rer und Skifahrer. In Fischenthal herrschen dank seiner Höhe und den speziellen klimatischen Verhältnissen in den Wintermonaten meist gute bis sehr gute Schneeverhältnisse. Für Langläufer und Schlittler sind aber auch die «Randenspur» ob Siblingen, die Bargemer Rundspur oder die Eschheimertal-Spur im Kanton Schaffhausen gute Tipps. Dann fehlt also nur noch Schnee.  os ■

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Februar 2012

Ausgabe 2 | 13

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Das Einkaufszentrum Rhy Markt bietet ein im wahrsten Sinne des Wortes abgerundetes Gesamtangebot.

Bilder photoworkers

Einkaufen mit allem drum und dran Der Rhy Markt in Feuerthalen ist ganz einfach das naheliegendste Einkaufsziel. Hier gibt es nahezu alles, was man zum Leben und Wohnen braucht.

D

as Einkaufszentrum Rhy Markt in Feuerthalen bietet eine Vielfalt, die immer wieder überrascht: Der Coop-Supermarkt führt auf rund 1800 Quadratmetern Verkaufsfläche ein Sortiment, das weit über den Alltagsbedarf hinausgeht. Die Bau+ Hobby-Abteilung und der benachbarte Toptip decken die Bereiche Haus, Garten und Wohnen lückenlos ab. In der Coop Vitality Apotheke werden Wellness und Wohlbefinden grossgeschrieben. Das Coop-Restaurant verwöhnt grosse und kleine Gäste mit einer breiten kulinarischen Palette. Eine Coop-Tankstelle mit Pronto-Shop, die Filiale der Zürcher Kantonalbank, Vögele Shoes und das Modehaus Charles Vögele vervollständigen das Angebot. Und das Beste am Rhy Markt: Er ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln ebenso gut erreichbar wie mit dem Auto. Bushaltestelle und Bahnhof liegen in unmittelbarer Nähe. Auf dem ganzen Areal stehen 330 Gratis-Parkplätze zur Verfügung.

Supermarkt mit Superservice Warum der Coop Rhy Markt so be-

Robert Plesse, Geschäftsführer Coop Rhy Markt

Rhy Markt

liebt ist, hat viele Gründe. «Einer davon ist die Weinabteilung mit über 600 feinen Tropfen aus aller Welt», weiss Geschäftsführer Robert Plesse. Hier helfen Fachleute gerne bei der Auswahl eines passenden Weins für jede Gelegenheit. Persönlich bedient und beraten wird die Kundschaft auch in der Metzgerei und an der Käsetheke. Ein ebenso offenes Ohr für Kundenwünsche haben die Mitarbeiterinnen der Blumenabteilung: Sie stellen mit viel Liebe individuelle Sträusse zusammen. Der Kiosk mit Annahmestelle der Oecoplan-Textilreinigung rundet das Angebot ab. Heimwerker- und Freizeitparadies Vom kleinsten Schräubchen über Fitnessgeräte bis hin zum E-Bike: Die Bau+Hobby-Abteilung von Coop deckt ein breites Spektrum ab. Inbegriffen sind sach- und fachgerechte Tipps von Spezialisten und ein ganzes Dienstleistungspaket. Dazu gehören beispielsweise der Lieferservice oder der kostenlose Holzzuschnitt. Im angegliederten Gartencenter ist eine Riesenauswahl zu finden. Sie umfasst unter anderem ein- und mehrjährige Garten- und Zimmerpflanzen, Sämereien, Gartenwerkzeug und Töpfe aller Arten und Grössen.

Feuerthalen

Wohnträume Betten, Polster- und Kleinmöbel, wo immer man hinschaut – der Toptip bietet eine umfassende Auswahl und macht so jedes Zuhause zu einem wahren Wohnparadies. Das gilt nicht zuletzt in Sachen Vorhänge. Von Plissée-, Flächen- oder Schlaufenvorhängen bis hin zu Rollos, Jalousien und Lamellen ist einfach alles da. Eine weitere Stärke von Toptip sind die Accessoires. Mit ihnen lassen sich im ganzen Heim persönliche Farb- und Gestaltungsakzente setzen. Für Schönheit und Wohlbefinden Seit September 2011 ist die Coop Vitality Apotheke im Rhy Markt mit einem umfangreichen Sortiment an rezeptpflichtigen und rezeptfreien Arzneimitteln präsent. Weitere Schwerpunkte sind die Alternativmedizin, Parfums und Kosmetikartikel. Kompetente Beratung durch Fachpersonal ist auf allen Gebieten gewährleistet. Beim Kauf rezeptfreier Produkte wird pro Franken ein Coop-Superpunkt gutgeschrieben. Wer ein ärztliches Rezept einlöst, erhält 300 Superpunkte. Ausgenommen sind Verhütungsmittel. Hier gilt der Pillenpass. keb

Claudia Müller, Uhwiesen «Meine Mutter und ich kaufen mehrmals pro Woche im Rhy Markt ein. Früchte und Gemüse sind immer top-frisch und aamächelig präsentiert. Was die Metzgerei bietet, ist echt gut. Am besten gefällt mir, dass ich hier alles am gleichen Ort finde – Blumen, eine Apotheke, Gartenpflanzen und Material zum Basteln.»

Philippe Metzger, Schaffhausen «Ich arbeite ganz in der Nähe des Rhy Markts in der Kinderkrippe ‹Wurzelzwergä›. Das ist praktisch, weil der Rhy Markt das Meiste im Angebot hat, was wir in der Krippe so brauchen. Wir kaufen darum hier nicht nur für den Znüni, Zmittag und Zvieri ein, sondern oft auch Bastel- und Dekorationsmaterial.»

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Februar 2012

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Polo Hofers «Alperose» werden zum Musical Die Songs von Polo Hofer und Hanery Ammann sind längst Klassiker in der Kulturgeschichte unseres Landes. Auf der Basis der berühmten Melodien und Geschichten entstand «Alperose – das Musical», das von Intro bis Finale viel Rockmusik und gute Laune verspricht. Gespielt wird vom 17. Februar bis 15. April 2012 in Bern in der zum Musical Theater umgebauten BEA Festhalle 310.

D

as Musical bringt eine Vielzahl von Polo Hofers Hits wie «Kiosk», «Lotti, Lotti», «Wägem Gäld» bis «Alperose» auf die Bühne. Die Vielfalt der kurzen Geschichten in diesen Liedern bilden die Textskizzen zum Stück, die raffiniert in eine

Polo Hofers Schaffen wird geehrt.

neue Musicalstory verwebt sind. Erzählt wird die Geschichte von den Freunden Pesche und Johnny. Die Handlung dreht sich um den Zwiespalt der Seelen zwischen Sehnsucht nach Heimat und dem ewigen Fernweh. Ein kurzweiliger Musicalabend mit vielen amüsanten, witzigen Szenen ist garantiert. Die Machart dieser Art von Musical ist nicht neu. Das berühmteste Vorbild ist «Mamma Mia» mit den Songs von ABBA, oder auch «We Will Rock You» mit den Hits von Queen. Nun endlich hält diese Form von «musicalischer Ehrung» auch in der Schweiz Einzug. Alle Wege führen nach Bern An der neuen Schweizer Musical-Produktion ist vieles einzig-

Das Rahmenprogramm «Rund um d’Wäut» macht «Alperose – das Musical» zur Erlebniswelt. artig, zum Beispiel die 32 Meter breite Bühne, das internationale Kreativteam oder auch, was die Alperose-Macher noch so nebenbei bieten. Etwa «Rund um d’Wäut», das Rahmenprogramm, eine Erlebniswelt mit vielfältigem, kulinarischem Angebot und der Möglichkeit, schon vor der eigentlichen Show zu staunen und Neues zu erleben. Eine 360 Grad Rundum-Kulisse – als Erweiterung des Bühnenbilds – dekoriert die

ganze Eventhalle und präsentiert sich wie ein Filmset. Ob Alpensee, Bergpanorama, Südseeinsel, New York Time Square oder China Town, alles ist vorhanden. os/pd ■ «Alperose ‒ das Musical» mit den Songs von Polo Hofer wird vom 17. Febuar bis am 15. April 2012 im Musical Theater 4.1 auf dem BernExpo-Gelände aufgeführt. Infos und Tickets unter www.alperose-musical.ch.

Bilder zVg

Online-Verlosung Die «Weinland POST» verlost 3 x 2 Tickets für eine «Alperose – das Musical»-Vorführung an einem Datum nach Wahl im BernExpo Musical Theater 4.1. Klicken Sie im Internet unter www.weinlandpost.ch einfach auf die entsprechende Verlosung und mit etwas Glück gehören Sie zu den Gewinnern.

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Februar 2012

Ausgabe 2 | 15

die gewerbeverbände der region – heute: gastro andelfingen – der einstige wirteverband der Gastgeberbetriebe

Krise erschwert das Überleben der Wirte

Ein Schweizer Koch verdient mehr als der Kollege ennet der Grenze.

Landesweit gibt es rund 260 00 gastgewerbliche Betriebe, wovon rund vier Fünftel zur Gastronomie und der Rest zur Hotellerie gehören. Das Gastgewerbe bietet rund 234 000 Menschen Arbeit. marcel tresch

M

it gegen 21 000 Mitgliedern im Bereich Gastronomie und Hotellerie ist Gastro Suisse in der Branche der landesweit grösste Arbeitgeberverband. Er gliedert sich in insgesamt 26 Kantonalsektionen und vier Fachgruppen, wobei er auf Bundesebene die Interessen der Mitglieder in allen gastgewerblich relevanten Anliegen vertritt. Im Vergleich zum Dachverband

«Wir pflegen einen ausgezeichnet guten Kontakt.» bildet Gastro Andelfingen als Untersektion von Gastro Zürich mit seinen 70 Mitgliedern einen bescheidenen Prozentsatz. Dennoch lassen es die Weinländer Wirte an zahlreichen Aktivitäten miteinander und unterein-

ander nicht missen. «Wir pflegen einen ausgezeichnet guten Kontakt», bestätigt auch Präsident Marcel Riedener, der dem 104 Jahre alten, einstigen Wirteverband über ein Fünftel seines Bestehens vorsteht. Viele Vorteile für Mitglieder Wer dem Weinland Gastro Suisse beitritt, ist von oben herab mit dem Kantonalverband und der Untersektion automatisch Dreifachmitglied. Dafür geniesst er – neben dem starken Engagement der Dachverbandsverantwortlichen auf politischer Ebene – viele attraktive Vorteile. So bietet unter anderem die eigene Sozialversicherung Gastro Social kostengünstige Lösungen im Bereich von AHV, Pensionskasse und Familienausgleichskasse. Zudem unterstützt Gastroconsult die Gastgewerbebetrie be an 14 Standorten mit treu-

händerischen und fachmännischen Beratungsleistungen sowie in allen betrieblichen Angelegenheiten. Im Weiteren betreibt Gastro Suisse zwei Höhere Fachschulen, organisiert eine dreistufige Unternehmerausbildung sowie zusammen mit einem Partner das Nachwuchsmarketing. «Darüber hinaus geniessen die Mitglieder eine kostenlose Rechtsberatung», so Marcel Riedener, «wobei unser Rechtsdienst auch viele Musterverträge und Merkblätter anbietet.» Und zu guter Letzt wird in zwei eigenen Verlagen spezifische Fachliteratur vertrieben und die Wochenzeitung Gastro Journal produziert. 1,5 Milliarden ins Ausland Bei derart grosszügiger Unterstützung wundern sich die Laien, dass immer wieder Betriebe geschlossen und/oder aufgegeben werden. Die Tatsache führt Präsident Marcel Riedener auf einige Fakten zurück. Am häufigsten sind grenznahe Betriebe von Basel über Kreuzlingen bis

Wenn Leckeres im Restaurant aufgetischt wird, isst auch das Auge mit. in das Rheintal betroffen. Zur Krise im Hochpreisland leistet neben den Lohndifferenzen vor allem auch der tiefe Euro seinen

«Das Essen bleibt nach wie vor ein Grundbedürfnis.» unerwünschten Beitrag. Während in der Schweiz zum Beispiel ein Koch durchschnittlich laut L-GAV 4500 Franken verdient, müssen einem Gelernten ennet der Grenze lediglich 1300

Marcel Riedener ist Präsident von Gastro Andelfingen.

Bilder Marcel Tresch

Euro (rund 1700 Franken) ausbezahlt werden. Tieflöhne, bessere Einkaufsbedingungen und weniger strenge, staatliche Regelungen tragen das Ihrige dazu bei, dass «drüben» neben dem Einkauf zusätzlich auch gegessen wird. Neuesten Statistiken zufolge wanderten so im letzten Jahr rund 1,5 Milliarden Franken in die Nachbarländer. Gastronomie wird überleben Im Weiteren sorgt der Wegfall der Wirtekurse für eine Situationsverschärfung, indem grundlegendes Wissen und Informationen über die Betriebsführung kaum oder nicht mehr vermittelt werden. Die voraussehbaren Folgen davon sind weitere Betriebsschliessungen. Trotz allem sieht der Präsident für die fundierte Gastronomie ein Überleben: «Das Essen ist nach wie vor ein Grundbedürfnis.» Diejenigen, die genau kalkulieren, werden auch künftig das Leben mit dem Wirteberuf bestreiten.  ■

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16 | Ausgabe 2

Stellenmarkt

Februar 2012

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Lieben Sie die Arbeit im Team? Übernehmen Sie gerne Verantwortung und sind Sie bereit, sich mit anderen Menschen auseinanderzusetzen? Interessiert Sie der Aufbau des menschlichen Körpers und seine Funktionen? Dann sind Sie als Fachfrau oder Fachmann Gesundheit (FaGe) am richtigen Ort.

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aGe unterstützen und pflegen Menschen, die in ihrer Gesundheit beeinträchtigt sind. Sie übernehmen selbstständig Aufgaben unter der generellen Verantwortung von diplomierten Mitarbeitenden. Sie arbeiten in Spitälern und Heimen, dezentralen Pflegestationen, im Spitexbereich und anderen ambulanten Einrichtungen. Ihre Aufgaben sind je nach Tätigkeitsbereich unterschiedlich. In der Pflege und Betreuung helfen sie den Patienten beispielsweise bei der Körperpfle-

ge, beim Essen und Sich-Bewegen. Im Bereich Alltags- und Lebensumfeldgestaltung unterstützen sie behinderte und kranke Menschen im Alltag. Im Bereich Medizinaltechnik entlasten sie Fachpersonen aus Labor, Physiotherapie und Pflege. Sie erledigen Aufgaben wie Blutentnahme, Laborarbeiten, Verabreichen von Sondennahrung. Im Bereich Administration und Logistik kümmern sie sich um medizinische Apparate und Instrumente, sodass diese jederzeit betriebsbereit sind. Sie

bewirtschaften ferner die Vorräte für Pflegebedarf, Medikamente, Lebensmittel, Büromaterial. Der Kontakt zu den unterschiedlichsten Menschen setzt die Bereitschaft voraus, sich auf ihre Sichtweisen und Lebenssituationen einzulassen; die vielfältigen Tätigkeiten erfordern eine rasche Auffassungsgabe, Flexibilität und gute Beobachtungsfähigkeit. FaGe ist eine berufliche Grundbildung (Lehre). Sie umfasst vier Fachbereiche:

Voraussetzungen Vorbildung: - Abgeschlossene Volksschule mit guten Leistungen Anforderungen: - Kontaktfreude - Kommunikationsfähigkeit - Einfühlungsvermögen - gute Beobachtungsgabe - praktisches Verständnis - geschickte Hände - sorgfältige Arbeitsweise - Verantwortungsbewusstsein - Organisationsfähigkeit - Teamfähigkeit - Dienstleistungsbewusstsein - psychische Belastbarkeit - gute körperliche Gesundheit - Bereitschaft zu unregelmässiger Arbeitszeit ■ Pflege und Betreuung ■ Lebensumfeld- und Alltagsgestaltung. ■ Administration und Logistik ■ Medizinaltechnik Überblick Gesundheitsberufe: www.gesundheitsberufe.ch as ■

Unser Mandant ist ein marktführendes, internationales Unternehmen im Bereich Entwicklung und Vermarktung von Aluminiumsystemen für die Baubranche. In seinem Namen suche ich Sie als

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Februar 2012

Ausgabe 2 | 17

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Unternehmer/-in im Unternehmen sehen. Um erfolgreich zu sein, bringen Sie eine abgeschlossene Berufslehre und idealerweise erste Erfahrung im Verkauf oder Aussendienst mit. Der Umgang mit modernsten Kommunikationsmitteln ist für Sie selbstverständlich. Sie sind belastbar, leistungsfähig und besitzen einen grossen eigenen Antrieb. Erfolgsorientiertes Handeln begeistert Sie! Gute Verdienstmöglichkeiten, ein modernes Umfeld und ein hoch motiviertes Team sind nur einige Pluspunkte, für die sich ein Stellenwechsel lohnen könnte. Lust um mehr zu erfahren? Ich freue mich auf ein persönliches Gespräch mit Ihnen, bis bald!

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Ausgabe 2 | 19

In the Club

mit DJ Stan Lee

Gesehen Nachdem wir den ersten Monat im 2012 nun beinahe hinter uns gebracht haben, ist es schon an der Zeit für einen ersten Rückblick. Die Weinloft im Ebnatring ist sehr gut gestartet und es ist eine Freude, eine solch vielschichtige Gästeschar jeglichen Alters bewirten zu dürfen. Das Konzept scheint wirklich zu gefallen. Dennoch sei hier noch einmal erwähnt, dass nicht nur Weingeniesser gerne gesehen sind. Auch wer gerne ein Mineral oder Bier in toller Umgebung mit einmaligem Ambiente geniessen möchte, ist bei mir genau richtig. Die Impressionen auf dieser Seite sprechen wohl mehr als tausend Worte ... Natürlich war ich auch gespannt, was das neue Jahr an der Party-Front so alles mit sich bringen möge. Der Jahresstart war zwar stressiger als gewohnt, dafür mit einigen coolen Auftritten gespickt. So durfte ich Ende Monat im Glashaus in Rheinach rund 2000 Party People am beliebten «Ü32»-Label

mit heissen Beats davon überzeugen, dass das Januarloch nicht zwingendermassen ein Akt der Traurigkeit sein muss. Das im Schnitt rund 40 Jahre alte Publikum verlieh dem Event einen gewohnt gepflegten Touch, die Stimmung war sehr ausgelassen, auch wenn an solchen Partys das Feiern einen anderen Stellenwert einnimmt, als beim sonst üblichen jüngeren Partyvolk. Wenn wir schon beim Partyvolk sind, sei euch der Samstag, 10. März, ans Herz gelegt. Dann sorgt DJ Pino in der «Villa Wahnsinn» im Kammgarn für gute Stimmung und zusammen mit blitzdruck.ch wird Roger’s Weinloft eine eigene Bar betreiben, um euch mit ausgewählten Drinks bei Laune zu halten. Meine Musik-Tipps Besonders angesagt sind derzeit im Bereich Clubhouse «DJ Antoine feat. P. Diddy & Timati – I’m On You» und bei den Partytunes «Snoop Dogg & Wiz Khalifa feat. Bruno Mars – Young, Wild & Free».

Regionale Party-Tipps im Februar Am Samstag, 4. Februar 2012, ist im Güterhof in Schaffhausen ab 22 Uhr eine Top-Party angesagt. Unter dem breit gefassten Motto «Groovy, Electronic, Funky, Clubby» sorgen die angesagten Schaffhauser DJs Mason & Jonson mit Sicherheit für einen unvergesslichen Abend.

Am Samstag, 11. Februar 2012, darf im Firehouse in Weinfelden ab 22 Uhr wieder einmal richtig «getranct» werden. Was früher an der Club-Tagesordnung war, gibt es nun exklusiv im Firehouse. An den Turntables werkeln die DJs Dreammaker, Dream, Sonoro und Scare, unterstützt von den Chillout Dancers.

Impressionen aus Roger’s Weinloft im Schaffhauser Ebnatring. Der neue «place2be» für Freunde erlesener Tranksame aus der ganzen Welt, kredenzt in familiärer Atmosphäre.


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Februar 2012

unsere vereine der region – heute: Der Unihockeyclub jungschi stammheim

Sport mit ungeheurem Spasspotenzial Der 1997 ins Leben gerufene UHC Jungschi Stammheim hat sich in erster Linie dem Breitensport verschrieben und bietet sowohl Alt wie Jung eine sinnvolle Ausgleichsmöglichkeit zum Alltag. marcel tresch

V

erpönt ist ja der Leistungssport im Stammheimertal nicht gerade, denn die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen sind stets auf dem Laufenden, was in den oberen Liegen oder mit den Nationalmannschaften der Damen und Herren passiert. Nachdem 1983/84 die Schweizer Meisterschaften ihre Premieren feierten, gilt das Unihockey – das aus Verwechslungs- sowie Identifikationsgründen auf internationaler Ebene auch Floorball genannt wird – hierzulande für alle Altersstufen immer noch als aufstrebende Trendsportart. In der Zwischenzeit werden in der Schweiz mehr als 30 000 lizenzierte Spieler gezählt, die in

Verein in Kürze Der UHC Jungschi Stammheim bietet Jung und Alt die Möglichkeit, ihre Freude am faszinierenden Sport auszuleben. Die Damen und Herren spielen in der SUHV-Meisterschaft, die Junioren an der BESJ-Wintermeisterschaft. Schnuppertrainings sind möglich. Trainings: Junioren, Mittwoch, 19–20.15 Uhr, Sporthalle Stammertal; Damen, Mittwoch/Freitag, 19– 20.15 Uhr, Sporthalle Stammertal; Herren, Montag, Turnhalle Waltalingen, und Freitag, Sporthalle Stammertal, jeweils 19–20.15 Uhr.

über 2100 Mannschaften aufgeteilt und rund 450 Vereinen organisiert sind. Einer von ihnen ist der UHC Jungschi Stammheim, der vor fünfzehn Jahren von der Jungschar Chrischona, in der alle Leiter Floorball spielten, gegründet worden ist. Die etwas andere Ballsportart Unihockey ist eine Teamsportart aus der Familie der Stockballspiele. Es stammt vom Bandy und Hockey ab, aus dem einst auch Roll- und Eishockey entstanden sind. Floorball wurde in den Siebzigern gemeinsam in Schweden, Finnland und der Schweiz entwickelt. Auf einen einfachen Nenner gebracht ist der Sport ein dem Hallen- oder Eishockey ähnelndes Spiel, bei dem auch hinter den Toren ge-

Céline Walder hört auch fürs Leben gerne Musik. Bild Marcel Tresch

Ein Bild, das für sich spricht: Trotz Tore- und Punktejagd in der Meisterschaft steht der Spass im Vordergrund. spielt wird. Am weitesten verbreitet ist er neben den genannten Ländern auch in Tschechien. «Unihockey unterscheidet sich von allen anderen Ballsportarten und ist allein schon deswegen etwas ganz Spezielles», erklärt die Oberstammheimerin Céline Walder, die vor einem halben Jahrzehnt das erste Mal Floorball-Luft schnupperte und von Anfang an davon begeistert war. Teamgeist, Geschicklichkeit und Schnelligkeit sowie das gemeinsame Wachsen und Erleben in Sieg und Niederlage sind weitere Aspekte, von denen die 14-Jährige fasziniert ist. Ein Sport zum «Auspowern» Unterschieden wird im Unihockey zwischen Gross- (40 × 20 Meter) und Kleinfeld (28 × 16 Meter), woraus sich die konditionellen und taktischen Anfor-

derungen an die Spieler von allein ergeben. Mit Turnschuhen, Trikot, Hosen, Stutzen und natürlich Schläger sind die Kosten für die Ausrüstung vergleichsweise niedrig. Dazu gehört nur noch ein gelochter Kunststoffball und schon geht es los. Céline Walder nennt die Trainings und Spiele in ihrer Sprache als «auspowern» in einem extrem guten Team mit Spirit, in dem sich jeder versteht und akzep-

tiert sowie ein grosser Zusammenhalt besteht. Ziele wie etwa das Nationalteam hegt die Sekundarschülerin nicht. Sie will einfach so lange wie möglich Floorball spielen, denn schon bald steht die Ausbildung bevor. Ihr Ziel ist es, sich persönlich zu verbessern, immer positiv zu bleiben sowie mit den anderen Spass zu haben, womit sie in ihrem Verein in Stammheim bestens aufgehoben ist.■

Die Juniorinnen und Junioren des UHC Jungschi Stammertal pflegen Bilder zVg seit je her untereinander eine sehr gute Kollegialität.

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Februar 2012

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Ausgabe 2 | 21

Alle Weinwanderwege sind eröffnet Am Dreikönigstag wurden die letzten beiden der sechs Weinwanderwege im Zürcher Weinland in Ober- und Unterstammheim der Öffentlichkeit übergeben.

T

rotz Kälte war eine erfreulich grosse stammheim empfing GemeindepräsiSchar von Interessierten aus dem dent Martin Schwager die Gruppe und Zürcher Weinland und von ausserhalb lud sie zu einer heissen Winzersuppe, auf dem Lindenplatz in Oberstammheim gestiftet vom Verein Reben und Wein, versammelt, als Gemeinderat Hans Ru- und einem feinen Tropfen ein. os/pd ■ dolf Langhart und ProWeinland-Präsident Kurt Schüpbach auf den freudigen Augenblick anstiessen. Die fröhliche Gesellschaft machte sich dann auf den Weg über den Landenberg nach Oberstammheim. Unterwegs erklärte der kantonale Rebbaukommissär Andreas Wirth noch Interessantes über den Weinbau im Stam- Hans Rudolf Langhart (l.) und Kurt Schüpbach stossen auf die mertal. In Unter- Eröffnung der beiden Weinwanderwege im Stammertal an. Bild zVg Anzeige

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Immobilienmarkt

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Einrichtungs- und stylingtipps

Neues Styling für Ihr Schlafzimmer Der Winter ist ein idealer Zeitpunkt, um das Schlafzimmer auf Vordermann zu bringen. Hier ein paar Tipps und attraktive Neuheiten, um diesem Rückzugs- und Kuschelort das spezielle Etwas zu verleihen. Gabi Hophan

L

ängst fristet auch das Schlafzimmer kein Schattendasein mehr. Denn man hält sich immer länger und lieber dort auf. Umso wichtiger, dieses möglichst attraktiv zu gestalten. Dafür genügen manchmal auch Kleinigkeiten. Farbhungrig Mit Farben schafft man Stimmung. Das Gefühl dafür ist zwar individuell. Aber gleichwohl gilt, dass dunkle Töne eher Geborgenheit verleihen, helle hingegen befreiend wirken. Bei der Wahl kann auch die Jahreszeit eine Rolle spielen: Im Winter könnte man sich ja punkto Bettwäsche, Zierkissen, Plaids usw. mit dunkleren Erdtönen umgeben, in der wärmeren Jahreszeit mit leichtem bis fruchtigem Pastell. Farbstimmungen verändert man am raschesten mit neuer Bettwäsche, Zierkissen, einer passenden Decke oder einem Teppich. Das eine oder andere ist auch mit kleinem Budget zu realisieren.

für raffiniertes Ton-in-Ton entscheiden, eventuell mit plastischen Effekten oder dezent gemustert. Zu viel Buntheit wirkt unruhig. Plaids: Hingucker, die es in sich haben Diese dünnen, häufig gemusterten Wolldecken sind praktisch. Denn man kann sie als Tagesdecke verwenden und sich so das Bettenmachen sparen oder sie zusammengelegt über das gemachte Bett drapieren. Edles findet man bei Minotti («Andersen Plaid» aus Leine, Wolle und Kaschmir, «Kline Plaid» aus chinesischen Ziegenfellen oder «Shearling Plaid» aus Shearlingpelz). Schöne Plaids hat auch Colombo la famiglia im Angebot.

Bettwäsche: Treiben Sie es nicht zu bunt! Wer Bilder im Zimmer, den einen oder anderen Deko-Gegenstand und Bücher herumstehen hat, sollte sich bei der Bettwäsche

Teppiche: von dezent bis oho Teppiche verhelfen nicht nur zu warmen Füssen beim Aufstehen, sondern geben dem Raum auch viel Wohnlichkeit. Aussergewöhnliches findet man bei Carpet Sign. Beispielsweise «Connect», eine gelungene Kombination aus Schnitt- und Schlingenpol oder «Magenta» aus Kammgarn mit ungewöhnlichen Farben. Ebenfalls sehenswert: Das Angebot von Ruckstuhl, mit «Flatwool Jaipur» (unter Stripes), «Crespo Custom» (unter Wool) und «Zand» (unter Linen). Wunderschöne Orientteppiche findet man im Online-Katalog von Möbel Pfister.

Lampen sind Stimmungsmacher.

Lust auf mehr Wohnlichkeit Umgeben Sie sich auch im Schlafzimmer mit schönen Dingen wie speziellen Vasen oder Bildern. Unser Tipp: Legen Sie eine Gemeinsamkeit fest, beispielsweise den Farbton. Wer nicht so viel Geld zur Verfügung hat, kann sich ja immer wieder ein wirklich schönes Accessoire kaufen und dieses beim nächsten Umdekorieren einfach aufbewahren. Mit der Zeit hat man einen Fundus, aus dem

Es gibt viele Möglichkeiten, das Schlafzimmer aufzupeppen. man sich dann immer wieder in anderer Zusammensetzung «bedienen» kann. Sehnsucht nach mehr Licht Wenn es immer länger dunkel ist, sind Lichtquellen wichtig. Tipp: Beleuchten Sie auf unterschiedlichen Ebenen, etwa mit Deckenlicht, Bodenlampen, Nachttischlampen oder einer lokalen Lichtquelle, über einem besonders schönen Bild. Licht weckt Emotionen. Oder mit andern Worten: Durch unterschiedliche Lichtquellen und der Möglichkeit, das Licht zu dimmen, können Stimmungen unterstützt werden. Zudem bringen Leuchten Leben in die Inneneinrichtung, weil Kontraste entstehen oder gewisse Bereiche (z. B. ein schönes Bild) akzentuiert werden können. Manche lieben es «heiss» Etwas Verspieltes gefällig? Zurzeit wird viel mit Kristallen gearbeitet. Attraktive (und witzige) Leuchten findet man bei Spiridon

Bild Porro spa

(beispielsweise unter Floor lamp die Lampe «Bouboule»). Oder bei Windfall die kristallene Hängeleuchte «Scarlett» in 70 verschiedenen Farben mit Swarovski Strass. Klassisch oder modern Einen ganz und gar klassischen Ansatz hat die Tischleuchte «Ada» von Armani Casa. Sie ist aus schwarz lackiertem Holz mit einem anthrazitgrauen Lampenschirm. Eher nordisch-modern präsentieren sich «Shadow Light» von Porro, «Slant Table» oder «Elane» von serien.lightning. Rückzugsort gesucht Machen Sie aus Ihrem Schlafzimmer zusätzlich einen gemütlichen Rückzugsort. Dazu gehört ein gemütlicher Sessel und für Leseratten auch ein Büchergestell. Den vollständigen Beitrag finden Sie unter: http://krz.ch/homegate-schlafzimmer.  powered by homegate.ch ■

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Immobilienmarkt

Februar 2012

Ausgabe 2 | 23

verkauf eines mehrfamilienhauses in bürglen nach 24 Jahren

«Das war meine absolut beste Investition» Sachwerte wie Immobilien stehen angesichts der Währungs- und Finanzkrisen vermehrt im Anlagefokus. Alex Kronenberg ist überzeugt, dass sein nun nach vielen Jahren verkauftes Mehrfamilienhaus in Bürglen die «absolut beste Investition» war. Mithilfe der Fleischmann Immobilien AG fand er eine Käuferschaft, die das Renditeobjekt im selben Sinn weiter betreibt.

A

lex Kronenberg ist der direkte Kontakt mit den Mietern immer wichtig gewesen. Er freut sich vor allem, dass er auf sehr viele langjährige Mieter zählen durfte: «Das erreicht man nur, wenn man nicht eine Mietzinsmaximierung anstrebt, sondern auf Renditeoptimierung setzt.» Kronenberg war sich bewusst, dass jeder Mieterwechsel Kosten von rund 10 000 Franken verursacht. In Marktkenntnisse vertraut Kronenberg wollte die Liegenschaft aus Altersgründen verkaufen: «Bei aller Liebe zur Sache habe ich eine in meinem Sinne weiterlaufende Lösung gesucht.» Auf der Suche nach einem geeigneten Partner für die gesamte Verkaufsabwicklung ist er auf die Fleischmann Immobilien AG gestossen, weil er auf deren Kenntnisse des regionalen Markts vertraute. Er stellte die herausfor-

dernde Bedingung, dass um den Verkauf kein grosses Aufsehen gemacht werden dürfe. «Mehrfamilienhaus-Expertin Isabelle Bayer hat sehr schnell verstanden, wie ich mir die zukünftige Eigentümerschaft vorstelle. Dank gutem Beziehungsnetz und ihren Fachkenntnissen wurde das Mehrfamilienhaus diskret innert Monatsfrist verkauft. Wunschkäufer ausgewählt Kronenberger habe sogar unter drei Interessenten auswählen können und sei nun überzeugt, dass für die Mieter eine «zukunftsstabile Nachfolgelösung» gefunden werden konnte. Für ihn war es auch erleichternd, dass das ganze Verkaufsprojekt von Isabelle Bayer praktisch ohne sein Mitwirken durchgezogen wurde. Dem Käufer sei dank der Marktkenntnisse der Fleischmann Immobilien AG eine umfangreiche Bonitätsprüfung erspart geblieben.

Schwungvoll verkauft und gefeiert: Isabelle Bayer unterstützte Alex Kronenberg beim Verkauf seines Mehrfamilienhauses in Bürglen. Immer noch lohnende Investition Gemäss Isabelle Bayer ist es dank der tiefen Hypothekarzinsen heute noch immer interessant, in Mehrfamilienhäuser als Anlageobjekte zu investieren. Eines lohne sich

jedoch in keinem Fall: überrissene Preise zu bezahlen. «Wäre Alex Kronenberg nur die Rendite wichtig gewesen, hätte er nicht verkaufen dürfen», fügt Isabelle Bayer an.  ■

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In Steckborn. Gemütliches, einseitig angebautes Wohnhaus mit durchlässigem Wohn-/ Essbereich, einfacher Innenausbau. Sonniger Garten mit Gartencheminée. Land 518 m². Preis Fr. 550‘000.–

In Bertschikon ZH. Ländlich-idyllisch und doch stadtnah. Einseitig angebaut, Wohn-/ Essbereich mit Warmluftcheminée. Gepflegter Garten mit Sitzplatz. Land 498 m². Preis Fr. 790‘000.–

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24 | Ausgabe 2

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Februar 2012

Veranstaltungen Musik/Konzerte Montag, 6.2.2012, 19.30 Uhr Stadttheater Schaffhausen Galakonzert zur Eröffnung der Schaffhauser Meisterkurse 2012, mit allen Mitwirkenden. Samstag, 11.2.2012, 17 Uhr Kirche St. Johann Schaffhausen 3. Schaffhausen Klassik; Konzert mit «Bassiona Amorosa». Samstag, 11.2.2012, 19.30 Uhr Rathauslaube Schaffhausen Das grosse Finale der Schaffhauser Meisterkurse; Talente aus aller Welt präsentieren sich in einem zündenden Abschlusskonzert. Sonntag, 12.2.2012, 17.15 Uhr Kirche Andelfingen Der Weltklasse-Blockflötist Stefan Temmingh und sein Ensemble spielen Händel-Arien und Musik aus dem London des 18.Jahrhunderts. Samstag, 18.2.2012, 18 Uhr Stumpenboden Feuerthalen Jahreskonzert des Musikvereins Feuerthalen mit Neuuniformierung. Mittwoch, 22.2.2012, 19 Uhr Primarschulhaus Flurlingen Schülerkonzert mit der Klavierklasse der Musikschule Weinland Nord. Sonntag, 26.2.2012, 10.45 Uhr Rathauslaube Schaffhausen «Kulturelle Begegnungen»; Konzert mit Claire Huangci (USA) am Klavier. Sonntag, 26.2.2012, 17 Uhr Kirche Merishausen Gitarrenkonzert mit dem aus Brasilien stammenden André Simao. Eintritt frei, Kollekte.

Pop/Rock/Jazz Donnerstag, 9.2.2012, 20 Uhr Salzhaus Winterthur Konzert mit «The Bianca Story» (CH); melodiöser Pop vom neuen Stern am Schweizer Musikhimmel. Donnerstag, 16.2.2012, 20 Uhr Stadttheater Schaffhausen Konzert mit «The Ukulele Orchestra of Great Britain»; Klassik, Country, Jazz & Pop. Die Top-Sensation aus London. Donnerstag, 16.2.2012, 21 Uhr Kammgarn Schaffhausen Konzert mit «Bauchklang» (AUT); Vocal Groove Project.

«Absolut Rolf» im Casinotheater Winterthur Satte Pointen und erstaunliche Zwischentöne, abstruse Figuren und irrwitzige Geschichten. Rolf hat es nicht verlernt und zieht wieder alle Register, einiges an den Haaren herbei und vieles ins Lächerliche. Hauptsache Rolf, absolut Rolf. Natürlich hält Rolf sich und Sie auch mit Inhalten auf. Ja, das muss so sein! Und so erfahren Sie alles über das Paarungsverhalten der Steinböcke, das Essverhalten der Vegetarier und das Leseverhalten bei der Olivenernte. Rolf prophezeit den Untergang des Übergewichts, schildert das Blutbad in der Dorfmetzgerei, gibt wertvolle Tipps zum Zusammenleben mit Möbeln und nimmt erstmals öffentlich Stellung zum Preisverfall von Campingstühlen. Lauter Dinge, die Sie schon immer nicht wissen wollten erzählt Ihnen Rolf Schmid in seinem neuen Programm vom Donnerstag, 2., bis Samstag, 4. Februar 2012, immer ab 20 Uhr im Casinotheater Winterthur. Freitag, 17.2.2012, 20.30 Uhr Kammgarn Schaffhausen «Sorriso Amaro»; Konzert mit Dodo Hug und Efisio Contini, melancholisch-trotzige Arbeitslieder aus Oberitalien. Samstag, 18.2.2012, 20.30 Uhr dolder2 Feuerthalen Konzert mit der «Rudy Rotta Band»; edler Killer-GitarrenBluesRock. Do., 23.2.2012, 20.30 Uhr Salzhaus Winterthur Konzert mit den «Foreign Beggars» (UK); Grime, Rap und Dupstep, Support durch «Silent Rabbit». Freitag, 24.2.2012, 20 Uhr Kammgarn Schaffhausen Konzert mit «Der rote Bereich» (D); Avantgarde-Jazz. Samstag, 25.2.2012, 19 Uhr Rest. Altes Schützenhaus SH Saisoneröffnung des Jazztreff Schaffhausen mit der «Bogalusa New Orleans Jazzband (CH)» und Stargast Sammy Rimington (GB). Samstag, 25.2.2012, 19.30 Uhr Gems Singen (D) Konzert mit «Anna Rossinelli» (CH); mit ihrem Debüt-Album «Bon Voyage».

Theater/Tanz Samstag, 4.2.2012, 14 Uhr Schwertsaal Oberstammheim «Ronja Räubertochter»; gespielt von den Tösstaler Marionetten, für Kinder ab 6 Jahren.

Do., 9.2.2012, 20.15 Uhr Phönix Theater 81 Steckborn «Rose»; der Monolog von Martin Sherman ist ein ergreifender Text über ein jüdisches Frauenschicksal im vergangenen Jahrhundert. Auch am Sa., 11.2., um 20.15 Uhr. Do., 16.2.2012, 20.15 Uhr Phönix Theater 81 Steckborn «Small pieces of truth whispered on the kitchen floor»; aktuelle Tanztheater-Produktion von «Kumpane». Auch am Sa., 18.2., um 20.15 Uhr. Freitag, 24.2.2012, 20 Uhr Friedaukeller Kleinandelfingen «Lebensgefährlich»; Ein Stück Theater, ausgehend von vier absurd komischen Einaktern und einer nicht stattfindenden Filmvorführung, von Eduardo De Filippo. Kellerbar ab 19 Uhr. Samstag, 25.2.2012, 20 Uhr Theater Alti Fabrik Flaach «Im Bett mit Sisyphus»; Theater mit Katja Baumann, das einen glücklichen Schauder hinterlässt. Eine Konfrontation mit dem Unnützen.

Party Mittwoch, 1.2.2012, 21 Uhr Cuba Club Schaffhausen «La noche de la mujer»; Sound querbeet mit Resident DJ. Freitag, 3.2.2012, 21 Uhr Salzhaus Winterthur «2 Years Live It Up»; ultimative Geburtstagsparty mit DJ Benji Boko (UK).

Samstag, 4.2.2012, 22 Uhr Kammgarn Schaffhausen «Gamblers DJ-Team-Battle»; mit den DJ Teams Sam & TKilla, Dario D’Attis & Lennix, Pfund500 & CutXact, TheFloor fillers, Bazooka & Spetzcut und Selim & Armin. Samstag, 11.2.2012, 22 Uhr Kammgarn Schaffhausen «Back to the Future»; 80s/90s mit den DJs Ibrahim & Mohamed Bassiv. Freitag, 17.2.2012, 22 Uhr Salzhaus Winterthur «Bash Of The Titans»; mit den DJs Mixwell, Stylewarz, Sweap und Pfund500. Samstag, 18.2.2012, 22 Uhr Kammgarn Schaffhausen «Clouds»; House, Techno und Electro mit den DJs Mason & Jonson, Lennix und Marc Maurice. Samstag, 25.2.2012, 22 Uhr Kammgarn Schaffhausen «Dutty Wine 3 Years B-Day Bash»; Hip-Hop, Crunk, Dancehall, R’n’B, Reggaeton und Classics mit den DJs Kosi, Mack Stax, Rasko, Tugg, Spetzcut und 2 Eazy.

Diverses Freitag, 3.2.2012, 20 Uhr Schwertsaal Oberstammheim Die beiden Kult-Kolumnisten Schreiber vs. Schneider mit einem Mix aus Ehe-Therapie in Echtzeit und Stand-up-Comedy. Türöffnung ab 19.30 Uhr. Samstag, 4.2.2012, 20.15 Uhr Rest. Bahnhof Henggart Volkstümliche Jodlerunterhaltung mit verschiedenen Formationen, Theateraufführung und Tanz mit den «Aeschiried Örgeler». Freitag, 10.2.2012, 15.30 Uhr Platz für Alli Neuhausen Neuhuuser Märkt mit Frischprodukten und Spezialitäten. Dienstag, 21.2.2012, 19 Uhr Rathauslaube Diessenhofen «Boggsen»; Dokfilm zur Lese- und Schreibschwäche mit Diskussion. Samstag, 25.2.2012, 11 Uhr Hombergerhaus Schaffhausen 4. Schaffhausen Tattoo & Body Art mit rund 40 Tätowierern und Rahmenprogramm. Auch am So., 26.2., ab 11 Uhr.

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Iselisbergstrasse 4 CH-8524 Uesslingen info@wypag.ch www.wypag.ch Telefon +41 52 740 54 40 Telefax +41 52 740 54 41 Geschäftsleiter Felix Walder fwalder@wypag.ch

Chefredaktor Dr. Alois Schwager (as) aschwager@frauenfelderpost.ch Verlagsleiter Oliver Schmid (os) oschmid@schaffhauserpost.ch Redaktion Marcel Tresch (mt) mtresch@wypag.ch Anzeigenverkauf Bianca Ritter britter@wypag.ch Manuela Doster mdoster@wypag.ch Produktion und Druck AZ Print Neumattstrasse 1 CH-5001 Aarau Telefon +41 58 200 42 70 Telefax +41 58 200 42 71 www.azprint.ch Vertrieb APZ Direct AG Ernst Müller-Strasse 8 CH-8207 Schaffhausen Telefon +41 52 632 31 30 Telefax +41 52 632 31 90 www.apz.ch Druckauflage 15 000 Exemplare Verteilung Die «Weinland POST» wird einmal monatlich mit einer Auflage von 12 401 Exemplaren kostenlos in alle Haushaltungen (inkl. Postfächer) im ganzen Bezirk verteilt. Zusätzlich erfolgt der Vertrieb von 2500 Exemplaren an ausgewählten POS.

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Online-Abstimmungen, News aus der Region sowie attraktive Verlosungen finden Sie immer unter: www.weinlandpost.ch


25 | Ausgabe 2

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Februar 2012

Wellness und Gesundheit: ÜbersÄuerung

Buchtipp

Ferdinand Thoma

Die vier Säulen der Gesundheit

Sind Sie sauer ? Heutzutage sind wir fast alle übersäuert. Gerade nach den üppigen Festtagen. In diesem Beitrag fragen wir uns: Wie entsteht eine Übersäuerung, die Acidose? Wie wird sie festgestellt? ferdinand thoma

D

ie Liste der Gründe ist sehr gross. Hier die wichtigsten: Als Hauptursache gilt unsere heutige Ernährung: Zu viel, zu süss, zu fett und dazu zu viel raffinierte Nahrungsmittel und Fertigprodukte. Ein Zeichen unserer Zeit? Mitverantwortlich ist der übermässige Konsum von tierischem Eiweiss und zu viel Milchprodukten; ferner keine oder falsche Bewegung, psychischer Stress, negatives Denken, Alkohol, Elektrosmog, rauchen und die lieben Medikamente für und gegen alles. Diese Summen aller Dinge sind die Übeltäter. Wie stellt man Acidose fest? Eine Acidose macht sich sehr schleichend bemerkbar. Das kann sich in unerklärbarer Gewichtszunahme äussern, ständiger Müdigkeit und Lustlosigkeit, nächtlichen Schweissausbrüchen und Wadenkrämpfen. Naturärzte oder Heilpraktiker diagnostizieren auch anhand von Krankheiten wie: Arthrose, Gicht, Rheuma, Herzinfarkt, Krebs, Pilze, Neurodermitis, Psoriasis, Migräne, Diabetes, Krampfadern, Hämorrhoiden, Bluthochdruck, Polypen, Nierensteine und viele scheinbar un­heilbare oder nur mit Medika­menten behandelbare

Zivilisationskrank­heiten. Ein Burn-out-Syndrom etwa ist nichts anderes als eine sehr weit fortgeschrittene Übersäuerung. Es gibt heute auch die Möglichkeit einer elektronischen Messung mit Prefit Bodyscan. Mit Elektroden an der Stirn, an Händen und Füssen wird der Körper mit Gleichstrom gescannt. Auf den Ausdrucken können wir dann unseren akuten und chronischen Übersäuerungszustand nachlesen und die empfohlenen Massnahmen selbst umsetzen. Eine Entschlackungskur oder eine Basenkur in einem Wellnesshotel zu buchen, wo man ganzheitlich beraten und behandelt wird, ist eine gute Möglichkeit. Was kann man gegen eine Übersäuerung tun? Beispiel einer Basenkur: Basenoder Fastenkuren werden in vielen Hotels durchgeführt. In den Hotels von Private selection (Wellness Plus Hotels) werden diese Kuren aber mit absoluter Konsequenz durchgeführt; wie beschrieben mit dem Verzicht auf Tiermilchprodukte und mit vorwiegend vegetarischer Kost. Die Grundbrühen werden nur aus Gemüse hergestellt und die Saucen nur mit Reismehl gebunden. Es wird auf alle Arten von Fertigprodukten und kon-

­

Stress, Hektik, Streben nach Materie – wer kennt das nicht? Um unsere seelischen Belange auszugleichen, suchen wir nach so viel Genuss wie möglich. Gesunde Ernährung, Bewegung oder Entspannung kommen zwangsläufig zu kurz. Schliesslich haben wir keine Zeit und überhaupt: Was soll das Ganze – wir funktionieren doch! Warum also unser Leben ändern? Es lohnt sich, denn was nützen uns die Wunder der Medizin, wenn wir später nicht mehr in der Lage sind, das zu tun, was wir schon viel früher hätten tun sollen: Eine bewusste Ernährung und Bewegung sichern Gesundheit bis ins hohe Alter. Das Leben nach den vier Säulen der Gesundheit auszurichten, hilft bei der Erhaltung der Vitalität und des Wohlbefindens. Die vier Säulen sind: Ernährung, Bewegung, Entspannung und positives Denken. In diesem Buch finden Sie Anregungen, wie Sie Ihre Gesundheit ganzheitlich anhand dieser vier Säulen stärken und verbessern können. Zu beziehen: Wellnesshotel Golf Panorama Lipperswil. www.golfpanorama.ch

Messung des SäureBasen-Haushalts:

Verzicht auf Milchprodukte – dafür vorwiegend vegetarische Kost.

servierte Lebensmittel verzichtet. Gesalzen wird nur mit unbehandeltem Salz. Die Ganzheitlichkeit dieser Kur stützt sich auf die vier Säulen: Ernährung, Bewegung, Entspannung, positive Gedanken. Die Wellness Plus Hotels bieten Bewegung und Entspannungsprogramme an. Die Zeiten dieser Kurse werden bei den Behandlungsterminen immer berücksichtigt. Ganzheitlichkeit bedeutet auch ein Entsäuern von innen und von aussen. Von aussen werden Anwendungen mit Acidosana® Massage nach Ferdinand Thoma, basische Packungen, basische Bäder und die Acidosana® Selbstmassage angeboten, damit man dann zu Hause auch weitermachen kann. Diese einzigartigen Massagen bringen die Säfte wieder in Fluss. Danach werden Basenbäder gemacht, damit wir in einem Badewasser mit einem PH Wert von 8.5, was dem PH Wert des Fruchtwassers einer gesunden Frau entspricht, auch über die Haut entsprechend Säuren ausleiten können. Zur basischen Ernährung werden auch Basenpulver von Kokoderma Wellfitline Swiss zur täglichen Einnahme verabreicht. Weiter werden Messungen über den akuten und chronischen Säuregehalt im Bindegewebe zu Beginn der Kur mit Prefit Bodyscan gemacht. Jedes Wellnesshotel von Private Selection Wellness Plus ist im Besitz eines Prefit Bodyscan (www.wellnessplus.ch). Die Messung dauert lediglich 8 Minuten; mit 13 Hertz Gleichstrom und drei Elektroden an Füssen, Händen und Kopf wird der ganze Körper gescannt.  ■

mit Holger Seyfferth

Der Säure-Basen-Haushalt gerät durch die heutige Ernährung, zu wenig Bewegung und zu viel Stress oft ins Ungleichgewicht. Wenn wir uns müde und abgeschlafft fühlen, völlig lustlos sind und bereits am Vormittag gähnen, obwohl der Tag erst begonnen hat, dann sind wir mit Sicherheit übersäuert. Im Wellnesshotel Golfpanorama haben wir die Möglichkeit, mit einer elektronischen Messung die abgelagerte Säure im Bindegewebe und die akute Säure zu messen. Prefit Bodyscan erstellt einen Ausdruck, den Sie mit Holger Seyfferth und seinem Wellnessteam besprechen und geeignete Massnahmen für sich festlegen. Wir bieten Ihnen die idealen Voraussetzungen, dem Thema ganzheitlich zu begegnen. Buchen Sie einen Termin unter 052 208 08 08.

WEG MIT FRÜHJAHRSSPECK! Gewichtsprobleme nach den Feiertagen? Die Kleider spannen der Gürtel ist zu eng? Sie fühlen sich nicht mehr wohl in Ihrer Haut und die Waage steht nicht nur zufällig in einem anderen Raum? Gewicht verlieren ohne Verzichtsgefühl – DAS gibt es! Lernen Sie das Abnehmen in einem unserer drei Wellnesshotels, ohne dabei hungern zu müssen. In der BALANCE-SANA®-Woche servieren wir Ihnen nicht nur die geeigneten Speisen, wir zeigen Ihnen in einem Kochkurs auch wie Sie zu Hause den Hebel ansetzen und weiter gesund und genussvoll abnehmen können. Preis für eine Woche Vollpension mit 7 Übernachtungen, Bindegewebe-Säuremessung, zwei Ganzkörper Acidosana®-Entsäuerungsmassagen, zwei Acidosana®-Entschlackungsbäder, Basenpulver, Aktivprogramm, freie Benützung der Wellnessanlage: Wellnesshotel Golf Panorama in Lipperswil Auerhahn am Schluchsee oder im Alpenblick in Höchenschwand

CHF 1770.– EURO 1270.–

Wellnesshotel Golf Panorama Golfpanorama 6 CH-8564 Lipperswil T +41 (0)52 208 08 08 F +41 (0)52 208 08 09 info@golfpanorama.ch

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Wellnesshotel Auerhahn Vorderaha 4 D-79859 Schluchsee T +49 (0)76 56/97450 F +49 (0)76 56/9270 info@auerhahn.net

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Bio- und Wellnesshotel Alpenblick St.-Georg-Strasse 9 D-79862 Höchenschwand T +49 (0)7672 418-0 F +49 (0)7672 418-444 reservierung@alpenblick-hotel.de

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«POST» Wellness Leserreise nach Reiseprogramm 4 Tage Termin 1: 22. – 25. März 2012

Termin 2: 14. – 17. Oktober 2012

Liebe Leserinnen, liebe Leser Die «POST» bietet Ihnen dieses Mal ein ganz spezielles Highlight an. Luxus pur zu erschwinglichem Preis. Ihr versierter und zuverlässiger Partner: Moser Reisen in Flaach. Wellness, abschalten, ausspannen, einfach mal die Seele baumeln lassen. Und das Ganze in einer Gegend, die traumhafter kaum sein könnte. Mitten im malerischen Tirol zur freundlichsten und schönsten Jahreszeit. Die Luxus-Cars von Moser Reisen verfügen über modernste Einrichtung, es fehlt an nichts. Weder technisch noch in Bezug auf die Professionalität der Begleitpersonen im Car. Genuss pur beginnt schon vor dem Hotelaufenthalt. Sie können die viertägige Reise im Frühjahr oder aber erst im goldenen Herbst 2012 buchen. Und in beiden Fällen profitieren Sie von einem unschlagbaren Preis. Das Angebot in dieser Form und zu diesem Preis ist nur möglich dank der Zusammenarbeit der «POST» Medien und dem renommierten Reiseunternehmen mit Sitz im Zürcher Weinland. Geschäftsinhaber Richard Moser persönlich oder aber auch seine Frau oder Tochter – wir reden hier von einem echten und sehr sympathischen Familienbetrieb – stehen Ihnen jederzeit für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Nutzen Sie die einmalige Chance und reservieren Sie sich Ihren Platz am besten schon heute. Denn: Kaum je war Wellness-Urlaub so bequem und günstig zugleich. Oliver Schmid Verlagsleiter «POST» Medien

Klare Bergluft, wunderbare Landschaft und intakte Natur, ein Sportangebot, das keine Wünsche offenlässt, eine Vielzahl von Veranstaltungen und echte Tiroler Gastfreundschaft - hier wird garantiert jeder Urlaubstraum wahr! Lassen Sie sich durch die Schönheit der Landschaft inspirieren und lernen Sie das vielfältige Angebot im sportlichen und im kulturellen Bereich der Olympiaregion Seefeld kennen. 4**** Hotel Seespitz in Seefeld im Tirol Das Hotel Seespitz liegt auf 1.200 m Höhe am Sonnenplateau in Seefeld in Tirol, direkt am naturgeschützten, idyllischen Wildsee. In schönster Lage und nur wenige Gehminuten vom Zentrum entfernt, ist das Hotel der ideale Ausganspunkt für einen unvergesslichen Urlaub. Die Zimmer sind einerseits mit gediegener Eleganz im Tiroler Landhausstil gestaltet und andererseits mit modernem Komfort ausgestattet. In dem Hoteleigenen Restaurant lassen gemütliches Ambiente, zuvorkommender Service und hervorragende Küchenkreationen keine Wünsche offen - entdecken Sie Zeit für Genuss. Wohlbefinden für Körper und Geist erleben Sie in der Seespitz-Badelandschaft mit beheiztem Pool, Sauna, Dampfbad uvm. Kommen Sie zur Ruhe und fühlen Sie sich rundum wohl. 1. Tag: Fahrt im modernen Moser-Car via St. Gallen nach Diepoldsau, hier überqueren

wir die Grenze nach Oesterreich, durch das Bundesland Vorarlberg und über den Arlbergpass erreichen wir das Inntal. Bei Telfs beginnt die Strasse zu steigen, schon bald erreichen wir Seefeld. 2. + 3. Tag: Lassen Sie sich verwöhnen in der schönen Hotelanlage mit eigenem Wellness-Bereich. Ausflugsangebot: Besuch in Garmisch-Partenkirchen Silberbergwerk Schwatz (exkl. Eintritt) 4. Tag: Rückfahrt im modernen Moser-Car, vorbei an Landeck und Bludenz in die Schweiz. Schon bald erreichen Sie Ihren Aussteigeort wieder. Leistungen: • Carfahrt im bequemen Reisecar • Halbpension im Hotel Seespitz (reichhaltiges Frühstücksbuffet, nachmittags Kuchen, abends • 4-Gang-Wahlmenü mit Salatbuffet und Käsebrett) • Freie Benutzung der gesamten Badelandschaft mit beheiztem Freibad mit Inneneinstieg, Sauna, Biosauna, Dampfbad, Whirlpool • Ausflugsangebot Preis: Pro Person im Doppelzimmer Fr. 590.00 Pro Person im Einzelzimmer Fr. 665.00 Obligatorische Reiseversicherung Fr. 25.00


Seefeld im Tirol 4 Tage ab CHF 590.– Unsere Leistungen ■ Carfahrt im bequemen Reisecar ■ Halbpension im Hotel Seespitz ■ Freie Benutzung der gesamten Badelandschaft ■ Ausflugsangebot Nicht inbegriffen: Versicherungen, Getränke, Trinkgelder, Ausflüge, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag

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«POST» Wellness Leserreise nach Seefeld im Tirol Ja, ich buche die Leserreise zum «POST»-Vorzugspreis (CHF 590.– DZ/CHF 665.– EZ Spezialrabatt bereits abgezogen). Als «POST»-Leser erhalte ich zusätzlich CHF 50.– Ermässigung auf die aufgeführten Aktionspreise. Gewünschtes Reisedatum: Doppelzimmer: Einzelzimmer: Eigene Annullationsversicherung: ❒ Bitte Annullationsversicherung abschliessen: ❒ Der Veranstalter wird sich für die definitive Buchung direkt mit Ihnen in Verbindung setzen. Vielen Dank und – än sunnige Tag!

Name: Vorname: Adresse: PLZ:

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Name 2. Person: Telefon (tagsüber): Ort, Datum: Unterschrift:

Die «POST»-Leserreise «Wellnes» Seefeld im Tirol wird von Moser-Reisen organisiert und durchgeführt. Der Veranstalter wird sich für die definitive Buchung mit Ihnen direkt in Verbindung setzen. Den vollständig ausgefüllten Talon bitte einsenden an: WYPAG, «POST» Medien Iselisbergstrasse 4, 8524 Uesslingen

Moser Car-Reisen, Botzen 11, 8416 Flaach, Tel. 052 305 33 10, Fax 052 305 33 15 info@moser-reisen.ch, www.moser-reisen.ch


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Februar 2012

8. SCHAFFHAUSER MEISTERKURSE VOM 6. BIS 12. FEBRUAR 2012

Musik auf höchstem Niveau – auch für Gäste Konzerte in Schaffhausen, im Konzertsaal Solothurn, im Ortsmuseum Kilchberg, im Landenberghaus Greifensee und neu auf Schloss Wartegg in Rorschacherberg den Kursteilnehmern die Gelegenheit zur unmittelbaren praktischen Umsetzung.

Cellist Wen-Sinn Yang ist einer der vier hochkarätigen Dozenten. Interessierte Zuhörer haben auch in diesem Bilder zVg Jahr die Möglichkeit, die Unterrichtsstunden (wie hier 2011) hautnah mitzuerleben.

In den vergangenen sieben Jahren waren die Schaffhauser Meisterkurse für Solo- und Kammermusik, welche der Stiftung Werner Amsler zu verdanken sind, stets eine Art Auftakt zu den kulturellen Höhepunkten in der Region. Dies wird sich auch mit der 8. Ausgabe nicht ändern – 20 vielversprechenden Kursteilnehmenden, vier dozierenden Musikern und einem Stargast von Weltformat sei Dank.

W

ährend andernorts Meisterkurse meist von einem Musiker angeboten und durchgeführt werden, verhält es sich mit den Schaffhauser Meisterkursen ein wenig anders. Initiiert von Werner Bärtschi, Pianist und Komponist aus Schaffhausen, sah die Idee vor acht Jahren von Anfang an vor, dass Nachwuchstalente, Solisten und vor allem auch Ensembles aus der ganzen Welt eine Weiterbildung auf höchstem Niveau geniessen sollten ‒ von Dozenten mit Rang und Namen. Bewährte und neue Lehrkräfte Nebst Werner Bärtschi fungieren wie 2011 die Geigerin Ana Chumachenco und der Cellist

weitern den Zugang zu den Werken und eröffnen neue Möglichkeiten, eigene Interpretationen zu finden und zu vertiefen. Zum Abschluss bieten

Wen-Sinn Yang als renommierte Lehrkräfte. Für die 8. Auflage konnte zudem der bekannte Cellist Wolfgang Boettcher als weiterer Lehrmeister gewonnen werden. Gestaltung und Zusammenspiel stehen im Zentrum Die nach einem sorgfältigen Auswahlverfahren verbliebenen 20 Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer werden vom 6. bis 12. Februar von den vier Musikern abwechselnd unterrichtet. Sie haben so die Möglichkeit, mit allen vier Künstlern reihum zusammenzuarbeiten und von deren Eindrücken und Knowhow zu profitieren. Übereinstimmende Kritik, aber auch divergierende Anregungen er-

Galakonzert mit Weltstar Am Montag, 6. Februar, ab 19.30 Uhr, wird als Einstimmung auf die Meisterkurse das Galakonzert mit den Dozenten und dem weltbekannten Opernstar Vesselina Kasarova im Schaffhauser Stadttheater gegeben. Ein Konzertgenuss, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Am Samstag, 11. Februar findet dann das grosse Finale als Abschlusskonzert mit ausgewählten Teilnehmern in der Rathauslaube und am Sonntag, 12. Februar die Konzerte in den vier oben genannten Institutionen statt. Alle Infos zum Thema sind auch unter www.meisterkurse.ch zu finden. os ■

Als weitere Lehrmeisterin spürt auch Geigerin Ana Chumachenco den musikalischen Feinheiten der Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer nach.

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Schweigen ist Reden ... ... und Silber wird Gold. So, oder zumindest so ähnlich muss man dieses Sprichwort im noch jungen Jahr bereits neu ordnen. Insbesondere dann, wenn Politgrössen (oder solche, die sich noch immer dafür halten) mit brisanten Informationen hausieren, obwohl sie ja lieber schweigen wollten; dann kann es einem rasch so ergehen wie just dem Ex-Nationalbankpräsidenten. Gewisse Medien schreckten nicht einmal vor der Veröffentlichung offensichtlich gefälschter Kontoauszüge zurück. Wohl auch, um Auflagen in die Höhe schiessen zu lassen. So wird dann irgendwie aus Silber doch noch Gold. Der Beschuldigte indessen wagt nicht einmal einen ernsthafen Versuch, sich zu rechtfertigen, sondern zieht nach kürzester Zeit des Beschusses von allen Seiten einen Schlussstrich. Was auch nachvollziehbar ist, wenn man nicht beweisen kann, dass man nicht lügt. Und andere lachen sich während «der Zeit des Schweigens» laut ins Fäustchen. Anders bei unseren nördlichen Nachbarn. Dort sitzt der Bundespräsident nach wie vor im Sattel und lässt sich nicht ganz so einfach abschütteln. Da können Öffentlichkeit und Medien noch so laut und gross den Rücktritt fordern. Im Gegenteil: Man erklärt sich der ganzen Nation, bittet darum, als Mensch mit Fehlern akzeptiert zu werden. So lange, bis die Geschichte allen so gewaltig stinkt, dass einfach nur Gras darüber wachsen kann. Also sollte man ab und zu doch lieber reden, anstatt zu schweigen? Würde ein unbescholtener Bürger solch kapitale Böcke schiessen, hätte man ihm längst den Stecker gezogen. In gewissen Kreisen wird halt noch immer mit unterschiedlichen Ellen gemessen ... Oliver Schmid «POST»-Fingerzeiger


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Februar 2012

Ausgabe 2 | 29

Weinwelten und -Perlen für Geniesser: Piemont

Weintipp

Ideal zu Fischgerichten

V.D.T. Tra l’Altro

Das Wermutland Italiens

Mit über 25 000 Quadratkilometern Landfläche ist Piemont mit der Hauptstadt Turin die grösste italienische Region. Sie umfasst 57 487 Hektar Rebfläche – diesbezüglich liegt sie «nur» an sechster Stelle. Ein weisser Tafelwein aus der Provinz Asti, Region Piemont, hergestellt aus den Rebsorten Moscato, Cortese und Chardonnay. Die drei Traubensorten ergeben einen Wein mit grosser Struktur und intensiven Aromen. Die auserlesenen Trauben wurden weich gepresst. Der Saft aus den Cortese- und ChardonnayTrauben wurde anschliessen in kleinen Eichenfässern langsam gegärt. Der Wein weist eine klare strohgelbe Farbe auf. Er hat eine aromatische Nase mit einem Hauch von Kamille und Honig. Er ist voll und im Gaumen reich an fruchtigen Aromen mit einer typischen und anhaltenden trockenen Note. Er eignet sich hervorragend zu Fischgerichten und Entrées, aber auch zu weissem Fleisch und Käse mittlerer Reife. Er kann ­bezogen werden bei: Heinz Belz, Bahnhofplatz 76, Postfach 171 8501 Frauenfeld Telefon 052 721 14 10 Telefax 052 721 14 11

E

in grosser Teil der Rebflächen liegt in hügeligem Gebiet in sonnereichen Hanglagen, wofür die Einheimischen den Begriff Sori prägten. Die wichtigsten Weinbaugebiete sind Asti, Carema, Canavese, Caluso, die Vercelli- und No-

«Die vorherrschende Rotweinsorte ist Barbera mit rund 50 Prozent der Anbaufläche.» vara-Berge und die qualitativ als beste Lagen geltenden Hügel von Monferrato und Langhe bei Alba. Es gibt weit über hundert zugelassene Rebsorten (im 19. Jahrhundert waren es nach einer amtlichen Zählung sogar noch knapp 400), viele davon sind autochthon und nicht wenige französischen Ursprungs. Die vorherrschende Rotweinsorte ist Barbera mit rund 50 Prozent der Rebfläche, die für die vielen Alltagsweine die Basis bildet. Die weiteren wichtigsten sind Bonarda, Brachetto, Dolcetto, Freisa, Grignolino, Nebbiolo und Malvasia. Bei den Weissweinsorten dominieren Arneis, Cortese, Erbaluce und Moscato Bianco. Zunehmend gewinnen aber auch Cabernet

Franc, Cabernet Sauvignon, Chardonay, Merlot, Pinot Bianco, Pinot Grigio und Pinot Noir an Bedeutung. Neben der Region Toskana liefert Piemont die meisten Spitzenweine Italiens und streitet mit dieser um den ersten Platz als Weinbau-Region. Über Dreiviertel der Produktion entfällt auf Rotweine, vor allem die zwei aussergewöhnlichen Spitzenweine Barbaresco und Barolo aus der Nebbiolo-Traube begründeten den Ruhm. Auch hier gab es noch französischen Einfluss, denn der Vater dieser

«Die Region besitzt die weitaus meisten DOC-Weine Italiens.» zwei Weine war der französische Önologe Louis Oudart. In der Neuzeit leisteten neben einigen anderen besonders die drei berühmten Weinmacher

Angelo Gaja, Giacosa Bruno und Giacomo Bologna auf seinem Weingut Braida bedeutende Entwicklungsarbeit. Piemont nimmt in mehrfacher Hinsicht eine führende Rolle

«Die Region ist das Wermutland Italiens und der Welt.» ein. Die Region besitzt mit weit über 50 die weitaus meisten DOC-Zonen Italiens, die rund ein Viertel der Wein-Produktion ausmachen – die meisten DOC-Weine sind jedoch weiss. Ebenso nimmt Piemont mit zehn als DOCG klassifizierten Weinen den eindeutigen Spitzenrang ein. Und ausserdem erfolgt hier die mengenmässig grösste Schaumwein-Produktion. Die Region ist das Wermutland Italiens und der Welt, hier wurde der Wermut auch «erfunden». pd/as ■

Das Weingut Carussin

Das Weingut Carussin, aus dem unser Weintipp stammt, ist 1927 in San Marzano Oliveto, einem kleinen Dorf im Monferrato von Maggiore Ferro gegründet worden. Er stammte aus Calossa, einem Dorf in der Nähe. Dessen Bewohner werden im Piemonteser Dialekt Carussin genannt. Das gab dem Weingut seinen Namen. Am Anfang bestand das Weingut aus einem Bauernhaus und 4 Hektaren Weinberg. Später wurde ein zweites Haus mit 2 Hektaren Land dazugekauft. 1950 starb der Gründer und sein Sohn Carlo übernahm das Weingut, tatkräftig unterstützt durch seinen Onkel Giovanni. In den folgenden Jahren wurde der Weinberg sukzessive auf über 22 Hektaren ausgebaut. 1988 übernahm Bruna, die ältere der beiden Töchter, das Weingut, das sie seither zusammen mit ihrem Gatten Luigi im Sinne ihres Vaters weiterführt. Unterstützt werden sie durch die beiden Söhne Luca und Matteo. Seit über 20 Jahren werden auf dem Weingut Carussin ausschliesslich naturschonende Substanzen eingesetzt. Auf einem Teil der Fläche wird rein biologischer Weinbau betrieben.

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30 | Ausgabe 2

Wein des Monats Der Goldene

Pinot Noir Barrique Hüttwilen 2009

www.weinlandpost.ch

Februar 2012

Die «POST»-Küche «Plättli» – ein Hit auch ohne Zoo B

Die auserlesenen, an bester Lage im Steinegger-Rai in Hüttwilen herangereiften Trauben stammen von rund 25-jährigen Rebstöcken, die hervorragende Aromen hervorbringen. Bei diesem nach einer Maischengährung 16 Monate im Barrique herangereiften Wein (je die Hälfte in neuen und in alten Fässern) handelt es sich um einen vollen, reifen Wein, welcher sehr schöne Aromen präsentiert. Er zeichnet sich aus durch viel Schmelz und Tiefe. Er präsentiert sich komplex mit kräftiger Struktur und ist geprägt von Vanilletönen, welche dem Wein einen Hauch Exotik verleihen. Am Mondial Pinot Noir 2011 wurde er mit dem Golddiplom ausgezeichnet. Dieser Hüttwiler Barrique passt ausgezeichnet zu rotem Fleisch, deftiger Küche sowie Wild. Erhältlich im: Rebgut C. Jäger, Haldenhof, 8536 Hüttwilen Tel. +41 52 747 17 70 www.rebgut-jaeger.ch Preis: 75 cl: Fr. 22.50

eim Restaurant Plättli in Frauenfeld handelt es sich um ein typisches Ausflugs- und Familienrestaurant, dem der attraktive Tierpark «Plättlizoo» angegliedert ist. Das Restaurant ist aber auch ohne Zoobesuch zugänglich. Auch ohne diesen hat das Plättli einiges zu bieten. Da wäre einmal die prächtige Lage auf der Anhöhe von Herten mit herrlicher Sicht auf den östlichen Teil von Frauenfeld, die Thurebene mit der grossen Allmend und den Seerücken, die man speziell von der grosszügigen Gartenwirtschaft und vom neuen Panoramasaal aus geniessen kann. Zu erwähnen ist auch der grosszügige Kinderspielplatz.

Spezielle Kids-Speisekarte Für Familien mit Kindern wird im Plättli viel getan, führt doch das Restaurant beispielsweise eine eigene Speisekarte für Kids. Darin werden unter anderem Schnitzel mit Pommes frites «Micky Maus», Pouletflügeli mit Pommes frites «Asterix,» eine kleine Bratwurst ebenfalls mit Frites «Herkules», ein Wurstsalat ohne Zwiebeln «Pipi-Salat» oder Vegi-Reis mit Gemüsemix «Donald Duck» genannt. Angeboten wird im Restaurant Plättli, das seit vielen Jahren von Elsbeth Engeler-Mauerhofer geführt wird, eine saisonal ausgerichtete gutbürgerliche Küche. Dazu gehören unter anderem

Rahmschnitzel mit Teigwaren, Cordon bleu, Vegiteller oder Pferde-Filet, aber auch eine feine Bratwurst und vieles mehr! Im Sommer besonders gefragt sind Grillgerichte und diverse Salate. Beliebt bei Familien ist der «Familien-Hit» bestehend aus Poulet-Flügeli mit Pommes frites. Die Küche ist übrigens durchgehend geöffnet. Das Plättli eignet sich mit seinem neuen Panoramasaal mit bis zu 60 Plätzen und dem Sitzungszimmer mit bis zu 18 Plätzen gut für Familientreffen, Geburtstage, Taufessen, Konfirmationen, Kommunionen, Klassentreffen und Leidmahle, Firmen- und Vereinsanlässe sowie Sitzungen und Seminare.  as ■

Das Restaurant Plättli, dem ein attraktiver Tierpark angegliedert ist, eignet sich mit dem prächtigen Panoramasaal und dem gemütlichen Restaurant besonders für Familien-, Firmen- und Vereinsanlässe.

n i h e i w x ni

Tipp des Chefs

Rezept für vier Personen

Kalbsragout mit Safrannüdeli

Roger Winteler, Koch im Restaurant Plättli, Frauenfeld.

Zutaten: 600 g Kalbfleisch in kleine Stücke geschnitten 1 Zwiebel fein gehackt Salz, Pfeffer Paprika (oder Fleischgewürz) 2 dl trockener Weisswein 4 dl heller Kalbsfond 1 dl Rahm 1 EL Zitronensaft Safrannudeln: 320 g feine Nudel 120 g Gemüse (Rüebli, Lauch, Sellerie, Zucchetti Zubereitung: Fleischwürfel kurz anbraten, mit Salz, Pfeffer, Paprika würzen, wegstellen. Zwiebeln in Bratbutter dünsten mit Weisswein und Fleischsaft ablöschen, mit dem Kalbsfond auffüllen, Fleisch beigeben, rund 1 Stunde köcheln lassen; mit Zitronensaft und Rahm verfeinern, je nach Geschmack mit wenig Cognac abschmecken. Safrannüdeli: Nudein im Salzwasser kochen, abschrecken; Gemüse in Streifen schneiden, anschliessend mit wenig Bratbutter in der Bratpfanne wenden, Gemüse und Safran dazugeben und gut mischen. En Guete wünscht s Plättli Team.

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Weinland POST - Februar 2012