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SCHAFFHAUSER

Schaffhauser Post – die Monatszeitung

w w w. s c h a f f h a u s e r p o s t . c h

Januar 2012

Porträt

«Nussknacker» in Schaffhausen

Klinikleiterin Andrea Rytz im S. 4 «POST» persönlich.

Das Russische Nationalballett gastiert Anfang Jahr mit einer S. 15 traumhaften Inszenierung im Hombergerhaus.

Glaubst du an Wunder?

«POST»-Leserreise

Weihnachten ist das Fest der Familie, das Fest der Liebe und des Friedens. Für viele aber ist gerade dieses Fest ein Horror: sie fühlen sich einsam und verlassen. Sie haben gegen Depressionen anzukämpfen und tragen sich mit dem Gedanken, dem Leben ein Ende zu bereiten. Davon handelt unsere Weihnachtsgeschichte. MARCEL TRESCH

Die «Schaffhauser POST» offeriert ihrer Leserschaft eine exklusive Wellness-Reise mit dem Luxus-Car von Moser Reisen in Flaach nach Seefeld im Tirol. S. 26 Gemeinsame Weihnachten Auch dieses Jahr wird am 24. Dezember «Weihnachten gemeinsam – statt einsam» im Hofackerzentrum Buchthalen gefeiert. Zur besinnlich fröhlichen Feier sind alle herzlich eingeladen. S. 28

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ange schon sass er im Restaurant. Einsam an einem Tisch. Ganz in sich versunken. Unendlich traurig. Wie lange er schon so da sass, wusste er nicht. Es muss wohl schon am Morgen gewesen sein. Oder war es am frühen Nachmittag? Egal. Heute war der 24. Dezember. Und er war alleine. Ohne einen Menschen, mit dem er sprechen konnte. Ohne eine Person, die ihm zuhörte. Und wenn er ehrlich zu sich selbst war, dann wollte er auch gar keine Kontakte. Er hatte die Nase gestrichen voll. Früher? Ja früher da ging es ihm trotz seiner Melancholie, die ihn jedes Jahr um diese Jahreszeit ergriff, viel besser. Da hatte er eine Familie. Ein Zusammengehörigkeitsgefühl, das er sich von Kindheit an immer erträumt hatte. Dasein für seine Frau. Dasein für seine Mädchen. Dasein für diejenigen, die er liebte. Ja! Damals ging für ihn ein Traum in Erfüllung. Und heute? Jetzt sass er da und die letzten Jahre seines Lebens lie-

Eine Szene der Weihnachtskrippe in der Stadtkirche St. Nikolaus in Frauenfeld. fen wie ein Film vor seinen Augen ab. Er erinnerte sich an die erste Begegnung mit seiner Traumfrau. Gedankenverloren sass er plötzlich mit ihr im Kreuzfahrtschiff, befand er sich da und dort, wo er mit ihr die schönste Zeit erlebte. Sekundenlang erlebte er innerlich

noch einmal das Wunder der grossen Liebe. Wunderschön war die Zeit, die er erleben durfte. Als er so seiner eigenen Vergangenheit nachhing, huschte ihm ein kaum merkbares Lächeln übers Gesicht. Schnell holte ihn die Gegenwart aber wieder ein und er wurde sich

Bild as

bewusst, wo er war. Ein Blick durchs Fenster zeigte ihm, dass es nicht mehr regnete. Das elende Nass hatte sich in dicke Schneeflocken verwandelt, die langsam die Strasse und die Bäume vor dem Gasthof mit einer weissen Decke zudeckten.

Schön, dass Sie 2011 bei uns waren. Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und «beste Aussichten im 2012». Wir freuen uns, Sie im neuen Jahr wieder persönlich begrüssen zu können. Ihr H&G Team

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Januar 2012

Ausgabe 1 | 3

«erzählzeit ohne grenzen» vom 26. märz bis 1. april 2012

Das literarische Ereignis im Frühjahr Unter dem Motto «Daheim und unterwegs» findet die bereits dritte Ausgabe des deutsch-schweizerischen Literaturfestivals «Erzählzeit ohne Grenzen» Singen-Schaffhausen vom 26. März bis 1. April 2012 statt.

Ü

ber 30 namhafte Autorinnen und Autoren aus der Schweiz, aus Deutschland und aus Österreich erzählen in 31 Städten und Gemeinden beiderseits der Grenze vom Reisen und Heimkommen. Wieder wird die ganze Region in das einwöchige Festival einbezogen. Mit interessanten Autorinnen und Autoren, ungewöhnlichen Lesungsorten sowie vielfältigen, attraktiven Veranstaltungen wird die «Erzählzeit ohne Grenzen» auch 2012 zum literarischen Ereignis des Frühjahrs. Im Sinne einer nachhaltig vertieften grenzüberschreitenden Zusammenarbeit sowie der Lese- und der Literaturförderung wird die «Erzählzeit ohne Grenzen» von Interreg IV, dem gemeinsamen Förderprogramm der Europäischen Union und der Schweiz, bezuschusst. Ferne Länder, magische Orte und Katastrophengebiete Die Autorinnen und Autoren der Erzählzeit 2012 sind reisende Sinnsucher, verwegene Aben-

teurer, Wanderer zwischen zwei Welten und kritische Reporter. Sie reisen auf den Spuren berühmter Vorfahren, von Abenteurern, Forschern und Aussteigern. Sie wecken Neugier, Sehnsüchte und Abenteuerlust. Sie nehmen ihre Leser mit ins ewige Eis der Arktis, machen sie neugierig auf den Hippietrail in Indien oder eine Missionsstation in den Tropen. Ihre Geschichten und Reportagen handeln von Reisen in ferne Länder, zu magischen Orten, aber auch zu Katastrophengebieten. Sie lassen ihre Leserinnen und Leser die Welt erfahren und von Sehnsuchtsorten träumen. Reisen beginnen stets im Kopf Peter Bichsel zum Beispiel erkundet die Welt beim «Eisenbahnfahren», Vincent Klink reist «Immer dem Bauch nach» und Wladimir Kaminer schickt «Liebesgrüsse aus Deutschland». Thomas Glavinic ist «Unterwegs im Namen des Herrn», und Martin R. Dean reist mit einem «Koffer voller Wünsche». Marko

Die Schweizer Autorin Milena Moser (r.) wird an der «Erzählzeit ohne Grenzen» von «Schtärneföifi»-Frontfrau Sibylle Aeberli begleitet. Bild zVg Martin erzählt in «Schlafende Hunde» vom Lieben und Leben in Teheran, Prag, Mexico-City, dem Kongo und anderswo und Reinhard Kaiser-Mühlecker verspricht ein «Wiedersehen in

Einige Details zur «Erzählzeit ohne Grenzen» 2012 Teilnehmende Autorinnen und Autoren Richie Arndt, Thommie Bayer, Peter Bichsel, Hans Christoph Buch, Marc Buhl, Arno Camenisch, Martin R. Dean, Katharina Geiser, Thomas Glavinic, Martin Grzimek, Reinhard Kaiser-Mühlecker, Wladimir Kaminer, Bodo Kirchhoff, Vincent Klink mit Patrick Bebelaar, Niklas Maak, Marko Martin, Milena Moser mit Sibylle Aeberli, Angelika Overath, Ralf Schlatter, Arnold Stadler, Helge Timmerberg, Simon Urban u.a. Teilnehmende Gemeinden Beggingen, Beringen, Buchberg, Dachsen, Dörflingen, Engen, Feuerthalen, Gaienhofen, Gailingen, Gottmadingen, Hallau, Hilzingen, Jestetten, Klettgau, Löhningen, Lohn, Lottstetten, MühlhausenEhingen, Neuhausen am Rheinfall, Ramsen, Rielasingen-Worblingen, Rüdlingen, Schaffhausen, Schleitheim, Singen, Stein am Rhein, Steisslingen, Tengen, Thayngen, Trüllikon und Wilchingen.

Fiumicino». Simon Urban erschafft in «Plan D» die beste aller Welten und Angelika Overath entdeckt in ihrem Ferienort «Alle Farben des Schnees». Arnold Stadler erzählt vom Ankommen und Bleiben und beschliesst: «New York machen wir das nächste Mal.» Bei Thommie Bayer wird ein rastloser Erzähler vom «Heimweh nach dem Ort, an dem ich bin» überrascht. Denn ferne Orte sind meist nur flüchtige Heimat und fast immer ist Reisen auch die Freude auf die Rückkehr. Das FestivalPublikum jedenfalls kann gefahrlos mitreisen, denn die schönsten Reisen beginnen stets im Kopf!  os/pd ■

Liebe Leserinnen und Leser Weihnachten steht vor der Tür und ein erlebnisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Zu den prägenden Ereignissen in der Region zählten mit Sicherheit das zweitägige Tour de Suisse-Gastspiel, das 600-Jahr-Jubiläum der Schaffhauser Zünfte und Gesellschaften oder auch das «Schaffusia»-Fest. Die «POST» blickt aber voraus und wagt darum in der vorliegenden Ausgabe schon einen ersten Ausblick auf die kulturellen Höhepunkte im 2012. Zudem haben wir für unsere Leserschaft die Rubriken «Fahrzeugmarkt», «Stellenmarkt» und «Immobilienmarkt» in Zusammenarbeit mit unseren Partnern weiter verbessert und präsentieren Ihnen gewohnt lesenswerte Ratgeber. Im Internet warten auf www.schaffhauserpost.ch zudem wieder spannende Verlosungen und tagesaktuelle Neuigkeiten aus Schaffhausen und Umgebung. Redaktion und Verlag wünschen Ihnen eine entspannte Weihnachtszeit im Kreise Ihrer Familien und Freunde und viel Glück und Gesundheit im neuen Jahr. Mit freundlichen Grüssen Ihr Oliver Schmid Verlagsleiter «POST»

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Januar 2012

«POST» persönlich

Andrea Rytz: Belair schnuppern Frische Luft schnuppern ist gewissermassen das Thema dieses «POST» persönlich, wo wir Andrea Rytz, die neue Leiterin der Klinik Belair in Schaffhausen, vorstellen. Eine sehr empathische Frau, offen, neugierig, aufgestellt und lösungsorientiert; unter anderem. bianca ritter

U

nser Gast im «POST» persönlich ist im Bieler Seeland, in Studen, aufgewachsen. Heute lebt sie zusammen mit ihrem Partner in einem traumhaften rund 450 Jahre alten und umgebauten Bauernhaus in Urdorf. Arbeitsplatz ist seit Anfang Monat Schaffhausen. Genauer die Hirslanden Klinik Belair, deren Leitung per 1. Dezember offiziell von Stephan Eckhart an Andrea Rytz überging. Klinisch lebendig Ihre Karriere begann die ausgebildete Fachfrau für medizinisch technische Radiologie am Unispital Zürich. Danach war sie fünf Jahre als Abteilungsleiterin Radiologie in der Klinik Im Park tätig. Nach einem weiteren Gastspiel im Unispital Zürich erfolgte wiederum der Wechsel in die Klinik Im Park. Dieses Mal als Mitglied der Geschäftsleitung. Qualität, Hygiene, IT, Physiotherapie, Radiologie, Einkauf sowie die Mitarbeit an di-

versen Klinikprojekten sind Stichworte dazu. Im Jahre 2007 absolvierte Andrea Rytz den Master of Advanced Studies in Health Service Management. So weit, so gut. Nun ist sie also in Schaffhausen im Einsatz. Und sie tut das mit dem ihr eigenen Gespür für eben die Prozesse und Abläufe in einer Klinik einerseits und mit ihrer grossen Empathie andererseits. Das feine, aber klare Führen von Menschen liegt ihr. Umsichtig und pragmatisch geht sie vor im neuen Alltag, in dem sie sich schon gut zurechtfindet. Pferde stehlen «Ich bin ein neugieriger Mensch und liebe es, mich auf Neues einzulassen.» So eine Aussage der neuen Klinikleiterin. Mit grossem Elan geht sie an die neue Aufgabe. Ihre Lust auf Neues, Andrea Rytz darf auch eine grosse Portion Abenteuerlust ihr Eigen nennen, kommt auch in ganz anderen Lebensbereichen zum Tragen. Allen voran könnten da vermutlich ihre vier Patenkinder ein Lied davon singen oder vermutlich gleich ganze Arien hinschmettern. Denn: Andrea Rytz ist für jeden «Seich» zu haben, mit ihr kann man Pferde stehlen. Gemeinsam Erlebtes verbindet Sie bezeichnet sich nicht als «Gschänkligotte», sie ist eine, die mit ihren Patenkindern wirklich was unternimmt. Das kann oft nicht verrückt genug sein. Egal, ob das ein Hundeschlittenrennen, Abhängen im Seilpark, eine

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Andrea Rytz ist auch eine Abenteuerin und liebt die Herausforderung und den Nervenkitzel. Übernachtung in einer Höhle oder ein im Vergleich geradezu harmloser Kinobesuch ist. Kids wollen Unterhaltung und Nervenkitzel, und dies bekommen sie bei ihrer Gotte. Gemeinsam Erlebtes verbindet. Sicher ein gedanklicher Grundpfeiler bei all den Abenteuern. Abtanzen und Abtauchen Eine ganz grosse Passion in ihrem Leben ist der Tanz; vor allem Salsa, aber auch der Stan-

Bei all dem Sinn für Realität bleibt auch immer Platz zum Träumen. dardtanz, hat es ihr angetan. Das beschwingt und vermittelt ein ebensolches Lebensgefühl. Auch ihr Partner ist ein leidenschaftlicher Tänzer, eine ideale Konstellation also. Und wenn es nicht der Tanz ist, dann ist es z. B. das Skifahren. Grundsätzlich gilt: Es muss was laufen. Andrea Rytz ist ein Bewegungsmensch, der mitreisst. Zum Zeitpunkt, wo dieser Artikel entsteht, ist sie mit ein paar Freundinnen in

New York abgetaucht und geniesst das Leben. «Ich bin kein Supertalent» Die positiven Charakteristika haben wir zum Teil schon erwähnt. Vor allem das lösungsorientierte Wirken ist da zentral. Auf der anderen Seite kann sie sehr verbissen sein. Wenn sie etwas will, dann geht sie da mit einer beachtlichen Beharrlichkeit vor. Und: Wurde sie mal von jemandem enttäuscht, so hat dieser Jemand einen deutlich erschwerten Stand; durchaus auch auf Jahre hinaus. Zumindest ist Andrea Rytz dann klar und konsequent und sucht keinen weiteren Kontakt. Im Gespräch meinte sie mit einem Augenzwinkern: «Ich habe ein Elefantenhirn.» Sich selber hält sie nicht für ein Supertalent. Aber sie kann alles einigermassen gut und ist sich auch für nichts zu schade. Im Bezug auf den Job gilt das Credo: ein zufriedenes Umfeld schaffen, eine partnerschaftliche Beziehung zur Ärzteschaft und

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natürlich ein gutes, sauberes und qualitätsorientiertes Bewusstsein pflegen und gegen aussen vertreten und verkaufen. Das ist die Klinik Belair; klein, aber fein. Übrigens ist diese Klinik auf der Breite die kleinste Klinik der Hirslanden Gruppe. Eis brechen Andrea Rytz ist ein bewusster Mensch, lebt im Hier und Jetzt. Gute Vorbereitung ist die halbe Miete, Spontanität, Agilität und Offenheit sind weitere wesentliche Faktoren. Das erhält jung und dynamisch. Bei all dem Sinn für Realität bleibt auch immer Platz zum Träumen. Nehmen wir als Beispiel das Erleben vom Kongress der Pinguine in der Arktis, die Fahrt auf einem Eisbrecher. Das ist etwas, das Andrea Rytz irgendwann noch erleben möchte. Noch ist das ein Traum. Aber bei der internen Zugkraft und bei dem Abenteuersinn ist es letztlich nur eine Zeitfrage, bis auch dieses Eis bricht.  ■


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geschäftseröffnung der allcap gmbh immobiliendienstleistungen

Neu im «alten Bären» Simone Kermes beim Die allcap GmbH feierte am 7. Dezember mit gut 50 geladenen Gästen aus Wirtschaft und Politik die Eröffnung neuer Geschäftsräumlichkeiten im altehrwürdigen «Haus zum alten Bären», das bis ins Jahr 1424 zurückreicht. Stargast war die (Ex-)Kunstturnerin Ariella Kaeslin, begleitet von Bruno Kernen.

RheinfallFestival 2012

Der Verein Wort- und BildFestival präsentiert zum Jahresende das erste Highlight des RheinfallFestivals 2012. Am Sonntag, 1. Juli 2012, gibt die deutsche Koloratursopranistin Simone Kermes ein Konzert in die Kirche St. Johann.

Ü

berall in Europa, wo Simone Kermes ihre gut besuchten Konzerte gibt, ist das Publikum von ihrer virtuosen, vollen Stimme begeistert. Sie vermag auf Grund ihrer makellosen, präzise intonierenden Stimme Werke barocker Komponisten, wie zum Beispiel Vivaldi oder Händel, perfekt zu interpretieren.

Geschäftsführer Daniel Schlehan überreicht Alt-Stadtpräsident Marcel Wenger für seine Bild as Grussbotschaft einen Schiffskompass in Form einer Torte. alois schwager

D

ie allcap GmbH ist vor drei Jahren gegründet worden. Sie hat sich, wie ihr Geschäftsführer Daniel Schlehan bei der Eröffnung des neuen Geschäftssitzes in der Schaffhauser Altstadt ausführte, zu einem dynamischen Immobiliendienstleister entwickelt. Mit einem sechsköpfigen Team erbringe sie eine Triologie bedürfnisgerechter Immobilien-Fachkompetenz. Der Firmenname «allcap» sei Programm: Immo-Capital, Human-Capital und Client Capital. Unter Immo-Capital verstehe man u.a. die Werterhaltung einer nachhaltig bewirtschafteten Immobilie mit modernster Software. Hinter dem Begriff HumanCapital stehe ein kompetentes Team. Mit Client-Capital (Kundenkapital) würden die Mieter oder Eigentümer als Kunden qualifiziert. Die Sicherstellung und Auswahl einer guten Mieterschaft innerhalb einer Renditeliegenschaft beispielsweise erwirtschafte den Eigentümern auch einen nachhaltigen Ertrag. Daniel Schlehan fügte an, er habe in der Immobilienbranche seine Passion entdeckt, dies nachdem er zuvor 30 Jahre als Eidg. diplomierter VersicherungsfachExperte in der Versicherungswirtschaft tätig war, zuletzt 18 Jahre als geschäftsführender Partner der VersicherungsBrokerunternehmung Allrisk AG in Schaffhausen. Nach gut drei Jahren gesunder Wachstumsstrategie stehe die allcap GmbH heute komplett schuldenfrei da und bewirtschafte ein Immobilienportfolio von gut 30 Mio. Franken. Schwergewichtig sei sie heute in der

Verwaltung und Bewirtschaftung von Renditeliegenschaften sowie im Verkauf von Wohnobjekten erfolgreich tätig. Mut zur Qualität Altstadtpräsident Marcel Wenger stellte in seiner Grussbotschaft drei sich abzeichnende Entwicklungen in der Immobilienbranche fest: die Demographie, die zunehmende Individualisierung, die neue Lebensstile hervorbringe, sowie eine gewisse Binnenwanderung, von der nicht nur die grossen Städte, sondern zunehmend auch die sogenannten Subzentren wie Schaffhausen (als Subzentrum von Zürich) profitieren könnten. Als weitere Determinanten, die den Immobilienmarkt speziell in Schaffhausen beeinflussen könnten, machte er Wirtschaftsfaktoren aus wie Steuerpolitik und Umwelt- und Energiefragen. Diese Faktoren habe allcap in Zukunft laufend zu beurteilen und entsprechende Projekte zu entwickeln, eine, wie er feststellte, sehr anspruchsvolle, interessante Aufgabe. Bei der mittleren Entwicklung der ständigen Wohnbevölkerung sieht Wenger für Schaffhausen Handlungsbedarf. Während beispielsweise für den Kanton Thurgau für die nächsten 35 Jahre ein Wachstum von rund 16 % in Aussicht stehe, werde für Schaffhausen lediglich ein solches von 3% prognostiziert. Handlungsbedarf macht er einerseits in der Politik und andererseits im Immobilienbereich aus. Letzterer wünschte er Mut zur Qualität, statt zur Quantität, Mut zu modernem Bauen, Mut zu Aussergewöhnlichem und zur Individualisierung des Wohnerlebnisses. ■

Ein Leckerbissen erster Güte «Ein perfektes Weihnachtsgeschenk», freuen sich die künstlerischen Leiter Kai Geiger und Beat Toniolo, «für uns als Organisatoren des RheinfallFestivals, aber vor allem für Musikliebhaber in Schaffhausen und in der Region. Ein echter musikalischer Leckerbissen.» Das RheinfallFestival findet im nächsten Jahr vom Montag, 25. Juni, bis Sonntag, 1. Juli, statt. Das fünf Sparten übergrei-

Simone Kermes wird begeistern.

fende Festival verspricht ein einzigartiger, überraschender und ganz besonderer Kulturanlass zu werden. Getragen wird das RheinfallFestival vom Verein Wortund BildFestival, der mit den Programmplanungen bereits weit fortgeschritten ist und in Kürze weitere Programmdetails bekannt geben wird. os/pd ■

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Wegelin & Co. wünscht Ihnen frohe Festtage und ein glückliches 2012. Gerne sind wir auch im neuen Jahr am Fronwagplatz in Schaffhausen für Sie da.

Bild zVg


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Fortsetzung von Seite 1

Er senkte den Blick auf seine halb leere Kaffeetasse. Selbst die von ihm so geliebte Natur vermochte nun sein Interesse nicht mehr zu wecken. Immer wieder und wieder fragte er sich, was sein Dasein, seine Vorstellungen, sein Glaube, seine Ziele und seine Hoffnungen überhaupt noch wert seien.

*****

«Welch ein Scheissleben», murmelte er vor sich hin, als gerade die Türe aufflog, ein Windstoss die Schneeflocken in die warme Stube blies und von fern eine Weihnachtsmelodie erklang. Das Lied liess sein Herz augenblicklich mehr als sonst schmerzen. Die Greisin, die gerade gebückt hereinstapfte, um sich an den Nebentisch zu setzen, bemerkte er kaum. Was kümmerte ihn die Alte? Zu sehr war er mit sich selbst beschäftigt, war er von der eigenen Vergangenheit benebelt, als dass ihn jetzt noch jemand interessierte. Es war Heiligabend und er sass verdammt noch mal ganz allein in einer Kneipe. Ohne dass sich jemand um sein Schicksal, um seine nagende Einsamkeit kümmerte. Warum sollten also ausgerechnet ihn andere interessieren? Früher hätte er bestimmt die Gefühle mit der Alten geteilt. Aber das war auch eine andere Zeit. Damals war er glücklich. Damals nahm er sich für seine Mitmenschen gerne Zeit. Aber jetzt sass er selber in der Tinte. Von der Menschheit verlassen. Von allen im Stich gelassen. «Ist es nicht besser, der verfluchten Sinnlosigkeit ein Ende zu setzen?», ver-

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folgte er seine Gedanken, als er bemerkte, dass ihn die Alte am Nebentisch mit ihren Blicken durchlöcherte. Langsam schielte er in ihre Richtung, um sicherzugehen, ob er sich nicht täuschte. Da hockte sie, das Kinn fast in der dampfenden Kaffeetasse, und starrte ihn unverhohlen an. Als sich ihre Blicke trafen, durchfuhr es ihn wie ein Blitz. Eine seltsame Vertrautheit machte sich in seinem Herzen breit. Doch sein Verstand blockte das aufkommende Gefühl sofort ab. «Merkt die nicht, dass ich in Ruhe gelassen werden und allein sein will?» Er wich ihren Blicken aus und starrte durchs Fenster. Dabei ertappte er sich, wie er darin das Spiegelbild der Alten beobachtete. Die Greisin drehte den Kopf und wieder traf sie ihn mit ihren durchdringenden Augen. Blitzartig drehte er sich zu ihr um. «Lass mich in Ruhe», herrschte er sie an. «Was willst du von mir?», giftete er aufgebracht weiter.

*****

Starr richtete er seinen Blick auf die Tischplatte, als er vernahm, dass sich das vertraute Gefühl plötzlich in Unwohlsein verwandelte. Panik packte ihn. «Nichts wie weg von hier. Ich muss allem ein Ende bereiten», hämmerte es in seinem Kopf. «Lieber heute sterben, als noch einmal irgendjemandem vertrauen.» Er öffnete den Geldbeutel und leerte den Inhalt. Es war mehr, als er hätte berappen müssen. Doch was kümmerte ihn jetzt noch Geld? Er hatte soeben den Ent-

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schluss gefasst, sich für immer zu verabschieden. Also spielte nichts mehr eine Rolle. Gerade als er sich mit einem Ruck vom Stuhl erhob, um in die Kälte zu gehen, grinste ihn die Tischnachbarin an. «Geh nur! Setze deinem elenden Leben ein Ende, wenn du kannst!» Die Worte trafen ihn wie ein Hammerschlag. Wutentbrannt knallte er die Faust auf die Platte und schrie: «Was geht das dich alte Schachtel an?» «Nichts, aber auch gar nichts», kicherte die Frau von seiner Wut unberührt. «Ich weiss aber, wie du wirklich fühlst und denkst.» Wieder trafen sich ihre Blicke. Wieder spürte er das Vertraute und das gleichzeitige Unwohlsein. Das war zu viel. Woher wollte die Alte wissen, wie er sich fühlte, was er dachte? Noch bevor er weiter überlegen konnte, stolperte er in Richtung Ausgang. Er hatte genug. Und es war sein persönlicher Entscheid, dem Leben ein Ende zu setzen. Niemand hatte das Recht, ihn daran zu hindern. Niemand konnte ihn davon abhalten. Zu sinnlos war alles, um weiterzumachen.

*****

«Glaubst du an Wunder?», hörte er noch die Alte krächzen, bevor die Türe ins Schloss fiel. Draussen schaute er noch einmal durch das Fenster. Die Frau war nicht mehr da. So als hätte sie Sekunden vorher nie dagesessen. «Wunder», grummelte er vor sich hin. «Pah! Zu lange habe ich darauf gewartet, als dass ich jetzt daran glauben könnte.» Verunsichert blickte er zurück, ob die Schachtel ihm nicht folgte. Vor ihm lag die menschenleere Strasse. Zum Glück war niemand da. Jetzt konnte er vollenden, wozu er sich entschlossen hatte. Schnell ging er der Strasse entlang. Bald käme ein Fahrzeug. Kurz und schmerzlos würde es sein. Nur ein Schwenker Richtung Strasse. Schon wäre er alle Sorgen für immer los. Noch einmal schlug er den Mantelkragen hoch. Dann setzte er innerlich leer seinen zu Ende gehenden Weg fort. Durch das dichte Schneetreiben konnte er nur noch wenige Meter sehen. Ideale Verhältnisse für sein Vorhaben. Und wie er es vorausgesehen hatte, leuchteten im Dunkel zwei grelle Scheinwerfer auf. Das Licht versuchte, sich den Weg durch das dichte Schneetreiben zu bahnen. Jetzt ging alles rasend schnell! Er stürzte sich direkt auf den schneebedeckten Asphalt. Nur noch Sekundenbruchteile und es gäbe ihn nicht mehr.

*****

In diesem Augenblick bemerkte er, dass die Schneeflocken aufhörten zu tanzen. Um ihn herum wurde es urplötzlich hell. Er konnte alles klar erkennen. Die Umrisse des Lastwagens, der auf ihn zubrauste. Die Scheinwerfer. Die weisse

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«Ich bin dein Schutzengel! ...» Strasse. Den Gehsteig. Die angrenzenden Wiesen, Büsche und Bäume. Da plötzlich sah er wieder die Bucklige, die wie aus dem Nichts auftauchte und sich zwischen ihn und das immer grösser werdende Fahrzeug stellte. Alles passierte derart schnell, dass er gedanklich den Szenen nicht folgen konnte. Gerade noch sah er die Alte zwischen den Scheinwerfern stehen. Dann rannte er los. Wie in Zeitlupe waren seine Bewegungen, die ihn nicht vom Fleck brachten. Zu spät! «Neeeeiiiin!», brüllte er aus Leibeskräften: «Nicht!» Sein Atem stiess Nebelschwaden aus dem Rachen. Die Alte sah er nicht mehr. Sie verschwand zwischen den Rädern. Nun rollte der Koloss unaufhaltsam auf ihn zu. Erst im letzten Moment hechtete er zur Seite, um sich zu retten.

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Hilflos sank er auf die Knie, schlug die Hände vors Gesicht, heulte und schrie hemmungslos drauflos. Panik und Entsetzen machten sich in ihm breit. Was hatte er getan? Wie konnte das passieren? Lange Zeit kauerte er wie ein Bündel Elend da. Unfähig, die Hände von


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legte sich eine knöchrige Hand auf seine Schulter und eine Stimme sagte: «Du bist nicht verrückt!»

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seinem Antlitz zu nehmen. Er wollte nicht sehen, welch Grauenvolles seinetwegen geschah. Langsam setzte das Denken wieder ein. Erst jetzt spürte er wieder den Frost. Eine entsetzliche Kälte. Er spürte wieder die Schneeflocken im Nacken. Langsam schmolzen sie zu Wasser, liefen den Rücken hinunter. Ein Traum? Eine Vision? Wo war der Lastwagen? Wo die Frau? Fragen, die wie schmerzende Blitze durch seinen wach werdenden Verstand schossen. Endlich. Endlich konnte er die Hände von seinem Gesicht nehmen und den Kopf heben. Nichts, aber auch gar nichts war zu sehen. So sehr er auch die Augen zusammenkniff, erkannte er nichts. Ausser dem dichten Schneetreiben in unendlicher Finsternis. Er stand auf, schüttelte sich den Schnee ab. Und während er minutenlang benommen dastand, kam er nur zu einem Entschluss. «Ich muss verrückt geworden sein», sagte er halblaut vor sich hin. Und als er sich gerade umdrehen wollte, um dahin zu gehen, wo er noch gar nicht wusste hinzugehen,

Langsam drehte er sich um und blickte in wunderbar strahlende Augen. Gleichzeitig wurde er von der vertrauten Wärme, die er längst vergessen glaubte, durchflutet. Gefühle der unendlichen Geborgenheit, des Friedens, des Glücks. Liebe durchströmte ihn und sprengte seine inneren Fesseln. Er konnte nicht mehr anders und umarmte die Frau. So fest, dass er sie beinahe erdrückte. Tränenströme liefen ihm übers Gesicht. Er war dank-bar, dass der Alten nichts passiert war. Es waren Tränen des Glücks. Tränen der Freude. Tränen, die ihn von seiner unendlich schweren Last befreiten. Als er sich allmählich wieder erholte, fragte er nur: «Wer bist du?» «Glaubst du an Wunder?», kam es ruhig zurück. Konnte er nach dem Erlebten diese Frage anders als mit einem Ja beantworten? Doch anstatt zu sprechen, stand er einfach unschlüssig da. Sein Innerstes war aufgewühlt wie nie zuvor. «Dann will ich dir deine Frage beantworten», lächelte die Frau. «Wenn du mir versprichst, dein Leben hier zu leben und deine irdischen Aufgaben zu erfüllen.» In seinem Blick und seinem Nicken erkannte die Frau die aufrichtige Zustimmung. «Ich bin dein Schutzengel. Zwar, wie es scheint, ein etwas alter. Doch du hast mich seit deiner Kindheit gesucht und nun endlich gefunden.» Gerade wollte er etwas erwidern, als sie ihn zur Stille ermahnte und andeutete, dass sie nicht mehr viel Zeit für Erklärungen habe. «Schon vor zwei Jahren spürtest du die allumfassende Liebe in dir. Doch sie wurde nicht mehr erwidert. Heute bist du mir begegnet, damit du trotz deiner Schicksalsschläge erneut daran glaubst, was die wahre Liebe bewirkt. In mir erkanntest du dein Spiegelbild und damit deine Fähigkeit, wahrhaftig zu lieben.» Und

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während sein Schutzengel so zu ihm sprach, wurde er von einem Lichtkranz umgeben, dessen Helligkeit ihn blendete. Vieles dämmerte ihm. Vieles war ihm aber auch nicht bewusst. Vieles wollte er den Engel noch fragen. «Es ist nicht die Zeit, Fragen und vieles infrage zu stellen. Was du wissen musst, wird dir dein Dasein auf Erden selbst beantworten», fuhr der Himmelsbote fort.

*****

«Geh nun zurück in dein Leben. Erfülle deine Pflicht. Sei ein Vorbild und lebe die Liebe. Sei dir bei deinem Tun aber stets bewusst, dass es nie einfach sein wird, diesen Weg zu gehen!» Der letzte Satz löste bei ihm erneut ein Unbehagen aus. Er fragte sich, ob er sich auch diesmal wieder dem Leben, seiner Bestimmung, verschliessen würde. In Gedanken war die Frage bereits formuliert, als der Engel einen Finger auf seine Lippen legte, um ihn am Reden zu hindern. Instinktiv spürte er, dass der Moment des Abschieds gekommen war. Aber in seiner Seele vernahm er gleichzeitig, dass es in fernen Tagen ein Wiedersehen ge-

ben würde, wenn seine Pflichten auf Erden erfüllt sind. Der Engel nickte ihm lächelnd zu und gab ihm zu verstehen, dass für ihn die Zeit gekommen war, zu gehen. «Um deiner selbst willen und um deine unendliche Sehnsucht nach der wahren Liebe zu stillen, wirst du es schaffen», flüsterte der Himmelsbote ihm zu. Danach wurde der Körper der alten Frau von einem gleissenden Licht durchdrungen. Der Mann sah die Verwandlung des Engels, der nun plötzlich in jugendlichem Körper erstrahlte. Noch einmal gewann die Kraft des Lichtes für Sekunden ein Mehrfaches an Energie. Himmlische Klänge erfüllten die Szene. Und von einem Moment auf den anderen wurde es wieder stockfinstere Nacht. Dort wo der Engel gerade noch stand, lagen drei goldfarbene Karten. Der Mann bückte sich, hob sie auf und begann die erste zu lesen: «Die Kraft der Liebe schützt und umgibt mich in Ewigkeit.» «Ich öffne mein Herz und ruhe im Frieden göttlicher Liebe», stand auf der anderen. Auf der dritten die Worte: «Ich bin erfüllt vom Wunder der allumfassenden und unendlichen Liebe.» Die Sätze prägten sich tief in seine Seele. Gleichzeitig verschwanden die letzten Zweifel am Erlebten. Als er die Karten nahm, um sie behutsam in der Manteltasche zu verstauen, lösten sie sich auf. Der goldene Staub fiel auf den Schnee und wurde vom Wind davon getragen.

*****

Kurze Zeit später sass der Mann seit Jahren das erste Mal wieder in der Mitternachtsmesse der Dorfkirche. Vergessen waren der Schmerz, der Kummer, das Alleinsein und die Sorgen, die ihn noch vor Kurzem quälten. In Dankbarkeit, Zuversicht und voller Liebe faltete er die Hände zum Gebet. Er dankte Gott für das schönste Weihnachtsfest, das er in seinem Erdendasein erleben durfte.  ■

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Ausgabe 1 | 9

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«Elisabeth – Die wahre Geschichte der Sissi» die Versuche der Domestizierung durch ihre Schwiegermutter Erzherzogin Sophie, ihr Engagement für Ungarn bis hin zu ihrer Flucht vor den Zwängen des Hofes auf ihren Reisen quer durch Europa – zeigen der Opern-Regisseur Harry Kupfer und Bühnenbildner Hans Schavernoch in eindringlichen, stimmungsvollen Bildern. «Elisabeth ‒ Die wahre Geschichte der Sissi» wird vom 18. Januar bis 5. Februar 2012 im Musical Theater Basel aufgeführt. Tickets sind im Internet unter www. ticketcorner.ch erhältlich.os/pd ■

1992 feierte das Musical «Elisabeth – Die wahre Geschichte der Sissi» seine Weltpremiere bei den Vereinigten Bühnen Wien. Das 20-Jahr-Bühnenjubiläum wird entsprechend zelebriert: Zu Beginn kommt die Tourneefassung in der Inszenierung des Wiener Originalteams erstmals nach Basel.

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ichael Kunze und Sylvester Levay haben sich der faszinierenden Persönlichkeit der «Sisi» – wie die Wiener ihre geliebte Kaiserin zu nennen pflegen – und ihrem bemerkenswerten Leben von einer anderen Seite genähert. Weg vom Kitsch zeichnen sie das Leben der Kaiserin der Herzen als einen Lebensweg, der von Höhen und Tiefen, Glück und Zweifeln, Engagement und Rückzug erzählt. Bewegende Geschichte Elisabeth zeigt sich als eine Frau, die ihren Freiheitswillen lebt – gegen den Druck des höfischen Verhaltenskodex, der sich in ihrem gespaltenen Verhältnis

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zu Franz Josephs Mutter, der Erzherzogin Sophie, manifestiert. Michael Kunze hat seiner Elisabeth eine männliche Hauptfigur an die Seite gestellt, die androgyn und schattenhaft ihr tiefstes Sehnen personifiziert: der Tod – die Rolle, die Musicalstar Uwe Kröger in der Wiener Urauf-

Roger Schlegel gewinnt IWC-Chronograph 2011 führte Schaffhauserland Tourismus bei den Teilnehmenden der 1768 Führungen eine Zufriedenheitsumfrage durch. Unter allen Gästen wurde ein IWC-Portofino-Chronograph verlost. Kurz vor Weihnachten konnte Roger Schlegel aus Landquart den wertvollen Preis entgegennehmen.

Preisübergabe (v.l.): Beat Hedinger (Direktor Schaffhauserland Tourismus), Gewinner Roger Schlegel, Yolande Beck (Gästeführerin Schaffhauserland Tourismus), Ronald Jäger (IWC Bild zVg Schaffhausen) und Thomas Imobersteg (Präsident Schaffhauserland Tourismus).

I

m Jahr 2011 wurden insgesamt 1628 private und über 140 öffentliche Führungen durch Schaffhauserland Tourismus organisiert. Dies entspricht einer Zunahme von 2,5 Prozent gegenüber dem Rekordjahr 2010. Rund 30 000 Personen profitierten vom Wissen der 50 Stadtführerinnen und Stadtführer und haben so Schaffhausen, ein kleines Paradies, näher kennengelernt.

Die Gäste wurden zum Schluss der jeweiligen Führung gebeten, schriftlich ein paar Fragen über das Erlebte zu beantworten. Über 95 Prozent beurteilten die Qualität des Rundganges als gut bis sehr gut. Insgesamt wurden 2000 Antwortkarten zurückgeschickt. Schaffhauserland Tourismus und die IWC Schaffhausen wünschen Roger Schlegel viel Freude mit der neuen Uhr. os/pd ■

führung zu einem der bekanntesten Musicaldarsteller des deutschsprachigen Raumes machte. Die Geschichte der Kaiserin Elisabeth – von ihrer Kindheit als Tochter des unorthodoxen Herzogs Max in Bayern über die Traumhochzeit mit Kaiser Franz Joseph von Österreich,

Die «Schaffhauser POST» verlost 2 x 2 Tickets für die Premiere von «Elisabeth» vom Mittwoch, 18. Januar 2012, um 19.30 Uhr im Musical Theater Basel. Klicken Sie zur Teilnahme im Internet unter www.schaffhauserpost.ch einfach auf die entsprechende Verlosung, und mit etwas Glück gehören Sie zu den Gewinnern.

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10 | Ausgabe 1

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Januar 2012

TESTBERICHT | DER RANGE ROVER EVOQUE 2.2 SD4 «PRESTIGE»

is vor ein paar Jahren wäre ein Range Rover für die SUV-Mittelklasse noch undenkbar gewesen. Glücklicherweise haben sich die Briten aber dazu entschieden, die vor einigen Jahren vorgestellte Designstudie LRX praktisch unverändert spektakulär als Evoque auf die Strasse zu bringen. Der «BabyRange» blickt aggressiver und konzentrierter in die Welt als Dezember 2010 Januar 2011 alle seine Vorgänger. Schon im Stand strahlt der Evoque eine

gewisse Dynamik aus und verbindet das typische Range Rover-Design mit einer ganz neuen Formgebung. Die Kunden können beim Evqoue zudem zwischen dem Coupé und der 5-türigen Version wählen. Der Innenraum präsentiert sich sehr sportlich und mit geschmackvollen Farbkombinationen. Alles wirkt sehr hochwertig und gut verarbeitet. Die Bedienung funktioniert nach einer kurzen Eingewöhnungs-

phase problemfrei. Trotz seiner Länge von nur 4,35 Metern bietet der Evoque in der fünftürigen Version, selbst im Fond, grosszügige Platzverhältnisse. Der Laderaum lässt sich von 575 Liter auf bis zu 1445 Liter Volumen erweitern und bietet dadurch sehr viel Alltagsnutzen. Der getestete Evoque mit 2,2-Liter-Vierzylinder-Diesel aus dem PSA-Regal überrascht mit ruhiwww.schaffhauserpost.ch www.schaffhauserpost.ch gem Lauf und viel Durchzugskraft. Die 190 PS und 420 New-

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Der mutig und anspruchsvoll gestylte Range Rover Evoque ist vollgepackt mit intelligenter Technik.

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tonmeter haben mit dem 1,7-Tonner «leichtes» Spiel und dank Allrad (auch als Fronttriebler erhältlich) in Kombination mit der sportlichen Abstimmung macht der Evoque richtig Spass. Wie es sich für einen echten Range Rover gehört, fühlt er sich dank des aus anderen Modellen bekannten Terrain-Res-

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Cooler, eleganter «Baby-Range»

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ponse-System und Bergabfahrhilfe auch offroad zu Hause. Der Evoque ‒ ein «Eyecatcher» erster Güte für Range-Fans und solche, die es noch werden wollen. Erhältlich ist der Range Rover Evoque bei der Garage Baldinger AG in Schaffhausen. os ■

TECHNISCHE DATEN Motorisierung: Vierzylinder-Dieselmotor mit 2179 cm3, 16 Ventile, Turboaufladung, 140 kW (190 PS) bei 3500 U/ min, max. Drehmoment: 420 Nm ab 1750 U/min, Allradantrieb und 6-Gang-Automatik (auch mit 6-Gang-Schaltgetriebe und 2WD erhältlich). Fahrleistungen: Von 0 auf 100 km/h in 8,5 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit: 195 km/h. Verbrauch/Emission: 6,5 Liter/100 km (Diesel), 174 g CO2/km (Energieeffizienz-Kategorie B). Grundausstattung «Prestige»: ABS m. Bremskraftverteiler, Kurvenbremskontrolle, Bergabfahrhilfe, Front- u. Seitenairbags vo., Windowairbags vo./hi., 19-Zoll-Alufelgen, Lederausstattung, Xenon m. LED-Tagfahrlicht, Park Distance Control hi., Zweizonen-Klimaautomatik, Meridian-Soundsystem mit Radio/CD, Bluetooth-Telefonsystem u.v.m. Ausgabe 1mit|| 10 Preis: Der Range Rover Evoque (als 2.2Ausgabe eD4 «Pure»12 10 2WD) ist ab CHF 42 900.– (inkl. MwSt.) erhältlich.

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Januar 2012

Ausgabe 1 | 11

car4you-ratgeber zum autoverkauf: Teil1 – Auto vorbereiten

Ist Ihr Auto zum Verkauf bereit? Bevor Sie ein Inserat auf car4you.ch aufsetzen, lassen Sie Ihr Fahrzeug am besten von einem Fahrzeug-Sachverständigen checken und bereiten Sie sich für den Verkauf vor. Dabei empfiehlt es sich, die nötigsten Reparaturen vor dem Verkauf zu machen.

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Bevor Sie Ihr Fahrzeug auf www.car4you.ch verkaufen, lohnt sich ein gründlicher Check, wie hier beim TCS. Bild TCS Sie diese Überlegung im Verkaufsgespräch nicht mehr machen müssen. Beachten Sie, dass der Preis für einen Eintausch eines Fahrzeugs anders berechnet wird.

Diese und weitere nützliche Tipps rund um Kauf und Verkauf von Fahrzeugen im Onlineportal www.car4you.ch finden Sie jederzeit auch im Internet in der neuen Ratgeber-

Rubrik. Dort erscheinen in regelmässigen Abständen auch umfangreiche Testberichte zu aktuellen Fahrzeugmodellen. 

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Januar 2012

Gourmecke | trattoria-pizzeria bella italia, schaffhausen

Italianità in Schaffhauser Silvester Feiern Sie mit uns in gediegenem Ambiente den Rutsch ins 2012. Infos unter www.huettenleben.ch. Für die kommenden Feiertage wünschen wir Ihnen alles Gute! Wir hoffen, Sie bei uns wieder im 2012 begrüssen zu dürfen. Einige Neuigkeiten werden Sie erwarten können! Landgasthof Hüttenleben Drachenbrunnenweg 5 8240 Thayngen

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Das Konzept vom «Bella Italia» an der Vorstadt 58 in Schaffhausen müsste eigentlich beim Schweizer auf sehr offene Herzen stossen. Denn was Samir Ljimani mit seinem Team dort zaubert, ist Italianità in R(h)einkultur. Mit Traditionsrezepten «alla Nonna».

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Silvester 2011 beim Hunger Begleiten Sie uns auf eine kulinarische Reise durch 6 Kontinente. Intermezzo beim Hunger, Basadingerstr. 18, 8253 Diessenhofen Tel. 052 657 17 57, Info auf www.beim-hunger.ch

eit März dieses Jahres gibt es mitten in Schaffhausen ein nigelnagelneues italienisches Ristorante: das Bella Italia. An sieben Tagen pro Woche laden Sie Gastgeber Samir Ljimani und sein Team ein, bei ihnen gediegen zu tafeln. Und so herzhaft italienisch. Hausgemachte Pasta Speziell stolz ist der Capo auf die hausgemachten Pasta-Spezialitäten, die effektiv keine

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Wünsche offenlassen. Spaghetti, Tagliatelle, Penne usw. werden auf ca. ein Dutzend Arten zubereitet. Nebst bekannten Klassikern, die in der italienischen Küche niemals fehlen dürfen, begegnen wir da auch Spezialitäten des Hauses «Bella Italia»: mit Riesencrevetten, Knoblauch, Cherrytomaten, Olivenöl, Peperoncini, frischen Kräutern und Trüffelöl. Speziell ist auch «Alla Fiamma» mit Rindfleischwürfeln, Olivenöl,

Zwiebeln, Peperoni, Paprika – und das Ganze vor Ihren Augen mit Cognac flambiert. Aber auch die Ravioli «Bella Italia» lassen aufhorchen: mit einer Zitronen-Ricotta-Füllung, Weissweinsauce, Rucola und Parmesansplittern. Oder Mezzaluna «Della Casa»: Halbmondteigwaren mit Hummerfüllung und Safranrahmsauce. Verschiedene Risotto- oder Gnocchi-Gerichte runden die-


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Januar 2012

Ausgabe 1 | 13

GourmEcke-Wettbewerb

R(h)einkultur

Wettbewerbsfragen 1) Wie heisst Ihr Gastgeber?

2) Was für eine Füllung haben die Ravioli «Bella Italia»?

3) An wie vielen Tagen pro Woche hat das Lokal geöffnet?

Einsenden bis spätestens Mittwoch, 15. Januar 2012, an folgende Mail-Adresse: oschmid@schaffhauserpost.ch oder per Post an «Schaffhauser POST», Gennersbrunnerstrasse 58, 8207 Schaffhausen. Die Gewinner/-innen werden umgehend informiert.

Zu gewinnen gibt es: 1. Pizzaplausch für 6 Personen, exkl. Getränke 2. Überraschungsmenü für 2 Personen, inkl. Getränke 3. Mittagessen für 2 Personen, inkl. Getränke 4. Eine Flasche Primitivo

Samir Ljimani (rechts) heisst Sie mit seinem Team herzlich willkommen im «Bella Italia». sen Teil der Karte glanzvoll ab. Und auch Empfehlungen des Chefs ausserhalb der Karte können Sie erwarten: zum Beispiel Risottobällchen Arancini mit diversen Füllungen.

zu haben sind. Weintechnisch setzt man auf gestandene Italiener wie den Primitivo, Nero d’Avola oder Salice; aber nicht das übliche Programm, sondern wirkliche Spezialitäten.

Spezialitäten auch beim Wein Zu erwähnen sind auch die verschiedenen Mittagsmenüs mit Fleisch, Fisch (freitags), frischen Pasta, Pizzas oder À-la-carte-Klassiker aus der Fleisch- und Fischküche sowie etwa 16 verschiedene Pizzaspezialitäten, die allesamt auch eine Schuhnummer kleiner und mit 3 Franken Verbilligung

Sich abheben – und doch nicht so teuer sein Im Gros der vielen italienischen Restaurants muss man sich abheben, das weiss auch ein Samir Ljimani sehr gut. Deshalb setzt er, dessen erklärtes Ziel es ist, der perfekte Gastgeber zu sein, auf traditionelle Gerichte und eben hausgemachte Pasta. Ein Angebot, das sich von der Masse ab-

hebt und doch preislich moderat ist. Das gelingt ihm auch sehr gut. Immer mehr spricht sich in und um Schaffhausen herum, dass sich das «Bella Italia» zum neuen Geheimtipp mausern könnte. Catering und Take away Nebst der Trattoria und Pizzeria «inhouse» ist man auch bestrebt, Kunden für Events ausserhalb des Lokals zu begeistern. Stichwort Catering. Sie können also beim Team vom «Bella Italia» auch eine ganze Crew samt Essen und Tranksame buchen für ein privates Firmenfest beispielsweise. Auch Take-away bietet das Ristorante an. Noch zu erwähnen ist, dass es auch jetzt um die Festtage noch den einen oder anderen Platz haben dürfte. Wenn Sie also denken, dass Sie mal wieder zum Italiener gehen möchten dieser Tage, so kann man hier einen empfehlen.  ■

Restaurant Sternen

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Trattoria-Pizzeria Bella Italia Vorstadt 58 CH-8200 Schaffhausen Tel. 052 624 42 22 www.trattoria-bellaitalia.ch info@trattoria-bellaitalia.ch facebook: Bella Italia

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Januar 2012

Hässig & gonzalez AG wartet 2012 mit einigen höhepunkten auf

Emotional und zukunftsweisend dar. Ein weiteres Highlight wird der Prius+, der die Vorzüge des Vollhybridantriebs und eines Siebensitzers kombiniert. Der Prius+ glänzt mit dem tiefsten Kraftstoffverbrauch in seiner Klasse. In der zweiten Jahreshälfte folgt mit dem it dem Yaris Vollhybrid bringt Prius Plug-In Hybrid der Brückenschlag Toyota 2012 den Hybridantrieb in in Richtung Null-Emissions-Fahrzeug. das Kleinwagen-Segment, dem volu- Die 4. Generation der Prius-Flotte ist menstärksten Markt in Europa. Der Yaris Toyotas nächster Schritt auf dem Weg in Vollhybrid stellt die einzigartige Synthese eine emissionsfreie Mobilität der Zuaus dynamischem Design sowie erstklas- kunft. Der Prius Plug-In Hybrid verbinsigen Verbrauchs- und Emissionswerten det die Vollhybridtechnik mit dem zusätzlichen Nutzen einer in eineinhalb Stunden über normale Steckdosen aufladbaren Batterie. Etwa bis 25 Kilometer weit kann der Prius Plug-In rein elektrisch emissionsfrei betrieben werden. Im Durchschnitt verbraucht er Der dynamische Yaris Vollhybrid ist der erste Toyota-Kleinwagen Bilder Toyota AG so lediglich 2,1 Liter mit der zukunftsweisenden Antriebstechnologie. 

Der japanische Autohersteller Toyota präsentiert im kommenden Jahr einige aufsehenerregende Modelle. Die Hässig & Gonzalez AG wagt zusammen mit der «POST» einen Blick in die Zukunft.

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Der aktuelle Filmtipp der Redaktion

Kill The Boss

Der Sportwagen GT 86 kommt im Sommer. Benzin auf 100 Kilometern bei einem CO2-Ausstoss von nur 49 g/km. Emotional wird es im Sommer, wenn der neue Toyota-Sportwagen GT 86 mit Boxermotor und Heckantrieb die Strassen erobert. Der GT 86 transferiert die legendären sportlichen Toyota-Modelle wie 2000 GT, Corolla Levin AE86 und Celica in eine Zukunft voller Fahrfreude und automobiler Dynamik. Knapp 30 Jahre Firmengeschichte und emotional geprägte Zukunft treffen übrigens auch beim ergänzenden Firmenschriftzug der Hässig & Gonzalez AG (siehe Inserat auf Titel- und Rückseite) aufeinander.  os/pd ■

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News aus Schaffhausen Finanzielle Unterstützung der Ferienkolonien Der Stadtrat Schaffhausen führt eine lange Tradition weiter und unterstützt verschiedene Ferienlager, eine sinnvolle Ferienbeschäftigung für zahlreiche Schulkinder und Jugendliche. In den Genuss von städtischen Beiträgen von insgesamt 12 800 Franken kommen das Pfadicorps Schaffhausen, die Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons Schaffhausen, Blauring und Jungwacht Schaffhausen, die Knabenmusik Schaffhausen sowie die Kantonale Sonntagsschulkommission Schaffhausen. Für insgesamt gut 2500 Aufenthaltstage wurde ein Tagesbeitrag von 5 Franken ausgerichtet.

Der brave Büroangestellte Nick wird von seinem sadistischen Boss unterdrückt, der schwächliche Zahnarztassistent Dale von einer sexuell aggressiven Zahnärztin traktiert, und der selbstsichere Chemiefirmenmanager Kurt leidet unter seinem kokssüchtigen Chef Bobby. Als das Mass voll ist, beschliessen die drei langjährigen Freunde, füreinander ihre jeweiligen Peiniger permanent aus dem Weg zu schaffen. Zu diesem Zweck trinken sie sich reichlich Mut an und lassen sich vom aufdringlichen Ex-Knacki und mutmasslichen Killer Motherfucker Jones zu einem windigen Komplott überreden ... das Ergebnis ist ein komplizierter, angeblich todsicherer Plan, der sie ein für alle Mal von ihren Arbeitgebern befreien soll. Ein kleines Problem bleibt allerdings ungelöst: Selbst die besten Pläne sind nur so narrensicher wie die Köpfe, die sie sich ausgedacht haben. Regisseur Seth Gordon inszenierte eine sehr schwarzhumorige Komödie um einen Mord(s)plan mit straffem Tempo und erhält hervorragende Leistungen, insbesondere von Kevin Spacey, Jennifer Aniston und Colin Farrell, die in den fiesen Chefrollen glänzen. Genre: Komödie Produktion: USA 2011 Darsteller: Jason Bateman, Charlie Day, Jason Sudeikis, Jennifer Aniston, Colin Farrell, Kevin Spacey, Donald Sutherland, Jamie Foxx u.a. Regie: Seth Gordon FSK: frei ab 16 Jahren Laufzeit: 98 Minuten Verkaufsstart: 13.1.2012  Warner Bros. ■


Januar 2012

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Ausgabe 1 | 15

«POST»-TICKETVERLOSUNG

BOXENSTOPP

Vom Schenken und Empfangen In Zeiten der emotionalen Leere, der zwischenmenschlichen Kälte, ist es besonders wichtig geworden, sich der wirklichen, menschlichen Werte zu besinnen. Doch sollte man nur in der Adventszeit die Ruhe suchen und sich den Menschen zuwenden, welche einem wichtig sind? Ist es nicht eigentlich Teil unseres Lebens, füreinander da zu sein, und uns nicht laufend zu kritisieren bzw. zu erniedrigen? Kontrolle, Zwang, Überwachung, Stress, Druck und vieles mehr bestimmen unseren Alltag. Einer zeigt mit dem Finger auf den anderen, die Unzufriedenheit wird grösser, weil man selber kaum noch intensiv lebt, Wut und Hass steigern sich ins Unendliche und lösen einen Flächenbrand aus. Genau das möchte der Mensch zwar im Unterbewusstsein nicht, trägt aber durch das eigene Handeln meist trotzdem dazu bei. Advent, Weihnachten, Geburtstage, Ostern – all diese wundervollen Zeiten nützen uns Menschen nichts, wenn wir den Rest der Zeit nicht miteinander reden können. Jedes «Froher Advent», «Fröhliche Weihnachten» oder das freudige Lächeln bei einem Geschenk wird bedeutungslos, wenn man seine Freiheit nicht zu nutzen weiss, stattdessen lieber lebt in einem geschaffenen Käfig. Jedes Geschenk ruft nach jemandem, der empfängt und aufnimmt. Schenken und empfangen gehören zueinander. – Als Gott seinen Sohn den Menschen als Bruder schenken wollte, suchte er daher auch jemanden, der offen war für sein Geschenk. Er sandte seinen Boten aus, um Maria aus der Stadt in Galiläa namens Nazaret anzufragen. Als sie ihr Ja gab, nahm das sensationellste Ereignis der Weltgeschichte seinen Lauf. Gott wurde Mensch. Er wurde einer von uns und hat unser Menschenleben mit uns geteilt. Maria empfing das von Gott geschenkte Kind. Sie hat es aber nicht einfach an sich gezogen, sondern blieb offen. Sie hat es allen Menschen weitergeschenkt. Alle, die offen waren und bereit, konnten Gottes Sohn aufnehmen und mit ihm leben. Noch heute ist das möglich und es ist wunderbar. Dies feiern wir am Fest von Christi Geburt, an Weihnachten. Wir beschenken einander, weil Gott uns zuerst beschenkt hat. Maria empfing als Erste und gab das göttliche Geschenk weiter. Dadurch kann Licht in der Welt aufstrahlen und Freude unsere Herzen erfüllen – aber eben nicht nur in der Adventszeit. Benedikt Wey, Pfarradministrator Sta. Maria, Schaffhausen

Nussknacker – traumhaftes Ballett für die ganze Familie Der Nussknacker ist ein Ballett in zwei Akten mit der Musik von P. I. Tschaikowsky. Es wurde erstmals 1892 im Mariinski-Theater in Sankt Petersburg unter der Leitung von Riccardo Drigo und in der Choreografie von Lev Ivanov aufgeführt. Das Russische Nationalballett aus Moskau präsentiert den beliebten Ballettklassiker in einer atemberaubenden Darbietung am 8. Januar 2012 in Schaffhausen.

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arie ist in freudiger Erwartung des Weihnachtsabends. Unter vielen anderen Geschenken erhält sie vom alten, geheimnisumwitterten Onkel Drossel-meier nebst einer tanzenden, mechanischen Figur auch einen Nussknacker, der Maries kindliche Phantasie ganz besonders anspricht. Beglückt schläft sie mit dem Nussknacker im Arm unter dem Weihnachtsbaum ein. Sie hat einen seltsamen Traum. Onkel Drosselmeier lässt den Christbaum ins Unendliche wachsen, der Nussknacker wird lebendig … Mit Anmut, Schönheit und Eleganz Die Geschichte führt den Zuschauer in das Zauberreich, wo das Gute und das Schöne herrschen und wohin man auch als Erwachsener immer wieder zurückkehren möchte. Die faszinierende Pracht von Bühnenbild und Kostümen, die märchenhafte Handlung, die Musik und der Tanz vervollständigt das vitale Werk voller Romantik und macht den Ballettabend zum wahren Fest. Mit Anmut, Schönheit und Eleganz, unglaublicher Leichtigkeit und höchster technischer Präzision wird das Publikum in eine Welt der Schwerelosigkeit und Poesie entführt.

Das Russische Nationalballett verzaubert mit dem «Nussknacker». Im «Nussknacker» findet eine neue Bilderwelt Eingang in das Ballett: Die charakteristische Zeichnung der Figur Drosselmeiers und des Königreichs der Mäuse vermittelt einen Hauch des «Schreckens» und gleichzeitig der Ironie. Voller sinfonischer Entwicklung sind die Handlungstänze: das Wachsen der Tanne, der Schneeflockenwalzer, zwei Andante aus dem 2. Akt, die eine besondere, nur Tschaikowsky eigene Wärme, Menschlichkeit und lyrische Fülle der Gefühle ausstrahlen. Erst mit dem Jahr 1892 ‒ ein Jahr vor seinem Tod ‒ uraufgeführten «Nussknacker» hatte Tschaikowsky endlich auch Erfolg als Ballettkomponist.

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News aus Schaffhausen Sondierbohrungen für den Galgenbucktunnel Bereits in den vergangenen Wochen haben verschiedene Sondierbohrungen für die Arbeiten am Galgenbucktunnel entlang der Schaffhauserstrasse zwischen Neuhausen am Rheinfall und Schaffhausen stattgefunden. Bis Februar 2012 werden vier weitere Bohrungen im oberen Teil des Hanges durchgeführt. Diese finden im Rahmen der üblichen Vorbereitungsarbeiten statt und haben zum Ziel, die Beschaffenheit des Untergrundes zu überprüfen. Zusätzlich werden in den Bohrlöchern Überwachungseinrichtungen installiert, mit denen der Untergrund während der Bauarbeiten kontrolliert werden kann. Nach Abschluss einer Sondierbohrung werden die Bohrplattform und die Bohreinrichtungen mittels Helikopter an den nächsten Standort verlegt.

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Tickets und Infos zu den weiteren Vorstellungen des Russischen Nationalballetts in Winterthur und Kreuzlingen sind unter www.ticketcorner.ch im Internet zu finden. os/pd ■

Online-Verlosung Die «Schaffhauser POST» verlost 5 x 2 Tickets für die Vorführung des «Nussknackers» vom Russischen Nationalballett im Hombergerhaus Schaffhausen am Sonntag, 8. Januar 2012, um 18 Uhr. Klicken Sie im Internet unter www.schaffhauserpost.ch einfach auf die entsprechende Verlosung und mit etwas Glück gehören Sie zu den Gewinnern.


16 | Ausgabe 1

Stellenmarkt

Januar 2012

DAS BERUFSBILD: EXPORTFACHMANN/EXPORTFACHFRAU

Fachwissen und internationale Erfahrung Exportfachleute organisieren den Export von Gütern. Als Führungskräfte des Aussenhandels verfügen sie über vertiefte Fachkenntnisse im internationalen Speditionswesen, Zoll- und MwSt.-Recht, internationalen Marketing, in der Aussenhandelsfinanzierung sowie im internationalen Recht. Voraussetzungen Bei Prüfungsantritt erforderlich: Abschluss einer dreijährigen beruflichen Grundbildung oder Handelsmittelschule, einer gymnasialen Maturität oder Abschluss einer Hochschule, einer Fachhochschule oder Abschluss einer höheren kaufmännischen Fachprüfung und 2 Jahre berufliche Praxis im Export oder eine von der Prüfungskommission als gleichwertig anerkannte Ausbildung und entsprechende Berufspraxis im Export. Diese Anerkennung umfasst auch die nach bi- und multilateralen Abkommen gegenseitig anzuerkennenden ausländischen Diplome, Abschlusszeugnisse und beruflichen Tätigkeiten.

Ausbildung

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xportfachleute sind je nach Umfang des Arbeitsgebietes als Spezialisten oder Generalisten in export-/importorientierten Unternehmen sowie im internationalen Handel in den Bereichen Export-/Importadministration, Auftragsabwicklung (order processing), Verkaufsinnendienst, Exportverkauf, Shipping, Distributionslogistik, Supply Chain-Management oder Versand tätig. Sie arbeiten auch in der Dokumentenabteilung von internationalen Banken, wo Bankgarantien, Dokumentarinkassi und Akkreditive erstellt werden, bei internationalen Speditionsund Logistikunternehmen sowie in Transportversicherungsgesellschaften. Sie können Gefahren und Chancen im internationalen Geschäft beurteilen, sind sprachgewandt und wissen,

Exportfachleute organisieren unter anderem den Export von Gütern. worauf es bei Verhandlungen mit ausländischen Geschäftspartnern respektive in anderen Kulturen ankommt. Dank guter Marketingkenntnisse sind sie fähig, das Marktpotenzial in ausländischen Zielmärkten zu erkennen. Vertiefte Kenntnisse der schweizerischen Aussenwirtschaftspolitik und der internationalen Rahmenbedingungen sind dabei von grossem Nutzen. Als Basis für den Abschluss und eine effiziente Vertragsabwicklung mit ausländischen Absatzmittlern und

internationalen Abnehmern klären sie auch Fragen zu internationalem Recht, zu Kaufrecht und Gerichtsstand ab. Ebenso müssen sie für die Verkaufsabwicklung komplexe steuer-, zoll- und versicherungstechnische Fragen abklären sowie die Finanzierungsmöglichkeiten mit und ohne Exportrisikogarantie und Wechselkursabsicherungen klarstellen. Diese gewährleisten eine sichere Zahlung der Lieferungen und unterstützen den Absatz. biz/as ■

Dauer: rund 3 Semester. Grundlage: Eidg. genehmigtes Reglement vom 3.1.1994. Prüfungsvorbereitung: Die für die Prüfung erforderlichen Qualifikationen werden meist in Kursen erworben. Reglement und Wegleitung sind beim Verband SAK-CES sowie bei Schulen erhältlich. Geprüfte Fächer: Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre, internationales Marketing, grenzüberschreitende Liefer- und Absatzmittlerverträge (Recht), Exportfinanzierung und Zahlungs-/Devisenverkehr, internat. Rahmenbedingungen und Aussenwirtschaftspolitik, Zoll und MwSt., Spedition usw. Abschluss: «Exportfachmann/-frau mit eidg. Fachausweis.» Weitere Infos: www.sak-ces. ch; www. berufsberatung.ch.

Das spezialisierte Unternehmen wurde Mitte des letzten Jahrhunderts gegründet und verdankt seinen ausgezeichneten Ruf nebst Know-how und Erfahrung in erster Linie dem erstklassigen Kundenservice. Der bewusste Einklang von Qualität, Wirtschaftlichkeit und Ökologie bildet das Fundament für eine erfolgreiche Zukunft. Für diesen Mandanten suchen wir personelle Verstärkung! Sehen Sie sich in Zukunft als

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Sie stecken sich Ihre Ziele selber und wollen auf unkomplizierte Art einiges bewegen. Kaufmännische Grundausbildung. Sie sind in Buchhaltung zu Hause und beherrschen die gängige EDV. Einige Jahre Berufserfahrung, in denen Sie Ihre Selbstständigkeit unter Beweis gestellt haben, sind ein absolutes Muss. Ihre wichtige Funktion verlangt nach Zuverlässigkeit, Flexibilität, Eigenverantwortung und einer gesunden Belastbarkeit. Als Vorbereitung auf Ihre Arbeit mit der branchenspezifischen Business-Software besuchen Sie zweimal eine einwöchige Schulung in Landshut (D). Zudem werden Sie mindestens während Ihrer Einführungszeit ein 100 %-Pensum innehaben. Auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Foto freue ich mich!

Universal-Job AG, Claudia Bucher, Bahnhofplatz 68, 8500 Frauenfeld Tel. 052 728 98 81, c.bucher@universal-job.ch www.universal-job.ch


Stellenmarkt

Januar 2012

Temporäreinsätze in Ihrer Region: Frauenfeld, Weinfelden und Kreuzlingen

Die Metzgerei Hubschmid AG in Erlen wird seit 2004 als Familien- und Ausbildungsbetrieb geführt. Auf das kommende Jahr möchten wir wiederum die Lehrstelle zur Ausbildung als Detailhandelsfachfrau EFZ neu besetzen. Deshalb suchen wir Sie per 2012 als unsere neu auszubildende

Detailhandelsfachfrau EFZ

Für die Industrie

Für den Bau und die Baunebenbranche

Für das Gewerbe

Polymechaniker Schlosser Schweisser Industrielackierer Automatiker Anlage- und Apparatebauer Lageristen Betriebselektriker

Maurer Schreiner Zimmermann Sanitärinstallateur Elektroinstallateur Gipser Maler Netzelektriker

Logistiker Logistikassistenten Strassenbauer Chauffeur C/E Landmaschinenmechaniker Landschaftsgärnter Automechaniker Gerüstbauer

Sven Tresch ist Ihr Personalberater für die Region Weinfelden-Kreuzlingen

Simon Zumbrunnen ist Ihr Personalberater für die Region Frauenfeld

Jobprofil

Als Detailhandelsfachfrau arbeiten Sie im Verkauf und bieten Fleischwaren und Traiteurartikel an. Fachkundig beraten und bedienen Sie die Kundschaft. Der persönliche Kontakt zur Kundschaft prägt Ihren Berufsalltag. Im Schwerpunkt Beratung pflegen Sie vorwiegend den persönlichen Kontakt zur Kundschaft. Zusätzlich richten Sie dekorative Platten für das Verkaufsbuffet, für besondere Anlässe oder für den Partyservice her.

Anforderungen Freude am Verkaufen, an Beratung und an Warenbewirtschaftung Kontaktfreude und Kundenorientiertes Verhalten Gute Umgangsformen und Dienstleistungsbereitschaft Ordnungssinn und Hygienebewusstsein sowie Freude an Computerarbeit etc.

Universal-Job AG Sven Tresch Bahnhofplatz 68 8500 Frauenfeld Tel. 052 728 98 83 s.tresch@universal-job.ch

Ausgabe 1 | 17

Universal-Job AG Simon Zumbrunnen Bahnhofplatz 68 8500 Frauenfeld Tel. 052 728 98 82 s.zumbrunnen@universal-job.ch

Wollen Sie mehr zu dieser spannenden Herausforderung erfah- ren? Dann wenden Sie sich direkt an Herrn Paul Hubschmid oder senden Ihr Dossier an Metzgerei Hubschmid AG, Zentrum Aachbrüggli in CH-8586 Erlen, Telefon +41 71 648 11 76, Telefax +41 71 648 35 21

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Wie ein geölter Blitz! unser Auftraggeber ist die Lang Energie AG aus Kreuzlingen. Als Handelsfima von Mineralpro-

dukten wie: Benzin, Diesel, Heizöl gehört er zu den führenden Anbietern in der Branche. Ein Wie ein geölter Blitz! bewährter Mitarbeiter nimmt eine neue Herausforderung an. Aus diesem Grund suchen wir einen neuen

Unser Auftraggeber ist die Lang Energie AG aus Kreuzlingen. Als Handelsfirma von Mineralprodukten wie Benzin, Diesel, Heizöl gehört er zu den führenden Anbietern in der Branche. Ein bewährter Mitarbeiter nimmt eine neue Herausforderung an. Aus diesem Grund suchen wir eine

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für Mineralölprodukte. Sie beraten und betreuen ein fest zugewiesenes Verkaufsgebiet im Raum Ostschweiz (tG, SG, ZH). Ihre wird es sein die verschiedenen (Firmen aus Branchen, Liegenschaftenverwalter, Wiefür Mineralölprodukte. Sietägliche beratenAufgabe und betreuen ein fest zugewiesenesKunden Verkaufsgebiet imallen Raum Ostschweiz (TG, SG, ZH). Ihre tägliderverkäufer, Private, usw.)Kunden Heizöl und treibstoffe zu verkaufen die Grosskunden laufendWiederverkäufer, über die Preisentwicklung che Aufgabe wird es sein, die verschiedenen (Firmen aus allen Branchen,und Liegenschaftenverwalter, Private, der Mineralölprodukte zu informieren. Sie nehmen telefonische Anfragen der Kunden entgegen, beraten siezukompetent usw.) Heizöl und Treibstoffe zu verkaufen und die Grosskunden laufend über die Preisentwicklung der Mineralölprodukte informieund schliessen nach der Möglichkeit Geschäftberaten ab. Sie kennen die Bedürfnisse Ihrer Grosskunden, verfolgen die Warenbörse ren. Sie nehmen telefonische Anfragen Kundendas entgegen, sie kompetent und schliessen nach Möglichkeit das Geschäft und reagieren aktivGrosskunden, bei entsprechender Markt-die und Preisentwicklung. Ihre hohe Sozialkompetenz und die Fachkompetenz ab. Sie kennen die Bedürfnisse Ihrer verfolgen Warenbörse und reagieren aktiv bei entsprechender Markt- und Sie sich im Laufe der Zeitund aneignen, helfen Ihnen dabei Job erfolgreich auszuführen. Gelegentliche Preisentwicklung. Ihrediehohe Sozialkompetenz die Fachkompetenz, dieIhren Sie sich im Laufe der Zeit aneignen, helfen AussendienstIhnen dabei, besuche verstärken die Kundenbindungen zusätzlich. Ihren Job erfolgreich auszuführen. Gelegentliche Aussendienstbesuche verstärken die Kundenbindungen zusätzlich.

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In the Club

mit DJ Stan Lee

Gesehen Am 1. Dezember erreichte meine Nervosität gegen 15 Uhr ihren Höhepunkt. Als ich dann aber, umgeben von Stress und gefühlten 3 Millionen Problemchen, zum ersten Mal die fertig eingerichtete Weinloft betrat, war ich einfach nur noch überwältigt. Mit Tränen in den Augen durfte ich beruhigt feststellen, dass sich Schweiss und Aufwand mehr als nur gelohnt haben. LED-Beleuchtung und Kerzenschein vermitteln ein wohlig wärmendes Gefühl, während die chilligen Soulful-Klänge aus der Soundanlage das rustikalmoderne Ambiente unglaublich stimmig unterstützen. Davon durften sich an der Eröffnung am Abend auch die rund 90 Gäste beim offerierten Champagner-Apéro mit auserlesenen Häppchen überzeugen. Der internationale Gitarrero Eddy G. sorgte zudem mit seinem aussergewöhnlichen Spiel für einen rundum gelungenen Start meines neuesten Projektes. Am 31. Dezember 2011 steht in der Weinloft ab

17 Uhr eine Silvester-Party an. Verwöhnt wird man mit einem Austern-Apéro, begleitet von feinsten Tropfen, diversen Showacts und einem englischen Star-Gastronomen. Lasst euch überraschen! Vorher möchte ich meiner Leserschaft und ihren Liebsten aber noch ein wunderschönes Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen. Und vergesst die guten Vorsätze nicht: Ich für meinen Teil möchte mein für den Frühling geplantes Bistro im Ringpark gut starten lassen und den Weinloft-Gästen vor Augen führen, dass man nicht nur in Lokalen mit Rheinblick genussreiche Abende verbringen kann. Der Rauchstopp fliegt mangels Erfolgsaussichten wieder von der Vorsatzliste ... Meine Musik-Tipps Besonders angesagt sind derzeit im Bereich Clubhouse «DJ Stan Lee – Party Go Wild» und bei den Partytunes «DJ BoBo – Everybody’s Gonna Dance».

Regionale Party-Tipps im Januar Am Samstag, 28. Januar 2012, steigt mit Tiqui Taca im Swisscasino in Schaffhausen ab 22 Uhr eine exklusive Houseparty, powered by 1. Mannschaft des FCS. Für einen unvergesslichen Abend sorgen mit Dario D’Attis, Sam, Lennix sowie Mason & Jonson die besten House-DJs aus Schaffhausen.

Am Samstag, 7. Januar 2012, lädt die Visions Bar & Lounge in Weinfelden ab 20 Uhr zur Iglu Bar auf der US-Mex-Terrasse. Die coolste Party über den Dächern von Weinfelden, im temperamentvollsten Iglu der Stadt. Die ultimative Skihüttenstimmung macht die Nacht zum Après-Ski-Tag.

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22 | Ausgabe 1

Immobilienmarkt

Januar 2012

Tipps zum Erwerb von immobilien

Kaufprozess: Schritte zum Traumobjekt Von der Klärung der Bedürfnisse über die Immobilienwahl, den Bau, den Kaufvertrag, die Besichtigung sowie die Übernahme des neuen Eigenheims müssen im Immobilienkaufprozess verschiedene Schritte durchlaufen werden. Was dabei wichtig ist, erfahren Sie hier.

Mit etwas System und Fachwissen nehmen Sie den Königsweg zum Eigenheim. Jürg Zulliger

D

ie Gewichte auf dem Wohnungs- und Immobilienmarkt haben sich in den letzten Jahren zugunsten von Konsumentinnen und Konsumenten verschoben. Täglich sind in verschiedenen Medien und auf Internetportalen Tausende von Objekten für Miete oder Kauf ausgeschrieben. In fast allen Teilen der Schweiz wird rege gebaut. Landauf, landab kann man Immobilienmessen einen Besuch abstatten und Musterhäuser besichtigen. Den Leuten steht der Gang zu einem der wachsenden Maklernetzwerke offen, oder sie wenden sich an einen Architekten, dem sie einen individuellen Bauauftrag anvertrauen.

Die Qual der Wahl Der Vielfalt an Suchmöglichkeiten zum Trotz: Das Aufspüren des Traumobjekts ist deshalb nicht unbedingt leichter geworden, denn viele Leute haben die Qual der Wahl. Wie soll man bloss die grosse Vielfalt auf einen Nenner bringen? Was blühen einem für

Abenteuer, wenn man eine Bauparzelle selbst überbauen will? Eigene Bedürfnisse klären Damit die Suche nach einem Traumobjekt nicht einen Zick-Zack-Kurs nimmt, braucht es vor allem eines: Sie sollten sich zuerst Klarheit über die eigenen Bedürfnisse verschaffen! Das bietet am ehesten Gewähr, sich von der Vielfalt des Angebots nicht blenden zu lassen. Aus Schaden wird man klug, sagt das Sprichwort. Doch die Wenigsten haben das nötige Kleingeld, um zwei oder drei Mal zu bauen oder einen Kauf, der schief lief, ganz einfach zu wiederholen. Wer sich schlecht vorbereitet oder aufs Blaue hinaus Kaufverträge unterzeichnet, darf sich im Nachhinein nicht wundern: Im schlimmsten Fall sind Bauärger und später Wohnfrust vorprogrammiert. Königsweg zum Eigenheim Sie haben es selbst in der Hand: Wenn Sie mit etwas System und einer Portion Fach-

wissen an die Sache herangehen, erhöhen Sie die Chancen ganz beträchtlich, den Königsweg zum Eigenheim zu nehmen. Besichtigen Sie nur Objekte, die im Grossen und Ganzen Ihren Anforderungen und Ihrem Budget entsprechen. Die Besichtigung ist natürlich die ideale Gelegenheit, um alle nötigen Informationen zusammenzutragen und dann später mithilfe von Ihrer Checkliste bzw. Ihrem Anforderungskatalog vertieft auszuwerten. Kritische Fragen stellen Stellen Sie dem Verkäufer alle Fragen, die Ihnen wichtig sind. Achten Sie darauf, wie er auf kritische Punkte reagiert und ob er ein Gehör für Ihre Bedürfnisse hat. Klären Sie vorgängig, ob Ihnen der Verkäufer schon alle wichtigen Unterlagen ausgehändigt hat oder spätestens bei der Besichtigung vorlegt (Grundbuchauszug, Pläne, Verkaufsdokumentation usw.) Falsch und überstürzt wäre es, wenn Sie schon bei der Besichtung irgendwelche schriftliche Zusagen machen oder gar Verträge unterzeichnen. Die eigentliche Handänderung wird beim Notar vollzogen und wird von Gesetzes wegen öffentlich beurkundet. Prüfen ja, aber objektiv! Eine gute Gedächtnisstütze sind Aufnahmen, die Sie mit einem Fotoapparat oder

mit Ihrem Handy vor Ort machen. Wenn Sie zu zweit hingehen, reduzieren Sie das Risiko, wichtige Dinge zu übersehen oder sich zu sehr von Emotionen tragen zu lassen. Auch wenn die Küche oder die Aussicht noch so hübsch sind, macht dies allein noch nicht die gute Immobilie aus! Kaufvertrag ist entscheidend Empfehlung: Besuchen Sie den Ort mehrmals, unbedingt zu unterschiedlichen Tageszeiten und an verschiedenen Wochentagen. Auch wenn Sie das Haus nicht x-mal von innen besichtigen können, bekommen Sie nur mit einem mehrmaligen Augenschein vor Ort ein Gefühl für die Lage und sammeln dabei Eindrücke zum Lauf der Sonne, Lärm oder sonstige Immissionen, Nachbarschaft, Quartierleben usw. Vorsicht: Handelt es sich lediglich um eine Musterwohnung in einer Gesamtüberbauung, sind alle Details des Innenausbaus rein informativ und unverbindlich. Entscheidend ist rechtlich, was im Kaufvertrag (oder im Baubeschrieb als Teil des Vertrags) beurkundet wird. Auch Lärmimmissionen und Besonnung präsentieren sich in der Wohnung Ihrer Wahl vielleicht ganz anders als in der Musterwohnung, die Sie gesehen haben. Den vollständigen Beitrag finden Sie unter: http://krz.ch/homegate-kaufprozess.  powered by homegate.ch ■

Checkliste – die 10 wichtigsten Punkte

1. Maximal möglicher Preis 2. Lage: Wie steht es um Immissionen (Lärm und Geruch)? Wie wichtig sind Ihnen Ruhe, Sonne und Aussicht? 3. Merkmale der Gemeinde und des Wohnumfeldes: Freizeitangebot, Einrichtungen für Kinder, Sport, medizinische Versorgung usw. 4. Erschliessung mit öffentlichem und privatem Verkehr 5. Distanzen zu Arbeitsplatz, Schule und Einkaufsmöglichkeiten 6. A  rchitekturstil und Bauweise: klassisch «alt» oder modern? 7. Grösse und Anzahl der Zimmer 8. Grundriss allgemein, Flexibilität hinsichtlich der später nötigen Änderungen 9. Innenausbau, Farben, Materialien: Ästhetik, praktischer Nutzen und Dauerhaftigkeit 10. Soziales Umfeld, Nachbarschaft.

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Immobilienmarkt

Januar 2012

Ausgabe 1 | 23

immobilienmarkt in landwirtschaftszonen

Strukturwandel – Chancen für Immobilien Als Nationalratspräsident will der landwirtschaftliche Unternehmer Hansjörg Walter aus Wängi im nächsten Jahr die unterschiedlichsten Berufsgruppen einander näher bringen: «Letztlich sind alle aufeinander angewiesen.» Besonders deutlich wird das auch im Hinblick auf den Immobilienmarkt in Landwirtschaftszonen, dessen besondere Herausforderungen der Bauernpräsident und SVP-Politiker kennt wie kaum ein anderer.

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Sinnvoll umnutzen «Es ist eine grosse Aufgabe, landwirtschaftliche Liegenschaften zu vermitteln», sagt Hansjörg Walter. Diese Ansicht teilt Werner Fleischmann, Inhaber der Fleischmann Immobilien AG. Sie sind sich einig, dass der Strukturwandel für landwirtschaftliche Immobilien eine Chance darstelle. Dabei ist es äusserst wichtig, dass nicht mehr benötigte Scheunen oder Altliegenschaften gut verkauft und umgenutzt werden können. Dies ermöglicht dem Verkäufer, den Erlös in neue und moderne Anlagen oder Betriebserweiterungen zu investieren. Deshalb hat Fleischmann seit über einem Jahr seine Geschäftstätigkeit ausgebaut und den ausgewiesenen Fachmann und diplomierten Agronom Alfred Ernst für die Vermittlung landwirtschaftlicher Immobilien angestellt.

Betriebe müssen wachsen Der Strukturwandel in der Landwirtschaft zeichne sich durch einen Rückgang der landwirtschaftlichen Betriebe von 1,8 Prozent im Jahr aus, sagt Walter. Dies sei jedoch kein Problem: «Sozialverträglich wäre sogar ein Rückgang zwischen zwei und drei Prozent.»

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enn Hansjörg Walter aus Wängi 2012 als Nationalratspräsident amtet, hat das mit seinem breiten Erfahrungsschatz zu tun: Er ist ein pragmatischer, bescheiden gebliebener Schaffer mit scharfem Blick für die Herausforderungen der Zukunft, an denen es in seiner Branche nicht gerade mangelt. Ein eigentliches Spannungsfeld sieht er im landwirtschaftlichen Immobilienmarkt, der vom gegenwärtigen Strukturwandel in der Landwirtschaft geprägt ist. Es müsse möglich sein, Liebhaberobjekte und Bausubstanz in der Landwirtschaftszone zu sichern. Es gehe dabei nicht nur darum zu vermeiden, dass Gebäude dem Zerfall ausgesetzt werden. Vielmehr müsse die Zukunft des Bauernstandes gesichert und das Landschaftsbild im Auge behalten werden.

Hansjörg Walter (rechts) bespricht mit Werner Fleischmann auf seinem Hof die Entwicklungen auf dem landwirtschaftlichen Immobilienmarkt. Denn: «Der durchschnittliche Betrieb muss grösser werden und aus Rentabilitätsgründen zwei bis drei Prozent wachsen. Wir setzen deshalb alles daran, dass Betriebe langfristig erfolgreich geführt werden und Betriebsveränderungen mit dem Generationenwechsel zusammenfallen.» ■


24 | Ausgabe 1

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Januar 2012

Veranstaltungen Musik/Konzerte Sonntag, 1.1.2012, 17 Uhr Bergkirche Hallau Neujahrskonzert mit dem Schaffhauser Blasorchester und den Gästen Bonnie J. Taylor (Gesang) und Lisa Stoll (Alphorn). Auch am Mo., 2.1., um 17 Uhr in der Kirche St. Johann in Schaffhausen. Freitag, 6.1.2012, 20 Uhr Mehrzweckhalle Osterfingen Neujahrskonzert und Theater von und mit dem Männerchor Osterfingen, dem gemischten Chor Illnau und der Theatergruppe Osterfingen. Sonntag, 8.1.2012, 10.45 Uhr Rathauslaube Schaffhausen «Kulturelle Begegnungen»; Konzet mit dem Schaffhauser Barockensemble, Eintritt frei. Freitag, 13.1.2012, 19.30 Uhr Kirche St. Johann Schaffhausen «Stradivaris italienische Wurzeln»; 5. MCS-Konzert mit dem Stradivari Quartett. Freitag, 20.1.2012, 19 Uhr Musik Meister Schaffhausen «Konzert zu 4 Händen»; Feierabendkonzert mit Yuki Yokoyama Cassimatis und Zenon Cassimatis am Klavier.

Theatersport vom Feinsten im Kammgarn Seit 9 Jahren schon präsentiert Schauwerk immer am ersten Freitag im Januar den Klassiker des Improvisationstheaters. Dieses Jahr fordert «Winterthur Theatersport» das deutschrussische Theaterlabor «TEATR 05» zum Duell. Die beiden Teams improvisieren in verschiedensten Disziplinen und mit Stegreif-Gesangsnummern um matchentscheidende Punkte. Jede Show ist eine einzigartige Uraufführung mit Spannung, Spontanität und bester Unterhaltung. Eine Moderation führt dabei souverän durch den Abend, das unbestechliche Publikum liefert die Themen und verteilt die Punkte. Mit von der Partie ist die Pocket-Band, welche begleitet, unterstützt, herausfordert, antreibt. Theatersport ist im Kammgarn Schaffhausen am Freitag, 6. Januar 2012, um 20.30 Uhr zu erleben. Türöffnung und Barbetrieb bereits ab 19.45 Uhr. Samstag, 14.1.2012, 20 Uhr Stadthalle Singen (D) Konzert mit «Global Kryner»; Weltmusik made in Österreich. Do., 19.1.2012, 20.30 Uhr Kammgarn Schaffhausen «Celticmusic at Kammgarn»; Konzert von «Gwennyn» mit modernen Chansons aus der Bretagne.

Samstag, 21.1.2012, 19.30 Uhr Kirche St. Johann Schaffhausen 2. Schaffhausen Klassik mit dem Chor «salto corale» aus Schaffhausen.

Samstag, 21.1.2012, 21.30 Uhr Kammgarn Schaffhausen Doppelkonzert mit «The Rambling Wheels» (NE) und «Eating Black Milk» (SH), Pop, Rock, Electro und Ambient.

Samstag, 28.1.2012, 19.30 Uhr Walburgissaal Singen (D) «Faszination der Gegensätze»; Studiokonzert mit dem «Urban-Piano-Trio».

Sonntag, 22.1.2012, 19 Uhr Musikkneipe Exil Singen (D) Konzert mit «Big Daddy Wilson», Blues mit Herz und Seele.

Pop/Rock/Jazz Freitag, 6.1.2012, 20 Uhr Schlosshof Altikon Konzert mit «Mengis/Stoffner/ Schramm», ein wildes Konglomerat aus Rock, Grunge und Jazz. Freitag, 13.1.2012, 20 Uhr Schlosshof Altikon Konzert mit dem «Ghost Town Trio»; abgesumpft blusig bis rockige Neuinterpretation bekannter Pophits. Freitag, 13.1.2012, 20.30 Uhr Gems Singen (D) Konzert mit «Cyminology»; kammermusikalischer Jazz und persische Lyrik.

Do., 26.1.2012, 20.30 Uhr Gems Singen (D) Konzert mit Stephan Crump und seinem «Rosetta Trio» (USA); kammermusikalischer Jazz vom Allerfeinsten. Freitag, 27.1.2012, 21 Uhr Kammgarn Schaffhausen Konzert mit «Giulia y los Tellarini» (ESP); Latin Folk und Chansons.

Theater/Tanz Samstag, 7.1.2012, 20 Uhr Gemeindehaus Hallau «Der nackte Wahnsinn»; Premiere der temporeichen Farce von Michael Frayn mit dem Theater Hallau. Alle Termine unter www.theater-hallau.ch

Sonntag, 8.1.2012, 18 Uhr Hombergerhaus Schaffhausen «Der Nussknacker»; das Russische Nationalballett aus Moskau präsentiert den Klassiker von Tschaikowski. Dienstag, 10.1.2012, 20 Uhr Fasskeller Schaffhausen «Hopetown»; Frauengeschichten aus dem Wilden Westen mit dem Jugendclub momoll. Alle weiteren Januar-Termine unter www.schauwerk.ch Montag, 16.1.2012, 19.30 Uhr Stadttheater Schaffhausen «Der Meister und Margarita»; Schauspiel nach dem Roman von Michail Bulgakow mit dem Landestheater Tübingen. Auch am Di., 17.1., um 19.30 Uhr. Freitag, 20.1.2012, 20.30 Uhr Kammgarn Schaffhausen «Räuber»; nach Motiven aus Schillers Drama mit dem Vorstadttheater Basel. Präsentiert von Schauwerk und KiK. Samstag, 21.1.2012, 20 Uhr Stadttheater Schaffhausen «Crazy Horn»; MatterhornMusical in Anlehnung an Luis Trenkers Film «Der Berg ruft». Donnerstag, 26.1.2012, 20 Uhr Stadttheater Schaffhausen «Bundesordner '11»; ein satirischer Jahresrückblick auf 2011.

Party Montag, 2.1.2012, 21 Uhr Cuba Club Schaffhausen «Gastro Silvester Party»; mit

Resident DJ, Dresscode Abendgarderobe, Champagner und Cocktail-Specials. Donnerstag, 5.1.2012, 22 Uhr Güterhof Schaffhausen «Thursday Mix»; mit DJ Darelito. Samstag, 7.1.2012, 21 Uhr Cuba Club Schaffhausen «Dancefever»; the house music radio show – live aus dem Cuba Club mit DJ Agroovin und Guest-DJs. Sonntag, 8.1.2012, 21 Uhr Cuba Club Schaffhausen «Bottle Night»; Sound querbeet mit Resident DJ. Samstag, 14.1.2012, 22 Uhr Güterhof Schaffhausen Max Mill in the Mix. Freitag, 20.1.2012, 20 Uhr KSS Kunsteisbahn Schaffhausen Oldie-Night, Schlittschuhe sind obligatorisch. Donnerstag, 26.1.2012, 22 Uhr Güterhof Schaffhausen «Güterhof Guest Mix»; Oldschool mit Sascha und Armin. Freitag, 27.1.2012, 22 Uhr Güterhof Schaffhausen «Partysound»; mit DJ HI 5. Samstag, 28.1.2012, 22 Uhr Casino Schaffhausen «Tiqui Taca»; Houseparty mit den DJs Dario D'Attis, Sam, Lennix und Mason & Jonson.

Diverses Sonntag, 1.1.2012, 11 Uhr Turnhalle/Aula Dörflingen 50. Schaffhauser Kantonale Kleintierausstellung mit Festwirtschaft und Produkteschau der Fellnähgruppe SH. Auch am Mo., 2.1., ab 10 Uhr. Dienstag, 10.1.2012, 19 Uhr Pädagogische Hochschule SH Informationsveranstaltung zum Studium an der PHSH. Freitag, 13.1.2012, 15.30 Uhr Platz für Alli Neuhausen Neuhuuser Märkt mit Frischprodukten und Spezialitäten. Montag, 16.1.2012, 20 Uhr Parkcasino Schaffhausen «Irland ‒ grünes Glück»; eindrückliche Live-Multivision. Dienstag, 24.1.2012, 19.30 Uhr Bibliothek Agnesenschütte SH «Boggsen»; Dokfilm zur Lese- und Schreibschwäche mit Diskussion und Apéro.

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Chefredaktor Dr. Alois Schwager (as) aschwager@frauenfelderpost.ch Verlagsleiter Oliver Schmid (os) oschmid@schaffhauserpost.ch Redaktion Bianca Ritter (br) britter@wypag.ch Anzeigenverkauf Bianca Ritter britter@wypag.ch Manuela Doster mdoster@wypag.ch Produktion und Druck AZ Print Neumattstrasse 1 CH-5001 Aarau Telefon +41 58 200 42 70 Telefax +41 58 200 42 71 www.azprint.ch Vertrieb APZ Direct AG Ernst Müller-Strasse 8 CH-8207 Schaffhausen Telefon +41 52 632 31 30 Telefax +41 52 632 31 90 www.apz.ch Druckauflage 44 000 Exemplare Verteilung Die «Schaffhauser POST» wird einmal monatlich mit einer Auflage von 41 477 Exemplaren kostenlos in alle Haushaltungen (inkl. Postfächer) im Kanton, inkl. angrenzende Gemeinden, verteilt. Zusätzlich erfolgt der Vertrieb von 2500 Exemplaren an ausgewählten POS.

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Januar 2012

Ausgabe 1 | 25

Wellness und Gesundheit: Saunabaden

Wie wirkt ein Saunabad auf den Körper? «Chum mir gönd go bädälä»

Beim Saunabad wirken im Wechsel Wärme- und Abkühlreize auf den Körper. Dabei handelt es sich um eine Vielfalt von Wirkungen. zen Hautorgan erweitern sich, dazu entleeren sich Blutspeicher. Die umlaufende Blutmenge wird grösser und fliesst schneller. Die Pulszahl nimmt etwa um 50% zu. Der verstärkte Blutstrom versorgt die Schweissdrüsen mit genügend «Material» und verteilt Wärme aus der Haut in das Innere des Körpers. Hinsichtlich des Blutdrucks bewirken die Kreislauf Veränderungen eine gewisse Normalisierung vorher zu hoher oder zu niedriger Werte.

ferdinand thoma

A

uf starke Wärme reagiert der menschliche Körper mit Erweiterung der Blutgefässe in der Haut (Hautrötung) und Schweissabsonderung. Er tut dies mit dem Ziel, die Innentemperatur auf ihrem Normalwert von 37 °C zu erhalten. Diese Bemühungen sind in der Sauna nur teilweise erfolgreich. Obwohl von der schnell befeuchteten Körperoberfläche in jeder Minute 10 g Wasser verdampfen, reicht diese Kühlung nicht aus, um die Temperaturen Warum sollte man während in Schale und Körperkern zu des Saunabades nicht trinken? erhalten. Die Temperatur der Zugegeben, mancher SaunabeHaut, welche unter «Zimmer- nutzer hat diese Angewohnheit, bedingungen» nur gut 30 °C aber sie ist nachteilig. Das ist betrug, steigt um nahezu 10 °C leicht einzusehen. auf etwa 40 °C an. Im Innern Der menschliche Körper ist Gesamtwirkung des des Körpers erreicht die Tem- darauf ausgerichtet, dass ge- Saunabades trunkene Flüssigkeit recht Hautreinigung und Anregung peratur 38 bis 38,5 °C. Viel Wärme dringt also in den schnell den Magen-Darm-Ka- der Zellneubildung, Übung des Körper ein, als Wärmestrahlung nal durchläuft und in das Blut Herzens und der Kreislaufan(«Infrarot») aus den heissen aufgenommen wird. Die passung, Abhärtung, Steigerung Holz- und Ofenflächen, aus der Schweissabsonderung in der der Abwehr gegen Infekte, Anregung des hypophysen umgebenden Luft in die NebennierenrindensysHaut und aus der Atemtems, vegetative Umluft in die Schleimhäute der Atemwege. Dabei stimmung mit allgemeiwirkt die Wärmestrahnem Wohlbefinden. lung am stärksten, weil der Wärmeübergang aus Dauerwirkungen der heissen Luft durch Regelmässiges Saunabaeine ruhende Luftschicht den vermeidet Infektio(«Isolierschicht»), die der nen von Atemwegen, Haut überall anhaftet, abwirkt als Funktionstraigebremst wird. ning für die Anpassung Diese Haftschicht ist auch von Blutdruck und Blutverteilung und verbessert der Grund, warum trotz die Durchblutung der der Trockenheit der Saunaluft nicht die ganze Haut und der SchleimSchweissmenge verdunshäute der Atemwege, gegebenenfalls der Herztet, sondern zum Teil kranzgefässe und pflegt Tropfen auf der Haut bildie Haut. det und von ihr abläuft.  ■ Die Blutgefässe im gan- Saunen hilft Atemwegsinfektionen vermeiden. ­

Day Spa oder nur SPA. Was heisst das oder was ist damit gemeint? Die Abkürzung Spa ist aus der lateinischen Sprache abgeleitet und heisst ausgeschrieben: Sanus per aquam. Übersetzt heisst es Gesundheit durch Wasser. Bereits die Römer pflegten diese Kultur mit ihren vielen Badetempeln. In den heutigen Wellnessanlagen lebt diese Kultur wieder auf. Was aber immer dazu gehört, ist Wasser in irgendeiner Form. Sei es ein Schwimmbad oder ein Whirlpool für mehrere Personen. Auch Kneipp-Zonen dienen der Gesundheit. Eine Sauna ist natürlich auch gesundheitsfördernd, aber nur eine Sauna ohne das Erlebnis Wasser kann nicht als Spa bezeichnet werden, weil eben der Teil Wasser fehlt. Viele Hotels verfügen über solche Spas, die auch für Tageseintritte zur Verfügung stehen. Das heisst in moderner Wellnesssprache: Day Spa. Ein Tagesaufenthalt in einer Wellnessanlage kann man mit Anwendungen wie Massagen, Kosmetikan­wen­dungen und gesunder Gour­metküche kombinieren.

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Saunakabine führt zu einer gewissen Eindickung des Blutes, die der Organismus dadurch ausgleicht, dass Wasser aus den Körpergeweben in das Blut überführt werden. Dieser Entzug von Wasser und, wie nachgewiesen wurde, «Schlackenstoffen» würde unterbleiben, wenn das Blut seine Wasserergänzung aus dem Darm, nämlich durch die getrunkene Flüssigkeit, erhielte. Man zahlte für die Trinkgewohnheit also mit dem Verzicht auf «Entschlackung». Das wäre doch bedauerlich. Beim Saunabad ersetzt man die über die Haut verlorene Flüssigkeit erst nach Abschluss des Bades mit Wasser oder Säften.

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wir die Grenze nach Oesterreich, durch das Bundesland Vorarlberg und über den Arlbergpass erreichen wir das Inntal. Bei Telfs beginnt die Strasse zu steigen, schon bald erreichen wir Seefeld. 2. + 3. Tag: Lassen Sie sich verwöhnen in der schönen Hotelanlage mit eigenem Wellness-Bereich. Ausflugsangebot: Besuch in Garmisch-Partenkirchen Silberbergwerk Schwatz (exkl. Eintritt) 4. Tag: Rückfahrt im modernen Moser-Car, vorbei an Landeck und Bludenz in die Schweiz. Schon bald erreichen Sie Ihren Aussteigeort wieder. Leistungen: • Carfahrt im bequemen Reisecar • Halbpension im Hotel Seespitz (reichhaltiges Frühstücksbuffet, nachmittags Kuchen, abends • 4-Gang-Wahlmenü mit Salatbuffet und Käsebrett) • Freie Benutzung der gesamten Badelandschaft mit beheiztem Freibad mit Inneneinstieg, Sauna, Biosauna, Dampfbad, Whirlpool • Ausflugsangebot Preis: Pro Person im Doppelzimmer Fr. 590.00 Pro Person im Einzelzimmer Fr. 665.00 Obligatorische Reiseversicherung Fr. 25.00


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Januar 2011

Weihnachtsfeier am 24. Dezember 2011 im Hofackerzentrum

Weihnachten gemeinsam statt einsam Der Tradition folgend findet auch dieses Jahr am 24. Dezember «Weihnachten gemeinsam – statt einsam» im Hofackerzentrum Buchthalen statt. Die Organisatoren bereiten sich darauf vor, die grosse Zahl erwarteter Gäste verwöhnen zu können.

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ereits zum sechsten Mal führen die beiden Schaffhauser Service Clubs Round Table 9 und Old Table 41 engagiert die Weihnachtsfeier gerade für einsame und weniger bemittelte Mitmenschen weiter. Damit setzen die beiden Serviceclubs das fort, was Theres und Arthur Müller einst ins Leben riefen und was heute zur Tradition geworden ist. Die Kirchgemeinde Buchthalen stellt erfreulicherweise auch in diesem Jahr ihr hierfür bestens ausgerüstetes Kirchgemeindehaus erneut kostenlos zur Verfügung. Türen sind für alle offen Eingeladen sind alle diejenigen, welche am Heiligen Abend ge-

Fröhliche Stimmung an der gemeinsamen Weihnachtsfeier im Hofackerzentrum . meinsam mit anderen eine besinnlich fröhliche Feier erleben möchten. Das Hofackerzentrum Buchthalen öffnet um 18 Uhr die Türen. Selbstverständlich ist der Eintritt frei, denn die Organisatoren haben bei den eigenen Mitgliedern und bei ein paar Spendewilligen um Unterstützung nachgefragt. Die Clubmit-

Das Programm im Detail 18.00 Uhr: Türöffnung, Apéro 18.45 Uhr: Begrüssung aller Gäste 19.00 Uhr: Weihnachtsfeier und Weihnachtslieder 19.30 Uhr: Nachtessen 21.00 Uhr: Dessert 22.00 Uhr: Geschenkli und Unterhaltung 24.00 Uhr: Ausklang der Weihnachtsfeier

glieder unterstützen «Weihnachten gemeinsam – statt einsam» sehr grosszügig finanziell und durch Fronarbeit. Mit den Clubmitgliedern ist das bewährte Team von Freundinnen und Freunden in Küche und Service im Einsatz. Es macht allen grosse Freude, dieses Fest vorzubereiten und gemeinsam zu erleben. Die Feier wird dem Heiligen Abend und den anwesenden Gästen angepasst sein. Selbstverständlich werden die bekanntesten Weihnachtslieder gesungen und die Weihnachtsgeschichte wird gelesen. Für das leibliche Wohl ist ausreichend gesorgt. Das Christkind hat auch für jeden Besucher eine Tasche zum Mitnehmen bereit. Die Fröhlichkeit wird sicher nicht zu kurz kommen, denn

Bild Max Baumann

der Lieblingstrompeter, der Klavierspieler und der Handorgelspieler haben ihr Kommen auch für dieses Mal zugesagt. Taxibetrieb für Menschen mit Handicap Wirklich alle sind herzlich willkommen. Wer schlecht zu Fuss, sehbehindert oder im Rollstuhl ist, kann eine Taxifahrt bei Steinemann Kleinbus vorbestellen. Hierfür so früh als möglich die Telefonnummer 052 635 35 35 anrufen, um zu Hause abgeholt zu werden, gratis vor das Hofackerzentrum und nach der Feier auch wieder nach Hause gefahren zu werden. Wer weitere Fragen zum festlichen Anlass hat, erhält unter der Telefonnummer 079 430 20 41 gerne Auskunft.  os/pd ■

Ein Blick zurück ... ... muss nicht sein, aber er kann. Aufreibend war es, dieses Jahr 2011. Und einmal mehr hat sich die Schweiz in ihrer grundneutralen (ich gseh nüt und drum sägi au nüt) Haltung mit Bravour aus fast allem rausgehalten. Und am Ende bleibt doch irgendwie alles beim Alten. Ebenso wie im europäischen Umland hat sich das eidgenössische Finanzdepartement beim Haushalt ebenfalls verrechnet. Nur steht vor «unseren» zwei Milliarden ein Plus. Dafür haben führende Banker des Landes die früheren Gewinnziele als nicht mehr realistisch erklärt. Geblieben sind die Millionenboni dennoch. Auch zeigen nach der Fukushima-Katastrophe angewiesene Überprüfungen Mängel bei allen Schweizer Atomkraftwerken. Egal, die Dinger werden jetzt wohl noch ein paar Jahre durchhalten. Immerhin bleibt Sepp Blatter für weitere gefühlte 20 Jahre FIFA-Präsident. Aber dafür gibt die Nationalbank eine untere Limite für den Euro-Wechselkurs bekannt. Die Folgen davon bekommen wir dann erst im nächsten Jahr so richtig zu spüren. Zum guten Glück hat Thomas Gottschalk zum letzten Mal «Wetten, dass...?» moderiert. Der Blick zurück hat also auch etwas Gutes – es muss einfach besser werden ... Oliver Schmid «POST»-Fingerzeiger

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Januar 2012

Ausgabe 1 | 29

WEINWELTEN UND -PERLEN FÜR GENIESSER: CAMARGUE, FRANKREICH

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Ein guter Apérowein

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Naturparadies und Wein

Arbeiten im Weinberg: der Rebschnitt

In der wildromantischen Camargue verbergen sich einige Rebflächen, die dem Anbaugebiet Bouches-du-Rhône angehören und die Qualitätsbezeichnung Vin de pays, also Landwein, tragen. Unberührte wilde Sumpflandschaften, Flamingos, Pferde, Stiere, Vögel und unvergessliche Sonnenuntergänge und aromatischer Wein, aber auch Stechmücken und ein Mistral, der gnadenlos über die endlosen Weiten peitscht, das alles ist Camargue. Ein Weisswein aus dem sogenannten Bouches-duRhône, der Camargue. Trauben: Chardonnay; eine weisse Rebsorte mit hohem Qualitätspotenzial. Vinifizert wurde der Wein von den Gebrüdern Michel. Schon seine Farbe besticht den Kenner: ein zartes Gelb mit grünen Reflexen. Seine knackig leichte Textur und mässige Säure, begleitet von einem breit gefächerten Aromenreichtum – allen voran hochpikante Anklänge von Zitrusfrüchten, gebrannten Mandeln und dem Duft von Blüten weisser Blumen – betören Nase und Gaumen gleichermassen. Kühl serviert eignet er sich hervorragend als Aperitif. Er ist aber auch ein guter Begleiter. Er kann bezogen werden bei: Heinz Belz, Bahnhofplatz 76, Postfach 171 8501 Frauenfeld Telefon 052 723 27 50 Fax 052 723 27 52

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elch eine Überraschung für viele – in der wassergetränkten Camargue wird auch Wein produziert, der zu den Landweinen des Herkunftsgebiets Bouches-duRhône gehört. Im Laufe der Geschichte haben die Rhone und ihre unzähligen Seitenarme, die ständig ihren Lauf veränderten, überall kalkhaltiges Schwemmland abgelagert. Das so entstandene Schwimmland enthält Sand, Schlamm und Ton. Heute wird die Rhone durch Staustufen und Kanäle (oder Entwässerungsgräben), Teiche, Sümpfe und andere Auffanganlagen reguliert. Trotzdem hat das kleine Weinbaugebiet in der Camargue seine Besonderheiten, wie Jean-Paul Michel erklärt, der zusammen mit seinem Bruder Patrick die 22 Hektaren der «Domaine de la Valériole» bewirtschaftet: «Im Winter, wenn der Salzgehalt viel zu hoch ist, setzen wir die Flächen unter Wasser.» Die beiden Brüder sind echte Ureinwohner der Camargue Die Camargue-Bewohner haben eine Inselmentalität wie die Korsen. Diese köstlichen kleinen Landweine werden also von Leuten produziert, die

ihre Camargue in- und auswendig kennen. Das Weingut ist ein Familienbetrieb, der vom Grossonkel und vom Vater übernommen wurde. Kürz-

Salz, Reis, Pferde, Stiere, Flamingos und Reben – legendäre Wahrzeichen der Camargue. lich haben die Winzer mit der Umstellung auf den biologischen Anbau begonnen und erreichen damit eine neue Qualitätsklasse. Die Rebsorten sind trotz des vielen Wassers in der Gegend (der Etang de Vaccarès liegt gleich nebenan) ganz klar südliche Sorten, wie

Carignan, Grenache, Caladoc oder Marselan. Ausserdem denkt Jean Michel beim Keltern seiner Weine immer an die Speisen und Produkte, zu denen sie serviert werden, vorzugsweise lokale Erzeugnisse oder allgemein mediterrane Küche, denn die Familie zählt auch Spanier und Italiener zu ihren Vorfahren. Die Rebsorte Marselan, eine Kreuzung aus Cabernet-Sauvignon und Grenache noir, ist an die Weinbaubedingungen im Mittelmeerraum perfekt angepasst. In der «Domaine de la Valériole»wird sie seit 1999 angepflanzt. Die Cuvées stammen zu zwei Dritteln aus dem Holzfass und zu einem Drittel aus dem Tank. as ■

Ab November, wenn der Stoffwechsel der Pflanzen beendet ist, erfolgt der Rebschnitt auf zwei oder drei Triebe. Bereits hier werden die Weichen für die Qualität des neuen Jahrgangs gestellt. Von Natur aus ist die Rebe ein Lianengewächs, das an Stämmen hochklettert und seine Triebe über den Baumkronen ausbreitet. Solch wild treibende Rebstöcke bringen nur geringe Erträge und kleine, saure Trauben. Um wirtschaftlich ausreichende Erträge von guter Qualität zu erzielen, muss man die Reben durch den Schnitt in eine Kulturform bringen. Meist im Februar und März bindet man die verbliebenen Ruten bogenförmig an den Bindedraht oder den Stickel. Ebenfalls im März erfolgt die Bodenlockerung. Diese aktiviert die Mikroorganismen der unteren Bodenschicht und erhöht gleichzeitig die Feuchtigkeitsspeicherung. Durch Aussaat von kurzwurzelnden Grünpflanzen wird die natürliche Aktivität des Bodens zusätzlich unterstützt.

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30 | Ausgabe 1

Wein des Monats Der Ausgezeichnete

Kernling Spätlese 2009 Weingut Burkhart

www.schaffhauserpost.ch

Januar 2012

Die «POST»-Küche

Tipp des Chefs

Rezept für vier Personen

Zanderfilet an Apfelweinsauce

Die gute Adresse in Schaffhausen Der Kernling ist eine bläulich-rote Knospenmutation der Rebsorte Kerner. Er wurde 1974 in der Pfalz entdeckt und 1982 als Sorte geschützt. Er ähnelt dem Kerner, ist jedoch im Gegensatz zur grünen Traube des Kerners bläulich-rot durchfärbt. In der Schweiz wurde der Kernling erstmals auf dem Weingut Burkhart in Weinfelden angepflanzt. Der Wein ist gehaltvoll und exotisch mit feinem souveränem Auftakt, einem ausgeprägt fruchtigen Bukett im Gaumen und betontem Abgang. Er zeichnet sich aus durch frische Zitrusund Grapefruitaromen. Der Kernling ist neben Apéros ideal für alle Speisen ausser kräftigem Fleisch. Besonders gut passt er zur fernöstlichen Küche. An der «KostProbe» Schlaraffia ist er mit der Goldmedaille ausgezeichnet worden. Erhältlich im: Weingut Burkhart, Hagholzstrasse 5 8570 Weinfelden Tel. +41 622 47 79 www.weingut-burkhart.ch Preis: 75 cl: Fr. 17.50

Seit nunmehr zehn Jahren sind Rolf und Dorothea Böhi Gastgeber im Restaurant Schaffhauserhof. Dieser ist ausgezeichnet mit 15 GaultMillau-Punkten und erwähnt im Guide Micheline, im Guide plaisire und im Schlemmeratlas.de. Rolf Böhi ist eidg. diplomierter Küchenchef und Mitglied der Ausstellungsmannschaft Cercle des Chefs de Cuisine Zürich. Von 1989 bis 1992 war er Mitglied der Schweizer Kochnationalmannschaft. Er ist mehrfacher Goldmedaillengewinner, so beispielsweise in Frankfurt, Luxemburg, Chicago und Basel. Im Nebenamt war er auch als Berufsschullehrer und Prüfungsexperte der Kantone Zürich und

Schaffhausen tätig: kurz, ein Fachmann von hohem Niveau. Entsprechend ist auch das Renommee des Schaffhauserhofs. Fischküche mit Auszeichnung Fischgerichte gehören zu den Spezialitäten von Rolf Böhi, darum ist sein Restaurant von der «Tafelgesellschaft zum Goldenen Fisch» auch ausgezeichnet worden. Ob Äschen aus dem nahen Rhein, Fische aus dem Bodensee oder aus dem Meer (nur mit WWF-Label), Böhi kreiert daraus eine Vielzahl von Gerichten mit verschiedensten Saucen – immer frisch zubereitet. Er verwendet ausschliesslich frische Produkte, wenn möglich aus der Region, das Gemüse

beispielsweise aus dem Thurgau. Besonders hohe Qualitätsansprüche stellt er ans Fleisch. So setzt er in erster Linie auf Swiss Prim Gourmet. Das Fleisch, das diesen geschützten Namen trägt, stammt ausschliesslich von ausgesuchten Rassetieren und von Schweizer Bauernhöfen. Es steht unter anderm für tierfreundliche Haltung, natürliche Fütterung und hundertprozentige Rückverfolgung. Das Ehepaar Böhi bietet in ihrem rund 50 Plätze fassenden Restaurant neben der Menükarte täglich ein Fisch- und ein Gourmetmenü mit Weinbegleitung und am Mittag preisgünstige Tagesteller an. Eine Reservation wird empfohlen. as ■

Rolf und Dorothea Böhi, Gastgeber im Restaurant Schaffhauserhof, Schaffhausen

Zutaten: 600 g Zanderfilet 1 Apfel geschält in kleine Würfeli 10 g Olivenöl 10 g Schalotten 20 g Butter 1 dl Apfelwein 1 dl Fischfond 1 dl Rahm 36 % 0,5 dl geschlagener Rahm Zubereitung: Schalotten in Butter andünsten. Apfelwein und Fischfond beigeben. Einkochen bis die Sauce dickflüssig ist. Den geschlagenen Rahm beigeben und kurz aufkochen. Auf 4 Teller verteilen, die gebratenen Zanderfilets in die Sauce setzen und mit Apfelwürfeli garnieren. Dazu servieren wir Gemüsereis.

Ein Blick in die geschmackvoll eingerichtete Gaststube, in der alltägliche und ausgefallene Gerichte, welche das Auge und den Gaumen gleichermassen entzücken, angeboten werden.

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