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Newsletter Ausgabe 01/2011

© Sebastian Bolesch

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Kultureller und struk- Interview über DaDrei Fragen an Experten zum tureller Wandel durch tensicherheit und Social Media-Trends Thema Social Media Social Media von Jan-Paul Schmidt (Scout24)

Fachbeitrag Community Management von Phil von Sassen

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Tipps

mit Stefan Keuchel (Google Germany)

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Top 10 der Suchmaschinenoptimierung von Christian Seifert

Rudi Tarneden (UNICEF), Gaby Frank (Ärzte ohne Grenzen), Thomas Mickeleit (Microsoft)

scm-Seminartermine Ausgewählte Termine im 1. Halbjahr 2011

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Ankündigung

Fachbeiträge

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3x3 - Die Expertenecke

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Interview

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Tipps

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E-Learning-Kurs IK 2.0

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scm-Seminartermine

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Intensivkurs Social Media

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Buchbesprechungen

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Bücher

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scm startet neuen Intensivkurs Buchbesprechungen rund um das Thema Social Media Social Media/ Onlinekommunikation


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scm Newsletter | Ausgabe 01/2011

Fachbeitrag

Kultureller und struktureller Wandel durch Social Media

Jan-Paul Schmidt ist im Corporate Communications-Team der Scout24Gruppe für das Thema Social Media zuständig. In dieser Funktion betreut er den Twitteraccount der Scout24-Gruppe und arbeitet an gruppenübergreifenden Social Web-Projekten und -Strategien. Zuvor arbeitete der Medienwissenschaftler als Journalist für die Thüringer Allgemeine.

von Jan-Paul Schmidt (Scout24)

Das Social Web hat die Rahmenbedingungen der öffentlichen Kommunikation grundlegend verändert. Noch nie war es so einfach, eine breite Öffentlichkeit mit eigenen Inhalten zu erreichen, Kontakte zu knüpfen und virtuell zu pflegen sowie transparent miteinander zu kommunizieren. Durch Social Media ändern sich jedoch nicht nur die Beziehungen der Menschen untereinander, sondern auch die Beziehungen zwischen Usern und Marken. Der Dialog tritt in den Vordergrund. Die neuen Kommunikationsstrukturen verlangen Echtzeit, Transparenz, Authentizität und Partizipation. Viele Unternehmen sind diesen Anforderungen bisher nicht gewachsen. Hierarchische Strukturen, Top-Down-Entscheidungen, langwierige Freigabeprozesse und fehlendes Wissensmanagement sind nicht mit Social Media kompatibel. Unternehmen müssen sich den neuen Herausforderungen stellen, um Wettbewerbsnachteile oder gar Reputationsschäden zu vermeiden. Sie müssen das Thema ernst nehmen und verstehen. Dafür bedarf es allerdings grundlegender Änderungen in Unternehmenskultur und -struktur.

Kultureller Wandel: Social Media erfordert Umdenken Social Media ist kein rein technisches, sondern vorwiegend ein kulturelles Thema. Im Netz hat sich eine schnelle, dialogorientierte Kommunikationsumgebung etabliert, die Unternehmen vor zahlreiche Herausforderungen stellt. Noch vor 20 Jahren war es einer einzelnen Person nicht ohne Weiteres möglich, eine breite Öffentlichkeit herzustellen. Die Gatekeeper-Funktion der Journalisten, die entschieden, was publiziert wurde und was nicht, war unumgänglich. Mit der Etablierung der sozialen Netzwerke ändert sich dies zunehmend. User werden von reinen

Konsumenten zu Produzenten, die offen und transparent kommunizieren und Themenagenden beeinflussen können. Dieses offene und schnelle Kommunikationsumfeld passt jedoch oft nicht mit der vorherrschenden Unternehmenskultur (TopDown, Freigabeprozesse etc.) zusammen und ist auch nicht ohne Weiteres kompatibel. Eine Veränderung der klassischen Denkweisen innerhalb der Organisationen ist notwendig, um dieser neuen Situation gerecht zu werden und Social Media effizient nutzen zu können.

Strategische Nutzung: Gesicht zeigen und authentisch kommunizieren Unternehmen müssen verstehen, dass Social Media dazu beiträgt, Beziehungen besser, schneller und unabhängig von Zeit und Raum zu pflegen. Heute können Mitarbeiter verschiedenster Hierarchieebenen mit Kunden und Stakeholdern öffentlich in Kontakt treten und zur Kundenbindung beitragen. Unternehmen öffnen sich so und zeigen Gesicht in Form ihrer Mitarbeiter, die eigenständig (und ohne Freigabeprozesse) agieren und reagieren. In einer ehrlichen und authentischen Kommunikation und dem langfristig ausgelegten Beziehungsaufbau liegt der große Mehrwert. Das erfordert allerdings dedizierte Ressourcen. Einer der größten Irrtümer ist, dass Social Media „nebenbei“ funktioniert. Richtig umgesetzt benötigt ein Engagement in den sozialen Netzwerken personelle Ressourcen und eine klare Strategie. Das Social Web besitzt eigene Regeln. Darauf müssen sich Unternehmen einstellen. Einen Twitteraccount aufzusetzen ist vergleichsweise einfach – ihn aber sinnvoll dauerhaft mit Leben zu füllen, bedarf des Grundverständnisses, wie Social Media

funktioniert. Schnelle Reaktionen, Vertrauen in die eigenen Mitarbeiter und eine eindeutige Haltung sind Voraussetzung für eine erfolgreiche Positionierung in den sozialen Medien.

Struktureller Wandel: Zusammenarbeit forcieren Unternehmen werden bei der Nutzung von Social Media nur erfolgreich sein, wenn sie die spezielle Netzkultur antizipieren und die Erwartungen der Nutzer auch erfüllen. Die Herausforderung dabei ist, sich dem Mediennutzungsverhalten der Konsumenten anzupassen – und das geht meist nicht von heute auf morgen. Echtzeitinternet verlangt sowohl Echtzeitreaktion als auch ständige Weiterentwicklung, Trendbeobachtung und effektives Wissensmanagement. Das bedeutet, dass sich Organisationen und Arbeitszeitmodelle ändern müssen, um reaktionsfähig zu sein bzw. zu bleiben. Die PR-Abteilung war bisher exklusives Sprachrohr des Unternehmens. Das hat sich durch Social Media grundlegend verändert. Twitter, Facebook, Blogs und Co. sorgen dafür, dass verschiedene Mitarbeiter mit Usern direkt ins Gespräch kommen und im Namen des Unternehmens kommunizieren. Social Media fordert deshalb eine engere Zusammenarbeit von PR, Marketing, Customer Relationship Management, Vertrieb und auch HR. Social Media schafft Transparenz. Unterschiedliche Botschaften oder abweichende Strategien fallen sofort auf, untergraben die Glaubwürdigkeit und schaden der Marke. Team- und abteilungsübergreifende Zusammenarbeit sowie ein schneller Wissenstransfer innerhalb der Organisation sind Voraussetzung für ein erfolgreiches Engagement in den sozialen Medien.

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Vertrauen in die eigenen Mitarbeiter ist eine weitere grundlegende Voraussetzung für ein erfolgreiches Engagement in sozialen Netzwerken. Kontrollen und Freigabeschleifen verhindern die authentische, transparente und zeitnahe Nutzung. Mitarbeiter sollten eigenständig und in ihrem Namen posten dürfen. Allerdings ist dies nicht ohne Sensibilisierung und Guidance möglich. Öffentliches Kommunizieren auf diesen Kanälen kann zu kommunikativ herausfordernden Situationen führen und rechtliche Implikationen nach sich ziehen. Diejenigen Mitarbeiter müssen sich ihrer Verantwortung bewusst sein. Denn ein einziger Tweet oder eine emotionale, beleidigende Reaktion auf Kritik, kann schnell zu einem Reputationsschaden für das gesamte Unternehmen führen. Deswegen müssen die Mitarbeiter geschult und unterstützt werden, um richtige Entscheidungen treffen und mögliche Folgen ihrer Handlungen besser abschätzen zu können. Grundlagen für das Agieren der Mitarbeiter sollten beispielsweise in Form von Social Media Guidelines fixiert werden.

Berufsbild: Echtzeitkommunikation verlangt Echtzeitreaktion Echtzeitkommunikation verlangt Echtzeitreaktion – und die hört nicht Freitag um 17 Uhr auf, nur weil die offizielle Arbeitszeit beendet wurde. Ein Live-Monitoring der wichtigsten Kanäle und Keywords sollte rund um die Uhr gewährleistet sein – besonders bei Unternehmen, die per se mit kritischen Themen konfrontiert sind (Datensicherheit, Chemische Industrie etc.). Denn Diskussionen geschehen auch ohne aktive Beteiligung des Unternehmens. Viele kritische Themen können durch schnelle Reaktionen abgewendet werden – man muss sie nur frühzeitig erkennen, sich mit ihnen aktiv auseinandersetzen und auch beantworten. Das bedeutet nicht, dass jeder kritische Blogeintrag automatisch zu einer großen Krise heranwachsen muss, wenn Organisationen nicht sofort auf ihn reagieren. Aber generell gilt, dass das Potenzial dazu vorhanden ist. Unternehmen müssen dies ernst nehmen und sollten auf konstruktive Kritik oder Beschuldigungen reagieren, um ihre Reputation nicht zu gefährden. Ignorieren, Unterschätzen oder gar Aussitzen von kritischen Themen funktioniert meist nicht. Denn neben dem kurzfristigen Imageschaden hat kritische Berichterstattung auch mittelfristige Auswirkungen auf das Unternehmen. Denn Google vergisst nicht so schnell – und indexiert Blogs meist prominent. Das bedeutet, aus dem Ruder gelaufene Diskus-

sionen sind auch noch Monate später sehr gut auffindbar. Um flexible Arbeitszeitmodelle werden Unternehmen also nicht herumkommen – wenn das Thema ernsthaft betrieben werden soll.

Ausblick: Langfristiges Engagement als Ziel Social Media ist ein komplexes Phänomen, das die Unternehmenskommunikation vor große Herausforderungen stellt, mitunter Gefahren birgt, aber auch viele Chancen bietet. Die kulturellen und strukturellen Change-Prozesse, die eine effektive und effiziente Nutzung erst ermöglichen, müssen schrittweise im Unternehmen umgesetzt werden. Nur so werden Unternehmen einen langfristigen Nutzen von Social Media erhalten. Hier stehen wir in Deutschland erst am Anfang. Eine klar definierte Organisationsstruktur und Governance erleichtert den Umgang mit Social Media, sie baut Ressentiments ab und ist Voraussetzung für ein erfolgreiches Handeln auf diesen Kanälen. Der oft gefühlte Kontrollverlust kann so in ein aktives Agenda Setting gewandelt werden. Dafür müssen den Mitarbeitern ein freierer Umgang mit den Netzwerken gestattet sein, interne Regeln für den Umgang aufgestellt, organisatorische Strukturen und Prozesse der Koordination aufgesetzt sowie fehlende Ressourcen besetzt werden. Wenn diese Voraussetzungen geschaffen worden sind, können über diese Social Media-Kanäle weitreichende positive Effekte erzielt werden.

Social Media in der Unternehmenskommunikation

Je tzt vo rb es te lle n

Fachbeiträge u.a. zu folgenden Themen: • Grundlagen und Strategien von Social Media Im iliquat. Enis ex etum nisl dolenis nim quis alis do odignibh eugait erostrud molor iriliquatie facilit praessequip esecte del eniam et voloborem il elis am verostrud duiscing euip eugiam ad molobore do odio odit dolutem zzrilis ad molor se magnibh ercidunt euis dunt veliquisisl in velit ute dolore tetumsan henim eu faccumsan ullum delesto do dolorero odolor sumsan verit auguer sequipit am, vulput at adit laore verat. Ut ullaore feumsan dreetue tie magna faciduissed et velessed ex et ad magnibh ea feu feuiscilit autat iusciduisisl utat. Na feum illaor atummodiatie vullandignim iril el del ut et dolore mod dit adipis dolorpe riusciduis at luptat. Ipit lorem quatisit nos nummod do dit lum adipis augait ing ea feummy nullan eugue magnis aliquam do dolor alis ad mod duisit velenia mconulla con et acipis ad te deliqua mconse magnim quatum verosto ex eumsandre feugait ad ming et nonum doloreros ex et nos at dui bla alis nibh el estisi.

• Social Media Guidelines • Web-Monitoring

Pute magna aut vel ulluptatummy nulputem velessequi tis exerostin ullum dio con hent dolore elenim velit laore dolore enisim digniat landrer si. Ro dolortinibh eugait vendre min utat. Ut nullan ver sustrud dolore feuisl il ilit utpat. At.

• Krisenkommunikation im Web 2.0 • Reputationsmanagement • Social Media Marketing

ISBN 978-3-940543-09-7

Social Media Social Media in der Unternehmenskommunikation

Corporate Behaviour: Vertrauen in Mitarbeiter ist Voraussetzung

Fachbeitrag/ Buchanzeige

29,90 €

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in der Unternehmenskommunikation

Susanne Bömmel, Thomas Geiger, Ergin Iyilikci, Georg Kolb, Mirko Lange, Alexander Lengen, Carsten Rossi, Jan Schneider, Christian Seifert, Markus Walter, Robert Wreschniok

• Employer Branding sowie Interviews und Best-Practice-Beispiele

Autoren sind u.a.:

Kommunikationsmanagement - Wie viel Social Media verträgt die PR Arbeit Susanne Bömmel

Ergin Iyilikci

Mirko Lange

Hubert Burda Media

Scout24

talkabout

Benutzern, die Fans einer bestimmten Marke sind, sind eher geneigt, diese

Alexander Lengen

Madlen Nicolaus

Markus Walter

Marke einem Freund zu empfehlen.

PayPal

Kodak

Walter Visuelle PR

Ira Reckenthäler (wildcard communications)

40% der Leute in Facebook und Twitter nutzen Soziale Netzwerke, um sich mit ihren Lieblingsmarken und Produkten zu verknüpfen; 60% von Facebook-

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Fachbeitrag

Community Management

Phil v. Sassen ist Geschäftsführer von TRIBAX und hat langjährige Erfahrung in der Umsetzung von Web-Projekten. Er verantwortet das Projektmanagement und das operative Geschäft. Vor seiner Tätigkeit für TRIBAX war Phil v. Sassen Business Development Manager bei Buongiorno Deutschland und bei rabbit Soft-

What it is, why it can help you and how to get started

ware, Student Partner bei Microsoft Deutschland sowie freier Web 2.0 und Social

von Phil von Sassen (Tribax)

für unterschiedliche Kunden (unter anderem Lycos, dooyoo und Microsoft) in

Eine lebendige und gut funktionierende Community ist für ein Unternehmen oder eine Marke eine ungeheuer wertvolle Ressource, die es auszubauen und zu pflegen gilt. Dies erfordert Geduld, die Fähigkeit seinen Mitgliedern zuzuhören, sie anzuleiten und in die Aktivitäten der Community zu involvieren. Community Management schafft im Hinblick darauf sieben entscheidende Vorteile: Einblick, Fokussierung, Aktivität, Fairness, Transparenz, Selbstregulierung und Support. Ohne die Unterstützung der Geschäftsführung ist die Arbeit des Community Managers allerdings zum Scheitern verurteilt. Die Geschäftsführung bildet mit ihrer Erfahrung einen integralen Bestandteil des Community Teams. Community Management macht darüber hinaus nur dann Sinn, wenn dadurch gewonnenes Wissen und Einblicke innerhalb des Unternehmens weitergegeben und genutzt werden. Community Management bildet das Rückgrat beim Umgang mit Sozialen Medien. Weil eine Community keine feste Abteilung und schon gar kein Eigentum des Unternehmens ist, erfordert sie gewöhnlich die Betreuung durch einen Community Manager.

Community – Was meinen wir damit Anders als der Begriff Community in der ursprünglichen Bedeutung vielleicht vermuten lässt, spricht man im Internet auch bei lose miteinander verbundenen Personen von einer Community. Einer Gemeinschaft, die sich über verschiedene Kanäle zu einem bestimmten Thema austauscht und vernetzt.

Media Consultant. In diesem Rahmen führte Phil v. Sassen erfolgreich Projekte Deutschland und Österreich durch.

Dies schließt auch passive User ein, die eine Community vorrangig dazu nutzen, schnell an bestimmte Informationen zu gelangen. Der Begriff umfasst außerdem alle Mitarbeiter, die rund um die Community aktiv sind, so dass auch Mitarbeiter der zugehörigen Unternehmen als Community-Mitglieder verstanden werden sollten. Connie Bensen, renommierte Expertin für Community Management, macht deshalb die folgende Differenzierung zwischen internen und externen Community-Mitgliedern:

für ihn vor allen Dingen auch das direkte Feedback durch den User wichtig ist. So können neue Konzepte direkt mit der PR- und Entwicklungsabteilung abgestimmt werden. Zweitens: Qualität und Fokussierung Eine betreute Community bleibt auf das Thema fokussiert. Auf diesem Weg bleiben die Themen relevant und gleichzeitig qualitativ hochwertig. Außerdem ist eine klar ausgerichtete Community für neue Mitglieder attraktiver.

interne Community: Unternehmen samt Mitarbeiter, Ma-

Drittens: Aktivität

nagement, leitende Angestellte, Vorstandsmitglieder und Gesellschafter

Der Community Manager ist dafür verantwortlich, dass es in der Community rege und lebhaft bleibt. Das passiert vor allen Dingen durch regelmäßige, neue Inhalte. Ohne diese Rolle verlieren Communities schnell an Leben und werden für Unternehmen und User unattraktiv.

externe Community: Internetauftritte des Unternehmens, Präsenz in sozialen Netzwerken (Twitter, Facebook, MeinVZ), soziale Kanäle (Blogs, Wikipedia-Einträge, Foren, Youtube, Flickr), Mainstreammedien mit Kommentarfunktion, Bewertungsseiten (Amazon, Dooyoo etc.)

Die sieben Vorteile des Community Managements Erstens: Einblicke Der Community Manager gelangt durch Beobachtung der Community zu wichtigen Einblicken rund um die Wünsche und Vorlieben der Mitglieder – Einblicke die anders nur durch teure und aufwändige Verfahren zu erlangen wären. Wobei

Viertens: Fairness Der Community Manager trägt dazu bei, dass alle Mitglieder auf einem vernünftigen und fairen Level miteinander umgehen. Unbeachtet können ansonsten sehr dominante Mitglieder die Führung übernehmen und neuen Mitgliedern den Einstieg schwer machen. Fairness ist damit ein wichtiger Gradmesser für die Attraktivität einer Community.

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Fünftens: Transparenz und Vertrauen Der Community Manager fungiert innerhalb der Community als Sprecher auf Augenhöhe. Durch die Offenheit, mit der er seine Verbindung zum Unternehmen oder der Marke zugibt, schafft er Transparenz. Wenn die Mitglieder sich verstanden fühlen und merken, dass ihre Anliegen ernst genommen werden, schafft das ein einmaliges Vertrauen in die Marke und das Unternehmen. Sechstens: Selbstregulierung Das Verhalten des Community Managers wird zur Vorlage für andere Mitglieder. Am gelebten Beispiel lernt die Community viel schneller als mit starren Regeln einen guten Umgang untereinander. So führt das gute Management einer Community interessanterweise zu einer noch besseren Selbstregulierung. Siebtens: Support Eine gut geführte und dadurch fokussierte und relevante Community kann aus sich selbst heraus bei vielen technischen Fragen sofort weiterhelfen. So wird dem eigentlichen Support-Team viel Arbeit abgenommen und es kann sich auf die schwierigen Fälle konzentrieren.

Fachbeitrag

Wie viele Community Manager braucht ein Unternehmen? Community Management ist eine große Verantwortung für nur eine Person. Besonders weil es sich um einen 24/7-Job handelt. Viele Unternehmen haben die Vorteile guten Community Managements bereits erkannt und bauen deshalb um den Community Manager ein Team auf, das z.B. aus Textern, Produkt-Experten und Supportkräften besteht. Ein weiterer ernstzunehmender Faktor für das Unternehmen sind die internen Community-Mitglieder – die Mitarbeiter. Besonders wenn sie sich in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter aufhalten. Denn ob sie es wollen oder nicht, sie repräsentieren in ihrem Verhalten auch das Unternehmen oder die Marke, für die sie arbeiten. Daher werden die Mitarbeiter in vielen Unternehmen bereits durch den Community Manager besonders im Umgang mit sozialen Netzwerken geschult. So können sie ihrer Rolle als Botschafter des Unternehmens auch nach außen gerecht werden. Oft lassen sich durch solche internen Schulungen auch neue Kräfte für das Community-Team gewinnen.

Community Management in Zahlen ausgedrückt Ein wichtiger Aspekt des Community Managements ist die interne Weitergabe von Daten zu Stand und Entwicklung der Community. Darum haben für die Arbeit des Community Managers Zahlen und Statistiken ebenfalls eine große Bedeutung. Er tut gut daran, für seine Community Ziele und Tracking-Methoden festzulegen, um Entwicklungen nachzeichnen und erklären zu können. Typische Ziele für eine Community sind z.B. der Zuwachs an Mitgliedern und Aktivitäten. Aber auch die generelle Sichtbarkeit des Unternehmens im Internet spielt eine große Rolle.

Social Media - Konzepte für die Unternehmenskommunikation

Erfolgsfaktor Transparenz In Zeiten von Wikileaks & Co.: Anforderungen an die Unternehmens-PR

Dr. Michael Groß (Peakom)

Fachtagung I 17. Mai 2011 I Berlin I 690 Euro Referenten (Auszug): Dr. Christian Humborg Transparency Deuschland | Dr. Volker Klenk klenk & hoursch | Tobias Meixner HELIOS Kliniken | Jan Runau adidas Group | Thomas Voigt Otto Group

Welche Relevanz haben die international steigenden Nutzerzahlen von Facebook für die Unternehmenskommunikation? Was bedeutet ein Einstieg von Unternehmen in Social Media? Und worauf ist dabei unbedingt zu achten?

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3 x 3 - Die Expertenecke

Drei Fragen an Experten zum Thema Social Media Thomas Mickeleit (Microsoft Deutschland) Weihnachten ist die Hochzeit des Spendensammelns für den guten Zweck. Jedoch ist UNICEF auch den Rest des Jahres auf Spenden angewiesen. Wie hilft Ihnen Social Media bei Ihren Aktionen?

Wo liegen die Vorteile Ihrer abteilungsübergreifenden „Social Media Council“ gegenüber der alleinigen Verankerung der Social Media-Aktivitäten in der Unternehmenskommunikation?

Social Media gewinnt in der Kommunikation mit Spendern immer mehr an Bedeutung. Nach den Katastrophen in Haiti und Pakistan im letzten Jahr haben wir beispielsweise Informationen über die UNICEF-Hilfe vor Ort und Spendenaufrufe auch auf diesen Kanälen veröffentlicht. In der politischen Arbeit von UNICEF wird der Einfluss von Social Media ebenfalls immer wichtiger. Im letzten Jahr haben viele Unterstützer der Kampagne „Schulen für Afrika“ unsere Forderungen an die Politik in sozialen Netzwerken unterzeichnet.

Social Media-Plattformen eignen sich für jede Art der Kommunikation – sei es die klassische PR, Marketing oder Kundenservice. Während es sinnvoll ist, der Unternehmenskommunikation aufgrund ihrer Expertise hier eine führende Rolle einzuräumen, ist es doch wichtig, alle im Social Web aktiven Unternehmensbereiche an einen Tisch zu holen und gemeinsam Entscheidungen für das gesamte Unternehmen zu treffen. So schöpft das Unternehmen die Synergien zwischen den Abteilungen aus und der Nutzer profitiert von einem einheitlichen und abgestimmten Auftreten im Netz.

Wo sehen Sie die Herausforderung bei der Kommunikation im Social Web?

Hatte Microsoft Bedenken, durch Social Media noch direkter mit öffentlicher Kritik konfrontiert zu werden?

Die weltweite Arbeit von UNICEF ist komplex. Das heißt, die Zusammenhänge sind nicht immer in wenigen Zeichen darzustellen. Eine weitere Herausforderung ist die Einbindung der über 8000 ehrenamtlichen UNICEF-Mitarbeiter in den Arbeits- und Hochschulgruppen, die lokale Aktionen durchführen. Hier arbeiten wir derzeit an einer Strategie, die auch gemeinsame Regeln für die Kommunikation im Social Web umfasst.

Ich würde eher sagen, dass wir uns genau das erhofft haben. Schon seit jeher wird über Marken gesprochen und zwar meistens, ohne dass diese Marken in die Konversation integriert sind. Das Social Web macht diese Gespräche nun öffentlicher und liefert uns wertvolle Einblicke in die Interessen unserer Kunden. Es bietet uns auch die einmalige Möglichkeit, nicht nur Zuhörer zu sein, sondern in direkten Dialog zu treten.

Hat sich Ihre Arbeit durch das Web 2.0 verändert?

Welche Rolle spielen heutzutage die klassischen Medien, wo findet die Meinungsbildung statt?

Wir betrachten unsere Aktivitäten im Social Web als Lernprozess. Besonders wichtig ist uns der Dialog mit unseren Unterstützern. Egal ob Fragen zur UNICEF-Arbeit in einem der etwa 150 Programmländer oder zu einer Grußkarten-Bestellung: Die Nutzer im Web 2.0 suchen eine direkte Antwort und wir müssen sie ihnen geben. Durch die Dynamik der sozialen Medien müssen wir die Strukturen und Prozesse, die das ermöglichen, ständig weiterentwickeln.

Die klassischen Medien, die ja auch alle Webseiten und Social Media-Kanäle haben, sind nach wie vor prägend für die Meinungsbildung der breiten Öffentlichkeit. Deren Publikationen dienen zunehmend als Quelle für gut recherchierte Hintergrundartikel, während Social Media-Plattformen eher für den schnellen News-Happen zwischendurch stehen. Neue Influencer, Blogger zum Beispiel, geben dem klassischen Journalismus Impulse. Die Meinungen und Diskussionen in der Netzgemeinde finden so auch den Weg in die traditionellen Medien.

Gaby Frank (Ärzte ohne Grenzen)

© Sebastian Bolesch

Rudi Tarneden (UNICEF)

Wo sehen Sie die Herausforderung bei der Kommunikation im Social Web?

Die Zahl der Plattformen im Social Web ist sehr schnell gewachsen. Die Herausforderung liegt darin, die Kapazitäten an den wichtigsten Orten sinnvoll einzusetzen. Die Verbreitungsgeschwindigkeit der Medien erfordert Schnelligkeit und Agilität im Umgang mit dem Dialog. Zudem muss man einiges auch einfach ausprobieren, weil es oft noch keine gesicherten Erfahrungswerte gibt.

Hat sich Ihre Arbeit durch das Web 2.0 verändert? Ja, die Arbeit hat sich verändert, weil nicht mehr nur Text gefragt ist, sondern auch Blogs, Video etc. Zudem wollen wir die neuen Kommunikationskanäle nutzen und das bedeutet auch: Weg vom reinen Posten auf der Website hin zur zusätzlichen Distribution in Facebook, Twitter und Youtube beispielsweise. Es bedeutet auch, mehr in die Zwei-Wege-Kommunikation zu gehen und in diesen Kanälen auf Anfragen zu reagieren: mehr Dialog also.

Welchen Stellenwert haben die Mitarbeiterblogs für die öffentliche Wahrnehmung Ihrer Organisation und der Arbeit, die sie weltweit leisten? Sie haben einen wichtigen Stellenwert, weil die Blogs unserer Mitarbeiter ein Fenster zu unserer Projektarbeit sind. Sie geben oft unmittelbarer als andere Formen einen Eindruck von der Situation der Menschen, denen wir medizinische Hilfe leisten. Sie vermitteln den nicht selten sehr anstrengenden, immer wieder durch schwierige Entscheidungen geprägten Alltag unserer Mitarbeiter recht authentisch. Gleichzeitig zeigen sie die lapidaren, einfachen Dinge genauso wie die großen Emotionen von Trauer und Freude.

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Interview

Interview über Datensicherheit und Social Media-Trends

Stefan Keuchel übernahm 2004 die Leitung der Unternehmenskommunikation der Google Germany GmbH. In dieser Funktion verantwortet er für das USUnternehmen die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Nach seiner Ausbildung zum Werbekaufmann und anschließendem PR Volontariat bei Heuer & Partner (Hamburg) absolvierte er ein PRund Marketing Studium in den USA. Im Anschluss betreute er für Hamburger PR Agenturen (MMK Markt- und Medien Kommunikation, Edelman, Public News) Kunden wie Coca Cola, Philip Morris, Langnese Iglo. Im Januar 2002

mit Stefan Keuchel (Google Germany)

wechselte er zur AOL Deutschland GmbH. Hier leitete er als Pressesprecher und Leiter der Marken PR die Kommunikationsarbeit von AOL, Netscape und Compuserve.

Nicht nur im Bereich Social Media ist Sicherheit ein wichtiges Thema. Eines der großen GoogleProjekte ist Cloud-Computing. Wie sieht es da mit der Sicherheit gespeicherter Daten aus? Sie haben Recht. Das Thema „Sicherheit der Daten“ ist eine der zentralen Fragen beim Cloud Computing. Vielen Nutzern herkömmlicher Software-Lösungen ist nicht bewusst, dass sich heutzutage über die Hälfte der sensiblen Geschäftsdaten auf Desktops, Laptops oder externen USB-Laufwerken befindet. Daten sind dort nur vermeintlich sicher, denn Laptops oder USB-Laufwerke können „im Taxi vergessen“ oder gar gestohlen werden. Daten, die in der Cloud auf Google Servern gespeichert sind, sind wesentlich sicherer. Google betreibt eines der größten Rechenzentren-Netzwerke der Welt. Der Schutz der Daten und des geistigen Eigentums unserer Kunden hat dabei höchste Priorität. Die Rechenzentren von Google werden rund um die Uhr geschützt. Ein speziell dafür zuständiges Sicherheitsteam konzentriert sich ausschließlich auf die Sicherheit der Firmengelände. Die bei Google eingesetzten Kontrollen, Prozesse und Richtlinien entsprechen den Anforderungen einer SAS-70-Typ II-Prüfung. Wir haben übrigens eine eigene Webseite geschaffen, die erklärt, wie Google die Sicherheit der Daten gewährleistet: http://www.google.com/apps/intl/de/trust/

Mobiles Internet ist das große Thema im Bereich Social Media. Was macht Google in dieser Sparte? Mobiles Internet ist generell eines der Top-Themen der Branche. Hier liegt die Zukunft. Google bietet inzwischen für fast alle seine Produkte auch eine mobile Lösung an. Ob nun Google Mail, Google Maps, Google Earth, YouTube oder die Google Suche. Alle diese Services sind für Smartphones optimiert und erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Hinzu kommen Dienste, die wir speziell für mobile Endgeräte entwickelt haben wie beispielsweise Google Goggles, unsere visuelle Suche. Mit Goggles können Nutzer ein Gebäude, ein Buch oder ein Gemälde fotografieren und wir werden dem Nutzer sagen, um was es sich dabei handelt. Ein anderer toller Service ist die Spracheingabe. Nutzer mobiler Endgeräte müssen nicht mehr umständlich einen Text in ein Suchfeld eintippen, sondern sprechen ihre Sucher einfach in ihr Handy. Das sind nur einige Beispiele. Unsere Nutzer können sich auf viele weitere innovative Services im neuen Jahr freuen. Unser Motto lautet: Mobile first.

Sie twittern regelmäßig. Ermutigen Sie auch Ihre Mitarbeiter in den Netzwerken aktiv zu sein? Google-Mitarbeiter werden ermuntert und ermutigt, Plattformen wie Twitter oder Facebook zu nutzen. Wir haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Der offizielle Google Twitter Account hat inzwischen mehr als 2,6 Mio Follower, auf Facebook sind es knapp 2,5 Mio Fans. Die Kommunikationsmöglichkeiten durch Social Media sind großartig und wir nutzen sie bewusst sehr intensiv. Allein auf Twitter haben wir dutzende Accounts. Einen Überblick über sämtliche Google Twitter Accounts gibt es hier: http://www.google.com/intl/en/press/twitterdirectory.html Hinzu kommen natürlich auch unsere eigenen Plattformen wie Blogs oder YouTube. Hier der Überblick über die Aktivitäten von Google auf Facebook: http://www. google.com/intl/en/press/facebook-directory.html auf YouTube: http://www.google.com/intl/en/press/youtube-directory.html und hier findet man sämtliche Blogs von Google: http://www. google.com/intl/en/press/blog-directory.html

Impressum Herausgeber: Madlen Brückner (V.i.s.d.P.) | Vertretungsberechtigter: Lars Dörfel

scm/ prismus communications GmbH | Weichselstraße 6 | 10247 Berlin

Redaktion: Theresa Schulz, Carola Weicksel | Grafik: Corinna Brosig

T: +49(0)30 47 98 97 89 | F: +49(0)30 47 98 98 00

Steuernummer: 37/171/21334

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Tipps

Die TOP 10 der Suchmaschinenoptimierung

Christian Seifert ist Vorstandsvorsitzender der avenit AG in Offenburg, einem Internet-Full-Service-Dienstleister. Er gründete das Unternehmen mit seinen beiden Brüdern im Jahr 2000. Bei der avenit AG steuert er die Bereiche Vertrieb und Kundenservice. Seit 2009 ist Christian Seifert Mitglied des Bundessenats für Wirtschaft und Technologie und im Europasenat zur Förderung der wirtschaftlichen und kulturellen Beziehung in Europa.

von Christian Seifert (avenit AG)

Erstens: Ziele & Zielgruppe klar definieren

Viertens: Textoptimierung

Siebtens: Bilder und Videos richtig einbinden

Bevor man das Thema Suchmaschinenoptimierung überhaupt angeht, sollte man im Vorfeld abklären, welche Ziele erreicht werden sollen und welche Zielgruppen von Interesse sind. Da von dieser Ausgangsbasis alle weiteren Entscheidungen abhängen, empfiehlt es sich, diese Frage ausführlich im Team zu diskutieren: Insbesondere die Verantwortungsträger und die Vertriebsmitarbeiter sollten in diese Entscheidung mit eingebunden werden.

Zunächst wird der Suchbegriff im lesbaren Bereich der Seite eingebaut. Vor allem die Überschrift sollte das Keyword enthalten. Im Text beläuft sich die empfohlene Keyword-Dichte auf 3%. Auf 200 Wörter gerechnet entspricht das sechs Suchbegriffen.

Google kann Bilder und Videos nicht lesen. Man kann dem jedoch entgegen steuern, indem man für Bilder Alternativtexte im Content Management System einpflegt. Für Videos gilt: Eine Video-Sitemap sorgt für eine optimale Google-Indexierung.

Fünftens: Titel optimieren

Achtens: internes Link-Building

Zweitens: Keywords richtig selektieren

Jede Internetseite hat einen spezifischen Titel. Nach einer kurzen Beschreibung des Seiteninhalts kann das definierte Keyword in eine ansprechend formulierte Phrase integriert werden. Der Title-Tag ist in zweierlei Hinsicht bedeutsam: Zum einen ist er einer der wichtigsten OnPage-Rankingfaktoren. Zum anderen wird der Title-Tag in den Suchergebnissen angezeigt. Er vermittelt dem Suchenden einen ersten Überblick. Die Länge des Title-Tags sollte 60 Zeichen nicht überschreiten.

Für eine gute Auffindbarkeit ist ein internes Link-Building unerlässlich. Deshalb sollten Menüpunkte nach wichtigen Suchbegriffen benannt und Keywords innerhalb des Fließtextes verlinkt werden. Die interne Verlinkung muss dem logischen Aufbau der Website folgen. Die Links sollten logisch nachvollziehbar sein und den Nutzern einen Mehrwert bieten. Die interne Verlinkung hat noch weitere Vorteile: Suchmaschinen Robots folgen bei Crawling-Prozessen den internen Links einer Website.

Sechstens: Meta-Description optimieren

Neuntens: externes Link-Building

Im Quelltext wird nun für jede Seite ein Description-Text hinterlegt. Dieser Beschreibungstext darf 160 Zeichen nicht überschreiten. Wie der Title-Tag, so wird auch der sogenannte Meta-Description-Tag als Vorschautext in den Suchergebnissen angezeigt. Zur Optimierung wird nun das Keyword in den Beschreibungstext integriert. Bei einer übereinstimmenden Suchanfrage wird das Keyword auf der Google-Suchergebnisseite fett markiert und springt somit ins Auge.

Externe Links sind das A und O für eine mittel- und langfristige Optimierung. Im Idealfall geht der Link von einem für das eigene Unternehmen relevanten Keyword aus. Ganz wichtig: Unbedingt direkt auf die dem Thema entsprechende Seite der Internet-Präsenz verlinken! Ansonsten kann es vorkommen, dass neue Besucher, die auf der Startseite landen, statt bei dem gesuchten Menüpunkt, die Seite frustriert wieder verlassen.

Erst wenn die Zielgruppen klar definiert sind, kann man sich auf die Suche nach den passenden Keywords machen. Zum Start lohnt es sich auch hier wieder, die Vertriebs- und Marketingkollegen zusammenzutrommeln und im BrainstormingVerfahren Keywords zu sammeln. Danach folgt im kleineren Kreis die Analyse der selektierten Suchbegriffe nach wesentlichen Merkmalen wie Anfragehäufigkeit und Chance auf gute Auffindbarkeit der eigenen Seite im Wettbewerberumfeld. Für die Analyse empfiehlt sich das Keyword Tool von Google. Um die Optimierung anzugehen, sollte man etwa 50 relevante Keywords pro Sprache parat haben.

Drittens: Auswahl der zu optimierenden Seiten Eine wichtige Weichenstellung besteht darin, festzulegen, für welche Seiten eine Optimierung erfolgen soll. Die Devise lautet: pro Seite ein Suchbegriff. Jede ausgewählte Seite sollte idealerweise gezielt auf exakt einen Suchbegriff optimiert werden.

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Tipps/ Ankündigung

Auch Social Media kann für externes Link-Building einen wichtigen Beitrag leisten: Hat man in Erfahrung gebracht, in welchen Portalen, Communities und Foren die eigene Zielgruppe sich bevorzugt aufhält, kann man sie gezielt über redaktionelle Beiträge ansprechen. Interessanter Inhalt und ein Link auf die eigene Website sorgen immer für positive Resonanz!

Zehntens: regelmäßige Erfolgskontrolle Last, but not least: Es ist von entscheidender Bedeutung, die SEO-Ziele, die man sich gesetzt hat, zu überprüfen. Nur so lässt sich der Erfolg sichern und weiter ausbauen. Dazu eignen sich sowohl Webanalyse-Tools, als auch spezielle SEO-Tools. Bei der Überprüfung können Keywords mit geringer Resonanz gegen erfolgversprechendere ausgetauscht werden. Christian Seifert ist Referent des Intensivkurses Social Media und Onlinekommunikation.

Interne Kommunikation - Geteiltes Wissen

Gaby Neujahr (LinxCommunication)

Krise, Veränderung und Web 2.0 – Gaby Neujahr legt in der Internen Kommunikation besonders großen Wert auf Dialog. Daher befürwortet sie auch den Einsatz von Social Media und setzt auf den Wandel in der Unternehmenskultur. Mit freundlicher Unterstützung des management-radio.de

E-Learning-Kurs: Interne Kommunikation 2.0 Nach einer Studie der Giga Information Group ist 80% des Wissens im Unternehmen personengebunden. Durch Vernetzung können Mitarbeiter ihr Wissen direkt dort einbringen, wo es ein Kollege benötigt. Neue Ideen entstehen und die Anerkennung im Netzwerk fördert die Motivation. Hier bereichern Intranet und Social Media die Interne Kommunikation. Sie ermöglichen einen zwanglosen, bereichs- und hierarchieübergreifenden Austausch – in Echtzeit sowie zeitversetzt und über große Entfernungen hinweg. Darüber hinaus schafft eine schnellere und direkte Kommunikation Klarheit und Transparenz. Das bloße Aufspringen auf den Zug Intranet und Social Media wird allerdings wenig erfolgversprechend sein, denn nicht jedes Instrument eignet sich für jedes Unternehmen. Die Unternehmensgröße und -kultur bestimmen darüber, ob sich ein Medium aufgrund eines nennenswerten Mehrwerts etablieren kann. Außerdem müssen auch diese Tools sinnvoll in den internen Instrumentenmix integriert werden. Welche Möglichkeiten sich bieten und was dabei zu beachten ist, lernen die Teilnehmer unseres interaktiven E-Learning-Kurses ab Anfang März in fünf abwechslungsreichen Modulen. In den 90- bis 120-minütigen Videosessions stellen wechselnde Referenten – Experten auf ihrem Gebiet – verschiedene Aspekte einer Internen Kommunikation 2.0 vor. Es geht dabei um Tools mit ihren Stärken und Schwächen, die Plattform Intranet sowie die Einflüsse durch und auf die Unternehmenskultur bis hin zur Arbeitswelt 2.0. Abgerundet wird der Kurs durch die Themen Controlling und rechtliche Aspekte.

Der Kurs auf einen Blick 8. März – 5. April 2011: jeden Dienstag ab 17 Uhr, 90 - 120 Minuten

NEU

1. Modul | 8.3.2011: Grundlagen und Möglichkeiten von Social Media für die Interne Kommunikation 2. Modul | 15.3.2011: Implementierung von Social Media 3. Modul | 22.3.2011: Intranet und seine Rolle im Medienmix 4. Modul | 29.3.2011: Wandel in der Unternehmenskultur – Arbeitswelt 2.0 in der Praxis 5. Modul | 5.4.2011: Controlling und rechtliche Aspekte Preis Vollpreis: 500 Euro zzgl. Mwst.

Weitere Informationen finden Sie online unter www.scmonline.de

Sie wollen noch mehr Interne Kommunikation? Dann empfehlen wir unseren Intensivkurs Interne Kommunikation. In drei Modulen (insgesamt 7,5 Tage) vermittelt der Kurs, welchen Stellenwert die Interne Kommunikation innerhalb der Organisation insbesondere der Unternehmenskommunikation einnimmt, wie sie als Erfolgs- und Kostenfaktor wirkt, welche

Faktoren die Mitarbeiterkommunikation beeinflussen, wie man sie unterstützt und managt. Er liefert ein umfassendes Bild über die operativen und strategischen Handlungsfelder und gibt die notwendigen Instrumente für ein erfolgreiches Handeln. 17. März - 21. Mai 2011 in Düsseldorf, 2.100 Euro

Mehr Informationen unter www.scmonline.de


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Seminartermine

Seminartermine der scm im 1. Halbjahr 2011 (Auswahl) 11./12.04.2011: Schreibtraining für PR-Profis – Journalistisches Schreiben in Unternehmen, in Düsseldorf Referent: Bernd Stadelmann Sprache und Tonlage sind das Gütesiegel von Unternehmen und Verbänden. Sie entscheiden im Umgang mit Kunden, Mitarbeitern und Journalisten über Erfolg oder Misserfolg. Im Seminar wird der Sprachraum durchmessen, in dem sich PR-Experten bewegen: Zielgruppe und Produkt bestimmen Stil und Wortwahl, die Textform muss passen. Doch unterliegt diese Verträglichkeit von Zweck und Sprache vielfältigen Anforderungen, die erkannt und gemeistert sein wollen.

05./06.05.2011: Krisen-PR – Kontroversen, Konflikte, Krisen, in Düsseldorf

12.05.2011: Agenda Setting erfolgreich umsetzen: Strategisches Themenmanagement, in Frankfurt Referent: Adrian Teetz Wie findet man „eigene“ Themen, wie werden sie strukturiert, medial aufbereitet und platziert? Wie erreicht man es, die Wahrnehmungsschwelle zu überschreiten, das knappe Gut „Aufmerksamkeit“ und „Gehör“ in der Öffentlichkeit zu erreichen und im Idealfall sogar die „Meinungsführerschaft“ zu erzielen? Während es oft schwierig ist, aus eigener Kraft ein neues Thema zu initiieren, gelingt es mit entsprechendem Themenmonitoring, latente oder aktuelle mediale Themen aufzugreifen, sie für die eigenen Kommunikationsziele zu gestalten und zu nutzen.

19./20.05.2011: Effektive Pressearbeit, in Düsseldorf

Referent: Jörg-Michael Junginger Referent: Detlef Untermann Der Krisenfall ist da! Die Glaubwürdigkeit des Unternehmens, seiner Manager und der Marke mit ihren Kernwerten steht auf dem Spiel. Eine heikle Situation, die operativ und kommunikativ bewältigt werden muss. Die Zuständigkeit und das Vertrauen in das unternehmerische Handeln werden infrage gestellt. Da ist entscheidend, schnell zum Mitgestalter des Geschehens zu werden, aus der bloßen Reaktion auf die Krisensituation so schnell wie möglich herauszufinden. Im Workshop lernen Sie, wie Sie sich auf Stunde X vorbereiten und wie Sie im Fall der Fälle zielgerichtet agieren.

Eine gut funktionierende Pressearbeit ist in unserer heutigen Mediengesellschaft mehr denn je ein entscheidender Erfolgsfaktor für Unternehmen, Institutionen und Organisationen. Doch wie muss eine Pressemitteilung verfasst, wie eine Pressekonferenz gestaltet, wie ein Hintergrundgespräch vorbereit werden? Und: Wie arbeiten Journalisten? All diesen Fragen wird in dem Seminar nachgegangen.

19./20.05.2011: Storytelling, in München Referent: Prof. Dr. Michael Müller Mit dem Erzählen von Geschichten transportiert man nicht nur Fakten, sondern stellt sie in Zusammenhänge, gibt ihnen Sinn und Lebendigkeit. Mit Geschichten kann man Ziele und Inhalte wesentlich überzeugender transportieren als mit trockenen Berichten und dürren Fakten. In dem zweitägigen Seminar erfahren Sie, wie man Geschichten in der PR und Unternehmenskommunikation einsetzt und ihre Wirkungsweise überprüfen kann.

20.05.2011: Vertriebsunterstützende PR, in Düsseldorf Referent: Matthias Kutzscher Mehr denn je steht integrierte Kommunikation auf dem Fahrplan der Abteilungen Vertrieb, Marketing und PR. Ein gemeinsames Programm für den Erfolg des eigenen Unternehmens muss her. Ein gemeinsames Verständnis von Kommunikation. Sie erhalten einen Überblick über Strategien und PR-Instrumente zur Vertriebsunterstützung.

Mehr Informationen unter www.scmonline.de


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Ankündigung

Frühjahr 2011

Intensivkurs Social Media | Onlinekommunikation Im Herbst 2010 veranstaltete die scm erstmals den Intensivkurs Social Media und Onlinekommunikation, um den Fragen und Unsicherheiten von Mitarbeitern aus der Unternehmenskommunikation rund um das Thema Web 2.0 ein Forum zu bieten. Teilnehmerin Hildegard Werth, Westfalen AG, sagte im Anschluss an das erste Modul: „Ich habe nicht nur einen guten Einblick in social media bekommen, sondern auch Strategien und Tipps für mein Unternehmen erhalten.“ Dieser zweimodulige Intensivkurs wird nun im Mai und Juni wiederholt. Auch 2011 stellen wir den Teilnehmern wieder erfahrene Social Media-Experten an die Seite, die aus der Praxis berichten, Chancen und Risiken der Onlinekommunikation aufzeigen

und wertvolle Tipps zur effizienten Umsetzung geben. Lernen Sie in diesem Seminar, wie Sie digitale Datenkanäle und soziale Netzwerke strategisch in die Kommunikation Ihres Unternehmens integrieren und somit der sich immer stärker wandelnden Art und Weise der Kommunikation zwischen Stakeholdern, Journalisten und Unternehmen begegnen. Weitere Details zu den Inhalten und Trainern finden Sie in unserer Broschüre „Social Media und Onlinekommunikation: Grundlagen, Strategien, Konzepte und Praxiswerkzeuge“, die Sie hier herunterladen können. Weitere Informationen finden Sie online unter www.scmonline.de

Auf einen Blick: 1. Modul: Grundlagen und Strategien der Onlinekommunikation/ Social Media • 05. - 07. Mai 2011/ Düsseldorf 2. Modul: Social Media in der Praxis und die optimale Nutzung • 16. - 18. Juni 2011/ Düsseldorf Teilnahmegebühr: Die Kursmodule sind einzeln buchbar. • gesamter Intensivkurs (zwei Module): 1.600,00 Euro • ein Modul: 900,00 Euro

Teilnehmerinterview mit Sven Harmsen (EVI Energieversorgung Hildesheim)

Wo sehen Sie die Herausforderungen für Ihr Unternehmen im Zeitalter des Web 2.0? Hat Ihnen der Kurs geholfen, sich diesen Herausforderungen zu stellen?

Würden Sie sagen, dass dieser Intensivkurs Sie durch die aktuellen Inhalte beruflich vorangebracht hat bzw. Ihrer Karriere langfristig nutzen wird?

Sie haben den Intensivkurs „Social Media und Onlinekommunikation“ besucht. Welche Erwartungen hatten Sie, als Sie sich angemeldet haben und wurden diese erfüllt?

Durch Social Media wird die Beziehungsarbeit in den Public Relations und der Öffentlichkeitsarbeit besonders betont. Diese Beziehungspflege mit den öffentlichen Dialoggruppen ist für unser Unternehmen natürlich von hoher Bedeutung. Insbesondere für kommunale Stadtwerke und Energieversorger steht das Thema bisher nicht an erster Stelle der Agenda, aber wir beschäftigen uns intensiv mit der Frage, ob, wie und zu welchem Zeitpunkt wir den Dialog auf diesen Plattformen des Social Web aufnehmen wollen. Was bringt es dem Unternehmen, sich aktiv am Web 2.0 zu beteiligen, wo liegen mögliche Chancen und Risiken und wie sind Hindernisse sicher zu umschiffen? Durch das Seminar habe ich die richtigen Impulse und Argumente bekommen, die Unternehmensleitung kompetent zu beraten und auf diesem Feld sicherer zu handeln.

Social Media ist sicher kein vorübergehender Trend. Es wird auch zukünftig viel Bewegung auf diesem Gebiet geben. Plattformen werden in Ihrer Bedeutung wechseln, aber diese neue Form der Kommunikation wird sich weiter entwickeln. Ich bin mir sicher, dass Social Media immer mehr zu einem etablierten Instrument im Kommunikations-Mix eines Unternehmens zählen wird. Dieses Seminar ist für mich persönlich wertvoll und langfristig auch für meine berufliche Aufgabe in jedem Fall sinnvoll gewesen.

Meine Erwartungen an das Seminar wurden voll erfüllt. Für mich war das Thema im Vorfeld mit sehr vielen persönlichen Widerständen behaftet. Im Verlauf des Seminars konnte ich diese Widerstände immer weiter abbauen, so dass Social Media sowohl für mich privat als auch im beruflichen Alltag eine Perspektive bekommen hat. Neben vielen Hintergründen wurden ganz praktische Tipps für die Umsetzung und Optimierung vermittelt, so dass ich mit einem echten „Social Media Werkzeugkasten“ nach Hause fahren konnte.

Onlinekommunikation Die Revolution der Corporate Communications Unternehmenskommunikation 2.0 Fachtagung I 16. Juni 2011 I Berlin I 690 Euro www.socialmedia-tagung.de Mehr Informationen unter www.scmonline.de


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Buchbesprechungen

scm Newsletter | Ausgabe 01/2011

Buchbesprechungen Transparent und glaubwürdig.

Der als PR-Blogger bekannte Internet-Experte skizziert, wie ein aktives Reputation Management betrieben werden kann. Der Leser erfährt, wie Inhalte gezielt platziert und eingesetzt werden können, um das Vertrauen von Stakeholdern zu gewinnen und eine positive Reputation aufzubauen. Eck ist Praktiker und weiß, was in der Onlinekommunikation möglich ist und was mit großer Wahrscheinlichkeit scheitern wird bzw. sich im schlimmsten Fall negativ auf die Reputation eines Unternehmens auswirken kann. Er beleuchtet ebenfalls die Themen Krisen-PR und Personalwesen und richtet abschließend den Blick auf die Perspektiven der Unternehmenskommunikation 2.0. Der Leser findet in diesem Ratgeber zahlreiche (gute und schlechte) Fallbeispiele für Online-PR, Checklisten und Tipps sowie Guidelines und ein Glossar. Klaus Eck | Redline Verlag, München 2010 | 363 Seiten | 24,95 Euro | ISBN: 978-3-8688-1264-0

Im zweiten Teil werden Fallbeispiele beschrieben, in denen die vorgestellten Theorien, Methoden und Modelle ihre Anwendung finden. Ein hochinteressantes Theoriebuch, das dennoch ausgesprochen praxisrelevant ist und beim Aufbau einer Social Media-Strategie sehr hilfreich sein kann. Daniel Michelis und Thomas Schildhauer (Hrsg.) | Nomos, Baden-Baden 2010 | 327 Seiten | 29,00 Euro | ISBN 978-3-8329-5470-3

Souveräne Markenführung, Klaas Kramer Interne Kommunikation ist wichtig – hierin scheinen sich alle einig: Firmenleitung, Führungskräfte, Mitarbeitende und Interessenvertretungen. Jedoch zeigt der Blick in die Praxis die ernüchternde Realität: Mitarbeiter äußern schon seit vielen Jahren in Befragungen und Gesprächen, dass sie nur wenig mit der gelebten Internen Kommunikation zufrieden sind: Sie fühlen sich von Informationslawinen überrollt, doch gleichzeitig vermissen sie jene Informationen, die sie sich wünschen und brauchen, um ihre Arbeitstätigkeit so auszuführen, dass sie die Unternehmensziele unterstützen und sie selbst zufrieden sind. Die Frage lautet, wie es zu dieser Kluft zwischen der allenorten beteuerten Bedeutung der Internen Kommunikation und der gelebten Wirklichkeit kommt? Dieses Buch will dieser Frage nachgehen. Im ersten Teil des Buches steht vor allem die Sicht der Mitarbeitenden im Vordergrund: Aus ihrer Perspektive beschreibt der Autor, warum die gelungene Interne Kommunikation so wichtig für ihr Wohlbefinden ist, ihre Leistung und sogar ihre Gesundheit. Er nennt Gründe, warum die Interne Kommunikation aus ihrer Sicht oft nicht funktioniert, aber auch, wie sie besser funktionieren und für alle Beteiligten befriedigend gelingen könnte. Der zweite Teil des Buches beleuchtet die Sicht der Kommunikationsverantwortlichen und beschreibt, wie sie die Interne Kommunikation systematisch und langfristig gestalten können.

Rede mit mir – von dieter Georg Herbst

Neue Bücher der scm:

Das Social Media Handbuch nähert sich dem hochaktuellen Thema Social Media einmal anders. Hier werden nicht einzelne Anwendungsbereiche der Unternehmenskommunikation abgebildet oder Instrumente herausgegriffen. Die Herausgeber haben ihrem Sammelband eine Zweiteilung zu Grunde gelegt. Im ersten Part erfolgt eine Bestandsaufnahme von Theorien, Methoden und Modellen führender Autoren, mit denen sich grundsätzliche Entwicklungen des World Wide Web erklären lassen. Es handelt sich um Zusammenfassungen und Analysen von Texten wie „Das Cluetrain Manifest“ oder „Die Weisheit der Vielen“.

R e d e mitmiR Warum inteRne KommuniKation für mitarbeitende so wichtig ist und wie sie funktionieren könnte

Rede mit mir – Interne Kommunikation, Dieter Georg Herbst, erscheint am: 21.02. 2011

Social Media Social Media in der Unternehmenskommunikation

Klaus Eck befasst sich in seinem dritten Buch mit dem Thema Online Reputation Management für Unternehmen. Er erläutert verständlich und gut gegliedert, wie Unternehmen im Internet kommunizieren sollten: transparent und glaubwürdig.

Jahrbuch der Unternehmenskommunikation

Social Media Handbuch

in der Unternehmenskommunikation

von dieter Georg Herbst

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Susanne Bömmel, Thomas Geiger, Ergin Iyilikci, Georg Kolb, Mirko Lange, Alexander Lengen, Carsten Rossi, Jan Schneider, Christian Seifert, Markus Walter, Robert Wreschniok

Das Jahrbuch der Unternehmenskommunikation ist ein großformatiges, hochwertig verarbeitetes Kompendium. Band 4 dieser Reihe steht ganz im Zeichen der neu eingeführten Kategorie der Econ Awards: „Social Media“. Dem Hauptteil des über 500 Seiten starken Buchs sind mehrere kurze Kapitel vorangestellt, die den Einfluss der Neuen Medien auf die Unternehmenskommunikation und die Gesellschaft beleuchten. Der Hauptteil veranschaulicht sehr bildreich internationale Trends und Themen der Unternehmenskommunikation. Abgebildet werden die besten Geschäfts-, Nachhaltigkeits- und CSR-Berichte, Imagebroschüren und Corporate Books, aber auch Filme und Interaktive Medien, Websites und Web-Specials, Magazine, Newsletter, PR- und Social Media-Aktivitäten. Die vielen preisgekrönten Maßnahmen liefern Anregungen und bieten einen guten Überblick über den „state of the art“ der deutschsprachigen Kommunikationslandschaft. Herbert A. Henzler, Klaus Rainer Kirchhoff, Gabor Steingart (Hrsg.) | Econ Verlag, Berlin 2010 | 528 Seiten | 128,00 Euro | ISBN 978-3-430-20104-5

Social Media in der Unternehmenskommunikation, scm, erscheint am: 01.04. 2011 ›› hier bestellen ‹‹

Trendmonitor Interne Kommunikation 2010, scm/ DPRG

›› hier bestellen ‹‹

Mehr Informationen unter www.scmonline.de


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scm Newsletter | Ausgabe 01/2011

Fax: +49 (0) 30 47 98 98 00 | Post: scm, Weichselstr. 6, 10247 Berlin

Seminare* Agenda Setting erfolgreich umsetzen: Strategisches Themen- und Issues-Management O 12. Mai 2011 / Frankfurt / 450 Euro Corporate Media 2.0: Wie das Internet die Unternehmenskommunikation verändert O 17. Juni 2011 / Düsseldorf / 450 Euro

PR und Social Media – den Hype auf den Boden der Praxis bringen O 17. Juni 2011 / Düsseldorf / 450 Euro Professionelle PR-Konzepte O 6. – 7. Juni 2011 / Berlin / 910 Euro Reden schreiben O 13. Mai 2011 / Frankfurt / 450 Euro Rhetorik im Medienumgang O 23. – 24. Mai 2011 / Düsseldorf / 910 Euro

Anmeldeformular

Ihre Daten

Name | Vorname

Titel

Firma | Institution

Funktion | Abteilung

Corporate Social Responsability O 20. Mai 2011 / Düsseldorf / 450 Euro

Schnittstellen und Erfolgskontrolle in der Internen Kommunikation O 19. – 21. Mai 2011 / Düsseldorf / 890 Euro

Den Change-Prozess erfolgreich treiben O 27. Mai 2011 / Düsseldorf / 450 Euro

Schreiben für Onlinemedien O 20. Juni 2011 / Düsseldorf / 450 Euro

Effektive Pressearbeit O 19. – 20. Mai 2011 / Düsseldorf / 650 Euro

Schreibtraining für PR-Profis – Journalistisches Schreiben in Unternehmen O 11. – 12. April 2011 / Düsseldorf / 850 Euro O 16. – 17. Juni 2011 / München / 850 Euro

Straße | Postfach

PLZ | Ort

Telefon | Telefax

Employer Branding O 27. Mai 2011 / Düsseldorf / 450 Euro Grundlagen und Strategien der Social Media O 5. – 7. Mai 2011 / Düsseldorf / 900 Euro Interne Kommunikation im Überblick: Grundlagen, Strategien und Konzepte O 17. – 19. März 2011 / Düsseldorf / 890 Euro Interne Kommunikationsinstrumente O 7. – 9. April 2011 / Düsseldorf / 890 Euro

Ort, Datum

Krisen-PR – Kontroversen, Konflikte, Krisen O 5. – 6. Mai 2011 / Düsseldorf / 850 Euro PR und Recht O 15. April 2011 / Düsseldorf / 450 Euro

* Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Merhwertsteuer.

Unterschrift

Social Media in der Praxis und die optimale Nutzung O 16. – 18. Juni 2011 / Düsseldorf / 900 Euro Storytelling O 19. – 20. Mai 2011 / München / 850 Euro Vertriebsunterstützende PR O 20. Mai 2011 / Düsseldorf / 450 Euro

Bücher Souveräne Markenführung O 24.90 Euro

Anzahl: ................

Rede mit mir – Interne Kommunikation O 24.90 Euro

Anzahl: ................

E-Learning-Kurs: Interne Kommunikation 2.0 O 8. März – 5. April 2011 / 500 Euro

Trendmonitor Interne Kommunikation O 95.00 Euro

Anzahl: ................

Intensivkurs Interne Kommunikation O 17. März – 21. Mai 2011 / Düsseldorf / 2.100 Euro

Social Media in der Unternehmenskommunikation O 29.90 Euro

Anzahl: ................

Wie generiere ich Content für Social Media? Von der Strategie zur Praxis O 17. Juni 2011 / Düsseldorf / 450 Euro

Intranet und Social Media in der Internen Kommunikation O 27. Mai 2011 / Düsseldorf / 450 Euro Issues Management O 17. Juni 2011 / Düsseldorf / 450 Euro

E-Mail

Intensivkurs Onlinekommunikation und Social Media O 5. Mai – 18. Juni 2011 / Düsseldorf / 1.600 Euro

Mehr Informationen unter www.scmonline.de


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Fax: +49 (0) 30 47 98 98 00 | Post: K2, Weichselstr. 6, 10247 Berlin

scm Newsletter | Ausgabe 01/2011

Tagung Erfolgsfaktor Transparenz

www.k2-gipfel.de

Ja, ich nehme teil an der Fachtagung „Erfolgsfaktor Transparenz“ am 17. Mai 2011 und akzeptiere die Teilnahmebedingungen sowie die AGB*. O 690,00 Euro für die Teilnahme an der Fachtagung am 17. Mai 2011. O 655,00 Euro für eine Early-Bird-Anmeldung bis zum 22. März 2011 bei der Teilnahme an der Fachtagung am 17. Mai 2011. O 621,00 Euro für BdP-, DPRG -, DJV-, FCP-, GPRA-, PRVA- und SPRG-Mitglieder bei einer Teilnahme an der Fachtagung am 17. Mai 2011. Bitte Nachweis faxen an +49 (0) 30 47 98 98 00. O 552,00 Euro für Abonnenten des prmagazins bei einer Teilnahme an der Fachtagung am 17. Mai 2011. O Ich kann nicht teilnehmen. Senden Sie mir bitte die Tagungsunterlagen zum Preis von 100,- Euro zzgl. MwSt.

Anmeldeformular

Ihre Daten

Name | Vorname

Titel

Firma | Institution

Funktion | Abteilung

Tagung Interne Kommunikation

www.interne-kommunikation.net

Ja, ich nehme teil an der Fachtagung „Interne Kommunikation“ am 26. Mai 2011 und/oder an einem der Workshops am 27. Mai 2011 und akzeptiere die Teilnahmebedingungen sowie die AGB*. O 690,00 Euro für die Teilnahme an der Fachtagung am 26. Mai 2011. O 655,00 Euro für eine Early-Bird-Anmeldung bis zum 31. März 2011 bei der Teilnahme an der Fachtagung am 27. Mai 2011. O 621,00 Euro für BdP-, DPRG -, DJV-, FCP-, GPRA-, PRVA- und SPRG-Mitglieder bei einer Teilnahme an der Fachtagung am 26. Mai 2011. Bitte Nachweis faxen an +49 (0) 30 47 98 98 00. O 552,00 Euro für Abonnenten des prmagazins bei einer Teilnahme an der Fachtagung am 26. Mai 2011. Ja, ich melde mich zu folgendem scm-Workshop am 27. Mai 2011 (Kombipreis – KP) oder auch einzeln (Einzelpreis – EP) an und akzeptiere die AGB*: W1: Den Change-Prozess erfolgreich treiben – Führungs- und Veränderungskommunikation O EP 450,00 Euro O KP 410,00 Euro

W2: Employer Branding O EP 450,00 Euro O KP 410,00 Euro

W3: Intranet und Social Media in der Internen Kommunikation O EP 450,00 Euro O KP 410,00 Euro

Straße | Postfach

PLZ | Ort

Telefon | Telefax

E-Mail

Abweichende Rechnungsadresse

O Ich kann nicht teilnehmen. Senden Sie mir bitte die Tagungsunterlagen zum Preis von 100,- Euro zzgl. MwSt. Name | Vorname

Tagung Onlinekommunikation

www.socialmedia-tagung.de

Ja, ich nehme teil an der Fachtagung „Onlinekommunikation“ am 16. Juni 2011 und/oder an einem der Workshops am 17. Juni 2011 und akzeptiere die Teilnahmebedingungen sowie die AGB*. O 690,00 Euro für die Teilnahme an der Fachtagung am 16. Juni 2011. O 655,00 Euro für eine Early-Bird-Anmeldung bis zum 20. April 2011 bei der Teilnahme an der Fachtagung am 16. Juni 2011. O 621,00 Euro für BdP-, DPRG -, DJV-, FCP-, GPRA-, PRVA- und SPRG-Mitglieder bei einer Teilnahme an der Fachtagung am 16. Juni 2011. Bitte Nachweis faxen an +49 (0) 30 47 98 98 00. O 552,00 Euro für Abonnenten des prmagazins bei einer Teilnahme an der Fachtagung am 16. Juni 2011.

Titel

Firma | Institution

Funktion | Abteilung

Straße | Postfach

PLZ | Ort

Ja, ich melde mich zu folgendem scm-Workshop am 17. Juni 2011 (Kombipreis – KP) oder auch einzeln (Einzelpreis – EP) an und akzeptiere die AGB*: W1: Corporate Media 2.0 O EP 450,00 Euro O KP 410,00 Euro

W2: PR und Social Media – den Hype auf den Boden der Praxis bringen O EP 450,00 Euro O KP 410,00 Euro

W3: Wie generiere ich Content für Social Media? Von der Strategie zur Praxis O EP 450,00 Euro O KP 410,00 Euro

Ort, Datum

Unterschrift

O Ich kann nicht teilnehmen. Senden Sie mir bitte die Tagungsunterlagen zum Preis von 100,- Euro zzgl. MwSt.

* Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Merhwertsteuer. Die AGB finden Sie unter www.scmonline.de/agb

Mehr Informationen unter www.scmonline.de


Newsletter 1/2011  

Der 1. Ausgabe des scm- Newsletter 2011 zum Thema Social Media in der Unternehmenskommunikation ist erschienen. Diesmal mit einem Fachbeitra...

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