Issuu on Google+

medianet

inside your business. today.

Freitag, 3. Februar 2012 – 37

kommunikation im feld

Xing setzt auf Android 4-Smartphones und Near Field Communication  Seite 39

© Because Software

© Chris Haderer

technology software für agenturen

Mit mehr als 7.000 Anwendern ist easyJob führend bei Agentursoftware Seite 41

tragbare tasten ipad wireless keyboard im test © Logitech

Datenschutzrichtlinie bringt harte Bandagen

© Quark

short

© APA/Günter R. Artinger

Wien. Richard Brandt (Bild), Director of Financial Services Solutions bei Quark, hat von der Organisation RIXML.org den Preis „Leadership Award 2011” erhalten hat. RIXML.org ist ein Konsortium aus Käufer-, Verkäufer- und Anbieterfirmen, die sich für die Entwicklung und Implementierung des ersten offenen Standards für die Investment-ResearchBranche einsetzen. Quark bietet mit seinen XPress-Produkten eine Reihe von Dynamic Publishing-Lösungen, mit denen Daten aktiv umgesetzt und publiziert werden können.  www.quark.de

© EPA

Wien. „Sicher, smart und mobil” lautet das Motto des „E-Day“ der Wirtschaftskammer Österreich am 1. März. Unternehmer aus Klein- und Mittelbetrieben in ganz Österreich sind eingeladen, sich im Rahmen der größten und bekanntesten Veranstaltung der WKO über mobile Services, BusinessApps und Online-Marketing zu informieren. Prominente Redner, über 70 Fachvorträge, jede Menge Praxisbeispiele und zahlreiche Aussteller sollen den Besuchern helfen, sich im E-Business-Angebot besser zurechtzufinden und die passende Online-Lösung für das eigene Unternehmen zu finden.  www.eday.at

EU-Kommissarin Viviane Reding hat einen Entwurf für eine neue EU-weite Datenschutzrichtlinie vorgestellt; sie erklärt damit den Datenschutz zur Chefsache.

Harte Strafen für Datenschutzvergehen Die EU versucht eine neue Datenschutzrichtlinie zu etablieren. Für Unternehmen bedeutet das mehr Sorgfaltspflicht im Umgang mit Daten – und auch drakonische Strafen im Vergehensfall. Seite 38 Konica Minolta Neue Leiterin für Human Ressources

AppSense Neuer Vice President Sales für den EMEA-Raum

Birgit Eder ist ausgebildete Arbeitsund Wirtschaftspsychologin.

Wien. Vor Kurzem hat Birgit Eder (34) die Leitung des Bereichs Human Resources bei Konica Minolta Austria übernommen. Die langjährige HR-Managerin und Psychologin wird Konica Minolta auf seinem Wachstumskurs in Österreich tatkräftig unterstützen. Nach ihrer Ausbildung zur Arbeits- und Wirtschaftspsychologin und einigen „Lehrjahren“ übernahm Eder im Jahr 2008 als HR Business Partner bei T-Systems Austria das strategische und operative Personalmanagement des IKT-Geschäftsbereichs im nationalen und internationalen Umfeld.  www.konicaminolta.at

Verstärkung für den EMEA-Vertrieb

© AppSense

Wien. Das Bundesrechenzentrum senkt mit seiner 2010 gestarteten Green IT-Initiative bis 2013 den jährlichen Energiebedarf um 25%. Dieser engagierte Schritt hat Vorbildwirkung im öffentlichen Bereich. Das BRZ wurde nun dafür mit dem „Green Award“ ausgezeichnet. Die Prämierung erfolgt im Rahmen des „ebiz egovernment award (eAward)“. Ausgezeichnet werden Projekte mit nachhaltiger Wirkung.  www.brz.at

© Konica Minolta

© BRZ

Effektives Personalmanagement

Nick Lowe kann auf eine umfassende Vertriebserfahrung zurückblicken.

München/Wien. AppSense, bekannt als Hersteller von User Virtualization-Lösungen, verstärkt die Vertriebsmannschaft und ernennt Nick Lowe ab sofort zum Vice President Sales für EMEA. In dieser Position überblickt und verantwortet er alle Vertriebs-, Service- und strategischen Allianzen innerhalb der Region und soll hier den Geschäftserfolg weiter vorantreiben. Lowe verfügt über mehr als 20 Jahre Vertriebserfahrung in den Bereichen Software und Technologie. Zuletzt hatte er bei Cyber-Ark Software den Posten des VP Sales für EMEA inne.  www.appsense.com


C ov e r

38 – medianet technology

Kommentar

Datenschutz wird ernst genommen

Freitag, 3. Februar 2012

Datenschutz EU-Grundrechte-Kommissarin Viviane Reding hat einen Vorschlag für ein neues Datenschutzgesetz vorgestellt

Der Datenschutz bekommt einen höheren Stellenwert Bei Datenschutzvergehen sollen in Zukunft Strafen von bis zu einer Million € verhängt werden können.

G

roßes Lob für die EUGrundrechte-Kommissarin Viviane Reding. Ihr vorgelegter Vorschlag für eine neue EU-Datenschutzrichtlinie orientiert sich nicht an den Interessen der Industrie, sondern soll tatsächlich dem Bürger etwas bringen. Das geht angenehm die Kehle runter, denn wie man gerüchteweise hört, soll es in der EU Staaten geben, in denen sich die Telekom-Firmen die lokalen Gesetze selber schreiben dürfen. Wird der Vorschlag umgesetzt, dann kommt dem Datenschutz endlich jene Rolle zu, die ihm bislang verweigert wurde: Er muss über bloße Lippenbekenntnisse hinaus ernst genommen werden. Das äußert sich nicht zuletzt im verhängbaren Strafmaß: Reding fordert in ihrem Entwurf immerhin Summen von bis zu einer Million Euro oder bis zu fünf Prozent vom weltweiten Jahresumsatz bei Unternehmen. Bislang waren die Strafen für Datenschutzvergehen so lächerlich gering, dass sie manche Firmen aus der Portokasse zahlen konnten und sich dementsprechend auch nicht weiter darum geschert haben. Auch zu Verheimlichungs- und Verniedlichungsversuchen (wie beispielsweise im Vorjahr bei der ORF-Steuereintreibestelle GIS oder der Sozialversicherung) sollte es in Zukunft nicht mehr kommen. Für den Datenschutz – und damit auch für die Bürger – ist das ein enormer Erfolg.

Lexmark von IDC geadelt

© Lexmark

MPS-Vorreiter

Lexmark ist unter den Forbes Top500-Unternehmen sehr beliebt.

Wien. Der Druckerhersteller Lexmark gehört nach Einschätzung des aktuellen IDC MarketScape Reports1 zu den Marktführern unter den Anbietern von Managed Print Services (MPS). Die Analysten haben für ihre Erhebung die Wettbewerbsfähigkeit der verschiedenen MPS-Anbieter miteinander verglichen. IDC gibt dem Hersteller Lexmark Bestnoten für seine MPS-Strategie und -Leistungsfähigkeit, insbesondere in den Bereichen Kundenservice, praktische Umsetzung im Unternehmen und Vermarktungsansatz. In den vergangenen zwei Jahren hat Lexmark 23 neue MPS-Kunden gewonnen.  www.lexmark.at

Wien. „Datenschutzmuffel werden sich künftig warm anziehen müssen“, bringt es Hans Zeger, Vorstand der ARGE Daten, auf den Punkt. Der Grund: die EU hat eine neue Datenschutzverordnung in die Welt hinausgeschickt, die für Unternehmen eine Reihe von Veränderungen mit sich bringt. Dazu gehören unter anderem die verpflichtende Installation eines Datenschutzbeauftragten, die Einhaltung strengerer Sicherheitsbestimmungen sowie höhere Strafen im Vergehensfall. Im Wesentlichen läuft das neue Datenschutzrecht auf eine verbesserte Stellung der Bürger hin, die von Datenschutzverletzungen in der Regel am meisten betroffen sind. „Auch die Rechtsstellung von Datenschutzorganisationen wird verbessert“, sagt Hans Zeger. Vereinigungen wie die ARGE Daten werden in Zukunft dadurch bei Datenmissbrauch direkte Klagebefugnisse haben.

Hans-Günter Börgmann, Geschäftsführer der Iron Mountain Deutschland GmbH: „Unternehmen müssen sich gut vorbereiten.“

Unternehmensrichtlinien aber ein absolutes Muss. Verantwortliche sollten deshalb unabhängig von Umsatz, Branche oder Land dafür sorgen, dass ihre Mitarbeiter- und Kundeninformationen geschützt sind. Unternehmen müssen keine Angst vor der neuen EU-Richtlinie haben, sollten aber gut vorbereitet sein. Wer schon Richtlinien zur Datenerfassung und Nutzung von Daten einführt und die eigenen Mitarbeiter entsprechend schult, ist in Sachen Datenschutz schon heute auf dem richtigen Weg, der voraussichtlich bald gesetzlich vorgeschrieben ist“, sagt Börgmann. Unternehmen, die nicht wissen, wo sie ansetzen sollen, können sich dabei an den Empfehlungen

Konsumenten-Schutz „Die geplante Datenschutzrichtlinie ist in vielerlei Hinsicht positiv für die Verbraucher“, stimmt erklärt Hans-Günter Börgmann, Geschäftsführer der Iron Mountain Deutschland GmbH, der Ansicht von Hans Zeger zu. „Sie zwingt Unternehmen aber auch dazu, ihr bestehendes Informationsmanagement und die entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen kritisch unter die Lupe zu nehmen.“ Zahlreiche Unternehmen erfüllen die Anforderungen eines verantwortungsvollen Informationsmanagements bislang nicht, wobei die Unternehmensgröße keine Rolle spielt. „Angesichts immer häufigerer Kontrollen sind solide, gesetzeskonforme

der ISO-Norm 27002 orientieren oder auch die Hilfe eines externen Dienstleisters in Anspruch nehmen, der auf das Management von Informationen spezialisiert ist.

Existenzgefährdende Strafe Wichtig für Unternehmen ist beispielsweise die Meldepflicht bei Sicherheitsvorfällen. „Laut dem Vorschlag müssten die zuständigen Datenschutzbehörden sowie sämtliche betroffene Personen innerhalb von 24 Stunden von einem Sicherheitsvorfall in Kenntnis gesetzt werden“, erklärt Börgmann. „Dazu zählen auch die unbefugte Vernichtung und der Verlust von Daten. Die Datenschutzbehörden müssen selbst dann informiert

werden, wenn bei einem Vorfall kein unmittelbares Risiko für die Daten besteht.“ In Österreich ist das bei den Datenpannen und -diebstählen im Vorjahr mehrheitlich nicht geschehen. Bei Verstößen gegen die Richtlinien können Regulierungsbehörden in Zukunft deutlich höhere Strafen verhängen. Bei öffentlichen Institutionen und Behörden sind Bußgelder von bis zu einer Mio. € geplant, bei „Unternehmen sollen sogar Strafen von bis zu fünf Prozent der weltweiten Einnahmen verhängt werden können“, sagt Börgmann. Erstmals wird dem Datenschutz damit ein existenzgefährendes Strafmaß zugestanden.  www.ironmountain.de  www.argedaten.at

Doqu Für 2012 wird mit verstärkten Angriffen des Stuxnet-Nachfolger-Schädlings „Doqu“ auf Industrieanlagen gerechnet

Cybercrime mit staatlicher Unterstützung Wien. Im vergangenen Jahr nahm die organisierte Cyber-Kriminalität einen wesentlichen Platz im Online-Alltag ein. Erstmals wurde greifbar, dass Cybercrime keine Angelegenheit von HinterhofGanoven ist, sondern dass auch Staaten und Geheimdienste eine Rolle dabei spielen. Dominierend war dabei das Stuxnet-Virus, der gezielt Industrieanlagensteuerungen angreift und aufgrund des enormen Entwicklungsaufwands seine Wurzeln in geheimdienstlichen Aktivitäten hat. Aus Cybercrime ist also so etwas wie elektronische Kriegsführung geworden.

„Waren bis dato vor allem Unternehmen und staatliche Organisationen im Fokus, die mit Waffenfertigung, Finanztransaktionen oder Hightech sowie wissenschaftlicher Forschung im Zusammenhang stehen, erwarten wir im nächsten Jahr eine Ausweitung der Angriffsziele“, sagt Alexander Gostev, Chief Security Expert bei Kaspersky Lab

Kommende Trends Auch für 2012 prognostizieren die Experten von Kaspersky Lab weitere Bedrohungen für Regierungen und Großunternehmen auf der ganzen Welt. So wird nicht nur die Anzahl der gezielten Angriffe auf staatliche Institutionen und große Unternehmen steigen, es ist auch wahrscheinlich, dass die Bandbreite der Opfer merklich ausgeweitet werden wird.

© Kaspersky (2)

Chris Haderer

© Iron Mountain Deutschland

Chris Haderer

Alexander Gostev, Chief Security Expert bei Kaspersky: Industrie wird zum Ziel.

und Autor des Berichts „Cyberthreat-Prognose für 2012“. Vor allem Unternehmen aus der „Rohstoffgewinnung, Energie-, Verkehrs-, Lebensmittel- und Pharmaindustrie sowie Internet-Services und IT-Sicherheitsunternehmen sind davon betroffen.“ Im kommenden Jahr sollen sogenannte Hacktivisten-Angriffe

auf staatliche Organisationen und Unternehmen auf der Agenda stehen und einen vorwiegend politischen Hintergrund haben (wie beispielsweise die auch gegen unschuldige Privatpersonen gerichteten Anoymous-Aktivitäten). „Zudem könnte ‚Hacktivismus‘ als Ablenkungsmanöver genutzt werden, um andere Arten von Angriffen zu verbergen. Dennoch geht Kaspersky Lab davon aus, dass hochentwickelte Schädlinge wie Stuxnet und Duqu, die von staatlicher Seite mitentwickelt werden, einzigartige Phänomene bleiben, die abhängig von den Beziehungen verfeindeter Staaten auftauchen werden“, sagt Gostev. Duqu ist die bereits aufgetauchte Nachfolgevariante des Stuxnet-Schädlings, dessen baldiger Einsatz von Experten als sehr wahrscheinlich angesehen wird. Im Alltagsbereich wird von verstärkten Angriffen auf Smartphones ausgegangen, wobei die Android-Plattform, für die es noch nicht genug Schutzprogramme gibt, das Hauptziel der Täter sein wird.  www.kaspersky.at


i d e e & st rat e g i e

Freitag, 3. Februar 2012

medianet technology – 39

A1 Open Society Award Erstmals wurde heuer von A1 ein Preis für Projekte vergeben, die zivilgesellschaftliche Interessen widerspiegeln und vertreten

Projekte für die Zivilgesellschaft chris haderer

Wien. Im Vorjahr schrieb der ­ obilfunker A1 den „Open Society M Award“ aus, für den Projekte eingereicht werden konnten, bei denen das Internet eine direktere Teilnahme an gesellschaftlichen und politischen Prozessen ermöglicht. Insgesamt sind 22 Initiativen diesem Aufruf gefolgt. Nun steht das Ergebnis fest: Der A1 Open Society Award 2011 in der Kategorie „Private Projekte“ geht an das Medienwatchblog Kobuk.at und in der Kategorie „Institutionelle Projekte“ an das Portal für nachhaltigen Konsum, bewusstkaufen.at. Entschieden haben das Publikum und eine Fachjury (siehe Infokasten).

vertretend für ein neues Verständnis von Gesellschaft und Politik. Die Menschen wollen freien Zugang zu relevanten Informationen, sie wollen mehr Transparenz bei öffentlichen Entscheidungsprozessen und verbesserte Möglichkeiten für die Kommunikation mit Politik und Verwaltung. Das Internet ermöglicht immer mehr Menschen, aktiv am politischen und öffentlichen Leben teilzunehmen.“

Positive Entwicklung „Bei Medien und Konsum ist das zivilgesellschaftliche Potenzial von Internet-Services am einfachsten

darzustellen“, sagt Ruth Simsa, Leiterin des Kompetenzzentrums für Nonprofit-Organisationen der Wirtschaftsuniversität Wien und Sprecherin der Fachjury. „Andere Projekte sind vielleicht etwas komplexer, aber mindestens so wichtig für eine funktionierende Zivilgesellschaft.“ Der A1 Open Society Award soll zeigen, welche „enorme Kraft in einer Kombination aus Engagement, guter Kommunikation und dem Einsatz von Technologie steckt. Ich gratuliere den Preisträgern dazu und kann versichern, dass A1 diese positive Entwicklung auch weiterhin unterstützen wird“, sagt Hannes Ametsreiter.

© A1 Telekom Austria

Die Hauptgewinner sind die Portale www.kobuk.at und www.bewusstkaufen.at.

Die Open Society Awards-Preisträger (v.li.n.re.): Robert Riedl (Europäische Energiewende), Helge Fahrnberger (Kobuk.at), Hannes Ametsreiter (A1), Barbara Schmon (bewusstkaufen.at) und Josef Barth (amtsgeheimnis.at).

Zahlreiche Projekte

FOR PEOPLE IN PROGRESS

© kobuk.at

„Unsere Erwartungen wurden in allen Bereichen übertroffen – beim Publikumsinteresse, bei der Anzahl und auch bei der Vielfalt der Einreichungen“, reflektiert Telekom-Chef Hannes Ametsreiter. „Die Preisträger und ihre Projekte stehen stell-

© bewusstkaufen.at

Privater Preisträger: www.kobuk.at

Ausgezeichnet: www.bewusstkaufen.at

open society award Der Ausschreibung entsprechend wurden folgende Preise vergeben: Private Projekte Platz 1: Kobuk.at (www.kobuk.at) erhielt die Award-Statuette und ein Preisgeld in der Höhe von 5.000 €. Platz 2: Online-Petition für eine Europäische Energiewende (www.petitiononline. at/petition/europaeische-energiewende-euenergierevolution-boombranche-der-zukunft/176) erhielt ein Tablet. Platz 3: Die Transparenz-Plattform Amtsgeheimnis.at – was Österreichs Bürger nicht wissen dürfen (www.amtsgeheimnis.at) erhielt ein Smartphone. Institutionelle Projekte Siegerprojekt: bewusstkaufen.at – für nachhaltigen Konsum in Österreich (www.bewusstkaufen.at) erhielt die Award-Statuette. Die Jury bestand aus: Ruth Simsa Leiterin des Kompetenzzentrums für Nonprofit-Organisationen an der Wirtschaftsuniversität Wien Ursula Maier-Rabler Leiterin der Arbeitsgruppe „eSociety & ePolicy“ am ICT&S Center Salzburg Peter Parycek Leiter des Zentrums für E-Government der Donau-Universität Krems und E-Government-Projektleiter im Präsidium des Bundeskanzleramts Angelika Simma Büroleiterin, Fernsehdirektion, ORF Hannes Ametsreiter Generaldirektor A1 und Telekom Austria Group  www.A1.net/open-society-award

MEDIAINPROGRESS.AT

DAS JUNGE MEDIENHAUS


Fa c ts & F i g u r es

40 – medianet technology

short

Einfache Lösungen für Multichannel Marketing

Freitag, 3. Februar 2012

Xing Das Business-Netzwerk hat sein Service-Portfolio um eine neue Android-App mit NFC-Kontaktfeatures erweitert

Drahtloser Kontakt per Near Field Communication

© hybris

Das NFC-Feature steht erstmals am Samsung Smartphone-Flaggschiff Galaxy Nexus zur Verfügung. chris haderer

Wien. Das auf Software für eCommerce und Multichannel Communication spezialisierte Unternehmen hybris bringt einen auf den B2B-Sektor abgestimmten Multichannel Accelerator auf den Markt. Mit dem hybris Multichannel Accelerator können Unternehmen Lösungen für den Multichannel Commerce entwickeln, die die relevanten Kanäle Web, Kundenservice, Print, Mobile und Social Commerce abdecken. Der hybris Multichannel Accelerator ist die weltweit erste schlüsselfertige MultichannelLösung, die auf einem zentralen Product Content Management beruht. Die Unternehmen können ihre Produktdaten damit an einer zentralen Stelle verwalten und konsistent auf verschiedene Kanäle verteilen. „Während der Einzelhandel die Möglichkeiten des Multichannel-Vertriebs für Kommunikation und Verkauf bereits erfolgreich nutzt, hinkt die B2BBranche hier hinterher“, sagt hybris-CEO Ariel Lüdi. „Natürlich haben B2B-Unternehmen im Vergleich zum B2C-Geschäft mit größeren Herausforderungen zu kämpfen, aber ein einfacher Grundsatz gilt für beide: Die erfolgreiche Kundengewinnung und Kundenbindung steht und fällt damit, wie gut es den Unternehmen gelingt, ihren Kunden exakt die gewünschten Produkte und Dienstleistungen bereitzustellen.“  hybris.com/  multichannel-accelerator

Dell-Kunden sind mit KACE-Tool sehr zufrieden

Wien. Jenseits des datenschutzrechtlich, auf immer dünnerem Eis tanzenden Spaß-Netzwerks Facebook hat sich auch eine Reihe ernstzunehmender Business-Netze etabliert. Während im amerikanischen Raum vor allem LinkedIn von Bedeutung ist, gewinnt Xing in Europa immer mehr Bedeutung. Insgesamt 5,1 der 11,4 Mio. XingUser sind im deutschen Sprachraum zu Hause, mehr als 420.000 davon in Österreich. Bis Ende 2012 sollen es eine gute halbe Million werden. „In Wien“, so meint Country Manager Robert Beer, sei „bereits jeder fünfte Erwerbstätige Mitglied bei Xing.“

Drahtlose Kontakte Mit der vergangene Woche veröffentlichten Neufassung der Xing Android-App soll das mobile Knüpfen von Kontakten einfacher gemacht werden – wenn das verwendete Smartphone die nötigen technischen Voraussetzungen mitbringt. Die Xing-App ermöglicht nämlich das direkte Hinzufügen von Kontakten über sogenannte Near Field Communication (NFC). Die neue „Beam“-Funktion wird aktiviert, wenn zwei Xing-Mitglieder mit ihren Android-Smartphones ihr Profil aufrufen und die Geräte nah aneinander halten. Das Feature steht in der neuen AndroidVersion 4.0 „Ice Cream Sandwich“ erstmals zur Verfügung und wird zunächst auf dem neuen SamsungFlaggschiff „Galaxy Nexus“ eingeführt. Grundsätzlich ist die Funktion mit jedem NFC-fähigen Android 4.0-Smartphone verfügbar. „Wir freuen uns sehr, mit ‚Xing Beam‘ ein weiteres Feature auf den Markt zu bringen, das die Wichtig-

© Chris Haderer

hybris-CEO Ariel Lüdi stellt neue B2B-Software vor.

Robert Beer, Country Manager von Xing, wünscht sich ein aktives und lebendiges Community-Netz mit großer User-Beteiligung.

keit und den Nutzwert von mobilen Angeboten für Xing unterstreicht“, erklärt Jörg Malang, VP Product bei der Xing AG. „Schon jetzt erzielen wir rund 20 Prozent unseres Traffics über unsere mobilen Angebote, die wir kontinuierlich weiterentwickeln, um das Netzwerken unterwegs komfortabler und besser zu gestalten.“ Auch Mario Winter, Head of Marketing der Telecom Division, Samsung Electronics GmbH, freut sich: „Mit dem ‚Galaxy Nexus‘ von Samsung, als erstes NFC-fähiges Gerät auf Basis von Ice Cream Sandwich, unterstreichen wir unsere führende Position als Android- und NFC-Anbieter“, sagt er.

In Österreich nutzen laut Robert Beer immerhin bereits 74% der Personaler die Plattform. „37 Prozent setzen Xing auch im Recruiting-Prozess ein, wobei knapp ein Viertel zu den zahlenden Premium-Kunden gehört“, sagt Beer. Der Rest nützt die kostenlosen Dienste des Netzwerks, das sich zu knapp 70% aus Mitgliedsbeiträgen finanziert. Der Rest stammt aus „vertikalen Erlösquellen“, darunter auch Advertising. „Im D-A-CH-Raum ist immerhin fast jedes zweite Xing-Mitglied in mindestens einer Gruppe aktiv“, sagt Beer, der in Xing ein aktives und lebendiges Community-Netz sieht.  www.xing.at

NFC-Xing am Samsung Galaxy Nexus.

EMC Laut einer Studie sind drei Viertel der Unternehmen unsicher, ob sie Daten nach einem Crash wiederherstellen können

Dell KACE zur Systemverwaltung.

Wien. Anwender zeigen sich mit der System-ManagementLösung Dell KACE äußerst zufrieden. Das ist eines der Ergebnisse der jährlichen Kundenumfrage von Dell: 60% der Befragten gaben an, dass die Lösung in weniger als einer Woche einsatzbereit war. 71% erzielten einen Return on Investment in weniger als sechs Monaten. „IT-Abteilungen müssen bei der Systemverwaltung heute höchst effizient vorgehen. Sie benötigen daher eine Lösung, die Aufgaben weitgehend automatisiert bewältigt und damit in kurzer Zeit einen Return on Investment erzielt”, sagt Dirk Schepanek, Dell KACE Brand Manager. „Dell KACE erleichtert den Administratoren die Arbeit, wie unsere Kundenumfrage deutlich zeigt.”  www.kace.com/de

Wien. Gut drei Viertel der europäischen Unternehmen sind sich nicht sicher, ob sie ihre Daten nach einem Systemausfall wiederherstellen können. Diese doch alarmierende Aussage stammt aus der EMC-Studie „European Disaster Recovery Survey 2011: Data Today Gone Tomorrow: How Well Companies Are Poised For IT Recovery“, für die 1.750 Unternehmen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien, den Benelux-Ländern sowie Russland zu ihren Datensicherungs- und Wiederherstellungsstrategien befragt wurden.

Finanzieller Mehrwert „Die Ergebnisse der Umfrage belegen, dass bei vielen Unternehmen ein erheblicher Handlungsbedarf im Bereich Backup und Recovery besteht“, kommentiert Martin Hammerschmid, Country Manager EMC Austria, die vom Forschungsinstitut Vanson Bourne im Auftrag durchgeführte Studie. „Wir bewegen uns heutzutage in einem Wirtschaftsumfeld, in dem Unterneh-

einer Störung der IT ihre Daten und/oder das System vollständig wiederherstellen lassen. Sie hatten das Gefühl, nicht ausreichend in die Sicherung und Wiederherstellung von unternehmenskritischen Daten investiert zu haben. Im Durchschnitt geben Unternehmen etwa zehn Prozent ihres jährlichen Gesamtumsatzes für IT aus, wobei lediglich 9,09 Prozent des IT-Budgets in die Bereiche Datensicherung und Datenwiederherstellung investiert werden.

Bessere Backupstrategien

© EMC Austria

© kace.com

Systemausfälle führen zu Geschäftsverlust

Martin Hammerschmid, Country Manager von EMC Austria: neue Backup-Strategien.

men sich eine Unterbrechung ihres Geschäftsbetriebs aufgrund von Störungen der IT nicht mehr leisten können. Mit nachhaltigen Investitionen in neue Datensicherungsund Wiederherstellungsstrategien können Unternehmen alltäglichen IT-Problemen wie auch Ernstfällen begegnen und einen finanziellen Mehrwert schaffen.“

Allerdings: Derzeit sind die Defizite der Unternehmen im EMEAVergleich durchaus signifikant. So war in den letzten zwölf Monaten jedes vierte der befragten Unternehmen von Datenverlust betroffen, 43% hatten mit Systemausfällen zu kämpfen. Nur ein Viertel der befragten IT-Entscheider kann garantieren, dass sich nach

„Die Umfrage zeigt aber auch, dass nicht große Naturkatastrophen oder Fahrlässigkeit und gezielte Sabotage von Mitarbeitern die häufigste Ursache für Betriebsstörungen und Datenverlust sind“, sagt Martin Hammerschmid. Vielmehr würden Hardwarefehler für die meisten Systemausfälle und Datenverluste verantwortlich sein – weshalb die Unternehmen ihre Backupstrategien gründlich ­überdenken sollten.  www.emc.com


Fa c t s & f i g u r e s

Freitag, 3. Februar 2012

medianet technology – 41

Because Software AG Die „easyJob“-Lösung des Unternehmens ist mit über 7.000 Anwendern führend am Markt

short

Ganz nah am Puls der PR- und Werbeagenturen

Apple vermeldet wieder große Umsatzgewinne

© Apple

Nach der Erstinstallation im Jahr 2004 entschied sich die Agentur Jung von Matt nun erneut für „easyJob“. Steve Jobs Epigone und neuer Apple-Geschäftsführer Tim Cook.

www.because-software.com

Cupertino/Wien. Apple hat die Ergebnisse des ersten Quartals im Geschäftsjahr 2012, das am 31. Dezember 2011 endete, bekannt gegeben: Im zurückliegenden Quartal erzielte Apple einen Umsatz von 46,33 Milliarden US-Dollar (ca. 34,81 Mrd. €) sowie einen Netto-Gewinn von 13,06 Milliarden US-Dollar (9,81 Mrd. €) bzw. 13,87 US-Dollar (10,42 €) pro Aktie. Die Bruttogewinnspanne lag bei 44,7 Prozent, verglichen zu 38,5 Prozent im Vorjahresquartal. Der Nicht-US-Anteil am Umsatz betrug in diesem Quartal 58 Prozent.  www.apple.at

„easyJob“ ist eine völlig auf den PR- und Agenturbereich zugeschnittene IT-Lösung.

screenig erneut eine Lanze für das Produkt bricht, ist Jung von Matt. Damals war entscheidend, dass easyJob die erste 100% webbasierte Agentursoftware am Markt war. Mit dieser frühen Entscheidung wurde Jung von Matt Vorreiter für viele andere Agenturen.

Chris haderer

Wien. PR- und Werbeagenturen sind eine eigene Welt mit spezifischen IT-Ansprüchen zur Abwicklung ihrer Geschäftsprozesse. Eine Lösung, die schon länger am internationalen Markt präsent ist, ist „easyJob“ der Because Software AG. Das Unternehmen ist bereits seit mehr als 20 Jahren am Markt und „hat sich als führender Anbieter für Agentursoftware und Anwendungsberatung in der Werbewelt etabliert“, sagt Because-CEO Lorenz Mrkos. Am Hauptsitz in Wien und in den Tochterunternehmen für Vertrieb und Beratung in München und Barcelona sind rund 30 Mitarbeiter für Agenturen aus den Bereichen Full-Service, PR, Event und Design tätig. Mit über 7.000 easyJob-Anwendern ist die Because Software AG der größte Anbieter von Agenturlösungen im deutschsprachigen Raum. Ein Unternehmen, das sich bereits im Jahr 2004 für easyJob entschied und nun nach einem Markt-

VMware bleibt an der Virtualisierungs-Spitze Wien. Laut den aktuell veröffentlichten Geschäftszahlen ist der Virtalisierungs- und Infrastruktur-Experte VMware weiterhin Marktführer in seinem Segment. Der Jahresertrag wuchs um 32 Prozent auf 3,77 Milliarden US-Dollar (ca. 2,83 Mrd. €); das Wachstum im vierten Quartal stieg um 27 Prozent auf 1,06 Milliarden USDollar (0,8 Mrd. €). Die jährliche Umsatzrendite betrug 19,5 Prozent, die nicht-GAAP-Umsatzrendite 31 Prozent. Das Wachstum beim Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in den vergangenen zwölf Monaten stieg um 72 Prozent auf 2,03 Milliarden USDollar (1,53 Mrd. €), der freie Cashflow stieg um 62 Prozent auf 1,95 Milliarden US-Dollar (1,47 Mrd. €).  www.vmware.com

„Wir bleiben unzufrieden“ ist einer der Leitsätze von Jürgen von Matt, der von Ulrich Pallas, Finanzvorstand des Unternehmens, recht ernst genommen wird. Im Zuge der Einführung einer neuen Software im Finanzwesen ließ er daher auch den Agentursoftware-Markt erneut durchleuchten. Der „Kampf für die beste Lösung“ war für Because Software erneut erfolgreich. Die Umstellung von 800 Mitarbeitern auf die neue easyJob-Version war dank guter Vorbereitung im Jung von Matt-Projektteam und der deutlich verbesserten Usability von easyJob in wenigen Tagen bewerkstelligt. Zusätzlich wurden Beleg-Abläufe automatisiert und

© Because Software

Frühe Entscheidung

Because Software AG-CEO Lorenz Mrkos: „Durch unseren operativen Ansatz sind wir mit ‚easyJob‘ viel näher an den Kreativen.“

easyJob nun stärker in das Jung von Matt-Intranet integriert. „Wir freuen uns, dass wir uns mit easyJob gegen Riesen wie die SAP durchsetzen konnten“, sagt Mrkos. „Das liegt nicht zuletzt am Ansatz, den wir mit easyJob verfolgen: Wir agieren getrennt von der Buchhaltung und Buchhaltungssystemen. Der operative Ansatz, bereits in den Account-Abteilungen von Agen-

turen zu beginnen, verschafft uns einen Vorsprung. Wir sind daher viel näher am operativen Geschäft und an den Kreativen.“ Für Because Software ist Jung von Matt ein wichtiger Kunde, da er auch die Einsatzmöglichkeiten von easyJob repräsentiert: Letztlich ist die Agenturgröße nämlich nicht entscheidend für das IT-System.  www.because-software.com

salesforce.com Das Unternehmen hat das Interessensumfeld der DLD-Conference mit Social Media-Tools analysiert

Software AG schreibt konstante Ergebnisse

München/Wien. Die internationale Internet-Konferenz „Digital Life and Design“ (DLD), die vorige Woche in Wien über die Bühne ging, gilt als eine der ersten Adressen, wenn es um neue Trends und Entwicklungen im Netz geht. Ihre Bandbreite ist recht groß und reicht von Consumer-Entwicklungen bis hin zu politischen Diskussionen über die Zukunft des Netzes. Wofür sich Teilnehmer und Publikum im DLD-Umfeld tatsächlich interessieren, hat salesforce. com mit der Social Media Listening-Plattform namens „Radian6 Social Marketing Cloud“ die über die Veranstaltung geführten Konversationen analysiert. Insgesamt wurden 150 Mio. Quellen im Social Web – inklusive Facebook, Twitter, YouTube, LinkedIn, Blogs und diverse Online-Communities – ausgewertet. Pro Tag wurden knapp 5.000 Konversationen betrachtet.

sammenhang mit der DLD-Konferenz, was ein Hinweis darauf sein könnte, dass das Potenzial von Social Media für die Geschäftswelt längst nicht ausgeschöpft ist. Mit knapp 20% zählte außerdem der Begriff „Technologie“ zu den meistgenannten Begriffen, gefolgt von Medien (13 Prozent) und Marketing (8 Prozent).

Aus diesen Zahlen lässt sich vielleicht der Trend hin zum Social Enterprise ablesen. Dahinter steckt die Idee, dass sich Unternehmen intern und extern dem Vernetzungs-Prinzip öffnen und damit einen Trend in die Geschäftswelt tragen, der längst im privaten Alltag angekommen ist. Intern gelingt das mithilfe moderner Collabora-

Lokale Optionen

© Salesforce

Social Media boomt Das Schlagwort Social Media war mit knapp 30 Prozent der am häufigsten gefallene Begriff im Zu-

tion-Tools. Aber auch die externe Kommunikation mit dem Kunden muss dem Wandel angepasst werden, denn immer mehr Verbraucher finden und äußern sich zu ihren Lieblingsmarken und -produkten im Social Web. Zum effizienten Umgang mit diesen Daten bietet salesforce.com MonitoringWerkzeuge wie die Radian6 Social Marketing Cloud an.

salesforce.com betrachtet das Umfeld der DLD-Conference mit neuen Analyse-Tools.

Die internationale Bedeutung der DLD zeigt sich unter anderem aus der Analyse der Herkunftsländer der Verfasser der Social Media- Beiträge. 36% der Konversationen stammten von Personen aus den USA, dahinter folgen die Deutschen mit 28%. Rund 13 Prozent schrieben ihre Nachrichten aus Nicht-EU-Ländern. Die statis-tischen Daten, gefiltert nach Geschlecht, zeigen außerdem einen interessanten Nebeneffekt: Mehr als ein Drittel der Autoren im Social Web (34%) sind weiblich.  www.salesforce.com  www.dld-conference.com

© Software AG

Social Media boomt in allen Marktsegmenten

Walter Weihs, Geschäftsführer der Software AG Österreich.

Wien. Die Software AG vermeldet 1,1 Mrd. € Konzernumsatz im Jahr 2011. Der Geschäftsbereich Business Process Excellence (BPE) erwirtschaftete einen „Rekordumsatz in Höhe von 528 Mio. €“, sagt Walter Weihs, Geschäftsführer der Software AG Österreich. Die EBIT-Marge des Konzerns wuchs um 50 Basispunkte auf 24,5%, was einem EBIT von 269 Mio. € entspricht. Der Gewinn nach Steuern lag mit 177 Mio. € leicht über dem Vorjahr (176 Mio. €). Der Umsatz der österreichischen Niederlassung konnte 2011 um 30% gesteigert werden.  www.softwareag.com


T o o ls & ser v i ces

42 – medianet technology

Test Das Logitech Tablet Keyboard for iPad ist billiger als das Apple Wireless Keyboard und ersetzt die virtuelle Tastatur

short

Eine drahtlose Tastatur, die alle Stückerln spielt © Nokia

Nokia bringt zweites Windows-Phone heraus

Cursor- und Funktionstasten sowie Befehlsmakros machen die Tastatur zum idealen Eingabegerät.

Vorwiegend bunt: die Lumia 710Familie mit Windows an Bord.

Dokumentenechter Printer für Office-User

Das Logitech Tablet Keyboard for iPad: Aus der Hülle wird ein Faltständer für das Tablet, gekoppelt werden Tastatur und Gerät über Bluetooth.

Wien. Die neue HP Officejet Pro 8600 e-All-in-One (eAiO)-Serie (ca. 329 €) reiht sich nahtlos ins HP-Portfolio der leistungsstarken und auch kosteneffizienten Officejet Pro-Modelle ein. Die Daten und Funktionen der beiden Geräte lesen sich ansprechend: Mit bis zu 25.000 Seiten pro Monat übernehmen sie Druckaufträge in kleinen Unternehmen oder Teams, in einer Geschwindigkeit, Qualität und mit einer Patronenreichweite, die mit Laserdruckern vergleichbar ist. Als weiteres Novum der Druckqualität sind die Ausdrucke nun auch als dokumentenecht zertifiziert, was bei Tintenstrahlern dieser ­Klasse nicht selbstverständlich ist.  www.hp.com/at

haptische Response beim Tastendruck. Hier kommt Logitech mit der „Tablet Keyboard for iPad“ ins Spiel. Dabei handelt es sich um eine drahtlose Tastatur, die per Bluetooth mit allen iOS-Geräten (also auch dem iPhone und dem iPod) gekoppelt werden kann. In der Größe entspricht die Tastatur etwa dem Apple Wireless Keyboard (ohne Zehnerblock und mit ins Hauptfeld integrierten CursorTasten), ist aber um einiges preiswerter: Die Logitech-Tastatur kostet laut Liste beim Hersteller 59,99 € und bei Amazon 50,66 €, das Apple-Teil kostet im Apple-Store hingegen 69 €. Das Logitech-Produkt wird übrigens mit deutschem Tastaturlayout geliefert.

Chris haderer

Wien. Mit dem iPad hat Apple vor knapp zwei Jahren eine kleine Lawine losgetreten und den TabletMarkt an den Start gebracht. Mittlerweile hat sich herausgestellt: Tablets sind kein Notebook-Ersatz, da die Eingabe mittels Touchscreen und virtueller Tastatur vor allem bei datenintensiven Anwendungen schnell an ihre Grenzen stößt. Das betrifft auch den Textverarbeitungsbereich, da die originale iPad-Tastatur am Screen eigentlich nicht für das Tippen längerer Texte gedacht ist. Schnellschreiber vermissen außerdem noch die

Beim Schreiben auf einem Touch-Tablet ist das schnelle und sichere Positionieren des Cursors das Hauptproblem. Vor allem beim Korrigieren von Texten kann man schnell die Nerven verlieren, wenn die gewünschte Position nicht sofort getroffen wird. Kaum eine Textverarbeitungs-App, auch nicht das von Apple stammende „Pages“, bietet ein virtuelles Keyboard mit Cursor-Tasten, um schnell durch den Text zu scrollen (hier ist lediglich der „iA Writer“ von Information Architects Inc. um 1,59 € die löbliche Ausnahme). Diese und andere Aufgaben lassen sich hingegen mit der Logitech-Tastatur schnell und bequem erledigen. Die extrem flache Tastatur, die in einem Transportcase geliefert wird, hat einen guten Anschlag und verfügt über Funktionstasten, mit denen u.a. der Musik-Player gesteuert und

die Lautstärke reguliert werden können; außerdem einen Lock- und einen Homebutton. Oft gebrauchte Befehle (etwa Kopieren und Einsetzen) können in der Art von Makros zusammengefasst und auf eine Taste gelegt werden. Damit hat die Logitech-Tastatur mehr Features als so manches Billig-Brett für den Desktop-Rechner.

Perfekter Begleiter Im Test erwies sich das Logitech Tablet Keyboard als ausgesprochen angenehmer Begleiter. Die Bluetooth-Koppelung erfolgt idiotensicher, das Tastaturcase lässt sich außerdem zum Tablet-Ständer falten, sodass auch der Sichtwinkel stimmt. Positiver Effekt: Da keine virtuelle Tastatur mehr eingespiegelt werden muss, steht das gesamte Display zum Schreiben zur Verfügung, was mehr Übersicht schafft. Im Test funktionierte die Bluetooth-Verbindung problemlos innerhalb eines Zimmers, sofern auch Sichtverbindung zum Pad bestand. Beim Tippen war gelegentlich eine leichte Verzögerung bemerkbar, die jedoch nicht störend war. Fazit: Die Logitech Tastatur fürs iPad ist ein Muss für Vielschreiber.  www.logitech.at

Kurztest „MindManager for Android“ von Mindjet ist eine ideale Ergänzung der Desktop-Version der Mindmap-Anwendung

Ultrakurzdistanzprojektor für Lehreinrichtungen

Eine „Mindmap-Maschine“ für Smartphones Wien. Entgegen dem verbreiteten Gerücht, dass nichts wirklich gut sein kann, was man kostenlos in die Hand gedrückt bekommt, handelt es sich beim MindManager for Android um ein ausgezeichnetes Produkt. Bei der vom Softwarehaus Mindjet kostenlos im AndroidMarket angebotenen App handelt es sich um eine mobile Variante des MindManager 2012 für Desktop-Rechner. Für mobile Geräte ist auch eine iOS-Version im Apple AppStore verfügbar; diese kann aber, nach einem kurzen Lokalaugenschein, nicht mit der Android-Version konkurrieren.

Sandwich – Letzteres erhält aufgrund des größeren Displays und des schnelleren Prozessors aber klar den Vorzug. Maps können mit wenigen Bewegungen am Touchscreen erstellt, verändert und exportiert werden, wobei eine umfangreiche Palette an Funktionen, Symbolen und anderen Elementen zur Verfügung steht. Durch die Verknüpfung mit dem (in der kleinsten Variante kostenlosen) Dropbox Cloud-Service

können die erstellten Maps mit anderen Endgeräten ausgetauscht werden. Dadurch lassen sich unterwegs skizzierte Maps später in Ruhe am PC weiterbearbeiten und umgekehrt.

Große Symbolbibliothek Zweige lassen sich einfach erstellen und können mit Kontextinformationen und Notizen ergänzt werden. In der Bibliothek steht ein

Mindmaps dienen zum Strukturieren von Ideen und Abläufen, indem sie eine grafische Hierarchie aufbauen (etwa in Baumform), der dann Zusatzinformationen zugeordnet werden (Bilder, Texte, etc.). Im Praxistest funktionierte MindManger for Android reibungslos auf einem Samsung Galaxy S unter Android 3 sowie auf einem Galaxy Nexus unter Android Ice Cream

großes Reservoir an Symbolen zur Verfügung, um Zweige zu kennzeichnen, den Fortschritt eines Projekts anzuzeigen und vieles mehr. Maps lassen sich zudem ganz einfach als Bild- oder Textdatei exportieren, um Kollegen auf dem Laufenden zu halten. Die Bedienung der App kann dabei via Tastatur oder über den Touchscreen erfolgen. Für die Bedienung per Tastatur wurden Fingerbewegungen in Kurzbefehle umgewandelt, was praktisch ist, wenn man etwa ein externes Keyboard benutzt.

Schwächen unter iOS

Großer Funktionsumfang

© Mindjet

© Epson

Wien. Epson stellt mit EB-47x und EB-48x zwei neue Ultrakurzdistanzprojektoren vor. Für die Anforderungen von Lehreinrichtungen wurde die Empfindlichkeit der interaktiven Stifte verbessert, außerdem ist kein PC zum Betrieb notwendig. Die beiden interaktiven Modelle (EB-485Wi, EB-475Wi) der Serie sind dabei in WXGA-Auflösung erhältlich. Zusätzlich gibt es vier nicht interaktive Modelle, die wahlweise in XGA (EB-480, EB-470) oder WXGA-Auflösung (EB-480W, EB-470W) verfügbar sind.  www.epson.at

Die Kopplung von Tablet und Keyboard erfolgt per Bluetooth. Die Tastatur wird nach einem Abschalten beim nächsten Start auto­ matisch wieder gekoppelt.

© Logitech

Wien. Das Nokia Lumia 710 kommt nach Österreich: Das zweite Nokia Smartphone mit Windows Phone-Betriebssystem (7.5) ist bei A1, Orange und T-Mobile sowie bei diversen Fachhändlern um 319 € zu haben. „Mit dem N‘okia Lumia 710‘ bringen wir das zweite Nokia Smartphone mit Windows Phone auf den österreichischen Markt“, sagt Martin-Hannes Giesswein, General Manager Nokia Österreich und Adriatics. „Die Vorteile des Smartphones sind rasch erklärt: cooles Design, schnelle Performance, herausragende Integration von Social Networks, kostenloser Zugriff auf Nokia Karten sowie Nokia Navigation – und das alles zu einem attraktiven Preis.“  www.nokia.at

Neue Epson-Projektorenlinie.

Freitag, 3. Februar 2012

MindManager for Android am Samsung Galaxy Nexus: einfach und leistungsfähig.

Probleme mit der hervorragend funktionierenden App gab es im Test nur bei der Synchronisation mit iOS-Geräten, da Android und iOS ab Werk unterschiedliche Speicherordner wählen. Das ändert aber nichts am hervorragenden Gesamteindruck: MindManager for Android ist eine tolle Business-App und eine sinnvolle Ergänzung zur Desktop-Anwendung.  www.mindjet.com


medianet technology