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Günter Fritz Fred Fettner

Ski Guide2014 Austria Mehr als 200 Skigebiete – Die besten Tipps rund um das Thema Schnee

www.derskiguide.at


Womit auch Rennfahrer zur Arbeit fahren.

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Audi . r u p S e i hält d www.audi.at Marcel Hirscher

Kraftstoffverbrauch gesamt in l/100 km: 4,7 – 14,9. CO2-Emission in g/km: 122 – 349. Symbolfoto.


Früher war Heidi beim Skifahren immer die Allerallererste - beim Einkehrschwung, weil ihr die Füße so weh getan haben. Aber jetzt ist sie immer die Allerallerletzte - auf der Piste. Weil ihr die Berater vom Sport Eybl aus hunderten Modellen den perfekten Skischuhe ausgesucht haben per Fußanalyse. Und zwar den Atomic Hawx 90 Woman um 359,99 Jetzt hat Heidi sogar beim Skimarathon ein Leibl - oder sie kriegt ihr Geld zurück.

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8 Vorwort SKIGEBIETE IN ÖSTERREICH 12 Sportlich, aktiv, familienfreundlich – Unsere Icons 14 Übersichtsplan alle Skigebiete 18 Vorarlberg 38 Tirol 86 Salzburger Land 122 Steiermark 150 Kärnten 172 Oberösterreich 188 Niederösterreich/Wien 210 Extra: Gletscherskizentren 228 Hall of Fame - Unsere Awardpreisträger WINTER IN ÖSTERREICH 232 Auf Skitour – Über den Dachsteingletscher 236 Willkommen im Tiefschnee 242 Funparks und Boarderaction 248 Nachtskilauf 252 Zurück auf die Piste: Wiedereinsteiger 256 Loipenhits 260 Abseits der Piste RENNFIEBER 266 Erlebnis Streif 267 Alle Weltcup-Termine in Österreich 268 Skirennen für alle FÜR LEIB UND SEELE 274 Restaurants auf höchster Ebene 280 Hütten Gaudi

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GUT ZU WISSEN 287 Skifahren. Aber sicher! 292 Heli im Einsatz 294 Verhalten auf der Piste – FIS-Regeln 296 Lawinenkunde 298 Fitness - Aufgewärmt auf die Piste 302 Ski ab Hof – Winterurlaub am Bauernhof 310 Schloss am Schnee - Schlosshotels AUSGERÜSTET FÜR DEN WINTER 316 Skimodelle 2014 im World Skitest 322 Allround Damen und Herren 324 Männer Slalom und Riesenslalom Race 326 Damen High Performance 328 AllMountain 330 Jugend RSL & TwinTip 332 Spezialisten On-Off Piste 338 Skischuhe 340 Snowboards 344 Langlaufausrüstung und Schneeschuhe 348 Wachseln - aber richtig! 352 Helme, Brillen, Protektoren 358 Schulskikurse – Servicestelle Wintersportwochen 372 Wintersporthotels 432 Index 441 Impressum

2014 Ski Guide Austria


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Ein Guide voll Schnee — Das „Weißbuch“ zeigt Österreichs Wintersport in all seinen Spielarten Liebe LeserInnen und leser, dies ist bereits die fünfte Ausgabe des Ski Guide Austria - des ersten Skigebiete Führers, der einen Komplettüberblick über den Wintersport in Österreich bietet und damit eine Lücke geschlossen hat. Das Feedback von Lesern, Wintersportregionen und Tourismus-Organisationen zeigt, dass die Idee goldrichtig war. Immerhin gibt es in Österreich mehr als 300 Orte mit Liftanlagen. Viele davon bieten fantastische Möglichkeiten, wie Sie auf den folgenden 444 Seiten entnehmen können. Deren gebündelte Darstellung samt Detailinfos fehlte bis zum Erscheinen des Ski Guide Austria. Im Ski Guide Austria 2014 finden Sie natürlich alle über die Grenzen Österreichs hinaus bekannten Vorzeigegebiete. Die größten, wichtigsten und interessantesten werden inklusive Pistenpanoramen dargestellt, die weniger großen Gebiete in reduziertem Umfang mit Kurzbeschreibungen und Kontaktinfos. Nur die Einzellifte, die über kaum mehr als einen Pistenkilometer verfügen, bleiben ausgespart. Alle österreichischen Skigebiete, die zumindest über drei Lifte und mehrere Kilometer präparierter Pisten verfügen, finden Sie in diesem Guide. Das summiert sich auf mehr als 200 ReSki Guide Austria 2014

gionen, in die sich die Anreise für Wintersportler und Schneefans lohnt. Die Darstellung der Wintersportorte beschränkt sich nicht nur auf Hard Facts wie Pistenkilometer und Anzahl der Lifte, sondern geht wesentlich tiefer: Die Autoren, selbst begeisterte Skifahrer, haben die meisten Gebiete persönlich befahren und liefern Eindrücke über deren Besonderheiten. Von der Beschaffenheit der Pisten, Schwierigkeitsgrad und Tauglichkeit für Anfänger, Familien oder echte Könner. Darüber hinaus zeichnet den Ski Guide Austria die große Themenbreite aus - inklusive der urigsten Hütten und der besten Restaurants. Nachdem Alle gletscherskigebiete im Vorjahr erstmals gesondert angeführt wurden, gibt es auch heuer etliche Neuerungen - nicht nur optisch. Der Ski Guide widmet sich diesmal etwa dem Thema Wiedereinsteiger, das von Österreich Werbung, einzelnen Ländern und einer Reihe von Regionen beziehungsweise Skigebieten heuer vermehrt mit maßgeschneiderten Angeboten nach dem Motto „Skifahren in drei Tagen“ bearbeitet wird. Ebenfalls neu ist ein stärkerer Fokus auf die immer beliebter werdenden Skitouren: So gibt es etwa in www.derskiguide.at


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eine bebilderte Reportage über die Überquerung des Dachstein-Gletschers – Österreichs Nationaltour – zu lesen. Doch was hilft das schönste Urlaubsziel, wenn man sich dort vor Kälte zitternd mit dem falschen Ski ins Tal quält. Deshalb haben wir auch heuer einen besonders umfangreichen Teil gestaltet, in dem Ausrüstung und Material die Hauptrolle spielen. Erneut wieder unter die Lupe genommen wird das Thema Sicherheit, das für die Wintersportler besondere Bedeutung hat, wie die alljährliche Statistik der Pistenunfälle belegt. Diesmal widmen wir uns neben den Maßnahmen, den einzelnen Gebiete gesetzt haben, dem Thema Helikopter-Rettung, was sie kostet, sowie effektiven Vorbeugungsmaßnahmen. Die aktuelle Ski Guide Ausgabe 2014 zeigt, was die Alpenrepublik in Sachen Wintersport www.derskiguide.at

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derzeit alles drauf hat. Bei Technik und Komfort sind Österreichs Seilbahnen top. Um das zu unterstreichen zeichnet das Ski Guide-Team wieder besonders innovative und kreative Anbieter mit speziellen Awards aus. Erstmals gibt es heuer eine Hall of Fame, in der alle bisherigen Preisträger aufgelistet sind. Rund 57 Millionen Skifahrer werden pro Jahr auf Österreichs Berge und Abfahrten befördert – und alle haben Anspruch auf eine besondere Leistung für ihr Geld. Dass Sie diese auch bekommen, dazu will der Ski Guide Austria seinen Beitrag leisten. Vom Aufbau her ist der Ski Guide Austria 2014 beim bewährten Muster geblieben und geografisch wieder nach Bundesländern und Skiregionen gegliedert. Entsprechend der Wertig2014 Ski Guide Austria


10 keit des Wintertourismus führt dieser Guide von Österreichs Westen bis in die Bundeshauptstadt. Häufig wird auf einzelne Abfahrten eingegangen, das macht diesen Führer besonders wertvoll. Optisch werden die Skiregionen durch Pistenpläne greifbar. Die wichtigsten Fakten zum Skigebiet werden zusätzlich kompakt aufgelistet: Von der Höhenlage des Skigebiets, bis hin zur Anzahl der Lifte, sowie den Preisen für Tages- und Wochenkarten. Informationen gibt es auch zu speziellen Events, Top-Angeboten der Region, zu Skischulen und Verleih. Und natürlich finden Sie auch alles zu den Liftpreisen und speziellen Ermässigungen für Familien. Wer die Preise zu den angebotenen Pistenkilometern in Relation setzt, wird diesen Winter seine Überraschung erleben. Denn während im Vorjahr das Großglocknerresort Kals-Matrei noch 110 Pistenkilometer auswies, sind es diesen Winter nur mehr 37 Kilometer. Ein besonders markantes Beispiel für die veränderte Berechnungsform. Nach medialen Vorwürfen im Jänner 2013, die Bergbahnen würden bei der Angabe der Pistenlänge schummeln, war Feuer am Dach. Seit 2 8 . Mai 20 1 3 empfiehlt nun Österreichs Seilbahnwirtschaft eine einheitliche Variante zur Errechnung der Pistenlänge. Die erwünscht internationale Lösung ist zwar noch nicht umgesetzt, aber zumindest Deutschland und die Schweiz vertrauen auf die gleiche Formel. Diese basiert auf der Schräglinie, oder auch schrägen Falllinie. Wer exakt diese Linie wählt, wird allerdings bei der zweiten Kurve zerschellen. Die realen bewältigen Kilometer sehen anders aus. Geht man nach der repräsentativen Skiwelt Amadé, so sind die Skigebiete dieses Jahr um knapp ein Fünftel geschrumpft. Beim Ski Guide Austria 2014 haben wir, wo die Informationen eindeutig waren, den Hinweis „neue Berechnungsmethode“ angeführt. Die Vergleichbarkeit ist aber leider dieses Jahr nicht voll gegeben. Manche Gebiete, vor allem Gletscher, geben nun zusätzlich auch die Hektar der zu befahrenden Fläche an. Ski Guide Austria 2014

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Icons verraten auf den ersten Blick, wo die Stärken der einzelnen Skigebiete liegen: Bei Sport Fun und/oder Familie. Zusätzlich ist die gesamte Breite des Schneevergnügens im Guide abgebildet: Tausende Loipenkilometer legen die Basis dafür, um beim Skaten oder im eleganten klassischen Stil den wohl gesündesten Wintersport auszuüben. Detaillierte Infos gibt es ebenso für die Snowboard-Abteilung, sowohl was die heißesten Funparks, als auch die dafür geeigneten Boards betrifft. Spezielle Tipps finden auch Freerider, sowie Tourengeher, sowie die wachsende Gemeinde der Tiefschneefreaks. So erfahren Sie auch, worauf es bei Ski- und Snowboardvergnügen abseits der Piste ankommt, und erhalten Tipps für besondere Touren und Abfahrtsstrecken. Auch den Flutlichtpisten ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Winterfans, die dem Skisport weniger abgewinnen können, bieten sich unzählige Möglichkeiten, sich an Schnee und Natur zu erfreuen. Deshalb werden die Alternativen zum reinen Pistenvergnügen nicht ausgeklammert – egal ob Winter- oder Schneeschuhwandern, Rodeln, Eislaufen, Iglubauen, Hundeschlittenfahren oder Eisklettern. Die besten Hütten, wo urige Gastlichkeit, alpiner Charme und regionale Schmankerln für eine verführerische Wintersport-Melange sorgen, sind ebenso im Guide zu finden, wie Locations, wo abends die Post richtig abgeht. Davor oder danach zieht es den Genießer vielleicht zu den Edelköchen – den hoch gelegenen Toprestaurants in Pistennähe. Auch dazu finden Sie die aktuell besten Adressen für diesen Winter. Da auch die Unterbringung bei einem Ski-Urlaub ein wesentlicher Bestandteil ist, ist er es logischerweise auch im Ski Guide Austria – neben zahlreichen Wintersport-Hotels, die Sie gesondert in einem Teil am Ende des Buchs finden, widmen wir uns auch außergewöhnlichen Möglichkeiten, wie Ski-Urlaub am Bauernhof oder Wohnen in Schlosshotels. Ein fixer Bestandteil des Ski Guides ist mitlerweile auch der WeltcupRennkalender. Begeben Sie sich mit uns auf die www.derskiguide.at


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Die Autoren des Ski Guide Austria, Günter Fritz (li.) und Fred Fettner (re.), im Hauptberuf Wirtschafts- und Tourismusjournalisten, sind begeisterte Skifahrer. Im vergangenen Winter haben sie wieder österreichweit die Skigebiete befahren und getestet.

Kitzbüheler Streif, oder erfahren Sie die Termine von Jedermann-Rennen, zu denen es stimmungsvolle Reportagen der Autoren gibt. Aktualität gilt ebenso für unsere Ausrüstungstipps. So zeigt der Guide, unterstützt vom World Skitest, welcher Skityp am besten zu Ihnen passt. Ob Allround, AllMountain oder vielleicht ein kraftvoll zu fahrender Racecarver? Auch die jugendlichen TwinTip- und aktuellen Damenmodelle werden unter die Lupe genommen, ebenso spezielle Produkte, die im Tiefschnee faszinieren. Fazit: Es ist uns ein Anliegen aufzuzeigen, was das Wintersportland Österreich alles zu bieten hat – und zwar zum im internationalen Vergleich ausgesprochen guten www.derskiguide.at

Preis-Leistungs-Verhältnis. Je nach Geldbörse lässt sich für jeden das richtige Wintersportgebiet finden. Vor allem aber will der Ski Guide Austria Lust auf Skifahren, Snowboarden, Langlaufen, Tourengehen, Rodeln oder Winterwandern in Österreich machen – und er will ein nützliches Nachschlagewerk mit wertvollen Tipps für alle Wintersportlerinnen und Wintersportler sein, das jährlich auf den neuesten Stand gebracht wird.

Viel Spaß beim Lesen wünschen Günter Fritz

Fred Fettner 2014 Ski Guide Austria


Von Vorarlberg bis Wien Skigebiete in Österreich

Sportlich, aktiv, familienfreundlich Unsere Icons verweisen auf den ersten Blick auf die besonderen Qualitäten der Skigebiete

Mit diesem Icon sind im Ski Guide Austria 2014 anspruchsvolle Skigebiete gekennzeichnet, die auch sportlichen Skifahrern und Boardern einiges abverlangen. Echt steil! Ski Guide Austria 2014

Wo gibt es für den Winterurlauber die meiste Action? Hier! In den Snowparks, auf den Pisten, bei Events und in beschallten Hütten ringsum. Make some noise!

Unser Family-Icon schmückt Skigebiete, in denen (auch) Anfänger und gemütliche Wintersportler auf ihre Kosten kommen. Auf sanften Hängen, in der Loipe und bei tollen Kinderprogrammen. Echt nett! www.derskiguide.at


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TIROL St. Anton am Arlberg Seite 40 Ischgl-Paznaun Seite 42 Salzburg Serfaus-Fiss-Ladis Seite 44 52 Kaunertaler Gletscher Seite 212 Pitztal-Hochzeiger + Gletscher Seite 46, 210 36 Imst Seite 48 37 Zugspitzarena Seite 50 53 51 Obergurgl-Hochgurgl Seite 52 40 24 Sölden im Ötztal + Gletscher Seite 33 54, 214 28 + Gletscher Stubaital Seite 32 56, 216 31 Innsbruck + Feriendörfer Seite 60 30 Seefeld 27 Seite 62 Achensee 29 Seite 64 Zillertal+Hinteruxer Gletscher Seite 66, 218

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Kitzbühel Pillerseetal Kals-Matrei Weitere kleine Skigebiete ab siehe Detailplan SALZBURG 54 Saalbach-Hinterglemm Lofer Saalachtal Zell am See – Kaprun + Gletscher Kitzsteinhorn Obertauern Hochkönig Gasteinertal Großarl-Dorfgastein 38 Salzburger Sportwelt Weitere kleine Skigebiete ab siehe Detailplan

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+ Dachstein Glets Stuhleck 35 Mariazell Bürgeral 36 Loser Altaussee 37 Tauplitz – Bad Mit 38 Lachtal 39 Salzburg Kreischberg – Mur 40 Riesneralm Weitere kleine Skig siehe Detailplan 34

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VORARLBERG Montafon STEIERMARK Seite 20 32 KleinwalsertalSchladming Seite 26 33 Ramsau Bregenzerwald Seite 28 + Dachstein Gletscher Lech-Zürs-Warth Seite 30 34 Stuhleck Weitere kleine Skigebiete ab Seite 34 35 Mariazell Bürgeralpe siehe Detailplan Seite 19 36 Loser Altaussee Tauplitz – Bad Mitterndorf TIROL 38 Lachtal St. Anton39amKreischberg Arlberg – Murau Seite 40 Ischgl-Paznaun Seite 42 40 Riesneralm Serfaus-Fiss-Ladis Seite Weitere kleine Skigebiete ab 44 siehe Detailplan Kaunertaler Gletscher Seite 212 37

Pitztal-Hochzeiger + Gletscher Imst 11 Zugspitzarena 12 Obergurgl-Hochgurgl Ski Guide Austria 2014 13 Sölden im Ötztal + Gletscher 9

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KÄRNTEN Nassfeld 42 Katschberg SkiWelt Wilder Kaiser Seite 68 Kitzbühel43 Bad Kleinkirchheim Seite 70 44 Gerlitzen Pillerseetal Seite 74 45 Turracher Höhe Kals-Matrei Seite 76 46 Heiligenblut Weitere kleine Skigebiete ab Seite 78 47 Mölltaler Gletscher siehe Detailplan Seite 39 48 Goldeck SALZBURG Weitere kleine Skigebiete ab siehe Detailplan 41

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Hinterstoder - Höss Hochficht Krippenstein Grünau – Kasberg Dachstein-West Weitere kleine Skigebi siehe Detailplan 41

NIEDERÖSTERREICH & Hochkar Lackenhof am Ötscher Hirschenkogel Zauber St. Corona Annaberg Mönichkirchen - Marie Gemeindealpe Mitterb Hohe Wand Wiese Wie Weitere kleine Skigebi siehe Detailplan

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KÄRNTEN Nassfeld Seite 152 42 Katschberg Seite 156 43 Bad Kleinkirchheim OBERÖSTERREICH Seite 158 44 Gerlitzen Hinterstoder - Höss Seite Seite 174 160 45 Turracher Höhe Hochficht Seite Seite 176 162 46 Heiligenblut Krippenstein Seite Seite 178 164 47 Mölltaler Grünau – Kasberg Seite Seite 180 224 Gletscher 48 Goldeck Dachstein-West Seite Seite 182 166 Weitere kleinekleine Skigebiete ab ab Seite Seite 184 168 Weitere Skigebiete siehe siehe Detailplan Seite Seite 173 151 Detailplan 41

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NIEDERÖSTERREICH & WIEN Hochkar Seite 190 Lackenhof am Ötscher Seite 192 Hirschenkogel Zauberberg Seite 194 St. Corona Seite 196 OBERÖSTERREICH 49 Hinterstoder - Höss Annaberg Seite 202 Seite 174 Mönichkirchen Seite 198 50 Hochficht - Mariensee Seite 176 Gemeindealpe Mitterbach Seite 200 51 Krippenstein Seite 178 Hohe Wand Wiese Wien Seite 204 52 Grünau – Kasberg Seite 180 Weitere kleine Skigebiete ab Seite 206 53 Dachstein-West Seite 182 sieheWeitere Detailplan kleine Skigebiete ab Seite 189 Seite 184

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Seite 124 54 Hochkar Seite 152 KÄRNTEN SeiteSeite 128156 55 Lackenhof am Ötscher www.derskiguide.at 41 Nassfeld SeiteSeite 226158 56 Hirschenkogel Zauberberg 42 Katschberg SeiteSeite 130160 57 St. Corona

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Franz Hörl, Obmann des Fachverbandes der Seilbahnen Österreich

Österreichs Seilbahnen – Kundenorientierung als Erfolgsfaktor Über 70 Prozent der Winterurlauber kommen wegen des Skisports nach Österreich - und hier bieten die heimischen Seilbahnen Produkte, die absolute Weltspitze bedeuten. Qualität kostet und erhöht zugleich auch die Güte des Erlebnisses Skisport. Wir wissen aus Erfahrung, dass für unsere Gäste vor allem die qualitativen Aspekte zählen. Seit 10 Jahren führen wir regelmäßige Gästebefragungen durch und diese belegen, dass Skifahren „jung und in“ ist. Ein Drittel der alpinen Wintersportler ist unter 30 Jahre alt, bei den Snowboardern ist es sogar mehr als die Hälfte. Die Betrachtungen der letzten Jahre zeigen es deutlich: Skifahren bleibt unverändert jung! Gut benotet wurde von den insgesamt 320.000 Befragten auch das Preis-Leistungs-Verhältnis. Wir konnten unser schon gutes Niveau in der Saison 2012/2013 sogar noch verbessern. Der Preis allein spielt nur eine geringe Rolle. Wichtiger sind Größe, Schneesicherheit und Pistenqualität. In Österreich passt das Gesamtpaket, sonst würden nicht neun von zehn Skifahrern ihr Skigebiet weiterempfehlen. 95 Prozent wollen in Zukunft sogar gleich oft bzw. öfter Ski fahren. Die Zufriedenheit unserer Gäste zeigt es deutlich, dass die Seilbahnbranche mit

ihren Innovationen und Investitionen am richtigen Weg ist. Mehr als sechs Milliarden Euro hat die Branche seit dem Jahr 2000 in Qualität, Sicherheit, Komfort und Beschneiung investiert. Österreich wird diesen Weg der Investitionen als weltweiter Taktgeber auch in Zukunft gehen und so das Freizeiterlebnis Skifahren noch attraktiver und sicherer gestalten. Wir Seilbahner wollen damit das Vertrauen der Gäste in unsere Leistungen erhalten und den hervorragenden Ruf des Skilandes Österreich sichern. Der SkiGuide Austria informiert Sie ausführlich über das touristische Winterangebot 2013/14 und die hohen Qualitätsstandards der Österreichischen Skiregionen. In diesem Sinne sende ich sportliche Grüße und wünsche Ihnen einen garantierten Schneespaß in Österreichs Skigebieten!

Ihr Franz Hörl

Fachverband seilbahnen Wiedner Hauptstraße 63 1045 Wien, T: +43 (0)590 900 31 66, F: +43 (0)5 90 900 242, www.seilbahnen.at


vorarl berg www.derskiguide.at

2014 Ski Guide Austria


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SKIGEBIETE Vorarlberg Einleitung

Vorarlberg Konzentrierte Winterfreuden Der Winter im Ländle, dem westlichsten Bundesland Österreichs, erstaunt durch seine bunte Vielfalt. Auf einer Fläche, die jener Luxemburgs entspricht, harmonieren die beliebtesten Wintersportzentren mit absolut naturnahen Farbtupfern im winterlichen Weiß. Insgesamt unterteilt sich Vorarlberg in sechs Urlaubsregionen, von denen zumindest fünf zahlreiche Möglichkeiten bieten, sich auf Pisten zu betätigen. Nur das Gebiet Bregenz-Bodensee ist eine Ausnahme, obwohl selbst hier neben städtischer Kultur mit Laterns und dem Bödele zwei idyllische und durchaus schneesichere Gebiete warten. DANK SKI RIDE VORARLBERG gibt es diesen Winter erstmalig für Tiefschneefans die organisierte Möglichkeit, das Ländle umfassend zu „erfahren“. Die Wochentour startet in Dornbirn. Eine kleine Gruppe, die nach einem - hoffentlich nicht wörtlich zu nehmenden – „Lawinen-Crashkurs“ am ersten Tourentag den hohen Ifen in Angriff nimmt. Weiter geht es über den Bregenzerwald, Lech-Zürs mit 5.900 Höhenmetern Abfahrten und Schneepicknick nach Stuben, auf den Sonnenkopf und schließlich ins Montafon, wo 1500 Höhenmeter Off-PisteAbfahrt nach St. Gallenkirch das Finale bilden. Womit fast alle Regionen besucht werden, die das Skifahrerherz höher schlagen lässt. Im Bregenzerwald regieren zwar rustikale Einfachheit und NaturSki Guide Austria 2014

nähe, doch mit Mellau-Damüls wartet am „oberen“ Ende der ehemaligen Wälderrepublik ein echtes Pistenhighlight. Der Eckpunkt des Bregenzerwaldes Warth-Schröcken wird ab 6. Dezember 2013 durch den neuen Auenfeldjet lifttechnisch Teil der Arlbergregion. Im Raum Bludenz sind es wiederum mehrere Täler mit mittelgroßen Skigebieten, die zum geruhsamen Winterurlaub laden und speziell im Brandnertal und am Sonnenkopf familienfreundliche Skigebiete mit hohem Gemütlichkeitsfaktor zu bieten haben. Ähnliches, wenn auch mit etwas sportlicheren Attitüden bietet das nur über Deutschland zugängliche Kleinwalsertal. Weltbekannt sind die skifahrerischen Höhepunkte Vorarlbergs. Das gilt sowohl für das bis zum Vorjahr größte zusammenhängende Liftnetz des Landes im Raum Montafon-Silvretta, wie das spektakuläre Arlberggebiet, dessen Vorarlberger Anteil auf den Namen Lech-Zürs hört, aber nun auch mit Warth verbunden ist. Wobei garantiert ist, dass neben dem bis weit ins tirolerische gültigen ArlbergSkipass auch preisgünstigere Regionalpässe erworben werden können. Doch es wäre fatal, den Winterurlaub im in Österreich so bezeichneten „Ländle“ allein auf die Skipisten zu fokussieren. So geht nichts über eine zünftige Rodelpartie mit vorhergehender Hütteneinkehr. Neu ist im Brandnertal eine Rodel-Safari, die gleich in drei Varianten von der Panoramabahn in den Ort führt. www.derskiguide.at


Einleitung

Weil nicht nur Sport und SpaSS zählen, sei ein weiteres Highlight Vorarlbergs angeführt: Lech, Oberlech und Zürs sind geradezu das Synonym für Genuss, wenn es um gastronomische Errungenschaften geht. Nirgendwo ist die Dichte an von Gourmetguides ausgezeichneten Restaurants so hoch, wie an diesem Fleck. Und auch die zweite großflächige Skiregion, das Montafon, steht dem nur wenig nach. Dort wo sich einst schon Ernest Hemingway in zwei Wintern ein rotes Näschen holte – ob von der Kälte oder den ausgezeichneten Bränden, sei dahingestellt. Für den kommenden Winter haben sich die Skiregionen Vorarlbergs wieder die eine oder andere Investition geleistet. Wobei es die Bergbahnen, abgesehen von Lech-Warth, eher ruhig angingen. Weniger Zurückhaltung gab es seitens der Hotellerie. Vor allem neue Ferienhäuser und Apartments entstanden. In Gargellen (Montafon) wurde das Gästehaus Hubertus um zwei Gebäude mit je 17 Wohneinheiten erweitert, im Brandnertal wuchs einerseits das Uralp Royal aus dem Boden, zwei typische Holzhäuser , andererseits wurden die Casalpin Chalets um sechs weitere Ferienhütten erweitert. Gleich 34 exklusive Apartments wird das neue Silvretta Alpin Resort in zwei Häusern direkt an der Skipiste von Gargellen bieten. Neu ist auch das Feriendorf Walserland in Damüls. Des weiteren wurden im ganzen Land zahlreiche Gastbetriebe renoviert und erweitert. Prominentestes Beispiel: Das Löwen-Hotel in Schruns. www.derskiguide.at

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Skigebiete Vorarlberg

1 Montafon 2 Kleinwalsertal 3 Bregenzerwald 4

Lech-Zürs-Warth am Arlberg Klostertal Sonnenkopf 2 Brandnertal 3 Laterns Gapfhol 4 Sonntag Stein 5 Stuben am Arlberg 1

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Montafon Vielfalt zu Füßen der Silvretta Schruns, Gallenkirch, Gargellen, im Montafon reihen sich Skiklassiker wie an einer Perlenkette. Seit diese Kette durch die lifttechnische Verbindung der ansehnlichen „Silvretta Nova“ mit dem zuvor nicht mehr ganz am letzten Stand der Technik stehenden Hochjoch erweitert wurde, war sie sogar das größte Skigebiet Vorarlbergs. Durch die nun neue Berechnung nach der Falllinie kamen von den 300 Pistenkilomtern zwar rechnerisch 80 abhanden, doch das ist nicht die Ursache für die Vergangenheitsform. Sondern der neue Zusammenschluss am Arlberg. Was aber das Pistenerlebnis Montafon keineswegs mindert. Seit 2012 erfreut die Grasjoch-Bahn, die bei St. Gallenkirch von der Talstation der Valisera-Bahn zur Grasjochhütte führt. Leider entstanden durch diese Bahn keine neuen Abfahrten, selbst Varianten gehören hier eher ins Abenteurertum. Ganz anders aber bei der anschließenden, zweiten neue Bahn, die vom Grasjoch hinauf auf das Hochjoch führt. Das ist nun der höchste Punkt der gesamten Montafoner Pistenschaukel, inklusive garantiertem Weitblick. Um die enorme dimension des Skizirkus voll auskosten zu können, hat sich Montafon-Tourismus im Vorjahr etwas Neues einfallen lassen. Die „Montafon-Totale“ ist mit 36 Kilometern Länge und 8.000 Höhenmetern ein außergewöhnliches Erlebnis. Start ist um sieben Uhr in der Früh bei der Versettla Bahn und Ziel das Kapellrestaurant. Ski Guide Austria 2014

Aber selbstverständlich nehmen die meisten die ausgeschilderte Tour während des Tages auf eigene Faust von Gaschurn bis Schruns und retour in Angriff. So bewegt man sich im Montafon am Schnittpunkt zwischen der kantigen, hochalpinen Silvrettaregion und dem eher von Grasbergen geprägten Talanfang. Denn sanft und lieblich beginnt hinter Bludenz das Montafon. So ist auch Schruns-Tschagguns mehr als nur ein Wintersportzentrum. Man sieht es schon an den rätoromanischen Ortskernen – und der möglichen Anreise mit dem Bähnle. Das macht die Gegend ein wenig „schweizerisch“. Ein Eindruck, den der Sprachklang Einheimischer für den von fern Angereisten noch verstärkt. Wer hier urlaubt, ist in der Regel nicht der reine Pistenfreak. Falls doch, empfiehlt es sich, den einheitlichen Liftpass zu nutzen – und zumindest ab und zu in das hintere Montafon vorzudringen. Das von Norden kommend erste Skigebiet, das Silbertal, von wo auch die Kristberg-Gondel ein kleines Gebiet erschließt, zählt folglich eher zu den romantischsten Plätzen im Lande. Rund um Schruns und Tschagguns kommen klingelnde Pferdefuhrwerke entgegen, andernorts beleben Wanderer mit Hunden den Winterwanderweg zur Lindauer Hütte, wieder andere nutzen die Strecke unter den Drei Türmen zu einer www.derskiguide.at


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endlosen Rodelfahrt. All das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass selbst der „Glatzkopf“ Golm ein erstaunliches Skigebiet ist. Nicht nur wegen des dicken Rohrs des Wasserkraftwerks, welches eine Piste teilt. Richtig zur Sache geht’s, fährt man vom höchsten Punkt durch einen kleinen Tunnel auf die Schattenseite: Im Außergolm lockt mit der bis zu 70 Prozent steilen, harten „Diabolo“ eine der steilsten präparierten Abfahrten der Alpen. Aber auch sonst kommt am Golm Action nicht zu kurz. Etwa während der Flying Fox Abenteuernacht: Wir wandern von der Golmerbahn in Latschau in der Dämmerung auf Schneeschuhen zum Kristakopf, wärmen uns an einem heißen Tee und dann fliegen wir am Flying Fox baumelnd durch die Nacht. Falco hätte seine Freude gehabt. Auf der Sonnenseite ist Genuss angesagt, inklusive verlockender Hütten wie dem gemütlichen Haus Matschwitz, das für den Winterstart 2014 allerdings komplett umgebaut wurde. Weil bereits 85 Prozent der Pisten rasch unter einer Kunstwww.derskiguide.at

schneedecke verschwinden können, hat der frühe Winterstart am Golm schon Tradition. Andererseits ist durch die ungebremste Sonneneinstrahlung manchmal früher Schluss. Die längste Abfahrt (9,2 km) führt ganz hinunter bis Vandans, wo parallel zur neuen Gondel der Alpine Coaster für Action sorgt. Zweites traditionsreiches Skigebiet ist das Hochjoch, dessen eher unorthodoxe Erschließung von Schruns und Silbertal aus zu punktuellen Liften führte. Andererseits – Mittwoch, 7.20 Uhr: Bis zu 70 Enthusiasten versammeln sich zur „Hochjochtotale“ an der Talstation in Schruns. Die ersten Bergspitzen erröten schüchtern, manche werfen während der Auffahrt ihre Morgenschleier ab. Beim Liftausstieg scharren alle in den Startlöchern. Zuerst wird, auch hier, noch heißer Tee verabreicht – aber dann! „Am besten fährt man die Abfahrt auf einen Zug durch. Aber es kommt nicht aufs Tempo an!“ Sprach der Chef – und ward verschwunden. Zwölf Kilometer, 1700 Höhenmeter: In einem Zug? Nein, wenn die Schenkel schon morgens brennen,  ➤ Fortsetzung S. 24 2014 Ski Guide Austria

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macht der Genuss Pause. Lieber nach den ersten feinen Carvingschwüngen über den weißen Teppich eine Rast einlegen. Weil das Glück, dass die Piste bis in die Morgenstunden unter einer feinen Daunendecke verschwunden ist, wird nur selten zu Teil. Denn eilig schwärmen die Bullys aus, um für den Winteralltag die Pisten einzuebnen. Übrigens eine Tätigkeit, die man im Montafon selbst einmal ausüben kann. Das kostet an der Valiser Bahn in St. Galenkirch 175 Euro, sofern man wirklich selbst am Lenker sitzen will. Als Beifahrer kommt's billiger. Bei der Hochjochtotale will indes das überwältigende Panorama, wie man es an einem Skitag nur selten zu sehen bekommt, aufgesogen sein. Weiter geht es über die, obwohl bestens präparierte, in unteren Regionen gerne beinharte Piste dahin, ehe sich mit dem kleinen finalen Steilstück die Talstation ankündigt. Dort hat sich die komplette Frühschicht wieder versammelt. Ehe der reguläre Skibetrieb startet, geht es abermals bis zum KapellRestaurant, wo das Bergfrühstück wartet – als zweiter Durchgang des Genussparcours. Stilecht mit „Bewusst Montafon“ Köstlichkeiten. Fast so naturnah, wie Ernest Hemingway in den Wintern 1925/1926 das Tal erlebte, präsentiert es sich zur Silvretta-Skisafari: Vorerst wird mit der Vermuntbahn die erste Stufe der gesperrten Silvrettastraße überwunden. Dann geht es im stollentauglich kleinen Postbus hinauf zu Bielerhöhe (2.032 m), wo bei der Tunnelausfahrt bisher noch jeder Filmer vom gleißenden Licht überrascht wurde. Oben angekommen, sieht man wie Langläufer ihre Runden am Silvretta-Stausee ziehen. Ski Guide Austria 2014

Die Bielerhöhe bietet gleich 22 Kilometer abwechslungsreicher Höhenloipen. Eine echte Rarität. Als Teilnehmer der Skisafari wartet die Abfahrt nach Galtür. Von dort zieht einem die Pistenraupe aufs Zeinisjoch, wo als krönender Abschluss die endlose Abfahrt durchs Ganifer nach Partenen folgt. Ein nicht minder toller Tipp ist ein kurzer Schweiztrip. Die Madrisa-Rundtour, organisiert mit Skilehrer und Rücktransfer, erfreut über fast sieben Stunden mit einfachen Aufstiegen und abwechslungsreichen Abfahrten, benötigt aber eine Lawinenausrüstung, die vor Ort geliehen werden kann. Doch auch die „richtigen“ Skigebiete sorgen für mehr als nur ein Tagesprogramm. Silvretta Nova ist eines der vom Ablauf am besten erschlossenen Skizentren der Alpen. Von Gaschurn und St. Gallenkirch führen zwei leistungsstarke Bahnen nach oben, in deren Mitte macht sich die magnetische Senke der Alpe Nova breit. Hier tummeln sich etwas mehr Leute. Fahren wir auf die Alpe Stoba, wartet retour ein oft beinharter Steilhang im sonst mittelschweren Gelände. Die Verlockung, sich zuvor in der Nova Stoba zu stärken, ist groß: Das größte Bergrestaurant im Alpenraum versorgt bis 1.500 Menschen in unterschiedlichen Stuben. Wobei am anderen Kamm Valisera Hüsle oder Sennhütta ebenfalls kulinarisch verführen. Alle Hütten gehören zu den Bergbahnen, Speis und Trank sind leider trotzdem nicht im Liftpass inkludiert. Skifahrerisch bietet die SchwarzköpfleRoute, ein weit offenes Gelände, alle Möglichkeiten, wobei durch einzelne Tröge die Schneeverhältnisse punktuell stark variieren können. www.derskiguide.at


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Montafon - Silvretta Nova, Gargellen, Hochjoch, Golm, Kristberg Höhenlage Pistenkilometer Lifte Stundenkapazität Skigebiet(e) Preise ErmäSSigungen Loipen Freeride, Touren Besonderheiten Topevent(s) der Saison

Skiverleih Skischule Auskunftstelefon Tourismusverband Neuerungen

Pisten von 650 bis 2.430 Meter Seehöhe Gesamt 220 km, davon Leicht 106 km / Mittel 72 km / Schwierig 42 km (neue Berechnung) Gesamtzahl 61 96.024 Personen Montafon im Einzelnen: Silvretta Montafon, Golm, Gargellen, Silvretta Bielerhöhe, Kristberg Tageskarte (HS Erw/Kd): Euro 45,90 / 26,10 6-Tages-Pass (HS Erw/Kd): Euro 212,50 / 138,50 Kinder bis 18 Jahre! Senioren-, Invaliden-, und Gruppentarife Vorsaison 5.12. - 20.12.2013 Erw. € 20 / Senior € 18 / Kind € 13 Gesamt 124,5 km, davon Classic 95,5 km / Skating 29 km Varianten (Tipps): Gipfelsturm Zamangspitze, Nidla Variantenabfahrt. Freeride Safety-Check Höhenloipe 36,5 km, 2 Nachtrodelbahnen mit Flutlicht, Alpine-Coaster-Golm, Frühmorgens: Hochjochtotale und Montafon Totale. Gargellner Pistentour 5.12. - 15.12.2013 – Weltcup Montafon – (Boardercross Weltcup, Ski- und Boardercross Europacup) 16.3.2013 – Ramskull Trophy im Gebiet Gargellen (Skibergsteigen) 23.3.2013 – Nostalgie-Skitag im Gebiet Golm (Skifahren in historischer Ausrüstung) 35 9 Bergbahnen +43 (0)55 56 / 75 44 0-0 Montafon Tourismus GmbH, Montafonerstraße 21, 6780 Schruns, Tel.: +43 (0)55 56 / 72 25 30 Skitour im Dunkeln, Gargellen, Pistenbullyfahren, Nacht-Flying Fox Golm

TOP TIPPS: Hall of Fame 228, Funpark 247, Rodeln 265, Jedermannrennen 273, Restaurant 278 HOTELS: Alpenrose Schruns 376, Montafoner Hof Tschagguns 376

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Kleinwalsertal Österreichs Enklave, für Deutsche „Das Höchste“ Gewiss befindet sich das Kleinwalsertal für viele Österreicher außerhalb der Wahrnehmungsgrenze als Heimat. Würden sie sich ein Bild von der aufregenden Gebirgskulisse gönnen, dann könnte sich die Einstellung wandeln. Die Skigebiete der Region, ausgestattet mit exotisch klingenden Namen wie Walmendinger Horn, teilen sich die beiden Nachbarn durchaus paritätisch. Selbst das skifahrerische Highlight der Region, die Schaukel Fellhorn/Kanzelwand, befindet sich genau an der Grenze. Insgesamt sind es vier größere Skigebiete und eine Handvoll kleiner Lifte, die das Allgäu mit dem Vorarlberger Kleinwalsertal verbinden. Für die Skifahrer, die fast ausschließlich aus Deutschland oder der Schweiz stammen, ist dies ein höchst ansehnliches Grenzgebiet. Nicht nur wegen der Bergwelt rund um den Matterhornähnlichen Hohen Ifen. Einst war es ein Zollausschlussgebiet, mit der Deutschen Mark als Zahlungsmittel und dem telefonischen Inlandstarif für Österreich und Deutschland. Tempi passati, in Zeiten der EU. Für Deutsche ist das Kleinwalsertal bis heute wirklich „Das Höchste“. Und unter dieser Bezeichnung vermarkten sich auch die Skigebiete dieser grenzüberschreitenden Region. Leider an Sonntagen in einem Ausmaß, dass bei Schönwetter an der Fellhornbahn bei Oberstdorf morgendliche Wartezeiten nicht auszuschließen sind. Aber erst einmal ins familienfreundliche Skigebiet eingedrungen, ist das vorüber. Gleich bei der Mittelstation treffen sich die Youngsters, die im ansehnlichen Park ihre Jumps vollführen. Wie zu erkennen war, werfen Betreuer ein wachsames Auge auf das rege Treiben. Geben Ratschläge und bremsen manchmal. Angesichts der hohen Verletzungsrate eine gute Idee. Ski Guide Austria 2014

Skitechnisch bewegt man sich nicht im abenteuerlichen, aber durchaus abwechslungsreichen Umfeld. Schließlich gilt das grenzüberschreitende Skigebiet an der Fellhornbahn als größtes Deutschlands. Am anspruchsvollsten ist dabei unbestritten die schattige Abfahrt ins Kleinwalsertal nach Riezlern. Während diese Abfahrt „straight“ ins Tal führt, gibt es auf der anderen Seite mehrere schön kupierte Pisten. Busfrei kann man die komplette Region nicht durchschaukeln, denn jedes Gebiet ist eigenständig. Bei den öffentlichen Verbindungen gelten das Kleinwalsertal ebenso wie die gesamte Allgäuer Region jedoch als vorbildlich. In Oberstdorf führen Gondeln in drei Etappen aufs Nebelhorn. Ein Gebiet, das fast schon „Gletschercharakter“ aufweist. Da passt die originelle Iglu Lodge auf 2.000 Meter für Umtrunk und Übernachtung schön ins Bild. Dass das Nebelhorn seinem Namen leider gerecht werden kann, wird an vielen Wintertagen spürbar. Ist die Sicht gut, lohnt der Gondelblick ins Tal. Hinunter auf die Sprungschanzen, welche die Stars unter den Skispringern jedes Jahr zwischen Weihnachten und Neujahr zum Auftakt der Vierschanzentournee nutzen. Das Oberstdorfer Stadion steht für einen Sound, wie er sonst nur beim Fußball zu hören ist. Ohnehin hat Oberstdorf einen nordischen Schwerpunkt, wobei perfekte Loipen vor allem ins Tal zur nicht minder berühmten Flugschanze („Der Finger Gottes“) präpariert werden. Im Kleinwalsertal selbst sollte man die Ifen-Bahnen mindestens einen Tag lang genießen, Heuberg und Walmendinger Horn sind reine Familienskigebiete. Ein Gag: Vom Ausstieg des 2er-Lifts kommt man mit einem gläsernen Panoramaaufzug auf die Terrasse des Walmendinger Horns bei Mittelberg. www.derskiguide.at


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kleinwalsertal Höhenlage Pistenkilometer Lifte Stundenkapazität Skigebiet(e) Preise

Loipen Tiefschnee/ Freeride

Besonderheiten Topevent(s) der Saison

Skiverleih Skischule Auskunftstelefon Tourismusverband

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Pisten von 1.000 bis 2.030 Meter Seehöhe Gesamt 128 km / Leicht 60 km / Mittel 58 km / Schwer 10 km Gesamtzahl 47 50.500 Personen Walmendinger Horn, Mittelberg, 2-Länder-Skiregion Kanzelwand/Fellhorn, Riezlern, Skigebiet Ifen, Hirschegg, Skigebiet Nebelhorn, Oberstdorf Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 42,50 /32,50 /15,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 205,-/118,50 /69,50 Vergünstigte Seniorenpreise (ab Jg. 1953) Mo - Fr Walmendingerhorn, Kanzelwand, Ifen, Nebelhorn 48 km im Kleinwalsertal, davon 40 km Classic, 8 km Skating Hehlekopf (4 Stunden, 790 Höhenmeter, leicht) Grünhorn ( 4 Stunden 800 Höhenmeter, mittel) Touren: Bergschule Oberallgäu (Udo Zehetleitner!) Walmendingerhorn, Schwarzwassertal und Talschluß um das Bergdorf Baad 5 Rodelbahnen 150 und 1500 m, zwei mit Lift. Nachtskifahren an Schwandlift, Kesslerlift, Hubertuslift. Ab 15. Marz fährt am Ifen die erste Bahn schon um 7.45 Uhr 28.12. - 29.12.2013: Auftakt 4-Schanzen-Tournee Oberstdorf Vaude-Skitourencamp 17.1. - 19.1.2014 Telemarkfest 12.3. - 16.3.2014 19 7 (Bergbahnen) aus Deutschland: +49 (0)700 / 555 33 888, aus Österreich: +43 (0)820 / 94 94 98 Kleinwalsertal Tourismus, Im Walserhaus , A-6992 Hirschegg, Tel.: +43 (0)55 17 / 51 14 0

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Bregenzerwald Auf Pfarrers Spuren im Pulverschnee Hat der Bregenzerwald sein höchstgelegenes Aushängeschild eingebüßt – oder doch den Arlberg „dazugewonnen“? Es bleibt Geschmackssache, wie man den skitechnischen Zusammenschluss von Warth-Schröcken mit dem Arlberg bewertet. Fakt ist, dass sich nun der Arlberg nicht mehr ausschließlich für Tourengeher vom Bregenzerwald erobern lässt. Das bewirkte zwar einen gewaltigen Preissprung beim Skipass, aber es werden weiterhin auch kleinräumige Karten günstiger angeboten. Der Bregenzerwald selbst schnürt ein höchst originelles Angebot auf historischen Spuren. Die Pfarrer Müller-Freeride-Tour erinnert an Johann Müller aus Warth, der wohl als erster im Bregenzerwald in den 1890er-Jahren aus Schweden Ski schicken ließ, um im alpinen Gelände zwischen den von ihm betreuten Gemeinden Warth-Schröcken und LechZürs besser unterwegs zu sein. Heute ermöglicht die Skischule Warth um 72 Euro für fünf Stunden (symbolisch) seinen Spuren zu folgen. Wenn wo der Winter sanft ist, dann im Bregenzerwald. Kaum wo anders wird man es in derartig ursprünglicher Form finden, wie im Bregenzerwald. Gewiss, es gibt Lifte, Loipen, sogar Funparks, doch im Zentrum des Winterurlaubs steht hier Natur pur. Der Zugang dazu ist aber, wie etwa im seit einigen Jahren zusammengeschlossenen großen Skigebiet des „schneereichsten Dorfs der Welt“ Damüls mit Mellau, durchaus sportlich alpin und bequem. In manchen Ecken der Region wird aber bevorzugt unter Liftverzicht auf Skiern nach oben gestapft. Optisch ist die jahrhundertelang eigenständige „Wälderrepublik“ bis heute eine kuschelige Idylle mit markanter Holzarchitektur. Alberschwende, Andelsbuch-Bezau, Schwarzenberg-Bödele, EggSchetteregg, Hittisau, Hochhäderich, RiefensbergSki Guide Austria 2014

Hochlitten. Nur wenige kennen die über das gesamte Tal verteilten 39 kleinen Lifte. Dort regiert Skitourismus für Anfänger, aber immer öfters auch für Feinspitze, die es ins freie Gelände zieht. Noch relativ neu kam die Pendelbahn Bezau mit Station auf dem Sonderdach hinzu. Typisch für den ruhigen Bregenzerwald-Winterurlaub ist der Nordic Sport Park in Sulzberg. Er vereint 20 km Loipen, den Dorflift und einen Rodelhang für die Kleinen, einen Kiosk, die Verbindungsloipe zur Panoramaloipe auf dem Höhenrücken von Sulzberg und gepflegte Winterwanderwege. Als Neuheit kann nach Voranmeldung die Biathlonanlage ausprobiert werden, auch eine Flutlichtloipe ist präpariert. Voll auf Touren kommt der Tourenanfänger zum Beispiel am Diedamskopf bei Schoppernau, wo es mit einer Gondel weit hinauf geht, während der „richtige“ Alpin-Skifahrer ins Gebiet von Damüls (1.400 m) und Mellau (710 m) fährt. Dort drängt sich auf der Elsenalp das hungrige Skivolk. Erstaunlicherweise, denn auf den weitläufigen Pisten kommen einem nur selten Skifahrer in die Quere. Gesonnt und gespeist wird in Mellau auch gerne im mit typischer Holzarchitektur aufwartendem Alphof Rossstelle oder dem Restaurant Simma. 100 Kilometer Pisten, inklusive des über Bus verbundenen Gebiets von Faschina, lassen das Skifahrerherz höher schlagen. Als tolle Aufwertung erfreut seit 2012 die 6er-Sesselbahn auf den Ragazer Blanken. Wunderbare Pisten und Routen vom Hohen Licht oder unterhalb des Portlahorns lassen kaum Wünsche offen. Die hochalpine Landschaft und Schneelage täuschen darüber hinweg, dass man sich hier meist unterhalb von 2.000 Metern Seehöhe bewegt. Nur bei den Temperaturen macht sich das angenehm bemerkbar. www.derskiguide.at


Bregenzerwald – Mellau-Damüls Höhenlage Pistenkilometer Lifte Stundenkapazität Skigebiet(e) Preise

Loipen Tiefschnee

Besonderheiten Skiverleih Skischule Auskunftstelefon

Tourismusverband

TOP TIPP:

Pisten von 650 bis 2.090 Meter Seehöhe Gesamt 266 km / Leicht 96 km / Mittel 134 km / Schwer 36 km Gesamtzahl 92 122.589 Personen To: Warth-Schröcken, Mellau-Damüls, Diedamskopf Au-Schoppernau. Kleiner: Alberschwende, Andelsbuch-Bezau, Bödele-Schwarzenberg, Hochhäderich, Egg-Schetteregg Günstige Tageskarten an den kleinen Liften 6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 201,-/177,-/101,Gesamt 330 km Classic 220 km Skating 110 km Geführte Skitouren (durch Skischulen) inkl. Skitourenpackages über Bregenzerwald-Tourismus Permanentes LVS-Trainingscenter und SAAC-Camps. Pfarrer Müller Freeride Tour Skitour mit Moses. 3 Funparks Damüls: Rodelbahn Uga (Auffahrt Uga-Express), beleuchtet Mi/Fr, Länge: 3,5 km Zahlreiche Schneeschuhwanderungen, Skifahren mit dem Zauberstab, Ski!Projekt 20 13 (Bergbahnen) Information Damüls: Tel.: +43 (0)55 10 / 600 Information Mellau: Tel.: +43 (0)55 18 / 22 22 Bregenzerwald Tourismus GmbH Impulszentrum 1135 , 6863 Egg Tel.: +43 (0)5 12 / 23 65

Langlauf 258

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Lech, Zürs, Warth am Arlberg Dank Warth zu neuen Dimensionen Vorarlbergs grösstes skigebiet liegt nach einem zweijährigen Intermezzo nun wieder am Arlberg. Unter den zahlreichen Projekten, die dem Arlberg als - es sei verraten - spektakulärstes unter Österreichs Skigebieten eine neue Dimension ermöglichen, wurde für diesen Winter der Zusammenschluss mit dem Skigebiet Warth-Schröcken umgesetzt. Der „Auenfeldjet“, eine zwei Kilometer lange GondelUmlaufbahn, verbindet nun die Großregion von Lech und Zürs (mit Anschluss an die Tiroler Seite des Arlbergs) mit dem „sanften“ Skigebiet von Schröcken-Warth. Dem traditionellen Bindeglied zwischen Bregenzerwald und Arlbergregion. Auch wenn kaum neue Pisten erschlossen werden, erweitert sich dadurch die Region speziell für den Wochenaufenthalt erfreulich. Je nach Tages- und Jahreszeit können zusätzliche Sonnen- bzw. Pulverschneehänge erobert werden. Problematisch könnte es für jene werden, die abends den „Rücktransfer“ verpassen. Denn die Straßenverbindung zwischen Lech und Warth ist im Winter meist gesperrt. Allerdings ist ein zumindest inoffizieller „Skidoo-Transfer“ angedacht. Weil die Verbindung Richtung Langen aber inzwischen lawinensicher ausgebaut wurde, ist man nur mehr selten gänzlich von der Außenwelt abgeschnitten. Selbst dann musste noch keiner in den Luxusbleiben darben. Zusätzlich verwöhnt die GourmetReihe „LöffelWeise“ zu bestimmten Terminen mit prominenten Gastköchen, Winzern und Kulturprogramm. Selbst wenn die Verbindung vom Trittkopf über den Flexen nach Stuben und somit auf die Tiroler Seite des Arlbergs künftig realisiert werden sollte, exklusiv bleiben Zürs und Lech auch dann. Selbst wenn die Society allabendlich an der Lechpromenade wandelt, soll sich keiner täuschen lassen: Bei der überwiegenden Mehrheit, steht tagsüber auch in der „xsiberger“ Luxusregion der WinterSki Guide Austria 2014

sport im Mittelpunkt. Da ist es hilfreich, dass in Lech der umtriebigste aller Schneemacher regiert, der „seinen“ Schlegelkopf schon im Frühwinter in dichtes Weiß hüllt. Spätestens im Dezember besorgt gewöhnlich Frau Holle gleiches über die gesamte Arlberglandschaft. Wobei man sich diesen Winter eine Woche länger mit dem Start der Lifte Zeit lässt. In idealen Skifahrergefilden bewegt man sich den ganzen Winter. Die Variante Kriegerhorn Ost zählt zum feinsten Morgensport, was die an Steilhängen reiche Region zu bieten hat. Den Hang nach Schneefällen ohne Spuren vorzufinden, bleibt Frühestaufstehern vorbehalten. Für absolutes Powderfeeling steigen von Lech Helis zum Mehlsack auf. Neben dick gepolsterter Brieftasche muss auch ein Skilehrer an Bord sein. Erforderlich ist der Lufttransport keineswegs. Eine wunderbares Halbtagsprogramm bietet der Weiße Ring. Von Lech aus geht‘s in der Früh schattig hinauf zum Rüfikopf, dann wird zum Trittkopf geschaukelt, zum Ochsenboden lässt sich’s zünftig carven. Man umkurvt Luxushotels, quert auf Skiern über die Flexenstraße, um Richtung Madloch zu entschweben. Wer sich zuvor am jungen Lift zum Muggengrat erwärmen will, kann anschließend noch über das malerische Zürser Täli eine Extratour genießen. Vom Madloch weg ist’s meist schattig und hart, Könner fahren bald nach links ab ins Stierloch, mit Chance auf Pulver. Über Zug ist dann das Lecher Skigebiet wieder erreicht – und mit der Balmalp eine der vielen unwiderstehlichen Hütten. Nicht unterschlagen werden soll ein wenig bekanntes Abenteuer, der Lange Zug: Am ersten Hang unter der Rüfikopf-Bergstation wartet eine der steilsten Abfahrten überhaupt, die einst Harry Egger sogar zu einem Geschwindigkeitsweltrekord von knapp 250 km/h nutzte. www.derskiguide.at


Lech, Zürs, warth am Arlberg Höhenlage Pistenkilometer Lifte Skigebiet(e) Stundenkapazität Preise

ErmäSSigungen Loipen Tiefschnee Besonderheiten Topevent(s) der Saison Auskunftstelefon Tourismusverband news

TOP TIPPS:

Pisten von 1.300 bis 2.800 Meter Seehöhe Gesamt 340 km*, davon Leicht 142 km* / Mittel 154 km* / Schwer 45 km*, neue Falllinie! Gesamtzahl 94* Lech, Zürs, Oberlech, Warth, Schröcken, St. Anton, St. Christoph, Stuben und Sonnenkopf 150.010 Personen* Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 48,-/43,50/29,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 235,-/204,-/141,Schneemannkarte für Kleinkinder ab dem Geburtsjahrgang 2006 kostet Euro 10,Günstigere Tageskarten auch für Teile des Skigebietes Senioren-Saisonkarte ab Jahrgang 1939 Euro 105,Gesamt 26 km / Classic 14,5 km / Skating 11,5 km Abendweide, Wöster, Ochsenboden 5 Funparks, Heliskiing, Rodelbahn von Oberlech nach Lech mit Beleuchtung bis 22 Uhr Snow and Safety Conference vom 5-8.12.2013 Cineastic Gondolas am 14.12.2013, Weißer Ring 2014 am 18.01.2014 (Bergbahnen Lech) Tel.: +43 (0)55 83 / 28 24 6764 Lech, Tel.: +43 (0)55 83 / 21 61- 0 6888 Warth-Schröcken, Tel.: +43 5519 / 26710 Auenfeldjet (Verbindung Lech-Warth) Betriebsbeginn mit Saisonstart 06.12.2013

Jedermannrennen 273, Restaurant 279, Hütten 285, HOTELS: Zürserhof, Hirlanda, Haldenhof Lech, Monatana, Theodul+Hörli 377 - 379 Antonius, Burg Hotel, Tannbergerhof, Omesberg, Anemone, Sonnenburg, Gradenburg, Adler Hotel Palma, Rote Wand 380 - 384

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In den Winter eintauchen. Ein traumhafter Skitag in einem der schönsten Skigebiete Europas hinter Ihnen, ein erstklassiges 5-Gänge-GourmetMenü vor Ihnen und dazwischen Entspannung pur in 32°C warmem Wasser im beheizten Outdoor-Pool mit Blick auf die berühmte Madloch-Abfahrt. Das ist Winterurlaub vom Feinsten – im Alpen Sport Resort Rote Wand.

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Rote Wand Gasthof & Hotel · A-6764 Lech-Zug am Arlberg · T +43(0)5583-3435-0 · www.rotewand.com


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SKIGEBIETE Vorarlberg Klostertal/Sonnenkopf · Brandnertal · Laterns Gapfhol

Klostertal Sonnenkopf

Brandnertal

KLOSTERTAL/SONNENKOPF TEL +43 (0)55 82 / 292 Der Sonnenkopf bei Klösterle ist ein Familienberg par excellence. Seit zwei Jahren wertet dabei die Vierersesselbahn auf den Riedkopf das Skigebiet weiter auf, die Beförderungskapazität wurde in diesem Bereich nahezu verdoppelt. Größte Auffälligkeit des Sonnenkopf: Da tummeln sich schon mal 300 Kinder im „Schneemannland“. Als Unikat werden „Schneemannstunden“ geboten, für Kinder die noch nie auf Skiern gestanden sind – oder auch für Mini-Könner. Die Kids werden betreut, Kinder im Vorschulalter können die Zauberteppiche und Hindernisse aber auch kostenlos mit ihren Eltern erkunden. Action gibt es beginnend mit dem großen Skiopening am 1. Dezember bis zum King of the Water Contest am 23. März zur genüge. Wobei nicht verheimlicht werden soll, dass trotz der überwiegend leichten Pisten, eine ultrasteile mit über 60 Prozent Gefälle dabei ist. Heiße Tipps sind der Powder-Run ins Nenzigasttal die acht Kilometer lange Vermalen-Abfahrt inklusive Rast in der schmucken – und angenehm rauchfreien Bündthütte. 31 km Pisten. TK/HS Euro 38,-.

BRANDNERTAL TEL +43 (0)55 59 / 224 Wesentlich umfangreicher ist seit dem Zusammenschluss durch die neue Panoramabahn das Gebiet von Brand, wo die Glattjochbahn den höchsten Punkt erreicht und sowohl über die Palüdalpe als auch durch das malerische Lorenzital beschwingte Abfahrten nach Brand erfreuen. Eine weitere führt Ski Guide Austria 2014

Laterns Gapfhol

vom Loisenkopf nach Bürserberg. Und in allen Gebieten wartet im Hochwinter risikoarmes Gelände auf den wahren Freerider. Wildromantisch, aber manchmal wegen Lawinengefahr geschlossen, ist die Abfahrt durchs Lorenzital vom exakt 2.000 Meter erreichenden, höchsten Punkt des Gebiets. Wobei der Winter im Brandnertal nicht nur auf ein bis zwei Brettln erfreut. Es dürfen auch mal die Kufen der Hundeschlitten sein. Etwa wenn es mit dem Husky-Toni und seinen 13 vierbeinigen Freunden oberhalb des Dorfes Bürserberg über das Hochplateau der Tschengla (1.200 m) geht. Auch eine Hundeschlittenfahrschule gibt's. Immer umfangreicher wird das Angebot an Topunterkünften. 55 km Pisten. Top Tipp: Backyard-Funpark 246, Sporthotel Beck 377.

LATERNS GAPFHOL TEL +43 (0)55 26 / 252 Elf Abfahrten mit einer Gesamtlänge von 27 Kilometern bieten vom Anfänger bis zum Könner durchaus Skivergnügen. Fünf Lifte haben immerhin eine Stundenkapazität von über 8.000 Personen. Gewöhnlich wird man hier, im von Rankweil abzweigenden Laternsertal, nur einen Hauch davon finden. Und was sich im Sommer Bergwanderern als prächtige Kulisse erschließt, bietet im Winter dem Tourengeher sein 2.004 Meter hohes Ziel in Form des „Hohen Freschen“. Als Alternative gibt’s auf der Sonnenseite eine meist bestens präparierte Rodelbahn mit 355 Meter Höhenunterschied. 27 km Pisten. www.derskiguide.at


GROSSWALSERTAL · Stuben am Arlberg

Sonntag Stein

Stuben am Arlberg

GROSSWALSERTAL TEL +43 (0)55 54 / 5150 Sonntag-Stein, Faschina und Raggal, das sind jene drei Skigebiete, die das Großwalsertal ausmachen. Wobei Faschina durch eine kurze Skibusanbindung eigentlich auch zum Bregenzerwald-Highlight Damüls-Mellau gerechnet wird. Das Tal prägt sonst der Begriff Biosphärenpark. „Wenn jeder Tag ein Sonntag wär“ heißt es in einem Kalauer. Hier lässt sich das verwirklichen. Sonntag Stein ist ein gemütliches Skigebiet im Großen Walsertal. Fern aller Verkehrsströme und zwischen 900 und 1.750 Meter gelegen, weist es eine Besonderheit auf: Die Pendelbahn überquert die Lutz in einer Höhe von über 200 Metern, dem höchsten Luftstand einer Vorarlberger Seilbahn. Nach etwa fünf Minuten erreicht man die Parzelle Stein, welche im Winter nur mit der

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Gondelbahn erreichbar ist. Von „der Steh“ aus wird Ski gefahren, die Skitour gestartet oder auch gerne mal runtergerodelt. 3 Gebiete, 10 Lifte, 27 km Pisten.

STUBEN AM ARLBERG TEL+43 (0)55 82 / 399 Stuben ist der „Hintereingang“ ins Arlberg-Gebiet. Obwohl politisch mit Lech-Zürs verbunden, hängt es liftmäßig über St. Christoph beziehungsweise Alpe Rauz an der Tiroler Seite. Als dritter Pol bleibt noch die Skibusverbindung mit dem SonnenkopfSkigebiet. Arlberg Skipass! Genial die Albonagratbahn, die unendliche Tiefschneehänge erschließt. Inklusive toller Variantenabfahrten nach Langen im Klostertal. TOP TIPP: Skitour 240, Hotel Post 387..

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VORARLBERG

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Das

Ski Juwel

in Tirol ...

Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau 145 km top gepflegte Pisten 46 Liftanlagen 23 urige Hütten Top 10 in Tirol

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SKIGEBIETE Tirol Einleitung

Tirol Die Heimat des Winters rüstet auf Ausdauernde können tirol in voller Intensität erfahren: Das bedeutet in Zahlen mehr als 4.000 Pistenkilometer, die durch 1.100 Liftanlagen erschlossen sind. Und da ist es schon egal, dass es in der korrekten, neuen Zählweise wohl ein paar hundert Kilometer weniger sind. Mit der Tirol Snow Card können all diese Pisten in insgesamt 86 Tiroler Skigebieten und Gletscherregionen bis 15. Mai 2014 genutzt werden. Der Großeinkauf schlägt für Erwachsene allerdings mit stattlichen 696 Euro zu Buche. Überwiegend werden Tage in den höchsten Skigebieten Österreichs nicht en gros erworben und genossen. Einige Bergbahnen haben für diesen Winter wieder in die von Skifans in den Vorjahren reichlich gefüllten Kassen gegriffen, um ihr weltweit herausragendes Angebot weiter zu verbessern. Besonders fällt das im Zillertal auf, wo im Skizentrum Hochzillertal und im Bereich Rastkogel (Zillertal 3000) insgesamt drei leistungsstarke Sesselbahnen in Dienst gestellt wurden. Das spektakulärste, bei Redaktionsschluss aber noch in Bau befindliche, Stück ist jedoch in Ischgl daheim. Während sonst so gut wie keine Skigebiete erweitert werden, startet in Ischgl ungeachtet der Regierungsbeteiligung der Grünen diesen Winter die Pendelbahn „Piz Val Gronda E5“. Vor allem Freerider werden von dem neu erschlossenen Gipfel profitieren. Das Kitzbüheler Skigebiet wiederum trägt dem erweiterten Bettenangebot im Raum Jochberg durch den Bau Ski Guide Austria 2014

der neuen 10er-Kabinenbahn Wagstätt Rechnung. Es sind keineswegs nur die prominentesten Zentren investitionsfreudig, Neuerungen sind ebenso in Hinterthiersee oder Lermoos zu finden. Auffällig sind aber auch manch neue Hütten und Großrestaurants, die Wintersportler im Umfeld der Pisten die nötigen Pausen gastronomisch versüßen. Speziell in Gletscherregionen von Stubai und Hintertux dürfen Gäste diesen Winter spektakuläre Futterkrippen erwarten. Nicht rein Alpin sind die Winterfreuden in Tirol. Das merkt man besonders, fällt der Blick auf die gediegenen neuen Hotels dieses Jahres. Wenn in Steinberg am Rofan die „Stoaberghüttn“ als wahres Luxusstück für Gruppen oder Großfamilien wieder eröffnet, passiert das ebenso wenig im Umfeld eines Liftzentrums, wie das erste PassivEnergie-Hotel Tirol in Hochfilzen. Im „fairholiday“Hotel liegt das besondere Augenmerk auf Langlauf. Für Seefeld, wo der Karwendelhof runderneuert wurde, gilt gleiches. Und auch die Heimat des „AlpenRetreat“ Hotels, die Ferienregion Imst, steht für ein umfassendes Wintererlebnis mit kulturellen Highlights. Das geliebte authentische Wintermärchen vereint in sich einen Vor- und Nachteil: Es lässt sich neu erfinden. Nur selten wird der naturgemäße Mangel an Innovationskraft durch Neuinszenierungen www.derskiguide.at


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17 Achensee 18 15 Zillertal Hintertuxer Gletscher 19 15 Skiwelt Wilder Kaiser 20 14 Kitzbühel 21 Pillerseetal 22 14 Kals - Matrei (Osttirol) 2 3 4 5

Kaunertal Fendels - Prutz-Ried St. Jakob im Defereggen Lienz Silian-Hochpustertal

durchbrochen. Auf den Tiroler Pisten setzte sich in den vergangenen Jahren eine aus den USA importierte Form der Neuinszenierung durch: First Tracks. Das sind Auffahrten für Frühaufsteher, denen meist gegen einen zusätzlichen Obolus Fahrten auf unverspurten Pisten – oder an Glückstagen im jungfräulichen Tiefschnee – ermöglicht werden. Ein wenig inflationär wird es nun, durch Angebote am Stubaier Gletscher (Mitte März bis Mitte April), mittwochs in Serfaus-Fiss-Ladis, sowie im Hochzillertal, in Hochfügen, im März in der Zillertal Arena. Auch am Hahnenkamm und am Hintertuxer Gletscher werden die Lifte gegen Saisonende früher angeworfen. Wobei anders als etwa beim auf 30 Gäste beschränkten Serfauser Package, jeder zum Zug kommt. www.derskiguide.at

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Skigebiete Tirol St. Anton am Arlberg 6 Ischgl-Paznaun 7 Serfaus - Fiss - Ladis 8 Kaunertaler Gletscher 9 Pitztal-Hochzeiger 10 Imst 11 Zugspitzarena11 12 Obergurgl-Hochgurgl 13 5 Sölden im Ötztal+Gletscher 14 Stubaital 15 5 Innsbruck + Feriendörfer 16 15 Seefeld

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Obertilliach-Golzentipp 7 Kartitsch 8 Wildschönau 9 Alpbachtal 10 Nauders am Reschenpass 11 St. Johann in Tirol 12 Kühtai 13 Hochötz 14 Vent 15 Umhausen-Niederthai 16 Fieberbrunn 17 Steinplatte Waidring 18 Pillersee Buchsteinwand 19 Bergeralm – Steinach 20 Galtür 21 Venet

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Kössen Zahmer Kaiser Rangger Köpfl Oberperfuss Reuttener Hahnenkamm Nesselwängle Tannheim Neunerköpfle Füssener Jöchle – Grän Jungholz Lechtaler Bergbahnen, Bach Grünberg Obsteig Thiersee Schneeberg

Doch auch fern der Pisten locken in Tirol immer neue Abenteuer. Manches erfordert höhere technische Qualität, etwa Eisklettern oder Snowkiten. Vergleichsweise einfach ist da selbst für den ungeübten Langläufer ein Selbstversuch in Sachen Biathlon auf der Seefelder Weltcupanlage. Selbst Passivsportler kommen in Tirol auf ihre Kosten: Beim Weltcup der Nordischen Kombination (17.-19.1.2014) in Seefeld, während die Weltcup-Biathleten von 5. bis 8.12.2013 in Hochfilzen gastieren, Skispringer am Innsbrucker Bergisel (3./4.1.2014), Schlittenhunde in Angerberg (11./12.1.2014), Freerider ab 30.1.2014 in Fieberbrunn, Slalomartistinnen in Lienz (28./29.12.2013) und die Herren in Kitzbühel (24.-26.1.2014). 2014 Ski Guide Austria


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St. Anton am Arlberg An der Wiege wird geschaukelt Atemholen auf der Tiroler Seite des Arlbergs. In mancherlei Hinsicht: Oben, am Schindlergrat etwa, wo der Blick in die Weite der Gipfelwelt dazu lädt, ehe dieser nach unten schweift, wo die als Variante gekennzeichnete Steilrinne einem kurz diesen wieder verschlägt. Atemholen aber auch, wenn es hier um außergewöhnliche Neuerungen geht. An der Wiege des alpinen Skilaufs, die knapp auf der Tiroler Seite der Passhöhe, in St. Christoph stand, schlagen die Uhren anders. Dieses Jahr „begnügt“ man sich damit, dass in Vorarlberg das Gebiet erweitert wurde, der Ausflug mit dem Skipass somit bis in den Bregenzerwald führen kann. Doch es wird nicht mehr lange dauern, verraten Insider, dann schlagen die St. Antoner Bergbahnen wieder zu. Der in den vergangenen Jahren modernisierte und besser mit dem restlichen Angebot vernetzte Rendl wird dann die erhöhten Kapazitäten vom Tal nutzen, weil eine Skischaukel nach Kappl im Paznauntal entsteht. 2014 bleibt diese Geländekammer noch den Tourengehern vorbehalten. Gleiches dürfte diesen Winter für das St. Anton vorgelagerte Skigebiet Pettneu gelten, das mangels Investor weiterhin geschlossen bleiben dürfte. Arlberg-Kenner fragen sich, ob weitere regionale Ausdehnung überhaupt notwendig sein muss. Weil selbst in einer Woche St. Anton, vielleicht mit einem einmaligen Abstecher nach Lech, jeden Tag ein anderes Gebiet erkundet werden kann. Kern des winterlichen Aufenthalts am Arlberg ist das riesige Skigebiet mit seinen insgesamt 50 Quadratkilometern (inklusive freiem Skigelände) und dem Vallugagipfel (2.811 m) als Eyecatcher. Ski Guide Austria 2014

Skifahrer und Boarder finden unvergleichliche 180 Kilometer an Tiefschnee- und Firnabfahrten, die am besten mit Hilfe der höchst erfahrenen Skilehrer und Guides zu erkunden sind. Die Skischulstruktur hat sich dabei jüngst verändert: Erst wurde dank des langjährigen Skischulleiters Franz Klimmer (www. privatskilehrerarlberg.com) das Monopol durchbrochen, dann fanden in den vergangenen beiden Jahren wieder alle zusammen. Die nun erfolgte Gesetzesänderung zeigt neuerlich einen Wandel: Viele „Einzelkämpfer“ agieren individuell als „Skischulen“. Die Skilehrer sind natürlich dieselben. Mit ihnen das freie Gelände zu erkunden, macht aus dem Skitag erst ein ungetrübtes Vergnügen. Sie wissen, ob im Schöngraben um zehn Uhr schon der Firn funktioniert, wann es sich empfiehlt, auf den Rendl zu wechseln – und vor allem, wo man vor Lawinen gefeit ist. Die mit 10,2 km längste Abfahrt führt bei einem Höhenunterschied von 1.350 Meter von der Valluga über die Ulmerhütte bis nach St. Anton. Beim „Weißen Rausch“ zu Saisonschluss kann sie in vollem Tempo und einem Zug, begleitet von 399 Mitstreitern, bewältigt werden. An allen anderen Tagen darf final beim Promi-Treff Rodelhütte, im Krazy Känguruh von Skirennläufer Mario Matt oder dem ibizaesken Mooserwirt ein Stopp eingelegt werden. Oder im Restaurant des Hotels „Das Mooser“, nach dem Edelkoch „Vinzenz“ benannt, gleich fein zubereitete heimische Delikatessen verkosten. Ohnehin kann im sportlichen St. Anton der Urlaub in wachsendem Maße auf höchst luxuriösem Niveau genossen werden. Das gilt für das Skigebiet ebenso, wie kulinarisch oder gastronomisch im Tal. www.derskiguide.at


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St. Anton am Arlberg Höhenlage Pistenkilometer Lifte Stundenkapazität Skigebiet(e) Preise ermässigungen

Loipen tiefschnee Besonderheiten

Skiverleihstationen skischulen news Topevent(s) der Saison

Auskunftstelefon Tourismusverband

TOP TIPPS:

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Pisten von 1.304 bis 2.811 Meter Seehöhe Gesamt 340 km, davon Leicht 146 km*/ Mittel 140 km / Schwer 54 km, neue Falllinie! Gesamtzahl 94 150.010 Personen Skigebiet Arlberg komplett (inkl. Lech, Zürs, Stuben, Warth) Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 48,-/43,50,-/29,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 235,-/204,-/141,Schneemannkarte (bis Jg. 2006) Euro 10,- für die gesamte Saison Senioren (bis Jg. 1939) Euro 105,- für die gesamte Saison Ermäßigte Preise Wedel-/Sonnenskiwochen (06.12.2013 – 20.12.2013 / 22.03.2014 – 21.04.2014) Gesamt 82 km, davon Classic 41 km, Skating 41 km 180 km – darunter unsere Tipps. Pazeil: Valluga-Grat nach Zürs, Maroi: Albonagrat ins Verwalltal und Riffelscharte Richtung Moostal Funpark Stanton, ARLBERG-well.com: Hallen- und Freibad, Sauna, Fitnessraum, arl.rock: Sportzentrum für Klettern, Eisklettern, Tennis, Kegeln Winterklettersteig am Rendl 8 39 (viele Einzelkämpfer) Durch den Liftzusammenschluss Lech-Warth erweitertes Skigebiet 30.11. - 2.12.2013: STANTON Ski open - Country & Snow 10.4. - 13.4.2014: New Orleans meets Snow 19.4.2014: „Der Weiße Rausch“ der besondere Wintersportwettbewerb Tel.: +43 (0)54 46 / 23 52, Arlberger Bergbahnen Tourismusverband St. Anton am Arlberg, Dorfstraße 8, 6580 St. Anton am Arlberg Tel.: +43 (0)54 46 / 22 69 0, info@stantonamarlberg.com , www.stantonamarlberg.com

Hall of Fame 228, Jedermannrennen 273, Skitour 240, Restaurants 278, 279, HOTELS: Aparthotel Anton 384, Lux Alpinae 385, Sporthotel St. Anton 385, Maiensee 386, Arlberg Hospiz 386, Post Stuben 387

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Paznaun-Ischgl Powergondel für Freerider Schluss mit alpen-ibiza? Nein, keine Angst. Ischgl bleibt sein lautstarker Zweiklang von Piste und Party auch 2014 erhalten. Mit Nickelback, die den Winter eröffnen werden, und all den Stars, die im Laufe des Winters noch die Idalp beleben. Jene Naturbühne, die von Elton John bis zu den legendären Deep Purple zum Saisonschluss 2013 alljährlich zur Kulisse für rockige Klänge wird. Wobei, soviel muss schon gesagt werden, „Smoke on the Water“ als finale Hymne der Skisaison 2013 muss erst einmal getoppt werden. Doch es sieht ohnehin so aus, als ob diese Skisaison die Aufmerksamkeit ein wenig von der Party Richtung Piste wechseln könnte. Schließlich wurde Ischgl vor allem als Wintersportort bekannt. Zu verdanken ist dies der einzigen größeren Neuerschließung Tirols, Piz Val Gronda E5, einer hochmodernen 3S-Gondel. Dort gibt es zwar eine neue Piste, die sich in ihrer Struktur nur unwesentlich von den anderen, nicht allzu schweren Abfahrten der weitläufigen Almlandschaft unterscheidet. Aber gerade Freerider erhalten damit im tirolerischschweizerischen Grenzgebiet eine neue Spielwiese. Generell ist Ischgls Liftnetz dicht gewoben und erstreckt sich bis in die Schweiz. Auf der Samnauner Seite macht es vor allem im Frühjahr Spaß. Wobei dort insgesamt eher einfache Pisten warten. Weniger Pistenartisten denn Duty-Free-Einkäufer begeistern sich an der schier endlosen Abfahrt vom Palinkopf bis nach Samnaun. Im oberen Bereich nicht beschneit und unten heraus äußerst flach. Auf Tiroler Seite zeichnet sich die Idalp durch beeindruckende Weite und sanfte Kuppen aus. Das begeistert die Mittelklasse und der Funpark die Freaks. Die Steilhänge finden sich woanders. Etwa auf der bis zu 70 Prozent Gefälle aufweisenden Piste 14 Lange Wand. Ski Guide Austria 2014

Bessere Skiläufer tendieren ebenso zum Palinkopf, um sich von dort über schwarz markierte Buckelpisten oder eine Skiroute ins Höllenkar zu stürzen. Bei halbwegs brauchbaren Schneeverhältnissen ist die Abfahrt ins Vesil optimal, samt abschließendem Einkehrschwung im Paznauner Thaya. Nicht mit dem Vesil sollte das Velill verwechselt werden, wobei auch dort die Fahrt traumhaft sein kann. Diese Piste 7 ist vor allem ab 15 Uhr eine perfekte Alternative zur im unteren Abschnitt doch reichlich stark genutzten „Eleven“, die sich 11 Kilometer von der Greitspitze bis ins Dorf zieht. Weitere groSSe Investitionen werden bald folgen. So sieht das Projekt 3-S-Pardatschgrat eine neue direkte Verbindung vom Ort auf den Gipfel vor. Hightech-Innovationen gehören auch abseits der Pisten dazu. So wurde das Google Street-View-Snowmobil ausgeschickt, ein i-SkiApp gibt‘s sowieso und mittels GPS-Tracking lässt sich der Skitag nachvollziehen. Schon im Vesil- und Fimbatal, wird der Kontrast zum hektischen Treiben im wuseligen Dorf spürbar. Noch vielmehr gilt das für das benachbarte Galtür, das an der Ballunspitze ebenfalls über ein bestens erschlossenes Skigebiet verfügt. Mit dem Konzept „Silvapark“ in Galtür wurden nun sechs Sektoren kreiert, die den unterschiedlichen Wintersportbedürfnissen für die ganze Familie entsprechen: Etwa High & Nordic, Actionpark, Pistenparadies oder Zwergerlwelt . Von Ischgl gesehen talabwärts, warten mit Kappl und See die beiden kleineren Skigebiete des Paznaun. Kappl entwickelt sich dabei zum Geheimtipp in Sachen Powder-Vergnügen. Für alle, die sich lustvoll zur „First Line Experience“ Backcountry begeben. www.derskiguide.at


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Ischgl-Samnaun + Paznaun (mit Galtür, See, Kappl) Höhenlage Pistenkilometer

Lifte Stundenkapazität Skigebiet(e) Preise Ermässigungen Loipen TIEFSCHNEE Besonderheiten Topevent(s) der Saison News Tourismusverband

Pisten von 1.377 bis 2.872 Meter Seehöhe (Ischgl) Gesamt 238 km* (351 km) davon Leicht 47 km* (59 km) / Mittel 152 km* (190 km) / Schwer 39 km* (75 km) Ohne Piz Val Gronda Gesamtzahl 71 90.200* (ca. 125.000) Personen Silvretta Arena Ischgl / Samnaun (plus See, Kappl, Galtür*) * Angaben für Skigebiet Ischgl, in Klammern Paznaun komplett Tageskarte (HS/Erw/Kd) 48,-/27,50 6-Tage-Pass (HS/Erw/Kd) 257,-/145,Kinder bis 8 Jahre frei, Kinderpreise bis 16 (!) Jahre, Senioren ab 60 Jahre Gesamt 148 km, Classic 74 km, Skating 74 km Vesil Tal, neue Varianten am Piz Val Gonda, Galtür Ballunspitzbahn Funparks: PlaystationRVita Ischgl, Obstacle Freestyle Board Park, Funpark Kappl, Funpark See mit Air Bag, Actionpark Galtür, Rodeln mit Nightshow, „First Track“ in Kappl. Schmugglerrunde 30.11. 2013 Mountain Opening Nickelback 25.1.2014 Faces Freeride Contest Kappl, 3.5.2014 Finalkonzert Top of the Mountain Piz Val Gronda Bergbahn Paznaun – Ischgl, Tel.: +43 (0)50 990 100

TOP TIPPS: Rodeln 264, Restaurant 277, HOTELS: Mallaun, See 400, Yscla 401, Seespitz 401, Tirol 402 www.derskiguide.at

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Serfaus-Fiss-Ladis Familienspaß im Pistenrund Ein Kinderparadies in weiSS ist das Skigebiet am Sonnenplateau unbestritten. Mit drei neuen Kinderrestaurants, deren Menüs Kinder für Kinder ausgetestet haben. Ohne Alterslimit (nach oben) kann man das insgesamt 450 Hektar umfassende Skigebiet im Winter teilweise aus der Vogelperspektive bewundern, ohne selbst zum Adler zu werden: Der Fisser Flieger macht jeden zum Überflieger, als eine von unzählbaren künstlichen Attraktionen für junge Menschen jeglichen Alters. Auch wenn Unterhaltung und Betreuung der Jüngsten im Mittelpunkt stehen, sollte nicht die Pisten der winterweißen Almlandschaft übersehen werden. Seit dem Neubau der Königsleithebahn beschränkt man sich auf den weiteren Ausbau der Beschneiung und auf neue Unterhaltungsprogramme. Die Pistenverbesserungen, etwa bei der Waldabfahrt in Serfaus, fallen wohltuend auf. Die noch relativ neuen, im ganzen Skigebiet markierten Freeride-Routen, waren leider aufgrund der Schneeverhältnisse beim Besuch des Ski Guide Austria im vergangenen Winter nur teilweise zu testen. Überzeugend ist aber demgegenüber das Skigebiet insgesamt, welches keineswegs auf seine Familienfreundlichkeit reduziert werden sollte. Denn Skifans nutzen hier in der Regel den in der Höhenlage begründeten Schneereichtum und dessen Qualität. So kann, von der Bergstation Schönjoch kommend, die Kamikaze-Route fordern. Auf der Rückseite ins Urgtal finden sich häufig pulvrige Abschnitte. Die anspruchsvollere Seite ist jedoch von Serfaus über die Planseggbahn zu erreichen. Die obere Schneid Ski Guide Austria 2014

kann einem als präparierte Abfahrt oder als noch steilere Route durchaus ebendiese abkaufen. Mehr als ein Aufwärmen für die Königsetappe, die der weit entfernte Eck- und Höhepunkt des Gebiets bildet: Pezid mit 2.770 Meter lässt sich mit einer flotten Gondel rasch erobern. Bergab wird die Pezid-Vertikal ihrem Namen absolut gerecht. Eine der markantesten offenen Steilhänge im Land. Ein kleiner Wermutstropfen des Skigebiets ist seine Windanfälligkeit. Bläst es zu heftig, dann kann es in den Regionen oberhalb von Fiss schon mal zu Betriebseinstellungen kommen. Auch bei Nebel ist das überwiegend baumfreie Skigebiet nicht ideal. Dafür ist der Pistenzauber an sonnigen Tagen unschlagbar. für die Frühaufsteher unter den wahren Kennern hat Serfaus-Fiss-Ladis „die erste Spur“ kreiert. Maximal 30 starten mittwochs um 7.30 Uhr mit der Gondel, genießen die frisch präparierten – oder vielleicht sogar frisch beschneiten – Pisten, ehe sie nach zwei Stunden im Familienrestaurant Sonnenburg in Fiss oder in der Ski Lounge in Serfaus ein Bergfrühstück genießen. In all seiner Pracht bietet sich das auf 1.400 Metern gelegene Sonnenplateau für Neulinge geradezu an. Viele der Pisten führen eher leicht direkt in die Dörfer. Hinzu kommen die mit Sonnterrassen bestückten Hütten, etwa die Schalberalm. Auf der Möseralm ist der Trubel besonders mittags am größten. Alternativ bewegt man sich auf Rodelwegen oder den zahlreichen, manchmal schweißtreibenden Loipen. www.derskiguide.at


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Serfaus-Fiss-Ladis / Tirol

Serfaus – Fiss – Ladis Höhenlage Pistenkilometer Lifte Stundenkapazität Skigebiet(e) Preise Ermässigungen Loipen Tiefschnee Besonderheiten

Topevent(s) der Saison

Skiverleih/skischulen news Auskunftstelefon Tourismusverband

TOP TIPPS: www.derskiguide.at

Pisten von 1.200 bis 2.820 Meter Seehöhe Gesamt 160 km, davon Leicht 36 km / Mittel 91 km / Schwer 33 km (neue Berechnung) 67 (davon 28 Förderbänder im Kinderbereich) 90.000 Personen Tirols Ski-Dimension Serfaus-Fiss-Ladis Tageskarte (HS/Erw/Kd) Euro 46,- /27,50 6-Tage (HS/Erw/Kd) Euro 239,50/138,Besitzer der Gästekarte. Senioren. Kinder bis Jahrgang 2008 gratis. Für Kartenbesitzer zahlreiche Ermäßigungen für Skischule, Verleih und Veranstaltungen Gesamt 115 km, davon Classic 63 km, Skating 52 km (20 km Höhenloipen) Waldschneise (L: 1.500 Meter /Hm: 420 Meter), Powder Nose (L: 2.000 Meter/Höhenmeter: 400 Meter), Schleifplattenroute (L: 800 Meter / Höhenmeter: 300 Meter ) 4 Freeride-Bases mit genauen Infos 7 Funarenen in der gesamten Region Nachtskilauf (Serfaus mittwochs, Fiss dienstags). „Die erste Spur“ jeden Mittwoch Genuss 2100 in der Zirbenhütte Fiss. Segway Trekking 6. - 8.12.2013 Snow Festival 26.1.2014 Fisser Blochziehen in Fiss 8.3. - 15.3.2014 Nine Queens 14/2 „Lange Abfahrt“ in Fiss-Ladis 1,1 km lang,. 35% Gefälle. Skiverleih und Shop bei der Waldbahn, 3 Kinderrestaurants, Pistennummerierun, Skiroute „Skyline“ in Fiss, Skimovie-Strecke Information Serfaus-Fiss-Ladis, Tel.: +43 (0)54 76 / 62 39 Serfaus-Fiss-Ladis Marketing GmBH Gänsackerweg 2; 6534 Serfaus Tel.: +43 (0)+43 (0)54 76 / 62 39-0

HOTELS: Cervosa 387, Schalber 388, Alpen-Herz 389, Goies 389, Alpinlife Gebhard 390

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Pitztal-Hochzeiger Des Weltcupsiegers Spielwiese Spürbar bestimmen die Wildspitze mit dem ihr zu Füßen liegenden Pitztaler Gletscherskigebiet, sowie das direkt verbundene Skigebiet Rifflsee, das Bild des Pitztals. Doch Österreichs höchste Gletscher-Skiregion steht zwar für eine schier endlose Saison, doch an stürmischen Tagen gibt es frostärmere Alternativen. Und zwar im Pitztal selbst. In der rauen Heimat von Weltcupsieger Benni Raich wartet taleinwärts linker Hand das Skigebiet Jerzens. Ziemlich hoch – bis auf 1.450 Meter – kurvt man mit dem Auto hinauf, dann öffnet sich in einem weiten Tobel das Skigebiet zwischen Sechszeiger und Hochzeiger, während im Hintergrund Brechkogel, Wildgrat und Riegespitze jeweils am Dreitausender kratzen. Den optischen Eindruck bestätigen auch nackte Zahlen: Das Skigebiet Hochzeiger ist größer als die beiden anderen Skizentren des Tals – Pitztaler Gletscher und Rifflsee – zusammen. Gondelt man zur Mittelstation, eröffnet sich eine weitere Besonderheit. Unterwegs sind am linken Pistenrand mehrere Häuser zu sehen, die offensichtlich mehr als nur zünftige Hüttenjausen zu bieten haben. Sowohl im Hochzeigerhaus, als auch in der Stalderhütte (samt modernen Zirbenzimmern im Nebenhaus) lässt sich der Skiurlaub dem Alltag völlig entrückt verbringen. Etwa auf Höhe dieser Häuser führt die moderne Panoramabahn zum beeindruckenden Rundblick. Deshalb gibt’s hier ganz oben auch das Hochzeiger-Rondell, wo zurückgelehnt der 360-Grad-Blick genossen werden kann. Skifahrerisch besteht hier die Qual der Wahl. Vielleicht hinüber zu den knackigen Pisten vom Hochzeiger? Wobei sich niemand von der schwarz markierten Abfahrt Nummer fünf irritieren lassen Ski Guide Austria 2014

sollte. Sie ist auch bis zur Einmündung in die Piste vom Zollberg bestenfalls mittelschwer, die dortige Schleppliftauffahrt strapaziöser. Dafür erfordert die Skiroute dazwischen ordentlich Mumm. Fad wird’s auf diesem Berg ohnehin nie. Die Abfahrt 4 weist durchgängig beachtliches Gefälle auf und dann bleibt noch auf der anderen Seite ein kurzer Riesenslalom mit Zeitnehmung, sowie die „Benni Raich-Abfahrt“ zur Mittelstation.Irgendwo ist fast immer ein Slalom gesteckt, Mannschaften schätzen den Hochzeiger. Denn obwohl im oberen Bereich komplett baumfei, bewirkt die Nordausrichtung der meisten Hänge, dass es selbst im Frühjahr zu Mittag noch einen richtig harten Untergrund gibt. Ohnehin gibt es Gebiete, die Anfängern mehr entgegenkommen. Wobei für den Durchschnittsläufer die vielen offenen und – bei entsprechender Witterung – sonnenüberfluteten blau und rot markierten Pisten einen wunderschönen Skitag in einem überschaubaren Skigebiet garantieren. Wer die Überwindung sucht, wird hinüber zur Zirbenbahn auf den Sechszeiger wechseln. Dort wurde die Zirbenfall-Abfahrt ausgeschildert, die unmittelbar unter dem bequemen Sessellift mit fast durchgängig ordentlichem Gefälle aufwartet. Das Gelände ermöglicht aber auch, immer wieder die Pisten zu verlassen. Wer beim Rundblick gerade hinunter sticht, findet vor allem im obersten Bereich immer wieder pulvrige Passagen zwischen den Bäumen. Eine weitere, unpräparierte steile Sequenz findet sich im Anschluss an die RiesenslalomRacestrecke. In die Kategorie kindgerecht ist der Snowpark beim kurzen, beleuchteten Schlepplift nahe der Talstation zu zählen. www.derskiguide.at


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pitztal jerzens Höhenlage Pistenkilometer Lifte Stundenkapazität Skigebiet(e) Preise Ermässigungen Loipen Besonderheiten Topevent(s) der Saison Skiverleih skischule Auskunftstelefon Tourismusverband

Pisten von 1.450 bis 2.450 Meter Seehöhe (Hochzeiger) Gesamt: 40 km (108 km*), Leicht 10 km (25 km *), Mittel 22 km (50 km *), Schwer 8 km (21 km *) - Rifflsee: Neue Falllinie! Gesamtzahl 9 (21*) Anlagen * Pitztal inkl. Gletscher + zugehörigem Skigebiet Rifflsee 15.200 Personen (Jerzens - Hochzeiger) Hochzeiger - Jerzens Tageskarte (HS/Erw/Kd) Euro 38,-/25,6-Tage-Pass (HS/Erw/Kd) Euro 184,-/114,Kinder bis Jhg. 2007 frei, ab Jahrgang 2004 frei, wenn 1 Elternteil 1 Skipass kauft, keine Snowpark, Rodelbahn 6 km, Nachtrodeln jeden Donnerstag von 19.30 - 21.00 Uhr Gondelbahn in Betrieb 7.12.2013 Pitztaler Skiopening mit Nik P. & Band 4.3.2014 Mountain Event, 15.4.2014 Fire & Ice 2 1 Hochzeiger Tel.: +43 (0)54 14 / 87 00 0 Pitztal Tel.: +43 (0)54 14 / 86 99 9

TOP TIPPS: Gletscher 210, Hütten 285, Skitour 241 www.derskiguide.at

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Imst Winterzauber für Jung und Alt Winter in Imst ist eine sehr eigenständige Erfahrung: Dort, wo der SOS-Kinderdorfgedanke seinen Siegeszug um die Welt antrat, stehen nicht zufällig Kinder im Fokus. So sehr, dass sogar saisonal Kinderskikurse kostenlos geboten werden. Insgesamt verspricht das historische Städtchen, dessen Fasnachtsbrauchtum zum immateriellen Weltkulturerbe geadelt wurde, „Winterzauber für Skianfänger und Wiedereinsteiger“. Doch das kleine Skigebiet erreicht auch für den erfahrenen Skifahrer unerwartete Qualitäten. Rauf geht’s ab Hoch-Imst. Lange nachzudenken braucht man nicht, denn es bleibt nur den kuppelbaren Zweier-Sessellift auf die Untermarkter Alm zu nehmen. Erste Phase der Selbstüberwindung ist, nicht gleich Stube oder Terrasse zu frequentieren, sondern den Skitag zu eröffnen. Den Malbachlift nutzen bevorzugt Anfänger, alle anderen fahren mit der Alpjochbahn, ebenfalls ein kuppelbarer 2er-Sessellift, in die oberste Etage auf 2.000 Meter. Dort eröffnet sich ein aufregendes Bergpanorama. Weit unten liegt das Gurgltal mit dem historischen Städtchen, gegenüber der markante Tschirgant. Vor Augen haben wir aber den eigentlichen Hausberg von Imst, den Muttekopf (2.774 m). Tourengeher machen sich von der Bergstation auf den Weg, um diesen Gipfel zu erobern. Die Zahl der Tourenmöglichkeiten ist derart umfassend, dass Naturliebhaber begeistert sind. Sie erfreuen sich am skitechnisch unberührten obersten Stockwerk der Skiregion. Doch auch die Pisten können begeistern. Oder genauer gesagt: Die Piste. Wobei die Alpjochabfahrt immer mehrere Varianten bietet. Richtig zünftig geht es dann im mittleren Teil beim zu Recht Ski Guide Austria 2014

schwarz markierten „Pratz Bäum“ zur Sache. Über die Schreibweise herrscht unter der heimischen Bevölkerung weniger Einigkeit, als darüber, dass es sich um das Filetstück des Skigebiets handelt. Insgesamt ist gerade die Fahrt vom Alpjoch bis hinunter nach Hoch-Imst ein durchaus anspruchsvolles und erlebnisreiches Carving-Vergnügen. Wobei unbestritten intensive Alpinskifahrer die PitzRegioCard wählen, mit der auch die Lifte des nahen Pitztals genutzt werden können. Wobei, Wintertage im Inntalstädtchen Imst, sind nie auf Piste oder Loipe beschränkt. Und das liegt nicht nur am historischen Fasnachtsbrauch, dem Schemenlaufen. Es ist unverändert in seinem kultischen Ablauf, in den alle Stadtbewohner involviert sind. Ebenso wie der olympische Rhythmus des Umzugs. Die restliche Zeit lässt sich der Brauch im ausgezeichneten, mit den Masken („Larven“) gespickten „Haus der Fasnacht“ nachvollziehen. Beim Spaziergang durch Imst begegnet man zahlreichen Indizien für den historischen Reichtum der Stadt. Berühmt ist die einstige VogelhändlerStadt für seine 40 Brunnen. Oder für den höchsten Kirchturm (84,5 m) Tirols. Passend dazu sind es beim Osterbrauch auch die größten Palmlatten, die einheimische Burschen schleppen. Der Rekord liegt bei 34 Metern! Ostern, das ist die Zeit, wo der Winter selbst in Hoch-Imst schon zur Neige geht. Zuvor zeigt sich das Winterangebot allerdings in all seiner Vielfalt. Während das Kind den kostenfreien Skikurs erlebt, kann man auf Schneeschuhen entlang des Ursprungwegs wandern, eine flotte Rodelpartie wagen, klettern, auf Touren gehen oder auf der Loipe seine Runden ziehen. Doch spätestens bei der Fahrt auf der längsten Alpenachterbahn der Alpen sollte das Kind wieder dabei sein. www.derskiguide.at


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Imst - Skigebiet Hoch-Imst Höhenlage Pistenkilometer Lifte stundenkapazität Skigebiet(e) Preise ermässigungen Loipen Tiefschnee Besonderheiten

Skiverleih Skischulen Auskunftstelefon Tourismusverband

TOP TIPP:

Pisten von 1.000 bis 2.100 Meter Seehöhe Gesamt 9 km, Leicht 4 km / Mittel 3 km / Schwer 2 km Gesamtzahl 4 4.200 Personen Hoch-Imst, Imster Bergbahnen Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 30,-/24,-/15,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd) Euro 132,70/106,-/ 66,40 Senioren bezahlen den Jugendpreis. Vergünstigte Familienkarten Gesamt 62 km, Classic 34 km, Skating 28 km Skitouren im Muttekopfgebiet und zur Untermarkter Alm Alpine Coaster – längste Alpenachterbahn der Welt Gratis Kinderskikurs Nachtaktiv (Skilauf, Rodeln, Langlaufen) Untermarkter Alm 2 2 +43 (0)54 12 / 66 322 Imst Tourismus Johannesplatz 4, A-6460 Imst Tel.: +43 (0)54 12 / 69 100

Hall of Fame 229

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Tiroler Zugspitzarena Abwechslung hinterm Fernpass Die Zugspitze steht für deutschland. Da mag es erstaunen, dass sich eine große Tiroler Region ganz ungeniert nach Deutschlands höchstem Gipfel benennt. Doch das Gebiet mit dem großem Moos inmitten steht nicht nur unter dem Zugspitzmassiv, sondern von Ehrwald aus besteht auch die komfortabelste und schnellste Möglichkeit den Gipfel zu erreichen. Die für heimische Verhältnisse gar nicht so hohe Zugspitze wirkt durch das weite Hochtal noch weniger atemberaubend. Das gelingt schon eher dem auf exakt 1.000 Metern angesiedelt Hochmoos zwischen Lermoos und Ehrwald. Aber nur wenn man sich auf Langlaufskiern aufmacht, sonst bleibt hier jede Menge Raum zum Atmen. Auf den endlosen Loipenkilometern macht es Spaß, seine Runden zu ziehen. Und wer Glück hat, lernt als Langlauftrainer den Alternativbauern „Ziegenpeter“ kennen und schätzen. Insgesamt regieren in den sechs durchaus unterschiedlichen Skigebieten an den „Rändern“ des Kessels die Alpinskifahrer. Nur abschnittsweise kommt dabei der Steilhangartist auf seine Rechnung. Aber ganz besonders das Skigebiet Grubigstein bei Lermoos hat mit seinen weiten Hängen und einem natürlichen „Funpark“ direkt unter dem Sessellift Erstaunliches zu bieten. Von Deutschland kommend, ist aber nicht zuletzt die erste Seilbahn einen Stopp wert. Dort stellen sich nebeneinander Skiläufer mit ab- und angeschnallten Geräten an. Denn die Almkopfbahn war die erste Tirols, bei der Sessel und Gondeln kombiniert wurden. Oben angekommen eröffnet sich wie ein AmphiSki Guide Austria 2014

theater das von Hängen umschlossene, sonnige Berwangertal auf 1.300 Metern. Gleich wird erkennbar: Es ist ein Glücksplatz für Kinderskikurse. Nicht nur landschaftlich ist der Ausflug ins Berwanger Tal ein ausgesprochenes Erlebnis. Zum einen für die Langläufer, die zwar in der gesamten Zugspitzarena auf ihre Rechnung kommen, im Hochtal aber besonders schneesicher. Weniger ist das Berwangertal für erfahrene Snowboarder geeignet. Wer vom Bereich der Hochalm zum gegenüberliegenden Rastkopf schaukeln will, macht wirklich relativ flache Kilometer. Mit jedem Meter wird aber auch klar: Das ist ein über die Jahre gewachsenes, kein designtes Skigebiet. Der Sympathiewert ist dafür hoch. Absolut perfekt ist Berwang für Anfänger, denn die Hänge sind fast in „Tages-Lernstufen“ mit den passenden Liften angelegt. Inklusiv kindersicherem 8er-Sessel mit Automatikbügel, Tellerlift, Kombibahn. Völlig aus der Art schlägt der Steilhang vom Rastkopf. Erschlossen durch einen alten Sessellift bietet der optimal präparierte Nordhang Speed vom Feinsten. Denn überlaufen ist es hier selten, also darf gebolzt werden. Originell ist die Abfahrt nach Rinnen, Rückkehr mithilfe eines Schlepplifts, und überall gibt’s schöne, eher flache Varianten abseits. Doch aufpassen: Vor allem die Hänge von unten gesehen links des Sessellifts sind häufig lawinengefährdet. Ein anderer sportlicher Höhepunkt der Region ist der Tourenabend von Biberwier. Mit LED-Leuchten ausgestattete Tourengeher beleben ab 19 Uhr den Marienberg am Weg zur Sonnalm. www.derskiguide.at


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Zugspitzarena mit biberwier, ehrwald, bichlbach, lermoos Höhenlage Pistenkilometer Lifte stundenkapazität Skigebiet(e)

Preise ermässigungen Loipen Tiefschnee

Besonderheiten skiverleih skischule Information Tourismusverband

TOP TIPPS: www.derskiguide.at

Pisten von 1.000 bis 2.720 Meter Seehöhe 144 km*. davon Berwang: 36 km Leicht 24,5 km / Mittel 10 km / Schwer 1.5 km Gesamtzahl 55*, Berwang: 12 67.000 Personen*, Berwang: 16.000 *Angaben 12/13 für Zugspitzarena mit Zugspitzplatte Ehrwalder Alm Sonnenhangund Wettersteinlifte, Grubigsteinbahnen Lermoos, Marienbergbahnen Biberwier, Skischaukel Berwang-Bichlbach Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 39,-/35,50/21,50 6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd) Euro 212,-/195,-/117,bäriger Freitag - alle Erwachsene fahren zum Jugendtarif (Aktion gültig für Ganztageskarten) Gesamt 110 km, Classic 100 km, Skating 100 km. 2,5 km beschneite, flache Loipe (Golfplatz) Hochalpine Abfahrt „Neue Welt“ von der Zugspitze Berwangertal – von Rinnen zur Ehenbichler Alm (bewirtschaftet), Raazalpe, weiter zum Galtjoch Lermoos – von Untergarten durch das Gartnertal Abfahrt zur Wolfratshauserhütte, Abfahrt ins Gartner Tal jeden Donnerstag 18:00 - 21:45 Uhr Nachtskilauf und Nachtrodeln - Egghof Sunjet Berwang 4 Berwang 1 Bergbahnbüro Berwang 05674 / 8124 Tiroler Zugspitz Arena, Tel.: +43 (0)56 73 / 20 00 0

Skitour 240, HOTEL: Grüner Baum, Ehrwald 397

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Obergurgl-Hochgurgl Pistenspaß mit Gletscherblick Ferner heissen in tirol die Gletscher. Und nirgendwo anders fährt man fern der Ferner so lange Ski, wie in Ober- und Hochgurgl, am hintersten Ende des Ötztals. In den vergangenen Jahren waren stets Mitte November bereits die ersten Pisten fahrbereit. Meist dank der wirksamen Beschneiungsanlagen. Auch 2013 sollen ab 14. November die ersten Pisten freigegeben sein. Dann wird der Winterstart mit eher rustikal musikalischer Begleitung zelebriert, die restliche Zeit lässt man die Qualität des Wintersportangebots bevorzugt für sich sprechen, ehe in den ersten Maitagen der Schlusspfiff folgt. Oft bei durchaus noch ansehnlicher Schneelage. Wobei man in Obergurgl die Gletscher keineswegs missen muss, an schönen Tagen sind über 20 zu sehen. Es gibt nur keine Pisten, die sie nutzen. Insgesamt führt die oberste Etappe des Ötztals vom traditionsreichen Bergdorf direkt in die HightechGegenwart. Alljährlich wird das W-Lan-Netz weiter ausgebaut. Im vergangenen Winter kamen sechs weitere Hütten und Bars als Hotspots hinzu. Neu ist auch das Viskoscope Aussichtsfernrohr, das die Bezeichnungen der erspähten Gipfel einblendet. Surfen und schauen allein wäre aber schade. Denn die auf 1.930 Meter Höhe startenden Pisten gehören zum Schneesichersten, was die Alpen zu bieten haben. Und die Hohe Mut erfordert trotz neuer Bahn und etwas brutal in die Landschaft geschlagener Piste noch immer ebensolchen. Zumindest auf Ski Guide Austria 2014

der „klassischen“ Skiroute 11 zur Nederhütte. Eine absolute Buckelpiste als Härtetest, die sich mit der neuen Hauptabfahrt einfach umgehen lässt. Der von Ortseingang und Zentrum doppelt erschlossene Festkogel bietet lustvoll mit langen oder kurzen Schwüngen zu bewältigende Abfahrten, auch die Route durch das Ferwalltal ist keineswegs extrem. Im Interesse anderer Pistennutzer sollte man Topspeed aber besser auf der neuen Tempomessstrecke bei der Plattachbahn anpeilen. Neu wurden im weitläufigen Skigebiet Ruhezonen mit Panoramablick eingerichtet. Wer das Gebiet von Hochgurgl (2.150 m) erobern will, klettert in den Topexpress, der ausschließlich der Verbindung der beiden Skiberge dient. Tagsüber hin- und her zu gondeln ist aus Zeitgründen aber sinnlos. Übrigens fahren seit vergangenem Winter die Skibusse ab Längenfeld im Viertelstundentakt in den Talschluss. Ab Hochgurgl wird bei Wurmkogel und Schermerspitze der 3.000er erreicht. Der optische Eindruck ist dabei teilweise aufregender, als die meist wunderbar gewalzte Piste. Beim Wurmkogel steht mit dem Top Mountain Star die wohl modernste „Hütte“ der Welt. Eigentlich eine Bar mit Rundumsicht (inklusive garantiertem Gamsblick!), die einen Vorgeschmack auf das durchaus heftige Nachtleben bietet. Deutlich aufgewertet wurde zuletzt der neu gestaltete Funpark. www.derskiguide.at


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obergurgl-Hochgurgl Höhenlage Pistenkilometer Lifte stundenkapazität Skigebiet(e) Preise Ermässigungen Loipen Tiefschnee

Besonderheiten Topevent(s) der Saison Skiverleih skischulen Auskunftstelefon Tourismusverband

TOP TIPPS: www.derskiguide.at

Pisten von 1.930 bis 3.082 Meter Seehöhe Gesamt 110 km, Leicht 35 km, Mittel 55 km, Schwer 20 km (alte Variante) Gesamtzahl 24 39.400 Personen Bezeichnung Skiregion Obergurgl-Hochgurgl Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 47,-/35,50/31,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 246,-/184,50/133,Senioren, Behinderte Gesamt 12 km, Classic 12 km, Skating 0 km Vom Wurmkogel mit Skiguide in das Königstal Varianten bei der Schermerbahn und Hohe Mut ins Gaisbergtal regelmäßig Einsteigerkurse Funpark, Nachtrodeln, Nachtskilauf (1 x pro Woche). Fotoponts Hohe Mut Alm, Top Mountain Star Winteropening vom 13. – 17. November (Der erste Winter in den Alpen) 3 5 Bergbahnen Tel.: +43 (0)52 56 / 62 60 Ötztal Tourismus Tel.: +43 (0)572 00 100

HOTELS: Angerer Alm 394, Riml 394, Top Hotel Hochgurgl 395, Art & Relax Hotel Bergwelt 395, Gotthard-Zeit 396

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Sölden im Ötztal Genussvoll auf und neben der Piste Ganz oben, wo eine der längsten Abfahrten Österreichs seinen Ausgang nimmt, entstand für diesen Winter eine Station, die sich von einem typischen Gipfelrestaurant abheben will. Denn ab Dezember 2013 eröffnen die Bergbahnen Sölden am Gaislachkogl ein neuartiges Design-Restaurant, das durch eine direkte Hängebrücke mit dem Gipfel verbunden wird. In Kombination mit der zukunftsweisenden Weltrekordbahn wird der neue kulinarische Gipfeltreff Hightech und Hightouch verbinden. Außerdem sind Gipfel und Esserlebnis auf 3.048 Metern barrierefrei erreichbar. Die Einseilumlaufbahn erfreut schon unten architektonisch, führt sie doch zum offenen und extrem „dünnhäutigen“ Großbahnhof auf mittlerer Höhe. Die Beförderungskapazität von 3.600 Personen pro Stunde könnte noch einige Jahre weltweit Spitze bleiben. Zum Gipfel geht’s mit einer 3-S-Bahn, die Stürmen bis 100 km/h trotzen kann. Wartezeiten scheinen Geschichte. Der Gaislachkogel ist ohnehin der markanteste Beleg, dass Sölden weit mehr zu bieten hat, als die beiden Gletscher Rettenbach- und Tiefenbachferner. Der Dreitausender begeistert durch den wohl größten Höhenunterschied, der auf einer österreichischen Abfahrt ohne langer Ziehwege und „in einem Zug“ bewältigt werden kann. Wenn man kann. Denn natürlich verlangen 1.700 Höhenmeter auch ordentlich Kraft ab. Um so mehr, als diese Fahrt meist den Tagesabschluss bildet. Natürlich kann man auch ab der Plattform Schwarze Schneid (3.340 m) 2.000 Höhenmeter ins Tal kurven, doch ist der Abschnitt vom Gletscherparkplatz bis zur Ski Guide Austria 2014

Mautstelle wenig attraktiv. Wobei dieser traumhafte Skiberg nicht nur endlose Abfahrten und Pisten unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade bietet. Es sind gerade manche Rinnen, die Skifreaks nach Sölden locken. Die Begleitung eines Skilehrers sei hier angeraten. Doch selbst diese kennen nicht jeden Stein, der sich unter einer zu Saisonbeginn noch dünnen Schneedecke versteckt, wie sich herausstellte. Aber dieses Risiko lohnte, denn die genialen Abschnitte überwogen und das Lesen der eigenen Spuren mit dem Fernglas vom Giggijoch aus, machte nachmittags mächtig stolz. Harmloses Gelände sieht anders aus. Als österreichisches Unikat bietet Sölden seit vielen Jahren über das „Golden Gate“ die Skiverbindung vom gewachsenen Skigebiet auf den Gletscher. Sie führt durch das südlichere Skigebiet Hochsölden, Giggijoch über das Rotkogljoch. Als Big3-Rallye lässt sich die Runde zu den drei Dreitausendern, zu denen noch Schwarze Schneid (3.340 m) und Tiefenbachkogl (3.249 m) zählen, in etwa vier Stunden bewältigen. Wobei auf jedem Gipfel ein markanter Aussichtspunkt die besondere Lage markiert. Für schwarzes Pistenabenteuer sorgen die Buckelpisten Gampe Berg, Gampe Tal und Hainbachjoch. Seit dem Vorjahr bereichert der „Zentrum-Shuttler People-Mover“ als stets einsatzbereites Nahverkehrsmittel alle jene, die das Anfängergebiet Innerwald nutzen – oder dort, oberhalb von Sölden, logieren. Sie sind nun nicht mehr vom mehr als nur regen Nightlife (Katapult, Fire & Ice, Mogul) Söldens abgekoppelt. www.derskiguide.at


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Sölden im Ötztal Höhenlage Pistenkilometer Lifte stundenkapazität Skigebiet(e) Preise Ermässigungen Loipen Tiefschnee Besonderheiten Topevent(s) der Saison Skiverleih Skischulen News Tourismusverband

TOP TIPPS: www.derskiguide.at

Pisten von 1.350 bis 3.340 Meter Seehöhe Gesamt 144 km, Leicht 67 km, Mittel 48 km, Schwer 27 km + 2 km Skiroute Gesamtzahl 33 67.354 Personen Skigebiet Sölden mit Giggijoch, Gaislachkogl, Rettenbachgletscher und Tiefenbachgletscher Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 48,-/36,-/24,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd) Euro 246,-/184,50/123,Snowkids (2006 – 2009) 1,- Euro pro Tag; Senioren ca. 20 % Gesamt: 15 km, davon Classic 15 km, Skating 0 km Gaislachkogl – Rinnen (Wasserkar) 2 Funparks, BIG3-Aussichts-Plattformen, gratis W-Lan im Skigebiet Nachtskilauf jeden Mittwoch am Giggijoch (Piste 10) + Nachtrodeln 26.10. - 27.10.2013 Ski Weltcup Opening ab 30.11.2013 Electric Mountain Festival 9 5 Neues Gipfelrestaurant am Gaislachkogl 6450 Sölden, Ötztal Tourismus, Tel.: +43 (0)57 200 / 200

Gletscher 214, Restaurant 277, Hütte 285, HOTEL: Bäckelar Wirt 396

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Stubaital Ganz familiär im Gletschertal Schlick 2000, elfer, serles lifte. Während der Stubaier Gletscher in jedes Skifahrerhirn (und -herz) eingebrannt ist, genießen die kleineren Skigebiete des Stubaitals eher Geheimtippcharakter. Oder sie kommen zum Zug, wenn es in den Gletscherregionen zu stürmisch zugeht. Manchmal werden sie aber auch genutzt, wenn sich die 30 Kilometer von der Ausfahrt der Brennerautobahn bis zur Gletscherbahn speziell an Wochenenden zu sehr ziehen. Direkt an der wunderschönen Felspyramide Serles, bei Mieders, dem ersten Ort im Stubaital, findet man ein äußerst überschaubares Skigebiet, das auch in Eigeneinschätzung in erster Linie für Anfänger und Wiedereinsteiger geeignet ist. Im Stubaital selbst geht es relativ bald rechter Hand über Telfes zur Talstation der wirklich leistungsstarken Gondel in die Schlick 2000. Der sehnliche Wunsch einheimischer Tourstiker nach dem Zusammenschluss der Schlick mit dem Skigebiet Axamer Lizum wird sich nicht erfüllen, stehen doch die kantigen Kalkkögl einerseits dazwischen und andererseits unter strengem Naturschutz. So hat man sich in Fulpmes kurzfristig entschlossen, für diesen Winter das bestehende Skigebiet kräftig aufzurüsten. Bereits ab Dezember soll eine neue beheizte 6er-Sesselbahn die beiden Schlepplifte Zirmach I und II ersetzen. Bis zu 2000 Personen pro Stunde wird dann die neue Bahn in drei Minuten auf 2.240 Meter hieven. Gespannt darf man schon sein, wie sich die neuen Abfahrten mit den zünftigen Bezeichnungen „Kanonenrohr“ und „Latschen-Abfahrt“ präsentieren werden. Insgesamt ist es eine Eigenheit der Schlick, dass die Abfahrten relativ wenig Höhenunterschied bieten. Aber das Gelände ist abwechslungsreich. Nur die Ski Guide Austria 2014

phasenweise ultraflache Talabfahrt sollten gute Skifahrer eher meiden. Besonders Snowboarder werden diesen Tipp zu schätzen wissen. Die äußerste Piste wird bewusst nicht künstlich beschneit. Auf dieser Tour kann das Skierlebnis wie vor 20 Jahren genossen werden. Mit allen Vor- aber auch Nachteilen. Manchmal ist diese Route, die am nächsten an die Kalkkögl heranführt, aber wegen Lawinengefahr gesperrt. Es handelt sich dabei übrigens um keine steile Abfahrt, 4c ist auch für weniger Wagemutige gut geeignet. Wie ohnehin die skifahrerischen Herausforderungen der Schlick abseits der Pisten zu finden sind. Die Skiroute 1 vom Kreuzjoch bis zur Schlicker Alm ist auf diesem Sektor die klare Nummer eins, wobei hier je nach Schneelage mehrere Varianten zu erproben sind. Das besondere der Schlick 2000 ist dabei die auffällige Schneesicherheit. Das liegt auch daran, dass bis Mitte Jänner die Sonne selbst mittags nicht die Gipfel überwindet und die Hänge nordseitig liegen. In sich hat es die Speedstrecke der Skihauptschule Neustift, originell ist die sehr urige Galtalm. Erreichbar durch den Wald, aber auch mit einem regelmäßig halbstündigen Ratracservice ab 11.30 Uhr. Auf der schattigeren linken Talseite sind die Serles- und Elferlifte beliebte Ausgangspunkte für hochalpine Skitouren. Abseits locken als nicht minder sportliches Après-Ski, insgesamt zwölf bis zu acht Kilometer lange Rodelbahnen. „Für mich das perfekte Familienprogramm: Nicht stressig, und beim Raufgehen komme ich mit meinen Kindern ins Plaudern“, weiß der heimische Rodelweltmeister Markus Prock. www.derskiguide.at


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stubaital (mit Stubaier gletscher, schlick 2000, elferlifte, serlesbahn) Höhenlage Pistenkilometer Lifte stundenkapazität Skigebiet(e) Preise

Ermässigungen

Loipen Tiefschnee Besonderheiten

Topevent(s) der Saison

Tourismusverband

Pisten von 1.000 bis 3.150 Meter Seehöhe Gesamt 99 km, Leicht 43 km / Mittel 29 km / Schwer 27 km (neue Berechnung) Gesamtzahl 45 ca. 50.000 Personen Stubaier Gletscher (Neustift), Schlick 2000 (Fulpmes), Serles (Mieders) und Elferbahhn (Neustift) Tageskarte Stubaier Gletscher (HS/Erw/J/Kd) Euro 42,-/27,30/21,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd) Euro 212,30/138,-/106,20 (mit Gästekarte) Stubaier Super-Skipass für 6 Tage (HS/Erw/J/Kd) Euro 222,-/115,40/111,günstigere Karten in den kleineren Skigebieten: Tageskarte 11er-Lifte Euro 26,-, Schlick Euro 34,50 Senioren, Wahlabos, Kinder bis 10 J. in Begleitung eines Erwachsenen gratis. Stubai-Superskipass ab zwei Tagen erhältlich meist 100 km gespurt, leider keine konkreten Angaben Gletscher-Skirouten: Wilde Grub’n (1.500 Meter Höhenunterschied), Gaches Eck, Kanonenrohr Serles/11er: Waldraster Jöchl, Blaser, Kalbnjoch BIG Family Stubai - TOP Kinderbetreuung, BIG Family Funslope Eisjoch Nachtshow und Nachtrodeln Schlick 2000 10 Rodelbahnen – darunter Tirols längste Naturrodelbahn, Nachtrodeln, Nachtskilauf in Milders 7.12.2013 Open Air Konzert mit populärer Popband ab 15:00 Uhr Talstation Schlick 11.1.2014 Dine & Wine Gourmetnacht im Restaurant Schaufelspitz 4.3.2014 BIG RONS Kinderfest – Faschingsfest (Schlick) 6167 Neustift, Stubaitalhaus Dorf 3. Tel.: +43 (0)50 18810

TOP TIPPS: Gletscher 216, Restaurant 277, Rodeln 265, HOTELS: Alpensporthotel Mutterberg 402, Stubaierhof 403 www.derskiguide.at

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Hotel Stubaierhof**** Neustift, Familien Egger & Hofer Stubaitalstrasse 64, A-6167 Neustift im Stubaital Tel. +43 5226 2450 hotel@stubaierhof.eu facebook.com/stubaierhof alle Infos unter:

www.stubaierhof.eu


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dIE STubAIEr bErgwElT zu jEdEr jAHrESzEIT gENIESSEN Mit der wunderschönen bergwelt haben wir eine gemeinsame leidenschaft. wie Sie sind auch wir begeisterte bergsportler. Sei es beim Skifahren, langlaufen, rodeln, wandern und bergsteigen, Mountainbiken oder einfach nur beim Spazieren - zu jeder jahreszeit spüren Sie die Nähe zur Natur. • Wir sind das einzige zertifizierte Wanderhotel Tirol der Region • kostenloses Aktivprogramm (Schneeschuhwanderungen, Skinachmittage, Nachtrodeln, uvm.) • kostenlose Skibusse (alle 10 min) in alle Skigebiete des Stubaitals • Neuer, großer bergsportraum zur sicheren Aufbewahrung Ihrer Sportgeräte • NEu ab Sommer 2013! Alle bergbahnen, Sommerrodelbahn & öffentl. busse im Stubai inklusive! wir freuen uns auf Sie! Ihre Familien Egger & Hofer


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Innsbruck Olympiastadt im Kreis seiner 25 Dörfer Städtereisende mit skischuhen, diese Besonderheit ist weltweit nur selten anzutreffen. Vancouver, Queenstown, Grenoble vielleicht, doch schon bald endet die Aufzählung urbaner Zentren mit Pistenanschluss. Wobei auch Innsbruck mit seinen rund 120.000 Einwohnern keine ausufernde Großstadt darstellt. Groß ist aber das Wintersportangebot, dass unter der Flagge der Tiroler Landesund selbsternannten Alpenhauptstadt segelt. Die Ursachen dafür sind vielfältig: Das touristische Marketing verleitete den Innsbruck Tourismus bereits dazu, 25 Dörfer der Umgebung unter seine Fittiche zu nehmen. Trotz dieser Größe gibt es für diesen Winter keinerlei News. Der Begriff Umgebung ist dabei großzügig ausgelegt, denn das 2.000 Meter hochgelegene Kühtai ist an verkehrsreichen Tagen schon mal eine Autostunde vom Goldenen Dachl entfernt. Andererseits ragt die Nordkette unmittelbar vom Inn aus steil auf. Es ist für Touristen ebenso wie für Einheimische ein erhebendes Gefühl, vom Hafelekar 1.600 Meter hinunter in die Altstadt zu blicken und man befindet sich noch immer auf Innsbrucker Stadtgebiet. Wobei speziell im Winter kaum internationale Gäste oben gesichtet werden. Die meisten begnügen sich mit dem Bummel durch die historische Altstadt, ihnen reichen die Berge als Kulisse. Andererseits reisen manche Spezialisten extra von weit her an, um die legendären Hänge zu befahren. Häufig geben sich Amerikaner am Hafelekar ihren Adrenalinstoß. Diesen garantiert die „Direkte“ unter der Seilbahn. Auch die über eine kurze Wanderung erreichbare Karrinne schafft zwischen den Felsen 70 Prozent Gefälle. Boarderjumps Ski Guide Austria 2014

bieten hier Foto- und Videomotive der Extraklasse. Abgesehen davon ist das durch eine architektonisch beeindruckende Bahn von Zara Hadid erschlossene Skigebiet schlicht. Einfach geht es auch gegenüber am Patscherkofel zu, daran kann selbst der Titel „Olympia- und Weltcupabfahrt“ wenig ändern. Der „Kofel“ ist aber trotz häufigem Föhns ein bestens präparierter Hausberg vieler Innsbrucker. In der Axamer Lizum (ab 1.500 Meter) sind die Pisten vom Hoadl meist knackig, vor allem die Herrenabfahrt von oben gesehen links. Insgesamt überwiegt ein carverfreundliches Umfeld, etwa auf der Pleissen. Stark genutzt ist auch die Halfpipe. SONNSEITIG lässt sich die ausgefahrene, steile Buckelpiste des Birgitzköpfls vom Lift aus in Augenschein nehmen. Die angepeilte Umfahrung durch einen Skiweg wurde weiterhin nicht realisiert. Wer mit dem Skibus gekommen ist, kann final vom Birgitzköpfl die Abfahrt nach Götzens angehen – und zwar mit Tempo. Nach einem Ziehweg stößt man auf die neue Gondelbahn, die bereits zum Familienskigebiet Mutterer Alm gehört. Leider weiterhin mit extra Liftkarte. Groß-Innsbruck ist schwer zu fassen: Kleine Dorflifte für Anfänger, das erlebenswerte Kühtai (2.020 m), die ebenso hell erleuchtete Nachtpiste am Rangger Köpfl bei Oberperfuss und der Glungezer bei Tulfes. Vielfältig sind auch die Wintersportalternativen. Von gut präparierten Loipen, Naturrodelbahnen mit bis zu 10 Kilometer Länge (Axams, Birgitz, Oberperfuss) bis zur abenteuerlichen Fahrt durch die OlympiaBobbahn von Igls. www.derskiguide.at


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OBERHOFEN

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UNTERPERFUSS Zirl-West

Innsbruck-Kranebitten

Inntal-Autobahn A 12/ Vignettenpflicht

Kranebitten Martinsbühel

Knoten Zirl-Ost

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Station Alpenzoo

Hungerburg

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Brandjochspitze 2599 m

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Alpenzoo

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Innsbruck-West

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Station Löwenhaus

GNADENWALD

OBSTEIG MÖTZ

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Stiglreith

GRINZENS

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INNSBRUCK

Neu-Rum

HALL in Tirol

Silz / Arlberg Zürich / Paris / Frankfurt

859 m

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Hall-West

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BIRGITZ

Innsbruck-Mitte

Schloss Ambras

2450 m

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Rosskogelhütte

760 m

Innsbruck-Ost

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Standseilbahn Funicular

Sesselbahn Chair lift

Abfahrt schwierig Difficult ski run

Abfahrt leicht Easy ski run

Skirouten Ski routes

Naturrodelbahn Natural toboggan run

Einkehrstation Refreshment stop

Parkplatz, Parkgarage Car park

Snowboard Funpark

Eisstockschießen Curling

Reithalle Riding hall

Wintercamping Winter camping

Seilbahn, Kabinenbahn Cable car, gondola lift

Schlepplift Drag lift

Abfahrt mittel Intermediate ski run

Pistenbeleuchtung Floodlit

Langlaufloipen Cross-country skiing tracks

Geräumter Winterwanderweg Cleared winter-hiking trail

Tourismusbüro Tourist information

Skibus Ski shuttle

Eislaufplatz Skating rink

Hallenschwimmbad Indoor swimming pool

Kinderskipark Ski nursery

Top of Tyrol

Herausgeber/Publisher: Innsbruck Tourismus, Burggraben 3, 6020 Innsbruck, Austria

innsbruck und 25 feriendörfer Höhenlage Pistenkilometer Lifte Skigebiet(e)

Preise Loipen Tiefschnee Besonderheiten Topevent(s) der Saison skiverleih Skischulen Tourismusverband

TOP TIPP:

Pisten von 575 bis 3.200 Meter Seehöhe Gesamt 300 km, davon Leicht 103 km / Mittel 149 km / Schwer 48 km Gesamtzahl 90 8 Skigebiete der Olympia SkiWorld Innsbruck – dazu zählen Nordkette (Nordpark Innsbruck), Patscherkofel, Axamer Lizum, Muttereralm, Kühtai, Rangger Köpfl sowie Stubaier Gletscher, Schlick 2000; alle Angaben inklusive Stubaier Gletscher und Schlick 2000. Kartenverbund, aber nicht Teil der Region Innsbruck/Feriendörfer Tageskarten in den 9 Skigebieten, (HS/Erw/J/Kd) ab Euro 24,-/18,-/12,6-Tage-Pass Olympia SkiWorld (HS/Erw/J/Kd) Euro 203,-/162,50/120,50 Gesamt 170 km, Classic 97 km, Skating 78 km Zahlreiche Touren. Etwa im Sellrain auf den Lisenser Fernerkogel (3.298 m) Leichter: Fotscher Windegg, Startpunkt beim Alpengasthof Bergheim 4 Funparks, mehr als 90 km Rodelbahnen. Nachtrodeln am Rangger Köpfl und im Kühtai, Nachtskilauf im Kühtai, neues Bergisel-Museum, Gästebob Igls 3.1. - 4.1.2014 Vierschanzentournee Bergisel 17 15 Innsbruck & Feriendörfer, Burggraben 3, 6020 Innsbruck Tel.: +43 (0)512 / 59 85 0, an Wochenenden +43 (0)512 / 53 56

Funpark 246, Hotel: Batzenhäusl 403

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SKIGEBIETE Tirol

Seefeld mit Leutasch Wo alpin die zweite Geige spielt ein gehobener wintersportort muss nicht unbedingt zum Pistenrodeo laden. Das auf 1200 Meter gelegene Plateau der nordischen Olympiaregion bietet Winterurlaub bevorzugt abseits der Pisten. Selbst diese sind eher auf der ruhigen Seite, Getümmel gibt es nur zu Wochenbeginn an den ausgesprochenen Anfängerliften, wie dem Geigenbühel. Ja, und Action kann man auch im Skigebiet der Rosshütte finden, wo der Funpark weiter aufgewertet wurde. Die Absprunghöhen in das neue, große Landing-Pad erreichen zwischen fünf und neun Metern! Aber nicht jeder braucht Action pur, Skieleven reicht manchmal schon Minigefälle, um ihnen Schweißtropfen auf die Stirn zu zaubern. Der Ort Seefeld ist ausgesprochen international. Deshalb sind unter den unerfahrenen Skiläufern viele aus fernen Landen. Die Internationalität spiegelt sich ebenso in der Hotellerie wider. Edle Häuser gehobener Kategorie wie das Klosterbräu stehen an der Fußgängerzone, runderneuert wurde für diesen Winter etwas außerhalb der Tümmlerhof. Im Zentrum promeniert an schönen Wintertagen manch Pelzmantel zwischen den klappernden Pferdefuhrwerken – und abends wartet das Casino nie vergeblich auf zahlungskräftige Klientel. Alpine und Boarder mit höheren Ansprüchen tummeln sich im Skigebiet Rosshütte östlich des Ortes, speziell am Härmelekopf und unterhalb des Seefelder Jochs. Vor allem in den oberen Bereichen sind das durchaus abwechslungsreiche Pisten. Doch wer einmal von der Rosshütte aufs Seefelder Joch gegondelt ist merkt, wie vor einigen Jahrzehnten eine Gondelauffahrt an vielen Orten ausgesehen Ski Guide Austria 2014

hat. Ein eigener „Gupf“ am anderen Ortsende ist der nordöstlich ausgerichtete Gschwandtkopf. Oben darf an Ötzihütte oder Sonnenalm gerastet werden. Das zahlt sich wirklich aus. Dann geht es zum breiten Hang und wieder einige 100 Meter über die perfekt beschneite und präparierte Piste ins Tal. Die Kombination aus guter Präparierung, Gefälle und Weite erfreut etwa Wiedereinsteiger in den Skisport. Links davon steht das 2011 für die Youth Olympic Games komplett erneuerte Schanzenzentrum, wo es 2014 bei den Weltcups der Nordischen Kombination natürlich wieder ordentlich zur Sache gehen wird. Als beliebtes Trainingszentrum testen hier im Winter auch häufig die erfolgsverwöhnten „heimischen Adler“, ebenso wie ihre Kollegen aus den Nachbarländern. Die Bewerbung für die Nordischen Skiweltmeisterschaften 2019 zeigt, dass man auf diesem Gebiet am Drücker bleiben will. Nicht ganz verständlich ist aber, warum der Alpinsektor so vernachlässigt wird, dass man sich auf gemeinsame Karten und deren Tarifen bis in den Herbst hinein nicht einigen konnte. Die sportliche Hauptbetätigung spielt sich aber beim Ausgangspunkt der Langlaufstadion ab. Vor hier schwärmen tagtäglich Heerscharen von Läufern aus, um die unübersehbaren Loipen bis ins anschließende Leutaschtal zu bewältigen. Andere ziehen ihre Kreise auf den Eislaufplätzen, betätigen sich einfach als Winterwanderer, Kinder lassen sich mit der Rodel ziehen – kaum ein Wintervergnügen, dem hier nicht gefröhnt wird. Gruppen können hier selbst Biathlon ausprobieren. www.derskiguide.at


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TIROL

SKIGEBIETE tirol

seefeld mit leutasch Höhenlage Pistenkilometer Lifte stundenkapazität Skigebiet(e)

Preise

Ermässigungen Loipen Tiefschnee Besonderheiten

Topevent(s) der Saison

news Tourismusverband

Pisten von 1.200 bis 2.100 Meter Seehöhe Gesamt 45,5 km, Leicht 29,5 km, Mittel 14 km, Schwer 2 km Gesamtzahl 30 22.000 Personen Skiarena Seefeld mit Bergbahnen Rosshütte mit Härmelekopf, Seefeld; Gschwandtkopflifte, Seefeld; Geigenbühel/Birkenlift, Seefeld; Kreithlifte Leutasch; Schlepplift Neuleutasch; Brandlift Scharnitz „Happy Ski Card“ wird es in der gewohnten Form nicht mehr geben. Die Preise für die Lifte in Seefeld waren Anfang Oktober (!) ebenfalls noch nicht fixiert. Richtpreise aus dem Winter 12/13: Tageskarte Euro 29,-, 6-Tage-Pass Euro 200,50 Schneemannkarte für Kinder bis 4 bzw. 5 Jahre Gesamt 279 km, Classic 154,3 km, Skating 124,7 km Loipengebühr pro Tag mit Gästekarte Euro 3,- (ab 3 Tg. 9,-), ohne Gästekarte Euro 9,- pro Tag Tour Rauthhütte (1.605 m), ab Leutasch/Moos (1.180m),leicht Tour Seefeld (1.180m) – Seefelder Joch (2.060m) Funpark „Crazy Hole“, Rosshütte. Loipenzentrum mit Nachtlanglauf (3 km) täglich 17 bis 20 Uhr, (mittwochs bis 21.30 Uhr) ebenso in Leutasch. Nachtskilauf Rosshütte oder Leutasch, 9 Rodelbahnen, tw. beleuchtet! 13. - 15.12.2013: Sport Wedl Langlaufopening 17. - 19.1.2014: 10. Weltcup der Nordischen Kombination in der Seefelder Casino Arenak 1. - 2.3.2014: Ganghofer- bzw. Miniganghofer Lauf (Volkslanglaufevent) in Leutasch Ausweitung der Kunstschneeloipe, Fun-Jumpanlage „Doubdie“ im Skigebiet Rosshütte Olympiaregion Seefeld-Leutasch,6100 Seefeld Tel.: +43 (0)50 / 88 00

TOP TIPPS: Langlauf 259, HOTEL: Hocheder 397 www.derskiguide.at

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SKIGEBIETE Tirol

Achensee Rund um den Fjordsee Ein Hauch von Norwegen umweht den Tiroler Achensee. Nicht weil es hier auf 1.000 Meter am fjordartigen Gewässer inmitten der Gebirgszüge manchmal recht frostig zugehen kann. Sondern es ist nicht minder das sportliche Ambiente, das zählt. Sommer wie Winter sind hier Sportextremisten zu bewundern. Etwa wenn Ende Jänner die Wettkampfskibergsteiger um die österreichische Meisterschaft im „Vertical“ fighten werden. Dazu kommt der große Individual Wettkampf, bei dem 1.262 Höhenmeter zu bewältigen sind. Da kann man nur staunend zusehen. Sonst steht aber auch beim Wintergast in der Region Aktivität im Vordergrund. Fünf Orte zählen zur Region: Steinberg und das schon im Inntal befindliche Wiesing liegen abseits. Das Interesse konzentriert sich auf Achenkirch, Maurach und Pertisau, wo auch die meisten und komfortabelsten Hotels zu finden sind. Denn im Vordergrund steht die ausgezeichnete Hotellerie, die Wintersportorte selbst dürfen sich mit den Attributen überschaubar und – anders als im Hochsommer – ruhig schmücken. Die Ortsteile liegen teilweise weit auseinander. So stehen in Achenkirch um die Kirche nicht allzu viele Häuser, vielmehr hat sich bei der Talstation des ChristlumSkigebiets schon ein zweites Zentrum gebildet. Die Christlum bietet die größte Auswahl unter den drei Skigebieten. Anfängertaugliche gleichmäßige Pisten, die mit Sessel- und Schleppliften gut erschlossen sind, bestimmen das Bild und erweisen sich als ideal für Familien mit jüngeren Ski Guide Austria 2014

Kindern. Fast unauffällig schmuggeln sich im Gföllalmgraben zwei durchaus „schwarze“ Schneisen ein. Halfpipe, Boardercross und die beleuchtete Rodelbahn komplettieren die Christlum. Von Pertisau aus schwebt man mit der Karwendelbahn auf den Zwölferkopf, die Abfahrten führen etwas versteckt weit außen über Skiwege zu Tal. Oben können im eher leichten Gelände einige Schlepplifte genutzt werden. Besonders wohl fühlen sich hier die Schneeschuhwanderer, die friedlich durch den meist mehr als ausreichenden Tiefschnee stapfen. Für abenteuerlichen fun steht die Rofanbahn von Maurach. Dort gibt’s nicht nur einige Pisten und Wanderwege, sondern auch den Skyglider „AirRofan“ an der Bergstation. Wie von Adlerschwingen getragen fällt der Blick ins Tal, während man 200 Meter in die Höhe Richtung Gschöllkopf gezogen wird. Mit 85 km/h geht’s dann eiligst retour. Action verspricht auch die Snowkiteschule am Achensee, wo die Kitesurfer sonst im Sommer daheim sind. Auf Skiern oder am Board geht es mit dem großen Lenkdrachen beim Schnupperkurs über verschneite Wiesen. Wer sich in der Region richtig auspowern will, der wird seltener zur Alpinausrüstung, als zu Langlaufskiern greifen. Die Loipen zählen zu den besten des Landes, sie führen bis hinauf ins beschauliche Steinberg. Für barrierefreien Langlauf wurde die Beschilderung acht entsprechend präparierter Loipen mit Schlittenlanglauf-Aufklebern in blau, rot oder schwarz ergänzt. www.derskiguide.at


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TIROL

SKIGEBIETE tirol

Loipen: Langlauf Schnee-Depot Loipen klassisch leicht Loipen klassisch und skating leicht Loipen klassisch mittelschwer Loipen klassisch und skating mittelschwer Loipen klassisch schwer Loipen klassisch und skating schwer

achensee Höhenlage Pistenkilometer Lifte stundenkapazität Skigebiet(e) Preise

Ermässigungen Loipen Tiefschnee Besonderheiten

Topevent(s) der Saison

auskunftstelefon Tourismusverband

TOP TIPP: www.derskiguide.at

Skiabfahrten: Skiabfahrten leicht Skiabfahrten mittelschwer Skiabfahrten schwer Skitourenmöglichkeit

Winterwanderwege: geräumte Winterwanderwege Straße bzw. Ortsdurchfahrt

Sonstiges: Beschneite Skiabfahrten Eislaufen Eisstockschießen Rodelbahn Pferdeschlittenfahrten Schneeschuhwandern

Pisten von 930 bis 1.870 Meter Seehöhe Gesamt 58 km, davon Leicht 19 km / Mittel 32 km / Schwer 7 km 28 Gesamt: 13.540 Personen Christlum (Achenkirch), Karwendelbahn (Pertisau) und Rofan (Maurach) Tageskarte Erwachsene 25,- bis 36,- Euro je nach Skigebiet. Kinder 16,- bis 18,- Euro (am teuersten Christlum, am günstigsten Karwendel) 6 Tage Hochsaison Regionalpass: Erw Euro 159,- / Kinder Euro 97,Kleinkinder frei, auch Mehrtageskarten für einzelne Skigebiete günstiger Gesamt 203,8 km, Classic 116,4 km, Skating 87,4 km Sktour Rofanspietze – über Mauritzalm Hochleger, die Rampe Grubastieg zum Starpunkt Grubascharte (2.012 m). Nach einer Querung zum Gipfelaufschung hochalpine Abfahrt bis ins Tal Schneeschuhwandertour von Pertisau zur Rodlhütte. Snowkite, Langlauf ohne Handicap für Rollifahrer, 5 beleuchtete Rodelbahnen. Kostenloser Skibus in der ganzen Ferienregion Achensee Skyglider „AirRofan“ 20.12. - 22.12.2013 Langlauf Opening 31.12.2013 „Black Divers“ 13. Silvesterschwimmen 24.1. - 26.1.2014 AchenseeXxtreme Hochalmlifte Christlum, Tel.: +43 (0)52 46 / 63 00, Rofanseilbahn, Tel.: +43 (0)52 43 / 52 92 Karwendel-Bergbahn, Tel.: +43 (0)52 43 / 5326h Achensee Tourismus, Tel.: +43 (0)52 46 / 53 00

HOTEL: Kronthaler 398

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SKIGEBIETE Tirol

Zillertal Winterwelten im HD-Format Mehr als ein skigebiet ist das Zillertal, sondern die tourismusintensivste Region Österreichs. Im kaum ansteigende Trogtal fädelt sich entlang der Bergrücken ein Skigebiet nach dem anderen auf. Ein immer wichtigerer Seiteneinstieg aus dem Salzburger Pinzgau führt auf die Gerlos. Ein wunderbares, komplett erschlossenes Pistenrund, wo sich vor allem im Bereich Hochkrimml-Gerlosplatte eine Fülle eher schlichter Pisten angesammelt hat. Ebenfalls weitgehend im baumfreien Gelände, jedoch in etwas anspruchsvollerer Form, erfreut die bereits in Salzburg gelegene Königsleithenspitze. Zur Beseitigung einer „Engstelle“ wurde am Pass der 6er-Sessellift Moseltret Express für diesen Winter errichtet. Auf der anderen Passeite ist der Isskogel bestens erschlossen. Dort lädt das Arena Center, mit Seppi's als nahem kulinarischen Hightlight, zur Rast. Hier kommt auch vorbei, wer sich mittels Liften von Zell am Ziller (ohne Talabfahrt!) auf die Gerlos begibt. Die zu bewältigenden Distanzen sollten dabei nicht unterschätzt werden, zum südöstlichsten Ende der Zillertal Arena und wieder retour zu kommen ist kaum zu schaffen. Wer den klassischen Weg von der Autobahn ins Zillertal wählt, hat vor Zell schon die Spieljochbahn, Hochfügen und bei Kaltenbach das Hochzillertal passiert. Im Zillertal selbst folgt bald das Zentrum Mayrhofen, ehe sich über Finkenberg und Lanersbach bei Tux der Gletscher präsentiert. Gleich mehrfach werden nun Gäste zur Frühschicht auf den Pisten verführt. Etwa in der Zillertal Arena, wo Richtung Frühjahr der Wecker am Donnerstag und Sonntag sehr früh klingen darf. Damit auch Langschläfer nicht darben müssen, werden im Jänner und Februar zwei Pisten in Zell und auf der Gerlosplatte dreimal wöchentlich mittags nochSki Guide Austria 2014

mals als makellos weißer Teppich hergerichtet. Richtung Zillertal-Ausgang präsentiert sich die „Erste Ferienregion im Zillertal“ kompakter. Sie startet bei Fügen mit dem nicht angebundenen Spieljoch, steigert sich dann mit Hochfügen bis auf 2.500 Meter. Tagesgäste bleiben hier eher fern, denn die Straße windet sich quälend lange auf 1.500 Meter. Da fährt der Mensch lieber noch fünf Kilometer im Tal und startet von Kaltenbach ins Hochzillertal. Dieses Jahr sind im Skigebiet gleich zwei leistungsstarke Sesselbahnen neu errichtet worden. Am höchsten Punkt, unterhalb des Marchkopfs, sind die beiden Gebiete verbunden. Für den anspruchsvollen Skifahrer der Höhepunkt in jeglicher Hinsicht: Richtung Hochzillertal, wo vier Skirouten und Abfahrten namens Wedeleexpress die glänzenden Möglichkeiten optimal offenbaren. Ebenso nach Hochfügen, wo schattige Abfahrten scharfe Kanten erfordern, während sich gegenüber auf ganz sanften Hängen Familien tummeln. Extravagant sind hier die Kontraste von „Masse und Klasse“. So sind in Hochfügen Tophotels mit ebensolcher Küche vertreten. Die Spitze hochalpinen Lifestyles bilden „Kristallhütte“ (2.147 Meter) und zwei Gipfel weiter das Chalethotel „Wedelhütte“. Doch das wahre Spektakel wartet am anderen Talende. Allein in und um Mayrhofen sind 53 Lifte mit neu berechneten 133 Pistenkilometern versammelt. Vor allem der Penken, der auch von Finkenberg und Tux-Lanersbach leicht erobert werden kann, erweist sich als ausgezeichneter Skiberg, wo, etwa im Bereich der Tappenalmbahn, Tiefschnee lockt. Nach 50 Kilometern findet das Tal mit dem Hintertuxer Gletscher seine hochalpine Vollendung. www.derskiguide.at


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SKIGEBIETE tirol

Hintertux, mayrhofen, zillertal Arena mit Gerlos, Hochzillertal Höhenlage Pistenkilometer Lifte stundenkapazität Skigebiet(e) Preise Ermässigungn Loipen

Tiefschnee Besonderheiten

News Topevent(s) der Saison

Tourismusverband

Pisten von 550 bis 3.250 Meter Seehöhe Gesamt 487 km, Leicht 169,4 km, Mittel 235,2 km, Schwer 33,75 km, Skirouten 43,46 km, Park 4,78 km Gesamtzahl 178 298.831 Personen Hintertuxer Gletscher (Tux-Lanersbach), Mayrhofen, Zillertal Arena (Zell, Gerlos, Königsleiten, Krimml), Hochzillertal (Kaltenbach, Hochfügen), Fügen Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) ab Euro 46,-/36,80/20,70 (Beispiel Zillertal Arena) 6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd) Euro 224,-/179,-/101,- (Zillertaler SuperSkipass) Zillertaler Superskipass von 2 bis 21 Tagen, Kinder jünger als Jahrgang 2008 frei Gesamt 183,3 km Classic 105,3 km, Skating 78 km Höhenloipen 1.500 bis 1.800 m: 3 Gebiete; Nachtloipe Mayrhofen Lärmstange, Hintertux. Isskogel, Gerlos. Wanglspitz, Mayrhofen.Superbowl, Hochfügen 7 Funparks (Hochzillertal, Gerlos, Zell, Penken, 2x Hintertux. Nachtskilauf Ski-Hochzillertal: 7 km lange (Nacht-)Rodelbahn am Gerlosstein, Actionpark Kreuzwiese mit Bagjump Gerlos Early-Morning-Ski Zillertal Arena (6.55 ab März), Hochzilltertal (7.30), Hochfügen (7.45 ab Jänner) 2 neue Sessellifte Hochzillertal, Qualitätsverbesserungen Gerlos, Hochfügen und Rastkogl 7.12. - 8.12.2013 The Grand Opening auf der Kristallhütte - Hochzillertal 19.1.2014 Stroh Juchhee - Hornschlittenrennen 5.4. - 11.4.2014 Snowbombin Mayrhofen Zillertal Tourismus A-6262 Schlitters, Tel.: +43 (0)52 88 / 87 18 7

TOP TIPPS: Gletscher 218, Skitour 241, Funpark 247, Restaurant 277, Hütte 285, Hotels: Bruggers Lanersbacherhof Tux 392, Alpenhof Tux 392, Hotel Gletscher Neuhintertux 393, Hohenhaus 393, Malerhaus Fügen 398, Zum Senner Zillertal in Schlitters 399

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SkiWelt Wilder Kaiser Das dichteste Pistennetz der Alpen Die Skiwelt bezeichnet sich selbst als „irrsinig groß“. Zu Recht, denn nirgendwo sonst gibt es ein so dicht gewobenes Netz an Aufstiegshilfen. Es sind diese Grasberge im Weichbild des kantigen Wilden Kaiser, die mit ihren – allerdings noch nicht in Falllinie berechneten – 279 zusammenhängenden Pistenkilometern Österreichs größtes Skigebiet bilden. Als Namensspender bildet der majestätische Wilde Kaiser nur die Kulisse. Am riesigen Skinetz, das bei Aschau zusätzlich noch den Anschluss ins Kitzbüheler Skigebiet ermöglicht, lässt sich wenig bemäkeln. Die Talorte, vom durch den Stanglwirt berühmten Going über Ellmau, Scheffau und Söll bis nach Itter sind von Hotels und Landwirtschaft gleichermaßen geprägt. Die Talböden, speziell bei Ellmau und Söll, erfreuen durch meist bestens präparierte Loipen. Nicht nur beim alljährlichen „Koasalauf“. Einzige Hürde für ungetrübte Skitage kann in manchen Jahren die Temperatur spielen. Denn der höchste erschlossene Gipfel, die Hohe Salve, erreicht nur 1.829 Meter. Insgesamt sorgen über 1.400 Schneemaschinen trotzdem für prachtvolle Pisten. Denn abermals wurden acht Millionen Euro überwiegend in die Schneesicherheit investiert: Für Schneekanonen, die Fertigstellung des Speichersee Hohe Salve und neue Pistenbullys. Nur die Südhänge von Brixen im Thale präsentieren sich manchmal vorzeitig grün. Aber auch von dort kann man einerseits auf die Nord- und Westhänge schaukeln, andererseits geht es hoch über die neue Umfahrung in das Westendorfer Skigebiet von Choralpe und Gampenkogel. Von allen eingangs genannten Orten befördern die Bahnen in kürzester Zeit und einem Zug in die Gipfelregionen. Die beliebteste „Aufschlagstelle“ ist speziell für Tagesgäste Scheffau, Ski Guide Austria 2014

wovon riesige Parkplätze zeugen. In wenigen Minuten ist mit dem Brandstadl der zentralste Punkt der gesamten Skiwelt erreicht. Und viel Spaß macht es dort, außer während der morgendlichen Rushhour, umgehend wieder etwa über die Route 63 ins Tal zu düsen. Zweite „Haupteinflugschneise“ ist der direkte Weg von Söll auf die Hohe Salve, doch auch von Hopfgarten, wo die längste Talabfahrt wartet, ist der Gipfel schnell erreicht. Einzelne Pisten hervorzuheben fällt an sich schwer. Es ist ein insgesamt sehr rundes Skigebiet, das weder reine Anfängerberge, noch weniger extreme Scharten kennt. Schon eher kennzeichnen es die sagenhaften 70 Ski- und Berghütten, die auf hungrige und durstige Winterurlauber warten. Die SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental ist somit ein ausgesprochenes Familienskigebiet. Ausnützen lässt sich die 360-Grad-Ausrichtung, um je nach Tageszeit immer auf sonnigen Hängen unterwegs zu sein. Ist die Sonne schlafen gegangen, muss deshalb nicht Schluss sein. Auf Flutlichtpisten und beleuchteten Rodelbahnen, oder beim „Mondscheinrodeln“, kommt jeder noch sportlich auf seine Kosten. Vergangenen Winter wurde die Rodelbahn Astberg-Going ausgebaut und um eine Beschneiungsanlage und Beleuchtung aufgemotzt. Bei den Bahnen gibt es weniger Neues, nur die Stöcklsesselbahn in Söll wurde modernisiert und mit einer Kindersicherung versehen. Boardern und Freeskiern wird seit dem Vorjahr bei den neuen, von Q-Park betreuten drei Funslopes mit fünf Hektar und 40 Kickern das Herz aufgehen. Speziell sind die Funparks topp, in Söll können sogar unter Flutlicht Rails und Boxen genutzt werden. www.derskiguide.at


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skiwelt Wilder Kaiser – brixental Höhenlage Pistenkilometer Lifte stundenkapazität Skigebiet(e) Preise ermässigungen

Loipen Tiefschnee Besonderheiten

Skiverleih / skischulen Topevent(s) der Saison auskunftstelefon Tourismusverbände

TOP TIPPS: www.derskiguide.at

Pisten von 620 bis 1.957 Meter Seehöhe Gesamt 279 km, Leicht 124 km / Mittel 128 km /Schwer 11 km / Skirouten 16 km Gesamtzahl 91 140.000 Personen Bezeichnung SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental mit Ellmau-Going, Scheffau, Söll, Hopfgarten-Itter-Kelchsau, Brixen im Thale, Westendorf Tageskarte (Erw/J/Kd) Euro 44,-/35,00/22,6-Tage-Pass (Erw/J/Kd) Euro 219,-/175,-/109,50 In den Skiwelt-Familienskiwochen Kinder bis 15 Jahre GRATIS, wenn 1 Elternteil mind. 3-Tage-Pass kauft. Senioren zum Kindertarif. Ab 8.01.2014 fahren Erwachsene mittwochs zum Jugendtarif 196,5 km. Höhenloipe Hochbrixen 4 km, Nachtloipe Scheffau 2km In Westendorf Fleiding/Hampfer, in Scheffau eine nicht präparierte Skiroute und meist top bei Ellmau der Südosthang Köglbahn Zahlreiche Funparks, darunter „Boarders Playground“ in Westendorf und „Wintergarten“, Söll, beleuchtet. Skiercrossstrecke: Ellmau. 9 Rennstrecken. Alpenigludorf Hochbrixen, beleuchtete Rodelbahnen 33 / 19 13.12. - 15.12.2013 SkiWelt Winteropening 8.3. - 30.3.2014 SkiWelt SkihüttenGaudi (wochentags) Tel.: +43 (0)53 33 / 400 (Skiwelt Wilder Kaiser - Brixental) Wilder Kaiser, Tel.: +43 (0)50 / 509, Hohe Salve Tel.: +43 (0)53 35 / 23 22 Kitzbüheler Alpen-Brixental, Tel.: +43 (0)53 57 / 20 00

Funpark 246, Nachtskilauf 251 HOTEL: Loipenstub'n Brixen 399

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SKIGEBIETE Tirol

Kitzbühel Mehr als nur die legendäre Streif Die Gamsstadt ist Aushängeschild und deren Steilhang vom Hahnenkamm die Herausforderung für jeden Skifahrer schlechthin. Doch wäre es fatal, „KitzSki calling!“ allein auf den berühmten Kopf, das Zentrum von Kitzbühel und Kirchberg rund um den Hahnenkamm zu reduzieren. Tiefschnee am abseits liegenden Kitzbüheler Horn gehört ebenso dazu, wie Jumps im Funpark oder das rege Apres-Treiben bis hin zum alljährlichen Poloturnier. Dabei ist der (Geld)Adel unter sich, während sich beim Hahnenkammrennen diverse A- bis X-Promis so hautnah unters bierselige Volk mischen, wie kaum woanders. Das restliche Jahr sind sie zwar auch vorhanden, sorgen aber als Privatvillenbesitzer sowie Golf- und Countryclubgäste für Distanz. Doch auch „Gesellschaftsverächter“ kommen in und um Kitzbühel mehr als nur auf ihre Kosten. Das Skigebiet ist so fein, da braucht man die feinen Leute im Ort gar nicht. Wir nähern uns Kitzbühel einmal von der „Maschekseite“ , nämlich Salzburg, an. Von Mittersill/Hollersbach geht es über die Panoramabahn zur Resterhöhe. Ab hier sind alle Gipfel nahezu gleich hoch. Während beim Pass Thurn die Talstation noch auf 1274 Meter liegt, wächst mit der Entfernung aber der Höhenunterschied der Abfahrten. So wird es eine raumgreifende Schaukelei bis nach Kirchberg. Ski Guide Austria 2014

Schon die kurzen Pisten nach der Resterhöhe machen Spaß, speziell der Steilhang von der Gipfelstation des noch jungen „Zweitausender“Lifts. Diesen Winter könnte Jochberg aber zum idealen Einstieg in die Skischaukel werden. Denn statt der beiden alten Lifte geht es nun in 10erGondeln in weniger als sieben Minuten direkt auf die Wurzhöhe. Obwohl die Wagstätt immer schon eine der sympathischten Abfahrten war, wurde sie nun spürbar verbessert. Die ehemalige Schleppliftspur konnte in die Pisten integriert werden, an anderen Stellen wurde die Piste teilweise erweitert und ist nun durchgängig beschneit. Wer zu diesem Zeitpunkt der Schaukelei das erste Mal schwächelt, kann die das Tal als Verbindung überspannende 3S-Panoramabahn ins eigentliche Kitzbühler Gebiet nutzen. Sofern nicht zuvor schon auf der dafür wunderbar geeigneten Bärenbadalm der Einkehrschwung geübt wurde. Nach der 3SQuerung kann man sich endgültig austoben. Ob die zu genialen Tiefschnee-Ausflügen verlockende 56er-Abfahrt nach Aschau, oder gemütlich über die Fleckalm Richtung Kirchberg. Wer sich das erste Mal auf diesen Pisten bewegt, wird auf den legendären Hahnenkamm nicht verzichten wollen. Für die Rückreise wird es zeitlich knapp, wenn man sich rein auf die Lifte verlässt. Aber es bleibt ja noch der Skibus. ➤ Fortsetzung S. 72 www.derskiguide.at


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SKIGEBIETE Tirol KITZBÜHEL

Der modernisierungsschub der Bergbahnen ist nicht nur ab Jochberg spürbar. So erfreut seit dem Vorjahr die Waldebahn als kuppelbare 6er-Sesselbahn mit Sitzheizung. Bereits seit dem Vorjahr genießen Wintersportler bei der Auffahrt Resterhöhe ebenfalls eine angenehme 6er-Sesselbahn mit Wetterhaube und Sitzheizung. Und einige zusätzliche Pistenmeter. Und auch auf der berühmte Hahnenkammbahn friert einem dank Sitzheizung das Hinterteil nicht mehr ab. Skifahrer aus aller Welt erstaunt regelmäßig, dass die Streifabfahrt auf nur 800 Meter Seehöhe endet. Schon das erste Hahnenkammrennen 1931 (lesen

Ski Guide Austria 2014

Sie mehr zu diesem alljährlichen Event auf Seite 266) diente der Beweisführung, dass Kitzbühel schneesicher sei. Inzwischen sorgt eine fast lückenlose Beschneiung von über 800 Kanonen und Lanzen dafür, dass das dichte Liftgeflecht zwischen Dezember und Ostern nicht arbeitslos wird. Neben Jochberg wurde auch im Bereich der Streif weiter an der Qualität der Beschneiung gearbeitet. Doch sollte man Kitzbühel keineswegs auf Pisten und Society reduzieren. Loipen, Funpark, Curling, Kutschenfahrten. Nicht zuletzt lädt die Altstadt zum Bummeln ein, die zahllosen gehobenen Restaurants zum gepflegten Dinner.

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TIROL

KITZBÜHEL

Kitzbühel mit Kirchberg, jochberg, mittersill Höhenlage Pistenkilometer Lifte stundenkapazität Skigebiet(e) Preise

ermässigungen Loipen Tiefschnee Besonderheiten Topevent(s) der Saison

News auskunftstelefon Tourismusverband TOP

Pisten von 800 bis 2.004 Meter Seehöhe Gesamt 170 km, davon Leicht 69 km / Mittel 77 km / Schwer 24 km 52 97.010 Personen (ohne Förderbänder) Bergbahnen Kitzbühel (Kirchberg, Kitzbühel, Reith, Aurach, Jochberg, Pass Thurn/ Mittersill, Hollersbach) Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 47,-/37,50/23,50 Kitzbüheler Alpen AllstarCard Euro 49,-/39,-/24,- (Großregion) 6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd) Euro 233,-/186,50/116,50 Kitzbüheler Alpen AllstarCard Euro 241,-/192,-/120,- (Großregion) Montag Ladies Day, Freitag Men‘s Day, Dienstag 60plus: Euro 32,- bis 36,Kinder + Jugendliche: Gratis bei den Übungsliften im Tal 128 km - Classic 64 km, Skating 64 km (Nachtlanglauf am Schwarzsee) Kitzbüheler Horn – nur Naturschnee! Empfohlen auch Stuchkogel-Pletzergraben, Brunnhofer Villa, Blaufeld Nachtskilauf am Gaisberg, Naturrodelbahn Kelchalm, DC-Snowpark Hanglalm 1.1. 2014 Großes Neujahrsfeuerwerk mit Ski-Show 16.1. - 19.1.2014 Valartis Bank Snow Polo World cup 24.1. - 26.1.2014 73. Hahnenkamm-Rennen Neubau Wagstätt-Einseilumlaufbahn von Jochberg auf die Wurzhöhe Tel.: +43 (0)53 56 / 69 51 TVB Kitzbühel, Tel.: +43 (0)53 56 / 66 66 0

TIPPS: Hahnenkammrennen 266, Nachtski 250, Hütten 284, Hotels: Reisch 404, Kaiserhof 404, Schloss Lebenberg 405, Hotel Lindner Oberndorf 405, Activ Sunny Hotel Sonne Kirchberg 406

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Pillerseetal Das Schneeloch in den Kitzbüheler Alpen Der Schatz vom pillerseetal ist die unglaubliche Vielfalt des Tales. Und es gibt ausreichend Möglichkeiten den Schatz zu heben. So beschließen zwei sehr lohnende Skigebiete Nord- (Fieberbrunn) und Südende (Waidring) das Tal. Dazwischen sind eher kleinere Liftanlagen, dazu Langlaufloipen und vieles, was einen erholsam sanften Winterurlaub ausmacht, zu finden. So sind im Februar wieder die Schlittenhunde in St. Ulrich zu Gast. Mit Musher-Lagerfeuerparty und Schlittenhundefahrten für Kinder. Nicht weit von Fieberbrunn, auf der Passhöhe nach Salzburg, ist zusätzlich DAS österreichische Biathlonzentrum Hochfilzen zu erleben. Beim Langlaufen, als Zuseher bei den Weltcuprennen der Damen und Herren, oder als Teilnehmer beim E.ON IBU Weltcup Biathlon Hochfilzen/ PillerseeTal. Es ist aber keineswegs so, dass nicht auch Alpinskifaher hier ins Jubilieren kommen können. Vor allem Fieberbrunn präsentiert sich als äußerst erlebenswertes Skigebiet. Speziell seit der alte Reckmoos-Nord-Lift durch eine leistungsstarke 10-Personen-Einseilumlaufbahn ersetzt wurde. Auf den kupierten Hängen und Pisten, die in fast alle Himmelsrichtungen führen und unterschiedlichste Licht- und Schneeverhältnisse genießen lassen, regiert die reine Natur. Wer die Buckelpiste liebt, liegt auf der Reckmoos Nord richtig. Es müssen nicht 80 Zentimeter Pulver wie beim Besuch des SkiGuides sein, um zu merken: Schnee ist hier selten Mangelware. Österreichs absolutes Saisonhighlight für Freerider geht alljährlich in Fieberbrunn über die Bühne: Die Freerider suchen nach der Devise „Wer wagt, gewinnt“ bei der Swatch Freeride World Tour by The North Face wieder die Ski Guide Austria 2014

optimale Vertikale. Diese Übung ist unsereins nicht zu empfehlen, was aber bleibt sind zahllose attraktive Varianten und Tourenabfahrten. Ein echter Geheimtipp, zumindest solange der geplante Zusammenschluss mit Saalbach-Hinterglemm auf sich warten lässt. Im Zentrum des Pillerseetals warten die acht Liftanlagen auf der Buchsteinwand, wobei ein 4er-Sessellift noch recht jung ist. In den dichten Wald sind drei Pisten geschlagen, eine schmale, steile direkte, eine anfangs anspruchsvolle Familienabfahrt und schließlich eine „Blaue“ Variante. Die Steinplatte im Süden ist ein wirklich lohnendes Familienskigebiet im Dreiländereck Tirol-Salzburg-Bayern. Der Talort Waidring ist seit längerem die Wahlheimat von Wolfgang Ambros („Schifoan“). Wenn man Glück hat, trifft man ihn auf ein oder der anderen Piste oder Hütte. Die direkte Abfahrt unter dem 6er-Gipfellift mit beheizter Sitzbank weist wohl als einzige echt hochalpinen Charakter auf. Sonst ist es ein gemütliches Skizentrum, in dem der Almcharakter dominiert. Besonders erfreulich sind dabei die zahlreichen Einkehrmöglichkeiten, etwa in der Stallenalm – exakt an der Stelle, wo die Pisten 1 und 2 (Sesselbahn Kammerkör) zusammenkommen. Sehr erfreulich und schneesicher ist die durch zwei mittelschweren Abfahrten erschlossene Geländekammer „Schwarzlofer“. Ab drei Tagen gibt es den Schneewinkel-Liftpass: Neben den Skigebieten Steinplatte/Winklmoosalm, St. Ulrich-Pillersee und Fieberbrunn, können damit St. Johann/Oberndorf, St. Jakob, Kirchdorf und Erpfendorf-Lärchendorf befahren werden. www.derskiguide.at


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Bergbahnen Fieberbrunn

TIROL

1456 Bergbahn Pillersee

Waidring Steinplatte

pillerseetal Höhenlage Pistenkilometer Lifte Skigebiet(e) Preise

ermässigungen Loipen Tiefschnee Besonderheiten Topevent(s) der Saison

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Pisten von 781 bis 2.020 Meter Seehöhe Gesamt 112 km, davon Leicht 59 km / Mittel 41 km / Schwer 12 km 34 Bergbahnen Fieberbrunn, Steinplatte/Waidring mit Winklmoos, Pillersee Buchensteinwand Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro ab 32,50 / ab 26,-/ab 19,50 unterschiedliche Tagespreise in den einzelnen Skigebieten 6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd) Euro 206,-/165,-/103,Senioren, kosteloser Skipass für Kinder bis 15 Jahre ab 22. März 2014 Gesamt 150 km Nachtlanglauf in Hochfilzen (800 m) bis 1 Uhr! Freeride-Mekka Fieberbrunn (Swatch Freeride World Tour by The North Face), Tourenskigehen auf den Pisten, Tourenskiworld Buchensteinwand – Bergbahn Pillersee Rosenegg Abschlepper Schneenacht (Snowtubing, Nachtrodeln, Nachtskilauf, Flying Fox), Nachtrodeln, Timoks Alm Coaster, Mountain-Cart Bahn Oberweissbach 5.12. - 8.12.2013 E.ON IBU Weltcup 23.1. - 1.2.2014 Cross Country Masters World Cup in St. Ulrich am Pillersee 1.2.2014 Swatch Freeride World Tour by The North Face Fieberbrunn 8.2. - 23.2.2014 Trans Pillersee Schlittenhundecamp Bergbahnen Fieberbrunn +43 (0)53 54 / 56 33 30 Bergbahn Steinplatte/ Waidring +43 (0)53 53 / 53 30 Bergbahn Pillersee +43 (0)53 54 / 88 167 PillerseeTal, Dorfplatz 1, 6391 Fieberbrunn Tel.: +43 (0)53 54 / 56 304

Skitour 241, Langlauf 258, Jedermannrennen 273, Hotels: Waidringer Hof 406, Alpine Spa Resort Fieberbrunn 407

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SKIGEBIETE ostTirol

Kals-Matrei Osttiroler Glocknerblick Das Bergsteigerdorf Kals stand seit jeher für „seinen“ Großglockner, doch seit in den vergangenen Jahren die Skigebiete von Matrei an der Felbertauernstraße und Kals zum „GroßglocknerResort“ zusammengeschlossen wurden, ist es mit der sanften Bergidylle vorüber. Wobei gerade das Dorf Kals noch einiges an Sanftmut bewahrt hat. Ohnehin ist das östlichste Wintersportzentrum Tirols noch nicht ganz am Ende seiner Entwicklungsmöglichkeiten. Hochmoderne Liftanlagen und neu erschlossene Pisten kontrastieren manchmal mit einigen älteren Stücken. Daran wurde auch im Vorfeld dieses Winters nichts geändert. Familien lockt das Goldried bei Matrei, ein typischer Familienberg mit Kinderland, Zauberteppich und Wärmestube im Gipfelbereich sowie fünf Einkehrmöglichkeiten entlang einer einzigen Abfahrt. Engagierte Skifans wenden sich dem Cimaross (2.621 m) zu, ebenso wie die Boarder, die in der Verbindung zum Goldried einen ausgesprochen hochalpinen SnowPark nutzen können. Zu Tal geht es hier auf mehreren, abwechslungsreich kupierten Pisten, wobei die empfehlenswerte Nr. 12 nur im Mittelteil eine echte „Schwarze“ abgibt. Weil’s hier oben ordentlich ziehen kann, erweisen sich Sitzheizung und Bubble als besonders wertvoll. Am höchsten Punkt wartet mit der „Adlerlounge“ ein Pflichtaufenthalt. Selbst wer nicht den hochalpinen Lifestyle bei Übernachtung oder Speis und Trank genießen will, sollte zumindest die WC-Anlagen frequentieren. Ja, auch so ein stilles Örtchen kann sehenswert sein! Die Abfahrten Richtung Kals sind das beste, was die 37 Pistenkilometer so zu bieten Ski Guide Austria 2014

haben. Nur 37 km? Im Vorjahr wurde noch von 110 Kilometern gesprochen, doch nirgendwo hat die Neuberechnung entsprechend der Falllinie eine derart eklatante Veränderung gebracht. An den Pisten hat das natürlich nichts geändert. Direkt unterm Lift begeistert ein richtiger Super-G-Hang. Von oben gesehen links geht eine Abfahrt über das Kals-Matreier-Törl, auf der gegenüberliegenden Seite erfreuen einige Routen und Varianten, doch Platz ist hier ohnehin überall. Die schwarze Piste führt die Nummer 13, aber für die meisten Skifreaks gilt sie eher als Vorschlag. Wiederholungsfahrten ab der Mittelstation (Kals II) sind jedenfalls Pflicht. Inzwischen sind auch die Talabfahrten nach Kals gut in Schuss, obwohl sie doch im weiteren Verlauf eher flach sind. Der Kontrast wird dann besonders spürbar, wenn man sich vom Cimaross relativ bald nach rechts auf die Skiroute 15 begibt, die später direkt in die Talabfahrt einmündet. Zur Illustration dieses Bereichs sei erwähnt, dass hier die von der Mittelstation startende Rodelbahn parallel führt. In Kals selbst gibt es einige nette Anfängerlifte. Und vor allem die eigenständige Blauspitze. Deren „Carverpiste exclusiv“ verführt zum Bolzen. Dass der über zwei Etappen erschlossene Gipfel eine „steile“ Angelegenheit ist, belegt ohnehin das Fehlen einer „Blauen“. Nicht nur Kals ist ein eher ruhiger Ort geblieben, auch in Matrei ist nie die Hölle los. Wers ganz beschaulich liebt, der kann mitten im Skigebiet auf der Adlerlounge logieren. Auffälligstes Hotel direkt an der Piste ist das große Gradonna Mountain Resort der Liftgesellschaft, das diesen Winter in sein zweites Jahr geht. www.derskiguide.at


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SKIGEBIETE osttirol

grossglockner resort Kals-matrei Höhenlage Pistenkilometer Lifte stundenkapazität Skigebiet(e) Preise

ermässigungen Loipen Tiefschnee Besonderheiten

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Pisten von 920 bis 2.621 Meter Seehöhe Gesamt 37 km, Leicht 8,5 km / Mittel 22,5 km / Schwer 6 km / Routen 4,6 km (neue Berechnung) Gesamtzahl 15 keine Angaben Großglockner Resort Kals - Matrei Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 42,50/21,50/21,50 6-Tage-Skipasse (HS/Erw/J/Kd) Euro 214,-/107,-/107,Ski Hit: gültig auch Mölltaler Gletscher, Ankogel, Hochpustertal, St. Jakob im Defereggental Kindertarif bis 18 Jahre! Jahrgang 2008 und jünger gratis. Ebenso ab dem 3. Kind bis 18 Jahre ca. 30 km, keine detaillierten Informationen Skitour auf die Johannishütte, auch Glocknerbereich Varianten Kals II (von oben rechts, Skioute) Zwei Rodelbahnen in Kals und eine in Matrei, eine beleuchtet 11,3 km längste Talabfahrt Osttirols (nach Matrei) Adlerlounge +43 (0)48 75 / 60 67 (Matrei) +43 (0)48 76 / 82 33 (Kals) NationalparkRegion Hohe Tauern Osttirol Rauterplatz 1, 9971 Matrei in Osttirol Tel.: +43 (0)50 / 212-500

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SKIGEBIETE osttirol st.jakob · Lienz · silian · obertilliach · kartisch

St. Jakob

Lienz

St. Jakob in Defereggen tel +43 (0)50 21 26 00 Abwechslungsreiches und wieder auf Expansionskurs befindliches Osttiroler Skigebiet, das noch als Geheimtipp gelten darf. Nicht weit von Matrei und Lienz. Schneesicher durch die bis 2.525 Meter reichenden sieben Lifte. Schon die Auffahrt fasziniert durch den Blickkontakt zu 60 Dreitausendern. Wartezeiten sind bei der 6erKabinenbahn Brunnalm und der 3er-Sesselbahn Mooserberg faktisch unbekannt. Die Abfahrten sind vorweigend freie, baumlose Sonnenhänge. Schon fast ein Unikum ist der doch recht lange Schlepplift „Almspitzen“ zum höchsten Punkt. Von unten gesehen ganz rechts, neben der präparierten Piste, erfreuen tolle Tiefschneevarianten, die Richtung Talstation sanft ausgleiten. Bei den urigen Hüttenwirten schmecken die Osttiroler Schmankerln wie Schlipfkrapfen oder „Ingsante Nigelen“ einfach. Im doppelten Sinne des Wortes. Zum Abschluss braucht‘s einen zünftigen „Zirbener“ (Zirbenschnaps). Einziger Nachteil des Gebiets sind die durch die hohe Ausgangsbasis geringen Höhenunterschiede. Zusätzlich zu den Pisten sind im Defereggental mehrere lange und teilweise beleuchtete Rodelbahnen zu finden. Funpark beim Sessellift Mooserberg. Tageskarte 42,50 Euro. 17 km Pisten (neue Berechnung). TOP TIPP: Hotels Jesacherhof 408, Tandler 408.

Lienz tel +43 (0)48 52 / 63 975 o oder 62 114-11 Zwei nicht gerade übertrieben preisgünstige SkiSki Guide Austria 2014

Hochpustertal

gebiete gibt es in der Osttiroler Bezirkshauptstadt. Zettersfeld und Hochstein, die auch diesen Winter am 28. und 29. Dezember wieder zu Weltcupehren kommen. Die Strecken können besonders an schattigen Tagen, einiges abverlangen. Bequemer ist die neue ganzjährig nutzbare Rodelbahn am Hochstein. 40 km Piste.

Silian-Hochpustertal tel +43 (0)50 212 300 Was Pistendesign und Lifte betrifft: Der Thurntaler ist ein Gebiet mit Historie und Charakter, aber sichtlich nicht immer am letzten Entwicklungsstand. Besonders beliebt bei Neuschnee. Bietet sieben, zum Teil sehr kapazitätsstarke Bahnen und endlose Tiefschneevarianten. Weiters auch den Yellow SnowPark auf 2.100 Metern. Tageskarte 42,50 Euro. 20,3 km Piste (neue Berechnung). TOP TIPP: Strasserwirt 409.

Obertilliach-Golzentipp tel +43 (0)50 212 360 Fünf Lifte (1430 bis 2250 m) und günstige Preise (Tageskarte 27,50 Euro) zeichnen dieses kleine Skigebiet sowie das große Biathlon- und Langlaufzentrum Osttirols aus. Der IBU-Cup gastiert vom 12. bis 15. Dezember 2013. Alpin gibt es jeden Montag Nachtskilauf. 16 km Piste. TOP TIPP: Langlauf 259.

Kartitsch tel +43 (0)48 48 / 52 11 Beschauliches Osttiroler Dorf mit einem kleinen Skigebiet. 6 km Piste. www.derskiguide.at


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SKIGEBIETE tirol Alpbach · wildschönau · nauders · St. Johann in tirol · Kühtai

Nauders am Reschenpass

Kühtai

Skijuwel ALPBACHTAL-Wildschönau tel +43 (0)53 37 /21200-30 tel +43 (0)53 39 /82 55-0 Unten, im „Tal der Denker“, wo alljährlich das Europäische Forum Alpbach durchgeführt wird, idyllische Holzhäuser inmitten der Schneelandschaft. Oben ein erfreulich ausführliches Skigebiet, das dem Almcharakter Rechnung trägt. Abfahrten jeden Schwierigkeitsgrads und sogar Flutlichtpisten gibt es in diesem weitgehend naturbelassenen Ambiente. Tipp: Von der Wiedersberger Horn Hütte unterm Sessellift kurven und dann rechts die nördlich nach Inneralpbach führende Skiroute genießen. Vergangenen Winter erfolgte der Zusammenschluss mit der Wildschönau, so dass nun 47 Lifte nutzbar sind, die Stundenkapazität übersteigt 50.000 Personen. Zusätzlich locken 127 Loipenkilometer den Sportler. Die Wildschönau ist keines der engen Tiroler Täler, sondern sanft eingebettet in die Kitzbüheler Alpen. Erschlossen sind die Berge von den Ortschaften Auffach, Oberau und Niederau aus. Man bewegt sich hier nicht in großer Höhe, alle wichtigen Abfahrten sind aber beschneit. Steil geht’s nur am Markbachjoch zu, wo auch die Race-n’-Boarder-Arena aufgebaut ist. Tageskarte 41 Euro. 145 km Piste. TOP TIPP: Nachtski 251, Rodeln 265, HOTELS: Der Alpbacherhof 390, Wiedersbergerhorn 391, Alphof 391.

Nauders am Reschenpass tel +43 (0)54 73 / 87 220 Der Pass an der Grenze nach Italien ist im Osten ÖsSki Guide Austria 2014

Hochötz

terreich eher aus Verkehrsmeldungen bekannt, denn als Skigebiet. Gänzlich zu unrecht. Denn das Skigebiet Bergkastel ist besonders familienfreundlich, wobei gerade Freunde des Variantenskilaufs in dieser Höhelage auf ihre Kosten kommen. Mehr Pistenkilometer als z.B. Obertauern! Bei einer Beförderungsleistung von nur 3800 Personen auf 24 Liften ist Raum auf den Pisten garantiert. 2 neue Skirouten, 4 Rodelbahnen und Winteropening am 15.12.2013 mit den Hot Banditoz & Manuel Ortega. Tageskarte 37,50 Euro. 120 km Piste. TOP TIPP: Hotel Berghof 388.

St. Johann in Tirol tel +43 (0)53 52 / 63 33 5-0 Ein einsamer Gipfel, der durch den Sendemast rasch als Kitzbühler Horn identifiziert werden kann. Es ist dessen Rückseite, die von St. Johann aus mit einem dichten Netz von 23 Liften gut erschlossen ist. Bestens beschneit, leicht erreichbar. 250 Loipenkilometer, Funpark, mittwochs Nachtskilauf und Abendrodeln, sowie nach alter Berechnung 67 km Piste. Tageskarte 39,50 Euro.

Kühtai tel +43 (0)52 39 / 52 22 Auf 2.020 Meter nimmt eines der höchstgelegenen Skigebiete Österreichs seinen Ausgang. Dadurch kann es zwar nicht mit langen Abfahrten, aber Schneesicherheit und Variantenreichtum erfreuen. Gepflegte Hotellerie, Nachtskilauf und beleuchtete Rodelbahn. Beliebt bei Tourengehern. Loipen besser etwas tiefer im Sellraintal oder in Praxmar-Lüsens www.derskiguide.at


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SKIGEBIETE tirol 

TIROL

UMHAUSEN · STEINACH ·GALTÜR · VENET

Galtür

Kössen

Rangger Köpfl Oberperfuss

nutzen: Dort sind sie gebührenfrei und langlebig. Ab 2 Tagen gemeinsame Karte Kühtai & Hochötz mit Gratis-Skibus zwischen Kühtai und Ochsengarten. Tageskarte Euro 34,-. 44 km Piste (7 km leicht/29 km mittel/8 km schwierig.) TOP TIPP: Hotel Kühtaier Schlössl 400.

Umhausen-Niederthai tel +43 (0)57 200 400

Hochötz tel +43 (0)57 200 500

Direkt an der Brenner-Autobahn liegt die Bergeralm von Steinach. Ein bei Innsbuckern beliebtes Nahskigebiet. Mit Funpark und der Mani-Pranger-Trainingspiste. 28 km Piste. TOP TIPP: Nachtskilauf 251.

Dieses am nächsten zum Inntal gelegene Ötztaler Skigebiet wird unterschätzt, da es vom Ötztal aus „unsichtbar“ bleibt. Jüngstes Kind der Region ist die Wetterkreuzbahn im Balbachgebiet. Als einziges Manko von Hochötz besteht die Talabfahrt nur nach Ochsengarten (Straße ins Kühtai). An sonnigen Tagen kann selbst im Dezember bis nach 16 Uhr Sonne am Brunnenkopf genossen werden. Kurze „permanente Rennstrecke“. Bei Tiefschnee schöne Varianten in der hintersten Geländekammer Balbachalm. Tageskarte Euro 33,-. 41 km Piste.

Vent tel +43 (0)57 20 02 60 Österreichs höchstes Kirchdorf (1.900 m). Im Winter bevorzugt Ausgangsstation für höchstalpine Skitouren, es gibt aber auch zwei Skilifte. Bergstation 2.680 m. Genutzt werden die Lifte gerne für die ersten Tourenmeter. Die Abfahrten sind leicht. Wie ein gallisches Dorf verwehren sich die Einwohner, unbeugsame Ötztaler, bisher erfolgreich dem Zusammenschluss mit den Sölder Liften. 15 km Pisten. www.derskiguide.at

Klein, romantisch. Oberhalb des Ötztals, schneesichere Loipen. Vier Schlepplifte. 4 km Piste.

Bergeralm – Steinach tel +43 (0)52 72 / 63 33

Galtür tel +43 (0)54 43 / 83 44 Ein wahrlich taumhaftes, hochalpines Wintererholungsgebiet. Wanderungen (auch mit Schneeschuhen), Langlauf und Skitouren locken. Neu ist der „Silvapark“, der auch eine Station zu Skialternativen enthält. Heftiger Kontrast zum benachbarten Ischgl, mit dem man touristisch zusammengeschlossen ist. 9 Lifte, 40 km Piste.

Venet tel +43 (0)54 42 / 62 66 3 Von Landeck/Zams überwindet die Gondel 1.400 Höhenmeter auf den Krahberg, Zentrum des Venet. Zur „Talstation“ Süd (Seiteneinstieg des Skigebiets) auf 1.500 Meter fährt ein kostenloser Skibus von Fliss. Fun Park mit Bir Air Bag, nette Hütten und lange Abfahrten bis Rifenal zeichnen das unterschätzte, aber leicht erreichbare 2014 Ski Guide Austria


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SKIGEBIETE tirol KÖSSEN · ZAHMER KAISER WALCHSEE ·REUTTNER HAHenKAMM · JUNGHOLZ ·GRÜNBERG

Tannheim Neunerköpfle

Füssener Jöchle – Grän (Tannheim)

Skigebiet aus. Genial ist seit dem Vorwinter die Venet-Gipfelhütte bei der Bergstation mit gleich 100 Betten in Doppel- und Mehrbettzimmern. Ausgezeichnetes Off-Piste-Gebiet. 22 km Piste.

Kössen tel +43 (0)53 75 / 62 26 Überschaubares Familienskigebiet im „Kaiserwinkl“. Beliebt bei Anfängern. 30 km Piste.

Zahmer Kaiser Walchsee tel +43 (0)53 74 / 52 86 Loipen und günstiges Easy-Going. 25 km Piste.

Rangger Köpfl Oberperfuss tel +43 (0)52 32 / 81 50 5 Weit leuchtet es an manchen Abenden bis Innsbruck. Ungeachtet netter Abfahrt und teurer Beleuchtung darbt das Skigebiet dahin. 17 km Piste.

Reuttener Hahnenkamm tel +43 (0)56 72 / 62 42 0 Nah von München, weit von Wien. Die 8er Einseilumlaufbahn Höfen führt ins Höhenskigebiet Höfener Alm, dort warten ein kuppelbarer 4er-Sessellift sowie ein Schlepplift. 15km Piste

Nesselwängle tel +43 (0)56 75 / 82 50 Ganz bescheidenes Skigebiet im Tannheimertal – und doch fünf Lifte. Gemütlich. 9,7 km Piste.

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Lechtaler Bergbahnen, Bach

Tannheim Neunerköpfle tel +43 (0)56 75 / 62 60 Lieblich, wie der komplette Skilauf im beschaulichen Tannheimertal. 11,5 km Piste. TOP TIPP: Restaurant 279.

Füssener Jöchle – Grän tel +43 (0)56 75 /63 63 Gondelbahn ab Grän, neuer 6er-Sessellift Jochalpe. 9 km Piste.

Jungholz tel +43 (0)56 76 / 81 45 0 Allgäuer Enklave, nicht nur Banken- auch ansehnlicher Skiort. 6 Lifte, 10 km Piste.

Lechtaler Bergbahnen, Bach tel +43 (0)56 34 / 62 07 Jöchelspitze: Ein Sessel-, ein Schlepplift. Familienskigebiet im Tiroler Lechtal. 5 km Piste.

Grünberg Obsteig tel +43 (0)52 64 / 81 31 Nur mehr 2 Lifte Lifte am Mieminger Plateau. Nett. 5 km Piste.

Thiersee Schneeberg tel +43 (0)66 4 / 20 17 304 Ganz bescheiden am Pendling. 3 Lifte, 3 km Piste.

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Salzburger Land Winter in all seinen Spielarten Flächendeckend zelebriert das Salzburger Land das Skivergnügen. Nicht nur für Touristen, denn auch bei den Einheimischen ist keine Skimüdigkeit erkennbar. Am deutlichsten ist die Begeisterung im Rennsport abzulesen: Mögen Österreichs rennsportliche Topevents – abgesehen von den Damenrennen in Zauchensee und Flachau – in anderen Bundesländern vonstatten gehen, die Superstars haben häufig in Salzburg ihre ersten Bretteln zerstört. In der Vergangenheit waren es die Salzburger Weltcupsiegerinnen Annemarie Moser-Pröll und Petra Kronberger, vor einem Jahrzehnt Hermann Maier. Auch Österreichs aktuelle Superstars sind Salzburger: Slalomkönigin Marlies Schild macht der Region Hochkönig alle Ehre, während Marcel Hirscher im eher unauffälligen Lammertal (Region Dachstein-West) den perfekten Schwung erlernte.

Bahnen durch moderne ersetzt und in Saalbach macht der neue Rosswald-Sechserlift einem der letzten Schlepplifte den Garaus. Eine Stärke Salzburgs liegt natürlich in der perfekten Erreichbarkeit. Die meisten Wintersportzentren sind aus dem Wiener Raum in vier Stunden über Autobahnen zu erreichen, Münchner habens noch viel näher. Und es sind Wintersportzentren, die sich meist in der optimalen Höhenlage zwischen 1.000 und 2.000 Metern befinden. Da ist es gut, dass rund 90 Prozent aller Pisten zusätzlich künstlich beschneit werden können. Ein großer Teil der ostösterreichischen Skifahrer kennt diese bereits durch seine Wintersportwochen, egal ob sie in Saalbach, Obertauern oder Kaprun erlebt wurden. Doch nicht allein Kinder- und Schulskikurse sind eine Spezialität Salzburgs.

Damit es in Zukunft noch einfacher ist, die rund 2.000 Kilometer präparierten Untergrunds zu befahren, wurde für den Winter 2013/14 mehr als andernorts in neue, zum Teil spektakuläre Liftanlagen investiert. In diese Kategorie gehört die G-Link Bahn Wagrain, die das Tal zwischen den beiden Skibergen Grafenberg und Grießenkareck überspannt und die Mittelstation von „Flying Mozart“ einbindet. Auf der Schmitten von Zell am See wurde die Glocknerbahn neu errichtet, in St. Johann Alpendorf wurden ebenfalls zwei ältere

für ein comeback on snow engagieren sich gerade diesen Winter besonders viele Salzburger Skiregionen. Es sind nicht zuletzt viele Mütter, die nach einer Babypause erst wieder in aller Vorsicht den Weg zum Pistenvergnügen beschreiten. Unter dem Motto „Dein Ski-Comeback im Salzburger Land“ werden von den 120 Salzburger Skischulen entsprechende Kurse angeboten. In vielen Regionen, wie Kaprun-Zell am See, Rauris, Wildkogel, oder Saalbach-Hinterglemm wird das Angebot zu einem „Rundum-sorglos“-Paket inklusive

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Skigebiete Salzburger Land

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Lofer – Saalachtal 25 Zell am See – Kaprun 26 Gletscher Kitzsteinhorn 27 Obertauern 28 Hochkönig 29 Gasteinertal Bad Gastein 30 Großarltal Dorfgastein 31 Salzburger Sportwelt

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Wildkogel – Neukirchen-Bramberg Rauris Werfenweng Grosseck-Speiereck Fanningberg (Mariapfarr-Weißpriach) Zinkenlifte (Hallein-Dürrnberg) Gaißau-Hintersee Goldegg am See Postalm Arena

Halbpension geschnürt. Wobei es nicht nur um Wiedereinsteiger geht. So garantiert Ski amadé Anfängern, innerhalb von drei Tagen pistentauglich zu werden. Gelingt das nicht, dann werden nicht nur der Skikurs, sondern auch die Kosten für Skipass und -verleih zurückerstattet! Das Angebot gilt nur für Erwachsene. Um das Land voll auszukosten, steht die Salzburg Super Ski Card zur Verfügung, in der alle 22 Regionen des Landes vereint sind. Neben Skipässen für 3 bis 14 Tage wird ein praktisches Wahlabo für zehn Einzeltage angeboten. Denn das Salzburger Land besteht aus mehr als den teilweise weltbekannten Wintersportzentren. Gerade die kleineren www.derskiguide.at

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Zwölferhorn (St. Gilgen) Wald – Königsleiten Katschberg Untersberg (Grödig bei Salzburg) Fageralm Piesendorf Erlebnisberg Lammertal Weißsee – Uttendorf

Skiregionen südlich der Mozartstadt geben genug Platz für unverspurte Naturerlebnisse. Als Besonderheit wurde im Rahmen der „Via Culinaria“ ein Genussweg für Hüttenhocker geschaffen, der 18 kulinarische besonders empfehlenswerte Skihütten vereint. Freunde des nordischen Wintersports kommen nicht minder auf ihre Kosten. Passiv beim traditionellen Abschluss der Vierschanzentournee der Skispringer am Dreikönigstag in Bischofshofen, aktiv etwa auf den 36 über 1.000 Meter hoch gelegenen Höhenloipen. Das Loipennetz ist mit 2.200 km insgesamt länger, als die Pisten. AdrenalinJunkies eröffnen die Trendsportarten Snowkiten, Airboarden, Zorbing oder Snowtubing neue Welten. 2014 Ski Guide Austria


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SKIGEBIETE Salzburger land

Saalbach-Hinterglemm mit Leogang Es geht weiter rund Der „Skicircus“ in und um Saalbach-Hinterglemm, samt „Außenposition“ Leogang, kennt keine Atempause. Denn wie in den vergangenen Jahren wurde der Kreisverkehr wieder ein kleines Stück modernisiert. Seit der Jahrtausendwende floss bereits über eine Viertelmilliarde Euro ins Skigebiet, was die Liftpreise wohl verständlicher macht. Als eines der letzten Verbindungsglieder wurde für diesen Winter der alte Roßwaldschlepplift zu einer modernen 6er-Sesselbahn mit Sitzheizung und Bubble gewandelt. Jetzt ist der Kreisverkehr schon ordentlich komfortabel, man kann die Runde beinahe ausschließlich auf beheizten Sesseln oder in Gondeln absolvieren. Nicht minder wichtig sind die regelmäßigen Investitionen in die verbesserte Beschneiung. Denn kräftiger Föhn dezimiert im Nord-Süd-Tal oft rasant die weiße Auflage. Im Vorwinter bedeckte zum Saisonstart eine wohltuende Naturschneedecke den harten Untergrund und so geriet die Skirunde zu einem unvergesslichen Genuss. „Skirunde“ ist in diesem Fall nur die halbe Wahrheit, denn diese umrundet das 12 Kilometer lange Glemmtal. Zusätzlich zählt aber das touristisch mit dem nordischen Zentrum Saalfelden zusammengeschlossene Leogang zum Skicircus. Dort entstehen Jahr für Jahr außergewöhnliche Hotels. Direkt an der Piste hat das Holzhotel Forsthofalm diesen Winter spürbar ausgebaut. Wobei Leogangs Asitzbahnen mehr als nur Anhängsel sind, sondern eine anspruchsvolle, meist knackige Talabfahrt bieten. Begibt man sich von diesem Einstieg auf Tour, sollte man früh starten. Die vollständige Runde ist nur bei guter Kondition und eher fern der stark frequentierten Ski Guide Austria 2014

Wochenenden an einem Tag zu bewältigen. Will man die Asitzabfahrten mitnehmen, gilt das natürlich für alle Startpunkte. Von Hinterglemm hat sich die morgendliche Auffahrt Schattberg-West im Hochwinter als optimal herauskristallisiert. Schon bis zum Ostgipfel liegen die Pisten teilweise in der Sonne. Und von dort weg präsentiert sich um diese Zeit die lange Jausernabfahrt nach Vorderglemm wunderbar. Zur Mittagszeit lassen sich die zwischen 1.000 und 2.000 Metern angesiedelten Hänge auf der Westseite des Tals schön erleben, ebenso wie zahllosen Sonnenterrassen. Werden die Pisten zu weich, dann ist der Zwölferkogel angesagt. Grob kann das Glemmtal so geteilt werden: Die von Saalbach gesehene rechte Seite vereinigt die sanfteren Hänge. Ein Eindruck, der unter intensiver Sonnenbestrahlung noch verstärkt wird. Links, eher schattig, wartet die Sportabteilung, mit Schattberg-West als Highlight und schönen Tiefschneeabfahrten als Alternative. Sonnseitig sammeln die Jüngsten Erfahrung am Zauberteppich – und natürlich wird in der traditionsreichsten Schulskikursregion Österreichs an die Teenies gedacht. Da geht schon mal ein Rave ab oder sorgen alljährlich Snowmobile im Ortszentrum für ein Höllenspektakel. Die 40 Hütten der Region sind gemütlicher Gegenpart zum aufregenden, auch beleuchteten Funpark im Zentrum und dem manchmal etwas lautstarken Nachtleben. Winteralternativen sind etwa die Rodelbahn mit der unverdorbenen Pfefferalm-Hütte oder eine Schneeschuhwanderung zur Lindlingalm. Nicht „sanft“, doch spektakulär, rast man mit dem Flying Fox in Leogang über ein Tal. www.derskiguide.at


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SALZBURG

SKIGEBIETE Salzburger land

saalbach-Hinterglemm - Leogang Höhenlage Pistenkilometer Lifte Stundenkapazität Skigebiet(e) Preise ErmäSSigungen

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Besonderheiten Topevent(s) der Saison

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Pisten von 786 (Saalbach 1.003 Meter) bis 2.096 Meter Seehöhe 200 km davon Leicht 90 km / Mittel 95 km / Schwer 15 km /Skirouten 15 km 55 100.000 Personen Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 46,-/34,50/23,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 227,50/170,50/113,50 ab 15.3. 2014: Kinder, Geburtsjahre 1998 und später, erhalten einen Gratis-Skipass ab dem Kauf eines 3-Tages-Skipass eines Elternteils. 1./8./15.12.2013: Kinder kostenlos Power of 10: Jugendliche zahlen Samstags nur 10 Euro. Gesamt 12 km (Glemmtal) Langlaufgebiet überwiegend um Saalfelden (über 100 km), im Glemmtal nur 12 km 15 km markierte Skirouten. Variante Spieleckkogel nach Lenggau (sonnig!). Im oberen Drittel der Westabfahrt Richtung Hinterglemm (Piste 6) links Off-Piste (bzw. Skiroute) „Stieger-Abfahrt“ Herrlicher Firnhang bis zur Mittelstation der Westgipfelabfahrt 5 Snowparks, teils mit Flutlicht, Speed + Movie-Strecke. Baumzipfelweg. Nachtrodeln Reiterkogel und Asitz. Flying Fox XXL. Abendskilauf Hinterglemm + Leogang 5.12. - 8.12.2013 Snow Mobile Race 12.12. - 15.12.2013 Rave on Snow 31.01.2014 White Style in Leogang 6er-Sessellift Rosswaldbahn 17/15 (davon 2 Snowboardschulen) +43 (0)65 41 / 62 71-0 (Saalbach) oder +43 (0)65 83 / 82 19-0 (Leogang) Saalbach Hinterglemm, 5753 Saalbach, Tel.: +43 (0)65 41/ 68 00-68 Saalfelden Leogang, 5771 Leogang, Tel.: +43 (0)65 82 / 7 06 60

Nachtski 251, Jedermannrennen 273, Hütten 286 HOTELS: Montagne Interstar 419, Seidl-Alm 419, Conrad 420, The Alpine Palace 420, Unterellmau 421, Gartenhotel Theresia 421

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Ski-, Wellness- & Bio-Gourmet-Genuss Das familiengeführte Gartenhotel Theresia****Superior liegt inmitten des Skizirkus Saalbach-Hinterglemm-Leogang. Skilifte und Skischulsammelplatz neben und vis-à-vis vom Hotel, Abfahrten bis vor die Haustüre. Qualitätsskischule (Kleingruppen 4 bis ca. 8 Personen und Privatunterricht) und –Skiverleih im Haus. Kinderskischule ab 3 Jahren, ganztägige Kinderbetreuung ab 2 Jahren. Das wunderschöne Mountain Green SPA wirkt schon durch seine klaren Linien entspannend: Wohltemperierte Indoorpools und Outdoorpools im Schnee, Saunen, Dampfbad, Aromagrotten, Ruhepyramide und ein Fitnessstudio mit modernsten Geräten, Gesichts- und Körperbehandlungen mit der eco-certifizierten Naturkosmetik Börlind und der medizinischen Linie DadoSens (für Allergiker), Massagen, Physiotherapie, u. v. m. Gesunden Genuss garantiert die bio-zertifizierte Küche. Bevorzugt werden heimische Produkte aus biologischem Anbau

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SKIGEBIETE Salzburger land

Lofer Almenwelt als Familienparadies SANFTER FORTSCHRITT - unter dieser Devise kann man die Entwicklung des Winters im Salzburger Saalachtal summieren. Wobei seit zwei Jahren die Loferer Bergbahnen darauf schauen, dass die sanfte Idylle mittels moderner Bergbahnen erlebbar gemacht wird. Der entscheidende Schritt wurde 2011 gesetzt, als mit der Almenbahn I der Komforteinstieg von Lofer mit einer kapazitätsstarken 8er-Gondelbahn in die „Almenwelt Lofer“ geschaffen wurde. Wartezeiten gehören seit damals der Vergangenheit an. Angenehm ist die moderne Talstation, die weiter ins Zentrum gerückt ist. Dadurch sind es vom Skibus nur mehr wenige Schritte – und keine Stufen mehr – bis in die Gondel. Ideal für Familien mit Kindern und Gruppen, die ohnehin das Bild bestimmen. Im Vorwinter wurde auch auf der Alm lifttechnisch weiter aufgerüstet. Die neue Gipfelbahn auf das Schwarzeck befördert 2.400 Personen pro Stunde in die obere Etage. Die 8er-Sesselbahn ist der erste kindersichere Sessellift dieser Größe, mit Fußraster, Wetterschutzhauben und Sitzheizung. Vor allem aber schließt der Sicherheitsbügel automatisch und öffnet sich erst wieder beim Ausstieg. Alles ist auf einen risikoarmen Winterurlaub mit dem Nachwuchs ausgerichtet. Zusätzlich wurden drei Übungslifte im Kinderland durch ein neuartiges, 140 Meter langes und überdachtes Förderband ersetzt. Denn dort, wo im Sommer die Kühe weiden, bestimmen im Winter die Kleinsten das Bild. Ob das Bobo-Kinderland der Skischule Sturm oder das Lofino Kinderland der Skischule Herbst, eine neue Ski Guide Austria 2014

Generation Ski- und Boardverliebter erfährt hier die Basis für künftiges Pisten(über)leben. Mittags treffen alle entweder am Schönbichl zusammen – oder direkt auf der Loferer Alm, wo auch eine der sonnigsten Höhenloipen erfreut. Für Preissensible gibt es übrigens mehrere angenehme Begleiterscheinungen: So gibt es an der Bergstation II einen eigenen Selbstversorger- und Umkleideraum. Wobei die familienfreundlichen Liftpreise den einen oder anderen Euro mehr für die Konsumation im Urlaubsbudget erübrigen. Nun soll aber nicht behauptet werden, es gebe in „Österreichs schönster Skialm“ nur für beginnende oder mittelprächtige Skifahrer Pisten. Unterm Grubhörndl geht es relativ direkt neben dem steilen Schlepplift in einer Weise zu Tal, dass der Name „Postalm Standard“ als Verniedlichung wirkt. Gleich danach kommen alle Talabfahrten zusammen, ehe etwa bei der Station Loderbichl ein weiterer steiler Schlepper auffällt. Hier klacken die Kippstangen, wenn die Jugend trainiert. Durch die Beschneiung und Verbreiterung des FIS-Hanges scheint die Basis für neue Rennstars gelegt. Mit Reinfried Herbst stammt ein aktueller ja aus dem Saalachtal. Die chilligere Jugendabteilung begeistert sich am neben dem Family Express neu angelegten Mellow-Snowpark, lakonisch L.A. genannt. Für die Entspannung sorgen in den Talorten St. Martin, Lofer, Unken und Weißbach nicht nur tolle Loipen und romantische Pferdeschlittenfahrten. Direkt über der Grenze, in Bad Reichenhall kann die Rupertustherme mit dem Skipass vergünstigt besucht werden. www.derskiguide.at


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Lofer – Pinzgauer Saalachtal

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Pisten von 630 bis 1.700 Meter Seehöhe Gesamt 46 km davon Leicht 32 km / Mittel 12 km / Schwer 2 km 10 15.000 Personen Almenwelt Lofer Tageskarte (HS/Erw/J/Kd.) Euro 37,50/30,-/18,-50 6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 185,-/148,-/92,50 Top-Familien -Ermässigungen: Festpreis für Eltern mit 1-2 Kinder- alle weiteren gratis! Bis 18.12.2013 und ab 15.03.2014 bis Saisonende werden Kinder bis 15 Jahre kostenlos befördert Jeden Samstag Kinder bis 15 Jahre in Begleitung der Eltern frei und Studenten bis 26 Jahre erhalten 30% Ermässigung Gesamt 75 km, Classic 30 km, Skating 45 km Längste Abfahrt: Vom Grubhörndl (9 km) Funparks: Lofi Funline und Lofi Snowpark Bobo-Kinderland in der Almenwelt Lofer 140 Meter langer, überdachter Zauberteppich Ausbau der Beschneiungsanlage 3 2 Loferer Alm, Tel.: +43 (0)65 88 / 84 50 Salzburger Saalachtal Tourismus, Tel.: +43 (0)65 88 / 83 21

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Zell am See – Kaprun Zwischen NostalSki und furioser Funslope Wahre gröSSe erschließt sich hier häufig auf den ersten Blick. Wer auf der Gipfelwelt 3000 direkt an der Bergstation des Kitzsteinhorns durchatmet, gewinnt bei Schlechtwetter den Eindruck über die unendliche Bergwelt im höchst gelegenen Kino beim virtuellen Rundflug über den „Nationalpark Hohe Tauern“. Bei Schönwetter kann man auf seine Live-Eindrücke vertrauen. Weit unten das im Hochwinter gewöhnlich nicht blaue, sondern zugefrorene Rund des Zeller Sees, daneben die von einem dichten Liftnetz verschnürte Schmittenhöhe und dazwischen viel Raum, den unter anderem das Tauern Spa Kaprun, erkennbar am aufsteigenden Wasserdampf, füllt. Unten im Tal nimmt sich der Zwilling von Kaprun, das mit Kleinstadtleben punktende Zell am See wie ein Puppenstädtchen aus. Zell und sein See, in trauter Eintracht mit dem verglichen zum markanten Kitzsteinhorn sanft und waldreichen Skigebiet der Schmittenhöhe, kurz „Schmitten“ genannt, ist die sanfte Alternative. Wobei zwischen den Skigebieten ohnehin per Skibus gewechselt werden kann. Der Gletscher kennt (noch) keine Talabfahrt, doch könnte diese eher über lang denn kurz folgen. Und zwar über den auch mit einer Ganzjahresrodelbahn bestückten Maiskogel, der eine oft allzu unterschätzte Schneesturmalternative darstellt. Als Besonderheit dieses Winters besteht dort erstmals die Möglichkeit in einer elf Tonnen schweren und 500 PS starken Pistenraupe mitzufahren. Zweieinhalb Stunden kosten 50 Euro pro Person und sind täglich buchbar. Zusätzlich bietet der Maisi-Phantasiepark allen neugierigen Kids lustige Wellenbahnen, Kurven und kindergerechten Jumps. Ski Guide Austria 2014

Ohnehin ist es im Hochwinter häufig sinnvoll, lieber eine Etage tiefer dem Pistenvergnügen zu huldigen. Gleich fünf Auffahrten auf die Schmitten sind von Zell am See und Schüttdorf möglich. Speziell in schneeärmeren Zeiten sollte man es besser vermeiden, den Gipfel über die durchaus bequeme, aber doch drei Sektionen benötigende Areitbahn von Schüttdorf aus anzusteuern. Besser ist es, den großen Parkplatz an der neuen Talstation TrassXpress/Sonnenalmbahn zu nutzen. Wobei, absolut auf den Gipfel kommt nur, wer die alte Bahn nützt, der TrassXpress landet ebenso wie Breiteck und Areitbahn knapp südlich darunter. Von dort geht es hinter dem Rücken in eine Senke, wo dann Kapellenbahn, Gipfelbahn und die etwas abgelegene, urige Pinzgauer Hütte warten. Ist die Spitze, die eine Kuppe ist, erreicht, steppt nahe der alten Holzkapelle beim „Schnapshans“ der Bär. Das Kirchlein war auch das perfekte Ambiente, als vergangenen Winter der Schuss zum Massenstart des Fernlaufs fiel. Dieses NostalSkiElement findet nur alle fünf Jahre statt, doch am 1. März 2014 kommen trotzdem alle „Nostalgiker“ wieder auf ihren Spaß. Dann wird in den Kategorien mit und ohne Kanten auf historischem Material und in entsprechendem Outfit ein Riesenslalom bestritten. Die kürzeren Abfahrten auf der „Rückseite“ der Schmittenhöhe bieten die beste Chance auf Pulverschnee und kleine Varianten. Vor allem zwischen Ketting- und Kapellenbahn sollte man auch Richtung Frühjahr hin noch fündig werden. Bei der Hochmaisbahn auf der Sonnalm ist ab diesen Winter eine ungewöhnliche ➤  Fortsetzung S. 96 www.derskiguide.at


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zell am see – kaprun Höhenlage Pistenkilometer Lifte Stundenkapazität Skigebiet(e) Preise ErmäSSigungen Loipen tiefschnee Besonderheiten Topevent(s) der SaisoN

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Pisten von 757 bis 3.029 Meter Seehöhe Gesamt 138 km davon Leicht 57 km / Mittel 49 km / Schwer 32 km Gesamtzahl 53 84.331 Personen Zell am See Schmittenhöhe, Kaprun Maiskogel, Kaprun Kitzsteinhorn Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 46,-,-/34,-/23,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 225,-/168,-/112,The Power of Zehn: Kinder und Jugendliche (Jahrgang 1995 – 2007) zahlen an Samstagen nur 10,- Euro Gesamt 80 km, Classic 40 km Skating 40 km inkl. 3 km Höhenloipe am Gletscher Nr. 33 Sonnengrat Route Schmitten, Freeride-Routen am Gletscher Längster Funslope der Welt auf der Schmittenhöhe (1300 m). Tauern Spa Kaprun (2.100 m² Wasserfläche), Nachtloipe, Maisiflitzer, Eislaufen am See. Schnee OK Familienwochen 9.11. - 10.11.2013 „White Start Games“ mit Tiefschneetauchen und Snow-Flossing 13.1. - 15.1.2014 „Nacht der Ballone“ 1 x Kaprun, 1 x Zell am See 1.3.2014 NostalSki in Zell am See Neue Freeride-Route „Black Mamba auf dem Kitzsteinhorn Schmitten, Tel.: +43 (0)65 42 / 789-211 Gletscherbahnen, Tel.: +43 (0)65 47 / 87 00 Zell am See – Kaprun, Tel.: +43 (0)65 42 / 770

Gletscher 222, Jedermannrennen 273, HOTELS: Ferienhof Oberreit 411, Mavida 412, Alpenblick 412, Hagleitner Kinderhotel 413

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SKIGEBIETE Salzburger land Zell am See – kaprun

Abfahrt mit zahlreichen Tunneln und Steilkurven. 1.300 Meter „Funslope“ bedeutet die längste der Welt. Gleich daneben befindet sich ein SnowparkAreal, das die ersten Schritte in die Welt des Freestyles vereinfacht. DIE DIREKTE ABFAHRT TRASSXPRESS (14) ist das härteste, was die Schmitten zu bieten hat. Vielleicht nutzen gerade deshalb bessere Skifahrer auch lieber den TrasseXpress zum Start auf die Schmitten. Denn sonnig wird es hier im Winter nicht allzu oft. Die mögliche Alternative ist die ebenfalls schwarz markierte Piste unterhalb des CityXpress direkt nach Zell am See konnte man mangels Schnee trotz mehrerer Besuche - allerdings meist am Saisonrand – nie in fahrtauglichem Zustand

erlebt werden. Wobei insgesamt die Zahl der anspruchsvollen Pistenkilometer am eher sanften Berg überrascht. Insgesamt tummeln sich in Zell am See überwiegend Familien, Kaprun hat ein starkes Jugendimage. So eröffnet diesen Winter ein neues Jugendgästehaus, das Jugendhotel erhält eine beeindruckende Action-Anlage. Tagsüber ist auf der Schmitten nicht nur die Einkehr in den Hütten der Gipfelregionen Pflicht, ebenso der abschließende Spaziergang durch die Stadt. Shoppingerlebnis, für manche sogar in Skischuhen, oder der Besuch einer klassischen Konditorei, vielleicht sogar mit Seeblick. Oder es wird auf den sportlichen Ausgleich geachtet: Die Schlittschuhe (re)aktivieren und über den Zeller See gleiten.

Auf der Schmitten

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SKIGEBIETE Salzburger land

Obertauern Rund geht's bis in die Nacht hinein Schneesicherheit ist das wichtigste Kennzeichen der Skirunde am Tauernpass. Zwar reichen die Pisten nur bis knapp über 2.300 Meter, doch der Start liegt in Gefilden mit Wintergarantie. Diese Basis zeigt schon: Obertauern ist nicht der Platz für endlos lange Abfahrten. Für die Länge sorgt das Profil, weil kein Lift an einem Tag mehrfach bewältig werden muss. Stets kann vom Tal ein neues Ziel angesteuert werden. Selbst die Verbindungsschrägfahrten beschränken sich auf wenige Stationen – etwa wenn es zum Zehnerkar geht. Ein eigenes „Eck“ bim Kehrkopf haben die Snowboarder erobert. „The Spot“ ist die Bezeichnung des Longplaypark bei der am nächsten Richtung Untertauenr gelegenen Talstation. Zwölf Easy- und 14 Medium Jumps beziehungsweise Rails und Boxes erfreuen das Jungvolk. Passend zum Stakkato der Pisten ist auch am Abend Obertauern nicht ein Hort der Ruhe. Nicht nur in der „Lürzer Alm“ geht die Post ab. Sie ist aber der Kulminationspunkt abendlicher und nächtlicher Aktivität, die sich zur Freude des schlafbedürftigen Teils der Gäste, auf nur einen Weg – eben von der Passstraße zur Lürzer Alm – reduziert. Und ausschlafen ist ja Ski Guide Austria 2014

auch keine schlechte Idee. Angesichts von Skitagen an einem Platz, der sich zu Recht „ganz oben“ nennt. Neben dem oft monatelang währenden Pulverschnee ragen in Obertauern zwei Punkte skifahrerisch heraus: „Tauernrunde“ und G2, einst als „Gamsleiten 2“ der steilste aller Schlepplifte und Schrecken der am Tauernpass besonders zahlreichen Wiener Skikursler. Dutzende investierte Liftmillionen später geht es längst komfortabel nach oben. Andererseits ist es weiterhin nicht einfach, abwärts die Bodenhaftung zu wahren. Schließlich weist die einen Kilometer lange Buckelpiste heftiges Gefälle auf. Abheben kann man aber auch freiwillig, wer – entsprechendes Skivermögen vorausgesetzt – von oben bald nach links in den Hang sticht und sich lustvoll der unpräparierten Natur hingibt. G2 IST EIN UNVERZICHTBARES EXTRA des Liftkreisels, der sich um die Passhöhe bewegt. Dank der insgesamt 26 Liftanlagen kann die vollständige Runde sowohl im als auch gegen den Uhrzeigersinn absolviert werden. Wobei man sich nicht verleiten lassen sollte, von der Achenrainbahn in endlos langer Schrägfahrt zur Zehnerkargondel zu kreuzen. Denn so blieben die Gipfel der westlichen Passseite,  ➤ Fortsetzung S. 100 www.derskiguide.at


Urlaub in Obertauern ganz oben, auf 1.740 m

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Rosenweg 1 / 5562 Obertauern

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4 TAGE URLAUBSHIT

2 KUSCHELTAGE

01.12. – 19.12.2013 / 30.03. – 03.04.2014 / 20.04. – 24.04.2014 Sonntag bis Donnerstag

01.12. – 17.12.2013 / 30.03. – 05.04.2014 / 20.04. – 26.04.2014 gültig bei Anreise von Sonntag bis Dienstag

4 Übernachtungen

2 Übernachtungen

Wellnessgutschein im Wert von € 30 für eine Behandlung in unserer Wellnessanlage ODER Gutschein im Wert von € 30 für eine Flasche aus unserem Weinsortiment

Verwöhn-Halbpension

Frühstück: ab € 313,- pro Person Halbpension: ab € 378,- pro Person

1 Flasche Prosecco Romantisches Candle-light Dinner

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4 Übernachtungen

7 Übernachtungen

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Verwöhn-Halbpension

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Weihnachtlicher Begrüßungscocktail Weihnachtsfeier mit dem Weihnachtsmann Hausgemachte Weihnachtsbäckerei Frühstück: ab € 444,- pro Person Halbpension: ab € 548,- pro Person

6 Tage Skipass Fahrt nach Salzburg zum berühmten Adventmarkt Pferdekutschenfahrt auf der Gnadenalm Weihnachtlicher Begrüßungscocktail Weihnachtsfeier mit Besuch des Weihnachtsmannes ab € 859,- pro Person

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SKIGEBIETE Salzburger land OBERTAUERN

Gamsleiten und Zehnerkar, links liegen. Also beide müssen mit, ehe der Wechsel auf die besonders weitläufige östliche Talseite erfolgt! Komfortabler geht’s seit vergangenem Winter mittels einer Sesselkabinen-Kombibahn auf den Grünwaldkopf und die Hochalmbahn wurde zum beheizten 6er-Sessellift mit Wetterschutz. Wer einen tollen FreerideAbschnitt mitnehmen will, steigt vom Hundskogel rechter Hand einige Meter auf, um erst 700 Meter tiefer beim Karboden wieder auf die Piste zurückzukehren. Um den jeweiligen Pistenzustand zu wissen, ist mobile Kommunikation äußerst hilfreich. Dafür wurde die Obertauern App geschaffen, die im App-store unter I-Obertauern zu finden ist.

Ski Guide Austria 2014

Neben den gefahrenen Kilometern enthält sie auch Hüttentipps, die dabei helfen können, nie das zeitgerechte Rundenfinale aus den Augen zu verlieren. Angesichts der Après-Ski und der Abendlokalitäten, sowie der edlen Hotels wie das zuletzt hinzugekommene Apartment-Hotel Mountain Vita, sind für Obertauern eine Aufwertung. Dazu passt schon alljährlich der Saisoneinstieg, der dieses Jahr dank Pavrov Stelar musikalisch außergewöhnliche Qualität garantieren sollte. Auch abseits des alpinen Skilaufs ist immer etwas los. Snowbiken, Airboarden, Snowkiten, Eislaufen und Biathlon sind einige der Angebote, die für die willkommene Abwechslung im Winter sorgen.

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SKIGEBIETE Salzburger land

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SALZBURG

OBERTAUERN

obertauern Höhenlage Pistenkilometer Lifte Stundenkapazität Skigebiet(e) Preise

ErmäSSigungen

Loipen Tiefschnee Besonderheiten

Topevent(s) der Saison

Auskunftstelefon Tourismusverband

Pisten von 1.740 bis 2.350 Meter Seehöhe Gesamt 100 km davon Leicht 61 km / Mittel 35 km / Schwer 4 km Gesamtzahl 26 49.208 Personen Obertauern Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 41,-/31,-/20,50 6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 205,-/155,-/102,50 Skipässe ab 1,5 Tagen auch am Großeck/Speiereck Mauterndorf gültig Tauern Skitag: Samstag, den 14. Dezember 2013, den 22. März 2014, sowie am 26. April 2014 kostet die Tageskarte für Erwachsene kostete Euro 22,-, für Kinder Euro 11,Gültig nur im Skigebiet Obertauern gesamt 62km Classic 31 km Skating 31 km Route vom Seekareck zur Kehrkopfbahn. Variante Hundskogel rechts, bis Karboden „The Spot“ Longplaypark beim Kehrkopf mit 12 Easy und 14 Medium Jumps and Rails/Boxes Nachtskilauf (1,5 km), Montag + Donnerstag von 19:00 bis 22:00 Uhr, Pässe ab 1,5 Tagen gültig Rodeln: 1,5 km lange Rodelbahn mit Rodelverleih und Rodeltaxi (Gnadenalm) Snowbiken, Airboarden, Snowkiten, Eislaufen und Biathlon 30.11.2013 Eröffnungskonzert Parov Stelar 11.1. - 25.1.2014 Ü30-Partywoche 24.4. - 27.4. 2014 Gamsleiten Kriterium Bergbahnen, Tel.: +43 (0)64 56 / 75 54 5562 Obertauern, Tel.: +43 (0)64 56 / 72 52

TOP TIPPS: Hütten 284, 286, HOTELS: Almschlössl 417, Seekarhaus 417, Kohlmayr 418, Rigele Royal 418 www.derskiguide.at

2014 Ski Guide Austria


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SKIGEBIETE Salzburger land Schneeberg 1921 m

Dachstein

Kollmannsegg 1848 m Wastlhöhe 1730 m

Graz St. Veit

Radstadt

Goldegg

Sunnhütte 1750 m

1

Salzachtal

11

4

Karbachalm 1562 m

1

1

Dynafit Skitouren Lehrpfad

Mit T terb

WC Birgkarhaus Hochkönigalm P Dientner Sattel L 1357 m Taghaube 2159 m

WC

3

U

1a

Skiweg zum G Ortszentrum

2

Q

Bergheimat

P

Liebenaualm

I Übergossene Alm

Hexenhäusl/ Rauchkuchl

Lederer

P

Hochkönig 2941 m

1a

Matrashaus

Scheppal Alm

P Sonneck

Mitterbergalm V

Hochkeilhaus

Kopphütte

P

Bratschenkopf 2857 m ÜBERGOSSENE ALM

leichte Abfahrt

Langlaufloipe

Sportfachgeschäft

Drahtloser Internetzugang

1a

mittelschwierige Abfahrt

Kinderskigebiet

Informationsstelle

Live-Cams

Beheiztes Skidepo

1a

schwierige Abfahrt

Beleuchtete Piste

Funpark

Skiroute (Abfahrten nicht präpariert und kontrolliert)

Königstour

Hütte, Gasthaus

A

Liftanlagen

L

1a

P

Parkplatz Rodelbahn

Maria Alm, Mühlbach, Dienten Der Winter hält Hof Die Skischaukel am Hochkönig hat nicht nur einen aristrokratischen Hintergrund, in der Region freut sich auch der Wintersportler wie ein Schneekönig. Zumindest wenn der Himmel blau und die Berge frisch angezuckert sind, sprich der König Hof hält. Da nimmt einen das kantige des Bergmassivs rasch emotional gefangen. Der bei Hochalpinisten beliebte, mythenbehaftete Fastdreitausender stellt mehr als nur den Orientierungspunkt dar. Der aber im Winter Tourengehern vorbehalten bleibt. Urlauber blicken ehrfürchtig hinauf und starten bevorzugt über wesentlich sanftere Hänge ins Skigebiet. Von Maria Alm kommend, bieten sich dafür das Skigebiet Naturn oder der Aberg an. Dort kommen auch Tiefschneefreaks auf ihre Kosten. Vom Gipfel gesehen links, verlockt es, die Grießbachhütte anzupeilen. Eine wunderbare Variantenabfahrt, die sich zu einer längeren Backcountry-Expedition ausdehnen lässt. Weiter geht es Richtung Hinterthal. Seit drei Jahren schließt die 3,6 Kilometer lange, kindersichere 6erSesselbahn auf den Gabühel die Lücke zwischen Hintermoos und Hinterthal. Hintermoos wurde mit Shops an der Talstation auch zum „Knotenpunkt“ der gesamten Skischaukel zwischen Maria Alm und Dienten. Auf den Pisten zeichnet sich das von Ski Guide Austria 2014

Bründl-Stadl O

J Hochkönigloipe Mittereggalm L

A

P Goodboards Freeride Route

erg Arthurhaus 1503 m

Zapferlalm

1

1

Salewa Freeride Route

3

14

M K

WC

Hochkeil 1783 m Sprungschanze L S

Fellersbachalm

Lend

14a

11

4a 1

1

B

Königstour: Mühlbach Maria Alm

MÜHLBACH

WC

13a

E

4

C 1

K pränapp pa ens rie te rte ig Mandlwände 2500 m Sk 8 km iro ute

Bürglalm 1593 m

14b

13

Tiergartenalm

2

WC

BISCHOFSHOFEN WMSprungschanze

L

3

Brennerköpfl 1398 m Tauernautobahn Salzburg - München

Hinterthal über den Gabühel, Dienten, Wastlhöhe und Schneeberg bis zum Hochkeil hinter Mühlbach verbundene Skigebiet durch flaches Gelände aus. Carver begeistern sich speziell an der Kingscab-Piste. Die Probephase hat die Königstour im vergangenen Winter hinter sich gebracht. Denn das letzte verbliebene Nadelöhr, der Bürglalmschlepplift, wurde durch eine moderne 6er-Sesselbahn ersetzt. Zwei Skibrücken verbinden die Bürglalm mit Gabühelabfahrt. Mit der ausgezeichneten „Königstour“ will der Hochkönig in einem Atemzug mit „Weißer Ring“ und „Sella Ronda“ genannt werden. Denn der Kreisverkehr beschäftigt einen 32 Pistenkilometer lang, 6.700 Höhenmeter werden dabei überwunden. Dass es irgendwann offiziell noch um 1.000 Meter mehr waren, dürfte eher einem Berechnungsfehler als schrumpfenden Bergen zu verdanken sein. Bei günstiger Schneelage gibt es ein weiteres Zuckerl für Langstreckenfahrer: Dann geht es von der alten Bergwerksgemeinde Mühlbach über den „Knappensteig“ nach Bischofshofen. Ein Unikat hat die Region noch zu bieten: Den alleinstehenden Schlepper in Hinterreit, an dem sich alljährlich Nationalteams einfinden, weil der Hang den Bedürfnissen der Rennläufer entsprechend veredelt wird. www.derskiguide.at

P


P

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SKIGEBIETE Salzburger land Hundstein 2117 m

Aberg-Langeck 1900 m

Bergstadl

Klingspitze 1988 m

12

10 18

Schreineralm

Grießbachhütte

20

7

16

Abergalm Wastlalm 3

10a

30

Gabühelhütte N

19

HINTERMOOS

29

21

8

16

P 33

P Almbar

Hinterreit

L Gerling

L

Natrunhütte 9

Natrun

Erlebniswanderweg

4

P 22

L Hinterburgstubn

P

5

Ritzensee

4a

Postalm

L

6

P

25

HINTERTHAL

L

SAALFELDEN

L

P

20

32

P

31 P

23

2

24

2

Skating 2,7 km

Sommerrodelbahn

Königstour: Maria Alm Mühlbach

P

Skizentrum Hintermoos Jufen

Steinbock P L

35

32

10

P

Bachschmied Riverside

31

L

1

Wiesenstadl

29

19

Maishofen

2

19 10a

30

Hochmaisalm Filzensattel 1291 m

10

6 10a

13 Dienten

Saalbach-Hinterglemm

11

Eberlalm

10a

Handlerhof

WC Skizentrum

Bärmooshütte Gästekindergarten Christernreith

Holzknechthütte Almhäusl

Kaprun Zell am See

Thoraualm

Grünegg

17

Tischlerhütte

Kröllalm Steinbockalm

P

13 14

15

DIENTEN

Großvenediger 3675 m

N AT I O N A L PA R K H O H E T A U E R N

Kitzsteinhorn 3203 m

Schmittenhöhe 2000 m

10

Gabühel 1634 m

Großglockner 3798 m

17

MARIA ALM Selbhorn 2642 m

Anschlußloipen Maria Alm - Saalfelden Maishofen - Leogang

L

Ramseiden Kronreit

L STEINERNES MEER

hochkönig – maria alm, mühlbach, dienten

Höhenlage Pistenkilometer Lifte Stundenkapazität Skigebiet(e) Preise

ErmäSSigungen

loipen tiefschnee besonderheiten

Topevent(s) der Saison Auskunftstelefon Tourismusverband

TOP TIPP:

Pisten von 1620 bis 1.900 Meter Seehöhe Gesamt 188,8 km (neue Berechnung) davon Leicht 51,3 km / Mittel 40,5 km / Schwer 18,8 km / Skirouten 8,2 km Gesamtzahl 33 51.040 Personen Bezeichnung Skigebiet Hochkönig mit Maria Alm, Dienten und Mühlbach Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 45,50/34,-/23,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 227,-/170,-/113,50gültig im gesamten Skigebiet Ski amadé Freifahrt für das dritte und alle jüngeren Kinder und Jugendlichen im gleichen Zeitraum, wie für zumindest einen Elternteil und zwei Kinder ein Skipass erworben wurde (Ausweis+Meldezettel!) Ski amadé Junior Weekend: Samstags und Sonntags bis 35% Preisvorteil für Kinder und Jugendskipässe Gesamt 60 km, Classic 50 km, Skating 10 km 19 Varianten und Skirouten: z.B. Griesbachhütte und Schreinerloch Funpark Schönanger, Blue Tomato Kings Park; Snowpark Hochkeil/Mühlbach „Königstour“ – 32 präparierte Pistenkilometer und 6.700 Höhenmeter an einem Tag 6 Rodelbahnen in den 3 Orten Nachtskifahren (3 x pro Woche am Natrun) 12.1. - 2.2.2014 Königstag 23.3.2014 Hochkönig Skihüttenroas +43 (0)65 84 / 73 01 Region Hochkönig , Tel.: +43 (0)65 84 / 20 38 8

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2014 Ski Guide Austria


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SKIGEBIETE Salzburger land

Bad Gastein, Bad Hofgastein Schneesicher zum wärmenden Wasser bis ins tal beschneit präsentiert sich ab diesen Winter der Stubnerkogel von Bad Gastein. Kenner der Situation wissen das besonders zu schätzen, schließlich zischt der Föhn gerne durchs Tal. Das Wechselspiel zwischen Winterkälte und Wärme prägt das Gasteinertal auch sonst. Steht man am berühmten Wasserfall im Ortszentrum von Bad Gastein erstaunt viele Menschen der Blick auf die andere Seite. Nein, es sind nicht die ärgerlicherweise als Spekulationsobjekte leer stehenden ehemaligen Luxushotels an diesem zentralen Platz gemeint. Sondern der Blick hinunter, wo das sonst eisig kalte Bergwasser vor sich hindampft. Denn trotz Hotelhallenbädern, dem empfehlenswerten Felsenbad von Bad Gastein und der großen Alpentherme von Bad Hofgastein, ja sogar ungeachtet eines thermal beheiztem steilen Gehwegs im Zentrum des historischen Kurorts, besteht noch ein Überfluss an heißem Radonwasser. Doch im Winter ist das Naturwunder, das täglich fünf Millionen Liter 47 Grad heißes Thermalwasser aus dem Berg sprudeln lässt, meist nur die Beigabe für ein anderes: Die bis auf 2.700 Meter reichende Bergwelt. Dort locken überwiegend familienfreundliche Pisten im weitläufigen, baumarmen Terrain. Darunter die mit über zehn Kilometern längste Abfahrt der Ostalpen im Bereich der Schlossalm von Bad Hofgastein, wobei 1.440 Höhenmeter überwunden werden. Trotz dieser außerordentlichen Angebotsdimension bewegt man sich dann doch überwiegend in den über das Angertal verbundenen Gebieten von Schlossalm und Stubnerkogel. Wie sich die Fahrt nun auf vom Gipfel bis ins Tal durchgängig Ski Guide Austria 2014

beschneiten Pisten anfühlt, davon kann erst in einem Jahr berichtet werden. Vermutlich wird es aber so angenehm beschwingt dahingehen, wie schon bisher im oberen Teil. Jedenfalls wurde die rund 20 Millionen Euro teure Beschneiungsanlage am Stubnerkogel Osthang rechtzeitig vor Saisonbeginn fertiggestellt. Auch auf der Schlossalm und in Sportgastein wurde in den vergangenen Jahren kräftig die Unterstützung für Frau Holle vorangetrieben. Die Kleinsten tummeln sich bevorzugt im Angertal, wo der „Gasti Schneepark“ im flachen Gelände ruft. Spaß für alle Altersschichten und auch Wintersportabstinenzler ist ganz oben am Stubnerkogel zu erleben. Dort lässt Europas höchstgelegene Hängebrücke das Herz im wahrsten Sinne springen. Auf 140 Metern überspannt die schwankende Konstruktion zwei Gipfel des Stubnerkogels. Nun wurde daran die Aussichtsplattform „Glocknerblick“ angebaut. Wer dort noch schwankt, hat sich wohl in – zumindest – einer der zahlreichen Hütten zu sehr an Jagatee oder Glühwein gewärmt. Seit dem Vorjahr ergänzt ein 100 Meter-Felsenweg das Angebot. Der Graukogel, eigentlich der ursprüngliche Skiberg, und dessen schwierige „Toni-SailerAbfahrt“ finden mit himmlischer Schneeproduktion ihr Auslangen. Etwas weg vom Trubel liegen auch die höchstgelegenen Pisten der Region bei Sportgastein. Ein besonderes Zuckerl, das trotz Markierung wegen häufiger Lawinengefahr am besten in Begleitung eines Skiguides zu genießen ist, stellt die Kreuzkogel-Nordroute dar. www.derskiguide.at


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SALZBURG

SKIGEBIETE Salzburger land

gasteinertal Höhenlage Pistenkilometer Lifte Stundenkapazität Skigebiet(e) Preise

ErmäSSigungen

loipen tiefschnee besonderheiten

Topevent(s) der Saison

Auskunftstelefon Tourismusverband

TOP TIPPS:

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Pisten von 860 bis 2.600 Meter Seehöhe Gesamt 124,9 km, davon Leicht 37,6km / Mittel 71 km / Schwer 16,3 km, neue Falllinie! Gesamtzahl 25 43.782 Personen Skischaukel Schlossalm-Angertal-Stubnerkogel, Sportgastein, Graukogel, ohne Skischaukel Dorfgastein/Großarl Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 46,-/36,-/23,50 6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 227,-/170,-/113,50 gültig im gesamten Skigebiet Ski amadé Ski amadé Junior Weekend: Samstags und Sonntags bis 35% Preisvorteil für Kinder und Jugendskipässe Kleinkinder Jahrgang 2008 und jünger gratis Gesamt 45 km Optimal für Freerider ist Sportgastein – etwa die Abfahrt zum Heilstollen Böckstein. Bustransfer 3 Skirouten: Golden Powder, Golden Rush, Golden Ride Funpark Stubnerkogel, Naturrodelbahn Bellevue-Alm, Natureislaufplatz Poserhöhe Hohe Scharte Nord – längste Abfahrt der Ostalpen (1440 Höhenmeter). Freeride Infobase Hängebrücke, Aussichtsplattform, Felsenweg am Stubnerkogel 11./12.1.2014 Snowboard Weltcup 1.2. - 7.2.2014 Art on Snow in Gastein 22.3. - 23.3.2014 Palmen auf den Almen in Sportgastein Gasteiner Bergbahnen, Tel.: +43 (0)64 32 / 64 55-0 Gastein Tourismus, Tel.: +43 (0)64 32 / 33 93-0

HOTELS: Winkler 413, Klammer's Kärnten 414, Europäischer Hof 414, Mondi-Holiday First-Class Aparthotel Bellevue 415, Alpine Spa Haus Hirt 415

2014 Ski Guide Austria


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SKIGEBIETE Salzburger land

Großarl, Dorfgastein „Ruheplatzln“ am Pistenrand Am Rande des Nationalparks Hohe Tauern ziehen die Langläufer ihre Runden, in Gesellschaft von Winterwanderern und Hundeschlitten. Von hier, bei Hüttschlag, bis nach Großarl sind es nur wenige Kilometer. Doch an manchen Tagen könnte der Unterschied nicht drastischer ausfallen. Denn bis zu den Pisten Großarls bewegen sich Autokolonnen, der Skiort ist ergo mehr als lebendig. Das Großarltal präsentiert sich als Schnittpunkt zwischen der sportlich-aktiven Skischaukel mit Dorfgastein und beschaulicher Nationalpark-Idylle. Obwohl Großarl inzwischen leicht erreichbar ist, steigen viele Tageskifahrer über Dorfgastein ins Skigebiet ein. Wer länger Quartier nimmt, ist in den Tophotels von Großarl, die ihren vier Sternen mehr als gerecht werden, vielleicht besser aufgehoben. Kreuzkogel und fulseck, die beiden 2.000 Meter hohen „Parallelgipfel“ sind gleichwertig ausgebaut. Zuletzt wurde die Familienabfahrt nach Dorfgastein verbreitert und die dazugehörige Beschneiungsanlage ausgebaut. Mit neuen Anlagen hat man sich bei der Skischaukel eine Atempause gegönnt. Dafür gibt es alljährlich neue Extras. Das kostenlose W-Lan an vielen Hotspots im Skigebiet ist inzwischen zwar kein Alleinstellungsmerkmal mehr, aber erfreulich. Toll war im vergangenen Winter ein Riesen-Schneeiglu mit einem Innendurchmesser von acht Metern und Platz für 100 Personen. Ein Veranstaltungsraum, wo auch das Frühstück beim „Skikeriki“ eingenommen wird. Dies ist eine morgendliche Pisten-Erlebnisrunde mit Ski Guide Austria 2014

maximal 25 Personen, die nun bereits an zwei Tagen (Mittwoch und Donnerstag) um 7.15 Uhr startet. Der Spaß für Bettflüchtige kostet zum Skipass noch 29 Euro. Neu sind diesen Winter auch ein Fotopoint, wo man sich am „Servus Platzl“ in Szene setzen kann, während man am „Ruhe-Platzl“ die „frisch möblierte“ Natur in komfortabler Position auf sich wirken lassen kann. Neu ist das „Sonnen-Platzl“ an der Bergstation der Sonnenbahn. Abseits der Pisten herrscht ebenfalls reges Leben. Auf den für die zahlreichen Schneeschuhwanderer angelegten Trails, sowie natürlich in besonderem Maße im für diesen Winter erweiterten Kinderland. Voll eingeschlagen hat als jüngster unter den Liften der Gipfelexpress auf das Fulseck. Seither sind Wiederholfahrten auf der sonnigen Nachmittagsseite ohne Wartezeiten zu genießen. Abenteuer bietet die Skiroute Berglandalm vom Fulseck. Sie ist markiert und führt zuerst mit tollem Blick über das Gasteinertal einen Rücken entlang, ehe man über anspruchsvolle, weite Hänge insgesamt fünf Kilometer ins Tal schwingt. Nach wenigen Schlittschuhschritten ist die Piste Harbach von Großarl erreicht. Insgesamt ist die Skischaukel vor allem im Hochwinter in Bestform. Die meisten Pisten sind in Waldschneisen angelegt, was sich bei Wind und Nebel gegenüber Gebieten des Gasteinertals als vorteilhaft erweisen kann. Ohne Hütten würde Großarl aber gewaltig an Reiz einbüßen. Im Winter sind es allein acht auf der Großarler Seite, manche auch für Hüttenhocker geeignet, etwa die „Gehwolfalm“. www.derskiguide.at


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SALZBURG

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groSSarl, dorfgastein Höhenlage Pistenkilometer Lifte Stundenkapazität Skigebiet(e) Preise

ErmäSSigungen

loipen tiefschnee besonderheiten

News EVENTS Auskunftstelefon Tourismusverband

Pisten auf 865 bis 2.000 Meter Seehöhe Gesamt 80 km davon Leicht 23 km / Mittel 49 km / Schwer 8 km (neue Berechnung) Gesamtzahl 17 30.000 Personen Skischaukel Großarltal - Dorfgastein (Ski amadé) Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 45,50 /34,50 /23,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 227,-/170,-/113,50,gültig im gesamten Skigebiet Ski amadé Ski amadé Junior Weekend: Samstags und Sonntags bis 35% Preisvorteil für Kinder und Jugendskipässe. Tageskarten ab Euro 15,-. Oster-Familienaktion: Gratis-Skipässe für Kinder bis 15 Jahre (Jahrgang 1997 oder jünger) 15.3. - 26.4. 2014 ab 6-Tagespass frei, sofern zumindest ein (Groß-)Elternteil einen Skipass kauft. Hotelpauschale mit Gratisskipass für aktive Senioren Gesamt 56 km, Classic 32 km, Skating 24 km Skiroute Bergland: 5 km; Skitour zum Kreuzeck: 885 Höhenmeter Aufstieg, gesamt ca. 4 km Skitour auf den Loosbühel: 630 Höhenmeter, Länge ca. 3 km. Zwei Skirouten vom Fulseck Snowpark neu mit kostenlosem Skimovie. „Skikeriki“ MIttwoch/Donnerstag ab 7.15 Uhr für max. 25 Personen. Freies W-Lan. Menügutschein am Damentag (Mittwoch) und Herrentag (Donnerstag) Skimovie im Snowpark, erweitertes Kinderareal, „Ruheplatzln“ ohne Konsumationszwang am Pistenrand 29.11. - 22.12.2013 Salzburger Bergadvent Großarltal 22.3. - 29.3.2014 Lady-Skiweek mit Stargast Andreas Gabalier Dorfgastein, Tel.: +43 (0)64 33 / 72 23-0; Großarl, Tel.: +43 (0)64 14 / 280; TVB Großarltal, Tel.: +43 (0)64 14 / 281, TVB Dofgastein, Tel.: +43 (0)64 32 / 33 93-460

TOP TIPPS: HOTELS:Untermüllnergut 416, Römerhof 416 www.derskiguide.at

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SKIGEBIETE Salzburger land

Salzburger Sportwelt Endloses Schaukeln mit Höhenflug wird ein tal überspannt, ist Entspannung gesichert. Innerhalb des länderübergreifenden Marketingverbundes Ski amadé verknüpft die Salzburger Sportwelt allein vier Täler. Zurückhaltend gerechnet. Sie „quert“ dabei die Tauernautobahn und mehrere Bundesstraßen. Eines der Täler erhält ab diesen Winter auch real eine Luftbrücke. Bei Wagrain verbindet G-Link nun über das Kleinwalsertal hinweg die Mittelstation der „Flying Mozart“ mit der Mittelstation der Grafeneck-Express-Lifte. Pro Stunde können nun 1300 Menschen auf halber Höhe innerhalb von sechs Minuten zwischen den beiden Skibergen wechseln. Über die gesamte Skiwelt den Überblick zu wahren, ist nicht einfach. Wagrain liegt im Zentrum, doch am leichtesten fassbar ist die Vier-Täler-Schaukel, orientiert man sich an der Ost-West-Achse. Realistisch betrachtet, ist das zwar unnötig, denn gewöhnlich nimmt man an einem Ort Quartier und genießt einfach die Pisten. Die Lieblingspiste vielleicht öfters. Weil innerhalb eines Tages die komplette Salzburger Sportwelt zu durchschaukeln Ski Guide Austria 2014

mag vielleicht technisch möglich sein, ob es ein Vergnügen ist, steht auf einem anderen Blatt. Doch jeder einzelne Berg, jede einzelne Etappe hat Außergewöhnliches zu bieten. Das schönste an diesem Skiverbund: Wird nicht direkt an der Haustür angeschnallt, öffnet sich eine schier unendliche Auswahl. Wie eine Spinne im Netz logiert man in Flachau oder Zauchensee. Wobei in HermannMaiers Heimat Flachau seit dem Vorwinter die Kabinenbahn Achter Jet mit neuen Panoramakabinen, komfortabel abhebt. Damit der Umstieg von der Luxuskarosse auf die Piste nicht zu dramatisch ausfällt, verfügt die Gondel über Lederpolsterung und Sitzheizung. Doch starten wir wie versprochen am östlichsten Punkt. Nicht nur dadurch genießt Filzmoos eine gewisse Sonderposition. Erst von der Bergstation der Papagenobahn auf knapp 1.600 Meter – und damit schon der höchste Punkt des Filzmooser Gebiets, lässt sich die Weite der restlichen Sportwelt erahnen. Etwa für denjenigen, der auf der Höhenloipe seine 12-Kilometer Runde zieht. Insgesamt ist dieses Gebiet beschaulich  ➤ Fortsetzung S. 112 www.derskiguide.at


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SALZBURG

SKIGEBIETE Salzburger land

salzburger sportwelt (von filzmoos bis St. Johann-Alpendorf)

Höhenlage Pistenkilometer Lifte Stundenkapazität Skigebiet(e)

Preise

ErmäSSigungen

loipen tiefschnee besonderheiten Topevent(s) der Saison

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TOP TIPPS:

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Pisten von 900 bis 2.188 Meter Seehöhe Gesamt 250 km davon Leicht 113 km / Mittel 125 km / Schwer 12 km 89 Lifte 124.048 Personen Salzburger Skiwelt: Flachau, St. Johann-Alpendorf, Wagrain, Zauchensee-Flachauwinkl-Kleinarl, Radstadt/Altenmarkt, Eben, Filzmoos, Goldegg Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 45,50/35,-/23,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 227,-/170,-/113,50,gültig im gesamten Skigebiet Ski amadé Ski amadé Junior Weekend: Samstags und Sonntags bis 35% Preisvorteil für Kinder und Jugendskipässe. Tageskarten ab Euro 15,-. Oster-Familienaktion: Gratis-Skipässe für Kinder bis 15 Jahre (Jahrgang 1997 oder jünger) 15.3. - 26.4.2014 ab 6-Tagespass frei, sofern zumindest ein (Groß-)Elternteil einen Skipass kauft. Hotelpauschale mit Gratisskipass für aktive Senioren Gesamt 260 km, großteils Classic und Skating Zauchensee Gamskogel Ostabfahrt Betterpark St. Johann, Absolut Park Flachauwinkl-Kleinarl, Snowpark Eben Beleuchtete Rodelbahn: Radstadt 6 km, Naturrodelbahn Kleinarler Hütte 6,5 km 11.1. - 12.1.2014 Skiweltcup Damen Abfahrt, Super-G , Zauchensee, 14.1.2014 Nachtslalom, Flachau, 12.1.2014 Nacht der Ballone in Filzmoos 22.3. - 23.3.2014 Snow Volleyball Wagrain G-Link Wagrain (Verbindung Grafenberg und Grießenkareck) Renovierung der Lifte Strassalmbahn und Obergassalmbahn in St.Johann-Alpendorf Bergbahnen, Tel.: +43 (0)64 57 / 29 29 Regionalverband Salzburger Sportwelt, 5542 Flachau, Tel.: +43 (0)64 57 / 29 29

Hall of Fame 229, Nachtski 250, Restaurant 278, HOTELS: Alpenhof Flachau 422, Walchhofer's Landhotel Alpenhof 422, Tannenhof 423 Alpenrose Zauchensee 424, Schartner Altenmarkt 424

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SKIGEBIETE Salzburger land salzburger sportwelt

ruhig, zu Mittag finden alle Familienmitglieder in den Hütten gemütlich zusammen. Wen wundert‘s da noch, dass am besten Platz an der Talstation ein Urlaubsbauernhof wartet, wobei der Landwirt auch gleich für die Skischule verantwortlich zeichnet. Spitzengastronomisch ist Filzmoos dank Köchin Johanna Maier Kult, skifahrerische Herausforderungen bleiben unter der Bischofsmütze den Tourengehern vorbehalten. ZAUCHENSEE IST DAS KONTRASTPROGRAMM. Hochalpin, kantig, laut. Hier, auf der anderen Seite des Ennstals, tobt das pralle Pistenleben, während es unten in den durch eine kleine Skischaukel verbundenen Talorten Radstadt und Altenmarkt vergleichsweise kleinstädtisch zugeht. Doch das hochgelegene Zauchensee, in dem regelmäßig der alpine Skiweltcup mit Damenrennen zu Gast ist, diesen Winter steigt zusätzlich ein Nachtslalom in Flachau, wird seit Jahren skitechnisch aufgerüstet. Das höchstgelegene Skigebiet der Region ist als „Schneeloch“ bekannt, was sich neben den Pisten optimal nützen lässt. Absolut sportlich geht es auf der Kogelalm zu. In dem professionellen Trainingszentrum stehen drei anspruchsvolle Pisten mit aus fernen Landen entliehenen Namen zur Wahl: Rodeo Drive, Larkpipe und The Wave. Das ideale Terrain für Skiclubs und sportliche Freizeitfahrer, die hier einmal unter rennmäßigen Bedingungen trainieren wollen. Aber schon allein die meist knochenharte Kälberlochpiste hat es in sich. Selbst wenn man sich im Tempo besser nicht an Lindsey Vonn oder der heimischen Andrea Fischbacher orientiert. Vom Gamskogel wählen wir knapp neben der Abfahrt 9 eine perfekte Skiroute, die genug Platz für Experimente lässt, aber auch Tiefschneeneulinge nicht abschüttelt. Sie führt, wie fast alle Touren, wieder direkt ins Hoteldorf. Die einzige Abfahrt, die nicht in Zauchensee endet, setzt die Skischaukel vom Rosskopf nach Flachauwinkl fort. Ein toller Hang! Das Treiben darauf ist von der Tauernautobahn aus immer gut einzusehen. Während Eilige, etwa Tagesskifahrer, genau hier den raschen Einstieg Ski Guide Austria 2014

ins Skigebiet Zauchensee mit Highlander I und II nutzen, ist der Urlauber, sofern nicht auf Ski-inSki-out in den Hotels von Zauchensee fixiert, gerne unten in Altenmarkt, der Heimat von Skistar Hannes Reichelt, daheim. Dort lockt an Schlechtwettertagen zusätzlich die „Therme Amadé“ mit Loopingrutsche, elf Becken und fünf Themensaunen. Nach zahlreichen Innovationen auf der Radstädter Seite ging in Altenmarkt zuletzt die 10er-Kabinenbahn Hochbifang in Betrieb. Erschlossen sind damit gemütlich-familienfreundliche Hänge, ein kleiner Funpark samt Zeitmessstrecke und natürlich die Hütten von Altenmarkt-Radstadt. Vom Hochbifang schlängelt sich auch die längste beleuchtete Rodelbahn ins Tal. Von Flachau über Wagrain und bis nach St. Johann-Alpendorf führt diese Schaukelei noch weiter. Mit Flachau und Kleinarl sind nun die Skiberge erreicht, die über das dichteste Netz an Liften verfügen. Als Musterbeispiel darf Hermann Maiers Hausberg Grießenkareck gelten: Von allen Seiten hieven komfortable Liftanlagen Wintersportler nach oben. Dort warten weitläufige, meist optimal präparierte Hänge, die zu langen Carvingschwüngen einladen. An Wochenenden und in der Hochsaison kann es bei den Talstationen schon mal eng zugehen. Für Steilhangartisten ist die Region, die teilweise mit den anderen auch per Bus verbunden ist, wenig herausfordernd: Ausgenommen die beiden eher kurzen Steilhänge am Sonntagskogel und der Top-Liner-Mulde unterhalb des Saukarkopfs. St. Johann Alpendorf ist dabei als großes Finale nicht zu unterschätzen. Bevorzugt junges Volk tummelt sich unterhalb der Gernkogel-Panoramabahn im Betterpark Alpendorf. Puren Genuss bieten final die breit ausgeschlagenen Abfahrten nach St. Johann. Hier zeigt sich, wozu optimale Beschneiung imstande ist. Und knapp vor dem Abschwingen begegnen einem Schlitten ziehend die ersten abendlichen Rodler. www.derskiguide.at


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Wenn sich die Uhren langsamer drehen ... Die Voraussetzungen für einen herrlichen Winterurlaub könnten nicht besser sein: Bestens präparierte Abfahrten direkt vor der Hoteltüre, den hauseigenen Skiverleih direkt im Skikeller, eine Gourmet-Küche die seinesgleichen sucht, gute Stimmung am „unterirdischen Dorfplatz“ mit Bar und Weinkeller und bei 1001 Anwendungen im Beautybereich relaxen. Das ist Ihr Urlaub im Tannenhof!

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SKIGEBIETE Salzburger land Wildkogel · Rauris · Werfenweng · Grosseck · Speiereck · fannigberg

Wildkogel – Neukirchen-Bramberg

Werfenweng

Fanningberg (Mariapfarr-Weisspriach)

Wildkogel – Neukirchen-Bramberg tel +43 (0)65 66 / 7251

Werfenweng tel +43 (0)64 66 / 42 00 oder 614 10

Romantisches, kompaktes Skigebiet ab Neukirchen und Bramberg. Selbst noch Teil der Kitzbüheler Alpen, beeindruckt die Sicht auf die gegenüberliegenden Dreitausender des Nationalparks Hohe Tauern. Sehr dicht ist das bis auf 2.150 Meter führende Liftgeflecht nur oberhalb von Neukirchen, es überwiegt dabei einfacheres Gelände. Seit dem Vorwinter erfreut der 6er-Sessellift Frühmesser mit einer Wetterschutzhaube. In Bramberg kommt Familienspaß im Kinderland und beim Snow-Tubing nicht zu kurz. Abendfahrten für Rodler Dienstag und Freitag mit der Smaragdbahn in Bramberg, Samstag mit der Wildkogelbahn in Neukirchen. 55 km Pisten. TOP TIPP: Rodeln 264, HOTELS: Rohregger Neukirchen 410, Castello Königsleiten, Wald 409, Kinderhotel Habachklause Bramberg 411.

Im Vorzeigeort für sanfte Mobilität und Mitglied von „Alpine Pearls“, wo mit Elektroautos von Peugeot höchst vergnügliche Elektrofahrzeuge zur Verfügung stehen, fahren nur die Lifte klassisch. Wobei der Winter 2012/13 ein Meilenstein für den sanft-mobilen Ort sein wird. Denn zum Jahresende sollte der Ortslift ins Skigebiet fertig gestellt sein. Fix ist die Eröffnung des den Ort dominierenden Großhotels TravelCharme. Das Skigebiet ist nett und leicht, mit prächtiger Aussicht von der Bischlinghöhe. 28 km Pisten.

Rauris - Hochalmbahnen tel +43 (0)65 44 / 63 410 od. 20022 Die Goldgräberzeiten sind in diesem idyllischen Hochtal der Nationalparkregion vorbei. Ins Seidlwinkltal führt eine Loipe für Ausdauernde, während die sechs Lifte von leicht bis schwer alles zu bieten haben. Wunderbare Frühjahrstouren! Schneeschuhtrail Kolm Saigurn, Telemark- Weltcup 17./18.1.2014 und zusätzlich einer der Anbieter für Wiedereinsteiger „Ski-Comeback“. Lässt sich vielleicht auch mit den berühmten Literaturtagen in der letzten Märzwoche kombinieren. Tageskarte Euro 36,50. 32 km Pisten. Ski Guide Austria 2014

Grosseck-Speiereck tel +43 (0)64 72 / 800 80 Zwischen Mauterndorf und St. Michael. Ruhiges Skigebiet im Lungau, das meist im Zusammenspiel mit dem Katschberg auf der anderen Talseite genutzt wurde. Ab 1,5 Tagen gelten die Skipässe nun aber auch im 15 Kilometer entfernten Obertauern. Die Talabfahrten eines der vielleicht am stärksten unterschätzten Skigebiete Salzburgs, das erst auf 2.411 Metern seinen Höhepunkt erreicht, wurden verbreitert. Von oben führt eine anspruchsvolle Abfahrt – teilweise Buckelpiste – in die Mulde, von der Lifte auf drei Seiten führen. Irgendwo ist immer der passende Schnee. Neues, Freeride-Gebiet sowie Funpark. Tageskarte 39,50 Euro. 47 km Pisten.

Fanningberg (Mariapfarr) tel +43 (0)64 73 / 700 80 oder 8766 Dieses Skigebiet im Lungau wäre bekannter, www.derskiguide.at


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SKIGEBIETE Salzburger land Katschberg · Gaissau · goldegg · LAMMERTAL · postalm · zwöferhorn · Weisssee

Lammeralm

Zwölferhorn (St. Gilgen)

wäre es leichter erreichbar. Ein abwechslungsreiches Tagesgebiet mit fünf Liften, wo man auch Speed aufnehmen kann und von der Fanninghöhe eine fordernde Skiroute lockt. 30 km Piste.

garantieren. In guten Jahren auch ein tolles Loipengebiet. Tageskarte Euro 30,-. 4,3 km Piste.

Katschberg tel +43 (0)47 34 / 83 88 80

Lange Jahre vor allem bekannt durch die tollen Langlaufmöglichkeiten und Abtenau als Heimat von Skiweltmeister David Zwilling, ist der jüngste Berühmtheitsschub dem Lammertaler Marcel Hirscher zu verdanken. Die „Kleinen“ Abtenau und St. Martin zählen ebenso wie die größere Region Annaberg-Lungötz zur Region Dachstein West (Oberösterreich). 15 km Pisten. TOP TIPP: Langlauf 258, Restaurant 278.

Siehe Kärnten. 70 km Piste.

Zinkenlifte (Hallein-Dürrnberg) tel +43 (0)62 45 / 85 10 5 od. 85394 Das Mini-Matterhorn ist nicht hoch, aber die Hauptpiste anspruchsvoll. Nur ein kleiner Anfängerlift. Leichte Skitour auf das Rossfeld mit Blick über Hallein. Special-Olympics-Veranstaltung am 6.2.2014. Täglich beleuchtete Rodelbahn. 8 km Piste.

GaiSSau-Hintersee tel +43 (0)62 40 / 20 70 Eines der beliebtesten Einsteigerskigebiete der „Stadtsalzburger“, das bei entsprechender Schneelage durchaus seinen Reiz hat und gut zu erreichen ist. Die neun Lifte reichen bis über 1.500 Meter. 25. - 26.01.2014: FIS Ski-Freestyle Europacup Buckelpiste Tageskarte Euro 31,90, 40 km Piste. TOP TIPPS: Faistenau Langlauf 259, Skitouren 235.

Lammertal tel +43 (0)62 45 / 70050 (Tennengau)

Postalm Arena tel +43 (0)6137 / 7330 Nahe dem Wolfgangsee, gehört zur Wolfgangseegemeinde Strobl, aber skitechnisch zur Region Lammertal. Zusätzliche Schneekanonen, Mautrückvergütung bei Kauf der Liftkarte. Eines der preisgünstigsten Skigebiete. Tageskarte Euro 30. 21 km Piste.

Zwölferhorn (St. Gilgen) tel +43 (0)62 77 / 23 50 Mit stetem Wolfgangseeblick und auf Naturschnee angewiesen. 7 km Piste.

Goldegg am See tel +43 (0)64 15 / 81 31

uttendorf - weiSSsee tel +43 (0)6563 77 / 20150

Zählt zu Ski amadé und überrascht mit einem kurzen Steilhang. Immerhin sind hier fünf Schneekanonen im Einsatz, die relative Schneesicherheit

„Gletscherwelt“ führt das schneesichere, aber nicht leicht zu erreichende Gebiet in seinem Namen, doch befahren wird das ewige Eis aber

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Postalm Arena


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SKIGEBIETE Salzburger land UNKEN ·WALD KÖNIGSLEITEN ·UNTERSBERG ·TAFERALM ·PIESENDORF

Wald - Königsleiten

Fageralm

nicht. Die „Rudolfshütte“ dient als iedealer Ausgangspunkt für zahlreiches Skitouren und das Erleben der nicht allzu anspruchsvollen 23 km Piste. TOP TIPP: Berghotel Rudolfshütte 410.

UNKEN TEL: +43 (0)65 89 / 20 055 Das kleine Skigebiet des Saalachtals, in dem Slalomstar Reinfried Herbst seine ersten Schwünge zog. Heute nutzt er noch immer, wie manch andere, die Tiefschneevarianten des Heutals. 8 km Piste.

Piesendorf - Erlebnisberg

Gehört wirtschaftlich zur Reiteralm (Steiermark). Tageskarte Euro 40. Preisaktionen wie Ski amadé. 15 km Piste.

Piesendorf Erlebnisberg tel +43 (0)65 49 / 73 31-0 Kinder- und Jugend-Skierlebnispark. Fun-Rodeln, Sky-Gliding, Snow-Tubing, Zipflbob. 2,5 km Piste.

Wald – Königsleiten tel +43 (0)65 64 / 82 43.0 Mit der noch immer neuen Dorfbahn vom Pinzgau in acht Minuten hinaufauf den Gipfel. Alles weitere siehe Zillertal Arena/Tirol.

Untersberg (Grödig bei Salzburg) tel +43 (0)62 46 / 73 57 0 (TVB Grödig) Naturpark. Tourenskiabfahrt 20 Minuten von der Bergstation.

Fageralm tel +43 (0)64 54 / 73 57 oder 84 16 Gar nicht so kleines, eigenständiges Skigebiet. Gehört zu Ski amadé und bietet Boardercross, einen Märchenwald und eine „Goliath-Riesenschaukel“ am Gipfel. Ergo kinderorientiert. Neu ist diesem Winter die Speedy-Schussstrecke und ein Bambini-Kinderkurs für Dreijährige.

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SKIGEBIETE Steiermark Einleitung

Steiermark Uriger Ski-Charme in der grünen Mark Die Steiermark ist eine Überraschung für Wintersportfans: Mehr als 80 Ski­­gebiete gibt es dort, und gemessen an der Zahl der Möglichkeiten zum Skifahren beziehungsweise Snowboarden, liegt die Grüne Mark im Österreichvergleich ganz vorne – nur Tirol bietet mit knapp 100 Skigebieten noch mehr. Freilich sind die Skigebiete in der Steiermark nur selten mit den Paraderegionen in Westöster­ reich zu vergleichen. Den meistens fehlt nicht nur die Größe, sondern auch das Internationale und das manchmal Übertriebene ihrer großen Mitbewerber. Doch gerade diese Urigkeit und Bodenständigkeit machen andererseits den beson­deren Charme und Reiz der steirischen Skigebiete aus. Das mit Abstand bekannteste Gebiet ist sicher die Region Schladming, in der bereits 1982 alpine Ski-Weltmeisterschaften stattfanden und wo sich im Februar 2013 erneut die weltbesten Skiläuferinnen und Skiläufern gemessen haben. In den vergangenen 20 Jahren hat Schladming alleine rund 115 Millionen € investiert – die Ski WM hat der Region, aber auch dem ganzen Land einen neuerlichen enormen Schub gegeben. Immerhin flossen rund 400 Millionen € in den Großevent und damit verbundene Infrastrukturmaßnahmen. Der Weltcup Nachtslalom der Herren Ende Jänner in Schladming, ist längst ein Fixpunkt im WeltcupZirkus. Das reizende Städtchen Schladming ist das Ski Guide Austria 2014

Zentrum dieser Vier-Berge-Skischaukel. Neben der Schladminger Planai gehören dazu noch die Gebiete Hauser Kaibling, Hochwurzen und Reiteralm. Letztere ist besonders schneesicher. Die vier Gebiete sind miteinander verbunden und bieten zusammen mehr als 100 Pistenkilometer. Nicht weit davon entfernt liegen die Ramsau und das Dachsteinmassiv, wo sich neben Skiläufern und Snowboardern vor allem Langläufer bei einem Angebot von 150 Kilometern klassischen Loipen wohlfühlen. Dazu kommen etliche kleinere Gebiete, die ebenfalls im näheren Umfeld liegen und die Region insgesamt äußerst ­attraktiv für Wintersportler bzw. -urlauber machen, da auch genügend Winterwanderwege und klassische Alternativangebote wie Rodelbahnen, Eisstockschießanlagen und Eislaufmöglichkeiten vorhanden sind. Das trifft besonders auf das steirische Salzkammergut zu, wo Tradition und Gemütlichkeit den Ton angeben, und mit Altaussee und dem Loser sowie mit der Region Tauplitz-Bad Mitterndorf ebenfalls sehr gute Angebote auf Schneefans warten. Auch weiter im Süden des Landes locken interessanten Wintersportgebiete – etwa der Kreischberg, der ein hochklassiges Dorado für Snowboarder ist, und der heuer um vier Pistenkilometer vergrößert wurde. Umfangreiche Möglichkeiten für Skifah­­rer und Snowboarder bietet auch die Obersteiermark - vom www.derskiguide.at


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STEIERMARK

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Skigebiete Steiermark

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Ramsau – Dachstein 34 Stuhleck 35 Mariazeller Bürgeralpe 36 Loser – Altaussee 37 Tauplitz Bad Mitterndorf 38 Lachtal 9 39 Kreischberg – Murau 40 Riesneralm

3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16

Brunnalm/Hohe Veitsch Hebalm Grebenzen Hohentauern Lammeralm Planneralm Weinebene Alpl Dachstein Gletscher Elfenberg Mautern Gaberl Stubalpe Galsterbergalm Hauereck St. Kathrein a. Hauenstein Hirschegg Kaiserau Admont Kindberg Pölzl Lifte

17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33

Naturschnee-Geheimtipp Aflenzer Bürgeralm über das malerische Mariazell bis zum Stuhleck nahe dem Semmering kommen insbesondere Familien auf ihre Kosten. Nicht zu vergessen eine Vielzahl kleine Gebiete, wo auf unspektaukläre Weise Wintervergnüngen geboten wird. Ewähnt werden muss auch, dass die Steiermark zahlreiche tolle Möglichkeiten www.derskiguide.at

Modriach-Winkel Mönichwald Hochwechsellifte Murauer Frauenalpe Niederalpl Mürzsteg Obdach Rieseralm/Obdach Parfußwirtlifte Trahütten Präbichl Salzstiegl Seewiesen Seeberg Sonnberglifte – Wald a. Schoberpass St. Jakob im Walde Stoderzinken – Ski amadé Teichalm Lifte Tonnerhüttenlift Tragöß Turnau/Schwabenbergarena

für Touren­geher bietet, das kulinarische Angebot bekanntermaßen bodenständig und überzeugend ist, und vor allem das Preis-Leistungs-Verhältnis in der Regel ausgesprochen gut ist. Fazit: Die Grüne Mark ist zünftig, naturnah, abwechslungsreich und für Skifahrer und Snowboarder einen Abstecher oder längeren Aufenthalt wert. 2014 Ski Guide Austria


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SKIGEBIETE Steiermark

Schladming Vier Berge, maßgeschneidert für Skifans DAS SKIGEBIET, in dem im Februar 2013 zum zweiten Mal die alpine Skiweltmeisterschaften durchgeführt wurden, firmiert bescheiden als 4-Berge-Skischaukel. In Wahrheit inkludiert der an der Südseite des Ennstals dicht erschlossene Höhenrücken weit mehr. Vom Westen kommend startet man von Forstau auf die Fageralm, ab Gleiming und Pichl geht’s auf die Reiteralm. Das von einem Hüttendorf gezierte Skigebiet ist durch seinen „Frühstart“ berühmt. Nirgendwo werden die Pisten so früh „weltcuptauglich“ beschneit. Gefördert wird das durch die tendenziell eher nördliche Ausrichtung der Schladminger Pisten. Sonst wäre das Schladminger Schneewunder noch größer, starten die Lifte doch bereits auf 750 bis 800 Metern Seehöhe. Ab der Reiteralm darf geschaukelt werden. Abwechslungsreiche Pisten, die allen Ansprüchen gerecht werden und die ausgiebig zum Carven einladen. Zentrum des Gebiets ist das Städtchen Schladming mit einem schmucken Kern und einem breiten Gastro- und Übernachtungsangebot für alle Brieftaschen. Auch Après-Ski und Nightlife kommen nicht zu kurz. Gleich neben der Talstation der Planai-Bahn befindet sich der rustikale MegaUnterhaltungstempel Hohenhaus Tenne und am Berg 13 sogenannte Genuss-Specht-Wirte. SPORTLICH IST ALLES TOP: Die Planai WM-Piste ist ohnehin legendär, und mit Millionen-Investionen wurde das Gebiet seit mehreren Jahren für die SkiWM aufgerüstet und auf den modernsten Stand gebracht. In Summe flossen für die WM rund 400 Millionen € in die Region – davon 290 von Bund und Land – sicherlich ein enormer und nachhaltiger Schub für das Skiland Steiermark. In Schladming selbst ist das mittlerweile schon ein paar Jahre alte Parkhaus bei der Talstation „Planet Planai“ – dem Zielgelände – bemerkenswert, kann doch auf die Ski Guide Austria 2014

verschiedenen Etagen beinahe bis zur Parkfläche mit den Ski oder Snowboards zugefahren werden. Jeder, der erstmals vor ihrem finalen Steilhang steht, zeigt sich beeindruckt. Hier rennmäßig hinunterjagen – was für eine Vorstellung. Aber es gibt auch eine simplere Umfahrung. Beim Blick hinunter kann man sich in die Massen versetzen, die alljährlich den Schladminger Weltcup-Nachtslalom umjubeln. Die Talabfahrten der Region sind überwiegend schwierig und hart. Das gilt auch für den skifahrerisch mit der Planai eine Einheit bildenden Hauser Kaibling, der aber unter dem traditionsreichen Sender abwechslungsreiche Pisten für jeden bietet. Das kulinarische Angebot der diversen, mehr oder weniger urigen Hütten kann sich sehen lassen. Am Hauser Kaibling befindet sich mit 2.015 Metern Seehöhe übrigens der höchste Punkt der Vier-Berge-Schaukel. In die andere Richtung geht es zur Hochwurzen und Reiter Alm über zum Teil etwas weitläufige Verbindungspisten. Sie ergänzen das Streckenangebot auf vielfältige und ansprechende Weise, wobei gerade die besonders schneesichere Reiter Alm ein Natur- und Pisten-Erlebnis für sich ist, und das nicht nur im Gipfelbereich. EINE DER WOHL BEEINDRUCKENDSTEN TOUREN im Alpenland befindet sich ebenfalls in der Region: Österreichs Nationalskitour, die DachsteinÜberquerung nach Hallstatt. Hierbei wird eine Strecke von 25 Kilometer und ein Höhenunterschied von 2.000 Meter geschafft. Für diese Tour, die 4 bis 5 Stunden dauert, ist keine Tourenausrüstung notwendig (siehe auch Kapitel Touren). Die Kultabfahrt „Edelgrieß“ gilt als eine der schönsten Freeride-Abfahrten der Alpen. Das Ergebnis: atemberaubende 18 Kilometer Freeriding durch das Dachstein-Massiv bis nach Ramsau am Dachstein. www.derskiguide.at


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SKIGEBIETE Steiermark

4-Berge-Skischaukel: schladming, Hauser Kaibling, Hochwurzen, reiter alm Höhenlage Pistenkilometer Lifte Skigebiet(e) Preise

ErmäSSigungen

Loipen

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Pisten von 720 bis 2.015 Meter Seehöhe Gesamt 232 km, davon Leicht 85 km / Mittel 125 km / Schwer 22 km Planai-Hochwurzen 126 Kilometer (Höhenlage bis 2.015 Meter) 98 4 Berge Skischaukel Ski amadé: Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 46,-/32,50,-/21,50,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 227,-/170,-/113,50,Junior Weekend Discount für Kinder und Jugendliche, Gruppenpreise ab 20 Personen, Sixty Plus (Senioren Ermäßigung Aktion von Saisonbeginn bis 22.12.), Ladies Week, Learn to Ski (6 Tagespass), Minicard (4 Euro pro Tag - Kinder bis Jahrgang 2007 und jünger), ab dem dritten Kind einer Familie fährt das Jüngste gratis Loipen: 490 km Loipen und Skating Höhentrainingsloipen am Dachsteingletscher in 2.700 Meter Höhe

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Tiefschnee Besonderheiten Topevent(s) der Saison

news Infotelefon Tourismusverband

TOP TIPPS:

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Osthang Hauser Kaibling, Gasslhöhne und Hahn'l (Reiteralm) Horsefeathers Superparks, Nachtskifahren und Nachtrodeln Hochwurzen, Pferdeschlittenfahrten, Winterwandern 29.11. -1.12.2013 Skiopening in Schladming-Rohrmoos, 28.1.2014 Nachtslalom Schladming, 21.2.2014 SnowSpeedHill – Skidoos und Motocross-Bikes in Pichl-Reiteralm, 2.4. - 6.4.2014 23. Musikanten Ski-WM im WM-Park Planai Pistenverbreiterung, Preuneggtal-Erschließung und Preunegg Jet (Reiteralm) Planai - Hochwurzen, Tel.: +43 (0)36 87 / 22 04 2-140 Haiser Kaibling, Tel.: +43 (0)36 86 / 30 300 Reiteralm, Tel.: +43 (0)64 54 / 73 57-0 Tourismusmarketing Schladming-Rohemoos, Rohrmoosstrasse 234 8970 Schladming, Tel.: +43 (0)36 87 / 22 77 722

Gletscher 226, Hall of Fame 228, Skitour 232f., Nachtski 250, Rodeln 265, Hütte 286, HOTELS: Schwaigerhof, Rohrmoos 429, Schröckerhof Fastenberg 429, Sporthotel Royer Schladming 430

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Ramsau Sonnige Skiwiesen und Langlauf-Dorado Die Region Ramsau am Dachstein, nahe der WM-Region Schladming, ist danke ihrer geografischen Lage vom Schneereichtum westlicher Wetterströmungen begünstigt. Abgeschirmt vom majestätisch anmutenden Dachstein öffnet sich das Hochplateau nach Süden hin und wird von der Sonne von früh bis spät beschienen. Auf diesem natürlichen Sonnenbalkon befinden sich die laut Eigenangaben „sonnigsten Skiwiesen Österreichs“. Zwölf Liftanlagen am Hochplateau in einer Höhe von 1.200 bis 2.700 Meter Seehöhe stehen Skifahrern und Snowboardern zur Verfügung – bis auf eine sind alle Schlepplifte. Die Skiwiesen am Hochplateau sind besonders für Anfänger ideal. Der Rittisberg oder die Höhenpisten am Gletscher sind dann die nächste Stufe hin zum Profi-Carver. Von den insgesamt 25 Pistenkilometern fallen neun in die Kategorie mittel und lediglich zwei in die Kategorie schwer. Hervorzuheben sind etwa die Familienabfahrten am Rittisberg oder die FreerideStrecke übers Edelgrieß in die Ramsau. Auch ein Funpark, eine Boardercross-Strecke und eine Halfpipe sind vorhanden. Das besonders schneesichere Ganzjahresskigebiet Dachsteingletscher, das von der Ramsau aus erreicht werden kann und bis auf 2.700 Meter reicht, wartet neben einem Funpark mit einem herausragenden Ski­tourenspektrum auf (siehe auch Kapitel Gletscher-Skigebiete). Hinauf geht es seit dieser Saison mit einer neuen Panoramagondel. Auf deren Dach ein Balkon für zehn Personen ein spektakuläres Fahrerlebnis während der 1.000 Höhenmeter umfassenden stützenlose Auffahrt bietet. Oben geht es in dieser Tonart weiter – eine Hängebrücke ermöglicht eine Aussicht über die höchsten Berggipfel Österreichs und freiem Blick auf die schroffen Felsen des Dachstein-Massivs in bis zu 400 Meter Tiefe und bis auf das Ramsauer Plateau. Ganz Mutige können über die 14 Stufen der „Treppe Ski Guide Austria 2014

ins Nichts“ auf eine Plattform aus Glas gehen, die Sie über die Felsen „schweben“ lässt. Für die ganz kleinen Gäste wiederum gibt es Kalis Wunderwelt, bei der mittels G ­ esamtkonzept Märchen, Kunst und Wintersport vereint sind, und Kinder sowie Erwachsene gleichermaßen unterhalten werden sollen. Die Ramsau ist schon deshalb familienfreundlich, weil sie die Möglichkeit zum Wintersport ohne Stress und abseits des Massentourismus bietet und überfordert auch Wiedereinsteiger mit ihren zahlreichen blauen und roten Abfahrten nicht. Vor allem ist die Ramsau aber ein echtes Dorado für Langläufer: Sage und schreibe 220 Kilometer Loipen, davon 70 Kilometer SkatingLoipen ­­laden zum nordischen Cruisen und Landschaft genießen ein und sprechen sowohl Profis als auch Amateure an. Darüber hinaus runden weitläufige Winterwanderwege und die ­Möglichkeit zum Schneeschuhwandern, Rodeln, Biathlon oder Skispringen die sportive – und eine Vielzahl von Hütten, Restaurants und Lokalen die kulinarische – Angebotspalette ab.

Ramsau

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Ramsau Dachstein Piste von 1.200 bis 1.700 Meter Seehöhe Gesamt 25 km, davon Leicht 14 km / Mittel 9 km / Schwer 2 km 12 Skiregion Ramsau am Dachstein Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 33,-/25,-/16,50,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 170,-/127,50,-/85,Minicard für Kinder bis 6 Jahre (Jahrgang 2007 und jünger) 1 - 4 Tag/pro Tag 4 Euro ab 5 - 18 Tage 20,- Euro. Weitere Ermäßigungen Senioren, Vereine (saisonal Kinder gratis) 220 km, Classic 150 km , Skating 70 km Österreichs Touren Eldorado – insgesamt 16 Skitouren-Routen, Übergänge und Steilabfahrten ab der Bergstation Dachstein-Gletscher-Bahn. Die Freeride Abfahrt „Edelgrieß“ gilt als die schönste Freeride Abfahrt der Alpen, Winterwanderwege: 70 km, Nachtrodeln: 3,5 km am Rittisberg, Biathlon und Skispringen für Jedermann

Höhenlage Pistenkilometer Lifte Skigebiet(e) Preise ERmässigungen Loipen

Tiefschnee

Topevent(s) der Saison

Auskunftstelefon Tourismusverband

TOP TIPPS: www.derskiguide.at

5.12. - 8.12.2013 Ramsauer Langlaufopening 7.12. - 8.12.2013 Austria Cup Sprunglauf & Nordische Kombination 14.12. - 15.12.2013 FIS Weltcup Nordische Kombination +43 (0)36 87 / 21 08 6 Tourismusverband Ramsau am Dachstein Ramsau 372, 8972 Ramsau am Dachstein Tel.: +43 (0)36 87 / 81 83 3, Fax: +43 (0)36 87 / 81 08 5 info@ramsau.com, www.ramsau.com

Gletscher 226, Skitouren 232, Langlauf 258, HOTEL: Neuwirt 428

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Stuhleck Die aktive Alternative zum Semmering Das Skigebiet Stuhleck ist von Wien aus kommend gleich hinter dem Semmering gelegen, und seit dem Bau des Semmering-Straßentunnels, leichter und schneller erreichbar. Dementsprechend voll ist das Stuhleck daher an Wochenenden und in Ferienzeiten – denn auch von Graz aus ist man über die S6 rasch dort. Hinzu kommen noch zahlreiche Besucher aus der Slowakei und Ungarn. Das macht das Stuhleck zu einem der beliebtesten Skigebiete in der Region - nicht zu unrecht, denn von Osten her kommende ist es das erste größere Skigebiet mit entsprechender Alpinanmutung. Mit 1.782 Metern ist es zudem der höchste Berg am Ostrand der Alpen und mit 24 Pistenkilometern das größte Gebiet in Ostösterreich. Es wurde in den vergangenen Jahren sukzessive ausgebaut und modernisiert – auch die moderne Technik kommt dort zum Einsatz etwa durch GPS bei der Schneehöhen-Messung zur effizienteren Beschneiung, bei W-Lan Hotspots. Das Stuhleck war obendrein der erste Gipfel, der 1891 mit Skiern bestiegen wurde – was die Region um den Semmering zu einer „Wiege des Skisports“ macht. Am 2. Februar 1893 - also vor 120 Jahren - fand am Stuhleck das erste Skirennen Europas statt, worüber man sich auch im Wintersport-Museum Mürzzuschlag informieren kann. Noch heute ist das Stuhleck bei Tourengehern ein beliebter Berg, was die zahlreichen Aufsteiger am Pistenrand dokumentieren. Der Blick vom Gipfel ist erhebend und reicht von der Obersteiermark über Wechselgebiet und Wiener Becken bis zum Neusiedler See und nach Ungarn. Seit vor einigen Jahren der langsame WeißenelfSchlepplift durch einen modernen Sechser-Sessellift ersetzt wurde, kommt man am Stuhleck recht rasch von einer Abfahrt zur nächsten. VorSki Guide Austria 2014

ausgesetzt, man steht nicht zu Stoßzeiten an der Tal- oder Mittelstation der Stuhleckbahn. Dort können auch die Skipässe gekauft werden. Allerdings können diese mittlerweile auch via Internet geordert werden. Ist man aber erst einmal auf der Piste, so steht dem Vergnügen nichts mehr im Weg. Von der Bergstation gibt es mehrere Abfahrten bis ins Tal – hervorzuheben sind die Promi-Abfahrt und die anspruchsvolle Steinbachalm-Piste. Zusätzlich gibt es noch eine Nachtpiste, in die auch der Snowboard Funpark eingebunden ist und eine WISBI-Rennstrecke. Und auch kulinarisch hat das Stuhleck mit zehn Gastronomiebetrieben – vom Panoramarestaurant bis zur Schwaigerhütte – einiges zu bieten. Der in der Saison 2011/2012 zusätzlich zum damals schon bestehenden „Blue Tomato Snowpark“ errichtete „Beginner Park“ bei der Promibahn hat so großen Anklang gefunden, dass heuer ein weiterer Snowpark in Betrieb gehen wird. Auch hier gilt wieder das Credo, einen Snowpark zu konstruieren der von allen Wintersportgästen, seien es Alpinskifahrer oder Freestyler, gleichermaßen benützt werden kann und somit einen abwechslungsreichen Tag im Schnee garantiert. Ein neues Feature das ab heuer im Blue Tomato Snowpark und im Beginnerpark zum Einsatz kommt ist die „Buzzer Cam“: Durch Drücken eines Buzzers im Snowpark wird eine Videoaufzeichnung gestartet die den Rider aufnimmt während er über die Obstacles fährt. Jedem Videoclip wird eine Nummer zugewiesen unter der man ihn auf der Homepage www.stuhleck.com herunterladen und auch verschicken kann. Aberundet wird das Aktivprogramm des Stuhlecks durch eine Speedmessstrecke und eine fünf Kilometer lange Naturrodelbahn. www.derskiguide.at


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. Stand 2013

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S6-A

stuhleck Höhenlage Pistenkilometer Lifte stundenkapazität Skigebiet(e) Preise

Loipen Besonderheiten

Piste von 777 bis 1.774 Meter Seehöhe Gesamt 24 km, davon Leicht 18 km / Mittel 6 km 9 15.500 Personen Stuhleck Skiregion Semmering Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 38,50/34,-/19,50,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 176 ,-/154,50/90Kinder, geboren nach 2006 in Begleitung der Eltern gratis 8 km Classic Nachtpiste (Sonnenlift) mit beleuchtetem Snowpark, 5 km lange Naturrodelbahn Blue Tomato Snowpark

events

Skiopening am 13.12.2013 mit VIP Riesenslalom, bei dem Punkte für Schnelligkeit und Fahrstil vergeben werden

news

Investitionen in die technische Infrastruktur: Neuer Snowpark zusätzlich zu Blue Tomato Snowpark und „Beginner Park“, Buzzer Cam für Videoaufnahmen, W-Lan Hotspots

Auskunftstelefon Tourismusverband

+43 (0)38 53 / 270 Tourismusverband Spital/Semmering, Tel.: +43 (0)664 / 33 22 121 tourismus@spitalamsemmering.com

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Hall of Fame 228, Hütte 284, Funpark 246

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Mariazeller Bürgeralpe Zünftiges Schneevergnügen im Wallfahrtsort SpaSS im Schnee für die ganze Familie ist das Motto der zwischen 890 und 1.254 Meter hohen Mariazeller Bürgeralpe, die im steirischniederösterreichischen Grenzgebiet liegt. Erreicht werden kann sie von Norden her von der Westautobahn A1 bei St. Pölten und vom Süden her von der Semmeringschnellstraße S6 ab Mürzzuschlag. Ist man einmal dort, geht es mit einer Gondelbahn ­direkt vom Zentrum Mariazells aus auf den Berg. Von dort bietet sich ein schöner Panoramablick ins Mariazeller Land, und von dort führen auch die Pisten sternförmig ins Tal. Daneben kann die Bürgeralpe auch vom Ortsrand Richtung St. Sebastian aus mit einem Vierersessellift befahren werden, wo es auch einen Übungslift gibt – und von einem weiteren Sessellift von der a­ nderen Seite Mariazells. Unterm Vierersessellift führt auch die einzige schwarze Piste – die FIS I Nord-Westabfahrt – auf rund zwei Kilometern Länge ins Tal. Insgesamt stehen den Skifahrern und Snowboardern acht Pisten mit elf Kilometern Länge zur Verfügung – abgesehen von der roten Familienabfahrt und der Rennpiste alles blaue also leichte Strecken. Somit kommen sowohl Könner als auch Anfänger auf ihre Rechnung. Grundsätzlich kann die mit dem „Steirischen Pistengütesiegel“ prämierte Bürgeralpe aber als ausgesprochenes Familienskigebiet bezeichnet werden, das aber auch auf Wiedereinsteiger abzielt und indem auch Schulskikurse gut aufgehoben sind. Erwähnenswert ist auch der Skikartenverbund mit den Skigebiten Gemeindealpe Mitterbach und Annaberg.

direkt ins Ortszentrum führt: Die Rodelbahn lädt auch am Abend zu einer zünftigen Rodelpartie ein! Ausgestattet mit 33 Beleuchtungskörpern kann die Rodelbahn in der Nacht gefahrlos benützt werden – ein besonderes Vergnügen, weil man danach gleich wieder im Ortszentrum ist. Ein Funpark für Snowboarder ist ebenfalls vorhanden, und auch klassischen alpenländischen Wintervergnügungen wie Eisstockschießen, Eislaufen und Pferdeschlittenfahren kann gefrönt werden. Der pittoreske Wallfahrtsort Mariazell mit seiner Basilika und die Umgebung bieten reichlich Abwechslung für kulinarische Genüsse und Möglichkeiten zum Shoppen. Im Ortszentrum selbst bieten sich eine Reihe von Hotels und Pensionen zum Übernachten an; das Brauhaus Mariazell verwöhnt als der kleinster Vier-Sterne-Betrieb Österreichs mit selbstgebrautem Bier und im nahe gelegenen St. Sebastian ist der Lurgbauer eine Fixadresse von gehobener Rindfleischküche. Zudem bieten sich zur Abwechslung ein Besuch in der alten Apotheke zur Gnadenmutter, in der Lebzelterei Pirker oder im Likörmanufaktur Arzberger, wo der bekannte Kräuterbitter hergestellt wird, an. Im Winter ist Mariazell tatsächlich eine Idylle, die an längst vergangene Zeiten erinnert.

Die geografische Lage des Mariazeller Landes beschert der Bürger­­alpe in der Regel überdurchschnittlich viel Schnee für diese Höhen­lage. Wintersportler, denen der Sinn nach Abwechslung steht, können auch eine Fahrt auf der 1,7 Kilometer langen Rodelbahn unternehmen, die vom Gipfel Ski Guide Austria 2014

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Mariazeller Bürgeralpe Höhenlage Pistenkilometer Lifte Skigebiet(e) Preise ermässigungen Loipen Besonderheiten

Tourismusverband

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Piste von 890 bis 1.254 Meter Seehöhe Gesamt 11 km, davon Leicht 5,5 km / Mittel 3,5 km / Schwer 2 km 5 Mariazeller Bürgeralpe Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 31,-/26,50,-/16,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 146,-/118,-/71,50,Kinder und Jugendliche an Wochenenden und Feiertagen verbilligt Classic 53 km Skating 13,5 km 10 km Winterwanderwege 2 km Rodelbahn beleuchtet

Tourismusverband Mariazeller Land Hauptplatz 13 8630 Mariazell Tel.: +43 (0)38 82/ 23 66 Fax: +43 (0)38 82/ 39 45 Email: tourismus@mariazell.at

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Loser Altaussee Naturnahe Winterfrische im Herzen der Alpen

Als schwerste Strecke gilt die GraskögerlPiste, bei der auf einen Kilometer Länge 200 Ski Guide Austria 2014

Meter Höhenunterschied zu bewältigen sind. Die Schneesicherheit am Loser ist laut Eigenangabe „sprichwörtlich“. Aufgrund der zentralalpinen geografischen Lage ist der Ski- und Snowboardspaß bis weit ins Frühjahr hinein garantiert. Besonders das Hochplateau am Loser in sonniger Südlage fasziniert: Beim Skifahren erlebt die ganze Familie paradiesische Pisten und Abfahrten aller Schwierigkeitsgrade – vom Übungshang, Skikinderland über FIS-Strecke bis hin zum Funpark. In den Skischulen können Anfänger und wiedereinsteiger die ersten Schwünge üben, für Kinder gibt es selbstverständlich eigene Skikurse. Schneeschuhwanderer und Tourengeher finden in der unberührten Schneelandschaft am Loser ebenfalls beste Voraussetzungen. Eisläufer können auf dem Altausseer See oder auf dem nahe gelegnen Grundlsees Ihre Pirouetten drehen. Und für die Kulinarik sorgen rund zehn Hütten und Gasthöfe. Ein Tipp ist auch das malerische Alpendorf „Hagan Lodge“, bestehend aus 46 in naturnaher Holzbauweise errichteten Ferienhäuser und Chalets, wo man auf Skiern bis direkt vors Haus fahren kann.

© Loser Altaussee Skikurs

Das Ausseerland ist eine landschaftlich äußerst reizvolle Gegend, die nicht nur Natur- und Kulturliebhabern viel zu bieten hat, sondern auch sportlichen Zeitgenossen. Während die Region in der warmen Jahreszeit schon längst den Ruf einer klassischen Sommerfrischedestination genießt, befindet sie sich im Winter noch weitgehend im Dornröschenschlaf. Dabei lockt der am gleichnamigen See gelegene Luftkurort Altaussee mit einem abwechslungsreichen Pistenangebot in 800 bis 1.600 Metern Seehöhe für die ganze Familie: Anfänger, aber auch Fortgeschrittene finden auf den breiten Pisten am Sandling vis-à-vis vom Loser viel Platz zum Gleiten, Carven und Schwingen. Snowboarder vergnügen sich ebendort im Funpark, der mit coolen Jumps, einem smoothen Wave-Rail, einer Kicker-Combo und weiteren Bauten als Geheimtipp in der ­Szene gilt. Eine Boardercross-Strecke ist ebenfalls vorhanden. Zudem hat es sich der 2006 gegründete Loser Freestyle Verein zur Aufgabe gemacht, alles was zum Freestyle Snowboardern und Skifahren gehört, im Gebiet unter einen Hut zu bringen und neue Impulse zu setzen. Der Loser bietet einen grandiosen Ausblick über den Altausseer See, das Salzkammergut sowie das Dachsteinmassiv, und nicht umsonst heißt die Bergstation des Skigebiets Loserfens­­ter. Mit seinem weitläufigen alpinen Gelände offenbart das Areal auch die Möglichkeit für schier grenzenlose Tiefschneefreiheit oberhalb der Baumgrenze. Um Komfort bemüht, sorgen kuppelbare SechserSesselbahnen mit Haube und Polsterung für einen raschen Transport in die hochgelegenen Regionen des Skigebiets. Insgesamt sind vier Sessel- drei Schlepplifte und ein „Zauberteppich“ vorhanden, die 29 Kilometer Abfahrten erschließen.

Loser

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Höhenlage Pistenkilometer Lifte stundenkapazität Skigebiet(e) Preise ermässigungen

Loipen Tiefschnee

Besonderheiten

news auskunftstelefon Tourismusverband

TOP TIPP:

Pisten von 800 bis 1.600 Meter Seehöhe Gesamtzahl 29 7 10.302 Personen Loser – Altaussee Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 38,-/29,-/16,50,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 198,-/178,50-/99,Kind: Jahrgänge 1997 – jünger, Jugend: Jahrgänge 1996, 1995 – 1994, Student: Jahrgänge 1987 – jünger, Ausweis! Senioren: Jahrgänge 1953 und älter (für Damen und Herren) Invalide: über 50 % Kindertarif, darunter Gruppentarif, Kleinkinder: Jahrgänge 2007 (nur in Begleitung eines Elternteiles frei!) Gesamt 64,6 km, Classic 36,3 km, Skating 28,3 km 1. Neu beschilderte Skitourenroute. Tour-Einstieg: Schranken bei der Mautstation der Loserstraße. Schöner Anstieg entlang der im Winter gesperrten Bergstraße, zum Teil durch Wald. Gehzeit: 2 Stunden, Höhendifferenz: 800 m 2. Vom Loserplateau (Loserfensterlift) bis ins Tote Gebirge Nachtski: Zwei Pisten mit Flutlicht im Ski- und Sportzentrum Zlaim/Grundlsee Jeden Mittwoch und Freitag von 16.30 bis 20.00 Uhr im Ski- und Sportzentrum Zlaim/Grundlsee Rodelbahn: Im Sportzentrum Zlaim in Grundlsee steht im Winter täglich eine beleuchtete Rodelbahn zur Verfügung. Die Rodelstrecke ist etwa 500 Meter lang. Leihrodeln erhalten Sie direkt bei der Liftstation gegen eine geringe Leihgebühr News 2013/2014: Neuer Kinderlift im Skikinderland Neu ab der Saison 2013/2014: 3 Stunden-Karten +43 (0)36 22 / 71 31 5 Tourismusverband Ausseerland - Salzkammergut Bahnhofstraße 132, A-8990 Bad Aussee Tel.: +43 (0)36 22 / 54 0 40-0 Fax: +43 (0)36 22 / 54 0 40-7 info@ausseerland.at

HOTEL: Alpenparks Hagan Lodge 428

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loser – altaussee


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Tauplitz – Bad Mitterndorf Wo einst Heinrich Harrer Skilehrer war Die nahe Altaussee gelegene Region Tauplitz – Bad Mitterndorf bezeichnet sich selbst als authentisches Skigebiet: Dies deshalb, weil es in sonniger Terrassenlage in alpinem Gelände und großteils oberhalb der Baumgrenze liegt – und weil die Alm im Winter autofrei ist und die Öffis Pistengeräte und Skidoos sind. Die Tauplitz ist obendrein ein altes Wintersportgebiet, seit es dem Förster Hiob Engl und dem Lehrer Ferdinand Sulzbacher vor mehr als 100 Jahren im Dezember 1905 gelungen ist, erstmals den berüchtigten „Lawinenstein“ auf der Tauplitzalm mit Skiern zu befahren. 1911 wurden hier die Österreichischen Skimeisterschaften veranstaltet, 1931/32 folgte der bekannte Alpinist und spätere Tibetforscher Heinrich Harrer dem Ruf der zwischenzeitlich bekannt gewordenen Tauplitzalm und war dort zwei Jahre als Hüttenwart, Bergführer und Skilehrer tätig. 1935 konstruierte der junge Skilehrer Viktor Hierzegger den ersten Schlepplift in Österreich. Dank ihrer günstigen geo­grafischen Lage ist die Tauplitz eines der schneesichersten Gebiete Österreichs. Die Aufzeichnungen belegen Schnee­höhen bis zu fünf Meter, im März liegen dort meistens mehr als drei Meter Schnee. Die Tauplitzalm ist somit im Frühling ein echtes Sonnenskilauf-Dorado. Die 42 Kilometer natürlich kupierten Abfahrten liegen zwi­­schen 900 und 1.965 Meter Seehöhe, warten mit allen Schwierigkeitsgraden auf und bieten für jeden Geschmack und jedes Ski Guide Austria 2014

Können etwas. Immerhin sechs Kilometer sind schwarze Abfahrten – und zwar die Schneiderkogel-, die Osthand-Krallersee- und die MittersteinPisten. Die Tauplitz-Berge bieten zudem jede Menge Naturschnee und Freiraum für Tiefschneeabfahrten und sind ein weithin bekanntes natürliches Freeride-Gelände. Der Mix aus anspruchsvollen und leichten Pisten, freiem Skiraum und Entspannen auf einer der vielen Sonnenterrassen, ist das was die Tauplitz ausmacht. Das breite, nebelfreie Becken rund um Bad Mitterndorf bietet Langläufern zudem ein zusammenhängendes Netz von 78 Kilometern gespurten Classic- und Skating-Loipen sowie rund 15 Kilometer Winterwanderwege. Erwähnenswert ist auch das 1.650 Meter hoch gelegene, autofreie Tauplitzalm-Dorf mit rund 1.000 Gästebetten, urigen Hütten und Restaurants.

Tauplitz

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Tauplitz - Bad Mitterndorf Höhenlage Pistenkilometer Lifte Stundenkapazität Skigebiet(e) Preise Loipen

Piste von 900 bis 1.965 Meter Seehöhe Gesamt 42 km, davon Leicht 18 km / Mittel 18 km / Schwer 6 km 17 24.600 Personen Tauplitz - Bad Mitterndorf Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 38,-/34,50/19,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 198,-/178,50/99,Classic 27 km, Skating 27 km, 24 km Höhenloipen

Besonderheiten Topevent(s) der Saison

Rodelbahn: 600 Meter mit Beleuchtung und Leihrodeln „Wein trifft Schnee“, Anfang bis Mitte Dezember 2013 8.1. - 12.1.2014 FIS Weltcup-Skifliegen am Kulm

Tourismusverband

Tauplitzer Fremdenverkehrsgesellschaft m.b.H 8982 Tauplitz, Tauplitz 71 Tel.: +43 (0)36 88 / 22 52, Fax: +43 (0)36 88 / 28 02 welcome@dietauplitz.com

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Langlauf 259, HOTELS: Aldiana Salzkammergut & Grimmingtherme 431

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Lachtal Der sanfte Schneeriese Das Lachtal, in der mittleren Steiermark nahe Judenburg ­­gelegen und von Graz und Wien mit dem Auto in einer ­beziehungsweise zweieinhalb Stunden erreichbar, war früher für viele Wintersportfreunde das Nonplusultra. Insbesondere in den 1970er Jahren erlebte das Skigebiet als „steirischer A­­ rlberg“ seine Glanzzeit – was aus heutiger Sicht leicht übertrieben erscheint. Auch wenn das Lachtal mit einer geringen Anzahl von neun Liften – zwei Sechser-Sesselbahnen, fünf Schlepplifte sowie ein Teller- und ein Teppichlift für die Kleinen – ein riesiges Skiareal von 150 Hektar erschließt. Dort eröffnen sich Skifah­rern und Snowboardern immerhin 40 Kilometer blaue, rote und schwarze Abfahrten und 15 Kilometer Skirouten vor einer weitläufigen, sanften Gebirgskulisse – etwa die Skirouten Grosslachtal und Zinkenschlucht. Auch genügend freier Raum für das Wintervergnügen abseits der Pisten ist vorhanden. Im Rahmen der Snowboard und Freestyle Ski WM 2015 am recht nahe gelegenen Kreischberg werden zwei attraktive Bewerbe auch im Lachtal ausgetragen. Die weltbesten Snowboarder kämpfen im Parallelslalom und Parallelriesenslalom um die begehrten WM-Titel. Trotz seiner alpinen Höhenlage zwischen 1.600 und 2.000 ­Metern wurden zuletzt Speicherseen und Schneeanlagen ­errichtet, die das Skigebiet noch schneesicherer machen. 2010 wurde das Lachtal um sieben Millionen € aufgerüstet und aus seinem Winterschlaf gerissen. Errichtet wurde eine zweite, moderne Sechser-Sesselbahn im Bereich Schönberg-Tanzstatt samt Erweiterung des Skigebiets in Richtung Pusterwald und der Ersatz des bereits in die Jahre gekommenen Zinken-Schlepplifts. Das schätzen mittlerweile auch die zahlreichen Gäste aus Österreichs östliSki Guide Austria 2014

chen Nachbarländern, die im Skigebiet dominieren. Kinderfreundlichkeit wird im Lachtal, das sich selbst das Prädikat „sanfter Schneeriese“ verliehen hat, groß geschrieben. Das „KinderLachtal“ wartet mit Zauberteppich, Teddy-Seillift, Mini-Slalom, bunten Figuren-Parcours, Wellenbahn, Schneekanal, Schatzsuche, Lachtal-Kinder-Taxi und Betreuungseinrichtungen auf – Kids bis sechs Jahre fahren mit den Liften gratis. Eine beleuchtete Rodelbahn, ein Eislaufplatz, Winterwanderwege und die Möglichkeit zum Schneeschuhwandern runden das Angebt ab. Das Lachtal, das insgesamt auch eine attraktive Tourenregion ist zeichnet sich durch provinziellen Charme und ein gutes PreisLeistungs-Verhältnis aus, das sich im gesamten Angebot des Skigebiets zeigt. Auch in den zwölf Hütten und Gasthäusern an den Pisten, die hungrige Wintersportler mit steirischer Hausmannskost wie mit Knödlsuppe, Bratl, Jagatee, Almkaffee und Zirbenschnapserl verwöhnen. Inhaber einer Murtal GästeCard erhalten übrigens zehn Prozent Ermäßigung auf Mehrtageskarten.

Lachtal

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LAchtal Höhenlage Pistenkilometer Lifte Stundenkapazität Skigebiet(e) Preise ErmäSSigungen Loipen Besonderheiten

Piste von 1.600 bis 2.200 Meter Seehöhe Gesamt 40 km, davon Leicht 14 km / Mittel 24 km / Schwer 2 km 9 9.900 Personen Lachtal Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 37,-/29,50,-/19,50 6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 191,50/153,-/101,-Kinder bis 6 Jahre gratis 5 km, Classic 2,5 km, Skating 2,5 km 15 km Skirouten – zum Beispiel Großlachtal, Hirzmann oder Variantenfahrten in der Zinkenschlucht Beleuchtete Rodelbahn mit Rodelverleih – Shuttledienst möglich, Eislaufplatz

Topevent(s) der Saison

21.12. - 22.12.2013 FIS Snowboard Europacup und Österreichische Meisterschaften 31.12.2013/14 Silvesterfeuerwerk 23.2.2014 Fire & Ice

Auskunftstelefon Tourismusverband

+43 (0)35 87 / 203 8831 Oberwölz, Hauptplatz 15, Tel.: +43 (0)35 81 / 84 20 info@oberwoelz-lachtal.at

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SKIGEBIETE Steiermark

Kreischberg - Murau Das Snowboarder Dorado Dieses 868 bis 2.118 Meter hoch gelegene Skigebiet nahe ­­Murau mit seinen insgesamt 46 Pistenkilometern genießt den Ruf eines Snowboarderparadieses und ist diesbezüglich ein Trendsetter. Boarder finden hier die größte Halfpipe Europas sowie einen Funpark der Extraklasse vor, der sich über 800 Meter erstreckt. Am WM-Hang wurden verschiedenste Rails, Jumpboxes, Rainbowboxes und Kicker gebaut, für Kids gibt es zusätzlich eine Kinderbox und ein Flatrail. Sogar die WMHalfpipe ist in den Airypark integriert. Auch eine Boardercross-Strecke ist vorhanden. Kreischberg ist ein Ort für Weltmeisterschaften. Im Jänner 2009 fand dort sechs Jahre nach der Snowboard-Welt­meisterschaft die FIS-TelemarkWM statt, im Jänner 2015 geht dort die nächste Weltmeisterschaft über die Bühne: Und zwar gleich eine Doppel WM „Freestyle Ski & Snowboard“. Dabei werden insgesamt zwölf Bewerbe ausgetragen und 23 WM-Titel vergeben. Unabhängig davon, gehen in der westlichen Obersteiermark regelmäßig Snowboard-Weltcup-Rennen über die Bühne. Diese Saison sind es das „Skicross“ am 25. Jänner 2014 und das Snowboard Slopestyle am 7. März 2014. Nichtsdestotrotz kommen auch die Skifahrer hier auf ihre Kosten – nicht nur, weil sich auch immer mehr von ihnen auf Rails, Obstacles und Jumps wagen. Der Kreischberg bietet ein sowohl verträumtes Flair mit weitläufigen Pisten inmitten einer verschneiten Landschaft sowie zwei steile und anspruchsvolle Pisten, die oberhalb der Baumgrenze beginnen. Zuletzt wurde groß investiert, die Sunshine-Lifte in Richtung Stadl/Mur ausgebaut, und in einer Seehöhe von 1.600 bis 2.000 Meter eine drei Kilometer lange, großzügig angelegte Panoramapiste samt modernem Sechser-Sessellift und neuer Fernblick-Schirmbar errichtet. In der Ski Guide Austria 2014

vergangenen Saison gab es vier Kilometer neue Pisten. Um möglichst perfekte Pistenverhältnisse zu haben, sind insgesamt fünf Pistenraupen im Einsatz – darunter auch „the Beast“ – das weltweit größte Modell mit 527 PS. Neben den perfekten Abfahrten gibt es eine Reihe von Extras, die zusätzlichen Spaß versprechen: die Tubing-Arena und die 1,2 Kilometer lange Kreischberg-­Rodelbahn im Bereich der Talstation. Auf der einer Speedstrecke – einem rund 100 Meter langen Steilhang – kann zudem die Geschwindigkeit der Skiläufer gemessen werden, die bis in die Richtung 80 Kmh geht. Auf der permanenten Rennstrecke wird die Zeit für einen rund 40 Sekunden langen Riesentorlauf ermittelt. Entsprechende Angebote für Kinder sind am Kreischberg selbstredend ebenso vorhanden wie ein ansprechendes gastronomisches Angebot. Immerhin zwölf Hütten und Ski-Bars mit zum Teil internationalem Flair, was auch dem Gästemix der Boarderszene entspricht, laden zu einem Einkehrschwung ein.

www.derskiguide.at


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STEIERMARK

SKIGEBIETE Steiermark

Kreischberg – Murau

Höhenlage Pistenkilometer Lifte Stundenkapazität Skigebiet(e) Preise ErmäSSigungen Loipen Besonderheiten news Topevent(s) der Saison

AUSKUNFTSTELEFON Tourismusverband

TOP TIPP: www.derskiguide.at

Piste von 865 bis 2.118 Meter Seehöhe Gesamt 46 km, davon Leicht 17 km / Mittel 16 km / Schwer 13 km 14 16.000 Personen Kreischberg Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 40,50,-/32,50/22,50,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 189,50/151,50,-/105,1.– 24. Dezember 2013 und von 18. März – 1. April 2014 fahren Kinder bis 15 Jahre in Begleitung eines Elternteils frei (ab 2-Tagesschipass) 2 km Höhenloipe Classic und Skating Rodelbahn, Tubing Arena, Airypark, Speedstrecke 4 Kilometer neue Pisten 25.1.2014 Weltcuprennen: „Skicross“ 7.3.2014 Snowboard Slopestyle +43 (0)35 37 / 300 8861 St. Georgen ob Murau, Tel.: +43 (0)35 37 / 360 www.murau-kreischberg.at, www.kreischberg.at

Funpark 246

2014 Ski Guide Austria


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SKIGEBIETE Steiermark

Riesneralm Familiär und topmodern Die steirische Riesneralm in Donnersbachwald feiert heuer ihren 40. Geburtstag und so wird es im Laufe der Saison immer wieder „Geburtstagsüberraschungen“ geben. Das als „Geheimtipp“ gehandelte, als schneesicher geltende und nahe Irdning/Liezen gelegene Skigebiet hat aber auch so einiges zu bieten: 30 Kilometer Abfahrten von 980 bis 1.850 Meter Seehöhe, einer 6er-Sesselbahn, zwei 4er-Sesselbahnen, zwei Schlepplifte, zwei Zauberteppiche und ein 176 Meter langes Förderband zeigen, welche Möglichkeiten sich für Wintersportler aller Könnerstufen bieten. Die rennsportbegeisterte Jugend und die erwach-

senen Hobbyrennläufer kommen im „Alpin Base Trainingszentrum-Riesneralm“ oder der Rennpiste „die Schneidige“ auf ihre Kosten, sowie Actionfans am neuen 500 Meter langen Cross-Ride-Track mit Hügeln, Steilkurven oder im Freeride-Gelände. Für die Kleinen gibt es eine Kinderskischaukel mit unterschiedlichen Liften und fünf Hektar Pisten und die Skischule ist mit einer Gold-Medaille für „beste Kinderangebote“ ausgezeichnet. Die Riesneralm ist somit auch ein Tipp für Anfänger und Wiedereinsteiger. Und dafür, dass die Kulinarik nicht zu kurz kommt, sorgen eine Reihe von Hütten und Einkehrmöglichkeiten.

riesneralm Höhenlage Pistenkilometer Lifte Stundenkapazität Preise Funpark freeride Tourismusverband Riesneralm Kontakt

TOP TIPPS:

Piste von 900 bis 1.820 Meter Seehöhe Gesamt 30 km davon Leicht 7 km / Mittel 7 km, Schwer 1,5 km 5+3 Förderbänder 3800 Tageskarte (Erw/J/Kd) Euro 37,-/34,-/18,50,6-Tage-Pass (Erw/J/Kd.) Euro 198,-/178,50/99,Heuer neu: Cross-Ride-Track Mörsbachgebiet – Auffahrt mit der 6er Panoramabahn Schaumberggebiet mit der Krispenbahn Tourismusverband Donnersbachwald Riesneralm 8953 Donnersbachwald 85 Tel. +43 (0)36 80 / 606, www.riesneralm.at

Gasthaus & Pension: Hotel Stegerhof, 8953 Donnersbachwald 46, www.stegerhof.at; Gasthof zur Gams, 8953 Donnersbachwald, www.zurgams.at; Berggasthof Riesneralm direkt auf der Piste auf 1500 Meter SH, am Gipfel Hochsitz Riesneralm – 360° Panoramaterrasse, www.riesneralm.at

Ski Guide Austria 2014

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SKIGEBIETE Steiermark BÜRGERALM AFLENZ · brunnalm · hebalm · grebenzen · hohentauern · planneralm · Weinebene

Grebenzen

Hohentauern

Bürgeralm Aflenz tel +43 (0)38 61 / 37 00 Familienskigebiet in der Obersteiermark mit 16 km Pisten und uriger Atmosphäre. Weiterbestand bzw. Verkleinerung des Skigebiets waren zu Redaktionsschluss des SkiGuides noch offen.

Brunnalm/Hohe veitsch tel +43 (0)38 56 / 20 77 Über die Semmering-Schnellstraße ist das obersteirische Familienskigebiet leicht erreichbar. 4 Lifte und 9 km Pisten in 1.100 bis 1.500 Meter Seehöhe vor der landschaftlich schönen Kulisse der Hohen Veitsch. Letztere ist ein beliebtes Ziel für Tourengeher. TOP TIPP: Skitour 240.

Hebalm tel +43 (0)31 46 / 84 55 7 Lifte und 10 km in 1.050 bis 1.400 Meter Seehöhe im steirisch-kärntnerischen Grenzgebiet. Von Wolfsberg und Graz aus über die Südautobahn leicht erreichbar. Überwiegend leichte Pisten mit Nachtbeleuchtung, 10 km Langlaufloipen und 5 km Winterwanderwege. TOP TIPP: Nachtski 250.

Grebenzen tel +43 (0)35 85 / 24 55 1.000 bis 1.900 Meter hoch gelegenes Familienskigebiet mit 5 km leichten, 15 km mittelleichten und 3 km mittelschweren Pisten Ski Guide Austria 2014

Planneralm

im gleichnamigen steirisch-kärntnerischen Naturpark. 6 Lifte, 5 davon Schlepplifte. 18 km klassische- und Skating-Loipen, zwei 5 km lange Rodelbahnen.

Hohentauern tel +43 (0)36 18 / 204 Über die Phyrn-Autobahn gut erreichbares Naturschnee-Familienskigebiet in 1.250 bis 1.750 Meter, Seehöhe. 4 Schlepplifte und insgesamt 12 Pistenkilometer aller Schwierigkeitsgrade. 13 km Loipen, eine 1 km lange, beleuchtete Rodelbahn und viel Natur.

Planneralm tel +43 (0)36 83 / 30 15 0 Ebenfalls weststeirisches Skigebiet in der Nähe der Riesneralm und zwischen 1.600 und 2.200 Meter hoch gelegen. 5 Lifte und 15 km Abfahrten. Reines Naturschneegebiet mit einer 1 km langen beleuchteten Rodelbahn sowie je 4 km Langlaufloipen und Winterwanderwegen.

Weinebene tel +43 (0)43 52 / 71 33 8 Familienski- und Snowboardgebiet im steirischkärntnerischen Grenzgebiet. 8 Schlepplifte und 18 Pistenkilometer davon 8 leicht, 6 mittel und 4 schwerer Kategorie in 1.580 bis 1.886 Meter Seehöhe. 15 km Langlaufloipen und Tourenmöglichkeiten zur Hebalm und Koralpe. www.derskiguide.at


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SKIGEBIETE Steiermark

ALPL · Elfenberg · Gaberl · Galsterberg · Hauereck · Hirchegg · LAMMERALM · Mönichwald · Murau

Hirschegg

Alpl tel +43 (0)38 55 / 82 51 Skigebiet mit guter Infrastruktur (6 Liftanlagen, Langlaufloipen, Skitouren, Kinderbetreuung).

Elfenberg Mautern tel +43 (0)38 45 / 22 68 Skifahren unmittelbar neben einem Wildtierpark, inklusive Greifvogelschau.

Gaberl Stubalpe tel +43 (0)31 47 / 234 Mittelgroßes Gebiet mit allen Schwierigkeitsgraden.

Galsterberg – der gallische skiberg tel +43 (0)36 85 / 22 84 5 Abwechslungsreiches Skigebiet mit großem Kinderland und 5 km langer Rodelbahn.

Hauereck St. Kathrein a. Hauenstein tel +43 (0)31 73 / 22 66 Gut erreichbares Gebiet in der Oststeiermark bietet Skitouren, Schneeschuhwanderungen, Naturrodelbahn.

Kaiserau Admont

Kleines, auf einem schönen Hochplateau gelegenes, sehr familienfreundliches Skigebiet.

Kindberg Pölzl Lifte tel +43 (0)8 65 / 24 03 Preiswerte Skipisten in sonniger Lage. STEIERMARK

Alpl

Lammeralm Tel +43 (0)38 54 / 33 83 Kleines zwischen 980 und 1.230 Metern Seehöhe gelegenes Skigebiet in der Obersteiermark, das sich für Familien als Alternative zu Semmering oder Stuhleck anbietet. Es ist über die S6 Abfahrt Langenwang erreichbar und bietet 8,8 Kilometer Pisten, wovon 2,2 Kilometer als schwer und Fis-tauglich eingestuft werden. Ein uriges Wintererlebnis mit Abfahrten in Bauernhofnähe und bodenständiger Hüttenkulinarik.

Modriach-Winkel tel +43 (0)31 46 / 21 14 Leicht erreichbares Skigebiet mit 7 Abfahrten, Rodelbahn und Eisstockanlage.

Hirschegg tel +43 (0)31 41 / 22 55

Mönichwald Hochwechsellifte tel +43 (0)33 36 / 42 11

Nur 50 km von Graz entfernt, mit einer nicht personengebundenen Guthabenkarte.

Urige Skihütten in der Region Joglland-Waldheimat.

Kaiserau Admont tel +43 (0)36 13 / 35 34 www.derskiguide.at

Murauer Frauenalpe tel +43 (0)35 32 / 25 55 Nicht überlaufen, alle Schwierigkeitsgrade. 2014 Ski Guide Austria


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SKIGEBIETE Steiermark

TRAHÜTTEN · PRÄBICHL · SALZSTIEGL · SEEWIESEN · WALD · ST.JAKOB · STODERZINKEN · TEICHALM · TRAGÖSS · turNAU

Rieseralm Obdach

Stoderzinken – Ski amadé

Turnau – Schwabenbergarena

Niederalpl Mürzsteg tel +43 (0)38 59 / 21 27

St. Jakob im Walde tel +43 (0)33 36 / 82 59

Ruhiges Skigebiet; Skiverleih und Skiservice.

Das vielfältige Angebot in dem kleinen Skigebiet reicht von Nachtskilauf, Kinderland bis hin zu Pferdeschlittenfahrten.

Obdach tel +43 (0)35 78 / 24 30 Kleines Skigebiet, aber abwechslungsreich und mit vielfältigem kulinarischen Angebot.

Stoderzinken – Ski amadé tel +43 (0)36 85 / 23 24 8

ParfuSSwirtlifte Trahütten tel +43 (0)34 61 / 600 90

Ein sehr kinderfreundliches Skigebiet mit Kinder-Schneeland, Märchenwald und Tierpark.

Kleines Skigebiet mit Boarder Cross Strecke.

Präbichl tel +43 (0)38 49/ 60 60-0 20 km Skipisten und reichlich Zusatzangebote für alle Geschmäcker und Bedürfnisse.

Salzstiegl tel +43 (0)31 41 / 21 60 400 Ein abwechslungsreiches Gebiet mit Steilhang, Buckelpisten und Nachtrodeln.

Seewiesen Seeberg tel +43 (0)38 63 / 81 50 Schönes Gebiet, für Snowboarder (Halfpipe). Schöner Ausgangspunkt für Winterwanderungen und Skitouren.

Sonnberglifte – Wald a. Schoberpass tel +43 (0)38 34 / 295 Skigebiet mit Flutlichtanlage zum Nachtskilauf. Ski Guide Austria 2014

Teichalm Lifte tel +43 (0)31 79 / 71 77 Kleines Skigebiet, sehr gut geeignet für Anfänger.

Tonnerhüttenlift tel +43 (0)35 86 / 30 0 77 Ein Aufenthalt kann mit einem Wellnessurlaub in der Tonnerhütte kombiniert werden.

TragöSS tel +43 (0)38 68 / 83 30 Beliebter Ausgangspunkt für Langläufer und Skitourengeher.

Turnau/Schwabenbergarena tel +43 (0)38 63 / 28 88 Mittelgroßes Skigebiet für die ganze Familie. Weiters wird auch Nachtskilauf angeboten. TOP TIPP: Restaurant 279. www.derskiguide.at


WINTERLUST

In Kärnten geben die breiten Pisten den Ton an. Und ich das Tempo. Am liebsten auf aussichtsreichen Sonnenterrassen gemütlicher Skihütten. Der verlockende Duft und ungewohnte Klänge – auch jazzige – ziehen mich magisch an. Endlich Zeit zum Genießen. Auf der sanften Südseite der Alpen. Winterlust kann man jetzt buchen!

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2014 Ski Guide Austria


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SKIGEBIETE Kärnten Einleitung

Kärnten Lust am Carven unter der Sonne des Südens Das südlichste Bundesland Österreichs, Kärnten, wird in erster Linie mit seinen Seen und seiner Nähe zu Italien und Slowenien in Verbindung gebracht – und erst in zweiter Linie mit seinen Bergen. Dabei übt gerade diese Kombination einen besonderen Reiz aus – speziell im Winter. Denn es gibt eine Vielzahl von kleineren und größeren natürlichen Eisflächen, die eine attraktive Ergänzung zum alpinen und nordischen Wintersport darstellen. Und der hat auch in Kärnten eine lange Tradition. Das Land, das mit dem Slogan „Lust am Leben“ wirbt, hat eine Reihe bekannter und erfolgreicher Skirennläufer hervorgebracht – allen voran Abfahrts-Olympiasieger Franz Klammer. Der Skikaiser und Sympathieträger agiert heute als wichtigstes Testimonial – unter anderem auch für den Wintersportort Bad Kleinkirchheim. Überdurchschnittliche Leistungen auf der Piste haben aber etwa auch Erik(a) Schinegger, Christian Mayr, Fritz „The Cat“ Strobl, Rainer Schönfelder oder zuletzt Matthias Mayer gebracht – sie alle haben das Skifahren auf den Kärntner Sonnenhängen erlernt. Möglichkeiten, dem alpinen und nordischen Wintersport zu frönen, gibt es in Kärnten reichlich: Mit Ausnahme von Nassfeld und Bad Kleinkirchheim gibt es im Süden freilich keine so richtig bekannte Skiregion. Im Vergleich zu Tiroler oder Salzburger Paradeorten sind die Kärntner Skigemeinden meist um einiges kleiner und weniger glamourös. Nichts desto trotz ist Kärnten eine absolute Empfehlung für Skifahrer Ski Guide Austria 2014

und Snowboarder. Immerhin kann es auch mit einem Gletscher - dem Mölltaler - aufwarten und auch in dieser exklusiven Liga mitspielen. Viele kleinere Skigebiete, die oft auch für Familien attraktiv sind, gerieten zuletzt allerdings unter wirtschaftlichen Druck. Die Simonhöhe musste schon vor einiger Zeit reduziert werden, läuft aber jetzt als Kinder- und Familienskigebiet wieder einigermaßen profitabel. Im Gegensatz zu Hochrindl, Koralpe, Falkert oder Innerkrems, die weiter strampeln müssen, obwohl sie viel zu bieten und durchaus ihre Fans haben. Das zwischen Gerlitze und Bad Kleinkirchheim beim Mirnock gelegene Verditz, ein uriges Gebiet mit dem Charme der Sechsziger Jahre musste 2012 wegen mangelnden wirtschaftliches Erfolgs leider zugesperrt werden. Schade, es wird aber wohl in Zukunft ein beliebtes Tourengebiet werden, immerhin sind die bis auf 1.900 Meter Seehöhe führenden Pisten recht ansprechend. Größere Investitionen in neue Liftund Pisteninfrastruktur wurden dagegen zuletzt lediglich am Goldeck nahe Spital, in Heiligenblut und in Bad Kleinkirchhein getätigt. Im Skigebiet Gerlitze nahe Villach wurde um zwei Millionen € ein neues, architektonisch ansprechendes Parkhaus errichtet. Das beste und weitläufigste Skigebiet ist das Nassfeld in den karnischen Bergen, das mit www.derskiguide.at


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SKIGEBIETE Kärnten Einleitung

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Klagenfurt

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Skigebiete Kärnten

41 Nassfeld

1 Ankogel/Mallnitz

9

42 Katschberg

2 Dreiländereck/Arnoldstein

10 Hochrindl

Schleppe Alm Klagenfurt

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3 Innerkrems

11 Weinebene

44 Gerlitzen

4 Koralpe

12 Weissensee

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5 Simonhöhe

13 Klippitztörl

Bad Kleinkirchheim

Turracher Höhe 46 Heiligenblut 47 Mölltaler Gletscher 48 Goldeck

6 Petzen 7 Falkert 8 Hebalm

seiner Grenzlage zu Italien und einer beeindruckenden Naturkulisse lockt. Beeindruckend sind auch Heiligenblut mit dem Blick auf den Großglockner und Pisten, die fast die 3.000er-Marke erreichen sowie der Ankogel, wo die Pisten bis auf 2.636 hinaufgehen. Noch höher ist nur der Mölltaler Gletscher gelegen. Erwähnenswert ist auch der Katschberg an der Grenze zu Salzburg oder die als ausgesprochen schneesicher geltende Turracher Höhe im kärntnerisch-steirischen Grenzgebiet. Quer durchs Land finden sich zahlreiche Skigebiete für alle Ansprüche – vom Goldeck in Spittal an der Drau, der Sonnenalpe Gerlitze mit ihrem grandiosen Blick auf die Karawanken über die Petzen an der Grenze zu Slowenien, die Koralpe Richtung Steiermark oder das nordöstlich gelegene Klippitztörl, das immer wieder Skiteams als Trainingsareal dient. Daneben gibt es noch eine Reihe kleinerer Familiengebiete wie das Dreiländereck, die St. Urban Höhe oder das Hochrindl. Dazu kommen noch das überdurchschnittliche www.derskiguide.at

Thermenangebot wie in Warmbad Villach oder Bad Kleinkirchheim, viele Rodelbahnen und Loipen sowie ein ausgedehntes Winterwanderwegenetz. Der Villacher Hausberg Dobratsch etwa ist nach der Stilllegung des Skiliftbetriebs vor einigen Jahren heute zu einem echten Dorado für Winterausflügler, Wanderer und Tourengeher geworden. Eine regionale Besonderheit: Da Kärnten südlich der Tauern liegt, ist es klimatisch anders ausgerichtet als das restliche Österreich. Wenn es in Salzburg und der Steiermark schneit, passiert es nicht selten, dass Kärntner Skigebiete keine Flocke abbekommen – vielleicht mit Ausnahme von Katschberg und Turracher Höhe. Gibt es dafür ein ordentliches Adriatief, das von Italien nordwärts zieht, dann schneit es in Kärnten – speziell am Nassfeld, aber auch im Villacher Raum bis in die Nockberge – oft in derartigen Mengen, dass man ohne Übertreibung von einem echten Wintermärchen sprechen kann. 2014 Ski Guide Austria

KÄRNTEN

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SKIGEBIETE Kärnten

Nassfeld Karnische Impressionen vom Feinsten

Auf den weniger beliebten Pisten kann man oft auch sofort den Lift besteigen, und die Beine kommen zu gar keiner Ruhepause, da es immer noch eine weitere Piste zu entdecken gibt. Speziell Snowboarder kommen auf ihre Kosten, gibt es doch immer irgendwo neben den Pisten und ­unter den Liften eine Möglichkeit, im Tiefschnee zu fahren. Außer­dem bietet das Nassfeld für Boarder und Tricks­ki­fahrer einen hervorragenden Snowpark sowie eine Halfpipe, die sicherlich zu den besten ­Österreichs gehört. Ein Klassiker vom Gartnerkofel, der einen tollen Rundumblick bietet, ist sicherlich die Felsenkröpfel- und FIS-Abfahrt, hervorzuheben sind auch die Sattel-Abfahrt vom Rudnigsattel oder die Schnittlauchkofel-Piste, die auf der 2.020 Meter hohen Troghöhe startet - übrigens der höchste Punkt am Nassfeld. Doch das sind nur einge, der vielen abwechslungsreichen Möglichkeiten. Und wer angesichts der Fülle an Pisten und kilometerlanger Ski Guide Austria 2014

Abfahrten eine Ruhepause nötig hat, dem bieten sich zahlreiche ansprechende Einkehrmöglichkeiten - von urig kärntnerisch bis typisch italienisch. Da sich das Gebiet über mehrere Gipfel erstreckt, kann man am Nachmittag Richtung Gartnerkofel fah­ren, um dort den restlichen Skitag in der Sonne zu verbringen, während das Gebiet zwischen Madritsche und Troghöhe bereits im Schatten liegt. Auf der sonnigen,Italien zugewandten Seite, befindet sich im Bereich Granitzen Alm auch eine Freeride Area. Allerdings sollte angesichts des Sonnenscheins nicht vergessen werden, sich rechtzeitig auf den Weg Richtung Carnia-Talabfahrt zu machen, wofür mehrere Auf- und Abfahrten via Kofelplatz-madritsche, Mössern und Rudnigalm bewältigt werden müssen. Am Weg dorthin locken auf der Troghöhenabfahrt und der Rast-Talstation eine SpeedMess-Strecke und eine Ski Movie-Rennstrecke. Und am Ende wartet dann die 7,6 Kilometer lange Carnia-Piste mit einem Höhenunterschied von 1212 Metren bis hinunter zur Milleniums ExpressTalstation Tröpolach.

© nassfeld.at

Das im Kärntner Gailtal in den karnischen Bergen gelege­ne Nassfeld nahe Hermagor ist eines der schönsten und bekanntesten Gebiete in Österreich und weiß in vielerlei Belangen zu glänzen. Aufgrund seines Bekanntheitsgrades und seiner Lage an der italienischen Grenze kommen ­neben Österreichern viele Italiener und internationale Gäs­te hierher auf Besuch. Auf insgesamt 110 Pistenkilometern, die bei einem Höhenunterschied von 610 bis 2.020 M ­ etern teilweise über der Baumgrenze liegen, kommt ­jeder, ob jung, ob alt, ob Profi oder Anfänger, auf seine Kosten. Ist die erste Hürde bei der in Spitzenzeiten recht vollen Talstation des Millennium Express überwunden, erwartet einen ein wunderschön weitläufiges Skigebiet und die Wartezeiten bei den Liften werden bedeutend kürzer.

Nassfeld

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SKIGEBIETE Kärnten

Nassfeld

Ermässigungen Loipen tiefschnee / FREERIDE Besonderheiten Topevent(s) der Saison

T ourismusverband

TOP TIPPS: www.derskiguide.at

Piste von 610 bis 2.020 Meter Seehöhe Gesamt 110 km, davon Leicht 30 km / Mittel 69 km / Schwer 11 km 30 44.000 Personen Nassfeld Hermagor Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 43,-/35,-/22,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 216,-/1173,-/108,Senioren fahren zum Jugendtarif 70 km, Classic und Skating Rudnigsattel – Mössern, Zweikofel - Rastl Samstags Nachtskifahren auf der Carnia 2,2 km, beleuchtete Rodelbahnen in Rattendorf und in Hermagor 17.1. - 18.1.2014: Schlag das ASS, das längste Skirennen der Welt, 22.3.2014: Snowbeach am Berg, Bikini Flashmob u. Waterslide Contest 6.4.2014: Festa de Cuba

KÄRNTEN

Höhenlage Pistenkilometer Lifte Stundenkapazität Skigebiet(e) Preise

Tourismusinformation Hermagor 9620 Hermagor, Gösserlinglände 7 Tel.: +43 (0)42 82 / 20 43

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SKIGEBIETE Kärnten

Katschberg Winterspass im Kärntner-Salzburger Grenzgebiet

Ski Guide Austria 2014

Die Abfahrten vom 2.220 Meter hohen Aineck auf die Salzburger Seite gehören zu den beliebtesten am Katschberg, umso mehr, seit vor drei Jahren eine Sechs-Kilometer-Piste dazugekommen ist. Die Bergfahrt zurück auf den Gipfel war aber wegen dreimaligen Umsteigens recht mühsam und dauerte 40 Minuten. Seit dem vorigen Winter ersetzen nun eine neue 10,8 Millionen € teure DoppelmayrGipfelbahn und eine Gondel-Einseilumlaufbahn mit Acht-Personen-Kabinen die letzten beiden Schlepplifte und halbieren so die Gesamtaufstiegszeit. Der Katschberg ist ein echtes Familiengebiet - und wer unter tags noch nicht genug davon bekommen hat, kann montags und donnerstags von 19 bis 22 Uhr auf der K­ önigswiesenpiste auch bei Flutlicht dem Skivergnügen frönen.

© Wikipedia

Der Katschberg, im Grenzgebiet von Kärnten und Salzburg gelegen, hat in den vergangenen Jahren eine beachtenswerte Entwicklung hingelegt: Lifte wurden erneuert, Abfahrten ­erweitert, Beschneiungsanlagen auf den neuesten Stand gebracht und die Hotelinfrastruktur sowohl qualitativ als auch quantitativ aufgewertet. Der Katschberg zählt heute zu den Topdestinationen in Österreich und ist von Süd und Nord über die A10 Tauernautobahn leicht erreichbar. Damit die Gäste auch an Spitzentagen einen Parkplatz ergattern, gibt es ein ausgeklügeltes Leitsystem, das Auskunft darüber erteilt, wo wie viele der insgesamt 3.000 Stellplätze frei sind. Im Gebiet erwarten die Wintersportler dann 70 Pistenkilometer, 16 moderne Liftanlagen und laut Eigenangaben „die gemütlichsten Skihütten der Alpen“ – immerhin samt Bars und Gasthöfen 17 an der Zahl. Mit dem Ausbau des Gamskogel­express wurde die Förderleistung der Bergbahnen auf 24.000 Personen pro Stunde erhöht – westwärts Richtung Sonnleitn erstrecken sich eine Reihe von abwechslungsreichen, nicht zu schwierigen Pisten. Eine der anspruchsvollsten Abfahrten am Katschberg ist die „Diret­tissima“, die ihrem Namen alle Ehre macht und eine Neigung von 60 bis 100 Prozent aufweist. Per Aineckbahn gelangt man zu ihrem Ausgangspunkt. Die „Direttissima“ ist mit 2.500 Metern eine der längsten „schwarzen“ Abfahrten in Österreich.

Katschberg mit Skilift und Abfahrtspiste

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SKIGEBIETE Kärnten

Höhenlage Pistenkilometer Lifte Stundenkapazität Skigebiet(e) Preise ErmäSSigungen Loipen Besonderheiten Auskunftstelefon Tourismusverband

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Piste von 1.066 bis 2.220 Meter Seehöhe Gesamt 70 km, davon Leicht 10 km / Mittel 50 km / Schwer 10 km 16 27.500 Personen Topskiregion Katschberg Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 40,-/32,50,-/20,50,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 216,-/173,-/108,Ab 65 Jahre: Seniorenermäßigung, ab 20 Personen: Gruppenpreis, Kinder unter 6 ermäßigt 19 km, Classic 11 km, Skating 8 km Montag u. Donnerstag Nachtskifahren, 20 km Winterwanderwege, 3 km Rodelbahn beleuchtet Schneetelefon: +43 (0)47 34 / 83 88 8 Tourismusbüro Katschberghöhe Katschberghöhe 30 9863 Rennweg am Katschberg (K) Tel.: +43 (0)47 34 / 630 Fax: +43 (0)47 34 / 753 www.katschi.at

HOTELS: Falkensteiner Cristallo 426, Falkensteiner Club Funimation 426

2014 Ski Guide Austria

KÄRNTEN

Kastchberg


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SKIGEBIETE Kärnten

Bad Kleinkirchheim Wo es nach der Piste in die Therme geht

Das skifahrerische Angebot kann sich ebenfalls sehen lassen: Die insgesamt 103 Pistenkilometer liegen in einer Höhe von 1.100 bis 2.055 Metern und bieten zwischen der Kaiserburg und der zum Nachbarort St. Oswald gehörenden Brunnalm ein breites Spektrum an skifahrerischen Möglichkeiten: Die Ende 2003 eröffnete Franz-KlammerWeltcup-Abfahrt etwa weist bei einer Länge von 3,2 Kilometern eine Höhendifferenz von 842 Metern und ein Gefälle von bis zu 80 Prozent auf – eine wahrlich anspruchsvolle Piste. Ein Klassiker ist auch die Strohsack-Abfahrt. Heuer neu dazugekommen ist ein lang ersehnter Snowpark - des Labels QPark - für Snowboarder and Freestyler. Ski Guide Austria 2014

Generell ist die St. Oswalder-Seite sonniger als die Bad Kleinkirchheimer, die Abfahrten sind jedoch auf beiden Bergseiten abwechslungsreich. Will man beide Seiten an einem Tag erledigen, hat man jedenfalls genug zu tun. Die Lifte sind zum Teil etwas angejahrt - wie etwa die Sonnwiesen- oder die Brunnachbahn, funktionieren aber tadellos. Die Verbindung zwischen den beiden Bergseiten, die zu Fuß unter der Bundesstraße bewältigt werden muss, könnte allerdings schon modernisiert und komfortabler gestaltet werden - um so einem Vorzeigeort gerecht zu werden. Einziges Manko von Bad Kleinkirchheim ist, dass es in den vergangenen Jahren immer wieder mal unter Schneeknappheit litt. Das stellt aber auch kein wirkliches Problem dar: ­Immerhin garantieren 800 Schneegeräte eine künstliche Beschneiung von 97 Prozent der Pisten - und die sind tatsächlich immer top präpariert. Und dass das Gastronomie- und Hotelangebot vor Ort erstklassig ist, versteht sich eigentlich von selbst - die dichte an Gourmetlokalen ist für Kärntner Verhältnisse überdurchschnittlich.

© badkleinkirchheim.at

Das in den Kärntner Nockbergen gelegene Bad Kleinkirchheim gehört mit Sicherheit zu den bekanntesten Skigebieten Österreichs – das liegt nicht nur daran, dass Ski-Kaiser Franz Klammer Testimonial des Ortes ist. Dort finden regelmäßig Damen-Weltcup-Rennen statt, die in schönen Bildern zeigen, wie toll es sich dort Skifahren lässt und obendrein verfügt der Ort über ein Thermenangebot sondergleichen. Gleich zwei große Badeanstalten sind dort zu finden, die alle Stückeln spielen und von Fun bis Gesundheit alle Themenbereiche abdecken. Das bei der Talstation der Kaiserburgbahn gelegene Römerbad etwa bietet im Innen- wie im Außenbereich alles, was Kindern Spaß macht, aber auch 13 Saunen auf drei Ebenen als Alternative für Erwachsene – und das alles unter „römischem“ Generalmotto. Mehr dem klassischen Thermalangebot entspricht die ebenfalls sehr großzügig angelegte St. Kathrein ­Therme mitten im Ortsgebiet mit Tepidarium, Sauna, großen Freibecken und einer breiten Palette von Fitness- und Gesundheitsanwendungen.

Nationalparkbahn Brunnach Bad Kleinkirchheim

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Höhenlage Pistenkilometer Lifte Stundenkapazität Skigebiet(e) Preise Ermässigungen Loipen Besonderheiten Topevent(s) der Saison

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Piste von 1.100 bis 2.055 Meter Seehöhe Gesamt 103 km, davon Leicht 18 km / Mittel 77 km / Schwer 8 km 25 35.700 Personen Bad Kleinkirchheim - St. Oswald Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 43,-/34,-/21,50,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 216,-/173,-/108,Beim Kauf eines Skipasses ab 6 Tagen eines Erwachs. fährt ein Kind um 1 € / Tag (Familien-Euro) Römerloipe Bad Kleinkirchheim 8 Kilometer, Höhenloipe-Rundkurs Nockalm (Seehöhe 1.870 Meter) 4 Kilometer für Skater Thermal Römerbad, Kathrein Therme, geführte Schneeschuhwanderungen, 4 Rodelbahnen 3011. - 21.12.2013: Bergadvent und Winteropening: Jeden Freitag stimmungsvoller Christkindlmarkt und musikalische Umrahmung, Early Morning Skiing mit Franz Klammer (Termine auf www.badkleinkirchheim.at) Snowpark Bad Kleinkirchheim des größten europäischen Snowpark Labels QParks mit einzigartiger und hochkarätiger Mischung aus Freestyle-Fun für Snowboarder und Freeskier. Schlepplift entlang des Snowparks. Chillen in der Nockalmhütte – mit Sicht auf die Park-Action. Schneetelefon +43 (0)42 40 / 82 12 28 Bad Kleinkirchheimer Tourismus Marketing GmbH Dorfstraße 30, 9546 Bad Kleinkirchheim Tel.: +43 (0)42 40 / 82 12 28, Fax: +43 (0)42 40 / 85 37 info@badkleinkirchheim.at, www.badkleinkirchheim.at

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Bad Kleinkirchheim - St. Oswald


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Gerlitzen Mit Blick auf Villacher Becken und Karawanken

Vom Gipfel aus kann man alle Strecken in Angriff nehmen, inklusive der langen Klösterle-Abfahrt bis ins Tal. Manchmal kann es am Gipfel aber ganz schön windig oder nebelig sein. Die Gerlitzen ist in den vergangenen Jahren konsequent ausgebaut und mit vielen Beschneiungsanlagen ausgestattet worden – heute ist sie ein echtes Familienskigebiet, das an Spitzentagen jedoch ziemlich überlaufen sein kann. Immerhin gibt es seit dem Vorjahr ein neues, optisch ansprechendes Parkhaus mit 150 Stellplätzen, was die Parksituation bei der Talstation in Annenheim entlastet. Zusätzlich gibt es den Gratis-Shuttlebus zu nahe gelegenen Parkplätzen. Beliebt ist die Gerlitzen auch bei Snowboardern, da es eine Freeride Area und einen Freestyle Park im Gipfelbereich der Klösterle-Abfahrt gibt – entsprechend hoch ist der Anteil von Jugendlichen, Ski Guide Austria 2014

die das von Villach aus via Bus leicht erreichbare Skigebiet frequentieren. Auch für Kinder werden drei Übungsgelände geboten, und überhaupt kann gesagt werden, dass das Skigebiet für alle Skifahrer jedweden Könnens – von Anfängern über Fortgeschrittene bis zu Könnern – mit entsprechenden Pisten aufwartet. Eine anspruchvollere Carvingpiste etwa führt Richtung Ossia­cher See zur Talstation des Birkenlifts, recht steil ist etwa das Schlussstück des Pacheinerlifts, wo es sich gut bolzen lässt. Zum Carven gut geeignet ist auch die wesentlich leichtere, aber seit jeher beliebte Neugarten-Abfahrt. Und wenn die Schneelage stimmt, kann auch ausgehend von der SepplHütte die Talabfahrt nach Bodensdorf in Angriff genommen werden, die zum Teil über Forstwege durch den Wald führt. Motto: Mehr Abenteuer denn Genuss. Das Gastronomieangebot auf der Gerlitzen lässt ebenfalls keine Wünsche offen – ein Klassiker ist etwa die Pöllinger-Hütte mit ihrer tollen Aussicht – sodass einem entspannenden Skitag nichts im Wege steht.

© www-gerlitzen.at

Praktisch vor der Haustür von Kärntens zweitgrößter Stadt Villach liegt die Sonnenalpe Gerlitzen – ein modernes Skigebiet, das sowohl bei Einheimischen als auch bei Urlaubern aus Deutschland, Slowenien, Kroatien, Ungarn und Großbritannien sehr beliebt ist. Auf den 1.911 Meter hohen Berg geht es mit der Kanzelbahn, einer Umlaufbahn. Alternativen dazu sind die Auffahrt über zwei Bergstraßen – entweder von Treffen oder B ­ odensdorf aus. Auch von der Nordseite der Gerlitzen kann via Arriach die Talstation der Klösterlebahn erreicht werden. Wer mit der Kanzelbahn, der sicherlich bequemsten Art, bergwärts fährt, wird mit einem grandiosen Ausblick auf den Ossiacher See, das Villacher Becken und die Karawanken belohnt. Nicht umsonst lautet das Motto des Skigebiets „Etwas drüber“.

Gerlitzen

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Höhenlage Pistenkilometer Lifte Stundenkapazität Skigebiet(e) Preise ermässigungen Loipen besonderheiten

Piste von 1.000 bis 1.911 Meter Seehöhe Gesamt 60 km, davon Leicht 11,3 km / Mittel 45,4 km / Schwer 3,3 km 15 21.300 Personen Gerlitzen Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 41,-/34,-/21,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 196,50,-/159,50,-/98,50,Kinder unter 6 Jahre gratis! 12 km Classic Gratis geführte Winterwanderungen, Jeden Freitag Ski- und Snowboardrennen am Moserhang bei der Mittelstation/Kanzelhöhe , Gratis Shuttle Service vom Parkplatz 4 zur Kanzelbahn und retour, Gratis Skibus der Stadt Villach ab der Kärnten Therme Warmbad-Villach zur GerlitzenKanzelbahn

news

Neues Parkdeck direkt bei der Talstation der Kanzelbahn 150 zusätzliche Parkplätze mit Bankomat Skitaganalyse via Gerlitzen-Homepage

topevents

Gerlitzen „Stella Ronda Snowchallenge“

Auskunftstelefon Tourismusverband

Schneetelefon +43 (0)42 48 / 27 22 Region Villach-Warmbad - Faaker See – Ossiacher See Töbringerstraße 1, 9523 Landskron-Villach, Tel.: +43 (0)42 42 / 42 00 0 www.gerlitzen.com

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Hall of Fame 228, Hütte 283

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gerlitzen


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Turracher Höhe Schneesicherheit im Grenzgebiet

Der See steht übrigens auch den Skifahrern zur Verfügung, und zwar wenn diese das übers Eis fahrende Schneetaxi als Verbindung zwischen den an gegenüberliegenden Ufern gelegenen Sonnenbahn- und Panoramabahnliften benutzen. Die Turracher Höhe, deren Pisten sich früher hauptsächlich auf den ­– durchaus attraktiven – Kornock beschränkten, wurde im vergangenen Jahrzehnt ständig ausgebaut. Vor allem die nordöstlich vom See gelegene Turrachbahn wartet mit einigen anspruchsvollen Carving-Abfahrten auf, die breit und steil genug für zügiges Fahren sind, und die nicht so leicht ihresgleichen finden. Nicht umsonst heißt eine davon „Adrenalin“. Attraktiv ist auch die Ski Cross-Strecke, die vom Kornock ins Tal führt und bei der zahlreiche Kurven und Sprünge zu bewältigen sind. Heuer gibt es übringes eine neue Funslope. Auch ein FreeridGelände ist vorhanden, ebenso zwei ausgeschilderte Tourenrouten und ein LVS - Checkpoint. Je Ski Guide Austria 2014

nach Schneelage ist auch eine Skigebietserkundung möglich. Insgesamt punktet die Turracher Höhe auch mit ihrer natur­nahen landschaftlichen Anmutung und einem Winterangebot, das allen Ansprüchen gerecht wird. Winterwanderer kommen auf der Turracher Höhe auf 24 Kilometer langen Wegen ebenso auf ihre Kosten wie Eisläufer, die eine tolle Natureisfläche zur Verfügung haben und Gäste, die besondere Kulinarik wie zum Beispiel das Ski-Suppen-Festival und hochqualitative Hotellerie schätzen. Im Schatten des Hochschobers als Leitbetrieb haben sich auch die anderen Häuser ordentlich ins Zeug gelegt und ihre Standards nach oben geschraubt - etwa das Schlosshotel Seewirt, um ein Beispiel zu nennen.Eine Besonderheit auf der Turracher Höhe sind die Pisten­butler, die bei Sonnenschein unterwegs sind und den Skifahrern und Snowboardern gratis Sekt ausschenken. Dieses Service wird heuer übrigens ausgebaut. Auch der erste Speck-Humidor Europas findet sich auf der Turracher Höhe, nämlich in der K-Alm. Und im März wird das Skigebiet der Austragungsort der Ice-Polo-Europameisterschaft sein - ein Event den man sonst nur aus Nobelskiorten kennt.

© www.turracherhoehe.at

Die Turracher Höhe, im Grenzgebiet zwischen Kärnten und der Weststeiermark gelegen, gehört vielleicht nicht zu den größten Skigebieten, dafür ist sie eines der reizvollsten. Dazu trägt nicht nur die große Schneesicherheit aufgrund der Höhenlage von 1.400 bis 2.205 Metern bei, sondern auch der Umstand, dass mitten zwischen den Pisten ein See liegt. Dieser ist in das Freizeitangebot voll integriert, sei es für Eisläufer, Langläufer oder Schwimmer. Kein Witz: Das am Ufer gelegene bekannte ­Hotel Hochschober hat in seine herausragenden Wellness- und Spa-Angebote ein beheiztes Seebecken inkludiert, das sommers wie winters in Betrieb ist. Während also auf den umliegenden Bergen die Wintersportler in Aktion sind, können die Gäste hier im wohltemperierten Wasser ihre Runden ziehen.

Turracher Höhe

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Piste von 1.400 bis 2.205 Meter Seehöhe Gesamt 38 km, davon Leicht 13 km / Mittel 22 km / Schwer 3 km 14 Turracher Höhe Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 41,-/33,-/20,50,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 216,-/173,-/108,Für Gäste, die ihr Quartier auf der Turracher Höhe haben (Betrieb muss Mitglied beim Tourismusverein Turracher Höhe sein), gibt es verschiedene Ermäßigungen und Pauschalangebote. Budgetschonende „F-Budget“-Familienpreise für Ski-Tageskarten. 20 km, Classic 15 km, Skating 5 km Pistenbutler, Nachtskilauf jeden Mittwoch von 20:00 bis 21:30 Uhr beim Übungswiesenlift, Alpen Achterbahn Nocky Flitzer

Höhenlage Pistenkilometer Lifte Skigebiet(e) Preise ERMÄSSIGUNGEN

Loipen Besonderheiten

topevents Auskunftstelefon Tourismusverband

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8.12.2013 Skitest mit Gigasport sowie Ö3 Pistenbully 25.1. - 26.1.2014 Eröffnung Funpark & Funslope 6.3. - 9.3.2014 Ice Polo Trophy +43 (0)42 75 / 83 92 Tourismusverein Turracher Höhe, Tel.: +43 (0)42 75 / 83 92-0 Bergbahnen Turracher Höhe GmbH, info@turracherhoehe.at

Hall of Fame 228, Restaurant 277

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Turracher Höhe


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Heiligenblut Im Antlitz des Großglockners Das ganz im Nordwesten Kärntens gelegene Heiligenblut wartet mit einer Reihe von Besonderheiten auf: Allen voran der höchste Berg, der 3.798 Meter hohe Großglockner, der sich in Blicknähe befindet, aber auch das Skigebiet selbst ist mit einer Höhe von bis zu 2.902 Metern – neben dem Mölltaler Gletscher – das höchstgelegene im Bundesland und wartet mit beeindruckendem Panoramablick und idyllischem Postkarten-Dorfensemble auf. Aufgrund der Höhenlage – die Pisten beginnen bei 1.300 Metern – ist Heiligenblut zudem ausgesprochen schneesicher. Das Gebiet liegt großteils über der Waldgrenze und bietet ein grandioses Panorama. Das 55 Pistenkilometer große Areal, das von zwölf Liftanlagen erschlossen wird, ist sehr familienfreundlich – Kinder bis zehn Jahre fahren in Begleitung eines Erwachsenen gratis Ski. Für die Kleinen bieten Snowland und Bobo Kinder Club Spaß und Abwechslung. Und während die Kids im Kinderskikurs sind, können die Eltern unbesorgt ihrem Wintervergnügen nachgehen. Auch sportliche Naturen kommen natürlich auf ihre Kosten: So findet sich im Bereich Fallbühel die steilste präparierte Piste Kärntens und Osttirols. Mit der Gondelbahn geht es vom Ort auf das 2.604 Meter hohe Schareck, von dort öffnet sich das Gebiet nach allen Seiten. Die Wartezeiten sind in der Regel kurz und die Abfahrten sowohl für Skifahrer als auch für Snowboarder abwechslungsreich. Für Letztere ist eine Boardercross-Strecke vorhanden. ErwähSki Guide Austria 2014

nenswert ist auch die Hochfleiß-Gratabfahrt, die oberhalb von 2.900 Metern Seehöhe beginnt. Anspruchsvoll und nur Könnern zu empfehlen ist auch die Abfahrt vom Schareck durchs Gelände runter zur Fleissalm, wobei rund 800 Höhenmeter überwunden werden. Insgesamt stehen 25 Hektar Freeride-Flächen für Variantenfahrer zur Verfügung. Markierte Skirouten sind eine gute Einstiegsmöglichkeit für die ersten Versuche im Gelände - am besten mit einem regionalen Bergbeziehungsweise Skiführer. Für Schneespaß abseits der Pisten sorgen zwölf Kilometer gespurte Loipen, eine beleuchtete Rodelbahn, die Möglichkeit zum Eislaufen sowie 15 Kilometer Winterwanderwege. Sportlernaturen können sich ihren Kick auch beim Schneeschuhwandern, Snowrafting oder Skitourengehen holen. Für Adrenalinjunkies wiederum bietet sich Eisfallklettern an. Dennoch: die Betonung von Heiligenblut, das mit dem Slogan „Ganz oben ist’s am schönsten“ wirbt, liegt eindeutig auf Naturverbundenheit und Gemütlichkeit – und das macht den Charme des Gebietes aus. Das zeigt sich auch in der Gastronomie in einer der zehn oft traumhaft gelegenen Hütten, die auf Qualität Wert legen und obendrein in der Regel mit Bedienung aufwarten – was in vielen Skigebieten heute leider bereits eine Seltenheit ist. Direkt im idyllischen Ortszentrum ist das Angebot noch größer - von der gut frequentierten Apres Ski Bar vis a vis der Talstation bis zu feinen Hotelrestaurants. www.derskiguide.at


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Höhenlage Pistenkilometer Lifte Stundenkapazität Skigebiet(e) Preise ErmäSSigungen

Loipen Tiefschnee Topevent(s) der Saison

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Sicherheit Auskunftstelefon Tourismusverband

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Piste von 1.300 bis 2.902 Meter Seehöhe Gesamt 55 km, davon Leicht 9 km / Mittel 40 km / Schwer 6 km 12 11.000 Personen Grossglockner Heiligenblut Tageskarte (HS): Erwachsene 40,-/ Jugend 32,-/ Kinder 20,- € 6-Tage-Pass (HS): Erwachsene 195,50,-/ Jugend 156,50,-/ Kinder 98,Senioren zum Jugendtarif, Kinder bis 10 Jahre ( JG 2003 ) benötigen bei gleichzeitigem Kauf einer Elternkarte nur eine Schneemannkarte um 1 € pro Tag! Studenten: JG 1987 und jünger erhalten den Jugendtarif Gesamt 12 km, Classic und Skating 25 ha Freeride-Arena, präparierte Skirouten, Variantenfahren und Tourengehen in Begleitung 13.12. - 15.12.2013 Ski Opening „Der Berg rockt“ 18.12. - 25.1.2014 Freeride Camp 9.2. - 13.2.2014 Winter Erlebniscamp Errichtung von Skidepots, Austausch der Schneelanzen, Freeride Checkpointsystems u.a. aktuelle Lawineninfos, Wetterinfo, Pieps LVS-Check, Umgestaltung Mittelstation Rossbach Schneetelefon: +43 (0)48 24 / 26 40 Info-&Buchungscenter Heiligenblut: Hof 4, 9844 Heiligenblut, Tel.: +43 (0)48 24 / 27 00 www.gross-glockner.at

Langlauf 259; HOTEL: Landhotel Post 425

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Heiligenblut


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Goldeck Sonnenterrassen und tolle Pisten am Sportberg

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den individuellen Fortschritten sukzessive steigern, sodass das Üben mehr Spaß macht. Für zusätzlichen Komfort sollen ein 900 Quadratmeter großer Skiverleih und eine professionelle Skiservice Station sowie Skidepots direkt neben der Piste bei der Talstation für große Gruppen und Familien sorgen. Rund um diese Möglichkeiten gibt es entsprechende Events wie „Champ or Cramp“ für besonders konditionsstarke Sportler, das Vertical Race über 1.490 Höhenmeter oder den Freeride-Cup. Das Gold­eck, das sich gern als sonnigster Sportberg Kärntens positioniert, wartet zudem mit einem herrlichen Panoramablick bis zum Großglockner auf – der von Sonnenterrassen in 2.100 Metern Höhe genossen werden kann. Nicht unerwähnt bleiben sollen das ausgewogene Preis-Leistungs-Verhältnis und die Möglichkeiten, die sich für Skitourengeher bieten – inklusive Goldeck-Überquerung, ein ­beliebtes kombiniertes Touren- und Pistenerlebnis. Und last but not least laden im Skigebiet immerhin neun Hütten und Gasthäuser mit bodenständigem Angebot zur Einkehr ein.

© www.goldeck.at

Direkt bei der Stadt Spittal an der Drau in Oberkärnten gelegen ist das kleine, aber feine Skigebiet Goldeck seit Langem eine fixe Konstante bei Kärntner Skifahrern. Obwohl sich das Gold­eck in letzter Zeit zu einer Art Geheimtipp entwickelt hat, wird es vor allem von Einheimischen aus der Umgebung frequentiert. Das mag wohl damit zusammenhängen, dass die Infrastruktur bis Ende der 2.000-er Jahre schon etwas veraltet war. Neben der Gondelbahn auf den Berg in 2.142 Meter Seehöhe stehen den Wintersportlern mittlerweile acht Lifte zur Verfügung – und heute gibt es nur noch zwei Schlepplifte, nachdem die in den Jahren davor noch dominierten. Aber seit der Bau-Tycoon Hans Peter Haselsteiner, dessen Konzern Strabag in Spittal seine Zentrale hat, das Skigebiet vor einigen Jahren gekauft hat, wurde auch wieder investiert. Zuletzt wurden eine Achter-Kabinen- und eine Sechser-Sesselbahn errichtet – die Skifahrer und Snowboarder werden es ihm danken. Mit seinen 33 Pistenkilometern hat der „Sportberg“ Goldeck – so die Eigendefinition - jedenfalls einiges zu bieten: So unter anderem die laut Betreiber längste schwarze Talabfahrt der Alpen. Auf 8,5 Kilometern Länge sind 1.600 Meter Höhenunterschied zu bewältigen – tatsächlich eine Herausforderung für die meisten Skifahrer. Ein besonderer Genuss für alle Freeski-Fans und Boarder ist das Goldeck auch wegen seiner mehr als 50 Hektar großen Freeride Area. Motivierten Ridern dürfte der Snowpark mit seinen Boxen, Rails und Tubs gefallen. Bei dessen Konzept wurde auf die langjährigen Erfahrungen des Labels QParks gesetzt. Für Anfänger beziehungsweise Wiedereinsteiger wiederum gibt es ein neues 30.000 Quadratmeter Skischulgelände mit zwei Förderbändern und zwei Schleppliften direkt neben der Bergstation „Talbahn Goldeck“. Die Schwierigkeitsgrade lassen sich entsprechend

Goldeck

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Höhenlage Pistenkilometer Lifte Stundenkapazität Skigebiet(e) Preise ErmäSSigungen

Tiefschnee

Piste von 550 bis 2.117 Meter Seehöhe Gesamt 33 km, davon Leicht 11 km / Mittel 13 km / Schwer 9 km 9 14.190 Personen Goldeck Bergbahnen Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 38,-/31,-/19,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 172,-/138,-/86,weitere Ermäßigungen (saisonal Kinder gratis, Senioren, Vereine), Kinder bis Jahrgang 2007 frei Senioren: 30 €, Gruppenpreise ab 20 Personen 31 € Bei Kauf einer Tageskarte ist der Eintritt für 2 Stunden in die „Drautalperle“ (Hallenbad) inkludiert Über 50 Hektar Freeride-Area ohne schwierigen Aufstieg 11.1.2014: Champ or Cramp

Topevent(s) der Saison NEWS

Auskunftstelefon Tourismusverband

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Kinderland mit 2 Schleppliften und „Zauberteppich“ Snowpark für Anfänger und Fortgeschrittene. Skidepot, Skiverleih +43 (0)47 62 / 28 64 Tourismusverband Millstätter See Tourismus, Thomas-Morgenstern-Platz 1, 9871 Seeboden Tel.: +43 (0)47 66 / 37 00 0 www.millstaettersee.at

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Goldeck


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SKIGEBIETE Kärnten ankogel · dreiländereck · innerkrems · koralpe · simonhöhe · petzen · mölltaler gletscher

Koralpe

Mölltaler Gletscher

Ankogel Bergbahnen GesmbH & Co KG tel +43 (0)47 84 / 632 35 km Pisten auf bis zu 2.636 Meter Seehöhe und damit das dritthöchste Skigebiet Kärntens. Durch seine Nord-/Süd-Lage bekommt der Ankogel von beiden Seiten des Tauernhauptkamms Schnee ab.

Dreiländereck/Arnoldstein tel +43 (0)42 55 / 25 85 5

Hebalm

Piste von 1.042 bis 1.340 Metern nicht allzu hoch gelegenes Skigebiet, das vor allem bei Familien mit kleineren Kindern sehr beliebt ist. Insgesamt 13 km Pisten sowie eine Höhenloipe und ein See im Ort locken die Gäste.

Petzen tel +43 (0)42 35 / 22 46

Im Grenzdreieck Österreich, Italien, Slowenien gelegen. Schönes, nicht überlaufenes Skigebiet mit 17 km Pisten. TOP TIPP: Rodeln 264.

Petzen ist der Hausberg von Rainer Schönfelder nahe der slowenischen Grenze. Recht preisgünstiges Skigebiet mit 26 km Pisten und schönem Blick über das Jauntal.

Innerkrems tel +43 (0)47 36 / 600

Mölltaler Gletscher tel +43 (0)47 85 / 81 10

Schneesicheres Ski- und Langlaufgebiet in den Nockbergen. 36 km Pisten, 20 km Loipen. Wird auch als Trainingsareal von Spitzen-Rennteams genutzt.

(siehe auch Kapitel Gletscherskigebiete). Weitläufiges Areal mit ganzjährigem Skibetrieb. Höchstes Skigebiet Kärntens.

koralpe tel +43 (0)43 52 / 30 614

Falkert tel +43 (0)42 75 / 70 50

Die nahe der Stadt Wolfsberg gelegene Koralpe bietet nicht nur 28 km Pisten für Skifahrer und Snowboarder, sondern auch viel freies Gelände, weitläufige Winterwanderwege, eine Rodelbahn und die Gelegenheit zum Gleitschirmfliegen. Dazu ein toller Blick über Ostkärnten.

Familien- und kinderfreundliches Skigebiet im Herzen Kärntens.

familienschneeland Simonhöhe tel +43 (0)42 77 / 29 137

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Hebalm tel +43 (0)31 46 / 84 55 Abwechslungsreiches Angebot von Nachtskilauf, Panorama-Winterwanderungen, 7 Lifte und 10 km Langlaufloipen bis hin zum Laser-Biathlon für jedermann.

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SKIGEBIETE Kärnten falkert · hebalm · schleppe alm · hochrindl · weinebene · weissensee · klippitztörl

Weinebene

Weissensee

Klippitztörl

Schleppe Alm Klagenfurt tel +43 (0)46 3 / 48 10-85 Die Schleppe Alm ist ein beliebter Treffpunkt für die Stadtjugend. Derzeit nicht geöffnet.

Hochrindl tel +43 (0)42 79 / 73 58 Beliebtes und preisgünstiges Familien-Skigebiet in den Nockbergen mit uriger Gastronomie. Ein vielfältiges Angebot auch für Langläufer.

Weinebene tel +43 (0)43 52 / 71 338 KÄRNTEN

18 km Pistenkilometer und 8 Lifte direkt an der steirischen Grenze und halb drüben. Abfahrten bieten auch für Anfänger ideale Skibedingungen.

Weissensee tel +43 (0)47 13 / 22 200 Sehr familienfreundlich und auch für Anfänger gut geeignet, mit einem einzigartigen Panoramablick auf den Weissensee. Auf der größten Natureisfläche Europas bieten sich auch ideale Bedingungen abseits der Piste für Eis- und Langläufer.

Klippitztörl tel +43 (0)43 50 / 81 66 Das Familienskigebiet Klippitztörl hat insgesamt 28 km Piste, ist zwischen 1.480 und 1.818 Meter Seehöhe mit einem Rundum-Panoramablick gelegen.

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SKIGEBIETE oberösterreich Einleitung

Oberösterreich Vielfalt und Abwechslung im Kleinen Gemessen an der GröSSe des Landes ist Ober­öster­reich mit Skigebieten nicht gerade üppig bestückt: Gerade rund 20 Wintersport­gebiete gibt es im Land, und darunter sind einige ausgesprochen kleine örtliche Skilifte. Das hängt damit zusammen, dass Oberösterreich über weite Flächen eher flach und hügelig ist und lediglich im Norden – im Böhmerwald – und im Süden – an der Grenze zur Steiermark und zu Salzburg – über nennenswer­­te Bergformationen verfügt. Doch dort kann sich das Angebot für Wintersportler durchaus sehen lassen. Das größte zusammenhängende und abwechslungsreichste Skigebiet ist mit 140 Pisten­­ kilometern die Region Dachstein-West, doch die befindet sich zu einem Gutteil in Salzburg – ist im Ski Guide Austria 2014 aber dennoch im Bundesland Oberösterreich zu finden. Der dortige Ausgangspunkt in die weit verzweigte Region Dachstein-West befindet sich in Gosau. Daneben am bekanntesten ist wohl das Skigebiet Hinterstoder-Höss, das unter anderem mit der nach Abfahrtswelt­meister Hannes Trinkl benannten Weltcup-Strecke aufwartet. Die Kombination von schöner Bergkulisse und Hüttengemütlichkeit macht Hinterstoder trotz seiner nur 36 Pistenkilometer zu einem Skigebiet, in dem sowohl Familien als auch sportliche Carver und Snowboarder auf ihre Kosten kommen und das Ski Guide Austria 2014

auch kulinarisch top ist. Ein weiteres bekannteres Skigebiet Oberösterreichs ist Hochficht, das im Norden an der tschechischen Grenze gelegen ist. Dort im Böhmerwald fühlen sich vor allem Anfänger, weniger geübte Skiläufer und Familien am wohlsten – schwarze Abfahrten beschränken sich auf einen Kilometer Länge. Obwohl Hochficht nur 1.338 Meter hoch ist, stimmen die Schneeverhältnisse meist dank der regionalen klimati­schen Bedingungen. Zuletzt wurden dort auch einige Verbesserungen vorgenommen, was die Beschneiungsanlagen und die Flexibilität bei Stundenkarten betrifft. Immerhin ist niemand geringerer als Ski-Zampano und ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel dort Hälfteeigentümer. Vielleicht noch bekannter - auch international - ist der nahe dem Dachstein gelegene Krippenstein, der bei F­reeskiern und Snowboardern dank seiner großen Möglichkeiten im f­reien Raum Kultstatus genießt. Dort trifft sich die Szene immer wieder zu spektakulären Events oder einfach um sich abseits der Pisten auszutoben. Selbst Schneeschuhwandern, Eisklettern und Hundeschlittenfahren ist dort möglich. Zu erwähnen ist auch der Kasberg bei Grünau im Almtal, im Süden des Landes gelegen. Aber auch die kleineren, manchmal nur wenige Kilometer großen Skigebiete haben durchaus ihren Reiz – insbesondere für Gäste, www.derskiguide.at


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SKIGEBIETE oberösterreich Einleitung

50 8

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Linz

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Wurzeralm - Spital am Phyrn Feuerkogel - Ebensee Forsteralm - Waidhofen/Ybbs – Gaflenz Hohe Dirn - Losenstein Bad Goisern - Predigstuhl

denen es in erster Linie um das Wintererlebnis geht und weniger darum, den ganzen Tag über möglichst viele verschiedene Pisten zu brettern. Selbstverständlich finden auch Langlauffans in Oberösterreich zahlreiche Möglichkeiten vor, ihrem Lieblingssport nachzugehen: An die 400 Kilometer gespurte Loipen stehen ihnen dafür zur Verfügung. Die meisten mit 117 Kilometern übrigens auf der Wurzeralm, gefolgt von 66 Kilometern Höhenloipen in Hochficht. Unabhängig von ihrer Größe und Häufigkeit, die im Vergleich zu anderen Bundesländern vielleicht etwas www.derskiguide.at

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Glasenberg - Maria Neustift Hochlecken - Neukirchen/Altmünster 8 Sandl - Viehberg 9 Skilifte Kirchschlag 10 Sternstein Lifte/Bad Leonfelden 7

gering ­ausfällt, sind die oberösterreichischen Skigebiete jedoch in der Regel gut in Schuss und werden laufend modernisiert. Auch wenn heuer mit Ausnahme der neuen Zehner-Kabinenbahn in Hinterstoder keine nennenswerten Investitionen in die Verbesserung der Infrastruktur getätigt wurden, so ist das Niveau in Oberösterreich doch hoch. Wurden doch in den vergangenen Jahren zweistellige Millionenbeträge von den Skigebietsbetreibern dafür ausgegeben. Einem ungetrübten Wintervergnügen in Oberösterreich steht jedenfalls nichts im Wege. 2014 Ski Guide Austria

OBERÖSTERREICH

Skigebiete Oberösterreich Hinterstoder - Höss 50 Hochficht 51 Krippenstein 52 Grünau - Kasberg51 53 Dachstein West 49


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Hinterstoder Höss Weltcuperprobtes Angebot für alle Könnerstufen

Schwere Pisten sind aber noch weitere vorhanden, immerhin fallen fast ein Drittel aller Abfahrten – nämlich zehn Kilo­meter – in die Kategorie schwarz. Für Carving-Freunde gibt es von den Hutterer Almen neuerdings eine selektive Carving-Pis­­te, und für Snowboard-Freaks stehen ein Funpark, eine Halfpipe und eine Boardercross-Strecke zur Verfügung. Der Snowpark wartet auf einer Länge von 300 Metern mit zahlreichen Rails, Boxen und eine zweier Kickerline auf. Ansprechend für normale Skiläufer und Snowboarder sind auch die Panoramapisten vom 2.000 Meter hohen Schafkofel herunter. Freerider kommen im nagelegenen Gebiet Loigistal auf ihre Kosten. Das Tourengehen auf präparierten Pisten ist dagegen im Skigebiet aufgrund der engen und steilen Pisten ganztägig verboten. Für Anfänger und weniger geübte Skiläufer und Boarder ist in Hinterstoder ebenfalls gesorgt: Während die Könner über die anspruchsvollen Pisten schwingen, können sich die Kleinen etwa über verschiedene Familienpisten wagen. Für die Kinder gibt es weiters den Sunny’s Kids Park am weiten Plateau auf den Hutterer Böden: Er wurde Ski Guide Austria 2014

im Vorjahr erneuert. Dort sollen lustige Figuren und kindgerechter Einrichtungen die Herzen der Kleinen höherschlagen lassen und für Spaß im Schnee und beim Skifahrenlernen sorgen. Vorhanden sind Übungslifte, Förderbänder, Zauberteppich, Skikarussell und Wellenbahnen. Kinder bis zehn Jahre fahren gratis. Für Wiedereinsteiger sind besonders die Anfängerpisten auf dem Hochplateau geeignet. Seit der Vorjahressaison fährt in Hinterstoder auch die erste Zehner-Kabinenbahn Oberösterreichs. Für Langläufer ist in Hinterstoder mit 45 Kilometern klassischen Loipen, 14 Kilometern für Skater und einer vier Kilome­ter langen Höhenloipe ebenfalls gesorgt. In der gesamten Urlaubsregion Pyhrn-Priel sind es gar 120 Kilometer Loipen. Den Winterwanderern stehen im Stodertal eine Vielzahl geräumter Wege zur Verfügung, die winterliche-romantische Eindrücke vor der Kulisse des Toten Gebirges versprechen. Erwähnenswert ist auch der Ski-Tracker, mit dem mittels Smartphone der Skitag exakt aufgezeichnet und hinterher detailliert analysiert, mit Freunden geteilt und anderen verglichen werden kann. Und „last but not least“ sorgen sieben Hütten beziehungsweise Restaurants im Skigebiet für das leibliche Wohl.

© www.hinterstoder.at

Das Skigebiet Hinterstoder–Höss ist wahrscheinlich das bekannteste Oberösterreichs. Nicht zu Unrecht: Denn trotz nur 36 Pistenkilometern hat der weltcuperprobte Ort Wintersportlern einiges zu bieten, was folglich nicht nur Einheimische schätzen. Über die Phyrn-Autobahn ist Hinterstoder leicht erreichbar. Die Pisten liegen in einer Höhe von 600 bis 2.000 Meter und sind von der zerklüfteten Kulisse der Kalkalpen umgeben. Im Dezember 2006 wurde die nach Abfahrtsweltmeister Hannes Trinkl benannte Downhill-Strecke erstmals bei zwei Weltcup-Rennen eingeweiht. Sie stellt auch für geübte Skifahrer genug Herausforderung dar. Die Inferno Piste weist ein maximales Gefälle von 70 Prozent aus.

Hinterstoder Langlaufloipe

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news 2013/2014

Piste von 600 bis 2.000 Meter Seehöhe Gesamt 40 km davon Leicht 12 km / Mittel 18 km / Schwer 10 km 13 24.500 Personen Hinterstoder Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 39,50,-/33,-/22,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 194,50,-/165,50,-/107,Kinder bis 10 Jahre (JG 2003) benötigen in Begleitung eines Elternteils mit einer gültigen Liftkarte (ausgenommen Saisonkarten) nur eine Schneemannkarte um 2,00 € pro Tag Weekend Special für Jugendliche und Kinder in der Nebensaison Tagesskipass: 25,00 € für Jugendliche (JG 1997 – 1994) und 15,50 € für alleinfahrende Kinder (JG 2008 – 1998) 3,5 km Loigistal Beleuchtete Naturrodelbahn, Snow Park, Sunny Kids Park 30.11.2013 Winteropening powered by Life Radio (Ersatztermin 7.12.2013) Erste Zehner-Kabinenbahn Oberösterreichs, Erneuerungen im Sunny Kids Park

Auskunftstelefon

+43 (0)75 64 / 55 00

Tourismusverband

4573 Hinterstoder 38 Tel.: +43 (0)75 64 / 52 63

Höhenlage Pistenkilometer Lifte Stundenkapazität Skigebiet(e) Preise ErmäSSigungen

Loipen Tiefschnee Besonderheiten Topevent(s) der Saison

TOP TIPP:

Hütte 285

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Hinterstoder Höss


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Hochficht Erholung für die ganze Familie hoch oben im Norden

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bis zehn Jahre beim Kauf ­einer Liftkarte durch einen Elternteil nur eine Karte um ­zwei Euro, Jugendliche bis 19 Jahre fahren zum Kindertarif. Wiedereinsteiger können direkt vom Parkplatz zu den leichten Übungshängen einsteigen; zudem gibt es dort für wenig geübte Wintersportler den längsten überdachten Förderbandlift des Landes. Bei geübteren Wintersportlern will man mit einer Ski- und Boardercross-Strecke mit Wellenbahnen und Steilkurven und einem Funpark für Snowboarder punkten. Auch Nachtskilauf bei Flutlicht ist am Mittwoch und Freitag möglich. Für Schulskikurse sind spezielle Arrangements möglich. Gastronomisch sorgen an den Pisten Apres Ski Bars sowie drei Hütten – eine davon originellerweise „Gasthaus zum Überleben“ – genannt für ein ausreichendes Angebot. Und schließlich bieten abseits der Pisten fünf Kilometer Winterwanderwege und die Möglichkeit zum Schneeschuhwandern, Langlaufen, Eisstockschießen, Rodeln, Eislaufen, Pferdeschlittenfahren und Paragleiten für winterliche Abwechslung.

© www.hochficht.at

Als Wintersportperle zwischen den sanften Hügeln des Mühlviertels und dem Böhmerwald präsentiert sich das Skigebiet Hochficht im Dreiländereck Österreich-Bayern-Tschechien. Die insgesamt 20 Kilometer – so gut wie ausnahmslos leichte bis mittelschwere – Pisten befinden sich in einer Mittelgebirgslage zwischen 930 und 1.338 Metern Seehöhe und sind aufgrund der regionalen klimatischen Bedingungen relativ schneesicher. 80 Prozent der Abfahrten können beschneit werden. ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel ist in Hochficht vor einigen Jahren mit 50 Prozent als Eigentümer eingestiegen und seitdem hat es einige Investitionen und Verbesserungen gegeben. Für die laufende Saison wurden allerdings nur die Öffnungszeiten generell und die für die Nachtpiste geändert und eine neue Sechs-Stunden-Karte eingeführt. Durch die Abgelegenheit des Skigebiets hoch im Norden Oberösterreichs dauert die Anreise zwar etwas länger, von den Großräumen Linz oder Passau aus ist Hochficht aber recht gut erreichbar – von der oberösterreichischen Landeshauptstadt in rund zwei Stunden auch per Bahn. Im Gebiet selbst, das trotz seiner nur 20 Pistenkilometer rela­tiv abwechslungsreich ist, erwarten die Gäste zehn Lifte, davon drei 4er-Sesselbahnen und zwei Doppelschleppliftan­lagen. Das Pistenangebot reicht von Familienabfahrten bis hin zur europacuperprobten FIS-Rennstrecke – dennoch: Die Betonung des Gebiets liegt mit seinen besonders vielen blauen und roten Pistenkilometern auf Familien- und Kinderfreundlichkeit. Schwierige Pistenstellen können umfahren werden. Hochficht wartet mit einer Reihe von Familieneinrichtungen wie Übungslift, Skirotondo, Juniorroute, Hebevorrichtung für Kinder bei den Sesselliften und Wärmehütte auf. Zudem benötigen Kinder

Hochficht

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Höhenlage Pistenkilometer Lifte Stundenkapazität Skigebiet(e) Preise ErmäSSigungen

Loipen Tiefschnee Besonderheiten Topevents NEWS 2012/2014

Auskunftstelefon Tourismusverband

TOP TIPP: www.derskiguide.at

Piste von 933 bis 1.337 Meter Seehöhe Gesamt 20 km davon Leicht 9 km / Mittel 10 km / Schwer 1 km 10 15.409 Personen Hochficht Bergbahnen Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 34,50,-/21,-/21,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 150,-/87,-/87,Tageskarte Schneemann: € 2 (in Begleitung der Eltern, ab JG 2003) Ermäßigungen für Skivereine: ÖSV, DSV, CZ, Studenten ab JG 1987, Senioren, Skilehrer, Invalide, Präsenzdiener Ab dem 3. Kind in einer Familie fährt das Jüngste gratis. Jugendliche bis JG 1994 zum Kindertarif 70 km, Classic und Skating Tourengehen am Hochficht: während der Betriebszeiten, Geführte Schneeschuhwanderungen Nachtskilauf auf der Wenzelwiese, Holzschlaglift 1 und 2 (immer Freitag und Mittwoch von 17:00 bis 20:30 Uhr), Verbindungsloipe vom Skigebiet ins Nordische Zentrum Böhmerwald 7. 12. 2013 Skioppening, 25. und 26. 1. 2014 OÖ Familienskitag, 14. und 15. 2. 2014 FIS-Rennen Grundlegende Neugestaltung des Talstationsbereichs mit moderner Skiarena mit Kassa, Skischule, Bergrettung, Shop und Gastronomie mit Familienbereich und Kinderspielecke Neue Öffnungszeiten (täglich an den Betriebstagen von 08:30 – 16:00 Uhr) Schneetelefon +43 (0)72 88 / 65 05 Tourismusverband Hochficht Hauptstraße 2, 4160 Aigen Tel.: +43 (0)72 81 / 20 065 www.hochficht.at

Langlauf 258

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Hochficht


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Krippenstein Völlig losgelöst im freien Gelände

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schaffen kann. Das Angebot dazu ist jedenfalls da - von der urigen Hütte bis zur exklusiven Lodge. Insgesamt 30 Kilometer Off-Piste-Varianten, ein herausragender Funpark und die Schneesicherheit des Dachsteingletschergebiets machen Lust auf Pulverschnee und fette Bretter. Egal ob Ski oder Board, die zahlreichen Varianten begeistern jeden Powderfreak. Schönberg, Imisl und Eisgrube bieten ruppige Felskämme, abwechslungsreiche Hänge und selektive Waldstrecken, 1.500 Höhenmeter pro Ride fordern Kondition und Konzentration. Wer die internationale FreeriderTopszene hautnah beobachten will, kann dies bei Raceevents wie Atomic Waymaker, Sekundenjagd oder beim Maximum Skirennen tun. In Summe gibt es am Krippenstein hunderte Quadratkilometer hochalpines Gelände zum Austoben, und hinauf geht es mit einer neuen, zehn Millionen € modernen Seilbahn. Die Infrastruktur rundherum ist stimmig und die Pisten passen auch für Anfänger und Fortgeschrittene. Für Schulgruppen werden zudem attraktive Angebote mit einem abwechslungsreichen Winterprogramm maßgeschneidert.

© www.krippenstein.at

Ski fahren statt Lift fahren – das ist die Devise in der Freesports Arena Krippenstein im oberösterreichischen Salzkammergut. Das imposante Gebirgsmassiv, das vom Hohen Dachstein überragt wird, eröffnet verschiedenste Möglichkeiten. Mit rund elf Kilometern Länge und einer Höhendifferenz von 1.500 Metern ist die Abfahrt vom Krippenstein über die Gjaidalm und das Bergdorf Krippenbrunn nach Obertraun eine der längsten und interessantesten Österreichs. Am Krippenstein kommen aber nicht nur klassische Skifahrer und Snowboarder auf ihre Kosten – das ausgedehnte Gelände in bis zu 2.100 Metern Höhe ist vor allem für Freerider und auch Liebhaber schöner Skitouren ein heißer Tipp – vom Krippenstein bis zum Dachstein-Gletscher. Die Varianten Schönberg, Angeralm, Imisl und Eisgrube begeistern Free­rider sowohl mit den Skiern als auch mit dem Snowboard und haben den Krippenstein zum Freeride-Eldorado gemacht. Die Freesports Arena Krippenstein wurde vom Maga­zin „SnowPlanet“ zum Hotspot der Freerider-Szene gewählt, und jenseits von Runs und Cliff Drops überzeugt der „Stoa“, wie die Einheimischen den mächtigen Berg respektvoll nennen, mit einem spannenden Outdoor-Programm abseits des Mainstreams. Das beginnt beim Schneeschuhwandern zu den „5-Fingers“ und der Welterbespirale, geht über Freeride-Training und Snow-Camps, Skitouren, Eisklettern, Hundeschlittenfahren, bis zum Paragliding. Wer will kann sich auch einen der gut ausgebildeten Freeride- & Ski-Guides nehmen, was all jenen, die das Gebiet noch nicht gut kennen auch anzuraten ist. Freereide- und natürlich koneventionelle Ski können an der Talstation ausgeliehen werden. Auch „Extrem-Hüttensitzen“ ist eine Variante, die am Krippenstein nach anstrengendem Freeride-Pistenerlebnis verdienten Ausgleich

Krippenstein Abfahrt

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Höhenlage Pistenkilometer Lifte Skigebiet(e) Preise ermässigungen

Tiefschnee / Freeride Besonderheiten

Auskunftstelefon Tourismusverband

TOP TIPP:

Piste von 514 bis 2.100 Meter Seehöhe Gesamt 14 km davon Leicht 6 km / Mittel 8 km 6 Freesports Arena Krippenstein Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 35,50,-/25,50,-/16,30,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 178,20,-/128,80,-/82,30,Günstige Angebote für Senioren & Gruppen/Schulgruppen, Special Offers für Tourengeher & Schneeschuhwanderer, Kinder bis 6 Jahre in Begleitung eines Elternteils mit Liftkarte gratis Mehr als 30 km Freeride Varianten und Powder-Strecken mit 1.500 Meter Höhenunterschied Rumplerkarte für Tourengeher zur günstigen Liftnutzung: Bergfahrt mit der ersten und zweiten Teilstrecke der Dachstein Krippensteinbahn Geführte Schneeschuhtouren Die längste Abfahrt Österreichs mit elf Kilometern Mitgliedsbetrieb der Salzburger Superskicard +43 (0)50 140 Tourismusbüro Obertraun 4831 Obertraun, Nr. 180 Tel.: +43 (0)61 31 / 351

Skitour 232

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Krippenstein


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Grünau – Kasberg Ideal für Anfänger und Wiedereinsteiger

Für die Kinder-Skiarena gelten Spezialtarife, bei denen die Familiensonderpreise halbiert werden. Preisaktionen gibt es zudem für Damen und Senioren an bestimmten Wo­­chen­­tagen. Neu sind auch Drei- bis Fünf-Stundenkarten. Und dafür, dass das echte Skierlebnis nicht zu kurz kommt, sorgt eine zwölf Kilometer lange Familienabfahrt. Ski Guide Austria 2014

Vom Bereich der Mittelstation geht es weiter zum Jagerspitzlift, zum Sonnen- und Nordlift mit blauen, roten und schwarzen Pisten und hinauf zum Gipfel. Dort ist anspruchsvolleres Skifahren angesagt und auf 1.600 Metern Seehöhe ist bei den beiden Regenkarliften auch der Freestyle-Park zu finden – unter anderem mit Downboxes und Rails, Kicker, Wall, Flatbox und Rainbow Professional Style. Auch nette, nicht alluzu schwere Abfahrten seitlich der Pisten durch den Wald sind bei Neuschnee ein Erlebnis und lassen Tiefschneefeeling aufkommen. Ein Trumpf des Gebiets ist auch der zwei Kilometer lange Kasberg-Winterwanderweg. Von der Bergstation der 8er-Gondelbahn geht es durch den Wald in Richtung Hochberghaus. Dieses ist eines von fünf Gastronomiebetrieben am Berg, die kulinarisch allerlei zu bieten haben – etwa die ausgesprochen urige Sepp Huber Hütte auf 1.506 Metern Seehöhe, wo es sich vortrefflich rasten lässt.

© www.kasberg.at

Der Kasberg, der sich selbst das zentralste Skigebiet in Ober­öster­­­reich – mitten im Salzkammergut – nennt, hat als erste Skiregion des Landes das Zertifikat „Welcome Beginners“ erhalten. Er ist eines von wenigen Gebieten, die sich als Spezia­listen für skifahrerische Anfänger und Wiedereinsteiger positionieren. Freilich hat er auch für geübtere Carver oder Snowboarder einiges zu bieten – nämlich drei Kilometer schwarze Pisten und einen Funpark, der alle Stückeln spielt. Das Angebot für Einsteiger überwiegt jedoch in der wildromantischen Wintersportregion ­Grünau Kasberg, die von den Autobahnanschlüssen recht schnell erreichbar ist und mit Abfahr­­ten von insgesamt 40 Kilometern Länge aufwartet. 80 Prozent des zwischen 620 und 1.600 Meter hohen Pistengebiets können beschneit werden. Mit einer Achter-Gondelumlaufbahn geht es mitten ins Skigebiet, und bei der Bergstation auf etwas über 1.200 Metern direkt bei der Sonnalm befindet sich die Kinder-Skiarena mit anfängergerechten Liften. Auch ein Zauberwald und eine Kinderrennstrecke sind vorhanden, ebenso kostenlose Kinderbetreuung durch eine Animateurin in einem Indoor-Spielraum zwischen 10 und 15 Uhr.

Schlepplift am Kasberg

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Höhenlage Pistenkilometer Lifte Skigebiet(e) Preise ermässigungen Loipen Tiefschnee Besonderheiten

Piste von 620 bis 1.600 Meter Seehöhe Gesamt 40 km davon Leicht 20 km / Mittel 17 km / Schwer 3 km 11 Grünau Kasberg Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 36,-/31,-/21,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 189,-/163,-/110,50,Kinder bis 10 Jahre in Begleitung eines Elternteils mit Liftkarte mit Schneemannkarte um 2 € 58 km Sportplatz Grünau über die Ortsabfahrt und Hochberghaus nach oben Winter-Wander-Weg am Kasberg, Skidoo, 700 Meter Freestyle Park auf 1.600 Meter Seehöhe

Topevent

7.12.2013 Kasberg Winteropening mit der „Caos Crew“ freier Ski- & Snowboard-Test, Opening Party

Auskunftstelefon Tourismusverband

+43 (0)76 16 / 70 85 Tourismusverband Grünau im Almtal A-4645 Grünau im Almtal, Im Dorf 17 Tel.: +43 (0)76 16 / 82 68 Fax: +43 (0)76 16 / 88 95

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Grünau – Kasberg


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Dachstein-West Abwechslungsreiches Pistentreiben in uriger Natur Der fast-3.000er dachstein ist hier nur Kulisse. Er spiegelt sich als perfektes Fotomotiv im Gosausee. Wenn Skifahrern hier der Atem stockt, dann aufgrund der faszinierenden Ausblicke, aber nie aus Sauerstoffmangel. Denn die Zwieselalm, einer der höchsten Punkte, erreicht gerade einmal 1.620 Meter. Wobei die zu bewältigenden Distanzen durchaus Kondition fordern können, selbst wenn sie über durchgehend sanfte Bergrücken führen, die sich grenzüberschreitend zwischen Gosau in Oberösterreich und den bereits zum Salzburger Land zählenden Gemeinden Annaberg und Russbach in begeisternder Weite ausbreiten. „Kilometerfresser“ kommen hier allemal auf ihre Kosten. Die Salzburger Seite kam in jüngster Zeit eher unverhofft zu zusätzlicher Berühmtheit, stammt doch der aktuelle Skiweltcupsieger Marcel Hirscher aus dem Lammertal. Während der Herr Papa in Annaberg die Skischule leitet, gibt es nun auch für den „Normalverbraucher“ ein Häppchen Marcel an der Piste: Die Marcel Hirscher-Slalomstrecke mit Zeitnehmung. Zusätzlich sorgen Geschwindigkeitsmess-Strecken, die Snowcrossanlagen mit Startmaschine und herausfordernde Buckelpisten für Action. Während die Marcel-Hirscher-Rennstrecke am westlichen, Salzburger Ende wartet, verteilen sich die Highlights insgesamt gleichmäßig. Vom Snowcross im Astauwinkel über das Buckelpistenrodeo – sprich: Donnergroll oder Schwarzreiter – und der Trainingstrecke „Freier Fall“ bis zum Rookie Park in Russbach und der Ötscher Rennstrecke bei Gosau. Ihrem Namen alle Ehre macht auch die Abfahrt „Wilde Hilde“. Generell in Erstaunen versetzen können häufig die Schneemassen, die sich aufgrund der StauSki Guide Austria 2014

lage in der Skiregion türmen und echtes Winterflair aufkommen lassen. Am Törlecklift gleitet der Blick zuerst in die bizarre Bergwelt, dann hinunter zum See. Tiefschneefans stürzen sich umgehend in diese Richtung zu Tal. Das Vergnügen ist zwar ein kurzes, dafür stören anders als in Topregionen kaum Board- und Skispuren. Breininghütte, Sonnenalm und der markante Bau der Gablonzerhütte liegen hier nah aneinander. Dazwischen laden die bestens präparierten und beschneiten Hänge, die auch weniger Geübten gute Möglichkeiten öffnen, zu weiten Schwüngen ein. Die zahllosen Abfahrten überzeugen trotz des geringen Höhenunterschieds durch ordentliche Entfernungen. Abgesehen von der knackigen Abfahrt zum Parkplatz Astauwinkel dominieren dabei Sonnenhänge. Bestens erschlossen und vollständig beschneit ist dabei die Skischaukel auf den Hornspitz, jeweils recht zentral aus den beiden Talorten Russbach und Gosau erreichbar. Beide Abfahrten sind ähnlich und laden zu weiten Schwüngen ein. Je nach Tageszeit macht die Salzburger (Russbach) oder die oberösterreichische (Gosau) Seite mehr Spaß. In den vorderen unteren Ortsteil von Gosau gibt es jeweilse eine beschwingte, mittelschwere Talabfahrt. Auf Seiten des Lammertals sind abseits der Skischaukel nicht alle Skigebiete verknüpft. Die Sololifte von Lungötz und St. Martin sowie der Karkogel von Abtenau sind extra zu betrachten. Letzterer ist skikurstauglich, die Rodelbahn hoch gerühmt. Insgesamt ist die urige, naturverbundene Atmosphäre des Gebiets vor der mächtigen Kulisses des Dachsteins hervorzuheben, die sich auch entsprechend im vielfältigen gastronomischen Angebot wiederfindet. www.derskiguide.at


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Höhenlage Pistenkilometer Lifte Stundenkapazität Skigebiet(e) Preise

Pisten von 780 bis 2.100 Meter Seehöhe Gesamt 142 km davon Leicht 34 km / Mittel 96 km / Schwer 12 km 64 65.000 Personen Skiregion Dachstein-West, mit Gosau, (OÖ) und Lammertal (S) Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 38,70,-/25,50,-/16,30,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd) Euro 195,20,-/128,80,-/82,40,Zusätzlich zu den Liften der Skiregion Gosau-Russbach-Annaberg gelten die Karten in den Partnerskigebieten: Obertraun-Krippenstein, Ebensee-Feuerkogel

ErmäSSigungen

Kinder Jahrgang 2007 oder jünger erhalten einen Freipass in Begleitung eines Elternteils ab 16.3. Kinder bis 15 Jahre frei (bei einem zahlenden Erwachsenen) Gesamt 215 km, rund 60 Prozent Classic Loipen in Lungötz-St.Martin, Abtenau, Gosau, Postalm und Obertraun Krippenstein 16.3. - 22.3.2014 Snowcross, Trailerpark Russach, Bei einem zahlenden Elternteil Gratisskiurlaub für Kinder bis 6 Jahre Kostenlos: Lift, Übernachtung, Skikurs, Ausrüstung Funpark, Nachtrodelbahn Karkogel, Flutlichtski Lungötz 5.2.2014 Ö3 Pisten Bully 8.3. - 15.3.2014 Gaudiwoche Dachstein West Bergbahnen, Tel.: +43 (0)50 140 Kein regionaler Tourismusverband mehr.

loipen Tiefschnee besonderheiten

Topevent(s) der Saison Auskunftstelefon Tourismusverband

TOP TIPPS: www.derskiguide.at

Funpark 247, Rodeln 264

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dachstein-West


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wurzeralm · FEUERKOGEL · forsteralm · losenstein · BAD GOISERN · HOCHLECKEN · SANDL · BAD LOENFELDEN

Feuerkogel – Ebensee

Forsteralm – Waidhofen/Ybbs – Gaflenz

Hochlecken – Neukirchen/Altmünster

Wurzeralm – Spital am Phyrn tel +43 (0)75 64 / 55 00

Glasenberg – Maria Neustift tel +43 (0)664 / 17 10 781

22 Pistenkilometer in bis zu 1.870 Meter Seehöhe, mittels Standseilbahn erreichbar. Familienskigebiet mit 8 Liften. 2 Talabfahrten hinunter auf 800 Meter Seehöhe. TOP TIPP: Hütte 284.

Preisgünstiges Skigebiet mit 3 Abfahrtspisten.

Feuerkogel – Ebensee tel +43 (0)50 140

Ein im Salzkammergut gelegenes familienfreundliches Skigebiet. Landschaftlich sehr schön mit speziellen Familienangeboten für Jung und Alt.

Familienfreundlich mit Spezialtarifen für 2 Erwachsene mit 2 Kindern. 9 Liftanlagen und 16 km Pisten bis auf 1.680 Meter Seehöhe.

Forsteralm – Waidhofen/Ybbs – Gaflenz tel +43 (0)73 53 / 346 Sehr preisgünstiges Skigebiet mit 8 Liften und 18 km Pisten. Nachteil: mit maximal 1.078 Metern Seehöhe nicht sehr hoch gelegen.

Hohe Dirn – Losenstein tel +43 (0)72 55 / 22 91 3 Familienskigebiet im Ennstal, 4 Schlepplifte und 11 km Pisten. In 836 - 1.185 Meter Seehöhe gelegen, leichte bis mittelschwere Pisten. Sehr preisgünstig.

Hochlecken – Neukirchen/Altmünster tel +43 (0)76 18 / 85 08

Sandl – Viehberg tel +43 (0)79 44 / 82 43 Skigebiet im zentralen Mühlviertel mit 32 km Loipen und 2 Schlepplifte, einer Kinderskischule und Skiverleih.

Skilifte Kirchschlag tel +43 (0)72 15 / 34 06 Kleines Skigebiet mit eigener Flutlichtanlage.

Sternstein Lifte/Bad Leonfelden tel +43 (0)72 13 / 63 74 Mittelschwere und leichte Skipisten. Gut geeignet für Kinder und Anfänger.

Bad Goisern – Predigstuhl tel +43 (0)61 35 / 85 56 Klein aber fein. Gut für Anfänger geeignet. TOP TIPPS: Alpenhotel Dachstein, Agathawirt 427.

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nieder oster reich

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SKIGEBIETE niederösterreich Einleitung

Niederösterreich Überraschend alpin und abwechslungsreich Niederösterreich wird in den Augen der meisten Österreicher – vielleicht abgesehen von den Burgenländern – nicht gerade als mit Bergen und Skigebieten gesegnet angesehen und mit Wintersport in Verbindung gebracht. Ein Bild, das allerdings nicht nur dem Land Unrecht tut – es beweist vielmehr wieder einmal, dass Klischees nicht immer zutreffen müssen. Aus Niederösterreich stammen nämlich eine Reihe erfolgreicher SkifahrerInnen, die auch bei Weltmeisterschaften und Olympi­schen Spielen auf dem Stockerl gestanden sind – angefangen bei Slalomspezialist Thomas Sykora über die Speedspezialistin Michae­­la Dorfmeister bis aktuell zur Allrounderin Kathrin Zettel. Während Dorfmeister am bei Pernitz gelegenen Unterberg ihre ersten Schwünge lernte, haben dies Zettel und Sykora am an der steirischen Grenze gelegenen Hochkar getan. Das Voralpengebiet, dessen Ausläufer bis nach Wien vordringen, ist vielleicht nicht so hoch wie weiter westlichen oder südlichen Skigebiete, für Wintersportler bietet es aber reichlich Gelegenheit, ihrem Lieblingsvergnügen nachzugehen. Neben den Einheimischen sind das vor allem Wiener, aber auch zahlreiche Skifahrer und Snowboarder aus den östlichen Nachbarstaaten Ungarn, Slowakei und Tschechien. Letztere stellen in den grenznah gelegenen Skigebieten mittlerweile schon fast die Mehrheit der Besucher dar. Was für die Liftbetreiber und die Gastronomie ein Segen ist, kann allerdings an Wochenenden schon zum Problem werden. Nicht Ski Guide Austria 2014

nur weil die Pisten dann voll und die Wartezeiten entsprechend lang sind, sondern auch weil die Slowaken oder Ungarn oft nicht gerade die besten Skiläufer sind. Abwechslungsreiches Angebot. Das beste Skigebiet in Nieder­österreich ist wohl das bei Göstling gelegene Hochkar, das mit ansprechenden Pisten, alpiner Anmutung und Schneesicherheit bis in den Mai hinein punktet. Nach einem Konkurs wurde es vom Land und von ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel, der auch in Lackenhof beteiligt ist, wieder aufgefangen. Auch beim nicht weit entfernten Ötscher ist das noch recht urtümliche Lackenhof durchaus einen oder mehrere Skitage wert. Der von dort aus Richtung Wien gelegene Annaberg und das kleinere Lilienfeld – die Wiege des alpinen Skilaufs – sollen ebenfalls nicht unerwähnt bleiben. Ebenso die Gemeindealpe in Mitterbach, die heuer um 6,5 Millionen € aufgerüstet wird. Ein echter Geheimtipp ist der Unterberg im südlichen Niederösterreich – ein Naturschneeskigebiet, das sich den Charme vergangener Zeiten bewahrt hat. Die weiter östlich im Wechselgebiet an der Grenze zur Steiermark gelege­nen Orte St. Corona und Mönichkirchen sind echte Familien-Skigebiete, die auch Anfänger nicht überfordern und viele Ostgäste anziehen. Und nicht zu vergessen der Zauberberg am Weltkulturerbe Semmering, der mit einzigartigen Jugendstilvillen, vergleichsweise steilen, wenn auch recht kurzen Pisten und www.derskiguide.at


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SKIGEBIETE niederösterreich Einleitung

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St. Pölten 12

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Skigebiete Niederösterreich

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Unterberg/Pernitz Puchberg am Schneeberg Reichenau an der Rax Lunz am See/Maiszinken Skigebiet Königsberg – Hollenstein/Ybbs Skigebiet Josefsberg Skigebiet Göllerlifte Aichelberglifte Karlstift

Damen-Weltcup-Skirennen lockt. Auch Tourengeher oder Langläufer kommen in Niederöster­reich auf ihre Kosten: etwa am Schneeberg, wo sich in Puch­berg auch ein kleines Skigebiet befindet, wo sich aber vor allem Könner nach anstrengenden Aufstiegen durch steile ­Rinnen ins Tal wagen. Bei Langläufern wieder sehr beliebt sind etwa das wildromantische Fadental oder die aussichtsreiche Hochwechselloipe. www.derskiguide.at

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54 Hochkar

Lackenhof am Ötscher 56 Hirschenkogel/Semmering 57 St. Corona 58 Mönichkirchen 59 Annaberg 60 Gemeindealpe Mitterbach 61 Hohe Wand Wiese in Wien

Wien

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Furtnerlifte Rohr im Gebirge Helmel Lift – Lunz am See 11 Kirchberg am Wechsel – Arabichl 12 Muckenkogel – Lilienfeld 13 Skilifte – Feistritzsattel

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Ein Spezialfall ist Wien, die einzige Weltstadt, die über eine eigene Skipiste verfügt. Die im 14. Bezirk gelegene Hohe Wand Wiese ist zwar nur einige hundert Meter lang, dafür aber beschneit und ein Fixpunkt für Kinder und die sportbegeisterte Jugend. Auch die Langlaufloipe am Cobenzl kann nicht nur mit ihrem Blick auf ­Wien sondern auch mit sportlichen Möglichkeiten aufwarten – entsprechende Schneelage vorausgesetzt. 2014 Ski Guide Austria

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Hochkar Alpines Flair und weitläufige Pisten

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Die schönen Pisten des Hochkars eignen sich insgesamt jedenfalls gut für Sportler, die den Ski oder das Board laufen lassen wollen, ohne dabei viel bremsen zu müssen. Sie sind auch breit genug, um zügig Caven zu können Speed-Freaks und Tiefschneefahrer, die den besonderen Kick suchen, werden am Hochkar wahrscheinlich nicht die auf­regendsten Momente ihres Lebens haben – dennoch ist auch für sie etwas dabei. Schwarz und ziemlich steil ist etwa der Thomas-Sykora-Hang, und besonders Wagemutige fahren in die Seitenwand der Karabfahrt ein. Zusätzlich gibt es für alle Snowboarder und New-Schooler ­einen Funpark, der das vielleicht fehlende Adrenalin bei den Abfahrten auf andere Art ausgleichen kann. In der Region gibt es ein breites Beherbergungsangebot von Hotels/Gasthöfe über Ferienwohnung bis hin zu Bauernhöfen oder Privatzimmern. Das Schulskiheim wird diese Saison übrigens zu JUFA und im Jänner 2014 eröffnet.

© www.hochkar.at

Rund 150 Kilometer von Wien befindet sich mit dem Hochkar Niederösterreichs wohl bestes Skigebiet, das bei Einheimischen, Wienern, aber auch Gästen aus den östlichen Nachbarstaaten gleichermaßen beliebt ist. Zwar liegt der höchste Punkt dieses Skigebiets auf nur 1.770 Meter, doch spezielle klimatische Gegebenheiten machen es bis in den Mai hinein schneesicher. Seitdem einmal der Schneefall ausblieb, wurde in Beschneiungsanlagen investiert, die mittlerweile gut zwei Drittel der Pisten abdecken. Für die heurige Saison wurde die beschneiung nochmals erweitert. Das Hochkar versprüht den alpinen Charme eines niedrig gelegenen Hochplateaus, das nur über eine Bergstraße erreicht werden kann, und hat aufgrund seiner weitläufigen und flachen Pisten einen guten Stand bei Familien und Anfängern. Seit heuer ist die Mautselle übrigens nicht mehr besetzt und die Liftkasse nur noch am Berg. Das hat den Vorteil, dass die Bergfahrt über die Alpenstraße kostenlos ist. Das Hochkar ist weniger überlaufen als etwa Semmering und Stuhleck, und die relativ wenigen Pistenkilometer werden durch die a­ usgesprochen alpine Anmutung und die meist g­ eringeren Wartezeiten an den Liften wettgemacht. Ein Wermutstropfen ist allerdings die Windanfälligkeit des Gebiets – wenn es zu sehr bläst, was immer wieder mal vorkommen kann, muss ein Teil der Lifte aus Sicherheitsgründen den Betrieb einstellen. Die Lifte sind generell gut in Schuss, einzig der Doppelsessellift aufs große Kar ist schon ziemlich angejahrt. Nicht schwindelfreien Skiläufern ist die Fahrt mit dem überaus langsamen Lift nicht wirklich anzuraten, denn diese fällt mehr unter das Motto „Abenteuer statt Genuss“.

Hochkar

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Höhenlage Pistenkilometer Lifte Stundenkapazität Skigebiet(e)

Piste von 1.380 bis 1.800 Meter Seehöhe Gesamt 19 km: davon Leicht 5,5 km / Mittel 10 km / Schwer 3,5 km 9 16.000 Personen Hochkar

Preise ErmäSSigungen

Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 36,-/31,-/20,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 171,-/145,50,-/94,Kinder bis Jg. 2005 in Begleitung eines Erwachsenen gratis

Loipen Besonderheiten

30 km Hochreit, Classic 18 km, Skating 12 km Schneeschuhwandern, Naturrodelbahn, Pferdeschlittenfahrt

Topevent(s) der Saison

7.12.2013 Skiopening

Auskunftstelefon Tourismusverband

+43 (0)4 84 / 21 22 Tourismusverein Göstlinger Alpen 3345 Göstling /Ybbs, Göstling 1 Tel.: +43 (0)74 84 / 50 20 DW 19 oder DW 20

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Hochkar


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Lackenhof am Ötscher Uriges und wildromantisches Wintererlebnis

Die Pisten sind teilweise recht anspruchsvoll, beispielsweise die Große und die Kleine Ötscher­piste – beides schwarze Abfahrten, die auch fortgeschrittene Skiläufer zufriedenstellen. Auf der Carvingpiste vom kleinen Ötscher geht es speedmäßig ganz schön zur Sache und auch die vom großen Ötscher ist nicht ohne und zudem länger und vom Terrain her abwechslungsreicher. Obwohl das Areal nicht gerade weitläufig ist, gibt es dennoch genügend Abwechslung. Die Distelpiste etwa ist eine von der FIS zugelassene RTL- und Slalom-Strecke. Ausgestattet ist das Gebiet mit fünf Schlepp- und drei Ski Guide Austria 2014

Sesselliften. Eltern haben die Chance, einen ruhigen Skitag zu verbringen, während sie ihre Sprösslinge für einen Skitag im Sunny Kids Park inklusive Kinderbetreuung unterbringen. Ältere Kinder oder jung gebliebene Erwachsene können auf der permanenten Rennstrecke inklusive Zeitmessung ihren Hang zum Geschwindigkeitsrausch ausleben. In der schönen, romantischen Landschaft kommen Snowboarder und Trick­skifahrer ebenfalls auf ihre Kosten – nämlich auf einer wirklich rasant zu fahrenden Cross-TrialStrecke und in einem Funpark, der für Luftakrobaten aller Grade genügend Fun birgt. Für alle, die Betätigung abseits der Pisten suchen, stehen 17 Kilometer Loipen parat, davon 7,5 für Skater. Diese können auch von Winterwanderern begangen werden. Eislaufen und Eisstockschießen wiederum sind im nahe gelegenen Gaming möglich.

© www.lackenhof.at

Im westlichen Niederösterreich – ungefähr auf halbem Weg zwischen Hochkar und Mariazell gelegen – stellt Lackenhof am Ötscher eine gute Alternative zu den beiden anderen genannten Skigebieten dar. Vor dem 1.893 Meter hohen Großen und dem 1.560 Meter hohen Kleinen Ötscher bietet das Skigebiet gleich viele Pisten­kilometer wie das Hochkar - allerdings mit einer ganz anderen landschaftlichen Anmutung. Der überschaubare Ort vermittelt e­ inen einigermaßen urigen Eindruck und bietet dennoch alles, was man sich an Basisinfrastruktur erwarten kann – von Pensionen und Gasthäusern bis zu Sportgeschäften mit Verleihstationen. Das Preisniveau in Lackenhof ist im Vergleich zu anderen Skigebieten moderat, was vielleicht mit ein Grund ist, dass hier besonders viele Osturlauber, insbesondere Ungarn, anzutreffen sind.

Lackenhof am Ötscher Abfahrten

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Lackenhof am Ötscher

ErmäSSigungen Loipen Besonderheiten Topevents

Auskunftstelefon Tourismusverband

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Piste von 830 - 1.426 Meter Seehöhe Gesamt 19 km davon Leicht 7 km / Mittel 8 km / Schwer 4 km 9 10.000 Personen Lackenhof am Ötscher Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 36,-/31,-/20,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 171,-/145,50,-/94,Kinder bis 10 Jahre in Begleitung eines zahlenden Elternteils mit Schneemannkarte um 2 €, Freifahrt ab dem dritten Kind bei zwei bezahlten Kinderkarten 17 km, Skating: 7,5 km Sunny Kids Park mit Zauberteppich, Rennstrecke mit Zeitmessung Cross Trail Strecke und Snowpark 7.12.2013 Skiopening in Lackenhof am Ötscher 28.12.2013 Nacht der Ballone 2.1.- 23.2.2014 Ötscher Erlebniswochen mit buntem Programm für Kinder +43 (0)74 80 / 200 20 Ötscher Tourismusbüro Lackenhof 3295 Lackenhof, Teichwiese 12/1 Tel.: +43 (0)74 80 / 200 20

HÜTTE 283

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Höhenlage Pistenkilometer Lifte stundenkapazität Skigebiet(e) Preise


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Hirschenkogel am Semmering Wintersportvergnügen am Zauberberg Der Hirschenkogel am Semmering, auch Zauberberg genannt, gehört sicher nicht zu den größten, dafür zu den bekanntesten und meistbesuchten Gebieten in Österreich. An der Grenze zwischen Niederösterreich und der Steiermark gelegen, wird er von Einheimischen, aber mehr noch von Wienern, Ungarn und Slowaken gern und häufig frequentiert. Er ist ein echter Sportberg, der im Sommer genauso attraktiv ist wie im Winter, wenn es Familien ebenso auf den Zauberberg zieht wie funorientierte Jugendliche oder ambitionierte Skiläufer. Speziell an Wochenenden ist die Anziehungskraft stark, was sich in entsprechend großen Menschenmengen niederschlägt. Es finden zudem immer wieder spezielle Veranstaltungen als zusätzliche Angebotserweiterung statt. Attraktiv für die Großstädter ist auch der auf der Passhöhe gelegene Babyhang samt sogenannten HappyLift, auf dem sich die Kinder tummeln, während die Eltern daneben in der Sonne stehen und den Sprösslingen beim Herumrutschen zusehen. Das drückt sich auch im Selbstverständnis aus: Der Zauberberg will nicht nur ein Skigebiet, sondern ein Wintererlebnis mit vielen Angeboten für die gesamte Familie sein. Zu den Besonderheiten des Hirschenkogels zählt neben seiner guten Erreichbarkeit via Autobahn und Schnellstraße auch eine Flutlichtanlage, die Nachtskifahrvergnügen pur bietet. ­Diese mit 1.300 Lux laut Eigenangabe die stärkste Nachtskianlage Europas versorgt auch die professionelle Damenskiwelt mit ausreichend Licht zum Nachtrennen, das hier alle zwei Jahre zwischen Weihnachten und Neujahr stattfindet. Tatsächlich kann in der Nacht die Sicht auf den perfekt ausgeleuchteten Pisten besser sein als am Tag - wenn Ski Guide Austria 2014

nicht gerade die Sonne scheint. Insgesamt gibt es 14 Pisten­kilometer und neben der Fis-WeltcupPiste auch den relativ steilen Diamond-Hang. Die Infrastruktur ist gut, die Beschneiungsanlagen decken 13 der 14 Pistenkilometer ab. Erwähnenswert sind auch Zauberbar oder Seewirtshaus, die mehr bieten als die durchschnittliche Ski-Verpflegungsstationen sowie die drei Kilometer lange Rodelbahn, die auch nachts benutzt werden kann und sich regen Zuspruchs der Großstädter erfreut. Motto: Rein in die Gondel und so oft auf der Rodel runter, wie man Lust hat. Generell ist der Zauberberg sehr familienfreundlich, jedoch kommen auch Snowboarder und Trickskifahrer im Split-Park auf ihre Kosten. Aufgrund der langen Tradition des Semmerings als Luftkurort im Range eines Weltkulturerbes samt einer Reihe hübscher Jugendstilvillen gibt es vor Ort ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten, ein Tennis- und ein Fitnesscenter – und somit genügend Abwechslung.

Zauberberg

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Hirschenkogel am Semmering - Zauberberg Piste von 950 - 1.350 Meter Seehöhe Gesamt 14 km davon Leicht 6,5 km / Mittel 6,5 km / Schwer 1 km 3 Hirschenkogel am Semmering Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 33,50,-/31,-/17,50,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 167,50,-/146,-/81,50,Splitpark für Snowboarder und Freeskier 3 km Rodelbahn inklusive Verleih 13 beleuchtete Pistenkilometer

Höhenlage Pistenkilometer Lifte Skigebiet(e) Preise Besonderheiten

Topevents

Ö3 Pistenbully im Februar 2014 Eastcup Snowboard Event im März 2014 White Down im März 2014

Auskunftstelefon Tourismusverband

+43 (0)26 64 / 80 38 Semmering – Hirschenkogel Bergbahnen Gesellschaft mbH 2680 Semmering, Zauberberg 1 Tel.: +43 (0)26 64 / 80 38 32

TOP TIPPS: www.derskiguide.at

Hall of Fame 228, Nachtski 251, Rodeln 265

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St. Corona Familienspaß im Wechselgebiet

Der Sessellift Kampstein, der Skilift Hannesen I und die 4er-Sesselbahn Hannesen II bringen die Wintersportler sicher und bequem von der auf 850 Meter gelegenen Talstation in das 50 Hektar große Skigebiet – höchster Punkt ist Hannesen II auf 1.442 Metern. Auch ein Boarderpark ist vorhanden. Das neue Kinderskiland im Tal mit Skischule, Beleuchtungsanlage und Rodelwiese sorgt dafür, dass auch die kleinsten Gäste sowie Anfänger jeder Altersklasse ihren Spaß im Schnee haben. Eine vollautomatisierte Beschneiungsanlage mit 88 Hydranten und ein Speicherteich neben der Talstation des neuen 4er-Sessellifts Hannesen II Ski Guide Austria 2014

mit 23.000 Kubikmeter Fassungsvolumen stellen das Skivergnügen auch dann sicher, wenn Frau Holle einmal auslässt – was hier ganz im Osten schon immer wieder vorkommen kann. Dennoch, so viel Schnee, dass es optisch richtig nach Winter aussieht, gibt es in der durchaus romantischen Gegend meistens. Mit seinen leicht bis mittelschweren Pisten und einem großen Angebot an verschiedenen Tickets wendet sich St. Corona bewusst auch an Wiedereinsteiger. Fazit: Wer nicht allzu hohe Ansprüche an die Sportlichkeit stellt, ist dort mit einem Skitag gut bedient. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt - von immerhin sechs Hütten, die zum Teil ausgesprochen urig und bodenständig sind und anständige Hausmannkost auftischen – beispielsweise in der auf 1.318 Metern etwas abseits der Piste gelegenen HerrgottschnitzerHütte, um nur ein Beispiel zu nennen.

© www.corona.at

Am FuSSe des Kampstein im niederösterreichisch-steirischen Wechselgebiet liegt St. Corona – weit verzweigt und in mehrere kleine Ortsteile gegliedert. Es gehört mit dem nahe gelegenen Mönichkirchen zu den östlichsten Skigebieten Österreichs. Im Hintergrund thront der Hochwechsel, und wer will kann dort auf einem sage und schreibe 100 Kilometer langen schönen Loipennetz in einer schönen Landschaft seine Spuren ziehen. St. Corona mag vielleicht allen, die die größeren Skischaukeln in Westösterreich kennen, unscheinbar und vielleicht sogar uninteressant vorkommen, dennoch ist es ausgesprochen beliebt – vor allem bei Familien und Gästen aus den Oststaaten, die noch nicht so gut Ski fahren können. Ein weiteres Plus ist die recht gute Erreichbarkeit über die Südautobahn und dementsprechend voll kann es im Gebiet zum Wochenende oder an Feiertagen sein.

St. Corona

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St. Corona

ermässigungen

Loipen Topevent Auskunftstelefon Tourismusverband

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Piste von 840 - 1.450 Meter Seehöhe Gesamt 9 km davon Leicht 4 km / Mittel 5 km 4 Bergbahnen St. Corona GmbH Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 30,-/27,-/16,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 131,50,-/118,50,-/68,50,Kinder unter 6 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen frei Jeden Donnerstag (außer Ferien) – Seniorentag Gruppenermäßigung ab 20 Personen 100 km 31.12.2013 Silvesterfeuerwerk +43 (0)26 41 / 23 84 Gemeindeamt St. Corona am Wechsel A-2880 St. Corona Tel.: +43 (0)26 41 / 22 84 Fax: +43 (0)26 41 / 22 84-4 E-Mail: gdecorona@utanet.at www.st-corona-wechsel.gv.at

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Mönichkirchen - Mariensee Im Schatten des Hochwechsels

Sehr flache sanfte Anfänger-Hänge, eine 2,2 Kilometer lange, leicht zu meisternde Talabfahrt und Querfahrten durch den Wald, machen auch weniger geübten Skiläufern oder Snowboardern Spass. Für die ganz Kleinen gibt es einen Tellerlift sowie einen Seillift. Schon etwas schwieriger sind die Hallerhaus-Abfahrt, der Schwaiglift mit seinem Funpark, der jüngst mit Jump, Rail, Steilkurven, Butterbox und Crazy-Hill neu ausgestattet wurdesowie einer Carving- und Rennpiste. Besonders die 1.450 Meter lange FIS-Abfahrt, die in die mittelschwere 1.380 Meter lange Marienseerabfahrt mündet, macht auch Könnern Freude. Da geht es echt zur Sache, wenn man mit hohem Tempo und weitgezogenen Carvingschwüngen über den durchaus steilen Hang brettert. Allerdings ist bei hoher Geschwindigkeit Vorsicht geboten, wenn Ski Guide Austria 2014

man Richtung Marienseerabfahrt fährt und mit den seitlich von der anderen Bergseite kommenden Skifahrern oder Snowboardern zusammentrifft. Insgesamt gibt es 13 Pistenkilometer und drei neue Vierersesselbahnen. Im gesamten Schigebiet finden Sie „Genuss-Plätze“ mit kuscheligen RattanStrandkörben und alt bewährten Liegestühlen. Hier kann man die Seele in der Winter-Sonne baumeln lassen und sich vom beruflichen und privaten Alltag entschleunigen. Aktivsportler und Vitalurlauber werden im wunderschönen Wechselland erholsame und entspannte Tage erleben. Die vielen Terrassen und Schneebars der urig gemütlichen Almhütten, in Summe sieben an der Zahl, locken noch dazu mit Speis und Trank in ansprechender Qualität immer wieder zu einem Einkehrschwung.

© www.moenichkirchen.at

Ganz im Osten, im niederösterreichisch-steirischen Grenzgebiet, lockt der Mönichkirchner Schwaig Wintersportler aus der Umgebung, den Großräumen Wien und Graz und vor allem aus den östlichen Nachbarländern. Ungarisch und Slowakisch gehört in Mönichkirchen zum guten Umgangston. Das heißt, Familien mit Kindern, Anfänger und Wiedereinsteiger sind dort häufig anzutreffen. Und das nicht zu unrecht, ist das Gebiet doch ideal für alle Skiläuferkategorien – egal ob Anfänger, Wiedereinsteiger oder ambitionierter Fortgeschrittener mit Sportambitionen.

Hochpustertal

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mönichkirchen

ermässigungen

Loipen Topevent Auskunftstelefon Tourismusverband

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Piste von 870 -1.450 Meter Seehöhe Gesamt 13,5 km davon Leicht 5,5 km / Mittel 6 km / Schwer 2 6 Skischaukel Mönichkirchen-Mariensee Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 32,-/29,-/17,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 140,50,-/126,50,-/73,Gruppentarif auf Tageskarte ab 9.00 Uhr für: ARBÖ-, ÖAMTC- und ÖSV-Clubmitglieder Spark 7 Mitglieder – Sparkasse, Raika Club Mitglieder NÖ-, Stmk- oder Bgld-Familienpass (Gruppenpreis auf die am Familienpass eingetragenen Kinder) 1.1.2014 Großes Neujahrsfeuerwerk der Bergrettung auf dem Parkplatz der Talstation +43 (0)26 49 / 20 90 6 Tourismusverband: Gemeindeamt Mönichkirchen 2872 Mönichkirchen Tel.: +43 (0)26 49 / 20 92 5 Direktlink Pistenpanorama www.schischaukel.net

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Gemeindealpe Mitterbach Naturerlebnis mit Action, Fun und Panoramablick die gemeindealpe mitterbach ist ein sympathisches Skigebiet an der Grenze zur Steiermark nahe Mariazell, das intensives Naturerlebnis, Skifahren im freien Gelände, Spurenziehen im Pulverschnee und sportliche Herausforderung bietet. „Mit’m Lift aufi, mit Schwung owa“, lautet das Motto der Gemeindealpe, die das sportliche Vergnügen für Skifahrer, Snowboarder, Freestyler und Skitourengeher mit einem eindrucksvollen Blick auf die Voralpen garniert. Zwei moderne Sesselbahnen erschließen knapp 15 Pistenkilometer. Eine Herausforderung ist der schwarz gekennzeichnete Steilhang, die steilste Naturpiste in Niederösterreich – und das ist kein leeres Gerede, wie der Autor aus eigener Erfahrung zu berichten weiß. Die Gemeindealpe Mitterbach erfährt in dieser Saison eine umfangreiche Neupositionierung, dessen Eckpfeiler ein 6,5 Millionen schweres Investitionsprogramm ist. Es gibt nicht nur neue Pistengeräte und einen Ausbau der Beschneiung, es wurde auch ein neues Pistenleitsystem – bestehend aus Panoramatafeln im Talstations- und Bergstationsbereich, sowie genaue Pistenkennzeichnung – und ein zusätzlicher Schlepplift, der 700 Meter lange Birkischlepper, zur Mittelstation errichtet. Dort gibt es auch einen Snowpark. Neu ist auch ein eigener Freeride-Bereich. Die Gemeindealpe soll künftig die ideale Ergänzung zu den umliegenden Familienskigebieten Annaberg und Mariazeller Bürgeralpe für alle Action- und Fun-Freunde der weißen Pracht werden – mit wunderschönen Abfahrten, Action im Freeride Gelände, High-Speed auf der Speedstrecke mit Geschwindigkeitsmessung oder Freestylen im neuen Snowpark. Auch abseits der Piste ist das Gebiet für Winterwanderer und Langläufer ein facettenreiches Ausflugsziel. Ein knapp zwölf Kilometer langes PanoramaLoipen System führt durch die zauberhafte Landschaft nahe des Erlaufsees. Der Einstieg für die leicht ansteiSki Guide Austria 2014

gende, 3,5 km lange Erlaufloipe befindet sich bei der Talstation der Liftanlagen. Eine Verbindungsloipe führt zu den Loipen nach St. Sebastian. Ab der Wintersaison 2013/14 bietet das Skigebiet zwei ausgeschilderte Routen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden an. Die Tageskarte zu € 4,50,- beinhaltet einen eigenen Zugangsbereich mit Lawinenwarnstufenanzeige und LVS Checkpoint, sowie die Benützung der Pisten und des Parkplatzes. Im Skiverleih Gemeindealpe werden neben Touren-Ski auch Schneeschuhe, Freerider-Ski und LVS-Geräte verliehen. Neu ist auch die Skiline Höhenmeterstatisktik: Mittels Tagesskipass können die gefahrenen Höhenmeter eines Skitages als Höhenmeterdiagramm dargestellt werden. Dabei werden die Anzahl der gefahrenen Lifte, Pistenkilometer und eben auch Höhenmeter ersichtlich. Zusätzlich erwartet die Gäste heuer ein besonderes Zuckerl: Jeden Mittwoch und Samstag ist die Abfahrt vom Berg bis 19:00 Uhr möglich. Damit bleibt mehr Zeit, den Tag gemütlich am Berg ausklingen zu lassen. Für das leibliche Wohl bieten sich mehrere Einkehrschwünge an – das Terzerhaus direkt an der Bergstation bietet einen tollen Panoramablick vom Ötscher bis hinüber auf die Mariazeller Bürgeralpe und ins Mostviertel sowie bodenständige Köstlichkeiten. In der Skihütte „Zum Bäreneck“ auf 1.222 Meter Seehöhe erlebt man „Genuss hoch zwei“: eine herrliche Aussicht und hausgemachte Schmankerln. An der Talstation lockt der Gasthof „Zum Sessellift“ mit bodenständiger Küche . Erwähenswert ist zudem der Skikartenbverbund mit Mariazell und Annaberg, so dass mit einer Karte alle drei Skigebiete benutzt werden können. Das ist vor allem für alle jene von Bedeutung, die mehrere Tage oder eine Woche vor Ort sind und denen es einmal nach Abwechslung ist. Ein Tipp für besonders Umweltbewusste ist die Anreise von St. Pölten nach Mitterbach mit der Mariazellerbahn. Vom Bahnhof sind es nur wenige Meter bis zur Talstation der Gemeindealpe. www.derskiguide.at


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Gemeindealpe Mitterbach Höhenlage Pistenkilometer Lifte Stundenkapazität Preise

Piste von 806 - 1.622 Meter Seehöhe Gesamt 15,5 km davon Leicht 7 km / Mittel 7 km, Schwer 1,5 km 4 3800 Tageskarte (Erw/J/Kd) Euro 31,-/26,50,-/16,6-Tage-Pass (Erw/J/Kd.) Euro 146,-/118,-/71,50,-

Besonderheiten

Speedstrecke mit Zeitmessung, Skiline - Höhenmeterstatistik, Freeride - Gelände, 2 ausgeschilderte Tourenrouten, LVS - Checkpoint, Länge: 550 Meter, Breite: 12 - 30 Meter, 17 Elemente (Rails, Boxes, Kicker), Medium, mit neuem Schlepplift

Funpark

Snowpark, Speedstrecke mit Zeitmessung, Schlepplift, Beschneiungsanlage bis Gipfel (68 Schnee-Erzeuger), Skiline - Höhenmeterstatistik, LVS - Checkpoint 7.12.2013 Skiopening

Top-Event Auskunftstelefon Tourismusverband

TOP TIPPS: www.derskiguide.at

Tel.: +43 (0)38 82 / 42 11 oder +43 (0)38 82 / 41 720 Tourismusverein Mitterbach Lederergasse 9, 3224 Mitterbach am Erlaufsee,

Hall of Fame 229, Hütte 283; Gasthaus & Pension: Gasthaus Grabner (direkt bei Talstation), Pension Zuser, Terzerhaus

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News


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Annaberg Beschauliche Familienidylle Das Skigebiet Annaberg südlich von St. Pölten, ungefähr auf halben Weg nach Mariazell gelegen, bietet alles, was ein Skitag braucht, und ist eines der Lieblingsgebiete der Niederösterreicher und Wiener. Wenig verwunderlich, ist es doch in nur eineinhalb Stunden von der Bundeshauptstadt aus erreichbar und hat sich in den vergangenen Jahren durch eine überdurchschnittliche Schneesicherheit ausgezeichnet. Insgesamt gibt es 20 Pistenkilometer, die sowohl für Anfänger, Wiedereinsteiger als auch für fortgeschrittene Skifahrer und Boarder einiges bieten – inklusive FIS-tauglicher Abfahrten und Buckelpiste. Recht anspruchsvoll ist der Pfarrbodenlift, der als erster des Gebiets von Wien aus kommend erreicht wird. Die Pfarrboden-Bergstation ist im Ort Annaberg, der idyllisch anzusehen ist mit seiner markanten Kirche. Darüber hinaus dominert die sanft gebirgige Landschaft des niederösterreichischen Voralpengebiets. Von der 1.334 Meter hoch gelegenen Bergstation des Hennesteck-Liftes gibt es den besten Rundumblick. Die Abfahrt runter ins Tal, ins Zentrum des hinter der Ortschaft gelegenen Skigebiets ist ebenfalls ansprechend. Ansonsten dominieren leichtere Pisten, die ideal für Kinder sind und die sich beginnend vom Kinderland mit überdachten Förderband sukzessive an schwierigeres Terrain herantasten können. Erwähnenswert sind etwa das „Anna-Land“ mit Pausenhütte und der „Anna-Wald“ – letzterer ein Vergnügen mit leicht abenteurlichem Touch, wie es die Kleinen gern haben. Für Jugendliche aber auch sportive Erwachsne attraktiv ist sicherlich die permanente Ski- und Snowboardstrecke, bei der man seine Geschicklichkeit im Kurvenfahren und Springen austesten kann. Ski Guide Austria 2014

Familien und Ski-Einsteiger wiederum schätzen die leichten Hänge im flachen Bereich der Reidllifte sowie das entsprechende Angebot der Skischule. Zuletzt wurde das Kinderland neu gestaltet und ein Funpark für Einsteiger errichtet – somit ist klar, wo die Schwerpunkte liegen. Aber auch alle, die das Skierlebnis abseits der Pisten bevorzugen, können dies in Annaberg tun: Und zwar auf der Tour Hennesteck übers Weisse Kreuz oder auf der Tirolerkegel-Tour zum Annaberg Haus. Obwohl in Annaberg genug los ist und neuerdings auch W-Lan-Hotspots eingerichtet wurden, ist die Atmosphäre als leicht verschlafen zu charakterisieren und das hat durchaus seinen Reiz. Als gut zu bewerten ist zudem die gastronomische Infrastruktur: Die Palette reicht von herkömmlichen Ski-Gasthäusern mit Schnitzeln und Pommes über lockere laute DJ-Terrassen für die Landjugend, über urig-g´schmackigen Bauernimbiss bis zur Almhütte mit Aussicht. Selbst Begleiter von kleinen Kindern, die vielleicht nicht Skifahren – beispielsweise Oma und Opa – oder Spaziergänger können angesichts der Umgebung in Annaberg einen angenehmen, entspannenden Wintertag verbringen.

Annaberg Skilift mit Piste

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ermässigungen

Loipen Besonderheiten Touren, Freeride

Topevents

4.1. und 7.2.2014 Kinder Apres-Ski Disco 5.2.2014 Waterslide Contest

Auskunftstelefon Tourismusverband

+43 (0)27 28 / 84 77 15 Tourismus Information A-3222 Annaberg, Annarotte 14, Tel.: +43 (0)27 28 / 82 45, Fax: +43 (0)27 28 / 82 29 9

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Hütte 283

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Piste von 800 bis 1.334 Meter Seehöhe Gesamt: 20 km / Leicht : 9 km / Mittel : 7 km / Schwer: 4 km 9 Annaberg Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 31,-/26,50,-/16,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 146,-/118,-/71,50,Kinder unter 6 Jahren gratis. Mit dem NÖ Familienpass fährt ab dem 3.Kind jedes weitere Kind gratis. Außerdem stehen regelmäßig „Familienskitage“ auf dem Programm. Kinder bis 15 Jahre fahren an diesen Tagen kostenlos. 17 km Classic und Skating Geführte Schneeschuhwanderungen, 2 km Naturrodelbahn Pferdeschlittenfahren am Joachimsberg Tourenmöglichkeit am Pistenplan ersichtlich Joachimsberg ins Fadental, Tour entlang der Langlaufloipe Annaberg

Höhenlage Pistenkilometer Lifte Skigebiet(e) Preise


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Hohe Wand Wiese in Wien High Hills-Vergnügen am Rande der Großstadt

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Die Hohe Wand Wiese darf sich rühmen, das einzige Skigebiet in einer Weltstadt zu sein. Dieser Ausdruck verliert vielleicht ein wenig an Bedeutung, wenn man in Überlegung zieht, ob eine Wiese mit einem Schlepplift ein Skigebiet ist oder ob der Status einer Weltstadt auch noch auf das Grenzgebiet Wien/Mauerbach zutrifft. Tatsächlich ist der Zuspruch groß, nicht nur von der umliegenden Jugend, die hier einen winterlichen Treffpunkt hat, der seit Generationen in Mode ist. Auch Eltern mit kleinen Kindern, die sich hier ans Skifahren oder Snowboarden herantasten, gehören zu den

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Stammgästen. Und immer finden auch „echte“ Skifahrer hierher, die am Rande der Großstadt mal schnell ihrem Lieblingssport frönen wollen - und aus der Innenstadt in 40 Minuten mit U-Bahn und Bus dorthin kommen können. Nichtsdestotrotz ist die 500 Meter lange Abfahrt mit einem Höhenunterschied von rund 100 Metern sogar Fis-tauglich und bietet die wirklich einzigartige Möglichkeit für Leute aus dem Ballungsraum Wien, auch unter der Woche sowie am Abend (Flutlichtanlage bis 21.00 Uhr) dem Skivergnügen nachzugehen. Zeitweise muss man leider eine sehr überlaufene Piste und einen stark frequentierten Lift auf sich nehmen. Jedoch kann man auf der Hohen Wand Skifahren, solange es die Temperatur zulässt – auch wenn der Rest Wiens keine Schneeflocke gesehen hat, da die Hohe Wand über eine Beschneiungsanlage verfügt. Aufgrund der Lage in einem Wohngebiet und der Größe der Anlage gibt es logischerweise keine Übernachtungsmöglichkeiten, jedoch seit einigen Jahren einen Skiverleih sowie ein Restaurant in der Talstation. Da es nur einen Lift gibt, und hier Schnellfahrer gegenüber langsameren Fahrern an einem Tag leicht ein Dutzend mehr Liftfahrten absolvieren, gibt es Punktekarten. Das früher in einem ausrangierten Doppelstockbus untergebrachte Restaurant ist mittlerweile einem „Talstation“-Komplex gewichen, wo solide Kost angeboten wird. Vermehrt halten sich auch die urbanen Nachwuchs-Snowboarder auf der HohenWand-Wiese auf. Aber auch routinierte Skifahrer können ihren Spaß am Wiener Stadtrand haben – sofern sie den richtigen Tag beziehungsweise Abend und keine überlaufene Piste erwischen. www.derskiguide.at


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Hohe Wand Wiese in Wien

Besonderheiten TOPEVENT Auskunftstelefon

Pisten von 258 bis 370 Meter Seehöhe Gesamt 0,5 km, Leicht 0,1 km, Mittel 0,4 km 2 High Hills – Hohe Wand Wiese Wien Eine Fahrt kostet: 9.00 bis 21.00 Uhr - 10 Punkte Tageskarte (HS) Erwachsene: 50 Punkte - Euro 6,00 / 100 Punkte - Euro 11,00 / 300 Punkte - Euro 27,00 Kinder: 50 Punkte - Euro 4,00 / 100 Punkte - Euro 7,00 / 300 Punkte - Euro 17,00 Nachtskilauf, Skianlage kann exklusiv gemietet werden, öffentlich erreichbar 23.1. - 25.1.2014 Das größte Skirennen der Welt, 3.000 Skiläufer aller Alterklassen fahren einen Riesentorlauf um ins Guinness-Buch der Rekorde zu kommen! Schneetelefon: +43 (0)1 / 97 900 25 DW 203

TOP TIPPS: Hall of Fame 229, Jedermannrennen 273 www.derskiguide.at

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Höhenlage Pisten Lifte Skigebiet(E) Preise


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SKIGEBIETE niederösterreich Unterberg/Pernitz · GEMEINDEALPE · PUCHBERG · REICHENAU A.D RAX · LUNZ · KÖNIGSBERG

Gemeindealpe

Reichenau an der Rax

Unterberg/Pernitz tel +43 (0)26 32 / 74 23 8 Nach der Abzweigung Wöllersdorf auf der A2 Richtung Süden findet man sich nach einer halben Stunde Fahrzeit in Pernitz wieder. Dabei durchquert man die Ortschaft Oed, und dementsprechend abgelegen ist das Skigebiet Unterberg. Doch genau diese Abgeschiedenheit macht den Reiz dieses kleinen Skigebiets mit 15 km Pisten und lediglich 4 Schleppliften aus. Dennoch kommt man fast an die Pistenkilometer von Hochkar und Ötscher heran, zusätzlich gibt es eine 5 km lange Talabfahrt. Nachdem man mit einem alten Postbus in einer zehnminütigen Fahrt zum Ausgangspunkt auf den Berg befördert wurde, kann man einen sehr netten und vergnüglichen Skitag verbringen – vorausgesetzt, es gibt genügend Schnee, denn der Unterberg ist ein reines Naturschneeskigebiet. Der Unterberg mit seinen drei Hütten ist ein uriger Geheimtipp und eine echte Alternative zu Semmering und Co.

Puchberg am Schneeberg tel +43 (0)26 36 / 36 61 91 Vor der beeindruckenden Kulisse des Schneebergs warten 7,8 km Piste in einem kleinen, klassischen Familienskigebiet, das mit einer Beschneiungsanlage ausgestattet ist. Ideal für Familien mit Kindern, die auch das durchaus ansprechende

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Puchberg am Schneeberg

Kulinarik- und Freizeitangebot von Puchberg in Anspruch nehmen wollen. TOP TIPP: Skitour 241.

Reichenau an der Rax tel +43 (0)26 66 / 52 49 7 Im Winter ist die Raxalpe das in puncto Naturschnee schneesicherste Skigebiet Niederösterreichs. Die Liftanlagen und 3 km Pisten befinden sich in 1.600 Meter Seehöhe und sind mit einer Seilbahn erreichbar.

Maiszinken /Lunz am See tel +43 (0)74 86 / 84 34 Der herrliche Panoramablick, die sonnige Lage und preisgünstige Liftkarten hoch über dem Lunzer See sind gute Gründe für einen Familienausflug ins Skigebiet Maiszinken. 5 km Pisten. Nachteil: mit maximal 1.030 Metern Höhe ziemlich niedrig.

Helmel Lift/Lunz am See tel +43 (0)74 86 / 85 88 Familienfreundliche Atmosphäre, mit Märchenwaldabfahrt für die Kleinsten.

Skigebiet Königsberg – Hollenstein/Ybbs tel +43 (0)74 45 / 380 Inmitten der schneereichen Voralpen liegt der

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SKIGEBIETE Niederösterreich JOSEFSBERG · GÖLLERLIFTE · KARLSTIFT · ROHR IM GEBIRGE · KIRCHBERG A. WECHSEL · LILIENFELD

Lunz am See/Maiszinken

Skigebiet Josefsberg

Königsberg, in Hollenstein/Ybbs ein Winterfamilienparadies mit 6 Schleppliften, 12 km Abfahrten und einer Langlaufloipe. Laut Eigenangaben ein Geheimtipp für Schneefanatiker. Allerdings nur 1.078 Meter hoch.

Skigebiet Josefsberg tel +43 (0)27 28 / 20 47 5 4 Kilometer Piste auf 1.012 bis 1.240 Meter Seehöhe. Breite Sonnenhänge auf reinem Naturschnee im angeblich höchstgelegenen Dorf Niederösterreichs.

Skigebiet Göllerlifte tel +43 (0)27 68 / 22 02 Die Göllerlifte am Gscheid nahe Mariazell sind unter Insidern ein Geheimtipp für Boarder, Skifahrer und Tourengeher. 3 Lifte mit nur 3 Pistenkilometern, aber relativ viel Abwechslung inkl. möglicher Gämsen-Begegnung in schneesicherer Lage. In der Regel nur Wochenendbetrieb.

Aichelberglifte Karlstift

Furtnerlifte Rohr im Gebirge tel +43 (0)26 67 / 82 10 Kleines Skigebiet auf ungefähr 800 Meter Seehöhe mit 4 Skiliften.

Kirchberg am Wechsel – Arabichl tel +43 (0)26 41 / 24 60 Schneesichere Skipiste in hochalpiner Lage.

Muckenkogel-Lilienfeld tel +43 (0)27 62 / 52 22 9 Beliebtes Skitourengebiet, Sessellift nicht mehr in Betrieb.

Skilifte-Feistritzsattel tel +43 (0)26 41 / 85 20 An der Wechsel-Semmering Panoramaloipe gelegenes Skigebiet mit Nachtpiste und Funpark.

Insgesamt 3 Schlepplifte mit Abfahrten aller Schwierigkeitsgrade mit Beschneiungsanlage, Rodelland, Sportgeräteverleih, Eisstocksport, Schlittschuhlaufen, einer Sonnenterrasse und Schneeschuhwandern. Immerhin 5 Pistenkilometer, aber mit maximal 1.050 Metern Höhe recht niedrig gelegen.

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Aichelberglifte Karlstift tel +43 (0)28 57 / 22 53


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gletscher gebiete

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GLETSCHERSKIGEBIETE

Pitztaler Gletscher Espresso am Gipfel 3.774 Meter ragt die Wildspitze auf. Sie ist damit Nordtirols Nummer 1 und schaut etwas mitleidig auf den nebenliegenden Hinteren Brunnenkogel herab. Diesen wiederum schmückt Österreichs höchstgelegene Seilbahnstation (3.440 Meter). Zu dieser gelangt man seit dem Vorjahr express dank der Bahn. Jetzt gibts aber auch einen Espresso in der obersten Etage. Mit seiner freischwebenden Terrasse bietet das „Café 3.440“ nicht nur eine faszinierende Aussicht, sondern ansatzweise Wiener Kaffeehauskultur. Jedenfalls Kaffeespezialitäten und Torten. Sowie gratis W-Lan, um vom eigenen Höhenflug der Welt umgehend zu berichten. Der Aufenthalt im Inneren hat etwas für sich, denn die Gletscherregion ist keine Gegend für stürmische Tage. Aber für eine schier endlose Saison. Der Gletscher, den man durch eine Tunnelbahn erreicht, ist nicht öde flach, sondern abwechslungsreich. Um den schneesicheren Einstieg unterhalb des Gletschers abzusichern, haben die Bahnen seit einigen Jahren eine israelische, temperaturunabhängige Beschneiungsanlage in Betrieb genommen. Die erwähnte neue Wildspitzbahn, die Skifahrer bereits in unter sechs Minuten in atemberaubende Höhen hievt, fügt sich ungeachtet ihrer futuristischen Architektur harmonisch in die weiße Bergstation in die Gletscherwelt ein. Die Doppelmayr-Einseil-Umlaufbahn wird mit ihren kuppelbaren 8er-Gondeln mit Sitzheizung bis zu 2.185 Personen pro Stunde transportieren können. Am Gletscherrand auf 2.840 Meter angekommen stellt sich ohnehin immer die Frage: Zuerst links bergab, um in zwei Etappen mit der 8erMittelbergbahn zum Joch zu gondeln? Von dort weg macht vor allem der „Schweizer Weg“ 600 Höhenmeter lang Freude. Variante zwei ist die Auffahrt auf den hinteren Brunnenkogel, um die flächigen Pisten zum Gletschersee hinab zu carven. Der gleichnamige Sessellift verfügt über die in diesen Höhen notwendige Sitzheizung. Und selbst Ski Guide Austria 2014

Langläufer genießen abseits des Hochwinters eine Höhenloipe. Ein Komfortdefizit müssen nun auch die Snowboarder nicht mehr in Kauf nehmen. Denn die Schlepplifte Brunnenkogel und Mittagskogel dienen heute der Abrundung des Skigebiets und werden vor allem von schwächeren Skifahrern frequentiert. Die Funabteilung findet sich nun direkt an den Hauptliften. Boardercross und Snowpark sind am Rande der Mittelbergbahn präpariert, während die Halfpipe beim Gletscherseelift eifrig genutzt wird. In diesem Bereich – etwas abseits, so dass man bei drei Ansteuerungsversuchen sicher zwei Mal vorbeifährt, ist dort auch eine kostenlose Speedteststrecke aufgebaut. Schaulustige wiederum staunen, wenn Freerider beim Pitztal Wild Face vom Mittagskogel 1500 Höhenmeter nach Mandarfen rasen. Abenteurer freuen sich natürlich den halben Tag auf die Talabfahrt durch das Taschachtal. Der Einstieg erfolgt unterhalb der Mittelbergbahn. Dafür muss man sich immer möglichst weit bergseitig (rechts) halten, dann ist die nicht mehr markierte Variante über den Gletscher nicht zu übersehen. Die Route umrundet den Brunnenkogel, bietet anfangs Gefälle und dann immer flacher werdende Tiefschneehänge. Ein wenig Nervenanspannung bleibt angesichts der doch irgendwo unter dem Tiefschnee verborgenen Spalten. Insgesamt ist die Abfahrt 11 Kilometer lang, gegen Ende hat sie aber Loipencharakter. Da kommt die Pitztaler Skihütte gerade recht. Gegen Ende trifft man auf das kleine Skigebiet Rifflsee mit der absolut kindersicheren neuen SunnAlm-Bahn. Rifflsee mit dem Grubenkopf als höchsten Punkt (2.800 Meter) ist übrigens unterschätzt, die Pisten sind attraktiver, jedenfalls aber fordernder als am Gletscher. Unser Tipp: Parken am untersten Parkplatz in Mandarfen, starten Sie den Skitag mit der Rifflseebahn und erst dann zum Gletscher wechseln! www.derskiguide.at


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GLETSCHERSKIGEBIETE

wildspitze

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pitztaler gletscher Höhenlage Pistenkilometer Lifte stundenkapazität Skigebiet(e) Preise ErmäSSigungen Loipen Besonderheiten Tiefschnee TOPEVENTS

NEWS Auskunftstelefon Tourismusverband

TOP TIPP:

Piste von 1.450 bis 2.450 Meter Seehöhe Gesamt 37 km (68 km*) davon Leicht 3 km (15*) / Mittel 30 km (40*) / Schwer 4 km (13*) (*inklusive Rifflsee) 12 7.700 Personen (Gletscher), 8.800 Personen (Rifflsee) Pitztaler Gletscher & Rifflsee Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 43,-/43,-/26,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 209,-/209,-/125,Bambinifreipass: Kinder (Jhg. 2004 und jünger) in Begleitung eines Elternteils Gesamt 12 km Classic und Skating, Pitztaler Gletscher 7 km, Rifflsee 5 km Snowpark auf 3.000 Meter, zwei Rodelbahnen. Langlauf-Höhenzentrum Aufstieg auf die Wildspitze (nur 500 HM), Abfahrt durch das Taschachtal Rifflsee: Variante Grubenkopf 26.10. - 27.10.2013 Tirols höchstes Gletscherfest 27.2. - 1.3.2014 Pitztal Wild Face 4.4. - 5.4.2014 Firn, Wein & Genuss Café 3440, höchstgelegenes Café an der neuen Wildspitzbahn Schneetelefon +43 (0)54 13 / 86 28 8 Tourismusverband Pitztal A-6473 Wenns Tel: +43 (0)54 14 / 86 99 9

Skitour 241

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GLETSCHERSKIGEBIETE

Kaunertaler Gletscher Jung und weiter ausbaufähig Startet Tirols jüngster Gletscher in den Winter, dann sind leider die Blätter dieses Ski Guides noch schneeweiß, wie zu diesem Zeitpunkt schon die Höhen des Kaunertals. So fällt das legendäre Kaunertal Opening Anfang Oktober, zu dem Boarder und New-School-Freaks aus halb Europa anreisen, unter den Tisch. Dafür sei das Finale empfohlen. Denn im Frühling klingt die Saison am Kaunertaler Gletscher mit den Spring Classics kaum weniger fulminant aus. Doch wenn das Wetter in dieser Höhenlage mitspielt, dann bietet der Snowpark den ganzen Winter das perfekte Umfeld für trickreiche Boarder. Links vom Weißseefernerlift wird die wettkampftaugliche 120-Meter-Halfpipe hergerichtet. Sicher ist das Kaunertal an sich noch immer ein überwiegend gottverlassenes Hochgebirgstal, das seinen Tourismus – wie die meisten Gletscherskigebiete – der Energiewirtschaft zu verdanken hat. So kurvt der Postbus am Gepatschstausee vorbei, erst auf der Ochsenalm (2.150 m) startet das Skigebiet, 600 Meter höher die Gletscherbahnen. Saisonal führt die Straße sogar bis zum Gletscherrestaurant auf 2.750 Meter. Im Großen und Ganzen geht’s auf den eher leichten Pisten aber überwiegend beschaulich zu. Die große Ausnahme bietet die noch immer relativ neue Karlsjochbahn. Kabinenbahnen sind am Gletscher selten – aber aufgrund der Höhenlage ein notwendiger Komfortgewinn. Wer am Grat ein Stück weiter fährt, kann am Rand die anspruchsvollere Piste Nr. 5 erkunden. Die empfehlenswerten Skirouten führen dort bis zur Ochsenalm. Wenn es die allgemeinen Witterungs-- und persönlichen Fahrverhältnisse erlauben, fährt man aber doch ein Stück weiter in eine der beiden Weißseejoch-Varianten ein. Gemeinsam mit dem österreichischen Alpenverein wurde im Rahmen von „Risk´n´fun“, dem AusbildungsproSki Guide Austria 2014

gramm der österreichischen Alpenvereinsjugend, ein Leitsystem für Variantenfahrer entwickelt. Infotafeln im Bereich der Weißseejoch-Varianten sollen zusätzlich zu einem kritischen Hinterfragen der jeweiligen Fahrsituation animieren. Bis auf 3.108 Meter geht es mit der Karlesjochbahn hinauf. Von der Aussichtsplattform sieht man die Gipfel des Dreiländerecks Österreich-ItalienSchweiz. Die Lage verführt auch zu Fantasien. So ist seit längerem ein grenzüberschreitendes Gletscheskigebiet mit dem italienischen Langtaufers geplant. Die Begeisterung Umweltschützern hält sich naturgemäß in jenen Grenzen, die hier überwunden werden sollen. Der Kaunertaler Gletscher ist unbestritten ein Secret Spot für Freerider. Weite Hänge, unendlich viel Powder und nach Schneefällen doch einige Zeit unverspurte Lines erfreuen die Powderjunkies. Weil das Gletscherskigebiet nicht überlaufen ist, sind die Tiefschneehänge auch nicht gleich komplett zerfahren. Fündig könnte man bei der Variante Münchner werden, die Variante Weissseejoch wiederum ist kein ausgesprochener Geheimtipp, Insider schwören häufig auf die alte Variante Zollhaus. Eine andere Qualität des Skigebiets ist sein internaitonal ausgezeichnetes Angebot für den „barrierefreien Aktivurlaub“, der auch viele Teams anzieht. Der letzte Einkehrschwung gehört meist der Ochsenalm, das etwas darunter gelegene Gepatschhaus öffnet in der Regel erst mit der Osterwoche. Wird es durch Wind, Nebel und Schneefall zu eisig im Ewigen Eis, kann am Taleingang ab Prutz-Ried die Fendels-Bahn gewählt werden. Die Karten gelten für beide Skigebiete und rund um das Dorf Fendels gruppieren sich fünf Lifte. Immerhin bis auf 2.300 Meter reicht diese Alternative , die vor allem breit gewalzten Gleitpisten bietet. www.derskiguide.at


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GLETSCHERSKIGEBIETE

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kaunertaler gletscher Höhenlage Pistenkilometer Lifte Stundenkapazität Skigebiet(e) Preise ErmäSSigungen

Besonderheiten

Tiefschnee Freeride Topevent(s) der Saison Auskunftstelefon Tourismusverband

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Piste von 2.150 bis 3.108 Meter Sehöhe (900 Meter Fendels) Gesamt 54 km davon Leicht 28 km / Mittel 18 km / Schwer 8 km 15 21.950 Personen (Gletscher 12.780) Kaunertaler Gletscherbahnen + Tal-Skigebiet Fendels Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 40,-/40,-/24,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 179,-/179,-/108,Bambinifreipass: Kinder (bis Jhg. 2004) in Begleitung eines Elternteiles erhalten den Bambinifreipass (Ausweispflicht) Seniorenermäßigung(ab Jhg 1949): 10 % Keine Straßenmaut bei gültigem Skipass Ausgezeichnet für „ganzjährig barrierefreien Aktivurlaub“, besonders beliebter Trainingsbereich für Behindertensportler. Snowpark auf 2.990 m, Freeridekonzept „Check your line“ mit Informationstafeln „Schlechwetterskigebiet“ Fendels (ca. 1.300 bis 2.000 m)Nachtskilauf und Rodeln Tipps: Variante Münchner, Variante Weissseejoch, Variante Zollhaus Touren: Weißseespitze 3.518 m, Glockturm 3.355 m, Weißseejoch – Passo die Melago 3.046 12.4. - 5.4.2014 Spring Classics Kaunertal +43 (0)54 75 / 55 66 Tiroler Oberland Infobüro Kaunertal 134 A-6524 Feichten Kaunertal Tel.: +43 (0)54 75 / 29 20

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GLETSCHERSKIGEBIETE

Gletschergebiet Sölden Mit Lindsey, Ted und Bode geht's los ehe der winter so richtig begonnen hat, schaut die (Ski)Welt traditionell auf die Gletscher oberhalb von Sölden. Es ist der Moment, wo erstmals die alpinen Cracks aufeinandertreffen, das jeweilige Leistungsniveau für den kommenden Weltcupwinter abgesteckt wird. Trotz dieser Regelmäßigkeit, die nur ein einziges Mal katastrophalem Regenwetter zum Opfer fiel, kann niemand behaupten, das Spektakel wiederhole sich nur. Da wären in vorderster Front die Damen und Herren zu nennen, die sich durch den Riesenslalom bewegen, als dienten die Tore nur der Beschleunigung. Denn jedes Jahr werden durch den frühen Termin neue junge Stars geboren, die sich in den folgenden Monaten erst bestätigen müssen. Neu ist seit dem Vorjahr auch, dass neben den Österreichern Lindsey Vonn, Julia Mancuso, Ted Ligerty und Bode Miller Heimvorteil genießen. Denn die US-Skiteams werden, nicht gerade zur Begeisterung des Österreichischen Skiverbandes, von Sölden (Herren) beziehungsweise Obergurgl (Damen) gesponsert. Spaß macht es auf jeden Fall, den alpinen Rennläufern zum Saisonstart auf die Beine zu schauen. Oder ins Gesicht, wenn man sich mit ihnen in der Gondel nach oben bewegt. Was ebenfalls jedes Jahr neu ist, ist die Piste. Denn durch die Gletscherschmelze wird die Rennstrecke am Weltcuphang jedes Jahr steiler. 2012 erreichte das Gefälle stellenweise 62 Prozent. Während die Weltcupracer sich an der frühmorgendlich-knackigen Rennpiste begeistern, erfreut den Genießer doch eher das weniger konditionsraubende, schmierige Weiß. Am schönsten wird es in dieser Höhenlage, wenn sich die Sonne Richtung Zenit bewegt. Die Komfortzone des Gletscherskigebiets ist der durch einen Skitunnel erreichbare Tiefenbachferner. Hier fühlen sich nicht nur die Snowboarder besonders wohl. Endlos weite Carving-Schwünge lassen sich ziehen, der Spaß liegt im Tempo. Wobei es gilt, auf die nicht so weSki Guide Austria 2014

nigen Mitcarver und viele schwächere Skiläufer und Boarder Rücksicht zu nehmen. Gegen Ende geht es am riesigen Beschneiungsteich vorbei und mit der 8er-Gondel auf den höchsten Punkt, wo die 20 Meter auskragende BIG3-Aussichtsplattform, 60 Meter über dem Grund, einen weiten Blick in die Bergwelt – und hinüber zum nicht weit entfernten Pitztaler Gletscher ermöglicht. Die Verbindung der beiden Gletscherskigebiete wird immer wieder diskutiert. Wie auf Gletschern häufig zu beobachten, ähneln sich die Pisten. So auch hier, wo die Schlepplifte am Mutkogl eher in die Kategorie „more of the same“ zählen. Natürlich lockt in der Weite des Geländes immer wieder Tiefschnee, doch in Gletscherregionen sollten derartige Abenteuer besser vermieden werden, denn die zugeschneiten Spalten sind tückisch. Trotzdem, ganz kann man es nicht lassen. Und in Begleitung eines jungen, aber gletschererprobten Skilehrers ist das auch zu verantworten. Aber wo es Absperrzäune gibt, sind diese strikt zu beachten! Denn 2011 krachten innerhalb weniger Tage gleich zwei Freaks fünf bis zehn Meter auf die vom Seiterjöchl kommende, querende Piste. Dort, wo sich die Rennläufer über die schwarze Piste 31 in die Tiefe stürzen, befindet sich von unten gesehen links ein dramatischer Gletscherbruch. Wir hielten uns relativ nahe der Rennpiste, umkurvten die großen Spalten von oben gesehen knapp rechts. Ein genialer Tiefschneehang, aber wirklich nur in Gemeinschaft mit sehr erfahrenen Kennern der Gegebenheiten zu vertreten. Sonst ähnelt der Rettenbachgletscher durchaus dem Bruder auf der anderen Seite. Am besten folgt, wer nicht zu harte Pisten sucht, hier dem Sonnenstand. Als österreichisches Unikat bietet Sölden seit einigen Jahren über das „Golden Gate“ die Skiverbindung vom gewachsenen Skigebiet auf den Gletscher (3.249 Meter). Die Runde ist etwa in vier Stunden zu bewältigen. www.derskiguide.at


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GLETSCHERSKIGEBIETE

gletschergebiet sölden Höhenlage Pistenkilometer

Piste von 2.684 bis 3.340 Meter Seehöhe Gesamt 144 km, Leicht 67 km, Mittel 48 km, Schwer 27 km + 2 km Skiroute

Lifte stundenkapazität Skigebiet(e) Preise

Gesamtzahl 33 67.354 Personen Skigebiet Sölden mit Giggijoch, Gaislachkogl, Rettenbachgletscher und Tiefenbachgletscher Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 48,-/36,-/24,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd) Euro 246,-/184,50/123,Snowkids (2006 – 2009) 1,- Euro pro Tag; Senioren ca. 20 % Keine Gletscherloipe BIG3-Aussichts-Plattformen, Gratis W-Lan im Skigebiet 26.10. - 27.10.2013, Ski Weltcup Start, Damen-und Herrenriesenslalom 30.11.2013 - 4. 4.2014 Electric Mountain Festival

ErmäSSigungen Loipen Besonderheiten Topevent(s) der Saison

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6450 Sölden, Ötztal Tourismus Tel.: +43 (0)57 200 200

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GLETSCHERSKIGEBIETE

Stubaier Gletscher Genussorientiert „Daunhill“ und danach nicht minder Östereichs am intensivsten erschlossener Gletscher (35 Abfahrten) hat in den vergangen Jahren für den guten Skifahrer an Spannung gewonnen. Die 4er-Sesselbahn Daunjoch erschließt nun eine bisher nur wenigen abenteuerlustigen Tourenskiläufern vorbehaltene Bergflanke Die Bergstation liegt auf exakt 3.000 Metern, 225 Meter unter dem Daunjoch-Gipfel. Ob die neue, am längsten sonnige „Daunhill“ wirklich eine schwarze Abfahrt ist? 3,2 Kilometer Länge und bis zu 60 Prozent Gefälle sprechen dafür. Doch real kommt es ganz auf die Präparierung an. War die Piste morgens frisch hergerichtet das reinste beschwingte Vergnügen, erfordete sie nachmittags Überwindung. Überdies locken einige der neuen Freeride-Routen in diesem Bereich. Gut lässt sich die Strecke auch als Einstieg in die spektakuläre Talabfahrt nutzen. Fährt man aber zurück zur Mittelstation, hat der Weg Langlaufcharakter. Mag sein das Problem ist diesen Winter schon gelöst. Schließlich wurde ja auch am Powder Departmet weiter gearbeitet. Nach dem Vorbild Kitzsteinhorn gibt es nun fünf weitere ausgeschilderte Strecken, dazu einen Freeride-Checkpoint an der Talstation und Powder Department Corners beim Verleih. Und weil wir schon bei den Neuigkeiten für den am Gletscher bereits seit einigen Wochen laufenden Winter sind: Speziell für Familien wurde ein „Funslope“ errichtet. Auf der sogenannten „Unterhaltungspiste“ für die ganze Familie gibt es Wellenbahnen, kleine Hupfer, Hindernisse und Steilkurven. Es ist ein 1.000 Meter langer, einfacher Skicross-Parcours. Auf der Aussichtsplattform „Top of Tyrol“ auf 3.200 Metern Seehöhe verschafft man sich den Überblick über das gesamte Skigebiet. Oder darüber hinaus, bis weit nach Italien hinein. Doch bald gilt die Aufmerksamkeit wieder den fein gehobelten Pisten am Stubaier Gletscher selbst. Bei der Abfahrt in Ski Guide Austria 2014

langen Carverzügen Richtung Gamsgarten saust bereits der Fahrtwind um die Ohren. Erst seit drei Jahren gibt es von oben aus gesehen links den Schlepplift Daunscharte, der eine tolle weitere Piste erschließt. Ob rote oder schwarze Abfahrt, hier sind erkennbar die Könner unterwegs. Einige hundert Meter weiter talwärts, vor der erwähnten neuen Daunjochbahn, liegt mit dem Gamsgarten das Zentrum des Gletschergebiets. Neu wird bei der Bergstation Gamsgarten auf 2.620 Metern die Gastronomie aufgepeppt. Die Sonnenterrasse des Bedienrestaurants „Zur Goldenen Gams“ wird um den Schneekristall-Pavillon erweitert. Ein Kabriomodell, kann das Dach doch bei Schönwetter zur Hälfte geöffnet werden. Mit dem Restaurant Schaufelspitz verfügt der Stubaier Gletscher bereits über ein Gourmetlokal in höchster Höhe, dessen Koch David Kostner vor allem bei der „Dine & Wine“-Gala zu Höchstform aufläuft. Völlerei ist beim Skilauf eher die Ausnahme. Vor allem wenn der Funpark Tirol mit dem Zusatz „Moreboards Stubai Zoo“ lockt. Auffällig ist – nicht nur dort – die Vielzahl an Kindern im Volksschulalter. Kein Wunder, denn „Big Family“ erleichtert die elterliche Entscheidung für den Aufenthalt statt deren Brieftaschen. Ein besonderes Abenteuer – oder auch konditioneller Kraftakt – kann die abschließende Abfahrt von unterhalb der Schaufelspitze sein: Erst fliegt man über die weiten Flächen des Gletschers, am neuen Restaurant und Sportshop Eisgrat (2.900 Meter) vorbei, ehe man bei der Talstation der Daunjochbahn von den rhombischen Tafeln mit der Nummer 14 angezogen wird: „Die Wilde Grub’n“, zehn Kilometer hochalpine Abfahrt bis ins Tal. Zwar keine komplett gezimmerte Piste, keineswegs schwierig, dafür gespickt mit Einblicken in die zerklüftete, hochalpine Natur. www.derskiguide.at


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GLETSCHERSKIGEBIETE

Wildspitz Schaufeljoch Gaisskarferner

Daunscharte

Daunferner II Daunferner I

Eisjoch II

Pfaffengrat

Rotadl Daunjoch

Fernau

Eisjoch

NEU Ül. Gamsgarten Kitzlift

Murmelebahn

Eisgrat II Gamsgarten Gamsgarten II Fernau

Längste Abfahrt bis ins Tal + 10 km! Eisgrat I

Gamsgarten I

stubaier gletscher

Höhenlage Pistenkilometer Lifte stundenkapazität Skigebiet(e) Preise ErmäSSigungen Loipen Besonderheiten News tiefschnee Topevent(s) der Saison Auskunftstelefon Tourismusverband

TOP TIPP: www.derskiguide.at

Pisten von 1.700 bis 3.120 Meter Seehöhe Gesamt 62 km Pisten (nur Gletscher - neue Falllinie!) Leicht 24 km, mittel 14 km, schwierig 24 km (inkl. Skirouten) 26 36.000 Personen Stubaier Gletscher (Neustift) Tageskarte Stubaier Gletscher (HS/Erw/J/Kd) Euro 42,-/27,30/21,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd) Euro 222,-/155,40/111,- (Stubaier Superskipass) mit Gästekarte (ca. 10%), Senioren (ca. 20%), Wahlabos, Kinder bis 10 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen gratis. Stubai-Superskipass ab zwei Tagen erhältlich. 2 km Skatingloipe Gipfelplattform „Top of Tyrol“, Snowpark Moreboards Stubai Zoo Gastronomie + Shop Gamsgarten, Big Family Funslope, Skiroute Bildstöckljoch, 5 zusätzliche Powder Department Runs, Wilde Grub’n (1.500 Meter Höhenunterschied), 7.11. - 10.11.2013 SportScheck Gletscher Testival 11.1.2014 Dine & Wine Schneetelefon +43 (0)820 98 84 40 Tourismusverband Stubai, Tel.: +43 (0)501 / 88 10

Restaurant 277

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GLETSCHERSKIGEBIETE

Hintertuxer Gletscher Hoch die Fersen und die Tassen Telemarker, auch freeheeler genannt, sind diesen Winter am Hintertuxer Gletscher die Stars. Denn vom 28. November bis zum 1. Dezember werden 120 Telemarker beim FIS Ski Weltcup Opening ihrer Disziplin zu Gast sein. Das Rahmenprogramm soll ebenfalls keine Wünsche offen lassen und für jeden ermöglichen, den faszinierenden Sport auszuprobieren und mit Leihmaterial und Tipps der Profis die ersten Schwünge im eleganten Ausfallschritt zu wagen. Doch nicht nur Freeheeler finden im letzten wirklichen Ganzjahres-Skigebiet am Ende des Zillertals passendes Terrain vor. Wer nach langer Fahrt von der Autobahn durch das Zillertal das Tuxer Hochtal erreicht – durch die Länge des Tales kann speziell an Wochenenden die Anfahrt bis zum Gletscher Geduld erfordern – labt sich oben angekommen am Ausblick auf den 3.476 Meter hohen Olperer. Naturliebhaber sollten aber auch die Gelegenheit nutzen, den Gletscher in der Spannagelhöhle einmal von innen erlebt zu haben. Wobei es nun eine weitere Möglichkeit gibt: Am höchsten Punkt, der Bergstation „Gefrorene Wand“, ist der Natur Eispalast zu besichtigen, eine begehbare Gletscherspalte voll glitzernder Eiskristalle. Ski Guide Austria 2014

Doch in der Regel wird man den Eispalast vor sich hinfrieren lassen und sich selbst in die Tiefe stürzen. Ehe man selbst zu Eis erstarrt. Denn auf über 3.000 Metern geht’s manchmal schon ordentlich zugig zu. Also begeben wir uns auf die Suche nach den skifahrerischen Glanzlichtern. Lange braucht man gerade an diesem Punkt nicht zu suchen, denn hier warten zwei besondere Leckerbissen. Deshalb sind die Pisten von Schlegeis und der „Gfrorenen“ Wand vor Skisaisonstart an manchen Tagen ein einziger Flaggenwald trainierender Teams. Weil die beiden Hänge jeweils vom Grat nach links, beziehungsweise rechts wegführen, sie 180 Grad in die andere Richtung sehen, kann man oft gegensätzliche Verhältnisse erleben. Ist die „Gfrorene“ Wand noch beinhart, kann es auf der anderen Seite schon weich werden. Einziger Schlegeis-Nachteil: Der ungeschützte Sessellift gönnt sich manchmal bei der Auffahrt ein kleines Päuschen. Oben am Grat nutzen die Olperer-Lifte, dessen Namensspender daneben 3.476 Meter aufragt, bevorzug schwächere Fahrer – oder natürlich die Boarder und Freeskier, die sich im Bretterpark austoben. Die ruhigeren, perfekt für  ➤ Fortsetzung S. 220 www.derskiguide.at


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Entspannte Eleganz im Tiroler Stil, gemütliche Zimmer, Suiten sowie Spitzenkulinarik und ein traumhaftes Wohlfühlambiente bereiten einen genussvollen Winterurlaub. 1600m² VITALIS SPA mit Bergseehallenbad, verschiedene Saunen und Dampfbäder, ein exklusiver Beauty & Wellnessbereich und eine moderne Fitnesslandschaft. Hier wählen Sie aus einem feinen Angebot an Gesichtsbehandlungen,

Körperbehandlungen und Massagen. Als Skihotel bietet der Alpenhof zusätzliche Service-Leistungen inklusive. 5 x wöchentlich (Mo-Fr) Skiguide, Skipassservice an der Rezeption, kostenloser Skibus im Minutentakt zur Gletscherbahn und alle 15 Minuten in das Tuxertal. Der Tiefgaragenplatz ist kostenlos, für jedes Zimmer gibt es einen eigenen beheizbaren Schrank für Skischuhe und Skier. Top-Skipauschalen www.alpenhof.at

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GLETSCHERSKIGEBIETE HINTERTUXER GLETSCHER

Eleven und rasante Carver geeigneten Pisten sind am Ferner die Kaserer-Lifte 1 + 2, das wahre Gustostückerl dieses Gebiets beginnt aber gleich danach. Es sind die Skirouten, die sich von oben gesehen vor allem links vom 2er-Sessellift Lärmstange auffädeln. Wobei fast das gesamte Gelände perfekt für das Erproben extrabreiter Tiefschneegeräte taugt. Boarder sind hier nicht minder in ihrem Element. Dem persönlichen Wohlbefinden würde helfen, wüsste man, wo der eigentliche Gletscher – und damit die Spaltengefahr – endet. Doch im Hochwinter ist die Gefahr gering, nach einem Tiefschneeschwung von der Bildfläche zu verschwinden. Dafür gilt, die Lawinenwarnungen

exakt zu berücksichtigen. Weil, es gibt sichereres als in diesen Region Varianten zu erproben. Doch wenig Schöneres. Unterhalb des Gletschers sind „Unterm Eisbruch“ und „Haxenbrecher“ je nach Schneelage vergnüglichere Aufgaben, als die Namen vermuten lassen. Ein kleiner Variantentipp, der nicht beschildert ist: Wo Piste 2a und Route 2 nach links zum Lift Lärmstange führen, steht ein Fels in der Senkrechten. In dessen Schatten ist der Tiefschnee am besten! Der Hang weist beträchtliches Gefälle auf. Zum Tagesfinale gibt es über das Tuxer Joch (1a) seit zwei Jahren eine landschaftlich wunderschöne, eher einfache Talabfahrt zum Parkplatz.

Blick auf den Olperer

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GLETSCHERSKIGEBIETE

hintertuxer gletscher Höhenlage Pistenkilometer Lifte stundenkapazität Skigebiet(e) Preise Loipen tiefschnee / freeride Besonderheiten News Topevent(s) der Saison Auskunftstelefon Tourismusverband

TOP TIPPS: www.derskiguide.at

Pisten von 1.500 bis 3.250 Meter Seehöhe Gesamt: 59 km davon Leicht 13 km, Mittel 32 km, Schwer 14 km 21 37.500 Personen Hintertuxer Gletscher Tageskarte (Hochsaison/Erw/J/Kd) Euro 47,-/37,50/21,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 224,-/179,-/101,Gesamt: 28 km davon Classic 14 km, Skating 14 km Tux-Vorderlanersbach bis Madseit Freeridegebiet Lärmstange mit eigenem 2er Sessellift Lärmstange Natur Eis Palast, Spannagelhöhle, Betterpark Großer Um- und Ausbau Tuxer Fernerhaus, mit Rolltrepen und großen Terrassen Das Spannagelhaus wird zum urigen Bedienungsrestaurant mit 90 Plätzen 28.11. - 1.12.2013 1. FIS Ski Telemark Weltcupopening Tel.: +43 (0)52 87 / 85 10 Tourismusverband Tux-Finkenberg Tel.: +43 (0)52 87 / 85 06

Restaurant 278, Hütte 286

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GLETSCHERSKIGEBIETE

Kaprun Kitzsteinhorn Freeride-Trails und Mamba garantieren Spannung Vorüber die Zeiten, wo Schlangen am Lift das Fürchten lehrte. Am Kitzsteinhorn wird diesen Winter die „Black Mamba“ oben am Gletscher losgelassen. Beim wendigen Tierchen handelt es sich in diesem Fall um die bis zu 63 Prozent steile, einen Kilometer lange, neue schwarze Piste Nr. 14. Der Start liegt bei der Talstation der Kristallbahn auf 2.265 Metern, das Ziel 290 Höhenmeter tiefer am Langwiedboden. Zuvor hatte man am Kitzsteinhorn die Impulse abseits der Pisten gesetzt. Etwa in Form der neuen Bergstation mit der Gletscherwelt 3000. Freilich sind die dank neuer Beschneiungsanlagen top präparierten Pisten die Basis eines Skitages, doch das Highlight am Kitzsteinhorn sind die bereits vor vier Wintern aus der Taufe gehobenen FreerideTrails. Unbestritten gibt es Hänge, in die sich auch der ausgezeichnete Skiläufer nicht hineinwagt. Meist ist das auch besser so. X1, genannt „Ice Age“, wäre so ein Fall. „Wäre“, wenn da nicht die Gletscherbahnen Kaprun als herausragende Idee das Missing Link zwischen markierten Pisten beziehungsweise Skirouten und freiem Gelände er- oder zumindest gefunden hätten. Das Ergebnis sind fünf ausgeschilderte Freeride-Trails. „Freeride XXL“ erfreut ebenso durch eine „Infobase“ mit aktuellen und exakten Erklärungen. Sind die Trails geöffnet, besteht keine akute Spalten- und Lawinengefahr. Einheimische Freerider haben die fünf Routen erdacht und dabei ganze Arbeit geleistet. Beginnen wir unterhalb der Bergstation, die zur Gipfelwelt 3000 mutierte. Wir fahren mit dem Schrägaufzug hinunter, um uns von dort – von oben gesehen rechts – in die Tiefe zu stürzen. „Ice Age“ wartet dort, wo auf anfangs sehr steile immer weitere Tiefschneehänge folgen. Auf zwei Kilometern Länge werden 600 Höhenmeter lustvoll bewältigt. Sofern die Verhältnisse passen. X2 „West Ski Guide Austria 2014

Side Story“ schafft eine neue Möglichkeit, ab der Kristallbahn über 700 Höhenmeter unbekannte Tobel bis zur Station Langwied zu erkunden. Am Jump Run (X4) nutzen Boarder und Freeskier die natürlichen Halfpipes für den einen oder anderen Backflip – in optimaler Ergänzung zu den drei unterschiedlich schwierigen Kitzsteinhorn-Snowparks am Gletscher. Atemberaubend sind nicht nur die Jumps, sondern auch die Höhenlagen von 2.500 bis 2.900 Meter. Neu startete im Vorjahr die Skischule Kitzsteinhorn dazu passend den Freeride-Monday, der heuer in zwei Gruppen („Startup“, „Advanced“) durchgeführt wird. Um 79 Euro helfen Guides Skifahrern und Snowboardern die besten Schneeverhältnisse aufzuspüren. Regen Zuspruch findet in diesem Umfeld auch das „Pieps-Suchfeld“. Weil trotz aller Vorsicht die alpinen Gefahren nicht restlos auszuschalten sind, gehören das LawinenVerschütteten-Suchgerät (LVS) und der richtige Umgang damit für den Tiefschneefan einfach dazu. Direkt daneben sorgt das Ice-Camp ab Mitte Jänner für Partystimmung. 60 Tonnen Eis wurden zu glitzernden Party-Iglus verwandelt, wo bei stampfenden Beats die Post abgeht. Abends wird‘s ruhig, denn Übernachtungen in kleinen Iglus werden inzwischen leider nicht mehr angeboten. Wem es auf den Pisten tagsüber zu kalt zu werden droht, bleibt die „Kulturrast“ in der Gipfelwelt 3000. Diese spricht alle Sinne an, um die Faszination, die Energie und die erhabene Stimmung der Natur und des Nationalparks Hohe Tauern in sich aufnehmen zu können. Im Cinema 3000, Österreichs höchstgelegenem Breitwandkino, berauscht der virtuelle Flug über die Berggipfel der Hohen Tauern. 360 Meter führt der Stollen durch den Fels, am Ende wartet bei Schönwetter ein Blick über die Dreitausender. Großes Kino, ohne Leinwand. www.derskiguide.at


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GLETSCHERSKIGEBIETE

Kitzsteinhorn 3203 m GLETSCHERPLATEAU, 2900 m:

GIPFELWELT 3000, 3029 m:

Höhenloipe, Gletscher-Shuttle, Glacier Park, Magnetköpfllifte, Gletscher Trail

Nationalpark Gallery, Cinema 3000 Gipfel Restaurant

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Großglockner 3798 m

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Kitz- & Keeslifte Maurergletscherlifte

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Big Apple, Skyline, Parasol

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Tauern SPA 19 Pisten von 1.978M(757*) bis 2.940 Meter Seehöhe 24 22 18 37 Burg 39 38 Pistenkilometer Gesamt 41 (138*) km davon Leicht1713 (57*) km / Mittel 25 (49*) km / Schwer 3 (32*) km Kaprun Langlaufzentrum 10 16 Schloss-(Nacht-)Loipe Lifte Gesamtzahl 18 (53*) Pinzga-Loipe Westloipe Stundenkapazität 30.990 (84.331*) Personen 18 Ebenbergalm 12b ORTSKASSA < Skigebiet(e) Bruck-Fusch Flugplatz Kaprun Kitzsteinhorn (*) Angaben für die gesamte Region Sc 15 Tickets h m it Schüttdorf f 23,14 tentun Preise Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 46,-/ 34,-/ nel AREITBAHN I, Talstation: 17 13 6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 225,-/ Cabrio 168,-/ Bar112,Restaurant Fischhornloipe Tennishalle& Jugendliche (geboren zwischen 1995 und 2007) zahlen 12 ErmäSSigungen The PowerLanglaufzentrum of Zehn: Kinder S jeden Samstag, von 30.11.2013 bis 03.05.2014, nur Euro 10,- für den Tagesskipass. Congress11 Center leichte Abfahrt / beginnerGesamt slope 6 km Gletscherloipen, / ski school S Skischule LoipeN Classic 3 km Skating 3 km Abfahrt / intermediate slope TIEFSCHNEEmittlere / FREERIDE 5 Freeride-Routen extra ausgezeichnet, Infos an der Freeride Info Base beim Alpincenter! cityXpress, Talstation: Intersport Service-Network schwere Abfahrt / expert slope Besonderheiten 3 Snowparks (Easy Park, Central Park & Glacier Park) und Österreichs größte Superpipe S Freerideroute / freeride route InfoIce Tourismus Gipfelwelt 3000, Gletscher Camp , Tauern Spa Kaprun (2.100 m² Wasserfläche Langlaufloipe / cross-country trail Piste „Black Mamba“ News Schwarze Info Service Nachtloipe / lighted night9.11. trail - 10.11.2013 White Start Games 2013 6 Hote Topevent(s) der Saison l Bell 9 bis 72 evue / mogul trail hiking trail bis C B Buckelpiste 28 Winterwanderweg / winter 12.3. - 15.3.2014 Austrian Freeski Open 2014 amp ing S üd 46 Snowpark / Funpark / Halfpipe 22.3. - 23.3.2014 X-Over Ride – Freeride World Tour Qualifier K Kinderland / children’s play area W

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Kaprun K

Zell am

Rennstrecke / racetrack Trainingsgelände training area T +43 Auskunftstelefon Gletscherbahnen, Tel.: (0)65 47 / 87/00 Höhenloipe / high-alt. cross-country trail Tourismusverband Zell am See – Kaprun, Tel.: +43 (0)65 42 / 770 / Pistenrettung-Stützpunkt Alpin Coaster rescue service office Aussichtsterrasse / panorama terrace Funpark 247

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Skibushaltestelle / ski bus stop

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Mölltaler Gletscher Umgeben von 30 Dreitausendern

Die Schneesicherheit und guten Trainingsbedingungen, welche die Abfahrten bieten nutzen auch zahlreiche internationale Weltcup-Teams etwa aus Österreich, Deutschland, Schweden, Italien oder Slowenien. Was für Amateure eine gute Gelegenheit ist, einmal Profis beim Üben zu beobachten und sich einiges skiläuferische Tricks abzuschauen. Ski Guide Austria 2014

Angenehm am Mölltaler Gletscher ist auch, dass es kaum zu nennenswerten Schlangen und Wartezeiten an den Liften kommt, was ja für die Qualität eines Skitags nicht unwesentlich ist. Das kulinarische Angebot passt, wenngleich es quantitativ nicht gerade überwältigend ist. Das zentral gelegene Eissee Restaurant hat den Charackter einer Massenauschenke, die Qualität der Speisen ist aber in Ordnung. Dafür ist wiederum die optisch ansprechend und idyllisch gelegene Duisburger Hütte kulinarisch leider eine Enttäuschung. Als Alternative für alle, die es etwas uriger wollen, bietet sich da die Weißsee Hütte an. Damit hat sich dann das Angebot an Speis und Trank, sieht man vom Kiosk bei der Bergstation der Standseilbahn ab. Der Eigentümer des Skigebietes, die Zillertaler Schultz-Gruppe, die auch andere Liftanlagen betreibt, errichtet in der Nähe der Talstation der Standseilbahn übrigens ein neues Großhotel für alle, die sich künftig die paar Kilometer Anfahrt von Flattach ganz unten im Tal ersparen wollen. Insgesamt ist das Beherbergungsangebot in der Region durchaus noch ausbaubar.

© Martin Glantnschnig

Das einzige Gletscherskigebiet Kärntens befindet sich wie der Name schon sagt im Mölltal und ist verkehrstechnisch über Südautobahn und Bundesstraße gut erreichbar. In die Höhe geht es mit einer Standseilbahn und oben angelangt bieten 71 Kilometer Pisten reichlich Gelegenheit sich auszutoben – knapp sieben Kilometer stehen Variantenfahrern zur Verfügung. Der Gletscher Wurtenkees rund um den sich das Skigebiet gruppiert ist zwar rückläufig, das tut dem Ski- und Snowboard-Vergnügen aber keinen Abbruch. Besonders beeindruckend ist der Rundumblick, der freie Sicht auf 30 Dreitausender gewährt – darunter auch Österreichs höchsten Berg dem Großglockner. Die top präparierten und sehr breiten Abfahrten von 3.122 hohen Schareck lassen die Herzen eines jeden Carving-Fans höher schlagen und wer von dort bis zur 2.483 Meter hoch gelegenen Talstation des Klühspies-Liftes weiter glüht, muss aufpassen, dass er nicht zu sehr in einem Temporausch verfällt. Mit der Alteck-Sesselbahn geht es vis a vis wieder bis auf 2.751 Meter hinauf und über recht anspruchsvolle Pisten beziehungsweise abseits auf attraktiven Variantenstrecken talabwärts. Auch neben der Eissee-Bahn lässt es sich gut im freien Gelände fahren. Der Zustand der Lifte ist durchwegs gut, einzig die Schwarzsee-Vierersesselbahn (2.108 bis 2.384 Meter Seehöhe) erweckt einen etwas angejahrten Eindruck.

Mölltaler Gletscher

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mölltaler gletscher Höhenlage Pistenkilometer Lifte Skigebiet(e) Preise ErmäSSigungen Besonderheiten Topevent(s) der Saison

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Piste von 1.200 bis 3.122 Meter Seehöhe Gesamt 71 km davon Leicht 24 km / Mittel 26 km / Schwer 21 km 9 Mölltaler Gletscher Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 42,50,-/21,50,-/21,50,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 214,-/107,-/107,Saisonal Kinder gratis, Senioren und Vereine Nachtski in Flattach, drei Rodelbahnen (eine davon beleuchtet), Schneeerlebnisland Flattach Rodelbahn 18.10. - 20.10.2013 Mölltal Opening 16.11. - 17.11.2013 Intersport Opening 3.5.2014 Schlager im Schnee +43 (0)47 85 / 81 10
 A-9831 Flattach, Flattach 99 Tel.: +43 (0)47 85 / 615 info@gletscher.co.at

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Dachstein Gletscher Skyline mit Komfort

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ßig auf den Gletscher kommen, um das 20.000 Quadratmeter große eindrucksvolle Set-Up für ihre Aufnahmen zu nutzen. Ein Klassiker am Dachstein Gletscher ist dessen Überquerung: Österreichs National-Skitour ist der spektakulärste Weg, um das Unesco-Weltnatur- und Weltkulturerbe Dachstein zu erfahren (siehe Reportage im Kapitel „Touren“). Die Abfahrt führt auf einer 25 km langen Route von den Dachstein-Gipfelregionen über die Simonyhütte und Gjaidalm hinab zum 2.200 Meter tiefer gelegenen Hallstätter See. Obwohl die Überfahrt für geübte Skifahrer als eher leicht zu bezeichnen ist, sollten Sie nicht vergessen, dass Sie sich in hochalpinem Gelände bewegen. Seit August 2011 ist übrigens Schluss mit dem Außer-Atem-Ankommen an der Bergstation auf 2.700 Meter Höhe. Der Anstieg vom Dachstein Eispalast zur Bergstation der Südwandbahn, wird nun durch ein knapp 100 Meter langes Förderband erleichtert. Kulinarisch bietet der Dachstein Gletscher mit nur einer Hütte wenig Erwähnenswertes; das Leben rundherum spielt sich aber ohnehin im Tal in der Ramsau ab.

© Günther Fritz

Der Dachstein Gletscher ist im Vergleich zu den anderen Gletscherskigebieten ein Winzling, der nur vier Kilometer Pisten aufzuweisen hat. Dennoch hat er einiges zu bieten und das liegt nicht nur an der Skyline - Pulverschnee, traumhafter Fernsicht und Sonnenschein. Das Motto in bis 2.700 Meter Höhe vor der Kulisse des hohen Dachsteins lautet „Macht was Ihr wollt!“ Die Palette reicht von Sightseeing über Snowboarden, Skifahren und Langlaufen bis hin zu Klettern, Wandern, Bergsteigen und Paragleiten. Highlights neben dem Wintersport sind der „Dachstein Sky Walk“, der „Dachstein Eispalast“, der Sie in eine frostig-schöne Eiswelt eintauchen läßt und seit heuer die „Treppe ins Nichts“ - eine Hängebrücke mit einer Aussicht über die höchsten Berggipfel Österreichs und freiem Blick auf die schroffen Felsen des Dachstein-Massivs. Besonderen nervernkitzel bieten 14 Stufen, die nach unten auf eine Glasplattform führt und wer sie betritt, steht direkt in der Felswand 400 Meter über dem Wandfuß. Daneben gibt es noch einen Rundweg, der komplett um die Dachstein Bergstation führt und attraktive Ausblicke auf die Dachstein Südwand und die umliegenden Alpengipfel offenbart. Langläufern stehen 18 Kilometer Gletscherloipen zur Verfügung und die Pisten sind ideal für Anfänger und Genießer. Am Rande der Gletscher-Pisten kann man seine Tiefschnee-Form testen. Für Snowboarder und Freeskier gibt es den „Horsefeathers Superpark“ der sich in den letzten Jahren zum Mekka der heimischen und internationalen Freestyleszene entwickelte. Im „Pro-Park“ zeigen die Profis spektakuläre Tricks, im „Beginner-Park“ kann man die ersten Sprünge der Saison auf einfacheren Elementen probieren – und das vom Spätherbst bis zum Frühsommer. Das wissen auch internationale Film- und Fotocrews, die regelmä-

Dachstein

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dachstein gletscher Höhenlage Pistenkilometer Lifte Skigebiet(e) Preise ErmäSSigungen

Loipen tiefschnee / Freeride Besonderheiten

Pisten auf 2.296 bis 2.700 Meter Seehöhe Gesamt: 4 km, Leicht 2 km, Mittel 1 km, Schwer1 km 6 Dachstein Gletscher Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 46,-/34,50,-/23,6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd.) Euro 221,50,-/166,50,-/111,Skipässe mit mehr als einem Tag Gültigkeit gelten an allen Seilbahnen von Ski amadé. Skipässe mit Gültigkeitsdauer bis zu einem Tag sind in ihrer Gültigkeit auf regionale Skigebiete eingeschränkt. Gletscherloipe auf 2.700 m, 18 km Classic und Skating Freeride, Touren, Varianten: Österreichs National-Skitour 20 km Dachstein-Überquerung, Dachstein-Überquerer von Süden (Gletscherbahn) Tourengeher von Norden (Krippenstein/Gjaidalm) Skyline (100 Meter langes Förderband vom Eispalast zur Südwandbahn), Sky Walk Aussichtsplattform, Superpark Dachstein für Snowboarder und Freeskier

Topevent(s) der Saison

3.4.2014 - 7.4.2014 22. Musikanten Ski WM (Schladming/ Rohrmoos)

Auskunftstelefon Tourismusverband

Schneetelefon +43 (0)36 87 / 22 04 2-555 Schildlehen 7 A-8972 Ramsau am Dachstein, Tel.: +43 (0)36 87 / 22 04 2-80

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SKI GUIDE AWARD HALL OF FAME

SKI GUIDE AUSTRIA Hall of Fame Seit 2011 vergibt das Ski Guide Austria-Team „Ski Guide Austria Awards“ für innovative Ideen, kreative Aktionen oder herausragende Investitionen, die Skigebieten besondere Alleinstellungsmerkmale und dem österreichischen Wintersport neue Impulse geben. SKI GUIDE AUSTRIA 2011 TOURISMUSVERBAND UND BERGBAHNEN ST. ANTON AM ARLBERG Für die Anbindung der Rendl-Bahn an den Ortskern und die perfekte Organisation des Interski-Kongresses 2011 in St. Anton am Arlberg. SKILIFT STUHLECK Ges.mb.H. Für die das herausragende Online-Marketing und den offensiven Kartenverkauf über das Internet BERGBAHNEN TURRACHER HÖHE Für die Idee, den Pistenalltag durch einen Pistenbutler aufzulockern, der auf den Pisten mit Sekt und Süßigkeiten verwöhnt. SKI GUIDE AUSTRIA 2012 SKIWELT AMADÉ Für die erstmalige Möglichkeit für Skifahrer, in weiten Teilen der Skiregion kostenlos ein W-Lan-Netz nutzen zu können. ZAUBERBERG HIRSCHENKOGEL, SEMMERING Für seine Vorreiterrolle als perfektes, die ganz Woche für Skifahrer aus der Großstadt nutzbares Nachtskigebiet. INTERSPORT Handelsorganisation Für die 34-Euro-pro Woche-Verleihaktion für Teilnehmer an Schulskikursen, um dadurch die soziale Schranke niedrig zu halten. SKI GUIDE AUSTRIA 2013 SCHLADMING Für die großzügigen Investitionen zur und Durchführung der Alpinen Skiweltmeisterschaften 2012. GERLITZEN Für das für den Betrieb des Kärntner Familien-Skigebiets notwendige, aber hart umkämpfte Parkhaus (Investitonskosten 2 Mio Euro). MONTAFON Für die umfassende Resortlösung der Bergbahnen (BTV) unter Einbeziehung der Tourismusregion. SALZBURGER SAALACHTAL MIT ALMWELT LOFER Für die zahlreichen Investitionen in ein Familienskigebiet, darunter den Ersatz von drei Übungsliften durch ein 180 Meter langes überdachtes Förderband für den Skiunterricht. SONDERPREIS FÜR HERAUSRAGENDE LEISTUNGEN an ÖSV-Präsident Peter SCHRÖCKSNADEL für seine Verdienste um die Organisation der Ski WM, seine Vorreiterrolle im Skisport und als „Retter“ des Skigebiets Hochkar.

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SKI GUIDE AWARD HALL OF FAME

SKI GUIDE AUSTRIA 2014 geht an ... Auch im fünften Jahr des Ski Guide Austria ist die Jury auf der Suche nach innovative Ideen, kreative Aktionen oder herausragenden Investitionen wieder fündig geworden. Erstmals wurde dabei auch die Möglichkeit geschaffen, sich aktiv um die Ski Guide Austria 2014-Awards zu bewerben. Das Ergebnis war ein bunter Mix an Ideen, welche den Skigebieten besondere Alleinstellungsmerkmale und dem österreichischen Wintertourismus insgesamt ab dem Winter 2013/14 neue Impulse geben. Die Qualität der Einreichungen war überzeugend, doch wie es Auszeichnungen so an sich haben, nicht jeder kam zu Ehren.

SKI GUIDE AUSTRIA – Awardträger 2014 Tourismusverband und Bergbahnen IMST Für die herausragende Initiative „Zurück zum Skisport“ mit Geld-Zurück-Garantie. Neben einem vierstündigen Crashkurs sind im Package ein 3-Tages-Skipass, Leih-Skiausrüstung, -Rodel oder Schneeschuhe, sowie vier Übernachtungen enthalten. Geht das Comback schief, werden die Kosten für Skipass, Verleih und Kurs tageweise rückerstattet. Bergbahnen Mitterbach-Gemeindealpe Für die Investition von 6,5 Millionen Euro zur Aufwertung des kleinen Skigebiets und der strategischen Positionierung für sportliche Skifahrer. Durch den Kartenverbunds mit Mariazell und Annaberg ein regionaler Impuls für das niederösterreichisch-steirische Grenzgebiet. Wagrainer Bergbahnen (Salzburger Sportwelt) Für die großzügige Verbindung der Skigebiete Grießenkareck und Grafenberg. Hier wird gezeigt, dass sich auch die Investition von rund 15 Millionen Euro in eine Seilbahn, die nur sieben Meter Höhenunterschied überwindet, lohnen kann. Mit der Kapazität von 1300 Personen pro Stunde und neuem Sicherheitskonzept die herausragende Komfortinvestition 2013. „High Hills“ Hohe Wand Wiese Wien Für die kontinuierliche Verbesserung des einzigen Skigebiets in einer europäischen Großstadt in Wien Mauerbach. Samt Ausbau der „Talstation“ und Organisation des größten Skirennens der Welt. Ökologisch mit den Öffis aus der Stadt zu erreichen. Weiters verdient sich Wien als Sportstadt durch das – bei entsprechender Schneelage (wie 2013) – beachtliche Loipenangebot den Ski Guide Austria Award 2014.

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Skitour Dachstein

Über den Dachstein Gletscher Österreichs National-Skitour ist ein Tipp für alle Eines vorweg: Die Überquerung des DachsteinMassivs im Winter ist eine tolle Angelegenheit, die unvergessliche Ausblicke und Eindrücke garantiert. Sie ist vom Schwierigkeitsgrad her auch für normal trainierte Durchschnittskönner ohne weiteres zu bewältigen – ganz einfach ist sie dennoch nicht. Das hat vor allem mit den Wetterbedingungen zu tun. Die Tour, für die ein Tag einzuberechnen ist, hat nur bei schönem Wetter einen Sinn. Erstens macht sie nur dann auch wirklich Spaß und sind dann auch etwaige gefährliche Witterungsbedingungen wie plötzlich einfallender Nebel auszuschliessen. Immerhin befindet man sich in rund 2.800 Metern Seehöhe in einem hochalpinen Gletschergebiet. Und deshalb musste der Ski Guide-Autor für die Österreichs Nationaltour im Frühling 2013 auch Ski Guide Austria 2014

mehrere Anläufe unternehmen, bis es schlussendlich doch klappte. Ein erster bereits fixierter Versuch im Februar musste wegen einer mehrtägigen Schlechtwetterfront abgesagt werden und auch beim zweiten Versuch im März, gab es in einer Ferienwoche nur einen Tag, der in Frage kam. Dann hieß es schnell handeln und einen Führer zu organisieren, um das Wetterloch zu nützen. Ein Führer ist auf jeden Fall sinnvoll, wenn man die Überquerung zum ersten Mal macht beziehungsweise man sich von der markierten Strecke weg direkt über den Gletscher bewegt. Im konkreten Fall war das aufgrund der vorherigen Kontakte nicht wirklich ein Problem und ich konnte mich einer kleinen Gruppe anschließen. Los ging es am Parkplatz in Schladming, wo Führer Heli www.derskiguide.at


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Skitour Dachstein

die Gruppe traf und wo es mit dem Skibus hinauf nach Ramsau und von dort mit der Seilbahn von 1.700 Metern hinauf auf das Dachstein-Massiv ging. Seit diesem Winter ist die Auffahrt nahe an den Felsen noch spektakulärer, denn Wagemutige können sich die auf der Freiluft-Plattform am Dach der neuen Seilbahn antun. Oben angekommen, bietet sich ein spektakulärer Ausblick in Richtung Schladming/Planai und die umliegenden Berge, sowie – weniger eindruckvoll, aber ebenfalls nett – auf das Gletscher-Skigebiet. Hat man sich daran satt gesehen geht es los und gleich kurz nach Beginn ist ein erster Aufstieg mit 100 Höhenmetern Richtung Dachsteinwarte zu bewältigen. Links liegt in Greifweite der 2.996 Meter hohe Dachsteingipfel. www.derskiguide.at

Die 25 Kilometer lange Tour ist grundsätzlich auch mit normalen Alpinski zu bewältigen, mit Tourenskiern geht es natürlich einfacher und man hat mehr Möglichkeiten, was die Routen angeht. Der erste Aufstieg dauert mit abgeschnallten Skiern vielleicht eine viertel Stunde und danach ist man zwar etwas außer Atem aber dafür richtig aufgewärmt. Dann die Entscheidung, wer den gekennzeichneten Skiweg am Rand des Gletschers nimmt und wer sich über den Gletscher traut. Dafür muss man schon geübter sein und Heli schickt die weniger guten Skiläufer daher auch in Begleitung auf den Skiweg. Bei zum Teil leicht gepresstem Schnee kann die Fahrt über den Gletscher schon eine Herausforderung sein – technisch und konditionell. Gut das wir Heli dabei haben, denn der kennt 2014 Ski Guide Austria


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Von der Hütte weg verläuft die Tour auf dem Skiweg, der recht kupiert ist und bei dem immer wieder kleinere und leichte Aufstiege zu bewältigen sind. Das Gelände ist auch hier noch ansprechend alpin und geht sukzessive ins hochalmige über – die Blicke zurück sind eine Wucht. So geht es dann eine Zeitlang dahin bis man zum 2.100 Meter hohen Krippenstein – dem Freerider-Dorado kommt. Kurz zuvor - bei der 1.739 Meter hoch gelegenen Dachsteinalm kann man noch eine Rast einlegen, in der Sonne sitzen, die herrliche Landschaft genießen und dann mittels eines Ziehlift den letzten anstrengenden Anstieg umgehen. Es sei denn man macht oben angekommen noch einen Abstecher – entweder mit der Gondelbahn oder auf Skiern – rauf auf den Krippenstein um die folgende Talabfahrt von ganz oben anzugehen. Über die präparierte Abfahrtspiste geht es schließlich hinunter zur Talstation Krippenstein-Seilbahn in Obertraun auf 514 Meter Seehöhe. Und dort am Parkplatz wartet dann zu bestimmten Zeiten der Shuttlebus, der einen in einer knapp einstündigen Fahrt wieder zurück nach Schladming bringt.

Günther Fritz (4)

das Gebiet wie seine Westentasche und weiß, wo wir gefahrlos den Gletscher überqueren können. „Bei vier, fünf Meter Schneehöhe sind die Gletscherspalten kein Thema – dafür aber die Lawinengefahr an bestimmten Stellen und Hängen“. Das Wetter jedenfalls ist ein Traum, ebenso der Ausblick ins Oberösterreichische und Abfahrten wie aus dem Bilderbuch steht nichts im Wege. Zwischendurch wird pausiert und zusammen gewartet, die weitere Route besprochen und gemeinsam das Bergerlebnis genossen. Nach einer rund halb- bis dreiviertelstündigen Abfahrt geht es ungefähr gleich lang wieder aufwärts in Richtung Simony Hütte, wo eine Mittagspause eingelegt wird. Ohne Tourenski ist dieser Aufstieg weniger empfehlenswert, weil auch um einiges anstrengender. In der in 2.205 Metern Höhe gelegenen Simonyhütte, einer Schutzhütte des Alpenvereins, treffen wir dann mit dem Rest der Gruppe zusammen und tauschen gut gelaunt unsere Erfahrungen aus. Zur Stärkung ein Krügel, eine g´schmackige Kaspressknödelsuppe, hausgemachter Apfelstrudel mit Schlag und Kaffee und weiter geht es Richtung Krippenstein.

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Salzkammergut Touren

Im Salzkammergut auf Touren kommen Freitags, beim Einstieg des ersten Salzburger Tourenschilehrpfads auf die Loibersbacher Höhe: Die Bio-Parkautomaten werden kaum gefüttert, nur eine kleine Gruppe lässt sich in die Kunst des Skitourengehens einführen. Alle spüren die naturnahe Faszination als Kontrast zu überlaufenen Pisten. Im Laufe des Tages kommen zwei Schneeschuhwanderer des Weges, ein einsamer Tourengeher wird gesichtet. Tourenski als Programm der Einsamkeit. Bis das Wochenende kommt: Auf der anderen Talseite, am Einstieg zum Zwölferhorn sind die Parkplätze restlos überfüllt. Am Weg nach oben kommen bereits zahllose Abfahrer entgegen, die den Aufsteigern entgegenrauschen und ist der Gipfel erreicht, dann sind in Franzls dampfender Gipfelhütte alle Tische belegt. Angesichts dieser Impressionen müssen keine Statistiken bemüht werden, um zu erkennen: Bis dato sind Skitouren das Faible von Einheimischen und – wie die Kennzeichen am Parkplatz zeigen – aus Oberösterreich, Salzburg und dem bayerischen Nahbereich angereisten Tagesausflüglern. Dabei ist man gerade im nicht alpin geprägten Salzkammergut inzwischen bemüht, Tourengehern auch Übernachtungen schmackhaft zu machen. Während der erste Tourenlehrpfad von Praxmar im Sellrain (Tirol) auf die Lampsenspitze mit 1000 Metern Höhenunterschied alles, nur kein „Einstiegsmodell“ ist, hat sich Faistenau genau dieser Lücke angenommen. Unterstützt von Leader-Fördermitteln aus dem EUTopf. Einmal pro Woche pilgert der Wirt der Alten Post (und Tourismusverantwortliche) Andreas Teufl www.derskiguide.at

mit den Gästen zum Skitourenlehrpfad. Im Hotel stehen den Gästen 15 Leihausrüstungen zur Verfügung, im gesamten Ort sind es bereits 50. Damit hat Faistenau eine der Hürden für touristische Skitoureneinsteiger genommen. Denn der Verleih von Skitourenausrüstungen ist eher selten, da aufwändig. Schließlich gehören nicht nur mit Fellen bestückte Tourenski und -schuhe, sondern auch Rucksäcke mit dem kompletten Notpaket (Sonde, Schaufel und vor allem LVS-Lawinensuchgerät) dazu. Wichtig für das wachsende Klientel der Schneeschuhwanderungen. Zwei Mal pro Woche startet in Faistenau eine große Gruppe zu Schneeschuhwanderungen. Bereits über 18 Leihpaare verfügt das Haus, größere Gruppen seien nicht mehr zu verantworten. Denn gerade beim Schneeschuhwandern werde das Risiko seitens der Gäste unterschätzt. Deshalb ist auch hier der Besuch des mit sieben großen Methodentafeln garnierten Tourenschilehrpfads Salzkammergut Fixprogramm. Die Skitouren werden Freitags über den Tourismusverband organisiert. Im eigenen Haus, dem einzigen Viersternhotel des Ortes, legt Teufl seit vergangenem Winter eine Tourenski-Pauschale auf. Nicht nur einmal endete der Gipfelsturm am wunderbar geeigneten Skitourenlehrpfad, der für Konditionsarme jederzeit die Umkehr ermöglicht, mit der Gästefrage: „Und wo ist denn jetzt die Piste?“ Doch Teufl registriert gerade durch das nachhaltige Interesse an regelmäßig angebotenen LVS-Kursen den zunehmend engagierten Einstieg ins Metier. 2014 Ski Guide Austria


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Touren und Freeride-Varianten Die Freuden jungfräulichen Schnees TOURENGEHEN. Das Naturerlebnis in ruhiger, unberührter Winterlandschaft, das Erfolgserlebnis nach einem gelungenen Aufstieg, der Aufenthalt am Berggipfel oder in einer Schutzhütte und die anschließende Abfahrt durch unverspurte Tiefschneehänge finden immer mehr Anhänger. Zu Recht: Denn im Vergleich zu überfüllten Skipisten, wo es schon mal recht gefährlich zugehen kann, ist man beim Tourengehen ziemlich allein auf weiter Flur – von den unmittelbaren Tourenkameraden einmal abgesehen. Der momentane Boom kommt daher nicht überraschend. Die Möglichkeiten zum Tourengehen sind in Österreich sowohl für Anfänger, Fortgeschrittene als auch für Könner wirklich enorm: Egal ob am Arlberg, im Montafon, im Gasteiner Tal, am Dachstein-Massiv, am Kärntner Dobratsch, auf der steirischen Hohen Veitsch oder am niederösterreichischen Schneeberg – überall gibt es interessante größere und kleinere Gebiete. Deshalb geben wir hier auch nur einige wenige konkrete Empfehlungen ab, um einen kurzen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten zu geben und um Lust auf mehr zu machen. Eine vollständige Auflistung der Tourenmöglichkeiten ist schlicht unmöglich: Am besten ist es daher, sich vorab in einem Tourenführer zu informieren oder bei einem längeren Aufenthalt vor Ort Erkundigungen bei den Tourismusverbänden oder Skischulen einzuholen. Eine sichere Quelle und zudem Anlaufstelle für Tourenausbildungen ist auch der Österreichische Alpenverein. Richtige Tourentechnik: Erst der Aufstieg, dann das Abfahrtsvergnügen. Tourenfans müssen sich jeden Höhenmeter durch stiebenden Tiefschnee Ski Guide Austria 2014

aus eigener Kraft erarbeiten. Damit am Gipfel die Energiereserven auch noch für die Abfahrt reichen, ist neben der entsprechenden Kondition auch eine saubere Aufstiegstechnik notwendig – denn diese schont die Kraftreserven. Dazu hier einige Tipps: Beim Gehen sollten die Füße nicht zu stark angehoben werden, die Bewegung erfolgt wie beim Langlaufen im Diagonalschritt. Die Stöcke werden gegengleich zu den Skiern eingesetzt. Bei steileren Pisten unterstützen sie so das Abdrücken von den Beinen. Bei Flachstrecken kann eventuell eine Gleitphase eingebaut werden. Nur die Ferse wird angehoben, so können größere Strecken mit wenig Kraftaufwand bewältigt werden. Lediglich bei tiefem Schnee oder dünner Harschdecke, die beide nicht tragen, empfiehlt es sich, die Skispitzen anzuheben, um so die Schneedecke zu durchbrechen. Ebenfalls ist es wichtig, sich die eigenen Kräfte gut einzuteilen und sich an das Motto der Sherpas im Himalaya zu halten, das da lautet: „Wer schnell auf einen Berg will, muss langsam gehen.“ Ein weiteres Kriterium ist eine ökonomische Spuranlage. Aufstiegsspuren in der Falllinie sind bestenfalls für austrainierte Athleten machbar, wer aber den Aufstieg einigermaßen kräfteschonend hinter sich bringen will, sollte auf eine gleichmäßig ansteigende, nicht zu steile Spur achten. Ab einer Hangneigung von rund 30 Grad wird das Gelände so steil, dass eine Spitzkehre erforderlich wird: Dann sollte man die Spur vor der Kehre um einiges flacher ziehen, um für den Richtungswechsel einen sicheren Stand zu haben. Bei der Spitzkehre wird der Bergski zuerst umgewww.derskiguide.at


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legt. Danach den ersten Stock nach oben setzen und das Gewicht ganz auf den oberen Ski verlagern. Jetzt wird der untere Ski angehoben, und mit einem kurzen Druck der Ferse wird die Skispitze dazu gebracht, in Richtung der Knie zu schwenken. So kann der Ski problemlos gedreht und leicht neben dem anderen in die Spur gesetzt werden. Um im steilen Gelände nicht überfordert zu sein, sollten Sie das Umsteigen zuvor jedenfalls einmal in flacherem Gelände ausprobiert haben. Ist der Hang weniger steil, sollte man in den Kehren auf kräfteschonendes Bogentreten setzen und seine Spur sanft gekurvt in den Hang legen. Anstrengend ist es auch, wenn der Ski unvermittelt in der Spur zurückrutscht, was in alten, vereisten Spuren oft passiert. In diesem Fall ist es hilfreich, entweder Harscheisen anzulegen oder eine neue Spur zu legen. Auf jeden Fall anzuraten ist, bei jedem Schritt in solchen Spuren möglichst viel Belastung auf die Ferse zu bringen, denn so halten Sie die Felle am besten in der Spur. Ein weiterer Tipp: Stöcke mit großen Tellern sinken im Tiefschnee nicht so leicht ein und helfen beim Vorwärtskommen. Empfehlenswert sind auch Teleskopstöcke, die beim Aufstieg etwas länger gemacht werden können und so einen besseren Vortrieb ermöglichen. Bei kleineren Abfahrten während des Aufstiegs müssen weder die Felle abgeschnallt noch die Bindung fixiert werden. Solche kurzen Zwischenabfahrten sollten leicht breitbeinig und ohne Belastung der Fersen bewältigt werden. FREERIDEN UND VARIANTENFAHREN. Das intensive Naturerlebnis, das Skifahren im freien Gelände und das Spurenziehen im Pulverschnee sowie die damit verbundene sportliche Herausforderung sprechen aber nicht nur Tourengeher an: Auch das Variantenfahren beziehungsweise Freeriden ist in den vergangenen Jahren immer populärer geworden. Dabei gab es diesen Sport – das Fahren abseits www.derskiguide.at

der gesicherten Pisten – bereits zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts, als das alpine Skifahren noch in den Kinderschuhen steckte. Schon damals wurde die Einsamkeit der Berge genossen, die Lust an der Natur ausgelebt und dabei jungfräuliche Spuren durch den Tiefschnee gezogen. Freeriden ist nicht nur Sport – es ist ein absolutes Erlebnis. Das Geheimnis des richtigen „Freeriding“ steckt im Ski. Freerideskier sind breiter als herkömmliche Carver, bis zu 14 Zentimeter an der Schaufel. So erhalten sie im Tiefschnee stärkeren Auftrieb und können fast schwerelos dahinschweben. Fahren abseits der präparierten Pisten ist jedoch nicht ohne Risiko. Unter makellos weißen Oberflächen lauern zahlreiche Gefahren. Jeder, der sich hierher begibt, sollte mit einem Verschüttetensuchgerät, einem sogenannten Lawinenpieps, ausgerüstet sein – am besten zusätzlich mit Lawinen-Airbag. Jede Abfahrt abseits der Piste sollte zuvor genau geplant werden. Vor allem sollten aber nur solche Abfahrten gewählt werden, die auch als Routen ausgewiesen sind. In einigen Skigebieten dürfen Skifahrer ohnehin nur in Begleitung eines Skiguides abseits fahren – was vor allem für Einsteiger und alle jene, die das Gebiet noch nie befahren haben, unbedingt empfehlenswert ist. Auch die diversen Verbotsschilder sollten unbedingt beachtet werden. Doch auch so lassen sich nicht alle Unwägbarkeiten ausschalten, etwa ein Geröllhaufen knapp unter der Schneedecke, der eine Abfahrt jäh stoppen kann und zur Erinnerung ein Loch im Belag hinterlässt oder eine bei diffusen Lichtverhältnissen „unsichtbare“ Schneewächte, hinter der es einige Meter bergab geht, was ganz schön gefährlich sein kann. Nicht jeder Steilhang ist befahrbar, und nach jedem Schneefall kann sich das Terrain verändert haben. Schneeverwehungen bilden manchmal Überhänge, die beim Überfahren als gefährliches Schneebrett abgehen. Für Einsteiger bietet sich die Teilnahme an einem der inzwi2014 Ski Guide Austria


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schen von zahlreichen Skischulen angebotenen Freeridekurse an. Während in den USA der Anstieg in der Regel mit dem Helikopter bewältigt wird, ist das in Österreich nur in Ausnahmefällen möglich. Beim klassischen Freeriden in den Alpen wird der Berg mit der Seilbahn erklommen und vielleicht noch die letzte Strecke mit der Ausrüstung auf der Schulter durch den Schnee marschiert. TOLLE GEBIETE. Neben dem Stubaier Gletscher zählt der Arlberg mit dem „hinteren Rendl“ und den Abfahrten von Maroi oder Albonagrat zu den bekanntesten Tiefschneeparadiesen. Auch der höchstgelegene Skiort Österreichs, das Kühtai, wartet mit zahlreichen Tiefschneeabfahrten rund um den Kühtaisattel auf. Als Hochburg der Szene hat sich der erst zuletzt populärer gewordene Krippenstein im Salzkammergut bei Tiefschneefans einen Namen gemacht. Mit rund 30 Kilometern unpräparierten Abfahrten ist das Gebiet seit einigen Jahren Gastgeber des internationalen Extremrennens Red Bull White Rush. Auch das Kitzsteinhorn positioniert sich mit seinen Möglichkeiten wie dem Backcountry der Langwiedbahn mit zahlreichen Rinnen, Powderlines, abwechslungsreichem Gelände und Naturpipes oder der Magnetköpflroute, die unterhalb der Gipfelbahn durch das gesamte Kar führt, als Freeride-Dorado. Zusätzlich werden Freerideworkshops und -camps angeboten. In Zell am See–Kaprun und SaalbachHinterglemm – Leogang können Freeride-Fans ebenfalls Mehrtagespackages mit staatlich geprüften Skiguides, Einweisung in den Umgang mit der Sicherheitsausrüstung, Leih- Freerideskiern, Rucksack mit Lawinenpieps, Schaufel und Sonde sowie Shuttletransfer zu und von den Skigebieten absolvieren – und sich so dem Fahren im freien Gelände annähern. Ski Guide Austria 2014

Frei wie ein vogel. Ganz im Stillen hat sich in den letzten Jahren eine neue Wintersportart entwickelt: Snowkiten. Auf Snowboard oder Ski lassen sich die Snowkiter von einem großen Lenkdrachen – dem Kite – mithilfe der Windkraft über verschneite Wiesen ziehen – und zwar aufwärts und abwärts. Snowkiten ist vor allem für jene Wintersportler interessant, die auf Schnee und Wind stehen, nicht jedoch aufs Anstellen am Lift und auf Einschränkungen im Gelände. Über verschneite Wiesen gleiten und lange Tiefschneehänge durchqueren – beim Snowkiten verschmelzen gewissermaßen Himmel und Erde. Der Traum vom Fliegen erlebt damit eine neue Spielart: Sprünge bis zu 200 Meter Weite und 20 Meter Höhe jagen das Adrenalin durch den Körper. Gegenüber der Variante zu Wasser hat das Snowkiten einige Vorteile: Kiten auf Schnee ist leichter als auf der Wasseroberfläche, da die geringere Reibung schon bei schwachem Wind ein schnelles Tempo ermöglicht. Unbequeme Wasserstarts fallen weg, und schon ein leichtes Lüfterl reicht, um den Kiter in Bewegung zu setzen. In Bergnähe hebt allein schon das Absinken der kalten Luftmassen den Drachen in die Höhe. Dabei muss es nicht immer die Abfahrtspiste sein – auch Täler und Ebenen sind für Snowkiter geeignet. Anfänger sollten ihre ersten Erfahrungen in einer Kiteschule sammeln – denn ganz ungefährlich ist dieser Actionsport nicht. Empfehlenswerte Adresse für diesen Trendsport ist die Snowkiteschule Austria in Thalgau bei Mondesee, die jährlich den Snowkite Worldcup ausrichtet. Von diesen Pionieren des Snowkitens kann man von Mitte Dezember bis Mitte März unter fachkundiger Anleitung beim Unterricht in Theorie, Sicherheit, Kitehandling und Schneetraining das Surfen auf Schnee lernen. (www.snowkiting.at und www.kiteschule.at) www.derskiguide.at


Faszination Winter:

94 Bergbahnen und Lifte, 340 km Abfahrten, 200 km Off-Piste, 40 km Langlaufoipen. Wintersaison bis 27. April 2014

Tourismusverband A-6580 St. Anton am Arlberg DorfstraĂ&#x;e 8 Tel. +43(0)5446-22690 Fax +43(0)5446-2532 info@stantonamarlberg.com www.stantonamarlberg.com


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ST. ANTON / STUBEN AM ARLBERG Tourenmöglichkeiten gibt’s rund um St. Anton zur Genüge. Toll ist die Maroi-Abfahrt ins Verwalltal, eine einfache Varian­te ohne Aufstiege ab der Albona (Stuben). Querung in die weitläufigen Hänge des­­Milchbodens. Angenehm mittelsteile Tiefschneehänge, ­selten lawinengefährdet. Im Maroital gibt es dann kein ­Entkomm­en, man gleitet hinaus bis zur Langlaufloipe und zum Rasthaus ­Verwall.

DOBRATSCH, Villach Der Villacher Hausberg, der 2.166 Meter hohe Dobratsch, ist, seit die Skilifte eingestellt sind, zum Dorado der Winterwanderer und Tourengeher geworden. Vom 900 Meter hoch gelegenen Heiligengeist aus geht es entlang der ehemaligen Pisten aufwärts Richtung Ludwig Walter Haus und Gipfel, von wo man einen tollen Ausblick auf die Karawanken und nach Italien hat.

DACHSTEIN Die Karsthochfläche des Dachsteinmassivs ist die Kulisse für Klassiker: Die Dachsteinüberquerung nach Obertraun und die Abfahrt durch das Edelgrießkar in die Ramsau gehören zu den b­ eliebtesten Skitouren in Österreich. Zahlreiche Varianten zur Dachstein-Skiüberquerung stehen zur Auswahl. Und "last, but not least“, ist auch das Freerider-Dorado Krippenstein Teil der Dachsteingruppe.

EHRWALD/ZUGSPITZE Die Tour „Neue Welt“ an der deutsch-österreichischen Grenze zählt zu den höchstgelobten Freeridetouren. Fast 2.000 Höhen­­meter Abfahrt auf bis zu 45 Grad steilen Hängen. Einmal muss s­ ogar abgeseilt werden, ehe Ehrwald erreicht ist. Auf entsprechende Ausrüstung und Begleitung sollte nicht verzichtet werden. Dafür erspart man sich den Aufstieg. Beste Zeit: März, April.

HOHE VEITSCH Die 1.911 Meter hohe Hohe Veitsch in den Mürzsteger Alpen ist ein beliebter Tourenberg für Obersteirer, Niederösterreicher und Wiener. Entweder Aufstieg von Mürzsteg und Niederalpl aus Richtung Meran-Haus oder von der Brunnalm kurz oberhalb der Talstation des Sonnkogel-Schlepplifts. Abfahrt über die Hochebene Richtung Niederalpl oder über die relativ steile Schallerinne. Ski Guide Austria 2014

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KRIMML Von der Kürsinger Hütte auf den Großvenediger (3.672 Meter). Von Neukirchen/Krimml durch das Obersulzbachtal, ab dem Frühjahr mit dem Nationalparktaxi. Von der Kürsinger Hütte in der Früh kurzer Aufstieg, Abfahrt auf das Obersulzbach-Kees. Anstieg zur anfangs flachen Venedigerscharte. Insgesamt 4,5 Stunden, technisch einfach. Hinunter wieder möglichst nahe der Aufstiegsspur. Spaltengefahr!

PITZTAL/Wildspitze Das Höchste, was Tirol so zu bieten hat. Zu begehen vom Bergsteigerdorf Vent im Ötztal oder leichter ab der Bergstation der Mittelbergbahn im Gletschergebiet. Entlang des Schlepplifts kurz bergab, ehe es leicht bergauf über den Gletscher nach Süden geht. Nach einer kurzen Steilstufe weiter über den Westgrat zum Gipfel (Gehzeit: zirka 3 Stunden). Die endlose Abfahrt zur Talstation folgt dem Taschachferner.

SCHNEEBERG, Puchberg Der 2.048 Meter hohe Schneeberg bietet wohl die anspruchvolls­ten Tourenmöglichkeiten in Niederösterreich. Die Wurzengraben-Route ist der absolute Klassiker in dem Gebiet. Ausgangspunkt ist Losenheim bei der Talstation des Sessellifts. Über die Skipiste zur Sparbacherhütte und von dort entweder über Fadensteig oder über den Fadenweg zur Heinrich-Kempelund zur Fischer-Hütte.

TAMSWEG/KRAKAUEBENE Von Tamsweg (S) oder Krakauebene (ST) erreicht man den Prebersee. Parken beim Wirtshaus Ludlalm. 4 Stunden sind für 1.200 Höhen­meter Aufstieg auf den 2.740 Meter hohen Preber zu kalkulieren. Das Gemeine daran: 800 Höhenmeter lang bleibt das Ziel vor Augen. In gleichmäßigen Schwüngen genüsslich wieder zu Tal. Manchmal auf Pulver, gegen Ende ist der Südhang meist weich. Früh aufbrechen!

WILDSEELODER, Fieberbrunn Einfachster Ausgangspunkt ist die 2.010 Meter hohe Bergstation Hochhörndl. Dann die „Henne“ südseitig queren und 150 Höhenmeter Aufstieg über den Ostgrat mit rund einer Stunde Dauer. Konditionsstärkere können vom Lärchfilzkogel über eine markante Rinne zum Wildseeloderhaus aufsteigen und dann zum Gipfel. ­Abfahrt über die Ostflanke. Lawinensituation genau beachten! www.derskiguide.at

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winter in österreich FUNPARKS

Fun im Park Wo Teenies abheben Zuerst die arbeit, dann das Vergnügen. Daran denkt kaum jemand, sieht er die seit über einem Jahrzehnt von den Pistenrändern ins Zentrum rückenden Halfpipes und Schanzen, die längst zu kompletten Snow- oder Funparks gestylt werden. Kaum eine Region verzichtet heute auf dieses Angebot, um das sich meist eine junge Szene gruppiert. Wie komplex es ist, diese Parks in den Schnee zu zaubern, weiß Martin Liebmann (29), der als Shaper den Glacier Park am Kitzsteinhorn in Form hält. Die drei Parks hegen sechs fix angestellte Shaper, drei angestellte Raupenfahrer und drei Teilzeikräfte, darunter ein semiprofessioneller Boarder aus den Niederlanden. Selbst werkt der Einheimische seit fünf Jahren während der Saison im Rhythmus vier Tage arbeiten, zwei Tage frei. Arbeit bedeutet um 7.40 Uhr hinauf zu fahren, frei für ihn, meist den Park selbst zu nutzen. „Wegen des Geldes allein macht das keiner hier oben“, grinst er. Gerade am Gletscher ist der Aufbau kompliziert. Denn helfen bei Halfpipes und Kickern oft fixe Erdbauten mit weniger Schnee auszukommen, läuft es oben andersrum. Der Gletscher fließt, die Hindernisse müssen regelmäßig erneuert werden. Die Kunst der richtigen Gestaltung ist vor allem den AbsprungSki Guide Austria 2014

winkel richtig zu berechnen. Hier helfe allein die Routine. „Beim ersten Jump trotz vorsichtigem Anlauf mit enormer Air über den Vorbau segeln, um schließlich im Flat zu zerschellen, das hat fast jeder schon mal erlebt“, weiß Freeskier Dominik aus schmerzlicher Erfahrung. Dies zu verhindern ist die Aufgabe der Shaper. Bei 30 Obstacles am Kitzsteinhorn eine ordentliche Herausforderung. Denn es gilt im Winter neue Schneefälle einzuberechnen, die Jumps nicht zu erhöhen. Den Eindruck, die Sprünge werden in einem Wettstreit der Parks immer höher, dementiert Liebmann. Sicherheit sei oberstes Gebot in den durch Schildern deutlich gekennzeichneten „Sonderzonen“. Nach den großen Skizentren sind Halfpipes, vor allem aber Rails und Boxes, häufig auch in sehr kleinen Gebieten anzutreffen. So verfügt sogar die Weinebene über einen ansehnlichen Freestylepark. Im Lachtal gibt es das „Kinder-Lachtal“, eine smarte Ski-Area für alle kleinen Border-Freaks. Andernorts kennt man keine Grenzen nach oben. Bei den Aspens X-Games sind alljährlich nach dem Prinzip „Höher, schneller, weiter“ unglaubliche Jumps und beinharte Fights beim Boarder Cross www.derskiguide.at


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zu sehen. Da ziehen, Liebmanns Dementi zum Trotz, auch Österreichs Top-Destinationen mit. Ski- und Boardercross sind rennsportlich abseits der Alpinen angesiedelt, die Fahrer passen auch nicht so ganz zu den Freaks in den Halfpipes. Doch seit der Bewerb olympisch ist, bieten immer mehr Skigebiete diesen Sportlern neue Möglichkeiten. Anfang Dezember kommt im Montafon die Elite zum Boardercross-Weltcup zusammen, im Jänner 2014 sind am – einst von den Boardern dominierten – Kreischberg die Skicrosser zu Gast. Im Prinzip geht es bei Cross durch überhöhte Kurven, über Kamelbuckel und breit präparierte Sprünge. Ausgezeichnete Cross Strecken findet man zum Beispiel im Damüls, Hochficht und auf der Zwieselalm. Ski Guide Austria 2014

Dort steht sogar eine Startmaschine. Wobei die Zahl der für Amateure nutzbaren Crossstrecken rasant wächst. Die durch Flaggen und Stangen gesteckte Abfahrt ist für Rennläufer oder geübte Skifahrer eine fordernde Abwechslung. Den Wettstreit mit drei Mitstreitern kann man sich ja sparen. Die „Soft-Variante“ Funslope ist die jüngste Errungenschaft auf diesem Sektor. Weil Skilehrer ihre Bambinis zu deren Begeisterung gerne durch die Crossstrecken fahren lassen. Mit einem Schlag wurden nun allein in Westösterreich in fünf Destinationen familiengerechte, mit kleinen Hindernissen und Sprüngen ausgestattete Funslopes errichtet. In Rauris kommen die Jungen und junggebliebenen im Gebiet Hochalm-Heimalm auf www.derskiguide.at


ihre Kosten, im Pillerseetal wurde die Funslope direkt am Snowpark Steinplatte angelegt, auch die Funslope in Hochsöll Skiwelt Wilder Kaiser ist neu und in Gletscherregionen lädt Stubai in die „Big Family Funslope“ am Eisjoch. Das längste Exemplar sollte diesen Winter in Zell am See auf der Schmittenhöhe zu finden sein. Insgesamt drängen in jüngster Zeit vermehrt Freeskier in die Parks: New School wird zum dritten Element neben Piste und Tiefschnee. So stellen sich Snowboarder wie Freeskier in den eigens errichteten Snowparks neuen Herausforderungen, denn es gilt Kicker (Schanzen), Boxes (Kästen) und Rails (Geländer) bevorzugt unfallfrei zu bewältigen. Aufgrund der gewachsenen Nachfrage verfügen mittlerweile die meisten Regionen über www.derskiguide.at

Snow- oder Funparks. Doch wer sich häufig in diesen Parks aufhält, erkennt die qualitativen Unterschiede. Zunächst differenzieren sie sich in Angebot und Größe. Ein wirklich cooler Snowpark muss so viele Obstacles (Hindernisse) aufweisen, dass für jeden – Bub oder Mädchen, Anfänger oder Experte – das Passende dabei ist. So unterscheiden sich die Lines in der Größe der Kicker, der Länge der speziell von Freeskiern gesuchten Rails und der Vielfalt in den Formen der Boxes. Entscheidend für die Qualität des Parks ist nicht zuletzt Art und Häufigkeit der Wartung. Manche Regionen beschränken sich darauf, den Park mit den ersten Schneefällen fertig zu stellen – und dann zu ignorieren. So wird der Fun- zum Frustpark. 2014 Ski Guide Austria


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winter in österreich FUNPARKS

Boarder Playground westendorf Zwar gibt es auch in Hochsöll einen schon seit dem Vorjahr mit Funslopes aufwartenden Park, doch vor allem die Ultracoolen setzen auf die Kickertables von 10 bis 25 Metern des Pro Parks von Westendorf. Der „Hardcore Playground“ der heimischen Shredelite. Eine Kickerline sowie eine Railline stehen zur Auswahl. Besonders wertvoll wird die Neuheit dank der Betreuung durch die international aktive Company QPark.

FUNPARK BRANDNERTAL … hat sich seinen Platz unter den Eliteparks gesichert. Im Bereich der Glattjochbahn wurden entlang der gesamten Piste in drei verschiedenen Zonen Obstacles errichtet. Das Highlight des Funparks sind die Pro-Kicker am Ende der Runs. Diesen Winter erstmals in dieser Form hergerichteter Snowpark auf der höchstgelegenen Piste des gesamten Skigebiets. Toplänge!

Skyline PARK INNSBRUCK Seegrube … ist ein ECHTER „Incity-Snowpark“, der dank einzigartiger Atmosphäre regelmäßig die wahren Freaks anlockt. 1.200 Meter über Innsbruck feiert die Szene und reizt vor allem die Kicker zu exzellenten Shots, für welche die Felsen der Nordkette die perfekte Kulisse abgeben. In 20 Minuten direkt aus dem Stadtzentrum via Nordkettenbahn zu erreichen. Manchmal Freitag bis 23 Uhr Cloud9-Party.

FUNPARK STUHLECK SPITAL AM SEMMERING … ist, da nur etwa eine Stunde von Wien entfernt, die Location schlechthin für Rider aus Ostösterreich. Der Sonnenlift erfreut durch seine „künstliche Sonne“, der Park ist in den Nachtskilauf eingebunden. „Blue Tomato“ begeistert die Profis, zum im Vorjahr gestarteten Beginner Park kommt nun ein zweiter hinzu. Wer die Buzzer Cam aktiviert, wird aufgenommen und kann sich von der Homepage seinen Clip herunterladen und verschicken.

AIRYPARK KREISCHBERG MURAU Neben dem stilecht „WM-Bahn“ benannten Sessellift wartet am Austragungsort der Boarder-WM 2003 ein gediegener Park mit Flat Trail und Kinked-Box zum Aufwärmen, drei tollen Kickern und schließlich der anspruchsvollen Curvebox zum Abfliegen. Berühmt ist der Kreischberg aber für seine schier endlose, beleuchtete Halfpipe mit hohem Wallride zum Finale. Ski Guide Austria 2014

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FUNPARKS

Nike Snowpark Montafon Der angeblich größte Park der nördlichen Alpen für Freestyler ist der 2012 eröffnete erste Nike Snowpark der Alpen. Am Grasjoch der Skiregion Silvretta finden Freeskier und Snowboard, bei entsprechender Schneelage mehr als 40 Elementen mit Obstacles, Rails und Kickers für Einsteiger bis Fortgeschrittene. Echte Pros sind regelmäßig bei Contests zu bewundern.

Trailer park russbach Der Snow Park Dachstein West wurde von einem Freestyle-Expertenteam neu konzipiert und mit entsprechenden „Obstacles“ für den nötigen Adrenalinkick bestückt. Besonders sonnig bei der neuen 6er-Sesselbahn Edtalm gelegen, bietet der Park an der Grenze von Oberösterreich und Salzburg ein Unikat: Das Highlight ist ein zur Box umgebauter Wohnwagen, der sowohl als Fun-Obstacle als auch als Chillout-Area herhalten kann.

snowpark KITZSTEINHORN Schon seit Oktober 2013 steht das abwechslungsreiche Setup im Glacier Park, ab Dezember locken die größte Superpipe Österreichs sowie der Central Park und der Easy Park, der mit seinem neuen, spielerischen Setup noch mehr Riding-Fun garantiert. Jede Menge Action liefert auch der Railgarden Lechnerberg mitten im Zentrum von Kaprun. Für zusätzliche Action sorgt die Kooperation mit Nitro und Volcom Snowboarding.

SNOWPARK NASSFELD Im sonnigen Süden glänzt auch der beste Funpark Kärntens nicht zuletzt durch seinen Chillfaktor. Wobei speziell die Fun Arena an der Sonnleiten diesem Anspruch voll gerecht wird. Ähnliches gilt für die Anlage bei der Garnitzen Alm. Im etwas steileren Gelände an der Watschinger Alm ist die 200 Meter lange Halfpipe zu finden. Insgesamt verteilen sich die Anlagen somit weitläufig.

VANS PENKEN PARK MAYRHOFEN …gilt in der Szene als einer der großzügigsten Parks Europas. Seinen Bekanntheitsgrad erreicht er nicht zuletzt durch die Trennung in fünf Lines: Kids-, Fun-, Public-, Pro- und Jibline. So kommen sich die unterschiedlichen Leistungsstufen nie in die Quere, ein tolles Sicherheitsplus. Dazu gibt es eine Halfpipe, die Anfänger nicht überfordert, aber auch Freaks begeistert. www.derskiguide.at

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winter in österreich nachtskilauf

Unter Flutlicht Nachtaktiv auf den Pisten Immer wenn es dunkel wird, packt manche die Lust, nochmals Ski oder Snowboard auszupacken. „They only come out at night“ sagt man über Aliens oder Wiedergänger. Doch wenn es im Dunkeln Menschen auf die Pisten zieht, dann kommt der Spaß nie zu kurz und es hat überwiegend praktische Gründe. Es gibt ja Weltgegenden, wo man im Winter ausschließlich unter Flutlicht seinen Sport ausüben kann. Da sind wir schon froh, dass es bei uns die Ausnahme ist. Denn Skilaufen und Snowboarden ist am schönsten, wenn die Sonne scheint und der Schnee weiß erstrahlt. Nichts desto weniger hat das Skifahren in der Nacht seine Fans. Und sei es nur, weil tagsüber die Arbeit von den wirklich wichtigen Dingen des Lebens abhält. Der Nachtskilauf hat sich in vielen Skigebieten als Zusatzangebot etabliert und wird in unterschiedlichen Varianten angeboten. Am Gaisberg von Kirchberg erstmals im Liftpass enthalten, kostet es sonst meist extra. Häufig sind nur einzelne Minilifte beleuchtet – und das nur an wenigen Wochentagen. Wobei – ob aus Umwelt- oder Kostenbewusstsein, sei dahingestellt – auch größere Nachtskigebiete bieten nun nicht mehr täglich Flutlicht an. In einer ganz anderen Dimension bewegt sich das Skivolk nächtens am Zauberberg, sprich dem Hirschenkogel auf der niederösterreichischen Seite des Semmerings. Hier wird die Nacht zum Tag. 14 Pistenkilometer strahlen in gleißendem Licht, ein Ski Guide Austria 2014

Wegweiser schon aus der Ferne. Vor dem Abendbetrieb werden die Pisten frisch präpariert, so dass sie sich tatsächlich in einem hervorragenden Zustand präsentieren. Bei fast allen Skigebieten ergänzt der Nachtskilauf eher den Tag. Am ehesten vergleichbar mit dem Semmering ist die Situation im Bereich Kitzbüheler Alpen, wo Berufstätige nach der Arbeit aus dem Raum München zum Skilauf kommen. Deshalb hat zum Beispiel Söll ein großräumiges Flutlichtangebot. Sensationell, weil keineswegs zentral gelegen, sind die 14 beleuchteten Pistenkilometer der Hebalm im steirisch-kärntnerischen Grenzgebiet. Im Vergleich dazu fallen die anderen österreichischen Nachtskigebiete natürlich ab. Spaß macht’s dort aber trotzdem. Etwa wenn die drei Kilometer lange Piste der Hochwurzen bei Schladming orange leuchtet. Nachtaktive sind dabei nicht nur auf den Pisten zu finden. Flutlichtloipen konnten wir etwa in Seefeld, Großarl, Karlstift, Hofgastein, Milders im Stubaital, Scheffau, Oberried, Imst, Irdning, Neukirchen, Bramberg und Kössen lokalisieren. Während in den Nachtskigebieten, etwa Saalbach, häufig beleuchtete Funparks die Hauptattraktion sind. Neben den in Folge angeführten Top 10 des österreichischen Nachtskilaufs gibt es österreichweit zahllose weitere Flutlichtpisten. www.derskiguide.at


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winter in österreich nachtskilauf

Söll– Skiregion Wilder Kaiser Mit über 10 Kilometern beleuchteter Pisten die klare Nummer 1 des Nachtskilaufs in Westösterreich. Dazu kommt der Nachtfunpark „Wintergarten“ in Söll mit allen Mätzchen und sogar Wellenbahn und Übungs-Riesentorlauf. Beeindruckende Lichtstärke auf den Flutlichtpisten Keat, Grundried, Salvenmoos und der Talabfahrt. Nur mehr Mittwoche bis Samstag bis 22.30 Uhr. Hüttenzauber, Nachtrodeln.  Tel.: +43 (0)53 33 / 52 60

Hebalm Wird in Foren als eines der besten Nachtskigebiete gehandelt. Lifte in der Hauptsaison täglich von 9.00 bis 21.00 Uhr! Insgesamt sind für Nachteulen 14 Kilometer optimal präparierter Pisten im nicht allzu schwierigen Skigebiet nutzbar. Tel.: +43 (0)31 46 / 84 55

Kirchberg (bei Kitzbühel) - Gaisberg Der Sportberg Gaisberg in Kirchberg bietet jeden Donnerstag und Freitag von 18.30 bis 21.30 Uhr Nachtskilauf. Die beiden Hütten Obergaisberg und Gaisberstüberl haben bis 23.00 Uhr geöffnet. Ebenfalls bis 23.00 Uhr beleuchtet ist die 3,5 km lange Rodelbahn. Vielen ist aber der Freestyle Nightpark mit farbenfroh beleuchteten Boxen das wichtigste Animo.  Tel.: +43 (0)53 57 / 20 00 oder 3555 (Gaisbergstüberl)

Nassfeld Die angeblich längste Flutlichtpiste Europas ist mit 2,2 Kilometer Länge am Nassfeld zu finden. Aber nur zwischen 4.1.2014 und 1.3.2014 jeden Samstag von 19.00 bis 21.00 Uhr. Kunterbunt ist ab heuer der Nassfeld-Nachtskilauf. NEU: „Beginner Area“, Verleih von Funsportgeräten, Übungsloipe und Biathlon-Anlage. Tel.: +43 (0)42 85 / 82 41

Schladming – Hochwurzen Zwar ist im WM-Ort auch der Zielhang der Planai beleuchtet, nächtlicher Hit ist aber die Hochwurzen. Hier erwartet die Nachteulen die frisch präparierte, 3 Kilometer lange Piste Nr. 33, Beleuchtung im fröhlichen Orangeton. 20% Ermäßigung für Besitzer eines Skipasses. Von 19.30 bis 22.30 Uhr.  Tel.: +43 (0)36 87 / 616 72 Ski Guide Austria 2014

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nachtskilauf

Semmering – Hirschenkogel Nirgendwo sonst steht der Skilauf so unter dem Zeichen des Flutlichts wie am Zauberberg. Jeden Abend 14 km Piste unter 1.300 Lux. So hell ist es hier tagsüber selten. Täglicher Betrieb bis 21.00 Uhr, an Wochenenden bis 22.00 Uhr.  Tel.: +43 (0)26 64 / 80 38

Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Der Nachtskilauf in Saalbach-Hinterglemm zeichnet sich nicht gerade durch ausufernde Pistenlänge aus. Vielleicht eher durch Lautstärke. Im Zentrum der 600 Pistenmeter steht der Nightpark inklusive Halfpipe und die neue Ski-Movie-Strecke. Täglich außer Sonntag von 17.00 bis 21.30 Uhr beleuchtet.  Tel.: +43 (0)65 41 / 68 00 68.

Flachau – Salzburger Sportwelt Im „Snow Space“ Flachau, Teil von Ski amadé, lockt die immerhin 1,5 km lange Flutlicht-Skipiste am Achter Jet. Nachtbetrieb je nach Schneelage jeden Dienstag und Donnerstag. Das Flutlicht beleuchtet die teilweise durchaus fordernde, aber meist top präparierte Abfahrt von 18.30 bis 21.45 Uhr. Für Wenigfahrer und Hüttensitzer: Es gibt auch Punktekarten!  Tel.: +43 (0)64 57 / 222 10

Steinach - Bergeralm Nach eigenen Angaben 3,5 km Flutlichtabfahrt durchgängig. Was den „Europarekord“ vom Nassfeld in den Schatten stellt. Beleuchtet sind vier Pisten auf insgesamt 9 km Länge. Leider nur jeden Mittwoch, Freitag und Samstag von 18.30 bis 21.30 Uhr (Liftende, Flutlicht bis 22.30 Uhr).  Tel.: +43 (0)52 72 / 63 33

Reith im Alpbachtal Am Dienstag, Donnerstag und Freitag findet auf sechs Pistenkilometern das Nachtskifahren am Reitherkogel und, ebenfalls zum Ski Juwel AlpbachtalWildschönau gehörig,den Roggenboden Liften in Oberau statt. In Betrieb sind in Reith die 8er-Gondel, der Schlepplift Nordlift sowie der Schlepplift Brandachlift. Beleuchtet werden die Piste Nr. 15 Familien-Abfahrt Reith und die Piste Nr. 16 Nord Abfahrt. Tel.: +43 (0)53 36 / 53 36 523 www.derskiguide.at

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WIEDEREINSTEIGER

Zurück auf die Piste Maßgeschneiderte Angebote für Nicht-Mehr-Skiläufer Dem Skisport droht der Nachwuchs abhanden zu kommen und noch dazu bewirkt der individuelle Nachwuchs, dass junge Eltern das Skifahren seien lassen. Um alle, die aus welchen Gründen immer, ihre Bretteln in die Ecke gestellt haben, nehmen sich Tourismusorganisationen und Regionen verstärkt dem Thema „Wiedereinsteiger“ an. Alleine in Deutschland, Österreichs größtem Herkunftsmarkt, gibt es mehr als sieben Millionen „Nicht-Mehr-Skifahrer“, die nun mit maßgeschneiderten Angeboten wieder zurück auf die Pisten geholten werden sollen. Diesen muss man nicht mehr das Skifahren lehren, sondern sie einfach über aktuelle Entwicklungen an Technik und „Convenience“ informieren. So werden sie motiviert, wieder auf die Pisten zurückzukehren. Deshalb werden Wiedereinsteiger in dieser Wintersaison häufiger konkret angesprochen: Spezielle Packages mit einem Minimum-Aufenthalt von drei Tagen werden in zahlreichen Wintersportorten präsentiert – inklusive Leihausrüstung und Zusatzangeboten, die einem Skiurlaub perfekt machen. Dazu gehören auch Skischulen mit individuell angepassten Kursangeboten für Wintersportler aller Könnerstufen. Von der Österreich Werbung (ÖW) gibt es eine Wiedereinsteiger-Kampagne für Deutschland, bei der auch Salzburg, Kärnten und Tirol mit dabei sind. Buchbare Angebote können auch auf der Homepage der ÖW abgefragt werden. Der Ski Guide Austria hat die Skigebiete danach gefragt, was sie als „ideal für Wiedereinsteiger“ prädestiniert, wobei die Antworten recht ähnlich ausfielen – wenngleich mit Ausreissern: Denn während Heiligenblut lediglich auf „Pisten für alle Könnerstufen“ verweist, will das Kärntner Goldeck das mit einem 30.000 Quadratmeter großen Skischulgelände direkt neben der Goldeckbahn mit zwei Förderbändern und zwei Schleppliften erreichen. Ein laut Eigenangabe „perfektes Gelände für alle Ein- und Wiedereinsteiger“, bei dem sich die Schwierigkeitsgrade sukzessive sanft Ski Guide Austria 2014

steigern lassen, damit das Üben mehr Spaß macht. Am Ankogel wartet man mit einem „tollen Anfängergelände bei der Talstation“ auf. In Bad Kleinkirchheim setzt man auf „spezielle Wiedereinsteigerkurse zu attraktiven Konditionen“ der örtlichen Ski- und Snowboardschulen, bei denen die Gäste ihre Kenntnisse auffrischen können. Ähnlich ist auch der Zugang auf der Gerlitze, wo die Skischule über drei Standorten am Berg samt großem Übungsgelände sowie mit einem Kinder- und Schneebärenland verfügt. Um noch in Kärnten zu bleiben: Das Topgebiet Nassfeld bietet „Skifahren / Snowboarden lernen in drei Tagen“ an – und das mit Erfolgsgarantie. Die Mariazeller Bürgeralpe will mit familienfreundlichen Tarifen und preisgünstigen Pistenzauber punkten, Kindern auf spielerische Weise die Freude am Skifahren im Kinderskiland mit Zauberteppich und Seillift ermöglichen, und sich für Wiedereinsteiger als übersichtliches Skigebiet mit großteils leichten und mittelschwerem Pisten attraktiv darstellen. Aber vielfach wird auf konkrete Pakete gesetzt. Besonders sticht hier Imst hervor. Unter dem Titel „Zurück zum Skisport“ sind ein Crashkurs mit Privatskilehrer, 3-Tages-Skipass, Leih-Skiausrüstung, sowie vier Übernachtungen enthalten. Wie überzeugt Imst davon ist, Ex-Skiläufer wieder zu begeistern belegt die „Geld-zurück-Garantie“: Sollte das Revival auf der Skipiste nicht wie erwartet verlaufen, werden auf Wunsch die Kosten für Skikurs, Skiverleih und Skipass tageweise rückerstattet. Auch im Land Salzburg setzt man auf spezielle Pauschale. Das „Rundum-sorglos-Paket“ für das Comeback im Schnee wird in den wichtigsten Salzburger Skizentren wie Zell am See-Kaprun, Rauris, Skiarena Wildkogel, Skicircus Saalbach-Hinterglemm und der Ski amadé geschnürt, um aus der wachsenden Zahl an Ex-Skiläufern ehemalige Ex-Skiläufer zu machen. Die Skischaukel Schladming sieht sich ideal für Wiedereinsteiger, weil sie über leichte Pisten verfügt, die einem das Gefühl geben nie aufgehört zu haben. www.derskiguide.at


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© Salzburgerland Tourismus/Martin Lugger

WIEDEREINSTEIGER

Imst

Und mit dem Learn2Ski in drei Tagen soll der Wiedereinstieg mit links gelingen. In der nahe gelegenen Ramsau will man Skifahren ohne Stress abseits des Massentourismus garantieren und Wiedereinsteigern mit sonnigen Skiwiesen, familienfreundlichen Angeboten, und vielen blauen sowie roten Abfahrten anlocken. Auf der Tauplitz wiederum sollen aus der Übung gekommene Skiläufer auf einfacheren Hängen ihr Sicherheit wiedererlangen. Das oberösterreichische Hochficht streicht den direkten Einstieg vom Parkplatz, zu den leichten Übungshängen, das längste überdachte Förderband des Landes und seine 19 Kilometer blauen und roten Pisten hervor. Schwierige Pistenstellen können umfahren werden. Und im Fall des Falles steht freundliches, hilfbereites Personal zur Unterstützung bereit. Hinterstoder wiederum verweist auf den Sunny Kids Park, der Feuerkogel hält spezielle Angebote der Skischulen parat sowie Drei- oder Vierstunden-Tickets. Dachstein West wartet mit speziellen Angeboten der Skischulen, sanften Übungshängen und Punktekarten auf. Letztere für alle, die sich beim Neubeginn nicht verausgaben wollen. www.derskiguide.at

St. Corona im Wechselgebiet sieht sich aufgrund seiner leichten bis mittelschweren Pisten als prädestiniert für Anfänger, Wiedereinsteiger oder Familien mit kleinen Kindern. Es hat zudem ein großes Angebot an verschiedensten Skitickets. Ähnlich das nahe gelegene Mönichkirchen, das ebenfalls mit unterschiedlichen Skitickets und einem Angebot für alle Altersstufen – Kinderland auf der Schwaig, Funpark, breite Familienabfahrt, Schischule sowohl in der Nähe der Talstation als auch auf der Schwaig – aufwartet. Auch der Hirschenkogel am Semmering ist – obwohl Austragungsort von DamenWeltcuprennen – ein klassisches Anfänger- und Wiedereinsteigergebiet, das ein Wintererlebnis mit vielen Angeboten für die gesamte Familie samt modernen Skiverleih bieten will. Last but not least zur Hohen Wand Wiese in Wien, neudeutsch wird der eine Hang nun High Hills genannt. Dort kann man 40 Minuten mit U-Bahn und Bus von der Stadtmitte entfernt auch abends dem Citytrubel entfliehen und seinem liebsten Hobby frönen, beziehungsweise sich ihm nach einer längeren Pause ohne langer Anreise wieder annähern 2014 Ski Guide Austria


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winter in österreich

KommR Hans Schenner Bundesspartenobmann Tourismus und Freizeitwirtschaft WKO

Lust auf Skifahren für Anfänger und Wiedereinsteiger! Ski sind die Bretter, die das Glück bedeuten sollen. Das einzigartige Naturerlebnis, die urige Gemütlichkeit und herzliche Gastlichkeit der Hütten, aber auch die sportliche Ertüchtigung. Wintersportfans stehen mindestens einmal pro Jahr auf der Piste, um Wintersport zu betreiben. Neben den aktiven Skisportlern gibt es aber auch eine große Zahl an „Nicht-Mehr-Skifahrern“. Alleine in Deutschland, unserem größten Herkunftsmarkt, sind nach neuesten Studien mehr als sieben Millionen Menschen Ex-Skifahrer, die nun schon vor längerer Zeit das letzte Mal auf zwei Brettern den Schnee gespürt haben. Dieser Zielgruppe muss man nicht mehr das Skifahren lehren, sondern sie einfach nur über aktuelle Entwicklungen an Technik und „Convenience“ informieren und damit motivieren, wieder Ski zu fahren. Mit maßgeschneiderten Angeboten und zielgruppengerechter Kommunikation. Denn: mit dem Skifahren ist es wie mit dem Fahrradfahren, man verlernt es nicht. Und mit dem Material und der Infrastruktur von heute ist alles auch viel einfacher geworden. Die heimischen Industriepartner in der Wintersportbranche haben sich deshalb zur „Allianz Zukunft Winter“ zusammen geschlossen. Dazu gehören die österreichische Ski-, Schuh- und Bindungsindustrie, die Seilbahnen als starke und verlässliche Entwickler der touristischen Alpenregionen, die Skischulen mit den besten Skilehrern, die auch als wichtige Beziehungsmanager für die Zufriedenheit unserer Gäste wirken, die Hotel- und Gastgewerbe- sowie Freizeitbetriebe, die für das beste Preis/ Lustverhältnis stehen, das es in jeder erdenklichen Ski Guide Austria 2014

Preisklasse zu haben gibt. „Lust auf mehr Winter“ ist das gemeinsame Motto. Erstmalig wird die Zielgruppe der Wiedereinsteiger konkret bearbeitet. Die Österreich Werbung kampagnisiert maßgeschneiderte Angebote für Wiedereinsteiger. Als buchbare Angebote werden in Kürze spezielle Packages mit einem Minimum-Aufenthalt von 3 Tagen in diversen Wintersportorten präsentiert. Breite, optimal präparierte Pisten, Abfahrten für jedes Können, Möglichkeit der Leihausrüstung und viele Zusatzangebote, die heute zu einem perfekten Skiurlaub gehören! Und natürlich Skischulen mit maßgeschneiderten Kursangeboten, die jeden Läufer dort abholen, wo er mit seinem Können steht – egal, wie lange die Ski im Keller lagen und warum. Die österreichischen Skilehrer zählen zu den besten der Welt, und diesen Ruf tragen sie nicht umsonst, denn sie garantieren, dass alle Kundenwünsche und -vorstellungen erfüllt werden! Vielleicht wollen auch Sie einer Bekannten oder einem Bekannten, wieder Gusto auf Skifahren machen? Wiedereinsteigerangebote finden Sie unter http:// www.austria.info/de/wiederskifahren. Der Ski Guide ist in seiner 5. Auflage auch weiterhin ein Appetitmacher, er soll Lust machen auf Schnee, Erholung, auf den einzigartigen Erlebnischarakter eines Winterurlaubs in einem unserer traumhaften Skigebiete. Ski heil! Ihr Hans Schenner Erfahren Sie mehr unter: www.austria.info/de/wiederskifahren

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Feiern Sie Ihr Ski-Comeback: Weil es nie zu spät ist, zum Skifahren im SalzburgerLand Erinnern Sie sich noch? Das erste Paar Skier unter dem Christbaum, der erste Skiurlaub mit den Eltern, die Aufregung bei den ersten eigenen Schwüngen? Zumindest im Herzen bleiben viele Wintersportler ihrer Leidenschaft treu, auch wenn sie aus unterschiedlichsten Gründen die Ski oder das Snowboard irgendwann einmal in die Ecke stellen. Im SalzburgerLand gibt es spezielle „Wiedereinsteiger-Workshops“ für Erwachsene.

Skifahren und Snowboarden ist eine wunderbare Sache, wenn die Bedingungen stimmen: Freunde oder Familie teilen dieselbe Leidenschaft für den Wintersport. Man hat genügend Zeit zur Verfügung und kann das Hobby mit Beruf und Privatleben vereinbaren. Tatsächlich ist es so, dass viele passionierte Wintersportler irgendwann in ihrem Leben eine Pause einlegen. In den meisten Fällen aufgrund veränderter Lebensbedingungen: Der neue Partner hat keine Lust zum Skifahren, die Kinder sind noch zu klein, die Zeit ist knapp oder man hat eine veraltete Skiausrüstung. Wieder Skifahren. Willkommen zurück Damit die Pause vom Wintersport nicht zu lange dauert, gibt es im SalzburgerLand ein Rundum-sorglos-Paket für den Wiedereinstieg. Unter dem Motto „Dein SkiComeback“ geht es mit professioneller Unterstützung eines Ski- oder Snowboardlehrers zurück auf die Pisten. Das Angebot beinhaltet 3 Übernachtungen, einen 3-Tages-Skipass, Skiverleih sowie 3 Tage „Skiworkshop“ à 2 Stunden. Ihr Logenplatz im Schnee erwartet Sie Bei allem Trainingseifer kommt im SalzburgerLand aber auch die Gemütlichkeit nicht zu kurz: Hunderte Skihütten

laden zum genussvollen Einkehrschwung. Ein besonderes Highlight sind die 19 Hütten des Via Culinaria Genussweges für Hüttenhocker. Wer Spitzenküche am Berg erleben möchte, kommt dort voll auf seine Kosten. Dazu die mächtigen Gipfel der Hohen Tauern, das unverkennbaren Profil des Hochkönigs und das Kitzsteinhorn in der Ferne – dieser Panoramablick verzaubert Einheimische wie Besucher immer wieder aufs Neue. „Dein Ski-Comeback“ auf einen Blick: • Pauschalpaket für Wiedereinsteiger ab € 372,- pro Person • Das Angebot inkludiert 3 Übernachtungen inkl. Halbpension, einen 3-Tage-Skipass, 3-Tage Skiverleih sowie 3 Tage „Skiworkshop“ à 2 Stunden • Individuelle Anreise ist täglich möglich. Gültig in den Zeiträumen: 30.11.-21.12.2013, 11.01. 25.01.2014 und 15.03.-27.04.2014. Buchen Sie Ihr Ski-Comeback unter www.sltg.at/ski-comeback oder im TUI.com Service Center: Tel: 0511 – 56780105 Weitere Informationen finden Sie unter www.tui.com/winterurlaub/tui-ski-comeback/


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winter in österreich langlauf

Komm auf die Loipe Jogging in der weißen Zeit Nicht nur weil es gesund ist gewinnt der Langlauf mehr und mehr Anhänger. Es ist die dynamischte Form verschneite Ebenen an sich vorbeigleiten zu lassen und dabei die Natur hautnah zu erleben. Dabei wird nicht nur Kondition getankt, sondern es werden nahezu alle Muskelgruppen beansprucht, Endorphine freigesetzt. All das macht den Langlauf zum Synonym für gesunden Wintersport. Ausgeübt wird der Sport in gespurten oder gewalzten Loipen. Man spricht je nachdem vom klassischen Stil oder Skating. Beim Nordic Cruising kann auf Loipen sogar komplett verzichtet werden und jeder durch Wälder und über Felder seine eigene Spur ziehen. Sofern der Jäger nicht übt und der Bauer nichts merkt. Manche nutzen auch vorhandene Loipen möglichst unauffällig. Denn die kostenlosen Zeiten sind vorüber, es wird kontrolliert, ob die Loipengebühr entrichtet wurde. In immer mehr Regionen sind zumindest auf bestimmten Routen Loipengebühren zu entrichten. Verlangt werden bereits zwischen zwei und neun Euro. Einen kompletten Überblick zu bekommen ist nicht einfach. Weicher, auf Ausdauer aufgebaut, naturverbunden. Mit geringerem Unfallrisiko und fehlender Jagatee-trunkener Anblödelei. Für viele ist Langlauf die weibliche Form des Skisports. Wer im Sommer joggt, mit Inline Skates oder Nordic Walking Stöcken unterwegs ist, findet auf weißem Untergrund in den Loipen das perfekte Winterpendant. Der Langlauf vereint unbestritten so ziemlich alles, was dem Körper gut tut: Frischluft, Bewegung, Naturerlebnis. Selbst die Hauptgefahr „Kälteasthma“ trifft in der Regel nur ins Sauerstoffdefizit hechelnde Extremsportler. Ski Guide Austria 2014

Für Anfänger stellt sich die grundsätzliche Frage, welche Technik am besten passt. Empfehlenswert ist es, einen der oft angebotenen Langlaufkurse zu besuchen oder man nimmt sich Zeit für eines der Langlauf-Openings, wie sie etwa in der Tiroler Leutasch oder der Ramsau zelebriert werden, um sich mit beiden Grundtechniken vertraut zu machen. So fällt die Entscheidung leichter. Denn während es für Gäste aus ferneren Ländern keine Frage ist, vor dem ersten Schneekontakt mit den dünnen Latten einen ausgebildeten Lehrer zu engagieren, verlassen sich erfahrene „Schneemenschen“ oft auf ihr vorhandenes Können als Alpinskifahrer. Wer den Schlittschuhschritt beherrscht, kann auch auf Langlaufskiern skaten: Diese Rechnung geht nur auf, solange man keinen läuferischen Ehrgeiz entwickelt. Bei der freien Technik (Skating) sind Bewegungserfahrungen vom Inline-Skaten oder Eislaufen hilfreich. Hier kommt der Puls, dem Joggen vergleichbar, rasch in höhere Bereiche, während man es in der klassischen Technik eher gemütlich angehen kann. Anfänger „wandern“ einfach mit den Skiern an den Beinen. Reicht einem diese fast stapfende Bewegung, trifft der alte Slogan „Jeder, der gehen kann, kann auch langlaufen“ zu. Doch spätestens, wenn die ersten Profis mit ästhetischen Diagonalschritten in x-facher Geschwindigkeit an einem vorüber ziehen, wurde noch bei jedem der Wunsch nach verbesserter Technik geweckt. Entscheidend ist der BeinabstoSS, der exakt unter dem Körpermittelpunkt erfolgen soll. Dann wird die Hüfte leicht nach vorne geschoben, das Gewicht verlagert sich vom Abstoß- auf das Gleitbein. www.derskiguide.at


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© Madshuhs

Langlauf

Darauf sollte eine möglichst lange Gleitphase folgen, in welcher der gegengleiche Arm den Schwung bis zum nächsten Stockeinsatz mitnimmt. Aber vom Papier hat das noch keiner gelernt. Wer Lehrer prinzipiell verweigert, hat die besten Chancen, wenn er sich in einem der großen Langlaufzentren umsieht und beobachtet. Vielleicht nicht wer am längsten, aber wer am schnellsten läuft, verfügt so gut wie immer über die beste Technik. Ergänzt wird der Diagonalschritt mit der inzwischen bei Wettkämpfen vorherrschenden, aber wenig eleganten, kraftvollen Doppelstocktechnik, wo die Stöcke parallel bis in Augenhöhe nach vor geschwungen werden. Profis wie Felix Gottwald sehen aber auf den ersten Blick technische Defizite. Diese schnellere Langlaufvariante basiert im Prinzip auf einem Grundschritt in drei Varianten: Beim „gemütlichen“ Eintakter gibt es zu jedem Doppelstockeinsatz einen Beinabstoß. www.derskiguide.at

Beim rasanten Zweitakter heißt es links-rechtsDoppelstock, wobei die Abfolge zwischen links und rechts gewechselt werden sollte. Geht es steiler bergauf, erfolgt der Stockeinsatz fast automatisch leicht zeitversetzt („asymmetrisch“). Skating wird aufgrund des Tempos und der doch einfacheren Technik von Kindern und Jugendlichen bevorzugt. Am anderen Ende der Altersskala ist Nordic Cruising angesiedelt. Mit etwas breiteren Skiern geht es durch die freie Natur, da können schon einmal Diagonal- und Skatingelemente kombiniert werden. Sonst ist das nicht so einfach, weil wegen des Materials die Entscheidung zugunsten einer Technik fallen muss. Nur beim Schuh werden Kombimodelle angeboten, die aber selten Freude bereiten. Daher ist es für Einsteiger immer am sinnvollsten, vor dem Kauf einen Kurs samt Leihmaterial zu buchen. 2014 Ski Guide Austria


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winter in österreich loipenhits

Ramsau (1.200 meter) Das Nordische Mekka der Steiermark ist eindeutig Ramsau am Dachstein. Hier werden sogar am Gletscher bis zu 18 Loipenkilometer präpariert, unten sind es über 150. Über Qualität und Vielfalt des Angebots muss man beim WM-Ort keine Worte verlieren. Man gleitet aus dem Langlaufstadion hinaus, die teilweise mit Kunstschnee gestärkte Spur ist hart, aber griffig, und die Landschaft der Hochebene wie für diesen Sport geschaffen.

Bregenzerwald (ab 800 meter) Beschaulicher als hier geht’s nicht mehr. Dabei stehen in den neun Langlaufgebieten des Bregenzerwalds unglaubliche 300 gespurte Kilometer zur Verfügung. Au-Schoppernau ist ein guter Tipp, aber auch Hittsau-Balderschwang und Sulzberg verlocken mit Natur pur. Manchmal kann man sich sogar von Huskies durch die Landschaft ziehen lassen.

Böhmerwald (1.000 meter) Wo Olympiasieger Christian Hoffmann seine ersten Spuren gezogen hat, kann es kein so schlechtes Loipengebiet sein. Heute sind in diesen sehr schneereichen Regionen 78 km Klassik- und Skatingloipen gespurt. Das Nordische Zentrum ist zwischen Schöneben (welch ein Flurname für Langläufer!) und Oberhaag/Schlägl eingebettet.

Hochfilzen - Pillerseetal (1.000 meter) Hochfilzen gilt als Hochburg der Biathleten. Für den Freizeit-Langläufer bedeutet das optimal präparierte Loipen, speziell für Skater. Wobei das Langlaufgebiet nicht nur aus Hochfilzen besteht, Anfänger bewegen sich auf den flachen 14 Kilometern zwischen St. Ulrich und St. Jakob. Empfehlenswert ist auch die besonders schneesichere Loipe am Lauchsee von Fieberbrunn. Gästebiathlon in Hochfilzen.

Lammertal (ab 700 meter) mit Postalm (1.200 meter) Im Lammertal lässt sich der Langlaufsport optimal erschnuppern. Manchmal wird sogar ein kostenloser Grundkurs für alle Urlauber geboten. Wer auf den Geschmack gekommen ist, sollte die komplette Pauschale buchen. Im Frühjahr locken speziell die Loipen auf der Postalm (Maut!), und nachtaktive Langläufer frequentieren die Flutlichtloipe am Karkogel in Abtenau bis 21.00 Uhr. Ski Guide Austria 2014

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loipenhits

Seefeld (1.200 meter) Wäre nicht die trotz guter Schneelage manchmal kurze Saison, Seefeld wäre perfekt. 154 km Klassik und 125 km Skating, bis zu sechs Meter breit gespurt, teilweise beschneit. Da gibt es weltcup- und olympiaerprobte Anstiege, romantische Waldloipen oder sonnendurchflutete Genießerrunden in Leutasch mit ausgezeichneten „Ruheoasen“. Dazu eine Hundeloipe und die 3 km Nachtloipe.

Obertilliach – Osttirol (1.400 meter) Basis von Obertilliachs Aufstieg zum Biathlonzentrum ist Ole Einar Björndalen. 2003 siedelte sich Norwegens höchstdekorierter Wintersportler hier an, inzwischen sind die Infrastrukturen top. Und doch nur ein Teil von 400 Loipenkilometern Osttirols, die sich als „Dolomiti Nordic Ski“ grenzüberschreitend auf 1.100 summieren. Mit der 10-km Höhenloipe am Staller Sattel (2.200 Meter) verlängert sich die Loipensaison auf fünf Monate.

Mallnitz-Heiligenblut (1.200 meter) Die temporär sichtbare Präsenz des Großglockners macht es zu einem besonderen Vergnügen, in schönen Diagonalzügen dahinzugleiten. Selbst über 2.000 Meter Höhe gibt es noch Loipen, unten werden die Hauptrouten von Mallnitz auch künstlich beschneit. Die Kärntner Seite des Nationalparks Hohe Tauern garantiert beim Langlauf ungestörtes Naturerlebnis.

Bad Mitterndorf – Tauplitz (800 bis 1.650 meter) Bei entsprechender Schneelage sind rund um den Kurort im steirischen Salzkammergut im zusammenhängenden Loipennetz 95 Kilometer gespurt. Insgesamt gibt es im Ausseer Land bis zu 200 teilweise doppelt gespurte Loipenkilometer. Perfekt macht das Gebiet aber die Tauplitzalm. Hier, auf 1.650 m, sind die mittelschwere Sturzhahn- und die leichtere Lärchenwaldloipe meist schneesicher bis Saisonschluss.

Faistenau (ab 800 meter) Mit 54 Kilometern ist das Loipengebiet 20 Kilometer südlich von Salzburg zwar nicht riesig, aber immer im Topzustand. Vor allem der Diagonalschritt ist hier daheim (44 km). Erfreulich sind Duschanlagen, Flutlicht bis 21.00 Uhr (Klassik und Skating) und die mit 4 Euro akzeptable Lopengebühr. Am 19.1.2014 startet ein Wintertriathlon. www.derskiguide.at

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winter in österreich Abseits der Piste

Atemholen in verschneiter Natur Vom Schneeschuh-Wandern bis zum Eisklettern Der Winter in Österreich findet nicht nur auf den Skipisten statt, sondern auch abseits davon: Damit sind aber nicht Tourengehen oder Freeriden auf unverspurten Hängen im freien Gelände gemeint – sondern sportliche, naturnahe Aktivitäten, bei denen Sie die ruhige und gemütliche Seite des Winterurlaubs kennenlernen können. Die naheliegendste Art, verschneite Landschaften zu genießen, ist das Wandern – und das ist nicht nur auf die drei anderen Jahreszeiten beschränkt. Auch bei frostigen Temperaturen lässt es sich hervorragend durch Täler oder auch auf Berge gehen – insbesondere bei Neuschnee und Sonnenschein ist das ein echter Genuss. Weil ältere Semester vielleicht gar nicht mehr Ski fahren oder zwischen den Tagen auf der Piste gern mal eine Pause einlegen, haben immer mehr Wintersportregionen ansprechende Winterwanderwegenetze angelegt. Egal, ob im Tal rund um die einzelnen Skiorte oder aber in Höhenlagen, häufig gibt es kilometerlange Wege, auf denen sich der Winter auch abseits der Pisten fern jeder Hektik erleben lässt. Am besten ist es, sich direkt im Ort im regionalen Tourismusbüro nach Wandermöglichkeiten zu erkundigen. Wobei ein guter Tipp hier nicht verschwiegen werden soll: In der Ramsau, am Fuße des Dachsteins, spannt sich ein 70 Kilometer langes Wegenetz, auf dem man Winterwandern so richtig zu schätzen lernt. Schneeschuhwandern. Eine besondere Variante des Winterwanderns ist das Schneeschuhwandern, das in den vergangenen Jahren zunehmend populärer geworden ist. Diese Art der Fortbewegung geht auf die amerikanischen Indianer zurück, wurde später von Trappern, Holzfällern und Goldsuchern übernommen und ist schließlich auch Ski Guide Austria 2014

in Europa bekannt geworden. Aus einem alten Fortbewegungsmittel wurde so ein Trendsportgerät. Während ein Wanderer mit Bergschuhen knie- oder hüfthoch im Schnee versinkt und sich daher kaum fortbewegen kann, verteilen die Schneeschuhe das Gewicht einer Person auf eine größere Fläche, womit die Dichte des Schnees dann ausreicht, deren Masse zu tragen. Schneeschuhwandern ist etwas für naturbegeisterte Wanderer, junge Abenteurer, Familien, Hobbysportler und Gesundheitsfreaks. Wie kaum eine andere Sportart ermöglichen die modernen Schneeschuhe einem breiten Publikum den Zugang zu einer bislang unbekannten, aber überaus reizvollen Facette des Winters – einer ruhigen und oft tief verschneiten Winterlandschaft. Schneeschuhwandern ist ein preisgünstiges Wintervergnügen und obendrein gesund: Es stärkt Herz und Kreislauf, kurbelt die Energieverbrennung an, und der dämpfende Schnee schont die Gelenke. Obwohl dieser naturnahe Sport mit relativ einfachen Mitteln und nahezu ohne sporttechnisches Können durchgeführt werden kann, empfiehlt es sich für Anfänger, den Einstieg über geführte Schneeschuhwanderungen zu versuchen. Mit fachkundiger Anleitung stapft es sich nicht nur im richtigen Gelände und leichter durch den tiefen Schnee, man wird auch mit Tipps und Tricks versorgt und auch auf die Unwägbarkeiten der Natur hingewiesen. Möglichkeiten zum Schneeschuhwandern gibt es in der österreichischen Landschaft mit ihren sanften Hügeln, weiten Karen und zahllosen Berggipfeln genug. In der Praxis ist Schneeschuhwandern überall möglich, wo Schnee ab einer Höhe von rund 15 Zentimetern liegt. Zum wirklichen Erlebnis wird es aber erst in unberührter Natur und bei höherer www.derskiguide.at


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winter in österreich Abseits der Piste

Schneelage. Dabei sollte auch hier die Lawinengefahr im alpinen Gelände nicht unterschätzt werden – diese gilt für Schneeschuhwanderer ebenso wie für Skifahrer oder Snowboarder. Eindrucksvolle Schneeschuh-Trails gibt es etwa im Talschluss von Rauris in Salzburg vor majestätischem Dreitausender-Panorama oder auf sanften Gipfelwegen in der verschneiten Landschaft rund um Ischgl in Tirol. Im Nationalpark Kalkalpen Ennstal wiederum geht es jedes Wochenende mit ausgebildeten NationalparkBetreuern durch die winterliche Bergwelt. Geführte Touren gibt es weiter im Osten im Semmeringgebiet auf den Sonnwendstein oder aufs Stuhleck, und auch auf der Rax kann nach der Auffahrt mit der Rax-Seilbahn in relativ leichtem, aber alpinem Gelände – auch mit Leihschneeschuhen – durch die Winterlandschaft gestiegen werden. Rodeln. Ein echter Evergreen des Winters in Österreich ist das Rodeln – und das heute längst nicht nur tagsüber: Auf vielen Rodelbahnen sind Flutlichtanlagen in Betrieb, die das Vergnügen bis in die Nacht hinein möglich machen: etwa auf dem Hirschenkogel am Semmering, wo die europaweit stärkste Lichtanlage die drei Kilometer Länge ausleuchtet. Am Wildkogel in Salzburg findet sich sogar die laut Eigenangaben „wahrscheinlich längste beleuchtete Rodelbahn der Welt“, mit einer Strecke von 14 Kilometern. Weitere Tipps finden Sie am Ende des Kapitels. Wahre Naturfreunde machen es aber dennoch lieber so wie anno dazumal, als beleuchtete Rodelbahnen noch kein Thema waren – die Romantik aber umso größer. Man steckt sich eine Taschenlampe ein, nimmt einen Schlitten und spaziert damit langsam und gemütlich über verschneite Wege den Berg hinauf. Ski Guide Austria 2014

Eislaufen. Ein Klassiker ist auch das Eislaufen, das zum Winter gehört wie das Skifahren und der Schnee. Für alle die nach einem Tag auf den Skipisten Entspannung oder einfach Abwechslung suchen, ist eine Runde auf einem der zahlreichen Eislaufplätzen genau das Richtige. In ganz Österreich gibt es unzählige Möglichkeiten dazu – entweder auf Kunsteislaufbahnen, Eisringen, Natureislaufplätzen oder den vielen Teichen und Seen. Es geht nichts über den Genuss, über Spiegeleis zu flitzen und gleichzeitig das Geschehen im Wasser unterhalb zu beobachten. Alles, was dazu nötig ist, sind ein paar Schlittschuhe und schon kann es losgehen. Eislaufen macht lustig und weckt außerdem meist Erinnerungen an die eigenen Kindertage. Das wohl herausragendste Eislauferlebnis in Österreich lässt sich auf dem Kärntner Weissensee verspüren. Der 6,5 Quadratkilometer große See ist die größte beständig zufrierende Natureisfläche Europas. Von Mitte Dezember bis Anfang März tummeln sich dann auf der bis zu 40 Zentimeter dicken Eisdecke nicht nur Eissportler, man begegnet auch Pferdeschlitten oder Winterwanderer die die einzigartige Kulisse genießen. Am Weissensee gibt es übrigens die einzige Eislaufakademie auf Natureis: Zu Weihnachten und in den ersten beiden Februarwochen können Sie hier die Kunst des Eislaufens und Eisschnelllaufens erlernen. Iglu bauen, Hunde- und Pferdeschlitten. Neben den bisher genannten Alternativen zum Skifahren hat sich im vergangenen Jahrzehnt eine Reihe von Wintervergnügen etabliert, die das bestehende Angebot um reizvolle Möglichkeiten ergänzen: So garantiert beispielsweise das, was www.derskiguide.at


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Abseits der Piste

für die Menschen aus dem hohen Norden früher überlebensnotwendig war – nämlich der Bau von Iglus – den Wintergästen heute einen Hauch von Abenteuer. Bei entsprechenden Seminaren in Ebensee oder auf der steirischen Bürgeralm kann unter fachkundiger Anleitung nach überlieferter InuitTradition ein Schneehaus errichtet werden – ein echtes Erlebnis. Auch für Hundeschlittenfahrten gibt es mittlerweile Workshops: Dabei erfährt man Wissenswertes über die Haltung und das Wesen eines Huskys, worauf es beim Lenken des Schlittens ankommt und auf welche Kommandos ein Schlittenhund hört. Noch öfter als temperamentvolle Huskys werden andere Vierbeiner aus unseren Breitengraden eingespannt, um ein besonderes Vergnügen zu bieten: Im Pferdeschlitten gemächlich durch die stille Winterlandschaft zu gleiten, nachdem man sich fest in die warme Wolldecke und natürlich auch aneinander gekuschelt hat. Ein Geheimtipp nicht nur für Verliebte, der in vielen Wintersportorten angeboten wird. Wer es ebenfalls bequem aber technischer mag, kann in Serfaus-Fiss-Ladis geführte SegwayTrekking-Touren im Gelände unternehmen – und auf einem 6.000 m² großen Hindernis-Parcours den Umgang damit üben. Neuerdings sehr beliebt sind auch Fahrten mit dem Pisten-Bully. Etwa in Saalbach-Hinterglemm, wo Sie in einer eigenen Snowmobil-City selbst Skidoo und Pistenraupe fahren oder mitfahren können. Auch in Kitzbühel kann man mit dem Motorschlitten seine Runden über einen eigens präparierten Parcours ziehen. In Zell am See/Kaprun wiederum ist es möglich, an Bord einer elf Tonnen schweren und 500 PS starken Pistenraupe über die schneebedeckten Hänge mitzufahren. www.derskiguide.at

Adrenalinkick mit Action-Sport. Noch mehr Adrenalin verspricht die Ausbildung, die Hubert Neuper in seiner Skisprungschule anbietet: Dort kann man sich nach den Methoden des ehemaligen Skiflug-Meisters die richtige Technik aneignen. Anfahrtshocke, Absprung und Telemarklandung stehen auf dem Lehrplan. Wesentlich ruhiger, wenngleich kaum weniger aufregend, geht es im Tiroler Tannheimer Tal zu, wo ab Mitte Dezember ein wettersicherer Eisturm zum Klettern bereitsteht. Für professionelle Tipps und Tricks steht ein Bergführer zur Seite, der bei Bedarf auch als Seilpartner einspringt – Ausrüstung kann vor Ort ausgeliehen werden. Für alle Extremisten, die sich ihren Kick in steilen Eiswänden holen wollen, gibt es österreichweit reichlich Gelegenheit dazu: Der Eisklettergarten Lech am Arlberg ist ein optimales Gelände für die Anfänger und guter Übungsplatz für fortgeschrittene Iceclimber. Für ambitionierte Eisfallfreaks werden Eistouren auf einem der vielen gefrorenen Wasserfälle in der Umgebung organisiert. Im Klostertal können Eiskletterer am Fallbach und im Brandnertal auf gefrorenen Wasserfällen klettern. In der Eisarena am Pitztaler Gletscher in 2.800 Meter Höhe kann ebenso in eisigen Wänden geklettert werden wie im Ötztal, im Kaunertal, in Finkenberg im Zillertal oder im Pustertal in Osttirol. In Salzburg bieten sich in Uttendorf am Weißsee sehr gute Voraussetzungen, um das Eisklettern unter kontrollierten Bedingungen auszuprobieren und in der Steiermark ist das in der Alpinschule NoLimit in Bruck an der Mur möglich. Und last but not least kann in Kärnten im Maltatal, in der Nationalpark Region Hohhe Tauern und im Eisklettergarten Heiligenblut diesem Actionsport gefrönt werden. 2014 Ski Guide Austria


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winter in österreich rodelbahnen

Arnoldstein - Dreiländereck 8,4 Kilometer, Leicht Auffahrt mit Sessellift. Gemütliche Naturrodelbahn im Dreiländereck Österreich, Slowenien und Italien. Die Strecke ist einfach zu befahren und für alle Altersklassen gut geeignet.Info-Tel.: +43 (0)42 55/ 25 85-0

Bramberg/Salzburg Pfeifferköpfl, Leicht bis Mittelschwer Mit dem Lift der Wildkogelbahn (dienstags und freitags bis 18.30 Uhr in Betrieb) erreicht man die mit einer Gesamtlänge von 14 km wohl längste Rodelbahn des gesamten Alpenraums. Die Rodelbahn ist täglich bis 22 Uhr beleuchtet und in Betrieb. Info-Tel.: +43 (0)65 66/ 72 51

Gosau Gosauschmied 3 Kilometer, Leicht Jeden Freitag findet ein Fackelrodelrennen mit Zeitnehmung statt. Anschließend Siegerehrung im Gasthof Gosauschmied. Teilnahmekosten für Erwachsene 6 Euro, für Kinder 4 Euro. Info-Tel.: +43 (0)61 36/ 88 54

Hundsmarhof – Bad Bleiberg 4 Kilometer, Mittel Anstieg zu Fuß. Aufgrund des kaum steilen Gefälles mit durchschnittlich 14,4 Prozent ist diese Naturrodelbahn für Jung und Alt gut geeignet. Das Gasthaus Hundsmarhof bietet außerdem die Möglichkeit zur gemütlichen Einkehr.  Info-Tel.: +43 (0)42 44/ 23 12

Kappl/Tirol 7 Kilometer, Mittelschwer Mit Lift. Auf dieser sehr abwechslungsreichen Rodelstrecke wird auch das sehr beliebte Nachtrodeln angeboten: Jeden Dienstag und Donnerstag sorgt Mondschein-Rodeln bis Mitternacht für sportliche Winterromantik.  Info-Tel.: +43 (0)54 45/ 62 43 Ski Guide Austria 2014

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rodelbahnen

Kogl-Reith 10 Kilometer, Leicht Mit dem Lift geht es aufwärts. Dann präsentiert sich eine gemütliche und einfache Rodelabfahrt mit einem herrlichen Panoramablick über Ziller-, Inn- und Alpbachtal. Info-Tel.: +43 (0)53 37/ 626 74

semmering Zauberberg: 3 Kilometer, Mittelschwer Auffahrt mit Gondelbahn. Abwechslungsreichen Strecke, gespickt mit fantastischen Bauwerken, Tunnels und Lichteffekten. Für Kinder und erwachsene Rodler gleichermaßen ansprechend. Abends beleuchtet, mit Rodelverleih. Info-Tel.: +43 (0)26 64/ 80 38

Tschagguns/Vorarlberg Latschau-Gauertal, 9 Kilometer, Leicht Naturrodelbahn mit einem Durchschnittsgefälle von 13 Prozent, bei guter Schneelage täglich geöffnet. Möglichkeit zum Nachtrodeln jeden Freitag und Samstag von 18 bis 21.30 Uhr. Info-Tel.: +43 (0)55 56/ 724 57

Rohrmoos/Steiermark 8 Kilometer, Leicht bis Mittelschwer Mit Lift. Ausgangspunkt dieser sehr gut präparierten Rodelbahn ist direkt auf dem Gipfel der Hochwurzen – täglich bis 23.30 Uhr (außer sonntags) in Betrieb. Zur Rodelbahn hin und retour fährt ein Nachtbus, der bis 1 Uhr nachts unterwegs ist. Info-Tel.: +43 (0)36 87/ 611 47

Pinnistal 8 Kilometer, Mittelschwer Mit Elfer-Lift. Naturrodelbahn, die Richtung Neder führt und von 10.00 bis 17.00 Uhr in Betrieb ist. Zwei Einkehrmöglichkeiten im Streckenverlauf bieten Gelegenheiten für eine kleine Pause. Ein Shuttledienst (halbstündlich) sorgt für eine bequeme An- und Abreise. Info-Tel.: +43 (0)52 26/ 22 28 www.derskiguide.at

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winter in österreich Rennfieber

Ein Sturzflug namens Streif Das Hahnenkammrennen lässt die Gamsstadt beben Vom Starthaus direkt den Blick auf die Pistgenießen. Zumindest soweit, bis sie plötzlich abreißt. Dieser Anblick des Schreckens, den Rennläufer vom Start zu berichten wissen, kann in Glücksfällen auch der Normalskiläufer erleben. Wenn sich in einer Gruppe die Chance zur Besichtigung dieses traditionsreichen Gebäudes auf 1665 Meter ergibt. Ein wenig fantasiebegabt, lässt sich das Feeling aber auch wenige Meter daneben nachvollziehen. Jegliche Imagination sprengt jedoch die Vorstellung, mit dem ersten Sprung ins „Mausefalle“ genannte Nichts zu stürzen. Die 85-Prozent-Gefälle werden bei der seit 1937 durchgeführten Streif-Abfahrt teilweise mittels 60-Meter-Flugs überwunden. Wer den gewaltigsten Eindruck vom Hahnenkammrennen mitnehmen will, der postiert sich am besten hier. Insider empfehlen dafür besonders die erste Trainingsfahrt. Vor Jahren hatten dabei mehrere wagemutige Kanadier die Richtungsänderung falsch eingeschätzt und sind hinter der Absperrung gelandet. Wer auf der Strecke bleibt, den beutelt zunächst die Kompression, in der Kräfte bis zum Zehnfachen des Ski Guide Austria 2014

Körpergewichts frei werden. Weiter geht’s über das Karussell und nach der Linkskurve folgt der legendäre Steilhang. Wer hier an der Kante steht, kann ohnehin nicht begreifen, wie dieser Absturz als brutale S-Kurve bewältigt wird. Wer diesen Bereich nicht optimal fährt, kann den Rennsieg vergessen. Will unsereins aber den Steilhang im vereisten Rennzustand hinunter schwingen, ist das ebenfalls zum Vergessen. Immer wieder nutzten manche die Chance, nach Ende des Rennens in den bis dahin strikt gesperrte Steilhang einzufahren. In Regel endeten sie wie die Fische im Netz – des Fangzauns. Die Rennläufer versuchen bei der Steilhangausfahrt möglichst viel Geschwindigkeit mitzunehmen, um das lange Gleitstück von Brückenschuss und Gschöss zu überstehen. Mit einem einfachen Sprung geht es in die Alte Schneise zur Seidlalm. Alles Bereiche, in denen auch mittelprächtige Skiläufer voll stolz erklären können, „die Streif“ gefahren zu sein. Diese machen bevorzugt auf der gemütlichen Seidlalm, auf der einst Ski- und Musikstar Hansi Hinterseer mit www.derskiguide.at


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winter in österreich Rennfieber

beiden Inkredenzien seiner späteren Professionen aufwuchs, Pause. Für die Rennläufer aber heißt es die brennenden Oberschenkel noch einmal zu fordern. In vollem Tempo geht es durch den Lärchenschuss und über den Oberhausberg zur bereits vom Zielbereich einsehbaren Hausbergkante. Im normalen Pistenbetrieb eigentlich eine unauffällige, unfahrbare Böschung. Taucht der Läufer hier auf, dann wogt am Renntag das Toben der zehntausenden Fans nach oben. Der Platzsprecher brüllt sich die Seele aus dem Leib, der Läufer versucht all das umzusetzen, was er sich vorgenommen hat. In dieser Traverse ist das noch kaum einem gelungen, so rütteln und schütteln die Wellen und Schläge an der Ideallinie. Das letzte der zahlreichen Kriterien ist der Rechtsschwung in den Zielschuss, wo Höchstgeschwindigkeiten von an die 150 Stundenkilometer gemessen werden. Bei diesem Tempo birgt selbst der Zielsprung noch Gefahren. Die schrecklichsten Stürze geschahen in den vergangenen Jahren hier, unmittelbar vor den Augen des entsetzten Publikums. Auf nur 805 Meter Seehöhe endet die Fahrt. Für die rund 3,3 Kilometer benötigte Fritz Strobl nur

1:51,58 Minuten. Diese Zeit wurde seit 1997 nicht mehr erreicht. Am 25. Jänner 2014 startet der nächste Anlauf - und Zehntausende werden dem Spektakel wieder live beiwohnen. Die 74. Auflage der Hahnenkamm-Rennen soll ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Rennens werden. Erstmals wird die Kombination am Freitag der Rennwoche extra durchgeführt. Nach dem Super-G starten die Besten der Besten um 15 Uhr am Ganslernhang und kämpfen um 100 zusätzliche Weltcup-Punkte bei der Premiere des Kombi-Slaloms. Kombiniert wird diesmal also mit dem Super-G. Am Samstag, dem 26. Jänner, fällt dann um 11.45 Uhr der Startschuss für die klassische Abfahrt auf der Streif, deren Siegerehrung plus Startnummernverlosung im Kitzbüheler Zentrum eine turbulente Nacht einläutet. Auftakt dafür ist traditionell das Großfeuerwerk „Hahnenkamm 2014“. Am Sonntag findet dann wie gewohnt der Spezialslalom am berühmten Ganslernhang statt, zu dessen erstem Durchgang um 10.15 Uhr sich meist nur die hartgesottenen Fans bewegen. Apropos Fans: Kinder und Jugendliche (bis inklusive Jahrgang 1997) können den Rennen gratis beiwohnen, sonst sind pro Renntag zwischen 19 und 26 Euro fällig. Eine lohnende Investition.

wELTCUPKALENDER Abfahrt Soelden Soelden Lienz Lienz Altenmarkt Altenmarkt Flachau Kitzbuehel Kitzbuehel Kitzbuehel Kitzbuehel Schladming

26.10.2013  Riesenslalom Damen 27.10.2013  Riesenslalom Herren 28.12.2013  Riesenslalom Damen 29.12.2013  Slalom Damen 11.01.2014  Abfahrt Damen 12.01.2014  Super Kombination Damen 14.01.2014  Nachtslalom Damen 24.01.2014  Super Kombination Herren 24.01.2014  Super G Herren 25.01.2014  Abfahrt Herren 26.01.2014  Slalom Herren 28.01.2014  Nachtslalom Herren

Skispringen Innsbruck 04.01.2014  Vierschanzentournee Bischofshofen 06.01.2014  Vierschanzentournee Tauplitz 11.01.2014 Herren Skifliegen Tauplitz 12.01.2014 Herren Skifliegen Hinzenbach 01.02.2014 Damen Hinzenbach 02.02.2014 Damen Nordische Kombination Ramsau a. D. 14.12.2013 Team Sprint HS98/2x7.5 Km Ramsau a. D. 15.12.2013 Gundersen NH HS98/10.0 Km

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daten · fakten · ausstragungsorte Seefeld Seefeld Seefeld

17.01.2014 18.01.2014 19.01.2014

Gundersen NH HS109/5 km Gundersen NH HS109/10 km Gundersen NH HS109/15 km

Snowboard Montafon Montafon Montafon Montafon Jauerling Jauerling Bad Gastein Bad Gastein Kreischberg Kreischberg

07.12.2013  07.12.2013  08.12.2013  08.12.2013  10.01.2014  10.01.2014  12.01.2014  12.01.2014  07.03.2014  07.03.2014 

Freestyle Kreischberg Kreischberg

25.01.2014  25.01.2014 

Biathlon Hochfilzen

05. bis 08.12. 2013

Snowboardcross Snowboardcross Snowboardcross Team Snowboardcross Team Parallel Slalom Parallel Slalom Parallel Slalom Parallel Slalom Slopestyle Slopestyle Ski Cross Ski Cross Damen und Herren

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Rasend glücklich Mehr Spaß als Stress beim Massenrace Der WeiSSe Ring – das Rennen. Der WeiSSe Rausch. Schlag das Ass! Das sind die Klassiker an Rennen, bei denen jede und jeder einmal ungestraft Rennläufer spielen darf. So fern die oft sehr kurzen Anmeldezeiten das erlauben. Doch es gibt noch mehr Varianten, um sich auf oder auch abseits der Pisten zu messen. Konditionswunder können sich im Montafon dieses Jahr nicht mehr am Diabolorace versuchen, dafür startet in Gargellen die RamskullTrophy. Die „Sekundenjagd“ am Krippenstein macht übrigens ebenfalls 2014 Pause. Noch anstrengender geht es bei der „Mountain-Attack“ (6 Gipfel, 3008 Höhenmeter, 40 km Streckenlänge) in SaalbachHinterglemm zu. Ausdauer ist natürlich bei den zahlreichen Volkslangläufen, deren berühmtester der Ski Guide Austria 2014

Tiroler Koasalauf ist, besonders gefragt. Andererseits gibt es für romantisch-verspielte Menschen die Chance, sich im „NostalSkilauf“ zu üben. Etwa in Zell am See, wo der Fernlauf vom Gipfel, von dem obiges Foto stammt, allerdings nicht alljährlich ausgetragen wird. Nach dem Spektakel 2013 steht 2014 wieder ein NostalSki-Riesenslalom an. In gleich veranlagter Gesellschaft können alle Möglichkeiten auf der Piste genutzt werden um die „Sau raus zu lassen“. Schließlich kennt die schneidige Selbstverwirklichung auf ein bis zwei Brettern weder Tempo- noch Promi- oder Alterslimit. Am Arlberg wird mit dem Weißen Ring alljährlich im Jänner das längste Skirennen der Welt zelebriert. Doch neben dem längsten gibt es seit einigen Jahren www.derskiguide.at


das allerlängste. Armin Assinger, Ex-Abfahrtsstar und Millionenshow-Moderator, hat auf seinem heimatlichen Nassfeld in Kärnten „Schlag das Ass!“ laufen. In der Grundidee und Struktur gleicht die Südvariante dem Lecher Vorbild „Weißer Ring“. Doch die Abschnitte variieren spürbarer, obwohl sich die vergleichsweise locker in einem Zug zu bewältigenden Hänge zwischen den Liftfahrten im Gefälle ähneln. Es macht durchaus Spaß, sich zwischen den Flaggen zu bewegen: Doch mal wirkt die Angelegenheit wie ein Riesentorlauf, dann muss das eine oder andere Mal ein freiwilliger Bremsschwung eingelegt werden, weil – wie Assinger zu sagen pflegt – gewaltig die Komantschen pfeifen. Was schließlich den Hauptunterschied zu Lech ausmacht ist die endlose Talabfahrt nach Tröpolach. Spaß macht das allen, die richtig vorbereitet ins Rennen gehen. Erst unmittelbar vor dem Ziel wird’s wieder anspruchsvoller, wobei hier ein überholender Kamikaze-Pilot ganz schön das Fürchten lehren www.derskiguide.at

kann. Während die Assinger-Brüder längst nicht mehr unschlagbar sind, kann das Armin bei der Siegerehrung nicht passieren. Nicht nur jede Gewinnerin und jeder Gewinner aller Altersgruppen werden gefeiert, auch die schnellsten Zeiten jeder teilnehmenden Nationalität:„Christoph Bernik knapp über 55 Minuten. Gar nicht so schlecht für einen Deutschen“ scherzte Assi. In Lech erfolgt der Start zu „Der Weiße Ring – das Rennen“ am Rüfikopf. Der Lautsprecher scheppert, Publikum applaudiert, die Startuhr gibt den vom Weltcup gewohnten Sekundentakt vor. Skifahrer und Snowboarder, Männer und Frauen, (nahezu) allen ist jene von Lockerheit übertünchte Nervosität gemein, die sie schon bei den Treffs am Abend zuvor prägte. Nein, wer erst einmal für ein derartiges Skirennen einen Startplatz ergattert hat, entkommt ihm nicht: Dem Ehrgeiz, schnell zu sein. Für den Ski-Guide-Austria-Verfasser wars der vier2014 Ski Guide Austria


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winter in österreich rennen für alle

te Start zum Weißen Ring. Und die Ziele aus den Erfahrungen der Vorjahre klar umrissen: Sturzfrei und in der vorderen Hälfte das Ziel erreichen. Was treibt aber gar nicht so ehemalige Sportstars dazu, sich mit Fullspeed in die sichere Niederlage zu begeben? „Einmal wieder voll das Adrenalin spüren“, verrät Ex-Teamtorhüter Jens Lehmann, nachdem er zuvor gesagt hat, dass er nichts sage, schließlich sei er rein privat da. Andere berufen sich in ihrem Temporausch auf Wohltätigkeit, starten für das Team der „Laureus“-Organisation. „Ich bekomme am Radsektor viele Charity-Einladungen, aber das hier ist schon was ganz besonderes“, zeigt sich Jan Ulrich locker wie kaum zuvor. Immerhin fahre er erst, als Tribut an seine in den Bergen aufgewachsene Frau, seit seinem 30. Lebensjahr Ski. Deshalb sei angesichts seiner drei Kinder heil ins Ziel zu kommen seine wichtigste Intention. Um nach dem Rennen bremsende Vorfahrer, konditionelle Schwächen und eigene technische Mängel zu beklagen. Ehemalige Skistars klingen, Wohltätigkeit hin, Laureus her, anders. Ob Marc Giradelli oder Pepi Strobl, für sie zählt nur der Sieg. Tue Gutes und rede darüber, mag für Jan Ulrich oder Motorsportler wie David Coulthard gelten. Für uns andere gilt: Tue Blödes und rede drüber. Oder in

Hans Enn und Armin Assinger vor dem Start

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meinem Fall: Schreibe drüber. Allmählich verstummen die Plaudereien. Die knatternde Stimme ruft zur Vorbereitung auf den Start. Abgelassen wird alle 100 Sekunden ein 20er-Paket. Wo bekannt, werden die schnellsten in die ersten Gruppen gereiht, um nicht zu viele Überholmanöver zu provozieren. Zum Glück ist es um neun Uhr eiskalt am Rüfikopf, so kann das Zittern der Knie der Temperatur angelastet werden. Beim Start türmt sich ein Hügel auf, der sich mit dem letzten Piepton zum Berg mausert. Der Anstieg dient dazu, das Getümmel in der Abfahrt zu reduzieren. Das Sauerstoffdefizit lässt sich auch auf den flachen ersten hundert Abfahrtmetern nicht vertreiben. Doch Konzentration! Beim ersten Felsen hart am orange-farbigen Richtungstor vorbei, sich den Bremsschwung versagen und das kurze Steilstück direkt hinunter stechen, die Kompression schlucken, um das danach wartende Flachstück zu überstehen. Der Atem bleibt hechelnd, bis mittleres Gefälle mit drei Super-G-Toren beschleunigend wirkt. Der Spaß an der Freud’ gewinnt die Oberhand. Das ist der Abschnitt, an dem ich am Vortag bei der Streckenbesichtigung an meine Grenzen gestoßen war. 110 Stundenkilometer, behauptete ein Kollege einer Boulevardzeitung. „Über 100 war’s auf jeden Fall“, schätzte selbst der Lecher Skilehrer, mit dessen Unterstützung wir den Streckenverlauf studierten. Eine der wichtigsten Lehren dieser Besichtigungen war: „Tiefe Hocke bringt ein paar Sekunden, kostet dich aber zum Schluss Minuten“. Am Lift kommt der Check, wie ihn bald jeder fünfte der Teilnehmer ausführt: Läuft die Helmkamera noch? . Die Auffahrten sorgen für Erholungspausen. In diesen Momenten hängt mich nicht mal Hausherr und Olympiasieger Patrick Ortlieb ab. Obwohl es selbst beim Entern der Lifte Spezialisten gibt. Vor mir zieht ein Ehrgeizling einem Konkurrenten den Liftbügel im letzten Moment beim Einstieg weg. Bis zur Skistation Zürs folgen überwiegend Gleitpassagen. Beim Ansteuern der Brücke über die Bundesstraße ist noch einmal volle Konzentration www.derskiguide.at


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Rennen für alle

Traditionsreicher Start zum Weissen Rausch St. Anton am Arlberg

gefragt. Der Weg ist schmal, 2011 überstand eine Rennläuferin die Bekanntschaft mit dem Felsen nur mit lebensgefährlichen Verletzungen. Da geht man’s lieber ruhiger an, schnauft am Seekopf-Sessellift trotzdem durch. Oben wartet das berühmte Madloch, der technisch anspruchsvollste Abschnitt der Runde. Zeit einen Blick über die faszinierende Bergwelt des Arlbergs gleiten zu lassen. Die Sonne hat die Oberhand gewonnen und verblüfft nimmt man wahr: Weit, weit entfernt wirkt der Rüfikopf, wo man rund 20 Minuten zuvor das Rennen aufgenommen hatte. Am Madloch-Joch wird’s dann heftig. Schnell beschleunigen die Ski, rasant in die kurze Linkswww.derskiguide.at

kurve. Die Bretteln heben ab und dann Hocke, Hocke bis der steilste Abschnitt folgt. Zum Glück sind die Verhältnisse besser als bei der Besichtigung am Vortag, ein kurzer Anflug von Übermut lässt mich einen Läufer innen überholen. Das Madloch in Topzustand ist der absolute Skifahrertraum. Mit heftig brennenden Waden ist der Ortsteil Zug erreicht, die Fahrt mit dem sonnigen Lift zur Balmalp beschert die letzte Rast vor dem Finale. Oben steht der Hüttenwirt mit Schnapserln zur Stärkung bereit. „Danke, mir ist schon schlecht“. Danach kommt ein wunderbarer Abschnitt, vielleicht der schönste der ganzen Strecke: Schnelle Schwünge, kurze Schrägfahrten, schließlich hinunter nach Oberlech. 2014 Ski Guide Austria


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winter in österreich rennen für alle

Hier wird die absolute Höchstgeschwindigkeit erreicht. „Wir haben hier Spitzen von über 130 Stundenkilometern gemessen“, grinst Stephan Kaufmann (38). Kein Zufall, er ist Mitglied des Siegerteams „Strohminatoren“, eine Allianz zwischen Vorarlberg und Wien. Noch einmal mit versuchter Eleganz die letzen Riesenslalomschwünge am inzwischen weichen Schlusshang setzen, ein Lächeln ins Gesicht gequält und den Applaus der versammelten Menge genießen. Geschafft! Im doppelten Sinne des Wortes. Schulterklopfende Adabeis, strahlende Läuferinnen – alles fast wie im wirklichen Weltcupleben. Dann folgen Durchschnaufen, Flüssigkeitsaufnahme, später die Siegerehrung. Ich studiere ich intensiv die Ergebnisliste: „Sieg!“ Nicht weil Jens Lehmann oder Jan Ullrich hinter mir liegen, nein: Berücksichtigt man alle - die Disqualifizierten und Boarder - ja dann bin ich erstmals in der vorderen Hälfte gelandet. Adrenalin und Ehrgeiz: Eine spezielle Herausforderung ist auch der „Weiße Rausch“, der jedes Jahr zu Saisonende in St. Anton am Arlberg stattfindet. Benannt nach dem gleichnamigen Skifilmklassiker aus den 1930er Jahren, ist das Rennen mit Massenstart heute echter Kult, der Skifreaks aus aller Herren Länder anzieht. Zuerst ist vor Beginn des Spektakels einmal die Frage „Nehme ich teil? Werde ich das schaffen? Ist es mir zu riskant?“ zu beantworten, und danach gilt das Motto „Augen zu und runter über die Piste“. Allerdings muss man sich frühzeitig anmelden, denn es werden nur 500 Läufer bzw. Boarder zum Rennen zugelassen. Los geht es auf 2.650 Metern Seehöhe am Vallugagrat, umgeben von zum Teil ziemlich nervösen Skisportlern, denen man die Spannung buchstäblich ansehen kann. Dann geht es neun Kilometer hinab ins Tal. Es gilt, nicht nur 1.300 Höhenmeter zu überwinden, sondern gleich nach der ersten Schußabfahrt einen – je nach vorheriger Geschwindigkeit – mehreren hundert Ski Guide Austria 2014

Nostalgischer Einstieg im Voigtturm, Zell am See

Meter langen anspruchsvollen Aufstieg zu bewältigen. Da wird die Kondition auf eine erste Probe gestellt. Schon zuvor beim Massenstart gilt es eine möglichst direkte und dennoch sichere Linie zu finden. Zusammenstöße und Stürze sind dennoch nicht gänzlich zu verhindern, aber wer den folgenden Anstieg ökonomisch bewältigen will, muss trachten, den Gegenhang möglichst weit zu befahren, bevor dann im V-Schritt oder mit abgeschnalltem Sportgerät die Spitze erreicht wird. Dann geht es eigentlich erst richtig los, vorbei im Schuss an der Ulmerhütte, dann eine scharfe Linkskurve und mit möglichst viel Tempo hinunter Richtung Steißbachtal – gemäß dem Motto: „Keine Zeit liegenlassen“. Das Rennen startet erst um 17.00 Uhr, wenn der reguläre Pistenbetrieb eingestellt ist und die letzten Touristen das Skigebiet verlassen haben. Zu diesem Zeitpunkt ist der Schnee – auch angesichts des späten Datums – allerdings nur noch ein ziemlich fürchterlicher Sulz, was die Abfahrt doppelt www.derskiguide.at


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winter in österreich Rennen für alle

anstrengend macht. 2009 hat Lokalmatador Paul Schwarzacher erstmals die Acht-Minuten-Marke geknackt und kam mit 7 Minuten und 48 Sekunden als Erster ins Ziel, 2013 lag die Siegerzeit von Florian Falch wieder über 9:13 Minuten. Wie man sieht, die Strecke hat ihre Tücken – und zum Schluss Hindernisse. Ich kam mit rund 14 Minuten im Mittelfeld ins Ziel – erschöpft, aber hochzufrieden, den Höllenritt unbeschadet und in einer akzeptablen Zeit bewältigt zu haben. Immerhin sind kurz vor dem Ziel noch einige Kuppen und Hügel aufgeschüttet, damit die Ski- und Snowboardfahrer nochmals eine echte Challenge zu bewältigen haben. Manche werden dann vor der Ziellinie noch von der Strecke abgeworfen und schleppen sich mühsam mit letzter Kraft ins Ziel. Immerhin gilt es, vor den Augen hunderter Zuseher, die sich an dem Schauspiel ergötzen, nicht schlapp zu machen. Letztlich spielt aber die Zeit für die meisten Teilnehmer nur eine Nebenrolle. Ankommen und Spaß haben, ist die Devise. Im Ziel mutiert das Rennen zu einer großen Party: Die kurz zuvor noch konkurrierenden Läufer gratulieren sich und tauschen ihre Erlebnisse und Erfahrungen aus. Auch für Zuschauer ist das Kult-Rennen ein Riesenspaß – nicht nur für jene, die sich am Rande der Strecke beim legendären Moser-Wirt in Stimmung bringen. Auch im Internet wird dieses Spektakel live unter www.stantonamarlberg.com übertragen – 2009 verfolgten 80.000 Menschen weltweit die Massenabfahrt. Am Abend werden die Sieger – und alle anderen Helden des Tages geehrt und mit einem ausgelassenen Fest gefeiert. Anmeldungen für den nächsten Termin sind ab Dezember möglich. Für das Nenngeld von zuletzt 30 € bzw. 25 € für Ski-Club Mitglieder, gibt es ein Finishergeschenk und einen Konsumations-Gutschein. Eher Nostalgie, denn Wettstreit steht in Zell am See am Programm. Wobei auch hier der Ehrgeiz kaum zu bremsen scheint. Eine Teilnehmerin stürzt sich im wallenden Outfit einer Skigräfin in den Flaggenwald, um beim dritten Tor einen www.derskiguide.at

formidablen Abflug zu starten, den sie mit breitem Grinsen am nächsten Falchstück beendet. Da geht es der Slowene, dessen wallender Bart dem Rock der Gräfin kaum nachsteht, mit kantenlosen Skiern und Einstocktechnik schon gewissenhafter an. Doch an diesem Tag ist die Kunstschneepiste nicht sein Freund. Ich war beim „Nebanaundslalom“ sein Gegner, doch sei eingestanden: Historisch waren nur Pullover, Brille und Haube, nicht aber die Skier. Der Kamera war es geschuldet. Wer einmal einige Meter mit der Ausrüstung von 1950 - oder noch mehr mit kantenlosen Modellen, die nahezu 100 Jahre am Buckel haben – einige Meter zu fahren versuchte, weiß welche Künstler bei diesen Rennen am Werke sind. Der Sieger des Fernlaufs benötigte für die 1.300 Höhenmeter nur siebeneinhalb Minuten! Inklusive Straßenquerung und kurzem Langlauf durch die Fußgängerzone! Für manche, die keine NostalSki im Keller haben, gibt es vereinzelt Modelle zu leihen. Für alle anderen aber ist es ein durchaus lehrreicher Spaß, die Oldtimerfreaks der Piste zu bewundern. Das passende Umfeld liefert das Museum im 1.000 Jahre alten Voigtturm, wo die Salzburger Entwicklung des Skilaufs wunderbar dokumentiert ist. Termine für Massenrennen Saison 2013/14 Weißer Rausch, St. Anton  19.4.2014 Der Weiße Ring, Lech 

18.1.2014

Schlag das Ass, Nassfeld 17./18.1.2014 Ramskull-Trophy, Gargellen  16.3.2014 Mountain Attack, Saalbach-Hinterglemm17.1.2014 Koasalauf, Ellmau 8./9.2.2014 Volksbiathlon, Hochfilzen 14./15.3.2014 NostalSki-Rennen, Zell am See Schmittenhöhe Weltrekordversuch Hohe Wand Wiese

1.3.2014 23.-25.1.2014

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Absoluter Hochgenuss Stolz auf jeden Stern Hauben sind im winter nichts besonderes. Zumindest auf den Köpfen der - unvernünftigen, da den Helm verweigernden -Skiläufer. In den Küchen gehört die Haube zur Ausstattung jedes Chefkochs. Doch immer häufiger zieren in den Skigebieten die Hauben schon die Tore der Restaurants. Denn die an dieser Stelle beschriebenen Köche tragen nicht nur stolz ihre Kochmütze, sondern werken allesamt in von Gault Millau mit mehreren Hauben geschmückten Edellokalen. Lokalitäten die sich nicht nur in ihrer Kochkunst, sondern auch regional auf höchstem Niveau bewegen. Vom Skifahrer unterscheiden sie sich auch in einem weiteren Punkt: Gerne wird mit einem oder mehreren Sternen geprotzt, dass man nur so staunt. Beim Skiläufer müsste eigentlich schon ein Sturz in HermannMaier-Dimensionen sein, damit er beim Dinner zum Thema wird. Ganz anders sieht die Sache am Schauplatz des gepflegten Dinners selbst aus. In gastronomischen Einrichtungen klebt der Stolz über Sterne schon an der Tür. Handelt es sich doch um kulinarische Auszeichnungen, die vom Guide „A La Carte“ vergeben werden. Weil das immer häufiger inmitten von Skizentren geschieht, kamen wir schon vor zwei Jahren mit unserer Top10-Bewertung ins Schleudern und

haben unser Angebot auf 15 Restaurants erweitert. Denn wo sonst Bergpanoramen und sportliche Aktivität den Atem rauben, schaffen Köche gleiches mit ihren Kreationen. In der Fülle edelgastronomischer Angebote in Höhenlage kann Österreich kein Land das Wasser reichen. Deshalb darf die auf der nächsten Seite angeführte Auflistung von pistennahen Spitzenrestaurants in Höhenlagen jenseits der 1.400 Meter in alpinen Skizentren, beziehungsweise über 1.000 Meter in den anderen Gebieten, als durchaus persönliche Auswahl gelten. Manche der edelsten Chefköche scheitern leider an unserer strengen „Höhenkontrolle“. So finden sich im Bregenzerwald mehrere edle Restaurants, die besonders liebevoll regionale Produkte auf höchstem Niveau veredeln: Das Schiff in Hittisau, Gams und Post in Bezau oder Adler und Hirschen in Schwarzenberg. Alle durchaus passend zum Ambiente des sanften Winterangebots. Auch der Löwe und der Montafoner Hof in SchrunsTschagguns lagen uns einfach zu niedrig, beide sind aber nach dem Skilauf im Montafon natürlich ein heißer Tipp. Nicht selten scheitern Stars an ortsinterner Konkurrenz. So ist in Ischgl der Wettstreit zwischen


Š Gault Millau/Stubaier Gletscher


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winter in österreich restaurants

dem (auch noch nicht) alten Platzhirschen Martin Sieberer und Jungstar Benny Parth voll entbrandt. Wobei wir diesmal dem mit beiden Beinen fest am Boden stehenden Koch der Patznauner Stuben den Zuschlag gaben. Wobei sich in Ischgl direkt an der Piste auch im Schlosshotel Romantica vorzüglich speisen lässt. Allein zu beiden Seiten des Arlbergs ist eine schier unglaubliche Ansammlung von Spitzenlokalen aufzuspüren. Wir stellen die – nicht nur – geografische Spitze vor. Doch ob Brunnenhof, La Fenice im Hotel Arlberg, Murmeli, Post oder Zur Kanne im Montana-Hotel von Olympiasieger Patrick Ortlieb. Nicht zu vergessen, die zuletzt stark verbesserte und runderneuerte Hotel Krone und das etwas anders aufkochende Fux. Es sind alles bedauerliche Opfer unseres nur einmal durchbrochenen Prinzips „Ein Ort, ein Restaurant“. Nicht zu vergessen der Almhof Schneider, der einen Kochwechsel recht gut überstanden hat. Um das Gedränge nicht zu dicht werden zu lassen, haben wir Oberlech als eigenen Ortsteil extra genommen. Unseres Wissens nach nichts geworden ist es mit dem angekündigten kulinarischen Höhenflug im „Chalet N“ in Oberlech, das im Eigentum des Immobilienprofis René Benko steht. In St. Christoph bieten Hospiz samt Alm nicht nur eine gelungene Küche, sondern in dieser Höhenlage den bestsortierten Weinkeller mit Bordeaux-Großgebinden außerhalb Frankreichs. Wobei es seit dem Vorjahr auch in St. Anton gastronomisch ausgesprochen spannend geworden ist. Der Almhof-Koch Vinzenz Klimmer ist über den Berg in seine engere Heimat zurückgekehrt. Ganz das Almhof-Niveau konnte sein „Vinzenz“ (im Hotel Das Mooser) im Vorwinter nicht erreichen, doch plant er diesen Winter großes. Schauen wir, wie sich das „Match“ Verwallstube-Vinzenz diesen Winter entwickelt. Wir porträtieren als besten Ski Guide Austria 2014

Neueinsteiger der alpinen Bergwelt diesmal den Tannenhof im Ortsteil Nasserein. Vergleichbare Hymnen stimmen Gourmets über Kitzbühel und Umgebung an. Dort gibt es zwar keine echte Toplokalität im oberen Stockwerk, dafür lässt sich in tieferer Lage wenig bemeckern. Ein Traditionshaus wie der Tennerhof gerät hier schon in den Hintergrund, wenn sich neue Hotelgastronomen ohne Rücksicht auf den Waren- und Personaleinsatz exquisit auf Sterneniveau kochen. Vom Rosengarten in Kirchberg, über Schloss Kaps (Club Arosa, Restaurant „Heimatliebe“) bis zum Grand Tirolia Resort. Der Neuwirt im Schwarzen Adler ist bereits langjährig Spitze, leider im Vorjahr verabschiedet hat sich Thomas Dreher aus Schloss Münichau. Nur zu niedrig liegen uns die Kitzbüheler Betriebe halt. Im „Salzburgischen“ konzentrieren sich bis auf wenige im Anschluss beschriebene Ausnahmen die Toplokale auf den Raum Salzburg. Im wintersportlichen Umfeld wären mit den Obauers in Werfen – die Kochbrüder sind selbst begeisterte Ski(renn)läufer (!) – sowie Schloss Prielau und Salzburgerhof in Zell am See drei Restaurants zu nennen, die auch eine weitere Abendanreise lohnen. In der Steiermark liegen die Toplokale eher in der Wein- und Thermenregion, zwei Ausnahmen haben wir aber ausgekundschaftet. Erfreulich ist auch die Grimmingwurz’n von Bad Mitterndorf. In Kärnten ist das Wintersportzentrum Bad Kleinkirchheim mit Ronacher, Pulverer und Dräge bestens versorgt. Leider hat der beste Koch des Landes, Arnold Pucher, das Ende seines Gourmetlokals am Nassfeld angekündigt. Wie künftig im „Wulfenia“ gekocht wird, wird sich weisen. Dafür haben wir eine Kärntner Alternative sowie zwei neue Höhenrekordler auf Tiroler Gletschern in unserer nachfolgenden Liste dabei! www.derskiguide.at


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winter in österreich Restaurants

Sölden: Ice -Q Gaislachkogl 

(3.000 meter)

Noch etwas höher als am Gletscher eröffnet im Dezember 2013 das neue Design-Restaurant am Gaislachkogl. Natürlich handelt es sich kulinarisch um Vorschusslorbeeren, die sich Edelkoch Harald Rindler aber verdient (zuletzt Kristiana, Aenea). Fix ist ein Gipfelcouvée Pino 3000 und die Architektur, ein spektakulärer Glascubus. Über eine Brücke geht es zum Gipfelkreuz  Tel.: +43 (0)5254 / 5080

Stubaier gletscher: Schaufelspitz 

(2.900 meter)

Auf der Bergstation Eisgrat kocht seit dem Vorwinter Stefan Kostner preisgekrönt auf. Selbst wenn in dieser Höhenlage nicht alles optimal gelingt, zeigt er auch abseits des alljährlichen Hauptevents „Dine & Wine“ seine Fähigkeiten, die nicht zuletzt in der originellen Interpretation traditioneller Gerichte liegen. Im SB-Bereich betreibt Kostner auch eine Pasta-Manufaktur.  Tel.: +43 (0) 5226 /8141

St. Anton am Arlberg: Verwallstube Galzig (2.085 meter) Lange der geografisch höchste aller Genüsse im Lande. Weiterhin bleibt auf der Bergstation der Galzigbahn Essvergnügen angesagt. Und es bleibt eine schräge Angelegenheit, wenn sich Skilehrer und Privatkunden mit Skischuhen einfinden und nahezu unvermeidlich statt Knödelsuppe Österreichs beste Bouillabaisse schlürfen. Seilbahnauffahrt.  Tel.: +43 (0)54 46 / 235 25 01

Oberlech: Burg Vital, Griggeler Stuba 

(1.750 mETER)

Ein bereits mehrere Jahre währender gastronomischer Höhenflug, der durchaus auch nach Skischluss auf der Sonnenterrasse genossen werden kann. Chefkoch Thorsten Probost besticht durch besonders feines Spiel der Aromen, Kräuter werden passend zu jedem Gang mitgeliefert. Seilbahnauffahrt.  Tel.: +43 (0)55 83 / 31 40

Turracher Höhe: Zum Bergmann 

(1.500 meter)

Eines der wenigen ausgezeichneten Gasthäuser in der alpinen Steiermark. Das urige Landwirtshaus gilt schon seit Jahren als besonderer Tipp, wenn es um bodenständige Küche in ausgezeichneter Qualität geht. Und es wird immer besser. Rustikal das Ambiente, leicht die Küche, begleitet von feinen steirischen Weinen.  Tel.: +43 (0)35 33 / 275 www.derskiguide.at

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winter in österreich restaurants

Hochfügen: Lamark Alexander 

(1.500 meter)

Im sportlichen Familienhotel der Fankhausers ist Alexander der Koch, der nicht nur als Alex im ORF auftischt, sondern erstaunlicherweise im Winter jeweils ab Mittwoch seine Gäste höchstpersönlich verwöhnt. Und zwar keineswegs rein tirolerisch, sondern mit Ausflügen nach Frankreich oder in den Süden. Und immer besser! Vielleicht auch, um die Härten des Fernsehkochalltags zu kompensieren.  Tel.: +43 (0)52 80 / 225

Ischgl: Paznauner Stube 

(1.400 meter)

Zwar ist der vormalige Koch des Jahres Martin Sieberer in Ischgl längst nicht mehr allein auf weiter Flur, doch seine durchkomponierten Degustationsmenüs bleiben unerreicht. Sieberer erkundet die Wünsche, dann folgt eine Kaskade abgestimmter Gerichte. Da ohne Sahne- und Butterorgie bleibt statt Völle- ein Wohligkeitsgefühl.  Tel.: +43 (0)5444 / 600

Berghof: Hintertux 

(1.500 meter)

Karte und Weinangebot zeigen das hohe Engagement. Optik und Quantität stimmen, geschmacklich ist aber noch Entfaltungsmöglichkeit vorhanden. Beim Service erfreut warme Herzlichkeit. Ohnehin erlebt man oberhalb von Mayrhofen kein besseres Dinner.  Tel.: +43 (0)52 87 / 85 85

Gargellen: Heimspitze 

(1.400 meter)

Ein tolles Hotel, das nicht nur seine Übernachtungsgäste kulinarisch verwöhnt. Man kombiniert Fisch und Fleisch durchaus mutig, ebenso Heimisches wie Internationales und legt Wert auf markante Aromen. Ein edles Haus am Waldesrand und in luftiger Höhe.  Tel.: +43 (0)55 57 / 63 19

St. Anton: Tannenhof 

(1.300 meter)

Das 5 Sterne-Hotel erfüllt diese Vorgabe gastronomisch mit Bravour. Köstliche Tiroler Naturküche mit internationalem Anspruch. Weil bei drei Gängen gleich vier Amouse Bouche serviert wurden, kam die Sache gar nicht teuer. Highlight unseres Besuchs: Kaninchen-Sellerie-Bries-Trüffel als genial komponierte Vorspeise. An Trüffel wurde nicht gespart. Der russische Eigentümer kann sich es sich scheinbar leisten. Tel.: +43 (0)54 46 / 30 311 Ski Guide Austria 2014

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winter in österreich Restaurants

Tannheim: Tannheimer Stube im Hotel Hohenfels (1.100 meter) Im Tannheimer Tal muss die Höhengrenze schon nach unten verlegt werden. Dafür liegt der Level der kulinarischen Genüsse besonders hoch. Seit Jahren fighten Liebes Rot Flüh, Engel und Hohenfels um die Vorherrschaft. Für uns erwies sich der Abend mit Raffaele Cesare Cannizzaro als genial. Er bietet nur ein Menü – aber was für eines! Nehmen Sie sich viel Zeit und genießen Sie eine Traumreise durch die internationale Kulinarik.  Tel.: +43 (0)56 75 / 62 86

Turnau: Wirtshaus Steirereck am Pogusch  (1.059 meter) Zwar nicht unmittelbar im Skigebiet, aber unglaublich, auf welch hohem Niveau dieses stark frequentierte Erlebniswirtshaus zu kochen vermag. Zünftig ist die Ansprache, persönlich und auf der Karte, bodenständig die feine Kochkunst, die teilweise längst vergessene Küchenschätze wieder aufleben lässt. Preisgünstig! Passende Weine und Destillate. Falls zu viel davon – beim Steirereck gibt’s seit kurzem auch ein paar nicht minder geniale Zimmer.Tel.: +43 (0)38 63 / 20 00

Filzmoos: Hubertusstube 

(1.057 meter)

Hart an unserer Höhengrenze zelebriert Johanna Maier ihre aufregenden Menüs, balanciert zwischen klassischer großer Küche und einer weiterhin ungebremsten Experimentierlust. Überwiegend leicht und hoher Fischanteil. Zum Pflichtprogramm zählen aber ihre finalen Topfenvariationen.  Tel.: +43 (0)64 53 / 82

Annaberg: Winterstellgut 

(1.000 meter)

Eines der zahlreichen „Spielzeuge“ des „Roten Bullen“ Dietrich Mateschitz. Über Serpentinen geht es aus dem Lammertal ins abgeschiedene, aus dem 16 Jh. stammende, ehemalige Haflingergestüt. Heute weiden sich die Gäste an kulinarischen Variationen der überwiegend heimischen Küche. Und dazu edle Weine sonder Zahl!  Tel.: +43 (0)64 63 / 60 0 78

ST.AEGYD: ZUM BLUMENTRITT Zugegeben, St. Aegyd am Neuwalde ist nicht das Skizentrum schlechthin, auch die Höhenlage ist niederösterreichisch. Das Langlaufgebiet und der Göller als Tourenberg liegen sehr nah. Entscheidend bleibt aber das die Küche der beiden Hollerer-Schwestern von unvergleichlichem Geschmack ist. Alles saisonal, regional, nichts übertrieben. Schlicht das einfache, das schwer zu machen ist.  Tel.: +43 (0)27 68 / 22 77 www.derskiguide.at

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Hüttenromantik Geselliger Höhepunkt eines gemütlichen Skitags

Wenn Österreich im Vergleich zu seinen internationalen touristischen Mitbewebern für eines bekannt ist, dann sind es Gastfreundlichkeit und Charme! Das trifft auch auf den Winterurlaub zu, wobei der Charme dort meist durch Urigkeit und Direktheit ersetzt wird – aber das ist ganz genau das, wofür Österreich von seinen Gästen geliebt wird. Deshalb gibt es in allen Wintersportregionen neben den zahlreichen Möglichkeiten für Ski Guide Austria 2014

die Extremisten, die es kaum erwarten können, einen Berggipfel und eine Abfahrt nacheinander zu absolvieren, auch für die gemütlicheren Zeitgenossen ein breit gestreutes Angebot. Neben echten Haubenrestaurants oder modernen Bars und Lounges, sind es vor allem die Hütten, die zum geselligen Beisammensein am Kachelofen einladen. Das „Après-Ski“ startet nicht selten schon während des Skifahrens: Die vielen Skihütten www.derskiguide.at


und -bars direkt neben der Piste sind einfach zu verlockend, um nur daran vorbeizufahren. Und oft geht der geplante Einkehrschwung unmittelbar in das Relax-Programm des Abends über. Kultgetränke wie der Jagatee, Glühwein oder -most, Wodka mit Feige, Red Bull oder einfach nur das eine oder andere Bierchen lassen dabei die Stimmung in ungeahnte Höhen steigen. Dicht und verlockend sind die Möglichkeiten, während eines Zwischenstopps www.derskiguide.at

den einen oder anderen Drink einzunehmen, einen Flirt zu beginnen oder einfach in toller Umgebung – beflügelt durch die frische Bergluft – sich eine schöne Zeit zu machen. In Ischgl zum Beispiel kann man in der „Champagnerhütte“ des Hotels Romantica in urigem Ambiente an feinen Perlgetränken nippen, in Serfaus tauscht man in der Ski-Lounge auf 1.900 Meter Höhe erst einmal die schweren Skischuhe gegen kuschelige Filzpantoffeln, um 2014 Ski Guide Austria


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winter in österreich Hütten

auf gemütlichen Ledersofas, am offenen Kamin oder an einem der begehrten Restaurantplätze eine Tasse exquisiten Tees oder ein Glas erlesenen Rotweins zu genießen. So richtig geht die Post dagegen in Locations ab, die aufs Feiern und auf ein jüngeres Publikum ausgerichtet sind: Etwa im legendären Mooser Wirt in St. Anton am Arlberg, wo schon am Nachmittag, angeheizt von einem DJ, die Skifahrer und Snowboarder auf den Tischen tanzen. Ein ähnliches Kaliber ist die Lürzer Alm in Obertauern, wo das Après-Ski ebenfalls am Nachmittag beginnt und bis in die frühen Morgenstunden dauert. Noch größer und um einiges bodenständiger kommt die Hohenhaus Tenne in Schladming, die größte Après-Ski-Hütte der Alpen, daher: Auf fünf Stockwerken ersteckt sich das Gebäude über 3.000 Quadratmeter und bietet einen eigenen Veranstaltungssaal und einen abgetrennten Fastfood-Bereich. Das Angebot insgesamt ist enorm – wenngleich vielleicht nicht immer so spektakulär wie bei den drei genannten Beispielen. In der Zauberbar am Semmering wird ebenso gefeiert wie im futuristischen Szenetreff Fire and Ice in Sölden, in der Ice Bar in Mayrhofen oder in der angesagten Go-go-Bar Coyote Ugly und im Club Pascha, beide im Hotel Madlein in Ischgl. Urigkeit ist Trumpf. In den meisten Skihütten geht es ziemlich urig zu; dort wird auf Geselligkeit statt Eleganz gesetzt – authentisches Natur- und Einheimischenerlebnis ist garantiert. Über der Nebel- und Baumgrenze ist man laut traditioneller Bergregel ohnehin mit jedem per Du, und auch sonst gibt es in der behaglichen Atmosphäre einer Hüttenstube keine Berührungsängste: Da wird gerne zusammengerückt, wenn der Platz ein wenig eng werden sollte, und ein paar Worte mit den Sitznachbarn ausgetauscht und Nähe aufgebaut. Ski Guide Austria 2014

Vieles verbindet die Gäste ohnehin miteinander – die Freude am Wintersport und an der Natur, die gute Laune nach einem entspannenden Tag auf der Piste und die Aussicht auf eine g‘schmackige Mahlzeit. Viele Hütten warten mit hausgemachten Spezialitäten auf – seien es Schlutzkrapfen, Kasnudeln, regionale Würste, Strudel oder Mehlspeisen. Danach noch ein Verdauungsschnapserl und der Genuss ist perfekt. Während auf der einen Seite Haubengastronomie geboten wird, die internationalen Ruf genießt wird auf der anderen Seite bodenständige Kost aufgetischt. In der Edelweißhütte auf der Mariazeller Bürgeralpe sind es etwa die hausgemachten Grammelknödel mit Sauerkraut und der beliebte Grießauflauf mit Erdbeersauce, die die Skifahrer zum Hüttenwirt „Pfanni“ locken. Im Bründlstadl am Hochkönig kommen die deftigen Kasnocken in traditionellen Riesenpfannen auf den Tisch. Im Schutzhaus Unterberg im gleichnamigen niederösterreichischen Skigebiet führen Weißwürste mit Laugenbrezeln und dazugehöriger Weißbier-Palette die Skifahrer und Tourengeher in Versuchung, auf der Schwaigerhütte am steirischen Stuhleck sind es die hausgemachten Mehlspeisen, Suppen und belegten Brote. Auf der Pöllinger-Hütte auf der Kärntner Gerlitze wiederum lockt der Kaiserschmarren zur Einkehr. Wichtiges Detail am Rande: Bei den genannten Betrieben handelt es sich angesichts des beinahe unüberschaubaren Gesamtangebots um eine kleine, subjektive Auswahl, die zeigen soll, was möglich ist, und die Lust zum Einkehrschwung machen soll. Vor Ort heißt es dann: Abschwingen, probieren, verweilen und genießen. Im Folgenden finden Sie eine kleine, aber feine und subjektive Auswahl von Skihütten der verschiedensten Kategorien quer durch Österreich. www.derskiguide.at


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Lackenhof: Ötscher Schutzhaus Das Ötscher Schutzhaus liegt in mehr als 1.400 Meter Höhe direkt an der Bergstation im niederösterreichischen Lackenhof. Echte Schutzhütte mit weitläufigem Panoramablick, alpenländischen Schmankerln, gemütlichem Ambiente und Übernachtungsmöglichkeiten. www.oetscherhaus.at

Gerlitzen: Pöllingerhütte Die Pöllingerhütte ist eine der ältesten Hütten auf der Gerlitzen und wartet mit sonniger Lage und grandiosem Blick über das Villacher Becken und Mittelkärnten bis zu den Karawanken auf. Bodenständige Kärntner Schmankerln und ein sehr guter Kaiserschmarren. www.poellinger.info

Mitterbach: Terzerhaus Auf der Gemeindealpe bei Mitterbach nahe Mariazell bietet das Terzerhaus in 1.626 Meter Seehöhe nicht nur einen beeindruckenden Blick übers Mariazeller Land, sondern auch bodenständige Hausmannskost in Verbindung mit ausgesuchten Weinen. Danach Lavazza-Kaffee und hausgemachte Apfel- und Topfenstrudel im Ambiente eines Schutzhauses mit Übernachtungsmöglichkeiten.  www.terzerhaus.at

Annaberg: Anna Alm Am Hennesteck gelegen, bietet die Anna Alm einen tollen Panoramablick über das Skigebiet Annaberg und das umliegende Alpenvorland. In traditioneller Rundholzbauweise errichtet. Die Wirtin verwöhnt Skifahrer und Snowboarder in uriger Atmosphäre mit vielen regionalen Schmankerln. Sonnenterrasse.  www.anna-alm.at

Nassfeld: Livios Kabrio In der Skiarena Nassfeld, schon auf italienischer Seite, serviert Livio in seinem Hotel-Restaurant typische italienische Spezialitäten. Wenige Meter davor direkt an der Skipiste gibt es im Kabrio herzhafte Pastagerichte, italienische Kleinigkeiten, Prosecco, Grappa und Wein. Treffpunkt zum nachmittäglichen Après-Ski.  www.livio.at www.derskiguide.at

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Spital am Pyhrn: Sonn’Alm In der Sonn’Alm auf der Wurzeralm in Spital am Pyhrn sorgt Wirtin Erika für das leibliche Wohl der Gäste. Ursprünglicher Hüttencharakter mit einem offenem Kamin, aber auch sehr schön gedeckten Tischen. www.sonnalm-wurzeralm.at

Kitzbühel: Bärenbadalm Die Bärenbadalm in Kitzbühel/Jochberg überzeugt mit der Kombination aus Tiroler Tradition, modernem Zeitgeist und ­einer auf regionale Produkte ausgerichteten Küche samt Wild aus eigener Jagd und Steaks aus der eigenen Angusrinderzucht. Trendige Lounge mit Blick Richtung Großglockner und Groß­venediger und auf die angrenzenden Pisten. www.baerenbadalm.at

Schladming: Märchenwiesen-Hütte Auf dem Schladminger Hausberg Planai liegt die rustikale MärchenwiesenHütte mit sonniger Terrasse am Waldrand beim Kinderland der Skischule Planai und der Talstation Märchenwiesenlift. Regionale Spezialitäten, Kindermenüs und hausgemachte Mehlspeisen.  www.planai.at

stuhleck: SchwaigerHütte Auf dem steirischen Stuhleck gelegen, wurde die rustikale Schwai­­gerhütte bei einem internationalen Skigebietstest zur b­ eliebtesten Skihütte der Alpen gewählt. Wartet mit Sonnenterrasse und herzhaften Suppentöpfen, riesigen belegten Broten sowie verführerischen hausgemachten Torten und Mehlspeisen auf.  www.schwaigerhuette.at

Obertauern: TREFF 2000 Franz Fuiko, aktuell als Edelkoch des Carpe Diem in Salzburg hochgelobt, führt seit Jahren in Obertauern eine außergewöhnlich Skihütte. Selbst wenn sich die Karte auf den ersten Blick gar nicht so speziell liest – sieht man mal vom Alm-Fondue-Chinoise ab. Aber selbst die Tortellini sind hausgemacht. Und 70 edle Weine lagern im Hüttenkeller.  www.treff2000.at Ski Guide Austria 2014

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Hinterstoder: Bärenhütte In Hinterstoder bei der Mittelstation Hutterer Böden, nahe der Talstation Höss-Express, findet sich die urige Bärenhütte mit oberösterreichischen Leckerbissen und Produkten aus der ­Region. Geeignet für Kleinigkeiten, Mittagessen oder nachmittägliches Après-Ski.  E-Mail: baerenhuette@hiwu.at

jerzens im pitztal: Stalder alm Natürlich gibts auch hier, inmitten des weitläufigen Tobels des Skigebiets auf 1.900 Meter die ganz normale Terrasse mit Hüttenschmankerln. Ganz urig ist es dann Abends, wenn man zünftig mit der Familie Schmid zusammenhockt. Hüttengäste werden ohnehin zusammengesetzt, irgendeiner greift zur Klampfe. Umsomehr erstaunt dann die Nacht im höchst komfortablen Zirbenzimmer nebenan. Sauna gibt's auch.  www.stalderhuette.at

hochzillertal: Kristallhütte Die auf 2.147 Meter Seehöhe in Fügen vor einer atemberaubenden Kulisse gelegene Kristallhütte lässt den Mythos Berg spüren – und das bei strahlendem Sonnenschein in Lammfellliegen. Ebenfalls vorhanden: Wasserbetten, Relaxmöglichkeit im Whirlpool und ein romantisch knisternder Kamin, der zum Rotweingenuss einlädt.  www.kristallhuette.at

sölden: gampe thaya An der 11er-Abfahrt vom Rotkogeljoch Richtung Mautstelle ist die Gampe Thaya ein Pflichtstopp. Uralte Almstuben harmonieren mit Elementen neuer Architektur. Aber vor allem: Nix Pommes rot-weiß, sondern regionale Kost und nicht selten garniert mit zünftigen Tönen von Hüttenwirt Jakob Prantl. Im Winter können sich bis zu fünf Skifreaks in die Almhütte auf 2.000 Meter einnisten. Garantiert discofrei. www.gampethaya.riml.com

Lech: Schneggarei Die preisgekrönte Schneggarei in Lech liegt relativ zentral im Ort und setzt auf unverfälschte Materialien, traditionelle Handwerkskunst und architektonisch modernen Touch. Kulinarisch liegt der Schwerpunkt der außergewöhnlichen Hütte auf unkomplizierten Gerichten und Pizza aus dem Holzofen.  www.schneggarei.at www.derskiguide.at

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winter in österreich Hütten

Leogang: ASITZ BRÄU + alte schmiede An der Bergstation der Asitz-Kabinenbahn entstand Ende 2011 mit dem Asitz Bräu Europas höchster Braugasthof. Dafür wurden zwei historische bayrische Brauereien ab- und wieder aufgebaut. Ein Bierpalast mit Stimmungsgarantie, direkt im Skicircus Saalbach-Hinterglemm. Schon Tradition hat die „Alte Schmiede“ daneben, beides gehört wirtschaftlich zum Luxushotel Krallerhof. www.krallerhof.com

Saalbach: pfefferalm Die Pfefferalm am Reiterkogel zählt zum urigsten, was Österreich so zu bieten hat. Im Skigebiet und direkt an der Rodelbahn, bückt man sich automatisch, wenn man die geduckte Hütte mit den überall drapierten alten Skipässen erblickt. Dazu eine offene Feuerstelle mit Kupferkessel und natürlich Hochprozentiges jeder Spielart. Was noch überrascht: Die geniale Homepage  www.pfefferalm.at

Schladming + hintertux: Hohenhaus Tenne Dort wo dieses Jahr die Weltmeister abschwingen, befindet sich die riesige Hohenhaus Tenne direkt an der Planaiabfahrt. Die mehrgeschoßige Hütte ist der ideale Ort für Après-Ski-Party und Disco-Nächte. Wer es etwas ruhiger bevorzugt, kann sich in den beiden unteren Geschoßen Räume für Geburtstagspartys oder Privatfeste anmieten.Das „Original“ macht direkt am Ausgangspunkt des Hinteruxer Gletschers Dampf. www.hohenhaustenne.com

Lürzer Alm In der urig anmutenden Lürzer Alm in Obertauern kommt jeder auf seine Kosten: Von beliebten Après-Ski-Festen und andere Partyevents, gemütlichen Runden am offenen Kamin bis hin zum Abendessen à la carte wird für jeden Geschmack etwas geboten. www.luerzer.at/de-almhuette-obertauern.htm Ski Guide Austria 2014

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winter in österreich pistensicherheit

Sicherheit geht vor Hohe Investitionen, aber ein Risiko bleibt immer Skifahren ist zwar „das Leiwandste, das man sich nur vorstellen kann“, es ist aber auch nicht ungefährlich. Jedes Jahr passieren bis zu 60.000 Unfälle. In der vorletzten Saison endeten 63 davon sogar tödlich. Dabei spielen Selbstüberschätzung was das technische Können betrifft, fehlendes Risikobewusstsein oder unglückliche Zufälle eine große Rolle. Auch tragen schlecht übersehbare Pistenkreuzungen oder -kuppen, fehlende Fangnetze oder Lawinen (die trotz Schutzmaßnahmen auf die Piste donnern) Mitschuld an Unfällen. Die Schwere der Verletzung hängt auch von der Schneebeschaffenheit ab: Ausreichend Neuschnee mildert in der Regel die Verletzung, während eine pickelharte Piste, an deren aperem Rand womöglich noch Steine liegen, die Sturzauswirkung verschärft. Die Seilbahnen investieren jedes Jahr rund eine halbe Milliarde Euro in die Verbesserung der Infrastruktur, wovon ein beachtlicher Teil in die Erhöhung der Sicherheit fließt. Dennoch scheint es weiter Nachholbedarf zu geben, denn das Bewusstsein und der tägliche Umgang mit Fragen der Pistensicherheit lässt zu wünschen übrig. Schon bei den Recherchen zum vorvorjährigen Ski Guide haben nur rund ein Drittel jener Skigebiete, welche die Fragebögen retournierten, die Frage beantwortet: „Welche Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit wurden jüngst umgesetzt oder sind für die kommende Saison geplant?“ Die Antworten waren oft ausgesprochen spärlich nach dem Motto: „Nein danke, wir sind ständig bemüht, die Sicherheit zu verbessern.“ Letztlich haben 26 von 77 Skigebieten konkrete Maßnahmen www.derskiguide.at

angeführt – insgesamt kontaktiert wurden 128 Skiregionen. Für die Ausgabe 2013 war das Echo noch spärlicher: Nur zehn Skigebiete haben die Frage nach Sicherheitsmaßnahmen beantwortet, die aber zum Teil wenig Neues gebracht haben. Dasselbe gilt für die vorliegende Ausgabe – erwähnenswert ist aber Gastein, wo ein weiterer Lawinensprengmasten aufgestellt wurde, um die Lawinensicherheit zu erhöhen. In Summe wurden für heuer rund 600.000 Euro in eine Lawinenschutzverbauung im Bereich der Hohen Scharte Nord investiert. Im Bereich der Schloßbachbrücke wurde ein neues Sicherheitsnetz errichtet und damit eine Gefährdungsstelle entschärft. Besonderes Augenmerk auf die Erhöhung der Pistensicherheit haben in den vergangenen Jahren laut Eigenangaben folgende Skigebiete gelegt: Das Kärntner Nassfeld mit der Sanitätsstation Sonnleitn, einer unfallchirurgischen Praxis bei der Talstation, einem Rettungshubschrauber und einer Pistenservice-Truppe. Heiligenblut hat zuletzt das Pistenleitsystem ausgebaut und ein Freeride Checkpointsystems installiert, das unter anderem aktuelle Lawineninfos, Wetterinfo und Pieps LVS-Checks umfasst. Die Gerlitze, deren Abfahrten zeitweise sehr voll sein können, setzt auf Pistenhilfe und Pistenambulanz. Am Goldeck wird auf die jährliche Kontrolle im Rahmen des Pistengütesiegels, Präventiv-Maßnahmen zum Thema Lawinen mit der Bergrettung, sowie einem Schulfilm mit Olympiasieger Fritz Strobl über die Pistenregeln und ein Pistenleitsystem mit Absicherung laut FIS-Regeln verwiesen. 2014 Ski Guide Austria


Einzig vom Kärntner Skigebiet Innerkrems finden Sie auf deren Homepage angegebene Sicherheitsmaßnahmen über Pistenverhältnisse, Wind und gesperrte Routen. Das oberösterreichische Skigebiet Hochficht, gibt an, „einige noch vorhandene Schwachstellen bei Pisten und der Crossstrecke für Boarder und Skier“ beseitigt zu haben. In Hinterstoder wurden in den vergangenen Jahren Pisten verbreitert und an allen relevanten Stellen permanente A-Netze installiert. Zudem sind an Wochenenden und in den Ferien zwei Personen als Pistenhilfe im Skigebiet unterwegs. Das niederösterreichische Annaberg gibt an, permanent in die Pistensicherheit zu investieren, etwa in die Verbesserung von Absperr- und Sicherheitsvorrichtungen. Weiters sind an jedem Einstiegspunkt die FIS-Verhaltensregeln, Pistensperren und wichtige Hinweise angeschlagen. In Puchberg am Schneeberg wird auf eine spezielle Absicherung der Pisten und die vermehrte Kontrolle durch das Personal hingewiesen. In Lackenhof kommt seit 2008 ebenfalls die ÖSV Pistenhilfe zum Einsatz und es wird auf die Eigenverantwortung und die Rücksicht plädiert Ski Guide Austria 2014

Die Pistenhilfe soll die Pisten durch Aufklärung der Skisportler sicherer machen – ohne den Druck einer Pistenpolizei auszuüben. Die häufigsten Einsätze sind Verweise und Ermahnungen undisziplinierter Sportler. Darüber hinaus geben die mit roten Helmen ausgestatteten Helfer Tipps bei der Auswahl der passenden Piste, helfen bei Materialproblemen und leisten Unfallhilfe. Im steirischen Snowboarder-Paradies Kreischberg wurde zuletzt das Pistenleitsystem verbessert. In Schladming gab es zwar insgesamt enorme Infrastrukturinvestitionen im Hinblick auf die Ski-WM 2014, bei der Angabe dezidierter Sicherheitsmaßnahmen war man aber zurückhaltend. Auf der benachbarten Wurzeralm wurden zuletzt Abfahrten verbreitert, Pistenhilfen – und an gefährlichen Stellen – permanente A-Netze installiert. Das Stuhleck gibt an, laufend Schutzvorrichtungen zu erneuern, durch Beschilderung gezielt zu informieren, das Personal halbjährlich zu schulen, die Pistenrettung modern auszustatten sowie Unfallstellen zu analysieren. Auf der Mariazeller Bürgeralpe steht unter anderem während des Skibetriebs ein Pistengerät auf Abruf www.derskiguide.at


bereit, zudem sind ein Pistendienst und die AlpinGendarmerie im Einsatz. Das Skigebiet Dachstein West dagegen ist mit dem Recco Suchsystem ausgerüstet. Zudem sind Sicherheitstipps und Warnhinweise an Monitoren der Seilbahnstationen und auf den Websites zu finden. Es gibt auch Events für mehr Sicherheit im Gelände und am Berg. Im Skigebiet Großeck-Speiereck wurden für die heurige Saison Absperrnetze und Aufprallmatten gekauft. Im Gebiet Fanningberg wurde die Beschilderung zum Pistenverlauf sowie zur Schwierigkeitseinstufung übersichtlicher gestaltet. In Problembereichen wie Pistenkreuzungen oder -einmündungen sowie bei Ein- und Ausstiegsstellen wurden Warnschilder angebracht. Weiters werden beim Kauf eines Skipasses vermehrt Broschüren betreffend Pistenregeln und Verhaltensweisen zur Prävention ausgehändigt. Die Riesneralm bietet einen „Vollinklusive Versicherungsschutz“ an, mit der jeder Käufer einer Tageskarte versichert ist. Selbst für Heli-Transporte. Im Gebiet Galsterberg wurde zuletzt die Talabfahrt verbreitert, im Skigebiet Kaiserau werden die Sicherungsnetze www.derskiguide.at

und -matten täglich kontrolliert. Selbst das Kinderland ist durch Netze abgesichert. Ähnlich im Kleinwalstertal, wo die Burmiabfahrt als Piste mit Sicherheitshinweisen (FIS-Regeln) auf kindgerechten Tafeln fungiert – schließlich ist Burmi das dortige Kindermaskottchen. Das Skigebiet Salzstiegel wieder verweist auf breitere Pisten und „gut erkennbare Beschilderung“. Während etwa in Seefeld nur auf die Erfüllung des Tiroler Pistengütesiegels und in Imst auf allgemeine Gefahrenhinweise verwiesen wird, sind die Sicherheitsvorkehrungen in großen VorzeigeSkigebieten vielfältiger angelegt: In St. Anton am Arlberg sind die Pisten entsprechend den gültigen Neigungsgrenzen farbig gekennzeichnet und die Pistenränder eindeutig definiert. Im gesamten Gebiet gibt es zentral gesteuerte Informationstafeln mit Angabe der geöffneten Bahnen, Pisten und der Wetterbedingungen. Pistenpflege und Pistensicherungen wie Markierungen, Netze, Tafeln oder Absperrungen werden täglich kontrolliert. Zudem stehen Pistenhilfen zur Verfügung. 2014 Ski Guide Austria


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winter in österreich pistensicherheit

Im Stubaital werden Gefahrenzonen permanent beobachtet und frühzeitig gesperrt; deren Freigabe erfolgt nur in Absprache mit der Lawinenkommission. Zudem sollen gut sichtbare Pistenmarkierungen die Sicherheit auch bei Nebel oder Schneefall erhöhen. In Lech, wo betont wird, laufend Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen, wurde heuer in Lawinensprengmasten und Lawinenorgeln investiert. Diese dienen zu Erhöhung der Lawinensicherheit auf stark befahrenen Skiabfahrten. Davor wurden Pistenkorrekturen im Gelände durchgeführt. In Hochötz änderte man das Pistenleitsystem zur besseren Verständlichkeit, eine vollautomatische Lawinensprenganlage und ein Lawinendamm wurden errichtet, eine Schleppliftspur verbreitert. Der Skigebietsverbund Ski amadé, zu dem auch die Region Schladming und mehrere Skigebiete im Salzburger Land zählen, will in Verbindung mit seinem kostenlosen W-Lan in allen Skigebieten durch eine neuen App den Sicherheitsstandard mittels Informationsmehrwert erhöhen Die App weist unter anderem das Routing im Skigebiet, die Ortung auf der Panoramakarte, aktuelle Live-Infos zu Pisten und Wetter, einen Skihütten- und Servicestellenguide sowie eine Notruffunktion auf. Pro Berg- und Talstation ist je ein Helfer anwesend. Am Hochkönig kontrolliert ein externer Begutachter die Bergbahn. In Gastein sind die Pistenverordnungen nicht nur im Infofolder abgebildet, sie werden auch im Orts-TV gezeigt. Bei der Errichtung neuer Pisten wird laut Ski amadé generell großer Wert darauf gelegt, Kreuzungen zu vermeiden und die Pisten möglichst breit anzulegen. Damit im Ernstfall alles reibungslos abläuft, wird jedes Jahr eine vorgeschriebene Bergeübung durchgeführt. Täglich fahren überdies mindestens zwei Personen die Strecken ab, ehe diese freigegeben werden. Ski Guide Austria 2014

Viele der von den Bergbahnen angeführten Maßnahmen sind wertvoll, nicht wenige davon (Pistenrettung, Unfallstation, stationierter Hubschrauber) kommen aber erst zum Zug, wenn schon was passiert ist. Ausgeklammert wurden erstaunlicherweise die Lifte selbst. Wohl weil die gesetzlich aufgehalsten LED-Tafeln beim Ausstieg („Auf - Zu“) von keinem Bergbahner als sinnvoll betrachtet werden. Sinnvoller als diese verordneten Investitionen, sind jene in sichere Sessellifte. Dabei geht es in erster Linie um die Beförderung von Kindern. Denn zu häufig rutschen diese unter dem Sesselbügel durch. Die Kunst für die Liftproduzenten Doppelmayr und Leitner war, Systeme zu entwickeln, die Kleinen Sicherheit gewähren, ohne dass sich fester gebaute Erwachsene im Sessel „festgenagelt“ fühlen. Zur passiven Sicherheit trägt heute die Ausrüstung entscheidend bei. Helme sind auf den Pisten nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel. Protektoren schützen den besonders auf harten Pisten und in Parks gefährdeten Rücken. Richtig eingestellte Sicherheitsbindungen, passende Schuhe und nicht zuletzt gepflegte Kanten sind wichtiger, als manches Fangnetz am Pistenrand. Wie weit die perfekte Panzerung des Skifahrers auf dessen Seele durchschlägt, er somit rücksichtslos gegen sich und andere rast, ist umstritten. Unumstritten bleibt aber der größte Unsicherheitsfaktor– auf den Pisten, wie im richtigen Leben – der Mensch. Es gibt Augenblicke auf und neben der Piste, wo all die tollen Sicherheitstipps nicht wirken. Weil man sie selbst – oder andere Skifahrer – nicht berücksichtigt hat. Oder manchmal schlicht Pech www.derskiguide.at


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hat. Manchmal sogar gleich doppelt, weil den körperlichen Schmerzen finanzielle folgen können. So sieht das zum Beispiel konkret aus: Bruchlandung auf einer Piste in Ischgl. Ein Pistenretter kommt vorbei, breitet die Aludecke aus, um die Unterkühlung des Opfers zu verhindern, nachdem er als erstes die Flugrettung alarmiert hat. Dann heißt es Piste absperren, weil nach acht Minuten der Hubschrauber landet. Nicht einmal eine halbe Stunde nach dem Unfall ist der Verletzte im nächstgelegenen Krankenhaus Landeck-Zams. So schnell kann’s gehen. Weil’s an manchen Wochenenden auf den heimischen Pisten gewaltig brummt, fliegen die Helis öfters als im Stundentakt in der Klinik ein. Da kann’s schon mal vorkommen, dass eine Patientin in der Gynäkologie aufwacht. Gemeinsam mit einem Autounfallopfer, einem anderen Pistenopfer – und einer Schwangeren.

Visa verlangt 20 Prozent Selbsthalt. Es ist auch nicht immer klar, wie weit Familienmitglieder mitversichert sind. Als sicherste Lösung erweisen sich da der Arbö-Sicherheitspass beziehungsweise der Öamtc-Schutzbrief. Bevor man sich aber angstvoll spezielle Wintersport-Unfallversicherungen, etwa von Uniqa oder Generali, aufschwatzen lässt, sollten bestehende Mitgliedschaften auf Leistungen bei Alpinunfällen gesichtet werden: Denn beim ÖSV, dem Alpenverein, Naturfreunden und manch anderer Institution sind Sport- und Freizeitunfälle, wenn auch manchmal mit Selbstbeteiligung, durchaus abgesichert.

Ist bei einem Skiunfall die gesundheitliche Versorgung gesichert, folgen die pekuniären Überlegungen kumuliert in der Frage: Wer zahlt? Der Heli-Flug von Ischgl nach Landeck kostet rund 3400 Euro. Zusätzlich fordert die Pistenrettung bis zu 200 Euro ein, zumindest wenn die Versicherung die Kosten abdeckt. Die Krankenkasse übernimmt rund 900 Euro, doch wer bezahlt den Rest? Die Flugrettung ist beim Pauschalpaket der Auslandsreise-Krankenversicherung (zum Beispiel der Wiener Städtischen) dabei. Doch wie der Name schon sagt: Dafür hätte der Unfall auf der Samnauner Seite des Skigebiets erfolgen müssen. Als nächstes rücken die bei Kreditkarten inkludierten Versicherungen ins Blickfeld. Die helfen schon weiter, doch zum Beispiel die Versicherung über www.derskiguide.at

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winter in österreich sicherheit

Helikopter-Einsatz Die Rettung aus der Luft kann teuer kommen Jüngste daten belegen zwar das Risiko des Skisports, aber gleichzeitig das immer verbesserte Rettungssystem bei schweren Verletzungen. So sind allein in Tirol mehr als 1000 Pistenretter im Einsatz, denen acht Hubschrauber zur Verfügung stehen. In einem Winter werden die Pistenretter 30.000 Mal zu Einsätzen gerufen. Doch die Zahl von 220 Millionen Abfahrten in diesem Zeitraum relativiert diesen Wert. Erst nach über 7.300 Fahrten „passiert“ etwas Ernstes. Ob Hubschrauber zum Einsatz kommen, entscheidet stets der Pistenretter vor Ort. Das läuft nicht immer friktionsfrei ab, wie zwei komplett gegensätzliche Geschichten von jeweils niederländischen Gäste zeigen: Vor einigen Jahren wurde ein Helikopter-Team zu einem Einsatz gerufen. Am Gipfel angekommen waren zwar informierte Unfallzeugen da – nur das Opfer nicht. Denn dieses hatte sich von der Piste geschleppt und hinter Büschen versteckt. Es fürchtete, den Abtransport nicht bezahlen zu können. Gegenteiliges passierte im Juni 2013 auf einem Salzburger Berggipfel, wo sich ein Pärchen „verletzungsbedingt“ um 16 Uhr von einem Hubschrauber ausfliegen ließ. Dass dies wirklich teuer kommen sollte, dafür sorgte ihre eigene Gipfelbucheintragung: „Aufstieg geschafft, zurück gehen wir mit dem Heli“. Die Kosten eines ÖAMTC-Heli-Einsatzes liegen bei 1700 bis 5000 €. Mehr als 90 Prozent aller ausgeflogenen Patienten sind in irgendeiner Form dafür versichert. Bei 88 Prozent aller Fälle werde versucht, über die Sozialversicherungen abzurechen. Wobei diese meist nur einen Teil der Kosten von unter 1000 € übernehmen. Eine Analyse der Kitzbüheler Bergbahnen zeigt indes, dass nur zwölf Prozent aller Unfallopfer mit dem Hubschrauber ausgeflogen wurden. Was sind nun die häufigsten Verletzungen? „Generell zeigt der Trend, dass aufgrund der steigenden Akzeptanz von Skihelmen, Kopfverletzungen rückläufig Ski Guide Austria 2014

sind, ebenso wie alle Knochenbrüche, dafür steigt die Zahl komplexer Kniebandverletzungen. Snowboarder sind häufiger von Ellbogen- und Schulterverletzungen betroffen“. Die häufigsten Sturzursachen sind Verschneiden, hohe Geschwindigkeit, unerwartete Buckeln und Zusammenstöße. In der Regel kann gesagt werden: Je älter die Fahrer, desto seltener die Bruchlandung. Die höchste Risikobereitschaft zeigen, wenig überraschend, Burschen und junge Männer. Besonders auffällig ist der Unterschied zu den 16- bis 30-Jährigen Frauen. Insgesamt zeigt sich, dass in jeder Gruppe die Sturzhäufigkeit nach zehn Jahren stark rückläufig war. Als wichtigste Maßnahmen zur Verletzungsprävention empfiehlt der ÖSV entsprechende Trainingsvorbereitung auf die Saison, vernünftige Pausengestaltung, besonders bei Anfängern, Skihelme und nicht zuletzt, die Fahrweise dem Können anzupassen. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) warnt, dass die Gefahren und die erheblichen Risiken abseits der Piste oft ausgeblendet werden. Durchschnittlich gibt es in Österreich jährlich rund 1.000 Unfälle die sich abseits der gesicherten Bereiche ereignen. Lawinen stellen hierbei ein hohes Risiko dar – 23 Menschen sterben dadurch im Schnitt pro Jahr. Mangelnde Kenntnis und Selbstüberschätzung sind Unfallursache Nummer Eins. „Der größte Risikofaktor ist der Mensch“, so Klaus Robatsch, beim KFV für Prävention zuständig. Vor allem bei bei den Freeridern gibt es oft gravierende Wissenslücken: Mehr als die Hälfte (53 Prozent) wissen nicht, was die unterschiedlichen Lawinen-Warnstufen bedeuten und wie man sich dabei verhalten sollte. 41,1 Prozent der Befragten führen nie oder nur gelegentlich ein Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS) mit. 53 Prozent haben keine Erfahrung in der Bedienung des LVS Gerätes bzw. nur eine einmalige Einschulung damit. www.derskiguide.at


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sicherheit

Besonders fatal: 45 Prozent der befragten Freerider sind der Fehlmeinung, dass eine Handy-Ortung im Falle eines Notfalles ohne Mobil-Netzanbindung via Satellit möglich ist. Alternativen zum Mobiltelefon, um Hilfe anzufordern, sind nur wenigen Befragten bekannt. Nur 25 Prozent kennen das Alpine Notsignal. Viele Freerider haben noch nie einen Kurs zu ihrer Sicherheit im Gelände absolviert. Für Ex-Weltcup-Skiläuferin, Diplom-Skilehrerin und –Skiführerin Nicola Werdenigg ist die richtige Ausrüstung nur eine Seite der Medaille: „Das richtige Verhalten, um erst gar keine Lawine auszulösen, hat Priorität.“ Der Schlüssel liege im richtigen Risikomanagement. Um Gefahren richtig einschätzen zu können, brauche es jedoch Fachkenntnis. Darüber hinaus erleichtern umfassende Informationen die Risikoeinschätzung, die einzelne Skigebiete mit Freeride-Checkpoints bieten. Vor der Abfahrt gibt es geballte Information über die Routen-, Wetter-, Schnee- und Lawinen-Situation. LVS-Geräte können gecheckt werden. Zu den ausgewählten Routen kann man sich Tipps, Bilder sowie Skizzen herunterladen und über Gefahrenquellen informieren. Überdies www.derskiguide.at

gibt es GPS-Tracks fürs Handy: Damit lässt sich kontrollieren, ob man noch auf der Route ist. Freeride Safety Checks. In Vorarlberg wiederum lernt man in der Silvretta Montafon bei Freeride Safety Checks die Gefahr von Lawinen richtig einzuschätzen. Im Intensivkurs erfahren die Teilnehmer auch den richtigen Umgang mit der Lawinenausrüstung (LVS-Gerät, Schaufel, Sonde, ABS-Airbag). Wie imposant abgehende Schneemassen sind, wird bei einem besonderen Höhepunkt deutlich: Vor den Augen der Teilnehmer wird eine Lawine gesprengt – in sicherem Abstand, versteht sich. Eine der modernsten LVS-Übungsanlagen der Alpen befindet sich im Skigebiet Warth-Schröcken: An der fest installierten Anlage beim Steffisalp Express kann man täglich von 9 bis 16 Uhr den Umgang mit LVS-Geräten lernen, Suchstrategien üben und sich unter realistischen Bedingungen für einen Ernstfall rüsten. Zu bestimmten Terminen werden auch SAAC Lawinen- und Sicherheitscamps für Ski- und Snowboardfahrer angeboten. Und im Kleinwalsertal vermitteln regelmäßig stattfindende Freeride Safety Checks das nötige Wissen im freien Skiraum. 2014 Ski Guide Austria


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winter in österreich SICHERHEITSTipps

Verhalten auf der Piste Sicherheit geht auf den Pisten und im Gelände vor Auch unter Skifahrern, die sich selbst als geübt ansehen, dürfte sich der eine oder andere Selbstüberschätzer finden. Nicht von ungefähr kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen und Unfällen. Es empfiehlt sich daher, sich an die FIS-Regeln zu halten. Dadurch erhöht sich die eigene sowie die Sicherheit aller anderen Skifahrer. Der Aufstieg: Liftfahren, aber richtig Die meisten Unfälle passieren beim Aussteigen und enden oft mit einem Sturz. Schwerwiegende Liftunfälle, bei denen das Seil aus den Rollen springt oder sogar Menschen aus einem Sessellift fallen, kommen zum Glück kaum vor. Schlepplifte sind heute schon eher die Ausnahme – für ungeübte Skifahrer und Snowboarder können sie gerade deshalb eine Herausforderung darstellen. Fährt man zu zweit mit einem Schlepplift, so wird in einer ausgemachten Reihenfolge ausgestiegen: Der Erste rutscht vom Bügel, während der Zweite die Stange hält und anschließend den Bügel kontrolliert zur Seite schiebt. Das größte Risiko sind jedoch modische Accessoires wie lässig herunterhängende Hosenträger oder lange Schals. Immer wieder gibt es Opfer, weil sich Träger oder Schal am Bügel verheddern und den Fahrer mitschleifen. Im schlimmsten Fall sind derart sogar Strangulierungen möglich. Sessellifte sind normalerweise viel einfacher zu benutzen: Während der Fahrt muss der Sicherheitsbügel unbedingt geschlossen bleiben und darf erst kurz vom dem Ausstieg geöffnet werden. Dabei werden die Skier von der Fußstütze genommen, die Skispitzen angehoben und die Skistöcke freigemacht. Neuerdings wird der Zeitpunkt zum Ski Guide Austria 2014

Öffnen des Bügels durch Leuchtdiodenanzeigen bei der Ausstiegsstelle angezeigt. Der Bügel sollte erst geöffnet werden, wenn beim an der Ausstiegsstelle quer angebrachten Leuchtbalken die Dioden von rot auf grün wechseln. Nach dem Aussteigen ist darauf zu achten, in welche Richtung die Sitznachbarn abfahren. Beim Einsteigen lässt man lieber einen Bügel oder Sessel leer vorbeifahren, als durch unnötige Eile einen Sturz zu riskieren. Viele Stürze beim Schlepplift werden durch den Ruck beim Losfahren verursacht oder weil der Bügel zu spät ergriffen wurde. Während der Fahrt sind es meist schlechte Spuren, Eisplatten oder Schneehügel, die zum Verkanten und Sturz führen. Kündigt sich ein Sturz an, sollte man versuchen, sich bewusst aus der Spur fallen lassen. Nach einem Sturz rasch die Spur räumen. Kinder unter einer Körpergröße von 1,25 Metern dürfen nie ohne Begleitung eines Erwachsenen im Sessellift fahren und sollen am besten während der ganzen Fahrt beobachtet, Kleinkinder am besten gehalten werden. Weitere Sicherheitshinweise: • Stöcke beim Liftfahren in der Mitte in die Hand nehmen. • Hände nicht in den Schlaufen lassen; die langen Stöcke ­können leicht hängen bleiben. • Im Sessellift nicht schaukeln. • Auf einem Vierer-, Sechser- oder Achtersessellift in der Mitte sitzen, wenn nicht alle Plätze besetzt sind; schief hängende Sessel erschweren den Ausstieg vor allem für Kinder. • Schleppliftbügel nicht wild wegstoßen und nach oben schnalzen lassen. Nicht in Kurven fahren. www.derskiguide.at


Die zehn FIS-Verhaltensregeln Œ Rücksichtnahme auf die anderen Pistenteilnehmer: Jeder Skifahrer und Snowboarder muss sich so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt.  Beherrschung der Geschwindigkeit und der Fahrweise: Auf Sicht fahren. Geschwindigkeit und Fahrweise müssen dem individuellen Können und den Gelände-, Schnee- und Witterungsverhältnissen sowie der Verkehrsdichte angepasst werden. Ž Wahl der Fahrspur: Der von hinten kommende Skifahrer muss seine Fahrspur so wählen, dass er vor ihm Fahrende nicht gefährdet.  Überholen: Überholt werden darf von oben, von rechts oder von links – aber immer nur mit einem Abstand, der dem überholten Skisportler für alle seine Bewegungen genügend Raum lässt.  Ein-, an- und hangaufwärts fahren: Wird in eine Abfahrt eingefahren, nach einem Halt wieder an- oder hangaufwärts geschwungen bezie-

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hungsweise gefahren, muss man sich nach oben und unten vergewissern, dass dies ohne Gefahr für sich und andere getan werden kann. ‘ Anhalten: Jeder Skifahrer und Snowboarder muss es vermeiden, sich ohne Not an engen oder unübersichtlichen Stellen einer Abfahrt aufzuhalten. Nach Stürzen ist eine solche Stelle so schnell wie möglich wieder freizumachen. ’ Aufstieg beziehungsweise Abstieg: Skifahrer oder Snowboarder, die aufsteigen oder zu Fuß absteigen, müssen den Rand der Piste benutzen. “ Beachten der Zeichen: Jeder Skisportler muss Markierungen und Signale beachten. ” Hilfeleistung: Bei Unfällen ist jeder Skifahrer und Snowboarder zur Hilfeleistung verpflichtet. • Ausweispflicht: Jeder Wintersportler, ob Zeuge oder Beteiligter, ob verantwortlich oder nicht, muss im Falle eines Unfalles seine Personalien angeben.

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winter in österreich SICHERHEITSTipps

Lawinenkunde Warnstufen und Sicherheitstipps Vorsicht im freien Gelände: Immer mehr Snowboarder, Tourengeher und Skifahrer suchen das Fahrvergnügen im Tiefschnee abseits der gesicherten Pisten. Jedoch sollte dabei immer an die Lawinengefahr und die entsprechenden Verhaltensregeln gedacht werden. Die Lawinengefahr ist die längste Zeit der Saison ein ständiger Begleiter und lässt sich nur mit entsprechendem Wissen richtig einschätzen. Die größte Gefahr geht von Schneebrettern aus. Das sind unter Spannung stehende „Fallen“ aus schwach gebundenen oder windgepressten Schnee, die auf einer Gleitschicht bei der geringsten Belastung plötzlich quer über den Hang abreißen und abgleiten können. Schon ein sehr kleines Schneebrett kann lebensgefährlich sein, wenn man sich unterhalb davon befindet oder es selbst ausgelöst hat und mit dem Kopf nach unten mitgerissen wird. Bevor abseits der Pisten gefahren wird, ist das Einholen des Lawinenlageberichts Pflicht. Grundsätzlich gibt es fünf Lawinenwarnstufen: • S tufe 1: Die Schneedecke ist allgemein gut verfestigt und stabil. Auslösung ist allgemein nur bei großer Belastung an sehr wenigen, extremen Steilhängen möglich. Spontan sind nur kleine Lawinen möglich. • S tufe 2: Die Schneedecke ist an einigen Steilhängen nur mäßig verfestigt, ansonsten allgemein gut verfestigt. Auslösung ist insbesondere bei großer Zusatzbelastung vor allem in Steilhängen möglich. Größere spontane Lawinen sind nicht zu erwarten. • S tufe 3: Die Schneedecke ist an vielen Steilhängen nur mäßig bis schwach verfestigt. Auslösung Ski Guide Austria 2014

ist bereits bei geringer Zusatzbelastung vor allem an den angegebenen Steilhängen möglich. Fallweise sind spontan einige mittlere, vereinzelt aber auch große Lawinen möglich. Warnstufe 3 steht für ungünstige Verhältnisse: 75 Prozent der Lawinenunglücke ereignen sich bei Stufe 3! • S tufe 4: Die Schneedecke ist an den meisten Steilhängen schwach verfestigt. Auslösung ist bereits bei geringer Zusatzbelastung an zahlreichen Steilhängen wahrscheinlich. Fallweise sind spontan viele mittlere und auch große Lawinen zu erwarten. • S tufe 5: Die Schneedecke ist allgemein schwach verfestigt und weitgehend instabil. Spontan sind zahlreiche große Lawinen auch in mäßig steilem Gelände zu erwarten. Vorsicht: Man hüte sich vor folgenden Irrtümern: • In diesem Steilhang habe ich noch nie eine Lawine abgehen sehen, er ist also lawinensicher. • In diesem kleinen, kurzen Hang kann nichts passieren. • Wald schützt vor Lawinen, unterhalb der Waldgrenze ist es nicht gefährlich. • Bei großer Kälte gibt es keine Lawinen. • Bereits vorhandene Spuren im freien Gelände sind keineswegs Garantie für Lawinensicherheit, vielmehr kann sich die Stabilität des Hanges mit jeder Spur vermindern. Lawinen werden häufig erst bei der 5. oder 6. Abfahrt ausgelöst. • Wenig Schnee bedeutet nicht geringe Lawinengefahr. Statis­­tisch betrachtet fordern Winter mit geringen Schneemengen besonders viele Lawinenopfer. • Die Lawinengefahr bleibt auch durch kalte Temperaturen über eine längere Zeit erhalten! www.derskiguide.at


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SICHERHEITStipps

Richtig reagieren: Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Lawinenabgang und es gibt Verschüttete in der Gruppe, müssen die Rettungsmannschaften informiert werden. Hierbei müssen folgende fünf Punkte mitgeteilt werden. • Wo: Beschreibung des Unfallortes • Was ist geschehen? • Wann ist es geschehen? • Welche Verletzungen und wie viele Verletzte? • Wer meldet und Angaben über Standort, Wetter und Landemöglichkeit für den Hubschrauber Ist man selbst betroffen, sollte man: • während des Lawinenabgangs Schwimmbewegungen ausführen, damit man möglichst an der Oberfläche der Lawine bleibt. • wenn die Lawine langsamer wird, eine Kauerposition (Arme vor Kopf) einnehmen. www.derskiguide.at

Damit schafft man eine Atemhöhle, falls man komplett verschüttet wird. • nach dem Stillstand Ruhe bewahren und die Lage prüfen. Falls möglich, sich selbst befreien. Kraft und Luft sparen! • nicht schreien, das kostet wertvolle Luft. Ausnahme: Man hört Geräusche. Sind andere aus der Gruppe betroffen, ist festzustellen, wo die Verschütteten zuletzt gesehen wurden. • Pieps (Lawinensuchgerät) auf Empfang stellen und systematisch suchen. • In den ersten 15 Min. liegt die Überlebenschance bei 90%, nach 35 Min. sind es nur noch 25%. Sicherheitsregel Nummer 1: Das Einfahren in freies Gelände sollte prinzipiell nur mit der dafür nötigen Ausrüstung – Lawinenpieps und Schaufel – erfolgen! 2014 Ski Guide Austria


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winter in österreich FITNESSTipps

Fitness Durchtrainiert auf die Piste Auch wer nicht immer Sport betreibt oder sich mehrere Wochen vorbereitet – das richtige Bewegungsprogramm, notfalls am ersten Skitag selbst, verringert nachgewiesenermaßen das Verletzungsrisiko und bringt mehr Leistungsfähigkeit. Denn beim Wintersport ist der Körper starken und ungewohn­­­ten Belastungen ausgesetzt: Das gilt vor allem im Hinblick auf Muskeln und Gelenke – Ursache vieler Verletzungen sind müde und überlastete Muskeln. Mit mehr als 40 Prozent stehen laut Sportmedizinern Verletzungen der unteren Extremitäten wie Knie, Unterschenkel, Fuß immer noch an der Spitze im A­ lpinsport. Danach kommt mit 38 Prozent der Schulterbereich. Besonders das Knie ist nach wie vor die Problemzone des Skisports. Je älter jemand ist, umso mehr Zeit sollte er in das Aufwärmen investieren. Neben klassischen Aufwärmübungen für jedermann – siehe unten – bieten Sportvereine, Universitäten und Fitnesscenter spezielle Skigymnastikkurse an. Bevor Sie mit einer der folgenden Übungen beginnen, machen Sie es, wie Sie es vielleicht von den Fußballern im Fernsehen kennen: Laufen Sie zunächst locker auf der Stelle und schwingen Sie Ski Guide Austria 2014

dabei Ihre Arme mit. Dauer: fünf bis zehn Minuten. Auf der Piste: Bevor Sie auf der Piste die ersten Schwünge ziehen, empfiehlt sich für einige Minuten Dehnen und Aufwärmen: Machen Sie es wie Hermann Maier und Co., bevor sie ins Rennen gehen. Nehmen Sie beide Stöcke in die Hand, stecken Sie ­diese vor sich in den Schnee und schwingen Sie mit den Füßen abwechselnd links/rechts durch. Dazu Rumpfbeugen und Armkreisen, dann sollten Sie locker genug für die erste Abfahrt sein.

übung 1 Vollführen Sie lockere Umsteigesprünge, indem Sie Ihre Füße zusammenschließen und aus der Hüfte heraus abwechselnd nach links und rechts springen. www.derskiguide.at


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winter in österreich FITNESSTipps

übung 2 Abwechselnd führen Sie bei dieser Übung den linken Fuß zur rechten Hand und den rechten Fuß zur linken Hand. Laufen Sie am Platz und ziehen Sie die Knie im Wechsel zum entgegengesetzten Ellbogen. Jede Seite je nach Kondition sechs- bis zwölfmal wiederholen.

übung 3 Mit hüftbreit geöffneten Beinen stehen Sie in der Abfahrtshocke und machen dann einen Strecksprung nach oben. Dabei werden die Beine geschlossen, und Sie landen anschließend wieder in der Ausgangs­position. Drei bis sechs Wiederholungen – Beine lockern und von Neuem beginnen.

übung 4 Muskelkräftigung durch Spannungsübungen, die fünf bis zehn Sekunden gehalten werden sollten. Beginnen Sie mit der Liegestützhaltung: Stützen Sie sich im ­Vierfußstand auf Händen und Knien ab, führen Sie die Füße zum Po. Schieben Sie nun Ihren Oberkörper nach vorne in den Liegestütz. Die Arme sechs- bis zwölfmal beugen, kurz entspannen und wiederholen. Ski Guide Austria 2014

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FITNESStipps

übung 5 Legen Sie sich auf den Rücken und halten Sie Ihre Arme seitlich am Körper. Beugen Sie die Beine bis ein rechter Winkel zwischen Oberkörper und Oberschenkel entsteht. Nun heben Sie den Po langsam an und halten die Position – danach entspannen Sie sich wieder. Wiederholen Sie das Poheben sechs- bis zwölfmal.

übung 6 Zur Verbesserung von Koordination und Reaktions­ fähigkeit stellen Sie sich auf das rechte Bein. Mit dem linken Bein führen Sie in der Luft eine Acht aus. Danach wechseln Sie Standposition und Bein. Führen Sie diese Übung abwechselnd mit beiden Beinen mehrmals für zehn bis zwanzig Sekunden durch. Als Steigerungsstufe die Übung mit geschlossenen Augen durchführen.

übung 7 Nach der Belastung folgt die Entspannung und Dehnung der Muskeln. Das macht Sie flexibler und weniger anfällig für Verletzungen. Setzen Sie sich mit weit ­gespreizten Beinen auf den Boden. Die Beine sind durchgestreckt, Sie greifen zu den Zehen und ziehen diese an. Beugen Sie den Oberkörper nach vorne und halten Sie diese Position für zehn bis zwanzig Sekunden. Kurz entspannen, und die Übung dann mit dem Oberkörper nach links und nach rechts geneigt durchführen. www.derskiguide.at

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Ski ab Hof Vom „Komfortstall“ auf die Piste Der Duft von frisch gebackenem Brot mischt sich mit dem des Kaminfeuers. In diesem Augenblick bringt die Bäuerin das frisch produzierte Joghurt herein. Eine Handvoll Gäste greift automatisch zum Löffel, zwei Eltern rufen nach ihren mit den Hasen spielenden Kindern. Bauernfrühstück. Die Uhr zeigt halb neun Uhr, doch kein Stress macht sich unter den Skifahrern breit. Denn während im Tal bereits die ersten Skischuhe über den Asphalt kratzen, zieht man sich hierorts erst einmal in aller Ruhe an. Geht hinaus, wenn die Lifte starten – und zieht doch die ersten Spuren ins Weiß. Ski Guide Austria 2014

Wein, Speck und Käse „ab Hof“ – wer kennt das nicht? Aber Urlaubsbauernhöfe, deren Komfortzimmer direkt an Pisten auf Gäste warten, werden bisher bestenfalls als Geheimtipps gehandelt. Das Eingangs geschilderte Szenario könnte unter anderem im Sturmgut anzutreffen sein. Besser wie dieser Hof kann man gar nicht im Skigebiet liegen. Und selbst wenn Hinterstoder nicht zu den absoluten Topskizentren zählt, so hat es als einziger oberösterreichischer Austragungsort von Weltcuprennen doch ordentlich an Renommee zugelegt. „Bei uns gehst bei der Tür raus und du www.derskiguide.at


stehst auf der Piste“, ist Bauer Rainer Kletzmair die winterliche Hauptattraktion bewusst. Fast jeder Wintergast kommt des Skifahrens wegen. Viele begeistert zusätzlich, dass die Tierliebe am Sturmgut nicht mit den professionell gehaltenen Mutterkühen im Stall endet. Sondern auch Gästehunde willkommen sind. „Während andere Skifahrer den Einkehrschwung üben, schnallen bei uns viele die Ski ab, um kurz mit dem Hund eine Runde zu drehen“, kennt der Bauer seine Stammgäste. Der Lust am direkten Einstieg ins Pistengeschehen, kann bei Anfängern ins Auge gehen. Doch dafür www.derskiguide.at

fährt der Traktorshuttle aus, bringt schwächere Skifahrer zur Talstation. Stammgäste schätzen es österreichweit, Wintertage pistennah mit Stallanschluss zu verbringen. Doch dringt darüber so wenig nach außen, als krähte kein Hahn danach. Dabei gibt es Regionen, wo diese Winterurlaubsvariante in großer Auswahl vorhanden ist. Etwa in der Umgebung des WM-Austragungsorts Schladming. An der Skischaukel in Richtung Westen reihen sich gleich mehrere Bauernhöfe aneinander. Falsch wäre, aus wiederkehrenden Namen der Eigentümer auf 2014 Ski Guide Austria


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winter in österreich ski ab hof

eine Bauernhofkette zu schließen. Wenn an den Pisten Abelhof, Alberlechner, Klemmerhof und Bruckreiterhof von den Familien Stocker geführt werden, lässt es nur Schlüsse auf Familiengrößen und Bodenverbundenheit im ländlichen Raum zu. Bei Rücklhof und Fenzhof sind zum Beispiel Knauß und Knaus anzutreffen. Im Kern geht es aber nicht um Namen, sondern die Qualität der Höfe. Direkt oberhalb von Schladming, fällt etwa der U-Beilerhof ins Auge. Einfach Ski anschallen und wie Marcel Hirscher die WM-Piste hinunterrasen. Oder halt ein bisschen gemütlicher. In einem anderen Eck des gleichen Skigebiets, ein Kilometer oberhalb der Talstation der 8erGondelbahn SilverJet in Gleiming, ruht der Eisbacherhof. Dort ist der Einstieg zur meist schon sehr früh in den Winter startenden Reiteralm, von der bis auf die Planai geschaukelt werden kann. Neben Sport und Kindern ist hier die Kulinarik das große Thema, denn der Bauernhof kommt wie ein ausgewachsenes Hotel mit Halbpension daher. Geblieben ist natürlich das bäuerliche Umfeld und die persönliche Betreuung der Familie Keinprecht. Vielleicht noch eine Spur mehr Luxus darf in einem anderen Wintersportzentrum erwartet werden. Denn ebenso wie in anderen Regionen Salzburgs, etwa Flachau (Moabauer), Unken (Herbstalm), Maria Alm (Ederhütte) oder Annaberg (Mandlhof), gibt es auch in Hinterglemm Höfe an der Piste. Wobei der Erlebnisbauernhof Oberschwarzach doch bereits eher den Charakter eines sehr komfortablen Viersternhotels aufweist. Noch dazu liegt er direkt an der lebendigen Flutlichtpiste. In Söll, SkiWelt Wilder Kaiser, wenige Meter vor der Talstation der Bahn auf die Hohe Salve, gibt es rechts die kleine Einfahrt in den uralten Knollnhof. Man stößt die unversperrte Tür auf, die Dielen knarren. Sonst Stille. Ein Baby gluckst – dann erscheint die Bäuerin voll jugendlicher Anmut, ihren kleinen Kilian am Arm. Magdalena Eisenmann steht für eine neue Generation bäuerlicher Gastgeberinnen. Geblieben ist ihr von ihren Schwiegereltern das Engagement, ihren Gästen eine besondere Ski Guide Austria 2014

Urlaubsform zu bieten. „Wir sind ein ganz konsequent biologisch geführter Hof. Wer bei uns wohnt, spürt unsere Devise: Saisonal, regional und bio“. Doch selbst im auf 1355 zurückgehenden Hof sind die Gästezimmer höchst zeitgemäß. Zusätzlich werden im Neubau drei helle Wohnungen mit sagenhaftem Komfort vermietet. Am Hof ist man dabei trotzdem, schließlich wohnen auch die „Altbauern“ im schmucken Nebenhaus. So ein „Ausgedinge“ hätte jeder gern. Neben Kindern jeder Alterstufe spielt im Winter „Skifahren beim Knollnbauer“ die Hauptrolle. Nicht nur weil die Auffahrt vor der Tür direkt in Österreichs am dichtesten gewebtes Liftnetz führt. Die Ski- und Snowboardschule von Söll gehört ebenfalls der Familie, während der zünftige Jungbauer zugleich Leiter der Tourenskischule samt spezialisiertem Sportgeschäft und Verleih ist. Ein Bauernhof mit angeschlossener Skischule ist einmalig? Denkste! Gleiches kann auch im Salzburger Land erlebt werden. Wobei der Bögrainhof in Filzmoos – direkt an der Talstation „Papageno“-Gondelbahn – ein Urlaubsbauernhof, wie aus dem Bilderbuch ist. Ganze sieben Zimmer für die Gäste, dazu sieben Milchkühe und meist ebenso viele Kälber. Alles wie geschaffen für einen Skiurlaub mit kleinen Kindern. Auch das Skigebiet. Mittags kommen alle Familienmitglieder problemlos zusammen. „Einige Kinder kehren vom Skifahren allein heim, ziehen sich um und spielen mit unserem Kleingetier oder gehen zu den Ponys“, erzählt Bäuerin Elisabeth Salchegger. Während das Vieh im Sommer die Almen bevölkert, regiert in der kalten Jahreszeit im Stall das pralle Leben. Und die bäuerliche „Familienplanung“ sorgt oft dafür, dass die Jungtiere im Winter zur Welt kommen. „Es empfindet jedes Kind als unbeschreiblich, wenn es ein frisch geworfenes Kälblein sehen kann“, spürt Salchegger regelmäßig, dass zu all den sportlichen Skistunden im verträumten Filzmoos dieses Tiererlebnis ein Rufzeichen setzt. www.derskiguide.at


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Ein wenig rarer sind solche Höfe in Kärnten, doch lohnt der Blick in den Raum Heiligenblut, etwa zur Seppenalmhütte. Eine besondere Harmonie zwischen Landwirtschaft und Wintersport zeichnet traditionell den Vorarlberger Bregenzerwald aus. Von mehreren Höfen kann man sich vom (Ski)Stall direkt ins alpine Geschehen begeben. Das Haus Albrecht zeichnet sich dabei nicht nur dadurch aus, dass Bauer August auch als Skilehrer wirkt. Ein Übungslift liegt direkt beim Bauernhof. Und die Abfahrt vom Diedamskopf endet direkt vor der Hoftür, hinter der sich wunderschöne NaturholzAppartements für die Gäste verbergen. Einziges Manko: Frühstück gibt’s keines. Anders im Harasshof von Going, der nicht an der Piste, aber an der Loipe liegt. Wenn man hier vom Frühstücksduft erwacht, während vor dem Fenster die Eiszapfen glitzern, weiß man: Gut, der Kaffee ist nicht vom Hof. Aber alles andere, vom Kräutertee bis zur Marmelade und den grandiosen VollkornSki Guide Austria 2014

Brötchen. Der Biobauernhof ist alles in allem ein besonderes Aushängeschild der insgesamt 3.000 bäuerlichen Gastgeber in Österreich. Die knarrende Holztreppe ist breit, Kräuterkissen liegen im hellen Zimmer, das Bad blitzt. Zwar hat die Familie Foidl längst die Grenzen des alten Hofs gesprengt – edle Appartements im Jägerhof gehören ebenso dazu, wie ein Luxus-Ferienhaus. Doch die jüngste Generation ist im alten Hof unterwegs. Der kleine Vitus und seine um drei Jahre ältere Schwester Antonia sind besonders präsent, deren Mutter und Großmutter laden einmal pro Woche nachmittags zur „Hoagast“. Nicht nur um mit selbstgebackenen Keks, Kaspressknödeln oder heißem Punsch die vom Frühstück bekannten Backkünste zu unterstreichen, sondern vor allem um ins Reden zu kommen. „Im Winter sind die meisten sonst beim Skilauf oder im Zimmer. Aber bei der Hoagast kommen traditionell alle zusammen“, freut sich die Bäuerin. Und das ist nicht nur ihr das wichtigste. www.derskiguide.at


15 x ski ab hof Eine subjektive Auswahl optimaler Urlaubsbauernhöfe für den Winter. Details zu finden unter www.urlaubambauernhof.at

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Seppenbauer - Seppenalmhütte, Heiligenblut, Familie Steiner STEIERMARK Schladming-Planai Breilerhof, Rohrmoos Familie Schrempf Eisbacherhof, Pichl Familie Keinprecht SALZBURG Salzburger Sportwelt Bögrainhof, Filzmoos Christian und Elisabeth Salchegger Salzburger Sportwelt Pausshof, Kleinarl Christian und Christine Paßrugger Salzburger Sportwelt Bifanggut, Altenmarkt Familie Huber Salzburger Sportwelt Haarlehen, Großarl Familie Lainer Salzburger Sportwelt Maurachhof, St. Johann im Pongau Familie Gruber Skicircus Saalbach Oberschwarzach, Hinterglemm Familie Feichtner OBERÖSTERREICH Skigebiet Hinterstoder Bauernhof Sturmgut, Hinterstoder Rainer Kletzmair

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TIROL SkiWelt Wilder Kaiser Knollnhof, Söll Familie Eisenmann An der Koasaloipe Skigebiete Wilder Kaiser und Kitzbühel Biobauernhof Harasshof, Going Familie Foidl SkiWelt Wilder Kaiser Erbhof Hinting, Hopfgarten Manuela und Josef Schroll Schlick 2000 - Stubaital Roasnhof, Fulpmes Leni und Josef Hupfauf Skigebiet Fendels-Kaunertal Zirmhof, Fendels Familie Walch VORARLBERG Skigebiet Mellau-Damüls dr’ Berghof, Damüls Doris Bischof Skigebiet Bregenzerwald Haus Albrecht, Schoppernau Christine und August Albrecht

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Schlosshotels Wohnen in adeligem Ambiente

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winter in österreich SCHLOSSHOTELS

Schloss am Schnee Herr(schaft)licher Skiurlaub in historischen Gemäuern

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pulvrigsten Tiefschneehänge zu finden sind, vom Ur-Urenkel Kaiser Franz Josefs und Kaiserin Sisi ganz persönlich. Das macht das Jagdschloss Kühtai zur perfekten Kombination von aristokratischem Ambiente und modernen Skitagen. Weniger blaues Blut, dafür eine kräftige Portion Luxus kann im Bergschlössl in St. Anton genossen werden. Fast jeder, der schon an der Talstation der Galzigbahn abgeschwungen hat, hatte die „nur“ ➤ Fortsetzung S. 312



© Fred Fettner

Livrierter Pistenbutler als Skiträger? Wer das unter einem Winteraufenthalt im Schlosshotel versteht, sollte rasch weiter blättern. Denn in einem der österreichischen Schlosshotels zu logieren bedeutet nicht immer purer Luxus. Manche der Häuser haben den Charakter äußerst gepflegter Familienpensionen: Mit nur wenigen Zimmern und persönlichem Anschluss. Auch preislich bewegen sich diese auf keineswegs fürstlichem Niveau. Da kann man sogar im zweistelligen Eurobereich fündig werden. Wodurch sich die bis zu 700-Jahre alten Gemäuer von allen anderen Bleiben unterscheiden sind Geschichte und Geschichten. Keine Angst: Blaues Blut ja, blaue Lippen nein. Denn heutzutage sind die Schlösser wohlig beheizt, das flackernde Kaminfeuer ergänzt nur die versteckten Heizkörper. Wer nun etwa im Jagdschloss Kühtai einzieht, merkt sofort: Es gibt zwar keinen Diener, aber von darben kann keine Rede sein. Der Komfort spielt alle Stücke. Seit 1952 wird das kaiserliche Jagdschloss als Hotel geführt. Doch nicht nur das: Als umgänglich moderner Gastgeber auf 2.020 Metern ist Christian Graf zu Stolberg-Stolberg um persönliche Tipps nie verlegen. So gibt’s die Info, wo zwischen den Pisten des Skigebiets die

Jagdschloss Kühtai

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Wintercharme in historischen Häusern Schifahren, snowboarden, langlaufen, schneeschuhwandern, mit dem Pferdeschlitten fahren oder einfach nur idyllische Spaziergänge durch atemberaubend schöne Landschaften machen, das alles bieten die Winterspezialisten von Schlosshotels & Herrenhäuser.

Skiregion Schladming Dachstein, Oberösterreich und Steiermark · Heritage.Hotel Hallstatt in Hallstatt · Landhaus Koller in Gosau · Jagdschloss Villa Falkenhof in Falkenburg · Schlosshotel Thannegg in Gröbming

Lienzer Dolomiten und Osttiroler Skigebiete, Süd- und Osttirol · Strasserwirt - Herrenansitz zu Tirol in Strassen Skigebiet Kühtai, Tirol · Hotel Jagdschloss Kühtai in Kühtai

Skiregion Kitzbüheler Alpen Mittersill, Tirol und Salzburg

Skigebiet Imst/Hochimst, Tirol

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Skigebiet Nassfeld, Kärnten

Skigebiet Arlberg, Tirol und Vorarlberg

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knapp über 100 Jahre alte ehemalige „Getreideaufschlagstation“ der kaiserlichen Bahn vor Augen. Als Hotel wahrgenommen wird es nur selten, so versteckt liegt das von der „grenzüberschreitenden“ Hoteliersfamilie Moosbrugger geführte Haus unmittelbar an der Piste. Einige der mit viel Herz, sowie von Johanna Moosbrugger selbst bemalten Badezimmerkacheln ausgestatteten neun Gästezimmer warten mit Küchennischen, Kamin und Kachelöfen auf. Die Kombination geniales Skigebiet und altehrwürdige Edelbleibe ist noch in weiteren Bundesländern anzutreffen. Etwa in der WM-Region Schladming, wo das Schlosshotel Thannegg von Ernst und Gerlinde Schrempf mit unglaublichem Engagement geführt wird. Freilich, weil alter Adel nichts mit Pisten am Hut hatte, kann nur in den seltensten Fällen direkt nach dem gepflegten Frühstück im Schlosshotel unmittelbar vor dem Schlossportal angeschnallt werden. Nicht ganz so nah ist es zum Beispiel vom mächtigen Gasthof Linde in Stumm im Zillertal, gleiches gilt für das Posthotel Schloss Sprengenstein in der Vogelhändlerstadt Imst.

Ein ganz besonderes Kapitel ist aber Kitzbühel. Um dieses Skigebiet angereichert mit historischem Ambiente voll auszukosten, bildet das auf 1150 zurückgehende Schloss Mittersill den historisch vollendeten Einstieg in die Kitzbüheler Skischaukel. Die wenigen hundert Meter zur Mittelstation der Panoramabahn übernimmt der Hausshuttle. Das Schlosshotel, in dem einst Granden wie der Maharadscha von Jaipur, der Herzog von Windsor oder auch Clark Gable logierten, und angeblich Schah Reza Pahlawi heimlich Ex-Kaiserin Soraya empfing, erstrahlt dank lokaler Investoren seit kurzem mit hohem Wohlfühlfaktor. Zu diesem zählt nicht zuletzt das hochwertige Restaurant mit Blick auf Mittersill. So schaffen Frühstück und Abendessen erbauliche Eckpunkte eines Skitages. Von noch höherem kulinarischen Reiz ist meist der Winteraufenthalt im Hirschen von Schwarzenberg. Seit dem 18. Jahrhundert ein Gasthof im Besitz der gleichen Familie, von außen wie von innen behaglich, wobei in den Zimmern noch eine gehörige Portion Komfort dazu kommt. Die nicht minder heimeligen Skigebiete des Bregenzerwalds und am Bödele sind rasch zu erreichen. Nur ab und an legen sich kurzfristig Schneeberge dazwischen.

12 x skiURLAUB WIE EIN KAISER Skigebiet Kühtai St. Anton am Arlberg Kitzbühel Schladming Imst Hochzillertal Dachstein-West Dachstein-Krippenstein

Name Jagdschloss Kühtai Bergschlössl Schloss Mittersill Schlosshotel Thannegg, Gröbming Posthotel Sprengenstein Landgasthof Linde, Stumm im Zillertal Landhaus Koller, Gosau Heritage.Hotel Hallstatt

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World Skitest Trend 2014: Alles easy SKIDESIGNER MUSS EIN TRAUMJOB sein. Diesen Eindruck musste man anlässlich des World Skitest 2013 einmal mehr gewinnen. In solcher Vielfalt und Fantasie wie noch nie präsentieren sich die Oberflächen der Modelle. In der Regel lässt sich auf den ersten Blick auch die Zielgruppe des Modells erahnen: Für jugendliche Freestyler, sportliche Racer, modebewusste Ladies oder luxusaffine Sonntagsfahrer. Wobei das nur die halbe Wahrheit ist: Denn der eigentliche Skitest ist ein Blindtest, während der Fahrten sind alle Oberflächen schwarz verklebt. Die Optik wird erst in der abschließenden „Snowstyle“-Bewertung bei der Hütte zum Thema. Wie sich die Blindverkostung der Ski dieses Jahres angefühlt hat, ist auf den folgenden rund 20 Seiten nachzulesen. Insgesamt 300 Testerinnen und Tester erprobten im Rahmen des bereits Ski Guide Austria 2014

elften World-Skitest die neuen Modelle. Neben aktuellen und vergangenen Skistars war der „Ski Guide Austria“ wieder mittendrin statt nur dabei. DER WELTWEIT GRÖSSTE SKITEST lief vom 19. bis 22. März 2013 im Kärntner Weltcuport Bad Kleinkirchheim, der Heimat Franz Klammers, zugleich auch Leiter des World Skitest. Nicht zuletzt sein Name steht für die Qualität dieses Vergleichs der aktuellen Skimodelle. Selbst wenn Klammer, wie beim Test 2013, nicht selbst über die Hänge kurven konnte. Anders als die Hundertschaften an Testern, die Organisator Gerhard Brüggler versammelte. Viele Weltcupfahrer aus halb Europa, Alpine ebenso, wie Cross- oder Halfpipe-Spezialisten, waren darunter. Dazu gesellten sich aber auch „Normalskiläufer“, teils Prominente aus anderen Sportarten, Künstler, aber auch glückliche Teilnehwww.derskiguide.at


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mer eines Preisausschreiben. Zusätzlich schlossen Journalisten unterschiedlicher Ressorts mit den 2014er-Modellen Bekanntschaft. Insgesamt standen 200 Paar Skimodelle der nächsten Wintersaison den Testern in den Kategorien Damen High Performance, Damen Allround, Herren Race Slalom, Herren Race Riesenslalom, Herren Allround, AllMountain, OpenSpace, Jugend Race RSL und Jugend TwinTip zur Verfügung. Die Ergebnisse der einzelnen Kategorien sind auf den folgenden Seiten dokumentiert, wobei einige Kategorien in ihrer Darstellung zusammengezogen wurden. Wie immer zählte der erste Eindruck. Jedem Teilnehmer blieb nur eine einzige Fahrt mit dem jeweiligen Ski, um das Modell zu beurteilen, wobei dieses Jahr in St. Oswald ein durchaus selektiver Hang zur Verfügung stand. Fast alle großen Skiproduzenten waren www.derskiguide.at

am Start. Schmerzlich vermisst wurde beim World Skitest nur Head. Schade um die beschwingten Modelle mit der hilfreichen KERS-Technologie, die sonst nicht unter anderem nur von den Topracern wie Lindsey Vonn, Anna Fenninger oder Axel Lund Svindall geschätzt werden, sondern auch vom Ski Guide-Autor privat. So war zumindest ein Höchstmaß an Neutralität garantiert. Die Testergilde liest sich wie ein Who is Who des Wintersports. Unter den rund 250 Testerinnen und Testern waren zahlreiche internationale, aktive und ehemalige Spitzensportler wie die deutsche Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg und Italiens Weltmeister Christoph Innerhofer. Aus den Zeiten, als die Schweiz noch die Pisten dominierte war die sechsfache Weltmeisterin Erika Hess-Reymond angereist, Österreichs end2014 Ski Guide Austria


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losen Erfolgslauf repräsentierten unter anderem Olympiasieger und 3-fach Weltmeister Stephan Eberharter, Olympiasieger Fritz Strobl, dazu Günter Mader, Stephan Görgl, Josef Strobl, Christian Mayer und Ernst Riedlsperger. Unter den aktiven ÖSV Top-Athleten traf man auf Romed Baumann und Matthias Lanzinger, aus dem Schweizer Ski Team kurvte unermüdlich Dominique Gisin über die Piste. Weitere Topsportler waren die Snowboarderin Liz Kristoferitsch, sowie aus dem Freestyler-Lager Tine Huber, Dominik Hasibeder, Alois Bickel, Flo Köfer, Paul Klein. Slowenien war durch ehemalige Stars wie Bojan Krizaj, Jure Kosir und Rene Mlekuz mit von der Partie. Weiters mit dabei waren neben zahlreichen internationalen Wintersport-Journalisten auch Kärnten Werbung-Chef Christian Kresse und Bad Kleinkirchheim Tourismus Geschäftsführer Stefan Heinisch. Das wichtigste „Erkennungszeichen“ des WorldSkitest sind die schwarz abgedeckten Skioberflächen. Nur in der Kategorie „Open Space“ wird darauf verzichtet. Denn keiner soll sich von Design oder Markennamen beeinflussen lassen, sondern völlig unvoreingenommen das Fahrgefühl über die Punktevergabe bestimmen lassen. Auf diese Art soll es schon einmal vorgekommen sein, dass ein Rennläufer die Ski seines eigenen Rennstalls in Grund und Boden verdammt hat. Diese Objektivität in der Beurteilung und das gemischte Testteam aus Profis und Hobbyläufern machen den World-Skitest einzigartig aussagekräftig und weitgehend neutral. Testleiter Franz Klammer: „Wir versuchen alles, um den Skifahrern bei der Wahl des richtigen Skis zu helfen, damit das Skifahren ein Genuss ist!“

Rennerfolge, Werbung, Hörensagen und nicht zuletzt optischen Kriterien. Der klassische Griff an die Spitze des Ski, um anschließend das Modell mit der anderen Hand kraftvoll durchzubiegen, sagt leider mehr über die Ausbildung und Kraft des Verkäufers aus, als über die Tauglichkeit des Produkts für die eigenen Zwecke. Eine Möglichkeit, sich nicht auf die Tester zu verlassen, heißt selbst probieren. Wer also überlegt ein Topmodell anzuschaffen, könnte es vorher einen Tag im Skiverleih ausborgen. Wobei auch dort leider nicht immer alle Spitzenmodelle der Marken vorhanden sind. Deshalb ist es schon hilfreich sich zumindest in der Vorauswahl auf diesen Test zu verlassen. Doch neben den geeigneten fahrtechnischen Eigenschaften für die jeweiligen Bedürfnisse ist auch das Design ein Kriterium bei der Skiwahl: Sie sollen zur aktuellen Mode passen, zum eigenen Geschmack. Zum Glück werden die neuesten technischen Entwicklungen oft in wahre Kunstwerke „verpackt“, uni schwarz waren nur die Testski. Doch weil die Optik so eine Rolle spielt, ist der „Snowstyle of the Year“ ein fixer Bestandteil des World-Skitest. Nach einem Tag Schwarzfahren, haben alle die Qual der Wahl, wenn‘s um die Optik geht. Es gilt den persönlichen Favoriten zu küren.

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World Skitest

Denn ohne „Vorkoster“ ist die Chance auf Anhieb die passenden Bretteln aus der unendlichen Reihe an bunten Latten im Sportshop auszuwählen fast unmöglich. Die Entscheidung fällt im Geschäft aus einer Summe von Einflussfaktoren, einer Melange aus Gewöhnung, Beratung, sportliche www.derskiguide.at


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World Skitest (3)

die Schönsten unter der Sonne waren nach Meinung der Tester: • Elan - Speedmagic (Damen High Performance) • Salomon - X-Race (Herren Race SL + RSL, sowie Gesamtsieger aller Kategorien) • Fischer - Trinity My Style (Damen Allround) • Salomon - 24 Hours Pro (Herren Allround) • Atomic - Blackeye Ti (AllMountain) • Rossignol - Storm (TwinTip) • Blizzard - GS Junior (YoungSnow GS) • Salomon - Q-90 (Open Space) Wofür stehen die einzelnen Kategorien? • Allround: Einfachere Modelle, für Freizeitskifahrer, die möglichst problemlos die Pisten bewältigen wollen und sich beim Tempo nicht am Limit bewegen. • AllMountain: Ist das Allround-Modell für bessere Fahrer. Solche, die sich gerne aus der Piste hinausbewegen. Ob harter Kunstschnee oder zu weicher, Ski Guide Austria 2014

zerfurchter Tiefschnee, die Freude am Skilauf soll nie verloren gehen. Slalomstangen sind aber nicht die Spezialität dieser Modelle. • TwinTip: Gebogen an Spitze und Ende: Nicht nur, aber vor allem für die Freunde der Funparks, die auch dem Tiefschnee nicht abgeneigt sind. • Race: Das sind die rennsportlich auftretenden Geräte, die nicht immer leicht in den Griff zu bekommen sind. Wenn es gelingt, dann geht die Post ab. • Open Space: Zusätzlich gibt es jede Menge Bretteln, die nicht ins normale Schema passen. Darunter befinden sich Exklusivmodelle, die manchmal deutlich über mehr 1.000 Euro kosten. Ein anderes Segment der Sondermodelle sind ultrabreite Stücke für Tiefschneefreaks, andere Produkte überraschen einfach nur durch exquisite technische Spielereien. Etwa wenn ein Computerchip die Fahreigenschaften des Modells mitbestimmt. Diese Summe der „Spezialisten“ ist im letzten Kapitel angeführt. www.derskiguide.at


WORLDCUP REBELS i.SPEED & RAPTOR 130 WORLDCUP REBELS i.SPEED Dieser Ski hat alles gewonnen, was es& zu gewinnen gibt.130 Doch wir messen Erfolg nicht an RAPTOR Siegen sondern an der stetigen verbesserung Dieser Ski hat alles gewonnen, was es zu geunserer Produkte. Bedenkt man jedoch, dass winnen gibt. Doch wir messen Erfolg nicht an Ted Ligety, Aksel Lund Svindal, Julia Mancuso, Siegen sondern an der stetigen verbesserung Lindsey Vonn und weitere auf unserer Produkte. BedenktWeltcup-Sieger man jedoch, dass diesen Ski setzen, wohl auch einen Anteil Ted Ligety, Akselmuss Lunder Svindal, Julia Mancuso, zu all diesen Erfolgen beigetragen haben. Undauf zu Lindsey Vonn und weitere Weltcup-Sieger diesen Ski setzen, muss er auch einen einem anspruchsvollen Skiwohl gehรถrt auch einAnteil Boot zu diesengerecht Erfolgenwird beigetragen haben. Und zu deralldiesem und standhalten kann. einem anspruchsvollen Ski gehรถrt auch ein Boot der diesem gerecht wird und standhalten kann.


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Allround Damen und Herren Einfach bequem durch den Winter Genussskifahrer und nicht jeden Tag auf der Piste? Dann ist ein Allround Ski genau der Richtige und ein paar entspannten Skitagen steht nichts mehr im Wege. Getestet wurde hier von einer bunten Gilde nach Geschlechtern getrennt. Denn seit mehreren Jahren kommen gerade am AllroundSektor von allen Skimarken eigene Damenmodelle auf den Markt, bei denen voll auf die Bedürfnisse der Skiläuferinnen eingegangen wird. Produziert werden dabei immer leichtere Modelle, die trotzdem mit technischen Raffinessen vollgepackt sind. Die besonderen Vorzüge der Allrounder sind der geringe Kraftaufwand, das hohe Maß an Laufruhe, die leichte Drehfreudigkeit auf der Piste und selbstverständlich spielt auch die Optik keine unwesentliche Rolle. Der ideale Ski für Freizeitund Hobbyläuferinnen, für Einsteigerinnen und fortgeschrittene Skifahrerinnen, die gerne im gemütlichen und mittleren Geschwindigkeitsbereich unterwegs sind. Diese Einschätzung gilt gleichermaßen für die getesteten Allrounder der Herrenkategorie. Es sind die vielseitigen Talente – und wenn man das richtige Modell erwischt, dann können die Allrounder auch den nicht ganz kraftvollen, aber technisch versierten sportlichen Skiläufer begeistern. Manchmal fragt man sich sogar, ob die spürbar teureren AllMountain-Modell wirklich notwendig sind. Ski Guide Austria 2014

Diese getesteten Modelle – es waren jeweils zehn Damen- und Herrenmodelle - sind flexibel einsetzbare „Alleskönner“ und für alle sportbegeisterten Fahrer geeignet, die den Skitag gemütlich genießen wollen. Auch Anfänger kommen mit den „Allroundern“ zurecht. Und was bei diesen Modellen, ob für Damen oder Herren, besonders heraussticht: Sie können Fehler verzeihen. Das schätzt ja unsereins sehr. Was bei den Herren-Allroundmodellen zusätzlich auffiel? Die Qualität des Skitests insgesamt bestätigt gerade das Ergebnis des am besten bewerteten Fischer Progressor: Teilweise andere Tester und Pistenverhältnisse, doch der Ski erhielt von den Testern fast auf den Zehntelpunkt die gleichen Bewertungen in den einzelnen Testkategorien, wie im Jahr davor.

christian mayer

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A. Fischer Trinity My Style (Damen) Testnote: ausgezeichnet, Mittelwert: 41,0, getestete Länge: 160 cm, Radius: 13 m, Sidecut: 18-68-100, empf. VK-Preis: € 499,95 mit Bindung. Das moderne schwarz-weiße Design erntete Gold im Snowstyle, die ausgezeichneten Fahreigenschaften auf der Piste waren ebenfalls nicht zu toppen. Vor allem der geringe Krauftaufwand beeindruckte.

Fotos: World Skitest WorldSkitest.com

B. Rossignol Unique 4 W XEL (Damen) Testnote: sehr gut, Mittelwert: 38,2, getestete Länge: 156 cm, Radius: 13 m, Sidecut: 122-72-102, empf. VK-Preis: € 449,95 mit Bindung. Sehr ausgeglichen, kraftsparend, wendig und präzise fuhr sich der Rossignol in die Herzen der Testerinnen. C. Salomon Lava (Damen) Testnote: sehr gut , Mittelwert: 36,5, getestete Länge: 159 cm, Radius: 12,4 m, Sidecut: 123-74-103, empf. VK-Preis: € 399,99 mit Bindung. Im SnowStyle gab’s für die außergewöhnliche Optik Silber, auf der Piste wurde das Modell vor allem bei den langen Schwüngen hoch bewertet. D. Blizzard Viva 7.7 S IQ (DAMEN) Testnote: sehr gut, Mittelwert: 38,7, getestete Länge: 160 cm, Radius: 16 m, Sidecut: 123-77-105. Dieser Allrounder mit vielen Stärken lässt den Skigenuss auf der Piste nicht zu kurz kommen. Sein kraftsparender Charakter lädt zum genussvollen Skifahren den ganzen über Tag ein.

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E. Salomon 24 Hours Pro (Herren) Testnote: ausgezeichnet, Mittelwert: 40,2, getestete Länge: 169 cm, Radius: 17,7 m, Sidecut: 127-78-107, empf. VK-Preis: € 499,99 mit Bindung. Auf der Piste dem Testsieger eng auf den Fersen erhielt der 24 Hours in der Optik die höchste Zustimmung. F. Völkl RTM 77 (Herren) Testnote: sehr gut, Mittelwert: 39,6, getestete Länge: 176 cm, Radius: 17,2 m, Sidecut: 122-77-107, empf. VK-Preis: € 549,95 mit Bindung. Der große Radius dieses Herrenmodellsbrachte folgerichtig auch besonders gute Werte beim langen Schwung und der Laufruhe. G. K2 AMP 76 Ti (Herren) Testnote: sehr gut , Mittelwert: 38,6, getestete Länge: 170 cm Radius: 15 m, Sidecut: 120-76-105 empf. VK-Preis: € 479,95 mit Bindung. Seine Vorzüge sind die schnellen, kurzen Schwüngen und das bei sehr geringem Kraftaufwand. Bequem! H. Fischer Progressor 800 (Herren) Testnote: ausgezeichnet, Mittelwert: 41,2, getestete Länge: 170 cm, Radius: 13-16 m, Sidecut: 122-74-103, empf. VKPreis: € 549,95 mit Bindung. In den Fahreigenschaften und der Gesamtqualität kaum vom Racemodell zu unterscheiden. Einfach ein überragender Herren-Allround-Ski. Und das schon zum zweiten Mal hintereinander.

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Herren Race Slalom und Riesenslalom Der Lohn für den Kraftaufbau Die Könige der Pisten sind jene Bretteln, die meist stolze Bezeichnungen wie Race oder Weltcup tragen. Nicht, dass die guten Stücke wirklich im Rennsport zum Einsatz kämen, aber es werden von den im Weltcup aktiven Skiproduzenten viele Erkenntnisse aus dem Rennsport in dieser Kategorie umgesetzt. Erstmals wurden diesen Winter auf Wunsch der Testergemeinde, deren bekannteste Vertreter alljährlich in die Race-Kategorie drängen, zu den Slalom-Skiern auch die RiesenslalomModelle mit den größeren Radien genommen. An diesen Tagen am abgesperrten Gelände von Bad Kleinkirchheim sicher keine schlechte Wahl. Race-Modelle sind perfekt für bestens präparierte Pisten. Die Slalommodelle haben einen relativ engen Radius, so kann man auch die an Sonntagen belebten Pisten kontrolliert beherrschen, ohne auf Fahrspaß verzichten zu müssen. Die Riesenslalom Modelle setzen vermutlich noch mehr skifahrerisches Können voraus, um auf den Pisten nicht als „Pistensau“ den anderen um die Ohren zu fahren. Ähnlich wie bei den Slalom Modellen waren die Tester mit dem Angebot hochzufrieden und vergaben gleich fünf Mal die Bewertung „ausgezeichnet“. Das führt dazu, dass in der nebenstehenden Aufstellung leider nicht einmal Platz für alle top bewerteten Modell bleibt. Wir ersuchen um Nachsicht. Es fehlt beim Riesenslalom der laufruhige Rossignol Radical GS Master, bei den Slalommodellen Ski Guide Austria 2014

der Atomic Reedster Doubledeck SL, wobei auch der erstmals getestete Stöckli Laser nur knapp an der Höchstbewertung vorbei schrammte. Preislich ist der in der Schweizer Manufaktur hergestellte Ski allerdings „Spitze“. Es ist das Metier, in dem sich absolut sportliche Fahrer besonders wohl fühlen. Erstklassige Kurvenbeschleunigung und erstaunliche Laufruhe bei hoher Geschwindigkeit sind bei den Racern eben gefragt, um ungetrübtes Fahrvergnügen zu garantieren. Im Styling gibt es alljährlich kleine Veränderungen, wobei bei diesen Modellen auch modische Farbspiele in den Hintergrund treten. Die Tester hatten dafür ohnehin kein Auge, waren die Ski doch wie in allen Kategorien schwarz verklebt. Dafür hatten sie jede Menge Spaß, als es wie gewohnt mit jedem einzelnen Modell hurtig zu Tal ging.

fritz strobl

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A. Völkl Racetiger SL Speedwall(Slalom) Testnote: ausgezeichnet, Mittelwert: 41,8, getestete Länge: 165 cm Radius: 13,1 m, Sidecut: 120-66-101 , empf. VK-Preis: € 799,95 mit Bindung. Ob langer Schwung, ob kurzer Schwung, das Slalommodell begeisterte alle – und schaffte so die Atomic-DoubledeckSerie der Vorjahre zu beenden.

Fotos: World Skitest WorldSkitest.com

B. Salomon X-Race (Slalom) Testnote: ausgezeichnet, Mittelwert: 40,8, getestete Länge: 165 cm, Radius: 12,8 m, Sidecut: 120-70-104, empf. VK-Preis: € 799,99 mit Bindung. Ein top Slalommodell, bei dem unter entsprechendem Krafteinsatz perfekte Performance registriert wurde. Für die Optik gab's den Snowstyle in Gold dazu.

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E. Völkl – Racetiger SL Speedwall (rs) Testnote: ausgezeichnet, Mittelwert: 42,8, getestete Länge: 180 cm, Radius: 18,6 m, Sidecut: 115-68-97 , empf. VK-Preis: € 799,95 mit Bindung. Ebenso wie im Slalom kam auch das RS-Modell bei den Testern am besten an. F. Blizzard – WRC Racing (rs) Testnote: ausgezeichnet , Mittelwert: 42,6, getestete Länge: 182 cm, Radius: 21 m, Sidecut: 115-71-100, empf. VK-Preis: € 749,95 mit Bindung. Bei diesem enormen Radius kam das Testerergebnis nicht überraschend. Grandios beim langen Schwung und der Laufruhe. Dazu auch Silber im Snowstyle.

C. Blizzard SRC Racing S (Slalom) Testnote: ausgezeichnet, Mittelwert: 40,6, getestete Länge: 165 cm , Radius: 13 m, Sidecut: 121-70-106. Dieser Slalomski wurde sehr ausgeglichen bewertet. Machte auf jedem Terrain gute Figur und erfreute auch optisch.

G. Atomic Redster Doubledeck GS (rs) Testnote: ausgezeichnet, Mittelwert: 42,0, getestete Länge: 179 cm, Radius: 18,4 m, Sidecut: 114,5-70-99, empf. VK-Preis: € 899,- mit Bindung. Hart am absoluten Topwert bei den langen Schwüngen, bei durchaus geringem Kraftaufwand.

D. Nordica Dobermann SLRQ (slalom) Testnote: ausgezeichnet, Mittelwert: 40,5, getestete Länge: 165 cm, Radius: 12 m, Sidecut: 121-70-108, empf. VK-Preis: € 899,95 mit Bindung. Bissig wie eh und je, aber nun weniger kräfteraubend. Vor allem bei kurzen, präzisen Schwüngen ist der Dobermann kaum zu schlagen. Enger Radius!

H. Stöckli Laser GS (rs) Testnote: ausgezeichnet, Mittelwert: 41,5, getestete Länge: 165 cm, Radius: 19,4 m, Sidecut: 115-68-96, empf. VK-Preis: € 1.099,- mit Bindung. Stöckli hat die Generalprobe beim WorldSkitest mit Bravour bestanden. Hervorragend zu fahren sind vor allem die präzisen, langgezogenen Schwünge.

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Damen High Performance Ladies lassen sich nicht mit Blümchen abspeisen Auch in diesem Jahr heißt es bei unserem Skitest wieder Ladys First. Die High Performance-Modelle begeistern sehr sportliche Skifahrerinnen mit hohen Ansprüchen. Es sind einfach hochklassige Modelle, die Fahrspaß garantieren. Oder wie es der World Skitest selbst formuliert: „Sie sind eine sehr gute Skifahrerin? Sie stehen mehr als 10 x pro Jahr auf den Skiern? Sie fahren keine Rennen mehr, sondern genießen einfach den Skitag? Dann sind sie in dieser Kategorie genau richtig!“ Das bedeutet: rasante Kantenwechsel, hohe Griffigkeit und ausgezeichnetes Beschleunigungsvermögen bei hoher Laufruhe. Eben diese Vorzüge der High Performance Skier wurden von den gestrengen Testerinnen in Bad Kleinkirchheim unter die Lupe genommen. Das wären alles Kriterien, die Männer genauso antörnen. Warum hat sich also die Skiindustrie seit einigen Jahren in den Kopf gesetzt, eigene Damenmodelle auf den Markt zu bringen? Wer glaubt, die Differenz beschränkt sich auf Blümchenmuster, liegt gänzlich falsch. Die divergierenden körperlichen Voraussetzungen werden dabei von den Technikern ausgewertet und im Aufbau der jeweiligen Modelle berücksichtigt. So wird zum Beispiel der Schwerpunkt beim Damenski aufgrund des Körperbaus ein wenig anders gesetzt – und natürlich kommen, trotz allem, Designspielereien auch nicht zu kurz. Unter den Skifirmen sollte sich mit der Zeit aber herumgesprochen haben, Ski Guide Austria 2014

dass beim World Skitest die Damen nicht zu den unkritischen Testern zählen. Jedenfalls haben sie in St. Oswald die neuen Modelle mit viel Energie und Engagement unter die Lupe genommen. Beweise gefällig? Als „ausgezeichnet“ ausgezeichnet wurden in anderen Kategorien jeweils gleich vier oder fünf Marken, doch bei den Damen High Performance war dies kein einziges Mal der Fall. Offensichtlich gibt es trotz aller Stärken noch immer manches, was die Industrie besser machen könnte. Insgesamt wurden vor allem beim kurzen Schwung Verbesserungspotenzial gesehen. Aber wie die Besichtigung bei der abschließenden Schönheitskonkurrenz zeigte, absolute Blickfänge auf der Piste und abseits davon sind die 2014er-Damenski auf jeden Fall. Wobei der im Snowstyle am besten bewertete Elan Speedmagic bei der Pistenperformance eher schwächelte.

Dominique Gisin

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A. Blizzard Viva 600 FS IQ Testnote: sehr gut, Mittelwert: 39,5 getestete Länge: 160 cm, Radius: 15 m, Sidecut: 121-72-104, empf. VK-Preis: € 599,90 mit Bindung. Hart an der Perfektion schrammte nach Ansicht der Testerinnen der Blizzard vorbei. Trotz überdurchschnittlichem Radius wurde seine besondere Stärke beim kurzen Schwung gesehen.

Fotos: World Skitest WorldSkitest.com

B. Atomic Cloud D2 75 Testnote: sehr gut , Mittelwert: 37,6, getestete Länge: 166cm, Radius: 13 m, Sidecut: 126-75-111, empf. VK-Preis: € 599,mit Bindung. Vorteile bei langen Schwüngen und der sehr gute Kantengriff sind die Markenzeichen dieses Atomic. C. K2 SuperBurnin Testnote: sehr gut, Mittelwert: 39,4, getestete Länge: 160 cm, Radius: 13 m, Sidecut: 115-74-107, empf. VK-Preis: € 699,95 mit Bindung. Genau umgekehrt zum oben genannten Beispiel: K2 hat einen engeren Radius, kam aber beim Riesenslalomschwung und der Laufruhe auf die bestern Werte. D. Völkl Allura Testnote: sehr gut, Mittelwert: 37,6, getestete Länge: 165 cm, Radius: 17 m, Sidecut: 125-75-96, empf. VK-Preis: € 699,95 mit Bindung. Der Völkl Allura zeigt sich präzise in den langen Schwüngen gepaart mit sehr guter Laufruhe und tollem Kantengriff. Nicht nur für Journalistin Agnieszka Harat, die auch gern mal rasant unterwegs ist, der optimale Ski für den kommenden Winter.

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E. Nordica –Cinnamon Girl Testnote: sehr gut, Mittelwert: 38,1, getestete Länge: 160 cm, Radius: 13,5 m, Sidecut: 122,5-72-105,5, empf. VK-Preis: € 499,95 mit Bindung. Die Testerinnen attestierten diesem leichten Damenmodell mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gute Allround-Fahreigenschaften. F. Salomon - Bamboo Testnote: sehr gut , Mittelwert: 38,0, getestete Länge: 162 cm, Radius: 13,5 m, Sidecut: 125-78-106, empf. VK-Preis: € 499,95 mit Bindung. Spritzig und spielerisch erfreute der Salomon Bamboo durch enorme Drehfreudigkeit nicht nur SkiWelt Marketinglady Anita Baumgartner, für die dieses Modell maßgeschneidert wirkte. G. Dynastar – Elite Pro Fluid Testnote: sehr gut, Mittelwert: 35,5, getestete Länge: 165 cm, Radius: 11,0 m, Sidecut: 125-75-96, empf. VK-Preis: € 599,95 mit Bindung. Eignet sich für hochsportliche Fahrerinnen die gerne auf harten Pisten schnelle und kraftvolle Schwünge setzen. Durch seinen sehr guten Kantengriff ist präzises Carven möglich, Frau braucht aber auch ein wenig Kraft dazu. H. Rossignol Unique 10 WTPa Testnote: sehr gut, Mittelwert: 35,2, getestete Länge: 163 cm, Radius: 15 m, Sidecut: 120-72-101, empf. VK-Preis: € 699,95 mit Bindung. Das leichte und edle High Performance Modell ist auf der Hütte ein Hingucker (SnowStyle Silber) und überzeugt auf der Piste eher bei langen Schwüngen.

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AllMountain Gut, wenn es keine Hürden gibt Piste, Tiefschnee, hart, weich – für die unterschiedlichsten Verhältnisse ein und derselbe Ski? Kann das überhaupt funktionieren? Nun ja, wenn man die Testergebnisse ansieht, so ist’s möglich. Ein Blick auf den aktuellen World Skitest zeigt, dass die Skiproduzenten nun den „AllMountain“ nicht mehr so unterschiedlich interpretieren. Die Radien haben sich angenähert, die Breite unter der Bindung variiert nur mehr zwischen 80 und 85 Millimetern. Ob der Radius 15 oder 18,6 Meter beträgt,kann aber noch immer ganz gewaltige Unterschiede beim Fahrerlebnis bedeuten. Was auch wieder bestätigt, dass die Suche nach dem Alleskönner unter den Ski-Modellen eine vergebliche sein muss. Oder freundlicher formuliert: Dass diese mit Kompromissen behaftet sein muss. Trotzdem zeigte sich auch bei den Testfahrten eine Stärke, die fast allen dieser Ski gemein ist: Man kann relativ ungestraft von der Piste in den zerfurchten Tiefschnee einfahren und wieder auf den harten Kunstschnee zurückkehren. Kleine fahrtechnische Fehler werden überwiegend verziehen. Und darauf kommt es beim immer beliebteren AllMountain Modell auch an. So erfreuten die meisten der gleichermaßen von Frauen und Männern getesteten Modelle sportliche Fahrerinnen und Fahrer, die Abwechslung schätzen. Ski Guide Austria 2014

Ob auf der Piste oder abseits, im Tiefschnee oder im Frühlingsfirn, auf Kunstschnee ebenso wie auf frischem Pulverschnee – die AllMountainModelle machen bei verschiedensten PistenBedingungen eine ansehnliche Figur. Denn die AllMountain Skier sind als Alleskönner am Skimarkt für mehr als die Hälfte der Skifahrerinnen und Skifahrer gut geeignet. Bei den Skilängen lässt sich eine neue Tendenz zu wieder längeren Modellen erkennen. Die Zeit der ganz kurzen Skier scheint vorüber. Mit dem Angebot waren die Tester wohl rundweg zufrieden, gleich vier Modelle wurden als „ausgezeichnet“ eingeschätzt.

ROMED BAUMANN

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A. Salomon Enduro XT 800 Testnote: ausgezeichnett, Mittelwert: 41,8, getestete Länge: 175 cm, Radius: 16,3 m, Sidecut: 125-80-108, empf. VK-Preis: € 699,99 mit Bindung. Das Modell wiederholte den Vorjahrssieg, wobei ins Auge sticht, dass der Sidecut minimal verändert wurde und der Enduro nun exakt 8 cm unter der Bindung misst.

Fotos: World Skitest WorldSkitest.com

B. Völkl - RTM 81 Testnote: ausgezeichnet, Mittelwert: 41,5, getestete Länge: 176 cm, Radius: 18,6 m, Sidecut: 126-81-108, empf. VKPreis: € 749,95 mit Bindung. Es wiederholte sich das Vorjahr, wenn auch diesmal eine „schlankere“ Variante getestet wurde. Besonders der Kantengriff begeisterte die Tester. C. Nordica Burner Testnote: sehr gut, Mittelwert: 36,2 getestete Länge: 178 cm, Radius: 18 m, Sidecut: 126-84-112, empf. VK-Preis: € 599,95 mit Bindung. Der Nordica Burner punktete mit sehr gutem Kantengriff und seiner Laufruhe. Ein weiterer Vorteil ist sein geringes Gewicht (bei Touren!). D. K2 – AMP Rictor 82 XTI Testnote: sehr gut , Mittelwert: 40,2, getestete Länge: 177 cm, Radius: 17 m, Sidecut: 127-82-112, empf. VK-Preis: €749,95 mit Bindung. Die neue Waffe von K2 zeigt keine Schwächen und überzeugt die Tester in allen Bereichen. Das schwarz-grau-orange K2 Design fällt auf und bekam die Silbermedaille im SnowStyle.

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E. Fischer – Hybrid 8.5 Ti Testnote: ausgezeichnet, Mittelwert: 41,0, getestete Länge: 175 cm, Radius: 18 m, Sidecut: 128-85-111, empf. VK-Preis: € 749,95 mit Bindung. Die manuell zu- und abschaltbare Rockertechnologie bewirkte im Vorjahr noch, dass er den Sondermodellen „Open Space“ zugerechnet wurde. Auch in der All Mountain-Kategorie machte er aber speziell bei langen Schwüngen eine gute Figur. F. Blizzard Magnum 8.0 Ca S Testnote: sehr gut, Mittelwert: 38,8, getestete Länge: 179 cm, Radius: 17 m, Sidecut: 122-80-107. Spaß auf und abseits der Piste ist mit dem Blizzard Magnum 8.0 garantiert. Die versprochene Leichtigkeit in den Kurven wurde von den Testern bestätigt und auch sonst überzeugte dieses Modell. G. Dynastar Outland 80 Pro Fluid Testnote: sehr gut, Mittelwert: 37,5, getestete Länge: 178 cm, Radius: 15 m, Sidecut: 132-83-120, empf. VK-Preis: € 579,95 mit Bindung. „Ein kräftesparendes Modell und sehr präzise im langen Schwung“, lobte unter anderem der Freeskier Florian Köfer. H. Atomic Blackeye TiT Testnote: sehr gut, Mittelwert: 35,5, getestete Länge: 174 cm, Radius: 15 m, Sidecut: 129-81-109, empf. VK-Preis: € 599,Set mit Bindung. Mit neuer Technik ausgestattet, erwies sich der Blackeye als einfach, aber nicht ganz laufruhig. Unbestritten die Goldmedaille im Snowstyle seiner Kategorie.

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Jugend RSL & TwinTip Ob rasen oder künsteln, Teenies haben ihren Spaß Welcher Ski kann die Champs von Morgen besonders beeindrucken? Zur World Skitest-Tradition gehört auch der Jugend Skitest, der stets am letzten Testtag über die Pisten geht. Mangelnde Begeisterung ist dabei nie das Problem, doch beim Test der 2014er Produkte in Bad Kleinkirchheim war dieses Jahr auch wieder der nötige Ernst in der Bewertung angesagt. Die Kids vom Skiclub Bad Kleinkirchheim, St. Veit und dem Kärntner Landeskader checkten die schwarzen Skimodelle in den Kategorien Jugend RSL und Jugend TwinTip. Mit großem Engagement testeten sich die Mädchen und Burschen durch die beiden Kategorien und hatten jede Menge Spaß dabei. Deshalb gibt’s für die kommende Saison wieder wertvolle Tipps über die besten Jugendski am Markt. Sowohl renntaugliche Risenslalomski als auch die in Park und Gelände beliebten TwinTip wurden intensiv getestet. Wer gerade die jungen Rennläufer am Lift über manche der „alltagstauglichen“ Modelle lästern gehört hat, freut sich, dass der Nachwuchs durchaus auch objektivieren kann. So erhielten gleich zwei Riesenslalom-Modelle die Topbewertung „ausgezeichnet“.

Cool, lässig und robust sind die Hauptkriterien die ein TwinTip-Modell erfüllen sollte. Schließlich werden sie von den jungen Wilden ordentlich hergenommen. Wobei die jungen Wilden keineswegs nur wilde Jungs sind. Wie der hohe Mädchenanteil und deren Fahrweise beim Test zeigten. Auf jeden Fall sind diese Skier ein „must have“ für die Jugend, aber auch für manch junggebliebene „Alte“. Mit dem TwinTip lässt es sich super die Pisten runter wedeln, wobei jede Kuppe für einen Turn, Switch, eventuell auch Fakie genutzt werden kann. Somit ist für Aufmerksamkeit nicht nur beim Anstehen gesorgt. Oder beim Abschnallen vor der Hütte. Übrigens lassen sich die TwinTip-Modelle mit ihren Allroundeigenschaften auch ganz „normal“ auf der Piste bewegen und ermöglichen einen genussreichen Skitag ganz ohne Sprünge und Stunts.

TwinTip wird von den Kindern ganz besonders geschätzt. Geht es dem Nachwuchs doch wohl um Wendigkeit, Sprünge und optimalen Spaß im Park. Schließlich stehen TwinTip mit ihren beiden aufgebogenen Enden für die Leichtigkeit des Seins. Ski Guide Austria 2014

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Fotos: World Skitest WorldSkitest.com

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A. Blizzard GS Junior Testnote: ausgezeichnet, Mittelwert: 30,0, getestete Länge: 170 cm. Ein Ski ohne Schwächen ausgezeichnet mit der Höchstnote in allen drei Testnoten. Auch optisch kommt der Blizzard an und wird mit der Bronzemedaille im SnowStyle belohnt.

E. Atomic Redster FIS Doubledeck GS D2 Testnote: ausgezeichnett, Mittelwert: 30,0, getestete Länge: 171 cm, Radius: 19,5 m, Sidecut: 103,5-64,5-88 cm. Wie schon im Vorjahr erwies sich das ebenfalls schwarz verklebte Rennmodell wieder als ein Favorit der Nachwuchsläufer.

B. Völkl Kink (TwinTip) Testnote: sehr gut , Mittelwert: 29,1, getestete Länge: 171 cm, Radius: 21,3 m, Sidecut: 122-89-112, empf. VK-Preis: € 399,95 ohne Bindung. Der TwinTip überzeugte die Jungtester auf jedem Meter der Radentheiner Streif mit seinem Allroundtalent.

F. Fischer Nightstick (TwinTip) Testnote: sehr gut, Mittelwert: 27,4, getestete Länge: 172 cm, Radius: 21 m, Sidecut: 114-84-114, empf. VK-Preis: € 499,95 mit Bindung. MIt diesem Ski wird man nach Ansicht der Jugend zum Pistenakrobaten - Shredden, Switchen.

C. Fischer RC4 Worldcup GS Jr. Testnote: sehr gut, Mittelwert: 28,3, getestete Länge: 170 cm, Radius 20m, Sidecut_ 104-65-88, empf. VK-Preis: € 429,95 mit Bindung. Kam nicht ganz an die Topbewertungen heran, doch beschieden ihm die Jugendlichen hohe Allroundqualitäten, die einen speedigen Skitag sichern. Und dies vergleichsweise preisgünstig.

G. Nordica Dobermann GS Junior Testnote: sehr gut, Mittelwert: 28,0, getestete Länge: 170 cm, Radius: FIS geprüft, Sidecut: 106-66-91. So muss ein Jugendski aussehen, um die Silbermedaille im SnowStyle zu gewinnen (Gold ging an Salomon). Die Jugend ortete nur leichte Schwächen in der Laufruhe.

D. Dynastar - Serial (TwinTip) Testnote: sehr gut, Mittelwert: 28,3, getestete Länge: 168 cm, Radius: 15 m, Sidecut: 110-80-103, empf. VK-Preis: € 299,95 mit Bindung. Den Nachwchs erfreute de rhohe Spaßfaktor auf und abseits der Piste. Die Eltern freut wiederum der attraktive Preis.

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H. K2 - Recoil (TwinTip) Testnote: sehr gut, Mittelwert: 27,4, getestete Länge: 169 cm, Radius: 17 m, Sidecut: 121-90-115, empf. VK-Preis: € 449,95 mit Bindung. Sein All-Terrain Rocker macht ihm zum verlässlichen Partner auf jedem Terrain – egal ob Piste oder Halfpipe.

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Spezialisten On-und Off-Piste Der Vielfalt ihre Freiheit Extra-breit und ultrateuer, megaschick oder multifunktionial. Es gibt Modelle, die sind unvergleichlich. Oder wollen sich zumindest so präsentieren. Sie siedeln sich in vierstelligen Preiskategorien an oder sind unter der Bindungs so breit, dass man meint zwei Snowboards an den Schuhen zu haben. Was sie eint: Es macht Spaß, mit ihnen die Pisten und Tiefschnee zu erobern. Was sie von allen anderen getesteten Modellen des World Skitest aber noch unterscheidet: Sie waren nicht schwarz verklebt. Bei den meisten hätte das auch keinen Sinn, weil ihre Formgebung zu außergewöhnlich ist. Aus der Erfahrung der vergangenen Jahre haben sich die Skihersteller aber entschlossen, für den World Skitest eher pistentaugliche Geräte bereit zu stellen. Denn traumhafter Tiefschnee ist um diese Jahreszeit rar. Eine Entscheidung, die sich auch Ende März in Bad Kleinkirchheim als richtig erwiesen hat. Trotzdem, wenn es sich um einen perfekten Freeride-Rocker handelt, dann lässt sich dessen Off-Piste-Qualität auch in den letzten verspurten oder unverspurten Abschnitten zwischen den Bäumen erahnen. Insgesamt steht „Open Space“ für die Freiheit auf zwei Brettln! Andererseits ist es auch die „Spielwiese der Skiindustrie“, wie es der World Skitest selbst formuliert. Trends und Innovationen Ski Guide Austria 2014

sind keine Grenzen gesetzt. Die Skientwickler bringen ihre Kreativität und Forschungsfreude bei Open Space zum Ausdruck und die Skitest-Teilnehmer testen hier die Zukunft des Skisports. Neueste Technologien werden vorgestellt, spezielle Taillierungen oder Bindungssysteme, sowie manchmal ganz exklusive Modelle. Im Mittelpunkt stehen immer Fahrgefühl und Individualität. Letzteres auch beim Design. Die nominierten Modelle sind alle zu unterschiedlich, um einzelne Kriterien vergleichen zu können. Die Tester skizzieren ohne Bewertung ihre Eindrücke. In der illustren Testerriege erfüllte sich auch der Autor – allerdings erst um die Mittagszeit, wo die Pisten Ende März schon teilweise Wasserskiqualitäten erforderten – den Spaß und nahm selbst eine überschaubare Zahl dieser originellen Modelle unter die Lupe. Einige persönliche Eindrücke: Auffällig ist, dass K2 immer wieder wunderbar leichtgängie Skier schafft, mit denen man stressfrei die Pisten verlassen kann. Ähnliches gilt für die getesteten Nordica und Scott, dessen The Ski im Retrolook vor allem in der weiblichen Gelbvariante bezaubert. Im Tiefschnee ebenfalls ein Größe ist die Soul-Serie von Rossignol. Von anderen – Völkl, Nordica, Fischer – waren die Top-Pistengeräte teils rasant, oft aber (siehe Volant) schlicht unglaublich bequem zu fahren. In den Worten des World Skitest selbst wird die www.derskiguide.at


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Kategorie so definiert: „Alles was nicht in die klassischen Testkategorien passt, wird im OpenSpace vorgestellt. Innovationen, außergewöhnliche und exklusive Skier und neue Marken werden von den Testern gefahren und die Angaben der Hersteller überprüft. Dabei verzichten wir in dieser Kategorie auf die Neutralisierung und Benotung. Die Skier werden im Urzustand von unseren Testern unter die Lupe genommen, um die Neuheiten und Besonderheiten zu erkunden.“ Allgemein wurde eine kleine Revolution festgewww.derskiguide.at

stellt. Immer mehr Freeride-Modelle sind durchaus pistentauglich und werden zu Alleskönnern mit leichtem Tiefschnee-Schwerpunkt. Das mag aber auch daran liegen, dass die ultrabreiten Modelle mit über 10 Zentimetern unter der Bindung diesmal ausgeklammert blieben. Als oberste Priorität galt aber auch bei „Open Space“: Skispaß und die Freude am Wintersport! Was die Tester zu den einzelnen OpenSpace Modellen zu sagen hatten, haben wir für Sie zusammengefasst und ist auf den beiden nächsten Seiten zu erfahren. 2014 Ski Guide Austria


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A. Blizzard G-Power FS IQ Getestete Länge: 174 cm, Radius: 17 m, Sidecut: 124-75-108 Energie, Schnelligkeit und Stabilität dank Full Suspension verspricht der Hersteller und die Tester sahen es ähnlich. Ein sehr hochwertiger Allrounder. Empfohlener VK-Preis: € 999,90 mit Bindung. B. K2 AMP Rictor 90 XTI Getestete Länge: 177 cm, Radius: 18 m, Sidecut: 132-90-115, Schließt die Lücke zwischen den High Performance Allmountain Skiern und den kraftvollen, direktionalen K2-Freeride Skiern. Funktioniert unglaublich gut, sowohl auf Kunstschnee, als auch abseits der Piste. Empfohlener VK-Preis: € 799,95 mit Bindung. C. Fischer C-Line Master Getestete Länge: 175 cm, Radius: 17 m, Sidecut: 122-80-110 Seine besonderen Vorzüge liegen im langen Schwung gepaart mit perfektem Kantengriff und hoher Laufruhe. Ein verlässlicher Partner. Empfohlener VK-Preis: € 649,95 mit Bindung. D. Dynastar CR 74 Pro R20 Racing Getestete Länge: 178 cm, Radius: 16 m, Sidecut: 124-74-104. Der High End Carver von Dynastar setzt ein gewisses Maß an skifahrerischem Können voraus, um ihn in vollen Zügen genie-

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ßen zu können. Den einen oder anderen Genussskifahrer unter den Testern hat der CR 74 an seine Grenzen gebracht. Empfohlener VK-Preis: € 699,95 mit Bindung. E. Elan Amphibio 14 Waveflex Fusion Getestete Länge: 168 cm, Radius: 14,1 m, Sidecut: 125-74104. Seine Optik aus dem Porsche Design Studio begeistert – die Amphibio Technologie zeigt ausgewogene Allroundeigenschaften. Empfohlener VK-Preis: € 699,95 mit Bindung. F. Nordica Dobermann Spitfire EDT getestete Länge: 168 cm, Radius: 14 m, Sidecut: 126-74-109. Diesmal trat Nordica mit seinem hart an einem Rennski gebauten Top-Slalommodell an. Für Pistenflitzer und passionierte Hobbyrennläufer schwärmte die Testergilde. 1a Kanten und kurzer Schwung. Empfohlener VK-Preis: € 799,95 mit Bindung. G. Rossignol Soul 7 Getestete Länge: 180 cm, Radius: 17 m, Sidecut: 136-106-126 Ein fetter Ski mit Aha-Effekt! Im Gelände super, reines Freerider-Modell im aufregendem Design. Leichtgewicht-Konstruktion genannt „AIR TIP“ verbindet Rocker, Sidecut, Stabilität, Beweglichkeit und Gewichtsreduzierung. Empfohlener VK-Preis: € 729,95 mit Bindung.

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Fotos: World Skitest WorldSkitest.com

H. Salomon Q-90 lux Getestete Länge: 177 cm, Radius: 17,4 m, Sidecut: 130-89117. Bei diesem Ski stimmt ziemlich alles! Das auffällige und trendige Design wurde mit der Goldmedaille im SnowStyle belohnt. Ein Ski für besonders erlebnisreiche Tage zu einem durchaus attraktiven Preis. Empfohlener VK-Preis: € 529,99 mit Bindung. I. Völkl Code UVO Getestete Länge: 175 cm, Radius: 18 m, Sidecut: 122-76-104. Ein neu konzipierter, extrem dynamisch zu fahrender Code. Damit lässt sich das Performance-Potential mit einer sensationellen Laufruhe erleben. Radikal, superleicht und wie auf Schienen. Die Tester begeisterten sich am innovativen Ski und meinten nur: „Fahrspaß pur!“ Empfohlener VK-Preis: € 599,95,J. Atomic Volant Platinium Getestete Länge: 170 cm, Radius: 15 m, Sidecut: 117,5-76-109. Mit einem Volant fährt Mann/Frau in der VIP Klasse! Der Preis ist exklusiv – gegenüber dem Vorjahr nochmals um 200 Euro höher! – doch die silbrig glänzende Oberfläche strahlt weiterhin Grandezza aus. Beim ´Fahren ist der Volant ein ganz umgänglicher Kumpel, der bei jedem Spaß dabei ist. Müde wird man mit dem Gerät spät bis nie. Empfohlener VK-Preis: € 1.700,- mit Bindung.

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K. SCOTT The Ski Getestete Länge: 175 cm, Radius: 16 m/ 20 m/ 13 m, Sidecut: 129-91-119. Mit Silber im Snowstyle ausgezeichnet, doch rein persönlich liebe ich dieses dem Ur-Scott abgekupferte Retrodesign. Außen hui, innen pfui kann man auch nicht behaupten, denn es ist ein powdertauglicher Allrounder in elliptischer Sandwich-Konstruktion. Empfohlener VK-Preis: € 599,95 ohne Bindung. L. Nobile Ski Trapezium Getestete Länge: 188 cm, Radius: 23 m, Sidecut: 140,7-105,0-120,3. Der Nobile Ski aus Polen überraschte lässt sich im zerfurchten, weichen Mittagsschnee wie auf Schienen fahren. Durch seine Breite ist der Trapezium besonders für Freerider geeignet, die gerne Speed aufnehmen. Für das Aussehen wurden die jungen Designer mit der Bronzemedaille im SnowStyle belohnt. Empfohlener VK-Preis: € 649,- mit Bindung.

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DIE HIGH TECH-SKIKOLLEKTION JETZT EXKLUSIV BEIM EYBL

SEVEN SUMMITS EXTREME BY HERMANN MAIER Hermann Maier hat die gesamte Vorbereitungsphase f端r den Olympia-Winter an seiner perfekten Linie get端ftelt. Und sie wieder einmal gefunden. Endlich: Jetzt kommt die neue Kollektion von SEVEN SUMMITS EXTREME by Hermann Maier exklusiv in die zehn Megastores und 6 Premiumfilialen von Sport Eybl. Noch sportlicher f端r extreme Radien, noch ausgefeilter in der Passform und auch als Kids-Edition erh辰ltlich.


Die Weltcuppiste auf dem Rettenbachferner, alljährlich Austragungsort für das Weltcup-Opening. Start auf 3.050 Metern Seehöhe, Ziel auf 2.690 Metern. Dort hat Österreichs größter Skiheld aller Zeiten die Kollektion, die seinen Namen trägt, kürzlich dem letzten Härtetest unterzogen. Mit langen, schnellen Schwüngen in extremer Innenlage auf der Ideallinie. Wie in besten Zeiten. Und jetzt ist der programmierte Winter-Verkaufshit SEVEN SUMMITS EXTREME by Hermann Maier bereits beim Eybl. DIE NEUE KOLLEKTION FÜR DEN OLYMPIA-WINTER Was ist anders, was neu? Hermann Maier: „Wir sind heuer bei der Männer-Kollektion mit vier neuen Farben am Start - mein Favorit: die graue Jacke im Melange-Stil. Wir haben aber auch beim Material einiges verändert wie der neuen 4-Weg-Stretch-Stoff: Gibt noch mehr an Bewegungsfreiheit her und hat bessere Werte beim Feuchtigkeitsabtransport“, freut sich der Herminator. 20.000 Millimeter-Wassersäule, spezialverschweißte Nähte, 3D Laser-Cut-Logo bleiben wie gehabt hochwertigster Standard. TAILLIERT FÜR DIE LADIES UND COOL FÜR DIE SKI-KIDS Auch die Damen-Kollektion („Hab ich nicht selber probiert, aber testen lassen!“) bleibt sportlich - ist im Winter 2013 / 2014 aber figurbetonter. Jetzt, als frischgebackener Papa seiner Zwillingstöchter, hat er auch für deren erste Schwünge vorgebaut – oder besser: vordesigned. Die SEVEN SUMMITS EXTREME-Kollektion des Herminators ist auch für Kids erhältlich. Coole 3 D Lasercut-Logo mit Hermann Maier-Unterschrift inklusive.


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material Skischuh

Hart, aber herzlich Hightech für den Wohlfühleffekt Der Schuh lenkt den Weg des Fahrers – und er lenkt ihn in immer besser. Oberflächlich entsteht der Eindruck, die Schuhmarken würden sich nur durch ihre unterschiedlich-farbenfrohen Designs unterscheiden, doch im Detail gibt es auch für diesen Winter viele News. Im letzten Jahr hatte der Skischuh-Newcomer „Free Motion“ mit seinem Modell „Softboot CL“ versucht, die Hartschale durch einen harten Exo Frame zu ersetzen. Zwar brachte ihm dies Ehrungen, durchsetzen konnte sich der Softboot aber erneut nicht. Schon in den 1970er Jahren scheiterte diese Idee. Dieses Jahr sticht das Schweizer Unternehmen Dahu mit seinem gleichnamigen Skischuh durch Andersartigkeit heraus: Nach der gemütlichen Anreise in einem speziellen Winterstiefel aus atmungsaktivem und wasserdichtem Membran schlüpft der Freizeitskifahrer einfach in ein Exo-Skelett aus APISTARTechnopolymer. Dieses verschafft dem Schuh durch ein integriertes Versteifungsband am Schaft und zwei Aluminiumschnallen Stabilität und Kraftübertragung. Das Profil der Stiefelsohle stimmt exakt überein, kann daher nicht verrutschen. Das komplexe System, angeblich Produkt von vier Jahren Entwicklungsarbeit, wirkt wohl durchdacht. Obwohl bei den Skiern in den letzten Jahren durch die Rocker-Bauweise eine entscheidende Veränderung stattgefunden hat, wurde bei den Skischuhen bisher kaum darauf eingegangen. Dalbello ändert dies mit seiner Schuhserie „Panterra“ in der Saison 2013/14: Durch die „Balance Stance Geometry“ wird die in der Regel kürzere Kontaktfläche von Rocker-Skimodellen zum Schnee durch eine um bis zu 15% aufrechtere Position des Skifahrers kompensiert. Der Spagat zwischen Steifheit und Komfort bleibt das bestimmende Thema. Einerseits muss der Skischuh möglichst eng und fest sein, Ski Guide Austria 2014

um eine optimale Kraftübertragung von Körper auf Ski zu garantieren, andererseits darf er auch nicht drücken. Völlig in einklang lassen sich diese Elemente wohl nicht bringen. „One shoe fits all“ bleibt Illusion, doch die Produzenten rücken dem Ziel wieder ein Stück näher. Skischuhe werden zunehmend mit einem Mechanismus ausgestattet, der die Wahl zwischen Ski- und Walkmodus ermöglicht, um zumindest bei der Auffahrt mehr Spielraum zu haben, ohne gleich alle Schnallen öffnen zu müssen. K2, erstmalig auch Skischuhanbieter,das mit dem Modell Pinnacle 130 auch gleich einen ISPO Award abräumte, bedient sich der „Syncro-Interlock-Technologie“: Dank ihr lösen der innen liegende Blockadekeil und die außen liegende Verriegelung gleichzeitig. So spaziert man widerstandsfrei. Wenn es darum geht einen festen Skischuh herzustellen, der dennoch nicht drückt, spielt naturgemäß die individuelle Anpassung des Schuhs eine bedeutende Rolle. Fischer gelang mit der ausgezeichneten „Vacuum Fit“- Technologie ein entscheidender Durchbruch. Der Schuh wird mittels Thermohitze und Druckluft dem Fuß völlig anschmiegt. Ausgangspunkt ist das Material „Vacu-Plast“, das sich bereits bei 80°C formen und bis zu 5-mal verformen lässt. Auch bei anderen Herstellern ist ein anhaltender Trend zu thermoelastischen Materialien zu vermerken. So kann sich der Schuh an potenziellen Druckstellen etwas ausdehnen. Um den Druck an einzelnen Stellen gegebenenfalls im Sinne eines festen Sitzes auch erhöhen zu können dient demgegenüber das Schäumen des Innenschuhs. Individuelle Einlagesohlen und verschiedene Leistenbreiten für schmälere und breitere Füße leisten das ihre, um den Skitag schmerzfrei zu genießen. www.derskiguide.at


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Material  Skischuh

HEAD VENTURE 130:

Der Ski/ Tour-Mechanismus bei diesem AllCountry Skischuhmodell ermöglicht zugleich Bewegungsfreiheit und perfekte Kraftübertragung. Die Vibram® Sohle kann zur individuellen Anpassung einfach mit den Vibram® Touring Pads ausgewechselt werden.

K2 PINNACLE 130: Beim ISPO Gold

Winner 2013 wird dank der revolutionären Interlock–Technologie der Komfort beim Aufstieg maximiert, es bleibt aber bei einer kompromisslosen Abfahrtsperformance. Integrierte Tech Fittings sowie austauschbare, DIN-kompatible und auf alle Bindungen passende Außensohlen.

LANGE SX 120: EIN Premium-Schuh für alle Pistenabenteurer: Die bequeme Leistenbreite von 102mm, 120er-Flex, sowie der Thermofit-Innenschuh bieten Tragekomfort bei gleichzeitig hoher Leistungsfähigkeit. Durch die XL-Schnallen präsentiert sich der Schuh beim An- und Ausziehen besonders benutzerfreundlich.

FISCHER Ranger 11 Vacuum: Der Freeski-Skischuh mit drei Schnallen passt sich dank der Vacuum-Fit-Technologie und Vibram-Sohlen optimal dem Fuß an. Hike-, Ride- und Lock-Modus. Kombiniert Stabilität und Komfort. Zudem überzeugt das Vacu-Plast-Material durch geringes Gewicht und erhöhter Kraftübertragung beim Aufstieg.

DALBELLO Panterra 120: Dank

DAHU:

TECNICA TEN.2 95W: Mit einer Leis-

SALOMON X Pro 120: Hier bringt die

ATOMIC Waymaker Tour 110: Dank dem Atomic Medium-Fit und einer größeren Leistenbreite von 101mm sorgt der Waymaker beim Tourengehen und Powdern für Komfort. Das steife, doch leichte Carbon-Heck des Schuhs und der Drei-Schnallen-Verschluss garantieren direkte Kraftübertragung.

tenbreite von 102mm, der Innenschuhtechnologie namens Quadrafit und dem Quick Instep Max System für einfacheres Ein- und Aussteigen. Schifahrerinnen erfreut dieses Damenmodell durch eine wärmeisolierende Schicht aus Wolle. Speziell für die weibliche Anatomie entwickelte Fersenunterstützung.

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der „Balance Stance Geometry“ von Dalbello ist dies der erste Schuh für RockerSkimodelle. Die variable Volume Fit Technologie erlaubt zudem eine bessere Anpassung im Zehenbereich. Zu verdanken ist das der geteilten Zungen- Konstruktion. Weiters sorgt eine Schnalle im Vorderfußbereich für mehr Fahrgefühl.

thermo-anpassbare 360°-Custom–Shell, sowie das revolutionäre 3D-Innenschuhdesign, das Druckstellen eliminieren soll, eine sofort erlebbare Passform und ganztägigen Komfort. An besonders anfälligen Stellen wie Knöchel oder Ferse ist der Liner bereits vorgeformt.

Kein gewöhnlicher Skischuh: Das Exoskelett aus Apistar-Technopolymer umschließt einen gewöhnlichen Winterstiefel, ein integriertes Versteifungsband am Schaft und zwei Aluminiumschnallen sollen maximale Stabilität und somit Kraftübertragung verschaffen. Aufgrund des geringeren Hartschalenanteils um ein Drittel leichter.

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material snowboard

Surfen in Weiß Von Brettern, die die Welt bedeuten Snowboarder leben ihre mode: Während im Alltag körperbetonte, elegante Kleidung bei der Jugend wieder mehr Anklang findet, bleibt im Schnee die Snowboardbranche mit ihrer weiten „baggy wear“, leuchtenden Farben und aufwendigen Designs von Kleidung und Boards, auch noch über 30 Jahre nach ihrem Entstehen Modetrendsetter . Doch nicht nur die Optik überzeugt, dank alljährlicher Innovationen ist der Snowboarder auch beim technischen Fortschritt unbeirrbar am Puls der Zeit. Für die Saison 2013/14 sticht insbesondere der ISPO Gold Award Winner Instinct DCT. Kers von Head als erstes Board mit der neuen FramewallTechnologie heraus: Dank der ersten - und zum Patent angemeldeten – rundum laufenden dreidimensionalen Seitenwange an einem Snowboard wird der Kantendruck gleichmäßig verteilt. Der Boarder kann nun mit weniger Kraftaufwand mehr Druck auf die Kante bringen. Zu unterscheiden ist bei den Boards mittlerweile zwischen der klassischen Camber- und der vor einigen Jahren von K2 entwickelten und nun deutlich populäreren Rocker-Bauweise mit negativer Vorspannung an Nose und Tail. Das preisgekrönte Board von Head sorgt durch die Double Camber Torsion für ein Wiederaufleben des Camber Shapes: Zwei Vorspannungen, die jeweils unter den Bindungen anfangen und bis zu den Kontaktpunkten in Tip und Tail verlaufen, ergänzen sich mit flachen Stücken zwischen den Bindungen sowie in Tip und Tail. Gerne werden die beiden Bauweisen auch kombiniert, wie es heuer beispielsweise beim XBreed von Völkl zu sehen ist: Eine Vorspannung wie ein Camber-Board zwischen den Bindungen, aber Biegungen in Nose und Tail im Rocker-Style sorgen für mehr Kantengriff als ein Rockerboard und gleichzeitig auch mehr Auftrieb als ein reines Camberboard. So gelingt es das Beste aus beiden Bauweisen zu verbinden. Ski Guide Austria 2014

Völkl bleibt 2013 auch Vorzeigeunternehmen durch ökologisch vorbildliche Snowboards. Ein bereits länger anhaltender Trend. Vier Völkl Boards mit dem Eco Friendly-Siegel (Cashew, Cashew Split, Yavana und Soulsurfer) kommen ohne Topsheet aus Plastik aus und besitzen Seitenwangen aus biegsamem Holz statt konventionellem ABSKunststoff. Das spart bei jedem Board über 400 Gramm an Plastik ein. Zudem wird der Einsatz von Harz und anderen toxischen Materialien minimiert und die Kanten sind zu 60 Prozent aus recyceltem Stahl gefertigt. Auch Gewicht und GröSSe des Boards sind ein Dauerthema. Bei ersterem gelang Nitro, mit einem Koroyd-Kern bereits im Vorjahr eine auffällige Veränderung: Tausende kleiner Röhrchen verleihen trotz daunenartigem Gewicht Stabilität. Seit 2012/13 sind auch spezielle Wide-Version Boards für Boarder mit großen Schuhgrößen ein Thema. Ein Streifen mit den Schuhspitzen im Schnee ist dadurch ausgeschlossen. Völkl bietet heuer gar 19 extrabreite Boards an. Doch wer sich ein Board anschaffen möchte, muss zunächst grundlegendere Entscheidungen treffen: Denn für unterschiedliche Bedürfnisse gibt es auch unterschiedliche Boardtypen. Altbewährt ist das Freerideboard, das mit seiner knapp hinter der Mitte montierten Bindung und der stark aufgebogenen Nose ideal zum Powdern ist, aber auch erlaubt „fakie“ zu fahren oder „easy obstacles“ im Park zu bewältigen. Wer ausschließlich Tiefschnee fahren möchte, dem ist dagegen das zwei Meter lange Longboard zu empfehlen, während das Freestyleboard den Bedürfnissen des „chronischen“ Funparkboarders am nächsten kommt: die geringe Länge von 130-165cm, eine zentral montierte Bindung für schnellere Spins und eine idente Nose wie Tail zeichnen es aus. www.derskiguide.at


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Das Allround-Board wiederum kann dank stärkerer Kanten sowohl Backcountry und Park, als auch auf der Piste gefahren werden. Damit ist es der Übergang zu den pistenfixierten Raceboards mit Hardboots, die unter Hobbyboardern jedoch nur mehr selten gesichtet werden. Auffallend häufig zu finden ist 2013/14 erstmals das Splitboard: ein zweigeteiltes Brett, mit dem man bequem wie mit Tourenskien aufsteigen kann und diese dann für die Abfahrt mit wenigen Handgriffen zum Snowboard umfunktioniert. Mit dem Morning Split von Amplid, dem Völkl Cashew Split und dem K2 Ultra Split Board sei nur auf drei verwiesen. Das K2 Board ist wesentlich leichter und komfortabler als herkömmliche Splitboardsysteme. Durch „Afterburner“ und der www.derskiguide.at

noch leichteren „Magneto“ gibt es nun eigene, leichte Tourenbindungen für Splitboards. Das neue Tesla-System mit stabiler Bodenplatte sorgt für einen schnellen und sicheren Wechsel vom Aufstieg- in den Abfahrts-Modus. Als Boards der besonderen Art kommen 2013/14 die Dualsnowboards: Statt einem Board für beide Beine hat man hier an jedem Bein ein eigenes Minisnowboard geschnallt. Der Unterschied zum Skifahren bleibt jedoch da weiterhin seitlich geglitten wird. Bei flachen Passagen muss nicht mehr abgeschnallt werden. Problematisch ist dagegen die schwierige Gewichtsverteilung und der eingeschränkte Einsatzbereich. Somit wird dieses Fun-Gerät eher ein Gag bleiben. 2014 Ski Guide Austria


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A. HEAD Instict DCT i. KERS Es ist das erste Board mit der neuen Framewall-Technologie und verfügt zudem über die Double Camba Torsion (DCT) – Shape und eine schmälere Taillierung. Dadurch überzeugt es mit mehr Kantengriff und weicherem Flex bei Turns. Das KERS (Kinetic Energy Recovery System) verleiht Sprüngen und Turns mehr Kraft. B. K2 Hit Machine Für Freestyler ist dieses Board wohl der größte Hit: Die Freestyle-Baseline mit Tweekend Technologie und die neue Carbon –WingVerstärkung sorgen für ein verspieltes, doch präzises Feeling des Boarders. C. VÖLKL XBreed SQD Das erste Hybrid-Board von Völkl, das Camber-Vorspannung und Rocker-Biegung perfekt kombiniert. Das Ergebnis ist mehr Kantengriff als ein Rockerboard und gleichzeitig auch mehr Auftrieb als ein Camberboard. Überzeugend auch die neue Blunt Nose Geometry, die ein kurzes, spielerisches Board mit dem Kantengriff eines um einige Zentimeter längeren ermöglicht. . D. VÖLKL Yavana Das ökologische Allround-Board für Mädels: Ob auf Piste, Powder oder im Park, das Yavana überzeugt durch Rocker Shape mit direktionalem Freestyle Sidecut, das Völkl Premium Carbon für mehr Pop und das neue Veneer Layup, Hartholzeinlagen, die den Kern auf der gesamten Boardlänge verstärken.

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E. Amplid Morning Split Der gespaltene Zwilling des Morning Glory zählt dank Hex Mat Glass zu den leichtesten Splitboards auf dem Markt. Der Early-Rise an der Nose und das getapte Tail des Boards ermöglichen müheloses Powdern, die durchgezogenen Stahlkanten und die ABS Sidewalls auf der Innenseite maximieren die Standfestigkeit beim Aufstieg. F. BURTON Process Dieses Freestyleboard macht Sprünge mit Pop bei gleichzeitiger Stabilität beim Landen möglich, da dank Smooth Ride™ Krafteinwirkungsschocks absorbiert werden und die Squeeze Box die Energie hin zu Nose und Tail überträgt. Zudem überzeugt es durch weichere Pop- und Springloaded Mischung aus Vorspannung und Rocker Performance. G. BURTON Dèja Vu Flying V Ein durchgehendes Rocker Design und die neuen Side Effects verleihen diesem Damenmodell zusätzlichen Auftrieb bei Lines im Backcountry, während im technischen Terrain mit den Overbite Frostbite Kanten harter Kantenbiss garantiert ist. H. ROSSIGNOL Diva MagTek Das von Caia Koopman designte Damenboard überzeugt mit einer explosiven Mischung aus Basalt, Aramid und Glasfaser, einem dünnen Kern für besseren Schneekontakt und dem Magnetraction 7M- Wellenprofil für unglaublichen Kantengriff. Dadurch ist es dynamisch und bei hohen Geschwindigkeiten leicht zu verformen und zu stabilisieren.

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Langlauf & Schneeschuhe Mit Topmaterial wird jeder Kilometer zum Vergnügen Bevor es in die freie Natur hinaus geht, gilt es beim Kauf einer Langlaufausrüstung erst einmal in sich zu gehen. Wie sportlich will ich’s angehen? Denn bei den Skiern wird in Wanderer, Allrounder, Sport- und Rennmodelle unterschieden. Doch schon gibt es die Wahl zur Grundtechnik : Klassisch oder Skating. Die Produzenten versuchen aus 2013/14 durch Gewichtseinsparungen den Sportlern das Leben zu erleichtern. Dieses Bemühen passiert nun nicht mehr alljährlich, denn die meisten Erzeuger haben ihren Innovationszyklus auf zwei Jahre erhöht. Beim Classic-Ski bildet der mittlere Bereich die Steigzone, die bei Kontakt am Schnee haftet und den Abdruck nach hinten ermöglicht. Beim Wachsski wird die Steigzone mit Haftwachs versehen, beim Nowax-Ski sind mechanische oder chemische Steighilfen in den Belag des Skis integriert, häufig in Form von Schuppen im mittleren Skibereich. Der Nowax-Ski empfiehlt sich für Freizeitsportler, da beim Wachsski eine gewisse Wachskenntnis (mehr dazu auf Seite XXX) notwendig ist. Die Wahl der richtigen Skilänge bedient sich der Grundformel „Körpergröße plus 20cm“, wobei das Körpergewicht für die Spannung des Skis ein nicht unwesentliches Kriterium darstellt. Eine zu hohe Spannung bietet keinen Halt beim Abstoß, ein zu weicher Ski weist schlechte Gleiteigenschaften auf. Ski Guide Austria 2014

Der Skatingski besitzt keine Steigzone und ist im Vergleich zum klassischen Modell etwas kürzer und leichter gekrümmt, wobei bei der Kaufentscheidung dem Körpergewicht eine noch wichtigere Rolle zukommt. Ist die Spannung zu hoch, lässt sich der Ski kaum drehen, ist sie zu gering, gleitet der Ski schlecht. Die Skilänge sollte 5 bis 10 cm zusätzlich zur Körpergröße betragen. Je professioneller der Läufer, desto länger das Gerät. Bei den reinen Fortbewegungsmitteln im Schnee ist der Cruising-Ski das Stück für den BackcountryModel Lustwandler durch den Tiefschnee. Manchmal ist auch der Übergang zu breiten ultraleichten Tourenskiern nicht deutlich auszumachen. Diese beiden Kategorien bieten aber in jedem Fall fixierbare Bindungen, die auch alpine Abfahrten ermöglichen. Bei den dazugehörigen Langlaufschuhen wird beim klassischen Stil zwischen halbhohen und flachen Modellen unterschieden, wobei erstere für Anfänger und Freizeitläufer besser geeignet sind. Sie weisen eine höhere Stabilität auf. Die flachen Modelle bieten mehr Bewegungsfreiheit. Im Gegensatz zu den Classic-Modellen sind die Skatingschuhe höher geschnitten, damit die Sprunggelenke stabilisiert werden. Es gibt auch Kombimodelle, die aber besser gemieden werden sollten. www.derskiguide.at


Š Madshuhs www.derskiguide.at

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material LANGLAUF & SCHNEESCHUHE

Am Sektor der Langlaufbindungen gibt es nur mehr zwei Lizenzgeber, namentlich die Marken Salomon und Rottefella. Somit ist Salomon der letzte Anbieter, der sich als Komplettausstatter des nordischen Sektors bezeichnen darf. Bis hin zur Bekleidung, die durch gezielte Kompression zur Muskelunterstützung und einer kontrollierten Körperhaltung beiträgt. Die beiden verbliebenen Bindungssysteme arbeiten nach dem gleichen Prinzip, sind aber nicht kompatibel. Die Spitze des Schuhs wird in die Bindung eingehängt, beim Abrollen wird der Schuh gegen einen Elastomerblock gedrückt, welcher die Bewegung abdämpft und so den Ski besser kontrolliert. Bei den sportlicheren Bindungen ist ein zusätzlicher zweiter Metallbügel integriert, welcher einen weiteren Haltepunkt auf der Sohle bildet und somit für eine bessere Führung sorgt. Bei der Wahl der Langlaufstöcke gilt es ebenfalls nach der Technik zu unterscheiden. Wobei eine grundsätzliche Innovation Exel 2013/2014 bietet. Die neuen Curve-Stöcke, ermöglichen durch die Biegung optimierte Geschwindigkeit bei reduzierter Kraftanstrengung. Klar, dass diese Neuerung aus dem Rennsport kommt. Prinzipiell sollte zur Ausübung der klassischen Technik der LL-Stock bis zur Achselhöhe reichen, beim Skating muss der Stock etwas länger sein. Je nach Können bis hinauf zum Kinn oder gar Nasenspitze. Die Stöcke sind meist aus Glasfiber oder Aluminium gefertigt, um möglichst leicht zu sein. Bei besseren Modellen hat längst Carbon Einzug gehalten. Die Gewichtsersparnis macht den Stock nicht nur teuer, sondern es kommt auch häufiger zum Stockbruch. Auch bei den Schlaufensystemen gibt es einige Unterschiede. Wanderer begnügen sich mit einfachen Schlaufen, wie sie vom Skifahren bekannt sind. Sie ermöglichen ein schnelles An- und Ausziehen. Handschlaufen hingegen, die mit einem KlettverSki Guide Austria 2014

schluss am Handgelenk befestigt werden, bieten den perfekten Halt. Einen gelungenen Kompromiss bietet das moderne Klicksystem, wie es von Leki verwendet wird. Die mit Klettverschluss um das Handgelenk befestigte Schlaufe lässt sich mit einem Klick vom Stock entfernen. An Schneeschuhen kommt nicht vorbei, wer sich durch den tief verschneiten Winterwald noch langsamer als mit Langlaufskiern bewegen will. Dieser Trend zur Naturerkundung wird durch immer qualitätsvolleres Material gefördert. Dann sind die Zeiten vorüber, wo sich der Trapper mit „Tennisschlägern“ am Winterschuh seitlich verhakt. Immer spezialisierter werden die guten Stücke, wie es zum Beispiel die neuen Backcountry Xpedition von Tubbs zeigen. In den technischen Bezeichnungen machen die Schneeschuh-Prodzenten zwischenzeitig den Snowboardern Konkurrenz. Das Pro-Step-Fram hilft im Tiefschnee und ermöglicht ein besonders ökonomisches Weiterkommen. Mit der Flex-Serie hat der Produzent wiederum ein Allroundgerät entwickelt, dass sich mit technischen Daten wie der 180Pro Bindung und dem für ganztätige Wanderungen entwickelten Activelift 16°-Heel-Lift schmücken kann. Gemäß dem Erzeuger Atlas steht die neue Saison ganz im Zeichen des Entdeckens, denn die neu „Atlas Kaltfront“ erschließt neue Möglichkeiten für Schneeschuhwanderer. Egal ob es sanft querfeldein geht oder zerklüftete Berggipfel anvisiert werden. Zu verdanken sei dies einem verbesserten Bindungssystem beim neuen, leichteren Aspect Schneeschuh, der vor allem zum Gipfelsturm lädt. Bequem lässt sich wiederum für Anfänger, denen es nicht an Leidenschaft mangelt, mit dem Modell Atlas Fitness die Natur erobern. Wrapp-CruiseBindung und Speed-V-Frame sind dabei die Helfer der Saison. Während „Race&Run“ die ultraleichten Modelle von Atlas kennzeichnet. www.derskiguide.at


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material LANGLAUF & SCHNEESCHUHE Salomon S-LAB Skate PRO Der einzige Komplettausstatter in Sachen Langlauf hat seinen Weltcup-Skating-Schuh den Bedürfnissen weiter angepasst und wieder ein paar Gramm eingespart.

Salomon snowscape 8 Siam Das sportliche Damenmodell ist auf Stabilität und längere Touren ausgelegt. Torsionssteifer Kern, vorne breiter, fester Grip für kraftvolle Schritte.

MADSHUS ski SUPERGRIP Echte Torsion Cap-Konstruktion, gesinterter PolytexRacing-Belag. Jetzt auch als JugendKlassikski.

Madshus Hyper RPU Ausgestattet mit einer hohen Skatingmannschette für Stabilität. Dazu R3-Laufsohlen für die NNN-Bindungen. Geringe Standhöhe ermöglicht gute Kraftübertragung.

FISCHER RCS CARBONLITE Fischers jüngstes Skating-Rennmodell Skate WS verbindet Stabilität und Leichtigkeit.

Fischer spider_62 Stahlkantenski für grenzenloses Outdoor-Vergnügen – ein sicherer und zuverlässiger Begleiter durch jedes Gelände. Grenzgänger zwischen Touren und Cross Country.

TUBBS Xpedition Für den technisch orientierten Schneeschuhwanderer mit hohen Ansprüchen an Komfort und Sicherheit. Durchgehend gebogener Pro-Step-Rahmen.

Exel Curve Die neuen Curve-stöcke von Exel schaffen durch die Biegung optimierte Geschwindigkeit bei reduzierter Kraftanstrengung.

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Atomic WORLDCUP CLASSIC FL SDS Klassik-Welcupsieger-Modell mit Carbon-SDS-Technologie. Optimierte Abstimmung von ABS und CarbonLaminaten. Beschleunigt explosiver und gleitet ruhig.

Rossignol X-IUM World Cup Dem Race-Bereich entstammende White Base Technologie, die unter anderem Martin Fourcade an die Spitze des Biathlon-Weltcups brachte.

Atomic Ski Skate FL Den Worldcup Skate FL gibt es sowohl in Soft Track-, als auch Hard Track-Version. Optimiert auf die Loipenbedingungen.

rossignol Black Solar Das neues Skatingmodell X-Ium Weltcup Black Solar von Rossignol. Der Hightech-Schuh ergänzt die Innovationen in der Race Expert Familie.

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material wachseln

Speed braucht Pflege Notwendiger Feinschliff für den Pistenauftritt IRGENDWANN KOMMT DER MOMENT, wo das beste Sportgerät gegenüber Lenkerin oder Lenker in Streik tritt. Nichts geht mehr. Spätestens dann ist der Augenblick gekommen, die Ursachen zuerst bei sich – und dann im Zustand des Geräts zu suchen. Somit am besten wieder bei sich. Je nach Fahraufkommen ist es sinnvoll, einmal pro Jahr die Gerätschaft, seien es Alpin-, Langlaufski oder Snowboards, einer professionellen Generalsanierung zu unterziehen. Das inkludiert Reinigung, Auftragen von Heißwachs, Abziehen, Ausbürsten und einen zünftigen Kantenschliff. Dieses Rundumservice besorgen in Shops sagenhaft teure Maschinen in einem einzigen Arbeitsgang. Das Ergebnis wird den Ansprüchen überwiegend gerecht. Der Lohn auf der Piste: reduzierte Anstrengung, geringere Verletzungsgefahr. Diese Argumente gelten für jede Form des Ski- oder Boardservices. Es reicht aber nicht, nur einmal pro Jahr Ski zu wachseln. Wer Fahrspaß sucht, sollte vor jedem Wintersportwochenende seine Geräte verwöhnen. Für gutes Gelingen braucht es nicht eine Techniker- und Chemikerausbildung. Zahlreiche Firmen haben abgestimmte Pflegeprogramme entwickelt. Neben den chemischen Mittelchen enthalten diese bei großen Unternehmen wie Holmenkol auch die Hardware: Skispanner für den Halt, Wachseisen, Poliertücher, Abziehklingen, Bürsten – darunter auch runde Speedbürsten, Ski Guide Austria 2014

die auf den Bohrmaschinen-Aufsatz gesteckt werden können, und unterschiedlichste Feilen für die Kanten. Produzenten gibt es zahllose und zusätzlich bietet mancher „Bastler“ seine individuellen Kreationen aus dem „Chemiebaukasten“ im Internet an. Wir haben uns an dieser Stelle bei den Beispielen an Holmenkol gehalten. Und das keineswegs zufällig: Es ist die traditionsreichste Marke unter allen Wachsproduzenten. Über den Sommer empfiehlt sich zur Lagerung der Ski eine Schicht Skiwachs aufzutragen. Dies schützt die Kanten optimal vor Rost und sorgt zugleich dafür, dass der Belag beim Transport vor Kratzern gefeit ist. Während die auf den folgenden beiden Seiten angeführte Systematik für Snowboards und Alpinski vergleichbar ist, fällt beim Skating-Langlauf logischerweise der Kantenschliff flach. Eine andere Methode ist beim Wachsen des klassischen Langlaufskis nötig, da hier die Abstoßzone mit Haftwachs versehen wird, welches dem Läufer beim Abdruck den richtigen Halt verleiht. Dieses kommt entweder in Form von Gripwachs (bei Neuschnee, Pulverschnee) oder Klisterwachs (bei nassem oder eisigem Schnee) zum Einsatz. Gerade bei widrigen Witterungsbedingungen kann es aber in jedem Fall hilfreich sein, ein „Handwachs“ im Anorak dabei zu haben. Die Lauffläche wird einfach damit eingerieben und poliert. Perfektionisten werden noch eine Minibürste in der anderen Tasche haben. Die Sache funktioniert aber auch ohne. www.derskiguide.at


Material

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schritt 1+2 Zu Winterbeginn den Ski von altem Wachs befreien, indem man es mit der Kunststoffklinge in geraden, gleichmäßigen Zügen abzieht. Verhärtungen in der Kante mit einem Kantenbearbeitungsgerät beziehungsweise mit einem Aluoxidstein entfernen. Ebenso kann mit dem Aluoxidstein eventueller Rost von der Skikante geschliffen werden.

schritt 3 Schleifen der Kanten: Der Gratwinkel kann je nach Lieblingspiste und Fahrkönnen variieren. Im Allgemeinen wird ein Winkel zwischen 88 und 87 Grad eingestellt. Als Faustregel gilt: Je deutlicher die Abweichung vom rechten Winkel, desto bissiger der Ski (oder das Board). Aber dafür muss auch rascher nachgeschliffen werden.

schritt 4 Mit einem Schleifgummi die extrem scharfe Kante im vorderen und im hinteren Bereich leicht entschärfen. So wird ein Verschneiden der Ski beim Fahren vermieden.

schritt 5 Vor dem Wachsen muss der Skibelag mit einer Bürste gereinigt werden. Alternativ oder besser ergänzend können hier auch spezielle Reinigungsprodukte zur Belagsreinigung verwendet werden, die das Altwachs aufnehmen. www.derskiguide.at

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material wachseln

schritt 6 Jetzt geht es ans eigentliche Wachseln. Holmenkol empfiehlt, das NaturalWax Bar aufzutragen – das erste biologisch abbaubare Skiwachs der Welt. Die vier neuen Spezialwachse der Natural-Serie sind aber nicht nur ökogerecht, sondern machen auch den Belag schneller als ihre Vorgänger. Damit das wirklich funktioniert, muss beim Auftragen auf eine ausreichende Wachsschicht geachtet werden. Nur so wird das Verbrennen des Belages beim Einbügeln verhindert.

schritt 7 Das Wachseisen in langsamer Geschwindigkeit stetig über den Belag ziehen. Nicht von oben drücken. Die ideale Gleitrichtung ist von vorne nach hinten. Schwebt das Eisen förmlich über den Belag, dann sind Temperatur und Wachsschicht ausreichend. Härteres Wachs – in der Regel für kälteren Schnee – erfordert eine höhere Temperatur des Eisens.

schritt 8 Nach Erkalten des Wachses mit einer Plexiglasklinge abziehen. Wachs befindet sich nie an der Oberfläche des Skis, sondern immer im Inneren des Skibelages. Zwar gibt es auch Metallklingen für den „Amateur“,die Kunststoffklingen sind aber risikoärmer – und sicher kein Fehler. Nicht übersehen sollte man, dass auch die Seitenwangen von Wachstropfen befreit werden müssen.

schritt 9 Im letzten Arbeitsschritt wird der Belag ausgebürstet. Durch gleichmäßige Züge parallel zu Fahrtrichtung wird mit einer Kupferbürste die Belagstruktur freigelegt. Selbstverständlich gibt es auch andere Bürsten, etwa aus Stahl, die jedoch meist mehr Erfahrung verlangen. Nylonbürsten dienen zum Polieren der Laufflächen. Für einen besonders schnellen Ski kann der Belag noch mit fluorreichem Speedwachs versehen und poliert werden. Ski Guide Austria 2014

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High Tech. Pure Nature.

NATURALWAX. Die biologisch abbaubare Skiwachs-Serie.

F端r Wintersportler, die exzellente Gleiteigenschaften suchen und die Natur schonen wollen. Die Natural Skiwachs Serie von HOLMENKOL f端r Ski, Snowboard und Langlauf. F端r alle Schneearten und Temperaturen geeignet. Aus nachwachsenden Rohstoffen, biologisch abbaubar und sehr einfach in der Anwendung. Der super kompakte Natural Wax Stick passt in jede Hosentasche und ist dadurch der ideale Begleiter f端r unterwegs. www.derskiguide.at www.holmenkol.com 2014 Ski Guide Austria


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material helme · brillen · protektoren · LVS · ABS

Harte Schale für weichen Kern Umfassender Schutz auf und neben der Piste „Wer Köpfchen hat, schützt dieses auch!“ Was banal klingen mag, war jahrzehnetlang kein Thema, denn das Quasterl der Toni-Sailer-Haube modisches Pflichtaccessoire. Heute fährt man mit Helm, auch wenn der Markt allmählich stagniert. Die meisten sind nun ausgerüstet. Experten erwarten eine Stabilisierung bei Verkaufszahlen, ähnlich jenen von Skiern oder Skischuhen. „Wer jetzt noch keinen Helm hat, wird nie einen tragen!“, glaubt Günther Kocher, Verkaufsleiter bei Uvex. Mit dem Boom der Helme stieg auch die Markenvielfalt, es gilt daher durch Qualität, optische Vielfalt und Innovationen herauszustechen. Wobei sich das „passive“ Sicherheitsthema längst nicht nur auf Helme beschränkt. Rückenprotektoren gehören ebenso dazu, wie Verschüttetensuchgeräte (LVS). Der ISPO Gold Winner-Helm Ampire Otis von Marker erstaunt durch den weltweit ersten Einsatz des innovativen Materials des deutschen Labels Ortema in einem Skihelm. Die so genannten Ortema X4 Protection Pads, Schockabsorber aus temperaturunempfindlichem Spezialschaum, sitzen an den kritischen Bereichen von Hinterkopf, Stirn und Schläfen. Dank Memory-Funktion bauen sie nach jedem Schlag ihr Volumen sofort wieder auf und schützen so den Kopf noch besser. Von besonderer Bedeutung für die Schutzwirkung des Helmes ist der optimale Sitz durch individuelle Anpassung an die Kopfform. Bei den meisten Modellen wurde sie bisher durch unterschiedlichen Schalenumfang und eine mittels Drehknopf verstellbare Innenhelmgröße Ski Guide Austria 2014

erreicht. Atomic geht diese Saison weiter: In Ihren Helm- und auch Skibrillenmodellen setzen sie die Live Fit Technologie ein, die sich bereits im Skischuhbereich bewährt hat. Dank dieser kann sich der Helm bei jedem Aufsetzen von neuem an die Kopfform anpassen. Positiv für Sicherheit und Komfort. In Puncto Komfort ist bei Skihelmen auch ein geringes Gewicht Thema. Beim Modell P1us von Uvex wird ein besonders leichter und schlagfester Spezialkunststoff mit der Uvex Dünnwand - Spritzgusstechnologie in die Helmschale eingesetzt. Der Helm wird zum selbst ernannten „leichtesten Hardshell aller Zeiten“. Ganz allgemein kommt bei fast allen Helmmodellen das In-Mold-Verfahren zum Einsatz: Die bruchfeste Außenschale, meist aus ABS, wird dabei mit dem inneren Hartschaum verpresst statt nur verklebt. Doch nicht nur leicht, sondern auch „luftig“ muss der Skihelm sein. Eine thermodynamische Regulierung wird oft recht einfach durch verstellbare Belüftungsschlitze erreicht oder Helm und Brille bilden eine geometrisch einheitliche Struktur, die die Belüftung optimiert. Daher empfiehlt es sich umso mehr, Helm und Skibrille der gleichen Marke zu tragen, da diese auf einander abgestimmt sind. Beim Modell Osmoz von Bollé ist das Brillenband gar schon in den Helm eingebaut und das Advanced Airflow Connection Belüftungssystem reguliert hier die Luftzirkulation. www.derskiguide.at


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Eine gewisse Ähnlichkeit dazu weisen Helme mit Vollvisier auf, die nun bereits seit einigen Jahren auf dem Markt zu finden sind. Doch nur vereinzelt, insbesondere bei Trägern optischer Brillen, finden sie Anklang. Sowie bei designbewussten Italienern. Um nicht für jede Sportart einen eigenen Helm kaufen zu müssen hat Cébé für diese Saison „Trilogy“ entwickelt. Eine Idee die vor zwei Jahren bereits Salewa umsetzte: Geeignet für Piste, Klettern und Rad. bei den Skibrillen geht die technische Entwicklung ebenfalls weiter. Fast schon über eine Brille hinaus geht das amerikanische Unternehmen Zeal Optics mit seiner HD Camera Goggle, die mit dem ISPO Gold Award 2013 ausgezeichnet wurde: Die zwischen den Augen am oberen Brillenrahmen angebrachte acht Megapixel- und mp4-Kamera (Video) schafft Einzelaufnahmen, Fotoserien und Aufnahmen im Zeitraffermodus, sowie mehrminütige Videoaufnahmen mit einem Sichtfeld von 170°. In den Brillenrahmen sind Li-Akkus, Mikrofon, Temperatursensor, sowie der Videoscreen integriert. Abgesehen von solchen Hightech Produkten bleibt die Lichtanpassung des Glases bestimmendes Thema. Im letzten Jahr war Julbo durch eine sphärische NXT-Doppelscheibe, ein selbsttönendes, polarisierendes Glas ein Fortschritt gelungen. Für die Saison 2013/14 setzt wiederum UVEX Maßstäbe: In den Modelllinien Uvex Apache 2 und Downhill 2000 wird die altbewährte Variomatic mit der innovativen Polavision Pro Scheibentechnologie gepaart. Die Variomatic Innenscheibe kann sich je nach Lichtverhältnissen selbstständig um eine Schutzstufe (von SF 2 auf 3) aufhellen oder abdunkeln, während die Außenscheibe mit Pola-Filter irritierende Licht-Reflexionen und Spiegelungen von Sonnenlicht verhindert. Andere Firmen gehen an diese Problematik durch magnetische Scheibenwechselsysteme heran. Hier zeichnet sich die M2 von Anon durch das wohl schnellste und einfachste Scheibentauschsystem mit acht Magneten aus, welches ihr den Award „Product of the year“ bei Ski Guide Austria 2014

der ISPO 2013 einbrachte. Die mitgelieferten Brillengläser können dadurch sekundenschnell ohne Ausziehen der Handschuhe getauscht werden. Um das Sichtfeld zu vergrößern setzen nahezu alle Hersteller 2013 auf Skibrillen mit äußerst schmalen Rahmen, Alpina setzt durch gewölbte Quattroflex-Hicon-Panorama-Scheiben für ein Sichtfeld von über 180° noch eins drauf. Beschlags- und Kratzfestigkeit sind im Skibrillensektor ebenfalls Dauerthema: Beinahe alle Topbrillen schaffen aber mittlerweile über AntiBeschlags-Beschichtungen Durchblick. Bei einigen Brillenmodellen wie jenen von Salomon findet sich auch ein ausgeklügeltes Belüftungssystem, das dank Sogwirkung das Anlaufen der Brille verhindert. Um möglichst kratzresistent zu sein sind viele Brillengläser aus äußerst widerstandsfähigem Polycarbonat, Brillen von Marker gelten dank NMT Optics Versiegelung als besonders kratzfest. Auch der Komfort spielt bei der Skibrille aber eine wichtige Rolle, sie sollte perfekt sitzen. Bei der Alpina Pheos gelingt dies durch die Comfort-Frame, beweglichen Kunststoffstegen im Stirn- und Wangenbereich sowie einer flexiblen Nasenkonstruktion, die eine ergonomische Anpassung ermöglicht. Atomic, das seit heuer auch exklusive Skibrillenmodelle auf den Markt bringt, erzielt mit rund um den Rahmen platzierten Live Fit Y-Cuts und einem atmungsaktiven Memory-Schaum für individuelle Anpassung an die Gesichtszüge einen ähnlichen Effekt. Eines Schutzes bedürfen nicht minder Rücken und Nacken. Ist die Anzahl der Skisportler mit Rückenprotektoren auch kontinuierlich steigend, so ist das Sicherheitsbewusstsein hier dennoch eher gering: Nur etwa 2% der Skifahrer tragen einen Rückenschutz! Protektoren müssen alles, inklusive Nacken und Steißbein, schützen. Damit der Protektor seinem Namen gerecht wird, darf er in keinem Fall verrutschen – dies sollen Klettverschlusssysteme bei Rückenpanzern verhindern. Viele Hersteller, wie Komperdell mit der preisgekrönten, auf www.derskiguide.at


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Jugendliche abgestimmten „Ballistic Protector Vest junior“, setzen auf Schutzwesten. Die Schutzpolster bleiben wo sie sollen und zudem sind auch der Brust- und Rippen etwas geschützt. Aktuelle Statistiken zeigen jedoch, dass in der letzten Saison die Rückenschilder wieder an Popularität gegenüber Westen gewannen. Entscheidend ist die anatomische Formung des Protektors der auf geschlechtsspezifische Unterschiede ein geht. Atomic bringt mit den Modellen „Live Shield BP Women“ und „Live Shield Vest Women“ taillierte Modelle für Damen auf den Markt. Zu guter Letzt sollte ein Rückenprotektor trotz hoher Dämpfung auch leicht und atmungsaktiv sein. Der Spaß im Powder hat einen stets präsenten Widerpart: Lawinen. Das bekannteste und wichtigste Accessoire ist das Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS). Dieses muss bei gefährlichen Abfahrten auf „Senden“ eingestellt sein, wird ein Verschütteter gesucht wird das Gerät auf „Empfang“ umgestellt. Displays erleichtern meist den Umgang. Gute Geräte verfügen über drei Antennen, damit www.derskiguide.at

können Verschüttete auf einer Breite von gut 50 Metern punktgenau geortet werden. Gelingt dies binnen 18 Minuten, ist eine Lebendbergung hoch wahrscheinlich. Gute Geräte verfügen darüber hinaus über eine Mark-Funktion zur Kennzeichnung bei Mehrfachverschüttung oder einen Expressnotfallschalter durch den bei Nachlawinen schnell von „Empfang“ auf „Senden“ gewechselt werden kann, um dann selbst vom Suchenden zum erfolgreich Gesuchten werden zu können. Eine Verschüttung von vornherein zu verhindern sollen Airbag-Rucksäcke erreichen. Durch Zug an einer Schlaufe werden im Notfall eine oder zwei Luftkammern am Rucksack aktiviert, dank derer der Freerider an der Oberfläche der Lawine bleibt. Twinairbags mit zwei Mal bis zu 85 Litern Inhalt minimieren Sturzturbulenzen. Beide Luftkammern öffnen gleichzeitig, haben aber separate Verschlussventile: Wird ein Airbag beschädigt öffnet also immer noch der andere! Als besonderes Feature ermöglicht die ABS® Wireless Activation eine funkgesteuerte Fernauslösung der ABS® TwinBags. Ideal für Gruppen. 2014 Ski Guide Austria


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Bollé Osmoz Das innovative Rocken® Scheiben System passt zur Gesichtsform. Optimiertes Belüftungssystem verhindert Beschlag und sorgt für klare Sicht. Das ausgeklügelte Wechselscheibensystem ermöglicht schnelles und einfaches Anpassen an vorherrschende Lichtverhältnisse.

Cébé Triology Der ideale Helm für Sportler, die nicht nur Skifahren, sondern auch Bergsteigen und Mountainbiken lieben, da er dank Click-System überall einsetzbar ist. Er ist zudem mit einem Fine Tuning Fit (FTF) und einem optimierten Belüftungssystem ausgestattet.

Alpina Snow Mythos Mit nur 399g zeichnet sich dieses All-Mountain-Modell durch geringes Gewicht aus. Zudem sorgt die Inmold-Technologie in Verbindung mit der bruch- und kratzfesten Ceramic-Hülle und widerstandsfähigem Polystrol für Stabilität.

UVEX hlmt 300 visor style Bruch- und kratzfestes, abnehmbares Vollvisier, das 100% UV-Schutz garantiert. „Supravision“ verhindert Anlaufen. Es kann je nach Wetter zwischen Schönwettershield mit farbigem Mirroreffekt und Allwettershield in Goldlight gewechselt werden.

Marker Ampire Otis ISPO Award Winner, zeichnet sich durch Ortema X4 Protection Pads aus. Daneben sorgt die Hybrid Shell Construction für geringes Gewicht und Stabilität. Zudem verfügt er über den ersten magnetischen Sicherheitsverschluss mit Schiebemechanik.

Atomic Mentor Die Live Fit Technologie sorgt für individuelle Anpassung . Ein fein justierbares Belüftungssystem garantiert ständigen Luftaustausch, während die Inmold-Konstruktion dem Sicherheitsaspekt Rechnung trägt.

Alpina Pheos Dank der neuen Comfort-Frame wurde der Brillenrahmen ergonomisch optimiert. Eine spezielle Gummierung sorgt für optimalen Halt am Helm und extra große, gewölbte Quattroflex-Hicon-Panorama-Scheiben ermöglichen ein Sichtfeld von über 180°.

UVEX p1us Dank ultraleichtem und doch schlagfestem Spezialkunststoff der leichteste Hardshell-Helm. Die wärmenden Ohrpads verfügen über eingearbeitete Spezialmembrane, die Umgebungsgeräusche in Originallautstärke durchlässt.

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Ortovox ZOOM+ Mit nur zwei Funktionsknöpfen – Ein- und Ausschalter, sowie Umschalter zwischen Senden und Empfangen – hält dieses intuitiv bedienbare LVS-Gerät den Fokus auf das übersichtliche Display. Dank SmartAntenna-Technologie kann es die Lage des Verschütteten in der Lawine analysieren.

ABS Silver Edition Dank einem Hüftgurt aus Neopren und ergonomisch geformten, innenseitig nahtlosen Schulterträgern sitzt der Airbag-Rucksack der Vario– Line perfekt. Durch höhenverstellbare Griffplatte schnelles Erreichen des Auslösegriffes im Notfall, optional auch für Linkshänder erhältlich.

UVEX Downhill 2000 Polavision Diese Brille ist dank Variomatic- und Polavison-Technologie 2013 der Vorreiter hinsichtlich Lichtanpassung. Die Scheiben sind zudem extrem bruchfest und dank Supravison angeblich beschlagfrei. Der Rahmen passt sich dank Spezialschaum individuell an.

ATOMIC Revel 2M Erste exklusiv für Atomic entwickelte und gleichzeitig auch erste Brille mit Live Fit Technologie, die sich dadurch individuell an die Gesichtszüge anpasst. Dank Quick Lens Switch- Konstruktion lassen sich die schlag- und kratzfesten Carl-Zeiss-Gläser mit wenigen Handgriffen wechseln.

Atomic Live Shield BP Women An die weibliche Anatomie angepasster Protektor mit abnehmbarem Schulterträger und Nierengurt überzeugt dank extraleichtem Weichschaum durch geringes Gewicht und dennoch hohe Schlagabsorption. Zirkulationskanäle in den verarbeiteten Materialien transportieren Feuchtigkeit und Wärme.

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Anon M2 Das wohl schnellste und einfachste Scheibentauschsystem. Dank acht Magneten im Brillenrahmen findet das Wechselglas optimalen Halt. Ein innovatives Tragebandsystem und ein schlichtes, doch elegantes Design komplementieren das „ISPO Product oft he Year“.

Komperdell Cross Ballistic Protector Vest Junior ISPO-Winner: Überwurfsweste bietet 360°-Rundumschutz mit seitlichen Verstellmöglichkeiten. Sie ist mit dem dank Wabenkonstruktion leichten „Airshock Flex“ – Protektor ausgestattet.

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Wintersportwochen-Spezial pr채sentiert von der

servicestelle wintersportwochen

Partner der servicestelle wintersportwochen


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SERVICESTELLE WINTERSPORTWOCHEN vorwort

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3 Jahre Servicestelle Wintersportwochen… ... bedeuten 3 Jahre zufriedenere Bewegungserzieher/innen und Begleitlehrer/-innen! Wir sind stolz darauf, dass wir die wohl wichtigste Zielgruppe – wenn es um die Durchführung von schulischen Wintersportwochen geht –mit im Boot haben. Ohne den Willen, die Bemühungen und die Motivation der Wintersportwochenleiters, der mehrere Monate Vorbereitungszeit in die Organisation und Planung investieren, findet kein Kurs statt. Und natürlich auch nicht, wenn nicht ausreichend Begleitlehrer/innen an den Schulstandorten zur Verfügung stehen. Daher werden wir weiterhin Unterstützung bei Wintersportwochen anbieten. UnMarco Cerny ser offenes Ohr haben die Projektmanager Servicestelle Pädagoginnen und PädaWintersportwochen gogen das ganze Jahr über. Wir freuen uns über jegliches Feedback bzw. Verbesserungswünsche. Lehrer/-innen können sich weiterhin unter www.anmeldung.wispowo.at kostenlos und unkompliziert registrieren und erhalten in weiterer Folge unter anderem Lehrbehelfe (Aktuelle Skitipps bzw. Snowboardtipps für die Wintersportwoche) oder Wintersportwochenplaner. Über Angebote der Wirtschaft, Neuigkeiten zum Thema Wintersport, Rechtsgrundlagen bzw. Termine (z.B. Fortbildungsveranstaltungen, Skitage, etc.) halten wir die Bewegungserzieher/-innen up-to-date. Unsere Partner aus Schule, Sport und Wirtschaft haben die Wichtigkeit von Wintersportwochen für unser Land erkannt. Es freut uns, dass wir auch die Zusammenarbeit mit unseren Länderkoordinationsstellen intensivieren konnten. Einen kleinen Überblick der BundesländerKooperationsstellen finden Sie auf den folgenden Seiten. Auch der heimische Tourismus profitiert natürlich in weiterer Folge von positiven Entwicklungen bei Schulveranstaltungen. Deshalb versuchen wir auch Schule und Tourismus eine Plattform zu bieten, um so Informationsaustausch zwischen diesen so wichtigen Wintersportplayern zu ermöglichen. Auch die Schüler/-innen stehen im Fokus der Servicestelle Wintersportwochen, denn diese partizipieren aktiv

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an Wintersportwochen und sollen schließlich von der „größten Skischule des Landes“ profitieren. Wir zählen hier weiterhin auf die Unterstützung des Lehrpersonals, welches oft in die Rolle von Multiplikatoren schlüpft und Kids von den zahlreichen Vorteilen einer Wintersportwoche kontinuierlich überzeugen muss. Uns ist bewusst, dass oft viel Überzeugungsarbeit notwendig ist, aber es gibt wohl nichts Schöneres, als wenn Eltern ihre Kinder mit einem breiten Grinsen im Gesicht am Ankunftstag beim Bus empfangen dürfen und die Lust am Pistenspaß auf die Jugendlichen im Lande übertragen wurde. Die Mission ist erfüllt, wenn die Wintersportwoche neben dem gesteigerten Klassenzusammengehörigkeitsgefühl, einem verbesserten Lehrer/Schüler-Verhältnis sowie den vielen positiven, gesundheitlichen Aspekten auch ausreichend Fun- und Entertainment-Faktor (unter pädagogischen Gesichtspunkten) bietet. Natürlich leisten wir ebenso unseren Beitrag und richten das Augenmerk auf die junge Zielgruppe. Für die heurige Wintersaison haben wir unter anderem den Wispowo-Fan – einen Schülerfolder, der Spaß und Emotionen im Schnee vermittelt – geplant. Dieser wird erfreulicherweise noch im Kalenderjahr 2013 den Weg in die Klassenzimmer finden und so bereits bei der Wintersportwoche 2013/14 zur Verfügung stehen. Die Vorfreude auf den kommenden Winter ist riesengroß und wir hoffen sehr, dass die faszinierende Schulveranstaltung „Wintersportwoche“ wieder einen hohen Stellenwert im Lande erhält. Sport im Rahmen des Schulunterrichts ist ein MUST-HAVE und die atemberaubenden Berglandschaften im Wintersportland Nummer 1 sind mehr als ein tatkräftiges Argument, um allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine abwechslungsreiche, abenteuerliche und lustige Wintersportwoche zu verschaffen. Die Tourismusbetriebe sind jedenfalls gewappnet und werden sich am nationalen Ski- und Snowboardnachwuchs erfreuen. Die Servicestelle Wintersportwochen wird auch im Schuljahr 2013/14 wieder vollsten Einsatz zeigen und alle Beteiligten nach Möglichkeit unterstützen. In Erwartung eines schneereichen Winters wünschen wir viel Spaß beim Lesen des Ski Guides und bedanken uns an dieser Stelle für die gute Zusammenarbeit mit dem Team von Medianet. Ihr Marco Cerny

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themenschwerpunkte Servicestelle Wintersportwochen Garelligasse 3/3/9, 1090 Wien www.wispowo.at, office@wispowo.at www.facebook.com/wispowo, Tel.: 01/4030154 Erreichbarkeit Mo-Do 08:00-17:00, Fr 08:00-14:00

FOKUS: LEHRER z.B. Aktuelle Skitipps

FOKUS: SCHÜLER z.B. Wispowo-Fan

FOKUS: ELTERN z.B. Elternmagazine

FOKUS: TOURISMUS

z.B. Freie Quartier-Datenbank

FOKUS: SKISCHULEN

z.B. Exklusivpreis-Tool

FOKUS: MEINUNGSBILDNER

z.B. Fortbildungsveranstaltung

FOKUS: INTEGRATION

FOKUS: MEDIEN/PR

z.B. Schule bewegt

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z.B. Tag im Schnee

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REGISTRIERUNG www.anmeldung.wispowo.at LEHRBEHELFE

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Ebenfalls erh채ltlich unter: office@wispowo.at

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Wispowo-Fan Der Schülerfolder der Servicestelle Wintersportwochen – bald erhältlich…

• Wissenswertes • Tipps • Schneemetamorphose • facebook • Wispowo-Zeugnis Servicestell er

Bald bei

d

Bei Interesse e-mail an office@wispowo.at!

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• ID-Card • Einteilung Skiabfahrten • FIS Pistenregeln • Parkrules • Neigungsmesser • Testimonials • Vorbereitung • Unfall – was tun? • Apps

• Spaß in der Gruppe und die Bewegung im Freien sind wichtige Motive, um an Wintersportwochen teilzunehmen. • Wintersportwochen werden von Schülern wie Ferien empfunden, eine sehr gute Möglichkeit, um eine Woche gemeinsam mit Freunden zu verbringen. • Das Gemeinschaftsgefühl in der Klasse steigt im Rahmen einer Wintersportwoche. • Des weiteren verbessert sich das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern. Wer einmal auf einer Wintersportwoche war, will das Erlebnis in der Regel auch meistens wiederholen. • Wintersport gehört zu den populärsten Zusehersportarten und erfreut sich nach wie vor erheblicher Beliebtheit.

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FACTS

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infos rund um die Die behandelten Rechtsfragen sind ein Auszug der zu beachtenden Bestimmungen bei einer Wintersportwoche. Eine ausführlichere Behandlung des Themas finden Sie auf der Homepage der Servicestelle Wintersportwochen www.wispowo.at unter FAQs. Dort können Sie auch die wichtigsten Rechtsquellen im Volltext finden. Wieviele Wintersportwochen dürfen/müssen durchgeführt werden? Die Schulveranstaltungenverordnung (SchVV) regelt unter anderem das Höchstausmaß an mehrtägigen Schulveranstaltungen pro Jahr und Schulstufe/Schulart folgendermaßen: Schulstufe/Schulart

AusmaSS in Kalendertagen

Vorschulstufe, 1. und 2. Schulstufe

-

3. und 4. Schulstufe

insgesamt 7

5. bis 8. Schulstufe

insgesamt 28*)

Polytechnischer Lehrgang 12

12

Berufsschule

insgesamt 3

ab der 9. Schulstufe (außer Polytechnischer Lehrgang und Berufsschule)

je Schulstufe 6*)

*) Bei Schulen mit Schwerpunktbezug ist ein höheres Ausmaß möglich.

In Bezug auf bewegungsorientierte Schulveranstaltungen ist darüber hinaus geregelt, dass – falls eine Schulveranstaltung stattfindet - zumindest eine solche in der 5. – 8. Schulstufe und eine ab der 9. Schulstufe durchgeführt werden muss. Was bedeutet die „70%-Klausel“ und sind Schüler/innen zur Teilnahme an mehrtägigen Schulveranstaltungen verpflichtet? Schulveranstaltungen dienen der Ergänzung des Unterrichts und sind als Klassenveranstaltung konzipiert, daher ist es aus pädagogischen ebenso wie aus finanziellen Erwägungen heraus sinnvoll, dass möglichst viele Schüler/innen daran teilnehmen. Bei einer Wintersportwoche ist daher eine Beteiligung von mindestens 70% der Schüler/innen einer Klasse erforderlich. Wird diese Prozentzahl nicht erreicht,

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können mehrtägige Schulveranstaltungen von der Schulbehörde erster Instanz bewilligt werden, wenn die in der Schulveranstaltungenverordnung geregelten Voraussetzungen vorliegen. Die Teilnahme an Schulveranstaltungen ist für Schüler/innen ebenso verpflichtend wie die Teilnahme am Unterricht, sofern nicht gerechtfertigte Gründe (z.B.: Krankheit, Nächtigung außerhalb des Wohnortes) für das Fernbleiben vorliegen. Schüler/innen müssen sich daher von einer Schulveranstaltung abmelden.

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Wintersportwoche Wieviele Begleitpersonen dürfen/müssen an einer Wintersportwoche teilnehmen und wie werden sie bestellt? Die Schulleitung beauftragt eine fachlich geeignete Lehrperson der betreffenden Schule mit der Leitung einer Wintersportwoche. In Absprache mit dem Leiter/ der Leiterin der Wintersportwoche bestellt dann die Schulleitung anstaltseigene geeignete Lehrer/innen oder andere geeignete Personen als Begleitpersonen. Für den Bereich Ski alpin, Snowboard (und verwandte Geräte) im organisierten Schneesportraum ist durch die ministeriellen „Richtlinien 2009 für die Durchführung von bewegungserziehlichen Schulveranstaltungen“ eine Gruppengröße von 12 Schüler/ innen pro Begleitperson festgelegt. Diese Gruppengröße darf nur kurzfristig (also in Ausnahmefällen) überschritten werden. Welche Kriterien sind bei der Auswahl von Quartieren zu berücksichtigen? Bei der Auswahl der Unterkünfte sind das Vorhandensein geeigneter Aufenthaltsräume sowie ausreichender sanitärer Anlagen zu beachten. Die gleichzeitige Unterbringung von Schülerinnen und Schülern in einer Unterkunft ist nur dann zulässig, wenn für die Nächtigung eine räumliche Trennung (einschließlich der sanitären Anlagen) nach Geschlechtern gewährleistet ist. Bei Gemeinschaftsunterkünften ist eine ständige Beaufsichtigung der Schüler/innen erforderlich, d.h. die Aufsichtsperson muss im selben Raum nächtigen. Weiters sind die Nähe zur Piste, Ausstattung und Verpflegungsqualität zu beachten. Um im Fall von Absagen Stornoforderungen weitgehend auszuschließen wird empfohlen, bereits bei der Quartierbestellung auf den Zweck der Schulveranstaltung zu verweisen (z.B. schulische Wintersportwoche mit Schwerpunkt Ski- und Snowboardfahren) und schriftliche Vereinbarungen zu treffen.

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Welche Qualifikation müssen Begleitpersonen haben, wenn sie an Wintersportwochen teilnehmen? Die erforderliche Qualifikation von Begleitpersonen wird im ministeriellen Rundschreiben „Richtlinien 2009 für die Durchführung von bewegungserziehlichen Schulveranstaltungen“ geregelt. Bewegungserzieher/in, geeignete Lehrer/innen anderer Fächer als Bewegung und Sport, Volksschullehrer/ in, Begleitpersonen (fachlich geeignete Personen, die nicht Lehrer/in der betreffenden Schule sind), die eine der folgenden Ausbildungen erfolgreich abgeschlossen haben, sind demnach berechtigt, Wintersportwochen zu begleiten und Unterricht zu erteilen: • Facheinschlägige Ausbildung (Skilauf oder Snowboard) im Verlauf des Studiums • Facheinschlägige Ausbildung (Skilauf oder Snowboard) im Rahmen der Lehrer/ innenfort(weiter)bildung • Ausbildung zum/zur Landesskilehrer/in-Anwärter/in oder • 1. Semester der Ausbildung zum/zur Skilehrwart/in bzw. Skiinstruktor/in bzw Ausbildung zum/zur Snowboard-Instruktor/in oder • 1. Teil der Ausbildung zum/zur Landes-Snowboardlehrer/in. Wenn für bestimmte Sportarten weder geeignete Lehrer/innen noch andere geeignete Personen aus dem Umfeld der betreffenden Schule vorhanden sind, können geeignete gewerbliche Unternehmen und/ oder Vereine, die durch die jeweilige Berufsfachorganisation anerkannt werden, herangezogen werden. Rückfragen & Kontakt Mag. Katharina Krickl krickl@wispowo.at

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Länderkoordinationsstellen Kärnten Werbung Marketing & Innovationsmanagement GmbH Völkermarkter Ring 21 – 23, 9020 Klagenfurt, Kärnten, www.kaernten.at Tel.: +43 (0)463 / 3000, Fax: +43 (0)463 / 3000-50 Ihre Ansprechperson: Nina Gosch, nina.gosch@kaernten.at Ein Höhepunkt im Schuljahr ! Durch seine begünstigte geografische Lage im Alpen-Adria-Raum ist Kärnten besonders verwöhnt von der Sonne und einem milden, schneereichen Winterklima. Breite, bestens präparierte Pisten und erfahrene Skilehrer sorgen für jede Menge Sicherheit bei den ersten Schwüngen im Schnee. Auch Fortgeschrittene sind bestens aufgehoben, profitieren von den hilfreichen Anleitungen durch die Experten. Abseits der Piste warten jede Menge genussvolle Überraschungen, die auch die Jugend „richtig cool“ findet – das Spektrum reicht von Rodeln, Schneeschuhwandern und Eislaufen bis zur Mondscheinwanderung. In speziell auf Schüler eingerichteten Beherbergungsbetrieben fühlen sich die jungen Gäste pudelwohl – die Kärntner Gastfreundschaft und die köstliche Kärntner Alpe-Adria-Kulinarik bleiben bei vielen von ihnen lange in Erinnerung.

Niederösterreich-Werbung GmbH Niederösterreichring 2, Haus C, 3100 St. Pölten, www.niederoesterreich.at, www.volksschulenzumschnee.at, info@noe.co.at, Tel.: +43 (0)2742 / 9000 DW 9000, www.facebook.com/niederoesterreich Ihre Ansprechperson: Michaela Zeiler, michaela.zeiler@noe.co.at +43 (0)2742 / 9000 DW 19826 Das Kinderskiland Niederösterreich wartet auf Euch! Junges Hotel Annaberg

Annarotte 77 3222 Annaberg

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Hotel Blümchen

Am Belling 2 Lackenhof am Ötscher

www.bluemchen.at info@bluemchen.at

T +43 (0)7480 / 52 93 F +43 (0)7480 / 20293

Alpengasthof Enzian***

Schwaig 148 2872 Mönichkirchen

www.enzianwirt.at urlaub@enzianwirt.at

T +43 (0)2649 / 80 08 F +43 (0)2649 / 80 08-4

Hotel Sonnwendhof***

Passhöhe 105 2680 Semmering

www.hotel-sonnwendhof.at office@hotel-sonnwendhof.at

T +43 (0)2664 / 20087 F +43 (0)2664 / 20087-20

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Oberösterreich Tourismus Information, Freistädter Straße 119, 4041 Linz, info@oberoesterreich.at, www.oberoesterreich.at/wintersportwoche Tel.: +43 (0)732 / 221 022, Fax: +43 (0)732 / 7277 701, Ihr Ansprechpartner: Oberösterreich Tourismus Information +43 (0)732 / 221 022 Wintersportwochen in Oberösterreich Sieben Top-Skigebiete bieten optimalen Service und ideale Bedingungen für Wintersportwochen: Die Skiregion Dachstein West, die Freesports Arena Krippenstein, der Feuerkogel und der Kasberg im Salzkammergut, die Skigebiete Hinterstoder und Wurzeralm in der Urlaubsregion Pyhrn-Priel sowie der Hochficht in der Ferienregion Böhmerwald. Einfach einsteigen lautet das Motto für Anfänger. Gleichzeitig finden Fortgeschrittene ihre maßgeschneiderte sportliche Herausforderung. NEU: Mit dem JUFA-Gästehaus in Grünau im Almtal steht für Wintersportwochen am Kasberg in der Saison 2013/14 eine neue Unterkunft zur Verfügung. Organisationsservice: In jeder Region unterstützt ein zentraler Ansprechpartner die Organisatoren mit Rat und Tat bei der Planung der Wintersportwochen.

Steiermark Tourismus, Young Styria, St. Peter Hauptstraße 243, 8042 Graz www.young-styria.com, www.facebook.com/youngstyria, youngstyria@steiermark.com, Tel.: +43 (0)664 / 83 21 338, Fax: +43 (0)316 / 4003-10 Ihre Ansprechperson: Ina Majcen, ina.majcen@steiermark.com, +43 (0)664 / 83 21 338 Um auf den Geschmack der Steiermark zu kommen, bieten wir kostenlose Studienreisen für Organisatorinnen und Organisatoren von Schul- und Jugendreisen zum Kennenlernen der Skigebiete und der Unterkünfte. Infos dazu findet man unter www.young-styria.com. Weltmeisterlich Skifahren können Schulgruppen in der Region Schladming-Dachstein, aber auch die kleineren Skigebiete mit den Unterkünften direkt an der Piste lassen keine Wünsche offen. Folgende Gastgeber mit dem Grünen Herz für Schüler- und Jugendgruppen freuen sich auf Sie: Pürcherhof

Mitterberg 21 8962 Gröbming

www.puercherhof.at info@puercherhof.at

Jugendgästehaus Puttererschlössl

8943 Aigen im Ennstal 13

www.puttererschloessl.at office@puttererschloessl.at

Bundesschullandheim Mariazell

Erzherzog-Johann-Weg 21 8630 Mariazell

www.bslh-mariazell.at office@bslh-mariazell.at

T +43 (0)3882 / 2165

JUFA Gästehaus Veitsch

Sportgasse 3 8663 Veitsch

www.jufa.eu veitsch@jufa.eu

T +43 (0)5/7083-350

www.derskiguide.at www.wispowo.at

T +43 (0)3684 / 6036

T +43 (0)3682 / 22520-0

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SALZBURGERLAND TOURISMUS – Young SalzburgerLand Wiener Bundesstraße 23, 5300 Hallwang young.salzburgerland.com, www.facebook.com/salzburgerland, info@salzburgerland.com , Tel.: +43 (0)662 / 66 88 44, Fax: +43 (0)662 / 66 88 66, Ihre Ansprechperson: Julia Karl, j.karl@salzburgerland.com, +43 (0)662 / 66 88 346 Wintersportwochen im Young SalzburgerLand: Drei gute Gründe für einen Aufenthalt in Österreichs beliebtester Wintersportwochenregion: • Spaß und Komfort statt Pommes und Stockbett: Die Tage der verbrannten Bratwürste, klapprigen Stockbetten und endlosen Bustransfers sind im Young SalzburgerLand längst gezählt. Die Gastgeber setzen auf vielfältige Sport- und Unterhaltungsmöglichkeiten, gesunde Verpflegung und eine zeitgemäße Unterkunft. • Skikurs 2.0 – Vom Eisklettern bis zum Freeriden: Im Young SalzburgerLand bieten Skischulen und Gastgeber neben Klassikern wie Skifahren auch viele Trendsportarten an: Vom Schneeschuhwandern bis zum Snowkiting. • Rat und Tat bei Planung und Organisation: gibt’s im Young SalzburgerLand von den Profis der Arbeitsgemeinschaft young.salzburgerland.com Jugendherberge Bad Gastein Junges Hotel Bad Gastein

Ederplatz 2 5640 Bad Gastein

http://hostel-badgastein.at office@hostel-badgastein.at

T +43 (0)6434 / 20 80 F +43 (0)6434 / 50 688

Jugendhotel Weitenmoos

Oberalpendorf 102 5600 St. Johann-Alpendorf

www.weitenmoos.at www.facebook.com/weitenmoos rohrmoser@weitenmoos.at

T +43 (0)6412 / 62 22 F +43 (0)6412 / 62 22-4

Jugend- und Familiengästehaus „Mauser Mühltaler“ „Die Villa“

Markt 86 5570 Mauterndorf

www.mauser.cc www.facebook.com/mauser. muehltaler office@mauser.cc

T +43 (0)6472 / 73 12 F +43 (0)64 72 / 73 12-4

Jugend & Familienhotel Venedigerhof

Rossberg 103 5741 Neukirchen am Großvenediger

www.venedigerhof.at info@venedigerhof.at

T +43 (0)6565 / 63 26 F +43 (0)6565 / 63 265

Jugend- und Familiengästehaus Edthof

Edtsiedlung 16 5531 Eben

www.ediswelt.com www.edthof.at www.facebook.com/edthof info@edthof.at

T +43 (0)6458 / 81 79 M +43 (0)664 / 15 14 359 F +43 (0)6458 / 81 795

Tirol Werbung - Young Tirol Maria-Theresien-Str. 55, 6020 Innsbruck www.young.tirol.at, www.facebook.com/young.tirol.at, info@tirol.at Tel.: +43 (0)512 / 7272-0, Fax: +43 (0)512 / 7272-7 Ihre Ansprechperson: Corinna Gleirscher, Corinna.Gleirscher@TirolWerbung.at, +43 (0)512 / 5320-624 Tirol – Wintersportwochen mit der speziellen Note Wintersport in Tirol ist eine Klasse für sich – und jetzt können Schulen für wenig Geld ihrer Winterportwoche durch Zusatzmodule die ganz spezielle Note verleihen. Young Tirol hat besonders darauf geachtet, dass diese Module im Detail auf die Bedürfnisse von SchülerInnen abgestimmt sind.

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Young Tirol Ernährungsprogramm: „Auf die Löffel, fertig, los!“ Gesundes Essen schmeckt und die Zubereitung macht Spaß – Lebensmittelkunde, Verkostungen und kochen mit der ganzen Klasse (keine Kochkenntnisse erforderlich).

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Young Tirol „Sicherheit in den Bergen“ Gefahrenbewusstsein und Risikomanagement im alpinen Winter, vermittelt in der Sprache der Jugendlichen – und durchgeführt von SAAC Experten. Alle Details zu den Modulen und den geprüften Young Tirol Beherbergungsbetrieben auf: www.young.tirol.at www.derskiguide.at www.wispowo.at


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SERVICESTELLE WINTERSPORTWOCHEN Länderkoordinationsstellen / Wintersportwochen-Angebote

Vorarlberger Winterbergbahnen (FG Seilbahnen Wirtschaftskammer) seidel.maria@wkv.at Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch, Ihre Ansprechperson: Maria Seidel

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速 Fotos: SalzburgerLand Tourismus

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Wintersporthotel Guide 2014

Ă&#x2013;sterreichs Wintersporthotels wurden bewertet.

winter sport hotels Ein Produkt von Ski Guide Austria Marketing

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2014 Ski Guide Austria


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WINTERSPORT HOTELS Einleitung

Wintersporthotels Wie die Schneesterne glänzen Für die Wintersportler wurden auch im vergangenen Jahr zahlreiche Hotels in den österreichischen Skizentren aus dem Blickwinkel des Winterurlaubers unter die Lupe genommen und abschließend bewertet. Wobei die Hardware, etwa Form und Qualität des „Skistalls“, oder die Lage des Hotels an der Skipiste nur einen Teil der Kriterien bildeten. So wie für jeden Gast umfasst das Wohlfühlpaket auch für den Wintersportler ein Bündel. Es hilft ja nichts, wenn der Skiraum behaglich geheizt ist, aber man selbst im zugigen Kammerl darbt. Ein unter dicken Schneepolstern verborgener Kinderspielplatz ist im Winter kein Qualitätsbeweis, ganz im Gegensatz zu einer liebevollen Kinderbetreuung im Schnee. Wie ohnehin in vielen Fällen die Servicequalität über protzige Holzdecken oder urbane Lifestyleelemente triumphiert. Was wünscht sich der Wintersportler? Zum Beispiel, dass man den Skipass vor dem ersten Skitag an der Rezeption erhält oder ein gut sortierter Geräteverleih im Haus vorhanden ist. Selbstverständlich ist Ski-in-Ski-out der Traum des Pistenfreaks. Also „barrierefrei“ raus aus der Hoteltür, die Ski anschnallen – und ab geht‘s. Bei der Rückkehr aus der frischen Luft ähneln sich die Wünsche aller Gäste: knisterndes Kaminfeuer, Behaglichkeit, nicht zu eng bemessene Zimmer und wärmende Wellness.

Ski Guide Austria 2014

Und nicht zu vergessen gediegen-geschmackvolle abendliche Menüs. Wie hoch das Niveau der österreichischen Hotellerie ist, zeigt schon der erste Blick in diesen den Wintersporthotels gewidmeten Abschnitt: Weniger als drei „Schneesterne“ wurden nie vergeben. Die Majorität der hier angeführten Hotels erreichte fünf Sterne, rund 20 davon wurden sogar vergoldet. Im Ablauf orientiert sich dieser Abschnitt an jenem der Skigebiete im Ski Guide Austria 2014. Die Zimmerpreise sind in Kategorien unterteilt (50-69 € / 70-89 € / 90-100 € / über 100 €), wobei der niedrigste Zimmerpreis als Basis herangezogen wurde. Wofür stehen die Kategorien? Gute Qualität der wintersportspezifischen Einrichtungen und Dienstleistungen. 4 Schneesterne  ❆❆❆❆ Hier darf der Gast bereits ein durchaus gehobenes Niveau, etwa einen geheizten Skistall, erwarten. 5 Schneesterne  ❆❆❆❆❆ In diesen Hotels bewegen sich Dienstleistungen und Einrichtungen für den Wintergast auf Top-Niveau. 5 Gold Schneesterne ❆❆❆❆❆ Diese Häuser bieten das gewisse Extra: Pistennaher Luxus mit Wohlfühlplus!

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promotion 

dr. klaus ennemoser, Bundes-Obmann Fachverband Hotellerie

Neues Sternedesign ab 2014 Die Hotelstars Union (HSU) zählt aktuell fünfzehn Mitgliedsstaaten. Neben Österreich – einem der sieben Gründungsländer – gehören auch Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Griechenland, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Schweden, Schweiz, Tschechien und Ungarn der Sternefamilie an. Die Nord-Süd-Achse steht somit. Ost-West soll folgen. Die Harmonisierung der Hotelsterne innerhalb dieser europäischen Länder ist ein wesentlicher Schritt zu mehr Transparenz und Vergleichbarkeit. Die Vereinheitlichung des Corporate Designs – und infolgedessen auch der Sternetafeln - ist ein weiterer Meilenstein, um die Marke der HSU nachhaltig zu stärken. In Österreich wird mit Jänner 2014 auf die neuen Sternetafeln umge-

stellt, in einigen anderen HSU-Ländern glänzen die Sterne bereits im neuen gelb-blau-weißen Layout von den Hotelfassaden. Die angeglichenen Sujets steigern den Wiedererkennungswert und in Folge auch den Markenwert erheblich. Für Österreich gilt: Die derzeit noch grün-goldenen Sternetafeln werden sukzessive ausgetauscht. Im Zuge der Umstellung wird auch die Sterneseite www.hotelsterne.at einem Relaunch unterzogen. Mit Jahresbeginn erscheint diese im neuen HSULayout. Besonders hervorzuheben ist daher auch die entsprechende Anpassung des hier vorliegenden Sternekataloges, der Webseite www. sternewelt.at und der dazugehörigen App, da diese Produktgruppe einen wichtigen Beitrag in der Kommunikation der offiziellen Sterne leistet.

Fachverband Hotellerie Wiedner Hauptsraße 63 | 1045 Wien | T +43 (0)5 / 90 900 5866 | F +43 (0)5 / 90 900 3568 | www.hotelverband.at


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WINTERSPORT HOTELS vorarlberg SCHRUNS TSCHAGGUNS

Hotel Montafoner Hof

Aktiv- & Spa-Hotel Alpenrose

6774 Tschagguns, Kreuzgasse 9

6780 Schruns, Silvrettastraße 45

❆❆❆❆❆

❆❆❆❆❆ TEL +43 (0) 55 56 / 726 55 MAIL info@spa-alpenrose.at WEB www.spa-alpenrose.at

TEL +43 (0) 55 56 / 71 00-0 MAIL info@montafonerhof.com WEB www.montafonerhof.com

Unweit von Gondel, Loipe und Ortsmitte bietet das Hotel Alpenrose sowohl für Familien als auch Erholung suchende Wintersportler jeglichen Komfort. Alpine Gastlichkeit und Tradition werden hier groß geschrieben. Die eleganten Zimmer sind komfortabel ausgestattet und lassen keine Wünsche offen. Im großzügigen Wellness- & Spa-Bereich kann man neben diversen Saunen eine Vielzahl an Beauty-Angeboten und Massagen genießen. Wer sich tagsüber auf der Skipiste noch nicht ausgetobt hat, kann dies im Fitnessraum mit Panoramablick tun. Das Restaurant verwöhnt mit Gerichten aus der traditionellen österreichischen Küche ebenso wie mit einer Auswahl an internationalen Speisen. Besonderes Highlight: die hauseigene Quelle, aus welcher glasklares und quellfrisches Wasser entspringt!

Im Montafoner Hof, zu dem auch einige Ferienhäuser gehören, wurde Tradition und Modernes exzellent vereint. Die Zimmer sind individuell und jedes auf seine Art gestaltet, haben jedoch den Charakter der Heimat, das naturbelassene Holz gemeinsam. Das mit Zirbenholz ausgestattete Restaurant wurde mit 15 Punkten/2 Hauben Gault Millau ausgezeichnet. Der hoteleigene Skibus bringt die Gäste zur Talstation von Golm und Hochjoch, und der Skipass für 220 Pistenkilometer und 61 Anlagen liegt an der Rezeption bereit. Hütten und Schneebars warten auf den Einkehrschwung, auf Boarder warten freeride-Areas; auch Schneeschuhwanderungen und Skitouren werden angeboten. Nach einem Tag im Schnee lädt der Freizeitbereich zum Entspannen ein, und die feine Montafoner Hof-Kulinarik sorgt für die Krönung des Tages.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Ski Guide Austria 2014

Sporthotel, Wellnesshotel 4 201 bis 500 m 100 bis 200 m 201 bis 500 m ja Frühstück, HP, 3/4 P EZ, DZ, Junior Suiten, Appartments, Familienzimmer über 100 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Sporthotel, Familienhotel 4 über 500 m 100 bis 200 m direkt ja Frühstück, HP, 3/4 P EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten, Studio, Familienzimmer über 100 € www.derskiguide.at


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WINTERSPORT HOTELS vorarlberg ZÜRS AM ARLBERG

Sporthotel Beck

Hotel Zürserhof

6708 Brand bei Bludenz, Mühledörfle 91

6763 Zürs am Arlberg, Zürs 75

❆❆❆❆

❆❆❆❆❆

TEL +43 (0) 55 59 / 306 MAIL info@sporthotel-beck.at WEB www.sporthotel-beck.at

tel +43 (0)55 83 / 25 13-0 mail hotel@zuerserhof.at web www.zuerserhof.at

Aktiv Sein und entspannen… das ist Urlaub im Sporthotel Beck!

Auf etwa 1.800 Meter Seehöhe befindet sich das gediegene, traditionelle Hotel Zürserhof. Hier bewegt man sich in einem exklusiven, aber doch gemütlichen Ambiente und das Service agiert auf höchstem Niveau. Ski in-ski out in Reinkultur. Abseits der Skipiste sorgen eine Mehrzwecksporthalle (gratis) und das neu umgebaute Fitness Studio für Ihre Kondition. Mittags sollte man sich auf keinen Fall die beheizte Sonnenterrasse mit herrlichem Ausblick auf die Bergwelt entgehen lassen. Der Spa-Bereich bietet ein Schwimmbad, Whirlpool, einen Erholungsbereich mit Dampfbad, Sauna und Solarium. Bekannt ist das Käsebuffet jeden Donnerstag. Weitere Highlights: ein eigener Skishop, Personnel Coaching und Pinotaping sowie ein neu gestalteter Kids Club mit direktem Zugang zum Innenhof und professioneller Betreuung.

Das Sporthotel Beck ist der ideale Ort für einen unvergesslichen Winterurlaub. Inmitten einer traumhaften Schneelandschaft ist der Gast schnell am Ziel seiner Träume. Dank einer Vielzahl von Wintersportmöglichkeiten und den hauseigenem Skiverleih, steht dem Vergnügen nichts mehr im Weg. Nach einem ausgefüllten Tag auf den Pisten sorgt das Hotel mit seinem Hallenbad, Sauna, Beauty und Massagen sowie den kulinarischen Köstlichkeiten für die wohlverdiente Entspannung. Ein ganz besonderes Erlebnis sind die winterlichen Ausritte mit den hoteleigenen Haflingern in die tief verschneite Welt des Brandnertales.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

www.derskiguide.at

Sporthotel, Familienhotel, Ferienhotel 4 201 bis 500 m 100 bis 200 m direkt Frühstück, HP EZ, DZ, Appartments, Familienzimmer 70 bis 89 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot

Ski- und Wellbeing Resort 5 direkt über 500 m direkt ja Vollpension EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten

Preis

über 100 € 2014 Ski Guide Austria


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WINTERSPORT HOTELS vorarlberg zürs am arlberg · LECH AM ARLBERG

HOTEL HIRLANDA

haldenhof lech

6763 Zürs am Arlberg, Zürs 80

6764 Lech am Arlberg, Tannberg 347

❆❆❆❆❆

❆❆❆❆

TEL +43 (0) 55 83 /22 62 MAIL hotel@hirlanda.at WEB www.hirlanda.at

TEL +43 (0)55 83 / 244 40 MAIL reservation@haldenhof.at WEB www.haldenhof.at

Das familiengeführte Hotel, das bereits beim Betreten Wohlbehagen ausstrahlt, blickt auf eine lange Tradition zurück und befindet sich direkt an der Skipiste bei der Talstation Trittkopf. Alpiner Wintersport in Reinkultur auf 1.700 m, das bietet Zürs als Mekka für alle Skifans und Snowboarder, speziell für „off-piste-skiing“ oder Tourengeher. Die geräumigen Zimmer sind sehr behaglich mit geschmackvoller Ausstattung eingerichtet. Und auch der Spa-Bereich mit Finnischer- und Biosauna, Eisgrotte, Fitnessraum, diversen Massagen wie Ayurveda oder Hamam Massage und Wohlfühl- und Beauty-Behandlungen lässt keine Wünsche offen. Im À-la-carte Restaurant verwöhnt die Hirlanda-Küche mit verlockenden, teilweise durch Gegensätzlichkeit überraschenden Schmankerln mit passender Weinbegleitung ebenso wie im Restaurant mit einem 5-Gang-Wahlmenü vom Feinsten.

Mitten in den besten Ski-Resorts gelegen, befindet sich der Haldenhof im Zentrum des Geschehens ... und doch kann man hier die Ruhe genießen. Die gemütlichen Zimmer bieten Blick auf das Panorama der umliegenden Bergwelt und sind mit Sat-TV, W-Lan Internet, Safe u.v.m. ausgestattet. Ganz toll ist das persönliche Haldenhof-iPad, über welches alle Informationen zum Haus, zu Lech, dem Wetter oder Spaß&Spiel abrufbar sind. Das Restaurant ist bemüht, alle Wünsche erfüllen zu können und geht gerne auf spezielle Bedürfnisse wie glutenfrei, laktosefrei oder vegetarisch ein. Ein Besuch im „Hofbädle“ – Wellness auf 175m² mit Finnischer Sauna, Bio-Sauna mit Lichttherapie, Römischem Dampf- und Solebad sowie ein Behandlungs- und Massageraum und der Vitality Pool rundet den erlebnisreichen Urlaubstag ab.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot

Sporthotel, Familienhotel 4 direkt 100 bis 200 m direkt Frühstück, HP EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot

Preis

über 100 €

Preis

Ski Guide Austria 2014

Familienhotel, Ferienhotel 4 100 bis 200 m direkt 100 bis 200 m HP EZ, DZ, Junior Suiten,Suiten, Familienzimmer über 100 € www.derskiguide.at


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WINTERSPORT HOTELS vorarlberg LECH AM ARLBERG

Hotel & Chalet Montana

Hotel Theodul + Hus Hörili

6764 Lech am Arlberg, Oberlech 279

6764 Lech am Arlberg, Omesberg 332

❆❆❆❆❆

❆❆❆❆

TEL +43 (0) 55 83 / 24 60 MAIL hotel@montanaoberlech.at WEB www.montanaoberlech.at

tel +43 (0) 55 83 / 23 08 MAIL office@theodul.at WEB www.theodul.at

Im autofreien Oberlech gelegen, bietet das Hotel Montana alle erdenklichen Annehmlichkeiten eines 4-SterneSuperior Hotels. Die komfortablen Zimmer und Suiten sind individuell ausgestattet. Das Skigebiet wurde um 15 Lifte erweitert, und somit sind nun auch die Nordhänge im Skigebiet Schröcken-Warth direkt erreichbar. Die Seele etwas baumeln lassen… von der Terrasse aus genießt man die Aussicht und das bunte Treiben auf den Pisten. Danach lässt es sich im Wellnessbereich mit Hallenbad, Sauna, Sole Dampfbad, Biosauna, oder in der Frischwasser Kneippanlage wunderbar entspannen. Sportliche Abwechslung bietet der Fitnessraum mit modernsten „Technogym“-Geräten. Das Restaurant verwöhnt in angenehmer Atmosphäre mit Köstlichkeiten aus der Haubenküche und erlesenen Spezialitäten aus dem Weinkeller.

„Theodul“ war im frühen Mittelalter Bischof von Sitten und Schutzpatron der Walser. So viel zum Namen. Natürlich hat auch dieses Hotel einen Hausprospekt, der auf den ersten Blick aussieht wie viele andere, auf den zweiten Blick aber überrascht: Er verzichtet nämlich auf das, was ein Hausprospekt eigentlich soll: Eigenwerbung. Stattdessen verführt er zum Lesen und Träumen. Man liest nichts über die gute Lage, nichts über das perfekt geführte Haus. Das Besitzerehepaar Walch macht manches anders als andere. Jedenfalls ist das Walch'sche Selbstbewusstsein so groß, dass sie auf die Aufzählung der Tugenden ihres Hauses verzichten, als da wären: gute Küche, 280 m2 Sauna... Die Stammgäste wissen eh Bescheid, die anderen können sich ja ruhig überraschen lassen und sich ein eigenes Bild machen.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

www.derskiguide.at

Sporthotel, Familienhotel 4 Superior direkt 201 bis 500 m über 500 m Frühstück, HP EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten, Familienzimmer über 100 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Sporthotel, Ferienhotel 4 100 bis 200 m 100 bis 200 m direkt Frühstück, HP, Selbstversorger EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten, Appartments, Familienzimmer über 100 € 2014 Ski Guide Austria


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WINTERSPORT HOTELS vorarlberg LECH AM ARLBERG

Antonius Hotel Garni

Burg Hotel - Familie Lucian

6764 Lech am Arlberg, Tannberg 289

6764 Lech am Arlberg, Oberlech 266

❆❆❆❆

❆❆❆❆❆

TEL +43 (0) 55 83 / 24 62 MAIL hotel@antonius.at WEB www.antonius.at

tel +43 (0)55 83 / 22 91 mail info@burghotel-lech.com web www.burghotel-lech.com

Das familiengeführte Hotel Garni Antonius liegt inmitten der Bergkulisse von Lech am Arlberg, in sonniger, ruhiger Lage, nur wenige Gehminuten vom Ortszentrum, den Skiliften und der Langlaufloipe entfernt. Es ist geprägt von liebevollen Details und kunstvollen heimischen Holzarbeiten. Die behaglichen Zimmer sind individuell gestaltet, komfortabel und stilvoll eingerichtet. Loslassen und relaxen kann man in der Wellness-Oase mit römischem Dampfbad, Laconium und Eisgrotte oder man gönnt sich eine wohltuende Massage. Und auch die kulinarischen Genüsse kommen nicht zu kurz — das genüssliche Frühstücksbuffet sowie die Nachmittagsjause bieten alles, was das Herz begehrt. In der gemütlichen Hotelbar oder vor dem knisternden Kaminfeuer können Sie den Tag entspannt und gemütlich ausklingen lassen.

Das Burg Hotel befindet sich in einer der schönsten Lagen von Oberlech und ist nicht nur direkt an der Skipiste, sondern auch nahe der Oberlecher Bergbahn gelegen. Über das Tunnelsystem lässt sich die Burg optimal erreichen. Hier wird dem Gast alles geboten, was man sich am Arlberg erwarten kann: bestens ausgestattete Zimmer mit hochwertigen (Bio)Betten, 1.200 m² Beauty und Wellness mit diversen Massagen wie Ayurveda oder Hot Stone und Thalasso-Anwendungen, ein eigener (Oberlechs einziger!) Sportshop mit Minimaldistanz zur Piste, ein Skistall ohne „wenn und aber“, diverse Restaurants (auf 2-Haubenniveau) mit leichter mediterraner Küche, eine hauseigene Bäckerei, eine herrliche Sonnenterasse und eine großzügige Lobby, die zum Verweilen einlädt.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Ski Guide Austria 2014

Sporthotel, Familienhotel 4 100 bis 200 m direkt direkt Frühstück EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten, Appartments, Familienzimmer 90 bis 100 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Skibushaltestelle Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Sporthotel, Familienhotel 4 Superior direkt 201 bis 500 m über 500 m über 500 m Frühstück, HP EZ, DZ, Appartements über 100 € www.derskiguide.at


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WINTERSPORT HOTELS vorarlberg LECH AM ARLBERG

Hotel Tannbergerhof

Hotel Omesberg

6764 Lech am Arlberg, Dorf 111



6764 Lech am Arlberg, Omesberg 5

❆❆❆❆❆

❆❆❆❆

TEL +43 (0) 55 83 / 22 02 MAIL info@tannbergerhof.com WEB www.tannbergerhof.com

tel +43 (0)55 83 / 22 12-0 mail bucher@omesberg.lech.at web www.hotel-omesberg.at

Das Hotel Tannbergerhof sorgt seit 1924 mit erstklassigem Service und alpinem Flair für Genuss und Entspannung. Die Skipässe und auch der passende Skikurs können direkt an der Hotelrezeption gebucht werden. Die Zimmer und Suiten sind gemütlich und stilecht eingerichtet, mit höchstem Komfort ausgestattet und ermöglichen einen wunderschönen Ausblick auf die Lecher Bergwelt. Abseits der Pisten bietet sich ein Paradies für einen perfekten Winterurlaub mit Rodeln, Langlaufen, Winterwandern… Nach einem ereignisreichen Urlaubstag ist ein Besuch im Wellnessbereich mit Sauna mit Farblicht-Therapie, Infrarot-Saunarium, Sole-Grotte u.v.m. genau das Richtige, um neue Kraft zu schöpfen. Im Restaurant verwöhnt der Küchenchef mit einem 5-Gang-Gourmet-Abendmenü mit Wahlmöglichkeit sowie mit exklusiven Themenbuffets.

Ein schönes Haus im alpenländischen Stil, das durch sein persönliches Flair und durch seine erhöhte Lage mit einem herrlichen Ausblick auf den Ort Lech punktet. Eine gemütliche Lobby empfängt den Gast. Rechter Hand geht es ins Restaurant, das Essen ist ausgezeichnet und lässt keine Wünsche offen. Zur linken Hand liegt die gemütliche Bar und eine wunderschöne Stube, die aus einem alten Gasthof übertragen wurde. Die Zimmer sind überdurchschnittlich groß und sehr gemütlich eingerichtet. Im Wellnessbereich kann man Sauna, Dampfbad oder eine ausgiebige Massage genießen und im Fitnessraum finden sich modernste Trainingsgeräte. Der Skistall ist bestens ausgestattet und gut zu erreichen, es gibt einen eigenen Tisch zum Wachsen der Ski.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

www.derskiguide.at

Sporthotel 4 Superior 100 bis 200 m 100 bis 200 m direkt ja Frühstück, HP EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten, Familienzimmer über 100 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot

Sporthotel 4 201 bis 500 m direkt 201 bis 500 m HP EZ, DZ, Suiten

Preis

über 100 € 2014 Ski Guide Austria


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WINTERSPORT HOTELS vorarlberg LECH AM ARLBERG · OBERLECH AM ARLBERG

Hotel Anemone

Hotel Sonnenburg

6764 Lech am Arlberg, Lech am Arlberg 431

6764 Oberlech am Arlberg, Oberlech 55

❆❆❆❆

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tel +43 (0)55 83 / 35 39 mail info@hotelanemone.com web www.hotelanemone.com

tel +43 (0)55 83 / 21 47 mail hotel@sonnenburg.at web www.sonnenburg.at

Das Hotel Anemone befindet sich leicht abseits des Trubels und in kurzer Entfernung zur Skipiste. Die hellen Nichtraucher-Zimmer bieten einen herrlichen Blick auf die verschneiten Berge. Hier findet man die typische, österreichische Gastlichkeit und familiäre Atmosphäre vor. Für den perfekten Start in den Tag erwartet den Gast ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, und für den Hunger zwischendurch eine gemütliche Nachmittagsjause. Der neue Skilift Auenfeld Jet sorgt für zusätzliches Skivergnügen. Nach einem herrlichen Skitag findet man in der Finnischen Stubensauna, in der Infrarot Kabine, im Dampfbad, der Whirlwanne oder in der Farbtherapie-Sauna Entspannung, um sich danach abends vom hervorragenden 5-Gang Gourmet-Wahlmenü verwöhnen zu lassen. Die Skipässe werden direkt an der Rezeption ausgestellt.

Um gut 200 Meter liegt Oberlech höher als Lech. Auf der Höhe mit fantastischem Ausblick liegt das Hotel Sonnenburg, eines der besten Häuser in Lech, das den Gast mit einem großzügigen Entrée und einer weitläufigen Halle begrüßt. Hier bewegt man sich am Olymp des Winterurlaubes. Das Restaurant lässt mit regionaler Küche und internationalen Köstlichkeiten bis hin zur Bio-Küche keine kulinarischen Wünsche offen. Der Wellnessbereich bietet eine Nebelgrotte und Heukraxenbad – und wer die Massagen genießen möchte – die Kinderbetreuung kümmert sich liebevoll um Ihren Nachwuchs! Der Skifahrer kommt direkt vom Skistall auf die Piste (eigener Skiverleih), die Rückkehr führt noch an der Sonnenterasse sowie an der angrenzenden Schihütte vorbei.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis Ski Guide Austria 2014

Familienhotel 4 direkt 201 bis 500 m 100 bis 200 m Frühstück, HP EZ, DZ, Junior Suiten, FZ über 100 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Sporthotel 4 Superior direkt direkt über 500 m HP EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten über 100 € www.derskiguide.at


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WINTERSPORT HOTELS vorarlberg LECH AM ARLBERG

Adler Hotel Palma

Pension Gradenburg 6764 Lech am Arlberg, Lech am Arlberg 301

6764 Lech am Arlberg, Zug 344

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❆❆❆❆ tel +43 (0)55 83 / 24 70 mail lech@gradenburg.at web www.gradenburg.at

tel +43 (0)55 83 / 27 57 mail office@adler-palma.at web www.adler-palma.at

Das Hotel Gradenburg, bekannt durch seinen ehemaligen Stammgast Dr. Bruno Kreisky, der zu seiner Zeit hier sehr gerne mit seiner Frau nächtigte, liegt am Rand von Lech in absoluter Ruhelage. Das Hotel punktet mit der Herzlichkeit der Gastgeberin und ihrem Team. Die Zimmer sind sehr nett eingerichtet und bieten einen herrlichen Ausblick auf die umliegende Bergwelt. Besonders hervorheben muss man die kulinarischen Leistungen des kleinen Hotels. Hier wird wirklich bemerkenswert gekocht, und wenn ein Gast einmal einen Nachschlag möchte, so ist dies kein Problem. Das Hotel verfügt auch über einen kleinen Wellnessbereich mit Finnischer Sauna, Dampfbad und Infrarotkabine sowie eine heimelige Bar.

Im herrlich idyllischen Zug gelegen, bietet das Adler Hotel Palma ein schönes, angenehmes Ambiente mit höchst individuellen Ausstattungsdetails. So hat jedes Zimmer ein unterschiedliches Bad (fast eher als Wohlfühloase zu bezeichnen) mit Wandmalereien von einem Tiroler Künstler. Jedes ist ein Unikat. Dies setzt sich auch im Wellnessbereich fort. Faszinierend ist auch die einzigartige FreiluftBergkristallgrotte. Im Gewölbekeller mit seinen alten Mauern und antiken Fresken fühlt man sich in vergangene Zeiten zurückversetzt. Abends bietet das gemütliche Restaurant ein Menü mit fünf Gängen. Viel Individualität, eine herrliche Lage und beste, persönliche Betreuung – das erwartet den Gast im Adler Hotel Palma.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis www.derskiguide.at

Familienhotel 3 201 bis 500 m über 500 m über 500 m ja HP EZ, DZ 90 bis 100 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Sporthotel 4 direkt 100 bis 200 m über 500 m Frühstück EZ, DZ, Suiten über 100 € 2014 Ski Guide Austria


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WINTERSPORT HOTELS vorarlberg | tirol lech zug · st. anton am arlberg

Hotel Rote Wand

Aparthotel Anton

6764 Lech/Zug, Zug 5

6580 St. Anton am Arlberg, Kandaharweg 4

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tel +43 (0)55 83 / 34 35 0 mail gasthof@rotewand.com web www.rotewand.com

TEL +43 (0) 54 46 / 24 08 MAIL info@hotelanton.at WEB www.hotelanton.at

Im romantischen Ort Zug empfängt einen das Hotel Rote Wand, das sich als ursprünglicher Postkarten-Gasthof präsentiert. Kaum eingecheckt, entdeckt man eine fantastische, neue Welt: auf der einen Seite der wunderbare originale Hof, auf der anderen Seite ein Hotel am Puls der Zeit. Hier bewegt man sich in einer berauschenden Architektur, sei es die Lobby, das Restaurant oder die Zimmer. Eine Klasse für sich ist der Wellness- und Spa-Bereich mit dem beheizten Außenpool. Die Sonnenterrasse bietet einen phantastischen Ausblick auf das Madloch. Das gemütliche Restaurant bietet hervorragende Speisen und Schmankerl aus der Region. Ein Feuerwerk des Besonderen: iPod für jeden Gast, Dockingstation sowie eine Fußerlebniswelt.

Das mitten in St. Anton gelegene „Anton“ ist eine Expedition in die Welt des neuen alpinen Bauens. Die edlen Erlenholz-Zimmer wirken in ihrem Purismus einfach und schön. Wer ohne frische Luft nicht auskommt, der findet ein lauschiges Plätzchen im „ANTON Square“ – die Bar im Freien. Serviert wird auch auf der Terrasse – dem Treffpunkt in St. Anton – vom späten Frühstück bis zum gepflegtem Abendessen und Getränken. Und auch die neue, kreative Küche zeugt von der Freude am Kochen – Einflüsse aus allen Weltgegenden des guten Geschmacks und beste Zutaten ergeben ein köstliches Kulinarik-Erlebnis. Die Dachsauna bildet den Gipfel des Wohlbefindens und sollte jedenfalls besucht werden. Abends sorgen DJ & Vibrations in der Bar für hippe Stimmung. Ein außergewöhnliches Hotel für außergewöhnliche Menschen.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Skibusanbindung Verpflegung Zimmerangebot Preis

Ski Guide Austria 2014

Sporthotel 4 direkt direkt über 500 m HP DZ, Suiten, Appartments über 100 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Designhotel, Familienhotel 4 direkt 201 bis 500 m direkt Frühstück, HP, Selbstversorger EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten, Appartments, Familienzimmer 90 bis 100 € www.derskiguide.at


385

WINTERSPORT HOTELS Tirol ST. ANTON AM ARLBERG · st. anton

Hotel Lux Alpinae

Sporthotel St. Anton

6580 St. Anton am Arlberg, Arlbergstraße 41

6580 St. Anton, Dorfstrasse 48

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TEL +43 (0) 54 46 / 301 08 MAIL office@luxalpinae.at WEB www.luxalpinae.at

tel +43 (0)54 46 / 31 11 mail office@sporthotel-st-anton.at web www.sporthotel-st-anton.at

Draußen die gigantische Naturkulisse auf 1.304 Meter Seehöhe, drinnen urbanes Flair und unaufdringliche Gastfreundschaft. Außergewöhnlich die Architektur: Beton, Glas und Stahl sind coole Elemente, viel Licht und satte Farben überziehen diese mit Wärme. Kein Widerspruch, sondern Konzept. Die Atmosphäre ist hier locker und der Tonfall ungezwungen, aber kein Kontrast zum persönlichen Service – im Gegenteil – niemand verstellt sich, alle sind freundlich, Humor und Herzlichkeit sind keine Fassade. Die Zimmer sind anders, machen neugierig. Und wer seine Muskeln vom Skifahren spürt, entdeckt ganz beiläufig die Zeiten der Masseure, die regelmäßig im Haus sind. Auch die Küche lebt die Philosophie des Hauses, in scheinbar einfachen Gerichten versteckt sich feinste Raffinesse. Ein ungewöhnliches Hotel, eine ungezwungene Atmospäre – Urlaub mit Style.

Nur 5 Gehminuten von den Seilbahnen entfernt, mitten in der Fußgängerzone, liegt das Sporthotel St. Anton, welches trotz der unmittelbaren Nähe zu den Bergbahnen ein zusätzliches kostenloses Skidepot bei der Talstation bietet sowie einen gesicherten Zugang von außen direkt in den hoteleigenen Ski- und Skischuhkeller. Als besonderen Service übernimmt das Hotel die Organisation der Skipässe. Die Zimmer sind geräumig und strahlen Tiroler Atmosphäre verbunden mit alpiner Eleganz aus. Abends verwöhnen zwei Restaurants, und ein Besuch im legendären „Steakhouse“ gehört einfach dazu! Erholung für Geist und Waden findet man im Hallenbad, der finnischen Sauna, im Dampfbad, der Infrarotkabine oder bei einer entspannenden Massage.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

www.derskiguide.at

Designhotel 4 über 500 m über 500 m über 500 m ja HP DZ über 100 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot

Sporthotel 4 100 bis 200 m 201 bis 500 m direkt Frühstück, HP EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten

Preis

über 100 € 2014 Ski Guide Austria


386

WINTERSPORT HOTELS tirol st. christoph

Hotel Maiensee

Arlberg Hospiz

6580 St. Christoph, Nr. 24

6580 St. Christoph, Nr. 1

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tel +43 (0)54 46 / 28 04 mail info@maiensee.com web www.maiensee.com

tel +43 (0)54 46 / 26 11 0 mail info@arlberghospiz.at web www.arlberghospiz.at

Das Hotel Maiensee liegt direkt an der Skipiste in St.Christoph am Arlberg, optimal für jeden Skifahrer, der den Tag ausnützen möchte. Das Hotel besticht mit seiner hochwertigen, rustikalen Einrichtung, die Wärme und Geborgenheit ausstrahlt. Vom Balkon der schönen Zimmer im Landhaus Stil blickt man direkt auf die Piste. Im Wellnessbereich, der sehr geschmackvoll gestaltet wurde, bietet das Hotel ein großes Angebot an Annehmlichkeiten und jede Menge Massagevarianten. Im Kristall-Dampfbad lässt es sich nach einem Skitag herrlich entspannen. Auch ein Fitnessraum ist vorhanden. Der Bar-Bereich mit seinem offenen Kamin und der freundlichen Bedienung ist der ideale Platz, um den Tag ausklingen zu lassen.

Im legendären Arlberg Hospiz gibt es die Grundbestimmung, nämlich dem Gast Geborgenheit zu vermitteln. Dies ist dem Hotel bestens gelungen. Die Zimmer und Suiten sind wunderschön und sehr gemütlich eingerichtet. Im Haubenrestaurant des Hotels mit einer wirklich beeindruckenden Speisenkarte sowie in der Hospiz Alm wird Essen zum Erlebnis. Dazu passend der exzellent bestückte Weinkeller mit vielen Spezialitäten. Natürlich gibt es auch im Skistall eine eigene Skiwerkstatt und außerdem einen hauseigenen Skilehrer. Nach dem Skifahren erholt man sich sehr gut im großzügigen Spa & Wellnessbereich mit exklusiven Beauty Produkten oder man stattet der im Hotel befindlichen Galerie mit zeitgenössischer Kunst einen Besuch ab.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot

Sporthotel, Wellnesshotel 4 direkt direkt direkt HP, VP EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot

Preis

über 100 €

Preis

Ski Guide Austria 2014

Sporthotel, Familienhotel 5 direkt 201 bis 500 m direkt ja Frühstück, HP EZ, DZ, Suiten, Studio, Appartments, Familienzimmer über 100 € www.derskiguide.at


387

WINTERSPORT HOTELS tirol stuben am arlberg · serfaus

Hotel Post

Wellnesshotel Cervosa

6762 Stuben am Arlberg, Stuben 17

6534 Serfaus, Herrenanger 11

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tel +43 (0)55 82 / 761 mail info@hotelpost.com web www.hotelpost.com

TEL +43 (0) 54 76 / 62 11 MAIL info@cervosa.com WEB www.cervosa.com

Hier gilt: Schifahren bis kurz vor die Haustür! Das Hotel Post befindet sich am Eingang von Stuben und wurde 1480 erbaut und war ehemals die letzte Poststation am Arlberg. In diesem familiär geführten Hotel wird Gastlichkeit groß geschrieben. Die hellen gemütlichen Zimmer, die mit viel Holz eingerichtet sind, strahlen alpenländisches Flair aus. Im Saunaund Vitalbereich lässt es sich nach einem Tag auf den Brettern in der Sauna herrlich entspannen, und der Fitnessraum bietet ein persönliches Trainingsprogramm am Laufband oder dem Crosstrainer. Im À-la-Carte Restaurant werden Spezialitäten der heimischen Küche, spezielle Schmankerln und internationale Köstlichkeiten serviert. Selbstverständlich ist ein eigener Skistall vorhanden.

Hoch oben über Serfaus, eröffnet das Wellnesshotel Cervosa ein herrliches Panorama auf die umliegende Bergwelt. Mit viel Liebe zum Detail wurde hier ein Urlaubsdomizil geschaffen, das keine Wünsche offen lässt. Das Frühstücksbuffet mit Bio-Vital- und Tee-Ecke sorgt für Energie für einen aktiven Tag. In entspannter Atmosphäre genießt man im Restaurant die liebevoll zubereiteten Speisen und den überaus freundlichen Service. Den Tag kann man gemütlich am offenen Kamin ausklingen lassen oder entspannt im Wellness & Spa Bereich auf 3.000 m² mit 6 Pools (innen- u. aussen), Tiroler Schwitzstube, Maurischem Dampfbad, Laconium, Thalasso, Ayurveda etc. Im Winter wird alles geboten – Alpin-Skilauf, Langlauf, Schneeschuhwandern, Genusswandern oder man flitzt ins Tal – beim Rodeln oder Snowtubing!

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot

Sporthotel, Ferienhotel 3 100 bis 200 m direkt direkt 3/4 P EZ, DZ, Familienzimmer

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot

Preis

70 bis 89 €

Preis

www.derskiguide.at

Sporthotel, Wellnesshotel 5 201 bis 500 m 201 bis 500 m 201 bis 500 m - 3/4 P EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten, Appartments, Familienzimmer über 100 € 2014 Ski Guide Austria


388

WINTERSPORT HOTELS tirol SERFAUS · nauders

Welness-Residenz Schalber

Hotel Berghof

6534 Serfaus, Dorfbahnstraße 15

6543 Nauders, Siedlungsweg 321

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tel +43 (0)54 76 / 67 70 mail info@schalber.com web www.schalber.com

TEL +43 (0) 54 73 / 873 65 MAIL hotel@berghof-nauders.com WEB www.berghof-nauders.com

Luxuriöse Hotels gibt es im Ski-Eldorado Serfaus-FissLadis einige. Doch es gibt nur ein einziges 5-SterneSuperior Haus — die Wellness-Residenz Schalber — von wo aus man mit der U-Bahn zum Skilift fahren kann, und das auf 1.450 Meter Seehöhe. Und wer bei der U-Bahn-Fahrt seine Ausrüstung nicht schleppen will, kann sie an der Endstation für den nächsten Skitag deponieren. Bauerndorf mit Wellness und ein bisschen Weltstadtfeeling – wo hat man das sonst schon? Die 108 Zimmer und Suiten der Hotels sind allesamt ausgestattet im luxuriösen und eleganten alpinen Stil. Warme, helle Hölzer und stimmungsvolle Farben geben den Räumen Charakter. Das Wellness-Angebot ist ein erholsames und spannendes Pendeln zwischen Orient und Okzident. Die Küche des Hauses, in der auf Haubenniveau gekocht wird, begeistert mit raffinierten Kreationen.

Im idyllischen Bergdörfchen Nauders liegt das familiär geführte Hotel Berghof. Durch den Zusammenschluss der Skigebiete Nauders, Schöneben und Haider Alm, eröffnet sich ein grenzüberschreitendes Skivergnügen. Der Großraum-Skipass kann direkt im Hotel erworben werden – toll der individuelle kostenlose Shuttleservice. Die Zimmer sind hell und liebevoll eingerichtet und bieten einen Panoramaausblick über das Dorf zum Schloss. Nach einem erlebnisreichen Tag kann man in der Wellness-Oase mit Sauna, beheiztem Jacuzzi im Außenbereich oder im Heustadel mit Heubett herrlich entspannen… oder man genießt einen Glühwein auf der Panoramaterrasse. Die Küche mit ausschließlich regionalen Produkten und internationalen Gerichten erfüllt gerne individuelle Wünsche (laktose- bzw. glutenfrei, Allergien).

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Ski Guide Austria 2014

Sport-, Familien-,Wellness-, Ferienhotel 5 Superior 201 bis 500 m 100 bis 200 m 201 bis 500 m HP EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten, Familienzimmer über 100 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Sporthotel, Ferienhotel 4 direkt 100 bis 200 m 100 bis 200 m ja Frühstück, HP EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten, Familienzimmer über 100 € www.derskiguide.at


389

WINTERSPORT HOTELS tirol LADIS

Romantik & Spa Alpen-Herz

Verwöhnhotel Goies

6532 Ladis, Dorfstraße 40

6532 Ladis, Grunesweg 2

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TEL +43 (0) 54 72 / 280 65 MAIL info@alpen-herz.at WEB www.alpen-herz.at

TEL +43 (0) 54 72 / 61 33 MAIL office@goies.at WEB www.goies.at

Das romantische Hotel ist auf Erwachsene und Paare ausgerichtet, die ihren Urlaub ohne Kinder verbringen und unvergessliche Stunden zu zweit genießen möchten. Das Alpen-Herz Hotel befindet sich neben der Seilbahnstation bzw. Piste. Man startet morgens gemütlich ins Skigebiet und deponiert abends die Skiausrüstung im eigenen Skiraum. Die Zimmer sind in warmen Farben gehalten, mit edlem Holz und feinen Stoffen ausgestattet, die dem Raum ein stimmungsvolles Ambiente verleihen. Die idyllische Wellness-Oase mit Wasser- und Saunawelt, Private Spa, diversen Massagen und zahlreichen Beauty-Behandlungen lädt zum gemeinsamen Entspannen ein. Ob Kuschel-Frühstück am Zimmer, Romantik-Diner bei Kerzenschein und romantischer Musik – die kulinarischen Köstlichkeiten zeugen von Gespür für das Besondere …

Hier hat man sich ganz den Bedürfnissen erwachsener Gäste verschrieben, mit entsprechendem Angebot und dementsprechender Ausstattung. Das Verwöhnhotel Goies bietet Aktiv-Genuss-Romantik- Wellness-Urlaub direkt im großen Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis in Tirol. Die einzigartigen Themen-Suiten und Zimmer sind mit Sauna, Infrarotkabine, Wasserbett & Whirlpool ausgestattet. Die perfekte Möglichkeit zum Entspannen bietet der tolle Wellnessbereich mit Erlebnishallenbad und Sauna-Vital Schlössl sowie die vielfältigen Massage- und Beautyangebote. Die ausgezeichnete Küche verwöhnt mit wöchentlichen Highlights, und die netten Service-Mitarbeiter sind um das Wohl des Gastes bemüht. Ein Aktiv-Programm bietet Skifahren, Rodeln, Winterwandern, Nordic Walking, Aquagymnastik, Rückentraining und Entspannungsübungen, Pilates...

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot

Wellnesshotel 4 direkt 201 bis 500 m 100 bis 200 m HP DZ, Suiten

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot

Preis

über 100 €

Preis

www.derskiguide.at

Wellnesshotel, Ferienhotel 4 direkt 100 bis 200 m 100 bis 200 m HP, 3/4 P EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten über 100 € 2014 Ski Guide Austria


390

WINTERSPORT HOTELS tirol fiss · ALPBACH

Alpin life Hotel Gebhard

Natur & Spa Resort „Der Alpbacherhof“

6533 Fiss, Via Claudia Augusta 36

6236 Alpbach, Nr. 279

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TEL +43 (0) 54 76 / 66 17 MAIL info@hotel-gebhard.at WEB www.hotel-gebhard.at

TEL +43 (0) 53 36 / 52 37 MAIL hotel@alpbacherhof.at WEB www.alpbacherhof.at

Umgeben von der Tiroler Bergwelt, nur einen Steinwurf von den Pisten entfernt, liegt das familiengeführte Alpinlife Hotel Gebhard — eine zeitgenössische Interpretation des klassischen Mountainchalets, das großen Wert auf hochwertige heimische Materialien wie Naturholzböden, Naturstoffe sowie Designklassiker legt. Die traditionellen Zimmer im Chalet-Stil strahlen Eleganz und Modernität zugleich aus. Nach einem anspruchsvollen sportlichen Tag erholt man sich bestens in der Vital-Oase mit finnischer Sauna und Dampfbad oder man gönnt sich eine wohltuende Massage. Das Restaurant bietet Spezialitäten aus der mehrfach ausgezeichneten, kreativen Küche, begleitet von edlen nationalen und internationalen Weinen. Nach dem Abendessen bietet sich die gemütliche Lounge oder die Bar zum Ausklang des Abends an. Skiguide Spezialangebot vom 27.3. - 12.4.2014: Übernachtung ab € 90,- p.P. mit HP und Skipass um nur € 27,-!

Im Alpbacherhof vereinen sich Moderne und Tradition zu perfekter Harmonie. Das im typischen Tiroler Stil teilweise in Holzbauweise errichtete Hotel strahlt die Würde eines traditionellen Alpbacher-Hauses aus. In der Bergwelt rund um Alpbach finden Sportbegeisterte im Skigebiet „Ski Juwel“ Alpbachtal Wildschönau auf 145 Pistenkilometer alles, was Ihre Herzen höherschlagen lässt. Die Zimmer und Suiten, die sehr viel Gemütlichkeit und Charme ausstrahlen, sind klassisch-elegant eingerichtet. Die Wellness- & Spa Anlage erstreckt sich auf 1.100 m² und bietet zehn Bade-, Relax- und Schwitzattraktionen sowie eine große Auswahl an Massagen. Im gemütlichen Restaurant werden mediterrane Köstlichkeiten, Tiroler Schmankerln, Herzhaftes und Deftiges, aber auch Leichtes und Vitales serviert.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Ski Guide Austria 2014

Designhotel, Ferienhotel 4 201 bis 500 m 201 bis 500 m direkt Frühstück, 3/4 P DZ, Junior Suiten, Suiten über 100 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Wellnesshotel 4 100 bis 200 m 100 bis 200 m direkt Frühstück, HP, 3/4 P EZ, DZ, Suiten, Familienzimmer 70 bis 89 €

www.derskiguide.at


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WINTERSPORT HOTELS tirol ALPBACH

Hotel alphof

Hotel Wiedersbergerhorn

6236 Alpbach, Dorf 486

6236 Alpbach, Inneralpbach 206

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❆❆❆❆ tel +43 (0)53 36 / 56 12 mail hotel@wiedersbergerhorn.com web www.wiedersbergerhorn.com

tel +43 (0)53 36 / 53 71 mail info@hotel-alphof.at web www.hotel-alphof.at

Dieses Hotel ist für alle sehr zu empfehlen, die gerne jeden Tag ihres Urlaubs dem Sport nachkommen möchten. Direkt neben dem Skilift, auf der einen und der Langlaufloipe auf der anderen Seite, sieht man vom Restaurant aus direkt auf den Übungshang für die Kinder. Die Zimmer sind angenehm hell, gepflegt und gemütlich eingerichtet. Im Restaurant können Sie neben internationalen Gerichten auch original Tiroler Spezialitäten genießen, für die es die Güte-Auszeichnung "Tiroler Wirtshaus" erworben hat. Nach einem sportlichenTag auf der Piste kann man im Wellnessbereich bei Sauna, Dampfbad, Erlebnisdusche und Wärmebänken herrlich entspannen. Skitourengeher können direkt ab dem Hotel in Touren unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade starten.

Im Hotel Alphof verspürt man sofort die typische Tioler Gastlichkeit, und auch die mit hellem Holz und Balkon ausgestatteten Zimmer strahlen Behaglichkeit aus. Nach einem vergnüglichen Tag auf den Brettern oder nach dem Schneeschuhwandern kann man im Indoor-Bad mit Granderwasser-Aufbereitung und Gegenstromanlage oder im Sauna- und Relax-Bereich mit Solarium und Infrarotkabine entspannen. Im Restaurant werden täglich ein Après-Ski-Snack und abends ein 4-Gänge-Abendmenü mit 3 Hauptgängen zur Auswahl, wechselnd Vorspeisenund Dessertbuffet, Themenbuffets, vegetarische Menüs oder Diätküche geboten. Anschließend kann man in der Hotelbar beim offenen Kamin einen gemütlichen Abend genießen oder sich dem Zauber einer Fackelwanderung hingeben. Der Ski- und Schuhraum ist mit Schuhwärmern ausgestattet.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

www.derskiguide.at

Sporthotel 4 direkt direkt über 500 m Frühstück, HP EZ, DZ, Junior Suiten, Familienzimmer 50 bis 89 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Sporthotel, Familienhotel, Ferienhotel 4 über 500 m über 500 m 201 bis 500 m ja Frühstück, HP, 3/4 P EZ, DZ, Junior Suiten, Familienzimmer über 100 €

2014 Ski Guide Austria


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WINTERSPORT HOTELS tirol TUX

© Albin Niederstrasser

Bruggers GenieSSerhotel Lanersbacherhof

Hotel Alpenhof 6293 Tux, Hintertux 750

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6293 Tux, Lanersbach 388

❆❆❆❆❆ TEL +43 (0)52 87 / 872 56 MAIL info@lanersbacherhof.at WEB www.lanersbacherhof.at Unmittelbar an der Talstation der Eggalmbahn gelegen, ist das Hotel Lanersbacherhof der ideale Ausgangspunkt zum Großraum-Skigebiet „Zillertal 3000“. Die Haltestelle des Gratisskibusses zum 6 km entfernten Gletscher befindet sich direkt vor dem Hotel. Die Zimmer und Suiten sind hell, rustikal und mit gemütlichen Kachelöfen gestaltet und verfügen über Sat-TV, Safe und W-Lan. Nach einem erlebnisreichen Tag auf Piste, Loipe oder im Snowpark/ Halfpipe bietet die Wohlfühlwelt alles zur Entspannung – sei es im Panoramahallenbad mit Gegenschwimmanlage, in der original Finnischen Blockhaussauna im Garten, auf der Sonnenterrasse oder bei einer Massage. Im Rahmen der Halbpension bildet das gemütliche Restaurant mit seiner vielfach prämierten Küche den perfekten Ausklang eines ereignisreichen Tages.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Ski Guide Austria 2014

Sporthotel 4 direkt direkt direkt 3/4 P EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten, Familienzimmer 90 bis 100 €

TEL +43 (0) 52 87 / 85 50 MAIL info@alpenhof.at WEB www.alpenhof.at Was für ein Ambiente und welch ein Flair! Mit Sicherheit ist dieses Hotel eines der besten in seiner Klasse! Selten habe ich einen schöneren, perfekteren und besser gesicherten Skistall gesehen. Hier vereint sich Perfektion mit edlen Sinnen. Im „Vitalis Spa“ mit Saunen, Dampfbädern, Laconium etc. findet man eine einzigartige Welt der Ruhe und Entspannung vor. Für Kinder gibt es alle nur erdenklichen Einrichtungen, und die Erwachsenen können an einer wunderschönen Bar den Tag ausklingen lassen. Die Lage in einem fantastischen Skigebiet lässt natürlich jedes Skifahrerherz höher schlagen. Die Skipässe sind im Hotel erhältlich, es gibt sogar einen hoteleigenen Skiguide! Ein Hotel für Genießer und Freunde der Spitzenkulinarik! Absolut zu empfehlen!

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Sporthotel, Familienhotel, Wellnesshotel 4 Superior 201 bis 500 m über 500 m 100 bis 200 m ja 3/4 P EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten, Familienzimmer über 100 € www.derskiguide.at


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WINTERSPORT HOTELS tirol TUX · HINTERTUX

Hotel Gletscher & Spa NeuhintertuX

Alpenbad Hotel Hohenhaus

6293 Tux, Hintertux 783

6293 Tux, Hintertux 774

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TEL +43 (0) 52 87 / 85 80 MAIL hotel@neu-hintertux.com WEB www.neu-hintertux.com

TEL +43 (0) 52 87 / 85 01 MAIL info@hohenhaus.at WEB www.hohenhaus.at

Direkt am Fuße der Hintertuxer Gletscherwelt – mit beschneiter Skiabfahrt vor der Haustür – liegt das Hotel Neuhintertux. Die im modernen Landhausstil eingerichteten Zimmer sind mit jeglichem Komfort ausgestattet. Egal ob nach dem Skifahren, Langlaufen, Rodeln oder nach einer Skitour, die Bade- & Vitalwelt verführt auf 750 m² zum Wohlfühlen und Entspannen. Neben der klassischen Massage wird eine große Auswahl weiterer Behandlungen angeboten wie z.B. die Chocolat Chaud-Wohlfühlmassage oder La Stone-Therapie. Und um fit zu bleiben, steht ein Fitnessraum mit Personal Trainig zur Verfügung. Ein vielfältiges Angebot an verschiedenen Bädern rundet das Angebot ab. Abends verführt das Restaurant mit einem 4-Gang Gourmetmenü mit Wahlmöglichkeit oder einem rustikalen Abend mit musikalischer Umrahmung.

Über den Dächern von Hintertux, abseits vom Straßenlärm und doch zentral, liegt das Alpenbad Hotel Hohenhaus. Die Zimmer sind mit Balkon, Flat-TV und freiem W-Lan ausgestattet und traditionell, kombiniert mit modernstem Komfort, eingerichtet. Abschalten, entspannen, Kraft tanken – auf 2 Etagen befinden sich die Alpenbad Therme, Gletscherpool-Massagebecken sowie das Saunadorf mit 7 verschiedenen Nass- und Trockensaunen. Das reichhaltige Frühstücksbuffet hält warme und kalte Spezialitäten sowie am Buffet frisch zubereitete Eierspeisen bereit, damit der Tag im Schneevergnügen gelungen starten kann. Abends bietet das Restaurant 3 mehrgängige Wahlmenüs und ein vegetarisches Menü. Danach rundet ein Gläschen Wein in der gemütlichen Kaminhalle den Tag perfekt ab.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

www.derskiguide.at

Sporthotel, Wellnesshotel, Ferienhotel 4 direkt über 500 m über 500 m 3/4 P EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten, Familienzimmer 70 bis 89 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Familienhotel 4 über 500 m über 500 m 100 bis 200 m ja 3/4 P EZ, DZ, Suiten, Studio, Familienzimmer über 100 € 2014 Ski Guide Austria


394

WINTERSPORT HOTELS tirol HOCHGURGL

Hotel Angerer Alm

Hotel Riml

6456 Hochgurgl, Hochgurglerstrasse 3

6456 Hochgurgl, Hochgurgler Straße 16

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TEL +43 (0) 52 56 / 62 41 MAIL info@hotel-angereralm.at WEB www.hotel-angereralm.at

TEL +43 (0) 52 56 / 62 61 MAIL info@hotel-riml.com WEB www.hotel-riml.com

Hier wird Tiroler Gastlichkeit seit 50 Jahren gelebt. Es wurde umgebaut, ausgebaut, Neues geschaffen und lieb Gewonnenes bewahrt. Die neuen Zimmer erwarten den Gast mit einladender Gemütlichkeit aus Holz, harmonischen Farben und behaglicher Wärme. Nach spannenden Abfahrten durch stiebenden Schnee sehnt sich der Körper nach Ruhe, nach wohliger Entspannung. In der Wohlfühloase mit Schwimmbad, Fitnessraum, Sauna, Kräuterbad… sind bei heißen Temperaturen die Anspannungen des Tages rasch verschwunden. Ein herrliches Panorama auf die stolzen Dreitausender eröffnet sich im Gourmet-Restaurant, den gemütlichen Stuben oder im Wintergarten. Hier kann man, wohl umsorgt von den aufmerksamen Mitarbeitern der Angerer Alm, nach einem anregenden Tag im Schnee den Abend entspannt ausklingen lassen.

Das Hotel Riml befindet sich auf 2.200 Meter Seehöhe — und nichts steht einem stressfreien und komfortablen Skiurlaub im Weg, denn die Pisten befinden sich direkt vor der Hoteltür, ein Sportshop direkt am Hotel und auch ein Skistall mit eigenem Spind ist vorhanden. Die behaglichen Zimmer sind mit Kabel-TV, gratis W-Lan und Safe ausgestattet. Besonderes Augenmerk wird auf die jüngeren Gäste gelegt: Kinderbetreuung und betreutes Mittag- und Abendessen. Jugendliche können sich bei Airhockey, Flipper, Tischfußball, Billard und vieles mehr austoben. Erholsame Stunden verbringt man in der 1.000 m2 großen Wellness-Oase mit Panoramapool, Sauna, Kräuterbad, Sole- und Aroma-Dampfbad und Eisbrunnen. Wer den Abend sportlich ausklingen lassen möchte, hat in der eigenen Indoor-Golfanlage Gelegenheit dazu.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot

Sporthotel, Familienhotel 4 direkt 100 bis 200 m direkt HP EZ, DZ, Appartments

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot

Preis

über 100 €

Preis

Ski Guide Austria 2014

Sport-, Familien-,Wellness-, Ferienhotel 4 direkt 100 bis 200 m direkt HP EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten, Appartments über 100 € www.derskiguide.at


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WINTERSPORT HOTELS tirol HOCHGURGL · OBERGURGL

Top Hotel Hochgurgl

Art & Relax Hotel Bergwelt

6456 Hochgurgl, Hochgurglerstraße 8

6456 Obergurgl, Kressbrunnenweg 9

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TEL +43 (0) 52 56 / 62 65 MAIL anfrage@hochgurgl.com WEB www.tophochgurgl.com

TEL +43 (0) 52 56 / 62 74 MAIL office@hotelbergwelt.com WEB www.hotelbergwelt.com

Das Top Hotel Hochgurgl liegt auf 2.150 m Höhe inmitten des Alpenhauptkammes, und direkt davor erstrecken sich die Pisten des Skigebietes ObergurglHochgurgl. Schon beim Betreten des Hotels ist spürbar – hier herrscht Herzlichkeit gepaart mit kultivierter Eleganz. Die erlesene Ausstattung der Zimmer mit Panoramaausblick auf die Ötztaler Gletscherwelt ist harmonisch abgestimmt, und der offene Kamin bzw. Kachelofen sorgt für Wohlgefühl. Im Restaurant verwöhnt die mit zwei Hauben ausgezeichnete Küche mit regionalen und heimischen Produkten. Nach aktiven Stunden in der frischen Bergluft kann man sich in der Wellnesswelt richtig fallen lassen. Sei es im weitläufigen Schwimmbad oder im Außen-PanoramaWhirlpool oder man genießt die wohltuende Hitze in den diversen Saunen und im Dampf- und Kräuterbad.

Das Art & Relax Hotel liegt vor der Kulisse einer beeindruckenden Bergwelt auf einem Sonnenplateau oberhalb von Obergurgl, direkt an der Skipiste und nur wenige Schritte vom Dorfzentrum entfernt. Das herzlich und persönlich geführte Hotel beeindruckt durch sein geschmackvoll-elegantes Ambiente und höchste Ansprüche an Küche und Keller. Der luxuriöse Spa-Bereich mit Beautyfarm verfügt über mehrere Dampfbäder und Saunen, ein Hamam, separatem Ladie’s Spa, einen Innenpool sowie dem höchstgelegenen Außenpool der Alpen. Harmonie pur verspricht der Nachmittagstee vor dem offenen Kamin in der Lounge. Krönen Sie Ihren Tag mit dem 5-gängigen Abendessen. Im Kinderclub des Hotels werden für die kleinen Gäste zahlreiche Aktivitäten veranstaltet, auch professionelle Kinderbetreuung steht zur Verfügung.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

www.derskiguide.at

Sporthotel, Familienhotel 5 direkt direkt direkt HP DZ, Suiten, Appartments, Familienzimmer über 100 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Wellnesshotel 4 Superior 100 bis 200 m 201 bis 500 m 100 bis 200 m HP, 3/4 P EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten über 100 € 2014 Ski Guide Austria


396

WINTERSPORT HOTELS tirol OBERGURGL · SÖLDEN

Hotel Gotthard-Zeit

Hotel Bäckelar Wirt

6456 Obergurgl, Hohe Mutweg 4

6450 Sölden, Dorfstraße 125

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TEL +43 (0) 52 56 / 62 92 MAIL info@gotthard-zeit.com WEB www.gotthard-zeit.com

TEL +43 (0) 52 54 / 21 83 MAIL hotel@baeckelarwirt.at WEB www.baeckelarwirt.at

Direkt an den Pisten und Liften inmitten von Obergurgl gelegen, mit Blick auf die mächtigen Bergspitzen des Ötztals, liegt das Hotel GotthardZeit. Gediegenheit und Eleganz spiegeln sich in Stil und Atmosphäre des Hauses wider, gepaart mit echter Tiroler Gastfreundschaft. Die Skipisten mit 110 Pistenkilometern befinden sich direkt vor der Haustüre. Und nach solch herrlichen Stunden? Après-Ski in den urigen Hütten und anschließend mit den Skiern bis zum Hotel! Die Wellnessanlage mit Badelandschaft und 7 Saunen, Fitnessraum sowie vielfältigen Massage- und Beauty-Anwendungen ladet zum Entspannen ein. Anschließend genießt man ein 5-gängiges Wahlmenü und 1x wöchentlich wird mit einem herrlichen Themenbuffet aufgewartet.

Der kürzlich mit viel Liebe zum Detail renovierte Bäckelar Wirt strahlt ein gemütliches und doch zeitgenössisches Ambiente aus, und dies spiegelt sich auch in den modernen Zimmern wider. Praktisch, dass sich ein Sportgeschäft mit Skiverleih sowie die Skischule direkt im Hotel befinden. Geboten wird aber nicht nur reines Pistenvergnügen – Eislaufen, geführte Skitouren, Rodelpartien oder Tandemfliegen sorgen für einen abwechslungsreichen Urlaub. Und weil es Momente gibt, in denen alle Kraft in der Ruhe liegt, ist ein Besuch in der Wellness Lounge mit Wasserbetten, Relaxliegen, Biosauna, Dampfbad und Regendusche zu empfehlen. Das bemühte Küchenteam sorgt mit heimischen Zutaten für kulinarischen Genuss, veredelt mit einem ausgewählten Tropfen wird das 4-gängige Abendmenü zur Gaumenfreude.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot

Sporthotel 4 Superior direkt 100 bis 200 m 100 bis 200 m HP, 3/4 P EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot

Designhotel 3 Superior direkt 100 bis 200 m 201 bis 500 m HP EZ, DZ, Familienzimmer

Preis

über 100 €

Preis

50 bis 69 €

Ski Guide Austria 2014

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397

WINTERSPORT HOTELS tirol EHRWALD · SEEFELD

Hotel Grüner Baum

Hotel Hocheder

6632 Ehrwald, Innsbruckerstraße 2

6100 Seefeld, Klosterstraße 121

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TEL +43 (0) 56 73 / 23 02 MAIL hotel@gruenerbaum.com WEB www.gruenerbaum.com

TEL +43 (0) 52 12 / 532 00 MAIL info@hotel-hocheder.at WEB www.hotel-hocheder.at

Im Hotel Grüner Baum wird echte Tiroler Gastfreundschaft in familiärer Atmosphäre gelebt. Die gemütlichen Zimmer sind mit Sat-TV und Balkon ausgestattet und bieten einen herrlichen Blick auf das Alpenpanorama. Der kostenlose Skibus fährt zu allen Liften in der Tiroler Zugspitz Arena. Für Ski, Schuhe und Bekleidung steht ein extra Raum zur Verfügung. Das Restaurant im Tiroler Stil wartet mit einem mehrgängigen Abendmenü mit Wahlmöglichkeit und Schmankerln der Tiroler Küche, saisonalen und internationalen Spezialitäten, Vitalküche und Vegetarischem auf. Danach kann man in der gemütlichen und großzügigen Lounge der Hotelbar bei einem Glas Wein oder bei einem Buch in der Bücherecke den Abend ausklingen lassen. Eine PC-Station und W-Lan befinden sich im Empfangsbereich.

Das Hotel Hocheder befindet sich am Beginn der Fußgängerzone und in unmittelbarer Nähe des berühmten „Seekirchl“, dem Wahrzeichen der Region. Das Skigebiet „Gschwandtkopf“ sowie der Einstieg zur Langlaufloipe befinden sich direkt vor der Haustüre. Bereits beim Betreten verspürt man das angenehme, warme Ambiente, das der Kamin in der Lobby entgegenstrahlt. Die komfortablen Zimmer sind mit Safe, SAT-TV und Minibar ausgestattet und bieten einen herrlichen Panoramablick auf die Bergwelt. Nach einem aktiven Tag auf der Piste verführt der Wellnessbereich mit Sauna, Dampfbad, Solarium und diverses Massagen zum Relaxen oder man genießt herrliche Stunden auf der Sonnenterrasse. Abends verwöhnt das Restaurant mit einem 4-Gang Wahlmenü mit Salatbuffet und auch mit vegetarischen Gerichten.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

www.derskiguide.at

Familienhotel dzt. nicht kategorisiert 201 bis 500 m 100 bis 200 m direkt 3/4 P EZ, DZ, Appartments, Familienzimmer 70 bis 89 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot

Sporthotel, Ferienhotel 4 100 bis 200 m direkt direkt Frühstück, HP EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten

Preis

70 bis 89 € 2014 Ski Guide Austria


398

WINTERSPORT HOTELS tirol ACHENKIRCH · FÜGEN

Das Kronthaler

Hotel Malerhaus

6215 Achenkirch, Am Waldweg 105a

6263 Fügen, Bahnhofstraße 2

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TEL +43 (0) 52 46 / 63 89 MAIL welcome@daskronthaler.com WEB www.daskronthaler.com

TEL +43 (0) 52 88 / 622 78 MAIL hotel@malerhaus.at WEB www.malerhaus.at

Kein anderes Hotel am Achensee liegt so nah am Skigebiet Christlum wie „Das Kronthaler“. Innen wie außen Lifestyle, großzügige Zimmer und eine all-inclusive Verpflegung, die nicht nur tagsüber mit Ausblick auf den See genossen werden kann. Das abendliche Dinner bewegt sich auf höchstem Niveau und bietet bodenständige & junge kreative Küche mit internationalem Touch. Das praktische Ski-in-Ski-out führt mit nur einem Schritt auf die Piste. Hoteleigene Ski- und Snowboardschule, Verleih und Shop „LustBOXX“ sowie individuell abgeschlossenes Skidepot. Nach einem erlebnisreichen Tag sorgt der prämierte SPA & Beauty Bereich für Erholung. Ab 5 Übernachtungen ist ein Skiguide für zwei Stunden täglich (außer samstags) im Zimmerpreis enthalten.

Das in zentraler Lage gelegene Hotel Malerhaus wurde als Maleratelier um 1900 vom Großvater des heutigen Besitzers erbaut. 2009 wurde es zu einem modernen Hotel umgebaut und um 2 Stockwerke aufgestockt. Anschließend wurde 2011 der Wellnessbereich errichtet und 2012 der Speisesaal neu gestaltet. Der Bus mit Zustieg in alle Skigebiete des Zillertales befindet sich vor dem Haus, und Wintersportfreunde jeder Technik und Klasse finden hier ihre Lieblingspiste. Die komfortabel eingerichteten Zimmer sind sehr hell und freundlich gestaltet und mit Sat Flat-TV, W-Lan, Safe und Balkon ausgestattet. Die Wellness- und Saunawelt im obersten Stock mit Dachterrasse und Ruheraum eröffnet einen herrlichen Blick auf die Zillertaler Bergwelt. Diverse Massage- und Kosmetikbehandlungen runden das Angebot perfekt ab.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot

Designhotel 4 Superior 100 bis 200 m 201 bis 500m über 500 m VP DZ

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot

Wellnesshotel 4 500 m 201 bis 500 m 100 bis 200 m Frühstück, HP EZ, DZ, Familienzimmer

Preis

über 100 €

Preis

70 bis 89 €

Ski Guide Austria 2014

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399

WINTERSPORT HOTELS tirol brixen · schlitters

Familienhotel Loipenstub'n

Hotel Zum Senner Zillertal

6364 Brixen im Thale, Feuringweg 36

6262 Schlitters, Schlitters 58b

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TEL +43 (0) 53 34 / 83 81 MAIL hotel@loipenstubn.at WEB www.loipenstubn.at

TEL +43 (0) 52 88 / 724 18 MAIL office@zum-senner.at WEB www.zum-senner.at

Das familiengeführte Hotel liegt am Ortsrand in ruhiger Lage, direkt an der Langlaufloipe und nur wenige Minuten entfernt vom Einstieg in das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs, der SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental. Alle Zimmer sind Nichtraucherzimmer, hell und gemütlich, mit heimischen Naturmaterialien ausgestattet und bieten SAT-TV, Safe und W-Lan Anschluss. Für die kleinen Gäste wird ein besonderer Service geboten wie eine Spielecke, eine Gästeküche mit Mikrowelle zum Zubereiten von Babynahrung, ein Spielzimmer mit Tischfußball, Computerspiele, und im Restaurant findet man Kinderspeisekarte, Lätzchen, Stifte, Malsets… vor. Und die Eltern können in der Wellness-Oase bei Erlebnisduschen, Infrarotkabine, Finnischer Sauna, Dampfbad sowie einem Ruheraum mit Wasserbetten Erholung finden.

In zentraler Lage des vorderen Zillertals, in der kleinen Gemeinde Schlitters, liegt das Hotel Zum Senner Zillertal – ein wahres „Hideaway“. Für optimalen Pistenspaß sorgen 170 topmoderne Liftanlagen und rund 487 bestens präparierte Pistenkilometer, die für Winterfans keine Wünsche offen lassen. Die großzügig und komfortabel gestalteten Suiten sind mit Flat Screen, W-Lan und Netzwerkanschluss, Fußbodenheizung und Kühlschrank ausgestattet. Nach einem Saunagang kann man auf der privaten Terrasse mit herrlichem Blick auf die Zillertaler Berge wunderbar entspannen. Das gemütliche Restaurant bietet Tiroler Spezialitäten und hausgemachte Schmankerln, ein wahrer Genuss nach einem sportlichen Tag auf der Piste! Weitere Annehmlichkeiten sind der überdachte Parkplatz sowie ein privater, beheizter Ski-& Schischuhspind.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

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Familienhotel, Wellnesshotel 4 über 500 m direkt 100 bis 200 m ja HP EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten, Familienzimmer 70 bis 89 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot

Ferienhotel 3 über 500 m über 500 m 201 bis 500 m Frühstück, HP DZ, Suiten

Preis

70 bis 89 € 2014 Ski Guide Austria


400

WINTERSPORT HOTELS tirol KÜHTAI · see/paznaun

Hotel Kühtaier Schlössl

Wellnesshotel Mallaun

6183 Kühtai, Kühtai 22

6553 See/Paznaun, Au 89

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TEL +43 (0) 52 39 / 52 04 MAIL info@schnee.ag WEB www.kuehtai.at

TEL +43 (0) 54 41 / 82 17 MAIL hotel@mallaun.at WEB www.hotel-mallaun.at

Im höchstgelegenen Wintersportort Österreichs liegt das kleine, familiär geführte Hotel Kühtaier Schlössl nur 2 Gehminuten von der 8er-Gondelbahn entfernt. Nach Bedarf kann man zwischen Ferienwohnungen — komfortable Appartments mit Komplettausstattung und Selbstverpflegung — oder zwischen Zirbensuiten mit getrenntem Wohn- und Schlafraum für 2 bis 4 Personen mit inkludierter Halbpension wählen. Der Wellness-Bereich mit seiner innovativen Architektur bietet einen wahren Genuss für Körper und Geist. Auf über 400 m2 befindet sich ein Hallenbad, Tiroler Blocksauna, Aromadampfbad, Infrarotkabine, Fitnessraum u.v.m. Das rustikale, im Tiroler Stil eingerichtete Restaurant bietet auch die Möglichkeit, à la Carte zu speisen. Selbstverständlich ist auch ein eigener Skistall mit eigenem Spind vorhanden.

Die zentrale Lage des Wellnesshotels Mallaun direkt an der Talstation der Bergbahnen See macht es zum idealen Ausgangpunkt, um auf 33 Pistenkilometern Abfahrten in allen Schwierigkeitsgraden zu erleben. Die Zimmer sind hell, freundlich und mit natürlichen Materialien ausgestattet und strahlen eine warme Atmosphäre aus. Angeboten werden umfangreiche Skikurse für Anfänger und Fortgeschrittene. Für etwas geübtere Skifahrer und Snowboarder bietet das Skigebiet einen Funpark und eine Buckelpiste, und ein Gästekindergarten versorgt die kleinen Winterbegeisterten. Geboten werden u.a. auch eine 6 km lange Naturrodelbahn und Schneeschuhwanderungen. In der Berg-Wellness-Oase bieten Anwendungen mit naturreinen Produkten von Chrystal Wohlgefühl im Einklang mit der Natur. Ein eigener Skistall ist vorhanden.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Ski Guide Austria 2014

Ski Stadthotel, Sporthotel, Designhotel, Familienhotel, Wellnesshotel 4 direkt direkt direkt Frühstück, HP, Selbstversorger EZ, DZ, Suiten, Appartments 35 bis 49 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Sport-, Familien-, Wellness-, Ferienhotel 4 direkt über 500 m direkt ja Frühstück, HP, 3/4 P EZ, DZ, Suiten, Familienzimmer 70 bis 89 € www.derskiguide.at


401

WINTERSPORT HOTELS tirol ISCHGL

Hotel Seespitz

Hotel YSCLA

6561 Ischgl, Dorfstrasse 81

6561 Ischgl, Dorfstraße 73

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❆❆❆❆❆ TEL +43 (0) 54 44 / 52 75 MAIL info@yscla.at WEB www.yscla.at

tel +43 (0)54 44 / 52 14 mail hotel@seespitz-ischgl.com web www.seespitz-ischgl.com

Das Traditionshotel in der Fußgängerzone von Ischgl zeichnet sich durch Komfort und Qualität aus und bietet den besten Ausgangspunkt für die vielfältigen Winteraktivitäten, die hier geboten werden. Die komfortablen, neu eingerichteten Zimmer bieten größtmöglichen Komfort und sind nach einem aktiven Tag ideale Rückzugsrefugien. Nur wenige Schritte vom Hotel entfernt befindet sich die Talstation der Silvretta Seilbahn – über 230 Pistenkilometer in allen Schwierigkeitsgraden garantieren einen herrlichen Skitag. Im Gourmetrestaurant verwöhnt Benjamin Parth, einer der jüngsten 2-Haubenköche Europas, der bereits im zarten Alter von neunzehn Jahren mit seiner ersten Gault Millau Haube ausgezeichnet wurde. Zwischenzeitlich nennt er 2 Hauben, 4 Sterne von À la Carte sowie drei Löffel des Schlemmer-Atlas sein Eigen.

Das Hotel Seespitz liegt im Zentrum von Ischgl und in unmittelbarer Nähe zu den Seilbahnen – hier verbindet sich familiäre Herzlichkeit mit ausgesuchtem Geschmack, behaglicher Komfort mit exquisiter Ausstattung. Die Liftpässe sind direkt an der Rezeption erhältlich. In der Lounge lässt es sich beim offenen Kamin herrlich entspannen. Die Zimmer sind im gemütlichen Landhausstil eingerichtet. Sehr schön ist auch der neu gestaltete Wellnessbereich mit Kältegrotte und Erlebnis-Duschen, Fitness- und Massageangeboten. Das Restaurant ist in einem sehr modernen Design gehalten und bietet dem Gast traditionelle Tiroler Küche sowie internationale Gerichte. Die Skipiste führt direkt zum Haus und im leicht erreichbaren Skistall stehen versperrbare, mit Schuhheizung bestückte Ski-Spinde zur Verfügung.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

www.derskiguide.at

Ski Stadthotel, Sporthotel, Ferienhotel 4 100 bis 200 m 100 bis 200 m direkt HP EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten über 100 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Sporthotel, Familienhotel 4 superior direkt 100 bis 200 m direkt Frühstück, HP EZ, DZ, Suiten, Familienzimmer über 100 € 2014 Ski Guide Austria


402

WINTERSPORT HOTELS tirol ISCHGL · neustift im stubaital

Hotel Tirol

Alpensporthotel Mutterberg

6561 Ischgl, Dorfstraße 77

6167 Neustift im Stubaital, Mutterberg 1

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tel +43 (0)54 44 /52 16 mail hotel@tirol-ischgl.at web www.tirol-ischgl.at

tel +43 (0)52 26 / 81 16 mail info@mutterberg.at web www.mutterberg.at

Das Hotel Tirol liegt in bester Lage an der Talstation der Silvretta Gondelbahn und der Ischgl Hauptstraße. Somit ist man gleich auf der Piste und nach dem Skifahren ebenso schnell im bekannten Ischgler Après-Ski Treiben. Das Haus ist sehr gemütlich und schön gestaltet. Die Zimmer sind von unaufdringlicher Eleganz, großzügig und mit jeglichem Komfort ausgestattet. Kulinarisch wird man auf höchstem Niveau verwöhnt. Eine Bar und ein gut sortierter Weinkeller ergänzen dieses Angebot. Sensationell ist der Wellnessbereich mit einem neuen Hallenbad, Wasserfall, Bodenstrudel und Massagedüsen – technisch wie optisch ein großartiger Wurf.Und im neuen Panorama Fitness-Center kann man sich für den nächsten Tag auf der Piste vorbereiten. Eine Klasse für sich: die Tiefgarage.

Die Lage des Hotels direkt an der Talstation der Stubaier Gletscherbahn ist ideal. Das Hotel ist sehr gut ausgestattet. Die Zimmer sind gemütlich und im Tiroler Stil mit viel Holz eingerichtet. Im WellnessBereich kann man im Panorama-Whirlpool mit Blick auf die Berge herrlich entspannen, und auch Sauna und Infrarot-Kabine tragen zum Wohlfühlen bei. Der Fitnessraum ist mit Laufband und Stepper ausgestattet. Auch die eigene Après-Ski Hütte mit jeder Menge Unterhaltung sollte erwähnt werden. Der Service und Ausstattung der beiden Skiställe mit eigenem beheizbaren Spind sind top, für den Wintersportler gibt es alles, was benötigt wird. Für Kinder steht ein Spielraum zur Verfügung. Wer wirklich Skifahren will, wird sich im Hotel Mutterberg sehr wohl fühlen. Ein echter Geheimtipp.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Ski Guide Austria 2014

Sporthotel 4 direkt 100 bis 200 m direkt Frühstück, HP EZ, DZ über 100 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Sporthotel, Familienhotel, Wellnesshotel 4 100 bis 200 m über 500 m über 500 m HP EZ, DZ, Suiten, Familienzimmer 90 bis 105 € (HS bis 121 €)

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403

WINTERSPORT HOTELS tirol NEUSTIFT IM STUBAITAL · igls

Stubaierhof neustift

Hotel Batzenhäusl

6167 Neustift, Stubaitalstrasse 64

6080 Igls, Lanser-Straße 12-14

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tel +43 (0)52 26 / 24 50 mail hotel@stubaierhof.eu web www.stubaierhof.eu

tel +43 (0) 512 / 386 18 mail hotel@batzenhaeusl.at web www.batzenhaeusl.at

Im Hotel Stubaierhof fühlt sich jeder Gast wohl, da das Angebot und der Service zusammen mit dem Flair des Hotels äußerst stimmig sind. Ob Zimmer oder Wellnessbereich, das Gefühl des „ich fühle mich geborgen“ ist stets da. Sehr gemütlich sind auch die im Landhausstil eingerichteten Zimmer. Das schöne Entrée strahlt Wohligkeit aus. Abends bildet das Restaurant mit einem 5-gängigen Genießer-Menü einen kulinarischen Höhepunkt. Und auch die Stubaierhof Wohlfühlwelt lässt keinen Entspannungswunsch offen. Der geräumige Skistall ist ordentlich und vom Parkplatz aus erreichbar. Auf der hauseigenen „Innsbrucker Hütte“ können die Gäste auf Wunsch kostenfrei übernachten und damit ihren Urlaub noch romantischer gestalten. Heuer mit der Bestnote!

Das Hotel Batzenhäusl verbindet den Charme des 19. Jhd. mit dem Anspruch von zeitgemäßer Gastlichkeit. Holz und warme Farben dominieren die Ausstattung in den großzügig ausgestatteten Gästezimmern. Da sich die Olympia Bob- und Rodelbahn Innsbruck-Igls in unmittelbarer Nähe befindet, können sich Mutige mit dem Gästebob in den Eiskanal wagen. Ob Ski alpin oder Snowboard, Snow Bike oder Rodel – der Skiverleih im Ort ist bestens bestückt. Und nach einem erlebnisreichen Tag ladet der Wellnessbereich mit Sauna, Dampfbad und Fitnessraum zum Loslassen und Entspannen ein. Im Restaurant ist eine liebevoll adaptierte alte Stube der Schauplatz für GaumenInszenierungen – frische Produkte, viele Kräuter, elegante und schlanke Kompositionen führen zu kulinarischen Höhenflügen. Man kommt gerne wieder!

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

www.derskiguide.at

Sporthotel, Familienhotel, Wellnesshotel 4 100 bis 200 m direkt 201 bis 500 m ja Frühstück, HP, 3/4 P EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten, AP, FZ 70 bis 89 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Stadthotel 4 201 bis 500 m 201 bis 500 m direkt Frühstück, HP, VP FZ, EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten, 56 €

2014 Ski Guide Austria


404

WINTERSPORT HOTELS tirol KITZBÜHEL

Sporthotel Reisch

BEST WESTERN PREMIER Kaiserhof Kitzbühel

6370 Kitzbühel, Franz-Reisch-Straße 3

❆❆❆❆ TEL +43 (0) 53 56 / 633 66 MAIL info@sporthotelreisch.at WEB www.sporthotelreisch.at Das geschichtsträchtige Haus bietet Erholung auf höchstem Niveau. Die Zimmer sind mit allem erdenklichen Komfort und viel Liebe zum Detail ausgestattet: Großzügigkeit meets Tyrolian Style. Die Angebote für den Skirurlaub in Kitzbühel sind reichhaltig – vom Skivergnügen auf den Pisten, Langlaufen und Schlittenfahren bis zu Events wie das legendäre Hahnenkamm-Rennen. Entspannung und wohltuende Ruhe findet man im Body & Soul Wellness Centre, sei es in der Tiroler Sauna, in der Relax-Oase, in der Kältegrotte oder bei einer der zahlreichen Beautyanwendungen und Massagen. In den gemütlichen Stuben des Restaurants wird herzhafte Österreichische Küche, feinste Fischgerichte sowie nationale und internationale Köstlichkeiten aufgewartet, und der Weinkeller hält edle Tropfen aus Österreich und der ganzen Welt bereit.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis Ski Guide Austria 2014

Ski Stadthotel 4 201 bis 500 m 201 bis 500 m direkt Frühstück, HP EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten über 100 €

6370 Kitzbühel, Hahnenkammstraße 5

❆❆❆❆❆ TEL +43 (0) 53 56 / 755 03 MAIL kitz@hotel-kaiserhof.at WEB www.kaiserhof-kitz.at Der Kaiserhof, direkt bei der Talstation der legendären Hahnenkammbahn, strahlt gediegene Eleganz aus; hochwertige Stoffe und Teppiche und heimisches Holz empfangen den Gast. Die Zimmer – gemütliche Schlafparadiese – sind liebevoll bis ins kleinste Detail mit hochwertigen Materialien gestaltet, und besondere Aufmerksamkeit wurde den Matratzen und Bettwaren gewidmet: Die Matratzen mit „Sieben-Zonen-Struktur“ und einer Höhe von 21 cm bieten größtmöglichen Komfort. In der großzügigen Spa- und Wellness-Anlage genießt man Ruhe, Erholung und Entspannung und bringt Körper, Geist und Seele in Einklang. Und auch das Küchenteam bringt die Tradition der österreichischen Küche in eine zeitgemäße Form – ideenreich nähert man sich der regionalen Küche und interpretiert sie mit internationaler Ausrichtung.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Ski Stadt-, Sport-, Familien-, Ferienhotel 4 Superior direkt direkt 100 bis 200 m Frühstück, HP DZ, Junior Suiten, Suiten, Studio, Familienzimmer über 100 € www.derskiguide.at


405

WINTERSPORT HOTELS tirol KITZBÜHEL · OBERNDORF

Hotel Schloss Lebenberg

HOTEL LINDNER

6370 Kitzbühel, Lebenbergstraße 17



6372 Oberndorf, Josef-Hager-Straße 20

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tel +43 (0)53 56 / 69 01 mail schloss.lebenberg@austria-trend.at web www.austria-trend.at/hotel-schloss-lebenberg

TEL +43 (0) 53 52 / 69 69 MAIL urlaub@hotel-lindner.at WEB www.hotel-lindner.at

Das Hotel Schloss Lebenberg ist eines der absoluten Top Hotels in Kitzbühel. Es thront über den Dächern Kitzbühels und bietet seinen Gästen einen einmaligen Blick auf den mondänen Skiort. Das Schloss vereint den Zauber vergangener Tage mit dem Komfort der heutigen Zeit. Die Zimmer und Suiten bezaubern mit einem herrlichen Ausblick auf die Kitzbüheler Bergwelt. Im Restaurant verwöhnt das Küchenteam mit feinsten Tiroler Schmankerln und Gaumenfreuden aus aller Welt. Die üppig ausgestattete Wellness-Oase bietet einen 360° Panoramablick und beeindruckt mit dem längsten Dachpool der Alpen; ein bestens ausgestatteter Fitness-Bereich steht ebenfalls zur Verfügung. Bester Service versteht sich von selbst! Das Hotel Lebenberg vereint Tradition und Moderne mit Luxus! Dies gilt auch für den Skistall.

Das Hotel Lindner befindet sich im Zentrum von Oberndorf und ist 4 Kilometer von Kitzbühel entfernt. Die gemütlichen, hellen Zimmer verfügen über Balkon und sind mit Kabel-TV und gratis W-Lan ausgestattet. Die Ski-Pässe sind an der Hotelrezeption erhältlich. Rund ums Skifahren und Langlaufen sorgen Eisstockschießen oder Kutschenfahrten für Abwechslung. Skilift, Pisten und Skischule sind bequem von der Haustüre ausgehend mit dem gratis Pendelbus erreichbar, in die Langlaufloipen kann direkt am Hotel eingestiegen werden. Nach einem ausgiebigen sportiven Tag lässt es sich in der Badestube mit Dampfbad, Sauna und Sonnenkabine oder im Hot-Whirlpool herrlich entspannen. Die Küche verwöhnt abends mit einem 4-gängigen Genießermenü, anschließend kann man den Abend an der Hotelbar gemütlich ausklingen lassen.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis www.derskiguide.at

Wellnesshotel 5 über 500 m über 500 m über 500 m ja Frühstück, HP DZ, Junior Suiten, Suiten, Appartments über 100 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Ferienhotel 4 über 500 m direkt direkt ja Frühstück, HP EZ, DZ, Junior Suiten 70 bis 89 € 2014 Ski Guide Austria


406

WINTERSPORT HOTELS tirol KIRCHBERG · WAIDRING

Activ Sunny Hotel SONNE

Hotel Waidringer Hof

6365 Kirchberg, Seestraße 15

6384 Waidring, Dorfstraße 16

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TEL +43 (0) 53 57 /24 02 MAIL office@sunny-hotel-sonne.at WEB www.sunny-hotel-sonne.at

tel +43 (0))53 53 / 52 28 mail info@glueckshotel-tirol.com web www.glueckshotel-tirol.com

Eingebettet inmitten der Kitzbüheler Alpen strahlt das Activ Sunny Hotel Sonne noble Lässigkeit aus. Die modern eingerichteten Zimmer sind mit Safe, Minibar und W-Lan (gegen Gebühr) ausgestattet. Unbegrenztes Wintersportvergnügen bieten 168 Kilometer präparierter Pisten, markierte Skirouten in allen Schwierigkeitsgraden, Snowboard-Funparks und Tiefschneeabfahrten. Für Entspannung sorgt der gemütliche Wellnessbereich mit Finnischer Sauna, Dampfgrotte, Indoor Pool, Kosmetik Kabinen und Massage Center. Und wer sich tagsüber nicht genügend ausgepowert hat, der kann dies in den Fitness Räumen, die mit den modernsten Geräten ausgestattet sind, nachholen. Ein eigener Skistall ist vorhanden. Abends bietet sich ein gemütlicher Spaziergang zum Ortskern an, der nur 100 m Luftlinie entfernt ist.

Glück ist kein Zufall. Im Waidringer Hof, dem 1. Tiroler Glückshotel, trägt zum Skifahrerglück die fast vor der Tür startende Gondel in das familienfreundliche Skigebiet Steinplatte bei. Das Traditionshaus eröffnete runderneuert im Sommer 2012. Die 64 Zimmer treffen durch ihre drei Kategorien unterschiedliche Geschmäcker, wobei die jüngsten, geradlinig designten Zimmer urbanen Flair bieten. Während die erst fünf Jahre älteren, besonders großzügigen Zimmer ihrer Bezeichnung „Landhaus“ behaglich gerecht werden. Im weitläufig bemessenen Hotel finden Erwachsene ebenso wie Kinder immer Rückzugsmöglichkeiten. Viel Platz bestimmen auch das vielfältige saunen. dorf, sowie Hallenbad und Spa-Bereich. Erweiterte Halbpension mit abendlichem „Glücksmenü“.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Ski Guide Austria 2014

Sport-, Familien-, Wellness-, Ferienhotel 4 201 bis 500 m über 500 m 100 bis 200 m ja Frühstück, HP EZ, DZ, Suiten, Familienzimmer 70 bis 89 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Sporthotel, Wellnesshotel 4 Superior 100 bis 200 m 100 bis 200 m direkt HP DZ, Studio, Familienzimmer 90 bis 100 € www.derskiguide.at


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WINTERSPORT HOTELS tirol | ostttirol FIEBERBRUNN · ST. VEIT DEFEREGGENTAL

Alpine resort fieberbrunn

Hotel & Resort Defereggental

6391 Fieberbrunn, Lindau 18

9962 St. Veit im Defereggental, Bruggen 84

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TEL +43 (0) 53 54 / 560 86 MAIL alpineresort.fieberbrunn@austria-trend.at WEB austria-trend.at/alpine-resort-fieberbrunn

tel +43 (0)48 79 / 66 44 mail info@hotel-defereggental.com web www.hotel-defereggental.com

Weiße Pisten und ein weitläufiges Skigebiet liegen im Alpine Resort Fieberbrunn direkt vor der Haustüre und eröffnen dem Wintersportfan alle Möglichkeiten. Die Zimmer sind in modernem Design gehalten, strahlen stilvolle, schlichte Eleganz aus und sind mit den modernsten Annehmlichkeiten ausgestattet, auch mit W-Lan. Im Wellness-Bereich findet man zur Entspannung alles, was das Herz begehrt. Auch für die Wünsche Sportbegeisterter ist gesorgt: Es kann nach Herzenslust auf dem Laufband, am Ergometer oder am Crosstrainer trainiert werden. In den 3 Restaurants verwöhnt das kreative Küchenteam mit herzhaften Tiroler Schmankerln, österreichischen Spezialitäten von heimischen Bauern und einer vielseitigen Auswahl an internationalen Speisen. Selbstverständlich ist der Skikeller beheizt.

Das Hotel & Resort Defereggental ist ein sehr schönes, stilvolles Haus in ruhiger Lage auf hohem Niveau, eingebettet in die romantische Landschaft des Defereggentales. Den Gast erwartet stylisches Ambiente mit modernen Möbeln, neu gestalteten Eichenböden, offenem Kamin und eine herrliche Wellness-Anlage mit großzügigem Innenpool. Während man mit dem hauseigenen Skibus direkt zur Talstation des nahen Skigebietes gebracht wird, ist am Abend eine Abfahrt bis direkt zum Haus möglich. Sollten Sie nach einem schönen Skitag noch Kraftreserven haben, so wird neben einer Tennishalle auch noch ein Indoor-Golfübungsplatz angeboten. Nach einem erlebnisreichen Tag kann man in der Kaminbar vor dem knisternden Feuer herrlich entspannen.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

www.derskiguide.at

Ferienhotel 4 direkt über 500 m über 500 m Frühstück, HP EZ, DZ, Suiten, Familienzimmer 70 bis 89 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Sporthotel, Wellnesshotel 4 Superior über 500 m direkt über 500 m ja Frühstück, HP, 3/4 P EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten, FZ über 100 € 2014 Ski Guide Austria


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WINTERSPORT HOTELS osttirol ST.JAKOB DEFEREGGENTAL

Alpinhotel Jesacherhof

Naturhotel Tandler

9963 St. Jakob im Defereggental, Außerrotte 37

9963 St. Jakob im Defereggental , Innerrotte 34

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tel +43 (0)48 73 / 53 33-0 mail info@jesacherhof.at web www.jesacherhof.at

tel +43 (0)48 73 / 63 55 mail info@tandler.at web www.tandler.at

Das Haus besticht mit hochwertiger Ausstattung im Tiroler Stil und familiärem Charakter. Die großzügigen Zimmer sind stilvoll mit viel Holz und natürlichen Materialien ausgestattet. Angenehmer Zirbenduft unterstützt die Regeneration. Am Nachmittag bietet ein reichhaltiges Vitalbuffet Stärkung. Abends verwöhnt die mehrfach ausgezeichnete Gourmetküche den Gaumen mit frischen und regionalen Produkten. Auffallend ist die Panoramabar mit Blick ins Tal. Das Wellness- und Beautyangebot ist auf höchstem Niveau, der SpaBereich mit dem Spa Alpin bietet Entspannung auf über 2.000m². Besonderheiten sind alpine Wirkmittel wie Arnika, Heu und Steinöl und das stilvolle und dennoch stylische Tiroler Ambiente im Wellnessbereich. Eine eigene Kinderbetreuung ist vorhanden.

Die Gäste des Naturhotels Tandler genießen eine natürliche Wohlfühlatmosphäre in zeitgemäßem Design. Sämtliche Inneneinrichtungen sind aus Lärchen-, Fichten- und Zirbenholz gestaltet. Diese Hölzer stammen alle aus dem Defereggental. Besonders schön fällt die Kombination von Zirbe mit Schiefer in den modernen, im alpinen Stil gestalteten Zimmern aus. Das absolute Highlight des Hauses ist die im letzten Stock befindliche und neu gestaltete Wellnessanlage mit 4 unterschiedlichen Saunen. Eigens aufgeschlichtetes Zirbenholz verleiht dem Raum einen herrlichen Duft. Die vorgelagerte großzügige Terrasse bietet einen wunderschönen Einblick ins Defereggental.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Ski Guide Austria 2014

Sporthotel, Familienhotel, Wellnesshotel 4 direkt direkt über 500 m 3/4 P EZ, DZ, Suiten über 100 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot

Ferienhotel, Sporthotel 4 201 bis 500 m direkt über 500 m ja Frühstück, HP EZ, DZ

Preis

70 bis 89 € www.derskiguide.at


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WINTERSPORT HOTELS osttirol | salzburg STRASSEN · wald

Strasserwirt - Herrenansitz zu Tirol

Wohlfühlhotel Castello Königsleiten

9918 Strassen, Dorfstraße 28

5742 Wald, Königsleiten 24

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tel +43 (0)48 46 / 63 54 mail hotel@strasserwirt.com web www.strasserwirt.com

TEL +43 (0) 65 64 / 202 72 MAIL info@castello-koenigsleiten.at WEB www.castello-koenigsleiten.at

Schon die reich verzierte Außenfassade zeugt von der langen Tradition des Anwesens. Die Wurzeln reichen bis ins 6. Jahrhundert zurück. Beim Eintritt in die Lobby heißt ein mächtiger Kamin mit erlesener Tee-Bar willkommen. Die Atmosphäre ist stilvoll und romantisch und entspricht der eines Herrenansitzes. Die Geschichte des Hauses ist in Wort und Bild präsentiert. Jedes Zimmer ist ein ansprechendes Unikat im Spannungsfeld von historischer Tradition und deren moderner Interpretation. Bemerkenswert auch die Wellnessbibliothek mit Leseecke. Highlight ist das Haubenrestaurant, in dem genussvoll leichte feine Tiroler Küche serviert wird. Die neue Wellnessanlage bietet neben 4 Saunen und Massagen auch Yoga und Meditationen.

Das Hotel Castello liegt im Zentrum des Ski– und Almdorfes Königsleiten auf 1.600 m Seehöhe zwischen den Bundesländern Tirol und Salzburg, und die Skipisten der Zillertal Arena sind nur wenige Meter entfernt. Alle Zimmer und Suiten sind mit Möbeln aus heimischen Hölzern und naturbelassenen Holzböden ausgestattet. Was gibt es Schöneres als nach einem erfüllten Tag in der Kräutersauna oder bei einer Tiefenmassage mit Rosmarinöl das Erlebte Revue passieren lassen? Eine lustige Alternative zum Skifahren ist Rodeln – warum nicht auf der längsten Rodelbahn der Welt? Oder Langlaufen oder eine Schneeschuhwanderung… Abseits der Pisten erwarten Sie noch viele andere Erlebnisse wie Skitouren, Fackelwanderungen oder Eisklettern! Ein eigener Skistall inklusive Schuhraum (beheizbar) ist vorhanden.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

www.derskiguide.at

Wellnesshotel, Ferienhotel 4 über 500 m 100 bis 200 m direkt Frühstück, HP, 3/4 P EZ, DZ, Suiten 50 bis 69 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Wellnesshotel, Ferienhotel 4 100 bis 200 m 201 bis 500 m direkt ja 3/4 P EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten, Appartments, Familienzimmer 90 bis 100 € 2014 Ski Guide Austria


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WINTERSPORT HOTELS salzburg neunkirchen am grossvendeiger · uttendorf

Hotel landhaus rohregger

Berghotel Rudolfshütte

5741 Neukirchen am Großvenediger, Mitterhohenbramberg 24

5723 Uttendorf, Stubach 82

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TEL +43 (0)65 65 / 68 41 MAIL hotel@landhaus-rohregger.at WEB www.landhaus-rohregger.at Das familiengeführte Haus befindet sich am Ortseingang, ein direkter Spazierweg führt in wenigen Minuten ins Dorfzentrum, vorbei an der Talstation der Wildkogelbahn, die sich ca. 600 m entfernt befindet, und der gratis Skibus hält 50 m vor dem Hotel. Die Zimmer sind liebevoll und gediegen im Landhausstil eingerichtet und verfügen über W-Lan. Nach einem Tag im Trubel der Pisten bringen ein Bad im Whirlpool, ein Saunabesuch oder der Gang ins Dampfbad Entspannung und Erholung. Das hauseigene Spa und Beautycenter „Hautnah in Balance“ sorgt für Wohlbefinden mit Massage und Kosmetik. Im Restaurant werden Speisen und Gerichte, für deren Zubereitung hauptsächlich Produkte aus der Region verwendet werden, serviert.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Ski Guide Austria 2014

Familienhotel 4 über 500 m 201 bis 500 m über 500 m Frühstück, HP DZ, Juniorsuiten, Familienzimmer 70 bis 89 €

TEL +43 (0) 65 63 / 82 21 MAIL info@rudolfshuette.at WEB www.rudolfshuette.at Auf einer Höhe von 2.315 Metern liegt das Berghotel abseits vom bunten Treiben. Hier wird dem Wintersport der Vorzug gegeben – Schneesicherheit, Skispass ohne Wartezeiten, absolutes Touren- und Variantenvergnügen. Das Flair von einer gut gelungenen Mischung aus romantischer Hüttenatmosphäre und Hotel vermittelt eine heimelige Stimmung. Die bequem eingerichteten Zimmer bieten eine atemberaubende Sicht auf die Bergwelt. Mitten im Hotel ragt eine Kletterwand empor, wo das Alpinklettern geübt werden kann. Beeindruckend ist die Panorama-Sauna mit einem faszinierenden Ausblick auf die Bergwelt, wöchentlich wird Wassergymnastik angeboten. Skitouren werden vom Hotel organisiert und Schneeschuhwandern oder Eisklettern gehört hier einfach dazu.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot

Familienhotel 3 direkt über 500 m über 500 m ja HP DZ, Familienzimmer

Preis

50 bis 69 € www.derskiguide.at


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WINTERSPORT HOTELS salzburg bramberg am wildkogel · bruck

Baby & Kinderhotel Habachklause

Ferienhof Oberreit

5733 Bramberg am Wildkogel, Habach 17

5662 Bruck, Reit 9

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TEL +43 (0) 65 66 / 73 90-0 MAIL office@habachklause.com WEB www.habachklause.com

TEL +43 (0) 660 / 396 14 15 MAIL ferienhof@oberreit.at WEB www.oberreit.at

Eines der besten Kinderhotels Salzburgs liegt zwischen Kitzbühel und Zell am See. Tägliche Baby- und Kinderbetreuung in altersgerechten Gruppen garantieren einen entspannten Familienurlaub mit Club-Atmosphäre. Schneevergnügen ist garantiert — neben dem eigenen Skilift & Zauberteppich gibt es rund um das Hotel jede Menge Attraktionen, die zum Toben im Schnee einladen. Direkt vor der Hoteltüre finden wochentags Anfänger-Kinderskikurse statt. Besonderer Service: ein kostenloser Seillift für Hotelgäste, gratis Skibus, Verleih von Schlitten, Buggys und Rückentragen. Besonders interessant ist die Fast-alles-inklusive Schlemmerpension mit Baby- und Kleinkind-Mahlzeiten. Die 1.800 m² große Spa- und Wellness-Anlage umfasst ein Hallenbad, Riesen-Kinderplanschbecken mit 3 Rutschen, Saunen, Infrarot, Fitnessraum.

In diesem 2007 fertig gestellten Ferienhof, der Ferienhäuser für 2 bis 8 Personen anbietet, ist man sein eigener Hausherr, in ländlichem Ambiente mit höchstem Wohnkomfort, inmitten des Nationalparks Hohe Tauern. Das Besondere an dieser Anlage ist, dass man zusätzlichen Komfort in Anspruch nehmen kann, wenn man dies möchte: Im Zentralhaus befindet sich alles, was das Herz begehrt: Freizeiträume mit Tischtennis, Kletterwand, Billard, Tischfußball und Dart. Ein Wellnessangebot mit Saunen, Ruheraum, „Sonnenwiese“ und Außenbereich sorgt auch für das körperliche Wohl. Auf Wunsch kann vor Ort ein ausgiebiges Bio-Frühstücksbuffet oder abends ein heimisches „Schmankerlmenü“ – direkt vom Biobauernhof – eingenommen werden. Der Einstieg in die Skiregion Zell am See-Kaprun ist in 10 Fahrminuten erreichbar, die Skipässe sind direkt an der Rezeption erhältlich.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

www.derskiguide.at

Familienhotel 4 über 500 m direkt über 500 m VP DZ, Suiten, Familienzimmer über 100 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Hüttendorf - Feriendorf, Chalet 4 über 500 m über 500 m über 500 m Frühstück, HP, Selbstversorger Appartments 90 bis 100 € 2014 Ski Guide Austria


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WINTERSPORT HOTELS salzburg zell am see

Mavida Wellness Hotel & Sport

sporthotel alpenblick

5700 Zell am See, Kirchenweg 11

5700 Zell am See, Alte Landstrasse 6

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TEL +43 (0) 65 42 / 54 10 MAIL info@mavida.at WEB www.mavida.at

TEL +43 (0) 65 42 / 54 33 MAIL hotel@alpenblick.at WEB www.alpenblick.at

Das Besondere am MAVIDA Wellnesshotel & Sport Zell am See ist seine Kombination aus der Exklusivität von nur 47 Zimmern & Suiten und seiner Großzügigkeit im Wellnessbereich mit 1.400m². Indoor– & Outdoor- Pool, verschiedene Saunen und Ruheräume sorgen für viel persönlichen Freiraum, Entspannung und eine eigene Auszeit. Nutzen Sie das einzigartige In- und Outdoor Sport- & Bewegungsprogramm, betreut durch einen ausgebildeten Fittnesscoach – 6 Tage in der Woche. Fast wie in einer privaten Residenz wird für Sie gekocht. Das professionelle Küchenteam legt sehr viel Wert auf frische und regionale Produkte, professionell zubereitet, kombiniert mit mediterranen Einflüssen und das mit viel Liebe und Kreativität angerichtet. Abschalten, schöne Momente entstehen lassen und ganz bewusst wahrnehmen.

Hier findet man familiäre Gastlichkeit in stilvollem Ambiente vor. Die Nichtraucherzimmer sind großzügig und modern eingerichtet, verfügen über Balkon und W-Lan. Auf 1.100 m² erstreckt sich das Wellness- und Vitalreich mit beheiztem Innen- und Außenpool, EntspannungsRefugium, verschiedenen Saunen und einer Fitnesswelt mit Cardio. Das reichhaltige Frühstücksbuffet mit Vollwertbereich bietet einen perfekten Start für alle Unternehmungen, und für eine kleine Stärkung zwischendurch wartet nachmittags eine Skifahrerjause. Das Restaurant bietet mit 4-Gänge-Wahlmenüs und Buffetabenden den passenden Abschluss eines ereignisreichen Tages. Mit dem gratis Skibus direkt vor dem Hotel ist die nächste Skipiste in 2 Minuten erreichbar. Zur Verfügung stehen ein beheizter Skikeller sowie ein hauseigener Skiverleih.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Ski Guide Austria 2014

Sporthotel, Wellnesshotel 4 Superior 201 bis 500 m über 500 m über 500 m ja 3/4 P DZ, Suiten über 100 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Sporthotel, Familienhotel 4 über 500 m über 500 m über 500 m HP EZ, DZ, Studio, Familienzimmer 70 bis 89 € www.derskiguide.at


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WINTERSPORT HOTELS salzburg zell am see · bad hofgastein

Hagleitner Kinderhotel

Kur- und Sporthotel Winkler

5700 Zell am See, Karl-Flieher-Straße 1

5630 Bad Hofgastein, Pfarrgasse 4

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TEL +43 (0) 65 42 / 571 87 MAIL info@kinderhotelzellamsee.at WEB www.kinderhotelzellamsee.at

TEL +43 (0) 64 32 / 62 48 MAIL info@hotel-winkler.com WEB www.hotel-winkler.com

Im Hagleitner KINDERHOTEL Zell am See stehen die Kinder definitiv im Mittelpunkt. 7 Tage kümmert sich ein ausgebildetes Betreuerteam um Babys, Kids und Teens. Ob in der 800 m² großen Indoor Bewegungswelt, im eigenen Theater, im Innenpool oder im Rahmen des Action-Programmes – Bewegung lautet die Devise. Für Kleinkinder gibt es ein flaches Planschbecken mit 33 Grad warmen Wasser. Der Miniclub von 3 Monaten bis 3 Jahren ist mit eigenem Spiel- & Bewegungsraum und einem Schlafbereich ausgestattet. Der Kiddyclub von 3 bis 12 Jahren bietet ein abwechslungsreiches Programm an, das Kinderaugen strahlen lässt. Und während Ihre Kinder perfekt betreut sind, gibt es im 1.400m² großen MAVIDA Spa (nur für Erwachsene) oder im Premium Restaurant viel „FREIRAUM“ für Sie!

Ruhig gelegen und dennoch direkt im Zentrum von Bad Hofgastein befindet sich das Kur-Sporthotel Winkler. Der kostenlose City-Bus hält nur wenige Schritte vom Haus und bringt den Gast zu den Liftanlagen in der Umgebung. Die gemütlichen Zimmer sind großteils mit Balkon zum Bergpanorama des Gasteinertals ausgestattet. In der modernen Therapiestation kann man sich von den Strapazen des Alltags erholen mit Radon-Thermal-Wannenbäder oder Lymphdrainagen. Ein Fitnessraum mit Solarium und Sauna steht ebenfalls zum Wohlbefinden zur Verfügung. Neben österreichischer Küche und Wild-Spezialitäten aus eigener Jagd, wird gerne auf alle persönlichen Diät-Wünsche eingegangen. Einmal wöchentlich wird ein rustikales Bauernbuffet, ein italienischer Abend oder ein GrillAbend mit herzhaften Gerichten geboten.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

www.derskiguide.at

Familienhotel, Ferienhotel 4 201 bis 500 m über 500 m über 500 m ja AI Appartments, Familienzimmer über 100 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Sporthotel, Appartmenthaus 3 über 500 m 100 bis 200 m direkt Frühstück, HP, Selbstversorger EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten, Appartments, Familienzimmer 50 bis 69 € 2014 Ski Guide Austria


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WINTERSPORT HOTELS salzburg bad hofgastein

hotel klammer's kärnten

Hotel Europäischer Hof

5630 Bad Hofgastein, Dr. Zimmermannstraße 9

5640 Bad Gastein, Miesbichlstraße 20

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TEL +43 (0) 64 32 / 67 11-0 MAIL info@hotel-kaernten.com WEB www.hotel-kaernten.com

tel +43 (0)64 34 / 25 26-0 mail office@europaeischerhof.at web www.europaeischerhof.at

Mitten im Gasteinertal liegt das Hotel Klammer’s Kärnten, nur 2 Gehminuten vom Skilift entfernt. Die komfortablen Zimmer im gemütlichen Landhaus- oder Designerstil verfügen über Balkon, Sat-TV, gratis W-Lan und Safe. Zu den Inklusivleistungen zählen Verwöhn-Halbpension, Nachmittagskuchen, tägliche Klavierunterhaltung, 1x wöchentlich Weinkulinarium gegen Aufzahlung, ein beheizter Skiraum, Fitnessraum, Tiefgarage gegen Gebühr, gratis Freiparkplätze, Gruppengymnastik und einmal wöchentlich Tanzmusik. Neu: Après-Ski in der Gastein Alm. Zum Entspannen und Wohlfühlen laden die mehrfach ausgezeichnete Thermal-Wellnessoase, der Spa-Bereich mit diversen Massagen, luxuriösen Beautyanwendungen sowie der Gesundheitspavillon ein. Tipp: Klammer's Genusswerkstatt erweitert Horizonte: mit Genießermenüs, anspruchsvoller Musik und Literatur.

Etwas außerhalb von Bad Gastein liegt das 5-Sterne-Hotel Europäischer Hof. Das Hotel besticht mit seinem exklusiven Thermen- und Wellnessbereich, der eine Vielzahl an Angeboten bereithält. Die renovierten, eleganten Zimmer und Suiten bieten jeden erdenklichen Komfort und einen herrlichen Ausblick auf die Gasteiner Berge. Das Haus besticht durch internationales Flair und man spürt die Umsichtigkeit der Mitarbeiter, dem Gast einen schönen Winterurlaub zu bereiten. Die Restaurants bieten Gaumenfreuden aus der Region mit Variationen nationaler und internationaler Küche. In der urigen Gasteiner Klause kann man den Tag mit Livemusik und Tanz ausklingen lassen. Der Skiraum ist vom großzügigen Parkplatz leicht zu begehen und modern gestaltet.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis Ski Guide Austria 2014

Sporthotel, Familienhotel, Wellnesshotel 4 Superior 201 bis 500 m 201 bis 500 m 100 bis 200 m HP EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten 75 bis 159 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot

Sporthotel, Wellnesshotel 5 über 500 m direkt über 500 m ja Frühstück, HP EZ, DZ, Suiten

Preis

über 100 € www.derskiguide.at


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WINTERSPORT HOTELS salzburg bad hofgastein

Mondi-Holiday First-Class Aparthotel Bellevue

ALPINE SPA HAUS HIRT 5640 Bad Gastein, Kaiserhofstraße 14

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5640 Bad Gastein, Karl-Heinrich-Waggerl-Straße 9

❆❆❆❆ tel +43 (0)64 34 / 60 06 mail info@aparthotel-bellevue.at web www.bellevue.mondiholiday.at

Das familienfreundliche Hotel liegt zentral nur wenige Gehminuten vom Ortszentrum entfernt und hat einen herrlichen Ausblick auf die Bergwelt. Zudem befindet es sich so nah an der Skipiste, dass ein Wintersporttag mit einem kurzen Fußweg zur Liftstation „Stubnerkogel“ beginnen kann. Nicht-Skifahrer finden ihren Winterspaß bei Langlauf, Rodeln, einer Fahrt mit dem Pferdeschlitten oder beim Schneeschuhwandern. Im Bade-, Fitness- und Wellnessbereich kann man Körper und Seele mit Whirlpool und Sauna oder mit einer Aromadusche Gutes tun. Diverse gastronomische Locations verführen mit Spezialitäten aus Küche und Keller, davon eine eigene Alm auf 1.300 m. Abends lädt die hoteleigene Bowlingbahn zu einem Spielchen ein. Ein großer beheizbarer Skistall ist vorhanden.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis www.derskiguide.at

Sport-, Familien-, Wellness-, Ferienhotel Appartmenthaus 4 201 bis 500 m über 500 m 100 bis 200 m Frühstück, HP, Selbstversorger EZ, DZ, Junior- u. Suiten, Studio, AP, FZ 70 bis 89 €

TEL +43 (0) 64 34 /27 97 MAIL info@haus-hirt.com WEB www.haus-hirt.com ... Klein und fein – geheimnisvoll und faszinierend – unkomplizierte Gastlichkeit mit Herz, Tradition und mehr. Innerhalb weniger Jahre hat sich das Haus Hirt von einem generischen Kurhotel zu einem individuellen und ebenso jungen Hotel & Spa mit Lifestylefaktor entwickelt… Ein Hideaway im Herzen der Alpen, eine faszinierende Mischung aus modernem Zeitgeist und klassischer Gastlichkeit. Es ist mehr als ein Ort des Schlafens und Essens und Ausgangspunkt für körperliche Ertüchtigung. Hier begegnen sich Menschen, es gibt Filme und Ausstellungen, atemberaubende Ausblicke... Vom Designer über den Fotografen und Grafiker, die kreativen Freunde des Hauses hinterlassen ihre Spuren am Prozess des Hauses... von Jahr zu Jahr gibt es Veränderungen zu bestaunen... es ist noch lange nicht zu Ende. You‘ll see...

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Designhotel, Familienhotel 4 über 500 m über 500 m über 500 m ja 3/4 P DZ, Studio, Familienzimmer ab 93 € 2014 Ski Guide Austria


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WINTERSPORT HOTELS salzburg DORFGASTEIN

Hotel Untermüllnergut

Landhotel Römerhof

5632 Dorfgastein, Solarbadstrasse 31

5632 Dorfgastein, Römerplatz 2

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TEL +43 (0) 64 33 / 74 34 MAIL info@untermuellnergut.com WEB www.untermuellnergut.com

TEL +43 (0) 64 33 / 77 77 MAIL info@roemerhof.com WEB www.roemerhof.com

Bereits bei der Begrüßung spürt man die familiäre Atmosphäre, das traditionell mit liebenswerten Details eingerichtete Haus strahlt Ruhe und Wärme aus. Die komfortablen Zimmer sind mit Kabel-TV, Internetanschluss und Safe ausgestattet. Nach einem erlebnisreichen Tag auf der Piste findet man in der im Wellnessbereich integrierten Almhütte mit dazugehörigen Wasserbetten, der Finnischen Sauna oder im Dampfbad wohltuende Entspannung. Am Abend verwöhnt ein 4-Gänge Menü aus Salzburger und Österreichischen Spezialitäten mit dazu passenden Qualitätsweinen. Danach kann man sich ein Verdauungsschnapserl gönnen, denn der Chef des Hauses präsentiert seine selbst gebrannten Schnapsvariationen und lädt des öfteren gerne zur Kostprobe ein. Ein eigener Skistall inklusive Schuhraum (beheizbar) ist vorhanden.

Im familiär geführten Landhotel Römerhof sind Kinder und Familien herzlich willkommen. Die gemütlichen Zimmer strahlen ländliche Eleganz im Salzburger Stil aus. Nach einem herzhaften Frühstück am Buffet, das keine Wünsche offen lässt, steht dem Vergnügen auf der Piste nichts entgegen – vier Top-Skigebiete warten darauf, erkundet zu werden, und die Skischaukel Dorfgastein-Großarltal ist bequem zu Fuß vom Hotel aus erreichbar. Die Wellness-Lagune mit Erlebnisbad, diversen Saunen und Dampfbad verwöhnt mit wohltuenden Massagen und Anwendungen. Im behaglichen Restaurant kann man das Schlemmermenü aus kreativ verfeinerten Salzburger Spezialitäten und dem Besten aus der österreichischen Küche so richtig genießen, und an der gemütlichen Bar im alten Gewölbe des Römerturmes lässt sich der Abend stilvoll ausklingen.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Ski Guide Austria 2014

Wellnesshotel 4 direkt 100 bis 200 m 100 bis 200 m Frühstück, HP EZ, DZ, Suiten, Appartments, Familienzimmer 70 bis 89 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Sporthotel, Familienhotel, Wellnesshotel 4 201 bis 500 m 100 bis 200 m direkt Frühstück, HP EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten, Appartments, Familienzimmer 70 bis 89 € www.derskiguide.at


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WINTERSPORT HOTELS salzburg obertauern

HOTEL ALMSCHLÖSSL & SCHROTTERALM

Hotel Das Seekarhaus

5562 Obertauern, Schrotteralmstraße 4

5562 Obertauern, Seekarstraße 32

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TEL +43 (0) 64 56 / 74 07 MAIL info@almschloessl.com WEB www.almschloessl.com

TEL +43 (0) 64 56 / 200 10 MAIL info@seekarhaus.at WEB www.seekarhaus.at

Im Almschlössl und in der Schrotteralm findet man ein Ambiente der Wärme und Geborgenheit, im Landhausstil mit Vollholzmöbeln und liebevollen Details eingerichtet. Die Zimmer sind mit Balkon, Kabel-TV, gratis W-Lan und Safe ausgestattet — die Appartements verfügen zusätzlich über eine Wohnküche mit E-Herd, Kühlschrank, Mikrowelle und Geschirrspüler. Das verführerische Frühstücksbuffet bietet einen optimalen Start für den Tag auf der Piste. Das À-la-Carte Restaurant „Almrausch“ ist Treffpunkt zum stimmungsvollen Après-Ski, abends werden Spezialitäten aus Küche und Keller serviert. Selbstverständlich ist ein eigener Skistall vorhanden. Die großzügige Wellness-„Oase“ und ein traumhaftes Panoramahallenbad laden nach einem erlebnisreichen Tag zum Entspannen und Wohlfühlen ein.

Das Seekarhaus befindet sich auf 1.800 m Seehöhe mitten im Skigebiet. Mithilfe des hauseigenen Lifts steigt man direkt bei der Kringsalmbahn aus – und ins Urlaubsvergnügen ein. Die exklusiven Zimmer bieten eine herrliche Aussicht auf die Bergwelt. Im neuen Wellnessbereich „Silbersee“ finden sich auf 850 m² Schwimmbad, Familiensauna und Dampfbad, zudem ein Fitnessraum und ein Ruheraum mit offenem Kamin. Die Sonnenterrasse, mit Sonnenschein bis in die späten Nachmittagsstunden, lädt zu kulinarischen Genüssen ein. Der vom Gault Millau und Falstaff ausgezeichnete Küchenchef zaubert in den Restaurants kulinarische Leckerbissen auf die Teller. Und Hotelier Gerhard Krings erzählt an der „Beatles Bar“ von damals, als er selbst bei den Dreharbeiten zum Film „Help“ mit George Harrison Gitarre spielte...

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

www.derskiguide.at

Familien-, Wellness-, Appartmenthaus, Ferienhotel 4 direkt direkt über 500 m Frühstück, Selbstversorger DZ, Suiten, Appartments, Familienzimmer 70 bis 100 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Sport-, Familien-, Wellness-, Ferienhotel 4 Superior direkt direkt direkt 3/4 P EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten, AP, FZ über 100 € 2014 Ski Guide Austria


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WINTERSPORT HOTELS salzburg OBERTAUERN

Hotel Rigele Royal

Hotel Kohlmayr

5562 Obertauern, Rosenweg 1, Familie Rigele

5562 Obertauern, Ringstrasse 5

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❆❆❆❆❆ tel +43 (0)64 56 / 72 72 0 mail info@hotel-kohlmayr.at web www.hotel-kohlmayr.at

tel +43 (0)64 56 / 73 54 0 mail hotel@rigele.at web www.rigele-royal.com

Im Hotel Kohlmayr kann der Gast in ruhiger Bestlage die Annehmlichkeiten eines traditionellen und persönlich geführten Hauses genießen. Zum Entspannen lädt nicht nur die herrliche Sonnenterrasse mit wunderschönem Ausblick ein, sondern auch der sehr großzügige Wellnessbereich mit Hallenbad und Sauna. Zusätzlich verwöhnt ein umfangreiches Massage- und Kosmetikangebot. Der Panoramaspeisesaal bietet neben einer ausgezeichneten Küche mit 5-Gang Menü einen traumhaften Blick auf die umliegenden Berge. Vom Skikeller geht es direkt über die Skibrücke 5 auf 95 km Pisten. Im hauseigenen Sportshop kann die Skiausrüstung ganz ohne Umwege geliehen werden und die hauseigene Skischule bietet durch staatlich geprüfte Skilehrer optimale Lernerfolge.

Ein wunderschönes, familiär geführtes Hotel auf 1.740 m, das keine Wünsche offen lässt, nach dem Motto: „Ankommen, wohlfühlen und bleiben wollen!“ Während der Hausskilehrer bei der Buchung des Skikurses zur Verfügung steht, sind die Mitarbeiter des Skiverleihs direkt gegenüber dem Hotel gerne bei der Auswahl der Skiausrüstung behilflich. Im Restaurant verwöhnt das Küchenteam mit köstlichen Gaumenfreuden aus der grenzüberschreitenden Küche. Um den herrlichen Skitag im Hotel wohltuend ausklingen zu lassen, lädt eine Wellnessanlage mit Indoor- und Outdoor-Pool, Sauna, Dampfgrotte sowie einem Kosmetik- und Massagestudio zum Entspannen ein. Außerdem wird eine große Auswahl an Wellnessbehandlungen angeboten. In der Lounge mit Hotelbar kann man gemütliche Stunden bei knisterndem Kaminfeuer in angenehmer Atmosphäre genießen.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Ski Guide Austria 2014

Familienhotel, Wellnesshotel 4 direkt 201 bis 500 m 201 bis 500 m HP EZ, DZ, Junior Suiten ab 98 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Familienhotel, Wellnesshotel 4 Superior 100 bis 200 m 100 bis 200 m direkt Frühstück, HP EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten, AP ab 82 € www.derskiguide.at


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WINTERSPORT HOTELS salzburg saalbach-hinterglemm

Hotel Interstar

Berghotel Seidl-Alm

5753 Saalbach-Hinterglemm, Löhnersbachweg 99

5753 Saalbach Hinterglemm, Schönleitenweg 470

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TEL +43 (0) 65 41 / 78 15 MAIL info@hotel-interstar.com WEB www.hotel-interstar.com

TEL +43 (0) 65 41 / 72 29 MAIL info@berghotel.at WEB www.berghotel.at

Das Hotel Interstar liegt direkt an der Piste und bietet daher die Möglichkeit für Ski-in-Ski-out. Die schöne Anlage empfängt den Gast mit einem großen Parkplatz direkt vor dem Eingang. Ebenso einfach ist der neu gestaltete Skistall zu erreichen. Die Zimmer sind sehr großzügig und gemütlich eingerichtet und größtenteils mit einem eigenen Kamin ausgestattet. Der offene Kamin im Speisesaal wird täglich angeheizt und verströmt nach einem anstrengenden Skitag eine wohlige Atmosphäre. Unter der neuen Führung wird der Gast kompetent, zuvorkommend und freundlich bedient. Der großzügige Wellness-Bereich mit Saunalandschaft und Whirlpool wird durch eine Infrarot Kabine von Louis Trenker bereichert. Abends verwöhnt das Restaurant mit feinen Menüs und À-la-Carte Gerichten sowie mit Themenbuffets.

Hier im Berghotel Seidl-Alm kann man den Alltag im Tal lassen! Die gemütlichen Zimmer bieten jeglichen Komfort, und vom Balkon bietet sich ein herrlicher Blick auf die umliegenden Gletscherberge der Hohen Tauern. Speziell für Familien bieten sich die gemütIichen Appartments an. Im Restaurant werden abends köstliche regionale und internationale Schmankerl serviert, und für den schnellen Imbiss am Tag steht das geräumige Ski-Restaurant mit großer Sonnenterrasse zur Verfügung. Vom Hotel aus kann man am Morgen die ersten Spuren in den Schnee ziehen, und das ohne einen Lift zu benützen! Nach einem erfolgreichen Tag auf der Carvingstrecke, Buckelpiste, im Snowpark oder auf der Rennstrecke oder der Rodelbahn ladet die hoteleigene Sauna zur Entspannung ein oder man genießt einfach ein Gläschen auf der großen Sonnenterrasse.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

www.derskiguide.at

Familien-, Wellness-, Ferienhotel 4 100 bis 200 m über 500 m 201 bis 500 m HP EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten, Appartments, Familienzimmer 90 bis 100 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot

Sporthotel, Ferienhotel 3 direkt direkt über 500 m HP DZ, Familienzimmer

Preis

65 bis 85 € 2014 Ski Guide Austria


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WINTERSPORT HOTELS salzburg HINTERGLEMM · saalbach-hinterglemm

Bike Hotel Conrad

The Alpine Palace

5754 Hinterglemm, Dorfstraße 165

5754 Saalbach-Hinterglemm, Reiterkogelweg 169

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TEL +43 (0) 65 41 / 63 51 MAIL info@hotel-conrad.at WEB www.hotel-conrad.at

tel +43 (0)65 41 / 63 46 mail reservierung@wolf-hotels.at web www.hotel-alpine-palace.com

Das Hotel Conrad befindet sich in zentraler Lage im Herzen von Hinterglemm – umgeben von Shops, Restaurants und Bars. Im Winter ist das Hotel ein Paradies für alle Skifahrer und Wintersportler, denn die nächste Gondelbahn und Skiverleih befinden sich nur 200 Meter vom Hotel entfernt. Die Liftpässe sind direkt an der Rezeption erhältlich. Nach dem Skitag im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang lädt der Wellnessbereich Body&Soul zum Entspannen ein – er steht für ganzheitliches Wohlbefinden und ermöglicht eine nachhaltige Entspannung und Energiegewinnung! Schöne Träume bescheren die gemütlichen Zimmer und Suiten. Die umfangreiche Halbpension sorgt mit nationalen und internationalen Schmankerln für ausreichend Energie im traumhaften Winterurlaub!

Schon beim Betreten dieses Hauses merkt man das Besondere: eine Riesenlobby mit Wasserfall, offenem Kamin und einem schönen Klavier. Tauchen Sie ein in eine Traumwelt, sei es das außergewöhnliche Design, die hochwertigsten Materialien – alles versprüht in ihrer Kombination Gediegenheit und Wohlfühlatmosphäre. Gleichzeitig wähnt man sich am Puls der Zeit. Diese Stimmung setzt sich in den Zimmern, im äußerst großzügigen Spa- und Wellnessbereich mit Fitness Center, im Restaurant, im gesamten Haus fort. Unterschiedliche Restaurantbereiche machen die Wahl schwierig und ein beheizter Außen-Whirlpool sowie ein Sole-Freischwimmbad komplettieren das reiche Angebot. Das Restaurant „Arte Vinum“, das mit 2 Hauben ausgezeichnet wurde, überzeugt mit besonders herzlichem Service.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis Ski Guide Austria 2014

Sporthotel 3 100 bis 200 m 201 bis 500 m direkt HP EZ, DZ, Junior Suiten Appartments 73 bis 107 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Sporthotel, Familienhotel, Wellnesshotel 5 direkt über 500 m direkt ja Frühstück, HP, 3/4 P EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten über 100 € www.derskiguide.at


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WINTERSPORT HOTELS salzburg HINTERGLEMM · saalbach-hinterglemm

Ferienhof Hotel Unterellmau

Gartenhotel Theresia

5754 Hinterglemm, Ellmauweg 131

5753 Saalbach-Hinterglemm, Glemmtaler Landesstr. 208

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TEL +43 (0) 65 41 / 64 31 MAIL hotel@unterellmau.at WEB www.unterellmau.at

tel +43 (0)65 41 / 74 14 0 mail info@hotel-theresia.co.at web www.hotel-theresia.com

Das Hotel Unterellmau in Saalbach Hinterglemm hat eine lange Tradition, denn es wird bereits in dritter Generation geführt, und die herzliche Atmosphäre ist bereits beim Eintreten spürbar. Der Skipass ist vor dem ersten Skitag an der Rezeption erhältlich und ein gratis Rodel-Verleih wird angeboten. Skiin-Ski-out ist hier selbstverständlich, also „barrierefrei“ raus aus der Hoteltür, die Ski anschnallen — und ab geht‘s. Im gesicherten Skikeller besteht für jedes Zimmer eine eigene, abschließbare und beheizte Skibox. Für winterliches Vergnügen sorgen 55 Liftanlagen auf 200 Pistenkilometer sowie der Snow Park Hinterglemm. Direkt von der Piste geht es in eine der vielen Après-Ski-Hütten — in über 40 Locations, meist direkt auf den Pisten, kann man den Skitag fröhlich ausklingen lassen.

Das familiengeführte Hotel strahlt ein außergewöhnliches Ambiente aus, hier fühlt man sich wohl inmitten edler Holzböden und luxuriöser Ledersitzmöbel, zeitgenössischer Kunst, modernem Design und österreichischer Tradition. Beeindruckende Kunstwerke machen das Hotel im Ganzen zu einem Kunstwerk. Die komfortablen Zimmer sind in verschiedenen Stilrichtungen eingerichtet. Der Spa- und Wellnessbereich bietet neben diversen Saunen, Gesichts- und Körperbehandlungen auch ein mentales Wohlfühlprogramm. Das Restaurant verwöhnt mit 5-gängigen Gourmet-Diners, Bio-Vollwert-Menüs und regional-traditionellen Menüs. Das Büro der Skischule sowie der Skischulsammelplatz befinden sich im Hotel, darüber hinaus gibt es einen Sportshop bzw. Ski- und Snowboardverleih.

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis www.derskiguide.at

Ferienhotel 3 direkt über 500 m 100 bis 200 m HP DZ, Familienzimmer 50 bis 69 €

Kategorie Hotelsterne Nächster Lift Nächste Loipe Ortszentrum Eigener Skibus Verpflegung Zimmerangebot Preis

Sporthotel, Familienhotel, Wellnesshotel 4 Superior 100 bis 200 m über 500 m über 500 m HP, VP EZ, DZ, Junior Suiten, Suiten, AP über 100 € 2014 Ski Guide Austria


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WINTERSPORT HOTELS salzburg FLACHAU · FILZMOOS

Hotel Alpenhof flachau

Walchhofer's landhotel Alpenhof

5542 Flachau, Flachauer Stra