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Freitag, 18. Jänner 2013

financenetreal:estate – 43

financenet@medianet.at

Hongkong vor London und Peking In Kontinentaleuropa teilweise Druck auf Märkte durch Schuldenkrise, Österreich aber stabil, so CBRE

Teuerste Büros stehen in Asien Vor allem die großen griechischen Städte, Portugal und Irland spüren „verhaltene Nachfrage“.

Schulden-Staaten schwierig In Hongkongs Zentrum erreichten die jährlichen Raumnutzungskosten rund 2.651 USD (1.997,1 €) pro m�, gefolgt vom Londoner West End mit 2.366 €. Die zehn international kostspieligsten Büroimmobilienmärkte habe im Vorjahr erneut der asiatischpazifisiche Raum dominiert. CBRE untersuchte dabei die Kosten für

Top-Büroflächen in 133 Märkten weltweit. Die Preisentwicklung bei günstigeren Lagen ist damit oft nicht vergleichbar. Neben London West End als zweitteuerster Markt weltweit stehen andere Märkte aus der Region EMEA, wie z.B. Moskau (1.860,23 USD/m�) und die City von London mit 1.418,26 USD/m� ganz oben auf der Rangliste von CBRE. Anderswo in Europa sieht es trüber aus: Da die Stimmung von Unternehmen leidet und Nutzer weiterhin zurückhaltend sind, habe der sich fortsetzende wirtschaftliche Abschwung in der Eurozone zu zweistelligen oder nahezu

zweistelligen Rückgängen bei den Nutzungskosten für Prime-Immobilien in den griechischen Städten Thessaloniki und Athen sowie im spanischen Malaga geführt, heißt es weiter. Die verhaltene Nachfrage führte auch zu einem Rückgang der Nutzungskosten in Portugal und Irland.

Stabilität als Kennzeichen Wesentlich besser sieht es dagegen in Österreich aus, dessen Büromarkt traditionell als relativ günstig, aber dabei preisstabil gilt. „Wien konnte sich auch 2012 wieder als stabiler Büromarkt

behaupten”, so der Geschäftsführer von CBRE Österreich, Andreas Ridder. Die Spitzenmonatsmieten seien nur leicht auf rund 24,75 € pro m� gestiegen. (red/APA) t euerste büro -standorte

Hongkong (Central) London – Central (West End) Tokyo (Marunouchi Otemachi) Beijing (CBD) New Delhi (Connaught Place) Beijing (Finance Street) Hongkong (West Kowloon) Moskau London – Central (City) Sao Paulo In USD pro sq. ft; Quelle: CBRE

246,30 $ 219,81 $ 197,27 $ 184,95 $ 183,30 $ 179,57 $ 174,13 $ 172,82 $ 131,76 $ 130,07 $

© sxc

Wien. Die drei teuersten Pflaster für Büroimmobilien sind in Hongkong, London und Tokio zu finden – noch vor Peking, Neu-Delhi und Indien. Die Innenstadt Hongkongs stehe bei dem Ranking 2012 weltweit ganz oben, teilte der internationale Immobiliendienstleister CBRE unter Verweis auf die Studie „Prime Office Occupancy Costs” mit (s. Tabelle). Österreich rangierte in der Gesamtauswertung auf Platz 88.

Altbekanntes Bild: Im Zentrum von Hongkong ist es superteuer.

Immofinanz 6,12% Anteil

JP Morgan kauft Wien. Österreich größte börsennotierte Immobilien-AG, die Immofinanz Group, hat mit JPMorgan einen weiteren Großaktionär. Im Zuge eines Finanzierungsgeschäfts der Immofinanz mit eigenen Aktien hat die US-Bank am 10. Jänner 2013 eine meldepflichtige Anteilsschwelle überschritten und hält nun rund 69,1 Mio. Immofinanz-Aktien; das ist ein Anteil von 6,12 Prozent. Die Immofinanz hatte am 17. Dezember 2012 die Absicht bekannt gegeben, 101.605.741 Stück eigene Aktien für Finanzierungszwecke an finanzierende Kreditinstitute zu veräußern und dabei vorab den Rückkauf derselben Anzahl an Aktien bei Rückführung der Finanzierungen vereinbart.

Aktienpaket verkauft

© Immofinanz Group

Zur Erlangung der Finanzierung hat die Immofinanz nun diese 101,605.741 Stück eigene Aktien verkauft und hält jetzt noch 3,753.874 Stück eigene Aktien (rund 0,33 Prozent). Von den veräußerten 101,605.741 Stück eigenen Aktien gingen rund 67,7 Mio. Stück an JPMorgan Chase. Der oder die weiteren Finanzierungspartner wurden in der Ad-hoc-Mitteilung nicht erwähnt. Die 67,7 Mio. Aktien repräsentieren, gemessen am BörseSchlusskurs von Freitagabend von 3,31 €, einen Wert von 224 Mio. €. Die gesamten im JP-Morgen-Besitz stehenden 69,1 Mio. Stück Immofinanz-Aktien wären daran gemessen knapp 229 Mio. € wert. (red/APA)

Immofinanz-Chef Eduard Zehetner: JP Morgan als neuer Großaktionär.

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