medianet marketing & media

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medianet

inside your business. today.

freitag, 18. jänner 2013 – 7

© Puls 4

Programm

Puls 4 startet tägliches Vorabendmagazin „Guten Abend Österreich“ Seite 10

© Radio Arabella

marketing & media Kampagne

Vollgas

Silberball verpasst Radio Arabella neuen B2B-Kommunikationsauftritt Seite 11

Mediengruppe Österreich vergab Auto-Award Seite 14 © Harald Artner/society24.at

„Unser Ziel ist klar die Innovationsführerschaft“

© H. Hochmuth

short

© C&C Agency/Silvia Schober

Fred Turnheim, ÖJC-Präsident, präsentierte mit Marktforscher OGM eine aktuelle Studie zum Berufsstand Journalismus: männerdominiert, überdurchschnittlich älter und großteils hauptberuflich angestellt. 60% haben keine spezifische Ausbildung. Seite 8

© ATV

© medianet/Szene1/Katharina Schiffl

Cornelia Pfeiffer-Janisch, Gründerin und Geschäftsführerin der EventkommunikationsAgentur C&C Agency, über die Bedeutung, in Zeiten der Informationsflut mit speziell auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnittenen Events positiv aufzufallen. Seite 10

Martin Gastinger, Programmchef ATV, über die begehrten Eigenformate des Privatsenders, welche auch internationale Beachtung finden und bereits verkauft wurden. Frische Ideen sowie echte und ehrliche Inhalte stehen bei der Konzeption im Fokus. Seite 12

Petra Hauser, Vorsitzende der Geschäftsführung media.at-Gruppe, und Andreas Martin, ab März operativer Geschäftsführer pilot@media.at

Neu gegründet pilot@media.at tritt als Fullservice-Agentur in den öster­ reichischen Digitalmarkt und positiontiert sich dabei mit breitem Know-how, ­technologischer Kompetenz und ambitionierter Zielsetzung. Seite 8

medianet tv heute

Personalia Journalist erklärt 14-tägig die Männerwelt

© Kia

Hufnagl künftig „Woman“-Kolumnist

© Woman/Ernst Kainerstorfer

Kia zeigt im Spot erneut seine Blockbuster-Modelle. click+>www.medianet.at

In der Kolumne „Mannsbilder“ erklärt Hufnagl künftig Frauen die Männerwelt.

Wien. Michael Hufnagl ist ab sofort neuer Kolumnist des österreichischen Frauenmagazins Woman. Chefredakteurin Euke Frank: „Sein Auftrag ist, uns Frauen endlich die Männer zu erklären. Mal sehen, ob ihm das gelingt. Hufnagls Texte sind jedenfalls großartig und machen Spaß – willkommen in der Mädels-Redaktion.“ Die erste Kolumne „Mannsbilder“ erscheint in der heutigen Ausgabe des Printmagazins. Hufnagl wird neben seiner neuen Tätigkeit für Woman laut eigenen Angaben auch künftig zwei Kolumnen pro Woche für die Tageszeitung Kurier verfassen. (red)

Briefe

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c ov e r

8 – medianet

Freitag, 18. Jänner 2013

Neugründung „Massive Stärkung“ der digitalen Kompetenz als Reaktion auf Marktanforderung und Eigentümerwunsch

Seiteneinwurf

pilot@media.at betritt den heimischen Digitalmarkt

Sexy wie eine Zahnspange

Internationale Partnerschaft bringt umfangreiches Know-how, Technologie und fundierte Erfahrungswerte. Wien. Die österreichische Mediaagentur media.at setzt mit der – in Kooperation mit pilot Hamburg – soeben neu gegründeten Fullservice-Agentur pilot@media. at ein Ausrufezeichen im digitalen Agenturmarkt. medianet sprach mit zwei der künftigen Geschäftsführer, Petra Hauser und Andreas Martin, über Anforderungen und Zielsetzungen. „Es bestand die Anforderung am Markt wie auch der Wunsch der Eigentümer, die digitale Kompetenz massiv zu stärken“, so Hauser, Vorsitzende der Geschäftsführung der media.at-Gruppe, die diesen Schritt seit ihrem Amtsantritt im Februar 2012 als wichtiges Ziel ausgab. „Die Unzufriedenheit, lange nicht die gesamte Palette im Digital Business abbilden zu können, trieb uns zu diesem Schritt, um die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Agentur zu erhalten“, so Hauser weiter. Im Zuge des Entscheidungsprozesses wurden Alternativen abgewogen; die Kooperation mit pilot Hamburg sei die vorteilshafteste Variante gewesen. „Gegen den Selbstaufbau einer Agentur sprach der Faktor ‚Zeit‘, die wir nicht mehr gehabt hätten. Die Branche ist dermaßen technologisch geprägt, dass es jahrelanger Aufbauarbeit, Erfahrung und vor allem hoher Investitionen benötigt hätte. Akquisition, also der Zukauf anderer Agenturen, wäre wenig sinnvoll, da diese nie das gesamte Spektrum, insbesondere im Bereich agenturspezifischer Tools und Systeme, abgedeckt hätten“, so Hauser über die Beweggründe der Kooperation mit pilot. Mit der internationalen Partnerschaft könne man nun „die gesamte

dinko fejzuli

W

er kennt schon den Begriff ‚Traffic-Manager‘? Das klingt nicht besonders sexy, ist aber ein sehr interessanter Job“, beklagte kürzlich zu Recht Martina Zadina, adworx-Geschäftsführerin und IAB-Präsidentin, in medianet den Umstand, dass der Online-Markt noch immer händeringend nach guten Leuten sucht. Wobei der Mangel an guten Verkäufern laut Zadina nicht daran liegt, dass es auch keine Berufsbilder in diesem Segment gäbe. Das Problem, so die IAA-Präsidentin: „Es gibt Multimediaredakteure, Onlinejournalisten, Webmaster, dann noch SEO- oder SEM-Spezialisten. Das wars. Unsere Berufsbilder, die wir brauchen, werden zu wenig repräsentiert. Ein ‚Traffic-Manager‘, zwar ein wichtiger, aber ebe unexy kommt in der Wahrnehmung eben nicht vor? Vielleicht hängt es aber auch mit den neumodischen Bezeichnungen dieser Berufsbilder zusammen. Früher hieß es ‚Geschäftsführer‘, heute reicht die Palette vom CEO über den COO und den CTO hin zum CMO, PA to the CEO oder eben auch Traffic Manager für jemand, der nicht mehr, aber auch nicht weniger macht, als für die Planung und Umsetzung von Werbeaktivitäten in einer Agentur zuständig zu sein. d.fejzuli@medianet.at

© medianet/Szene1/Katharina Schiffl

Jürgen Hofer

Verantwortliche bei pilot@media.at: Petra Hauser und Andreas Martin, der ab März die operative Geschäftsführung übernimmt.

Klaviatur von A bis Z“ bedienen; das Angebot der pilot@media.at umfasst digitale Mediaplanung und -Einkauf, Kreation und Produktion über SEO, Social Media, Mobile Marketing, Performance Marketing, Marktforschung bis hin zu Online-Bewegtbild. Geführt wird die Agentur dabei von Wien aus mit einem Kernteam von ca. zehn Personen, an deren Spitze ab März Andreas Martin, langjähriger Hutchison-Manager, steht. „Wien fungiert als Schnittstelle in puncto Betreuung, Beratung und Planung – für die Umsetzung greifen wir sowohl auf Technik wie auch Know-how in Hamburg zurück“, erläutert Martin. Dabei will Martin anfangs vor allem in den Dialog mit bestehenden Kunden treten und deren Wünsche realisieren; danach sei

die Devise Wachstum mit Neukundenakquise. „Wir müssen der ‚pilot@media.at‘ eine zwar kurze, aber definierte Zeit geben, sich zu entwickeln“, bekräftigt Hauser. „Nach einer Sondierungsphase, welche Angebote hier vor Ort am erfolgversprechendsten sind, wollen wir natürlich sehr stark in den Markt gehen und uns positionieren. Da erwarte ich mir, dass auch bezüglich Neukunden einiges hängen bleibt.“

Ziel: Innovationsführerschaft Die Voraussetzungen dafür sieht Martin geschaffen: „Das Team in Wien mit zehn Experten aus dem Markt sowie dem Background von 150 Personen in Wien lässt uns mit der klaren Ansage antreten, als Fullservice-Agentur jedem Kunden

seine Bedürfnisse erfüllen zu können.“ Wesentlicher Punkt laut Martin: „Wir wollen Produkte und Kunden verstehen, um gemeinsam den Markt zu entwickeln. Dabei ist der lokale Bezug mit spezieller lokaler Umsetzung stets im Fokus.“ Zurückgreifen kann die Agentur auf einen breiten Fundus an von pilot Hamburg bereits realisierten Projekten: „Wir haben Erfahrungswerte – wenn auch aus einem anderen Markt –, welche Dinge funktionieren, bereits untermauert durch Daten und Fakten“, umreißt Martin einen weiteren Vorteil der internationalen Zusammenarbeit. „Unter diesen Bedingungen streben wir klar die Innovationsführerschaft am Markt an“, steckt sich Hauser ambitionierte Ziele für die neu gegründete Agentur pilot@media.at.

Befragung Marktforschung OGM und ÖJC präsentieren umfangreiche Studie zum Berufsstand Journalismus – überraschende Ergebnisse inklusive

Wien. OGM-Chef Wolfgang Bachmayer präsentierte am 15. Jänner die vom Österreichischen Journalisten Club ÖJC in Auftrag gegebene Journalistenstudie. Thema der Untersuchung ist die Arbeitssituation und -zufriedenheit, Ausbildung, soziale Lage und Struktur der Berufsjournalisten in Österreich. Insgesamt 718 Journalistinnen und Journalisten haben an dieser OGM-Befragung teilgenommen. Im Vorfeld wurde das Fremdund Selbstbild der Journalisten sowie der Vertrauensgrad im Vergleich zu Richtern, Polizisten und Politikern abgefragt. Dabei sieht die Bevölkerung Journalisten nur zu 26% als kompetent an, Journalisten sehen sich zu 53% als kompetent. Im Vertrauensgrad sind Journalisten an dritter Stelle. Polizisten stehen an erster Stelle, gefolgt von Richtern. Zu Politikern haben nur 4% der Bevölkerung und nur 2% der Journalisten Vertrauen. Der Beruf wird deutlich mehr von Männern (63%) als Frauen (37%) ausgeübt. Journalisten sind über-

© H. Hochmuth

Journalisten stellen sich selbst schlechtes Zeugnis aus

Christian Murhammer, Fred Turnheim (ÖJC), Wolfgang Bachmayer (OGM).

durchschnittlich älter, 57% der Befragten sind 30–50 Jahre und 37% über 50 Jahre alt. 83% der Befragten sind hauptberuflich journalistisch tätig. Die meisten Journalisten arbeiten in Printmedien (73%), 39% in Fach-/

Special Interest- Medien, 18% bei Rundfunk- und Fernsehen und 23% im Online-Bereich. Drei von vier Befragten haben ein Dienstverhältnis, prekäre Arbeitsverhältnisse kommen selten vor, jeder Vierte ist selbstständig.

Eine klare Mehrheit (60%) hat keine spezifische Journalistenausbildung und wurde „on the Job“ ausgebildet, der akademische Anteil in dem Berufszweig beträgt 22%. Das Interesse an Weiterbildung im online-Journalismus und Recherche ist sehr hoch. Das durchschnittliche monatliche Gesamteinkommen beträgt 2.600 €, davon 86% aus journalistischer Tätigkeit. Einkommensunterschiede sind teilweise beträchtlich, besonders bei jungen Journalisten und Frauen. Sehr selbstkritisch sehen die Befragten ihren Berufsstand, was die Objektivität der Berichterstattung und journalistische Ethik betrifft. OGM-Chef Bachmayer erklärt das überraschende Ergebnis unter anderem anhand des Nahverhältnisses zwischen Politik und Journalismus sowie der zunehmend hör- und lesbaren Auseinandersetzung zwischen Medien, die sich dem Qualitätssektor zuordnen und jenen des Boulevardsektors. „Im letzten Jahr haben wir eine zunehmende Diskussion und offene Kritik innerhalb der Bran-

che erlebt über große Themen wie Inseratenvergabe, nicht korrekt gekennzeichnete Werbung bis hin zur Beeinflussung der Redaktion und gekauften Artikeln“, so Bachmayer. Im Auftrag des ÖJC werden neue Strategien zur Sicherung des Journalistenberufs, unter der Leitung des Kommunikationsprofi Christian Murhammer, bis April 2012 erarbeitet. Denn „die Studie belegt, dass die vorherrschende Meinung und das Selbstverständnis der Medienmitarbeiter die Entwicklung von PR-Strategien für das Berufsbild Journalismus dringend notwendig erscheinen lassen“, so Murhammer. ÖJC-Präsident Fred Turnheim: „Es geht um das Überleben unseres Berufs in der größten Strukturkrise, die die Medien je erlebt haben. Es geht um neue Jobs und die Entwicklung neuer Medien und es geht um die Verbesserung des Ansehens des Journalisten-Berufs in der Bevölkerung.“ (ma) Alle Ergebnisse der Studie finden Sie auf www.medianet.at


Nur zu – es ist offen! Ö1 SCHWERPUNK T 2013

OPEN INNOVATION WISSEN TEILEN. NEUES GESTALTEN.

20. JÄNNER, 22.30 UHR MATRIX 3D DRUCKER Aus dem Hobbyraum ins Wohnzimmer?

17. FEBRUAR, 22.30 UHR MATRIX REGIERUNG 2.0 Wie das Netz die Politik verändern könnte

DAS ENDE DER ZURÜCKHALTUNG. Die digitale Gesellschaft verfolgt mit „Open Innovation“ eine visionäre Idee: die systematische Öffnung von Innovation für möglichst viele Menschen. Wir machen mit. Machen Sie auch mit! Mehr in

oe1.ORF.at/openinnovation

18.-21. FEBRUAR, 9.05 UHR RADIOKOLLEG OPEN DATA Wenn Behörden ihre Daten teilen

7 TAGE Ö1: Ö1 SIEBEN TAGE NACHHÖREN IN OE1.ORF. AT


Marketing & Medien

10 – medianet

Event Fullservice-Betreuung im B2B- sowie B2C-Bereich; zielgruppengerecht geschnürte Eventpackages

short

„Outstanding“ Events

Jubiläumsjahr für Media Award 2013 Wien. Zum bereits zehnten Mal werden mit der heurigen Auflage des „Media Award 2013“ Media-Agenturen, Werbetreibende und Werbeagenturen für ihre hervorragenden Mediaplanungen in Österreich mit der dreiseitigen Pyramide ausgezeichnet. Gesucht sind auch in diesem Jahr wieder neue, innovative Ideen und Lösungen in den Kategorien „Kreative Media-Ideen“ und „Exzellente Media-Strategien“. Bis zum 22. Februar kann ab sofort eingereicht werden. einreichung.mediaaward.at

C&C Agency: In Zeiten der Informationsüberschwemmung mit speziellen Events positiv auffallen. det und anschaulich macht. Die Teilnehmer erleben bei didaktisch klar aufgebauten Übungen ihr eigenes Führungsverhalten und die Auswirkungen auf ihre Mitarbeiter und sich selbst. In den Reflexionsübungen werden die Regeln sinnvollen Führungsverhaltens erarbeitet und sofort in „Action“ erlebt.

Michael Fiala

© Jürgen Hammerschmid

Regelmäßig neue Konzepte Sabine Hoffmann, Geschäftsführerin von ambuzzador.

Dabei sei es aktuell von enormer Bedeutung, mit „Outstanding“Events Aufmerksamkeit zu generieren. „Solche Events sind speziell und bieten immer etwas anders. In Zeiten der Informationsüberschwemmung ist es von Bedeutung, positiv und für den Kunden angenehm aufzufallen“, erläutert Pfeiffer-Janisch weiter. Für C&C Agency bedeute das,

Wien. Im Rahmen des umfassenden Ausbildungsengagements beginnt ambuzzador mit „blog n’Buzz“ ein neuartiges Blogger-Programm. Am dem 1. Februar findet der erste Workshop, „Rechtliche und ethische Grundlagen für BloggerInnen“, statt. In weiteren Workshops rund um Netzwerk & Support und Business Impact wird Teilnehmern erfolgreiches Bloggen vermittelt. Sabine Hoffmann, Geschäftsführerin von ambuzzador: „Mit ‚blog n’Buzz‘ bieten wir das erste deutschsprachige BloggerProgramm, das alle Aspekte des erfolgreichen Bloggens miteinander vereint und so die Grundlage für ein nachhaltiges Business-Model und Qualität in der demokratisierten Medienwelt schafft.“ www.blognbuzz.at

Expertise in B2B sowie B2C

© C&C Agency/Silvia Schober; C&C Agency (2)

Wien. Seit elf Jahren ist C&C Agency eine der führenden österreichischen Agenturen in den Bereichen Eventmarketing und Kommunikation. medianet bat Gründerin und Geschäftsführerin Cornelia Pfeiffer-Janisch zum Gespräch. „Wir schnüren regelmäßig neue und außergewöhnliche Packages für unsere Kunden“, betont Pfeiffer-Janisch den Wert von aktuellen und treffgenauen Dienstleistungen. „Für Weihnachten haben wir zum Beispiel außergewöhnliche Weihnachtsfeierideen geliefert, wie ‚Weihnachten unter Palmen‘ oder ‚Weihnachten feiern wie Al Capone‘. Durch diese nett gestalteten Angebote bleiben wir den Kunden in Erinnerung und machen regelmäßig auf uns aufmerksam“, so die Expertin.

Ausbildung: ambuzzador startet „blog n’Buzz“

Cornelia Pfeiffer-Janisch möchte ihre Kunden mit speziellen Events begeistern.

dass regelmäßig neue Konzepte für außergewöhnliche Events erstellt und diese neuen Angebote auch in regelmäßigen Abständen an die Zielgruppen kommuniziert werden. „‚Outstanding Events‘ werden immer beliebter, da man dies sehr gut mit Teambuilding und Workshops verbinden kann. Somit sitzt man bei unseren Events nicht nur passiv in Seminarräumen, sondern nimmt aktiv an diesen teil.“ Das zuletzt entwickelte Angebot

der kreativen Köpfe der Agentur ist ein Event mit aktiver Beteiligung, erläutert Pfeiffer-Janisch: „Wir bieten einen neuen, anderen und vor allem effektiven Workshop an: Management und Fechten.“

Management und Fechten Dieses Angebot sei ein einzigartiges Seminar, welches die Kunst des Fechtens mit den Grundsätzen optimaler Führungsarbeit verbin-

C&C Agency bietet Events und Incentives sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich an. PfeifferJanisch legt großen Wert auf eine gesonderte Betrachtung: „Bei B2Bsowie B2C-Events gibt es natürlich auch Gemeinsamkeiten, jedoch sind diese in der Konzeption klar zu trennen.“ So legt sie bei Corporate Events den Fokus vor allem auf Produkt-, Marken- oder Unternehmensinszenierungen mit dem Ziel der Informationsvermittlung und Imageverfestigung sowie Imageverbesserung. Diese seien klar zu unterscheiden von anderen B2BEvents wie beispielsweise Mitarbeiterevents, wo vor allem Motivation und Informationsvermittlung im Vordergrund stehen. „Bei B2C Events achten wir besonders darauf, dass wir erlebnisgestützte Inszenierungen anbieten, welche einzigartig sind“, so PfeifferJanisch abschließend. www.cc-agency.com

Sondermodell TV, Radio, Print und Online österreichweit

TV „Guten Abend Österreich“ startet am 21. Jänner

Wien. Mit der „Vienna Autoshow“ startete Kia den Verkauf neuer Blockbuster-Sondermodelle. Zusätzlich zum Automobil erhalten Kunden ein kostenloses, zwölfmonatiges Sky-Starterpaket. Im Zuge der nationalen Bewerbung werden sowohl im TV, Radio, Print und Onlinebereich die Blockbuster-Sondermodelle beworben. Kias exklusive Inhouse Agentur Innocean Worldwide unter der

Wien. „Guten Abend Österreich“, das neue News-Format von Puls 4, geht am Montag, den 21. Jänner 2013, um 18:45 Uhr zum ersten Mal live on air. Mit einer vollen Stunde Information rund um die Themenblöcke „News“, „People, Lifestyle & Service“, „Sport“ und „Wetter“ startet das größte tägliche Programmprojekt der ProSiebenSat.1 Puls 4 Gruppe.

Kampagne: Sky und Kia kooperieren Magazin: Puls 4 setzt auf Vorabend

Partner: Rene Petzner, Kia Österreich, und Walter Fink, Sky Österreich.

sicherheit verpflichtet

Österreich braucht einen schnellen Katastrophenschutz. Österreich verpflichtet:

Am 20. Jänner für Wehrpflicht und Zivildienst stimmen!

kreativen Feder von Peter Greiner hat dazu neben dem Hero-Modell Kia Rio die restliche Modellpalette auffällig in Szene gesetzt. Dabei werden im Jänner der Kia Picanto und Kia Venga, im März dann der Kia Sportage als BlockbusterModelle mitkommuniziert; Follow up-Kampagnen folgen im Herbst.

Sky-Abo serienmäßig Rene Petzner, Marketing Manager Kia Österreich: „Mit den Blockbuster-Modellen bietet Kia erstmalig in Österreich exklusives TVProgramm in Kooperation mit Sky unter dem Markenmotto ‚Power to Surprise‘ seinen Kunden serienmäßig beim Fahrzeugkauf an.“ Walter Fink, Director Marketing Sky Österreich: „Ich freue mich auf die neue Partnerschaft. Sky und Kia sind seit Jahren Partner der UEFA Champions League, Europa League und Kia neuerdings auch von der Österreichischen Fußball Bundesliga; da liegt es auf der Hand, Synergien zu nutzen und neue Vertriebskooperationen zu schließen.“ (red)

Moderiert wird das neue Format vom Trio Corinna Milborn, Thomas Mohr und Norbert Oberhauser. „Guten Abend Österreich“ richtet sich an die Zielgruppe Erwachsene 12–59 Jahre. Im neuen Puls 4 Center fließen Relevanz und Kompetenz aller Redaktionen zusammen, international, national und regional. Online können begleitende Zusatzangebote zur Sendung abgerufen werden. (red)

© Puls 4

© Katharina Schiffl

Medienwerk.at: LiveStreaming & Webvideos Wien. Mit „Medienwerk.at“ startet ein neuer Anbieter, der sich auf die Produktion von Live-Streams von Veranstaltungen sowie Videos fürs Web spezialisiert hat. So können zeitund ortsunabhängig mittels Live-Streaming oder produziertem Web-TV-Beitrag Pressekonferenzen, Podiumsdiskussionen, Veranstaltungen, Firmenevents und vieles mehr einerseits Live ins Internet übertragen oder in einem professionell produzierten Videobeitrag auf Abruf bereitgestellt werden. (red) www.medienwerk.at

Freitag, 18. Jänner 2013

Das Studio der künftig täglich um 18:45 ausgestrahlten, einstündigen News-Show „Guten Abend Österreich“ bringt die Nachrichten des Tages auf Puls 4.

solidarität verpflichtet

Österreich braucht den Dienst am Menschen. Österreich verpflichtet:

Am 20. Jänner für Wehrpflicht und Zivildienst stimmen!


Freitag, 18. Jänner 2013

a g e n t u r e n /soc i a l m e d i a

medianet – 11

Komplettpaket Das Strategie- und Kreativteam der Agentur Silberball Salzburg hat sich um das neue Erscheinungsbild des Senders gekümmert

Neu: B2B-Kommunikationsauftritt Imagefolder, Produktfolder oder Anzeigen – der österreichische Privatsender Radio Arabella hat einen neuen Werbeauftritt.

Leporello-Folder Der neue Werbeauftritt wird in Form eines Komplett-Pakets an neuen Verkaufsunterlagen kommuniziert – vom Imagefolder über Produktfolder bis hin zu Anzeigen. Die Hauptmedien für die zielgruppenspezifische Ansprache der Radio Arabella-Werbekunden sind kompakte Leporello-Folder (vom Imagefolder bis hin zu Produktfoldern zu verschiedenen Themen) sowie eine klar strukturierte Senderpräsentation, die den Regionalradio-Anbieter Radio Arabella mit all seinen Stärken und Alleinstellungsmerkmalen skizziert. Um den ansprechenden und

dynamischen Look von Radio Arabella perfekt darzustellen, wurde ein eigenes Master Design-Projekt initiiert, bevor die einzelnen Werbemittel umgesetzt wurden. „Die Entwicklung der neuen ‚Radio Arabella Design Identity‘ zeigt eindrucksvoll, wie der integrierte Ansatz von ‚Silberball‘ funktioniert. Die Zusammenarbeit von kommunikationsstrategischer Beratung des Kunden und erstklassiger Kreation lässt die Alleinstellungsmerkmale der Marke Radio Arabella glänzen“, so die Partner in einer Aussendung. www.radioarabella.at www.silberball.at Credits: Auftraggeber Radio Arabella GmbH Agentur Silberball Salzburg GmbH Beratung Gerhard Wallner Konzept Gerhard Wallner, Marion Bald AD Marion Bald Grafik Design Carsten Freisfeld Text Karin Wohlschlager, Gerhard Wallner

Um den ansprechenden und dynamischen Look von Radio Arabella perfekt darzustellen, wurde ein eigenes Master Design-Projekt initiiert.

© Radio Arabella

Wien. Der österreichische Privatsender Radio Arabella hat sich einen neuen B2B-Kommunikationsauftritt verpasst. Entwickelt wurde dieser vom Strategie- und Kreativteam der Agentur Silberball Salzburg.

Gastkommentar Am Markt der Meinungen entscheidet die richtige Online-Strategie über Wohl und Weh von Firmen und Produkten

Community-Management

Unternehmen, die User einladen, aktiv mitzugestalten, generien wichtigen Wettbewerbsvorteil.

Was ist Community-Building? Wien. Die letzten Gastkommentare befassten sich mit den unterschiedlichen Möglichkeiten, die Social Media für Unternehmen heutzutage bieten. Neue Geschäftsideen werden per Kickstarter finanziert, Monitoring hilft, Übersicht über die User-Meinungen zu behalten und Reputationsmanagement stellt sicher, dass das Image des Unternehmens gewahrt bleibt. Das bedeutet, dass im Gegensatz zu früher Organisationen die Möglichkeit haben, in direktem Kontakt zum Kunden zu agieren. Das ergibt eine ganz neue Herangehensweise an Kommunikation, Produkterstellung und -launch. Entfernen sollte man sich daher von dem Gedanken, dass Social-Media-Aktivitäten kurzfristig einen schnellen Erfolg bringen und wenig ­kosten.

Das Internet ist nicht nur eine Präsentationsplattform, sondern dient zum Austausch von Informationen, Wissen und Meinungen. Menschen leben gern in Gemeinschaft und tauschen sich aus. Mithilfe der Pull- und PushMechanismen des Internets können sie sich ihre eigene, auf ihrer Geschäftsidee basierende, Community aufbauen und so einen Wettbewerbsvorteil generieren. Vertrieb und Umsatzgenerierung stehen im Vordergrund. Das heißt, jede (Marketing-)Aktivität sollte zu guter Letzt ihren Beitrag zum Umsatz liefern. Community-Building kann helfen, das Produktdesign zu verbessern, das Produkt zu erweitern (3rd Party add-ons/Mods), über das Produkt zu sprechen und dafür zu „werben“ sowie Ideen für weitere Produkte zu liefern. Die hier angeführte Grafik verdeutli-

Wie funktioniert Community-Building? User können demzufolge das Geschäftsmodell maßgeblich unterstützen. Unternehmen, die auf eine große Community bauen können, sind weniger anfällig für Krisen. Es sollte daher ein Anliegen aller Abteilungen sein, aktives Community-Management zu betreiben. Die Funktionsweise sei hier nur kurz angeschnitten, da die Art der Communities stark von der Unternehmensbranche abhängt und

daher die Beratung durch Experten empfohlen wird. • Austausch zwischen den Usern fördern: User brauchen einen Ort, an dem sie sich treffen können, egal ob das eine Webseite mit Kommentarfunktion, ein Blog, die Facebookseite, ein Forum oder ein Wiki ist. • User aktiv einladen: Sie auf die Community aufmerksam machen sowie ähnliche Communities suchen, um auch diese einzuladen. • User binden: Am besten durch „Privilegien“, das heißt die User von Anfang an einbinden, z.B. mit einer Mitgliedschaft auf Lebenszeit oder sie zu Moderatoren im Forum bzw. zu Mitautoren im Blog machen. • Belohnungen und Special Offers: Aktiven Benutzern Zugang zu Pre-

C O M MUNIT Y R OI

user support ideas for upgrades user training marketing third-party add-ons product design

© headrush.typepad.com Community the more your users participate, the less money you need

mium-Content bieten wie etwa Zugang zu Beta-Versionen, neue Produkte für Community-Members früher verfügbar machen. • Spaß muss sein: Aktivitäten nicht nur im Hinblick auf „Umsatz“ erstellen, sondern auch interessante und witzige Themen einbauen; aktueller Trend sind hier die „spotted-Seiten“. • Online- und Offline-Networking: Usern die Möglichkeit geben, sich on- und offline kennenzulernen. User-Profile, Usertreffen oder auch neue Trends aufgreifen und zum Mitmachen animieren. Nachberichterstattung der Events nicht vergessen und veröffentlichen (Stichwort „teilen“). Eine aktive Community kann die Unternehmensplattformen mit sehr viel Leben füllen und sie für neue User interessanter machen. So wird erreicht, dass immer mehr Menschen darüber sprechen, sich austauschen und im Endeffekt ein Wettbewerbsvorteil generiert wird, der zu höheren Umsätzen führt. Michael Fenböck ist Campaign Manager bei Modern Mind Marketing. m.fenboeck@mhoch3.at http://www.mhoch3.at Die abgedruckten Gastkommentare geben ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.

ührung eines eines Berufsheeres und ialjahres Soz n illige freiw en bezahlt

a) Sind Sie für die Einf Muster

Michael Fenböck

cht den Zusammenhang zwischen Budgeteinsatz und der Community – mit den Effekt, dass die Maßnahmen kostengünstiger werden, je mehr User mitmachen.

Budget

Um nachhaltigen Unternehmenserfolg sicherzustellen, ist bei Online-Maßnahmen, ebenso wie im Offline-Bereich, eine Strategie notwendig. In dieser sollte festgelegt werden, welche Kanäle und – davon abhängig –, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen; Teil der Strategie sollte aber in jedem Fall Community-Building und Community-Pflege sein.

oder

ehaltung LFKW GHU DOOJHPHLQHQ :HKUSÁ und des Zivildienstes?

b) sind Sie für die Beib

n Kreis ein X setzen. im dazu gehörende Lösungsvorschlag bitte Für den ausgewählten

am 20. Jänner: Machen Sie hier Ihr Kreuz für Wehrpflicht und Zivildienst! www.einsatz-für-österreich.at

Österreich verpflichtet


bUSINESS pROMOTION

Freitag, 18. Jänner 2013

© Holding Graz (8)

12 – medianet

So bunt und vielfältig wie die Stadt und ihre Bewohner: Grazer Kommunaldienstleister stellen Service-Angebot in die emotionale Auslage; primäres Ziel: Bewusstseinsbildung.

Kommunale Kampagne Dienstleistungstochter der Landeshauptstadt Graz rückt Kompetenz und Know-how mit einem Augenzwinkern ins rechte Licht

„Service zum Angreifen“

Unkonventioneller Themenaufbau, starke Bewusstseinsbildung und breite Verankerung in der Bevölkerung: Die aktuelle Kampagne der Stadt Graz und Holding Graz zeichnet ein bewegtes, unterhaltsames und sympathisches Bild des städtischen Leistungsportfolios. Für Street Credibility sorgen u.a. Testimonials aus dem Grazer Unternehmen. Graz. Jeder nutzt sie, alle brauchen sie, für viele sind sie selbstverständlich: Die Leistungen in der kommunalen Daseinsvorsorge sind zwar jederzeit und allerorten sichtbar, werden von der breiten ­Öffentlichkeit aber oft nicht wahrgenommen. Der regelmäßige Hinweis urbaner Dienstleister – die mit viel Einsatz ans Werk gehen, um die Stadt am Laufen zu halten –, ist daher nicht von der Hand zu weisen. Es gilt dabei, alle Facetten der Servicequalität und Dienstleistungshoheit ins Licht zu rücken. Damit nicht schon ein einziger überbordender Papierkorb die Bevölkerung von chaotischen Zuständen in ihrer Kommune sprechen lässt ... Auch die Stadt Graz und ihre Tochter Holding Graz setzen auf eine frische Awareness-Offensive. Den knapp 300.000 KundInnen wurde jüngst das umfassende Dienstleistungsangebot neu präsentiert.

Schon die erste Plakatreihe sorgte mit ihrem unkonventionellen Themen-Zugang für Aufsehen und reichlich Gesprächsstoff:

„Service zum Angreifen: Die echten ‚Holding‘-Mitarbeiter als Teil der Kampagne liefern wertvolle Sympathiepunkte.“ Holding Graz

Da fahren Goldfische Straßenbahn, legt ein Straßenreiniger eine

Kaffeepause ein, strahlt ein Bub mit seinen Tennisbällen um die Wette oder erfolgt die Übersiedelung über den Radweg. Die Darstellung menschlicher Stärken und Schwächen ziele auf die Emotionen des Betrachters ab, zwinge diesen zum gedanklichen Kombinieren und setze damit die Absicht der Kampagne, die täglichen Leistungen bewusst zu machen, ungleich stärker um, als es der bloße Hinweis darauf mit Anführung noch so imponierender Zahlen und Fakten je könnte, heißt es seitens der Auftraggeber. Mit einem Medienmix aus Außenwerbung, Print-, Online- und Fernsehwerbung setzt man auf eine breite Öffentlichkeit. Damit aus den Plakaten, Inseraten, redaktionellen Fernsehbeiträgen und Social Media-Postings ein glaubwürdiges „Service zum Angreifen“ spricht, sind in Graz echte Holding-Mit-

arbeiter im Kampagnen-Einsatz, die parallel zur Werbebotschaft wertvolle Sympathiepunkte liefern. „Niemand kann von ‚Service‘ ­authentischer sprechen als die Menschen, die tagtäglich im Dienst der Stadt und ihrer Menschen stehen“, so die Initiatoren, die bereits auf erste Erfolge verweisen. Die positive Akzeptanz der Leistungsdarstellungs-Offensive könne durch mündliches Feedback und zahlreiche Likes auf Facebook belegt werden.

Bewusstseins-Kampagne „achtzigzehn“ Agentur für Marketing und Vertrieb hat die Kampagne als Living Project konzipiert und entwickelt sie laufend weiter. Fakt ist: „Die Bewusstmachung der erbrachten Leistung ist fast so wichtig wie die Leistung selbst“, heißt es in einem Statement der Kreativschmiede.

Info Mit knapp 3.000 MitarbeiterInnen in den Verkehrs- und Versorgungsbetrieben zählt die Holding Graz zu den größten Dienstleistungsunternehmen im Südosten Österreichs. Kerngeschäftsfelder sind: Öffentlicher Nahverkehr mit den Holding Graz-Linien, Services mit den Sparten Wasserwirtschaft (Trinkwasser und Abwasser) und Abfallwirtschaft, Stadtraum (Straßendienst & Grünraumpflege), Freizeit (Bäder, Schöckl, Schlossberg, Hilmteich, Rosenhain) und Bestattung. Das Geschäftsfeld ‚Verkehr‘ findet mit dem Flughafen Graz eine sinnvolle Ergänzung, die 49%ige Beteiligung an der Energie Graz lässt die Holding auch als Energieversorger tätig werden. www.holding-graz.at


medien

Freitag, 18. Jänner 2013

medianet – 13

Internationale Vermarktung Bereits etliche Formate konnte der heimische Privatsender bei deutschen und Schweizer Sendern unterbringen

Heiß begehrt: ATV-Eigenformate Für den heimischen Zusehermarkt produziert, schafft es ATV, seine Eigenformate immer öfter auch international zu verkaufen. Wien. Die Liste der von ATV entwickelten und ins Ausland verkauften Formate wächst: Am 18.2.2013 startet etwa die deutsche Version von „Saturday Night Fever“ auf RTL2 unter dem Titel „Saturday Night Fever – so feiert Deutschlands Jugend“. Ebenso wird demnächst auch die Ausstrahlung einer adaptierten Version von „Pfusch am Bau“ auf RTL2 unter dem Titel „Bauexperten im Einsatz“ zu sehen sein. Weiters auf der Liste der verkauften Formate: „Schwer verliebt“, „SNF – Beachparty, Oida“, „Teenager werden Mütter“ und „Das Geschäft mit der Liebe“.

ATV international gefragt Für Martin Gastinger, Programmchef ATV, sind die Weiterverkäufe von Eigenproduktionen an ausländische Sender eine Bestätigung der guten Arbeit von ATV. „Mir ist kein österreichischer Sender bekannt, dessen Formate in diesem Umfang international gefragt sind. Das spricht schon für sich“, so Gastinger. Ein Patentrezept für Formate, die besonders gut zu verkaufen sind, gibt es

© ATV (3); ATV/Ernst Kainerstorfer

Maria Althajm

ATV-Programmchef Martin ­Gastinger: „Verkauf der Eigenformate ist eine ­schöne Bestätigung der guten Arbeit.“ Im Bild: „Pfusch am Bau“ und „­Teenager werden Mütter“.

nicht. Der Markt ist offen und interessiert an allem, was neu und erfolgreich ist. Frische Ideen, die sich durchsetzen, sind gefragt. Mit Eigenentwicklungen möchte sich ATV von der Konkurrenz abheben, den Sehern ein unverwechselbares Programm liefern und den internationalen EinkäuErfolgreiche Eigenformate, ins Ausland verkauft: u.a „Teenager werden Mütter“ & „Pfusch am Bau“ – auch als Buch zur Sendung sehr erfolgreich.

fern neue Brands bieten. Der große Vorteil an der Entwicklung von Eigenformaten ist die Ersparnis der Formatlizenzgebühren und der überaus wichtige Punkt, dass man sich alle Rechte an den ausgestrahlten Sendungen damit sichert.

Heimischer Markt als Ziel Bei der Entwicklung von Eigenformaten spielt für Programmdirektor Martin Gastinger das Potenzial, diese dann auch international weiterverkaufen zu können, nicht vorrangig eine Rolle: „Die Formate werden in erster Linie für den österreichischen Seher konzipiert. Erst wenn ein Format

CWo[h IY^ed m_[Z[h Æ Wk\ Z_[i[c \WY[Xeea5Æ

hier erfolgreich ist, dann denken wir an die Vermarktung. Mittlerweile beobachten uns aber viele ausländische Produktionsfirmen und Sender. Die Kollegen schauen regelmäßig vorbei und fragen, ob wir Neues planen.“ Neben Reality-Formaten mit zwischenmenschlicher Beziehung im Fokus gewinnen Formate mit Servicegedanken wie bei „Pfusch am Bau“ immer mehr an Bedeutung. Im Hinblick auf den zukünftigen Trend gibt es für Gastinger jedoch kein Ablösen des inhaltlichen Aspekts. Es wird beides funktionieren – sowohl Sendungen mit ServiceCharakter, als auch solche, die Liebe und Dating zum Inhalt haben.

Scripted Reality-Formate mit gecasteten Laiendarstellern und Aktionen nach Drehbuchangaben spielen keine große Rolle bei der Planung neuer Eigenproduktionen. In diesen Formaten sieht Gastinger nicht die Zukunft von ATV. Ehrliche Inhalte und Menschen werden weiterhin im Vordergrund stehen; die Quoten und Rückmeldungen der Zuseher über Facebook und Co bestätigten Gastinger in dieser Entscheidung. Auf der diesjährig 50sten Programmmesse MIPTV im April in Cannes ist ATV über die Tele München-Gruppe vertreten und bietet seine Formate und Produktionen dem internationalen Markt an.

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14 – medianet

Freitag, 18. Jänner 2013

Meet & greet alles auto

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1. Die Preisträger des Auto-Awards; 2. Wolfgang Fellner (Herausgeber Österreich), Richard Mieling (PR-Leiter Porsche Holding Salzburg), Oliver Voigt (CEO Österreich); 3. Jürgen Keusch (Firma Keusch) und Manuela Hofbauer-Paganotta (Verlagsdirektorin Österreich); 4. Gewinnerin Rita Räuschl und Christian Spreitzhofer (Marketingleiter Renault Wien).

Mediengruppe Österreich verleiht den „Auto-Award“

Hofburg Seit November wurden in der Tageszeitung Österreich 53 Auto-Modelle in acht Kategorien vorgestellt und parallel auf ‚oe24.at‘ zum Voting gestellt. Die Sieger des AutoAwards der Mediengruppe Österreich wurden vergangene Woche in der Wiener Hofburg gekürt. Darüber hinaus wählte eine Expertenjury den „VW Golf VII“ zum Sieger der Neuerscheinungen. Richard Mieling (Porsche Holding Salzburg) nahm den Preis entgegen. Besonders freuten sich Alexander Struckl (GF Opel Österreich) und Wolfgang Grob (Marketingleiter Opel Österreich). Neben den Vertretern der Automobilindustrie waren unter den Gästen auch Jean Todt (Präsident Welt-Automobilverband), Ex-Formel-1-Pilot Karl Wendlinger, Rennfahrer Albert von Thurn und Taxis sowie Burkhard Ernst (Obmann des Bundesgremiums Fahrzeughandel der WKO). „Mit dem neuen AutomobilPreis ‚Das Goldene Auto‘ manifestiert die ‚Mediengruppe Österreich‘ den Stellenwert der Automobilindustrie in der Tageszeitung Österreich und dem Online-Portal oe24.at“, so Oliver Voigt (CEO Österreich). (jg)

1. Ingrid Vogl (PRVA-Präsidentin); 2. Harald Dirnbacher (bettertogether) und Peter Köppl (Kovar & Köppl Public Affairs Consulting); 3. Alexander Kleedorfer (A1 Telekom Konzernkommunikation) und Sabine Pöhacker (GF comm:unications).

Der PRVA-Neujahrstreffen 2013

Start ins PR-Jahr Ringturm Über 80 Personen folgten der Einladung des Public Relations Verband Austria (PRVA) in den Ringturm der Vienna Insurance Group am Dienstagabend. PRVA-Präsidentin Ingrid Vogl begrüßte die Mitglieder des Berufsverbands, ließ das Jahr 2012 Revue passieren und gab einen kurzen Ausblick auf die Vorhaben des neuen Jahres. Bei reichhaltigem Buffet und köstlichen Sweeties stärkten sich die PR-Fachleute und talkten über das noch junge Kommunikationsjahr. Pläne wurden geschmiedet, Strategien entwickelt und Branchennews ausgetauscht. Unter dem Motto „mit vollem Elan ins neue Jahr“ netzwerkten die PRVA-Mitglieder und Gäste. Unter ihnen waren PR-Fachleute aus diversen Kommunikationsdisziplinen, Agenturen und Unternhemen wie comm: unications-Geschäftsführerin und PRVA-Generalsekretärin Sabine Pöhacker, Alexander Kleedorfer (A1 Telekom Konzernkommunikation), Karin Die WKW veranstaltet im Haus Golliasch (Golliasch Commuder Industrie (Schwarzenbergpl. nications Management), Kom4) am 24.1. ab 17:30 eine Dismunikationswissenschaftler kussion zum Thema „Wie KomWolfgang Langenbucher, munikation und Marketing den Peter Köppl (Kovar & Köppl Unternehmenserfolg steigern“. Public Affairs Consulting) und viele mehr. (jg)

Information & Invitations gerne an: biztalk@medianet.at

Gastkommentar Was Werbeexperten zum Thema Nachhaltigkeit beitragen können

Umweltfreundlich verpacken Verpackungszukunft Werbeexperten wissen: Die Verpackung ist einer der entscheidenden Faktoren beim Kauf. Wenn etwa im Supermarkt Dutzende Produkte nebeneinanderstehen, wer entscheidet da nicht auch nach der Optik? Form, Haptik, Funktionalität und Farbe sind daher im Packaging-Design die ausschlaggebenden Kriterien. Doch auch die Zahl der Konsumenten wächst rasant, die bei der Verpackung neben dem Design auch auf dessen ökologische Nachhaltigkeit achten. Für umweltbewusst lebende Menschen wird es immer wichtiger, dass nicht nur die Ware selbst, sondern eben auch deren Verpackung umweltschonend produziert wird. Dieser große gesellschaftliche Trend hat allerdings noch nicht zu neuen Mehrwegsystemen geführt. Wünschenswert wäre – im Gegenteil – vielmehr eine ‚Rückentwicklung‘ am Getränkemarkt, wo Mehrwegsysteme leider immer weiter eingeschränkt statt vermehrt angeboten werden. Und: Wann haben Sie das letzte Mal eine PET-Mehrwegflasche gesehen? Laut Greenpeace sind in Österreich seit dem Jahr 2009 keine PET-Mehrwegflaschen mehr im Handel erhältlich. In Sachen Verpackungspolitik ist aber momentan vieles im Fluss. Um auf diese Veränderungen und Innovationen gut eingehen zu können, braucht es Know-how und Weitblick. Deshalb werden genau die Agenturen erfolgreich sein, die sinnvolle Entwicklungen an ihre Kunden weiterempfehlen und dazu gehören auch ökologische nachhaltige Verpackungen. © co2/Foto Wilke

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Norbert Kraus ist Geschäftsführer der Werbe- und Designagentur co2. Die abgedruckten Gastkommentare geben ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.

Karriere

tipp des tages

präsentiert von

Elena Kralovenska Epamedia © Ueberreuter Verlag

1000 PS-Nacht

Martin Porsch und Franz Bascha im noblen ­Ambiente.

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Trotzdem. Die Oscar Bronner Story Die unzensierte Lebensgeschichte des österreichischen Mediengründers beschreibt seine familiären Verhältnisse, den Umbau Anfang der 1970er-Jahre von profil und trend zu den führenden Printmedien des Landes, sein Leben als Künstler in New York und seine spätere Rückkehr nach Wien, wo er schließlich den Standard gründete. ISBN: 978-3800038886; 200 Seiten; 21,95 €. Ueberreuter Verlag.

© Bill Lorenz/Epamedia

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© PRVA/Jana Madzigon

© Harald Artnter/society24.at

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Wechsel Die langjährige Geschäftsführerin der slowakischen Epamedia-Tochter Akzent Media übernimmt ab sofort die alleinige Verantwortung für das Österreich-Geschäft. In dieser Funktion folgt sie Monika Linder nach.