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& Co.KG önchengladbach K Handball GmbH TV r de in az ag und teilweise M m ch oi br Das Info en ch rs iet Ko aushalte im Geb Kostenlos an H

l e i p s m i e h

Ausgabe II. 10/2011 gaSaison 20 li s e d n u B r u z Februar) . November - 5. (gilt für den Zeitr

aum 13

N IE D ER R H EI N-AR ENA KO RS C H EN B R O IC H

QUO VADIS TVK?

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Liebe Freunde vom TV Korschenbroich, liebe Handball-Fans vom Niederrhein! Unser Team hat sich in der so richtungsweisenden Saison 2010/2011 bislang sehr gut geschlagen. Besondere Highlights waren für mich die beiden gewonnenen Pokalspiele gegen Düsseldorf und gegen den Erstligisten TV Großwallstadt. Hier hat man gesehen, zu welcher Leistung unsere Männer fähig sind. Auch in der Meisterschaft hat das Team von Trainer Khalid Khan tolle Leistungen gezeigt. Natürlich gab es einige unerwartete Rückschläge wie das verlorene Heimspiel gegen unseren Nachbarn aus Rheinhausen, aber wir sollten nicht vergessen, dass wir es in diesem Qualifikationsjahr zur eingleisigen 2. Bundesliga mit vielen, sehr stark aufgerüsteten Gegnern zu tun haben, die fast alle wie auch wir das Ziel haben, am Ende unter den ersten neun Mannschaften zu landen.

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Sportlich ist also alles im grünen Bereich. Gerne möchte ich Sie über einige grundsätzliche Überlegungen informieren, die unsere längerfristigen Planungen betreffen.

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Inhalt Die Lage der Liga – und des TVK Der Pokal macht‘s möglich Aktueller Spielplan Tissy und der Weg zurück

So wie ich mich bei allen treuen Zuschauern, die unsere Waldsporthalle regelmäßig zur Waldsporthölle machen, sehr herzlich für Ihre Unterstützung bedanken möchte, so sehr ist uns allen klar, dass wir mit 600 Zuschauern und den daraus resultierenden Einnahmen langfristig keine Chance haben werden, Spitzenhandball auf Bundesliganiveau in Korschenbroich zu finanzieren.

Allrounder: Start in die Skisaison

Gravierender noch: So sehr ich unseren aktuellen und teilweise wirklich schon langjährigen Sponsoren von Herzen für Ihre Unterstützung danke, so sehr ist auch klar, dass wir mit den derzeitigen Gegebenheiten auch kaum eine Chance haben, neue und vor allen Dingen weitere größere Sponsoren für den TVK zu finden.

Kais Gegnercheck

Deshalb kann die Zukunft des TVK in der Bundesliga nur mit einer neuen und damit auch für Zuschauer und Sponsoren attraktiveren Halle gesichert werden. Dies zeigen uns diverse Beispiele in anderen Vereinen und Städten, wo eine neue Halle einen echten Boom ausgelöst hat, der uns momentan nur neidisch machen kann. Wir arbeiten mit Hochdruck an Konzepten für einen Hallen-Neubau in Korschenbroich. Dabei ist klar, dass wir nicht darauf setzen dürfen, dass die Stadt Korschenbroich die finanziellen Mittel für den Bau einer neuen Halle hat. Mehr als positive Begleitung und Unterstützung können und werden wir nicht erwarten. Unser Ziel ist also: in Korschenbroich durch eine neue Halle die Zukunft des TVK in der Handball-Bundesliga zu sichern. In den letzten Jahren waren wir trotz der tollen Unterstützung unserer aktuellen Sponsoren letztendlich nur durch das Wohlwollen von einigen Mäzenen in der Lage, Handball auf diesem Niveau in Korschenbroich anzubieten. Das wird auf Dauer nicht möglich sein! Wenn wir weiterhin diesen tollen Handball im TVK erleben wollen – zweifellos den besten Handball, den es je in Korschenbroich gegeben hat – dann brauchen wir eine breitere Unterstützung. Mehr Zuschauer und mehr Sponsoren, ansonsten können wir dieses Niveau in Korschenbroich nicht mehr lange halten. Ich bin mir sicher, dass Sie uns alle die Daumen drücken, dass wir unser großes Ziel erreichen. Ihr Heijo Hauser

Aufsichtsratvorsitzender der TVK Handball GmbH & Co. KG

Quo vadis TVK?

Wiedersehen mit Thomas Bauer Teamposter Übersichtskarte Auswärtsspiele Der richtige Zeitpunkt? Jetzt! Seine Stimme für den TVK: Sebastian Raab Kaffee bei Khalid Bunte Seite, Impressum Sponsoren

4 6 7 9 11 13 16 18 20 22 24 27 31 36 38


Dienstleistungen runD um Das gebäuDe ein gepflegtes gebäude und der professionell gereinigte arbeitsplatz sind bestandteil ihres Firmenauftritts und ihrer Firmenkultur. Wir helfen ihnen gerne, ihre ansprüche zu verwirklichen.

Die Lage der Liga – und des TVK Rund ein Drittel der Zweitligasaison 2010/2011 ist gelaufen. Es ist die entscheidende Saison auf dem Weg in die Eingleisigkeit – und das merkt man. Gleich zu Beginn der Spielzeit gab es etliche faustdicke Überraschungen, Aufstiegsfavoriten strauchelten, vermeintliche Abstiegsaspiranten stieSSen in die obersten Tabellenregionen vor. So mancher fest einkalkulierter Punktgewinn entpuppte sich im Nachgang als unmöglich, andere – überraschende – Siege gelangen. Sicher ist in dieser Liga nur eines: Jeder kann jeden schlagen!.

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Genau dieses Motto trifft auch auf den TV Korschenbroich zu, sowohl in positiver, als auch in negativer Hinsicht. Das große Plus des TVK ist sicherlich die eingespielte Mannschaft. Der Kern des Teams ist nunmehr seit 2007 beieinander und wurde vor dieser Saison mit einem neuen Torhütergespann (Mayer/Bartmann) und zwei Rückraumakteuren (Fuchs/Korte) verstärkt. Die Eingespieltheit und das teilweise blinde Verständnis der TVK-Spieler sind ihr großer Vorteil. Insgesamt hat sich gezeigt, dass die Mannschaft in der Breite so gut aufgestellt ist wie noch nie. Selbst wenn Leistungsträger nicht immer ihre Form abrufen, findet sich immer jemand, der in die Bresche springt. Die alte Binsenweisheit, dass eine Handballmannschaft aus mehr, als nur den sieben Akteuren auf der Platte besteht, hat sich einmal mehr bewahrheitet. Denn entscheidend für einige TVK-Erfolge war, dass auch die Alternativen von der Bank nahtlos in die Mannschaft gefunden haben.

Der Start in die entscheidende Saison ist dem Zweitligisten vom Niederrhein also geglückt – nicht nur in sportlicher Hinsicht. Mit seinem neuen Konzept „Handball-Bundesliga am Niederrhein: Das Hand.Ball.Herz.-Team vom TVK“ konnte der Neunte des Vorjahres auch abseits der Platte punkten. Einige neue Sponsoren konnten dazu gewonnen werden und die beiden Gastspiele in der Krefelder Glockenspitzhalle haben den Bekanntheitsgrad des TVK weiter erhöht. Mehr noch: 1500 Zuschauer bedeuteten den besten Zuschauerzuspruch der noch jungen Bundesliga-Historie des TVK – schade nur und eine der der erwähnten negativen Überraschungen, dass ausgerechnet das Derby gegen Rheinhausen verloren ging. Doch der PokalCoup gegen Großwallstadt nur drei Tage später sollte die TVK-Fans entschädigen. Wer in dieser Saison auf Spiele der 2. Handballbundesliga Süd Geld setzen will, der muss

Kraftvoller Wurf aus dem Rückraum: David Breuer (links im Bild) zieht ab Die GlowFly Dancers heizen dem Publikum ein – und den Schiedsrichtern

mutig sein. Nur wenige Partien nehmen den erwarteten Verlauf. Folglich ist auch eine Prognose für den weiteren Saisonverlauf kaum möglich. Die beiden selbst erklärten Aufstiegsaspiranten vom Bergischen HC und der HSG Düsseldorf hinken ihren Ansprüchen hinterher. Mit dem TV Hüttenberg und dem TV Neuhausen stehen zwei Mannschaften ganz oben, mit denen zwar gerechnet werden musste – deren bisherigen Erfolge dennoch überraschen. Mannschaften wie Frankfurt oder Coburg hatten vor der Saison hohe Ziele formuliert – und sich offenbar etwas übernommen. Frankfurt trennte sich noch vor Rundenbeginn von einigen Spielern und musste sogar seinen bis dato

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Die Freude muss raus: Jörn Ilper und Mathias Deppisch

erfolgreichsten Torschützen Hannes Lindt mitten in der Saison ziehen lassen. Coburg zog wieder einmal an gewohnter Stelle die Reißleine: Trainer und Manager wurden bereits entlassen, da war die Saison noch nicht einmal drei Monate alt. Der TVK kann mit dem bislang Erreichten zufrieden sein, nun gilt es aber auf eben diesen Anfangserfolgen aufzubauen, um das große Ziel Qualifikation für die eingleisige 2. Liga am Ende auch zu erreichen. Dass der Weg dahin ein weiter ist und noch viele spannende Spiele zu bestreiten sind, ist allen Beteiligten klar, schließlich kann in dieser Liga jeder jeden schlagen …


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Christoph Piske gab gegen Balingen alles, doch der TVK schied aus

Mehrfach sorgte der Zweitligist vom Niederrhein in den letzten Jahren für positive Überraschungen und hatte mehrfach auch das nötige Losglück auf seiner Seite. So konnte den Handball-Fans in der Region immer wieder hochkarätige Gegner präsentiert werden – der Pokal macht es eben möglich.

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Zweimal erreichte der TVK in den letzten vier Jahren die dritte Pokalrunde. 2007 bescherte dies ein Duell mit dem deutschen Rekordmeister THW Kiel. Dass das Spiel erwartungsgemäß deutlich an die Kieler ging, war aus TVK Sicht zweitrangig. 3000 Zuschauer in der ausverkauften Krefelder Glockenspitzhalle waren außer sich, als die Korschenbroicher Jungs tapfer gegen die Weltstars vom THW kämpften. Alle Korschenbroicher wussten: Dies war eine Sternstunde in der Vereinsgeschichte des TV Korschenbroich! Doch auch darüber hinaus gab es einige bemerkenswerte Resultate. Damit das Spiel gegen den THW überhaupt steigen konnte, musste erst der damalige Ligakonkurrent HG Oftersheim-Schwetzingen beim 27:24 in der Waldsporthalle bezwungen werden und anschließend mit der MT Melsungen sogar ein Erstligist. Nach einer packenden Verlängerung schickte der TVK – damals noch unter Trainer Olaf Mast – die MT mit 35:34 (30:30, 17:14) nach Hause. weiter Seite 8

Ergebnis

Halle am Stadtgarten

TV Korschenbroich

33: 39

04.09.10

19:30

Waldsporthalle

TV Korschenbroich

TUSPO Obernburg

34 : 26

18.09.10

19:30

Glockenspitzhalle, Krefeld

TV Korschenbroich

OSC 04 Rheinhausen

28 : 30

25.09.10

19:00

H.-Klein-Halle

TV Groß-Umstadt

TV Korschenbroich

29 : 29

29.09.10

19:30

Waldsporthalle

TV Korschenbroich

SG BBM Bietigheim

36 : 33

03.10.10

17:00

Erzgebirgshalle

EHV Aue

TV Korschenbroich

35 : 33

09.10.10

19:30

Waldsporthalle

TV Korschenbroich

ThSV Eisenach

26 ; 25

16.10.10

19:30

Sporthalle Hüttenberg

TV 05/07 Hüttenberg

TV Korschenbroich

33 : 25

23.10.10

19:30

Waldsporthalle

TV Korschenbroich

HC Erlangen

30 : 23

31.10.10

17:00

Hofbühlhalle

TV 1893 Neuhausen

TV Korschenbroich

07.11.10

17:00

Klingenhalle Solingen

Bergischer HC

TV Korschenbroich

13.11.10

19:30

Waldsporthalle

TV Korschenbroich

TV Bittenfeld

20.11.10

18:00

Dreifachsporthalle Anger

HSC 2000 Coburg

TV Korschenbroich

27.11.10

19:30

Waldsporthalle

TV Korschenbroich

HSG FrankfurtRheinMain

04.12.10

18:15

Burg-Wächter Castello

HSG Düsseldorf

TV Korschenbroich

11.12.10

19:30

Waldsporthalle

TV Korschenbroich

TSG Groß-Bieberau

18.12.10

20:00

Markweg-SH Herrenberg

SG Haslach-Herr.-Kupp.

TV Korschenbroich

26.12.10

17:00

Waldsporthalle

TV Korschenbroich

HG Saarlouis

29.12.10

19:00

Sparkassen-Arena

TUSPO Obernburg

TV Korschenbroich

29.01.11

19:00

Krefelder Straße

OSC 04 Rheinhausen

TV Korschenbroich

05.02.11

19:30

Waldsporthalle

TV Korschenbroich

TV 1893 Neuhausen

19.02.11

19:30

Waldsporthalle

TV Korschenbroich

TV Groß-Umstadt

26.02.11

20:00

Sporthalle am Viadukt

SG BBM Bietigheim

TV Korschenbroich

15.03.11

19:30

Waldsporthalle

TV Korschenbroich

EHV Aue

19.03.11

19:30

W.-Aßmann-Halle

ThSV Eisenach

TV Korschenbroich

26.03.11

19:30

Waldsporthalle

TV Korschenbroich

TV 05/07 Hüttenberg

02.04.11

19:30

K.H.-Hiersemann-Halle

HC Erlangen

TV Korschenbroich

09.04.11

19:30

Glockenspitzhalle, Krefeld

TV Korschenbroich

Bergischer HC

16.04.11

19:30

Gemeindehalle Bittenfeld

TV Bittenfeld

TV Korschenbroich

23.04.11

19:30

Waldsporthalle

TV Korschenbroich

HSC 2000 Coburg

29.04.11

20:00

Kreissph. Main-Taunus

HSG FrankfurtRheinMain

TV Korschenbroich

06.05.11

20:00

Waldsporthalle

TV Korschenbroich

HSG Düsseldorf

14.05.11

18:00

Großsporthalle Gr.-Bieberau

TSG Groß-Bieberau

TV Korschenbroich

21.05.11

18:00

Waldsporthalle

TV Korschenbroich

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21.07.2010

Spielort

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28.08.10

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Datum

talter:

Pokalspiel – dieses Zauberwort verspricht immer ganz besondere Sportmomente. Der Kampf David gegen Goliath, AuSSenseiter gegen den Favoriten hat einen ganz speziellen Reiz. Für die Handballer vom TV Korschenbroich gilt das im besonderen MaSSe

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Der Pokal macht’s möglich Vergleichsweise früh folgte das Pokal-Aus im Folgejahr. Als Regionalligist konnte zwar überraschend der klassenhöhere EHV Aue mit 34:31 (19:17) besiegt werden, gegen den Erstligisten TUSEM Essen waren die Korschenbroicher beim 27:42 (16:19) in der ausverkauften Waldsporthalle aber chancenlos. Aber das einmalige Korschenbroicher Publikum feierte die TVK-Jungs trotzdem – Standing ovations trotz Niederlage: Auch das gibt es nur im DHBPokal.

Tissy und der Weg zurück Seine bereits sechste Saison spielt Mathias Deppisch beim TVK und ist somit dienstältester Spieler. Zum Pokalspiel beim VfL Bad Schwartau kehrte der 31-Jährige zurück in seine Lübecker Heimat.

Im Jahr 2009 mussten ebenfalls nach der zweiten Runde die Segel gestrichen werden. VTV Mundenheim und HBW Balingen-Weilstetten lauteten damals die Gegner – ein Regional- und wieder ein Erstligist. Dem deutlichen 42:24 (22:12) in Mundenheim folgte ein 29:39 (13:17) gegen HBW. Doch sowohl beim Spiel gegen Essen, als auch im Aufeinandertreffen mit Balingen wurde deutlich, dass Handballdeutschland den TVK wahrgenommen hatte – keiner der Gegner schonte sich oder schickte gar eine B-Mannschaft ins Rennen. Seinem Ruf als Pokalschreck einmal mehr gerecht wurde der TVK dann in diesem Jahr. Erstligaabsteiger HSG Düsseldorf wähnte sich nach einer 14:8 Pausenführung in der Waldsporthalle bereits als der sichere Sieger, ehe das Team von TVK-Coach Khalid Khan zum Angriff überging und die Landeshauptstädter und ihren Sportdirektor Daniel Stephan nach zweimaliger Verlängerung mit 35:32 schlagen konnte. Belohnt wurde die Energieleistung der Korschenbroicher durch ein echtes Traumlos: Altmeister TV Großwallstadt, einer der ganz großen Namen im deutschen und internationalen Handball, war der Gegner in der zweiten Pokalrunde. Besonders einem TVK-Akteur wird dieses Spiel wohl noch lange in Erinnerung bleiben – Oliver Mayer, gerade erst aus Hannover an den Niederrhein gewechselt, lieferte eine überragende Partie ab und feierte mit seinen Mannschaftskameraden den unerwarteten 25:24 (12:10) Erfolg.

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9 Zusammen 211 Jahre alt: Deppisch und seine Großeltern

Als die 3. Runde des DHB-Pokals live im Fernsehen ausgelost wurde, gab es beim TV Korschenbroich fast ausschließlich lange Gesichter. Auswärtsspiel beim VfL Bad Schwartau – nichts wurde es mit einem Heimspiel gegen einen weiteren Erstligisten, stattdessen eine sehr weite Fahrt in den hohen Norden, gegen ein Spitzenteam der 2. Liga Nord.

Bei Glas-, Lack- und Unfallschäden

Marcel Görden überwindet Großwallstadts Keeper Matthias Andersson

Das Los in Runde 3 bescherte dem TVK eine weite Reise. Mit dem VfL Bad Schwartau war einer der Top-Vereine der Zweiten Bundesliga Nord Gastgeber der Korschenbroicher.

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500 Kilometer Anreise waren aber wohl zu viel, um einen echten Pokal-Fight bieten zu können. Mit 36:31 (13:19) erlitt der TVK Schiffbruch in der Hansestadt und durfte sich auf der langen Heimreise nicht wilden Spekulationen um ein mögliches Los in der vierten Pokalrunde hingeben.

Die Pokal-Historie in der Übersicht 2007: 2008: 2009: 2010:

1. Runde HG Oftersheim-Schwetzingen 27:24 2. Runde MT Melsungen 35:34 (30:30, 17:14) n.V. 3. Runde THW Kiel 26:41 (12:22) 1. Runde EHV Aue 34:31 (19:17) 2. Runde TUSEM Essen 27:42 (16:19) 1. Runde VTV Mundenheim 42:24 (22:12) 2. Runde HBW Balingen-Weilstetten 29:39 (13:17) 1. Runde HSG Düsseldorf 35:32 (8:14, 21:21) n.V. 2. Runde TV Großwallstadt 25:24 (12:10) 3. Runde VfL Bad Schwartau 36:31 (13:19)

Aber ein TVK-Spieler konnte seine Freude nicht verhehlen: Mathias Deppisch, genannt „Tissy“, der in seiner sechsten Saison die Rechtsaußenposition bekleidet und längst zum TVK-Inventar gehört. „Für uns als Verein war das alles andere als ein Glückslos, aber ich fand es klasse, wenn auch nur für ein Spiel in die Heimat zurückzukehren“, so Deppisch, der in der Hansestadt aufgewachsen ist. Und Lübeck hat für ihn nach wie vor eine sehr große Bedeutung. „Meine Eltern und Großeltern wohnen dort. Die sehe ich natürlich sehr selten“, sagt Deppisch, der in Lübeck das kleine Handball-Einmaleins lernte. Seit 2001 wohnt er in Köln, brachte dort erst ein Studium der Sportwissenschaft, dann das für den gehobenen Polizeidienst erfolgreich hinter sich. „Lübeck ist immer in meinem Herzen geblieben. Der Kontakt dorthin ist nie abgerissen und ich halte es auch nicht für ausgeschlossen, irgendwann dorthin zurückzukehren. Die wunderschöne Altstadt, die Nähe zum Meer – das hat schon was.“ Doch bevor das soweit ist, stand erst einmal das Duell gegen Bad Schwartau in der Hansehalle an. Ausgerechnet in der Halle, in der Deppisch als E-Jugendlicher einst davon träumte, selbst mal in der Bundesliga spielen zu dürfen. „Bei Schwartau Spirit of Beauty Wellness- & Gesundheitsinstitut 02161 - 46 58 58 9

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zuzugucken, war das Größte für uns. Damals rückte Thomas Knorr als 18-Jähriger in den Bundesliga-Kader. Der war für uns Steppkes’ natürlich ein großes Vorbild.“ Heute ist der ehemaliger Nationalspieler Knorr 39 Jahr alt – und Spielertrainer beim VfL. Dort spielte Deppisch übrigens ein Jahr in der A-Jugend: „Da hatten wir schon ein starke Truppe zusammen. Mehrere Spieler haben den Sprung in die Bundesliga geschafft. Einer davon war übrigens Kjell Landsberg, lange Zeit in Dormagen und jetzt in Magdeburg aktiv.“ Natürlich waren viele Freunde, Familienangehörige und alte Bekannte in der Halle, als „Tissy“ mit dem TVK in der Hansehalle antrat. „Da musste ich 31 Jahre alt werden, um hier noch mal aufzulaufen“, lacht Deppisch, der aber auf ein weiteres Gastspiel in Lübeck hofft: „Wenn wir die Qualifikation für die eingleisige 2. Liga schaffen, kommen wir wieder. Ich natürlich besonders gerne.“ Zwei Tore schenkte Deppisch seinem Ex-Verein ein


Start in die Skisaison – ein Urlaubstag im Schnee

Handball mit

Die Skisaison steht vor der Tür. Wo könnte man sich besser auf den Winter vorbereiten als auf dem Neusser Gletscher? Hier erlebt jeder Pistenspaß mit perfektem Pulverschnee – auf Ski, Snowboard oder Schlitten. Und bald wird´s noch besser: Im Laufe der neuen Saison kommt eine separate Anfänger- und Kinderpiste dazu.

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Herbstaktionen in der JEVER SKIHALLE Neuss

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Im Oktober und November können sich die Gäste des Neusser Gletschers noch schneller auf den Winterurlaub vorbereiten. In beiden Monaten ist die Abendkarte für die Piste bereits ab 16.00 Uhr (bis 23.00 Uhr) gültig.

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Quo vadis, TVK? Gut für die Region ... ... und auch gut für Sie.

DER TV KORSCHENBROICH HAT IN DEN LETZTEN JAHREN EINE SEHR GUTE ENTWICKLUNG GENOMMEN. AUF DEM SPIELFELD SORGTE DIE MANNSCHAFT VON TRAINER KHALID KHAN FÜR FURORE, DIE DEUTSCHLANDWEIT ANERKENNUNG FAND. PARALLEL DAZU WURDEN NEUE WICHTIGE WEICHEN FÜR DIE NACHHALTIGKEIT VON SPITZENSPORT IN KORSCHENBROICH UND DES NIEDERRHEINS AUF DEN WEG GEBRACHT, DIE SICH STETIG WEITERENTWICKELN UND SOWOHL IN DER ÖFFENTLICHKEIT ALS AUCH BEI UNTERNEHMEN ANKLANG FINDEN. Vereinen. Hinzu kommen die Wirtschaftskrise und deren Auswirkungen. Sponsoring Budgets sind entweder vergeben oder bei den Unternehmen derzeit gänzlich gestrichen. Dennoch konnten wir Unternehmer der Region von unserem Konzept überzeugen. Aber es ist ein langwieriger und andauernder Prozess, der Zeit braucht“, formuliert Manager Kai Faltin klar. Mit einem Jahresetat von knapp 500.000 Euro rangiert der TVK in den unteren Regionen der Budgettabelle aller HandballBundesligisten.

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Dr. Peter Irmen

„Wir haben hier viele Dinge angeschoben und zahlreiche Menschen für unseren Sport begeistert. Wir gehen unseren Weg weiter. Fakt ist aber, dass wir in Zukunft in vielen Bereichen breiter aufgestellt sein müssen, um konkurrenzfähig zu bleiben“, sagt Geschäftsführer Dr. Peter Irmen, einer der Initiatoren der Konzeptes „Hand. Ball. Herz. am Niederrhein“. Der TVK will in der Region das handballerische Zugpferd werden. Auf Initiative der TVK Handball GmbH wird derzeit in breiter Öffentlichkeit über den Bau einer Mulitfunktionshalle diskutiert. So unter anderem auf der diesjährigen EXPO Real in München, der europäischen Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen.

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Eine der größten Herausforderungen, die der TVK seit dem ersten Zweitligaaufstieg 2007 zu bewältigen hat, ist es, ein deutlich breiteres Netzwerk an Sponsoren zu bilden, die den finanziellen Background zur Erhaltung und zum Ausbau der sportlichen Leistungsfähigkeit nachhaltig sichern. „Wir haben die Schwierigkeit, dass der TVK trotz aller sportlichen Erfolge im Bewusstsein der Öffentlichkeit noch nicht direkt als Bundesligist assoziiert wird. Unsere Erfolgsgeschichte ist noch sehr jung. Daher läuft dieser Bildungsprozess noch im Vergleich zu anderen

Das Verhältnis der Spielergehälter zu den Ausgaben, die durch die Clubs für Verwaltung und Controlling getätigt werden, hat sich in der Handball-Bundesliga generell zu Ungunsten der Administration verschoben. „Das gilt auch für uns“, gibt Dr. Irmen zu. „Wir müssen im administrativen Bereich deutlich nachbessern, weil hier immer mehr Arbeit auf uns zukommt. Mit dem derzeitigen Personalaufwand ist dies nicht zu bewältigen.“ Die Sponsorenumsätze der Clubs der 1. Bundesliga haben sich von der Saison 2006/07 durchschnittlich von knapp 2 Millionen Euro pro Verein auf aktuelle 3,1 Millionen Euro nach oben entwickelt.

Kai Faltin

Der Anteil ausländischer Spieler lag in der vergangenen Saison bei 45,36 %. Der TVK kommt ohne jeden ausländischen Spieler aus – und setzt stattdessen auf junge deutsche Spieler aus der Region. „Die Zahlen verdeutlichen, dass uns noch ein langer Weg bevorsteht. Aber wir sind optimistisch, dass wir gemeinsam mit den bestehenden Partnern, aber auch vielen neuen Unternehmen, die in jüngster Vergangenheit auf uns aufmerksam geworden sind, auch in Zukunft ein erfolgreiches Produkt anbieten werden“, so Dr. Irmen. Dennoch: „Um einen bundesligatauglichen Etat zu erhalten, ist eine neue Halle eine Grundvoraussetzung“. Die TVK-Presseabteilung sprach mit Kai Faltin über die beiden Spiele gegen den OSC Rheinhausen und den TV Großwallstadt in der Krefelder Glockenspitzhalle, die Hintergründe des Hallenwechsels sowie die Perspektiven.

Kai, wie lautet aus Deiner Sicht das Fazit nach den beiden Spielen in Krefeld?

Leistungsträger beim TVK: Simon Breuer

Faltin: Sportlich waren sicherlich beide Ergebnisse überraschend. Mit dem Sieg und vor allem dem beherzten Auftritt im Pokalspiel gegen Großwallstadt haben wir sicher viele weiter Seite 14 neue Freunde gewonnen.

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Die NGZ schrieb in einem Kommentar von einem „Eigentor“ Faltin: Vom Ergebnis gegen Rheinhausen sicher! - Blenden wir dies für den Moment aus, so sehe ich dies anders. Wir wollten durch den Umzug ein breiteres Publikum ansprechen. Fasst man beide Spiele zusammen, kommen wir auf rund 2.100 Zuschauer in den beiden Spielen. Im Vergleich zur Kapazität der Korschenbroicher Waldsporthalle sind das doppelt so viele Besucher! Zudem konnten wir durch die beiden Spiele in Krefeld, im Herzen des Niederrheins, für eine erhöhte Aufmerksamkeit unseres Hand. Ball. Herz. – Teams sorgen. Unser Manko liegt in der Kapazität der Waldsporthalle. Zum Vergleich: Im Schnitt kamen in der abgelaufenen Zweitligasaison knapp 1.200 Besucher pro Heimspiel in die Hallen der 2. Liga Süd. Gemessen an diesem Schnitt liegen wir mit 657 Zuschauern pro Heimspiel weit dahinter. Wir erinnern uns: Am Ende der letztjährigen Hinserie stand der TVK auf dem 5. Tabellenplatz und beendete die Saison auf Platz 9. Auswärts war der TVK ein gern gesehener Gast und lag gemessen an den Zahlen nur knapp unter dem Ligaschnitt.

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Von daher bestärken uns die Ergebnisse aus Krefeld, dass wir in der Region Niederrhein über ein größeres Zuschauerpotential verfügen. Ich bin mir sicher, dass wir gemessen am sportlich erfolgreichen Abschneiden mit einer modernen Spielstätte die Zuschauerzahlen steigern werden. Mittel- und langfristig führt an einer neuen, modernen Halle kein Weg vorbei. C

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Wie siehst Du die Perspektiven? Faltin: Die Spiele in Krefeld haben gezeigt, der TVK ist ein attraktiver Handball-Bundesligist hier in der Region. Darauf müssen und werden wir aufbauen. Fakt ist: Eine Schul-sporthalle, wie die Waldsporthalle, ist ein auslaufendes Modell ohne Zukunft. Damit ist klar, um nachhaltig Bundesliga-Handball zu etablieren, brauchen wir eine moderne und zeitgemäße

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Kai Wandschneider ist Trainer des Erstligisten DHC Rheinland. Bereits seit 2001

coacht der diplomierte Sportlehrer den TVK-Nachbarn und ist somit dienstältester Trainer der gesamten Bundesliga. Aus dem ehemaligen TSV Dormagen ist seit dieser Saison der DHC Rheinland geworden. Geblieben ist die sportliche Situation: Letztes Jahr konnte man sich über die Relegation retten und auch in dieser Spielzeit kann das Ziel nur Klassenerhalt lauten.

27.11.10 – 19:30 13.11.10 – 19:30 TVK : TV Bittenfeld Bittenfeld tut sich im Vergleich zum Vorjahr schwer. Es ist auch nicht leicht, nach einem Höhenflug die Form im darauffolgenden Jahr zu halten. Seitner und Hauk bildeten eine starke rechte Seite, beide haben den Verein verlassen. Besonders Seitner als spielintelligenter Linkshänder fehlt. Den neuen Isländer auf Rechtsaußen kenne ich nicht, aber er wirft viele Tore. Die Defensive um Organisator Drobek steht gut.

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Prognose: Bittenfeld lebt vom guten Kollektiv und ist ein sehr anspruchsvoller Gegner. In heimischer Halle traue ich dem TVK dennoch einen Sieg zu – wenn er 100% seiner Leistungsstärke abruft.

26.12.10 – 20:00

TVK : HSG Frankfurt AM Frankfurt hat einen ziemlichen Umbruch erlebt und ist in keiner einfachen Situation. Immel und Wernig sind zu uns nach Dormagen gewechselt. Von den ursprünglichen Plänen mussten sich die Frankfurter und wohl auch der ehemalige Korschenbroicher Torwart Thomas Bauer verabschieden, der Etat reicht einfach nicht. Aber: Eine kämpferisch gute Truppe, die mit Lindt und Hahn gute Linkshänder und mit Weber einen ehemaligen Nationalspieler in ihren Reihen hat. Prognose: Der TVK ist in eigener Halle leicht favorisiert, letzte Saison gelang dort ein klarer Sieg. Thomas Bauer kennt seine alten Mitspieler – aber die ihn eben auch …

TVK : HG Saarlouis 11.12.10 – 19:30 TVK : GroSS Bieberau Groß Bieberau ist schwach gestartet, hat sich aber gefangen und Mannschaften wie Erlangen oder Aue geschlagen. Gerade auswärts versucht Bieberau oft, das Tempo zu verschleppen. Das kann sehr unangenehm sein, vor allem, wenn der TVK seinen Rhythmus nicht findet. Mein ehemaliger Spieler Szabocs ist ein spielfähiger Linkshänder, aber kein Shooter aus dem Rückraum. Prognose: Wenn der TVK geduldig spielt und keine überhasteten Aktionen startet, wird er sein Heimspiel gewinnen. Aber das wird ein hartes Stück Arbeit.

Ich glaube, Saarlouis bekommt diese Saison Probleme. Der TVK wird am 2. Weihnachtstag die Halle sicher so richtig voll bekommen und kann aus dem Weihnachtsfest vielleicht ja ein Handball-Fest machen. Dazu muss man wie immer Regisseur Grgic in den Griff bekommen – ganz ausschalten kann man so einen Mann nie. Auch Fontaine im linken Rückraum halte ich für sehr stark. Prognose: So kurz vor der Winterpause pfeifen sicher beide Mannschaften aus dem letzten Loch. Aber zuhause wird der TVK alle Kräfte mobilisieren und sollte die Punkte in Korschenbroich behalten.

29.12.10 – 19:00 TUSpO Obernburg : TVK 20.11.10 – 18:00 HSC 2000 Coburg : TVK Wir haben mit Dormagen in der Vorbereitung gegen Coburg verloren, waren aber auch stark ersatzgeschwächt. Mit Wessig vom THW hat sich Coburg wieder einmal spektakulär verstärkt. Dennoch steht man wieder einmal im unteren Bereich der Tabelle, was mir angesichts des Kaders schleierhaft ist. Man sieht: Der Tabellenplatz ist das Produkt von vielen kleinen Details eines Vereins – und da laufen einige Dinge in Coburg eben nicht optimal. Prognose: Zuhause spielt Coburg fast immer vor ausverkaufter Halle, selbst Hüttenberg hat dort einen Punkt verloren. Trotz der Tabellenkonstellation ist der TVK nicht favorisiert, ein oder zwei Punkte wären eine großartige Leistung.

4.12.10 – 18:15 DSG Düsseldorf : TVK Der Erstliga-Absteiger hat einen ziemlich durchwachsenen Saisonstart hingelegt. Die HSG ist davon abhängig, dass alle Spieler gesund sind. Der große Name der HSG ist oft ein gefundenes Fressen für Außenseiter und das ist der TVK definitiv. Spieler wie Hegemann sind charakterstark und handballerisch sehr gut. Die schöne Halle in Düsseldorf wird sicher jede Menge Korschenbroicher Fans anlocken. Prognose: Die Niederlage im Pokal wird noch in den Düsseldorfer Köpfen sein. Der Revanchegedanke wird die Gastgeber antreiben. Vom Etat und der Erfahrung her muss Düsseldorf gewinnen.

18.12.10 – 20:00 HaSSlach-HerrenbachKuppingen : TVK Die Mannschaft kann ich fast nicht einschätzen. Kromer ist ehemaliger Erstligaspieler und macht als Trainer dort offenbar einen richtig guten Job. Ich halte ihn für sympathisch und intelligent, der die Handball-Schule aus Baden-Württemberg perfekt weitergeben kann. Ich halte die Ausbildung in diesem Landesverband für vorbildlich. Die Spieler sind technisch und taktisch bestens ausgebildet. Prognose: Aufgepasst: Der Aufsteiger hat im Derby dem TV Neuhausen einen Punkt abgenommen. Sollte Haßlach wie gewohnt offensiv decken, dürfte das dem TVK gut liegen. Solch eine Deckung ist immer 2-Minuten gefährdet, vor allem wenn der TVK den Ball laufen lässt.

Obernburg musste zu Beginn der Saison mit seiner jungen Truppe Lehrgeld zahlen. Aber dann hat man im Pokal Erstligist Wetzlar und anschließend Aue geschlagen. Trainer Barthel holt alles raus und bringt die jungen Leute weiter, aber trotz einer sehr starken rechten Seite fehlt ihm besonders ein Mann: Torwart Hacko war viele Jahre die Garantie im Abstiegskampf. Er fehlt Obernburg sehr. Prognose: Das Umfeld in Obernburg würde wohl vollstes Verständnis zeigen, wenn es Richtung 3. Liga geht. Der TVK kann für einen gelungenen Jahresabschluss sorgen – und hier ist auch auswärts ein Sieg drin.

Aktuelle Spiele und ERgebnisse unter www.hand-ball-herz.de

Kais Gegner check

Foto: TSV Dormagen

Wandschneider kennt die Teams der 1. und 2. Bundesliga bestens und gibt exklusiv für das „Heimspiel“ Prognosen ab. Mit TVK-Erfolgstrainer Khalid Khan ist der 50-Jährige gut befreundet und die beiden tauschen sich regelmäSSig aus.

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Wiedersehen mit Thomas Bauer Obwohl er nur ein Jahr das Korschenbroicher Tor hütete, gehörte Thomas Bauer sofort zu den Publikumslieblingen beim TVK. Und der Österreicher freut sich auf das Wiedersehen, wenn er mit seinem neuen Verein HSG Frankfurt am 27.11. in die Waldsporthalle zurückkehrt.

„Was machen die anderen Ex-TVK-ler?“

Man sieht sich immer zwei Mal im Leben. Für Thomas Bauer ist die Rückkehr nach Korschenbroich etwas ganz Besonders: „Ich freue mich vor allem auf die Atmosphäre in der ‚Waldsporthölle’. Der TVK hat ein ausgezeichnetes Publikum, da macht es auch als Gegner Spaß.“ Seinen Wert für das Frankfurter Team unterstrich Bauer bereits in der Vorbereitungsphase. Er knüpfte nahtlos an die guten Leistungen aus seiner Korschenbroicher Zeit an, doch blieben zu Saisonbeginn die für den Klassenerhalt nötigen Punkte aus. “Wir haben zwar nur eine Handvoll Spieler mit Zweitligaerfahrung, aber ich bin selbstkritisch genug, um zu sagen, dass wir zu Hause gegen Erlangen oder auswärts in Aue hätten gewinnen müssen“, weiß der Torwart durchaus um die ausgelassenen Chancen seines Teams.

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Abseits des Handballfeldes hat sich der mit seiner Freundin Laura Magelinskas in Eschborn, einem kleinen Frankfurter Vorort, lebende Torwart rasch akklimatisiert, wenngleich es mit dem Studienortwechsel erst mal nicht geklappt hat. Statt in Frankfurt sein Sportstudium fortzusetzen, ist Bauer weiterhin an der Sporthochschule in Köln eingeschrieben. Durch eine Sonderregelung für Spitzensportler wird ihm seitens der Kölner Sporthochschule ermöglicht, seine Hochschulausbildung trotz der Entfernung fortzusetzen.

Christian Rommelfanger ist beruflich dem TVK immer noch ganz nah, schließlich arbeitet der Bankkaufmann nach wie vor beim TVK-Hauptsponsor, der SJB FondsSkyline OHG 1989. Sportlich hat es ihn nach zwei Jahren beim TVK zum ambi- 19 tionierten TuS Ferndorf gezogen. Und dort zählt „Chrisse“ zu den Haupttorschützen und mischt mit den Siegerländern ganz vorne in der 3. Liga West mit – Aufstieg nicht ausgeschlossen. Vielleicht sehen wir den Rückraumspieler in Zukunft ja noch einmal aktiv in der Waldsporthalle …

Seine Freundin Laura, 21-jährige Mittelfrau des Frauen Zweitligisten HSG Bensheim Auerbach, fühlt sich sportlich sehr wohl, spielt sie doch in einem aufstiegsambitionierten Team. Beim Thema Studium geht es ihr jedoch ähnlich wie ihrem Freund Thomas. „Leider ist sie beim Thema Studium ein Opfer von bürokratischem Humbug und unübersichtlichen Fristen geworden, so dass sie an der Uni Düsseldorf immatrikuliert bleiben musste“, lässt Thomas seiner Enttäuschung über die an deutschen Universitäten herrschende Bürokratie freien Lauf. Mittlerweile hat er aber längst seinen Frieden gefunden mit der Entscheidung, sich trotz der Probleme in Richtung Frankfurt umorientiert zu haben. „Niemand verlangt unmenschliche Dinge von uns, aber wir haben durchaus Potential nach oben“, gibt sich Bauer kämpferisch und möchte bis zur Winterpause noch möglichst viele Punkte einsammeln. Auf das anstehende Spiel am 21.11. in der Waldsporthalle gegen den TVK freut sich Thomas Bauer einfach nur mächtig – in der Absicht natürlich, das Spiel zu gewinnen und die Punkte aus der Waldsporthalle mitzunehmen. “Der TVK war meine erste Station als Handballprofi, hier habe ich in nur einer Saison sehr viel Schönes erlebt und viele tolle Menschen kennengelernt.“ Logisch, dass der nunmehr beim Gegner zwischen den Pfosten stehende ambitionierte Bauer versuchen wird, seinen ehemaligen Mitspielern ihren Job so schwer wie möglich zu machen.

Hier noch im Trikot des TVK – Thomas Bauer freut sich auf die Waldsporthalle

Torwart Marcel Leclaire ist in seine Heimat zurückgekehrt und spielt beim VfL Bardenberg in der Landesliga. Und der Saisonstart gelang auch dank der guten Leistungen von „the wall“, wie ihn Hallensprecher Jürgen Boss einst taufte. Lediglich im Spitzenspiel gegen SG Ollheim-Strassfeld gab es auswärts eine klare 25:33-Niederlage. Weiterhin alles Gute im Aufstiegsrennen!


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ich kann nicht. Doch! „Was fällt Ihnen zum Thema ‚Der richtige Zeitpunkt’ ein?“, fragt Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer der SJB und TVK-Hauptsponsor.

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Alter 18 bis 24

Alter 25 bis 35

Alter 35 bis 45

„Ich soll investieren? Machen Sie Witze? Ich bin gerade in der Ausbildung. Sie können doch von mir nicht erwarten, dass ich jetzt investiere. Ich bin jung und möchte meinen Spaß haben. Außerdem muss ich wahrscheinlich in einem Jahr zum Ersatzdienst. Wenn ich damit fertig bin, werde ich investieren.“

„Sie erwarten doch wohl nicht von mir, gerade jetzt zu investieren? Vergessen Sie nicht, dass ich erst vor wenigen Jahren angefangen habe zu arbeiten. Zurzeit muss ich in meine Weiterbildung investieren, um beruflich vorwärts zu kommen. Warten Sie, bis ich etwas älter bin. Ich habe noch viel Zeit.“

„Wie kann ich jetzt investieren? Als Familienvater habe ich jetzt mehr Ausgaben als je zuvor. Wenn die Kinder etwas älter sind, kann ich ans Investieren denken.“

Wie es besser geht? So! Sagt die SJB.

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Junge Leute wollen leben. Eine verantwortliche Vermögensverwaltung muss dem Rechnung tragen. Darum gehören ins Depot nicht nur Sparpläne für eine ferne Zukunft. Sondern auch genügend Liquidität, um sich Träume zu erfüllen. Und sie brauchen intelligent angeordnete Investments, die dafür sorgen, dass die Liquidität erhalten bleibt und das Vermögen wächst.

Ein Alter, in dem wir beginnen, Verantwortung zu übernehmen und uns an eigenen Projekten zu erproben. Es geht darum, Lebensträume und die Realität in Einklang zu bringen. 10 Prozent Liquidität reichen, um unvorhergesehene Kosten aufzufangen oder plötzliche Chancen zu nutzen. Die wichtigste Lektion der Finanzkrise: Junge Investoren müssen aus ihrer Schonhaltung heraus und wieder Vertrauen gewinnen.

Ja, es stimmt. Kinder sind teuer. Nach einer Berechnung des Statistischen Bundesamtes kommen für Betreuung, Erziehung und Ausbildung gut 250.000 Euro zusammen. Der Staat und verwandte Organisationen tragen davon 25 Prozent, die Eltern 75 Prozent. Ein guter Grund, doppelt vorzusorgen!

45 Prozent Liquidität sind realistisch. Sie sind aber kein Geldautomat, sondern eine strategische, aktiv zu verwaltende Position. Die Nettorendite sollte deutlich über Sparbuchniveau liegen, das heißt in einem Spektrum von 2,5 bis 3,5 Prozent p.a. Zur Realisierung eignen sich zum Beispiel auf Geldmarktfonds oder auf Euro lautende Kurzläuferfonds. Damit kann man Konsumwünsche ebenso kurzfristig realisieren wie antizyklische Investmentschnäppchen. Alle anderen Positionen im Depot dienen dem mittel- bis langfristigen Vermögensaufbau. Grundprinzip ist die Streuung (Asset Allocation) über Länder, Branchen und Anlageklassen. 30 Prozent internationale Aktien- und Rohstofffonds geben dem Depot den notwendigen Renditekick. 10 Prozent Immobilienfonds sowie 15 Prozent alternative Investments machen das Depot börsenunabhängig.

Das Depot ist jetzt offensiver: 60 Prozent Aktienfonds, 5 Prozent offene Immobilienfonds, 20 Prozent Wertsicherungsfonds und 5 Prozent unternehmerische Beteilungen. Wertsicherungsfonds modernen Typs sind insolvenzgesicherte Investmentfonds, die auch in fallenden Märkten durch Derivate ihren Wertbestand sichern (hedgen). Die Aktienfonds bringen Rendite für den Vermögensaufbau, marktneutrale Wertsicherungsfonds sichern das Erreichte auf dem jeweils höchsten Niveau. Unternehmerische Beteiligungen sind für Investoren gedacht, die ihr Geld fünf oder mehr Jahre lang ungestört arbeiten lassen können und regelmäßige, abgeltungsteuerfreie Ausschüttungen schätzen. Das ist keine Frage des Alters!

Zum einen mit der individuellen Anpassung des Depots an die neuen Lebensumstände. Zum anderen mit dem SJB Juniorkonto: Die SJB bietet allen Kindern und Enkeln ihrer Kunden bis zum 18. Lebensjahr ein FondsDepot zum Nulltarif: Keine Gebühren, keine Ausgabeaufschläge, keine Nebenkosten. Die Eltern oder Großeltern haben die Auswahl aus mehr als 6.800 Fonds von 150 Anbietern aus mehr als 30 Nationen. Gibt es einen Haken? Nein. Nur klare Konditionen: Ein Eltern- oder Großelternteil ist Kunde der SJB. Einmalanlagen sind ab 10.000 Euro möglich, die auf vier Fonds zu je 2.500 Euro aufgeteilt werden können. Für Sparpläne gilt eine einheitliche Mindestinvestition von 150 Euro pro Monat, die auf drei Einzelfonds zu je 50 Euro aufgeteilt werden kann.

Alter 45 bis 55

Alter 55 bis 65

Alter über 65

„Ich wünschte mir, jetzt investieren zu können. Aber das geht einfach nicht mit zwei studierenden Kindern. Das kostet mich jeden Cent und noch mehr. Ich musste in den letzten Jahren sogar Schulden machen, um ihre Ausbildung bezahlen zu können. Aber das wird nicht ewig dauern, dann kann ich anfangen zu investieren.“

„Ich weiß, dass ich investieren sollte, aber ich bin knapp bei Kasse. Für einen Mann in meinem Alter ist es schwer, auf einen grünen Zweig zu kommen. Warum habe ich nicht schon vor 20 Jahren mit kleinen Beträgen Monat für Monat begonnen? Vielleicht ergibt sich ja noch etwas.“

„Ja, nun ist es zu spät. Wir wohnen bei unserem ältesten Sohn. Das ist zwar nicht schön, aber was sollen wir machen? Wir haben zwar die staatliche Rente, aber wer kann davon schon leben? Hätte ich bloß investiert, als ich noch die Mittel hatte. Wenn man kein Einkommen mehr hat, ist es zu spät zum Investieren.“

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Bei den Forty-Somethings erhöhen sich erfahrungsgemäß die Aufwendungen für Lebenshaltung, Familie und unvorhergesehene Belastungen. Die Liquiditätsquote wird auf 15 Prozent angepasst. Um die Schwankung des Depots zu begrenzen und das Risiko schrittweise herunterzufahren, wird die Aktienfondsquote auf 45 Prozent gesenkt. Der Anteil der Wertsicherungsfonds verringert sich auf 10 Prozent. Um bei niedrigerem Grundrisiko dennoch die Chancen der Kapitalmärkte zu nutzen, wird die Wertsicherungsposition mit dynamischen Wertsicherungsfonds besetzt. Diese sind in ihrem Anlagehorizont nicht auf Anleihen- oder Aktienmärkte beschränkt, sondern nutzen das gesamte Investitionsuniversum. Das reicht von Futures an den Warenterminmärkten über Edelmetalle bis hin zu Rohstoffwerten. Der Vorteil im Depot: Die Anlageklassen korrelieren nicht oder nur wenig mit den Aktienmärkten. Dieser „Lintner-Effekt“ senkt die Schwankung des Depots bei gleicher oder sogar höherer Rendite.

Mal ehrlich: Wer ab 55 denkt nicht manchmal an den Ruhestand? Je näher wir dem Ziel kommen, desto stärker müssen wir Arbeitskraft durch Kapitalkraft ersetzen. Die Liquidität, jetzt weniger für strategische Nachkäufe als für Entnahme gedacht, wird auf 20 Prozent erhöht.

Das zentrale Bedürfnis im Ruhestand ist, die Lebensqualität auf einem dauerhaft hohen Niveau zu sichern. Dazu empfiehlt sich ein intelligenter Umschichtungsmechanismus. Die Grundsätze: Keine oder nur geringe Schwankung in der Auszahlung, hohe Rendite bei dem 25 verbleibenden Restkapital. Die Auszahlungen erfolgen aus einem Fonds, der besonders schwankungsarm ist, zum Beispiel aus einem Geldmarktfonds. Hier wird eine Summe eingezahlt, die für die Entnahmen der nächsten fünf Jahre ausreicht. Der Rest des Kapitals arbeitet, gut gestreut, einfach weiter.

„Um zu sparen, brauchen Sie Fonds, die renditestark und sicher sind. Welche Produkte sich am besten dafür eignen, bringt ein unabhängiger Vermögens-Check ans Licht. Die 21-jährige Erfahrung der SJB zeigt: Fonds passen sich Ihrem Leben an, nicht umgekehrt. Sie sind das beste Mittel für die Vorsorge der Kinder und für die Verwirklichung Ihrer Lebensträume.“

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Es ist die Zeit, in der die Kinder aus dem Haus sind und Lebensträume erfüllt werden können. Die Forschung beobachtet ein fortschreitendes „Downaging“. Viele 60-Jährige wirken heute so jung wie 45-Jährige. Mehr als 20 Prozent aller Scheidungen werden heute nach der Silberhochzeit eingereicht. Darauf müssen wir uns vorbereiten. Um in solchen Fällen nicht die Altersvorsorge angreifen zu müssen, sind die renditestarken Anlageklassen Aktienfonds und unternehmerische Beteiligungen mit jeweils 30 Prozent gewichtet. Da Wertbewahrung und Inflationsschutz im Vordergrund stehen, überwiegen die Sachwerte die liquiden Geldwerte deutlich.

Fünf Jahre und mehr haben diese Anlagen Zeit, um sich ruhig, ohne zwischenzeitliche Entnahmen positiv zu entwickeln. Wenn der Entnahmefonds nach fünf Jahren nicht mehr liquide ist, werden die liquiden Mittel aus den Fonds neu aufgefüllt, die dann aus antizyklischer Perspektive zum Verkauf anstehen. Die Umschichtung erfolgt also nicht nach einem starren Schema, sondern nach sorgfältiger Beurteilung der Marktlage. Damit sind die Entnahmen aus der schwankungsarmen Geldmarktquelle für weitere fünf Jahre gesichert. Die Fonds, die bei der ersten „Nachbetankung“ der Entnahmequelle nicht herangezogen wurden, haben sogar zehn Jahre Zeit, ungestört ihr volles Renditepotenzial zu entwickeln. Wegen ihrer steuermindernden Wirkung besteht das Portfolio nun aus 30 Prozent unternehmerischen Beteiligungen. Je höher die Rendite, desto unabhängiger der Lebensabend.


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Wir wü wünschen dem TVK eine starke Saison und den Fans viele spannende Spiele!

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Seine Stimme für den TVK: sebastian Raab Neben Jürgen „the voice“ Boss hat der TVK einen zusätzlichen Hallensprecher. Sebastian Raab ist der neue Mann am Mikrophon. Dessen Stimme ist in der Region bestens bekannt Seine Stimme kennt wahrscheinlich ein Großteil der TVK-Zuschauer, das dazugehörige Gesicht wohl noch nicht. Sebastian Raab, Moderator beim NRW-Lokalradio NE-WS 89.4, ist seit dieser Saison für den TVK tätig. Und was bietet sich bei einem professionellen Radiomoderator eher an, als ihn am Mikrophon einzusetzen? „Der TVK ist auf mich zugekommen, weil eine Unterstützung gesucht wurde. Über die Skihalle ist dann der Kontakt zustande gekommen. Ich bin Korschenbroicher durch und durch und hatte bereits privat einige Spiele gesehen“, so Raab. Er übernimmt im Wechsel mit „Urgestein“ Jürgen Boss den Job des Hallensprechers. Dazu gehört die Moderation vor dem Spiel, während der Partie die Ansage der Torschützen und nach Spielende die

obligatorische Pressekonferenz mit den beiden Trainern. „Das Publikum anzuheizen macht mir einfach Spaß“, so Raab, der früher selbst Handball in der SchulAG gespielt hat, also mit dem Ablauf und den Regeln des Handballsports bestens vertraut ist. In seiner spärlichen Freizeit geht der 24-Jährige gerne mit Freunden etwas Essen oder Feiern und hat einfach Spaß im Leben. Seine große sportliche Liebe gilt Borussia Mönchengladbach. Seit er klein ist, geht er regelmäßig ins Stadion: „Früher war ich noch am altehrwürdigen Bökelberg, jetzt natürlich im Borussia-Park. Die beste Atmosphäre gibt‘s nur in der Nordkurve - Block 16 - und da kriegt mich auch so schnell keiner raus!“ weiter Seite 29

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Die Stimmung in der Korschenbroicher Waldsporthalle hält Raab ebenso für ausgezeichnet: „Klar haben wir beim TVK weniger Zuschauer als bei der Borussia. Aber man merkt, dass sich die Leute mit dem Verein voll identifizieren und wie eine Wand hinter der Mannschaft stehen. Die Stimmung in der Halle ist einfach sensationell, da kann sich jeder Bundesligist, egal ob Handball oder Fußball, eine Scheibe von abschneiden. Da hat man als Hallensprecher natürlich auch jede Menge Spaß.“

Wir sind für Sie da: Montag – Freitag: 07:00 – 20:30 Uhr und Samstag: 07:00 – 20:00 Uhr

Der in Korschenbroich wohnhafte Raab ist selbst auch sportlich aktiv. Auf seiner Homepage www.sebastianraab.de verrät er mit einem Augenzwinkern auch seinen größten sportlichen Erfolg: Gewinner der Jugendvereinsmeisterschaft 2001 auf der Tennisanlage in Korschenbroich-Liedberg.

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Im Gespräch mit Kai Faltin: der neue Hallensprecher Sebastian Raab.

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Seit November 2007 ist Khalid Khan Trainer beim TV Korschenbroich. Den Abstieg aus der 2. Bundesliga konnte er damals trotz einer beeindruckenden Aufholjagd nicht mehr verhindern. Aber er verlieh der Mannschaft einen neuen Stil und führte den TVK mit 60:0 Punkten zurück in die Bundesliga, wo in der letzten Saison ein sensationeller 9. Platz heraussprang. Soviel zu seinen sportlichen Erfolgen – aber wer ist der Mensch Khalid Khan? Ein ganz privates Interview mit dem Erfolgstrainer

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Wie hat es das Nordlicht Khalid Khan nach Köln verschlagen? Das hat sich aus der Konstellation ergeben, dass ich hier meine Ausbildung als Physiotherapeut gemacht habe und parallel dazu meine Freundin – mit der ich immer noch zusammen lebe und zusammen bin – hier einen Studienplatz bekommen hat. 1990 war ich zum ersten Mal in meinem Leben in Köln und habe diese Stadt wahrgenommen. Von da an war es klar, dass ich – wenn ich Ostfriesland mal verlasse – Köln eine absolute Option ist. Schon damals hat mir die Atmosphäre hier unwahrscheinlich zugesagt. Du bist in Emden geboren und auch in Ostfriesland aufgewachsen. Wie sind Deine Verbindungen in Deine alte Heimat? Ich bin zwar nur sehr selten da, habe aber noch viel und regelmäßigen Kontakt. Übrigens auch zu meinem alten Trainer Wolfgang Ladwig aus Aurich, mit dem ich oft telefoniere und der auch regelmäßig bei unseren Spielen ist, was natürlich auch ganz toll ist für mich, da er ja auch selber langjähriger Bundesligatrainer gewesen ist. Ansonsten besteht nach wie vor Kontakt zu ein paar Freunde und natürlich zu meiner Mutter, die noch in Emden lebt. Bist Du eher ein Kölner oder ein Ostfriese? Ich fühle mich mittlerweile eher als Kölner. Nach 13 Jahren ist das hier meine Heimat. Sowohl sportlich, als auch sozial. 32

Deine Freundin Geertje Oldermann trainiert die Regionalliga-Damen des 1. FC Köln. Welchen Stellenwert nimmt der Handball im Hause Khan ein? Geertje ist für mich sehr wichtig als Ansprechpartnerin. Sie ist meine schärfste Kritikerin. Ich bin jemand, der sich bewusst sehr viel Feedback holt – nicht nur von meiner Mannschaft, sondern auch von Dritten, die objektiv sind und eine dementsprechende Kompetenz besitzen. Und da meine Freundin das Handballspiel verstanden hat, ist mir das schon wichtig und sie sagt mir da auch klar und offen ihre Meinung. Ansonsten ist das Thema Handball natürlich gar nicht auszuklammern. Sie ist in der dritten Liga engagiert als Cheftrainerin, ich in der zweiten, das ist schon nicht mehr so ganz Freizeit- und Breitensport, aber ich habe auch mit den Jahren gelernt, hier Zuhause ganz bewusst den Handball auf das Nötigste zu reduzieren. Womit beschäftigt sich der Trainer Khan, wenn er mal nicht in der Halle steht? Ich kann meine Freizeit natürlich nicht immer unbegrenzt ausleben, ein freier Tag bedeutet nicht, dass man den ganzen Tag

hemmungslos irgendwelche Sachen betreiben kann. Ich habe in der Regel schon einige Sachen vor- oder nachzubereiten, 33 aber ich nehme mir dann trotzdem ein paar Stunden freie Zeit. Ich sammel leidenschaftlich Schallplatten und lege auch gerne auf. Das ist allerdings sehr rar gesät. Meist dann, wenn Freunde vorbeikommen oder sie mich fragen, ob ich das privat für sie mache. Ansonsten lese ich ganz gerne das eine oder andere Journal, was nichts mit Sport zu tun hat, aber natürlich auch sehr viel Sportliteratur. Ich bin gerne in Cafes unterwegs und treffe mich mit Freunden, die auch nicht unbedingt was mit Handball zu tun haben. Es ist wichtig, Bezugspersonen im Privaten zu haben, die nicht nur dem Leistungssport entspringen. Ich habe ein großes soziales Umfeld, was viel mit Sport zu tun hat – was schön ist, aber manchmal auch eine Belastung ist. Man muss auch mal abschalten können, um nicht zu verbrennen. Wie entspannst Du konkret? Wie lenkst du dich ab? Zum Einen mit den bereits erwähnten Dingen, aber ich liege natürlich auch mal gerne einen Nachmittag auf dem Sofa und gucke konstruktiv Fernsehen... (lacht) Ich liebe Dokumentationen, egal ob naturwissenschaftliche oder politische. Ansonsten gehe

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Ich glaube, man soll nie „nie“ sagen, aber ich schätze die Geradlinigkeit und die Power des Männerbereiches und auch die Möglichkeiten. Ich habe natürlich auch eine tolle Mannschaft. Ich hatte bis jetzt immer Glück mit meinen Mannschaften, ob in Dormagen, Aachen oder jetzt – das waren immer außergewöhnliche Mannschaften, für deren Zusammenstellung ich natürlich auch immer ein Stück weit selbst verantwortlich war. Was meine derzeitige Truppe beim TVK angeht, liegt diese Mannschaft über dem Durchschnitt, insbesondere was den Intellekt und die Sozialisationsfähigkeit der Spieler angeht. Das weiß ich sehr zu schätzen und lege da auch sehr viel Wert drauf. Mir liegt auch sehr viel daran, dass wir einen gewissen Wohlfühlfaktor haben und da hatte ich sehr viel Glück bislang, dass die Jungs das bis jetzt immer so mit gelebt haben. Das ist auch nicht selbstverständlich und es gibt definitiv Mannschaften, die ich nicht trainieren möchte. Und ich möchte momentan definitiv keine Frauen trainieren.

Geertje sagt immer, ich bin ein Lebemann...(lacht) Ich lade meine Freunde gerne zum Essen ein, da bin ich nicht knauserig, das ist nicht meine Welt. Wenn ich meine Freunde um mich habe, ein gutes Essen oder ein nettes Cafe, wo man guten Kuchen und guten Kaffee bekommen kann – das genieße ich. In einer Metropole wie Köln gibt es schon sehr viele schöne Plätze, an denen man sich sehr wohl fühlen kann. Im Sommer ruht der Bundesliga-Handball. Wo hast Du dieses Jahr Deinen Urlaub verbracht? Seit mittlerweile acht Jahren fahre ich mit meiner Freundin in ein kleines Fischerdörfchen nördlich von Barcelona, wo wir immer ein ganz nettes Habitat mieten. Dort sind wir dann zwei oder drei 34 Wochen. Das ist schon sehr schön da und ich kann dort meine Akkus wieder aufladen. Du bist modisch immer auf dem neusten Stand. Welche Rolle spielt Mode für Dich? Grundsätzlich hat jeder seinen eigenen Geschmack und das respektiere ich auch. Das gilt natürlich auch für Mode. Für mich persönlich sind Äußerlichkeiten bei Anderen vollkommen sekundär, auch wenn das vielleicht nicht so rüberkommen mag. Dass ich gerne shoppen gehe und Schuhe und andere schöne Dinge kaufe, hat sicher auch etwas mit Entspannung und Stressbewältigung zu tun. Aber das ist auch mein Ding, ich bin modisch schon sehr interessiert. Ich bekomme manchmal dementsprechend Repressalien seitens meiner Lebensgefährtin... Mittlerweile müssten wir eigentlich schon ein Ankleidezimmer haben, allein für mich. Auch unser Keller platzt aus allen Nähten. Du bist hauptberuflicher Handballtrainer – ist das ein Traumjob? Ich hatte nie den Traum, das zu werden – das hätte ich mir niemals angemaßt. Ich hätte nie gedacht, dass ich sowas mal in der Position, in der ich jetzt bin, tun kann.

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ich gerne gut essen und abends auch das eine oder andere Mal auf eine vernünftige Tanzveranstaltung, die leider – was meinen musikalischen Geschmack angeht – eher rar gesät sind.

Wo siehst du Dich in zehn Jahren? Wie sieht Deine Lebensplanung aus? Dass ich jetzt Trainer in der Bundesliga sein darf, ist für mich ein Privileg. Handballtrainer war eigentlich immer ein Hobby, das ich leidenschaftlich gemacht habe. Seit ich 17 bin, trainiere ich Mannschaften. Das habe ich immer gemacht, weil es mir sehr viel Spaß bereitet mit Menschen zu arbeiten und etwas zu vermitteln. Meine erste Seniorenmannschaft habe ich erst – wenn ich mich recht erinnere – 1993 übernommen. Davor habe ich 15 Jahre nur Kinder- und Jugendhandball gemacht – wobei, was heißt „nur“? Das ist schon ein riesen Erfahrungsschatz. Es gibt fast keine Klasse, in der ich noch nie tätig gewesen bin – von der Kreisklasse bis in die erste Liga. Du hast nicht nur mit Kindern und im Herrenbereich gearbeitet, sondern auch im Damenhandball und hast dort Königsdorf in die 2. Liga geführt. Wo liegen die größten Unterschiede zwischen den verschiedenen Bereichen? Könntest du Dir vorstellen, nochmal eine Damenmannschaft zu übernehmen? Wenn ich ganz ehrlich bin, bin ich sehr froh, dass ich im Männerbereich tätig bin. Die Frauenzeit war auch prägend für mich, da habe ich ganz viel gelernt, nicht nur im Handball. Es gibt derzeit tatsächlich eine Anfrage aus dem Top-Bereich der ersten Damenbundesliga, aber ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mir das momentan nicht vorstellen kann.

Ich bin grundsätzlich ein recht spontaner Typ, auch wenn ich strategisch arbeite und das auch gelernt habe, gerade über Kai Wandschneider in Dormagen, der mich auch extrem beeinflusst hat in unserer Zusammenarbeit. Dieses strategische Arbeiten ist etwas, was in meinem normalen Leben eher unterrepräsentiert ist, was auch manchmal dazu führt, dass ich einige Sachen meiner Freundin übergebe, damit sie nicht „verschütt“ gehen. Ich bin also recht spontan. Ich finde Planung ist heutzutage, in der jetzigen Lebenszeit sehr schwer. Ich habe natürlich ein paar Sachen, die ich gerne noch machen würde, aber das ist immer so eine Sache. Ich lasse alles ein bisschen auf mich zukommen. Ich versuche im Hier und Jetzt meine optimalsten Möglichkeiten auszuschöpfen. Ich hoffe, dass ich in zehn Jahren noch gesund und glücklich bin und noch das machen kann, was mir Spaß macht.

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Horst D. Keller & Peter Muyres Horst D. Keller

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Vereidigter Buchprüfer Dipl.-Betriebswirt, Steuerberater

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Rund eine Millionen Besucher pro Jahr pilgern zur Jever Skihalle Neuss, dem PremiumSponsor des TVK. Au f dem Parkplatz ist die Bund esligaMannschaft fortan im Großformat zu bewundern . Das so genannte 18/1-Plaka t wurde an prominenter Stelle au fgestellt und wird sogar nach ts angestrahlt. Passend zur Skihalle posiert der TVK in se inem „Lederhosen-Outfit“ , bereit gestellt von Spieth & Wensky.

usen mit den TVK-Jungs ligadamen von Bayer Leverk des Bun die h sic n ffe tre ser Saison d gut befreundet und Gemischtes Training: Seit die kusen) und Khalid Khan sin ver (Le lf Wo ate Ren r ine en Einheiten. Die Tra same Sache zu machen. Die unregelmäßig zu gemeinsam roich – auf die Idee, gemein enb sch Kor in en tät azi kap zter Hallen uscht wird getrennt … kamen – auch wegen begren schaftlichen Training. Nur ged ein gem vom n eta ang t ers Aktiven sind jedenfalls äuß

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