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Kreuz Schmerz - Hoffnung Belastbar und tragfähig Wege, die sich kreuzen Ebene Fester Boden unter den Füßen Raum der Begegnung unter dem Kreuz Wege Wege zueinander Junge und Alte Traurige und Frohe Lernende und Lehrende Hin zum Kreuz Brücke Zum Anderen kommen Gräben überwinden neues Land begehen Kreis Eine runde Sache Gemeinschaft, Gespräch und Feier die Mitte finden


Inhaltsverzeichnis

Seite

Editorial

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Hinweise

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Unser Haus

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Preise

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Projektstelle gegen Rechtsextremismus

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Evangelisches Netzwerk „Gemeinsam für die Region“

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Gemeindeentwicklung in Nordostbayern

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Veranstaltungen und Seminare Spiritualität, Theologie, Kirche

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Geschichte, Politik, Geistige Orientierung Projektstelle gegen Rechtsextremismus

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Wirtschaft, Soziales, Eine Welt

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Ökologie, Naturerfahrung, Nachhaltiger Lebensstil

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Landwirtschaft, Ländlicher Raum, Strukturwandel Netzwerk „Gemeinsam für die Region“

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Seelsorge, Beratung, Begleitung

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Kultur, Musik, Tanz und Kreativität

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Angebote für Familien

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Angebote für Freunde

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Das Team

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Bildnachweise

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Wegeskizze Antwortkarte

Umschlag Umschlagrückseite

In der Mitte des Heftes finden Sie ein Kalendarium, das alle Veranstaltungen und Seminare chronologisch aufführt.

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Editorial Liebe Leserin, lieber Leser, „Die Grenze ist der eigentlich fruchtbare Ort der Erkenntnis“ So lesen wir bei dem Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. Gemeint ist doch wohl: Nicht der Rückzug in das Hinterland gesicherter und festgefügter Wissensbestände führt zu neuen Einsichten, sondern die Begegnung mit den Gedanken, Worten und Werken auf der anderen Seite der Grenze. Wer sich auf Grenzsituationen einlässt, muss mit Begegnungen rechnen, die ihm zu denken geben, vielleicht sogar zu schaffen machen. Er darf aber auch damit rechnen, mit vielen neuen und bereichernden Erfahrungen zurückzukehren. Das vor Ihnen liegende Programm unseres Bildungszentrums für das kommende Jahr lädt zu Begegnungen unterschiedlichster Art ein. Wer hineinschaut, dem wird nicht verborgen bleiben, dass das Leitthema der Lutherdekade für das Jahr 2013 „Reformation und Toleranz“ bei der Planung vieler unserer Angebote Pate gestanden hat. So laden wir Sie in einer Fotoausstellung zu Grenzgängen zwischen den Religionen ein. Wir setzen uns kritisch mit Luthers Position zu anderen Religionen auseinander. Schließlich fragen wir in unseren Seminaren für Landfrauen danach, wieviel Verschiedenheit wir aushalten, und in unserer Werkstatt „Mehr Demokratie wagen 2.0“ bedenken wir die Möglichkeiten unserer Gemeinwesen. Dazu kommen auch in diesem Jahr wieder eine Fülle von Angeboten für Leib und Seele, Herz und Hand. Über Glaubenskurse und Besinnungstage im Advent, bis hin zu Tanzseminaren spannt sich hier der Bogen. Nicht zu vergessen die Angebote der ländlichen Bildung und der Projektstelle „Gemeinsam für die Region“. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Blättern in unserem Programm und freue mich meinerseits auf interessante Begegnungen bei unseren „Grenzgängen“ im kommenden Programmjahr. Herzlich, Ihr

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Hinweise In unserem Jahresprogramm stellen wir Ihnen die Seminare vor, die von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des pädagogischen Teams unseres Bildungszentrums gestaltet werden. Unsere Veranstaltungen sind offen für alle Interessierten, die zur jeweiligen Zielgruppe gehören. Auf der letzten Seite finden Sie eine Karte, mit der Sie sich zu den von uns angebotenen Veranstaltungen anmelden oder nähere Informationen zu den jeweiligen Seminaren anfordern können. Wir heißen auch Gastgruppen herzlich willkommen. Auf Wunsch bieten wir Ihnen unsere pädagogische Mitarbeit an und entwickeln gemeinsam ein Programm für Ihre Gruppe. Wir laden Sie ein: Schauen Sie sich das Bildungs- und Tagungszentrum an und informieren Sie sich über unser Haus und unsere Arbeit. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich auf Sie!

Worte werden zu Taten Das Evangelische Bildungs- und Tagungszentrum sorgt sich um die Zukunft der natürlichen Lebensgrundlagen und fördert die biologische Landwirtschaft. Es ergreift Partei für Kleinbauern und ihre Familien in den Entwicklungsregionen der Welt und unterstützt gleichermaßen die Regionalvermarktung und die ländliche Entwicklung hierzulande. Durch ein Zusammendenken von Aspekten der gesunden Ernährung, der artgerechten Tierhaltung, des Umweltschutzes und der Zukunft der Menschen im ländlichen Raum eröffnet die Initiative bio-regional-fair neue Perspektiven im Sinne der Nachhaltigkeit. Unsere Küche wird ab jetzt verstärkt regionale und heimische ökologische Produkte verarbeiten und anbieten, ergänzt durch fair gehandelte, möglichst ebenfalls ökologisch erzeugte Produkte aus aller Welt. Wir hoffen zuversichtlich auf breite Zustimmung unserer Gäste, auch wenn diese Qualitätsverbesserung sich in leicht erhöhten Preisen für die Mahlzeiten widerspiegeln wird.

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Unser Haus Das Evangelische Bildungs- und Tagungszentrum Alexandersbad liegt inmitten des Fichtelgebirges am Waldrand. Das Tagungshaus bietet Übernachtungsmöglichkeiten für 119 Personen. Die überwiegende Zahl der Zimmer ist mit Duschen und Toiletten ausgestattet: In 31 Doppel-, 17 Einzel-, 2 Dreibettzimmern und 2 Appartements können wir insgesamt 91 Personen eine komfortable Unterkunft anbieten. Weitere 28 Plätze stehen in einfacheren, aber auch günstigeren Doppelzimmern zur Verfügung. Zum Lernen und Leben bieten wir insgesamt 13 Gruppenund Tagungsräume an, darunter Bastelräume, das Bierstüberl mit Kegelbahn und einen großen Vortragssaal. Die Mehrzweckhalle bietet Raum für Sport, Spiel, Theater und größere Veranstaltungen. Alle Medien und die umfangreiche Studienbibliothek können von unseren Gästen gerne benutzt werden. Gottesdienste und Andachten gestalten wir in der Hauskapelle neben dem Speisesaal – Leib und Seele gehören für uns zusammen, für beider Wohl ist bei uns gesorgt. Das Bildungszentrum möchte ein Haus der Begegnung sein. Dennoch ist es groß genug, um allen Gästen Raum für sich selbst offenzuhalten.

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Preise Wir geben in diesem Programmheft erstmals auch die Kosten an, die Ihnen entstehen, wenn Sie eine Veranstaltung besuchen. Bitte haben Sie Verständnis, wenn wir in Einzelfällen von den angegebenen Preisen abweichen müssen, weil trotzdem manchmal bestimmte Zuschüsse, mit denen wir gerechnet haben, dann doch nicht zur Verfügung stehen. Niemand sollte aus finanziellen Gründen nicht teilnehmen können. Bitte sprechen Sie uns freimütig an, wenn Sie eine Ermäßigung benötigen. Alle Angebote können nur deshalb so günstig für Sie sein, weil die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern sowie das Landwirtschaftsministerium des Freistaats unsere Arbeit dankenswerterweise fördern.

Vollpensionspreise pro Person (Übernachtung, Frühstück, Mittagessen, Abendessen)

Unterbringung in mit Dusche Doppelzimmern und WC Erwachsene 38,40 - 47,40 € Kinder bis zum 30,30 - 36,80 € 14. Geburtstag Kinder bis zum 23,50 - 30,00 € 10. Geburtstag Einzelzimmerzuschlag pro Nacht 8,00 € Kinder bis zum 4. Geburtstag sind frei

ohne Dusche und WC 31,40 - 40,40 € 23,30 - 29,80 €

16,50 - 23,00 €

7,00 €

Diese Preise gelten für die Veranstaltungen des Bildungszentrums. Kirchliche Gastgruppen zahlen denselben Preis; wir müssen Ihnen aber zusätzlich 7 % Mehrwertsteuer berechnen. Die Höhe der Tagessätze hängt von der Anzahl der Übernachtungen ab; der günstigste Preis gilt ab fünf Übernachtungen, die höchste Kategorie bezieht sich auf eine Übernachtung. Für andere gemeinnützige Institutionen und Vereine oder staatliche Träger gelten die selben Preise. Wir müssen Ihnen aber 19 % Mehrwertsteuer auf den Verpflegungsanteil in Rechnung stellen.

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Projektstelle gegen Rechtsextremismus Die Tatsache, dass mutmaßlich rechtsextreme Terroristen hinter der Mordserie an Migranten stecken, hat unser Land tief erschüttert. Eine erhöhte öffentliche Aufmerksamkeit führt jedoch nicht automatisch dazu, dass Staat und Gesellschaft gegen die Umtriebe des neuen Nationalsozialismus besser gewappnet sind. Das „Bayerische Bündnis für Toleranz – Demokratie und Menschenwürde schützen“ mit seinen mittlerweile 36 Organisationen versucht u. a. zu verhindern, dass sich rechtsextreme Botschaften in der Gesellschaft ausbreiten können. Das Bündnis ist Träger der Projektstelle.

Hier entwickeln wir mit unseren Partnern aus Schulen, Initiativen, Kommunen, Verbänden, Verwaltung und Politik passgenaue Initiativen gegen Rechtsextremismus, für eine aktive Erinnerungsarbeit und eine demokratische und tolerante Gesellschaft. Wir verstehen uns als Schnittstelle zwischen den staatlichen und den zivilgesellschaftlichen Akteuren. Die Kirchen und ihre Gemeinden vor Ort sind dabei maßgebliche Partner. Für das „Bayerische Bündnis für Tolerenz“ haben wir die Aufgaben der Geschäftsführung übernommen. www.bayerisches-buendnis-fuer-toleranz.de Martin Becher, Annemarie Schöffel

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Netzwerk: „Gemeinsam für die Region“ Evangelische Kirche und Strukturwandel in Nordostbayern Viel war los im letzten Kursjahr im Netzwerk. Alle Arbeitskreise bestehen noch, vielfältige Themenbereiche wurde bedacht. Kurzzeitig sah es so aus als könnte sich auch ein Arbeitskreis zu den Themen „Kunst und Kultur“ etablieren. Allerdings - und das ist ganz im Sinne des Netzwerks wurde diese Arbeit von der neu gegründeten „Künstlerkolonie Fichtelgebirge“ (KüKo) übernommen. Schwerpunkte waren natürlich die Ideen zum Kartoffelprojekt und zum Kirchenentdeckerkurs. Auch die Gipfelgottesdienste im Fichtelgebirge und Steinwald konnten realisiert werden. Der Familienarbeitskreis beschäftigt sich mit dem ÖPNV und die „Konkreten Hilfen“ sind drauf und dran ein Energieberatungsprojekt für „ärmere Menschen“ auf den Weg zu bringen. Regelmäßig treffen sich folgende Arbeitskreise: „Familien und Generationen“, „Wirtschaftliche Entwicklung“, „Seelsorgearbeitskreis“, „Theologischer Arbeitskreis“, „Konkrete Hilfen“ und der Arbeitskreis „Lernende Region“. Das Kernteam hat folgende Mitglieder: Thomas Guba, Geschäftsführer Otto Bayreuther, Geschäftsführer des Diakonischen Werks, Selb-Wunsiedel e. V. Martin Becher, Projektstelle gegen Rechtsextremismus Andreas Beneker, Leiter des EBZ Pfarrer Dirk Grafe, Wirbenz Pfarrer i. R. Dr. Hans Gerhard Koch, Lösten Dekan Dr. Volker Pröbstl, Selb Gerhard Ried, Mitglied der Landessynode, Hof Gerhard Strunz, Sozialsekretär des kda, Marktredwitz Michael Thein, Referent der Regionalbischöfin, Bayreuth Dr. Joachim Twisselmann, Stv. Leiter des EBZ Beate Wurziger-Keltsch, EBW Selb-Wunsiedel e. V.

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Angebote der „Gemeinde- und Regionalentwicklung in Nordostbayern“ Ich gestalte mit Ihnen zusammen Kirchenvorstehertage oder Wochenenden im EBZ oder bei Ihnen vor Ort (bitte kontaktieren Sie mich rechtzeitig!). Die Themen besprechen wir miteinander. Geistliche Impulse sind dabei zentral. Ich könnte mir vorstellen, dass es nach den KV-Wahlen 2012 vermehrt um eine Entwicklung von Perspektiven in der KV-Arbeit und in den Kirchengemeinden überhaupt geht. Demographische und finanzielle Veränderungen, Entdecken des eigenen geistlichen Potentials. All das könnten Fragen sein, die dran sind. Ich versuche weiterhin, die Frage nach der Entwicklung von „Kirche auf dem Land unter den besonderen Bedingungen des Schrumpfens“ zu diskutieren (dazu laden wir Referenten ins EBZ ein). Ich will Ihnen vor Ort Mut machen, Gemeindearbeit weiter mit Freude zu gestalten.

Die eigene Spiritualität soll nicht zu kurz kommen: Alle Angebote des Netzwerkes und der Projektstelle für Gemeinde- und Regionalentwicklung finden Sie auf unserer Homepage unter www.gemeinsamfuerdieregion.de. Auch auf facebook sind wir vertreten unter dem Stichwort „Netzwerk: Gemeinsam für die Region“. Pfarrer Thomas Guba

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Spiritualit채t, Theologie, Kirche

Der Mensch wird am Du zum Ich

Martin Buber

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Spiritualität, Theologie, Kirche

Kirchen entdecken - Schätze zeigen

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Ein Ökumenischer Kirchenentdeckerkurs Kooperationsveranstaltung mit der Evangelischen und Katholischen Erwachsenenbildung in der Region Nordostbayern

Unser Kurs wendet sich an alle, die gerne grundlegende Informationen zur Gestaltung einer Kirchenführung erwerben möchten. Dabei kommen Kirchen zwischen Hof im Norden und Weiden im Süden in den Blick. Dazu haben wir namhafte und qualifizierte Referentinnen und Referenten gewinnen können. Am Ende des Kurses sollen Sie in der Lage sein, eine Gruppe durch die eigene oder eine fremde Kirche führen zu können. Dabei legen wir unser Hauptaugenmerk nicht so sehr auf historische Gegebenheiten (die kommen auch zum Zuge) als vielmehr auf theologische, pädagogische und spirituelle Gesichtspunkte einer Kirchenführung. Module Unser Programm ist in Modulen aufgebaut, welche sinnvoll ineinandergreifen. Manche Dinge kennen Sie schon? Dann lassen Sie dieses Modul einfach aus. Meist treffen wir uns in einer Kirche oder einem Gemeindehaus. Dabei haben theoretische und praktische Einheiten ihren Platz. Am Ende haben Sie die Möglichkeit, Ihr angeeignetes Wissen in einer Probeführung (freiwillig) auszuprobieren. Anmeldung Wir erbitten Ihre Anmeldung spätestens 14 Tage vor dem/n gewählten Modul/en. Ein ausführlicher Prospekt kann vom EBZ aus verschickt werden. Auf der Netzwerkhomepage unter www.gemeinsamfuerdieregion.de stehen ebenfalls alle Informationen zum Download zur Verfügung. Kosten: Leitung:

5,- € pro Modul Johannes Geiger Geschäftsführender Bildungsreferent, Kath. Erwachsenenbildung Wunsiedel Thomas Guba

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Spiritualität, Theologie, Kirche Modul 1

Theologie und Architektur

Gottesvorstellung und Gotteshaus von der Antike bis in die Gegenwart

Leitung: Referent: Termin: Ort:

Thomas Guba Dr. Friedrich Fuchs verantwortlich für Inventarisierung kirchlicher Kunstgüter, Regensburg Freitag, 12. Oktober 2012, 16.30 bis 19.30 Uhr Bad Alexandersbad, EBZ

Modul 2

Schlüsselstellen der Kirchengeschichte Von der Reformation bis zum Vatikanum II

Leitung: Referent: Termin: Ort:

Lothar Böhm, EBW Münchberg Dr. Thomas Hohenberger, Pfarrer, Naila Samstag, 20. Oktober 2012, 10.00 bis 13.00 Uhr Münchberg, Evang. Gemeindehaus

Modul 3

Liturgische Orte verstehen

Evangelische und katholische Kirchenräume

Leitung: Thomas Guba, Johannes Geiger Referenten: Johannes Wolf, Pfarrer, Waldershof Christoph Schmidt, Pfarrer, Marktredwitz Termin: Samstag, 10. November 2012, 10.00 bis 13.00 Uhr Orte: Waldershof: Katholische Kirche St. Sebastian Marktredwitz: Evangelische Kirche St. Bartholomäus Modul 4

Werdet wie die Kinder!

Kirchenführung mit Kindern

Leitung:

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Beate Wurziger-Keltsch EBW Selb-Wunsiedel


Spiritualität, Theologie, Kirche Referentin: Karolin Schörner Kinderkirchenführerin, Rehau Termin: Samstag, 16. März 2013, 10.00 bis 13.00 Uhr Ort: Rehau, Evangelische Kirche St. Jobst Modul 5

Symbole und Farben Kirche mit allen Sinnen erleben Leitung:

Christine Ponader Sozialpädagogin, Vohenstrauß Referentin: Doris Grimm, Textildesignerin, Röslau Termin: Samstag, 13. April 2013, 10.00 bis 13.00 Uhr Ort: Schönbrunn, Evangelische Kirche Modul 6

Simultankirchen - Ökumenische Meilensteine Leitung: Referent: Termin: Ort:

Christina Ponader Sozialpädagogin, Vohenstrauß Dr. Volker Wappmann Pfarrer, Vohenstrauß Samstag, 20. April 2013, 10.00 bis 13.00 Uhr Altenstadt bei Vohenstrauß

Modul 7

Kirchen in der Nachkriegszeit Leitung: Referent: Termin: Orte:

Hans-Jürgen Konrad, Pfarrer, Hof Günter Hornfeck, Architekt, Hof Samstag, 08. Juni 2013, 10.00 bis 13.00 Uhr Hof, Evangelische Kreuzkirche und Dreieinigkeitskirche

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Spiritualität, Theologie, Kirche Modul 8

Besondere Orte des Segens in der Kirche Der Kirchenraum und meine Biographie Leitung: Johannes Geiger Referentin: Andrea Felsenstein-Roßberg „Spiritualität im Kirchenraum“, Nürnberg Termin: Samstag,15. Juni 2013, 10.00 bis 13.00 Uhr Ort: Weiden, Katholische Kirche St. Josef Modul 9

Kirchenerkundung in der Praxis methodische und didaktische Bausteine Leitung: Lothar Böhm, EBW Münchberg Referentin: Pfarrerin Vera Ostermayer „Offene Kirchen“, Nürnberg Termin: Samstag, 29. Juni 2013, 10.00 bis 13.00 Uhr Ort: Weißdorf, Evangelische Kirche St. Maria Modul 10

Kirche und Wirtshaus ein Kirchenführerkonzept für Geist und Seele Leitung: Referent: Termin: Ort:

Johannes Geiger Adalbert Busl, Redakteur der „Oberpfälzer Heimat“, Wiesau Samstag, 20. Juli 2013, 15.00 bis 17.00 Uhr Beidl, Katholische Kirche Mariä Himmelfahrt

Zusatzmodul

Möglichkeit zu Probeführungen / Impulse zur Öffentlichkeitsarbeit Termine und Orte nach Absprache im Kurs

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Spiritualität, Theologie, Kirche

Traumberuf — Pfarrer auf dem Land?

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Fortbildungstagung

Das Pfarrerbild verändert sich — die Gemeinden auch? Der Strukturwandel hat unsere Kirche erreicht. Was wandelt sich eigentlich in Bayern? Haben junge Pfarrer und Pfarrerinnen noch „Lust am Land“ oder will man lieber eine Stadtpfarrstelle, eine Funktionsstelle annehmen? Wir wollen Mut machen, sich den Herausforderungen des Landes zu stellen. Wir möchten eine „Kirche für die ländliche Region“ bleiben. Was sind wichtige Faktoren für eine gelingende Arbeit auf dem Land? Welche Veränderungen verträgt unser eigenes Pfarrerbild? Was denkt die EKD über ländliche Räume? Gibt es hoffnungsvolle Ansätze bei uns? Wir laden ein, mit engagierten Leuten vor Ort zu sehen, was möglich ist und wo Begrenzungen sind. Wir möchten unsere Freude am Landleben weitergeben und reflektieren. Diese Fortbildung richtet sich an alle Hauptamtlichen in der Kirche, die sich für die Arbeit auf dem Land interessieren. Die Veranstaltung ist als FEA-Fortbildung anerkannt. Leitung: Thomas Guba Referenten: Peter Berek 1. Bürgermeister, Bad Alexandersbad Dr. Hans-Gerhard Koch Pfarrer, Fürth/Lösten Dr. Volker Pröbstl, Dekan, Selb Termin: Mittwoch, 17. Oktober, 12.00 Uhr bis Freitag, 19. Oktober 2012, 13.00 Uhr Kosten: 140,- € EZ mit D/WC

Meditatives Bogenschießen

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Eine Einführung

Geht es im Leben darum, sich ständig hohe Ziele zu setzen und diese zu erreichen? Der Zeitgeist drängt uns in diese Richtung, und vordergründig gesehen scheint das auch die Botschaft des Bogenschießens zu sein: Weiter,

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Spiritualität, Theologie, Kirche höher, schneller. Aber immer mehr Menschen fühlen sich von dieser Mentalität überfordert und kommen an ihre Grenzen. Das Meditative Bogenschießen ermöglicht die Erfahrung, dass es auch anders geht: Nach dem Auszug des Bogens kommt das Loslassen. Nach der Anspannung die Ruhe. Nach der Aktion die Meditation. Zugleich fördert das Meditative Bogenschießen die innere Ausgeglichenheit und verbessert die Lebensqualität. Methodisch arbeiten wir neben dem Bogenschießen mit meditativen Impulsen, Zeiten der Stille, Feedback und Gesprächen in der Gruppe. Der Leiter des Kurses, Dr. Haringke Fugmann, ist Pfarrer der Evang.-Luth. Kirche in Bayern. Er wurde als Kind in Papua-Neuguinea in das traditionelle Bogenschießen eingeführt. Leitung: Termin: Kosten:

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Kirchenrat PD Dr. habil. Haringke Fugmann, Bayreuth Freitag, 16. November, 14.00 Uhr bis Samstag, 17. November 2012, 17.00 Uhr 106,- € EZ mit D/WC

„250 Jahre Jean Paul“ Der Dichter und theologische Autor in Unterricht und Gemeindebildung

Am 21. März 2013 jährt sich der Geburtstag Jean Pauls, des oberfränkischen Dichters von Weltniveau, zum 250. Mal. Um sich bereits 2012 auf das Jubiläum einstimmen zu können, bietet das Tagungszentrum in Kooperation mit dem Verein „Jean Paul 2013 e. V.“ und der „Arbeitsgemeinschaft für Evangelische Erwachsenenbildung in Bayern e. V.“ (AEEB), eine Multiplikatorentagung an. Die Veranstaltung ist als Fortbildung für Lehrkräfte, Mitarbeitende in der evangelischen Erwachsenenbildung und Gemeindemitarbeitende konzipiert, die über einen der zugleich witzigsten und sprachmächtigsten, aber auch sehr theologischen Autor der deutschen Literatur auskunftsfähig werden möchten. Der Samstag wird als eigenständige eintägige Fortbil-

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Spiritualität, Theologie, Kirche dungsveranstaltung im Rahmen der RLFB für Gymnasien in Oberfranken ausgeschrieben. Leitung:

Julia Knapp „Jean Paul 2013 e. V.“, Bayreuth Dr. Peter Seißer Vizepräsident der Landessynode der ELKB, Wunsiedel Referenten: Tabea-Stephanie Amtmann Oberstudienrätin, Hof Dr. Monika Meier, 1. Vorsitzende „Jean Paul 2013 e. V.“, Literaturwissenschaftlerin, Hannover Prof. em. Dr. Walter Sparn, Erlangen Dr. Jens Colditz, Theologischer Leiter der AEEB, München Dr. Jürgen Wolff, Leiter des Erwachsenenbildungswerkes Bayreuth / Bad Berneck / Pegnitz e. V. Termin: Freitag, 16. November, 18.00 Uhr bis Sonntag, 18. November 2012, 13.00 Uhr Kosten: 119,- € EZ mit D/WC 103,- € DZ mit D/WC Tagesveranstaltung am Samstag: 43,- € (inkl. Verpflegung)

Exerzitien im Alltag - „Leben aus Gottes Kraft“

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Vorbereitungstag für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren

In der Passionszeit 2013 werden im Kirchenkreis Bayreuth und im Erzbistum Bamberg ökumenische Alltagsexerzitien in den Gemeinden angeboten. „Exercitien im Alltag“ bieten einen Rahmen, um über eine bestimmte Zeit christliche Spiritualität und Alltag zu verbinden und so neue Impulse für das eigene geistliche Leben zu erhalten. In ihnen werden Übungen der Achtsamkeit und der Selbstwahrnehmung mit der biblischen Botschaft in Bezug gebracht. In diesem Jahr stehen die Exerzitien unter dem Thema: „Leben aus Gottes Kraft“.

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Spiritualität, Theologie, Kirche Zum Kennenlernen des Materialhefts und als Einführung für Gruppenleiter wird in Zusammenarbeit mit Dekan Förster, Naila, eine Halbtagesveranstaltung angeboten. Leitung: Termin: Kosten:

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Günter Förster, Dekan, Naila Samstag, 17. November 2012, 9.30 bis 13.00 Uhr keine

„Die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir ...“ Besinnungstage im Advent

Advent ist die Zeit des Wartens, der Vorbereitung und der Vorfreude auf den kommenden Herrn. Er kommt zur Welt. Aber er kommt auch zu dir und mir persönlich. An diesem Wochenende gehen wir miteinander diesen Adventsweg und fragen, was sich in unserem Leben verändern kann, wenn die „Herrlichkeit Gottes“ über uns aufgeht. Begleitet werden wir durch diese Tage von der Musik und den Texten des „Messias“ Georg Friedrich Händels. Ein Wochenende für alle, die den Advent bewusst als Zeit der Vorbereitung auf das Christfest wahrnehmen wollen. Leitung: Termin: Kosten:

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Andreas Beneker Heidi Sprügel Freitag, 14. Dezember, 18.00 Uhr bis Sonntag, 16. Dezember 2012, 13.00 Uhr 125,- € EZ mit D/WC 109,- € DZ mit D/WC

„Ich war fremd – Ihr habt mich aufgenommen“ Weltgebetstag 2013 aus Frankreich Ökumenische Vorbereitungstagung für die Dekanate Wunsiedel, Selb und Tirschenreuth

Frauen aus Frankreich haben für den 1. März 2013 den weltumspannenden Gottesdienst vorbereitet. Das Thema

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Spiritualität, Theologie, Kirche weist uns auf die weltweiten Probleme der Migration und stellt die Frage, wie wir dazu beitragen können, eine „Willkommensgesellschaft“ zu werden. Der Nachmittag stellt Frankreich vor und nimmt die Erfahrungen von Fremden in den Blick. Wir lernen Symbolhandlungen, Texte und Lieder der Gottesdienstordnung kennen und bekommen Impulse zur Umsetzung in den Gemeinden. Leitung:

Termin: Kosten:

Birgit Pfaller, Katholischer Deutscher Frauenbund, Regensburg Heidi Sprügel Dienstag, 22. Januar 2013, 14.00 bis 17.00 Uhr 5,- €

Menschen glauben Eine Reise zu den Religionen der Welt

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Ausstellungseröffnung

Alle Religionen antworten auf Grundfragen der Menschen, auf das Woher und Wohin. In der Religion suchen Menschen Weltdeutung und ihren persönlichen Heilsweg: In Kirchen und Moscheen, in buddhistischen Klöstern und in Synagogen, am Ufer des Ganges und im Stadtgewühl einer asiatischen Mega-City. Die Bilder des Nürnberger Fotografen Wolfgang Noack laden uns ein zu einer Reise zu den Religionen der Welt. Sie laden ein zur Frage nach der gemeinsamen Herkunft aller Religionen und auf der Suche nach Gott aus unterschiedlichen Perspektiven. Wolfgang Noack ist Chefredakteur der Zeitschrift „das baugerüst“. Zur Eröffnung der Ausstellung im Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum wird er über seine Intentionen und über Erfahrungen in der Begegnung mit Menschen unterschiedlicher religiöser Herkunft berichten. Leitung: Referent: Termin: Kosten:

Dr. Joachim Twisselmann Wolfgang Noack, Fotograf, Nürnberg Donnerstag, 24. Januar 2013, 19.00 bis 21.00 Uhr keine

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Spiritualität, Theologie, Kirche 9

Chartres - Lauschen mit der Seele

Eindrücke und Informationen zur Kathedrale von Chartres und zu unserer Studienfahrt

Dieses großartige Bauwerk fasziniert seit vielen Jahrhunderten die Menschen mit seiner Ausstrahlung, seinen Kunstwerken, seinem blauen Licht, das durch die Glasfenster ins Innere scheint. Das Labyrinth zeigt Weg und Ziel, es ist ein wunderbares Symbol in der Form und in den mathematischen Grundlagen für das Leben des Menschen, die zu entdecken und zu erschließen sind. Tilman Evers, der die Kathedrale schon oft besucht und studiert hat, wird uns mit Bildern und Eindrücken, mit Vortrag und Erzählungen dieses vielschichtige Bauwerk näher bringen. Sein Vortrag soll auch Lust machen auf die Studienreise nach Chartres im September 2013 und diese ausführlich vorstellen. Leitung: Referent: Termin: Kosten:

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Barbara Twisselmann Dr. Tilman Evers Sozialwissenschaftler, Kassel Samstag, 9. Februar 2013, 10.00 bis 15.30 Uhr 20,- € (inkl. Verpflegung)

Luther und „die Anderen“ Auf der Suche nach einer zeitgemäßen Theologie der Religionen

Das Jahr 2013 ist innerhalb der Lutherdekade mit dem Motto „Reformation und Toleranz“ überschrieben. Doch wer sich unter dieser Überschrift auf die Suche nach einer verantworteten Theologie der Religionen begibt, stößt auch auf die Schattenseiten der Reformation. Insbesondere die späten Schriften Luthers zu Judentum und Islam stellen kein Ruhmesblatt der Reformationsgeschichte dar. Dieses Seminar beschäftigt sich mit den geschichtlichtheologischen Hintergründen und den weitreichenden Folgen dieser Schriften Luthers. Nach einem theologiege-

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Spiritualität, Theologie, Kirche schichtlichen Zugang soll nach einer heute verantwortbaren Theologie der Religionen gefragt werden. Am Montagabend wird die Musikgruppe „Abrahamisches Trio“ aus Frankfurt mit einem Konzert zu Gast im EBZ sein. Leitung:

Referent:

Termin: Kosten:

Andreas Beneker Dr. Rainer Oechslen, Islambeauftragter der ELKB, München Prof. Dr. Reinhold Bernhardt Lehrstuhl für Systematische Theologie, Universität Basel Montag, 18. Februar, 15.00 Uhr bis Dienstag, 19. Februar 2013, 13.00 Uhr 125,- € EZ mit D/WC (inkl. Konzertbeitrag)

„Was kommt danach?“ Nahtoderfahrungen als wissenschaftliche und seelsorgerliche Herausforderung Kooperationsveranstaltung mit dem Forschungs- und Informationszentrum Neue Religiosität (FIZ) Bayreuth

Immer wieder machen Menschen in lebensbedrohlichen Situationen sogenannte „Nahtoderfahrungen“ – und doch ist bisher nur wenig über dieses Phänomen bekannt. Die Intimität dieser Erfahrungen und die gesellschaftlich nach wie vor bemerkbare Tabuisierung des Todes tragen ebenfalls dazu bei. Die Tagung geht dem Phänomen „Nahtoderfahrungen“ aus multidisziplinärer wissenschaftlicher und theologischer Perspektive nach und fragt nach den sich daraus ergebenden Konsequenzen für Theologie und seelsorgerliche Praxis. Leitung:

Andreas Beneker Kirchenrat PD Dr. habil. Haringke Fugmann Landeskirchlicher Beauftragter für religiöse und geistige Strömungen, FIZ Bayreuth Referenten: Prof. Dr. Bernd Schnettler Lehrstuhl Kultur- und Religionssoziologie, Universität Bayreuth

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Spiritualität, Theologie, Kirche

Termin: Kosten:

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Dr. med. Michael Schröter-Kunhardt Heidelberg Montag, 8. April, 14.00 Uhr bis Mittwoch, 10. April 2013, 13.00 Uhr 179,- € EZ mit D/WC, 149,- € Studierende

Ich glaub. Ich bin gewählt. Neu anfangen im Kirchenvorstand

Wahl und Berufung im Herbst, die Einführung im Advent, die ersten Sitzungen – all das liegt im April 2013 bereits hinter Ihnen. Aber eine Menge Fragen sind noch offen: Wie finde ich meinen Platz im Kirchenvorstand? Wie kommen wir zu einem guten Miteinander? Welche Aufgaben, Themen und Herausforderungen liegen oben auf? Wie können wir unserer Aufgabe als geistliche Gemeindeleitung gerecht werden? Dieses Seminar sucht und findet Antworten. Sie erhalten Anregungen für eine gelingende Zusammenarbeit und Unterstützung für die zu bewältigenden Aufgaben. Leitung: Referent:

Termin: Kosten:

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Thomas Guba Martin Simon, Pfarrer, Beauftragter für Kirchenvorstandsarbeit, Amt für Gemeindedienst, Nürnberg Freitag, 12. April, 18.00 Uhr bis Samstag, 13. April 2013, 18.00 Uhr 70,- € EZ mit D/WC

„Wer sagen die Leute, dass ich sei?“ Jesus Christus im Spiegel der biblischen Überlieferung Fortbildungstagung

Die Frage nach der historischen Wirklichkeit Jesu ist ein Weg, zu seiner Person Zugang zu gewinnen. Doch führt alleine dieser Weg zum Ziel? Begegnet uns Jesus nicht immer schon durch die Brille der verschiedenen biblischen Sichtweisen?

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Spiritualität, Theologie, Kirche Dieses Seminar nimmt ernst, dass die biblischen Texte keine historischen Berichte sein wollen, sondern Zeugnis und Bekenntnis. Ging es im Jesusseminar des vergangenen Jahres um die historischen Hintergründe des Lebens Jesu, so fragen wir darum in diesem Jahr nach der „Theologie“ der neutestamentlichen Autoren. Das Seminar bringt uns das Jesusbild des Lukas, den Christus des Paulus und den des Johannes näher und gewährt so spannende Einblicke in die Vielfalt des neutestamentlichen Redens von Jesus Christus. Leitung: Termin: Kosten:

Andreas Beneker Freitag, 12. April, 18.00 Uhr bis Sonntag, 14. April 2013, 13.00 Uhr 125,- € EZ mit D/WC 109,- € DZ mit D/WC

Als Christ in der politischen Öffentlichkeit

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Dreizehnter Alexandersbader Ökumenetag

2013 ist Wahljahr. Im Herbst wird der Bundestag gewählt. In Bayern finden zudem Land- und Bezirkstagswahlen statt. Kirche und Glaube sehen sich zunehmend angefragt, ob eine Verbindung von positiv gelebter Religion und politischem Leben überhaupt statthaft ist. Unter der Überschrift vorgeblicher Neutralität wird von mancher Seite jegliche öffentliche Relevanz von Religion als Bevormundung abgetan und unverhohlen der Rückzug ins Private gefordert. Wie stellt sich das aus der Sicht eines Menschen dar, der ein reiches Leben als Politiker und als Christ seinen persönlichen Hintergrund nennen darf? Zu diesem Studientag wird Ministerpräsident a. D. und Synodaler Dr. Günther Beckstein unser Gesprächspartner sein. Leitung: Andreas Beneker Johannes Geiger, Pastoralreferent, Kath. Erwachsenenbildung Wunsiedel Monsignore Heinrich Benno Schäffler Kath. Erwachsenenbildung Wunsiedel

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Spiritualität, Theologie, Kirche Referent:

Termin: Kosten:

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Dr. Günther Beckstein Ministerpräsident a. D. und Landessynodaler, Nürnberg Dienstag, 30. April 2013, 14.15 bis 18.00 Uhr 7,- € (inkl. Kaffeetrinken)

Dem Glauben auf die Spur kommen Multiplikatorenseminar für Kurse zum Glauben

„Was glauben wir wirklich? Das heißt so, dass wir mit unserem Leben daran hängen?“ – Dietrich Bonhoeffers Frage ist hochaktuell. Sie motiviert dazu, persönliche Glaubensund Lebenserfahrungen neu ins Gespräch zu bringen und sich im Austausch mit anderen neu zu positionieren. Die EKD hat mit ihrer Kampagne „Erwachsen glauben“ die Durchführung zahlreicher Kurse zum Glauben initiiert und belebt damit landesweit die kirchliche Präsenz. Kritisch religiös interessierte Menschen werden angesprochen: distanzierte und kirchlich fest gebundene, jüngere und ältere Erwachsene. Wir lernen im Seminar exemplarisch unterschiedliche Kursmodelle kennen. Wir tauschen Ideen aus bezüglich neuer Zielgruppen und Methoden, passgenauer Veranstaltungsplanung und Catering. Team:

Termin: Kosten:

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Kirchenrat Dr. Jens Colditz Theologischer Leiter der Arbeitsgemeinschaft für Evangelische Erwachsenenbildung in Bayern e.V., München Friedrich Rössner, Diakon, Amt für Gemeindedienst, Nürnberg Heidi Sprügel Christine Ursel, Fortbildungsreferentin, Diakonisches Werk in Bayern e. V., Nürnberg Dienstag, 4. Juni, 11.00 Uhr bis Donnerstag, 6. Juni 2013, 16.00 Uhr 130,- € EZ mit D/WC 114,- € DZ ohne D/WC


Spiritualität, Theologie, Kirche

„Ertrage einer den anderen ...“ Ökumenisches Seminar für konfessionsverbindende Ehepaare und andere Interessierte

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Sich gegenseitig zu tragen und zu ertragen ist nicht nur eine Aufgabe für Ehepartner. Es ist auch eine Aufgabe der Religionen, ja der Menschen im Umgang miteinander. Wir fragen nach der Entstehung der monotheistischen Religionen und ihrem Wahrheitsanspruch. Gemeinsam denken wir darüber nach, wie ein friedliches Miteinander der Meinungen, Lebensstile und Religionen möglich ist und machen unsere eigenen ökumenischen Erfahrungen dafür fruchtbar. Leitung:

Termin: Kosten:

Andreas Beneker Josef Gründel, Pastoralreferent, Stellvertretender Ökumenereferent der Erzdiözese Bamberg Freitag, 14. Juni, 18.00 Uhr bis Sonntag, 16. Juni 2013, 13.00 Uhr 90,- € DZ mit D/WC

Wie kann Kirche auf dem Land auch in Zukunft prägend wirksam sein?

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Symposium - Kirche auf dem Land

Es ist Zeit, sich Gedanken zu machen über die Zukunft der Kirche in ländlichen Räumen, über Möglichkeiten der Zusammenarbeit und über missionarische Strategien. Für das Symposium sind die folgenden Arbeitsschwerpunkte geplant: Auseinandersetzen mit der sich verändernden kirchlichen Situation (Vielfalt). Chancen der Kirche auf dem Land formulieren und ergreifen. Durch Exkursionen in die Region die Gemeindevielfalt kennenlernen und die Stärken entdecken. Missionarische Impulse und Strategien des Gemeindewachstums für ländliche Räumen skizzieren und so über

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Spiritualität, Theologie, Kirche den Erhalt des Status quo hinaus Gestaltungsmöglichkeiten für das kirchliche Handeln entdecken. Durch die Dokumentation des Symposiums die „entwickelten“ Ideen für Gemeinden und ihre Verantwortlichen präsentieren und zur Weiterarbeit „vor Ort“ ermutigen. Zu mutigen Schritten der Veränderung Lust machen. Dabei wollen wir die benachbarten Räume einbeziehen, also die grenznahen Regionen in Sachsen oder Thüringen genauso wie die Kirche der Böhmischen Brüder, Seniorat Westböhmen. Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm hat die Schirmherrschaft für diese Veranstaltung übernommen. Anerkennung als landeskirchliche Fortbildung wird angestrebt. Leitung:

Thomas Guba und Mitglieder des Theologischen Arbeitskreises im Netzwerk Referenten: Prof. Dr. Gerhard Henkel Humangeograph, Paderborn Dr. Kai Hansen, Pfarrer, Haddeby Dr. Birgit Hoyer, Privatdozentin an der Universität Graz, Erlangen Dr. Thomas Schlegel, Pfarrer, Greifswald Termin: Dienstag, 18. Juni, 12.00 Uhr bis Donnerstag, 20. Juni 2013, 13.00 Uhr Kosten: 150,- € EZ mit D/WC

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Jean Paul und der Glaube Abendvortrag in Kooperation mit dem Evangelischen Bildungswerk Selb-Wunsiedel

Jean Paul, dessen 250. Geburtstag 2013 gefeiert wird, war einer der tiefsinnigsten deutschen Dichter. Frank Piontek wird die vielfältigen Aspekte des persönlichen Glaubens, die den Pfarrersohn Jean Paul lebenslang interessiert haben, in einem Vortrag - mit vielen Ausschnitten aus Jean Pauls wunderbarem, herz- und kopfbewegendem Werk präsentieren.

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Spiritualität, Theologie, Kirche Frank Piontek war bei der fachlichen Konzeption des Jean-Paul-Wanderwegs und der Textauswahl maßgeblich beteiligt. Leitung:

Referent: Termin: Kosten:

Heidi Sprügel Beate Wurziger-Keltsch EBW Selb-Wunsiedel Dr. Frank Piontek, Bayreuth Donnerstag, 23. Mai 2013, 19.30 bis 21.00 Uhr 6,- €

Muslimen begegnen

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Den Islam in der Begegnung kennenlernen

In Deutschland leben über 4,5 Millionen Muslime. Sie bilden damit die zweitgrößte Religionsgemeinschaft neben den christlichen Kirchen. Wir meinen, das ist Grund genug, sich näher mit ihr auseinanderzusetzen: Was glauben Muslime eigentlich wirklich? Welche Feste feiern sie? Was freut sie oder macht ihnen Sorgen? Wie leben diejenigen unter ihnen, die zum großen Teil Wurzeln in der Türkei haben? Fragen, denen man am besten auf dem Weg des direkten Gesprächs auf die Spur kommt. Darum steht neben der Information über Grundlagen des Islam, die Begegnung mit Muslimen im Mittelpunkt dieses Wochenendes. Gemeinsam mit unseren Gesprächspartnern aus der Region machen wir uns auf den Weg, einander kennenzulernen und besser zu verstehen. Leitung:

Termin: Kosten:

Andreas Beneker Dr. Rainer Oechslen Islambeauftragter der ELKB, München Freitag, 12. Juli, 18.00 Uhr bis Sonntag, 14. Juli 2013, 13.00 Uhr 115,- € EZ mit D/WC 99,- € DZ mit D/WC

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Geschichte, Politik, Geistige Orientierung Projektstelle gegen Rechtsextremismus

Wir bekämpfen Einstellungen und Haltungen, wir bekämpfen Taten und Aktivitäten. Aber wir bekämpfen keine Menschen. Deshalb ist die Arbeit mit und für Menschen, die aus dem Rechtsextremismus aussteigen, eines unserer wichtigsten Anliegen.

Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm

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Geschichte, Politik, Geistige Orientierung

Überraschende Allianzen Rechtsextremismus in Deutschland und Tschechien Fachtagung mit dem Koordinierungszentrum Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch: Tandem

Rechtsextremismus und neuer Nationalismus machen nicht an Grenzen halt – ganz im Gegenteil. Wechselseitige Unterstützung bei Veranstaltungen, Kundgebungen und Demonstrationen gehören zum selbstverständlichen Handwerkszeug der internationalen Neonaziszene. Dies ist Anlass für eine Kooperationsveranstaltung mit Tandem, dem Koordinierungszentrum für den deutschtschechischen Jugendaustausch. Adressaten dieses Seminars sind Vertreterinnen und Vertreter von Jugendverbänden und Vereinen sowie aus Initiativen und Institutionen, die bereits in der deutsch-tschechischen Arbeit aktiv sind. Mit Hilfe von Vorträgen und Diskussionen zum Thema sowie Kleingruppenarbeit sollen Informationen über die extrem rechte Szene in beiden Ländern aufbereitet werden. Es wird ein Überblick gegeben über Organisationen, die bereits an dieser Fragestellung arbeiten. Schließlich werden Materialien und Programme vorgestellt, die die Arbeit erleichtern, damit die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus ein wirksames Tätigkeitsfeld in der deutsch-tschechischen Jugendbegegnung wird. Leitung: Martin Becher Referenten: Juliane Niklas, Pädagogische Mitarbeiterin, Tandem Regensburg Michaela Veselá, Pädagogische Mitarbeiterin, Tandem Pilsen Termin: Donnerstag, 29. November, 16.30 Uhr bis Samstag, 1. Dezember 2012, 13.00 Uhr Kosten: 120,- € EZ mit D/WC für Initiativen kostenfrei

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Geschichte, Politik, Geistige Orientierung 21

Die Gemeinwohl-Ökonomie

Eine demokratische Alternative wächst Alexandersbader Gespräch

„Immer mehr Menschen wird bewusst, dass wir derzeit nicht etwa eine isolierte Finanzkrise erleben, sondern dass Finanzplagen, Arbeitslosigkeit, Verteilungskrise, Klimakrise, Energiekrise, Hungerkrise, Konsumkrise, Sinnkrise, Wertekrise und Demokratiekrise im innersten zusammenhängen und Symptome einer umfassenden Systemkrise sind: Die kapitalistische Marktwirtschaft ist am Auslaufen.“ Mit dieser weitreichenden These beginnt Christian Felber sein „Manifest für eine Gemeinwohl-Ökonomie“. Er sieht sie als Alternative für eine neue Wirtschaftsordnung, in der Geld und Märkte wieder den Menschen dienen statt umgekehrt. Dieses Modell hat in wenigen Monaten eine verblüffende Unterstützung gefunden: In nur anderthalb Jahren fanden sich mehr als 400 Unternehmen und 70 Organisationen, die das Konzept ganz praktisch im Alltag unterstützen. Auch unsere Veranstaltung ist ein Beleg für die Attraktivität dieses Ansatzes: Sie wird unterstützt von dem Bürgerforum „Pro Marktredwitz“, den Grünen im Landkreis Wunsiedel, dem Bund Naturschutz im Landkreis Wunsiedel, der Akademie Steinwald-Fichtelgebirge e. V. und vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt der ELKB. Leitung: Referent: Termin: Kosten:

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Dr. Joachim Twisselmann Christian Felber Sozialwissenschaftler und Publizist, Wien Dienstag, 4. Dezember 2012, 19.00 bis 21.00 Uhr keine

„Mir wird das jetzt zu bunt ...“ Wie viel Verschiedenheit halten wir aus? Seminare für Land- und Hausfrauen und ihre Partner

„Ich habe nichts gegen Fremde. Aber diese Fremden sind nicht von hier.“ – Asterixs Worte lassen uns schmunzeln.

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Geschichte, Politik, Geistige Orientierung Sie enthüllen eine typisch menschliche Reaktion: Eigentlich kommen wir mit unseren Mitmenschen gut aus, aber von dem ganz Andersartigen fühlen wir uns leicht bedroht. Da bangen wir um unseren vertrauten persönlichen Raum und unseren Seelenfrieden. Wie halte ich Verschiedenheit aus – andere Meinungen, Lebensweisen, Hautfarben, Religionen, Staatsformen? Diese Fragen sind in unserer immer vielfältiger und komplexer werdenden Welt eine große Herausforderung. Wir befassen uns im Seminar mit einzelnen Aspekten des Themas. Die Spanne reicht vom Zusammenleben von Generationen unter einem Dach bis hin zur Verständigung der europäischen Nationen im großen Euro-Raum; sie reicht von Impulsen aus Bibel- oder Kirchengeschichte bis hin zur Begegnung mit Persönlichkeiten unserer Zeit. Wir laden ein zu Vorträgen und Gesprächen, Andachten und Gottesdienst, Ausflug und körperlicher Bewegung. Die Gastlichkeit unseres Hauses tut Leib und Seele gut. Leitung: Team des Evangelischen Bildungszentrums Termine: Mittw., 5. bis Mittw., 12. Dezember 2012 Montag, 7. bis Freitag, 11. Januar 2013 Mittw., 23. bis Mittw., 30. Januar 2013 Mittw., 30. Jan. bis Mittw., 6. Februar 2013 Mittw., 27. Februar bis Mittw., 6. März 2013 Mittw., 6. bis Mittw., 13. März 2013 Montag, 18. bis Freitag, 22. März 2013 Kosten:

Mittwoch bis Mittwoch 343,- € EZ mit D/WC 288,- € DZ mit D/WC oder EZ ohne D/WC 239,- € DZ ohne D/WC Montag bis Freitag 224,- € EZ mit D/WC 192,- € DZ mit D/WC oder EZ ohne D/WC 164,- € DZ ohne D/WC

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Geschichte, Politik, Geistige Orientierung 23

Werkstattreihe: Mehr Demokratie wagen 2.0 Wenn die Zeiten unübersichtlicher werden, gesellschaftliche Konflikte sich überlagern und unklar ist, wer eigentlich wofür Verantwortung trägt, dann schlägt die Stunde des Vereinfachens. Gesellschaftliche Umbrüche bringen Verwerfungen mit sich, die rechtsextremen Parolen bei vielen Menschen Gehör verschaffen. Komplexe Vorgänge wie die Finanz- und Wirtschaftskrise führen zum Hinterfragen unseres demokratischen Systems. Wir alle spüren den Verlust einer einstmals überschaubaren und berechenbaren demokratischen Politik. Das Äußern von Kritik darf nicht den Gegnern der Demokratie überlassen werden. Mit der Werkstatt „Mehr Demokratie wagen 2.0“ mischen wir uns konstruktiv ein. Wir sehen sie als einen auf längere Sicht angelegten Prozess. Leitung:

Martin Becher Dr. Joachim Twisselmann

1. Gemeinwohl oder Wettbewerb der Interessen Wie verändert Lobbyismus die Demokratie?

Nach einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach sind 80 % der Bundesbürger bei Politikern am meisten daran interessiert, in welchen Verbänden und Unternehmen sie sich engagieren oder nebenberuflich tätig sind. Das zeugt von erheblichem Misstrauen gegenüber den Politikern. Es weist auf ein Spannungsfeld hin zwischen der Verpflichtung auf das Gemeinwohl und der Wahrnehmung spezifischer Interessen. Um die Demokratie zu schützen, müssen Interessen offen gelegt werden. Der Vortrag stellt unterschiedliche Methoden der Interessenvertretung (Lobbyismus) vor und fragt, welche Auswirkungen das auf die demokratische Ordnung von Staat und Gesellschaft hat. Referent: Termin: Kosten:

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Martin Becher Montag, 28. Januar 2013, 19.00 bis 21.00 Uhr keine


Geschichte, Politik, Geistige Orientierung

2. Jena ist erfolgreich und demokratisch Erfahrungen und Perspektiven eines engagierten Protestanten vor und nach der Wende

„Es ist viel Resignation spürbar, doch wir müssen kämpfen – Eines Tages muss es besser werden! Wir brauchen Demokratie!“ Am 28. April 1989 notiert Pfarrer Albrecht Schröter diese kämpferischen Worte in seinem Tagebuch. Wenige Monate später wird er mit den Pfarrern Rainer Eppelmann und Friedrich Schorlemmer in Berlin zusammen den „Demokratischen Aufbruch“ begründen. Wie viele der Mitstreiterinnen und Mitstreiter aus der protestantischen Bürgerbewegung in der DDR ist Albrecht Schröter geprägt durch den „Konziliaren Prozess für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung“. Mit der friedlichen Revolution verbindet sich für ihn die Notwendigkeit, Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen und so den geschützten Raum der Kirche zu überschreiten. Vor wenigen Monaten ist Albrecht Schröter zum zweiten Mal mit großer Mehrheit in seinem Amt als Oberbürgermeister der Stadt Jena bestätigt worden. In seiner Stadt sind ihm demokratische Bürgerbeteiligung und der energische Einsatz gegen den aufkeimenden Rechtsextremismus entscheidende Aufgaben. Auch überregional ist die Stadt Jena unter seiner Leitung für viele Kommunen zum Vorbild geworden. In unserem „Alexandersbader Gespräch“ wollen wir über seine Motive und seine Erfahrungen sprechen. Aber wir sind auch gespannt auf seine Vorschläge und Ideen zur Festigung der Demokratie in den Konflikten der Zukunft. Referent: Termin: Kosten:

Dr. Albrecht Schröter Oberbürgermeister der Stadt Jena Samstag, 2. Februar 2013, 10.00 bis 15.30 Uhr 15,- € (inkl. Verpflegung)

3. Eine Mehrheit für Europa? Die europäische Einigung als demokratisches Projekt

Bislang ist die Europäische Union ein Projekt verantwortungsbewusster Eliten. Sie misstrauen bis heute der politi-

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Geschichte, Politik, Geistige Orientierung schen Reife und der Bereitschaft zur geduldigen Verständigung in ihren Völkern. Und tatsächlich ist ja immer noch das nationale Interesse überall leichter zu mobilisieren als die Begeisterung für eine „europäische Solidarität“. Andererseits belegen etwa die eindrucksvollen Fortschritte in der Aussöhnung zwischen Deutschen und Franzosen, dass selbst langgepflegte Feindschaften überwunden werden können. Gerald Häfner setzt auf die gemeinschaftsstiftende Kraft demokratischer Beteiligung. Als Abgeordneter der GRÜNEN im Europäischen Parlament kennt er freilich auch sehr genau die vielfältigen Gegenkräfte. Referent: Termin: Kosten:

Gerald Häfner, Mitglied des Europaparlaments, Straßburg/München Montag, 11. März 2013, 19.00 bis 21.00 Uhr keine

4. Sind Eliten undemokratisch? Führung und Verantwortung in der Demokratie

Unsere politischen Eliten bieten zur Zeit kein gutes Bild. Gegenüber den großen gesellschaftlichen Herausforderungen wirken sie vielfach überfordert und hilflos. Das gilt etwa für die Finanz- und Währungskrise ebenso wie für die Klimakrise und den dringlichen ökologischen Umbau der Gesellschaft. Gleichzeitig ist klar, dass dieser Vertrauensverlust gegenüber der politischen und wirtschaftlichen Führung alle Krisen nochmals verschärft. Müssen die Bürgerinnen und Bürger die Dinge also jetzt selbst in die Hand nehmen, wie der überraschende Erfolg der Piratenpartei anzudeuten scheint? Oder entwickelt sich eine neue Sehnsucht nach machtvollen Führern? Und welche Rolle spielen die anderen Eliten in unserer Gesellschaft, aus Wissenschaft, Medien, Kultur und Kirche? Wie können sie und ihre Macht produktiv in den demokratischen Willensprozess eingebunden werden? Referenten: Martin Becher Dr. Joachim Twisselmann

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Geschichte, Politik, Geistige Orientierung Termin: Kosten:

Dienstag, 23. April 2013, 19.00 bis 21.00 Uhr keine

Grenzerfahrungen im Wandel

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Wie Grenzen Europas Identität prägen

Zu Europa gehören Grenzen. Sie haben Europas Geschichte bestimmt und die Identität der Länder und Völker geprägt. Europas Identität ist aber auch durch Außengrenzen bestimmt – und diese Grenzen sind nicht immer klar. Europa zu definieren, also in Grenzen zu fassen, gelingt nicht. Oder mit Jacques Derrida: Europa hat eine offene Identität. Wie wirkten sich politische und kulturelle Grenzziehungen in der Geschichte Europas aus? Wie lassen sich Grenzen soziologisch beschreiben? Wo eröffnen sie Horizonte? Wie wurden aus manchen Grenzen Grenzräume und Orte der Begegnung, an denen sich Kulturen wechselseitig befruchten? Welche Rolle spielt das Christentum in den Grenzregionen? Schließlich soll auch in den Blick kommen, wie Grenzüberwindungen in Europa religionspädagogisch aufgearbeitet werden können. Leitung: Dr. Jürgen Belz „bildung evangelisch in europa“, Erlangen Andreas Beneker Termin: Freitag, 15. Februar, 15.00 Uhr bis Sonntag, 17. Februar 2013, 13.00 Uhr Kosten: 158,- € EZ mit D/WC 142,- € DZ mit D/WC

Die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg – Angebote für die Schule

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Studientag

Seit einigen Jahren erhalten alle bayerischen Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, eine KZ-Gedenkstätte mit ihren Ausstellungen bzw. Dokumentationen zu besuchen. Gedenkstättenbesuche haben sich als sinnvoll und wirk-

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Geschichte, Politik, Geistige Orientierung sam herausgestellt. Der Besuch eines authentischen Ortes der menschenverachtenden Gewalt und das intensive Kennenlernen der Biographien der Opfer sowie der Motive der Täter sind unabdingbar für ein tieferes Wissen über den Nationalsozialismus bei Schülerinnen und Schülern. Die Studienfahrten zu den KZ-Gedenkstätten sollten optimal in den Unterricht eingegliedert werden, was jedoch aufgrund schulischer Abläufe nicht immer leicht möglich ist. Deshalb bieten wir gemeinsam konzipierte Studientage an: Die Fahrt nach Flossenbürg wird eingebettet in ein Seminar mit jeweils einer Übernachtung vorher und nachher. Dadurch ist sowohl eine Einstimmung auf den Besuch als auch eine intensive Auswertung und Nachbearbeitung möglich. Möglicherweise lässt sich auch ein Bezug zum Heimatort der Schülerinnen und Schüler herstellen. Am Studientag, der als Regionale Lehrerfortbildung ausgeschrieben werden soll, informieren wir über die Angebote der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Wir stellen sowohl die beiden neuen Ausstellungen als auch das pädagogische Konzept vor. Leitung: Martin Becher Dr. Joachim Twisselmann Referentin: Christa Schikorra, Pädagogische Leiterin der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg Termin: Donnerstag, 21. Februar 2013, 9.00 bis 16.00 Uhr Kosten: 20,- € (inkl. Verpflegung)

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Studienreise nach Slowenien In unmittelbarer Nachbarschaft zu Italien, Österreich, Ungarn und Kroatien hat das relativ kleine Slowenien nach der Herauslösung aus dem Vielvölkerstaat Jugoslawien und der Gewinnung der Selbständigkeit im Jahr 1991 viel von seiner Identität und Einmaligkeit wieder entdeckt. Küste, Hochalpen und die Pannonische Tiefebene kennzeichnen das Land. Geschichte, Kultur, Tradition und die gegenwärtige Politik sowie der sprichwörtliche Fleiß der Menschen hat im letzten Jahrzehnt ein Juwel an der Adria entstehen lassen.

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Geschichte, Politik, Geistige Orientierung Die Reisegruppe wird die Hauptstadt Ljubljana (Laibach) näher kennenlernen. Die Schifffahrt an der Mittelmeerküste von Koper nach Piran und Portoroz lässt die Sehnsucht nach einem Badeurlaub aufkommen. Im zweiten Teil des Programms erkunden wir die Thermenlandschaft südöstlich von Maribor, das 2012 zur Kulturhauptstadt Europas ernannt wurde. Leitung: Termin: Kosten:

Walter Lehner Samstag, 11. Mai bis Samstag, 18. Mai 2013 735,- € DZ (Halbpension) 870,- € EZ (Halbpension)

Werkstatt kritische Bildungstheorie Fachtagung in Kooperation mit der Deutschen Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (DEAE)

Pädagoginnen und Pädagogen klagen oft darüber, dass ihr beruflicher Alltag ihnen keine Zeit lässt zum Innehalten und zum (selbst)kritischen Nachdenken über die eigene Praxis. Wissenschaftlich und publizistisch Tätigen, die sich theoretisch mit Fragen von Bildung und Erziehung beschäftigen, fehlt andererseits oft die lebendige praktische Erfahrung. Die „Werkstatt kritische Bildungstheorie“ soll beiden Interessen nützlich sein. Einmal im Jahr wollen wir auf diese Weise einen „Zwischenraum der Reflexion und Forschung“ schaffen, der zwischen den alltäglichen Routinen und Anforderungen in der praktischen Erwachsenenbildung einerseits und den von Lehrverpflichtungen, Drittmittelbeschaffungen und Exzellenzanforderungen bestimmten Universitäten andererseits angesiedelt ist. Die „Werkstatt“ ist als Colloquium angelegt. Das heißt, dass alle Beteiligten sowohl Vortragende als auch engagierte Gesprächspartner sein können. Leitung:

Andreas Seiverth Bundesgeschäftsführer der DEAE Frankfurt Dr. Joachim Twisselmann

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Geschichte, Politik, Geistige Orientierung Termin: Kosten:

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Donnerstag, 13. Juni, 12.00 Uhr bis Samstag, 15. Juni 2013, 13.00 Uhr Berufstätige 120,- € EZ mit D/WC; Studierende ohne Kosten

Ausbrechen aus den Ketten einer Ideologie Die Bayerische Aussteigerhilfe e. V. und EXIT Deutschland e. V. stellen sich vor

Im März 2012 ist der Verein Aussteigerhilfe in München an die Öffentlichkeit getreten – damit gibt es nun auch in Bayern eine Organisation ehemaliger Rechtsextremisten, die ihre ehemaligen Mitstreiter dazu bewegen wollen, es ihnen gleich zu tun. EXIT Deutschland, mit Sitz in Berlin, existiert seit mehr als einem Jahrzehnt und begleitet und betreut seitdem rechtsextremistische Aussteiger auf ihrem Weg aus der Szene in ein neues Leben. Felix Benneckenstein, Vorsitzender der Aussteigerhilfe, wird an diesem Abend über seine Zeit in der Neonaziszene berichten. Er wird schildern, was ihn zum Ausstieg bewegt, wer ihm dabei geholfen hat und wie er heute mit dieser Situation umgeht. Fabian Wichmann, Mitarbeiter bei EXIT Deutschland, begleitet Felix Benneckenstein seit seinem Ausstieg und unterstützt die Aussteigerhilfe in Bayern. Gemeinsam wollen wir mit beiden darüber reden, welche Signale die Gesellschaft aussenden sollte, um noch mehr Rechtsextremisten zum Ausstieg zu bewegen. Leitung: Martin Becher Referenten: Felix Benneckenstein Aussteigerhilfe e. V., München Fabian Wichmann EXIT Deutschland e. V., Berlin Termin: Montag, 8. Juli 2013, 18.30 bis 21.30 Uhr Kosten: keine

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Geschichte, Politik, Geistige Orientierung

„Shalom Europa“

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Studienfahrt zum neuen jüdischen Gemeinde- und Kulturzentrum in Würzburg

1987 wurden im früheren Würzburger Markuskloster insgesamt mehr als 1.500 Grabsteine und Grabsteinfragmente von jüdischen Bürgerinnen und Bürgern aus der Zeit zwischen 1126 und 1346 gefunden. Diese weltweit größte Ansammlung jüdischer Grabsteine aus dem Mittelalter fand im neuen Gemeinde- und Kulturzentrum „Shalom Europa“ einen neuen angemessenen Platz. Die eingemeißelten Schriften sind nach Restaurierungsarbeiten gut lesbar. Namen und Lebensdaten der Menschen lassen erkennen, auf welchen Gräbern die Steine ursprünglich einmal standen. Es ist für uns eine besondere Freude und Ehre, dass Herr Josef Schuster, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Würzburg und Präsident des Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern, uns durch das Haus mit seinen vielen Funktionen führt und für Fragen zur Verfügung steht. Leitung: Referent:

Termin: Kosten:

Martin Becher Dr. Josef Schuster Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Würzburg und Unterfranken, Würzburg Sonntag, 14. Juli 2013, 8.00 bis 20.00 Uhr 25,- € (Fahrt, ohne Verpflegung) Studierende und Schüler 10,- €

Geschichte in Lebensgeschichten

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Nachdenkliches über deutsche Biographien

„Erinnerung erfindet. Denn die Vergangenheit legt sich nicht selber ab in einem Ordner, darin man das Gewesene, als das Wirkliche und Wahre nachschlagen kann. Wer sich an sein Leben erinnert, kann auf nichts Befestigtes, nunmehr Unantastbares zurückgreifen, er rekapituliert und fabuliert gleichermaßen, er steht somit unweigerlich

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Geschichte, Politik, Geistige Orientierung zwischen Archäologie und kleiner Weltengründung.“ Mit diesen nachdenklichen Worten beginnt Friedrich Schorlemmer seine Autobiographie „Klar sehen und doch hoffen“, die im Herbst 2012 erscheint. Die deutsche Geschichte hat den Menschen in unserem Land in den vergangenen Jahrzehnten viel zugemutet. Kein Wunder, dass zur Zeit eine ganze Reihe von autobiographischen Texten erscheinen oder bereits erschienen sind. Wir wollen an diesem Wochenende mit einigen Autorinnen und Autoren ins Gespräch kommen: über ihre Selbsterfahrungen beim Schreiben der Autobiographie und über die gemeinsame Geschichte, wie sie sich in deutschen Biographien aus Ost und West reflektieren. Leitung: Dr. Friedrich Schorlemmer, Pfarrer und Publizist, Lutherstadt Wittenberg Dr. Joachim Twisselmann Referenten: Prof. Dr. Ekkehard Krippendorff Emeritierter Hochschullehrer für Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin Eugen Ruge, Schriftsteller, Regisseur und Übersetzer, Berlin und andere Termin: Freitag, 26. Juli, 18.00 Uhr bis Sonntag, 28. Juli 2013, 13.00 Uhr Kosten: 120,- € DZ mit D/WC; 136,- € EZ mit D/WC

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Tolerante Protestanten? Widersprüche und Herausforderungen im Einsatz für geistige Freiheit und kulturelle Vielfalt Wochenendtagung in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Tutzing

Die Evangelische Kirche in Bayern setzt sich entschieden und öffentlichkeitswirksam für Toleranz ein. So gehört sie zu den Gründungsinstitutionen des „Bayerischen Bündnisses für Toleranz – Demokratie und Menschenwürde schützen“ und der Landesbischof der Evangelischen Kirche ist bis heute der Sprecher dieses Bündnisses. Auch der im Jahre 2000 erstmals verliehene Toleranz-Preis der Evan-

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Geschichte, Politik, Geistige Orientierung gelischen Akademie Tutzing dient dem Gedanken, „mit Toleranz der anderen Kultur, Religion oder Weltanschauung zu begegnen, um dadurch politischen, kulturellen und religiösen Fundamentalismen entgegenzuwirken und ein internationales Klima für Vertrauen zu schaffen.“ Das alles klingt sehr überzeugend und nur wenige würden hier widersprechen. Aber sind wir wirklich so tolerant und geistig großzügig, wie wir uns gerne geben? Können wir aufrichtig mit Rosa Luxemburg sagen: „Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden“? Wo ist für uns die Grenze für Meinungsfreiheit, Demonstrationsfreiheit usw. Wie viel Vertrauen haben wir wirklich in die befreiende Wirkung der Freiheit? Und: wie viel Angst haben wir vor den korrumpierenden Wirkungen der Überwachung, Ausgrenzung und Stigmatisierung der Intoleranten? In Vorbereitung des großen Reformationsjubiläums 2017 lädt die Evangelische Kirche in Deutschland dazu ein, in diesem Jahr über das Verhältnis von Reformation und Toleranz nachzudenken. Unsere Tagung ist ein Beitrag in diesem Prozess. Leitung:

Pfarrer Andreas Beneker Dr. Ulrike Haerendel, Stellv. Direktorin der Evangelischen Akademie Tutzing Pfarrer Frank Kittelberger Evangelische Akademie Tutzing Dr. Joachim Twisselmann Referenten: Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm Landesbischof der Evang.-Luth. Kirche in Bayern, München Prof. Dr. Reimar Gronemeier, Theologe und Soziologe, Universität Gießen Prof. Dr. Jutta Limbach Langjährige Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts, Berlin und andere Termin: Freitag, 27. September, 18.00 Uhr bis Sonntag, 29. September 2013, 13.00 Uhr Kosten: 146,- € EZ mit D/WC 130,- € DZ mit D/WC

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Wirtschaft, Soziales, Eine Welt

Man kann in einem groĂ&#x;en Land etwas anpflanzen, das wichtiger ist als Baumwolle - Toleranz!

Tennessee Williams

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Wirtschaft, Soziales, Eine Welt

Frauen im Aufschwung so gelingt der Wiedereinstieg

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Informationsveranstaltung in Kooperation mit der Frauen-Union - Kreisverband Wunsiedel

Eine Angebot für alle, die nach einer beruflichen Pause den Wiedereinstieg in die Erwerbsarbeit suchen. Experten aus der Praxis stehen Rede und Antwort: Welche Branchen bieten besondere Chancen für Wiedereinsteigerinnen? Sollte eine Bewerbung ganz konventionell oder besser per E-Mail versandt werden? Was gibt es bei der Sozialversicherung zu beachten, und wie bringe ich Familie und Beruf tatsächlich unter einen Hut? Solche und andere Fragen beantworten an diesem Vormittag Mitarbeiter von Arbeitsamt und Rentenversicherung, Vertreter von Firmen aus der Region ebenso wie Frauen, die den Wiedereinstieg bereits erfolgreich geschafft haben. Das alles im Rahmen von Workshops und völlig kostenlos. Leitung:

Rosemarie Döhler, Kreisvorsitzende Frauen-Union Wunsiedel, Habnith Thomas Guba Referenten: viele Fachreferentinnen und -referenten Termin: Dienstag, 2. Oktober 2012, 9.00 bis 12.00 Uhr Kosten: keine

Geld und Glauben

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Wie antwortet die Evangelische Kirche auf die Finanzkrise? Alexandersbader Gespräch

Die evangelische Landeskirche in Bayern setzt sich mit aller Kraft für eine Finanztransaktionssteuer ein. Sie soll, wie Oberkirchenrat Dr. Claus Meier formuliert, „ein Signal des gerechten Ausgleiches“ sein. Denn die Finanzmärkte werden nur unzureichend an den gesellschaftlichen Kosten beteiligt, die durch „Markt- und Managementversagen entstanden sind“. In einer breit angelegten Unterschriftensammlung kamen im Bereich der Landeskirche über

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Wirtschaft, Soziales, Eine Welt 60.000 Stimmen für die geforderte Steuer zusammen. Damit verbindet sich die Hoffnung, dass riskante Spekulationen eingeschränkt und die Finanzmärkte stabilisiert werden können. Außerdem könnten so Mittel freigemacht werden für wichtige soziale und ökologische Aufgaben. Aber ist es überhaupt Aufgabe der christlichen Kirchen, in einem gesellschaftlich so strittigen Themenfeld direkt Position zu beziehen? Andererseits spüren wir alle, dass die Finanzkrise die soziale Marktwirtschaft und die demokratische Ordnung insgesamt bedroht. Gleichzeitig kann unsere Landeskirche auf gute Erfolge im eigenen Umgang mit großen Finanzrücklagen verweisen. Gast in diesem „Alexandersbader Gespräch“ ist Jörg Blickle, der im Landeskirchenrat der Evangelischen Kirche in Bayern die Referatsleitung für Haushalt, Controlling, Rechnungswesen und Vermögen verantwortet. Er wird die Ergebnisse der großen Aktion zur Unterstützung einer Finanztransaktionssteuer ebenso vorstellen wie die landeskirchlichen Erfahrungen mit einer nachhaltigen Verwaltung ihrer Finanzmittel. Leitung: Referent: Termin: Kosten:

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Dr. Joachim Twisselmann Jörg Blickle, Oberfinanzdirektor, Landeskirchenamt der ELKB München Samstag, 26. Januar 2013, 10.00 bis 15.30 Uhr 15,- € (inkl. Verpflegung)

Essen in Verantwortung Überfluss, Hunger und Umwelt fordern heraus Tagesseminar in Kooperation mit dem Beauftragten für Umwelt- und Klimaverantwortung der Evang.-Luth. Kirche in Bayern

Gesunde Nahrungsmittel zählen zu den wichtigsten Bedingungen unseres Lebens. Dieses „Wichtigste“ spiegelt sich jedoch auf den Märkten kaum wider. Nur etwa 10 Prozent unseres Haushaltseinkommens geben wir noch für Ernährung aus. Wo bleibt die Wertschätzung dessen, was

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Wirtschaft, Soziales, Eine Welt wir täglich brauchen und mit Genuss essen wollen? Den Hunger auf der Südhalbkugel zu bekämpfen und eine nachhaltige Produktionsweise in der Landwirtschaft sind ebenso große Herausforderungen unserer Zeit. Wie können wir wieder neu und bewusst wahrnehmen, was wir jedes Jahr durch das Zusammenspiel von fruchtbarer Erde, der Pflanze, der Sonne, des Regens und der menschlichen Schaffenskraft alles geschenkt bekommen? Mit einem abschließenden Festmahl wollen wir unsere Freude und Dankbarkeit zum Ausdruck bringen. Leitung: Walter Lehner Referenten: Kirchenrat Dr. Wolfgang Schürger Beauftragter für Umwelt- und Klimaverantwortung der ELKB, München Gertraud Schwägele Landwirtschaftsamtsrätin, Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Münchberg Termin: Freitag, 1. Februar 2013, 14.00 bis 19.00 Uhr Kosten: 24,- € (Nachmittagskaffee und Festessen)

Schicke Kleidung – zu welchem Preis?

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Ökumenisches Tagesseminar für Frauen

Die meisten Modeunternehmen produzieren in Billiglohnländern, in denen es keine Vorschriften bezüglich Arbeitsschutz, Gesundheit oder Umweltverträglichkeit gibt. Das führt oft zu skandalösen Bedingungen an den Arbeitsplätzen. Aneth Lwakatare kommt aus Tansania, einem Land in dem Baumwolle wächst und in einer eigenen Industrie verarbeitet wird. Sie ist Juristin und Menschenrechtsreferentin. Sie informiert uns über aktuelle Brennpunkte der Textilherstellung. Im Seminar fragen wir nach unserer Rolle und unseren Einflussmöglichkeiten als Käuferinnen von Kleidung. Wir befassen uns auch mit deutschen Firmen, die mit grünen Modelabels auf den Markt kommen.

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Wirtschaft, Soziales, Eine Welt Leitung:

Mitarbeit:

Termin: Kosten:

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Marlen Schnurbus Katholischer Frauenbund, Nagel Heidi Sprügel Aneth Lwakatare Mission EineWelt, Neuendettelsau Käthe Pühl, Katechetin, Neustadt/Kulm Samstag, 2. Februar 2013, 10.00 bis 16.00 Uhr 21,- € (inkl. Verpflegung)

Herausforderung Gerechtigkeit Beiträge zu einem Aufbruch in allen Lebensbereichen Sieben „Sozialpolitische Gespräche“ in Kooperation mit dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt der Evangelischen Kirche in Bayern (kda).

„Ohne Gerechtigkeit existiert Freiheit nur für die, die sie sich leisten können. Jeder einzelne junge Mensch hat unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder sozialem Status ein Recht auf Bildung und Mitgestaltung gesellschaftlicher Prozesse. Politik hat die Aufgabe, gesellschaftliche Solidarität zu ermöglichen. Die Freiheit einer Gesellschaft zeigt sich an der Beteiligung ihrer Schwächsten! Ökonomie muss dem Wohl Aller in der Gesellschaft dienen! Gerechtigkeit ist Kern der christlichen Botschaft.“ Mit diesem flammenden Appell hat die Evangelische Jugend in Bayern eine landesweite Kampagne zu einem „Aufbruch für Gerechtigkeit“ begründet. Wir freuen uns über diesen Impuls und wollen die Kampagne gerne nach Kräften unterstützen. Auch in der diesjährigen Reihe der „Sozialpolitischen Gespräche“ werden wir deshalb danach fragen, wie ein „Aufbruch für Gerechtigkeit“ in verschiedenen Bereichen unseres Lebens aussehen könnte. Leitung:

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Dr. Johannes Rehm Pfarrer, Leiter des kda, Nürnberg Dr. Joachim Twisselmann


Wirtschaft, Soziales, Eine Welt

1. Wie viel Gerechtigkeit kann Politik durchsetzen? Alle politischen Parteien wollen gerechte Verhältnisse schaffen. Auch unser Grundgesetz bekennt sich bereits im programmatischen Artikel 1 Abs. 2 zu den unveräußerlichen und unverletzlichen Menschenrechten „als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt“. Aber was ist jeweils gemeint, wenn wir Gerechtigkeit fordern? Und ist die Politik in einer zunehmend globalisierten Welt überhaupt noch mächtig genug, Gerechtigkeit in den großen Strukturen und bis in die Lebenswelt der Bürgerinnen und Bürger durchzusetzen? Zum Auftakt unserer „Sozialpolitischen Gespräche“ wird Barbara Stamm zu diesen Fragen Stellung nehmen. Als CSU-Politikerin hat sie sich seit vielen Jahren in unterschiedlichen Funktionen einen Namen gemacht, vor allem als engagierte Kämpferin für die Rechte von Frauen, Familien und auch von behinderten Menschen. Seit 2008 ist sie auch die Präsidentin des 16. Bayerischen Landtages. Referentin: Barbara Stamm Präsidentin des Bayerischen Landtages, München Termin: Montag, 4. Februar 2013, 19.00 bis 21.00 Uhr Kosten: keine

2. Gerechtigkeit als Herausforderung für die Christen Was ist aus dem Konziliaren Prozess für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung geworden?

Suche nach Gerechtigkeit kann für Christen nicht einfach bedeuten, darauf zu sehen, dass sie selbst nicht zu kurz kommen. Von uns wird erwartet, dass wir besonders auf die schauen, die als Machtlose und Arme am Rande des sozialen und wirtschaftlichen Lebens existieren und ihre Position aus eigener Kraft nicht verbessern können. Christen nehmen deshalb Partei für alle, die auf Unterstützung

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Wirtschaft, Soziales, Eine Welt und Hilfe angewiesen sind. Dabei geht es nicht nur um persönliche Fürsorge und Unterstützung, sondern auch um den Abbau struktureller Ursachen für die Benachteiligung oder sogar den Ausschluss von Menschen von gerechter Teilhabe. Schon diese elementaren Forderungen christlicher Nächstenliebe sind nicht einfach zu realisieren. In der modernen globalisierten Welt werden die Herausforderungen einer christlichen Gerechtigkeitsethik freilich noch weitreichender. Im weltweiten ökumenischen Gespräch haben sich Christinnen und Christen in den vergangenen Jahrzehnten klargemacht, dass die Gerechtigkeitsfrage zusammengedacht werden muss mit den Herausforderungen einer Sicherung des Friedens und der Bewahrung der Schöpfung. Wir freuen uns sehr, mit Konrad Raiser einen der langjährig wichtigsten Vordenker und Repräsentanten des Konziliaren Prozesses für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung zu Gast zu haben. Referent:

Termin: Kosten:

Prof. Dr. Konrad Raiser Früherer Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (1993 – 2003), Berlin Donnerstag, 21. Februar 2013, 19.00 bis 21.00 Uhr keine

3. Der Blick nach unten Provokationen zur göttlichen Gerechtigkeit

„Bittend um das Kommen des Reiches Gottes und seiner Gerechtigkeit und darum ermächtigt und aufgerufen zum Kampf gegen die menschliche Ungerechtigkeit können die Christen nicht anderswohin blicken als dahin, wohin sie Gott blicken sehen, können sie in keiner anderen Absicht leben wollen als in der, in der Jesus Christus handelt.“ Karl Barth schärft uns diesen „Blick nach unten“ ein. Dieser Aufruf zum Kampf gegen die menschlichen Ungerechtigkeiten findet sich in seinem Buch „Das christliche

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Wirtschaft, Soziales, Eine Welt Leben“. Im Alten wie im Neuen Testament ist immer wieder an zentraler Stelle von Gottes Gerechtigkeit als Herausforderung für unser Denken und Handeln die Rede. Professor Meireis wird uns diesen Gerechtigkeitsbegriff im Zusammenhang erläutern und nach seiner aktuellen Bedeutung fragen. Referent:

Termin: Kosten:

Prof. Dr. Torsten Meireis Hochschullehrer für Systematische Theologie/Ethik an der Universität Bern Montag, 4. März 2013, 19.00 bis 21.00 Uhr keine

4. Gerechtigkeit zwischen Stadt und Land Bleibt die „Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse“ verpflichtendes Staatsziel?

Das Ziel der Gleichwertigkeit von Lebensverhältnissen in allen Teilen der Bundesrepublik ist im Grundgesetz und darauf aufbauend im Raumordnungsgesetz fest verankert. Es ist die Basis für weitreichende finanzielle und strukturpolitische Ausgleichsmaßnahmen. Vor allem die großen Unterschiede zwischen den westdeutschen und den ostdeutschen Bundesländern haben in den vergangenen Jahren allerdings Diskussionen provoziert, ob die Unterschiede in den Lebensbedingungen inzwischen nicht so groß geworden sind, dass es gar keinen Sinn mehr hat, eine Vergleichbarkeit etwa zwischen den Lebensbedingungen in München und in der Uckermark anzustreben. In Bayern wurde diese Diskussion sehr emotional geführt in der Folge von Thesen des sogenannten „Zukunftsrates“ der Staatsregierung. Unter dem Titel „zukunftsfähige Gesellschaft“ wurde hier der Eindruck erweckt, es sei zwingend, die großen Zentren und Verdichtungsräume vorrangig zu entwickeln, damit überhaupt die materiellen Mittel zur Verfügung stünden, um auch die randständigen Räume jedenfalls auf einem gewissen Niveau weiter zu fördern. Auch die Grenzregion des östlichen Oberfrankens und der nördlichen Oberpfalz gehören für den Zukunftsrat

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Wirtschaft, Soziales, Eine Welt zu diesen eher uninteressanten Randregionen – das macht deutlich, wie wichtig diese Gerechtigkeitsfrage für unsere Heimatregion ist. Rainer Danielzyk berät unter anderem in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Beirats für Raumentwicklung die Bundesregierung in diesem zentralen Politikfeld. Referent:

Termin: Kosten:

Prof. Dr. Rainer Danielzyk Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Landes- und Stadtentwicklungsforschung gGmbH, Düsseldorf Montag, 18. März 2013, 19.00 bis 21.00 Uhr keine

5. Wir Zukunftssucher Wie Deutschland enkeltauglich wird

„Wir sind groß geworden in der Dauerkrise. Unsere Zukunftsmusik klingt nach Klimakatastrophe, Bildungsnotstand und Schuldenorgien, all dies auf Kosten von – uns. Aus der Perspektive eines greisen Wutbürgers würden sich uns drei Optionen anbieten, wie wir mit diesem Ausverkauf der Zukunft umgehen könnten: Entweder wir erstarren in Angst; oder wir verballern, was uns noch zur Verfügung steht, weil ohnehin alles verloren ist; oder aber wir gehen wütend auf die Barrikaden.“ Diese zornigen Worte zur Einschätzung der Situation junger Leute in unserem Land stammen von Wolfgang Gründinger. Sie finden sich in seinem neuen Buch, das unserer Veranstaltung auch den Namen lieh. Bereits als 16-jähriger gründete er ein überparteiliches internationales Jugendnetzwerk für Generationengerechtigkeit und ist auch heute einer der Sprecher der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen. Sein frühes politisches Engagement für die Rechte und Interessen der heutigen Jugend und der künftigen Generation hat ihm in den Worten von Ernst-Ulrich von Weizsäcker den Ruf als „Anwalt der Jugend“ eingebracht. Referent:

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Wolfgang Gründinger Sozialwissenschaftler und Publizist, Berlin


Wirtschaft, Soziales, Eine Welt Termin: Kosten:

Montag, 8. April 2013, 19.00 bis 21.00 Uhr keine

6. Gerechtigkeit durch ein faires Verfahren Das neue Mediationsgesetz verändert die Rechtskultur

Mediation ist eine sehr wirksame Methode zur Beilegung von Konflikten, ohne streitige Auseinandersetzungen vor Gericht. Unter der Leitung des Mediators entwickeln die Parteien selbst in einem strukturierten, vertraulichen Verfahren zukunftsorientierte Lösungen für ihren Konflikt. Der Mediator sorgt für den Aufbau von Vertrauen, achtet auf faire Kommunikation und stärkt die Einigungskräfte der Parteien. Den Abschluss der Mediation bildet eine beiderseits verpflichtende, rechtsverbindliche Vereinbarung zur endgültigen Beilegung des Konflikts. Lösungen, die am Ende eines solchen Mediationsprozesses einvernehmlich getroffen werden, entsprechen in der Regel sehr viel stärker unserem Gerechtigkeitsempfinden als klassische richterliche Urteile. Seit Mitte 2012 gilt in der Bundesrepublik nun ein neues Mediationsgesetz. Demnach sollen möglichst jedem Gerichtsverfahren Mediationen vorausgehen. Dieses neue Gesetz zur gütlichen Streit-Einigung wird die Rechtskultur in unserm Land verändern, das ist jedenfalls die Überzeugung von Dr. Frank H. Schmidt, der in unserem „Sozialpolitischen Gespräch“ über seine Erfahrungen als Mediator und über das neue Recht sprechen wird. Er verfügt über große Erfahrung als Mediator in verschiedensten Rechtsgebieten. Referent: Termin: Kosten:

Dr. Frank H. Schmidt Mediator und Rechtsanwalt, Nürnberg Montag, 6. Mai 2013, 19.00 bis 21.00 Uhr keine

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Wirtschaft, Soziales, Eine Welt

7. Wie viel Gerechtigkeit kann Politik durchsetzen? „Deutschland hat ein gewaltiges Gerechtigkeitsdefizit. Die Spaltung zwischen Arm und Reich in unserem Land ist unerträglich groß und leider auch in den Zeiten unserer eigenen Regierungsverantwortung größer geworden. Daraus ergibt sich, dass selbstverständlich das sozialpolitische Profil der SPD wieder deutlicher werden muss. Ohne das Gerechtigkeitsthema kann die SPD nicht auferstehen. Allerdings darf es eben nicht isoliert im Sinne von Verteilungsgerechtigkeit definiert, sondern muss mit wirtschaftlichem Erfolg verbunden werden. Ich plädiere dafür, einen zeitgemäßen Entwurf einer „anständigen Gesellschaft (Decent Society) zu entwickeln.“ Diese klaren Worte stammen von Franz Maget. Unter dem Titel „Der Weg der SPD“ hat er im Juli 2011 eine kritische Analyse zur aktuellen Verfassung seiner Partei vorgelegt. Da er für eine weitere Kandidatur zum Bayerischen Landtag nicht mehr zur Verfügung steht, kann dieser Text als ein politisches Vermächtnis gelesen werden. Wir wollen mit Franz Maget aber auch allgemeiner über seine Erfahrungen im politischen System sprechen und gezielt auch über seine Praxis als bekennender katholischer Christ in der Politik. Referent: Franz Maget, Mitglied des Bayerischen Landtags, München Termin: Montag, 10. Juni 2013, 19.00 bis 21.00 Uhr Kosten: keine

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Werkstatt „Führen und Leiten“ Diese Veranstaltungsreihe nimmt Führungsthemen ortsnah auf und versteht sich als ein Beitrag des Bildungszentrums zu einer nachhaltigen Entwicklung der Region. Günter Hein, Leiter der Seminare, hat langjährige Erfahrung in der Beratung von Verwaltung und Non-Profit–Organisationen, sowie sozialer Unternehmen u. a. in Kirche und Diakonie. (www.managementlabor.de)

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Wirtschaft, Soziales, Eine Welt Leitung:

Günter Hein, Führungs- und Organisationsentwicklung, Pullach

1. Mitarbeitendengespräche Wie mache ich das in meinem Führungsalltag ganz konkret?

Mitarbeitendengespräche sind ein notwendiges und wirksames Führungsinstrument. Dabei werden Aufwand und Folgen häufig unterschätzt, in der Praxis erweist sich der Prozess als allzu umfangreich und droht in der Folge zu „versanden“. In diesem Seminar werden wir uns mit der konkreten Praxis realistischer Zielsetzungen und erprobter Strategien für Mitarbeitendengespräche auseinandersetzen. Es wird ein umsetzbarer und pragmatischer Ansatz vermittelt, der ohne zu großen Aufwand in den persönlichen Führungsalltag integriert werden kann. Praxisbeispiele und intensive Übungen bieten Orientierung und Training. Termin: Kosten:

Montag, 25. Februar, 10.00 Uhr bis Mittwoch, 27. Februar 2013, 17.00 Uhr 295,- € EZ mit D/WC

2. Brain drain – brain gain Die Abwanderung von Potential stoppen. Herausforderungen an einen regionalen Sozial- und Wirtschaftsraum

„Keine Region wird abgehängt“ – mit dieser medienwirksamen Aussage tritt die Bayerische Staatsregierung der weit verbreiteten Befürchtung einer Schlechterstellung des ländlichen Raumes entgegen. Der Zukunftsrat der Bayerischen Staatsregierung fordert einen tiefgreifenden Mentalitätswandel und Strukturreformen, die Fokussierung auf Metropolregionen und ländliche Räume und die aktive Förderung von Leistungsträgern. Kann mit diesen Ansätzen und Strategien auch die Abwanderung von Potential und Qualifikation aus strukturschwachen und ländlichen Regionen erfolgreich begegnet werden? In dieser Werkstatt wollen wir uns fragen, wie sich unsere Regionen als zukunftsfähige Lebens- und Arbeitswelten positionieren können, wie eine Abwanderung von Poten-

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Wirtschaft, Soziales, Eine Welt tialen gestoppt und idealerweise umgekehrt werden kann und wie die Neudefinition eines zukunftsfähigen Sozialund Wirtschaftsraumes aussehen kann. Termin: Kosten:

Freitag, 15. März 2013, 10.00 bis 17.00 Uhr 90,- € (inkl. Verpflegung)

3. Die Methodik des Vernetzten Denkens Ein Instrument zur Problemlösung und Entscheidungsfindung

Die Methodik des Vernetzten Denkens eignet sich hervorragend zur Problemlösung und Entscheidungsfindung in komplizierten, vielschichtigen und komplexen Prozessen. Vernetztes Denken, unternehmerisches Handeln und persönlich überzeugendes Auftreten sind die dazu notwendigen Kernkompetenzen, um als Verantwortliche nachhaltig wirksame Weichenstellungen treffen zu können. Im Workshop werden wir lernen, komplexe Probleme systematisch zu erfassen, mögliche Wirkungsverläufe in einem Netzwerk abzubilden und daraus stimmige Entscheidungen abzuleiten. Die nachhaltige Umsetzung und Verankerung von Entscheidungen stellt einen weiteren Schwerpunkt dar. Termin: Kosten:

Montag, 22. April, 10.00 Uhr bis Mittwoch, 24. April 2013, 17.00 Uhr 295,- € EZ mit D/WC

4. Für Ziele sorgen, mit Zielen führen In Unternehmen, Einrichtungen und Organisationen wird Führung durch Zielvereinbarung als eine vermeintliche Selbstverständlichkeit betrachtet, erweist sich aber im Führungsalltag als immerwährende Herausforderung. Ziele müssen als zukünftige und realistische Zustände definiert werden, um Unternehmensentwicklung, Teamentwicklung und Mitarbeiterführung über Grundsatz-, Rahmen- und Ergebnisziele erfolgreich steuern zu können.

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Wirtschaft, Soziales, Eine Welt Im diesem Seminar werden wir praxisrelevante Fragestellungen aufgreifen, systematische Zielsetzungen erarbeiten (SMART) und kritisch überprüfen. Das Seminar bietet allen Teilnehmenden die Möglichkeit, eigene Führungsprozesse zu thematisieren. Es ist dabei ausdrücklich erwünscht, persönliche Erfahrungen und Fragestellungen einzubringen. Termin: Kosten:

Montag, 13. Mai, 10.00 Uhr bis Mittwoch, 15. Mai 2013, 17.00 Uhr 295,- € EZ mit D/WC

5. Sozial und ökonomisch – geht das? Neue Allianzen und Kooperationen im ländlichen Raum

Bewusste Kooperationen und Allianzen zwischen Wirtschaftsunternehmen und sozialen, kirchlichen und anderen Nonprofit-Organisationen heben einen traditionellen und noch immer tief verwurzelten Widerspruch zwischen sozialen und ökonomischen Anliegen auf. Durch gezielten Austausch und Transfer von Leistungen und Wissen betonen beide Seiten, dass sie sich gegenseitig ergänzen und verstärken können. Aktuelle Krisen zeigen die zwingende Notwendigkeit, Wirtschaft und Soziales im Bewusstsein der Menschen enger miteinander zu verknüpfen. Gerade in strukturschwachen Regionen können soziale Probleme durch ein Zusammenwirken mit Unternehmen ökonomischer und wirksamer angegangen werden. Sie positionieren sich als sozialverantwortliche Arbeitgeber und prägen somit die Region als attraktiven Sozial- und Wirtschaftsraum. Ziel dieses Werkstattgespräches ist, die Idee „Sozial-ökonomische Allianzen“ in der Region aufzugreifen und eine Plattform für Begegnungen, zum Gedankenaustausch und Netzwerken zwischen Unternehmen, sozialen Organisationen und anderen Partnerinstitutionen zu schaffen. Termin: Kosten:

Freitag, 14. Juni 2013, 10.00 bis 17.00 Uhr 90,- € (inkl. Verpflegung)

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Ă–kologie, Naturerfahrung, Nachhaltiger Lebensstil

Die Natur ist doch das einzige Buch, das auf allen Blättern groĂ&#x;es Gehalt bietet.

(Johann Wolfgang von Goethe)

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Ökologie, Naturerfahrung, Nachhaltiger Lebensstil

Bayern schafft die Energiewende!

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Was müssen Staat und Wirtschaft, Initiativen und Kirchen dafür tun? Kooperationstagung mit dem Bund Naturschutz in Bayern

Seit der Katastrophe von Fukushima gibt es einen breiten gesellschaftlichen Konsens: Wir brauchen den Umstieg in ein klimaverträgliches Energiesystem ohne Atomstrom und den Einstieg in eine Vielfalt von erneuerbaren Energien. Weil es diese breite gesellschaftliche Übereinstimmung gibt und weil deutsche Ingenieure weltweit höchstes Ansehen genießen, können wir zum Vorbild für die globale Energiewende werden. Naturschützer, Kommunen und Kirchen setzen in diesem Zusammenhang nicht auf großtechnische Lösungen, sondern auf viele kleinere dezentrale vernetzte Versorgungssysteme. Nach Möglichkeit sollten diese Anlagen den Bürgerinnen und Bürgern oder ihren Kommunen selbst gehören. Das erhöht die Akzeptanz und demokratisiert diesen zentralen Wirtschaftsbereich. Vielleicht kann innerhalb Deutschlands wiederum Bayern hier modellhaft vorangehen. Unsere Tagung soll entsprechende Modelle und Initiativen bekannt machen und vernetzen und dieses breite Bündnis stärken. Leitung:

Dr. Joachim Twisselmann Prof. Dr. Hubert Weiger Vorsitzender des BN und des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), Nürnberg/Berlin Referenten: Karl-Willi Beck 1. Bürgermeister der Stadt Wunsiedel Peter Berek, 1. Bürgermeister der Gemeinde Bad Alexandersbad Prof. Dr. Susanne Elsen Hochschullehrerin für Sozialwissenschaften an der Freien Universität Bozen Carolin Fischer, Arbeitsgemeinschaft Naturund Umweltbildung (ANU), Obereichstätt

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Ökologie, Naturerfahrung, Nachhaltiger Lebensstil

Termin: Kosten:

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Matthias Kiefer, Bischöflicher Beauftragter für Fragen der Kirche und Umwelt der Erzdiözese München und Freising, München und andere Freitag, 12. Oktober, 18.00 Uhr bis Sonntag, 14. Oktober 2012, 13.00 Uhr Bitte fordern Sie unseren Flyer an

Nachhaltige Esskultur in Bayerischen Tagungs- und Bildungshäusern Ein Projekt zur gesunden, klimaverträglichen und gerechten Entwicklung

Unser Haus hat sich der Initiative Bio-Regional-Fair angeschlossen. Die Küche wird deshalb verstärkt regionale und heimische ökologische Produkte verarbeiten und anbieten, ergänzt durch fair gehandelte Produkte aus aller Welt, die möglichst ebenfalls ökologisch erzeugt sein sollen. So wollen wir Aspekte der gesunden Ernährung, der artgerechten Tierhaltung, des Umweltschutzes und der Zukunft von Menschen in ländlichen Räumen noch stärker in unserer bekannt guten Küche wirksam werden lassen. Gemeinsam mit der Ökologischen Akademie Linden wollen wir in diesem Sinne unser eigenes Leitungspersonal weiterbilden und diese Fortbildung gleichzeitig auch für andere Bildungshäuser fruchtbar machen. Die Fortbildung ist bayernweit angelegt. Nach einer Bestandsaufnahme wird es vier regionale Fortbildungen für die Wirtschaftsund Küchenleitungen geben. Hieran sollen sich dezentrale Schulungen und regionale Qualitätszirkel mit allen Beteiligten und eine prozessbegleitende Evaluation anschließen. Leitung:

Katharina Fichtner, Dipl.-Sozialpädagogin und Umweltpädagogin Thomas Ködelpeter, Pädagogischer Leiter der Ökologischen Akademie e. V., Linden Dr. Joachim Twisselmann Referenten: Gilbert Bielen, Küchenleiter, Kinderkrankenhaus St. Marien, Landshut

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Ökologie, Naturerfahrung, Nachhaltiger Lebensstil

Termin: Kosten:

Sonja Grundnig, Dipl.-Ernährungswissenschaftlerin, Bioland e. V., Augsburg Auftaktveranstaltung am Montag, 12. November 2012, 10.00 bis 16.00 Uhr pro Einrichtung etwa 500,- € (bitte fordern Sie den detaillierten Prospekt an)

Das Erneuerbare Energiegesetz (EEG) Der Schlüssel zum Erfolg der Energiewende

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Vortragsveranstaltung

Das Erneuerbare Energiegesetz hat entscheidende Anstöße für die Installation von Photovoltaik- und Solarthermieanlagen, von Windrädern und von Biomasseheizanlagen sowie der Nutzung der Luft- und Erdwärme gegeben. Wo sind die Fördermittel am wirksamsten eingesetzt? Welche Änderungen sind notwendig, um die Effizienz des Mitteleinsatzes noch zu verbessern? Welche Hürden sind bei der Umsetzung der Energiewende zu überwinden? Leitung: Walter Lehner Referenten: Dr. Gerd von Laffert Leiter des Referats für Energetische Grundsatzfragen im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, München Vertreter der E.ON Bayern und von Anlagenbetreibern der Photovoltaik, der Energie aus Wind und Biomasse Termin: Mittwoch, 28. November 2012, 19.00 Uhr Kosten: 5,- €

Rauben wir unsere Wälder aus? Ein aktueller Lagebericht zur Holznutzung in Bayern Vortragsveranstaltung mit Besichtigung in Kooperation mit der Waldbesitzervereinigung Sechsämterland e. V.

Dem Holz wird als nachwachsender Rohstoff große Bedeutung bei der Energiewende zugeschrieben.

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Ökologie, Naturerfahrung, Nachhaltiger Lebensstil Längst gibt es freilich Mahner, die die enormen Entnahmen des Rohstoffes Holz aus unseren Wäldern mit Sorge sehen. Übertreffen diese den natürlichen Zuwachs? Ist eine nachhaltige Nährstoffversorgung in unseren Wäldern gefährdet? Ein Fachmann aus der Forstwirtschaft wird die Möglichkeiten und Grenzen nachhaltiger Forstwirtschaft aufzeigen. Um 16.00 Uhr findet eine Führung in der Energiezentrale der Stadtwerke Wunsiedel in Holenbrunn mit moderner Solartechnik, einer Anlage mit Kraft-Wärmekoppelung und einem Pelletierwerk statt. Leitung:

Referent:

Termin:

Kosten:

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Walter Lehner Georg Neupert, 1. Vorsitzender Waldbesitzervereinigung Sechsämterland e. V., Steinselb Stefan Friedrich Abteilung „Forsttechnik, Betriebswirtschaft, Holz“ der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft, Freising Freitag, 7. Dezember 2012, 19.30 Uhr, zuvor um 16.00 Uhr Betriebsführung in Wunsiedel/Holenbrunn 5,- €

Energie einsparen bei den Altgebäuden Vortragsveranstaltung

Eine der großen Aufgaben bei der Umsetzung der Energiewende ist die Senkung des Energieverbrauchs im Wohnungsbestand. Die Referentin wird konkrete Vorschläge zur fachgerechten Dämmung der Dächer, der Gebäudefassaden und guten Lösungen bei den Fenstern geben. Inwieweit können dazu staatliche Förderungen in Anspruch genommen werden? Was muss geschehen, damit richtig Lust und Freude aufkommt, diese Herausforderungen anzunehmen und das Notwendige für die Umsetzung der gesammelten Erkenntnisse zu tun?

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Ökologie, Naturerfahrung, Nachhaltiger Lebensstil Leitung: Walter Lehner Referentin: Dipl.-Ing. (FH) Gudrun Einwich Energieberaterin, Bamberg Termin: Donnerstag, 28. Februar 2013, 19.30 Uhr Kosten: 5,- €

Energiewende jetzt! Berufliche Weiterbildung „Projektentwickler/in für Energiegenossenschaften“ Der Erfolg der Energiewende in Deutschland ist noch nicht gesichert. Überall im Land braucht es dazu beherzte und tatkräftige Initiativen. Auch kleine Gruppen von engagierten Bürgerinnen und Bürgern können hier initiativ werden und die Energiewende selbst in die Hand nehmen, indem sie lokale und regionale Energiegenossenschaften gründen. So stärken sie auch die regionale Wirtschaft in ihrer Heimat, weil die große Wertschöpfung bei der Energiebereitstellung in der Region bleibt. Der politische Ertrag ist eine zunehmende Dezentralisierung und Demokratisierung dieses bedeutenden Wirtschaftszweiges. Das Projekt „Energiewende jetzt!“ hat sich eine nachhaltige Energiewirtschaft in Bürgerhand zum Ziel gesetzt und bildet dafür seit März 2010 Projektentwickler für Energiegenossenschaften aus. Die bundesweit einmalige Weiterbildung dauert vier Monate und kombiniert mehrtägige Seminare mit internetgestütztem Lernen. Die Teilnehmenden arbeiten an konkreten Projekten und erhalten am Ende der Ausbildung ein anerkanntes Zertifikat. Im Programmjahr 2011/2012 haben wir mit Unterstützung des Bayerischen Umweltministeriums bereits einen sehr erfolgreichen Durchlauf dieser Ausbildung abgeschlossen. Aufgrund der starken Nachfrage nach diesem Kurs bieten wir im Frühjahr 2013 einen zweiten Durchlauf an. Bildungspartner unseres Hauses sind die Katholische Landvolkshochschule Feuerstein in der Erzdiözese Bamberg sowie der Bund Naturschutz in Bayern e. V. Ausführliche Informationen zur Weiterbildung unter www. energiegenossenschaften-gruenden.de

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Ökologie, Naturerfahrung, Nachhaltiger Lebensstil Leitung:

Dietmar Freiherr von Blittersdorff (Projektleiter), Evangelische Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft, Landau (Pfalz) Dipl.-Ing. agr. Klaus Schwaab Umweltbeauftragter im Erzbistum Bamberg, Katholische Landvolkshochschule Feuerstein Dr. Joachim Twisselmann Referenten: Dr. Burghard Flieger, Leiter der Innova EG, Entwicklungspartnerschaft für Selbsthilfegenossenschaften, Freiburg und andere Termine: Montag, 11. März, 12.00 Uhr bis Mittwoch, 13. März 2013, 13.00 Uhr (Feuerstein) Montag, 13. Mai, 12.00 Uhr bis Donnerstag, 16. Mai 2013, 13.00 Uhr (Bad Alexandersbad) Montag, 22. Juli, 12.00 Uhr bis Mittwoch, 24. Juli 2013, 13.00 Uhr (Feuerstein) Kosten: Bitte separaten Flyer anfordern

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Die Energiewende verändert unsere Kulturlandschaften: Herausforderungen, Konflikte und Verfahrensvorschläge Fachtagung in Kooperation mit dem Bund Naturschutz in Bayern (BN) Die Energiewende verwandelt unsere vertrauten Kulturlandschaften in rasantem Tempo. Sollen die erneuerbaren Energiequellen wie Sonne und Wind, Holz und Mais, Wasser und Biogas tatsächlich den gigantischen Energiehunger unseres Landes decken, dann bedeutet das eine Veränderung unserer vertrauten Umgebung, die noch gar nicht absehbar ist. Selbst wenn wir unterstellen, durch effizientere Anlagen und sparsameren Verbrauch in Zukunft deutlich weniger Energie in Anspruch zu nehmen, bleiben die Herausforderungen groß. Und der Zeitdruck ist beträchtlich.

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Ökologie, Naturerfahrung, Nachhaltiger Lebensstil In dieser Situation soll unsere Fachtagung dazu dienen, Modelle und Verfahren bekannt zu machen, wie die Interessen einer effizienten dezentralen Energieproduktion mit denen des Natur- und Landschaftsschutzes zu vereinbaren sind. Leitung:

Dr. Joachim Twisselmann Prof. Dr. Hubert Weiger, Vorsitzender des Bundes Naturschutz in Bayern (BN) und des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Nürnberg / Berlin Referentin: Prof. Dr. Beate Jessel Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Berlin und andere Termin: Dienstag, 9. April, 12.00 Uhr bis Mittwoch, 10. April 2013, 15.00 Uhr Kosten: 95,- € EZ mit D/WC

„Von Hukelum nach Kuhschnappel“

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Wanderungen auf den Spuren Jean Pauls Wanderseminar

Im Jahr 2013 feiern wir den 250. Geburtstag des berühmten oberfränkischen Dichters auf besondere Weise mit. Wir wandern in Etappen zu drei seiner Lebensstationen: dem Geburtsort Wunsiedel, dem Dorf seiner Kindheit Joditz und schließlich nach Bayreuth, wo er mit seiner Familie lebte und am 14.11.1825 verstarb. Jean Paul war ein leidenschaftlicher Wanderer, das Fichtelgebirge beschrieb er als Inspiration und Kraftquelle. Heute präsentieren Tafeln entlang des markierten „Jean-Paul-Wegs“ literarische Einblicke in seine Gedankenwelt. Das Wanderseminar eröffnet der Bayreuther Jean-Paul-Spezialist Dr. Frank Piontek mit einem Abendvortrag (siehe Nr. 18). Stationen am Wanderweg sind der Thus-Wasserfall bei Röslau, das Jean-Paul-Zimmer in Wunsiedel, das Jean-Paul-Museum in Joditz, die Eremitage und die Rollwenzelei in Bayreuth sowie der Park Fantaisie in Eckersdorf. Täglich bringt uns ein Bus zum jeweiligen Ausgangspunkt

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Ökologie, Naturerfahrung, Nachhaltiger Lebensstil unserer Wanderung. Wir wandern etwa 15 Kilometer, kehren mittags ein und feiern an schönen Orten Andacht. Abends werden wir vom Bus zurück nach Bad Alexandersbad gebracht und genießen das Zusammensein im Tagungshaus. Leitung: Termin: Kosten:

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Heidi Sprügel Dr. Joachim Twisselmann Mittwoch, 22. Mai, 18.00 Uhr bis Sonntag, 26. Mai 2013, 13.00 Uhr 206,- € EZ mit D/WC (Halbpension) 180,- € DZ mit D/WC (Halbpension)

Wasser-, Wald- und Stein-Welten Ökologische Wanderungen

Unser Tagungshaus ist umgeben von Bächen und Weihern, von Wiesen und Wald. Unter den Bäumen liegen große bemooste Granitsteine. Tagsüber kann man auf Eichelhäher, abends auf Fledermäuse treffen. Der Kurort Bad Alexandersbad verdankt sich der eisenhaltigen Heilquelle, die schon berühmte Gäste gestärkt hat. In einer abwechslungsreichen Entdeckungsreise suchen wir die Besonderheiten von Natur und Kultur auf. Spielerische, erforschende und meditative Elemente ergänzen sich. Die kleinen Wanderungen können sowohl von Kindern als auch Erwachsenen gebucht werden. Sie können zwei Stunden dauern oder drei Tage umfassen. Für spezielle Programmbausteine kooperieren wir mit dem „Lernort Natur-Kultur“ im Bürgerpark Katharinenberg bei Wunsiedel und der Ökologischen Bildungsstätte Burg Hohenberg. Leitung: Termin: Kosten:

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Heidi Sprügel nach Wunsch je nach Buchung (ab 2,- € pro Person)


Landwirtschaft, Ländlicher Raum, Strukturwandel „Netzwerk: Gemeinsam für die Region“ Evangelische Kirche und Strukturwandel in Nordostbayern

Gottes Geschenk ist das Leben selbst. Was du mit diesem Geschenk machst, ist dein Geschenk an Gott.

Leo Buscaglia

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Landwirtschaft, Ländlicher Raum, Strukturwandel 47

Älter, weniger, freier? Notwendige Maßnahmen zur Gestaltung der demographischen Veränderungen in Nordostbayern.

Das Stichwort „demographischer Wandel“ ist in aller Munde. Im Alltag sehen wir die Veränderungen. Den Veränderungen auch etwas Positives abzugewinnen, ist ein Ansatz der uns weiterführt als Leerstände in den Innenstädten und Bevölkerungsschwund zu beklagen. Welche Möglichkeiten haben wir denn? Wie können wir das „Älterwerden auf dem Land“ lebenswert gestalten? Ist es schlimm für eine Region, wenn der Takt von älteren Menschen vorgegeben wird und damit Hektik abnimmt? In welche Bereiche müssen wir investieren, um unseren Landstrich lebenswert zu erhalten? Professor Lothar Koppers wohnt in der Oberpfalz, lehrt an der Hochschule Anhalt in Dessau und ist in viele Prozesse in unserer Region eingebunden. So berät er den Landkreis Tirschenreuth und die Stadt Wunsiedel. Leitung: Thomas Guba Referenten: Prof. Dr. Ing. Lothar Koppers und Mitarbeitende, Institut Agira, Waldsassen Termin: Dienstag, 25. September 2012, 19.30 Uhr

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Kartoffelprojekt

„Kartoffel: Perle der Region Kraft und Stärke seit 1647“

Unser Kartoffelprojekt läuft schon seit dem Mai 2012. Jetzt im Herbst kommt die Erntezeit. Deshalb laden wir Sie sehr herzlich zu den noch stattfindenden Veranstaltungen ein. Zum Gesamtprojekt ist ein Folder erschienen, der im EBZ und in vielen Kirchengemeinden in der Region ausliegt.

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Landwirtschaft, Ländlicher Raum, Strukturwandel

1. Kartoffelanbau im Fichtelgebirge heute Besuch eines Kartoffelfeldes der Familie Foerster. Parken Sie am Gasthaus Reinl, direkt an der B 303. Nach dem Feldbesuch wird Jürgen Seidel, verantwortlich für Pflanzenbau beim Landwirtschaftsamt Münchberg/Wunsiedel, im Gasthaus Reinl über die aktuelle Situation der Kartoffelbauern sprechen. Leitung: Referent: Termin: Ort: Kosten:

Thomas Guba Jürgen Seidel, Amt für Landwirtschaft Münchberg/Wunsiedel Mittwoch, 26. September 2012, 18.30 Uhr Sichersreuth 1, 95680 Bad Alexandersbad keine

2. Thiersheimer Kartoffelspezialitäten Vortrag und Verkostung

Neben einem guten Essen wird Adrian Rossner, Heimatforscher aus Zell im Fichtelgebirge, einige Anekdoten rund um die Kartoffel zum Besten geben. Kennen Sie schon Geschichten, die sich mit Aberglauben und Magie rund um die Kartoffel verbinden? Da gibt es im Fichtelgebirge genug davon und Adrian Rossner kennt sie fast alle. Leitung: Referent: Termin: Ort: Kosten:

Margit Hofmann, VHS Thiersheim Adrian Rossner, Zell im Fichtelgebirge Freitag, 5. Oktober 2012, 19.30 Uhr Gasthaus Weißes Ross, Marktplatz 3, 95707 Thiersheim keine

3. Erntedankgottesdienst Leitung: Prediger: Termin:

Thomas Guba Dr. Hans-Gerhard Koch, Pfarrer Sonntag, 7. Oktober 2012, 14.00 Uhr

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Landwirtschaft, Ländlicher Raum, Strukturwandel Ort:

Oberfränkisches Bauernhofmuseum Kleinlosnitz, Kleinlosnitz 5, Zell im Fichtelgebirge

4. Kartoffelbuffet im Evangelischen Bildungszentrum, Markgrafenstr. 34, 95680 Bad Alexandersbad am Welternährungstag

Am 16. Oktober sind alle Kartoffeln geerntet. Harald Degelmann, der Küchenchef des EBZ und sein Team werden ein Kartoffelbuffet zaubern. Es wird aus den Kartoffeln bestehen, die die Schüler in Naila angepflanzt haben. Diese Veranstaltung ist ein Wohltätigkeitsbuffet. Den Erlös wollen wir einem regionalen Projekt zukommen lassen. Vor der Buffeteröffnung feiern wir um 18.00 Uhr eine kleine Andacht in der Hauskapelle des EBZ. Leitung: Termin: Kosten:

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Thomas Guba Dienstag, 16. Oktober 2012, 18.00 Uhr Spende

Die Region braucht Bildung – Initiativen zur Gründung einer Hochschule in Marktredwitz Bei allen demografischen Fragen, die derzeit diskutiert werden, ist eines deutlich: Regionen mit guten Bildungseinrichtungen haben es leichter als andere Regionen. Der berufsbegleitende Studiengang zum Gesundheitsmanager in Marktredwitz kann deshalb nur ein Anfang sein. Welche Möglichkeiten haben wir, in Marktredwitz eine Hochschule zu gründen? Was trauen wir uns zu? Und wie können wir als engagierte Bürgerschaft ein solches Unterfangen unterstützen? Dr. Birgit Seelbinder, Oberbürgermeisterin in Marktredwitz, hat dazu viele Ideen. Es hilft mit Sicherheit, wenn sie Unterstützer findet und alle in der Region an einem Strang ziehen. Leitung:

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Andreas Beneker Thomas Guba


Landwirtschaft, Ländlicher Raum, Strukturwandel Referentin: Dr. Birgit Seelbinder Oberbürgermeisterin der Stadt Marktredwitz Termin: Dienstag, 20. November 2012, 20.00 Uhr Kosten: keine

Die Macht der Märkte - Wie entstehen die Preise für unsere Grundnahrungsmittel?

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Seminar für junge Landwirte

Die bisweilen sehr schwankenden Erzeugerpreise in der Landwirtschaft lassen viele Fragen aufkommen. Wer oder was bestimmt die Preise für Getreide, Fleisch und Milchprodukte vor Ort? Wo sind die Märkte, die das Angebot und die Nachfrage nach den Nahrungsgütern widerspiegeln? Sind nicht längst Warenterminbörsen und damit die Spekulation im Spiel? Woran können sich die Landwirte orientieren, um nicht von einem Preistal ins nächste zu fallen. Eine Ganztages-Exkursion zu interessanten landwirtschaftlichen Betrieben und Verarbeitern von Grundnahrungsmitteln, die täglich mit dem Auf und Ab der Preise zurechtkommen müssen, wird weitere Einblicke in das Geschehen auf den Nahrungsmittelmärkten geben. Leitung: Walter Lehner Referenten: Thomas Venus Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Agrar- und Ernährungswissenschaften am Wissenschaftszentrum Weihenstephan Dr. Maendy Fritz Technologie- und Förderzentrum des Bayer. Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Straubing Termin: Mittwoch, 9. Januar, 10.00 Uhr bis Freitag, 11. Januar 2013, 13.00 Uhr Kosten: 115,- € EZ mit D/WC, 99,- € DZ mit D/WC

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Landwirtschaft, Ländlicher Raum, Strukturwandel 51

Mehr Vielfalt in der Landschaft Neue Energiepflanzen auf dem Acker Vortragsveranstaltung

Es ist faszinierend auf welch‘ vielfältige Weise wir die geschenkte Energie unserer Sonne inzwischen für unsere Zwecke nutzen. Die Photosynthese in unseren Nutzpflanzen ist eine Form davon. Endlos erscheinende Maisfelder in unseren Fluren stoßen aber zunehmend auf Kritik in der Bevölkerung und bei den Naturschützern. Gibt es andere Nutzpflanzen, die die Sonnenenergie ähnlich gut oder vielleicht noch besser speichern können? Dr. Maendy Fritz geht diesen für uns gegenwärtig so wichtigen Fragen nach. Wie bekommen wir ökologisch verträglichere Fruchtfolgen und ein vielfältiges und buntes Landschaftsbild wieder zurück? Leitung: Walter Lehner Referentin: Dr. Maendy Fritz Technologie- und Förderzentrum des Bayer. Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Straubing Termin: Freitag, 11. Januar 2013, 9.00 bis 12.00 Uhr Kosten: 5,- €

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Unternehmer sein – Wie geht das? Grundlagen für den Erfolg Seminar für Landwirte

Wir blicken mit Respekt auf Menschen, die etwas „unternehmen“ und ihre berufliche Existenz selbst begründen. Landwirte sind mit der Produktion von Nahrungsmitteln und dem Angebot diverser Dienstleistungen den Unternehmen in der freien Wirtschaft ebenbürtig. Welche Grundvoraussetzungen sind für den wirtschaftlichen und damit auch persönlichen Erfolg wichtig? Erfahrene Referenten werden die wichtigsten Grundlagen

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Landwirtschaft, Ländlicher Raum, Strukturwandel für eine erfolgreiche Unternehmensleitung vorstellen und gute Ratschläge geben. Bei einer Ganztagesexkursion lernen die Seminarteilnehmer erfolgreich geführte landwirtschaftliche Unternehmen kennen. Leitung: Walter Lehner Referenten: Christoph Beck Prokurist und Leiter der Unternehmenkommunikation im HelfRecht-Unternehmerzentrum, Bad Alexandersbad Alexander Borchert Landwirtschaftsoberrat, Höhere Landbauschule Almesbach, (angefragt) Termin: Dienstag, 15. Januar, 12.00 Uhr bis Freitag, 18. Januar 2013, 13.00 Uhr Kosten: 168,- € EZ mit D/WC, 144,- € DZ mit D/WC

Agrarpolitik aktuell

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Vortragsveranstaltung in Kooperation mit dem Bayerischen Bauernverband Wunsiedel

Die Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft in Bayern und Deutschland werden überwiegend durch die Europäische Union in Brüssel vorgegeben. Die großen Länder Frankreich und Deutschland haben jedoch bedeutenden Einfluss auf ihre Gemeinsame Agrarpolitik (GAP). Der Referent gehört zu den Persönlichkeiten, die mit viel Geschick gute Ideen und damit auch deutsche Interessen in Brüssel in die agrarpolitische Diskussion einbringen. Neben der Erklärung des inzwischen recht komplizierten Netzwerkes „Agrarpolitik in der Europäischen Union“ werden vor allem aktuelle Fragen angesprochen und diskutiert. Nicht zuletzt geht es auch um die neuen Zielsetzungen in der Agrarpolitik der Europäischen Union für die Periode 2014 – 2020.

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Landwirtschaft, Ländlicher Raum, Strukturwandel Leitung:

Referent:

Termin: Kosten:

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Walter Lehner Harald Fischer Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes Wunsiedel Dr. Gert Müller Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherfragen, Berlin (angefragt) Montag, 4. Februar 2013, 19.30 Uhr 5,- €

Kirche für die Region?

Zwischenfazit nach zwei Jahren Projektstelle „Gemeindeund Regionalentwicklung in Nordostbayern“

Seit zwei Jahren läuft die Projektstelle „Gemeinde- und Regionalentwicklung in Nordostbayern“. „Stärken, was uns stark macht“, lautet das Motto dieser Stelle. Dabei geht es um den Glauben, um die Region, um die Menschen, die hier leben. Was tut sich in der Region? Wie verändert sich die Kirche? Oder steht sie still? Verändert die Kirche unsere Region? Haben wir das Kirchturmdenken überwunden? Wo liegen unsere Stärken? Fragen und Einschätzungen zu denen Pfarrer Thomas Guba seine Meinung sagen wird. Im Anschluss soll es eine Diskussion zu den Thesen Gubas geben, die teils provokant sind. Leitung: Referent: Termin:

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Dr. Joachim Twisselmann Pfarrer Thomas Guba Mittwoch, 20. Februar 2013, 19.00 Uhr


Landwirtschaft, Ländlicher Raum, Strukturwandel

Georg Heim - ein Vordenker der Bayerischen Genossenschaftsbewegung und der Ländlichen Heimvolkshochschulen

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„Der geheime Landesökonomierat Dr. Georg Heim (geboren 1865, gestorben 1938) war in seiner Zeit des Wilhelminischen Kaiserreichs und der frühen Weimarer Republik bahnbrechend im Landwirtschaftlichen Genossenschaftswesen. In dem „Bauerndoktor“ Georg Heim vereinigten sich Wesensmerkmale eines ungewöhnlichen Mannes: Hartnäckigkeit, Intelligenz und Selbstbewusstsein, Findigkeit und Streitlust, Gerechtigkeitsgefühl und Empfindsamkeit, Rednertalent, Fantasie und Freiheitsdrang.“ Mit diesen Worten charakterisiert die Katholische Landvolkshochschule an der Wieskirche, mit der wir im Verband der Ländlichen Bildungszentren in Bayern verbunden sind, ihren Namenspatron. In unserem großen Projekt zur Ausbildung von Menschen, die Energiegenossenschaften gründen wollen, sind wir auch auf diesen Pionier der Genossenschaftsbewegung gestoßen. Heim wirkte nämlich sehr erfolgreich zwischen 1892 und 1896 als Lehrer im Fichtelgebirge. Er gründete in dieser Zeit die Fichtelgebirgs-Verkaufsgenossenschaft und durch ihn wurde im Sechsämterland die Saatzucht eingeführt. Überregionale Bedeutung gewann er als Gründer der bayerischen Bauernvereine und der landwirtschaftlichen Zentralgenossenschaften. Die Vorstellung dieser interessanten und auch für uns heute anregende Persönlichkeit hat Heiner Neuner übernommen, der Leiter unserer katholischen Schwestereinrichtung am Feuerstein bei Ebermannstadt. Leitung: Referent: Termin: Kosten:

Dr. Joachim Twisselmann Heiner Neuner, Leiter der Katholischen Landvolkshochschule Feuerstein Donnerstag, 7. März 2013, 19.00 bis 21.00 Uhr keine

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Landwirtschaft, Ländlicher Raum, Strukturwandel 56

Bürgerbeteiligung erfolgreich gestalten Vortrag und Diskussion

Das Dorf in Bewegung! – In vielen ländlichen Kommunen ist die Wirkkraft von Bürgerbeteiligung und bürgerschaftlichem Engagement sichtbar und spürbar. Bürgerinitiativen, Genossenschaften, Vereine und „Einzelkämpfer“ setzen sich vermehrt erfolgreich für ihre Heimat und ihr wohnortnahes Umfeld ein, um die Lebensqualität vor Ort zu erhalten und zu steigern. Trotz vieler guter Beispiele und fundierten Wissens sind die Probleme und Herausforderungen, einen langfristig wirksamen und dauerhaft ausgerichteten Beteiligungsprozess anzustoßen und zu fördern, immer noch groß. Es gilt, neue methodische und strategische Lösungsansätze zu finden, die flexibel auf die jeweiligen Situationen vor Ort angepasst werden können, um die Kommunen auf ihrem Weg zu einer nachhaltigen Bürgerkommune anzuleiten und zu unterstützen. Unsere Referentin Nina Kiehlbrei arbeitet seit Herbst 2012 an der Uni Bayreuth. Ihr Forschungsschwerpunkt lautet: „Nachhaltige und effiziente Beteiligungs- und Prozessstrukturen in der ländlichen Entwicklung“. Leitung: Thomas Guba Referentin: Nina Kiehlbrei, Dipl.-Geographin, Forschungsprojekt Universität Bayreuth Termin: Dienstag, 11. Juni 2013, 19.00 Uhr Kosten: keine

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Seelsorge, Beratung, Begleitung

Heiterkeit des Herzens schließt wie der Frühling alle Blüten des Inneren auf.

Jean Paul

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Seelsorge, Beratung, Begleitung 57

Seelsorge bei an Demenz Erkrankten und ihren Angehörigen Wie gehe ich bei einem Besuch mit einem demenzkranken Menschen um? Berührungsängste spielen eine wichtige Rolle. Wie reagiere ich auf die Anfragen des nicht erkrankten Lebenspartners? Jeder Besuchsdienstmitarbeitende, jeder Pfarrer und jede Pfarrerin haben dies schon erlebt. Ein wenig hilflos steht man oft da. An welche Erfahrungen lässt sich hier anknüpfen? Beate Lenk hat als Leiterin einer großen und angesehenen Senioreneinrichtung im Landkreis Wunsiedel einen reichen Erfahrungsschatz, den sie weitergeben kann. Leitung: Thomas Guba Referentin: Beate Lenk Leiterin des Paul-Gerhardt-Hauses, Selb Termin: Dienstag, 9. Oktober 2012, 19.30 Uhr Kosten: keine

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Mit neuer Kraft ... Wochenende für Frauen der mittleren Generation

Manche Frauen rauschen hochtourig durch den Alltag, immer voller Energie und dabei lächelnd. Bei anderen erschöpfen sich die Batterien schneller. Wer viel zu verkraften hat, spürt das an Körper und Geist. Woran liegt das? Woher kommt unsere Lebenskraft? Ist sie angeboren? Kann sie positiv beeinflusst werden? Was zehrt an uns, was treibt uns an, was hilft uns wieder auf? Das Angebot an „Tankstellen“ ist heute vielfältig und kaum überschaubar. Beispiele aus der Bibel können uns helfen, uns wieder auf die Urquellen neuer Kraft zu besinnen. Wir erleben ein Wochenende, an dem wir uns gemeinsam durch geistige und körperliche Bewegung, durch Gesprä-

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Seelsorge, Beratung, Begleitung che, Musik und Tanz neu in Schwung bringen. Wir feiern einen stärkenden Abendmahlsgottesdienst und füllen unsere Energiereserven wieder auf für den Alltag. Leitung: Mitarbeit: Termine:

Kosten:

Heidi Sprügel Käthe Pühl, Katechetin, Neustadt/Kulm Andreas Beneker Freitag, 11. Januar, 14.30 Uhr bis Sonntag, 13. Januar 2013, 13.00 Uhr Freitag, 22. Februar, 14.30 Uhr bis Sonntag, 24. Februar 2013, 13.00 Uhr 136,- € EZ mit D/WC 120,- € DZ mit D/WC

Brennen ohne auszubrennen – Belastungen meistern – Überlastung vermeiden

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Vortrag und Gespräch

2001 wurden deutschlandweit 33,6 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund psychischer Probleme verzeichnet. Im Jahr 2010 waren es bereits 53,5 Millionen. An diesem Abend wollen wir dem Phänomen Burnout auf die Spur kommen, auf die persönlichen und die strukturellen Aspekte des Themas eingehen, Ursachen benennen und Lösungsansätze aufzeigen. Unser Referent ist ein ausgewiesener Fachmann zu diesem Thema. Leitung:

Referent: Termin: Kosten:

Thomas Guba Stefan Helm, Diakon, Fachstelle Kirche und Handwerk beim Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt, München Dr. Andreas von Heyl Augustana-Hochschule Neuendettelsau Dienstag, 22. Januar 2013, 19.00 Uhr keine

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Seelsorge, Beratung, Begleitung 60

„Warum siehst du das nicht so wie ich?!“ Einführungsseminar zum Enneagramm

Der Begriff Enneagramm steht für tiefe Einsichten, die sich seit Jahrtausenden als hilfreich erwiesen haben für Suchende nach Selbsterkenntnis und einem verständnisvollen und sinngemäßen Umgang mit sich selbst und anderen Menschen. Das Seminar beinhaltet eine Einführung in das Modell der neun Grundmuster menschlichen Denkens, Fühlens und Handelns, basierend auf der Praxis innerer Achtsamkeit. Begrenzte Teilnehmerzahl: maximal 12 Personen. Leitung:

Hildegard Holoubek-Reichold Enneagramm-Trainerin, Logotherapeutin, Marktredwitz

Termin:

Mittwoch, 13. Februar, 16.00 Uhr bis Samstag, 16. Februar 2013, 12.00 Uhr 319,- € EZ mit D/WC 295,- € DZ mit D/WC

Kosten:

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Frei reden, sicher auftreten Fortbildungstag

Wie schafft man es, mit der Kraft seiner Stimme, Wort und Inhalt lebendig werden zu lassen und die Zuhörerinnen und Zuhörer zu begeistern? In diesem Seminar erproben Sie praxisorientiert die Grundlagen von Körpersprache und Textgestaltung. Ihre Bedürfnisse, Schwierigkeiten und Stärken stehen dabei im Mittelpunkt. Ihre Sprechweise, Haltung und der Einsatz von Gestik erhalten Natürlichkeit und Authentizität. Sie gewinnen ein Gefühl für die eigenen Stärken und Schwächen. Sie lernen, Ungeduld, Ängste und Zweifel unter Kontrolle zu bekommen. Sie erwerben Textverständnis und ein Gefühl für die eigene Präsenz im Raum. Tanya Häringer, die Leiterin dieses Tagesseminars, abeitete nach ihrer Ausbildung am Salzburger Mozarteum mehr als zwanzig Jahre am Theater. Mittlerweile arbeitet sie

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Seelsorge, Beratung, Begleitung freiberuflich in der Erwachsenenbildung und unterrichtet unterschiedliche Berufsgruppen. Leitung: Termin: Kosten:

Tanya Häringer M. A., Schauspielerin, Erlangen Samstag, 23. Februar 2013, 9.00 bis 17.00 Uhr 59,50 € (inkl. Verpflegung)

Fasten befreit!

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Entlastungstage für Körper und Seele

Wir laden Sie herzlich zu einer fröhlichen Heilfastenwoche nach Buchinger ein. In dieser Zeit wollen wir Körper, Geist und Seele auffrischen und uns von vielerlei „Müll“ befreien. Fasten, das bedeutet freiwilliger Verzicht auf feste Nahrung, aber auch auf lästige Gewohnheiten und sich frei machen für Neues. Das bedeutet durchaus nicht zu hungern. Während des Fastens holt sich der Körper seine Energie aus dem Stoffwechselvorrat und kann damit sehr gut auskommen. Außerdem bereitet die Küche des EBZ für Sie hochwertige Gemüseessenzen, Säfte und Tees zu. Wir unterstützen die Entgiftung durch Spaziergänge, Wanderungen, Kegeln, Schwimmen, Sauna, Gymnastik und Vorträge. Wir genießen die Gemeinsamkeit mit Andachten, Entspannungsübungen und schönen Gesprächen. Ein Kuranwendungs- und Ausflugsprogramm kann nach Wunsch dazu gebucht werden. Leitung: Mitarbeit: Termin: Kosten:

Dr. Charlotte Pfitzner Kurärztin, Bad Alexandersbad Erika Gstaiger-Tichy, Weidenberg Freitag, 8. März, 18.00 Uhr bis Donnerstag, 14. März 2013, 13.00 Uhr 375,- € EZ mit D/WC Anwendungs- und Ausflugsprogramm (optional) 100,- €

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Seelsorge, Beratung, Begleitung 63

Den Ruhestand vorbereiten Der Ruhestand kommt von selbst. Doch wie man ihn verbringt, mit wie viel Sinn das Leben im Alter erfüllt ist, das entscheidet sich lange vorher. Am eigenen Bild vom Leben nach der Erwerbsarbeit arbeiten, finanzielle und andere äußere Gegebenheiten klären, Möglichkeiten sinnvoller Engagements entdecken, Anregungen für Neues bekommen und nicht zuletzt Mut und Zuversicht für die letzte Phase des Lebens gewinnen – das alles versucht unser Seminar „Den Ruhestand vorbereiten“. Damit der „wohlverdiente Ruhestand“ das wird, was er sein soll: eine Lebensphase mit mehr Freiheit, aber nicht weniger Sinn und Freude. Verschiedene Arbeitgeber haben eine Freistellung für das Seminar in Aussicht gestellt. Leitung: Thomas Guba Referenten: Dr. Hans-Gerhard Koch, Pfarrer und andere Termin: Mittwoch, 10. April, 12.00 Uhr bis Freitag, 12. April 2013, 13.00 Uhr Kosten: 160,- € EZ mit D/WC 144,- € DZ mit D/WC

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„Schöne Tage“ Urlaubstage für Pflegende mit ihren an Demenz erkrankten Angehörigen Kooperationsveranstaltung mit der Diakonie Selb-Wunsiedel

An diesen drei Urlaubstagen soll Freude und Entspannung für die betroffenen Familien im Vordergrund stehen. Im Pflegealltag haben sie oft nur den Blick für den Alltag und dessen reibungslosen Ablauf. Muße und Kraft für Ausflüge und Entspannung werden selten gefunden. Wir wollen gemeinsam in der näheren Umgebung Ausflugsmöglichkeiten entdecken. Zwischendurch besteht ein Gruppenangebot zur Betreuung des Pflegebedürftigen durch eine Fachkraft und geschulte Helfer. Gleichzeitig

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Seelsorge, Beratung, Begleitung können die pflegenden Angehörigen Entspannung und Austausch erleben. Es besteht die Möglichkeit, Übernachtungen zu buchen. Auch zu einzelnen Urlaubstagen können sich interessierte Familien anmelden. Die Betreuungsleistungen sind in dem Kostenbeitrag noch nicht eingerechnet. Sie können über die Pflegekasse erstattet werden. Leitung:

Termine:

Kosten:

Isolde Guba Fachkraft für Gerontopsychiatrische Pflege, Diakonisches Werk Selb-Wunsiedel, Selb Jutta Heinlein EDE-Dienst der Diakonie Fachkräfte für Gerontopsychiatrische Pflege Mittwoch 26. Juni 2013 Donnerstag 27. Juni 2013 Freitag 28. Juni 2013 jeweils von 9.30 bis 19.00 Uhr 40,- € pro Tag (inkl. Verpflegung)

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Kultur, Musik, Tanz und Kreativität

Alles in der Welt ist merkwürdig und wunderbar für ein paar wohl geöffnete Augen

José Ortega y Gasset

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Kultur, Musik, Tanz und Kreativität

Tanzabende für Frauen

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An einem Abend im Monat tanzen wir gemeinsam zu Musik aus aller Welt, Folkloretänze, Frauentänze, meditativ choreographierte Tänze. Oft leiten Themen die Auswahl, die Jahreszeit oder Gedichte und Bilder regen uns zusätzlich an und berühren unser Inneres. Jede ist eingeladen, alte und neue Tänze kennenzulernen und auszuprobieren! Leitung:

Termine:

Kosten:

Dunja Höpflinger, Tanzanleiterin, Höchstädt Veronika Kraus, Tanzanleiterin, Schönbrunn Barbara Twisselmann Mittwoch, jeweils um 19.30 Uhr 19. September, 24. Oktober 21. November, 19. Dezember 2012, 16. Januar, 20. Februar, 20. März, 17. April, 15. Mai, 19. Juni 2013 17. Juli 2013, 19.00 Uhr 5,- € pro Abend

Lieder begleiten mit der Gitarre

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Einführungskurs für Anfänger

Gitarren sorgen für den richtigen Ton und einen guten Rhythmus beim Singen. Sie lassen sich überall mit hinnehmen und klingen auch ohne elektrischen Strom. Was Sie brauchen, ist Fingertechnik und Übung. Wir lernen in diesem Anfängerkurs das Stimmen der Saiten sowie die gängigsten Akkorde. Wir trainieren den Akkordwechsel und begleiten uns bei selbst gesungenen Liedern. Der Kurs ist gedacht für Erwachsene, die noch nie eine Gitarre in der Hand hatten und die Lieder singen möchten in Kirchengemeinde, Schule oder Freizeit. Leitung:

Heidi Sprügel

Termin:

Freitag, 28. September, 2012 20.00 bis 21.30 Uhr und Samstag, 29. September 2012, 9.30 bis 16.00 Uhr 54,- € (inkl. Verpflegung)

Kosten:

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Kultur, Musik, Tanz und Kreativität 67

„Ich lobe meinen Gott“ Frauen im Gesangbuch Ein musikalisch unterhaltsamer Abend

Frauen erscheinen weniger oft im Gesangbuch als Männer. Sie blieben früher in Kultur und Religion weithin unsichtbar. Es gibt sie als Texterinnen, als Komponistinnen und als Übersetzerinnen. In jüngster Zeit schreiben Frauen auch Texte bekannter Kirchenlieder um, damit sie sich mit dem Gesungenen besser identifizieren und den Inhalt in ihre alltäglich gelebte Spiritualität übertragen können. Im Rahmen eines auch musikalisch unterhaltsamen Abends begeben wir uns auf die Suche in alten und neuen Gesangbüchern. Die schönsten und aussagekräftigsten Lieder werden natürlich gesungen. Ein ungewöhnlicher Blick auf gewohnte Liederbuchseiten. Leitung:

Beate Wurziger-Keltsch EBW Selb-Wunsiedel Referentin: Heidi Sprügel Termin: Donnerstag, 4. Oktober 2012, 19.30 bis 21.00 Uhr Kosten: 4,- €

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„Der das zuletzt erzählt hat, dem ist der Mund noch warm“ Ein Abend der Begegnung mit einem Märchen

Märchen sind uralte Menschheitserfahrungen, in poetische Geschichten verpackt. Barbara Hofmann erzählt ein Märchen aus der Sammlung der Brüder Grimm. Beim Hören steigen innere Bilder auf. An diesem Abend können wir uns darüber austauschen und so erfahren, dass diese alte Geschichte sehr gegenwärtig ist. Außerdem wird die Märchenerzählerin über Symbole und Hintergründe sprechen und erklären, wie die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm entstanden sind.

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Kultur, Musik, Tanz und Kreativität Leitung: Termin: Kosten:

Barbara Hofmann Märchenerzählerin, Hof Dienstag, 13. November 2012, 19.00 Uhr 8,- €

Tanzen mit Chagall I

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„Im Garten der Psalmen“ Musik, Tanz und Bilder im Gespräch miteinander

Wer in Mainz die Kirche von St. Stephan besucht, kann staunend erleben, wie intensiv sich der Künstler Marc Chagall (1887—1985) mit den Psalmen auseinandergesetzt hat, den Lob– und Dankliedern seines Volkes Israel. Wir werden seinen Spuren folgen und seine Bilder mit Tänzen der jungen israelischen Folklore in Berührung bringen. So entsteht ein spannungsvolles Miteinander, das bereichert, vertieft und Neues entdecken lässt. Tanzerfahrung ist für dieses Seminar erforderlich. Leitung:

Termin: Kosten:

Christian Geyer, Pfarrer Tanzleiter DBT, Coburg Barbara Twisselmann Freitag, 30. November, 18.00 Uhr bis Sonntag, 2. Dezember 2012, 13.00 Uhr 175,- € EZ mit D/WC 159,- € DZ mit D/WC

„Komm, mein Engel komm“

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Tanztag

Man sagt, jeder Mensch habe einen Schutzengel. Und haben wir nicht oft das Gefühl, von Engeln beschützt zu werden? Oder wir sagen zu jemandem: Du bist mein Engel, du hast mir Freude, Hoffnung, Trost gegeben. Die Engel sehen verschieden aus. Sie sind mir nah,

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Kultur, Musik, Tanz und Kreativität vielleicht in einer Freundin oder einem Freund. Oder ich bin jemandem ein Engel. Ich stärke ihm den Rücken und mache ihm Mut. In Kreistänzen wollen wir die verschiedenen Aspekte dieser Erfahrungen ausdrücken, kleine Texte und eine weihnachtliche Geschichte hören. Leitung: Termin: Kosten:

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Veronika Kraus Tanzreferentin, Schönbrunn Samstag, 8. Dezember 2012, 9.30 bis 16.30 Uhr 32,- € (inkl. Verpflegung)

Ich tanze mein Lied – ich sing‘ meinen Tanz Wochenendseminar mit Arunga Heiden

Ich tanze mein Lied ich sing meinen Tanz ich atme mein Leben ich fühle mich ganz. (Arunga Heiden) Im Tanzen und Singen versetze ich meinen Körper in Schwingung, spüre mich, komme bei mir an. Starres, Festgehaltenes gerät ins Fließen. Ich atme, töne, tanze mich in meine Kraft hinein! Wir werden die Tage im Wahrnehmen, im Öffnen aller Sinne beginnen. Atem-, Klang- und Körperübungen bereiten uns auf das Singen und Tanzen vor. Im Verlauf des Wochenendes wird es Zeiträume geben, in denen wir ganz unserer Stimme begegnen - mal in freien Tönen aus dem Herzen, mal in ein– und mehrstimmigen Kraftliedern. So setzen wir unseren Körper von innen her in Bewegung, spüren die Vibration der Töne, die Schwingung der Klänge bis in die Fußsohlen. Diese innere Bewegung setzt sich dann in unseren Körperbewegungen nach außen fort. Wir beginnen zu tanzen, finden unsere eigenen Muster und Schritte oder tanzen gemeinsam in der uralten Form der Kreistänze. Es ist ein ganz besonderes Erlebnis, wenn Stimme und Tanz sich begegnen, wenn wir zu unseren eigenen Gesän-

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Kultur, Musik, Tanz und Kreativität gen tanzen, wenn wir selbst gleichzeitig ganz zur Musik und ganz zum Tanz werden. Leitung: Barbara Twisselmann Referentin: Arunga Heiden, Klangtherapeutin, Sängerin, Komponistin, Mössingen Termin: Freitag, 18. Januar, 18.00 Uhr bis Sonntag, 20. Januar 2013, 13.00 Uhr Kosten: 218,- € EZ mit D/WC 202,- € DZ mit D/WC

Biblische Erzählfiguren bauen und ausprobieren

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Egli – Figuren – Wochenende

Mit diesen selbstgefertigten Figuren können biblische (und andere) Geschichten lebendig und anschaulich erzählt und dargestellt werden. Jede Figur hat durch die handwerkliche Herstellung eine besondere Ausstrahlung. Wir werden an diesen Tagen unter der fachkundigen Anleitung von Frau Hager zwei Figuren herstellen. Wer mag, kann auch im Anschluss einen Ochsen, einen Esel oder ein Kamel bauen. Beide Kurse können unabhängig voneinander besucht werden; man kann aber natürlich auch von Freitag bis Sonntag bleiben. Leitung : Barbara Twisselmann Referentin: Renate Hager, Egli-Kursleiterin, Thurnau Termine: Herstellen von Figuren Freitag, 1. Februar, 17.00 bis Samstag, 2. Februar 2013, 17.00 Uhr Herstellen von Tieren Samstag, 2. Februar, 17.00 Uhr bis Sonntag, 3. Februar 2013, 17.00 Uhr Kosten:

Freitag/Samstag: 118,- € EZ mit D/WC Samstag/Sonntag: 118,- € EZ mit D/WC Freitag - Sonntag: 202,80 € EZ mit D/WC jeweils plus Materialkosten

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Kultur, Musik, Tanz und Kreativität

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Church meets Synagogue and Mosque Abrahamisches Trio in Concert Konzertveranstaltung

Christen, Juden und Moslems weinen, lachen, singen und tanzen zur Musik. Gemeinsam mit dem Organisten HansJoachim Dumeier und dem Perkussionisten Riad Kheder aus Bagdad hat Irith Gabriely ein Programm erarbeitet, in dem Klassik, Werke jüdischer Komponisten, Klezmer und orientalische Klänge sich verbinden und auf diese Weise einen musikalischen Dialog der drei großen Weltreligionen entstehen lassen. Termin: Eintritt:

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Montag, 18. Februar 2013, 19.00 Uhr 10,- €

Buchbinden für Einsteiger und für Erfahrene Einen Nachmittag und einen Tag Zeit haben, sich mit der Reparatur und dem Binden von Büchern zu beschäftigen – dafür muss man sich die Zeit nehmen, den Platz, das Material und die Begleitung von erfahreneren Buchbinderinnen haben. Wir laden Sie ein, sich kreativ zu betätigen mit eben dieser Begleitung! Leitung: Termine:

Kosten:

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Monika Seidel, Kunsterzieherin, Selb Barbara Twisselmann Freitag, 8. März 2013, 15.00 bis 18.00 Uhr Samstag, 9. März 2013, 9.30 bis 17.00 Uhr Freitag: 15,- € (inkl. Nachmittagskaffee) Samstag: 45,- € (inkl. Mittagessen und Nachmittagskaffee) jeweils plus Materialkosten


Kultur, Musik, Tanz und Kreativität

„Tanze mit mir in den Morgen“

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Tänze im Sitzen zu beliebten Schlagern

Die meisten Menschen lieben die Musikrichtung am meisten, mit der sie von Jugend an vertraut sind. Der Bundesverband Seniorentanz hat eine neue Broschüre mit Tänzen im Sitzen zu Schlagern nach 1945 herausgebracht, die dieser Vorliebe entgegenkommt. Melodien wie „La Paloma“, „Rosamunde“, „Eviva Espana“ und „Tanze mit mir in den Morgen“ laden ein zum Singen und Mitmachen und fördern so die geistige und körperliche Beweglichkeit. Eingeladen sind alle, die gerne mit Musik und Tanz ältere Menschen in Bewegung bringen. Leitung:

Termin: Kosten:

Dagmar Stadelmeyer Ausbildungsreferentin im Bundesverband Seniorentanz, Nürnberg Barbara Twisselmann Samstag, 16. März, 10.00 Uhr bis Sonntag, 17. März 2013, 15.00 Uhr 105,- € EZ mit D/WC

Kreativtag Kalligraphie

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Die Kunst des schönen Schreibens

Wer die ganz alten handgeschriebenen Bücher bewundert hat, wer schöne, selbstgestaltete Karten mit Sprüchen und Versen liebt, wer sich gewünscht hat, das selber zu können, der ist eingeladen, sich an diesem Samstag in die Kunst des schönen Schreibens einführen zu lassen. Monika Seidel wird Papier, Federn, Tinten bereithalten und erklären und verschiedene Schriften vorstellen und einüben. Leitung: Termin: Kosten:

Monika Seidel, Kunsterzieherin, Selb Samstag, 20. April 2013, 9.30 bis 17.00 Uhr 45,- € (inkl. Verpflegung) plus Materialkosten

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Kultur, Musik, Tanz und Kreativität

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Die Welt im Tau Grundlagen der Naturfotografie

Fotografieren macht Spaß. Doch gute Fotos zu machen erfordert etwas mehr, als auf den Auslöser zu drücken. Dieses Seminar hilft dabei, bessere Fotos zu machen. Fotos, die man auch nach Jahren noch gerne anschaut. Neben einer Einführung in die handwerklichen Grundlagen der Fotografie, liegt der Schwerpunkt des Seminars in der Weiterentwicklung Ihrer eigenen Fotografie. Die Landschaft des Fichtelgebirges liefert uns Möglichkeiten dazu und bei allen Wetterlagen die Motive. Mitmachen können sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene, die Freude an der Fotografie haben und eine Digitalkamera (u. U. mit Zubehör) mitbringen. Eine große spezielle Fotoausrüstung ist jedoch nicht erforderlich. Tagsüber werden wir fotografieren und später unsere Fotos präsentieren und besprechen. Auch ein Abend über die Schönheit der Schöpfung wird nicht fehlen. Je nach Witterung kann es auch eine „Frühmorgen- oder Abendexkursion“ geben. Dr. Ferry Böhme ist weitgereister Fotograf und erfahrener Vortragsreferent, u. a. auf Europas größtem Naturfotofestival und beim Deutschen Alpenverein. Leitung: Termin: Kosten:

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Andreas Beneker Dr. Ferry Böhme, Fotograf, Fürstenfeldbruck Freitag, 3. Mai, 15.00 Uhr bis Sonntag, 5. Mai 2013, 13.00 Uhr 185,- € EZ mit D/WC

Tanzen mit Chagall II „Im Garten der Liebe“

Musik, Tanz und Bilder im Gespräch miteinander

Ohne Liebespaare wäre ein Großteil des künstlerischen Werkes von Marc Chagall (1887 – 1985) nicht denkbar. Seine Frauen Bella und Vava hat er oft gemalt. Liebe hat viele Gesichter, so auch bei Chagall. Da ist seine Liebe zum Schöpfer, zur Schöpfung, zur Musik, zum Circus,

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Kultur, Musik, Tanz und Kreativität zur Geschichte seines Volkes Israel und zum Frieden in der Welt. Sie spiegelt sich in seinen Bildern wider. Dem spüren wir nach und setzen sie in Bezeichnung zu Tänzen der jungen israelischen Folklore. Tanzerfahrung ist für dieses Seminar erforderlich. Leitung:

Termin: Kosten:

Christian Geyer Pfarrer, Tanzleiter DBT, Coburg Barbara Twisselmann Freitag, 24. Mai, 18.00 Uhr bis Sonntag, 26. Mai 2013, 13.00 Uhr 175,- € EZ mit D/WC 159,- € DZ mit D/WC

Bewegt zwischen Himmel und Erde

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Tanzwochenende

Wir wollen allen Sinnen Raum geben, um zwischen Himmel und Erde spielerische Lebensfreude und kraftvollen Schwung in unsere Herzen einziehen zu lassen. In jedem Moment sind wir innen und außen, im Raum, in der Natur, im Inneren wie im Äußeren bewegt. Angeleitete Kreistänze werden uns an den Abenden zwischen Himmel und Erde in Bewegung bringen, tagsüber bewegen wir uns frei mit Leib und Seele. Leitung:

Termin: Kosten:

Dunja Höpflinger Leiterin für therapeutischen Tanz, Höchstädt Eva-Maria Kehler Physiotherapeutin, Leiterin für therapeutischen Tanz, Fulda Freitag, 7. Juni, 18.00 Uhr bis Sonntag, 9. Juni 2013, 13.00 Uhr 165,- € EZ mit D/WC 149,- € DZ mit D/WC

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Kultur, Musik, Tanz und Kreativität

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Der Stoff, aus dem mein Leben ist Werkstatt „Biographisches Schreiben“ Die Beschäftigung mit der eigenen Biographie ist eine Entdeckungsreise: Auf der Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart lernen wir vieles zu verstehen und unseren Blick neu zu schärfen. Erinnerungen spielen dabei eine wichtige Rolle – auch wenn sie verklärt, trübe oder nur schemenhaft sind. In verschiedenen Etappen, mit Hilfsmitteln und kleinen Schreibübungen nähern wir uns der eigenen Biographie. Geschichten, Gefühle, Gedanken und Bilder bekommen hier ihren Raum. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensgeschichte mündet in jeweils kleinen Texten – wir nehmen uns miteinander Zeit zum Vorbereiten, Schreiben, Vorlesen und Besprechen. Wir wollen der Erinnerung eine Form geben, wobei es weniger um eine korrekte Gattung als vielmehr um das kreative Ausprobieren geht. Gedanken zur Sprache bringen, Andenken auf Papier bannen und das Nachsinnen verschriftlichen – das wird die Herausforderung sein. Verschiedene Übungen (wie z. B. Anregungen für das Schreiben eines Tagebuchs) dienen dazu, das biographische Schreiben für sich zu entdecken – vielleicht sogar als zukünftig alltagstaugliche Begleitung. Leitung:

Termin: Kosten:

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Dr. Simone Richter Literaturwissenschaftlerin, Bayreuth Dr. Joachim Twisselmann Samstag, 8. Juni, 10.00 Uhr bis Sonntag, 9. Juni 2013, 17.00 Uhr 95,- € EZ mit D/WC

„Hamlet“ Tragödie von William Shakespeare Theaterwerkstatt in Zusammenarbeit mit den Luisenburg-Festspielen

Bei der diesjährigen Theaterwerkstatt steht mit „Hamlet“ eines der bekanntesten Stücke der Theatergeschichte auf unserem Programm. Die Handlung: Nach der Rück-

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Kultur, Musik, Tanz und Kreativität kehr von Auslandsstudien begegnet Hamlet, Prinz von Dänemark, dem Geist seines verstorbenen Vaters, der ihn darüber aufklärt, dass er keines naürlichen Todes starb. Der Geist des Vaters beauftragt Hamlet nun, seinen Tod zu rächen. Vom Stück ausgehend werden wir uns mit dem Themenbereich „Rache und Vergeltung“, seinen psychologischen, rechtlichen und theologischen Bezügen auseinandersetzen. Neben dem Besuch des Theaterstückes selbst steht auch ein Gespräch mit den Schauspielern auf dem Programm. Kommen Sie gern bereits am Freitag und übernachten Sie im Bildungszentrum. Leitung:

Termin: Kosten:

Manfred Bachmayer Dramaturg der Luisenburg-Festspiele, Wunsiedel Andreas Beneker Samstag, 20. Juli, 10.00 Uhr bis Sonntag, 21. Juli 2013, 13.00 Uhr 115,- € EZ mit D/WC 107,- € DZ mit D/WC (inkl. Theaterkarte)

Das gute Leben

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Zeit für mich und Zeit für Neues Alexandersbader Sommer

Ein Spaziergang allein oder mit Freunden; Arbeit, die mich erfüllt; Musik, die uns bewegt: Leid, das gemeinsam getragen, leichter wird. - Wie sieht es aus, das „gute Leben“? Klar ist: Das „gute Leben“ verlangt nach Entscheidungen und es gelingt nur mit, nicht gegen meine Mitmenschen. Doch was so schlüssig klingt, ist nicht leicht zu verwirklichen. Das gilt für das eigene Leben ebenso, wie für das Leben im Weltmaßstab. In diesem „Alexandersbader Sommer“ fragen wir daher nach dem „guten Leben“. Wir beschäftigen uns mit dem „Weltethosprojekt“ von Hans Küng und natürlich werden

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Kultur, Musik, Tanz und Kreativität wir das „gute Leben“ gemeinsam genießen. Geplant sind ein Besuch der Luisenburg-Festspiele sowie eine Tagesfahrt zur Gartenschau nach Tirschenreuth. Andachten und Gottesdienst runden das Programm ab. Leitung: Termin: Kosten:

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Team des EBZ Montag, 12. August, 15.00 Uhr bis Sonntag, 18. August 2013, 13.00 Uhr 330,- € EZ mit D/WC 285,- € DZ mit D/WC

Chartres - Lauschen mit der Seele Studienreise zur Kathedrale von Chartres (Frankreich)

Chartres ist ein besonderer Ort – und seine Kathedrale entstand auf dem Boden der uralten keltischen Kultur. Sie gilt als „Königin der Kathedralen“, geistiges Erbe der Schule von Chartres und der antiken Mysterien, in der sich Kunst, Wissenschaft und Religion gegenseitig durchdringen, erschaffen von Baumeistern des Mittelalters, denen der Bau der Kathedrale ebenso innere Erbauung war. Aus dem Wahrnehmen und Erleben von Architektur, Bildern, Natur und Licht in unmittelbarem Bezug zum Betrachter kann zwischen innen und außen ein Resonanzraum entstehen, in deren Stille tiefe Berührung und Erkenntnis für den einzelnen Teilnehmenden und die Gruppe möglich wird. Der Tagesablauf mit den Betrachtungen der Kathedrale zu unterschiedlichen Tageszeiten lässt auch ausreichend Raum für Besinnung und Erholung, schließlich lädt die Altstadt von Chartres zu wunderschönen Spaziergängen und kulinarischen Genüssen ein! Unsere Studienfahrt bietet die besondere Gelegenheit, dieses wunderbare Bauwerk mit drei ihrer herausragenden Kennern und Liebhabern zu erleben. Einen schönen Vorgeschmack gibt das Buch „Chartres - Lauschen mit der Seele“ von Stefanie und Tilman Evers. Wir rechnen mit Gästen aus der ganzen Bundesrepublik. Deshalb wird es keine gemeinsame Anreise geben.

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Kultur, Musik, Tanz und Kreativität Wir sind aber gern bereit, Sie bei der Organisation Ihrer Anreise zu unterstützen. Ausführliche Informationen können Sie dem Flyer entnehmen, der ab Dezember 2012 zu erhalten ist. Leitung:

Termin: Kosten:

Dr. Tilman Evers Sozialwissenschaftler, Kassel Christophe Marie Rogez 23 Jahre Seminarleiter, u. a. in Chartres, Stuttgart/Chartres Dr. Stefanie Spessart-Evers Psychoanalytikerin, Kassel Barbara Twisselmann Samstag, 31. August bis Samstag, 7. September 2013 995,- € EZ , 915,- € DZ (inkl. Ü/HP, Honorare, Eintritt)

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Angebote f端r Familien

Erfahrungen vererben sich nicht jeder muss sie allein machen.

Kurt Tucholsky

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Angebote für Familien

Märchenwinter – Wintermärchen Silvester mit Familien im Fichtelgebirge

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Die stillen Tage am Ende des Jahres laden zum Schmökern und Vorlesen ein, ebenso wie zu Spaziergängen und Schlittenfahrten. Wir wollen die alten Geschichten in Märchen und Sagen neu entdecken, die die Erwachsenen an ihre Kindertage erinnern. Wir werden spielen, malen und basteln. Ein buntes Fest zum neuen Jahr mit Spielen und Tänzen, Musik und Liedern gehört auch dazu. Eingeladen sind alle Eltern mit ihren Kindern, Großeltern mit Enkelkindern und Paten mit ihren Patenkindern. Leitung: Barbara Twisselmann Referentin: Regina Rosner Kulturreferentin, Tirschenreuth Termin: Samstag, 29. Dezember 2012, 12.00 Uhr bis Mittwoch, 2. Januar 2013, 13.00 Uhr Kosten: Erwachsene EZ mit D/WC: 299,10 € Erwachsene DZ mit D/WC: 267,10 € Kinder bis 10 J.: 145,50 € Kinder bis 14 J.: 178,10 € Kinder bis zum 4. Geburtstag sind frei

Faschingsvergnügen

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Familienfreizeit

In der Faschingszeit ist es erlaubt, in andere Rollen zu schlüpfen, etwas auszuprobieren, sich zu verkleiden und zu schminken. Der Winter darf mit Radau zum Verschwinden aufgefordert werden! Für all das wird an diesen Tagen Zeit sein: Krach machen und musizieren, spielen, verkleiden, basteln, malen, singen. Wir werden Kostüme herstellen und einen fröhlichen Faschingstanz- und Spielenachmittag miteinander feiern. Leitung:

Barbara Twisselmann Helga Walther, Erzieherin, Marktredwitz

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Angebote für Familien Termin: Kosten:

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Montag, 11. Februar, 12.00 Uhr bis Donnerstag, 14. Februar 2013, 13.00 Uhr Erwachsene EZ mit D/WC: 215,40 € Erwachsene DZ mit D/WC: 204,70 € Kinder bis 10 J.: 111,- € Kinder bis 14 J.: 135,20 € Kinder bis zum 4. Geburtstag sind frei

Zeit für mich – Zeit für mein Kind Wochenende für Alleinerziehende in Kooperation mit dem Evanglischen Bildungswerk Selb-Wunsiedel

Meistens sind es die Mütter, die die Kinder versorgen. Immerzu sind sie da: kochen, waschen, putzen, hören zu, spielen und sorgen dafür, dass alle Termine eingehalten werden, dass das Kind zufrieden ist und alles klappt. Manchmal ist das alles zu viel und eine Pause ist nötig. An diesem Wochenende sind hilfreiche Menschen im Haus, die morgens das Kind betreuen, damit die Mutter sich noch mal umdrehen und weiterschlafen kann. Sie basteln und spielen, singen und gehen mit den Kindern spazieren, während andere den Müttern zuhören und Hilfestellungen überlegen. Es wird Zeit sein für gemeinsame Spaziergänge und Gespräche, für den Besuch der Sauna, genauso wie für gemeinsame Aktionen mit den Kindern. Leitung:

Termin: Kosten:

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Barbara Twisselmann Beate Wurziger-Keltsch Leiterin des EBW Selb-Wunsiedel Freitag, 5. Juli, 18.00 Uhr bis Sonntag, 7. Juli 2013, 13.00 Uhr 20,- bis 50,- € pro Person (nach Selbsteinschätzung)


Angebote für Familien

Sommertage mit dem Sams

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Familienfreizeit Zeit für Eltern, Paten, Tanten, Onkel, Oma, Opa mit Kindern

Miteinander in Feld, Wald und Wasser unterwegs sein, die Felsen erklimmen, den Schauspielern zusehen, den Tieren lauschen, mit allen Sinnen die Welt erkunden: Wir laden Euch ein, dabei zu sein. Die Luisenburg-Festspiele verlocken uns zum Kinderstück (es wird das Sams gegeben!) die Natur zu Entdeckungen, der Bastelraum im EBZ zu kreativem Gestalten und natürlich die Halle zum Toben und die Kapelle zu Andachten und alle Räume zum Zusammensitzen, Spielen und Reden. Leitung: Termin: Kosten:

Kerstin Stengel, Diakonin, Passau Barbara Twisselmann Samstag, 2. August, 12.00 Uhr bis Sonntag, 11. August 2013, 13.00 Uhr Erwachsene EZ mit D/WC: 489,50 € Erwachsene DZ mit D/WC: 421,10 € Kinder bis 10 J.: 244,50 € Kinder bis 14 J.: 305,70 € Kinder bis zum 4. Geburtstag sind frei Plus Theaterkarten

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Angebote f端r Freunde

Angebote f端r Freunde

Nichts ist dem Mensch so eigen, nichts steht ihm so gut an, als dass er Treu erzeigen und Freundschaft halten kann.

Simon Dach

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Angebote für Freunde

Treffen des Freundeskreises des Bildungszentrums

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Es ist gut, Freunde zu haben. Unserem Freundeskreis des Evangelischen Bildungszentrums gehören mittlerweile mehr als 250 Menschen an. Das freut uns sehr und ist uns gleichzeitig ein Ansporn, diese Freundschaft gut zu pflegen. Die wichtigste Gelegenheit dazu bietet unser großes Sommertreffen im Juli. An diesem Wochenende trifft sich das Team des Bildungszentrums mit allen aus dem Freundeskreis, die Zeit und Lust haben, für drei Tage zu uns ins Fichtelgebirge zu kommen. Das Team bereitet ein Programm vor, zugleich bleibt genügend Raum für Begegnung und Gespräche. Als thematischer Schwerpunkt werden an diesem Wochenende Pfarrer Thomas Guba von der Projektstelle „Gemeinsam für die Region“ und Martin Becher, als Leiter der Projektstelle gegen Rechtsextremismus ihre Arbeit vorstellen. Natürlich fehlt auch ein Besuch auf der Luisenburg nicht. Nach dem gemeinsamen Gottesdienst schließt die Mitgliederversammlung am Sonntag das Treffen ab. Leitung:

Termin: Kosten:

Team des Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrums in Zusammenarbeit mit dem Vorstand des Freundeskreises: Siegfried Glässel Rainer Fricke Ilse Strothotte Freitag, 5. Juli, 18.00 Uhr bis Sonntag, 7. Juli 2013, 13.00 Uhr 105,- € EZ mit D/WC 89,- € DZ mit D/WC

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Angebote für Freunde 89

Anerkennen und anerkannt werden Miteinander leben in Familie und Gesellschaft Seminar für Altschüler mit Wiedersehensfeiern der Winterkurse nach 25, 30, 35, 40, 45 und 50 Jahren

Zum Seminar mit Wiedersehensfeiern wollen wir Sie, liebe Altschülerinnen und Altschüler, herzlich einladen. Entfliehen Sie einmal für gut zwei Tage dem Alltag. Kehren Sie zurück in das Haus, in dem Sie viele wertvolle Anregungen und Impulse für Ihr Leben bekommen haben und weiterhin erhalten können. Zahlreiche Erinnerungen sind geblieben, diese können Sie im Kreis Ihrer Kurskolleginnen und –kollegen an diesem Wochenende wieder auffrischen. Dabei wollen wir mit Ihnen am Motto des Studienjahres 2012/13 „Toleranz“ arbeiten. Leitung: Mitarbeit: Termin: Kosten:

Walter Lehner Team des EBZ Alexandersbad Freitag, 4. Januar, 15.00 Uhr bis Sonntag, 6. Januar 2013, 13.00 Uhr 104,30 € EZ mit D/WC 98,30 € DZ mit D/WC

Bildnachweise: Aufnahme S. 42 Ein Motiv zum Themenjahr „Reformation und Toleranz“ der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Aufnahme S. 96 Jochen Mensching, Nürnberg

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Angebote für Freunde

Das Team des Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrums Alexandersbad Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:

Andreas Beneker Pfarrer, Leiter des Bildungs- und Tagungszentrums (Theologie, Ethik, Seelsorge)

Martin Becher Leiter der Projektstelle gegen Rechtsextremismus Geschäftsführung im Bayerischen Bündnis für Toleranz Demokratie und Menschenwürde schützen

Thomas Guba Pfarrer, Geschäftsführer des Netzwerks „Gemeinsam für die Region - Evangelische Kirche und Strukturwandel in Nordostbayern“ und Leiter des Projektes „Gemeinde- und Regionalentwicklung in Nordostbayern

Walter Lehner Diplom-Agraringenieur (Landwirtschaftliche Fragen, Zukunft des ländlichen Raumes)

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Heidi Sprügel Diplom-Biologin und Kirchenmusikerin (Ökologische Bildung, Glaube und Naturwissenschaft, Eine-Welt-Arbeit, Musik)

Dr. Joachim Twisselmann Diplom-Pädagoge, Stellvertretender Leiter (Politik, gesellschaftliche Orientierung, Philosophie, Pädagogik)

Freie Pädagogische Mitarbeiterin: Barbara Twisselmann Diplom-Religionspädagogin (Familienbildung, Tanz, kreatives Gestalten)

Mitarbeiterinnen in der Verwaltung: Martina-Elisa Fischer, Gerlinde Küspert, Anita Müller, Annemarie Schöffel (Projektstelle gegen Rechtsextremismus)

Leitung von Küche und Hauswirtschaft: Harald Degelmann, Küchenleitung Kerstin Schreyer, Stellvertretende Küchenleitung Christine Martin, Leiterin der Hauswirtschaft Andrea Marx, Stellvertretende Leiterin der Hauswirtschaft

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Küche und Hauswirtschaft: Cornelia Bauernfeind, Dagmar Degelmann, Bianca Di Matteo, Ingrid Eiban, Ilona Heindl, Karin Joser, Karin König, Karin Lippert, Kerstin Pfletscher, Stefan Röder, Anja Schricker, Tanja Strößenreuther, Ursula Walther, Nicole Weiß, Steffi Zöphel

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Jahresprogramm EBZ Bad Alexandersbad  

ein ganzes Jahr voller Bildung, Diskussion und Projekten

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