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Kommerzialrat BM Ing. Hans-Werner Frömmel

Ich bin ein Kutscher Seite 16

JULI 2012


FOTO: forumKLOSTER

Die Oststeirische

Weizer Sommermarkt

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uf zum großen Weizer Sommermarkt – dem SCHULSCHLUSSFEST – am Freitag, den 6. Juli von 8:00 bis 17:00 Uhr am Weizer Hauptplatz. Spiel, Spaß und viele Schnäppchen warten auf die Besucher.

Um 12:30 Uhr präsentiert MARLENA MARTINELLI ihre neue CD „Komm doch verführ mich“. Um 15:00 Uhr sorgt WILLI GABALIER mit Partnerin mit „Sing&Swing“ für tolle Stimmung. Auf die Besucher warten tolle Gewinne. Also nichts wie hin zum großen Weizer Sommermarkt.

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Neue CD von Michael Vatter vorgestellt!

s ist vollbracht. Das neue Album von Michael Vatter ist nach zwei Jahren Produktionszeit fertiggestellt und wurde am 15. Juni im forumKLOSTER in Gleisdorf im Rahmen eines Konzertes live vorgestellt. Das Publikum, dem auch Opus-Mastermind Ewald Pfleger angehörte,

zeigte sich begeistert und sorgte für entsprechend gute Stimmung während des Auftritts und auch bei der darauffolgenden After-Show-Party. Das Album ist ab September im Handel erhältlich; die Single „It Is Alright“ steht bereits jetzt zum Download bereit.

Die Geschäftsführer der Werbeagentur „josefundmaria“ Josef Rauch und Heribert Maria Schurz mit dem „Logo-Upcycling-Container“.

„Logo-Upcycling“ spart Ressourcen und Geld

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Die Werbe- und Marketingagentur „josefundmaria“ präsentiert ein Ressourcenschonendes und kostengünstiges Marketing-Instrument für Unternehmer und Institutionen. Beim „Logo-Upcycling“ werden alte Firmenlogos analysiert und nachhaltig aufbereitet.

rstmals gibt es jetzt eine zweite Chance für alte Firmenlogos. „Beim „Logo-Upcycling“ wird das bisherige Erscheinungsbild in seine Bestandteile zerlegt, auf Wirkung, Design und Werte gecheckt und auf den neuesten Stand gebracht. Diese nachhaltige Aufbereitungsart ist kostengünstig und ressourcenschonend“, so die Geschäftsführer Josef Rauch 2 Die Oststeirische

und Heribert Maria Schurz. Nach einer Stärken-Schwächen-Analyse durchläuft das Logo im Kreativ-Labor mehrere Stationen. Erst wenn Farbkonzept, Elemente, Schriftbild und Slogan stimmig sind und sich mit Visionen, Werten und Leitbild decken, erhält das Logo das Prüfsiegel für einen Neustart als Visitenkarte des Unternehmens. Logo-Upcycling-Infos: www.josefundmaria.at


Die Oststeirische Editorial:

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uerst möchte ich mich für die 100en von Mails bezugnehmend auf mein letztes Vorwort „Ich habe kein Vertrauen in die Lehrer“ bedanken. Ich hatte in meinem letzten Vorwort einen kleinen Test versteckt und habe bewusst strategische Grammatik- und Rechtschreibfehler eingebaut (was mir nicht schwerfiel :-)). In der Werbung sprechen wir von der Guerillataktik, das bedeutet im Kern, Aufmerksamkeit zu erzeugen, die eines zum Ziel hat, überraschend, originell und unterhaltsam zu sein. Somit erhielt ich einen repräsentativen Querschnitt über das Thema meines Vorwortes. Zwei kleine Fragen für ein riesenthema: 1) Interesse – Thema;

2) Interesse – Grammatik u. Rechtschreibung. Ich habe durch diese zwei Fragen eines herausfinden können: Den Eltern brennt es wirklich unter den Nägeln, sie fühlen sich teilweise völlig verlassen, auch die Eltern, die mit ihren Kindern gute Erfahrungen gemacht haben, verstehen durchaus die Problematik des Systems. Bei vielen Lehrern geht es eindeutig um Systemerhaltung, und es gab keine einzige konstruktive Kritik zu meinem Artikel, ca. 90% der Leserbriefe

beschäftigten sich ausschließlich, bis auf ein paar Ausnahmen, mit der Grammatik und Rechtschreibung, ein Teil hat mich sogar auf tiefstem Niveau beschimpft und beleidigt. Der Rest der Lehrer ist froh, dass dieses Thema „wieder“ einmal zur Diskussion steht, und hat den Artikel vollinhaltlich bestätigt. Ihr Wunsch ist es, dass sich im System was ändert. Mein Fazit: Viele Lehrer wollen überhaupt nichts verändern, verfügen über beinah null Selbstreflexion und sind absolut weltfremd, und über ihre Diskussionskultur bzw. ihr Niveau möchte ich mich nicht äußern.

Lehrer sollen mehr arbeiten!

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ie Lehrergewerkschaften blockieren Reformen, baden sich in Privilegien und fordern noch dazu kürzere Arbeitszeiten. Das Parlament hat nach der Behandlung des Bildungsvolksbegehrens des Initiators Hannes Androsch von seinen Anliegen nichts erledigt. • Mehr als 300.000 Schüler brauchen Nachhilfe, weil Lehrer versagen. Jährlich kostet das die Familien 140 Millionen Euro. • Dabei verdienen die 114.000 Lehrer mit 51.000 Euro pro Jahr überdurchschnittlich gut. Angestellte müssen mit knapp 28.000 auskommen, Arbeiter mit 18.000.

• Dennoch unterrichten Lehrer nur knapp 20 Stunden pro Woche – trotz 40-Stunden Vertrag. • Die zweite Hälfte der Arbeitszeit verbringen sie angeblich mit Vorbereiten, Korrigieren, Weiterbilden (vor allem unterm Schuljahr). • 2010 wurden 7,2 Milliarden Euro für das Bildungswesen ausgegeben. Landeslehrer kassierten 3,4 Milliarden, Bundeslehrer 2,8 Milliarden. Bilanz: Lehrer machen 86 Prozent des gesamten Bildungsbudgets aus. • Fünf Wochen Urlaub von Angestellten stehen zwölf (!) Ferienwochen der Lehrer gegenüber. • In Frühpension dürfen Beamte unbeschränkt dazuverdienen, andere maximal 370 Euro.

Quelle: http://www.heute.at/news/politik/Darum-sollen-Lehrer-mehr-arbeiten;art422,537998, Erich Nuler

FOTO: Richard Mayr

Lehrer sollen mehr arbeiten! Warum ...? DArum ...!

• Im Ruhestand erhalten Beamte mit 2600 Euro mehr als doppelt so viel wie der Durchschnitt. • Und: Faule Tomaten unter den Lehrern, die nicht kündbar sind, verderben Tausenden Kindern die Freude am Lernen. Ihr Reinhard Wernbacher Chefredakteur

Sind Sie Lehrerin, Bürgermeister, Eltern­teil oder Schulkind? Lassen Sie uns es wissen, was Sie in der Schule erlebt haben und wie Sie über das Schule-LehrerInnen-System denken. Nehmen Sie sich die Zeit und schreiben Sie uns per E-Mail oder anonym per Brief und schildern Sie uns Ihre Erfahrungen, Ansichten und Wünsche. Wir werden Ihre Meldungen vertraulich behandeln. E-Mail: office@dieoststeirische.at Die Oststeirische 3


Die Oststeirische

Freuen sich über den Panther für Saubermacher ECOPORT: Saubermacher-Eigentümer Hans Roth und Saubermacher CEO DDr. Horst Pirker mit Heribert Maria Schurz, GF Gesellschafter josefundmaria.

Feldbach:

Panther für grüne Ideen Saubermacher ECOPORT, die internationale Drehscheibe für Umweltschutz, und die Kampagne „Agent 00“ im Rahmen von „Denk KLOBal, schütz den Kanal!“ setzen nachhaltig Trends. Bei der Green-Panther-Gala wurde der Einsatz für die Umwelt mehrfach belohnt.

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rün gewinnt, das wurde am 21. Juni in der Grazer Stadthalle eindrucksvoll bestätigt. In den Kategorien „Beste Kampagne“ und „Bestes Event“ durften die Kunden von josefundmaria jeweils die begehrte Trophäe, den steirischen Werbepreis „Green Panther“, in Silber und Bronze entgegennehmen. Die Eröffnung des SaubermacherHeadquarters ECOPORT wurde von der Namensfindung über die Präsentation bis hin zur werblichen Betreuung nachhaltig inszeniert. Das Vorzeigeprojekt am Ökologiesektor stellt eine wichtige Umweltachse für internationale Geschäftspartner und Kunden dar. An der Veranstaltung nahmen hochkarätige Gäste aus Wirtschaft, Politik und Kultur teil. Bei „Agent 00“, ausgezeichnet in der Kategorie „Kampagne“, folgten zahlreiche SchülerInnen dem Aufruf zum „Spülfilm-Wettbewerb“ und beschäftigten sich intensiv mit der Wegwerfproblematik über den Kanal. Eine der wichtigsten Ressourcen, auf die das Unternehmen dabei zurückgreift, ist das Know-how, das in der jahrzehntelangen Arbeit für renommierte Unternehmen aus dem Umweltsektor kontinuierlich mitgewachsen ist – eine starke Basis für die Konzeption besonders nachhaltiger Kommunikation.

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Die Betreiber des City Adventure Center in Graz – eine der besten Kletterhallen in Österreich - Wiki Obmann Bernhard Ederer und Mag. Harry Kühschweiger freuten sich mit Johanna Ernst!

Österreichische Staatsmeisterschaften im Klettern

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nzählige Besucher nutzten die Gelegenheit, den rund 100 Athleten im Rahmen der Österreichischen Staatsmeisterschaften im Vorstiegsklettern am 16. Juni 2012 genau auf die Finger zu schauen. Die 19-jährige ehemalige Weizerin und nun wieder in der Steiermark wohnhafte Athletin Johanna Ernst holte ihren vierten Staatsmeistertitel. Sie hat in ihrer Karriere schon eine unglaubliche Siegesserie hingelegt. Europameisterin Vorstieg 2008, Weltcupsiegerin Vorstieg 2008, Weltmeisterin Vorstieg 2009, Weltcupsiegerin Vorstieg 2009, Vizeweltmeisterin Vorstieg 2010, 2 Weltcupsiege Vorstieg 2011. Im Jahr 2009 war sie die jüngste Weltmeisterin in der Geschichte des Klettersports.


Die Oststeirische

Vorwort:

Soziale Netzwerke schädigen soziale Fähigkeiten

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espräch war gestern: Im Zeitalter der totalen Vernetzung ist fast jeder permanent online. Doch die direkte Kommunikation verkümmert mehr und mehr. „Das verändert alles.“ – Mit diesem Slogan wirbt Apple für das iPhone. Auf dramatische Art verändert hat sich in den letzten Jahren vor allem eines: unsere Kommunikation. Dank Smartphone hat heute fast jeder das Internet in der Hosentasche. Die meisten sind inzwischen Mitglied bei Facebook, Twitter und Co. – und viele von uns sind dort permanent eingeloggt. In der S-Bahn, im Bus und während Wartezeiten greifen wir fast schon reflexhaft nach dem Handy. Manche tun das sogar mitten im zwischenmenschlichen Gespräch. Ge-

nau darin liegt das Problem: Die sozialen Netzwerke drohen uns ironischerweise von unserem sozialen Leben abzuschneiden. Und die E-Mail-Flut ertränkt unsere Sprachfähigkeit. Wir ersetzen Begegnungen in der realen Welt mit virtuellen Kontakten. Das hat gefährliche Folgen – nicht nur in der Freizeit, sondern auch und gerade im Business. Wir verlieren auf dramatische Weise unsere Kompetenz, mit Kollegen, Kunden und Vorgesetzten erfolgreich zu kommunizieren. Längst schon ist uns die Lust an Kommunikation zur Last geworden. Tag für Tag empfängt uns eine schier unbeherrschbare Menge an digitaler Post am Arbeitsplatz. Wer antwortet noch auf alle Mails, die eigentlich eine Antwort verdient hätten? Und

wer liest seine Antwort-Mails nochmals gründlich durch, bevor die Hand reflexhaft auf „Senden“ klickt? „Muss nur noch kurz die Welt retten, … 148 Mails checken“ – der Refrain des Hits von Tim Bendzko beschreibt den alltäglichen Wahnsinn präzise. Wir leben im Zeitalter der Kommunikationsrevolution – und die droht ihre Kinder zu fressen. Wir tippen immer mehr und immer schneller. Aber auch fehlerhafter, oberflächlicher, unpersönlicher. Und wir reden immer weniger. Vor allem aber lässt uns der digitale Stress oft genug das Eigentliche im Leben verpassen: echte menschliche Begegnungen. Ihr Günter Macher T 0664 - 510 37 88

NR.in Mag.a SteSSl-Mühlbacher:

Bezirksgericht Feldbach bleibt

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rfreut zeigte sich SPÖAbgeordnete und Mitglied im Justizausschuss Sonja SteßlMühlbacher über die fixe Zusage, das Bezirksgericht Feldbach zu erhalten. „Das ist ein Erfolg der Reformpartnerschaft von Landeshauptmann Franz Voves und seinem Regierungskollegen und ein Gewinn für die Bürgerinnen und Bürger“, so Steßl-Mühlbacher am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Präsentiert wurde das erfreuliche Ergebnis für Feldbach am Freitag

von Landeshauptmann Franz Voves, seinem Vize und der Justizministerin. Künftig wird es in der Steiermark 15 Bezirksgerichte geben. Steßl-Mühlbacher zeigt Verständnis für die bundesweite Bezirksgerichtsreform und betont: „Es macht Sinn, die Strukturen der Justiz zu modernisieren. Jedoch darf das nicht zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger passieren und muss im Einklang mit der derzeit laufenden Gemeindestrukturreform in der Steiermark erfolgen.“ Das Justizministerium erwartet

durch die breit angelegte Bezirksgerichtsreform vor allem auch eine Verbesserung für die Bürgerinnen und Bürger. So will man ein noch besseres Service mit längeren Öffnungszeiten für den Parteienverkehr, höhere Qualität und Schnelligkeit anbieten. „Die Reform ist sinnvoll und effizient, weil sie kostengünstigere Strukturen schafft ohne beim Personal einzusparen“, so Steßl-Mühlbacher abschließend.

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Die Oststeirische

Vulcano URSPRUNG

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m 21. Juni 2012 ging die Sonnwendfeier der Schinkenmanufaktur Vulcano über die Bühne – eine aus einer Reihe von Veranstaltungen auf dem Weg zur Eröffnung von „Vulcano URSPRUNG“ Mitte September 2012. Neben den bewährten Vulcano Köstlichkeiten und kühlen Getränken gab es Musik von der „Steirischen Vielfalt“, offenes Feuer und als Highlight Klang-Wasser-Licht-Spiele von der Freiwilligen Feuerwehr Auersbach. Eben alles was es braucht, um den Sommer gebührend zu feiern. Und so ganz nebenbei konnten sich die Gäste davon überzeugen, dass bei Vulcano fleißig gebaut und realisiert wird. Auf 3 Etagen und über 1000 m² entsteht momentan die neue Schinkenwelt. Hier erlebt der Gast das Thema Schinken vom Ausgangspunkt Schwein bis hin zum veredelten, hochwertigen Schinken und mehr... Den Höhepunkt einer Führung bildet in Zukunft eine Verkostungsexpedition durch die Spezialitätenwelt von Vulcano – bereichert durch den feinen Geschmack ausgezeichneter Weine der Region. In einem speziellen Sinnesraum werden die einzelnen Schritte in der Verarbeitung und Reifetechnik vorgeführt –für Auge, Ohr, Nase und Gaumen. Neben einer Schinkenbar, großen Schaureiferäumen und dem Schweinestall wird es ab kommenden Herbst noch unzählige neue Dinge zu entdecken und bestaunen geben!

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Bgm. Kurt Deutschmann, BH HR Dr. Wilhelm Plauder, Pfarrer Mag. Rainer Parzmair mit den Geschäftsinhabern Erwin und Gertrude Neuhold und den Immobilienberatern Silvia Weixler-Lindenau und Franz Weinhandl.

Neuhold Immobilien eröffnet Büro in Feldbach

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n der Schillerstraße 2 wurde eine neue Geschäftsstelle von Neuhold Immobilien eröffnet. Das Immobilienbüro mit Hauptsitz in Weiz betreut derzeit den Bereich der gesamten Ost-, West, und Südsteiermark, sowie die Landeshauptstadt Graz mit GrazUmgebung und das südliche Burgenland. Auf Grund der großen

Nachfrage an Immobilien wurde der neue Standort in Feldbach gewählt. Bürgermeister Kurt Deutschmann gratulierte zur gelungenen Geschäftseröffnung und wünschte Büroleiterin Frau Silvia WeixlerLindenau sowie Herrn Franz Weinhandel aus Bad Radkersburg viel Erfolg.


Die Oststeirische

Roter Teppich für Promis

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as Falkensteiner Hotel & SPA in Bad in Bad Waltersdorf rollte den roten Teppich aus und feierte mit Stars und Prominenz das Red Carpet Weekend. Vom 01.–03. Juni luden das Falkensteiner Hotel und das Fashion-Magazin STYLE UP YOUR LIFE von Adi Weiss und Michael Lameraner zum exklusiven VIP-Weekend, wo sich alles um Mode und Schönheit drehte.

M. Lameraner, U. Köger, S. Mord, A. Weiss, C. Stamboli, G. Zimmel, A. Bocan

Christine Reiler, Spa-Manager Harald Binder, Carmen Stamboli und Dir. Günther Zimmel.

Bei der High Heels Party beeindruckten edle Schuhe mit hohen Absätzen und bei einer exklusiven Modeschau von Kastner & Öhler präsentierten Topmodels Mode vom Feinsten. Unter den glanzvollen Gästen befanden sich der Moderator Alfons Haider, Exskirennläuferin Alexandra Meissnitzer, Musical-Star Uwe Kröger, Puls-4-Lady Sabine Mord, die

Missen Christine Reiler und Carmen Stamboli, Musiker und Filmemacher Reinhold Bilgeri mit Gattin Beatrix und Tochter Laura und vielen mehr. In der Falkensteiner Wohlfühlwelt genossen die Gäste wohltuende Entspannung und ließen sich mit eigens kreiertm Wellnessprogramm nach steirischen Traditionen verwöhnen.

St. Stefan im Rosental:

Wir Gratulieren Ehrenobmann Johann Nagl zum 75. Geburtstag

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er langjährige Obmann und nunmehrige Ehrenobmann des Pferdezuchtvereines Oststeiermark, Johann Nagl vlg. Kochhansl in Steinbach 6, vollendete das 75. Lebensjahr. Aus diesem freudigen Anlass gratulierten Obmann Glettler und einige Vorstandsmitglieder recht herzlich und überreichten ein kleines Geschenk. Ehrenobmann Nagl wurde für sei-

ne langjährige und aufopferungsvolle Tätigkeit wie Neugründung des Pferdezuchtvereines Feldbach, unermüdlicher Einsatz als Obmann, mehr als 30 Jahre vorbildliche Deckhengsthaltung (derzeit Artist aus Amsterdam-Amadeus-Afghan II, geb. 2002), Durchführung vieler Veranstaltungen und Lehrfahrten u.a.m. aufrichtig und herzlich gedankt. Der Jubilar ist auch begeisterter Kutschenfahrer, arbeitet

sehr gerne mit den Pferden auch im Wald und ist viele Jahre auch erfolgreicher Produzent von Stutenmilch, wobei ihn die gesamte Familie tatkräftig unterstützt – der wir dafür sowie für die gute Bewirtung ebenfalls herzlich danken. Wir wünschen Ehrenobmann Nagl weiterhin beste Gesundheit sowie viel Glück und Freude mit seinen geliebten Haflingern.

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FOTOS: © Josef Lederer

Hoteldirektor Günther Zimmel, Alexandra Meissnitzer und Reinhold Bilgeri


Die Oststeirische

Freizeitanlage Großsteinbach Tageskarte EW: € 3,50 K: € 2,50 Fam.: € 9,Nachmittagskarte ab 14 Uhr EW: € 2,50 K: € 1,50 Fam.: € 6,Bei Fragen bezüglich der Saisonkarten, des Bootsverleihs sowie der Campingbenützungsgebühren steht Ihnen die Gemeinde Großsteinbach gerne zur Verfügung! Näheres finden Sie auch im Internet! www.grosssteinbach.steiermark.at Gemeindeamt Großsteinbach 8265, Bezirk Fürstenfeld, Tel. 03386/8208 E-Mail: gde@grosssteinbach.steiermark.at

70 Kinder vom Städtischen und dem Klosterkindergarten in Feldbach erfreuten sich am Puppomobil, wo sie spielend leicht Verkehrsregeln lernen.

VerkehrserziehungsPuppenbühne

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as „Puppomobil“, eine VerkehrserziehungsPuppenbühne, kam bereits zum 5. Mal auf Initiative vom Autohaus Uitz und der Stadtgemeinde nach Feldbach. Die eingeladenen Kinder der Feldbacher Kindergärten konnten ihr Wissen über die Sicherheit im Straßenverkehr auf spielerische Weise erweitern. Organisiert wurde diese Veranstaltung von ARBÖ-Obmann Anton Haas, von Ing. Gerhard Winkler und Jutta Köhldorfer vom Autohaus Uitz, mit großzügiger Unterstützung von Bgm. Kurt Deutschmann. 8 Die Oststeirische

Zuversicht:

An Motoren schrauben und so

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ielleicht haben Sie es schon einmal gehört, vielen ist es leider völlig egal. Fast 60 Prozent aller Mädchen wählen bei mehreren hundert Lehrberufen, die wir in Österreich kennen, nur zwischen fünf, sechs Professionen. Friseurin, Einzelhandelskauffrau, solche Sparten. Das hat eine fatale Konsequenz. Die Volkswirtschaft verzichtet auf unzählige Talente, die auch in anderen Berufssparten glänzen könnten, das ist ein ganz realer Verlust für unsere Wirtschaft, für unser Land. Ob es Sie nun schert oder nicht, unsere Mädchen haben vielfältige Begabungen, die für weit mehr als bloß fünf, sechs Berufe reichen. So betrachtet ist es Leichtsinn, vermutlich sogar eine Art von Dummheit, wenn wir durch Ignoranz, Ressentiments, womöglich Engstirnigkeit diese Potentiale verkommen lassen. Gleisdorfs Vizebürgermeisterin Christa Lang erzählte mir, ihr Vater habe eine Autowerkstatt besessen und sie sei davon als Kind ebenso fasziniert wie mit all dem gut vertraut gewesen. Aber die Umgebung habe sie schnell wissen lassen, dass sich so was nicht gehöre, wie das denn aussehe, wenn ein Mäderl so schmutzige Hände hat. Grad die Mäderl wissen ja, dass man sich Hände auch waschen kann. Und falls sie darauf grade weniger Lust haben, könnten sie auch Diplom-Ingenieurinnen werden. Wie etwa Heike Teichmann, mit der ich mich kürzlich über ihren Job unterhalten hab. Sie arbeitet bei AVL List in der Automobilentwicklung und sagt: „Dass ich Ingenieurin bin, heißt ja nicht, ich muss an Motoren herumschrauben. Ich arbeite mit Bildern.“ Das bedeutet: mit Abstraktionen und Rechenmodellen. Man verdient dabei auch etwas besser als Mechanikerinnen. Schlecht? Na, sicher nicht! kunst ost: vision 2050 www.van.at/kunst/ost/2050/glosse/


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Rudersdorf:

Design ohne Grenzen bei KATZBECK Der Spezialist für HolzAlu- und Holzfenster präsentiert ab Juli 2012 das neue passivhaustaugliche Ganzglas-Fenster: NURA.

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urch die neue Katzb e c k- Te c h n o l o g i e verbindet NURA alle Vorteile, die man von modernen Glaselementen erwartet. Es bietet höchste EnergieEffizienz und überzeugt in der Standardausführung durch seine Passivhaustauglichkeit. Die großen Fensterflächen bei NURA kommen dem Trend nach mehr Sonne, Licht und Natur im Wohnraum entgegen.

Das moderne Design von NURA kann für sich alleine stehen, muss es aber nicht. „Unser neues und innovatives Ganzglassystem macht als Fixglaselement in puristischer Umgebung genauso gute Figur wie in Kombination mit den Katzbeck Fenster- und Haustürsystemen aus HolzAlu oder Holz“, erklärt Geschäftsführerin Nina Katzbeck. Katzbeck ist österreichweit der Spezialist für HolzAlu- und Holzfenster nach Maß. Neben der Zentrale in

Rudersdorf bestehen derzeit Fenster-Ateliers in Gleisdorf, Feldbach, Fürstenfeld, Güssing und Neusiedl am See sowie technische Büros in Vösendorf, Wels und Innsbruck. Das Familienunternehmen aus dem Burgenland erbringt seit Jahrzehnten Spitzenleistungen und garantiert seit mehr als 60 Jahren Langlebigkeit, Beständigkeit, Erfahrung und Qualität. www.katzbeck.at

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BILDUNG

LERNEN:

Österreichs beste Nachwuchstischler kommen aus der Steiermark

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in sensationelles Ergebnis beim 53. Bundeslehrlingswettbewerb der Tischler in Wels. Die steirischen Tischlerlehrlinge gewannen überlegen die Länderwertung. 1. Platz im 1. Lehrjahr: Patrick Hödl vom Lehrbetrieb Ladenstein GmbH, St. Stefan im Rosental. 2. Platz: Manfred Zink vom Lehrbetrieb Lux & Kooperative GmbH, Grafendorf bei Hartberg, 3. Lehrjahr. Christian Pommer, 2. Lehrjahr, Lehrbetrieb Sieg Fuchs Marianne, St. Stefan ob Stainz erreichte den 7. Platz. 1. Platz im Bereich Tischlereitechnik Planung holte sich Michael Hakl vom Lehrbetrieb Tischlerwerkstätte Anton Ulrich, Bad Gleichenberg. 2. Platz für Jürgen Payerl vom Lehrbetrieb Möbelbau Breitenthaler GmbH, Gralla, im Bereich Tischlereitechnik Produktion.

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ENTSPANNUNG

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ie schönste Zeit des Jahres - die Ferien stehen vor der Tür! Alle Kinder freuen sich darauf, endlich einmal nichts tun und lernen zu müssen. Von Eltern kommt öfter die Frage, ob sie in den Ferien mit ihren Kindern lernen sollen. Wir sind der Meinung, dass sich Lehrer, Eltern und vor allem Kinder eine Auszeit verdient haben, in der einige Wochen einmal nicht über die Schule gesprochen werden sollte. Auch unser Lerninstitut bleibt für einige Wochen geschlossen und erst ab Mitte August starten wir wieder mit diversen Konzentrationsund Lerntrainings, damit die Kinder dann wieder gut vorbereitet in die Schule kommen. Die Entspannung ist aber nicht nur in den Ferien ein wichtiges Thema, das ganze Jahr über sollte darauf nicht vergessen werden. In der heutigen Zeit, wo man fast rund um die Uhr erreichbar sein sollte, ist es für sehr viele Erwachsene und leider auch Kinder fast schon unmöglich, entspannen zu können. Dabei ist besonders für Schulkinder die Entspannung wichtig, denn auf jede Konzentrationseinheit sollte eine Entspannungsphase folgen, damit sich das eben Erlernte einprägen kann. Wir haben in unseren Trai-

ningsstunden immer eine Konzentrations- und eine Entspannungseinheit, wo die Kinder durch einfache Übungen zum Entspannen angeregt werden. Wenn Sie also mit Ihren Kindern in den Ferien etwas lernen wollen, dann lernen Sie richtig zu entspannen. Ein paar Anregungen dazu: - Phantasiereisen (erzählen oder lesen Sie Ihrem Kind eine Phantasiegeschichte vor) - Rätsel (Kreuzworträtsel, Fehlersuchbilder, Wortsuchrätsel) - Musik, Bewegung, Tanz - Mandalas (malen, ausmalen) - Geschicklichkeitsübungen (Mikado, Kartenhäuser, Parcours durch den Garten) In diesem Sinne wünschen wir Ihnen schöne Ferien und viel Spaß beim Entspannen! Ihr beclever Team

Beclever Lerninstitut Ringstraße 8 / Altstadtgasse 8330 Feldbach office@beclever.co.at www.beclever.co.at


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Die Oststeirische

Käseherstellung erklärt. Natürlich ließen wir uns auch hier die Kostproben nicht entgehen. Schnittkäse, Weichkäse, Frischkäse - einfach gschmackig. Nach einer erholsamen Mittagsruhe im Sorger-Hof in Frauental besuchten wir die WhiskyDestillerie Weutz in St. Nikolai im Sausal. Neben einer Führung durch die Produktionsstätte und das Fasslager wurden die edlen Tropfen selbstverständlich auch verkostet. Der Unterschied zwischen Bourbon und Single Malt Whisky ist uns nun ebenso bekannt wie der Geschmack eines Whiskys mit Kürbiskernen. Bei einer herzhaften Jause beim Buschenschank Nagl-Hiebaum in St. Stefan ließen wir den Tag anschließend ausklingen.

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it diesen 3 Worten lässt sich die 1. Agrar- und Genussexkursion der LJ Bezirk Feldbach am besten beschreiben. 25 wetterfeste Landjugendliche ließen sich auf das Abenteuer ein, denn niemand außer unserer Agrarkreisreferentin Kathi Gütl kannte das Programm des Tages. Nur so viel vorweg: Keiner hat diese „Fahrt ins Blaue“ bereut! Gestartet wurde mit einer Besichtigung der Kürbiskernölpresse der Familie Labugger in Lebring inkl. Verkostung des schwarzen Goldes. Danach ging es weiter zur KäsereiSchäferei der Familie Masser in Hollenegg. Bei der Besichtigung der Käserei wurde uns die komplette

Erfahrung und Kompetenz in der Blitzschutztechnik!

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kernig, gschmackig, edel…

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BewusStsein

KrÄuter:

Lavendel

(Lavendula officinalis)

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ine der wertvollsten und bekanntesten heimischen Heilpflanzen ist unser Lavendel, auch bekannt unter Nervenkräutel, Lavander, Speick, Schwindelkraut, Tabaksblüten; nicht nur, weill er gut duftet, sondern auch hübsch aussieht. Der Duft von Lavendel beruhigt und reinigt und wirkt auf vielfältige Weise heilsam auf den Menschen. Besonders bewährt ist er bei unruhigen Babys und deren Problemen. Hier kann ein Lavendelkissen Wunder wirken, außerdem

vertreibt das Lavendelkissen Kleidermotten, wenn man es in die Schränke legt. Als Badewasser oder in Salben eignet sich Lavendel gegen Hautreizungen wie z.B.: Akne, Neurodermitis, Psoriasis, allergische Hautveränderungen und Sonnenbrand. Bestens bewährt hat sich Lavendel auch gegen entzündete Wunden, Blutungen, Bluthochdruck, rheumatische Schmerzen, Kopfschmerzen, Kreislaufschwäche, Nervenschwäche, Insekten- und Bienenstiche, Schlaflosigkeit, Erschöpfungszustände …Man kann den Lavendel eigentlich überall und in vielerlei Formen anwenden wie z. B. als Tee für äußerliche Anwendungen (Hexenschuss), als Badezusatz zum Ent-

spannen, in Cremes und Salben gegen Hautreizungen sowie pur oder in ätherischer Form als Erste-Hilfe-Mittel gegen Insektenstiche, Sonnenbrand, Blutungen, Abschürfungen etc. Bei rheumatischen Beschwerden und Gicht hat sich der Kräuter-Essig, bestehend aus 10 g Lavendelblüten, angesetzt mit 10 g Weingeist und 80 ml Weinessig, (5 Tage stehen lassen, filtern) bestens bewährt wenn man die Gliedmaßen damit einreibt. Viel Spaß beim Ausprobieren

Harald Binder, Spa Manager Falkensteiner Hotel & Spa Bad Waltersdorf

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ehmen Sie ein Schlummerbad! Füllen Sie einen Beutel mit 2 Hand voll getrockneten Lindenblüten, knoten Sie ihn zu und legen Sie ihn beim Einlaufen des 40 Grad C warmen Wassers hinein. Wenn das Wasser auf 36 Grad bis 37 Grad C abgekühlt ist, haben sich die beruhigenden Stoffe der Lindenblüten entfaltet. Entspannen Sie sich 15 bis 20 Minuten in der Wanne und lassen Sie bei Bedarf warmes Wasser zulaufen. Rubbeln Sie Ihren Körper zum Schluss mit der Blütenpackung ab, gut abtrocknen und gleich ins Bett. Auch ein spezielles Fußbad kann beim Einschlafen helfen.

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Lösen Sie in warmem Wasser 3 Hand voll Holzasche und 3 Hand voll Salz auf und baden Sie Ihre Füße 20 bis 30 Minuten lang darin, dann kurz abtrocknen und ab ins Bett.

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Tipp gegen Schlaflosigkeit Buchtipp:

Natur heilt

Auch wenn Sie kein Bad mehr nehmen wollen, Wasser ist wichtig! Duschen oder waschen Sie sich gründlich vor dem Schlafengehen, damit die Körperporen gereinigt und besser durchblutet werden. Trinken Sie Mineralwasser. Der Körper wird so bereits im Schlaf wieder mit den ausgeschwemmten Mineralstoffen versorgt. Lüften Sie Ihr Schlafzimmer, damit sie ausreichend Sauerstoff bekommen.

Aus der Praxis eines Naturarztes ISBN Nr.: 978-3-99025-003-7 Format: 17 x 24 cm, 376 S. Autor: Kurt Hungerbühler Verlag: freya VERLAG


lebenslust:

Juchhu, endlich Urlaub gekämpft und ausgepumpt, aber endlich am Urlaubszielort. Nach ca. einer Woche stellt sich vielleicht Urlaubsfeeling ein, Erholungseffekt nach ca. drei Wochen ,vorausgesetzt die vielen Aktivitäten lassen es zu.

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etzt noch nicht! Aber dann im Urlaub lassen wir es uns richtig gut gehen, bis dahin müssen wir halt durchhalten, oft erschöpft, gestresst, ausgelaugt durchbeißen. Zusätzlich noch abgejagt und ausgepumpt von den vielen Urlaubsvorbereitungen, im Job alles aufarbeiten und für die Vertretung vorbereiten; Haus, Garten und den Swimmingpool noch gut versorgen, bevor man alles mit exakter CheckListe in die Obhut der lieben Nachbarn übergibt. Für die Katze noch das Lieblingsfutter besorgen und den Hund mit schlechtem Gewissen in die Hundepension bringen. 100 Dinge in die Koffer packen, nur nichts vergessen. Ab zum Flughafen oder ins Auto, bereit für stundenlanges Fahren. Ab-

Ferienzeit. Auszeit von Stress und Sorgen, ab in die große Freiheit, einmal im Jahr hinein in das Abenteuer und richtig leben und sich’s gut gehen lassen und das muss genau in diesen ein bis drei Wochen gelingen! Urlaubswahnsinn! Planen Sie Ihren Urlaub mit großzügigen Zeitreserven, schon die Vorbereitungen sollen Freude machen und in Leichtigkeit möglich sein. Urlaubsgebiet und Urlaubsbegleitung sollen Kraftspender sein und zu Ihrem Wohlgefühl beitragen. Oft ist weniger mehr. Die Menschen sehnen sich nach der Einfachheit. Wir brauchen nicht viel, um zu uns selbst zu kommen, Stille, Innehalten, ruhig werden, sich selbst wieder wahrnehmen. Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst und finden Sie heraus, was Sie brauchen, um sich zu erholen. Tun Sie, was Ihnen wirklich gut tut. Nicht jeder Tag, jede Stunde muss verplant

sein. Lassen Sie sich treiben. Bedenken Sie, dass Zeitdruck und ein Überfluss an Reizen Stress verursachen. Teure Urlaube müssen unterm Jahr erst erarbeitet werden. Urlaub auf Kredit muss zurückbezahlt werden. Jeder Tag unterm Jahr soll lebenswert sein und jeden Tag sollen wir uns wohlfühlen in unserer Haut, auf unserem Platz in dieser Welt. Wenn im Alltag Freude und Glück fehlen, hilft die Flucht in die Urlaubsscheinwelt nicht, denn nach der Rückkehr hat man sein altes Leben zurück. Jeder Tag sollte mindestens eine Stunde (Urlaub) für sich selbst beinhalten. Bestimmen Sie selbst darüber, wie Sie Ihre Lebenszeit verbringen möchten. Setzen Sie Prioritäten. Weniger Ablenkungen (Fernsehen, virtuelle Kommunikation, zu viele Hobbys …) bringen mehr „freie“ Zeit. Ich wünsche Ihnen einen lebendigen und erholsamen Urlaub voller Zeitgenuss und Leichtigkeit. Ihre Andrea Hirzberger andrea.hirzberger@gmx.at

Die Zeit ist für den Menschen da, nicht der Mensch für die Zeit. Johann Gottfried Seume

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Bewusstsein


Wer heilt, hat Recht Neuer GesundheitsStammtisch in Ihrer Nähe. Gesundheit braucht Wissen. Legen Sie die Entscheidungen über Ihre Gesundheit nicht in die Hände anderer: Über Ihren Körper und Ihre Gesundheit entscheiden Sie! Wir Steirer handeln aktiv für unsere Gesundheit. Darum lassen Sie sich nicht für dumm verkaufen: Sie sind an Ihrer Gesundheit mehr interessiert als andere. Daher gibt es ab sofort in Ihrer Nähe den Gesundheits-Stammtisch.

Super Start der Gesundheits-Allianz Steiermark Die Expertin und Radiomoderatorin Do-Ri Amtmann begann am 31. Mai ihre Steiermark-Vortragstournee in Stainz/Straden, Weiz, Gleisdorf, St. Anna/Aigen und Deutsch Goritz. Themen: 1. Die wahren Hintergründe von Krebs, Herzinfarkt, Diabetes, Schlaganfall … und warum man es Ihnen nicht erzählt. 2. „Warum altern Sportler schneller?“ Ihr Herz schlägt für die Verbreitung des Wissens über die Zellular-Medizin und deren international publizierten wissenschaftlichen Erfolge.

Zellularmedizin statt Reparaturmedizin Ziel der Vortragsserie ist es, Menschen die Angst vor den Volkskrankheiten zu nehmen, indem Sie die neuesten Erkenntnisse und wissenschaftlichen Forschungsergebnisse der Zellularmedizin erfahren. Weiters geht es um Hintergründe, die sicher Ihr Leben verändern werden. Denn sonderbarerweise hören wir jeden Tag die neuesten Supererfolge der Schulmedizin. Alle fragen sich aber: Warum sterben dann immer mehr 14 Die Oststeirische

Menschen an Krebs, Herzinfarkt, Diabetes, Schlaganfall etc. Und vor allem: Warum gibt es neue wissenschaftliche Ansätze, und Sie hören nichts darüber?

Geschäft mit dem Leid. Die Antwort ist traurig, aber wahr: Es geht um das Milliardengeschäft mit der Krankheit. George W. Bush brachte es auf den Punkt: „Die kleinen Lügen muss man verstecken. Die großen nicht, weil sie keiner glaubt.“ Nur ein kranker Patient ist ein guter Patient. Die weltweiten Gewinne der Pharmaindustrie betragen 500.000.000.000 Euro, das sind 1-Euro-Münzen dreißigmal um die Erde.

Schulmedizin ist Symptom-bezogen und sieht nur Ihr Organ. Es gibt Organ-Fachärzte wie Kardiologen und Orthopäden. Diese Aufteilung hat aber den Denkfehler, dass Ihr Körper aus Milliarden Zellen aufgebaut ist. Die Funktionsfähigkeit jeder Ihrer Zellen entscheidet über Ihre Gesundheit oder Krankheit. Trotz Milliarden an Forschungsgeldern und „trotz“ Chemotherapie und Strahlentherapie sterben in der EU 1.350.000 Menschen pro Jahr an Krebs, weltweit 7.700.000, viele davon in Ihrer Umgebung. An HerzKreislauf-Erkrankungen sterben weltweit jährlich 12.000.000 Menschen. Tendenz steigend.

Sie als Leser haben 10.000-mal mehr Zellen, als es Menschen auf der Erde gibt. Diese Zellen erneuern sich laufend. Und auf Zell-Ebene entstehen Krankheiten, wenn Ihre Zellen nicht ge-

nügend Kraftstoff haben. Ihr Körper besteht aus Gehirnzellen, Herzmuskelzellen, Muskelzellen, Gefäßzellen, Leberzellen etc. Jede davon braucht individuellen Kraftstoff. Die Zellular-Medizin geht von einem grundlegend neuen wissenschaftlichen Verständnis aus: Volkskrankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, Diabetes etc. sind die Folgen eines chronischen Zell-VitalstoffMangels in Ihren Körperzellen und damit verhinderbar! Die Zellular-Medizin leitet mit diesem ursachenorientierten Ansatz ein neues Zeitalter der Medizin und der allgemeinen Gesundheitsvorsorge ein.

Zell-gesund = Kern-gesund Ebenso wie der mechanisch aktivste Teil Ihres Autos – der Motor – besondere Pflege und regelmäßiges Nachfüllen von Öl erfordert, so benötigt Ihr Herz als Motor des Körpers eine besondere Pflege und regelmäßige Zufuhr von Zell-Vitalstoffen. Ähnlich benötigt jede Zelle individuelle Zell-Vitalstoffe für eine Vielzahl von biochemischen Reaktionen. Ein chronischer Mangel an diesen Stoffen führt zu zellulärer Unterfunktion, die zu Erkrankungen führt wie Diabetes, Rheuma, Krebs etc. Mehr beim Stammtisch:

Gesundheits-Allianz Steiermark Infos und Anmeldung bei Dr. Carl Ried, 0664 33 00 777, zellgesund@aon.at www.zellgesund.info Wer kein Internet hat, bekommt Infos auf Papier, denn: GESUNDHEIT IST EIN MENSCHENRECHT!


Die Oststeirische V.l.n.r.: WIKI- Obmann Bernhard Ederer, Studienautorin Mag. Doris Palz, ORF-Moderatorin Kathrin Ficzko, WIKI-Kindergartenpädagoge Florian Vötsch und BAKIP-Direktor Günter Seelig.

WIKI sucht die starken Männer Der Kinder- und Jugendverein WIKI lud zum ersten WIKI-Sesselkreis in die hauseigene Akademie in Graz, Liebenau. Die neue Diskussionsreihe greift regelmäSSig brisante bildungspolitische Themen auf und lässt Experten über Lösungsvorschläge diskutieren. Das Motto der ersten Think-Tank-Veranstaltung, WIKI sucht die starken Männer, ist ein ernstes Anliegen von WIKI. Männliche Kindergartenpädagogen sind gefragter denn je.

WIKI

betreibt als größter privater Anbieter von Kinderbetreuungseinrichtungen in der Steiermark aktuell 159 Einrichtungen - darunter 57 Kindergärten (mit 73 Gruppen) und 34 Kinderkrippen (mit 54 Gruppen). Immer öfter kommt von Seiten der Eltern und auch von Kindern die Frage, warum es denn keine männlichen Kindergartenpädagogen gibt. Unter den derzeit 650 WIKI-Pädagogen sind nur acht Männer. WIKI nahm sich das Anliegen zu Herzen und organisierte eine Podiumsdiskussion, in der WIKI-Obmann Bernhard Ederer, Studienautorin Mag. Doris Paltz, BAKIPDirektor Mag. Günter Seelig und WIKI-Kindergartenpädagoge Florian Vötsch über Ausbildung, Trends und Perspektiven der Elementarpädagogik diskutierten.

Keine Aufbewahrungsstätte In Österreich werden Kinder bis zum zehnten Lebensjahr fast ausschließlich von Frauen erzogen. Nur rund 1 Prozent der Beschäftigten in Kindergärten ist laut Statistik Austria männ-

lich. Ein gesellschaftspolitisches Umdenken und ein entsprechender Wertewandel sind deshalb notwendig. Der Beruf des Pädagogen muss von der Gesellschaft mehr Wertschätzung erfahren. Denn Kindergärten sollen nicht als reine Aufbewahrungsstätten gesehen werden, sondern als Bildungseinrichtungen mit individueller Förderung. Gesunde Ernährung, zwischenmenschliche Umgangsformen und die persönliche Förderung von Fähigkeiten liegen WIKI besonders am Herzen. Mag. Doris Paltz, Studienautorin und Geschäftsführerin von Paltz & Partner: „Männliche Bezugspersonen sind bereits im Kindergarten entscheidend. Männer üben vor allem auf Buben eine wichtige Vorbildfunktion aus. Wenn der Vater wenig präsent ist oder eine männliche Bezugsperson fehlt, werden die Ideale zum Beispiel aus den Medien prägend, die konventionelle Rollenklischees erfüllen.“

WIKI startet Aufruf Qualifizierte Pädagogen sind bei Kinderbetreuungsanbietern heute

gefragter denn je. Das Motto der WIKI-Podiumsdiskussion ist deshalb sehr ernst gemeint. „WIKI startet damit einen Aufruf. Wir brauchen für unsere Kinder engagierte und qualifizierte männliche Pädagogen. Gemeinsam möchten wir Aufmerksamkeit für dieses wichtige Thema schaffen und die Möglichkeiten ausloten, wie dem Problem zukünftig begegnet werden kann“, so WIKI-Obmann Bernhard Ederer. Die BAKIP Graz bildet derzeit rund 450 Jugendliche zu diplomierten KindergartenpädagogInnen aus, darunter 35 Burschen. BAKIP-Direktor Günter Seelig sieht in der „frühzeitigen Ansprache der Jugendlichen durch Berufsmessen oder Schulbesuche einen Mehrwert, jedoch bedarf es tiefergreifender Veränderungen in Ausbildung und Berufsfeld.“

“Wir Kinder” ( kurz: Wiki ) Wiki Kinderbetreuung, Jugend, Sport, Soziale Dienstleistungen, Event 8041 Graz, Ziehrerstraße 83 T 0316 42 65 65 – 123 E-Mail: verein@wiki.at Die Oststeirische 15


Die Oststeirische

Kommerzialrat BM Ing. Hans-Werner Frömmel

Ich bin ein Kutscher

In mythischen Zeiten bestaunte man die hängenden Gärten der Semiramis, Pyramiden und Chinesische Mauer sorgen bis heute für Gesprächsstoff. Im 20. Jahrhundert war es dann die ganze Erde, die durch Hoch- und Tiefbau zum staunenswerten Weltwunder wurde. Baumeister veränderten das Antlitz der Welt.

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Die Oststeirische

Dabei hat er sich eigentlich aus dem operativen Geschäft längst zurückgezogen. Frömmel geht gerade auf seinen siebzigsten Geburtstag zu. Das sieht man ihm nicht an, da wirkt nichts müde, im Gegenteil. Was mag das für ein Kräftespiel sein? Er muß gewiss nichts mehr beweisen und auch nicht ums Geld rennen.

H

ans Werner Frömmel ist einer von ihnen. Neue Pyramiden erregen seinen Ehrgeiz aber nicht, doch es sind sehr komplexe Projekte, die ihn beschäftigen. Dafür denkt und handelt er in Dimensionen, welche die meisten von uns nicht schaffen müssen. „Unser größtes Projekt hatte ein Budget von 47 Millionen Euro.“

Um solche Vorhaben zu bewältigen, muss man früh aufstehen. Das tut Frömmel im Sinn des Wortes. Sein Tag beginnt gewöhnlich um 5:10 Uhr. „Da bin ich dann einige Stunden am produktivsten.“ Und wenn es dringend wird, müssen seine Leute gelegentlich um 6:30 Uhr zu einer Besprechung gestellt sein. „Daran haben sie sich inzwischen gewöhnt.“ Der übliche Arbeitstag läuft dann bis 15:00 oder 18:00 Uhr, danach ist die Zeit für Netzwerkarbeit und Kundenkontakte gekommen. „Das ist auch wichtig, aber nicht immer nur lustig.“ Irgendwann zwischen 20:00 und 24:00 Uhr endet der Frömmel’sche Aktivtag, etwas Ruhe darf einkehren. Erfahrung und Effizienz sind unverzichtbar. Kunden und Kommunen ordern immer öfter „Komplettlösungen“. Etwa ein Hotel zum Fixpreis. Frömmel: „Raumprogramm, Umsetzung, Ausstattung, das muss alles inbegriffen sein.“ Er setzt lächelnd nach: „Bis hin zum Kaffeehäferl.“ Für solche Komplexität gilt Aufgabenteilung. „Ich bin ein Teamworker. Ohne Team geht gar nichts.“ Das verlangt zum Beispiel sehr sachkundige Fachreferenten. „Ich mache Vorgaben und möchte das dann entsprechend aufgearbeitet haben.“ Entspannter Nachsatz: „Aber die letzte Entscheidung treffe ich.“ Darum sagt er wohl auch über sich: „Ich bin ein Kutscher.“ Also ein Lenker.

Ein aktives Leben ist für Frömmel Standard: „Wenn ich zur Ruhe finde, werde ich faul.“ Mit einiger Selbstironie sagt der Baumeister: „Ich bin ein Workaholic, aber von Grund auf faul. Darum brauche ich den Druck, damit ich funktioniere. Das heißt freilich nicht, sich zu Tode zu schinden. Ich mache 18 Wochen Urlaub und arbeite in den verbleibenden 34 Wochen so viel wie jeder Normalbürger, nämlich 1.800–2.000 Stunden.“ Und er hält sich die Wochenenden eisern frei, da schläft er dann auch so lange, „wie es mein Körper will“. „In meinen nun 51 Arbeitsjahren bin ich mindestens 20 Jahre davon im Auto gesessen. Monatlich fahre ich ca. 65.000 km. Mein Auto ist daher auch mein Büro.“ Kleiner Einschub: Auf dem Kühlergrill prangt nicht das Logo der Automarke, sondern der steirische Panther. Zum Geschäftlichen reiht sich dann noch ein Engagement für die Branche. Als Bundesinnungsmeister, übrigens der siebte seit 1945, kümmert er sich um Standesfragen, Entwicklungsaufgaben und Imagebelange des Metiers, aber auch um die Ausbildung des Nachwuchses und die Qualitätssicherung der Fachkräfte. Das Baugeschäft kennt so manche schwarze Schafe und hat daher Image-Belastungen zu bewältigen. Doch die Problemfälle rechnet Frömmel nicht dem „Kernbereich“ zu: „Ich repräsentiere das Bauhauptgewerbe.“ Was die Zukunft angeht, so kennt er die enormen Möglichkeiten, kennt auch die Fallstricke und Abgründe seiner Branche. Für Österreichs Betriebe sagt er unmissverständlich: „Unsere Stärke muss unsere Qualifikation sein.“ Das heißt unter anderem: Gute Ausbildung, Kompetenz, Innovation. Immerhin kann es da auch ein Hauptschüler zum Facharbeiter und schließlich zum Vorstandsmitglied eines Konzerns bringen. Bei Mandlbauer keineswegs eine Ausnahme. Martin Krusche

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Leserbrief LOBEN STATT TOBEN

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in großes Lob an den Chefredakteur der Oststeirischen, Reinhard Wernbacher, der eine – wenn auch in einer für so manchen Lehrer unerträglich unbequemen Weise – vorhandene Wahrheit ungeschminkt dargestellt hat: Hilflose und heillos überforderte Menschen, die in ihrer Arbeit erkennen mussten und wahrscheinlich weiterhin erkennen müssen, dass sie den falschen Beruf haben. Und ein ganz besonderes Lob dafür, dass in diesem Bericht nicht ein ganzer Berufsstand pauschal an den Pranger gestellt wurde, sondern nur über eine (in diesem Fall mit 15% quantifizierte) Minderheit berichtet wurde. Eine Minderheit allerdings, die auf Jugendliche ohne Kontrolle losgelassen wird – richtiger gesagt: Auf unsere Kinder. Solche Lehrer mit ihrem in höchstem Maße unangemessenen Verhalten (unbeugsame Rechthaberei, Respektlosigkeit den Schülern gegenüber, autoritäre Besserwisserei, Unfähigkeit, sich Problemen zu stellen, fehlende Reflexions- und Konfliktlö-

sungsfähigkeit etc.) nötigen Schüler beinahe zu dem, was sie machen – nämlich Widerstandskämpfer gegen solche mit ihrer Schein-Macht agierenden Entmutigungsstrategen zu werden. Autoritäres „Drüberfahren“ über Schüler löst die Probleme nicht, sondern verursacht noch mehr. Lehrer aus der 15%-Kategorie sind Menschen, die immer recht haben MÜSSEN. Auch dann, wenn sie längst für alle sichtbar unrecht haben. Sich hinter einer heuchlerischen Scheinfassade zu verstecken, ist zu wenig. Schule und Schüler können und dürfen nicht zu einer „bequemen Frusthalde“ für Lehrer werden, die mit ihrem Leben offensichtlich nicht zurechtkommen und die Probleme, die sie selbst haben, in Form dieser Frustentladung am Schüler mit der Rückendeckung so mancher Direktion zu kompensieren versuchen. Schüler wollen lernen, wollen sich Wissen aneignen und dürfen auch Freude am Lernen haben. Wir würden uns wünschen, dass Lehrer diese jungen Menschen – unsere Kinder – ermutigen, sie loben und auch all das Gute in ihnen sehen, was zweifellos bei jedem vorhanden

ist, und dass jene Dinge, die verbesserungswürdig sind, gemeinsam angegangen werden, ohne Herabwürdigung und Verurteilung. Die angesprochenen Lehrer vertragen kaum bis gar keine Kritik, erwarten aber von Schülern, dass sie sich jeder vom Lehrer geäußerten Kritik kommentarlos beugen und manchmal so zu kontrollierbaren, manipulierbaren und kritiklosen „Systemdeppen“ der Gesellschaft werden. Besonders gruselig ist die skurrile Gesinnung, medial nach „härteren Strafen“ zur „Schülerdisziplinierung“ zu schreien. Schulen sind keine Gefängnisse und Schüler keine Häftlinge. Wem das neu ist, der sollte sich darin üben, die Realität wieder verträglich wahrzunehmen. Solange die 15%-Lehrer nicht begreifen, dass sie in ihrer Entwicklung stehengeblieben sind, werden es immer wieder mutige, mündige und eigenverantwortliche Jugendliche sein, die diese Lehrer-Minderheit mit ihrem Geschrei in ein für diese Lehrer angstbesetztes Jetzt holen. Der Trost für die Zukunft ist, dass alle, die die Evolution verschlafen, aussterben. Gottfried & Edith S.W

Gratulation zu Ihrem Editorial über die LehrerInnen!

I

ch stimme Ihnen inhaltlich voll und ganz zu! Der Prozentsatz der für den Unterricht ungeeigneten LehrerInnen ist aus meinem Erleben noch höher, die Unfähigkeit mancher PädagogInnen nahezu grenzenlos. Gründe dafür: Die Ausbildung der LehrerInnen ist nur fachlich orientiert und pädagogisch wertlos. Der Schwerpunkt dieser Ausbildung ist darauf ausgerichtet, dass die Kinder und Jugendlichen nur ja keine mündigen Erwachsenen werden, denn das ist ja für die herrschende Klasse sehr unbequem ... Also bringen wir den PädagogInnen NICHT bei, wie sie die zu unterrichtenden Menschen bestens begleiten können. Der Hauptgrund, den Lehrerberuf zu ergreifen: Juli und August.

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Für mich ist ganz klar, warum die faulen Tomaten nicht ausgesondert werden: weil die Parteipolitik von zu vielen LehrerInnen gemacht wird. Denn LehrerInnen haben persönlich viel Zeit, um sich politisch zu engagieren. Also schaffen sie es recht bald, bezahlte Funktionen im Land und im Bund zu bekommen. Es sind zu viele (ehemalige) LehrerInnen in den Parlamenten. Und die halten alle zusammen, damit nur ja keine Reform bei den Dienstverträgen, Vorbereitungszeiten etc. gemacht wird. Oder kennen Sie viele ProduktionsarbeiterInnen, Tourismusangestellte etc. in den Parlamenten? Natürlich gibt es auch herausragende PädagogInnen unter den LehrerInnen, die diesen Beruf aus Berufung gewählt haben. Diese

Ausnahmen werden dann von den KollegInnen gemobbt und möglichst schnell eliminiert, denn diese Personen sind für die faulen Tomaten gefährlich. Durch die Arbeit der guten PädagogInnen wird das Versagen der schlechten PädagogInnen besonders stark sichtbar. Jedoch versagen nicht nur viele LehrerInnen, auch sehr viele Eltern sind den Aufgaben und Herausforderungen in ihrer Elternschaft nicht mehr gewachsen. Aber das ist ein anderes Thema ... Mit freundlichen Grüßen Hannes Kirchsteiger

PS: In Ihrem Editorial waren 5 Rechtschreibfehler ...


Leserbrief Werte Leser, sehr geehrter Herr Chefredakteur Wernbacher, danke, dass es noch Menschen mit Mut gibt, die die Missstände unseres Systems anzusprechen wagen. Schön, dass Chefredakteur Reinhard Wernbacher gegen den Strom schwimmt: An der Quelle ist das Wasser klar. Noch haben wir eine Demokratie und keine „Neue Weltordnung = NWO“. Noch können wir Meinungen frei formulieren. Auch wenn sie dem Mainstream oder mächtigen politischen Vertretungen nicht passen.

Der Finger in der Wunde schmerzt ... und heilt. Natürlich tut’s weh, wenn Sie den Finger in die Wunde legen. Doch der Schmerz hat eine wichtige Funktion: Er zeigt das Problem auf, das zu lösen ist. Wenn das der Chefredakteur Reinhard Wernbacher macht, ist es nicht nur sein gutes Recht, sondern seine ehrenwerte Pflicht als Journalist.

Als AHS-Lehrer kenne ich das System seit Jahrzehnten. Ich unterrichtete lange an der AHS Schüler von 10 bis 18 in Mathematik und Geographie. Außerdem 10 Jahre an der Universität. Ich arbeitete bei Schulversuchen mit und kenne die politischen Ziele der verschiedenen Parteien und deren Ergebnisse in der Schule. Mit dieser Fachkompetenz schreibe ich hier.

Haupt-Ressource unseres Landes: Gesunde UND gebildete Menschen. Die wichtigste Ressource in unserem wunderschönen Land sind gesunde und gebildete Menschen. Dieses Gut bewusst zu beschädigen ist fahrlässig: Sehen Sie sich die Nivellierung unseres Schulsystems nach unten an: Die jetzige linke

Unterrichtsministerin exekutiert brutal Schritt für Schritt diesen strategischen Plan. Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken! Fragen Sie mal in Ihrer Umgebung oder in Ihrer Familie nach dem Bildungsniveau vor 30 Jahren und heute. Fragen Sie heute in Graz, wo Linz ist und wie viel Kilometer es dorthin sind ...

Es gibt weder geborene Lehrer noch geborene Ärzte. Schon in den 1970er Jahren musste jeder Lehramtsstudent einige Vorlesungen in Didaktik absolvieren. Ziel: Weg vom Frontalunterricht. Hin zu spannenden Lehr-Curricula. Unterricht muss faszinierend, aktiv, interessant sein. Was hat sich geändert? Nichts. Auch heute stehen die meisten Lehrer frontal vor ihren „Kunden“ = Schülern und rezitieren mit halb geschlossenen Augen über den Dreißigjährigen Krieg. Das ist Themenverfehlung. Nicht genügend. Setzen.

Lehrer sind Verkäufer von Wissen. Ich kenne den Schulalltag: Ein siebzehnjähriger Schüler denkt am Samstag in der dritten Stunde nicht an Mathe, sondern an seine Freundin. Die Aufgabe für den Lehrer daher: Wie kann ich ihm meine Lehrinhalte so interessant und faszinierend verkaufen, dass mein „Kunde“ = Schüler „einklickt“? Wie kann ich meinem Schüler helfen, dass er sein Wissen selbst entdeckt?

Wie können unsere Schüler morgen konkurrenzfähig sein? Das Ziel lautet: Welche Lehrinhalte brauchen unsere Kinder im brutalen Wirtschaftskrieg? Was macht sie einmalig? Mit welchem Wissen können sie im brutalen Wirtschaftsalltag einen Schritt vor den Japanern, Koreanern, Chinesen, Deutschen, Brasilianern sein? Welche einmaligen Ressourcen hat mein Schüler? Diese sind zu fördern. Nicht die Teilleistungsschwächen zu kompensieren.

Einheitsbrei statt Kaderschmiede Ziel dieses linken Schulsystems ist noch immer die Produktion von angepassten und leicht manipulierbaren Wählern: Lernen, was wir lernen sollen. Schlechte Verkäufer, Banker, Manager sind in wenigen Monaten raus. Warum kleben inkompetente Lehrer, Ärzte, Katholen an ihren Stühlen? Auf Kosten der Zukunft unseres Landes.

Die Schüler sind die Kunden der Schule. Es geht um die Kundenzufriedenheit = Schülerzufriedenheit. Jeder von uns hat die Aufgabe, für ein zukunftsorientiertes Schulsystem zu kämpfen und daher den Lehrern auf die Zehen zu steigen. Jeder Lehrer wird dafür bezahlt, seine Lehrinhalte so zu wählen, dass sie den Kunden = Schülern morgen im Leben nützen. Es geht um Konkurrenzfähigkeit unserer Kinder. Jeder hat davon Nutzen: Vom Schüler, der am Arbeitsmarkt Leistung erbringen kann, bis zum Pensionisten, der seine Pension verlässlich am Konto hat.

Aufruf an alle: Wir müssen unser Schulsystem vor Verblödung retten. Natürlich ist es für einen Lehrer bequem, 40 Jahre lang verstaubte Lehrinhalte gebetsmühlenartig runterzulabern. Eine viel größere Herausforderung ist es, Inhalte für morgen heute zu lehren. Allein das Wort „Unterrichten“ ist ja schon kühn: Es geht noch immer um „nach unten richten“. Gerade in der „Neuen Weltordnung = NWO“. Ich freue mich auf Ihre Antworten! Dr. Carl Ried 444@aon.at PS: Nur die dümmsten aller Lehrer tappen in die „Broplem“-Falle des Chefredakteurs ... Eine der SozialKompetenzen eines Lehrers ist Humor ... ;-) Die Oststeirische 19


Die Oststeirische recht:

Stornogebühren

W

ird ein Vertrag abgeschlossen, ist dieser grundsätzlich von den Vertragsparteien einzuhalten. Jedoch kann es vorkommen, dass einer der Vertragspartner aus welchem Grund auch immer vom Vertrag abzustehen beabsichtigt. Gerade für diese Fälle wird zumeist im Vertrag eine sogenannte „Stornogebühr“ vereinbart, welche entweder als Reugeld oder als Konventionalstrafe einzustufen ist. Ein Reugeld ermöglicht dabei einen Rücktritt vom Vertrag gegen (teilweisen) Entgeltersatz, wohingegen eine Konventionalstrafe einen (Mindest-)Schadensbetrag für den Fall darstellt, dass ein Teil den Vertrag nicht (gehörig) erfüllt. In der Praxis wird zumeist jedoch entsprechend dem Wortsinn (Stornieren = Rückgängigmachen) eine Reugeldvereinbarung vorliegen. Die Vereinbarung von Stornogebühren ist üblich und wird auch von der Rechtsprechung zumeist als rechtswirksam beurteilt. So sind Storno-

20 Die Oststeirische

gebühren bei der Ausübung eines vertraglich eingeräumten Rücktrittsrechtes von einem Kauf- oder Werkvertrag grundsätzlich zulässig; dies gilt selbst dann, wenn die Gebühren unangemessen hoch sind, sofern die vertraglichen Pflichten im Gegenzug abgeschwächt werden. Als gröblich benachteiligend und daher nicht rechtswirksam wurde hingegen das Recht einer Bausparkasse, den Bausparvertrag zu kündigen und eine Stornogebühr zu verlangen, wenn der Bausparer einer nachträglichen, nicht geringfügigen Änderung der AGB widerspricht, eingestuft. Insbesondere im Zusammenhang mit Reiseveranstaltungsverträgen werden Reisende im Fall der „Stornierung“ der Reise mit teilweise hohen Stornogebühren konfrontiert, weshalb die Rechtsprechung einem Kunden unter bestimmten Voraussetzungen ein Rücktrittsrecht wegen Wegfalls der Geschäftsgrundlage eingeräumt hat, wenn der Antritt der Reise aus Gründen, die von keinem Vertragsteil zu vertreten sind bzw. beeinflusst werden können, für ihn unmöglich oder unzumutbar war. Der Reisende ist dann nicht zur Zahlung einer Stornogebühr verpflichtet; dann ist auch das bereits

für die Reise bezahlte Entgelt zurückzustellen. Ein berechtigtes Rücktrittsrecht wurde dementsprechend anerkannt, wenn das Reiseziel nach Vertragsabschluss unerwartet von Krieg, kriegsähnlichen Zuständen oder Naturkatastrophen heimgesucht wird. Bloß vereinzelte terroristische Anschläge sind jedoch nicht ausreichend. Im Übrigen besteht bei Stornogebühren ein richterliches Mäßigungsrecht gemäß § 7 Konsumentenschutzgesetz bzw. § 1336 Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch. Wichtigstes Mäßigungskriterium ist dabei die Höhe des tatsächlich eingetretenen Schadens. Das Gericht kann dementsprechend Stornogebühren auf diese Höhe mäßigen oder sogar auf „Null“ herabsetzen, wenn durch den Rücktritt überhaupt kein Schaden entstanden ist. Für Fragen zum Problemkreis Stornogebühren steht Ihnen meine Kanzlei gerne zur Verfügung. Ihr Peter Imre

Mag. Peter Imre, Imre & Schaffer, Rechtsanwälte und Verteidiger in Strafsachen, 031 12 / 22 61 office@rechtsanwalt-stmk.at www.rechtsanwalt-stmk.at


Anzeigen und Marketing Kleine Zeitung GmbH & Co KG / Sabine Hoffmann

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TRADITION UND INNOVATION entstehen harmonische Gesamtlösungen, die Ihnen und Ihrer Familie gerecht werden und Ausdruck Ihrer individuellen Persönlichkeit sind.

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iele Menschen erleben die Globalisierung als etwas Bedrohliches. Eine Wohnung oder ein Haus, in dem wir uns sicher und geborgen fühlen, gibt uns Kraft. Hier können wir Familie leben und pflegen, Energie tanken und die Batterien aufladen. Genau darum geht es bei Schaden Lebensräume: Wir nehmen uns bei einer kostenlosen ersten Beratung bei Ihnen zu Hause oder bei einem Besuch bei uns in Jagerberg viel Zeit, um zu spüren, wie Sie leben. Unsere Projekte entstehen in aktiver Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Gemeinsam bewerten wir die Wohnideen und entwickeln sie weiter. So

Wir wollen die Erwartungen unserer Kunden aber nicht nur erfüllen, sondern übertreffen. Deshalb ist neben der individuellen Beratung auch die Leidenschaft fürs Handwerk so wichtig: Unsere Tischlerei in Jagerberg liefert höchste Qualität – und das jetzt schon seit 125 Jahren! Tradition und Innovation müssen dabei kein Widerspruch sein: Ständig suchen wir auf internationalen Märkten, Messen und Ausstellungen nach neuen Trends und zeitgemäßen Lebensraum-Konzepten. Als Firmenchef von Schaden Lebensräume freue ich mich über den Einstieg unserer Söhne ins Unternehmen: DI Christoph Schaden ist für den Bereich Fenstersanierung und Denkmalschutz zuständig, DI Florian Schaden für Innenarchitektur. Flexibilität, Kundenzufriedenheit und

Bodenständigkeit sind die Grundsätze von Schaden Lebensräume. Die neue Generation lebt schon heute diese Werte und bringt darüber hinaus wertvolle neue Ideen ein. Die schönste Anerkennung für uns ist es, wenn wir nach abgeschlossener Arbeit die Freude in den Augen unserer Kunden sehen. Wir wollen bei der Gestaltung von Lebensräumen eine „persönliche Haut“ schaffen, in der die Menschen sich wohlfühlen. Nutzen Sie jetzt die Möglichkeit einer kostenlosen Beratung bei Ihnen zu Hause – wir freuen uns auf Ihren Anruf! Ing. Anton Schaden

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FOTO: SCHROTTER

WIRTSCHAFT

Steuern:

Steuerabkommen mit der Schweiz

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m 17.04.2012 hat der Ministerrat das Steuerabkommen zwischen Österreich und der Schweiz beschlossen. Durch dieses Abkommen soll der österreichische Staat die ihm zustehende Besteuerung erhalten. Betroffen sind alle natürlichen Personen, die in Österreich einen Wohnsitz haben und die ein Konto oder Depot bei einer Schweizer Bank besitzen. Die Schweizer Banken sollen für diese Personen eine Abgeltungssteuer für die in der Vergangenheit hinterzogenen Abgaben einheben. Abgegolten sind damit Einkommensteuer, Umsatzsteuer und die ehemalige Erbschafts- und Schenkungssteuer. Steuerflüchtlinge können somit ihr geparktes Geld legalisieren und darüber frei verfügen. Alle Personen, die am 31.12.2010 und am 1.1.2013 ein Konto oder Depot bei einer Schweizer Bank besitzen, werden die Möglichkeit der anonymen Abgeltung oder der freiwilligen Meldung haben. Bei der anonymen Abgeltung erfolgt eine pauschale Besteuerung zwischen 15 % und 38 % durch die 22 Die Oststeirische

Schweizer Bank und diese leitet die Steuer an die österreichische Steuerbehörde weiter. Bei der freiwilligen Meldung werden die Vermögenswerte der österreichischen Steuerbehörde offengelegt. Der Kontoinhaber wird aufgefordert, die Selbstanzeige zu vervollständigen und die Steuer zu zahlen. Weiters ist Ziel dieses Abkommens, dass zukünftig die Schweizer Banken zur Einhebung einer der österreichischen Kapitalertragsteuer nachempfundenen Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge verpflichtet sind. Es besteht auch hier ein Wahlrecht der Abzugssteuer von 25 %, die wie in Österreich als endbesteuert wirkt, oder eine Offenlegung gegenüber der österreichischen Steuerbehörde, bei der die österreichische Finanzverwaltung die Möglichkeit hat, eine ordnungsgemäße Versteuerung durchzuführen.

Mag. Astrid Weicher Schwarz & Weicher Steuerberatung GmbH Ringstraße 8, 8330 Feldbach Tel.: (03152) 67 012-0, sw@jsberatung.at


WIRTSCHAFT

notar:

FOTO: RICHARD MAYR

Das Belastungs- und VeräuSSerungsverbot

Drei Wirkungen werden durch ein Belastungsund VeräuSSerungsverbot ausgelöst.

U

Steht eine Liegenschaft im Miteigentum zweier Personen, so stellt das Verbot außerdem regelmäßig ein Teilungshindernis dar und verhindert somit, dass ein Miteigentümer seinen Anteil ohne Zustimmung des anderen Miteigentümers verwerten kann.

rsprünglicher Zweck des Belastungs- und Veräußerungsverbots war die Erhaltung des Familienbesitzes. Im Ergebnis entfaltet es drei Wirkungen.

Alle Rechte, die aber vor dem Belastungs- und Veräußerungsverbot eingetragen sind, bleiben unberührt, sodass eine Versteigerung wegen einer vorrangig eingetra-genen Hypothek einer Bank jedenfalls möglich bleibt.

Zunächst stellt das Verbot eine im Grundbuch abgesicherte Eigentumsbeschränkung dar, die jede Übertragung und jede Belastung mit einem Pfandrecht, etwa für einen Kredit oder ein Darlehen, ohne Zustimmung des Berechtigten verhindert.

Gleiches gilt, wenn Verbotsverpflichteter und Verbotsberechtigter für eine Verbindlichkeit nach dem Exekutionstitel solidarisch haften. Eine natürliche Grenze für den Vermögensschutz liegt darin, dass das Verbot automatisch mit dem Tod des Liegenschaftseigentümers oder des Berechtigten erlischt.

Eine weitere Auswirkung ist, dass das Verbot die zwangsweise Pfandrechtsbegründung und die Versteigerung der Immobilie (auch im Konkurs) verhindert, damit daher Gläubiger von der Liegenschaft abwehrt.

Von der Eintragung des Belastungsverbots erst in Zeiten der finanziellen Notlage ist abzuraten. Sie ist gefährlich, weil die Vereitelung oder Schmälerung der Gläubigerbefriedigung gerichtlich strafbar

ist (§ 162 StGB); das Delikt ist bereits mit der Eintragung im Grundbuch vollendet. Darüber hinaus kann ein erst knapp vor der Insolvenz eingetragenes Belastungs- und Veräußerungsverbot vom Masseverwalter angefochten werden. Eine Anfechtung eines vereinbarten und eingetragenen Belastungs- und Veräußerungsverbotes ist aber auch in bestimmten Fällen nach der Anfechtungsordnung denkbar. Ein Belastungs- und Veräußerungsverbot als solches kann im Grundbuch nur eingetragen werden, wenn es zwischen Ehegatten oder zwischen Eltern und Kindern (auch Adoptiv-, Stief- oder Pflegekinder) sowie deren Ehegatten vereinbart wird. Liegt kein solches Verwandtschaftsverhältnis vor, so kann zwar das Verbot rechtswirksam begründet, aber nicht grundbücherlich sichergestellt werden.

Öffentliche Notare Mag. Michaela Künzel-Painsipp Mag. Kurt Painsipp 8330 Feldbach, Bürgergasse 40 T 03152/4050-0

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M

it der neuen A-Klasse schlägt MercedesBenz ein neues Kapitel im Kompaktsegment auf: ausgesprochen emotional im Design, dynamisch mit Motoren von 80 kW (109 PS) bis 155 kW (211 PS), hocheffizient mit Emissionswerten ab 98 g CO2/km und dem klassenbesten cw-Wert von 0,27. Gleichzeitig unterstreicht sie, dass Sicherheit bei MercedesBenz keine Preisfrage ist – unter an-

derem ist das radargestützte Assistenzsystem COLLISION PREVENTION ASSIST serienmäßig an Bord. Die Preise beginnen bei EUR 24.950,-(inkl. NoVA und MwSt.) für den A 180 BlueEFFICIENCY. Bestellt werden kann die neue A-Klasse ab sofort. Feiern Sie mit uns die Weltpremiere der neuen Mercedes A-Klasse und besuchen Sie uns zur Erstpräsentation am Freitag, den 14. und Sams-

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Eröffnungsangebot im Juli 2012

Neue Portalwaschanlage im Autohaus Peternel

Weitere Informationen beim Autohaus Peternel in Bad Radkersburg, Tel. 03476/3242, www.peternel.at

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Kunst&Kultur

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obilitätsgeschichte: Franz Tantscher, vormals Mechaniker des dreifachen Moto Cross-Weltmeisters Harry Everts, bewegt den Puch „Alpenwagen“ nur mit Samthandschuhen. „kunst ost“ kooperiert in Sachen Mobilitätsgeschichte mit dem „Johann Puch-Museum Graz“ und betreut derzeit die neue Website des Museums: www.johannpuchmuseum.at

rauen und Technik: Mädchen erschließen sich lockere Zugänge zur Technik. Das war die Aufgabenstellung im heurigen „FrauenMonat“ von „kunst ost“. Für den Workshop „Crazy Robots: Laß die Technik tanzen!“ ist Medienkünstler Niki Passath (ganz rechts) aus Wien gekommen. Es wurde im großen Sitzungssaal der Gemeinde Gleisdorf gewerkt.

unst und Wirtschaft: In einem intensiven Prozeß hatte „kunst ost“ mit der Firma KWB (Die Biomasseheizung) ein kleines Projekt erarbeitet, das beiden Seiten Erfahrungen bringen sollte, welche gemeinsamen Interessen Kunstschaffende und Akteure aus der Wirtschaft finden können. Geschäftsführer Erwin Stubenschrott nahm selbst an der abschließenden Session teil. (Foto: Marusa Sagadin)

egenwartskunst: Kunstsammler Erich Wolf hat nun den Verein „styrian contemporary“ gegründet und damit eine neue regionale Institution konstituiert, welche der Kunst abseits des Landeszentrums die Fundamente stärkt. Damit gehen wir in Kooperation auf das große Kunstsymposion im Herbst zu.

„kunst ost“ im Internet: http://www.kunstost.at/ Die Oststeirische 27


Kunst&Kultur

Furioses Schlusskonzert in Ottendorf

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in großartiges Abschlusskonzert der „Philharmonischen Klänge 2012“ erlebten die Konzertbesucher vergangenen Samstag in Ottendorf a. d. Rittschein. In gewohnter Virtuosität spielten „die Wiener“, ein von Günther Sei-

fert gegründetes Ensemble mit 11 Streichern aus den Reihen der Wiener Philahrmoniker, ein breit gefächertes Programm, dass gekonnt und humorvoll vom Chefdramaturgen der Wiener Staatsoper, Oliver Láng, moderiert wurde.

GNIES:

Facelift Whom do you see? Tour Jürgen Kulmer u. Matthias Predota präsentieren mit ihren Bandkollegen Clemens Berger und Andrea Orso ihre neue CD - Whom do you see? - im Rahmen eines Auftrittes in Gnies. 2009 gewann die Band für den Videoclip Don‘t worry about ... den „Rockin‘ Movie Award“ in Bronze. Im selben Jahr drehte die Band Interviews und Beiträge für die neue ORF-Produktion (Rudi Dolezal) über Woodstock und was davon blieb. 2012 sind die Aufnahmen zum neuen Album abgeschlossen. Thematisch handelt es sich stark um den Tod der Mutter des Gitarristen Clemens Berger und die Geburt von Sängerin Andrea Orsos Tochter Ylvie.

13. Juli 2012, 21.00 Uhr Ort: Gnies-Mitte

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Bierbaum:

3 lustige Einakter im Bierbaumer Hoftheater

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ereits zum siebenten Mal wird der 300 Jahre alte Bauernhof in Bierbaum/ Gemeine Bad Blumau zur umjubelten Theaterbühne. Auf Strohballen sitzend können die Zuschauer im leicht abfallenden Innenhof an 5 lauen Sommerabenden dem heiteren Treiben auf der Bühne folgen. Zur Aufführung gebracht werden 3 lustige Einakter, wobei die Lachmuskeln der Gäste sehr strapaziert werden. Die Titel der Stücke lauten: Die Prophezeiung Psychologie und Perlen Die falsche Witwe

Die Termine der Aufführungen sind: Freitag, 20.07.2012, 19.30 Uhr Sonntag, 22.07.2012, 18:00 Uhr Mittwoch, 25.07.2012, 19:30 Uhr Freitag, 27.07.2012, 19:30 Uhr Sonntag, 29.07.2012, 18:00 Uhr Die Aufführungen finden bei jeder Witterung statt, bei Schlechtwetter im ehemaligen Kuhstall. Es gibt keine Reservierungen, Einlass eine Stunde vorher! Der Reinerlös wird für einen karitativen Zweck angespart.

Rückfragen: Johann Thaller, 0664/960 49 13


Kunst&Kultur

Am Stubenbergsee:

Kochen nach den 4 Elementen Wenn vier junge Köche aus dem ApfelLand gemeinsam aufkochen, dann muss das schon etwas ganz Besonderes sein: Felix Allmer, Peter Kulmer, Fredi Wagner und Didi Bauer werden am Freitag, dem 13. Juli in der Luft, in der Erde, am Feuer und auf dem Wasser, eben „nach den 4 Elementen“ kochen.

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ier bekannte Lokale, vier junge Köche, vier Elemente: Nach diesem Motto haben sich Felix Allmer vom „Landgasthof Riegerbauer“, Peter Kulmer, der Juniorchef des Obst- und Gasthofes „Stixpeter“, Fredi Wagner, der die „Eisoase“ betreibt, und Willi Semmler, der das „Seehotel Erla“ mit Koch Didi Bauer führt, zusammengetan. Sie werden an einem besonderen Tag, am Freitag, dem 13., am Oststrand des Stubenbergsees in der Oststeiermark ganz groß aufkochen. Dabei nutzen sie alle Möglichkeiten, die nur dieser See bietet. Hier verkehrt ein Elektro-Ausflugsschiff und hier ist das Ballonfahrt-Zentrum Österreichs. So werden die vier Köche als ersten Gang „feurige“ Vorspeisen kreieren, die Fische werden auf dem Wasser, nämlich im SeeSchiff kredenzt, den Braten garen sie im Erdloch in der Tonkruste und als Dessert wird Zotter-Eis von der Eisoase im Fessel-Heißluftballon serviert. Natürlich passt auch die Musik perfekt dazu: Die regionale Jazz-Formation „Mollzeit“ wird aufspielen und den „Kochevent“ begleiten. Zum Abschluss inszeniert noch der Mentaltrainer und Wirt im „Haus am See“ Fredi Stoppacher einen Feuerlauf. Dieses kulinarische Ereignis wird nur für maximal 60 Gäste ab 19 Uhr direkt am Stubenbergsee stattfinden, Tickets zu € 99,– (inkl. der korrespondierenden Getränke) können Sie schon jetzt beim Apfelland-Tourismusbüro (info@ apfelland.info bzw. 03176-8882) bestellen. Die Oststeirische 29


Reisen

reisen:

Libanon – Beirut Richard Mayr

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ie meisten Menschen assoziieren den Libanon mit Bürgerkrieg, und für 15 Jahre lang (1975–1990) war dies auch die traurige Realität. Seit 2006, nach dem „33-Tage-Krieg“ mit Israel, arbeiten die Libanesen akribisch daran, das alte Image, „die Schweiz des Mittleren Ostens“ zu sein, wiederherzustellen. Sicher kein leichtes Unterfangen. Für Touristen aber ein sicheres Reiseland mit allen Möglichkeiten, die man sich nur vorstellen kann. Baden im Meer, eine Stunde später Ski fahren in den schneebedeckten Bergen, das Weltkulturerbe in Baalbek mit seiner riesigen römischen Tempelanlage oder das pulsierende Leben in der Hauptstadt Beirut sind wirkliche Highlights. Hier leben 17 verschiedene Religionen in Eintracht zusammen. 5000 Jahre Erfahrung im Handel spiegeln sich in den modernen Zentren wider. Die für ihre Gastfreundschaft bekannten Libanesen kochen auch hervorragend und die 2 Weingüter des Landes sorgen für die richtige Begleitung der Speisen. Kurz gesagt: Der Libanon ist, sowohl in kultureller als auch in kulinarischer Hinsicht, eine Reise wert.

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Klein&Raumanzeigen Todesfälle Rupert Kaufmann, 79. Lj., Wünschendorf Theresia Teissl, 88. Lj., Weiz Karl Durlacher, 74. Lj., Hofstätten/Raab Maria Hörmann, 92. Lj., Gleisdorf Sophie Gölles, 98. Lj., Zöbing Peter Haluzan, 71. Lj., Weinitzen Johann Fuchs, 87. Lj., St. Ruprecht/Raab Rupert Loidl, 89. Lj., Labuch Gertrude Raßpotnig, 85. Lj., Hart-Purgstall Anton Ackerl, 69.Lj., Markt Hartmannsdorf Johann Maier-Paar, 66. Lj., Steinberg, St. Margarethen/Raab Anna Simitz, 79. Lj., St. Margarethen/Raab Karl Stelzer, vlg. Hotsch, 72. Lj., Kumberg Helene Gaal, 94. Lj., Königsdorf Walter Frühwirth, 70. Lj., Markt Hartmannsdorf

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IMPRESSUM: Die Oststeirische ist ein unabhängiges Monatsmagazin für die Oststeiermark und erscheint in einer Gesamtauflage von 65.850. Herausgeber: WV Buch-Kunst-Musik Verlag GmbH, Liebenauer Hauptstraße 2-6, 8041 Graz. Medieninhaber: Reinhard Wern­ bacher. Redaktion: Reinhard Wernbacher, Chefredakteur Tel. 3118 51613, office@wernbacher.co.at www.dieoststeirische.at. Lektorat: Dr. Günter Murgg. Druck: Leykam Druck GmbH & Co KG, Graz/Austria

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Juli Fürstenfeld Feldbach Radkersburg 2012  

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