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April 2014

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Editorial

(Ein österlicher Erguss) über Poesie und Gier Unersättlich will sie mehr und mehr, die Gier. Sie frisst in mir, sie frisst in dir. Und hat sie mehr, ist´s ihr nicht genug. Immer mehr und mehr und frisst uns alle dabei leer. Die anderen leben in Saus und Braus und schmeißen das Geld beim Fenster raus. Die anderen haben mehr als wir, so stichelt und quält uns die Gier. Das neue Auto vor dem Haus, der Nachbar stellt ja seins auch raus. Designergewand, das ist ein Muss, ob Fahrrad, Handy oder Klo und Co, es steht überall eine Marke drauf, darauf achtet man sehr beim Kauf. Der Swimmingpool natürlich vom Feinsten, da haben wir halt leider nur den kleinsten.

Das Botox-Gesicht kann nur mehr neidisch grinsen, doch die Hauptsache ist, wir sind die Schönsten. Vater, Mutter, Kind und Hund leiden zunehmend an Lebensfreudeschwund. Außen immer frisch gestylt und bildschön, nur innen drinnen, wo´s keiner sieht, sind sie grauslich und obszön. Haben wollen, prahlen und protzen, schaut der Großkotz auf Eigennutzen. Verblendet von all dem Glanz des Gewünschten, geht einem das eigene Glück in die Binsen. Nun frisst die Gier, der Neid macht feindselig, da geht’s leicht Richtung Hass, verblendet sehen wir´s nicht, das bringt unser Herz fast ins Grab.

Zum Baden haben wir eh keine Zeit, der Nachbar schon, uns frisst der Neid.

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Du, Mensch, sei wach, ob der schleichenden Geistesgifte Gier, Neid, Hass und Verblendung, das ist doch die reine Energieverschwendung. Was heilt die Gier und ihre Brut? Zufriedenheit, Mitgefühl und die Liebe, das tut uns gut. Geist und Herz, die soll´n verschmelzen, das erlöst uns von den Qualen der Konsequenzen. Und lässt von neuem unsere Menschlichkeit auferstehen und der Liebe in die Augen sehen. Liebe Leserinnen und Leser, der Osterhase hat meine poetische Ader zum Leben erweckt. Ich wünsche Ihnen ein frohes Osterfest! Möge der Osterhase Freude und Entspannung bringen! Ihr poetischer Reinhard Wernbacher Herausgeber und Chefredakteur

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Meine OberSteirische

Medaillengewinner Iraschko-Stolz, Klapfer und Stecher besonders gefeiert

Steirische Olympioniken in Eisenerz empfangen

LH Voves, Stecher, Iraschko-Stolz, Klapfer und LR Drexler (v.l.) beim Empfang in Eisenerz

kräftigte Voves, dass die große und zwei kleinere Schanzen in der Eisenerzer Ramsau im Frühjahr 2015 um sieben Millionen Euro adaptiert werden. Die Laudatio für die Medaillengewinner hielt der frühere Skispringer und heutige ORF-Experte Andreas Goldberger. Der vierte steirische Medaillengewinner der

Olympischen Spiele in Sochi 2014, Christoph Sumann (Bronze in der Biathlon-Staffel), war nicht anwesend. Daniela Iraschko-Stolz wurde noch eine Ehre zu Teil. Bürgermeisterin Holzweber überreichte der gebürtigen Eisenerzerin Iraschko-Stolz eine Urkunde und ernannte sie so zur Ehrenbürgerin von Eisenerz.

Foto Freisinger

Auf der Bühne wurden schließlich die Medaillengewinner Daniela Iraschko (Silber im Einzel-Skispringen auf der Normalschanze) sowie Mario Stecher und Lukas Klapfer (beide Bronze im Team-Wettbewerb der Nordischen Kombinierer) besonders gefeiert. Landeshauptmann Voves, der als Eishockeyspieler 1976 in Innsbruck selbst bei Olympia dabei war, gratulierte den Sportlern: „Die Leistungen, die Ihr erbracht habt, erfordern Verzicht, Disziplin und auch eine kleine Portion Glück vor Ort dazu. Solche heimischen Spitzenleistungen sind ein Aushängeschild für unser Sportland.“ Bei dieser Gelegenheit, be-

Foto: Gallhofer

Am Abend den 27.03.2014 wurden in Eisenerz die steirischen Olympiateilnehmer vom steirischen Sportreferenten Landeshauptmann Franz Voves empfangen. Viele jubelnde Steirer bereiteten den erfolgreichen Sportlern einen würdigen Empfang. Mit dabei waren unter anderen auch die Bürgermeisterin von Eisenerz, Christine Holzweber, sowie Landesrat Christopher Drexler und Helmuth Lexer, Präsident des Steirischen Skiverbandes.

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Christian Wallner

a wülde G´schicht

Entsetzlich.

Das erste Jahresquartal ist gerade vorüber, und alles Mögliche ist verschwunden. In Fernost verschwinden Linienflugzeuge, auf der Krim demokratische Freiheiten, bei uns Gelder in den Tiefen dunkler Machenschaften. Aus dem Tresor von „Blutkünstler Nitsch“ auf seinem Schloss sogar auch! Der war ja fair genug, den Verlust geringer anzugeben, damit man nicht dahinterkommt, dass das Geld eigentlich hätte versteuert werden müssen. Jetzt fahndet der Fiskus, und der arme Nitsch ist „von Österreich enttäuscht“. Ja – wer ist das noch nicht?

Ernüchternd.

Wo man als aufrechter, finanziell mit Schwarzgeldern gesegneter Steuerzahler (wenn es denn einmal eng wurde) mit einer Selbstanzeige straffrei ausging, da soll diese tolle Regelung nun abgeschafft werden. Wie schade! Ich wäre fast geneigt gewesen, für die kassierten zehn Euro fürs Schneeschaufeln vor zwei Jahren meine Verfehlung zuzugeben. Mach ich jetzt nicht – droht mir doch Schlimmes. Jahre im Gefängnis oder gar die Exkommunikation seitens der Republik drohen mir. Und das zu Ostern!

Ergaunert.

Es ist an der Zeit, sich zu überlegen, wie man zu Geld kommt. Da bei der steuerlichen Belastung ehrliche Arbeit nicht mehr in Frage kommt (davon kann man nicht mehr leben), sollten wir uns um Gaunereien umschauen, mit denen wir uns über Wasser halten und bei denen man glimpflich davonkommt. Verlangen Sie Geld direkt vom Staat – wie die Hypo Alpe Adria. Bekommen Sie es, weiß laut seiner eigenen Aussage nicht einmal der Finanzminister, was Sie nun genau damit machen. Oder machen Sie es wie der Herr Nitsch: Fragwürdige Sauereien veranstalten und Kunstförderung kassieren. Seien Sie kreativ! Glauben Sie mir: Nachdenken und -fragen schützt! 4

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Aus fürn „Ansa“-Lift am

Aktive Bürger aus Vordernberg und Umgebung machen sich große Sorgen um die Zukunft des „Ansa“-Sesselliftes am Präbichl. Die Rede ist vom Classic-Einser-Sessellift auf den Polster, dessen technische Betriebsgenehmigung 2016 abläuft. Zwar wurde erst das Seil um 45.000 Euro erneuert, doch gibt es dafür schon einen Abnehmer. Das heißt, für die Zukunft des Seiles des „Ansa“-Liftes am Präbichl hat die Liftgesellschaft – und die gehört der Marktgemeinde Vordernberg – Sorge getragen. Für den Lift und seine touristische Bedeutung scheint die Zukunft allerdings in den Sternen zu stehen. Finanziell wird die Gemeinde selbst wohl nicht die nötigen Mittel haben, um mit einem Gesamtkonzept das attraktive Präbichl-Gebiet touristisch zu modernisieren und auszubauen. Es wurde schon der gemeindeeigene Wald verkauft, um den Wasserleitungsbau zum Schubhaftzentrum zu finanzieren. Alexander Lechner vom „Soaring Club Präbichl – Flugsport an der Eisenstraße“ hat schon 2010 den Handlungsbedarf erkannt. Für den aktiven und innovativen „Soaring Club Präbichl“ ist der EinserSessellift überlebensnotwendig. Lechner führte bereits 2010 mit Walter Hubner, dem Bürgermeister von Vordernberg, Gespräche, um auf den Handlungsbedarf hinzuweisen. „Bürgermeister Hubner sprach von Ideen und Überlegungen, und dabei blieb es auch, denn geschehen ist seither nichts“, so Lechner. Gerüchten zufolge soll ein Hotelbetreiber „etwas Größeres“ hinbauen wollen. Die Überlegung, 9 Riesenwindräder auf dem Berg zu platzieren, wirkt da eher abschreckend. Geredet worden ist schon viel. Fragt man nach Plänen, so gibt es keine.

„Es gab auch schon interessierte Sponsoren und Ideen, dass der Lift von der Straße weg bis zur Spitze des Polsters ausgebaut wird. Gescheitert ist bis dato alles“, sagt Lechner und er erläutert: „So, wie der Lift 1995/96 aufgestellt wurde, so steht er heute noch. Es gibt keine Leute, die sich um so wichtige Dinge wie ein vielfältiges Tourismuskonzept kümmern. Der Berg ist so wichtig für den Tourismus. Und der wird leider sehr vernachlässigt. Die Hoffnung, dass durch die Gemeindezusammenlegung Bewegung in die Sache kommt, hat sich ja erledigt.“

Alexander Lechner

„Alle jammern wegen der Abwanderung. Ich habe das Gefühl, es gibt kein Bemühen vonseiten der Verantwortlichen. Mir liegt dieses Gebiet rund um Vordernberg sehr am Herzen. Und die Menschen, die hier leben, sind stolz auf das tolle Gebiet und die traumhafte Natur. Wir brauchen Arbeitsplätze und Firmen, die sich ansiedeln. Doch wer will in ein Gebiet ziehen, das nicht aufgeschlossen ist. Tourismus gehört in die Hände von einem Vollprofi, der das Gesamtkonzept mit Weitblick vorantreibt, und Vordernberg braucht Sponsoren, beides fehlt in Vordernberg“, so Ale-


Zukunft von Vordernberg und Präbichl. „Meine Steirische“ im Gespräch mit Bürgermeister Walter Hubner.

R.W.: Herr Bürgermeister Hubner, ist es richtig, dass der Betrieb des Einser-Polsterliftes mit Ende 2016 den Betrieb einstellt, oder sind Maßnahmen zur Weiterführung angedacht?

Polster? xander Lechner. Die „Kinderfreundehütte“ wurde vor 2 Jahren von den Naturfreunden übernommen. Ausgehöhlt wartet sie nun auf bessere Zeiten. Ob diese kommen werden? Von der „Leobner Hütte“ hört man nach ihrer Schließung nichts mehr. Die Menschen in der Region haben das Gefühl des Stillstandes und der Fehlentwicklung. Und zu hoffen bleibt für die schöne Region rund um den Präbichl, dass die Verantwortlichen nicht verschlafen haben.

Bgm. Hubner: Es ist leider so, dass die Konzession im Mai 2016 für den Polster-Einer-Sessellift endet. An Maßnahmen für eine eventuelle Weiterführung oder für eine Alternative wird intensiv gearbeitet. R.W.: Wie stellen Sie sich die touristische Weiterentwicklung nach dem jahrelangen Stillstand am Präbichl und in Vordernberg vor? Bgm. Hubner: Von einem Stillstand kann keine Rede sein. Nach dem Ausbau des Schigebietes in den Jahren 1998 u. 1999 haben

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sich die Nächtigungen im Gemiendegebiet von Vordernberg von knapp 10.000 auf rund 40.000 Nächtigungen gesteigert. Um diesen Trend fortzusetzen entstehen am Präbichl laufend neue Nächtigungsmöglichkeiten. Das Schigebiet wird ebenfalls durch laufende Verbesserung an der Erhaltung der Attraktivität gearbeitet. R.W.: Welche Pläne liegen vor, um die Abwanderung zu bremsen? Bgm. Hubner: Wir arbeiten hier an drei Schwerpunkten. Der Präbichl bietet sowohl im Winter als auch im Sommer großes touristisches Potential. Im Ortszentrum von Vordernberg liegt der Schwerpunkt in der Montangeschichte. Beinahe jedes Haus kann von der rumreichen Epoche der Erzverarbeitung erzählen. Und im südlichen Ortsteil setzen wir auf aktuelle Entwicklungen – wie z.B. dem Gewerbepark und das Anhaltezentrum. Mit diesen 3 Schwerpunkten wollen wir der Abwanderung entgegenwirken.

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Leoben

Ehre wem Ehre

Leobener Automesse Ein Erlebnis für die ganze Familie war die heuer bereits zum 15. Mal auf dem Leobener Hauptplatz über die Bühne gegangene „Leobener Automesse“. Dabei hatte man die Möglichkeit, über 200 Autos von 26 Marken von 14 Ausstellern mit einem Gesamtwert von

rund 4,5 Millionen Euro direkt zu vergleichen. „Die Autobranche ist sehr wichtig, ist doch jeder achte Arbeitsplatz vom Auto abhängig“, meinte bei der Eröffnung Bezirksinnungsmeister Karl Stockreiter, der auch ganz besonders seinem Vorgänger Sepp Puntinger für die Unterstützung dankte.

Wallner: „Unser Ziel ist 50% plus“

Bei der im Dominikanerhof des LCS durchgeführten Mitgliederhauptversammlung der SPÖ Leoben wurde der neue Stadtparteivorstand mit großer Mehrheit gewählt. Bürgermeister Kurt Wallner folgt damit Dr. Matthias Konrad als Stadtparteivorsitzender der SPÖ Leoben nach. Als Stellvertreter werden ihm künftig Vizebürgermeister Maximilian Jäger, LAbg. Helga Ahrer und Anita Hornbacher zur Seite stehen. In seiner Rede definierte Kurt Wallner ein klares Ziel: „Unser Ziel bei der Gemeinderatswahl ist 50 Prozent plus; dafür müssen wir arbeiten und kämpfen, aber dieses Ziel ist erreichbar!“ 6

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Im Zuge der jährlichen Dienststellenversammlung feierten Birgit Abl, Ernestine Katzmayr, Mag. Günther Baumann, Achim Maugert, Udo Schörkmayer und Andreas Zechner ihr 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Stadtgemeinde Trofaiach. Waltraud Temmel, Karl

Leobener

Außerdem setzt er auf Dialog mit allen konstruktiven politischen Kräften: „Wir werden allen die Hand reichen, um über Sachfragen zu reden“, so Wallner. Als besonders wichtig bezeichnete Kurt Wallner stabile innerparteiliche Verhältnisse und den Dialog mit den 1.300 Mitgliedern der SPÖ Leoben. Das Jahr 2014 wird das „Jahr des Dialoges und der Kommunikation“ sein, so Wallner. Der neue Stadtparteivorsitzende, der sich als „Primus inter Pares“, als „Erster unter Gleichen“, sieht, appellierte an alle Mitglieder der SPÖ Leoben: „Ziehen wir an einem Strang!“

Zwei Neuigkeiten kennzeichneten die heurige Leobener Häuslbauermesse. Erstens fand diese heuer erstmals nicht mehr am Messegelände, sondern in Zelten am Hauptplatz statt, und zweitens wurde man international, waren unter den 70 Ausstellern doch auch


Leoben

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Foto: Foto Freisinger

gebührt

Die Jubilare mit Stadtamtsdirektor Uwe Kroneis (links), Bürgermeister Mario Abl (rechts), sowie mit der Personalvertretungsvorsitzenden Dr. Helena Friedl (Mitte) sowie Gewerkschaftsobmann Harald Zechner (hinten 3.v.r.)

Bader und Johann Puff wurden in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Häuslbauermesse

welche aus dem angrenzenden Slowenien. Zur Eröffnung konnte Veranstalter Herbert Schüttbacher u.a. auch Bürgermeister Kurt Wallner, Wirtschaftskammer-Regionalstellenobfrau Elfriede Säumel und Bezirkshauptmann Walter Kreutzwiesner begrüßen.

Montanuni: 12. Roadshow Bereits zum 12. Mal geht der „ShowTruck“ der Montanuniversität Leoben in den kommenden Wochen auf die Reise. An über 30 Schulen in Ostösterreich werden im Innenraum des MultimediaTrucks rund 5000 Schülerinnen und Schüler auf das einzigartige Studienangebot der Leobener Universität aufmerksam gemacht. Von 24. März bis 7. Mai tourt der neu adaptierte „Peterbilt Super Liner“ der Spedition Zottler durch

viele Regionen. Zum Abschluss wird der Showtruck am 7. und 8. Mai 2014 am Leobener Hauptplatz zu bestaunen sein. Bürgermeister Kurt Wallner bekräftigte im Rahmen der Auftaktpressekonferenz einmal mehr das Bekenntnis der Stadt Leoben zur Montanuniversität und bestätigte, dass auf dem Gelände des ehemaligen Hallenbades ein Studentenheim für 200 Studierende errichtet werden soll.

Markterlebnis Leoben

Monatsmarkt, Kunsthandwerksmarkt, Bauernmarkt – das Markttreiben in Leoben geht mit dem ersten Monatsmarkt am Samstag, den 5. April, los. Ganz wichtig: Ort ist nicht mehr der Hauptplatz wie im Vorjahr, die Stände sind heuer am Kirchplatz und in den angrenzenden Gassen (Straußgasse und Timmersdorfergasse) zu finden. Zum Ortswechsel meint Citymanager Hirschmann: „Wir wollen durch den Monatsmarkt die Frequenz in diesem Bereich erhöhen und sind zuversichtlich, dass

auch die dort angesiedelten Geschäfte von den Besuchern des Monatsmarktes profitieren.“ Infos und Anmeldung für Unternehmen, Künstler, Kunsthandwerker sowie Kinder, aus Leoben oder aus der Region, beim Citymanagement Leoben unter Tel. 03842/48 148. Eine wahre Fundgrube für Liebhaber künstlerischer Kleinode ist der Osterkunsthandwerksmarkt am 11. April am Hauptplatz. Der Bauernmarkt am Kirchplatz wird jeweils Dienstag und Freitag am Vormittag abgehalten.

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Leoben

Trabochersee soll wachgeküsst werden Der Trabochersee im Bezirk Leoben soll mit einem Investitionsvolumen von fünf Millionen Euro aufgewertet werden. Bis Ende dieses Jahres soll eine Machbarkeitsstudie grünes Licht geben. Der Trabochersee wurde ursprünglich als Rückhaltebecken für den Hochwasserschutz für die Gemeinde Traboch konzipiert. Bald wurde er bis heute auch als Naherholungsgebiet im Sommer (Schwimmen, Wandern, Radfahren, Laufen, Walken, Skaten) wie auch Winter mit Eislaufen, Eisschießen von der Bevölkerung des Bezirkes gerne angenommen. An schönen Tagen an Wochenenden tummeln sich zwischen 1500 und 2500 Leute, wochentags an die 300. Zuletzt fehlte es aber an der notwendigen Infrastruktur, einem Gesamtkonzept und vor allem an finanziellen Mitteln. Die zündende Idee hatte soll im nördlichen Bereich des Sees ein nun der engagierte Vorsitzende des eigener 7.300 Quadratmeter großer Tourismusverbandes HerzBergLand, Schwimmbereich mit 800 QuadratmeRudi Tischhart, der die Bürgermeister ter großem Kinderschwimmbereich – der fünf umliegenden Gemeinden (Tra- vom See getrennt und mit Quellwasser boch, Kammern, St. Michael, Trofaiach gespeist – errichtet werden. Mit attraktiund St. Peter Freienstein) mit seiner vem Freizeitangebot für Familien. Dazu noch 13:06 mit einem Idee eines gemeindeübergreifenden 17.06.13 Ehrenamt14Danke(210x143)_Ehrenamt14Danke(210x143) Seite 1Campingplatz mit 30 Projektes begeistern konnte. Demnach bis 40 Abstellplätzen. Gibt die Machbar-

Gemeinsam stark:

keitsstudie grünes Licht, sollen im Jahr 2015 die Finanzmittel vonseiten der Europäischen Union, des Landes Steiermark und der Gemeinden aufgebracht werden und die Ausschreibungen erfolgen. Im Jahr 2016 könnte dann mit dem Bau begonnen werden. Zukunftsmusik sind dann noch Ferienwohnhäuser auf Stelzen, welche ein Investor plant.

Bildquelle: Landesfeuerwehrverband/Franz Fink

„DANKE für die Hilfe!“

Zusammen arbeiten:

Für eine Steiermark mit Zukunft.

W

ir SteirerInnen halten zusammen. Gemeinsam kämpfen

wir gegen Hochwasser und Muren, gegen Feuer, Hagel und Schnee, Unwetter und Unglü cksfälle. Mit vollem Einsatz arbeiten wir fü r Nachbarn, Freunde und auch völlig Fremde, die Hilfe brauchen. Darauf können wir mit Recht stolz sein. Wollen auch Sie Ihren Teil beitragen? Eine Liste aller FreiwilligenOrganisationen finden Sie unter

www.katastrophenschutz.steiermark.at

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Katastrophenschutz und Landesverteidigung


Leoben

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„Kinderbildung und -betreuung neu – modern, flexibel, familiengerecht“

Das neue Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz für die Steiermark soll noch im Juni/Juli im Landtag beschlossen werden, damit es bereits im Kindergartenjahr 2014/15, also im heurigen Herbst, wirksam werden kann. Das neue Gesetz soll in einer Regionaltour steiermarkweit breit diskutiert werden. Am 28.3. lud Landesrat Michael Schickhofer gemeinsam mit Bürgermeister Kurt Deutschmann nach Feldbach, um über das neue Gesetz zu informieren. Im Rathaussaal wurde eine offene Diskussion geführt, die Anwesenden brachten Vorschläge und Ideen ein – Landesrat Schickhofer freute sich

TAG DER ARBEIT

über alle Anregungen.Die wichtigsten Neuerungen: • Flexibilisierung der Betreuungszeiten, • Verdoppelung der Mittel für die Fortbildung von BetreuerInnen und PädagogInnen, • 6 Millionen € mehr für den Ausbau der Kinderbetreuungs einrichtungen. • Vor 7 Uhr und nach 17 Uhr können für die Kinderbetreuung Tagesmütter/-väter und Kinderbe treuerInnen eingesetzt werden. • Soziale Absicherung der Tagesmütter/-väter: Vom „Stücklohn“ zum Basisbezug.

in der

Vor kurzen draf der Leobener Erwin Kollmann wieder seinen Freund Toni Polster rund um seinen 50 Geburtstag und es wurden wieder einige spaßige Geschichten aufgetischt , denn an Mundwerk fehlt es beiden nicht. Aber das schöne ist auch , das dass nützliche mit den angenehmen verbunden wird! So werden einige U 7 und U 8 Knirpse aus den Bezirk Leoben zu Tonis Stammklub Viktoria Wien eingeladen und ein schönes Turnier gespielt . Ziel ist Kameradschaft und Spaß unseren Knirpsen mitzugeben und auch mal einen Toni Polster als Schiedsrichter zu erleben . Es sollen viele Kinderaugen leuchten und ein schöner Ausflug werden .

Stadt Leoben

Hauptplatz ab 10 Uhr

Kundgebung mit MEP Jörg LEICHTFRIED Bergkapelle Seegraben * Steirerherzen Seegraben * „Die Jungen Paldauer“ ab 13 Uhr POWIDL Kinderprogramm * Clownin Popolina Meine Steirische

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Leoben

Bezirksvorsitzenden LAbg. Anton Lang

Milliardengrab Hypo Alpe Adria Der Bericht der Task-Force zur Hypo Alpe Adria liegt nun vor. Entstanden ist das Banken-Desaster bekanntlich durch die fahrlässige und verantwortungslose Politik der FPÖ-BZÖ-Politiker Kärntens und des „System Haider“Landeshauptmann Haider hat sich laufend für fragwürdige, sinnlose Prestige-Projekte aus den Hypo-Kassen bedient; im Gegenzug wurden die Haftungen des Landes erhöht, während über die Risiken hinweggesehen wurde. Am Höhepunkt 2006 betrugen die Landeshaftungen 24 Mrd. Euro - das Zwölffache des Landesbudgets. Um den durch freiheitliche Misswirtschaft entstandenen Schaden für die Republik so gering wie möglich zu halten, schlägt die Task-Force eine „Abbaugesellschaft“ vor, welche als GesmbH oder AG geführt werden soll. Die Vertreter des Finanzministeriums, der Nationalbank, der Finanzmarktaufsicht, eine extern zugezogene Rechtsanwaltskanzlei, eine große deutsche Wirtschaftsprüfungskanzlei und weitere externe Fachleute haben unter Abwägung aller Aspekte und volkswirtschaftlicher Folgen die nun vorgeschlagene Variante einer Abbaueinheit als Lösung für die Fehler, die eine FPÖ-geführte Landesregierung zu verantworten hat, präferiert. Eine Insolvenz wäre volkswirtschaftlich der gefährlichster Weg, ein Pleitenszenario für die Hypo lehnt die Task-Force ab. Ein Konkurs der Bank würde das Land Kärnten in Konkurs zwingen und gesamtwirtschaftlich außerdem alle öffentlichen Garantien in Zweifel ziehen. Erst letzte Woche haben Ratingexperten vor einer Herabstufung im Fall einer Hypo-Insolvenz gewarnt. Die Risiken wären unberechenbar hoch – nicht nur, was die volkswirtschaftlichen Folgen betrifft, sondern auch die Reputation Österreichs. FPÖ Politiker haben Kärnten an den Rande des Bankrotts gebracht und mit den Haftungen das Bundesland und die ganze Republik in Geiselhaft genommen. Die Steuerzahler warten noch immer auf eine Entschuldigung von FP-Obmann Strache. 10

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Jugendkultur großgeschrieben In Leoben wird die Jugendkultur in der Porubsky-Halle, einer alten Industriehalle in Backsteinbauweise, eine neue Heimat finden. „Mit dem Kauf dieser Halle und ihrer Adaptierung werden wir die Infrastruktur dafür schaffen, dass in guter Atmosphäre die Jugend ihre Kreativität ausleben kann“, sagt Kurt Wallner, Bürgermeister der Stadt Leoben. 2014 wird das Jugendkulturprogramm weiter ausgebaut und bietet vielseitige Angebote für die Jugend. Das Programm, welches die Stadt Leoben im Rahmen von „Leoben kreativ“ bietet, ist eine bunte Mischung aus Bewährtem und Neuem. Fortgesetzt werden die

Schreibwerkstatt in der Stadtbücherei Leoben und der „LE U-20-Poetry-Slam“ im Stadttheater, wo junge Leute ihr literarisches Talent zeigen können. In der Oberlandhalle wird am Samstag, dem 3. Mai 2014, das „Feel-the-noise-Festival“ und am Samstag, dem 5. Juli, das „School-is-out-Festival“ stattfinden.

Was Leoben glücklich macht Europäische Union und Land Steiermark fördern mit knapp 9.000 Euro Glücks-Projekt der Katholischen Jugend Leoben

Der Frage, was Menschen im Bezirk Leoben glücklich macht, geht die Katholische Jugend Leoben (KJ) nach. Bei dem groß angelegten Projekt „Was macht mich glücklich?!“ werden Menschen verschiedenster Herkunft und Glaubensrichtung befragt, was für sie Glück bedeutet bzw. was sie persönlich glücklich macht. Das Projekt wird durch das Förderprogramm „Jugend in Aktion“ der Europäischen Union sowie vom Land Steiermark und dem Pfarrverband Leoben-West finanziert. Insgesamt beläuft sich die Fördersumme auf etwa 9.000 Euro. Inhaltliche Unterstützung erhält die KJ von der regionalen Jugendmanagerin Valerie Böckel.


Leoben

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voestalpine studentenabend – Montanuni als Karrierepool

Beim voestalpine Studentenabend nutzten rund 450 Studierende der Montanuniversität Leoben die Gelegenheit, sich über den voestalpine Konzern zu informieren. Spannende Einblicke gaben die fünf Konzernvorstände, die über die voestalpine Arbeitswelt, Karrierechancen sowie über Innovationen und Forschungstätigkeiten referierten. v.l.n.r.: Dr. Wolfgang Eder, DI Herbert Eibensteiner, DI Mag. Robert Ottel, MBA, DI Franz Rotter, Montanuni-Rektor Univ.-Prof. DI Dr. Wilfried Eichlseder, voestalpine-Forschungschef und Montanuni-Universitätsrat DI Dr. Peter Schwab, MBA, DI Dr. Franz Kainersdorfer

Welche Berufschancen haben Absolventen der Montanuniversität im voestalpine-Konzern? Welche Möglichkeiten hat man im Forschungsbereich? Beim voestalpine Studentenabend standen alle fünf Konzernvorstände der voestalpine AG Rede und Antwort und begeisterten mit spannenden Vorträgen. Rund 450 Studierende ergriffen die Chance, die

Vorstandsmitglieder persönlich zu treffen: Dr. Wolfgang Eder, DI Herbert Eibensteiner, DI Mag. Robert Ottel, MBA, sowie die beiden Absolventen der Montanuniversität, DI Dr. Franz Kainersdorfer und DI Franz Rotter, boten interessante Einblicke in Karrieremöglichkeiten, Forschung und Zukunftsprojekte des weltweit agierenden Konzerns.

Eurolingua 2014 – toller Erfolg für HLW Leoben

Sarah Schmidt – Gewinnerin der Bronzemedaille (4. von links)

Auch dieses Jahr nahm ein Team von sprachbegeisterten SchülerInnen der HLW (vormals HBLA) Leoben am Sprachwettbewerb Eurolingua in Graz teil, um sich mit Hunderten TeilnehmerInnen aus der ganzen Steiermark in Englisch, Französisch und Spanisch zu messen. Mit Erfolg: zwei Drittel des Teams schaffte den Einzug in die zweite Runde. Sarah Schmidt aus dem Jahrgang VC krönte ihre Teilnahme mit einer Bronzemedaille! Die unterrichtende Professorin Mag. Elfriede Lubensky-Marchler und Direktor HR Mag. Hans Georg Gottsberger gratulierten der erfolgreichen Teilnehmerin.Dass Sprachen an der HLW Leoben eine besondere Rolle spielen, zeigt sich auch am neuen Schwerpunkt MBiz (Modern Business), der ab dem Schuljahr 2014/15 angeboten wird und die Schwerpunkte Sprachen, Wirtschaft und IT verbindet.

Schutz für schlaue Köpfe Die Stadtgemeinde Trofaiach unterstützt auch dieses Jahr die Radhelmaktion der AUVA. Nun wurden die hochwertigen Helme von Bürgermeister Mario Abl an die Schülerinnen und Schüler der 1.Klasse der Josef-Krainer Volksschule Gai übergeben.

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Leoben

Nächtigungsplus im HerzBergLand Der Vorsitzende Rudolf Tischhart freut sich über eine positive Entwicklung der Nächtigungszahlen in den Gemeinden St. Michael i.O., St. Peter-Freienstein, Traboch und Trofaiach. Insgesamt konnten im vergangenen Jahr 1.751 Nächtigungen erzielt werden. „Wir haben in der Region im letzten Jahr einen starken Verlust bei den privaten Beherbergungsbetrieben hinnehmen müssen. Erfreulicherweise konnten die restlichen Beherbergungsbetriebe diesen Verlust kompensieren“, so Tischhart. Seit 2 Jahren gibt es für Gäste in der Region HerzBergLand die Gästekarte. Mit dieser erhält jeder Gast, der in einem Beherbergungsbetrieb des HerzBergLandes nächtigt, besondere Vergünstigungen, zum Beispiel freien Eintritt in das Freibad und in das Stadtmuseum Trofaiach oder kostenlose Benützung der Krumpenloipe.

Trotz Bettenrückgang verzeichnete der Tourismusverband im Jahr 2013 ein Nächtigungsplus von 7%

Für Schulprojektwochen im HerzBergLand, für SchülerInnen zwischen 8 und 12 Jahren, werden tolle All-inclusivePakete für 3 und 5 Tage angeboten.

Die Stadtwärme Leoben startete die vierte Ausbaustufe Die Stadtwärme Leoben gilt seit dem Projektstart 2009 als das Vorzeigebeispiel ökologisch-wirtschaftlicher Abwärmenutzung in der Steiermark. Bis jetzt wurden rund 22.185 Trassenmeter verlegt. Angestrebt wird eine Vollversorgung von Leoben. Die Wärme, mit einem Temperaturniveau von 80 bis 115 Grad Celsius, steht ganzjährig zur Verfügung und kann sowohl zu Heizzwecken wie auch zur Warmwasserbereitung genutzt werden. Am 10. März wurde mit der Erweiterung der 4. Ausbaustufe begonnen. Betroffen von der Wärmenetzerweiterung sind die Proleber Straße von der Müller Brücke (Kreuzung Nordtangente) bis auf Höhe der Siedlung „In der Meln“ und die Seegraben-Straße. Weiters sind auch der Mareckkai (Ecke Moserhofstraße) und die B115 zwischen dem Redemptoristenkloster bis Anbindung 12

Meine Steirische

Dirnböckweg betroffen. Der Verkehr wird während der Bauarbeiten wechselseitig angehalten beziehungsweise mit

Ampeln geregelt. Dennoch ist mit entsprechenden Verkehrsbehinderungen und Wartezeiten zu rechnen.


Bruck / Mürzzuschlag

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Gemeinsam für frischen Wind sorgen Im Vorfeld der Gemeindefusion haben sich die beiden Ortsgruppen der Volkspartei von Bruck und Oberaich zusammengeschlossen. Neue Stadtparteiobfrau ist Susanne Kaltenegger.

Kaltenegger ist seit zehn Jahren VPOrtsobfrau in Oberaich und gehört dem Gemeindevorstand von Oberaich an. Sie ist auch Bezirksleiterin der VP-Frauen. 92,4 Prozent erhielt die neue VP-Obfrau in geheimer Wahl. Zu Stellvertre-

tern wurden Thomas Lanzer-Breitfuss, Isabella Lerchbaumer, Philipp Maier, GR Harald Rechberger und Werner Schmölzer gewählt. Politisch wünscht sich die neue VP-Obfrau eine „Fusion mit Vision“. Wichtige Themen dabei sind die wirt-

Jetzt auch in Bruck an der Mur

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schaftliche Belebung der Stadt, mehr Engagement für Betriebsansiedlungen und die Schaffung von Arbeitsplätzen, mehr Sicherheit und Vandalismusbekämpfung, so Kaltenegger.

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Bretter, Pfosten, Staffeln gehobelt oder sägerauh

Ein Stück, ein Paket oder ein ganzer Dachstuhl… Hannes Bichler hat das richtige Holz zum Selberbauen

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Meine Steirische

Hubert Schmid u. Hannes Jansenberger

Schmid-Jansenberger Hubert Schmid und Hannes Jansenberger führen nun schon seit über 4 Jahren in Kalwang mit großem Erfolg ihren Zimmereibetrieb.

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ie Leidenschaft für den lebendigen Werkstoff Holz sowie die Liebe zum Detail gepaart mit fundiertem Fachwissen und langjähriger Erfahrung machen die Zimmererarbeiten der Firma Schmid-Jansenberger zur Zimmererkunst vom Feinsten. Fast alles, was aus Holz gebaut wird, Hubert Schmid und Hannes Jansenberger realisieren es mit ihren beiden Mitarbeitern. Zu- und Umbauten, Dachstühle, Kaltdächer, Carports, landwirtschaftliche Gebäude, Almhütten, Gartenhäuser, Reviereinrichtungen wie Futteranlagen oder Hochstände oder jetzt im Frühjahr passend Terrassenüberdachungen und Terrassenböden. Eine große Stärke des kleinen Unternehmens ist, dass die beiden Chefs alles direkt mit den Bauherren selbst besprechen, mit ihnen gemeinsam planen und natürlich auch bei der Umsetzung bis zur Übergabe selbst vor Ort sind. Das garantiert Topqualität für den Kunden. „Bei Zu- und Umbauten sind es oft Kleinigkeiten, die man schnell entscheiden muss“, sagt Hubert Schmid, und hier punkten die beiden Unternehmer als direkte Ansprechpartner vor Ort mit Erfahrung, handwerklicher Kreativität und Handschlagqualität. Egal, ob es sich um größere Projekte handelt oder nur eine Terrasse neu gestaltet werden soll, der Bauherr kann selbstverständlich auch selbst mit Hand


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Meine OberSteirische

Bei diesem Projekt wurde der gesamte Holzaufbau in Riegelbauweise, die Dachkonstruktion, der Dachaufbau und Außenschalung in Lärchenholz umgesetzt.

und die Zimmererkunst anlegen und mit seiner Eigenleistung die Kosten für sich reduzieren. „Das ist natürlich auch ein Vorteil eines kleinen, flexiblen Unternehmens, wie wir es sind; wir können auf alle Wünsche des Bauherrn eingehen“, sagt Hannes Jansenberger. Ein Spezialgebiet der Zimmerei Schmid-Jansenberger ist die traditionelle Zimmererkunst. „Die traditionelle Zimmererkunst wird immer mehr geschätzt und von Kunden gewünscht. Was auf uralter Erfahrung beruht, hat einen besonderen Charme, wirkt edel und ist solide und dauerhaft. Gerade bei Kunden, die auf gehobene Wohnkultur Wert legen, ist die Nachfrage groß“, meint Hubert

Schmid. „Wir bieten z. B. Schindeldachdeckungen an und renovieren Altholzbauten mit unserem Wissen über traditionelle Handwerkstechniken.“

Schmid-Jansenberger OG Zimmererkunst, 8775 Kalwang 67 Tel.: 0660 / 1249125 oder 0664 / 5416234 www.zimmererkunst.com

Über Grenzen hinaus denken und handeln

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Meine Region

Chef Kurt Oberrosler mit Tochter

Bügeln von Hand

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Bequem zur sauberen Wäsche vom professionellen Fachbetrieb

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eit nun schon Jahrzenten widmet sich Kurt Oberrosler der Textilreinigung in Leoben. Sein Team mit 2 Mitarbeiterinnen verstärkt seit kurzem auch seine Tochter Michaela. Mit Leidenschaft und Engagement wird in der hochmodernen Textilreinigung jede Art von Textilien mit viel Know-how und modernsten Reinigungsmaschinen umweltschonend und äußerst haut- und faserschonend gereinigt. Freundliche, individuelle Betreuung

Erfolg verbindet.

der Kunden ist bei Oberrosler selbstverständlich. Das Service umfasst jede Art von Oberbekleidung – Hemden, Blusen, Jacken, Mäntel, Pullover, Hosen, Röcke, Businessmode, hochwertige Anzüge, natürlich auch festliche Kleider wie z. B. Brautmode, Trachtenbekleidung –, aber auch Textilien wie Bettwäsche, Tischwäsche, Decken und Polster, Matratzenbezüge, Vorhänge, Gardinen und eine spezielle Teppichreinigung.

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Meine OberSteirische

perfekte Beratung

Daunen-, Ski- und Outdoorbekleidung (auch mit Schutz-Imprägnierung) wird in der Textilreinigung Oberrosler prompt, zuverlässig und sauber gereinigt. Auch hygienisch gereinigte Stofftiere sind im Servicekatalog enthalten. Sogar Polstermöbel reinigt Kurt Oberrosler auf Wunsch vor Ort. Jedes Kleidungsstück wird vor der Reinigung von den Expertenaugen des Chefs oder des bestens geschulten OberroslerTeams begutachtet und geprüft. Erst dann wird ganz individuell entschieden, welches Reinigungsverfahren zum besten Reinigungsergebnis führt und am schonendsten für die Textilfaser ist. Je nach Stärke und Art der Verschmutzung werden die Textilien individuell vorbehandelt. Im Fachjargon heißt das „detachiert“ (Vorbehandlung von Flecken); anschließend wird chemisch oder nass gereinigt, wenn nötig nachdetachiert. Die gereinigten Textilien werden von dem speziell auf aktuelle Fasern und Textilien geschulten Personal von Hand gebügelt, um so die perfekten Ergebnisse zu erzielen. Bei der Nassreinigung wird nur mit Wasser und pflanzlicher Seife gearbeitet. So können auch „nur waschbare“ Kleidungsstücke, dank der speziellen, technisch ausgeklügelten Waschmaschine, behandelt werden. Bei der Textilreinigung Oberrosler wird ausschließlich mit umweltfreundlichen und faserschonenden Produkten gearbeitet. Oberrosler reinigt Textilien nach allen Regeln der Kunst. Deswegen ist die gereinigte Wäsche oft „schöner als neu gekauft“, damit Sie lange viel Freude mit Ihren Lieblingsstücken haben. Textilreinigung ist einfach Vertrauenssache.

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Hannes Schleich

Rettet die steirische Mundart Es ist schon eine eigenwillige Geschichte mit dem Dialekt oder der Mundart. Während die Schlagerbranche und auch die Literatur der Mundart Tür und Tor geöffnet hat, gehen im ländlichen Bereich die alten Wörter völlig verloren. Ein Grund dafür dürften die veränderten Lebensbedingungen und die vielen Neuerungen im Alltag, elektronische Medien, Mobilität und Globalisierung sein. Das Reden mit den Tieren, vor allem mit jenen, mit denen einst gearbeitet wurde, wie die Rösser und Rinder, wurde mit dem Einsatz der Traktoren verdrängt. Durch das Ende vieler Handwerkszweige gerät die Sprache dieser speziellen Gruppen in Vergessenheit.

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Die Arbeit auf dem Hof und im Wald sowie in den Werkstätten hatte einen eigenen speziellen Wortschatz, verbunden mit den unzähligen Bezeichnungen für die dabei verwendeten Arbeitsgeräte. Mit dem Vergessen der alten regionalen Sagen und Hausgeschichten, der Bräuche oder der Volksmedizin ging ein weiterer Bereich an Wortschatz verloren. Beim Schreiben der Mundartwörter stößt man unweigerlich auf ein Problem, weil die Vokale, die Zwie- und Umlaute durch Nasalierung und durch Lautmischung eine Klangfarbe erhalten, wie sie in der Schriftsprache nicht zu finden sind. In den nächsten Monaten werde ich Ihnen verschiedene Wörter und Sprüche in Erinnerung rufen, wie sie in verschiedenen Regionen üblich waren. Doch nicht nur ich soll diese Serie gestalten, sondern ich bitte die Leser, sich auch selbst an der Rettung der alten Wörter aktiv zu beteiligen. Falls Sie über alte Wörter und Sprüche Bescheid wissen, dann schreiben Sie mir bitte und lassen mich – sowie die Leser – an Ihrem Wissen teilhaben (Prof. Johann Schleich, 8330 Oberweißenbach 33, oder schleich-presse@aon.at). Doch nun zu einigen Beispielen: Den Nusshäher nennt man auch „Weinzerlhengst“ und den Eichelhäher „Tschakl“. Müde Hühner nannte man „Poutagroba“ (Bedeutung von „Poutagroba“), denen man Wasser zu trinken gab, in dem Holzkohle aufgelöst war, oder man stopfte ihnen Pfefferkörner in den Schnabel. Der „Kami“ ist ein Verkäufer, „renzen“ bedeutet „sich drehen“ und „a Miach´n“ ist ein schlauer Mensch, der seine Vorteile nützt. Franz Neubauer aus Krusdorf bezeichnet Fußschmerzen als „g´ringe Füaß“ (geringe Füße); wenn einer Fieber hat, sagt er: „Der hot Hitz“, und wenn jemand gestorben ist, sagt er: „Der is des Mauses“ (mausetot).


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bauen & wohnen

Naturstein selbst verlegen Die neuen Naturstein-Fliesen von HaKa lassen sich selbst verlegen - das spart Geld und ist zumal gar nicht schwer. Die Natursteinfliese: HaKA-GF Harald Peßl hat sie exklusiv im Sortiment

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eit Jahren hat HaKa als exklusiver Anbieter die sogenannten Natursteinteppiche im Programm, die sich in verschiedensten Einsatzbereichen wie Terrasse, Stiegen, Garage, Keller, aber auch auf Wänden bestens bewähren. „Ein Natursteinteppich ist nicht nur elegant, sondern strapazierfähig, rutschfest und frostsicher“, so HaKa-Geschäftsführer Harald Peßl, „rutschhemmend, weil er eine leicht raue, aber dennoch pflegeleichte Oberfläche besitzt; schallschluckend und frostsicher durch seine Luft-Kapilla-

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Foto: © Eric Isselée - Fotolia.com

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Chefredakteur Reinhard Wernbacher im Interview mit Landesrat Johann Seitinger:

Reiher und Co fischen Flüsse und Teiche leer Sehr geehrter Herr Landesrat Seitinger! Unsere geschützten Tiere, Reiher und Fischotter, dezimieren laut Fischereibetrieben den Fischbestand in den steirischen Gewässern bedrohlich. Was gedenken Sie in dieser Thematik zu unternehmen?

landschaften leer fischen und dabei mit allen Schutzmechanismen geschützt sind.

Seitinger: Faktum ist, dass die österreichische Fisch- und Teichwirtschaft wirklich große Potenziale hat. 95 % des Fisches, der in Österreich konsumiert wird, werden vom Ausland importiert. Nur 5 % werden aus heimischer Produktion gewonnen. Die Fischwirtschaft wäre ein enormer Wertschöpfungsfaktor für die Landwirtschaft, aber auch für die gesamte regionale Wirtschaft. Wir hätten ein gesundes heimisches und hochwertiges Produkt, bräuchten keine Fische aus den Zuchtfabriken der Massenkloaken aus dem asiatischen Raum zu importieren.

Seitinger: Ich bin der Meinung, wir müssen hier dringend einen nachhaltigen Eingriff vornehmen und der Fischwirtschaft eine Zukunft geben. Es braucht eine klare Verordnung vonseiten der Naturschutzbehörde. Der Naturschutzlandesrat muss so, wie er es bei den Rabenvögeln auch gemacht hat, entsprechende Gutachten einholen, wie die Population der Fischräuber aussieht. Und aufgrund der Gutachten und der Stellungnahmen der Fischer muss er eine Entscheidung treffen. Wie groß die Zahl der Fischräuber ist, die in der Steiermark bejagt werden können, und in welcher Größenordnung die Population von Fischotter, Reiher und Kormoran sein darf, ohne das Gleichgewicht in unseren Gewässern zu zerstören, wird man dann sehen.

Durch die massive Vermehrung des Fischotters, Reihers und Kormorans gibt es derzeit keine Möglichkeit, diese Produktion des steirischen Fisches zu erweitern. Unter den derzeitigen Bedingungen sind die rund 24.000 Fischereiberechtigten und Fischereibetriebe nicht bereit, auch nur einen einzigen Cent zu investieren, solange Fischotter, Reiher und Kormoran absoluten Freiraum haben und Fluss- und Teich20

Meine Steirische

Wie kann man die steirischen Gewässer und ihre Fischpopulation schützen?

Gibt es eine Möglichkeit, in besonders betroffenen Gebieten nicht jetzt schon die Tiere zu dezimieren? Seitinger: Ich kann im Jagdgesetz Abschüsse freigeben, aber die darf ich nur

dann freigeben, wenn diese geschützten Tiere nicht mehr in der Schutzliste stehen. Würde ich hochgeschützte Tiere zum Abschuss freigeben, würde ich mich strafbar machen. Könnten Probleme mit der EU entstehen? Seitinger: Ja, wenn wir zu tief in die Population eingreifen und eine geschützte Spezies unangemessen bejagen. Darum ist es notwendig, mit entsprechend fundierten Gutachten zu belegen, dass die Population der Fischotter, Reiher und Kormorane nicht über Gebühr gestiegen ist, aber leider auf der anderen Seite die Fischpopulation in den Fluss- und Teichlandschaften massiv zurückgeht und zum Teil ausgerottet ist. Und das müssten sichtbare Zeichen genug sein, dass hier kein Gleichgewicht mehr vorhanden ist. Man entwertet das gute steirische Wasser. Die Biologie unter Wasser ist aus meiner Sicht genauso wichtig wie die über Wasser. Darum muss man dieses Gleichgewicht unbedingt wieder herstellen. Herr Landesrat Seitinger, danke für das Interview.


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Bruck / Mürzzuschlag

Bruck: Ära Rosenberger vor dem Ende – Hans Straßegger folgt Jetzt ist es amtlich! Bürgermeister Bernd Rosenberger (66), der seit fast 20 Jahren erfolgreich die Geschicke der Kornmesserstadt Bruck an der Mur lenkte, tritt am 21. April zurück. Sein Nachfolger wird – wie von der „Krone“ berichtet – Hans Straßegger. Die Angelobung erfolgt tags darauf in der Gemeinderatssitzung am 22. April. Mit dieser Erklärung hatte Bürgermeister Bernd Rosenberger in einer Pressekonferenz den seit einem Jahr bestehenden Gerüchten ein Ende bereitet. „Ich gehe mit ein wenig Wehmut“, so Rosenberger sichtlich gerührt, der fast auf den Tag genau 34 Jahre dem Brucker Gemeinderat angehört. Bei vier Bürgermeisterwahlen erzielte er jeweils die absolute Mehrheit. „Aber jetzt, ein Jahr vor der nächsten Gemeinderatswahl, ist der richtige Zeitpunkt.“ Rosenberger kann auf eine erfolgreiche

Zeit zurückblicken. Er übergibt eine moderne Bezirksstadt, die sich in puncto Infrastruktur unglaublich gewandelt hat. Auch finanziell steht man gut da. Im letzten Jahr erzielte man einen Überschuss von 750.000 Euro und an Rücklagen hat man 4,7 Millionen Euro. Als Baustelle bezeichnete er den Handel in der Innenstadt, den es wieder auf Vordermann zu bringen gilt. Der seit 18 Jahren hauptberuflich als SPÖ-Bezirks-

Lipdub in Kapfenberg

Am 19. September 2014 wird in der Innenstadt von Kapfenberg ein neues Musikvideo zu „Live is life“ in Form eines „Lipdub“ aufgenommen. Ein Lipdub ist eine spezielle Form eines Musikvideos. Die Kultband OPUS dreht das Video, das in einem Durchlauf und ohne Schnitt gefilmt werden muss. Die Hauptrolle spielen dabei die regionalen Vereine, Schulen, Firmen und alle anderen interessierten Gruppen. Durch die Mitwir22

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kung vieler Einzelner soll ein möglichst bunter und mitreißender Musikclip entstehen, der ein positives Bild der gesamten Region in die Welt hinausträgt. Beste Voraussetzungen also, damit das neue Musikvideo zum Welthit „Live is life“ über die Grenzen der Region hinaus ein voller Erfolg wird. Die Anmeldefrist läuft noch bis 15. Mai 2014. Alle Informationen dazu auf: www.lipdub-kapfenberg.at

geschäftsführer tätige Straßegger (60) wurde in einer Gemeinderatsfraktionsklausur und im Stadtparteivorstand jeweils einstimmig zum designierten Nachfolger gewählt. „Er war mein Wunschkandidat, denn er begleitet mich seit 20 Jahren als Vize, er weiß alles und kennt alles“, so Rosenberger. „Ich bin überzeugt, du wirst vieles anders machen, neu machen.“ Straßegger selbst sprach von einem bewegenden Tag für Rosenberger und für ihn selbst. Rosenberger streute er Rosen: „Bürgermeister war für Rosenberger nie Beruf, sondern seine ganze Amtszeit Berufung.“ Und er kündigte gleich an, dass Rosenberger Anfang Juli die höchste Auszeichnung der Stadt, die Ehrenbürgerschaft, überreicht bekommen wird. Neuer Vize wird der bisherige Finanzstadtrat Peter Koch (49), der Geschäftsführer des Sozialhilfeverbandes Bruck/ Mürzzuschlag.

Seniorentage mit

Kürzlich lud die Stadtgemeinde Kapfenberg zu den 52. Kapfenberger Seniorentagen ins Hotel Böhlerstern ein. Bürgermeister Manfred Wegscheider und Sozialstadträtin Gabriele Kandlbauer hießen über 700 Senioren aus allen Kapfenberger Siedlungsgebieten herzlich willkommen. Auf einen unterhaltsamen und gemütlichen Nachmittag stimmte Zitherspieler Peter Rosmann die Gäste ein. Danach übernahm Harry Prünster die Moderation und gemeinsam mit seiner Band „No


Bruck / Mürzzuschlag

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Aus drei mach eins Die drei fusionierten Mürztaler Gemeinden Mitterdorf, Veitsch und Wartberg – alle mit absoluter SPÖ-Mehrheit zwischen 50 und 76 Prozent – haben für die Namensgebung die Bevölkerung eingebunden und sich auf die Schutzpatronin der Bergleute geeinigt. So wurde die neue Großgemeinde St. Barbara im Mürztal geboren. Nun braucht die Gemeinde St. Barbara einen Spitzenkandidaten für die Gemeinderatswahl 2015. Wer von den drei Bürgermeistern – Walter Berger (Mitterdorf ), Jochen Jance (Veitsch) und Georg Taufner (Wartberg) – soll nun Bürgermeister werden? Entschieden wurde: Es gibt keine geheimen Absprachen, auch die 300 Parteimitglieder lässt man nicht entscheiden, sondern die betroffenen Bürger. Deshalb bekommen alle rund 6.000 Wahlberechtigten in den drei Orten per Post einen Stimmzettel, wo sie ihren Wunschbürgermeister selbst vorschla-

Harry Prünster

Humptata“ die musikalische Umrahmung. Die Junggebliebenen waren begeistert und dankten es dem sympathischen Entertainer mit viel Applaus.

gen können. SPÖ-Landesgeschäftsführer Max Lercher spricht von einem Musterprojekt. Landesgeschäftsführer LH-Stv. Siegfried Schrittwieser appelliert an die Bevölkerung, diese Chance zu nutzen, und hofft auf eine Beteiligung von 20 bis 50 Prozent. Sollte ein Kandidat mehr als 50 Prozent erreichen

oder bei einem Ergebnis von über 40 Prozent mehr als fünf Prozent vor dem Zweitplatzierten liegen, steht die Nummer eins gleich nach der Auszählung fest. Bei einem knapperen Ergebnis wird der Spitzenkandidat nach einem vorher vereinbarten Punktesystem ermittelt.

Kulturmagazin „Reibeisen“ Kapfenberg

248 Seiten, so viele wie noch nie, umfasst die 31. Ausgabe des Kulturmagazins „Reibeisen“; sie wird am 11. April um 19 Uhr im „Spielraum“ in Kapfenberg präsentiert. Die Präsentation in Wien findet am 24. April statt. Das Heft beinhaltet heuer 71 Autoren, zehn davon aus Ungarn. Die Literaturanthologie des Literaturkreises Kapfenberg ist heuer dem Nachbarland Ungarn gewidmet. Auf dem Programm des Literaturkrei-

ses steht neben der „Reibeisen“-Präsentation auch die mittlerweile dritte Literatur-Biennale, wo neue literarische Kunstwerke der Mitglieder vorgestellt werden. Eine Fortsetzung findet auch das innovative Projekt „Leseabenteuer“ in den Kapfenberger Schulen; den Kindern wird wertvolle Literatur nahegebracht, wodurch die Freude am Abenteuer Lesen geweckt wird.

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FPÖ Langenwang setzt auf Fleiß!

Fraktionsobmann Mario Spereitzhofer

Die Langenwanger Freiheitlichen verweisen ein Jahr vor den Gemeinderatswahlen auf ihre Aktivitäten und Initiativen in der laufenden Funktionsperiode. Laut einer aktuellen Auswertung der beiden Gemeinderäte Mario Spreitzhofer und Philipp Könighofer wurden seitens der FPÖ verhältnismäßig zur Fraktionsstärke die meisten Anfragen und Dringlichkeitsanträge in der Langenwanger Gemeindestube gestellt. „Wir versuchen uns nicht nur mit Anträgen und Anfragen in die Gemeindearbeit einzubringen, sondern sind auch die einzige wirkliche Oppositions- und Kontrollpartei“, so der freiheitliche Prüfungsausschussobmann Mario Spreitzhofer. Die Freiheitlichen haben in der aktuellen Funktionsperiode mehr als 20 Dringlichkeitsanträge gestellt und können über 30 Anfragen an die Gemeindeführung vorweisen. „Leistung, auf die man zählen kann, nach diesem Motto werden wir auch das letzte Jahr vor der Gemeinderatswahl gestalten“, gibt Könighofer die politische Stoßrichtung für das kommende Jahr vor. Nicht alle Anträge der Freiheitlichen wurden angenommen, aber viele der Ideen – wie beispielsweise der Behindertenparkplatz beim Gemeindeamt – wurden seitens aller Fraktionen wohlwollend aufgenommen. „Auch wenn nicht alle Verbesserungsvorschläge seitens ÖVP/SPÖ umgesetzt wurden, werden wir trotzdem weiter durch fleißiges Schaffen unsere Bestrebung nach einem modernen, zukunftsfitten Langenwang verfolgen“, argumentieren Könighofer und Spreitzhofer unisono Richtung Gemeindeführung.

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Bruck / Mürzzuschlag

Politik zum Angreifen

Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen … Dieses Zitat ist aktuell wie nie und trifft auf die SchülerInnen der 3. Klassen der HAK Mürzzuschlag in jedem Fall zu. Gemeinsam mit ihren ProfessorInnen besuchten sie vom 09.–11.03.2014 das Europäische Parlament in Straßburg und konnten dort politische Diskussionen „hautnah“ erleben, indem sie an einer Sitzung zum Thema „Gleichberechtigung“ teilnehmen durften. Empfangen und begleitet wurden sie dabei durch MEP Jörg Leichtfried, der die SchülerInnen bereits im Vorfeld bei einem Besuch in der HAK über die Europawahlen im

Mai informiert hatte. Politik so hautnah erleben zu können, stellte für viele SchülerInnen eine völlig neue und Gewinn bringende Erfahrung dar. Nach diesen informativen Einblicken in den „Alltag der europäischen Politik“ bildete Paris den nächsten Höhepunkt der Reise. Die gewonnenen Eindrücke konnten vor dem Eiffelturm oder bei einem Spaziergang durch den Louvre weiter diskutiert werden. Diese Form des Unterrichts fand bei allen Mitwirkenden regen Zuspruch – eine „Wiederholungstat“ wird nicht ausgeschlossen …

Die Siegreiche Mannschaft der StadtwerkeBruck

Mannschaft der Stadtwerke Bruck feierte einen 8:1 Kantersieg über die Stadt Bruck Zum elften Mal kreuzten die Stadtwerke und die Stadtgemeinde Bruck die Klingen im Eisstadion auf der Murinsel. In dem fair und freundschaftlich geführten Match übernahmen die Stadtwerke die Kontrolle und erzielten Tor um Tor. Am Ende gewannen Pascal Spicak und seine Mannen mit 8:1.


Bruck / Mürzzuschlag

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Da schaute der Fotofrosch! Beim Abflug am Flughafen Schwechat nach Israel begegnete er der Silbergewinnerin von Sotchi Daniela Iraschko-Stolz.

Siegerehrung der Eisstock Betriebsmeisterschaft der Stadtwerke Bruck im GH Ebner. Im Bild die 3 erstplatzierten Mannschaften.

Wasser und Energie Die Stadtwerke Bruck weisen anlässlich des Weltwassertages 2014 auf die Bedeutung und den Zusammenhang zwischen Wasser und Energie in Bruck hin. Ziel des Internationalen Weltwassertages am 22. März ist, auf die Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage für die Menschheit, auf den Schutz der Wasservorkommen und auf die Notwendigkeit für deren nachhaltige Nutzung aufmerksam zu machen. Jedes Jahr steht der Weltwassertag unter einem anderen Motto – heuer lautet dieses „Wasser und Energie“. Die Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen Wasser und Energie sind vielfältig. Die Stadtwerke Bruck nutzen die örtlichen Wasserressourcen in drei Kraftwerken für die Energieerzeugung. Die Energie wiederum spielt eine wesentliche Rolle bei der Verteilung des Trinkwassers im Rahmen der Wasserversorgung. „Wir sind in der glücklichen Lage, ausreichend Trinkwasser in bester Qualität zur Verfügung stellen zu können. Und die Energieerzeugung mittels Wasserkraft liefert seit 110 Jahren Lebensqualität, Sicherheit und Wirtschaftsgrundlage in der Stadt Bruck“, so Wolfgang Decker, StadtwerkeGeschäftsführer. Und Decker weiter: „Damit das auch so bleibt, muss Wasser ein gut geschütztes, öffentliches Gut bleiben!“

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Kinder voller Ideen Der Kapfenberger Kindergemeinderat sprüht vor Ideen. Mehr als 30 Projekte wurden in der jüngsten Sitzung gesammelt und diskutiert.

Aus der unglaublichen Fülle kamen 8 Projekte in die engere Auswahl. Darüber stimmten die Mädchen und Buben am Ende der Sitzung geheim und demokratisch ab. Das Abstimmungsergebnis sieht wie folgt aus: Auf Platz 1 wählten die Junggemeinderäte ex equo die Projekte „Waldspiele mit Martin Fritzer“ und „Spendenaktion für Tiere“. Platz 2 ging an das Projekt „Gestaltung der Mülleimer für Spielplätze“. Die Projekte „Wulfingweg attraktiver machen“ und „Aktion - Hundekot/Hundewiese“ teilten sich Platz 3. Bereits in der Sitzung im April wird mit der Umsetzung eines Projektes begonnen. Gute Nachrichten, die „Spielplatz-Offensive“ betreffend, bekamen die Kinder von den Moderatoren Eveline Schagawetz und Oliver Heimrath sowie von Gemeinderätin Sylvia Schanner zu hören. Die Ausschreibung und die Vergabe der Aufträge sind erfolgt, die Spielgeräte bereits bestellt und die FAB Produktionsschule und das Dienstleistungszentrum schon fleißig bei der Arbeit.

„Ältester Teilnehmer“ siegt

Die siegreichen Schnapser mit den Organisatoren.

Liebe Frau Hirzberger!

Tolle Stimmung beim Schnapsen im Gh. Kirchenwirt (Reiterer) in Langenwang. Und wieder einmal zeigte der älteste Teilnehmer des Turniers – Adi Kammerhofer aus St. Lorenzen – dass er das Schnapsen noch nicht verlernt hat und wies seine jüngeren Gegner in die Schranken. Kammerhofer siegte im Finale vor dem Langenwanger Christian Milchrahm und dem Mitterdorfer Florian Fritz. Hemuth Sommer und „Koschi“ Schneeberger mussten sich mit dem 4. und 5. Platz begnügen.

Leserbrief an

Danke für Ihren wunderbaren Artikel im Magazin „Meine Südsteirische“ zum Thema „Mein Kind – Kampf ums Kind“. Es war schon lange fällig und Sie haben die richtigen Worte gefunden! Ich hoffe, Ihr Artikel hat vieeele Menschen erreicht, vor allem Mütter! Ich habe tagtäglich mit diesem Thema zu tun; es brennt mir das Herz dabei, „nur“ beratend und begleitend einwirken zu können. Und in diesem Fall eigentlich, aufgrund des komplett starren und väterdiskriminierenden Systems, wenig

Sehr geehrte Herren!

Leserbrief an

Kann man von einem Kultur- und Sozialanthropologen etwas Anderes erwarten? Ein richtiger Bewahrer der Zensur. Es ist nämlich bezeichnend für diese Gesellschaftsschicht, jede Darstellung einer anderen Sichtweise der Lage als rassistisch, sexistisch usw. abzustempeln. Ich lese schon seit längerer Zeit die pointierten und treffenden Beiträge von Herrn Dr. Zakrajsek. Wenn ich auch nicht immer seiner Meinung bin, zeigen sie trotzdem das Sittenbild unserer Politik und Gesellschaft. Daher habe ich mit Genugtuung nicht nur 26

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bewirken zu können. Wenn Sie erlauben, werde ich Ihren Artikel kopieren und SozialarbeiterInnen aushändigen. Eine Bewusstseinsbildung ist dringend vonnöten – vielleicht ein aufrührender Film zu diesem Thema? Ich glaube nicht, dass sich dieses Themas bereits jemand angenommen hat. Ich könnte auch einige Väter als Statisten vermitteln … Ich wünsche Ihnen viel Glück Sonnige Grüße Anna Maria Zanoll Lebensbereicherin

die Stellungnahme des Autors, sondern auch des Herausgebers gelesen. Es wäre interessant zu wissen, ob der Kulturund Sozialanthropologe auch auf die schriftlichen Ergüsse und Hetzkampagnen in den unzähligen linken Zeitschriften so spontan reagiert. Mit freundlichen Grüßen aus der Südsteiermark KNAPP Josef Gamlitz/Eckberg


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RECHT

Zusammenleben ohne Trauschein Die Leobner Rechtsanwältin Mag. Karin Leitner gibt Tipps, wie man mit Partnerverträgen die Rahmenbedingungen einer Lebensgemeinschaft abstecken kann. Meine Steirische: In der Ehe gibt es zahlreiche gesetzliche Regelungen für das Zusammenleben oder die Scheidung, wie sieht das in einer Lebensgemeinschaft aus? Mag. Leitner: Bei einer Lebensgemeinschaft fehlen diese Regelungen weitgehend. Welche Auswirkungen dies hat, bemerken die meisten erst im Falle der Trennung, wenn sie plötzlich vor der Frage stehen, wie sie das in die Wohnung des Expartners investierte Geld wieder zurück bekommen, oder wie ihre bisherige Arbeitsleistung für den Expartner abgegolten werden kann. Nicht selten kommt es dabei vor, dass Belege nicht aufbewahrt, keine Bestätigung für geleistete Zahlungen vom Partner verlangt oder keine Arbeitszeitaufzeichnungen angefertigt wurden. Die Durchsetzbarkeit der Ansprüche kann dadurch an der mangelnden Beweisbarkeit scheitern. Aus all diesen Gründen empfiehlt es sich bei auf Dauer eingegangenen Lebensgemeinschaften Partnerverträge abzuschließen. Meine Steirische: Was kann, oder sollte man in einem Partnervertrag regeln? Mag. Leitner: Darin kann ua. geregelt werden, wie Lebenshaltungskosten während der Lebensgemeinschaft aufzuteilen sind. Auch Unterhaltsvereinbarungen für die Dauer der Lebensgemeinschaft oder für die Zeit nach der Trennung können getroffen werden. Dabei kann festgelegt werden, dass der Partner, welcher primär die Kinder betreut im Falle der Trennung bis zu einem bestimmten Alter der gemeinsamen Kinder Unterhalt erhält. Aber Achtung: ein Witwenpensi-

Rechtsanwältin Mag. Karin Leitner und ihr Team

onsanspruch kann damit nicht begründet werden! Ohne eine derartige Vereinbarung haben die Lebensgefährten bei der Trennung keine wechselseitigen Ansprüche. Wurde etwa ein gemeinsames Haus gekauft, kann vorab geregelt werden, wer das Haus übernimmt, wieviel dem anderen Teil ausgezahlt werden muss und bis wann der weichende Partner das Haus zu räumen hat. Andernfalls müsste eine Teilungsklage eingebracht werden, was idR zur Versteigerung und Teilung des Verkaufserlöses führt. Damit sind oftmals erhebliche Einbußen beider verbunden.

Meine Steirische: Was sollte man beim Thema Erbschaft beachten? Mag. Leitner: Hier gilt es zu bedenken, dass Lebensgefährten kein gesetzliches Erbrecht haben. Sollte daher einer von beiden unerwartet versterben, kann der Überlebende vor der schwierigen Tatsche stehen, dass nicht er als Lebenspartner erbt, sondern irgendein Verwandter, zu welchem der Verstorbene zu Lebzeiten keinerlei Kontakt pflegte. Zwecks Vermeidung einer derartigen Situation sollte rechtzeitig ein wechselseitiges Testament angefertigt werden. Vor allem, wenn keine gemeinsamen Kinder vorhanden sind, ist ein derartiges Testament dringend zu empfehlen.

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Die neuen Spielregeln

Bioresonanz Irene

Gesund, schlank und fit in den Frühling Der Frühling steht vor der Tür. Jetzt ist die Zeit gekommen, die vorhandenen Reserven an Fettdepots über Bord zu werfen! Bei verschiedenen Diäten verliert man zwar relativ schnell sein Gewicht, der Jo-Jo-Effekt lässt aber nicht lange auf sich warten. Darum ist es sehr wichtig, dass man gesund und vor allem langsam sein Gewicht reduziert, und dies ohne Medikamente o. Ä. Mittels Bioresonanz ist es möglich, jene Lebensmittel auszutesten, welche die eigentlichen Verursacher der Fettdepots sind. Dann kann man sich diese Unverträglichkeit zu Nutze machen und die Fettdepots reduzieren, indem man jene Lebensmittel durch andere ersetzt. Wichtig ist jedoch auch, dass man seine Ernährung auf gesunde Weise umstellt. Dann steht einer sinnvollen und gesunden Gewichtsabnahme nichts mehr im Wege. Man verliert ca. ½ bis 1 kg Körpergewicht pro Woche, und das regelmäßig. Wenn man sein Zielgewicht erreicht hat, wird diese Unverträglichkeit gelöscht und der Körper kann dann diese vorher unverträglichen Lebensmittel wieder zu sich nehmen, mit dem Unterschied, dass er keine Fettdepots mehr aufbaut. Zu uns kommen aber nicht nur sehr stark übergewichtige Menschen, sondern auch Leute, die nur 2 bis 3 kg zu viel haben oder sich einfach so nicht wohl fühlen. Bioresonanz ist eine sehr gesunde Art, sein Gewicht zu reduzieren.

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Bioresonanz Irene GmbH Birkfeld - Unterwart - Feldbach Oberaich/Bruck a.d. Mur - Mürzzuschlag - Graz Innsbruck Tel.: 03174/43100 oder 0664/410-7-410 www.bioresonanz-irene.at

Isabella Simon-Jonke

Du bist eine Person, die in ihrem Leben gerade Rückschau hält? Du machst gerade eine Lebens-Bestandsaufnahme? Was hat sich in deinem Leben alles ereignet? Haben sich deine innigsten Träume und deine Sehnsucht bereits erfüllt? Womit wurdest du konfrontiert und nach wessen Spielregeln hast du dein Lebensspiel gespielt? Wenn deine Antworten weniger zufriedenstellend für dich ausfallen, wäre jetzt eine gute Zeit, kurz innezuhalten und zu überlegen, in welchen Bereichen deines Lebens du Veränderungen herbeiführen möchtest. Klar ist, dass du die Dinge dann anders angehen musst, du andere Entscheidungen treffen musst, wenn du andere Ergebnisse in deinem Leben haben möchtest. Vielleicht auch neue Menschen und Sichtweisen in dein Leben lassen musst und andere wiederum verabschieden solltest. Von welchen Verhaltensweisen willst du dich also verabschieden? Und welche Fähigkeiten wolltest du schon immer entwickeln? Das Leben ist kein Wunschkonzert? Doch! Das Leben will nur das Beste für dich, was immer dein Schicksal ist! Das Leben ist das Spielfeld für unsere Seele. Das Feld, in dem sie lernt und sich entwickelt. Du bist der Mensch, durch den sich deine Seele entfalten möchte. Stelle IHR einmal die Frage: „Was ist es, was ich für dich tun soll?“ Dies ist deine einzige Verantwortung! Es ist dein Leben. Niemand anderer kann wissen, was dir guttut – was du für dein Leben brauchst. Deswegen, sei mutig DEINEN Weg zu gehen und stelle neue Spielregeln auf! Also, welche neuen Spielregeln wirst du in deinem Leben aufstellen?

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Isabella Simon-Jonke Bildung und Entwicklung, Praxis für systemische Einzel/Paar/Familienberatung Hohenkogl 100, 8181 Mitterdorf an der Raab www.simon-jonke.at office@simon-jonke.at

„Eine Ausbildung die Ihren Visionen entspricht.“

Dipl. Lebens- u. Sozialberaterlehrgang Herbstlehrgang: Beginn September 2014 In dieser 6-semstrigen, zertifizierten Ausbildung, erwerben Sie umfassende Beratungskompetenzen für die psychosoziale Arbeit mit Einzelpersonen, Paaren und Gruppen. Des Weiteren eröffnet Ihnen diese Ausbildung die Möglichkeit in Berufsfeldern, wie Mediation, Supervision und Coaching Fuß zu fassen.

Nähere Informationen: Isabella Simon-Jonke • Bildung und Entwicklung Tel. 0676 - 33 84 335 • office@simon-jonke.at

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PRAXIS FÜR LEBENSFREUDE UND SCHÖNHEIT www.praxislavita.at

Andrea Hirzberger eröffnet mit „La Vita“ eine Praxis der besonderen Art. Hier finden speziell Frauen Beratung und Begleitung in schwierigen und krisenhaften Lebenssituationen, bei Beziehungsthemen, bei Trennung und Scheidungen, wenn Ängste und Sorgen quälen, bei Stress, Druck und dem Gefühl des Ausgebrannt-Seins (Burnout), bei Schlafstörungen und Träumen, Freudlosigkeit, Einsamkeit und mehr. „Durch meine jahrelange Arbeit mit Menschen und meine vielfältigen Aus- und Weiterbildungen und durch den daraus resultierenden Erfahrungsschatz schöpfe ich aus einem reichen Gabentisch an Hilfsmitteln und Methoden bei der Begleitung von Menschen. Besonders wichtig ist mir, mit viel Achtsamkeit und Intuition gemeinsam einen Raum zu schaffen, in dem es möglich wird, sich Lebensthemen zuzuwenden“, erklärt Frau Hirzberger. Auch derzeit erweitert sie wieder ihre Qualifikation mit der Lebens- und SozialberaterAusbildung bei Isabella Simon Jonke, um den Bedürfnissen und Anforderungen der Menschen noch besser nachkommen zu können. In der Praxis „La Vita“ steht der Mensch als ganze Einheit im Zentrum – ein vitaler Kör-

per, ein bewusster Geist und die Seele. So auch bei den kosmetischen Anwendungen, die dem Menschen aus ganzheitlicher Sicht und seinem Bedürfnis nach Schönheit, einer gesunden, strahlenden Haut, Pflege und Wohlbefinden gerecht werden. „Die Haut als größtes Organ des Menschen verbindet den physischen Körper und Energiekörper. Die Haut als Spiegel der Seele erkennen und verstehen lernen. Dazu braucht es eine gesunde Lebensweise, Denken, Fühlen und Handeln aus der Selbstliebe heraus. Ist der Mensch im Einklang, erblüht die eigene Schönheit“, sagt Hirzberger. Sorgfältig auf individuelle Bedürfnisse abgestimmt werden Pflegebehandlungen von Gesicht und Körper mit wertvollen Essenzen und Pflegeprodukten (auf pflanzlicher Basis; ohne Tierversuche) – in Kombination mit Farb- und Aromatherapie, kosmetischen Spezialmassagen, Ritualbehandlungen und vielen mehr. Jede Behandlung ist maßgeschneidert auf die momentanen Bedürfnisse des gesamten Menschen. „Der Firmenname, La Vita‘ heißt, das Leben‘, und darum geht es in allem“, erklärt Andrea Hirzberger. „Der Kolibri als Symbol im Firmenlogo ist nicht nur originelle

Kreation, sondern steht als Botschafter der Firmenphilosophie.“ Alles rund um Themen des Lebens, des Wohlgefühls und der Schönheit wird es auch in den geplanten Workshops und Seminaren geben. Die Symbolik des Kolibris Der Kolibri wurde in vielen alten Kulturen als Symbol der Sonne und der Liebe verehrt. Der Kolibri als Öffner des Herzens schenkt Liebe, Licht und Hoffnung und hat die Fähigkeit, den Menschen auf die neue Welt vorzubereiten. Der Kolibri ist die pure Lebensfreude und lehrt uns, das Edle, das Schöne und die besten Fähigkeiten der Menschen zu sehen und hervorzubringen. Er bringt in jeder Situation das Gute zum Vorschein und ist ohne Urteil. Er lehrt uns, mit Geschick und Leichtigkeit Hindernisse und Probleme zu überwinden und zu lösen und den süßen Nektar des Lebens in Freude, Schönheit und Fülle zu genießen.

Erstgespräche und Behandlungstermine ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung. Telefonisch, 0664 250 53 50, oder per Mail, office@praxislavita.at

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IMPRESSUM: Meine Steirische Medieninhaber, Herausgeber, Verleger: Reinhard Wernbacher, WV Buch-Kunst-Musik Verlag, 8041 Graz, Liebenauer Hauptstraße 2-6, 0664/45 57 400 T: 03118/51 613, F: 03118/51 631, www.meinesteirische.at, UID-Nr. ATU 44193001, Gerichtsstand Graz Obersteiermark: 8700 Leoben, Wirtschaftspark Leoben West, Prettachstraße 51, F: 03118-51631. Konsulent Wolfgang Spannring, 0664 - 5180 136, w.spannring@meinesteirische.at

Südsteiermark: Anzeigen- u. Verlagsleitung-SÜD: René Dretnik, 0664 - 88 39 84 05, r.dretnik@meinesteirische.at F: 03118-51631, Mitarbeiter: Adriana Ortner, Anton Barbic und Guido Lienhart Oststeiermark: Anzeigenberatung, Reinhard Wernbacher, 0664/45 57 400, office@meinesteirische.at. Monika Pöllabauer, 0664/54 61 268, m.poellabauer@meinesteirische.at, F: 03118/51 631, redaktion@meinesteirische.at Chefredakteur: Reinhard Wernbacher, 0664/45 57 400, T: 03118/51 613, F: 03118/51 631. redaktion@meinesteirische.at. , Gesamtauflage: 196.500/Monat, Sechs Mutationen Leoben, Bruck–Mürzzuschlag, Weiz, Hartberg–Fürstenfeld, Südoststeiermark, Südsteiermark. Grafik: Christian Wallner. Lektorat: Dr. Günter Murgg. Druck: Druckproducing Reinhard Wernbacher

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