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Helfen Sie mit ...

www.Lebenshilfe-bgL.de

Lebenshilfe f端r geistig Behinderte, Kreisvereinigung Berchtesgadener Land e.V.

40 Jahre Lebenshilfe BGL


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Inhaltsverzeichnis Titelfoto: Martin Stangassinger und Claudia Strobl in der Förderstätte Anger

Impressum:

Wir stellen uns vor Grußworte 1. Vorsitzender Editorial Geschäftsführer Verein Aktuelle Daten und Zahlen Unsere Einrichtungen

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Der Wohnstättenverbund Wohnhaus Thundorf Seniorentagesstätte Thundorf Wohnhaus Oberteisendorf Wohnhaus Freilassing Wohnhaus Marzoll/Heimbeirat

14 - 17 15 15 15 16 16

Wohnhaus Adelstetten

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Förderstätte Anger

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Offene Hilfen Verantwortlich für den Inhalt: Dieter Schroll, Geschäftsführer Lebenshilfe Berchtesgadener Land e.V.

20 - 23

Kurzzeitpflegeeinrichtung Ambulanter Pflegedienst Ambulant unterstütztes Wohnen Sozialpädagogische Familienhilfe

Konzeption und Gestaltung: werbung-webdesign-gmbh Buchholzweg 9b, 83416 Saaldorf-Surheim Tel.: 08654 - 694602 E-Mail: info@wwdesign-gmbh.de

12 - 13

20 20 20 20

regionale Offene Behindertenarbeit Beratungsangebote Begleitende Dienste (Päd. Fachdienst, Qualitätsmanagement, Haustechnik und Hauswirtschaft)

Druck: Korona Offset-Druck GmbH & CoKG, Pommernstr. 10 83395 Freilassing

Pidinger Werkstätten GmbH der Lebenshilfe BGL Rollentausch (Politiker und Entscheider aus der freien Wirtschaft besuchten unsere Einrichtungen)

24 - 25 26 - 27 28 -29

Chronik

30 - 31

Wichtige Veranstaltungstermine 2010

32 - 33

Förderer/ Mitgliedschaft

34 - 35

Zahlkarte

36 - 37

Wichtige Ansprechpartner 2

21 - 23

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Wir stellen uns vor ... Der Mensch steht im Zentrum ... Im Berchtesgadener Land wurde die Lebenshilfe 1970 als Zusammenschluss von Eltern, Freunden und Förderern gegründet, u. a. mit dem Ziel, Einrichtungen für Landkreisbürger/innen mit einer geistigen und mehrfachen Behinderung zu schaffen.

Wir setzen uns für Chancengleichheit in der Lebensgestaltung von Bürgern und Bürgerinnen mit Behinderung ein. Menschen mit geistiger Behinderung und ihren Angehörigen helfen wir, ein möglichst normales Leben zu führen, von der Kindheit bis ins Alter. Wir unterstützen Menschen mit Behinderung in ihrem Recht auf Selbstbestimmung. Aufbauend auf ihren Stärken, sollen sie ihre eigene Persönlichkeit entfalten und in allen Lebensbereichen, soweit erforderlich, mit entsprechender Vermittlung und Unterstützung ihren Weg finden und gehen können. Und wir setzen uns für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung in unserer Gesellschaft ein.

Der Aspekt der Elternvereinigung ist die tragende Säule. Die Lebenshilfe Berchtesgadener Land ist ein gemeinnütziger Verein, der nicht parteilich oder konfessionell gebunden ist. Sie ist Einrichtungsträger mit dem Ziel der bedarfsgerechten Hilfe für alle Landkreisbürger/innen, die ihrer Unterstützung bedürfen .

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Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen unsere Organisation mit all ihren Einrichtungen und Mitarbeitern vor.

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Grußwort Sehr geehrte Damen und sehr geehrte Herren, liebe Freunde der Lebenshilfe BGL,

Der Vorstand der Lebenshilfe BGL

40 Jahre Lebenshilfe in unserem Landkreis sind Anlass und Grund genug, über den Werdegang und die Leistungen dieses Vereins nachzudenken.

Josef Landthaler 2.Vorsitzender

Heinrich Polczyk,

Margot Radusch

Christa Hertelendi

Horst Halfter

Franz Biok

Wir, die jetzige Vorstandschaft, sind dankbar für die Erfolge, die wir in vier Jahrzehnten miteinander für Menschen mit geistiger Behinderung und für Ihre Familien erzielt haben. Wir sind zu Recht stolz auf das Erreichte. Wir haben nicht nur Werkstätten, Wohnheime und eine Förderstätte geschaffen, wir haben auch unseren Beitrag zur Kultur des Miteinanders in unserer Gesellschaft geleistet. Für mich ist dieses Jubiläum ein willkommener Anlass, den vielen, vielen Menschen, die ehren- und hauptamtlich Aufgaben in der Lebenshilfe übernommen haben, zu danken. Dank gebührt auch den Spendern, die es ermöglicht haben, die gesteckten Ziele zu verwirklichen. Im Bewusstsein, wie viel wir der Bevölkerung im Landkreis verdanken, wollen wir nicht nachlassen, die künftigen Aufgaben anzupacken und zu meistern. In diesem Sinne grüße ich Sie herzlichst.

Steffen Geyer

Rüdiger Lerach

Dr. Werner Riedel Ehrenvorsitzender Oswald Lerach 1.Vorsitzender Lebenshilfe BGL

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Editorial Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger, liebe Mitglieder und Freunde der Lebenshilfe BGL Am 23.11.1970 wurde in Bad Reichenhall der Verein Lebenshilfe im Landkreis von Eltern geistig behinderter Kinder zur Selbsthilfe gegründet. Inzwischen hat sich die Lebenshilfe BGL zu einem stattlichen, mittelständischen sozialen Dienstleistungsunternehmen entwickelt, das neben seinem sozialen Auftrag auch einen nicht unerheblichen wirtschaftlichen Beitrag in der Region leistet. Diesen Geburtstag feiern wir mit Stolz, da wir in diesen 40 Jahren viel für Menschen mit Behinderung aus unserem Landkreis erreicht haben. Der Rückblick auf Erreichtes ist für uns Ansporn für die nächsten Jahrzehnte, unsere Arbeit zum Wohle von Menschen mit Behinderungen aus unserem Landkreis genauso engagiert weiter zu führen wie bisher. Die Einrichtungen der Lebenshilfe BGL sind die Basis für eine bedarfsgerechte Unterstützung von Menschen mit Behinderungen. Damit verbinden wir wirtschaftliches und soziales Engagement zum Wohle der Menschen mit Behinderungen und unserer Region. Mit dieser Jubiläumsschrift wollen wir Ihnen unsere Einrichtungen, unsere Arbeit und unsere Mitarbeiter vorstellen, ohne die solche verantwortungsvollen Aufgaben nicht durchführbar wären. Bitte beachten Sie auch den Veranstaltungskalender auf Seite 32, und besuchen Sie unsere Feste und Feiern in unserem Jubiläumsjahr. Damit helfen Sie uns, das Verständnis für Menschen mit Behinderungen zu fördern und Begegnungen schaffen. Ihr

Dieter Schroll, Geschäftsführer Lebenshilfe BGL e.V.

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Aktuelle Zahlen ...

Eine erfreuliche Spendenentwicklung in 2009 73.489 € Spenden waren im Jahr 2009 bei der Lebenshilfe eingegangen. Das Geld kam bestehenden und neuen Einrichtungen zu Gute.

1998

2009

Die Lebenshilfe BGL: Ein Anbieter von sozialen Dienstleistungen und Förderer der heimischen Wirtschaft zugleich Bei der Gründung am 23. November 1970 in Bad Reichenhall waren damals 82 interessierte Mitglieder versammelt. Heute, 40 Jahre später, ist der Verein (Lebenshilfe für geistig Behinderte Kreisvereinigung Berchtesgadener Land e.V.) auf über 380 Mitglieder angewachsen. Mitgliederstruktur 2009 Der Anteil der Eltern und juristischen Personen ist zwar im Jahr 2009 leicht gesunken. Jedoch der Anteil der Förderer, also Personen, die keinen „unmittelbaren“ Bezug zur Lebenshilfe BGL haben, konnte gesteigert werden, was im Wesentlichen der aktiven Mitgliederwerbung des Vorstands zu verdanken ist.

Jur. Personen (14) Eltern (103)

Wir bieten ein großes individuelles Spektrum an Leistungen an. In insgesamt acht Einrichtungen, die über den Landkreis 7 feste Plätze im familienentlastenden Dienst 8 Plätze ambulantes Wohnen 8 Plätze Seniorentagesstätte

vor allem regionalen Anbietern zu Gute kommen. Unsere Devise lautet: „Aus der Region - für die Region.“

Voll- und Teilzeitbeschäftigung. Derzeit sind 5 Vorpraktikanten, 11 Auszubildende und 16 Zivildienstleistende bei der Lebenshilfe BGL beschäftigt. Dazu gehört auch eine große Anzahl von ca. 90 freiwilligen ehren- und nebenamtlichen Helfern.

Leistungsangebote der Lebenshilfe BGL für derzeit 349 Menschen mit Behinderung 140 Familien erhalten Leistungen aus dem Bereich Offene Hilfen

80 Wohnplätze 26 Plätze in der Förderstätte

verteilt sind, bieten wir Menschen mit Behinderungen und deren Familien ein breites Spektrum an Leistungen an (siehe Grafik Leistungsangebote).

Förderer (258)

Die Schaffung neuer Angebote wird zu einem großen Teil durch Spenden realisiert. Wir legen natürlich Wert darauf, dass unsere Ausgaben

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Die Verwaltung Die Herausforderung der Zentralen Verwaltung in den nächsten Jahren wird sein, den Mehraufwand, generiert durch das stetige Wachstum der Lebenshilfe BGL, ohne wesentliche Steigerung der Kosten in der Verwaltung zu bewältigen.

220 Arbeitsplätze in den Pidinger Werkstätten Personal Insgesamt beschäftigt die Lebenshilfe BGL an ihren Standorten in der Region zusammen mit den Werkstätten in Piding über 160 Mitarbeiter in

Das Verwaltungsteam v.l.o.: Joachim Mair (Verwaltungsleiter) Christa Neudecker, Stefanie Gommes, Michaela Rieger und Sylvia Schnitter-Niederberger,

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Unsere Einrichtungen

Zentrale Verwaltung, Oberteisendorf Holzhausener Sr. 13 83317 Teisendorf

Wohnhaus Freilassing, Zwieselstrasse 7 83395 Freilassing

Wohnhaus Thundorf, Thundorf Nr.14 83404 Ainring

Offene Hilfen, rOBA, FeD, AUW, Beratung Holzhausenerstr.13 83317 Teisendorf Wohnhaus Adelstetten, Adelstetten 27 A 83404 Ainring

Förderstätte Anger Moosbacherau 2 1/2 83454 Anger

Pidinger Werkstätte GmbH der Lebenshilfe BGL, Hirschloh 1 - 3 83451 Piding

Die Einrichtungen der Lebenshilfe BGL sind die Basis für eine bedarfsgerechte Unterstützung von Menschen mit Behinderungen und deren Familien.

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Wohnhaus Marzoll Rainthalstrasse 35, Marzoll 83435 Bad Reichenhall

Wohnhaus im südlichen Landkreis geplant

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Wohnstättenverbund ... Bei uns wohnen heißt „zu Hause sein“ Wir bieten Qualität in der Betreuung durch qualifiziertes pädagogisches Fachpersonal.

Wir geben erwachsenen Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung ein Zuhause.

Die Arbeit im Bereich Wohnen wird von qualifiziertem Fachpersonal geleistet. Ziele und Inhalte unserer Unterstützung werden durch regelmäßige Gespräche überprüft und weiterentwickelt. Oberstes Ziel des Wohnstättenverbundes der Lebenshilfe ist es, dem Menschen mit Behinderung ein Zuhause anzubieten, in dem er sich wohl und geborgen fühlt. Er soll als Nachbar in der Gemeinde anerkannt und geschätzt sein und am alltäglichen Leben teilhaben können, wie jeder andere Bürger auch. Durch ein differenziertes Wohnangebot passen wir uns den Bedürfnissen an.

Wir beraten umfassend. Eckpfeiler für die Finanzierung der Wohngruppen und der weiteren Angebote ist die aktuelle Sozialgesetzgebung, insbesondere die Eingliederungshilfen für Menschen mit Behinderung. Wir beraten Sie dazu gerne. Ansprechpartner finden Sie dazu in der Geschäftsstelle der Lebenshilfe Berchtesgadener Land in Oberteisendorf.

Unter Beachtung der individuellen Situation entwickeln und beraten wir zusammen mit der zu unterstützenden Person und ihrer Familie ein ganz persönliches Hilfekonzept und unterbreiten ein entsprechendes Angebot.

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Wohnhaus Thundorf und Seniorentagesstätte Die Wohngruppe wurde 1988 gegründet. Derzeit wohnen dort 11 Bewohner mit Behinderungen. Die meisten Bewohner arbeiten tagsüber in den Pidinger Werkstätten. In den letzten Monaten wurde besonders im Innen- und Gartenbereich investiert, um die Barrierefreiheit zu optimieren. Das Ziel der Lebenshilfe BGL ist, dass alle Menschen, die in ihren Wohngruppen ein neues

Wohnhaus Oberteisendorf

Die ersten Wohngruppen in Oberteisendorf wurden 1994 gegründet. Heute wohnen hier 30 Menschen mit Behinderung in 4 Wohngruppen. Tagsüber arbeiten die meisten Bewohner in den Pidinger Werkstätten.

Zuhause gefunden haben, dort lebenslang wohnen können. Dazu wurde in der Wohngruppe Thundorf eine Seniorentagesstätte für Menschen mit geistiger Behinderung eingerichtet, die aus dem Arbeitsleben der Werkstätte ausgeschieden sind.

Einige der Bewohner verbringen 1-2 Tage pro Woche in der Seniorentagesstätte in Thundorf. Mittelfristig ist auch in Oberteisendorf eine Vollzeitseniorenbetreung geplant. Aufgrund alters- und behinderungsbedingter Abbauprozesse verändert sich die direkte Leistungserbringung für die Bewohner von der pädagogischen Begleitung und Förderung bis hin zur Pflege und zum Erhalt vorhandener Kompetenzen.

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Wohnstättenverbund ... “Wir geben ein Zuhause ...“ Wohnhaus Freilassing Zur Zeit leben in der Wohngruppe fünf Personen. Am 8. August 2009 feierte die Wohngruppe ihr 10-jähriges Bestehen mit einem fröhlichen Gartenfest. Die Bewohner arbeiten tagsüber bei den Pidinger Werkstätten.

Die Bewohner nutzen die städtische Infrastruktur, um nahezu selbstständig ihren Alltag zu meistern und diverse Freizeitangebote zu nutzen.

Wohnhaus Marzoll

schen mit Behinderung gut geeignet, um das vielfältige gesellschaftliche und kulturelle Angebot der Städte Bad Reichenhall und Salzburg zu nutzen. Die Bewohner arbeiten tagsüber in den Pidinger Werkstätten der Lebenshilfe BGL. Das Haus verfügt über drei Appartements. Hier werden lebenspraktische Fähigkeiten (z.B. Kochen) intensiv gefördert.

Die Wohngruppe Marzoll wurde 2003 ins Leben gerufen. Zur Zeit leben hier 12 Personen. Hier zu wohnen ist gerade für selbstständige MenDer Heimbeirat Der Heimbeirat vertritt die Interessen der Bewohner. Wünsche und Anregungen werden gemeinsam besprochen und an die Leitungsgremien weitergegeben.

Die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung und ihren Familien im Bereich Wohnen verändern sich und werden immer differenzierter.

rung, aber auch Senioren ein, die bei uns eine größtmögliche Selbstbestimmung erfahren.

Wir wollen uns diesen neuen Bedürfnissen anpassen und unsere Angebote im Bereich „Bei uns wohnen und sich wohl fühlen“ erweitern. Unsere Dienstleistung schließt junge Menschen mit Behinde-

Die Integration und Teilhabe unserer Bewohner in den Landkreisgemeinden ist Ziel unserer Arbeit und liegt uns besonders am Herzen.

Leiter des Wohnstättenverbundes, Erwin Lederer, mit den Gruppenleitern (v.l.n.r.): Trudi Durant (Marzoll), Erwin Lederer, Roland Schroll (Freilassing), Maria Schindler (Grp. 2 OTD), Franz Abfalter (Thundorf), Thomas Mühlbauer (Grp. 3 OTD) und Roman Freimuth (Grp. 1 OTD) V.l.n.r: Dieter Ebner, Birgit Hilbig (stellvert. Heimbeirat), Peter Schatz (Vorsitzender Heimbeirat), Robert Neumair, Susanne Kurek, Michaela Oettl und Daniela Pöllner (begleitende Mitarbeiter)

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Wohnhaus Adelstetten

Förderstätte Anger

So selbstständig wie möglich ... ... so viel Hilfe wie nötig.

Die Förderstätte - auch ein Ort der Begegnungen. In Anger wurde die neue Förderstätte für Menschen mit schwerer geistiger und mehrfacher Behinderung im Oktober 2007 eingeweiht.

keit, beim allgemeinen Tagesablauf oder bei der Freizeitgestaltung. Dadurch werden auch die Eltern zu einem großen Teil entlastet.

26 Menschen mit Behinderung werden hier in 4 Gruppen gefördert und durch den Tag begleitet. In dieser Förderstätte sollen sich die betreuten Menschen geborgen und wohl fühlen.

Wir versuchen, seelische und körperliche Stabilität zu vermitteln, damit Menschen mit Behinderung hier das nötige Selbstwertgefühl erhalten, um voll und ganz am Leben teilhaben zu können. Die Räume sind hell und technisch gut ausgestattet.

Die moderne, hell gestaltete Wohneinrichtung liegt am Ortsrand von Ainring/ Adelstetten. Der in zwei Häuser gegliederte Bau ist durch einen großzügig gestalteten Begegnungsraum verbunden. Jeder Bewohner verfügt über ein nach seinen Bedürfnissen gestaltetes Einzelzimmer mit direktem Zugang zu Balkon oder Terrasse. Die gesamte Einrichtung ist barrierefrei und rollstuhlgerecht gestaltet. Leiter der Wohnstätte Adelstetten ist Martin Rihl.

In der 2003 gegründeten Wohnstätte Adelstetten werden Menschen mit Schwerstund Mehrfachbehinderung aus dem Landkreis Berchtesgadener Land im Rahmen der so genannten Eingliederungshilfe in ihrer Lebensführung pädagogisch unterstützt. Insgesamt wohnen hier zur Zeit 17 Bewohner in drei Gruppen.

Bewohner der Gruppe 2

Alle Bewohner haben tagsüber einen zweiten Lebensbereich außerhalb der Wohngruppe und besuchen die Förderstätte in Anger.

Wir fördern und unterstützen unsere Mitmenschen mit Behinderungen in allen lebenswichtigen Bereichen: Ob bei leichter Arbeitstätig-

Martin Rihl, Leiter Wohnhaus Adelstetten und Förderstätte Anger mit den Gruppenleitern der Förderstätte. V.l.n.r.: Barthi Wurm, Jasmin Kaiser, Martin Rihl

V.l.n.r.: Die Gruppenleiterinnen der Wohnstätte Adelstetten: Andrea Inneberger, Erzieherin, Scadi Müller, Heilerziehungspflegerin, Anne Jehn, Heilpädagogin

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Offene Hilfen Die Offenen Hilfen - allgemeine Kontaktstelle für umfassende Dienstleistungen. Die Offenen Hilfen lassen sich in zwei Bereiche gliedern: Einen staatlich geförderten Bereich und in einen regelfinanzierten Bereich. Im regelfinanzierten Bereich gibt es folgende Leistungen: Als anerkannte Kurzzeitpflegeeinrichtung bieten wir stationäre Pflege mit pädagogischer Betreuung und Tagesstruktur an. Wir helfen bei der Vorbereitung zur Begutachtung einer Pflegestufe.

Unser Angebot für Ambulant Unterstütztes Wohnen (AUW) unterstützt stundenweise Menschen mit Behinderungen in enger Absprache mit dem gesetzlichen Betreuer in der eigenen Wohnung allein oder in einer selbstgewählten Wohngemeinschaft bzw. Partnerschaft.

Im staatlich geförderten Bereich werden folgende Leistungen bei der regionalen Offenen BehindertenArbeit (rOBA) mit folgenden Schwerpunkten angeboten:

• Anlaufstelle für ehrenamtlich Interessierte • Gestaltung der Soziallandschaft im Landkreis (z.B. in Zusammenarbeit mit dem/ der regionalen Behindertenbeauftragten)

• Familienentlastender Dienst (FeD) • Freizeit-, Begegnungs- und Bildungsmaßnahmen

• Umfassende Beratung vonMenschen mit Behinderungen und Familien bzw. gesetzlichen Betreuern.

rOBA-Neubau in Oberteisendorf

In der Sozialpädagogischen Familienhilfe (SPFH) suchen wir auch in schwierigen Lebenssituationen gemeinsam, im Auftrag des Jugendamtes, mit der Familie nach Lösungen für schwierige Lebenssituationen.

Im September 2010 werden wir unsere neue Kontaktstelle der regionalen Offenen Behinderten Arbeit in Oberteisendorf eröffnen. Dieses moderne Gebäude wird neben einem Beratungszentrum Hauptsitz des Familienentlastenden Dienstes (FeD) zur Entlastung der häuslichen Pflegesituation mit stationärer Unterkunftsmöglichkeit und einer Kurzzeitpflegestation sein.

Wir betreuen, pflegen, entlasten und beraten

Im Ambulanten Pflegedienst beraten wir in den Familien, um die Pflege sicherzustellen. Im Einzelfall erbringen wir nach Absprache Sachleistungen.

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Das FeD-Team rund um den Leiter der Offenen Hilfen, Thomas Küblbeck (2. von links oben). Das gesamte Team v.l.n.r.: Stefan Dumberger, Thomas Küblbeck, Julia Tries, Rosa Mayer, Brigitte Schießl, Andrea Plasser.

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Offene Hilfen Freizeit-, Begegnungs- und Bildungsaktivitäten Seit Anfang 2010 hat die Lebenshilfe BGL ihr Angebot in der regionalen Offenen Behindertenarbeit erweitert. Zukünftig werden noch mehr Freizeitbegegnungen und Bildungsmaßnahmen als Teilhabeleistung angeboten.

nehmen und so Freundschaften zu pflegen, Leute kennenzulernen und neue Beziehungen aufzubauen. Reisen innerhalb Deutschlands bis hin zu mehrtägigen Flugreisen ins Ausland werden angeboten.

Gemeinsame Aktivitäten machen mehr Spaß und helfen, neue Beziehungen aufzubauen.

Spezielle Bildungs- und Begegnungsangebote sind Teil unserer rOBA-Programme.

Professionelle Beratung - Ein Angebot der regionalen Offenen Behinderten-Arbeit (rOBA) Menschen mit Behinderungen und deren Familien stehen oft vor einer Fülle von Problemen, die sie nur schwer allein bewältigen können. Deshalb ist eine individuelle Beratung, bezogen auf die jeweils aktuelle Lebenssituation, so wichtig. Die wichtigsten Beratungsthemen: • Inanspruchnahme des Familienentlastenden Dienstes (FeD) • Informationen rund um die Pflegestufe und zur Vorbereitung auf eine Begutachtung • Beratung bei Pflege und Behinderung (stationär und ambulant) • Fachleistungsstunden im Ambulant Unterstützten Wohnen (AUW) und der Sozialpädagogischen Fammilienhilfe (SPFH)

Die Aktivitäten wie Freizeit, Erholung und Bildung werden durch geschultes Personal beleitet und therapeutisch unterstützt.

• Information zum ehrenamtlichen Engagement • Vermittlung an andere Einrichtungen und Zusammen arbeit mit andere Fachberatungsstellen. • Vermittlung und Inanspruchnahme von Leistungen des persönlichen Budgets.

Wir bieten hier interessierten Menschen die Möglichkeit, an organisierten Freizeit- und Bildungsmaßnahmen teilzu-

“Der Mensch ist während seiner Betreuung Mittelpunkt aller Aktivitäten. Wir passen uns seinen individuellen Bedürfnissen an und orientieren uns an seinem Tagesablauf“.

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v.l.n.r.: Thomas Küblbeck (Leiter Offene Hilfen), Katrin Fritzenwenger, Julia Tries (beide päd. Fachkraft rOBA)

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Begleitende Dienste

Auch die Bewohner von Einrichtungen helfen soweit wie möglich tatkräftig mit ...

Unsere begleitenden Dienste haben einen besonderen Stellenwert Der pädagogische Fachdienst und der Beauftragte für das Qualitätsmanagement sind Stabsstellen der Geschäftsführung und wirken beratend und unterstützend. Pädagogischer Fachdienst Themen sind z. B. die Ausgestaltung von neuen Einrichtungen und Angeboten, die Weiterentwicklung von pädagogischen Konzepten in den bestehenden Einrichtungen und ambulanten Diensten, die Teilnahme an regionalen und überregionalen Gremien zur

Supervisoren oder Beratungsstellen. • Hilfestellung bei der Erfassung und Beschreibung des Unterstützungsbedarfs der einzelnen behinderten Menschen und der Planung von Fördermaßnahmen. • Konzipierung und Organisation eines internen Fortund Weiterbildungsprogramms nach den fachlichen Anforderungen in den Einrichtungen. • Mitwirkung bei der Vereinheitlichung von Arbeitsabläufen, die in der pädagogischen Arbeit wichtig sind. Qualitätsmanagement Der Qualitätsmanagementbeauftragte stellt sicher, dass durch zielgerichtete und syste-

Lebenshilfe BGL Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001/2000 verbessertwird. Im Einzelnen bedeutet dies: • Einführung von einrichtungsübergreifenden Standards in Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer, den Einrichtungsleitern und dem Fachdienst.

Haustechnik und Hauswirtschaft Unsere Hausmeister kümmern sich um alle Belange, die es rund um unsere Einrichtungen gibt. Zusammen mit der Hauswirtschaft sorgen sie hinter

• Vereinheitlichung von Arbeitsabläufen • Strukturiertes Sammeln von vorhandenem Know-How, sowie dessen Sicherung und Abbildung • Optimale Nutzung vorhandener Ressourcen. • Abgleich und Auswertung der erarbeiteten Tätigkeiten und stetige Verbesserung.

den Kulissen für das gepflegte Erscheinungsbild unserer Immoblilien und Anlagen. Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit in unseren Einrichtungen sind zwingend notwendig. Unsere Hausmeister und unsere Hauswirtschaft helfen mit, dass sich unsere Bewohner und Mitarbeiter in unseren Räumen wohl fühlen.

Karin Wallner, Pädagogischer Fachdienst

Weiterentwicklung der Angebote für behinderte Menschen. Darüber hinaus ist der Fachdienst z.B. tätig in • Begleitung und Beratung der Einrichtungsleitungen und Mitarbeiter bei der Umsetzung der pädagogischen Aufgaben und der Auswahl von Fachärzten, Kliniken, Therapeuten,

Roman Freimuth, Qualitätssicherungsbeauftragter

matische Verfahren und Maßnahmen die Qualität der Versorgung gewährleistet und kontinuierlich im Rahmen des

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V.l.n.r. (stehend): Lie Fritz, Maxi Reiter, Anna Rudholzer, Sepp Leitenbacher, Irmi Strehuber, Burgi Zenz, Anneliese Treichl, (kniend): Margarete Graf und Lisa Schwarz. Nicht im Bild: Bernhard Tries, Anni Egger und Karin Hunklinger

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Hermann Seeböck (Geschäftsführer, Pidinger Werkstätten GmbH der Lebenshilfe BGL

Pidinger Werkstätten Pidinger Werkstätten GmbH der Lebenshilfe BGL ein sozialer Betrieb mit Aufgaben der beruflichen Förderung und Bildung. Für über 220 Menschen mit Behinderung stellt die Pidinger Werkstätten GmbH der Lebenshilfe BGL nicht nur den Arbeitsplatz, sondern deren zweiten Lebensraum dar, in dem sie Gemeinschaft und

men zur Steigerung der Lebensqualität der Mitarbeiter mit Behinderung sind uns sehr wichtig. So werden in über 50 Kursen Bewegungstherapie und Wirbelsäulengymnastik, Musik- und Sportkurse oder

Die Qualität der Leistungen sowohl im Bereich der beruflichen Rehabilitation als auch in den Produktions- und

nach DIN EN ISO 9001:2008 überwacht und ständig verbessert.

Leistungen der Werkstätte: Montage / Verpackung Schreinerei Metallverarbeitung Wäscherei Digitale Archivierung Kerzenmanufaktur Weberei Küche / Hauswirtschaft Als kompetenter Partner von Industrie, Handel und Handwerk beweisen wir täglich, dass Qualität und Zuverlässigkeit zu fairen Preisen möglich sind.

Anerkennung finden. An behindertengerechten und anspruchsvollen Arbeitsplätzen erfahren sie berufliche Förderung. Durch die Arbeit in der Werkstätte können Menschen mit Behinderungen einen Teil ihres Lebensunterhalts selbst erwirtschaften. Zudem sind sie kranken- und rentenversichert. Arbeitsbegleitende Maßnah-

auch Ausflüge angeboten. Dieser Bereich unserer Arbeit wird in erster Linie durch Spenden ermöglicht.

Diensleistungsbereichen wird durch unser zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem

Als professioneller Dienstleister unserer Auftraggeber aus der Wirtschaft erfüllen wir zuverlässig und flexibel deren Anforderungen und Qualitätsansprüche.

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Babara Stamm, Vorsitzende des Lebenshilfe Landesverbandes Bayern und Präsidentin des Bayerischen Landtags

Der Rollentausch ...

Eröffnung der neuen Förderstätte in Anger am 19.10.2007

Politiker und Entscheider aus der freien Wirtschaft besuchten unsere Einrichtungen

Der Rollentausch ist Teil des Forums Soziales Bayern, das 2005 vom Bayerischen Sozialministerium gegründet wurde. Ziel ist es, Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft die Möglichkeit zu geben, soziale Arbeit und Pflege in der Praxis kennenzulernen. Franz Schießl, Bürgermeister Markt Teisendorf, Besuch der Offenen Hilfen in Oberteisendorf am 9.09.2007 Hans Eschlberger, Bürgermeister Ainring, Besuch Wohnhaus Thundorf am 4.10.2007

Robert Antretter, Bundesvorsitzender der Lebenshilfe, Festredner bei Eröffnung der Fördertstätte Anger am 19.10. 2007

Josef Mederer, Bezirkstagspräsident Oberbayern, Besuch der Kurzzeitpflegestation der Offenen Hilfen der Lebenshilfe BGL in Oberteisendorf am 25.04.2010

Gabriele Noreisch, 1. Vorsitzende des Kulturvereins Ainring und 3. Bürgermeisterin von Ainring, Besuch der Wohnstätte Thundorf am 4.10.2007

Im Rahmen des EuRegio-Dialogs 2010 stellten die Pidinger Werkstätten ihre Produktionsbereiche und Dienstleistungen über 40 anderen Unternehmern aus dem Südostbayerischen Raum und dem Salzburger Land vor.

Franz Rasp, Bürgermeister der Marktgemeinde Berchtesgaden, Besuch der Wohngruppe Marzoll am 14.07. 2008

Sylvester Enzinger, Bürgermeister Anger, Besuch der Förderstätte am 28.09.2007

Georg Wetzelsperger, Bezirksrat, Besuch der Förderstätte in Anger und der Wohnstätte in Adelstetten am 28.04.2010

Uta Bischof, Kreissprecherin der Wirtschaftsjunioren, Besuch des Wohnhauses Thundorf am 10.05.2010

Christian Wieninger, Chef der Wieninger Brauerei in Teisendorf, Besuch der Förderstätte am 28.09.2007

Christoph Abreß, Abteilungsleiter im Landratsamt BGL, Besuch des Familienentlastenden Dienstes in Oberteisendorf am 22.04.2010

Dr. Bärbel Kofler, MdB, zu Gast in der Förderstätte Anger am 25.07. 08 und in der Wohnstätte Adelstetten am 28.04.2010

Anton Kern MdL (2.v.l.) und Joachim Unterländer MdL (4.v.l.), sozialpolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion und stv. Vorsitzender des Ausschusses für Sozial-, Gesundheitsund Familienpolitik, Besuch der Kurzzeitpflege in Oberteisendorf am 20.11.2006

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1973 - Erste Werkstatt für Menschen mit Behinderung in ehemaliger KfzWerkstatt der Bundeswehr in Karlstein

Chronik Rückblick - Wie alles begann ... 23.11.1970 Gründung des Vereins „Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind“auf Initiative einiger Eltern von Kindern mit Behinderung. Bei der Gründungsversammlung am 23.11.1970 trugen sich 82 Personen (43 Eltern und 39 Förderer) als Mitglieder ein. Dr. Riedel ist 1. Vorsitzender 1973 wurde eine ehemalige Kfz-Halle der Bundeswehr in Karlstein als Werkstatt für geistig Behinderte angemietet und ausgestattet. 1974 Start der Werkstattaktivitäten mit 11 Mitarbeitern mit Behinderung. 1975 Für die ständig wachsende Zahl behinderter Mitarbeiter (inzwischen 30 Beschäftigte) werden neue Räumlichkeiten angemietet. 1977 Zusammen mit den Traunsteiner Werkstätten wird die "Vereinigte Behindertenwerkstätten GmbH, Einrichtungen der Lebenshilfe Traunstein und Berchtesgadener Land" gegründet. 1981/82 Die Anzahl der Beschäftigten steigt auf 50 Mitarbeiter an. Der Platz reicht nicht mehr aus. Eine

neue Werkstätte in Piding wird geplant und gebaut. 1984 Am 01.10.1984 eröffnete die Behindertenwerkstätte in Piding als Außenstelle der "Vereinigten Behindertenwerkstätten GmbH, Einrichtungen der Lebenshilfe Traunstein und Berchtesgadener Land" für 80 Personen 1987/88 Beginn des Baus der ersten Wohnstätte in Thundorf für 12 Bewohner. Einzug im Oktober.

1996 Auflösung der „Vereinigten Behindertenwerkstätten GmbH“ und Gründun der Behindertenwerkstätte Piding GmbH als eigenständige Gesellschaft. 1997 Gründung des Familienentlastenden Dienstes mit Offener Behindertenarbeit, ambulantem Pflegedienst sowie einer Beratungsstelle. Eröffnung einer Einrichtung mit tagesstrukturierenden Angeboten für Senioren in der Wohnstätte Thundorf.

1989 Der Verein Lebenshilfe übernimmt die Tages-Förderstätte für Menschen mit Schwerstund Mehrfachbehinderung von der „Vereinigte Behindertenwerkstätten GmbH“

1998 Am 20.03.1998 wird Oswald Lerach zum 1. Vorsitzenden gewählt. Dr. Riedel wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Im März 1998 Eröffnung einer Kurzzeitpflegeeinrichtung in Oberteisendorf.

1991 Die Werkstätte in Piding wurde auf 150 behindertengerechte Arbeitsplätze erweitert.

1999 Anmietung einer Doppelhaushälfte in Freilassing mit fünf Wohnplätzen.

1992 Baubeginn der zweiten Wohnstätte in Oberteisendorf.

2000 Veröffentlichung des Leitbildes der Lebenshilfe BGL

1994 Ab 01.01.1994 Inbetriebnahme der neuen Wohnstätte in Oberteisendorf.

2002 Erweiterung der Kurzzeitpflegewohnung in der Wohnstätte Oberteisendorf und Baubeginn der Wohnstätte Adelstetten in der Gemeinde Ainring.

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2003 Eröffnung einer Wohnstätte in Marzoll Schwarzbach mit 12 Wohnplätzen und der Wohnstätte Adelstätten für 18 Menschen mit Schwerst- und Mehrfachbehinderung. 2005 Inbetriebnahme des Erweiterungsbaus der Pidinger Werkstätte für insgesamt 220 Plätze 2007 Bezug der neuen Förderstätte in Anger mit 26 Plätzen. 2010 Umzug der Offenen Hilfen in ein neues Gebäude in Oberteisendorf. Hier wird neben einem Beratungszentrum der Hauptsitz des Familienentlastenen (FeD) zur Entlastung der häuslichen Pflegesituation mit stationärer Unterkunftsmöglichkeit und einer Kurzzeitpflegestation sein. Jubiläumsfeier: 40 Jahre Lebenshilfe BGL

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Wichtige Termine... Veranstaltungen rund um die

40 Jahrfeier der Lebenshilfe BGL

TERMINE

VERANSTALTUNGEN

ORT

16.07.2010

Mitgliederversammlung der Lebenshilfe BGL

Pidinger Werkstätten der Lebenshilfe BGL

17.07.2010

Bürgerfest / Informationsstand

Freilassing Fußgängerzone

30.07.2010

Grill- u. Spanferkelfest in Thundorf

Thundorf, Haus Nr.14

10.09.2010

Tag der offenen Tür - Förderstätte

Anger

18.09.2010

Einweihung der Kontaktstelle für Kurzzeitwohnen und Beratung der Offenen Hilfen in OTD

Oberteisendorf im neuen Gebäude

21.10.2010

Festabend im Königlichen Kurhaus

Bad Reichenhall, Kurhaus

30.11.2010

Alexander Huber (Huber Buam) - Multimedia Show

Poststall Teisendorf

Watt-Turnier Wohngruppe Marzoll

Wohnheim Marzoll, Rainthalstrasse 35,

4./5. und

Christkindlmarkt

Pidinger Werkstätten der Lebenshilfe BGL

11./12. Dez.

Christkindlmarkt

Pidinger Werkstätten der Lebenshilfe BGL

Dez. 2010

Weitere Informtionen zu den Veranstaltungen, sowie genaue Orts- und Zeitangaben finden Sie auf unserer Internetseite unter

www.lebenshilfe-bgl.de 32

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Förderer ... Unsere 40-Jahrfeier wird freundlicherweise von folgenden Firmen tatkräftig unterstützt:

Die Lebenshilfe BGL bedankt sich von ganzem Herzen. Der Vorstand

Bitte rufen Sie unsere Zentralverwaltung in Oberteisendorf unter 0 86 66 / 9882-0 an und lassen sich unsere Beitrittserklärung zuschicken, oder Sie besuchen uns auf unserer Internetseite www.lebenshilfe-bgl.de und drucken sich das Formular selbst aus.

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Lebenshilfe BGL So erreichen Sie uns:

Zentrale Verwaltung, Oberteisendorf

Tel.: 08666-98 82 - 0

Dieter Schroll, Geschäftsführer

Tel.: 08666-98 82 - 60

Joachim Mair, Verwaltungsleiter

Tel.: 08666-98 82 - 62

Wohnstättenverbund (Freilassing, Marzoll, Oberteisendorf, Thundorf) Erwin Lederer, Leiter

Tel.: 08666-98 82 - 64

Wohnhaus Adelstetten Martin Rihl, Leiter

Tel.: 08656- 989508 - 0

Förderstätte Anger Martin Rihl, Leiter

Tel.: 08656- 989508 - 0

Offene Hilfen (FeD, Kurzzeitpflege, Amb. Pflegedienst, rOBA, AUW und Beratung) Thomas Küblbeck, Leiter Katrin Fritzenwenger, AUW / pers. Budget Kurzzeitpflege-Wohnung

Pidinger Werkstätten GmbH der Lebenshilfe BGL Hermann Seeböck (Geschäftsführer) Christian Wimmer (Leiter Sozialdienst Hans Schuhböck (Sozialdienst)

Lebenshilfe für geistig Behinderte Berchtesgadener Land e. V. Holzhausener Straße 13 83317 TEISENDORF Telefon: 08666 / 9882-0 Telefax: 08666 / 9882-20 E-mail: info@lebenshilfe-bgl.de

Tel.: 08666- 98 82 - 63 Tel.: 08666- 98 82 - 63 Tel.: 08666- 98 82 - 13

Tel.:

08651 - 960 - 0 - 110 - 131 - 132


Lebenshilfe BGL e.V.

27 300 Lebenshilfe für geistig Behinderte Kreisvereinigung Berchtesgadener Land e.V. 83317 Teisendorf Holzhausener Str. 13

Im Sinne § 10 b des EStG an eine der in § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG bezeichneten Körperschaften. Wir sind wegen der Förderung mildtätiger Zwecke nach dem letzten uns zugegangenen Freistellungsbescheid des Finanzamtes Traunstein St.-Nr. 163/109/70097 vom 21.10.2005 für die Jahre 2002 - 2004 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des KStG von der Körperschaftsteuer befreit. Es wird bestätigt, dass die Zuwendung zur Förderung mildtätiger Zwecke verwendet wird.

Bestätigung über steuerbegünstigte Zuwendungen

710 500 00

Sparkasse BGL Gültig bis 100,- Euro als steuerabzugsfähige Quittung. Für Spenden über 100 Euro wird eine gesonderte Bestätigung ausgestellt. Hierfür benötigen wir Ihre Anschrift.

Lebenshilfe Berchtesgadener Land e.V.

27 300

Sparkasse Berchtesgadener Land

EUR

Aktion 40 Jahre Lebenshilfe BGL Beleg für das Finanzamt

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40 Jahre Lebenshilfe Berchtesgadener Land  

Darstellung 40Jahre Lebenshilfe BGL

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