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wufmag Veranstaltungskalender des WuF-Zentrums W端rzburg

Termine und Infos f端r

Schwule Lesben & Freunde Nr. 24

August 2010


WuF-ZentrumSommerfest Samstag, 14. August 15 Uhr

Auf in den Sommer... Come together & relax

Auch dieses Jahr gibt es wieder ein Sommerfest des WuF-Zentrums, zu dem alle recht herzlich eingeladen sind. Neben einem Bücherflomarkt und einem kleinen musikalischen Programm, geht es vor allem darum, sich mal gemütlich zusammensetzen und austauschen zu können. Die perfekte Gelegenheit, etwas mehr über das WuF-Zentrum zu erfahren oder Leute wiederzusehen, die man nicht so oft zu Gesicht bekommt. Fürs leibliche Wohl wird ganz im Sinne des Vereins gesorgt – miteinander, füreinander, voneinander. Jede_r bringt etwas mit und trägt so ihren_seinen Teil bei (Kuchen, Salate, Theke). Wenn sich viele Helfer_innen finden, wird es eine Super-Fete und der Genuss muss sich nicht der Arbeit unterordnen. Wir freuen uns auf zahlreiche Beteiligung. Jede_r ist herzlich willkommen! (Da)

sommerfest 2


Liebe Leser_innen, es ist CSD-Saison. Überall in der Bundesrepublik wird der Christopher Street Day gefeiert, demonstriert und für die Gleichberechtigung und Gleichbehandlung von Menschen unterschiedlicher sexueller Identität und Orientierung eingetreten. Der CSD erinnert an den ersten bekannt gewordenen Aufstand gegen die Polizeiwillkür in der New Yorker Christopher Street. Damals wehrten sich Homosexuelle und andere sexuelle Minderheiten gegen gewalttätige Razzien der Polizei in Kneipen. Folge waren tagelange Straßenschlachten und zahllose Gedenkveranstaltungen in den kommenden Jahren. Auch das WuF-Zentrum beteiligt sich am Würzburger CSD mit drei Veranstaltungen: Am Donnerstag, den 29. Juli laden wir zum Grillfest am Offenen Abend ein. Am Samstag, den 31. Juli sind wir beim Straßenfest mit mehreren Ständen vertreten. Ab 16 Uhr ist dann auch das WuF-Zentrum für alle Besucher geöffnet. Den Abschluss bildet unser Sonntags-Brunch ab 10.30 Uhr mit einer Lesung von Angelika Mayer-Rutz. Wir wünschen euch an diesen Tagen eine gute Mischung: Politik und Party, Feiern und Informieren, Weitblick und einen Gedanken in die Vergangenheit. Denn wir alle können heute nur so sein und leben, wie wir es tun, weil andere dafür gekämpft haben. Euch eine gute Zeit. Markus

3 Vorwort


WuF-CSD-Quiz 2010 Quizfragen zum Thema Homosexualität: Erlaubt das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, dass Homosexuelle in verschiedenen Bereichen benachteiligt werden? o ja o nein o vielleicht Bis wann führte die Weltgesundheitsorganisation WHO Homosexualität als Krankheit? o 1968 o 1984 o 1992 In welchem Jahr trat das Lebenspartnerschaftsgesetz in Deutschland in Kraft? o 1990 o 2001 o 2003 In welchem Land ist die Home-Ehe der Hetero-Ehe gleichgestellt? o Italien o Polen o Spanien Seit wie vielen Jahren organisieren sich Schwule und Lesben in Würzburg (daraus entstand das WuF-Zentrum) um für Ihre Rechte zu kämpfen? o seit 32 Jahren o seit 38 Jahren o seit 40 Jahren Fülle diesen Fragebogen aus und komme ins WuF-Zentrum! Dort erfährst du dann die richtigen Antworten und kannst diesen Getränkegutschein einlösen. o Ich möchte den Newsletter per E-mail erhalten ____________________

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Nigglweg 2 | 97082 Würzburg | www.wufzentrum.de


Angelika Mayer-Rutz: „Bitte liebt mich, wie ich bin“ Lesung – Sonntag, 1. August 12 Uhr

Angelika liest am CSD-Sonntag während dem traditionellen Brunch im WuF-Zentrum aus ihrem Buch, das die unterschiedlichen Perspektiven des Outings behandelt. Angelika fand vier Familien, die offen über die erste Zeit nach den großen Worten: „Mama, Papa, ich bin schwul“ – oder natürlich auch

lesbisch – berichtet haben. Gebündelt in dem Buch „Bitte liebt mich, wie ich bin“, sind diese Geschichten im Buchhandel erhältlich. Nach gemütlichem Schlemmen beim Brunch wird Angelika ihr Buch vorstellen und durch eigene Erzählungen ergänzen.

5 Lieblingsbuch


„Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich! Wirklich alle?!” Etwas provokant ist die diesjährige Formulierung des CSD-Motto und soll es natürlich auch sein. Noch immer werden Homosexuelle im deutschen Recht anders – nämlich schlechter – behandelt als Heterosexuelle. Ein Zustand, der trotz kleinerer Schritte in der jüngeren Vergangenheit noch immer den Alltag von Lesben und Schwulen bestimmt. Platt ausgedrückt gibt es in der Gesellschaft Stimmen, die fragen: Lesben und Schwule dürfen doch heiraten – was wollen die denn noch? Diese Frage ist auch berechtigt. Versteht doch ein normaler Bürger gar nicht, warum die Lebenspartnerschaft nicht von Beginn an mit der Ehe gleichgesetzt wurde. Wenig bekannt ist, dass mit der Eintragung die vollen Verpflichtungen wie beim Unterhalt übernommen werden müssen, aber entsprechende Rechte bisher kaum einher gehen. Es gilt, diese Unterschiede zu thematisieren und darum zu kämpfen sie zu beenden. Warum die sexuelle Orientierung noch nicht völlige rechtliche Gleichstellung erreicht hat ist schwer zu sagen. Ist die Gesellschaft noch nicht bereit dafür? Trauen sich Politiker_innen nicht offen dafür einzustehen? Fordern Lesben und Schwule nicht deutlich genug die Anerkennung der eigenen Lebensweise? Die Antwort bleibt offen. Auch die Reihenfolge ist nicht festgelegt: Gesetze werden aufgrund von gesellschaftlichen Bedürfnissen und Tatsachen verfasst. Andererseits csd 2010 8


können rechtliche Rahmenbedingungen auch für einen Wandel in den Köpfen sorgen. Das Bundesverfassungsgericht hat 2009 in einem Grundsatzurteil festgestellt, dass es keinerlei Gründe für eine Ungleichbehandlung von Ehen und eingetragenen Partnerschaften gibt. Es ist Zeit, nicht nur eingetragenen Partnerschaften, sondern Menschen aller Formen der sexuellen Orientierung die volle staatliche Anerkennung zukommen zu lassen. Dafür steht die Forderung, den Artikel 3 des Grundgesetzes um das Merkmal „sexuelle Identität“ zu ergänzen und somit eine Diskriminierung zu unterbinden. „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.“ heißt es im Artikel 3 des Grundgesetzes. Ein Satz, der so wichtig ist, dass er eigentlich ein Ausrufungszeichen am Ende verdient hätte. Ein Satz, der so eindeutig ist, dass man Interpretationen nicht nachvollziehen kann. Ein Satz, der endlich Realität werden muss! (Bj)

9 CSD 2010


Politische Forderungen des WuF-Zentrums Anlässlich des Christopher Street Days (CSD) erinnern auch in Würzburg wir Lesben und Schwule alljährlich im Sommer an die Anfänge des Kampfes um Anerkennung unserer Art zu leben und zu lieben. Nach jahrzehntelanger Kriminalisierung hat die Verbesserung der Rechte homosexueller Menschen 1969 eingesetzt und bis heute enorme Fortschritte gemacht. Um die gesellschaftliche Absicherung dieser Fortschritte und um den Ausbau zu bedingungsloser Gleichbehandlung ist jedoch auch heute noch täglich zu kämpfen. Unterschiede dürfen nur geduldet werden, wo sie sachlich bedingt sind. Ehen, in denen Kinder erzogen werden, dürfen selbstverständlich anders behandelt werden als Ehen, in denen das nicht der Fall ist. Aber ein Unterschied zwischen verschiedengeschlechtlicher und gleichgeschlechtlicher Ehe ist nicht einzusehen. Es gibt nur eine Liebe und der Staat hat ihr stets mit dem gleichen Respekt zu begegnen.

Wir verlangen daher die Weiterentwicklung des Lebenspartnerschaftsgesetzes hin zu einer vollen Gleichstellung mit der Ehe, insbesondere in Hinblick auf das Beamten- und das Steuerrecht. Benachteiligungen sind trotz Gleichheitsgebot im Grundgesetz und Allgemeinem Gleichstellungsgesetz noch immer möglich und werden in Gerichtsurteilen immer wieder praktiziert. Nur die Ergänzung um den Zusatz „Sexuelle Orientierung“ als weitere Gruppe im Artikel 3, Absatz 3 des Grundgesetzes kann dem Verwenden von unterschiedlichen Maßstäben ein Ende setzen. Ein Schritt, der weder bei der Erstformulierung des Grundgesetzes vor 60 Jahren, noch bei der Aufnahme des Merkmales Behinderung im Jahr 1994 gegangen wurde. Heute ist die Zeit reif, das Versäumnis, welches nach der Bewältigung der NS-Zeit begangen wurde, zu korrigieren. Wir fordern daher den Grundstein für die absolute Gleichbehandlung in Deutschland zu legen und jegliche Form der Benachteiligung durch die Anpassung des Grundgesetzes auszuschließen. 11 politische forderungen


Wir verlangen von den Repräsentanten unseres Staates, dass sie die Diskriminierung,Verfolgung und Kriminalisierung homosexueller Menschen ähnlich wie den Rassismus in keinem Land der Welt unwidersprochen akzeptieren. Insbesondere gilt dies für einige Länder im Osten Europas, innerhalb wie außerhalb der EU.

steht und sich offen zu seiner Homosexualität bekennt, riskiert dennoch seine berufliche Existenz. Ausgerechnet die der Nächstenliebe in besonderem Maße verpflichtete katholische Kirche treibt somit viele ihrer Mitarbeiter_innen und treuesten Diener in das Zwielicht unaufrichtigen Verhaltens und in völlig überflüssige psychische Nöte.

Bei allem Respekt vor der Unabhängigkeit der Kirchen, muss auch von der katholischen Kirche ganz entschieden verlangt werden, die Heuchelei im Umgang mit Homosexualität zu beenden. Es ist ein offenes Geheimnis, dass Seelsorge und Sozialdienste der Katholischen Kirche in Deutschland zusammenbrechen würden, wenn alle schwulen Priester und homosexuellen Mitarbeiter_innen entlassen würden. Wer aber in katholischen Diensten

Akzeptanz im Alltag wächst meistens schnell, wenn die Menschen erst einmal persönlich mit Schwulen und Lesben bekannt sind. Wir appellieren an alle Lesben und Schwulen, die noch nicht in ihrem Umfeld geoutet sind, ein Outing in ihrem Umfeld zu prüfen. Niemand kann von außen beurteilen, wann für die_den Einzelnen die Zeit dafür reif ist. Wir wollen aber, dass keine Lesbe und kein Schwuler diesen Zeitpunkt verpasst oder sich ohne

politische forderungen 12


Notwendigkeit in ihr_sein privates Schneckenhaus zurückzieht. Von der Gesellschaft und vor allem den Arbeitgebern verlangen wir im Gegenzug, ein Klima zu schaffen, das es den Betroffenen erleichtert sich zu outen, besonders auch am Arbeitsplatz. Dazu kann es sinnvoll sein, Lesben- und Schwulenbeauftragte zu benennen, die sich diesem Ziel in besonderem Maße verpflichtet fühlen. An fast allen Schulen gibt es eine schweigende und meist unerkannte Minderheit homosexueller Schüler_innen. Diesen Jugendlichen soll das Gefühl vermittelt werden, angenommen und verstanden zu werden. Sie sollen schon möglichst früh erfahren, dass man als Schwuler oder als Lesbe nicht zu einem Leben am Rande unserer Gesellschaft verurteilt ist, sondern Teil der bunten Vielfalt einer offenen Gesellschaft sein darf. Dazu muss Homosexualität bei der Sexualerziehung in der Schule thematisiert und als gleichberechtigte Spielart menschlicher Sexualität dargestellt werden. Der unter Jugendlichen weit verbreitete verächtliche Gebrauch des Wortes “schwul” wirft viele verdeckt lebende schwule Jungen in ihren oft schwierigen inneren Kämpfen immer wieder

zurück. Aus diesem Grund müssen verantwortungsbewusste Lehrer_ innen diesen Redensarten nach Kräften entgegenwirken. Adoptionsrecht ist Kinderrecht und kein Erwachsenenrecht! Für Kinder, die nicht bei ihren Eltern leben können, muss die jeweils individuell beste Möglichkeit gefunden werden. Es ist eine Beleidigung aller Lesben und Schwulen, wenn unser Staat von vorne herein unterstellt, dass diese beste Lösung nicht die gemeinsame Adoption durch ein gleichgeschlechtliches Paar sein kann. Schlimmer ist aber noch, dass das Recht der Kinder dadurch eingeschränkt wird, dass diese Lösung auch dann nicht ermöglicht wird, wenn sie für ein Kind die bestmögliche wäre. Das in der NS-Zeit erlittene Unrecht wird an vielen Stellen dokumentiert und damit die Erinnerung daran wach gehalten. Nur zu gerne wird die Opfergruppe der Homosexuellen ausgespart. Eine Differenzierung der Verfolgten ist völlig unangebracht und muss beendet werden. Wir fordern daher in der Berichterstattung, bei Gedenkfeiern und vor allem in den Konzentrationslagern homosexuellen Opfern ihren Platz einzurichten. (Bj)

13 politische forderungen


Die Entwicklung des CSD in Würzburg Der Vorwurf, CSD ist nur noch Party und Kommerz, den Judith Butler mit der Zurückweisung des ZivilcouragePreises des Berliner CSD e.V. ausgelöst hat, ist noch in aller Munde. Die Teilnehmer_innen seien zu unkritisch und nicht mehr kämpferisch, erklärte sie. Anders sieht es in Würzburg aus: Hier wird gekämpft. Und so können wir uns freuen, dass der diesjährige CSD wieder da stattfindet, wo er hingehört: Im Herzen der Stadt, zentral am Unteren Markt. Denn das

war nicht immer so… Dieses Jahr findet bereits zum 9. Mal der Christopher Street Day in Würzburg statt. Der erste offizielle Würzburger CSD fand im Jahr 2002, am 31. August am Vierröhrenbrunnen statt. Im Jahr zuvor gab es an gleichem Ort das Fest der Toleranz. In den nachfolgenden Jahren war das Straßenfest dreimal am Unteren Markt platziert von wo aus es zwei Jahre lang auf den Paradeplatz hinter dem Dom, wegen Ärger mit

15 csd in würzburg


Gemüseverkäufer_innen auf dem Unteren Markt, verlegt wurde. 2008 gewährte man dem CSD mit seinen Ständen Platz auf der Alten Mainbrücke, wo er auch 2009 bis vor zum Vierröhrenbrunnen stattfand. Letztes Jahr begleitet von einem Wagen der IWWIT-Kampagne (Ich weiß was ich tu). Zum 10-jährigen Jubiläum des Landesverbands LSVD Bayern fand eine Gala im Cinemaxx statt. Das Würzburger Motto „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich! – Wirklich alle?!“ fokussiert wieder ein politisches Thema zur Gleichstellung. Eine Veranstaltung wie der CSD benötigt auch eine Schirmherrin oder einen Schirmherrn. Dessen Aufgabe ist es, das Event durch Werbung und Kontakte zu unterstützen. Ex-OB Pia Beckmann weigerte sich jedoch die Schirmherrschaft zu übernehmen. Würzburgs 3. Bürgermeisterin Marion Schäfer, eine große Unterstützerin des CSD, übernahm daher die Aufgabe an ihrer Stelle. Im Jahr 2008 erklärte sich der amtierende Würzburger Oberbürgermeister Georg Rosenthal (SPD) für die Schirmherrschaft bereit, die er auch heute noch innehat. Die jährlich stattfindenden Kreuzberg-Wallfahrten halten ihn nicht vom Schreiben eines Grußwortes und dem wichtigen Amt csd in würzburg 16

der Unterstützung ab. Der CSD Würzburg wird von der Toleranz Fabrik e.V. veranstaltet, die Partys, das Straßenfest, den Umzug und seit einigen Jahren den politischen Empfang im Rathaus organisiert. Das WuF-Zentrum liefert hierzu das wichtige und abwechslungsreiche Rahmenprogramm mit Podiumsdiskussionen, Lesungen, Grillabenden und dem CSD-Brunch, das die Interessen aller Schwulen und Lesben anzusprechen versucht. Beim Straßenfest präsentiert das WuFZentrum seine Gruppen und sein Programm und leistet wichtige Auf-


klärungsarbeit durch SchwuPs. Höhepunkt ist am Sonntag, an dem schon kommunale, Landes- und Bundespolitiker_innen auf dem Podium diskutierten. Die Stimmung der vergangenen Fußball-WM liegt noch greifbar in der Luft und ein Fankorso würde auch die Parade in Würzburg bereichern. So wünsche ich uns allen ein fröhliches CSD-Wochenende. Mein Lieblingsmotto eines CSDs in diesem Jahr ist eindeutig das, das Leipzig gewählt hat: „Homophobie ist heilbar!“ Das lässt zu hoffen übrig ;-). (Mat)


Über uns. Was wir sind. Was wir tun. Das WuF-Zentrum. schwul • lesbisch • bisexuell


Nigglweg 2 97082 W端rzburg Tel. 0931 - 412646 info@wufzentrum.de


Willkommen im WuF-Zentrum! Nur ein paar Minuten von der Alten Mainbrücke entfernt steht das schwulesbische Zentrum Würzburg. Mit seiner Kneipe und dem kleinen, verzauberten Garten ist es ein stets offenes und freundliches Haus. Das WuF-Zentrum präsentiert sich mit etwa 300 Terminen pro Jahr als Treffpunkt für alle Interessierten. Veranstaltungs-Highlights sind seit vielen Jahren der Tanz in den Mai, das Bremserfest, die Rosa-Hilfe-Gala und seit Anfang der 90er die Gaydisco an jedem 1. Samstag im Monat. Bei Veranstaltungen wie dem Offenen Abend, Spieleabend oder treff.punkt 8 kann jede_r einfach vorbeischauen oder Freund_innen treffen. Die Mitarbeiter_innen hinter dem Tresen sind für ihre Gäste da und finden, wenn man will, ein bisschen Zeit für einen Plausch. Man fühlt sich stets Willkommen. Speziell geschulte Mitarbeiter_innen des WuFZentrums leisten fachkundige Aufklärungsarbeit in der Würzburger Szene sowie an Schulen. Im schwulesbischen Zentrum selbst finden Interessenten Unterstützung, Infos und Beratung rund ums schwulesbische Leben. Angeboten werden regelmäßig offene Gruppen wie die Jugendgruppe DéjàWü, die Ladies Movie Night, die 40+ Gruppe, das Rosa Hilfe Telefon, die Elterngruppe von homosexuellen Kindern, die Schwule Väter Gruppe und viele mehr.


Déjà Wü

treff.punkt 8

Anke, Marc, Michael, Natalie deja-wue@wufzentrum.de Gruppenabend jeden 1. & 3. Freitag 20 Uhr (16 – 26 Jahre) Stammtisch jeden 4. Mittwoch 20.30 Uhr

Joanna, David treffpunkt8@wufzentrum.de jeden 1. & 3. Dienstag 20 Uhr

DéjàWü ist eine Gruppe für alle schwulen, lesbischen und bisexuellen Jugendlichen. Wir sind Treffpunkt für alle, die neue Leute kennen lernen und Zeit miteinander verbringen möchten oder ganz einfach ihre Freizeit gestalten wollen. Gemeinsame Unternehmungen, Spaß haben, Erfahrungen austauschen, Kontakte knüpfen, sich selbst einbringen – für all das gibt es bei uns die Möglichkeit. Des Weiteren sind wir natürlich Anlaufstelle für alle Fragen zum Thema Homosexualität, Coming-Out und/oder den Folgen, die sich daraus ergeben. Treffpunkt WuFzentrum

Seit Oktober 2008 gibt es die Freizeitgruppe treff.punkt8 im WuF-Zentrum. Für alle, die gern zusammen etwas unternehmen und neue Leute kennen lernen wollen. Zweimal im Monat erwartet euch ein interessantes, abwechslungsreiches Programm aus Bowling, Cocktailabend, Karaoke, kreativen Ideen und vielem anderen mehr. Auch Themenabende und Diskussionsrunden ziehen immer wieder zahlreiche Besucher_innen an. Wenn du gerne Kontakte knüpfen möchtest, dich mit anderen austauschen oder auch mal selbst etwas organisieren willst, bist du hier genau richtig. Wir freuen uns auf dich! (offen für alle Altersklassen)


40+ Ladies‘ Night

40 plus

Chrissy ladies@wufzentrum.de vierteljährlich Samstag 21 Uhr

Georg 40plus@wufzentrum.de jeden 3. Samstag 20 Uhr

Die Ladies´ Night ist eine Veranstaltung, die sich hauptsächlich an frauenliebende Frauen richtet. Sie findet ab Herbst in einem neuen Rhythmus und zwar viertljährlich am zweiten Samstagabend im Monat statt, zum ersten Mal wieder am 11. September. Die Veranstaltungen finden jeweils mit einem Event statt, im September z.B. mit einem Konzert von SLTSCH. Wir sind offen für deine Wünsche. Schau einfach mal vorbei!

Wü 40plus ist eine Gruppe schwuler/ bisexueller Männer jenseits des DiskoAlters. Da die „Offenen Abende“ am Donnerstag im WuF-Zentrum immer sehr gut besucht sind, vor allem auch von den etwas reiferen Herren, ergab sich die Idee, für diesen Personenkreis und deren Freunde einen eigenen Thekenabend zu veranstalten. Wir treffen uns seitdem einmal im Monat und kochen gemeinsam, machen auch mal Ausflüge oder sitzen einfach nur gemütlich zusammen.

Treffpunkt WuFzentrum


Offener Abend

Gaydisco

Martina, Georg offenerabend@wufzentrum.de jeden Donnerstag 20 Uhr

Armin gaydisco@wufzentrum.de jeden 1. Samstag 22 Uhr

Unabhängig von Alter, Geschlecht und sexueller Orientierung ist hier jede_r willkommen. Der Offene Abend ist der Dreh- und Angelpunkt des WuF. Hier erfährt frau_man immer, was im Verein gerade los ist, lernt in lockerer Atmosphäre Leute kennen und kann sich über das vielseitige Veranstaltungsprogramm des WuF-Zentrums informieren. Der Offene Abend ist die ideale Veranstaltung für „Neue“ jeden Alters, die vielleicht noch etwas unsicher ihre ersten Schritte in die homosexuelle Welt wagen. Und er bietet auch Heterosexuellen die Möglichkeit, uns und unseren Verein kennenzulernen.

Bereits seit Juli 1993 findet die GayDisco an jedem ersten Samstag im Monat statt. Das Tanzcafé Ludwig ist schon seit einem Jahr unser Partner für eine Veranstaltung, die Monat für Monat zahlreiche Besucher_innen aus Unterfranken und den angrenzenden Regionen anzieht. Immer wieder sorgen spannende Mottopartys für ausgelassene Stimmung. Die GayDisco ist aber nicht nur Partyspaß, sondern sichert mit deren Einnahmen den laufenden Betrieb im WuF-Zentrum aufrecht zu erhalten. Also zwei Pluspunkte für dich: Feiern und etwas Gutes tun…

Treffpunkt WuFzentrum


Kaffeeklatsch

Spieleabend

Björn kaffee@wufzentrum.de jeden 2. Sonntag 15-18 Uhr

Björn bjoern@wufzentrum.de jeden 4. Dienstag 20 Uhr

Jeden zweiten Sonntag im Monat findet unser seit vielen Jahren beliebter Kaffeeklatsch statt. Dieser Event bietet in schöner Atmosphäre selbst gebackenen Kuchen zum Genießen. Dazu gibt es natürlich Kaffee, Tee und kalte Getränke. Der Kaffeeklatsch ist auch gut für Neuankömmlinge geeignet.

Hier rollen die Würfel und zahlreiche Spielfiguren werden übers Spielfeld geschoben, bis einer aufschreit und Bingo ruft, nachdem er im Gefängnis war und keine 4000 € einziehen durfte. Wenn auch du Spiele in geselliger Runde spielst und nicht nur Glück sondern auch Können zu deinen Stärken zählen kannst, dann ist der Spieleabend genau das Richtige. Spiele dürfen auf „Risiko“ gerne mitgebracht werden, um die Abwechslung zu erhöhen. Auf in den Kampf. MauMau.

Treffpunkt WuFzentrum


Ladies‘ Movie Night Ladies‘ Movie Night

CineWuF

Chrissy ladies@wufzentrum.de jeden 1. Samstag 20 Uhr

David cinewuf@wufzentrum.de jeden 4. Samstag 21 Uhr

Für jeden ersten Samstag im Monat organisieren wir einen interessanten Frauenfilmabend, an dem wir Klassiker und aktuelle Filme zeigen. Von Drama bis Komödie ist alles dabei. Nach dem Film bleibt das WuF-Zentrum weiterhin geöffnet. Weitersagen! Wir freuen uns auf dich! Filmwünsche sind stets willkommen.

Neben zeitgemäßen Streifen, Filmen mit Originalton und Trashproduktionen gehören zur Auswahl auch Klassiker. Alle Werke haben schwulesbische Inhalte und bedienen alle Genres von Komödien bis hin zum Melodramatischen. Es ist wirklich für jeden etwas dabei. Bei der Gestaltung des Programms kannst auch du aktiv mitwirken. Freiwillige, die gern etwas aus ihrem Privatrepertoire zeigen wollen, sind herzlich willkommen. Wir sind auch immer offen für Anregungen und Filmtipps. Der Kinospaß für Jung und Alt in netter Atmosphäre, bei dem auch fürs leibliche Wohl gesorgt ist. Über zahlreiche Besucher_innen freut sich der Veranstalter.

Treffpunkt WuFzentrum


CSD-Programm. Was ist los in W端rzburg. 29. Juli bis 1. August 2010

zum herausnehmen


WuF-Zentrum

Caffè Centrale

Nigglweg 9 Schwulesbisches Zentrum Würzburg Gruppen und Veranstaltungen siehe S. 19 und folgende

Bronnbachergasse 25 Café

Aids-Beratungsstelle Röntgenring 3 Beratungsstelle der Caritas

Alibi Nürnberger Str. 88 Gay Sauna

Marktplatz

Cinemaxx Veitshöchheimer Str. 5a Big-CSD-After-Show-Party

Neuer Weg Sanderstr. 23-25 Buchhandlung

Rathaus Würzburg Rückermainstr. 2 Politischer Auftakt

CSD-Straßenfest

Zauberberg

Buchhandlung dreizehneinhalb

Veitshöchheimer Str. 20 Party: gay.volutuion jeden 3. Freitag im Monat

Eichhornstr. 13 1/2 Buchhandlung

Burkardus Bäck Burkarderstr. 12 Bar, Raucherclub täglich ab 19 Uhr

Brückenbäck Zeller Straße 2 Café

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Demozug Start: Alte Mainbrücke


Schwulesbischer Stadtplan W端rzburg


CSD-Programm Donnerstag, 29. Juli 2010 19 Uhr Grillfest am Offenen Abend

Sonntag, 1.August 2010 9.30 Uhr CSD-Frühstück

11.30 Uhr Lesung mit Angelika MayerWir eröffnen das CSD-Wochenende Rutz W mit einem Grillfest im WuF-Zentrum. Fleisch,Würstchen und Brot besorgen wir aus ihrem Buch „Bitte liebt mich, wie für dich. Über eine Salatspende fürs Buffet ich bin“ freuen wir uns. Wuf-Zentrum

Freitag, 30. Juli 2010

14 Uhr Stadtführung „Würzburg musikalisch!”

Schirmherr: OB Georg Rosenthal Rathaus

Von Walther von der Vogelweide bis Edith Piaf. Ein Streifzug durch das musikalische Würzburg. Dauer: 2 Stunden,Teilnahme kostenlos! Treffpunkt am Hauptportal des Doms (Domstraße).

19.30 Uhr politischer Auftakt

22 Uhr csd.volution

Opening-Party im Zauberberg

Samstag, 31. Juli 2010 14 - 23 Uhr Straßenfest auf dem Marktplatz

CSD-Stände auf dem Marktplatz, u. a. mit Attraktionen des WuF-Zentrums, der Jugendgruppe „DéjàWü“ und SchwuPs, unserer schwulen Präventionsgruppe 15 Uhr Demonstrationszug

durch die Würzburger Innenstadt 16 Uhr WuF come in – open house

Erhole dich vom Trubel des Straßenfestes in angenehmer Atmosphäre. 20 Uhr CSD – chill out

mit DJ und Cocktails den Abend bei Freund_innen ruhig ausklingen lassen 22 Uhr Big-CSD-After-Show-Party

CinemaxX Filmpalast

Termine und Locations unter Vorbehalt

weitere Infos auf: www.csd-wuerzburg.com www.wufzentrum.de


AusstellungsCafé

Lieblingsbuch

Jürgen kaffee@wufzentrum.de jeden 4. Sonntag 15-18 Uhr

Andreas buch@wufzentrum.de jeden 2. Dienstag 20 Uhr

Seit 2004 lädt die kleine Galerie im WuFZentrum zu ihrem AusstellungsCafé ein. Viele Künstler_innen aus Nah und Fern stellten in den vergangenen Jahren hier ihre Werke – meist persönlich – vor. Zu den Highlights des Galerielebens zählt insbesondere die „Open Art“ (Lange Nacht der Museen und Galerien). Neben Kunstwerken wie Fotografien, Gemälden und Collagen bietet die Galerie aber auch informelle Ausstellungen wie 2007 über „Dr. Leopold Obermayer“ oder „Niech nas zobacza – Sollen sie uns doch sehen “. Die Galerie ist immer auf der Suche nach ambitionierten (Hobby-) Künstler_innen, die ihre Werke ausstellen möchten.

In lockerer Runde wird monatlich ein Buch oder ein_e Autor_in vorgestellt. Klassische Literatur, Trivialliteratur, aktuelle Romane, Sachbücher – alles Mögliche war bei uns schon dran und alles ist willkommen. Viele der vorgestellten Werke haben irgendeinen homosexuellen Bezug, andere haben das nicht. Wir freuen uns, wenn du teilnehmen willst, egal ob du „nur“ zum Zuhören kommst, oder ob du selbst einmal ein Buch vorstellen wirst.

Treffpunkt WuFzentrum


Sotto Voce – Chor

wufmag-Redaktion

Patrick, Marc, Olli sottovoce@wufzentrum.de jeden Montag 20-22 Uhr

Natalie redaktion@wufzentrum.de erscheint monatlich

Songs für Jung und Alt, Popsongs, typischen Chorstücken und Gospels werden hier gesungen. Ein fachliches Stimmtraining am Anfang der Gesangsprobe lässt den den schiefen Tönen kaum eine Chance - auch wenn die es immer wieder versuchen. Mitsänger_innen werden gerne aufgenommen – besonders gerne Sopranstimmen. Wer sich selbst von unserer Leistung überzeugen will, kann uns auch buchen, mitsingen oder im Terminkalender des WuF-Zentrums nach uns suchen.

Das wufmag-Team besteht aus Mitgliedern des WuF-Zentrums, die das monatlich erscheinende Magazin gemeinsam gestalten. Es bestehen zahlreiche Möglichkeiten sich beim wufmag einzubringen, durch regelmäßige oder einmalige redaktionelle Beiträge, Mitarbeit bei Satz und Layout oder Vertrieb. Anzeigen können über anzeigen@wufzentrum.de geschalten werden. Seit der CSD-Ausgabe 2008 gibt es das Info-Magazin des WuF-Zentrums in seiner jetzigen Form, im September feiert das wufmag seinen 1. Geburstag.

Treffpunkt WuFzentrum


www.SchwuPs.net Schwule Präventionsarbeit Würzburg

SchwuPs

Lady Planet

Markus kontakt@SchwuPs.net monatlich unterwegs

Martina, Chrissy ladyplanet@wufzentrum.de jeden 4. Freitag 20 Uhr

Die Schwule Präventionsgruppe Schwups setzt sich für das Bewusstsein von sexuellen Risikosituationen ein und wirbt mit kreativen Ideen und viel Engagement für sicheren Sex unter Männern. Dabei stehen alle sexuell übertragbaren Krankheiten, schwerpunktmäßig HIV, im Mittelpunkt. Wir klären auf, beraten und motivieren. Safer Sex ist vielfältig. Er bezieht sich nicht nur auf’s Kondom, sondern umfasst eine große Bandbreite an Präventionsaktivitäten. Das Wissen über Infektionswege, Infektionsverlauf, Therapie, Leben mit der Krankheit und der Schutz sind wichtige Grundlagen für Safer Sex. Die Entscheidung dafür muss Jeder selber treffen. Wir können dabei unterstützen.

Café – Kneipe – Bar Der neue Thekenabend, der sich speziell an Lesben richtet, findet erstmalig am Freitag, 24. September statt. In gemütlicher Atmosphäre kann frau mal bei cooler, mal bei fetziger Musik das Wochenende einleiten. Außerdem können an diesen Abenden Frauen unter sich ein erweitertes Angebot an Tee, Kaffee und Knabbereien genießen.

Treffpunkt WuFzentrum


Rosa Hilfe

Vätergruppe

Hans rosahilfe@wufzentrum.de Tel. (09 31) 19 44 6 Gayromeo: 19446-RosaHilfe Anonymer Chat über wufzentrum.de jeden Mittwoch 20-22 Uhr

Walter vaeter@wufzentrum.de jeden 1. Mittwoch 19 Uhr

Die ROSA HILFE ist ein deutschlandweiter Markenbegriff für qualifizierte Beratung zu schwulen Themen durch schwule Männer. Wir, die ROSA HILFE Unterfranken, haben uns unter dem Dach des WuF-Zentrums zu einem Beratungsteam zusammengefunden. Wir sind Männer unterschiedlichen Alters (Mitte 20 bis Mitte 60) und unterschiedlicher Berufe. Wir nehmen regelmäßig an Aus- und Fortbildungsmaßnahmen teil. Unterstützt werden wir vom WuF-Zentrum und von der Stadt Würzburg, an deren Selbsthilfebüro wir angeschlossen sind. Treffpunkt WuFzentrum

Jeden ersten Mittwoch im Monat treffen sie sich im WuF. Schwule Männer, die mit einer Frau verheiratet sind oder waren, oder langjährige Beziehungen mit einer Frau haben oder hatten. Viele von ihnen sind Väter, weshalb sich die Gruppe kurz „Vätergruppe“ nennt. Es ist keine klassische Selbsthilfegruppe, sondern ein Treffpunkt, eine gemütliche Runde beim Bier unter Männern, die ähnliches erlebt haben wie man selbst. Oft verabredet man sich hier auch zu privaten Unternehmungen außerhalb der regelmäßigen Gruppentermine. Andererseits findet man hier aber auch Rat und Unterstützung im hilfreichen Austausch, wenn man es braucht.


ILSE-Treff

Elterngruppe

Isabel ilse@wufzentrum.de jeden 3. Samstag 14.30 - 18 Uhr in der ESG; Friedrich-Ebert-Ring 27b

Angelika Mayer-Rutz eltern@wufzentrum.de jeden letzten Mittwoch 19 Uhr

Initiative lesbischer und schwuler Eltern. Lesben und Schwule mit Kindern und/oder Kinderwunsch treffen sich an jedem dritten Samstag im Monat von 14.30 Uhr bis ca. 18 Uhr im Saal der ESG zum Austausch von Informationen, zum Plauschen, zum Kennenlernen, für gemeinsame Aktivitäten und was sonst noch anfällt. Zur Zeit kommen sechs bis acht Paare zu einem ILSE-Treff.

Viele Eltern erleben es als Schock, wenn sie erfahren, dass ihr Kind sich zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlt. Man fragt sich dann: Was ist die Ursache? Wer oder was ist „Schuld“? Um zu sich und zu seinem homosexuellen Kind stehen zu können, braucht man viel Geduld mit sich selbst, aber auch die Möglichkeit, über seine Ängste und Zweifel reden zu können. Niemand ist dabei hilfreicher als andere Eltern, die auch betroffen sind. Und genau dafür sind wir da.

Treffpunkt WuFzentrum


Kooperationsorganisationen Stolpersteine www.stolpersteine-wuerzburg.de Don Bosco www.donbosco.de Akademie Frankenwarte www.frankenwarte.de Deutsche Aidshilfe www.aidshilfe.de M.W.A.N.Z.A. e.V. www.mwanza.de Lambda Bayern www.lambda-bayern.de akw! www.akw-info.de Stadtjugendring www.sjr-wuerzburg.de Bezirksjugendring www.bezjr-unterfranken.de Bockshorn www.bockshorn.de Missionsärztliches Institut www.missioklinik.de Universitätsklinikum www.klinik.uni-wuerzburg.de Caritas (Aids-Beratungsstelle) www.aidsberatung-unterfranken.de Selbsthilfebüro www.wuerzburg.de/de/gesundheit-soziales/selbsthilfe/ Würzburg.Gay-Web wuerzburg.gay-web.de Stadt Würzburg www.wuerzburg.de Würzburger Bündnis für Zivilcourage www.zivilcourage-wuerzburg.de Pro Familia www.profamilia.de ESG Evangelische Studentengemeinde dabeef.net/ESG/ LSVD www.lsvd.de Brunnenhof www.der-brunnenhof.de Rimaldo www.rimaldo.com BefaH www.befah.de CinemaxX www.cinemaxx.de Mann-o-Meter www.mann-o-meter.de Kunsttick.com www.kunsttick.com Peter Wellemann www.funpx.com Schwule Väter Deutschland www.schwule-vaeter.org Arbeitsgemeinschaft Würzburger Frauen und Frauenorganisationen e.V. Lesbenring e.V. www.lesbenring.de Die Murmel Open Art


Mitgliedsantrag des WuF-Zentrums Ich unterstütze mit meinem Beitritt in den WuF e.V. – Schwulesbisches Zentrum Würzburg die Arbeit des Vereins und möchte Mitglied werden. Name, Vorname: ______________________________________________ Straße: ______________________________________________________ PLZ, Wohnort: ________________________________________________ EMail: _______________________________________________________ Telefon: ________________________ Geburtsdatum: ________________ Beitragshöhe: 4€ 6€ 10 € anderer Betrag: ______€ (Monatsbeitrag mind. 4 € inkl. ermäßigtem Eintritt zur GayDisco und – wenn nicht anders gewünscht – Zusendung des wufmag. Wir freuen uns über jede freiwillige Beitragserhöhung.) Einzugsermächtigung: Hiermit ermächtige ich den WuF e.V. widerruflich, die von mir zu entrichtenden Mitgliedsbeiträge vierteljährlich bei Fälligkeit zu Lasten meines Kontos mittels Lastschrift einzuziehen. Konto-Nr.: _______________________ BLZ: ________________________ Kreditinstitut: ________________________________________________ Ja, ich möchte den Newsletter erhalten. Hiermit will ich das wufmag nur als Onlineausgabe erhalten. Ich erkenne die Satzung des WuF e.V. in ihrer aktuell gültigen Fassung an. Die Mitgliedschaft beginnt zum jeweiligen ersten des Folgemonats. Ort, Datum: ______________________ Unterschrift:__________________


Öffnungszeiten: DI 08.30 - 18.00, MI 08.30 - 22.00, DO 08.30 - 19.00, FR 08.30 - 19.00, SA 08.30 - 14.00 ULMER HOF 1 • 97070 WÜRZBURG • TEL.: 0931 - 15109


Tunten Man sieht sie jetzt wieder bei allen CSD´s – die Tunte… Schuhe hoch, Schminke dick, Tasche groß – Gesamtbild schrill Ein Outfit, das auffällt und schockiert, gepaart mit einem Verhalten, das provozieren soll und es auch tut. Viele – besonders jüngere oder ungeoutete – Lesben und vor allem Schwule haben Probleme mit dieser Erscheinung. Transportiert es doch nicht die eigene Vorstellung einer offen gelebten Homosexualität. Man selbst würde „so“ nicht auf die Straße gehen. Nicht zum CSD und schon gar nicht unter dem Jahr. Im Gegenteil – ein sogenannter „Hetero-Style“ ist gefragt. Kontaktanzeigen mit „hetero aussehend“ oder „hetero wirkend“ haben Hochkonjunktur. Was wollen die Nutzer dieser Begriffe sagen, wenn sie sich als heterolike beschreiben oder nur solche suchen? Dass sie mit der eigenen Homosexualität nicht zurechtkommen? Dass sie Angst davor haben, gesellschaftlich ausgegrenzt zu werden, wenn sie schwul wirken? Ist es eine Angleichung an die Heteroumgebung, die der Auflösung der schwulen Subkultur folgt? Ist es ein Leugnen der eigenen Identität? Oder ist es gar ein neuer Fetisch, der entsteht? Vermutlich ist es nur eine Abgrenzung gegen die Gleichsetzung von Schwulen und Tunten. Ein Leben, das man trotz der Homosexualität unauffällig für Mitmenschen führt.

tunten 40


Doch die Frage sei erlaubt: Ist man dann in der Mitte der Gesellschaft angekommen, wenn man sich wie diese verhält? Oder sollte es nicht vielmehr so sein, dass die Gesellschaft Lesben und Schwule so aufnehmen soll, wie sie sind? Vielfältig! Dazu gehört - gerade auch zum CSD eine Tunte die im Fummel durch die Straße stöckelt. Toleranz beginnt da, wo es anfängt, weh zu tun! Auch – und vor allem – in der Community. (Bj)


WuF - Nigglweg 2 - Wuerzburg

new romantic electropunk alternati alternative synthie dance house ebm pop

27.08.2010

FLAMINGOS FLAMINGOS electropop independent electroclash

22 Uhr electropop independent electroclash

minimal electronics

PINK

Le plastique c’est fantastique

new romantic

minimal electronics

PINK

in DJSTAHL STAHLin DJ

FLAMINGOS

Le plastique c’est fantastique fantastique

Le plastique c’est fantastique

FLAMINGOS

minimal electronics minimal electronics

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DJ STAHLin

PINK

electropop electropop independent independent electroclash electroclash

27.08.2010 27.08.2010 22Uhr Uhr 22

DJ STAHLin

WuF - Nigglweg Nigglweg 2 2 -- Wuerzburg Wuerzburg


Pink Flamingos

27.08.2010 20 Uhr


„I do – for the rest of my life.”

Wie lang ist „für immer“? Ein großer Tag, nicht für mich, aber für zwei meiner besten Freunde: Fast schon spießig und auf jeden Fall sehr heterolike stehen wir nun alle versammelt hier im Standesamt. Ich frage mich kurz, was ich hier eigentlich mache, was die anderen hier machen, ob sie sich wirklich sicher sind… werde dann aber von meiner Umgebung abgelenkt. Freunde und Familie sollen Zeuge für ein Versprechen werden. Ein Versprechen, einander ein ganzes Leben lang zu lieben und zu ehren. Für den anderen da zu sein, in schweren und in schönen Momenten. Ein Leben lang? Selbst mit Anfang Dreißig ist ein Leben noch sehr lang. Wie kann man ein solches Versprechen, ein Gelöbnis dieses Ausmaßes geben? In einem Augenblick kann alles anders sein. Man verändert sich, Gefühle ändern sich. Ist dann noch ein Zusammensein möglich? Doch die beiden sind frei von Zweifeln. Eine gute Voraussetzung, um einen solchen Bund einzugehen. Tränen in den Augen der Anwesenden. Der Zyniker in mir fragt sich, ob eine

Kolumne 48

zweite Verpartnerung ebenfalls so zelebriert wird. Und tief in mir brennt doch die Bewunderung. Anerkennung für den Mut, einen Bund einzugehen, der von vielen zu leichtfertig, aber hier aus vollem Herzen geschlossen wird. Das Paar begibt sich nach draußen, in den strahlenden Sonnenschein. Ein Tag wie gemacht für die beiden. Aus den Lautsprechern des CD-Players strömt die Stimme von Jon Bon Jovi: „I will love you, baby. Always.“ Ja, für immer, ich will dich immer lieben, für immer. Das Versprechen, das sie sich gerade gegeben haben. Jon Bon Jovi ist eine gute Wahl – oder ist es die Kuschelrock und nur Zufall? – der immerhin seit 21 Jahren verheiratet ist. Keine Skandale, eine gehaltene Zusage. Mit den besten Glückwünschen – und einer sehr warmen Umarmung der Bräutigame – verabschiede ich meine beiden Freunde in die Flitterwochen. Und mein geistiges Auge sieht mich auch irgendwann an dieser Stelle stehen… Jung und heiratswillig ;-)…

Euer Nic


W端rzburg freut sich auf den CSD Pipinus ganz besonders...


Samstag 7. August 20 Uhr Ladies‘ Movie Night UK - 2002 - 178 min Nancy Astley, die in dem elterlichen Austernrestaurant an der Küste von Kent auf den Ruf der großstädtischen Wildnis wartet, fühlt sich eines Abends in ihren Wünschen erhört, als sie die Herrendarstellerin Kitty Butler im Theater ihres Provinzorts erlebt. Sie verliebt sich in sie und folgt ihr als abhängig Liebende in das Londoner Theaterleben. Der Film ist ein hervorragendes Porträt einer mutigen und selbstbewussten Frau, die in einer Zeit, in der es für ihre Veranlagung noch nicht einmal ein Wort gab, niemals sich selbst verliert. Sehr erstaunlich ist, dass Tipping the Velvet vom britischen TV Sender BBC umgesetzt wurde. (atir)

Film 50

Samstag 28. August 21 Uhr CineWuF USA - 1997 - 100 min Skandal im Country-Club! Aufruhr im Beauty-Salon! In Azalea Springs, irgendwo im heißen Texas, wo Männer noch echte Kerle sind und ihre Frauen sie dafür bewundern, wird die unbefleckte Kleinstadtidylle von einer Welle schwullesbischen Begehrens erschüttert. Das Gerücht, “es” könnte durch’s hiesige Trinkwasser verursacht werden, löst Panik unter den Spießerseelen aus. Augenzwinkernd, aber schonungslos, trifft Kelli Herds Spielfilmdebüt mitten ins Herz der amerikanischen Doppelmoral. „It´s in the water“ zeigt uns die Welt in anderer Rollenverteilung: Schwul- und Lesbischsein ist selbstverständlich und homophobe Heteros reichlich lächerlich. Ein Feel-Good-Comedy mit erotischen Sideknicks nicht nur für Schwule und Lesben! (Da)


Eiscafé

Sonntag, 22. August um 15 Uhr Hitzewallungen? Bei unserem Eiscafé gibts Abkühlung. Einfach vorbeikommen und genießen!

Jugendgruppe DéjàWü FREITAG, 6. AUGUST um 20 Uhr

Sommer, Sonne, Hitze! Das schreit geradezu nach Abkühlung!! Und da es mehr Spaß macht mit netten Leuten im kühlen Nass zu planschen, gehen wir diesmal gemeinsam schwimmen! Wir treffen uns im WuF-Zentrum und laufen von dort ins Nautiland und dann nix wie ab ins Wasser :o)

treff.punkt8 – Tischtennis/Frisbee Dienstag, 17. AUGUST um 20 Uhr

Aktiv werden... Wir vergnügen uns am Main...


Sonntag 01.08.

Sonntag 08.08.

Lesung mit Angelika – schlemmen und informieren

Fruchtcremespeisen – Frisches, das die Sinne hebt

Montag 02.08.

Montag 09.08.

Dienstag 03.08.

Dienstag 10.08.

American Pie – Mhh... warmer Apfelkuchen...

Mittwoch 11.08.

9.30 Uhr CSD: Brunch und Lesung

20 Uhr Chorprobe „Sotto Voce“

20 Uhr treff.punkt 8

Mittwoch 04.08.

20 Uhr Schwule Ehemänner & Vätergruppe 20 bis 22 Uhr Rosa Hilfe Beratung

bei Fragen aus dem schwulen Leben (0931) 19 446

Donnerstag 05.08. 20 Uhr Offener Abend

Freitag 06.08.

20 Uhr Jugendgruppe DéjàWü

Schwimmen

Samstag 07.08.

20 Uhr Ladies‘Movie Night

15 bis 18 Uhr Kaffeeklatsch

20 Uhr Chorprobe „Sotto Voce“

20 Uhr Lieblingsbuch

20 bis 22 Uhr Rosa Hilfe Beratung

bei Fragen aus dem schwulen Leben (0931) 19 446

Donnerstag 12.08. 20 Uhr Offener Abend

Der Treff für jung, alt, dick und dünn, schwul, lesbisch, trans, bi oder hetero – einfach vorbeikommen!

Samstag 14.08.

15 Uhr Sommerfest im WuF-Zentrum

(siehe Seite 2)

Montag 16.08.

20 Uhr Chorprobe „Sotto Voce“

Die Muschelöffnerin (siehe Seite 50)

Dienstag 17.08.

22 Uhr GayDisco

Tischtennis/Frisbee – Aktiv werden...

20 Uhr treff.punkt 8

Come in and dance out – im Tanzcafé Ludwig, Kaiserstraße 5 Programm 52

Veranstaltungen


Mittwoch 18.08.

Dienstag 24.08.

bei Fragen aus dem schwulen Leben (0931) 19 446

Spiel mal wieder!

Donnerstag 19.08.

19 Uhr Gesprächskreis für Eltern, Angehörige und Freunde

20 bis 22 Uhr Rosa Hilfe Beratung

20 Uhr Offener Abend

Der Treff für jung, alt, dick und dünn, schwul, lesbisch, trans, bi oder hetero – einfach vorbeikommen!

20 Uhr Spieleabend

Mittwoch 25.08.

bei Fragen: Angelika Mayer-Rutz (01 71) 6 54 82 03 20 bis 22 Uhr Rosa Hilfe Beratung

Freitag 20.08.

bei Fragen aus dem schwulen Leben (0931) 19 446

20 Uhr Jugendgruppe DéjàWü

20.30 Uhr Jugendgruppe DéjàWü

Grillen & Lambda-Infoabend

Stammtisch im Café Klug

Samstag 21.08.

Donnerstag 26.08.

für Lesben und Schwule mit Kindern und/oder Kinderwunsch in der ESG Würzburg, Infos unter ilse.unterfranken@lsvd.de

Happy Hour – jedes 2. Hefesaft- oder Biergetränk zum halben Preis und zur großen Schorle eine kleine gratis

14.30 bis 18 Uhr ILSE-Treff

20 Uhr Thekenabend 40 plus

Männer über 40 laden ein

Sonntag 22.08. 15 bis 18 Uhr Eiscafé

Hitzewallungen? Bei unserem Eiscafé gibt´s Abkühlung. Einfach vorbeikommen und genießen!

20 Uhr Offener Abend

Samstag 28.08. 20 Uhr CineWuF

It´s in the water (siehe Seite 50)

Montag 30.08.

20 Uhr Chorprobe „Sotto Voce“

Montag 23.08.

20 Uhr Chorprobe „Sotto Voce“

des WuF-Zentrums

53 programm


AUSBLICK SEPTEMBER 2010

Donnerstag 02.09.

Mittwoch 01.09.

Samstag 11.09.

20 Uhr Schwule Ehemänner & Vätergruppe 20 bis 22 Uhr Rosa Hilfe Beratung

20 Uhr Offener Abend

21 Uhr Ladies` Night

Konzert mit SLTSCH

Freitag 24.09. 20 Uhr Lady Planet

Impressum

Der neue Treff für Lesben im WuFZentrum!

herausgegeben von

wufzentrum Schwulesbisches Zentrum Würzburg

WuF e.V. – schwulesbisches Zentrum Würzburg Nigglweg 2 | 97082 Würzburg | info@wufzentrum.de Telefon: 09 31 - 41 26 46 durch Björn Soldner & Julian Magar GbR V.i.S.d.P.: Björn Soldner Chefredaktion: Natalie Koppitz Redaktion: Björn Soldner (Bj), Matthias (Mat), Markus Büttner (Ma), Nic, David Hein (Da), atir Satz, Layout: Tim Herrscher, Marcel Goldbach, Simon Adamski, Natalie Koppitz Lektorat: Tim Herrscher Anzeigen: armin@wufzentrum.de Vertrieb: Julian Magar Fotos: Cover, S. 12, 19, 27, 47: Stella S. 2: © SanKö | PIXELIO S. 9: www.csd-wuerzburg.com S. 30: © Ludovic Bertron | flickr.com/ photos/23912576@NO5/2942525739 S. 49: Matthias S. 51 Eis: © Lichtbild Austria | PIXELIO S. 51 Wasser: © Heike Berse | PIXELIO S. 51 Tischtennis: © A. Dreher | PIXELIO Auflage: 2.500 Stück Redaktionsschluss: 10. August redaktion@wufzentrum.de Ausblick & Impressum 54

Hier gibt´s das wufmag:

(unter anderem) - Aids-Beratungsstelle, Röntgenring - BB Burkardus Bäck, Burkarder Straße - Buchhandlung 13einhalb, Eichhornstraße - Bürgerbüro, Rathaus - Caffe Centrale, Bronnbachergasse - Schnittpunkt Friseur, Karmelitenstraße - Stadtmensa - Tourismusbüro Falkenhaus, Marktplatz - Wuf-Zentrum, Nigglweg Du hast Ideen für zusätzliche Auslegeorte oder Interesse das wufmag zu verteilen, melde dich bei redaktion@wufzentrum.de!


wufzentrum

7. August 2010

im

KaiserstraĂ&#x;e 5 I WĂźrzburg I www.tanzcafe-ludwig.de

Die GayDisco des WuF-Zentrums fĂźr Schwule, Lesben & Freunde

Jeden ersten Samstag im Monat ab 22 Uhr

Parken am Bahnhof ab 21 Uhr kostenlos Bahnhof - Richtung Innenstadt, auf rechter Seite Straba-Haltestelle Barbarossaplatz/Juliuspromenade

7FSBOTUBMUFS8V';FOUSVNF7r/JHHMXFHr8ÛS[CVSH

GayDisco



wufmag 8/2010