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Turnerjugend

WESTFÄLISCHE TURNERJUGEND

Westfälische Turnerjugend

Referenten-Ausbildung trägt erste Früchte GH-Aufbau-Lehrgang bei Traumwetter Lachendes und weinendes Auge NRW bewegt seine Kinder 16. wtj-Tanzwerkstatt fand wieder großen Anklang Wettbewerbe beim Kinderlandesturnfest 2012 in Ochtrup

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Referenten-Ausbildung trägt erste Früchte Im letzten Jahr waren sie noch Teilnehmerinnen in der Referenten-Ausbildung der Westfälischen Turnerjugend und haben sich bei Natalie Grüber, Pit Simon und Ernst Mackel mit der Didaktik des Lehrens und Lernens beschäftigt. Als „Einstiegs-Ausbildungs-Lehrgang“ übernahmen sie dann Ostern unter erfahrener Anleitung von Patrick Cramer den Gruppenhelfer-Grund-Lehrgang. In den letzten Herbstferien abgeschlossen haben sie den Gruppenhelfer-Aufbau-Lehrgang (siehe Bericht unten) und waren dort als Duo komplett verantwortlich für die Planung und Durchführung der Ausbildung. Mit etwas Unterstützung von Jugendbildungsreferenten Ernst Mackel,

einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein und viel Motivation gingen sie die neue Herausforderung an und meisterten sie, wie die Auswertung zeigte. Jetzt bleibt nur noch zu klären, um wen es sich bei den beiden jungen Damen handelt: Sarah Weiß und Katharina Dey heißen die beiden Nachwuchskräfte vom TuS Bierbaum 1953 e.V., die auch das wtj-Titelbild zieren. Als Vereinsmitarbeiterinnen in der Paxis und im Jugendvorstand sind sie jetzt noch verwurzelt. Den Turnerbund kenn Sie aus der Vergangenheit aus eigenen Übungsleiter-Ausbildungen. Ihren jetzigen Einsatz und ihre Motivation kann man auch daran ablesen, dass sie die Wartezeit, die sie noch hatten, bis die

letzten Gruppenhelfer abgeholt wurden, sie das schöne Wetter und die angenehme Atmosphäre nutzten, um einen kurzen Bericht (GH-Aufbau-Lehrgang bei

Traumwetter) für den WT zum gerade beendeten Lehrgang zu schreiben.

GH-Aufbau-Lehrgang bei Traumwetter In der zweiten Woche der Herbstferien fand auch in diesem Jahr der GruppenhelferAufbaulehrgang der wtj statt. Im Gegensatz zum Grundlehrgang mussten die Teilnehmer sich die Umsetzung der Inhalte größtenteils selber erarbeiten. Hier war ihrer Kreativität freier Lauf gelassen und mit spannenden Geräteaufbauten konnten Grundlagen von Helfen & Sichern sowie das sachgerechte Aufbauen der Geräte wiederholt und vertieft werden. Bei

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Spiel- aber auch bei Theorieeinheiten konnten die Gruppenhelfer ihre Qualitäten unter Beweis stellen. Die Theorie wurde nicht trocken in Seminarräumen vermittelt, sondern unter anderem bei einem herbstlichen Spaziergang durch Wald und Wiesen um die schöne Landesturnschule

Oberwerries herum. Glücklicherweise bestanden alle 20 Teilnehmer den „angsteinflößenden“ Abschlusstest und durften sich bei Gummibärchen-Belohnung Praxistipps wie beispielsweise „laut sprechen“ einholen. Somit sind jetzt die Voraussetzungen für eine Teilnahme an einer ver-

kürzten Übungsleiter-Ausbildung geschaffen. Rundum betrachtet war es ein erfolgreicher Lehrgang mit netten Teilnehmen und motivierten Referenten.


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Lachendes und weinendes Auge Wie schon die letzten Jahre fand auch dieses Jahr in der ersten Woche der Herbstferien die begehrte viertägige Gruppenhelferausbildung der wtj statt. Die Gruppe Jugendlicher zwischen 13 und 18 Jahren, fand sich im Schloss Oberwerries in Hamm zusammen, und trainierten, schufteten und schwitzen vier Tage lang in den Sportanlagen der Turnschule des Westfälischen Turnerbundes. Dort übten wir Helfergriffe und Sicherheit in der Halle, bevor wir mit Kraft- und Ausdauerübungen von dem Leitungsteam Sebastian Wilke und Julia Knöpfel „gequält“ wurden. Die Anstrengung aus der Halle mach-

ten die vier üppigen und leckeren Mahlzeiten und die schöne Umgebung samt den süß aussehenden Nutrias wieder gut. Trotz nächtlicher Unruhe blieb die Stimmung sehr entspannt und gut, alle hatten Spaß an Akrobatik, Trampolin und sogar an den spannend gestalteten Theoriestunden, doch die Anspannung auf die dreiteilige Prüfung blieb groß. Wir 28 wurden auf eine harte und für viele peinliche Probe bei den gemeinsamen Tanz- und Songspielen gestellt, über die wir aber schnell wieder lachten. Abends wurde im `Düsterwald´ manches Dorf ausgelöscht und wieder bevölkert, so das wir uns auch Abends noch

besser kennen lernen konnten. Der Abschluss der Gruppenhelferausbildung war ein wie jeden Tag sehr schmackhaftes Mittagsessen und wir fuhren mit

einem lachenden und einem weinenden Auge nach Hause. Lilli und Giulia

NRW bewegt seine Kinder – bewegte Kindheit und Jugend in NRW

Junges Engagement im Sportverein – Jugend ist Zukunft Ihr Engagement zu fördern, ihre Werteorientierung positiv zu unterstützen und ihre soziale Kompetenzen zu stärken – dies gehört zu den substanziellen Aufgaben der Sportvereine mit ihren Jugendabteilungen. Sie

vertreten die Interessen sportbegeisterter Jugendlicher nach außen und schaffen den Rahmen, in dem sie sich entwickeln und entfalten können – sportlich wie persönlich. Sportvereine bieten Chancen zur Mitgestaltung und Partizipation in Angeboten, Projekten, Aktionen und vielen weiteren Handlungsfeldern. Ehrenamtliches Engagement fördert die Entwicklung junger Menschen auf vielfältige Art und Weise. Junges Ehrenamt – das bedeutet Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und zu erfahren, dass man etwas erreichen kann. Das unterstützt der gemeinnützige Sport durch verschiedene Qualifizierungen. Jugendliche lernen, dass es lohnt, sich für andere und für sich selbst zu engagieren. Eine Chance, die langfristig der gesamten Gesellschaft zu Gute kommt. Weitere Informationen und Anmeldeformular unter: Landessportbund Nordrhein-Westfalen, Sonja Metz, Tel. 0203 7381-844,

E-Mail: Sonja.Metz@lsb-nrw.de, www.lsb-wettbewerb.de Wettbewerbsteilnahme Für die Zukunft unserer Gesellschaft ist das bürgerschaftliche Engagement von grundlegender Bedeutung. In den Sportvereinen ist es die tragende Säule. Die RWE Deutschland AG und der Landessportbund Nordrhein-Westfalen mit seiner Sportjugend haben die Förderung dieses freiwilligen Engagements von jungen Menschen in den Mittelpunkt ihrer diesjährigen Zusammenarbeit gestellt. Der Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb „Junges Engagement im Sportverein“ richtet sich an alle Sportvereine. Die Sportvereine stellen auf der Basis eines Bewerbungsbogens ihre Jugendarbeit im Bereich „Junges Engagement“ in den Themen Partizipation, Bildung, Anerkennungskultur und Vernetzung dar und beschreiben Maßnahmen, Projekte und gelungene Beispiele zu den The-

men. Die eingereichten Unterlagen werden von einer Jury der RWE Deutschland AG, des Landessportbundes NRW und der Sportjugend NRW gesichtet und bewertet. Es gibt attraktive Geldpriese zu gewinnen. Die von der Jury ermittelten Preisträger werden schriftlich benachrichtigt. Die öffentliche Bekanntgabe der Preisträger und die Preisverleihung finden im Frühjahr 2012 statt. Darüber hinaus erfolgen Veröffentlichungen im InternetPortal des Landessportbundes NRW sowie im Magazin „Wir im Sport“. Bewerbungen sind bis zum 15.12.2011 unter Angabe der Vereinskennziffer einzureichen. Die Unterlagen finden Sie unter der oben genannten Kontaktadresse.

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16. wtj-Tanzwerkstatt fand wieder großen Anklang Am 13. November fand die wtj-Tanzwerkstatt zum 16. Mal in Unna in den Hellweg-Sporthallen statt. Knapp 100 Teilnehmerinnen waren diesmal zu vermelden. Einen trüben Novembertag aktiv und motivierend zu gestalten, das lag wohl im Interesse aller Teilnehmer und Referenten, so dass in fast allen 12 workshops gute Stimmung herrschte. Je nach Thema des workshops konnte man angestrengte Gesichter bei den Teilnehmern sehen, die sich die komplexen hoch koordinativen Choreos merken mussten, eben mit dem angesprochenen Gesichtsausdruck umsetzten und immer wieder zwischen Spaß und Spannung wechselten. In den eher klassischen Richtungen ließ sich dann die persönliche Technik trainieren und verbessern. Hier hatte Debütantin Diana Karsiew „Jazzdance auf feurige Art“ im Gepäck, Carsten Sasse ließ seine Teilnehmer immer wieder sehen, warum er sich als professioneller Tänzer auch dem Modern Jazz verschrieben hat. Als Neueinsteigerin für „Gute-Laune-Rhythmen“ konnte an diesem Wochenende besonders Juliane Sassenroth punkten, die nach anfänglicher Nervosität

schnell den Funken überspringen ließ. Ihre Themen „Dance Aerobic“ und „Latino Dance Fitness“ waren natürlich prädestiniert für hohe Motivation und viel Schwung in den Hüften. Die Freude in den Gesichtern war beständig zu sehen, außer Juliane setzte noch mal einen drauf und forderte die Teilnehmer auf: „Geht das jetzt auch doppelt so schnell?“, dann bekam die ein oder andere der bis auf einen männlichen Teilnehmer weiblichen Besucher Fragezei-

chen im Gesicht, denn der Geist war willig, aber das Fleisch blieb schwach. Jule beließ es aber beim „Antesten“ und die Teilnehmer konnten für sich eine Herausforderung mit nach Hause nehmen. Die vielen Rückmeldungen und Fragen, ob denn in 2012 die 17. Tanzwerkstatt stattfinden wird, bejahte Jugendbildungsreferent und Organisator Ernst Mackel und versprach, alle rechtzeitig zu informieren. Trotz der in diesem Jahr anspruchsvolleren organisatorischen Auf-

gaben, war am Ende das Orgateam mit Georgina, Philipp und Felix gut zufrieden, da sie den organisatorischen Bereich bestens im Griff hatten und alles funktionierte. Dann warten wir gemeinsam auf einen trüben Novembertag im nächsten Jahr am ersten oder zweiten Wochenende des Novembers 2012, um uns diesen Tag mit viel guter Tanzlaune wiederum aufzuhellen.

Wettbewerbe beim Landeskinderturnfest 2012 in Ochtrup Einzelwettkämpfe  Alter Wahlwettkampf 8 bis 14 Jahre Kitu-Cup  bis 7 Jahre Gym-Cup  bis 8 Jahre Rhythmische Sportgymnastik  7 bis 10 Jahre Trampolinturnen 8 bis 14 Jahre

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Gruppen- und Mannschaftswettbewerbe Kinder-Gruppen-Wettstreit  bis 10 Jahre  bis 14 Jahre DTB-Dance  bis 8 Jahre  bis 11 Jahre  bis 14 Jahre Gymnastik  bis 8 Jahre  bis 11 Jahre  bis 14 Jahre Gymnastik & Tanz  bis 8 Jahre  bis 11 Jahre  bis 14 Jahre Völkerballturnier  9 bis 10 Jahre  11 bis 14 Jahre

In der nächsten WT-Ausgabe stellen wir die Wettbewerbe ausführlicher vor. Im Internet könnt ihr auf die gesamte Ausschreibung unter www.wtj-online.de zugreifen.

WT 12-2011  

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