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PRÄSENTIERT

APRIL 2011 NR. 3

DAS SCHÜLERVERTRETUNGSMAGAZIN

SCHRÄGVOGEL Interview mit Kiku-Redakteur Heinz Wagner - S. 4

BE.PART

Das Softskills-Seminar der LSV Wien in Wort und Bild - S. 14

CHRIS BRANDON

SCHULE MACHT

GAGA

HAUPTSACHE SCHWÄCHEN AUSMERZEN

Wiens Vorzeige-DJ spricht über Wiens Clubszene - S. 17

S.6

Kleines Schnitzel

Kleines Schnitzel mit Pommes

Kleines Cordon mit Pommes

EDITORIAL

INHALT

BILDUNGSPOLITIK

Ein Schrägvogel über Bildung Schule macht Gaga! Teach me if you can! Desolater Zustand an Berufsschulen ReGrus - für mehr Service und Betreuung

EVENTS

Because of Students’ Voices Das SiP geht in die letzte Runde be.part - das legendäre LSV-Seminar

LIFESTYLE

COVERFOTO: Fotomodel: Anna-Katharina Höß, Foto: Christian Georgescu

Wie man Freunde gewinnt DJ Chris Brandon legt auf Vitamine und Energizer? Schwimmende Enten und fliegende Wecker

FUN, TIPPS UND TRICKS Die Loci-Methode Frag doch die GIESSKANNE! Hero and Zero Deine Sterne im April - Juni

IMPRESSUM

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HAST DU FEEDBACK? MÖCHTEST DU SELBER BEI DER SU.DOKU MITARBEITEN? MAIL AN SU.DOKU@WSU.AT

Die SU.DOKU ist das offizielle Magazin der Wiener Schülerunion und erscheint vier Mal jährlich mit einer Auflage von 1.000 Exemplaren wienweit. MEDIENINHABER, VERLEGER, PRODUKTION, HERAUSGEBER UND VERTRIEB: Wiener Schülerunion, Bartensteingasse 16, 1010 Wien, Web: www.wsu.at, Mail: office@wsu.at REDAKTIONSANSCHRIFT: Bartensteingasse 16, 1010 Wien, Tel.: 06991/7111243, Mail: su.doku@ wsu.at CHEFREDAKTEUR: Francis Rafal REDAKTION: Pia Bauer, Bedirhan Boztepe, Daryl Chou, Rene Jellitsch, Christian Georgescu (Fotograf), Georg Kudrna, Aymen Belhaj, Michael Jayasekara, Andreas Onea, Dominik Bertagnol, Enna Zagorac, Daniel Perschy, Philipp Neuherz GRAFIK UND LAYOUT: Francis Rafal HERSTELLER UND DRUCK: print24 GmbH, Mariahilferstraße 123/3, 1060 Wien INSERATE: Georg Kudrna, Mail: georg.kudrna@wsu.at

Noch zwei Monate bis zum Schulende - doch mit der SU.DOKU ist es noch lange nicht aus! Mittlerweile über 1000 Leserinnen und Leser an Wiens Schulen zeigen mir, dass sich die harte Arbeit des SU.DOKURedaktionsteams auszahlt. Und sie macht Spaß - unheimlich! Wenn du also selbst als Redakteurin oder Redakteur aktiv werden möchtest oder vielleicht die SU.DOKU kostenlos für deine Klasse bestellen möchtest, dann schreib uns einfach eine Mail an su.doku@wsu.at. So - jetzt aber genug mit der Eigenwerbung. Was gibt‘s denn nun in der 3. Ausgabe? Natürlich ist auch diese SU.DOKU vollgepackt mit den neuesten News aus der Bildungspolitik und einem Interview mit einem sehr unkonventionellen Gesprächspartner. Auch innerhalb der Wiener Schülerunion hat sich mit der Gründung von vier neuen Regionalgruppen (Süd, Nord, Ost, West) viel getan, weswegen sie ab sofort ihre eigenen Seiten in dem Magazin bekommen. Nicht vergessen darf man die besten SV-Gadgets, dein persönliches Horoskop und das altbekannte SU.DOKUSudoku. Nun, worauf wartest du schon wieder? Los geht‘s! Dein Francis

Klick dich rein auf wsu.at

INTERVIEW

SU.DOKU-REDAKTEURIN PIA BAUER MIT HEINZ WAGNER

Schräg. Bunt. Heinz. Ein Vogel singt über Bildung

Ü

ber Neugier und Kinder vor den Vorhang holen. Die SU.DOKU traf KikuRedakteur Heinz Wagner zum Interview.

gemeinsames Kochen mit Eltern aus verschiedenen Kulturen, lernen die Jugendlichen oft mehr als in zwei Monaten Unterricht. SU.DOKU: Was bedeutet zu entdecken und zu erforschen. SU.DOKU: Wie sollte das perKreativität für Dich? fekte Klassenzimmer Deiner SU.DOKU: Was sind Deine Meinung nach aussehen? Ideen für unsere Schulen? HEINZ WAGNER: Etwas, das in der Schule einen viel zu geringen HEINZ WAGNER: Schule HEINZ WAGNER: Also es gibt Stellenwert hat und gleichzeitig sollte Neugier fördern. In den vermutlich nicht das perfekte aber fast schon beschworen letzten zehn, fünfzehn Jahren Klassenzimmer. Ich stelle mir wird, wenn man vom Übergang ist das schon deutlich besser mehr eine freie Lernumgebung von Bildungsgesellschaft zur geworden. Und schon vor 100 vor mit individuell gestalteten Kreativitätsgesellschaft spricht. Jahren prägte Maria Montessori Ruheräumen, Werkstätten, MusiPicasso sagte einmal: „Es hat das Motto: „Hilf mir, es selbst kräumen und Sprachlabors oder lange gedauert bis ich wieder wie zu tun.“ Außerdem sollte Schule so ähnlich. Den Rückzugsraum ein Kind malen gelernt habe.“ eine in die Gesellschaft eingesollen die Klassen selbst gestalten Genauso besuchen Manager jetzt bettete Drehscheibe für Bildung können, mehr wie eine Rückzugsteure Theaterhöhle oder Nische seminar, anstatt und weniger wie „Schule sollte eine in die Gesellschaft dass man Kindern ein „Zimmer“. Wieeingebettete Drehscheibe für Bildung sein.“ so sollen sich die kreative Lernpro- Heinz Wagner zesse ermöglicht. Schülerinnen und Schüler nicht selbst SU.DOKU: Und Möbel aussuchen und den Raum sein. So eine Art Lernort für alle, was bedeutet Neugier? ausmalen dürfen? Dann gäbe es den ganzen Tag, am WochenenHEINZ WAGNER: Das ist übernicht ein perfektes Klassenzimde und in den Ferien. Dann ist haupt das Allerwichtigste! Weil mer, sondern 17.000 (lacht). vielleicht auch die Hemmschwelohne Neugier würde ja alles Wisle für Familien geringer, sich sen nur eingetrichtert und nicht SU.DOKU: Was gefällt Dir rund um Schule zu engagieren. selbst angeeignet werden. Neuso an den Projekten die Du In Projekten, wie zum Beispiel gier ist die Triebfeder, um Neues immer wieder besuchst?

FOTOS: Francis Rafal

4 BILDUNGSPOLITIK

HEINZ WAGNER

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an Theater und Tanz in der SchuHEINZ WAGNER: Ich glaube, HEINZ WAGNER: Da würde le. Damit könnte Sprachumgang dass Jugendliche oft ein sehr mir das Beispiel aus der vierten und Zusammenarbeit erlernt negatives Bild von sich selbst oder fünften Klasse einfallen, wo werden. Ein Star ohne Licht und haben. Das wird vermutlich wir ein englisches Szenenspiel Ton existiert nicht. Theater und auch durch die Medien transmachen mussten. Ich sollte der Tanz sind kreative Lernprozesse. portiert. Deshalb kämpfe ich Vater sein und den Sohn, der um eine Darstellung positiver zu spät nach Hause kommt, SU.DOKU: Was sagst Du zu dem Beispiele. Erst letzte Woche habe zur Schnecke machen. Und ich Satz „Wir sind Schüler von heute, ich ein Projekt von einer HLW habe halt einfach dem „Sohn“ die mit den Lehrern von gestern, besucht, die einen ganzen Tag gesagt, er soll, wenn er so spät mit den Methoden von vorgeslang ein Kulturessen organisiert nach Hause kommt, wenigstens tern, auf die Probleme von morhaben. Solche Projekte sind es nicht so laut sein und sich leise gen vorbereitet werden sollen.“? wert darüber zu berichten. melden. Meine Lehrerin hat HEINZ WAGNER: Er ist poinmich damals geschimpft und tiert, überspitzt und generaliSU.DOKU: Wenn Du ein gemeint: „Na dich schau ich sierend. Generalisierungen sind Fach einführen könntest mir an, wenn du einmal Kinnie ganz wahr. Aber hierzulande – welches wäre das? der hast!“ – Mein Sohn heute hat er leider manchmal allzu viel HEINZ WAGNER: Ich würde sieht das wohl anders. (lacht) Wahres. Trotzdem gibt es viele zuerst einmal alle Fächer abPositivbeispiele auch von Lehrschaffen und dann einen Katalog SU.DOKU: Was würdest Du mapersonen, die mit den Methoden an Kompetenzen für die Zukunft chen, wenn Du einen Tag, statt von morgen unterrichten. Ich erstellen. Es muss mehr fächerSusanne Brandsteidl, Stadtschulglaube, wir müssen wieder zu übergreifende Projekte geben. ratspräsident für Wien wärst? Fertigkeiten wie HEINZ WAGLesen, Schreiben „Wir müssen zu einer Schulkultur kommen, NER: Ein Tag und Rechnen reicht nie, um in der es um Loben und Anerkennung geht.“ Forderungen müssen natürlich - Heinz Wagner immer noch erlernt langfristig umwerden. Aber zusetzen. Also beispielsweise bei der Diskuseiner Schulkultur kommen, in der würde ich recherchieren, wo sion um die Leseschwächen es um Loben und Anerkennung es in den Wochen davor tolle zeigt sich, dass sich nicht alle geht. Der Schulwart soll nicht kontroversielle Projekte gab. Lehrpersonen zuständig fühlen. jammern müssen, wenn er zwei Dann würde ich alle Medien Und das obwohl in Mathematik Stunden länger bleiben muss, einladen und diese präsentieren, bei einem Textbeispiel genauso weil ein Projekt gestartet werden Kinder vor den Vorhang holen Leseverständnis erforderlich wäre soll, sondern Zusatzengagement und vor allem Nicht-Paradewie in allen anderen Fächern. Ein soll wertgeschätzt werden. Schulen einmal für besondere, Beispiel wäre für mich ein Lehrer, unerwartete Dinge auszeichnen. SU.DOKU: An was kannst der jedes Jahr mit seinen SchüleDu Dich aus Deiner Schulrinnen und Schülern einen Spiel(Pia Bauer) zeit noch erinnern? platz baut. Bei den Lerneinheiten zwischendurch ist dann auch der „Kindern den gebührenden Stellenwert einBezug zu z.B. Volumsberechnunzuräumen, ist Heinz Wagners Zugang. Die Welt gen klar, weil die Schülerinnen aus ihrer Perspektive versucht er hier zu beund Schüler einen Anreiz haben, schreiben.“, so sein Blog im Kinderkurier: http:// dass sie diesen Spielplatz bauen kurier.at/interaktiv/blog/kikuontheblog/ und das deshalb können wollen. Über sich selbst schreibt „Heinz Kiku“, wie er Das bedeutet natürlich auch sich auf Facebook nennt: schräger, bunter Vogel. eine größere Herausforderung Motto Nr.1: „Lieber verrückt als normal.“, Motto an Lehrpersonen im Bezug auf Nr. 2: „Kinderlärm ist Zukunftsmusik.“, Motto Nr. 3: „Die herrschenTeamarbeit. Außerdem fehlt es den Verhältnisse verdienen es längst, verändert zu werden.“

BILDUNGSPOLITIK

KOMMENTAR VON LANDESOBFRAU PIA BAUER

SCHULE MACHT GAGA

Schule macht Gaga! Oder doch nicht?

N

eugier wird in unserer Schule schon an den Wurzeln erdrosselt. Wie können wir nun den Spaß am Lernen wiederfinden?

Neugier bringt uns weiter Kinder lernen mit angeborener Neugier. Der Mensch an sich definiert sich durch die angeborene Neugier, die uns vorwärts treibt und die die unglaublichen

Entdeckungen der Menschheit erst möglich gemacht haben. Im Kleinen bringt uns die Neugier dazu vom Krabbeln zum Gehen überzugehen, um mehr von der Welt zu sehen oder sprechen zu

1. Freiraum für Schüler/innen ihren Klassenraum zu gestalten Das beginnt beim selbständigen Ausmalen oder Zimmerpflanzen und Teekochern. Auch ruhige Lernräume, Aufenthaltsund Gemeinschaftsräume und Ähnliches machen das Erfolgrezept eines guten Lernklimas aus. 2. Gezielter Projektunterricht und Projekte im Team Sprachen können am besten in der Praxis erprobt werden und das Verständnis für Kultur oder Geschichte entsteht am ehesten durch persönliche Erfahrungen. In Projekten werden gefragte

Fähigkeiten wie Teamgeist, Selbständigkeit, Projektmanagement oder Kreativität erlernt. 3. Coachings für Lehrpersonen, um verschiedene Lerntypen anzusprechen Unser Frontalunterricht ist nicht ausgerichtet auf die unterschiedlichen Lerntypen. Während der eine visualisierte Inhalte braucht, muss der andere etwas hören, um es sich zu merken. Wiederum ein anderer lernt nur durch die assoziierte Situation oder muss sich beim Lernen gar bewegen. Um auf die verschiedenen Bedürfnisse

SIEBEN ERSTE SCHRITTE ZU FRÖHLICHEM LERNEN

FOTO: Mariesol Fumy

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FRÖHLICHES LERNEN lernen, um Fragen zu stellen. Anpassung wichtiger als Kreativität? Unser Schulsystem ist in jüngster Vergangenheit immer mehr in Verruf geraten, weil Disziplin und Leistung oft mehr wert sind als natürliche Neugier. Die klassische Psychologie hat schon längst herausgefunden, dass wir die meisten Fähigkeiten durch Versuch und Irrtum erlernen. Im System Schule jedoch sind Fehler negativ und werden aufgrund der drohenden Konsequenzen vermieden. Der Lerneffekt bleibt oft aus. Wie oft haben wir gehört, wir sollten bei der Englischschularbeit nicht die schwierigen Phrasen versuchen, sondern uns an das halten was wir bereits können. Niemand will behaupten wir lernten nichts in der Schule, aber oft lernen wir mehr die Fähigkeit zur richtigen Anpassung und Zielerfüllung als Kreativität und die Inhalte selbst. Dabei macht Lernen doch eigentlich Spaß. Wer empfindet nicht ein Glücksgefühl beim Herausfinden der Funktionen des eingehen zu können, müssen Lehrer mehr zu Mentoren als Professoren werden. 4. Modulsystem mit individuell wählbaren Fächern und Kursen In der Oberstufe werden viele Lehrinhalte wiederholt oder Fächer besucht, die uns weder interessieren noch im Zusammenhang mit unseren Zukunftsplänen stehen. Das Modulsystem bietet die Möglichkeit individuelle Schwerpunkte zu setzen in dem einige Kurse frei gewählt werden und der Stundenplan von dir gestaltet wird.

neuen technischen Spielzeugs. In der Schule haben wir das kaum gelernt. Und in der Klasse die neuesten Ideen und Erkenntnisse dazu auszutauschen bringt alle weiter. Moment – ist das nicht etwa wie abschreiben? In der Praxis sind die Dinge die wir in der Schule als verpönt lernen oft die Werkzeuge zu funktionierender Weiterentwicklung. Was Peter Pan richtig macht Wir müssen uns daher die Frage stellen, was Bildung und Schule eigentlich sein kann. Die Geschichte von Peter Pan macht es vor. Kind zu bleiben bedeutet seine Fantasie zu behalten und an etwas zu glauben. Nur dadurch können wir zu Überfliegern werden oder über unseren eigenen Schatten springen. Talente fördern statt Schwächen ausmerzen Statt bis zum Umfallen Mathe zu lernen wäre es für viele vielleicht sinnvoller gewesen, gleich mit dem Schreiben 5. Feedbackkultur an Schulen Feedback ist das geflügelte Wort, das Verbesserungen direkt am Schulstandort garantiert. Feedback kann von Schüler/innen zu Lehrpersonen und umgekehrt oder von den Schulpartnern an die Schulverwaltung zur gesamten Schule und dem Schulklima schnell viel bewirken. 6. Moderne Ausstattung der Klassenräume für abwechslungsreichen Unterricht Beamer, Leinwand, Flipchart und Co. liefern ausgebildeten Lehrpersonen erst die Möglichkeiten das Erlernte umzusetzen.

7 zu beginnen oder zu zeichnen und sich dort auszutoben und zu verbessern. Für unsere gesamte Gesellschaft wäre es doch klüger, jeden nach seinem oder ihrem Talent zu fördern, um die besten der Besten genau das machen lassen zu können was sie glücklich macht. Das aber auf einen Weise, die einem nicht den Spaß an der Sache austreibt. Viele haben den Spaß am Singen verloren, weil ihre Lehrpersonen sie irgendwann dazu zwangen vor der Klasse zu singen. Oder wir verlieren die Lust an einer Sache einfach durch die Tatsache, dass wir immer und immer wie- der diszipliniert werden. (Pia Bauer)

In der neuen Lehrerausbildung soll genau auf diese Dinge wertgelegt werden, also müssen auch die Klassen dementsprechend ausgestattet werden. 7. Motivierte Lehrpersonen durch Anreize bei Projekten und zusätzlichen Leistungen Der Dreh- und Angelpunkt guten Unterrichts ist und bleibt die Lehrperson. Damit Lehrer/innen in Zukunft auch mehr Anreiz geboten wird, Projekte zu verwirklichen, Fortbildungen zu besuchen oder neue Lehrmethoden zu versuchen, sollen genau diese Dinge speziell gefördert werden.

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BILDUNGSPOLITIK

TEACH ME IF YOU CAN! Teach me if you can Was uns Schüler/innen wichtig ist, um unsere Ausbildung zu verbessern! (Zutreffendes bitte ankreuzen!)

1) Könntest du dir derzeit vorstellen Lehrer/in zu werden? Ja, weil .....

trifft sehr zu

trifft eher zu trifft weniger zu

trifft nicht zu

- Ist es dir wichtig, dass die Lehrerausbildung diese Kompetenzen vermittelt? - Gestalten deine Lehrer/innen derzeit deinen Unterricht multimedial und interessant? 3) Glaubst du, dass Lehrerfeedback den Unterricht verbessern würde? - Ist es dir wichtig, deinem/r Lehrer/in Feedback zu geben?

BUNDESOBMANN MÖLLNER, BUNDESSCHULSPRECHER PINTER

- Gibt es an deiner Schule bereits Lehrerfeedback? 4) Würden Schulpsychologen/innen und Sozialpädagogen/ innen deiner Meinung nach die Arbeit der Lehrer/innen erleichtern? - Ist es dir wichtig, auf die professionelle Hilfe von Schulpsychologen/innen und Sozialpädagogen/innen zurückgreifen zu können?

Umfangreiche Schülerumfrage: „Teach me if you can!“ - Gibt es an deiner Schule bereits Schulpsychologen/innen und Sozialpädagogen/innen?

Österreichische Schülerunion

E

in chronischer Lehrermangel steht bevor. Mit der neuen Umfrage „Teach me if you can!“ suchen wir Lösungsvorschläge. Blickt man heutzutage durch die Medienlandschaft, ist der Lehrberuf einer der am schlechtesten angesehensten Berufe Österreichs. Ihnen wird vorgeworfen zu viel für zu wenig Arbeit zu verdienen, und Schuld an den schlechten Noten der Schüler/ innen seien sie sowieso. Dabei ist gerade die Lehrperson die Schlüsselkraft in jedem Bildungssystem, wenn es darum geht, die Schüler/innen bestmöglich auszubilden. Ein Problem, dass unter anderem durch den schlechten Ruf zwangsläufig mitgetragen wird, ist der immer größer werdende Lehrermangel. Doch wie können wir engagierte junge Menschen dazu motivieren, sich dem Lehramt anzunehmen? Teach me if you can! Gerade mit dieser Thematik beschäftigt sich pünktlich zu Beginn der Verhandlungen um

das neue Lehrerdienstrecht die neue Schülerumfrage der Schülerunion „Teach me if you can!“ Über 15.000 Schüler/innen werden befragt, um zu ermitteln, wer sich derzeit vorstellen könnte, Lehrer/in zu werden, und welche Verbesserungen notwendig wären, um den Lehrberuf attraktiver zu gestalten. Unterstützung von Bundesschülervertretung „Die Umfrage ist ein unheimlich wichtiger Schritt, weil wir mit ihr heute genau richtig ansetzen. Jetzt geht es darum, eine neue Generation an Lehrer/innen auszubilden, um nachhaltig etwas am Schulsystem zu ändern und die Meinung der Schüler/innen einzubringen“, meint Pia Bauer, Landesobfrau der Wiener Schülerunion, zum Start der Umfrage. Auch von Seiten der Bundesschülervertretung, der höchsten ge-

FOTOS: Österreichische Schülerunion

Nein, weil ..... 2) Glaubst du, dass die derzeitige Lehrerausbildung ausreichend auf die multimediale (z.B.: Overhead, Beamer - Präsentationen, Flipchart, Tafel, Plakate ect.) und interessante Gestaltung des Unterrichts vorbereitet?

Aktion - Service - Vertretung

Fragen: 0664 960 15 70

setzlich verankerten Schülervertretung, gibt es Unterstützung. Bundesschulsprecher Philipp Pinter klärt über die Wichtigkeit der Umfrage auf: „Top ausgebildete und motivierte Lehrerinnen und Lehrer müssen die Zukunft unserer Schule sein. Ein höheres Einstiegsgehalt ist allerdings nur ein Schritt von vielen um an dieses Ziel zu gelangen. Für jede Lehrerin und jeden Lehrer müssen die Bedingungen im Klassenraum und in der Schule verändert werden und hier sind wir über das Wissen der Schülerinnen und Schüler und den Ergebnissen der Umfrage sehr dankbar.“ Ergebnis Ende Mai Das Ergebnis der Umfrage wird Ende Mai präsentiert und den Verantwortlichen in der Bildungspolitik hoffentlich das ein oder andere Lichtlein aufgehen lassen. Den Umfragebogen gibt es auf www. schuelerunion.at als Download. (Francis Rafal)

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SCHULPOLTIK AKTUELL

WAS BISHER GESCHAH... AHNSINN Wien, SOKO-TEST-W n für dts Sta chulratspräsidenti Susanne Brandsteidl, Nach ülervertretung angelegt. hat sich mit der Landessch itere we t jetz sie rgebnissen will den katastrophalen PISA-E s ere and ein m kau hl en, die wo teure Lesetests durchführ get Bud en der mit und n, werde Ergebnis zutage bringen könnten. serungen erzielt werden bereits die ersten Verbes rtrerve üle Sch die es Geld ist sich Das ist rausgeschmissen . ein en hm ßna Ma für direkte tung einig und setzt sich

MODULARE OBERST UFE Das

was seit langem für alle gefordert wird, haben viele Schulen ber eits. Für ein wasserdichtes Konzept braucht es jedoch Feedback. Eine Frechheit ist deshalb wie mit diesen Pilotschulen umgegangen wird. Es fehlt an Evaluation en und die Fortschritte in den jeweiligen Modulsch ulen gehen verloren. Für ein Konzept für alle Schulen müssten diese Ideen abe r aufgegriffen und eingea rbeitet werden. Die Schülerunion setzt sich deshal b für Erhebungen an den Pilotschulen ein und ver sucht selbst die Erfahrunge n in den jeweiligen Schüle rvertretungen einzuhole n.

LEHRERDIENSTRECHT

Langsam werden die Verhand lungen zwischen Lehrergewerkschaft und Min isterin Schmied schon fast zum Kabarett. Gerade wo es in die heiße Phase geht, lässt Lehrervertr eter Quinn verlautbaren, dass er sich für zwei Stun den weniger Anwesenheitspflicht für Lehrer/ innen einsetze. Einen Tag später promt die Rea ktion von Ministerin Schmied, die Lehrer/inne n sollten in Zukunft zumindest zwei Stunden läng er bleiben. Was da am Ende rauskommt bleibt also weiter spannend.

MITTLERE REIFE

Heiß diskutiert in den letzten Wochen und leider mit viel Lärm um das politische Drama aber wenig Ideen und Konzept. Die Schülerunion hat sich mit ihrem Konzept und dem Talente-Check in der achten Schulstufe, der Schüler/ innen ihre Stärken aufzeigen soll, eingemischt. Dabei wird aufgezeigt was weitere Bildungswege in der Oberstufe sein können. Das soll jetzt auch umgesetzt werden!

LSGA

Der Landesschulgemeinschaftsausschuss, der SGA auf Landesebene, ist eine langjährige Forderung der Schülervertretung. Damit können Forderungen der SchülerInnenparlamente und Ideen der Schülervertretung besser und rascher umgesetzt werden. Die Landesschülervertretung Wien setzt dies jetzt um. In allen drei Schulartbereichen AHS, BMHS und BS sollen solche Gremien eingerichtet werden. Gemeinsam mit dem Stadtschulrat wird im zweiten Semester das Pilotprojekt starten. Gratuliere!

BERUFSSCHULEN

BAUFÄLLIGE BERUFSSCHULEN

Lokalaugenschein: Zustand in Berufsschulen desolat

K

aputte Toiletten, Löcher in den Wänden - für viele Schüler unvorstellbar, für Wiens Berufsschüler leider oft Realität.

FOTOS: Wiener Schülerunion

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Mein Klassenvorstand hat mir außerdem erzählt, dass angeblich vor den Wienwahlen von einigen Politikern ein neues Zentralberufsschulgebäude in WienDass unsere Klassenzimmer in der Mauer, in den WC-Anlagen Donaustadt versprochen wurde. schon Schnee von gestern sind, funktionieren nicht alle SanitäDoch das wurde scheinbar alles ist jedem von uns bekannt. Im reinrichtungen, die Handtuchvergessen. Für uns Lehrlinge Moment wird aber noch lange halter und Seifenspender sind interessiert sich doch eh keiner!“. über die Zukunft der Schule entweder schwer beschädigt Genauso denkt auch der diskutiert. Doch bis dahin möchte oder existieren zum größten 16-jährige Matthias, der täglich man die Schulen bzw. KlassenzimTeil gar nicht mehr. Fenster sind von Niederösterreich nach Wien mer in gutem Zustand aufrechtzudem undicht, Klassenzimmer pendelt. Er erzählt, dass er schon erhalten. Deshalb werden jetzt verdreckt, die Feuermelder schlaeinmal den Eimer voll Mörtel schon viele Schulgebäude in den gen oft zwei Mal am Tag fehl. mit in die Schule genommen Sommerferien generalsaniert, Was ist hier los? Die Schülerin Kahabe und damit die Löcher in andere erhalten auch Zubauten tharina M. (17) erklärt: „Unsere der Wand verdeckt hatte. oder siedeln gar in einen Neubau Schülervertreter versuchen schon Doch das ist um. Doch was noch nicht alles: passiert mit den „Für uns Lehrlinge interesBei einem weiteren anderen Schulen? siert sich doch eh keiner.“ Lokalaugenschein Sie zerfallen! Und - Katharina M. (17), Schülerin wird festgestellt, zwar wortwörtlich. dass die hygieZwei Lokalaugennischen Zustände die Grenzen scheine in Wiener Berufsschulen seit sehr langer Zeit etwas zu bei weitem überschreiten. beweisen die aktuelle Situation. bewegen. Doch es wird einfach nichts dagegen unternommen. Lokalaugenschein 2 Lokalaugenschein 1 Die Direktion behauptet, dass der Montag, 7:30 Uhr Früh. UnIn einer Wiener Berufsschule Schule zum einen das Geld fehle terrichtsbeginn in einer anderen fällt während des Unterrichts und zum anderen die Stadt Wien Wiener Berufsschule, es ist kalt, Putz von der Decke. Löcher sind für die Sanierung zuständig sei.

ZUSATZANGEBOTE

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Fröhliches Lernen? die Heizung funktioniert schon Peer-Mediatoren (= das sind Fehlanzeige! lange nicht mehr, Schmutz und Schüler, welche für KonfliktlösunFakt ist, dass man unter Staub wohin das Auge reicht. gen eingesetzt werden und davor diesen Umständen eindeutig Dem Schüler Florian aus der 2A eigens ausgebildet werden). nicht lernen kann! Kein Wungraust es so sehr, dass er auf Zudem gibt es Sozialarbeiter, die der, dass die Schülerinnen und das WC gehen möchte, um sich für die Schüler jederzeit da sind Schüler demotiviert sind, es oft dort seine Hände zu waschen. und sie im Schulalltag unterstütDort angekommen zen. Der Landesbemerkt er, dass es „Mit der Einsetzung von Sozialarbeiter/innen schulsprecher für dort nicht einmal Berufsschulen im BS-Bereich wurde ein Meilenstein gesetzt.“ Rene Jellitsch einen Seifenspen- Rene Jellitsch, BS-Landesschulsprecher der gibt. Dazu zeigt sich über kommt, dass es dies erfreut: „Ich zu Konflikten (auch mit Lehin den WC-Anlagen fürchterlich freue mich riesig, dass es seit rerinnen und Lehrer) kommt. stinkt und die sanitären Anlagen geraumer Zeit zumindest in den Denn wie kann man sich in so total verschmutzt und teils auch Berufsschulen Sozialarbeiter/ einem Umfeld wohlfühlen? beschädigt sind. Maximilian geht innen gibt, die den Schüler/innen zum Tagessprecher und bittet zur Verfügung stehen. Es ist eine Berufsschulen Vorreiter ihm um Hilfe. Dieser spricht lange Forderung der Wiener bei Zusatzangeboten zuerst mit dem Schulwart. Dieser Schülerunion, in allen Schulen Trotz dieser schlechten Situativerweist ihn in die Direktion. Dort Sozialarbeiter/innen einzusetzen. on ist die Berufsschule in Sachen erklärt man, dass für hygienische Ich denke, damit wurde bereits Zusatzangebote Vorreiter: So gibt Angelegenheiten der Schulwart ein erster Meilenstein gesetzt.“ es in (fast) jeder Berufsschule verantwortlich sei. Außerdem Der Berufsschulunterricht Pausenräume, in welchen sich heißt es, dass die Schule kein unterstützt die Lehrlinge in die Schülerinnen und Schüler Geld mehr habe und Verihrer Ausbildung also doch mit erholen, spielen und lernen könbrauchsgüter, wie Papier, Seife, Qualität, einzig die Rahmenbenen. Es gibt Tischfußballtische, usw. gespart werden müssen, dingungen passen noch nicht. Internet und manchmal auch Büdamit sie nicht am Ende doch Es bleibt deswegen nur noch cher sowie eine gute Auswahl an ausgehen. Der Tagessprecher abzuwarten, ob die Forderungen Brettspielen. Außerdem gibt es weiß sich nicht zu helfen und der Schülervertretung umgesetzt Lerncoaches (= das sind Lehrer, spricht sich mit dem Schulsprewerden und auch die baufälligen die für die Schüler als Nachhilfecher ab. Dieser möchte einen Schulen endlich saniert werden. lehrer zur Verfügung stehen und Antrag im nächsten SiP stellen. ihnen auch Lerntipps geben), (Philipp Neuherz)

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REGIONALGRUPPEN

WSU hautnah - Sei dabei in deiner Regionalgruppe!

D

ie Wiener Schülerunion gründet vier neue Regionalgruppen. Die SU.DOKU traf die Obfrauen und Geschäftsführer. SU.DOKU: Was ist kon-

kret der Vorteil von Regionalgruppen in Wien? DANIEL KRÜGER: Die Wiener Schülerunion (WSU) wächst und wächst. Das ist gut, bringt aber auch neue Herausforderungen mit sich. Der persönliche Kontakt zu allen Mitgliedern wird aufgrund der großen Mitgliederzahl immer schwerer. Hier setzen wir mit unseren Regionalgruppen (ReGrus) an. Wir wollen die WSU mehr Leuten auf persönlichem Weg näherbringen und sie motivieren, sich zu engagieren. KATRIN NASR: Naja logisch, wir sind nicht die Schülervertreterunion, sondern die Schülerunion! MICHAEL JAYASEKARA: Wir bieten den Schülerinnen und Schülern eine direkte Anlaufstelle bei Fragen, Wünschen, Beschwerden und können so auch mehrere Schülerinnen und Schüler Wiens direkt erreichen und nicht nur

die Schülervertretung direkt. Ziel muss es sein, jeder Schülerin und jedem Schüler das Gefühl zu geben, dass sich wer für sie oder ihn einsetzt und ihre und seine Meinung vertritt. SU.DOKU: Welche Ideen habt ihr für die kommenden Monate? RAPHAEL MAMMERLER: Das wichtigste vorab ist, die Schülerinnen und Schüler einmal persönlich zu erreichen, den ersten Kontakt herzustellen und uns auch bekannter zu machen. Ihnen vorstellen, was wir ihnen bieten können und die Schülerunion mit vielen Aktionen auch schmackhaft machen und ihnen auf diesem Weg auch Service und Vertretung nahe bringen. DORA ZAGORAC: Dazu zählen diverese Aktionen wie Klassensprecherkongresse, Wohltätigkeitsaktionen, Sportevents und natürlich auch Partys! Wir wollen durch viele Aktionen

wie Stammtische und ReGruMeetings möglichst viele Leute motivieren mitzumachen. Aber das soll erst der Anfang werden... SU.DOKU: Wie können Motivierte am besten mitmachen? NICOLA KRÄMER: Einfach bei uns melden! Es gibt immer genug zu tun! Wir freuen uns auf jedes Helferhändchen. DANIEL KRÜGER: Wer Lust hat, sich in einer ReGru zu engagieren ist natürlich mehr als willkommen. Glaubt mir, wir haben genug für jeden zu tun. Wer mitmachen will, soll einfach eine E-Mail an die jeweilige ReGru@wsu.at schicken, z.B. nord@wsu.at. (grinst) SU.DOKU: Wieso engagiert ihr euch in der Regionalgruppe? GISELA ERNST: Seitdem ich bei der WSU bin, bin ich topmotiviert mitzuhelfen. Ich bin von unserer Organisation wirklich überzeugt und möchte an ihrer Entwicklung beteiligt sein. RAPHAEL MAMMERLER:

Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass man die Chance

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INTERVIEW hat seinen Interessen nach zu gehen. Viele von uns maturieren und haben somit noch weiterhin den direkten Kontakt zur Schülervertretung, denn das Wichtigste an der SV ist es, die gewonnene Erfahrung weitergeben zu können, damit dieser Entwicklungsprozess nicht ständig ins Stocken gerät durch einen jährlichen Neubeginn! SU.DOKU: Habt ihr schon konkrete Ideen darüber, was ihr verändern wollt? DORA ZAGORAC Der wichtigste und wesentlichste Punkt ist, dass wir nicht nur Schülervertreterinnen und Schülervertretern zeigen möchten, dass es eine Schülerorganisation gibt, die sie unterstützt sondern allen Schülerinnen und Schülern! Damit öffnen wir eventuell

Interessierten und Begeisterten, die anfangs vielleicht etwas schüchtern sind, die Tür sich auch engagieren zu können, für seine Rechte zu kämpfen und gemeinsam eine wundervolle Zeit mit vielen anderen motivierten Leuten zu verbringen! DANIEL KRÜGER: Wir wollen die Tür zwischen WSU und den Schülerinnen und Schülern öffnen. Derzeit kennen uns 100% aller Schulsprecherinnen und Schulsprecher Wiens, bei den Schülerinnen und Schülern sieht das aber ganz anders aus. Damit geht viel Potential verloren, und genau da möchten wir ansetzen. Wir möchten die Bekanntheit bei denr Basis steigern und Interessierte motivieren mitzumachen SU.DOKU: Was bringt mir die ReGru als Schülervertreter/in?

DEINE REGIONALGRUPPEN Regionalgruppe Nord 1., 9., 17., 18. und 19. Bezirk nord@wsu.at Katrin Nasr Obfrau Nord Tel.: 0676/7008246 E-Mail: katrin.nasr@wsu.at

Daniel Krüger Geschäftsführer Nord Tel.: 0660/6561776 E-Mail: daniel.krueger@wsu.at Regionalgruppe West 6., 7., 8., 13., 14., 15. und 16. Bezirk west@wsu.at Nicola Krämer Obfrau West Tel.: 0676/3243940 E-Mail: nicola.kraemer@wsu.at Raphael Mammerler Geschäftsführer West Tel.: 0660/75015477 E-Mail: raphael.mammerler@wsu.at

GISELA ERNST: Vor allem eine persönlichere Betreuung. Unser Team steht den Schülervertreterinnen und Schülervertretern gerne beratend zur Seite. Außerdem ermöglichen die ReGrus eine leichte Vernetzung mit anderen aus der Region. KATRIN NASR: Dadurch, dass wir kleine Teil Wiens übernehmen, können wir den Schülervertretern bei ihren Aufgaben in der Schülervertretung helfen. MICHAEL JAYASEKARA:

Unbegrenzte Möglichkeiten! NICOLA KRÄMER: Durch die ReGrus können wir einen viel besseren & persönlicheren Kontakt zu euch haben und auch in überschaubaren Runden spannende Diskussionen führen. (Daryl Chou)

Regionalgruppe Ost 2., 20., 21. und 22. Bezirk ost@wsu.at Gisela Ernst Obfrau Ost Tel.: 0676/7008246 E-Mail: gisi.ernst@wsu.at Michael Jayasekara Geschäftsführer Ost Tel.: 0676/7008246 E-Mail: michael.jayasekara@wsu.at Regionalgruppe Süd 3., 4., 5., 10., 11., 12. und 23. Bezirk sued@wsu.at Dora Zagorac Obfrau Süd Tel.: 0676/6870163 E-Mail: dora.zagorac@wsu.at Julia Großmann Geschäftsführerin Süd Tel.: 0699/81573570 E-Mail: julia.großmann@wsu.at

ÖSP 2011

EVENTS

ÖSTERREICHISCHES SCHÜLERPARLAMENT

Because of Students‘ Voices: Österr. Schülerparlament PREVIEW

5. SCHÜLERiNNENPARLAMENT 9-15 Uhr Donnerstag, 26. Mai 2011 Gemeinderaatssaal, Rathaus

GALAABEND DER LSV WIEN

Ab 18.30 Uhr Freitag, 27. Mai 2011 Magistratisches Bezirksamt 4/5

KICK2GETHER 9-16 Uhr Freitag, 10. Juni 2011 TBA

THE GAME

Samstag, 11. Juni 2011 - Montag, 13. Juni 2011 Artis Hotel Semmering

WAHL ZUR LSV 2011/12 7.30-11.00 Uhr 27. Juni 2011 BS für Chemie, Grafik u. gestaltende Berufe

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ehrerausbildung, Bilingualität und Kulturbewusstsein - nur einige Themen beim Österreichischen Schülerparlament 2011.

St. Pölten – Von 26. bis 28. März 2011 versammelten sich knapp 100 Schülervertreter/ innen aus allen neun Bundesländern, um gemeinsam neue Forderungen für eine geeinte österreichische Schülervertretung zu finden. In inhaltlichen Workshops wurde beim Österreichischen Schülerparlament (ÖSP) 2011 über drei Tage diskutiert, recherchiert und gebrainstormt, um Anträge für das Plenum auszuarbeiten. ÖSP-Anträge Grundlage für inhaltliche BSV-Arbeit Am Montag, den 28. März ging es dann zur Debatte in den Landtagssitzungssaal in St. Pölten. Die dort geborenen Forderungen sind jetzt die Grundlage für die Aktionen der Bundesschülervertretung, die diese Inhalte nach außen vertritt. In den kommenden Gesprächen der

Bundesschülervertretung, unter anderem mit Ministerin Schmied, wird es deshalb um die zukünftige Lehrerausbildung, Bilingualität und Kulturbewusstsein in Schulen, Schulausstattung und den Einsatz von neuen Medien im Unterricht und viele mehr, gehen. „Because of Students‘ Voices“ Bundesschulsprecher Philipp Pinter ist begeistert:„Ich bin wirklich stolz, dass sich so viele beim ÖSP engagiert haben. Mein Ziel ist es Schülervertreter/innen zu beweisen, dass sie wirklich etwas bewegen können. Das ÖSP ist dabei das beste Beispiel – die Politik hat zwar die von uns geforderte gesetzliche Verankerung noch nicht umgesetzt, aber das hindert uns nicht daran, unseren Weg weiter nach unserem Motto „Because of Students’ Voices“ zu gehen!“ (Rene Jellitsch)

FOTOS: Bundesschülervertretung

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CHRISTOPH GIRBINGER SSPR. ANTON-KRIEGER-GASSE

Das SchülerInnenparlament geht in die letzte Runde...

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ach dem 4. SchülerInnenparlament im März geht das SiP am 26. Mai für dieses Schuljahr in die letzte Runde.

Am Donnerstag, 24. März 2011 fand wieder das Schülerparlament der Wiener Landessschülervertretung im Wiener Rathaus statt. Emotionsgeladen wie immer wurden diesmal Anträge wie auf Lerntypen ausgerichtete Unterrichtsmethoden, Nachsitzen abschaffen, Lehrerfortbildungen, edu.card und viele mehr disktutiert. „Während bei einigen Themen die Wogen hochgingen, wurden viele konstruktive Verbesserungsvorschläge wie verpflichtende Lehrerfortbildungen sachlich diskutiert“, meint Christoph Girbinger, Schulsprecher der AHS Anton-KriegerGasse zum Verlauf des 4. SiPs. Ein letztes Mal SiP für das Schuljahr 2010/11 Jedenfalls darf niemand von euch das letzte Schülerparlament in diesem Jahr am Donnerstag, den 26. Mai 2011 verpassen.

Nichts ist so einzigartig wie das besondere Feeling des Gemeinderatssitzungssaales erfüllt mit den hitzigen Diskussionen für unser Bildungssystem der Zukunft. Anträge kannst du bis zum 24. Mai 2011 um 9 Uhr an sip@lsvwien.at schicken.

FOTO: Konstantin Viehweider

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SCHÜLERiNNENPARLAMENT

DEINE ANSPRECHPERSONEN IN DER LSV WIEN AHS Daryl Chou daryl@lsvwien.at BMHS

Überraschung im Dominik Bertagnol Centimeter Heißer Tipp fürs nächste dominik@lsvwien.at SiP: Wenn Du nach 15 Uhr noch Lust hast weiterzudiskutieren und gerne die brandneuen BS Infos rund um Schülervertreung Rene Jellitsch und Co. erfahren möchtest, dann kommst Du nach Sitzungsende rene@lsvwien.at einfach ins Centimeter in der Lenaugasse hinterm Rathaus. Im Anschluss an das offizielle SCHULRECHTSSchülerparlament können wir HOTLINE dir hier auf jeden Fall noch ein gebührendes Finale für einen 0680/318 00 21 aufregenden Tag versprechen.

EVENTS

BE.PART

ÜBER 60 TEILNEHMER/INNEN BEIM LSV-SEMINAR BE.PART

be.part - Das Seminar der Landesschülervertretung Wien

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rei Tage. 60 Teilnehmer/innen. Ein legendäres Seminar. Das LSV-Seminar be.part wird in die Geschichte eingehen.

Stimmung am Samstagabend beim organisierten Geschlechterbattle be.gender spricht für sich. „Meine Erwartungen an das Seminar haben sich voll erfüllt. Es war urleiwand!“, bringt Roman Mühlberger, Schülervertreter aus dem Gymnasium Maria Regina, die Stimmung auf den Punkt.

Freitag, 8. April 2011. Bruck Wien zu sein und ihre Arbeit an der Mur. Atemberaubende hautnah zu erleben. Dabei schonBerglandschaft, grün leuchtende te das 16-köpfige ORG-Team um Gräser. Eine sanfte Brise umweht Hauptorganisatorin Monika Elidie Bruck’schen Gefilde der Nasabeth Fröhlich keine Kosten und tur, die Frühlingssonne lässt die Mühen, um den Teilnehmerinnen be.effective Blumen in neuer Frische erstrahund Teilnehmern ein unvergessChaos? Fehlanzeige! Wie len. Und mitten im idyllischen liches Wochenende zu bereiten. man den inneren Schweinehund Bilderbuchpanorama plötzlich besiegt und seine Termine und laute Stimmen aus einem Hotel. be.project den Alltag möglichst effizient Zunächst etwas dezenter, doch Projektstrukturplan, Ziel-Anaund nervenschonend organisiert dann immer kräftiger und lyse und magische Dreiecke sind - damit beschäftigten sich die lauter: „Be! Part! Be! Part! Be! für die Teilnehmerinnen und TeilTeilnehmerinnen Part! Wooooound Teilnehmer ooowww - Hey! der Gruppe Hey! Hey!“ Und „Einfach Wahnsinn!“ los geht’s – mit - Konstantin Drimzakas, AHS Kenyongasse be.effective. Interaktive Übungen dem legendären und kreative MeSeminar der Lanthoden schweißten die Gruppe desschülervertretung Wien. nehmer in der Gruppe be.project in nur drei Tagen zu einem enkeine Fremdwörter mehr. Bei der thusiastischen Team zusammen. Fünf Seminargruppen Theorie blieb es aber noch lange In fünf Seminargruppen hatnicht, denn die Gruppe hatte die be.on stage ten 60 Schülervertreterinnen und exklusive Möglichkeit ein Projekt Üben, üben, üben. So lautete Schülervertreter die Möglichkeit, während des be.part-Seminars das Motto der Gruppe be.on Teil der Landesschülervertretung durchzuführen. Die kochende

FOTOS: Konstantin Viehweider, Alexaner Forstinger

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BRUCK/MUR

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BE.MOVIE AUF YOUTUBE gazin erstellen? Für die Gruppe stage, in der die Teilnehmerinnen und Wiener das Wochenende be.press war nichts unmöglich. und Teilnehmer vom Einsatz der in der steirischen Idylle, so z.B. In wenigen Stunden formte sich Stimme und selbstbewusster ein Überraschungsbesuch von das Team um die Chefredakteure Körpersprache bis hin zur BeBenimm-Professor Thomas Christina Hauk, Schülervertretekämpfung von Lampenfieber alle Schäfer-Elmayer, der einen kurrin aus der HLW 10, und Philipp nötigen Skills mitbekamen, um zen Vortrag über Knigge hielt. Das Neuherz, Schülervertreter der erfolgreich zu reden. Konstantin Meet and Greet mit den drei LanDrimzakas, Schüdesschulsprecher/ lervertreter aus innen Dominik „Ohne die Teilnehmer hätte das Seminar der AHS KenyonBertagnol (BMHS), niemals so reibungslos funktioniert. Danke.“ Daryl Chou (AHS) gasse erzählt ganz - Monika E. Fröhlich, Hauptorganisatorin dezent von seiner und Rene Jellitsch Gruppe: „Ein(BS) entlockte Berufsschule für Bürokaufleufach Wahnsinn!“ ihnen auch das letzte Geheimte, das den Teilnehmerinnen nis aus der Hosentasche. Dass und Teilnehmern des Seminars be.xpression sie weiterhin für die Anliegen auf Schritt und Tritt folgte. Das Wie werde ich selbstsicheder Schülerinnen und SchüEndprodukt ist zu bestaunen auf rer? Worauf muss ich bei einem ler Wiens kämpfen werden, www.issuu.com/newhearp/. Bewerbungsgespräch achten? beweisten sie aber auch hier. Und welche Rolle spielen Nudeln „Das Seminar war die be.party für die Motivation? Diese und unglaublichste Erfahrung im be.part bedeutete aber nicht viele andere Fragen wurden bereich Projektmanagement, nur Lernen, sondern auch unin der Gruppe be.xpression die ich machen durfte“, schließt heimlich viel Spaß. Bei den zwei beantwortet, die sich ganz dem Hauptorganisatorin Monika E. Abendveranstaltungen ließen Thema Self-Marketing widmete. Fröhlich ab, „ich bin sowohl die Partywütigen die Fetzen Gelernt wurde dabei, wie man froh als auch traurig, dass das fliegen. DJ Funghi erweichte die einen möglichst guten Eindruck be.part zu Ende ist. Danke an die Herzen der Tanzenden getreu hinterlässt und seine ZuckerTeilnehmerinnen und Teilnehmer, dem Motto „DJ got us falling seiten am besten vermarktet. ohne die das Seminar niemals so love again“ mit fetten Beats und reibungslos funktioniert hätte!“ durchdringenden Lead-Sounds. be.press Übrigens: Den legendären Ein Redaktionsteam in ein Seminarfilm be.movie gibt es be.more paar Stunden auf die Beine stelauf Youtube zu Bestaunen! Viele weitere Specials len und innerhalb von weniger versüßten den Wienerinnen als drei Tagen ein komplettes Ma(Francis Rafal)

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LITERATUR

WIE MAN FREUNDE GEWINNT

BUCHAUTOR DALE CARNEGIE

Suchst du Freunde? - Dale Carnegie zeigt, wie‘s geht!

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reunde gewinnen ist nicht immer leicht das wusste Dale Carnegie schon 1937. Die Tipps und Tricks dazu gelten noch bis heute.

Ja ja, die Sache mit der Freundschaft, gerade in Facebook-Zeiten in aller Munde. Dale Carnegie schreibt in seinem Buch „Wie man Freunde gewinnt“ über Authentizität, Persönlichkeit und ein Leben im Gleichgewicht und trifft damit genau den Puls der Zeit. Wenn du etwas ändern möchtest, fang bei dir an! „Möchten Sie gerne den einen oder andern Menschen aus Ihrem Bekanntenkreis ein bisschen ändern, ein bisschen umerziehen oder bessern? In Ordnung. Ich bin ganz mit Ihnen einverstanden. Aber warum beginnen Sie nicht bei sich selbst? Für Sie schaut nämlich mehr heraus, als wenn Sie an andern herummodeln – und es ist auch viel weniger gefährlich. ,Jeder kehre den Schnee vor seiner Tür und kümmere sich

nicht um das Eis, das auf dem Dach des Nachbarn liegt‘, sagt ein chinesisches Sprichwort.“, so ein Ausschnitt aus seinem Werk. Lerne dich selbst kennen! Dieses Buch bietet eine unschätzbare Hilfe, den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen und sich in einer rasch verändernden Welt zu behaupten. Es zeigt, wie man die eigenen Stärken erkennt und nutzt, Stress-Situationen standhält, in der Teamarbeit erfolgreich ist und mit Fehlern und Kritik umgeht. Bring dein Leben ins Gleichgewicht! Dale Carnegie beherrscht es meisterhaft, die Kunst, beliebt und einflussreich zu werden, an seine Leser weiterzugeben. Wer sein eigenes Leben ins Gleichgewicht bringt, wird auch

andere motivieren, begeistern und dabei glaubwürdig sein. In diesem Buch zeigt er auf seine unnachahmliche Weise, wie man Freunde gewinnt, auf neuen Wegen zu neuen Zielen gelangt, im Beruf erfolgreicher wird und seine Umwelt positiv beeinflusst. Carnegie-Trainings rund um den Globus Geboren 1888 in Missouri (USA), wuchs Dale Carnegie in sehr bescheidenen Verhältnissen auf der väterlichen Farm auf. Später studierte er Pädagogik und begann Redekurse abzuhalten. Heute werden seine Kurse in 58 Ländern der Erde durchgeführt und sind zu einem Markenzeichen erster Güte geworden. Selbstvertrauen, positive Lebenseinstellung und die Fähigkeit zur Kommunikation sind die Hauptziele des Carnegie-Trainings. „Was du in anderen entzünden willst, muss erst in dir selbst brennen!“ (Dale Carnegie)

DJ CHRIS BRANDON

MUSIK

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DJ CHRIS BRANDON LIVE ON STAGE

DJ Chris Brandon legt auf Wiens Nächte werden heiß!

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ie SU.DOKU durfte hinter die Kulissen des DJs blicken, aber auch einen Schüler aus der Tourismusschule Modul kennenlernen. SU.DOKU: Wer ist DJ

Chris Brandon?

CHRIS BRANDON: Ein Wiener DJ namens Christoph Bodenstein, der im März sein 2-jähriges Jubiläum feiert. Nebenbei ist er Mitbegründer und Teil des DJ Duos ON D´RUGS, das demnächst eine EP veröffentlicht. Im Moment bin ich Resident DJ der erfolgreichen Veranstalter „ziaga“. SU.DOKU: Seit wann machst du schon Musik? CHRIS BRANDON: Schon mit 13 Jahren habe ich begonnen Schlagzeug zu spielen. Im Sommer 2007 bekam ich meine ersten Decks, mit denen ich zu Hause und bei privaten Festen aufgelegt habe. Ein Tag, den ich nie vergessen werde: 25. März @ Phoenix Club – dort habe ich zum Ersten Mal vor Publikum aufgelegt. SU.DOKU: Wie ist das Gefühl, wenn ein voller Club

zu deiner Musik abgeht?

CHRIS BRANDON: Man wird

selber mit der Größe des Publikums groß! Je öfter man auflegt, umso mehr genießt man die Party und schätzt die Menge. SU.DOKU: Welche Clubs und DJs, mit denen du zusammen gearbeitet hast, sind dir in Erinnerung geblieben? CHRIS BRANDON: Seit ich beim DJ Contest gewonnen habe, ist mir der Volksgarten ans Herz gewachsen, mit dem ich „groß“ geworden bin. Gemeinsam mit Wolfgang Gartner aufzulegen werde ich niemals vergessen. Er hatte strenge Richtlinien im Technicalrider. Dadurch konnte ich sehr viel Erfahrung sammeln. Ich werde immer wieder überrascht, wenn ich internationale DJs treffe und sehe wie offen und gesprächig sie sind. Mit der Zeit habe ich viele Freunde gefunden, u.a. die Mau Mau

Crew. Ziel ist es, neue Talente zu finden und zu fördern. Das wichtigste dabei ist, das Gemeinschaftsgefühl weiterzutragen! SU.DOKU: Kennst du die Wiener Schülerunion? CHRIS BRANDON: Ja, in meiner Schule kennt man die Schülerunion. Ich finde es eine tolle Sache,dass sich viele engagieren, um andere Schüler(vertreter) zu unterstützen! SU.DOKU: Wann hört man dich wieder? CHRIS BRANDON: Auf Veranstaltungen des Wiener Nachtlebens. Vor allem im Volksgarten!

GEWINNSPIEL (Christian Georgescu)

“Welches DJ Duo hat Chris Brandon mitbegründet?”

Schick uns deine Antwort bis 20.05.2011 per Mail an su.doku@wsu.at. Unter allen Einsendungen verlosen wir

zwei Freikarten für Chris Brandons nächstes Event!

GESUNDHEIT

VITAMINE UND ENERGIZER

Ab in den Schulendspurt mit Energizer und Vitaminen!

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ie Sommerzeit ist nahe. Höchste Zeit auch körperlich wieder fit zu werden. Frühjahrsputz für die Gesundheit? Ab ins Vitamineland!

Neben körperlicher Betätigung sind auch Vitamine extrem wichtig, um die letzten Schulwochen zu überstehen. Doch wieviel und woher überhaupt? Vom Sessel gekippt? Vitamin K: Wichtig für die Wundheilung. Täglicher Bedarf: 60 bis 80 µg – reichlich gedeckt mit einer Portion Linsen, Spinat oder Kohl. Husten und Schnupfen? Vitamin C: Stärkt die Abwehrkräfte. Täglicher Bedarf: 100 mg. Die stecken zum Beispiel in einem Glas Orangensaft oder 100 g Paprika. Prüfungsstress Vitamin B5: Stärkt die Nerven. Täglicher Bedarf: 1,2 bis 1,6 mg. 200 g Lachs oder 1 Avocado enthalten 2 mg.

Kreidestaubalarm? Vitamin B3: Reguliert den Feuchtigkeitsgehalt der Haut. Täglicher Bedarf: 13 bis 17 mg – so viel steckt in 40 g Erdnüssen oder 250 g Lachs. Rundum fit? Vitamin B2: Kurbelt den Stoffwechsel an. Täglicher Bedarf: 1,2 bis 1,5 mg. Mit einem großen Glas Milch (200 ml) ist schon die Hälfte erreicht. Lernen bis in die Nacht? Vitamin A: Schärft die Sehkraft. Täglicher Bedarf: 0,8 bis 1 mg. Schon eine Portion Karottensalat enthält mehr. Nervöses Nägelkauen? Biotin: Für zarte Haut und kräftige Findernägel. Täglicher Bedarf: 30 bis 60 µg, einfach zu decken mit einem Apfel oder einer kleinen Banane.

5 Tipps, wie du fit durch den Schulalltag kommst:

1.

Du kommst in der früh nur schwer in die Gänge? Probier‘s doch einfach einmal mit einem Energizer. Deine Klasse wird’s dir danken!

2.

Chemiestunde im 3. Stock? Treppenlaufen ist gut für die Beine und die Kondition.

3.

Warte nicht bis deine Lehrerin am Anfang der Stunde genervt in der Klasse steht und quassle sie dort erst voll, sondern gehe ihr entgegen und hilf ihr tragen. Gut für die Note und gleichzeitig ein Mini-Workout.

4.

Du hast mal eine Stunde verpasst? Absolut kein Problem – Lauf zum Kopierer.

5.

Deine Klasse ist das reinste Chaos? Lege wert auf Mülltrennung und beanspruche Körper und Geist beim Sortieren und einzeln entsorgen.

FOTO: Pia Huckriede

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iDUCK

SV-GADGETS

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UFO ALARM CLOCK

Wieder einmal ein Ding aus der Sparte “Verrückte Wecker”. Wer die SV-Gadgets Reihe schon seit längerem verfolgt, weiß, dass in dieser Rubrik immer wieder skurile Wecker vorgestellt werden. Diesmal ist die “UFO Alarm Clock” dran. Dieser Wecker hat ein propellerartiges Flugobjekt auf der Digitalanzeige, welches sich bei der gewünschten Weckzeit löst und losfliegt. Danach folgt ein minutenlanges Alarmgeräusch, welches nicht beendet wird, solange der Propelleraufsatz nicht auf dem Gerät andockt. Somit ist ein “Aufstehen” garantiert ... Gesehen bei: http://www.monsterzeug.de/Fliegender-Wecker.html

MITZÄHLENDER FLASCHENÖFFNER

So mancher Abend hat es in sich. Viele Freunde sind da, viel zum Essen – und getrunken wird auch fleißig. Damit man im Eifer des (Trink-)Gefechts aber (halbwegs) den Überblick bewahrt, gibt es nun den mitzählenden Flaschenöffner. So kann man sich auch sehr gut vor sich selbst schützten, wenn einem der BEER TRACKER sagt, man habe anstatt der bisher angenommenen 4 Bier, bereits 11 getrunken. Das ist ungemein hilfreich, vor allem wenn man am nächsten Morgen ein wichtiges Meeting hat... Gesehen bei: http://www.monsterzeug.de/ Mitzaehlender-Flaschenoeffner.html

ION - MOBILER SCANNER

Wir kennen das öfters aus der Schule: Schon beginnen die Schularbeiten und Prüfungen, fängt der Stress an. Oft fällt einem dann noch auf, dass viele Mitschriften fehlen – und man eigentlich im Unterricht besser aufpassen hätte sollen (oder zumindest mitschreiben). Für alle jene, auf die das zutrifft: Aufgepasst, mit dem ION Mobile Scanner kann man nun im Handumdrehen jederzeit scannen. Das Gerät erinnert von außen an einen Haarglätter, jedoch kann er bis zu 30.000 Seiten scannen (integrierte 32 GB Speicherkarte). Gesehen bei: http://www.sowaswillichauch.de/products/GadgetsTechnik/ION-Mobiler-Scanner.html

iDUCK - SCHWIMMENDER LAUTSPRECHER

Nach einem anstrengenden Tag lautet die Devise nur noch Entspannen. Oft eignet sich dafür der Weg in die Badewanne. Das Schaumbad angerichtet, fehlt nur noch der passende Sound zum Relaxen. Mit dem schwimmenden Begleiter – der täuschend echt wie die Quietschente aussieht – kann über eine kabellose Verbindung die Lieblingsmusik vom iPhone oder MP3-Player empfangen werden. Bei Bedarf kann man auch Radio empfangen. Gesehen bei: http://www.sowaswillichauch.de/products/Gadgets-Technik/ iDuck-Schwimmender-Lautsprecher.html

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SOFTSKILLS

LOCI-METHODE

Die Loci-Methode: effizienter lernen und mehr behalten

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chon in der Antike trainierten Gedächtnissportler ihr Erinnerungsvermögen mit der Loci-Methode zu Höchstleistungen.

Fällt es dir schwer, Vokabeln zu lernen? Kämpfst du jeden Tag damit, dir Nummern zu merken? Fühlt sich dein Gehirn an wie ein Sieb? Eine alte aber sehr effektive Methode kann dir helfen, deine Gedächtnisleistung dramatisch zu steigern! Das einstürzende Haus Um 500 v. Chri. lebte Simonides von Keos, ein bekannter Poet und Redner. Als dieser bei einer Feier des Skopas dessen Haus kurz verließ und just im Moment danach das Haus einstürzte, kam er auf die Idee für die Loci-Methode. Niemand überlebte den Einsturz und eine optische Zuordnung der zerstörten Körper war nicht mehr möglich. Simonides musste als Zeuge die Leichen identifizieren. Dabei machte er sich gedanklich ein Bild von der Szene vor dem Einsturz und konnte durch die Aufenthaltsorte der

Personen die Opfer erkennen. Er sah dadurch, dass es dem Menschen leicht fällt, mit Räumen verknüpfte Informationen geordnet wiederzugeben. Die Loci-Methode Die daraus entstandene LociMethode verwendeten auch noch große antike Redner wie Cicero. Dabei wird immer nach dem folgenden System gelernt: Im Raum werden Punkte fixiert und zu jedem Punkt wird ein Schlüsselwort gedacht. Diese Begriffe werden ab sofort mit diesem Punkt verankert. Dabei ist es irrelevant, ob man einen echten oder fiktiven Raum verwendet. Wichtig ist, dass man sich der bildlichen Darstellung bedient. Eine bekannte Variante der Loci-Methode ist die Routenmethode: Dazu kann man zum Beispiel seinen Weg von zu Hause bis zur Schule durchdenken

(z.B. Vorzimmer, Hof, Bäckerei, Hauptstraße, U-Bahn, Papiergeschäft, Schule) und dann ein beliebiges Schlüsselwort mit jeder Station verknüpfen (z.B. Ente, Füllfeder, Kartoffeln, Mais, Computer, Magazin, Klopapier).

Das visuelle Gehirn Probier folgende Übung aus: Merke dir folgende Worte, indem du sie durch deinen Weg von zu Hause ins Kino merkst: Haus, Handy, Apotheke, Schlüssel, Lautsprecher, Buch, Schnitzel. Überprüfe sofort danach und auch eine halbe Stunde später noch, wieviel du dir merken konntest. Die Methode funktioniert deshalb so effiizient, weil das menschliche Gehirn Daten gut ortsabhängig speichern kann und man bildliche mit sachlichen Informationen verknüpft. Aktuelle Gedächtnissportler verwenden diese Methode, um in Wettbewerben in Höchstform aufzutreten. (Francis Rafal)

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GIESSKANNE

FRAG DOCH DIE GIESSKANNE!

Lieber S Vielen ascha, Schüle ri Schüle rn geh nnen und t d i , es gen r. Tro NE t au wi Liebe GIESSKAN es rate w zdem sind e schwer, wenn er eh ir m die Re i tu c h Ich . en t eh i st g , f zu e n en w o ut Le c e r h i vo l oft ge d darum geht, ich die nau m u später Situat lten ist für m it solc ionen Referate zu ha e ni hen kon wirst. Ich weiß auch Wir h frontiert s reinste Folter. ollsten nv ein a d sin b e e am n s n da letz des genau, wie ich versch ten Wochen halb in tle mich et rz ve h Ic ll. ie b angehen so tung zuarbe dene Leitfä egonnen in der Vorberei den a iten, d meistens schon ir um i solche Lehrer geben n Fäll e dir genau und die meisten ab e h ic n in D u find Noten, weil est si helfen solle dann schlechte en äs e pr z n t gu u . u m D nter w h nicht su.at lese oder einfac Art Viel ownload. ne ei ch eu n Erfolg da vo ! tiere. Gibt es ? ng llu te es lf Hi von . en lf Sehr geeh wirklich he rte Damen Ihr würdet mir und Herre G IESSKANN n E! Sascha Ic h h a b Hallo! e von Ihre n Seminare hört, die n geIch habe auf Sie veran eurer Homepag stalten un d e g erne auch e von d den Regionalgr würso eines uppen gelesen. Wie kann besuchen. Ich bin in der Unterstu ic h das mach fe Klassensprec Mit freun en? herin. Kann ich da au dlichen G ch dabei sein rüßen P a ul F. und wie mache ich das? Liebe Grüße Sophie h aul, natürlic Lieber P lern sind wir n io n Liebe Sophie, u r ü le h r Schü ter Sc e n d U il in w Es freut uns sehr, lter, e Auch dass du dich für einem A per Du! d h c li in ß e e die Wiener Schüler all schli union interessind wir ganisation aus ir W . sierst. Gerade in die t is r O r sem Jahr haben es eine r Schüle . – wir uns bemüht, au ülern fü eminar von 11 ir h c S ch in Unterstun o S d v e in e lt a fen präsent zu sei noch lso h n. Schön, dass werden alten, a l wird es t s n a r sich das auszahlt. e a i v Wenn du in einer 13. Jun min frei. Diesm , aber Regionalgruppe (Re r en e b T e g n e Gru) mitarbeiten o s t die bes Mot e r möchtest schreibst e d en. Du n o h du am besten in bes errasc e b ü h c o eine Mail an deine h n ReGru (Bezirke: Post. lass dic zu bald sued@wsu.at 3, 4, a d t s m 5, 10, 11, 12, kom 23, nord@wsu.at 1, rüße 9, 17, 18, 19, Liebe G ost@wsu.at 2, 20, 21, 22, west@ wsu.at 6, 7, 8, 13 , 14, 15, 16). Du Hast du auch ein Problem an deiner Schule? findest die Regiona lgruppen mittler- Schreib der GIESSKANNE an giesskanne@wsu.at weile auch auf Fa cebook! und sie beantwortet dir deine Frage!

HERO

A STA. STIAN h c I eitung hat wirkli. Nicht CDHiesR ma e Schull Schulkli

AUSSTATTUNG

en nes ein offe en groß Sinn für ie Schule mit d n, sd von Wie nur, das en am Rande ts a Flipch r lag Sportan iteboards und in/ r le Wh n Schü o v ie 1A mit D . er und attet ist enzimm genehs s la ausgest K n taltete zum an nen ges sräume laden er lt ehrkörp a h r t nd de L ebenfalls Aufen u in e n rne äre ng, men Le tmosph e Lerna , Aufbaulehrga s ie d t g le n trä u e h h c e s ule s Fach ittelsch lkomplemit. Mit M d n u Schu hule Volkssc nft von aum Schule! ie Zuku d )r r (t s ie n h e wir : Leb ana.at achristi ir sagen t .s W w n w e x rw fos unte Mehr In

&

HERO AND ZERO

ZERO

WIENS BERUFSSCHULEN

Jahrzehnte wird schon darüber diskutiert, doch die Verantwort lichen in der Wiener Stadtpolitik haben es anscheinend immer noch nicht geschafft, Hygie ne- und Baustandards in den Wiener Berufssc hulen einzuhalten. De fekte Toiletten, eingeris sene Wände, schimml ige Klassenzimmer verhi ndern eine angeheme Lernatmosphäre Wir fragen uns: Sind die Lehrlinge der Stadt nicht so wichtig wie die Sch ülerinnen und Schüler einer höheren Schule ?

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APRIL-JUNI

HOROSKOP

WIDDER

Beweise über welchen Elan du jetzt verfügst. Mars schenkt dir viel Energ ie, die du in der Schule bestens einsetzten kanns t.

LÖWE

Du gew innst neue Erfahrungen und solltes t dich in der Schule auf ein neues Niveau begeben. Du wirst das bew irken, was du dir wünschst.

WASSERMANN Falls es jetzt innerhalb der Familie zu einem Konflikt kommen sollte, wäre es gut, Geduld zu beweisen. Hör dir alle Argumente deines Schulwarts in Ruhe an.

SKORPION

Neptun lässt dich einen Plan auf kreative Weise in Angriff nehmen und schon bald wirst du Tolles bewirken. Insgesamt weist der Trend nach oben.

ZWILLINGE

Falls du etwas zerstreut bist, hilft es abzuschalten. Achte auf die Signale, die dir dein Schulwart sendet. Dann läuft alles wunschgemäß.

WAAGE

Es wäre vorteilhaft, wenn du einen Fehler sofort einges tehst. Schließlich ist niemand perfekt und du stellst so dein Selbstbewusstsein unter Beweis.

STIER

Merkur stärkt dein logisches Denken und somit könntest du in der nächsten MathematikSchularbeit mit Leichtigkeit korrekt agieren. Mit Schwung brings t du deine Schulkarriere voran.

STEINBOCK

SCHÜTZE

Freizeit, Familie und Freunde solltes t du an erste Stelle setzen. Nimm dir Zeit für gemeinsame Unternehmungen. Diese stärken dich extrem.

KREBS

Du kanns t dich jetzt entspannt zurücklehnen und dich auf wunderschöne Stunden mit dem Menschen freuen, den du so sehr magst.

Es bringst viel, wenn du dir Zeit für eine schwierige Aufgabe nim mst. Du erkennst, worauf es ankom mt und handelst auc h dementsprechend.

JUNGFRAU

Ein Geschenk dürfte unver hofft eintreffen. Die Freude ist umso größer und das solltes t du auch zeigen. Venus lässt dich sehr leidenschaftlich sein.

FISCHE

Ein Missverständniss klärst du am besten sofort. Bring deine Gedanken zur Sprache und beweise, dass du kompromissbereit bist. Das hilft!

PRÄSENTIERT

WIR SUCHEN INTERESSIERTE SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER IM ALTER VON 15-20 JAHREN. SCHULE MACHT BEWERBUNGEN AN SU.DOKU@WSU.AT BIS 20.05.2011 MIT EINEM PORTRAITFOTO, EINEM GANZKÖRPERFOTO UND EINEM WEITEREN BELIEBIGEN FOTO. APRIL 2011 NR. 3

SCHRÄGVOGEL

DAS SCHÜLERVER TRETUNGSMAGAZIN

Interview mit Kiku-Redakteur Heinz Wagner - S. 4

BE.PART

Das Softskills-Semi nar der LSV Wien in Wort und Bild - S. 14

CHRIS BRANDON

GAGA

HAUPTSACHE

Wiens Vorzeige-DJ spricht über Wiens Clubszene - S. 17

SCHWÄCHEN AUSMER ZEN

DAS

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S.6


SU.DOKU - Das Schülervertretungsmagazin [Nr. 3|