Page 1

Schweizerisches Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen

NEWSLETTER

Nr. 3 September 2010 Editorial Liebe Leserin, lieber Leser So einfach dieser Satz auf den ersten Blick scheint, so komplex ist er auf den zweiten. Wie oft eilen wir vorwärts, ohne wirklich zu wissen wohin? Auseinandersetzungen um das Ziel braucht es immer und überall, auch in der Schule. Angestossen werden solche Auseinandersetzungen oft, wenn es darum geht, ein Leitbild zu entwickeln, ein Konzept zu erstellen oder einen Entwicklungsbedarf zu definieren. Wenn es gelingt, diese Prozesse mit der Frage um das Ziel zu verknüpfen, werden Leitfäden und Konzepte auch wirklich zu unterstützenden Instrumenten. In diesem Sinn ist auch unser überarbeitetes Instrument ‚Qualitätskriterien Gesundheitsfördernde Schulen’ zu verstehen, welches Schulen zur Reflexion über Entwicklungen anregt und gleichzeitig Wege aufzeigt, wie diese umgesetzt werden können. Neu steht ab Oktober für Netzwerkschulen eine OnlineVersion der Q-Kriterien zur Verfügung. Mehr dazu können Sie im dritten Artikel dieses Newsletters lesen. Wie immer gibt es auch Hinweise auf Veranstaltungen, zum Beispiel auf die Impulstagung vom November, sowie auf neue Angebote im Bereich Gesundheits- Teil einer Abschlussarbeit des Vorkurses an der Hochschule Luzern Design & Kunst 09/10 förderung in der Schule. Nun wünsche ich Ihnen eine anregende Lektüre. Edith Lanfranconi Schweizerisches Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen RADIX Schweizer Kompetenzzentrum für Gesundheitsförderung und Prävention NEWSLETTER ABONNIEREN Impressum Herausgeberin RADIX Schweizer Kompetenzzentrum für Gesundheitsförderung und Prävention Schweizerisches Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen Edith Lanfranconi, Nationale Koordinatorin, lanfranconi@radix.ch Colette Knecht, Koordinatorin Deutschschweiz, knecht@radix.ch Gaël Pannatier, Koordinatorin Romandie, pannatier@radix.ch Habsburgerstrasse 31, 6003 Luzern Administration und Gestaltung: Oliver Villiger, villiger@radix.ch, Patricia Gander, radix-lu@radix.ch Die Auftraggeber:

www.bildungundgesundheit.ch

Die Auftragnehmerin:

www.gesundheitsfoerderung.ch

www.gesunde-schulen.ch / info-lu@radix.ch Diewww.radix.ch Auftragnehmerin:

1


Inh alt: 1. Impulstagung 13. November 2010 in Luzern: „Von Freude Ärger und Co.“ ................................................ 2 Emotionale Kompetenz für einen gesunden Arbeitsort Schule.................................................................... 2 2. Rückblick auf das internationale Symposium ................................................................................................ 3 „Gesundheit, Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung in der Schule verbinden“ ................................ 3 3. Qualitäts- Kriterien Gesundheitsfördernde Schulen: .................................................................................... 3 Situation beurteilen und konkrete Massnahmen definieren ......................................................................... 3 4. Zweite Nationale Purzelbaum-Tagung am 4. September 2010 in Bern ........................................................ 4 Bewegter Kindergarten und Schule – ein starkes Team! .............................................................................. 4 5. Die tausendste Schule im Netzwerk ................................................................................................................ 4 6. Tagung „Bei uns fällt niemand durchs Netz“ am 28. Oktober in Emmenbrücke ........................................ 4 7. Pausenernährung Plus! .................................................................................................................................... 5 8. Lehrgang schulinternes Gesundheitsmanagement und Prävention ............................................................ 5 Institut für Unterrichtsfragen und Lehrer/innenfortbildung Basel-Stadt, ULEF .......................................... 5 9. Nationaler Wettbewerb - Experiment Nichtrauchen 2010/2011 ..................................................................... 5 10. Kongress Intelligent Learning ......................................................................................................................... 6 11. VCS-Fachtagung: Erlebnis Schulweg am 3. November 2010 in Freiburg .................................................... 6 12. Neuerscheinung ICH DU WIR Kommunikation............................................................................................... 7 13. Education pour la santé à l’école: quelles compétences pour les professionnels? .................................. 7 14. Education à la santé. Quelle formation pour les enseignant-e-s?................................................................ 7 15. La santé mentale et l’école secondaire ........................................................................................................... 8 16. Stop suicide....................................................................................................................................................... 8 17. Formations de l’Association Boulimie-Anorexie ........................................................................................... 8 18. Futur en tous genres ........................................................................................................................................ 9 19. Formations Appartenances.............................................................................................................................. 9 20. Parents au bord de la crise de nerfs ............................................................................................................... 9 21. Colloque «Le chemin de l’école: une aventure» le 3 novembre 2010 à Fribourg........................................ 9 22. Jeune et homo sous le regard des autres .................................................................................................... 10

NETZWERK INFO 1.

Impulstagung 13. November 2010 in Luzern: „Von Freude Ärger und Co.“ Emotionale Kompetenz für einen gesunden Arbeitsort Schule Ab sofort können Sie sich für die Impulstagung, welche wir in der Juniausgabe dieses Newsletters angekündigt haben, anmelden. Fachpersonen aus Forschung und Praxis präsentieren Erkenntnisse und Erfahrungen zur Förderung emotionaler Kompetenz in der Schule. In den Referaten von Rainer Steen, Heidelberg und Yvonne Küttel-Künzle, Zürich geht es um die Bedeutung gefühl-voller Reflexion für das Lernen und den Umgang mit unbewussten Signalen. Ein bewegter Input von Katharina Piccard regt zur Wahrnehmung eigener Emotionen an und 13 Workshops geben Gelegenheit, Methoden vertieft zu reflektieren und zu erproben. Programm und Anmeldung auf www.gesunde-schulen.ch.

2


2.

Rückblick auf das internationale Symposium „Gesundheit, Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung in der Schule verbinden“ Über 150 Personen aus 30 Ländern haben sich während zwei Tagen in Genf darüber ausgetauscht, wo und wie Programme und Strategien der Gesundheitsförderung, der Förderung von Chancengleichheit und der nachhaltigen Entwicklung in der Schule sinnvoll verbunden werden können. In 5 Plenarveranstaltungen, 4 Working-Sessions und 12 Workshops – wovon einer aus der Netzwerkschule Petermoos, ZH – wurde unter anderem klar aufgezeigt, dass Gesundheit, Gerechtigkeit und eine intakte Umwelt auch im Interesse einer guten Bildung sind. Die Erfahrungen aus Ländern, wo dieses Zusammengehen bereits umgesetzt wird, waren eine Bereicherung für alle Teilnehmenden. In einem Statement, welches auch in eine Resolution der „Internationalen Union Gesundheitsförderung und Bildung (IUHPE)“ einfloss, sind die wichtigsten Ergebnisse der Diskussionen zusammengefasst. Einer Übersetzung dieses Papiers ist in Arbeit. Präsentationen und Bilder.

3.

Qualitäts- Kriterien Gesundheitsfördernde Schulen: Situation beurteilen und konkrete Massnahmen definieren

Seit drei Jahren sind die 14 Qualitätskriterien des SNGS und ihre Indikatoren im Einsatz. Mit dem SNGS-Instrument können Schulen ihre Situation zu einem oder mehreren Kriterien wie z.B. Strukturen und Schulprogramm, Bewegung oder Gewaltprävention kurz und praxisnah beurteilen. Die Auswertung liefert eine gute Grundlage für eine vertiefte Diskussion im Team und für die Entscheidung, welche konkreten Massnahmen sinnvoll sind. Nach den Herbstferien 2010 stehen diese 14 Qualitätskriterien für die Situationsanalyse allen SNGS-Mitgliedschulen online zur Verfügung. Die Situationsanalyse wurde von Lehrpersonen getestet. Sie kann mit relativ wenig Aufwand von einer Person vorbereitet werden, worauf die Lehrpersonen mit geringem Aufwand ihre Beurteilungen abgeben können. Die Auswertung aller Beurteilungen wird automatisch erstellt. Für die Beratung zur Anwendung der Situationsanalyse sowie Informationen zu konkreten Massnahmen stehen die Ansprechpersonen der Kantonalen Netzwerke oder die Koordinatorinnen des SNGS gerne zur Verfügung. Hier finden Sie weitere Informationen (Link zur Registrierung ab Mitte Oktober aktiv). 3


4.

Zweite Nationale Purzelbaum-Tagung am 4. September 2010 in Bern Bewegter Kindergarten und Schule – ein starkes Team!

An der Pädagogischen Hochschule in Bern nahmen 120 Lehrpersonen, Projektleitungen und weitere Fachpersonen aus der ganzen Schweiz an der 2. Nationalen Purzelbaum-Tagung teil. Wie wichtig es ist, bereits für die ersten Lebensjahre Angebote zu schaffen, die Gesundheit, Wahrnehmung und Bewegung fördern, illustrierte Dorothea Beigel mit dem Startvortrag „Bewegter Kindergarten und Schule – ein starkes Team!“ Der Nachmittag bot mit zehn verschiedenen Ateliers Gelegenheit, sich den Rucksack voller neuer Ideen und Wissen für den Arbeitsalltag zu packen. Die Teilnehmenden lernten beispielsweise Interessantes über die grafomotorische Entwicklung oder darüber, wie Kinder unterstützt werden können, ihre eigenen Gefühle wahrzunehmen.

5.

Die tausendste Schule im Netzwerk Ende September sind 940 Schulen Mitglied beim Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen; das heisst…bald werden es 1000 sein! Für die 1000. Schule, die dem Netzwerk beitritt – sei es über ein Kantonales Netzwerk oder direkt ins Schweizerische – gibt es eine Überraschung. Worin diese besteht, sei hier noch nicht verraten, nur so viel: wir möchten auch zurückschauen zu den ersten Schulen, die seit 14 Jahren an ihrer Schule Gesundheitsförderung umsetzen. Details zu den Schulen und ihren Projekten.

6.

Tagung „Bei uns fällt niemand durchs Netz“ am 28. Oktober in Emmenbrücke

Die Tagung steht unter dem Motto "lernen von anderen". Gemeinde- und schulorientierte Früherkennung & Frühintervention (F&F) bei Sucht, Gewalt und sozialer Ausgrenzung. Lärmbelästigung, Vandalismus, Gewalt, Suchtmittelkonsum, soziale Ausgrenzung führen in Städten, Gemeinden und Schulen zunehmend zu Problemen. F&F ermöglichen es, diese Probleme rechtzeitig zu erkennen und wirksam anzugehen. Fachleute aus Schweizer Gemeinden und Schulen präsentieren ihre aktuellen Erfahrungen mit gemeinde- und schulorientierter Frühintervention und stellen ihr Know-how zur Verfügung. Hier finden Sie das Programm. Besten Dank für Ihre Anmeldung bis am 14. Oktober 2010.

4


ANGEBOTE

7.

Pausenernährung Plus!

Pausenernährung Plus! ist ein Projekt, das mehr als einen gesunden Znüni zum Ziel hat. Es verbindet die gesundheitsfördernden Aspekte einer gesunden Ernährung mit Pädagogik, Schulorganisation und Schulentwicklung. Und damit hat die gesunde Pausenernährung je nach Schule auch mit Mathematik, Mensch und Umwelt, Berufsvorbereitung, Elternmitwirkung, SchülerInnenpartizipation und Integration zu tun. Entwickelt wurde das Projekt von den Schulgesundheitsdiensten der Stadt Zürich in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Zürich. Eine DVD zeigt am Beispiel von drei Schulen, wie eine gesunde, nachhaltige Pausenernährung in der Schule sinnvoll und erfolgreich umgesetzt wird und zum Plus! für alle werden kann. Neben dem Einblick in drei verschiedene Modelle in der Unter-, Mittel- und Oberstufe werden Hintergrundinformationen in Form von Folien und Texten zum Download vermittelt. Trailer auf der Website. 8.

Lehrgang schulinternes Gesundheitsmanagement und Prävention Institut für Unterrichtsfragen und Lehrer/innenfortbildung Basel-Stadt, ULEF

Nach der erfolgreichen Durchführung des ersten Lehrgangs Schulinternes Gesundheitsmanagement führt das ULEF per 2011/12 einen zweiten durch. Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Motivation sind zentrale Aspekte der Schulqualität. Der Lehrgang vermittelt umfassende Grundkenntnisse, um an der eigenen Schule gesundheitsförderliche Schulentwicklung im Dienste einer nachhaltigen Schulqualität gezielt und kompetent zu gestalten. Er kann zum Zertifikatslehrgang CAS „Aufbau eines schulinternen Qualitätsmanagements“ der Pädagogischen Hochschule FHNW erweitert werden. Freie Plätze stehen auch ausserkantonal Interessierten offen. Anmeldeschluss: 15. Dezember 2010. Weitere Informationen.

9.

Nationaler Wettbewerb - Experiment Nichtrauchen 2010/2011 Mit dem Experiment Nichtrauchen lernen die Schülerinnen und Schüler die Vorteile eines rauchfreien Lebens kennen. Ziel ist es, sechs Monate lang nicht zu rauchen. Der Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler des 6. bis 9. Schuljahres. Auch Klassen, in denen bereits Raucherinnen oder Raucher sind, können teilnehmen. Als Preise winken Reisegutscheine im Wert von 250 oder 500 Franken. Die Lehrkräfte erhalten regelmässig Unterstützung mit dem Schülermagazin OXY, einem Newsletter und sachlichen Dokumentationen. Lehrerinnen und Lehrer können ihre Klassen direkt online unter www.experiment-nichtrauchen.ch anmelden oder Formulare bei der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention, Tel. 031 599 10 20, info@atschweiz.ch bestellen. Anmeldeschluss: 30. Oktober 2010.

5


VERANSTALTUNGEN 10.

Kongress Intelligent Learning

Am 5. und 6. November findet in Zürich der Kongress Intelligent Learning statt: Organisatoren sind Spiraldynamik, der Zürcher Lehrerverband und der LCH. Der diesjährige Kongress konzentriert sich auf eine der Kernkompetenzen der Spiraldynamik: Wie lernt das Gehirn? Wie funktioniert Bewegungslernen? Das Programm stellt künftige Lernstrategien vor. Mit Manfred Spitzer (Ulm), Wolfgang Schöllhorn (Mainz), Konstantin Mitgutsch (Wien/Boston) und der Deutschen Kammerphilharmonie (als Moderatoren), und dem Sportpsychologen Hanspeter Gubelmann (Mentaltrainer von Simon Ammann) kommen Menschen zusammen, die Neustes zum Thema zu sagen haben – das Spannende daran: Sie sind sich nicht immer einig! Leserinnen und Leser des SNGS Newsletters können am Samstag zum Spezialpreis von 175.- CHF anstelle von 250.- CHF teilnehmen. Alle Details und die Anmeldungsmöglichkeit zum Kongress Intelligent Learning finden Sie unter www.intelligentlearning.com. Für den Netzwerk Spezialpreis für den Samstag fügen Sie bitte bei der Anmeldung vor Ihren Namen das Kürzel " Radix" ein.

11.

VCS-Fachtagung: Erlebnis Schulweg am 3. November 2010 in Freiburg

Kinder sollten – wann immer möglich – zu Fuss oder mit dem Velo zur Schule gehen. Denn auf dem Weg zur Schule oder zum Kindergarten steigern sie ihr Wohlbefinden und ihre Gesundheit und erwerben Verkehrs- und Sozialkompetenzen. Doch der Schulweg birgt auch Gefahren. Kinder gehören zu den am meisten gefährdeten Verkehrsteilnehmenden. Jährlich verunfallen in der Schweiz 2000 Kinder. Die Folge: Viele Eltern bringen ihre Sprösslinge mit dem Auto zur Schule. Das muss nicht sein. Die VCS-Tagung «Erlebnis Schulweg» am Mittwoch, 3. November 2010 an der Universität Freiburg geht der Frage nach, wie der ideale Schulweg aus verkehrstechnischer, entwicklungspsychologischer und gesundheitlicher Sicht aussieht. Die Tagung richtet sich an alle, die sich mit dem Thema Schulweg befassen, insbesondere an Verwaltungsangestellte der Bereiche Bildung, Sicherheit, Erziehung, Stadt- und Verkehrsplanung, Tiefbau; Beratungsund Planungsfachleute; Sicherheitsverantwortliche; Fachleute von (Verkehrs-) Erziehungsstellen; Lehrpersonen. Weitere Informationen und Anmeldung.

6


MATERIALIEN 12.

Neuerscheinung ICH DU WIR Kommunikation

Das neue Kartenset aus der Reihe «ICH DU WIR» zum Thema Kommunikation animiert Schülerinnen und Schüler, sich mit verschiedenen Arten und Zielsetzungen von Kommunikation konstruktiv auseinanderzusetzen. Kommunikationssituationen werden gespielt, reflektiert und diskutiert. Dadurch erhalten die Lernenden wertvolle Inputs für das eigene kommunikative Verhalten und die Erkennung und Bewältigung von Störungen in Kommunikationssituationen im eigenen Alltag. Kommunikationstraining ist Gewaltprävention, Wertevermittlung und soziales Lernen. Das Kartenset unterstützt Lehrpersonen bei der Arbeit in ihrer Klasse, damit die Kommunikationskompetenzen für das Zusammenleben, die Kooperation im Schulalltag und in der Freizeit verbessert werden können. Bestellung, Einführungskurse und weitere Informationen: www.tf-taskforce.ch

OFFRES 13.

Education pour la santé à l’école: quelles compétences pour les professionnels?

La revue La Santé de l’homme a consacré un dossier spécial de son édition de mai - juin 2010 au thème de l’éducation pour la santé en milieu scolaire. Il se penche sur l’évolution du métier d’enseignant-e, les compétences nécessaires à la mise en place de programmes d’intervention dans le champ de l’éducation pour la santé et la formation des professionnels. Divers projets existants illustrent ce dossier: des débats-philo dans un collège de la Marne pour lutter contre le mal-être des jeunes, des assistant-e-s formé-e-s à la nutrition dans les écoles maternelles de Montpellier, des agents municipaux d’Aubervilliers qui interviennent dans les écoles sur les thèmes du bien-être, des toxicomanies et de la sexualité/VIH. Cliquez ici pour télécharger ce magazine.

14.

Education à la santé. Quelle formation pour les enseignant-e-s? Professeur en sciences de l’éducation à l’Université de ClermontFerrand (France), Didier Jourdan nous propose dans son nouvel ouvrage «Education à la santé. Quelle formation pour les enseignants?» une réflexion approfondie sur la problématique de la formation en éducation à la santé en milieu scolaire et rappelle le rôle primordial de l’école et des enseignant-e-s dans ce domaine : « L’éducation à la santé vise à aider chaque jeune à s’approprier progressivement les moyens d’opérer des choix, d’adopter des comportements responsables en matière de santé, pour lui-même comme vis-à-vis d’autrui. Elle permet ainsi de préparer les jeunes à exercer leur citoyenneté. L’action de l’école est alors de contribuer à développer cette capacité à décider par soi-même, à prendre en main sa propre santé. Dans cette perspective, l’éducation à la santé n’est pas l’affaire de spécialistes, mais relève de l’action quotidienne des adultes en charge de l’éducation des enfants et des adolescents. » Destiné à la réflexion et à la pratique, cet ouvrage offre un cadre théorique, des repères et des propositions de mise en œuvre concrète. 7


OFFRES 15.

La santé mentale et l’école secondaire

Afin de promouvoir la santé mentale chez les jeunes à l’école secondaire, l’Association canadienne pour la santé mentale propose un site Internet comprenant trois entrées : une section à l’intention des jeunes, une entrée pour les enseignant-e-s et une dernière destinée aux parents. Ce site permet de sensibiliser ces différents publics aux problèmes de santé mentale chez les jeunes et à leurs répercussions sur la formation. Il donne également différentes pistes et outils pour soutenir les adolescent-e-s en difficultés.

16.

Stop suicide

STOP SUICIDE s’engage pour la prévention du suicide des jeunes dans la région romande. Combattant le tabou général entourant le suicide, elle met en place des programmes destinés aux jeunes et au grand public. Elle intervient directement auprès des jeunes dans les maisons de quartier et dans les écoles. Rencontres et discussions y sont proposées sur des sujets directement liés à la problématique du suicide ou plus largement orientés sur le mal-être et la violence. Quiz, posters, prospectus, courts-métrages ou encore jeux de rôles sont quelques-uns des outils proposés par l’association pour aborder le problème du suicide sans le banaliser mais sans le dramatiser non plus. Vous pouvez également consulter les indications sur la prévention du suicide destinées au personnel enseignant publiées par l’OMS.

17.

Formations de l’Association Boulimie-Anorexie

L’Association Boulimie-Anorexie (ABA) propose des groupes de parole destinés aux personnes souffrant de troubles du comportement alimentaire ainsi qu’à leurs proches. Ces groupes se réunissent une fois par mois environ. Des rencontres ont lieu à Lausanne, à Aigle, à Nyon, à Payerne et à Yverdon-les-Bains. ABA propose également une permanence téléphonique ainsi qu’un service de soutien et d’écoute par e-mail (ecoute@boulimie-anorexie.ch), et intervient dans les écoles sur demande. Pour plus d’informations, rendez-vous sur le site www.boulimie-anorexie.ch.

8


AGENDA 18.

Futur en tous genres

Au moment de choisir une formation professionnelle, des préjugés liés au genre influencent le choix des filles et des garçons. La journée des filles, rebaptisée à l’occasion de ses 10 ans « Futur en tous genres », propose aux élèves du secondaire de découvrir des parcours professionnels de personnes de l’autre sexe et ainsi de s’ouvrir à de nouvelles perspectives de vies professionnelle et familiale, faisant un pas vers l’égalité entre hommes et femmes. Cette année, cette journée a lieu le 11 novembre. Un concours de courts-métrages sur le thème « Nouvelles perspectives pour filles et garçons » est également proposé aux classes (délai de participation : 10 octobre). Plus d’informations sur le site www.futurentousgenres.ch/fr.

19.

Formations Appartenances Appartenances est une association dont les buts sont de promouvoir la rencontre entre migrant-e-s et société d’accueil et d’œuvrer pour l’égalité. Elle propose des formations qui permettent de susciter une réflexion et de faciliter l’accompagnement des personnes migrantes. Au programme de cette année, un cours sur le thème « Entre école et élèves migrants : à la rencontre de l’autre ? » sera notamment proposé sur trois journées en mars 2011.

20.

Parents au bord de la crise de nerfs

Le ici 17 novembre prochain, la Croix-Rouge suisse organise un symposium intitulé « Parents au bord de la crise de nerfs – risques et aides possibles » sur le thème de l’épuisement parental et de ses dangers. Une des interventions abordera le sujet de la conciliation – difficile – entre travail et vie privée et les risques qui en découlent pour la santé. Ce symposium est destiné aux professionnels travaillant avec des familles, des parents ou des enfants. Vous trouverez le programme complet et le formulaire d’inscription ici.

21.

Colloque «Le chemin de l’école: une aventure» le 3 novembre 2010 à Fribourg

Idéalement, les enfants devraient pouvoir se rendre à l’école à pied ou à vélo. Sur le chemin de l’école, ils acquièrent d’importantes compétences. Mais il comporte des dangers. Les enfants figurent parmi les usagers de la route à risque. Chaque année, 2000 enfants sont victimes d’un accident en Suisse. Conséquence: beaucoup de parents les conduisent à l’école en voiture. Le colloque de l’Association Transports et Environnement (ATE) «Le chemin de l’école: une aventure» veut montrer à quoi ressemble un trajet idéal du point de vue de la technique du trafic, de la psychologie de l’enfant et de la santé. Le colloque s’adresse à toutes celles et à tous ceux qui sont confrontés à la conception et la mise en place de chemins de l’école, aux employés administratifs des secteurs formation, sécurité, enseignement, urbanisme, planification du trafic, bâtiment, aux conseillers et responsables en planification et en sécurité, aux éducateurs en trafic et au corps enseignant. Plus d’informations et inscription: www.colloque-ate.ch 9


MATÉRIEL 22.

Jeune et homo sous le regard des autres L’INPES met gratuitement à disposition un outil d’intervention contre l’homophobie à destination des professionnels encadrant des jeunes de 11 à 18 ans. Intitulé «Jeune et homo sous le regard des autres», cet outil pédagogique comprend 5 courts-métrages (écrits par des jeunes) abordant le thème de l’homosexualité chez les jeunes et un livret d’accompagnement précisant comment utiliser les films pour amorcer dialogue et réflexion. L’objectif de ce support pédagogique est de faire évoluer les représentations sociales de l’homosexualité et de faire prendre conscience des conséquences de l’homophobie afin d’améliorer l’acceptation de la différence.

NEWSLETTER ABONNIEREN Falls Sie nicht mehr interessiert sind an unserem Newsletter, informieren Sie uns bitte mit einem e-mail: info-lu@radix.ch. Danke!

Die Auftraggeber:

www.bildungundgesundheit.ch

Die Auftragnehmerin:

www.gesundheitsfoerderung.ch

www.gesunde-schulen.ch

Diewww.radix.ch Auftragnehmerin: / info-lu@radix.ch

10

Newsletter SNGS  

Newsletter SNGS

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you