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Schönauer Str. 22 · 67547 Worms · Tel. 0 62 41 -2 05 93 0 · www.wormser-wochenblatt.de · Auflage: 65.771 · Samstag, 02.11.2013 | KW 44 | 29. Jahrgang

Verabschiedet

Ausgeschieden

WORMS Am vergangenen Donnerstag endete offiziell die Amtszeit von Bürgermeister Georg Büttler (SPD), sein Nachfolger wird HansJoachim Kosubekt (CDU). Büttler wurde im Rahmen einer Feierstunde im Wormser Mozartsaal offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Seite 3

WORMS Bitteres Pokal-Aus für den VfR – was bleibt, ist ein Scherbenhaufen. Nach 120 Minuten musste sich die Truppe um Trainer Hans-Jürgen Boysen vor knapp 600 Zuschauern gegen den Oberligisten Alemannia Waldalgesheim mit 2:1 geschlagen geben. Seite 12

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Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (linkes Bild, re.) freut sich mit Landrat Ernst Walter Görisch (2. v. re.) darüber, dass die VG Monsheim ihren kommunalen Windpark nach den großen Anstrengungen während der Bauzeit jetzt feierlich einweihen konnte. Mindestens ebenso groß war die Freude der weiteren Ehrengäste. Und natürlich hatten auch die jüngsten Besucher im Schatten der Windräder ihren Spaß. Fotos: Rudolf Uhrig

Öko-Strom aus Wachenheim WACHENHEIM

Bevor der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) am vergangenen Freitag seine Festansprache während der Einweihung des kommunalen Windparks in Wachenheim abschloss, sprach er bereits von einer „Erfolgsstory“, auf die sich die Verbandsgemeinde Monsheim mit dem 25-Millionen-Pilotprojekt eingelassen habe. Die riesigen Räder der insgesamt fünf Windräder drehen sich zwar schon seit einiger Zeit, doch ließ es sich die Verbandsgemeinde nicht nehmen, die Einweihung dieses besonderen Projekts mit 200 geladenen Gästen ganz offiziell zu zelebrieren. Wie VG-Bürgermeister Raph Bo-

the (SPD) stolz verkündete, sei ein solches Projekt in RheinlandPfalz nämlich bisher einmalig. Denn die Planung, Finanzierung und Verwirklichung des Windparks wurde vollständig auf kommunaler Ebene umgesetzt. Deshalb freute sich Bothe: „Ich bin stolz, diesen nachhaltigen Weg nun zum Abschluss zu bringen.“ In einer schier nicht enden wollenden Liste sprach er allen Beteiligten seinen Dank für die Mithelfe und Unterstützung, aber auch für das Verständnis so mancher betroffenerer Landwirte, aus. Des weiteren war es ihm ein Anliegen die „überparteiliche Zusammenarbeit“ in der Verbandsgemeinde zu unterstreichen. Die sieben Gemeinden werden deshalb auch in Zukunft über

die „Energieprojekte Monsheim“, eine Anstalt des öffentlichen Rechts, den Windpark Wachenheim selbst betreiben. Unter den Augen der neuen Bundestagsabgeordneten, Marcus Held (SPD) und Jan Metzler (CDU), erklärte Wachenheims Ortsbürgermeister Dieter Heinz (FWG): „Die erzielten Gewinne bleiben in den Ortsgemeinden. Somit profitiert davon jeder Bürger der Verbandsgemeinde.“ Grund hierfür ist die Leistungsfähigkeit des Windparks, da mit den fünf Anlagen mehr Storm erzeugen wird als die Gemeinden an Eigenbedarf benötigen. In Zahlen geht man von rund 40 Millionen Kilowattstunden jährlich aus. Als „wichtigen Schritt in die richtige Richtung“ bezeichnete Landrat Ernst-Walter

Görisch (SPD) das VG-Projekt im Bezug auf die Energiewende, bei der „die Windkraft ein wichtiger Teil“ der Verwirklichung sei. Dem schloss sich auch der Innenminister an, der nicht müde wurde zu betonen, dass der eingeschlagene Weg „zukunftsweisend“ und „mutig“ sei. Deshalb „wollen wir in erster Linie die Windenergie feiern“, wie VG-Chef Ralph Bothe in seiner Rede bemerkte. Und da sich die Verbandsgemeinde schon in Feierlaune befand, folgte auf die Einweihungs-Feier am darauffolgenden Samstag sogar noch ein Bürgerfest auf dem Kahlenberg, wo die über 200 Meter großen Windräder nun als höchste Punkte in der Umgebung in den Himmel ragen. Doch bei aller Freude klagten vor allem ei-

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nige Wachenheimer, dass die Anlagen Lärm verursachen, der bis in die kleine Ortsgemeinde zu hören sei. Damit haben Ralph Bothe und seine Mitstreiter bereits die nächste Aufgabe vor sich- und das als die Abbauarbeiten vom Festwochenende noch in vollem Gange waren.

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Gas-Alarm beim DRK-Berufsbildungswerk?

15 Schüler verletzt / Ursache noch unklar / Polizei hat Ermittlungen aufgenommen Von Sascha Diehl WORMS Schlimmer Zwischenfall beim DRK-Berufsbildungswerk. Wie die Stadtverwaltung am Donnerstagabend bestätigte, wurden 15 Schüler aus noch ungeklärter Ursache verletzt. Nach Angaben der Stadt hatte sich am Vormittag in einem Klassensaal im Erdgeschoss eines Werkstattgebäudes, der als Unterrichtsraum im Ausbildungsbereich Logistik fungiert, Nebel gebildet. Die Schüler konnten sich zwar ins Freie retten, hatten zuvor aber die offenbar gefährlichen Dämpfe eingeatmet. Als die von einer Lehrerin alarmierte Feuerwehr, sowie die Rettungskräfte von ASB und DRK in der Eckenbertstraße eintrafen, mussten sich mehrere Schüler übergeben, andere klagten über starke Übelkeit und Herzrasen. 14 Schüler mussten deshalb zur Behandlung ins Wormser Klinikum sowie ins

Die Feuerwehr war mit 26 Einsatzkräften ausgerückt und musste einige Schüler sogar über eine Drehleiter retten. Foto: Stadt Hochstift-Krankenhaus gebracht und medizinisch versorgt werden. Zwölf weitere Schüler wurden von der Feuerwehr über eine Drehleiter gerettet. Zu diesem Zeitpunkt

gingen die Rettungskräfte noch davon aus, dass Gas ausgetreten war. Die jungen Leute hatten im ersten Stock des Gebäudes nichts von dem Vorfall mitbekommen.

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Im Anschluss an die Rettungsaktion drangen die mit Atemschutzgeräten ausgerüsteten Brandbekämpfer ins Gebäudeinnere ein und nahmen erste Luftmessungen vor, da nicht erkennbar war, was den Nebel verursacht hatte. Die von der Wormser Feuerwehr genommenen Luftproben wurden zur Berufsfeuerwehr nach Ludwigshafen zur Auswertung gefahren. Sicherheitshalber war auch die Analytic Task Force der Mannheimer Berufsfeuerwehr informiert worden, die nochmals eine Luftuntersuchung vor Ort durchführte. Die anschließende Auswertung der Luftproben brachte jedoch kein Ergebnis. Gegen 14.30 Uhr wurde die Sperrung des Gebäudes wieder aufgehoben. Vor Ort waren insgesamt 26 Einsatzkräfte der Feuerwehr, 16 Einsatzkräfte der Rettungsdienste, ein Notarzt sowie die Polizei, die die Ermittlungen zur Klärung der Unfallursache aufgenommen hat.

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Morgenstund hat Gold im Mund: Wer in diesen Herbsttagen frĂźh aufsteht, hat die Chance, einen stimmungsvollen Anblick zu genieĂ&#x;en. Auch das ansonsten nicht besonders ansehnliche

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SchmuckstĂźck zum Geburtstag

Sparkasse Worms-Alzey-Ried, Lebenshilfe und atelierblau präsentieren Jubiläumskalender Von Margit Knab WORMS Die groĂ&#x;flächigen Kalender, die die Sparkasse WormsAlzey-Ried alljährlich fĂźr ihre Kunden auflegt, sind immer etwas Besonderes. Im Nachgang zu ihrem 175jährigen Bestehen wird die Besonderheit mit einer Einmaligkeit getoppt: den Kunstkalender fĂźr das Jahr 2014, in einer Auflage von 11.000 Exemplaren, zieren Monatsabbildungen von Gemälden und Skulpturen, die alle im „atelierblau“ gefertigt wurden. Geistig oder psychisch Behinderte, die alle von der Lebenshilfe Worms betreut werden, haben die Werke kreiert. „175 Jahre Sparkasse WormsAlzey-Ried“ in diesem Jahr, und im nächsten „50 Jahre Lebenshilfe Worms“ nannte Vorstandsmitglied Norbert Zubiller bei der Kalendervorstellung im „CafĂŠ L“ einen „Zufall der ein GlĂźcksfall ist“. Das gemeinsame Kalenderprojekt hat als Ideengeber Richard GĂśtz hergestellt, der SPK-Mitarbeiter und Mitglied der Lebenshilfe ist. Ein „SchmuckstĂźck“ sei der Kalender geworden, stellte Zubiller fest und lobte den kĂźnstlerischen Leiter des „atelierblau“, Horst Rettig, der aktiv bei der Auswahl unter zahlreichen Bildern behilflich war. Das SPK-Vorstandsmitglied dankte den KĂźnstlern Anneliese Ruff, Daniel Schoa, Dietmar Grafe, Heike Satter, Jasmin Winter, Michael Dinges, Michaela Schmidts und Ute Becher fĂźr die ausnehmend schĂśnen Bilder, die in dem SPK-Kalender einen her-

WORMS Besonderes Jubiläum fĂźr lokale Fernsehmacher: Der Offene Kanal Worms (OK) feiert in diesem Jahr seinen 25. Geburtstag. Darauf machen die ehrenamtlichen Mitarbeiter des regionalen Senders gerne aufmerksam: „Ein Vierteljahrhundert! Das ist kaum zu glauben!“, freut sich Lars Olbrisch, die Euphorie ist dem Technik-Chef des Senders fĂśrmlich anzumerken. Und in der Tat: Dass es den Sender einmal so lange geben wĂźrde, damit war nun wirklich nicht zu rechnen. Zwar gab es Ende der 80er-Jahre einen regelrechten Boom, doch mit der Zeit verschwanden immer mehr Offene Kanäle von der Bildfläche. Der Grund: Offene Kanäle sind Zuschussbetriebe, die allein von Spenden und durch Zuwendungen der Landesmedienanstalten Ăźberleben kĂśnnen. Und dennoch „leisten“ sich einige Bundesländer diesen Luxus. OK-Fan Olbrisch erklärt, warum: „Im Offenen Kanal kann jeder auf Sendung gehen und sich mit einem Medium vertraut machen, das viele lediglich als Rezipient kennen. Das schafft Medienkompetenz – bei uns seit 1998.“ So lange schon sendet der Offene Kanal aus dem Keller der Karmeliter-Grundschule – und in all den Jahren hat sich einiges verändert: Die Frisuren der Moderatoren sind das eine, die technischen Entwicklungen das andere. Gab es anfangs nur kurze Zeitfenster, in denen der OK während seiner Ă–ffnungszeiten senden konnte, läuft heute (fast) alles automatisch – und das rund um die Uhr. „Ein Meilenstein“, erinnert sich Olbrisch, der - wie seine Kollegen – ausnahmslos ehrenamtlich aktiv ist. Und so plant der eifrige Fernsehmacher schon den nächsten HĂśhepunkt: Die Geburtstagsfeier, die am kommenden Montag, 4. November, 19 Uhr, im Herrnsheimer Schloss begangen, und – wie kĂśnnte es anders sein? – auch im Offenen Kanal zu sehen sein wird.

Rituelle Tänze im Frauenzentrum

Mit berechtigtem Stolz stellen sie den SPK-Kunstkalender fĂźr 2014 im „CafĂŠ L“ vor: Norbert Koethnig (GeschäftsfĂźhrer Lebenshilfe), Richard GĂśtz (Schatzmeister Lebenshilfe), Ulrich Granseyer (Vorsitzender Lebenshilfe), Horst Rettig (Leiter atelierblau), Dietmar Grafe (KĂźnstler), Norbert Zubiller (SPK-Vorstand) und Anneliese Ruff vorne, Mitte (KĂźnstlerin). Foto: Margit Knab ausgehobenen Platz einnehmen. Ulrich Granseyer, Vorsitzender des Lebenshilfevereins, war stolz auf die KĂźnstler des „atelierblau“, die mit Hilfe des Kalenders einer breiten Ă–ffentlichkeit zeigen kĂśnnen, mit welchem Talent sie ausgestattet sind. Er lobte die Einzigartigkeit der von Horst Rettig gefĂźhrten KĂźnstlerwerkstatt, in der Menschen mit Beeinträchtigungen akademisch

strukturiert an Methoden und Techniken herangefĂźhrt werden. „Rettigs Akademiegedanke ist einzigartig in Deutschland“. Das Lob nahm Horst Rettig in gewohnter Bescheidenheit entgegen. Stolz sei er auf seine „Leut’“, wie er freundschaftlichliebevoll die kreativen AltelierKĂźnstler nannte. Norbert Koethnig, GeschäftsfĂźhrer der Lebenshilfe Worms, war

froh „zeigen zu kĂśnnen, was Lebenshilfe, und Menschen mit Beeinträchtigungen, alles kĂśnnen“. Kunst sei im Ăźbrigen ein „tolles Medium, das BrĂźcken bauen kann zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen“. Der SPK-Kunstkalender 2014 wird ab sofort flächendeckend in den Geschäftsstellen in Worms, Alzey und im Ried kostenlos abgegeben.

WORMS Am Samstag, 2. November, findet von 15 bis 18 Uhr ein Kreistanzkurs zum Thema Herbst im Warbede Frauenzentrum statt. Tanzend verbinden sich die Teilnehmerinnen noch einmal mit der sommerlichen Fßlle, danken und werden sich bewusst, dass die Wende zur dunklen Jahreszeit bevorsteht. Eingeladen sind Frauen, die rituelle Kreistänze aus unterschiedlichen Kulturen tanzen und ihre weiblichen Wurzeln und Freude im Tanz erleben mÜchten. Tanzerfahrung ist nicht erforderlich, neue Frauen sind willkommen. Die Teilnahmegebßhr beläuft sich auf 15 Euro. Anmeldung bei M. Ramb-Uderstadt unter 06241/307774 oder ramb. uderstadtgmail.com.

„Gesund bleiben durch Bewegung“

Veranstaltung der Wohnungsbau informiert im Rahmen der Demografiewoche Ăźber Sport im Alter Von Margit Knab

Bewegung im Alter

WORMS „Alt werden ist nichts

Mit zwei Fachvorträgen, die sich mit der Vorgabe „Bewegung im Alter“ beschäftigten, kamen eingangs JĂźrgen Baumgarten (Sibana Spiel-Sport- und Freizeitanlagen) und Ulrich Scheffler (Lappset Spiel-, Park-Freizeitsysteme) zu Wort, die Gymnastikund Fitnessgeräte vorstellten, die in einem „Generationenpark“ zwischen Wohnanlagen aufgestellt werden kĂśnnen. „Gesund bleiben durch Beweglichkeit“ propagierte Dr. HansjĂśrg Werner zur Beherzigung von Menschen jeglichen Alters. Studien hätten nachgewiesen, dass Bewegung sowohl die Lebenszeit verlängern kann, als auch das Wohlbefinden und die Lebensqualität erhĂśht. Alte Menschen seien ebenso trainierbar wie junge, meinte der Facharzt

Negatives“ gab Dr. HansjĂśrg Werner, unter anderem Facharzt fĂźr Geriatrie am Agaplesion Hochstift Evangelisches Krankenhaus, die Devise aus. Aber man mĂźsse auch etwas tun, sich in Bewegung halten, damit das Leben im Alter nicht zur kĂśrperlichen Last werde. Und genau dieser „Bewegung im Alter“ hatte sich die Wohnungsbau Worms, im Rahmen der „Demografiewoche 2013 des Landes Rheinland-Pfalz“, mit einer eigenen Veranstaltung verschrieben. Im Wormser Kultur- und Tagungszentrum erläuterte JĂźrgen Beck, GeschäftsfĂźhrer der Wohnungsbau, vor einem leider nicht sehr groĂ&#x;en Auditorium, den selbstgestellten Anspruch

„Bewegung im Alter“ ist auch fĂźr die Wohnungsbau ein Thema. In einer Informationsveranstaltung stellte Ulrich Scheffler Sportanlagen fĂźr Senioren vor. Foto: Margit Knab des Unternehmens, nicht nur fĂźr bezahlbare Wohnungen zu sorgen, sondern mit verschiedenen

Projekten und Aktionen auf den sich abzeichnenden demografischen Wandel zu reagieren.

und „verordnete“ den ZuhĂśrern mindestens drei Mal in der Woche – ein wenig despektierlich – „Turne bis zur Urne“. Sportliche Bewegung gefĂśrdert In der anschlieĂ&#x;enden Podiumsdiskussion war Integrationsbeauftragte Sabine MĂźller der Meinung, dass „Bewegungsparks fĂźr ältere Menschen“ eine hervorragende Einrichtung sein kĂśnnten, nicht aber fĂźr Frauen mit Migrationshintergrund, denen die Mitwirkung an Ăśffentlichen sportlichen Tätigkeiten fremd sei. Brigitte Pritsch vom SeniorenbĂźro und Gabriele Weidner, die Leiterin der Seniorenbegegnungsstätten der Stadt Worms, wiesen darauf hin, dass in ihren Einrichtungen sportliche Bewegung in den Seniorengruppen gefordert und gefĂśrdert wĂźrde.


4 Wormser Stadtteile / Region Alzeyer Verbrauchertage

Samstag, 02.11.2013 | KW 44

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Unser Essen: Wissen wo‘s herkommt Alzey „Unser Essen - Wissen

woÄs herkommt“: Unter diesem Motto stehen die Alzeyer Verbrauchertage am 2. und 3. November im Autohaus Bayer und warten mit zahlreichen Angeboten auf. Apfelsorten, Chutneys, Fruchtaufstriche, Essige, Produkte rund um die Wurst und um die Kirsche, kaltgepresste Öle und Eier aus Freilandhaltung, eine Riesenauswahl an Nudelsorten, eine bunte Kartoffelpalette, verschiedene Brotsorten, Produkte von Forelle, Wild, Lamm und Highland-Rind, Käse von Schaf und Kuh, ein Sortiment von Likören und Bränden, Wein, Traubensaft, Bier und wieder leckerer Schokolade und Pralinen

werden die Gaumen der Besucher verwöhnen. Nicht nur Gaumenfreuden Weitere Aussteller präsentieren Artikel rund um Bekleidung und Nützliches vom Schaf sowie Kräuter, Obststräucher und Stauden. Die Öffnungszeiten sind jeweils von 11 bis 18 Uhr, zudem lassen verschiedene Aktionen den Einkauf zum Erlebnis werden: Auf die Kinder wartet ein kleiner Streichelzoo, daneben kann man Informationen über den Erlebnisbauernhof Schumann erfahren. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz stellt das Projekt „Neustart fürs Klima“ vor und

ein Glücksrad fordert zum Mitmachen auf. Am Stand der Ernährungsberatung Rheinland-Pfalz des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum Rheinhessen-Nahe-Hunsrück kann man sich in diesem Jahr besonders über das Angebot für Schulen und Kindertagestätten informieren. Pflanzendoktor berät Das Unterrichtsprojekt zum Thema „Öfter vegetarisch essen“ wird thematisiert und der Besucher ist gefragt, welcher „Fleischtyp“ er ist. Am Altonaer Räucherofen kann man miterleben, wie die Räucherforelle entsteht und der Steinbackofen liefert am laufenden Band frisches Brot. Der Pflanzendoktor steht den Besuchern gerne mit Rat zur Seite, wenn es um Pflanzenschädlinge und -krankheiten geht. Am Sonntag kann man Klöpplerinnen über die Schulter schauen und sehen wie aus Garnen Kunstwerke entstehen, zudem lädt der Verbrauchertage(s)pass mit dem Motto „5 x einkaufen und gewinnen“ auch in diesem Jahr zum Mitmachen und Gewinnen. Weitere Informationen gibt es unter www.verbrauchertage.de.

Durch die Wonnegaustraße in Abenheim fließt mehr Verkehr als sie eigentlich fassen kann. Der Ortsbeirat hat einstimmig einen Antrag an die Stadtverwaltung gestellt, eine erneute Prüfung der Situation zu veranlassen. Foto: Rudolf Uhrig

„Bisher keine Änderung möglich“

Ortsbeirat Abenheim will die Situation in der Wonnegaustraße überprüfen lassen Von Bea Witt Abenheim Ein Dauerthema

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Impressum Das Wormser Wochenblatt erscheint samstags und wird im Verbreitungsgebiet (dargestellt in unseren gültigen Media-Daten) kostenlos in einer Auflage von 65.771 Exemplaren an alle erreichbaren Haushalte verteilt. Geschäftsstelle und Anzeigenannahme: PIWA Marketing GmbH & Co. KG Schönauer Str.22, 67547 Worms Telefon: 06241 / 20593-0 Telefax: 06241 / 20593-11 www.wormser-wochenblatt.de Lokalredaktion: Gunter Weigand Anzeigenleitung: Steffen Pfannebecker

Redaktionsleitung: Steffen Pfannebecker Verlag: PIWA Marketing GmbH & Co. KG, diese vertreten durch die PIWA Verwaltungs GmbH, diese vertreten durch die Geschäftsführer Steffen Pfannebecker und Veronika Madkour Druck: Druckzentrum Rhein Main GmbH & Co. KG, Alexander-Fleming-Ring 2, 65428 Rüsselsheim Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos und Zeichnungen sowie für die Richtigkeit telefonisch aufgegebener Anzeigen oder Änderungen übernimmt der Verlag keine Gewähr. Schadenersatzansprüche sind ausgeschlossen. Abbestellungen von Anzeigen bedürfen der Schriftform.

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im Abenheimer Ortsbeirat ist die Außengebietsentwässerung des Wormser Stadtteils. Denn bei Starkregenereignissen ist der Ort erheblich von Überschwemmungen betroffen. Zu der jüngsten Sitzung hatte Ortsvorsteher Hans-Peter Weiler (CDU) den Leiter der Entsorgungs- und Baubetriebe (Ebwo), Alfred König, und weitere Fachleute einladen, die über den aktuellen Sachstand informierten. Die Generalentwässerung in Form eines Naturgrabens um Abenheim war am hohen Grundstückserwerb gescheitert. „Es wäre auch sehr teuer und ein großer Eingriff in die Landschaft gewesen“, betonte Diplom-Ingenieur Ralf Rausch vom Planungsbüro BGS aus Darmstadt, der die nun vorgesehenen Maßnahmen vorstellte. Die „kleine Lösung“ wird bei extremem Starkregen allerdings nicht vollkommen sicher sein. Entstehen werden Wegseitengräben und Ableitungsrinnen mit einem Durchmesser von 30 Zentimeter in etwa 80 Zentimeter Tiefe, die das Wasser in ein Auffangbecken, das allerdings regelmäßig von Schlamm gereinigt werden muss, und dann in den Kanal führen. Integriert ist in die Maßnahme das Rückhaltebecken

am Klausenberg, das schon errichtet wurde. Die Finanzierung für diese Minimallösung mit rund 500.000 Euro trägt die Stadt, wobei die Bestätigung von der SGD Süd (Struktur-und Genehmigungsbehörde), dass die Kosten mit den Abwasserabgaben verrechnet werden können, noch aussteht. „Der SGD-Bescheid für das Vorhaben liegt vor, hat aber einen Pferdefuß: für vier der sechs geplanten Maßnahmen wird ein Planfeststellungsverfahren gefordert“, informierte König. „Einschließlich der Offenlegung und Einspruchsmöglichkeiten kann das bis zu einem halben Jahr dauern.“ Beauftragt wird ein Ingenieurbüro mit den Detailplanungen für die Außengebietsentwässerung in Abenheim, um die Maßnahmen dann zügig umzusetzen, möglicherweise bereits im kommenden Jahr. „Denn wir wollen endlich einen Schlusspunkt hinter Abenheim setzen“, so König. Antrag Haushaltsmittel In Kenntnis der Haushaltslage der Stadt wolle man bei der Mittelanmeldung Prioritäten setzen, betonte Ortsvorsteher Hans-Peter Weiler. „Dringend notwendig ist, dass das Festhallenkonzept weitergeführt, das heißt, der Zugang

zum Veranstaltungsraum im oberen Stockwerk barrierefrei wird.“ Möglich wäre ein Außenaufzug. „Die Treppe kann von Menschen mit Beeinträchtigung nicht genutzt werden. Dieser Personenkreis ist vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen und das können wir nicht hinnehmen“, so der Ortsvorsteher und Stellvertreterin Stephanie Lohr (CDU) unterstrich: „Inklusion darf nicht an der Innenstadtgrenze aufhören!“ Einstimmig beschloss der Ortsbeirat, die Mittel für genanntes Vorhaben zu beantragen. Ebenso wurde einstimmig der Antrag für die Reparatur der Schäden an der Fahrbahndecke der Wonnegaustraße auf den Weg gebracht. Problem Wonnegaustraße Bei Überlastung der A61 führt die Bedarfsumleitung durch Abenheim, was oftmals katastrophale Situationen entstehen lässt. Beispielsweise können LKW die Einmündung in die Wonnegaustraße nur unter großen Schwierigkeiten passieren und es bilden sich infolgedessen lange Rückstaus. „Der Straßenbehörde ist die Situation bekannt, bisher sind aber keine Änderung möglich“, sagte Weiler. Einheitlich beschlossen wurde, einen Antrag auf erneute Überprüfung zu stellen, da die

Wein lesen und genießen

Weinlesen der SPD Hochheim zum 4. Mal erfolgreich hOchheim Im Gemeindesaal der Bergkirche konnte man die Stecknadel fallen und ein gelegentliches Glasabstellen hören, als 40 Gäste aus Hochheim und Umgebung den Ausführungen des Ehrenhochheimers Tassilo Amesmeier über den „Hochheimer Eiskalten“ lauschten. Der Eiskalte spielt dabei die Rolle des vollmundigen Spätburgunders, dessen Geschichte allerdings Gänsehaut verursachte. Als die Brauereien nämlich in Worms einen hohen Bedarf an Eis hatten, bewaffneten sich die Hochheimer mit Pickel und holten Eis aus der winterlichen Pfrimm und dem Mühlbach. Dafür gab es bares Geld und Spott von den Bewohnern der umliegenden Stadtteile. Seither wird den Hochheimern der Beiname „Eiskalte“ gegeben. Ortsvereinsvorsitzende Maria Hilberg und Weinexperte Friedel Lahr führten weiter durch den Abend. Mit dem St. Laurent konnte Lahr einen seltenen, aber qualitativ hochwertigen Rotwein vorstellen. Passend zur Erzählung über den „ausgespuckten Bass“. Dabei hatte der gesamte Bass des Männergesangvereins im Keller von Bäcker Philips einen über

Straße das Verkehrsaufkommen nicht mehr fassen kann. Weiterhin, dass die Polizei vor Ort die Verkehrsregelung für den fließenden Verkehr bei Bedarfsumleitungen übernimmt. Gegebenenfalls könnte auch eine Ampelregelung die Stausituation entschärfen. Auf Antrag der SPD-Fraktion und mit Zustimmung der CDU werden für den Friedhof Transportwagen angeschafft, die von Bürgern genutzt werden können. Die Finanzierung übernehmen die beiden Abenheimer Parteien je zur Hälfte. Neue Dorfmitte Zum Leitbild für Abenheim, das mit dem ehemaligen Stadtmanager Stefan Pruschwitz erarbeitet wurde, ist noch einiges umzusetzen, wie seniorengerechtes Wohnen und die Einrichtung eines zentralen Dorfplatzes zwischen Kirche und Rathaus. Weiler berichtete, dass Oberbürgermeister Michael Kissel (SPD) das Vorhaben unterstützen will. Gekommen war zur Ortbeiratssitzung auch Kai Hornuf, Vorsitzender des Stadtmarketing, der die Aufgaben des Vereins vorstellte. Zur besseren Vernetzung im Rahmen touristischer Aktivitäten schlug Weiler vor, alle Ortsvorsteher in die Verteiler des Vereins aufzunehmen.

kurz nOTierT

Sprechstunde Pflegestützpunkt hOrchheim Am Dienstag,

5. November, findet von 15.30 bis 17.30 Uhr in der Ortsverwaltung wieder eine Sprechstunde des Pflegestützpunktes Worms statt. Zur Terminabsprache auch außerhalb der Sprechstunde in Horchheim ist Caroline Reinschmidt, Diplom-Sozialarbeiterin und Pflegeberaterin im Pflegestützpunkt Worms in der Petersstraße 10, unter 06241/2001430 oder beko@asb-worms.de zu erreichen.

Timo horst, Friedel lahr, Tassilo Amesmeier, maria hilberg, christina Jutzi und holger Diehl beim „Weinlesen“. Foto: SPD

Karten für die Gaukler erhältlich

Kerwe-Sonntag in seiner Werkstatt eine tote Ratte. Schnell wurde ein Sarg für die Ratte gezimmert und ein Trauermarsch durch Hochheim organisiert. Der Zug kam allerdings nicht weit: Wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses wurde er beendet und die Akteure mussten am kommenden Wochenende in den Knast wandern. Die Hochheimer Schreinersleut taten das mit Würde. Sie kleideten sich festlich und ließen sich mit einer Kutsche vorfahren.

hOrchheim Es sind noch Eintrittskarten für das Theaterstück „Stress im Schampus-Express“ der Laientheatergruppe „Die Gaukler“ zu erhalten. Zu folgenden Terminen gibt es noch Restkarten zum Preis von 8 Euro: Samstag, 2. November, Freitag, 8. November, Freitag, 15. November, Samstag, 16. November, jeweils 20 Uhr, und Sonntag, 3. November, 14 Uhr. Informationen erteilt Uschi Häußler, Telefon 06241/36383 (zwischen 17 und 19 Uhr).

den Durst getrunken und war im Keller durch die Hausherrin eingesperrt worden. Die Flucht gelang nur über das Kellerfenster. Passanten prägten den Namen der Geschichte, als ein Sänger nach dem anderen aus dem Loch kroch. Eine Geschichte über Schreiner Wie könnte es in Hochheim anders sein gab es am Ende noch eine Geschichte über die Schreiner. Ein Schreiner fand am


Tipps vom Experten 5

Samstag, 02.11.2013 | KW 44

Kennzeichnungen für Bauprodukte

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Was sie bedeuten und wie verlässlich sie sind / Experten fordern Transparenz trauenswürdigkeit, nachprüfbare, neutrale und objektive Vergabekriterien: Was 70 Prozent der Verbraucher laut einer Emnid-Studie im Auftrag des RAL Instituts von Kennzeichnungen erwarten, ist ebenso klar wie einfach. Deutlich schwerer ist es dagegen oft herauszufinden, ob Kennzeichnungen etwa im Bereich Bauen und Baustoffe diesen Kriterien auch entsprechen. „Kennzeichen sollten transparent sein“, meint Dr. Wolf D. Karl, der Hauptgeschäftsführer des RAL Instituts. „Wer sich informieren möchte, nach welchen Kriterien sie vergeben werden, wer dafür verantwortlich ist und wofür genau sie stehen, sollte dazu problemlos die Möglichkeit haben“, erläutert Karl und verweist auf die Güte- und Prüfbestimmungen für RAL-Gütezeichen, die für jedermann öffentlich zugänglich und einsehbar seien. Unabhängige Vergabe-Institutionen Wichtig sei laut Karl zum Beispiel die Vergabe über neutrale Institutionen, die von keinen Einzelinteressen beeinflusst oder gar beherrscht sind. Die Einbindung verschiedener Institutionen wie Bundes- und Landesbehörden,

Verbraucherorganisationen, Wirtschaftsverbänden oder Prüfeinrichtungen sollte dafür sorgen, dass Kriterien unterschiedlicher Nutzer Berücksichtigung finden. Ebenfalls eine große Rolle spiele die Zuverlässigkeit der Kennzeichnung, welche die Institution mit regelmäßigen auch unangemeldeten Kontrollen sicherzustellen habe. Regelmäßige Aktualisierungen müssen zudem sicherstellen, dass sich die Kennzeichnung immer auf dem aktuellen Stand der Technik bewegt und nicht veraltet.

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6 Kultur

Samstag, 02.11.2013 | KW 44

„Ich bin froh, dass du schon tot bist, Vater“

KuRz NOTieRT

Kantorei und Bachchor singen Paulus-Oratorium

Wormser Künstler erinnern am 10. November an die Ereignisse der Reichsprogromnacht

WORMS Der Kartenvorverkauf

für Felix Mendelssohn Bartholdys Oratorium „Paulus“ hat begonnen. Das Werk wird gemeinsam von der Wormser Kantorei und dem Wormser Bachchor zusammen mit der Heidelberger Kurpfalzphilharmonie und Gesangssolisten unter dem Dirigat von Stefan Merkelbach am Sonntag, 10. November, 17 Uhr, in der Dreifaltigkeitskirche aufgeführt. Karten zu 20 Euro (ermäßigt 18 Euro) und 17 Euro (ermäßigt 15 Euro) sind erhältlich bei Bücher Bessler (06241/24327) und bei allen Chormitgliedern. Die Abendkasse wird ab 16 Uhr geöffnet sein.

WORMS „Ich bin froh, dass du

Kammermusik am EleonorenGymnasium WORMS Am Dienstag, 5. November, 19.30 Uhr, findet der zur festen Institution des EleonorenGymnasiums gewordene Kammermusikabend in der schuleigenen Aula statt. Neben Solisten und kleineren Ensembles aus allen Klassenstufen wird die Gesangsklasse der fünften Jahrgangsstufe (Klasse mit musikalischem Schwerpunkt) ihren ersten Auftritt haben. Zu hören sein werden neben klassischen Beiträgen auch aktuelle Popsongs. Von der ruhigen Ballade bis zum tosenden Schlagzeugsolo ist für jeden Geschmack etwas dabei. Der Eintritt ist frei – Spenden unterstützen die musikalische Arbeit der Schule.

Zweiter Wormser Poetry Slam ist ausverkauft WORMS Der Trägerverein Lincoln Worms e.V. teilt mit, dass der 2. Wormser Poetry Slam schon ausverkauft ist. Auch an der Abendkasse gibt es keine Karten mehr. Für alle die diesmal leer ausgegangen sind: Die nächste Chance besteht am 9. Januar 2014, dann lädt der Trägerverein zum 3. Wormser Poetry Slam ein. Der Kartenverkauf startet demnächst an den bekannten Vorverkaufsstellen.

Auftritt von Volker Metzger fällt aus WORMS Der Auftritt „Hin-

ter den Kulissen“ von Volker Metzger, der für Sonntag, 3. November, 20 Uhr, im LincolnTheater geplant war, muss aus organisatorischen Gründen leider entfallen. Bereits gekaufte Eintrittskarten können an den Vorverkaufsstellen, an denen sie erworben wurden, zurückgegeben werden.

Ausstellung mit Werken von Gerhard Pallasch WORMS Der Wormser Maler und Grafiker Gerhard Pallasch hätte in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag gefeiert. Aus diesem Anlass möchte der Kunstverein Worms den unvergessenen Künstler posthum mit einer Ausstellung ehren. Die Vernissage findet am Sonntag, 3. November, 16 Uhr, in den Räumlichkeiten des Kunstvereins (Renzstraße 7-9) statt, Dr. Klaus-Michael Döll wird eine Einführung in das Werk Pallaschs geben. Bekannt war und ist der Kokoschka-Schüler Pallasch vor allem für sein grafisches Werk, seine wunderbaren Zeichnungen und Buchillustrationen. Seltener sind seine Gemälde, die nun im Mittelpunkt stehen werden.

Martin Schöneich und Artur Bozem

Foto: Rudolf Uhrig

Ein Lebensraum für die Kunst

schon tot bist, Vater“ – Unter diesem Titel erinnern Wormser Künstler am Sonntag, 10. November, im Museum Heylshof an die Ereignisse der Reichspogromnacht. Dr. Jörg Koch beschreibt, was während des Pogroms von 1938 in Worms geschah. Walter Passian, Kira Ozaine und KarlHeinz Deichelmann rezitieren dazu Gedichte dieser Zeit von Theodor Kramer und anderen. Klarinettist Martin Albrecht wird die Veranstaltung mit ergreifender Klezmermusik begleiten. Eintrittskarten kosten fünf Euro (ermäßigt drei Euro) und sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich im Museum Heylshof, bei Bücher Bessler und der Kunsthandlung Steuer in Worms. Nach der Gedenkmatinée zum 80. Jahrestag der Bücherverbrennung im Mai dieses Jahres organisieren Karl-Heinz Deichelmann und Dr. Jörg Koch nun auch die Veranstaltung zur Erinnerung an die Reichspogromnacht. Am 10. November wird der Historiker und Germanist Dr. Jörg Koch im Museum Heylshof erläutern, was in Worms während des Pogroms von 1938 geschah. Damals zerstörten die Nationalsozialisten in der Nacht vom 9. auf den 10. November überall im deutschsprachigen Raum jüdische Geschäfte und Gotteshäuser. Spätestens an diesem Tag konnte jeder Deutsche sehen, dass Antisemitismus und Rassismus bis hin zum

Mord staatsoffiziell geworden waren. Die Wormser Schauspieler Walter Passian, Kira Ozaine und Karl-Heinz Deichelmann, Initiator der Veranstaltung, präsentieren während der Gedenkveranstaltung zeitgenössische Gedichte unter anderem von Theodor Kramer und Gertrud Kolmar sowie lokalhistorische Texte. Dabei begleitet sie Klarinettist Martin Albrecht mit eindringlicher Klezmermusik. Im Mittelpunkt der vorgetragenen Gedichte und Erzählungen stehen die Angst und das Entsetzen jener Tage. Die Schilderungen der lokalen Ereignisse erinnern auf beklemmende Weise daran, was auch in Worms passiert ist. Es handelt sich um eine Co-Veranstaltung des Förderkreises Museum Helyshof und des Nibelungenmuseums. Unterstützt wird die Gedenkveranstaltung durch EWR, die Sparkasse Worms-Alzey-Ried und die Stadt Worms. Vorverkauf Die Gedenkveranstaltung findet am 10. November um 17 Uhr im Museum Heylshof (Stephansgasse 9) statt. Der Preis pro Karte beträgt fünf Euro (ermäßigt drei Euro) im Vorverkauf und an der Abendkasse. Die Karten sind ab sofort in Worms erhältlich im Museum Heylshof (Stephansgasse 9), bei Bücher Bessler (Friedrichstraße 18) und der Kunsthandlung Steuer (Kämmererstraße 41).

Ausstellung „Habitat“ im Heylshof zeigt skulpturale Objekte und informelle Malerei Von Sophia Rishyna

WORMS Trotz des äußerst er-

folgreichen Mantelsonntages fanden sich zahlreiche Besucher in den Ausstellungsräumen des Heylshofs ein, um zusammen mit den beiden anwesenden Künstlern, dem Maler Artur Bozem und dem Bildhauer Martin Schöneich, deren gemeinsame Ausstellungsreihe „Habitat“ zu eröffnen. Premiere feierte dabei auch der neu verlegte Teppichboden, ein Geschenk der Gönner und Förderer des Museums, der sich perfekt dem Raum anpasste. Musikalische Untermalung erfuhr die Vernissage durch die Geschwister Xixi und Kai Gabel, Schüler der Lucie-KölschJugendmusikschule und Preis-

träger von „Jugend musiziert“, die mit einem Violinenduett aus der Spätromantik verzauberten. Damit versammelten sich gleich drei Kunstgattungen auf einem Raum, nämlich die Musik, die Malerei und die Bildhauerei, die Dr. Olaf Mückain, Kurator des Heylshofs, prompt als „kleinen Musenhof“ bezeichnete. Doch nicht immer harmonieren verschiedene Künste miteinander: Von einem besonders berühmten Zwist, nämlich dem zwischen den beiden Meistern ihrer jeweiligen Fächer, Claude Monet und Auguste Rodin, bei denen die gemeinsame Ausstellung in einem katastrophalen Streit endete, wusste Mückain als Negativfall zu berichten. Ganz anders bei den Werken Bozems und Schöneichs, die sich

„spielerisch souverän ergänzen, ohne in Konkurrenz zu treten“. Die Gemälde seien „wunderbar mit ihren schwingenden Farbflächen“ und die Skulpturen besäßen eine „Schlichtheit, die auch im Kleinformat große Wirkung hat“, äußerte sich Mückain zum Schluss seiner Eröffnung. Dr. Helmut Orpel bemühte sich zuerst, den Begriff „Habitat“ zu erläutern: Er beschreibe in der Biologie den Standort von bestimmten Tier- oder Pflanzenarten, die dort allerdings nicht zwangsläufig alleine lebten. Das sie umgebende, sowie der Zwischenraum bei den Ausstellungsobjekten, sei das Interessante. Beide Künstler, auch wenn sie unabhängig voneinander und in verschiedenen Gebieten arbeiteten, verbinde eine zentrale In-

tention, eine „Rhetorik, die auf gleicher Ebene liegt“, so Orpel. Bei beiden spielten zwei zentrale Themen die Rolle: Formauflösung und Formverdichtung. „Die Grenze zwischen Realraum und dargestelltem Raum wird durchbrochen, und man kann in den Werken immer wieder etwas Schönes entdecken. Dadurch bleiben sie immer noch geheimnisvoll“, führte Orpel weiter aus. Dies ist nicht die erste gemeinsame Ausstellung der Künstler, sie sind bereits ein eingespieltes Team, auch wenn ihre Arbeiten so unterschiedlich sind. Wer sich selbst von der Qualität der erneuten Zusammenarbeit überzeugen will, kann bis zum 15. Dezember dieses Jahres die Ausstellung besichtigen.

Hobbykünstlerin Anke Engl zeigt im Thomasino-Café Acrylgemälde mit Wormser Motiven Von Margit Knab

Anke engl präsentiert ihre Werke bis zum 21. dezember im Thomasino-Café. Weber in die verschiedensten Techniken wirkungsvoller Bildgebung unterrichten. „Malgeräte sind ihr Zauberstab, um Stimmungen um sich herum und für sich selbst zu verarbeiten“, erläuterte Orth bei der Ausstellungseröffnung die Intentionen der Künstlerin.

Insgesamt zehn großformatige Bilder, vier kleine und eine ganze Reihe von Bildpostkarten mit sehr unterschiedlichen Kompositionen warten auf Betrachter. Es gibt ein Wiedersehen mit der Pfeddersheimer Simultankirche aus den verschiedensten Perspektiven, aber auch mit einem

„Damals und Heute“

Fotoausstellung in der Sparkasse eröffnet Von Florian Stenner WORMS Mit groovigen Jazz-

„Malgeräte sind ihr Zauberstab“ PfeddeRSheiM Sie liebt die kräftigen Farben, Motive aus ihrem heimatlichen Wonnegau, und sie packt auch Urlaubserinnerungen in ihre Gemälde. Anke Engl gibt bis zum 21. Dezember kunstinteressierten Besuchern des kleinen, aber feinen „Thomasino-Café im Alten Bahnhof“ die Möglichkeit, eine Auswahl ihrer Bilder eingehend zu studieren. Für Anke Engl ist diese Ausstellung erst die dritte, die sie mit ihren künstlerischen Werken bestückt. „Malen als Ausgleich zum hektischen Berufsleben“ war ihr Ansatz, 1990 zum Pinsel zu greifen. Erst in Aquarelltechnik und Seidenmalerei, kam sie nach wenigen Jahren auf die Nutzung von Acrylfarben, mit denen sie ihren Vorstellungen von Bildkunst Ausdruck verlieh. Emil Orth, Vorsitzender des Heimatvereins Pfeddersheim, in dem die Künstlerin einer Schar Malbegeisterten Unterricht in Zeichenkunst gibt, gab einen kurzen Abriss der Vita von Anke Engl, für die das Malen eine der schönsten Freizeitbeschäftigen sei. Drei Semester lang besuchte sie die Mannheimer Kunstakademie und ließ sich von Professor Marcel

Karl-heinz deichelmann, Kira Ozaine und Walter Passian werden am 10. November im Museum heylshof mit der Rezitation von Gedichten an die Schrecknisse der Reichsprogromnacht 1938 erinnern. Foto: Privat

Foto: Rudolf Uhrig

blendend roten Wormser Dom, der von einem grasgrünen Drachen und einer kampfeslustigen Brunhild flankiert wird. Die Ausstellung im Bahnhofscafé ist dienstags bis freitags, von 8.30 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr und an Sonntagen, zwischen 14 und 18 Uhr, zu besichtigen.

klängen des Saxophon-Klarinettenensembles „Get it“ und sichtlich stolzen Hobbyfotografen der Fotofreunde aus Worms und Alzey wurde vergangene Woche in der Sparkassenhauptstelle eine Ausstellung eröffnet, die rheinhessische Herzen höher schlagen lässt. „Damals und Heute“ lautet der Titel der Ausstellung, die seit Dienstag der Öffentlichkeit in der Sparkassen-Galerie zugänglich ist. Zu sehen sind Bilder aus dem Raum Alzey und Worms, auf denen historische Gebäude, markante Orte sowie ganz alltägliche Situationen aus der Vergangenheit zu sehen sind. Somit erklärt sich auch das „Damals“ im Titel. Und auch das „Heute“ wird auf den Bildern, spätestens nach genauerem hinschauen, schnell deutlich: Denn die Fotofreunde haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Bilder der Vergangenheit, meist in mühevoller Arbeit in Archiven zusammengesucht, möglichst detailgenau wiederzugeben. Dass eine solche Rekonstruktion einer Fotografie schon alleine wegen der örtlichen Veränderungen oftmals schwer fällt, das lassen die detailgenauen Kunstwerken erahnen. Dass dabei jedoch noch viel mehr zu beachten ist, das erklärte Horst Reinicke von den Wormser Fotofreunden: „Das Fotografieren war nicht immer ganz einfach. Früher wurden ganz andere Objektive verwendet und auch die

dargestellten Perspektiven zu erwischen gestaltete sich teilweise eher schwierig. So mussten wir manchmal bei den Anwohnern fragen, ob wir von deren Balkon aus fotografieren dürfen.“ Sparkassendirektor Norbert Zubiller lobte das Ergebnis der Fotofreunde, die im Rahmen des 175-jährigen Jubiläums der Sparkasse im Geschäftsgebiet der Bank unterwegs waren, in höchsten Tönen: „Die Fotos die wir heute sehen sind hervorragend gelungen. Mich hat am meisten beeindruckt, wie toll es gelungen ist, die gleichen Perspektiven zu finden.“ Auf der einen Seite völlig gleich, aber dann doch wieder ganz verschieden ist auch ein Kunstwerk vom Wormser Obermarkt, auf dem bereits das Firmenlogo der Sparkasse zu sehen ist. Doch auf dem Archivbild zierte den Hintergrund eine Straßenbahnschiene, nicht wie heute ein Eiscafé und eine Hand voll Bäume. Das gleiche Phänomen ist auch beim historischen und modernen Blick auf den Marktplatz zu erkennen: Wo früher noch die Markisen der kleinen Läden, die sich dicht an dicht drängten, gang und gäbe waren, sind heute nur noch spärlich Geschäfte zu erkennen. Auch das Straßenbahnnetz ist dort schon lange verschwunden. Doch eines ist auch in den vielen Jahren gleich geblieben und greift äußerst treffend den Titel der Ausstellung „Damals und Heute“ auf: Die Menschen auf den Straßen sind unterwegs, früher wie auch noch heute.


Aus- und Weiterbildung 7

Samstag, 02.11.2013 | KW 44

Rotary Club Worms-Nibelungen feiert 10-jähriges Jubiläum

Unterstützung für Integrationsprojekt „LIVE“ der Fachhochschule Worms / Präsident Müller: Projekt vereinigt zahlreiche rotarische Ziele und Wünsche WORMS Brechend voll war die „Kapelle“, als der Rotary Club Worms-Nibelungen zur Feier seiner zehnjährigen Charter lud. Vor zahlreichen Gästen, vom Distrikt, den benachbarten Rotary Clubs, Lions und Schlaraffia, ließ Präsident Rainer Müller die vergangenen zehn Jahre Revue passieren. Als 61. Club wurde der Rotary Club Worms-Nibelungen vor 10 Jahren unter der Patenschaft des Rotary Club Lampertheim mit 24 Gründungsmitgliedern gechartert. Keine Neulinge waren sie damals, hatten sie doch insgesamt bereits 150 Jahre RotaryErfahrung aufzuweisen, so Assistant Governor Hartmut Jäger aus Mainz. Denn wie so viele Clubs war auch dieser als Abspaltung aus dem bereits bestehenden Rotary Club Worms hervorgegangen. Dass heute auch gemeinsame Projekte mit dem Wormser Nachbarclub gemeistert werden, freute Jäger ganz besonders. Die Vizepräsidentin des rechtsrheinischen Patenclubs, Marianne Michels-Junglas, freute sich zu sehen, was „aus dem Kind geworden ist“, für das ihr Club vor zehn Jahren die Patenschaft übernommen hat. Gelebte Menschenrechtsarbeit Grüße und Glückwünsche kamen nicht nur vom Rotary-Club und Lions Club Worms, sondern auch von dem eigens aus Kairo angereisten Präsidenten des ägyptischen Partnerclubs, Nader Goubran. Oberbürgermeister Michael Kissel überbrachte die Glückwünsche der Stadt Worms und sprach mit Blick auf die vielen lokalen und internationalen

Wertvolles für Bildungs-Projekt Es erfülle ihn mit Stolz, diese Amtskette tragen zu dürfen und er werde sich nach Kräften bemühen, dem Vertrauen in das Amt gerecht zu werden, so der überraschte Präsident Müller in seinen Dankesworten. Im Mittelpunkt des Abends stand ein besonderes Hilfsprojekt, das Prof. Dr. Jutta Binder-Hobbach besonders am Herzen liegt. Das von der Rotarierin an der Fachhochschule Worms initiierte und mehrfach preisgekrönte Hilfsprojekt „LIVE“ drohte mangels weiterer Finanzierbarkeit auszulaufen. LIVE ist gelebte Integration. Der hohe Anteil an ausländischen Studierenden an der Fachhochschule Worms aus 87 verschiedenen Nationen bietet die Basis von LIVE – ein Schatz, den es zu heben gilt. Dabei ge-

Begleiter für letzten Lebensabschnitt

Ausbildung zum ehrenamtlichen Hospizhelfer WORMS Eine Ausbildung zum

ehrenamtlichen Hospizhelfer wird von der Ökumenischen Hospizhilfe Worms angeboten. Im Rahmen eines Grundseminars wird die Möglichkeiten geboten, sich mit eigenen Erfahrungen von Abschied, Sterben, Tod und Trauer auseinanderzusetzen. Das Grundseminar, das als Blockseminar am 15. November (17 bis 20.30 Uhr) und 16. November (9 bis 16 Uhr) stattfindet, soll auch dem Kennenlernen der Hospizarbeit und der Entscheidungshilfe dienen, ob

dieses Projektes für weitere drei Jahre gesichert zu haben“, so Müller. Weitere 5.000 Euro konnte Präsident Nader Goubran für dringend benötigte Hilfsprojekte in seinem derzeit unglaublich gebeutelten Heimatland Ägypten entgegennehmen. Dort werden nun weitere 40 Familien außerhalb von Kairo mit Unterstützung der beiden befreundeten Clubs an die Trinkwasserversorgung angeschlossen werden können. Präsident Goubran erinnerte in seiner Ansprache an die vielen gemeinsamen Aktivitäten in der Vergangenheit, Trinkwasserprojekte, Opferhilfe nach Naturkatastrophen, aber vor allem an die seit Jahren bestehende Partnerschaft bei der Krankenschwesternausbildung im Wormser Klinikum.

Hilfsprojekte von „gelebter Menschenrechtsarbeit“ der Rotarier. Neben Schecks der befreundeten Clubs, mit denen Hilfsprojekte unterstützt werden, konnte Rainer Müller ein ganz besonderes Geschenk entgegennehmen. Wolfgang Schambach, Gründungspräsident des Clubs und seit einigen Jahren in Bayern wohnhaft, stiftete dem Club eine Amtskette, die nun alle Präsidenten bei wichtigen rotarischen Anlässen tragen werden. Schambach verband die Übergabe der Amtskette mit dem Wunsch, sie möge die jeweiligen Präsidenten nicht nur schmücken, sondern auch als Ausdruck des Vertrauens in das Präsidentenamt, aber auch als Verpflichtung auf die rotarischen Prinzipien gewertet werden.

eine Teilnahme am Aufbaukurs in Frage kommt. Dieser beginnt im Januar 2014 und läuft mit wöchentlichen Kursabenden und vier Tagesseminaren über sechs Monate. Die Gebühr für das Grundseminar beträgt 20 Euro. Die Teilnahme am Aufbaukurs ist kostenlos, sofern sich ein ehrenamtliches Engagement in der Ökumenischen Hospizhilfe Worms anschließt. Anmeldung und weitere Informationen über das Hospizbüro: 06241/911695, 0172/7496841, info@hospizhilfe-worms.de.

Unterstützung für Tafel

Gut gelaunt präsentierten sich die Rotarier bei ihrer Jubiläumsfeier in der „Kapelle“. hen die jungen Menschen, so Projektleiterin Annette MayerMöbius, in die unterschiedlichsten Einrichtungen, schwerpunktmäßig in Wormser Schulen. Hilfe für Schüler Von der Hausaufgabenbetreuung in der Grundschule bis zur Vorbereitung auf das Cambridge Certificate in Gymnasien und

Förderung von Schülern mit Migrationshintergrund in den Berufsbildenden Schulen reicht die Spanne der Aktivitäten. Auch das Alisa-Zentrum, der Internationale Bund, „Arbeit und Leben“ und die Kirchen profitieren von LIVE. Bessere Noten, interkulturelle Öffnung und Interesse an Sprachen sind nur einige der positiven Effekte auf Seiten der Schüler.

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Die Jubiläumsspende in Höhe vonvon 15.000 Euro, die BinderHobbach und Mayer-Möbius dankbar entgegennahmen, sichert die Fortführung des Projektes nun für weitere drei Jahre. Angesichts der Tatsache, dass der Anteil an ausländischen Studierenden in Worms mit 22 Prozent doppelt so hoch liegt wie der Bundesdurchschnitt, ist BinderHobbach mit Recht stolz darauf,

dass die Studienabbruchquote in Worms niedriger liegt als im Bundesdurchschnitt. Dies zeige, dass sich die jungen Menschen, von denen die meisten aus der Türkei, aus Kamerun, Bulgarien und China kommen, in Worms wohlfühlen. Präsident Müller sieht in dem Projekt sehr viele rotarische Wünsche und Ziele vereinigt. „Es steht uns gut an, die Lebenszeit

Dem Ausland so nah ... FH und lokale Wirtschaft diskutieren über das Thema Internationalisierung Die Globalisierung von Wirtschaftsprozessen ist eng mit der Internationalisierung von Unternehmen verbunden. Die meisten Unternehmen sind von den Entwicklungen auf den Weltmärkten direkt und indirekt betroffen, denn Wettbewerber, Zulieferer, Finanzgeber und Kunden beschränken ihre Aktivitäten nur noch selten auf einen nationalen Markt. Was sind aber die entscheidenden Gründe für KMUs, auf ausländischen Märkten aktiv zu werden? Welche Risiken und Ge-

fahren sind mit dieser Entscheidung verbunden? Ist der Schritt ins Ausland eine Notwendigkeit für mittelständische Unternehmen? Ein hochaktuelles Thema für den Mittelstand, um das es am Donnerstag, 7. November, 16.30 Uhr, in der Fachhochschule Worms, Gebäude A, Raum A 125, Erenburgerstraße 19, bei der Veranstaltungsreihe „KMU meets KMH“ geht, der Plattform für den Meinungs- und Erfahrungsaustausch zwischen der regionalen Wirtschaft und der FH Worms.

Heute kann der Club auf 22 Neuaufnahmen zurückblicken und hat eine beachtliche Zahl außergewöhnlicher, vor allem sozialer Projekte, auf den Weg gebracht. Stets standen dabei soziale Projekte wie die langjährige Unterstützung der Wormser Tafel durch Lebensmittelspenden oder das Familienzentrum im Vordergrund. Auch die Unterstützung eines Waisenhauses in Kairo, ein Alphabetisierungsprojekt und vieles mehr konnten erreicht werden. Dass Rotarier auch zupacken können, das bewiesen sie vor einigen Jahren beim Säubern des Radweges zwischen Herrnsheim und Abenheim. Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Rotary-Chor, der von einem Dudelsackspieler begleitet wurde.

KuRz nOtieRt VORtRäGe & RefeRenten Internationalisierung - Aspekte und Trends, Prof. Dr. Henning Kehr, Professor für Außenhandelsberatung und Außenhandelsfinanzierung, Fachhochschule Worms Erfolgsgarantie? - Stolpersteine der Internationalisierung, Prof. Dr. Germann Jossé, Professor für Strategisches Controlling, Fachhochschule Worms Neue Auslandsmärkte erschließen – von der Idee zur

Strategie, Prof. Dr. Stefan Lubritz, Professor für Internationales Marketing, Fachhochschule Worms International in Westhofen – ein Bericht aus der Praxis, Julia Schnitzler, Geschäftsführerin, Straßburger Filter GmbH & Co.KG Anmeldung unter www. rheinhessen.ihk24.de oder bei Verena Kissel, Telefon 06241/911745, E-Mail verena. kissel@rheinhessen.ihk24.de

Japan – Land und Leute WORMS Japan ist mehr als Man-

ga, Sushi und Fuji-san. Der Präsident der deutsuch-japanischen Gesellschaft Rhein Neckar e.V., André van den Berg, berichtet am Donnerstag, 7. November um 19 Uhr in der Volkshochschule (Raum 17; Willy-Brand-Ring 5) über Aspekte Japans wie Lage, Topographie, Verkehrsmittel, Gebäude und Menschen. Kostenfreie Informationen der Japanischen Tourismuszentrale liegen bei der Veranstaltung zum Mitnehmen aus. Der Eintritt ist frei, um eine Spende zugunsten des Schulaufbaus in der TsunamiRegion Iwate wird gebeten.

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Ausbildung mit Perspektive

Gesundheits- und Krankenpflege / Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zum Studium an den Fachhochschulen in RheinlandPfalz. Somit besteht die Möglichkeit zum Bachelor- und Masterstudium in den Fachbereichen Pflegewissenschaft, Pflegemanagement und Pflegepädagogik. Außerdem können Weiterbildungsmöglichkeiten in Anspruch genommen werden, wie die Spezialisierung für z.B. Operationsdienst, Intensivpflege, psychiatrische Pflege oder Qualifizierung zu Praxisanleitung, Leitung einer Station sowie Funktionsabteilung, Qualitätsmanagement, und andere. Die Ausbildungsvergütung erhöht sich von 915,69 Euro im ersten Jahr auf 977,07 Euro im Zweiten und 1078,38 Euro im dritten Ausbildungsjahr.

Die Pflegeausbildung ist interessant,vielfältig und hat ein hohes Niveau. Da die Menschen immer älter werden, benötigen sie auch vermehrt Hilfe. Der Beruf der Pflege hat sich nach den gesellschaftlichen Anforderungen und der demographischen Entwicklung in den vergangenen Jahren ständig weiter entwickelt. Ausbildung Die Zentrale Ausbildungsstätte für Pflegeberufe (Rheinhessen/Pfalz) an der Klinikum Worms gGmbH bietet eine integrative Ausbildung in Kooperation mit der Stadtklinik Frankenthal, die den aktuelen und zukünftigen Anforderungen im Gesundheitswesen entspricht. Dabei werden Inhalte der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege gemeinsam und bei speziellen Inhalten getrennt unterrichtet. Im Unterricht werden Wissensgrundlagen erworben, die zu einer professionellen Pflege von Menschen befähigen. Um dem gerecht zu werden, orientiert sich die Ausbildung am Lernfeldkonzept. Dabei werden unsere Auszubildenden überwiegend mit selbstorganisierten Lernformen konfrontiert. Neben der Vermittlung von theoretischen Inhalten, bieten das Klinikum Worms und die Stadt-

klinik Frankenthal die Möglichkeit des praxisnahen Lernens. Die Einsätze erfolgen nicht nur in den Kliniken sondern auch in der ambulanten Pflege und in rehabilitativen Einrichtungen für Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Während dieser praktischen Einsätze erlernen unsere Auszubildenden die Ermittlung des Pflegebedarfs pflegebedürftiger Menschen, sowie Planung,

Umsetzung und Überprüfung der durchgeführten Pflege. Die Teams der Stationen und qualifizierte Praxisanleiter/innen leiten unsere Auszubildenden an und zeigen ihnen, wie Patienten kompetent versorgt und Bezugspersonen von Patienten einbezogen werden. Die Zentrale Ausbildungsstätte für Pflegeberufe (Rheinhessen/ Pfalz) bietet auch die Möglichkeit Wissenstransfer durch vielfältige und

interessante Projekte, z.B. „Schüler leiten eine Station“, „Bereichspflege“, „Schüler leiten Schüler an“, „Diagnostik und Therapie“, „in Teams und Gruppen zusammenarbeiten“, „onkologische Pflege“ und anderes zu erleben. Perspektiven Mit einem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung erwirbt man auf Antrag die Zugangsberechtigung

Bewerbung Wer über ein gutes Einfühlungsvermögen verfügt, Interesse an einem Beruf im engen Kontakt mit Menschen hat und sich gut auf unterschiedliche Altersgruppen einstellen kann, der ist bei uns in der Zentralen Ausbildungsstätte für Pflegeberufe am Klinikum Worms an der richtigen Stelle. Weitere Infos erhalten Sie unter www.Klinikum-Worms.de - Zentrale Ausbildungsstätte für Pflegeberufe (ZAfP).

Wir stellen im Jahr 2014 Auszubildende ein für die Berufe:   

Gesundheits- und Krankenpflegerin/-pfleger

Kursbeginn 1. April und 1. September 2014

Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin/-pfleger

Kursbeginn 1. April 2014

Bachelorstudium (ausbildungsintegriert) Gesundheit und Pflege, in Kooperation mit der katholischen Hochschule Mainz Studienbeginn 1. September 2014



Bürokauffrau/-mann

Ausbildungsbeginn 1. August 2014

Bewerbungen für die Pflegeberufe und das Studium bitten wir an die Zentrale Ausbildungsstätte für Pflegeberufe Rheinhessen/Pfalz (ZAfP), Gabriel-von-Seidl-Str. 81, 67550 Worms, zu richten. Ansprechpartnerin: Frau Patrizia Matt, Schulleitung, Telefon 06241-5999960 Adresse Bewerbungen zur kaufmännischen Ausbildung: Klinikum Worms gGmbH – Personalabteilung Gabriel-von-Seidl-Str. 81, 67550 Worms Fragen zur kaufmännischen Ausbildung beantworten gerne unsere Ausbildungsleiter, Frau Borduné, Telefon 06241/501 -3080 und Frau Schneider -5005


8 Aus- und Weiterbildung

Samstag, 02.11.2013 | KW 44

Diskussionsforum fĂźr Steuerberater

KuRz nOTieRT

In 15 Monaten zur Fachkraft

Wormser Fachhochschule lädt zum

Alzey-WORMS

Hauswirtschaftliche Versorgung und Betreuung wird in vielfältigen Betriebsformen erbracht, etwa in Kindertagesstätten, Wohngruppen oder Krankenhäusern. Einen 15-monatigen Lehrgang zur staatlich geprĂźften Hauswirtschafterin bietet die Arbeitsgemeinschaft Evangelischer HaushaltsfĂźhrungskräfte des Deutschen Evangelischen Frauenbundes im Landesverband Rheinland-Pfalz an. Die ErwachsenenbildungsmaĂ&#x;nahme findet berufsbegleitend an zwei Abenden pro Woche statt und bietet die MĂśglichkeit, durch fachlich gezielte Vorbereitung die staatliche PrĂźfung abzulegen. Die ausbildungsfreie Zeit richtet sich nach der Ferienzeitregelung in Rheinland-Pfalz, um auch berufstätigen Eltern diesen Lehrgang zu ermĂśglichen. In Einzelfällen kann die MaĂ&#x;nahme Ăźber einen Berufsbildungsschein der Agentur fĂźr Arbeit gefĂśrdert werden. FĂźr Berufseinsteiger nach Familienphase, besteht die MĂśglichkeit einer FĂśrderung durch den „Qualischeck“ in Rheinland-Pfalz“ (Informationen unter www.qualischeck.rlp. de), fĂźr Berufstätige Ăźber einen Bildungsgutschein. Der Kursbeginn ist fĂźr das erste Quartal 2014 vorgesehen. Informationsgespräche zum Lehrgang: Samstag, 23. November, um 15 Uhr im Gemeindehaus der Wormser Magnusgemeinde (Hochstrasse 6a, Zugang Kindergarten) sowie am Donnerstag, 5. Dezember, um 16.30 Uhr im „Haus der Familie“, SchloĂ&#x;gasse 13 in Alzey. Weitere Informationen erteilt Hannelore Herbel, Telefon 06244/4092, EMail info@aeh-lv-rlp.de.

Steuertag ein / Finanzminister KĂźhl referiert WORMS Zum 14. Mal laden

der Vorstand der Kfz-innung begrĂźĂ&#x;te die neuen Azubis im Autohaus Tallafuss.

Foto: Rudolf Uhrig

Geselliger Start in die Ausbildung Vorstand der Kfz-Innung begrĂźĂ&#x;t neue Azubis im Autohaus Tallafuss Von Kani Rostami Boukani WORMS Dass Lehrjahre keine Herrenjahre sind und man selbst etwas fĂźr das gute Gelingen seiner Ausbildung machen muss, war nur eines der Themen, die beim BegrĂźĂ&#x;ungsabend fĂźr die neuen Azubis im Kfz-Handwerk zur Sprache

kamen. Seit vier Jahren veranstaltet der Vorstand der Kfz-Innung immer zu Ausbildungsbeginn einen BegrĂźĂ&#x;ungsabend, an dem die neuen Lehrlinge und ihre Eltern diejenigen kennenlernen, die sie in den nächsten dreieinhalb Jahren begleiten werden. Obermeister Manfred Baier,

Lehrlingswart Michael Gerhard, der Prßfungsausschuss, sowie die Geschäftsfßhrerin Sabine Theis waren im Autohaus Tallafuss dabei und beantworteten unter anderem Fragen der angehenden Azubis. Bei einem Umtrunk in lockerer Atmosphäre wurde gefachsimpelt und es wurden Anekdoten aus

vergangenen Zeiten erzählt. Zudem machte der Vorstand deutlich, dass er bei Streitigkeiten oder Differenzen gerne bereit ist, den neuen Azubis zu helfen – sie stehen in diesem neuen Lebensabschnitt nicht alleine da und kÜnnen sich der Unterstßtzung des Vorstands sicher sein.

die steuerlichen Studiengänge der FH Worms zum alljährlichen Steuertag ein. Dieser findet am Freitag, 29. November, zum Thema „Steuerhinterziehung und Selbstanzeige – neueste Entwicklungen und Praxisfälle“ statt. Der Steuertag ist ein Diskussionsforum der steuerberatenden Berufe und fĂźr Berater, Unternehmer und Leiter beziehungsweise Mitarbeiter von Rechts- und Steuerabteilungen gleichermaĂ&#x;en interessant. Das diesjährige Thema dĂźrfte an Aktualität und Präsenz in den Medien kaum zu Ăźberbieten sein. Steuerberatende Anwälte, Vertreter der Finanzämter sowie am Seminar Steuern der FH Worms lehrende Professoren werden ausgewählte Rechtsfragen der derzeit geltenden Regelungen im Bereich von Steuerhinterziehung und Selbstanzeige darstellen und anhand ausgewählter, aktueller Praxisfälle die rechtliche Komplexität dieser Materie beleuchten. DarĂźber hinaus hält der Finanzminister des Landes Rheinland-Pfalz, Dr. Carsten KĂźhl, als Vertreter eines in der Verfolgung der Steuerhinterziehung sehr aktiven Bundeslandes den mit Spannung zu erwartenden ErĂśffnungsvortrag. Im Rahmen einer abschlieĂ&#x;enden Podiumsdiskussion besteht fĂźr das Auditorium die MĂśglichkeit zu Fragen an die anwesenden Experten. Im Anschluss an die

infOS Der Steuertag findet am Freitag, 29. November, 14 bis 18.15 Uhr, in der Wormser Fachhochschule, Erenburger StraĂ&#x;e 19, statt. Referenten sind Dr. Carsten KĂźhl, Finanzminister des Landes Rheinland-Pfalz, Dr. JĂźrgen Sontheimer, FH Worms/ Partner Sontheimer Strasser/ ckhard SchwĂśbel, Finanzamt Mannheim, Prof. Dr. Jens Kollmar, FH Worms/Partner Schlatter Rechtsanwälte Steuerberater Fachanwälte, Prof. Dr. Patrick Sinewe, FH Worms, Dr. David Witzel, Rechtsanwaltsgesellschaft Dr. Mutter. Informationen und Anmeldung unter www.steuertag. de oder Telefon 06241/509111. Podiumsdiskussion findet ein gemeinsames Abendessen mit der MĂśglichkeit des gegenseitigen Austausches statt. Details zum Programmablauf finden sich ab Mitte September auf der Homepage www.steuertag. de. Ăœber diese Homepage wird auch die Anmeldung zum Steuertag koordiniert. Weitere Infos zum Studiengang selbst finden Sie auf der Homepage www.fhworms.de. TeilnahmegebĂźhren werden nicht erhoben.

AuSzubildende Die neuen Azubis: Kai Boll (Autohaus Busch), Timon Eichenlaub und Maximilian Kaiser (Autohaus Worms), Dominik Hofmann (Autohaus Christmann), Marcel Krämer (Entsorgungs- und Baubetriebe), Talha Kutur (Autohaus

INFORMATIK // Angewandte Informatik (B.Sc.) // Mobile Computing (M.Sc.) // Wirtscha�sinformatik (B.Sc./M.Sc.) TOURISTIK/VERKEHRSWESEN // Aviation Management (B.A.) // Aviation Management & Piloting (B.Sc.) // Tourism and Travel Management (B.A.) // International Tourism Management (M.A.) // Business Travel Management (MBA)

Hemer), Maximilian MĂźller und Florian Thorbrygger (Autohaus LĂśhr), Christian Reifferscheid und Sebastian Binder (Autohaus Pieroth), Christian Steuer (Auto Nau), Giuseppe Todaro (Kadir Yildirim), Erdal TĂźrkkan (Autohaus Tallafuss).

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WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTEN // Internationale Betriebs- und AuĂ&#x;enwirtschaďż˝ (B.A.) // International Business Administration and Foreign Trade (M.A.) // International Management (B.A./M.A.) // Handelsmanagement (B.A.) // Steuerlehre (B.A.) // Taxation (M.A.)

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KONTAKT: FH Worms Erenburgerstrasse 19 D - 67549 Worms

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Die Arbeitgeber von Morgen

Erfolgreiche Hochschulkontaktmesse an

Neben einer qualiďŹ zierten und abwechslungsreichen Ausbildung bieten wir: Zwei Erlebnistage mit spannendem Programm zu Beginn der Ausbildung Fester Betreuer und Ansprechpartner fĂźr alle Ausbildungsfragen Orientierung Ăźber Lernziele Vermittlung von Fachwissen in betrieblichen Lerngruppen RegelmäĂ&#x;iges Feedback Intensive Vorbereitung auf die AbschlussprĂźfung

Interessiert? Dann sende deine Bewerbungsunterlagen per Post oder E-Mail mit einem individuellen Anschreiben an Frau Keller, olivia.keller@pum.de.

Präsident Jens Hermsdorf erĂśffnet die Hochschulkontaktmesse. unter anderen nahmen eWR, freudenberg, Allianz, fresenius, Tui, Sixt und die weltweit drei grĂśĂ&#x;ten WirtschaftsprĂźfungsunternehmen an der Messe teil. Foto: FH Worms

Anerkennung auĂ&#x;erordentlicher Leistungen mit dem Rolf-Rummel-FĂśrderpreis Sehr gute Ăœbernahmechancen Weiterbildungs- und EntwicklungsmĂśglichkeiten durch die P&M-Akademie

Wormser FH / Studierende nutzen Chance WORMS Ende Oktober war es

wieder soweit, 27. Unternehmen stellten sich den Studierenden der Fachhochschule Worms als attraktive Arbeitgeber vor. An Messeständen in und vor der Aula, in 20 Unternehmenspräsentationen sowie in zahlreichen halbstßndigen Einzelgesprächen informierten sich die Studentinnen und Studenten ßber Karrierechancen. Gleichzeitig konnten sie sich bei den Unternehmen unmittelbar bewerben. Unternehmen aus der Region und ganz Deutschland präsentierten sich. Sie boten Berufseinstiegsstellen, mehrmonatige Praktika, Werkstudentenplätze und Plätze fßr Bachelor- und Master-Abschlussarbeiten an. Studierende konnten auch schon vor der Messe elektronisch ein Profil von sich an das Career Center der Hochschule senden und bestimmen, an welche aus-

stellenden Unternehmen ihre Informationen bereits vor der Messe geschickt werden sollten. Die Unternehmen wiederum entschieden anhand der erhaltenen Profile, mit wem sie am Messetag nicht nur ein Infogespräch am Messestand, sondern gleich ein Bewerbungsgespräch in ruhiger Umgebung abseits der Messestände fĂźhren wollten. 400 WĂźnsche nach diesen halbstĂźndigen Einzelgesprächen wurden so ausgesprochen und weitergeleitet. Zahlreiche dieser Gespräche fanden dann am Messetag statt. Ihre groĂ&#x;e Zufriedenheit mit den Messeergebnissen drĂźckten die Aussteller am Ende der Messe in einer schriftlichen Befragung aus. Sie bewerteten die Zahl und Qualität der Messebesucher mit „gut“, ebenso wie die Messeorganisation, die Räumlichkeiten und die Betreuung vor Ort.


Aus- und Weiterbildung 9

Samstag, 02.11.2013 | KW 44

AGAPLESION Pflegeschulen am Hochstift

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Für jeden das richtige Angebot: Drei verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten für Bewerber mit den unterschiedlichsten Schulabschlüssen

WORMS An den AGAPLESION Pflegeschulen am Hochstift können wir für Bewerber mit den unterschiedlichsten Schulabschlüssen die individuell passende Ausbildung anbieten: Für Interessenten mit Berufsreife (früher Hauptschulabschluss) oder einem vergleichbaren Abschluss, haben wir die 1-jährige Ausbildung in der Krankenpflegehilfe. Bewerbern, die einen Sekundarabschluss I (= Realschulabschluss) besitzen oder das Abitur bzw. Fachabitur absolviert haben, können wir die 3-jährige Ausbildung in der Gesundheitsund Krankenpflege anbieten. Für Bewerber mit Abitur oder Fachabitur bieten wir – in Zusammenarbeit mit der Hochschule Ludwigshafen – darüber hinaus sogar ein Duales Studium (Bachelor of Arts Pflege). Der Studiengang ist auf acht Semester ausgelegt. Der erste Studienabschnitt (1.-5. Semester) erfolgt ausbildungsintegriert mit einem festen Studientag pro Woche. Das

heißt, die Schüler sind in einem der zur Krankenpflegeschule gehörenden Krankenhäuser, also dem AGAPLESION Hochstift in Worms oder dem AGAPLESION Diakoniekrankenhaus Ingelheim, tätig und werden an einem Tag pro Woche für den Besuch der Hochschule freigestellt. Der zweite Studienabschnitt (6.-8. Semester) wird nach dem Abschluss der Pflegeausbildung als Vollzeitstudium absolviert. Wer also eine abwechslungsreiche Ausbildung oder einen praxisnahen Studiengang mit Zukunft und Perspektive sucht, ist an den AGAPLESION Pflegeschulen am Hochstift genau richtig. Der Mensch im Mittelpunkt Doch egal für welches Angebot sich Interessierte entscheiden, eines ist ganz klar: Neben einer hervorragenden medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Ausbildung, wird ein besonderes Augenmerk auf die

Schulung der menschlichen Zuwendung gelegt, die für den Genesungsprozess von Patienten so wichtig ist. „Wir schulen Herz und Verstand“, so Anke Gallik, Leiterin der AGAPLESION Pflegeschulen am Hochstift. „In den zum AGAPLESION-Verbund gehörenden Einrichtungen steht der Mensch als Ganzes im Mittelpunkt. Hier wird nicht nur die jeweilige Erkrankung therapiert, sondern die gesamte Lebenssituation des Patienten beachtet – auch über den Krankenhausaufenthalt hinaus. So erläutern die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Patienten oder seinen Angehörigen beispielsweise auch die Versorgung zu Hause bzw. im Seniorenheim nach der Entlassung und geben Tipps für den Alltag. Das erfordert natürlich eine ganz besondere Schulung. Die Pflegeschulen am Hochstift haben dafür zusätzlich zu dem ausbildenden Pflegepersonal auf den Stationen, sogenannte Praxis-

anleiterinnen eingestellt. „Die Praxisanleiterinnen haben eine krankenpflegerische und pädagogische Ausbildung, sind jedoch nicht in tägliche Stationsarbeit eingebunden und können sich deshalb exklusiv um die Anleitung und persönliche Förderung der Schüler kümmern“, erklärt die Schulleiterin. Examen – und dann? „Immer wieder werde ich von Bewerbern gefragt, in welchen Gebieten sie nach ihrer Ausbildung dann eingesetzt werden können“, erzählt Anke Gallik. Die Tätigkeitsfelder im Bereich „Pflege“ sind sehr vielfältig: Dank der breit angelegten Ausbildung können die Schüler der Pflegeschulen am Hochstift nach bestandenem Examen auf den verschiedenen Stationen in Krankenhäusern arbeiten, z.B. in den Fachbereichen Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie, Neurologie, HNO, Augenheilkunde, Urologie, Psy-

chiatrie etc. Ebenso können sie in Seniorenheimen oder auf einer Sozialstation arbeiten. Und auch für beratende Tätigkeiten oder für die Versorgung von Wunden sind sie ausgebildet. Weiterbildungsmöglichkeiten Neben den Tätigkeitsfeldern sind auch die Weiterbildungsmöglichkeiten in der Gesundheits- und Krankenpflege sehr vielfältig: Beispielsweise werden Weiterbildungen für Intensivpflege, Anästhesie und OP, Psychiatrie, Altersmedizin, Onkologie, Rehabilitation, Wundmanagement, Diabetesberatung, Qualitätsmanagement, Hygiene, Praxisanleitung, Stationsleitung und vieles mehr angeboten. Da in Rheinland-Pfalz die Schüler der Gesundheits- und Krankenpflege mit dem bestandenen Examen auch gleichzeitig die Fachhochschulreife erwerben, können sie nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung auch

studieren, z.B. Pflegepädagogik, Pflegemanagement oder Pflegewissenschaft. Zukunft im AGAPLESION-Konzern

graphischen Wandels qualifizierte Pflegekräfte dringend benötigt. „Es ist definitiv ein Beruf mit Zukunft“, so die Schulleiterin abschließend.

AGAPLESION, der Träger der Pflegeschulen am Hochstift, ist einer der größten evangelischen Träger von Gesundheitseinrichtungen. Zu dem Gesundheitskonzern gehören bundesweit mehr als 100 Einrichtungen, darunter 29 Krankenhäuser mit über 9.400 Betten, 31 Wohn- und Pflegeeinrichtungen mit rund 3.000 Plätzen in der Pflege und zusätzlich 800 betreuten Wohnungen, vier Hospize, 16 Medizinische Versorgungszentren, sieben Ambulante Pflegedienste und eine Akademie. „Hier werden also viele Pflegekräfte benötigt“, so Anke Gallik. „Selbstverständlich greifen wir gerne auf die Kräfte zurück, die wir selbst ausgebildet haben.“ Aber auch außerhalb des AGAPLESION-Konzerns werden vor dem Hintergrund des demo-

InfOS Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die AGAPLESION Pflegeschulen am Hochstift, Willy-BrandtRing 13-15, 67547 Worms. Ansprechpartnerin für die 3-jährige Ausbildung sowie den ausbildungsintegrierten dualen Studiengang „Pflege (Bachelor of Arts)“ ist Anke Gallik: anke.gallik-kw@hdv-darmstadt.de Ansprechpartner für die einjährige Ausbildung ist Richard Mang: richard.mang-kw@hdv-darmstadt.de

Wieso Bildung und Ausbildung nie enden 14 regionale Träger beruflicher

Weiterbildung präsentieren sich im Wormser InfOS

WORMS „Bildung findet nicht

allein in der Schule statt und endet auch nicht mit der Schulzeit. Lebenslanges Lernen bedeutet vielmehr, für alle Lebensphasen und Lebenswelten passende Bildungsangebote zu machen. Wer für sich Wege findet, zielgerichtet kreativ zu werden, wird auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft erfolgreich sein.“ Dieses Zitat der Bertelsmannstiftung hatte das Wormser Jobcenter als Motto gewählt um im Rahmen der ersten Demografiewoche des Landes RheinlandPfalz zur Messe „Weiter durch Bildung“ einzuladen. Insgesamt 14 regionale Träger der Weiterbildung präsentierten ihre Bildungsangebote im Wormser Tagungszentrum – von einfachen Teilqualifikationen wie einem Gabelstaplerschein bis hin zu kompletten Umschulungen. Die Bedeutung des lebenslangen Lernens und die Bereitschaft sich permanent am Arbeitsmarkt weiterzuentwickeln betonten Jobcentergeschäftsführer Claus Scherer und der Leiter der Mainzer Agentur für Arbeit, Jürgen Czupalla bei der Eröffnung, die darauf hinweisen konnten, dass die Teilnahme an einer Weiterbildung die Chance einen neuen Arbeitsplatz zu finden um mehr

Röchling Automotive setzt auf eigene Nachwuchskräfte

Der in Worms ansässige Automobilzulieferer weitet seine Lehrlingsausbildung aus.

Die Förderung der beruflichen Weiterbildung ist ein Schwerpunkt für das Wormser Jobcenter.

Die weltweit operierende Röchling-Gruppe steht mit ca. 7000 Mitarbeitern an 60 Standorten in 20 Ländern für Kompetenz in Kunststoff. Mit ihren beiden Geschäftsbereichen HochleistungsKunststoffe und Automobil-Kunststoffe konzentriert sie sich auf die Verarbeitung hochwertiger Kunststoffe zu Halbzeugen, Teilen und Systemen für eine Vielzahl industrieller Anwendungen. Der Geschäftsbereich Automobil-Kunststoffe versorgt Automobilhersteller und Systemlieferanten auf der ganzen Welt mit technologisch anspruchsvollen Kunststoffanwendungen, die eingesetzt werden, um die aktuellen Herausforderungen der Automobilindustrie zu lösen: Verminderung von Kosten, Gewicht, Verbrauch und Emissionen. Bei Röchling Automotive Worms werden Kunststoffteile für die Automobilindustrie hergestellt. Gefertigt werden technologisch anspruchsvolle Produkte aus Polymerwerkstoffen für den Motorraum, den Unterboden und den Innenraum für alle namhaften Automobilhersteller. Röchling steht für innovative Produkte und modernste Prozesstechnologie in der Verarbeitung von technischen Kunststoffen. Um das überdurchschnittlich hohe Know-how unserer Mitarbeiter zu halten, setzen wir auf den eigenen Nachwuchs. Auch für das Jahr 2014 stellen wir wieder neue Azubi´s ein. Die jungen Leute werden in unterschiedlichen Berufen ausgebildet wie z.B.: Verfahrensmechaniker/in für Kunststoff- und Kautschuktechnik, Maschinen- und Anlagenführer/in, Werkzeugmechaniker/ in, Industriemechaniker/in, Elektroniker/in, Kaufmann/-frau für Bürokommunikation sowie Industriekaufmann/-frau.

Das Jobcenter hat im Jahr 2012 insgesamt 242 Kunden mit verschiedensten Weiterbildungsangeboten gefördert. Insgesamt wurden dafür 497.000 Euro verausgabt. Im Jahr 2013 haben insgesamt 17 Kunden eine Umschulung begonnen, darunter sechs angehende Erzieherinnen. als 25 Prozent erhöht. Eine Lanze für die Einstellung älterer Arbeitnehmer brach der städtische Beigeordnete Hans-Joachim Kosubek, der auch diese Zielgruppe aufforderte, sich permanent weiterzuentwickeln. Über die gesamte Messedauer drängten sich die Interessierten an den Ständen und so konnten der stellvertretende Jobcenterleiter Markus Holzmann, der die Messe organisiert hatte und die Vertreter der Bildungsträger ein sehr positives Fazit ziehen. Eine Wiederholung im kommenden Jahr ist bereits heute fest eingeplant.

und die Technik entwickeln sich weiter, und nur mit gut ausgebildeten Mitarbeitern schafft man eine zukunftsfähige Basis.

Kaufmann/-frau für Bürokommunikation

individueller Betreuung und Unterstützung. Die Auszubildenden durchlaufen verschiedene Abteilungen, um alle Aspekte ihres zukünftigen Arbeitslebens kennen zu lernen. Darüber hinaus durchlaufen die Azubis das Röchling-Seminarprogramm. Hier bekommen die jungen Menschen die Möglichkeit, ihre persönlichen Kompetenzen weiter zu entwickeln. Bei den Röchling Seminaren werden Themenfelder wie Selbstgesteuertes Lernen, Telefontraining, Persönlichkeitstraining und Rhetorik geschult. Ein wichtiger Aspekt hierbei ist natürlich auch der Spaß und der Kontakt mit anderen Azubis der Röchling Gruppe. Kooperationen mit anderen Wirtschaftsunternehmen ermöglichen es, dass die Auszubildenden auch die Möglichkeit haben, Einblick in die Abläufe anderer Firmen zu bekommen. Anita Brunk

- Leitung kaufmännische Ausbildung

Michael Siegl

- Leitung gewerbliche/technische Ausbildung

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftrige Bewerbung per E-Mail an anita.brunk@roechling-automotive.de oder an Röchling Automotive KG Gruppenleitung Personal - Frau Anita Brunk Floßhafenstraße 40 · 67547 Worms Insgesamt 14 regionale träger der Weiterbildung präsentierten ihre Bildungsangebote im Wormser tagungszentrum. Der Andrang der Interessierten war groß. Foto: Jobcenter

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Seminarreihe wird fortgesetzt WORMS Woher kommen wir, was sind wir, wohin gehen wir? Das sind Fragen, die der moderne Mensch meist ausblendet und erst in der Stunde der Krise, bei schwerer Krankheit oder angesichts des Todes stellt. In ihrem Vortrag „Sterben und Tod in der Bildenden Kunst“ wir die Wormser Künstlerin Urselies Till einen Ausschnitt aus der Fülle der Bildmotive zeigen, in denen

sich Künstler mit diesen Fragen auseinandergesetzt haben. Dieser Vortrag findet statt im Rahmen der Seminarreihe „Sterben, Tod und ewiges Leben“ der Evangelischen Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau am Freitag, 8. November, um 19.30 Uhr im Luthersaal der Evang. Luthergemeinde Worms, FriedrichEbert-Straße 45. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen über das Unternehmen unter www.roechling.com/de


10 Wonnegau / Region

Samstag, 02.11.2013 | KW 44

Einbruchserie im Wonnegau?

KurZ notiert

Ökumenische Pilgerwanderung

Diebe suchen Kindergärten und Schule in

Flörsheim-Dalsheim und Monsheim heim Von Sascha Diehl Flörsheim-Dalsheim Die Polizei fahndet nach einem oder mehreren Dieben, die in der Nacht zum Mittwoch gleich in drei Kindergärten in Flörsheim-Dalsheim beziehungsweise Monsheim sowie in die Flörsheim-Dalsheimer Realschule Plus eingebrochen sind und dabei mehrere tausend Euro Sachschaden angerichtet haben. Zudem, so ein Polizeisprecher am Mittwochnachmittag, sollen der oder die Einbrecher Beute in noch unbekannter Höhe gemacht haben. Da sich die Taten alle in derselben Nacht und zudem in benachbarten Gemeinden ereignet haben, gehen die Ermittler zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass es sich um nur einen Täter oder sogar eine Bande handeln könnte, die in der Nacht in den Nachbargemeinden ihr Unwesen trieb. Geld und Kameras gestohlen Zunächst sollen der oder die Täter sich in den späten Abendstunden Zutritt zum umzäunten Gelände der Flörsheim-Dalsheimer Kindertagesstätte „Kunterbunt“ in der Rödlerstraße verschafft haben. Dort hebelten sie ein Fenster auf und gelangten ins Innere. Im Gebäude brachen sie mehrere verschlossene Büroräume auf und durchwühlten sämtliche Schränke. Auch vor den Spinden der Mitarbeiter machten die Täter nicht Halt. Was genau von den Unbekannten entwendet wurde ist derzeit noch nicht bekannt, klar ist nur, dass es sich bei dem Diebesgut um Bargeld, Lebensmittel und mehrere Digitalkameras handelt. Der Gesamtschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen auf rund tausend Euro belaufen. In der gleichen Nacht gelangten Unbekannte über das frei zugängliche Grundstück des Kindergartens Moorgasse in FlörsheimDalsheim an das Gebäude und hebelten auch dort ein Fenster auf, um sich Zutritt zu verschaffen. In der Kita wurden laut Polizei ebenfalls alle Räume, Schränke und Kommoden durchsucht.

Zeugen gesucht Da es sich nach Einschätzung der Polizei um eine Einbruchserie handeln könnte, suchen die Beamten jetzt nach Zeugen, die zur Aufklärung der Fälle beitragen können. Wer zwischen Dienstagabend, 21 Uhr, und Mittwochmorgen, 6.30 Uhr, irgendetwas beobachtet oder fremde Personen und Fahrzeuge wahrgenommen hat, wird gebeten sich unter der Telefonnummer 06241/8520 bei der Polizei zu melden. Obwohl auch hier eine exakte Auflistung aller gestohlenen Gegenstände noch nicht vorhanden ist, geht die Wormser Polizei davon aus, dass ebenfalls digitale Geräte und Bargeld entwendet wurden. Die genaue Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. Ebenfalls in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, vermutlich gegen 3 Uhr, versuchten Unbekannte sich Zugang zum Verwaltungstrakt der Realschule Plus in der Flörsheim-Dalsheimer AlbertSchweitzer-Straße zu verschaffen. Da die Tür, durch die die Täter ins Gebäude gelangen wollten, dem Einbruchsversuch standhielt, hebelten die Einbrecher ein Fenster auf, wodurch jedoch Alarm ausgelöst und das Licht auf dem Gelände eingeschaltet wurde. Das genügte offenbar, um den oder die Täter abzuschrecken und führte dazu, dass keine Beute gemacht wurde. Den entstandenen Sachschaden schätzen die Beamten auf rund tausend Euro. In derselben Nacht hebelten der oder die Unbekannten auch ein Fenster der evangelischen Kindertagesstätte in Monsheim auf, gelangten so ins Innere der Kita, wo erneut sämtliche Schränke, Schubladen und Kommoden geöffnet und durchsucht wurden. Das Hauptaugenmerk des Täters oder der Täter lag auch hier bei digitalen Elektrogeräten und Bargeld, wobei die genaue Schadenshöhe noch nicht bekannt ist.

Die chöre und Dirigent eckhard schwöbel sorgten für ein überaus gelungenes Konzert in Westhofen.

Wenn Moderne auf Tradition trifft Herbstkonzert des Gesangvereins Harmonie in evangelischer Pfarrkirche Von Joachim Bonath WesthoFen Der Tradition ein Schnäppchen schlagen und etwas Neues wagen, zahlt sich in vielen Fällen aus. So auch beim diesjährigen Herbstkonzert des Gesangvereins „Harmonie“ in der evangelischen Pfarrkirche in Westhofen. Der Westhofener Gesangverein hatte in der Vergangenheit immer im jährlichen Wechsel ein kirchliches und ein weltliches Konzert gegeben. In diesem Jahr jedoch war alles anders: „Moderne trifft auf Tradition“ war das Motto und – um es vorweg zu nehmen – es war eine sehr gelungene Kombination. „Ein Jahr Vorbereitung hat es uns gekostet“, so HansGünther Nagel, Vorsitzender des Vereins. Die Anspannung habe man ja den ersten festlichen Klängen des Männerchors aus der Wassermusik von Georg Friedrich Händel anmerken können. Gleichwohl versprach er, „die Vorschusslorbeeren des sehr guten Besuches“ zu rechtfertigen, was mit diesem einzigartigen Konzert

Beratungsgespräche bei Weißwurst und Oktoberfestbier

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Firma Dreißigacker & Sohn holt zum zweiten Mal

am Mantelsonntag erfolgreich „Die Wiesn“ nach Worms Worms Die Firma Dreißigacker & Sohn hatte am Mantelsonntag, den 27. Oktober, ihre Türen zum Verkauf geöffnet. Aber die Firma Dreißigacker wollte nicht einfach nur die Türen für Kunden und Interessenten öffnen. Die Geschäftsführung überlegte sich wie auch schon das vergangene Jahr etwas Besonderes für ihre Kunden. Mit viel Liebe zum Detail wurden die Ausstellungsräume der Firma Dreißigacker & Sohn in ein traditionelles bayrisches Oktoberfestzelt verwandelt. Für das leibliche Wohl wurde durch Weißwürste, frische Brezeln, Bier und ein paar kleine Snacks ausreichend gesorgt. Bei zünftiger bayrischer Musik und dem passenden bayrischen Ambiente stellte sich schnell eine angenehme und ausgelassene Stimmung in den Verkaufsräumen ein. Das wechselhafte und windige Wetter war allerdings für die meisten kein Hindernis, so dass zahlreiche Interessenten und vor allem auch langjährige Stammkunden den Weg in das Ausstellungsgebäude (Monsheimer Straße 18) fanden. Bei der angenehmen Oktoberfeststimmung fanden einige interessante Verkaufsgespräche zum Thema Fenster, Rollläden und Haustüren statt. Besonders interessant war dieses Mal zu sehen, dass die zahlreichen „Computer-Terminals“ für

Foto: Rudolf Uhrig

mehr als gelang. Es gab gleich mehrere Besonderheiten bei diesem sonntäglichen Konzert. Zum einen begeisterte die vor zwei Jahren gegründete Musik- und Gesangsgruppe „sing@harmony“ mit Klassikern der Pop-Szene zum anderen waren es die geschickt eingestreuten Instrumental-Auftritte und die besondere Akustik im Kirchenschiff. Das „Sahnehäubchen“ aber war der Dirigent. Wie Eckhard Schwöbel die immerhin rund 70 Sänger mit seinem Dirigat zu Höchstleistungen anspornte war große Kunst. Beschwingter Auftritt Der Männerchor sang das berühmte „Ave Maria“ von Charles Gounod (1818- 1893), eine Meditation über das erste C-Dur-Präludium aus dem „Wohltemperierten Klavier“ von J.S. Bach. Es folgte „Herr, schenke den Frieden“ von Giuseppe Verdi, dessen 200. Geburtstag allenthalben gefeiert wird. Nach dem weiteren a cappella gesungenen „Ave Maria“

von Bepi di Marzi kam der beschwingte Auftritt von „sing @ harmony“. Eine Augenweide waren die bunten Kleider der Frauen unterschiedlichen Alters, die sich der Pop-Kultur verschrieben hatten. Eine Hand voll Männer, das soll nicht verschwiegen sein, gehörte ebenso zu dem Auftritt, der mit „Mas que nada“ das moderne Brasilien des Sergio Mendes nach Westhofen brachte. Am e-Piano, das dankenswerterweise mit Unterstützung der Ortsgemeinde angeschafft werden konnte, begleitete wie so oft in der Vergangenheit Elisa Erbenich, die Perkussion übernahm Peter Winter. Das bekanntere „California Dreaming“ von The Mamas and The Papas sowie „Africa“ der US-amerikanischen Gruppe aus dem Jahr 1982 wurden heftig beklatscht. Die erst kürzlich zum Verein gekommene Klaudia Jankowska begeisterte mit ihrem volkstümlichen „Polski drogie“ auf der Querflöte, bevor der Männerchor mit „land of hope and glory“ von Edward Elgar (in der deutschen

Fassung: Klänge der Freude) zu Gehör brachte, und die Weinlieder „Vitrum nostrum gloriosum“ (Verfasser unbekannt) und „Erhebet das Glas“ von Verdi erklangen, was einem Zuhörer ein „wenn wir eins hätten“ entlockte. „Fort the longest time“ von Billy Joel sowie „Somebody to love“ von der Popgruppe Queen waren die nächsten Titel, bevor ein „Flötenduett“ aus dem 18. Jahrhundert von Francois Devienne, vorgetragen von Klaudia Jankowska und Peter Winter das Konzert bereicherte. Und dann wurde es eng, als die beiden Chöre zusammen „Ihr von Morgen“ (Udo Jürgens) vortrugen. „Who wants to live forever“, diesen Song von den „Queens“ sangen Irene Schwöbel und Dr. Markus Wallraven, begleitet von e-Gitarre (Tobias Schwöbel), Cello (Julia Panzer), Querflöte (Peter Winter) und E-Piano (Elisa Erbenich). Der in diesem Fall durchgängig vertextete Welthit „Music“ von John Miles setzte den Schlusspunkt unter dieses gelungene Konzert, das natürlich nicht ohne Zugabe auskam.

den Bereich Somfy-Motoren, Haustüren und Rollläden gut angenommen wurden. Diese „Terminals“ bieten den Kunden auch alleine die Möglichkeit sich mit den einzelnen Produkten vertraut zu machen. Bei Rollläden können hier auch einzelne Szenarien eingestellt werden um den Umgang damit vorab zu proben. Bei der interaktiven Benutzung der Terminals ergeben sich auch schnell Fragen zu den Produkte, die in dem Ausstellungsgebäude selbstverständlich schnell mit Hilfe von zahlreichen Mustern und Ausstellern

beantwortet werden können. Alles in allem blickt die Firma Dreißigacker & Sohn auf einen sehr erfolgreichen Sonntag zurück und bedankt sich bei Ihren Kunden und den zahlreichen Interessenten, die so großartig bei dem diesjährigen Oktoberfest mitgefeiert haben. Besonders schön war zu sehen, dass die Kunden das Event gerne als feste Institution annehmen, da im Vergleich zum Vorjahr noch mehr Kunden in zünftiger Tracht kamen. Bekanntlicherweise ist schließlich nach dem Oktoberfest vor dem Oktoberfest!

Redondo-Ball für Frauen ab 50 WesthoFen Die TG Westho-

fen lädt ein, sechs Übungsstunden mit dem Redondo-Ball zu arbeiten. Der Redondo-Ball besteht aus sehr weichem anschmiegsamen Material und bietet in allen Bereichen des Sports fast unbegrenzte Einsatzmöglichkeiten. Der Kurs findet immer mittwochs, vom 6. November bis 11. Dezember, 18.45 bis 20 Uhr, in der Karl-Eschenfelder-Turnhalle statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 17 Personen. Um unter 0151/64706457 wird gebeten. Auch Nicht-Vereinsmitglieder sind eingeladen, an diesem Projekt teilzunehmen (gegen Gebühr nach Rückfrage unter der gleichen Nummer). Mitzubringen sind Sportkleidung und -schuhe, Gymnastikmatte und gute Laune. ANZEIGE

Verhinderungspflege - Was steckt dahinter?

Krankenpflege & Betreuung Kuttler informiert / Sozialstation mit umfassendem Pflegeangebot Flörsheim-Dalsheim

ein neues rollstuhlgerechtetes Großraumfahrzeug angeschafft. Dieses wird zum Beispiel auch für die zusätzlichen Betreuungsleistungen eingesetzt.

Auch Pflegegeldempfänger in den Pflegestufe 0 – III haben nach einem halben Jahr Zugehörigkeit Anspruch auf Verhinderungspflege. Welche Leistungen kann der Pflegedürftige mit den 1550 Euro Verhinderungspflege (die jeweils zum 31.12. verfallen) und mit den 100 oder 200 Euro zusätzlichen Betreuungsleistungen erhalten?

Verhinderungspflegegeld nicht verfallen lassen

Krankenpflege & Betreuung Kuttler informiert

gute stimmung beim oktoberfest der Firma Dreißigacker & sohn: Julia Dreißigacker (3. von links) und hannelore Dreißigacker (rechts) feiern mit gästen, natürlich in waschechten bayerischen outfits. Foto: Privat

region Seit dem Mittelalter durchzieht ein Netzwerk von Jakobus-Pilgerwegen ganz Europa. In den letzten Jahren wurden viele dieser alten Pilgerwege reaktiviert. So geht auch durch Budenheim und Heidesheim, der mit der gelben Muschel gekennzeichnete Pilgerweg, der bis zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela führt. Eine kleine Etappe auf diesem Weg gemeinsam zu pilgern, dazu laden die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden Budenheim und Heidesheim sowie die Regionalgruppe „Rheinhessen“ der St. Jakobus-Gesellschaft Rheinland-Pfalz-Saarland e.V., herzlich ein. Die Pilgerung findet am Samstag, 2. November, statt; Start ist um 14.30 Uhr mit einer inspirierenden Andacht und dem Pilgersegen durch den evangelischen Pfarrer Dr. Stefan Volkmann in der Evangelischen Pützerkirche in Budenheim, Binger Straße. Die Pilgertour endet an der katholischen Kirche St. Jakobus und Philippus. Alle sind eingeladen um 18 Uhr am Pilger-Abschluss- und Dank-Gottesdienst in der katholischen Kirche von Heidesheim mit Pfarrer Thomas Catta teilzunehmen.

Mit beinahe 40 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und seit 14 Jahren hier ansässig, ist die Krankenpflege & Betreuung Kuttler in Flörsheim-Dalsheim ganz sicher kein Geheimtipp mehr. Und wer kennt nicht die auffälligen gelben und weißen Flitzer mit dem roten Dach als Logo, die in Worms und der Verbandsgemeinde Monsheim im Einsatz sind? Die mittlerweile gut etablierte Sozialstation, die neben der Grundpflege natürlich auch die Behandlungspflege in allen Pflegestufen anbietet, verfügt selbstverständlich über die Kassenzulassung. Was aber mindestens genauso wichtig ist: Hier steht noch der Mensch im Mittelpunkt des Geschehens. Um eine möglichst flexible und schnelle Versorgung Pflegebedürftiger sicherzustellen und oder die Angehörigen zu entlasten, falls diese einmal ausfallen sollten oder berufstätig sind, bietet Krankenpflege & Betreuung Kuttler auch eine Tagespflege an, dafür bewilligt

Krankenpflege & Betreuung Kuttler bietet grund- und Behandlungspflege in allen Pflegestufen. tagespflege, auch stundenweise, gehört ebenfalls zum umfassenden angebot der sozialstation Foto: Privat die Pflegekasse einen Zuschuss ohne Abzug am Pflegegeld. Liegen zum Beispiel die Pflegestufe I und 100 Euro zusätzliche Betreuungsleistungen vor, so kann der Pflegebedürftige einen Tag in der Woche (inklusive aller Leistungen) zur Tagespflege abgeholt werden, ohne dass am Pflegegeld auch nur ein Cent abgezogen oder eine private Zuzahlung fällig wird. Stundenweise Betreuung beim Pflegebedürftigen zuhause Auch beim Pflegebedürftigen zuhause werden stundenweise Betreuungsleistungen angeboten, die sich ohne Abzug am

Pflegegeld über die erwähnten 100/200 Euro aber auch über die Verhinderungspflege direkt mit der Pflegekasse abrechnen lassen. Wird beispielsweise an einem Tag in der Woche eine „Vertretung“ für die Pflege benötigt, so lässt sich diese über die Verhinderungspflege finanzieren. Da ein Besuch in der Tagespflege KUTTLER sich nicht nur durch das abwechslungsreiche Programm und seine sehr guter Küche für den Pflegebedürftigen sondern auch für die Angehörigen lohnt, (diese können ihren eigenen Interessen einmal nachgehen), wurde, um weitere Flexibilität zu gewährleisten,

Es ist also sinnvoll für alle Pflegebedürftigen mit Pflegestufe 0 – III, sich bei der Krankenpflege & Betreuung Kuttler eingehend zu informieren, um das bereitstehende Verhinderungspflegegeld sowie die 100/200 Euro zusätzliche Betreuungsleistungen nicht verfallen zu lassen. Alle beschriebenen Leistungen gelten natürlich auch für Kombinations- und Sachleistungsempfänger. Übrigens, im Rahmen der Kontrollbesuche, welche die Pflegegeldempfänger mehrmals jährlich benötigen, werden über alle Leistungen der Pflegeversicherung regelmäßig durch Krankenpflege & Betreuung informiert. Selbstverständlich werden alle Leistungen der Sozialstation und der Tagespflege auch als Privatleistungen angeboten – ebenso die Fachfußpflege, die ausschließlich als Privatleistung gilt.

inFos Krankenpflege & Betreuung Kuttler Bertolt-Brecht-Weg 1 Flörsheim-Dalsheim Tel.: 06243/903831 Email: info@kuttler-pflege.de


Woonnegau 11

Samstag, 02.11.2013 | KW 44

„Wollen zeigen, dass Osthofen attraktiv ist“

Flohmarkt für Kindersachen GImbsheIm Der Kinderhort

Stadt lädt zum verkaufsoffenen Sonntag

Schatzinsel veranstaltet am Gimbsheimer Gimmundmarkt, Sonntag, 3.November von 13 bis 17 Uhr seinen Kinderflohmarkt im Gimbsheimer Rathaus. Verkauft werden gut erhaltene Spiele, Bücher und andere Spielsachen. Wer selbst verkaufen möchte, kann sich anmelden unter Telefon 06249/ 805790. Ein Verkaufstisch wird gestellt. Die Teilnahmegebühr beträgt fünf Euro.

ein/ Über 30 Stände auf Flaniermeile Von Jens Kowalski OsthOfen Osthofen lockt am

10. November wieder zum verkaufsoffenen Sonntag. Bummeln, sich informieren, einkaufen, Leute treffen – diese Mischung soll wieder für besonderen Einkaufsspaß sorgen und die Menschen in Scharen locken. Hierzu hat das Organisationsteam des Verkehrsvereins für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm gesorgt, das in diesem Jahr sogar noch ein bisschen bunter geworden ist. „Wir möchten den Menschen schon draußen, auf der Straße, vor den Geschäften, etwas bieten“, erklärt Günther Köhler, der Pressesprecher des Verkehrsvereins. Und natürlich soll dabei auch unter Beweis gestellt werden, was Osthofen als löwenstarke Einkaufsstadt alles zu bieten hat. „Hier stimmt noch alles!“, bringt es Köhler auf den Punkt und hat dabei im Blick, dass in Osthofen ohne weite Wege alles zu bekommen ist, was man zum täglichen Leben braucht. Attraktives Gewinnspiel Mehr als 30 Teilnehmer – Geschäfte, Vereine, Gruppen und Einzelakteure – werden an Marktständen auf der Flaniermeile zu sehen, hören und bestaunen sein

InfOs Der verkaufsoffene Sonntag in Osthofen findet am 10. November zwischen 13 und 18 Uhr statt. Infos unter www.verkaufsoffen-osthofen.de.

und das Einkaufserlebnis für Groß und Klein verschönern. So stellen beispielsweise FSV, Turngemeinde, Hühnerzuchtverein und Jäger ihre Aktivitäten vor und laden teilweise auch ein zum Ausprobieren und Mitmachen. Am Sicherheitsmobil der Polizei können Interessierte sehen, wie man Langfinger, die nun in der dunklen Jahreszeit Hochsaison haben, fern hält. Kinderkarussell und Mandelbrennerei runden das Programm ab, dessen Vielseitigkeit nicht zuletzt auch Sponsoren zu verdanken ist, denen Köhler dankt. Weil Osthofen VG-Mitglied wird, ist auch die neue Verbandsgemeinde ein Thema, sogar ein ganz besonderes. Der Verkehrsverein präsentiert hierzu ein Gewinnspiel, bei dem Ortskenntnis gefragt ist: Zwei der sechs abgebildeten Gemeinden, die auf dem Rätsel zu sehen sind, gehören nicht zur neuen Verbandsgemeinde. Die Preisfrage lautet: welche beiden? Wer dies richtig zuordnen kann, hat die Chance auf den Hauptgewinn: ein Gänse-Essen für acht Personen im Landgasthof zum Schwanen, das die Volksbank Worms-Wonnegau sponsert. Das Wonnegauer Blasorchester, das die Sparkasse Worms-AlzeyRied sponsert, wird am verkaufsoffenen Sonntag ebenfalls für gute Stimmung sorgen. Kurzum: Es wird wieder allerhand zu sehen und zu erleben geben – beste Voraussetzungen, dass auch dieser verkaufsoffene Sonntag ein Schlager für Besucher und Einzelhändler wird, von dem die ganze Familie etwas hat. „Wir wollen zeigen, dass Osthofen attraktiv ist!“, fasst Köhler zusammen.

„Herbstfülle in Rheinhessen“ DIttelsheIm-hesslOch

Die Polizei schließt einen versuchten tötungsdelikt nicht aus.

Foto: Arno Bachert_pixelio.de

Sollte Rentner getötet werden?

Senior möglicherweise Opfer eines Raubüberfalls / 83-Jähriger weiter in Lebensgefahr Von Sascha Diehl Guntersblum Die Krimi-

nalpolizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts in der rheinhessischen Gemeinde Guntersblum. Wie die Mainzer Staatsanwaltschaft bestätigte, handelt es sich bei dem Opfer um einen 83 Jahre alten Mann, der bereits am Dienstagmorgen blutüberströmt und mit schweren Kopfverletzungen aufgefunden wurde. Nach Angaben des Leitenden Oberstaatsanwalts Klaus-Peter Mieth, ereignete sich die Bluttat im Eigenheim des Mannes, hierbei soll es sich um ein Ein-

familienhaus in der im Süden Guntersblums gelegenen Straße „Im Vogelsang“ handeln. Der Schwerverletzte wurde in die BG Unfallklinik nach Ludwigshafen gebracht, wo die Ärzte um sein Leben kämpfen. Nack Informationen der Staatsanwaltschaft schwebt der Senior noch immer in Lebensgefahr. Möglicherweise ist der Rentner Opfer eines Raubüberfalls geworden. Der Mann war gefunden worden, nachdem sich Nachbarn gewundert hatten, dass die Rollläden des Gebäudes am Vormittag geschlossen waren. Die Nachbarn des 83-jährigen Opfers informierten daraufhin den 50 Jahre alten

Sohn des Mannes, der seinen Vater blutüberströmt auf dem Küchenboden fand. Medienberichten zufolge, soll der 83-Jährige lange Jahre eine Metzgerei in Guntersblum betrieben haben, die heute von seinem Sohn geführt wird. Polizei sucht Zeugen Wie Kripo und Staatsanwaltschaft aus Mainz in einer gemeinsamen Presseerklärung mitgeteilt haben, ist es nicht ausgeschlossen, dass der Rentner getötet werden sollte. Bislang gehen die Ermittler davon aus, dass die Tat in der Nacht von Montag auf Dienstag verübt wur-

Ein Strohhäcksler als Hingucker Erntedankmarkt der evangelischen Kirchengemeinde Hamm Von Florian Stenner hAmm „Ihr kommt mir gerade

Am 10. november wird in Osthofens straßen wieder dichtes Gedränge herrschen. Archivfoto: Rudolf Uhrig

kurz nOtIert

recht, ich brauche noch ein paar Leute die mein Zelt festhalten“, rief eine Verkäuferin auf dem Hammer Erntedankmarkt einer Besuchergruppe am Sonntagmittag zu, die sich trotz teils starker Windböen auf dem alten Schulhof eingefunden hatte. Denn auch in diesem Jahr lud die evangelische Kirchengemeinde wieder einmal zum Markt mit Hammer Produkten, Kinderprogramm und Führungen durch den Kirchenraum ein. Neben Obst, frischem Bienenhonig und allerlei hausgemachten Leckereien gab

es als ganz besonderes Highlight außerdem frisch gepressten Saft. Mit einer Pressmaschine vor Ort schenkte die Streuobstinitiative Hamm-Ibersheim neben neuem Wein auch auch diverse Fruchtsäfte zur Begeisterung der Besucher aus. Unverkennbar stand der Erntedankmarkt in Hamm ganz im Zeichen der Tradition. Ebenfalls von großem Interesse war deshalb eine alte Gerätschaft, die das Rad der Zeit bei einigen Besuchern zurückdrehte und zum Schwelgen in alten Erinnerungen verleitete. Ein alter Strohhäcksler der Mannheimer Heinrich Lanz AG, einem traditionsreichen regi-

onalen Landmaschinenhersteller, dessen Marke „Lanz“ seit vielen Jahren im Besitz eines amerikanischen Unternehmens ist, fügte sich nahtlos zwischen die Stände des beschaulichen Erntedankmarkts ein. Gegenüber der historischen Landmaschine, wo der Kampf zwischen den Zelten und dem Wind in die nächste Runde ging, lockte der Stand „Am Weidenzelt“ unter anderem mit hausgemachter Marmelade zum Bummel am Sonntag. Und jeder ausgegebenen Euro war gut angelegt, denn der Erlös des Markttages ist für den Hilfsfonds der Kirchengemeinde bestimmt.

Meilensteine der Weinkultur AlsheIm Unter dem Motto „Lieder im Herbst“ veranstaltet der gemischte Chor des MGV Alsheim am heutigen Samstag, 2. November um 19.30 Uhr ein kleines Konzert im Sängerheim

in der Ludwigstraße. An diesem Abend will der Chor ein paar Lieder der neuen a-cappella-Richtung vorstellen, die mit Chorleiterin Cornelia Albes eingeübt wurden. Der Eintritt ist frei.

Kriegsgräberfürsorge sammelt Alzey-WOrms

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. führt noch bis Donnerstag, 21. November seine Haus- und Straßensammlung durch. Der Volksbund ist eine humanitäre Organisation und widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu

erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Er möchte mit seiner Arbeit den Toten ihre Namen zurückgeben und an das Leiden und das Sterben dauerhaft erinnern. Spenden können auch direkt auf das Konto des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge mit der Nummer 44933 bei der Kreisund Stadtsparkasse Speyer, BLZ 54750010, überwiesen werden.

Die Ibersheimer streuobstinitiative srgte für frischen Apfelsaft

Foto: Rudolf Uhrig

de. Das für Kapitaldelikte zuständige Fachkommissariat K 1 der Kriminaldirektion Mainz hat die Ermittlungen übernommen und sucht nach potenziellen Zeugen, die in der Nacht zum Dienstag im Ortsbereich von Guntersblum, insbesondere in der Straße „Im Vogelsang“ oder in unmittelbarer Umgebung, irgendwelche Personen, Fahrzeuge, Geräusche oder ähnliches bemerkt haben. Die Kripo macht zudem darauf aufmerksam, dass alle Beobachtungen hilfreich für die Aufklärung des Falles sein könnten. Hinweise an die Polizei in Oppenheim, Telefon 06133/9330 oder die Kripo in Mainz, Telefon 06131/653633.

Am Sonntag, 3. November, findet um 17 Uhr in der evangelischen Kirche Dittelsheim das Orgelkonzert „Herbstfülle in Rheinhessen - Vielfalt als Programm“. Bei dem kostenfreien Konzert werden Titelmelodien aus bekannten Filmen, allein von Rainer Groß, Dekanatskirchenmusiker im evangelischen Dekan Alzey, an der Orgel gespielt.

Chorworkshop in Gedenkstätte OsthOfen Der Förderverein

Projekt Osthofen, die evangelische Kirchengemeinde Osthofen und die Initiative Kirche veranstalten am 1. und 2. November in der Gedenkstätte KZ Osthofen einen Chorworkshop zum Leben Dietrich Bonhoeffers mit dem Titel „Wer glaubt, der flieht nicht“. Der Workshop ist kostenlos, für Verpflegung wird gesorgt. Die Ergebnisse des Workshops zu den Lebensthemen Dietrich Bonhoeffers werden in einem Konzert am Samstag, 9. November, 19 Uhr, in der Bergkirche in Osthofen präsentiert. Informationen zum Projekt unter www.knolle-hicks.de.

„Ein ansprechend gestalteter Campus“

Kreisausschuss stimmt Sanierungsplänen für brachliegende Teile des IGS-Schulhofs zu OsthOfen

Ein einheitlicher und ansprechend gestalteter Campus soll aus den derzeit noch brachliegenden Flächen des Schulhofes rund um die IGS Osthofen entstehen. Der Kreisausschuss stimmte den Sanierungsplanungen eines ersten Bauabschnitts in seiner jüngsten Sitzung zu. Das Maßnahmenpaket ist bereits ausgeschrieben und der Auftrag soll noch in diesem Jahr vergeben werden, erklärte Landrat Ernst Walter Görisch. Hierfür seien im aktuellen Kreishaushalt Mittel in Höhe von 690.000 Euro eingestellt. Im kommenden Jahr sollen die Bauarbeiten nach der Frostperiode beginnen. Ein Osthofener Architekturbüro hatte eine Grundkonzeption im Kreisausschuss vorgestellt, in welche auch Schüler, Eltern und Schule eingebunden waren. Auf dieser Grundlage hatte die Bauabteilung des Kreises nun selbst eine Neugestaltung des IGS-Schulhofes ausgearbeitet, die in zwei Bauabschnitten realisiert werden soll. Schulhöfe zusammenführen Die Sanierung des Außengeländes sei dringend notwendig, da insbesondere durch die intensive Bautätigkeit an den Gebäuden in der Vergangenheit der Schulhof beträchtlich in Mitleidenschaft gezogen wurde, erklärte der für das Gebäudemanagement zuständige

Kreisbeigeordnete Klaus Mehring. Ziel sei es, die ehemals getrennten Schulhöfe der früheren Goldbergschule sowie der Realschule gestalterisch zusammenzuführen und damit eine Art „Campus-Charakter“ des Geländes zu erzeugen. Zudem seien in der Vergangenheit immer nur notdürftige Ausbesserungen am Schulhof selbst vorgenommen worden, die Tragfähigkeit für Pkw und Lkw müsse hergestellt sowie die Barrierefreiheit gewährleistet werden. Nicht zuletzt sollen die Abgrenzungen zu den Nachbargrundstücken gestaltet werden. „Der erste und auch umfangreichere Bauabschnitt umfasst dabei den Bereich des Schulhofes vor der ehemaligen Goldbergschule“, informierte Heike Lukas aus der Bauabteilung der Kreisverwaltung. Im Einzelnen sollen in Richtung Heinrich-Heine-Straße insgesamt 30 Pkw-Stellplätze entstehen und ein Abstellbereich für Mülltonnen sowie Fahrrad-Unterstellplätze errichtet werden. Zwischen den Parkplätzen und dem eigentlichen Schulgebäude plant der Kreis den Aufbau einer Sitzzone mit BankTisch-Kombinationen und Sitzmauern. Zudem soll die Asphaltfläche erneuert und die Wegeführung zu den Gebäuden optisch gestaltet werden. Abgerundet wird das Konzept durch umfangreiche Grünflächen in allen Bereichen vor und auch hinter den Gebäuden.


12 Sport

Samstag, 02.11.2013 | KW 44

TGW-Baseballer setzen auf Nachwuchsarbeit

KURZ NOTIERT

Basketballerinnen holen den Sieg

Ehemaliger Bundesliga-Spieler Breuler

WORMS Die Basketballdamen der

Zum Wegschauen

übernimmt Training der Jugendmannschaft WORMS Wer schon immer mal

Amerikas Sportart „Nummer 1“ ausprobieren wollte, kann dies bei den Baseballer der Turngemeinde Worms tun. Die neue Jugendmannschaft der Cannibals bietet Schülern im Altern von acht bis Jahren die Möglichkeit, die Faszination dieses Sports zu erleben. Um dem Nachwuchs zu vermitteln, wie viel Spaß baseball machen kann, haben die Cannibals zudem einen prominenten Namen an Land gezogen. Der ehemalige Spieler der 1. Baseball-Bundesliga Hendrik Breuler übernimmt das Hallen-Wintertraining für die jungen Baseballer. Breuler spielte mehrere Jahre für die Worms Cannibals, trainierte bereits die Damenmannschaft der Cannibals und spielte in der 1. Baseball Bundesliga zusammen mit den Wormsern Dennis Biedert und Marcus Klabes für die Mannheim Amigos. Unterstützt wird

INFOS Trainer Jugend (acht bis zwölf Jahre): Hendrik Breuler, Telefon 06241/34752, Sven Friederich, Telefon 0174/2094276 Trainingszeiten: Jugend Baseball, samstags 15 bis 16.30 Uhr Jahnturnhalle (Jahnwiese neue TGW Halle am Hockeyplatz); Mixed Softball, samstags 14 bis 16 Uhr, Ernst-Ludwig-Schule(Damen und Herren Team); Herren Baseball, samstags, 16 bis 18 Uhr Ernst-Ludwig-Schule. Infos sind online unter www. worms-cannibals.de erhältlich.

Breuler von seinem Sohn Jonas und dem Zweiten Vorsitzenden der Cannibals Sven Friedrich. Baseball weist grundsätzlich keine neuen Bewegungsformen auf, mit der Ausnahme der neu eingeführten Schlagbewegung. Die technischen Fertigkeiten sind zwar anspruchsvoll, besitzen aber Verwandtschaft zu anderen Sportarten, etwa dem Werfen im Handball oder den Schwungbewegungen im Tennis. Zum Spieleinstieg sind keine typischen Baseball-Bewegungsübungen erforderlich, es genügen die vorhandenen Bewegungserfahrungen. Aufwärmen, Laufen, Dehnungsübungen, sowie Schlag-, Wurf- und Fangbewegungen decken somit im Training das breite Bewegungsspektrum in nur einer Sportart ab. Gefördert werden vor allem Fitness, Flexibilität, Koordination, Schnelligkeit und Präzision. Zusätzlich werden taktische Fähigkeiten herausgearbeitet und durch die im Baseball sich ständig ändernden Spielsituationen Mitdenken und Konzentration gefördert. Spaß und Teamwork ist besonders wichtig demzufolge bestehen Training Formen aus Partner- und Gruppenübungen, außerdem fördern Teamaktivitäten die Zusammenarbeit und Kommunikation der einzelnen Jugendlichen. Wer Lust auf Baseball bekommen hat, ist bei den Cannibals herzlich willkommen und kann einfach zu den TGW´lern ins Training kommen. Die Trainer Hendrik Breuler und Sven Friedrich freuen sich zusammen mit den mittlerweile zehn Jugendlichen im Team auf neue Spieler. Die notwendigen baseballrelevanten Trainingsutensilien wie Handschuhe, Bälle und Schläger sind bei der TGW vorhanden.

Wormatia scheitert im Pokal / 2:1-Niederlage gegen Waldalgesheim / Heute gegen Schlusslicht Ulm

VfR-Coach Hans-Jürgen Boysen kann vor den Leistungen seiner Elf momentan nur die Augen verschließen. Archivfoto: Uhrig

Von Stefan Lubojansky WORMS Bitteres Pokal-Aus für den VfR – was bleibt, ist ein Scherbenhaufen. Wie schon in der vergangenen Saison war am Mittwochabend im Viertelfinale des Bitburger Verbandspokals erneut Schluss für den Traditionsverein. Nach 120 Minuten musste sich die Truppe um Trainer Hans-Jürgen Boysen vor knapp 600 Zuschauern gegen den Oberligisten Alemannia Waldalgesheim mit 2:1 geschlagen geben. Somit lässt die erhoffte Trendwende weiter auf sich warten und die Schlinge zieht sich immer enger zu. Lauffreudig und kampfbetont traten die Waldalgesheimer der Wormatia entgegen. Bereits in der 13. Minute kamen die Hausherren innerhalb von etwas mehr als 60 Sekunden zwei Mal gefährlich vor den VfR Kasten. Ersatz-Keeper Lucas Menz konnte jedoch parieren. Danach schien Boysens Truppe wach gerüttelt und stand zunächst wesentlich besser in der Defensive sowie im Mittelfeld. Bis zur Pause passierte, was die Torausbeute anbelangte, nicht mehr viel, denn

die stellte sich erst kurz nach Beginn des zweiten Durchgangs ein. In der 51. Minute kamen die Hausherren durch Arlind Mulaj zum 1:0 Führungstreffer, nachdem Carsten Sträßer durch seinen Fehlpass im Mittelfeld als indirekter Vorlagengeber fungierte. Waldalgesheim zog sich daraufhin zurück, stand tief gestaffelt um den eigenen 16er herum, und versuchte das Ergebnis zu verwalten. Erst in der 82. Minute gelang dem VfR durch Marco Steil der Ausgleich. Dem 2:1 in der 105. Spielminute durch Niklas Schneider hatten die Gäste aber nichts mehr entgegenzusetzen und somit war das Aus besiegelt. Die herbe Schlappe ist sicherlich nicht nur für Mannschaft und Verein der Super-Gau, sondern auch für die VfR-Anhänger, die sich auf Facebook über die dargebotene Leistung der Truppe ausgiebig echauffiert haben. Was würden dem Verein gute, namhafte und individuelle Fußballer bringen, wenn am Ende die Mannschaftsleistung nicht mehr stimme, war unter anderem zu lesen. Nach der Partie sagte der VfR-Cheftrainer: „Beide Tore sind, wie auch

schon gegen Baunatal und Mannheim, Resultat aufgrund unnötiger, individueller Fehler, und das darf nicht passieren.“ Hier wolle er nun die Hebel ansetzen. Zudem habe er festgestellt, dass der mentale Knoten fester sitze, als er ihn im Vorfeld vermutet habe. „Aber wir werden ihn lösen.“ Vor etwa drei Wochen sprach Vereinsvorsitzender Tim Brauer im Zuge der Neuverpflichtung von Hans-Jürgen Boysen von den bevorstehenden „Wochen der Wahrheit“. Doch nach und nach scheinen sich diese eher als Wochen der Klarheit darzustellen und damit sei die Frage erlaubt, ob der VfR in dieser Verfassung überhaupt Regionalligatauglich ist? Heute führt die Reise den VfR im Ligaalltag an den südöstlichen Rand der Schwäbischen Alb zum Kellerduell gegen den SSV Ulm. Im drittletzten Spiel der Hinrunde sind die Aussichten schon im Vorfeld getrübt. Neben dem rotgesperrten Kapitän Carsten Sträßer fehlen Marco Steil und Marcel Abele. Beide hatten im Heimspiel gegen den SV Waldhof Mannheim ihre fünfte Gelbe Karte der laufenden Saison kassiert. Zu allem Überfluss muss

der noch immer mit einer Knöchelverletzung geplagte Stamm-Keeper Rainer Adolf durch Lucas Menz ersetzt werden und auch Eugen Gopko fällt verletzt aus. „Diese Situation stellt uns vor erhebliche Probleme und bereitet uns Kopfschmerzen“, sagte Boysen. Es müsse nun schnellstmöglich eine Lösung gefunden werden, um diese Lücken zu schließen. Ein Sieg ist auf jeden Fall Pflicht, wenn die Wormatia nicht den Anschluss an die direkten Kontrahenten verlieren möchte. In der vergangenen Saison kassierte der VfR in der Hinrunde eine 3:1 Niederlage, die Rückrundenpartie endete mit einem 0:0 Unentschieden. Anstoß der Begegnung ist um 14 Uhr. Alla Wormatia! Wormatia Worms: Lucas Menz – Eugen Gopko (Markus Hofmeier, 91. Spielminute), Marco Steil, Sandro Rösner, Tim Bauer (Benjamin Himmel, 65. Spielminute) – Marcel Abele, Carsten Sträßer – Kevin Wölk, Srjan Baljak, Alper Akcam - Markus Müller ( Adam Jabiri, 54. SPielminute).

TG Worms haben ihr Spiel gegen Bad Bergzabern mit 62:58 gewonnen und damit den ersehnten Sieg eingefahren. Zur Matchwinnerin für die Korbjägerinnen der TGW wurde Marie Spott, die beim Stand von 60:58 für Worms und noch zwei Sekunden auf der Spieluhr an die Freiwurflinie musste. Obwohl die TGW zuvor einen deutlichen Vorsprung verspielt und sechs Punkte in Folge kassierte, behielt Spott die Nerven sicherte den Sieg. Dass es am Ende ein Nervenspiel wurde, lag auch daran, dass Worms nervös in die Partie gestartet war. Mit dem Wissen, diesmal dringend einen Sieg holen zu müssen stieg der Druck auf die Aktiven deutlich an. Allerdings konnten die Wormser Basketballerinnen ihre Nervosität schnell ablegen. Nach wenigen Spielminuten gingen die Wormserinnen mit schnell gespielten Pässen und sicheren Korblegern mit 11:17 in Führung. Funktionierende Spielzüge ermöglichten den Wormser Damen sich ein Punktepolster von elf Punkten aufzubauen. (23:34) Nach der Halbzeitpause folte jedoch der erste Rückschlag. Schüsse aus großer Distanz, darunter auch einigen Dreier versenkten die Frauen aus Bad bergzabern mit Leichtigkeit. Die TGWlerinnen hatten Probleme in ihrer Zonenverteidigung und konnten Distanzschüsse nicht verhindern. Nicht zuletzt aus diesem Grund war dieser Spielabschnitt von vielen Fouls geprägt, die von den Gastgeberinnen aber so gut wie nie in Punkte umgewandelt werden konnten, so dass es mit 36:48 in die Vierteilpause ging. Im letzten und entscheidendem Viertel zogen die Damen aus Bad-Bergzabern noch mal richtig an. Die Ganzfeldpresse brachte die Wormser Frauen ins Taumeln, bevor Spott den Sieg klar machte.

TG Worms: Steffi Cecil (16), Sonja Hildebrand (2), Marie Spott (9), Eva Schifferdecker (15), Yvonne Bentrup, Laura Hirsch (4) und Loredana Lohmann (16)

Welle der Solidarität für hochwassergeschädigte Klubs Hilfsaktion beim Bundestag des Deutschen Fußballbundes in Nürnberg abgeschlossen

ALZEY-WORMS (hwh) Hoch-

Die Cannibals wollen ihre Nachwuchsarbeit ausbauen und suchen nach jungen Talenten, die Lust haben, sich am Schlagmal zu versuchen. Foto: Privat

wasserspende. In Nürnberg fand kürzlich der zweitägige DFBBundestag statt. Diese Gelegenheit nutzte der Kreisvorsitzende des Fußballkreises Alzey-Worms, Lothar Renz (Mitte), um dem Schatzmeister des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt Frank Rüdrich (links) und dem 1. Vizepräsidenten Matthias Albrecht (rechts) offiziell den Scheck für vier durch Hochwasser geschädigte Vereine zu überreichen. Die Sportkameraden aus Sachsen-Anhalt waren begeistert von dieser Aktion.Bezüglich des DFBBundestages hat das Wormser Wochenblatt mit Lothar Renz, der in Nürnberg zur Delegation des Südwestdeutschen Fußballverbandes (SWFV) gehörte, gesprochen.

Was hat bei dieser Großveranstaltung am meisten beeindruckt? Man spürt, dass der DFB ein toporganisierter Verband ist. Alles war bis ins Detail geplant. Der Festakt zu Beginn des Bundestages hat alle besonders beeindruckt. Wie hat eigentlich das Teilnehmerfeld ausgesehen? Die Landesverbände und der Ligaverband (DFL) stellen insgesamt 259 Delegierte, die alle stimmberechtigt sind. Mit den Ehrengästen könnten es 500 Teilnehmer gewesen sein. Welche Prominenten waren da? Unter anderem der neue IOC-Präsidenten Dr. Thomas Bach sowie bei Franz Beckenbauer und Michel Platini. Im gleichen Atemzug muss man Jogi Löw, Netzer, Rummenig-

ge und Rudi Völler nennen. Und mit denen stehst Du Seite-an-Seite, kannst mit ihnen locker reden. as ist schon etwas ganz Besonderes. Gab‘s bei den Wahlen Überraschungen? Die Wahlen verliefen ohne Überraschungen. Erfreulich ist natürlich, dass der „Südwesten“ auf höchster Ebene wiederum sehr gut vertreten ist. Wie erwartet, gab es Wiederwahl für den SWFV-Präsidenten Dr. Dieter Drewitz (DFB-Vize). Bestätigt wurden Harald Strutz (DFLPräsidiumsmitglied) und Hans E. Lorenz, der weiterhin den Vorsitz im DFB-Sportgericht hat. Inwiefern kam der Amateurbereich zum Zug? Dass der Amateurfußball beim DFB auch künftig einen hohen Stellen-

Lothar Renz (Mitte) überreicht den Spenden-Scheck. Foto:hwh wert genießt, wurde mit der Verabschiedung eines Masterplanes (Zukunftsstrategie Amateurfußball)

deutlich. In Arbeitsgruppen werden Maßnahmen und Ziele zur Bewältigung der Probleme erörtert.

Im Handball steigt das Derby-Fieber

Frauen-Rheinhessenliga: Worms trifft auf Osthofen / Herren-Derby zwischen den „Zweiten“ von HSG und TGO PAARUNGEN

Von H. Hinkel

Jahn-Turnhalle -Worms Einlass: 18.00 Uhr · Beginn: 19.00 Uhr Karten sind bei folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich: Kolbs Biergarten Worms: 06241 / 23 46 7 Kreative Bodengestaltung Worms: 06241 / 37 30 2 oder 0177 / 79 41 98 9 Wormser Wochenblatt: 06241 / 20 59 30, Öffnungszeiten.: Mo.-Fr. 8.00 - 17.00 Uhr E-Mail: info@wormser-wochenblatt.de FLIP-BOX-TEAM-KOBLENZ: 0171 / 31 74 89 7, E-Mail: flip-boxteam@arcor.de Veranstaltung steht unter Aufsicht der GBA

Kolb‘s Biergarten malerbetrieb hess

NEW BLACK BOTTOM BAND

ALZEY-WORMS Die Handball-

freunde in Worms und Osthofen fiebern schon. Auch wenn das Derby in der Rheinhessenliga noch nicht ansteht, rücken am Sonntag zwei interessante Duelle der Nachbar-Klubs ins Blickfeld. In der Wormser ND-Halle ist morgen sicherlich richtig was los. Die Zuschauer dürfen sich sowohl in der FrauenRheinhessenliga, als auch beim Verbandsliga-Treff der Herren auf spannende Begegnungen freuen. Gleich zweimal werden also lokale Vorzeichen den Spielen eine besondere Note verleihen. Interessante Heimspiele haben auch die beiden Kreisligisten und der TV Horchheim in der B-Klasse.

Herren: Verbandsliga: HSG Worms II TG Osthofen II (Sonntag, 18 Uhr) Kreisliga: TG Osthofen III - HV Weisenau (Samstag, 20 Uhr) und TV Eich - TV Alzey II (Sonntag, 18 Uhr) B-Klasse: TV Horchheim - HSC Ingelheim III (Samstag,18 Uhr) C-Klasse: Mainz 1817 II - TV Mörstadt (Samstag, 20 Uhr) und TV Eich II - Schott Mainz II (Sonntag, 16 Uhr) TGO-Trainerin Vida Tauriene gibt ihren Spielerinnen Tipps. Nach der Pause steht im Handball nun schon der zweite Spieltag auf dem Programm. Es

gibt jedoch Ausnahmen. In der Rheinhessenliga pausieren einige Mannschaften noch einmal. Da-

Foto: H. Hinkel runter auch das „einheimische“ Duo TG Osthofen und die HSG Worms.

Frauen: Rheinhessenliga: HSG Worms - TG Osthofen (Sonntag, 16 Uhr).


Sport 13

Samstag, 02.11.2013 | KW 44

Guntersblum weiter gut im Rennen

Auf zum nächsten Landesliga-Derby

Wormatias U23 erwartet den SV Horchheim / Tolle Zuschauerkulisse in der EWR-Arena erwartet

Bezirksliga: SVG patzt im Nachholspiel /

Von Stefan Lubojansky

Morgen beim Primus

WOrms Es ist wieder so weit: Lokalderbyzeit in Worms. Drei Fußballvereine aus der Nibelungenstadt sind derzeit in der Landesliga Ost aktiv, und zwei von ihnen treffen am Sonntag aufeinander. Der VfR Wormatia Worms 2 spielt gegen den SV Horchheim. Und die Brisanz sowie die damit einhergehende Spannung dürfte somit wohl jedem Fußballbegeisterten klar sein. Es geht eben um eine Standortbestimmung, wenngleich VfR-Coach Sascha Eller sowie sein Kollege auf der Gegenseite Martin Göres, das bevorstehende Spiel schlichtweg als eines von vielen Ligapartien bezeichnen.

Von H. Hinkel Guntersblum In der Fuß-

ball-Bezirksliga Rheinhessen hatte der SV Guntersblum, der am letzten Oktobersonntag den Neuling Marienborn mit 4:1 bezwingen konnte, nach 13 Spielen eine hervorragende Ausgangsposition. Die Lage in der Spitzengruppe hat sich für den SVG geringfügig verschlechtert - durch das 0:1 am Dienstag. Im Verfolgerduell gegen den „neuen“ Tabellenzweiten TSG Hechtsheim (30) mussten sich die Guntersblumer, sie sind mit 26 Punkten nach wie vor auf Platz vier, ganz knapp geschlagen bekennen. Dritter ist der TSV Gundheim (28). Beide Teams, Gundheim und Guntersblum, wollen weiterhin vorne mitmischen. Auch das 0:1 im Nachholspiel hat gezeigt, dass dem SV Gun-

tersblum mit Markus Elz ein Torwart zur Verfügung steht, auf den absolut Verlass ist. Nach 13 Spielen hatte der SVG-Keeper die wenigsten Gegentore „auf dem Konto“. Durch das 0:1 gegen Hechtsheim ist Markus Elz nun mit dem Schlussmann vom TSV Schott Mainz II auf Augenhöhe. Beide mussten in 14 Begegnungen „nur“ zwölfmal hinter sich greifen. Nun sind die Fußballfreunde gespannt, wie sich Guntersblum am morgigen Sonntag, 3. November, (14.30 Uhr) beim Tabellenführer TSV Gau-Odernheim aus der Affäre zieht. Können die Gäste den klaren Favoriten ärgern? Bereits am heutigen Samstag steigt das Wormser Duell Herrnsheim/Gundheim (16 Uhr), und morgen steht der Treff zwischen Ataspor und Gimbsheim im Blickpunkt.

FSV Osthofen freut sich auf Schlagerspiel B-Klasse: Morgen Verfolger-Duell im Sommerried / Kickers zu Gast Von H. Hinkel OsthOfen Im Wormser Fußball bleibt‘s spannend. Das trifft auch auf die B-Klasse zu, in der Spitzengruppe rechnet sich eine Handvoll Mannschaften gute Chancen im Hinblick auf die beiden Aufstiegsplätze aus. Die führenden Neuhauser, die erst einmal (in Dittelsheim-Heßloch) patzten, haben die mit Abstand stärkste Offensive. Die TuS-Truppe schlüpft sicherlich in die Favoritenrolle. Allerdings hat der Tabellenführer morgen keine leichte Aufgabe, und doch müsste die Elf die Hürde beim TSV FlörsheimDalsheim überspringen können. Fokussiert jedoch sind die Fußballfreunde besonders auf das

Verfolger-Duell in Osthofen. Der „Vize“ erwartet morgen den Dritten SG Kickers Worms. Der FSV zeigte sich zuletzt in guter Form und stürmte durch seine tolle Erfolgsserie auf den zweiten Rang. Nun wollen die Platzherren ihre vielversprechende Ausgangsposition verteidigen, sie haben jedoch mit den auswärtsstarken Kickers eine ganz harte Nuss zu knacken. Man darf gespannt sein. Feste mitmischen will auch der SV Suryoye, der gegen Hamm klar favorisiert ist. Zwei Mannschaften, die ebenfalls zur Führungsgruppe gehören, treffen morgen am Kloppberg aufeinander: Das Duell Dittelsheim/Heßloch gegen Abenheim muss als offen angesehen werden.

Der fsV ist hier herr der lage. und morgen?

Foto: H. Hinkel

Deutliche Kampfansage Und dennoch schwingt insgeheim, so ist deutlich anzumerken, der Wille eines unbedingten Sieges mit. „Lokalderbys sind eben doch immer noch etwas Besonderes, gesteht Göres ein, und auch Eller, der das erste Derby gegen den ASV Nibelungen verlor, schickte mit seiner Parole „Auf geht’s nach vorne“ eine deutliche Kampfansage in Richtung des SV: „Wir werden auf keinen Fall abwarten, sondern unser eigenes Spiel aufziehen.“ Druckvoll und offensiv wolle man die Defensive der Gästetruppe aushebeln. Göres nehme die Herausforderung gerne an und baue auf eine geschlossene und gute Leistung seiner Truppe. Nach einem etwas, man möchte sagen, holprigen Saisonstart von Wormatias „Zweiter“, ist die

Vfr-Coach sascha eller kann personell aus den Vollen schöpfen. unter anderem wird eller wohl wieder auf Damian Kaminski (linkes bild, links), hier im laufduell gegen schifferstadts marcel lehr, zurückgreifen können. Größere sorgen hat da horchheims trainer martin Göres, der im Derbs gegen Wormatias Zweite auf luse Alexis verzichten muss. Der mittelfeldspieler hat sich eine bänderdehnung zugezogen. Archivfotos: Agentur Peschel Lokalderbys haben oftmals, ähnlich wie Pokalspiele, ihre eignen Gesetze: Alles ist möglich. Göres zeigte sich nach der bitteren 1:2 Niederlage vergangenen Sonntag gegen den SVW Mainz deutlich verärgert über die liegengelassenen Punkte.

Truppe mittlerweile zu einer Einheit zusammen gewachsen und hat sich mit offensivem sowie schönem Kombinationsfußball aus dem Tabellenkeller gekämpft und im Mittelfeld etabliert. Die bisherige Bilanz: Fünf Siege, vier Unentschieden und fünf Niederlagen bedeuten derzeit Tabellenrang sieben. Der SV-Horchheim dagegen steht nach drei Siegen, vier Unentschieden und sechs Niederlagen mit Platz 15 auf einem Abstiegsrang. Aber Statistik hin oder her:

Göres will Pleiten wettmachen Man habe, wie auch schon in Gommersheim, viele gute Torchancen liegenlassen und somit Siege verspielt. „Jetzt wollen

wir an die gute Leistung der vergangenen Wochen anknüpfen und die Pleite gegen Mainz schnellstmöglich wieder wettmachen.“ Schmerzlich dagegen sei der Ausfall von Mittelfeldspieler Luse Alexis, der sich beim letzten Pflichtspiel eine Bänderdehnung zuzog. Ansonsten seien alle fit. Sascha Eller kann aus dem Vollen schöpfen. Alle Spieler sind einsatzfähig. Aus dem Regionalligakader des VfR werden zudem wohl wieder Damian Kaminski, Björn Weisenborn sowie Kevin

Feucht zum Einsatz kommen. Auch die beiden „Wormser Buwe“ Marco Stark und Marc Bullinger werden sicherlich überaus motiviert sein, das Wormser Duell für sich zu entscheiden. Auch wenn der Deutsche Wetterdienst für den Sonntagnachmittag leichten Regen vorhersagt, wird dennoch sicherlich für eine gute Zuschauerkulisse gesorgt sein. Denn: ein Lokalderby geht immer. Anstoß um 15 Uhr auf dem Kunstrasenplatz der EWRArena.

Starker Gegner zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt

Nibelungen fahren als Außenseiter zum Tabellenführer nach Kandel / Personalsituation hat sich weiter verschärft Von Michael Mayer

Strebel fasst zusammen: „Dieser starke Gegner kommt zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. In der ganzen Saison waren wir noch nie so schlecht besetzt.“ Das Ziel sei es deshalb, beim VfR nicht abgeschossen zu werden. Ein Punktgewinn, ja sogar eine knappe Niederlage, sei in dieser Lage schon als Erfolg zu verbuchen, sagt Strebel, der auf die Hilfe einiger C-Klasse-Spieler wie Kai Norheimer baut. Mit einer äußerst defensiven Taktik sollen die Kandler im ersten Durchgang möglichst ohne Torerfolg bleiben. „In der Regel machen die ihre Tore nämlich recht früh“, weiß Strebel. Ob das als Matchplan reicht? Angesichts der ohnehin ungünstigen Voraussetzungen scheint es ohnehin so, als ruhten die Hoffnung der Wormser vor allem auf einem Punkt: „Vielleicht erwischt ja auch der Gegner mal einen rabenschwarzen Tag.“

„Die Bälle kamen sofort wieder zurück“, erinnert sich ASV-Chef Gunther Strebel nur ungern – und befürchtet in Kandel ein neuerliches Debakel. Denn die Personalsituation hat sich weiter verschärft: Bei Benjamin Montino, mit acht Saisontoren weiterhin bester Scorer der Nibelungen, wurde nun doch ein Bänderriss diagnostiziert. Er fällt für den Rest des Jahres aus und gesellt sich zu Materi, Selzer und Kremer ins Lazarett der Langzeitverletzten.

WOrms Vor dem Spiel am Sonntag in Kandel könnten die Vorzeichen für den FußballLandesligisten ASV Nibelungen Worms schlechter nicht sein. Nicht nur, dass der Aufsteiger wohl in jedem Fall als Außenseiter zum heimstarken Tabellenführer gefahren wäre. Nein, zudem präsentierten sich die zuletzt in Gelb aufgelaufenen Wormser „Grünhemden“ zudem in einer desolaten Form. Beim 0:4 gegen Altleiningen endete nicht nur eine Serie von zuvor drei Siegen in Folge, auch vom spielerischen Glanz, der bislang vor allem aus dem stark besetzten Mittelfeld hervorging, war bei der dritten Heimpleite nichts zu sehen. Zudem spielte der ASV verletzungsbedingt ohne Stürmer, vorne gab es niemanden, der den Ball mal halten konnte.

„Noch nie so schlecht besetzt“ Patrick Bourabha, der wegen seiner gereizten Achillessehne eigentlich immer auf der Kippe steht, wurde gegen Altleiningen auf eigenen Wunsch ausgewechselt und wird voraussichtlich in der Südpfalz pausieren. Dazu ist Abwehrrecke Nico Graber nach seiner roten Karte gesperrt.

bei benjamin montino (links), mit acht saisontoren weiterhin bester scorer der nibelungen, wurde nun doch ein bänderriss diagnostiziert. er fällt für den rest des Jahres aus. Archivfoto:Peschel

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