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Neuer Kohlrabikönig

Wormatia geht baden

WORMS Kohlrabikönig wird beim Gartenbauverein 1881 Worms

WORMS Wer am Samstag nicht den Weg in die EWR-Arena fand,

derjenige, der das schwerste Gewächs dieser Art gezüchtet hat. Den diesjährigen Titel errang Vorjahressieger Georg-Otto Otter. Allerdings lag das Gewicht seines Prachtexemplars mit 19 Pfund und 405 Gramm weit unter seinen üblichen. Seite 3

hatte auch nicht wirklich etwas verpasst. Die erhoffte Trendwende nach der freiwilligen Amtsniederlegung von Stefan Emmerling blieb nämlich aus. Nur 700 Zuschauer sahen eine unattraktive Fußballbegegnung, welche die Hoffenheimer mit 2:0 gewannen. Seite 9

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n e l l e t s Bau Rabatt Immer für ein Späßchen zu haben: Schlagerstar Jürgen Drews beim Signieren von Autogrammen in der Kaiserpassage.

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Ein Star zum Anfassen

Jürgen Drews präsentiert in der Kaiserpassage sein neues Album „Kornblumen“ und sorgt für Bombenstimmung Von Florian Stenner WORMS Natürlich stimmte Schlagerstar Jürgen Drews bei seinem PR-Besuch am Samstagmittag in der Wormser Kaiser Passage auch seine ganz großen Hits wie „Ein Bett im Kornfeld“ oder „König von Mallorca“ an, doch den Großteil seines Auftritts machten seine neuen Lieder aus, die er ganz unverblümt und zugleich humorvoll, also so wie man den Ballermann-König kennt, anpries: „Was glaubt ihr denn wieso es mit der spanischen Wirtschaft langsam

wieder bergauf geht? Ich trage meinen Teil dazu bei“, scherzte Drews in der prall gefüllten Kaiser Passage. „Kornblumen“ heißt das neue Album, dass es nicht nur zwei Euro günstiger an diesem Tage in der Einkaufspassage zu kaufen gab, sondern der Schlagersänger nahm sich auch die Zeit, die CD zu signieren. Bereits während seiner Performance war Drews damit beschäftigt, fleißig alles zu unterschreiben, was ihm vom Publikum in Richtung Bühne entgegengehalten wurde. Und umso länger der Ballermann-

Star auf der Bühne stand, desto stimmungsvoller animierte er das Publikum und brachte die Besucher zum Mitsingen. Ob Jung oder Alt, den Hit „König von Mallorca“ beispielsweise kannte jeder, entsprechend laut war dann der von Drews angestimmte Chor. Seine neuen Hits dagegen sind musikalisch wahrlich nicht alle auf die großen Discotheken in El Arenal ausgelegt. Sie sind mehr als Partyhymnen. Zwar präsentierte der Schlagersänger einige Discofox-Nummern wie „Olé ich freu mich drauf“ oder „Gib mir

einen kleinen Kuss“, die beim ersten Hören ins Ohr gingen, aber er deutete während seines Auftritts auch den Facettenreichtum der neuen Platte an. Mit „In den Himmel will ich fliegen“ ließ Drews zum Beispiel deutlich ruhigere Töne anklingen. Diesen Facettenreichtum machte auch Center-Manager Jens Buschbacher, seit einigen Wochen neuer Verantwortlicher für die Kaiser Passage, vor dem Betreten der Bühne des Schlagerstars aus. Er berichtete von der Ankunft Drews’: „Als Jürgen Drews aus dem Auto stieg,

Qualität und Service „Made in Worms“

Stadtmarketing präsentiert Broschüre über den Fachhandel in der Wormser Innenstadt

da sah er noch verschlafen und müde aus. Doch spätestens als er die Bühne betrat war er voll da.“ Bestätigt fühlte sich Buschbacher auch in Anbetracht der großen Besuchermengen. Deshalb kündigte er stolz an: „In Zukunft werden wir öfters deutschsprachige Künstler nach Worms holen. Und wenn es nur für eine Autogrammstunde ist.“ Denn auch ohne Zepter, Krone und Mantel heizte der „König von Mallorca“ dem begeistertem Publikum weit über eine Stunde mächtig ein und präsentierte sich als Star zum Anfassen.

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Von Kani Rostami Boukani WORMS Den Kunden Qualität, Service und Auswahl „Made in Worms“ näher bringen - darum geht es in der Broschüre „Gewusst Wo“ vom Stadtmarketing Nibelungenstadt e.V., die am Dienstag der Öffentlichkeit vorgestellt wurde und ab sofort unter anderem bei den teilnehmenden Fachgeschäften, beim Stadtmarketing Worms und in der Tourist Info erhältlich ist. 18 Einzelhändler aus verschiedenen Branchen präsentieren sich darin, zudem erleichtert ein Lageplan das Aufsuchen der Fachgeschäfte auch für Auswärtige. Schon bei der Umsetzung des Projekts wurde hundertprozentig auf „made in Worms“ gesetzt, indem für Fotos, Text, Layout, Grafik und Druck ausschließlich Wormser Unternehmen engagiert wurden. „Es ist der Mix aus Unternehmen im Filialbereich und individuellen Fachhändlern, welcher das Einkaufserlebnis in Worms ausmacht und von anderen Städten

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Kai Hornuf, Stadtmarketing-Geschäftsführer (Mitte), und die beteiligten Einzelhändler der Wormser Innenstadt präsentieren die neue Broschüre „Gewusst Wo“. Foto: Kani Rostami Boukani abhebt“, betont Kai Hornuf, Geschäftsführer Stadtmarketing Nibelungenstadt Worms. „Mit der Broschüre soll der lokale Handel gefördert und die Innestadt gezielt beworben werden.“

Die Broschüre, die in einer Auflage von 10.000 Exemplaren erschienen ist, soll am verkaufsoffenen Sonntag sowie auch auf regionalen Messen ausgegeben werden, um damit kaufkräfti-

ge Kundschaft nach Worms zu bringen. Zudem könne man sich vorstellen, ein ähnliches Projekt für den Gastronomiebereich in Angriff zu nehmen, wie Kai Hornuf verlauten ließ.

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2 Worms

Mittwoch, 09.10.2013 | KW 41

Nun kĂśnnen alle mitfahren

KuRz nOtieRt

Ă„nderungen im Busverkehr WORMS

Die AndreasstraĂ&#x;e (Domplatz) ist nun auch stadtauswärts fĂźr den Verkehr gesperrt. Die Umleitung der Linie 401, 405 (nur Samstag und Sonntag) sowie der FrĂźhfahrt-Linie 405 (Fahrt 001) erfolgt bis zum 30. Oktober stadtauswärts ab der Haltestelle Marktplatz, gerade-

aus Ăźber die ValckenbergstraĂ&#x;e, dann rechts in den Willy-BrandtRing (Hochstift), vom WillyBrandt-Ring zum EWR-Kreisel und planmäĂ&#x;ig weiter. Stadtauswärts kann die Haltestelle Domplatz fĂźr die Dauer der Sperrung nicht bedient werden. Als Ersatz dient die Haltestelle Marktplatz.

Workshop „Tänze aus Israel“ WORMS In lockerer Atmosphäre wird Kursleiterin Annette Torp am Donnerstag, 10. Oktober, um 18 Uhr im Roten Haus, PaulGerhard-Saal, RĂśmerstraĂ&#x;e 76, zunächst einfache Tanzschritte erklären. Später erlernen die Teilnehmer auch komplexere Choreografien mit Wechseloder Kreuzwechselschritten und Drehungselementen und erhalten zudem Hinweise zu KĂśrperhaltung und tänzerischem

Ausdruck. In Zusammenarbeit mit Warmaisa mÜchte die Evangelische Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau mit diesen Workshops dazu beitragen, alle am gemeinsamen Tanzen interessierte Menschen in die Vielfalt der israelischen Volkstänze einzufßhren. Die Teilnahmegebßhr beträgt 5 Euro und wird vor Ort bezahlt; Anmeldungen bitte telefonisch an Annette Torp unter 06247/6292.

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Von Joachim Bonath WORMS Der Herbstmarkt im

Wormser Tiergarten mit seinen vielfältigen Ständchen, Angeboten und MĂśglichkeiten fĂźr die ganze Familie – nicht zuletzt auch wegen der in der Region wohl einmaligen Spielplatz-Anlage – ist eigentlich eine groĂ&#x;artige Sache. Eigentlich – wenn denn das Wetter mitspielt. Nach Dauerregen am Samstag zog es am letzten Sonntag bei zwar bedecktem aber regenfreiem Himmel und angenehmen Temperaturen eine groĂ&#x;e Schar Besucher in den Tiergarten. Unter ihnen war eine Abordnung in ganz spezieller offizieller Mission: Es galt in der schon erwähnten groĂ&#x;artigen Spielplatz-Anlage ein neues integratives Spielgerät, ein sogenanntes „Rollstuhlfahrer-Karussell“ einzuweihen. FĂźr behinderte und nicht behinderte Kinder jeglichen Alters ist der Wormser Tiergarten ein wahres Erlebnisparadies. Nicht nur wegen seiner Ăźber 500 Tiere, sondern ebenso wegen des Angebotes von ganz besonderen Spielgeräten, die auch von kĂśrperlich eingeschränkten oder an den Rollstuhl gefesselten Kindern benutzt werden kĂśnnen. Von Seiten der Stadt hob der scheidende BĂźrgermeister Georg BĂźttler, dem soziale Angelegenheiten und „seine Freizeitbetriebe“ ein besonderes Anliegen waren und sind, das vielfältige

Das integrative Karussell kann auch von Kindern mit Rollstuhl benutzt werden. Foto: Rudolf Uhrig Ehrenamt und hier besonders Achim Herb vom Freundeskreis Tiergarten hervor. Er sei „eine

Schnittstelle - innen wie auĂ&#x;en“und immer wieder erfolgreich auf der Suche nach neuen Spon-

Wormser Spuren in der Pfalz

KKV Probitas unternimmt Bildungsfahrt nach Bubenheim und Stetten WORMS Die Teilnehmer an

der Bildungsfahrt des KKV Probitas waren Ăźberrascht, wie weit einstiger Wormser Kirchenbesitz in die Nordpfalz reichte: Sowohl die älteste romanische Dorfkirche der Pfalz, St. Peter in Bubenheim, aus dem frĂźhen 11. Jahrhundert als auch die etwa 150 Jahre jĂźngere Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit in Stetten hatten enge Verbindungen nach Worms. Bubenheim und die Kirche gehĂśrten zunächst um das Jahr 1000 den Grafen von Arnstein an der Lahn. Anno 1163 folgte einem Vorgängerbau die erneuerte Kirche, wie eine Inschrift am Chorbogen belegt, deren verantwortlicher Erbauer ein Priester „Godefried“ vom Kloster Arnstein war. Im Jahr 1478 gingen Dorf und Kirche auf das Martinsstift in Worms durch Ankauf Ăźber. Westlich der alten Kirche unterhielt in jener Zeit das Martinsstift einen Klosterhof, der heute „GroĂ&#x;er Hof“ genannt wird und dessen Zugang durch einen spätgotischen Torbogen fĂźhrt. Neben diesem Torbogen ist ein Relief mit dem Bildnis des Heiligen Martin eingelassen, der auch im Ortswappen dargestellt ist und somit an die ehemalige ZugehĂśrigkeit zum Wormser Martinsstift erinnert. In der Reformation wurde die Kirche kurpfälzisch und den Lutheranern zuerkannt. Nach dem Pfälzer Erbfolgekrieg wurde ab

soren. Die Begeisterung fĂźr die Sache „integrativer Spielplatz“ merkte

man Achim Herb in seiner engagierten Rede an: „Als der Freundeskreis im Jahr 2004 anlässlich seines zehnten Geburtstages den ursprĂźnglich vorhandenen kleinen Spielplatz neu anlegte und in eine Spiellandschaft umgestaltete war dies gleichzeitig auch das Geburtsjahr dieses integrativen Spielplatzes.“ Und weiter: „In den Folgejahren wurde er konsequent und systematisch um weitere – diesem besonderen Zweck ‚Integration und Inklusion‘ entsprechend dienliche Spielgeräte – ergänzt“, so Herb. So findet sich auf diesem einmaligen Spielplatz neben dem neu eingeweihten Rollstuhlfahrer Karussell, der ein ebenerdiges Einfahren ermĂśglicht, da der Drehmechanismus unter der Erde liegt, eine Rollstuhlfahrer-Wippe, eine Partner-Schaukel, die nur im gegenseitigen Wechselspiel funktioniert, eine Nestschaukel, ein Netztunnel, eine Kletterwand sowie eine Burg, die im nächsten Jahr zum 20. Geburtstag des Freundeskreises um einen zweiten Teil erweitert werden wird. Sein abschlieĂ&#x;ender Dank, fĂźr die groĂ&#x;zĂźgige finanzielle UnterstĂźtzung und Hilfe ging an die „AG fĂźr Kind und Familie“ und deren Vertreter, Alexander BlĂźm, sowie an Michael J. BĂśhmer, Finanzvorstand der Karl-KĂźbelStiftung Bensheim; kostet doch ein einziges integratives Spielgerät eine Summe von rund 20.000 Euro.

FH-Studiengang Steuerlehre lädt ein

Berufschulinformationstag am 7. November WORMS Gleich zwei Veran-

Die Reisegruppe des KKV Probitas vor der St. Peters-Kirche in Bubenheim, die sich von 1478 bis zur Reformation in Wormser Kirchenbesitz befand. Foto: Privat 1697 die alte Kirche „simultan“ genutzt, indem den Katholiken wie auch den Reformierten das Recht eines eigenen Gottesdienstes in der Kirche eingeräumt wurde. Im Rahmen der pfälzischen Kirchenteilung im Jahr 1705 wurde die Kirche wieder katholisch und ging an das Martinsstift in Worms zurĂźck. So blieb es bis zum Ende des Bistums Worms 1802/04 , als das KirchenvermĂśgen ersatzlos enteignet und schlieĂ&#x;lich ab 1816 dem neu gegrĂźndeten Bistum Speyer zuerkannt wurde. Die Weiterfahrt nach Stetten zur dortigen Pfarrkirche vermittelte ebenfalls historische Verbindungen nach Worms: Die Stettener

GĂźter und das Patronatsrecht Ăźber die Kirche stammen von den Wormser Saliergrafen, die sowohl StammgĂźter um Worms als auch um Speyer hatten. Hierzu heiĂ&#x;t es in dem KirchenfĂźhrer von Stetten: „Durch die Salier wurde das Kraftfeld des uralten Wormser Kulturraumes unserem Dorf Stetten und seiner Kirche eine Quelle des Segens!“ Die FĂźhrungen durch die beiden Kirchen, die der ehemalige Biedesheimer und spätere GĂśllheimer Lehrer Hans Finck informativ gestaltete, gaben sowohl tiefe Einblicke in die Architektur als auch in die bewegte und bewegende Geschichte der beiden alten Dorfkirchen.

staltungen finden im November im Studiengang Steuerlehre an der FH Worms statt. Zu einem Berufsschulinformationstag sind alle Auszubildenden im Bereich „Steuerfachangestellte(r)“ eingeladen. Am Donnerstag, 7. November, ab 9.45 Uhr, gibt es Informationen rund ums Studium. Geplant ist der Besuch einer Vorlesung im 3. Semester, aktive Studierende haben einen Campusrundgang organisiert, das Mensaessen wird „getestet“ und vieles mehr. Wichtig ist eine Anmeldung unter neiser@ fh-worms.de. Weitere Informationen zu der Veranstaltung gibt es auf der Homepage der FH Worms, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Studiengänge Steuerwesen/Steuerlehre/Taxation. Der Steuertag findet am Freitag, 29. November, statt, und ist an thematischer Aktualität kaum zu Ăźberbieten: „Steuer-

hinterziehung und Selbstanzeige“ sind Schlagworte, die die Wirtschaftsteile der Medien beherrschen. Der Steuertag ist ein Diskussionsforum der steuerberatenden Berufe und fĂźr Berater, Unternehmer und Leiter beziehungsweise Mitarbeiter von Rechts- und Steuerabteilungen gleichermaĂ&#x;en interessant. Steuerberatende Anwälte, Vertreter der Finanzämter sowie am Seminar Steuern der FH Worms lehrende Professoren werden ausgewählte Rechtsfragen der derzeit geltenden Regelungen im Bereich von Steuerhinterziehung und Selbstanzeige darstellen und anhand ausgewählter, aktueller Praxisfälle die rechtliche Komplexität dieser Materie beleuchten. Im Anschluss bietet sich bei einem gemeinsamen Abendbuffet die MĂśglichkeit des gegenseitigen Austausches. Nähere Informationen und Anmeldung bis zum 8. November unter www. steuertag.de.

Neue Kabel im Adenauerring WORMS Ab Ende nächster Wo-

che verlegt die EWR Netz GmbH neue Kabel im Adenauerring zwischen Anlage und Bebauung: von Hausnummer 1 bis 4b und weiter zu einem Kabelverteilerschrank hinter dem 118er-Denkmal. Innerhalb von etwa vier Wo-

chen tauscht die Firma Schmidt im Auftrag von EWR ein Mittelund ein Niederspannungskabel. Falls notwendig, werden gleichzeitig HausanschlĂźsse erneuert. Der EWR-Baubeauftragte Holger Seibert beantwortet Fragen gerne per Telefon unter 06241/848280.

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Teamfähigkeit, Stressresistenz und kÜrperliche Leistungsfähigkeit sind nur einige der Eigenschaften, die ein Auslandhelfer in Krisensituationen vor Ort von Haus aus mitbringen muss. Dies erfuhren die Mitglieder der SPD WormsMitte bei der letzten Üffentlichen Vorstandssitzung in einem beeindruckenden Vortrag, zu dem sich auch viele Bßrger, unter ihnen auffallend viele Jugendliche, im RÜmischen Kaiser eingefunden hatten. „Die Einsatzanfrage in eine Krisenregion kommt meistens via

SMSâ€?, so der Leiter der ASB Notfalldienste in Worms, der unter anderem auch dem „First Assistance Samaritan Teamâ€? (FAST), dem sogenannten „Schnelleinsatzteam des ASBâ€?, angehĂśrt. Viele Länder hat er schon gesehen: Unter anderem Haiti nach dem Beben, Sumatra, oder auch zuletzt den NordIrak. “Kalleâ€?, so wie ihn viele nennen, ist hier eines ganz wichtig: Die Unparteilichkeit der Helferinnen und Helfer vor Ort. “Nur so kann man humanitäre Hilfe leisten, ganz gleich

mit welchem politischen System man es zu tun hat�. Der Mensch mßsse im Mittelpunkt stehen und die schnelle Hilfe, damit sich beispielsweise keine Krankheiten ausbreiten. Nach den ersten Wochen ßbernehmen dann nach und nach die Hilfsorganisationen vor Ort die weitere Koordination. Andreas GÜlz, Ortsvereinsvorsitzender der SPD Worms-Mitte, bedankte sich ausdrßcklich fßr dieses selbstlose Engagement, das uneingeschränkt mit viel Applaus von allen Anwesenden bestätigt wurde.

SPD-Ortsvereinsvorsitzender von Worms-Mitte Andreas GĂślz (l.) zusammen mit ASB-Auslandshelfer Karlheinz Paff. Foto: Privat


Worms 3

Mittwoch, 09.10.2013 | KW 41

Georg-Otto Ocker wird Kohlrabi-König

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Kleingartenverein 1881: Vorjahressieger verteidigt Titel / Sein Kohlrabi bringt 19 Pfund und 405 Gramm auf die Waage Von Bea Witt

Das Wormser Rathenaustraße 11 67547 Worms Samstag, 12.10.2013 von 10.00 bis 17.00 Uhr

WORMS Kohlrabikönig wird

beim Gartenbauverein 1881 Worms derjenige, der das schwerste Gewächs dieser Art gezüchtet hat. Den diesjährigen Titel errang Vorjahressieger Georg-Otto Otter. Allerdings lag das Gewicht seines Prachtexemplars mit 19 Pfund und 405 Gramm weit unter seinen üblichen. Ebenso der Kohlrabi von Jörg Hanke, der mit 15 Pfund und 485 Gramm den zweiten Platz belegte, gefolgt von Michael Kerth mit 15 Pfund und 235 Gramm. „Wettermäßig war es ein schlechtes Jahr für die Kohlrabis“, betonte Wilfried Dehoff jun., seit zwölf Jahren Vereinsvorsitzender. „Die kalten Temperaturen im Mai und die anhaltende Nässe waren nicht gut für die jungen Pflänzchen, einige verfaulten sogar. Ungünstig war auch die folgende heiße und sehr trockene Phase des Sommers. Dementsprechend entwickelte sich die Pfundzahl stark nach unten.“ Das Höchstgewicht erreichte übrigens der „Koloss von Neuhausen“ in 2006 mit stattlichen 42 Pfund! Dennoch hatten sich mit 31 Teilnehmern mehr als im vergangenen Jahr an dem originellen Wettbewerb beteiligt. „Allein die Kolonie 3 hatte wohl kein gutes Händchen, es wurden keine Exemplare abgegeben“, so Dehoff. Die Prämierung des neuen Kohlrabi-Kings, bei der dieser auch wieder eine „Rede ans Volk“ richten muss, wird beim Oktoberfest des Vereins am kommen-

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Gartenbauverein-Vorsitzender Wilfried Dehoff (2. von links) gratuliert Georg-Otto Ocker (3. von links) zum Sieg. Jörg Hancke (rechts) belegte den zweiten Platz, Michael Kerth wurde Dritter. Foto: Rudolf Uhrig den Samstag sein. Doch zunächst wurden in gemütlicher Atmosphäre im Vereinsheim „Schreberklause“ alle Teilnehmer unter Jubel und lustigen Sprüchen der Vereinsmitglieder für ihre Prachtexemplare mit attraktiven Preisen belohnt. „Der Gartenbauverein ist der älteste in Rheinland-Pfalz und zählt zu den ältesten in ganz

Deutschland“, informierte Dehoff bei der Siegerehrung und gab einen kurzen Rückblick auf die lange Tradition. „In den 1920iger Jahren bis zum Kriegsbeginn prämierte der Gartenbauverein auch den schönsten Wormser Fensterschmuck und laut Vereinsarchiv haben daran über 4.000 Menschen teilgenommen.“

Nach dem Krieg fanden große Ausstellungen zu Erntedank im Wormser Festhaus statt. Auf der Suche nach einem neuen originellen Fest kam Geselle „Zufall“ zu Hilfe: Nachdem Freizeitgärtner Philipp Holstein verkündete „ich hab den dicksten Kohlrabi geerntet“ – er wog immerhin 15 Pfund – und man ihn anfänglich als Angeber belächelt hatte, ent-

stand die Idee, alljährlich zum Erntedankfest einen Wettbewerb ins Leben, der sowohl Gaudi als auch Herausforderung war. „Es sollte ein Fest sein, an dem jeder teilnehmen kann“, so Dehoff. Inzwischen wurde bereits das 31. Kohlrabi-König-Fest gefeiert, bei dem die Jury das Gewicht eines jeden XXL-Kohlrabis grammgenau ermittelte.

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Sparkasse Worms-Alzey-Ried will neue Medien wie Video-Chat im Interesse der Kunden nutzen Von Bea Witt

WORMS Bekanntlich ist die Sparkasse für Innovationen aufgeschlossen. So wurde erstmals eine Skype-Videokonferenz mit Kunden durchgeführt, zu der Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen und Giroverbandes (DSGV), in die Wormser Sparkassen-Hauptstelle gekommen war. „Videochat ist noch Neuland für uns. Mal schauen, wie das neue Medium im Interesse unserer Kunden künftig sinnvoll genutzt werden kann“, sagte Dr. Marcus Walden, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Worms-AlzeyRied. Kommunikation per Videoanruf, das heißt nicht nur hören sondern auch sehen, habe eine andere Dimension, sowohl in der Kundenberatung wie auch in Besprechungen. Gesprächspartner können trotz räumlicher Distanz zusammengebracht und dadurch Aufgaben effizienter bewältigt werden. Beim Videochat am Mittwoch teilten sich Fahrenschon und Dr. Walden einen Laptop, die übrigen Teilnehmer konnten die Diskussion an einem großen Bildschirm verfolgen. In zwei Gruppenchats stellten ausgewählte Firmenund Privatkunden der Sparkasse Worms-Alzey-Ried ihre Fragen und gaben Anregungen für Verbesserungen. Für Kurt Spanjersberg von „Cocomin“, einem Trainingsinstitut im Finanzsektor, standen Fragen des

Haben Spaß beim Video-Chat: Dr. Marcus Walden, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Worms-Alzey-Ried (links) und Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV). Foto: Rudolf Uhrig ganzheitlichen Beratungsansatzes der Sparkasse im Vordergrund. „Das Vertrauen in die Sparkasse ist groß, es gilt, unsere Stärken noch deutlicher zu machen“, so Fahrenschon. „Das Finanzierungskonzept, die persönliche Beratung und vor allem Empathie, sich einfühlen in die Bedürfnisse der Kunden, sollen künftig Basis der täglichen Arbeit sein.“ Die vorherrschende Meinung sei, dass der Verkauf von Produkten im Vordergrund stehe, dagegen

seien persönliche Beratung und Empathie Dinge, „die man bei einer Bank nicht vermutet“, betonte Dr. Christian Lang, Geschäftsführer des Verbands Hessisch-Pfälzischer Zuckerrübenanbauer. Aus eigener Erfahrung wisse er um die optimale Beratung der Sparkasse, passgenau zugeschnitten auf die persönlichen Bedürfnisse, sei es im Bereich der Altersvorsorge oder der privaten Baufinanzierung. Sehr positiv bewertete er den Service der Filiale Osthofen,

wo eine Beraterin auf Wunsch einen Hausbesuch bei einer älteren Dame machte. In der Filiale habe man, orientiert an dem geänderten Kundenverhalten, die Öffnungszeiten erweitert, sodass ständig ein Ansprechpartner zur Verfügung steht, wobei neue Technik auch die Möglichkeit bietet, beispielsweise ein Konto auf elektronischem Weg zu eröffnen, informierte Dr. Walden. Die Schüler der zwölften Klasse

des Gauß-Gymnasiums interessierten die Auswirkungen, wenn Deutschland aus dem Euro ausstiege. Fahrenschon gab zu bedenken, dass der Euro geholfen habe, in den letzten fünf Jahren durch die Wirtschaftskrise zu kommen. Außerdem solle man den Euro nicht nur als Zahlungsmittel betrachten, sondern als ein Vertiefen Europas mit gemeinsamen Themen wie Umwelt oder Energie. Zur Frage der Riester-Rente betonte Dr. Walden, dass es wichtig sei, frühzeitig für die Altersvorsorge etwas zu tun, egal in welcher Form. „Es muss passgenau zugeschnitten sein“. Information zur Auswirkung des anhaltenden Niedrigzinsniveaus wollte Vanessa Schilling, Studentin an der Wormser Fachhochschule. Die Sparkasse habe enorme Einbußen an Erträgen, weil der Zins künstlich niedrig gehalten werde, sagte Fahrenschon. „Wir haben die Krise noch nicht hinter uns gebracht“. Dennoch sei die Sparkasse gut aufgestellt. „Beim Wohnungsbau sind wir Marktführer, bei Existenzgründungen liegt unser Marktanteil bei 45 Prozent. Das heißt, auch wenn die Zinsen niedrig bleiben, kommen wir gut über die Runden.“ Angesprochen wurde auch die Sparkasse als Arbeitgeber. „Neben dem Finanz-Know-How ist für uns das Interesse an der Region wichtig, das Bestreben, die eigene Heimat weiterzuentwickeln“, betonte er.

„Der Mensch im Mittelpunkt“ SPD-Landesverband gründet AG Migration und Vielfalt MAinz/WORMS

Sie vertreten die SPD Worms in der Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt des SPD-Landesverbandes: Carlo Riva, Gülten Polat und Pierre Tchoukoute Tchoula. Foto: Privat

In Mainz wurde kürzlich die Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt im SPD-Landesverband Rheinland-Pfalz gegründet. Ziel der neuen AG ist es drängende Fragen zur Migration in Deutschland zu bearbeiten und in sozialdemokratische Politik umzusetzen. In Rheinland-Pfalz leben knapp 750.000 Menschen mit Migrationshintergrund. Aus dem Austausch von SPDMitgliedern mit und ohne Mig-

rationshintergrund sollen in der Arbeitsgemeinschaft Synergien gebildet werden, um den Herausforderungen und Chancen einer vielfältigen Gesellschaft zu begegnen. Zu den Landesvorsitzenden wurden die Ludwigshafenerin Hayat Erten und Abdelkarim Elkhawaga aus Mainz gewählt, als stellvertretende Vorsitzende wurden Özlem Deniz mit 74 Stimmen und Carlo Riva, bekannter Integrationsaktivist aus Worms, mit 88 Stimmen gewählt.

Alleine aus Worms wurden drei Personen gewählt, die bereits politisch und ehrenamtlich durch ihre Integrationsarbeit in der Stadt bekannt sind: Gülten Polat, Stadtrat und Beirat für Migration, Pierre Tchoukoute Tchoula, und Stadtrat Carlo Riva. Geplant sind Treffen aller Vorstandsmitglieder um gemeinsam Ziele und Strategien zu verfolgen die Situation von Migranten und Mehrheitsbevölkerung in einer gemeinsamen Gesellschaft zu verbessern.

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Uhrzeit: 18.00 - 19.00

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Uhrzeit: 10.30 - 11.30

Gebühr: € 64,00

* mit Krankenkassenbezuschussung

Anmeldung und nähere Informationen unter Telefon 06241/268049-0 bei der ZfG-Kursverwaltung. Auf unserer Homepage unter www.klinikum-worms.de/zfg sind alle unsere Kurse einsehbar und buchbar.


4 Worms

Mittwoch, 09.10.2013 | KW 41

Ein Dankeslauf für das Klinikum Worms

Nibelungenlauf: Jürgen Stilgenbauer erläuft 1.100 Euro / Trauma-Netzwerk verbessert Versorgung von Schwerverletzten Von Florian Stenner WORMS „Ich hatte zwar nicht

meinen besten Tag, aber ich habe es durchgezogen“, erinnerte sich der Wormser Spitzensportler Jürgen Stilgenbauer an den diesjährigen Nibelungenlauf während der Pressekonferenz zur Scheckübergabe im Wormser Klinikum am Montag zurück. Den zweiten Platz holte der Laufexperte in diesem Jahr beim Halbmarathon durch die Nibelungenstadt. Doch an diesem Tag ging es für Stilgenbauer um mehr als nur einen sportlichen Wettkampf, denn der Wettlauf war zugleich ein Dankeslauf an das Klinikum Worms. Stilgenbauer, der vor vielen Jahren mit einer schweren Verletzung vom Klinikum medizinisch versorgt wurde, wollte sich mit den Spendenlauf auf seine persönliche und damit sportliche Art und Weise für die Versorgung in Worms bedanken. „Hier wird unglaublich viel geleistet“, lobte er die Arbeit des Klinikums und übergab den Scheck in Höhe von 1.100 Euro an die Unfallchirurgie. Diese ist Teil des rheinhessischen „TraumaNetzwerks“, einer Initiative zur Unfallversorgung von

Jürgen Stilgenbauer und Chefarzt Prof. Dr. Jochen Blum präsentieren stolz den Scheck, KlinikGeschäftsführer hält das Lauf-Trikot von Jürgen Stilgenbauer. Ebenso stolz, die zahlreich erschienen Vertreter, die Stilgenbauer beim Lauf gesponsort haben. Foto: Florian Stenner Schwerverletzten, verteilt auf mehrere Kliniken in ganz Rheinhessen. Prof. Dr. Jochen Blum, Chefarzt des Zentrums für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie, dankte Stilgenbauer dafür,

dass der Sportler die Leistung des Klinikums nie vergessen hatte: „Mein Dank und meine Bewunderung für diese grandiose Leistung.“ Blum sprach außerdem von einer „symbolischen Parallele“ im Bezug auf

die Arbeit im Klinikum und der Leistung des Läufers: „In beiden Fällen wird etwas unter enormen Zeitdruck geleistet.“ Um auch in Zukunft beim Wettlauf gegen die Zeit bei der Versorgung von Schwerverletzten gut vorberei-

tet zu sein, fließe die Spende aus diesem Grund direkt in das „TraumaNetzwerk“, sodass die „Effizienz der zeitlichen Abläufe weiter gesteigert“ werden könne, so der Chefarzt. Konkret werden die 1.100 Euro deshalb voraussichtlich in Schulungen des Personals fließen. Möglich gemacht hatte der Spendlauf im Zeichen Wormser Nibelungenlaufs ebenfalls eine Art Netzwerk. Und zwar das Netzwerk, das sich Stilgenbauer „als Sportler mit vielen Kontakten“, wie der Athlet erklärte, über die Jahre aufgebaut hatte. Deshalb galt sein Dank vor allem den beteiligten Sponsoren. Klinikum-Geschäftsführer Friedrich Haas freute sich: „Die mit der Aktion verbundene Werbung für das Klinikum und das Netzwerk sind mindestens genauso wichtig wie das gespendete Geld.“ Wie Stilgenbauer bereits am eigenen Leib erfahren musste, geht es bei der Arbeit in der Unfallchirurgie oftmals um Sekunden. Deshalb sei die finanzielle Unterstützung zur „Verdichtung von Ressourcen und der Steigerung der Qualität“ bei dem kooperativen Projekt der rheinhessischen Kliniken von großer Bedeutung, wie der Chefarzt anklingen ließ.

Freikarten gespendet „Stars der Pferde“ übergibt Stadt Worms 500 Karten zur Vergabe an Bedürftige Von Joachim Bonath WORMS Zurzeit gastiert der

Dresdener Zirkus „Stars der Pferde“ auf dem Wormser Festplatz am Rhein. „Europas größter Pferdezirkus“ präsentiert in der zweistündigen Show 40 Tiere, darunter über 30 Pferde und sieben Kamele. Die Tiere werden in Freiboxen und Stallungen artgerecht gehalten, wie Ramona Spindler vom Zirkus „Stars der Pferde“ dem Wochenblatt versichert. Für vergangenen Freitag nun hatte sich das Unternehmen etwas ganz Besonderes ausgedacht. Mit „Europas größtem Kamelbullen“ und dem kleinsten Pferd der Welt – Rist-Höhe ganze 50 Zentimeter – war eine kleine Abordnung des Zirkus vor das Wormser Rathaus gezogen, um Angelika Zezyk, Bereichsleiterin für „Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ der Stadt Worms, mehrere hundert Eintrittskarten

der Kategorie Zwei zugunsten sozialer Einrichtungen zu übergeben. Sie habe, sagte Angelika Zezyk, unter anderen schon die Lebenshilfe und die Tafel informiert, dass die Eintrittskarten an der Pforte des Rathauses abgeholt werden können. Sie gelten für die Aufführung am Freitag, 11. Oktober, um 15 Uhr. Besonders freute sich die Bereichsleiterin darüber, dass der gastierende Zirkus ganz ohne Wildtiere auskomme. Dies entspräche im Übrigen einem Beschluss des Stadtrates, wonach in Worms nur noch Zirkus-Veranstaltungen ohne Wildtiere stattfinden dürften. Zu dieser Aufführung sind ebenso Senioren zum kostenlosen Besuch eingeladen, wie ein Zirkussprecher informierte. Auch wird zu diesem Termin ein Team des MDR-Fernsehens einen kleinen Film drehen. Übrigens: Der Zirkus ist nur noch unter der neuen Nummer 0157/34443125 zu erreichen.

Lohnsteuerermäßigung - Jetzt Freibeträge für 2014 beantragen WORMS Wer beispielsweise als Berufspendler oder bei Unterhaltszahlungen hohe monatliche Kosten hat, kann sich Freibeträge auf der elektronischen Lohnsteu-

erkarte berücksichtigen lassen. Hierzu kann ab sofort beim zuständigen Wohnsitzfinanzamt ein Antrag auf Lohnsteuerermäßigung gestellt werden. Zur

Vermeidung langer Wartezeiten sollte dies am besten auf dem Postweg geschehen. Die erforderlichen Vordrucke für den Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung

2014 sind bei den Finanzämtern und im Internet unter: www. fin-rlp.de/vordrucke erhältlich. Auskunft zum Lohnsteuerermäßigungsverfahren und der elekt-

ronischen Lohnsteuerkarte erteilt auch die Info-Hotline der Finanzämter mit einem Aktionstag am Donnerstag, 10. Oktober, von 8 bis 17 Uhr unter 0261/20179279.

Ramona Spindler (rechts) von „Stars der Pferde“ übergibt die Eintrittskarten an Angelika Zezyk. Foto: Joachim Bonath

Global denken und lokal handeln

Vortrag und Diskussion mit Dr. Helga Rau zum Thema „Öko-faire Ernährung“ WORMS „Was hat mein Er-

ZE KUN

NADJA

nährungs- und Konsumverhalten mit den Ländern im Süden zu tun?“ Dieser Frage ging das Weltcafé im Kanal 70 in Zusammenarbeit mit dem International Student Office (ISO) der Fachhochschule Worms nach. Gleich sieben Faktoren des deutschen Konsumverhaltens, die sich auf die Ernährungssituation auf der südlichen Erdhalbkugel auswirken, nannte die Referentin Dr. Helga Rau. Ganz aktuell startete sie mit dem Faktor „Fleischkonsum“. Der soeben erschienene „Fleischatlas“ zeigt, dass die Deutschen im Durchschnitt rund 70 kg Fleisch pro Kopf und Jahr verbrauchen. Um diese Nachfrage zu erfüllen,

ist die Massentierhaltung unvermeidbar. Diese wiederum bedeutet, dass die Tiere ganz eng gehalten werden und dadurch viel Stress entwickeln. Um diese Tiere zu füttern, werden riesige Mengen an Getreide, Wasser und Boden benötigt – Ressourcen, die beispielsweise in Lateinamerika der Lebensmittelherstellung für die Bevölkerung nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Ernährungswissenschaftlerin wies auch auf die Überfischung der Meere hin. „Fisch hat bei uns sehr an Beliebtheit gewonnen, entsprechend ist der Konsum gestiegen. Große Fangflotten lassen Küstenfischer arbeitslos werden, den lokalen Märkten fehlt ein Nahrungsmittel mehr.“

Als weitere Faktoren nannte sie den Klimawandel und Kleidungsverbrauch. „Essen im Eimer“ bezieht sich auf die große Menge an Nahrungsmitteln, die jährlich weggeworfen werden. Schließlich zeigte sie am konkreten Beispiel „Salat mit Hühnerbruststreifen“, wie unfaire Bedingungen im Welthandel die Hühnerfleischproduktion und Lebensmittelsicherheit in Westafrika stören, wenn dort europäische Reste viel billiger als die heimische Produktion angeboten werden. An dieser Stelle konnte sie aber auch auf einen Erfolg hinweisen: zumindest in Kamerun dürfen europäische Hähnchenreste nicht mehr importiert werden.

Lösungsvorschläge für die südlichen Länder liegen etwa in Investitionen in kleinbäuerliche Betriebe und Bildung von Frauen. Aufgeschlossen diskutierten die Teilnehmenden mit Dr. Rau, wie das hiesige, eigene Konsumverhalten verändert und verträglicher werden könnte. Leitfragen waren: Was brauche ich? Und was will ich? Dem entspricht die Entscheidung zum Verzicht auf Überflüssiges. Auf regionale und saisonale Ernährung zielen die Fragen nach dem Wo und Wann des Kaufs. Bei der Frage „Was kostet es?“ auch die Auswirkungen des Kaufs auf andere zu bedenken bedeutet, global zu denken und lokal zu handeln.

Eine ganz spezielle Stadtrundfahrt

Wormser Bürger mit Oberbürgermeister Michael Kissel auf Besichtigungstour Von Florian Stenner

GIOVAN NI LA ZARREL

WORMS Am vergangen Frei-

www.RPR1.de

Impressum Das Wormser Wochenblatt erscheint mittwochs und wird im Verbreitungsgebiet (dargestellt in unseren gültigen Media-Daten) kostenlos in einer Auflage von 58.860 Exemplaren an alle erreichbaren Haushalte verteilt. Geschäftsstelle und Anzeigenannahme: PIWA Marketing GmbH & Co. KG Schönauer Str.22, 67547 Worms Telefon: 06241 / 20593-0 Telefax: 06241 / 20593-11 www.wormser-wochenblatt.de

Lokalredaktion: Gunter Weigand Anzeigenleitung: Steffen Pfannebecker Redaktionsleitung: Steffen Pfannebecker Verlag: PIWA Marketing GmbH & Co. KG, diese vertreten durch die PIWA Verwaltungs GmbH, diese vertreten durch die Geschäftsführer Steffen Pfannebecker und Veronika Madkour Druck: Druckzentrum Rhein Main GmbH & Co. KG, Alexander-Fleming-Ring 2, 65428 Rüsselsheim

Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos und Zeichnungen sowie für die Richtigkeit telefonisch aufgegebener Anzeigen oder Änderungen übernimmt der Verlag keine Gewähr. Schadenersatzansprüche sind ausgeschlossen. Abbestellungen von Anzeigen bedürfen der Schriftform. Soweit für vom Verlag gestaltete Texte und Anzeigen Urheberrechtsschutz besteht, sind Nachdruck, Vervielfältigung und elektronische Speicherung nur mit schriftlicher Genehmigung der Verlagsleitung zulässig. Der Verlag unterzieht sich der Auflagenkon-trolle der Anzeigenblätter (ADA) durch unabhängige Wirtschaftsprüfer nach den Richtlinien von BDZV und VDA.

tag hatte der Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel (SPD) zum vierten Mal zu einer ganz besonderen Bustour durch Worms geladen: Unter dem Motto „Mit dem OB on Tour“ machte sich ein voll besetzter Reisebus vom Startpunkt Hagenstraße aus auf den Weg in Richtung der frisch sanierten Neusatzbrücke. Diese war eine von vielen außergewöhnlichen Zielen, die der Reisebus im Verlauf der dreistündigen Fahrt ansteuerte. Vor Fahrtbeginn erklärte Kissel das Konzept der Tour durch die Nibelungenstadt: „Ich sehe in Baustellen vor allem Projekte, die die Stadt ein Stück moderner und schöner machen.“ Da ein Großteil der Bürger allerdings für Aspekte wie die Baudauer und Baukosten nur wenig Verständnis aufbringe, habe man sich vor einiger Zeit die Idee der Baustellen-Bustour ausgedacht. Die Idee war Kissel laut eigenen Angaben gekommen, als er seinen Vater, früher Mitglied im Bauausschuss, durch Worms kutschierte, sodass dieser sich selbst einen Überblick von den Baustellen verschaffen konnte. Gleiches sollte nun auch den Wormser Bürgern zum mittlerweile vierten

Nächster Halt: Hessischer Hof. Die Besuchergruppe macht sich auf zur Führung durch das sich im Bau befindliche angehende Bürgerhaus Rheindürkheims. Foto: Florian Stenner Male ermöglicht werden. Nach der Fahrt über die Neusatzbrücke ging es in Richtung Salamandergelände. Dort verschaffte Kissel den Bürgern einen Überblick über die Historie des Geländes, das seit einigen Jahren lediglich eine grüne Wiese ist. Was in Zukunft mit der Grünfläche geschehen werde, darauf konnte Kissel jedoch noch keine konkreten Antworten geben, es existieren lediglich viele Ideen, so der Oberbürgermeister. Mehr zu sehen gab es dann beim nächsten Reiseziel, dem Rheinufergelände.

Hier präsentierte Kissel stolz den sanierten und runderneuerten Barbarossaplatz sowie die vor wenigen Wochen feierlich eingeweihte Rheinbrücke. Hier sei dank der Umbaumaßnahmen nun „alles kreuzungsfrei und der Verkehr kann fließen“. Dieses Großprojekt verbessere laut Kissel „die Lebensqualität der Anwohner“ und erhöhe zugleich „die Attraktivität der Stadt“. Nachdem der Bus im Anschluss einen kurzen Halt am Bahnhofsvorplatz Ost und der Kita Remeyerhof gemacht hatte,

ging es in Richtung Rheindürkheim, wo eine Besichtigung des Hessischen Hofs anstand. Auf dem Weg passierte der Reisebus auch die Prinz-Karl-Anlage, zu der „Reiseführer“ Kissel eine amüsante Anekdote über eine „amerikanische Glockenlösung“ zu berichten hatte: „Zu mir hat einmal ein Ortsvorsteher gesagt, dass er die Glocke von der ehemaligen Kasernen-Kapelle haben wolle. Als jemand die Glocke aus dem Turm holen wollte, fand er jedoch nur einen alten Kassettenrekorder.“ Und auch zum nachfolgenden Ziel, dem Hessischen Hof, hatte Kissel etwas mit einem Augenzwinkern zu sagen: „Hier machte angeblich sogar Napoleon Station, aber sicher wissen, tue ich es nicht.“ Auf der Baustelle angekommen erhielt die Besuchergruppe, wie auch beim abschließenden Besuch des neu angesiedelten Unternehmens Rowe, eine kurze Führung, ehe der Reisebus die Bürger wieder in der Hagenstraße ablieferte. Marianne Niebisch zog ein kleines Fazit des Ausflugs: „Einige Sachen haben ich gar nicht gekannt. Wahnsinn, was da teilweise auf den Baustellen passiert.“ Monika Labetzke stellte außerdem fest: „Ich fand es sehr bürgerfreundlich, dass sich der OB die Zeit genommen hat.“


Wormser Stadtteile 5

Mittwoch, 09.10.2013 | KW 41

Grußwort zur Rheindürkheimer Kerb Werte Gäste, liebe Rheindürkheimerinnen, liebe Rheindürkheimer, zu unserer Kerb vom 11. bis zum 14. Oktober heißen wir Sie, auch im Namen des Ortsbeirates und der Rheindürkheimer Vereine und Verbände, recht herzlich willkommen. Beim 24. Babbelowend im Bürgersaal des Rathauses unter der Regie der Ortsgeschichtlichen Arbeitsgemeinschaft werden bei Neuem Wein und Zwiebelkuchen wieder mundartliche Gedichte, Prosastücke und Lieder zum Besten gegeben. Die Jugend kann sich zur gleichen Zeit bei der Disco auf dem Rheinvorland vergnügen. Am Samstagnachmittag stellt der Ortsbeirat den Kerbebaum auf dem Kiesplatz auf. Die Kerbeborsche Kevin Pillipan und Patrick Ross werden von der Rheinperlenkönigin Jessica I. in ihr Amt

eingeführt. Über das Ortsgeschehen des vergangenen Jahres wird in der „Kerberedd“ berichtet. Die Hip-Hop Tanzgruppe der Tanzschule im Park und der Radsportverein bereichern mit ihren Darbietungen das Programm. Die zehnte Rheindürkheimer Kerbeolympiade und das Bingo-Spiel sorgen für Spaß und Spannung. Auch in diesem Jahr gibt es Kaffee und Kuchen zur Kerbeeröffnung. Am Sonntagvormittag laden die beiden Kirchengemeinden zum ökumenischen Kerbe-Gottesdienst mit dem Kirchenmusikverein Osthofen auf das Rheinvorland unterhalb des Schiffermastes ein. Die Gaststätten und Straußwirtschaften freuen sich auf viele Gäste zum Mittagstisch und nachdem großen Kerbeumzug zu Kaffee und Kuchen. Die am Umzug teilnehmenden Musikkapellen geben zum Abschluss auf dem Kiesplatz ein

Standkonzert. Mit „Reitschul“ und Schiffschaukel wird auch an die Kleinsten und etwas Größeren gedacht. Für den Sonntagabend ist es Christoph Sippel gelungen die original Schürzenjäger für einen Auftritt im Festzelt auf dem Rheinvorland zu verpflichten. Bereits jetzt danken wir Allen, die bei der Vorbereitung und der Durchführung unserer Kerb mitwirken. Ein herzliches Dankeschön den Firmen, die mit ihren Spenden die Musikkapellen beim Kerbeumzug gesponsert haben. Allen Besuchern wünschen wir frohe und unbeschwerte Kerbetage in unserem schönen Rheindürkheim. Adolf Kessel, Ortsvorsteher Adolf Beutel, Vorsitzender der Gemeinschaft der Rheindürkheimer Vereine und Verbände

rheindürKheimer Kerwe Vom 11. Bis 14. oKToBer 2013 Freitag, 11. Oktober 19.30 Uhr: 24. Babbelowend „Mer babbeln so“; Mundartliche Gedichte und Prosastücke bei Zwiebelkuchen und Neuem Wein im Bürgersaal des Rathauses 21.00 Uhr: Kerwe-Disco auf dem Rheinvorland Samstag, 12. Oktober 15.00 Uhr: Kerwe-Eröffnung, Tanzvorführung der Hip-Hop Gruppe der Tanzschule im Park, Darbietungen des Radsportvereins, 10. Rheindürkheimer Kerwe-Olympiade, Kerwe-Bingo Kaffee und Kuchen auf dem Kiesplatz 20.00 Uhr: Kerwe-Treiben in den Gaststätten 21.00 Uhr: Kerwe-Party auf dem Rheinvorland Sonntag, 13. Oktober 11.00 Uhr: Ökumenischer Kerwe–Gottesdienst unterhalb des Schiffermastes mit dem KMV Osthofen danach Kerwe-Frühschoppen in den Gaststätten und Straußwirtschaften 14.30 Uhr: Großer Kerwe-Umzug 19.30 Uhr: Hey Mann! SCHÜRZENJÄGER live! auf dem Rheinvorland Montag, 15. Oktober Kerwe-Ausklang

Schürzenjäger in Rheindürkheim

„Treffpunkt muss erhalten bleiben“ Ortsvorsteher Theo Cronewitz betont Bedeutung der Turnhalle für Pfiffligheim Pfiffligheim Zum Thema Turnverein Pfiffligheim, der Tennisabteilung Grün-Weiß und dem Erhalt der Turnhalle wurden in letzter Zeit eine Reihe an Informationen veröffentlicht, wodurch bei vielen Menschen ernste Besorgnisse über den Vereinsstandtort in der Wehrgasse ausgelöst wurden. Diese Besorgnisse sind leider nicht ganz unbegründet. Es ist dazu aber als Erstes festzuhalten, dass zurzeit noch keine Entscheidungen gefallen sind, Außerdem besteht ein weitgehender Konsens, dass der Erhalt des Turnvereins mit seiner Halle ein unabdingbares Ziel sein muss. Die Räumlichkeiten des TV sind ein gesellschaftlich-kultureller Kommunikationspunkt von Pfiffligheim. Sie haben insofern – neben der sportbezogenen Vereinsnutzung – die für uns unverzichtbare Funktion einer „Dorfhalle“. Dies hat auch der Ortsbeirat in einer Resolution herausgestellt. Natürlich kann man die Augen vor der schwierigen Sachlage, vor allem dem Schuldenberg der Tennisabteilung Grün-Weiß, der vom TV zu tragen ist, nicht verschließen. Lösungswege sind daher zu suchen. So hat der Ortsbeirat sich auch dafür ausgesprochen, eine angemessene Bebauung auf dem bisher von Grün-Weiß genutzten Gelände zuzulassen. Dortige Sport- und REHA-Einrichtungen könnten sogar Synergie-Effekte

die Turnhalle des TV Pfiffligheim fungiert auch als gesellschaftlicher Treffpunkt für den stadtteil. die hohen energiekosten sind allerdings eine Belastung für den Verein. Foto: Rudolf Uhrig bewirken, die sich für den TV zukünftig positiv auswirken. Man kann sich bauliche Maßnahmen in diesem Bereich durchaus vorstellen, die unter dem Gesichtspunkt der Ortsgestaltung positiv und akzeptabel sind. Ein Verbrauchermarkt ist dort allerdings aus einer Reihe von Gründen strikt abzulehnen. Aufgrund der Bedeutung des Themas ist aus Sicht des Ortsvorstehers der große Wunsch und Appell an alle Beteiligten, Flexibi-

lität zu zeigen und entsprechend Lösungen zu suchen. So könnte man ein Paket schnüren, mit dem einerseits bauliche Maßnahmen zugelassen sind, die den Investor in die Lage versetzen, das Projekt zu realisieren, und in dem andererseits der Standort des TV auf Dauer gesichert wird. Daran wären dann alle Betroffenen, also der Investor, die Stadtverwaltung, die Geldinstitute und der Turnverein beteiligt. Das Ergebnis könnte zu einem Vorteil für alle werden.

Aufgrund der derzeit verbreiteten Verunsicherung durch die bisherigen Meldungen sei nochmals festgestellt: Es ist noch nichts entschieden und konstruktive Lösungen sollten möglich sein. Die einmütige Haltung des Ortsbeirates zu dem Thema und auch die begonnene Unterschriftenaktion des TV Pfiffligheim zur Erhaltung der Turnhalle, die von den anderen Vereinen unterstützt wird, unterstreichen die Notwendigkeit für eine Lösungssuche.

Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Worms trifft sich am 11. Oktober

Änderungen im Busverkehr wegen Bauarbeiten in Horchheim

Pfiffligheim Die Selbsthil-

eisBAchTAl Seit vergangenem Montag wird die Obere Hauptstraße wegen Bauarbeiten stadteinwärts für den Verkehr gesperrt. Aufgrund dessen müssen die Buslinien 404 und 451 voraussichtlich bis 25. Oktober umgeleitet werden. Dies hat zur Folge, dass stadteinwärts die

fegruppe Prostatakrebs Worms trifft sich am Freitag, 11. Oktober, 18 Uhr, wie immer am zweiten Freitag im Monat, im Gasthaus Keller-Anna in der Landgrafenstraße 53 in Worms-Pfiffligheim. Pfarrer Helmut Kellner, Zweiter Vorsitzender der Selbsthilfegrup-

pe, referiert über seine Erfahrungen vom Jahrestag beim Bundesverband in Magdeburg und der Arbeit an dem Schwerpunkt neue Therapien. Informationen gibt es telefonisch unter 06244/4291 oder per Mail unter der Adresse shg-pcaworms@gmx.de.

Haltestellen Zelterstraße und Tannenweg in Wiesoppenheim entfallen (als Ersatz dient die Haltestelle am Rathaus Wiesoppenheim) und die Haltestellen Wilhelm-Röpcke-Straße und Marktplatz in Horchheim (als Ersatz dient die Haltestelle Postweg).

Kultband tritt am Sonntag, 13. Oktober“ im Rahmen der Kerb auf rheindürKheim „Es

Madre“, „Träume sind stärker“ oder „Treff´ ist wieder Schürzenjäma uns in der Mitt´n“ gerzeit“, dieses Motto dürfen nicht fehlen und präsentierte die Band gehören ganz einfach Schürzenjäger bereits zu dieser Band wie im vergangenen Jahr bei ihr Schlachtruf „Hey über hundert Konzerten Mann“. erfolgreich live auf der Passend zur Kerwe am Bühne, sowie auf dem Sonntag, 13. Oktober, Open Air in Finkenberg. holt Christoph Sippel Und 2013 geht es weidie Band für ein Konter: Die Schürzenjäger zert in das Festzelt auf stehen europaweit auf dem Rheinvorland nach der Bühne und kommen die schürzenjäger rocken am 13. oktober in auch auf einen Tourstop rheindürkheim. Foto: Privat Rheindürkheim. Tickets für das Konzert nach Rheindürkheim. Live geben die Jungs um Band- haben sie alle großen Hits, die gibt es im Internet unter: www. oder leader Alfred jun. am Schlag- die Schürzenjäger zu Alpen- sippel-worms.de/tickets zeug richtig Gas und lassen Rock-Legenden werden ließen, direkt bei Lotto Toto Gerhard keine Wünsche offen! Natürlich im Gepäck. Titel wie „Sierra Neef in Worms.

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„Alte Kameraden“ vereint

Fußball verbindet / Auch Heinz-Jürgen Schlösser erinnert sich

Pfeddersheim (hwh) Weißt Du noch, damals in Duisburg...? Dort gibt es heute noch die DFBTurniere der Fußballjugend. Die Gespräche im Pfeddersheimer Gartenhaus von Klaus Kuhn drehten sich vorwiegend um die gute alte Zeit im Fußball. Mit Auswahlmannschaften im Jugendbereich hatten sie früher alle etwas am Hut. Angefangen beim heutigen Präsidenten, denn Dr. Drewitz hat auch einmal „klein angefangen“. Als Betreuer einer C-Jugend-Südwestauswahl. Der damalige Verbandstrainer im SWFV - Günther Jansen (81) ist übrigens noch topfit - war hocherfreut, gleich mehrere seiner früheren Mitarbeiter bei der Pfeddersheimer Gartenparty begrüßen zu können. Klaus Kuhn selbst war im Auswahlbereich des Südwestdeutschen Fußballverbandes nahezu 20 Jahre (von 1976 an) als Betreuer unterwegs. Zu den zahllosen DFB-Lagern in Wedau fiel allen etwas ein, unvergessene Episode wurden wieder einmal hervorgekramt. Auch Namen, die heute jeder kennt. Sie tauchten einst in diversen Jugendteams des SWFV auf: Den

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Jugendlicher im gelben SüdwestDress erinnern. Der Leiselheimer ist damals vom SVL - gemäß Weichenstellung von Heinz Hinkel - zum Nachwuchs des 1. FC Kaiserslautern gewechselt. Als Aktiver spielte Schlösser drei Jahre für den 1. FCK, und danach war er Spieler und Trainer beim VfR Wormatia.

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6 Kultur

Mittwoch, 09.10.2013 | KW 41

Begeisterungsstürme für tolles Konzert

„Horchheim meets Guntersblum“: „deretwasandereCHOR“ und „Swinging Voices“ überzeugen mit buntem Programm

Humorvolles Konzert zum 100. Geburtstag

Von Bea Witt

Carsten Lenz spielt am 13. Oktober

HorcHHeim Standing Ovation

auf der Walcker-Orgel in Pfeddersheim

und nicht enden wollender Applaus belohnten die Sänger für eine großartige Leistung! Unter dem Motto „Horchheim meets Guntersblum“ hatten „deretwasandereCHOR“ der evangelischen Kirchengemeinde Horchheim und die „Swinging Voices“ aus Guntersblum ein Konzert organisiert, das das Publikum vollauf begeisterte. Die Idee für ein gemeinsames Konzert in der Gustav-Adolf-Kirche entstand durch die Horchheimer Chorleiterin Nora Hertwig, die in Guntersblum die Schwangerschaftsvertretung für die dortige Chorleiterin Elisabeth Brändle übernommen hatte. Man lernte sich kennen und fand Gefallen am gemeinsamen Singen, dessen Qualität bei verschiedenen Gelegenheiten unter Beweis gestellt wurde. Der Erlös des Benefizkonzertes in Horchheim kommt dem Gustav-Adolf-Gemeindesaal zugute, der zum Familien-Begegnungszentrum ausgebaut werden soll. Viele junge Besucher sah man in der vollbesetzten Gustav-AdolfKirche. „Es ist ebenso wie in unserem Chor, der die Generationen vereinigt“, freute sich Pfarrer Ralf Volk. Rund 40 Sänger im Alter

„DeretwasanderecHor“ erhielt ebenso wie die „Swinging Voices“ aus Guntersblum begeisterten Beifall. von 16 bis über 70 Jahren sind in diesem Ensemble engagiert. Mit „Best of“ stellten beide Chöre einige Stücke aus ihrem Repertoire vor, aus Gospel, Spirituals und Stücken aus dem PopBereich. Perfekt unterstrichen wurden die Darbietungen von Markus Hertwig am Piano, von Manfred Vollrath (Perkussion) und Tobias Jung (Bass). Das gute Miteinander der Chöre zeigte sich beim Konzert: während der eine

Chor im Altarraum seine Lieder vortrug, fieberte und klatschte der andere mit. Besondere Begeisterung fanden die gemeinsam gesungenen Werke der rund 60 Sänger, die Nora Hertwig leitete. Der „lebendige“ Gesang, die Freude an der Musik, die sie ausstrahlten, schwappte auf das Publikum über. Sehr gelungen war die Liederauswahl mit geistlichen Liedern des etwas anderen Chors wie „Canta-

te domino“, gefolgt von dem bekannten „Fields of Gold“ (Original Sting) und dem mitreißenden „Testify of love“, bei dem das Publikum beim Refrain mitklatschte und im Anschluss jubelnden Applaus spendete. Ein Kontrastprogramm boten auch die „Swinging voices“: von afrikanischen Klängen mit Trommelbegleitung über lateinamerikanische Rhythmen zu „Tuimbe Masicule“, das den Wunsch nach

Foto: Rudolf Uhrig

Frieden und Gerechtigkeit zum Ausdruck bringt, bis zum fetzigen „Twist & Shout“, für das sie anhaltenden Applaus kassierten. Bereits mit „Hallelujah“ (Leonard Cohen) beeindruckten beide Chöre mit Gesang und Ausdruck. Absoluter Höhepunkt des Konzertes war „Take a Chance on me“ (ABBA) in einer sehr gelungenen Version. Die Kirche bebte: Begleitet von Bravo-Rufen erklatschten sich die Zuhörer eine Zugabe.

PfeDDerSHeim Auch in diesem Jahr erklingen ausgesuchte historische Orgeln in der Konzertreihe „Herbstfülle in Rheinhessen“. Zum 100-jährigen Orgeljubiläum ist am Sonntag, 13. Oktober, 17 Uhr, die 1913 erbaute Walcker-Orgel der evangelischen Kirche Pfeddersheim erstmals in einem humorvollen Konzert mit gleichzeitiger Video-Übertragung der Orgel-Spielanlage auf eine Leinwand im Kirchenraum zu sehen und zu hören. Das wertvolle original erhaltene Instrument zählt mit der seltenen Organola zu den bedeutendsten Denkmalorgeln der Romantik in Rheinland-Pfalz. Unter dem Motto „Orgelkonzert mit Spaßgarantie“ lädt der Ingelheimer Dekanatskantor Carsten Lenz die Besucher zu einer humorvollen musikalischen Reise in die Zeit der Erbauung der Orgel ein. Ein großes Anliegen des Organisten ist es, seinem Publikum einmal wieder zu zeigen, dass Orgelkonzerte weder langweilig noch ernst sein müssen. Viel-

mehr sind an diesem Nachmittag harmonische Klänge, bekannte Melodien, humorvolle und auch virtuose Kompositionen zu hören, die spannende Einblicke in die Welt der Orgel geben können. Als besondere Rarität erklingen Filmmusiken für Pfeifenorgel aus der Stummfilmzeit. Auf dem Programm stehen Kompositionen von Giuseppe Verdi: Triumphmarsch aus “Aida”, Georges Bizet: Carmen-Ouverture, Dudley Buck: Variationen “Old Folks at Home”, Firmin Swinnen: Chinioserie, Felix Arndt: Marionette, Jessie Deppen: A Japanese Sunset, Louis Maurice: Oriental Entreacte, Percy Fletcher: Festival Toccata, Pietro A. Yon: American Rhapsody, Die Orgel-Spielanlage wird auf eine Leinwand übertragen, damit die Konzertbesucher dem Organisten auch „auf die Finger“ schauen können. Der Eintritt ist frei (Kollekte am Ausgang). Die Konzertdauer beträgt circa eine Stunde. Weitere Infos unter www.lenz-musik.de.

„Wundergeschichten aus Warmaisa“

Karl-Heinz Deichelmann liest jüdische Geschichten und Legenden im Rahmen der SchUM-Tagung Von Joachim Bonath WormS Professor Dr. Karl

Erich Grözinger, ein ausgewiesener Kenner der jüdischen Religionsgeschichte, leitete die Tagung „Das kulturelle Profil der SchUMGemeinden“, die vom 1. bis 3. Oktober im Wormser Kultur-und Tagungszentrum stattfand. Unter dem Gesichtspunkt des Antrages der SchUm-Städte im Verbund mit den jüdischen Gemeinden und dem Land Rhein-Pfalz auf Anerkennung als Weltkulturerbe sicherlich ein wichtiger Beitrag. Gewissermaßen als Ausgleich und Ergänzung der wissenschaftlichen Tagung fand an allen drei Tagen am Abend eine kulturelle Veranstaltung statt. Ein Höhepunkt neben den synagogalen Gesängen und den hebräischen und jiddischen Liedern des Ensembles simkhat hanefesh (Freude der Seele) waren die Geschichten und Legenden, die der Wormser Schauspieler KarlHeinz Deichelmann vortrug. Dass die jüdischen Narrativa etwas ganz Besonderes sind und

Karl-Heinz Deichelmann trug die Legenden vor. diese auch der hiesigen Bevölkerung zuzutragen seien, darauf wies Professor Grözinger hin, zumal Juspa Schammes mit der „Ma´asseh nissim“, den „Wun-

Foto: Uhrig

dergeschichten aus Warmaisa“ seiner Vaterstadt Worms einen unschätzbaren Dienst erwies. Juspa Schammes war im 17. Jahrhundert Schreiber und Sy-

nagogendiener in Worms. Seine Geschichten – so wird vermutet – dienten in erster Linie zur Identifikation der jüdischen Gemeinden mit der Heimat, erzählt er in den „Wundergeschichten“ auch, wie Worms seinen Namen bekam oder warum die Gans auf der Martinskirche saß und viele interessante Einzelheiten aus der Wormser Judengasse. Am Anfang seiner Lesung brachte Karl-Heinz Deichelmann einige Sentenzen in jiddischer Sprache eindrucksvoll zu Gehör und stimmte so auf die nachfolgenden (leichter zu verstehenden) deutschen Übersetzungen ein. Was folgte war ein „Querschnitt durch den Reichtum jüdischaschkenasischer Legenden“ mit Schwerpunkt der SchUM-Städte, wobei Worms eine herausragende Rolle spielte. Aufschlussreich waren die den einzelnen Lesungen folgenden Erläuterungen von Professor Grözinger, der im Vorfeld typische Erzählungen und Legenden für die Lesung vor-und aufbereitet hatte. Alle Lesungsinhalte,

die für den einen oder anderen der leider nicht sehr zahlreichen Besucher etwas befremdlich geklungen haben mögen, seien unter dem Zeitgeist, in denen sie entstanden sind, zu verstehen, so Grözinger. So behandelten die Lesungen Gründungslegenden der SchUm-Städte ebenso wie die Verfolgungen und schließlich märchenhaft-verwunderliches. Die SchUM-Städte spielten schon zu Beginn des 13. Jahrhunderts eine herausragende Rolle im ashkenasischen, also dem europäischen Judentum. Speyer – so erfuhren die Besucher – war für die „Kabbala“, also für die mystische Tradition des Judentums bekannt, die über Generationen weitergetragen wurde. Mainz hingegen hatte sich der Gelehrsamkeit verschrieben und eine eigene TalmudAkademie, während Worms auf die gelungene Integration setzte, was in einer der vorgetragenen Geschichten deutlich zum Ausdruck kam: „Wohnt Ihr in GroßJerusalem – wir wollen hier in Klein-Jerusalem leben.“

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Stummfilm am 19. Oktober im Lincoln-Theater WormS Spannende Fortsetzung

des Wagner-Jahrs: Nachdem das Nibelungenmuseum bereits verschiedene Lesungen zu Richard Wagner veranstaltete und eine neue Medienpräsentation eröffnete, ergänzt ein Stummfilm von 1913 dessen vielfältige Aktionen im Wagner-Jahr. Das filmische Schmuckstück wurde Anfang dieses Jahres im Auftrag der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung rekonstruiert und war in seiner neuen Form erst wenige Male zu sehen. In Worms zeigt das Nibelungenmuseum die Stummfilm-Biografie am Samstag, 19. Oktober, im LincolnTheater. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr mit einer Einführung in den Film und kostet fünf Euro Eintritt. Anlässlich Richard Wagners 100. Geburtstag drehte Oskar Messter 1913 die erste Biographie des Komponisten. Zum ersten Mal zeigte das Festspielhaus BadenBaden am 22. Mai, dem 200. Geburtstag Wagners, die überarbeitete Fassung des Stummfilms. Das filmische Schmuckstück führt die Zuschauer in üppiger historischer Ausstattung durch bewegende Stationen in Richard

Wagners Leben: Seine Kindheit, die Ehe mit Schauspielerin Minna Planer, seine ersten beruflichen Erfolge und Misserfolge sowie schließlich seine Freundschaft zu König Ludwig II. von Bayern, in dem er seinen wichtigsten Förderer fand. Schauspieler Giuseppe Becce, der Wagner sehr ähnlich sah, spielt im Klassiker den berühmten Komponisten. Becce hat außerdem die Musik zum Film geschrieben, welche er stark an Wagners Werke anlehnte. „Bei „Richard Wagner“ handelt es sich um die erste Biografie des deutschen Films zu der die erste deutsche Filmmusik geschrieben wurde“, ergänzt Ulrike Standke, Museologin im Nibelungenmuseum: „Dieses Schmuckstück sollte man sich also nicht entgehen lassen.“ Für ein besseres Verständnis von „Richard Wagner – Eine Film-Biografie“ sorgt am 19. Oktober Dr. Verena Naegele, freischaffende Publizistin, Kuratorin, Kulturmanagerin und Dozentin, mit einer Einführung. Karten für den Stummfilm gibt es nur an der Abendkasse des LincolnTheaters (Obermarkt 10) und kosten fünf Euro.

Gerda & Walter am 13. Oktober im Wormser

PLZ/Wohnort

9,90 €

} weitere Zeile } 1,85 €

Ein Film über Wagner

Ein Paar zum Verlieben

Straße, Hausnr. Je vier Zeilen

carsten Lenz wird der Walcker-orgel in Pfeddersheim ein humorvolles Geburtstagskonzert bereiten. Foto: Privat

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WormS Das wohl zurzeit bekannteste und beliebteste Ehepaar in Rheinland-Pfalz gastiert erstmals im Mozartsaal. Die Hörer von SWR4 kennen und schätzen ihre „Kabbeleien“ jeden Freitagmorgen. Gerda (gespielt von Ulrike Nerath, bekannt als Moderatorin des „Fröhlichen Weinbergs“ und durch viele Soloauftritte), die naive, mit Fremdwörtern auf Kriegsfuß stehende Ehefrau, und Walter (Norbert Roth, einer der bekanntesten „Meenzer“ Büttenredner und FastnachtsUrgestein) als ihr pedantischer,

leicht erregbarer, aber dennoch unter dem Pantoffel stehender Gatte. Begleitet werden die Beiden am Klavier von Frank Golischewski, den viele Besucher als Autor und Komponisten des Musicals „Feucht & Fröhlich“ kennen. Eintrittskarten kosten 20 Euro im Vorverkauf (Abendkasse 24 Euro) und sind erhältlich beim TicketService Worms, Rathenaustr. 11 (im Wormser), Telefon 06241/2000-450, bei allen weiteren Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.das-wormser.de.


Staplerfahrer aller Typen

Die weiteren Entgeltgruppen reichen – je nach Tätigkeit – im Westen bis 18,20 Euro und im Osten bis 15,91 Euro pro Stunde. Nicht selten jedoch werden Mitarbeiter in der Zeitarbeit übertariflich bezahlt – also besser als der Tarif vorsieht.

Hauptgeschäftsführer RA Werner Stolz

Regionalkreisleiter Pfalz Thomas Dick

Die mit der DGB-Tarifgemeinschaft ausgehandelten Grundentgelte gelten sowohl für Zeiten des Einsatzes als auch für die sogenannten verleihfreien Zeiten. Zeitarbeitskräfte sind fest bei ihrem Zeitarbeitsunternehmen angestellt. Damit haben sie durchgehend Anspruch auf ihren Lohn – egal, ob sie in einem Einsatz sind und arbeiten oder nicht. Der Entgelt-Tarifvertrag wird vom 1. November 2013 bis zum 31. Dezember 2016 verlängert. Für die ersten beiden Monate wird eine Nullrunde vereinbart - die alten Entgelt-Tabellen gelten also fort. Sodann wurden folgende Erhöhungsschritte vereinbart:

Tarifgebiet West:

Tarifgebiet Ost:

01.01.2014: +3,8 % (entspricht 8,50 € in der EG 1)

01.01.2014: +4,8 % (entspricht 7,86 € in der EG 1)

01.04.2015: +3,5 % (entspricht 8,80 € in der EG 1)

01.04.2015: +4,3 % (entspricht 8,20 € in der EG 1)

01.06.2016: +2,3 % (entspricht 9,00 € in der EG 1)

01.06.2016: +3,7 % (entspricht 8,50 € in der EG 1)

Der Entgeltrahmentarifvertrag und der Manteltarifvertrag wurden ebenfalls verlängert.

Bei einem Einsatz in Branchen, in denen das Tarifniveau über dem der Zeitarbeit liegt, gibt es sogenannte Branchenzuschläge. Sie schließen die Tariflücke zwischen dem Zeitarbeitslohn und der Bezahlung im Einsatzbetrieb in fünf Schritten binnen neun Monaten. Die Zeitarbeitsbranche hat damit die Forderung nach „Gleichem Lohn für gleiche Arbeit“ auf tariflichem Wege erfüllt.

Montagehelfer

Produktionsmitarbeiter 3-Schicht

In der Zeitarbeit gibt es einen Mindestlohn. In der ersten Entgeltstufe erhält ein ungelernter Helfer mindestens 8,50 Euro (West) oder 7,86 Euro (Ost) pro Stunde. Das gilt sogar dann, wenn in dem Unternehmen, in dem die Zeitarbeitskraft eingesetzt wird, der Stammbelegschaft weniger gezahlt werden sollte. Damit werden Mitarbeiter in der Zeitarbeit grundsätzlich besser bezahlt, als es in mindestens vier Millionen anderen Beschäftigungsverhältnissen in Deutschland der Fall ist.

In diesen Branchen erhalten Mitarbeiter der Zeitarbeit bei ununterbrochenen Einsätzen den Branchenzuschlag bis zu folgendem Prozentsatz vom Basisstundenlohn:

Chemische Industrie

Metall- und Elektroindustrie

Druckindustrie (gewerbliche Mitarbeiter)

Holz und Kunstoff verarbeitende Industrie

Textil- und Bekleidungsindustrie

Verpacker

Kunstoff verarbeitende Industrie

Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitende Industrie

Kautschuckindustrie

Schienenverkehrsbereich

*mit Schichtbereitschaft

Industriemechaniker

Produktionsmitarbeiter 450€ Job

Pflegefachkräfte

Produktionsmitarbeiter Teilzeit*

Lagermitarbeiter

Elektriker

Mindestlohn 8,50 Euro – Faire Bezahlung ist tariflich gesichert

Damit sind schätzungsweise rund 65 Prozent aller Zeitarbeitseinsätze von den Branchenzuschlägen erfasst. In anderen Branchen sind keine Zuschläge erforderlich, weil das Lohnniveau ohnehin annähernd gleich ist.

iGZ-Hauptstadtbüro Schumannstraße 17 10117 Berlin Tel. 030 280459-88 Fax 030 280459-90 info@ig-zeitarbeit.de www.ig-zeitarbeit.de

Wir freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen. Berliner Ring 1a, 67547 Worms, Telefon 06241 50636-60, worms@timepartner.com


8 Wonnegau

Mittwoch, 09.10.2013 | KW 41

Abnehmen für die gute Sache

Eicher erzielen bei Volksbank-Aktion 500 Euro eiCh Bereits zum vierten Mal

Christine hach und hartmut Noffke (rechts) haben gemeinsam mit steffi muth (nicht im bild) die letzte Ausstellung von heinz Rust konzipiert. Zur eröffnung im museum der VG eich kamen einige Familienangehörige des Alsheimer Künstlers, darunter sebastian Rust und Gerd Rust (von links). Foto: Rudolf Uhrig

„Künstler, Sammler, Reisender“

VG-Museum in Gimbsheim erinnert mit Ausstellung an den verstorbenen Alsheimer Künstler Heinz Rust Von Gunter Weigand Gimbsheim Der Tod hat Heinz Rust scheinbar über große Strecken seines Lebens beschäftigt. Immer wieder zeichnete oder malte er Totenköpfe in den unterschiedlichsten Variationen, wobei diese Arbeiten eine Gemeinsamkeit aufweisen: Rusts Totenköpfe strahlen eine Vitalität, eine unbestreitbare Lebensfreude aus und nehmen dem eigentlich morbiden Sujet der Motive den Schrecken. Diese und noch viele Arbeiten mehr sind nun im Museum der Verbandsgemeinde Eich im Stor-

chenschulhaus und im Tagelöhnerhäuschen zu besichtigen. Christine Hach, Steffi Muth und Hartmut Noffke haben aus dem Nachlass des im April verstorbenen Alsheimers eine Gedächtnisausstellung konzipiert, die nicht nur den Künstler, sondern auch den Menschen in all seinen Fassetten zeigt. Rust entdeckte schon früh sein Talent fürs Malen und machte in den 1960er Jahren eine Ausbildung zum Farblithographen. Zeugnisse aus dieser Zeit sind unter anderem Werkzeichnungen und Schriftbilder, die bei aller Funktionalität bereits seinen

weiteren Weg erkennen lassen. Mit seiner Rückkehr nach Alsheim im Jahr 1966 - Rust wuchs in Hannover auf - stieg der künstlerische Output immer mehr an, wie farbstarke Monotypien und Gemälde eindrucksvoll belegen. Und dann sind da natürlich noch die eingangs erwähnten Totenköpfe mit üppig wallendem Haar, gelegentlich auch ganze Skelette, die die Vergänglichkeit des menschlichen Daseins auf eine heitere Art thematisieren. Interessant auch die naturgemäß sehr plakative Collage „Rauchen kann tödlich sein“, die eine Vielzahl von Zigarettenschachteln

als Hintergrund zu einer glimmenden Zigarette positioniert. Heinz Rust sei ein bescheidener Mensch, der Einsatz von Ellenbogen ihm fremd gewesen, erinnern sich Dr. Gunter Mahlerwein und Christine Hach, die mit ihm und anderen Helfern wie Steffi Muth und Hartmut Noffke das VG-Museum betreuten. Deswegen hatte er in seiner Künstlerlaufbahn nur sehr wenige Einzelausstellungen. Bei den originellen Gruppenausstellungen der vergangenen Jahre, beispielsweise „Rosa“, „Kariert“ oder „Schwarz“ beteiligte sich Rust jedoch stets mit Begeiste-

rung und reichte gelungene eigene Beiträge ein. Erinnerungsstücke, einige davon in herrlich altmodischen Setzkästen, runden die Ausstellung ab. Besonders interessant und unterhaltsam sind Rusts Reisetagebücher, die auf humorvolle Art Erlebnisse wie die Besichtigung von Graceland schildern. Die Ausstellung kann bis zum 10. November immer sonntags zwischen 14 und 18 Uhr besichtigt werden. Die Zweigstelle des Museums, das Tagelöhnerhäuschen in der Uhlandstraße, hat sonntags von 15 bis 17 Uhr geöffnet.

in Folge haben Bürger aus der Verbandsgemeinde Eich an der Aktion „Fit & schlank mit deiner Bank“ der Volksbank AlzeyWorms teilgenommen. Die achtzehn Männer und Frauen haben sich einen umfangreichen Gesundheits- und Fitnessprogramm unterzogen, das aus Ernähungsberatung zur Gewichtsreduktion, körperlicher Bewegung, sowie aus regelmäßigen Gewichtskontrollen bestand. Ziel war es, möglichst viel an Gewicht zu verlieren, denn für jedes Kilo erhalten die teilnehmenden Verbandsgemeinden 6 Euro von der Volksbank. Im Durchschnitt hat jeder in der Gruppe 4,6 Kilo abgenommen. Damit lagen sie auf Platz drei aller 160 Teilnehmer und bekamen hierfür einen Betrag in Höhe von 500 Euro. Verbandsbürgermeister Kiefer hatte die Gruppe zu einer Zusammenkunft im Eicher Eiscafe eingeladen, um gemeinsam festzulegen, welcher Organisation der Erlös zugute kommen soll. Einmütig beschloss man den

Betrag hälftig an zwei verschiedene Institutionen zu übergeben und zwar an das Jugendbüro der Verbandsgemeinde Eich, sowie an den Hilfsfonds der Evangelischen Kirchengemeinde Hamm. Die Jugendpflegerin Anna Weide kümmert sich um die Belange der Jugendlichen in der Verbandsgemeinde Eich. Sie organisiert Ferienfreizeiten, bastelt und zeigt den Kindern sinnvolle Beschäftigungen in der schulfreien Zeit. Der Fonds der Kirchengemeinde Hamm soll Familien mit Kindern und Einzelpersonen, die in eine vorübergehende akute finanzielle Notlage geraten sind, helfen und unterstützen. Bürgermeister Gerhard Kiefer legte noch 100 Euro dazu und erhöhte den Betrag somit auf insgesamt 600 Euro, sodass je 300 Euro den beiden Institutionen zugute kommen kann. Er bedankte sich bei den Anwesenden für ihr Engagement und Durchhaltevermögen verbunden mit der Hoffnung, dass im nächsten Jahr wieder zahlreiche Teilnehmer an der Aktion teilnehmen.

Neuer Wasserbehälter in Monsheim eingeweiht

Trinkwasserversorgung und Brandschutz nachhaltig verbessert / Gesamtkosten in Höhe von 1,9 Millionen Euro moNsheim Nach einer Bauzeit

von nur einem Jahr konnte der kommunale Zweckverband Wasserversorgung mit Sitz in Osthofen den neuen Wasserhochbehälter in Monsheim Ende September offiziell einweihen. Die Anlage sichert zukünftig die Trinkwasserund Löschwasserversorgung für die Gemeinden Monsheim mit Ortsteil Kriegsheim, Hohen-Sülzen und Offstein. Die historischen Wasserbehälter in Monsheim und Hohen-Sülzen wurden nach mehr als 100 Jahren außer Dienst gestellt, die teilweise denkmalgeschützten Gebäude sollen jedoch erhalten und für andere Zwecke genutzt werden. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde erläuterte Verbandsvorsteher Gerhard Kiefer noch einmal die grundsätzlichen Überlegungen für die zukünftige Ausrichtung der Wasserversorgung im Süden Rheinhessens, die im Jahr 2010 zur Beauftragung des Ingenieurbüros Björnsen mit der Erstellung eines Generalplans geführt hatten. Unter Berücksichtigung des demografischen Wandels und der zurückgehenden privaten Verbräuche bei gleichzeitig steigenden Anforderungen an den Brandschutz sollen bis zum Jahr 2025 rund 36 Millionen

offizielle inbetriebnahme des neuen Wasserhochbehälters monsheim durch den Werkleiter des Wasserwerks osthofen Christian Gukenbiehl, Verbandsvorsteher Gerhard Kiefer und monsheims Verbandsbürgermeister Ralph bothe (von links). Foto: Privat Euro in die Erneuerung der Transportleitungen und den Neubau beziehungsweise die Sanierung von Hochbehältern investiert werden. Zur Finanzierung ist eine schrittweise moderate Anhebung der Wasserpreise vorgesehen, die derzeit zu den niedrigsten in

Rheinland-Pfalz gehören. Der neue Wasserhochbehälter im Gewerbegebiet Monsheim ersetzt die beiden aus dem Jahr 1909 stammenden „Wasserhäuser“ in Monsheim und Hohen-Sülzen mit einem Gesamtvolumen von 500 Kubikmetern. Gemeinsam

Supergaudi beim Oktoberfest

SV Gimbsheim verzeichnet über 300 Besucher in Niederrheinhalle Gimbsheim

Der SV Gimbsheim sagt „Danke“ zu allen 308 Besuchern, die in der vergangenen Woche das erste Gimbsheimer Oktoberfest besucht haben. Von 19 Uhr bis spät in die Nacht wurde die Niederrhein-Turnhalle zur (ausverkauften) Festhalle umfunktioniert, Jung und Alt tanzten und schunkelten gemeinsam auf Tischen und Bänken. Davor wurde traditionell Bayrisch geschlemmt, mit Hähnchen, Haxe und Brezel mit Spundekäs. Die Gäste aus Tirol, die „Brandenberg3“, sorgten für super Stimmung im Saal, jeder Musikwunsch wurde erfüllt und DJ Ossi heizte den Feiernden anschließend mit passender Musik

auf der Aftershowparty ein. Über 900 Liter Festbier und Weizenbier wurden verzapft und mit einem „Prosit der Gemütlichkeit“ in die Höhe gestreckt. Nebenbei hatte Moderator Lars Werner (Stadionsprecher des SV Gimbsheim) das erste Gimbsheimer Oktoberfestpärchen gesucht. Drei Paare mussten zeigen, wer bei den Spielen „Baumstammsägen“, „Maßkrugstemmen“ und „Nageln“ das bessere Team ist. Als Kandidaten traten an: Andreas und Eva Amann (Team 1), Markus Amann und Eva Eschenfelder (Team 2), sowie David Gawlik und Christina Obenauer (Team 3). Gegen Mitternacht, als alle Spiele durchgeführt waren, stand das Oktoberfestpaar

fest: David Gawlik und Christina Obenauer konnten sich mit zwei Punkten Vorsprung gegen die anderen Temas durchsetzen und holten sich den Titel zum “Oktoberfestpaar - Gimbsheim 2013“. Außerdem möchte der SV Gimbsheim nochmals ein ganz großes Lob an alle Helfer, die den SVG vor und hinter den Kulissen unterstützt haben, aussprechen. „Ohne Euch wäre das Ganze nicht möglich gewesen“, so Horst Heller (Erster Vorsitzender des SV Gimbsheim). Bereits jetzt blickte der Vereinschef nach vorne: „Wir freuen uns auf ein 2. Oktoberfest im nächsten Jahr“. Bilder zum ganzen Fest gibt es Internet unter www.svgimbsheim.com zu sehen.

mit der ebenfalls neu errichteten Druckminderstation wird die moderne Anlage die Trinkwasserversorgung für mehr als 5.000 Bürger gewährleisten. Unter Berücksichtigung der prognostizierten Bevölkerungs-entwicklung und der vorzuhaltenden Lösch-

wassermenge von 48 Kubikmetern pro Stunde ergab sich für den Neubau ein deutlich erhöhtes Behältervolumen von 1.200 Kubikmetern, welches durch zwei Edelstahlspeicher mit einer Höhe von 6,80 Meter und einem Durchmesser von 11 Metern im Gebäude realisiert wurde. Zur Isolation und Sicherung der Speicheranlagen wurde eine Halle aus Stahlbeton-Sandwichelementen mit einer Abmessung von 29 x 17 Metern erstellt. Darüber hinaus wurde im Gebäude eine Druckerhöhungsanlage mit vier baugleichen Hochdruck-Kreiselpumpen installiert. Als Beitrag zur Energiewende wurde die südliche Dachfläche mit einer Photovoltaikanlage versehen. Die Gesamtkosten der Maßnahme inklusive Planungsleistungen und Baunebenkosten belaufen sich auf etwa 1,9 Millionen Euro, wovon 1,4 Millionen Euro auf die reinen Baukosten inklusive Maschinen und Elektrotechnik entfallen. Verbandsvorsteher Kiefer und Werkleiter Christian Gukenbiehl dankten den Vertretern der am Bau Beteiligten. Auch das nächste Projekt Generalplans ist bereits abgeschlossen – der Neubau des Hochbehälters in Hangen-Weisheim.

KuRZ NoTieRT

LaLecheLiga-Stillgruppe DiTTelsheim-hessloCh

Am Freitag, 11. Oktober, findet von 15 bis 16.30 Uhr das nächste Treffen der offenen La Leche Liga-Stillgruppe im evangelischen Gemeindehaus (Hauptstraße

7) statt. Thema ist dieses Mal „Mutterwerden: Veränderungen, Anpassungen, Bedürfnisse“. Information und Stillberatung per Telefon unter 06733/5649900 oder bei www.lalecheliga.de.

Die Teilnehmer von „Fit & schlank“ mit Verbandsbürgermeister Gerhard Kiefer. Foto: Privat

Ein Traum wird wahr Katholische Kita Alsheim erhält dank

Spenden neues Außengelände und Spielgeräte Alsheim Wenn viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern - oder eben die Außengelände des katholischen Kindergartens Arche Noah. Durch viele Unterstützer und Spender wurde nun ein kleiner Traum wahr und die beiden Außengelände konnten komplett umgestaltet und neu bestückt werden. Neben einem großen Kletterund Rutschenturm, sowie einer großen Federwippe für die Zweijährigen direkt auf dem Gelände des Kindergartens, wurde auch der Spielplatz an der katholischen Kirche neu angelegt. Hier können sich die Kinder nun über eine Vogelnestschaukel, zwei verschiedene Wippen, einen Matschplatz sowie einen neu gestalteten Sandkasten freuen. Während der Spielplatz auf dem Kindergartengelände bereits während der Sommerferien fertiggestellt wurde, dauerten die Arbeiten am Kirchenspielplatz bis vergangene Woche an. Hier nutzen die Kinder die Chance immer mal wieder die Fortschritte zu begutachten. Vergangene Woche war es endlich soweit und sie konnten den Spielplatz in Beschlag nehmen.

Auch die Erzieherinnen freuen sich riesig über die vielen Möglichkeiten die die beiden Spielplätze bieten. „Die Ausstattung der beiden Spielplätze bietet ideale Voraussetzungen zum ganzheitlichen Lernen“, berichtete Kindergartenleiterin Kristina Schmitt. „Neben den zahlreichen Bewegungsmöglichkeiten bietet so ein Spielplatz natürlich auch viele Gelegenheiten um seine sozialen Kompetenzen auszubauen. Denn das Auf- und Absteigen auf so einer Nestschaukel geht doch um ein vielfaches leichter wenn man eine helfende Hand gereicht bekommt oder alle noch zusammenrücken, dass auch noch ein weiteres Kind draufpasst.“ Viele Spender machten diese tolle Sache erst möglich. Neben dem Förderverein des Kindergartens, der katholischen Kirche Mariä Himmelfahrt Alsheim, dem Bischöflichen Ordinariat in Mainz, und der Ortsgemeinde Alsheim kam auch ein großer Teil von der AG für Kind und Familie in Worms. „Eine lohnende Investition in die Zukunft. Herzlichen Dank!“, meinte Leiterin Schmitt. Das offizielle SpielplatzEinweihungsfest findet im Frühjahr 2014 statt.

Durch die Mettenheimer Hohlwege meTTeNheim Die Rheinhessen-Walker, die bei ihren Events Kultur und Sport bestens zu verbinden wissen, laden alle Walker und Nordic-Walker ein, Mettenheim und seine Hohlwege zu erkunden. Am Sonntag, 13. Oktober, 14 Uhr, geht es vom Treffpunkt Weingut Wilhelminenhof (Hauptstraße 57) am südlichen Ortseingang los. Sigrid Krebs, die diese vorletzte Tour des Jahres

mit dem Rheinhessen-WalkerTeam anbietet, gibt interessante Informationen zu Geschichte, Land und Leuten. Zum Abschluss der zirka sechs Kilometer langen Strecke gibt es in der Straußwirtschaft Wilhelminenhof einen leckeren Imbiss und ein Glas Wein oder Traubensaft. Die Anmeldung erfolgt telefonisch bei Sigrid Krebs unter 06246-6269 oder per E-Mail an Rheinhessen-Walker@web.de.

Die Kinder der katholischen Kita „Arche Noah“ freuen sich über die neuen spielgeräte. Foto: Privat


Sport 9

Mittwoch, 09.10.2013 | KW 41

Unterstützung kommt Spendenaktion: Fußballkreis Alzey-Worms

erreicht anvisierte 4.000-Euro-Marke KReiS (hwh) Die jüngste Flut-

katastrophe hatte in verschiedenen Regionen Deutschlands verheerende Auswirkungen. Die sind - wie jetzt im TV wieder zu sehen war - noch lange nicht überwunden. Über riesige Folgeschäden klagen auch viele Sportvereine, insbesondere wurden Rasenplätze und Funktionsräume arg in Mitleidenschaft gezogen. In Sachsen-Anhalt wurden von Markus Scheibel, dem Präsidenten des Salzlandkreises, vier in unmittelbarer Nähe von Elbe und Saale gelegene Vereine genannt, die besonders schlimm betroffen sind. „Da müssen wir unbedingt etwas tun“, war die spontane Reaktion von Lothar Renz, dem Vorsitzenden des Fußballkreises Alzey-Worms, als ihn die Fotos und Berichte von den betroffenen Klubs erreichten. Auch wenn es nur „ein Tropfen auf den heißen Stein“ wäre. Immerhin sind bei der großen Hilfsaktion des

Kreises 4.000 Euro zusammengekommen, resultierend aus Spenden und diversen anderen Aktivitäten. „Drei Vereine, die sich ganz besonders eingesetzt haben, sollen hier einmal herausgehoben werden“ (Renz). Ihr toller Einsatz hätte fast die Hälfte der Gesamtsumme erbracht. An der Spitze steht der SV Schwarz-Weiß Mauchenheim, der nach dem von Heinz Hinkel (Eppelsheim) initiierten U19-Turnier mit Wormatia Worms und dem 1. FC Kaiserslautern 1.000 Euro auf das betreffende Spendenkonto überwiesen hat. Beachtliche Beiträge wurden auch vom TV Lonsheim (VG-Turnier) und FV Flonheim (Ökumenischer Gottesdienst) geleistet. Sein Dank gelte aber auch an allen anderen Vereinen, die etwas für die gute Sache gespendet haben - so der Kreisvorsitzende. Nicht zu vergessen die Schiedsrichter-Vereinigung Alzey-Worms sowie einige private Spender.

Der Kreisvorsitzende Lothar Renz bekommt von einem Jugendspieler das Spendenkässchen des FV überreicht. Foto: hwh

SWFV-Magazin erschienen ReGiON Ab sofort ist die dritte Ausgabe 2013 des offiziellen Magazins des Südwestdeutschen Fußballverbandes, SÜDWEST FUSSBALL, erhältlich. Insbesondere aus Wormser Sicht dürfte das neue Heft großes Interesse finden. Mainz 05 und dem 1. FCK sind die ersten beiden Seiten gewidmet. Es folgen die Beiträge Regionalliga (mit Wormatia) und Oberliga. Hier hebt Peter Brandstetter den guten Start der TSG Pfeddersheim hervor. Berichtet wird auch über das tolle Abschneiden der SG Worms beim DFB-Ü50-Cup in Berlin und

die Talkrunde „50 Jahre FußballBundesliga“ mit Harald Braner und Reinhold Wosab im Vereinsheim des SV Leiselheim. Ebenso ist die erfolgreiche Spendenaktion des Fußballkreises AlzeyWorms ein Thema. In dieser Ausgabe erfährt der Leser außerdem vom Jahr des Schiedsrichters sowie über DFBStützpunkte und das Auswahlgeschehen. SÜDWEST FUSSBALL erscheint vier Mal im Jahr und ist erhältlich über die Geschäftsstelle des SWFV in Edenkoben (E-mail: oliver.herrmann@swfv.de).

Land unter bei der Wormatia? Noch ist es zwar nicht soweit, doch müssen langsam wieder Punkte geholt werden.

Wormatia Worms geht baden

0:2-Niederlage gegen TSG Hoffenheim II / Lucas Oppermann mit Muskelfaserriss vom Platz Von Stefan Lubojansky WORMS

Wer vergangenen Samstag nicht den Weg in die EWR-Arena fand, hatte auch nicht wirklich etwas verpasst. Die erhoffte Trendwende nach der freiwilligen Amtsniederlegung von Stefan Emmerling blieb nämlich aus. Nur 700 Zuschauer, das ist im Übrigen der niedrigste Stand seit etwa fünf Jahren, sahen eine höchst unattraktive Fußballbegegnung, die am Ende die Gäste aus Hoffenheim mit 2:0 für sich entscheiden konnten. Der VfR dagegen rutschte in Folge der dritten Niederlage im zwölften Pflichtspiel weiter ab und in der Tabelle spiegelt der 15. Platz den derzeitigen Leistungstand völlig zu Recht wieder. Interimstrainer Sascha Eller brachte es nach der Partie auf den Punkt: „Wir haben versucht, Fußball zu spielen, aber das ist uns nicht gelungen.“ Das Spielfeld glich einer Insel, denn ringsum bildete sich in Folge des andauernden Regens ein wahrer See. Nur über ausgelegte Paletten gelang den Mannschaften der Weg von den Kabinen auf den Platz. Und dort übernahmen dann die Kraichgauer von Anfang an die Regie, ließen den Ball ruhig durch die eigenen Reihen laufen und bauten kontrolliert das Spiel auf. Möglich schien dies, da der VfR sehr tief stand, überaus nervös und

wenig angriffslustig wirkte und zudem meist in aufkommenden Zweikämpfen einen Schritt zu spät kam. Die Hausherren konnten, wenn überhaupt, nur durch einige wenige Nadelstiche glänzen, die Spielanteile dagegen blieben bis zum Schluss eindeutig zugunsten der Gäste verteilt. Erst in der 13. Spielminute gelang dem VfR ein erster, richtiger Angriff. Nach einer Gopko-Flanke ging Adam Jabiris Kopfball über den Kasten, unmittelbar danach verpasste er die Hereingabe von Marcel Abele. Drei Minuten später war das Glück auf Wormser Seite, denn nach der ersten Gästeecke wurden zwei Schüsse unmittelbar vor Rainer Adolfs Kasten geblockt, ehe die Situation geklärt

war. Der frühe Rückstand blieb erst einmal aus und durchatmen war angesagt. Die nächste Chance hatte dann plötzlich Sandro Rösner in der 20. Minute, sein Kopfball nach einem BauerFreistoß aber schlug krachend im Gebälk ein. Vorangegangen dieser Aktion war ein Foul an Lucas Oppermann, der anschließend gar verletzungsbedingt vom Platz musste. Aktuelle Diagnose: Muskelfaserriss und vermutlich zwei Wochen Spielpause. Für ihn brachte Eller dann Srdjan Baljak, den er jedoch in der 74. Minute, kurz nach seiner vergebenen Großchance, wieder durch Markus Müller ersetzte. Er habe nicht wie erhofft gezündet, begründete Eller seine Entscheidung nach dem Spiel. Bis

Adam Jabiri (rechts) kann sich hier gegen Hoffenheims Fabian Aupperle durchsetzen. Foto: Rudolf Uhrig

Wormatias „Junge“ machen halbes Dutzend voll

6:1-Kantersieg gegen den VfL Fontana Finthen / Am Sonntag im Lokalderby gegen den ASV Nibelungen Worms Von Stefan Lubojansky WORMS So darf es gerne weiter-

gehen. Mit einer durchweg guten spielerischen und technischen Leistung gewann Wormatias U23 vergangenen Sonntag gegen den VfL Fontana Finthen deutlich und völlig verdient in dieser Höhe mit 6:1. Erneut schaffte es die Truppe um Trainer Sascha Eller mit schönem Kombinationsfußball an die guten Leistungen aus den vergangenen Begegnungen anzuknüpfen, wenngleich Eller den hohen Sieg aber nicht überbewerten wollte. „Es ist ein schönes Gefühl zu gewinnen. Der Sieg war wichtig für den Kopf, um die Niederlage gegen den VfR Frankenthal vergangenen Donnerstag besser wegstecken zu können.“ Weiter fügte er hinzu, dass sich Finthen im Vergleich zur letzten Saison aktuell in einer schwierigen sportlichen Situation befände. Der Gegner sei deshalb angeschlagen gewesen. Trotz der hohen Torausbeute schob der Teamchef dann augenzwinkernd auch noch etwas Kritik hinterher. „Wir haben dennoch sehr viele weitere Chancen liegen lassen.“ Aber so sind Trainer eben – schwer völlig zufrieden zu stellen. Der VfR macht jedenfalls mit dem vierten Sieg im elften Pflichtspiel einiges an Boden gut und steigt mit einem gewaltigen Sprung in der Tabelle von Platz elf auf nunmehr Platz sechs auf.

Khaled Ghawas setzt sich gegen seine Finthener Konkurrenten durch. Von Anbeginn der Begegnung waren die Kräfteverhältnisse zugunsten der „Jungen“ verteilt. Der krisengebeutelte VfL hielt mit seinen Möglichkeiten dagegen, geriet aber schnell in Bedrängnis. Den Anfang machte in der 15. Spielminute Regionalligaspieler Markus Hofmeier, dessen Schuss aus zweiter Reihe Finthen-Keeper Markus Ziegler gerade noch an den Pfosten klären konnte. Weiter ging es jedoch mit dem Dauerbeschuss. Vier Minuten später landete Kevin Feuchts Kopfball

Fotos: Rudolf Uhrig

schon im Kasten, Schiedsrichter Jens Schmidt aber entschied auf Stürmerfoul. Eines war aber klar: Lange würde es nicht mehr für den ersten Jubel dauern. In der 29. Minute war es dann so weit. Hofmeier markierte die verdiente 1:0 Führung. Ansonsten agierte die VfR Hintermannschaft um Kapitän und Routinier Marco Stark souverän und entschärfte brenzlige Situation spierlisch geschickt. Glauk Qyqalla bewies in der 42. Minute Übersicht und spielte Feucht

Foto: Agentur Peschel

direkt in den Laufweg, der anschließend mühelos zum 2:0 einschießen konnte. Mit diesem Zwischenstand waren die Gäste gut bedient, denn es hätte gut und gerne 4:0 stehen können. Henrik Weisenborn aber vergab zwei Mal dicke Chancen. Fast zeitgleich mit dem Abpfiff verletzte sich bei einem Zusammenprall VfL Kapitän Peter Schlosser, der im zweiten Durchgang von Thorsten Krueger ersetzt werden musste. In der 53. Minute erhöhte Feucht nach Vorlage von Rik Hiemeleers

auf 3:0. Kurz darauf zeigten sich auch die Gäste im VfR-Strafraum. Robin Schreiner war bei beiden Aktionen hellwach und konnte die Gegentreffer verhindern. Das anschließende 4:0 in der 63. Minute war eine Demonstration schönen Fußballs. Blitzschnelles Umschalten im Mittelfeld, zwei Anspielstationen nach vorne, ein guter Pass in die Spitze, wo Feucht genau richtig stand. Per Foulelfmeter gelang Henrik Weisenborn zwei Minuten später das 5:0. Schmidt hatte ein Handspiel gesehen, wohlgemerkt eine strittige Entscheidung. In der 75. Minute trafen dann die Gäste durch Patrick Willems zum 5:1, ehe erneut Henrik Weisenborn in der 82. Minute den letzten Treffer des Tages markierte. Vom VfR war es eine souveräne Vorstellung des gesamten Teams, die Lust auf mehr macht. Am Sonntag können die „Jungen“ schon nachlegen. Dann nämlich steht das Lokalderby gegen den ASV Nibelungen Worms an. Anpfiff der Partie ist um 15 Uhr. Wormatia Worms Robin Schreiner (Christoph Scherer, 69.) – Rik Hiemeleers, Maximilian Beck, Marco Stark (Orhan Demir, 64.), Björn Weisenborn – Lukas Viktor Nickel, Khaled Ghawas, Glauk Qyqalla, Henrik Weisenborn, Markus Hofmeier – Kevin Feucht (Dino Smajlovic, 64. Spielminute).

zur Pause holperte die Begegnung dann weiter vor sich hin. Noch immer blieb den Gästen viel zu viel Raum im Mittelfeld, dann war erst einmal Schluss: Zwischenstand: Wormatia 0, Hoffenheim 0. Hoffenheim bestimmt das Geschehen auf dem Platz Der zweite Durchgang schien analog zum Ersten. Hoffenheim bestimmte die Partie. Es schien nur eine Frage der Zeit, wann es in Adolfs Kasten rappeln würde. Bände sprechend dagegen die vergebene Großchance von Baljak in der 68. Minute. Anstatt Verantwortung zu übernehmen und die Pille selbst reinzuhauen, scheiterte er beim Versuch, Jabiri anzuspielen. Folgerichtig kamen die Gäste dann in der 80. Minute verdient zum 0:1. Aus spitzem Winkel und mit Hilfe des Innenpfostens gelang Fabian Hürzeler der Führungstreffer. Nach dem Rückstand wirkte der VfR plötzlich wacher und spielte etwas mutiger nach vorne. In der 85. Minute sprang so ziemlich jeder Wormatia-Anhänger von seinem Platz auf und begann zu jubeln. Jabiris Kopfball schien versenkt, war es aber nicht. Er ging knapp am Außenpfosten vorbei. Aus einem Konter in der 87. Minute heraus sorgte Joseph-Claude Gyau dann für die Entscheidung und markierte das 0:2, das die

TSG souverän über die restlichen fünf Minuten nach Hause spielte. „Wir waren nicht druckvoll genug und sind zu ängstlich aufgetreten“, analysierte Eller nach dem Spiel. Die Mannschaft habe den Kopf nicht frei und brauche Erfolgserlebnisse. Was somit bleibt ist ein Satz mit „x“, das war nämlich (noch) nix. Am 19. Oktober geht es zum Regionalligaaufsteiger Baunatal. Das Team aus dem Landkreis Kassel ist nach zwei Siegen und neun Niederlagen derzeit Tabellenschlusslicht. Anstoß der Begegnung ist um 14 Uhr. Alla Wormatia! Im Übrigen steht mit Alemannia Waldalgesheim jetzt der nächste Gegner für das Viertelfinale im Bitburger Verbandspokal fest. Der Oberligist besiegte seinen Ligarivalen Arminia Ludwigshafen deutlich mit 5:0. Somit bleibt dem VfR wenigstens der Angstgegner erspart, der ihn im März im Viertelfinale aus dem Pokal kickte. Wormatia Worms Rainer Adolf – Eugen Gopko, Marco Steil, Sandro Rösner, Tim Bauer – Carsten Sträßer – Jonathan Zinram (Benjamin Himmel, 78. Spielminute), Marcel Abele, Lucas Oppermann (Srjan Baljak, 24. Spielminute; Markus Müller, 74. Spielminute), Alper Akcam – Adam Jabiri.

Der Vorverkauf Beginnt

Jahn-Turnhalle -Worms Einlass: 18.00 Uhr · Beginn: 19.00 Uhr Karten sind bei folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich: Kolbs Biergarten Worms: 06241 / 23 46 7 Kreative Bodengestaltung Worms: 06241 / 37 30 2 oder 0177 / 79 41 98 9 Wormser Wochenblatt: 06241 / 20 59 30, Öffnungszeiten.: Mo.-Fr. 8.00 - 17.00 Uhr E-Mail: info@wormser-wochenblatt.de FLIP-BOX-TEAM-KOBLENZ: 0171 / 31 74 89 7, E-Mail: flip-boxteam@arcor.de Veranstaltung steht unter Aufsicht der GBA

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10 Sport

Mittwoch, 09.10.2013 | KW 41

„Meine Mannschaft hat Moral gezeigt“

Trainer Frank Herbert attestiert TGO-Team trotz 27:30-Pokalniederlage gegen Bodenheim eine gute Leistung Von Stefan Lubojansky Bodenheim In einem packen-

den Pokalduell in der dritten Runde des Handball Verbands Rheinhessen (HVR) unterlag die TGO vergangenen Sonntag gegen den TV Bodenheim knapp mit 30:27. Dabei präsentierte sich die Truppe von Trainer Frank Herbert im Vergleich zu der deutlichen 37:21 Liga-Klatsche gegen selbigen Verein diesmal spielerisch und kämpferisch auf Augenhöhe. Unverhofft wirkte der lange Zeit verletzte Daniel Strack auf der Spielmacherposition wieder mit, was dem Spiel mehr Struktur verlieh. So erwischten die Wonnegauer die Hausherren eiskalt zu Beginn der Partie, gingen infolgedessen schnell in Führung und konnten sich gar bis auf 3:9 absetzen. „Zunächst hatten wir von der Manndeckung gegen Orintas Klimavicius profitiert“, auf die man immer die richtige Antwort parat hatte, analysierte nach der Begegnung Herbert. Allerdings bereitete der 6:0-Verband der Bodenheimer im weiteren Verlauf der ersten Hälfte der TGO zunehmend Probleme. Das Unentschieden gegen den klaren Favoriten jedenfalls sei durchaus schmeichelhaft gewesen, schmunzelte Herbert augenzwinkernd.

matthias Zellmer (hier im match gegen Gonsenheim) erzielte in Bodenheim zwei Treffer. Foto: Uhrig Auch nach dem Seitenwechsel waren die Kräfteverhältnisse ausgeglichen. Die TGO zeigte eine bärenstarke Abwehrleistung. Überragend agierte hier Manuel Paff im Innenblock. Eric Popple zeigte sich ebenso sowohl im Angriff als auch im Rückraum in Bestform. Beim Stand von 21:22 noch obenauf, vergab die TGO bei

Zum Jubiläum Aufstieg im Visier SV 1914 Pfeddersheim ist in der Fußball-C-Klasse toll gestartet PfeddeRSheim (hh) Bei der

TSG Pfeddersheim hat er angefangen. Armin Fertsch war zuerst Spieler, dann Trainer der Ib und diverser Jugend-Teams. Mit dem Wiederbeginn der fußballerischen Aktivitäten beim SV 1914 Pfeddersheim ist der heute 47-Jährige 2001 zum „C-KlassenNeuling“ gewechselt, wo er - genau wie der Erste Vorsitzende Dieter Meng - als „Mann der ersten Stunde“ gilt. Beide haben die Fäden fest in der Hand. Mit 50 Pfeddersheimern (!) ging‘s damals los. Umsichtig und mit großem Einsatz haltet Ihr den Laden zusammen. Was treibt einen an?

In einer guten Gemeinschaft macht es immer wieder großen Spaß. Ich bin von Beginn an Spielausschuss-Vorsitzender und freue mich stets von neuem, mit den Jungs zusammenzuarbeiten. Wie sieht es beim SV 1914 eigentlich personell aus? Es gibt keine Probleme, wir hatten immer zwei aktive Mannschaften. Es klappt echt gut, das zeigt auch die Tatsache, dass ein Großteil der Spieler schon viele Jahre bei uns ist. Es sind aber auch neue Spieler dazugekommen. Strebt man höhere Ziele an? Wir haben uns sicherlich verstärkt. Der gute Start mit acht Siegen lässt uns zuversichtlich nach vorne blicken. Es wäre natürlich toll, wenn es gelingt, zum

Armin fertsch ist beim SV Pfiffligheim ein „mann der ersten Stunde“. Foto: Hinkel Jubiläum 2014 die Rückkehr in die B-Klasse zu schaffen . Wie sieht‘s denn im Nachwuchsbereich aus? Meist waren wir im Spielbetrieb der Jugend gut vertreten. Zuletzt war‘s jedoch ziemlich eng. Zur nächsten Runde wollen wir wieder eine A-Jugend melden. Unsere E- und D-Jugend spielt aktuell mit Pfiffligheim zusammen. Stichwort „Normannia“. Wie klappt das Zusammenleben? Wie fühlen uns beim SV Normannia sehr wohl, obwohl wir ein „Verein ohne Heimat“ sind. Wir kommen mit allen hier prima zurecht. Sogar die Wirtin („es läuft alles perfekt“) hat‘s zuletzt in unsrem Heft „De Verzehner“ bestätigt.

KuRZ noTieRT

einem Gegenstoß leichtfertig die Möglichkeit, sich auf zwei Tore abzusetzen. Anschließend kamen die Hausherren zurück und gingen mit 24:22 in Führung. Diesem Zwei-Tore Rückstand rannte Herberts Truppe dann fortwährend hinterher. „Wir haben am Ende alles versucht, aber es hat leider nicht mehr gereicht“, sagte

der Teamchef, wenngleich er hinterher schob: „Durch die drei vergebenen Siebenmeter sowie drei gravierende technische Fehler nach Ballbesitz im Aufbauspiel haben wir Bodenheim wieder ins Spiel kommen lassen.“ Hängende Köpfe suchte man dennoch zu Recht vergebens. Es gehe ein Riesenkompliment an seine

hepunkt wartete auf den TTC Worms-Horchheim am 5.Spieltag der Bezirksliga-Süd: der verlustpunktfreie Spitzenreiter aus GauOdernheim sorgte mit seiner blutjungen Mannschaft für eine beeindruckende Vorstellung. „Tolles Angriffs-Tischtennis!“, blieb TTC-Teamchef Markus Acker besonders die spielerische Leichtigkeit der Gäste im Gedächtnis. Im Vergleich zu anderen Mannschaften in der Spitzengruppe der Liga präsentierte sich die Gau-Odernheimer Truppe mit

RTTV-Lehrwart Volker Bauer an der Spitze als kompakte Einheit. Immerhin blieb es dem TTC als erste Mannschaft der Bezirksliga vorbehalten, einen Zähler gegen die Offensiv-Künstler zu verzeichnen. „Unsere Vorgabe war es die Höchststrafe zu verhindern“, verwies der ‚Capitano‘ auf die bisherigen Zu-Null-Auswärtssiege des Spitzenreiters. Und das sportliche Ziel wurde erreicht – dafür sorgte Horchheims Ralf Knödler mit seinem Einzelsieg gegen TSV-Nachwuchsspieler Robin Duckgeischel.

TG Osthofen Sebastian Montino – Seymour Warzecha, Florian Sturm, Daniel Strack (4/1), Manuel Pfaff (1), Tobias Aul, Patrick Bitsch (5), Christian Rack, Matthias Zellmer (2), Florian Reichelt (7/2), Eric Popple (6), Orintas Klimavicius (2), Christian Kulaszewicz.

„Den Blick nach vorne richten“

HSG Worms bezwingt Büdesheim mit 44:27 Von Florian Stenner WoRmS Mit einem überzeu-

genden 44:27 (23:12)-Heimsieg gegen GW Büdesheim I verabschiedeten sich die Handballer der HSG Worms am Tag der Deutschen Einheit in die dreiwöchige Handballpause. In der voll besetzten Nikolaus-Dörr-Halle brannten die Spieler von HSGTrainer Hans-Karl Böhnert teilweise ein regelrechtes Feuerwerk ab. Höhepunkt des Abends, wenn nicht sogar der gesamten Saison, war ein Kempa-Trick in der allerletzten Spielsekunde, der zugleich den Endstand besorgte: Der stark haltende Christoph Hiegele im Tor passte über das gesamte Feld zu HSG-Spielertrainer Markus Metzdorf, der mit seinem elften Treffer des Tages den Ball aus der Luft holte und vor der Landung ins Tor hämmerte. Doch zu diesem Zeitpunkt hatten die Wormser bereits für klare Verhältnisse gesorgt. Nur in den Anfangsminuten der ersten Halbzeit erweckte Büdesheim den Eindruck, dass sie den Wormsern als erste Mannschaft in der Rheinhessenliga gefährlich werden könnten. Angeführt von Rückraumspieler Cornelius Krüger forderten die Gäste aus Büdesheim die 6:0-De-

ckung der Gastgeber. Und besagter Krüger war es, den die HSGSieben zu Beginn nicht in den Griff bekam. Dennoch erspielten sich die HSGler bis zur Halbzeit eine komfortable 23:12-Führung vor heimischem Publikum. Denn die Gäste waren zu sehr abhängig von ihrem gefährlichsten Werfer. Bei den Männern aus der Nibelungenstadt dagegen war es der komplette Rückraum, der jederzeit Torgefahr ausstrahlte. Trotz des aussichtslosen Rückstands gab sich Büdesheim in der zweiten Halbzeit nicht auf, stellte in der Verteidigung auf eine 5:1-Deckung um. Diese Maßnahme war jedoch nur wenige Minuten von Erfolg gekrönt, ehe Böhnerts Truppe wieder mit dem Torewerfen begann. Unbeeindruckt vergrößerten die Gastgeber ihren Vorsprung minütlich, Büdesheim war geschlagen. Trainer Hans-Karl Böhnert freute sich über den überzeugenden 44:27-Erfolg seiner Mannschaft: „Das war ein gerechtes Ergebnis. Ich hatte nie das Gefühl, dass das in die Hose gehen könnte.“ Durch den Sieg steht die HSG, wenn auch mit einem Spiel mehr auf dem Konto, nun mindestens die nächsten drei Wochen an der Tabellenspitze der Rheinhessenliga. Dann geht es erneut gegen GW Büdesheim, allerdings auswärts.

Tennisabteilung des TuS Weinsheim stellt sich neu auf WeinSheim In einer Mitglie-

derversammlung der Tennisabteilung des TuS Weinsheim haben die anwesenden aktiven und passiven Tennismitglieder einen neuen Tennisausschuss gewählt. Der Vorsitzende des Tennisausschusses, Horst Werner, begrüßte die zahlreich erschienen Mitglieder. Er erläuterte in einem kurzen Rückblick auf die abgelaufene Medenrunde, dass in diesem Jahr nicht alles so gelaufen sei, wie man sich das von Vereinsseite aus vorgestellt habe. So musste beispielsweise die Damenmannschaft während der laufenden Runde auf Grund einiger krankheitsbedingter personeller Ausfälle abgemeldet werden. Auch wurden die vereinsinternen Ver-

anstaltungen wie zum Beispiel die Vereinsmeisterschaften nur von wenigen Spielern angenommen, worüber die Vereinsverantwortlichen enttäuscht waren. „Jetzt gilt es, den Blick nach vorne zu richten und künftig durch mehr Aktivität der Tennisabteilung wieder einen positiven Schub zu geben“, so Werner in seinem Abschlussplädoyer. Insbesondere wünschte sich der Vorsitzende, dass die Tennisabteilung durch Neueintritte weiter wachsen werde, da die Mitgliederzahlen in letzter Zeit etwas stagnierten. Er dankte abschließend den bisherigen sechs Mitgliedern des Tennisausschusses für die geleistete Arbeit und forderte die Anwesenden auf, dass

sich noch mehr Mitglieder für die Mitarbeit in diesem Gremium zur Verfügung stellen. Nach kurzer, aber intensiver Aussprache der anwesenden Mitglieder konnten letztendlich neun Personen gewählt werden, die künftig Horst Werner bei seiner Arbeit unterstützen werden. Zum Abschluss bedankte sich der ebenfalls anwesende Erste Vorsitzende des Vereins, Dieter Becker, bei allen Anwesenden für die offene und ehrliche Diskussion und wünschte den neuen Tennisausschussmitgliedern für ihre Tätigkeit alles Gute. In der Hoffnung auf weiteren Mitgliederzuwachs für die Tennisabteilung beendete Horst Werner die Sitzung.

Zurück in der Erfolgsspur WoRmS Die Frauenmannschaft der Wormatia bleibt mit einem 6:1-Heimerfolg gegen den SC Siegelbach weiterhin ohne Niederlage in der bisherigen Saison. Spielerisch ist weiterhin noch Luft nach oben und auch die Chancenverwertung ist, trotz der erzielten sechs Tore, noch verbesserungswürdig. Melanie Radtke besorgte mit einem lupenreinen Hattrick (20., 32. & 36.) die 3:0-Halbzeitführung. Nach der Pause konnte sich auch Mandy Brusius in die Torschützenliste eintragen. Sie erzielte nach Zuckerpass von Michelle Magin das 4:0 (63.). In der 69. Minute kam Siegelbach, unter gütiger Mithilfe der Wormser Defensivabteilung, zum Ehrentreffer durch Isabelle Waldhof. Diese Freude war allerdings von kurzer Dauer. Ein lan-

mandy Brusius (VfR) erzielte das 4:0. ger Ball ging von Michelle Magin auf Melanie Radtke, und Maike Nonnengart köpfte den Ball an der herauseilenden Torhüterin vorbei ins eigene Tor (70.). Den Endstand erzielte Julia Flatter

Christian Augst und seine Kollegen von der hSG überrollten die Büdesheimer förmlich. Foto: Agentur Peschel

TV Eich abgestürzt

Handball: HSV Alzey II landet hohen Pokalsieg Von H. Hinkel

Wormatia-Frauen deklassieren SC Siegelbach mit 6:1

Foto: Agentur Peschel

AlZey Drei Siege in der Meis-

terschaft und eine Sensation im Pokal. Der Start des TV Eich in die neue Saison hätte besser nicht verlaufen können. Und nun trauten die Handballfreunde dem Kreisliga-Aufsteiger zu, dass er gleich den nächsten Coup landet. Es kam jedoch anders - ein gehöriger Dämpfer sollte die Erfolgsserie beenden. In der dritten Runde Rheinhessenpokal gastierten die Eicher Handballer in Alzey, wo sie vom HSV II mit 37:25 überrollt wurden. Die Höhe der Niederlage überraschte am meisten. Schon der Anfang ließ für den Gast nichts Gutes ahnen. Im Handumdrehen lag man 0:3

zurück. Doch drei Eicher Tore in Folge und zwei Superparaden ihres Keepers (beim Stande von 4:3) ließen die Altrheiner wieder hoffen. Zwar kamen sie nach dem 5:3 und 6:4 jeweils nochmal heran, doch über 9:6 und 13:8 sorgten die Alzeyer für einen 18:12-Pausenstand. Eine ganze Reihe guter Chancen ließen die Gäste in dieser Phase ungenutzt. Nach dem Wechsel kam Eich immer mehr ins Hintertreffen. Am Ende stand ein unerwartet hoher 37:25-Sieg des HSV Alzey II auf der Anzeigetafel. Nach dem Ausscheiden vom TV Eich und der TG Osthofen (27:30 in Bodenheim) ist aus der Region nur noch die „Erste“ der HSG Worms im Pokalrennen.

mit einem satten Distanzschuss zum 6:1 (89.). Am Samstag, 12. Oktober, 18 Uhr, tritt die Frauenmannschaft auf dem Kunstrasenplatz in Worms gegen Obersülzen an.

Turnminis des TV Abenheim in Alzey erfolgreich

TTC Horchheim III unterliegt 1:9 hoRChheim Ein wahrer Hö-

Mannschaft, lobte Herbert. Sie habe gerade nach der deutlichen Ligapleite Moral gezeigt und sich diesmal glänzend verkauft. Florian Reichelt brauche nach seiner schweren Verletzung noch etwas Zeit, dennoch sei er eine Bereicherung für das Spiel gewesen. Gleichzeitig kam Christian Kulaszewicz zu seinem ersten Kurzeinsatz. Jetzt hat die Truppe eine dreiwöchige Spielpause vor sich, die der Coach dazu nutzen möchte, weitere Schritte nach vorne zu machen. Das Spiel sei ein Fingerzeig gewesen sagte Herbert und schob selbstbewusst hinterher: „Die Runde ist noch lange nicht gelaufen.“ Erst am Sonntag, 27. Oktober, geht es für die TG Osthofen weiter im Tagesgeschäft. Dann nämlich ist die SG TSG/DJK MzBretzenheim zu Gast in der Wonnegauhalle. Anpfiff der Partie ist um 18 Uhr.

Mit weißer Weste in die Herbstpause

Foto: Privat

AlZeyAuf die jüngsten Turnerinnen des TV Abenheim war in diesem Jahr Verlass. Nach

einem erfolgreichen zweiten Platz bei den Gau-Mannschaftsmeisterschaften im BIZ durften

die jüngsten Turnerinnen des TVA Luise Fischer, Anastasia Martin, Lenia Brunn, Catherine Helmerich, Chantal Meck und Lisa Rathgeber am vergangenen Sonntag bei den Rheinhessischen-Mannschaftsmeisterschaften an den Start gehen. Krankheitsbedingt mussten die Mädels auf Rebecca Nischwitz verzichten, für die sie sich natürlich dann besonders angestrengt hatten. Belohnt wurden die Nachwuchsturnerinnen mit dem 6. Platz. Trainerin Jennifer Aumann-Martin war mit ihren Schützlingen und den gezeigten Leistungen sehr zufrieden.

eichs Trainer Wolfgang Krebs spornt seine Jungs an, am ende gab es jedoch einen klaren dämpfer. Foto: Hinkel

Bitburger-Verbandspokal-Viertelfinale WoRmS Der Spielplan für den Bitburger-Verbandspokal im Fußball steht fest: FK 03 Pirmasens SC 07 Idar-Oberstein (Mittwoch, 16. Oktober, 19.30 Uhr), TB Jahn Zeiskam - TSG Pfedders-

heim und SV Gonsenheim - SVN Zweibrücken (beide Mittwoch, 23. Oktober, 19.30 Uhr), sowie SV Alemannia Waldalgesheim Wormatia Worms (Mittwoch, 30. Oktober, 19.30 Uhr).


Sport 11

Mittwoch, 09.10.2013 | KW 41

Querbeet durch den Wormser Fußball

Lokale Duelle beim ASV und in Herrnsheim Von H. Hinkel

region Wormatia ist spielfrei! Die TSG geht „on tour“, in der Landesliga ragt das Derby beim ASV heraus. Ein Wormser Duell gibt‘s auch „eins tiefer“. Oberliga Südwest: FC Hertha Wiesbach - TSG Pfeddersheim (Sonntag, 15 Uhr) Landesliga Ost: SV Horchheim - FC Speyer und Nibelungen Worms - Wormatia Worms II (beide Sonntag, 15 Uhr) Bezirksliga: Eintracht Herrnsheim - Ataspor Worms (Samstag, 16 Uhr) sowie TSV Gundheim Schott Mainz II, SV Gimbsheim - Spvgg Dietersheim und FC Nackenheim - SV Guntersblum (alle Sonntag, 15 Uhr) A-Klasse Alzey-Worms: Horchheim II - Biebelnheim (Samstag, 15.30 Uhr), Rheindürkheim Lonsheim/Spiesheim (Samstag, 16 Uhr) sowie Wöllstein/Siefersheim - Hochheim, Schornsheim - TSG Pfeddersheim II und Gau-Bickelheim - Monsheim (alle Sonntag, 15 Uhr). Westhofen gegen Eich wurde auf 16.10. verlegt! B-Klasse Worms: Weinsheim Suryoye Worms (Freitag, 19.30 Uhr), Neuhausen - Hamm

(Samstag, 16 Uhr), Gundheim II - Offstein (Sonntag, 13 Uhr), Leiselheim - Osthofen, Guntersblum II - Abenheim, Wiesoppenheim - Dittelsheim/Heßloch und Kickers Worms - Flörsheim/ Dalsheim (alle Sonntag, 15 Uhr) sowie Bechtheim - Eich II (Sonntag, 15.15 Uhr) B-Klasse Alzey: Nack - DornDürkheim und Gundersheim Weinheim/Heimersheim (beide Sonntag, 15 Uhr) C-Klasse Worms: Nibelungen Worms II - Heppenheim (Sonntag, 12.30 Uhr), Herrnsheim II - Osthofen II und Gimbsheim II - Flörsheim/Dalsheim II (beide Sonntag, 13 Uhr), Alsheim Abenheim II und Weinsheim II - Blau-Weiß Worms (beide Sonntag, 15 Uhr) sowie Pfiffligheim - Dittelsheim/Heßloch II (Sonntag, 15.30 Uhr) C-Klasse Alzey: Monzernheim Flomborn/Ober-Flörsheim (Sonntag, 15 Uhr) C-Klasse Alzey-Worms: Rheindürkheim II - SV Pfeddersheim II (Samstag, 14.30 Uhr) sowie Westhofen II - Weinsheim III, sowie SG Wöllstein II - Hochheim II, Gau-Bickelheim II - Monsheim II und Bechtheim II - Flomborn/ Ober-Flörsheim II (alle Sonntag, 13 Uhr)

die Pfeddersheimer waren nicht zu stoppen: matthias Tillschneider (links oben) und dennis seyfert enteilen ihren Konkurrenten. den goldenen siegtreffer gegen Arminia Ludwigshafen erzielte mittelfeldakteur Jonas frey (links unten). Fotos: Rudolf Uhrig

TSG ist weiter auf dem Vormarsch

1:0-Sieg gegen Arminia Ludwigshafen / Am Sonntag gegen Hertha Wiesbach / Pokalspiel am 23. Oktober Von Stefan Lubojansky

Pfiffligheims Keeper klärt nach Abenheimer ecke.

Foto: Hinkel

Lauter Heimpleiten A-Klasse: In den vier Sonntagsspielen patzen drei Wormser daheim Von H. Hinkel region Im Fußball war richtig was los! Rechnet man die Begegnungen vom Feiertag dazu, so wurden in zwölf Spielen der A-Klasse sieben (!) Gästesiege notiert. Von den Heimpleiten betroffen waren alle Wormser Teams, die derzeit in der unteren Tabellenhälfte beheimatet sind. Am Feiertag ging‘s los. In Westhofen (TSG Pfeddersheim II) sowie beim TSV Rhenania (Hochheim) und SV Horchheim II (Monsheim) holten die Gäste alle Punkte, die zu vergeben waren. Beim Vierer-Pack am Sonntag mussten dann die drei Sieger vom Feiertag ihrerseits Heimniederlagen hinnehmen. Kurioser geht‘s kaum! Die Augen der Fußballfreunde waren in erster Line auf das Aufsteiger-Duell im Pfeddersheimer Stadion (Hartplatz) gerichtet. Die „Zweite“ der TSG wollte ihrem ersten Sieg in Westhofen gleich den nächsten hinzufügen. Es kam jedoch anders, der Gast Rheindürkheim

buchte durch einen Treffer von Schaalo seinen zweiten Dreier. Das Tor des Tages fiel nach einer knappen halben Stunde. Sehr bitter waren die Heimpatzer auch für Monsheim und Hochheim, in beiden Fällen entführten Alzeyer Gäste die Punkte. Die Monsheimer zogen gegen Mauchenheim mit 2:3 den Kürzeren. Ein torreiches Treffen erlebten die Zuschauer in Hochheim, wo die Platzherren dem TSV Schornsheim 3:5 unterlagen. Westhofen ging zweimal leer aus: Dem 0:1 gegen Pfeddersheim II folgte am Sonntag eine 0:2-Niederlage beim „Vize“ SG Lonsheim/Spiesheim. Die TSG II steht nach elf Spielen mit vier Punkten am Tabellenende. Der TSV Rhenania (7) ist Drittletzter. Vor dem Duo Horchheim II / Hochheim (beide 9) hat sich ein Dreigestirn platziert, die beiden „Wormser“ Monsheim und Westhofen liegen mit Wöllstein/ Siefersheim (alle 11) auf Augenhöhe. Eich (14) ist Achter.

dem TgW-Tor droht gefahr durch Pfeddersheim ii (rot). Foto: Hinkel

Pfeddersheim Im Spitzenspiel der Oberliga RheinlandPfalz/Saar gewann die TSG um Trainer Norbert Hess vergangenen Samstag vor heimischem Publikum gegen den unmittelbaren Verfolger FC Arminia Ludwigshafen in einer fairen Partie mit 1:0. Die TSG setzt somit ihren guten Lauf fort und etabliert sich mit nunmehr 26 Punkten auf dem zweiten Tabellenrang. So viele Zähler hatte Hess mit seinem Kader im Übrigen in der vergangenen Saison erst in der zweiten Hälfte der Rückrunde auf dem Konto, als es in den Kampf um den Klassenerhalt ging. Wie aber scheint dieser jetzige Erfolg möglich, denn immerhin und gleichzeitig erstaunlicherweise spielt die Truppe mit einem nahezu unveränderten Kader auf? Wohl aber haben Abstiegskampf, der Verbandspokalgewinn und die Sieg in der Stadtmeisterschaft die Truppe zu einer Einheit rei-

fen lassen. Dies bestätigte auch der Trainer. Die Mannschaft habe sich weiterentwickelt, denn „solche Ereignisse schweißen einfach zusammen.“ Und der momentane Lauf gibt ihm Recht. Der Teamspirit stimme einfach. „Wir haben jede Menge Spaß bei der Arbeit“, und dann stelle sich glücklicherweise auch der Erfolg ein. Die 250 Zuschauer, aufgrund des Wetters meist gehüllt in Regencape oder bewaffnet mit einem Regenschirm, sahen in der erste Hälfte eine zunächst völlig ausgeglichene und taktisch geprägte Partie, in der keine der beiden Mannschaften den ersten Fehler machen wollte. Die Arminia stand nach der bitteren 5:0 Klatsche im Pokal gegen Alemannia Waldalgesheim hinten gut gestaffelt und die Hausherren fanden dagegen kein brauchbares Rezept. „Uns fehlte im ersten Durchgang das kreative Spiel nach vorne“, gestand auch FC Trainer Thomas Fichtner nach dem Spiel ein. Highlights suchte

man dann auch zunächst vergebens und es ging torlos in die Halbzeitpause. Nach Wiederanpfiff ergriff die TSG dann die Initiative und fand zu ihrem schönen Kombinationsfußball zurück, der geprägt war vom blitzschnellen Umschalten in die Spitze. Bis zum ersten Torerfolg sollte es aber noch etwas dauern. Zunächst brachte Hess in der 67. Spielminute Jonas Frey für Sebastian Schulz, der keine drei Minuten später nach einem Traumpass von Dennis Seyfert völlig freistehend vor dem Gästekasten eine 100-prozentige Chance vergab. Der Schock hierüber aber war schnell überwunden, denn Frey sollte unmittelbar danach alles wieder gut machen dürfen. Erneut war Seyfert beteiligt, diesmal per Ecke, die Frey in der 71. Minute unhaltbar für FCKeeper Peter Klug versenkte. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt völlig verdient und die TSG blieb weiter am Drücker. Ein sich dennoch nicht aufgebender

FC kam in der 90. Minute fast zu Ausgleich. Thomas Müller war schon überwunden, einzig Björn Miehe klärte gerade noch per Kopf auf der Linie. Auf der Gegenseite blieb in der Nachspielzeit nach einem Tempogegenstoß Matthias Tillschneider ebenfalls ein weiteres Tor verwehrt. Sein Schuss nach tollem Zuspiel von Seyfert krachte an den Pfosten. Unmittelbar danach war Schluss und der Erfolg wurde mit einem Tanz gebührend gefeiert. Der Sieg sei am Ende gerecht gewesen, lobte Fichtner. Hess sprach von einem guten und engagierten Spiel seiner Mannschaft in der zweiten Hälfte. Am Sonntag ist die TSG im 14. Pflichtspieltag zu Gast beim FC Hertha Wiesbach. Anstoß ist um 15 Uhr. Auf geht’s TSG! Pokalspiel am 23. Oktober Unterdes steht nun auch der nächste Termin für das Viertelfinale des Bitburger Verbandspo-

kals fest. Gespielt wird am Mittwoch, den 23. Oktober. Anstoß ist um 19:30 Uhr in Zeiskam. Da der Rasenplatz über keine Flutlichtanlage verfügt, wurde das Spiel in den frühen Abendstunden auf den Hartplatz verlegt. Sichtlich verärgert über diese Entscheidung des Verbandes bezüglich des Termins und der Platzwahl zeigte sich Hess. „Ich bin enttäuscht über die Sturheit der Verantwortlichen. Warum muss das Viertelfinale so früh stattfinden?“ Man habe es halt so anzunehmen, wenngleich es nicht schön sei, unter diesen Bedingungen Fußball spielen zu müssen. TSG Pfeddersheim Thorsten Müller – Matthias Lang, Bjoern Miehe, Mathias Tillschneider, Christopher Ludwig – Tobias Klotz, Enis Aztekin, Arijan Berisha, Sven Oswald, Dennis Seyfert – Sebastian Schulz (Jonas Frey, 67. Spielminute).

Endlich wieder ein Dreier

Bezirksliga-Doppelpack

Von Michael Mayer

Von H. Hinkel

mAinz Die Wormser Nibelungen sind nach zuvor vier sieglosen Spielen in Folge wieder zu einem Dreier in der Fußball-Landesliga Ost gekommen. Mit nun 14 Punkten rangiert der Aufsteiger auf Platz acht. Dabei waren die Voraussetzungen für einen Sieg bei Tabellenschlusslicht SV Weisenau nicht optimal. Tuna immer noch im Urlaub, Patrick Bourabha und Mirko Kremer verletzt, Nico Graber angeschlagen. Und dann noch die Sache mit Arno Bauer, der nach dem jüngsten 2:2 gegen Gommersheim überraschend als Trainer zurückgetreten war. Probleme mit Pünktlichkeit, Disziplin und Respekt hatten ihm den Spaß am Amt genommen, die Suche nach einem Nachfolger läuft gemächlich ab. „Da tut sich noch nichts“, verrät der ASV-Vorsitzende Gunther Strebel, der die Geschicke der Mannschaft bis auf weiteres in die Hände des verletzten Mirko Kremer und von Wissam AbdulGhani legt. Schon in Mainz stand Kremer an der Seitenlinie, Abdul-Ghani wie immer auf dem Platz. Und sie erlebten einen SV, der nicht unbedingt wie ein Schlusslicht auftrat. Vom ersten Saisonsieg am Tag der deutschen Einheit in Finthen beflügelt, setzte die Mannschaft von

Worms Nur zwei Wormser

ASV Nibelungen glückt nach Durststrecke 3:0-Sieg in Weisenau

nibelunge hasan-Ali serdar (rechts) und seine Teamkollegen stürmten in Weisenau zum sieg. Archivfoto: Agentur Peschel Bert Balte von Beginn an auf volle Offensive – ohne die Abwehrreihe der Gäste ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Auf der anderen Seite setzten die Nibelungen immer wieder Nadelstiche. Mit Erfolg: Nach 17 Minuten traf Hasan Atacan zur Führung für die Grünhemden. Die Mainzer beantworteten den Rückstand mit einer unfassbaren Serie von Eckbällen. Die brachten aber nichts sein, da entweder die Nibelungen zur Stelle waren oder die Weisenauer beste Chancen einfach versemmelten. Vor allem SVW-Stürmer Janic Diether erwies sich als Chancentod. Erst scheiterte er an ASV-Keeper Martin Gaspar (49.), nur eine Minute später zielte er

aus bester Position am Tor vorbei. Deutlich weniger Chancen benötigten die Wormser, bei denen fast alles zu klappen schien: Einmal mehr bewies Hasan-Ali Serdar Qualitäten als Einwechselspieler. Wie schon gegen Bodenheim kam er rein und bereitete prompt das vorentscheidende 2:0 von Benjamin Montino (80.) vor. Einen Diagonalpass Serdars hatte der Stürmer flach aus spitzem Winkel im langen Toreck unterbringen können – Saisontor Nummer acht für Montino. Symptomatisch der Treffer zum 0:3-Endstand: Einen Eckstoss des starken Özgür Yilmaz versenkte der Mainzer Innenverteidiger Christian Friedel (85.) im eigenen Kasten.

Ataspor und Gundheim erfolgreich

Teams konnten in der FußballBezirksliga zuletzt optimal punkten. Ataspor kam dem TrainerAufruf nach und fügte dem Sieg vom Feiertag gleich noch einen weiteren Dreier hinzu: Gegen den Fünften TSG Bretzenheim landeten die Wormser einen überraschend klaren 4:1-Sieg. Cihat Levent war dreifacher Torschütze. Der Vorletzte Ataspor konnte mit dem Duo Dietersheim/Nieder-Wiesen gleichziehen, auch der Zwölfte NiederOlm (10) hat nur einen Zähler mehr auf dem Konto. Die Gundheimer, die aus Zornheim mit einem 6:3-Erfolg zurückkehrten, holten ebenfalls den zweiten Dreier in kurzer

Zeit. Gimbsheim und Herrnsheim mussten beide einen Fünfer-Pack quittieren. Das Duo schaut bereits besorgt nach hinten, eine ganze Reihe von Mannschaften lässt nicht locker. Die Gimbsheimer hielten sich beim Primus Gau-Odernheim zwar recht tapfer, konnten jedoch die 2:5-Niederlage nicht verhindern. Beim 1:5 in Mainz präsentierten sich die Herrnsheimer im ersten Durchgang überraschend stark, konnten ihr gute Leistung jedoch nicht in Treffer ummünzen. Der TSV Schott II erhöhte gleich nach der Pause auf 2:0 und baute später den Vorsprung noch aus. Und nun sind alle auf das Derby am Samstag gespannt: Wer kann am Ende jubeln? Im Duell Herrnsheim/Ataspor scheint der Ausgang offen.

Trotz „mini-mauer“ geht‘s hier für Ataspor gut.

Foto: Hinkel


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