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Ausgabe 2013/14

TOPGUIDE Leben und Wohlf端hlen in Worms & Region

Ausgehen in Worms | S. 20

Geschichte in Worms | S. 34

Einkaufen in Worms | S.44


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„Deutschland –

“ d n a t s l e t it M y b e d a m Bernd Hühn und Wilhelm Gerlach, Vorsitzende der Volksbank Alzey-Worms eG.

Mut zur Existenzgründung, Innovation, Schaffung und Erhalt von Arbeitsplätzen in der Region – das alles und noch viel mehr kennzeichnet die Betriebe des deutschen Mittelstandes. Oder kurz auf einen Nenner gebracht: Der Mittelstand ist der Motor der Wirtschaft. Das ist Grund genug für die Genossenschaftliche FinanzGruppe der Volks- und Raiffeisenbanken, diesen Unternehmerinnen und Unternehmern einmal ein ganz spezielles Dankeschön zu sagen, und die Volksbank Alzey-Worms ist hier sehr gerne mit dabei. „Mit der Beteiligung an der Kampagne „Deutschland – made by Mittelstand“, in deren Mittelpunkt „echte“ Unternehmerpersönlichkeiten der Region stehen, möchten wir unsere Wertschätzung für die Leistungsfähigkeit der mittelständischen Betriebe in unserer Region zum Ausdruck bringen“, erklären die beiden Vorstandsvorsitzenden Wilhelm Gerlach und Bernd Hühn, „Ihnen fühlen wir uns traditionell in ganz besonderer Weise verpflichtet und verbunden.“ Genauso, wie viele tausend andere genossenschaftliche Banken in Deutschland wurde die Volksbank Alzey-Worms eG vor vielen Jahrzehnten von engagierten und findigen Gewerbetreibenden aus der Taufe gehoben. Sie hatten die Zeichen der Zeit erkannt und bauten auf das Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“, um die am Boden liegende Wirtschaft im Segment der kleineren und mittelständischen Unternehmen zu stützen und zu stärken. Die daraus entstandene Geschichte ist eine Erfolgsstory, die ihres Gleichen sucht. Und genau darum kann die Volksbank heute den regionalen Betrieben als starker und verlässlicher Finanzpartner zur Seite stehen. „Wir verdanken dem Mittelstand nicht nur viel, sondern wir verdanken ihm alles“, ist sich Wilhelm Gerlach bewusst, „denn ohne ihn gäbe es auch uns nicht.“ Energiewende, Unternehmensnachfolge, Globalisierung - die regionalen Unternehmen sehen sich vielfältigen Herausforderungen gegenüber, die nicht selten existenzielle Auswirkungen haben. Genau hierfür hat die Volksbank Alzey-Worms gemeinsam mit der DZ BANK und den weiteren Verbundpartnern alle Kräfte gebündelt und kann so einerseits ihre Stärken in Sachen Regionalität und Individualität ausspielen, jedoch andererseits auch dafür sorgen, dass allen neuen und veränderten Anforderungen Rechnung getragen werden kann. „Das tun wir für unsere gewerblichen Kunden als Finanzpartner auf Augenhöhe“, betont Bernd Hühn, „denn auch für uns gilt: Wir sind Mittelstand.“

DANKE

FÜR 597 MRD. EURO AUSLANDSUMSATZ, FRANK SCHMIDT. DEUTSCHLAND – MADE BY MITTELSTAND. Der deutsche Mittelstand erzielt weltweit Spitzenleistungen. Allein im Jahr 2011 betrug sein Auslandsumsatz über 597 Mrd. Euro. Und einen Teil davon verdanken wir Frank Schmidt und der Trans Service GmbH. Für diese und andere großartige Leistungen danken wir ihm stellvertretend für alle Unternehmerinnen und Unternehmer in Deutschland. Mehr zu Erfolgsgeschichten aus dem Mittelstand und unserem Allfinanzangebot für Unternehmen erfahren Sie in Ihrer Volksbank Alzey-Worms oder unter deutschland-made-by-mittelstand.de

Werte schaffen Werte.

Zur Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken gehören außerdem: Bausparkasse Schwäbisch Hall, Union Investment, easyCredit und Münchener Hypothekenbank.

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Leben in Worms

TOPGUIDE

Willkommen in der Nibelungenstadt! Vorwort von OB Michael Kissel

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Malerische Weinberge, beeindrucken Bauwerke und idyllische Plätze: Worms am Rhein hat einiges zu bieten. Die Stadt hat sich zu einer attraktiven Wohn- und Einkaufsstadt entwickelt, zum Standort von bedeutenden Unternehmen und zum kulturellen Zentrum der Region und auch darüber hinaus. Zahlreiche Bautätigkeiten dokumentieren urbane Veränderung und positive Entwicklung. Insbesondere im infrastrukturellen Bereich hat sich auch 2012 wieder viel getan in Worms. Einige neue Unternehmen konnten sich in unserer Stadt ansiedeln und neue Arbeitsplätze schaffen. Im kulturellen Bereich erregte Worms wieder bundesweite Aufmerksamkeit: „Jud Süß“ war erneut das Thema unserer „Nibelungenfestspiele“. Die Inszenierung feierte einen großen Erfolg. Worms zählt heute als bedeutendes Mittelzentrum zwischen den Ballungsgebieten Rhein-Main und Rhein-Neckar rund 83.000 Einwohner. Das im PIWA-Verlag/Wormser Wochenblatt erscheinende Magazin „TopGuide“ bietet Bürgern und Gästen von Worms einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Angebote und Dienstleistungen und vermittelt damit zugleich einen Eindruck von der Wormser Lebensqualität. Neben aktuellen redaktionellen Themen erhält der Leser auch zahlreiche nützliche Adressen und Informationen sowie einen umfassenden Einblick in die Gastronomie und die Geschäftswelt. In der neuen Ausgabe gibt es wieder viel zu entdecken. Ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei!

Mit freundlichen Grüßen

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Leben in Worms

Inhaltsverzeichnis

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TOPGUIDE

Leben in Worms 3 Grußwort Michael Kissel 6 Wormser Stadtteile 8 Wormser Köpfe 10 Worms und seine Partnerstädte 12 Ein neuer Bahnhof für Worms 14 Worms und sein guter Tropfen.. 15 Ja, ich will… 16 De Russ un de Roeß 17 Tipps vom Fips 18 Lions Club Worms 19 Interview mit Jürgen Sehrt

Ausgehen in Worms 20 Jazz & Joy 22 Wormser Jazzinitiative BlueNite 24 Das Wormser Backfischfest 26 Die Nibelungensage 30 Ein Haus. Für alle. Für alles. 32 Lincoln Theater

Geschichte in Worms 34 Das Mittelalter hautnah erleben 36 Der Wormser Wasserturm 37 Museen in Worms 38 Wormser Geschichte hautnah erleben 40 „Reformation und Toleranz“ 41 150 Jahre TV 1863 Leiselheim 42 Wagner, Hebbel und die Nibelungen 43 Viva la musica!


TOPGUIDE

Einkaufen in Worms 44 Einkaufsinnenstadt Worms 50 Tunen und sparen 52 Rund ums Haus 52 Dämmen bringt Rendite 56 Weiß bringt Frische auf die Wände

Bildung und Karriere 60 Bildung – eine Investition in die Zukunft 62 Das Miteinander zählt 63 Schulen in Worms

Wohlfühlen in Worms 64 Wo könnte Wohnen schöner sein? 66 Schwimmbäder und Seen 68 Die Nibelungenstadt und ihr Umland per Rad erkunden

Kinder und Jugend 70 Ein kleines Paradies im Wormser Wäldchen 72 Wassersport Trappenberg e.V. 73 Erlebnisgarten, Umwelthaus und „Schulen im Grünen“ 74 „Jugend musiziert“ feiert 50-jähriges Jubiläum 75 Platz zum Spielen

Infomationen 76 Behörden 78 Tourist Information Worms

Leben in Worms

Impressum W1 TopGuide Piwa Marketing GmbH & Co. KG Schönauer Str. 22 67547 Worms Tel. 06241-20593-0 Fax 06241-20593-11 www.piwa-marketing.de info@piwa-marketing.de Anzeigenverkauf: Wormser Wochenblatt Autoren: Kani Rostami Boukani, Michaela Hellmann, Renate Kazempour, Christel Müller, Nicole Mattes, djd-Pressetreff Redaktion: Gunter Weigand, Sascha Diehl, Kani Boukani Grafik & Satz: Björn Baumgärtner Fotografen: Rudolf Uhrig Fotos: EWR AG, Freizeitbetriebe Worms GmbH, NibelungenFestspiele gGmbH, Rudolf Uhrig, sxc.hu, pixelio.de, fotolia.de, djd, Stadtarchiv Worms, Stadtverwaltung Worms Hinweis: Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Keine Haftung für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos, Dokumente und Illustrationen. Der Verlag übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit aller veröffentlichten Veranstaltungshinweise sowie für jegliche inhaltliche Fehler oder aus Druckfehlern resultierende Fehlinformationen. Die durch den Verlag gestalteten Anzeigen, Texte, Fotos und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit ausdrücklicher schriftlicher Verlagsgenehmigung weiterverwendet werden.

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Leben in Worms

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Wormser Stadtteile

Worms lebt von den vielen Facetten seiner 13 eingemeindeten Vororte. Von klarer ländlicher Struktur mit zahlreichen Bauernhöfen und Weingütern, bis hin zum industriellen Charakter, finden sich hier alle urbanen Strukturen einer modernen Stadt. Eine kurze und abwechslungsreiche Übersicht der Wormser Vororte: ABENHEIM Erstmals erwähnt 774. Katholische Pfarrkirche, erbaut in barockem Stil von Dombaumeister Endtner 1724-1729. Unweit der Kirche der dalbergische Amtshof (16. Jahrhundert) und die ehemalige Schule mit dem Heimatmuseum. Einwohner: 2.744 (Stand 2011) Lage: Im Nordwesten der Stadt Entfernung zur Stadtmitte 13 km

HEPPENHEIM Erstmals erwähnt 766, wegen gleichnamiger Orte Heppenheim an der Wiese genannt. Evangelische Pfarrkirche, Saalbau spätes 16. Jahrhundert; im 19. Jahrhundert umgebaut; Wehrturm mit Schießscharten. Einwohner: 2.005 (Stand 2011) Lage: westlichster Wormser

Stadtteil im Eisbachtal Entfernung zur Stadtmitte ca. 9 km

HERRNSHEIM Erstmals erwähnt 771. St. Peter (kath.), 1748 in spätgotischen Formen erneuerter Bau mit Grablege der Dalberger (Grabmäler 15./19. Jh.). Gottliebenkapelle, Grabkapelle des Freiherrn Heyl zu Herrnsheim, mit Kreuzgang. Erbaut 1891 durch Gabriel von Seidel, ausgemalt von Otto Hupp. Schloss Herrnsheim, Residenz der Familie Kämmerer von Worms, genannt von Dalberg. Erbaut wohl im 15. Jahrhundert, barocke Um- und Erweiterungsbauten. 1794 in den französischen Revolutionskriegen ausgebrannt. Erneuerung im Stile des Empire und des Klassizismus, erste Hälfte 19.

Jahrhundert. Einwohner: 6.040 (Stand 2011) Lage: Im Nordwesten der Stadt Entfernung zur Stadtmitte 5 km

HOCHHEIM Erstmals erwähnt 1068 (jedoch älter). Romanische Bergkirche St. Peter (ev.) mit Westturm (12./13. Jh.) und Vier-SäulenKrypta; einschiffiges Langhaus (1609). Pfarrkirche St. Maria Himmelskron (kath.), ehemalige Klosterkirche eines Dominikanerinnenklosters von 1278, danach im Laufe der Zeit mehrfach verändert. Spätgotischer Löwentaufstein. Einwohner: 3.823 (Stand 2011) Lage: angrenzend an die Innenstadt im Westen Entfernung zur Stadtmitte ca. 3 km

HORCHHEIM Eine gemäß Lorscher Kodex dokumentierte Schenkung des „Nither” an das dortige Kloster weist auf eine Existenz Horchheims bereits seit 765 hin. Funde aus vorchristlicher Zeit lassen jedoch auf eine wesentlich ältere Besiedlung schließen. Gustav-Adolf-Kirche (ev.) im Jugendstil, 1908. Heilig-Kreuz-Kirche (kath.), Neugotik, 1910. Einwohner: 4.552 (Stand 2011) Lage: Südwestlicher, langgestreckter Stadtteil im Eisbachtal Entfernung zur Stadtmitte ca. 4,5 km

IBERSHEIM Erstmals 767 im Lorscher Kodex genannt. Mennonitenkirche 1836; „Armenhäuschen”.


Leben in Worms

TOPGUIDE Einwohner: 698 (Stand 2011) Lage: Nördlichster Stadtteil, unweit des Rheins Entfernung zur Stadtmitte 13 km

LEISELHEIM Evangelische Kirche von 1716. St. Laurentiuskirche (kath.) 1934. Einwohner: 2.015 (Stand 2011) Lage: im westlichen Stadtgebiet Entfernung zur Stadtmitte 4 km

NEUHAUSEN Im Palast der fränkischen Könige in Neuhausen soll Königin Brunichildis regiert haben. Seit 847 gibt es sichere Nachrichten über das bedeutende Stift St. Cyriakus. Einwohner: 10.219 (Stand 2011) Lage: unmittelbar angrenzend an die Innenstadt Entfernung zur Stadtmitte ca. 2 km

PFEDDERSHEIM Aus mehr als einem Grund ist Pfeddersheim, das römische Paternivilla, unter den heutigen Stadtteilen besonders bemerkenswert. Die von König Albrecht I. zwischen 1304 und 1308 mit Oppenheimer Recht begabte und zur Reichsstadt erhobene Siedlung wurde bereits 754 erstmals urkundlich erwähnt. Spätmittelalterliche Stadtummauerung auf großen Strecken erhalten; Simultankirche, zwei Untergeschosse des Turms 15./16. Jh.; Schiff evangelisch, Chor katholisch, 1708/11. Erweiterung 19. Jahrhundert. – Ehemalige lutherische Kirche, jetzt Gemeindesaal. - Barocker Rathausbau mit Stadtwappen über Portal. Einwohner: 7.017 (Stand 2011) Lage: westlichster Wormser Stadtteil im Pfrimmtal; ehemalige freie Reichsstadt Entfernung zur Stadtmitte 7 km

PFIFFLIGHEIM Straßendorf an der Pfrimm, erstmals um 1068 erwähnt. Jesus-Christus-Kirche (ev.) erbaut 1763 als dreiseitig geschlossenes Schiff mit in Felder eingeteilter und bemalter Flachdecke, 1958 neugestaltet. Lutherbaum, mächtiger Stammrest einer Ulme mit geschnitzter Tafel von Gustav

Nonnenmacher. Einwohner: 3.563 (Stand 2011) Lage: angrenzend an Innenstadt im Westen Entfernung zur Stadtmitte ca. 3 km

RHEINDÜRKHEIM Simultankirche von 1776, Relief des Hl. Andreas. - Zum Schifferheim umgebaute Rheinschute. Einwohner: 2.964 (Stand 2011) Lage: im Norden von Worms am Rheinufer Entfernung zur Stadtmitte ca. 8 km

WEINSHEIM Erstmals 804 in einer Schenkung an das Kloster Fulda

genannt. Katholische Kirche 1838. Einwohner: 2.770 (Stand 2011) Lage: Südwestlicher Stadtteil im Eisbachtal direkt angrenzend an Horchheim Entfernung zur Stadtmitte ca. 4 km

WIESOPPENHEIM Wie Heppenheim erhielt auch Oppenheim im Eisbachtal die erklärende Beifügung „Wiese”. Katholische Kirche 1875; gute holzgeschnitzte Heiligenfiguren (15./17. Jh.). Einwohner: 1.734 (Stand 2011) Lage: Südwestlicher Stadtteil im Eisbachtal westlich von Horchheim Entfernung zur Stadtmitte ca. 5,5 km

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Leben in Worms

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Wormser Köpfe

Michael Kissel Oberbürgermeister Worms

Hans-Joachim Kosubek Bürgermeister Worms

Uwe Franz Beigeordneter

E-Mail: oberbuergermeister@worms.de

E-Mail: buergermeister@worms.de

E-Mail: dezernatIII@worms.de

Waldemar Herder Beigeordneter

Petra Graen Ehrenamtliche Beigeordnete

Theodor Cronewitz Ortsvorsteher Pfiffligheim

E-Mail:dezernatIV@worms.de

E-Mail: dezernatV@stadt.worms.de

Silvia Gutjahr Ortsvorsteherin Herrnsheim

Hans-Peter Weiler Ortsvorsteher Abenheim

Heinz Wössner Ortsvorsteher Weinsheim

E-Mail: ov-herrnsheim@worms.de

E-Mail: ov-abenheim@worms.de

E-Mail: ov-weinsheim@worms.de

E-Mail: ov-pfiffligheim@worms.de


Leben in Worms

TOPGUIDE

Karlheinz Henkes Ortsvorsteher Wiesoppenheim

Volker Janson Ortsvorsteher Horchheim

Alfred Haag Ortsvorsteher Pfeddersheim

E-Mail: ov-wiesoppenheim@worms.de

E-Mail: ov-horchheim@worms.de

E-Mail: ov-pfeddersheim@worms.de

Timo Horst Ortsvorsteher Hochheim

Karin Sobottka Ortsvorsteherin Ibersheim

Adolf Kessel Ortsvorsteher Rheind端rkheim

E-Mail: ov-hochheim@worms.de

E-Mail: ov-ibersheim@worms.de

E-Mail: ov-rheinduerkheim@worms.de

Karl-Otto Fischer Ortsvorsteher Heppenheim

Helmut M端ller Ortsvorsteher Leiselheim

Edgar Walther Ortsvorsteher Neuhausen

E-Mail: ov-heppenheim@worms.de

E-Mail: ov-leiselheim@worms.de

E-Mail: ov-neuhausen@worms.de

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Leben in Worms

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Worms und seine Partnerstädte Der ursprüngliche Zweck von Städtepartnerschaften ist das freiwillige Zusammenfinden von Menschen über Grenzen hinweg, zur Förderung der interkulturellen Verständigung und Freundschaft. Worms pflegt zu sechs Städten in Europa und den USA partnerschaftliche Kontakte: Zu Auxerre in Frankreich, Bautzen in Sachsen, Mobile in den Vereinigten Staaten von Amerika, Parma in Norditalien, St. Albans in England, und die israelische Stadt Tiberias. Ergänzt werden die Städtepartnerschaften durch die Beziehungen von Worms-Pfeddersheim zum französischen Nolay. Die Städtepartnerschaften werden vom vorbildlichen Engagement der Wormser Bürgerinnen und Bürger getragen und durch die Arbeit verschiedener Vereine mit Leben erfüllt. Sichtbare Zeichen der Freundschaft Ein Zeichen dieser guten Partnerschaften sind die großen Schilder an den Stadteingängen, mit deren Hilfe die Partnerstädte alle Wormser und die Gäste der Stadt begrüßen. Doch diese Schilder sind nicht mehr die einzigen sichtbaren Zeichen der Freundschaft: Seit mehreren Jahren bestehen bereits Überlegungen, Plätze oder Straßen nach den Wormser Partnerstädten zu benennen. Und im Juli war es schließlich soweit: Mit der offiziellen Einweihung wurden sechs innerstädtische Plätze nach Wormser Partnerstätten benannt, um die Bedeutung der Städtepartnerschaften zu würdigen. Damit sollte ein weiterer

Schritt der Verständigung sowie der europäischen und globalen Identität vollzogen werden: Der Platz zwischen Lutherplatz und Adenauerring, an dem die beiden „Verkehrshäuschen“ stehen, trägt nun den Namen „Parmaplatz“. Der neu gestaltete

Platz an der Woogbrücke heißt „Bautzener Platz“ und die Freifläche an der Prinz-Carl-Anlage von nun an „Mobileplatz“. Der Bahnhofsvorplatz West wurde zum „Auxerreplatz“ und der Bahnhofsvorplatz Ost zum „St.Albans-Platz“. Und der Vorplatz

des Kultur- und Tagungszentrums „Das WORMSER“ erinnert mit seiner Benennung in „Tiberiasplatz“ zukünftig an die Beziehungen zur israelischen Partnerstadt. Die Enthüllung der aufgestellten Stelen und die offizielle Einweihung der Partnerstädte erfolgte durch Michael Kissel im Beisein der jeweiligen Partnerschaftsbeauftragten und der Ehrengäste im Rahmen einer Rundfahrt mit dem Nibelungenbähnchen. Die Partnerstädte präsentierten sich vor Ort in kultureller und musikalischer Vielfalt, seinen Höhepunkt fand die Veranstaltung jedoch im Beisein interessierter Bürger bei einem großen öffentlichen Festakt im Mozartsaal des Wormser Kultur- und Tagungszentrums.


Leben in Worms

TOPGUIDE Deutsch-französische Freundschaft: Auxerre Die Partnerschaft zwischen Auxerre und Worms besteht bereits seit 1968 und wurde im Jahr 2008 im Rahmen der Feier des 40-jährigen Jubiläums auf dem Département Yonne in der Region Burgund gewürdigt und bekräftigt. Die Stadt Auxerre, die den Verwaltungssitz im Département Yonne bildet, hat etwa 45.000 Einwohner und liegt in der Nähe des Mont Autric. Historisch wurde die Stadt als römische Befestigung unter dem Namen „Oppidum Autessiodorum“ gegründet und besticht heute durch seinen großen Freizeithafen am Fluss und drei historisch interessante Kirchen, die das Stadtbild prägen. Auxerre eignet sich zudem als Ausgangspunkt für zahlreiche Abstecher in die Umgebung, so beispielsweise in Weinbau betreibende Dörfer und Städte sowie zu Burgen, Klöstern und Schlössern inmitten der landschaftlichen Schönheit der Region.

Bautzen – die Stadt der vielen Türme Etwa 50 Kilometer östlich von Dresden liegt die sächsische Kreisstadt Bautzen, deren Verbindung zu Worms im Jahr 1990 feierlich besiegelt wurde. Bautzen kann auf eine 1000 Jahre alte Geschichte zurückblicken, als politisches Zentrum der Sorben lautete ihr Name bis 1868 Budyšin. Mit rund 41.000 Einwohnern ist Bautzen die größte Stadt des gleichnamigen Landkreises und lebendiger Mittelpunkt der Oberlausitz: Eindrucksvoll sind die turmreiche Stadtsilhouette hoch über den Ufern der Spree und die idyllische Altstadt mit dem Petridom, welche die älteste und eine der größten Si-

multankirchen Deutschlands darstellt. Die deutsche und sorbische Kultur, zahlreiche historische Denkmäler und interessante Galerien wie Museen machen die Unverwechselbarkeit der Stadt aus.

Die größte Hafenstadt Alabamas: Mobile Die amerikanische Stadt Mobile ist der Verwaltungssitz von Mobile County im US-Bundesstaat Alabama. Sie liegt an der Mündung des Mobile River in die Mobile Bay und ist die größte Hafenstadt Alabamas. Die ersten Verbindungen zwischen Bürgern beider Städte gehen auf das Jahr 1976 zurück. Seitdem hat es mehrere Besuche und Gegenbesuche gegeben, die in der Regel auf die Initiative des Förderkreises deutschamerikanischer Freundschaft zurückzuführen sind. Die Städtepartnerschaft mit der 300.000 Einwohner zählenden Stadt wurde im Jahr 1998 unterzeichnet. Mobile weist interessante Bauwerke verschiedenster Stilrichtungen in neun historischen Distrikten auf und bekam im Jahr 1956 von Country- und Rockabilly-Sänger Curtis Gor-

don mit dem Titel „Mobile, Alabama“ ein musikalisches Denkmal gesetzt.

Parma und Worms – eine intensive Verbindung Seit 1984 besteht die Partnerschaft zwischen Worms und Parma, der deutsch-italienische Freundschaftskreis wurde schon ein Jahr früher gegründet. Die Partnerschaft zu der oberitalienischen Großstadt mit über 180.000 Einwohnern wurde besonders durch das große Engagement des Ersten Vorsitzenden Hans-Joachim Rühl geprägt. Gemeinsam mit dem Partnerschaftsausschuss trägt der Verein zu dieser intensiven und mit Liebe gepflegten Verbindung bei. Parma verfügt über eine altehrwürdige Universität, einen internationalen Flughafen und ist eins der führenden Wirtschaftszentren Norditaliens mit dem Schwerpunkt Nahrungsmittelindustrie. Der Dom stellt ein einzigartiges Muster der romanischen Baukunst dar und verkörpert den Architekturstil der Po-Ebene.

Der britische Partner: St. Albans Die Partnerschaft zwischen Worms und St. Albans besteht bereits seit dem Jahr 1957. St. Albans ist eine Stadt im Süden Englands, ungefähr 35 Kilometer nördlich von der Hauptstadt London gelegen. Sie zählt etwa 83.000 Einwohner und ist das Zentrum des Bezirks City and District of St. Albans im südlichen Hertfordshire. Die Stadt trägt den Namen des römischen Legionärs Alban, des ersten christlichen Märtyrers auf britischem Boden und ist eine der

frühesten erhaltenen städtischen Ansiedlungen: Zur Zeit des Römischen Reiches war sie bereits eine große Siedlung und lange Zeit unter dem Namen „Verulamium“ bekannt. Ihr Markenzeichen ist eine eckige Kathedralkirche, die dominant über der Silhouette der Stadt steht und schon von weitem zu sehen ist.

Tiberias – Verbindung von Historie und Moderne Das fast 2000 Jahre alte israelische Tiberias ist seit 1986 Partnerstadt von Worms. Gründer der Stadt war im Jahre 17 n. Chr. Herodes Antipas, ein Sohn Herodes‘ des Großen. Die Stadt wurde im römisch-griechischen Stil mit Palästen und typisch römischen Bauten wie Forum, Theater und Rennbahn erbaut und stellte nach der Zerstörung Jerusalems das geistige und religiöse Zentrum der Juden dar. Heute gilt Tiberias als attraktiver Urlaubsort: Dazu tragen seine warmen Heilquellen, Diskotheken und ein modernes Hotelgewerbe bei. Zudem ist Tiberias ein idealer Ausgangspunkt zu zahlreichen heiligen Stätten wie Kapernaum, Nazareth und dem Berg der Seligpreisungen.

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Leben in Worms

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Ein neuer Bahnhof für Worms Es ist eines der größten Bauvorhaben der Innenstadt, das in diesem Jahr abgeschlossen werden konnte: Langwierige Bauarbeiten rund um den 100 Jahre alten Bahnhof gehen zu Ende. Für die Veränderung der verschiedenen Bereiche des Wormser Bahnhofs wurden mehr als 30 Millionen Euro investiert. Das Bauprojekt umfasste unter anderem die Erneuerungen auf der Rückseite des Bahnhofs, den Bau eines Kreisels am Neuhauser Tunnel und die Veränderungen der Straße zwischen den Bahngleisen und dem AlbertSchultepark. Zudem galt es, die Fahrbahnen der Bahnhofs- und Siegfriedstraße, die Gehwege auf der Stadtseite, die Ampel und somit den Fußgängerüberweg zu erneuern. Die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes vollendet als letztes Projekt den Bau um das alte Gebäude: Der Vorplatz ent-

hält die gleichen Bodenplatten wie die Rückseite des Bahnhofs. Entlang der Buszufahrt erstreckt sich ein Ruhebereich, der aus Bänken, Bäumen und Wasserfeldern besteht; optisch abschließend wirken die vier großen Bäume entlang der Renzstraße. Dadurch hat sich auch der Busbahnhof in einen „zentralen Omnibusbahnhof“ zwischen Hauptbahnhof und Albert-Schultepark verwandelt. Wie Oberbürgermeister Kissel nach Beendigung des Bauprojekts zu Recht betonte, wird der Wormser Bahnhof seiner Funktion als Entree zur Stadt nun wieder in jeder Hinsicht gerecht. Der Abschluss der vielfältigen Arbeiten rund um den Bahnhof

wurde im Mai mit einem Bahnhofsfest gefeiert. Oberbürgermeister Michael Kissel und Staatssekretär Jürgen Häfner waren zugegen, um den neuen Vorplatz offiziell zu eröffnen. Für musikalische Unterhaltung sorgte die Big Band des Gauß-Gymnasiums, als besonderer Gast konnte zudem Max Mutzke gewonnen werden. Zudem gab es Gewinnspiele und Pendelfahrten mit einem historischen Schienenbus vom Hauptbahnhof Worms in Richtung Biblis und wieder zurück. Eine Ausstellung zum Verlauf der Bahnhofsmodernisierung dokumentierte die einzelnen Bauabschnitte. Nicole Matthes


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Leben in Worms

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Worms und sein guter Tropfen… Nach Landau und Neustadt an der Weinstraße ist Worms die drittgrößte Weinbau treibende Gemeinde in ganz Deutschland. Im Gebiet der Stadt Worms gedeihen exakt 1536 Hektar Weinberge – kein Wunder also, dass der traditionelle Weinbau hier überall eine Rolle spielt, in der Geschichte der Stadt, bei Festen und im Alltag. Die Tradition des Wormser Weins Weinreben in und um Worms gibt es bereits seit der Römerzeit, die Tradition des Wormser Weinanbaus ist somit etwa 2000 Jahre alt. Im 1. bis 4. Jahrhundert n. Chr. sind entlang des Rheins von Straßburg (Argentoratum) über Worms (Borbetomagus) nach Mainz (Mogontiacum) sowie von Weißenburg, Neustadt über Alzey (Alzeja) bis Bingen (Bingium) die ersten römischen Weinberge entstanden. Den römischen Siedlern wurde es vielleicht zu teuer, einen guten Schluck von weit her einzuführen, vielleicht suchten sie aber auch bewusst nach passenden Anbaugebieten. In jedem Fall hat seit dieser Zeit der Weinbau seinen Siegeszug durch die Region angetreten und ist auch heute noch für die landwirtschaftliche Struktur Rheinhessens prägend. Zudem wird die Herkunft des Rieslings, der als „König der Weißweine“ gilt, im Wormser Raum vermutet: Der Riesling wird im Jahre 1490 in Worms erstmals urkundlich erwähnt und im Stadtarchiv Pfeddersheim ist ein halber Morgen Rieslingwingert durch eine Originalurkunde von 1511 ausgewiesen. Diese Pfeddersheimer Rieslingurkunde ist besonders interessant, weil der Weinberg darin so genau beschrieben wird, dass die Stelle auch nach 20 Rebgenerationen noch auffindbar ist: Es handelt sich um den St. Georgenberg, ehemals „Fohndel“ – dort werden auch heute noch, mehr als 500 Jahre nach der Ersterwähnung, Weinberge mit der Rebsorte Riesling bewirtschaftet. Damit existiert möglicherweise in Pfeddersheim die älteste noch erhaltene Rieslinganlage Deutschlands, weshalb die dort ansässigen Winzer in dieser

Flurlage ein Denkmal mit einigen Schriftzeilen aus der Urkunde von 1511 errichtet haben.

Liebfrauenmilch, Riesling & Co. Selbst im Nibelungenlied heißt es, dass man am Königshof zu Worms „... den gouten vin, den besten, den man kunde vinden umben Rin“ (den guten Wein, den besten, den man am Rhein finden konnte) ausschenkte. Zudem wurde auch oft besungen, dass der von Hagen im Rhein versenkte Nibelungenschatz im Gold des Wormser Weines wiederzufinden sei. Dass in Worms und Umgebung erst-

klassiger Wein hergestellt wird, ist also schon seit langem bekannt und wird von den ortsansässigen Winzern auch immer wieder gekonnt unter Beweis gestellt. Dabei denkt man bei ‚Worms und Wein‘ zunächst an die „Liebfrauenmilch“, die ursprünglich nur aus den Reben gewonnen wurde, „soweit der Turm der Liebfrauenkirche seinen Schatten werfe“. Heute ist Liebfrauenmilch eine allgemeine Kennzeichnung eines lieblichen Weines aus der Region, doch auch den Original„Liebfrauenmilch“-Rebensaft

kann man noch kosten, er ist als „Wormser LiebfrauenstiftKirchenstück“ erhältlich. Die berühmte Wormser Weinlage Liebfrauenstift wurde im Jahr 2010 vom Deutschen Weininstitut (DWI) als einer von drei „Höhepunkten der Weinkultur“ in Rheinhessen ausgezeichnet. Doch nicht nur die Liebfrauenmilch ist als Wormser Wein erwähnenswert: Eine neue Generation Winzer setzt auf Qualität, Nachhaltigkeit und eine umweltbewusste Bewirtschaftung der Wingerte. Neben den erstklassigen Rieslingen werden unter anderem auch Klassiker wie Silvaner, Scheurebe sowie Grau-

und Weißburgunder angebaut. Zudem sind mittlerweile vermehrt Rotweine im Programm. Die zahlreichen Auszeichnungen der Wonnegauer Winzer in den letzten Jahren sind die beste Visitenkarte für den Wein aus Worms und Rheinhessen.

Wormser Feste rund um den Wein Neben verschiedenen interessanten Veranstaltungen zum Thema Wein der Volkshochschule Worms sind es vor allem die Feste in Worms und Umgebung,

die dem Wein gewidmet sind und bei denen ein guter Tropfen bekanntlich nicht fehlen darf. In den Sommermonaten finden in den Wormser Stadtteilen zahlreiche Hoffeste und Kerwen rund um den Wein statt: So unter anderem der Hernnsheimer Weinsommer, der Pfeddersheimer Markt, die Pfiffligheimer Kerwe, das Trauben-Blüten-Fest in Westhofen oder das Osthofener Winzerfest. Höhepunkte des Wormser Weinkalenders mit einer großen Auswahl hervorragender regionaler Weine sind jedoch das Wormser Backfischfest und die Wormser Weinmesse. Die aufregende Mischung aus modernen Fahrgeschäften, typisch Wormser Spezialitäten und einem bunten Rahmenprogramm macht jeden Tag des Backfischfests zu etwas Besonderem. In den Zelten werden insgesamt über 400 regionale Weine der besten Qualität von hiesigen Winzern zur Verkostung angeboten. Ein besonderes Erlebnis, das sich bei den Wormsern schon seit vielen Jahren großer Beliebtheit erfreut, ist die Weinverkostung „Hagens Weinschatz“, die immer montags im Festzelt „Wonnegauer Weinkeller“ stattfindet und zum Probieren der unterschiedlichsten Weine einlädt. Auch die Wormser Weinmesse ist ein Muss für alle Freunde des guten Tropfens: Diese Fachmesse bietet Weinliebhabern die Möglichkeit, bei einer Verkostungsprobe mit Winzern und Gleichgesinnten die Vielfalt der Wormser Weinwelt zu erkunden. Man kann sich umfassend informieren, die Sortimente der Aussteller probieren und sich den ausgewählten Wein vom Winzer persönlich und fachkundig kommentieren lassen. Schokolade und Appetithäppchen untermalen den Wein kulinarisch und das Catering sorgt zudem dafür, dass keiner hungrig bleiben muss.


Leben in Worms

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Ja, ich will… Sie haben den Menschen fürs Leben gefunden und möchten den Bund der Ehe an einem romantischen Ort schließen? Dann heiraten Sie doch in Worms: In der Nibelungenstadt gibt es nicht nur wunderschöne Kirchen, sondern auch historische Locations für eine standesamtliche Eheschließung. Selbst Staufenkaiser Friedrich II. hat seiner englischen Prinzessin Isabella hier das Ja-Wort gegeben… Neben dem Trauzimmer im zentral gelegenen Wormser Rathaus mit dezent gestalteten Buntglasfenstern, dunkelroten Stühlen und cognacfarbenem Parkett locken auch der mächtige „Bürgerturm“ im Herzen von Pfeddersheim mit seinem urigen Inneren aus Fachwerk und Backstein sowie der „Grüne Saal“ im Herrnsheimer Schloss mit stuckverzierten Decken und goldenen Lüstern. Gerade das im napoleonischen Empire-Stil erbaute Herrnsheimer Schloss mit seinem herrschaftlichen Ambiente und seinem weitläufigen englischen Schlossgarten ist als Trauungsort sehr beliebt, daher sollte man sich frühzeitig um einen Termin bemühen. Ein weiterer wunderschöner Ort für die Eheschließung in Worms ist der „Runde Saal“ im Heylshof: Seit

dem vergangenen Jahr können Paare sich hier an Samstagen trauen lassen. Bodentiefe Rundbogenfenster und mächtige Kronleuchter sorgen für ein unvergessliches Ambiente, auf der „Champagnerterrasse“ mit Blick auf Heylspark und Kaiserdom können die frisch Vermählten dann anschließend mit ihren Gästen anstoßen. Egal für welchen Ort Sie sich entscheiden, die Anmeldung zur Eheschließung erfolgt in jedem Fall beim Wormser Standesamt und ist möglich, wenn einer der Verlobten mit Hauptoder Nebenwohnsitz in Worms gemeldet ist. Bei mehreren Wohnsitzen können die Verlobten wählen, bei welchem Standesamt die Anmeldung erfolgen soll. Bis zu einem halben Jahr

Pfeddersheimer Turm.

Grüner Saal in Herrnsheim. vor der Hochzeit kann sich ein Paar anmelden – dafür müssen beide Verlobten persönlich vorsprechen, der Termin hierfür kann telefonisch während der Öffnungszeiten aber auch online unter www.worms.de vereinbart werden. Die Prüfung der Ehevoraussetzung kostet bei deutschen Staatsbürgern 40 Euro, bei ausgefallenen Trauungsorten wie dem Herrnsheimer Schloss oder dem Heylshof fallen zudem Zusatzgebühren an. Sind die bürokratischen Hürden genommen, dann kann das künftige Brautpaar mit den Vorbereitungen für seine Traumhochzeit beginnen. Die Liste der Erledigungen ist lang – es beginnt mit dem Brautkleid und reicht über Frisur und Make Up, der Hochzeitstorte, dem Brautstrauß, den Trauringen und der Planung der Flitterwochen bis hin zur Feier mit Location, Dekoration, Essen, Musik und Einladungskarten. Es gibt viel zu tun und damit die Vorfreude auf das große Ereignis nicht durch Stress und Hektik getrübt wird und das Brautpaar den Hochzeitstag entspannt genießen kann, sollten die Verliebten und ihre Familien schon frühzeitig mit der Planung beginnen. In Worms finden sich zahlreiche Experten, die Ihnen im Bereich der Brautmode, des Stylings, des Blumenschmucks, der Eheringe und bei vielem mehr gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wer sich vorab Inspiration ho-

len oder lange Wege vermeiden möchte, der sollte die alljährliche Wormser Hochzeitsmesse besuchen: Jedes Frühjahr verwandelt sich das EWR-Kesselhaus in der Klosterstraße 23 in einen Hochzeitstraum, hier werden die neuesten Kreationen präsentiert und Paare finden bei über 40 Ausstellern aus Worms und Umgebung professionelle Hilfestellung zu allen Themen rund um die Planung ihrer persönlichen Traumhochzeit (Infos unter www.hochzeitsmesseworms.de). Damit der schönste Tag im Leben zu einem unvergesslichen Erlebnis wird… Kani Rostami Boukani

Standesamt im Rathaus. Infos: Standesamt Worms Marktplatz 2 67547 Worms Monika Schauf Zimmer: 119 Tel.: (0 62 41) 8 53 - 34 01 Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8.00-12.00 Uhr, Donnerstag 14.00-16.00 Uhr

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Leben in Worms

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Rheinhessische Mundart von Christel Müller

De Russ un de Roeß Sei erschdie Werkstatt hatt mein Großvadder, de Baranenko Andres - korz de „Uhre-Andres“ genennt, bei seine Schwierleid im Paterr vom Hotel „Nordend“ in de Sieschfriedstrooß, glei neewerm Eigang vunn de Wertschaft. Un ääner der dort reeschelmeeßisch vekehrt is, war de Wormser Poet Georg Richard Roeß. Wie so viele geistisch arweidende hatt der net norr gern aaner ge-

zeppt sondern aach noo etliche Halwe ferschderlich Mitleid mit demm Russe-Andres gehabt. Un damit der seiner Meinung nooch aame Deiwel aach was ze due hatt, hodder net norr äämool sein weide Umhang majesdedisch zurickgeschnickt, sei Dascheuhr vun de Kett gerisse, uff de Boddem g`schmisse un dann wie U-geziwwer middem Fuß kabuttgedreede. Dennoo hod`derr mein Großvad-

„Bei`s Kroppe unnerm Kanapee“ von Christel Müller mit Illustrationen von Gerd und Rosemarie Pallasch Wormser Vezehlchers vun sellemols un heit Erhältlich in allen Wormser Buchhanlungen

Worms Verlag ISBN 978–3–9361118– 59-9.

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der beigeruufe, uff de Boddem gezeischt un zu-em g`sacht; „Meister Andres, mache er sie wieder ganz!“ Wieviel Dascheuhre uff die Art un Weis die Krenk kriet ham, do dra konnt sich mein Babba net mehr erinnern, dodevor an etliche annere Stickelcher, die er als Bu mit dem große Dichder erlebt hatt. Er durft sogar denn Richard Roeß als in die Wohnung begleide, un wierer es erschde Mool dort war un sich intressiert alles betracht hatt, sinn sei Aache irridiert neewerm Weschbecke in de Kich hängegebliwwe, dorthie, wo normalerweise zwee Handdischer un zwee Wäschlabbe hänge missten; jeweils ääns ferr owwe un ääns ferr unnerum. So waas mein Babba wenschens vun dehääm gewehnt un drum hodder aach glei gefroocht; „Ei, Herr Roeß, sie hamm jo blooß ään Weschlabbe!“ „Walterchen glaube mir“, hot de Roeß dodruff ganz ernscht zu em g`sacht unnem debei iwwer de dreckische Backe g`streichelt; - „und trotzdem ist mein Arsch säuberer als heute dein Gesicht!“ Manchemool hammen sei Dämmerschobbe allerdings geistisch scheints e bisje zu aarisch beflüschelt denn dann isser zwa kerzegrad, awwer leicht schwankend, aussem Nordend geschwebt un hot unnerm begeisterte Gejohle

Ein tierisches Vergnügen für das

ganze

vunn de Juddegässler Bankert uff de geescheniwwer lieschend Strooßeseit die Litfassseil mit seim Spazierstock bekämpft. „Richard, gebbsem, hammen die Bankert kreischend a-gfeiert un sich iwwer dess Schauspiel halwer kabuttgelacht. Irschendwann wurds-em awwer zuviel, un er hot sei eiseidisches Fechtduell unnerbroche, sich drohend vor denne fresche Bankert uffgebaut un se mit dunnernder Stimm gefroocht: „Wer von Euch ist der Blödeste?“ Die Buwe waan jo net weenisch zammegfahre un hamm nooch ner Schreckminudd de klännschde un dormlichste aus de Grupp no vorne g`schoowe. Dess aame Kerlche hot vor Angscht net weenisch g`schlodderd. „So, so, du bist als also der Blödeste“, hodde Richard g`sacht, unner sein Umhang gelangt un demm überraschde Bubsche fünf Reichsmack in die babbisch Hand gedrickt! So schnell konnt merr net gucke, hat der sei Glick begriffe, un is um dess riesische Vemööche ze redde, wie de Blitz devunn gesaust - die iwwerische Bankert kreischend hinnerher. Un ääns hat dess Bubche dodebei an demm Owend garandiert gelernt: aach wann ääm die annern ferr bleed halten is merr noch lang net de Dumme!

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Tipps vom Fips Liebe Leserinnen und Leser, Sie sehen, verehrte Herrschaften, es ist wieder so weit. „Fips on tour“. Traditionsgemäß sind Herrchen und ich jedes Jahr einmal ausführlich in unserer City unterwegs, was vor allem für mich ein regelrechtes Highlight, so zu sagen ein „Leckerli“ der ganz besonderen Art bedeutet, darf ich doch, mit der ausdrücklichen Erlaubnis meines Chef`s, über alles was mir dabei ins Auge sticht, meinen Schnabel, äh meine Schnauze wetzen, ohne kein noch so kleines Blatt vor selbige nehmen zu müssen. Oh Gott wie hochtrabend. Also ich kann, um es klar auszudrücken, nach Herzenslust lästern und brauche keinerlei Repressalien zu befürchten. So war es zumindest bislang, egal worüber ich mich echauffierte. Wie stets in der letzten Zeit, führt unser Weg auf meinen ausdrücklichen Wunsch hin als erstes zu den unsäglichen Rheinbrücken, die, so habe ich gehört, ja jetzt endlich fertig gestellt wurden. Und tatsächlich staune ich nun Bauklötze angesichts des umwerfenden Anblicks. Hat sich also schlussendlich doch gelohnt der jahrelange Aufwand. Schön sieht es aus. Und wenn die Fläche am Fuße der zwei Bauwerke demnächst ebenfalls vollendet wird, kann sich Worms wirklich sehen lassen. Langsam trudeln mein Boss und ich durch vertraute Straßen und Gässchen, in denen sich eigentlich so gut wie nichts verändert hat. Dann allerdings zieht es mich kurzer Hand und mit Macht, na, wohin schon, zu unserem wunderschönen, altehrwürdigen Dom, dem wohl derzeit am meist diskutierten Objekt der Stadt. Natürlich bekam ich das gnadenlose Gezerre um den geplanten Monsterbau mit, der da unmittelbar vor oder an oder um diese herrliche Kathedrale gepfercht werden soll. Heiliger Strohsack! Was wurden und werden sich diesbezüglich immer noch die Köpfe heiß geredet zwischen Befürwortern und Gegnern. Also wenn ich mir eine Bemerkung gestatten darf, ich bin auf der Seite von letzteren und zwar hundert pro..... Warum zum Henker muss man denn hier überhaupt etwas verändern...???

Anscheinend reicht das „grausliche Trumm von Volksbank“, welches bereits auf einer Seite den freien Blick zum herrlichen Prachtbau vermasselt, längst nicht aus. Da fällt mir jene Touristin wieder ein, die wie angewurzelt vor dem Geldinstitut stand, den Blick starr auf die erhabenen Türme des ansonsten ziemlich verdeckten Bauwunders gerichtet und dann entsetzt bemerkte: „Wer um alles in der Welt hat das hier verbrochen? Eine schnöde Bank vor diesem Jahrhunderte alten Kleinod, nicht zu fassen.“ Ja, genau das habe ich mit meinen eigenen Ohren gehört, als Herrchen und ich zum Markt unterwegs waren. Aber wie gesagt, dieses Thema ist immer noch nicht vom Tisch. Im Gegenteil. Der verantwortliche Architekt unternahm nun einen weiteren Versuch, seinen Entwurf salonfähig zu machen. Hartnäckig nennt man so etwas oder...??? Wenn ich etwas zu melden hätte, ich würde mich unter keinen Umständen weich klopfen lassen. Nicht für das spektakulärste Leckerli der Welt. Soll er seinen Entwurf realisieren wo immer er will, aber nicht an dieser Stelle. Und wie es scheint, sind Sie verehrte Bürgerinnen und Bürger, zumindest viele von Ihnen, ebenfalls alles andere als begeistert von diesem Vorhaben. Das beweisen vor allem die heftigen Proteste mündlich und schriftlicher Art und die zahlreich geleisteten Unterschriften. Obwohl es derzeit etwas ruhiger geworden ist bezüglich dieses umstrittenen Projektes, plädiere ich hiermit, auch im Namen meiner Artgenossen lautstark für „FREIE SICHT AUF DEN DOM“. Herrchen hüllt sich übrigens in Schweigen, zumindest mir gegenüber. Macht nichts. Selbst wenn ich für mein Engagement bei kargem Futter ein paar Wochen im Hundekarzer landen sollte, ich bleibe dabei, das Wahrzeichen unserer Stadt unter keinen Umständen erneut zu verschandeln. Wuff, wuff, ich habe gesprochen und Ihnen hoffentlich aus dem Herzen. Mit den besten Wünschen und allerherzlichsten Grüßen bis zum nächsten Mal. Ihr Fips Renate Kazempour

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Hundesalon Vier-Pfoten-Figaro

In Regina Kruses Hammer Hundesalon fühlen sich Vierbeiner wohl: Denn hier wird ohne Galgen gearbeitet und von Hand geföhnt, zudem gibt es eine Großraum-Hundedusche, in der selbst die Größten ausreichend Platz haben. Neben verschiedenen Arten der Fellpflege werden hier auch Krallen geschnitten und Massagen für den Hund angeboten. Kurzhaarhunde kommen auch gerne mit ihren Frauchen/ Herrchen vorbei, um nur geduscht, geföhnt und gekämmt zu werden. Die ausgebildete Hundefriseurin Regina Kruse arbeitet bereits seit 15 Jahren mit den verschiedensten Tierarten zusammen und ist mit der Eröffnung eines eigenen Salons vor einigen Jahren völ-

lig auf den Hund gekommen. Der liebevolle Umgang mit den Tieren, faire Preise und individuelle Öffnungszeiten nach Kundenwunsch zeichnen ihre Arbeit aus. Außerdem erhalten Sie in dem kleinen Shop des „Hammer“ Vier-Pfoten-Figaro auch Hundeartikel wie Bürsten, Halsbänder, Leinen, Shampoo, Regen-/Wintermäntel, Hundeschuhe u.v.m. zu günstigen Preisen. Und wenn Ihnen der Weg nach Hamm zu weit sein sollte oder sich Ihr Hund am wohlsten fühlt, wenn er in seiner gewohnten Umgebung frisiert wird, dann kommt Regina Kruse auch gerne mit ihrem „Vier-Pfoten-Dog-Mobil“ bei Ihnen zu Hause vorbei!

Hundesalon Vier-Pfoten-Figaro Der „Hammer“ Hundefriseur am Rhein

In der Hauslache 8 67580 Hamm am Rhein Tel. 0 62 46 / 90 79 45 Mobil 01 71 / 8 01 64 54 info@der-hammer-hundefriseur.de www.der-hammer-hundefriseur.de

Kani Rostami Boukani

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Lions Club Worms Der 1969 gegründete Lions Club Worms zählt heute 46 Mitglieder, die aus allen Altersklassen und Berufsbereichen stammen. Gemeinsam folgen sie dem Motto „We serve“, zu Deutsch auch „Wir helfen“, und engagieren sich für zahlreiche soziale und gemeinnützige Projekte. Der Lions-Club-Activity-Beauftragte Wolfgang Meurer organisiert unter anderem die monatlichen Treffen, die jeden ersten Dienstag und jeden dritten Mittwoch im Monat im Park Hotel Prinz Carl stattfinden. Bei diesen Treffen werden neue Projekte diskutiert und laufende organisiert – Ziele des Lions Clubs sind mitunter, den Erhalt und die Restaurierung von Wormser Denkmälern voranzutreiben und sich für bedürftige Mitbürger und Mitbürgerinnen einzusetzen.

Ein seit 2002 ins Leben gerufenes Projekt ist der jährliche Adventskalender, der mittlerweile in einer Auflage von 8.000 Stück verkauft wird. Der LC Worms vertreibt diesen Kalender mithilfe der Wormser Zeitung, um mit dem Erlös ein größeres gemeinnütziges Projekt in der Stadt Worms finanzieren zu können. Der Käufer des Kalenders hat die Möglichkeit, einen Gewinn zu ergattern, denn hinter den Kalendertürchen verbergen sich rund 500 Preise. Das sind vor allem Waren-, Essens- und Reisegutscheine im Gesamtwert von fast 30.000 Euro, die zuvor durch den Club gesammelt wurden. Der Hauptgewinn versteckt sich hinter dem Türchen vom 24. Dezember und

kann s i c h durchaus sehen lassen, denn es handelt sich um eine Flugreise für zwei Personen nach St. Petersburg. Seit Jahren

schon v e r zeichnet der Club einen regen Andrang auf die Kalender, die trotz der Maßnahme der Begrenzung von höchstens vier Kalendern pro Person meist schon nach einigen Stunden vergriffen sind. Der Adventskalender feierte letztes Jahr sein 10-jähriges Jubiläum, zu dem der LC Worms eine Ausstellung über die Geschichte und die Motive der einzelnen Kalender organisiert hat, die im Atrium der Volksbank Worms zu sehen war

Infos: Bisher realisierte Projekte sind unter anderem: das Aufstellen von über 70 Drachen im Nibelungenland, die Unterstützung der Finanzierung der Portale des Doms und des Dominikaner Klosters, das LederarbeiterDenkmal, die Vergabe von Stipendien, Unterstützung von Obdachlosen und Kindergärten, aber auch Kleider-, Lebensmittel- und Medikamentensammlungen für bedürftige Länder.


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Interview mit Jürgen Sehrt Der ehemalige Regierungsbeamte und leidenschaftliche Musiker Jürgen Sehrt ist seit vier Jahren als Geschäftsführer der Wormser Tafel tätig. Eine Berufung, die ihm mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen ist. Wie kamen Sie zu Ihrem Engagement bei der Tafel? Der Caritas-Direktor erfuhr durch meine Frau, dass ich kurz vor dem Vorruhezustand stehe und das war natürlich ein Fehler… (lacht). Zuvor ist die Regelung so gewesen, dass von beiden Trägern, der Diakonie und der Caritas, eine Person für ein Jahr die Geschäftsführung innehatte. Das waren aber Menschen, die einen vollen Arbeitsplatz hatten und die Tafel ist wie eine kleine Firma, zusätzlich ist das nicht zu schaffen. Das wurde auch relativ schnell erkannt, deswegen wurde ich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, die Geschäftsführung zu übernehmen. Ich habe mir eine Bedenkzeit von drei Monaten erbeten, um mich mit der Arbeit der Tafel zu beschäftigen und die unterschiedlichen Tätigkeiten der Ausgeber, der Fahrer und der Verwaltung kennen zu lernen. Ich bin eingestiegen und wie das so ist, wenn man erst mal etwas angestoßen hat, dann will man das auch nicht mehr aufgeben. Mir ist die Sache mittlerweile richtig ans Herz gewachsen. Ehrenamtliches Engagement war schon eh und je eine Sache, die mir wichtig war. Ich bin ja auch Musiker und spiele gerne mal für die Menschen im Altenheim.

Wie viele Menschen nehmen die Hilfe der Tafel in Worms in Anspruch? Im Moment kommen etwa 380 Ausweisinhaber pro Ausgabe zur Tafel, dahinter stecken etwa zwischen 2300 und 2400 Personen. Auf den Ausweisen ist vermerkt, wie viele Erwachsene und Kinder in den entsprechenden Haushalten leben. Das ist wichtig, weil wir bei der Ausgabe der Lebensmittel darauf achten müssen, welche Menge benötigt wird. Eine alleinstehende Person bekommt natürlich nicht so viel wie eine fünfköpfige Familie. Und wenn nur wenig Milch da ist, dann bekommen das insbesondere die Familien, die Kinder haben. Solche Ent-

scheidungen müssen wir immer treffen, in Abhängigkeit davon, welche Waren uns gerade zur Verfügung stehen. Die Ausgabe findet zweimal die Woche statt, immer dienstags und freitags. Es gibt bei uns ein rotierendes System, damit jeder einmal in den Genuss kommt, um 11.30 Uhr vor den Regalen stehen zu können. Denn schon drei Stunden später ist an vielen Stationen nichts mehr da. Dabei sind es drei bis vier Tonnen Lebensmittel, die pro Ausgabe verteilt werden

Ist es nicht sehr hart, Bedürftige wieder wegschicken zu müssen? Das ist natürlich schon hart und tut uns auch weh. Ich habe mit unseren Leuten auch oft Gespräche darüber geführt und gebe ihnen an die Hand, dass wir nicht mehr tun können, als das zu verteilen, was wir da haben. Wir tun was wir können, eine Vollversorgung können wir nicht garantieren. Je nach Saison laufen wir mal über mit Spargel, mal haben wir sehr viele Trauben da. Wir versuchen, die Lebensmittel einzuteilen, indem wir uns vor der Ausgabe darüber austauschen, von welchen Waren viel oder wenig da ist. So ist für alle klar, was jeder bekommen kann und was für bestimmte Personengruppen zurückgehalten werden sollte.

Sind Ihre Mitarbeiter alle ehrenamtlich tätig? Nein. Rheinland-Pfalz ist bei dem Projekt „Bürgerarbeit“ dabei. Wir haben zehn Bürgerar-

beitsplätze und ich sage Ihnen ganz ehrlich, ohne diese zehn festen Mitarbeiter könnten wir die Tafel schließen. Wir haben ganz wenig ehrenamtliche Mitarbeiter und egal, wo ich dazu aufrufe, es wird leider nicht mehr. Es ist auch eine harte Arbeit die Kisten zu schleppen, für ältere Menschen ist das weniger geeignet. Und Zeit haben die Jüngeren unter der Woche kaum, wenn sie berufstätig sind. Aber im Vergleich mit unseren Nachbartafeln im Umkreis haben wir mit 30 Personen extrem wenig Ehrenamtliche. In Oppenheim hat fast jeder Bedürftige einen eigenen ehrenamtlichen Mitarbeiter, dort sind es 130 und in Alzey sind es mit 112 auch deutlich mehr. Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, woran das liegt.

Wie schätzen Sie das Thema Armut in Worms ein? Zieht sich die Problematik durch alle Gesellschaftsschichten? Prozentual kann man schlecht sagen, wie viele Menschen hier unter die Armutsgrenze fallen. Und ich möchte die Dunkelziffer gar nicht wissen. Es gibt vermutlich sehr viele, die betroffen sind und nicht zu uns kommen. In Worms leben zwar viele einfache Menschen, das heißt aber nicht, dass unsere Kunden alle aus dem Nordend kommen. Es sind auch gebildete Leute dabei, bei denen man sich fragt, wie sie in diese Notlage geraten sind. Ein großes Problem ist aber auch der geringe Lohn, der gezahlt wird. Wir haben sehr viele Menschen bei der Tafel, die mit einem vollen Arbeits-

platz bedürftig sind. Hier ist die Politik gefordert und ich glaube, es kommen Zeiten auf uns zu, in denen sich Bund, Land und Stadt auch aus der Tafelarbeit nicht mehr raushalten können. Es gibt viele Tafeln, die schließen müssen, weil sie die Kosten nicht mehr decken können. Da muss etwas getan werden, denn es ist eine Tatsache, dass der Bedarf steigt, das zeigen auch die Zahlen. Es gibt schon einige Dinge, die eine Stadt tun kann: Sie könnte kostenfrei ein Gebäude zur Verfügung stellen und die Tafel von den Entsorgungskosten befreien. Damit würde sie helfen, die enormen Betriebskosten zu senken.

Erfahren Sie bei Ihrer Arbeit, welche Einzelschicksale sich dahinter verbergen? Ja, mit der Zeit lernt man sich natürlich kennen. Bei uns arbeiten Menschen, die seit der ersten Stunde bei der Ausgabe der Waren dabei sind und das Vertrauen zu diesen Mitarbeitern wird immer größer, so dass sich die Bedürftigen auch trauen, mal über die Tafelarbeit hinaus etwas zu fragen oder um Hilfe zu bitten. So beispielsweise nach Hilfe beim Ausfüllen eines Formulars oder bei der Suche nach einer Lebensberatung. Dann helfen wir natürlich, weisen den Weg zu den Profis von der Diakonie oder der Caritas und fragen auch nach, ob alles geklappt hat. Wir freuen uns darüber, dass das Vertrauen wächst und sich die Beziehung zwischen unseren Mitarbeitern und Kunden verändert und neue Formen annimmt. Unsere Arbeit in der Tafel möchten wir nicht auf Essensausgabe beschränken, das ist mittlerweile auch gar nicht mehr möglich. Denn je länger eine solche Einrichtung besteht, desto mehr werden die Mitarbeiter auch zu Ansprechpartnern und zu Beratern, wenn Hilfe benötigt wird. Foto und Interview: Kani Rostami Boukani

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Wie alles begann Im Jahr 1991 wurde eine Musikveranstaltung aus der Taufe gehoben, die zunächst unter dem Titel „Worms Jazz – Rheinland-Pfalz swingt“ lief und kurz darauf in „Worms jazzt“ umbenannt wurde. Lange bevor an vielen anderen Orten OpenAir-Festival entstanden, wurde in Worms das Abenteuer gewagt und es entstand ein ganz neues und eigenes Festival: „Worms: Jazz & Joy“ gab dem Jazz in Rheinhessen und in Worms ein Zuhause. Die Einführung des Events war dafür verantwortlich, dass die Stadt Worms fortan auch Konzerte außerhalb der Festival-Zeit organisierte. Eine Wormser Jazzszene entwickelte sich und führte unter anderem zu der Jazz-Initiative „BlueNite“, die in den vergangenen Jahren viele namenhafte nationale sowie internationale Jazzmusiker zu Konzerten nach Worms


WORMS: JAZZ & JOY

An einem Wochenende im Sommer ist Worms die Jazzstadt schlechthin Hochkarätige Künstler wie Bob Dylan, Simply Red, Joe Cocker, Die Fantastischen Vier, James Morrison und Nena, aber ebenso Jazz-Legenden wie Larry Coryell und Marla Glen – sie alle waren schon in Worms dabei: „Worms: Jazz & Joy“ bringt die Stadt und die Menschen zum Aufblühen, alterslos, grenzenlos.

einlud. Darauf folgte auch der „Jazzpreis der Stadt Worms“, eine mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung, die seit 2003 alle zwei Jahre im Rahmen der BlueNite verliehen wird. Mittlerweile hat sich „Worms: Jazz & Joy“ auch zu einem Höhepunkt des rheinlandpfälzischen Kultursommers für die Medien etabliert und ist dadurch zu einer wichtigen Kulturinstitution für Worms geworden.

Nicht nur Jazz im Programm Nicht nur Jazz-Begeisterte kommen bei „Worms: Jazz & Joy“ auf ihre Kosten, sondern auch Fans anderer Musikrichtungen. Nahezu von Beginn an war der Wormser Vibraphonist und Komponist Stefan Traub künstlerischer Leiter des Festivals. Er verfolgte unter anderem die Strategie, Musikbegeisterte mithilfe von

internationalen Acts und jazzverwandter Musik anzulocken. Nach Traub reicht der Begriff Jazz weiter, als nur bis zu den Dixie- und Oldtimerbands aus dem Eröffnungsjahr; und auch die Umbenennung des Festivals im Jahre 2000 in „Worms: Jazz & Joy“ zeugt von der Verwandlung von einem reinen „Jazz-Festival“ zu einem Festival, das mehrere Musikrichtungen vereint. Das Festival hat sich mit der Zeit auch immer mehr für andere Genres geöffnet und bietet den Besuchern neben Jazz nun auch unter anderem Soul, Swing, Pop und Rock. Von der Etablierung des Festivals hat zudem die Wormser Musikszene profitiert, denn sie war nicht nur am Programmangebot beteiligt, sondern konnte Musikern auch ein Publikum in professioneller Umgebung präsentieren und somit die hiesige Musiklandschaft stärken.

Fünf Bühnen in einzigartigem Ambiente Bei „Worms: Jazz & Joy“ präsentiert sich eine breite musikalische Vielfalt auf fünf verschiedenen Bühnen rund um den Kaiserdom: Die Renolit-Bühne an der Jugendherberge gehört traditionsgemäß vor allem jungen Künstlern und Nachwuchstalenten und ist für die Besucher kostenfrei. Auf dem Platz der Partnerschaft, wo Freitagabends immer das Sonderkonzert stattfindet, bekommt der Besucher ganz viel Pop zu hören – auch diese Bühne begeistert vor allem das jüngere und junggebliebene Festivalpublikum. Im Andreasstift wird hingegen Jazzgenuss der Extraklasse in einem einzigartigen Ambiente geboten – nationale als auch internationale Stars der Jazzszene überzeugen ihr Publikum hier mit klassischem bis modernem Jazz. Auf dem Weckerlingplatz

gibt es Latin, Swing und Jazz zu hören und auch der Schlossplatz vereint unterschiedliche Musikstile und Künstler miteinander, auf dieser Bühne werden Blues, Rock und Musik aus aller Welt präsentiert. Doch es sind nicht nur bis zu 40 Auftritte und ein Sonderkonzert, die jährlich so viele Besucher zu „Worms: Jazz & Joy“ locken: auch das einzigartige Ambiente, das zum Flanieren und Verweilen einlädt, sowie ein umfangreiches Angebot an kulinarischen Spezialitäten sind für den Erfolg des dreitägigen Festivals verantwortlich. Ein Erfolg, der sich sehen lassen kann – denn in diesem Jahr verzeichnete das Festival mit 22.000 Teilnehmern sogar einen Besucherrekord. Nicole Matthes „Worms: Jazz & Joy“ wird im kommenden Jahr vom 15. bis zum 17. August wieder seine Tore öffnen.


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Ausgehen in Worms

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Uli Partheils Playtime

BlueNite

Die Jazzinitiative in Worms 1998 trafen sich einige Wormser Musiker und Jazzinteressierte, um zu überlegen, wie man den Jazz in Worms stärker fördern und Möglichkeiten schaffen könnte, um Künstlern eine Plattform für Auftritte und Präsentationen zu bieten. Um Jazz live erleben zu können, musste man damals nach Mannheim, Heidelberg, Darmstadt und Frankfurt reisen, da außer einmal im Jahr beim Wormser Jazzfestival diese Musik in Worms nicht vertreten war. Gemeinsam mit dem Inhaber des neu eröffneten Café Schmitz organisierte die Gruppe unter Leitung der Musiker und Kulturschaffenden Ralf Gauck und Volker Wengert ein Konzert mit den drei Wormser Formationen Break Even Point, 3. Art und Duo GauckJanson, das über 300 Besucher in die ehemalige Baptistenkirche lockte. Von diesem Erfolg motiviert, beschloss man das Peter Protschka Quartett

Projekt „Jazz in Worms“ fortzusetzen, was 1999 zur Gründung der Wormser Jazzinitiative BlueNite e.V. führte. In den darauf folgenden Jahren veranstaltete der Verein in steigender Zahl mit Unterstützung von Sponsoren wie der Volksbank Worms und der Sparkasse Konzerte in Thomas Schmitz‘ Café, die von den Wormser Jazzfreunden mit Begeisterung aufgenommen wurden. Über die Jahre hinweg wurden auch andere Wormser Veranstaltungsorte bespielt: Das LincolnTheater, der Kanal 70, der Stiftskeller, die Kapelle in der Prinz-Carl-Anlage zählten dazu, aber auch ungewöhnliche Räume wie das Foyer des Wormser Wasserturms wurden genutzt.. Mittlerweile organisiert und veranstaltet BlueNite gemeinsam mit der KVG die Wormser BlueNites monatlich von September bis April im oberen Theaterfoyer. Neben regionalen Musikern wie Ulli Rollshausen, Christian Maurer, Ralf Gauck, Ede Janson, Cay Rüdiger, Gary Fuhrmann, Thomas Haag und anderen gelang es den Vereinsaktiven über die Jahre hinweg deutsche Jazzgrößen wie Wolfgang Dauner, Christof Lauer, Nils Wogram, Heinz Sauer (mit dem damals noch unbekannten Michael Wollny am Klavier), Tony Lakatos, Barbara Dennerlein und Joo Kraus nach Worms einzuladen, aber auch internationale Stars wie Ferenc Snétberger, David Friesen, Billy Hart oder Allen Blairman folgten der Einladung der Jazzinitiative.

Unvergesslich bleibt auch das grandiose Konzert mit dem amerikanischen Saxophonisten und ehemaligen Miles DavisSideman Bob Berg mit seinem Quartett im Café Schmitz. Ausgefallenes war immer Bestandteil des Programms: So der Auftritt des Vibraphonisten

Seit Bestehen des Vereins wurden so fast einhundert Konzerte und Veranstaltungen nebst Ausstellungen durchgeführt. Seit 2003 zeichnet sich BlueNite verantwortlich für die Organisation der Vergabe des von Florian Gerster gestifteten Wormser Jazzpreises, der alle zwei Jahre

ZodiakTrio

Stefan Traub mit dem Franzosen Benoit Moerlen am Marimbaphon, der der Kultband „Gong“ angehörte oder auch die Solo-Performance des Posaunisten Christof Thewes im Wormser Wasserturm. Schon traditionell ist die jährliche Summer BlueNite im Innenhof der Anhäuser Mühle Monsheim, wo der musikalische Schwerpunkt auf Vocal Jazz liegt. Stolz ist man immer noch auf die Verpflichtung der Sängerin Lyambiko im Jahre 2003, die mittlerweile zu den Weltstars zählt.

verliehen wird sowie für die Gestaltung und Durchführung des Preisträgerkonzerts. Die monatlich stattfindende BlueNite Jazz Session, seit fast zehn Jahren fester Bestandteil der Vereinsarbeit, ermöglicht es Wormser Musikern einmal monatlich zusammen zu kommen, um gemeinsam zu jammen – zur Freude des immer zahlreich erscheinenden Publikums. Die kleine aber feine Wormser Jazzmusikerfamilie ist dadurch langsam angewachsen, da mittlerweile auch einige junge Jazzer dazu gestoßen sind.


Ausgehen in Worms

TOPGUIDE Seit 1999 ist Volker Wengert Vorsitzender des Vereins, gemeinsam mit dem Vorstand um Gesine Peitzsch, Ralf Keidel und Oliver Baltz lenkt er die Geschicke der Initiative, organisiert, knüpft Verbindungen und setzt ehrenamtlich konsequent die Ziele des Vereins – ideelle Förderung und Unterstützung von Jazzmusikern, Durchführung von Jazzkonzerten sowie Förderung der Kunst auf dem Gebiet der Jazzmusik – um. BlueNite e.V. ist seit 2002 als gemeinnützig anerkannt, Fördermitgliedschaften können erworben werden, um mit einem jährlichen Betrag die Arbeit der Initiative zu unterstützen.

„Warum Jazz?“ Volker Wengert: „Ich möchte zur Antwort Pat Metheny zitieren: Viele Leute sagen, dass es lang dauert, bis man Jazzfan ist, aber bei mir war das eine Sache von fünf Sekunden. Das kann ich nur bestätigen und diese einmal gewonnene Begeisterung hat mich nie

Thomas Siffling Trio

wieder verlassen. Die Spontaneität, die Intensität und die unbändige Freiheit dieser Musik erzeugen jene Gefühle von Spannung und Lebendigkeit, die man nicht mehr missen möchte. Es ist die Live-Performance, die dies besser vermitteln kann, als jede Platten- oder CD-Aufnahme: die Konzentration der Musiker, die Geräusche der Klappen am Saxophon, das Schnalzen der Saiten am Kontrabass, die Entrücktheit und tiefe Zufriedenheit der Solisten, das Gefühl, von den Musikern mit auf eine Klangreise genommen zu werden – all das wollen wir mit unseren Konzerten erreichen. Bob Berg sagte uns bei seinem Besuch in Worms: ‚Jazz needs enthusiastic people like you to keep this music alive.‘ Dieser Aussage fühlen wir uns in unserer Arbeit verpflichtet. Ich denke, nach vierzehn Jahren Bestand ist der Verein zu einer festen Institution in und um Worms geworden, nicht mehr wegzudenken aus der hiesigen Kulturlandschaft. BlueNite steht für qualitativ hochwertige Jazzkonzerte und einer vorbildlich engagierten ehrenamtlichen Kulturarbeit, die sich weit über die Grenzen von Rheinland-Pfalz hinaus einen Namen gemacht hat. Jazz in Worms – den gibt es, kontinuierlich über das ganze Jahr hinweg. Ich meine, es besteht keine Veranlassung mehr für den Jazzfreund, die Metropolen im Rhein-Main-NeckarRaum aufzusuchen, um guten Jazz live erleben zu können.

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Real Jazz Trio

Offshore Quintett

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Sie wollen doch auch, dass es ein schöner Abend wird.

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Das Wormser Backfischfest Das Backfischfest ist ein klein bisschen wie Weihnachten: Groß und Klein freuen sich das ganze Jahr drauf und selbst viele Fortgezogene kommen dafür einige Tage in ihre Heimatstadt zurück – kein Wunder also, dass die Festwoche in Worms auch die fünfte Jahreszeit genannt wird. Mit bis zu 700.000 Besuchern gilt das Wormser Backfischfest als das größte Volks- und Weinfest am Rhein, es wurde vor 80 Jahren erstmals veranstaltet und hat nach wie vor nichts von seiner Attraktivität verloren. Eine traditionelle Rolle spielt hierbei die Wormser Fischerzunft, die älteste Zunft Deutschlands, der das Fest gewidmet ist. Eröffnet wird das Backfischfest am letzten Samstag im August auf dem Wormser Marktplatz: Der Oberbürgermeister der Stadt Worms überreicht seinem ‚Kollegen‘, dem „Bojemääschter vun de Fischerwääd“ den Stadtschlüssel – da dieser gemeinsam mit seiner Backfischbraut symbolisch die Amtsgeschäfte im Rathaus während des Volksfestes am Rhein übernimmt – und erhält hierfür einen prächtigen Fisch. Dieser Brauch reicht zurück ins Mittelalter, als die Wormser Fischer ebenfalls mit Fisch-Geschenken um die Genehmigung ihrer Feste baten. Eine Aufführung des Wormser Gesellentanzes, der aus dem 15. Jahrhundert stammt und ei-

nen festen Bestandteil der Eröffnungszeremonie darstellt, sorgt dabei für Stimmung bei den Zuschauern. Anschließend ziehen Teilnehmer und Ehrengäste der Eröffnungsveranstaltung gemeinsam zum Festplatz, um

im Wonnegauer Weinkeller den Festplatz offiziell zu eröffnen. Von nun an machen mehr als zehn internationale Fahrgeschäfte, der Wonnegauer Weinkeller, ein großes Festzelt, etliche Gartenwirtschaften und zahlreiche Imbiss-, Verkaufs- und Glücksspielbuden auf dem Festplatz „Kisselswiese“ Wormser und Besucher der Nibelungenstadt neun Tage lang glücklich. Der erste Sonntag ist dem großen Festumzug gewidmet, bei dem Vereine, Firmen und Privatpersonen die Gelegenheit nutzen, um mit prächtig geschmückten Wägen durch die Wormser Innenstadt zu ziehen und die tausenden Zuschauer

am Straßenrand mit Süßigkeiten und Wormser Wein zu beglücken. Für ausgelassene Stimmung sorgt nicht nur der Rebensaft, sondern auch die zahlreichen Musik- und Tanzgruppen, die ihr Können zum Besten geben. Der rheinhessische Wein von ansässigen Winzern spielt auf dem Backfischfest ohnehin eine große Rolle: Legendär ist schon das „Fischerwääder Frühschoppen“ am ersten Festsonntag, wofür auch eine „Bojemääschterei“ auf der Fischerwääd eingerichtet wird. Und auch der Wonnegauer Weinkeller zeigt sich über die gesamte fünfte Jahreszeit gut gefüllt, hier können mehr als 400 erlesene Weine aus Worms und den umliegenden Ortschaften zu


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TOPGUIDE Tanzmusik verköstigt werden. Da verwundert es nicht, dass die Weinprobe „Hagens Weinschatz“ ein absoluter Besuchermagnet ist und der Wonnegauer Weinkeller montags aus den Nähten zu platzen droht. Für das traditionelle Fischerstechen zieht die Wormser Fischerzunft, die bekanntlich die älteste Deutschland ist (seit 1106), am zweiten Backfischfestsonntag mit Musik und Trommeln zum Floßhafen, wo sich zunächst Bauer und Bäuerin lautstark streiten, bis beide im Wasser landen. Anschließend beginnt das Wettstechen der Fischer: Die jungen Männer verschiedener Vereine stehen auf schmalen Kanus und müssen beim entschiedenen Stoß mit der 3,50 Meter langen Holzlanze auf das gegnerische Boot nicht nur Kraft sondern auch Balance unter Beweis stellen – natürlich dürfen sie sich dabei nicht festhalten und Sieger ist derjenige, der trocken bleibt. An diesem Tag, der zugleich der letzte Tag des Volksfestes ist, findet zum Abschluss ein sehenswertes Höhenfeuerwerk am Rhein statt. Auf der Rheinpromenade und der Rheinbrücke stehend blicken zahlreiche Menschen in den Himmel, während das atemberaubende Spektakel seinen Lauf nimmt und sich das Licht des Feuerwerks auf dem Wasser spiegelt. Kani Rostami Boukani

„Fischerwääd“ ist alljährlich neun Tage lang das Herz des Backfischfests

Kleine Gasse ganz groß Eine kleine Gasse, zwischen Stadtmauer und Rhein gelegen, spielt während des Backfischfests eine ganz besonders große Rolle: die Fischerwääd (Fischerweide). Dort wohnten einst die Wormser Fischer. Während auf dem Festplatz Schausteller und Veranstalter - im übertragenen Sinne - die Muskeln spielen lassen und für Unterhaltung sorgen, schlägt in der Fischerwääd das Herz des Fests. Hier wird natürlich ebenfallls gefeiert und es lockt ganz besondere Stimmung. Der „Bojemääschter“ (Bürgermeister) vun de Fischerwääd“ übernimmt während des Backfischfestes gemeinsam mit der Backfischbraut symbolisch die Regentschaft über Worms. Die Bojemääschterei (Bürgermeisterei) des Fischerwääder Vereins zur Brauchtumspflege wird zu einem Fest-Zentrum. Die Mitglieder des Brauchtumsvereins „Fischerwääder“ tragen in jedem Jahr zum Programm bei: Ob musikalischer Weckruf in der Fischerwääd, Fischerwääder Kerb, die Auslosungsparty für das Fischerstechen sowie der Kindernachmittag mit Lampionumzug am Freitag – alle Veran-

staltungen gehören fest in das Rahmenprogramm. Bei der Eröffnung erhält der Bojemääschter vom Oberbürgermeister der Stadt den Stadtschlüssel im Tausch gegen eine repräsentativ hergerichtete Fischplatte. Dieser Brauch reicht zurück ins Mittelalter, als die Wormser Fischer ebenfalls mit Fischen als Geschenk um die Genehmigung ihrer Feste baten. In der Bojemääschterei ist die Fischerwääder Stubb untergebracht, wo Erinnerungsstücke und Dokumente der Fischerzunft präsentiert werden. Wenn am nächsten Backfischfest, vom 30. August bis 7. September 2014, wieder die Menschenmengen in die Fischerwääd und auf den Festplatz strömen, wird

man übrigens wieder buchstäblich davon sprechen können, dass das Backfischfest seine „Pforten“ öffnet. Denn zum 80sten Bestehen des Backfischfests war - ebenfalls in Anlehnung an alte Tradition - wieder ein Eingangstor gebaut worden. Früher schmückte eine mit Schilf geschmückte Konstruktion das Tor zum Festplatz. Doch seit diese einst in Brand gesetzt worden war, fehlte ein Tor am Haupteingang. Inzwischen präsentiert sich der komplette Eingangsbereich in neuem Gewand: vom neuen Reisebusparkplatz in der alten B9, über den neu gestalteten Barbarossaplatz, bis zum neuen Tor mit seinen typischen Backfischfestmotiven Riesenrad, Fischerstechen und Weinglas. Jens Kowalski

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Die Nibelungensage Liebe,Verrat und Mord – das ist der Stoff, der seit jeher das Publikum zu fesseln vermag. Und wenn dann noch ein nahezu unbesiegbarer Held, eine schöne Königstochter und ein verwunschener Schatz hinzukommen, dann ist man der Sage um die Nibelungen schon ganz nahe. Das Nibelungenlied ist ein Heldenepos aus uralten Zeiten: Um 1200 von einem unbekannten Dichter verfasst, wurde das mehr als 2300 Strophen starke Werk schon bald zum Nationalepos der Germanen stilisiert. Es ist eine Geschichte von Treue und Verrat, von Liebe und Brudermord, von Glück und Verhängnis. Ein Drama, das bis heute nichts von seiner Faszination verloren hat, weil es glanzvoll beginnt, doch in Blut und Feuer enden muss. Die Nibelungensage ist wie ein grausames Märchen, hinter dem sich eine wahre Geschichte verbirgt – die Geschichte vom Untergang des Königshofs der Burgunder zu Worms.

Die Geschichte um Königstochter Kriemhild Im Mittelpunkt der Sage steht die Burgunderprinzessin Kriemhild: Ihre Brüder Gunther, Gernot und Giselher herrschen als Könige am Hof der Burgunder in Worms über ihr Reich am Rhein. Eines Tages erscheint dort der Königssohn Siegfried aus Xanten, der von Kriemhilds legendärer Schönheit gehört hat und sie heiraten möchte. Hagen von Tronje, wichtigster Ratgeber der Burgunder, berichtet seinen monarchischen Herren warnend von Siegfrieds Taten: In einem fernen Land habe Siegfried die Söhne des Königs Nibelung mit seinem Schwert Balmung erschlagen und deren Schatz geraubt sowie dem Zwerg, der den Schatz bewachte, eine Tarnkappe abgenommen, die unsichtbar mache und ihm übermenschliche Kräfte verleihe. Zudem habe Siegfried einen Drachen erstochen und in dessen Blut gebadet, wodurch seine Haut unverwundbar geworden sei. Trotz Hagens Warnungen wird Siegfried als Gast am Wormser Hof aufgenommen und schon bald in eine folgenreiche Intrige verwickelt: Bevor er Kriemhilds Hand erhalten darf, soll er Gunther helfen, die isländische Königin Brünhild zur Gemah-

lin zu gewinnen. Die magische Brünhild kann nur vom stärksten aller Männer geschlagen werden und so kommt es, dass Gunther Brünhild nur gewinnt, weil ihm Siegfried im Kampfe hilft, die Unbesiegbare zu besiegen. Gemeinsam mit Brünhild kehren die Helden zurück nach Worms – die Isländerin wird Gunthers Gattin und Siegfried heiratet am gleichen Tag die schöne Kriemhild. Doch in der Hochzeitsnacht muss Siegfried seinem Schwager erneut helfen: Mit Hilfe der Tarnkappe verborgen ringt er Brünhild im Schlafgemach des Burgunderkönigs nieder, so dass Gunther Brünhild die Jungfräulichkeit nehmen kann. Kriemhild kommt dahinter und verrät Brünhild später im Streit, dass Gunther sie einst nur mithilfe des unsichtbaren Siegfried bezwungen habe. Die tief be-

schämte Königin fordert von ihrem Gatten Siegfrieds Tod. Und auch Hagen rät aus Furcht vor Siegfrieds Macht zum Mord und entlockt Kriemhild arglistig seine einzige verwundbare Stelle...

Inszenierungen am Originalschauplatz Im 19. Jahrhundert erlangte das Nibelungenlied durch Richard Wagners Opernzyklus „Der Ring des Nibelungen“ weltweite Bekanntheit, nahezu zeitgleich erschien mit Friedrich Hebbels dreiteiligem Trauerspiel „Die Nibelungen“ eine der wichtigsten Bearbeitungen des Nibelungenstoffs für den Theaterbereich – es verwundert daher nicht, dass die Hebbelsche Fassung des Stücks von Beginn an auch die Grundlage für die Inszenierungen der Wormser Nibelungen-Festspiele bildete. Bereits im Dritten Reich gab es von 1937-1939 Aufführungen, die erste Neuinszenierung, welche die Entstehung der Nibelungen-Festspiele in ihrer heutigen Form begründete, wurde im Sommer 2002 aufgeführt. Das Besondere an den Nibelungen-Festspielen ist natürlich, dass sie den Nibelungenstoff an seinem Originalschauplatz im Freien auf die Bühne bringen: Der gewaltige Wormser Kaiserdom dient als einzigartige Kulisse für das große Spektakel, und der stimmungsvoll illuminierte Heylshofpark versüßt mit seinem tollen Ambiente die Pausenzeit – der Park gilt bereits heute als das „schönste Theaterfoyer Deutschlands“. Jeden Sommer locken die Nibelungen-Festspiele ein zahlreiches Publikum und sogar Stars und Sternchen nach Worms, die vor allem am Premierenabend über den roten Teppich flanieren und die Aufmerksamkeit der Medien genießen.

Wedels letzte Festspielsaison ist gekommen Dieter Wedel hat die Wormser Nibelungen-Festspiele zu dem gemacht, was sie heute sind – doch mit dem Stück „Hebbels Nibelungen - born this way“, das Kriemhilds Rache thematisiert, ist 2014 seine letzte Festspielsaison in Worms gekommen. Seit fünf Jahren wird erstmals wieder auf der Nordseite des Wormser Kaiserdoms gespielt, dabei sein werden natürlich viele Stars und neue Namen. Vom 18. Juli bis 3. August 2014 haben die Besucher die letzte Gelegenheit, bei den Nibelungen-Festspielen eine Inszenierung von Dieter Wedel zu erleben. Denn ab 2015 wird der Filmproduzent Nico Hofmann Dieter Wedel als Intendant ablösen. Thomas Schadt, Regisseur und Geschäftsführer der Filmakademie Baden-Württemberg, wird neben Hofmann neuer künstlerischer Leiter. Das Stück wird nach der literarischen Vorlage des Nibelungenlieds von dem vielfach ausgezeichneten Schriftsteller und Theaterautor Albert Ostermaier erarbeitet – dabei sollen zukünftig die Nibelungen wieder ganz in den Mittelpunkt stehen, indem jedes Jahr eigens für Worms geschriebene und inszenierte Uraufführungen die Festspiele beleben. Die verschiedenen Genres werden dabei offener eingesetzt als bisher: So seien erweiterte filmische Elemente genauso denkbar wie die Hinwendung zum Tanz- oder Musiktheater. Zudem sollen jährlich ein Wettbewerb für junge Autoren sowie Inszenierungen von jungen Regietalenten zum festen Bestandteil der NibelungenFestspiele werden. Kani Rostami Boukani Nibelungen-Festspiele 2014 Der Vorverkauf zu „Hebbels Nibelungen - born this way“ hat bereits begonnen. Tickets erhalten Sie unter Tel.: 0180 5337171 (0,14EUR/Min aus dem deutschen Festnetz. Mobilfunk max. 0,42 EUR/Min.) und unter www. Nibelungenfestspiele.de.


Ein Epos aus uralten Zeiten fesselt bei den NibelungenFestspielen Jahr f端r Jahr das Publikum am Originalschauplatz Fotos: Rudolf Uhrig


Das Wormser

Ein Haus für alle Kultur für alle! Das bietet das Wormser Theater- und Kulturund Tageszentrum seit Januar 2011. Damals öffnete nach mehrjähriger Sanierungs- und Bauphase das neue kulturelle Zentrum der Stadt mit einer furiosen Eröffnungswoche seine Tore. Insgesamt über 15.000 Menschen feierten an acht Tagen bei zehn Veranstaltungen die Vielfalt des Hauses. Zwei Jahre später ist das Wormser schon kaum mehr wegzudenken aus dem Leben der Stadt. Seien es Fastnachtssitzungen der Wormser Vereine, die beliebten Nachtvorlesungen des Klinikums Worms, die Wormser Weinmesse oder Ausstellungen

lokaler Künstler – all diese Veranstaltungen finden mittlerweile im Wormser statt. Auch Unternehmen haben das schmucke Gebäude in der Rathenaustraße für Tagungen, Messen und Firmenevents entdeckt und sorgen mit verschiedensten Veranstaltungen für dessen Belebung. Nicht zu vergessen ist natürlich das abwechslungsreiche Kulturprogramm, welches das Team um den für die Programmgestaltung verantwortlichen Oliver Mang zusammenstellt. Auch 2014 wird wieder für beste Unterhaltung gesorgt. Für jeden Geschmack und jedes

Alter sind Vo r s t e l lungen dabei, von Oper über Comedy bis hin zum Kindertheaterstück ist auch in diesem Jahr wieder alles vertreten. Schauspielfans können sich im Januar auf Karl Dall als „Der Opa“ (18. Januar) freuen, wenn der Komiker in dem Solostück „die Rolle seines Le-


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TOPGUIDE bens“ spielt. In Erinnerung an Vicco von Bülow zu dessen 90. Geburtstag bringt die Münchner Tournee „Loriots dramatische Werke 2014“ auf die Bühne. Diese „Comedy-Night“ ist ein heiter-hintergründiger Anschlag auf die Lachmuskeln (27. April). Natürlich stehen auch Theaterklassiker wie „Das Leben des Galilei“ von Bertolt Brecht (14. Januar) oder „Bekenntnisse des Hochstaplers

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statt, bei dem es unter anderem Beethovens LeonorenOuvertüre zu hören gibt (29. Januar). Im Februar spielt die Baden-Badener Philharmonie unter Dirigent Pavel Baleff Stücke von Rossini, Chopin und Mendelssohn-Bartholdy (18. Februar). Das Mendelssohn Kammerorchester Leipzig kommt im April mit Gastdirigent Peter Bruns nach Worms (5. April).

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Felix Krull“ von Thomas Mann (20. März) auf dem Spielplan. In der „Gala-Nacht der Stars“ schlüpfen die Darsteller in die Haut von Weltstars wie Elvis oder Liza Minnelli und unterhalten mit Gesang, Schauspiel und Tanz das Publikum (11. Januar). Zum 100-jährigen Jubiläum des Musicals „Das Phantom der Oper“ gastiert Opern-Star Deborah Sasson als Christine in einer überarbeiteten Inszenierung, für die ein Musikproduzententeam neue Musik und neue Texte komponiert (12. Februar). Opernfreunde können sich im März sogar zweimal über die Opera Romana freuen, die mit „Aida“ (7. März) und „Carmen“ (19. März) auf der Bühne zu sehen sein wird. Für Liebhaber der klassischen Musik findet ein Konzert der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter dem Dirigat von Karl-Heinz Steffens

Highlight für alle Schlagerfans ist das Konzert der Amigos, die mit ihrer „Im Herzen jungTournee“ auch in Worms Halt machen (26. April). Auch die kleinen Theaterzuschauer ab fünf Jahren kommen auf ihre Kosten: „Der satanarchäolügenialkohölliche Wunschpunsch“ nach dem Buch von Michael Ende kommt im März ins Wormser (13. März). Für alle Comedy-Begeisterten steht zudem Johann König mit seinem Programm „Feuer im Haus ist teuer, geh raus!“ auf dem Spielplan (21. März). Karten für alle Veranstaltungen im Wormser Theater und Kulturzentrum gibt es beim TicketService, Rathenaustraße 11 (im Wormser), telefonisch unter 06241/2000-450 oder im Internet unter www.daswormser.de sowie bei allen TicketReginal-Vorverkaufsstellen.

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Programm-Mix aus Kabarett, Musik und Theater 2006 mietete die Stadt das ehemalige Kino am Obermarkt als Theater an. Das „neue“ Lincoln-Theater sollte nicht nur eine Ausweichfunktion für das Spiel- und Festhaus übernehmen, das wegen Sanierungsarbeiten geschlossen war, sondern erprobte auch einen für Worms in dieser Form neuen Programm-Mix mit Blick auf das dann ebenfalls neue Kultur- und Tagungszentrum. Seit Mai 2012 liegt der Betrieb des Lincoln-Theaters zudem allein in der Verantwortung des Trägervereins Lincoln Worms e.V., was bislang ein absolutes Novum in der Stadt Worms ist. Inzwischen hat sich das „Lincoln“ zu einem Geheimtipp in Sachen Kleinkunst, Lesungen, Kabarett und Comedy gemausert. Die Mischung aus regionalen Künstlern, einem Programm für Jung und Alt und einigem Neuen kommt beim Publikum gut an. Auch in der ersten Spielzeit 2014 bietet das Lincoln-Theater dem Publikum wieder ein buntes Repertoire. Los geht es im neuen Jahr mit den „Schönen Mannheims“ und ihrem Musik-KabarettProgramm „Hormonyoga“. Die vier Sängerinnen begeistern seit 2011 mit einer Mischung aus Eigenkompositionen, Songs und Chansons die deutsche Kulturlandschaft (10. Januar).

Marcel Adam stellt zusammen mit dem Duo „La fine équipe“ seine brandneue CD vor. Mit Chansons und Comedy hat er bereits bei Auftritten bei Worms: Jazz & Joy das Publikum begeistert (21. Februar). Im April steht der Wormser Künstler Burkhard Engel unter dem Motto „Männer! – Eine heitere, literarisch-musikalische Selbstbetrachtung“ auf der Bühne (5. April). Tina Teubner, Preisträgern des Deutschen Kabarettpreises und des Deutschen Kleinkunstpreises, präsentiert ihr Programm „Männer brauchen Grenzen“ (14. Februar). „Der Rocker vom Hocker“ Sven Hieronymus, auch bekannt als Comedian aus der RPR1-Morningshow, nimmt im März den alltäglichen

Wahnsinn unter die Lupe (15. März). „Wie komme ich jetzt da drauf?“, fragt sich Jochen Busse und zieht im Hinterraum seiner eigenen Geburtstagsparty kabarettistische Bilanz (4. April). Die Improtheatergruppe „Die Flummis“ kommt mit ihrem Stück „7 Jahre Glück - Liebe kann viele Formen haben“ ins Lincoln und bietet den Zuschauern ein interaktives Theatererlebnis zum Mitmachen (14. März). Zum Shakespeare-Jahr 2014 spielt Bernd Lafrenz vom Stadttheater Minden „Der Widerspenstigen Zähmung“ frei nach Shakespeare (27. März). Für die kleinen Theaterfreunde ab vier Jahren lässt Anke Scholz die Puppen tanzen. Sie präsentiert mit ihren Handpuppen das

Stück „Max und Moritz“ nach Wilhelm Busch (7. März). Wie im letzten Jahr hält der Alpenverein auch 2014 wieder Diavorträge zu den verschiedensten Landschaften der Welt. Valentin Pardeller beginnt mit „Dolomiten – faszinierende Bergwelt“ (18. Januar). Weiter geht es mit einem Vortrag zu „Patagonien - vom Winde verweht“ (15. Februar), im März steht dann „Auf ins Allgäu - Berge, Hütten, Höhenwege“ auf dem Plan (15. März). Karten für alle Veranstaltungen gibt es u.a. beim TicketService im Wormser, Rathenaustraße 11, oder in der Tourist Information am Neumarkt. Michaela Hellmann


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Drachen Pagode - Kulinarische Köstlichkeiten aus Fernost Neben seinen großartig zubereiteten Gerichten, die ein absoluter Genuss sind, ist das asiatische Restaurant „Drachen Pagode“ im Wormser Einkaufs-Park (WEP) bereits seit über vier Jahren in Worms für stilvolles Ambiente, eine gemütliche Atmosphäre und einen äußerst zuvorkommenden Service bekannt. Die Speisen- und Getränkeauswahl ist dabei so vielfältig, dass für jeden Freund der asiatischen Küche etwas Passendes dabei ist. Asiatisches Buffet Knackige Salate, asiatische Suppen und frischer Sushi von Lachs über geräucherten Aal bis hin zu Garnelen… Wem jetzt schon das Wasser im Mund zusammen läuft, der sollte sich einen Besuch bei „Drachen Pagode“ nicht entgehen lassen – denn das waren lediglich die Vorspeisen des umfangreichen asiatischen Buffets, das täglich frisch zubereitet angeboten wird. Die Hauptspeisen bieten alles, was das Herz begehrt: Klassische Gerichte wie gebratene Ente, Frühlingsrollen oder gebratene Nudeln mit Ei und Gemüse sind hier ebenso zu finden, wie ausgefallenere Gerichte oder Pommes Frites für die Kinder. Zum Nachtisch

stehen den Gästen neben gebackener Ananas und Banane mit Kokosmilch verschiedenes frisches Obst, eine Auswahl an Joghurtsorten, Wackelpudding und eine „Eisbar“ mit verschiedenen leckeren Sorten zur Verfügung.

Mongolischer Grill Großer Beliebtheit erfreut sich der mongolische Grill, der jeden Abend das asiatische Buffet abrundet: Hier kann man sich selbst eine Auswahl aus frischem Fisch, Fleisch und Gemüse zusammenstellen, die passende Marinade wählen und das Ganze dann von einem Koch zubereiten lassen.

Die Auswahl an verschiedenen Fisch- und Fleischsorten reicht von Wels, Tilapia und Garnelen über Hühnchen, Schwein und Känguru, außerdem gibt es hier auch immer mal wieder etwas Neues zu entdecken. Denn das Team von „Drachen Pagode“ sieht es als Herausforderung an, sich weiter zu entwickeln, um ihre Stammgäste überraschen zu können – und dass dies gelingt, wird unter anderem dadurch deutlich, dass das Zebrafleisch, das vor nicht allzu langer Zeit ins Sortiment aufgenommen wurde, von den Gästen äußerst gut angenommen wird. Natürlich lässt auch die Getränkeauswahl keine Wünsche offen – neben exotischen Säften und asiatischen Bieren gibt es auch

Besonderheiten wie Reis- und Pflaumenwein zu probieren. Das asiatische Mittagsbuffet gibt es von Montag bis Freitag inkl. Ente und Sushi für 8,90 Euro. Und wer in den Genuss des mongolischen Grills kommen möchte, sollte das abendliche „All you can Eat-Buffet“ für 15,90 Euro wahrnehmen. Natürlich können auch Gerichte à la Carte bestellt werden. Informationen über Aktionen und das ständige Angebot gibt es im Internet unter www.drachen-pagode.de. Das Team von „Drachen Pagode“ möchte sich ganz herzlich bei allen Gästen für ihre treue Unterstützung bedanken und freut sich sehr auf ein baldiges Wiedersehen. Kani Rostami Boukani

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Das Mittelalter hautnah erleben – Das Wormser Wäldchen verwandelt sich jedes Jahr aufs Neue in ein mittelalterliches Lager, das von zahlreichen Gewandeten bevölkert wird: Händler, Krieger, Köche, Handwerker und Künstler entführen die Besucher in eine längst vergangene Zeit, indem sie das mittelalterliche Lagerund Marktleben wieder auferstehen lassen.

Das Wormser Spectaculum ist einer der ältesten und beliebtesten der mittlerweile weit über 1000 Mittelaltermärkte in Deutschland: Im vergangenen Jahr zog er 22.500 Besucher an, veranstaltet wird er seit dem Jahr 2002. Damals schlug der Markt seine Zelte vor der Kulisse der Wormser Stadtmauer auf, schon ein Jahr später zog er jedoch ins Wormser Wäldchen, wo er seither – bis auf ein kurzes Intermezzo in Pfeddersheim – jedes Jahr vom „Wormser Netzwerk Lebendiges Mittelalter“ veranstaltet wird. Und das ist auch kein Wunder, denn im Wäldchen gibt es nicht nur ausreichend Platz, auch Stra-

ßen und moderne Gebäude werden von den Bäumen verborgen, wodurch eine absolut authentische Atmosphäre im Grünen möglich wird. Die Gäste erwartet an drei Tagen ein Mittelaltererlebnis der besonderen Art mit über 100 Ständen, einem großen Lager mit Gewandeten und einem bunten Programm für Jung und Alt. Der Eintritt, hier „Wegezoll“ genannt, beträgt für das ganze Wochenende 5 Euro, Gäste, die in ein mittelalterliches Gewand gehüllt erscheinen, dürfen für 3 Euro passieren und Kinder bis zum „Schwertmaß“ (etwa bis 1,40 Meter) dürfen umsonst

eintreten. Gewandung ist erwünscht und der Anteil derer, die sich authentisch kleiden, dementsprechend hoch. Außerdem besteht die Möglichkeit, stilecht im mittelalterlichen Lager zu übernachten und ein ganzes Wochenende fernab der modernen Zivilisation in einer anderen Epoche zu verbringen. Doch nicht nur Kleidung und Lager sind dem Mittelalter nachempfunden, auf Authentizität wird in jeder Hinsicht Wert gelegt: Schon die im Eingangsbereich gelegene „Fress und Sauf“-Meile entführt die Besucher in eine andere Zeit. So wurden in den


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Spectaculum Worms letzten Jahren beispielsweise Gerichte wie morgenländische Fleischtaschen mit Hanfsamen (mittelalterlicher Döner) und Wildschwein-Gulasch mit Brot angeboten, die Getränke, so unter anderem Met, Schwarzwurzeltrunk (Cola), scharfes Wasser (Schnaps) und Most (Saft), werden der Epoche entsprechend aus Hörnern oder Tonbechern konsumiert. Nach einem Rundgang auf Markt und Lager, auf dem von mittelalterlicher Kleidung über Kunsthandwerk allerlei angeboten wird, können sich Besucher die Zeit bei einem der vielen Programmpunkte vertreiben. Für Kinder gibt es unter anderem

Ritterturniere, Knappenprüfungen, Wappen basteln sowie Geschichtenhören und Puppentheater im Zelt. Und auch bei den erwachsenen Besuchern kommt sicherlich keine Langeweile auf: Neben traditionellen Programmpunkten wie der Bruchenball- und RaufballDarbietung des Rugby-Club Worms, dem Feuerspektakel und der großen Feldschlacht an der Südseite des Äschebuckel, bei der meist tatsächliche Kämpfe aus dem Mittelalter nachgefochten werden, heizen jedes Jahr unterschiedliche Folk- und Rock-Bands dem Publikum ordentlich ein. Kani Rostami Boukani

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Der Wormser Wasserturm -

Kulturdenkmal und Wahrzeichen der Stadt

Einfach atemberaubend: Der Ausblick vom Wormser Wasserturm

Monumental erhebt er sich über den Karlsplatz und ist schon von weitem sichtbar – der imposante Wormser Wasserturm, der lokaltypische Architektur mit modernen Wohneinheiten im Inneren verbindet. In direkter Nachbarschaft zum Eleonoren-Gymnasium und unweit der Lutherkirche und dem Finanzamt gelegen, ragt das Kulturdenkmal im Wormser Westend mit 58 Metern in die Höhe. Erbaut wurde der Wasserturm von 1889 bis 1890 durch Stadtbaumeister Karl Hofmann (1856-1933), der ein gutes Jahrzehnt in Worms tätig war und wesentliche Impulse für die Stadtentwicklung im 19. Jahrhundert gab. Mit seiner besonderen architektonischen Gestaltung hat Hofmann einen lokaltypischen Stil geschaffen, der als „Wormser Neuromantik“ oder „Nibelungenstil“ bekannt wurde. Bis zum Jahre 1962 stellte der Wasserturm die Trinkwasserversorgung des Westteils der Stadt sicher, sein Hochbehälter fasste dabei 1.200 Kubikmeter. Das Wasser wurde zirka 1,5 Meter unter der Rheinsohle entnommen, gefiltert, im Wasserturm bevorratet und in das städtische Rohrnetz eingespeist – die bis

schaft „Wormser Wasserturm“ zu modernen Wohneinheiten umgewandelt. Unter Berücksichtigung der historischen Bausubstanz und in enger Abstimmung mit dem Amt für Denkmalschutz entstanden fünf äußerst interessante Wohnungen auf neun Ebenen.

dahin üblichen öffentlichen und privaten Pumpbrunnen verloren damit ihre Notwendigkeit. Ab 1905 stammte das eingespeiste Wasser dann aus dem bis heute genutzten Grundwasserwerk im Bürstädter Wald. Nach langer Zeit der Funktionslosigkeit wurde das Innere des Wasserturms zu Beginn des Jahres 2007 durch die Grundstücksgesell-

Lea K. ist im Juni 2009 in das Apartment im ersten Obergeschoss des Wasserturms gezogen, sie arbeitet in Frankfurt für die Lufthansa AG und studiert nebenher Wirtschaftspsychologie. Aufgewachsen ist sie in der Wasserturmstraße: „Bereits als Kind blickte ich täglich auf das imposante Wormser Wahrzeichen“, erinnert sie sich. „Und heute darf ich den Wasserturm mit seinem einzigartigen Wohnflair mein trautes Heim nennen.“ Es ist die Mixtur aus alten und neuen Elementen, die Lea begeistert: Denn während hohe Decken, Rundbögen, Steinmauer und Säulen vor den Fenstern sie täglich an das stolze Alter des Turmes erinnern, ermögli-

chen ihr Fußbodenheizung, eine im Boden eingelassene Badewanne und zwei Meter hohe Fenster größten Wohnkomfort in lichtdurchfluteten Räumen. „Vor allem im Sommer, wenn ich bei heißen Temperaturen das angenehm kühle Foyer betrete, wird mir bewusst, in welch besonderem Gebäude ich wohne!“ Kani Rostami Boukani


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Museen in Worms Worms blickt als Schauplatz der Nibelungensage und bedeutender historischer Ereignisse auf eine lange Geschichte zurück, die in den zahlreichen Museen der Stadt erkundet werden kann. Jüdisches Museum im Raschi-Haus Inmitten des früheren Judenviertels, der Hinteren Judengasse 6, direkt hinter der Synagoge, befindet sich das Raschi-Haus, welches nach dem jüdischen Gelehrten Raschi benannt wurde, der um 1060 in Worms studiert hat. Das Gebäude ist ein Komplex, der aus Bauteilen des späten Mittelalters und einem angefügten Neubau besteht, welcher dem früheren Haus nachempfunden wurde. Das Museum ist in den Räumen des Keller- und Erdgeschosses eingerichtet. In den Obergeschossen befinden sich die Denkmalschutzbehörde und das Wormser Stadtarchiv mit einer sehr umfassenden Fotoabteilung zur jüdischen Geschichte. Das Raschi-Haus besteht seit Ende 1982 als eine Kultureinrichtung, die dem Zweck der Forschung und Darstellung der Geschichte von Gemeinde und Religion dienen soll. Bei den alten Gegenständen aus der Vorkriegssammlung und Schenkungen von emigrierten Juden aus Worms handelt es sich unter anderem um wertvolle Handschriften und Einblicke in die jüdische Geschichte seit dem Mittelalter in Form von Bildern, Gebrauchsgegenständen, Kultgeräten sowie Erinnerungen an die Geschehnisse des Dritten Reiches. Viele dieser Ausstellungsstücke weisen einen örtlichen Bezug auf und sind darum besonders interessant für die Region Worms und Rheinhessen. Das Museum organisiert zusätzlich regelmäßig Sonderausstellungen und Veranstaltungen. Besucht werden kann das Museum immer dienstags bis sonntags von November bis März jeweils von 10 bis 12.30 und 13.30 bis 16.30 Uhr, von April bis Oktober jeweils von 10 bis 12.30 und 13.30 bis 17 Uhr, zu einem erschwinglichen Preis von 1,50 Euro.

Museum Andreasstift Im ehemaligen St. Andreasstift, einem der schönsten Gebäu-

de in Worms, befindet sich seit 1930 das historische Museum der Stadt. Zu dem an die Wormser Stadtmauer angrenzenden spätromanischen Gebäudekomplex gehört die Andreaskirche, in der regelmäßig Sonderausstellungen zu besichtigen sind. Im Museum des Andreasstifts sind unter anderem der Stadt Worms geschenkte Sammlungen des Altertumsvereins zu finden, die aus reichen archäologischen Funden bestehen, sowie auch ein Stadtmodell. Dieses Modell dokumentiert das Erscheinungsbild der Stadt vor ihrer Zerstörung im Jahr 1689. Alte Filme aus den Jahren 1920 bis 1950 geben einen Eindruck von den baulichen Veränderungen der Stadt. Weiterhin sind im Ausstellungsbestand des Museums Grabungsfunde aus der rheinhessischen Umgebung, aus der vorrömischen Zeit, wie zum Beispiel Schmuck und andere wertvolle Gegenstände sowie Altäre, Grabsteine, Töpfereien, Weiheinschriften und Geschirr aus der römischen Zeit zu sehen. Das Museum besitzt eine der größten Sammlungen Römischer Gläser in ganz Deutschland. Zum Bestand gehört außerdem die seit dem 20. Jahrhundert aufgebaute

Städtische Gemäldegalerie mit regionaler Kunst, vor allem Malerei und Grafik. Gesichtet werden können die Exponate von Dienstag bis Sonntag, durchgehend von 11 bis 17 Uhr.

Museum Heylshof Das Museum Kunsthaus Heylshof beherbergt seit 1961 exquisite Sammlungen deutscher, niederländischer und französischer Malerei sowie Frankenthaler Porzellan, Glas, Keramik, Glasmalerei und Kleinplastiken. Regelmäßig finden hier wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst statt. Angrenzend an das Museum erstreckt sich ein Park, der bereits durch seine spektakuläre Geschichte als Bischofsplatz glänzt. Der Bestand des Heylshofes gehört mit der berühmten Rubens-Madonna zur größten privaten Kunstsammlung des späten 19. Jahrhundert, die in Deutschland in ihrem Originalzustand an ihrem Ursprungsort zu betrachten ist. Besucht werden kann das Museum Dienstag bis Donnerstag, von Mai bis September jeweils von 11 bis 17 Uhr, und von Oktober bis Dezember wochentags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr.

Nibelungenmuseum Im Nibelungenmuseum, das direkt an der historischen Stadtmauer von Worms liegt, ist ein neuzeitliches Projekt entstanden. Hierbei dreht sich alles um die Geschichte der Nibelungen und deren Schauplatz Worms. Als Highlight stehen in einer geschlossenen Rauminszenierung der Nibelungensage die Sinneseindrücke Sehen, Hören und Wahrnehmen im Vordergrund. Das Museum verfügt über einen Seh- und Hörturm und ein Mythenlabor. Mit Hilfe von moderner Multimedia-Technologie wird eine Art Zeitreise auf den Spuren der Nibelungen mit einer aufregenden Inszenierung des Nibelungenlieds konzipiert. Das Mythenlabor präsentiert auf vier großen Wandterminals eine faszinierende Welt der Sagen und Mythen und verfügt über Module zu Präsentations- und Recherchezwecken. Neben speziellen Angeboten für Schulklassen bietet das Nibelungenmuseum zudem auch inszenierte Führungen und szenische Darbietungen für alle Altersklassen an. Das Nibelungenmuseum hat von Dienstag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr und samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Nicole Matthes

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Wormser Geschichte hautnah erleben

Um Worms und seine Geschichte kennenzulernen oder neu zu entdecken, hat man verschiedene Möglichkeiten. Zum einen bietet die Wormser Tourist Info ein vielfältiges Repertoire an geführten Stadtrundgängen zu den unterschiedlichsten Themen an, zum anderen lässt sich die Stadt auch auf eigene Faust hervorragend erkunden. Beliebtester Anlaufpunkt für Touristen und Einheimische ist – wie sollte es auch anders sein – der Wormser Dom, das Wahrzeichen der Stadt. Auf jeden Fall gehört aber auch ein Rundgang zur jüdischen Kultur und Geschichte, die stark mit der Stadt verwoben sind, mit dazu. Führungen für jeden Geschmack Von März bis November werden Kleingruppen und Einzelgäste von Mitarbeitern der Interessengemeinschaft Wormser Gästeführer in Zusammenarbeit mit der Tourist Info zum Thema „Zu Fuß durch zwei Jahrtausende“ durch die Stadt geleitet. Bei dem zweistündigen Rundgang veranschaulichen die Gästeführer die Stadtgeschichte und zeigen den Besuchern den Wormser Dom, das Lutherdenkmal, den jüdischen Friedhof „Heiliger Sand“, die Dominikanerkirche St. Paul und den Torturmplatz. Wer erst abends Zeit hat, für den gibt es die „KulTour nach 6“, bei der jeden Donnerstag zu verschie-

denen Themen durch die Stadt geleitet wird. Zum Abschluss lädt die Tourist Info dann noch zu einem Gläschen Wormser Wein ein. Zusätzlich finden regelmäßige Sonderführungen statt, beispielsweise unter dem Motto „Luther und die Reformation“, in der Interessenten mehr über Luther und den Reichstag 1521 in Worms erfahren. Im Stadtteil Herrnsheim begeben sich die Gäste „Auf die Spuren der Dalberger“. Die Stadtführer erzählen im Herrnsheimer Schloss, dem Stammhaus der Dalberger, von dem bedeutenden Wormser Adelsgeschlecht, das bei den Geschehnissen der Weltgeschichte mitmischte. Ein spezielles Angebot macht

es zudem auch Blinden möglich, die Stadt in all ihren Besonderheiten zu erfahren: Nach Absprache mit der Tourist Info können Gruppen mit bis zu zehn blinden Personen an einer Stadtführung mit einem extra geschulten Gästeführer teilnehmen und unter anderem den Wormser Dom besuchen.

Jüdisches Worms Der „Heilige Sand“ in Worms ist der älteste erhaltene jüdische Friedhof in Europa. Besucher aus aller Welt pilgern hierher, um die Gräber berühmter Rabbiner, Gelehrter, Märtyrer und Stifter zu sehen. Der älteste Grabstein stammt aus dem Jahr 1076. Aufgrund seiner guten Erhaltung,

seines Reichtums an Inschriftenmaterial, der ununterbrochenen Belegung und der hier bestatteten Persönlichkeiten, ist der jüdische Friedhof noch heute von großer Bedeutung. Der Friedhof „Heiliger Sand“ gehört der Jüdischen Gemeinde Mainz als Rechtsnachfolgerin der vormaligen Israelitischen Religionsgemeinde Worms und wird von der Stadt Worms unterhalten. Auf dem Weg zu Fuß durch die Wormser Innenstadt bemerkt man immer wieder Pflastersteine aus Messing, die in den Boden eingelassen sind. Diese sogenannten Stolpersteine findet man vor Wohnhäusern, deren Bewohner im Zweiten Weltkrieg Opfer des Naziregimes wurden. Die Gedenksteine sind Mahn-


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TOPGUIDE male, die der Künstler Gunter Dennig gegen das Vergessen der Schicksale fertigte: in die Steine sind Name, Geburtsjahr, Jahr und Ort der Deportation sowie das Jahr der Ermordung des Opfers eingraviert. Mit seinem europaweiten Projekt „Stolpersteine“ will der Künstler die Erinnerung an diese Menschen lebendig erhalten. „Warmaisa“, die Gesellschaft zur Förderung und Pflege jüdischer Kultur in Worms, hat die Aktion in die Nibelungenstadt geholt. Stolpersteine finden sich in über 500 Orten in Deutschland und in vielen europäischen Ländern, wie unter anderem Österreich, Ungarn, Italien, Norwegen und Belgien. Das ehemalige Judenviertel lässt sich nach Sanierungen in den 70er und 80er Jahren heute wieder in seiner ursprünglichen Gestaltung erfahren. Von der ersten Synagoge aus dem Jahr 1034 ist nur noch die Stiftungstafel aus Stein erhalten. Zeitgleich mit dem Dom wurde 1174/75 ein neues Gotteshaus errichtet, dem zu Beginn des 13. Jahrhunderts ein Frauenbau angefügt wurde. Nach der Zerstörung im zweiten Weltkrieg wurde die Synagoge 1961 wiederhergestellt und dient wieder ihrer eigentlichen Funktion als Gotteshaus, auch wenn sich seit dem Krieg keine neue Gemeinde mehr gebildet hat. Das um 1185/86 angelegte Frauenbad (Mikwe) ist unzerstört erhalten. Direkt nebenan befindet sich das Raschi-Haus, in dem das einzige jüdische Museum in Rheinland-Pfalz eingerichtet wurde. Dort erhält der Besucher Einblick in wertvolle Handschriften und die jüdische Geschichte seit dem Mittelalter. Außerdem werden Gebrauchsgegenstände, Kultgeräte, Dokumente und Erinnerungen an die Zeit des Dritten Reiches ausgestellt. Das Raschi-Haus steht an der Stelle, von der man annimmt, dass sich hier das Lehrhaus befunden hat, in dem der bedeutende jüdische Gelehrte Rabbi Salomon ben Isaak, genannt Raschi, in der Zeit um 1060 studiert hat.

Das Wahrzeichen: der Kaiserdom zu Worms Der Wormser Dom St. Peter gehört zusammen mit den Domen in Mainz und Speyer zu den rheinischen Kaiserdomen, die

alle drei Zeugnisse romanischer Baukunst darstellen. Erbaut wurde das Wormser Exemplar von 1130 bis 1181 auf dem höchsten Punkt der Innenstadt, wobei die Ursprünge des Gotteshauses bis in die frühchristliche Epoche in spätrömischer Zeit zurückreichen. Aus der Frankenzeit ist der erste Wormser Bischof Berthulf aus dem Jahr 614 überliefert, dessen Dom jedoch kleiner war als der heutige. Unter Bischof Burchard (1000-1025), dem bedeutendsten aller Wormser Bischöfe, wurde ein neuer, frühromanischer Dom errichtet, dessen Bau dieselben Ausmaße besaß wie der heutige (die Osttürme des Wormser Domes sind 65 Meter hoch, die Westtürme 58 Meter), einige Teile davon sind noch erhalten. Im 12. Jahrhundert setzte die große Erneuerung in hoch- und spätromanischen Formen ein. Von 1125/30 bis 1144 wurden die Westteile errichtet, dann folgte das Langhaus von 1160 bis 1170. Bis 1181 war der Westchor soweit fertiggestellt, dass der Dom geweiht werden konnte. Um 1300 wurde das Südportal mit plastischem Figurenschmuck zur Bilderbibel umgestaltet und die früher romanische Nikolauskapelle durch eine gotische ersetzt. Nach der Stadtzerstörung 1689 erbaute man den barocken Hochaltar von Balthasar Neumann. Im Dom befindet sich eine Gruft mit Angehörigen der Salier, die bis

ins 11. Jahrhunderts in Worms eine Burg hatten. Heute ist der Dom eine katholische Pfarrkirche, die 1925 durch den Papst zur „Basilica minor“ erhoben wurde. Dieser päpstliche Ehrentitel soll die Bedeutung der Kirche für das Umland hervorheben. Schon immer war der Dom Schauplatz für große geschichtliche Ereignisse: so wurde hier unter anderem im Jahr 1048 Papst Leo IX. gewählt; 1122 fand das Wormser Konkordat in den ehrwürdigen Hallen statt, mit dem der Investiturstreit zwischen Heinrich V. und Papst Calixt II beendet wurde. Und 1521 sollte sich Martin Luther während des Reichtags 1521 gegenüber Kaiser Karl V. wegen seiner Thesen verantworten, was den Bruch in der abendländischen Kirche zur Folge hatte. Seit 2002 ist der Dom zudem zur Sommerzeit Kulisse der Nibelungen-Festspiele.

Details an der Außenseite des Doms Frau Welt: Verführerin der Menschheit Das Bildnis der Frau Welt wird am Wormser Dom an der rechten Seite des Südportals in einer Figurengruppe dargestellt, die kurz nach 1298 nach dem Vorbild des Straßburger Münsters entstand. Vor Frau Welt kniet ein Ritter in betender Haltung, der von ihrem Äußeren angetan ist. Sie offenbart ihr wahres Ich aber nur dem, der ihre unattraktive Kehrseite entdeckt. Frau Welt ist eine mittelalterliche Personifikation weltlicher Sinnenfreude und Glücks: von vorn erscheint sie als bildschöne Frau, ihr Rücken aber ist voller Unrat und Ungeziefer. Verführungskraft und Vergänglichkeit werden mit ihr ausgedrückt, mit lehrhaftem Ziel erscheint sie in Literatur und bildender Kunst des Mittelalters.

Der Dackel grüßt vom Südportal Wer vor dem Hauptportal steht und an der linken Seite nach oben schaut, den begrüßt – zwischen den zahlreichen Heiligen – ein steinerner Dackelkopf. Was es mit dem Hundeabbild auf sich hat, ist schnell erzählt: In den 1920ern leitete Dombaumeister Philipp Brand die Renovierungsarbeiten, an seiner Seite war immer sein treuer Dackel. Als Brand wieder einmal auf einem Gerüst stand, sprang das Tier ihn an und versuchte sein Herrchen ins Bein zu beißen, woraufhin dieser zur Seite sprang. Nur wenige Momente später krachte ein Gesteinsbrocken herunter, der sich von der Wand gelöst hatte. Als Dank für seinen Lebensretter verewigte Brand seinen geliebten Hund am Südportal.

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Martin Luther und Worms im Themenjahr 2013

„Reformation und Toleranz“ „Hier stehe ich, ich kann nicht anders...“ Dieser Satz, den Martin Luther vor dem Reichstag in Worms 1521 geäußert haben soll, fasst zusammen, was der Reformator für sich in Anspruch nahm: Glaube und Gewissen sind seines Erachtens grundsätzlich frei und daher hat Luther seinen eigenen Standpunkt vertreten, auch gegen alle Autoritäten und Prinzipien seiner Zeit. Das Themenjahr 2013 der Lutherdekade lotet unter dem Motto „Reformation und Toleranz“ die Errungenschaften und Schattenseiten der Reformation in Geschichte, Gegenwart und Zukunft aus. Die Bedeutung der Reformation für die Demokratie Die Reformation ist ein zentraler Teil der Vorgeschichte unserer modernen Demokratie, denn sie steht am Beginn der kulturellen und religiösen Pluralisierung Europas und war die erste soziale Bewegung, die von einer breiten Basis getragen wurde. Zugleich baut der demokratische Rechtsstaat auf ihren Errungenschaften und Wertgrundlagen auf, auch wenn er nicht völlig darin aufgeht. Das von Luther ausgerufene „Priestertum aller Getauften“ wurde zu einer der Kernbotschaften der Reformation und bedeutete den völligen Bruch mit der Hierarchie zwischen Laien und Klerus – und das noch Jahrhunderte bevor das Standeswesen tatsächlich

abgeschafft wurde. Der Wert einer Person wird demnach unabhängig von gesellschaftlichem Status und individuellem Vermögen begründet. Eine Überzeugung, die im Zuge der Aufklärung auf alle Bürger des Staates ausgeweitet wurde und heute als Grundrecht in der Verfassung festgeschrieben ist. Mit seiner Übersetzung der Bibel ins Deutsche ermöglichte Luther auch den ‚kleinen Leuten‘ religiöse Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe; zugleich erwuchs aus der reformatorischen Forderung nach ‚Bildung für alle‘ die allgemeine Schulpflicht, die zunächst in protestantischen Gegenden eingeführt wurde und schließlich zum Allgemeingut der abendländischen Welt wurde. Durch die Schrift- und Bildungsorien-

tierung der Reformation wurde es den Bürger_innen möglich, ein kritisches Bewusstsein zu entwickeln und Zweifel zu äußern. Ganz nach dem Motto „Hier stehe ich, ich kann nicht anders…“

Höhepunkt des Themenjahrs: Die Wormser Religionsgespräche Martin Luthers Aufenthalt in Worms und sein Auftritt vor dem Reichstag 1521 verbinden ihn und die Reformation in besonderer Weise mit unserer Stadt. Hier hat er nicht nur maßgeblich gewirkt, auch seine Spuren sind überall in Worms zu finden: Das weltweit größte Reformationsdenkmal ziert an zentraler Stelle die Innenstadt, mehrere Wormser Kirchen und der Heylshof-

Anlässlich des Themenjahrs „Toleranz“ konnte Oberbürgermeister Michael Kissel den Bundestagspräsidenten Norbert Lammert (3. von links) und Vertreter der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) in Worms begrüßen.

garten erinnern an den Einfluss des Augustinermönchs und in Pfiffligheim steht noch heute der sagenumwobene Lutherbaum, unter dem der Reformator einst gepredigt haben soll. Worms ist heute und war auch schon zu Luthers Zeit eine multikonfessionelle Stadt, in der ein friedliches und solidarisches Miteinander von größter Bedeutung ist – daher verwundert es nicht, dass sich unsere Stadt zum Thema „Reformation und Toleranz“ in ganz besonderer Weise engagiert. Schon der Festgottesdienst zum Reformationstag, mit dem die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) das Themenjahr eröffnete, hat in der Wormser Dreifaltigkeitskirche stattgefunden. Und die Wormser Religionsgespräche, die, einer alten Tradition folgend, in diesem April neu belebt wurden, stellen einen Höhepunkt des Themenjahres 2013 dar. Im Fokus der diesjährigen Religionsgespräche, die von der Stadt Worms in Kooperation mit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ausgerichtet wurden, stand das Thema Achtung und Toleranz sowie offener Umgang mit Andersdenkenden, diskutiert wurde aber auch das Verhältnis zwischen Staat und Religion. Der Studientag zum Thema „Begegnung der Religionen und Kulturen“ wurde mit einem gemeinsamen Gebet der Religionen eröffnet, bei dem über 70 Menschen unterschiedlichen Glaubens in der Dreifaltigkeitskirche zusammen kamen. Ihr gemeinsames Gebet kann als Zeichen gelten – als Zeichen der praktizierten Toleranz für ein solidarisches Miteinander der verschiedenen Konfessionen. Kani Rostami Boukani


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Die Erfolgsgeschichte eines Turnvereins

150 Jahre TV 1863 Leiselheim Im Jahr 2013 konnte der Turnverein 1863 e.V. Worms-Leiselheim auf sein 150-jähriges Bestehen zurückblicken: Er gehört zu den ältesten und erfolgreichsten Turnvereinen in Rheinhessen – derzeit werden weit über 800 Mitglieder hinter dem Vereinsemblem vereint, eine große Sportfamilie, die auf eine interessante Geschichte zurückblicken kann. Von damals bis heute… Entstanden ist der TV Leiselheim durch die Initiative einer Gruppe Leiselheimer Bürger, die sich 1983 im Gasthaus Stellwagen in der Pfeddersheimer Straße getroffen haben, um einen Turnverein zu gründen. Seiher ist viel passiert: Der TVL überstand die Wirren des Ersten Weltkriegs, denen die meisten rheinhessischen Turnvereine zum Opfer fielen; die vereinseigene Turnhalle am Trappenberg wurde gebaut, die auch heute noch das Zentrum des Vereins darstellt, und nur einige Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg gewann der TVL-Handballtorwart Heiner Keimig mit der deutschen Olympia-Mannschaft in Berlin die Goldmedaille – der bisher wohl größte sportliche Erfolg. Der zweite Weltkrieg brachte dann einen starken Einbruch: Während die Mitgliederzahlen zuvor stetig gestiegen waren, erholte sich der Verein erst nach 1950 von den Kriegsgeschehnissen. 1953 traten dann auch Frauen ein und der TVL erreichte mit über 300 Personen seine bis dahin höchste Mitgliederzahl. Zunächst wurde geturnt und Handball gespielt, im Laufe der Zeit kamen jedoch weitere Abteilungen für Tischtennis, Wandern, Boule und Taekwondo hinzu. Heute ist der TVL mit mehr als 800 Mitgliedern einer der größten Vereine in der Region und hat sein Angebot durch zahleiche Kurse wie Nordic Walking und Yoga zeitgemäß abgerundet, die auch Nichtmitglieder besuchen können.

Die Jubiläumsausstellung des TVL Die bewegende Geschichte des Turnverein 1863 e.V. Worms-Leiselheim war anlässlich des Jubiläums in der Ausstellung „150 Jahre TV Leiselheim“ ab Ende

Abteilung Turnen Barren April vier Wochen lang in der Zentrale der Volksbank AlzeyWorms zu sehen. Das Highlight der Ausstellung war ohne Zweifel die Goldmedaille des Handballers Heinrich Keimig aus dem Jahr 1936, die erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Die Verantwortlichen des Vereins sind zu Recht stolz, die einzige je in Worms und Umgebung errungene Goldmedaille bei Olympischen Spielen zeigen zu können, was nur durch den guten Kontakt zur Familie des Preisträgers möglich wurde. „Es ist wohl der größte sportliche Erfolg in der 150-jährigen Geschichte des Turnverein Leiselheim und darüber hinaus“, erklärt Jürgen Falter, 1. Vorsitzender des TV Leiselheim. „Umso schöner ist es jetzt, dass die Medaille erstmals ausgestellt werden kann.“ Und auch eine weitere Medaille war zu sehen: Die des Tischtennisspielers und Vereinsmitglieds Patrick Baum. Gewürdigt wurde das Jubiläum des TVL zudem in Form eines Sonderstempels der Deutschen Bundespost mit der Aufschrift „150 Jahre TV Leiselheim“, welcher an den ersten beiden Tagen der Ausstellung

erhältlich war. „Federführend für diese tolle Aktion ist unser TVL-Mitglied Erwin Graf, selbst Mitglied im Wormser Briefmarkenverein. Erwin Graf hat den Stempel entworfen und alles Organisatorische mit der Bundespost geklärt. Ihm gebührt unser Dank“, berichtet Jürgen Falter weiter.

Club der 150 Hundertfünfziger Eine eigene Sporthalle mit Grundstück und Immobilien zu unterhalten – das ist eine der großen Herausforderungen, denen sich der Leiselheimer Verein gestellt hat. Die vor 85 Jahren

eingeweihte Vereinshalle am Trappenberg wurde vor zehn Jahren von der Stadt Worms zurückgekauft und wird nun vom TVL gehegt und gepflegt. Für die Deckung der Kosten haben sich die Vorstandsmitglieder etwas Besonderes überlegt: „Wir wollen dies mit einer einmaligen Initiative, die unseren Verein fit für die Zukunft machen soll, in Angriff nehmen“, erklärt Uschi Kestler, 2. Vorsitzende des TVL. Damit meint sie den „Club der 150 Hundertfünfziger“, in den Vereinsmitglieder, Freunde, Gönner und Firmen aus der Region mit einem einmalig erhobenen Mitgliedsbeitrag beitreten können. Ziel ist es, mindestens 150 Mitglieder zu gewinnen, deren Beitrag ausschließlich zwei Zwecken dient: Einerseits sollen damit die Kosten für Pflege, Wartung, Reparatur und Sanierung der vereinseigenen Grundstücke, der Sporthalle und Immobilien sichergestellt und andererseits Rücklagen für Notfälle gebildet werden. So will der TVL den nachrückenden Generationen den Erhalt und Betrieb der vereinseigenen Turnhalle auf Jahre hinaus garantieren. Neben dem schönen Gefühl, etwas Sinnvolles und Gutes zu tun, erhält jedes Clubmitglied eine Erinnerungsmünze an das 150-jährige Jubiläum. Kani Rostami Boukani

Feldhandball-Nationalmannschaft 1936

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Wagner, Hebbel und die Nibelungen Das Leben und Werk Richard Wagners ist vielfältig und seine Bedeutung für die Musik unumstritten: Er war Komponist, Dramatiker, Dichter und Dirigent und gilt als einer der bedeutendsten Erneuerer der europäischen Musik – zudem ist Wagner aufgrund seiner Gestaltung des Nibelungenstoffs mit der Stadt Worms aufs engste verbunden. Das Nibelungenmuseum widmet sich daher anlässlich des 200. Geburtstags und 130. Todestags von Richard Wagner mit verschiedenen Veranstaltungen dem Leben und Werk des berühmten Komponisten. „Das Nibelungenthema ist identitätsstiftend für die Stadt Worms und die Auseinandersetzung mit diesem wichtigen Kulturgut ist besonders wichtig“, bemerkt Hans-Joachim Kosubek, Dezernent für Kultur, Bildung und Sport bezüglich der Veranstaltungsreihe. „Deshalb freut es mich sehr, dass das Nibelungenmuseum im Laufe diesen Jahres so viele verschiedene Veranstaltungen rund um Richard Wagner anbietet, denn schließlich ist es sein Opernzyklus, der das Nibelungenlied in der ganzen Welt bekannt gemacht hat.“ Das Programm des Museums richtet sich an Jung und Alt, wie der Leiter des Nibelungenmuseums Dr. Olaf Mückain bereits Mitte April erklärte: „Dabei lassen wir natürlich auch Hebbels Auseinandersetzung mit dem Nibelungenstoff und seine Rivalität zu Wagner nicht außer Acht. Schließlich ‚feiert‘ der Dichter in diesem Jahr genau wie Wagner seinen 200. Geburtstag.“

Spannende Veranstaltungen im Jubiläumsjahr Das Museum spürte zunächst dem Konkurrenzverhältnis zwischen Richard Wagner und Friedrich Hebbel nach: Die von Ende Mai bis Mitte August gezeigte Medienpräsentation „Ring frei! Hebbel versus Wagner“

Friedrich Hebbel

widmete sich in drei Kurzfilmen dem Leben und Wirken der beiden im Jahr 1813 geborenen Männer, die sich – je auf ihre eigene Weise – mit dem Nibelungenstoff auseinandergesetzt ha-

ben. Spannende Einblicke in die ambivalente Freundschaft von Friedrich Nietzsche und Richard Wagner wurden am 24. und 25. Mai im Museum Heylshof möglich. Unter dem Titel „Geliebter Meister – Die Geschichte einer Enttäuschung“ lesen die Wormser Schauspieler Karl-Heinz Deichelmann, Kira Ozaine und Walter Passian aus Briefen und Tagebuchnotizen Nietzsches, Cosimas und Richard Wagners; musikalisch untermalt wurden die Lesungen von Paul Streich am Klavier. Einem anderen Thema war die Lesung des Worms Verlags im Mythenlabor z u g e wandt: H i e r stand d i e

musikpsychoanalytische Interpretation der Oper „Rheingold“ im Mittelpunkt der Betrachtung, deren Handlung Diplom-Psychologe Bernd Oberhoff als „Heldenreise des frühen Ichs“ deutet. Filmfans sind am 19. Oktober auf ihre Kosten gekommen, als das Nibelungenmuseum den erst kürzlich restaurierten und digitalisierten Stummfilm „Richard Wagner“ von Carl Froelich aus dem Jahre 1913 gezeigt hat. Während der Museumswoche für Schulklassen, die vom 13. bis 17. Januar stattfindet, bekommen auch Kinder und Jugendliche Gelegenheit, die Nibelungensage und Wagners berühmten „Ring“ kennen zu lernen. Kani Rostami Boukani Infos: Informationen zu den verschiedenen Veranstaltungen des Nibelungenmuseums finden Sie unter www.nibelungenmuseum.de.


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Viva la musica! Giuseppe Verdi und Richard Wagner gelten als ebenbürtige Gegenspieler. Sie wurden beide vor 200 Jahren geboren und schufen nebeneinander Opernkonzerte, die die Opernkultur des 19. Jahrhunderts geprägt haben. Heutzutage gehören sie zum Kern des Repertoires großer Häuser und werden in jeder Spielzeit mit mindestens einem Werk aufgeführt. Doch was genau hat Worms mit diesen beiden hervorragenden Komponisten zu schaffen? Zum einen wäre da eine Verbindung mit Verdi herzustellen. Er stammt aus der Nähe von Parma, unserer italienischen Partnerstadt, die zusätzlich einen Verdi-Chor führt, der uns am 24. November vergangenen Jahres auch mit einem Besuch bedacht hat. Der deutsch-italienische Freundeskreis, der in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen gefeiert hat, war für das Durchführen dieser Aktion verantwortlich. Und Wagner? Der hat eine Tetralogie geschrieben, den Opernzyklus „Der Ring des Nibelungen“, welcher vier Opern über die Nibelungensaga enthält. Wir, als Nibelungenstädter, sind daher ebenfalls sehr stolz, Richard Wagners Geburtstag in Worms begehen zu dürfen. Zum 200. Geburtstag von Ri-

chard Wagner und Giuseppe Verdi lädt die Theater Saison zu vielfältigen Veranstaltungen. U n s e r WORMSER-Theater hat bedauerlicherweise nur am 16. Februar die „Traviata“ aufgeführt. Wiesbaden, Darmstadt und Mannheim sind dagegen deutlich aktiver gewesen.

Giuseppe Verdi (* 09.10.1813, † 27.01.1901), italienischer Komponist der Romantik, stammt aus der Nähe von Parma, der italienischen Partnerstadt von Worms. Der VerdiChor von Parma hat uns letztes Jahr schon mit seinem Besuch beehrt und wird dies hoffentlich bald wiederholen. Zu Verdis bekanntesten Werken zählen die Opern „Rigoletto“, „Nabucco“, „La Traviata“ und natürlich die „Oper aller Opern“: Aida. Auf die Frage, was er als sein bestes Werk ansähe, antwortete er einst: „Das Altenheim in Mailand.“ Damit ist die „Casa Verdi“ in Mailand gemeint, ein

von Verdi gestiftetes Altersheim für circa 60 pensionierte Sänger oder Musiker, das bis heute noch in Betrieb ist. Verdi selbst und seine Frau sind in der Gruft dieses Altersheims bestattet.

den er und seine Frau Cosima (die Tochter Franz Liszts) Zeit seines Lebens predigten. Weitere bekannte Werke sind vor allem die Opern „Lohengrin“, „Tristan und Isolde“, „Tannhäuser“ und „Der fliegende Holländer“. Wagners Werk zeigte viel Einfluss auf Hitler und wurde noch zu Lebzeiten heftig kritisiert, unter anderem von Thomas Mann und seinem ehemaligen Weggefährten Friedrich Nietzsche, dessen

Richard Wagner

Giuseppe Verdi

Richard Wagner (* 22.05.1813, † 13.02.1883), geboren in Leipzig und gestorben in Venedig, gehört zu den bekanntesten deutschen Komponisten. Er gründete die bekannten Bayreuther Festspiele 1876 und ließ dabei sein bekanntestes Werk, den „Ring der Nibelungen“, das aus vier Opern („Das Rheingold“, „Die Walküre“, „Siegfried“ und „Götterdämmerung“) besteht, aufführen. Wagner war nicht nur Komponist, sondern auch Dramatiker und Dichter. Seine Werke richten sich oft direkt nach dem Antisemitismus,

letzte offizielle Veröffentlichung „Nietzsche contra Wagner“ sich explizit mit Nietzsches Verhältnis zu Wagner beschäftigt. Richard Wagner war schon früh von seinem Genie überzeugt und stets darauf fokussiert, seine Vorstellungen von Musik exakt umzusetzen. Zu den 200. Geburtstagen bleibt nur, ihnen auch für die Zukunft die gebürtige Würdigung zu wünschen, die sie als bedeutende Komponisten ihrer Zeit verdienen. Sophia Rishyna

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Einkaufsinnenstadt Worms Beide Plätze laden mit Gastronomie zum Verweilen. Die Kämmererstraße ist die Flaniermeile von Worms, am Marktplatz beginnend bis hin zum Ludwigsplatz, an dem die innerstädtische Einkaufsmall „KaiserPassage“ die Besucher erwartet. Vom Hauptbahnhof mit seinem neu gestalteten Umfeld führt die WilhelmLeuschner-Straße mit unterschiedlichsten Angeboten den Besucher zur Innenstadt. Die in den letzten Jahren erfolgte Neugestaltung der Fußgängerzone und der Plätze sowie die Verschönerungen an den Geschäftsfassaden sorgen für einen neuen Look! Kommen Sie in unsere Stadt zu einem der Feste, wie „Worms blüht auf“, Jazz&Joy, den Nibelungenfestspielen, der langen Einkaufsnacht, dem Mantelsonntag oder Neumarkt Marktplatz und Stephansgasse finden sich unter der Marke „Fachgeschäfte am Dom“ zusammen, einfach nur zum Bummeln, Einkaufen und Genießen. eine geballte Ansammlung Fachkompetenz in unserer Wir freuen uns auf Sie! Stadt. Hinzu kommen die „Untere Kämmererstraße“, ein Bereich mit besonderem Flair, der Römische Heike Noeller Kaiser und der Obermarkt mit seinen hochwertigen Wirtschftsförderung Fachgeschäften als die „Gute Stube“ von Worms. Worms ist eine Stadt mit eigenem Charme. Klein genug um gemütlich zu sein und groß genug um ein breites Angebot zu präsentieren. Herrliche Grünanlagen, Fußgängerzonen, mediterranes Flair auf den Plätzen, Neuerungen in der Geschäftswelt, Renovierungen einzelner Häuser, bessere Erreichbarkeit der City und natürlich die vielfältigen kulturellen Angebote mitten in Worms wollen erkundet werden. Ein Blick um die Ecke und ein Schlendern durch kleinere Straßen – auch angrenzend an die Fußgängerzone – zeigt die ganze Vielfalt der Wormser Geschäftswelt.


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Das tapfere Schneiderlein

„Es war einmal ein kleines Schneiderlein, das munter vor sich hinnähte…“ So beginnt das bekannte Märchen vom tapferen jedoch armen Schneider, der sieben Fliegen auf einen Streich erwischt und durch sein gewitztes Verhalten am Ende die Königstochter zur Braut gewinnt. „Als ich die Geschichte vor vielen Jahren zum ersten Mal von einem Freund hörte“, erinnert sich Inhaber Harun Olgun, „da wusste ich sofort, so möchte ich meinen eigenen Laden nennen.“ Der gebürtige Türke stammt aus einer traditi-

onsreichen Schneiderfamilie, die mittlerweile sechs Schneidereigeschäfte in der Türkei betreibt. In der Wormser Stephansgasse bietet er Änderungsarbeiten aller Art, an Heimtextilien ebenso wie an Motoradbekleidung, Leder oder Pelz. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Kürzungen, Anpassungen oder Reparaturen handelt: Herr Olgun versteht sein Handwerk und macht alles, was mit Nadel und Faden zu tun hat, sogar an Handtaschen oder Schuhen. Kani Rostami Boukani

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KAHL-Büroeinrichtungen GmbH – ein seit 1970 in zweiter Generation familiengeführtes Traditionshaus mit Sitz im Mannheimer Industriehafen – freut sich über die neue Vertriebspartnerschaft mit dem Klassiker der Büroausstattung: USM Möbelbausysteme. Seit dem Sommer widmet KAHL seinem „Traumpartner“ zusätzlich zur Fachausstellung auf 1600 Quadratmetern eine eigene Ausstellung mit ganz besonderem Charakter: Die Arbeitsplätze der KAHL-Mitarbeiter sind seither mit den zeitlos schönen modularen Elementen von USM eingerichtet. USM arbeitet mit Partnern zusammen, die projektstark sind und im gewerblichen Bereich eine hohe Präsenz besitzen – eben wie KAHL, wobei man seit Eröffnung der USM-Ausstellung hier beobachtet, dass immer mehr Privatpersonen den Weg in die Mannheimer Industriestraße finden, um die begehrten Klassiker selbst in Augenschein zu nehmen. „Mit Vitra, Sedus oder Wilkhahn sowie anderen starken Partner ist UMS für uns eine großartige und trotzdem ganz eigenständige Abrundung unserer breiten Palette“, freut sich Lars Kahl.

Gegensatz bilden können, wie geschickte Akustik die Raumatmosphäre positiv beeinflusst, und auch, wie man notwendige Technik und Elektrik optimal verteilen, arrangieren und so „verstecken“ kann. Im Büro soll man sich wohlfühlen, und dazu gehören außer den richtigen Möbeln eben auch Beleuchtung, Farben, Formen, Materialien, Wände, Boden und Decke.

Das Konzept Office Atmospheres gibt es viermal in Deutschland, die Büroeinrichter von KAHL waren die zweiten mit diesem Angebot, nach dem Hersteller Kinnarps, dem größten europäischen Büromöbelhersteller. Foto: privat „Unsere Kunden wollen eine Ausstattung, die auch 15 Jahre und mehr hält und nicht nach fünf Jahren schon out ist“, schildert er die Ansprüche der Kunden. In der Ausstellung von

KAHL kann man alles anfassen, alles ausprobieren, Varianten testen und zum Beispiel im Bereich Office Atmospheres sehen, wie Farben harmonieren oder einen interessanten

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Tuning reduziert den Verbrauch und steigert die Motorleistung

Tunen und sparen Immer schneller, immer stärker: Viele verbinden mit dem Begriff „Tuning“ bis heute diese Vorstellung. Dabei bietet eine Optimierung der Motorleistung im Auto auch Vorteile für den eigenen Geldbeutel sowie für die Umwelt. Autoexperte Mathias Hühr von Mehrleistung.com erklärt, was es mit dem Trend „ÖkoTuning“ auf sich hat.

ten. Um die Optimierungen zu erzielen, wird nur ein Zusatzsteuergerät installiert. Das dauert weniger als fünf Minuten und kann auch vom Laien selbst übernommen werden. Zudem weist die Fahrzeugtechnik heute so viele Reserven auf, dass Umbauten zum Beispiel an der Bremsanlage oder an den Reifen nicht notwendig sind.

Inwiefern hat sich die TuningWelt gewandelt?

Ist bei der Kfz-Versicherung etwas zu beachten?

- Ging es früher Motorenthusiasten vor allem darum, das letzte Quäntchen an zusätzlicher Leistung aus dem Fahrzeug herauszukitzeln, haben sich heute die Wünsche der Autofahrer verändert. Viele haben erkannt, dass durch Optimierungen des Motormanagements Einsparungen beim Kraftstoffverbrauch um bis zu 20 Prozent möglich sind - bei einer gleichzeitigen Steigerung der Motorleistung von 30 Prozent und mehr. Gerade für Vielfahrer und Berufspendler ist dies natürlich hoch-

Die Einstufung in Typklassen ist in aller Regel unabhängig von einem Tuning. Die Versicherungskosten ändern sich also nicht.

Das eigene Auto ist ein hoher Ausgabenposten im privaten Haushalt. Gut, wenn man beim Kraftstoff beispielsweise durch Tuning die Kosten senken kann. Fotos: djd/CVC Tuning interessant. Je mehr man fährt, desto schneller rentiert sich ein solches Tuning-Kit.

Wie wird dieser Effekt erzielt? Tuner machen sich die Reserven zunutze, die moderne Turbobenziner und -diesel aufweisen. Durch veränderte Einspritzzei-

ten und eine optimale Nutzung des Einspritz- oder Turbodrucks lässt sich der Durst des Motors deutlich zügeln.

Muss das Auto dazu mehrere Tage in die Werkstatt? Nein, denn der Motor bleibt in seinem Originalzustand erhal-

Wie sieht es mit einem späteren Rückbau, etwa bei Leasing-Fahrzeugen, aus? Dies ist ebenso unkompliziert wie der Einbau. Vor Werkstattterminen oder vor einem Weiterverkauf kann die Tuning-Box einfach wieder entfernt werden, ohne dass sie Spuren hinterlässt. (djd/pt).

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Investitionen in Betongold zahlen sich bei niedrigen Zinsen besonders aus

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Dämmen bringt Rendite Was tun mit dem Ersparten? Die Entscheidung der Europäischen Zentralbank, den Leitzins auf ein neues Rekordtief zu senken, bringt viele Verbraucher ins Grübeln. Mit der Rendite klassischer Anlageformen lässt sich die aktuelle Inflationsrate kaum mehr kompensieren. Gefragt sind daher wertstabile Alternativen wie etwa „Betongold“ - ob durch den Kauf einer Immobilie oder auch durch Investitionen in vorhandene Häuser, beispielsweise in eine energetische Sanierung.

Teure Heizperiode Die sogenannte Dämmrendite ist gerade angesichts des niedrigen Zinsniveaus besonders attraktiv: „Diese Form der Geldanlage schlägt klassische Sparformen deutlich, da der Eigentümer auf Dauer von den eingesparten Heizkosten profitiert und sich von künftigen Preisanstiegen unabhängig macht. Je teurer künftig Öl und Gas werden, umso höher fällt dieser Effekt aus. Momentan liegt die Dämmrendite bei 3 bis 5 Prozent“, sagt Marianne Tritz, Geschäftsführerin beim Gesamtverband der Dämmstoffindustrie (GDI). Bereits der Winter 2012/2013 habe Negativrekorde aufgestellt: „Dies war der bislang teuerste Heizölwinter aller Zeiten in Deutschland.“ Zum einen, da die Frostperiode besonders lange angehalten habe, zum anderen, da sich die Energiepreise auf einem hohem Niveau bewegt hätten.

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Dämmung vom Dach bis zum Keller: In Zeiten niedriger Zinsen ist es besonders attraktiv, ins Eigenheim zu investieren. Fotos: djd/Gesamtverband Dämmstoffindustrie GDI/IVPU Da über die Gebäudehülle - vom Dach bis zum Kellergeschoss große Teile der Heizwärme verloren gehen, gelten schlecht oder gar nicht gedämmte Gebäude als wahre Energiefresser. Immobilienbesitzer, die sich für eine professionell ausgeführte Wärmedämmung entscheiden, profitieren gleich mehrfach: „Energieeinsparungen sind sofort spürbar, die Amortisationszeiten sind kurz und die Immobilie erlebt eine Wertsteigerung - dazu kommt der Effekt für den Umwelt- und Klimaschutz“, betont Marianne Tritz.

Schnelle Amortisation Nach Berechnungen des IpegInstituts (Kompetenzzentrum für energetische Gebäudemodernisierung) liegen die Amortisationszeiten bei einer

Dämmung der obersten Geschossdecke bei unter sechs Monaten und bei der Kerndämmung von zweischaligem Mauerwerk bei sieben Jahren. „Auch wenn sich einige Modernisierungsmaßnahmen erst nach mehreren Jahren amortisieren, kann in der Folgezeit zuverlässig und krisensicher Geld gespart werden“, so Marianne Tritz weiter. Sie empfiehlt, die Planung stets durch einen zertifizierten Energieberater vornehmen zu lassen: Er könne für den Überblick sorgen, was die größten Schwachstellen in der Gebäudehülle betreffe, berate zu Fördermöglichkeiten und könne einen individuellen Sanierungsfahrplan erstellen. Unter www.energie-effizienzexperten.de gibt es Adressen von Ansprechpartnern vor Ort. (djd/pt).


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Fliesen für alle Fälle seit 1988

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aumgestalter haben die Fliese als ihre neue Allzweckwaffe entdeckt. Egal ob in Bad, Wohnzimmer oder wo sonst der Wunsch danach besteht, das richtige Modell gibt jeder Umgebung eine besondere Note. Dazu bietet die Firma Fliesen Schmidt, ansässig in Lampertheim, ihren Kunden eine breite Auswahl an Kacheln und Naturstein aus aller Welt; für alle Räume, Lebenslagen und Geschmäcker. Zu einem Komplettservice wie dem, den das Unternehmen sich zur Aufgabe gemacht hat, gehört gerade in dieser Branche jedoch noch wesentlich mehr: Maurerarbeiten, Verputzungen, dekorative Wandgestaltungen, Lackspanndecken, Elektroinstallationen und Beleuchtungen, Sanitär- und Heizungsbedarf sowie Balkon-

und Terrassensanierung fallen ebenfalls in den Kompetenzbereich des Betriebs. All das kommt aus einer Hand, und das nicht ohne Grund: „Für den Kunden ist es eine Erleichterung, bei der Auftragsvergabe nur einen Ansprechpartner zu haben und dass sämtliche Garantieleistungen für den kompletten Auftrag inklusive sind“, legt Firmengründer Sigurd Schmidt seine Philosophie dar. Bei Sanierungs- und Gestaltungsprojekten steht selbstverständlich Schmidts professionelles Team von der Beratung über die Planung bis hin zur Durchführung jederzeit zur Verfügung; schließlich muss das Ergebnis nicht zu 95 oder 99, sondern zu 100% stimmen. Für jedes Problem gilt es, eine Lösung zu finden, und nicht irgendeine, sondern eine fachgerechte; pünktlich und sauber.

Keine Abstriche bei der Qualität Dieser besonders hohe Qualitätsanspruch an die angebotenen Produkte und Dienstleistungen ist nicht etwa nur eine bloße Floskel, sondern oberstes Gebot bei allen Aufträgen – ohne Kompromisse. Schon bei der Gründung 1988 war dieser Grundsatz integraler Bestandteil der Vorstellungen Herrn Schmidts. Wen wundert es da, dass die Verkaufszahlen dieser Idee recht gaben. Schnell entwickelte sich die Schmidt GmbH zu einer regionalen Führungskraft auf dem Gebiet der Fliesen und Badeinrichtung. Folgerichtig eröffnete 1994 im Spargelweg 6 die bis heute bestehende, mit 300 Quadratmetern sehr großzügig gestaltete, Ausstellungsund Verkaufshalle mit großer Auswahl an Modellen. Doch zurück zum ursprünglichen Thema: Kreative Raumgestaltung mittels Fliesen. In der modernen Architektur

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haben die Wand- und Bodenplatten längst ihren Weg aus Badezimmer und Küche heraus gefunden. Dabei ist im speziellen ihre Vielseitigkeit ein dicker Pluspunkt: Farbige Kacheln setzen Akzente in Wohnzimmern, in weniger auffälligen Tönen können sie jedoch genauso gut ein eher nüchternes Design geschmackvoll abrunden. Diese vielfältigen neuen Anwendungsmöglichkeiten ändern aber nichts daran, dass das Bad das Zuhause der Fliese ist und gleichzeitig Kernkompetenz des Unternehmens, immerhin finden in diesem Raum je nach Kundenwunsch fast all seine Fachgebiete Anwendung, sowohl vom Technischen als auch bezüglich des Stils. Kurzum: Sollten Sie die Sanierung Ihres Bades planen oder im Wohnraumdesign einen neuen Schritt wagen wollen, ist ein Besuch der Schmidt-Ausstellung absolut empfehlenswert, wenn nicht sogar unausweichlich.

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Firma Roth Bau GmbH – Baumeisterhaus – Bautradition seit 1888 Geleitet wird das Familienunternehmen von Ulrich und Regine Roth selbst, und auch die fünfte Firmengeneration, Philipp Roth, trat bereits 2010 in das Unternehmen ein.

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och nicht nur die Firmenleitung selbst ist die eigentliche Stärke des Betriebs, als vielmehr der Teamgeist und die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter. Von der Auszubildenden über die Bauleiter bis zu den Fachkräften im Büro, steht stets der zufriedene Kunde und die Leidenschaft fürs Bauen im Fokus. Demnächst wird der Bau des 1000. Baumeisterhauses gefeiert, welches die Roth Bau GmbH seit Gründung der BaumeisterhausKooperation errichtet hat. Bundesweit wurden inzwischen 45 000 Baumeisterhäuser gebaut. Diese markante Entwicklung ist nicht zuletzt auf die Tatsache zurückzuführen, dass im klassischen Einfa-

milienhausbau der Einzelarchitekt für Planung, Eingabe, Ausschreibung und Vergabe von bis zu 20 Einzelgewerken, dazu Bauleitung und die persönliche Haftung für die fünf Jahre Gewährleistungszeit einen enormen Kostenaufwand zu tragen hat, den er gesetzlich gebunden nach gültiger HOAI in voller Höhe an seine Bauherren weitergeben muss. Hier hat der Generalunternehmer wie Roth – Baumeisterhaus am Markt entscheidende Vorteile. So ist die gesamte Architektenleistung abgestimmt auf die erprobten Baumeisterhaus-Standards, des weiteren lässt die Erbringung von Planungsleistung bei gleichzeitiger Bauausführung aus einer Hand

die Gesamtleistung wesentlich effizienter und kostengünstiger erbringen. Auch die hohen Anforderungen in dem so wichtigen Bereich der energietechnischen Gesamtausführung der Objekte werden selbst-

verständlich erfüllt. Neben hochwertiger Wärmedämmung der Gebäudehülle werden dem Baumeisterhaus-Kunden auch die neuesten technischen Entwicklungen gerade im Heizungs und Lüftungsbereich konzipiert.


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Die Vorteile der Baumeisterhaus-Partner in Kosten und Güte sind offensichtlich. Wie die gesamte Kooperation, so hat auch Roth – Baumeisterhaus das eigene Planungsbüro mit angestellten Architekten und erfahrenen Einfamilienhausspezialisten. Einzelausschreibungen, zur Erzielung eines gnadenlos härtesten Niedrigpreises eines Gewerkes – oft dann zu Lasten der Qualität – erfolgen nicht. Vielmehr wird mit der Errichtung eines Baumeisterhauses eine aus vielen Jahren bekannte Stammhandwerkerschaft beauftragt, die ihrerseits Aufträge zu garantiert günstigsten Konditionen ausführt. Roth – Baumeisterhaus holt die Kostenvorteile wiederum für seine Bauherren eben nicht aus gedeckelten Qualitätsansprüchen, sondern umgekehrt aus dem Effekt großer Stückzahlen schlüsselfertiger Tophäuser der gesamten Kooperation. Den Anspruch, für den Einfamilienhausbau in der Meisterklasse Qualitätsvorgaben zu schaffen die

dennoch den Bauherren wahre Kostenvorteile bringen, bewegt die Baumeisterhaus-Partner, so auch Roth – Baumeisterhaus als Mitbegründer der Kooperation von Anfang an. Neben der Kernkompetenz, der Planung und dem Bau von individuellen Einfamilienhäusern, erstreckt sich das Leistungsspektrum von Umbauten und Sanierungen über Mehrfamilienäusern bis hin zu komplexen Wohnanlagen. Dabei gilt immer das Motto:

„Durch Leistung überzeugen“, um auch in der Zukunft Qualitätsmaßstäbe zu setzen. Hintergrund: Baumeisterhaus ist die älteste deutsche Baukooperation für massiv errichtete schlüsselfertige Einfamilienhäuser. Unter den derzeit 40 mittelständigen Unternehmen kann Roth – Baumeisterhaus auf eine fast 125 -jährige Erfahrung verweisen. Seit der Gründungszeit vor 45 Jahren gehört Roth-Baumeisterhaus der

Jedes ein Unikat.

Kooperation an. Bis heute wurden nahezu 1000 Baumeisterhäuser in der Vorderpfalz errichtet. Sitz der Unternehmung ist Germersheim. red

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Tipps für Heimwerker: Helle Innenräume liegen im Trend

Weiß bringt Frische auf die Wände Einmal Streichen genügt

Ob Elektrogeräte, Smartphones oder sogar Autos: Weiß liegt im Trend. Die Farbe, die für Sauberkeit und Frische steht, hat in vielen Alltagsbereichen eine führende Rolle übernommen. Auch für die Innengestaltung gilt: Weniger ist mehr. Helle Farben lassen einen Raum großzügiger und freundlicher wirken. „Weiß ist schon lange eine der beliebtesten Farben für Wände und Decken. Diese Entwicklung hat sich jetzt weiter verstärkt“, erläutert Wohnexperte Ralph Albersmann von Schöner Wohnen-Farbe.

Kombinieren nach eigenem Geschmack

Wohnen mit Stil: Weiße Wände und Decken lassen jeden Raum großzügiger wirken. Fotos: djd/Schöner Wohnen-Farbe

Der klassische Farbton sorgt in Wohnräumen, Küche und Badezimmer nicht nur für eine natürliche und leichte Atmosphäre, zugleich bietet Weiß auch viele praktische Vorteile:

Es ist besonders vielseitig und lässt sich fast beliebig mit Möbeln, Teppichen und weiteren Ausstattungsgegenständen kombinieren. Möbel in dunklen Holztönen zum Beispiel sorgen

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für die gewünschten Kontraste. Dabei ist Weiß allerdings nicht gleich Weiß - davon können Heimwerker ein Lied singen, die bereits einmal versucht haben, eine kräftige Wandfarbe zu überstreichen. Bei schlechteren Qualitäten können da schnell einmal drei oder noch mehr Anstriche fällig werden, bis das Resultat überzeugt. Für ein einfaches und schnelles Renovieren wurde daher die neueste Generation von „Polarweiss“ entwickelt. Die Farbe lässt sich nun noch leichter streichen, ist ergiebiger und hat eine höhere Deckkraft. Das Resultat: Die Oberflächen sehen noch besser aus.

Ein mehrmaliges Überstreichen gehört somit der Vergangenheit an. „Selbst dunkle Wände lassen sich in der Regel schnell und einfach in einem Arbeitsgang neu gestalten“, sagt Ralph Albersmann weiter. Der TÜV Rheinland hat die hohe Deckkraft bestätigt, und auch die Vorgaben des Umweltzeichens der „Blauen Engel“ werden erfüllt. Renovierte Räume können somit direkt nach der Trocknung der Farbe wieder genutzt werden. Der Anstrich für alle Innenräume ist in zahlreichen Baumärkten und im Fachhandel vor Ort erhältlich. Unter www. schoener-wohnen-farbe.com gibt es mehr Informationen. (djd/pt).

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Bildung - eine Investition in die Zukunft Permanenter Wandel und Schnelllebigkeit prägen das Lebenstempo unserer Zeit. Diesen Herausforderungen stellt sich die Fachhochschule Worms immer wieder erfolgreich. Nicht nur die strukturellen Veränderungen, wie die komplette Umstellung der Studienangebote auf Bachelor- und Masterprogramme, konnten erfolgreich abgeschlossen werden, sondern auch die anhaltenden Bauaktivitäten, die zur weiteren Modernisierung der Hochschule beitragen, sorgen immer wieder für verbesserte Lern- und Arbeitsbedingungen. Die Ende 2013 fertiggestellte Kita „Lindwürmer“ auf dem Campus ist ein weiterer Schritt, die Hochschule für eine flexible und mobile Arbeitswelt fit zu machen.

Ausbau mit ambitionierten Zielen – erweitertes Studienangebot und neue Räume Die Zahl der Studierenden an der Fachhochschule Worms ist auf rund 3100 angestiegen. Diesen steht ein attraktives Studienangebot mit einem ebenfalls ständig wachsenden Studienprogramm zur Verfügung. Studiengänge, wie der Bachelorstudiengang Aviation Management des Fachbereichs Touristik/Verkehrswesen oder der Masterstudiengang Taxation des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften und der Masterstudiengang Mobile Computing des Fachbereichs Informatik beweisen einmal mehr, dass auf veränderte Bedürfnisse mit attraktiven Erweiterungen reagiert wird. Der stetig steigenden Zahlen der Studierenden ist insofern eine Herausforderung, da auch die Lehr- und Betreuungsangebote dementsprechend aufgestockt werden müssen. Schnell Bedarfe zu erfassen und auf diese zu reagieren, gehört zu einem der großen Vorteile einer eher kleinen Fachhochschule.

Schulkooperationen, Stipendienkultur, Internationalität und Studiengänge im Praxisverbund prägen das Campusleben Der Campus der Fachhochschule Worms ist geprägt von Vielfalt und

Lebendigkeit. Die intensive Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten, für die Fachhochschule Worms relevanten Schulformen, ermöglicht schon frühzeitig eine Brücke zwischen Schulen und Hochschule zu bauen. Verschiedene Schulkooperationen wurden erfolgreich gestartet und ausgebaut, wie beispielsweise Kooperationen, die u. a. Schülerpraktika auf dem Campus, Vorlesungen in den Schulen und das Thema Lehrerweiterbildung umfassen. Die Umsetzung des zum Wintersemester 2011/12 neu eingeführten einkommensunabhängigen Deutschlandstipendiums war sofort ein voller Erfolg. Die Stipendiaten erhalten zwei Semester lang monatlich 300 Euro für ihr Studium. Je nach Voraussetzungen kann das Stipendium maximal bis zum Ende der Regelstudienzeit verlängert werden. Die Stipendiensumme wird je zur Hälfte (150 Euro) von privaten Förderern und vom Bund aufgebracht. Die FH Worms war eine der ersten Hochschulen, die ihr Kontingent erfolgreich ausgeschöpft hat und dieser Trend setzt sich auch im Jahr 2013 fort. Hier werden die gute Vernetzung und die partnerschaftlichen und kooperativen Verbindungen in die Region deutlich. Für ihre hohe Internationalität ist die FH Worms bekannt. Zahlreiche Kooperationen und die Zusammenarbeit mit mehr als 120 Partnerhochschulen belegen dies eindrucksvoll. Professionalisierung beim Themenkomplex

der Internationalisierung konnte durch den Neuaufbau des „International Center“ als zentrale Einheit erreicht werden. Bei einem Anteil von 23 Prozent ausländischer Studierender gibt es viel zu tun, denn die Aktivitäten reichen von Austauschsemestern und integrierten Studienprogrammen über Praxissemester im Ausland oder aber gewählten Doppelabschlüssen an Partnerhochschulen. Die internationale Atmosphäre gibt dem Campusleben seinen ganz besonderen Charme mit Studierenden aus 76 Nationen. Im Gegenzug gehen rund 400 Wormser Studierende jedes Semester zum Studium oder Praktikum ins Ausland. Der Ausbau weiterer dualer Studiengänge gehört zur festen Strategie der Fachhochschule, um so dem wachsenden Bedarf an qualifizierten Fach- und Führungskräften gerecht zu werden. Besonders im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften kann auf eine erfolgreiche Ausbildung im Praxisverbund geschaut werden. Die Bedeutung dieser Strategie wird durch die Unterstützung des nachhaltigen Ausbaus dualer Studiengänge durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur unterstrichen.

Qualitätssicherung, Forschung und Familiengerechtigkeit fest im Blick Die Verpflichtung der Hochschulen des Landes Rheinland-Pfalz zur Entwicklung nachhaltiger Verfahren zur Sicherung der Quali-

tät von Forschung, Studium und Lehre hat die Fachhochschule Worms frühzeitig in den Blick genommen. Die bereits im Oktober 2010 eingerichtete Stabsstelle mit dem Schwerpunkt „Qualitätsmanagement“ bildet die Anlaufstelle für die Koordination der stetig wachsenden Qualitätssicherungsmaßnahmen. Genauso bleibt die Forschung im Fokus der Aktivitäten, denn mit den Forschungsvorhaben wird eine hohe öffentliche Aufmerksamkeit erreicht, da sie an prominenten Schnittstellen angesiedelt sind, z. B. den Großdetektor ALICE am LHC (CERN in Genf). Im Rahmen der Zertifizierung zur familiengerechten Hochschule dokumentiert die Fachhochschule Worms ihr ureigenes Interesse, die Balance zwischen den betrieblichen, studentischen und familiären Bedürfnissen von Studierenden und Mitarbeitern zu finden. Der bereits seit 2009 angestoßene Prozess berücksichtigt nachhaltig Themen wie Chancengleichheit für Frauen und Männer, aktive Teilhabe der Männer am Familienleben, Familienplanung und Karriere, Studieren mit Kind und die Pflege Angehöriger. Das Zertifikat „familiengerechte Hochschule“ ist ein Signal für Studierwillige, für neue Lehrkräfte und andere potenzielle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die erfolgreiche Reauditierung im Sommer 2013 belegt, dass in Kombination mit dem Aufbau eines „Familienservice“ ein hervorragender Rahmen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie geschaffen wurde. Die Kita „Lindwürmder“, die Ende 2013 fertiggestellt ist und direkt auf dem Campus errichtet wurde, ist ein weiterer Teil des großen Puzzle zum familiengerechten Campus. Das Land Rheinland-Pfalz, die Stadt Worms, das Studierendenwerk Vorderpfalz und die Fachhochschule Worms haben hier durch die gute Zusammenarbeit gezeigt, welche gesamtgesellschaftlichen Anliegen gefördert werden müssen. Diese Entwicklungen an der Fachhochschule Worms belegen eindrücklich, wie die Investition in Bildung als Investition in die Zukunft gelebt werden kann.


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Bildung und Karriere

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a/m/e Gesellschaft für Personaldienstleistungen mbH

Das Miteinander zählt Das positive Beispiel für Zeitarbeit: a/m/e, Kunde und Mitarbeiter arbeiten in Worms seit zehn Jahren Hand in Hand. Nur so kann Zeitarbeit richtig funktionieren. „Gemeinsam sind wir stark“ ist nicht nur ein bewährter politischer Slogan. Er beschreibt auch genau das, was die a/m/e, deren Mitarbeiter und Kunden gemeinsam haben: DAS MITEINANDER ZÄHLT. Der Mitarbeiter braucht den Kunden, ein Kunde ist ohne Mitarbeiter nichts. Zeitarbeit ist dann richtig gut, wenn alle Partner fair miteinander umgehen. Und die a/m/e ist ein Personaldienstleister, der es versteht, immer wieder aufzuzeigen, wie Zeitarbeit richtig funktioniert. Denn dies ist trotz so mancher negativer Beispiele, die durch die Medien kursieren, fraglos möglich. Wie? Gar nicht so schwer! Wie oft hat man das schon erlebt: Der Kunde hat einen Elektrohelfer angefordert und einen Bäckerhelfer geschickt bekommen. Ergebnis? Der Kunde fühlt sich falsch verstanden, ist sauer. Und der Mitarbeiter fragt sich, was er in diesem Einsatz verloren hat, und wieso er sich dafür geplagt hat. Warum? Meistens ist es so, dass zwischen der Anforderung und Bereitstellung des Mitarbeiters ein Missverständnis liegt. Der Auftrag wurde nicht ordentlich zwischen Kunde und Zeitarbeitsfirma abgesprochen, die wesentlichen Einsatzmodalitäten und Anfor-

Dazu schulen und trainieren wir unser internes Personal, damit hier schon geklärt ist, was der Kunde wirklich braucht“, so Dirk Hans, Geschäftsführer der a/m/e.

derungen nicht wahrgenommen. Und genau hier ist die a/m/e anders! Und das mit Absicht. Sie ist seit dem Jahr 2004 in Worms bestens am Markt platziert und bietet in gewerblichen, kaufmännischen und technischen Berufen Dienstleistungen mit höchster Qualität, Seriosität und Perfektion. „Um das zu erreichen und um das Vertrauen und Zufriedenheit der Mitarbeiter und Kunden zu gewährleisten“, so die Gründerin und geschäftsführende Gesellschafterin Regina Hägele, „haben wir Strukturen und Prozesse eingeführt.“

Warum ist die a/m/e so gut? Seit jeher hat die a/m/e einen Schwerpunkt auf den gewerblichen Facharbeitersektor gelegt, gleichzeitig, ganz der Marschroute der Gesamtwirtschaft im Südwesten folgend, sich auf den Kundenkreis der klein- und mittelständischen Unternehmen beschränkt. Dementsprechend weiß die a/m/e um ihre Kunden und die zu besetzenden Arbeitsplätze. Und bei jedem neuen Auftrag lernt man einen neuen Arbeitsplatz und dessen Besonderheiten kennen, um im Idealfall diesen im ersten Anlauf mit einem passenden Mitarbeiter, der sich auf den Einsatz freut, zu besetzen. Nur wenn Anforderungen und Arbeitsplätze bekannt sind, manchmal der Kunde sogar über die Einsatzmöglichkeiten und -optimierung beraten wird, kann die a/m/e dafür sorgen, dass der Kunde und der Mitarbeiter gemeinsam mit und durch die a/m/e einen guten Job machen.

„Das fängt mit detaillierter und strukturierter ´Auftragserfassung` an und hört mit ´zufriedenem Kunden und Mitarbeiter` auf. Beide müssen zusammen passen.

„Ja, leider Gottes gibt es, wie in anderen Branchen auch, viele schwarzen Schafe. Die machen uns das Geschäft doppelt schwer“, so Helmut Ebner, Leiter

Regina Hägele, Geschäftsführende Gesellschafterin Foto: Privat

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Die perfekte Lösung in Sachen Zeitarbeit Schönauer Str. 22 ∙ 67547 Worms ∙ Tel. 0 62 41 / 97 27-0 ∙ Fax 0 62 41 / 97 27-29 worms@ame-zeitarbeit.de ∙ www.ame-zeitarbeit.de

der Niederlassung in der Schönauer Straße 22. Geschäftsführer Dirk Hans teilt diese Bedenken, verweist aber auch darauf, dass es nur einen Weg gibt, das Image zu verbessern: „Und das ist die tägliche Zusammenarbeit mit den Kunden und genauso mit den Mitarbeitern. Wir sind stolz darauf, dass die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit bei uns über drei Jahre beträgt, das ist weit über Durchschnitt.“ Gerade im Südwesten muss ein Zeitarbeitsunternehmen um jeden Facharbeiter kämpfen! „Und genau aus diesem Grund sind uns der positive Umgang und die Betreuung unserer Mitarbeiter ganz besonders wichtig. Sicherlich ist der Lohn ein relevanter Bestandteil der Arbeit, aber genauso wichtig ist die jederzeit ehrliche Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeitern, das Wissen und Kennen der persönlichen Stärken, aber auch der Probleme, sowie die Bereitschaft, sich beider anzunehmen“, führt Dirk Hans den Gedanken weiter. „Uns waren das die Mitarbeiter schon immer wert.“ Das Standing der a/m/e, ein familiengeführtes Unternehmen zu sein, zeigt, wie wichtig gelebte Traditionen und Werte sind. „Heute mehr denn je“, so Helmut Ebner.


Bildung und Karriere

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Schulen in Worms Grundschulen

Dalbergschule

Telefon: (0 62 41) 4 48 44 Telefax: (0 62 41) 41 61 29 Pestalozzi-GS@worms.de

Höhenstraße 19 67550 Worms Telefon: (0 62 41) 5 19 25 Telefax: (0 62 41) 20 35 70 Dalberg-GS@worms.de www.dalbergschule.de

Rheindürkheim

Diesterwegschule

Staudingerschule

Nievergoltstraße 63 67549 Worms Telefon: (0 62 41) 7 60 44 Telefax: (0 62 41) 59 12 86 Diesterweg-GS@worms.de www.diesterweg-grundschuleworms.de

Ernst-Ludwig Schule Gießenstraße 5 67547 Worms Telefon: (0 62 41) 63 40 Telefax: (0 62 41) 41 72 49 Ernst-Ludwig-GS@worms.de

Karmeliterschule

Schulstraße 2 67550 Worms Telefon: (0 62 42) 72 72 Telefax: (0 62 42) 90 13 83 Rheinduerkheim-GS@worms.de

Eckenbertstraße 5 67549 Worms Telefon: (0 62 41) 5 20 67 Telefax: (0 62 41) 5 20 68 Staudinger-GS@worms.de

Westenschule Von-Steuben-Straße 11 67549 Worms Telefon: (0 62 41) 5 33 63 Telefax: (0 62 41) 59 15 58 Westend-GS@worms.de www.westend-gs.de

Wiesengrundschule Heppenheim

Karmeliterstraße 3 67547 Worms Telefon: (0 62 41) 2 63 53 Telefax: (0 62 41) 20 98 04 Karmeliter-GS@worms.de www.karmeliter-grundschule.de

Kirchhofplatz 9-13 67551 Worms Telefon: (0 62 41) 33 0 50 Telefax: (0 62 41) 38 44 06 Wiesengrund-GS@worms.de

Kerschensteinerschule

Losengewann 32 67551 Worms Telefon: (0 62 41) 93 54 92 Telefax: (0 62 41) 93 55 27 Wiesoppenheim-GS@worms.de

Neubachstraße 57 67551 Worms Telefon: (0 62 41) 8 53 48 30 Telefax: (0 62 41) 8 53 48 39 Kerschensteiner-GS@worms.de

Klausenbergschule Weingartenstraße 5 67550 Worms Telefon: (0 62 42) 37 31 Telefax: (0 62 42) 91 49 07 Klausenberg-GS@worms.de

Neusatzschule Willy-Brandt-Ring 5 67547 Worms Telefon: (0 62 41) 2 38 66 Telefax: (0 62 41) 41 79 69 Neusatz-GS@worms.de

Paternusschule Grabenstraße 50 67551 Worms Telefon: (0 62 47) 73 37 Telefax: (0 62 47) 90 57 88 Paternus-GS@worms.de www.paternusschule.de

Pestalozzischule Bensheimer Straße 45 67547 Worms

Wiesoppenheim

Integrierte Gesamtscgule

Nelly-Sachs-Integrierte Gesamtschule Neubachstraße 57 67551 Worms Telefon: (0 62 41) 8 53 48 00 Telefax: (0 62 41) 8 53 48 29 igs@worms.de www.nelly-sachs-igs.de Realschulen Plus

Karmeliter-Realschule Plus (Kooperativ) Standort Goethestraße: Goethestraße 10a 67547 Worms Telefon: (0 62 41) 4 46 38 Telefax: (0 62 41) 4 92 96 Standort Kurfürstenstraße: Kurfürstenstraße 20 67549 Worms

Telefon: (0 62 41) 93 39 04 20 Telefax: (0 62 41) 93 39 04 30 Karmeliter-RS@worms.de www.karmeliter-realschule.de

Nibelungen-Realschule Plus (integrativ) Karl-Hofmann-Anlage 2 67547 Worms Telefon: (0 62 41) 9 11 89 11 Telefax: (0 62 41) 9 11 89 18 Nibelungen-RS@worms.de nibelungen-realschule-worms.de

Pfrimmtal Realschule Plus (integrativ) Nievergoltstraße 63 67549 Worms Telefon: (0 62 41) 7 56 02 Telefax: (0 62 41) 20 93 67 Pfrimmtal-RS@worms.de www.pfrimmtalschule.de

Westend-Realschule Plus (kooperativ) Röderstraße 2 67549 Worms Telefon: (0 62 41) 5 33 55 Telefax: (0 62 41) 59 56 64 Westend-RS@worms.de www.westend-realschule.de Gymnasien

Eleonoren-Gymnasium Karlsplatz 3 67549 Worms Telefon: (0 62 41) 5 10 77 Telefax: ( 0 62 41) 5 10 78 Eleonoren-GYM@worms.de www.elo-worms.de

Gauß-Gymnasium Von-Steuben-Straße 31 67549 Worms Telefon: (0 62 41) 8 53 - 44 00 Telefax: ( 0 62 41) 8 53 - 44 09 Gauss-GYM@worms.de www.gauss-worms.de

Rudi-Stephan-Gymnasium Von-Steuben-Straße 31 67549 Worms Telefon: (0 62 41) 8 53 - 44 99 Telefax: ( 0 62 41) 8 53 - 44 81 Rudi-Stephan-GYM@worms.de www.rsg.biz-worms.de Berufsbildende Schulen

Karl-Hofmann-Schule Berufsbildende Schule Von-Steuben-Straße 31 67549 Worms Telefon: (0 62 41) 8 53 - 43 00 Telefax: (0 62 41) 8 53 - 43 09 Karl-Hofmann-BBS@worms.de www.khsw.biz-worms.de

Berufsbildende Schule Wirtschaft Von-Steuben-Straße 31 67549 Worms Telefon: (0 62 41) 8 53 - 43 70 Telefax: (0 62 41) 8 53 - 43 83 Wirtschaft-BBS@worms.de www.bbsw.biz-worms.de Sonderschulen

Geschwister-Scholl-Schule Elisabeth-Groß-Platz 1 67547 Worms Telefon: (0 62 41) 8 83 29 Telefax: (0 62 41) 41 19 32 Geschwister-Scholl-FZ@worms.de Volkshochschulen

Volkshochschule Worms (Neusatzschule) Willy-Brandt-Ring 5 67547 Worms Telefon: (0 62 41) 85 34 256 Telefax: (0 62 41) 94 69 42 vhs@worms.de www.vhs-worms.de

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Wohlfühlen in Worms

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Wo könnte Wohnen schöner sein? In Worms lässt es sich gut leben, hier kann man sich wohlfühlen, denn die Stadt hat einiges zu bieten bei der Freizeitgestaltung und zur Entspannung. Kulturell gibt es vieles zu entdecken, denn die lokalen Museen veranschaulichen die Geschichte der Stadt und ihrer Einwohner. Wer gerne regional und saisonal einkauft, ist auf dem Wochenmarkt bestens aufgehoben. Heute schon einmal an der frischen Luft gewesen und mal tief durchgeatmet? Denn in Worms ist die Luftqualität – im Unterschied zu vielen anderen Städten in der Umgebung – sehr gut und nicht durch Autoabgase belastet. Saubere und frische Luft Die Feinstaubbelastung ist in Worms gering und die Luftqualität somit sehr gut. Bisher gab es noch keine Überschreitung des Jahressummenwertes von 40 µg/m³, die zulässige Anzahl von 35 Überschreitungen des Tagesgrenzwertes von 50 µg/ m³ wurde nur einmal übertreten. In 2012 wurde im bundesweiten Durchschnitt an 141 Tagen Überschreitungen des Tagesgrenzwertes erreicht, Worms lag mit 13 Tagen 58 Prozent darunter.

Regionales und Saisonales vom Wochenmarkt Wer gerne regional und frisch einkauft, ist auf dem Wormser Wochenmarkt genau richtig. Hier findet man eine Vielfalt an Waren, besondere Gemüsesorten, regionaltypische Obstspezialitäten sowie hausgemachte Köstlichkeiten. Regionale und überregionale Standbetreiber bieten hier dienstags, donnerstags und samstags von 7 bis 13 Uhr ihre Waren an und stehen ihren Kunden mit persönlicher Beratung zur Verfügung. Die

Selbsterzeuger und Händler garantieren ein Höchstmaß an Frische und Qualität. Viele der angebotenen Produkte stammen direkt aus der Region und dem Umland und natürlich werden hier auch Bio-Liebhaber fündig. Je nach Jahreszeit wird das vielfältige Angebot von zahlreichen saisonalen Anbietern abgerundet. Während der Sommerzeit ist der Wochenmarkt von Ende März bis Ende Oktober auf dem Marktplatz zu finden, im Winter steht er auf dem Ludwigsplatz.

Rheinpromenade Als echter Wormser Buu‘ oder Määdsche kennt man seine Stadt natürlich wie seine eigene Westentasche. Was also machen an einem freien Sonntag? Wie wäre es mit einem Spaziergang entlang der Rheinpromenade und zum Abschluss ein Radler in „Kolb’s Biergarten“? Die neu gestaltete Rheinpromenade ist nicht nur für Touristen eine Ruhe-Oase. Auch für die Wormser ist sie ein beliebter Treffpunkt, vor allem an lauen Sommerabenden. Dann sitzen sie zahlreich in der „Strandbar 443“, im „Hagenbräu“ oder in

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„Kolb’s Biergarten“, um einen exotischen Cocktail oder ein kühles Blondes zu trinken. Die Parkanlage aus den 1920er Jahren wurde 2005 mit Lavendelsträuchern, Rosen und exotischen Pflanzen verschönert, sodass auch in Worms ein Urlaubsfeeling wie am Mittelmeer aufkommt. Zwei Mal im Jahr werden die Beete frisch angelegt, über 25.000 Pflanzen kommen im Stadtgebiet während der blühenden Monate insgesamt in die Erde. Aufgrund ihrer attraktiven Lage sowie ihrer klaren, klassischen Gestaltung zählt sie zu den wichtigsten repräsentativen Grünflächen der Stadt Worms. Das Auffälligste der Parkanlage ist wahrscheinlich eines der Wahrzeichen der Stadt: das Hagendenkmal. Das Bronzestandbild von 1905 stellt die Szene aus der Nibelungensage dar, in der Hagen von Tronje den sagenumwobenen Nibelungenschatz im Rhein versenkt. „Nur wenige Kommunen verfügen über so viele und farbenprächtig bepflanzte Grünflächen inmitten der Stadt wie Worms. Darauf sollten wir stolz sein“, betont Oberbürgermeister Michael Kissel.

Parkanlagen Um zwischendurch zu entspannen und die Sonne zu genießen bietet die Wormser Innenstadt so einiges an Parks und Grünanlagen. Die Grünanlage im Luther- und Adenauerring lädt entlang der mittelalterlichen Stadtmauer, vorbei an Dom und Heylshof bis zum 188er-Denkmal, zum Verweilen ein. Mit blühenden Blumenbeeten und plätschernden Brunnen sorgt sie für eine kleine Verschnaufpause nach einem Einkaufsbummel in der Innenstadt. Direkt neben dem Dominikanerkloster St. Paulus gelegen, laden sonnige und schattige Plätze zum Entspannen ein. Inmitten einer mediterranen Gartenanlage mit duftendem Lavendel und Zypressen (Jahreszeitenabhängig) fällt der Blick auf blühende Rosen und das mehr als tausendjährige Klostergebäude mit Stiftskirche und Wirtschaftsbauten. Von hier aus bietet sich ein Spaziergang - weiter in Richtung Rhein - zum nahen Torturmplatz an. Michaela Hellmann

Das Alten- und Pflegeheim Haus Hallermann bietet 30 älteren, pflegebedürftigen Menschen ein neues Zuhause in familiärer Atmosphäre. Menschen mit den unterschiedlichsten körperlichen und geistigen Erkrankungen und den daraus resultierten Einschränkungen oder Behinderungen werden hier präventiv und aktivierend betreut und gepflegt. Demenzkranke Menschen werden so unterstützt, dass ihre Vergesslichkeit und Desorientierung bestmöglich ausgeglichen werden kann. Vereinbaren Sie einen Termin, wir informieren Sie gerne.

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Viele reden vom Helfen – wir tun es. Tag und Nacht, rund um die Uhr sind wir vor Ort, wenn Sie uns brauchen. Rund 600 ehrenamtliche Rotkreuzaktive engagieren sich in den drei DRK-Ortsvereinen Worms, Südlicher Wonnegau und Altrhein oder in den sozialen Arbeitskreisen des Kreisverbandes. Etwa 150 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen Menschen in Not mit Bedarf auf Unterstützung und Förderung, unterschiedslos nach dem Maß der Not, voller Respekt vor den verschiedenen Lebenseinstellungen und individuellen Wünschen. Unsere Teams erfüllen ihre Aufgaben mit Engagement, Zuwendung und Fachkompetenz aus Liebe zum Menschen. So vielfältig wie die Aktiven sind auch die Aufgaben beim Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Worms e. V., dessen Gebiet die Stadt Worms, die Verbandsgemeinde Eich, die Verbandsgemeinde Monsheim und die Orte Bermersheim, Gundersheim und Gundheim aus der Verbandsgemeinde Westhofen umfasst. Die DRK-Bewegungsprogramme für

Senioren sorgen mit Tanz und Gymnastik für Fitness, Geselligkeit und Freude. Hilfe, wo Ihr Zuhause ist, bietet die DRK-Sozialstation. Die notwendige professionelle Hilfestellung wird hier durch ambulante Pflege von examinierten Pflegefachkräften sichergestellt. Der Hausnotruf vom Roten Kreuz ermöglicht Hilfe auf Knopfdruck, da im Notfall durch die Zentrale der Rettungsdienst alarmiert wird. Ein täglich frisch zubereitetes dreigängiges Menü nach Auswahl liefert der Menü-BringDienst in hochwertigem Porzellangeschirr. Der Behindertenfahrdienst des DRK ermöglicht Menschen mit einer Behinderung die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und auch Hauswirtschaftshilfen, Betreuungsdienste und Beratung unterstützen Menschen, denen es schwer geworden ist, sich selbst zu versorgen. Die Wohngemeinschaft im Alten- und Pflegeheim „DRK-Seniorenzentrum Eulenburg“ in zentraler Lage von Worms mit einem wunderschönen großzügigen Garten, bietet zudem ein geselliges

Zuhause. Hier werden die Seniorinnen und Senioren in einer freundlichen Atmosphäre liebevoll betreut und individuell durch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fachlich gepflegt und medizinisch versorgt. Das Engagement für Menschen in sozialer Not ist so vielfältig, wie es die Hilfe erfordert. Mit Schulsozialarbeit, Hausaufgabenhilfe und Ferienspielen werden Kinder und Jugendliche gefördert. Ob im Frauenhaus oder in der Nichtsesshaftenherberge - das DRK in Worms leistet Hilfe und unterstützt die Menschen auf ihrem Weg zur Selbsthilfe. Das DRK bietet auch Kurse in Sofortmaßnahmen am Unfallort sowie verschiedene ErsteHilfe-Lehrgänge an und befähigt so „Jedermann“ zum Helfen. Herzlich willkommen in der Rotkreuzfamilie sind Menschen, die sich mehr engagieren wollen. Engagement ist möglich als Ehrenamtliche in den Ortsvereinen oder sozialen Arbeits-

kreisen. Auch im Freiwilligen Sozialen Jahr oder Bundesfreiwilligendienst kann man sich beim DRK einbringen.

Info: Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Worms  06241/4007 -0 www.drk-worms.de Fahrdienst für Behinderte  06241 / 4007 -620 Freiwilligendienste (FSJ und BUFDI)  06241 / 4007 -726 Engagement im Ehrenamt  06241 / 4007 -710 Fördermitgliedschaft  06241 / 4007 -723 DRK Sozialstation  06241 / 4007 -96 DRK-Seniorenzentrum Eulenburg  06241 / 4007 -510

Deutsches Rotes Kreuz

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DRK-Seniorenzentrum Eulenburg Alten- und Pflegeheim Worms Eulenburgstraße 12 • 67547 Worms

• Ambulante Pflege • Menü-Bring-Dienst • Hilfe im Haushalt

• Hausnotruf • Beratung • Betreuung

 06241 / 4007-96 Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Worms e.V. Eulenburgstraße 12, 67547 Worms Tel. 06241/40070, www.drk-worms.de

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Wohlfühlen in Worms

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Schwimmbäder und Seen Heinrich-Völker-Bad Worms Das neben der EWR-Arena gelegene Heinrich-Völker-Bad vereint zugleich Frei- und Hallenbad. Es bietet sowohl dem aktiven Schwimmer wie auch Familien ein interessantes Angebot für einen ereignisreichen Badetag. In den Sommermonaten stehen den Badegästen ein großes Schwimmerbecken, ein Nichtschwimmerbecken und ein Kinderplanschbecken zur Verfügung. Zusätzlich ermöglichen ein Sprungturm, ein Beachvolleyballfeld und eine große Grünanlage dem Gast zahlreiche sportliche Aktivtäten. Außerhalb der Freibadsaison erhält das Schwimmerbecken eine Traglufthalle „Luftikus“ und ergänzt das Angebot des Hallenbades, welches aus Nichtschwimmer- und Schwimmerbecken, sowie einem Kinderplanschbecken und einem Warmwasser-Außenbecken besteht. Als Relax- und Wellnessmöglichkeit stehen für den Badegast Sauna, Massageliegen, Whirlpool, Dampfbad, Wärmebank und Ruheraum bereit. Das Schwimmbad bietet zudem ein vielfältiges Kursprogramm für alle Altersklassen an. Die-

ses beinhaltet unter anderem Schwimmkurse, Aqua-Cycling, Aquafit- und Aquapowerkurse, Aquajogging, Seniorfitness und Babykurse. Das zusätzlich durch Vereine und Schulen genutzte Heinrich-Völker-Bad lockt jährlich über 300.000 Besucher an. Öffnungszeiten: Mo-Sa: 9 bis 21 Uhr (Traglufthalle mittwochs schon ab 6 Uhr morgens). Sonn- und Feiertage: 9 bis 20 Uhr. Freibad: täglich 9 bis 21 Uhr. info@freizeitbetriebe-worms.de www. Wormser-baeder.de

Paternusbad Pfeddersheim Das Freibad im Vorort Pfeddersheim lockt mit seinem Badeangebot für Schwimmer als auch Nichtschwimmer und einem Kinderplanschbecken in den Sommermonaten von Mai bis September zahlreiche Besucher zum Schwimmen und Spielen. Eine großzügige Liegewiese, eine Rutsche sowie ein Beachvolleyballplatz und die neu angelegte Boule-Anlage laden den Badegast zu sportlichen Aktivitäten ein.

Öffnungszeiten: Mai bis September täglich 10 bis 20 Uhr. info@freizeitbetriebe-worms.de www. Wormser-baeder.de

Herrnsheimer Badesee Im Wormser Stadtteil Herrnsheim ermöglicht die ehemalige Kiesgrube, die seit 1956 Bade- und Fischgewässer ist, das Baden und Sonnen in naturbelassener Umgebung. Die mit Bäumen gefasste Anlage lockt mit ihren Liegewiesen und einem Sandufer jährlich zahlreiche Gäste an. Das mit einem kleinen Eintrittsgeld nutzbare Areal mit Badeaufsicht bietet kostenlose Parkplätze, Toiletten, Umkleiden, Grillplätze und einen Kiosk an. Eine gute Wasserqualität wird durch ständige Kontrollen gewährleistet.

Altrheinsee Eich Der durch die Förderung von Kies und Sand entstandene See am Nordrand von Eich ist zu einem kleinen Teil zum Baden freigegeben und wird an heißen Sommertagen gut besucht. Die angelegte Badezone verfügt über einen Liegestrand und einen Spielplatz. Der See besitzt einen kleinen Abschnitt mit einer flachen Uferzone, die sich besonders für kleine Besucher eignet. Die Toiletten und Duschen sowie ein Kiosk und kostenpflichtige Parkplätze erweitern das Angebot des Eicher Sees. Auch hier wird durch regel-

mäßige Wasserkontrolle das Badevergnügen gewährleistet.

Pfarrwiesensee in Gimbsheim Der Naturbadesee Pfarrwiesen in Gimbsheim eignet sich mit Badestrand, Beachvolleyballfeld und Imbiss hervorragend für Badespaß in den Sommermonaten von Mai bis September. Die Anlage verfügt über Sanitäranlagen, kostenpflichtige Parkplätze und sogar über Stellplätze für Wohnmobile. Wie auch im Altrheinsee in Eich wird hier Kies gefördert und deswegen ist auf die im See angelegten Absperrungen zu achten.

Silbersee Bobenheim-Roxheim Das Naherholungsgebiet mit dem 1,3 Quadratkilometern großen Silbersee ist der perfekte Ort zum Verweilen. Im Bereich um den Baggersee verlaufen Fußwege, die das Betrachten der reichen Vogelfauna ermöglichen. Und neben einem Sandufer gibt es auch ein großzügiges grünes Areal mit einer Wiese, die von Bäumen umgeben ist, Sanitäranlagen, eine Badeaufsicht, kostenpflichtige Parkplätze und einen FKK-Strand am Nordostufer. Auch der Wassersport kommt hier nicht zu kurz: Sportler können auf dem Wasser Segeln, Surfen und Kanufahren. Es besteht zudem die Möglichkeit zum Angeln und Schnorcheln. Nicole Matthes


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Ausgabe 01/2009

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Wohlfühlen in Worms

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Die Nibelungenstadt und ihr Umland per Rad erkunden Worms ist eine fahrradfreundliche Stadt: Das wird nicht nur durch die zahlreichen Fahrradwege in der Innenstadt deutlich, sondern auch durch mehrere gut ausgeschilderte überregionale und regionale Rad-Themenrouten, welche die Nibelungenstadt mit dem Umland verbinden und sich bestens für naturnahe Erkundungstouren eignen. So führt der Fernradweg VeloRoute-Rhein, der südlich der Nibelungenstadt in den flachen Auen des Altrheins beginnt, in Richtung Mainz und der Zellertal-Radweg von Worms in Richtung Donnersberg. Interessant sind auch die in vier Etappen unterteilte Hiwwelroute durch das rheinhessische Hügelland von Worms nach Bingen sowie der Salier-Radweg, der die Städte Worms, Frankenthal, Speyer und Bad-Dürkheim verbindet und zum Besuch historischer Stätten einlädt. Die Rheinterrassen-Route verläuft von Worms bis Mainz parallel zur Velo-Route durch verschiedene rheinhessische Weinbaugemeinden und ist nicht nur bei Hochwasser eine gute Alternativstrecke.

Hiwwel-Route Auf der Hiwwel-Route kann man Rheinhessen in seiner ganzen Vielfalt erleben. Sie verbindet

die Städte Worms, Alzey, Mainz, Ingelheim und Bingen mit der rheinhessischen Hügellandschaft. Daher auch ihr Name: Hiwwel - das sind nach rheinhessischer Mundart die Hügel, die auf dieser Strecke immer wieder wunderbare Ausblicke über das ganze Land bieten. Die Route ist etwa 160 km lang und in vier Etappen unterteilt, die je 35 bis 45 Kilometer lang sind. Etappe 1 (Bingen - Mainz): Die erste Etappe ist eine Tour mit zwei unterschiedlichen Hälften. Bis Ingelheim in der Nähe des Rheins hat sie einen flachen Verlauf, dann folgen zwei deutliche Anstiege hinauf auf die nördlichste rheinhessische Hügelstufe. Etappe 2 (Mainz - Wörrstadt): Die zweite Etappe der Hiwwel-Route führt zunächst in südlicher, dann in westlicher Richtung in die Mitte von Rheinhessen und breitet immer wieder weite Panoramen vor den Augen der Radler aus – der ‚Preis‘ für diesen tollen Ausblick sind zwei deutliche, lang gestreckte Anstiege auf verkehrsfernen Wirtschaftswegen. Etappe 3 (Wörrstadt - Alzey): Die ‚hiwweligste‘ und daher anspruchsvollste dritte Etappe führt nahe an die Rheinhessische Schweiz heran und kostet die Höhen einiger der 1000 ‚Hiwwel‘ Rheinhessens von

unten bis oben aus: Zweimal Wiesbachtal, einmal Appelbachtal und schließlich die Wasserscheide zwischen Wiesbach und Selz Richtung Alzey. Etappe 4 (Alzey - Worms): Auch diese vierte Etappe der Hiwwel-Route erklimmt in der ersten Hälfte noch einige der ‚Hiwwel‘ im Süden Rheinhessens, die hier mehr abgerundet emporragen, anschließend läuft sie durchs Zellertal mit einer Ausruhstrecke entlang der Pfrimm nach Worms aus.

Rheinterrassen-Route Der breite Oberrheingraben geht an seinen Rändern mit steilen Hängen im Osten in den Odenwald und im Westen in das rheinhessische Hügelland über. In diesen für den Weinbau aufgrund der intensiven Sonneneinstrahlung sehr ertragreichen Landschaften lassen sich auf der Rheinhessen-Route schöne Weinorte entdecken. Von Worms aus, wo die Route von der Velo-Route Rhein abzweigt, erreicht die RheinterrassenRoute bald Herrnsheim mit seinem prächtigen Schloss. Ab Osthofen durchquert man auf dieser Strecke kilometerlange Rebflächen mit vielen reizvollen Winzerhöfen in den Ortschaften dazwischen. Zwischen Oppenheim, Nierstein und Nackenheim

läuft die Rheinterrassen-Route zusammen mit der Velo-Route auf gleicher Strecke, trennt sich dann aber wieder, um mit Nackenheim und Bodenheim noch einmal zwei bedeutende Weinorte zu durchqueren, bevor sie sich ab Ortsmitte Laubenheim wieder der Velo-Route Rhein zuwendet. Die Route verläuft ohne lange Steigungen, wenn auch mit manchen kleinen Kuppen von 10 bis 50 m Länge und ist daher noch für alle geeignet. Sie verläuft vollständig auf asphaltierten Straßen und Wegen – dennoch birgt sie für Kinder, Räder mit Anhängern und Handbiker etliche schwierige Stellen wie beispielsweise Ortsdurchfahrten mit viel Verkehr, enge Kurven, Pfosten und Sperrbügel.

Zellertal-Radweg Von der Radwegkreuzung am Rheinufer in Worms startet der Zellertal-Radweg in Richtung Zentrum, durchquert die Nibelungenstadt und erreicht nach 3,8 Kilometer die Abzweigung von der Rheinterrassen-Route Richtung Kirchheim-Bolanden. Die nächsten Kilometer sind ein ganz besonderer Fahrgenuss, weil die Strecke durch den parkartig gestalteten Uferbereich führt und dabei mal auf dem Damm, mal ganz in Wassernähe


Wohlfühlen in Worms

TOPGUIDE verläuft. Ruhig geht es bis Pfeddersheim weiter, das zu einer Besichtigung seiner Turm- und Stadtmauerreste einlädt. Leicht ansteigend wird anschließend Monsheim auf einem Spurweg durch das fruchtbare Tal erreicht. Ab Harxheim birgt der Zellertal-Radweg einen starken Anstieg, der in einer südlichen Schleife hinauf nach Immesheim führt. Von hier eröffnet sich der beste Blick der Strecke hinüber auf die nördliche Talseite und auf das Massiv des Donnersberges. Dann geht es rasant talwärts und vor der Bahnlinie nach Westen auf Marnheim zu, dem letzten Ort des Zellertal-Radweges. Für die Fahrt von der Ebene hoch ins Bergland sollte man geübt sein, für Rennräder ist die Strecke zudem aufgrund rasch wechselnder Belagsqualitäten und winkliger, enger Wegeführungen weniger gut geeignet.

Salier-Radweg Der Salier-Radweg verbindet im Südosten von Rheinland-Pfalz historische Stätten des salischen Herrschergeschlechtes und ist deswegen mit einer stilisierten Krone markiert. Meist etwas abseits des großen Verkehrs führt diese Tour von Speyer über Bad Dürkheim und Frankenthal nach Worms und enthält als Teilstrecke den bisherigen Kaiser-Konrad-Radweg, der eine Referenz an den legendären Ritt von Kaiser Konrad II. von Bad Dürkheim nach Speyer am 12. Juli 1030 darstellt, bei dem er die Klosteranlage Limburg und den Kaiserdom zu Speyer begründet haben soll. Insgesamt ist der Salier-Radweg rund

120 km lang und birgt die Entdeckung der faszinierenden Geschichte der Familie der Herzöge der Salier, die zwischen 1024 und 1125 die deutschen Könige gestellt haben und deren Geschichte historisch aufs Engste mit dem Raum um Worms, Speyer und Bad-Dürkheim verbunden ist.

Velo-Route-Rhein Der Beginn der Velo-RouteRhein liegt südlich der Nibelungenstadt in den flachen Auen des Altrheins und durchquert in Rheinufernähe die Stadt Worms, ab dem Ortsteil RheindürkheimFahrt dominiert dann die weite Ebene des Rheintals. Auf den neuen Asphaltwegen, die teils auf dem Rheindamm, teils am Dammfuß entlang führen, lässt es sich sehr leicht und entspannt radeln. Kurz nach der Durchfahrt durch das Freizeitgebiet ‚Eicher See‘ verlaufen einige Kilometer über etwas holprige wassergebundene Uferwege unmittelbar am Rhein unter hohen Pappelreihen. Dann setzen nach über 20 Kilometer ohne Ortschaft im letzten Drittel der Route die Weinorte Oppenheim, Nierstein und Nackenheim neue Akzente. Zwischen Nierstein und Nackenheim läuft die Route gemeinsam mit der Rheinterrassen-Route sogar direkt am Fuße der Weinberge entlang. Die etwa 60 Kilometer lange Velo-RouteRhein ist ohne Anstiege und daher für alle geeignet, die es einige Stunden im Sattel aushalten. Für Kinder, Räder mit Anhänger und Handbiker birgt sie einige schwierige Stellen, ist aber dank der langen und einfachen dazwischen liegenden Strecken noch zumutbar. Kani Rostami Boukani Infos: Weitere Informationen über diese Radstrecken sind im Internet verfügbar unter www.rheinhessen.de und www.radwanderland.de. Zudem bietet der Wormser ADFC in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Worms eine Karte speziell für das Wormser Stadtgebiet mit örtlichen Rundwegevorschlägen an, die zwischen 14 und 55 Kilometer lang sind an. Die Karte ist vor Ort im Buchhandel, bei den Fahrradhändlern oder bei der Tourist-Info gegen eine Gebühr von 2 € erhältlich.

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Tiergarten Worms – ein kleines Paradies im Wormser Wäldchen Der schöne Wormser Tiergarten liegt idyllisch inmitten des Naherholungsgebietes „Bürgerweide“, zwischen der geschichtsträchtigen Wormser Innenstadt und dem Rhein. Hier leben auf etwa 8,5 Hektar über 500 Tiere aus mehr als 80 Arten in weitläufigen und zum Teil begehbaren Anlagen zusammen. Ein kleines Paradies - mit Storchennest, Teich, integrativem Spielplatz und den verschiedensten Tieren aus Südamerika, Afrika, Australien und Europa. Seit seiner Gründung im Juli 1972 hat sich der Tiergarten Worms nicht nur auf das Doppelte vergrößert, auch das Konzept hat sich verändert: Die Tiere sollen in ihrer natürlichen Umgebung gezeigt werden und ausreichend Rückzugsmöglichkeiten zur Verfügung haben. Um den Lebensraum der Tiere zu verbessern und gleichzeitig den Erinnerungswert bei den Besuchern zu erhöhen, werden im gesamten Park ständig Optimierungen vorgenommen. Die bereits im Juni 2011 eröffnete Australische Anlage ist hierfür das beste Beispiel: Der Rückzugsbereich der dort lebenden Parmakängurus ist nur durch eine Holzmarkierung von den Besuchern abgetrennt, die Wellensittiche fliegen frei umher. Schleusentüren verhindern, dass die Tiere mit den Besuchern nach draußen gelangen können. „Die begehbaren Anlagen setzen von den Besuchern natürlich die Einsicht in die richtigen Verhaltensweisen gegenüber den Tieren voraus“, bemerkt Zoopädagogin und stellvertretende Tiergartenleiterin Stefanie Kießling. „Das läuft in der Regel sehr gut – nur gelegentlich werden Tiere aus Unachtsamkeit mit unseren Gästen durch die Schleuse nach drau-

Gehege der Graupapageien wohnen. Und auch der junge Chile-Flamingo „Anca“, der noch grau hinter den Ohren ist, hat ein neues zu Hause gefunden: Er ist von der Gruppe im Wormser Tiergarten gut angenommen worden und fühlt sich bei seinen gefiederten Gefährten sichtlich wohl.

„Tiergartenbotschafter“ erklären die Tierwelt

ßen gelassen, weswegen wir uns vorbehalten die Begehbarkeit im Bedarfsfall einzuschränken.“ Im vergangenen Jahr wurde an die Eurasische Waldanlage, in der Damwild und Mufflons in friedlicher Eintracht zusammenleben, eine Waschbärenanlage angegliedert, die im November offiziell eingeweiht werden konnte: Neun Waschbären und vier Jungtiere fühlen sich auf ihrem rund 820 Quadratmeter großen Areal sichtlich wohl. Die Anlage wurde maßgeblich vom Freundeskreis Tiergarten Worms e.V. finanziert und größtenteils auch gebaut. „Bei den Pferden wurde zudem dank unserer Sponsoren ein Vordach angebracht, damit sie immer im Trockenen draußen fressen können“, berichtet Stefanie Kießling weiter. „Und es stehen auch noch diverse weitere Optimierungsarbeiten an.“

Integrativer Spielplatz und Neuzugänge Ausgebaut wird auch der integrative Spielplatz im Tiergarten, so dass dem gemeinsamen Spielen von Kindern mit und ohne Behinderung nichts mehr im Wege steht. Neben den verschiedenen Spielgeräten wie der Rollstuhlfahrer-Wippe, der Netzschaukel und der Kletter-

wand, kam im September noch ein Rollstuhlfahrer-Karussell hinzu. Neu ist auch die manuell bedienbare Wasserpumpe, die an warmen Sommertagen zum Plantschen einlädt und mit Sicherheit für viel Spaß und Abkühlung sorgen wird. Im Tiergarten Worms sind alle Wege

Bereits im April des vergangenen Jahres haben die Tiergartenbotschafter, eine an Tieren interessierte Gruppe des Ehrenamt-für-Worms, ihr erklärtes Ziel in Angriff genommen, allen kleinen und großen Besuchern die Tiere des Tiergartens Worms zu erklären und näher zu bringen. Mittlerweile haben sie sich einen festen Platz im Tiergarten erworben und können stolz auf

befestigt und für Rollstuhlfahrer gut befahrbar – so können sich die kleinen und großen Besucher nicht nur auf dem integrativen Spielplatz, sondern auch beim Beobachten der Tiere spielerisch begegnen und austauschen. Neuzugänge im Wormser Tiergarten sind beispielsweise die Frettchen, die seit Mai im alten

ein erfolgreiches Jahr zurück blicken. An fast jedem ersten und dritten Wochenende im Monat stehen sie von 13 bis 16 Uhr mit ihrem Stand am Bauernhof, wo sie vor Ort und mit großem Engagement ihr Wissen über die jeweiligen Tiere vermitteln. Dafür haben sie auch reichlich Material zur Hand und so können die Besucher beispielsweise erra-


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März veranstaltet, wird der Winter ausgetrieben und in Form eines großen Schneemanns symbolisch verbrannt. Bereits in vorchristlicher Zeit kannte man den Brauch des Winteraustreibens und Sommereinholens, seit dem Mittelalter ist das Verbrennen eines Strohmanns dabei Tradition. Der Sinn der Winterverbrennung liegt auf der Hand, der Winter soll endgültig verschwinden und einem schönen langen Sommer Platz machen.

ten, welches Ei zu welchem Tier gehört, selbst erfahren, wie sich Schafswolle anfühlt und allerlei Fragen zu den Bauernhoftieren stellten. „Wir hatten schon lange vor, den Besuchern mehr Informationen über die Tiere zu geben“, erläutert Zoopädagogin Stefanie Kießling. „Das war jedoch aufgrund der personellen Kapazitäten nicht möglich. Daher freut es uns sehr, dass die Tiergartenbotschafter diese Aufgabe übernommen haben. Wenn es weiterhin so gut läuft, dann würden wir das Ganze gerne auf die anderen Bereiche des Tiergartens ausweiten.“

Führungen, Schnupperkurse und Co. In geselliger Runde den Tiergarten erkunden und dabei mit fachkundigen Informationen ausgestattet werden – das ist nicht nur was für Kinder. Bei einem geführten Rundgang kommt jeder Tierfreund auf seine Kosten und kann von den Mitarbeitern des Tiergartens allerlei Wissenswertes über die Bewohner erfahren. Der geführte Rundgang kann allgemein gehalten oder auf bestimmte Schwerpunktthemen ausgerichtet werden (Dauer ca. 60 Minuten, gestaffelte Gruppenpauschalen, keine Mindestteilnehmerzahl). Kindergeburtstage lassen sich hier auch ganz prima feiern und Tierliebhaber, die schon 12 Jahre und älter sind, können im Tiergarten Worms einen Schnupperkurs beim Tierpfleger machen

und dabei hinter die Kulissen schauen.

Bunte Feste im Tiergarten Jahr für Jahr… Wolfsnächte: Im Februar finden die überaus beliebten Wolfsnächte statt: Jeden Freitag- und Samstagabend ab 18 Uhr gibt es Führungen durch den Tiergarten, wobei die Wege stimmungsvoll mit Fackeln ausgeleuchtet werden. Im ‚Erdhaus‘ nahe des 2400 Quadratmeter großen Wolfsgeheges können kleine und große Besucher verschiedenen Wolfsgeschichten lauschen oder sich vor der Tiergartenschule am gemütlichen Lagerfeuer mit Stockbrot stärken. Das absolute Highlight der Abende sind die Wolfsfütterungen, bei denen man das Rudelverhalten der sechs schönen Tiere hautnah erleben kann. Interessierte sollten sich frühzeitig Karten sichern, denn das Kontingent ist begrenzt und die Nachfrage für die Veranstaltung war in den letzten Jahren sehr groß. Stabausfest: Beim Stabausfest, das der Tiergarten jedes Jahr im

Sommerfest: Das Sommerfest des Tiergartens ist eines der größten Feste, es steht jedes Jahr unter einem anderen Motto und findet immer im Juni statt. Verschiedene Attraktionen, Möglichkeiten zum Basteln, Lernen und Spielen für die Kleinen, kulinarische Leckereien und erlebnisreiche Veranstaltungen des angegliederten Erlebnisgartens locken jedes Jahr zahlreiche Menschen zum Sommerfest in den Tiergarten. Mittsommer nachtsführung: Pünktlich zur Sommersonnenwende findet Ende Juni die jähr-

liche Mittsommernachtsführung statt, bei der sich der Tiergarten in den Abendstunden präsentiert. Ab 20:30 Uhr beginnen am längsten Tag des Jahres spannende Rundgänge durch die Tierwelt des Wormser Tiergartens, wobei die Führungen sich verstärkt den dämmerungs- und nachtaktiven Tieren wie Wölfen und Eulen zuwenden. Die Karten müssen im Vorverkauf erworben werden, schnell sein lohnt sich, denn die Teilnehmerzahl ist auf drei Gruppen mit maximal je 30 Personen begrenzt. Herbstmarkt: Anfang Oktober ist es dann wieder Zeit für den traditionellen Herbstmarkt des Tiergartens und des Erlebnisgartens, der für Groß und Klein ein unvergessliches Ereignis darstellt. Neben tollen regionalen Produkten und schönem Kunsthandwerk, gibt es hier auch allerlei kulinarische Köstlichkeiten zu genießen. Die Kinder können Kürbisse schnitzen, sich schminken lassen oder an verschiedenen Spiel- und Bastelangeboten teilnehmen. Kani Rostami Boukani Kontakt: Hammelsdamm 101, 67547 Worms Tel.: (0 62 41) 97 22 70 Fax: (0 62 41) 9 72 27 22 tiergarten@freizeitbetriebeworms.de www.tiergarten-worms.de Öffnungszeiten: März bis Oktober Montag - Freitag 9.00 bis 18.00 Uhr Sa, So, Feiertage 9.00 bis 19.00 Uhr November bis Februar tägl. 9.00 bis 17.00 Uhr Einlass bis eine Stunde vor Schließung.

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Wassersport Trappenberg e.V. Wie bereits im letzten Sommer lädt das Wassersportteam vom Ski & Snowboardclub Trappenberg auch dieses Jahr wieder zu den Wassersportevents am Rhein ein. An fünf Tagen heißt es dann wieder Balance halten, Arme strecken, Körperspannung und los geht die Fahrt übers kühle Nass! Los geht’s an der Wormser Sandbank im Wäldchen, wo der Verein mit Booten und Pavillon bereits von weitem zu entdecken ist. Die Gäste erwartet ein abwechslungsreiches Programm für alle. Mit Freunden oder Familie zusammen auf der Fünfsitzer-Banane oder dem Dreisitzer „Slider“, eine Art Schlauchboot, kann man sich über den Rhein ziehen lassen, wobei es eigentlich nur gilt, nicht nass zu werden, was aber scheinbar den wenigsten gelingt, wie die Veranstalter schon ankündigen. Aber was gibt an einem heißen Sommertag auch Schöneres? Da stört das Wasser nicht und auf die kleinen Besucher wird bei Bedarf gerne Rücksicht genommen. Wer sich dagegen lieber alleine aufs Wasser wagt, kommt bei Wasserski und WakeboardFahrten ganz auf seine Kosten. Dieses Abenteuer ist allerdings mit etwas mehr Körpereinsatz verbunden, doch die Veranstalter haben schon geeignete Tipps parat: „Arme lang und Knie anziehen, um die Ski

oder das Board möglichst nah an den Körper zu bekommen. Jetzt braucht es nur noch ein kurzes Anspannen der Bauchmuskeln und ein Signal an den Bootsführer und es kann schon losgehen.“ Und wem das Ganze dann doch beim ersten Mal alleine noch zu heikel ist, kann sich in einem der Anfängerkurse von erfahrenen und teilweise auch lizensierten Wasserskiund Wakeboard-Lehrern noch einmal genau erklären lassen, was zu tun ist, um danach übers Wasser zu fliegen. Anmeldungen sind bei allen

Events erwünscht und bei den Anfängerkursen obligatorisch, weil das Boot, das den Sportler zieht, dafür umgebaut werden muss. Wer lieber die Aussicht ohne sportlichen Einsatz genießen will, kann auch auf dem ziehenden Boot mitfahren, allerdings gibt es keine „Spazierfahrten“, es wird bei jeder Fahrt ein Fahrer mitgezogen. Die gesamte Ausrüstung, die wohl auch nicht jeder im Schrank hat, wie Neoprenanzüge, Schwimmwesten, Helme und natürlich die Wasserski oder

das Wakeboard werden gestellt. Lediglich ein Handtuch und die eigenen Schwimmsachen sollte man mitbringen. Für jeden, der eigenes Essen mitbringt steht außerdem ein Grill bereit. Ansprechpartner hierfür ist Oliver Ruh (oliver@trappenberg.com). Neben den fünf Terminen von Anfang Mai bis Anfang September, bietet der Verein die Möglichkeit, mit an die Wasserskizuganlage in St. Leon-Rot südlich von Heidelberg zu fahren. Die Anlage bietet für jede Altersgruppe – von 9 Jahren (mit Erziehungsberechtigtem) bis zum 90jährigen – Abwechslung und Wasserspaß. Oliver Ruh, einer der Verantwortlichen für den Wassersport beim SSC Trappenberg, beschreibt die Anlage als „nichts anderes wie ein Skilift, nur das dieser übers Wasser und in einem großen Rechteck fährt. Je nachdem, welches Gerät man fährt, gestaltet sich der Spaß leichter oder etwas schwieriger.“ Die Anlage verleiht die Ausrüstung, Wasserski sind dabei umsonst. Anmeldungen zu der Fahrt nach St.Leon-Rot gehen an Andreas Christoph (teacher@trappenberg.com). Nähere Informationen wie Zeiten, Preise und eventuelle Änderungen gibt es auf der Homepage des Vereins unter www.ssctrappenberg. com. Carolina Hoffmann


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Natur erleben und schützen:

Erlebnisgarten, Umwelthaus und „Schule im Grünen“ Unter dem Motto „Umwelt begreifen, Natur schützen“ stehen Arbeit und Projekte des Wormser Erlebnisgartens und des Umwelthauses. Besonders Kindern und Jugendlichen soll ein Einblick in die Natur und ihre vielfältigen Bezüge zu unserer modernen Lebenswelt ermöglicht werden, um ihnen zu verdeutlichen, dass unsere Lebensweise immer auch unmittelbare Auswirkungen auf die Umwelt hat. Ziel ist es unter anderem, die Heranwachsenden wichtige Zusammenhänge erfahren zu lassen und ihnen die Möglichkeit zu geben, die Faszination von Natur und moderner Umwelttechnik kennenzulernen.

Der Wormser Erlebnisgarten als Umweltbildungszentrum Bereits im Jahr 1989 wurde der Wormser Erlebnisgarten als „Schul- und Umweltgarten“ gegründet und hat sich im Laufe der Zeit zu einem faszinierenden Umweltbildungszentrum entwickelt, das facettenreiche Nutzungsmöglichkeiten für die Bildung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bietet. Als Kooperationsprojekt mit der Wormser Stadtverwaltung wird er von Kindergärten, Schulen, Umweltverbänden und interessierten BürgerInnen gleichermaßen und auf vielfältige Weise genutzt. Die Angebote reichen vom Anlegen von Pflanzbeeten über Umwelt- und Erlebnistage bis hin zu Seminaren und Schul- und Kindergartenprojekten, durch die ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur vermittelt wird. So ist beispielsweise die evangelische Magnusgemeinde im Erlebnisgarten dauerhaft mit verschiedenen Angeboten wie Backseminaren und Saftkeltern vertreten und die „Schule im Grünen“ und die „Waldkinder“ des DRK haben hier die Möglichkeit, inmitten der Natur zu Spielen und zu Lernen. Das weitläufige Gelände des Erlebnisgartens beherbergt unter anderem ein Freiluftklassenzimmer, ein Backhaus, eine Sommerküche, eine Streuobstwiese, mehrere Pflanzbeete, einen Klangpfad und

einen 50 Meter langen Sinnespfad. Im Backhaus kann man erfahren, wie in früheren Jahrhunderten im Steinbackofen gebacken wurde, oft wird darin leckere Pizza und Brot zubereitet. Und der Gartenteich des Erlebnisgartens ermöglicht es kleinen Forscherinnen und Forschern möglichst gefahrlos die spezielle Pflanzen- und Tierwelt eines Teiches zu erleben. Seit Mai 2011 ist auf dem Gelände ein Bienenschaukasten zugänglich, der Interessierten Einblick in das Leben eines Bienenvolks ermöglicht. Diese Idee wurde im Laufe des Jahres ausgebaut und Ende November eine Bienenschule im Erlebnisgarten eröffnet, die in Kooperation mit dem Bieneninstitut in Mayen fortan als offizieller Schulungsraum für Imker aus der Region dient. Besucher können sich hier das Leben und Wirken der Insekten im Bienenhaus ansehen, lernen wie Honig entsteht und welche Bedeutung die Tiere für das ökologische Gleichgewicht haben.

Engagement und Nachhaltigkeit – Das Wormser Umwelthaus Inmitten des Schul- und Umweltgartens steht das Wormser Umwelthaus: Es ist ein Vorführhaus im Sinne der Nachhaltigkeit und dient als gemeinsamer Treffpunkt sowie als Schutzort bei schlechtem Wetter. Der Bau entstand in Zusammenhang mit der „Lokalen Agenda 21“ und ist vom Engagement vieler Helfer geprägt – in einem sich selbst entwickelnden Prozess haben Jugendliche, Handwerksfirmen, städtische Ämter und ehrenamtlich tätige Erwachsene eine Gemeinschaftsleistung erbracht, in der Teamarbeit und soziales Verständnis erlebt wurde. Geplant wurde das Umwelthaus vom Architekten Hans-Jürgen Dorn, der die umweltbewusste Bauweise am Baukörper sichtbar werden ließ. Besucher können sich hier hautnah mit umweltrelevanten Themen beschäftigen, einen Blick hinter die Kulissen der modernen Umwelttechnik ergattern und im Umwelthaus und seiner Umgebung auf Entdeckungstour gehen.

Unter anderem kombiniert das Haus eine gute Wärmedämmung mit aktiver und passiver Sonnenenergienutzung, ist mit einer Regenwassernutzungs- und einer Pflanzenkläranlage ausgestattet, hat teilweise eine Dachbegrünung und verfügt über eine HolzPelletheizung. Genutzt werden die Räume des Umwelthauses als Büro für die Lehrerin der „Schule im Grünen“ Antje Fries und den Leiter des Erlebnisgartens Dennis Waltenberg, aber auch für die MitarbeiterInnen im Freiwilligen Ökologischen Jahr. Zudem beherbergt das Umwelthaus eine Fachbibliothek und Unterrichtsmaterial sowie einen Seminarraum, der kostenlos für Vorträge, Seminare oder Workshops zu umweltrelevanten Themen und für die Kinder- und Jugendarbeit gebucht werden kann.

Lernen inmitten der Natur Die Schule im Grünen ist ein in Rheinland-Pfalz einzigartiger außerschulischer Lernort und bietet seit dem Jahr 2006 Projekttage für Schulklassen an, die sich um die großen Themen Natur, Technik und Geschichte drehen. Die Themen werden von der Lehrerin Antje Fries lehrplanbezogen aufbereitet, wobei Wissen dabei fächerübergreifend vermittelt wird. Mit allen Sinnen können die Kinder hier den Wald erkunden, vieles über Boden und Wasser, Tiere oder Kräuter lernen. Oder sie erleben gemeinsam den Alltag in der Steinzeit und im Mittelalter nach, erfahren Wissenswertes in der Elektrowerkstatt zum Thema Strom und können eigene Experimente durchführen. Bei dieser Art des Unterrichts steht Handlungsorientierung absolut im Vordergrund: „Es ist besonders wichtig,

die Kinder Dinge selbst ausprobieren und erfahren zu lassen“, erklärt Grundschulpädagogin Antje Fries. „Das weckt den Spaß an der Sache und vergrößert den Lerneffekt.“ Die Projekttage sind als Werkstatt auf einen Vormittag zugeschnitten und für anreisende Gruppen fallen lediglich die Materialkosten an (Infos zu den Projekttagen und zur Anmeldung auf www.wormser-umwelthaus.de.)

Waldkindergarten, Minitreff und Spielgruppen Auf dem naturnahen Spielraum des Erlebnisgartens befindet sich das Reich der DRK-Waldkinder: Eine Matschzone, Sandinseln, Hügel, Tunnel und Tipis aus Weide, eine Feuerstelle und ein Erdbeerwiese laden zum Toben ein. Und nicht nur das naturnahe Spielen, sondern auch die täglichen Ausflüge in den Wald ermöglichen den Kindern elementare Erfahrungen und Entdeckungen in der Natur. Neben dem „Wald-Kindergarten“, der in der Regel von 8 bis 12.30 Uhr geöffnet hat und für Kinder von drei bis sechs Jahren gedacht ist, gibt es für die Kleinsten ab zwei Jahren den „Wald-Minitreff“, der an zwei Vormittagen pro Woche stattfindet und mit dem Eintritt in den Kindergarten endet. Der „Hort im Grünen“ ist für Kinder von sechs bis zwölf Jahren geeignet und wird von Montag bis Freitag von 12 bis 17 Uhr angeboten. Zudem gibt es „Wald-Spielgruppen“, die sich an einem Nachmittag pro Woche treffen und Angebote für Kindertagesstätten, die Projekttage im Erlebnisgarten buchen können. (Infos zu den Angeboten und Anmeldeformalitäten auf www. wormser-umwelthaus.de.) Kani Rostami Boukani

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Musikwettbewerb „Jugend musiziert“ feiert 50-jähriges Jubiläum Bereits im Jahr 1964 wurde der Musikwettbewerb „Jugend musiziert“ ins Leben gerufen – zunächst, um dem damals eklatanten Mangel an qualifiziertem Orchesternachwuchs abzuhelfen. Doch schon nach kurzer Zeit entwickelte sich der dreistufige Wettbewerb zu einem musikpädagogischen Modell mit einer großen Attraktivität für musikbegeisterte Menschen. ln den ersten Jahren waren es vor allem junge Streicher und Bläser, die sich den Jurys präsentierten. Inzwischen ist der Wettbewerb jedoch von einem vielfältigen Instrumentenspektrum und einer breit gefächerten Literatur geprägt, die von Alter Musik bis zu Neuer Musik reicht und sogar Elemente der Popmusik einbezieht. Mittlerweile wird man kaum noch namhafte Musiker und Musikerinnen in Deutschland finden, die nicht bereits einen Preis bei „Jugend musiziert“ gewonnen haben. Durch diesen Wettbewerb ist es gelungen, völlig neue Maßstäbe im Bewusstsein von Musikpädagoglnnen zu verankern, auch zur Frage des Leistungsvermögens begabter junger Spieler. Neben dem Fördergedanken steht heute auch die künstlerische Standortbestimmung im Vordergrund: Der Wettbewerb soll motivieren, Herausforderung und Orientierung geben und Erfolgserlebnisse vermitteln. Als Wettbewerb im vorprofessionellen Bereich richtet sich „Jugend musiziert“ an Sänger und Instrumentalisten im Schüleralter, gedacht wird in Breite und Spitze: Während sich der Wettbewerb auf der regionalen Ebene als ein kleines Festival präsentiert, steht auf Landes- und Bundesebene der Leistungsgedanke stärker im Vordergrund. „Jugend musiziert“ ist eine große Gemeinschaftsleistung von musikbegeisterten Heranwachsenden, ihren engagierten Lehrkräften und betreuenden Eltern, von öffentlicher Unterstützung und privaten Förderern, von zahllosen ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen hinter den Kulissen. In den 50

Jahren seines Bestehens hat „Jugend musiziert“ mehr als einer halben Millionen Kindern und Jugendlichen eine Bühne geboten – und stellt somit eine unglaubliche Bereicherung für das deutsche Musikleben dar.

50. Regionalwettbewerb in Worms Der 50. Regionalwettbewerb Rheinhessen für die Städte Mainz und Worms sowie die Landkreise Alzey-Worms und Mainz-Bingen wurde am 2. und 3. Februar in der Lucie-KölschJugendmusikschule der Stadt Worms ausgetragen. Gefordert wurde ein Vorspielprogramm mit Musik aus verschiedenen Epochen, dabei dauerte das Vorspiel vor der Jury je nach Alter und Kategorie zwischen 6 und 30 Minuten. Neben den Solokategorien Streichinstrumente, Akkordeon, Percussions, Mallets und Pop-Gesang waren in die-

sem Jahr die Ensemblekategorien Duo von Klavier und Blasinstrument, Klavier-Kammermusik, Vokal-Ensemble, Zupf-Ensemble, Harfen-Ensemble und „Alte Musik“ ausgeschrieben. Die ersten Preisträger der Regionalwettbewerbe werden zu einem der 16 Landeswettbewerbe eingeladen, bei denen die besten Musiker aller Bundesländer ermittelt werden, die sich schließlich im Mai auf Bundesebene miteinander messen dürfen. Im diesjährigen Regionalwettbewerb konnten wieder einmal junge Wormser Musiker und Musikerinnen tolle Erfolge verzeichnen: In den Solokategorien holten Alexandra Shofman (Violine), Alexander Eckert (Violine), Niklas Geier (Violine), Levi Geier (Violine), Yael Prantl (Violine), Julia Panzer (Violoncello) und Jan Micha Bodensohn (Percussion) die besten Wertungen in ihrer Altersklasse. Im Duett glänzten die Wormser Judith Emilie Koch (Oboe) und Sofia Gesswein (Klavier), Lisa Celine Lainsbury (Querflöte) und Jan Yang (Klavier), Leonie Regen (Klarinette) und Luisa Bodensohn (Klavier) sowie Christian Panzer (Horn) und Levi Geier (Klavier) und erhielten dafür den ersten Platz. Und auch bei der Klavier-Kammermusik wurde ordentlich ge-

punktet, hervorzuheben ist hier das Ensemble mit Pierre Busch (Violine), Tobias Martin (Violine), Nora Berthold (Viola), Patrick Hofmockel (Violoncello) und Jean-Luc Busch, die zu den Landeswettbewerben eingeladen wurden. Kani Rostami Boukani Infos: Veranstaltet wird „Jugend musiziert“ vom Deutschen Musikrat, Schirmherr ist der Bundespräsident. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt die Grundfinanzierung sicher, die Finanzierung der Regionalwettbewerbe liegt in den Händen der Kommunen. Die Sparkassen sind die größten Einzelförderer aus der Wirtschaft und engagieren sich schon seit vielen Jahren bei „Jugend musiziert“. Sie unterstützen den Nachwuchswettbewerb auf allen Wettbewerbsebenen und in vielen Regionen.


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Platz zum Spielen... ... gibt es in Worms reichlich. An fast jeder Ecke und auf der kleinsten Grünfläche warten Spielburgen und Sandkästen darauf, erobert zu werden. Hier haben wir die schönsten Spielplätze in und um Worms für Sie und Ihre Kinder zusammengestellt und verraten Ihnen, was Sie dort finden. Spielplätze in der Innenstadt

Tischtennisplatte Wipptiere

Dürkheimer Straße 

Herta-MansbacherAnlage 

Reifenschwinger Holzturm mit Rutsche Indianerzelt groß Kreisel Balkenwippe Hüpfkissen Kletterturm mit Reifen

Karl- Marx- Siedlung/ Stauffenbergstraße

Bolzplatz Tore  Basketballfeld Basketballkörbe  Seilbahn  Rutsche Wipptiere  Doppelwippe  Kletterstangengerät  Kletternetz  Doppelschaukel  Sandkasten mit Bagger  Tischtennisplatte

Koehlstraße

Spielturm mit  Laufbalken + Kette  Laufseil Kletternetz Stange 2 Hangelseile Tischtennisplatte Sandkasten Karussell

Karl-Hofmann-Anlage (Nibelungenplatz) 3-fach-Schaukel Drehscheibe Tischtennisplatten Balanciersteg Sandspielturm mit Rutsche Balancierparcours Tisch Sitzgruppe

Stadtpark 

Sandkästen Kletterpyramide 2-fach-Schaukel 1-fach Schaukeln Wippen Rutsche Drehscheibe Hangelbogen Reifenschwinger Schachtischsitzgr. Holzfort Coping Ramps Funbox Sechseckreck Karussell

Kletterturm mit Rutsche Stadtmauerspiel Federwippgerät Kreisel Betonkriechröhre Schaukeln Spielschiff Wippgerät (rund) Basketballständer

Küchlerstraße 

Sandkasten Wipptier Doppelwipptier Holzturm m. Rutsche Sandspielturm Seilschaukel Hangrutsche Hürdenlauf Tischtennisplatte Basketballständer Bocksprung Stehkarussell Doppelwipptier

Karlsplatz, Wasserturm

Pfahlbauten mit Wackelbrücke Sprechrohre Sandlorenbahn mit Sandbagger Wipptiere Raumnetz Tischgruppen Basketballkorb Sitzzaun Tischtennisplatte Kids-Bänke Doppelschaukel

Spielplätze in den Stadtteilen

Seillauf Hängematte Hangrutsche Doppelwipptier Tischgruppe Sechseckbank Sandkasten Mulde m. Stämmen Stelzenlauf Spielturm mit Netzbrücke Tischtennisplatte

Herrnsheim Naturnaher Spielraum Richard- Knies-Straße

Wipptier Erdhügel mit Kriechröhre Coping Ramps Rinnen  mit Matschlöchern Fallschutzfläche Erde Fußballstadion Tore Kompostmulde mit Baumstämmen

Sportplatzpark

Holzturm m. Rutsche Hangelsteg Wackelbrücke Kletterseil Kletternetz Wipptiere Hangelbogen (groß) Hangelbogen (klein) Kletterturm Kreisreck Balancierbalken Kidsbänke 4-fach-Schaukel Kleinkinderschaukel Basketballständer Bolzplatz m. Toren

Hochheim, Pfrimmpark

Schaukeln Wipptiere Holzhäuser (verbunden) Tischtennisplatte Holzturm mit Rutsche Sandspielgerät  Schrägbrett Sandkasten Fallschutzfläche Vieleckbank

Spielhaus mit Rutsche Stange Kletternetz  Rampe Sandspiel Spieltisch Wipptier Reifenschwinger Autoreifendrehwippe 6-Eck-Reck Kletterbogen 2-fach-Schaukel Röhrenrutsche Sandkasten Auslaufschutz

Heppenheim Dorfgrabenstraße 2

Horchheim Backhausgasse

Abenheim St.-Bonifatius-Straße

Reifenwippschaukel 2-fach-Schaukel

2-fach-Schaukel Wasserspielanlage

Klettergerät mit Netztunnel Netzaufstieg Rutsche Schrägaufstieg Sandkasten

Max-Planck-Straße  2-fach Schaukel Wippe Hängematte Sandspielhaus Wipptier Sandkasten Kombigerät mit Doppelschaukel Hangelringen Rutsche Wackelsteg

Ibersheim Bolzplatz Ibersheim

Holzturm mit  Rutsche Schaukel (klein) Grillhütte Bolzplatz mit Toren Wippe 2-fach-Schaukel Kletterzelt Klettergerät  

Rodelbahn Ibersheim Rodelbahn

Leiselheim Dr. Illert Straße/ Neuwegstraße 

Raddrehhangel Kletterbogen 2-fach-Schaukel Wippe Hängemattenschaukel Holzhaus m. Rutsche Wipptier Sandkasten Spielhäuschen

Neuhausen Wolframstraße

2-fach-Schaukel Backtische Rutsche groß Kletterbogen  TT- Platte Vogelnestschaukel Rutsche klein Bagger Wasserlauf Balancierbalken

Pfeddersheim Kurt-Schumacher-Straße Kletterturm mit Rutsche Kletternetz Netzleiter

Schaukel Karussell Tischtennisplatte Rundhangel Schachtischgruppe Wippe Wipptiere Spielhaus Sandkasten

Pfiffligheim Heinrich-Völker-Spielplatz Tischhaus Spielhaus Wipptiere Balkenwippe 2-fach-Schaukel Autoreifenschaukel Spielturm mit Rutsche Unterstellhütte Tischgruppe Tischtennisplatte Sandkasten

Rheindürkheim Coswig-Siedlung Doppelschaukel Holzturm mit Kletternetz Wackelaufgang Kletterwand Holzturm mit Rutsche Rutschstange Betontisch Schaukel klein Kletterbogen Sandkasten

Weinsheim Am Friedhof

2-fach Schaukel Holzturm mit Rutsche Laufseil Netzaufstieg Kletterdach (Metall) Sitzkarussell Wippkleeblatt Doppelwippe

Wiesoppenheim An der Kirche

Rutschenturm Vogelnestschaukel Spielhaus Wipptiere Elefantenrutsche 2-fach Schaukel Sandspielturm Boulebahn mit Sitzpoller

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Behörden Stadt Worms, Stadtverwaltung Marktplatz 2, 67547 Worms Tel.: (06241) 853 - 0 Fax: (06241) 853 - 1544 E-Mail: stadtverwaltung@ worms.de Internet: www.worms.de Einwohner: 82.639 Fläche: 108,73 qkm Stadtvorstand: Dezernat I Leitung: Michael Kissel Oberbürgermeister E-Mail: oberbuergermeister@worms.de Dezernat II Leitung: Hans-Joachim Kosubek Bürgermeister E-Mail: buergermeister@worms.de Tel.: 06241/853 - 1010 Fax: 06241/853 - 1097 Dezernat III Leitung: Uwe Franz E-Mail: DezernatIII@worms.de Tel.: 06241/853 - 1020 Fax: 06241/853 - 1096

TOPGUIDE Fax: (06241) 853 – 1199 E-Mail: carmen.knies@worms.de 1.02 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Abteilungsleitung: Hans Helmut Brecht Tel.: (06241) 853 – 1200 Fax: (06241) 853 – 1299 E-Mail: hans.brecht@worms.de 1.03 Personal- und Organisationsmanagement Abteilungsleitung: Klaus Kolb Tel.: (06241) 853 – 1300 Fax: (06241) 853 – 1399 E-Mail: klaus.kolb@worms.de - 1.04 Personalabrechnung Abteilungsleitung: Karlfried Gräff Tel.: (06241) 853 – 1400 Fax: (06241) 853 – 1499 E-Mail: karlfried.graeff@worms.de 1.05 Interner Service / EDV Abteilungsleitung: Werner Ch. Zehe Tel.: (06241) 853 – 1500 Fax: (06241) 853 – 1599 E-Mail: werner.zehe@worms.de 1.06 Recht Abteilungsleitung: Ute Müller Tel.: (06241) 853 – 1600 Fax: (06241) 853 – 1699 E-Mail: ute.mueller@worms.de

Dezernat IV Leitung: Waldemar Herder E-Mail: dezernatIV@worms.de Tel.: 06241/853 - 1030 Fax: 06241/853 - 1094 Dezernat V Leitung: Petra Graen E-Mail: dezernatIV@worms.de Tel.: 06241/853 - 1040 Fax: 06241/853 - 1096 Büro des Oberbürgermeisters Leitung: Karl-Heinz Winkler E-Mail: karl-heinz-winkler@ worms.de Tel.: (06241) 853 - 1001, -1002 Fax: (06241) 853 - 1099 Bereich 1 – Innere Verwaltung Innere Verwaltung Tel.: (06241) 853 - 1112 Fax: (06241) 853 - 1399 E-Mail: innereverwaltung@ worms.de Leitung: Oswald Fechner 1.01 Kommunalverfassung, Sitzungsdienst / Statistik und Wahlen Abteilungsleitung: Carmen Knies Tel.: (06241) 853 – 1100

Bereich 2 – Finanzen Tel.: (06241) 853 - 2000 Fax: (06241) 853 - 2020 E-Mail: kaemmerei@worms.de Leitung: Günther Bayer 2.01 Kommunale Steuern Abteilungsleitung: Daniel Späth Tel.: (06241) 853 – 2006 Fax: (06241) 853 – 2020 E-Mail: daniel.spaeth@worms.de 2.02 Haushalt Abteilungsleitung: Peter Koch Tel.: (06241) 853 – 2004 Fax: (06241) 853 – 2017 E-Mail: peter.koch@worms.de 2.03 Beteiligungen / Finanzcontrolling Abteilungsleiter: Ralph Becker Tel.: (06241) 853 – 2003 Fax: (06241) 853 – 2020 E-Mail: ralf.becker@worms.de 2.10 Stadtkasse Abteilungsleiter: Andreas Soller Tel.: (06241) 853 – 2100 Fax: (06241) 853 – 2140 E-Mail: andreas.soller@worms.de

Bereich 3 Öffentliche Sicherheit und Ordnung Adenauerring 1, 67547 Worms Tel.: (06241) 853 - 3000 Fax: (06241) 853 - 3099 E-Mail: sicherheitundordnung@worms.de Leitung: Angelika Zezyk 3.01 Allgemeines Ordnungsrecht Abteilungsleitung: Peter Klingler Tel.: (06241) 853 – 3100 Fax: (06241) 853 – 3099 E-Mail: peter.klingler@worms.de 3.02 Gewerbe-, Gaststättenrecht / Messen und Märkte Abteilungsleitung: Gerhard Haussmann Tel.: (06241) 853 – 3800 Fax: (06241) 853 – 3899 E-Mail: gerhard.haussmann@ worms.de 3.03 Ausländerwesen Abteilungsleitung: Jürgen Rajewicz Tel.: (06241) 853 – 3301 Fax: (06241) 853 – 3099 E-Mail: juergen.rajewicz@ worms.de 3.04 Standesamt Abteilungsleitung: Regina Johannes Tel.: (06241) 853 – 3400 Fax: (06241) 853 – 3499 E-Mail: regina.johannes@ worms.de 3.05 Umweltschutz und Landwirtschaft Abteilungsleitung: Joachim Knopp Tel.: (06241) 853 – 3500 Fax: (06241) 853 – 3599 E-Mail: joachim.knopp@worms.de 3.06 Straßenverkehrsangelegenheiten Abteilungsleitung: Dieter Hermann Tel.: (06241) 853 – 3600 Fax: (06241) 853 – 3599 E-Mail: dieter.hermann@worms.de 3.07 Bürgerservicebüro Abteilungsleitung: Stefan Seel Tel.: (06241) 853 – 3700 Fax: (06241) 853 – 3799 E-Mail: stefan.seel@worms.de 3.08 Kontroll- und Vollzugsdienste Abteilungsleitung: Gerhard Haußmann Tel.: (06241) 853 – 3800 Fax: (06241) 853 – 3099 E-Mail: gerhard.haussmann@ worms.de

3.09 Brand- und Katastrophenschutz Abteilungsleitung: Klaus Feuerbach Tel.: (06241) 853 – 3900 Fax: (06241) 853 – 3999 E-Mail: klaus.feuerbach@ worms.de Bereich 4 Kultur, Bildung und Sport 4.1 Institut für Stadtgeschichte Hintere Judengasse 6, 67547 Worms Tel.: (06241) 853 - 4700 Fax: (06241) 853 - 4799 E-Mail: stadtarchiv@worms.de Leitung: Dr. Gerold Bönnen 4.11 Stadtarchiv mit Fotoabteilung Leiter: Dr. Gerold Bönnen Tel.: (06241) 853 - 4700 Fax: (06241) 853 - 4799 E-Mail: gerold.boennen@ worms.de 4.12 Jüdisches Museum, Synagoge Leiter: Dr. Gerold Bönnen Tel.: (06241) 853 - 4700 Fax: (06241) 853 - 4710 E-Mail: gerold.boennen@ worms.de 4.13 Untere Denkmalschutzbehörde Leiter: Dr. Irene Spille Tel.: (06241) 853 - 4704 Fax: (06241) 853 - 4799 E-Mail: irene.spille@worms.de 4.14 Städtisches Museum, Andreasstift Leiter: Dr. Mathilde Grünewald Tel.: (06241) 94639 - 19 Fax: (06241) 24068 E-Mail: museum@worms.de 4.2 Bildung und Sport Marktplatz 10, 67547 Worms Tel.: (06241) 853 - 4010 Fax: (06241) 853 - 4099 E-Mail: schulverwaltung@ worms.de Leitung: Andrea Müller 4.21 Stadtbibliothek und Öffentliche Büchereien Abteilungsleitung: Dr. Busso Diekamp Tel.: (06241) 853 – 4200 Fax: (06241) 853 – 4099 E-Mail: busso.diekamp@worms.de 4.22 Jugendmusikschule Leiter: Reinhard Volz Tel.: (06241) 5 64 24 Fax: (06241) 97 52 58 E-Mail: reinhard.volz@worms.de


Behörden

TOPGUIDE 4.23 Schulverwaltung und Medienzentrum Abteilungsleitung: Marcus Nessel Tel.: (06241) 853 – 4002 Fax: (06241) 853 – 4099 E-Mail: marcus.nessel@worms.de 4.24 Sportförderung Abteilungsleitung: Gerd-Jürgen Vogt Tel.: (06241) 853 – 4009 Fax: (06241) 853 – 4099 E-Mail: sportfoerderung@worms.de

4.25 Volkshochschule Leiterin: Agnes Denschlag Tel.: (06241) 94 69 40 Fax: (06241) 94 69 42 E-Mail: agnes.denschlag@ worms.de ebwo – Entsorgungsund Baubetrieb Worms Hohenstaufenring 2, 67547 Worms Tel.: (06241) 9100 - 0 Fax: (06241) 9100 - 66 E-Mail: entsorgungsbetrieb@ ebwo-worms.de Leitung: Alfred König Bereich 5 – Soziales, Jugend und Wohnen E-Mail: sozialesundjugend@ worms.de Leitung: Christine Ripier-Kramer Tel.: (06241) 853 - 5000 Fax: (06241) 853 - 5099 5.00 Beschäftigungsentwicklung Regionaler Beschäftigungsentwickler: Daniel Scheirich Tel.: (06241) 853 - 5003 Fax: (06241) 853 - 5099 E-Mail: daniel.scheirich@ worms.de 5.01 Allgemeine Aufgaben und Steuerung Abteilungsleitung: Andreas Weidmann Tel.: (06241) 853 – 5100 Fax: (06241) 853 – 5099 E-Mail: andreas.weidmann@ worms.de 5.03 Leistungen zum Lebensunterhalt und Wohnungswesen Abteilungsleitung: Andrea Weber Tel.: (06241) 853 – 5300 Fax: (06241) 853 – 5099 E-Mail: andrea.weber@worms.de 5.04 Leistungsgewährung in besonderen Lebenslagen Abteilungsleitung: Annette Walter Tel.: (06241) 853 – 5400 Fax: (06241) 853 – 5099 E-Mail: annette.walter@worms.de

5.05 Jugendhilfen und Soziale Dienste Abteilungsleitung: Hans-Jürgen Hauck Tel.: (06241) 853 – 5500 Fax: (06241) 853 – 5599 E-Mail: hans-juergen.hauck@ worms.de 5.06 Kinder- und Jugendbüro Abteilungsleitung: Gerhard Willy Tel.: (06241) 853 – 5600 Fax: (06241) 853 – 5699 E-Mail: gerhard.willy@worms.de 5.07 Bürgerbüro Soziales Abteilungsleitung: Brigitte Pritsch Tel.: (06241) 853 – 5700 Fax: (06241) 853 – 5099 E-Mail: brigitte.pritsch@worms.de 5.08 Kindertagesstätten / Tagespflege Abteilungsleitung: Petra Dietz Tel.: (06241) 853 – 5800 Fax: (06241) 853 – 5699 E-Mail: petra.dietz@worms.de 5.09 Erziehungsberatungsstelle Abteilungsleitung: Rainer Gruber Tel.: (06241) 853 – 5900 / 5905 Fax: (06241) 853 – 5999 E-Mail: rainer.gruber@worms.de Gebäudebewirtschaftungsbetrieb der Stadt Worms Monsheimer Straße 41, 67549 Worms Tel.: (06241) 853 - 6900 Fax: (06241) 853 - 6990 E-Mail: gbb@worms.de Leitung: Dieter Haag Bereich 6 – Planen und Bauen Tel.: (06241) 853 - 6001 Fax: (06241) 853 - 6099 E-Mail: bereich6@worms.de Leitung: Thomas Rudolph 6.1 Stadtplanung Abteilungsleitung: Guido Frohnhäuser Tel.: (06241) 853 – 6100 Fax: (06241) 853 – 6099 E-Mail: guido.frohnhäuser@ worms.de 6.2 Stadtvermessung und Geoinformation Abteilungsleitung: Alice Lange Tel.: (06241) 853 – 6200 Fax: (06241) 853 – 6299 E-Mail: alice.lange@worms.de 6.4 Bauverwaltung Abteilungsleitung: Andreas Schmitt Tel.: (06241) 853 – 6400 Fax: (06241) 853 – 6499 E-Mail: andreas.schmitt@ worms.de

6.5 Hochbau Abteilungsleitung: Karlheinz Mathieu Tel.: (06241) 853 – 6500 Fax: (06241) 853 – 6599 E-Mail: karlheinz.mathieu@ worms.de 6.6 Verkehrswegebau Abteilungsleitung: Dieter Ruckpaul Tel.: (06241) 853 – 6600 Fax: (06241) 853 – 6699 E-Mail: dieter.ruckpaul@worms.de 6.7 Grünflächen und Gewässer Abteilungsleitung: Dieter Rauh Tel.: (06241) 853 – 6700 Fax: (06241) 853 – 6799 E-Mail: dieter.rauh@worms.de Bereich 7 – Stadtentwicklung Tel.: (06241) 853 - 7000 Fax: (06241) 853 - 7099 E-mail: stadtentwicklung@ worms.de Leitung: Volker Roth 7.01 Grundstücksmanagement und Stadtentwicklung Abteilungsleiter: Joachim Kramer Tel.: (06241) 853 – 7100 Fax: (06241) 853 – 7199 E-Mail: joachim.kramer@ worms.de 7.02 Wirtschaftsförderung Abteilungsleiter: Michael Müller Tel.: (06241) 853 – 7200 Fax: (06241) 853 – 7099 E-Mail: michael.mueller@ worms.de 7.03 Tourismus Abteilungsleiter: Bernd Leitner Tel.: (06241) 2 50 45 Fax: (06241) 2 63 28 E-Mail: bernd.leitner@worms.de 7.04 Gleichstellungsstelle Gleichstellungsbeauftragte: Jasmine Olbort Tel.: (06241) 853 – 7400 Fax: (06241) 853 – 7099 E-Mail: jasmine.olbort@worms.de Rechnungsprüfungsamt Tel.: (06241) 853 - 1900 Fax: (06241) 853 - 1999 E-Mail: rpa@worms.de Leitung: Hans-Walter Schöber Friedhofsbetrieb Tel.: (06241) 853 – 6080 Fax: (06241) 97 56 67 E-Mail: friedhof@worms.de Leitung: Ralf-Quirin Heinz Ortsverwaltungen Worms-Abenheim Wonnegaustr. 56, 67550 Worms

Tel.: (06242) 817 Ortsvorsteher: Hans Peter Weiler, CDU Worms-Heppenheim Kirchhofplatz 9, 67551 Worms Tel.: (06241) 26 78 30 Ortsvorsteher: Karl-Otto Fischer, CDU Worms-Herrnsheim Herrnsheimer Hauptstraße 9 67550 Worms Tel.: (06241) 51 0 72 Ortsvorsteherin: Silvia Gutjahr, CDU Worms-Hochheim Binger Straße 63, 67549 Worms Tel.: (06241) 74 3 04 Ortsvorsteher: Timo Horst, SPD Worms-Horchheim Alter Marktplatz 1, 67551 Worms Tel.: (06241) 33 1 80 Ortsvorsteher: Volker Janson, SPD Worms-Ibersheim Killenfeldstr. 25, 67550 Worms Tel.: (06246) 262 Ortsvorsteherin: Karin Sobottka, parteilos Worms-Leiselheim Adam-Riese-Str. 1, 67549 Worms Tel.: (06241) 78 5 00 Ortsvorsteher: Helmut Müller, CDU Worms-Neuhausen Kirchgasse 7, 67549 Worms Tel.: (06241) 59 44 17 Ortsvorsteher: Edgar Walther, SPD Worms-Pfeddersheim Schlossstr. 48, 67551 Worms Tel.: (06247) 246 Ortsvorsteher: Alfred Haag, SPD Worms-Pfiffligheim Landgrafenstr. 58, 67549 Worms Tel.: (06241) 74 6 32 Ortsvorsteher: Theodor Cronewitz, CDU Worms-Rheindürkheim Eduard-Paret-Str. 25, 67550 Worms Tel.: (06242) 1446 Ortsvorsteher: Adolf Kessel, CDU Worms-Weinsheim Weinsheimer Postweg 12, 67551 Worms Tel.: (06241) 33 1 59 Ortsvorsteher: Heinz Wößner, SPD Worms-Wiesoppenheim Theodor-Storm-Str. 67, 67551 Worms Tel.: (06241) 33 1 75 Ortsvorsteher: Karlheinz Henkes, SPD

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Tourist Information Worms

TOPGUIDE

Dienstleistungen Service wird bei der Tourist Information Worms am Neumarkt 14 im Herzen der Stadt groß geschrieben. Im Vordergrund steht die tägliche Betreuung von Gästen, die Beantwortung von Fragen zur Stadt und Sehenswürdigkeiten, das Ausgeben von Informationen zu Hotels und Restaurants sowie zu Veranstaltungen. Dies geschieht einerseits durch den persönlichen Kontakt vor Ort, häufig aber auch telefonisch oder per Email.

Umgestaltete Räumlichkeiten Nach umfangreichen Baumaßnahmen, während derer die Tourist Information vorübergehend am Marktplatz in Räumlichkeiten des Rathauses untergebracht war, präsentiert sich die Tourist Information seit März vergangen Jahres in umgestalteten Räumen. Zeitgemäßer und kundenfreundlicher stellt sich die Tourist Information nun dar, selbstverständlich mit Informations- bzw. Info- /

und Ticketschalter. Ein ansprechender Wartebereich mit gemütlichen Sesseln lädt zum Schmökern in Info-Broschüren ein. Auf einem großen Flachbildschirm können sowohl touristische Highlights als auch Internetseiten wie der Wormser Stadtplan oder die städtische Homepage www.worms.de angezeigt werden.

Zu Fuß durch zwei Jahrtausende So heißt die beliebte Stadtführung, welche die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf eine Reise durch die Geschichte der Stadt mitnimmt. Diese Führung ist nicht nur für Touristen interessant, sondern bietet auch Wormserinnen und Wormsern immer wieder neue Einblicke in die Historie ihrer Stadt. Nehmen Sie einfach mal an einer der Führungen teil und lassen Sie sich überraschen, in wie weit auch Sie neues erfahren werden!

Das engagierte und freundliche Team der Tourist Information bietet Gästen der Stadt einen umfassenden Dienstleistungskatalog an. Neben dem GästeServie und Stadtführungen durch die kompetenten Gästeführer der Stadt sind dies Gaststätten- und Hotellisten, Fahrten mit dem Nibelungenbähnchen, Pauschalreisen, Prospekte über Worms und die Umgebung, den Reisemobilstellplatz am Rhein sowie ein touristisches Kommunikationsnetzwerk.

ner Hand bekommen. Denn die Tourist Information arbeitet in diesem Bereich mit zahlreichen Organisationen und Arbeitsgemeinschaften zusammen. Unter anderem beispielsweise auch mit „Tourismus im Wonnegau“, der „Rheinhessen-Touristik“, der RheinlandPfalz-Touristik, der NibelungenSiegfried-Straße sowie „Stätten der Reformation“ und „Romantic Cities“. Besuchen auch Sie die Tourist Information Worms! Denn neben nützlichem Informationsmaterial über die Stadt finden sich hier auch immer wieder tolle Werbematerialien zu Worms. Kommen Sie vorbei!

Touristische Kooperationen Dialog und Zusammenarbeit sind heute wichtige Merkmale einer erfolgreichen Arbeit im Tourismus. Für die Besucherinnen und Besucher der Tourist Information bedeutet das, dass diese viele Informationen nicht mehr mühsam zusammentragen müssen, sondern direkt aus ei-

Tourist Information Worms Neumarkt 14 D-67547 Worms Telefon: (0 62 41) 2 50 45 Telefax: (0 62 41) 2 63 28 E-Mail: touristinfo@worms.de www.worms.de/deutsch/ tourismus


Ein Paradies für Tierfreunde Gute Ideen für Tierfreunde Fressnapf Worms, Schöna

rms uer Str. 18-22, 67547 Wo

Am Gallborn 12 · 67547 Worms

Schnabelhaftes für Überflieger! Das Beste für deine Katze!

Alles für den Hund!

Ein Paradies für Nager und Kleintiere!

Fressnapf Worms, Schönauer Str. 18-22, 67547 Worms, Tel. 0 62 41 / 8 27 23 Öffnungszeiten: Montag-Samstag 9.00 - 20.00 Uhr Am Gallborn 12 · 67547 Worms · Tel. 0 62 41 / 20 68 81 · Fax 0 62 41 / 20 68 82 Öffnungszeiten: Montag-Freitag 9.00 - 20.00 Uhr, Samstag 9.00 -18.00 Uhr


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