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Hofreiter wundert sich

Pfeddersheim punktet

WORMS Am „Marktstand“ der Grünen auf dem Obermarkt lagen neben knackigen Äpfeln auch Karten bereit, auf denen das Publikum Fragen an Dr. Anton Hofreiter notieren konnte, um dem prominenten Gast aus Berlin „Löcher in den Bauch zu fragen“, wie es Richard Grünewald, Vorstandsvorsitzender der Wormser Grünen formulierte. Seite 5

LUDWIGSHAFEN Vergangenen Mittwochabend trennten sich im Nachholspiel der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar die Pfeddersheimer Kicker und die Arminia aus Ludwigshafen in einer fairen und äußerst temporeichen Begegnung mit einem gerechten 2:2-Unentschieden. Seite 10

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Der Bürgerverein Domumfeld kämpft weiter für einen freien Blick auf den Wormser Kaiserdom. Mit einer Entscheidung darüber, ob überhaupt eine informelle Bürgerbefragung durchgeführt wird, ist nach aktuellem Stand erst nach den Kommunalwahlen am 25. Mai zu rechnen. Foto: Rudolf Uhrig

Eine Nebelkerze der SPD?

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WORMS Als „völlig unglaubwürdig“ bezeichnet der FDPKreis- und Stadtratfraktionsvorsitzende Dr. Jürgen Neureuther den jüngsten Vorstoß des SPD-Fraktionsvorsitzenden Timo Horst, der sich nach der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 7. Mai für eine informelle Befragung der Wormser Bürger zum Haus am Dom ausgesprochen hatte (das Wormser Wochenblatt berichtete). Horst habe in der Stadtratssitzung am 2. April die Gelegenheit gehabt, für einen Bürgerentscheid zu stimmen, meint Neureuther, doch „hat er es vorgezogen, den Tages-

ordnungspunkt von der Tagesordnung zu nehmen und hinter den Kommunalwahltermin zu verbannen.“ Sich nun im Wahlflyer für eine Bürgerbefragung auszusprechen, sei völlig unehrlich, wirft der Liberale dem SPD-Fraktionsvorsitzenden vor, denn schließlich habe Oberbürgermeister Michael Kissel (SPD) bereits eine solche informelle Bürgerbefragung mehrfach öffentlich als groben Unfug bezeichnet. Eine informelle Befragung der Bürger ergebe überhaupt keinen Sinn, solange keine rechtsverbindliche Zusage des Bistums Mainz, den Bürgerwillen anschließend zu akzeptieren, vorliege. „Dies stellt lediglich eine Nebelkerze dar, um vom eigenen

parlamentarischen Versagen in der ganzen Diskussion abzulenken“, betont Neureuther. Abgesehen davon ist der Liberale der Überzeugung, dass angesichts der bereits über 10.000 gesammelten

„Eine Bürgerbefragung ohne Konsequenz ist reine Augenwischerei.“ Mathias Englert, FWG/Bürgerforum

Stimmen für ein Bürgerbegehren eine informelle Bürgerbefragung überflüssig geworden sei. Ähnliche Vorwürfe erhebt auch Mathias Englert, Fraktionsvorsitzender von FWG/Bürgerforum

im Wormser Stadtrat: „Eine Bürgerbefragung ohne Konsequenz ist reine Augenwischerei. Damit möchte man Bürgernähe suggerieren, die gar nicht vorhanden ist!“ Dass SPD und CDU für eine Verschiebung der Beschlussfassung über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens auf die Stadtratssitzung am 28. Mai, drei Tage nach der Kommunalwahl, gestimmt haben, bezeichnet Englert schlicht als „feige“. Auch Winfried Thier vom Bürgerverein Domumfeld übt Kritik an den im SPD-Wahlflyer abgedruckten Aussagen, diese zeigten einen eklatanten Widerspruch zwischen Ankündigungen und wirklichem Handeln. Tatsächlich blockiere die SPD seit Monaten im

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FDP und FWG kritisieren Vorstoß der Sozialdemokraten für eine informelle Bürgerbefragung zum Haus am Dom Von Gunter Weigand

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Stadtrat eine Entscheidung zum Bürgerbegehren, da sie es vermeiden wolle, vor den Kommunalwahlen Farbe zu bekonnen.Thier bekräftigt die Forderung des Bürgervereins nach einer Sondersitzung des Stadtrats noch vor dem 25. Mai, die er durchaus noch für realisierbar hält. Von diesem Gedanken haben sich FDP und FWG/Bürgerforum längst verabschiedet, sie fordern vielmehr, dass auch nicht am 28. Mai über diese Angelegenheit entschieden wird. „Der neu gewählte Stadtrat soll über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens entscheiden und nicht der abgewählte, drei Tage nach der Kommunalwahl“, fordert Englert.

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Samstag, 17.05.2014 | KW 20

„Das beste Europa, das wir je hatten“

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) macht sich für die Europäische Gemeinschaft stark Von Gunter Weigand WORMS Großer Bahnhof am Lutherplatz: beim Europafest der SPD Worms-Alzey war Frank-Walter Steinmeier zu Gast. Der Bundesaußenminister gab in seiner energischen Ansprache ein klares Bekenntnis zur europäischen Gemeinschaft ab und ließ sich auch von einer kleinen Schar NPD-Anhänger, die mit schrillen Pfiffen und rechtsextremen Parolen die Veranstaltung zu stören versuchten, nicht aus dem Konzept bringen. „Europa ist zu wichtig, als dass wir es seinen Gegnern überlassen könnten“ rief Steinmeier den zahlreich versammelten Genossen zu. Deutschland könne es auf Dauer nur gut gehen, wenn es auch den anderen europäischen Staaten gut gehe, betonte der Außenminister, und verwies darauf, dass es trotz der manchmal berechtigten Kritik an der EU im ureigensten Interesse Deutschlands liege, dass diese Gemeinschaft nicht zerbreche. „Die schwerste Krise liegt noch vor uns“, räumte Steinmeier im Hinblick auf die Situation in der Ukraine ein, betonte aber, dass man mit den Konfliktparteien täglich im Dialog stehe, um einen Krieg zu vermeiden. Nicht nur an dieser Stelle erhielt der Bundespolitiker kräftigen Applaus vom Auditorium. Europa sei auch eine Lehre aus der Tragödie zweier Weltkriege, erinnerte Steinmeier und zitierte Willy Brandt: „Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts.“ Natürlich machte der 58-Jährige an diesem Abend auf dem Lutherplatz auch Wahlkampf für seine

Teilnahme an „Haushalt im Dialog“ bis 1. Juni WORMS Die Zwischenbilanz der nunmehr vierten Auflage des Wormser „Hauhalts im Dialog“ fällt positiv aus. 95 Bürgervorschläge und 73 Vorschläge der Ortsbeiräte würden auf der Internetplattform www.dialog-worms. de bereits eifrig diskutiert, kommentiert und bewertet, vermeldet Projektleiterin Tatjana Lösch. Die Themen, die bei den Bürgern im Fokus stünden, seien wie immer äußerst vielfältig und hätten häufig einen Bezug zu aktuellen öffentlichen Diskussionen. So reichen die Vorschläge von der Belebung des neu gestalteten Bahnhofsvorplatzes bis hin zu Ideen für die Gestaltung des alten Güterbahnhofs. Weiterhin hoch im Kurs stehen außerdem Themen aus dem Verkehrsbereich sowie Schulen. Neu ist beim diesjährigen „Haushalt im Dialog“ die stärkere Einbindung der Stadtteile. Die Ortsbeiräte konnten im Vorfeld eigene Vorschläge

für die jeweiligen Stadtteile auf der Internetplattform eingeben, die Bürger können deshalb diese nun für „ihren“ Stadtteil bewerten und kommentieren. „Diese Erweiterung bietet die Möglichkeit, Ideen für einen bestimmten Stadtteil zu forcieren“, macht Oberbürgermeister Michael Kissel deutlich. Alle Interessierten haben noch bis Sonntag, 1. Juni, die Möglichkeit, am diesjährigen „Haushalt im Dialog“ teilzunehmen. Hierzu ist lediglich eine Anmeldung auf der Internetseite www.dialogworms.de erforderlich. Wer nicht über einen Internetanschluss verfügt, kann im EDV-Raum der Volkshochschule, im SeniorenInternetcafé „Silver Surfer“ und in den Ortsverwaltungen teilnehmen. Aber auch das schriftliche Einreichen von Vorschlägen ist möglich. Entsprechende Formulare hierfür sind in den Ortsverwaltungen erhältlich.

Preis für Worms-Film Jörn Hinkel erhält Auszeichnung von ITB Von Christine Dirigo Frank-Walter Steinmeier (SPD) macht sich für die europäische Idee stark. Bei seinem Besuch in Worms erteilte der Bundesaußenminister Neonazis und rechtsextremen Populisten eine klare Kampfansage. Foto: Rudolf Uhrig Wormser Parteifreunde und rief energisch dafür auf, sowohl bei Kommunal- als auch Europawahl für die SPD zu stimmen. Doch war es insbesondere auch die Abwahr undemokratischen Gedankenguts, die Steinmeier umtrieb, denn immer wieder nahm er die Zwischenrufe der NPD-Anhänger zum

Anlass, die Rechtsextremen in ihre Schranken zu verweisen. Eine Rückkehr zur D-Mark oder der Rauswurf beispielsweise der Griechen aus der EU sei nicht der richtige Weg.„Es ist das beste Europa, das wir je hatten“, so Steinmeier, dafür lohne es sich zu kämpfen. Kämpferisch zeigte sich auch

Oberbürgermeister Michael Kissel, der die NPD-Anhänger bloßstellte, indem er sie daran erinnerte, dass sie eben jene demokratischen Ideale und Freiheiten in Anspruch nähmen, welche seinerzeit die Nationalsozialisten mit als erstes nach ihrer Machtübernahme abgeschafft hätten.

Gestaltet wurde das Europafest der SPD, bei dem sich auch die Kandidaten für das EU-Parlament, Jutta Steinruck, Norbert Neuser und Joachim Mayer präsentierten, durch die gelungenen Beiträge der Musikgruppe „The Offbeat Service“ und der „ADTV-Tanzschule im Park“.

Sigmar Gabriel erscheint in EWR-Farben Wirtschaftsminister und Vizekanzler Gabriel: Energiewende Schritt für Schritt voranbringen / „Vorreiter bleiben“ Von Margit Knab WORMS

Wirtschaftsminister, Vizekanzler und SPD-Parteichef Sigmar Gabriel hatte sich eine frühlingsgrüne Krawatte in „EWR-Farben“ umgebunden beim Besuch des örtlichen Energiedienstleisters. Stimmig war auch nach Ansicht von Oberbürgermeister Michael Kissel das Kesselhaus als Ort der Begegnung. „Hier wurde früher die Energie für Worms erzeugt“, so der Hinweis des Stadtchefs für den Gast aus Berlin, der sich in seinem Ministerium daran macht, die Energiewende in Deutschland auf den Weg zu bringen. „Energie auf neuen Wegen“, mit diesem EWR-Slogan sei Sigmar Gabriel derzeit ebenfalls unterwegs, stellte EWR-Vorstandsmitglied Günther Reichart in seiner Begrüßungsrede fest. In Kurzform skizzierte er das Unternehmen, das sich schon seit vielen Jahren der Förderung erneuerbarer Energien verschrieben habe. Im Zusammenspiel von Politik, Wirtschaft und Energiedienstleistern könne die Energiewende erreicht werden, so seine Einschätzung gekoppelt mit einem Lob für den Minister: „Ich bin überzeugt, dass Sie dafür die richtigen Weichen für die Rahmenbe-

Ein erfolgreicher Start

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Marcus Held hatte Sigmar Gabriel nach Worms eingeladen. Über den Besuch des Vizekanzlers freut sich Oberbürgermeister Michael Kissel gemeinsam mit den EWR-Vorständen Günter Reichart und Helmut Antz (von links). Foto: Rudolf Uhrig dingungen stellen werden“. Vorschusslorbeeren wollte Sigmar Gabriel nicht entgegennehmen. Bei der innerhalb kürzester Zeit eingeläuteten Energiewende habe man die Komplexität der Aufgaben unterschätzt, so seine Wertung. Nicht abrupt, sondern Schritt für Schritt müsse zukünftig vorgegangen werden. Gabriel gab sich überzeugt, dass die

gesamte Stromversorgung auf erneuerbare Energien umgestellt werden kann. „Europa erklärt Deutschland dafür für verrückt, auch weil wir uns für den Klimaschutz stark machen“. Doch diese Aufgaben müssten gelöst werden, „weil uns sonst niemand folgt“. Vorreiter sein, davon werde man nicht abgehen, versprach Gabriel.

Nach ministerieller Auffassung wurde das Effizienzthema in der Vergangenheit zumeist vernachlässigt. Er kündigte an, bis Jahresende einen nationalen Plan zur Energieeffizienz auszuarbeiten, auch vor dem Hintergrund, dass die geforderten deutschen Effizienzziele nicht erreicht, und darum auch nicht termingerecht der Europäischen Kommission

vorgelegt werden können. Am effektivsten sei dabei der Austausch alter Heizanlagen. „Ähnlich der Abwrackprämie, werden wir dafür eine Reihe von Maßnahmen in Gang setzen müssen“. Michael Kundel, Vizepräsident der Industrie und Handelskammer Rheinhessen, ergriff in seiner Eigenschaft als Vorstandsvorsitzender von Renolit SE das Wort. Inmitten seiner Kollegen vom Wormser Effizienztisch sprach er die gestiegenen Stromkosten an, die sich für sein Werk Worms auf 7 Millionen Euro belaufen. Dieses Geld fehle für Investitionen, bemängelte er. Mittelständische Betriebe könnten sich Standortverlagerungen in Länder vorstellen, in denen die Stromkosten nicht so hoch seien. Die Geschäftsführerin Evelyn Thome vom Automobilzulieferer Röchling hatte er dabei auf seiner Seite. Sigmar Gabriel wehrte sich dagegen, dass die Entlastung zahlreicher Unternehmen bei der EEG-Umlage ungerecht ist. Die Ausnahmeregelungen sorgten nach seiner Ansicht für den Erhalt von Hunderttausenden Arbeitsplätzen. Der Kurzbesuch von Minister Gabriel erfolgte auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Marcus Held und war wohltuend frei von Wahlkampfgetöse.

E-Learning in der FH Worms

WORMS Der Imagefilm über Worms hat Jury-Präsident Wolfgang Jo Huschert so neugierig gemacht, das er persönlich mit seiner Gattin Ute angereist war, um den ersten Preis zu übergeben. Den hatte der Film „Worms – eine Stadt, tausend Welten“ in der Kategorie „Stadtourismus“ beim Internationalen Filmwettbewerb „Das goldene Stadttor“ auf der Tourismusbörse ITB Berlin gewonnen. Huschert ist selbst Filmemacher und Vorsitzender des Bundesverbands Deutscher Film und AVProduzenten. OB Michael Kissel freute sich sehr über den Preis, mit dem die Stadt Frankfurt, Wolfenbüttel und Wien auf die Plätze zwei und drei verwiesen hatte. Aufnahmen mit Drohne „Der ursprüngliche Gedanke war es, für die Stadt zu werben. Und zwar über das Medium Film“, bekannte Kissel. Als er das im Stadtrat vorstellte und um die Mittel dafür bat, bekam er zu hören: „Kann das nicht der Offene Kanal machen?“. „Das was der Offene Kanal leistet ist zwar sehr gut, aber wir wollten ein professionelles Produkt“, stellte der OB klar. Mit Regisseur Joern Hinkel war so ein Profi gefunden worden, er sollte ein Produkt schaffen konnte. Unter der Leitung der Kultur und Veranstaltungs GmbH und der Wirtschaftsförderung wurden rund zwei Jahre Material auf verschiedenen Veranstaltungen gesammelt, unter anderem mit einer Drohne, die Bilder von oben schoss, und viele Wormser wurden interviewt. Insgesamt gab es 60 Drehtage. „So ist ein Kaleidoskop entstanden, das unsere Stadt mit allen Facetten beschreibt“, meinte Kissel nicht ohne Stolz. Mit dem Gewinn des ersten Platzes fühlte sich der OB geehrt und die Arbeit des ganzen Filmteams bestätigt. Grund dafür, den Film beim Wettbewerb anzumelden war eigentlich der, dass er im Rahmen der ITB eine Woche lang gezeigt wurde. „Das ist schon an

sich Werbung genug für Worms gewesen. Dass wir dafür noch ausgezeichnet wurden, ist eine ganz besondere Anerkennung der geleisteten Arbeit“, fasste Kissel zusammen. Besonders schön fand er, dass die Sponsoren eigene Filmprojekte nach dem Imagefilm in Auftrag gegeben haben. Ohne die Sponsoren wäre das Projekt gar nicht möglich gewesen, so der OB. Rund hundert Filme hatte sich Huschert in diesem Jahr angeschaut. „Eigentlich ist die Wormser Produktion mit ihren 13 Minuten für die Jury zu lang gewesen und damit auch für den ‚touristischen‘ Betrachter“, erklärte Huschert. Am besten hat der Jury aber gefallen, dass so viele Menschen zu Wort kamen. „Das Lebensgefühl der Menschen und Kinder wird sehr spannend ausgedrückt und macht dadurch neugierig auf die Stadt“, so Huschert bei der Preisübergabe. Die wichtigen Wirtschaftszweige, die ebenfalls vorgestellt wurden, fielen gar nicht so ins Gewicht. Selbstbewusste Botschaft Nicht dabei war Regisseur Joern Hinkel, der gerade auf Mallorca bei Dieter Wedel Einzelheiten der diesjährigen Inszenierung der Nibelungenfestspiele bespricht. „Wir hatten von Anfang an vor, einen einzigartigen Ton zu schaffen, der auf keine andere Stadt übertragbar ist. Um dies zu erreichen, haben wir die Wormser in den Mittelpunkt gerückt. Gleichzeitig haben wir versucht, Inhalte zu vermitteln und poetische Bilder einzufangen, uns nicht großspurig, aber selbstbewusst zu präsentieren“, führte er im Vorfeld aus. Die Lang- und die Kurzfassung des Imagefilms sind zusammen mit historischen Aufnahmen der Stadt auf einer DVD erhältlich. Sie kostet 16,50 Euro und kann unter der ISBN 978-3-94438001-8 in allen Buchhandlungen oder direkt beim Worms-Verlag unter 06241/ 2000 314 oder info@worms-verlag.de erworben werden. Eine Kurzfassung des Imagefilms steht im Internet unter www.wormsfilm.de.

Hohe Erwartungen auf neues Projekt gesetzt / Einsparungen und mehr Servicequalität als Ziel WORMS In den letzten Jahren ist E-Learning zunehmend zu einem Thema in der Lehre an deutschen Hochschulen geworden. Auch die Professoren und Mitarbeiter der FH Worms setzen sich intensiv mit dem Thema auseinander und generieren neue Ideen. Derzeit nimmt Prof. Dr. Lars Jäger mit seinem Projektteam Tobias Güthinger, wissenschaftlicher Mitarbeiter, und Maren Siol, Masterstudentin IBA, für die FH Worms an einem bundesweiten Wettbewerb um das Beste E-Learning Projekt teil. Das Projekt ist spannend und zukunftsweisend. Das so genannte „IBA e-Learning Portfolio“ soll

geschaffen werden, um mit Hilfe des Internets die Prozesse des Studiengangs besser als bisher zu unterstützen. Dabei reicht die Angebotspalette des Portfolios von multimedialen Vorlesungsunterlagen mit Video- und Artikellinks, über Online-Tests, Abstimmungen per Smartphone, Internetsprechstunde per Videomeeting bis hin zur kompletten Internetvorlesung/-übung, um nur einige der interessanten Bausteine zu nennen. Das Projektteam um Professor Jäger ist begeistert von der Idee und möchte die geplanten Portfoliobausteine so rasch wie möglich in die Tat umsetzen. Der

Grund ist nicht nur die spannende Frage, wie die Angebote von Mitarbeitern und vor allem den Studierenden gelebt werden. Es geht auch darum die erhofften positiven Effekte zu realisieren. Diese reichen von monetären Einsparungen, Erhöhung der Servicequalität, bis hin zu positiven Umwelteffekten und der Erleichterung von Kooperationen mit Hochschulen und Wissenschaftlern sowie Gymnasien. Professor Jäger erklärt: „Wir sind gespannt, wie wir uns mit dem Projekt im Wettbewerb platzieren. Schon jetzt kann ich sagen, dass wir etwas gewonnen haben. Durch die engagierte

Projektarbeit haben wir ein klares Konzept und einen Zeitplan entwickelt und wissen in welche Richtung wir das ganze Thema E-Learning systematisch weiter entwickeln wollen.“ „Unser Ziel ist es keinesfalls die Präsenzveranstaltungen abzuschaffen, diese bleiben unverzichtbar, um mit den Studierenden im permanenten Dialog zu bleiben“, betont Professor Jäger. Vielmehr sollen ergänzende Angebote verwirklicht werden. Es geht um eine Entwicklung hin zum so genannten „Hybrid Learning“, bei dem sich Präsenzphase, Onlinephase und Selbstlernphase abwechselnd ergänzen.

Auch Tobias Güthinger und Maren Siol sind von den Potentialen des Konzepts überzeugt und werden unabhängig vom Wettbewerb zusammen mit Professor Jäger die Verwirklichung weiter vorantreiben.

INFOS Informationen zum Wettbewerb gibt es unter www. egovernment-wettbewerb.de/ kategorien/kategorie-5.html. Vertiefende Informationen zum Projekt erteilt auch Prof. Dr. Lars Jäger, E-Mail lars.jaeger@fh-worms.de

Bei der Preisübergabe anwesend: Iris Muth (KVG), Wolfgang Huschert, OB Michael Kissel, Oliver Stojiljkovic (WiFö), Marcel Mühlbeyer (Filmteam) (v.l.). Foto: Christine Dirigo


Worms 3

Samstag, 17.05.2014 | KW 20

Ministerin Irene Alt in Worms

GrĂźne diskutieren Ăźber Integrationspolitik / „Sprache ist der SchlĂźssel“ / WĂźnsche und Anregungen fĂźr Worms Von Michaela Weber WORMS „Im Anfang war das Wort...“ DarĂźber dass die Beherrschung der deutschen Sprache den SchlĂźssel zur Integration darstellt, waren sich alle Anwesenden der Diskussionsrunde mit Irene Alt, Ministerin fĂźr Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen in Rheinland-Pfalz einig. Der Stadtverband von BĂźndnis 90/Die GrĂźnen – vertreten durch die Spitzenkandidatin fĂźr den Stadtrat, Isabel Mehlmann, Fraktionssprecher Kurt Lauer und Hayrullah Dindas (Listenplatz 8) – hatte in die Mensa der Lebenshilfe eingeladen, um Ăźber die Integrationspolitik in Rheinland-Pfalz sowie Ăźber WĂźnsche und Anregungen fĂźr Worms zu sprechen. Ăœber zwanzig Vertreter verschiedener Migrantenvereinigungen, so zum Beispiel des TĂźrkisch-Islamischen Kulturvereins DITIB oder des russischdeutschen Kultur-, Bildungs- und Sportvereins Worms (KuBiS) waren gerne gekommen. Trotz der von ihrem Ministerium finanzierten Angebote wie „Mama lernt Deutsch“, Intensivsprachkursen in den Ferien oder SprachfĂśrderung in Kitas fĂźr Zwei- bis Sechsjährige, die ihrer Meinung nach gut liefen, erkannte die Ministerin an, dass die Angebote noch nicht ausreichten. Hayrullah Dindas, seit 1987 in Deutschland, kann aus eigener Erfahrung berichten, dass Erfolg in der Schule ganz wesentlich auf der Sprachfertigkeit beruht. Er sah sich zu einem Schulwechsel gezwungen, weil sein Sohn in einer Klasse mit vielen tĂźrkischen Kindern nur tĂźrkisch sprach. Er sieht die Verantwortung aber auch bei den Eltern. So habe er

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Die rheinland-pfälzische Familienministerin Irene Alt (Grßne) forderte bei ihrem Besuch in Worms eine Verbesserung der staatlichen Integrationsbemßhungen und will dies unter anderem durch Schulungen der Mitarbeiter von Ministerien, AusländerbehÜrden und Beratungsstellen erreichen. Foto: Rudolf Uhrig selbst mit seiner Tochter kaum deutsch gesprochen, bevor sie in den Kindergarten kam. Dass Deutschland dieses Potenzial gerade vieler junger Menschen mit Migrationshintergrund drin-gend benÜtige (circa 20 Prozent der GesamtbevÜlkerung, Stand 2012) betonte Kurt Lauer. Er wies darauf hin, dass Einwanderung ein Dauerthema sei und Deutschland seine MÜglichkeiten bisher nicht ausschÜpfe.

Interkulturelle Ă–ffnung gefragt Irene Alt zeigte sich stolz beim Thema Integration in ihrem Ministerium viel bewegen zu kĂśnnen durch die bundesweit einmalige BĂźndelung ordnungsrechtlicher und gesellschaftspolitischer Aspekte. Schwerpunkt sei die „interkulturelle Ă–ffnung“ in den KĂśpfen der Menschen, die durch Schulungen und Workshops der Mitarbeiter von Minis-

terien, AusländerbehÜrden und Beratungsstellen verbessert werden soll. Es gelte, den Menschen, die ihre Heimat, Familie, Hab und Gut zurßcklassen mussten, die Krieg, Leid und Folter erlebt hätten, eine Zuflucht zu bieten und ihnen vor allem das Gefßhl zu vermitteln, willkommen zu sein. Sie bemängelte, dass Deutschland seine Pflicht bei der Aufnahme syrischer Flßchtlinge (zur Zeit 10.000) noch nicht

erfĂźllt habe, hoffe aber, dass die Innenministerkonferenz das Kontingent erhĂśhen werde. GemeinschaftsunterkĂźnfte wie in Worms lehnte sie generell ab, da sie Angriffsfläche fĂźr Rechte bĂśten und plädierte stattdessen fĂźr eine dezentrale Unterbringung in Wohnungen. Die derzeitige Essensversorgung der etwa 130 Asylbewerber in Worms durch einen Caterer im Auftrag der Stadt fand sie zudem „unhaltbar“.

Ziel: Entlastung der Innenstadt

Ausstellung in Volksbank-Kundenhalle

CDU Worms präsentiert ihr Programm fßr die kommenden Jahre

Von Michaela Weber

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Eine mehrstĂśckige Wellness-Villa mit Dachterrasse und Sonnenschirm, einen Traumgarten inklusive Brunnen und Blumen oder einen mit bunten Schwämmen gekachelten Hochsicherheitstrakt samt Discokugel erwartet man bestimmt nicht in der eher kĂźhl und zweckmäĂ&#x;ig anmutenden Kundenhalle der Volksbank Alzey-Worms. Nun beleben die farbenfrohen und glitzernden Ausstellungsobjekte des Projekts „VillahĂśhlewolkenkratzer“ die Bankräume und begeistern neben den Eltern der jungen KĂźnstler auch die Initiatorin, die in Worms ansässige KĂźnstlerin Sylvia Richter-Kundel. Sie entwickelte das Konzept und konnte es dank der FĂśrderung durch das Landesprogramm „Jedem Kind seine Kunst“ des Ministeriums fĂźr Bildung und Wissenschaft mit acht Mädchen und Jungen aus den Tagesgruppen des Evangelischen Jugendhilfezentrums Worms durchfĂźhren. Die Acht- bis Vierzehnjährigen hatten die MĂśglichkeit, sich an vier Nachmittagen in den Atelierräumen des Wormser Kunstvereins mit Materialien wie Pappe, Bastelfolie, Federn, Bambus, Kunstblumen, Glitzersteinen oder Mosaikfliesen kreativ auszutoben. Herausgekommen ist zum Beispiel bei Steve (9) ein Hochhaus mit vielen Balkonen,

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das mit grĂźnen Spielgeldscheinen gepflastert ist, Ăźber eine Antenne sowie einen extra Raumgleiter verfĂźgt. SchĂśn und reich solle es aussehen. Tresore befinden sich auch in Peters (9) und Jasons (9) Traumvillen. Strohhalm-Kanonen und Schwämme dienen der Verteidigung, denn dass auch ihre Häuser kostbar sind, ist unverkennbar durch die Goldfolie und die „Diamanten“ an der Fassade. Angelinas (11) sorgfältig geflieste Dachterrasse lädt zum Entspannen – „Chill out“ – ein, während Sunny (8) Platz fĂźr ein Aquarium, einen Delfin und eine gemĂźtliche Stahlwoll-Sitzecke in ihrer Villa hat. Aus Gegebenem mit Phantasie etwas Neues zu kreieren, sei das Ziel des Projektes gewesen, so Sylvia Richter-Kundel. Die Arbeit mit den Kindern sei sehr lohnend und mache RiesenspaĂ&#x;, da sie extrem kreativ seien und tolle Sachen dabei herauskämen, lobte die KĂźnstlerin. FĂźr Tagesgruppenleiter Achim von Irmer stehen das gemeinsame Erlebnis und die gegenseitige UnterstĂźtzung sowie das GefĂźhl der Wertschätzung durch die Ă–ffentlichkeit im Vordergrund, das die Kinder durch die Ausstellung erfĂźhren. Die Ausstellung kann noch bis zum 28. Mai während der Geschäftszeiten in den Räumen der Volksbank Alzey-Worms eG, Marktplatz 19, besichtigt werden.

WORMS Die geplante Krankenhaustangente schmeckt etlichen Wormsern, insbesondere den BĂźrgern in den Stadtteilen Leiselheim und Pfiffligheim, nicht besonders. Die Wormser CDU sieht dies offenbar ähnlich, denn bei der Vorstellung ihres Wahlprogramms legten die Christdemokraten den Fokus in Sachen Verkehrsinfrastruktur auf die Entwicklung von B 9 und B 47, sowie auf die Entwicklung eines ganzheitlichen Konzeptes, das auch den BedĂźrfnissen im Bereich des Ăśffentlichen Personennahverkehrs Rechnung trägt. Weitere Kernpunkte sind attraktivere Angebote fĂźr die Studenten der Wormser Fachhochschule, die Erstellung einer Konfliktpotenzialanalyse fĂźr die gesamte Stadt und ein besseres Vermarktungskonzept fĂźr Worms. „FĂźr uns haben die B 9 und die B 47 Priorität, danach mĂźssen wir schauen, wie sich die VerkehrsstrĂśme entwickeln“, erläutert Dr. Klaus Karlin, Spitzenkandidat der CDU bei den anstehenden Kommunalwahlen. Es kĂśnne sein, dass man die der Krankenhaustangente dann gar

nicht mehr benĂśtige. „Uns ist besonders wichtig, dass die Innenstadt entlastet wird“, betont Karlin in diesem Zusammenhang. Angesichts des mittlerweile gesicherten S-Bahn-Anschlusses Richtung Mainz fordert der Christdemokrat, nun nicht die Hände zufrieden in den SchoĂ&#x; zu legen, sondern vielmehr auch den Anschluss in Richtung Frankfurt und die Metropolregion zu suchen. „Die Wormser arbeiten weniger in Mainz sondern vielmehr in Frankfurt oder Mannheim“, ist Karlin Ăźberzeugt und sieht deshalb hier noch Handlungsbedarf. Man brauche fĂźr einen reibungslosen Betrieb nämlich zwei Gleise und „da liegt der Hase im Pfeffer“, sagt der 49-Jährige, der allerdings berichten kann, dass die Bundesbahn eine Bereitschaft zum Ausbau signalisiert habe. Worms an den Rhein bringen FĂźr die zukĂźnftige Ansiedlung von Betrieben sei es auĂ&#x;erdem wichtig, eine Konfliktpotenzialanalyse fĂźr die gesamte Stadt Worms zu erstellen, sagt Karlin, um Ăźberhaupt zu ermitteln, ob noch grĂśĂ&#x;ere zusammenhängen-

KURZ NOTIERT

Vortrag ßber Marktplatz-Bebauung WORMS Der CVJM lädt ein fßr Montag, 19. Mai, 20 Uhr, im Haus der Kirche, Seminariumsgasse 4, zum Vortrag „Kirche-Schule-Rat-

haus“. StadtfĂźhrer Karl Maar gibt einen geschichtlichen Einblick in die Bebauung am Marktplatz. Der Eintritt ist frei.

Tag der offenen TĂźr beim TSC WORMS Am Samstag, 24. Mai,

JĂźrgen Wegener von der Volksbank erĂśffnet die Ausstellung mit den jungen KĂźnstlern. Foto: Volksbank/Rudolf Uhrig

de Flächen fĂźr Gewerbe ausgewiesen werden kĂśnnen. Wenn keine grĂśĂ&#x;eren Flächen mehr zur VerfĂźgung stĂźnden, mĂźsse man verstärkt Ăźber Kooperationen mit benachbarten Kommunen nachdenken. Ăœberhaupt kĂśnne und mĂźsse Worms besser vermarktet werden, ist der Jurist Ăźberzeugt, beeispielsweise Ăźber den Dom: „Da haben wir ein Pfund, mit dem wir wuchern kĂśnnen.“ Die Diskussion Ăźber irgendein Haus sei da hinsichtlich der AuĂ&#x;enwirkung nicht zielfĂźhrend. Eine Vision, die Karlin verwirklichen will, ist „Worms an den Rhein zu bringen.“ Man mĂźsse prĂźfen ob in unmittelbarer Nähe zum Rhein eine Wohnbebauung mĂśglich sei. Dass es fĂźr die Studenten der FH Worms nur die „Taberna“ gibt, ist fĂźr die Christdemokraten ein Ă„rgernis, hier mĂźsse mehr Angebot geschaffen werden. Das kreative Potenzial der Fachhochschule kĂśnne auĂ&#x;erdem noch besser als bisher genutzt werden, beispielsweise bei der Erstellung neuer Tourismus-Konzepte oder der innerstädtischen Entwicklung. Hierzu seien die Christdemokraten regelmäĂ&#x;ig mit FH-Präsident Jens Hermsdorf im Gespräch.

findet im Tanzsportclub WormsWonnegau ein Tag der offenen TĂźr statt, zu dem der Verein recht herzlich einladen mĂśchte. Das Programm in den Clubräumen (ScheidtstraĂ&#x;e 28) beginnt um 14 Uhr ruhig und meditativ mit einer EinfĂźhrung in Lotos Qigong, danach werden alle Gäste eingeladen, an einem Workshop teilzunehmen und Grundschritte

oder auch kompliziertere Figuren des Salsa zu erlernen. Ab 15.30 Uhr beginnen die einzelnen Trainingsgruppen mit der Vorstellung ihrer speziellen Tanzvorfßhrungen. Das Programm klingt gegen 18 Uhr mit einer Runde der fernÜstlichen Kunst des Lotos QiGong aus. Zwischen den Vorfßhrungen bietet sich die MÜglichkeit das Tanzbein zu schwingen oder sich bei Kaffee und Kuchen zu stärken.

   

         

                 

   



 





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4 Worms

Samstag, 17.05.2014 | KW 20

Hinter den Kulissen

„So wollen wir leben in Europa!“

Am 19. Mai Hausführung im „Wormser“

Preisträger des Europa-Wettbewerbs ausgezeichnet / Gedanken zu vielen Europa-Aspekten zu Papier gebracht

WORMS Wo bereitet sich der

Von Margit Knab WORMS Unter den 6064 rheinlandpfälzischen Schülerinnen und Schüler, die sich am 61. Europäischen Wettbewerb der Europa-Union beteiligten, waren auch 533 Jungen und Mädchen aus der Pestalozzi-Schule, Westend-Grundschule, Karmeliter Realschule plus, Rudi-StephanGymnasium, Karl-HofmannSchule, IGS Osthofen und dem Karolinen-Gymnasium in Frankenthal. 72 von ihnen lieferten preiswürdige Arbeiten ab und durften dafür aus der Hand von Oberbürgermeister Michael Kissel, dem Vorsitzenden des Kreisverbandes der Europa-Union, Dr. Jörg Koch und Vorstandsmitglied Gabriele Gumbel zahlreiche Preise entgegennehmen. In der Feierstunde im Ratsaal, der neben zahlreichen Eltern auch „die Europa-Politikerin der ersten Stunde“, Marie Elisabeth Klee, Bundestagsabgeordneter Marcus Held (SPD) und die Beigeordneten Petra Graen, Uwe Franz und Waldemar Herder teilnahmen, war Oberbürgermeister Michael Kissel „froh und stolz, dass sich die Schulen und Lehrer des schwierigen Wettbewerbsthemas angenommen haben“. „Wie wollen wir leben in Europa“ war die Aufgabenstellung, der man sich in drei Kategorien widmen konnte. Die Grundschüler brachten ihre Gedanken zu den Themen „Alltag in europäischen Familien“ oder „Familien aus allen europäischen Ländern können voneinander lernen“ zu Papier. Für die Mittelstufenschüler waren die Themen „Abenteuerurlaub in Europa“, „Schulen in Europa unterscheiden sich stark voneinander“ oder „Du trifft dich mit anderen europäischen Jugendlichen. Was unternimmst Du mit ihnen?“ angesetzt. Den Klassen 8 bis 10 waren Erörterungen zu „Tumult in Brüssel“, Familie braucht Zeit“ oder „Chillen oder

Künstler auf seine große Show vor? Von wo aus wird das Licht gesteuert? Und wie sieht es eigentlich in der Cateringküche aus? Diese und weitere Fragen bekommen Interessierte bei den regelmäßig stattfindenden Hausführung im Wormser Theater, Kultur- und Tagungszentrum beantwortet. Die nächste kostenlose Führung findet am Montag, 19. Mai, 18 Uhr, statt. Die Besucher bekommen dabei in rund 90 Minuten nicht nur Backstage-, sondern auch Technikräume zu sehen, in denen es hunderte von Reglern, tausende von Knöpfen und Unmengen an Kabel zu entdecken gibt. Wer dabei sein möchte, soll sich bitte vorab persönlich beim TicketService oder telefonisch unter 06241/2000450 anmelden. Rund 100 kulturelle Veranstaltungen pro Jahr, dazu circa 12 Kunstausstellungen und unzählige Feiern, Vorträge und Fastnachtssitzungen von Vereinen und Verbänden: Seit seiner Wiedereröffnung 2011 ist das Wormser Theater, Kultur- und Tagungs-

Netzwerk gegründet

Ausgezeichnete Arbeiten abgeliefert haben die Schüler, die nun feierlich im Rathaus ausgezeichnet wurden. Foto: Andreas Stumpf schuften“ vorgegeben. 14 zweite und dritte Landespreise wurden erreicht, sechs Schülerinnen und fünf Schüler belegten auf Landesebene sogar einen ersten Platz. Kim Ackermann und Klara Busch vom Karolinen-Gymnasium in Frankenthal, durften aus ihrem preisgekrönten Aufsatz vorlesen, in dem sie den heutigen Alltag mit dem prognostizierten Leben in der Zukunft verglichen und die positiven wie negativen Aspekte herausstellten. Sowohl Oberbürgermeister Michael Kissel, als auch Dr. Jörg Koch betonten in ihren Ansprachen, dass innerhalb der Europäischen Union mit ihren 28 Mitgliedsländern auch in Krisensituationen, wie sie jetzt in der Ukraine aufgetreten seien, Einig-

keit herrschen, und für Friede und Freiheit in Europa eingestanden werde müsse.

Die Feierstunde wurde umrahmt mit Musikbeiträgen des Instrumentalensembles des Rudi-Ste-

phan-Gymnasiums, unter Leitung von Dr. Hartwig Lehr.

Gemeinwesendiakonie steht im Fokus REGION Am 7. und 8. Mai trafen sich in Fulda im Rahmen einer Tagung der Bundesakademie für Kirche und Diakonie 50 Personen aus Kirche und Diakonie, um das Bundesnetzwerk Gemeinwesendiakonie und Quartiersentwicklung zu gründen. Mit der Annahme des Gründungsaufrufs und der Bestimmung eines Sprecherrats wurde die Gründung vollzogen. „Mit dem Netzwerk wollen wir den Ansatz der Gemeinwesendiakonie und Quartiersentwicklung als fachbereichsübergreifenden und raumbezogenen Teil kirchlich-diakonischer Arbeit stärken und ausbauen“, sagte Pfarrerin Margarete Reinel, Referentin in der Diakonie Hessen. Das Besondere an Gemeinwesendiakonie ist, dass die unterschiedlichsten Akteure im Stadtteil oder im Dorf im Blick sind und an der Gestaltung des lokalen Gemeinwesens beteiligt werden. Ziel der neuen bundesweiten Plattform ist es, Austausch und Praxisreflexion vor allem für lokale Initiativen im Nachgang des Projektes „Kirche findet Stadt“ zu ermöglichen. „Wir sind begeistert von

DIE PREISTRÄGER DES 61. EUROPÄISCHEN WETTBEWERBS Westend-Grundschule: Lea Bender, Anne Buchmann, Lena Höflich, Laura Lappat, Juli Kanoffski, Moritz Nultsch, Weronica Kilic, Estella Abich, Julia Jablonski, Ifeoma Egbuonu. Pestalozzi-Grundschule: Furkan Yildiz, Lea Zeimat, Nicole Balacin, Nebi Pallangoi, Sarah Schmitt, Umut Kaymat. Karmeliter Realschule plus: Nahrin Cil, Kinga Wihman, Jule Diegel, Sven Niedermayer, Sophie Buscher, Elena

Grongold, Despina Sdrali, Saskia Weisgerber, Nico Sacher, Nico Herb, Kibar Eroglu, Okan Avci, Ilayda Nar, Tahir Atik, Annika Fritsch, Agnieska Sus. Rudi-Stephan-Gymnasium: Ronen Dietz, Selina Marie Schätzlein. IGS Osthofen: Amelie Berghöfer, Elise Julie Lechner, Leony Reinemer, Luisa Garcia, Johanna Menzel, Sophie Bitsch, Finn Michok, Samuel Schlierer, Matthias Kuntz, Lena Degering, Lina-Marie Sauer,

Katharina Ketterle, Melissa Vandré, Fanseyni Sané, Jennifer Salomon, Franziska Linke. Karolinen-Gymnasium Frankenthal: Silas Kreis, Max Kolacyak, Ata Ömer, Finn Nebel, Svenja Franke, Hannah Berchthold, Joséphine Glad, Joshua Deimling, Larissa Wittner, Hanna Kirsch, Lilli Schulz, Antonia Roob, Benedikt Eimer, Klara Busch, Kim Ackermann. Karl-Hofmann-Schule: Darian Heyne, Manuel Hess, Manuel Bieneck.

Die Bodhrán spielen lernen Volkshochschule Worms bietet Workshop zur irischen Rahmentrommel an WORMS Die Bodhrán ist eine irische Rahmentrommel, die sich insbesondere bei Folkund keltischer Musik wiederfindet. Am Samstag, 17. Mai haben alle Bodhrán-Interessierten, vom blutigen Anfänger bis hin zum Fortgeschrittenen, von 12.30 Uhr bis 16 Uhr in der Volkshochschule die Gelegenheit, von und mit Guido Plüschke irische Rhythmen zu erproben. Nach einer kurzen Einführung steht die Vermittlung der Technik des Bodhrán-Spiels im Vordergrund. Guido Plüschke, deutscher Bodhrán-Spieler, geht aber auch auf das Zu-

STECKBRIEF

Uwe Radmacher Listenplatz 2 1963, in Worms

m: 27.09. Geburtsdatu : Waage Sternzeichen 1983, frei noren Gymnasium Konfession: eo El ur it Ab : ng Werdega hnheilkunde in Schulischer n, Studium der Za

swissenschafte ger Zahnarzt Studium der Recht otion, selbstständi om Pr , tive 92 19 s us hl logie und restaura to an pl Frankfurt Absc Im , ie nt do rpunkt Endo mit Arbeitsschwe tierender Zahnheilkunde ms seit 1999, am or W P FD : ng ga erde Politischer W itglied. P Kreisvorstandsm FD d un Stadtrat pyend Fan! ik: House er bekennender Hap karten Lieblingsmus ab n bi r, te m m ti es : kein B rch alle Speise Lieblingsfilm gesunde) Küche du Worms scheinbar nd (u te gu n: se wenn Lieblingses Am Rhein - auch sich z in Worms: at Pl he Möglichkeiten er lc st we d eb Li un gt lie in he ss es am R vergessen hat, da s h bieten! , Wormatia Worm dadurch eigentlic : Fußball, Golf fen? of t/Verein Sie gerne getr Lieblingsspor hkeit hätten lic ön rs Pe e isch Welche histor bs Steve Jo trat, weil… Wormser Stad n de in e ale Stimme und ht Ich möc e, deutliche liber

ne unabhängig Worms dringend ei cht. brau mehr Bürgernähe h,… verspreche ic rn le Meinen Wäh ger ankommt. ür B im ik, die be lit Po e ch is at m ag pr ms… sehe ich Wor als attraktive In fünf Jahren er cher ausg ichtet, is er m eh rn te un h Arbeitsdeutlic ativen Angebot an kr lu m ne ei it m dt es kommt Wohnsta n - vorausgesetzt he ic re Be n le al in plätzen en Wechsel nötigten politisch zu dem dringend be in Worms.

sammenspiel mit anderen Musikern (Session) sowie auf Strukturen und Begleitmuster in der traditionellen irischen Musik ein. Anhand von Musikbeispielen werden die unterschiedlichen Rhythmen der traditionellen irischen Musik vorgestellt und Stile des Bodhrán-Spiels aufgezeigt. Fortgeschrittene Anfänger können auch tiefer in die Materie eintauchen. Das Programm wird am Anfang des Kurses mit den Teilnehmenden abgestimmt. Bei allen Spielstärken sind keine Notenkenntnisse erforderlich. Instrumente und Zubehör stehen kostenlos zur Verfügung. Die Teilnahmegebühr beträgt 38 Euro. Maximal 16 Plätze stehen zur Verfügung. Anmeldungen nimmt das Büro der vhs Worms (Willy-Brandt-Ring 5) montags

bis freitags in der Zeit von 8 bis 12 Uhr und donnerstags auch von 14 bis 18 Uhr telefonisch unter 06241)/ 8534256, per E-Mail an vhs@worms.de oder über die Internetseite www.vhs-worms. de entgegen.

STECKBRIEF

Maike Fouquet Listenplatz 7

Geburtsdatu m: 15.07.1981 , in Worms Sternzeichen : Krebs Konfession: frei Schulischer Werdegang: Westend Rea Ber

lschule, abgeschl ufsausbildung Info ossene rmatikkauffrau IH Maike Fouquet Fa K, Inhaberin der Agen shion & PR im Ki tur ndermodensektor le Unternehmen für internationaPolitischer W erdegang: FD P Worms seit 2013 Lieblingsmus ik: Birdy Lieblingsfilm : alle skandina vischen Krimis Lieblingsesse n: pfälzer Küch e Liebster Plat z in Worms: Rund um den Dom (w Lieblingsspor enn die Sicht frei bl t/Verein: Yoga eibt) , Pilates, Golf, W Welche histor ormatia Worms ische Persön lic hk ei t hätten Sie ge Coco Chanel rne getroffe

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sehe ich Wor

zentrum zum kulturellen und gesellschaftlichen Mittelpunkt in Worms geworden. „Wer mal hinter die Kulissen eines solchen Kulturbetriebs schauen möchte, ist bei unseren Hausführungen genau richtig“, erläutert Frank Schumann, Projektmanager im Wormser und einer der Gästeführer. Schumann zeigt den Besuchern am 19. Mai die Theaterbühne, die Technik und Gänge unter der Bühne, die Backstage-Räume der Künstler, die Regieräume, von denen aus Licht und Ton gesteuert werden sowie die Küche. Nebenbei plaudert er aus dem Nähkästchen, erzählt von seiner Arbeit und lässt natürlich auch die faszinierende Geschichte des Wormsers Revue passieren. „Immerhin kann das Wormser Theater auf eine 125-jährige Geschichte zurückblicken“, so Schumann. Ehrensache, dass deshalb auch die Architektur der Veranstaltungsstätte bei der Hausführung thematisiert wird. Und erfährt so, dass der Altbau auf den Grundmauern des im Krieg zerstörten ersten Theaterbaus aus dem Jahre 1889 errichtet wurde.

den zahlreichen positiven Rückmeldungen für die Gründung des bundesweiten Netzwerks. Zunächst wollen wir erfolgreiche Projektbeispiele und deren Erfahrungen vielen Personen zugänglich machen“, betont Jörg Stoffregen, Referent des Netzwerks Kirche inklusiv der Nordkirche, einer der Initiatoren für das Bundesnetzwerk. In Fulda wurden bereits drei Beispiele gelingender Praxis aus Landshut, München und Burgdorf vorgestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gründungstagung diskutierten die praktische Umsetzung, Perspektiven und Möglichkeiten. „Gemeinwesendiakonie und Quartiersentwicklung sind die Grundlagen unserer Arbeit hier im Diakonischen Werk WormsAlzey gemeinsam mit den drei Dekanaten Worms-Wonnegau, Alzey und Wöllstein.“ begründet Anne Fennel, Leiterin des Diakonischen Werks Worms-Alzey ihr Engagement im Sprecherrat. „Darüber hinaus bedeutet Gemeinwesendiakonie eine Chance für die Quartiere und Gemeinden.“ Zur Mitarbeit im Bundesnetzwerk Gemeinwesendiakonie und Quartiersentwicklung sind Initiativen, Projekte und Einzelpersonen aus Kirche und Diakonie eingeladen. Weitere Informationen erteilen Anne Fennel, Telefon 06241/9202915, E-Mail a n n e. f e n n e l @ d wwa. de, und Jörg Stoffregen, Telefon 0160/90604375, E-Mail joerg.stoffregen@ seelsorge.nordkirche.de.


Worms 5

Samstag, 17.05.2014 | KW 20

KURZ NOTIERT

Neues Pfarrhaus RHEINDÜRKHEIM Am Sonntag, 18. Mai ist es soweit: das lang ersehnte Pfarrhaus ist fertig und wird eingeweiht um 11 Uhr auf dem Vorplatz der Simultankirche..

SPD-Kreiselfest NEUHAUSEN Am Samstag, 17. Mai, geht´s wieder rund am Kreisel Bebelstraße / Von-SteubenStraße. In der Zeit von 11 bis 14 Uhr feiern die Neuhauser Sozialdemokraten das Kreiselfest und laden alle Bürger ein.

Offene Sitzung HOCHHEIM Am Montag, 19.

Grünen Fraktionschef im Bundestag, Toni Hofeiter, äußert sich bei Worms-Besuch auch zu lokalen Streitthemen.

Foto: Uhrig

Hofreiter wundert sich

Grünen Fraktionschef im Bundestag hält „Haus am Dom“-Bürgerbegehren für unnötig Von Michaela Weber WORMS Am „Marktstand“ der Grünen auf dem Obermarkt lagen neben knackigen Äpfeln auch Karten bereit, auf denen das Publikum ebensolche Fragen an Dr. Anton „Toni“ Hofreiter notieren konnte, um dem prominenten Gast aus Berlin „Löcher in den Bauch zu fragen“, wie es Richard Grünewald, Vorstandsvorsitzender des Grünen Stadtverbandes Worms formulierte. Der Winzer bewirtete den Fraktionsvorsitzenden - wie es in Rheinhessen üblich sei - anstelle mit einer Maß Bier mit einen Glas Secco. Routiniert äußerte sich am Freitagnachmittag Hofreiter, der mit dem Zug angereist war, um die Grünen vor Ort im Wahlkampf zu unterstützen, zu bundespolitischen Themen wie Ukraine, Freihandelsabkommen, Klima-

wandel und Bildung. Möglichen unangenehmen Fragen zur jahrelang in Berlin nicht gezahlten Zweitwohnungssteuer musste sich der Grünen-Politiker, der seinen Erstwohnsitz in Bayern hat, in Worms noch nicht stellen. Dafür interessierten sich die Anwesenden natürlich für lokale Themen wie die Situation der maroden Wormser Parkhäuser. Denn immerhin konnte die Veranstaltung nicht wie geplant auf dem Ludwigsplatz stattfinden, da dieser für Veranstaltungen ab 50 Personen seit Dezember letzten Jahres gesperrt ist, weil die Standsicherheit nicht gewährleistet werden kann. Als Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung wusste Hofreiter, dass sehr viele Kommunen mittlerweile unter den Unterhaltskosten der vor dreißig Jahren in großer Zahl erbauten Parkhäuser

leiden. Er plädierte für eine ehrliche Kostenkalkulation und die Suche nach dem kostengünstigsten Gesamtkonzept für alle Verkehrsteilnehmer, nicht für nur Autofahrer. Die 40- bis 60-jährigen Autofahrer, die keine Versorgungsarbeit zu leisten und noch nie einen Bus von innen gesehen hätten, stellten aber leider die Mehrheit in 90 Prozent der Stadträte. Zum grünen Kernkompetenzthe-ma erneuerbare Energien befragt, trat er für kommunale und bürgerfinanzierte Windkraftanlagen ein, da das Geld in der Kommune verbliebe. Insgesamt laufe auf Bundesebene gerade sehr viel schief, da das Themenfeld „extrem vermachtet“ sei und Politik gemacht würde für Unternehmen, die die Marktentwicklung der letzten zwanzig Jahre verschlafen hätten. Es sei weder ökologisch, noch ökonomisch sinnvoll, den Ausbau der erneu-

erbaren Energien jetzt abzuwürgen, da Deutschland nach hohen Investitionen in Forschung und Technik die Marktführerschaft inne habe, Photovoltaik und Windkraft endlich wirtschaftlich geworden seien.

te, als auch die Art und Weise, wie mit Asylanten in Worms umgegangen wird, hat nicht zum ersten Mal das Missfallen des Arbeitskreises Asyl gefunden. Um auf die besonderen Umstände hinzuweisen, unter denen die Asylanten leben müssen, lud der Unterstützerkreis die beiden Grünen-Abgeordneten Pia Schellhammer und Anne Spiegel zu einem Vor-Ort-Termin ins Asylantenwohnheim in der Klosterstraße ein. Diese Sammelunterkunft, in der sich 90 Menschen zum Teil für viele Monate aufhalten müssen, fand Anne Spiegel „total inakzeptabel“. Keine abschließbaren Spinde, keine Möglichkeiten, ihrem Kulturkreis gemäßes Essen selbst zuzubereiten und ein Aufenthaltsraum, der zumeist verschlossen sei, forder-

Die Landtagsabgeordneten Anne Spiegel und Pia Schellhammer sehen es positiv, wie sich der Arbeitskreis mit den Flüchtlingen soldiarisiert. Foto: Uhrig te ihren Unwillen heraus. Hans Himmel, temperamentvoller Sprecher des AK Asyl, verurteilte die „Unbeweglichkeit der Verwaltung in dieser Frage“

und prangerte Sachbearbeiter an die, nach seiner Aussage, mit unflätigen und diskriminierenden Äußerungen gegenüber den Asylanten aufgefallen sind. Die

beiden Grünen-Politikerinnen waren sich einig, dass eine Halbtagesstelle für die Betreuung der Heimatvertriebenen zu wenig sei. Sie machten sich stark für die Abschaffung des Asylleistungsgesetzes zugunsten einer Erhöhung des Taschengeldes. „Toll finde ich es, wie sie sich in ihrem Arbeitskreis mit den Flüchtlingen solidarisieren“, lobte Pia Schöllhammer die AK-Mitglieder. „In Worms läuft es nicht gut“, fasste sie die Asylantenpolitik der Kommune zusammen und sicherte die Unterstützung ihrer Landtagsfraktion zu. 0Hoffnung verbreitet der Caritasverband, der in seinen Räumen in der Krimhildenstraße eine Begegnungsstätte für Wormser Bürger mit Asylanten einrichten will. „Café International“ soll es heißen und sowohl ein Zufluchtsort, als auch Beratungsstätte sein.

Julia Klöckner lobt ALISA-Stiftung CDU-Landeschefin würdigt Engagement von Ilse Lang für sozial benachteiligte Kinder WORMS (kow) CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner hat die Wormser ALISA Stiftung in der Mainzer Straße besucht und die Arbeit, die dort für sozial benachteiligte Kinder im Wormser Norden geleistet wird, sehr gelobt. Klöckner, die auch stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende ist, sprach sich zudem dafür aus, ALISA als Positiv-Beispiel auf politischer Ebene noch bekannter zu machen. Zudem zeigte sich die CDU-Spitzenfrau sehr interessiert an Ergebnissen der Wormser Ethik-Initiative, einer Kooperation, die ebenfalls zu ALISA gehört. Begleitet wurde Klöckner von Landtagsabgeordnetem Adolf Kessel, dem Wormser

CDU-Fraktionsvorsitzenden Dr. Klaus Karlin und Mitgliedern der Wormser CDU-Stadtrats-Fraktion sowie einiger Unions-Kandidaten für den Stadtrat. Klöckner würdigte das Engagement der Wormser Unternehmerin Ilse Lang, über deren Stiftung die Arbeit zum großen Teil finanziert wird. Als weitsichtig sah es Klöckner an, dass es die Wormser Ethik Initiative gibt, ebenfalls eine Alisa Kooperation, und zeigte sich sehr interessiert an den Ergebnissen. 200 Mitglieder und 300 Kursteilnehmer pro Woche werden von sieben Mitarbeitern, zwei Beratern und 20 aktiven Unterstützern in der Einrichtung bei ALISA betreut.

WORMS Nach mehr als zehn Jahren Planung und Umsetzung ist der Ausbau des Hochwasserschutzes entlang der Pfrimm vollendet. im Rahmen einer Feierstunde am Samstag, 17. Mai, 14 Uhr, vor Ort – südlich der „Pfrimmtalschule“ (ehemals „Diesterwegschule“, Nievergoltstraße 63) – wird eingeweiht.

CDU Erdbeerfest WEINSHEIM Die CDU in Horchheim und Weinsheim lädt zum Erdbeerfest am Sonntag, 18. Mai in den Erdbeerhof Markus Schmitt in der Weinsheimer Hauptstraße 39 ein. Geboten wird eine große Vielfalt an Speisen und Getränken rund um die rote Frucht, aber auch Grillspezialitäten. Für die Kinder ist eine Hüpfburg aufgebaut. Das Fest beginnt um 11 Uhr und klingt gegen 17 Uhr aus.

WEINSHEIM Der SPD Ortsverein Weinsheim lädt am Samstag, 17. Mai ab 14 Uhr zum Spielplatzfest am Friedhof ein. Es werden verschiedene Spiele zur Verfügung gestellt, die Kinder haben die Möglichkeit Kisten zu stapeln, Sackhüpfen und noch vieles mehr auszuprobieren.

Kreuz-Weihe ABENHEIM Am Sonntag, 18. Mai wird das neu restaurierte Wegekreuz an der Gabelung Gundheimer Straße/ Westhofener Straße von Pfarrer Oberst geweiht nach dem Gottesdienst gegen 12 Uhr. .

Spielplatzfest HORCHHEIM

Am Samstag, 17. Mai, veranstaltet der SPDOrtsverein Horchheim ab 14 Uhr das Spielplatzfest und feiert elf Jahre Spielplatzpatenschaft an der Max-Planck-Straße. Es wird buntes Programm geboten.

PROSPEKTE Mit dieser Ausgabe werden folgende Prospekte in Teilbereichen mitverteilt:

So richtig ins Schwitzen wie bei der Durchquerung des bolivianischen Dschungels mit Machete und Rucksack kam der studierte Tropenbotaniker auch bei der Besichtigung des Wormser Doms nicht. Ihm sei unverständlich wie jemand überhaupt auf die „seltsame Idee“ für ein Haus am Dom kommen könne. Obwohl sich die Grünen für Bürgerentscheide einsetzten und auf kommunaler Ebene gute Erfahrungen mit Bürgerbegehren gemacht hätten, hielt er es in diesem Falle für unnötig.

Grünen Politikerinnen Pia Schellhammer und Anne Spiegel begleiten Arbeitskreis Asyl WORMS Sowohl die Unterkünf-

Dammweihe

Spielplatzfest

„Seltsame Idee“

„Total inakzeptabel“ Von Margit Knab

Mai wird die CDU-Stadtratsfraktion auf ihrer Rundreise durch die Wormser Vororte in Hochheim Station machen. Im Anschluss findet ab 19 Uhr in der „Trattoria al parco“ (Hochheimer Straße 76) eine öffentliche Fraktionssitzung statt, zu der die Hochheimer herzlich eingeladen

sind. Interessierte dürfen Fragen stellen und mitdiskutieren. .

Parkgebühren senken, heißt Innenstadt fördern. Für einen freien Blick auf den Wormser Dom. Für eine sichere und saubere Stadt.

Denken Sie daran: wer schwarz wählt, wird rot regiert – auch in Worms!

FDP

Deshalb am 25. Mai FDP



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Impressum Das Wormser Wochenblatt erscheint samstags und wird im Verbreitungsgebiet (dargestellt in unseren gültigen Mediadaten) kostenlos in einer Auflage von 64.650 Exemplaren an alle erreichbaren Haushalte verteilt. Anzeigenannahme: Schönauer Str.22, 67547 Worms Telefon: 06241 / 20593-0 Telefax: 06241 / 20593-11 www.wormser-wochenblatt.de

Bartosch Mielcarek und Dr. Gernot Köhler (v.links) führen durchs Haus. CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner (Mitte), Landtagsabgeordneter Adolf Kessel (2.v.re) und der Wormser CDU Fraktionsvorsitzende Dr. Klaus Karlin (rechts) loben das Konzept. Foto: Privat

Lokalredaktion: Gunter Weigand Sascha Diehl Verantwortlich für Anzeigen und Redaktion: Steffen Pfannebecker

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Verlag: Rhein Main Wochenblattverlagsgesellschaft mbH vertreten durch die Geschäftsführer Hans Georg Schnücker (Sprecher), Bernd Koslowski und Dr. Jörn W. Röper Erich-Dombrowski-Straße 2 55127 Mainz (zugleich ladungsfähige Anschrift für alle im Impressum genannten Verantwortlichen) Druck: Druckzentrum Rhein Main GmbH & Co. KG, Alexander-Fleming-Ring 2, 65428 Rüsselsheim Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos und Zeichnungen sowie für die Richtigkeit telefonisch aufgegebener Anzeigen oder Änderungen übernimmt der Verlag keine Gewähr. Schadenersatzansprüche

sind ausgeschlossen. Abbestellungen von Anzeigen bedürfen der Schriftform. Soweit für vom Verlag gestaltete Texte und Anzeigen Urheberrechtsschutz besteht, sind Nachdruck, Vervielfältigung und elektronische Speicherung nur mit schriftlicher Genehmigung der Verlagsleitung zulässig. Der Verlag unterzieht sich der Auflagenkon-trolle der Anzeigenblätter (ADA) durch unabhängige Wirtschaftsprüfer nach den Richtlinien von BDZV und VDA. Mitglied im Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter


6 Wonnegau

Samstag, 17.05.2014 | KW 20

KURZ NOTIERT

DKMS-Typisierungsaktion FLÖRSHEIM-DALSHEIM Am Sonntag, 18. Mai, findet von 10 bis 16 Uhr in der Realschule plus, Albert-Schweitzer-Straße 1, eine DKMS-Typisierungsaktion statt. Die Aktion wird vom Evangelischen Dekanat WormsWonnegau veranstaltet und soll

Uschi Machner helfen, einer Mitarbeiterin, die an Blutkrebs erkrankt ist. Um gesund werden zu können benötigt Uschi Machner dringend einen Stammzellenspender (Knochenmarkspender), der ein sogenannter genetischer Zwilling ist.

Es geht um die Mehrzweckhalle DITTELSHEIM-HESSLOCH Am Montag, 19. Mai, findet um 19 Uhr die öffentliche Sitzung des Ortsgemeinderats Dittelsheim-Hessloch im Sitzungssaal des Dorfgemeinschaftshauses (Bahnhofstraße 57) statt. Auf der Tagesordnung des öffentlichen

Teils der Sitzung steht unter anderem die Auftragsvergabe von Pflasterarbeiten an der Mehrzweckhalle, sowie die Beratung und Beschlussfassung über die Ausschreibung des Vertrags über die Instandhaltung der Straßenbeleuchtung.

Sichtungs- und Probetraining Im Jahr 1976 wurd das TG-Heim nach über einjähriger Bauzeit eingeweiht, das linke Foto zeigt den Ersten Vorsitzenden Wilfried Höbel bei der Ansprache während der offiziellen Feierlichkeiten. Rechts eine damalige Außenansicht des fertiggestellten TG-Heims. Fotos: TG1904 Kriegsheim e.V.

Eine Kriegsheimer Erfolgsgeschichte

Die 1904 gegründete Turngemeinde ist bis zum heutigen Tag ein elementarer Bestandteil des dörflichen Lebens Von Bea Witt KRIEGSHEIM Am 20. April 1904 wurde die Turngemeinde Kriegsheim mit 62 Mitgliedern und Präsident Georg Brunner gegründet. Bei der Anschaffung erster Turngeräte unterstützte der damalige Bürgermeister Hedderich; auch wurde der gemeindeeigene Turnplatz zur Verfügung gestellt. Bald bildete sich ein Vergnügungsausschuss, sodass der Verein im Jahr 1908 eine Kappensitzung zum Fasching veranstalten konnte. Denn schon damals feierte die TG gerne.

Gesammelt wurde für die heute noch existierende Vereinsfahne, die 1910 beim ersten Turnfest der TG Kriegsheim geweiht wurde. Beachtliche Erfolge erzielten die aktiven Turner in den folgenden Jahren. Der Erste Weltkrieg schränkte die Vereinstätigkeit erheblich ein. Erst 1919 konnte der Turnbetrieb unter dem Vorsitz von Wilhelm Obenauer wieder aktiviert werden. Eine Gruppe des rührigen Vereins veranstaltete ab 1920 Theaterabende, unter der Leitung von Karl Wurm wurde die Leichtathletikabteilung ins Leben gerufen.

Zum Erliegen kam die Turnerei durch den Zweiten Weltkrieg und wurde erst 1949 unter dem amtierenden Vorsitzenden Jakob Bollinger wieder aufgenommen. In diesem Jahr gründete sich auch die Gesangsabteilung. Ab 1951 veranstaltete man wieder Theaterabende, die bis weit über die örtlichen Grenzen beliebt waren, und Fastnachtsveranstaltungen. Ein erfolgreiches Jahr war 1963. Die Aktiven nahmen an drei Turnfesten teil und waren jeweils unter den Ersten zu finden. 1965 pachtete man von der Gemeindeverwaltung langfristig

den Kriegsheimer Sportplatz. Inzwischen ist das dortige Sportund Grillfest der TG schon zur schönen Tradition geworden. Die Damengymnastikabteilung unter der Leitung von Gisela Heiser wurde 1974 gegründet. Nachdem die alte Scheune der evangelischen Kirchengemeinde in der Hauptstraße langfristig gepachtet war, baute man sie zum neuen TG-Heim aus, in das der Verein im Juli 1976 einzog. Gegründet wurde die Tischtennisabteilung, eine JedermannTurngruppe, später kam die Jazzgymnastikabteilung von Annette

Röhl dazu und 2000 die Kinderjazzgruppe von Nadine Nagel. Die Turngemeinde hatte somit 13 Abteilungen. Doch es ging noch weiter, 2001 rief man den Kinderturnclub ins Leben und die erfolgreiche Gesangsabteilung der TG gründete einen jungen, gemischten Chor. Da die räumlichen Bedingungen im TG-Heim recht beengt waren, beschloss der Vorstand, einen Geräteraum anzubauen, was Ende 2002 realisiert wurde. Bei allen Arbeiten konnte der Verein auf die ehrenamtliche Hilfe der Mitglieder zählen.

Ab sofort ein eigener Eine gelungene Erdbeer-Party AWO Hamm macht Bewohnern des Remeyerhofes eine Freude Schulsanitätsdienst Rotes Kreuz unterstützt Engagement der Schüler an der Realschule Plus Eich EICH „Realschule Plus Eich – Wir sind das Plus – unser Name ist Programm“ – so lautet das Motto der Ganztagsschule. Das Schulleben aktiv zu gestalten und sich verantwortungsvoll einzubringen, gehört zum Selbstverständnis der Schule. Der neugründete Schulsanitätsdienst (SSD) des rheinland-pfälzischen Jugendrotkreuzes (JRK) ist ab sofort ein weiterer Bereich in dem sich die Schüler engagieren. ���Ich finde es toll, dass Ihr Eure freie Zeit zur Verfügung stellt, um anderen zu helfen“, lobte Schulleiterin Anette Kercher bei der offiziellen Einführung. Auch Bürgermeister Gerhard Kiefer ließ den Schulsanitätern mit den Worten „solch ein Engagement muss belohnt werden“, einen Geldscheck im Wert von 100 Euro zu kommen. Mit diesem wollen die Schüler ihren SSD-Raum mit Material ausstatten. Für einen gelungenen Start überreichte Adolf Posselt, Bereitschaftsleiter des DRK-Kreisverband Worms, eine Sanitätstasche und Warnwesten und sagte: „Wir stehen euch mit Rat und Tat zur Seite, und freuen

uns, dass ihr euch für ein Engagement im Schulsanitätsdienst entschieden habt.“ Was sie bereits gelernt haben, dass konnten die Schüler im Anschluss unter Beweis stellen: Sie zeigten, was bei einer Kopfverletzung, einem verstauchten Knöchel und Bewusstlosigkeit zu tun ist. Der Arbeitsgemeinschaft „Schulsanitätsdienst“ gehören derzeit 24 Schüler an. Sie leisten Erste Hilfe in Notfällen und übernehmen die Erstversorgung der Mitschüler bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. In Rheinland-Pfalz bestehen derzeit an 154 weiterführenden Schulen Schulsanitätsdienste des Jugendrotkreuzes (JRK) mit über 1.900 ehrenamtlichen Schulsanitätern. Die Schulsanis sind an jedem Schultag, bei Ausflügen, Schulund Sportfesten im Einsatz und leisten einen entscheidenden Beitrag zur Schulgemeinschaft. Das JRK ist der eigenverantwortliche Jugendverband des Roten Kreuzes, bei dem sich landesweit knapp 4.200 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 27 Jahren engagieren.

Die Schüler der Realschule Plus in Eich wissen, was im Ernstfall zu tun ist. Das DRK hat nun vor Ort einen ständigen Schulsanitätsdienst eingerichtet, um das Engagement zu unterstützen. Foto: DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz e.V

HAMM Seit fast 15 Jahren be-

treuen die Ehrenamtlichen der AWO Hamm Seniorinnen und Senioren vom „Remeyerhof“ in Worms. Der AWO-Ortsverein Hamm hatte 15 Bewohnerinnen und Bewohner des „AWO Hauses der Generationen“ zu einer „Erdbeer-Gartenparty“ in den idyllischen Garten von Hermann und Ursula Orth eingeladen. Die älteste Seniorin war fast 90 Jahre. Mit einem Kleinbus und 2 Pkw’s und vielen Rallatoren ging die Fahrt von Worms nach Hamm. Das Vorbereitungsteam der AWO hatte alles schön eingedeckt, so dass die Seniorinnen und Senioren gemütlich sitzen konnten. Auch der Wettergott hielt sich an diesem Nachmittag mit dem Regen zurück. Wenn man in die Lutherstraße in Hamm einbog, rochen schon die frisch gebackenen Waffeln auf der Straße, berichteten die Partygäste. 12 Pfund frische Erdbeeren wurden geschnippelte und ca. 50 Waffeln gebacken, die anschließend mit leckerem Vanilleeis und Sahne serviert wurden. Der/die

17.30 bis 19 Uhr auf dem Sportplatz, Rödlerstraße 1. Anmeldungen werden erbeten per Mail an jsg-wonnegau-jfv@web.de mit Angabe der Telefonnummer.

Studienfahrt nach Nordzypern GUNDERSHEIM Es gibt Reisende, die enthusiastisch bekennen, der Nordern Zyperns sei „ein Fleckchen Erde, wie vom Himmel berührt“. Dorthin führt eine Studienfahrt, die das Evangelische Pfarramt Gundersheim organisiert. Die Fahrt findet statt vom 12. bis 20. September. An-

meldeschluss ist Dienstag, 20. Mai. Die Leitung hat Pfarrer Armin Wisseler aus Gundersheim inne. Eingeladen sind Gemeindemitglieder, Interessierte aus dem Dekanat Alzey und auch ganz Rheinhessen. Weitere Informationen und Buchung unter Telefon 06244/372.

Tipps gegen Müdigkeit OSTHOFEN Die Barmer GEK lädt ein zu dem Vortrag „Müdigkeit und Konzentrationsschwäche überwinden mit den fünf Säulen Kneipps“. Die Veranstaltung findet statt am Dienstag,

20., Mai von 17 bis 18.30 Uhr im Haus Johannes, Carl-Maria-vonWeber-Platz 2. Referentin ist Gesundheitstrainerin Liane Kirschner. Anmeldung per E-Mail an heike.goebel@barmer-gek.de.

Dachsanierung des Rathauses MONZERNHEIM Der Ortsgemeinderat Monzernheim kommt am Dienstag, 20. Mai, 19.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses, Bahnhofstraße 4, zusammen. Auf

der Tagesordnung des öffentlichen Teils stehen unter anderem Friedhofsangelegenheiten und die Vergabe von Bauarbeiten für die Dachsanierung des Rathauses.

Thema „Lohn und Gehalt“ ALZEY Im Rahmen der Kursund Zertifikatsreihe „Xpert Business“ bietet die KVHS ab dem 20. Mai in Alzey jeweils dienstags von 19 bis 21.15 Uhr den 60 Unterrichtsstunden umfassenden Xpert-Kurs „Lohn und Gehalt II“ an, der von der DiplomBetriebswirtin Irmgard Rodrian geleitet wird. Die erfolgreichen Die Erdbeer-Party der AWO Hamm war ein voller Erfolg. Foto: AWO eine oder andere schaffte locker sogar eine 2. Portion. Bei nostalgischer Hintergrundmusik ein sehr gelungener und abwechslungsreicher Nachmittag Bei der Rückfahrt – mit einem kleinen Abstecher zum Eicher See - schwärmten fast alle, dass dies seit langem das schönste Fest war. So konnte der Kaffee und die köstlichen Waffeln vor

dem großen Fischteich mit beruhigendem Wasserfall verzehrt werden. In Worms wieder angekommen, bedankten sich alle noch einmal recht herzlich und wünschten sich, dass bald sie wieder zu einem solchen unvergesslichen Gartenfest eingeladen wird. Alle versprachen, dann auf jeden Fall wieder mit nach Hamm zu kommen.

Müllgebühren sollen 2015 sinken Jahresgewinn des Abfallwirtschaftsbetriebs ermöglicht Senkung ALZEY-WORMS Im kommenden Jahr sollen die Müllgebühren im Landkreis Alzey-Worms erneut sinken. „Nachdem der Abfallwirtschaftsbetrieb des Kreises 2013 einen Gewinn von knapp 1,9 Millionen Euro erwirtschaftete, haben wir Spielräume für eine weitere Senkung der Müllgebühren“, teilte Landrat Ernst Walter Görisch in der jüngsten Sitzung des Werksausschusses mit. Bereits in den Jahren 2011 und 2012 konnten die Gebühren in zwei Schritten reduziert werden, zunächst um rund acht Prozent und anschließend um nochmals bis zu zwölf Prozent, abhängig von der Haushaltsgröße. Ziel sei es laut Görisch, bei einer weiterhin positiven wirtschaftlichen Entwicklung des Abfallwirtschaftsbetriebs (AWB) die Müllgebühren im Jahr 2015

FLÖRSHEIM-DALSHEIM Die JSG Wonnegau JFV veranstaltet für den Jahrgang 2006 am Montag, 19. Mai, ein Sichtungs- und Probetraining. Trainiert wird von

weiter abzusenken, wodurch ein Gebührenniveau wie vor zehn Jahren erreicht werden würde. Die genaue Höhe der Senkung könne dann erst auf Grundlage einer noch zu beauftragenden erneuten Gebührenkalkulation ermittelt werden. Die Ursachen für den unerwartet hohen Jahresgewinn 2013 seien insbesondere auf erhöhte Einnahmen aus Schadensersatzforderungen im Zusammenhang mit der Vergärungsanlage (VGA) in Framersheim, Rückzahlungen aus der Umlage an die GML Abfallwirtschaftsgesellschaft sowie auf höhere Verwertungserlöse aus der Einsammlung von Papier und Schrott zurückzuführen. Es habe sich laut Görisch im Übrigen gezeigt, dass sich die Investitionen in eine Optimierung der VGA in Framersheim gelohnt

hätten, da durch die neue Maschinentechnik ein geringerer Aufwand entstehe. Andererseits konnten auf der Ausgabenseite unter anderem in größerem Umfang Wartungskosten für die beiden Blockheizkraftwerke infolge der in 2014 anstehenden Remotorisierung der Anlagen eingespart werden. Um die Gasverwertung aus den Abfällen und die Stromproduktion zu optimieren, vergab der Werksausschuss die Arbeiten für eine so genannte Remotorisierung der beiden Blockheizkraftwerke am Standort in Framersheim für rund 1,2 Millionen Euro. Da die beiden Anlagen inzwischen ein sehr hohes Betriebsalter erreicht haben und sinkende Deponiegasmengen zu verzeichnen sind, sollen sie nun durch eine moderne Gesamtanlage ersetzt werden.

Absolventen der Prüfungen, die zu „Lohn und Gehalt II“ und zu dem anschließend vorgesehenen Kurs „Lohn und Gehalt EDV“ angeboten werden, erhalten das Zertifikat „Xpert Business geprüfte Fachkraft Lohn und Gehalt“. Weitere Infos und Anmeldung bei der Geschäftsstelle der KVHS, Telefon 06731/494740.

Im Mittelpunkt steht der Mensch WESTHOFEN

Die Initiative „Treff aktiv“ lädt ein zu einem Vortrag zum Thema „Caritas heute – eine vielfältige Angebotspalette“, der am Donnerstag, 22. Mai, ab 14.30 Uhr stattfindet. Agnes Weires-Strauch, Leiterin des Caritaszentrums Alzey, wird die verschiedenen Bereiche des Caritasverbandes wie Schwangeren- und Frauenberatung, Seniorenakademie, Altenhilfe, Jugendhilfebereich. Gemäß dem Leitsatz „Im Mittelpunkt steht der Mensch“, orientiert sich der Caritasverband an den Bedürf-

nissen der Menschen und hat sich somit in den letzten zwanzig Jahren einem erheblichem Wandel vollzogen. Auch für Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, bietet Caritasverband viele Möglichkeiten. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Das „Café Treff“ befindet im Haus St. Michael, Am Markt 16. Es wird ein kleiner Kostenbeitrag für Kaffee und Kuchen erhoben. Vorabinformationen erteilt das Caritaszentrum Alzey unter der Telefonnummer: 06731/9415 98.

Kandidaten der CDU stehen fest DITTELSHEIM-HESSLOCH Die CDU Dittelsheim-Heßloch hat ihre Kandidatenliste für die Kommunalwahl am 25. Mai bekanntgegeben. Folgende Personen kandidieren auf der den Ortsgemeinderat: Rainer Fuhrmann, Albert Delp, Eva Roll, Mi-

chael Bogner, Jürgen Becker, Alwin Östreicher, Hansfried Kinzel, Justus Ruppert, Alica Wilhelm, Jan Metzger, Michael Urlbauer, Thomas Best, Stefan Winter, Franziska Moock, Gabriel Gerster, Karl-Peter Deheck, Alois Fries und Julija Becker.

Bildungsfahrt nach Frankfurt RHEINHESSEN

Das Katholische Bildungswerk lädt ein zur Bildungsfahrt ins Kommunikationsmuseum in Frankfurt ein, die am Dienstag, 17. Juni, stattfindet. Geboten wird eine Führung durch das Museum, dessen Sammlungen die historische Entwicklung des Post- und

Fernmeldewesens, die Nachrichtenübermittlung sowie das Bankwesen, der Güter- und Personenverkehr dokumentieren. Treffpunkt ist um 9.40 Uhr am Bahnhof in Ingelheim, die Kosten für die Teilnahme betragen 16. Euro. Anmeldung unter Telefon 06130/940699.


Wonnegau 7

Samstag, 17.05.2014 | KW 20

Bewegende Hommage an Simon & Garfunkel Duo „Graceland“ am 23. Mai im Kulturhaus erstaunlich nahe kommt, und Gary, für den auf eindrucksvolle Weise das selbe in Bezug auf Art Garfunkel gilt, höchsten Wert auf eine nahezu originalgetreue Interpretation, der sie eine persönliche Note zu verleihen. Für all die Liebhaber und Fans, die seit vielen Jahren immer wieder einmal ihre alten Schallplatten oder auch CDs des USamerikanischen Folk-Rock-Duos Simon & Garfunkel aus dem Regal holen, um den unvergesslichen Song-Klassikern aus den 1960er- und 70er Jahren zu lauschen, werden dank der bemerkenswerten musikalischen Leistung des beeindruckenden Duos Graceland erleben, wie diese Augenblicke auf traumhafte Weise wieder lebendig werden.

Karten für dieses Konzert sind im Vorverkauf unter www. kulturverein-guntersblum.de, im Geschenkladen Christine Scholz und bei s´Weinspiel in Guntersblum erhältlich. Der Eintritt kostet 10 Euro. Einlass ist ab 19 Uhr. Bei schönem Wetter findet das Konzert im Museumsgarten statt.

Hilfen bei Demenz Regionaler Beratungsführer erschienen ALZEY-WORMS

Ambulante Dienste und Einrichtungen, Regionale Alten-und Pflegeheime, Beratungsangebote, Kurse für pflegende Angehörige sowie Selbsthilfe- und Angehörigengruppen: Ein breites Spektrum von Hilfeangeboten für Menschen, die an Demenz erkrankt sind sowie für pflegende Angehörige präsentiert der neu erschienene „Regionale Beratungsführer Demenz“ für den Landkreis Alzey-Worms. „Die Diagnose Demenz ist nicht nur für die Betroffenen selbst ein Schicksalsschlag, sondern bringt auch für Angehörige besondere Belastungen mit sich. In dieser schwierigen Situation ist es wichtig zu wissen, welche Hilfsangebote vor Ort zur Verfügung stehen, die dazu beitra-

gen, die neue Lebenssituation zu erleichtern und Betroffene im Alltag unterstützen“, betont Landrat Ernst Walter Görisch. Der „Regionale Beratungsführer Demenz“ hat sich genau dies zum Ziel gesetzt. Die Mitarbeiter der Pflegestützpunkte im Landkreis Alzey-Worms haben die zahlreich vorhandenen Angebote in der Region zusammengestellt und übersichtlich aufgelistet. Der „Beratungsführer Demenz“ ist auf der Homepage des Landkreises Alzey-Worms unter www. alzey-worms.eu unter den Stichworten „Broschüren“, „40 Sozialamt“, im Internet eingestellt. Weitere Informationen gibt es auch bei Anita Haas, Kreisverwaltung Alzey-Worms, Telefon 06731/408-6081 oder per E-Mail an haas.anita@alzey-worms.de.

Keltische Träume „Celtic Dreams“ am 22. Juni in Osthofen OSTHOFEN Auch in diesem Jahr lädt die Stadt Osthofen gemeinsam mit der Volksbank Alzey-Worms alle Bürger sowie Besucher aus nah und fern zum kostenlosen Open-Air-Konzert in den Stadtpark ein. Zur ersten Veranstaltung von „Musik im Park“ am Sonntag, 22. Juni, wird das Erfolgsduo „Celtic Dreams“ zu Gast sein. Das aus Funk und Fernsehen bekannte Duo, das deutschlandweit mit seiner ausgefallenen Musik begeistert, präsentiert Lieder aus längst vergangenen Tagen. Interpretiert mit keltischer Harfe, keltischen Flöten und traumhaften Stimmen, nehmen die Darbietungen das Publikum mit auf eine unvergessliche Zeitreise. Mit „Celtic Dreams“ können die Zu-

Stärken und Sorgen im Blick

INFOS

hörer eintauchen in die Welt der Mythen und Legenden. In unvergleichlicher Weise wird aber auch Filmmusik dargeboten, wie „In the Arms of an Angel“ aus „Stadt der Engel“ oder „Don`t cry for me Argentina“. Nicht nur die musikalische Perfektion von „Celtic Dreams“ (Jasmin und Chris Loch) machen die Veranstaltung zu einem unvergesslichen Konzerterlebnis, sondern auch die spürbare Freude, mit der sie ihre Musik präsentieren. Ab 17 Uhr begrüßen die Veranstalter das Publikum im Osthofener Stadtpark. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung in der Aula der IGS/Realschule plus statt. Der Eintritt zu „Musik im Park“ ist frei.

CDU Altrhein holt Bundes-, Landes- und Kreispolitiker der Union in die Region / Zielgerichtete Planung beim Hochwasserschutz angemahnt

Foto: Rudolf Uhrig

Von Jens Kowalski VG EICH Der CDU Gemeindeverband Altrhein hat Unions-Politiker aus Bundes-, Landes- und Kreisebene nach Gimbsheim, Alsheim und Mettenheim eingeladen. Bundestagsabgeordneter Jan Metzler, Landtagsabgeordneter Adolf Kessel und der CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Dr. Ludwig Tauscher, informierten sich vor Ort über lokale Probleme. Sie konnten aber auch einen guten Eindruck von Vereinen und Betrieben mit Vorzeige-Charakter gewinnen. Etliche Kommunalwahlkandidaten der Union – auch aus Eich und Hamm – nahmen ebenfalls teil.

gewerk und den Aussiedlerhof bestünden und wies auf offene Fragen zur Binnenentwässerung hin. Mitglieder der Bürgerinitiative gegen Überschwemmungspolder und der Bauernverband baten die Politiker um Hilfe. Wolfgang Hoffmann, der Spitzenkandidat der CDU Althrein, sagte: „Wir fordern von der Landesregierung eine zielgerichtete Planung und Umsetzung des Rhein-Hochwasserschutzes, der die Interessen der Bürger und der Landwirtschaft in der Verbandsgemeinde Eich berücksichtigt.“ Landtagsabgeordneter Adolf Kessel unterstützte diese Forderung. Jan Metzler, der direkt gewählte Bundestagsabge-

90 Jahre musikalische Eintracht Mettenheimer Musikverein startet mit Familienfest ins Jubiläumsjahr METTENHEIM 1923 nahm die bewegte Geschichte des Mettenheimer Musikvereins ihren Anfang und gipfelt nun in den Feierlichkeiten anlässlich des 90-Jährigen Vereinsjubiläums. Im Jahr 1923 legten Musikfreunde in Mettenheim den Grundstein zur Vereinsgründung. Man besuchte zunächst gemeinsam die Proben des benachbarten Mandolinenclubs in Bechtheim. Nach kurzer Zeit wurden weitere Musikbegeisterte im Ort gefunden, Instrumente gekauft und die Proben nach Mettenheim verlegt. 1924 gründete man daraufhin die Musikvereinigung „Eintracht“ 1924 Mettenheim. Während des Zweiten Weltkriegs wurden die Mandolinen durch Blasinstrumente ersetzt und kriegsbedingt konnte eine Zeitlang kein Vereinsleben stattfinden. 1951 wurde der Verein jedoch wieder zum Leben erweckt und seither musizieren einmal in der Woche bis zu 25 junge und alte Hobbymusiker gemeinsam. Das Repertoire reicht hierbei generationsübergreifend von volkstümlicher Musik sowie

Operetten- und Musicalarrangements, über Tanz- und Swingstandards bis hin zur modernen Blasmusik. Bei einer Vielzahl an Auftritten übers ganze Jahr verteilt, bieten sich für jedermann reichlich Möglichkeiten der „Mettenheimer Musik“ zu lauschen. In diesem Jahr, nunmehr 90 Jahre nach der Gründung des Vereins, möchten die Musiker des Musikvereins Mettenheim das Jubiläum gemeinsam mit Freunden aus dem Ort und den Nachbargemeinden zusammen feiern. Familienfest am 1. Juni Den Auftakt im Jubiläumsjahr macht ein Familienfest am Sonntag, 1. Juni, rund um das „Alte Rathaus“. Ab 11.30 Uhr wird der Musikverein Harmonie WormsHerrnsheim die Gäste mit bekannten Melodien unterhalten. Ab 14 Uhr übernimmt dann der Musikverein Mettenheim die musikalische Gestaltung des Programms. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Neben verschiedenen Speisen zum Mittags-

tisch, werden die Gäste mit Wein von Mettenheimer Winzern verköstigt. Sogar das Fassbier kommt aus dem heimischen Ort, nämlich von der Braumanufaktur Sander. Wer dann noch Hunger hat oder lieber nur etwas Süßes naschen will, kann mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen den Sonntagnachmittag in einer schönen Kulisse ausklingen lassen. Für die kleinen Gäste wird es zwischen 12 und 14 Uhr eine Ecke mit Kinderschminken geben. Junge und junggebliebene Musikinteressierte können zur gleichen Zeit bei den Musikern einige Instrumente anschauen und sogar ausprobieren. Der Verein wird das Jubiläumsjahr mit zwei feierlichen Konzerten abrunden. Am 8. November spielt der Musikverein in der evangelischen Kirche Framersheim und am 9. November noch einmal in der evangelischen Kirche Mettenheim. Übrigens: Neue Musikfreunde sind herzlich willkommen, geprobt wird immer mittwochs um 20 Uhr im Alten Rathaus.

BLICKPUNKT

Zugang zum Bahnsteig WACHENHEIM Ab Sonntag, 18. Mai, ist der Zugang zum Bahnsteig über das Grundstück der Familie Bodin, Wormser Straße 15, gewährleistet. Diese Zuwegung kann genutzt werden, bis die neue Verbindung vom Bahnübergang Kindenheimer Weg zum Bahnsteig hergestellt ist.

FWG Altrhein stellt sich auf Das Duo „Celtic Dreams“ gastiert am 22. Juni bei „Musik im Park“ im Osthofener Stadtpark. Foto: Privat

Die Rundreise startete in Gimbsheim. Thomas Manns, der Erste Vorsitzende des dortigen CDU-Ortsverbands sagte, der Hochwasser-Retentionsraum bereite vielen Bürgern Sorgen. Etliche Hausbesitzer hätten jetzt schon nasse Keller, wenn der Grundwasserspiegel bei Starkregen steige. Wegen des geplanten, nahen Zusatzdamms fürchte man zusätzliches Druckwasser. „Auch die Ortsentwicklung wird weiter begrenzt“, sagte Manns. Im Rahmen einer Rundfahrt wurden die betroffenen landwirtschaftlichen Flächen, rund 450 Hektar, in Augenschein genommen. Manns beschrieb außerdem Probleme, die für die Hühnerfarm, das Dün-

VG EICH Die FWG Altrhein hat kürzlich einstimmig ihre Kandidaten für die Kommunalwahl am 25.

Mai gewählt. Angeführt wird die Liste von Dirk Weißbach (Mettenheim), auf den weiteren Plätzen folgen Wolfgang Fischer (Eich), Klaus Muth (Alsheim), Walter Schallus (Gimbsheim), Gisela Kissinger (Alsheim), Stefan Erbeldinger (Gimbsheim), Karin Krebs (Eich), Dr. Stefan Stahl (Mettenheim), Lisa Feth (Alsheim), KarlHeinz Schneider (Gimbsheim), Petra Schmidt (Eich), Dr. Karl Spies (Gimbsheim), Engelbert Lind (Alsheim) und Friedrich Kreß (Alsheim). Schwerpunkte der FWG sind der Erhalt von Schulen und Kindergärten in den Ortsgemeinden, Unterstützung und Förderung von Initiativen der Bürger – beispielsweise in Sachen Schwerlastverkehr, Kiesabbau, oder Reservedeich, Förderung

von Ehrenamt und Vereinsarbeit, Ortsentwicklung durch Verbesserung der Infrastruktur und die Erstellung eines altrheintypischen Touristikkonzeptes.

Konzert des Blasorchesters

ordnete für den Wahlkreis, ergänzte: „Es ist gut, dass wir vor Ort einen Einblick bekommen“. Weitere Themen waren die Verkehrsbelastung durch die Zufahrt zur Hühnerfarm, die Irrfahrten des Schwerverkehrs durch den Ort und mögliche Lösungen. Als Beispiel eines innovativen Winzerbetriebs wurde das Weingut Daniel Schmitt in Mettenheim besichtigt. Hoffmann sagte, die CDU fördere Landwirtschaft und Weinbau ebenso wie Handwerk, Mittelstand und Einzelhandel. Auch dem Tennisclub Alsheim statteten die Politiker einen Besuch ab. Den Verein sah die CDU als Beispiel dafür, wie viel sich mit ehrenamtlichem Engagement

erreichen lässt. TC Ehrenvorsitzender Otto Seif beschrieb, wie der Tennisclub nach der Gründung 1979 in zwei harten Jahren zwei Tennisplätze nahezu komplett in Eigenleistung erstellt hatte und anschließend auch das Clubheim in Angriff genommen hat. Heute spielen auf drei Plätzen zwei Jugendmannschaften und fünf aktive Mannschaften. Stolz sei man auch darauf, auf dem Vereinsgelände den Weinabend zusammen mit den Alsheimer Winzerbetrieben ausrichten zu dürfen. In Vereinen werde wertvolle Arbeit geleistet, sagte Hoffmann. Der CDU Altrheinverband mache sich auch für die Jugendarbeit in Vereinen stark.

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... für alle Fälle Strom (0180)1848820 Gas (0180)1848800

Polizei: 110 Feuerwehr: 112 Rettungsdienst: 19222 Giftnotruf: (06131) 19240

Telefonseelsorge (kostenfrei): (0800)1110111 oder 1110222

Apotheken-Notdienstplan: (0180) 5-258825-PLZ

Kinder- u. Jugendtelefon: (0800) 1110333

Ärztliche Bereitschaftspraxis im Klinikum Worms: (06241)19292

Frauennotruf: Mo. u. Di. 10-12 Uhr, Mi. 15-17 Uhr, (06241) 6094

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Frauenhaus Worms: (06241) 43591 und 44407

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GUNTERSBLUM Lieder wie „Sound Of Silence“, „Bridge Over Troubled Water“ und „Mrs. Robinson“ machten Simon & Garfunkel weltberühmt. Das Duo „Graceland“ lässt die Musik der großen Meister am Freitag, 23. Mai, um 20 Uhr im Guntersblumer Kulturhaus (Kellerweg 20) wieder lebendig werden. Seit nunmehr zwei Jahren sind Thomas Wacker und Thorsten Gary mit ihrem Programm deutschlandweit erfolgreich unterwegs. 2011 gewannen sie den internationalen Country Music Award und ab 2014 sind sie auch mit dem namhaften Orchester der Philharmonie Leipzig auf Tournee. Thomas Wacker und Thorsten Gary beweisen mit ihrem virtuosen, erfrischend leicht wirkenden Gitarrenspiel, das sich durch gekonnt sparsame, glasklare akustische Arrangements auszeichnet, und ihren ausdrucksvollen Stimmen ein enormes Talent und Feingefühl, mit dem sie den unverwechselbaren Charakteren der „großen Meister“ Tribut zollen, und ein grandioses, stimmungsvolles Klangbild zaubern, das ergreifend und einfach mitreißend ist. Hierbei legen Wacker, dessen Stimmfarbe der Paul Simons

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OSTHOFEN Das Wonnegauer Blasorchester feiert sein diesjähriges Frühjahrskonzert wieder traditionell in der Wonnegauhalle. In diesem Jahr steht das Konzert am Samstag, 24. Mai, 20 Uhr, in der Wonnegauhalle, unter dem Motto „Rock around the clock“. Eintrittskarten können bei Elektro Weinbach, Bäckerei Tempel und Physioaktiv Würtz erworben werden.

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8 Kultur

Samstag, 17.05.2014 | KW 20

Englische Theatergruppe des Gauß-Gymnasiums spielt Shakespeares „Sommernachtstraum

Ein Meisterwerk der Barockmusik

Von Sophia Rishyna

Wormser Kultursommer wird von Ensemble

„Hol mich doch der Waldgeist!“

WORMS An zwei aufeinanderfolgenden Abenden entführte die englische Theater-AG des Gauß-Gymnasiums Worms, „The Wilde Things“, ihre Zuschauer in die magische Welt von Elfen und Waldgeistern im alten Athen: William Shakespeares „A Midsummer Night‘s Dream“ stand in Originalsprache (mit ein paar deutschsprachigen Elfen) auf dem Programm. Das Ensemble bestand aus 32 Schülerinnen und einem Schüler der Jahrgangsstufen sechs bis neun am Premierenabend, mit zahlreichen Änderungen der Darsteller kam man am nächsten Abend sogar auf drei männliche Schauspieler. Schulleiter Dr. Günther Serfas kommentierte dies schmunzelnd mit „eigentlich müsste die Gruppe ‚The Wilde Girls‘ heißen“. „Es gehört wohl sehr viel Mut dazu, als einziger Junge zwischen all den Mädchen Theater zu spielen“ sagte er zu Martin Buchholz, der den Waldgeist Shamrock spielte, als er ihm nach der Vorstellung die Hand gab. In der shakespearschen Komödie „Ein Mittsommernachtstraum“ prallen drei Welten aufeinander: Zum einen sind da die Athener, nämlich der Herzog von Athen (Laila Pachkov/Franziska Dörr), welcher über das Schicksal der jungen Hermia (Elena Weis/ Chiara Daniel) entscheiden soll. Diese verweigert sich ihrem Vater Egeus (Anna Lohmann), der sie mit dem wohlhabenden Demetrius (Anna Jäger) vermählen will, welcher sie auch liebt, da ihr Herz Lysander (Lucie Hindel/ Bastian Roppelt) gehört. Da sie sich gemäß der Tradition zwischen dem Tod und einem Leben

Die Theater-AG des Gauß-Gymnasiums entführte das Publikum in der BIZ-Aula in die zauberhafte Welt von Shakespeares „Sommernachtstraum“. Foto: Rudolf Uhrig im Kloster entscheiden muss, weil sie ihrem Vater ungehorsam war, beschließt sie, mit ihrem Liebsten nachts in einen nahe gelegenen Wald zu fliehen. Helena (Laura Rückert/Lene Jäger), die unglücklich in Demetrius verliebt ist, erzählt ihm von dem Plan und beide folgen heimlich dem glücklichen Paar. Amouröse Verwicklungen Hinzu kommt eine Truppe Handwerker, die den Wald als idealen Probeplatz für ihr Schauspiel, welches sie zu Ehren des Herzogs

aufführen wollen, auserwählt haben. Allerdings haben sie keine Ahnung, wie zauberhaft diese Nacht für sie alle werden wird, denn sie sind mitten in die Welt der Elfen und Waldgeister und ihres Königspaares, Oberon (Lisanne Hirsch/Saskia Fleischer) und Titania (Anita Bragin/Pauline Handschuh), geraten. Diese streiten sich gerade heftig, und so wird Weber Bottom (Sophie Braun/Florian Bonath) wegen seines prahlerischen Spiels von den beiden Pucks (Felicitas Lenck/Katharina Lang, Isabelle Braun/Jule Wies) in einen Esel verwandelt.

Diesem verfällt die mit einem Liebessaft verzauberte Titania, weswegen ihre Dienstelfen Tulip (Julia Bardong), Sunflower (Diana Deutschendorf), Snowflake

(Jannika Heckmann) und Daisy (Sophie Jatzek) ihn von vorne bis hinten bedienen müssen. Doch auch bei den Athenern stiften die Pucks ihr Unwesen: Statt Demetrius, der sich in Helena verlieben soll, bekommt Lysander den Saft und verliebt sich auch in Helena, die sich von beiden veralbert glaubt. Hermia versteht gar nichts mehr und schlägt sich mit ihrer Kindheitsfreundin, während die Männer um Helenas Gunst kämpfen. „Prima, jetzt war jeder mal in jeden verliebt und alle haben sich geprügelt!“, freute sich hämisch Shamrock am Ende, als alles wieder gut war. Die Handwerker Master Qunice (Marie Stengert/Joely Jotzo), Flute (Sophia Drewitz/Lara Beutel), Snug (Sophia Sattler/Annika Andrejewski), Snout (Lena Friedrich) und Starvelling (Sina Wackenhäuser/Lea Schwan) führten noch ihr für die Athener grauenhaft schlechtes Stück auf (dem das Saalpublikum allerdings gehörig applaudierte) und dann fiel der Vorhang mit einer Menge Seifenblasen, die vom Geländer der Aula auf die Zuschauer hinunter gepustet wurden. Natürlich war am nächsten Tag die erste Stunde für alle mitwirkenden Schüler frei und man freute sich über zwei sehr gelungene Vorstellungen, die das Publikum begeistert zurück ließen.

HINTER DEN KULISSEN Regie: Natalie Hemmerich, Christine Wolf und Katja Baumgärtner Souffleuse: Nina Kehr (Jahrgangsstufe 11) Kostüme: Sophie Braun (9d), Isa Schön (8f), Nadja Magura (8f) Plakat: Dominik Ptaszek Bühnenbild: Doris Weber Bühnentechnik: Freddie Schnerch, Martin Holl, Günther Eckert Licht: Daniel Nitzpon (8g) Ton: Leon Bastian (8g)

Heinrich Heine und Hermann Hesse Stoepel mit zwei Lesungen in Gottliebenkapelle HERRNSHEIM Der bekannte Schauspieler Moritz Stoepel gastiert mit zwei Veranstaltungen in der Gottliebenkapelle WormsHerrnsheim. Am Sonntag, 25. Mai, 17 Uhr, bringt er sein Programm „Heinrich Heine“ zur Aufführung, eine Woche später, am Sonntag, 1. Juni, 17 Uhr, widmet er sich Hermann Hesse. In einer Art Lebensrückschau erzählt der Schauspieler Moritz Stoepel in der Figur Heinrich Heines scharfsinnig, zärtlich, heiter, bissig, melancholisch, verzaubernd, kritisch und verzweifelt über sein Leben, sein Lieben, seine Leidenschaft und sein Sterben. Inspiriert von dem zerrissenen Dichter einfühlsamer Liebeslyrik und beißendem Spott, dem Reise- und Naturschriftsteller, dem politischen Journalisten und dem verbotenen Sänger im Exil verbindet und umrahmt Moritz Stoepel Heines Literatur mit eigenen Vertonungen und Klängen verschiedener Instrumente. Mit Texten aus dem lyrischen Werk, den Briefwechseln, den „Reisebildern“, den „Geständnissen“ und den „Memoiren“ entsteht ein biographisches“ Seelenportrait”, das Heinrich Heine als jenen widerspiegelt, der er für

viele Generationen war und ist, nämlich einer “der wenigen deutschen Dichter von europäischem Rang - wenn nicht sogar ein Weltpoet”. Ein neues Programm, einen Querschnitt seiner bisherigen Hermann-Hesse-Veranstaltungen, präsentiert Moritz Stoepel dann am 1. Juni. Hermann Hesses Poesie umrahmt der Schauspieler mit eigenen Klangfantasien und nimmt dabei sein Publik mit auf eine literarische Reise. Inspiriert durch die Schönheit und Vergänglichkeit der Natur - durch die „Schätze des wilden gärenden Urweltgartens“ - schuf Hermann Hesse Lyrik und Prosa als Spiegelbild von Träumen, Hoffnungen, Lieben, Sehnsüchten, Begierden und Erinnerungen - seiner „eigenen Seele gespiegeltes Bildnis“.

INFOS Der Eintritt beträgt 15 Euro (für Schüler/Studenten 5 Euro). Die Anzahl der Plätze in der Kapelle sind begrenzt. Reservierungen bei der Veranstalterin Tilla Basurco unter Telefon 06241/54031 oder per E-Mail an basurconcert@ yahoo.de

Die Wormser Kantorei unter der Leitung von Stefan Merkelbach wird am 31. Mai in der Magnuskirche Werke aus der Zeit der Wiener Klassik zu Gehör bringen. Archivfoto: Rudolf Uhrig

Paulinum mit berühmter Bach-Kantate eröffnet WORMS Kein Komponistenname steht so singulär für die Vervollkommnung der Epoche des Barock wie Johann Sebastian Bach. Innerhalb seines vielfältigen Kantatenschaffens nimmt die berühmte Kantate „Ich will den Kreuzstab ewig tragen“ eine zentrale Stellung ein. Groß angelegte Bassarien und dramatische Rezitative stehen für ein populäres Meisterwerk, dessen Schlusschoral „Komm, o Tod, du Schlafes Bruder“ zu den bekanntesten Bachchorälen überhaupt zählt. Dass Bachs Chorbesetzungen extrem klein waren, er mit maximal zwei bis drei Sängern pro Stimme arbeitete, ist mittlerweile wissenschaftlich unumstritten. Das renommierte Ensemble Paulinum wird Bachs Musik in einer Wormser Erstaufführung erstmalig in dieser historisch kleinen Besetzung zu Gehör bringen und damit auch gleichzeitig den Wormser Kultursommer, der sich in diesem Jahr mit dem Barock beschäftigt, musikalisch eröffnen.

Das Ensemble Paulinum hat sich seit seiner Gründung 2009 binnen kürzester Zeit zu einer relevanten Größe der Alten Musik-Szene entwickelt. Zahlreiche Welterstaufführungen haben auch international für Aufsehen gesorgt. Geleitet wird das Vokalensemble von Christian Bonath, der als zu den anerkannten Experten seiner Generation zählt. Begleitet werden die Alte MusikSpezialisten vom Barockorchester Pulchra musica, das durch regelmäßige Konzerttätigkeiten Einladungen zu Festivals sowie CD-Einspielungen auch international Bekanntheit erlangt hat.

INFOS Das Konzert findet am Sonntag, 18. Mai, 19 Uhr, in der Kirche St. Martin statt. Karten sind an der Abendkasse für 13 Euro (ermäßigt 10 Euro) erhältlich, Kartenreservierungen unter Telefon 06241/8531053.

Nova Cantica mit neuem Projekt Aufführung der „Messe modale“ von Jehan Alain am 15. Juni in der Liebfrauenkirche WORMS Seit Februar bereiten sich die Damen von Nova Cantica auf die „Messe modale en septuor“ von Jehan Alain vor. Es handelt sich hierbei um eine zweistimmige Messe, die innerhalb von Worms zum ersten Mal am Dreifaltigkeitssonntag, 15. Juni, 9.30 Uhr, im Hochamt in der Liebfrauenkirche zu hören sein wird. Jehan Ariste Alain war ein französischer Organist und Komponist. Er wurde am 3. Februar 1911 in Saint-Germain-en-Laye geboren und starb am 20. Juni 1940 in Petit-Puy bei Saumur. Neben vielen anderen Werken komponierte Alain 1938 die „Messe modale en septuor“ für Sopran, Alt, Flöte und Streichquartett oder Orgel. Sein Gesamtwerk umfasst mehr als 140 Kompositionen. Die „Messe modale en septuor“ ist

für sieben Solisten gedacht, Sopran, Alt, Flöte und Streichquartett. Nur in Fällen, bei denen kein Streichquartett zur Verfügung steht, findet die Orgel Verwendung. Jehan Alain hat das Benedictus nicht vertont. In der zu hörenden Partitur basiert das Benedictus auf den Themen des Sanctus, das von seiner Schwester Marie-Claire und seinem Bruder Oliver komponiert wurde. Ganz besonders freuen sich die Sängerinnen von Nova Cantica, einmal wieder in einer anderen Kirche den Gottesdienst musikalisch zu gestalten. Dazu wird die Messe an Christi Himmelfahrt, 29. Mai, in Ludwigshafen in der Kirche St. Ludwig zu hören sein. Diese Verbindung kommt durch den Chorleiter Hans Jochen Kaube zustande, der dort unter anderem als Organist tätig ist.

KURZ NOTIERT

Wiener Klassik im Fokus

Restkarten fürs Vereinsheim

Wormser Kantorei konzertiert am 31. Mai in der Magnuskirche

HERRNSHEIM (gwe) Für das

WORMS

Die Konzerte der Wormser Kantorei in der Magnuskirche haben eine lange Tradition, die am Samstag nach Christi Himmelfahrt, 31. Mai, um 20 Uhr fortgeführt wird. Der renommierte Chor stellt ein Programm aus Werken der „Wiener Klassik“ vor, in dessen Zentrum Wolfgang Amadeus Mozarts Regina coeli und Franz Schuberts Messe in GDur stehen. Mozarts viersätziges Werk, das im Jahr 1771 in Salzburg entstanden ist, ist im neapolitanischen Stil komponiert. Die Ecksätze sind von österlichem HallelujaJubel bestimmt, geprägt durch festlichen Glanz von Pauken und Trompeten, während die beiden arienhaften Mittelsätze dem SoloSopran Raum zur musikalischen Gestaltung geben. Die renommierte Mannheimer Sopranistin Sabine Goetz übernimmt die Sopran-

partie. Sabine Goetz begann ihre Karriere im lyrischen Fach am Theater Aachen. Inzwischen fühlt sie sich fast ausschließlich dem Konzertfach verpflichtet und konzertiert mit sämtlichen bekannten Ensembles der Alte-Musik-Szene in Deutschland und Europa. Ein Jugendwerk von Schubert Auch in der Messe in G-Dur von Franz Schubert wird sie zu hören sein. Das Jugendwerk des Wiener Komponisten entstand im Jahre 1815 für die Lichtenthaler Kirche in der Wiener Vorstadt. Schubert zeigt bereits im Alter von 18 Jahren seinen Sinn für die Melodiegestaltung und das liedhafte Moment und lässt die Großartigkeit seiner späteren Messvertonungen erahnen. Die Messe wird ergänzt durch die Offertoriumsvertonung Cantate Domino des Benedikti-

nerpaters Bonifaz Stöckl, einem Schüler Leopold Mozarts. Zusammen mit Aemilian Kaisers Magnificat in D-Dur und Wolfgang Amadeus Mozarts herrlicher Sinfonie Nr.8 für Orchester kommt ein Programm zur Aufführung, das einen wunderbaren Einblick gibt in die liturgisch sinfonische Musik des österreichisch-bayrischen Raums des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts. Zusammen mit der Wormser Kantorei und den Vokalsolisten musiziert die Heidelberger Kurpfalzphilharmonie.

INFOS Karten zu 10 Euro sind erhältlich bei allen Chormitgliedern, bei Bücher Bessler (Telefon 06241/24327) und ab 19 Uhr an der Abendkasse.

Konzert von „Vereinsheim Baldu“ mit David Maier gibt es noch wenige Restkarten. Wer dabei sein möchte, sollte rasch 18 Euro auf das Konto des Chateau Schembs, IBAN: DE42 553500100021221908, Kennwort „Baldu“ überweisen. Bereits jetzt können schon Karten

für das Konzert der „Zucchini Sistaz“ am Sonntag, 7. Dezember, 17 Uhr, reserviert werden. Für 17 Euro kann man dem Gesang des zauberhaften Damentrios lauschen, die Überweisung mit dem Kennwort „Sistaz“ geht ebenfalls an das Konto des Chateau Schembs, IBAN: DE42 553500100021221908.

Improvisationen zu Videokunst LUDWIGSHAFEN Das künstlerisch spartenübergreifend arbeitende Hermann Art Kollektiv zeigt am Freitag, 23. Mai, 21 Uhr, im Dôme des Ludwigshafener Kulturzentrums „dasHaus“ unter dem Titel „mit A&O“ Experimentalvideos des Frankfurter Künstlers Michel Klöfkorn und von Ulu Braun aus Berlin, die von Musikern des Kollektivs live vertont werden. Bei ihrem „instant composing“ lassen sich die Musiker vom Gesehenen leiten

und inspirieren. Somit werden direkte Empfindungen und Emotionen spontan durch die Ausdruckskraft der Instrumente hörbar gemacht. Die Konzeption des Abends wurde maßgeblich von dem renommierten Schlagzeuger Erwin Ditzner und Christina Stihler entworfen. Eine Party mit DJ beschließt das Programm zu vorgerückter Stunde. Karten sind im Vorverkauf zu 12 Euro und an der Abendkasse zu 15 Euro erhältlich.

Wormser Kultursommer mit zahlreichen Veranstaltungen zum Barock WORMS „Mit allen Sinnen“

Moritz Stoepel tritt am 25. Mai und am 1. Juni in der Herrnsheimer Gottliebenkapelle auf. Der Schauspieler präsentiert Programme zu Heinrich Heine und Hermann Hesse. Foto: Privat

– so das Motto des diesjährigen Kultursommers RheinlandPfalz. Seit 2005 variiert die Stadt Worms das jeweilige Motto und lädt seitdem ebenfalls zu einem Wormser Kultursommer ein. In diesem Jahr dreht sich hierbei alles um das Thema Barock, zahlreiche Veranstaltungen widmen sich dieser zwischen 1575 und

1770 eingeordneten Kunstepoche. Die Gästeführer bieten unter dem Motto „Sprenggiebel, Ohrenfenster und verschlüsselte Botschaften“ mehrere Barock-Führungen an, die sich nicht nur mit den historischen Bauten, sondern auch mit den dort zu findenden Inschriften beschäftigen. Am 12. Juli findet die Führung als ein

besonderes Highlight gemeinsam mit den Wormser Barockbläsern statt. Am 23. Mai werfen Erwin Martin und Christian Schmitt im Luthersaal der Luthergemeinde mit ihren Vorträgen einen „Blick hinter die Fassaden einer Pracht liebenden Gesellschaft“. Einen ganz besonderen Höhepunkt verspricht das Konzert von Medea Bindewald im Wormser Dom

zu werden. Im Rahmen der Kulturnacht am 14. Juni wird die Cellistin Musik aus dem 17. und 18 Jahrhundert präsentieren, darunter auch Werke ihrer aktuellen CD. Am 22. Juni lädt der Heylshof zu einem „Nachmittag im Zauber des Barock“. Es werden Mode und Kunsthandwerk des Barock präsentiert, auch Lesungen aus

barocken Texten sowie musikalische Aufführungen sind Teil des Programms. Zum Abschluss des Wormser Kultursommers zeigt die Büchnerbühne Riedstadt am 11. September eine Inszenierung von Molières „Der Geizige“ im Lincoln Theater. Alle Informationen zum Programm findet man auf der Internetseite www.worms.de.


Worms 9

Samstag, 17.05.2014 | KW 20

Kommunikation wird ausgebaut

„Mensch.Macht.Handel.Fair“

Eva Ehmke übernimmt neu geschaffene

Von Florian Stenner

Stabsstelle für Öffentlichkeitsarbeit im Klinikum

WORMS Fair gehandelte Lebensmittel, praktische Alltagsgegenstände und echte Raritäten: All das kam bei zahlreichen Wormserinnen und Wormsern im Rahmen des 19. Weltladentags gut an. Unter dem Motto „Mensch.Macht.Handel.Fair“ machte der Weltladen Worms auf dem Obermarkt auf die Macht von Supermarktketten und deren Auswirkung auf die Produktion von Handelswaren aufmerksam. Und die Veranstalter aus der Nibelungenstadt waren nicht alleine: Denn über 500 Weltläden in Deutschland und Österreich trugen die politischen Forderungen des Fairen Handelns an die Öffentlichkeit.

WORMS Das Klinikum Worms intensiviert seine Aktivitäten im Bereich Kommunikation. Eva Ehmke hat zum 15. April 2014 die Stabsstelle Unternehmenskommunikation übernommen. Die Position wurde in dieser Form neu geschaffen. Neben der Verantwortung für die externe Kommunikation und Pressearbeit des Klinikums Worms umfasst der Aufgabenbereich von Frau Ehmke auch den strategischen Aufbau eines klinikinternen Kommunikationskonzeptes. Gerd Obenauer, der die Pressearbeit des Klinikums in den vergangenen Jahren neben seiner Funktion als Leiter der Patientenabteilung verantwortete, scheidet ruhestandsbedingt aus dem Unternehmen aus. Frau Ehmke und Herr Obenauer werden die externe Kommunikation des Klinikums noch bis zum 23. Mai 2014 gemeinsam betreuen.

Frau Ehmke hat an der Technischen Universität Darmstadt Germanistik, Wirtschaftswissenschaften und Geschichte studiert und war danach mehrere Jahre als Public Relations-Beraterin auf Agenturseite beschäftigt. Zuletzt verantwortete sie die nationale Öffentlichkeitsarbeit des Maschinenbauunternehmens Schenck Process mit Sitz in Darmstadt. „Wir danken Gerd Obenauer für seine mehr als 40jährige Treue gegenüber unserem Klinikum. Er war bereits bei der Grundsteinlegung unseres neuen Klinikstandortes auf der Herrnsheimer Höhe mit dabei und hat in den vergangenen Jahren maßgeblich dazu beigetragen, unser Klinikum zu dem zu machen, was es heute ist: Ein modernes, wertegetragenes Krankenhaus der Schwerpunktversorgung“, kommentiert Friedrich Haas, Geschäftsführer des Klinikums Worms.

KURZ NOTIERT

Zeitzeugen berichten WORMS In der Reihe „Zeitzeugen berichten aus ihrem Leben“ lädt die Seniorenakademie zu einer weiteren Veranstaltung ein. Am Dienstag, 20. Mai, berichtet der

langjährige Propst am Wormser Dom, Eckehart Wolff, aus seinem Leben. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Sozialzentrum im Burkhardhaus, Berggartenstraße 3.

Tanzcafé für Senioren WORMS Am Mittwoch, 21. Mai, findet ab 14 Uhr in der städtischen Seniorenbegegnungsstätte 1 das Senioren-Tanzcafé statt. Die Gäste werden mit Live-Musik unterhalten.

Nähere Auskünfte erteilen das Seniorenbüro, Telefon 06241/8535700 oder 06241/8535701 sowie die Seniorenbegegnungsstätte I, Telefon 06241/8535715.

Weltladen Worms zeigt Alternativen zu Supermarktketten auf / „Mehr Gerechtigkeit im Handel“

Ernster Hintergrund Neben einem Informationsstand zu dieser Thematik stand in Worms zudem ein großer Flohmarkt auf dem Programm. „Mit unserem Informationsmaterialien und dem bunten Flohmarkt wollen wir den Menschen aufzeigen, dass es auch Alternativen zum Supermarkt gibt“, erklärt Bettina Kneiper vom Verein „Eine-Welt-Laden Worms e.V.“ im Bezug auf den ernsten Hintergrund der Aktion. Denn immer wieder führt der Preisdruck und der Konkurrenzkampf im Handel zu Arbeitsund Menschenrechtsverletzungen entlang der internationalen Lieferketten. Dem möchten die Weltläden entgegenwirken. Bei fair gehandeltem Kaffee sowie verschiedenen Köstlichkeiten informierten die Veranstalter zahlreiche Interessierte über die aktuelle Situation auf dem Han-

Die Vorsitzende des Weltladens, Dr. Dagmar Loskill (rechts) bietet am Aktionstag auch ihre Schreibmaschine, die Gendamerie Steiermarkt, zum Verkauf an. Foto: Rudolf Uhrig delsmarkt. Bettina Kneiper ist sich zwar dessen bewusst, dass die meisten Menschen über die vorhandenen Missstände bereits vieles wissen, aber eins fehle in den Augen der Vereinsvertreterin: Das Bewusstsein für die Alternativen. Der Wormser Weltladen wies jedoch nicht nur auf das kulinarische Alternativ-Angebot hin,

sondern wartete zugleich mit einem großen Flohmarkt auf. Neben Geschirr, CDs und Büchern kamen Raritätenjäger in so mancher Ecke voll auf ihre Kosten. Gleich mehrere Kaufinteressenten lockte beispielsweise eine Schreibmaschine von Dr. Dagmar Loskill. Diese hatte sie selbst im Jahre 1970 auf einem Flohmarkt in Wien erstanden und wusste

zu diesem Zeitpunkt nicht, dass es sich um ein ausrangiertes Gerät der Landesgendarmerie handelt: „Das hat ein Freund mir per Zufall erklärt. Und wie man sieht, weckt eine solche Rarität großes Interesse. Aber nicht nur die Schreibmaschine konnten wir verkaufen, sondern auch zahlreiche weitere Produkte. Der Flohmarkt war,

wie die gesamte Veranstaltung, ein voller Erfolg.“ Infobox: In Deutschland teilen sich fünf Supermarktketten 90 Prozent des gesamten Umsatzes auf dem Lebensmittelmarkt. Weltläden sind Fachgeschäfte des Fairen Handels und Ziel ihrer Arbeit ist es, zu mehr Gerechtigkeit im Handel mit den Ländern des Südens beizutragen.

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Kulturnacht-Programmpunkte auf einen Blick Große Bühne nicht nur für etablierte Veranstalter / Rund 450 Kuluturschaffende zeigen Können – darunter Künstler, Laienmusiker und Tanzgruppen WORMS Auch die achte Auflage der Wormser Kulturnacht am Samstag, 14. Juni, verspricht ein ganz besonderes Kulturereignis zu werden. Neben den etablierten Kulturinstitutionen und -veranstaltern präsentieren sich in dieser Nacht von 19 bis 1 Uhr vor allem die vielen freischaffenden Künstler sowie Laienmusiker, Tanzgruppen und Kulturschaffende, die sich einem breiteren Publikum bekannt machen wollen. Die große Bühne dafür bereitet ihnen die Kultur und Veranstaltungs GmbH in Zusammenarbeit mit der städtischen Kulturkoordination, die die zentrale Koordination der Veranstaltung übernehmen. Insgesamt werden dieses Mal an 36 Veranstaltungsorten – drei mehr als 2013 und insgesamt 9 neue – rund 450 Kulturschaffende ihr Können den Besuchern präsentieren. Der Vorverkauf läuft.

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Cafe L

Das „atelierblau“ versteigert zehn verschiedene Bilder. Auktionatorin des Abends ist Christiane Ross-Herchenröther. Unter dem Motto „Lockere Saxofonhäppchen zu Kaffee und Kuchen“ gibt „Saxzement“ dabei akustische Musik zum Besten. Bereits ab dem 1. Juni werden die zu versteigernden Bilder im Café L präsentiert. Interessierte Kunstliebhaber haben dann bereits die Gelegenheit Vorgebote

Stefan Weißmann präsentiert entlang der großen Affengasse fotografische Spiegelungen Foto: Privat abzugeben. Ab 11. Juni wird Daniel Schoa das Bild mit dem Titel »Frida Kahlo und Daniels Welt« live im Café L fertigstellen.

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Chamäleon

Sabine Mayer schlüpft als „Papyra, das Papierchamäleon“ in ihrer witzig-ironischen OneWoman-Show in immer neue Papier-Kostüme und haucht den Charakteren Leben ein. Zugleich haben sich Leuchtobjekte von Oscar Guayasamin in Form von Hüten und Stiefeln vom Atelier „Urpila“ auf den Weg gemacht. Das Duo „monoBeto“ erfreut Herzen und Ohren mit traditioneller lateinamerikanischer Mu-

sik. Die Malerin Aliku (Anneliese Kuhnen) zeigt zusätzlich skulpturale Objekte aus Papier. Besucher können eigene Papierhüte kreieren oder ihre sinnigen und herrlich unsinnigen Gedanken auf einen Papierbaum malen.

13 Friedrichskirche Die Musikgruppe „Kamohelo“ und die Ghana Union Worms laden herzlich ein zur „Afrikanischen Nacht“. „Kamohelo“bietet mitreißende Musik zum Mitmachen. Rhythmen aus Westafrika wechseln sich mit eigenen Kompositionen ab; Samba und exotische Melodien verleiten den Zuhörer zum Träumen. Die

Ghana Union bietet kulinarische Leckerbissen aus ihrer Heimat und lädt zum Verweilen und Genießen ein. Dazu werden Bilder aus Ghana und anderen afrikanischen Ländern gezeigt.

sentieren und vorstellen. Friedel Lahr wird diese exquisite Probe mit Informationen um die jeweiligen Locations ergänzen. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt. Keine Voranmeldung.

15 Große Affengasse 8

22 Jüdisches Museum

Tauchen Sie ein in die Welt der verfluchten Piraten der Karibik. Lassen Sie sich treiben in der skurrilen Rauminstallation einer fast vergessenen Zeit. Von Flaggen über Leuchter, Truhen, Säbel, Ketten, Pistolen, Schlüssel, Kanonen, Muscheln und Kraken bis hin zu Skeletten, Papageien, Fackeln, Landkarten, Knochen, Tintenfischen und Kerzen gibt es alles, was das Piraten-Herz höher schlagen lässt.

16 Große Affengasse/

Rheinstraße/Bärengasse Fotograf Stefan Weißmann und Unikat-Inhaberin Ulrike BickelUhink laden die Besucher ein zu einer Schlenderweinprobe entlang der großen Affengasse zu den fotografischen Spiegelungen vom Unikat zu Unikaten.

21 Innenstadt Treffpunkt: Jüdisches Museum. An verschiedenen Orten in Worms werden die Winzer der Vinovation sechs Weine prä-

im Raschi-Haus Erleben Sie im Jüdischen Museum Worms, dem einzigen im Land Rheinland-Pfalz, die Geschichte der hiesigen jüdischen Gemeinde. Lernen Sie die religiösen Bräuche und Feiertage der Juden kennen und tauchen Sie ein in die Geschichte der Wormser Synagoge. Vor einhundert Jahren begann der Erste Weltkrieg. Der Archivleiter Dr. Gerold Bönnen führt die Besucher exklusiv und nur in der Kulturnacht durch die Sonderausstellung. Hier werden zentrale Aspekte des Krieges in Worms und der Region präsentiert.

28 St. Martin (Innenhof) Es ist schon zu einer kleinen Tradition geworden, dass „Wonne Jazz“ im wundervollen Ambiente des Innenhofes der Martinskirche aufspielt. Die fünf Musiker präsentieren eine Mischung aus Jazz-Standards und Film-Melodien in dem für sie typischen Sound. Nach musikalischen Ausflügen in die Hippie-Zeit, nach Italien oder gar rund um die Welt

hat der Chor „CANTIAMO“ in diesem Jahr das alte und immer wieder neue Thema Liebe ausgewählt.

34 Veritas Im Weinlokal Veritas gibt es in der Kulturnacht ein reichhaltiges Barbecue. Bei Wein und elekt-

ronischer Musik verschiedener DJs können die Besucher die Leckereien vom Grill genießen. Zu späterer Stunde verwandelt sich dann das Lokal in eine Tanzfläche. Die Hofgestaltung des Veritas hat max-klaus in die Hände genommen: Fische machen dem Angler den Hof und Bäume erzählen grün-gelbes Anglerlatein.

Grafik: Schäfer + Bonk


10 Sport

Samstag, 17.05.2014 | KW 20

Pfeddersheim holt Punkt in Ludwigshafen

Kevin Gotel trifft doppelt / Heute letztes Heimspiel vor Sommerpause gegen die Spielvereinigung Burgbrohl Von Stefan Lubojansky

Pille zur Führung. Keine zwei Minuten später hatte Franke den nächsten Treffer auf dem Fuß, denn der hätte sitzen müssen. Klug aber schnappte sich die Kugel und weiter ging es auf der anderen Seite. Der Ausgleich fiel schließlich in der 70. Minute durch Kai Mueller nach toller Einzelleistung. In der Schlussphase waren die Hausherren dann durchaus näher an dem Führungstreffer dran als die TSG, doch dann war Schluss. Aufgrund der ausgeglichenen Spielanteile ging das Remis absolut in Ordnung. Trainer Hess zeigte sich jedenfalls am Ende der Partie mit der Leistung seines Teams durchaus zufrieden. Zwar habe man es versäumt, mit dem möglichen dritten Tor den Sack zuzumachen, doch mit dem auswärts eingefahrenen einen Punkt könne er sehr gut leben. Damit einhergehend ist der Klassenerhalt mit nunmehr 44 Punkte endgültig gesichert, weswegen sich Hess nun ganz entspannt dem vorletzten Spiel, vor heimischem Publikum, widmen könne. „Ich freue mich jetzt auf das letzte Heimspiel, bei dem wir uns mit einer ordentlichen Leistung von unseren Fans verabschieden wollen.“ Als Gegner ist die Spielvereinigung Burgbrohl zu Gast im Uwe Becker Stadion, für die der Klassenerhalt mit bisher 43 eingefahrenen Zählern ebenfalls durch ist. Anstoß der Partie ist heute um 15.30 Uhr. Eine Woche später beginnt nach dem Spiel gegen den Spitzenreiter der Liga, dem FK 03Pirmasens, die wohlverdiente Sommerpause. In diesem Sinne: Auf geht’s TSG!

LUDWIGSHAFEN

Vergangenen Mittwochabend trennten sich im Nachholspiel der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar die Pfeddersheimer Kicker und die Arminia aus Ludwigshafen in einer fairen und äußerst temporeichen Begegnung mit einem gerechten 2:2-Unentschieden. Der erste Versuch hatte kürzlich aufgrund eines Unwetters in der 75. Spielminute abgebrochen werden müssen, diesmal aber hielt das Wetter stand. Die Truppe von Trainer Norbert Hess sollte zu der Wiederaufnahme sicherlich mit einer ordentlichen Portion Motivation im Gepäck angereist sein, denn immerhin hatte man in der vorhergehenden Partie dem Traditionsverein aus Neunkirchen eine bittere 1:5-Heimpleite beschert. Dementsprechend druckvoll startete die TSG, und kam bereits in der zweiten Spielminute nach toller Hereingabe von Dennis Seyfert durch Kevin Gotel zur Führung. Im weiteren Verlauf bestimmte zunächst die Gästetruppe das Geschehen auf Platz. Gut arbeitend gegen Ball und Gegenspieler brachten sie die Hausherren deutlich ins Schwitzen. Profit jedoch konnte aus der Überlegenheit keiner geschlagen werden. Wie aus dem Nichts heraus fiel plötzlich in der 13. Minute der Ausgleich. Tim Amberger nutzte das Zuspiel seines Kollegen, um unhaltbar für TSG-Keeper Thorsten Müller einzuschießen. Von da an begegneten sich beide Ligakonkurrenten auf absoluter Augenhöhe. Temporeich ging es permanent rauf und runter. Chancen gab es auf beiden Seiten, jedoch verhinderten die an diesem Abend hervorragend aufgelegten Torhüter mit teilweise absoluten Glanzparaden weitere Treffer. In der 34. Minute hielt FC Schlussmann Bartosz Frankes Schuss stand, Müller rettete gegen Manuel Maier das Remis in die Pause. Das von beiden Mannschaften gute, schnelle und kampfbetonte, jedoch faire Spiel, machte

TSG Pfeddersheim:

Der zweifache Torschütze Kevin Gotel (rechts) im Kopfballduell gegen den Ludwigshafener Steffen Burkhard. Foto: Stefan Lubojansky Lust auf mehr – und munter ging dann auch weiter. Den besseren Start in den zweiten Durchgang erwischten analog zum Ersten die Pfeddersheimer. Ganze vier

Minuten nach Wiederanpfiff war erneut Gotel erfolgreich. Zunächst ging er als Sieger im Kopfballduell gegen Steffen Burkhard hervor, FC-Keeper Peter Klug

konnte jedoch abklatschen. Doch was ein echter Goalgetter ist, der lässt sich so schnell nicht die Butter vom Brot holen. Hartnäckig nachgesetzt versenkte er die

Thorsten Müller – Robin Schittenhelm, Matthias Lang (Enis Aztekin, 46. Spielminute), Jakob Siebecker (Markus Mo Amar, 69. Spielminute), Christopher Ludwig – Yannick Krist, Tobias Klotz, Mathias Tillschneider, Dennis Seyfert– Bartosz Franke (Sebastian Schulz, 80. Spielminute), Kevin Gotel

„Kräfte mobilisieren“ Wormatias U23 erwartet RWO-Alzey Von Stefan Lubojansky WORMS Langsam aber sicher neigt sich auch für Wormatias U23 die Saison 2013/2014 in der Landesliga zu Ende. Zwei Spiele gilt es noch für die Truppe von Trainer Marco Stark und Simon Eller zu absolvieren, dann beginnt die wohlverdiente Sommerpause. Die Planung für die kommende Spielzeit läuft jedenfalls schon jetzt auf vollen Touren. Mit Nils Magin wurde ein neuer Trainer angeheuert, zudem wurden von Seiten der Verantwortlichen, wie zuletzt gegen den SV Geinsheim, mehr und mehr A-Jugendliche in die Ligaduelle eingebunden, die bei ihren Einsätzen durchaus zu überzeugen wussten. Einige von ihnen seien durchaus schon jetzt landesligatauglich, lobte Stark. „Wir werden den ein oder anderen nach der Sommerpause in unserem Kader holen.“ Am Sonn-

tag geht es nun für den Wormser Nachwuchs im vorletzten, und gleichzeitig letzten Heimspiel, gegen die Rot-Weiß-Olympia aus Alzey. Die Rheinhessen fuhren nach bisher elf Siegen, fünf Unentschieden und zwölf Niederlagen 38 Punkte ein, und rangieren somit, einen Zähler hinter dem Wormser Traditionsverein, auf dem siebten Platz. In der Hinrunde Ende Oktober gab es, damals noch unter Sascha Eller, ein 1:1 Unentschieden. Die Stimmung in Ellers und Starks Truppe sei jedenfalls sehr gut. „Wir freuen uns alle auf die Pause und wollen in den letzten beiden Partien nochmal alles raushauen und am Ende als Sieger vom Platz gehen.“ Anstoß ist am Sonntag um 15 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in der EWR-Arena. Zum krönenden Abschluss kommt es eine Woche später im Lokalderby gegen den schon jetzt als Absteiger feststehenden SV Horchheim.

Kellerkinder im Fokus Monsheim/Rhenania und Hochheim/Flonheim KREIS

(hh) Hochspannung! Das Interesse der Fußballfreunde richtet sich am vorletzten Spieltag in noch erhöhtem Maße auf den Abstiegskampf. Besonders heiß geht es im Schlussdrittel der A-Klasse zu. Hier sind die vier letztplatzierten Mannschaften am Sonntag „unter sich“. Die Monsheimer stehen zwar als Absteiger fest, dennoch kann man davon ausgehen, dass sie sich „mit Würde“ von ihren Fans verabschieden wollen. Das könnte der Vorletzte Rheindürkheim (24 Punkte) zu spüren bekommen. Der TSV Rhenania hat allerdings am letzten Sonntag mit dem 2:1 gegen Eich ein deutliches Lebenszeichen von sich gegeben, und es ist der Mannschaft zuzutrauen, dass sie auch in den beiden letzten Spielen alles versuchen wird, doch noch die Kurve zu bekommen. Jedoch ist damit zu rechnen, dass 30 Punkte zum Verbleib in der Klasse nicht ausreichen. Auf 29 Zähler

wollen jetzt die Hochheimer (26) kommen, die den Vordermann FV Flonheim (27) empfangen. Nach der 2:8-Schlappe beim TSV Armsheim wird es der Drittletzte auch daheim schwer haben. Allerdings laufen die Flonheimer ebenfalls ein Stück weit neben der Spur, wie das 4:6 (!) gegen die Gäste aus Biebelnheim erkennen lässt. Westhofen (28) ist Zwölfter und blickt genau wie das Quartett dahinter mit Sorge auf die beiden letzten Begegnungen. Die TGW ist jetzt in Wallertheim (SG Wiesbachtal) zu Gast und wird bemüht sein, wenigstens einen Zähler mit nach Hause zu nehmen. Hier die Begegnungen in der Übersicht: Horchheim II - GauBickelheim (heute Samstag, 16.30 Uhr) sowie Monsheim - Rheindürkheim, Hochheim - Flonheim, SG Wiesbachtal Westhofen, TSG Pfeddersheim II - Armsheim und Eich - Schornsheim (alle Sonntag, 15 Uhr).

Nibelungen noch nicht über dem Berg

Starke Handball-Saison

Klassenerhalt beim ASV Nibelungen aus eigener Kraft noch nicht gesichert

TG Osthofen mC1-Jugend wird Vize-Rheinhessen-Meister

Von Michael Mayer WORMS. Der Punktgewinn der Nibelungen am letzten Sonntag gegen Hassia Bingen genügte noch nicht um den angestrebten Klassenerhalt endgültig fest zu machen. Noch ist es möglich, dass die hinter den Grünhemden stehenden Mannschaften aus Bingen, Finthen und Geinsheim die Wormser in der Tabelle überflügeln. Sehr wahrscheinlich ist das indes

nicht, stehen sich doch beispielsweise Bingen und Geinsheim am Sonntag gegenüber, so dass maximal ein Team einen Dreier einfahren wird – wenn überhaupt. Finthen gastiert zeitgleich in Kandel. Wenn der Meister sich nicht gehen lässt, sollten die Mainzer beim VfR wenig zu bestellen haben. Trotzdem: Die Nibelungen brauchen noch Punkte, wenn sie den Ligaverbleib aus eigener Kraft und ohne bangen Blick über die Schulter fix machen wollen.

Und da es am letzten Spieltag gegen den Meister aus Kandel geht, und die auswärtsstarken Pfälzer die Saison am Holzhof vermutlich mit einem Ausrufezeichen ausklingen lassen wollen, steht der ASV am morgigen Sonntag in Altleiningen in der Pflicht. Das Hinspiel ist den Nibelungen noch in schlechter Erinnerung. Beim 0:4 gegen den TuS zeigten die Wormser ihre wohl schlechteste Saisonleistung, schon zur Pause war der Endstand damals

Für den Liga-Verbleib muss sich der ASV Nibelungen noch nach der Decke strecken - oder nach dem Ball, wie hier beim Archivbild gegen SV Horchheim. Archivbild: Schlögel

nach einer desolaten ersten Halbzeit hergestellt. „Wir haben es damals dem Gegner sehr leicht gemacht“, schließt ASV-Spielertrainer Wissam Abdul-Ghani eine Wiederholung des Debakels aus. Schon alleine deshalb, weil die Nibelungen diesmal auswärts ran dürfen und dort bekanntlich deutlich gefährlicher sind – das jüngste Gastspiel bei der Wormatia mal ausgeklammert. Der oft so erfolgreiche Konterfußball der Nibelungen könnte in Altleiningen tatsächlich zum Erfolg führen, sind doch die Pfälzer punktgleich mit dem ASV und somit selbst noch nicht gerettet. „Der Druck liegt also nicht nur bei uns“, weiß Abdul-Ghani, der aber warnt: Zuletzt fabrizierte der TuS gute Ergebnisse, wie das 6:0 gegen Frankenthal oder das torlose Remis gegen Kandel. Abdul-Ghani erwartet ein hart umkämpftes Spiel, welches unter keinen Umständen verloren werden darf: „Zumindest einen Punkt wollen wir mitnehmen. Verlieren wir die beiden letzten Saisonspiele, wird es für uns eng.“ Wie so oft reisen die Grünhemden mit großen Personalsorgen in die Pfalz. Nach Askan Tuna droht mit Nico Graber ein weiterer erfahrener Abwehrrecke auszufallen. Gegen Bingen musste Graber mit einer Zerrung früh raus, sein Einsatz in Altleiningen ist äußerst fraglich. Thorsten Breth könnte auf seiner Position spielen und mit Burkard und Asiamah-Bekoe die zuletzt praktizierte Dreierkette in der Defensive bilden. Vorne überzeugte gegen Bingen Christopher Selzer als zweite Spitze neben Montino. Eine Wiederholung des „SturmExperimentes“ in Altleiningen will Abdul-Ghani nicht ausschließen. .

Für die TGO mC1-Jugend spielten (hinten von links): Mirko Höfler (Trainer), Tim Kratz, Niklas Ahl, Lukas Klimavicius, Jan Libel, Malte von Moltke, Jonas Quenzer und Ralf Weber (Betreuer); (vorne von links): Patrick Wilhelm, Philipp Weber, Daniel Miess, Silas Höfler und Yannick Volk. Foto: privat

OSTHOFEN (red) Nach einer sehr starken Saison 2013/2014 konnten die Jungs der TGO Jahrgang 1999/2000 in der Rheinhessenliga der höchsten Spielklasse des HVR mit 26:6 Punkten den zweiten Tabellenplatz belegen. Die TGO Jungs spielten durchweg eine überragende Saison und mussten sich bei insgesamt 38 Spielen in der Pflichtspielrunde und bei Turnieren nur 3 mal geschlagen geben. Nur zwei Niederlagen gegen den Klassenprimus Budenheim, die ungeschlagen Meister wurden und denen wir an dieser Stelle recht

herzlich für diese Leistung gratulieren möchten und eine knappe Auswärtsniederlage beim Tabellendritten HSV Alzey mussten die TGO Jungs in der kompletten Saison hinnehmen. So konnte man mit 26:6 Punkten und überragenden 552:363 Toren den zweiten Platz in der Abschlusstabelle der Rheinhessenliga behaupten. Im weiteren Verlauf des Jahres konnte man ungeschlagen 4 stark besetzte Jugendturniere in Pfalz, Hessen und Rheinhessen gewinnen und sich bei Freundschaftsspielen gegen Vereine aus

den Nachbarverbänden Pfalz und Hessen ebenfalls durchsetzen. Aber nicht nur Siege und Punkte zählen. Vor allem die geschlossen mannschaftliche Entwicklung und die individuellen Fortschritte der einzelnen Spieler, von denen aktuell 6 Spieler im HVR Auswahlkader sind, lassen die Trainer die Zukunft der Mannschaft positiv sehen. Die Trainer möchten sich an dieser Stelle für den Einsatz der Spieler und vor allem bei den Eltern und Fans für die zurückliegende Saison bedanken.


Sport 11

Samstag, 17.05.2014 | KW 20

Zehn Ü50-Teams beim SVH zu Gast

„Mit erhobenem Haupt verabschieden“

Senioren-Ü50: Südwestmeisterschaft am

Von Stefan Lubojansky

17. Mai - mit der SG Worms

WORMS Dass das Eis für die Wormatia, was den Ligaverbleib anbelangt, spätestens nach der 0:2-Heimpleite gegen den SSV Ulm vergangenen Sonntag, nun endgültig zu brechen droht, ist leider bittere Realität. Man hatte sich beim Kellerduell durchaus mehr erhofft, gesteht auch Trainer Sascha Eller ein. „Doch wenn wir nur 15 Minuten guten Fußball zeigen, reicht das eben nicht aus, um am Ende als Sieger vom Platz gehen zu können.“ Aus eigener Kraft kann der VfR den Klassenerhalt nicht mehr schaffen. Man sei nun darauf angewiesen, sagt Eller, wer von oben und unten kommt, beziehungsweise aus der eigenen Liga aufsteigt. Und dann wären da ja noch die Clubs, die aus Geldgründen oder gar sportlicher Neuausrichtung abmelden. Fest steht bisher jedoch nur, dass Eintracht Frankfurt seine Zweite aus dem Spielbetrieb nimmt. Was also bleibt zunächst für die Wormaten übrig? Es ist die Hoffnung, denn die stirbt ja bekanntlich zuletzt. „Wir werden sehen, wo wir ganz am Ende stehen“, so Eller. Die Planung laufe derzeit für beide Ligen, doch ungeachtet dessen wolle man sich mit erhobenem Haupt in die Sommerpause verabschieden. Es sei wichtig, fährt der Trainer fort, einen langfristigen und positiven Aufwärtstrend in der Entwick-

KREIS (hh) Die Fußball-Oldies schnüren wieder die Stiefel. Im Ü50-Bereich war die SG Worms auf SWFV-Ebene in der Regel allein auf weiter Flur. Nun gibt es erstmals Konkurrenz aus anderen Kreisen. Die „Deutsche“ in Berlin - hier schnitt Worms zweimal hervorragend ab - ist erstaunlich attraktiv und daher wohl auch ausschlaggebend, dass das Interesse urplötzlich „von null auf hundert“ hochgeschnellt ist. Beim Südwestdeutschen Fußballverband war man über die riesige Resonanz erst einmal erstaunt. Dann aber wurde freudig registriert, dass ausnahmslos alle zehn Kreise einen „Meister“ für die Ü50-Endrunde im SWFV melden konnten. Die Südwestmeisterschaft Senioren-Ü50, so die offizielle Bezeichnung, findet am Samstag, 17. Mai, auf der Sportanlage des SV Horchheim statt. Der Lokalmatador SG Worms - das Team rekrutiert sich bekanntlich aus den Vereinen Leiselheim, Horchheim und Nibelungen - hat alle Mann an Bord und hofft auf eine erfolgreiche Titelverteidigung. Die Wormser Mannschaft geht davon aus, dass eine hoffentlich große Zuschauerzahl hinter ihr steht und sie lautstark unterstützt. Gespielt wird in zwei Fünfergruppen - und auf zwei Plätzen! Die

SG Worms hat es in der Gruppe B mit folgenden Mannschaften zu tun: SG Dammheim/ASV Landau, TuS Hohenecken, SV Großsteinhausen und SG Hoppstädten/Weiersbach. In der Gruppe A spielen: TSV Lambrecht, TuS Göllheim, Spvgg Dietersheim, VfL Simmertal und Sausenheim/ Neuleiningen. Anstoß am Samstag um 11 Uhr Mit den „Parallelspielen“ Lambrecht - Göllheim und Dammheim/Landau - Großsteinhausen geht‘s am Samstag beim SVH los. Anstoß für beide Begegnungen ist 11 Uhr. Die SG Worms ist um 11.25 Uhr erstmals an der Reihe. Und hier die Wormser Spiele in der Übersicht: SG gegen Hohenecken (11.25 Uhr), SG gegen Hoppstädten/Weiersbach (12.40 Uhr), SG gegen Großsteinhausen (13.30 Uhr) und SG gegen Dammheim/Landau (14.20 Uhr). Im ersten Halbfinalspiel (Anstoß 15.15 Uhr) treffen der Sieger der Gruppe A und der „Vize“ der Gruppe B aufeinander. Danach (um 15.45 Uhr) findet das zweite Halbfinalspiel statt - zwischen dem Sieger Gruppe B und dem Zweiten Gruppe A. Das Spiel um Platz drei wird durch Elfmeterschießen entschieden, das Finale beginnt um 16.30 Uhr.

Wormatia trifft heute auf Spitzentreiter Sonnenhof Großaspach / Klassenerhalt aus eigener Kraft nicht möglich

Wo die Wormatia nächste Saison wohl spielen wird? Aus eigener Kraft ist der Klassenerhalt für die Mannschaft von Trainer Sascha Eller jedenfalls nicht mehr zu schaffen. Zwei Regionalligaspiele hat der VfR diese Saison noch zu absolvieren. Archivfoto: Uhrig Zwei Spiele gilt es nun noch zu absolvieren. Das Restprogramm aber hat es in sich und wird für den VfR sicherlich kein Zuckerschlecken. Heute trifft die EllerTruppe im vorletzten Ligaduell

lung der Mannschaft zu erkennen. Der jedenfalls ist, das sei an dieser Stelle gestattet, trotz der schier ausweglosen, sportlichen Situation seit Ellers Amtsantritt deutlich erkennbar.

auf den jetzt schon als Meister feststehenden Club aus Großaspach. Mit von der Partie dürfte dann sicherlich auch wieder Adam Jabiri nach abgesessener Gelb-Sperre sein. Anpfiff der

Begegnung ist um 14 Uhr. Eine Woche später geht es schließlich zum Abschluss vor heimischem Publikum gegen den zweiten Anzug des FSV Mainz 05. In diesem Sinne: Alla Wormatia!

Mörstadt steigt auf

Zweimal mit Meistersekt gefeiert

Tischtennis: TV Mörstadt mit zwei Teams auf Relegationsplätzen

Fußballkreis: TuS Neuhausen und SV Pfeddersheim am Ziel

Von Hermann Hüthwohl

KREIS (hh) Im Fußballkreis Alzey-Worms sind am drittletzten Spieltag bezüglich Meisterschaft gleich zwei Entscheidungen gefallen. B-Klassen-Primus TuS Neuhausen und der SV 1914 Pfeddersheim (C-Klasse Worms) hatten die Tür bereits ganz weit aufgestoßen, und nun mussten die beiden Mannschaften nur noch durchgehen. Das ist ihnen erwartungsgemäß auch gelungen: Die Neuhauser buchten gegen Dittelsheim/Heßloch einen 3:2-Erfolg, und die „Verzehner“ kehrten vom Derby beim ASV Nibelungen II mit einem deutlichen7:1-Sieg zurück.

egalisieren, und auch nach der erneuten TuS-Führung zog Dittelsheim-Heßloch wieder gleich. Der Siegtreffer der Neuhauser löste natürlich Riesenjubel aus.

Riesenjubel nach Siegtreffer

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MÖRSTADT Erstmals seit Einführung der Relegationsspiele zwischen den beiden Zweitplatzierten der C-Klassen im Jahr 2007 trafen zwei Teams eines Vereins aufeinander. Während die dritte Mannschaft des TV Mörstadt in der Kreisklasse C 2 hinter dem ungeschlagenen Meister TuS Horchheim II die übrigen Verfolger auf Distanz halten konnte, kämpften in der Parallelklasse drei punktgleiche Vereine bis zum Schluss um die Plätze. Die Mörstädter „Zweite“ landete hinter TV Leiselheim VII und vor TV Alsheim/Mettenheim V auf dem zweiten Rang. Alle drei Mannschaften wiesen am Ende je 48:4 Punkte auf. Das Spielverhältnis musste entscheiden, hier lagen die Mörstadter um drei Zähler vor Alsheim/Mettenheim und sechs hinter den Leiselheimern. Damit stand fest, dass eine Mannschaft des TVM in die B-Klasse aufsteigt. Unter den Voraussetzungen konnte das Relegationsspiel auch in Mörstadt durchgeführt werden. Im vereinsinternen Duell setzte sich die zweite Mannschaft in

Starkes Team: Horst Marquardt und Sabrina Leidemer. einer äußerst spannenden Partie mit 7:5 durch. Entscheidend waren die Doppel, die mit 3:1 Punkten an die „Zweite“ gingen, wobei Holger Wagner und Michael Oberle – schon in der abgelaufenen Runde bestes Doppel der Kreisklasse C 1 – beide Partien für sich entscheiden konnten. Im Verlauf der Begegnung hatte die zweite Mannschaft nach der

Foto: Rudolf Uhrig Auf dem Neuhauser Rasen setzten sich die Gäste energisch zur Wehr. Das Team aus DittelsheimHeßloch hat dem Favoriten nichts geschenkt. Die Jungs um Spielertrainer Tobias Scheuermann, der selbst für das 1:0 sorgte, wollten vorzeitig den Titelgewinn perfekt machen, und das ist ihnen auch gelungen. Bereits ein Remis hätte gereicht. Die Gäste vom Kloppberg konnten bald darauf

rungen mit 22:20). Aktuell ist der Verein jetzt von der A- bis zur DKlasse vertreten, wobei die erste Mannschaft den Wiederaufstieg in die Kreisliga im Visier hat. TV Mörstadt II spielte mit Holger Wagner, Arno Klemens, Michael Oberle und Felix Sperb. Für TV Mörstadt III waren Jürgen Lauer, Wolfgang Perl, Horst Marquardt und Sabrina Leidemer am Start.

Hälfte der Spiele schon mit 4:2 geführt, verlor aber die beiden letzten Einzel des hinteren Paarkreuzes, so dass die Abschlussdoppel die Entscheidung bringen mussten. Hier musste sich die „Dritte“ nach heftiger Gegenwehr geschlagen gegen (den ersten Satz des Schlussdoppels gewannen Wagner/Oberle gegen Lauer/ Perl erst nach etlichen Verlänge-

Nicht mehr zu halten Am Wormser Holzhof gab‘s acht Knaller, und am Ende knallten auch die Sektkorken. Eigentlich wollte Gastgeber Nibelungen II dem Titelfavoriten SV 1914 nach

Möglichkeit ein Bein stellen. In Halbzeit eins hielten die Platzherren noch gut dagegen, dochnach der Pause waren die Pfeddersheimer nicht mehr zu halten. Sie machten allein im zweiten Durchgang das halbe Dutzend voll. Erst auf den letzten Drücker erzielte die „Zweite“ des ASV den Treffer zum 1:7-Endstand. SV-Top-Torjäger Marcel Hasch, der zweimal ins Schwarze traf, erhöhte sein Konto auf 38 Treffer.

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