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SchÜnauer Str. 22 ¡ 67547 Worms ¡ Tel. 0 62 41 -2 05 93 0 ¡ www.wormser-wochenblatt.de ¡ Auflage: 59.400 ¡ Mittwoch, 12.02.2014 | KW 07 | 30. Jahrgang

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Etappenerfolg

Explosion

WORMS „Wir sind am Ziel“. Es war ein recht lapidarer Kommentar, mit

WORMS Es war ein ohrenbetäubender Knall, der am Montagmorgen

dem Dr. Hilmar Kienzl, stellvertretender Vorsitzender des Vereins „Freier Blick auf den Dom zu Worms“ am Montagabend darauf aufmerksam machte, dass die Kritiker des Gemeindehauses am Dom die fĂźr ein BĂźrgerbegehren notwendigen 6.000 Unterschriften zusammen haben. Seite 4

Anwohner in der Wilhelm-Leuschner-StraĂ&#x;e aufgeschreckt hat. Gegen 3.50 Uhr hatten BĂźrger die Feuerwehr alarmiert - als die Brandbekämpfer wenig später in der „KW“ eintrafen, bot sich ihnen ein Bild der VerwĂźstung. Das Schnellrestaurant „Mediterran“ stand in Flammen. Seite 5

Dompropst Engelbert PrieĂ&#x; wird am 20. Juli im Rahmen eines Pontifikalamts offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Archivfoto: Uhrig



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Abschied aus gesundheitlichen Grßnden / Ingelheimer Pfarrer Tobias Schäfer wird Nachfolger

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PROSPEKTE Mit dieser Ausgabe werden folgende Prospekte in Teilbereichen mitverteilt:

F Fundgrube Von Sascha Diehl WORMS Es ist so etwas wie ein Stabwechsel an Spitze der vielleicht bekanntesten Wormser Kirchengemeinde: Wie das Bistum Mainz am Sonntagmorgen in einer Presseerklärung mitgeteilt hat, geht Dompropst Engelbert PrieĂ&#x; zum 1. August in den Ruhestand. PrieĂ&#x;‘ Nachfolger als Seelsorger am Dom St. Peter sowie in der Gemeinde St. Martin wird Pfarrer Tobias Schäfer aus Ingelheim. Wie ein Sprecher des Bistums sagte, habe der Mainzer Bischof Karl Kardinal Lehmann dem persĂśnlichen Wunsch von Propst am Dom, Monsignore Engelbert PrieĂ&#x;, entsprochen, aus gesundheitlichen GrĂźnden in den Ruhestand versetzt zu werden. PrieĂ&#x;, der bereits im vergangenen Jahr um die Versetzung in den Ruhestand gebeten hatte, wird im Rahmen eines Pontifikalamtes mit Karl Kardinal Lehmann am

Sonntag, 20. Juli, 10 Uhr, im Wormser Dom offiziell verabschiedet. Ăœber PrieĂ&#x;‘ Abschied sowie die Ernennung von Pfarrer Tobias Schäfer hat der Kardinal die OberbĂźrgermeister der Städte Worms und Ingelheim bereits in einem Schreiben informiert. Ihre jeweiligen Gemeinden haben die beiden Geistlichen im Rahmen der Gottesdienste am vergangenen Wochenende selbst informiert. 44 Jahre im Dienst der Kirche Wie Karl Kardinal Lehmann in einer offiziellen Erklärung schreibt, habe er „nach 44 Jahren Dienst im Bistum und auch angesichts der seit langem tapfer ertragenen gesundheitlichen Beeinträchtigung“ gerne PrieĂ&#x;‘ Wunsch entsprochen, in den Ruhestand zu gehen. Der am 13. August 1945 in Wallertheim geborene PrieĂ&#x; wurde durch Bischof Hermann Volk am

ABSCHIED Im Rahmen eines Pontifikalamtes am Sonntag, 20. Juli, um 10.00 Uhr im Wormser Dom wird Karl Kardinal Lehmann Propst PrieĂ&#x; verabschieden. Nach dem Gottesdienst wird ein Empfang stattfinden. Kardinal Lehmann wird auch die noch nicht terminierte EinfĂźhrung von Pfarrer Schäfer im Herbst vornehmen.

11. Juli 1970 in Mainz zum Priester geweiht. Nach Kaplanstationen in Darmstadt und Offenbach wurde er 1973 Religionslehrer in Bensheim am KurfĂźrstlichen Gymnasium. 1980 Ăźbernahm er die Pfarrei Bensheim-Auerbach, unterrichtete aber weiterhin am KurfĂźrstlichen Gymnasium. 1986 bis 1991 war er zusätzlich Dekan des Dekanates BergstraĂ&#x;e-Mitte.

Im November 1992 ging er ins BischĂśfliche Ordinariat Mainz und Ăźbernahm die Aufgaben als Vorsitzender der Dotationsverwaltung, als Dezernent fĂźr die Jugendseelsorge und als Dezernent fĂźr die Pastoralen Räte. Im Jahr 1997 wechselte er als Propst nach St. Peter und St. Martin in Worms. Von 2000 bis 2010 war er stellvertretender Dekan des Dekanates Worms. 1992 wurde ihm der Päpstliche Titel Monsignore verliehen und 1997 wurde er Ehrendomkapitular des Mainzer Domkapitels. Nachfolger mit groĂ&#x;er Erfahrung PrieĂ&#x; Nachfolger Tobias Schäfer wurde am 9. Oktober 1965 in Bad Nauheim geboren. Bischof Karl Lehmann weihte ihn am 13. Juni 1992 in Mainz zum Priester. Nach Kaplanstationen in Alzey, Gau-Heppenheim und Seligenstadt wurde er 1995 BischĂśflicher Kaplan. Im Jahr 1998 wurde er

Pfarrer in Freimersheim und GauHeppenheim. AuĂ&#x;erdem wurde er in diesem Jahr Dozent an der Fachakademie zur Ausbildung von Gemeindereferentinnen und -referenten. 2000 wechselte er als Pfarrer nach Ober-FlĂśrsheim. Von 2003 bis 2008 war er darĂźber hinaus Dekan des Dekanates Alzey/ Gau-Bickelheim. 2004 Ăźbernahm er auĂ&#x;erdem die Aufgabe als Vorsitzender des Caritas-Aufsichtsrates des Caritasverbandes Mainz und wirkte von 2006 bis 2008 auch als Gefängnisseelsorger in der Justizvollzugsanstalt Rohrbach. Im Jahr 2008 wurde er Pfarrer in Ingelheim-Mitte und Ingelheim-SĂźd. Im gleichen Jahr wurde er zudem Ausbildungsleiter fĂźr Gemeindeassistentinnen und Gemeindeassistenten im Bistum Mainz und Dozent fĂźr Gemeindepastoral im Ausbildungsseminar fĂźr die Gemeindeassistentinnen und Gemeindeassistenten. 2005 wurde Schäfer vom Mainzer Bischof zum Geistlichen Rat ernannt.

„Will meinem Nachfolger geordnete Verhältnisse Ăźbergeben“ Dompropst Engelbert PrieĂ&#x; will den Streit um das „Haus am Dom“ noch vor seiner Verabschiedung klären Von Sascha Diehl WORMS Sein Abschied steht zwar bevor, dennoch will er nicht gehen, ohne dass er seinen Job erledigt hat: Dompropst Engelbert PrieĂ&#x; zeigte sich in einer ersten Stellungnahme nach dem bekanntwerden seiner im Juli bevorstehenden Verabschiedung in den Ruhestand keineswegs amtsmĂźde. Im Gegenteil: Der Geistliche gibt sich agil wie eh und je und betont, sein Amt bis zuletzt wie gewohnt ausĂźben zu wollen. Gleichzeitig betonte der 69-Jährige auch angesichts seines nun konkret terminierten Abschiedes, kein groĂ&#x;es Aufhebens um seine Person machen zu wollen. „Ich habe diesen Schritt lange angekĂźndigt und jetzt ist meine gesundheitliche Situation nun mal so, dass auch der Kardinal gesagt hat, es ist O.K. wenn jetzt hier ein Schlussstrich gezogen wird“, betont PrieĂ&#x;. Dabei sieht sich der 69-Jährige selbst noch nicht in der Schlussphase seines Wirkens als Dompropst. „Ich bin schlieĂ&#x;lich noch ein halbes Jahr da und werde mich auch in den nächsten Monaten einbringen

eine Welle der Solidarität entgegenschlägt. Und das, seitdem er ihm vergangenen Jahr im Pfarrbrief angekĂźndigt hatte, in den Ruhestand gehen zu wollen. „Damals gab es viel mehr Reaktionen als jetzt, als es vor allem darum ging, meinen Nachfolger vorzustellen und deutlich zu machen, dass es einen nahtlosen Ăœbergang gibt“, sagt der 69-Jährige. „Seinerzeit haben mir aber viele Menschen gesagt, dass sie meinen Schritt zwar bedauern, gleichzeitig aber groĂ&#x;es Verständnis dafĂźr aufbringen.“

und schauen, was noch an Arbeit zu leisten ist“, betonte der Monsignore am Montag. PrieĂ&#x;: noch Einiges zu klären Dabei dĂźrfte PrieĂ&#x; nur zu genau wissen, dass seine letzten Monate als Dompropst alles andere als geruhsam ausfallen dĂźrften – zumal der Streit um das „Haus am Dom“ zwischen den Kirchengemeinden St. Peter und St. Martin auf der einen und dem Verein „Freier Blick auf den Dom zu Worms“ mit unverminderter Schärfe weitergeht. Eine Tatsache, der sich der Kirchenmann bewusst ist – und die er nach eigenem Bekunden zum Anlass nehmen will, weiter hart fĂźr „seine“ Kirchengemeinden zu arbeiten. „NatĂźrlich wird mich das Thema „Haus am Dom“ weiter beschäftigen“, so PrieĂ&#x;. „Wir sollten jetzt aber erst einmal sehen, wie die Entwicklung in der nächsten Zeit ist. Auf jeden Fall gibt es noch Einiges zu klären, ich hoffe, dass dies gelingt, sodass ich meinem Nachfolger in diesem Punkt geordnete Verhältnisse Ăźbergeben kann“.

Wunsch fĂźr Nachfolger Dompropst Engelbert PrieĂ&#x; (links) hofft, dass es gelingt, alle offenen Fragen rund um das „Haus am Dom“ zu klären, bevor er im Juli in den Ruhestand verabschiedet wird. Archivfoto: Uhrig Konkret wird es fĂźr PrieĂ&#x; zunächst einmal darum gehen, in Zusammenarbeit mit den kirchlichen Gremien zu klären, wie die Kirchengemeinden mit dem aktuellen Kompromissvorschlag der Gemeindehaus-Kritiker umgehen wollen. „Bislang ist hier noch keine Entscheidung getroffen, aber wir haben in dieser Woche eine Sitzung

des Bauausschusses, in der wir hierĂźber reden werden“, berichtete der scheidende Dompropst. Ende der Woche, meint PrieĂ&#x;, werde es vermutlich erste Neuigkeiten in dieser Angelegenheit geben. Was die Reaktionen seiner Gemeindemitglieder auf seinen nun feststehenden Abschied angeht, kann PrieĂ&#x; berichten, dass ihm

Wenn er unterdessen einen Wunsch fĂźr seinen Nachfolger, Pfarrer Tobias Schäfer, frei hätte, wĂźrde PrieĂ&#x; dem Ingelheimer wĂźnschen, dass der Ingelheimer einen ebenso groĂ&#x;en RĂźckhalt in den Gemeinde St. Peter und St. Martin verspĂźrt, wie er ihn selbst in den zurĂźckliegenden Monaten erlebt habe. „Ich wĂźnsche ihm“, sagt PrieĂ&#x;, „dass er so wie ich die Erfahrung macht, dass die Gemeinden solidarisch und engagiert zusammenstehen“.

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2 Worms

Mittwoch, 12.02.2014 | KW 07

„Nehmen die Wünsche der Bürger ernst“ Bundestagsabgeordneter Marcus Held übergibt Bürger-Anregungen an Bahn AG WORMS Eine Liste mit Hinweisen und Vorschlägen der Wormser Bürger hat der SPD-Bundestagabgeordnete Marcus Held an Vertreter der Deutschen Bahn AG übergeben. „Ich bin froh, dass das Interesse von Seiten der Deutschen Bahn AG an den Anregungen der Wormser so groß ist. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass alle Bürgeranliegen bearbeitet und beantwortet werden“, so Held im Rückblick auf eine gemeinsame Bahnhofsbegehung. Der Politiker vereinbarte mit Jürgen Konz, Konzernbevollmächtigter der Bahn für die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Saarland, zudem ein weiteres Treffen, bei dem das Thema Fernverkehr am Wormser Hauptbahnhof angesprochen werden soll. Da in Worms bisher nur eine überschaubare Anzahl an Fernverkehrszügen Halt macht, erhofft sich der Bundestagsabgeordnete eine Prüfung, ob der Bahnhof künftig verstärkt als Haltepunkt für den Fernverkehr in Frage kommt. Hierzu werden Held und Konz gemeinsam das Gespräch mit Karlheinz Breitenbach von der DB Fernverkehr AG suchen, um sich für eine Prüfung einzusetzen. Jedoch wies Jürgen Konz im Gesprächstermin bereits darauf hin, dass die Bahn Wirtschaftsunternehmen seine Ressourcen konsequent an den Verkehrsströmen und der Nachfrage ausrichte. Aus diesem Grund wurde bislang auch keine Ausweitung des Fernverkehrsangebots für Worms vorgesehen.

Während des Vor-Ort-Termins kam unter anderem auch ein Projekt zur Sprache, das laut Konz in den kommenden Jahren in der Region angegangen werden müsse: Investitionen in die Personenunterführungen an Bahnhöfen wie Osthofen oder Alsheim. Diese, aber auch viele weitere künftige Projekte, werden jedoch einiges kosten. Gut aufgestellt sieht Konz die Deutsche Bahn beim Thema Lärmschutz. Der Konzern unternehme große Anstrengungen, um dem vom Schienenverkehr ausgehenden Lärm zu reduzieren. Die Reduzierung des Schienenverkehrslärms sei ein zentrales Unternehmensziel der Deutschen Bahn und man sei „auf einem guten Weg, das Ziel, den Schienenverkehrslärm bis 2020 zu halbieren, zu erreichen“, so der Konzernbevollmächtigte. Zentral für einen verbesserten Lärmschutz ist die Umrüstung der Güterwagen. In Deutschland rollen rund 180.000 Güterwagen über die Schienen, die zur Umrüstung auf die sogenannte Flüsterbremse anstehen – nicht wenige davon auch in und um die Nibelungenstadt. Die Deutsche Bahn betreibt allerdings nur rund 60.000 Wagen, ein Großteil der Güterwagen gehört anderen deutschen und europäischen Wagenhaltern. „Die DB wird bis zum Jahr 2020 ihre in Frage kommenden Güterwagen auf die leisere Bremstechnologie umrüsten. Entscheidend wird aber sein, dass alle Wagen leiser werden. Denn nur so können wir das Halbierungsziel bis 2020 erreichen“, erklärt Konz.

20-Jähriger zerlegt seinen Sportwagen Verkehrsunfall mit vier Verletzten in der Von-Steuben-Straße / Zu schnell unterwegs?

Die Angebote des Mehrgenerationenhauses, das vor fünf Jahren vom Wormser Sozial- und Bürgernetzwerk (WSB) in der Heinrich-von-Gagern-Straße 45 eröffnet wurde, richten sich an alle Altersgruppen. Das bedeutet auch, dass Menschen aller Generationen zusammenkommen, beispielsweise beim Sommerfest des Mehrgenerationenhauses das zuletzt großen Zuspruch fand. Foto: MGH

„Wir helfen zu helfen“

Seit fünf Jahren gibt es im Mehrgenerationenhaus des Sozial- und Bürgernetzwerks Angebote für alle Altersgruppen Von Bea Witt WORMS Die Angebote des Mehrgenerationenhauses (MGH), das vor fünf Jahren vom Wormser Sozial- und Bürgernetzwerk (WSB) in der Heinrich-von-Gagern-Straße 45 eröffnet wurde, richten sich an alle Altersgruppen. Bei einem Pressegespräch stellte Vorsitzende Christina Heimlich Projekte vor, die besonders erfolgreich sind. „Ein Renner ist „MGH on Tour“, das in Kooperation mit der Lebenshilfe Worms angeboten und von Karin Müller geleitet wird.“ Die organisierten Bildungs-Tagestouren für beeinträchtigte und nichtbeeinträchtigte Menschen führten beispielsweise zum ZDF in Mainz. Gut besucht ist das Café „Croque o’deal“ im MGH, das Gerlinde Scheidler betreut. Zur Förderung

der Integration und Verbesserung der Sprachkenntnisse sind Frauen aller Nationalitäten eingeladen, sich in gemütlicher Runde beispielsweise über Erziehungsfragen auszutauschen. Noch viele Vorurteile abzubauen „Allerdings ist es uns noch nicht gelungen, türkische und russische Frauen an einen Tisch zu bekommen. Hier sind noch viele Vorurteile abzubauen“, sagte Christina Heimlich. „Anders ist es bei unserem Sommerfest, da sind alle da.“ Auch die Väterarbeit von Martin Gauer gestaltet sich noch schwierig „weil Männer wohl nicht gerne über ihre Fragen reden“, vermutet sie. Dagegen wird Gauers „Kochen mit Kindern“ gut angenommen, ebenso der Spiele- Club von Falk Ruckert. Geplant ist das Projekt

„Mit Kindern gärtnern“. Im Rahmen der landesweiten Aktion „Ich bin dabei!“ soll auf der großen Wiese hinter den Wohnblocks mit Kindern ein Garten angelegt werden. „Die Wohnungsbau muss allerdings noch zustimmen“, so die Vorsitzende. Für Christina Heimlich, die gemeinsam mit Ehemann Gerhard das WSB vor 22 Jahren gründete, ist es wichtig, netzwerkartig zu arbeiten. Mit Kooperationspartnern entstehen immer neue Projekte unter dem Dach der WSB, die das Ziel haben: „Wir helfen zu helfen“. Um die Projekte, die sich mit Integration, Familie- und Nachbarschaftshilfe und dem demografischen Wandel beschäftigen, setzt sie sich für die entsprechenden Fördermittel ein. Beim Projekt „Elternlotsen“, das in Rheinland-Pfalz einmalig ist,

erhalten Eltern bei Verständigungsschwierigkeiten oder Schulproblemen ihrer Kinder ein Coaching durch geschulte Landsleute. Unter der Leitung von Otfried Niederauer wurden enge Kooperationen mit verschiedenen Schulen gebildet, die den Bedarf melden. Derzeit betreut eine Lotsin etwa drei Familien. In Kooperation mit dem Kindertreff 93 in Neuhausen werden bei dem Projekt „Elternbegleitung plus“ unter der Leitung von Doris Schroth Hilfen bei der Kindererziehung angeboten. Derzeit wird auch ein Elterncafé entwickelt. Erfolgreiche Taschengeldbörse Erfolgreich ist die Taschengeldbörse mit Betreuung von Sandra Gast, bei der Jugendliche gegen eine kleine Bezahlung Dienstleistun-

gen übernehmen wie Einkaufen oder Spazierengehen mit Senioren. „Groß ist die Nachfrage nach Erklärungen durch die Jugendlichen zum Computer, Handy oder Smart Phone“, schmunzelte Elke Stauch, Vorstandsmitglied der WSB. Großen Zulauf hat die Ehrenamtsbörse in der Andreastraße, geleitet von Carmen Hartmann. Unter anderem wird hier auch kostenlose Sozialberatung durch Raimund Brüggemann, Rechtsanwalt a.D., geboten. „Herr Brüggemann ist Gold wert, er gibt nämlich auch Nachhilfe in Latein bis zur 9. Klasse, was selten angeboten wird“, lobte Christina Heimlich. Entstehen soll auch das Projekt „Studenten und Senioren“: die jungen Leute wohnen kostenlos und übernehmen dafür kleine Betreuungsaufgaben für die alten Menschen.

„Bin gut aufgenommen worden“ Stadt investiert weiter Jan Metzler zieht nach 100 Tagen als Bundestagsabgeordneter Bilanz in Schulen und Kitas

Ein Unfall mit Folgen: Weil ein 20-Jähriger die Kontrolle über seinen Ford Mustang verlor, krachten er und die drei weiteren Insassen des Sportwagens mit dem Auto gegen einen Baum. Hierbei wurden sie so schwer verletzt, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten. Foto: Polizei

WORMS (sad) Weil er laut Polizei viel zu schnell unterwegs war, hat ein 20 Jahre junger Mann am vergangenen Freitag gegen 21.30 Uhr in der Von-Steuben-Straße die Kontrolle über seinen Ford Mustang verloren und ist mit seinem Sportwagen gegen einen Baum geprallt. Bei dem Unfall wurden der junge Fahrer des Wagens sowie seine drei Beifahrer so schwer verletzt, dass sie zur Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. An dem Auto des Mannes entstand

nach Angaben der Polizei erheblicher Sachschaden. Wie ein Sprecher berichtet, war der 20-Jährige mit seinem Wagen in Richtung Innenstadt unterwegs, als sein Fahrzeug aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern und nach links von der Fahrbahn abkam. Unmittelbar hinter dem Kreisverkehr in der Von-Steuben-Straße krachte der Mustang gegen einen dort stehenden Baum, wobei die vier Insassen verletzt wurden.

KURZ NOTIERT

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WORMS Der Frühling/Sommer Bekleidungs-/Spielzeugbasar des Tom-Mutters-Kindergartens findet am Sonntag, 16. März, 13 Uhr bis 15 Uhr, in der Altmühlstrasse 10 statt. Schwangere können bereits ab 12.30 Uhr unter Vorlage eines Mutterpasses und maximal einer Begleitperson kommen. Der Listenverkauf, zu einem Preis von 2 Euro, findet am 14. Februar in der Zeit von 14 Uhr bis 16 Uhr im Kindergarten statt. 20 Prozent des Erlöses sollen dem Kindergarten für Neuanschaffungen zugute kommen. Infos unter Telefon 06241/44420.

ren Entdeckungstour laden die Deutsche Angestellten Krankenkasse DAK-Gesundheit Worms und das Wormser Gesundheitsnetz (WoGe) Kinder mit Übergewicht ein. Am Donnerstag, 13. Februar, startet das Programm Safarikids-Fitfood. Spannende Abenteuer warten an insgesamt zwölf Nachmittagen auf die acht- bis zwölfjährigen Mädchen und Jungen. Die Safari läuft über zwanzig Wochen. Gestartet wird um 16 Uhr. Anmeldungen unter 06241/977090. Krankenkassen bezuschussen die Kursgebühren.

WORMS Er hat bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr die Sensation geschafft, den Wahlkreis Worms erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik für die CDU geholt und damit etwas erreicht, was ihm im Vorfeld nur wenige zugetraut hätten: Der DittelsheimHeßlocher Jan Metzler sitzt als erster direkt gewählter CDU-Abgeordneter aus Worms im Bundestag und mischt seitdem kräftig in der großen Politik mit. Mit dem Wochenblatt hat Metzler über seine ersten 100 Tage im Bundesparlament gesprochen. Herr Metzler, seit der konstituierenden Sitzung des Bundestags am 22. Oktober sind gut 100 Tage vergangen. Wie sieht ihre ganz persönliche Bilanz der ersten Zeit im Bundestag aus? Die persönliche Einarbeitung in Berlin war recht reibungslos, auch durch die Unterstützung meiner erfahrenen Mitarbeiterin im Abgeordnetenbüro und der Kollegen, insbesondere der CDU-Landesgruppe Rheinland-Pfalz. Hier bin ich sehr gut und offen aufgenommen worden. Mit vielen der Kollegen dort bin ich ja seit langem freundschaftlich verbunden. Koalitionsverhandlungen und Regierungsbildung haben mehr Zeit in Anspruch genommen als üblich, aber jetzt hat der Parlamentsbetrieb endlich in vollem Umfang begonnen. Welche Schwerpunkte wollen Sie in Ihrer parlamentarischen Arbeit in dieser Legislaturperiode setzen? Ich freue mich sehr, dass ich als Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft & Energie und als stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss mitarbeiten kann – für einen Parlamentsneuling eine

gelmäßige Bürgersprechstunden in den Wahlkreisbüros.

Was hat Sie bislang am meisten an der Parlamentsarbeit überrascht – positiv wie negativ? Eine positive Erfahrung ist die insgesamt sehr kollegiale Atmosphäre, auch über Parteigrenzen hinweg. Dass Diskussionsprozesse in einer sehr großen Fraktion mit über 300 Mitgliedern doch zwangsläufig anders ablaufen als in überschaubaren kommunalen Gremien, bleibt noch etwas gewöhnungsbedürftig.

Für Jan Metzler hat der Parlamentsbetrieb in vollem Umfang begonnen. Foto: CDU durchaus bemerkenswerte Aufgabenzuordnung, die auch meinem fachlichen und persönlichen Erfahrungshintergrund entspricht. Bei der Arbeit im Wahlkreis, in der ich nach wie vor meinen Schwerpunkt sehe, muss man natürlich ohnehin die gesamte Bandbreite der relevanten Themen im Blick haben, da die Menschen mit ganz unterschiedlichen Anliegen an ihren Abgeordneten herantreten. Wie häufig waren Sie bislang in Berlin und wie stark wird/kann Ihre Präsenz noch im Wahlkreis sein? In der Regel wechseln sich Sitzungswochen in Berlin mit sitzungsfreien Wochen ab, in denen ich vor allem im Wahlkreis unterwegs bin und täglich Termine wahrnehme. Die Verankerung im Wahlkreis und der unmittelbare Bezug zu den Menschen und zur Kommunalpolitik sind mir sehr wichtig. Hinzu kommen regelmäßige Ortstermine und natürlich re-

Viele Bürger bescheinigen der Großen Koalition in einer Umfrage einen Fehlstart: Wie holprig war der Auftakt wirklich? Nach der Kabinetts-Klausur standen ja in der letzten Woche erst die Regierungserklärung der Bundeskanzlerin und die darauffolgende Bundestags-Debatte an. Damit geht doch die Regierungsarbeit eigentlich erst richtig los. Und ich finde Frau Dr. Merkel hat hier gute und wichtige Akzente für die kommenden Jahre gesetzt. Wie groß muss die Kompromissbereitschaft der Union sein, um dieses Bündnis erfolgreich zu gestalten? Die große Koalition war für keinen der beteiligten Partner die angestrebte Wunsch-Konstellation. Aber das Wahlergebnis hat es erforderlich gemacht, dass wir uns gemeinsam der Verantwortung für unser Land stellen. Dabei wird man auch Kompromisse machen müssen, aber maßgeblich bei allen unseren Entscheidungen muss am Ende sein, was gut ist für die Menschen und unser Land und seine Zukunftsfähigkeit. Das Interview führte Jens Kowalski.

Ausschuss stellt Geld bereit / Ausbau der Friedrich-Ebert-Straße beginnt im März Von Margit Knab WORMS Voraussichtlich schon im März kann mit dem Ausbau der Friedrich-Ebert-Straße genauer, mit dem Teilstück zwischen Bebel- und Windthorststraße, begonnen werden. Die Arbeiten, die einen Kostenaufwand von rund 500.000 Euro notwendig machen, sollen an eine Alzeyer Firma vergeben werden, teilte Oberbürgermeister Michael Kissel in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses mit. Ausgewählt sind auch die Firmen, die den Einbau eines Blockheizkraftwerkes und einer Kühlanlage im Rathaus realisieren sollen. Neben diesen beiden Eilentscheidungen beschäftigte sich der Haupt- und Finanzausschuss in öffentlicher Sitzung mit einer außerplanmäßigen Mittelbereitstellung für die Brandschutzsanierung in der Karmeliter Real-

schule Plus. Einstimmig wurde beschlossen, weitere 36.000 Euro für die befestigende Verankerung von zwei Flucht- und Rettungswegen, beziehungsweise für die Beseitigung großflächiger Schäden an der Fassade, zu genehmigen. Ohne Gegenstimmen passierte das Ersuchen der evangelischen Gesamtgemeinde das Gremium, die Sanierung des Kindergartens „Matthäus“ in der Eduard-DavidStraße mit einem städtischen Zuschuss zu unterstützen. Genehmigt wurden 12.250 Euro für die insgesamt 35.000 Euro teure Sanierungsmaßnahme. Darin eingeschlossen sind die Erneuerung einer Fensterfläche von rund 60 Quadratmetern und die dadurch notwendige Anpassung der Fensterbänke, Jalousien und der Fassadenverkleidung. Der städtische Zuschuss wird im kommenden Jahr zur Verfügung stehen.

BLICKPUNKT

Workshop „Tänze aus Israel“ WORMS In Zusammenarbeit mit dem Verein Warmaisa möchte die Evangelische Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau mit dem Workshop „Tänze aus Israel“ dazu beitragen, am gemeinsamen Tanzen interessierte Menschen in die Vielfalt der israelischen Volkstänze einzuführen. Die Veranstaltung findet im Roten Haus/Paul-Gerhardt-Saal, Römerstraße 76, Worms am Donnerstag, 13. Februar, 18 Uhr, statt. In

lockerer Atmosphäre wird Kursleiterin Annette Torp zunächst einfache Tanzschritte erklären. Später erlernen die Teilnehmer auch komplexere Choreografien und erhalten zudem Hinweise zu Körperhaltung und tänzerischem Ausdruck. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro. Anmeldungen bitte an die Evangelische Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau, (Römerstraße 76), Telefon 06241/87970.


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Mittwoch, 12.02.2014 | KW 07

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Klinikum-Verantwortliche ziehen beim traditionellen Pressetreff positive Bilanz

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26.000 stationäre und rund 40.000 ambulante Patienten im Jahr sprechen für eine hohe Akzeptanz des Krankenhauses, das laut OB Michael Kissel ein zentrales Element der Daseinsvorsorge in Worms und der Region darstellt. Archivfoto: Uhrig

Von Margit Knab WORMS „Ausgesprochen wirtschaftlich gesund“ ordnete Oberbürgermeister Michael Kissel das Wormser Klinikum ein. 26.000 stationäre und rund 40.000 ambulante Patienten im Jahr sprächen außerdem für eine hohe Akzeptanz des Krankenhauses, das er als „zentrales Element in der Daseinsvorsorge in Worms, aber auch in der Region“ einordnete. Als Vorsitzender des Klinikumsaufsichtsrates war der Stadtchef, zusammen mit Verwaltungsdirektor Friedrich Haas, dessen Stellvertreter Bernhard Büttner und dem ärztlichen Direktorium, bestehend aus Professor Dr. Thomas Hitschold, Professor Dr. Heino Skopnik, Pflegedirektorin Brigitte Ahrens-Frieß und ihrer Stellvertreterin Hiltrud Tillmann Gastgeber beim traditionellen Pressetreffen. Akzentuiert ging der Oberbürgermeister auf den geplanten Neubau

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des Mutter-Kind-Zentrums ein, der an die Kinderklinik angedockt werden soll. Für das viergeschossige Gebäude, bei dem vorerst aber nur drei Stockwerke ausgebaut werden sollen, könnte „nach einem konstruktiven Verlauf der Finanzierung zusammen mit dem zuständigen Landesministerium“, noch in diesem Jahr Baubeginn sein, meinte der Stadtchef. Zahlreiche Umstrukturierungen 2013 bleibe als Jahr der internen Umstrukturierungsmaßnahme in Erinnerung. Unter dieser Prämisse ordnete Verwaltungsdirektor Friedrich Haas die vergangenen 12 Klinikumsmonate ein. Als herausragend nannte er dabei die Einrichtung eines medizinischen Versorgungszentrums (MVZ), den Abschluss der Planungen für das Mutter-Kind-Zentrum und die Entscheidung, einen Pressesprecher einzustellen. Er soll für die inter-

ne, als auch externe, Kommunikation zuständig sein. 20 Jahre hatte Gerd Obenauer, neben seinen Verwaltungsaufgaben, diese Aufgaben „en passant“ mitgestemmt, eine Leistung, für die der Verwaltungsdirektor dankbare Worte der Anerkennung fand. Die Pressearbeit habe ihm immer am Herzen gelegen, beteuerte Obenauer, der Mitte des Jahres seinen Ruhestand genießen will und nach eigenem Bekunden die Zusammenarbeit mit den Medienvertretern vermissen werde. Professor Dr. Thomas Hitschold lenkte den Blick auf die positive Einnahmenseite des Klinikums, was zum einen dem guten Mitarbeiterstab in der Ärzteschaft und im Pflegebereich zu verdanken sei, was sich aber auch in einer breiten Patientenzufriedenheit wiederspiegele. Voraussetzung für eine hohe Akzeptanz bleibe weiterhin die Bereitschaft der niedergelassenen Ärzte, ihre Patienten

zur stationären Behandlung in das Klinikum einzuweisen. Hygiene-Management greift Pflegedirektorin Brigitte AhrensFrieß lenkte den Fokus auf den +++ PFLANZEN +++ neueingerichteten „Springerpool“ +++ HAUSHALTSWAREN +++ DROGERIE +++ WERKZEUGE +++ TEXTILIEN +++ LEBENSMITTEL ge der Vorrat reicht! lan so r nu les Al g: un Acht und die flexiblen Arbeitszeiten Primeln 126538 Gültig ab 13.02.2014 und Arbeitsbereiche im Pflegebeje Topf Ø ca. 9 cm reich. Von diesen Neuregelungen Samensortiment Lampion profitierten die Mitarbeiter genaukleine Tüten „Tiere“ so wie die Patienten. Der pflegeri143717 129652 sche Nachwuchs habe Dank der zentralen Ausbildungsstelle für Ø ca. 25 cm Pflegeberufe, dem sich auch die Kinder-Faschingsgroße Tüten Krankenhäuser in Frankenthal kostüm 143699 Größe und Grünstadt angeschlossen haS-M ben, eine erfreuliche Entwicklung 147604 genommen, erläuterte die Pflegedirektorin. Zielgerichtet greife 1kg = -.97 Birkel auch das Hygiene-Management. Spaghetti f Hier sind drei Fachkräfte im pfle153844 im Keramik-Übertop gerischen Bereich tätig, eine weitere Kraft wird derzeit ausgebildet 300 g Am und ein spezieller Hygienefacharzt je . ist .2 14 versieht im Klinikum seine Arbeit. ntinstag!

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Tanzcafé für Senioren WORMS Am heutigen Mittwoch, 12. Februar, findet ab 14 Uhr in der städtischen Seniorenbegegnungsstätte 1 (Adenauerring 1) wieder das Senioren-Tanzcafé statt. Auskünfte erteilen das Seniorenbüro, Telefon 06241/8535700 sowie die Seniorenbegegnungsstätte I, Telefon 06241/ 8535715.

Neuer Alpha-Kurs WORMS Ab Donnerstag, 13. Februar, bietet die Stadtmission einen Alpha-Kurs an. Jeweils Donnerstag von 19 bis 21.30 Uhr gibt es die Möglichkeit den christlichen Glauben kennen zu lernen. Der Kurs findet in Leiselheim statt, die Teilnahme ist kostenlos. Infos unter Telefon 06241/78313 oder unter www.stadtmission-worms.de.

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WORMS Im Zuge der Fertigstellung der Baumaßnahme Koehlstraße/Hagenstraße/Wollstraße wird nun auch die Ampel an der Kreuzung Wollstraße/Neumarkt/ Andreasstraße erneuert und mit LED-Signalen ausgestattet. Mit der Erneuerung dieser Ampel wird gleichzeitig die Vorfahrt geändert, um den Verkehrsfluss auf dem Parkring zu verbessern - so wie es im Verkehrskonzept der Stadt Worms festgehalten ist. Künftig muss bei Abschaltung oder Ausfall der Ampel der Verkehr aus Richtung des Neumarkts beziehungsweise von der Valckenbergstraße kommend dem Verkehr auf der Wollstraße beziehungsweise Andreasstraße Vorrang gewähren. Mobile Verkehrstafeln werden für einige Wochen auf diese Änderung hinweisen.

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Eine Spende über 1.600 Euro übergaben Ikaname Rachyq und Michèle Sonek an Chefarzt Prof. Dr. Heino Skopnik. Die Schulgemeinschaft der BBS Wirtschaft hatte mit Unterstützung von Lehrerin Uschi Kessler und Schulleiter Frank Puschhof 2.100 Euro eingesammelt (von rechts) Foto: Margit Knab

hunger

Wertvolle Unterstützung

pate werden – leben retten

Schüler der BBS Wirtschaft spenden 1.600 Euro für Kinderklinik Von Margit Knab WORMS Es ist kein Regelfall, wenn 1.050 Schülerinnen und Schüler aus 49 Klassen in einer konzertierten Aktion Spendengelder für einen guten Zweck einsammeln. In der Berufsbildenden Schule Wirtschaft wird das seit vielen Jahren in der Vorweihnachtszeit praktiziert. Die Regel ist dabei, dass ein Teil der Spende der Partnerschule in Ruanda zur Verfügung gestellt wird und der restliche Anteil an Wormser soziale Einrichtungen fließt. 2.100 Euro kamen bei der letztjährigen Sammlung zusammen, die die Schüler nicht nur mit ihrem Taschengeld unterstützten, sondern auch mit Kuchenverkäufen, beziehungsweise mit einer Kollekteneinnahme bei einem vorweihnachtlichen ökumenischen Schülergottesdienst. 500 Euro würden der Partnerschule in Ruanda überwiesen, erklärte Schülersprecherin Ikaname Rachyq

den Beschluss der Schulgemeinschaft, „und die restlichen 1.600 Euro stellen wir der Kinderklinik im Klinikum Worms zur Verfügung“. Solch einen Konsens bei der Vergabe herzustellen sei nicht ganz einfach, meinte Schulleiter Frank Puschhof. Ein Mitspracherecht werde dabei sowohl den Ganzjahresschülern als auch den Berufsschülern eingeräumt, die nur wochenweise zum Unterricht erscheinen. Überzeugungsarbeit leistete bei der Auswahl des örtlichen Spendenempfängers Vertrauenslehrerin Uschi Kessler, die das Hilfsprojekt seit vier Jahren begleitet. Dass gerade die Kinderklinik in den Genuss eines Zuschusses von 1.600 Euro kommt, machte Chefarzt Professor Dr. Heino Skopnik glücklich. „Damit können wir Löcher in der Finanzierung beim Ankauf einer Muttermilchpasteurisiermaschine stopfen“, meinte der Kinderarzt. Mit dieser Spende komme man einen Riesenschritt dem Ziel näher,

modernste Technik zu nutzen, um jedes Frühgeborene mit virenfreier Muttermilch versorgen zu können. Professor Dr. Skopnik hat sich schon in der Vergangenheit als großer Spendeneinwerber einen Namen gemacht und mit diesen Geldern den Ankauf von technischen Gerätschaften ermöglicht, die aus dem regulären Klinikumsetat nicht finanziert werden können. Nach der Anschaffung der Pasteurisierungsmaschine, deren Realisierung schon im März erfolgen wird, hat der Klinikchef schon wieder ein neues Objekt ins Auge gefasst, das er außerplanmäßig mit Spenden finanzieren will: „Unser Wunsch ist ein Hörtestgerät für Früh- und Neugeborene, denn zwei bis drei Prozent der Babys haben Hörprobleme“. Rund 9.000 Euro kostet solch ein Untersuchungsgerät und man darf sicher sein, dass ein neuerlicher Spendenmarathon ihn sicherlich ans Ziel seiner Wünsche bringt...

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Impressum Das Wormser Wochenblatt erscheint mittwochs und wird im Verbreitungsgebiet (dargestellt in unseren gültigen Mediadaten) kostenlos in einer Auflage von 59.400 Exemplaren an alle erreichbaren Haushalte verteilt. Anzeigenannahme: Schönauer Str.22, 67547 Worms Telefon: 06241 / 20593-0 Telefax: 06241 / 20593-11 www.wormser-wochenblatt.de Lokalredaktion: Gunter Weigand Sascha Diehl Verantwortlich für Anzeigen und Redaktion: Steffen Pfannebecker

Verlag: Rhein Main Wochenblattverlagsgesellschaft mbH vertreten durch die Geschäftsführer Hans Georg Schnücker (Sprecher), Bernd Koslowski und Dr. Jörn W. Röper Erich-Dombrowski-Straße 2 55127 Mainz (zugleich ladungsfähige Anschrift für alle im Impressum genannten Verantwortlichen) Druck: Druckzentrum Rhein Main GmbH & Co. KG, Alexander-Fleming-Ring 2, 65428 Rüsselsheim Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos und Zeichnungen sowie für die Richtigkeit telefonisch aufgegebener Anzeigen oder Änderungen übernimmt der Verlag keine Gewähr. Schadenersatzansprüche

Zukunft für Kinder !

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4 Worms

Mittwoch, 12.02.2014 | KW 07

Die Zukunft fest im Blick Empfang beim KKV Probitas / Ehrungen für langjährige Mitglieder WORMS Traditionsgemäß begrüßten Vorstands- und Vereinsmitglieder des KKV Probitas Worms im Weingut Sandwiese das neue Jahr und wünschten ein friedvolles sowie mit Erfolg und Wohlergehen erfülltes Jahr 2014. Vorstandssprecher Patrick Wiegand zitierte bei seiner Begrüßung aus dem Gedicht „Weltlauf“ des Lyrikers und Schriftstellers Freiherr Joseph von Eichendorf: „Und der Herr hat nichts vergessen, was geschehen wird er messen, nach dem Maß der Ewigkeit. O wie klein ist doch die Zeit.“ Sein besonderer Willkommensgruß galt dem ehemaligen langjährigen Geistlichen Beirat und Ehrenmitglied Monsignore Wilhelm Heininger, den Ehrenratsmitgliedern Marlies Schmidt und Wilfried Helfrich sowie dem Ehrenmitglied der KKV-Diözesangemeinschaft und Träger der Dr.-riedrich-Elz-Plakette Peter Schmidt. Erinnerung an Aktivitäten Dr. Josef Eberhardt (links) konnte am Sonntag vor dem Südportal des Kaiserdoms im Beisein von rund 90 jubelnden Teilnehmern der Lichterkette sowie eines Fernsehteams des Südwestrundfunks verkünden, dass der Verein „Freier Blick auf den Dom zu Worms“ über 6.000 Unterschriften von Wormser Bürgern gesammelt hat, die sich für einen Bürgerentscheid über das umstrittene „Haus am Dom“ aussprechen. Foto: Rudolf Uhrig

Etappenerfolg für Gemeindehaus-Kritiker

Verein „Freier Blick auf den Dom zu Worms“ sammelt über 7.000 Unterschriften / Bürgerentscheid in greifbarar Nähe? Von Sascha Diehl WORMS „Wir sind am Ziel“. Es war ein recht lapidarer Kommentar, mit dem Dr. Hilmar Kienzl, stellvertretender Vorsitzender des Vereins „Freier Blick auf den Dom zu Worms“ am Montagabend darauf aufmerksam machte, dass die Kritiker des Gemeindehauses am Dom die für ein Bürgerbegehren notwendigen 6.000 Unterschriften zusammen haben. Insgesamt, so Kienzl, hat der Verein in nur zwei Wochen sogar 7.200 Unterschriften gesammelt. „Unsere gründliche Überprüfung der Unterschriften hat inzwischen ergeben, dass wir die Zahl 6.000 wahlberechtigter Bürger überschritten haben, nachdem wir Nicht-Wormser Bürger und unleserliche Adressen abgezogen haben“, berichtete Kienzl. 600 Unterschriften habe man aus diesen Gründen eliminiert. Da allerdings noch zahlreiche UnterschriftenListen im Umlauf sind, rechnet der Vereinsvorstand damit, dass in den nächsten Tagen die Marke von 8.000 Unterschriften geknackt wird.

„Wir sind am Ziel.“ Dr. Hilmar Kienzl, stellvertretender Vorsitzender des Vereins „Freier Blick auf den Dom zu Worms“

„Aus Gründen der absoluten Sicherheit für gültige Stimmen, weil manchmal die Altersangaben fehlen und nur durch Namen und Adressenvergleich festgestellt werden kann, ob der Unterschreiber älter als achtzehn Jahre ist, werden wir weiter sammeln und am Samstag wieder mit einem Stand in der Fußgängerzone präsent sein, vor allem, um uns bei den Unterzeichnern für Ihre Mitwirkung danken“, betonte Kienzl, der den Erfolg hörbar genießt. „Uns würde auch inte-

ressieren, ob und wenn überhaupt, wie oft in Deutschland schon nach zwei Sammelwochen mehr als zehn Prozent der Wahlberechtigten einer Kommune, also für Worms mehr als 6.000 Menschen, bei einem Bürgerbegehren ihre Proteststimme abgegeben haben.“ Verein will Moratorium für Bauantrag der Domgemeinde Am gestrigen Dienstag wollte der Verein die Unterschriftenlisten an Oberbürgermeister Michael Kissel übergeben, damit aber noch nicht das Bürgerbegehren offiziell bei der Verwaltung eingereicht. „Die offizielle Eingabe der 6.000 Unterschriften werden wir nachholen. Dann kann die Stadtverwaltung prüfen, ob unsere Fragestellung den Vorgaben der rheinland-pfälzischen Gemeindeordnung entspricht“, erklärt der stellvertretende Vorsitzende der Gemeindehaus-Kritiker das weitere Prozedere. Zuvor will der Vereinsvorstand Kissel ein unterzeichnetes Dokument überreichen, in dem der Stadtchef aufgefordert wird, die Bearbeitung des Bauantrags der Domgemeinde ruhen zu lassen, bis klar ist, ob es zu einer Entscheidung über das „Haus am Dom“ durch die Bürger mittels eines Bürgerentscheids kommt. Kissel: Verwaltung ist an Recht und Gesetz gebunden Dies allerdings hatte Kissel stets abgelehnt, da er als Verwaltungschef beziehungsweise die Baubehörde der Stadt gegen geltendes Recht verstoßen würde. Als Reaktion hierauf haben Kienzl und seine Mitstreiter angekündigt, notfalls eine einstweilige Verfügung beim Mainzer Verwaltungsgericht einholen zu wollen. Insofern scheint also klar, dass das Bürgerbegehren unabhängig

DAS PROZEDERE Sobald der Verein „Freier Blick auf den Dom zu Worms“ seine Unterschriftenliste offiziell zur Prüfung vorgelegt hat, wird die Verwaltung nach Angaben von Oberbürgermeister Michael Kissel damit beginnen, diese akribisch zu prüfen. Unter anderem muss festgestellt werden, ob die Unterzeichner in Worms lebende wahlberechtigte Bürger sind. Hierfür wird die Verwaltung laut Kissel etwa zehn Mitarbeiter abstellen. Parallel hierzu muss durch die Verwaltung festgestellt sind, dass alle weiteren formalen beziehungsweise rechtlichen Voraussetzungen für ein Bürgerbegehren und einen hieraus folgenden Bürgerentscheid erfüllt sind. Ist dies der Fall, geht die Angelegenheit an den Wormser Stadtrat. Dieser muss nach Angaben des Stadtchefs dann eine gebundene Entscheidung treffen und einen Bürgerentscheid zulassen. Die Fraktionen haben in diesem Fall laut Kissel keinen Entscheidungsspielraum.

von der Zahl der gesammelten Unterschriften definitiv die Juristen beschäftigen wird. Hinzu kommt, dass auch der Stadtrat keine rechtlichen Bedenken haben darf. Genau derartige Einwände hat Oberbürgermeister Michael Kissel aber in der Vergangenheit artikuliert, mit der Folge, dass der Vereinsvorstand angekündigt hat, notfalls einen Gerichtsbeschluss über die Zulässigkeit einzuholen. Unabhängig davon wollen Kienzl und Co. OB Kissel mit der großen Zahl der

Sollte die Verwaltung der Auffassung sein, dass das Bürgerbegehren nicht zulässig ist, hat der Verein „Freier Blick auf den Dom zu Worms“ nach eigenen Angaben bereits ein zwölfseitiges Gutachten seines Fachanwalts für den Fall der Ablehnung durch die Verwaltung vorbereitet. Offen ist zudem, ob und wann es zu Gesprächen zwischen den Gemeindehaus-Kritikern und der Verwaltung über eben diese Zulässigkeit des Bürgerbegehrens kommt. Beide Seiten hatten trotz unterschiedlicher Auffassungen über den Ablauf eines solchen Dialogs ihre prinzipielle Gesprächsbereitschaft bekundet. Ein konkreter Termin für derartige Gespräche steht ebenfalls fest. Am Dienstag, 18. Februar, will der Verein mit der Verwaltung reden. Erst danach will der Vorstand den offiziellen Antrag auf ein Bürgerbegehren an die Stadtverwaltung zur amtlichen Prüfung übergeben.

Unterschriften deutlich machen, „welch hoher Druck aus der Bevölkerung von Worms kommt, die Bearbeitung des Bauantrags nicht weiter zu bearbeiten.“ „Bürger müssen bei Jahrhundertprojekt entscheiden“ Auch, weil es sich nach Auffassung der Gemeindehaus-Gegner beim „Haus am Dom“ nicht um eine private Bauangelegenheit handelt, sondern um ein „Jahrhundertpro-

jekt“ über das die Bürger unter allen Umständen mitentscheiden müssten. Unterdessen wollen es die Kritiker eines „Hauses am Dom“ als gutes Zeichen verstanden wissen, „dass nach einer Woche die drei Informationsbildtafeln der Gemeindevertretungen von St. Peter und St. Martin vor dem Dom verschwunden sind.“ Auch die angekündigte regelmäßige Fortsetzung der Informationsaktion mit Tischen und vielen Tafeln vor dem Dom sei nicht fortgeführt worden. Aus diesem Grund vermutet der Vereinsvorstand, dass es doch noch zu einer einvernehmlichen Lösung kommen könnte. Etwa dadurch, dass der jüngst unterbreitete Kompromissvorschlag des Vereins in den kirchlichen Gremien eine Mehrheit findet.

Ob es tatsächlich so weit kommt, ist jedoch noch unklar. Allerdings hat Dompropst Engelbert Prieß angekündigt den Vorschlag „ernsthaft zu prüfen“. Noch in dieser Woche soll laut Prieß der Bauausschuss der Kirchengemeinden über den Alternativvorschlag beraten, eine Entscheidung könnte also Ende der Woche vorliegen. „Vielleicht neigt man aufseiten der Kirche inzwischen doch zu einer konsensualen Lösung“, spekuliert Kienzl. „Wir haben, obgleich der Umbau des Liobahauses oder der Andreastraßenhausecke uns am liebsten wäre, weil dies am wenigsten vorwegnimmt, was langfristig mit dem Domumfeld geschehen soll, noch einmal nachgemessen, wie unser Entwurf vor Ort wirken würde. Es käme zu keinerlei Beeinträchtigung des Gesamtblicks auf das Dom-Panorama, auch nicht auf den Westchor und seine Türme“.

Oberbürgermeister Michael Kissel kritisiert Castoren-Pläne des hessischen Umweltministeriums minister der hessischen Landesregierung, Tarek Al-Wazir, hat angekündigt, dass er der weiteren Zwischenlagerung von so genannten „Castor-Behältern“ mit radioaktivem Atommüll nach fachlicher Prüfung zustimmen werde. In Worms wird diese Entscheidung zwiespältig aufgenommen. Die Wormser Stadtteile Ibersheim und Rheindürkheim befinden sich auf der linken Rheinseite direkt gegenüber dem Atom-

kraftwerk (AKW) Biblis. In der Vergangenheit hat der Wormser Stadtrat immer wieder gegen den AKW-Betrieb protestiert und zuletzt eine sofortige Stilllegung gefordert. Auch die Lagerung von „Castoren“ wurde stets kritisch beurteilt, erinnert Oberbürgermeister Michael Kissel an frühere Debatten um Biblis. „Dass jetzt mangels einer geeigneten Endlagerstätte weitere Zwischenlager für Castorenbehälter gesucht werden, ist das Ergebnis einer von Anfang an verfehlten

Energiepolitik, weil man versäumt hat, die Frage der sicheren Endlagerung des Atommülls zu klären und auch zum jetzigen Zeitpunkt noch immer keine Lösung gefunden hat. Insofern ist die jetzige Lage die Folge früherer Fehlentscheidungen, muss aber dennoch bewältigt werden“, steht der Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel der Entscheidung mit gemischten Gefühlen gegenüber. Dass die AKWs für den von ihnen selbst produzierten Atommüll ver-

antwortlich sind und sich an der Beseitigung alle Bundesländer solidarisch beteiligen müssen, hält der OB für unausweichlich, solange die Frage der Endlagerung ungeklärt ist. Im Hinblick auf die Risiken einer Zwischenlagerung geht der Wormser Stadtchef von einer sorgfältigen Prüfung aller notwendigen Sicherungsvorkehrungen durch die Atomaufsichtsbehörden aus. Dennoch bleiben Bedenken auf der linksrheinischen Seite bestehen: „Für die Stadt Worms ist

Hoffen auf Unterstützung Mit dieser Aktion hat der KKV Probitas zugleich die Kinderhospizhilfe in Berlin und Halle an der Saale unterstützt. Mit ähnlichen Zielsetzungen möge auch bei dieser Neujahrsbegrüßung erneut gespendet werden, so die Bitte des Vorstandssprechers. Darüber hinaus bat Patrick Wiegand um finanzielle Unterstützungen zur Restaurierung der historischen Vereinsfahne, die anno 1908 geweiht wurde und an der inzwischen der Zahn der Zeit genagt hat. Mit einer Beamer-Präsentation zeigte und erläuterte er die Fahne unter anderem mit dem Wormser Dom, der Liebfrauenkirche, dem Wormser Stadtwappen und dem hessischen Löwen und gab Einblicke in die Fahnenfabrik Kössinger nahe Regensburg, wo die Fahne fachgerecht restauriert werden soll, sobald genügend Finanzmittel vorhanden sind. Ziel sei es, die erneuerte Fahne Anfang Dezember 2014 bei der 125-Jahrfeier im neuen Glanz vorzustellen und wieder einzuweihen. Im Jahr 2015 sei eine öffentliche Ausstellung der wertvollen Fahne geplant, und zwar ausgehend von der Burchardfeier im Jahr 1925, als diese im Rahmen einer großen Prozession durch die Wormser Straßen getragen wurde. Das Stadtarchiv Worms, vertreten durch Professor Dr. Gerold Bönnen, werde diese Präsentation der Fahne unterstützen.

Kirche will neuen Vorschlag ernsthaft prüfen

„Atommüll-Zwischenlagerung für Worms brisant“ WORMS Der Grünen-Umwelt-

Im Mittelpunkt des Neujahrempfangs stand die Ehrung langjähriger Mitglieder, die mit Dankurkunden und Ehrennadeln des KKV–Bundesverbandes in Essen ausgezeichnet wurden: Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden Dieter Denschlag, Anton Görsch und Egbert Ziemer geehrt. Zu den Jubilaren mit 60-jähriger Vereinszugehörigkeit, die 1953 in die Wormser Vereinigung von Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung eintraten, zählten Gerold Gündra und Walter Koblitz, der aus Altersgründen nicht dabei sein konnte. Patrick Wiegand dankte den Geehrten für ihre Treue und langjährige Verbundenheit zur Wormser Ortsgemeinschaft, die in diesem Jahr ihr 125-jähriges Jubiläum feiern könne. In seinem Jahresrückblick erinnerte Wiegand an die sozialen Aktivitäten des KKV Probitas:

Spenden gingen nach Südafrika an die Wormser Schwestern Alexandra Beck und Justina Prieß vom Orden der Dominikaner. In Anlehnung an die Aktion des Bonifatiuswerkes für eine „Weihnachtsmann-Freie-Zone“ stiftete die Vereinigung Pakete mit Schokolade, deren Inhalt der Heilige Nikolaus mit seiner Vita war, für bedürftige Kinder der Wormser Tafel.

eine Zwischenlagerung in Biblis mit Blick auf die unmittelbare Nähe zu Worms und speziell zu Ibersheim und Rheindürkheim von besonderer Brisanz.“ Der Stadtrat hat in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder gegen das AKW protestiert und eine Stilllegung gefordert. „Wir werden das bevorstehenden Genehmigungsverfahren deshalb genau beobachten und im Rahmen unserer Möglichkeiten höchstmögliche Sicherheitsvorkehrungen verlangen“, betont OB Kissel.

Im Mittelpunkt des Empfangs beim KKV Probitas stand die Ehrung langjähriger Mitglieder. Gerold Gündra, Egbert Ziemer, Anton Görsch, Vorstandssprecher Patrick Wiegand und Dieter Denschlag (von links) wurden mit Dankurkunden und Ehrennadeln des KKV–Bundesverbandes. Foto: KKV Probitas

KURZ NOTIERT

Offene Sprechstunde PFEDDERSHEIM Der Pflegestützpunkt Worms bietet am heutigen Mittwoch, 12. Februar, eine offene Sprechstunde in der Ortsverwaltung Pfeddersheim, Schlossstraße 48 an. Von 10 bis11 Uhr berät Diplom-Sozialarbeiterin Ina Baal ältere Menschen, Behinderte und Kranke, sowie deren Angehörige und Bezugspersonen rund um das Thema der Pflegebedürftigkeit, Hilfen im Krank-

heitsfall und bei Behinderungen. Zusätzlich sind Informationen und Broschüren rund um Alter, Demenz und Pflege erhältlich. Die Beratung ist vertraulich, trägerneutral und kostenlos. Beratungstermine außerhalb der Sprechstunde sowie Hausbesuche können mit dem Pflegestützpunkt unter Telefon 06241/2004125 oder per E-Mail an i.baal@psp-worms. de vereinbart werden.

Kostenlose Sozialberatung WORMS Die Wormser Arbeitsloseninitiative bietet am Freitag, 14. Februar, von 10 bis 13 Uhr wieder ihre kostenlose Sozialbe-

ratung an. Die Beratung findet in den Räumen der Arbeitsloseninitiative in der Karmeliterstraße 6 statt.

Energieberater kommt WORMS Der Energieberater hat jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat von 13.30 bis 18 Uhr Sprechstunde im Bürgerservicebüro Zimmer 106 in Worms, Adenauerring 1. Der nächste Ter-

min ist Donnerstag, 20. Februar. Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Es wird zu allen Fragen des Energiesparens in Privathaushalten beraten. Anmeldung unter Telefon 06241/8533507.


Worms 5

Mittwoch, 12.02.2014 | KW 07

Gelungener Start der „Projekte-Werkstatt“ Initiative „Ich bin dabei“ hat begonnen / Bürgerschaftliches Engagement fördern WORMS „Ich bin dabei!“ lautet die Initiative von Ministerpräsidentin Malu Dreyer, mit der bürgerschaftliches Engagement gestärkt werden soll. Mit dabei sind auch Elisabeth Gransche, Christina Heimlich, Ernst Bonnkirch und Klaus Steinborn – nämlich als Moderationsteam für die Umsetzung der Initiative in Worms. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Michael Kissel und Bernhard Nacke, Beauftragter des Landes für das Ehrenamt, warben sie im Dezember in einer Auftaktveranstaltung um Interessenten. Ganz allgemein waren Menschen mit Zeit und Tatkraft gesucht, die fernab von Vereins- und anderen Strukturen Lust haben, sich bürgerschaftlich zu engagieren. Rund 20 Ruheständler hatten sich daraufhin Anfang Januar für zwei Tage in den Räumlichkeiten des DRK-Berufsbildungswerkes zusammengefunden, um eigene Ideen vorzustellen und gemeinsam mit dem Moderationsteam auszuarbeiten. „Insgesamt wurden 20 qualifizierte Projektideen gesammelt und diskutiert, danach bewertet und zusammengefasst“, berichtet Christina Heimlich. Derzeit sind die Projektideen „wohnbereichsnahe Möglichkeiten für sportliche Bewegung und Kommunikation“, „wohnbereichsnahes Gärtnern für Kinder“, „Kümmerer für Wohn- oder Bahnhofsumfeld“, „Alltagshilfen in Notsituationen“, „Sprachförderung im Alltag für Kinder mit Migrationshintergrund“, „Bürgerstiftung“, „tätiger Ruhestand – Arbeitsvermittlung für Rentner“ in der näheren Auswahl. Oberbürgermeister Kissel zeigte sich erfreut über die positive Resonanz der Teilnehmer

INFOS & KONTAKT Interessierte können sich mit dem Moderationsteam in Verbindung setzen. Ansprechpartner sind Ernst-Josef Bonnkirch, Telefon 06247/7805, E-Mail bonnkirch@web.de und Klaus Steinborn, Telefon 06241/9773012, E-Mail an steinborn50@kabelmail.de.

und die beeindruckend konkreten ersten Ergebnisse. „Besonders freut mich, dass das Moderationsteam mit kompetenten, erfahrenen und engagierten Ehrenamtlern besetzt werden konnte, die mit Professionalität und Einfühlungsvermögen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begleiten und unterstützen.“ Viel Lob gab es auch seitens der Teilnehmer, welches das Moderationsteam gerne an die engagierten Senioren zurückgab. „Es herrschte eine angenehme und erfrischend produktive Arbeitsatmosphäre“, freut sich Elisabeth Gransche. „Das motiviert ungemein, nicht nur die Teilnehmer, sondern auch uns als Moderatoren.“ Es muss nicht bei den bereits gefundenen Projektideen bleiben und Ernst Bonnkirch legt besonderen Wert auf die Feststellung, dass dies natürlich auch für den Teilnehmerkreis gilt: „Zusätzliche Mitstreiter sind überaus willkommen. Wer eine Idee hat oder sich den bereits gefundenen Projektplänen anschließen will, ist weiterhin herzlich eingeladen.“ Am Donnerstag, 20. Februar, von 10 bis 16 Uhr findet beim DRK-Berufsbildungswerk das nächste Treffen der ProjekteWerkstatt statt.

Die Projekt-Werkstatt zur Initiative „Ich bin dabei!“ hat zur Freude von Oberbürgermeister Michael Kissel (2. von links) und SPD-Stadtratsmitglied Christina Heimlich (3. von links) erste konkrete Vorschläge zur Stärkung bürgerschaftlichen Engagements erarbeitet. Foto: Stadtverwaltung Worms

KURZ NOTIERT

Kurs „Wormser Mundart“ an VHS WORMS Ab Donnerstag, 20. Februar, 19 Uhr, können sich Interessierte an der Volkshochschule an zwei Abenden mit dem wunderbaren Schatz der historisch gewachsenen „wormserischen Sprache“ im Sinne von „Wie geredd, so gebabbelt“ vertraut machen. Referent ist der Wormser Mundart-Experte Harmut Keil, der in den vergangenen Jahren bereits etliche Mundartbücher und ein Rheinhessisches Mundart-Lexikon sowie unterhaltsame Sammlungen von Geschichten und Redewendungen in Mundart vorgelegt hat. An beiden Abenden geht es um Schreibweisen, Klang, Laut und Besonderheiten der Wormser Mundart, sowie um Redewendungen und Sprichwörter. Au-

ßerdem gibt es humorvolle Übersetzungs- und Leseübungen in Form einer Arbeitsgruppe. Die Kursteilnehmer erhalten eine etwa zehn Seiten umfassende Ausarbeitung mit vielfältigen Erläuterungen, Einflüssen „jiddischen“ und französischen Ursprungs sowie ein Literatur- und Quellenverzeichnis. Termin für den zweiten Teil des Mundart-Kurzkurses ist der Donnerstag, 27. Februar. Anmeldungen nimmt die Volkshochschule der Stadt Worms im Anmeldebüro in der Neusatzschule (WillyBrandt-Ring 5) sowie telefonisch unter 06241/ 8534256, per E-Mail an vhs@worms.de oder über die Internetseite www.vhs-worms. de noch bis Freitag, 14. Februar, entgegen.

Die Wucht der Verpuffung war so stark, dass Fenster und Türen des Lokals zerbarsten. Die Einsatzkräfte der Wormser Feuerwehr sicherten später den Tatort, anschließend suchten Spezialisten der Kripo und des Bundeskriminalamtes nach Spuren. Foto: photoagenten/Andreas Stumpf

Explosion erschüttert die „KW“

Schnellrestaurant „Mediterran“ in Wilhelm-Leuschner-Straße geht in Flammen auf / Polizei vermutet Brandstiftung Von Sascha Diehl WORMS Es war ein ohrenbetäubender Knall, der am frühen Montagmorgen Anwohner in der Wilhelm-Leuschner-Straße aufgeschreckt hat. Gegen 3.50 Uhr hatten Bürger die Feuerwehr alarmiert und berichtet, dass sie durch lauten Krach aus dem Schlaf gerissen wurden. Als die Brandbekämpfer wenig später in der „KW“ eintrafen, bot sich ihnen ein Bild der Verwüstung. Das in der Nähe des Bahnhofs gelegene Schnellrestaurant „Mediterran“ stand lichterloh in Flammen. Zuvor war es, wie erste Erkenntnisse von Brandsachverständigen des Bundeskriminalamtes (BKA)

sowie der Kripo belegen, im Inneren des Lokals zu einer Explosion beziehungsweise einer Verpuffung gekommen. Diese war so stark gewesen, dass Fensterscheiben und Türen zerbarsten und Trümmerteile in die „KW“ sowie in die Renzstraße geschleudert wurden. Noch am Montagmorgen waren die umliegenden Straßen mit Trümmern übersät, was auf die unglaubliche Wucht der Verpuffung hindeutet. Wie die Brandexperten inzwischen vermuten, war der Explosion wohl ein absichtlich gelegtes Feuer vorausgegangen, sodass die Behörden jetzt unter anderem wegen Brandstiftung ermitteln. Nachbarn und Bewohner des in

Bahnhofsnähe gelegenen Gebäudes mit der Hausnummer 26, in dessen Erdgeschoss sich das Schnellrestaurant befindet, hatten unterdessen Glück. Durch die Explosion wurden keine Menschen verletzt, die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr mussten lediglich eine Anwohnerin, die den Knall offenbar verschlafen hatte, aus dem Gebäude holen. Auch einige Bewohner der Nachbargebäude wurden aus Sicherheitsgründen ins Freie gebracht. 100.000 Euro Sachschaden Mittlerweile scheint auch festzustehen, dass der Brand vermutlich von Einbrechern gelegt wur-

Festlicher Schlusspunkt Feierliche Verabschiedung von Fachhochschul-Absolventen WORMS Die Freude ist den jungen Menschen ins Gesicht geschrieben. Für 350 Studierende aus drei Fachbereichen fand in der ersten Februarwoche die feierliche Verabschiedung am Ende ihrer erfolgreichen Studienzeit statt. Im Rahmen der Wintergala wurden die jungen Akademiker geehrt, gelobt und gefeiert. Sie haben einen wichtigen Abschnitt ihres Lebens abgeschlossen und nicht ohne Wehmut schauen diejenigen auf die Studienzeit zurück, die nun schon fest im Beruf stehen. Diejenigen, die sich über ein Masterstudium weiterqualifizieren, dürfen noch eine Weile länger das Studienleben genießen. Der Präsident der Fachhochschule, Jens Hermsdorf, begrüßte die Anwesenden herzlich, um im Anschluss die Ehrungen der Jahrgangsbesten aus den Fachbe-

reichen vorzunehmen. Im Fachbereich Informatik wurde Sebastian Natschke ausgezeichnet, im Fachbereich Touristik/Verkehrswesen waren es Saskia Neef und Maria Magdalena Schaefer und im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften hatte Valentin Ionur Alican als Bester abgeschlossen. Ebenso wurden die Studierenden geehrt, die sich neben dem Studium mit herausragendem Engagement für die Hochschule eingesetzt haben. Besonderen Anklang fanden auch in diesem Jahr die individuellen Ansprachen der Dekane und Studiengangleiter der drei Fachbereiche, die noch einmal das Wort an ihre Studierenden richteten, um mit Humor und zugleich auch Nachdruck diesen besonderen Lebensabschnitt zu würdigen. Dass Studierende der Fachhochschule Worms das nö-

tige Rüstzeug mitbringen, daran blieb kein Zweifel. In Zeiten lebendiger Netzwerke ist die Pflege der Kontakte und geknüpften Verbindungen auf vielfältige Weise möglich. So hoffen auch die Professorinnen und Professoren, dass ihre Studierenden den Kontakt zur Fachhochschule weiter pflegen werden und als Alumni der Hochschule erhalten bleiben. Denn Lernort und Arbeitswelt erzeugen Synergien, die neue Perspektiven eröffnen können. Der Fachhochschulchor „Multi Voices“, unter der Leitung von Pater Thomas, sorgte mit seinem abwechslungsreichen Programm für einen stimmungsvollen Rahmen. Ein Umtrunk im Anschluss an den offiziellen Teil, zu dem der Präsident der Hochschule herzlich einlud, rundete die Feier ab.

Bürgerreise nach Israel WORMS Für eine Bürgerreise nach Israel, die vom Donnerstag, 17., bis Samstag, 26. April, stattfindet, besteht jetzt im Monat Februar noch die letzte Gelegenheit, sich anzumelden. Ferner laden die Veranstalter der Bürgerreise zu einem Informationsabend am Montag, 24. Februar, 19 Uhr, in den Raum E 31 im Rudi-Stephan-Gymnasium ein. Neben der Besprechung organisatorischer Fragen wird eine

geschichtlich-politische Einführung über den Staat Israel und den Nahostkonflikt gegeben. Außerdem werden die Ziele der Reise, die durch das gesamte Land führt und Gelegenheit zu einer Tagesfahrt nach Petra in Jordanien bietet, in Wort und Bild vorgestellt. Weitere Informationen und Anmeldung bei Traudel und Josef Mattes, Telefon 06241/53745 oder E-Mail an tjmattes@gmx.de.

Präsident Jens Hermsdorf mit den ausgezeichneten Studierenden für beste Leistungen und besonderes soziales Engagement. Foto: FH Worms

de. Die Ermittler des BKA und der Kriminalpolizei sind auf Spuren gestoßen, die auf einen Einbruch hindeuten. Zudem sind, wie Polizeisprecher Klaus Weinmann am Dienstagmorgen bestätigte, Spuren gefunden worden, die auf den Einsatz von Brandbeschleunigern bestätigen. „Momentan sieht es so aus, dass definitiv ein Brandbeschleuniger eingesetzt wurde. Wir gehen mittlerweile davon aus, dass es sich hierbei um Benzin gehandelt hat“, berichtete Weinmann. Was das Motiv für die Brandstiftung angeht, tappen die Fahnder noch völlig im Dunkeln. „Wir haben eine völlig unklare Motivlage“, so Weinmann. „Warum

die Einbrecher das Feuer gelegt haben, können wir noch nicht sagen“. Spekulationen, wonach die Täter ihre Spuren verwischen wollten, konnte der Polizeisprecher ebenfalls nicht bestätigen, sodass bislang kein eindeutiger Sinn hinter der Tat erkennbar ist. Den eigentlichen Brand hatte die Feuerwehr am frühen Montagmorgen rasch unter Kontrolle. Und das, obwohl die Einsatzkräfte mit großer Hitze und starker Rauchentwicklung zu kämpfen hatten. Ersten Erkenntnissen der Feuerwehr zufolge hat es zwei Brandherde im Inneren des Lokals gegeben. Den entstandenen Sachschaden beziffert die Polizei auf rund 100.000 Euro.

Bildungsbetrieb ist angelaufen Wormser Volkshochschule in neues Semester gestartet / Umfangreiches Angebot WORMS Der Bildungsbetrieb an der Volkshochschule (VHS) Worms ist in ein neues Semester gestartet. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf dem Thema „Älter werden – alt sein“. Rund 20 Veranstaltungen beschäftigen sich mit den angenehmen und unangenehmen Seiten des Älterwerdens. Dazu zählt der Umgang mit Einschränkungen, Krankheit und Demenz ebenso wie das Motto „Reifezeit ist Erntezeit“ oder die Möglichkeit der aktiven Beteiligung im Seniorenbeirat oder im Ehrenamt. Insgesamt bietet die VHS 463 unterschiedliche Kurse und Veranstaltungen im offenen Bildungsprogramm an. Dafür wurden 193 Dozenten verpflichtet. So können 18 verschiedene Fremdsprachen, von Arabisch über Neu-Griechisch oder Neu-Hebräisch bis Türkisch, unterrichtet werden. Erstmals ist im Frühjahr auch Persisch für Schüler und Erwachsene im Programm. Neben dem breiten Sprachprogramm, das auch Deutsch als Fremdsprache umfasst und die Sprachkenntnisse vermittelt, die man beispielsweise zur Beantragung der deutschen Staatsbürgerschaft benötigt, ist die Gesundheitsprävention ein weiterer Schwerpunkt des Kursangebots. Zahlreiche Bewegungs- und Entspannungsangebote führen in Techniken ein, die den Erhalt der Gesundheit zum Ziel haben. Erstmalig wird

auch ein Tageseminar für Menschen mit Einschränkungen unter dem Motto „Wir kochen selbst“ angeboten. Im Bereich der beruflichen Bildung startet ein neuer Kurs „Xpert Business“, der in drei Semestern systematisch die Kenntnisse vermittelt, die zum Abschluss der „Geprüften Fachkraft Finanzbuchhaltung“ benötigt werden. EDVKenntnisse für den Einsatz im beruflichen oder privaten Umfeld können in der Volkshochschule in Vormittags-, Abend- oder Wochenendkursen aufgefrischt oder vertieft werden. Für Führungskräfte von kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie für Selbständige wurde zum zweiten Mal eine eigene Seminarreihe aufgelegt, die vom Bewerbungsverfahren über Mitarbeitergespräche und Gesundheitsmanagement bis hin zur Arbeitssicherheit wichtige Themen der Unternehmensführung in Tagesseminaren (an Samstagen) behandelt. Das komplette Programm des Frühjahrssemesters steht unter www.vhs-worms.de zur Verfügung. Kurse können dort auch gebucht werden. Auskunft erteilt zudem das Anmeldebüro der VHS (montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und donnerstags auch von 14 bis 18 Uhr) in der Neusatzschule (Willy-Brandt-Ring 5; 3. OG). Telefonisch ist die VHS Worms unter 06241/8534256 oder per E-Mail an vhs@worms.de zu erreichen.


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Mittwoch, 12.02.2014 | KW 07

DIE PREISTRÄGER Solowertung Klavier Altersgruppe Ia Chiara Leonie Bittner (Worms), 19 Punkte, 2. Preis Altersgruppe II Kai Gabel (Mörstadt), 24 Punkte 1. Preis, Weiterleitung zum Landeswettbewerb Ilka Martin (Worms), 22 Punkte, 1. Preis Altersgruppe IV Xixi Gabel (Mörstadt), 23 Punkte, 1. Preis, Landeswettbewerb Altersgruppe V Jan Yang (Worms), 25 Punkte, 1. Preis, Weiterleitung zum Landeswettbewerb Auch in diesem Jahr haben wieder viele Schülerinnen und Schüler der Lucie-Kölsch-Jugendmusikschule Preise beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ gewonnen. Der Beigeordnete Waldemar Herder sprach beim Preisträgerkonzert den jungen Musikern und Schulleiter Reinhard Volz im Namen der Stadt Worms seine Anerkennung aus. Foto: Rudolf Uhrig

„Ein Aushängeschild für die Stadt“

Ensemblewertung

Beigeordneter Waldemar Herder ehrt in der Lucie-Kölsch-Jugendmusikschule Preisträger von „Jugend musiziert“ Von Joachim Bonath WORMS

Preisträgerkonzerte haben ihre eigenen Spielregeln. Wo sonst kann man innerhalb kürzester Zeit so unterschiedliche Instrumentalstücke hören? Nicht anders war es am Donnerstag bei dem Preisträgerkonzert der Lucie-Kölsch-Jugendmusikschule Worms. Reinhard Volz, Leiter der Einrichtung, fiel es nicht leicht, eine Auswahl aus der „Superleistung der Preisträger“ zu treffen. Kurze Stücke sollten es sein, und verschiedene musikalische Kategorien wiederspiegeln, im Solo-, als auch im Gruppenspiel. Furios startete die Veranstaltung mit „tested drums“, vorgetragen von dem achtjährigen Philipp

Horn, gefolgt vom erholsamen Adagio des Violinenkonzerts in D-Dur von Georg Philipp Telemann, bravourös gespielt von Alexandra Shofman, Leonie Hardt, Samuel Langlitz und Frederic Busch. Eine „logistische Leistung ist dies, alle unter einen Hut zu bekommen und dann noch so gut“, lobte Reinhard Volz die Leistung der Vier. Zwei sehr junge Musiker folgten mit einer Gavotte von Henry Purcell. Benjamin Shofman spielte die Violine, Nikolaus Schmitt das Violoncello. Dem wohlverdienten Applaus dankte der eine mit einer vorbildlichen Verbeugung, nicht ohne seinen Mitspieler anzuregen, es ihm gleich zu tun, was nochmaligen Beifall sicherte.

Nach so viel Streichkonzert eroberte sich nun endlich mit Kai Gabel das Klavier seinen Einsatz. Das Adagio von Ludwig van Beethoven, gewohnt gekonnt vorgetragen, klang in der Aula raumfüllend und zog die Zuhörer in ihren Bann. Präludium und Fuge in Fis-Dur von Johann Sebastian Bach, gespielt von Schwester Xixi, stand dem in nichts nach. Nun folgten Preisträger in der Gruppenwertung der Holzblasinstrumente. Die sehr lebendige „Fantasia in one movement“ von Paul Harvey trugen Leonie Regen, Susanna Stella Schalk und Hanna Waplinger auf ihren Klarinetten vor, begleitet auf der Bassklarinette von Carolina Rettig. Niklas und Levi Geier – eben-

so wie Xixi und Kai Gabel – in Worms durch vielfältige Auftritte zu unterschiedlichen Anlässen keine Unbekannten, interpretierten im freien Violinen-Spiel das Caprice Opus 18 Nr. 1 von Henrik Wieniawski, bevor es Waldemar Herder, Beigeordneter der Stadt Worms, vorbehalten war, die Urkunden zu überreichen. Eigentlich hätte er lieber weiter dem Konzert gelauscht, gestand Herder, und auch, dass er selbst für den Hausgebrauch Klarinette und Saxophon spiele. An über 30 Teilnehmer konnte er Urkunden verteilen. Ein gutes Viertel von ihnen – verteilt über alle Altersgruppen – konnten sich durch überragende Leistungen für den Landeswettbewerb qualifizieren. „Ihr seid ein Aushängeschild für

Drum-Set (Pop) Altersgruppe Ib Philipp Horn (Worms), 23 Punkte, 1. Preis

niger (Osthofen), Violine, 20 Punkte, 2. Preis Altersgruppe II Samira Häfner (Worms), Violine, und Sophia Hecht (Offstein), Violine, 20 Punkte, 2. Preis Eva Steger (Worms), Violine, und Bianca Naomi Nutiu (Worms), Violine, 21 Punkte, 1. Preis Altersgruppe III Xixi Gabel (Mörstadt), Violine, und Kai Gabel (Mörstadt), Violine, 24 Punkte, 1. Preis, Weiterleitung zum Landeswettbewerb Levi Geier (Worms), Violine, und Niklas Geier (Worms), Violine, 24 Punkte, 1. Preis, Weiterleitung zum Landeswettbewerb Annette Golub (Worms), Violine, und Marianne Korn (Worms), Violine, 20 Punkte, 2. Preis

die Stadt“, lobte Herder die Aktiven und deren Leiter Reinhard Volz. „Leider kann man Sie nicht klonen, aber wir werden uns um eine würdigen Nachfolger kümmern“, versprach Herder. Volz hat demnächst die Altersgrenze erreicht und wird deshalb ausscheiden. Mit dem Allegretto von Beriot setzten Kai und Xixi Gabel mit ihrem Violinen-Spiel nochmals einen Höhepunkt, bevor Jan Yang mit dem Scherzo von Chopin und seinem virtuosen Klaviervortrag den Abend beschloss. Noch in diesem Monat werden zwei „Virtuose Abende“ mit den Schülern der Jugendmusikschule in der Aula stattfinden. Termine sind Samstag, 15., und Samstag, 22. Februar, je 18 Uhr.

Streicher-Ensemble, gemischte Besetzung Altersgruppe Ia Benjamin Shofman (Worms), Violine, und Nikolaus Schmitt (Worms), Violoncello, 24 Punkte, 1. Preis Altersgruppe III Luisa Marie Hilz (Worms), Violoncello, und Martha Schmitt (Worms), Violine, 20 Punkte, 2. Preis Streicher-Ensemble, gleiche Instrumente Altersgruppe Ib Frederic Busch (Worms), Violine, Samuel Langlitz (Mettenheim), Violine, Alexandra Shofman (Worms), Violine, und Leonie Hardt (Worms), Violine, 23 Punkte, 1. Preis Anita Schiller (Osthofen), Violine, und Elischa Loreen We-

Bläser-Ensembles, gleiche Holzblasinstrumente Altersgruppe IV Lisa Lainsbury (Worms), Querflöte, und Sina Merkel (Ketsch), Querflöte, 25 Punkte, 1. Preis, Weiterleitung zum Landeswettbewerb Leonie Regen (Worms), Klarinette, Carolina Rettig (Worms), Klarinette, Hannah Waplinger (Worms), Klarinette, und Susanna Schalk (Worms), Klarinette, 24 Punkte, 1. Preis, Weiterleitung zum Landeswettbewerb Bläser-Ensembles, gleiche Blechblasinstrumente Altersgruppe IV Felix Hüttel (Weisenheim a.B), und Christian Panzer (Worms), Horn, 24 Punkte, 1. Preis Landeswettbewerb

Die Legende der Motown-Studios lebt

Chansons mit Akkordeon und Gitarre

Musikshow mit Songs des Detoiter

Trio „La fine équipe“ mit Marcel Adam

Plattenlabels am 26. Februar im „Wormser“

bereits zum zweiten Mal in Worms

WORMS „My Girl“, „Stop! In the Name of Love“, „Papa Was A Rolling Stone“, „Dancing in the Streets“, „Ain’t No Mountain High Enough“, „Never Can Say Goodbye”: Diese Songs haben nicht nur eine Generation geprägt, sondern begeistern bis heute die Massen. Entstanden sind sie alle in den berühmten Motown-Studios in Detroit. „Motown – Die Legende“ erzählt nicht nur die Geschichte von Studiogründer und Produzent Berry Gordy, sondern bringt auch das Flair der USA der 60er-Jahre ins Wormser Theater. Vor allem die weltbekannten Songs von Lionel Richie, Stevie Wonder, Diana Ross oder den „Jackson 5“ reißen das Publikum von den Stühlen. Wer diese atemberaubende Show live erleben möchte, hat dazu am 26. Februar, 20 Uhr, Gelegenheit: Denn dann kommt die geballte Power von Funk, Soul und R&B ins Wormser Theater. Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie Karten gibt es auf www. das-wormser.de. Tickets gibt es ab 23 Euro im Vorverkauf. Es ist der oft betitelte amerikanische Traum: Berry Gordy ist ein talentierter Boxer, der für 85 Dollar bei Ford am Fließband arbeitet. Er entschließt sich zu kündigen und eröffnet einen Plattenladen, den er wenig später wegen Erfolglosigkeit wieder schließen muss. Mit seinem letz-

WORMS Marcel Adam geht

ten Geld gründet Gordy im Jahr 1959 das Label „Tamla Records“, dem Vorgänger der weltberühmten „Motown Recording Studios“. Von da an schreibt Gordy Musikgeschichte. Rick James, Marvin Gaye, Diana Ross, Lionel Richie und der King of Pop, Michael Jackson: Sie alle gingen in Gordys Studio ein und aus. In der Musikshow „Motown – Die Legende“ gewähren fünf Motownbegeisterte Sängerinnen und Sänger, 50 Jahre nach Gründung des Labels, einen Blick hinter die Kulissen der Hit-Fabrik. Sie erzählen von der Entstehung, den Höhen und Tiefen und den Geheimnissen der Plattenfirma, vom Leben Berry Gordys, seiner Stars und den Geschichten der Hits. Die Besucher erwartet eine einzigartige, atemberaubende und mitreißende Show voller Musik, Tanz und Freude. Vorverkauf und Tickets „Motown – Die Legende“ gastiert am 26. Februar, 20 Uhr, im Theatersaal des Wormsers. Eintrittskarten kosten zwischen 23 und 32 Euro im Vorverkauf (ermäßigt zwischen 18,40 und 25,60 Euro) und sind erhältlich beim TicketService Worms, Rathenaustraße 11, Telefon 06241/2000450, bei allen weiteren Ticket-RegionalVorverkaufsstellen und im Internet unter www.das-wormser.de.

Die Songs des legendären Motown-Labels werden am 26. Februar im Mittelpunkt stehen. Foto: Dietrich Dettmann

Katharina und Christian Schmitt spielten Gernsheims Cello-Sonate Nr. 2.

Foto: Rudolf Uhrig

Endlich im Druck erschienen Friedrich Gernsheims Cello-Sonate Nr. 2 e-Moll veröffentlicht Von Sophia Rishyna WORMS Trotz des regnerischen Abends fanden sich auf Einladung der Luthergemeinde und der Vereinigten Kasino- und Musikgesellschaft viele Zuhörer ein, um die Präsentation des Erstdrucks von Friedrich Gernsheims Sonate Nr. 2 e-Moll für Violoncello und Klavier zu erleben. Das vor genau 100 Jahren komponierte Werk wurde bereits im September 2012 hier in Worms, der Geburtsstadt des Komponisten, beim Kammermusikabend der Kasino- und Musikgesellschaft uraufgeführt, als Christian Schmitt, Kantor der Lutherkirche, gerade mit der Edition des Werkes nach der Autografie des Komponisten begonnen hatte. Diese konnte nach dem Konzert im Luthersaal bestaunt werden. Da die Kasino- und Musikgesellschaft die Erstedition finanzierte, konnte sie den Druck dieser nicht klanglos vorbeiziehen lassen und bat die Eheleute Christian und Katharina Schmitt zur erneuten Aufführung der Sonate. Das Werk steht noch ganz im Zauber der Spätromantik, in deren Stil der bereits 75-jährige Komponist beharrlich weiter komponierte, bevor vier Monate später jegliche Idylle durch den Ausbruch des ersten Weltkrieges zerstört wurde. Die Lebensgeschichte von Gernsheim wurde anhand des Vorwortes

von Dr. Sandra Ehses der Edition durch Christian Schmitt näher beleuchtet: Das musikalische Wunderkind, der „kleine Mozart“ aus Worms, erfuhr seine Ausbildung zum Pianisten und Violinisten in Worms, Mainz und Frankfurt am Main. Als 13-jähriger wurde er als jüngster Schüler im Leipziger Konservatorium aufgenommen, welches er mit Bravour abschloss. Bei seinem fünfjährigen Aufenthalt in Paris wurde er mit fast allen bedeutenden Komponisten seiner Zeit bekannt, mit Johannes Brahms verband ihn eine enge Freundschaft, die sich auch in seinem Werk niederschlägt. Festanstellungen erhielt Gernsheim unter anderem in Saarbrücken und am Kölner Konservatorium, bevor er 1874 für längere Zeit nach Rotterdam übersiedelte. Dank seiner Frau Helene Gernsheim und den beiden Töchtern wurde er dort nicht nur beruflich glücklich. Bis auf die Oper ist in seinem Kompositionsspektrum alles enthalten, besonders schätzte er Kleinbesetzungen in der Instrumentalmusik und das Cello, dem er herausragende Partien zudachte. So wie in der „Sonate Nr. 2 e-Moll“, die er schon 1906 begonnen hatte, den ersten Entwurf aber verwarf (mit Bleistift schrieb er auf das Manuskript „Nicht veröffentlichen!“), bis die acht Jahre später überarbeitete Fassung ihn dann zufrie-

den stellte. Nach seinem Tod 1916 geriet der Komponist in Vergessenheit, seiner jüdischen Abstammung wegen wurde sein Werk einige Jahre später verboten. Acht Exemplare der frisch gedruckten Noten wurden interessierten Zuhörern zum Mitlesen angeboten, was allerdings mit schnellem Blättern verbunden war. Da dies auch für die ausführenden Musiker Christian (am Piano) und Katharina Schmitt (Violoncello) schwierig war, assistierte ihnen ihre Tochter Martha. „Als Wunderkind war es für Gernsheim wohl selbstverständlich, dass man das alles auswendig lernt“, meinte die Cellistin schmunzelnd. Die wunderschöne Sonate ist ein Muss für Cellisten, die alle Feinheiten und Möglichkeiten ihres Instrumentes austesten wollen. Gernsheim „wusste schon genau, wie man das Instrument nutzt“ (Katharina Schmitt), alle Lagen in den vier Oktaven kommen zur Verwendung, was optimal für ambitionierte Cellisten sei. „Es ist auch untypisch, dass das Cello die ganze Zeit mitspielt“, was, laut Schmitt, nur ein weiterer Grund sei, dieses Werk in das Pflichtprogramm der Musikhochschulen für Cello-Schüler aufzunehmen. Für Interessierte ist die Sonate unter der Bestellnummer „Edition Dohr 11446“ ab sofort im Handel erhältlich.

„back to the roots“: Ein deutschfranzösischer Liederabend erwartet die Gäste des Musiker-Trios „La fine équipe“ im Lincolntheater am Freitag, 21. Februar. Exklusiv wird der Lothringer Sänger Titel aus seinem neuen Album vorstellen, das erst im März erscheint. Neben den Stars der Chanson-Szene Edith Piaf und Georges Moustaki stehen auch eigene Kompositionen auf dem Programm. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr; der Eintritt beträgt 16 Euro (an der Abendkasse 18 Euro). Marcel Adam, der sympathische Lothringer Chansonniers und Comedy-Schreiber kommt erneut nach Worms: Einer der bekanntesten Liedermacher aus dem nordfranzösischen und süddeutschen Bereich hat bereits bei Auftritten bei „Jazz & Joy“ das Publikum begeistert. Über 30 Jahre Bühnenerfahrung, unter anderem im Bereich Kabarett und Comedy, machen sein Programm zu einem unvergesslichen Erlebnis. Ob solo oder im Trio mit „La fine équipe“ – der sympathische Mundartdichter, Sänger, Komponist und Entertainer ist ein Ohrenschmaus, ein wahres Vergnügen, ein Publi-

kumsmagnet. Einige von Adams Liedern sind mittlerweile Klassiker geworden und dürfen auf keinem Konzert fehlen. Dennoch belässt er es nicht dabei. Er geht zurück zu seinen Wurzeln, interpretiert deutsche und französische Chansons-Klassiker von Piaf bis Moustaki, von Nena bis Rühmann. Im kommenden Monat wird Marcel Adam seine neue CD vorstellen und schon beim Auftritt im Lincoln brandneue Titel daraus spielen. Begleitet wird Monsieur Marcel von „La fine équipe“. Dahinter stehen der virtuose Akkordeonist Christian Di Fantauzzi und der Gitarrist Christian Conrad (Gitarre, Mandoline). Das Trio interpretiert in bester Laune französische und deutsche Standards sowie die bekanntesten Mundart-Lieder von Marcel. Eintrittskarten für diese Veranstaltung kosten 16 Euro im Vorverkauf (Abendkasse 18 Euro) und sind erhältlich beim TicketService Worms, Rathenaustraße 11 (im Wormser), Telefon 06241/2000450, bei allen weiteren Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.lincoln-theater.de bzw. www.das-wormser.de.

Der Chansonnier und Kabarettist Marcel Adam gastiert am 21. Februar im Lincoln-Theater. Archivfoto: Gunter Weigand


Kultur 7

Mittwoch, 12.02.2014 | KW 07

„Zusatzkonzert“ im Lincoln-Theater

Bösartiger Humor und sarkastischer Witz

Michael Krebs am 22. Februar mit neuem Programm auf der Kleinkunst-Bühne WORMS Für sein Erfolgsprogramm „Es gibt noch Restkarten“ bekam Musik-Kabarettist Michael Krebs viel Applaus und zahlreiche Kabarett-Preise. Und eine Abmahnung der dänischen AntiAtomkraft-Stiftung. Es gab also viele gute Gründe, den Kampf gegen den Flüsterfuchs und die Leisetreterei in der neuen Show fortzusetzen. Die heißt „Zusatzkonzert“, und einmal mehr ist der Name nicht Programm, sondern eiskaltes, billiges Marketing. Krebs‘ Shows einzuordnen ist nicht leicht, sie sind vielschichtig und gehen thematisch wie musikalisch weite Wege. Er kann rotzfrech und schmutzig sein, zuckersüß und böse, er wirft sich voll Leidenschaft in die Musik, manchmal drischt er den Flügel wie eine Rockgitarre, dann streichelt er ihn wieder und lässt ihn schnurren wie ein nachhaltiges Kätzchen. Okay, das Wort „Kätz-

Sarah Hakenberg amüsiert im Lincoln-Theater mit intelligenten Pointen / Hauptthema ist die Liebe

„Der Fleischhauerball“ heißt das Programm, das Sarah Hakenberg im Lincoln-Theater präsentierte. Foto: Rudolf Uhrig

Von Bea Witt WORMS Ein braves Mädchen, das es faustdick hinter den Ohren hat: Sarah Hakenberg begeisterte das Publikum im LincolnTheater mit ihrem zweiten, bissigen Soloprogramm „Der Fleischhauerball“ vollauf. Die mädchenhafte Aufmachung und der fröhliche Charme der Hakenberg verstärkten ihre kleinen Gemeinheiten, den genussvoll zelebrierten, bösartigen Humor und den diabolisch-sarkastischen Witz. Insgesamt war das Programm eine intelligente Unverschämtheit mit psychischem Tiefgang. Ihre Lieder, die sie perfekt am Piano begleitete, gaben einen amüsanten Einblick in so manche menschliche Seele. Treuherzig lächelnd sitzt die Kabarettistin und Liedermacherin

am Klavier und macht schon beim ersten Song klar, dass sie auch vor Publikumsveräppelung nicht zurückschreckt. „Reingelegt“, sagt sie, den Titel „Fleischhauerball“ habe sie nur gewählt, weil das gleichnamige Theaterstück im 19. Jahrhundert die Massen anzog. Bei ihrem Programm gehe es nämlich um die Liebe, wobei zunächst nicht ihre zahlreichen Liebhaber gemeint waren, sondern so etwas wie Heimatliebe. Dazu nimmt sie den Musikantenstadl gehörig aufs Korn. Den Gesichtsausdruck beim Singen habe sie sich bei Hansi Hinterseer abgeguckt, erklärt sie mit breitem Grinsen, um im Anschluss ein urkomisches Lied über Florian Silbereisen zu singen. Brüllendes Lachen gibt es zu den „Basic-moves“ der Stadl-

Musikanten, die Hakenberg mit umwerfender Gestik und Mimik vormacht. Aus „Hans-guck-in-die-Luft“ wird „Mandy-guck-aufs-Handy“ Grandios übersetzt die preisgekrönte Autorin und Kabarettistin Lady Gagas Song „Monster“, wobei sie dessen abstrakte zweite Bedeutungsebene lobt „... er aß mein Herz und dann aß er mein Hirn...“. Und bei „Besoffen“ von Ballermann-Atze Peter Wackel, das sie als Lied gegen den Alkoholismus bezeichnet (!), weist sie gleichzeitig auf die dadaistische Sinnlosigkeit des Textes hin. Bei der Liebe zu Haustieren beschreibt Hakenberg das Trauma von Rolf durch den immer wiederkehrenden (getöteten) Hamster. Ach ja, dann hat sie

auch noch eine originelle Idee, was man tun könnte, damit kastrierte Hunde nicht gemobbt werden…!! Sie präsentiert den Struwwelpeter, „in dem lauter niedliche Geschichten für Kinder zu finden sind“, in der von ihr bearbeiteten Form. Da wird nämlich aus dem Zappelphilipp die „Ritalin-Alin“, aus „Hans-guck-in-die-Luft“ die „Mandy-guck-aufs-Handy“ und der Suppenkasper kommt als draller Kalle daher, der auf dem Spielplatz aufgrund seiner Fülle in der Röhrenrutsche stecken bleibt. Sympathisch, witzig und mit verschmitztem hintergründigem Humor versteht es die Künstlerin, das Publikum mit einzubeziehen. Ihre scheinbare Naivität ist gepaart mit den teuflisch leuchtenden Augen bei diversen

Friesische Geschichten im heimeligen Ambiente Ove Bosch erzählt in der Wohnküche der Familie Gauck von seiner Liebe zur Nordsee Von Sophia Rishyna WORMS Zwei Etagen über dem wohlbekannten „Grünen Salon“ der Kleinen Wollgasse 7 fand die Erzählstunde des Bassisten Ove Bosch mit Geschichten aus dem hohen Norden statt. „Keine Kamingeschichten ohne Kamin“ erklärte die Gastgeberin Manu Gauck ihren Gästen den Umzug der Veranstaltung in die Wohnküche ihres Hauses. Passend zum Motto des Abends gab es friesischen Tee, je nach Belieben mit Zucker oder Schuss, sowie Kaffee und alkoholische Getränke. Alle Ortsunkundigen wurden mit „bevor man in die Nordsee fällt“ über die geografische Lage Frieslands aufgeklärt. Ralf Gauck, der die Gäste unten an der Tür begrüßt hatte, erzählte eine Anekdote über seinen Freund Ove (den er als „Tausendsassa“ wegen seiner zahlreichen Talente bezeichnete) von der ersten gemeinsamen Tournee nach Amerika: „Er hatte in seinem Englisch damals einen so süßen schwäbischen Akzent, dass ich ihn am liebsten geheiratet hätte!“ Leider verlor sich dieser Akzent mit der Zeit, was Gauck zutiefst bedauerte. Als sich die kleine Runde dem Erzähler im flauschigen Sessel zuwandte, erfuhr man von seinen unzähligen Ausflügen zur Nordsee – stets im Winter, weil da das Meer schöner und natürlicher sei, und „weil man sich mit niemandem den Strandkorb teilen muss“. Die Friesen seien Leute von einem ganz eigenen Schlag, rau aber sehr herzlich, und extremst freiheitsliebend, was durch das Motto „Lever duad as Slav“ (lieber tot als Sklave), welches noch heute an manchen Haustüren zu lesen ist, deutlich werde. Boschs

Ove Bosch unterhielt im Grünen Salon mit friesischen Geschichten. eigene Empfindungen, wenn er wieder an die Nordsee kommt, beschrieb „Meeresstrand“ von Theodor Storm sehr gut, der aus Husum in Nordfriesland stammt. Für Lacher sorgte Heinz Erhardts „Wattwurms Erwachen“, während Otto Ernsts Ballade „Nis Randers“ (die ostfriesische Kinder in der Grundschule auswendig lernen) mit der lebhaften Schilderung der Rettung eines Schiffbrüchigen in den Bann zog. Die im Norden sehr populäre Ballade diente als Namensgeberin eines der Schiffe der „Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger“ (DGzRS). Diese „schwarz-roten Engel“ rekrutieren sich komplett aus Ehrenamtlichen und werden einzig durch Spenden finanziert, die Spenden-Schiffchen stehen überall in Friesland. Wer ein Freund von Wagners „Fliegendem Holländer“ ist, war schwer enttäuscht, das ur-

sprüngliche Schicksal des Verdammten in der friesischen Sage zu erfahren: Als Strafe für seine Schandtaten gegenüber seinen Matrose wurde er auf ewig dazu verdammt, allein die Meere zu befahren, ohne Hoffnung auf Erlösung. Auch weitere Sagen und Mythen aus der Region, wie der Opferakt einer alten, bettlägerigen Witwe, die ihr eigenes Haus anzündete, um Husum vor einem gewaltigen Sturm zu retten („Das Fest auf dem Eis“), sowie „Der Pfennig-Pfuhl bei Dahme“, indem ein Graf mithilfe zweier Pfennige zuerst alles gewann und dann alles verlor, und der freche Schalk, der einer dänischen Gemeinde einredete, sie könne ihre Kirche durch bloße Kraftanstrengung verschieben („Die rote Jacke“), unterhielten die Zuhörer gut. Vor allem das Lied „Ole Pinelle“ des plattdeutschen Gesangsduos „Schobert & Black“ über den „kranken, erzchristli-

Foto: Rudolf Uhrig

chen Seesteuermann“ und seinen Freund Paddy, der soviel trank, dass seine Spucke Quallen umbrachte, sorgte für Erheiterung am Tisch. Zum Abschluss hörte man noch Siegfried Lenz‘ „großen Kummer mit einer jütländischen Kaffeetafel“, deren bombastische Ausstattung an Süßkram den Autoren und seine Frau heillos überforderte. Nachdem man sich genüsslich über das Leid des zum Essen Verdammten amüsiert hatte, der ja schließlich nicht die Gastgeberin brüskieren wollte, begab man sich zum eigenen, weniger schweren Abendmahl. Der selbstgemachte Zwiebelschmalz, das frisch gebackene Brot und die köstliche hausgemachte Kartoffelsuppe ehrten die hervorragende Gastgeberin Manu Gauck und bewiesen eindrucksvoll, dass sich ein Besuch ihrer Veranstaltungen auch in kulinarischer Hinsicht sehr lohnt.

Boshaftigkeiten. Schlimm trifft es ihren vermeintlich untreuen Freund Ingo, dem sie, begleitet von der singenden Säge, ein Schlaflied vorträgt: „Schließ jetzt die Augen, mein Liebchen. Ich singe dir nur noch ein kleines Liedchen - davon, dass ich dich mit der singenden Säge zu zersägen erwäge.“ Gegen Ende kommt dann doch noch das Lied vom „Fleischhauerball“. Sie beschreibt das Innungsfest als tänzerische Fleischbeschau, auf der die Metzger sich ihre Tanzpartner danach aussuchen, ob sie Schwarte wollen oder auf Diät sind. Zwei Zugaben musste die Hakenberg geben und mit lange anhaltendem Applaus bedankte sich das Publikum für einen bösen Abend, der köstlich amüsierte.

KURZ NOTIERT

Gesang und Breakbeats LUDWIGSHAFEN Auch die zweite Gewinnerformation des Wettbewerbs „creole südwest“ kommt nach Ludwigshafen. Das Freiburger Duo Pari San mit dem Beatboxer Paul Brenning und der aus Persien stammenden Sängerin Parissa Eskandari verknüpft persischen Gesang und elektronische Breakbeats in spannenden Schichtungen voller Kreativtiät und Originalität. Der gemeinsame Klangkosmos ignoriert Genregrenzen zwischen Pop, Hip-Hop, Folklore, Indie und Electronica. Karten für das Konzert am Freitag 14. Februar, 20 Uhr, im Dôme des Ludwigshafener Kulturzentrum „dasHaus“ sind im Vorverkauf für 12 Euro plus Gebühr und an Abendkasse für 15 Euro, ermäßigt 10 Euro (nur an der Abendkasse) erhältlich.

Zsusza Bánk liest im Haus LUDWIGSHAFEN Im Rahmen der Reihe „europa_morgen_ land“ liest die Autorin Zsuzsa Bánk am Sonntag 16. Februar, 17 Uhr, im Café des Ludwigshafener Kulturzentrums „dasHaus“. Gleich für ihren Debüt-Roman „Der Schwimmer“ wurde Zsuzsa Bánk unter anderem mit dem aspekte-Literaturpreis und dem Deutschen Bücherpreis ausgezeichnet. 2005 veröffentlichte sie die Erzählungen „Heißester Sommer“, 2011 den Roman „Die hellen Tage“, 2012 folgte „Schwarzwaldsepp. Auch eine Weihnachtsgeschichte“. Der Eintrittspreis zur Veranstaltung beträgt 6 Euro, ermäßigt 4 Euro.

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chen“ haben wir hier nur eingebaut, um die Youtube-Generation abzuholen. Und „nachhaltig“ für die Lohas. Und die anderen? Die kommen, weil’s rockt, schlau und witzig ist. Und weil der Krebs es mit seinem kämpferischen Humor und seiner Schlagfertigkeit allen weltlichen Ärgerlichkeiten zum Trotz immer wieder schafft, dass am Ende alle die Pommesgabel hochreißen und mitsingen. Vorverkauf Eintrittskarten für die Veranstaltung am Samstag, 22. Februar, 20 Uhr, im Lincoln-Theater kosten 16 Euro im Vorverkauf (Abendkasse 18 Euro) und sind erhältlich beim TicketService Worms, Rathenaustraße 11, Telefon 06241/2000-450, bei allen weiteren Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen und unter www.lincolntheater.de.

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Zahnersatz ist für alle bezahlbar Die meistgestellten Fragen an den Implantologen Martin Rossa In der Praxis Dr. Rossa und Partner gehen die Mitarbeiter stets auf die zahlreichen Fragen und Probleme der Patienten ein. Martin Rossa hat die meistgestellten Fragen der Patienten zusammengetragen und beantwortet.

High Tech in der Zahnmedizin sorgt für gesunde Zähne.

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Der Schlüssel zur Gesundheit Gesunde Zähne als Voraussetzung fürs Wohlbefinden Zahngesundheit. Zähne sind nicht nur ein ästhetischer Gewinn und tragen zum Wohlfühlen bei, sondern sind aus medizinischer Sicht ein Schlüssel zur Gesundheit. Das ist mittlerweile jedem bewusst, wenngleich sich nicht jeder an der gewünschten Zahngesundheit erfreuen kann. Die moderne Zahnmedizin hilft. Doch vor dem Besuch in einer Zahnarztpraxis gilt es, den für sich geeigneten Zahnarzt zu finden. Doch wo findet man einen solchen? Jemanden, dem man sich als Patient anvertrauen möchte, der fachlich wie menschlich den eigenen Ansprüchen gerecht wird. Die Anforderungen an eine Zahnarztpraxis sind vielfältig. Da wären zum Beispiel ein möglichst kurzer Aufenthalt im Wartezimmer, oder ein Zahntechniker vor Ort, Röntgenbilder mit einer sehr guten Qualität, auf denen die erforderlichen Details auch sichtbar sind, ein hoher Hygienestandard, den man nachvollziehen kann und der eigentlich zum Selbstverständnis einer medizinischen Praxis gehören sollte. Ganz zu schweigen von der Behandlung durch Spezialisten – ohne dabei die Praxis wechseln zu müssen, versteht sich. Und das alles zu einem Preis, den man sich leisten kann, falls es die Kasse nicht mehr übernehmen sollte. Die moderne Antwort auf die berechtigten Anforderungen der Patienten ist eine Praxis, in der Spezialisten und Generalisten in großer Synergie zusammenarbeiten und damit fachlich, menschlich, apparatetechnisch sowie organisatorisch ein Opti-

mum in der Patientenversorgung leisten können. Zu den Top-Praxen Deutschlands zählt die Ludwigshafener Praxis Dr. Rossa & Partner in der Mundenheimer Straße 251. Zurzeit arbeiten dort rund 130 Männer und Frauen, davon 18 Zahnmediziner – Tendenz steigend. Bei 50.000 Stammpatienten und 5.000 Neupatienten pro Jahr ist das breite Spektrum der Zahnmedizin gefragt. Die Praxis organisiert wöchentliche Fortbildungsveranstaltungen für Mediziner, Zahntechniker und Servicepersonal, um so mit den steigenden Ansprüchen und dem enormen Fachwissenszuwachs ständig auf Augenhöhe zu sein. Der Komfort für den Patienten beginnt schon im Wartezimmer, in dem er im Durchschnitt eine maximale Wartezeit von nur zirka zwölf Minuten (2013) verbringt. Der behandelnde Arzt ist der Mediziner seines Vertrauens, der bei speziellen Problemen einen Kollegen zur Rate ziehen kann, ohne dass der Patient dafür einen Bruch in der Behandlungskette erfährt oder auch nur die Praxis wechseln müsste. Spezialisten der Kinderzahnheilkunde wissen mehr als nur um die Besonderheiten eines Milchzahns und lassen Phobien gar nicht erst aufkommen. Zur Not hilft auch eine kindgerechte Narkose bei länger dauernden Eingriffen, die auch von den Krankenkassen unterstützt wird. Falls die Phobie schon vorhanden ist, helfen einfühlsame Behandler mit einer Herangehensweise, die es auch dem ängstlichsten Patienten ermöglicht, seinen Termin einzuhalten.

Mit mehr als 10.000 Implantaten in den vergangenen fünf Jahren, weist die Zahnarztpraxis Dr. Rossa & Partner eine enorme Erfahrung im Bereich Implantologie auf. Die Eingriffe werden detailgenau geplant, so dass schon im Voraus deren Verlauf genau festgelegt werden kann. Damit werden die Behandlungen deutlich verkürzt und das Wohlbefinden nach der Operation weit weniger beeinträchtigt. Eine enorme Erleichterung für Patient und Zahntechniker sind die bildgebenden Maßnahmen, die vormals per Schaumabdruck die Informationen für die Zahntechnik gaben. Mit hoher Präzision werden bei Dr. Rossa Zahntechnik GmbH, Kronen und Brücken nach modernsten CAD CAM Verfahren gefertigt. Und für den Patienten entfällt eine lästige Prozedur. Parondontosebehandlungen geschehen unblutig per Laser mit langanhaltendem Heilungserfolg, die in Verbindung mit der Lokalanästhesie auch für den Patienten deutlich angenehmer sind. In der Zahnarztpraxis Dr. Rossa & Partner wird modernste Technik mit modernstem Wissen kombiniert und zum Wohle der Patienten angewendet. (DZOI)

Herr Rossa, was kostet Zahnersatz? Martin Rossa: Das ist schwierig zu sagen, weil es sehr viele verschiedene Zahnersatzversorgungen gibt, eben für jeden Patienten eine individuelle Maßanfertigung. Der Richtwert liegt in der Kurpfalz, für eine weiße Krone mit Metallgerüst, bei knapp 500 Euro. Und was kostet ein Implantat? Rossa: Bei Implantaten ist es ähnlich gelagert wie beim Zahnersatz, hier liegt der Durchschnittswert für die Kurpfalz inklusive zahnfarbener Krone in konventioneller Technik bei zirka 3.000 Euro. Wenn dies ein Durchschnittswert ist, wo liegt der Einstandspreis? Rossa: Patienten mit Vollprothesen können heute schon für Zuzahlungen von 2.900 Euro für zwei Implantate und eine neue Implantatprothese wieder anständig essen. Einzelne Zähne können für Zuzahlungen unter 1.000 Euro ersetzt werden, wenn die individuellen Voraussetzungen optimal sind. Was heißt Zuzahlung in diesem Fall? Rossa: Über 90 Prozent der Menschen sind „auf Kasse“ versichert, sie bekommen grob vereinfacht einen immer gleichen Festzuschuss von ihrer Kasse.

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Die Honorare der Zahnärzte sind durch eine gesetzliche Honorarordnung fast immer ähnlich. Die Unterschiede im Zahntechnikpreis schlagen voll auf den Geldbeutel des Patienten durch. Worin liegen die zahntechnischen Preisunterschiede? Rossa: Hauptsächlich in der Herstellungsweise der Kronen, entweder traditionell in reiner Handarbeit oder unter Nutzung von innovativen Hightech–Verfahren in Kombination mit Handwerkskunst. Sind die Computerkronen nicht schlechter als die handwerklich hergestellten? Rossa: Nein, selbstverständlich werden die CNC–Fertigungsschritte ausschließlich von hoch qualifizierten Zahntechnikern geplant und durchgeführt, speziell die individuelle Außenform und –farbe. In der Materialgüte des Innengerüstes sind die HightechKronen durch die Herstellungsart besser. Vergleichbar mit der Autoindustrie in der Hightech–Alufelgen den herkömmlichen Stahl-

felgen überlegen sind. Hat das weitere Vorteile? Rossa: Ja, heutzutage können Hightech–Kronen auch aus biologisch sehr verträglichen Materialien wie Titan und Zirkonkeramik hergestellt werden. Was ist der Preis einer vergleichbaren Hightech–Krone? Rossa: In Ludwigshafen 180 Euro. Noch billiger soll eine Zahnersatzreise ins Ausland, zum Beispiel Ungarn sein. Was halten Sie davon? Rossa: Das sehe ich kritisch, weil etwaige Nachbesserungen und die Nachbetreuung durch die Kollegen im Ausland nur schwer möglich sind. Eine bessere Alternative ist die Versorgung mit Import–Zahntechnik beim Zahnarzt zu Hause. Warum ist das besser? Rossa: Weil der heimische Zahnarzt auch für die Güte dieser Zahntechnik gerade stehen muss und daher nur Zahntechnik einsetzen wird, die seinem Quali-

Zahnarzt und Implantologe Dr. Henning Staedt: Seine Behandlungsschwerpunkte im Zentrum sind Implantate und Zahnersatz. Telefon: 0621 5902-242

Martin Rossa: Seine Behandlungsschwerpunkte im Zentrum sind die Implantologie, Parodontologie sowie die Endodontologie. Telefon: 0621 5902-243

Am 14. Februar

Robert Siering: Er befasst sich im Zentrum Dr. Rossa & Partner vor allem mit Endodontologie und Implantologie. Telefon: 0621 5902-244. ALLE FOTOS: DZOI

Deutsches Zentrum für Orale Implantologie e.V. Vortrag mit Frage- und Antwortrunde

Zahnimplantate –

Kraftvoll zubeißen und mit Sicherheit lachen Mit rund 2000 Implantaten jährlich weist unsere Zahnarztpraxis eine enorme Erfahrung im Bereich der zahnärztlichen Implantologie auf. Die Eingriffe werden detailgenau geplant, dadurch verkürzen sich die Behandlungen deutlich und das Wohlbefinden nach der Operation ist weit weniger beeinträchtigt.

FOTO: MINERVA-FOTOLIA

Experten am Telefon

Am Freitag, 14. Februar, stehen interessierten Fragestellern drei Experten am Telefon für Fragen zur Verfügung. Von 15 bis 17 Uhr sind Dr. Henning Staedt, Martin Rossa und Robert Sierung zu sprechen. Dr. Henning Staedt ist unter der Telefonnummer 0621 Kontakt: 5902-242 zu sprechen und Martin Rossa unter 0621 5902-243 und Robert Siering unter 0621 Dr. Rossa & Partner 5902-244. Mundenheimer Straße 251 Die Zahngesundheits-Exper67061 Ludwigshafen ten beantworten gerne die AnruTelefon 0621 562666 Sprechzeiten: Montag bis Freitag 7 Uhr bis ferfragen zu jedem möglichen Thema. Sollte die jeweilige Num21 Uhr; Samstag 8 Uhr bis 16 Uhr mer besetzt sein, sollte man es mail@dr-rossa-partner.de erneut versuchen. (ps) www.dr-rossa-partner.de

DR. ROSSA & PARTNER

Durch moderne Methoden sind Implantate auch in komplizierten Fällen kein Problem mehr.

tätsstandard entspricht. Was ist hier an Einsparungen möglich? Rossa: Meines Wissens nach liegt der Preis einer ganz weißen Krone mit Metallgerüst um die 90 Euro. Werden dann nicht unsere Zahntechniker arbeitslos? Rossa: Die Zahnersatzmenge ist seit 2004 um ein Drittel gesunken, weil sich die Patienten viele Versorgungen nicht mehr leisten können. Die Alternative ist nicht deutscher Zahnersatz oder Importzahnersatz, die Alternative ist Importtechnik oder keine Zähne. Gilt der Rückgang auch für Zahnimplantate? Rossa: Ja und Nein. Zahnimplantate dümpeln letztlich auf einem medizinisch viel zu geringen Niveau – schon jahrelang. Aufwändige Hochglanzwerbekampagnen haben daran wenig geändert. Woran liegt das? Rossa: Letztlich auch am Preisniveau. Aber auch bei Zahnimplantaten kann durch neue Versorgungsverfahren ein allgemein akzeptables Versorgungs- und Preisniveau erreicht werden. Erfahrene Implantologen widmen sich inzwischen auch der Versorgung Normalsterblicher. Wie finde ich einen erfahrenen Implantologen? Rossa: Renommierte Fachgesellschaften wie DGOI, DGZI oder DZOI führen Listen ihrer qualifizierten Mitglieder. Das DZOI hat die Messlatte für seine Beratungszahnärzte sehr hoch gehängt, mindestens zehn Jahre implantologische Erfahrung und 1.000 eingesetzte Implantate sind für eine Mitgliedschaft nachzuweisen. (DZOI)

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informiert Sie über die neuesten Erkenntnisse der Zahnmedizin und beantwortet Ihre Fragen. 20. Februar 2014, 19.00 - 21.00 Uhr • Ludwigshafen, Praxis Dr. Rossa & Partner, Mundenheimer Str. 251 21. Februar 2014, 19.00 - 21.00 Uhr • Neustadt, Gesundheitsforum (Nähe Engel-Apotheke), Landauer Str. 1 22. Februar 2014, 11.00 - 13.00 Uhr • Worms, Das Wormser Kultur- und Tagungszentrum, Liebfrauensaal, Rathenaustr. 11 Veranstalter: Für weitere Informationen: D.Z.O.I.-Kurpfalz, Mundenheimer Str. 251, 67061 Ludwigshafen

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Kompetenzzentrum für moderne Zahnmedizin Mundenheimer Straße 251/253 67061 Ludwigshafen Telefon: 0621 - 56 26 66 www.dr-rossa-partner.de Sprechstunden: Mo.-Fr.: 7-21 Uhr, Sa.: 8-16 Uhr

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Mittwoch, 12.02.2014 | KW 07

„Hingefallen und wieder aufgestanden“

FDP Alzey-Worms befindet sich in Aufbruchstimmung / Liberale Werte in Kommunal- und Europapolitik einbringen Von Joachim Bonath ALZEY-WORMS Am Sonntag-

Führen die Liste der SPD in der Verbandsgemeinde Monsheim an (v. l. n. r.): SPD-Fraktionsvorsitzender Michael Matthes (Listenplatz 3), VG-Bürgermeister Ralph Bothe (Listenplatz 1), SPD-Verbandsvorsitzender Tobias Rohrwick (Listenplatz 4) und die Monsheimer Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp (Listenplatz 2). Foto: SPD

Geschlossen in den Wahlkampf SPD in der Verbandsgemeinde Monsheim stellt Kandidaten-Liste auf VG MONSHEIM Mit einer ordentlichen Generalversammlung haben die Delegierten der SPDOrtsvereine in der Verbandsgemeinde Monsheim die Liste für die Wahl des Verbandsgemeinderates am 25. Mai aufgestellt. SPD-Verbandsvorsitzender Tobias Rohrwick konnte in einer sehr gut besuchten Versammlung über 30 Delegierte und Gäste im Ratssaal der Anhäuser Mühle in Monsheim begrüßen. „Wir, die SPD in der VG Monsheim, sind die treibende, die innovative und die zukunftsfähige Kraft in der Verbandsgemeinde – und diesen Anspruch haben wir auch für die nächste Wahlzeit“, so Rohrwick in seiner Eröffnungsrede. VG-Bürgermeister Ralph Bothe zog Bilanz und blickte auf die Wahlzeit 2009-2014 mit Stolz auf das Erreichte zurück. „Wir haben in den letzten fünf Jahren viel geleistet, viel zur Verbesserung der Lebensqualität in unserer Verbandsgemeinde beigetragen.“ An Beispielen nannte Bothe unter anderem den flächendeckenden DSL-Ausbau in der Verbandsgemeinde, die konsequent durchgeführte Fuhrparkmodernisierung bei der Freiwilligen Feuerwehr und nicht zuletzt die

Gründung der „AöR Energieprojekte Monsheim“. Gleichwohl wagte er einen Ausblick und benannte auch hier einige Beispiele. „Es liegt weiterhin viel Arbeit vor uns“, war sich Bürgermeister Bothe sicher. Auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Marcus Held lobte in seinem Grußwort die Arbeit der Sozialdemokraten in der Verbandsgemeinde. Er wünschte viel Erfolg für den anstehenden Wahlkampf und war sich sicher, dass die Bürgerinnen und Bürger die Leistungen der SPD honorieren werden. Angeführt wird die Liste von Bürgermeister Ralph Bothe auf Listenplatz 1, auf Listenplatz 2 folgt die Monsheimer Landtagsabgeordnete Kathrin AnklamTrapp, auf Listenplatz 3 der SPDFraktionsvorsitzende im VG-Rat Michael Matthes und auf Listenplatz 4 der SPD-Verbandsvorsitzende Tobias Rohrwick. Mit Dankesworten an alle Delegierten und Gäste beendete Verbandsvorsitzender Tobias Rohrwick die Generalversammlung der Sozialdemokraten in der VG Monsheim und war sich sicher: „Die nächsten Wochen und Monate werden spannend – ich freue mich darauf!“

vormittag fand der verspätete Neujahrsempfang (ein Mandatsträger befand sich in Kur) der FDP Alzey-Worms in der Westhofener Winzergenossenschaft statt. Trotz dieses sonntäglichen Termins war die Veranstaltung sehr gut besucht. Dr. Dirk Maak, Kreisvorsitzender der FDP AlzeyWorms, ließ in seiner Begrüßung keinen Zweifel, dass die FDP „trotz fehlenden Rückenwinds aus Berlin“ im Kreis sehr gut aufgestellt sei. Der Fokus liege eindeutig auf den Kommunalwahlen, wobei die Listen für alle Verbandgemeinden stünden. Besonders freute er sich, den ehemaligen Bundestagsabgeordneten („oder sagt man MdB a.D.?“) Manuel Höferlin und den verdienten 86-jährigen Ehrenvorsitzenden Erwin Heck begrüßen zu können, ebenso wie den Ehrengast Thomas Huckle, „Vorsitzender der Wein- und Kulturbotschafter Rheinhessen e.V.“, was dieser sogleich dementierte: „Das Finanzamt verlangt von uns im Sinne der Gemeinnützigkeit, dass wir „Kultur- und Weinbotschafter Rheinhessen e.V. sind“, korrigierte er. Viel tut sich touristisch in Rheinhessen, im „Land der tausend Hügel“, wie Huckle an zahlreichen Beispielen aufzeigte: Egal, ob es sich um die Kräuterhexen oder die ehrenamtlichen Hohlwegführer von Alsheim und Mettenheim handelt, oder gar um „KiWi“, den Kinderwingert, vieles tut sich im Land der Rüben und Reben. Im Kinderwingert werden Grundschulkinder an das Wachsen der Reben herangeführt und erleben über das ganze Jahr alle Arbeitsschritte bis hin zur Ernte der Trauben. Zurzeit sind 20 Weingüter in Rheinhessen an dieser – auch pädagogisch wertvollen – Aktion beteiligt. Aufgelockert wurde die Veranstaltung durch das „PosaunenQuartett ohne Namen“ (KreisMusikschule Alzey-Worms), wie

Sind guter Dinge, was die kommenden Wahlen betrifft: Franz Ringhoffer, Klaus Merkel, Daniela Schmitt, Dr. Dirk Maak, Dr. Volker Wissing, Heribert Erbes, Erwin Heck und Thomas Huckle (v.li.) beim Neujahrsempfang der FDP Alzey-Worms. Foto: Rudolf Uhrig es der Fraktionsvorsitzende der FDP im Kreistag, Klaus Merkel bezeichnete. Aufbruch-Stimmung bei Kreis- und Ortsverbänden Ein kurzes Grußwort richtete die stellvertretende Landesvorsitzende der FDP Rheinland-Pfalz, Daniela Schmitt, an die Versammelten. Sie beschwor die Aufbruch-Stimmung der Kreis- und Ortsverbände, die sich in den lückenlosen Listen für die Kommunalwahlen zeige. Viele Neumitglieder seien zu verzeichnen; die Rentenvorhaben in hohem Maße generationenungerecht. Franz Ringhoffer, Bezirksvorsitzender der FDP Rheinhessen/

(Monsheim), Dieter Zehe (Flörsheim-Dalsheim), Volker Steuerwald (Mörstadt), Helge Wilding (Mölsheim), Gerd Weil (Monsheim), Herbert Blattner (FlörsheimDalsheim), Gudrun Küstner (Offstein), Heribert Vollmer (Hohen-Sülzen), Petra Vettermann (Mörstadt), Werner Gaede (Wachenheim), Elke Bowie (Flörsheim-Dalsheim), Rainer Schneider (Offstein), Wolfgang Herrmann (Mölsheim), Gerhard Rohrwick (Flörsheim-Dalsheim).

KURZ NOTIERT

Schnupperstunden in Chorakademie ALZEY-WORMS Die Chorakademie Alzey-Worms am Theodor Heuss Ring 2 in Alzey, eine Abteilung der Musikschule des Landkreises, startet vom Mittwoch, 12., bis Mittwoch, 26. Februar, eine Schnupperphase für alle ihre Chöre. Jedes Kind und jeder Jugendliche, die Lust haben ihre eigene Stimme auszuprobieren und gerne mit anderen singen möchten sind eingeladen,

unverbindlich an den Proben teilzunehmen. Es gibt vier Chöre. Für Schüler der Musikschule ist das Angebot kostenfrei. Für andere wird monatlich ein geringer Kostenbeitrag erhoben. Am Donnerstag, 12. Juni, gibt es mit allen Chören ein gemeinsames Konzert mit dem Titel „meer & mehr“. Anmeldung und Infos unter Telefon 06732/496659 oder online unter www.kms-alzey-worms.de.

Dem Sinn des Lebens auf der Spur MONZERNHEIM In entspannter Atmosphäre soll jeweils am zweiten und vierten Donnerstag im Monat in Bückermanns neuer Weinstube, Donnersbergstraße 23, über verschiedene Themen des christlichen Glaubens nachgedacht und gesprochen werden. Der nächste Termin ist der 13. Februar. Jeder Abend beginnt mit einem Essen. Dann folgt ein kur-

zer Vortrag oder ein Impuls der jeweils ein anderes grundlegendes Thema des Glaubens aufgreift. Die Abende sind konfessionsübergreifend und kostenfrei und finden in der Zeit von 19 bis 21 Uhr statt. Anmelden kann man sich bis zu einem Tag vor der Veranstaltung bei Christa Hanser unter Telefon 06244/ 919898 oder per Mail unter christa.hanser@gmx.de.

diese zwei, wählt FDP, wählt Liste 3! Dieser Text passe gut in die heutige Zeit, vermerkte Dr. Wissing zu Beginn seiner Rede, aber auch „die Partei ist hingefallen und schnell wieder aufgestanden.“ Sein Schwerpunkt lag sowohl auf den Kommunalwahlen, als auch auf den Europawahlen. Kommunalpolitisch spiele die FDP eine große Rolle und sei von Alters her dem SubsidiaritätsPrinzip verpflichtet. „Wie entwickelt sich der Wohlstand in unserem Land?“, fragte er in Bezug auf die Europa-Wahl. Als Stärke führte er die wettbewerbsfähigste Volkswirtschaft innerhalb der Europäischen Union an, und verwies vor allem auf die mittelständigen Unternehmen als Zulieferer

an die Industrie. Als Schwäche führte er die zu erwartende Bevölkerungsentwicklung und die Staatsverschuldung an. Die FDP lehne das Banken-Restrukturierungsverfahren ab; auch verwies er auf die exorbitanten Kosten der Energie-Politik und warnte vor „Nationalisierungstendenzen“. „Sozialpolitischen Wahn“ nannte er unter großem Beifall die Sozialversicherung und die Belastung für die junge Generation, bevor er sich nach Berlin aufmachte. Klaus Merkel, Fraktionsvorsitzender der FDP im Kreistag, und Heribert Erbes, Kreisbeigeordneter, stehen auch für die neue Legislaturperiode als Kandidaten zu Verfügung.

Mit Bürokratie zur Pseudolegalität Dr. Walter Rummel referiert zur systematischen Enteignung der Juden

DIE KANDIDATENLISTE Ralph Bothe (Flörsheim-Dalsheim), Kathrin Anklam-Trapp (Monsheim), Michael Matthes (Monsheim), Tobias Rohrwick (Flörsheim-Dalsheim), Andreas Böll (Offstein), Horst Wendel (Mörstadt), Sascha Wötzel (Mölsheim), Hannelore Brenner (Wachenheim), Ulla Webel (Hohen-Sülzen), Bernd Kiefer (FlörsheimDalsheim), Kevin Zakostelny (Monsheim), Walter Hahn (Monsheim), Dirk Schneickert (Offstein), Juliane Spies (Mörstadt), Jochen Müller

Vorderpfalz, nannte den Finanzausgleich, wie er in RheinlandPfalz durchgeführt werde, gar „verfassungswidrig“ und die „Zwangsverwaltungsreform“ für grundfalsch. Bevor Dr. Volker Wissing, Landesvorsitzender der FDP Rheinland-Pfalz, seinen Vortrag beginnen konnte, übergab ihm Ehrenvorsitzender Erwin Heck eine Mappe mit Wahlplakaten ab dem Jahr 1946, die er in den 70er Jahren von der Friedrich-Naumann-Stiftung erwarb. Darunter auch ein Plakat mit Texten von Wilhelm Busch: „Ach, was muss man oft von bösen Buben hören oder lesen!! Aber wehe, wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe…“ Drum höret nicht auf

Von Michaela Hellmann

Die Jungfernfahrt nahm ein böses Ende: Der neue VW-Bus wurde beim Aufprall auf einen Anhänger demoliert. Foto: Polizei

Zwei Verletzte und vier demolierte Fahrzeuge Sachschaden bei Unfall auf der A61 beläuft sich insgesamt auf 22.500 Euro GUNDERSHEIM (sad) Zwei Leichtverletzte, vier demolierte Fahrzeuge und 22.500 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Unfalls, der sich am Samstagnachmittag auf der Autobahn 61 bei Gundersheim ereignet hat. Ein 48 Jahre alter Mann, der mit seiner Familie gerade einen nagelneuen VW-Bus bei einem Händler abgeholt hatte und in Richtung Ludwigshafen unterwegs war, prallte zwischen dem Parkplatz Hauxberg und der Anschlussstelle Gundersheim auf der rechten Fahrspur mit hoher Geschwindigkeit gegen einen vor ihm fahrenden Audi A4 mit Anhänger. Wie ein Sprecher der Autobahnpolizei Gau-Bickelheim

mitteilte, hat der 48-Jährige seinen Vordermann vermutlich aus Unachtsamkeit übersehen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Gespann auf einen vorausfahrenden Fiat Punto geschoben. Zu allem Überfluss flogen auch noch Fahrzeugteile umher, die einen auf dem linken Fahrstreifen fahrenden Ford Fiesta beschädigten. Weil alle an dem Unfall Beteiligten Wagen noch auf die Standspur rollen konnten, kam es im Bereich der Unfallstelle nicht zu langen Staus. Der 48-Jährige mutmaßliche Verursacher der Karambolage muss dennoch damit leben, dass er seinen Neuwagen demoliert hat.

Gemeinderatssitzung HOHEN-SÜLZEN

Am Donnerstag, 13. Februar, findet um 19.30 Uhr im Rathaus HohenSülzen die Sitzung des Ortsge-

meinderates statt. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Haushaltssatzung 2014 mit Haushaltsplan und Stellenplan.

OSTHOFEN Derzeit läuft in der KZ-Gedenkstätte Osthofen die Ausstellung „Legalisierter Raub. Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen und Rheinhessen 1933-1945“, die seit 2002 an verschiedenen Orten in Hessen halt gemacht hat sowie über die Gesetze und Verordnungen zur Ausplünderung der Juden informiert. Im Rahmen des Begleitprogramms referierte Dr. Walter Rummel zum Thema „Der getarnte Raub. Zur Rolle von Bürokratie und Recht bei der Enteignung der Juden in Deutschland“ in der Gedenkstätte. Rummel, der gebürtig aus Trier stammt, studierte Geschichte sowie Politikwissenschaft und ist seit 2007 Leiter des Landesarchivs in Speyer. In seinem Vortrag nahm der Historiker Bezug auf die Akten des Finanzamtes Trier, die Aufschluss über die Vorgänge bei der Enteignung geben und zeigen, wie im Zuge der Arisierung der Nazi-Staat aus Neid und rassistischem Hass die Juden zum Verkauf ihrer Geschäfte, Häuser und Wohnungen zwang, jedoch ohne sich auf eine rechtsstaatliche Grundlage stützen zu können. Auch verdeutlichen die Akten, dass der Judenberaubung jegliche rechtliche Legalität fehlte, und so die Beamten versuchen mussten, sie auf irgendeine Weise mit dem Gesetz und der Bürokratie in Einklang zu bringen. So wurde beispielsweise sämtlicher jüdische Besitz zum staatsfeindlichen Vermögen erklärt, obwohl eigentlich „nur“ Kommunisten und Sozialdemokraten als „Staatsfeinde“ im Gesetz definiert waren. Die geraubten Be-

Die Ausstellung in der KZ-Gedenkstätte Osthofen befasst sich mit der systematischen Enteignung jüdischer Mitbürger während des Dritten Reichs. Foto: Rudolf Uhrig sitztümer der Deportierten wurden dann bei Versteigerungen an die Deutschen veräußert. Mit den unterschiedlichsten bürokratischen Verfahren versuchten die Trierer Finanzbeamten dem staatlich angeordneten Raub eine Pseudolegalität zu verschaffen, um sich nach außen als gesetzestreu und rechtschaffen darzustellen. Die Akten des

Landeshauptarchivs in Koblenz berichten auch von den Verhören nach dem Krieg durch die Alliierten, bei denen sich die Beamten darauf beriefen, pflicht- und amtsgemäß gehandelt zu haben. Bei einer anschließenden Diskussionsrunde hatten die Zuhörer die Möglichkeit, sich mit dem Referenten auszutauschen und Fragen zu stellen.


10 Sport

Mittwoch, 12.02.2014 | KW 07

TSG Pfeddersheim wieder in Torlaune Testspielsiege über Monsheimer VG-Auswahl und FC Alsbach / Samstag gegen Bensheim Von Stefan Lubojansky

Lucas Oppermann ließ im gegnerischen Strafraum drei Hauensteiner stehen und erzielte mit einem Hammerschuss die 1:0-Führung für den VfR. Foto: Rudolf Uhrig

VfR-Erfolge gegen Hauenstein und Bürstadt

Wormatia siegt zwei Mal 3:2 / Raschid El-Hammouchi neuer Spielführer / Samstag Test gegen Kickers Offenbach Von Stefan Lubojansky WORMS Knapp eineinhalb Wochen liegen noch zwischen der VfR-Vorbereitungsphase und der Wiederaufnahme des Spielbetriebs am 21. Februar gegen den FC 08 Homburg. Doch bis der Kampf um den Klassenerhalt beginnt, absolvierte der Kader von Trainer Hans-Jürgen Boysen vergangenes Wochenende zwei weitere Testspiele. Beide konnte der Wormser Traditionsclub mit 3:2-Siegen für sich entscheiden. Boysen musste auf den neu verpflichteten Keeper Carsten Nulle (Daumen ausgekugelt), Benjamin Himmel (Schulterprobleme), Marco Steil (Adduktorenprobleme), Adam Jabiri, Tufan Tosunoglu und Maximilian Mehring verzichten. Zum ersten Mal dagegen war Srdjan Baljak in der laufenden Vorbereitung nach seiner Verletzung im Kader gesetzt. Endlich auch war die Spielführerfrage geklärt. Raschid El-Ham-

mouchi lief seit der offiziellen Bekanntgabe mit der Kapitänsbinde auf. So viel dazu. Unter schlichtweg unmenschlichen Witterungsverhältnissen aus einer Mischung aus Nässe, Kälte und einer ordentlichen Portion Wind gastierte zunächst am Samstag mit dem SC Hauenstein der Tabellen-Zweite der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar auf dem Sportgelände des TuS Neuhausen. So ziemlich Jeder fieberte dem Anpfiff der Partie entgegen, ist doch dieser Verein, wenngleich eine Liga tiefer spielend, eine ordentliche Hausnummer, um eine geeignete Standortbestimmung der Boysen-Truppe vornehmen zu können. Boysen-Elf agiert druckvoll Umso erfreulicher begannen die Hausherren äußerst druckvoll. Der VfR dominierte den Oberligisten über weite Strecken nach Belieben, der seinerseits große

Mühe hatte, sich aus der eigenen Hälfte zu lösen. Die Hausherren störten früh und mit der notwendigen Konsequenz. Das facettenreiche Spiel ließ die äußeren Umstände schnell vergessen. Die Truppe wirkte als gut funktionierende, harmonische Einheit. Mit Tempo ging es nach vorne, die Kommunikation innerhalb der Mannschaft funktionierte und die Spieler schienen augenscheinlich Spaß am kicken gefunden zu haben. „Es hat sich wirklich etwas verändert“, stellte ein VfRAnhänger fest. Sein Gegenüber erwiderte in gleichem Atemzug: „Das sieht heute sehr gut aus.“ Wow – Worte des Lobes. Wann hatte es das zuletzt gegeben? Aber sei es drum. Den absolut verdienten Führungstreffer erzielte bereits in der 12. Spielminute, nach toller Einzelleistung, Lucas Oppermann, der im gegnerischen Strafraum drei SC-Spieler stehen ließ und mit einem Hammerschuss die Pille unhaltbar für

Raphael Marhoefer versenkte. Oppermann dürfte sicher wohl zu Recht der beste Spieler an diesem Tag auf dem Platz gewesen sein, der unentwegt ackerte. Warum die Boysen-Truppe im weiteren Verlauf den Druck jedoch nicht weiter aufrecht hielt, und somit den Gegner aufbaute, blieb vielen ein Rätsel.

Baljak sichert Testspiel-Sieg Erst kurz vor Schluss gelang dem eingewechselten Srdjan Baljak nach tollem Zusammenspiel mit Kevin Feucht und Alper Akcam der 3:2-Siegestreffer. Wenngleich Boysen im Anschluss der Partie von einer klaren Dominanz, einer guten Grundordnung sowie guter Tormöglichkeiten seiner eigenen Truppe sprach, hagelte es erneut auch Kritik. „Aufgrund des Spielverlaufs haben mir weitere Tore.“ Man habe bei den Gegentoren fahrlässig gehandelt. Und dennoch – für viele der angereisten Zuschauer war der Auftritt ein deutliches Signal und Lichtblick zugleich. Auch auf Ex-Wormate Sandro Rösner, der sich in Hauenstein sehr gut eingelebt habe, machte die Boysen-Truppe einen gefestigteren Eindruck. VfR mit besserer B-Elf

Prominenter Zaungast im Robert-Kölsch-Stadion: Der frühere Nationalspieler Mario Basler war vorbeigekommen, um sich die Mannschaft des VfR Bürstadt anzusehen - er ist für den Trainerposten im Gespräch. Foto: Rudolf Uhrig

Am Sonntag schließlich ging es gegen den Tabellenführer der Verbandsliga Hessen Süd, VfR 1910 Bürstadt. In Wormatias Anfangsformation standen all jene Spieler, die tags zuvor nur eingewechselt oder gar nicht zum

„Ich weiß das Spiel sehr gut einzuschätzen. Für uns war es aber wichtig, Tore zu schießen.“ Norbert Hess, Trainer der TSG Pfeddersheim, zum Spiel gegen die Auswahl der VG Monsheim

Unnötiges Gegentor Zugegeben, viele Spielanteile hatten die Gäste weiter nicht, dennoch bedankte sich Nico Pfrengle in der 28 Minute wohl bei Tim Bauer, der nach seinem schlechten und leichtsinnigen Rückspiel indirekt für das 1:1 sorgte. Erst nach dem Ausgleichstreffer war der VfR wieder hellwach und spielte munter nach vorne. Die Kräfteverhältnisse zu Beginn der Partie waren wieder hergestellt. Chancen von Oppermann oder Alper Akcam aber blieben bis zur Pause ungenutzt. Im zweiten Durchgang drückten die Hausherren weiter ordentlich auf das Gästetor, ehe in der 56. Minute Akcam den erneuten Führungstreffer markierte. Die Freude hierüber aber währte nur von kurzer Dauer, denn vier Minuten später erzielte erneut Pfrengle, diesmal infolge einer Nachlässigkeit im VfR-Mittelfeld, den Ausgleichstreffer.

PFEDDERSHEIM Vergangene Woche konnten die Pfeddersheimer Oberligisten zwei weitere Testspielsiege auf ihrem Konto verbuchen. Donnerstagabend deklassierte die Truppe von Trainer Norbert Hess eine überforderte Auswahl der Vereine TuS Monsheim, TuS Offstein und TSV Flörsheim-Dalsheim mit 14:0. Die Partie diente allenfalls als guter Trainingskick, bei der der TSGCoach jedoch einmal mehr seinen gesamten Kader zum Einsatz bringen und ihm wichtige Spielpraxis verschaffen konnte. „Ich weiß das Spiel sehr gut einzuordnen. Für uns aber war wichtig, Tore zu schießen“, sagte Hess. Und damit hatte es in den letzten Ligapartien nicht wirklich geklappt, war doch Stürmer Marcel Veek nach einem verschleppten Bandscheibenvorfall seit September außer Gefecht gesetzt. Umso erfreulicher nun, dass nicht nur er gleich drei Mal traf, sondern auch der Offensive Neuzugang Bartosz Franke ebenso mit seinen zwei Toren zum dem hohen Erfolg beitragen konnte. „Jedes Tor, egal gegen wen, ist größte Motivation und Ansporn zugleich“, sagte Hess.

Raschid El-Hammouchi ist der neue Kapitän der Wormatia. Archivfoto: Uhrig Zuge gekommen waren. Doch auch die „Zweite“ Garnitur dominierte das Geschehen. Kevin Wölk brachte seine Truppe nach Toren in der 36. und 39. Minute mit 2:0 in Führung, ehe die Gastgeber kurz darauf durch Lerchl nicht nur den Anschlusstreffer erzielen konnten, sondern Özgün kurz nach Wiederanpfiff gar für den Ausgleich sorgte. Insgesamt tat sich die Wormser Truppe im zweiten Durchgang wesentlich schwerer beim Spielaufbau und dem Herausarbeiten eigener Torchancen. Einer beherzten Einzelleistung von Lucas Oppermann in der 78. Minute war es schließlich zu verdanken, dass Boysens Truppe den fünften Erfolg im siebten Testspiel einfahren konnte. Am kommenden Samstag trifft der VfR nun im letzten Testspiel der Vorbereitung auf den Ligakonkurrenten Kickers Offenbach. Anstoß der Begegnung ist um 14 Uhr. Alla Wormatia!

Die weiteren Treffer des Abends erzielten im Übrigen Jonas Frey, Björn Miehe, Mathias Tillschneider, Abwehrchef Matthias Lang, Enis Aztekin, Dennis Seyfert und Yannik Krist (je 2 Tore.). Erwartungsgemäß niedriger, wenngleich vom spielerischen Verlauf her ebenso eindeutig, fiel schließlich der 4:2-Sieg gegen den hessischen Verbandsligisten der Gruppe Süd, dem FC Alsbach am Samstag aus. Aufgrund muskulärer Probleme schonte Hess Mario Cuc und Matthias Lang. Doch ungeachtet dieser Ausfälle setzte sich der TSG-Express in Fahrt und begann schnell, die Begegnung zu dominieren. Bereits in der zehnten Spielminute brachte Dennis Seyfert seine Truppe in Führung, ehe Bartosz Franke eine Viertelstunde später auf 2:0 erhöhte. Wie aus dem Nichts heraus fiel plötzlich kurz vor der Pause aufgrund einer Nachlässigkeit in den TSG-Reihen der Anschlusstreffer. Die Kräfteverhältnisse auf dem Platz wurden jedoch unmittelbar nach Wiederanpfiff wieder hergestellt. Die beiden Pfeddersheimer

TSG-Coach Norbert Hess freut sich, dass Marcel Veek nach seiner Verletzung wieder zur Verfügung steht. Archivfoto: Rudolf Uhrig Torschützen fungierten diesmal als Vorlagengeber. Zunächst landete in der 47. Minute Seyferts Flanke bei Mathias Tillschneider, der zur 3:1-Führung einköpfte, ehe fünf Minuten später Jakob Siebecker Frankes Flanke zum 4:1 verwertete. Fast zeitgleich mit dem Abpfiff erzielte Cengiz Gencer das 4:2, als er bemerkt hatte, dass Keeper Müller zu weit aus dem Tor gerückt war. Es blieb am Ende bei einem für die Alsbacher schmeichelhaften Ergebnis. „Wir haben ein ordentliches Spiel abgeliefert und die Mannschaft hat auch nach dem Wechsel gut gestanden“, lobte Hess. Doch wie auch in der Partie gegen den VfR Bürstadt stießen dem Trainer erneut die beiden Gegentore auf. „Die waren nicht nur unnötig, sondern müssen wir uns selbst wieder zuschreiben.“ Man müsse diese Nachlässigkeiten bis zum Pflichtspielbetrieb dringend abstellen, um nicht bitterböse überrascht zu werden. Nun steht der TSG jedenfalls erst einmal eine ganz normale Trainingswoche bevor, ehe es am Samstag im nunmehr siebten Vorbereitungsspiel als Gast gegen den FC 07 Bensheim geht. Anstoß der Partie ist um 15 Uhr. Auf geht’s TSG! TSG Pfeddersheim- FC Alsbach: Thorsten Müller – Sven Oswald (Markus Mo Amar, 64. Spielminute), Jakob Siebecker, Robin Schittenhelm, Christopher Ludwig (Elias Ries, 64. Spielminute) – Arjan Berisha (Bjoern Miehe, 64. Spielminute), Yannick Krist (Jonas Frey, 64. Spielminute) – Dennis Seyfert (Enis Aztekin, 64. Spielminute), Sebastian Schulz, Mathias Tillschneider – Bartosz Franke (Marcel Veek, 64. Spielminute)

Wormatia - SC Hauenstein: Lucas Menz – Raschid El-Hammouchi, Erdal Celik, Patrick Wolf, Tim Bauer – Kevin Wölk (71. Jonathan Zinram), Marcel Abele (85. Marco Stark), Eugen Gopko, Lucas Oppermann (71. Srdjan Baljak) – Alper Akcam, Marcel Kunstmann (71. Kevin Feucht) Wormatia - VfR Bürstadt: Lucas Menz – Markus Hofmeier (46. Raschid El-Hammouchi), Erdal Celik, Marco Stark (63. Eugen Gopko), Björn Weisenborn (46. Tim Bauer) – Sandro Loechelt (46. Alper Akcam), Marcel Abele – Jonathan Zinram (46. Patrick Wolf), Kevin Wölk, Srdjan Baljak (46. Marcel Kunstmann) – Kevin Feucht (46. Lucas Oppermann).

Marcel Veek feierte im Testspiel gegen die Monsheimer VGAuswahl seinen Einstand nach der Verletzungspause und erzielte gleich drei Tore. Archivfoto: Rudolf Uhrig


Sport 11

Mittwoch, 12.02.2014 | KW 07

„TG Osthofen ist eine Spitzenmannschaft“

Knappe 27:30 (11:13)-Niederlage gegen Tabellenführer Bodenheim / Am Sonntag gegen Mainz-Bretzenheim

„Müssen dieses Level weiter fortführen“

Von Stefan Lubojansky

U23-Testspielsiege über Wald-Michelbach und

OSTHOFEN Rheinhessenliga – Im vierten Spiel der laufenden Rückrunde kassierten die TGOHandballer in der restlos ausverkauften Wonnegauhalle gegen den Spitzenreiter TV Bodenheim vergangenen Sonntag eine knappe 27:30 Niederlage. Die Zuschauer sahen eine hochkarätige Begegnung, in der zwei absolut ebenbürtige Kontrahenten auf Augenhöhe um den Sieg kämpften, den am Ende die Truppe aus dem Landkreis Mainz-Bingen für sich verbuchen konnte. Trainer Frank Herbert musste krankheitsbeziehungsweise verletzungsbedingt auf Kapitän Patrick Bitsch sowie Lucas Pfaff verzichten, und dennoch konnten sich die Hausherren, wohl vorangetrieben durch die frenetischen Anfeuerungsrufen der eigenen Fans, zu Beginn auf 5:2 absetzen. Dank einer kompakt stehenden 6:0-Abwehr sicherte sich die TGO einen ständigen Zwei bis Drei-Tore-Vorsprung. Großen Anteil hieran hatte sicherlich auch der bärenstarke Innenblock um Florian Reichelt, Eric Popple, Manuel Pfaff und Matthias Zellmer. Beim Stande von 10:10 waren die Bodenheimer erstmals gleichgezogen, und nutzten gegen Ende der ersten Halbzeit die Abschlussschwäche von Herberts Truppe mittels konsequent umgesetzter Tempogegenstöße eiskalt zu ihren eigenen Gunsten aus. Pausenstand: Osthofen 11, Bodenheim 13. Im zweiten Durchgang lieferten sich die beiden Ligakonkurrenten einen regelrecht offenen Schlagabtausch. Die TGO blieb dran, und übernahm beim Stande von 15:14 erstmals in der zweiten Hälfte wieder die Führung, die sie bis zum 25:23

Schott Mainz II / Sonntag gegen Darmstadt Von Stefan Lubojansky

Obwohl Eric Popple und seine Kollegen im Innenblock stark spielten, konnten sie die TGO-Niederlage nicht verhindern. weiter inne hatte. Dann zündeten die Gäste ein wahres Feuerwerk und erzielten vier Tore in Folge. Der Spielverlauf Ende des zweiten Durchgangs sei dem Ersten sehr ähnlich gewesen, analysierte Herbert nach der Begegnung. „Wir vergeben vorne, und Bodenheim bestraft unsere Fehlwürfe knallhart mit eigenen Toren.“ Zwar habe er am Ende versucht, alles in die Waagschale zu werfen und mit offener Manndeckung zu spielen, aber „leider waren wir damit erfolglos.“ Um Bodenheim zu schla-

gen, müsse einfach alles passen. „Wir haben das Spiel im Angriff aus den Händen gegeben und in den entscheidenden Phasen zu wenig Durchschlagskraft gezeigt“, stellte Herbert fest. Und dennoch – die TGO hatte, wohlgemerkt nach der überaus deutlichen 21:37-Hinrunden-Klatsche, diesmal Moral bewiesen und den Spitzenreiter an den Rand einer Niederlage gebracht. Und das wusste auch Frank Herbert mehr als zu schätzen und konstatierte: „Die Revanche ist uns zwar nicht geglückt, aber das war ein groß-

artiger Kampf. Meine Truppe hat gezeigt, dass sie zu den Spitzenteams der Liga gehört.“ Eric Popple habe sich überragend in Angriff und Abwehr eingebracht, und auch die Leistung von Benedikt Kühling sei erfreulich gewesen. „Er ist ein echter Gewinn für uns“, sagte Herbert. Noch ein weiterer, weil nicht der einzige, Wehrmutstropfen blieb: „Wir haben den Favoriten ordentlich geärgert und die Bodenheimer Abwehr vor große Probleme gestellt.“ Der Ligaalltag geht schon am

Foto: Uhrig

Sonntag weiter. Dann müssen die Wonnegauer gegen die Spielgemeinschaft TSG/DJK Mz-Bretzenheim I ran. Anpfiff der Partie ist um 18 Uhr. TG Osthofen: Sebastian Montino/Thorsten Heck – Seymour Warzecha 2, Benedikt Beckerle, Daniel Strack (3/3), Manuel Pfaff, Tobias Aul, Saul, Christian Kulaszewicz (1), Matthias Zellmer (1), Benedikt Kühling (3), Florian Reichelt (4), Eric Popple (9/1), Orintas Klimavicius 4.

WORMS Landesliga – In souveräner Manier sicherte sich Wormatias U23 vergangenen Samstag und Sonntag nach einem 4:0 gegen den Verbandsligisten Eintracht Wald-Michelbach sowie einem 3:1 gegen den Bezirksligisten Schott Mainz 2 zwei weitere Testspielsiege. Somit bleibt die Weste von Trainer Sascha Ellers Truppe auch nach der dritten Partie in der laufenden Vorbereitung weiter weiß. Bereits in der fünften Spielminute schoss Abwehrspieler Fabio Nagy den VfR gegen die Eintracht in Führung. Bis zur Halbzeit tat sich tortechnisch dann nichts mehr, wenngleich der Wormser Fußballclub das Geschehen auf dem Platz klar dominierte. Die Ordnung stimmte, der Ball zirkulierte gut durch die eigenen Reihen, was auch Eller optimistisch stimmte. „Ich bin zum gegenwärtigen Zeitpunkt der Vorbereitung mit der Leistung und der Form meiner Mannschaft sehr zufrieden.“ Jetzt müsse man die Sache nur noch in Gang halten und das Level weiter fortführen, um gut in die Spielzeit zu starten. Das A-jugendliche Ausnahmetalent Bartosz Pastusiak erhöhte kurz nach Wiederanpfiff in der 47. Minute völlig verdient auf 2:0. Henrik Weisenborn schoss seine Truppe per verwandeltem Foulelfmeter in der 62. Minute zum 3:0, ehe Glauk Qyqalla in der 85. Minute den Sack zu machte und für den Endstand sorgte. Der Sieg des VfR gegen den Verbandsligisten war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Im Spiel zeigten die „Jungen“ ihren Spaß am Fuß-

Nicht ablenken lassen

Routinier Markus Metzdorf musste mit HSG Worms in der letzten Ligapartie beim TV NiederOlm eine Niederlage hinnehmen. Archivfoto: Agentur Peschel

Zweite Auswärtspleite in Folge HSG Worms unterliegt in Nieder-Olm mit 27:31 Von Florian Stenner WORMS Nach der überraschenden Niederlage in der Vorwoche wollten die Handballer der HSG Worms beim TV Nieder-Olm III zurück in die Spur finden. Doch trotz einer deutlichen Leistungssteigerung musste die Mannschaft und ihr Trainer Gerd Zimmermann die nächste Auswärtsniederlage hinnehmen. Gegen die Oberligareserve des TV Nieder-Olm setzte es eine 27:31 (13:16)-Niederlage. Damit verpassten die Handballer aus der Nibelungenstadt gleich zwei Gelegenheiten: Zum einen die erhoffte Wiedergutmachung und zum anderen die große Chance, den Lokalrivalen Osthofen mit einem Sieg in der Tabelle wieder zu überholen. „Nach der Niederlage in Gonsenheim wurde die Marschroute ausgegeben, unseren jungen Spielern mehr Spielanteile zu geben, um sie an ein höheres Niveau heranzuführen“, sagte Hans-Karl Böhnert, sportlicher Leiter des HSG Worms, nach dem Spiel.

Und daran hielten sich die HSGVerantwortlichen auch - der Erfolg dieser Maßnahme blieb allerdings aus. Ein Faktor war in den Augen Böhnerts das Fehlen zahlreicher Stammkräfte: „Wir brauchen unsere erfahrenen Spieler wie Ermisch, August, Bleser, Schulz und Metzdorf, um bei den jungen Spielern die Risikobereitschaft zu fördern.“ Bis auf Markus Metzdorf, der angeschlagen in die Partie ging und deshalb von Gerd Zimmermann weitestgehend geschont wurde, stand keiner der genannten Spieler im Kader. So musste es die junge HSG-Garde in Nieder-Olm richten, die gemeinsam mit Spielmacher Jochen Schloß (9) zu Beginn der Partie auch ordentlich dagegenhielt (12:12,20.). Aber schon gegen Ende der ersten Halbzeit machte sich das Fehlen zahlreicher erfahrener Stammkräfte bemerkbar: Die Gastgeber nutzten die Schwächen der HSG konsequent und erspielten sich einen knappen Vorsprung bis zum Pausenpfiff (13:16, 30.). Mit einem Drei-Tore-Vorsprung im

Rücken kam Nieder-Olm entsprechend motiviert aus der Kabine. Schnell zogen die Gastgeber auf sieben Tore davon, Worms hatte in dieser Phase nur wenig entgegenzusetzen (38.). Aber die HSGler besannen sich nach einem kurzen Durchhänger noch einmal auf die eigenen Stärken. So waren die Gäste drauf und dran das Spiel wieder ausgeglichen zu gestalten. Aber in der entscheidende Phase des Spiels machten die HSGler altbekannte Fehler: „In der einen oder anderen in aussichtsreichen Situationen hat das Selbstvertrauen im Abschluss gefehlt“, so Böhnert. Deshalb reichte es am Ende nicht für die HSG-Sieben, die zweite Auswärtsniederlage in Folge zu vermeiden: 27:31 lautete das Endergebnis aus Sicht der HSG Worms. Böhnert hofft jedoch auf den Lerneffekt seiner Mannschaft: „Es bleibt die Hoffnung, dass der Lernprozess und das Sammeln von Erfahrung jeden Spieler in seiner weiteren Entwicklung voranbringt.“

DIE FAIRSTEN TEAMS Das Wormser Wochenblatt stellt während der Winterpause die fairsten Fußballmannschaften der B- und C-Klassen vor. Dabei handelt es sich um die Vereine, die im November 2013 von der Sparkasse geehrt wurden. Einbezogen in die Berichte wird ein Blick auf die aktuelle Fairplay-Tabelle. Wertung: Es werden ausschließlich Minuspunkte verteilt. In erster Linie fallen Gelb (1), Gelb-Rot (3) und Rot (5) ins Gewicht. Ein verursachter Spielabbruch beziehungsweise Zuschauerausschreitung werden mit zehn „Miesen“ bestraft.

lange Zeit für seinen Heimatverein die Fußballschuhe geschnürt hat, trainiert den TSV im dritten Jahr. Vorher war er 14 Jahre Jugendtrainer, und da wäre es quasi „Verpflichtung“, Fairplay vorzuleben. Das habe geklappt, die Jungs hätten prima mitgezogen. An Haralds Prizipien hat sich nichts geändert, auch im Kreise der Aktiven ist respektvoller Umgang untereinander angesagt. Ebenso das Verhalten gegenüber den gegnerischen Mannschaften und dem Schiri. Das

VfR Wormatia Worms II Eintracht Wald-Michelbach: Robin Schreiner – Fabio Nagy, Maximilian Beck, Daniel Ghoul, Jan Marvin Dell, Henrik Weisenborn (75. Smajlovic), Marc Bullinger, Georgios Goulas (75. Glauk Qyqalla), Andrej Juric, Bartosz Pastusiak, Rik Hiemeleers (75. Muhammed Mehmedovic)

KURZ NOTIERT

Fairplay-Wettbewerb: TSV Flörsheim-Dalsheim wird „Erster“ FLÖRSHEIM-DALSHEIM (hh) Ohne Fairplay wäre Fußball unvorstellbar. Das wissen die Spieler, und doch schlagen einige mitunter gehörig über die Stränge. Ein Blick auf die letztjährige Fairness-Tabelle zeigt in der damaligen Wormser Kreisliga, dass sich ein Dreigestirn am Tabellenende über 100 „Miese“ eingehandelt hat. Sechs rote Karten standen beim Schlusslicht zu Buche. Ein halbes Dutzend also, das bekanntlich 30 Minuspunkte nach sich zieht. Zum Glück gibt es auch die andere Seite! An der Spitze standen in der Runde 2012/2013 drei Vereine, denen sportlich faires Verhalten ein Anliegen ist. Für vorbildliches Auftreten ihrer Mannschaft wurden mit der TSG Pfeddersheim II sowie Rheingold Hamm und dem TSV FlörsheimDalsheim, der im Fairplay-Wettbewerb als „Erster“ ins Ziel kam, drei Vereine durch den SWFV ausgezeichnet. Darüberhinaus durfte das Trio eine ansehnliche Geldprämie, wiederum von der Sparkasse Worms-Alzey-Ried zur Verfügung gestellt, in Empfang nehmen. Das Wormser Wochenblatt stellt in einer Serie die Fairplay-Sieger der unteren Spielklassen vor. Heute ist in der B-Klasse nach dem „Vize“ Rheingold Hamm der vorjährige Primus Flörsheim-Dalsheim an der Reihe. Harald Gotha (60), der

ball, agierten variantenreich und mit gutem Tempo nach vorne und ließen dem Gegner kaum Entfaltungsmöglichkeiten. Einen ähnlichen Spielverlauf sahen die Zuschauer einen Tag später auf dem Kunstrasenplatz in der EWR-Arena gegen den Bezirksligisten Schott Mainz, wenngleich Ellers Truppe die Belastung vom Vortag deutlich anzumerken war. Dennoch begannen die Hausherren druckvoll, konnten aber ihre Bemühungen erst in der 55. Minute mit dem Führungstreffer von Glauk Qyqalla belohnen. Wie aufgedreht spielte der 22-jährige Torschütze weiter im Geschehen mit und markierte keine vier Minuten später nach tollem Einsatz mit seinem nächsten Treffer sogar das 2:0. Erst gegen Ende der Begegnung erzielten die Mainzer Gäste den Anschlusstreffer. Doch die Hoffnung auf ein Remis wurde schnell im Keim erstickt, denn in der 85. Minute sorgte Georgios Goulas mit dem 3:1 für das gleichzeitige Endergebnis. Am Sonntag geht es im vierten Testspiel gegen den Verbandligisten 1. FCA Darmstadt. Anstoß der Partie ist um 15 Uhr auf dem Kunstrasenplatz der EWR-Arena.

Ergebnis konnte man an der Fairness-Tabelle ablesen: In der vorjährigen Runde wurde der TSV mit 52 Punkten Fairplay-Sieger, sechs Zähler vor dem SV Rheingold Hamm. Auch in der aktuellen Runde bleiben die Spieler des SV „Flö-Da“ in der Fairplay-Spur. Ihr bisheriges Abschneiden - in 18 Spielen erhielt das Team 39 „Miese“ - kann sich auf jeden Fall sehen lassen. „Rote Karte“ ... Fehlanzeige. Und das soll auch so bleiben. „Die Jungs sollen sich aufs Spiel konzentrieren“ (Gotha). Dann wäre gar keine Gelegenheit, sich durch Meckern und unfaire Aktionen von der eigenen Leistung ablenken zu lassen. Spielführer Florian Guthermuth geht bezüglich Fairness mit gutem Beispiel voran. Auch die älteren Spieler werden vom Trainer gelobt. Sie wissen sehr wohl, wo‘s langgeht. Und wie schaut‘s mit den Zuschauern aus? Harald sieht da weniger „Gefahr“. Und doch kommt es - wie überall - einmal vor, dass es hektisch wird. „Dann bin ich als Trainer gefordert.“ Wenn man den richtigen Ton findet, ist das Problem meist schnell gelöst. Mit guten Vorsätzen gehen Harald Gotha und seine Jungs in die letzte Etappe der Meisterschaft. Den fünften Rang in der Fairness-Tabelle möchte man allzugern nach oben korrigieren. Das Zeug dazu haben sie beim TSV auf jeden Fall .

TSV-Trainer Harald Gotha (links) ist zu Recht stolz auf seine Jungs.

Foto: Hinkel

Workshop „Kindertraining“ ALZEY-WORMS Der Lehrstab des Südwestdeutschen Fußballverbandes bietet demnächst in Kooperation mit der TSG Pfeddersheim im Kreis Alzey-Worms einen dezentralen Workshop „Kindertraining“ (Bambini – DJunioren) an, bei dem Jugendtrainer unter fachkundiger Beratung von SWFV-Referenten selbst Trainingseinheiten leiten werden. Der Workshop findet am 21. und 22. Februar jeweils dreistündig auf dem Sportgelände der TSG Pfeddersheim statt und steht unter der Leitung von zwei SWFVReferenten. Am Freitag, 21. Februar, 17.30 Uhr, startet die Fortbildung mit einem Theorieteil, bei dem die Teilnehmer grundlegende Merkmale in der Entwicklung, Betreuung und Führung von Bambini bis D-Junioren erarbeiten. Anschließend werden Trainingsprinzipien, Trainingsinhalte und Trainingsplanung besprochen und ausgewählte Teilnehmer erhalten die Gelegenheit, unter Beratung der SWFV-Referenten eigenständig Trainingseinheiten auszuarbeiten. Am Samstag, 22. Februar., 9.30 Uhr, wird die Schulung mit einem Praxisteil fortgeführt. Während ausgewählte Trainer die am Vortag erarbeiteten Trainingseinheiten mit ortsansässigen Jugendmannschaften leiten und Feedback über ihr Trainerverhalten bekommen, holen sich die übrigen Teilnehmer Anregungen für „ihr“ Training und werden in die Bewertung des Schautrainings mit einbezogen. Lehrmaterial und Zertifikate werden am Ende der Veranstaltung ausgegeben. Es besteht auch die Möglichkeit, die Veranstaltung nur an einem der beiden Tage zu besuchen. Zur besseren Planung wird um Voranmeldung gebeten (Tel.: 06323/9493656, E-Mail: tim.peter@swfv.de). Die Teilnahme an dieser Maßnahme ist für alle interessierten Trainer, Betreuer und Eltern kostenfrei und zählt auch zur Verlängerung der Trainer-CBreitenfußball-Lizenzen.


12 Worms

Mittwoch, 12.02.2014 | KW 07

„Wir machen ehrliche Politik“

Vortrag zu „Restless-Legs“

FWG und Bürgerforum küren

WORMS Am Freitag, 14. Feb-

KURZ NOTIERT

ruar, kommt ein Mediziner um 14 Uhr zum Treffen der Frauenselbsthilfe nach Krebs in das Gerd-Lauber-Haus (Brucknerstraße 3) und informiert über das „Restless-Legs-Syndrom “. Interessierte und Neuerkrankte sind willkommen. Nähere Infos bei Ingeborg Zielke unter Telefon 06241/76563 oder per Mail unter ingezielke@web.de.

Mathias Englert zum Spitzenkandidaten WORMS Freie Wähler und Bürgerforum Worms rüsten sich für die Kommunalwahl im Mai. Die Parteimitglieder haben Mathias Englert einstimmig zum Spitzenkandidaten für die Wahl zum Wormser Stadtrat bestimmt. Auch die Kandidatenlisten für die Wahl der Ortsbeiräte der Vororte Hochheim und Ibersheim und den Ortsvorsteher von Hochheim wurden aufgestellt. Auf den Plätzen zwei bis fünf kandidieren Karl Müller, Astrid Perl-Haag, Steffen Landskron und Monika Weber für den Stadtrat. Für den Ortsbeirat Ibersheim stellt sich Eike Wolle auf Listenplatz eins zur Wahl, für den Ortsbeirat Hochheim kandidiert Monika Weber auf Listenplatz eins. Als Ortsvorsteher steht Mathias Englert zur Wahl. Die Listen für die Ortsbeiräte in Pfeddersheim und Rheindürkheim werden noch aufgestellt. „Der erste Platz auf der Stadtratsliste ist nicht nur eine Ehre, sondern bedeutet auch viel Verantwortung“, betonte Mathias Englert nach seiner Nominierung und bedankte sich für die großartige Rückendeckung im FWG-Bür-

IM INTERNET Informationen über FWG/ Bürgerforum stehen im Internet unter www.FWG-worms. de zur Verfügung.

gerforum. Mit FWG/Bürgerforum will Mathias Englert die eigene Stadtratsfraktion deutlich vergrößern. „Das ist unser gemeinsames Ziel“, betont Englert.

Theater für Kinder WORMS Am Samstag, 15. Februar gastiert das freie Theater „La Senty Menti“ mit seinem Theaterstück „Die mutige Martina“ für Kinder ab fünf Jahren im Wormser Haus der Jugend (Würdtweinstraße 11). Die Vorstellung beginnt um 15 Uhr und dauert etwa eine Stunde. Der Eintritt beträgt drei Euro.

Kritik an CDU und SPD „In den zurückliegenden Wochen sind wir in den Medien verstärkt in Erscheinung getreten. Dies führt zwangsläufig nicht bei allen zu Beifallsbekundungen, sondern auch zu einer entsprechenden Gegenwehr,“ so Mathias Englert. „Fast als ob man einem Kind das Schäufelchen weggenommen hat, haben sich unsere politischen Gegner, also CDU und SPD, in Rage geredet. Das zeigt, dass unsere ehrliche, geradlinige Politik nicht allen passt, weil diese Politik – ohne auf Parteizwänge Rücksicht zu nehmen – ankommt“, glaubt Englert.

Bisher fanden zahlreiche Großveranstaltungen auf dem Ludwigsplatz statt. Nachdem dies nicht mehr möglich ist, da die Statik der Decke des unter dem Platz liegenden Parkhauses eine derartige Belastung kaum noch aushält, will die Wormser SPD nach alternativen Standorten für Wochenmarkt, Eisbahn und Co. suchen. Archivfoto: Rudolf Uhrig

„Brauchen ein Gesamtkonzept“ Nach Ludwigsplatz-Sperrung: SPD fordert Lösungen für Wochenmarkt und Eisbahn WORMS

Der einstimmig gewählte Spitzenkandidat Mathias Englert (vorne, 1. von links) mit den Mitgliedern von FWG und Bürgerforum. Foto: FWG/Bürgerforum

POLIZEIRADAR

Mann geschlagen und ausgeraubt WORMS Ein 23-jähriger Mann ist am Freitagabend gegen 21 Uhr im Bereich des Bahnhofs von zwei Räubern überfallen und brutal zusammengeschlagen worden. Wie der 23-Jährige später bei der Polizei angab, war er zu Fuß in Richtung Seitenbender Straße unterwegs, als er von den beiden mit schwarzen Sturmhauben maskierten Tätern überfallen wurde. Laut Polizei hatten die beiden Täter zunächst Geld von ihrem späteren Opfer gefordert. Unvermittelt begannen die brutalen Räuber mit Fäusten auf den Fußgänger einzuprügeln. Als dieser schließlich wehrlos am Boden lag, malträtierten sie den 23-Jährigen so lange

mit Fußtritten, bis dieser den Schlägern seinen Geldbeutel aushändigte. Nachdem sie das Bargeld aus dem Portemonnaie des 23-Jährigen geholt hatten, flüchteten die Täter mit ihrer Beute. Ihr Opfer erlitt durch die Schläge und Fußtritte Verletzungen am Kopf sowie am Oberkörper und musste zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Seine Peiniger beschreibt der Mann als 1,90 beziehungsweise zwei Meter große Männer. Einer der Schläger sei von schlanker Statur gewesen, der andere etwas kräftiger. Die Polizei bittet potenzielle Zeugen, die etwas beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 06241/8520 zu melden.

Fluchtversuch geht daneben LEISELHEIM Ein gescheiterter Fluchtversuch ist einem 56-jährigen Autofahrer zum Verhängnis geworden, der in der Nacht zum Sonntag völlig betrunken einen Verkehrsunfall in der Nievergoltstraße verursacht hat. Nach Polizeiangaben war der Mann gegen 2.20 Uhr in Richtung Innenstadt unterwegs, als er unmittelbar vor dem Leiselheimer Ortsausgang die dortige Verkehrsinsel übersah, diese überfuhr und die darauf stehende Beschilderung demolierte. Weil der alkoholisierte Fahrer offenbar ahnte, was ihm

blühen könnte, türmte er anschließend von der Unfallstelle. Dabei hatte der 56-Jährige allerdings das Pech, dass sein Auto bei dem Crash so stark beschädigt wurde, dass er nicht weit kam. Nachdem er nach links Richtung Klinikum abgebogen war, gab sein Wagen den Geist auf und blieb auf der Krankenhaustangente liegen. Dort schnappten die Beamten den Betrunkenen und ließen ihn „pusten“. Das Ergebnis des Alkoholtests: 1,44 Promille. Der 56-Jährige dürfte sich also darauf einstellen müssen, für eine Weile auf seinen Führerschein zu verzichten.

BLICKPUNKT

Lebenshilfe wählt Vorstand WORMS Am Donnerstag, 20. Februar, findet um 19 Uhr im Speisesaal der Lebenshilfe-Einrichtungen, Kurfürstenstraße 1

bis 3, die Mitgliederversammlung der Lebenshilfe statt. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Wahl eines neuen Vorstands.

Wochenmarkt, Fest der Kulturen oder zum Beispiel das große Seniorenfest - bislang präsentierten sich zahlreiche Marktbeschicker, Vereine und Organisationen auf dem nunmehr für Veranstaltungen gesperrten Ludwigsplatz. „Um jeweils die bestmöglichen Ersatzstandorte zeitnah im Interesse aller Betroffenen zu finden, fordern wir von Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek als Dezernenten für Messen und Märkte ein schlüssiges Gesamtkonzept“, erklärt SPD-Fraktionsvorsitzender Timo Horst. Die momentane Diskussion um den Standort für die Eisbahn zeige, dass hier dringender Handlungsbedarf vorliegt. Ständig würden in der Öffentlichkeit neue Standorte von dem zuständigen Dezernenten ins Spiel gebracht, ohne wirkliche Ergebnisse und Substanz oder gar eine strategische Planung.“, kritisiert Horst. Dieses ständige „Hü und Hott“ ist nicht gut für Veranstalter, Nutzer und die Einkaufsstadt, sieht auch

Marktbeschicker Peter Hebauer im Gespräch mit dem SPDVorsitzenden Jens Guth und dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Timo Horst. Foto: SPD Jens Guth, SPD Vorsitzender, dringenden Handlungsbedarf. Im Fokus der neuzuordnenden Platzoptionen steht der Marktplatz vor dem Rathaus, wie sich im aufgekündigten Vertrag mit der seit Jahren beliebten Eisbahn des Betreibers Patric Forlanis of-

fenbart. Die hohe Attraktivität des Marktplatzes zeigt sich wiederum in der skeptischen Reaktion Patric Forlanis, der seinen bisherigen Standort gegenüber den gebotenen Alternativen der Wormser Stadtverwaltung aktuell wohl am liebsten beibehalten möchte.

„Die Situation ist für alle schwierig“, weiß auch Timo Horst: Benötigt werden ausreichend Stellund Verkehrsflächen sowie Strom und Wasser für die Veranstalter, Parkplätze und Fußläufigkeit zum Busbahnhof für Kunden und darüber hinaus auch noch Rettungswege für Feuerwehr oder Notarzt. Erschwerend kommen die Interessen des innerstädtischen Einzelhandels und der Anwohner hinzu. Umso wichtiger ist aus Sicht der Wormser Sozialdemokratie ein Gesamtkonzept unter Einbezug aller Beteiligten, mit welchem Hans-Joachim Kosubek als verantwortlicher Dezernent insbesondere Wochenmarkt und Eisbahn weiterhin eine lebendige Zukunft ermöglichen könnte. „Ohne eine solche konzeptionell schlüssige Lösung droht andernfalls mittelfristig ein Aussterben an attraktiven Angeboten in der Wormser Innenstadt“, äußert SPD-Fraktionschef Timo Horst abschließend seine schweren Bedenken.

„Glaubwürdigkeit steht an erster Stelle“ SPD Ortsverein Worms-Mitte stellt Stadtratskandidaten vor / Genossen sind zuversichtlich WORMS Mit neuer Kraft will der SPD Ortsverein Worms-Mitte für die Belange der Bürger einstehen. Durch den Zuwachs von Joke Reuvers, Landesschülervertreterin in Rheinland-Pfalz und Norbert Haas, erhält der Vorstand nicht nur eine Verjüngung sondern auch weitere Kompetenzen im Team. „Wir wollen mit diesem Team in einen direkten Dialog treten und uns für unsere Stadt generationsübergreifend engagieren“, so Stadtratskandidat Norbert Haas, der auf dem SPD-Listenplatz 47 bei der Kommunalwahl antritt. Als Spitzenkandidat für die Innenstadt geht der kommunalpolitisch erfahrene Uwe Gros auf Listenplatz Platz 5 ins Rennen. Dahinter die beiden jungen und engagierten Gewerkschaftlerinnen Elena Frey auf Platz 14 und Xenia Rolvien auf Platz 28. Für diese beiden Kandidatinnen stehen Arbeitnehmerfragen und jugendpolitische Themen an erster Stelle. Ebenfalls wird Serdar Uzatmaz auf Listenplatz 38, Vorsitzender der AG Migration und Vielfalt, seine Erfahrungen einbringen. Benjamin Müller, stark engagiert im Wormser Brauchtum, tritt auf Listenplatz 49 an. IM INTERNET Infos unter www.spd-wormsmitte.de. Die Facebookseite des Ortsvereins findet sich unter www.facebook.de/spdwormsmitte.

Frauenkreis trifft sich HERRNSHEIM Zu ihrem monatlichen Treffen lädt die evangelische Kirchengemeinde WormsHerrnsheim ihre Seniorinnen des Frauenkreises ein. Neben Unterhaltung bei Kaffee und Kuchen sowie einem kurzen biblischen Wort zum Tag stehen auch gemeinsam gesungene Lieder und eine Runde Bingo auf dem Programm. Das Treffen findet heute, 15 Uhr, im Gemeindehaus, Höhenstraße 47, statt.

Horchheimer Ortsbeirat tagt HORCHHEIM Am heutigen Mittwoch, 12. Februar, findet um 19.30 Uhr im Sitzungsraum der Ortsverwaltung Hochheim (Binger Straße 63) die nächste Ortsbeirats-Sitzung statt. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Beratung über die Prioritätenliste im Haushalt 2015, sowie die Vereidigung des neuen Ortsbeiratsmitglieds Monika Weber.

FSV Abenheim wählt Vorstand ABENHEIM Der FSV 1923 Abenheim lädt alle Mitglieder zur Jahreshauptversammlung am Freitag, 14. Februar, 19 Uhr, in das Sportheim ein. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Berichte des Vorsitzenden, der Abteilungsleiter und Vorstandsneuwahlen

Seminar für Existenzgründer

Die Mitglieder der SPD Worms-Mitte zusammen mit den Stadtratskandidaten. Die erfolgreiche Umfrage „In welcher Stadt wollen wir leben“, wird seitens der SPD WormsMitte auch in diesem Jahr fortgeführt. Bürger können jederzeit über die Internetseite www.spdworms-mitte.de ihre Anliegen mit Hilfe des dort hinterlegten Formulars (Menüpunkt „Bürgeranfragen“) an die Sozialdemokraten senden. Allein im vergangenen Jahr konnten dadurch über 30 Wünsche der Wormser Bürgerinnen und Bürger positiv bearbeitet

und abgeschlossen werden. 2014 will die SPD Worms-Mitte weiterhin mit dem Ohr nah am Bürger sein und bei Bedarf, durch Schulterschluss mit den Menschen in unserer Stadt, gegen Missstände in Worms angehen. „Wer unsere politische Arbeit in den Vergangenen Jahren erlebt hat, weiß nur zu gut, dass bei uns jede Bürgeranfrage umgehend bearbeitet und beantwortet wird“, so Stadtratsmitglied Uwe Gros. Ortsvereinsvorsitzender Andreas

Foto: SPD

Gölz ergänzt hierzu, dass man immer gerade dann besonders aktiv war, wenn kein Wahlkampf anstand. „Sicher können wir keine Wunder in den Zeiten knapper Kassen bewirken, jedoch steht bei jeglichem Engagement unserer ehrenamtlichen Mitglieder die Nachhaltigkeit und die Glaubwürdigkeit unserer gemeinsamen politischen Arbeit an erster Stelle“, so Andreas Gölz, Vorsitzender der SPD Worms-Mitte abschließend.

WORMS Das Interesse sich eine selbständige Existenz aufzubauen nimmt zu. Wer seine eigene unternehmerische Existenz anstrebt und dauerhaft im Markt bestehen möchte, muss sich jedoch gründlich vorbereiten. Zum Start sollten daher umfassende Kenntnisse und Erfahrungen vorliegen. Deshalb bietet die IHK für Rheinhessen in Kooperation mit der Steuerberaterkammer und der AOK Existenzgründerseminare an. Im Seminar werden alle erfolgsbestimmenden Faktoren einer Existenzgründung systematisch aufgezeigt. Chancen und Risiken werden praxisnah erläutert und auf Fragen der Teilnehmer wird selbstverständlich eingegangen. Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet am Donnerstag, 13. Februar um 15 Uhr im Wormser Gründerzentrum, Brückenstraße 2, in Pfeddersheim statt. Anmeldung bei der IHK für Rheinhessen per Mail unter www.rheinhessen.ihk24. de, oder bei Katja Furtwängler unter der Telefonnummer 06241/911751, oder per E-Mail Katja.Furtwaengler@rheinhessen.ihk24.de.


Wormser Fastnacht 13

Mittwoch, 12.02.2014 | KW 07

Narren-Vision von einer Hamsteraufzuchtstation am Dom Damensitzungen des Wormser Carneval Clubs restlos ausverkauft / Begeistertes närrisches Auditorium im „Wormser“ / Humorvolle Abrechnung mit Lokalpolitik

HINTER DEN KULISSEN

Von Margit Knab WORMS Man braucht nicht

Folgende närrische Mitstreiter waren an der gestaltung der Damesitzungen des Wormser Carneval Clubs (WCC) beteiligt:

zwingend ein Kampagnen-Motto, sagten sich die Verantwortlichen des Wormser Carneval Clubs (WCC). Sie lassen ihre Akteure in zwei ausverkauften Damensitzungen auf der Bühne des Mozartsaales sprechen, singen und tanzen, ganz wie es den Aktiven beliebte und dem närrisch gestimmten Auditorium gefällt. Genau hinhören war angesagt, als Protokoller Günther Fuchs das Wormser Geschehen im vergangenen Jahr aufbereitete. Feine Spitzen verteilte er für „Bürgerschreck Kosubek“, dem erfolgreichsten „Umsonst- Falschparker“. Schlechte Noten gab er der servicedefizitären Stadtverwaltung, aber auch einen vielbeklatschten Ratschlag: Vor der Zulassungsstelle könnte man folgendes, bürgerfreundliches Besucherschild anbringen: „Herzlich willkommen. Genießen Sie die Stunden der Ruhe und Erholung. Wir wecken Sie bei Dienstschluss“.

Ordensmeisterin: Monika Lasogga Techniker-Team: Dieter Holschuh, Sascha Hendrich, Jannis Joppich, Dominique Huss, Werner Lasogga, Helmut Leuthäusser, Jochen Mannweiler, Thomas Reckelkamm und Hans-Jürgen Schneider Ton: Guido Balzer. Licht: Jens Fink. Regie: Jochen Mannweiler. Liederheft: Günther Fuchs. Saalkapelle: „Flying Dutchmen“

dafür die Ballettgruppen über die Bühne: die rot-weiße Garde zu klassischen Mozarttönen, die erwachsen gewordenen ehemaligen „Tanzflöhe“, die sich nun „Smileys“ nennen (Training Christina Fricker und Anna Goedecke, Kostüme Manuela Martin und Annette Romeos), und die „Lollipops“ (Training und Kostüme Petra Rohrwick und Maria Magura), die graziöse Verbeugungen vor Paris und dem Eiffelturm machten.

Wenn Bürger Nummern werden Auch Präsident Ilias Romeos hatte sich des Daueraufregers Zulassungsstelle angenommen, deren Mitarbeiter jeden Kunden „zur Nummer degradieren“. Ohne Beißhemmungen handelte er die innerstädtische Parkplatzmisere ab, die, angesichts der Tropfsteinhöhle Parkhaus Ludwigsplatz, in die absolute Krise getrieben werde. „Platz des himmlischen Friedens“ müsse das Areal zukünftig heißen, in dessen Untergeschossen Plantagen für Feldhamsterpopulationen eingerichtet werden sollten. Ja, was wäre die diesjährige Narrensession ohne das Thema „Feldhamster“! Gleich drei dieser Spezies (Dominique Huss, Marcus Busch und Marc Sittel) hatten sich ins „Wormser“ bemüht und propagierten ihre „Vision von der Hamsteraufzuchtstation am Dom“. Als

Newcomer begeistern Publikum Für eine „Show in der Show“ sorgten die „Kräppelinos“ (Alexandra Brand, Mirjam Faber, Christina Fricker und Cathrin Kolb). Travelling mit der Deutschen Bahn war für sie wenig erstrebenswert. In Wartestellung verharrten sie im Wormser Bahnhof, futterten frustriert Mettbrötchen und erlebten ihr persönliches Waterloo beim Gang auf die Zugtoilette. Foto: Rudolf Uhrig begeisterter Skiläufer und Aprèsski-Gänger outete sich Benjamin Müller. Singend und parlierend bewegte er sich auf schwarzen Abfahrten, bei amourösen Abenteuern und Jagertee-Sausen. Dem reinen Kokolores zugewandt hatten sich „Tablettenfreund“ Steffen Kunze und „de Rhoihesse-Karle“ (Alfred Spieß), deren Witzereservoir schier unerschöpflich schien.

Ein Pfund, mit dem der WCC immer wuchern kann, sind die „Wormser Schnooke“ (Leitung Thorsten Brand). Mit Wormser Themen, die mit Hilfe spritziger Songs mitreißend aufbereitet waren, machten sie Eis-Vannini eine heiße Liebeserklärung, klatschten die Wormatia ab, weil sich die Spieler von Regenwürmern ausdribbeln lassen und warben mit

Schmackes für eine Tropfsteinhöhlenführung im Parkhaus Ludwigsplatz. Waterloo am Hauptbahnhof Vor riesigen Kulissenteilen auf der einladend großen Mozartsaalbühne schufen sie eine Ahnung von der Lagunenstadt Venedig mit Rialtobrücke und Gondelfahrt-

Abzocke und ließen zum finalen Spaß noch einmal die Puppen tanzen (WCC-Ballett). Für eine weitere „Show in der Show“ sorgten die „Kräppelinos“ (Alexandra Brand, Mirjam Faber, Christina Fricker und Cathrin Kolb). Travelling mit der Deutschen Bahn war für sie wenig erstrebenswert. In Wartestellung verharrten sie im Wormser Bahnhof, futterten frus-

Vereine präsentieren „Best of“ der fünften Jahreszeit In Worms sind am 1. März die Narren los / „Spass uff de Gass“ auf Obermarkt als Höhepunkt der Fastnachtszeit DIE AKTEURE

WORMS Am 1. März ist es wieder soweit: fröhliche, verkleidete Narren feiern auf dem Obermarkt die fünfte Jahreszeit. Ab 11.11 Uhr schunkeln gut gelaunte Kostümierte zu Fastnachtsmusik und die Besucher dürfen sich auf ein „Best of“ der Fastnachts-Kampagnen freuen. Dieser Höhepunkt in der Fastnachtszeit wird von der Kultur und Veranstaltungs GmbH (Veranstalter der Straßenfastnacht) in Kooperation mit den Fastnachtsvereinen unter der Leitung von Rita Meyer, (Vorsitzende des Wormser Hausfrauenvereins und Organisatorin der Straßenfastnacht) veranstaltet.

Die beliebte Straßenfastnacht „Spass uff de Gass“ ist eine Veranstaltung der Kultur und Veranstaltungs GmbH (KVG) in Kooperation mit den Wormser Fastnachtsvereinen: Wormser Carnevalgesellschaft Liederkranz 1875 e.V. (WCL), Wormser Narrhalla von 1840 e.V., Griwwelbisser Worms 1983 e.V., Wormser Prinzengarde Gloria 02 e.V., Post Carneval Club 1989 e.V. Worms (PCC), Wormser Carneval Club 1974 e.V. (WCC) und Wormser Hausfrauen-Verein e.V. (WHV).

Eröffnung um 11.11 Uhr „Neu ist, dass wir die Bühne weiter vor das Lincoln-Theater verschoben haben. Mit Blick auf das Schicksalsrad erweitern wir nun die Perspektive für die zahlreichen närrischen Besucher.“, erläutert Markus Reis die Veränderung der Bühnenposition, die damit dem guten Besuch im Jahr 2013 Rechnung trägt. Es ist genau diese Art der Beratung, die die KVG (Kultur und Veranstaltungs GmbH) für die Wormser Fastnachtsvereine leistet. „Wir unterstützen, wo wir können.“, bestätigt Sascha Kaiser, Geschäftsführer der KVG.

DIE PARTNER „Spass uff de Gass“ wird ermöglicht durch die Unterstützung der folgenden Partner: EWR AG, Jakob Jost GmbH, Werbegemeinschaft KAISER PASSAGE Worms GbR mbH, Kaufhof Worms, Volksbank Alzey-Worms eG, Sparkasse Worms-Alzey-Ried und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Worms mbH.

Am 1. März werden wieder die Narren die Herrschaft auf dem Obermarkt übernehmen und ab 11.11 Uhr die fünfte Jahreszeit gebührend feiern. Archivfoto: Rudolf Uhrig Das kulinarische und inhaltliche Angebot sei hingegen Sache der Vereine, ergänzt Rita Meyer, Organisatorin der Straßenfastnacht. „Jeder Verein ist auf die ein oder andere Weise beteiligt.“ Großes kulinarisches Angebot Zu Meyers Aufgaben gehört es das kulinarische Angebot zu koordinieren. Denn alle legen einen anderen Schwerpunkt im Angebot, so wird zum Beispiel der Bierwagen von der Wormser Narrhalla bewirtschaftet und am Zelt der Wormser Prinzengarde Gloria 02 wird Sekt und Schnaps ausgeschenkt. An der Bude der Griwwelbisser wird Glühwein angeboten und der Post Carneval Club ergänzt dieses Angebot mit „Weck, Woscht und Woi“. Deftiges Essen für die Narren serviert der Wormser Hausfrauen Verein mit Bratwurst im Brötchen. Der

MEDIENTIPP Sendetermine des Offenen Kanals: Der Offene Kanal Worms filmt die Straßenfastnacht am 1. März und überträgt den Mitschnitt am 3. des Monats um 20.15 Uhr (Wiederholung am 4. März um 15.35 Uhr). Mehr Informationen www.worms.de.

Der Wormser Fastnachtsmarkt wird vom Bereich 3 der Stadt Worms, Messen und Märkte veranstaltet.

Kinderkräppelkaffee bei Poseidon WORMS Am Sonntag, 16. Februar, startet um 13.11 Uhr der Kinderkräppelkaffee (KKK) des Schwimmclubs Poseidon im Vereinsheim in der Carl-VillingerStraße 47. Neben Spiel und Spaß

gibt es eine Clowns-Show für Kinder. Auch werden die schönsten Kostüme prämiert. Ab sofort können im Vereinsheim Karten für die vom Jugendausschuss organisierte Veranstaltung erworben werden

Vorbereitung für Fastnachtsumzug HORCHHEIM Der Kultur- und Festausschuss lädt ein zum Vorbereitungstreffen des diesjährigen Horchheimer Fastnachtsumzuges am Donnerstag, 13. Februar um 19 Uhr ins

Sportheim in der Bahnhofstraße 47. Der Umzug findet am Fastnachtsdienstag, 4. März ab 14.11 Uhr unter dem Motto „Lachen und Feiern ist gesund – Hoichem zeigt sich vierfarbbunt” statt.

Narrentreiben beim TV Horchheim HORCHHEIM Der TV Horchheim hat den Vorverkauf für die TVHFastnacht am Samstag, 1. März, 20.11 Uhr, in der Turnhalle in der Neubachstraße 85, gestartet. Karten zum Preis von 8 Euro sind in der Bäckerei Markus Seiler in der

Unteren Hauptstraße 66 (Telefon 06241/ 34377) erhältlich. An der Abendkasse kosten die Karten 10 Euro. Am Sonntag, 2. März organisiert die TUJU am gleichen Ort ab 14.11 Uhr den Kinderkräppelkaffee. Der Eintritt dazu beträgt 2 Euro.

FOTOWETTBEWERB: DAS SCHÖNSTE FASTNACHTSKOSTÜM

Fastnachtsmarkt ab 27. Februar Ergänzt wird das bunte Treiben durch den angrenzenden Fastnachtsmarkt. Vom 27. Februar bis 4. März sind die Wormser Schausteller täglich ab 11 Uhr bis zum Ende der allgemeinen Geschäftsöffnungszeiten (Samstag bis 20 Uhr) am Amtsgericht zu finden. Neben einem Stand mit Süßigkeiten, ist auch ein Kinderkarussell vor Ort und Kinderspielzeug wird zum Verkauf angeboten.

NÄRRISCHE TERMINE

Jetzt online:

Bevor um 11.11 Uhr auf dem Obermarkt das närrische Programm startet, wird Oberbürgermeister Michael Kissel von den Wormser Fastnachtsvereinen am Rathaus abgeholt. Begleitet von der Feuerwehrkapelle Eich ziehen sie durch die Innenstadt zum Obermarkt, um die Straßenfastnacht mit einem dreifach donnernden „Helau!“ zu eröffnen.

unter

Wormser Liederkranz ist hingegen mit Programmpunkten auf der Bühne vertreten und der Wormser Carneval Club schickt Benjamin Müller als Moderator von „Spass uff de Gass“ ins Rennen. Er moderiert das „Best of“ der verschiedenen Kampagnen, bei dem mit Männerballetts und Tanzeinlagen für beste Stimmung gesorgt wird.

triert Mettbrötchen und erlebten ihr persönliches Waterloo beim Gang auf die Zugtoilette. Nur der beherzte persönliche Einsatz mit Wassereimer und Schrubber machte den Gang aufs übel riechende „Örtchen“ erst möglich. „Atemlos, in der Bahn, denn die putzen hier nur einmal nach Plan“. Wie sauber und adrett wirbelten

Mitreißende Newcomer auf der WCC-Bühne waren die „Wonnegaudis“ aus Pfeddersheim. Die Zuschauer sprangen von ihren Stühlen auf, als die Großgruppe, unter Leitung von Uschi Antz-Gehring, auf der Bühne Western-SaloonLeben nachtanzte. Mit allem was dazu gehört, auch einem Plakat mit „Wanted Michael Kissel“, den man aber in der Premierensitzung nicht ausmachen konnte. Dafür war unter vielen anderen Prominenten Beigeordneter Uwe Franz im Saal und wurde als „Geburtstagskind des Tages“ gefeiert.

Im vergangenen Jahr bewies Oberbürgermeister Michael Kissel Humor und erschien als Feldhamster verkleidet auf dem Obermarkt. Man darf also gespannt sein, welche närrische Idee der OB diesmal hat. Archivfoto: Rudolf Uhrig

Alles zum närrischen Treiben in der Region – die topaktuellen Meldungen, Fotostrecken der Sitzungen, Bälle und Umzüge unter:

www.wormser-zeitung.de/fastnacht


14 Tipps vom Fips

Mittwoch, 12.02.2014 | KW 07

Wenn Tierliebe zur Qual wird Tipps vom Fips: - Japan: Ein Land zwischen Extremen Von Renate Kazempour Liebe Leserinnen und Leser,

Reden Sie mit! facebook.com/ Wormser-Wochenblatt

hatten Sie eine Ahnung, dass die Japaner jährlich an die zwÜlf Milliarden Euro fßr Tiere ausgeben? Schon klar, dieses Volk ist ein bisschen anders gespult, aber dass man dann gleich eine Waschmaschine fßr Hunde erfinden muss, ist wirklich abgefahren, oder? Rund 35 Minuten mßssen Miezen und Wauzis ein wohl nicht

gerade angenehmes Prozedere Ăźber sich ergehen lassen. Erst stĂźrzen nämlich Massen Ozon angereicherten Wassers Ăźber die Armen, dann bläst ein 35 Grad Celsius warmer Tropenwind das Fell wieder trocken. Vorteil dieses Unterfangens, es ist total gĂźnstig. Normalerweise zahlen Kunden rund 50 Dollar fĂźr eine tierische Haarpflege per Hand, per Automat kostet es dagegen nur zehn Mäuse. Wasser ist zudem fĂźr nicht wenige Hunde, wenn sie nicht gerade meine oder ähnliche Gene aufweisen, wirklich nicht das Wahre. Was aber in diesem Lande praktiziert wird, dĂźrfte selbst fĂźr den abgebrĂźhtesten Labrador zu viel des Guten sein. Zwar sind die Japaner bekannt fĂźr ihre Vorliebe in puncto verrĂźckter Hightech-Produkte, aber irgendwo ist meiner Meinung nach eine Schmerzgrenze. Ich kann das Ganze ohnehin nicht nachvollziehen. Wenn ich einmal dezent dufte, weil ich mich zu meinem groĂ&#x;en VergnĂźgen in irgend etwas Undefinierbarem gewälzt habe, werde ich kurzerhand in der Dusche abgebraust, im Sommer auch schon mal mit dem Gartenschlauch. Aber es kommt noch toller. FĂźr 612 Euro pro Monat kĂśnnen Vierbeiner nun bei gesundem „Essen“ unter Gleichgesinnten in Ruhe ihren Lebensabend verbringen. In diesem Seniorenheim fĂźr Tiere hat zudem ein Tierarzt rund um die Uhr Bereitschaftsdienst. Ganz nach dem Motto, was dem Menschen recht ist, sollte dem Hund

billig sein...!!! Damit es dem geliebten Haustier auch im Alter an nichts fehlt, kennt der geschäftstßchtige Erfindergeist dieses Volkes offensichtlich keine Grenzen. Sauerstoffkuren in speziell dafßr konstruierten Kästen und Windeln, die gänzlich der Hundeanatomie angepasst sind, stellen wohl nur einen Teil dieser fßr den Hersteller sehr lukrativen Sparte dar. Selbst die Wissenschaft macht diesbezßglich Fortschritte um die Lebenserwartung der tierischen Freunde zu verlängern. So gibt es beispielsweise eine Frischzellentherapie fßr Katzen, gewonnen aus SchweinefÜten. Egal wie man jetzt lästern mag, der Erfolg scheint diesem ausufernden Kult recht zu geben. Die Vierbeiner werden nachweislich immer älter und sind angeblich in Topform. Natßrlich stimmt es, dass unsere lieben Menschen leiden, wenn wir einmal alt, krank und schwach werden. Aber so ist das Leben halt. Stellt sich die Frage, ob solches Gebaren dann nicht doch etwas ßbertrieben ist. Aber nun ja, wer es braucht und sich das leisten kann, von mir aus... Soweit dieses Phänomen. Dann gibt es andererseits im gleichen Land ein schreckliches, abscheuliches Extrem. Jährlich werden in japanischen Tierheimen an die 200.000 Hunde und Katzen getÜtet. Die Tiere werden

qualvoll vergast. Wer einmal ein Video mit dieser Schockenthßllung sah, ist fassungslos vor Entsetzen. Die verzweifelten Blicke der Tiere, die unruhig durch den Stahlkäfig tapsen, in den langsam Gas einstrÜmt, brechen einem schier das Herz. Die Ärmsten spßren, dass sie soeben einen grausamen Tod sterben, gefangen hinter Gittern. Rund 30 Minuten dauert dieses bestialische Verfahren. Hintergrund dieser unfassbaren Massenmorde ist der ausufernde Tierzuchtwahn. Landesweit gibt

es 23 Millionen Haustiere und diese Zahl erhĂśht sich ständig. Jene „Exemplare“, anders werden sie wohl nicht eingestuft, die nicht verkauft werden kĂśnnen, kommen in eine der 108 Tiergaskammern, welche die Regierung betreibt, da sich in der Regel Veterinäre weigern, diese TĂśtungen vorzunehmen. Ich mĂśchte Ihnen liebe Leserinnen und Leser die Einzelheiten dieser brutalen Handhabung ersparen. Es genĂźgt, wenn sich mein Fell vor EmpĂśrung und blankem Horror sträubt.

Ein Trost aber zumindest hierzulande. Laut dem Präsidenten des deutschen Tierschutzbundes wird bei uns niemals ein Tier aus Platz- oder Kostengrßnden getÜtet. Das ist streng verboten. Bleibt nur innigst zu hoffen, dass dieses Gesetz auch im Land der aufgehenden Sonne schnellst mÜglich Anwendung findet und die Menschen diesbezßglich mit allen zur Verfßgung stehenden Mitteln sensibilisiert werden. Das wßnsche ich mir aus tiefster Hundeseele. Bis zum nächsten Mal Ihr Fips

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Sport 15

Mittwoch, 12.02.2014 | KW 07

Wiedergutmachung ist geglĂźckt

KURZ NOTIERT

Osthofens Torfrau lässt TV Bodenheim verzweifeln OSTHOFEN (hh) In der Wonnegauhalle heizten die TGO-Damen die Stimmung spßrbar an. Im Hinblick auf den Handball-Topspiel der Herren (gegen den Spitzenreiter) sorgten die Osthofener Mädels beim unerwartet klaren 29:17-Sieg ßber den TV Bodenheim bereits im Vorfeld fßr gute Stimmung. Umjubelt wurde schon frßhzeitig Osthofens Torfrau Katja Morasch, die in der Anfangsphase zwei Siebenmeter innerhalb kurzer Zeit parierte. Mitte der ersten Halbzeit war dann Katjas dritter Streich fällig. Zwar fßhrten die Gastgeberinnen ständig mit zwei Toren Differenz, zusätzlich motivierten die erfolgreichen Abwehraktionen das TGO-Team, das zwischenzeitlich einen 11:7-Vorsprung herausgeschossen hatte. Die ständigen

Tempoläufe von Johanna Saul und Mona Schmitt - beide trafen je viermal - machten den Gästen von der Rheinfront schwer zu schaffen. Ein Doppelschlag von Maria Diemer (3) und Jasmin Bott (2) machte den Weg frei fĂźnf Tore in Folge „ergaben“ eine 17:9-Halbzeitstand. Auch nach der Pause setzten die Osthofenerinnen ihren guten Lauf fort. Zwei weitere Treffer zum zwischenzeitlichen 19:9 folgten. Jetzt wehrte Katja ihren vierten Siebenmeter ab. Beim Stand von 22:11 gab‘s erneut einen 7-m gegen die TGO. „Katja - Du weiĂ&#x;t ja“, rief ein Fan, dass es alle in der Halle hĂśrten. Keine Spielerin der Bodenheimer wollte antreten, dann fand sich doch eine - und die setzte den Ball weit Ăźbers Tor. Dasselbe Spielchen gab‘s nochmal, eine andere

Bodenheimerin knallte die Kugel vom Punkt aus ebenfalls Ăźber den Kasten. Mittlerweile stand‘s 26:13. Jetzt gelang es den Gästen endlich, Katja einmal per 7m zu Ăźberwinden. FĂźr Osthofen waren Nele Ollinger und Kristina Graf, die beide sechsmal ins Schwarze trafen, die erfolgreichsten Werferinnen. AuĂ&#x;er den genannten Spielerinnen trugen sich fĂźr die TGO noch Mura Ripp (3) und Lisa Wolf (1) in die TorschĂźtzenliste ein. AuĂ&#x;erdem kamen Manuela Zimmermann, Annika Reich und Patricia Seelig zum Einsatz. In der Frauen-Rheinhessenliga konnten die Mädels der TG Osthofen ihren vierten Platz (19:9-Punkte) festigen. Nur ein Zähler trennt sie vom Dritten TV Bodenheim, ihrem jĂźngsten Gegner.

Handballer des TV Eich feiern knappen 35:34-Erfolg Ăźber die HSG Zotzenheim Von Florian Stenner EICH Spannend bis zur letzten Spielminute ging es im KreisligaDuell zwischen dem TV 1888 Eich und der HSG Zotzenheim zu. Während die Gastgeber aus Zotzenheim am Wochenende die wohl letzte Chance im Kampf um die Meisterschaft ergreifen wollten, hatten die Gäste aus Eich eine Heimspielniederlage im Spitzenspiel gegen Budenheim wiedergutzumachen. Nach groĂ&#x;em Kampf und vielen Toren war nach Spielende klar: Die Wiedergutmachung der Eicher war geglĂźckt. Mit 35:34 (15:13) siegte Eich beim TabellenfĂźnften denkbar knapp. Dabei hatten die Zot-

zenheimer alles aktiviert, um noch einmal in den Kampf um die Meisterschaft einzugreifen: So wurde die voll besetzte Auswechselbank sogar um zwei Spieler aus dem RheinhessenligaTeam ergänzt.

„Wir haben hier verdient gewonnen, auch wenn es am Ende sehr knapp war.“ Maria Krebs , Trainerin TV Eich

Auf TVE-Seite fehlten lediglich Tane Seitz und Christian Eckelmann verletzungsbedingt. Dass diese Liste nach dem umkämpften Auswärtsspiel nicht länger wurde, das war fßr die Eicher - neben den beiden Auswärts-

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Zotzenheim hielt jedoch dagegen und kämpfte sich bis zur Halbzeit wieder auf zwei Tore heran: 15:13 nach dreiĂ&#x;ig Minuten. Ă„hnlich knapp ging es auch die gesamte zweite Halbzeit zu. Beide Mannschaften spielten ihre MĂśglichkeiten aus: Am Ende siegten aber die Handballer aus dem Altrhein, die vor allem mit GegenstoĂ&#x;toren und guten SpielzĂźgen glänzten. Maria Krebs freute sich Ăźber den 35:34-Sieg: „Wir haben hier verdient gewonnen, auch wenn es am Ende sehr knapp war.“

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