Issuu on Google+

SchÜnauer Str. 22 ¡ 67547 Worms ¡ Tel. 0 62 41 -2 05 93 0 ¡ www.wormser-wochenblatt.de ¡ Auflage: 66.600 ¡ Samstag, 01.02.2014 | KW 05 | 30. Jahrgang

t u g t n e u q e s n ko stig Ăźn konsequent g

**

Angebote im Februar GĂźltig vom 01. - 28.02.2014

Eine echte

Schatzkarte! Voltaren Schmerzgel* 180 g

Aspirin plus C* 20 Brausetabletten

55 â‚Ź , 5 gespart!

100 g = 7,17 â‚Ź

AAPš 18,45 ₏

2ge9spar%t!

12,90 â‚Ź

AAPš 9,79 ₏

Bepanthen Wundund Heilsalbe* 50 g

Ibu-Lysin-ratiopharm 684 mg* 20 Tabletten

2ge8spar%t!

100 g = 11,80 â‚Ź

AAPš 8,22 ₏

5ge0spar%t!

5,90 â‚Ź

UVP² 7,97 ₏

Transpulmin Erkältungsbalsam* 100 g

3ge1spar%t!

8,40 â‚Ź

AAPš 8,65 ₏

ACC akut 600* 20 Brausetabletten

UVP² 9,90 ₏

5,95 â‚Ź

3ge6spar%t!

AAPš 9,25 ₏

100 g = 19,71 ₏ Enthält 6 Vol.-% Alkohol.

Meditonsin* 35 g

5,90 â‚Ź

Olynth 0,1% fĂźr Erwachsene Nasendosierspray* 10 ml

3ge0spar%t!

UVP² 9,97 ₏

5,95 â‚Ź

Silomat gegen Reizhusten Pentoxyverin Tropfen* 30 ml 100 ml = 19,67 â‚Ź

3ge9spar%t!

3,95 â‚Ź

Neo-angin Halstabletten zuckerfrei* 24 Lutschtabletten

3ge5spar%t!

AAP1 12,95 â‚Ź

6,95 â‚Ź

3ge0spar%t!

6,90 â‚Ź

AAPš 3,95 ₏

2,75 â‚Ź

*Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bitte beachten Sie die jeweilige Packungsbeilage! Preise in Euro inkl. MwSt. Nicht mit Kundenkartenrabatten kombinierbar. Abgabe nur in haushaltsßblichen Mengen und solange der Vorrat reicht. šAAP = Unverbindlicher Apothekenabgabepreis gem. Lauer-Taxe (Herstellerabgabepreis gegenßber Krankenkasse). ²UVP = Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers. ** Ausgenommen rezepftpflichtige Medikamente.

!

šAAP (Apothekenabgabepreis) = Preis, den der pharmazeutische Unternehmer den Apotheken zur Abrechnung gegenßber gesetzlichen Krankenkassen vorschlägt. Wir berechnen daher entsprechend weniger, als den Krankenkassen bei Erstattung in Rechnung gestellt wird.

/apoWorms

Worms Kämmererstr. 7 67547 Worms

!

Wichtige Information zu unseren Preisangaben!

Apothekerin Hildegard Becker-Nonnenmacher Tel.: 06241 / 977 30 80 ¡ Fax: 06241 / 977 30 81 info@farma-plus-worms.de

           


Nasenspray-ratiopharm Erwachsene konservierungsmittelfrei* 10 ml

Grippostad C* 24 Hartkapseln

4ge0spar%t!

3ge0spar%t!

6,95 â‚Ź

UVP² 9,96 ₏

8,95 â‚Ź

UVP² 12,95 ₏

100 ml = 4,04 ₏ Enthält 5 Vol.-% Alkohol.

Sinupret extract* 20 Tabletten

3ge0spar%t!

2,20 â‚Ź

UVP² 3,70 ₏

WICK Husten-Sirup gegen Reizhusten mit Honig* 120 ml

2ge5spar%t!

4,85 â‚Ź

AAPš 6,47 ₏

Omep Hexal 20 mg* 14 Hartkapseln

Talcid* 20 Kautabletten

4ge0spar%t!

2ge7spar%t!

6,90 â‚Ź

UVP² 11,50 ₏

4,50 â‚Ź

AAPš 6,19 ₏

Chlorhexamed forte alkoholfrei 0,2 %* 200 ml

HerzASS-ratiopharm 100 mg* 100 Tabletten

100 ml = 3,75 â‚Ź

2ge7spar%t!

4ge3spar%t!

7,50 â‚Ź

UVP² 10,36 ₏

2,25 â‚Ź

UVP² 3,95 ₏

Formigran* 2 Tabletten

Ginkobil ratiopharm 120 mg* 60 Tabletten

3ge3spar%t!

UVP² 10,40 ₏

3ge5spar%t!

6,95 â‚Ź

UVP² 46,90 ₏

30,50 â‚Ź

GroĂ&#x;packungen aus Ihrer farma-plus Apotheke! Enthält 12 Vol.-% Alkohol.

Umckaloabo* 100 ml

73 â‚Ź , 8 gespart!

XXL

AAPš 30,68 ₏

Packung

21,95 â‚Ź

Bepanthen Augenund Nasensalbe* 2x5g

Doppel Packung

3ge0spar%t!

AAPš 6,07 ₏

Orthomol immun  30 Tagesportionen

1ge1sp,-artâ‚Ź!

Monats

UVP² 60,95 ₏

Packung

49,95 â‚Ź

Esberitox* 200 Tabletten

XXL

Packung

04 â‚Ź , 6 gespart!

UVP² 23,99 ₏

Linola Fett Creme* 150 g

77 â‚Ź , 6 gespart!

XXL

Packung 100 g = 11,60 â‚Ź

AAPš 24,17 ₏

17,40 â‚Ź

XXL

AAPš 179,95 ₏

Packung

139,95â‚Ź

17,95 â‚Ź Crataegutt novo 450 mg* 200 Tabletten

XXL

Packung

1ge5sp,-artâ‚Ź!

AAPš 59,30 ₏

Wobenzym plus* 800 Tabletten

4ge0sp,-artâ‚Ź!

4,20 â‚Ź

44,30 â‚Ź Gingium intens 120* 120 Tabletten

XXL

Packung

3ge0sp,04artâ‚Ź!

UVP² 87,49 ₏

57,45 â‚Ź

*Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bitte beachten Sie die jeweilige Packungsbeilage! Preise in Euro inkl. MwSt. Nicht mit Kundenkartenrabatten kombinierbar. Abgabe nur in haushaltsßblichen Mengen und solange der Vorrat reicht. šAAP = Unverbindlicher Apothekenabgabepreis gem. Lauer-Taxe (Herstellerabgabepreis gegenßber Krankenkasse). ²UVP = Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers. ** Ausgenommen rezepftpflichtige Medikamente.

!

šAAP (Apothekenabgabepreis) = Preis, den der pharmazeutische Unternehmer den Apotheken zur Abrechnung gegenßber gesetzlichen Krankenkassen vorschlägt. Wir berechnen daher entsprechend weniger, als den Krankenkassen bei Erstattung in Rechnung gestellt wird.

/apoWorms

Worms Kämmererstr. 7 67547 Worms

!

Wichtige Information zu unseren Preisangaben!

Apothekerin Hildegard Becker-Nonnenmacher Tel.: 06241 / 977 30 80 ¡ Fax: 06241 / 977 30 81 info@farma-plus-worms.de

       

     


Schönauer Str. 22 · 67547 Worms · Tel. 0 62 41 -2 05 93 0 · www.wormser-wochenblatt.de · Auflage: 66.600 · Samstag, 01.02.2014 | KW 05 | 30. Jahrgang

Ungestörter Jubel?

Bahnbrache adé

WORMS Die Wormser Fußballfans können vermutlich aufatmen: Der Stadtrat ist am Mittwoch einem Antrag der SPD-Fraktion gefolgt und hat die Verwaltung beauftragt, zu prüfen, ob und wie während der FußballWeltmeisterschaft in Brasilien Public-Viewing-Veranstaltungen auf öffentlichen Plätzen in Worms durchgeführt werden können. Seite 3

WORMS Geht es nach dem Willen des Wormser Stadtrates wird das Projekt „Grüne Schiene“ auf den brachliegenden Bahnflächen nördlich des Hauptbahnhofs schnellstmöglich umgesetzt. Der Stadtrat hat am Mittwoch beschlossen, mit der Planung des Sozial- und Städtebau-Projekts zu beginnen. Seite 5

Stadtrat macht Weg für Bauantrag frei CDU und SPD wollen Domgemeinde nicht zum Verzicht auf „Haus am Dom“ auffordern / Hitzige Debatte

Die Fraktionen von CDU und SPD im Wormser Stadtrat haben einen Antrag von freien Wählern und Bürgerforum abgelehnt, wonach der Bauantrag für das „Haus am Dom“ so lange zurückgestellt werden sollte, bis klar ist, ob ein Bürgerentscheid über das umstrittene Gemeindehaus durchgeführt wird oder nicht. Damit ist der Weg für die Domgemeinde, die angekündigt hat, baldmöglichst einen Bauantrag bei der Verwaltung einreichen zu wollen, frei. Foto: Rudolf Uhrig

Von Sascha Diehl WORMS „Dummgebabbel“: Dass es ausgerechnet Dr. Klaus Karlin, der ansonsten eher besonnen agierende Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion war, dem dieser Ausdruck entfuhr, sagt fast alles darüber, wie hitzig die Stadtratsfraktionen am vergangenen Mittwoch über das umstrittene Gemeindehaus am Dom diskutierten. Und das, obwohl das Bauvorhaben der Domgemeinde streng genommen noch nicht einmal auf der Tagesordnung stand. Das hinderte die Fraktionen freilich nicht daran, sich im Rahmen eines Beschlusses trotzdem mit dem Haus am Dom zu beschäftigen. Am Ende beschloss der Rat mit den Stimmen von SPD und CDU und entsprechend großer Mehrheit, die Domgemeinde nicht aufzufordern, auf den Bau des Gemeindehauses zu verzichten. Der Reihe nach: Ausgelöst wurde die zum Teil unter der Gürtellinie geführte Debatte durch einen Antrag der CDU. Die Christdemokraten wollten die Stadtverwaltung auffordern, in Zusammenarbeit mit der Domgemeinde ein Entwicklungskonzept für den gesamten Dombezirk zu erarbeiten. Unter anderem, so der CDU-Antrag, solle die einstige Trennung zwischen weltlicher und geistlicher Stadt sichtbar gemacht, im Vorfeld des Lutherjubiläums im Jahr 2021 an den Wormser Reichstag erinnert oder die Umrisse der Johanniskirche auf dem südlichen Domvorplatz wieder freigelegt werden. Dies, so CDU-Mann Theo Cronewitz, solle unabhängig davon umgesetzt werden, ob die Domgemeinde ihr Gemeindehaus baut oder nicht. Dämpfer für kleine Fraktionen Ein Antrag den die Fraktion von FWG und Bürgerforum zum Anlass nahm, ihrerseits einen Dringlich-

keitsantrag in den Rat einzubringen. Karl Müller konnte es kaum abwarten, bis Oberbürgermeister Michael Kissel (SPD) die Formalitäten verlesen hatte und wollte schon vor dem Eintritt in die eigentliche Tagesordnung die Domgemeinde auffordern, auf den Bau zu verzichten beziehungsweise das Bauvorhaben so lange zurückzustellen, „bis über die Zulässigkeit des vom Verein Freier Blick auf den Dom zu Worms eingeleiteten Bürgerbegehrens entschieden ist“. Kissel: Antrag ist rechtswidrig Ein Vorhaben, das sofort Oberbürgermeister Michael Kissel auf den Plan rief. Wie der Stadtchef betonte, sei ein derartiger Antrag allerdings aus mehreren Gründen rechtswidrig. „Einerseits liegt keine Dringlichkeit vor“, versicherte Kissel, „weil Belange der Stadt nicht betroffen sind, da es sich um ein privates Bauvorhaben handelt. Außerdem obliegt die Entscheidung über einen Bauantrag der Bauaufsicht, die wiederum nicht den Beschlüssen des Stadtrats unterliegt“. Dass Kissel den Rat dennoch über den Antrag abstimmen ließ, mag der Gewissheit des Stadtchef geschuldet sein, dass dieser von vorneherein keine Chance hatte, die Zustimmung einer Mehrheit zu finden. Am Ende kam es jedenfalls, wie es kommen musste: CDU und SPD lehnten den Eilantrag ab – und versetzten den Befürwortern aus den kleinen Stadtratsfraktionen damit einen ersten Dämpfer. Angst vor Kommunalwahl? Ausgestanden war die Angelegenheit trotz dieser deutlich zur Schau getragenen Haltung der Mehrheitsfraktionen aber noch lange nicht: Vor allem Mathias Englert, Vorsitzender der FWG/ Bürgerforum-Fraktion, nutzte die folgende Aussprache zum Antrag der CDU, um hart mit den

Gemeindehaus-Befürwortern ins Gericht zu gehen. „Was Sie hier abziehen ist scheinheilig“, warf Englert der CDU-Fraktion vor und führte als Beleg die Diskussion um eine Bebauung des „Glaskopfs“ an. Damals hätten Mitglieder der CDU und SPD einen Beschluss gefasst, wonach der Blick auf die Südseite des Doms von einer Bebauung freizuhalten sei. „Sie haben damals etwas beschlossen, was Sie heute als rechtswidrig hinstellen“, meinte Englert und spekulierte, dass CDU und SPD „Angst vor der Kommunalwahl und sonst nichts“ hätten. Eine Kerbe, in die auch Englerts Parteifreund Karl Müller schlug. „Für mich läuft die ganze Sache hier unter dem Motto Horsts und Karlins neue Kleider“, sagte Müller auf die Vorsitzenden der Fraktionen von SPD und CDU, Timo Horst und Klaus Karlin, gemünzt. „Wenn ich nicht wüsste, dass Karlin in Weinsheim und Horst vermutlich in Hochheim geboren sind, würde ich glauben beide seien in Heuchelheim zur Welt gekommen“. Grüne: CDU agiert scheinheilig Grünen-Fraktionschef Kurt Lauer bezeichnete den Antrag der CDU als „scheinheilig“ und warf den Christdemokraten vor, sich mit fremden Federn zu schmücken. „Wir haben schon mehrfach die Einrichtung einer Ideenwerkstatt für den Dombezirk beantragt. Das haben Sie abgelehnt und jetzt stellen Sie einen eigenen Antrag mit nahezu identischem Inhalt“, meinte Lauer. Darüber hinaus mache der Antrag nur Sinn, „wenn der Bauantrag für das Haus am Dom nicht gestellt wird“. Denn: Sollte die Domgemeinde eine Baugenehmigung beantragen, habe sie einen Rechtsanspruch auf eine Genehmigung. „Dann läuft uns die Zeit weg“, betonte Lauer, für den es in diesem Fall unsinnig wäre, über ein Entwicklungskonzept für den

Dombezirk zu diskutieren. Folgerichtig beantragten die Grünen, die Domgemeinde aufzufordern, von einem Bauantrag abzusehen. Gleichzeitig, so Lauer, solle der verein „Freier Blick auf den Dom zu Worms“ zwingend an der Erarbeitung eines Entwicklungskonzeptes für das Domumfeld beteiligt werden. „Vorwürfe sind schlechter Stil“ Der Vorsitzende der FDP-Fraktion, Dr. Jürgen Neureuther, forderte die Zulässigkeit des von den „Haus am Dom“-Gegnern angestrebten Bürgerbegehrens beziehungsweise den Ausgang eines eventuellen Bürgerentscheids abzuwarten. „Wie die Plätze um den Dom künftig aussehen könnten, hängt davon ab, ob das Haus am Dom kommt oder nicht. Deshalb sollten wir nicht den zweiten Schritt vor dem ersten machen“, forderte Neureuther. Dass die Kritiker eines Hauses am Dom derart hart mit seiner Fraktion ins Gericht gingen, wollte Klaus Karlin unterdessen nicht auf sich sitzen lassen. Der CDU-Fraktionschef warf Englert schlechten Stil vor. „Ihre Vorwürfe gehen unter die Gürtellinie“, meinte Karlin und bezichtigte Englert mit dem Haus am Dom Wahlkampf zu machen. „Weil Sie fünf Jahre nichts im Stadtrat gemacht haben, suchen Sie sich jetzt ein emotionales Thema und springen auf diesen Zug auf. Das ist unanständig“, meinte Karlin. „Widerliches Anbiedern“ Noch einen Schritt weiter, ging SPD-Mann Karlheinz Henkes. „Wie Sie sich dem Verein Freier Blick auf den Dom zu Worms anbiedern ist widerlich“, polterte der Genosse. „Es muss endlich klar sein, dass wir keine Möglichkeit haben, die Domgemeinde daran zu hindern, ihr Gemeindehaus zu bauen. Die

einzige Möglichkeit hierzu wäre, dass die Domgemeinde verzichtet, wenn die Mehrheit der Wormser in einem Bürgerentscheid mit „nein“ stimmt“. Adolf Kessel (CDU) nahm seinerseits Bezug auf Englerts Vorwurf, Ratsmitglieder von CDU und SPD hätten vor rund zehn Jahren beschlossen, eine Bebauung des südlichen Vorplatzes nicht zuzulassen. Dafür hatte sich der CDUmann eigens die Niederschrift zur damaligen Sitzung kommen lassen und konnte belegen, dass ein derartiger Passus nicht Teil des Ratsbeschlusses war, sondern lediglich in der öffentlichen Bekanntmachung zur Durchführung des Bürgerbegehrens zur Bebauung des Glaskopfs enthalten war. Kissel: purer Opportunismus CDU-Ratsmitglied Andreas Wasilakis kritisierte, dass Teile der kleinen Ratsfraktionen wider besseres Wissen versuchen würden, „rechtswidrige Beschlüsse herbeizuführen“ – und entete hierfür lautstarke Beifallsbekundungen von CDU und SPD. „Wir sind als gewählte Vertreter der Bürger an Recht und Gesetz gebunden und können die Verwaltung nicht auffordern, rechtswidrig zu handeln“, meinte der Christdemokrat. Oberbürgermeister Michael Kissel sagte mit Blick auf die Forderungen der kleinen Fraktionen, es sei offenkundig, „mit welchen Mitteln hier einige versuchen, Wahlkampf zu machen“, warf den kleinen Fraktionen vor, sich aus Opportunismus dem Mainstream anzubiedern und tat etwas, das einem Novum in der Debatte um das Haus am Dom gleichkam: Er beendete die Diskussion und führte die Abstimmung über den CDU-Antrag herbei. Diese nahm den zu erwarteten Ausgang. CDU und SPD stimmten mit „Ja“, so dass der Antrag mit kleinen redaktionellen Anpassungen, die die SPD angeregt hatten, den Stadtrat passierte.

Juwelier & Goldhandel www.juwelier-phoenix.de

Valentinstagsaktion bis 14.02.14 10 % Rabatt auf das gesamte Sortiment

ALTGOLD GEGEN BARGELD Nutzen Sie die wieder angestiegenen Gold-und Silberkurse und trennen Sie sich von altem Goldschmuck, Zahn –und Dentalgold, Silber, Münzen, Zinn, Golduhren, Silberbesteck zu Höchstkursen. Nehmen Sie den Gegenwert sofort und in Bar mit.

Hardtgasse 5 ggü. Woolworth - Tel.: 06241-25954 Mo.-Fr. 9.30-18.00 Uhr - Samstag 9.30-16.00 Uhr

Batteriewechsel 3,50 € (Varta od. Maxell) PROSPEKTE Mit dieser Ausgabe werden folgende Prospekte in Teilbereichen mitverteilt:

DITTMAR


2 Worms

Samstag, 01.02.2014 | KW 05

Kampf um öffentliche Meinung hat begonnen

Zweiter Rheinland-Pfalz-Tag in Worms?

Domgemeinde wirbt für Gemeindehaus /

Von Sascha Diehl

Gegner sammeln 2.300 Unterschriften

WORMS Die Stadt bewirbt sich um die Ausrichtung des Rheinland-Pfalz-Tages 2018. Es wäre nach dem Rheinland-Pfalz-Tag des Jahres 1986 das zweite Landesfest, das in Worms stattfindet. Eine von CDU und SPD getragene Mehrheit des Wormser Stadtrats hat am Mittwoch durchgesetzt, dass die Verwaltung ernst machen und sich bei der Landesregierung ernsthaft um die Ausrichtung des Landesfestes bemühen soll. Die Zeichen, dass Worms tatsächlich den Zuschlag bekommen wird, stehen dabei nicht schlecht. Wie Oberbürgermeister Michael Kissel berichtete, kämen aus der Mainzer Staatskanzlei deutliche Signale, dass die Landesregierung und Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) eine Wormser Bewerbung begrüßen würde. Widerstand gegen die Wormser Bewerbung kam von Freien Wählern und Bürgerforum. Die Fraktion um ihren Vorsitzenden Mathias Englert stellt die Kostenfrage und forderte, zunächst einmal zu klären, wie viel Geld die Stadt für den Rheinland-Pfalz-Tag in die Hand nehmen müsse, bevor eine Bewerbung abgegeben werde. Eine Forderung, mit der sich FWG und Bürgerforum gegen die Mehrheitsfraktionen freilich nicht durchsetzen konnten.

Von Sascha Diehl

MEDIENTIPP

WORMS

Die Domgemeinde nimmt den Kampf um die öffentliche Meinung an: Nachdem der Verein „Freier Blick auf den Dom zu Worms“ bereits seit Wochen in der Innenstadt präsent ist, bei den Wormsern für seine Sache wirbt und am Winzerbrunnen Unterschriften für das angestrebte Bürgerbegehren sammelt, zieht die Kirchengemeinde jetzt nach. Nach den beiden Sonntagsgottesdiensten im Wormser Dom am Sonntag, 2. Februar, 10 und 11.30 Uhr, laden Vertreter der Domgemeinde St. Peter und der Pfarrei die Bürger zum Gespräch über das „Haus am Dom“ ein. Ab 11 Uhr wollen die Pfarrmitglieder an einem Infostand und im Gespräch mit Bürgern deutlich machen, warum das „Haus am Dom“ ihrer Meinung nach nicht nur ein Gewinn für die Kirchengemeinden ist, sondern für die ganze Stadt Worms. Mit diesem Angebot möchten die Gemeindemitglieder den ihrer Auffassung nach gut begründeten Argumenten, die für das Haus am Dom sprechen, mehr Raum verschaffen. „Wir wollen deutlich machen, dass das Haus am Dom von einer breiten Mehrheit der Gemeinde gewünscht und mitgetragen wird. Auch außerhalb der Gemeinde erfahren wir viel Zustimmung. Wir wollen dem Haus am Dom in der Öffentlichkeit ein Gesicht geben“, betonen die Mitglieder des Öffentlichkeitsausschusses der Gemeinde, die den Stand koordinieren, in einer Erklärung für die Presse. Zudem werde die Gemeinde ab sofort regelmäßig nach den Sonntagsgottesdiensten vor dem Dom Präsenz zeigen und die Werbetrommel für das umstrittene Gemeindehaus rühren.

Der Streit um das „Haus am Dom“ macht mittlerweile landesweit von sich reden. Deshalb wird jetzt auch das SWR Fernsehen im Rahmen der Landesschau über das umstrittene Projekt berichten. Zu sehen ist ein entsprechender Beitrag am Samstag, 1. Februar, ab 19.45 Uhr.

Außerdem hat die Domgemeinde beziehungsweise das Bistum Mainz unter www.haus-am-domworms.de eine Homepage eingerichtet, auf der sich interessierte Bürger über das „Haus am Dom“, die Historie des Projekts oder die Argumente, die aus Sicht der Kirche für den Bau des Gemeindehauses sprechen, informieren können. Der Verein „Freier Blick auf den Dom zu Worms“ wird seinerseits am Samstag, 1. Februar, ab 10 Uhr wieder mit einem Info-Stand am Winzerbrunnen vertreten sein und Unterschriften sammeln. Am Abend wird der Verein ab 18 Uhr wieder mit einer Lichterkette gegen das geplante Gemeindehaus protestieren. Was die Zahl der Wormser betrifft, die sich für ein Bürgerbegehren und damit für einen Bürgerentscheid stark machen, kann Dr. Hilmar Kienzl, stellvertretender Vorsitzender des Vereins „Freier Blick auf den Dom zu Worms“, erneut einen Erfolg vermelden. Bis zum Freitagmorgen haben bereits 2.300 Wormser ihre Unterschrift abgegeben. „Wir gehen also davon aus“, meint Kienzl, „dass wir am Wochenende die 3.000er-Marke knacken werden.“ Damit hätten die Gemeindehaus-Gegner die Hälfte für ein Bürgerbegehren nötigen 6.000 Unterschriften zusammen.

BLICKPUNKT

Fastnachtsaktionen im Kaufhof WORMS Galeria Kaufhof in der Wormser Kämmererstraße stimmt sich auf die Fünfte Jahreszeit ein und lockt mit besonderen Aktionen im Untergeschoss. Los geht die Aktion am Samstag 15. Februar, wenn ein besonderer Berliner-Verkauf stattfindet: Jeder Kunde, der einen Berliner kauft, erhält ein Los und kann ein Fastnachtskostüm gewinnen. Insgesamt werden zehn Kostüme von Galeria Kaufhof verlost. Weiter geht‘s am Samstag, 22. Februar. Zwischen 13 und 17 Uhr steht Kinderschminken auf dem

Programm. Zur Weiberfastnacht am Donnerstag, 27. Februar, lockt Galeria Kaufhof mit dem Wettbewerb „Werde Kaufhofs Altweiberfastnachtskönigin und gewinne einen Warengutschein im Wert von über 100 Euro“. Gewinnerin wird die Kundin, die bis 17 Uhr die meisten abgeschnittenen Krawatten mitbringt. Die Krawatten können an der Kasse im Untergeschoss abgegeben werden. Die Gewinnüberreichung erfolgt am Samstag, 1. März, um 12 Uhr im Erdgeschoß durch die Geschäftsleitung.

Garten- und Landschaftsbau Charles Böß Schloßstraße 34 | 67551 Worms Tel. 0 62 47 / 99 15 35 | Fax 0 62 47 / 90 42 36 E-Mail: boess.gartenpflege@gmx.de

www.gartenpflege-worms.de

Umzüge · Transporte · Küchen · Einlagerungen

Ihr Umzugspartner

Pfiffligheimer Straße 14 · 67551 Worms Tel.: 0 62 47 / 99 79 138 · Fax 0 62 47 / 99 79 144 Mobil: 01 77 / 4 02 08 14 E-Mail: FF-Montagen@gmx.de · www.FFmontagen.de SAUBER

·

SCHNELL

·

ZUVERLÄSSIG

Stadtrat bringt Bewerbung für Landesfest im Jahr 2018 auf den Weg / Kritik von FWG/Bürgerforum

Stadt hat gute Chancen Dass die Nibelungenstadt überhaupt Ausrichterin eines Landesfestes werden kann, liegt nach Angaben Michael Kissels augenscheinlich an Überlegungen innerhalb der Mainzer Staatskanzlei. Ursprünglich war laut Kissel geplant, sich um die Ausrichtung des Rheinland-Pfalz-Tages im Jahr 2016 zu bemühen. „Nachdem klar war, dass das Land dazu neigt, den Zuschlag einer anderen Stadt (Alzey, die Red.) zu geben, die noch nie einen Rheinland-PfalzTag ausgerichtet hat, haben wir intensive Gespräche mit der Landesregierung geführt“, berichtete

Ein Festumzug durch die Straßen der Stadt, so wie hier beim backfischfest, dürfte fester Bestandteil eines eventuellen RheinlandPfalz-tages in worms sein. Dabei wird natürlich auch der obligatorische Nibelungendrache nicht fehlen. Archivfoto: Rudolf Uhrig der Stadtchef. „Dabei hat man mir signalisiert, dass eine Wormser Bewerbung für das Jahr 2018 sehr begrüßt würde“ – entsprechend groß seien dementsprechend die Chancen. Überhaupt betrachtet der OB eine Ausrichtung des Landesfestes als riesige Chance Imagewerbung für Worms zu machen und gleichzeitig wichtige Infrastrukturprojekte umzusetzen. „Angesichts von 200.000 bis 300.000 Menschen, die in die Stadt kommen würden, zahlreicher Gruppen oder Verbände, die sich präsentieren, eines großen Kulturprogramms inklusive eines Festumzugs, wäre dies eine prima Gelegenheit für Worms sich zu präsentieren“, meinte der OB. Zustimmung zum Plan der Stadtspitze kam aus den Reihen der

CDU-Fraktion. Fraktionschef Dr. Klaus Karlin betonte, dass seine Fraktion „die Bewerbung zur Ausrichtung dieses Großereignisses“ begrüße. „Kaufen nicht Katze im Sack“ Das Jahr 2018 sei zudem ein guter Zeitpunkt, da bis dahin genug Zeit sei, für die Ausrichtung nötige Infrastrukturprojekte umzusetzen. Timo Horst, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion, wertete eine Wormser Bewerbung ebenfalls als richtigen Schritt. „Worms ist eine wichtige Stadt in Rheinland-Pfalz und außerdem mal wieder an der Reihe. Es ist an der Zeit, dass wir deutlich machen, dass wir in Worms feiern können“, betonte Horst.

Kritik äußerte Mathias Englert (FWG/Bürgerforum), der sich nicht bereit zeigte, „die Katze im Sack zu kaufen“. Bevor eine definitive Bewerbung auf den Weg gebracht werde, müsse klar sein, welche Kosten auf die Kommune zukämen, meinte Englert und beantragte, den Beschluss zu vertagen, bis eine Kostenermittlung stattgefunden hat. „Wenn wir heute ja sagen“, meinte er, „können wir nicht mehr ohne Gesichtsverlust zurück, das sollten wir vermeiden“. OB Michael Kissel wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass sich aktuell noch nicht abschätzen lasse, wie viel Geld die Stadt in die Hand nehmen müsse. „Allerdings ist es üblich, dass das Land und die jeweilige Ausrichterstadt sich die Kosten teilen“, berichtete

Verlorener Schatz kehrt nach Worms zurück Historisches Steinfragment der Frauensynagoge mit Stifterinschrift zurückgegeben Von Margit Knab

KURZ NOTIERT

Dia-Show für Radsport-Fans WORMS Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) macht auch in diesem Jahr schon im Winter Lust auf die neue Radfahr-Saison. Dieses Jahr hat der Verein einen ganz besonderen Reiseradler für Worms gewinnen können, der professionell im Rahmen einer Diaschau berichten wird: André Schumacher. Zwei Jahre fuhr Schumacher mit dem Rad durch Südamerika und hielt seine Eindrücke auf eindrucksvollen Bildern fest. Seine Diashow ist am Mittwoch, 5. Februar, ab 19.30 Uhr im Lincoln zu sehen. Der Eintrittspreis beträgt: 9 Euro, für ADFC-Mitglieder 7,50 Euro.

WORMS „Die beste Entscheidung seines Lebens“ nennt ein schwedischer Bürger den Vorgang, ein Steinfragment, das er im Nachlass seines Vaters gefunden hatte, in eine Werkzeugkiste gepackt und ins Raschi-Haus nach Worms geschickt zu haben. Für Oberbürgermeister Michael Kissel, Dr. Gerold Bönnen und Dr. Irene Spille von der Unteren Denkmalschutzbehörde, war das Ganze ein „kleines Wunder“. Mit der Rückgabe dieses Reliefsteins ist nach 300 Jahren ein steinernes Dokument am Ort seiner Entstehung eingetroffen und ergänzt eine Stifterinschrift, die Meir bar Joel und seine Ehefrau Judith 1213 zur Zierde der Frauensynagoge anfertigen ließen. In den Wirren des französischen Erbefolgekrieges (1689) wurde die Sandsteintafel am Gotteshaus entfernt, war oder wurde beschädigt, und dann als Teilstück in einem Haus in der Judengasse verbaut. Der größte Teil der Tafel kehrte in der Mitte des 19. Jahrhunderts in den Synagogenbereich zurück, ohne dass man seine Bedeutung oder Herkunft zuordnen konnte. Prof. Dr. Dr. Otto Böcher, Theologe und Kunsthistoriker, konnte das wieder gefundene Teil einordnen und seit der Eröffnung des Jüdischen Museums im Raschi-Haus (1982) wird es dort in der Dauerausstellung im Untergeschoss gezeigt. Zufällig fand Böcher 1957 ein weiteres Stück der Stifterinschrift, die jedoch beim Wiederaufbau der Synagoge auf bislang unbekanntem Wege abhanden kam. Mittlerweile weiß man, wo dieses Inschriftenfragment gelandet war: in Schweden. Im November letzten Jahres erreichte das Stadtarchiv eine Mail aus Skandinavien mit der Mittei-

der Stadtchef, der darauf verwies, dass man die anfallenden Kosten als Investition in die Zukunft sehen müsse. „Worms könnte sich als Stadt präsentieren, die eine beachtliche Entwicklung genommen hat, das sollten wir den Menschen deutlich machen“, meinte Kissel, für den die Ausrichtung des Landesfestes auch die Gelegenheit markiert, Worms als Wirtschaftsstandort zu vermarkten. „Deshalb sollten wir nicht immer kleinkarierter denken, sondern erstmal den Grundsatzentschluss für eine Bewerbung fassen und dann in die Kostenermittlung und die Planung einsteigen“, so der OB, der hinter dem Antrag der Verwaltung durch die Stimmen von CDU und SPD eine Mehrheit versammeln konnte.

Selbsthifegruppe trifft sich Freuen sich, dass das historische Steinfragment zurück in Worms ist: Dr. Irene Spille, Stella Schindler-Siegreich, OB Michael Kissel und Dr. Gerold Bönnen. Foto: Rudolf Uhrig lung, dass der Schreiber im Besitz eines behauenen Steines sei, den sein Vater von einer Reise nach Frankfurt mitgebracht hatte. Ein Fremder habe ihm während einer Vorlesungsreise, die ihn zwischen 1950 und 1965 nach Frankfurt führte, den in Zeitungspapier eingewickelten Stein aufgenötigt mit den Worten, er wäre der Richtige, um sich darum zu kümmern. Gekümmert hat sich nun ein halbes Jahrhundert später der Sohn um das steinerne Fragment, nachdem Freunde, während einer Deutschlandreise und nach einem Besuch im Raschi-Haus, ihm dieses Wormser Museum als adäquaten Platz für den Stein offerierten. „Im Leben ist vieles ein Puzzle“ kommentierte Stella SchindlerSiegreich die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde WormsMainz, Heimkehr des wichtigen

Teilstückes der Stifterinschrift. Sie vervollständigt nicht die gesamte Sandsteintafel, „doch mit Glück werden die noch fehlenden Teile gefunden“, hofft Dr. Irene Spille. Gesichert ist das weitere Vorgehen: das wiedergefundene Teilstück wird die vorhandene Stifterinschrift erweitern, erklärte Dr. Gerold Bönnen, und mit deutschen und englischen Erklärungen erläutern. Wundersam sei die Rückführung des Reliefergänzungsstückes, kommentierte Oberbürgermeister Michael Kissel, der in Begleitung von Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek einem großen Presseaufgebot Rede und Antwort stand. „Wir kommen damit einen kleinen, aber sehr bedeutenden Schritt auf dem Weg zum Welterbeantrag für die SchUmstädte Speyer, Worms und Mainz voran“.

INSCHRIFT Der vollständige hebräische Text der Stifterinschrift aus dem Jahr 1212/1213 in der Frauensynagoge lautet: „Gebaut hat dieses Haus zur Ehre Gottes Herr Meir, Sohn des Herrn Joel, aus priesterlichem Geschlecht. Im Jahr 973 der Formung (Welt) nach der Zahl meiner Berechnung. Es sei seiner zum Guten gedacht vor Gott. Antworte man und spreche: Amen, Adonai. Diesem Haus das er erbaute, damit darin beten die Frauen die auf Gott und seine Güte vertrauen, sei’s zum Gedächtnis eingegraben mit eisernem Griffel, auf dass man es geläufig lese.“

WORMS Die Selbsthilfegruppe Prostatakrebs trifft sich an jedem zweiten Freitag eines Monats um 18 Uhr im Gasthaus KellerAnna, in der Landgrafenstraße 53, in Pfiffligheim. Der nächste Termin findet am Freitag, 14. Februar statt. Infos unter Telefon 06244/4291, oder per E-Mail unter shg-pca-worms@gmx.de.

Französische Nachmittage WORMS Die Initiative „Französische Nachmittage für Kinder“, die seit 13 Jahren besteht, freut sich über neue Teilnehmer. Vor allem für Kinder, die zweisprachig aufwachsen soll dieses Angebot interessant sein. Außerdem sucht die Gruppe einen neuen Raum. Wer interessiert ist, oder wer weiterhelfen kann wendet sich an FranceWorms@web.de.


Worms 3

Samstag, 01.02.2014 | KW 05

Zu später Stunde ungestört jubeln?

Stadtrat will Public-Viewing-Veranstaltungen während der Fußball-WM auch in den Nachtstunden zulassen WORMS Die Wormser Fußballfans können vermutlich aufatmen und sich getrost aufs WM-Fieber vorbereiten: Der Stadtrat ist am Mittwoch einem Antrag der SPDFraktion gefolgt und hat die Verwaltung beauftragt, zu prüfen, ob und wie während der FußballWeltmeisterschaft in Brasilien Public-Viewing-Veranstaltungen auf öffentlichen Plätzen in Worms durchgeführt werden können. Gleichzeitig wollen die Fraktionen Lärm-Höchstwerte – im Raum steht ein Maximalwert von 45 Dezibel, was üblichen Wohngeräuschen durch Sprechen oder Radio im Hintergrund entspricht – definieren, die innerhalb von Wohnungen nicht überschritten werden dürfen. Diese Prüfung ist notwendig, da während der WM in Brasilien einige Gruppenspiele und, was noch wichtiger ist, die Halbfinals sowie das Finale, erst um 22 Uhr deutscher Zeit angepfiffen werden.

WORMS Bei der Seniorenakademie beginnt am Montag, 10. Februar, 13 bis 17 Uhr, der Kurs „Lust am Malen“ mit Künstlerin Birgitta Kappel im Sozialzentrum des Burkhardhauses. Die Veranstaltungsreihe wird am Montag, 17., und Montag, 24. Februar, fortgesetzt. Die Teilnahme kostet 5 Euro pro Nachmittag. Anmeldung unter telefon 06241/911691 oder per E-Mail an Email: seniorenakademie@caritas-worms.de.

Freizeitgruppe trifft sich WORMS Das nächste Treffen der „Offenen Freizeitgruppe für Singles“ findet am Freitag, 10. Februar, ab 19 Uhr im Caritaszentrum St. Vinzenz, Kriemhildenstraße 6, statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Informationen und weitere Termine unter Telefon 06241/26810 oder per Email an caritascentrum@caritasworms.de.

Kurs „Bauch, Beine, Po“ WORMS Das Zentrum für Gesundheitsförderung bietet ab Freitag, 7 Februar, 16.45-17.45 Uhr einen neuen Kurs „intensiv Bauch Beine Po“ an. Veranstaltungsort ist in der Hegelstraße 4 in Worms. Der Kurs umfasst acht Einheiten und kostet 60 Euro. Anmeldung und Informationen unter Telefon 06241/2680490 bei der ZfGKursverwaltung oder unter www. klinikum-worms.de/zfg.

7,50 € 6,50 € 5,50 € 4,50 € 3,90 €

den tund stu es be b rob Pro 2P

GRATIS Zeugnissorgen? i Wir helfen!! Profi-Nachhilfe von der Grundschule bis zum Abitur. TÜV-geprüfte Qualität: Studienkreis Worms, Marktplatz 299 Telefon 06241/26572 • www.nachhilfe.de • www.nachhilfe.de

Logopäden · Dipl. Sprachheilpädagogen · Förderlehrer

Jetzt auch Behandlung von tracheotomierten Patienten

Das Praxis-Team gratuliert! Janina Asel & Stefan Lorenz-Seel zur Zertifizierung Fachtherapeuten Tracheotomie Provox®

Die Fraktionen des Wormser Stadtrates wollen während der Fußball-WM in Brasilien Public-Viewing-Veranstaltungen in der Innenstadt ermöglichen. Dafür müsste die Verwaltung allerdings Ausnahmeregelungen erlassen, da die Hälfte der 64 WM-Partien erst um 22 Uhr angepfiffen werden - und dadurch mit dem gesetzlich verbrieften Schutz der Nachtruhe kollidieren. Archivfoto: Uhrig rung sei, also lediglich Resolutionscharakter habe. Denn: „Eine Entscheidung hierüber obliegt der Immissionsschutzbehörde, also der Verwaltung der Stadt Worms, die nicht an Ratsbeschlüsse gebunden ist“, betonte der Stadtchef. „Außerdem müssen wir abwarten, welche gesetzliche Neuregelung der Bund trifft. Schließlich muss sich die Verwaltung an diese Vorgaben halten“. Die neue Bundesregierung beschäftigt sich ebenfalls mit der Frage, wie Politik und Verwaltung dafür sorgen können , dass die 32 WM-Partien, die um 22 Uhr beginnen, auf öffentlichen Plätzen übertragen werden können und wird – so die Botschaft aus Berlin – demnächst eine entsprechende Regelung vorstellen. Darin ist zwar vorgesehen, dass weiterhin Länder und Gemeinden für die jeweiligen

Genehmigungen zuständig sind, gleichwohl sind die Vorgaben des Bundes für Länder und Kommunen bindend. Dies alles hielt die Fraktionen des Stadtrates nicht davon ab, für Public-Viewing-Veranstaltungen in Worms zu plädieren. „Die Verwaltung muss sich überlegen, wo und wie etwas umgesetzt werden kann“, forderte beispielsweise CDU-Fraktionschef Dr. Klaus Karlin. „Wir sollten deutlich machen, dass der Stadtrat hinter Public-Viewing-Veranstaltungen steht, und dass es vernünftige Lösungen für die Stadt Worms gibt“. Ludwigsplatz scheidet als Veranstaltungsort aus Leise Kritik kam aus den Reihen der Grünen. Deren Fraktionsvorsitzender Kurt Lauer merkte an,

dass aus Sicht der Bündnisgrünen der Marktplatz als möglicher Veranstaltungsort ausscheide, da der Markt „nicht mehr wandern kann“. Ausgeschieden ist auch der Ludwigsplatz, auf dem keine Großveranstaltungen mehr stattfinden dürfen, da die Decke der darunter befindlichen Tiefgarage die dann anfallende Last nicht mehr tragen könnte. Wie Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek (CDU), zuständiger Dezernent für den Bereich öffentliche Sicherheit und Ordnung, anmerkte, kommen in Zusammenhang mit Public-Viewing-Veranstaltungen noch weitere offene Fragen auf die Verwaltung zu. „Wir haben auch das Problem, dass wir ein Sicherheitskonzept brauchen“, betonte Kosubek und griff damit eine Anmerkung Michael Kissels auf, der zuvor darauf hingewiesen

hatte, dass es umfangreiche Auflagen für derartige Veranstaltungen geben müsse. Beispielsweise, so der OB, müsse man ab 22 Uhr die musikalische Begleitung der Übertragungen untersagen, Pyrotechnik verbieten und sich zudem fragen, wie mit den zu erwartenden Autokorsi umzugehen sei. Viele offene Fragen also, denen sich die Verwaltung dennoch schnellstmöglich stellen muss. Und das nicht nur, weil die WM unaufhörlich näher rückt. Wie OB Kissel mitteilte, liegen der Verwaltung bereits Anfragen von zwei Veranstaltern vor, die während der WM Public-Viewing-Arenen betreiben wollen. Ein Veranstalter hat laut Kissel dabei aber schlechte Karten, zumal er sich den Ludwigsplatz als Veranstaltungsort wünscht. Der Zweite – offenkundig Eis Vannini – dürfte bessere Karten haben.

Anekdoten vom Campingplatz „Hoher Stein“ Närrisches Auditorium vergießt Freudentränen bei Damensitzung des Hausfrauenvereins Von Margit Knab WORMS In den Damensitzungen des Wormser Hausfrauenvereins wird gestichelt - nicht gehetzt, wird gelobt - nicht verdammt, wird viel gelacht und nie geweint (außer Freudentränen). Auch in dieser Fastnachtssession wich man nicht von diesem Schema ab, hatte nur ein paar strukturelle Neuerungen im Portefolio. Anstelle eines Damenelferrates zogen männliche Kollegen zu Beginn der Vier-Stunden-Sitzung im Hagenbräu-Saal ein. Festsetzen durften sie sich nicht. Kochlöffelschwingend wurden sie von den resoluten Damen von der Bühne getrieben. Dort führten, als weitere Neuerung, die quirlige Tanja Bitsch und die eloquente Alexandra Schreiber durch ein Programm, das viele närrische Höhepunkte aufzuweisen hatte. Da sind die gestandenen Frauen von ZartBitter zu nennen, die sich auf dem neuen Campingplatz „Am Hohen Stein“ einem entspannten Leben hingaben und mit mütterlicher Liebe kleine Feldhamster liebkosten. Köstlich ihre Rap-Einlage, die die Zuhörer von ihren Plätzen jagte. Etabliert haben sich die „Drei Engel für Michi“ (Frauke Diehl, Danijela Schall, Ulrike Schrott und Silke Seidel), die als Personenschützerinnen von OB „Michi“ eine gute Figur machten und die auch ihrem Dienstherrn mit Augenaufschlag bezeugten: „Er ist soo groß, soo schlank, dem passen noch die Anzüge von vor zehn Jahren“. Ob der Stadtchef von dieser Einschätzung überzeugt werden konnte ist nicht verbrieft. Angenommen werden kann, dass „Leierkastenfraa“ Gerlinde Falter schon eher einen OB-Nerv traf mit

Rheinstr. 1 · Altes Zollamt · 67547 Worms Fon (0 62 41) 20 98 50 · Fax (0 62 41) 20 98 55

www.Rolladenbau-Lutz.de Von-Steuben-Straße 13 · 67549 Worms

• Fenster und Haustüren • Roll- und Garagentore • Reparatur-Schnelldienst

ÜBERDACHUNGEN

Qualität und Kompetenz seit über 60 Jahren! Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne. Terminvereinbarung unter Telefon (0 62 41) 95 51 00

KAROSSERIE- & LACKIERZENTRUM Innovative Unfallreparaturen zum kleinen Preis!

SmartRepair Kleiner Kratzer – kleiner Preis!

ab

98€

Unfallinstandsetzung  Ausbeultechnik  Glasreparatur Kunststoffreparatur  SmartRepair  Felgenaufbereitung

AutoGreiss

w w w . a u t o - g r e i s s . d e AutoGreiss GmbH | Am Sportplatz 6 | Dittelsheim-Heßloch | Telefon 06244-7193

Zu Hause pflegen Das närrische Publikum kam bei der Damensitzung des Wormser Hausfrauenvereins angesichts zahlreicher humoristischer Höhepunkte nicht mehr aus dem Applaudieren heraus. Foto: Uhrig dem Vorschlag, der immer präsenten Toilettenfrau im Rathaus möge man Touristinfo-Kompetenzen übertragen. „Auch samstags nach zwei sind die WCC’s dort immer offen und besetzt“. Wellness für sich entdeckt hatte die Saunagängerin Martina Nesbigall, die darum von ihrem Ehemann auch als „heißer Drache“ tituliert wurde. Mit Prost- und Trinksprüchen und ihren Erlebnissen als „Hüttenwirtin“ amüsierte Ines Schambach das Publikum, mit Einsichten in das Gehabe von Autofahrern im Stau vor einer geschlossenen Bahnschranke, Annette KienastKistner. Hilde Künen pachtete als „Miss Glückt“ ebenfalls die närrische Rostra. Mit russischem Akzent schockten Vanessa und

HINTER DEN KULISSEN Die Mitwirkenden: Frisuren und Make-up: Salon Michael Vonderschmitt Musik: Golden-Gate-Band“ Catering: Karin Krauß Licht und Ton: Dawnconcepts Dekoration: Jana Berger und Freundinnen

Annika Holz die Zuhörer mit ihrer Mitteilung, dass man im Hochstift jemand umgelegt habe. „Ja, vun errste Stock in dritte Stock“. Die erfolgreiche Saalfastnacht des Wormser Hausfrauenvereins basiert auch auf einer Reihe mitreißender Balletteinlagen: „Die

jungen Wilden“ wirbelten in exakter Formation über die Bühne. Die aus Osthofen ausgeliehenen Gardemädchen schwangen hoch die Beine und das Funkenmariechen Hanna Schulz begeisterte mit einem entfesselten Solo. Ob mit Feudel und Kittelschürze - die „Herzkersche“ waren auch in diesem Jahr wieder ein Hingucker, genau wie „die Nibelungenschätzjer“, die als „Cowboys und Indianer“ die Bühne und den Saal rockten. Singen können fast alle Hausfrauen-Aktiven, besonders aber Gaby Weißmann das Saallied und Larissa Hermann, Ina Pohl, Hannah Storch und Miriam Metz, die eine musikalische Verbeugung an „Unser scheenes Worms am Rhein“ machten.

 Kursprogramm zur Unterstützung pflegender Angehöriger Ein Angebot der Pflegekasse bei der BARMER GEK Worms in Zusammenarbeit mit der Diakoniestation Worms Evangelische Sozialstation Worms

Kursbeginn Mittwoch, 12.02.2014

Uhrzeit 15:00 bis 16:30 Uhr

Kursdauer 6 Kurseinheiten, jeden 2. Mittwoch

Referentin Anmeldung Cornelia Krebs Tel.: 06241-9206070

Rosel Keitel, Krankenschwester und Pflegeberaterin

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Diakoniestation Worms Evangelische Sozialstation Worms Seminariumsgasse 4-6 67547 Worms

Ort

(Parkmöglichkeiten im Hof)

– Pflegekasse –

WS.26sa13

Neuer Kurs für Senioren

Ab November bis einschl. Februar Mo. + Di. Ruhetag

Zu allen Gerichten servieren wir Ihnen eine Tagessuppe oder einen kleinen Salat. Studenten (Studentenausweis) erhalten einen Nachlass von 1€ auf jedes Gericht. Am Rhein 3 ∙ 67547 Worms ∙ Telefon 0 62 41 - 92 11 00 ∙ Fax 0 62 41 - 9 21 10 33 www.hagenbraeu.de ∙ info@hagenbraeu.de

Kissel: Behörden nicht an Ratsbeschluss gebunden

KURZ NOTIERT

Mittagstisch vom 05.02. – 08.02.2014 / 11:30 bis 14:00 Uhr

Rinderbraten mit Rotkraut und Kartoffelknödel Gebratene Forelle mit Salzkartoffeln Schweinebraten mit Sauerkraut und Kartoffelknödel Gefüllte Zucchini überbacken auf Gemüse Weiße Bohnen in Tomatensoße

Von Sascha Diehl

Die Folge: Einige Partien könnten erst nach 24 Uhr zu Ende gehen – und somit mit der gesetzlich verbrieften Nachtruhe kollidieren. Deswegen soll die Verwaltung nach dem Willen des Stadtrates jetzt überprüfen, „an welchen Orten Public Viewing mit Blick auf die Belange der Anwohner und die Nachtruhe ermöglicht werden kann und wie durch die Festlegung bestimmter Rahmenbedingungen oder Auflagen die Interessen von Veranstaltern, Zuschauern und Anwohnern miteinander vereinbar sind“. Zudem sprach sich Jens Guth (SPD) dafür aus, eine entsprechende Prüfung „ohne vorherige Festlegungen auf Plätze oder Veranstalter“ durchzuführen und brachte neben innerstädtischen Plätzen auch das Rheinufer als möglichen Veranstaltungsort ins Spiel. So weit so gut, das Problem hierbei ist nur, dass nach Aussage von Oberbürgermeister Michael Kissel (SPD) die Forderung des Stadtrats eben nicht mehr als eine Forde-

Rheinische Küche • Abwechslungsreiche Braukunst Entspannte Atmosphäre an der Rheinpromenade


4 Worms

Samstag, 01.02.2014 | KW 05

Profi-Nachhilfe beim Studienkreis in Worms

„Bildung muss gebührenfrei bleiben“ Ministerpräsidentin Dreyer erläutert bei Neujahrsempfang der Wormser SPD Ziele der Landesegierung

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) lobte die Wormser Genossen für ihre lokalpolitische Arbeit und für ihre gerechte Listenaufstellung zur kommenden Kommunalwahl. Bis Listenplatz 30 wechseln sich männliche und weibliche Kandidaten regelmäßig ab. Auch an den politischen Nachwuchs wurde gedacht: jeder siebte Listenplatz wurde für einen der jungen Kandidaten reserviert. Foto: Rudolf Uhrig

Von Florian Stenner WORMS Über 400 Gäste pilgerten zum Neujahrsempfang der Wormser SPD in die Aula der Paternusschule. Grund dafür war vor allem der Ehrengast des Abends, die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD). Während ihres zweistündigen Besuchs in Pfeddersheim lächelte die Ministerpräsidentin in eine Kamera nach der anderen, beeindruckte aber vor allem durch ihre Rede, der die Gäste rund 45 Minuten aufmerksam folgten. Dabei ging Dreyer unter anderem auf die anstehende Kommunalund Europawahl ein. Viel Lob erhielt in diesem Zusammenhang die Wormser SPD, die ihre Kandidatenliste für den Wormser Stadtrat alternierend gestaltet hat. Zuvor erklärte der Landtagsabgeordnete und SPD-Unterbezirksvorsitzende Jens Guth den Genossen und Genossinnen noch einmal, was es damit auf sich hat:

Bis Listenplatz 30 wechseln sich männliche und weibliche Kandidaten regelmäßig ab. Außerdem ist jeder siebte Listenplatz für einen jungen Kandidaten reserviert. Dreyer freute sich über diese Listenzusammenstellung und hofft damit „auf ein sehr gutes Ergebnis.“ Weiterhin verteilte die Ministerpräsidentin viel Lob für die ehrenamtliche Arbeit in Rheinland-Pfalz. Kommunalpolitisch werde ein Großteil der Arbeit ehrenamtlich geleistet, weshalb sie allen Stadtratsmitgliedern, Ortsbeiratsmitgliedern, Delegierten und Ortsvereinsvorsitzenden für deren Arbeit dankte. Schwerpunkt Bildungspolitik Ein ganz besonderer Gruß galt außerdem Jakob Schmitt, der im Jahr 1945 in die SPD eintrat und sich als langjährigstes Mitglied der Wormser SPD den Besuch Dreyers ebenfalls nicht hatte entgehen lassen. Aber unter anderem auch der Pfeddersheimer

Ortsvorsteher Alfred Haag erhielt Lob für sein Engagement. Und nicht genug der Grüße, ließ auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Marcus Held seine Grüße aus Berlin über den Ortsvorsteher überbringen. Dieser konnte aufgrund einer Sitzungswoche zu seinem Bedauern nicht am Neujahrsempfang teilnehmen. Mit von der Partie war dagegen der Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel, der sich bei Dreyer für deren „flammende Rede“ bedankte. Dieser beschloss den offiziellen Teil des Abends mit seinem Schlusswort. Den Anfang machte der Vorsitzende des SPDOrtsvereins Pfeddersheim, Timo Jordan. Dieser nannte in seiner Begrüßungsrede die Sanierung der Turnhalle in der Paternusschule sowie die Sanierung der

WICHTIGER TERMIN Hausbesichtigung am 09.02.14 Flörsheim-Dalsheim, am Goldberg 5 www.clausen-planungsbuero.de

Pfeddersheimer Türme als zentrale Themen vor Ort. Malu Dreyer stellte indes drei Punkte ihrer Arbeit heraus: Die Regierungschefin betonte in ihrer Rede zunächst, dass die Kommunen weiter gestärkt werden müssen, sodass diese künftig mehr Handlungsspielraum haben. Ein weiterer Schwerpunkt setzt Dreyer bei der Bildungspolitik – und zwar von Kita bis zur Hochschule. „Bildung muss in Rheinland-Pfalz auch weiterhin gebührenfrei bleiben“, lautete in diesem Zusammenhang eine ihrer Kernaussagen. Ihren dritten Schwerpunkt hat sich Dreyer in der Wirtschaftspolitik gesetzt. Hier sieht sie vor allem Potenziale in der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft, insbesondere bei kleinen und mittelständigen Betrieben. Abschließend bemerkte sie optimistisch gestimmt: „Für alle Aufgaben haben wir genug Kraft, Ressourcen und engagierte Menschen, um auch künftig erfolgreich zu gestalten.“

ANZEIGE

Kompetenter Förderunterricht durch qualifizierte Fachkräfte / Zwei Probestunden kostenlos WORMS Nachhilfe beim Studienkreis – das bedeutet kompetenter Förderunterricht in Mathe, Englisch, Deutsch und anderen Schulfächern. Zehn Lehrkräfte, die alle einen pädagogischen oder lerntherapeutischen Hintergrund haben, betreuen im Studienkreis Worms am Markplatz 29 die Schüler von der ersten Klasse bis zum Abitur. So gut wie alle Fächer kann der Studienkreis durch qualifizierte Fachkräfte abdecken, darunter auch Latein, Physik und Chemie, aber auch kaufmännisches Wissen, wie es für die Berufsschule benötigt wird. Profis geben langfristige Schützenhilfe, helfen aber auch bei Einzelthemen. Außerdem vermitteln sie neben dem Schulstoff die individuell richtige Lernmethode. Die Schüler schätzen die Lern-Atmosphäre in Minigruppen von höchstens fünf Schülern. Inhaber Harald Hinterschitt, der den Studienkreis in Worms auf Franchise-Basis führt, wobei Christine Schäfer vor Ort die Leitung inne hat, kann auf 17 Jahre Erfahrung zurückblicken im Bereich der professionellen Nachhilfe. In Worms unterhält er den Studienkreis bereits seit vier Jahren erfolgreich. Das Konzept an sich gibt es noch länger: schon seit 30 Jahren sorgt die Studienkreis-Nachhilfe für helle Köpfe. Die Lernbedingungen werden übrigens in Worms vor Ort regelmäßig von externen Prüfern kontrolliert und vom TÜV-Rheinland zertifiert. Geprüft wird dabei bis ins Detail, wie Hinterschitt berichtet. So muss der Studienkreis beispielsweise nachweisen, dass der Unterricht in sich stimmig ist und einen roten Faden hat, aber auch, wie gut Kontakt gehalten wird zu Lehrern an den öffentlichen Schulen. Interessierte können sich von der Qualität ganz einfach selbst überzeugen: Zwei Probestunden (zwei Mal 45 Minuten als Doppelstunde) sind kostenlos. Es gibt keine langen Vertragszeiten, sondern eine monatliche Kündi-

Der Studienkreis Am Marktplatz 29 in Worms bietet professionelle Nachhilfe. Qualifizierte Lehrkräfte entwickeln für jeden Schüler einen individuellen Nachhilfeplan, aufbauend auf dessen Wissensstand. Vielfältige kindgerechte Lernmaterialien, die der Studienkreis kostenlos zur Verfügung stellt, ergänzen die Profi-Nachhilfe. Ebenfalls werden spezielle Kurse, etwa für die Prüfungsvorbereitung, angeboten. Foto: Rudolf Uhrig gungsfrist. Die Nachhilfe-Einheiten finden meist in dem Zeitraum zwischen 14 und 19.30 Uhr statt. „Wir möchten jedem Schüler beibringen, eigenständig zu lernen und langfristig die Schule ohne Hilfe zu meistern“, erklärt Hinterschitt. „Dafür setzen wir uns jeden Tag ein!“.

„Wir sorgen für eine entspannte Lernatmosphäre, in der es erlaubt ist, Fehler zu machen und Fragen zu stellen.“ Harald Hinterschitt, Inhaber des Studienkreises in Worms

„Suche nicht nach Fehlern, suche nach Lösungen“, lautet das Motto im Studienkreis, durch dessen Nachhilfekurse in Worms schon viele Schülerinnen und Schüler ihre Noten verbessert haben. „Wir sorgen für eine entspannte Lernatmosphäre, in der es erlaubt ist, Fehler zu machen und Fragen zu stellen“, sagt Hinterschitt. In einem angenehmen Lernumfeld,

mit einem persönlich und fachlich passenden Nachhilfe-Lehrer sowie individuell abgestimmten Lernmethoden soll eine Lernatmosphäre geschaffen werden, in der sich die Schüler wohlfühlen und ihre Ängste in Bezug auf das Lernen abbauen können. „Wir wollen gemeinsam über viele kleine Erfolgserlebnisse das Selbstbewusstsein der Schüler wieder aufbauen und die Freude am Lernen zurückbringen. Dabei treibt uns unser hoher Anspruch an, die individuell beste Nachhilfe-Lösung für jedes Kind zu finden. Wir haben mit Sicherheit den passenden Nachhilfe-Lehrer – egal, welche Schulform oder Klassenstufe Ihr Kind besucht“. Alle Schularten und praktisch alle Fächer werden abgedeckt. Auch Kurse für Berufsstarkter, sowie Prüfungsvorbereitungskurse, Fachkurse, Ferienkurse und Kompetenzkurse zum Erwerb von Lernstrategien gehören zum Angebot. In einem persönlichen Beratungsgespräch beantworten die Studienkreis-Fachkräfte alle Fragen zum Nachhilfe-Angebot.

Hilfe bei Bluthochdruck und Diabetes Zahlreiche Besucher bei „Pflege- und Gesundheitstag“ in der Kaiserpassage Von Margit Knab Benjamin Jost

Kai Beck

Marcel Winterbauer Martin Seibert

Wir gratulieren unseren Mechatronikern zur bestandenen FacharbeiterPrüfung und freuen uns Sie in unserem Team willkommen zu heißen.

Wir vermieten fast alles für den Bau!

Koch Baugeräte Lischka UG

GERÜSTBAU 67550 WO.-ABENHEIM FRONSTRASSE 3

Impressum Das Wormser Wochenblatt erscheint samstags und wird im Verbreitungsgebiet (dargestellt in unseren gültigen Mediadaten) kostenlos in einer Auflage von 66.600 Exemplaren an alle erreichbaren Haushalte verteilt. Anzeigenannahme: Schönauer Str.22, 67547 Worms Telefon: 06241 / 20593-0 Telefax: 06241 / 20593-11 www.wormser-wochenblatt.de Lokalredaktion: Gunter Weigand Sascha Diehl Verantwortlich für Anzeigen und Redaktion: Steffen Pfannebecker

• Kompressoren • Bobcat • Minibagger • Parkettschleifer und Zubehör • Dachdeckeraufzüge • Stahlrohrstützen • Gerüstböcke • Bohrhämmer • Bauzäune • Rüttelplatten

Einfach anrufen und informieren: 0 62 42 / 70 81

oder per E-mail an: baugeraetekochgmbh@t-online.de Mo.-Fr. 7.30 - 17.00 Uhr durchgehend geöffnet, Sa. 8.00 - 11.00 Uhr

Verlag: Rhein Main Wochenblattverlagsgesellschaft mbH vertreten durch die Geschäftsführer Hans Georg Schnücker (Sprecher), Bernd Koslowski und Dr. Jörn W. Röper Erich-Dombrowski-Straße 2 55127 Mainz (zugleich ladungsfähige Anschrift für alle im Impressum genannten Verantwortlichen) Druck: Druckzentrum Rhein Main GmbH & Co. KG, Alexander-Fleming-Ring 2, 65428 Rüsselsheim Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos und Zeichnungen sowie für die Richtigkeit telefonisch aufgegebener Anzeigen oder Änderungen übernimmt der Verlag keine Gewähr. Schadenersatzansprüche

sind ausgeschlossen. Abbestellungen von Anzeigen bedürfen der Schriftform. Soweit für vom Verlag gestaltete Texte und Anzeigen Urheberrechtsschutz besteht, sind Nachdruck, Vervielfältigung und elektronische Speicherung nur mit schriftlicher Genehmigung der Verlagsleitung zulässig. Der Verlag unterzieht sich der Auflagenkon-trolle der Anzeigenblätter (ADA) durch unabhängige Wirtschaftsprüfer nach den Richtlinien von BDZV und VDA. Mitglied im Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter

WORMS „Interessiert sind viele. Vor allem Menschen über 60 Jahre“. Brigitte Schneider, ehrenamtliche Helferin am Stand der Deutschen Herzstiftung und langjährige, leitende Schwester im Herzkatheterlabor des Klinikums, hatte sich einbinden lassen in den „Pflege- und Gesundheitstag“ in der Kaiserpassage. Zum sechsten Mal fand diese Informationsveranstaltung im Rahmen der Regionalen Pflegekonferenz statt, bei der über Wohn- und Betreuungsformen im Alter, Pflege, Hilfsmittel und Dienstleistungen für ältere Menschen aufgeklärt wurde. Rund 20 Einrichtungen stellten sich zehn Stunden lang den Fragen von zumeist älteren Menschen, die sich Tipps und Anregungen für den Herbst ihres Lebens in Sachen Gesundheit und Krankheit geben ließen. Viele von ihnen nahmen auch die Angebote medizinischer Schnellchecks wahr. Während bei Brigitte Schneider die Beratung bei Herzerkrankungen im Vordergrund standen, konnte man sich bei ihren Kollegen vom Klinikum den Blutdruck, die Pulsfrequenz und die Sauerstoffsättigung im Blut messen lassen. Probeliegen in einem hochmodernen Spezialpflegebett war genauso möglich, wie eine Übungseinheit der Herzdruckmassage an einer Puppe. Ebenso angebotsaufwendig ging es am Stand des Hochstiftes zu. Hier bot der Oberarzt der Geriatrie, Dr. Czaba Reich, jedem wissbegierigen Probanden eine Durchflussmessung seiner Halsschlagader an. Man konnte seine Blutzuckerwerte bestimmen lassen und sich vor allem mit dem

Beim „Pflege- und Gesundheitstag“ in der Kaiserpassage konnten sich Interessierte über eine ganze Palette an Themen informieren: Wohn- und Betreuungsformen im Alter, Pflege, Hilfsmittel und Dienstleistungen für ältere Menschen. Foto: Rudolf Uhrig

HAUSBESICHTIGUNG BAU-INFOS Neubau-massiv Effizienzhaus Jetzt bauen im Herbst einziehen www.clausen-planungsbuero.de

breitgefächerten Geriatrieangebot des Agaplesion Hochstiftes und des Altersheimes Sophienstift vertraut machen. Informationen über Betreuungsund Wohnformen im Alter Die verschiedenen Altersbetreuungs- und Wohnformen in Worms kamen dem Informationsbedürfnis von vielen Standbesuchern nach: Die Sozialstationen und Pflegestützpunkte für

Ältere, Kranke und Behinderte von ASB, DRK, Diakonie und St. Lioba präsentierten die Möglichkeiten ihrer Tagespflege, warben für „Essen auf Rädern“ oder den Behindertenfahrdienst. Das Bürgerbüro-Soziales beriet und verteilte Seniorenkalender und Beratungsführer, die Casa Reha „Mathildenhof“ und Pro Senioren Residenz Amandusstift warben für ihre Pflegeheime, Medi Tech für „Lernen leicht gemacht“. Die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz, die Malteser und der Verein zur Förderung der ambulanten Palliativversorgung versuchten Informationslücken bei Gebrechlichkeit und Krankheit zu schließen. Nur

wenige Personen verschlossen sich den Beratungsangeboten eines Hörakustikers und einer Praxis für Sprach-, Lern- und Konzentrationsstörungen. Sehr zufrieden mit dem Zuspruch waren alle Anbieter beim sechsten Gesundheits- und Pflegetag. Viele Interessierte lockten die Beratungsangebote in die KaiserPassage, verbunden mit der Gelegenheit, Informationsbedürfnis und Einkauf sinnvoll miteinander zu verbinden.

MIETE ZAHLEN IST DOOF! Wir zeigen Ihnen wie man ein EFH für ca. € 695,- mon. m. Bauplatz bauen kann

www.clausen-planungsbuero.de


Wormser Stadtteile 5

Samstag, 01.02.2014 | KW 05

Das gute Gefühl der Sicherheit! Videoüberwachung Plug & Play

Sichern Sie Ihr Hab und Gut! Funk-Alarmanlagen Einfache und intuitive Bedienung.

Sicherheit. Auch unterwegs. Weltweiter Zugriff über Computer, Tablet und Smartphone.

Aus dem brachliegenden Gelände der Bahn AG im Norden des Hauptbahnhofs soll im Rahmen des Projektes „Soziale Stadt - Grüne Schiene“ eine grüne Lunge inmitten der Stadt werden. Gleichzeitig sollen die Wohngebiete im Bereich von Güterhallenstraße, Bensheimer Straße und Gaustraße aufgewertet, die trennende Wirkung der Bahnstrecke zwischen Innenstadt und Neuhausen überwunden und über ein parallel laufendes Quartiermanagement – also Projekte der Sozialarbeit – soziale Missstände behoben werden. Foto: Rudolf Uhrig

Grüne Schiene statt Schmuddelecke

Stadtrat bringt Sozialprojekt auf den Weg / Wohnqualität in Neuhausen und nördlicher Stadt verbessern Von Sascha Diehl NEUHAUSEN Geht es nach dem Willen des Wormser Stadtrates wird das Projekt „Grüne Schiene“ schnellstmöglich umgesetzt. Nachdem die rheinland-pfälzische Landesregierung, namentlich Innenminister Roger Lewentz (SPD) Ende 2013 mitgeteilt hat, dass Worms in das von Bund und Land aufgelegte Programm „Soziale Stadt – Investitionen im Quartier“ aufgenommen wurde, hat der Stadtrat am Mittwoch beschlossen, mit der Durchführung sogenannter „vorbereitender Untersuchungen“ – also der Planung – zu beginnen. Hinter der „Grünen Schiene“, über das die Stadt ursprünglich eine Landesgartenschau nach Worms holen wollte, steckt die Idee, die brachliegenden Bahnflächen im Norden des Hauptbahnhofs in eine grüne Lunge inmitten der Innenstadt zu verwandeln. Gleichzeitig sollen die Wohngebiete im Bereich von Güterhallenstraße, Bensheimer Straße und Gaustraße aufgewertet, die trennende Wirkung der Bahnstrecke zwischen Innenstadt und Neuhausen überwunden und über ein parallel laufendes Quartiermanagement – also Projekte der Sozialarbeit – soziale Missstände behoben werden. Alles in allem wollen Stadt und

Land zur Umsetzung dieses Vorhabens zwölf Millionen Euro in die Hand nehmen und über einen Zeitraum von zwölf Jahren in die „Grüne Schiene“ investieren. Mindestens 80 Prozent stemmt dabei die Landesregierung, die übrigen 20 Prozent bleiben an der Stadt hängen. Vorbild Boosstraße Allerdings könnte der Eigenanteil der Stadt auf zehn Prozent sinken. Aus der Großen Koalition in Berlin gibt es nach Angaben Michael Kissels Signale, wonach die entsprechenden Förderquoten auf 90 Prozent erhöht werden könnten, sodass lediglich zehn Prozent bei der Stadt verbleiben würden. Das Problem dabei: Um diesen Millionenbetrag finanzieren zu können, darf die Verwaltung keine neuen Kredite aufnehmen, sondern ist verpflichtet, im eigenen Haushalt zu sparen. Die Finanzplaner im Rathaus dürften also nicht umhin kommen, irgendwo den Rotstift anzusetzen, wenn die „Grüne Schiene“ tatsächlich realisiert werden soll. Was konkrete Maßnahmen betrifft, geht es bei den Projekten „Soziale Stadt“ beziehungsweise „Grüne Schiene“ beispielsweise um eine energetische Sanierung des Wohnraumes. Eine Verlo-

ckung für die Stadt, zumal deren Tochter, die städtische Wohnungsbau GmbH, über viele Wohnungen in den entsprechenden Teilen der Nibelungenstadt verfügt. Das Quartiermanagement soll unterdessen dafür sorgen, dass sich die Bewohner stärker mit ihrem Wohngebiet identifizieren. Durch weitere Maßnahmen – etwa Hausaufgabenbetreuung für die dort lebenden Schüler – sollen beispielsweise Bildungschancen verbessert werden.

„Man sieht an dem Beispiel Bosstraße, wo ein derartiges Projekt umgesetzt wurde, dass es ein voller Erfolg werden kann, wenn an der richtigen Stelle investiert wird. Deshalb ist es richtig, wenn wir jetzt eine Planung auf den weg bringen und so dem Wormser Norden und Neuhausen die Chance auf mehr Lebensqualität bieten.“ Timo Horst, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion

Dass die Umsetzung des Sozialprojektes konkrete Formen annimmt, wurde von sämtlichen Stadtratsfraktionen einhellig be-

grüßt. SPD-Fraktionsvorsitzender Timo Horst betonte, dass die Kombination aus städtebaulicher Entwicklung und sozialer Förderung große Chancen für die Stadt biete. „Man sieht an dem Beispiel Bosstraße, wo ein derartiges Projekt umgesetzt wurde, dass es ein voller Erfolg werden kann, wenn an der richtigen Stelle investiert wird“, meinte Horst. „Deshalb ist es richtig, wenn wir jetzt eine Planung auf den Weg bringen und so dem Wormser Norden und Neuhausen die Chance auf mehr Lebensqualität bieten“. Noch Gesprächsbedarf mit Bahn Der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Dr. Klaus Karlin, bezeichnete es als „richtigen und guten Weg, nicht nur etwas Grünes zu schaffen, sondern städtebauliche und soziale Komponenten zusammenzuführen, auch wenn es uns einiges an Einsparungen abverlangt“. Karlins Ratskollege Kurt Lauer (Bündnis 90/Die Grünen) begrüßte es, dass sich Teile Neuhausens und des Wormser Nordens am „Vorbild Boosstraße“ orientieren, regte aber gleichzeitig an, die Trennwirkung der Bahnlinie durch eine Fußgängerbrücke zwischen Güterhallenstraße und Albert-Schulte-Park noch stärker aufzuheben.

Christina Heimlich (SPD) verlieh ihrer Hoffnung Ausdruck, dass durch das Projekt die Identifikation der Bürger mit deren Wohnumfeld gestärkt werden könne. „Es bietet sich hier eine gute Chance, die Menschen zu beteiligen und dazu zu bringen, Verantwortung für ihr Wohnumfeld zu übernehmen“, meinte Heimlich, für die die „Grüne Schiene“ das Optimalste ist, das die Stadt für Neuhausen tun könne. Leichte Bedenken artikulierte Karl Müller (FWG/Bürgerforum). „Ich sehe das Problem, dass die Bahn nicht damit rausrückt, welche Flächen zur Debatte stehen“, meinte Müller. „Wir müssen darauf achten, dass wir wissen woran wir sind, sonst planen wir ins Blaue“. Für Aufklärung in dieser Frage konnte Oberbürgermeister Michael Kissel sorgen. „Wir wissen welche Flächen die Bahn behalten oder abgeben will“, berichtete der Stadtchef von „ersten zarten Gesprächen mit der deutschen Bahn AG“. Das Problem sei nur, „dass wir uns mit der Bahn noch nicht einig sind und unsere Vorstellungen hier noch weit auseinander liegen“. Gleiches gelte für die von der Bahn aufgerufenen Preise für die Grundstücke. Hier besteht laut Kissel auch in der Finanzierungsfrage noch großer Gesprächsbedarf.

Fernseh Stolze Elektro GmbH Ihre Serviceberater vor Ort seit 50 Jahren

Landfrauen unterwegs PFEDDERSHEIM Für Montag, 3. Februar, laden die Landfrauen um 15 Uhr und um 19 Uhr zu einem Ernährungsvortrag ins evangelische Gemeindehaus in der Lutherstraße ein. Karin Hartenbach bietet unter anderem Informationen und Rezepte zum Thema „Kartoffeln – vielseitig, regional und gesund“. Die Gäste werden gebeten, Kostprobengeschirr und ein Glas selbst mitzubringen. Die Kosten belaufen sich für Mitglieder auf 3,50 Euro, für Nicht-Mitglieder auf 5,50 Euro. Am Montag, 17. Februar, und am Freitag, 21. Februar, steht außerdem jeweils um 14 Uhr ein Besuch im Wormser Hutladen in der Stephansgasse auf dem Programm. Anmeldungen sind hierzu erforderlich unter Telefon 06247/7061 oder 06247/1086.

Mit dem Ergebnis sehr zufrieden Von Christian Schneider HOCHHEIM

Um interessierten Wormsern die Hochwasserschutzmaßnahmen und den neuen Wanderweg entlang der Pfrimm näher zu bringen, lud die Interessengemeinschaft Pfrimm am vergangenen Wochenende zum „Hochwasserschutzspaziergang mit Erläuterungen“ ein. Die Gruppe startete am Ochsenklavier in Pfiffligheim und führte an der Diesterwegschule bis nach Leiselheim, für die Erläuterungen sorgte der für den Bau zuständige Ingenieur. Die vom Hochwasser geplagten Anwohner der Pfrimm können aufatmen, die Baumaßnahmen zum Hochwasserschutz sind beendet. „Das Wasser bei der Pfrimm steigt so schnell an, dass kann man gar nicht glauben. Wenn der Rhein Hochwasser hat, wird man im Voraus

Heinz Webler (li.) vom Ingenieurbüro Icon informierte die Gruppe über die Hochwasserschutzmaßnahmen entlang der Pfrimm. Foto: IG Pfrimm schon gewarnt und weiß wann die Welle eintrifft“, beschrieb die Vorsitzende der IG Pfrimm, Eleonore Bittner, den Anstieg des Wasserspiegels der Pfrimm. Mit dem Ergebnis der Hochwas-

serschutzmaßnahmen sei man sehr zufrieden. „Als wir hintereinander auf dem Damm her getippelt sind war das schon tief beeindruckend, wie das Projekt umgesetzt wurde“, berichtete

Eleonore Bittner. Bis zur Diesterwegschule hat man versucht so viel wie möglich Bäume und Natur zu erhalten, was bei dem Bau für Schwierigkeiten sorgte. Danach nimmt der Bewuchs ab und der Damm wirkt so wie man sich einen Damm vorstellt, etwas kalt. In Leiselheim läuft er dann langsam immer flacher aus. Im Anschluss des Spaziergang kehrten die Teilnehmer im Leiselheimer Sportheim ein um untereinander die gewonnenen Eindrücke zu teilen. Hier wurde zum Abschluss auch ein Dokumentationsfilm gezeigt, der das Projekt rund um den Bau begleitet hat. Alle Beteiligten hoffen nun Ruhe zu haben so dass Schäden wie im Jahre 2003 nach dem großen Hochwasser nicht mehr vorkommen können und man sich in der IG Pfrimm wieder mehr dem Ökosystem Pfrimm und deren Renaturisierung widmen kann.

Haushaltstechnik & Gewerbegeräte Telekommunikation · Lichtrufanlagen TV / LCD · Satellitentechnik

KOMPETENZ IN GLAS...

24-S Glasb tunden ruch-N otdien st

Barrierefrei und komfortabel Wohnen mit automatischen Schiebetüren, natürlich von

www.fz-glas-spiegel.de Berliner Straße 10 - 12

67551Worms-Pfeddersheim

Tel. 0 62 47 / 90 51 19

DAS WORMSER PROGRAMM HIGHLIGHTS FEBRUAR/MÄRZ 2014 LINCOLNTHEATER DER FLEISCHHAUERBALL

FR 07.02.

SARAH HAKENBERG

20.00 UHR

Kann ein so sympathischer Mensch tatsächlich so gemein sein? Jaaaaaaaaaaa!!!

THEATER

STEPHAN WILDFEUER & PARTNER, MÜNCHEN

SO 09.02.

20.00 UHR

POWER! PERCUSSION – OUT OF THE ORCHESTRA

Die kraftvolle Welt des Rhythmus’ in einer kraftvollen, virtuosen und amüsanten Show LINCOLNTHEATER MÄNNER BRAUCHEN GRENZEN

TINA TEUBNER

20.00 UHR

Lieder, Kabarett und Unfug

THEATER

KONZERT

20.00 UHR

Dirigent: Pavel Baleff

DI 18.02.

Interessengemeinschaft Pfrimm begutachtet Hochwasserschutzmaßnahmen

SERVICE groß

Fenster - Überdachungen - Ganzglastüren - Glasanlagen - Türen - Duschkabinen

FR 14.02.

KURZ NOTIERT

Wir schreiben

Untere Hauptstr. 36 - 38 67551 Worms Telefon: (0 62 41) 31 31 Email: info@fernseh-stolze.de Öffnugszeiten: Mo - Fr 9 -12 Uhr · 13.30 -18 UHR Sa 9 -13 UHR

PHILHARMONIE BADEN-BADEN

LINCOLNTHEATER NEUES PROGRAMM

SA 22.02.

MICHAEL KREBS

20.00 UHR

Musik-Comedy-Show at its best!

THEATER

EURO-STUDIO LANDGRAF, TITISEE- NEUSTADT / STADTTHEATER FÜRTH

MI 26.02.

20.00 UHR

MOTOWN – DIE LEGENDE

Ein Blick hinter die Kulissen der legendären Plattenfirma THEATER

KOMÖDIE AM ALTSTADTMARKT, BRAUNSCHWEIG

20.00 UHR

Komödie nach dem Bestsellerroman von Dora Heldt mit Michaela Schaffrath, Harald Dietl u.a.

THEATER

THEATER AUF TOUR, FRANKFURT/MAIN

SO 09.03.

DO 13.03.

16.00 UHR

URLAUB MIT PAPA

DER SATANARCHÄOLÜGENIALKOHÖLLISCHE WUNSCHPUNSCH

Abenteuer nach dem Buch von Michael Ende, für Kinder ab 5 Jahren THEATER

SA 15.03.

20.00 UHR

KONZERTDIREKTION SCHUTTE, MÜNCHEN

THE UKULELE ORCHESTRA OF GREAT BRITAIN

LINCOLNTHEATER DIE WERNER MOMSEN IHM SEINE SOLOSHOW

SA 16.03.

20.00 UHR

HERR MOMSEN

Eine Show zum Totlachen!

INFOS UND TICKETS:

TELEFON: (06241) 2000-450 / WWW.DAS-WORMSER.DE — DAS WORMSER / RATHENAUSTRASSE 11 / 67547 WORMS


6 Kultur

Samstag, 01.02.2014 | KW 05

„Hola statt Helau“ Nicht-Fastnachtsparty am 28. Februar und 1. März im Ambiente mit Lightshy

Die VHS-Theaterwerkstatt punktete im Lincoln-Theater mit einer modernen Inszenierung von Brechts „Der gute Mensch von Sezuan“. In den Hauptrollen agierten unter anderem Sarah Höhn als die Prostituierte Shen Te und Tobias Krause als arbeitsloser Flieger Yang Sun. Fotos: Rudolf Uhrig

Modernisierte Version eines Klassikers

WORMS Die Wormser Combo Lightshy lädt wieder ein zur beliebten Nicht-Fastnachtsparty „Caipirinha statt Confetti, Hola statt Helau“ zur Eröffnung der Saison 2014. Lightshy spielt auch in diesem Jahr wieder im lässig-italienischen Ambiente des Ristorante „Ambiente“ in Worms, Weckerlingplatz - mit gewohnt viel Tanzparkett. Was bedeutet, dass die Gästezahl limitiert ist und der Vorverkauf wärmstens empfohlen wird. Das Ganze am Freitag, 28. Februar, und am Samstag, 1. März, jeweils ab 20.11 Uhr. Zwei abwechslungsreiche Abende mit Livemusik vom Feinsten im Stile von ChaCha, Rumba, Salsa & Co: mit neuen Liedern und Klassikern unter anderem von den Gipsy Kings, Santana, Juanes, Gloria Estefan; mit heißen Rhythms del Mundo, mit Klängen aus dem

Buena Vista Social Club, auch von anderen Interpreten - und aus eigener Feder. Mit diversen Cocktails und Leckereien aus der Ambiente-Küche und vielen anderen Latin-Party-Gängern, die weniger etwas mit Faschingstreiben am Hut haben als vielmehr Lust haben, sich von der Karibiklaune anstecken zu lassen und zu ritmos calientes das Tanzbein schwingen zu wollen. Zum Relaxen und Träumen kann auch der einen oder anderen gefühlvollen Ballade gelauscht werden.... Lightshy tritt diesmal wieder in großer Besetzung an, das geneigte Publikum in Wallung zu bringen. Für diese besonderen Abende ist auch wieder etwas Besonderes im Köcher. Eintritt pro Abend: 12 Euro im Vorverkauf (Ristorante Ambiente, Puderdose), und 15 Euro an der Abendkasse. Einlass und Kassenöffnung ab 19 Uhr.

Theaterwerkstatt der Volkshochschule begeistert mit Brechts „Der gute Mensch von Sezuan“ im Lincoln Von Sophia Rishyna WORMS In insgesamt drei Aufführungen ließ die VHS-Theaterwerkstatt unter Regie von Alexander Rehn Bertolt Brechts Parabelstück „Der gute Mensch von Sezuan“ wieder lebendig werden. Per Projektor wurden die Bezeichnungen der Bilder, die es dem Zuschauer einfacher machten, den Handlungsgang zu verstehen, auf die hintere Wand geworfen. Drei Götter (Giulietta Berke, Gisela Selbert, Christine Springborn) steigen zur Erde herab, um einen einzigen guten Menschen zu finden, der ein menschenwürdiges Dasein lebt, um ihre Schöpfung nicht ändern zu müssen. Als er die wie Touristen gekleideten (und sich auch dementsprechend benehmenden) Götter trifft, macht sich Wang (Silke Andres), ein Wasserverkäufer, auf die Suche nach einem Nachtquartier für diese. Dieses sucht er im Publikum, ein weiterer Aspekt der von Brecht vorgesehenen Verfremdung des Zuschauers (neben den Einspielern und den Liedern). Endlich, als er schon kurz vor dem Ver-

KURZ NOTIERT

Operettenzauber WORMS

Eine musikalische Reise in die Donaumetropolen der Operette können Besucher des Wormser Theaters am Donnerstag, 13. Februar, 20 Uhr, im Wormser Theater erleben. „Ich hol‘ Dir vom Himmel das Blaue“ heißt das Programm, das vom Thalia-Theater Wien sowie von Chor und Orchester der Oper Liberec präsentiert wird. Vor einem herrlichen Bühnenbild, das eine festliche Atmosphäre garantiert, entführt Prof. Wilhelm Schupp sein Publikum in seiner wienerisch-charmanten und sehr unterhaltsamen Art in das Zauberreich der Operette. Es wird gesungen und gespielt, was das Zeug hält. Arien, Duette und Chorszenen aus den berühmtesten Werken von Johann Strauß, Franz Lehár, Emmerich Kalmán und Robert Stolz, gespickt mit zahlreichen Pointen und komischen Einlagen bescheren dem Publikum einen äußerst vergnüglichen und kurzweiligen Abend. Es erklingen die „Ohrwürmer“ aus „Die Fledermaus“, „Viktoria und ihr Husar“, „Giuditta“, „Die Csardásfürstin“, „Wiener Blut“, „Im weißen Rößl“ und viele anderen. Eintrittskarten für diesen schwungvollen Operettenabend Show kosten – je nach Kategorie – zwischen 19 und 28 Euro im Vorverkauf und sind erhältlich beim TicketService Worms, Rathenaustraße 11, Telefon 06241/2000450, bei allen weiteren Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.das-wormser.de.

zweifeln steht, gewährt die Prostituierte Shen Te (Sarah Höhn) den Göttern Obdach. Sie muss dafür einen Freier abweisen, aber ihre Gutherzigkeit bewegt sie dazu, die Götter aufzunehmen. Shen Te ist überhaupt eine merkwürdige Gestalt: Mit ihren hohen weißen Peeptoes und dem Kleid und der Strumpfhose im Hahnentrittmuster ist sie so ganz anders, als alle in weiß gekleideten Bürger von Sezuan. Auch sind ihre Augen niemals zu sehen, sie trägt entweder eine Sonnenbrille oder eine Augenmaske, was dafür spricht, dass gute Menschen, wie sie einer ist, vor der schlechten Welt die Augen verschließen müssen. Figuren tragen symbolhafte Kleidung Shen Tes Ausbeuter tragen ganz bestimmte Attribute: Die Familie trägt Clownsnasen, der Schreiner Lin To (Gisela Selbert) hat klobige Holzschuhe an und die Vermieterin Mi Tzü (Annette Hammerstein), die nur zum Publikum spricht, trägt einen fuchsähnlichen Pelz. Beim Spaziergang durch den Stadtpark,

als Shen Te fröhlich den Megahit „Blurred Lines“ per MP3-Player hört, begegnet sie einem arbeitslosen Flieger (Tobias Krause), der gerade dabei ist, sich das Leben zu nehmen. Shen Te versucht, ihn daran zu hindern, wodurch es zu einer der wohl seltsamsten Liebesszenen in der Literatur kommt. Am nächsten Morgen ist Shen Te so glücklich und durcheinander, dass sie den Reis verschüttet, den sie an die Bedürftigen austeilt. Der Barbier Shu Fu (Werner Schlösser) zeigt ein romantisches Interesse an der guten Shen Te und ist nicht wenig daran beteiligt, dass sie zum „Engel der Vorstädte“ aufsteigt. Die Witwe Shin (Ulrike Kemper), die zu Beginn rot-weiße Handschuhe trägt, erweist sich als wandelbare Gestalt: Sie steigt von der zickigen Verkäuferin von Shen Tes Tabakladen zu ihrer engsten Beraterin in schwerster Not auf, als diese sich für ewig verkleiden muss, um ihre Schwangerschaft zu verbergen. Shen Te bedeutet dem Flieger nichts, er will sie nur wegen ihres Geldes haben, damit sie ihm eine neue Fliegerstelle in Peking verschafft. Auf

der Hochzeit der beiden kommt es zum Eklat, als Suns Mutter Frau Yang (Manuela Haus) die Hochzeit abbläst. Shen Tes Doppelspiel wird aufgedeckt Während die meisten Lieder und kleineren Figuren weggelassen werden, spielt das „Lied vom achten Elefanten“, welches von den Arbeitern in Shui Tas Tabakfabrik gesungen wird, eine zentrale Rolle: Yang Sun, zum Aufseher in der Fabrik durch unorthodoxe Methoden avanciert, überwacht die Arbeiter und schlägt ihnen den Takt, während sie tanzen und singen. Während Shui Ta (Shen Te in Verkleidung) die Vorherrschaft übernommen hat, wundern sich Wang und die anderen Freunde Shen Tes, was mit ihr passiert sein könnte. In seinem letzten Gespräch mit den Göttern bittet Wang diese, nach Shen Te zu suchen, die er inzwischen für ermordet hält und Shui Ta kommt vor Gericht. Dort gesteht er (in einer sehr verkürzten Gerichtsverhandlung) seine Doppelrolle und fordert einen Zuschauer auf, ihm das Buch

mit dem Stück zu geben, damit er die anspruchsvolle Rede in Rage vorlesen kann. Danach wirft er es mit Schwung wieder zurück und stellt sich dem Urteilsspruch der Götter. Diese denken allerdings gar nicht daran, ihren „guten Menschen von Sezuan“ aufzugeben und verlassen Shen Te, die verzweifelt „Hilfe!“ ruft, mit dem Appell, sie möge es doch selbst irgendwie schaffen, das sei möglich. So ist denn nun „der Vorhang zu und alle Fragen offen“, wie es treffend formuliert im Epilog heißt? Nicht wirklich: Es wird klar, dass die Welt auch nur durch einen einzigen guten Menschen geläutert werden kann. Die Zuschauer quittierten die Vorstellung mit tosendem Applaus und mehrere „schön, schön!“s waren aus dem Publikum deutlich zu vernehmen. Die Theaterwerkstatt der Volkshochschule Worms kann sich somit einer durchweg positiven Resonanz auf ihre modernisierte Version des „guten Menschen von Sezuan“ rühmen. Man ist gespannt, woran sich die Schauspieltruppe beim nächsten Mal macht.

Gut, besser, Barenboim! Sohn des Stardirigenten brilliert bei Abonnementkonzert mit Tschaikowskys Violinkonzert Von Gunter Weigand WORMS Es gibt Solisten, die es verstehen, sich und ihre Auftritte effektvoll zu inszenieren. Und dann gibt es noch solche, die sich selbst zurücknehmen und sich ganz in den Dienst der Musik stellen. Zu letzterer Kategorie zählt Michael Barenboim, Sohn des legendären Dirigenten und Pianisten, Daniel Barenboim. Der junge Barenboim gastierte im Rahmen des jüngsten Abonnementkonzertes im Wormser Theater und brillierte mit seiner Interpretation von Tschaikowskys Violinkonzert D-Dur. Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz begleitete den jungen Geiger und überzeugte selbst mit souveränen Darbietungen von Beethovens LeonoreOuvertüre Nr. 3 und Schumanns wunderbarer Frühlings-Sinfonie. Nach einer knackigen Version der Leonore-Ouvertüre Nr. 3, quasi ein kompakter Schnelldurchlauf durch seine Oper „Fidelio“ betrat der junge Barenboim die Bühne und fesselte das Publikum von der ersten bis zur letzten Note. Obwohl er in sich gekehrt wirkte, manchmal sogar die Lippen schürzte, als missbillige er sein eigenes Spiel, war seine Darbietung von einer fesselnden Intensität. Ganz gleich, ob es sich im Eröffnungssatz um die sehnsüchtige Melodie des zweiten Themas handelte oder die beiden mit russischen Elementen gewürzten und von strenger Rhythmik

Michael Barenboim beeindruckte beim Abonnementkonzert im Wormser Theater mit einer fesselnden Interpretation von Peter Tschaikowskys Violinkonzert D-Dur. Foto: Rudolf Uhrig geprägten Melodien des finalen Allegros handelte, Barenboim erwies sich trotz seines jungen Alters als gereifter Interpret, der hohes technisches Geschick und Sensibilität in sich vereinte. So war es auch nicht verwunderlich, dass dem jungen Geiger bereits zwischen den Sätzen spontaner Applaus zuteil wurde – eine heftig beklatsche Zugabe folgte hinterher. Bei diesen herrlichen Klängen konnte man sich nur verwundert fragen, wie denn der berühmt-berüchtigte Wiener Musikkritiker bei der

Uraufführung im Jahr 1881 zu dem Urteil gelangen konnte, das Werk „bringt uns zum erstenmal auf die schauerliche Idee, ob es nicht auch Musikstücke geben könne, die man stinken hört“. Blieb nach der Pause noch Schumanns Frühlings-Sinfonie, hinter der sich keine programmatische Absicht, sondern vielmehr die Freude des Komponisten über die bei der Entstehung noch junge Ehe mit Clara Wieck ausdrückt. Hier zeigte die Staatsphilharmonie eine rundum ansprechende Leistung. Dirigent Steffens führ-

te die Musiker zu einer differenzierten Interpretation, in der jede noch so unscheinbare Note mit Bedacht intoniert wurde – eine reife Leistung. Rauschender Beifall war der verdiente Lohn, den Orchester und Dirigent mit einem Betthupferl für den Heimweg belohnten – den Ungarischen Tanz Nr. 1 g-Moll von Johannes Brahms intonierten die Musiker mit schwelgerischem Schmackes und setzten so einen fulminanten Schlussakkord unter ein äußerst gelungenes Abonnementkonzert.

Für alle Nicht-Fastnachter spielt die Wormser Band am 28. Februar und 1. März im Ambiente zum Tanz auf. Foto: Privat

„Power Percussion“ Schlagzeugshow mit hochkarätigen Musikern am 9. Februar im Wormser Theater WORMS Was haben ein Orchester und ein Schulbus gemeinsam? Richtig: Die Coolen sitzen hinten! Und hinten sitzen immer die Schlagzeuger. Egal, ob sie unter weltberühmten Dirigenten im Orchester spielen oder bekannte Rockstars auf Tourneen begleiten. Einige der besten Schlagzeuger Deutschlands wollten das ändern und haben die geballte Kraft des Schlagzeugs mitten ins Rampenlicht gestellt. Warum nicht gemeinsam etwas Neues ausprobieren? Die Musiker wollten nicht mehr unterscheiden zwischen E- und U-Musik, denn „Power Percussion“ sollte als Schlagzeugshow ein grandioses Gesamtkunstwerk werden. 1997 von Stephan Wildfeuer, Rudi Bauer und Jürgen Weishaupt mit Gleichgesinnten gegründet, vereint „Power Percussion“ Spezialisten des klassischen sowie des populären Schlagzeugfachs. Schon nach kurzer Zeit konnte sich die Gruppe mit ihrer bunten Mischung aus musikalischen Farben und Persönlichkeiten auf Deutschlands Bühnen etablieren. Das Publikum war von Anfang an begeistert. Daran hat sich auch nach über tausend Auftritten nichts geändert. „Power Percussion“ war unter anderem Gast der Münchner Philharmonie, des Festspielhau-

ses Baden-Baden, des Kunstfestes Weimar, des Braunschweig Classix Festivals und der Beethoven-Festspiele in Bonn. In Berlin ist die Show seit Jahren regelmäßig mit mehrwöchigen Gastspielen im TIPI am Kanzleramt vertreten. Nach ihrem Auftritt bei den Salzburger Festspielen bot eine Einladung des Grand National Theater Beijing den Musikern die Möglichkeit, ihre fulminante Bühnenshow in Asien zu präsentieren. Bei „Wetten, dass...?“ sorgte die Gruppe mit einer originellen Wette für Aufsehen und wurde mit dem Titel des Wettkönigs belohnt. Die Idee, Beatles-Melodien mit Besen und Handfegern zu spielen und zu erraten, entstand auf einer ihrer Konzertreisen. Schon über eine Million Menschen haben sich von der Gruppe begeistern lassen. 2014 ist „Power Percussion“ wieder deutschlandweit auf Tournee zu sehen. Am Sonntag, 9. Februar, 20 Uhr, gastiert das rhythmische Spektakel im Wormser Theater. Eintrittskarten für diese mitreißende Show kosten im Vorverkauf 28 Euro im Theatersaal und 22 Euro auf der Empore und sind erhältlich beim TicketService, Rathenaustraße 11, Telefon 06241/2000-450, bei allen weiteren Ticket-Regional-Vorverkaufs-stellen und im Internet unter www.das-wormser.de.

Jazz mit französischem Charme LUDWIGSHAFEN Musikalischer Gast der „Jazz Lights: JamSession“ am Donnerstag, 13. Februar, 20.30 Uhr, im Dôme des Ludwigshafener Kulturzentrums dasHaus ist die Sängerin Juliette Brousset. Brousset interpretiert Jazz-Standards im Stil von Chansons und ihren Chansons wohnt ein Hauch von Jazz inne. Unverkennbar lassen ihre eigenen Stücke die französischen Wurzeln erkennen. Juliette Brousset ist Frontfrau der Swing-Chanson Band Moi et les autres und Teil der A-cappella-Formation Les Brünettes. Bei der Session im Haus spielt sie gemeinsam mit Regina

Juliette Brousset tritt am 13. Februar in „Das Haus“ auf. Foto: Privat Litvinova (Piano), Wolfram Syfuß (Bass) und Christian Scheuber (Schlagzeug). Der Eintritt ist frei.


Über 2.000 DRogeRieARTikel

DAuERHAFT im PREIS GESENKT! T couP T bA

f

noch mehR SPARen

*

i

Au

be

Je

*

on

RA

Achten Sie auf die Preisreduzierung am Regal!

Dem eink

Alle 14 TAge unglAubliche AkTionSAngeboTe Auf übeR 1.000 ARTikel AuS unSeRem PRoSPekT unSeRe PReiSe SollTen Sie veRgleichen! * Mit Ihrem Kassenbon erhalten Sie auf Ihren Einkaufswert einen 3% Rabatt Coupon für Ihren nächsten Einkauf bei Müller. Gültigkeit: 3 Monate ab Datum des Einkaufs. Gültig in allen teilnehmenden Müller-Filialen. Barauszahlung ausgeschlossen. Ausgenommen: preisgebundene Artikel, Bücher, Hörbücher, Zeitschriften, Gutscheinkauf, Prepaid-Karten, iPod, Spielekonsolen von Nintendo, Sony und Microsoft, Pfand und Tabakwaren.


8 Sport

Samstag, 01.02.2014 | KW 05

HSG steht vor schwieriger Aufgabe Wormser müssen beim HC Gonsenheim antreten / Neuzugang Widler vor Debüt Von Florian Stenner

Beim Testspiel der Wormatia gegen die TSG Pfeddersheim sah es noch so aus, als ob VfR-Coach Hans-Jürgen Boysen im Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga auf seinen Hoffnungsträger Alan Stulin bauen könnte. Jetzt, nur wenige Tage später, steht fest, dass Stulin verletzungsbedingt sechs Wochen ausfällt und Boysen damit zumindest in drei Punktspielen fehlen wird. Ob der 23-Jährige dann wieder voll einsatzfähig ist, steht dabei allerdings in den Sternen. Archivfoto: Uhrig

Das Pech bleibt der Wormatia treu

Alan Stulin fällt nach Bänderriss mindestens sechs Wochen aus / Regionalligist testet gegen Karlsruher SC II Von Stefan Lubojansky WORMS Manchmal läuft es eben, und manchmal ist der Wurm drin. Letzteres trifft sicherlich aktuell auf den vom Abstieg bedrohten VfR Wormatia Worms zu. Zu der sportlichen Misere gesellt sich nun auch Personalnot, denn nach dem voraussichtlich bis Saisonende verletzungsbedingt fehlenden Stamm-Keeper Rainer Adolf wird wohl auch Alan Stulin nach gegenwärtigem Stand bei den ersten drei Punktspielen fehlen. Wie Marcel Gebhardt von der Sportlichen Leitung nun mit-

teilte, habe sich der 23-jährige Mittelfeldspieler im letzten Testspiel gegen den Oberligisten TuS Mechtersheim fünf Minuten vor Spielende nach einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler nun definitiv ein Band gerissen, und nicht, wie gehofft, nur gedehnt. Klassenerhalt bleibt das Ziel Das heißt im Klartext: Mindestens sechs Wochen Pause. Der Ausfall des gerade frisch verpflichteten Spielmachers kommt dabei einer Katastrophe gleich, wollte Trainer Hans-Jürgen Boysen doch das zukünftige Spiel

auf dem gebürtigen Polen aufbauen. „Auch wenn wir gerade eine richtige Pechsträhne haben und wir von nichts verschont bleiben, haben wir immer noch unser Ziel, Klassenerhalt, feste im Blick“, sagte Gebhardt. Hierfür habe der Wormser Traditionsverein über die gesamte vergangene Woche hinweg weitere Testspieler, vom Abwehrspieler bis zum Torwart, eingeladen. Ob es allerdings zu Neuverpflichtungen kommen werde, mochte die Vereinsspitze jedoch noch nicht sagen. Gestern endete jedenfalls die Wechselfrist. Neue Namen sollten deshalb alsbald bekannt

NEUZUGANG Einen Tag vor Ablauf der Wechselfrist hat der VfR Wormatia Worms Torwart Carsten Nulle vom Ligakonkurrenten KSV Hessen Kassel verpflichtet. Der 38-jährige Torhüter, der in der 2. Bundesliga für den SV Waldhof, Rot-Weiß Oberhausen, den SC Freiburg und SC Pa-

derborn zwischen den Pfosten stand, unterschrieb einen Vertrag bis Saisonende. Der Torwart-Routinier soll den verletzten Wormser StammKeeper Rainer Adolf, der nach zweifacher SprunggelenksOperation in der laufenden Runde nicht mehr eingesetzt werden kann, ersetzen.

gegeben werden. Ungeachtet der Dinge aber muss der Blick weiter nach vorne gerichtet werden. Nächste Erkenntnisse soll der heutige Test gegen die „Zweite“

des Karlsruher SC bringen. Der Tabellen-Fünfte der Oberliga Baden-Württemberg erwartet den VfR um 13.30 Uhr zum Anstoß. Alla Wormatia!

KURZ NOTIERT

Fußball-Frauen planen Rückrunde WORMS Auch die Fußball-Damen scharren schon mit den Hufen. Bald geht es auch im Frauenfußball wieder um die begehrten Punkten. Einspielen konnten sich die Damen bereits in diversen Hallenturnieren, nun wird wohl auch draußen das eine oder andere Vorbereitungsspiel ausgetragen. Ehe es aber richtig losgeht, muss die endgültige Planung der Rundenspiele anlässlich einer Zusammenkunft der Vereinsvertreter erfolgen: Die Rückrundenbesprechung der Frauen-Landesliga findet am Mittwoch, 12. Februar, 19 Uhr, in Wörrstadt (Neubornstuben, 19 Uhr) statt. Geplant ist, dass die Frauen des SV Leiselheim am 23. Februar mit einem Nachholspiel in Wörrstadt (gegen Wörrstadt II) den Anfang machen. Eine Woche nach Fastnacht geht es dann mit dem 16. Spieltag erstmals wieder in die Vollen. Für die drei Wormser Vertreter sind am 9. März 2014 folgende Begegnungen vorgesehen: TG Westhofen - Lörzweiler (17 Uhr) sowie Wormatia II - Ober-Olm und GauOdernheim - SV Leiselheim (beide 18 Uhr).

Gaudi-Turnier für Jedermann WEINSHEIM Am Samstag, 7. Juni, veranstaltet der TuS Weinsheim ein Jedermann-Gaudi-Turnier. Gespielt wird auf zwei Kleinfeldtore (Rasenplatz), die Rückpassregel findet keine Anwendung. Insgesamt werden 24 Mannschaften teilnehmen. Gespielt wird mit sechs Feldspielern und Torwart. Die ersten gemeldeten Mannschaften erhalten die Zusage. Anmeldung bei Klaus Schöneich Telefon 06241/269741 oder 0176/87362874, E-Mail kl.schoeneich@online.de.

Dennis Andres (in der Hocke 4. von links) coacht Abenheims „Zweite“.

Foto: H. Hinkel

„Nicht nur den Erfolg als Maßstab sehen“ Abenheims „Zweite“ belegt in Fairplay-Tabelle einen ausgezeichneten zweiten Rang Von H. Hinkel ABENHEIM Fairness als unverzichtbarer Bestandteil im Sport: Abenheims Trainer Andy Klaeden, der sich eindeutig zu Fairplay bekennt, achtet schon bei der Kaderzusammenstellung darauf, „dass wir keine schwarzen Schafe in der Mannschaft haben.“ In die gleiche Kerbe schlagen der Abenheimer Spielausschuss-Vorsitzende Marco Schlawin („Fairness bedeutet, nicht nur den Erfolg als Maßstab zu sehen“) sowie das Gespann, das beim FSV für die „Zweite“ zuständig ist. Coach Dennis Andres und Betreuer Karl-Heinz Müller bringen ebenfalls ein gute Einstellung mit, die sich zweifellos auf die Spieler überträgt. „In beiden Mannschaften achten wir von Vereinsseite aus, dass unnötige Karten vermieden werden. Beispielsweise wegen Meckerns oder Ballwegschlagens“, so Schlawin. Der Spielausschuss-Vorsitzende, der stets den fairen Umgang mit Schiri und

Gegner anmahnt, räumt allerdings ein, „dass es bei engen oder hektischen Spielen nicht leicht ist, mit gutem Beispiel voranzugehen.“ Alles in allem habe es bereits in der vergangenen Saison, wie die beachtliche Platzierung bei Fairplay zeigt, gut geklappt. In der Runde 2012/2013 erreichte Abenheim II in der FairplayWertung der Wormser FußballKreisklasse einen ausgezeichneten zweiten Platz. Nur einen einzigen Zähler hinter dem Primus SV Leiselheim. Die 31 „Miesen“ resultierten fast ausschließlich aus gelben Karten. Für die gute Platzierung wurde Abenheim II geehrt, KarlHeinz Müller durfte den von der Sparkasse ausgelobten Geldpreis entgegennehmen. Ob eine solche Ehrung zusätzlich motiviert? Das wurde vom FSV eindeutig bejaht. „Auch wenn‘s den Spielern oftmals nicht bewusst ist, geht es um richtig viel Geld für die Mannschaftskasse, und das ist natürlich eine tolle Sache“. Marco betont in

DIE FAIRSTEN TEAMS Das Wormser Wochenblatt stellt während der Winterpause die fairsten Fußballmannschaften der B- und C-Klassen vor. Dabei handelt es sich um die Vereine, die im November 2013 von der Sparkasse geehrt wurden. Einbezogen in die Berichte wird ein Blick auf die aktuelle Fairplay-Tabelle. Mit der Wormser C-Klasse geht‘s los. Wertung: Es werden ausschließlich Minuspunkte verteilt. In erster Linie fallen Gelb (1), Gelb-Rot (3) und Rot (5) ins Gewicht. Ein verursachter Spielabbruch beziehungsweise Zuschauerausschreitung werden mit zehn „Miesen“ bestraft.

diesem Zusammenhang, dass man die gute Platzierung in der aktuellen Runde wieder erreichen wolle.

Und da ist ist man auf einem sehr guten Weg. Wieder rangiert Abenheim II in der neuen FairplayTabelle auf Platz zwei, und auch diesmal liegt man nur ganz knapp hinter dem Spitzenreiter Weinsheim II. Die derzeitigen 24 „Miese“ resultieren aus 21 mal GELB und einer „Ampelkarte“. Nach einem aktuellen Fairplay-Beispiel befragt, fällt dem Spielausschuss-Vorsitzenden sofort das letzte Punktspiel vor der Winterpause ein: „Unser Verteidiger Benedikt Helfen gab zu, obwohl der Schiri bereits auf Abstoß entschieden, den Ball noch berührt zu haben. Die daraus resultierende Ecke führte zum 1:0 für Gundheim II. Keiner aus dem Team nahm dem Benedikt das krumm. Der müsse die Wahrheit sagen, meinte ein Mannschaftskamerad, „der ist doch Polizist.“ Auch wäre der Abenheimer „Medizinmann“ öfter zur Stelle, wenn es darum ginge, gegnerische „Verletzte“ zu versorgen. Passt ebenfalls sehr gut ins Bild vom Vorbild.

WORMS Am Sonntag wird Simon Widler, Neuzugang vom Oberligisten MTV Mundenheim, voraussichtlich sein erstes Spiel für das Rheinhessenliga-Team der HSG Worms bestreiten. „Das wird bestimmt keine leichte Aufgabe.“, so der sportliche Leiter der HSG, Hans-Karl Böhnert, im Vorfeld des Auswärtsspiels beim HC Gonsenheim. In der Vorwoche gastierte die TG Osthofen beim HC und siegte nur mit Mühe gegen die kämpferisch agierenden Gastgeber. „Bei besserer Chancenauswertung hätten sie das Spiel durchaus gewinnen können. Deshalb sind wir gewarnt und werden den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen.“, so Böhnert im Hinblick auf die Partie gegen den Tabellenachten der Rheinhessenliga. In den Augen des sportlichen Leiters sei der nächste Gegner der HSG schwer auszurechnen und jeder Gonsenheimer für eine Überraschung gut. Deshalb fordert Böhnert von der Mannschaft: „Aus unserer sicheren Abwehr heraus müssen wir das Tempo hoch halten und im Gegenzug das Tempospiel von

Gonsenheim verhindern. Auf alle Fälle muss das Rückzugsverhalten konsequent sein, was auch ein wichtiger Faktor sein wird, wenn wir die Punkte mit nach Worms nehmen möchten.“ Für das gebundene Spiel wünscht sich Böhnert, wie auch Trainer Gerd Zimmermann, das konsequente Ausnutzen von Lücken in der Verteidigung des Gegners. Einer der Spieler, der das Auge für Lücken im gegnerischen Deckungsverbund hat, das ist Spielmacher Jochen Schloß. Nachdem dieser beim Topspiel gegen Saulheim pausieren musste, kehrt der Rückraumspieler gegen Gonsenheim zurück in den Kader. Ein Fragezeichen steht dagegen hinter den beiden Torhütern Christoph Hiegele und Marco Palzer. Letzterer verletzte sich in Saulheim erneut am operierten Knie, das ihn bereits fast das gesamte Jahr 2013 außer Gefecht gesetzt hatte. Christian August sowie Carsten Bleser stehen Trainer Gerd Zimmermann definitiv nicht zur Verfügung. Aufgrund der Ausfälle könnte Neuzugang Simon Widler bereits stärker gefordert sein, als die HSG-Verantwortlichen eigentlich geplant hatten.

Pflichtsieg trotz Verletzungsmisere? TG Osthofen erwartet HSV Sobernheim / Verletztenliste wird immer länger Von Stefan Lubojansky OSTHOFEN Auf geht’s in die nächste Runde. TGO-Coach Frank Herbert hatte zur Winterpause selbstbewusst angekündigt, kein Spiel in der zweiten Hälfte der Saison mehr verlieren zu wollen. Bisher jedenfalls konnten er und seine Truppe dieser Linie nach Siegen über die HSG Rhein-Nahe Bingen und dem HC Gonsenheim treu bleiben. Jetzt treffen die Wonnegauer am Sonntag vor heimischem Publikum auf den HSV Sobernheim. Doch entspannt dreinblicken sieht anders aus, denn Herbert plagen Personalsorgen. Nicht nur, dass sich Benedikt Beckerle in Gonsenheim den Finger gebrochen hatte, so ließ Florian Reichelts zugezogene Knieverletzung in selbigem Spiel im Wochenverlauf kein Training zu. Doch die Misere mit Blick auf die bevorstehende Partie scheint kein Ende zu nehmen, denn neben Patrick Bitsch wird auch Lucas Pfaff mit einer Adduktorenzerrung für mehrere Wochen

ausfallen. Auch Torwart-Routinier und beständiger Rückhalt Thorsten Heck sei noch immer angeschlagen, informierte Herbert. Dieser sei jedoch in der letzten Begegnung von Sebastian Montino glänzend vertreten worden. „Trotz der vielen Ausfälle erwarte ich einen engagierten Auftritt wie zuletzt“, denn einige Spieler hätten sich gegen den HC unter Wert verkauft und einiges wieder gut zu machen. Aufgrund der Personalnot bestünde zudem die Möglichkeit, die Lücken mit zwei A-Jugendlichen zu füllen. Auch ziehe Herbert es in Betracht, den seit geraumer Zeit wieder im Training befindlichen Benny Kühling einzusetzen. Das gegnerische Team aus dem Landkreis Bad Kreuznach rangiert im Übrigen derzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz. Engagiert müsse man den Widrigkeiten gegenüber treten, um sich für das Spitzenspiel eine Woche später gegen den derzeitigen Tabellenführer TV Bodenheim einzuspielen. Anwurf der Partie ist um 18 Uhr in der Wonnegauhalle.

BLICKPUNKT

Souveräner Testspiel-Sieg WORMS Die Damen des VfR Wormatia Worms haben in der EWR-Arena einen 4:0-Testspielerfolg über den Verbandsligisten TSV Amicitia Viernheim gefeiert und sich mit einer starken Leistung für die Arbeit im Training belohnt. Die Tore erzielten Michelle Magin (7.), Lisa Diesperger (27.), Selina Fuchs (80.) und Siri Achtmann (90.). Die vielen verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfälle, die die Wormserinnen im Vorfeld der Par-

tie verkraften mussten, konnten dabei mehr als nur kompensiert werden. Die beiden Neuzugänge des VfR, die in der Winterpause an die Alzeyer Straße gewechselt waren, kamen erstmals zum Einsatz und zeigten, welche Verstärkungen sie für das Wormatia-Team sein können. Alisha Clark verlieh der Viererkette Sicherheit und wusste auch beim Spielaufbau zu gefallen. Selina Fuchs glänzte auf der Zehner-Position und zeigte ihr Potenzial als Spielmacherin.

Knappe Angelegenheit: Viernheims . Pia Kielmann (links) und die Wormserin Laura Rostami kämpfen um den Ball. Foto: Peschel


Worms 9

Samstag, 01.02.2014 | KW 05

VfR-Zweite testet gegen Olympia Lorsch

„Südwest“ landet auf Rang 7

Vorbereitung läuft auf Hochtouren

RHEINHESSEN (hh) Aus dem

Von Stefan Lubojansky WORMS Mit Pauken und Trompeten gingen Wormatias U23Trainer Sascha Eller und seine Truppe Anfang Dezember in die Winterpause. Nach schwachem Start und starker Aufholjagd steht die Elf derzeit in der Landesliga Ost auf dem fünften Tabellenplatz. Dementsprechend motiviert fiebern alle Verantwortlichen dem Saisonbeginn am 9. März gegen den SVW Mainz entgegen. Die Vorbereitungen hierfür laufen jedenfalls auf Hochtouren und zur vollen Zufriedenheit des Trainers. „Alle Akteure sind fit und haben Spaß

bei der Sache.“ Gleichzeitig bemerke er erfreuliche Fortschritte bei den Spielern, die im Übrigen in der Rückrunde weiter Gas geben wollen. Was den Ligaalltag betrifft, ist Eller für sein Motto bekannt, immer auf Sieg zu spielen. Augenzwinkernd schob er jetzt hinterher: „Das gilt natürlich auch für die Testspiele.“ Ein solches steht nämlich am Sonntag an. Wormatias U23 ist zu Gast beim hessischen Sportclub Olympia Lorsch. Der Kreisoberligist, vergleichbar in RheinlandPfalz mit einem Bezirksligisten, rangiert derzeit in der Tabelle auf Rang sechs. Anstoß der Partie ist um 16 Uhr.

Spannende Partien im Handball garantiert HSG muss auswärts ran / TGO will punkten ALZEY-WORMS

(hh) Drei Mannschaften der HSG Worms gastieren morgen in Mainz. Der HC Gonsenheim erwartet seine Gäste wie gewohnt in der Sporthalle am Großen Sand. Mit dem Damen-Duell geht‘s um 14 Uhr los. Die Handballfreunde sind gespannt, wie sich das Dreigestirn der HSG beim HCG schlägt. Die Wormser „Dritte“ tanzt aus der Reihe, das Team rechnet sich im Heimspiel gegen Nieder-Olm IV gute Chancen aus. In der Osthofener Halle sind wiederum vier Spiele geplant, und auch diesmal macht das Verbandsliga-Team der TGO bereits einen Tag vorher den Anfang. Am heutigen Samstag will der Tabellenletzte zeigen, dass man sich noch lange nicht aufgegeben hat. Gegen den TV Alzey stehen für TGO II die Zeichen bestimmt nicht schlecht. Für das TV-Trio sieht der Spielplan am ersten Februar-Wochenende eine Pause vor. Nämlich für die Eicher sowie Horchheim und Mörstadt.

KURZ NOTIERT

SPIELE IM ÜBERBLICK

Herren: Rheinhessenliga: TG Osthofen - HSV Sobernheim und HC Gonsenheim - HSG Worms (beide Sonntag, 18 Uhr) Verbandsliga: TG Osthofen II - TV Alzey (Samstag, 19 Uhr) und HC Gonsenheim II - HSG Worms II (Sonntag, 16 Uhr) Kreisliga: TG Osthofen III HSV Sobernheim II (Sonntag, 19.40 Uhr) A-Klasse: HSG Worms III - TV Nieder-Olm IV (Sonntag, 18 Uhr)

Damen: Rheinhessenliga: HC Gonsenheim - HSG Worms (Sonntag, 14 Uhr) und TG Osthofen HSV Sobernheim (Sonntag, 16.10 Uhr)

Der Pfeddersheimer Mathias Tillschneider (links, im Testspiel gegen Gonsenheim) bleibt im Zweikampf mit Johannes Heintz Sieger. Die TSG will im heutigen Testspiel beim VfR Bürstadt ebenfalls die Nase vorn haben. Archivfoto: Rudolf Uhrig

Mit Rhythmus im Blut zum Sieg? TSG Pfeddersheim trifft heute auf den VfR Bürstadt / Entwarnung bei Yannik Krist Von Stefan Lubojansky PFEDDERSHEIM Bei der TSG Pfeddersheim läuft zum gegenwärtigen Stand der Vorbereitung alles nach Plan. Trotz der zwei knappen Testspielniederlagen gegen die Regionalligisten VfR Wormatia Worms und SV Waldhof Mannheim, aber zuletzt dem Sieg über den Ligakonkurrenten SV Alemannia Waldalgesheim, blickt Chefcoach Norbert Hess sehr zuversichtlich drein. „Wir können uns momentan nicht beschweren. Die Jungs sind mit Spaß bei der Arbeit und haben sich bisher prima verkauft.“ Das dürfte heute nach den Vorstellungen von Hess sicherlich gerne so weiter gehen, wenn die TSG im nächsten Testspiel auf den Tabellenführer der Verbandsliga Hessen

Süd, den VfR Bürstadt, trifft. Entwarnung konnte Hess zudem bezüglich der Verletzung von Yannik Krist geben. Der 19-jährige war in der Partie gegen Waldalgesheim ohne gegnerische Einwirkung unglücklich umgeknickt, und musste mit Verdacht auf einen Bänderriss aus der Begegnung genommen werden. „Glücklicherweise hat sich dieser Verdacht nicht erhärtet“, verkündete Hess sichtlich erleichtert. Es handle sich lediglich um eine leichte Bänderdehnung. Immer wieder vernimmt man doch, dass Fußball reine Kopfsache sei. Demnach müsste die Formel stimmen: Motivation und Spaß führen zu Einsatzbereitschaft und ergeben Erfolg; und er allein zählt. Dieses Ziel vor Augen lud Hess vergangenen Donnerstag seine gesamte Mannschaft wie gewohnt zu ei-

ner normalen Trainingseinheit ein; zumindest ging sie davon aus. Auf dem Plan aber stand keine Technikoder etwa Laufeinheit, nein: Aerobic war angesagt, wohlgemerkt vorgeführt von einer schönen Kursleiterin. „Spaß gehört eben dazu“, amüsierte sich Hess, und fügte augenzwinkernd hinzu: „Wenn wir jeden Tag so hart zusammen arbeiten, müssen wir auch einmal für eine bunte Abwechslung sorgen.“ Mit so viel Rhythmus im Blut sollte jedenfalls auf dem Weg zum zweiten Testspielerfolg heute nichts mehr schief gehen. Anstoß der Partie ist um 11 Uhr auf dem Platz der Eintracht Bürstadt, Wasserwerkstraße 10. Der Gegner der Pfeddersheimer hat unter der Woche jedenfalls für Schlagzeilen gesorgt. Medienberichten zufolge ist der VfR Bür-

Die größte Gruppe in Freinsheim stellte die LLG Wonnegau mit 15 Aktiven. Foto: Privat

PFEDDERSHEIM Die neue Saison fängt für den TC Pfeddersheim mit einem Personalproblem an. Nachdem der sportliche Leiter insgesamt zehn Mannschaften für die kommende Medenrunde 2014 gemeldet hatte, ist in der Mannschaft „Altersklasse 50 - Rheinhessenliga“ eine Hiobsbotschaft nach der anderen eingetroffen. Aufgrund von OPs fallen drei Stammspieler für diese Mannschaft komplett aus. Der Verein steht, wenn er keine Hilfe in Form von weiteren Spielern bekommt, vor der Entscheidung die gemeldete Mannschaft wieder abzumelden. Interessenten können sich an Heinrich Schirmer, Telefon 06247/1402, wenden.

Korbjägerinnen der TG Worms bezwingen Hechtsheim in heimischer Halle mit 72:54 WORMS Die Basketballerinnen

Starke Leistung des Wonnegau Läufers Konkurrent mehr Paroli bieten und Matuschak lief in der Folge ein einsames Rennen, bis er nach 37:45 Minuten und mit einer Minute Vorsprung auf den Zweitplazierten den Zielstrich überquerte. Der Flörsheimer Thomas Sandberg musste sich nach 42:42 Minuten in der Altersklasse M 40 knapp geschlagen geben und sich mit dem undankbaren 4. Platz begnügen. Die zweite Altersklassen-Platzierung der LLG ging an den Offsteiner Dieter Höwler, der sich bei den 50-jährigen den dritten Rang in einer Zeit von 44 Minuten erlief. Ein zweiter Platz sprang für Guni Kley aus Flörsheim in der Altersklasse W 50 heraus, nachdem Kley mit einer Zeit von 48:50 Minuten ins Ziel gekommen war. Die restlichen Ergebnisse der starken 15-köpfigen LLG Truppe.

TCP sucht Medenspieler

Ungefährdeter Sieg

Alf Matuschak in Freinsheim vorn FREINSHEIM Am vergangenen Sonntag ging es für Alf Matuschak, Läufer der LLG Wonnegau, „rund um den Oschelskopf“. Matuschak ging als einer von insgesamt 215 Läufern an den Start des zehn Kilometer langen Laufs, der von der FV 1924 Freinsheim bereits zum 5. Mal ausrichtet wurde. Auf die Sportler wartete eine schwierige Runde mit einigen heftigen Steigungen. Dazu kam noch ein heftiger Westwind, der den Athleten auf etwa der Hälfte der Strecke direkt von vorne entgegen blies und ihnen zusätzlich zu schaffen machte. Der bereits 50-jährige LLG-Läufer ließ sich aber weder vom Wetter noch von der starken Konkurrenz beeindrucken und mischte gleich zu Beginn bei den Führenden mit. Zur Überraschung Matuschaks und seiner Vereinskollegen konnte dem LLG-Läufer ab der Hälfte des Parcours kein

stadt an einer Verpflichtun von Ex-Nationalspieler Mario Basler als Trainer interessiert. Basler, Pfälzer und ehemaliges „Enfant Terrible“ der Bundesliga, hat den Kontakt mit dem sechstklssigen Klub aus Südhessen bereits bestätigt. Der Pfälzer soll dabei helfen, den Traditionsklub, der Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre vier Spielzeiten lang in der zweiten Liga spielte, aus der hessischen Verbandsliga Süd zu führen. Angeblich sollen die Bürstädter auch über die nötigen finanziellen Mittel verfügen, um sich eine Verpflichtung Baslers leisten zu können. Ob die Hessen den Coup tatsächlich landen können, steht allerdings noch in den Sternen. Aktuell gibt es noch keine Zusage von Basler - allerdings hat der 45-Jährige auch noch nicht abgewunken...

Futsal-Regionalturnier, das zur Vorbereitung auf Duisburg diente, ging die Auswahl des Südwestdeutschen Fußballverbandes als verdienter Sieger hervor. An die guten Leistungen wollte die Mannschaft nun auch beim 1. DFB-Futsal-Turnier für Landesauswahlteams in Duisburg anknüpfen. Das ist den Jungs um SWFV-Trainer Andreas Hölscher unterm Strich gelungen. Am Ende belegte die SüdwestAuswahl unter den 22 Auswahlmannschaften einen beachtlichen siebten Rang. Mit einer knappen 2:3-Niederlage gegen Brandenburg ging‘s los. Nach dem 0:3 gegen den späteren „Vize“ Würtemberg folgte die Wende: Südwest ließ Thüringen mit 3:0 abblitzen und feierte auch nach dem 1:1 gegen Hessen noch einen klaren Sieg. Die Auswahl von Mittelrhein wurde mit 6:2 abgewiesen. Turniersieger bei der DFB-Premiere wurde Hamburg. Im Südwest-Team standen diesmal nur zwei Akteure aus dem Bezirk Rheinhessen: Sebastian Baumann (Alemannia Waldalgesheim) und Markus Schröder, Keeper der Spvgg. Ingelheim. Je drei Spieler stellte TuS Mechtersheim und der SC Idar-Oberstein.

Setzt sich gleich mehrfach am Brett durch: Marvin Schmidt.

Foto: Agentur Peschel

TGW mit Auftakt nach Maß Basketballer feiern 74:48-Erfolg über TSG Heidesheim II WORMS Die Basketballer der TG Worms haben ihr erstes Heimspiel nach der Winterpause klar gewonnen. Nachdem die Wormser bereits in der Hinrunde einen deutlichen Erfolg über die TSG Heidesheim II feiern konnten, bezwangen sie jetzt die Gäste aus dem nördlichen Rheinhessen erneut deutlich mit 74:48. Obwohl im Vorfeld der Partie vieles auf einen Wormser Sieg hindeutete, machten die Wormser von der ersten Minute an klar, dass sie das Match nicht auf die leichte Schulter nehmen wollten, da sich die Heidesheimer einerseits personell verstärkt hatten und ein Sieg einen gelungenen Start in die Rückrunde perfekt machen sollte. Vor allem in der

Defensive wollte man wenig zulassen und setzte diesen Plan von der ersten Minute an um. Da die TGWler, die eine konzentrierte Abwehrleistung anboten, auch im Abschluss stark agierten, konnten sich die Wormser bereits im ersten Viertel eine Zwölf-Punkte-Führung herausspielen (20:8). Worms dominiert Gegner Auch wenn beiden Mannschaften anzusehen war, dass sie noch ein wenig Trainingsrückstand haben, sodass an beiden Enden des Spielfelds mitunter einfach die Kraft fehlte, war die TGW von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Die logische Konse-

quenz der Wormser Dominanz: Auch im zweiten und dritten Viertel ließen die Gastgeber den Heidesheimern keine Chance und konnten sich über Führungen von 39:20 und 54:29 weiter absetzen. Zwar erzielten die Nibelungenstädter im vierten Viertel 20 weitere Punkte, kassierten allerdings auch 19 Zähler der Gäste, nachdem sich der Schlendrian ins Wormser Abwehrverhalten eingeschlichen hatte. Dennoch zeigten sich die Wormser mit ihrer Vorstellung und dem Ergebnis zufrieden und hoffen, in den kommenden Partien an die starke Leistungen aus den ersten drei Vierteln anknüpfen zu können.

der TG Worms haben in ihrem ersten Spiel des neuen Jahres einen verdienten 72:54-Erfolg über den TV Hechtsheim eingefahren und mit einer konzentrierten Leistung für einen gelungenen Start ins Sportjahr 2014 gesorgt. Anders als noch in mehreren Partien der Hinserie schafften es die Spielerinnen um Coach Tobias Reck diesmal von der ersten Minute an hellwach zu sein und setzten die Gäste von Beginn an unter Druck. Besonders erfreulich für Trainer Reck: Seine Damen setzten die Vorgaben des Übungsleiters, der im Vorfeld der Partie gefordert hatte, „nicht erst aufzuwachen, wenn man mit zehn Punkten in Rückstand liegt“, nahezu perfekt um. Die TGW-Damen kämpften von der ersten Spielminute an, konnten sich ein Punktepolster aufbauen und lagen bereits am Ende des ersten Viertels mit 19:12 in Front. Im zweiten Spielabschnitt konnten die Wormserinnen an diese konzentrierte

Leistung anknüpfen und bauten ihre Führung auf 38:27 aus. Wer jetzt allerdings dachte, dass die Wormserinnen die Partie im Sack hatten, musste im dritten Viertel ein böses Erwachen verdauen: Ohne ersichtlichen Grund kam ein Bruck ins Wormser Spiel, die Gastgeberinnen boten den Hechtsheimer Damen zahlreiche Lücken an, die diese leichte Punktgewinne ermöglichten, sodass es zum Ende des dritten Durchgangs 57:44 für Worms stand. Bevor es jedoch wirklich eng wurde, fingen sich die Wormserinnen, knüpften an die starke Leistung aus den ersten beiden Vierteln an und konnten sich am Ende über einen klaren Heimsieg freuen. TG Worms: Yvonne Bentrup, Sonja Hildebrand (11), Steffi Cecil (23), Sarah Mecky, Linda Muth, Marie Spott (2), Jacqueline Ammon (3), Eva Schifferdecker (21), Loredana Lohmann (12)

Die Wormserin Marie Spott kann sich durchsetzen. Foto: Peschel


10 Worms

Samstag, 01.02.2014 | KW 05

Bild aus Asche des Verstorbenen Bestattungskultur befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel (djd/pt). Bestattungen gehĂśren wie der Tod zum menschlichen Leben. Aber jede Kultur kennt andere Rituale - und sie befinden sich im Wandel. In Deutschland etwa ist der Anteil der Feuerbestattungen in den vergangenen Jahren sehr stark gestiegen. Nach Angaben der Verbraucherinitiative Aeternitas dĂźrften mittlerweile etwa 55 Prozent der Verstorbenen eingeäschert werden, vor 15 Jahren wurde der Anteil noch auf ein Drittel geschätzt. Dabei gibt es allerdings groĂ&#x;e regionale Unterschiede: In Ostdeutschland beispielsweise werden laut Aeternitas bereits Ăźber 80 Prozent der Verstorbenen eingeäschert. ErinnerungsstĂźcke aus der Asche des Toten Seitdem die Anzahl der Feuerbestattungen stark zugenommen hat, gibt es auch immer mehr Produkte aus der Totenasche des Verstorbenen - wie etwa Bleistifte. Inzwischen malen KĂźnstler aus der Asche auch Porträts des Verstorbenen. In Deutschland ist

es streng genommen unzulässig, Kremationsasche zu Hause zu lagern. Manche Krematorien sind aber inzwischen bereit, einen kleinen Teil der Asche fĂźr die Hinterbliebenen zu entnehmen. Die Asche kann dann in einem passenden „Haus im Himmel“ aufbewahrt werden dieses spezielle Holzhäuschen wird vom Anbieter auf Wunsch sogar individuell bemalt. Eine besonders exklusive Form der Trauer sind Erinnerungsdiamanten oder Diamantringe aus der Asche des Verstorbenen. Aber auch in anderer Hinsicht befindet sich die Erinnerungskultur im Wandel: Schwarz als Zeichen der Trauer wird heute kaum noch getragen, im Kommen sind stattdessen Trauernadeln zum Anstecken oder auch Amulette. In das Amulett kann man sich beispielsweise eine persĂśnliche Erinnerung an den Verstorbenen gravieren lassen.

wie der letzte Weg wĂźrdig gestaltet werden soll, haben sich verändert. Einen traditionellen Trauergottesdienst wĂźnscht sich nur jeder dritte BundesbĂźrger (32 Prozent), 37 Prozent bevorzugen stattdessen ein „zwangloses Zusammentreffen von Familie und Freunden“. Das ergab eine TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Ergo Direkt Versicherungen. 16 Prozent der Befragten mĂśchten gar keine Trauerfeier, zehn Prozent wĂźnschen sich einen frĂśhlichen Abschied. „Menschen sind in ihrer Trauer so einzigartig und individuell wie sonst in ihrem Leben auch“, kommentiert Andrea Maria Haller, Theologin und GeschäftsfĂźhrerin eines Stuttgarter Bestattungsunternehmens, die Umfrageergebnisse. Sie rät dazu, aus dem Tod kein Tabu zu machen, sondern beizeiten mit der Familie Ăźber eigene Vorstellungen zu sprechen.

Immer weniger wĂźnschen traditionellen Trauergottesdienst

Rechtzeitig Vorsorge treffen

Auch die Vorstellungen darĂźber,

Feuerbestattungen und Urnengr��ber gewinnen immer mehr an Bedeutung. Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen

Auch die Kosten des letzten Wegs sind heute kein Tabu mehr - sie betragen in Deutschland im Schnitt etwa 5.000 Euro. Vielen Menschen ist es wichtig, mit ihrem Tod die Familie nicht noch zusätzlich finanziell zu belasten. Hier lässt sich mit einer Sterbegeldversicherung vorsorgen. „Wir bieten Sterbegeldversicherungen ohne Gesundheitsfragen an. Je nach Tarif wird bereits nach nur einem Jahr Aufbauzeit die volle Versicherungssumme im Todesfall ausgezahlt“, erklärt Andrea KĂśnig-Uber, Versicherungsexpertin bei den Ergo Direkt Versicherungen. „Bei einem Unfalltod besteht voller Versicherungsschutz sogar sofort.“ Mit einem Sparplan kĂśnne man Ăźber eine vergleichbare Summe erst deutlich später verfĂźgen.

KURZ NOTIERT

Vortrag bei den VHS-Senioren WORMS Am Mittwoch, 5. Februar, 14.30 Uhr, laden die Senioren der Volkshochschule zu einem Vortrag zur Wohnungsbau GmbH von JĂźrgen Beck ein. Der Vortrag, an den sich gemĂźtliches Beisammensein anschlieĂ&#x;t, findet im Raum 28 statt. seit Ăźber 90 Jahren www.bestattungen-best.de

Sich begegnen bei der AWO

Friedrich-Ebert-StraĂ&#x;e / Ecke SeidenbenderstraĂ&#x;e - 67549 Worms

Telefon 0 62 41 / 97 32 90

WORMS Die Begegnungsstätte

Friedrich-Ebert-Strasse 9 67574 Osthofen

Telefon 0 62 42 / 14 39

Tag & Nacht erreichbar

Abschied nehmen. „Der Verlust eines nahe stehenden Menschen ist immer sehr schmerzhaft.“ Wir mĂśchten Sie in dieser schwierigen Lebenslage begleiten und Ihnen Zeit zum Trauern geben. EinfĂźhlsam und diskret kĂźmmern wir uns um alle organisatorisch notwendigen Schritte und Formalitäten. In einem vertraulichen Gespräch werden alle Modalitäten besprochen und die Kosten offen dargelegt. Vertrauen Sie uns in diesen schweren Stunden. Bitte fordern Sie unsere kostenlose BroschĂźre an.     67549 Worms www.bestattungen-klotz.de

Tel.: 0 62 41 / 7 50 77 Tag und Nacht

des Ortsvereins Worms-Mitte der Arbeiterwohlfahrt im Gerd-Lauber-Haus in der BrucknerstraĂ&#x;e 3 Ăśffnet wieder ihre Pforten am Samstag, 1. Februar, ab 13.30 Uhr zum samstagnachmittäglichen Stammtisch. Am Montag, 3, Februar, treffen sich die Seniorinnen und Senioren der AWO ab 12.30 Uhr zum gemĂźtlichen Beisammensein. Das Team der Begegnungsstätte sorgt fĂźr das leibliche Wohl der Besucher.

Sprechstunde bei Marcus Held WORMS Der SPD-Bundestagsabgeordnete Marcus Held bietet am Montag, 3. Februar, von 16 bis 18 Uhr seine nächste BĂźrgersprechstunde im Wormser WahlkreisbĂźro (BebelstraĂ&#x;e 55a) an. Wer Rat und Hilfe benĂśtigt, dem bietet Held die MĂśglichkeit, sich in einem persĂśnlichen Gespräch auszutauschen. Um Anmeldung unter Telefon 06241/305249 wird gebeten.

Worms Horchheim Obere Hauptstr. 138 ¡ 0 62 41-3 76 72 Osthofen RheinstraĂ&#x;e 40 ¡ 0 62 42-9 97 89 Westhofen An der Wittgeshohl 82 ¡ 0 62 44-91 96 29

OberbĂźrgermeister Michael Kissel und Ulrich Granseyer (Vorsitzender der Lebenshilfe) gedachten mit einer Kranzniederlegung auf dem Otto-Wels-Platz der Opfer der vom NS-Regime organisierten Euthanasiemorde. Foto: Rudolf Uhrig

Erinnerung an grausame Morde Kranzniederlegung am Tag des Gedenkens der Opfer des Nationalsozialismus Von Christian Schneider WORMS Die Stimmung war dem Anlass entsprechend sehr andächtig: Am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, dem 27. Januar, fanden sich Wormser BĂźrger am Mahnmal auf dem Otto-Wels-Platz ein, um die Kranzniederlegung zu begleiten, mit der an die Faschismus-Opfer erinnert und den Opfern der Verbrechen der wĂźrdige Respekt erwiesen wird. Der Gedenktag geht auf den Tag der Befreiung des Vernichtungslagers AuschwitzBirkenau und der beiden anderen Konzentrationslager in Auschwitz durch die Rote Armee zurĂźck. Flankiert von zwei Ordnungsbeamten der Stadt Worms legten OberbĂźrgermeister Michael Kissel und der erste Vorsitzende der Lebenshilfe Worms, Ulrich Granseyer, den Kranz gemeinsam am Mahnmal nieder und die Stille des Gedenkens breitete sich in der lauten Stadt aus. Im Zentrum des Gedenkens standen dabei die zahllosen behinderten Menschen, die das NS-Regime in sogenannten „Heilanstalten“ umbringen lieĂ&#x; - ein monstrĂśses

Verbrechen das unter dem Begriff Euthanasiemorde oder Euthanasie traurige Geschichte schrieb. Das Wort „Euthanasie“ stammt aus dem Griechischen. Die griechische Vorsilbe „Eu“, die fĂźr gut oder schĂśn steht, und „thĂĄnatos“ - der Tod - bilden gemeinsam das Wort Euthanasie, was also mit guter Tod zu Ăźbersetzen ist. So klang eines der grĂśĂ&#x;ten NS-Verbrechen wie eine ErlĂśsung- und wurde von den Nazis auch so dargestellt. Heute weiĂ&#x; man, dass hinter diesen Worten nichts anderes als die skrupellose systematische Ermordung von 70.000 kĂśrperlich oder geistig behinderter Menschen steckt. „In Worms leisten wir viel Erinnerungs- und Gedächtnisarbeit. Das sind wir den Opfern und ihren AngehĂśrigen schuldig. Eine gute Erinnerungskultur hat bei uns Tradition“, erläuterte Michael Kissel bei seiner Rede. Auch verdeutlichte er nochmals die Verbrechen und machte darauf aufmerksam, dass es wichtig sei, gegen das Vergessen zu arbeiten. Geichwohl betonte Kissel, dass sich die Gesellschaft hierbei auf einem guten Weg befinde. Gleiches gelte fĂźr die Teilhabe behinderter Menschen. „Der

Gedanke der Integration ist zur Inklusion erweitert worden. Das bedeutet eine uneingeschränkte Teilhabe am Leben der Gesellschaft. Inklusion ist ein langer Weg und wir sind noch ganz am Anfang. Wichtig ist aber das wir gemeinsam das Thema angehen“, forderte der OberbĂźrgermeister die Anwesenden auf. Ausstellung zu den Euthanasiemorden in Hadamar Nach der Kranzniederlegung wurde im Rathaus eine Ausstellung zu den Euthanasiemorden im mittelhessischen Hadamar erĂśffnet. Im fĂźnfzigsten Jubiläumsjahr der Lebenshilfe hat man sich mit dem Landeswohlfahrtsverband Hessen zusammengetan und es so ermĂśglicht, dass im zweiten Obergeschoss des Rathauses einen Monat lang die grauenhaften Verbrechen, die an diesem Ort verĂźbt wurden, dokumentiert werden. Hadamar war eine von sechs „EuthanasieTĂśtungsanstalten“ im Deutschen Reich. Im Jahre 1940/41 wurden dort bis zum offiziellen Ende der sogenannten „Aktion T4“ 10.072 Menschen ermordet. Aber auch

nach dem Ende der Aktion starben bis 1945 circa 5.000 weitere Patienten. 50 groĂ&#x;e Plakate, alle in schwarz gehalten, mit Ăźber 170 Bildern und Beschreibungen sowie erklärenden Texten verschaffen den Besuchern einen guten Eindruck Ăźber die Geschehnisse rund um Hadamar. Chronologisch geordnet ist die Ausstellung in fĂźnf Abschnitte unterteilt, was dem Betrachter das Zurechtfinden auf den Plakaten vereinfacht. „Im Rahmen der 50-Jahr-Feier 2014 ist die Ausstellung eine ganz wichtige Facette. Zu diesem Thema wird es weitere Angebote geben, unter anderem eine Lesung mit der bekannten Autorin Elisabeth ZĂśller am 6. November im Cafe L“, erklärte Ulrich Granseyer bei seiner ErĂśffnungsrede. Auch OB Michael Kissel griff nochmals seine Rede am Mahnmal auf: „Dies ist eine Ausstellung, die sich gegen das Vergessen lehnt.“ Gewidmet ist die Ausstellung den Opfern des NSRassismus im Bereich FĂźrsorge. FĂźr die musikalische Untermalung der ErĂśffnung sorgte das Orchester der Lebenshilfe Worms unter der Leitung von Natascha Fast.

Bessere medizinische Versorgung Obdachloser Soroptimist International Club Worms spendet 1000 Euro an Caritas-Gesundheitsladen Von Christian Schneider WORMS Ăœber 1.000 Euro kann sich der Gesundheitsladen der Caritas in Worms freuen. Verantwortlich fĂźr den Geldsegen ist der Soroptimist International (SI) Club Worms, der im vergangenen Jahr wieder seine BĂźcherverkaufsaktion durchgefĂźhrt hatte. Auch in Deutschland gibt es Menschen, die keine Krankenversicherung haben, besonders betroffen sind hierbei die zahlreichen MitbĂźrger ohne festen Wohnsitz. Wer dann krank wird, dem bleibt oft nichts anderes Ăźbrig, als seine Krankheit auszusitzen. Oft verschlimmern sich dann die Symptome, die Behandlung wird schwerer, die Schäden grĂśĂ&#x;er. FĂźr diese Menschen ist der Gesundheitsladen der Caritas ein Segen. Hier bekommen sie die medizinische Basisversorgung, die sie brauchen. DarĂźber hinaus wird neben dem kĂśrperlichen Leid auch das seelische Leid behandelt. Mit Beratung und Betreuung steht man den Patienten zur Seite, ob es sich um Fragen der Suchtberatung oder ein Krankenversicherungsschutz handelt. Durch die Arbeit mit den Patienten versucht man, Barrikaden zu brechen, und neue BrĂźcken zu schlagen. In den vergangenen viereinhalb Jahren wurden bereits 259 Menschen behandelt, pro Sprechstunde waren dies Anfangs im Schnitt vier Personen, mittlerweile ist die Zahl auf sechs angestiegen. Das

1.000 Euro konnten die Soroptimisten mit ihrer Bßcherverkaufsaktion erzielen. Die Summe wurde nun an den Gesundheitsladen der Caritas im Wormser Nordend ßbergeben. Foto: Rudolf Uhrig Projekt ist kostenlos und anonym. Finanziert wird der Gesundheitsladen durch Spenden, kassenärztliche Abrechnungen und Geldern des Caritasverbandes Worms. Alle Ärzte arbeiten ehrenamtlich, so dass die Gelder direkt dem Projekt zugute kommen. Der Soroptimist International Club Worms veranstaltet jedes Jahr einen Bßcherverkauf. Aus dieser Aktion stammen 1.000 Euro. Die Bßcher wurden im Sommer von Bekannten und Menschen aus dem Umfeld der Mitglieder

gesammelt und in einer Garage zwischengelagert. „Was sie tragen kĂśnnen, nehmen die Leute mit, ein groĂ&#x;er Zuspruch ist da. Das Buch kostet meist einen Euro aber wenn die Käufer sehen, dass das Geld fĂźr den Gesundheitsladen ist, dann wird auch gerne mal etwas mehr bezahlt“, sagte Anne DĂśrrhĂśffer, Schatzmeisterin des Klubs, anlässlich der SpendenĂźbergabe. Auch 2014 wird es zur Backfischfest-Zeit, am 6. September, auf dem Obermarkt wieder einen BĂźcherverkauf geben.

Der SI Club Worms wurde im Jahre 2011 gegrĂźndet und setzt sich mit verschiedenen Aktionen, vorwiegend fĂźr Frauen und Kinder, in Worms und der ganzen Welt ein. Unter anderem unterstĂźtzt man das „Atelierblau“ der Lebenshilfe Worms oder auch Frauen in Kenia, die in den Slums ums Ăœberleben kämpfen. Der Gesundheitsladen des Caritasverbandes befindet sich im Wormser Nordend. Sprechstunde ist jeden Mittwoch von 15 bis 16.30 Uhr.


Wonnegau 11

Samstag, 01.02.2014 | KW 05

POLIZEIRADAR

Gefährlicher Schlafplatz allzu sorgloser Umgang mit Medikamenten auch unangenehme Folgen haben kann, musste ein Mann aus der Verbandsgemeinde Rüdesheim/ Nahe erfahren. Er war am Mittwochmorgen gegen 03.45 Uhr einer Streife der Autobahnpolizei Gau-Bickelheim aufgefallen, weil er schlafend in seinem Fahrzeug saß. Als gefährlichen Parkplatz hatte er sich nach Angaben eines Sprechers der Autobahnpolizei ausgerechnet den Standstreifen der A61 bei Bornheim ausgesucht. „Nur mit Mühe ist es den Beamten vor Ort gelungen den 20-Jährigen zu wecken. Zwar hatte

er weder Alkohol noch illegale Drogen zu sich genommen, dafür aber nach einem Streit mit seiner Freundin Beruhigungstabletten geschluckt, um, wie er den Kollegen mitgeteilt hat, sein seelisches Gleichgewicht wiederzufinden“, berichtete der Polizeisprecher am Mittwochmittag. „Dabei hatte er nicht auf die richtige Dosierung geachtet und wäre beim Fahren beinahe eingeschlafen.“ Der 20-Jährige musste sich eine Blutprobe entnehmen lassen, denn genauso wie das Fahren unter dem Einfluss von illegalen Drogen wird auch der gefährliche Missbrauch von Medikamenten bestraft.

Soldat tankt ohne zu zahlen MÖRSTADT Seine Vergesslichkeit wurde einem 28-jährigen Bundeswehrsoldaten aus Duisburg zum Verhängnis. Er hatte am Dienstagabend gegen 18.45 Uhr bei der Tank- und Rastanlage Wonnegau-Ost zunächst sein Fahrzeug vollgetankt und musste danach einem dringenden Bedürfnis nachkommen. Dass er zuvor die Tankrechnung über 106 Euro noch nicht beglichen hatte, war ihm entfallen als er sich erleichtert ans Steuer seiner schnellen Limousine setzte und eilig davonfuhr. Besonders verdächtig war, dass das vom aufmerksamen Tankwart an die Autobahnpolizei weitergebene niederländische Kennzeichen nicht

im Datenbestand erfasst war. Eine Streife sichtete den Audi bei Gau-Bickelheim, konnte ihn aber wegen der hohen Geschwindigkeit erst am Autobahndreieck Nahetal stoppen. Wie sich dann herausstellte, war der 28-Jährige Angehöriger der Bundeswehr und mit einem Dienstfahrzeug niederländischer Nato-Streitkräfte unterwegs. Zwar konnte er glaubhaft machen, das Bezahlen der Tankrechnung tatsächlich nur vergessen zu haben, war aber mit einem abgelaufenen Nato-Kennzeichen unterwegs, so dass ihm Anzeigen wegen leichtfertiger Steuerverkürzung und des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz nicht erspart blieben.

Zwei Unfälle, ein Fahrer MÖRSTADT Ein Unfall auf der A61 bei Mörstadt hatte am Mittwoch in den frühen Morgenstunden einen längeren Stau in Richtung Ludwigshafen zur Folge. Gegen 04.30 Uhr hatte der 42-jährige Fahrer eines Paketdienstes offenbar einen vorausfahrenden Lkw übersehen und war auf ihn aufgefahren. Dabei kippte der Transporter um und blockierte beide Fahr-

spuren. Die Bergung dauerte bis ca. 07.15 Uhr. Der Verkehr staute sich auf einer Länge von 5 Kilometern. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 25.000 Euro. Besonders brisant: Der 42-Jährige aus Frankreich hatte nur 5 Monate zuvor an gleicher Stelle zur gleichen Uhrzeit einen ähnlichen Unfall verursacht. Damals war er eingeschlafen.

KURZ NOTIERT

Sprechstunde zur Vorsorgevollmacht OSTHOFEN

Der Caritasverband Worms bietet am Donnerstag, 30. Januar, eine Sprechstunde in Osthofen zu den Themen Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und rechtlicher Betreuung an. Von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr wird im Café Drusja in der Rheinstraße 45, in Osthofen

Thorsten Sobotta vom Caritasverband Worms für Fragen zur Verfügung stehen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Beratung ist kostenlos. Weitere Terminabsprachen sind möglich per Telefon unter 06241/268120 oder per E-Mail an betreuungen@caritas-worms.de.

AWO Hamm ehrt bei Neujahrsempfang aktive Mitglieder / Altbürgermeister Walter Arnold nun Ehrenvorsitzender Von Florian Stenner HAMM Als Rudi Frick, AWOBezirksvorsitzender und stellvertretender Bundesvorsitzender, die Bühne in der Gemeindehalle beim Jahresempfang des AWOOrtsvereins Hamm betrat, wurde ihm eine ganz besondere Ehre zu Teil: Er hatte die Aufgabe, den ehemaligen Hammer Bürgermeister Walter Arnold mit dem Ehrenvorsitz der Hammer AWO auszuzeichnen. „Dies ist unsere Form der Anerkennung für Walter Arnolds vorbildlichen Einsatz“, sagte Frick, bevor er dem ehemaligen Bürgermeister die mit der Ehrung verbundene Urkunde überreichte. Arnold war bereits Ende der 1970er Jahre an der Gründung der Hammer Ortsvereins der Arbeiterwohlfahrt beteiligt und ist auch nach rund 30 Jahren Mitglied. VG-Bürgermeister Gerhard Kiefer (SPD) nutzte außerdem die Gelegenheit, um sich bei Arnold für die „jahrelange gute Zusammenarbeit zu bedanken.“ Den Glückwünschen schlossen sich auch die AWO-Ortsvereinsvorsitzende Ursula Orth sowie Arnolds Amtsnachfolger Volker Luckas (SPD) an. Vergleichbar lange war auch die Gimbsheimerin Christa Oswald ehrenamtlich für die AWO aktiv. Ihr wurde während des Jahresempfangs ebenfalls eine große Ehre zu Teil: Sie erhielt von Frick die zweithöchste Ehrung der Arbeiterwohlfahrt, die Verdienstmedaille. „Diese hat sie sich durch ihr bürgerschaftliches Engagement und die Verdienste für die Arbeiterwohlfahrt verdient“, so Frick. Auch Christ wurde von den zahl-

reich erschienenen Mitgliedern beklatscht. Gerhard Kiefer hatte außerdem ein kleines Präsent in Form eines bunten Blumenstraußes mitgebracht. Nachdem er diesen überreicht hatte, ging es an die nächste Serie an Ehrungen. Denn gleich mehrere Mitglieder des Ortsvereins erhielten eine Urkunde für ihre jahrzehntelange Treue zur Arbeiterwohlfahrt. Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp (SPD) schloss sich den Gratulanten an und rief in

ihren Grußworten in die Runde: „Ich bin sehr gerne hier und hoffe, dass wir auch weiterhin gemeinsam viel Gutes tun können.“ Vor Beginn der Ehrungen stärkten sich die Anwesenden zunächst mit einem herzhaften Mittagessen: „Quellde un‘ Hering‘“ oder alternativ „Quellde mit Quark oder Leberworscht“ stand beim diesjährigen Jahresempfang auf der Speisekarte. Für Stimmung sorgten die Volksmusiker „Rohrlacher Freunde“ aus Worms.

EHRUNGEN 25 Jahre Mitgliedschaft: Rosi Köhler, Helga Seibel, Anita Paul, Gudrun Becker, Ilse Fretter 30 Jahre Mitgliedschaft: Marion Krist, Liesel Opala

33 Jahre Mitgliedschaft: Inge Luckas 37 Jahre Mitgliedschaft: Karl Luckas Besondere Verdienste: Brigitte Spuck (Fahrdienste, Helferin Ferienspiele) Irene Hofmann (Kuchen backen, Ferienbetreuung)

32 Jahre Mitgliedschaft: Hilde Hiegele

Gerster lobt CDU-Kreisverband bei Neujahrsempfang / Christdemokraten gehen optimistisch ins neue Jahr ALZEY-WORMS Die CDU im Kreis spürt deutlich Aufwind. Dies hat sich beim Neujahrsempfang gezeigt, den die CDU im Kreis gemeinsam mit Frauen Union, Junger Union und dem Freundeskreis der Senioren in der CDU organisiert hat. 200 Gäste hatte es ins St. Gallus Haus nach AlzeyWeinheim gezogen, wobei nicht nur die schiere Besucherzahl bemerkenswert war. Auch die Stimmung war eine besondere: die CDU-Mitglieder im Kreis zeigten viel Optimismus, Motivation, und die Bereitschaft im Wahlkampf mit Argumenten zu punkten und Überzeugungsarbeit zu leisten. Kreisvorsitzender Walter Wagner fasste nach der Veranstaltung zufrieden zusammen: „Es hat richtig Spaß gemacht!“. Langen Steh-Beifall gab es nach dem Beitrag von Gastredner Dr.

SPD beschließt Kandidatenlisten für Urnengang im Mai ALZEY-WORMS Die SPD im

h.c. Johannes Gerster, der 25 Jahre CDU-Parlamentarier im Bund und Land war, bevor er neun Jahre die Konrad-Adenauer-Stiftung in Jerusalem leitete. Er brachte seine Botschaft mit markigen Worten auf einen klaren Nenner: Demnach hat die CDU eine sehr gute Ausgangslage im Bund, im Land, aber auch im Kreis Alzey-Worms. Die CDU könne stolz darauf sein, mit Jan Metzler erstmals in der Geschichte des Wahlkreises bei der Bundestagswahl für die CDU das Direktmandat geholt zu haben. Und mit vier Verbandsbürgermeistern stehe die Union im Kreis gut da. Die Aussichten, dass sich die gute politische Arbeit vor Ort auch bei den Kommunalwahlen im Mai im Kreistag niederschlage, so dass die Christdemokraten auch den Landrat stellen können, schätzte Gerster grundsätzlich positiv ein.

Optimismus beim Neujahrsempfang des CDU-Kreisverbandes: Patrick Moll (Junge Union), Günter Dörhöfer (CDU Freundeskreis), Festredner Dr. h.c. Johannes Gerster, Bundestagsabgeordneter Jan Metzler, Ute Fillinger (Frauen Union) und CDUKreisvorsitzender Walter Wagner (von links). Foto: CDU

... für alle Fälle

Apotheken-Notdienstplan: (0180) 5-258825-PLZ Ärztliche Bereitschaftspraxis im Klinikum Worms: (06241)19292

Stördienst/EWR: Wasser (0180)1848840 Strom (0180)1848820 Gas (0180)1848800 Telefonseelsorge (kostenfrei): (0800)1110111 oder 1110222

BASTELN UND MEHR

Das Spitzen-Trio für die Kreistagswahl: Die Landtagsabgeordneten Heiko Sippel und Kathrin Anklam-Trapp mit Landrat Ernst Walter Görisch (von links). Foto: SPD

Einladungs-, Tisch- und Einladungs-, Menükarten Anregungen und Material finden Sie bei uns Bastel- & Kreativshop Tel. 06241-593570

Kundendienst

Ihr für Waschmaschinen Geschirrspüler

Trockner Kühlgeräte Elektroherde

Fahrkostenpauschale 4,– EUR Ersatzteilannahme · www.elektrohaber.com Worms · Alzeyer Str. 27 · Annahme Hartmanns Zeitreise · (0 62 41) 2 71 99 Ludwigshafen · Maudacher Str. 247 · (06 21) 55 70 45

KAMPFSPORT

www.bastel-kreativshop.de

KFZ-MEISTERBETRIEB

Kinder- u. Jugendtelefon: (0800) 1110333 Frauennotruf: Mo. u. Di. 10-12 Uhr, Mi. 15-17 Uhr, (06241) 6094 Frauenhaus Worms: (06241) 43591 und 44407

KUNDENDIENST

I. Hüppner, Brauereistr. 4-6, 67549 Worms

Gegenwart und Zukunft“, betonte Anklam-Trapp. „Die Tatsache, dass wir weniger und älter werden, ist eine Chance, den Landkreis noch lebenswerter zu gestalten.“ Hierfür müsse jedoch frühzeitig und entschieden gehandelt werden. Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Hendrik Hering, hatte die Partei mit einer kämpferischen Rede auf den Wahlkampf eingeschworen und der Bundestagsabgeordnete Marcus Held über aktuelle Bundesthemen berichtet.

Auch Jan Metzler sah gute Chancen, dass sich der Erfolg von 2013 in diesem Jahr bei den Kommunalwahlen fortsetzen könne. Er unterstützte Walter Wagner, den derzeitigen VG-Chef in Westhofen, bei dessen Kandidatur als Bürgermeister der neuen Verbandsgemeinde Wonnegau, die im Juli aus der Verbandsgemeinde Westhofen und der Stadt Osthofen hervorgehen wird. In einer kurzen, aber packenden Ansprache rief Metzler dazu auf, das „Wir“ in der Union, das auch für den Erfolg in der Bundestagswahl so wichtig gewesen sei, weiter zu befördern. So entstehe Bürgernähe – und damit das, was die CDU so authentisch mache. Metzler fasste zusammen: „Ich habe versprochen, mich mit aller Kraft als Abgeordneter einzusetzen – und ich werde Wort halten“.

WICHTIGE TELEFONNUMMERN - nicht nur für den Notfall

Polizei: 110 Feuerwehr: 112 Rettungsdienst: 19222 Giftnotruf: (06131) 19240

Kreis zu einer Region machen, die den Ausstoß an klimaschädlichen Treibhausgasen auf „Null“ reduziert, die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft optimieren und dazu beitragen, den Landkreis als Weinerlebnis-Region zu etablieren. Im Detail will die SPD in den kommenden Wochen mit ihren Mitgliedern ein Konzept für ein Kommunalwahlprogramm 2014 – 2019 erarbeiten. „Wir sehen dabei die demografische Entwicklung als ein zentrales Thema der

Foto: Rudolf Uhrig

Christdemokraten fühlen sich im Aufwind

Spitzen-Trio für Kommunalwahl Landkreis Alzey-Worms hat am vergangenen Wochenende in Mörstadt mit großer Geschlossenheit die Liste an Personen beschlossen, mit der die Genossen in den Kommunalwahlkampf ziehen werden. Angeführt wird die Liste von Landrat Ernst Walter Görisch und den beiden Landtagsabgeordneten Kathrin Anklam-Trapp und Heiko Sippel. Auch alle weiteren 51 Kandidaten für den neuen Kreistag wurden mit breiter Mehrheit gewählt. „Wir haben damit eine hoch motivierte Mannschaft, die eine gute Alters- und Geschlechtermischung aufweist, alle Regionen vertritt und verschiedenste Lebensläufe und Kompetenzen zusammenführt“, freute sich die Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Alzey-Worms, Kathrin AnklamTrapp. Thematisch legen die Sozialdemokraten im Landkreis ihre Schwerpunkte auf die Bereiche Bildung, Demografie, Energie und Wirtschaft. So will man den bedarfsgerechten und wohnortnahen Ausbau von Kindertagesstätten und Schulen vorantreiben, die Energiewende gestalten und den

Beim Neujahrsempfang des AWO-Ortsvereins Hamm wurden Mitglieder für langjähriges Engagement geehrt.

TE SE CH RV NO IC E

ALZEY-WORMS Dass ein

Weiter gemeinsam Gutes tun

BLACK DRAGON WORMS KAMPFSPORTSCHULE Unser Training bietet für jeden etwas! Kinder ab 3 Jahren und Erwachsene · Trainerin: Denise Kreuser

Car Service • KFZ-Inspektion • TÜV/AU jeden Tag • KFZ-Diagnose & Service • Unfallinstandsetzung • Reparaturen aller Art • Multimedia-Integration • WEBASTO-Standheizung

Telefon (0 62 41) 2 74 50 Allmendgasse 18 D-67547 Worms www.kritter-worms.de Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 8.00–19.00 Uhr

   

Tae Kwon Do Selbstverteidigung Formen- und Waffentraining Konditionstraining  Kickboxen Black Dragon Worms · Blumenstr. 7 (nähe Feuerwehr) 67547 Worms

Tel. 0162 /8 04 80 95 · www.blackdragon-worms.de · Mo.–Fr. ab 16.00 Uhr


STELLENMARKT

KRAFTFAHRZEUGMARKT

KFZ-ANKAUF

EOS Field Services GmbH Bringen Sie sich bei der EOS Gruppe ein, dem Spezialisten fĂźr Forderungsmanagement, Informationsmanagement und Liquiditätsmanagement. Wir bieten maĂ&#x;geschneiderte LĂśsungen fĂźr unsere Kunden und fĂźr Ihre Zukunft. Starten Sie jetzt bei unserer Tochtergesellschaft EOS Field Services GmbH als

GmbH

AuĂ&#x;endienstmitarbeiter/-in Raum Worms

FĂźr namhafte Unternehmen in Worms, Gernsheim und Umgebung suchen wir:

Wir suchen (m/w) fßr unsere Kunden • 2 Elektriker • 1 Industriemechaniker

in Teilzeit – freie Zeiteinteilung

Wir bieten Ihnen - Faire Bezahlung - Umfassende Sozialleistungen - Festen Arbeitsvertrag

Aktiv nehmen Sie mit säumigen Klienten Verbindung auf, um offene Forderungen z. B. aus dem Versandhandel einzuziehen. Ihr gutes Gespßr im Umgang mit Menschen, Geduld und Verbindlichkeit bringen Sie dabei Ihren Zielen schnell näher. Sie schätzen eine Aufgabe im Angestelltenverhältnis, die Sie zeitlich flexibel gestalten kÜnnen und bringen einen Pkw mit? Dann wird Sie unser Angebot mit Festgehalt, Prämie und Spesen ßberzeugen.

- KranfĂźhrer m/w - Elektriker m/w

Bewerben Sie sich gleich! Wir freuen uns auf Sie.

- SchweiĂ&#x;er E + MAG m/w

06241 – 30 97 20 Ă–ffnungszeiten 8-17 Uhr worms@persona.de RathenaustraĂ&#x;e 18 67547 Worms

Mehr Details finden Sie auf unserer Website www.eos-karriere.de Bewerben Sie sich am besten gleich online.

- Buchbinder m/w - Staplerfahrer m/w

EOS Holding GmbH, Martin Kassyda, Steindamm 71, 20099 Hamburg, Tel. 040 2850-1133

- Papierschneider m/w

FĂźr unsere Kunden in Worms und Umgebung suchen wir ab sofort zur Festeinstellung:

• Elektriker (m/w)

Bewerbung telefonisch oder schriftlich an:

• Schlosser (m/w) • Anlagenmechaniker HSK (m/w)

Zur Erweiterung unseres Teams suchen wir einen Facharbeiter (m/w) fĂźr Garten- und Landschaftsbau

8

• SchweiĂ&#x;er (m/w) (PrĂźfungen wĂźnschenswert)

Mitfahrer / Helfer m/w ab 18 J. ca. 500 Euro / wÜchtl. plus Prämien! Starthilfe & WohnmÜglichkeit sind geboten.

Tel. 08 00 / 3 37 17 33

Wir suchen Zusteller/innen und Aushilfen fĂźr die Allgemeine Zeitung in folgenden Gebieten: Worms-Ibersheim, Mettenheim, Gundheim, Alsheim, Guntersblum, Hahnheim, Mommenheim, Oppenheim, Nierstein und LĂśrzweiler 18

3 Vertriebsleiter 3.200,- â‚Ź fest + Provision + MB C-Klasse www.ifs-gruppe.de oder

A 06241 - 50 07 62 7

Suche LKW Fahrer fĂźr Nettologistik + Containerfahrer Raum Alzey und Worms Klasse CE 2.000 â‚Ź netto A 0172-6941159

Fßr einen unserer Kunden in Gernsheim suchen wir ab sofort langfristig mehrere Mitarbeiter im Zwei-Schichtbetrieb (Frßh-Spät):

• Kommissionierer (m/w) • Staplerfahrer (m/w) • Verpacker (m/w) • Maschinenbediener (m/w) • Mitarbeiter fßr die Qualitätskontrolle (m/w)

NEBENBESCHĂ„FTIGUNG

Interesse? Dann zĂśgern Sie nicht uns anzurufen. Wir freuen uns auf Sie! WILHELM Personaldienstleistungen GmbH Wilhelm-Leuschner-Str. 13 ∙ D-67547 Worms Tel. (0 62 41) 9 58 54-0

IHRE CHANCE 2014!! Jetzt!! Nebenverdienst durch Werbung auf Ihrem PKW Monatl. bis 400,- ₏ ohne Steuerkarte • Info unter:  0 58 74 / 98 64 28 16 od. 0152 / 34 15 49 87

MANCHMAL LIEGT AFRIKA MITTEN IN DEUTSCHLAND.

Die Bethanien KinderdÜrfer geben seit mehr als 50 Jahren ßber 260 Kindern Heimat und Geborgenheit. Eine Aufgabe, die wir mit christlicher Nächstenliebe erfßllen. Eine Aufgabe, die Geld benÜtigt. Jede Ihrer Spenden hilft einem Kind, die notwendige Stabilität fßr ein Leben mit Zukunftsaussichten zu entwickeln.

Tel. 0 62 41 / 97 22 80 kontakt@zvg1011.de

PfeddersheimMonzernheim – Osthofen – Gundersheim Eich          13                         Â?    

Â?     Â?       Â?     ­€



‚ ƒ     „€ 



Â…      †   €

ZVG Zeitungsvertriebsgesellschaft fĂźr Worms mbH Seidenbenderstr. 44 67549 Worms Tel. 01 76 / 16 17 16 07 klag@zvg1011.de



Senden Sie einfach den ausgefĂźllten Coupon bzw. eine E-Mail zurĂźck. Auch per Telefon kĂśnnen Sie sich gerne bewerben!

‚ 

 0174 - 600 467 3 o. 06158 - 60 86 99 0 AUDI

RENAULT

Audi A3 1.6, ET 97, erst 84 tkm, TĂœV 4/15, Trafic Kastenwagen 2,5, Diesel, 2-Sitzer, Alu, Klimatronic, ABS, el. FH, super schwarz, Klima, Sitzhzg, Navi, 135 PS, Zust., 2.400 â‚Ź, ☎ 0170-5124755 ZV, EFH, el. verstellb. Seitenspiegel, AHK, FlĂźgeltĂźr hinten, seitl. Schiebet., Bj. 2004, 220Tkm, Lkw-Zulass., 4.800,â‚Ź,☎0621 302371 o. 0171 3644952 BMW 318 IS Compact, EZ 12/96, Klima, 180 tkm, TĂœV neu, WR, Alu, 17" Borbet, Teilleder, 1.600 â‚Ź, ☎ 0170-5124755 BMW 320i Automatik Touring, EZ 06/09, 64 TKM, silber, 125 kw, Komplett-Ausstattung incl. Panorama-Dach + Navi, neuwertig, VHB 19.800 â‚Ź ☎ 06724-493 od. 0160-99197659

SUZUKI

DAEWOO Daewoo Matis 0.8, EZ 12/2000, Klima, Alu, 4-trg., TĂœV neu, erst 59 tkm, WR, Servo, 1.300 â‚Ź ☎ 0176-44656620

FIAT Fiat 500, 1,2 POP, schw.-metallic m. schw.roten Sitzen, EZ 11/08, 69 PS; 74.200 km, Benziner, Schaltgetriebe, 3 trg., 4Sitze, eFH, el. verstellb. ASp, Klimaautomatik, 8-fach-bereift, TĂœV/AU 11/2015, AHK. 5.800 â‚Ź VHB. ☎ 0157-89675879

Suzuki Alto 1.0 Basic zu verkaufen, Bj 2009, 83.000 km, TĂœV 7/2014 kann gerne neu gemacht werden. 8-fach bereift. Winterreifen neu. VHB 4.300,â‚Ź ☎: 015771321859

VOLKSWAGEN

VW Polo, Bj.97, 1.4 ltr., el.FH, Servo, ZV, 4.trg., Airbags, TĂœV 10/15, 160 tkm, guter Zust., 990 â‚Ź ☎ 0151-66870422

Bethanien KinderdĂśrfer. Bergisch Gladbach. Eltville. Schwalmtal.

Fiesta, TĂœV 08/15, 37 kW, Bj. 1998, 170 Peugeot Moped, 50 ccm, blau, Neuwert 899,- â‚Ź, Bj. 06/10, 250 km, neuwertig, TKM, blau, W+S-Reifen, Radio-CD, ideal 450,- â‚Ź. ☎ (06132) 8121 fĂźr Fahranfänger, 450,- â‚Ź, ☎ 0170/ 7790606

www.bethanien-kinderdoerfer.de Spendenkonto: Rheingauer Volksbank Konto 40 40 40 ¡ BLZ 510 915 00

FORD FIESTA, Mod. 2000, TĂœV/AU bis 12/14, Servo, elFunk-ZV, ABS, 4xAirbag, 5-trg., 1.180,- â‚Ź VHB ☎ 0176-93384324

MINI COOPER

ZWEIRĂ„DER

KFZ-ZUBEHĂ–R 4 PKW-Sommerreifen Dunlop SP Sport (1), 185/60 R 15, fĂźr Fiesta, Polo usw. nur 160 km gefahren. FP 150 â‚Ź ☎ 067255365

Mini Cooper S, TĂœV/AU 01/2015, 175 PS, EZ 04/2007, 102500 km, grau, ABS, Airbag, elektr. FH, ESP, elektr. AuĂ&#x;enspiegel, Leder, LM-Räder, NSW, NR, Radio/CD, Scheckheft, Servo, Sitzhzg., VHB 9200 â‚Ź, ☎ 0177-4281646

ALT AUTO ABHOLUNG

PEUGEOT

 01 60 - 30 00 181

BEKANNT. WEIBL.

KFZ-GESUCHE auch ohne Brief & mit Unfall

WOHNMOBILE GESUCHE

Liebe Witwe, Gisela, 68 J., Hauswirt-

schafterin in Rente, immer noch sehr hĂźbsch, mit fraulicher Figur. Wohne hier allein in der Region und suche ernsthaft einen lieben, netten Mann, gerne bis 80 Jahre, der mich braucht. Gerne komme Er 52J.1,74cm sucht schlanke Tageslicht ich Sie mit meinem kleinen Auto besuchen, wenn Sie anrufen. 1&1-pv, taugliche Sie gerne auch mit Kinder um

BEKANNT. MĂ„NNL.

gemeinsam die zukunpft zu meistern Tel. 06151 - 1014071 gerne auch eine ausländerin wenn du auch nicht mehr allein sein willst dann Sie, 64, sucht Lebenspartner bis 68, NR, ohne Altlasten, Nähe Ingelheim. ✉ A 15/ melde Dich(kein Abenteuer) sms an 36167561 015255276263 HĂźbsche, sympathische Thailänderin, 55, Wo bist du? Mann, 52 J., schlank, sucht gutsituierten Mann ab 55 Jahren Raucher in Jeans, MZ /BIN, kann dich mit Herz zum Aufbau einer liebevollen Beziehung, ☎ 0152/10186734 nicht finden. Melde dich doch mal SMS 0179-4287837

Gerlinde, 77 J., immer noch hßbsch, leider verwitwet, bin eine herzensgute jung gebliebene Frau, mit schÜner vollbusiger Figur, bin häuslich u. bescheiden, ich suche eine Freundschaft mit einem aufrichtigen Partner, der liebevoll umsorgt werden mÜchte, mit meinem Auto kann ich zu Dir kommen. Bitte Kontakt ßb.1&1-pv,

AZ-WO-LU + Umgebung! Er 47, sucht Sie zw. 40-50 zum kennenlernen, gerne auch mit Kind! Bitte erst SMS ab 19 Uhr ☎: Single-Stammtisch bei Mary wird wegen groĂ&#x;er Nachfrage wiederbelebt: jeden 0176-65492671 Freitag ab 19 Uhr, An der GriesmĂźhle 9, Ingelheim, 06132-434117 Attraktiver, lebenslustiger Er, 49/190/84, NR, vielseitig, sucht seine Herz-Dame f. gem. LebensglĂźck. ☎ 0179-8908881

MITEINANDER

Ein wenig Bi schadet nie. Er, 45, groĂ&#x;, stämmig, gepflegt, gesund, XL, sucht zuverlässigen Kumpel, gerne Ăź50 und ebenfalls XL, fĂźr gelegentliche schĂśne Hallo - wir haben nichts zu verlieren - nur Abende bei Dauerfreundschaft. ☎ 0151zu gewinnen! Romantischer, gefĂźhlvoller 57546583 Mann, 53 J., 1,75 m, mittelschl., kinderlieb u. handwerkl. begabt - berufstätig m. vielen Interessen und Ideen - wĂźnscht Männlich sucht Sie/Paar fĂźr Lust-Abenteuer zu zweit-dritt. Frauliche-Mollige (gr. sich eine nette zärtl. Frau, Kind kein HinObw.) gerne auch ausländische Damen). dernis. ✉ Z 13/36168001 Besuche gerne ☎ 0152-10290787 MĂśchten Sie die Faschingstage auch nicht gerne alleine verbringen? Junger Mann suchte nette Bekanntschaft, evt. Bankkauffrau (28- 34 J.) fĂźr gemeinsame Unternehmungen. Zuschriften bitte unter: ✉ Z 13/36165657

IMMOBILIENMARKT

Und täglich grßsst das Murmeltier. Wenn auch Du es satt hast, jeden Tag dem täglichen Trott zu begegnen, dann geht es Dir so wie mir. MÜchtest Du auch mal wieder Schmetterlinge im Bauch haben, dann wßrde ich mich ßber eine Nachricht von Dir freuen (gerne auch etwas jßnger o. gebunden). Ich, 38 J.,männl., aus Mainz, bietet Dir 100% Diskretion. 0176/ 32134795

Renault Scenic, Bj. 98, grĂźne Plakette, TĂœV bis 08/15, 5 trg., Klima, Servo, Alu, guter Zustand, 1.200 â‚Ź VHB. ☎ 015141917504

Fiesta Sport 1,4, 96 PS, 3-trg, Blazer-Blau, Audio-/ Winter-Paket, SR, WR, top-gepfl. NR, 59tkm, EZ 9/2010, Mod. 2011, 1. Hd., VHB 8750 â‚Ź. ☎ 06122-8642

Black is Beautiful, deutscher Mann, 50, sucht jĂźngere Afrikanische Frau fĂźrs Leben. ☎ 0177-5317575

WOwobl_1

Sofort Barzahlung + Keine Reklamation + Jederzeit erreichbar

Spenden Sie Kindern eine Chance auf Leben. Spenden Sie Zukunft. Hier in Deutschland.

FREIZEITAKTIVITĂ„TEN

ˆ ‰

KFZ-ANKAUF

FORD

Er sucht Sie 25 - 40 Jahre fĂźr gelegentliche Tel. 06151 - 1014071 Treffs - Haushaltskassenaufbesserung! ☎: 0152-07389322

Â? Â…

†  

KOSTENLOSE KONTAKTE FĂœR MĂ„NNER UND FRAUEN JEDEN ALTERS! Info: Sende KONTAKT an 0177 178 1178 oder rufe an! Normale TelefongebĂźhr!

ER, 1.75, 53 J., sucht einfach nur DICH fĂźr die einfachen, aber schĂśnen Dinge zu Zweit. Sag einfach ja - schreib mir unter Chiffre - und wir kĂśnnen einfach mal sehen!! ✉ Z 13/36159757

  ‡

Friedrich-Ebert-Str. 33, 64560 Riedstadt

Grande Punto, Diesel, 3 TĂźren, TĂœV/AU/ Insp. neu, 90 PS, EZ 06/2009, 98 Tkm, blaumetallic, Scheckheft, Sitzhzg. , VHB VW Polo, Bj. 96, TĂœV bis 2015, Servo, Sitzheizung, 190 TKM, el. Spiegel, guter 5200,- â‚Ź, ☎ 06734/9625900 Zustand, 850,- â‚Ź. ☎ 0174/2587116

HEIRATEN UND BEKANNTSCHAFTEN

Zuverlässige Verteiler gesucht in Zuverlässige Verteiler (m/w) gesucht

06158/6086988 o. 0173/3087449

GmbH

Ludwigsplatz 5 67547 Worms Tel. +49 (0)62 41 - 60 46 www.prokopp-personal.de c.hartmann@prokopp-personal.de

Gleich vor Ihrer Haustßre leben Kinder, die keine Chance auf ein stabiles Leben haben. Mangelernährung, zerrßttete oder ßberforderte Familien, Gewalt, Vernachlässigung. Gesellschaftswaisen.

ZVG Zeitungsvertriebsgesellschaft fĂźr Worms und Worms Nord mbH

Jederzeit erreichbar, 24 Std. / Sa. / So.

BMW

Interesse? Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! WILHELM Personaldienstleistungen GmbH Wilhelm-Leuschner-Str. 13 ∙ D-67547 Worms Tel. (0 62 41) 9 58 54-0

PKW, Busse, Geländewagen, Wohnmobile und Unfallfahrzeuge, Motorschaden, viele km, mit Mängel oder ohne TĂœV. Zum HĂśchstpreis BAR und sofort.

BASF Mitarbeiter sucht 1 od. 2 Fam.-Haus Ă„lteres Ehepaar sucht ETW

zum Kauf

01.04. o. später BASF-Mitarbeiter sucht Haus 01.04. o. später BASF-Mitarbeiter sucht Whg.

zur Miete

Apfelbeck Immobilien 0 62 33 / 36 60 41

Rentner sucht Wohnmobil oder Campingbus im gepflegtem Zustand, fĂźr Urlaub, zum Kauf. Freue mich Ăźber jedes Angebot. ☎ 0175/8970591

Peugeot 407 Tendance, 12/2004, 2,2116 kW/158 PS, Silber, 158 Tkm, TĂœV 12/2015, Xenon, AHK, Parkdistanz, techn.+ opt. gepflegt, 4.950,- â‚Ź, ☎ 06128-42187

WOHNWAGEN/CARAVAN


Wormser Wochenblatt_2014-05_Sa