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Schulklassen gelesen und von Germanisten analysiert, ist die Geschichte über einen Wissenschaftler, der ebenfalls zu den weltberühmten Persönlichkeiten gehört. Die Rede ist von Galileo Galilei, dessen Leben Brecht in seinem Stück „Das Leben des Galilei“ aufgearbeitet hat. Seite 7

an vielerlei Stellen. So auch, im Speziellen, beim Oberligisten TSG Pfeddersheim. Sorgenkind hier: die Offensivabteilung, die weiterhin, verletzungsbedingt, noch nicht voll einsatzfähig ist. Doch endlich ist sie da – die dringend benötigte Verstärkung. Seite 8

„Projekt mit Strahlkraft“

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Blockheizkraftwerk des EWR versorgt Liebenauer Feld mit umweltfreundlichem Biogas

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Sichern Sie Ihr Hab und Gut! An das Blockheizkraftwerk, das von EWR im Oktober im Liebenauer Feld in Betrieb genommen wurde, sind aktuell 980 Wohneinheiten angeschlossen. Foto: Rudolf Uhrig

Von Jens Kowalski WORMS „Ein Projekt mit Strahlkraft auch über Worms hinaus!“ – so beschreibt Jürgen Beck, Geschäftsführer der Liebenauer Feld GmbH die Entwicklung der ehemaligen Konversionsfläche im Liebenauer Feld und bezieht das auch auf die Wärmeversorgung dort, die gemeinsam mit der EWR AG, ebenfalls einer Tochter der Stadt, gestemmt wird. Das Wörtchen „strahlen“ hat in dieser Energiefrage wohlgemerkt eine ganz unbelastete, nämlich positiv-ökologische Bedeutung: 2013 wurde ein Blockheizkraftwerk eingebaut, das im Oktober in Betrieb genommen wurde. Und dieses Blockheizkraftwerk wird mit Biogas betrieben. Nun stellten Vertreter von EWR AG, in deren Aufgabengebiet die Heizzentrale fällt, und Liebenauer Feld GmbH, die zuständig ist für das Wärmenetz, auch diesen neuen Teil der Anlage vor. An das 4,5 Kilometer lange Nahwärmenetz im Liebenauer Feld mit Pellet-Heizkessel, Gaskessel und Blockheizkraftwerk im „Green Office“, sind zurzeit rund 980 Wohneinheiten angeschlossen. Versorgungsengpässe sind demnach praktisch ausgeschlossen: „Selbst wenn alle Bewohner gleichzeitig duschen würden und es wären draußen minus zwölf Grad und die Heizungen liefen voll – das wäre kein Problem“,

erklärten Helmut Antz und Günter Reichart vom EWR Vorstand, sowie Dieter Gumbinger, der EWRLeiter für Energieservice, Henriette Zimmer, die Leiterin des Vertriebs Geschäftskunden EWR sowie der Liebenauer Feld Geschäftsführer Beck. Das Kraftwerk soll im Endausbau 1400 Wohneinheiten versorgen Die Anschlussleistung beträgt 5470 Kilowatt (kW). Im Endausbau sollen laut EWR 1400 Wohneinheiten mit einer Leistung von

7000 kW angeschlossen sein. In grünem Schlips präsentierten die Herren von EWR das Projekt und unterstrichen damit auch farblich ihre umweltfreundliche Botschaft (wobei EWR-Pressesprecher Jürgen von Massow, der begleitete, diesen Aspekt gern auch gleich auf das ganze Unternehmen bezog, das demnach inzwischen zu 25 Prozent auf erneuerbare Energien setzt, „Tendenz steigend“). „Die Partner legen größten Wert auf nachhaltig-wirtschaftlichen Betrieb der Heizzentrale und eine innovative, effiziente und kosten-

günstige Energieerzeugung“, hieß es. EWR hatte die Wärmeerneuerungsanlage umgebaut, erweitert und die Betriebsführung der technischen Anlagen im „Green Office“ übernommen: Zwei PelletHeizkessel mit jeweils 490 kW und einen Gaskessel mit einer Leistung von 5,2 MW wurden 2011 eingebaut und 2012 in Betrieb genommen. Das EWR-Biogas Blockheizkraftwerk, das den an Wärme-/Stromnutzung angeschlossenen Gebäuden im Liebenauer Feld dient, hat

Günter Reichart, EWR-Vorstand, Dieter Gumbinger, Leiter Energieservice EWR, Henriette Zimmer, Vertriebsleiterin für EWR Geschäftskunden und Jürgen Beck, Geschäftsführer der Liebenauer Feld GmbH, präsentieren das Blockheizkraftwerk im „Green Office“, das mit Biogas betrieben wird (von links). Foto: Jens Kowalski

laut EWR eine Leistungsaufnahme von 667 kW und 91,6 Prozent Gesamtwirkungsgrad. Weiterer Vorteil: Es erfüllt die Anforderungen an das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG). Das EWR, das mit der Anlage auch Strom erzeugt, kann diesen Öko-Strom nach EEG einspeisen, wofür es eine besondere Zulage gibt. Daher sei auch insgesamt ein guter Preis möglich, hieß es. Auch für Investoren, die im Liebenauer Feld bauen wollen, ist die Sache mit dem Biogas interessant: sie erfüllen dadurch den im Bauantrag geforderten Nachweis, dass ein Teil der benötigten Wärme über erneuerbare Energiequellen gedeckt ist. Der Gasbedarf des Blockheizkraftwerks liegt pro Jahr bei 4,3 Millionen kWh, davon 1,6 Millionen kWh für Strom und 2,4 Millionen kWh für Wärme. Die rund 30 Meter lange Versorgungsleitung ist an das normale Erdgasnetz angeschlossen, Biogas wird bilanziert eingespeist. Die ökologische Stromerzeugung und Wärmenutzung reduziert den CO/2 Ausstoß laut EWR um rund 1,5 Millionen Kilogramm jährlich. Auch die strengeren ENEV-Richtlinien werden eingehalten. Die Wärmelieferverträge mit den Endkunden schließt die Liebenauer Feld GmbH ab. Sie ist Vertragspartner der Endkunden und lediglich Lieferant der Wärme, nur bei der Pelletanlage auch Wärmeproduzent.

Spende kommt im rechten Moment Jagdgenossenschaft unterstützt Umwelthaus mit 1.000 Euro Von Margit Knab

Michelle Adam, Hans-Joachim Kosubek, Angelika Zezyk, Dennis Waltenberg, OB Michael Kissel, Karl-Wilhelm Krumm und Jürgen Korsen (von links bei der Spendenübergabe der Jagdgenossenschaft im Rathaus. Foto: Rudolf Uhrig

WORMS „Diese 1000 Euro kommen im rechten Moment“ kommentierte Dennis Waltenberg, Leiter des Wormser Umwelthauses, einen Scheck mit der genannten Summe. Oberbürgermeister Michael Kissel, Vorsteher der Jagdgenossenschaft Worms, erfüllte damit die Entscheidung seiner Grundstückseigner, den Einnahmenüberschuss an Jagdpachten in Worms und Bobenheim-Roxheim für Natur- und

Umweltschutzaufgaben zur Verfügung zu stellen. Umwelthaus ist wichtiges Bildungsangebot der Stadt Das Umwelthaus im Umweltgarten im Wormser Wäldchen ist eine Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche, in der sie in und um das Haus mit heimischer Flora und Fauna bekanntgemacht werden. Hier werde ein wichtiges Bildungsangebot der Stadt angeboten, das mit dem angren-

zenden Erlebnisgarten und und dem Waldkindergarten ergänzt werde, erklärte der Stadtchef. Dennis Waltenberg, der zusammen mit seinem Team Karl-Wilhelm Krumm, Jürgen Korsen und der FSJ’lerin Michèle Adam den Scheck in Empfang nahm wusste auf Anhieb, wozu die Spende Verwendung finden wird. Innen und Außen benötigt das Umwelthaus einen neuen Anstrich, der Holzfußboden soll neu versiegelt werden und Reparaturen an einigen Schreibtischen stehen an.

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PROSPEKTE Mit dieser Ausgabe werden folgende Prospekte in Teilbereichen mitverteilt:


2 Wormser Stadtteile

Samstag, 18.01.2014 | KW 03

Humorige Rede auf roter Cola-Kiste Letzter Heppenheimer Neujahrsempfang mit scheidendem Ortschef Karl-Otto-Fischer Von Bea Witt HEPPENHEIM Zum letzten Mal

Mit jedem Weihnachtsbaum, der in den Flammen landete, stieg bei den Besuchern des Leiselheimer Knutfestes die Stimmung. Vor allem die Jüngsten hatten ihren Spaß an dem lodernden Spektakel, dem auch die alte, hier noch unversehrte Hexenfigur der Kesselhexen, zum Opfer fallen sollte. Foto: Alexander Schlögel

Tannenbäume gehen in Flammen auf Kesselhexen und ASB feiern Knutfest hinter der Leiselheimer Turnhalle / Großer Besucherandrang Von Christian Schneider LEISELHEIM

Ungefähr hundert Mal waren die Flammen auf dem Feld hinter der Leiselheimer Turnhalle in den Nachthimmel gelodert, bevor auch vom letzten Weihnachtsbaum nur noch Asche übrig war. Und mit jeden verbrannten Baum stieg die Stimmung besonders unter den kleinsten Besuchern. Hinter dem bunten Treiben steckten die Leiselheimer Kesselhexen die in Zusammenarbeit mit dem Arbeiter-Samariter-

GUTER ZWECK Der Großteil des Erlöses kommt, wie auch schon in den vergangenen Jahren, Leiselheimer Kinder- und Jugendprojekten zugute. Die Kesselhexen möchten sich deshalb beim Weingut Schwan, dem ASB und den Herren Wenzel, Bremmer, Nock und Becker und natürlich den Besuchern für die Unterstützung bedanken.

Bund (ASB) bereits zum siebten „Knutfest“ eingeladen hatten. Jeder Stadtteil-Bürger war aufgefordert, seinen Christbaum im Tausch gegen ein Heißgetränk seiner Wahl einzutauschen und das „Knut-Feuer“ so zum Brennen bringen. Erfreulich für die Organisatoren: Viele Familien waren der Einladung von ASB und Kesselhexen gefolgt und zur Turnhalle gekommen, um bei „Weck, Worscht und Glüh-Woi“ und natürlich in stimmungsvoller Atmosphäre das neue Jahr zu begrüßen und das alte Jahr 2013 inklusive der Weihnachtszeit hinter sich zu lassen. Feurig-schönes Spektakel Vor allem die Kinder des Vororts versammelten sich um das Feuer und bestaunten die hell lodernden Flammen, die offenbar auf die jüngsten Leiselheimer alljährlich eine ganz besondere Faszination ausüben. Allerdings konnten sich auch die älteren Besucher an dem feurigen Spektakel nicht sattsehen. „Es ist toll, wenn die Vereine der Gemeinde so ein Fest auf die

Beine stellen“, meinte ein Leiselheimer, der den Weg zum Knutfest gefunden und für die Organisatoren nur lobende Worte parat hatte. „Außerdem stelle ich heute mal wieder fest, dass es allgemein einen großen Zuspruch gibt. Bei den Kindern gibt es immer dieselben Themen, Feuer, Christkind und Weihnachten. Das alles noch mal Revue passieren zu lassen, ist toll, ein gelungener Abschluss und ein super Start ins neue Jahr.“ Ein Lob, dass auch Uschi Kestler von den Kesselhexen freute. Die Hexe ist gewissermaßen von Beginn an mit dem Feuer-Fest verbunden und kann sich noch gut an die Anfänge der inzwischen überaus beliebten Veranstaltung erinnern. „Unser erstes Knutfest haben wir noch auf einem Feldweg gemacht und dabei ziemlich viel improvisiert, zum Beispiel hatten wir ein Notstromaggregat laufen, um uns den nötigen Strom zu besorgen“, berichtet Kestler. „Damals hatten wir nur Glühwein und heiße Würstchen, weil wir nicht wussten, wie die Veranstaltung angenommen wird.“ Am Ende sei das erste Leiselheimer

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Impressum Das Wormser Wochenblatt erscheint samstags und wird im Verbreitungsgebiet (dargestellt in unseren gültigen Mediadaten) kostenlos in einer Auflage von 66.600 Exemplaren an alle erreichbaren Haushalte verteilt. Anzeigenannahme: Schönauer Str.22, 67547 Worms Telefon: 06241 / 20593-0 Telefax: 06241 / 20593-11 www.wormser-wochenblatt.de Lokalredaktion: Gunter Weigand Sascha Diehl Verantwortlich für Anzeigen und Redaktion: Steffen Pfannebecker

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Verlag: Rhein Main Wochenblattverlagsgesellschaft mbH vertreten durch die Geschäftsführer Hans Georg Schnücker (Sprecher), Bernd Koslowski und Dr. Jörn W. Röper Erich-Dombrowski-Straße 2 55127 Mainz (zugleich ladungsfähige Anschrift für alle im Impressum genannten Verantwortlichen) Druck: Druckzentrum Rhein Main GmbH & Co. KG, Alexander-Fleming-Ring 2, 65428 Rüsselsheim Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos und Zeichnungen sowie für die Richtigkeit telefonisch aufgegebener Anzeigen oder Änderungen übernimmt der Verlag keine Gewähr. Schadenersatzansprüche

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KNUTFEST Das Knutfest ist von dem nordischen St.-Knut-Tag abgeleitet, der in Finnland, Schweden und Norwegen der letzte Tag der Weihnachtszeit ist. Benannt wurde dieser Tag nach Knut IV. dem Heiligen, König von Dänemark.

Knutfest jedenfalls ein Riesenerfolg geworden. Ein Umstand, auf den man im Stadtteil aufmerksam geworden ist. „Seitdem wir das Fest aus der Taufe gehoben haben, kommen immer mehr Leute zu uns außerdem werden wir super vom Weingut Schwan unterstützt, die Inhaber haben uns beispielsweise das Gelände und in diesem Jahr sogar Glühwein zur Verfügung gestellt.“ Hexenfigur landet in Flammen Dass die Kesselhexen mit dem geselligen Verbrennen ausrangierter Christbäume offenbar den Nerv der Leiselheimer getroffen haben,

ist auch dem ASB nicht entgangen. Seit drei Jahren ist der Wohlfahrtsverband mit von der Partie und versorgt die Gäste unter anderem mit Grillgut. Ralf Hoffmann, seines Zeichens Geschäftsführer des Wormser ASB, gab auf dem diesjährigen Knutfest höchstpersönlich den Grillmeister und war mit Freude bei der Arbeit. „Durch eine Mitarbeiterin kamen wir vor drei Jahren mit den Kesselhexen zusammen. Es ist jedes Jahr ein schönes Fest bei dem der ASB gerne hilft“, betonte Hofmann. Neben traditionellen KnutfestElementen konnten die leiselheimer im Jahr 2014 unterdessen auch eine Premiere erleben. Zumal nicht nur die Weihnachtsbäume dran glauben mussten. Neben den Nadelbäumen ging diesmal auch eine Hexe - selbstverständlich nur eine Figur - regelrecht in Flammen auf. Was es damit auf sich hatte, konnte Uschi Kestler erklären: „Die Hexenfigur von unserem Backfischfestwagen ist in die Jahre gekommen, jetzt haben wir eine neue gebastelt und verabschieden unsere Alte auf diesem Weg.“

KURZ NOTIERT

Tag des großen Gebets HORCHHEIM Die Katholische Pfarrgemeinde lädt ein zum Großen Gebet am Sonntag, 19. Januar, in die Pfarrkirche Sankt Martin. Die feierliche Eröffnung ist um 11 Uhr. Bis 13 Uhr wird die Möglichkeit zur stillen Anbetung gegeben. Die Betstunde der Jugend schließt

sich um 13 Uhr an. Um 14 Uhr gestaltet der Pfarrgemeinderat die Veranstaltung. Heppenheimer Gläubige sind um 15 Uhr eingeladen. Schließlich beginnt um 16 Uhr die Abschlussvesper mit Predigt und sakramentalem Segen.0

Landfrauen laden ein

Damensitzung beim Liederkranz

LEISELHEIM Der LandfrauenVerein Leiselheim 1984 lädt am Donnerstag, 23. Januar ein zur Kochveranstaltung mit Karin Hartenbach. Um 19 Uhr steht im evangelischen Gemeindehaus das Thema „Kartoffeln – vielseitig, regional und gesund“ auf dem Programm. Die Landfrauen bitten darum, eigenes Probiergeschirr mitzubringen. Anmeldungen sind möglich unter Telefon 06241/75000 oder 06241/ 75372.

WEINSHEIM Die große Damen-

wurde mit Heppenheims Ortsvorsteher Karl-Otto Fischer der wohl lustigste Neujahrsempfang im Umkreis von Worms gefeiert. Mit seinen originellen Sprüchen und Kommentaren sorgte Fischer für wahre Lachsalven unter den zahlreichen Gästen. Wie immer stand der CDU-Politiker bei seiner Rede auf einer roten Cola-Kiste „um die Genossen zu erfreuen“, denn an Körperlänge habe er auch im vergangenen Jahr nicht zugelegt, schmunzelte Fischer. Viel zu berichten gebe es nicht über das vergangene Jahr. Erfreulich sei, dass die Bautätigkeit im neuen Wohngebiet „Auf der Kolbenmühle“ endlich angefangen habe. Schon 30 Baugrundstücke sind verkauft und die Hälfte davon bereits bebaut. „Ich hoffe, dass im Frühjahr die Aktivitäten weiter vorangehen, und dass viele junge Familien nach Heppenheim ziehen.“ Das sei dringend notwendig für den Weiterbestand der Wiesengrundschule. Ein Grund zur Freude sei auch, dass sich dort ein Betreuungsverein gegründet habe, was vor allem für berufstätige Eltern wichtig ist. Ausblick auf 1250-Jahr-Feier 2014 soll die K3 in Richtung Pfeddersheim instand gesetzt werden. Für die finanziellen Mittel haben sich der Landtagsabgeordnete Jens Guth und Oberbürgermeister Michael Kissel (beide SPD) eingesetzt. Beim Busverkehr werde Heppenheim zwar keine „Klinikum-Linie“ bekommen, dafür aber modernere Busse mit weniger CO2-Ausstoß und Niedrigeinstieg, was besonders für ältere und beeinträchtigte Menschen von Bedeutung ist. Vorausschauend nannte Fischer das Jahr 2016, in dem Heppenheim sein „1250–Jahre-Jubiläum“ feiert.

„Karl-Otto Fischer ist ein Mann der klaren Ansage, der auch die Dornen mit den Rosen verkaufen kann, der mit Humor und Witz wichtige und ernste Inhalte durchzusetzen kann. Er ist ein großartiger Mann, ich werde ihn vermissen.“ Oberbürgermeister Michael Kissel, über Heppenheims Ortsvorsteher Karl-Otto-Fischer, der nach 15 Jahren als Ortsvorsteher im Mai aus dem Amt scheidet.

Dann wird Fischer allerdings nicht mehr im Amt sein, denn bei den Kommunalwahlen im Mai will er nicht mehr als Ortsvorsteher und Stadtratsmitglied kandidieren. 15 Jahre Ortsvorsteher, 20 Jahre Kommunalpolitik und Engagement in weiteren Ämtern sind genug, sagte er. Jetzt will der fast 75-Jährige sein Leben ohne Termindruck genießen. „Der Wunsch an meinen Nachfolger oder Nachfolgerin ist, dass er oder sie sich so einsetzt wie ich es versucht habe“, so Fischer. In seiner Amtszeit habe er viel Unterstützung erfahren durch OB Kissel, aber auch durch städtische Mitarbeiter, die oft unbürokratisch

AUSGEZEICHNET Für vielseitiges Engagement wurden geehrt: Engelbert Senn, langjähriger stellvertretender Ortsvorsteher, jetzt im Ruhestand Ingeborg Beiersdorf, seit 2005 evangelische Pfarrerin in Heppenheim, die nach Osthofen versetzt wird Bardo Maria Haus, zehn Jahre lang katholischer Pfarrer der Eisbachtalgemeinden, jetzt im Ruhestand Dr. Gerd Erhard, jahrelang praktischer Arzt in Heppenheim, jetzt im Ruhestand, aktiv bei der kostenlosen medizinischen Versorgung von Obdachlosen und Menschen in prekären Armutslagen Silvia Bloedorn wurde für ihre sportlichen Leistungen geehrt. Unter anderem gewann sie die Deutsche Meisterschaft im 100-Meter-Lauf mit 14,51 Sekunden

kleine Arbeiten ausführten. Besondere Unterstützung kam auch von den Ortsbeiratsmitgliedern Ludwig Gorth und Günther Raquet sowie von Thomas Klein von der Freiwilligen Feuerwehr, wie Fischer ausdrücklich betonte. Sein Dank galt auch den Vereinen und ehrenamtlich Tätigen für die Ausrichtung der Feste oder der Wettkämpfe wie Agility-Turniere des Hundesportvereins. Lob von OB Michael Kissel Den meisten Spaß habe er daran, dass er aus dem vormals zerstrittenen Ortsbeirat eine harmonisierende Gemeinschaft machen konnte, für die nicht die Parteipolitik, sondern die Interessen von Heppenheim im Vordergrund stehen. „Das ist eine wertvolle Sache“, sagte der Ortsvorsteher. „Hier sind Kompetenz und Aufrichtigkeit mit unglaublichem Humor gepaart“, lobte OB Kissel. „Fischer ist ein Mann der klaren Ansage, der auch die Dornen mit den Rosen verkaufen kann, der mit Humor und Witz wichtige und ernste Inhalte durchzusetzen kann. Aus Heppenheim kamen kaum Anträge und dennoch wurde so viel gemacht. Fischer kann mit Menschen umgehen und sie auch zu Eigeninitiative bringen.“ Bezeichnend für ihn im Stadtrat waren seine kernigen aussagekräftigen Sätze, denen jeder zuhörte, so Kissel. „Sie sind ein großartiger Mann, ich werde Sie vermissen“ und es folgte nicht enden wollender Applaus der Gäste, darunter zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft. Vermissen wird man auch das traumhafte Tortenbüffet, zu dem Gerda Fischer im Anschluss an den Empfang im evangelischen Gemeindehaus wieder eingeladen hatte. Nach dem traditionellen Singen der Deutschen Nationalhymne kamen die Sternsinger, um Spenden zu sammeln. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch die Eisbachmusikanten.

sitzung des Gesangvereins Liederkranz 1872 Weinsheim findet am Samstag, 1. Februar, 19.11 Uhr, im Weinsheimer Sportheim statt. Die „Eisbachraben“ können auf eine sechzigjährige Tradition zurückblicken und werden dieses Jubiläum besonders feiern. S Eintrittskarten sind bei Margot Kuhn, Telefon 06241/34881, und Marga Kühfuss, Telefon 06241/33472 erhältlich.

EWR-Arbeiten in Rheindürkheim RHEINDÜRKHEIM In dieser Woche haben EWR-Arbeiten in Rheindürkheim: Ein neues Mittelspannungskabel wird von Lehnkeringstraße 17 über Osthofener und Oderstraße bis zur Wiesenstraße 27 bis 11 verlegt. Die Arbei-

ten werden etwa neun Wochen andauern. Laut EWR beschränken sich die Beeinträchtigungen für die Anwohner auf die allgemeine Arbeitszeit von 7 bis 17 Uhr. Dennoch könne es vereinzelt zu Behinderungen kommen.

Ortsvorsteher Karl-Otto Fischer (zweiter von rechts) und OB Michael Kissel mit den Geehrten: Pfarrerin Ingeborg Beiersdorf, Dr. Gerd Erhard, Engelbert Senn, Silvia Bloedorn und Pfarrer Bardo Maria Haus (von links). Foto: Bea Witt


Worms 3

Samstag, 18.01.2014 | KW 03

„Müssen unsere Chancen nutzen“

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Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken spricht auf Kuratoriumstagung über Zukunft des Zuckerrübenanbaus

Produktivität steigern „Wir wissen die Ministerin an unserer Seite“, stellte der Vorsitzende des Kuratoriums, Dr. Fred Zeller, im Namen der Rübenanbauer fest. Das enthebe alle jedoch nicht der Anstrengungen,

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Die rheinland-pfälzische Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken bedauerte auf der Tagung des Kuratoriums für Versuchswesen und Beratung im Zuckerrübenanbau die für 2017 beschlossene Aufhebung des festgeschriebenen Rübenmindestpreises, forderte aber dazu auf, die Entscheidung der Europäischen Union anzunehmen und Chancen zu nutzen. Foto: Rudolf Uhrig in Zukunft die Produktivität zu steigern, „obwohl der deutsche Rübenanbau zu dem leistungsfähigsten in der EU zählt“. Walter Manz, Vorsitzender des Verbandes Hessisch-Pfälzischer Zuckerrübenanbauer und Gastgeber der 40. Vortragstagung im Mozartsaal des „Wormsers“, bat die Praktiker, die Herausforderungen anzugehen, „indem wir den Fortschritt gemeinsam vorantreiben“.

Der Verband der Hessisch-Pfälzischen Zuckerrübenanbauer betreut rund 2.200 Landwirte mit einer Rübenanbaufläche von rund 23.000 Hektar. Obwohl sich die Ertragszahlen in den letzten zehn Jahr kontinuierlich erhöhten, wird man an einer weiteren Steigerung der Produktivität arbeiten müssen, meinten sowohl Dr. Fred Zeller als auch Walter Manz. Eine noch größere Effi-

zienz versprachen sich die Tagungsteilnehmer von einer Reihe von Fachvorträgen, die diese Veranstaltung ganztägig prägten. Referiert wurde über optimierte Düngung, die Kontrolle von Blattkrankheiten und wie man „Nematoden in Schach halten“ kann. Die mobile Beratung im Zuckerrübenanbau wurde vorgestellt, die Auswirkungen des Klimawandels auf den Anbau

beleuchtet und der Fokus auf die Märkte für Zucker und Bioethanol gelenkt. Einen vielbeachteten Vortrag über die „Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit des Zuckerrübenanbaues in Hessen und Rheinland-Pfalz“ hielten Dr. Christian Lang (Geschäftsführer des Verbandes Hessisch-Pfälzische Zuckerrübenbauer, Worms) und Volker Schütthelm (Südzucker, Rübenabteilung Offstein). ANZEIGE

Für Erhalt der Kirche

KURZ NOTIERT

Kaltenborn spendet 1000 Euro an St. Martin Von Margit Knab WORMS

Im Familienverbund übergaben Stefanie und Paul-Stephan Günther zusammen mit ihren Kindern Emily und Paula Marie (von links) von der Metzgerei Kaltenborn und mit Alexandra Brand, geborene Günther, (rechts) eine Spende von 1.000 Euro an den Fördervereinsvorsitzenden von St. Martin, Wolfgang Kaufhold und Helmut Steuer (stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates). Dieser Betrag soll mithelfen, Bauschäden in der Kirche zu beseitigen. Foto: Privat

Geschenke waren beim letzten Weihnachtsfest in der Metzgerei Kaltenborn nicht angesagt, dafür waren die Kunden in eine Spendenaktion für den Förderverein der Kirche St. Martin eingebunden: „Von jeder Bestellung für die Festtage, die eingekauft oder aufgegeben wird, spenden wir einen Euro an den dortigen Förderverein“, hatte Metzgermeister Paul Stephan Günther die Devise ausgegeben. Insgesamt 1.000 Euro sind auf diese Weise zusammengekommen, ein Betrag, den der hocherfreute Fördervereinsvorsitzende Wolfgang Kaufhold und der stellvertretende Verwaltungsratsvorsitzende der Martinskirche, Helmut Steuer, nun entgegennehmen durften. Die Spende wird unterdessen dringend gebraucht, um Bauschäden im Innern des

Gotteshauses schnellstmöglich zu beseitigen. Anfangs seien einige Kunden doch schon etwas irritiert gewesen, dass „ihre Metzgerei“ keine Weihnachtsgeschenke mehr verteilt, erzählt Alexandra Brand, die zusammen mit ihren Bruder PaulStephan Günther die Idee für diese Hilfsaktion hatte. „Doch als wir den Kunden Einzelheiten des Vorhabens erklärten fanden sie Idee sinnvoll und begrüßenswert“, so Paul Stephan Günther. Dass gerade der Förderverein der Martinskirche mit dieser außergewöhnlichen Spendenaktion unterstützt werden sollte, lag für den Metzgermeister, der in vierter Generation den Familienbetrieb der Metzgerei Kaltenborn in der Wilhelm-LeuschnerStraße führt, auf der Hand: „ Ich war Messdiener in dieser Kirche und ich habe ein großes Interesse daran, dass dieses schöne Gotteshaus erhalten werden kann“.

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Kickers starten Hilfsaktion WORMS Am Sonntag, 19. Januar, will die SG Kickers Worms nicht nur ihren neuen Trainer vorstellen, sondern auch ganz konkrete Hilfe für Menschen leisten, die in Not geraten sind. Deshalb ruft der Verein zwischen 12 und 15 Uhr zusammen mit der Stefan-Morsch-Stiftung zur Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke auf dem Sportgelände der SG Kickers im Lerchenweg 20 auf. „Als Verein sind wir uns der sozialen Verantwortung bewusst“, so der Vorstand der SG Kickers. Die SG Kickers wollen mit gutem Beispiel vorangehen und rufen jeden Bürger zwischen 18 und 40 Jahren zur Typisierung auf. Wer sich vorab über das Thema Stammzellspende informieren möchte, kann sich unter www. stefan-morsch-stiftung.de oder unter der gebührenfreien Hotline 0800/7667724 informieren.

Ab November bis einschl. Februar Mo. + Di. Ruhetag

Schweinenackensteak mit Zwiebeln und Pommes Pochiertes Fischfilet auf Pesto Nudeln Kohlroulade mit Püree Spaghetti in Käserahmsoße Bohneneintopf

Von Margit Knab WORMS Mit dem Druck auf die Wirtschaftlichkeit des Zuckerrübenanbaues ab 2017 müssten sich die deutschen Rübenanbauer vertraut machen, meinte die rheinland-pfälzische Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken auf der 40. Vortragstagung des Kuratoriums für Versuchswesen und Beratung im Zuckerrübenanbau. Geschuldet sind diese beunruhigenden Aspekte der in vier Jahren auslaufenden Quotenregelung, zusammen mit der Aufhebung des festgeschriebenen Rübenmindestpreises. Ulrike Höfken (Bündnis 90/Die Grünen) bedauerte es, dass die derzeitige Marktordnungsregelung nicht bis 2020 hinausgeschoben werden konnte. „Wir müssen jedoch jetzt die politische Weichenstellung der EU für die Zukunft unseres Zuckerrübenanbaues annehmen und unsere Chancen nutzen“, erklärte sie vor mehreren Hundert Landwirten, Vertretern aus allen deutschen Zuckerrübenverbänden, der Politik sowie Gästen aus Österreich, Frankreich, Belgien, Polen und Moldawien. Das Landwirtschaftsministerium unterstütze deshalb mit großer Überzeugung das Projekt „Zukunft Zuckerrübe“, mit dem Empfehlungen für einen umweltschonenden und gleichzeitig wirtschaftlichen Zuckerrübenanbau in Rheinland-Pfalz und Hessen erarbeitet würden, so Ministerin Höfken. Für ihr Ministerium sicherte sie weitere Unterstützung zu, wie die Fortführung von Aus- und Weiterbildungsprogrammen sowie Beratungen.

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Grundstücksmarktbericht 2013 erschienen

40 Jahre erfolgreiche Markpräsenz

WORMS Nach einer längeren Unterberechung ist nun der neue Grundstücksmarktbericht 2013 für den Bereich der Stadt Worms erschienen. Insgesamt hat die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Grundstückswerte für den Bereich der Stadt Worms im Jahr 2012 rund 1.000 Urkunden mit etwa 1.200 Objekten für Worms einschließlich der 13 Stadtteile erfasst. Dies entspricht in etwa der Anzahl der zurückliegenden Jahre. Zunächst ist festzustellen, dass der Geldumsatz für bebaute Grundstücke im Jahr 2012 gegenüber dem Vorjahr deutlich zunahm. Die bebauten Grundstücke beinhalten Wohn- und Geschäftsgrundstücke sowie Eigentumswohnungen. Im Jahr 2012 wurden auf diesem Sektor rund 134 Millionen Euro umgesetzt, im Jahr 2011 waren es rund 122 Millionen Euro. Dabei entwickelten sich die Objektgruppen unterschiedlich. Der Umsatz für Wohngrundstücke und Eigentumswohnungen verringerte sich um etwa acht Prozent. Dagegen nahm der Umsatz für gewerblich genutzte Grundstücke deutlich zu und liegt nunmehr bei rund 34 Millionen Euro gegenüber 17 Millionen Euro im Jahr 2011. Der Geldumsatz bei landwirtschaftlichen Grundstücken ist nahezu unverändert und beträgt rund 1,7 Millionen Euro, obwohl die Anzahl der Kaufverträge für diesen Teilmarkt zurückging. Diese Entwicklung deutet auf gestiegene Preise in einem einzelnen Bereich hin, konkret für den Bereich der Weingärten. Auf Grund des verhältnismäßig hohen landwirtschaftli-

Immobilien Service Denschlag gilt seit

Unterschiedliche Entwicklung auf dem Wormser Immobilienmarkt / Verkauf von Wohnbauplätzen leicht gestiegen

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jeher als leistungsstarker Partner

Der Grundstücksmarktbericht 2013 bildet die Entwicklungen auf dem Wormser Immobilienmarkt ab und kann unter anderem bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses bestellt werden. Foto: Rudolf Uhrig chen Flächenanteils in der Stadt Worms besitzt dieser Teilmarkt einen hohen Stellenwert. Der Verkauf der Wohnbauplätze ist im Jahr 2012 gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. 2012 wurden 63 Wohnbauplätze verkauft, 2011 waren es nur 53 Verkäufe. Die höhere Anzahl im Jahr 2012 ist vorrangig auf das Neubaugebiet in Heppenheim „Auf der Kolbenmühle“ zurückzuführen. Die Anzahl der Zwangsversteigerungen ist im Jahr 2012 mit 33 Fällen gegenüber dem Vorjahr mit 37 geringfügig

zurückgegangen. Die Geschäftsstelle konnte Preissteigerungen im Segment Eigentumswohnungen (Weiterverkauf) für Appartements feststellen. „Dagegen ist der Immobilienmarkt auf dem Gebiet der Ein- und Zweifamilienwohnhäuser entgegen vieler subjektiver Empfindungen sehr ausgewogen und im Vergleich zu den Nachbarregionen können die Preise für Wohnbauland noch als günstig angesehen werden“, so Henning Stramm, der Vorsitzende des Gutachterausschusses.

Erstmalig enthält der Grundstücksmarktbericht 2013 Liegenschaftszinssätze für verschiedene Objektarten sowie neue Marktanpassungsfaktoren. Für die Darstellung der langfristigen Bodenpreisentwicklung leitet der Gutachterausschuss Bodenpreisindexreihen ab. Unterschieden werden hier Zeitreihen für Wohnbauland, Ackerland und Weingärten. Alle drei Indizes beziehen sich auf das Basisjahr 2010. Die Steigerung mit etwa 2 Prozent innerhalb eines Jahres für Wohnbauland und +5 Pro-

zent für Ackerland ist noch moderat. Einen deutlichen Preisanstieg von mehr als 15 Prozent gegenüber 2011 gab es für Weingärten. Der Grundstücksmarktbericht kann zum Preis von 35 Euro im PDF-Format oder als Druckausgabe zum Preis von 45 Euro zuzüglich Versandkosten bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses, unter www.gutachterausschuss. worms.de, oder telefonisch gegen Mitteilung der Rechnungs- und Lieferadresse unter 06241/8536214 bestellt werden.

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WORMS Seit fast 20 Jahren, davon 13 Jahre im Westen von Worms, vermittelt Trapp Immobilien & Marketing Wohnimmobilien mit Persönlichkeit und Stil. In Worms und Umgebung genießt das Unternehmen einen ausgezeichneten Ruf, wenn es um den Verkauf und die Vermietung anspruchsvoller Wohnungen und Häuser geht. 2013 erhielt das Unternehmen gewisse Auszeichnungen für die große Kundenzufriedenheit und die hohe Qualität ihrer Arbeit. Stefanie Trapp und Ihr Team vermitteln nicht nur, sondern bieten Ihren Kunden ebenso ein zielgruppenorientiertes Marketing für Immobili-

Jahren ist der Name Rebenich ein fester Begriff in der regionalen Immobilienlandschaft. Vom Erstkontakt über Kunden- und Interessentenbetreuung bis Angebot sowie Verkauf: Mit Fachwissen, Fingerspitzengefühl und flexiblem Engagement bringt das kompetente Team von Rebenich-Tiesler Immobilien in der Wormser Straße 27 in Horchheim Verkäufer und Käufer beziehungsweise Vermieter und Mieter einer Immobilie zusammen. Für Hans Tiesler, der das Unternehmen leitet, steht ein vertrauenswürdiger Service an erster Stelle – treu den Leitwörtern von Rebenich-Tiesler Immobilien: „Pünktlichkeit, ehrliche Beratung und Kompetenz“. Nicht zuletzt deswe-

en sowie weitere Dienstleistungen an, die den Auftraggebern, Zeit, Arbeit und Geld ersparen. Zu diesem perfekten Service passen die außergewöhnlichen, lichtdurchfluteten, loftähnlichen Geschäftsräume im Wohnpark Alte Brauerei, selbstverständlich mit Kundenparkplätzen direkt vor der Tür, in denen das Team ihre Kunden und Interessenten willkommen heißt. In diesem Jahr wird ausserdem wieder die Ausstellungsreihe „Kunst und Immobilien“ fortgeführt werden. Man darf gespannt sein, welchen überregional bekannten Künstler Trapp Immobilien & Marketing dafür gewinnen konnte.

gen bekomme das Maklerbüro die meisten Aufträge auf Empfehlungen hin vermittelt, berichtet der Inhaber und Geschäftsführer. Das komplette Angebot des Unternehmens findet sich auf renommierten Internetportalen. Die Objekte werden dort mit zahlreichen Bildern, teilweise sogar mit Videos und eigener Homepage beschrieben. So individuell wie die eigenen vier Wände sind auch die Finanzierungsmöglichkeiten, die angeboten werden. Hier wird das Maklerbüro von Willi Müller unterstützt. Der unabhängige Baufinanzexperte ist schon seit 35 Jahren im Geschäft und bringt die Kunden von Rebenich-Tiesler schnell, persönlich und kompetent zur eigenen Wunschfinanzierung.

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Objekte werden bei RebenichTiesler ausschließlich nach einem eigenen System bewertet. Ob Käufer oder Verkäufer, eine realistische Preisfindung ist für jede Partei von großem Vorteil, so Hans Tiesler, der bereits seit 22 Jahren in der Branche tätig ist. Der Grundstein des Unternehmens wurde 1947 in Bensheim gelegt. 1971 gründete Norbert Rebenich die Firma Rebenich Immobilien in Worms. Die Übernahme des Betriebes durch Hans Tiesler erfolgte im Jahre 2008. Rund acht Jahre leiteten Hans Tiesler und Norbert Rebenich das Immobilienbüro gemeinsam. Mehr Infos erhalten Interessierte online unter www.rebenich-worms.de oder unter Telefon 06241 / 2000835.

WORMS Immobilien Service Denschlag gilt seit jeher als leistungsstarker und vertrauensvoller Partner rund um die Immobilie. Das Unternehmen, das am Neumarkt 7 in Worms ansässig ist, kann auf 40 Jahre erfolgreiche Marktpräsenz zurückblicken und ist spezialisiert auf den Verkauf und die Vermietung von Immobilien in Worms und dem direkten Umland. Der Vollservice umfasst den Verkauf und die Vermietung von Einund Mehrfamilienhäusern, Eigentumswohnungen und Bauplätzen ebenso wie von landwirtschaftlichen Anwesen und Gewerbe-Einheiten. Die Bereiche Bauen, Mieten, Kauf und Verkauf von Immobilien, Baufinanzierungen und Kapitalanlagen sind Fachgebiete des Büros. Für vorgemerkte Kunden sucht das Maklerunternehmen praktisch ständig Ein- und Zweifamilienhäuser, Stadthäuser und Eigentumswohnungen, aber auch Anlageimmobilien (Mehrfamilienhäuser, Wohn- und Geschäftshäuser), Ge-

werbeeinheiten und Wohnungen sowie Einfamilienhäuser zur Miete. Beim Kauf oder Verkauf der Immobilie wird Wert gelegt auf vertrauliche Termine vor Ort mit kompetenter Beratung und Bewertung. Die Profis von ISD erstellen zudem individuelle Vermarktungskonzepte und sichern kompetente Kauf- und Verkaufsberatung zu, ebenso wie die diskrete Vermittlung der Immobilie an vorgemerkte Kunden. Die Fachleute des dem Immobilienverband Deutschland (ivd) angehörigen Unternehmen führen für Kunden Verkaufsverhandlungen, beraten rund um die Gestaltung des Kaufvertrags und begleiten zum Notartermin. Auch nach dem Kauf steht ISD seinen Kunden immer als Ansprechpartner zur Verfügung. Eine korrekte und reibungslose Abwicklung wird von Anfang an zugesichert. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Telefon 06241/6961 oder im Netz unter der Adresse www.denschlag.de.

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Kompetenz verkaufen, vermieten und verwalten WORMS Mit Seriosität, Professionalität und erstklassiger Fachkompetenz für seine Kunden empfiehlt sich Ross Immobilien e.K seit 1995 als Ansprechpartner in allen Fragen des Immobilienerwerbs und -verkaufs, sowie der Vermietung und Verwaltung. Inhaberin Christiane Ross-Herchenröther bietet umfassenden Service. Das Unternehmen mit Sitz in der Liebenauer Straße unterhält Liegenschaften im ganzen Rhein-Main-Gebiet. Verkaufen, vermieten, verwalten - in diesen drei Worten lässt sich das Tätigkeitsfeld umreißen, das auch die professionelle und fachgerechte Bewertung von Immobilien umfasst. Seit diesem Jahr wird auf Grund der großen Nachfrage unserer Kunden, ein Hausmeister-Service angeboten. „Unsere Firmen-Philosophie ist eine Zusammenfassung von grundlegenden Werten, Einstellungen und übergeordneten Ideen, um Ihre Immobilienwerte dauerhaft zu schützen und erfolgreich am Markt anzubieten, zu vermieten beziehungsweise zu verkaufen oder zu verwalten“, erklärt Christiane RossHerchenröther, die auch Gründerin

des Unternehmens ist, und führt weiter aus: „Ich stehe mit meinem Namen hinter unserem Handeln und unserem Verhalten gegenüber Ihnen und Ihren Kunden beziehungsweise Mietern“. Ross Immobilien e.K arbeiten auch mit anderen Hausverwaltungen zusammen und kooperiert bei Bedarf auch mit anderen Maklern. „ Sie ist Immobilienmaklerin, Hausverwalterin, Xpert Business Managerin in Betriebswirtschaft und Rechnungswesen, sowie geprüfte Fachkraft für internes und externes Rechnungswesen (XB). Im Blick hat sie in ihrem Unternehmen die interne Weiterbildung ebenso wie externe Fortbildungsmaßnahmen, kontinuierliche Kommunikation mit Immobilienfachkreisen und die neusten juristischen Entwicklungen in der Immobilienbranche. „Durch meine ausgesprochen gute Teamfähigkeit bin ich jederzeit in der Lage, Arbeitsergebnisse im Team miteinander abzustimmen und konstruktive Einwände in die eigenen Arbeitsergebnisse einfließen zu lassen“. Weitere Informationen unter Telefon 06241/ 595809 und online unter www.rossimmobilien.de.

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Spieleaktion vom 20. bis 26. Januar WORMS Noch ist es kalt und früh dunkel draußen. Das ist die beste Zeit, um mit der Familie oder Freunden einen Spielenachmittag zu veranstalten. Wer gerne Gesellschaftsspiele spielt, aber nach neuem Input sucht oder keinen Spielpartner hat, der ist vom 20 bis 26. Januar in der Kaiser Passage bestens aufgehoben. In Zusammenarbeit mit dem Spieleclub des WSB e.V. können Sie während der Spielewoche „COM Spielen“ Neuheiten probespielen und sich beim Tur-

nierspiel „Carcasonne“ in Südseeatmosphäre gegen Mitstreiter behaupten. Falk Ruckert, Projektleiter des Spieleclubs, und sein Team steht Ihnen als Erklärbär zur Verfügung. Abgerundet wird das Angebot durch einen Bringand-Buy-Flohmarkt. Teilnahmebedingungen finden Sie unter: www.kaiserpassageworms.de Und für alle, die eine Pause von Gesellschaftsspielen brauchen, steht im 1. Obergeschoss die neue PS4 oder Xbox One zur Verfügung.

Christen beten für Worms WORMS Am Samstag, 18. Januar,

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20 Uhr, findet im Hagenbräu die Abschlussveranstaltung der Internationalen Gebetswoche statt. Das Anliegen an diesem Abend lautet: „Christen beten für Worms“. Als Gastredner werden Waldemar Herder, Sozialdezernent der Stadt Worms, sowie der frühere Chef des

Sozialamtes, Manfred Baumann, zu Wort kommen. Die Interviews werden geleitet vom Stadtratsmitglied Carlo Riva. Das Programm wird musikalisch umrahmt von Michael Gundlach. Durch den Abend führen die Pastoren Michael Wiche und Hilmar Schultze von der Freien Evangelischen Gemeinde.

Foto: Autohaus Stein

Eine Reise ins Disneyland gewinnen Kinder-Flohmarkt im Autohaus Stein / Gewinnspiel mit tollen Preisen WORMS Das Toyota Autohaus Stein veranstaltet den ersten großen Kinder-Flohmarkt am Samstag, 22. Februar, von 9 bis 16 Uhr im Autohaus in Pfeddersheim, in der Weinbrennerstraße 4. Anbieter können sich ab sofort, bis zum 15. Februar, unter Telefon 06247/905185 anmelden. Es erwartet Sie ein spannendes Spiel- und Spaßprogramm

für Groß und Klein: um 11 Uhr präsentiert die Initiative Sicheres Worms mit der SIWO-Puppenbühne ein pädagogisches Puppenspiel für Kinder und Jugendliche. Kindersitze und Babyschalen stehen in großer Auswahl zum Anschauen und Ausprobieren bereit. Zudem gibt es für alle Teilnehmer und Besucher die „Family & Friends“-Card mit vielen exklu-

siven Angeboten und einem großem Gewinnspiel. Hauptpreis ist eine Reise ins Disneyland nach Paris mit der ganzen Familie. Weiterer Gewinn ist eines von 100 original Toyota Bobby-Cars. Familien, Kinder, Jugendliche und Interessierte sind herzlich willkommen. Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich auch gesorgt. Das Autohaus Stein Team freut sich auf Sie!


Immobilien-Spezial 5

Samstag, 18.01.2014 | KW 03

Immobilienexperten und Makler der Nibelungenstadt fordern, dass die Politik mehr stadtnahe und hochwertige Wohngebiete - so wie hier im Liebenauer Feld - schafft. Foto: Rudolf Uhrig

„Worms als Wohnstadt etablieren“ Immobilienexperten fordern mehr hochwertige Wohngebiete / Bei weichen Standortfaktoren nachbessern

Von Sascha Diehl WORMS Wo lässt es sich in Worms besonders gut leben? Welche Orte in der Stadt sind fĂźr Familien attraktiv und wo verschlägt es Singles und Paare ohne Kinder hin? Und Ăźberhaupt: Was kosten Immobilien in Worms im Durchschnitt? Spannende Fragen, zumal die entsprechenden Antworten auch Hinweise darauf geben, wie sich Worms als Stadt entwickelt und wo Defizite oder Potenziale in der Stadtentwicklung existieren. Das Problem dabei: So spannend derartige Fragen und die Antworten darauf auch sein mĂśgen, so schwierig ist die Suche nach Experten, die sie zuverlässig beantworten kĂśnnen. Bei genauem Hinsehen kann der Immobilienverband Deutschland IVD, gewissermaĂ&#x;en die Interessenvertretung der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen, die passenden Antworten liefern. Einblicke in Marktentwicklung Sachverständige aus der gesamten Bundesrepublik erstellen alljährlich den IVD-Immobilien-Preisspiegel, erfassen damit die Entwicklung der Immobilienpreise und ermĂśglichen somit RĂźckschlĂźsse, wohin es Käufer und Mieter zieht oder welche Regionen fĂźr Privatpersonen, Firmen und Unternehmen besonders attraktiv erscheinen. FĂźr die Stadt Worms hat Immobilien-Sachverständiger Bernd Täffner gemeinsam mit zehn Mitstreitern aus der Maklerbranche den IVDPreisspiegel 2014 erstellt – und so einen Beitrag zum IVD-Immobilien-Preisspiegel fĂźr die gesamte BRD geleistet. Letzterer markiert fĂźr den Sachverständigen „die grĂśĂ&#x;te und wichtigste Sammlung von Immobilien-Fachwissen in ganz Deutschland“ und wird demnächst offiziell vorgestellt. Gleich-

wohl hat Täffner eine Ausnahme gemacht und dem Wochenblatt vorab Einblicke in die Entwicklung des Wormser Immobilienmarktes ermĂśglicht. Keine explodierenden Preise Das vielleicht wichtigste Ergebnis des Immobilien-Preisspiegels: Von einer Ăœberhitzung des Marktes, also explodierenden Preisen, wie sie in anderen Städten zu beobachten ist, kann laut Täffner in Worms keine Rede sein. „Die Preise sind immer noch moderat“, berichtet Täffner, der das Problem der Stadt an einer ganz anderen Ecke sieht. „Es ist so, dass kaum noch etwas auf dem Markt ist, sodass wir momentan das Problem haben, dass die Nachfrage grĂśĂ&#x;er ist als das Angebot“, sagt der Experte. Die Folge dieser Entwicklung: Während Worms, was die Zahl der neu entstandenen Nichtwohngebäude – hierunter fallen beispielsweise Firmengebäude, Kitas, Garagen sowie alle weiteren Gebäude, die nicht zum Wohnen genutzt wer-

den - im Vergleich der kreisfreien rheinland-pfälzischen Städte den dritten Rang einnimmt, liegt die Nibelungenstadt bei den Wohngebäuden im Städtevergleich nur auf dem 8. Platz. HeiĂ&#x;t Ăźbersetzt: FĂźr Firmen und Unternehmen ist Worms hinter Mainz und Ludwigshafen die drittattraktivste rheinland-pfälzische Stadt, was Privatwohnungen betrifft, verschlägt es die Menschen aber eher nach Landau, Mainz, Trier, Speyer, Frankenthal, Ludwigshafen oder Kaiserslautern. Problematische Entwicklung? Ein Trend, von dem auch Stefanie Trapp und Claudia MĂźller, Inhaber der MaklerbĂźros Trapp-Immobilien und MĂźller-Immobilien, ein Lied singen kĂśnnen - und eine Entwicklung, die fĂźr die Stadt bald problematisch werden kĂśnnte. „Es fehlt beispielsweise an stadtnahen adäquaten Wohngebieten, die den AnsprĂźchen von Familien genĂźgen“, meint beispielsweise Stefanie Trapp, die hier dringen-

den Handlungsbedarf sieht. Denn: Wolle die Politik Worms als lebenswerte Wohnstadt etablieren, sei die Ausweisung von Neubaugebieten nahezu der einzig gangbare Weg. „Wir sehen seit Jahren, dass die AnsprĂźche gewachsen sind, die Leute suchen nach hochwertigen Objekten in guter Lage und sind, wenn sie etwas gefunden haben, auch bereit Geld in die Hand zu nehmen“, meint die Maklerin. „ÖPNV-Anbindung verbessern“ Ganz ähnlich beurteilt Claudia MĂźller die aktuelle Situation in Worms. „Wenn wir wollen, dass auch Menschen aus der weiteren Region nach Worms kommen, um hier zu leben und natĂźrlich auch ihr Geld auszugeben, brauchen wir mehr vernĂźnftige Wohngebiete“, sagt die Herrnsheimerin. „Und das gilt fĂźr Familien, Paare und Singles gleichermaĂ&#x;en, weil wir fĂźr die einen keine stadtnahen Bauplätze oder Häuser in den Vororten haben und die anderen nicht in die Innenstadt wollen, weil es da keine

Die Maklerinnen Stefanie Trapp und Claudia Mßller hoffen ebenso wie der Immobilien-Sachverständige Bernd Täffner, dass die Politik mehr unternimmt, um Worms als Wohnstadt attraktiver zu machen. Foto: Privat

Parkplätze gibt oder sie ihre Kinder nicht auf die dortigen Grundschulen schicken wollen.“ AuĂ&#x;erdem mĂźsse bei den sogenannten weichen Standortfaktoren, etwa der Infrastruktur, nachgebessert werden. „Wir brauchen zum Beispiel eine bessere Bahnanbindung an das Rhein-MainGebiet, schnellstmĂśglich eine Anbindung an die S-Bahn oder eine vierspurige Anbindung an die hessischen Autobahnen 5 und 67“, findet MĂźller. „Nur dann kann das Potenzial, das Worms schon durch die Lage der Stadt zweifellos hat, auch genutzt werden“. Apropos Potenzial nutzen: Hierzu gehĂśrt fĂźr MĂźller auch, dass das umstrittene Baugebiet „WEI 7“ am Weinsheimer See realisiert wird oder neben dem „Wormser“, das MĂźller als absoluten Pluspunkt fĂźr die Stadt betrachtet, tatsächlich ein Hotel entsteht.

Einen noch innovativeren Ansatz vertritt Bernd Täffner. „Wir werden es kaum schaffen, Worms als Industriestadt zu vermarkten, weil wir momentan keine geeigneten Flächen haben, deswegen mĂźssen wir versuchen, mit anderen Faktoren zu punkten“, findet der Immobilien-Experte, der Worms als Wohn-, Bildungs- und Kulturstadt etablieren will. „Dazu mĂźsste man noch stärker auf die Schulen und die Fachhochschule (FH) setzen und das, was im kulturellen Bereich durch die Festspiele oder Jazz & Joy erreicht wurde, weiter ausbauen“. Dann kommen die Leute von ganz alleine und wenn die erst mal da sind, zieht das ganz automatisch eine Belebung der Gastround Einkaufsszene nach sich. Im Ăœbrigen liegen wir relativ zentral und sind von Fluglärm weitgehend verschont. Und das ist etwas, das Worms nach vorne bringen kann.“

Wohnräume und Wohnträume: Kundenzufriedenheit durch Qualität, Erfahrung und Individualität bilienmaklerin Claudia MĂźller vom Magazin „Focus“ fĂźr die Maklerliste „Top-1000-Makler“ der Immobilienmakler Deutschlands ausgewählt worden. Eine beachliche Auszeichnung fĂźr die Wormserin. Mit dem Wochenblatt hat Claudia MĂźller Ăźber ihren anspruchsvollen Job gesprochen. Warum sind sie Maklerin fĂźr Immobilien geworden? Die Idee der Selbständigkeit kam mit der Geburt meines Sohnes. Da ich vorher als Centermanagerin bei einer groĂ&#x;en FacilitymanagementFirma in Frankfurt gearbeitet habe, war nach der Geburt klar, dass ich diesen Vollzeitjob nicht mehr ausĂźben kann. Da ich aus dem Im-

mobilienbereich kam, lag die Idee nahe, sich als Maklerin selbständig zu machen. Was macht den Reiz dieser Tätigkeit aus? Menschen ein neues Zuhause zu vermitteln, in dem sie sich wohl und geborgen fĂźhlen, ist eine groĂ&#x;e Herausforderung. In unserer schnelllebigen Zeit brauchen wir einen RĂźckzugsort, und der ist nun einmal das Zuhause des Menschen. Haben Sie sich auf ein Gebiet innerhalb des Immobiliengeschäftes spezialisiert? Meine Tätigkeit lässt eine Beschränkung nicht zu. FĂźr jedes neue Projekt, ob Vermietung oder Verkauf fĂźr Wohn- oder Gewerbeimmobili-

KONTAKT Interessierte erhalten weitere Infos bei MĂźller Immobilien, Herrnsheimer HauptstraĂ&#x;e 1a (Remise Schloss) unter Telefon 06241/208452 oder unter www. mueller-immobilien-worms.de

en gilt der Grundsatz, die passenden Parteien zusammen zu fßhren. Ich begleite meine Kunden, von der Aufnahme der Immobilie, bis hin zur Marketing- und Verkaufsstrategie und dem Vertragsabschluss. In welchem Gebiet sind Sie mit Ihrem Angebot tätig? Mein Tätigkeitsfeld ist im Umkreis von Worms bis Richtung Mainz

und Mannheim. Die Auftraggeber sind nicht nur regional ansässig. Als neuer Mieter oder Besitzer interessiert man sich natßrlich, in welchem Umfeld das neue Zuhause ist, umgekehrt ist es auch von Interesse fßr Mieter oder Besitzer im Bestand, wer neu dazu kommt. KÜnnen Sie mit Ihrer Tätigkeit im Interesse beider Seiten handeln? Natßrlich ist das mÜglich. Dies ist sogar der Schlßssel zu meinem Erfolg. Nicht das schnelle Geschäft ist bei mir im Vordergrund, sondern Nachhaltigkeit. Wie stellen Sie sicher, dass Sie ein mÜglichst genaues Bild ßber ein Objekt haben?

WORMS Der von der Stadtverwaltung Worms zuletzt 2012 fortgeschriebene Mietspiegel fĂźr die Stadt Worms wird Ăźberarbeitet. Der neue Mietspiegel enthält eine Ăœbersicht Ăźber die Mietpreise in Worms und soll Streitigkeiten zwischen Mietvertragsparteien verhindern. Grundlage fĂźr die Erstellung ist die UnterstĂźtzung der Mieter. Noch bis Ende Februar wird sich die Verwaltung an Mieter wenden und diese um die Beantwortung einiger Fragen bitten. Die FragebĂśgen werden durch Briefwurfsendungen an die Haushalte verteilt. Der ausgefĂźllte Fragebogen kann kostenfrei an die Verwaltung zurĂźckgeschickt werden. Auch bei den Ortsverwaltungen der Vororte kann eine Befragung durchgefĂźhrt werden. Die Teilnahme an der Umfrageaktion ist freiwillig. Unter allen zurĂźckgesandten FragebĂśgen werden attraktive Preise verlost. Es besteht auch wieder die MĂśglichkeit, online an der Umfrageaktion teilzunehmen: www.mietspiegel.worms.de.

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Auf Schulen und FH setzen

Immobilien MĂźller Worms als Top-Makler ausgezeichnet WORMS Im Mai 2013 ist Immo-

Mietspiegel wird Ăźberarbeitet

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Ich beurteile Lage, Ausstattung, eventuelle Renovierungsarbeiten oder Bauschäden. Durch meine jahrelange Erfahrung habe ich sehr gute Kenntnisse. Wenn ich mir unsicher bin, ziehe ich Experten hinzu, ich benÜtige eine neutrale Beurteilung. Diese Dienstleistung ist fßr meine Kunden kostenlos. KÜnnen Sie unseren Lesern einen Tipp geben, um die Wunschvorstellungen ßber das neue Zuhause mÜglichst gut zu realisieren? Am besten fängt man bei seinem monatlichen Budget an, danach richten sich die Wßnsche, die man sich erfßllen kann. Natßrlich ist es wichtig, dass man den Markt sondiert und schaut, was man fßr sein Geld bekommt.

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6 Kultur

Samstag, 18.01.2014 | KW 03

„Der Fleischhauerball“

Unterwegs im Auftrag des Herrn

Sarah Hakenberg am 7. Februar im Lincoln

Tributshow „Blues Brothers“ lässt Kultfiguren Jake und Elwood Blues lebendig werden

Die Blues Brothers begeisterten das Publikum im Wormser Theater mit Humor und zeitlosen Songs. Foto: Alexander Schlögel

Von Gunter Weigand WORMS Seit die beiden Schauspieler Dan Aykroyd und John Belushi in den 1970ern die Blues Brothers erfanden, erfreuen sich die Kunstfiguren einer ungebrochenen Beliebtheit. Vergangene Woche war das fiktive Brüderpaar Jake und Elwood Blues im Wormser Theater zu Gast und begeisterte das Publikum mit einer temperamentvollen Show, in der zeitlose Songs aus Blues, Soul und Rhythm & Blues im Mittelpunkt standen. In den

Hauptrollen der Produktion aus dem Londoner Westend agierten die Sänger Brad Henshaw (Jake) und Daniel Fletcher (Elwood). Auch wenn die Show einige Elemente des bekannten BluesBrothers-Films symbolisch aufgriff – unter anderem wurden auf der Bühne Jake und Elwood von einer zornigen Nonne verprügelt – so konzentrierte sich das Hauptaugenmerk der Produktion auf die Musik. „Everybody Needs Somebody to Love“, „Soul Man“, „Sweet Home Chicago“ – ein Hit folgte hier auf den nächsten. Im

Gegensatz zu den Originalen handelt es sich bei Henshaw und Fletcher um trainierte Sänger, weshalb die Stücke in der Regel zwar anders als im Film, dafür aber einen Tick besser klangen. Die von Steve Parry geleitete Band verzichtete auf großangelegte Soloparts und spielte die Songs knackig und frisch, dass es eine Freude war. Famos auch das weibliche Gesangstrio „Bluettes“, das gelegentlich ins Rampenlicht trat, um Stücke wie „Think“ oder „Respect“ stimmgewaltig zu interpretieren.

Der anarchische Humor, den Aykroyd und Belushi in den „Saturday Night Live“-Shows und im originalen „Blues Brothers“-Film mit Herzenslust ausgelebt hatten, fand sich auch in der Tributshow wieder und sorgte für mancherlei Lacher. So enterten die Musiker bei „I’m a King Bee“ in schwarz-gelb gestreiften Bienenkostümen die Bühne, baumelnde Antennenfühler inklusive. Auch das übertriebene Entsetzen Jakes, als Bruder Elwood plötzlich mit dem „Theme from Rawhide“ und „Stand by your Man“ wasch-

echte Countrysongs anstimmte, wurde von den Akteuren humorvoll rübergebracht. Defizite gab es nur wenige zu bemängeln – an einigen Stellen wurde der Leadgesang Henshaws und Fletchers durch die Band und die Bluettes ziemlich zugedeckt. Außerdem wirkten die Bläserarrangements manchmal etwas dünn, da im Vergleich zur originalen Blues-Brothers-Band weniger Blechbläser mitspielten. Insgesamt war es jedoch ein runder Abend mit zeitlosen Songs, interpretiert von guten Musikern.

Aktualität eines klassischen Stücks Vortrag über „Der gute Mensch von Sezuan WORMS „Der gute Mensch von

Die Gala-Nacht der Stars präsentierte viele überzeugende Stars des Showbusiness in Form von Doubles, darunter auch Liza Minnelli. Foto: Alexander Schlögel

Von Michael Jackson bis ABBA Gala-Nacht der Stars: Überzeugende Doubles von Showgrößen Von Florian Stenner WORMS Mit den Worten: „Die neue Geheimwaffe der Musikindustrie“ begrüßte James Bond am Wochenende die Zuschauer im voll besetzen Theatersaal im „Wormser“, ehe Liza Minnelli in einem bekannt aufreizenden Outfit die Bühne stürmte. Zwar handelte es sich nicht um die echte Broadway-Legende, die sämtliche Preise der amerikanischen Unterhaltungsindustrie ihr Eigen nennen darf, sondern um ihr „Double“. Dieses kam jedoch sowohl stimmlich als auch optisch an das Original heran. Liza Minnelli und über 20 weitere Superstars der Musikgeschichte eroberten am Samstagabend bei der „Gala-Nacht der Stars“ nach einer kurzen Anlaufzeit nicht nur die Wormser Bühne, sondern auch die Herzen der Zuschauer. „Das ist Lebensfreude pur“, zeigte sich Magarethe Schmitt bereits zur Pause begeistert vom bunten Programm der Gala-Nacht. Besonders angetan war sie, wie auch das restliche Publikum, von einer beeindruckenden Live-StepEinlage zum Evergreen „Singing in the Rain“. Auf dieses rhyth-

mische Tanzspektakel folgte der Auftritt eines Filmstars der 1920er Jahre: Zarah Leander griff zum Mikro und legte eine beeindrucke Solonummer hin. Deutlich mehr Betrieb herrschte bei der darauffolgenden Künstlerin, die mit einer kompletten Tanzgruppe ihren Welthit „Strong enough“ performte. Die Rede ist natürlich von der ausgeflippten Pop-Diva Cher, die in einem gewohnt außergewöhnlichen Bühnenoutfit das Publikum zum Mitmachen animierte. Die folgenden Künstler mussten vom musikalischen Leiter des Programms nur mit dem Schlagwort „Sonnenbrillen“ angekündigt werden und jeder im Saal wusste, welches Duo nun an der Reihe war. Die Blues Brothers überzeugten zwar tänzerisch, gesanglich waren die Fußstapfen der Originale in einigen Passagen jedoch merklich zu groß. Doch mit Auftritten von Stevie Wonder, Michael Jackson oder auch Marilyn Monroe kam trotzdem Stimmung im Saal auf. Kaum ein Hit wurde nicht vom Publikum, oder zumindest von Teilen, mitgesungen und beklatscht. Insbesondere der gelungene Auftritt von Patrick Granado als Michael Jackson sorgte

für Begeisterung bei den Zuschauern. Nach der Pause gaben sich dann die weibliche Hälfte der Pop-Legenden „ABBA“ die Ehre, gefolgt Mark Polak als Doppelgänger von Falco. Auch hier reichte es stimmlich nicht ganz, um an das Original heranzukommen. Schauspielerisch gelang Polak jedoch eine äußerst treffende Falco-Parodie. So endete dessen Auftritt ganz in Falco-Manier mit dem Ausruf: „Ich bin ein Gott!“ Den wohl stärksten Part des Abends, gemessen am Jubel des Publikums, lieferte ein Medley von Mark Polak, der die Neue Deutsche Welle reaktivierte. Von „Major Tom“ bis hin zu „Skandal im Sperrbezirk“, die illustren Hits der deutschen Musikgeschichte sorgten für mächtig Stimmung im „Wormser“. So war es auch Polak, der den Abend mit einem Medley an Elvis-Hits offiziell beschloss, ehe alle Künstler nach dem Applaus der Zuschauer noch eine Zugabe mit „We are the World“ schmetterten. Heimlicher Star des Abends war jedoch der Drummer der Liveband, Richie Davis, der mit einem mächtigen Trommelsolo die Mengel zum Jubeln brachte.

Sezuan“ gehört bis heute zu den meistgespielten Stücken des großen Dramatikers Bertolt Brecht. Es führt am Beispiel der Prostituierten Shen Te, die drei Götter auf ihrer Suche nach einem guten Menschen entdeckt haben, vor, dass es unmöglich ist, „gut zu sein und doch zu leben“. Shen Te vermag nämlich nur dadurch gut zu sein, dass sie sich als ihr böser Vetter Shui Ta verkleidet und in seiner Rolle ihre Geschäfte auf immer rücksichtslosere Weise betreibt. Bertolt Brecht schrieb den ‚guten Menschen von Sezuan‘ mitten im Zweiten Weltkrieg, als Kritik an der Gesellschafts- und Wirtschaftsform des Kapitalismus. Die Problematik, die er vor fast siebzig Jahren in diesem Parabelstück zeigte, hat auch heute nichts von ihrer Aktualität verloren. Das Sinnpotential reicht in unsere Gegenwart hinein und

WORMS Kann ein so sympathischer Mensch gemein sein? Ja! Denn das Markenzeichen von Sarah Hakenberg ist die Diskrepanz zwischen scheinbarer Naivität und purer Boshaftigkeit, zwischen charmantem Lächeln und teuflisch leuchtenden Augen, zwischen vordergründiger Harmlosigkeit und hintergründigem, staubtrockenem Humor. In ihrem Programm gräbt die Liedermacherin und Geschichtenerzählerin in den finsteren Kellern der menschlichen Psyche und findet dort Leichen, von denen wir nicht einmal wussten, dass sie überhaupt existieren. Lügen und manipulieren wir nicht alle mehr oder weniger ein bisschen? Sind wir nicht auch alle ein bisschen Mörder? Sarah Hakenberg erzählt von ihren eigenen Leichen und ertappt uns selbst dabei auf frischer Tat. „Das ist Kabarett, das Intelligenz und darstellerisches Können in sich vereint. Kunst eben“, schreibt das Blatt „Niederösterreichische Nachrichten“ über das Programm Sarah Hakenbergs. Sarah Hakenberg wollte eigentlich Schauspielerin werden. Gleich vier Jahre hintereinander reüssierte sie mit der Hauptrolle „Maria“ im Krippenspiel und wurde so zum Star der Zornedinger Kirchengemeinde. Bis heute bleibt ungeklärt, weshalb sie später keine der zehn staatlichen Schauspielschulen, an denen sie vorsprach, aufnehmen wollte. Um sich von ihrem Misserfolg abzulenken, schrieb sie während ihres Theaterwissenschaftsstudiums lustige Geschichten, die sie vor dem Münchner Publikum vortrug. Das Publikum lachte sich schlapp. Na, dachte sie, dann werde ich eben Schriftstellerin und zog voller Enthusiasmus ins verruchte Berlin. „Schriftstellerin ist nicht gut“, meinte jedoch Kollegin Martina Schwarzmann. „Werde lieber Kabarettistin, dann kannst Du auch Geld damit verdienen!“ „Aber ich mach´ doch gar kein Kabarett“, wandte Sarah ein. „Des is doch wurscht“, sagte Martina und zuckte mit den Schultern. Und so wurde Sarah Kabarettis-

tin, schrieb fleißig böse Lieder, angelte sich ein paar Preise und zog in München direkt neben ihre Lieblings-Kleinkunstbühne, das Lustspielhaus. Erfolgreiche Künstlerin Hakenberg bekam bereits etliche Auszeichnungen verliehen. 2007 erreiuchte sie den ersten Platz des Münchner Kabarettpreises von Heppel und Ettlich, den dritten Platz beim Schweiger Kleinkunstpreis und war Finalistin beim Kabarettpreis der Vohenstraußer Kabaretttage. Außerdem war sie Gewinnerin des Newcomerabends Kabarett Kaktus. 2008 konnte Hakenberg erste TVAuftritte verbuchen und gewann unter anderem den WDR Poetry Slam. Ihr erstes Buch „Knut, Heinz, Schorsch und die anderen“ veröffentlichte sie 2010, auch in CD-Form, im EichbornVerlag. Im gleichen Jahr feierte sie auch Premiere mit ihrem zweiten Soloprogramm „Der Fleischhauerball“. Auftritte in der Lach- und Schießgesellschaft sowie die Etablierung einer regelmäßig stattfindenden eigenen Show, „Sarahs Dienstag“, im Münchner Oblomov-Theater. „Der Fleischhauerball“ wurde 2011 als CD im Eichborn-Verlag veröffentlicht. Außerdem debütierte Hakenberg ein DuoProgramm mit Michael Feindler: „Die Grenzen des Schlagers“ und brachte den kultigen MünchenStadtführer „Wo Bavaria Dirndl mit Highheels trägt“ heraus. Auftritte bei der WDR Ladies Night, dem Schwechat-Satirefestival in Österreich, dem BR Altinger mittendrin und dem WDR KabarettFestival Bielefeld ergänzen die künstlerische Laufbahn. Eintrittskarten für die Veranstaltung am Freitag, 7. Februar, 20 Uhr, im Wormser Lincoln-Theater kosten 17 Euro im Vorverkauf (Abendkasse 19 Euro) und sind erhältlich beim TicketService Worms, Rathenaustraße 11, Telefon 06241/2000450, bei allen weiteren Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.lincoln-theater.de oder www.das-wormser.de.

regt an, sich beispielsweise mit aktuellen Fragen wie der Globalisierung als neuer Form des Kapitalismus oder dem gesellschaftspolitischen Problem der Armut intensiv auseinanderzusetzen. Brechts Stück wird am gleichen Abend im Theater gespielt Anlass des Vortrags ist die Aufführung des Stücks durch die Theaterwerkstatt der Volkshochschule Worms vom 24. bis 26. Januar im LincolnTheater Worms (Tickets unter www.ticket-regional.de oder beim Ticket Service Worms, Rathenaustraße 10, 67547 Worms). Auf die bevorstehende Inszenierung wird Dr. Franz-Josef Payrhuber in seinem Vortrag nicht eingehen, sondern vielmehr eine Einführung geben in die Thematik und Problematik des bekannten Brecht-Stücks. Der Eintritt ist frei.

Die Vorbereitung läuft Konzerte der „Jugend musiziert“-Teilnehmer WORMS „Am letzten Januar- sowie am ersten Februarwochenende finden in ganz Rheinland-Pfalz wieder die Regionalwettbewerbe „Jugend musiziert“ statt. Für die Region Rheinhessen mit den Städten Mainz und Worms und den Landkreisen AlzeyWorms und Mainz-Bingen wird der Regionalentscheid diesmal im Peter-Cornelius-Konservatorium Mainz am Samstag, 1. Februar, und am Sonntag, 2. Februar, ausgetragen. Als Vorbereitung auf diesen Termin finden für die etwa 30 Schülerinnen und Schüler der Wormser Lucie-Kölsch-Jugendmusikschule im Vorfeld mehrere Konzerte statt, bei denen sie

ihr Programm in der Aula der Jugendmusikschule (Gewerbeschulstraße 20, Worms) öffentlich vortragen werden. Termine hierfür sind am Samstag, 25. Januar, und Sonntag, 26. Januar, jeweils um 16 Uhr, sowie am Montag, 27. Januar, um 18 Uhr. Die Programme sind in allen Konzerten unterschiedlich und kommen – gemäß der diesjährigen Ausschreibung des Wettbewerbs – aus den Bereichen Klavier solo, Bläser- und Streicherensembles sowie Drumset (Pop). Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei, Interessierte sind herzlich eingeladen. Informationen zu den verschiedenen Programmen finden sich im Internet unter www.jms-worms.de.

Sarah Hakenberg tritt am 7. Februar im Lincoln-Theater auf und präsentiert ihr Programm „Der Fleischhauerball“. Foto: Agentur

KURZ NOTIERT

Kabarett im PiPaPo BENSHEIM Am Freitag, 14. Februar, 20 Uhr, präsentiert die Kabarettistin Rena Schwarz auf der Bühne des Bensheimer Kellertheaters ihr Single-Programm „Jung? Attraktiv und übrig!“ Charmant und schlagfertig geht sie auf die Suche nach dem Traumprinzen und findet sich selbst. Anfang 40! Die Spitze der besten Jahre ist erreicht. Wo steht man heute? Zwischen Singlebörsen und Ü-30 Party ? Mit kritischem Weitblick hinterfragt Rena das Leben als Single,

Wieder-Single mit Erfahrung, on-off Beziehung, Distanz-Ehe, Patchworkfamily und Rabarbersaftschorle. Aus durchaus positiver Einstellung zum BeziehungsLeben ergibt sich eine gesunde Mischung aus Verzweiflung, Entschlossenheit und Gesellschaftssatire. Eine köstliche Anregung für Hirn, Herz und Zwerchfell. Karten können im Vorverkauf zu 12 Euro das Stück in der Musikbox im Kaufhaus Ganz, Bensheim, Telefon 06251/610540 erworben werden.


Kultur 7

Samstag, 18.01.2014 | KW 03

Eine musikalische Sternstunde im Dom Lions präsentieren Knabenchor capella vocalis WORMS Das war wahrlich eine Sternstunde, die der ehrwürdige Wormser Dom am Sonntag erlebte: Der Lionsclub Worms um Präsident Gregor Hess hatte zum Benefizkonzert geladen und in Scharen waren die Wormser in ihren Dom geströmt. Über 600 Besucher verfolgten gespannt die Darbietungen des Reutlinger Knabenchores „capella vocalis“, der in einem geistlichen Konzert unter dem Motto „Jauchzet dem Herrn alle Welt“ Musik aus vier Jahrhunderten vorstellte. In Fachkreisen gilt der Chor als absolutes Spitzenensemble, diesem Ruf wurde er auch in Worms gerecht: Klare Stimmen, blitzsaubere Intonation und ein Höchstmaß an Konzentration und Professionalität sorgten für ein hervorragendes Konzerterlebnis. Unter der Leitung des gebürtigen Wormsers Christian Bonath brachten die Knaben Werke von Bach, Mendelssohn

und Bruckner zu Gehör. Neben der hervorragenden Chorleistung überzeugten vor allem die solistischen Darbietungen. So bestach der 15-jährige Jan Jerlitschka mit Bachs Aria „Alles mit Gott“ ebenso wie die Knabensolisten und jungen Männer im achstimmigen Solo „Jauchzet dem Herrn“ von Mendelssohn. Mit stehenden Ovationen wurden die 40 Sänger nach gut 75 Minuten gefeiert und Gregor Hess konnte sich mit seinen Lionsfreunden über den großen Zuspruch freuen: Der komplette Reinerlös der Veranstaltung kommt jungen Flüchtlingskindern zugute, die durch St. Marien aufgenommen werden. Die Wormser dürfen sich schon jetzt freuen: Am 11. Oktober hat man erneut Gelegenheit diesen herausragenden Chor zu hören, dann gastiert „capella vocalis“ mit Orffs „Carmina Burana“ in Worms.

Endlich erwachsen? „High Fidelity“ am 4. Februar im „Wormser“ WORMS Unter der Regie von Franz-Joseph Dieken spielt das Ensemble des Altonaer Theaters am Dienstag, 4. Februar, 20 Uhr, im Wormser Theater das Musical „High Fidelity“. Zur Handlung: Rob ist um die Dreißig, Betreiber eines schlecht laufenden Plattenladens – und gerade von seiner Freundin Laura verlassen. Endlich kann er seine Plattensammlung neu sortieren. Aber was kommt danach? Mit einer Auswahl seelentröstender Songs resümiert er über die Top 5 seiner schmerzhaftesten Trennungen und gerät darüber in eine Sinnkrise. Seine Lebensumstände, sein wenig abwechslungsreicher Alltag im Plattenladen mit nervenden Kunden, seine anstrengenden Mitarbeiter und Freunde, der stille Kassierer Dick und der cholerische Barry – all dies erscheint ihm sinnlos und überflüssig. Einzig die Bekanntschaft zu der Songwriterin Marie LaSalle ist ihm ein kleiner Lichtblick.

Um die Ursachen seines Unglücks zu ergründen, entschließt sich Rob, nach Jahren seine ExFreundinnen wieder aufzusuchen. Schließlich muss er sich der Frage stellen, ob es nicht an der Zeit ist, endlich erwachsen zu werden. „High Fidelity“ ist ein Musical mit Buch von David LindsayAbaire, Liedtexten von Amanda Green und Musik von Tom Kitt, ins Deutsche übersetzt von Sabine Ruflair. Viel stärker als die ebenfalls auf dem Kultroman von Nick Hornby basierende Verfilmung orientiert sich das Musical an der 1995 erschienenen Vorlage. Eintrittskarten für diesen Musicalerfolg kosten – je nach Kategorie – zwischen 19 und 28 Euro im Vorverkauf und sind erhältlich beim TicketService Worms, Rathenaustraße 11, Telefon 06241/2000450, bei allen weiteren Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.das-wormser.de.

„Das Leben des Galilei“ punktete in der Inszenierung des Pfalztheaters Kaiserslautern mit einem beeindruckenden Bühnenbild.

Widerruf beim Klang von „Hells Bells“

Inszenierung von „Das Leben des Galilei“ im Wormser Theater wartet mit interessanten Überraschungseffekten auf Von Florian Stenner WORMS Eines der berühmtesten Werke Bertolt Brechts, in unzähligen Schulklassen gelesen und von Germanisten analysiert, ist die Geschichte über einen Wissenschaftler, der ebenfalls zu den weltberühmten Persönlichkeiten gehört. Die Rede ist von Galileo Galilei – ein Mann, der die Welt mit seinen Theorien und Erkenntnissen sprichwörtlichen auf den Kopf gestellt hat. Dessen bewegendes Leben hat Brecht in seinem Theaterstück „Das Leben des Galilei“ 1939 im Exil auf literarisch anspruchsvolle, wenngleich fiktive Art und Weise, beschrieben und aufgearbeitet. Heute, über 70 Jahre später, ist Brechts Werk nicht nur in der

Schule immer noch aktuell, sondern auch auf den Theaterbühnen in ganzen Lande ein gern gewähltes Stück. So inszenierte auch Alexander Schilling das Schauspiel in einer Aufführung des Pfalztheaters Kaiserslautern und brachte „Das Leben das Galilei“ nun auch auf die Bühne des Wormser Theaters. Nicht im Mittelpunkt Es ist das Jahr 1609. Der klamme Wissenschaftler Galileo Galilei entwickelt ein Fernrohr, welches besser als alles bisher Dagewesene ist. Mit dem neuen Fernrohr verdient er auf der einen Seite viel Geld, auf der anderen Seite kann er nun endlich beweisen, dass die Erde nicht im Mittel-

punkt des Universums steht. Damit bringt der Wissenschaftler das gesamte Weltbild durcheinander und handelt sich deshalb großen Ärger mit der Kirche ein. Ein spannendes und zugleich bewegendes Leben wird in der Folge rekapituliert. Schillings Inszenierung griff in weiten Teilen auf den Originalwortlaut von Brecht zurück. So schlich sich der eine oder andere pathetische Satz aus dem Munde des stark spielenden Hauptdarstellers Henning Kohne, der die gesamte Gefühlswelt der Romanfigur des Galileo Galilei durchlebte. Ging es um den Konflikt zwischen Religion und Wissenschaft, Fortschrittsdenken oder Beharren auf alten Dogmen, bemerkte der Protagonist beispielsweise: „Nur

die Toten lassen sich nicht mehr von Gründen bewegen.“ Ebenso beeindruckend wie die schauspielerische Leistung der Künstler war auch das Bühnenbild. Beeindruckendes Bühnenbild Mit einem Gerüst, auf dem sich die Schauspieler von Situationen zu Situation auf und ab bewegten, überraschte Schilling das Publikum. Es bleibt nur Raum zur Spekulation, wieso er sich für dieses ungewöhnliche Bühnenbild entschieden hatte. Vorstellbar wäre beispielsweise, dass damit der lange Weg hin in Richtung des wissenschaftlichen Denkens gemeint ist. Aber auch das lange, bewegte Leben von Galileo Galilei könnte gemeint sein. All das

Rasante Steppshow im Wormser Theater

KURZ NOTIERT

Kleindarsteller für Festspiele gesucht WORMS Für die Produktion 2014 benötigen die NibelungenFestspiele wieder zahlreiche Kleindarsteller, und so wird am Dienstag, 21. Januar, zum großen Statistencasting eingeladen. Das Casting beginnt um 18 Uhr in den Büroräumen der Nibelungenfestspiele gGmbH, Von-Steuben-Straße 5, in Worms. „Hebbels Nibelungen – born this way“ erzählt, wie die Sage um Kriemhild und ihre Brüder nach

dem Mord an ihrem Mann Siegfried weitergeht. Vom 18. Juli bis 3. August wird erstmals seit 2008 wieder vor der imposanten Nordseite des Wormser Kaiserdoms gespielt. Gerne können die Bewerber im Voraus etwas vorbereiten, das sie präsentieren möchten. Für das Casting ist eine Anmeldung erforderlich. Es wird um telefonische Kontaktaufnahme unter Telefon 06241/2000400 gebeten.

Leben zwischen zwei Kulturen BOBENHEIM-ROXHEIM Am Freitag, 24. Januar, 9.30 Uhr, findet in der Gemeindebücherei Bobenheim-Roxheim, Pfalzring 39a, eine deutsch-türkische Lesung statt. Piyale Etgintogrul erzählt unter dem Titel „Mein Brief an dich – Mektubum Sana“ bewegende

Ereignisse aus ihrem Leben zwischen zwei Kulturen. Die musikalische Begleitung übernimmt Safak Kilic (Baglama). Der Eintritt ist frei, um Anmeldung in der Kita Edith-Stein (Telefon 06239/6501) oder in der Gemeindebücherei (Telefon 06239/6100) wird gebeten.

WORMS Die Tänzer von „Magic of the Dance“ steppen über Tisch und Stühle, springen, tanzen, dass die Funken sprühen: „Magic of the Dance“ ist die derzeit wohl rasanteste und mitreißendste Steppshow, die Irland zu bieten hat und gastiert am Freitag, 24. Januar, 20 Uhr, im Wormser Theater. „Magic of the Dance“ vereint die besten Stepptänzer der Welt, innovative Choreografien des achtmaligen Weltmeisters John Carey, eine spannende Liebesgeschichte, die von Hollywoodstar Sir Christopher Lee erzählt wird, zauberhafte Musik, spektakuläre Pyrotechnik und eine hervorragende Lichtshow mit Filmeinspielungen, die „Magic of the Dance“ zu einem erstklassigen ShowErlebnis machen. Die neue Show zum 15. Jubiläum präsentiert sensationelle Tanzszenen der „New York Tap All Stars“, die so ziemlich das Beste zeigen, was der US-Stepptanz zu bieten hat. Mit dabei Jeremy Kiesman, der „steppende Professor“. Kiesman tanzte in Shows wie „Tap Dogs“, „American Rhythms“, „Fosse“, „42nd Street“ und „Camelot“ und begeisterte die Zuschauer bei TVund Live-Auftritten. Die „Tap Stars“ schlagen den Bogen zwischen der alten und der neuen Welt, in dem sie mit spektakulären Choreographien die traditionellen irischen Szenen mit atemberaubenden amerikanischem Tap-Dance und Showeinlagen ergänzen. Die Zuschauer können sich auf ein im wahrsten Sinne

„Magic of the Dance“ verspricht Stepptanz auf höchstem Niveau. des Wortes „funkensprühendes Tanzereignis“ freuen. Im Mittelpunkt steht natürlich auch dieses Mal der irische Stepptanz selbst sowie eine irische Geschichte: Dublin im frühen 20. Jahrhundert. Irische Auswanderer befinden sich kurz vor dem Aufbruch in die „Neue Welt“ auf der Flucht vor der großen Hungersnot. Sie haben fast alles verloren: ihren Besitz, ihre Heimat, nicht aber ihre Musik, ihre Tänze und ihre Leidenschaft. Eine junge Frau und ein junger Mann verlieben sich während

eines Abschiedsfestes und werden beim endgültigen Aufbruch getrennt. Auf der Suche nacheinander erleben die beiden aufregende Tanzabenteuer und versuchen, sich der irischen Dämonen zu entledigen, der Metapher für vergangenes Elend und Leid. Die Liebesgeschichte steht als Hoffnungsträger für ein neues Irland. Der Dämon symbolisiert die irische Hungersnot vergangener Zeiten, die Millionen Menschen das Leben gekostet hat. „Magic of the Dance“ ist ein außergewöhnliches Tanz-Spektakel, das

bleibt allerdings im Bereich der Spekulation. Weniger künstlerischen Wert, aber dafür umso mehr Unterhaltungswert, hatte Schillings Interpretation einer der Schlüsselszenen in Brechts Werk. Das lange Warten von Galileis Anhängern auf das Glockenläuten, verbunden mit dem Widerruf des Wissenschaftlers vor der Inquisition. Hier ertönten nicht einfach nur Kirchenglocken aus den Lautsprechern, sondern AC/DCs „Hells Bells“ schallte dem überraschten Publikum entgegen. Mit einer weiten Ausnahme hat der Regisseur es jedoch bei einer eher klassischen Interpretation belassen, die nach gut zweieinhalb Stunden unter dem minutenlangen Applaus des Publikums ihr Ende fand.

BLICKPUNKT

„Magic of the Dance“ gastiert am 24. Januar / Im Mittelpunkt eine irische Liebesgeschichte

Das Ensemble des Altonaer Theaters spielt am 4. Februar das Musical „High Fidelity“ im Wormser Theater. Foto: Agentur

Foto: Rudolf Uhrig

Foto: Agentur in einem grandiosen Finale seinen Höhepunkt findet. Für die neue Welttournee konnten wieder die frisch gekürten Weltmeister der letzten IrishDance-Weltmeisterschaft verpflichtet werden. Das Publikum erwartet die aktuelle neue Show mit neuen Kostümen, neuen Elementen, innovativer Choreografie und spektakulären Bühneneffekten. Tickets gibt es ab sofort an allen bekannten Vorverkaufsstellen und telefonisch unter 06241/2000450.

Literatur und Musik treffen aufeinander WORMS Der Darmstädter Komponist und Pianist Uli Partheil, der im Januar mit seinem Quartett Gast von BlueNite sein wird, liebt es, seine Musik mit einer anderen Kunstform zu verknüpfen: Es ist die ganz persönliche Auseinandersetzung mit Literatur, die seine Kompositionen prägt. „Ich habe versucht, mich einigen von mir geschätzten Autoren und ihren Werken musikalisch zu nähern, einen Aspekt ihrer Persönlichkeit, eine Figur aus einer Erzählung oder die Atmosphäre einer Geschichte auf meine Weise zum Klingen zu bringen.“ sagt Uli Partheil über seine neuen Stücke. Die Kompositionen, die alle im letzten Jahr geschrieben wurden sind so unterschiedlichen Schriftstellern wie Mark Twain, Kurt Tucholsky, Sten Nadolny oder auch Astrid Lindgren gewidmet. Eines ist aber allen Stücken gemeinsam: Das Erzählte ist die Grundlage der Komposition und das Erzählen die Grundhaltung des Musizierens. Das Konzert findet am Montag, 20. Januar, ab 20 Uhr im oberen Foyer des Wormser Theaters, Rathenaustraße 11 statt. Einlass ist ab 19 Uhr, der Eintritt (nur Abendkasse) beträgt 14 Euro, Schüler und Studenten zahlen 8 Euro. Weitere Infos unter: www.bluenite.de , www.ulipartheil.de sowie www.facebook.com/BlueNiteEv


8 Sport

Samstag, 18.01.2014 | KW 03

Ein Hoffnungsträger für die Offensive

TSG Pfeddersheim nimmt Bartosz Franke unter Vertrag / Erster Einsatz heute im Testspiel gegen die Wormatia

Eich baut die Tabellenführung aus

Von Stefan Lubojansky

Altrhein-Handballer schlagen Nieder-Olm

PFEDDERSHEIM

Bekanntlich krankt es, im Allgemeinen, im Leben an vielerlei Stellen.

So auch, im Speziellen, beim Oberligisten TSG Pfeddersheim. Sorgenkind hier: die Offensivabteilung, die weiterhin, verletzungsbedingt, noch nicht voll

einsatzfähig ist. Doch endlich ist sie da – die dringend benötigte Verstärkung. Vergangenen Dienstagabend übermittelte Rolf Emrich von der Sportlichen Leitung, nicht gerade überraschend, die Verpflichtung von Bartosz Franke. Franke wechselt nun offiziell vom Ligarivalen SC Hauenstein in die Truppe von Trainer Norbert Hess. Klar gewesen sei die Sache eigentlich schon beim Trainingsauftakt vergangenen Sonntag gewesen, an dem Franke bereits teilnahm, verriet Emrich, weswegen der Rest dann sehr schnell über die Bühne gegangen sei. „Wir mussten ja nur noch eine reine Formalität mit seinem alten Verein klären.“ Der Kontrakt sei vorerst bis zum Saisonende geschlossen. „Dann sehen wir weiter“, sagte der Verantwortliche. Der Kontakt ist im Übrigen über Co-Trainer Arijan Berisha zustande gekommen, der Franke aus alten Zeiten beim VfR Mannheim her kennt.

scheibenvorfall auch die zweite Offensivkraft nicht mehr zur Verfügung, weswegen er fortan ohne gelernten und erfahrenen Stürmer auskommen musste. Improvisation war angesagt. Hess schickte Sven Oswald, Robin Schittenhelm oder auch Mathias Lang in den Sturm, was aber mehr oder weniger eine reine Notlösung gewesen sei, erklärte Emrich Mit Franke will der Oberligist nun endlich wieder zu alter Stärke zurückfinden und nicht nur die Klasse halten, sondern am Ende der aktuellen Spielzeit auf einem einstelligen Tabellenplatz stehen, sagte Vereinsvorsitzender Heinz Ueberschär. Bartosz Franke wird heute im Testspiel gegen den Regionalligisten VfR Wormatia Worms auflaufen. Anstoß der Partie ist um 14 Uhr auf dem Rasenplatz im BIZ. Auf geht’s TSG!

zum Rückrundenstart mit 33:30 (13:13) Von Florian Stenner

Marcel Veek stand TSGCoach Norbert Hess nach einem verschleppten Bandscheibenvorfall seit September nicht mehr zur Verfügung. Archivfoto: Rudolf Uhrig

Umkämpfte erste Hälfte

Größte Lücke wird geschlossen

Bartosz Franke wechselt vom Ligarivalen SC Hauenstein nach Pfeddersheim und soll helfen, die Probleme der TSG in der Offensive zu beheben. Der gebürtige Pole kam in Hauenstein kaum zur Geltung, stand in der laufenden Saison insgesamt 19 Mal im Kader, spielte ein Mal von Beginn, wurde acht Mal eingewechselt, blieb jedoch zehn Mal ohne Einsatz. Foto: Lubojansky

Der neu verpflichtete, gebürtige Pole kam bei seinem bisherigen Verein nicht wirklich zur Geltung. Franke stand in der laufenden Saison insgesamt 19 Mal im Kader, spielte ein Mal von Beginn, wurde acht Mal eingewechselt, blieb jedoch zehn Mal ohne Einsatz. Bei der TSG wolle er nun vieles nachholen, sagte Emrich. Der 26-Jährige Offensivmann füllt jedenfalls die wohl größte Lücke im TSG-Kader, denn bekanntlich musste Hess seit Mai vergangenen Jahres auf Goalgetter Kevin Gotel verzichten. Zudem stand dem Teamchef seit September mit Marcel Veek nach einem diagnostizierten, verschleppten Band-

Torjäger Kevin Gotel (links) fehlt der TSG seitdem er sich im Mai einen Nierenanriss zugezogen hat. Jetzt sieht es allerdings so aus, als ob der Goalgetter langsam wieder ins Training einsteigen könnte. Bis Gotel aber in Punktspielen wieder auflaufen kann, dürfte es aber noch eine Weile dauern. Wenn die Ärzte ihren Segen geben, könnte er frühestens im Mai wieder auf Torejagd gehen. Archivfoto: Rudolf Uhrig

Vorbildlicher Einsatz in Doppelrolle

Der 18 Jahre junge Philipp Bach trainiert seit April des Jahres 2013 die U 9-Junioren der TSG Pfeddersheim und wurde für sein Engagement jetzt von der Fußballjugend Alzey-Worms (Fufa) ausgezeichnet. Foto: H. Hinkel

res Engagement durch die Fufa geehrt und mit einem Gutschein zum Erwerb von Sportartikel bedacht. Als Erster in der Reihe „Junge Ehrenamtler“ wurde kürzlich Florian Koska (SG Altrhein) vorgestellt. Heute ist nun Philipp Bach von der TSG Pfeddersheim an der Reihe. Der 18-jährige Pfälzer absolviert zur Zeit ein „Freiwilliges Soziales Jahr“ (FSJ) im Kindergarten Göllheim und sammelt - im Umgang mit den Kleinen - fleißig Erfahrung. Die kommt ihm natürlich in seinem Amt als Übungsleiter zugute. Philipp trainiert nämlich bei der TSG seit April 2013 das Pfeddersheimer U9-Team. Die Grundausbildung wäre im F-Jugend-Bereich besonders wichtig, verrät der junge Coach, dem „die Freude der Kinder beim Fußball“ selbst großen Spaß macht. Verbessern wolle er auf jeden Fall das Kombinationsspiel. Philipp Bach ist im Sommer des Jahres 2012 zur TSG Pfeddersheim gekommen. Da spielt er bei den A-Junioren (Mittelfeld) und hilft öfter im A-Klassen-Team aus. Auf die Frage nach seinem Vorbild als Trainer, nannte der Pfälzer spontan Kosta Runjaic vom FCK.

Sieg gegen Grünstadt macht Pleite vergessen WORMS Die Volleyballerinnen

DIE SERIE Das Wormser Wochenblatt stellt in einer Serie junge Fußballer vor, die sich in ihrem Verein besonders engagieren. Dabei handelt es sich um A- oder B-JuniorenSpieler mit einem zusätzlichen Aufgabengebiet: Für ihren jeweiligen Klub setzen sich die betreffenden Nachwuchsspieler vorbildlich ein, sie trainieren - gewissermaßen in Personalunion - noch eine Mannschaft der jüngeren Altersklasse.

Nach dem Wiederanpfiff kamen die Handballer aus dem Altrhein neu formiert zurück aufs Spielfeld: Statt der offensiven 5:1-Deckung versuchten die Eicher in der zweiten Halbzeit mit einer 6:0-Deckung zu agieren. Doch nicht nur in der Abwehr wurde rotiert, auch im Angriff kam neues Personal zum Einsatz. Allen voran war es Tane Seitz, der im zweiten Durchgang maßgeblichen Anteil am Sieg der Eicher hatte. Mit elf Toren, davon alleine deren fünf in der entscheidenden Schlussphase, war Seitz bester Werfer der Gäste, die ab der 45. Spielminute in Führung lagen. Über 29:26 und 31:29 erkämpften sich die TVEler einen wichtigen Erfolg im Kampf um Meisterschaft und Aufstieg. „Die Mannschaft hat den gegnerischen Torwart mit klugem Wurfverhalten nicht ins Spiel kommen lassen - Tane hat dann meistens abgeschlossen. Trotz des Trainingsrückstandes einiger Spieler hat die Mannschaft läuferisch und kämpferisch alles gegeben“, freute sich Maria Krebs im Rückblick auf den 33:30-Auswärtserfolg.

unterliegen der SG Schornsheim/Nieder-Olm

U 9-Team der TSG Pfeddersheim PFEDDERSHEIM In einer Zeit, in der die Vereine händeringend nach Mitarbeitern suchen, kann der tolle Einsatz der jungen Leute nicht hoch genug eingestuft werden. Nicht zuletzt hat der Deutsche Fußballbund (DFB) das Problem erkannt und tut alles, um das Ehrenamt deutlich zu stärken. Unter dem Motto „Unsere Amateure - echte Profis“ wurde seitens des DFB eine Imagekampagne gestartet, in der es um den Nachwuchs in Verbindung mit dem Ehrenamt geht. Dazu passend hat auch der Förderverein zur Unterstützung der Fußballjugend Alzey-Worms (Fufa) kürzlich eine Sonderaktion durchgeführt: Vier Jugendspieler, die in ihrem Verein zusätzlich ein Traineramt inne haben, wurden für ihr besonde-

Die Eicher waren jedoch gut eingestellt auf das Spiel und setzten von Beginn an die Trainervorgaben von Maria und Wolfgang Krebs um. Aus einer offensiven 5:1-Deckung heraus, mit Stefan Kloster als schnellbeinigem Deckungsspieler auf der vordersten Position, kam Eich von Beginn an mit Tempo nach vorne. Doch Nieder-Olm hielt kämpferisch dagegen, sodass sich keine der beiden Mannschaften absetzen konnte (10:10, 20.). In der 21. Spielminute mussten die Gäste aus Eich jedoch einen herben Rückschlag hinnehmen: Nach einem rüden Foul an Stefan

Seitz mit elf Toren bester Werfer

Damen der SG Worms/Hochheim

Juniorenspieler Philipp Bach betreut das Von H. Hinkel

EICH Die Handballer des TV 1888 Eich sind mit einem Sieg in die Rückrunde der Kreisliga gestartet. Beim TV Nieder-Olm III erkämpften sich die Eicher Handballer einen knappen 33:30 (13:13)-Auswärtserfolg, wodurch die Tabellenführung weiter ausgebaut wurde. Die Gastgeber aus Nieder-Olm waren vor dem Spiel in Zugzwang. Denn eine Niederlage gegen den Spitzenreiter wäre gleichbedeutend mit einem vorzeitigen K.O. im Kampf um die Meisterschaft gewesen. Dementsprechend engagiert gingen die Gastgeber das Spiel gegen den TVE an.

Kloster konnte dieser nicht mehr weiterspielen. Deshalb sah sich Eichs Trainerin Maria Krebs in der Folge dazu gezwungen, die offensive Abwehr in der Halbzeit umzustellen (13:13, 30.).

Auch Peer Katzmann (am Ball) konnte die Niederlage der SG gegen Gensingen trotz guter Aktionen nicht verhindern. Foto: Agentur Peschel

Trotzreaktion nach Niederlage SG Worms/Hochheim unterliegt Tabellenführer TuS Gensingen / Sieg nach umkämpfter Partie gegen TPSV Enkenbach II WORMS/HOCHHEIM

Zum Rückrundenauftakt setzte es für die Volleyballer der SG Worms/ Hochheim gegen Tabellenführer TuS Gensingen II eine deutliche 1:3-Niederlage. Gensingen hatte in einer umkämpften Partie das bessere Ende für sich, konnte dabei allerdings vom Verletzungspech der Wormser profitieren und sich die Sätze eins, drei und vier deutlich mit 25:15, 25:17 und 25:17 sichern. Lediglich im zweiten Durchgang gelang es den SG-Akteuren, die Gensinger Überlegenheit zu brechen, so dass der Satz klar mit 25:15 an die Wormser ging. Nachdem bei der SG im ersten Satz noch nicht viel zusammen lief, konnten sich die Wormser im zweiten Satz besser auf den Gegner einstellen, so dass sie den Durchgang klar und deutlich gewannen. Im dritten Satz entwickelte sich zu Beginn ein offener Schlagabtausch, mit der Folge, dass sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen konnte. Allerdings verletzte sich SG-Zuspieler Christi-

an Flämig ohne Fremdeinwirkung schwer am Knie und musste durch Michael Spuck ersetzt werden. Die Mannschaft muss nun den bereits dritten Langzeit-Knieverletzten verkraften. Auch im vierten Satz konnte nicht mehr an die Leistung des zweiten Satzes angeknüpft werden. Dementsprechend deutlich fiel die Niederlage für die SG aus. Im zweiten Match des Spieltags wartete der Tabellennachbar TPSV Enkenbach II auf die VolleyballHerren der SG Worms/Hochheim, für die ein Sieg Pflicht war. Im Falle einer Niederlage drohte der SG sogar das Abrutschen auf einen direkten Abstiegsplatz. Entsprechend motiviert gingen die Nibelungenstädter in die Partie und machten von Beginn an deutlich, dass sie die Verletzungsmisere und die bittere Niederlage gegen Gensingen aus den Köpfen bekommen wollten. Es entwickelte sich ein spannende Schlagabtausch, den die SG-Spieler mit 3:1 (22:25, 25:19, 25:19, 25:22) für sich entscheiden konnten. Besonders bemerkenswert: Nachdem

die Nibelungenstädter den ersten Satz abgeben mussten, kämpften sie sich durch einen Kraftakt zurück ins Match und konnten die drei folgenden Sätze jeweils knapp für sich entscheiden. Zum Spielverlauf: Nach der Verletzung von Christian Flämig rotierte Peer Katzmann vom Außenangriff auf die Zuspieler-Position. Im ersten Satz lief der SG-Angriff noch zu unkoordiniert und viele Bälle landeten im gegnerischen Block oder im Aus. Im zweiten und dritten Satz kam die SG besser ins Spiel und glänzte mit schönem Angriffsspiel und guter Blockarbeit. Im vierten Satz riss die Konzentration und es lief nicht mehr viel zusammen. Dementsprechend lag die Mannschaft 16:21 zurück, konnte in der Folge aber mit einem Taktikwechsel glänzen: Peer Katzmann wechselte auf die Mittelposition, Sven Burkart auf die Außenposition. Dadurch wurde mit perfektem Blockspiel und gut vorgetragenem Angriffsspiel der Satz noch mit 25:22 gewonnen.

der SG Worms/Hochheim haben ihre erste Verbandsliga-Partie des neuen Jahres gegen die Damen der SG Schornsheim/Nieder-Olm deutlich mit 0:3 (8:25, 13:25, 14:25) verloren. Der Tabellenführer ließ den Gastgeberinen während der gesamten Partie nicht den Hauch einer Chance und konnte einen ungefährdeten Auswärtserfolg einfahren. Einziger Lichtblick aus Wormser Sicht war die Leistung der Neulinge innerhalb der Mannschaft. Regina Mayer und Sabrina Drogosch machten beide durch starke Einzelleistungen auf sich aufmerksam und empfahlen sich für weitere Einsätze. Besser machten es die SG-Volleyballerinnen in der Partie gegen die Damen der TSG Grünstadt. Hier konnten die Wormser Damen einen 3:1-Erfolg (25:12, 27:25, 19:25, 25:12) einfahren und gleichzeitig die Revanche für die Niederlage aus der Hinrunde perfekt machen.

Auffällig am Wormser Spiel war, dass die Annahme der SG besser funktionierte und Stellerin Laura Rohn die Angreiferinnen - besonders Diagonal-Spielerin Liv Diezel - variabler einsetzen konnte, als dies noch gegen die SG Schornsheim/Nieder-Olm der Fall war. Auch die Aufsteiger-Bälle im Mittelangriff mit Erdi Ruff und Agata Dabrowski führten jetzt zu Erfolgen. Dementsprechend war der erste Satz eine klare Angelegenheit für die Wormser, der zweite Satz blieb knapp mit 27:25 in Worms. Der dritte Satz - mit vielen eigenen Fehlern der SG-Akteurinnen - ging mit 19:25 an die Volleyballerinnen aus Grünstadt. Im vierten Satz lief es für die Nibelungenstädterinnen wieder besser, so dass dieser mit 25:12 gewonnen werden konnte. In den nächsten zwei Wochen will Trainer Michael Spuck vor allem die Abstimmung seiner Spielerinnen verbessern. Zeitgleich will der Coach dafür sorgen, dass der SGAngriff variabler spielt.

Miriam Maurer (am Ball) versuchte gegen die SG Schornsheim/ Nieder-Olm alles, blieb aber zu oft am gegnerischen Block hängen. Foto: Agentur Peschel


Sport 9

Samstag, 18.01.2014 | KW 03

Damen-Duo startet mit Heimspielen Handball: Die wichtigsten Partien des Spieltags im Überblick HANDBALL-SPIELPLAN

Von H. Hinkel ALZEY-WORMS

Auch im Handball ist nun die Winterpause beendet. Einige Nachholspiele - ohne Beteiligung der Teams aus Osthofen und Worms - sind am vergangenen Wochenende bereits über die Bühne gegangen. Heute und morgen geht‘s nun mit Volldampf wieder los. In der Rückrunde sind mit Sicherheit wieder spannende Spiele zu erwarten. Die Handballfreunde dürfen sich freuen. Für die Mannschaften aus dem Kreis Alzey-Worms stehen beim Wiederbeginn fast ausnahmslos Heimspiele auf dem Programm. Nur der Kreisliga-Aufsteiger TV Eich und das B-Klassen-Team des TV Horchheim müssen sich zum Auftakt auf die Socken machen. Vier Partien für HSG-Teams In der Wormser Nikolaus-DörrHalle werden am morgigen Sonntag sogar vier Partien geboten. Die dritte Mannschaft der HSG macht bereits um 12 Uhr den Anfang: Die Gastgeber, die einen guten vierten Tabellenplatz inne haben, erwarten morgen den verlustpunktfreien Spitzenreiter. Gegen die HSG Rhein-Nahe III (14:0 Punkte) wird‘s sicherlich sehr schwer, dennoch wollen die Wormser den favorisierten Gästen Paroli bieten. Nach dem Auftritt der Verbandsligamannschaft sind die Frauen am Zug. Die Erste setzt dann um 18 Uhr den Schlusspunkt. In Osthofen ist das Programm diesmal zweigeteilt. Die Verbandsliga-Herren beginnen heute daheim. Morgen sind dann zunächst die TGO-Damen an der

Herren Rheinhessenliga: HSG Worms - SG Bretzenheim und TG Osthofen - HSG Rhein-Nahe Bingen II (beide Sonntag, 18 Uhr) Verbandsliga: TG Osthofen II - SSV Meisenheim (heute Samstag, 20 Uhr) und HSG Worms II - TuS Kirn (Sonntag, 14 Uhr) Kreisliga: TSG Ober-Hilbersheim II - TV Eich (Samstag, 20 Uhr) und TG Osthofen III - SG Bretzenheim II (Sonntag, 19.40 Uhr) A-Klasse: HSG Worms III HSG Rhein-Nahe Bingen III (Sonntag, 12 Uhr) B-Klasse: SC Lerchenberg TV Horchheim (Sonntag, 11 Uhr) C-Klasse: TV Mörstadt Mombacher TV (Samstag, 19.45 Uhr, Rundsporthalle Alzey)

Damen Rheinhessenliga: HSG Worms - TuS Kirn (Sonntag, 16 Uhr) und TG Osthofen -SG Bretzenheim III (Sonntag, 16.10 Uhr)

Reihe, um 18 Uhr steigt dann die Begegnung der Ersten (siehen nebenstehenden Artikel). Kreisligist Osthofen III zieht schließlich um 19.40 Uhr den Schlusstrich unter den Spieltag.

Hammer AH gewinnt Turnier in Eich 3:1-Erfolg im Finale / Thorsten Scheufele schießt Eich mit Dreierpack zum dritten Platz Von H. Hinkel EICH Hallenfußball: In der Eicher Altrheinhalle kamen die zahlreichen Zuschauer voll und ganz auf ihre Kosten: Beim Ü32Turnier des FC Germania boten die Fußball-Oldies beste Unterhaltung. Ansprechender und spannender Hallenfußball sowie die gewohnt gute Organisation kennzeichneten auch diesmal die schon Tradition gewordene Großveranstaltung in Eich. Sprecher Ralph Engelhardt und seine Truppe hatten wieder alles prima im Griff. Vorgezogenes Endspiel Aus sportlicher Sicht wurde es dramatisch, als die entscheidende Phase näher rückte. „Das ist das vorgezogene Endspiel“, platzte ein Fan heraus, als der Hallensprecher die erste Begegnung im Halbfinale bekannt gab. „Hamm ist in der Halle so etwas wie ein Angstgegner der Eicher“, entgegnete sein Begleiter ziemlich aufgeregt. Beide mussten dann mitansehen, wie ihre Eicher Jungs dem Nachbarn mit O:2 unterlagen. Richtig spannend verlief auch das zweite Halbfinale, hier blieb Starkenburgia Heppenheim mit 4:3 gegen den VfB Ginsheim nach Neunmeterschießen obenauf.

Die Spannung wuchs allerdings schon im Viertelfinale. Hier bekamen die beiden Altrheinklubs bereits harte Brocken vorgesetzt. Sie konnten ihre Aufgaben jedoch in beachtlicher Manier lösen: Die Eicher putzten Hemsbach mit 3:0 weg und Hamm hielt den TV Haßloch mit 3:1 in Schach. Mit demselben Ergebnis schaltete Heppenheim den SC BobenheimRoxheim aus, und Ginsheim fegte Pfungstadt sogar mit 5:1 weg. Was dann folgte, war aus sportlicher Sicht vielleicht der Höhep unkt des Turniers: Im kleinen Finale konnten die Eicher Oldies den VfB Ginsheim mit 4:2 bezwingen.

TG Osthofen startet am Sonntag gegen die HSG Rhein-Nahe Bingen II in die Rückrunde / Alle Spieler fit Von Stefan Lubojansky OSTHOFEN Selbstbewusst hatte TGO-Trainer Frank Herbert mit Beginn der Winterpause verkündet, in der Rückrunde keine Spiele mehr verlieren zu wollen. Schon am kommenden Sonntag können er und seine Truppe den Anfang für dieses Vorhaben starten, denn dann ist die HSG Rhein-Nahe Bingen II zu Gast in der Wonnegauhalle. Durchaus realistisch erscheinen dabei die Zie-

am Freitag, 14. Februar, 19 Uhr, in der Sportgaststätte des SV Normannia Pfiffligheim die Auslosung der einzelnen Spielpaarungen der Stadtmeisterschaft statt. Vertreter aller Wormser Fußballvereine sind zu dieser Veranstaltung eingeladen.

le des Verantwortlichen, kam die TGO doch einem holprigen Saisonstart mehr und mehr in Fahrt und belegt nach der Hinrunde mit sechs Siegen, einem Unentschieden sowie drei Niederlagen derzeit den vierten Tabellenrang. Einen weiteren Vorteil sieht Herbert in der Rückrunde im Heimvorteil, denn „alle großen Teams müssen diesmal bei uns ran.“ Auch mit Blick auf die bevorstehende Partie blickt er optimistisch drein, denn seine Jungs seien gut

erholt aus den Ferien zurück gekehrt „Jetzt geht es mit neuem Elan weiter.“ Man habe seit zwei Wochen wieder intensiv trainiert sowie an einem Miniturnier in Erfelden teilgenommen und einen weiteren Test absolviert. Mannschaft im Aufwärtstrend Auch hierbei habe seine Mannschaft den Aufwärtstrend bestätigt. Gegen die als kampfstark einzuschätzende Handballsport-

gemeinschaft dürften die Wonnegauer sicherlich noch eine Rechnung offen haben, denn beim Hinrundenauftakt Mitte September kassierten sie eine knappe 23:26-Schlappe. „Wir wollen unbedingt die Revanche, die zum damaligen Zeitpunkt allerdings nicht unverdient war“, gestand Herbert ein. Damals fehlte jedoch mit Christian Kulaszewicz, Florian Reichelt und Daniel Strack die komplette Rückraumachse. Jetzt aber seien

diese Jungs für diese Partie wieder einsatzfähig. „Ein Selbstläufer aber wird das Ganze deshalb trotzdem noch lange nicht.“ Man müsse sich vor allem in der Abwehr steigern und weiter intensiv an der Feinabstimmung im Innenblock feilen. „Das schnelle Umschalten von Angriff auf Abwehr aber lief zuletzt recht ordentlich.“ Anpfiff der Begegnung ist am morgigen Sonntag um 18 Uhr in der Wonnegau-Halle.

Neu-Coach Zimmermann will Gegner nicht unterschätzen Handballer der HSG starten mit Partie gegen Tabellenschlusslicht SG TSG/DJK Mz-Bretzenheim in die Rückrunde Von Florian Stenner WORMS Nach einer Handvoll Trainingseinheiten sitzt der neue Trainer des Rheinhessenligateams der HSG Worms, Gerd Zimmermann, am Sonntag bereits zum ersten Mal nach seiner Rückkehr in die Nibelungenstadt auf der Trainerbank. Für den derzeitigen Tabellendritten ist jedoch nicht nur das erste Spiel unter der Leitung des neuen Trai-

Die Eicher Fans feierten den Erfolg und besonders Thorsten Scheufele, der mit seinen drei Treffern zum Matchwinner wurde. Den vierten Treffer steuerte Jörg Weißwange bei. Umjubelt wurde natuerlich auch die Hammer AH, die im Endspiel gegen Heppenheim verdient mit 3:1 die Oberhand behielt. Holger Nitschke sowie Marcus Kaufmann und Alexander Eckhard trafen für den Turniersieger. Die Oldies des SV Gimbsheim, die in Eich nicht über die Vorrunde hinauskamen, wollen es jetzt in ihrem eigenen Turnier in der Niederrheinhalle besser machen.

Auslosung zur Stadtmeisterschaft heim, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Vereinsjubiläum feiert, richtet aus dem genannten Anlass die 47. Wormser FußballStadtmeisterschaft zwischen 27. Juni und 12. Juli aus. Wie der Verein jetzt mitgeteilt hat, findet

„Wir wollen unbedingt die Revanche“

Fans feiern Matchwinner

KURZ NOTIERT

WORMS Der SV 1914 Pfedders-

Drei, die beim ersten Rückrundenspiel der TGO gegen die HSG Rhein-Nahe Bingen II zu Erfolgsgaranten für die Osthofener werden könnten. Daniel Strack (links), Christian Kulaszewicz (rechts oben) und Florian Reichelt, hofft TGO-Coach Frank Herbert, sollen gegen die Gäste ihre Qualitäten ausspielen und dazu beitragen, dass die TGO-Akteure die 23:26-Niederlage aus dem Hinspiel vergessen machen. Bei der Niederlage zu Saisonbeginn fehlte mit Strack, Kulaszewicz und Reichelt die gesamte Osthofener Rückraumachse. Archivfotos: Rudolf Uhrig

ners, sondern zugleich das erste Pflichtspiel im neuen Jahr. Vor der Partie gegen das Tabellenschlusslicht, die SG Bretzenheim, reiste die Mannschaft am vergangenen Wochenende gemeinsam mit Neutrainer Zimmermann, dem neuen Physiotherapeuten und Athletiktrainer Michael Sabasch sowie HansKarl Böhnert, nun sportlicher Leiter mit dem Schwerpunkt auf die Torhüterausbildung und die Videoanalyse, in ein kurzes Trainingslager. Team ist hoch motiviert

Gerd Zimmermann sitzt am Sonntag nach seiner Rückkehr zur HSG zum ersten Mal auf der Trainerbank, wenn die Wormser um 18 Uhr in der heimischen Nikolaus-DörrHalle gegen Bretzenheim antreten. Ein Gegner, den Zimmermann nicht unterschätzen will, auch wenn die SG aktuell auf dem letzten Tabellenplatz der Rheinhessenliga rangiert. Archivfoto: pa/Balzarin

„Die Mannschaft hat sich in der Woche gut vorbereitet und geht motiviert in den Rest der Saison.“, so der neue sportliche Leiter Böhnert. Aufgrund der überzeugenden Vorrunde, in der auch der jetzige Gegner mit einer deutlichen Packung weggefegt wurde, geht Böhnert von einem gelungenen Start in die Rückrunde aus: „Alles andere als ein Sieg der HSG wäre eine Überraschung. Wir haben ja auch das Spiel in der Vorrunde klar bestimmt.“ Gerd Zimmermann möchte mit dem Rückrundenauftakt den Startschuss setzen, um die verbleibende Saison den Kader im Detail zu analysieren. Er sagte bei seiner Vorstellung in Worms: „Wir wollen uns in dieser Runde organisieren und gut aufstellen für die kommenden Jahre.“ Deshalb sei das Ziel, trotz aussichtsreicher Ausgangslage mit nur drei Punkten Rückstand auf den Tabellenführer, in dieser Saison

Christian Augst (links) kann gegen die SG TSG/DJK Mz-Bretzenheim nicht auflaufen. Der HSGAkteur laboriert an einer Mandelentzündung und wird dem Trainer-Trio Gerd Zimmermann, Michael Sabasch und Hans-Karl Böhnert zum Rückrundenauftakt fehlen. Archivfoto: Peschel nicht der Aufstieg. Böhnert, der während der Pressevorstellung betonte, dass jeder von dem andere wisse, was er denkt und was er möchte auf dem Feld, ergänzte Zimmermanns Aussage und konkretisierte die Ziele: „Dadurch, dass wir uns gezielt im Team auf die einzelnen Mannschaftsteile konzentrieren können, hoffen wir uns nochmals steigern zu können. Aber ohne dabei das Ziel Meisterschaft anzustreben. Dies soll erst in der nächsten Saison unser Ziel sein.“ Für das Auswärtsspiel in Bretzenheim

steht dem Wormser Trainer-Trio nahezu der komplette Kader zur Verfügung. Denn bis auf Christian Augst, den eine Mandelentzündung plagt, sind alle Spieler einsatzfähig. Trotz aller Euphorie will Böhnert von einem Pflichtsieg nichts wissen und schlüpft in die Rolle des Mahners: „Obwohl wir der Favorit sind werden wir den Gegner nicht unterschätzen. Gerade im letzten Spiel gegen Saulheim hat Bretzenheim trotz der deutlichen Niederlage nie aufgegeben und eine große Moral bewiesen.“

„Dadurch, dass wir uns gezielt im Team auf die einzelnen Mannschaftsteile konzentrieren können, hoffen wir uns nochmals steigern zu können. Aber ohne dabei das Ziel Meisterschaft anzustreben. Dies soll erst in der nächsten Saison unser Ziel sein.“ Hans-Karl Böhnert, neuer sportlicher Leiter der HSG Worms


10 Wonnegau

Samstag, 18.01.2014 | KW 03

Intensiv in dörfliches Leben eingebracht

Als der Staat zum Räuber wurde...

Neujahrsempfang der SPD Eppelsheim /

Von Joachim Bonath

Zahlreiche Ehrengäste

OSTHOFEN Am Donnerstag wurde um 18 Uhr in der Gedenkstätte KZ Osthofen Ziegelhüttenweg 38 von Finanzminister Dr. Carsten Kühl die Ausstellung „Legalisierter Raub – Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen und Rheinhessen 1933-1945“ eröffnet. Die Ausstellung wurde in Hessen schon seit 2002 gezeigt und ist nun um den ehemaligen Teil Hessens dank akribischer Nachforschungen und Zusammenstellungen von Belegen der wissenschaftlichen Mitarbeiterin der Gedenkstätte, Angelika Arenz-Morch und Ramona Dehoff, Geschäftsführerin des Vereins Projekt KZ Osthofen um weitere regionale Beispiele bereichert. Die Ausstellung wurde federführend vom Fritz Bauer Institut in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Rundfunk (hr) konzipiert. Das Institut, dessen Namen auf den ehemaligen hessischen Generalstaatsanwalt und Initiator der Frankfurter AuschwitzProzesse zurückgeht, erforscht interdisziplinär die nationalsozialistischen Verbrechen mit Fokus auf den Holocaust. Ziel ist die Vermittlung der Erkenntnisse an eine breite Öffentlichkeit. Unterstützt wird die Wanderausstellung vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst sowie von der SparkassenKulturstiftung Hessen-Thüringen. Das Begleitprogramm der Ausstellung umfasst 15 Veranstaltungen in Rheinhessen und wird von der Sparkasse Worms-AlzeyRied sowie verschiedener anderer Vereine und Organisationen mit getragen. Wolfgang Faller, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, wies zu Beginn des Pressegesprächs mit anschließender Führung durch die Ausstellung auf die Missstände in der Nazi-Diktatur hin, insbesondere darauf, dass antisemitische Handlungen nicht verfolgt wurden. Ziel der Ausstellung sei es unter anderen, das Handeln der damaligen Finanzverwaltung erfahr- und nachvollziehbar zu machen, die den „legalisierten Raub“ jüdischen Vermögens erst ermöglichte. Aber auch das Verhalten von (nicht jüdischen) Bürgern, die sich straffrei am Eigentum der Juden bereicherten, wird in den

EPPELSHEIM Zahlreiche Bürger der Effenkranzgemeinde waren der Einladung der Eppelsheimer Sozialdemokraten zum traditionellen SPD-Neujahrsempfang in die Sporthallengaststätte gefolgt. Als Ehrengäste erwiesen der SPD-Bundestagsabgeordnete Marcus Held, der SPD-Landtagsabgeordnete Heiko Sippel, Ortsbürgermeisterin Ute KlenkKaufmann und Beigeordnete Cordula Kühn, Hans-Walter Sauer in Vertretung seiner Ehefrau Angela, der SPD-Verbandsvorsitzenden Alzey-Land, und Bernd Luf von der SPD-Fraktion Wallertheim der Veranstaltung ihre Referenz. In seinem Jahresrückblick erinnerte Vorsitzender Hans H. Brecht an das vielfältige Engagement der Eppelheimer SPD. Voran stellte er die parteiübergreifende Inititative gegen den A61-Autobahnlärm. Seitens des Bundes läge zwischenzeitlich die schriftliche Mitteilung vor, den betroffenen Streckenabschnitt auch in den betroffenen Bereichen von Dintesheim und Gundersheim 2015/2016 mit einem lärmmindernden Belag zu versehen, der den Geräuschpegel mehr als halbiere. Damit sei dank einer breiten politischen Unterstützung auf regionaler und überregionaler Ebene viel erreicht worden, betonte Brecht und versicherte, dass man sich auch weiterhin für einen besseren Lärmschutz gegenüber der Bundes- wie auch Landesregierung stark machen werde. Dank an engagierte Genossen In Eppelsheim habe man 2013 mehrere eigene Veranstaltungen durchgeführt und sich bereitwillig an gemeinsamen Aktionen der Gemeinde und von Vereinen beteiligt und sich damit intensiv in das Dorfgemeinschaftsleben mit eingebracht, hob der SPDVorsitzende hervor und nannte exemplarisch die gut besuchten

Veranstaltungen im stilvollen Scheunencafé, das 30-jährige Brunnenfestjubiläum mit Festprogramm, die gemeinsame Freischnittaktion zusammen mit dem Dorfverschönerungsverein im Effenkranz oder etwa den Nikolaus am Römer für die Kinder. Seinen Dank richtete Brecht dabei an alle Parteimitglieder und nicht parteizugehörigen Helferinnen und Helfer - ohne deren vorbildlichen ehrenamtlichen Einsatz so vieles nicht gelungen wäre - als auch an Ortsbürgermeisterin Ute KlenkKaufmann für deren stets unbürokratische Unterstützung. Einstimmung auf Wahl im Mai In Bezug auf die bevorstehende Kommunalwahl am 25. Mai dieses Jahres sei es gelungen, eine Kandidatenliste mit einem ausgewogenen Mix aus Frauen und Männern sowie aus Jüngeren wie auch Älteren zusammenzustellen, ermunterte Brecht die zahlreichen Gäste, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen, denn nur so könne jeder oder jede Einzelne auch die Zukunft der Gemeinde aktiv mitbestimmen. „Ich komme immer wieder gerne nach Eppelsheim“, lobte Marcus Held das breit gefächerte und vorbildliche Engagement seiner Parteifreunde für Gemeinde und Bürger und berichtete über seine bisherigen Erfahrungen und seine Tätigkeit als Bundestagsabgeordneter in Berlin. Als verlässlichen Partner der Gemeinde würdigte Ortsbürgermeisterin Ute KlenkKaufmann (FWG) die SPD vor Ort und hob die seither stets konstruktive Zusammenarbeit mit den SPD-Mitgliedern im Gemeinderat hervor. Heiko Sippel verdeutlichte in seinem Redebeitrag anhand von Beispielen die Zielsetzungen der SPD für ein sozial gerechtes Deutschland und ermunterte die Anwesenden am 25. Mai wählen zu gehen.

Osthofener KZ Gedenkstätte zeigt Ausstellung „Legalisierter Raub“ / Systematische Enteignungen in NS-Zeit

Die Schau in der KZ Gedenkstätte Osthofen dokumentiert, wie Juden in Hessen und Rheinhessen vom nationalsozialistischen Staat systematisch enteignet und so um ihr Hab und Gut gebracht wurden. Foto: photoagenten/Alessandro Balzarin Vitrinen und mit Ausstellungsstücken belegt. Katharina Stengel vom Fritz Bauer Institut war an der Erstellung der Ausstellung maßgeblich beteiligt. Sie machte deutlich, dass jegliches jüdisches Leben in der Region systematisch unterbunden wurde. Seit 1941 waren die Finanzämter mit der „Verwertung“ des Eigentums der Deportierten befasst, wie sie am Beispiel des aus Eich stammenden und nach Theresienstadt deportierten Jakob Guthmann zeigte. Aber nicht nur die „zugunsten des Deutschen Reiches eingezogenen Vermögenswerte“, sondern auch zurückgelassenes Hab und Gut wurde von den Behörden beschlagnahmt und auf öffentlich angekündigten Auktionen zu

Geld gemacht. Und so kam es, dass ganz „normale“ Bürger, ja der Nachbar von nebenan das Finanzamt anschrieb, um sich das begehrte Klavier oder besondere Möbel zu sichern. So wurde die Enteignung öffentlich, und jeder wusste, dass hier Menschen ausgeraubt wurden. Der Weg durch die sehenswerte Ausstellung zeigt neben Vitrinen, in denen Fotos und Original-Dokumente ausgestellt sind, so beispielsweise von dem Osthofener Arthur Ebert und seinem Vater Ludwig, Inhaber des Papierwerkes, das später das KZ Osthofen wurde (siehen nebenstehendes Bild), das Büro des Finanzbeamten oder Video-Interviews von Opfern, Zeugen oder Tätern.

Der Weg durch die sehenswerte Ausstellung zeigt neben Vitrinen, in denen Fotos und Original-Dokumente ausgestellt sind, so beispielsweise von dem Osthofener Arthur Ebert und seinem Vater Ludwig, Inhaber des Papierwerkes, das später das KZ Osthofen wurde. Foto: Privat

Harmonisches Zusammenspiel in schönem Ambiente Quintett Cuvée überzeugt bei Neujahrskonzert in der Kleinen Kirche Osthofen / Großer Besucherandran Von Gunter Weigand OSTHOFEN Die Kleine Kirche, Der Vorsitzende der SPD Eppelsheim, Hans H. Brecht (Mitte) konnte zahlreiche Ehrengäste, etwa den SPD-Bundestagsabgeordneten Marcus Held (links), auf dem Neujahrsempfang der Genossen in der Sporthallengaststätte begrüßen. Foto: SPD

KURZ NOTIERT

Orientalische Tanzgymnastik OSTHOFEN

Der Caritas-Verband bietet in Osthofen einen neuen Kurs „Fitness, Tanz und ein Hauch orientalische Welt“ an. Nach einer Aufwärmphase erlernt man verschiedene Bewegungen aus dem orientalischen Tanz und Mezdeke. Der Kurs richtet sich an Frauen und Mädchen ab 14 Jahren. Mitzubringen sind Gymnastikkleidung und Gymnas-

tikschläppchen, sowie ein einfacher Bauchtanzgürtel oder ein entsprechendes -tuch, sofern dies vorhanden ist. Der Kurs beginnt am Dienstag, 21. Januar, von 19 bis 20.30 Uhr und findet dann wöchentlich statt in der Rheinstraße 45A, im Saal 1. Die Kosten belaufen sich auf einen Euro pro Abend (zahlbar vor Ort). Eine Anmeldung ist erforderlich.

Interkulturelles Frühstück

Caritasverband informiert

OSTHOFEN Der Caritas-Ver-

WESTHOFEN

band lädt ein zum interkulturellen Frühstück am Donnerstag, 23. Januar, von 10 bis 12 Uhr. Neben dem gemeinsamen Frühstück gibt es auch Tipps und Infos von Ernährungsberaterin Monika Feißel zum Thema gesunde Ernährung. Das Frühstück ist kostenfrei, wer etwas dazu mitbringen möchte, ist dazu eingeladen.

Wann ist eine Vorsorgevollmacht sinnvoll und wie erstellt man eine aussagekräftige Patientenverfügung? Diese und weitere Fragen werden am Donnerstag, 23. Januar, ab 14.30 Uhr im Café Treff von Thorsten Sobotta vom Betreuungsverein im Caritasverband Worms beantwortet. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Vorabinfos gibt es telefonisch unter 06241/268120.

von Pfarrer Jürgen Udo Arndt auch als „Wohnzimmer der evangelischen Kirchengemeinde“ bezeichnet, war am vergangenen Sonntag sehr gut besucht. Es mussten sogar Stühle nachträglich herbeigeschafft werden, um dem Publikumsinteresse am Neujahrskonzert des Quintett Cuvée Rechnung tragen zu können. Die fünf Musikerinnen präsentierten in stimmungsvollem Ambiente bei Kerzenschein Werke von Mozart, Dvorák und Crusell. Mechthild Andre (Violoncello), Friederike Bauer (Viola), Ewa Doktor (Violine), Petra Fluhr (Oboe) und Felicitas Laxa-Villalon (Violine) sind allesamt Mitglieder der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Ludwigshafen, was sich in dem versierten und harmonischen Zusammenspiel klar bemerkbar machte. Gleich zwei Werke von Wolfgang Amadeus Mozart standen auf dem Programm, das Quartett Nr. 30 (KV 370) für Oboe und Streicher sowie die ungleich bekanntere „Kleine Nachtmusik“. Im Quartett Nr. 30, wie auch bei dem spritzigen Auftaktstück – dem Divertimento CDur von Bernhard Hernik Crusell – spielte die Oboistin Petra Fluhr eine zentrale Rolle. Mit großem Geschick und starker Ausdruckskraft intonierte sie die munteren Melodielinien, die Mozart 1781 seinem Freund Friedrich Ramm, auf den Leib geschrieben hatte. Gerade die Passagen mit den großen Intervall-

Das Quintett Cuvée präsentierte in stimmungsvollem Ambiente Werke von Mozart, Dvorák und Crusell. Foto: photoagenten/Stumpf sprüngen sind nicht gerade leicht zu meistern, Petra Fluhr tat dies dennoch mit bemerkenswerter Eleganz. Die „Kleine Nachtmusik“ von Mozart gehört zu den Kompositionen, die man zwar oft zu hören bekommt, doch wenn dies in einer unaufgeregten, lockeren Interpretation wie bei diesem Konzert geschieht, kann man dem Werk

immer noch etwas abgewinnen. Besonders schön erklang der mit „Romanze“ betitelte dritte Satz, der in der Darbietung des Quintetts den poetischen Charakter eines Ständchens bekam. Spritzig und lebhaft erklang der Finalsatz, in dem das Hauptthema nochmals in verschiedenen Tonarten und in der abschließenden Coda sogar in dezenter Polyphonie zu hören war.

INFOS Wer Petra Fluhr hören möchte, hat bereits am kommenden Wochenende die Gelegenheit dazu. Am Samstag, 18. Januar, 19 Uhr, lädt die Musikerin zum Heidenturmkonzert in der evangelischen Kirche Dittelsheim-Heßloch ein.

Das bekannte Quartett „Les Dames“ spielt dort unter anderem Kompositionen von Bach, Händel und Mozart. Karten kosten 15 Euro und können an der Abendkasse erworben werden. Kinder haben freien Eintritt.


Wonnegau 11

Samstag, 18.01.2014 | KW 03

Ein Heft voller interessanter Angebote

„Zeitensprünge“ im Kulturhaus GUNTERSBLUM Es ist nie zu

Tourismusbroschüre „Weinland Alzey & Wonnegau“ neu erschienen Die Wirtschaftsförderungs-GmbH für den Landkreis Alzey-Worms (WfG) hat die neue Tourismusbroschüre „Weinland Alzey & Wonnegau“ vorgestellt. Modern gestaltet ist sie ein Heft voller interessanter Angebote rund um Land und Leute, Wein erleben, Radfahren, Wandern und Walken. Mehr als einhundert Übernachtungsbetriebe präsentieren ihre Unterkünfte. Auch Reisemobilisten kommen mit einer Stellplatzübersicht auf ihre Kosten. Verbindung von Printund Onlinemedium „Die neue Broschüre verbindet das gedruckte Medium mit den Anforderungen moderner Internetnutzer“, erläutert WfGGeschäftsführerin Kerstin Bauer. Die integrierten QR-Codes ermöglichten einen direkten Zugang zur Homepage www.tourismus-alzey-worms.de, die weitere Services bereit halte und auch für Smartphones und Tablet-PCs optimiert sei. Nach abscannen des QR-Codes gelange der Nutzer beispielsweise gleich zum Gastronomie-Öffnungszeiten-Finder, dem Online-Veranstaltungskalender oder könne sich den GPSTrack für die Radroute auf sein Smartphone laden. Mit der Neuauflage werden auch neue Leuchtturmprojekte, wie

die mit dem Qualtitätszeichen „Rheinhessen ausgezeichnet“ zertifizierten Betriebsvinotheken oder die Prädikatswanderwege beworben. Drei der neuen rheinhessischen Prädikatswanderwege unter dem Namen Hiwweltouren, die im Frühjahr 2014 eröffnet werden, verlaufen durch die Rheinhessische Schweiz und werden auch durch den Zweckverband Rheinhessische Schweiz mit finanziert. „Mit den Prädikatswanderwegen positioniert sich die Region mit ersten Angeboten auf dem Gebiet des qualitätsorientierten Wandertourismus“, sagt Landrat Görisch. Das neue Angebot müsse nun über verschiedene Medien professionell vermarktet werden. Kostenfrei bestellen oder aus dem Netz herunterladen Die Broschüre „Weinland Alzey & Wonnegau“ ist kostenfrei bei der WirtschaftsförderungsGmbH für den Landkreis AlzeyWorms (im Hauptgebäude der Kreisverwaltung, Büro 124), Ernst-Ludwig-Straße 36, Alzey, Telefon 06731/4081021, erhältlich. Ebenso ist sie in den Tourist Informationen im Landkreis verfügbar. Die Broschüre kann auch im Internet unter www.tourismus-alzey-worms.de bestellt werden oder steht dort als PDF zum Download bereit.

Landrat Ernst Walter Görisch und das Team der Wirtschaftsförderung Alzey-Worms (v. l. n. r. Gabriele Kuhl, Kerstin Bauer, Elfi Theiß) präsentieren die neue Tourismusbroschüre. Die Beller Kirche ist auf dem Titel der Ausgabe. Foto: WfG Alzey-Worms/Axel Schmitz

Ehrlichkeit und Professionalität

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Augenoptikergeschäft „mehrblick“ bietet kompetente Beratung und aktuelle Brillenmode OSTHOFEN „Danke für die große Unterstützung!“ Seit circa einem Jahr wird das Augenoptikergeschäft „mehrblick“ von den Inhabern Susanne und Boris Proegler aus Mettenheim nach zwingend notwendigen personellen Veränderungen selbst geführt. „Wir haben großen Zuspruch“ sagt Boris Proegler. „Unsere Ehrlichkeit und unsere Professionalität werden von den Kunden am meisten geschätzt“. Auch viele ehemalige Kunden kommen jetzt wieder in das Geschäft. Seit über sieben Jahren gibt es „mehrblick“ nun schon

in Osthofen am Kreisverkehr an der Wonnegauhalle. Geschäftseigene Parkplätze gibt es direkt vor der Tür. Ein tolles, helles Ambiente machen den Brillenkauf zu einem angenehmen Erlebnis. Viele Angebote warten auf die Kunden und viele Messeneuheiten sind auch schon eingetroffen. So wird es ein in Osthofen einzigartiges Brillensystem geben mit schönen und ausgefallenen Wechselrahmen und -bügeln. Alle Angebote und weitere Informationen findet man auf der Homepage www.mehrblick.eu

Johannes Balzhäuser, Matthias Eckelmann, Juliane Eller, Ben Wichert und Reinhard Seidel (von links) möchten mit „Weinblick hoch 5“ Alsheim als Weinbaugemeinde weiter nach vorn bringen. Foto: Jens Kowalski

Neues Alleinstellungsmerkmal

Fünf Alsheimer Jungwinzer sorgen mit dem Verein „Weinblick hoch Fünf“ für Ideen-Potenzial Von Jens Kowalski ALSHEIM Fünf Jungwinzer, vier Weingüter und eine Idee, die es in Rheinhessen so nicht noch einmal gibt: Das zeichnet „Weinblick hoch Fünf“ aus (geschrieben im Original Weinblick), einen Verein, in dem sich fünf Jungwinzer zusammengeschlossen haben und seit November letzten Jahres schon einiges bewegen konnten. Alle Fünf - Juliane Eller, Ben Wichert, Matthias Eckelmann, Reinhard Seidel und Johannes Balzhäuser - kommen aus Alsheim und haben sich zum Ziel gesetzt: „Wir wollen die drittgrößte Weinbau treibende Gemeinde Rheinhessens noch bekannter machen“ – nicht durch Masse, sondern durch Qualität, pfiffige Ideen und all dem, was dem Alsheimer Wein eine ganz besondere Stellung zukommen lässt. Doch eins nach dem anderen: „Jungwinzer-Organisationen gibt es natürlich einige“, räumt Johannes Balzhäuser ein, weist aber gleich auch auf das Alleinstellungsmerkmal des Vereins hin. Besonders bei „Weinblick hoch Fünf“ ist, dass alle fünf Winzer aus einer einzigen Gemeinde stammen, aus Alsheim und sich ein hohes Ziel gesetzt haben: „Wir treten an, um Alsheim aus dem Dornröschenschlaf wach zu küssen und in ganz Deutschland bekannt zu

KURZ NOTIERT

Museumsabend ALZEY Passend zum Wittelsbacher-Jahr beschäftigt sich der erste Alzeyer Museumsabend mit einer der bekanntesten pfälzischen Vertreterinnen dieser Dynastie: Elisabeth Charlotte von der Pfalz. Die 1652 geborene Enkelin des Winterkönigs in Heidelberg, die von ihrem Vater aus politischem Kalkül mit dem Bruder des französischen Königs Ludwig XIV. verheiratet wurde, ist im geschichtlichen Bewusstsein der Pfälzer lebendig geblieben. Alle Interessierten sind zu dem kostenfreien Vortrag: „… denn es mir all mein leben leyd gewesen, ein weibsmensch zu sein“ – über Fremd- und Selbstbestimmtheit im Leben Liselottes von der Pfalz am Montag, 27. Januar, 20 Uhr, eingeladen.#

machen“. Dazu entwickeln die Winzerin und die vier Winzer fast alles, was sie für ihre Kampagnen brauchen, selbst. Bestes Beispiel dafür ist das in Eigenregie entworfene Logo mit dem originellen Namen, das eine Anspielung auf die Weinlage „Alsheimer Rheinblick“ ist, zugleich aber auch Assoziationen zu Weitblick und Ausblick weckt. Verstärkt wird dies noch durch das stilisierte Fernrohr am Ende des Namenszuges, das zugleich auch eine Weinflasche sein könnte. Eine ganze Menge Ideen Phantasie und Ideen kennzeichnen jedoch nicht nur das Logo. Eine ganze Menge handfester Ideen haben die Fünf, die alle zwischen dem Jahrgang 1985 und 1990 geboren sind und sich schon aus der Schulzeit gut kennen: „Jeder von uns kann andere, zusätzliche Fähigkeiten einbringen“, erklärt Balzhäuser auch mit Blick auf die Ausbildungen, die den Bachelor-Abschluss ebenso umfassen wie den Winzermeister. Bereits im Juli haben die Fünf gezeigt, was sie unter dem Namen „Weinblick hoch fünf“ auf die Beine stellen können. Das Ergebnis konnte sich sehen, hören und vor allem schmecken lassen: Im Weingut Seidel-Dudenhöfer organisierten sie ein Weinfest, das kulinarisch

und von der Stimmung her alle Erwartungen übertraf. Die Jungwinzer hatten ihre Weinkreationen mit delikat-vollmundigen Leckereien verbunden; eine LiveBand sorgte für einen stimmigen, musikalischen Hintergrund und heizte später ordentlich ein. „Der wichtige Schlüssel ist die Gemeinschaft“, sind sich die Fünf mit Blick auf den bisherigen Erfolg sicher. Alte Konventionen werden überwunden, der Konkurrenzgedanke wird kurzerhand vergessen. „Wir gehen neue Wege und erreichen so höhere Ziele“. In ein, zwei Jahren soll - wenn alles glatt läuft - schon der erste „Wein hoch Fünf“ in Flaschen gefüllt werden können: Cuvée aus edlen Tropfen der fünf Winzer. „Hier arbeiten die Winzer noch traditionell“, sagt Balzhäuser und hebt eine Besonderheit Alsheims hervor. Grund: In Alsheim hat keine Flurbereinigung stattgefunden. „Die Grundstücke liegen noch so wie vor hundert Jahren“. Daher sind auch die Hohlwege erhalten geblieben, die aus alten Zufahrtswegen entstanden und besondere kleinklimatische Bedingungen bieten. Dort wachsen beispielsweise auch Kräuter, die sich sonst eher nur in südlicheren Gefilden wohl fühlen. Nicht zuletzt sind auch die Grundstücke und Weinberge kleiner. Was an sich von der Bewirtschaftung her aufwändi-

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ger ist, sehen die Jungwinzer als einen Vorteil: „Das führt dazu, dass wir Wein auf besonderes vielfältige Weise ausbauen können“. Fest steht, dass den Fünf die Ideen so schnell nicht ausgehen werden: Das nächste Event steht schon vor der Tür. Und auch hier ist nicht nur der Name eine ausgefallene Idee: „Wein-NachtsFest“ heißt die Veranstaltung, die am Samstag, 25. Januar, im Bürgerhaus Alsheim stattfinden wird und ganz bewusst die „Nach-Weihnachtszeit“ aufgreift. „Manch einer ist ja vielleicht auch jetzt noch im WeihnachtsFeeling“, erklärt Johannes Balzhäuser und regt dazu an, diese Stimmung bei der Wein-Nacht mal so richtig auszuleben. Ab 18 Uhr lockt eine Weinprobe, bei der edle Tropfen der beteiligten Winzer verkostet werden können. Karten, mit denen man noch günstiger in den Genuss kommt, kosten 13 Euro im Vorverkauf (Goldberg Apotheke, Bachstraße 24; Marie´s Scheune, Kesselgasse 5), 15 Euro an der Abendkasse. Diese sind jedoch nicht zwingend erforderlich, falls man nur einzelne Weine verkosten möchte oder ganz auf Alkohol verzichten muss. Ab 21 Uhr darf gefeiert werden mit bester Musik von einem guten DJ – und das Mineralwasser ist dann übrigens sogar den ganzen Abend gratis.

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spät für eine glückliche Kindheit. Marcel ist Mitte 20 und muss sich entscheiden: erwachsen oder nicht. Hat man wirklich alles erlebt und gemacht, das man als Kind und Jugendlicher noch darf oder ist es schon zu spät? Marcel geht dieser Frage auf den Grund und lässt seine Kindheit Revue passieren. Positive und negative Ereignisse bis hin zu Traumata werden diskutiert und analysiert – so verwandelt sich Marcel in einen Cowboy, versucht die Berufswünsche der Zuschauer im Kindesalter zu erraten, singt von der ersten eigenen Wohnung und präsentiert seinen allerersten Zaubertrick. Marcel Kösling ist Zauberkünstler und Kabarettist – nur eine Form der Therapie? Wenn ja, wovon? Erste Erfahrungen als Kabarettist sammelte Marcel Kösling in der Norderstedter Kabarettgruppe „Die Thespisnarren“, deren Ensemble er von 2004 bis 2011 angehörte. Im Mai 2005 hatte das erste abendfüllende Programm „Der JunQuäler“ Premiere, musikalisch begleitet von Pianistin Christiane Schlaikier. Die Mischung aus Zauberei, Kabarett und Musik fand bei Publikum und Presse begeisterte Zustimmung. Sein neues Programm „Zeitensprünge - Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit“ hatte im Oktober 2012 Premiere. Seitdem ist Marcel in ganz Deutschland unterwegs. Live erleben kann man Marcel Kösling am Freitag, 24. Januar, 20 Uhr, im Guntersblumer Kleinkunstkeller im Kellerweg. Karten für diesen zauberhaften Abend sind im Vorverkauf unter www. kulturverein-guntersblum.de, im Geschenkladen Christine Scholz und bei s´Weinspiel (CBW) in Guntersblum erhältlich. Der Eintritt kostet 10 Euro. Einlass ist ab 19 Uhr.

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