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Schönauer Str. 22 · 67547 Worms · Tel. 0 62 41 -2 05 93 0 · www.wormser-wochenblatt.de · Auflage: 65.771 · Samstag, 11.01.2014 | KW 02 | 30. Jahrgang

Neue Preisträger

Neuer HSG-Coach

WORMS Erstmals stimmten in diesem Jahr Zeitungsleser darüber ab, wer für sein ehrenamtliches Engagement mit dem begehrten „Rotaach“ des SPD-Ortsvereins Mitte ausgezeichnet werden soll. Mehrheitlich sprachen sich die Befragten für den Fischerwääder Brauchtumspflegeverein und Helga Marschang aus. Seite 3

WORMS Mit einer klaren Ansage überraschte HSG-Trainer Hans-Karl Böhnert in der Winterpause: „Unser Ziel für die Saison 2014/2015 ist der Aufstieg in die Oberliga Rheinland-Pfalz.“ Dazu beitragen, dass die Wormser den Aufstieg packen, soll Gerd Zimmermann, der mit Michael Sabasch und Erfolgscoach Böhnert künftig ein Trainer-Trio bildet. Seite 10

Antraben zur Aufholjagd

Trainingsauftakt beim VfR / Stulin und Kupka unter Beobachtung / Heute Testspiel gegen Gau-Odernheim

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Wormatia-Coach Hans-Jürgen Boysen konnte bei der ersten Trainingseinheit im neuen Jahr auf einen fast kompletten Kader zurückgreifen. Unter den arivierten VfR-Akteuren fehlte lediglich Sandro Rösner, der um die Auflösung seines Vertrages gebten hatte. Gravierende sportliche Probleme wird der Abgang Rösners, der fortan für seinen Heimatverein SC Hauenstein in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar auflaufen wird, nach Angaben der Klubführung nicht verursachen. Die Lücke, die Rösner hinterlasse, könne gut abgefangen werden, sagte Marcel Gebhardt von der Sportlichen Leitung des VfR. Foto: Alexander Schlögel

Von Stefan Lubojansky WORMS Vergangenen Dienstag trommelte Trainer Hans-Jürgen Boysen seine Truppe zum Trainingsauftakt zusammen und beendete somit die vierwöchigen Ferien, die die Spieler nach dem letzten Pflichtspiel im vergangenen Dezember gegen die Zweite von Eintracht Frankfurt angetreten hatten. Zeit, sich auf die faule Haut zu legen? Von wegen. Eine Woche pure Erholung war lediglich angesagt, für den Rest hatte Boysen gemeinsam mit dem neuen Mann Bernd Jayme für jeden Spieler individuelle Trainingspläne erstellt. Hausaufgaben, sogenannte allgemeine Fitnesserhaltungsmaßnahmen, galt es in diesen drei Wochen zu absolvieren. Wie aber sollte die Erledigung überprüfbar sein? Gelegenheit zu mogeln? „Alle kommen Pflichten nach“ „Keineswegs“, schmunzelte der stellvertretende Vereinsvorsitzende Fritz Bergemann-Gorski und fügte hinzu, dass man jeden der Spieler per Handy Fitness-App stets im Blick gehabt habe. Big Brother is watching you, möchte man fast

meinen. Beanstandungen habe es jedenfalls keine gegeben. „Alle kamen ihren Pflichten nach“, stellte Bergemann-Gorski zufrieden fest. Fokus liegt auf Abstiegskampf Bevor es jedoch auf den Platz ging, begrüßten der Vorstand sowie die Sportliche Leitung die Aktiven. Klare Worte habe es auch gegeben, sagte Gorski. „Keine Frage. Wir waren in der Hinrunde nicht mit vielen Spielern zufrieden.“ „Das, was war, ist nicht das Leistungsvermögen des Vereins“, erklärte der Vereinsvorsitzende Tim Brauer, und brachte gleichermaßen die Hoffnung zum Ausdruck, am Ende der Saison über dem Strich zu stehen. „Darauf gilt jetzt unsere volle Konzentration“, sagte Brauer. Für dieses Ziel aber brauche man Ruhe, um gut und konzentriert arbeiten zu können. Sandro Rösner war ebenfalls anwesend und verabschiedete sich von seinen Kollegen. Zu den Gründen seines Abgangs aber wollte sich keiner der Verantwortlichen im Detail äußern. Es seien immer viele Umstände, die zu einer solchen Entscheidung führen würden, sagte Marcel Gebhardt von

der Sportlichen Leitung. Rösner habe auf eigenen Wunsch um die Entbindung seines Vertrages gebeten. „Wir wären nie auf Sandro zugegangen, und dazu stehen wir auch“, stellte Brauer abschließend klar. Der Defensivspieler wechselt, wie bereits berichtet, in sportlicher Hinsicht zu seinem Heimatverein SC Hauenstein und wird somit in der Rückrunde der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar auf die TSG Pfeddersheim treffen. Desweiteren werde er sich intensiv um sein Lehramtsstudium kümmern. Die Lücke, die Rösner hinterlasse, kön-

ne jedoch gut abgefangen werden, sagte Gebhardt. „Wir sind fußballerisch auf dieser Position gut aufgestellt.“ Am frühen Nachmittag jedenfalls ging es in die Praxis auf den Trainingsrasen. Boysen konnte auf einen fast kompletten Kader bei der ersten Trainingseinheit im neuen Jahr zurück greifen. Björn Weisenborn lief jedoch nach seinem im Spiel gegen die SG Sonnenhof Großaspach zugezogenen knöchernen Abriss am Daumen sicherheitshalber mit Handmanschette auf. Adolf weiter in Behandlung

GETRENNTE WEGE Der VfR Wormatia Worms und Markus Müller einigten sich auf eine sofortige Vertragsauflösung. Der 25-Jährige Linksfuß kam im Wormatia Dress in der Regionalliga Südwest nicht über neun Einsätze mit zwei Toren hinaus. „14 Tore in 19 Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Wir richten unsere Offensivabteilung neu aus“, kommentierte der sportliche Leiter Marcel Gebhardt die Trennung von Müller.

Rainer Adolf sei aufgrund seiner Sprunggelenksverletzung weiter in Behandlung, da der Knöchel bei extremer Belastung noch immer enorm anschwelle, weswegen er reduziert trainiere, informierte Gebhardt. Ähnlich gestalte sich die Situation bei Maximilian Mehring. Auch er könne aufgrund von andauernden Reha-Maßnahmen momentan nur drei bis vier Mal in der Woche mit der Mannschaft trainieren. Nach kurzer Einweisung und dem üblichen Aufwärmprogramm stand ein Spiel über das Großfeld an. Mit dabei auch Niclas Kupka (zuletzt FSV Mainz 05 II) und Alan Stulin (zuletzt GKS Belchatow), die Boysen schon im Testspiel Mitte November gegen den FK Pirmasens auflaufen ließ VfR will sich verstärken

Drei, die es an der Seitenlinie richten sollen: Chefcoach Hans-Jürgen Boysen (von rechts), Co-Trainer Volker Berg und der neue Fitness- und Torwarttrainer Bernd Jayme, sollen die Wormatia in der Rückrunde aus dem Tabellenkeller führen und so den drohenden Abstieg verhindern. Fotos: Schlögel

„Die beiden stehen derzeit unter intensiver Beobachtung“, sagte Tim Brauer. Bis zum 31. Januar muss sich die Vereinsführung entscheiden, dann endet bekanntlich die Wechselfrist. „Aber bis dahin wird sicher etwas passieren“, schließlich suche man zudem weiterhin nach Verstärkung in der Offensive, sagte Gorski. Heute schon muss Boysen mit seiner Truppe zum ersten Testspiel gegen den Bezirksligisten TSV Gau-Odernheim ran. Anstoß der Partie ist um 14 Uhr auf dem Kunstrasenplatz der EWR-Arena. Alla Wormatia!

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PERSONALKARUSSELL Die Wormatia und ihr bisheriger Pressesprecher Jürgen Jaap gehen getrennte Wege. Als Nachfolger für Jaap übernimmt vorerst WormatiaGeschäftsstellenleiter Fabian Sander komissarisch den Aufgabenbereich eines Pressesprechers. „Uns ist natürlich bewusst, dass dies ein erheblicher Mehraufwand für unsere Geschäftsstelle ist“, weiß Gerd Obenauer, der dem erweiterten Vorstand des Klubs angehört. Dennoch habe man sich für Sander entschieden, weil die Vereinsführung bei der Suche nach einem neuen Pressesprecher nichts überstürzen wolle. Man wolle sich nicht unter Zeitdruck setzen lassen, gleichwohl solle die Suche nach einem „Neuen“ nicht zur endlosen Hängepartie ausufern. „Spätestens bis zum Beginn der Saison 2014/2015 im Juli wollen wir fündig werden“, versichert Obenauer. Was die Gründe für Jaaps Abgang angeht, verweist der Verein auf den vollen Terminkalender des ehemaligen Pressesperechers. „Mit seiner Wahl zum 1. Vorsitzenden des TV 1863 Leiselheim im November fehlt Jürgen Jaap ganz einfach die Zeit, um die Funktion des Pressesprechers weiterhin auszufüllen“, heißt es von Vereinsseite. Jaaps Draht zu den Pressevertretern der Nibelungenstadt sei stets kurz gewesen. Jaap stand seit Juni 2011 der Presse als Ansprechpartner zur Verfügung. „Jürgen hat den Job prima erledigt. Ich kann aber gut verstehen, dass er uns nun ob des neuen Aufgabenfeldes beim TV Leiselheim nicht mehr als Pressesprecher zur Verfügung stehen kann“.

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2 Worms

Samstag, 11.01.2014 | KW 02

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Verbesserungen im abendlichen Nahverkehr

Erste Wolfsnacht schon Ende Januar /

WORMS Wer werktags oder an den Wochenenden den letzten Bus verpasste, um von Worms nach Hause zu kommen, musste bislang einige Zeit warten, um dann den Heimweg mit dem Ruftaxi antreten zu können. „Wir haben diese zeitliche Lücke nun schließen können“, informiert Karl-Heinz Adelfinger, Geschäftsführer der Stadt Worms Verkehrs-GmbH, über eine Verbesserung im abendlichen ÖPNV. Durch Erweiterung der RuftaxiFahrpläne und in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar sei es gelungen, die Fahrzeiten beider Transportmittel besser aufeinander abstimmen zu können. „Damit ist es jetzt möglich, in den späten Abendstunden ohne längere Wartezeiten nahtlos ins Ruftaxi umzusteigen“, erklärt Adelfinger. Die gesamten Ruftaxifahrten seien auch besser an den Zugfahrplan angepasst worden.

Vorverkauf beginnt am kommenden Samstag WORMS Im Tiergarten Worms finden in den ersten Monaten des Jahres 2014 erneut Wolfsnächte statt. Für viele Wormser sicherlich ein Anlass, einen spannenden Abend im Freien zu verbringen. Der erste Termin für die beliebte Veranstaltung, ist schon im Januar geplant. Am Freitag, 31. Januar, geht’s los mit den Führungen durch den mit Fackeln beleuchteten Tiergarten. Weitere Termine stehen im Februar, jeweils freitags und samstags auf dem Programm, ein Zusatztermin ist für 1. März geplant. Die spannenden Rundgänge, auf denen die Besucher viele interessante Details rund um die faszinierenden Raubtiere erfahren, beginnen jeweils um 18 Uhr. Bei der anschließenden Fütterung können die Tiergartenbesucher die Wölfe noch genauer in ihrem naturnahen Gehege beobachten. Aber das ist noch längst nicht alles: Nach der Fütterung haben die jüngeren Gäste die Möglichkeit, am Lagerfeuer Stockbrot zu backen oder den Geschichten in der geheimnisvollen Erdhöhle zu lauschen. Dementsprechend stellen die Wolfsnächte vor allem für Kinder ein tolles und aufregendes Highlight in den dunklen und langen Wintermonaten dar. Rechtzeitig Tickets sichern Auch in diesem Jahr sorgen die fleißigen Helfer des TiergartenFreundeskreises wieder mit warmen Getränken und einem kleinen Imbiss für das leibliche Wohl der Gäste. Zudem kann der Freundeskreis in diesem Jahr auf sein zwanzigjähriges Bestehen zurückblicken und wird dies auch mit diversen Aktionen und Aktivitäten entsprechend feiern. Wer bei den Wolfsnächten dabei sein

INFOS Fragen werden täglich von 9 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 06241/972270 beantwortet. Details zum Vorverkaufsstart können auf der Homepage des Tiergartens unter www.tiergarten-worms.de/tiergarten/ Informationen/Veranstaltungen.php nachgelesen werden.

will, sollte sich beim Kartenkauf allerdings beeilen, denn die Nachfrage war bislang stets größer als das Angebot. Karten können im Vorverkauf ab Samstag, 18. Januar, 9 Uhr, zum Preis von 9 Euro erworben werden. Im Vorverkauf werden die Tickets ausschließlich an der Tiergarten-Kasse ausgegeben. Reservierungen werden nicht entgegengenommen. Ab einer Wohnortentfernung von 20 Kilometern haben Interessenten jedoch die Möglichkeit, Karten per E-Mail an tiergarten@freizeitbetriebe-worms.de zu bestellen, und diese in Vorkasse per Banküberweisung zu bezahlen. Dabei wird allerdings ein kleiner Verwaltungsaufschlag in Höhe von 3,50 Euro berechnet. Auch die E-Mails sind erst ab Samstag, 18. Januar, 9 Uhr, gültig, vorher gesendete Anfragen werden aus Fairnessgründen nicht berücksichtigt. Das Kartenkontingent für auswärtige E-Mail-Anfragen ist jedoch stark begrenzt. Grundsätzlich kann jeder Besucher maximal sechs Karten erwerben, egal ob an der Kasse oder per E-Mail. Dauerkarten und sonstige Ermäßigungen gelten bei Sonderveranstaltungen nicht, Hunde sind von den Wolfsnächten ausgeschlossen.

Abfahrt an Bushaltestellen

Mit einem herzhaften „Tschaka“ machte „Dr. Schnuggelisch“, alias Astrid Haag (re.), ihrer Freude darüber Luft, dass mit einer Spende von 1000 Euro, zur Verfügung gestellt von Simone Föry (li.) und Sarina Gremm von den „Krabbelkäfer-Bürstadt“, ihre ClownsBesuche in der Kinderklinik weiter gehen können. Freude darüber auch bei Chefarzt Prof. Dr. Heino Skopnik. Foto: Margit Knab

Hilfe für Dr. Schnuggelisch

Elterninitiative „Krabbelkäfer“ spendet 1.000 Euro für Projekt „Clowns helfen heilen“ Von Margit Knab WORMS/BÜRSTADT Ein „gutes neues Jahr“ wünschen sich in diesen Tagen die meisten Menschen. Für Astrid Haag, die seit mehr als fünf Jahren als Clown „Dr. Schnuggelisch“ die kleinen Patienten in der Kinder- und Jugendklinik im Wormser Klinikum zum Lachen bringt, hat das neue Jahr einen wirklich guten Anfang genommen.

Mit einer Spende von 1.000 Euro der Elterninitiative „Krabbelkäfer“ aus Bürstadt, kann sie „Lachen und Freude als Basismedikation“ weiter in die Krankenzimmer tragen. Wirkungsvolle Therapie Diese wirkungsvolle Therapie bestätigte Chefarzt Professor Dr. Heino Skopnik der engagierten Clownsfrau, die wöchentlich drei

Stunden lang durch die Krankenzimmer tourt und mit Spiel und Spaß die kleinen Patienten aufheitert und von ihren Krankheiten ablenkt. Vor über vier Jahren in den Verein „Clowns helfen heilen“ eingebunden, musste sich Astrid Haag nach der Auflösung der Organisation selbst wiederbeleben. Dazu benötigt sie selbstverständlich fortwährende finanzielle Unterstützung, um ihr gutes

Werk weiterführen zu können. Zur rechten Zeit sind nun die acht Mütter der „Krabbelkäfer“ aus dem hessischen Bürstadt auf den Plan gekommen und stellten 1.000 Euro aus Erlösen ihrer Basare mit Kinder- und Schwangerenbekleidung zur Verfügung. Sarina Gremm und Simone Föry überbrachten den Scheck, „damit es mit Frau Dr. Schnuggelisch“ in der Kinderklinik weitergehen kann.

Provokative Fragen rund um das Kreuz Hans-Jakob Schmitt stellt sein neuestes Buch vor / Ex-Gauß-Direktor präsentiert 56 Predigten ERHÄLTLICH

Von Albrecht Langenbach

Die Wölfe vor ihrer Fütterung.

Foto: Tiergarten Worms

KURZ NOTIERT

Baum-Diebstahl im Stadtpark WORMS Vermutlich in der Weihnachtswoche haben Unbekannte im Stadtpark in der Nähe des Kimmelhorstwegs eine acht Meter hohe Kolorado-Tanne gef��llt. Lediglich die Spitze mit einer Länge von etwa zwei Metern wurde mitgenommen, wahrscheinlich zur Nutzung als Weihnachtsbaum.

Der untere Teil des Baumes wurde an Ort und Stelle belassen. Der Schaden beläuft sich auf etwa 500 Euro. Die Stadtverwaltung hat Strafanzeige erstattet und bittet um sachdienliche Hinweise an die Polizei oder an die Abteilung 6.7 - Grünflächen und Gewässer, Telefon 06241/8536706.

PROSPEKTE Mit dieser Ausgabe werden folgende Prospekte in Teilbereichen mitverteilt:

WORMS/GUNTERSBLUM Mit seinem neuen Buch „Das Kreuz mit dem Kreuz - Predigten“ stellt Hans-Jakob Schmitt aus Guntersblum eine provokative Frage. Der Autor, Oberstudiendirektor im Ruhestand, war von 1974 bis 1988 Direktor des Wormser Gauß-Gymnasiums. Nebenher ist er noch Prediger. Die Bevollmächtigung zum Predigtdienst erhielt er am 23. November 1977 vom Evangelischen Dekanat Oppenheim erteilt. „Als Kind schon hatte ich die Neigung zum Religiösen. Dann studierte ich auch Theologie. Das Dritte Reich und der schlimme zweite Weltkrieg verstärkten meine Einstellung“, sagte er. An vielen Sonntagen ist der 87-jährige auch heute noch in den Dekanaten Worms-Wonnegau, Alzey und Guntersblum ein gern gehörter und gesehener Prediger. „Gerne hören mir auch die Konfirmanden zu“, sagt der Pädagoge, der sich darauf versteht, stets einen guten Einstieg in die Gespräche mit den jungen Leuten zu finden. „Ich frage nach ihrem Vornamen und erkläre die Herkunft und komme ins Gespräch.“

„Das Kreuz mit dem Kreuz – Predigten“ ist zu beziehen bei BoD – Books on Demand, Norderstedt oder in allen Buchhandlungen; ISBN 9783-7322-5299.-2. Gern kann das Buch auch persönlich bei Autor Hans Jakob Schmitt in Guntersblum, Eimsheimer Straße 20, bezogen werden. In diesem Fall ist das Werk mit einer Widmung Schmitts versehen.

trale Stellung der „Bilder“ auf. Dahinter steht die Überzeugung, dass das Verstehen des biblischen Zeugnisses auch von einem bestimmten bildhaft-sprachlichen Rahmen abhängig ist. Man muss die Predigten auf sich wirken lassen“, meint Dienst. Umtriebiger Ruheständler

Besondere Beziehung zu Worms Aber was sagt Hans Jakob Schmitt zu seinem Buchtitel, dem Kreuz? „Es ist rechtwinklig und symmetrisch, dennoch fügt sich das Kreuz nicht einfach in unser Leben. Es stößt an, verweigert sich jeglicher Einordnung – mehr noch, es ordnet uns selbst neu und richtet uns aus“, meint der 87-Jährige. Und genau darin spiegelt sich seine Philosophie, die er mit 56 Predigten näherbringt. Das 422 Seiten starke Buch ist nicht einfach zum Durchlesen, zum lockeren Schmökern auf der heimischen Couch gedacht. Im Gegenteil, es verlangt von seinen Lesern ein

Hans-Jakob Schmitt will mit seinem siebten Buch, in dem der ehemalige Direktor des Gauß-Gymnasiums 56 Predigten gesammelt hat, zum Nachdenken anregen. Foto: Langenbach gebührendes Maß an Aufmerksamkeit und fordert die Fähigkeit zur Reflexion. „Man liest es am besten wie eine Predigt, denkt darüber nach. Dann folgen nach und nach die nächsten. Der Inhalt ist nach der Bibel gegliedert, Altes Testament mit Mose und den Psalmen, die Evangelien und Briefe der Apostel“, berichtet der Autor. „Dabei genannt wird auch das Thema der Predigt zur weiteren Orientierung. So findet man auch die Trauerpredigt für Oberbürgermeister Dr. Günter

Kuhfuss, der 2001 gestorben ist.“ Was hierdurch auf jeden Fall klar wird, ist Folgendes: Zu Worms hat der Autor eine besondere und liebevolle Beziehung. Bleibt die Frage, wie Schmitts neuestes und nicht ganz einfach zu verdauendes Werk bei seinen Lesern ankommt. Einer, der überaus lobende Worte für Schmitts neuestes Buch parat hat, ist Oberkirchenrat a. D. Professor Karl Dienst aus Darmstadt. „Sodann fällt bei der Predigtweise von Hans Jakob Schmitt die zen-

Zur Ruhe kommt Hans Jakob Schmitt noch nicht. Er schreibt seit dem Ruhestand vor 25 Jahren. Kaum ist dieses neue Buch druckfrisch, steht schon eine neue Ausgabe an. „Die beschäftigt sich mit Gesellschaft und Bildung. Und stellt als siebtes und letztes Buch so etwas wie ein Ergebnis, ein Resümee meiner eigenen Philosophie dar“, bekennt der Autor. Das Schreiben ist allerdings nicht die einzige Beschäftigung, mit der der Pensionär seinen Ruhestand bereichert. Geistig hält sich der Guntersblumer mit täglichem Lesen von hebräischen und griechischen Texten fit, körperlich mit Morgengymnastik und einem Spaziergang zum Römerturm in den Weinbergen. Die Harmonie mit seiner lieben Frau Erika, eine herzliche Schwäbin, und der großen Familie mit drei Söhnen und Enkeln stehen hinter seinen Zielen.

Die Ruftaxis fahren als Ersatz für den Bus überwiegend nach 23 Uhr auf vorgegebenen Routen, um die Erreichbarkeit der Stadtteile auch zu späterer Stunde sicherzustellen. Sie müssen zuvor telefonisch bestellt werden, die Abfahrt erfolgt an jeder Bushaltehaltestelle mit einem Ruftaxi-Symbol. Die Fahrtkosten für ein Ruftaxi entsprechen den Bustarifen, wobei Zeitkarteninhaber des VRN kostenfrei fahren. Erweitert und angepasst wurden die Linien 4901 (Worms, Karl-Marx-Siedlung, Horchheim, Weinsheim, Horchheim, Wiesoppenheim, Heppenheim, Offstein, Hohen-Sülzen, Kriegsheim, Monsheim, Wachenheim, Mölsheim), 4902 (Worms, Rheindürkheim, Ibersheim), 4903 (Worms, Pfiffligheim, Leiselheim, Pfeddersheim, Abenheim, Mörstadt, Nieder-Flörsheim, Dalsheim), 4904 (Worms, Neuhausen, Hochheim, Herrnsheim, Osthofen, Mettenheim, Alsheim, Gimbsheim, Eich, Hamm) und 6907 (Worms, Rosengarten, Wehrzollhaus, Hofheim). Die Ruftaxifahrpläne können unter www.busverkehr-worms.de oder unter www.vrn.de abgerufen werden. Verbundfahrpläne gibt es im Kundenbüro des BRN zu kaufen. Auskünfte erteilt die Stadt Worms Verkehrs-GmbH unter der Telefonnummer: 06241/8538101.

Landesmittel für Schulumbauten bewilligt WORMS Die Schaffung einer modernen Bildungsinfrastruktur steht auf der Prioritätenliste der Stadtverwaltung ganz oben. „Jede Investition in die Bildung unserer Kinder und Jugendlichen ist eine lohnenswerte Ausgabe“, betont Oberbürgermeister Michael Kissel. Dazu gehört auch die Verbesserung der Rahmenbedingungen: Viele Schulgebäude sind inzwischen in die Jahre gekommen oder entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Die Stadt Worms investiert daher seit einigen Jahren intensiv in die Modernisierung ihrer Bildungseinrichtungen. Deshalb sind die vor Weihnachten eingegangenen Neuigkeiten aus Neustadt umso erfreulicher: Gleich drei Landeszuwendungen wurden nun von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) bewilligt. Drei Schulen profitieren Zur Finanzierung des Umbaus der Karl-Hofmann-Schule hat die ADD eine Landeszuwendung in Höhe von 100.000 Euro bewilligt. Die Summe ist der erste Teilbetrag der vorgesehenen Gesamtbewilligung in Höhe von 220.000 Euro. Und auch für zwei brandschutztechnische Maßnahmen erhält die Stadt Zuwendungen: Für die Grundschule in Wiesoppenheim hat die ADD 140.000 Euro bewilligt, für die Dalbergschule in Herrnsheim weitere 100.000 Euro. Insgesamt ist für den brandschutztechnischen Umbau der Dalbergschule eine Gesamtbewilligung in Höhe von 290.000 Euro vorgesehen.


Worms 3

Samstag, 11.01.2014 | KW 02

Arbeitsunfall erfordert Rettung mit Hubschauber

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WORMS (kow) Noch immer

Probenbeginn WORMS Am kommenden Dienstag, von 18.30 bis 20.30 Uhr findet im Magnus-Gemeindesaal (Hochstraße) wieder die erste Probe für eine neue Produktion des Theaters im Museumshofs statt. Das generationenübergreifende, integrative Freilicht-Ensemble ist offen für alte und neue Theater-Hasen.

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Helga Marschang (2. von links) und die Fischerwääder wurden für ihr ehrenamtliches Engagement von der SPD Worms Mitte mit dem „Rotaach“ ausgezeichnet. Mit den Geehrten freut sich Oberbürgermeister Michael Kissel. Foto: pa/Alessandro Balzarin

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Helga Marschang und Fischerwääder erhalten „Rotaach“ vom SPD-Ortsverein Worms-Mitte Von Margit Knab WORMS Erstmals stimmten in diesem Jahr Zeitungsleser darüber ab, wer für sein kontinuierliches, ehrenamtliches Engagement mit dem begehrten „Rotaach“ des SPD-Ortsvereins Mitte ausgezeichnet werden soll. Mehrheitlich sprachen sich die Befragten für den Fischerwääder Brauchtumspflegeverein aus und für Helga Marschang, die sich vor allem als mittelalterliche Netzwerkerin und „Oberindianerin“ bei den Festspielen schon jetzt ihr eigenes Denkmal gesetzt hat. Bevor die keramischen Fischtrophäen überreicht wurden, die Künstlerin Jutta Stieglitz genauso unkonventionell wie begeisternd

geformt, bemalt und gebrannt hatte, bat Ortsvereinsvorsitzender Andreas Gölz um eine Schweigeminute für Hans-Joachim Rühl, dessen völkerverbindendes Wirken die Sozialdemokraten der Stadt Mitte im letzten Jahr mit der Verleihung der Ehrengabe „Rotaach“ gewürdigt hatten. Im besten Tun und Treiben präsentierten sich die Fischerwääder, angeführt von Borjemäschter Markus Trapp, seiner Braut Jana Berger und dem Vorsitzenden des Vereins zur Brauchtumspflege, Erich Kegel. „Rotaacherfinder“ Uwe Groß lobte in seiner Laudatio auf die „Wormser Werbeträger“ nicht nur deren ganzjährige Aktivitäten, sondern auch den Zusammenhalt und das Engage-

ment der verschworenen Truppe, was sich nicht nur in Backfischfesttagen, sondern auch ganz aktuell, beim Ausbau eines eigenen Brauchtumsmuseums zeige. Zu Helga Marschang konnte Oberbürgermeister Michael Kissel nicht alle Verdienste aufzählen, mit denen sie sich für die Pflege in den verschiedenen Bereichen des kulturellen Lebens große Verdienste erworben habe. Spectaculum, Nibelungen-Festspiele, Mittelaltertage in Hochheim, Sommerfest in Horchheim, 1250-Jahrfeier in Pfeddersheim, dazu Prüfungsbeauftragte der Industrie- und Handelskammer, Leselernhelferin und Klöppellehrerin – zu ehren sei Helga Marschang für viele ehrenamtli-

che Aktionen, stellte der Stadtchef fest. Beispielgebend und nachahmenswert ordnete er deren nimmermüdes Engagement ein, das sowohl das Land mit der Verleihung einer Ehrennadel, desgleichen die Industrie- und Handelskammer und die Stadt Worms mit der Überreichung der Verdienstmedaille gewürdigt hatten. Mit der Verleihung des „Rotaachs“ der SPD spendete Michael Kissel Helga Marschang „Beifall zum Anfassen“ mit einem lustigen Kugelfisch, der mit Indianerschmuck glänzte im Gegensatz zum „Rotaach“ für die Fischerwääder, der mit einem Kussmund und durch seine Backfischfestfarben bestach.

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WORMS Traditionell zeichnet der Oberbürgermeister während seines Neujahrsempfanges verdiente Bürger mit der Verdienstmedaille der Stadt Worms aus, und würdigt damit deren ehrenamtliches Engagement über viele Jahrzehnte. Dieser Auszeichnung für würdig befunden, und darum von Oberbürgermeister Michael Kissel in diesem Jahr besonders bedankt, wurden am gestrigen Freitag Rosemarie Häußler, Heinrich Bock und Joachim Decker. Rosemarie Häußler Die Liste des vielfältigen Engagements von Rosemarie Häußler ist lang: 1977 war sie Mitbegründerin des Babysitterringes in Pfeddersheim, wirkte in Elternausschüssen von Kindergarten und Schule und engagierte sich ab 1992 im Deutschen Hausfrauenbund, von 1997 bis 2012 als deren Vorsitzende. Sie arbeitet im Landesverband des DHB mit und gehört seit 2008 dessen Verwaltungsrat an. Rosemarie Häußler ist aktives Mitglied der AG Wormser Frauenverbände, organisiert den Bücherstand beim Herbstmarkt und bringt sich seit 2002 in die Vorstandsarbeit ein. Ebenfalls im Vorstand arbeitet sie im CDU-Ortsverband Pfeddersheim mit und ist seit 2004 Mitglied des dortigen Ortsbeirates. Vier Jahre wirkte Rosemarie Häußler als Schöffin am Landgericht in Mainz, unter-

stützte aktiv den ökumenischen Frauenkreis und ist seit 2009 im evangelischen Kirchenvorstand in Pfeddersheim tätig. Zehn Jahre lang betreute sie im Martin-Luther-Haus ältere, alleinstehende Bewohner und engagierte sich im Orga-Team der Internationalen Frauenwoche. Joachim Decker Der pensionierte Familienrichter am Amtsgericht Worms, engagierter Bergsteiger und Mitglied des örtlichen Alpenvereins, Joachim Decker, hat sich auf sportlichem Sektor besondere Verdienste erworben. Als langjähriges Mitglied der Turngemeinde Worms (seit 1954), ehemaliger aktiver Hockeyspieler und 13 Jahre lang Kinder- und Jugendtrainer der TGW-Hockey-Abteilung war Joachim Decker Funktionsträger auf verschiedenen sportlichen Ebenen: von 1980 bis 2002 lenkte er als Vorsitzender die Hockey-Abteilung. Bis heute ist er Vorsitzender der TG Hockey Worms und im gleichen Zeitraum Mitglied des Gesamtvorstandes der TGW. Seit 1984 amtiert Joachim Decker im städtischen Sportausschuss, war 12 Jahre Beirat, dann im Vorstand des Stadtsportverbandes, den er von 1995 bis heute als Vorsitzender führt. Aufgrund seiner fachlichen Kompetenz fungierte er von 1984 bis 1998 als Beisitzer im Verbandsschiedsgericht des Hockeyverbandes Rheinland-Pfalz-Saar, um anschließend bis heute als

Vorsitzender dieses Gremium zu leiten. Joachim Decker ist bis heute Mitglied des Bundesschiedsgerichtes des Deutschen Hockeybundes. Neben Ehrungen der TGW, des Sportbundes Rheinhessen, Landessportbundes und des Hockeyverbandes Rheinland-Pfalz-Saar, wurde ihm die Stadtsportplakette in Silber und die Nikolaus-Dörr/ Peter-Hoffmann-Ehrenmedaille verliehen. Heinrich Bock Auch während seiner beruflichen Tätigkeit als Gymnasiallehrer war Heinrich Bock in zahlreichen Bereichen aktiv: seit 1979 Mitglied in der SPD, war er von 1980 bis 1999 deren Ortsvereinsvorsitzender in Leiselheim und danach bis 2010 ständiges Vorstandsmitglied. 15 Jahre lang fungierte Heinrich Bock als Beisitzer im SPD-Unterbezirksausschuss und brachte sich aktiv in verschiedenen Ausschüssen des Stadtrates ein. Seit 1979, und damit mehr als 34 Jahre, gehört er dem Leiselheimer Ortsbeirat an. Darüber hinaus ist er seit 2006 Vorstandsmitglied der evangelischen Gesamtgemeinde und seit 2005 Mitglied des Leitungsausschusses für die evangelischen Kindertagesstätten. In der zweiten Wahlperiode wirkt Heinrich Bock im evangelischen Kirchenvorstand in Leiselheim und stellt seine Schaffenskraft seit 1984 der Arbeiter-Wohlfahrt (Gründungsmitglied der AWO Leiselheim) zur Verfügung.

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liegt ein 26-jähriger Mann mit schweren Verletzungen im Krankenhaus, der bei Elektro-Installationsarbeiten in einer Produktionshalle der Firma Renolit am Mittwoch gegen 13 Uhr verunglückt ist. Der Mann, der bei einer Fremdfirma beschäftigt ist, hatte sich seine körperlichen Schäden vornehmlich im Brustbereich beim Betätigen einer Hebebühne zugezogen, berichtete die Polizei, die nach ersten Ermittlungen am Mittwoch von einem Bedienungsfehler ausgeging. Allgemein wird der Betroffene als ein zuverlässiger Mitarbeiter beschrieben, „ein 100prozentiger“, wie ein Mann, der nicht genannt werden möchte, dem Wochenblatt mitteilte. „Es ist ein Unfall, der eigentlich hätte gar nicht passieren können“. Offenbar sei der Verunglückte dennoch bei der Arbeit an einer bestimmten Stelle „hängen geblieben“. TÜV und Gewerbeaufsicht haben demnach keine Versäumnisse mit Blick auf Sicherheit, korrekte Arbeitseinweisung oder technische Funktion feststellen können. Betriebssanitäter bei Renolit hatten den jungen Mann, der aus Bobenheim-Roxheim stammt, erstversorgt. Danach hatte der Verletzte mit dem Hubschrauber in die Unfallklinik nach Oggersheim geflogen werden müssen. „Wir sind sehr betroffen über den Unfall und seine Folgen und hoffen auf eine baldige Genesung des Mitarbeiters“, sagte Renolit-Werkleiter Hans-Jürgen Aumüller am gleichen Abend der Wormser Zeitung.

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Samstag, 11.01.2014 | KW 02

Hilfe zur Selbsthilfe Gruppenstunden für Scheidungskinder

Vera Lengsfeld beantwortete in der Diskussionsrunde, die Adolf Kessel moderierte, Fragen des Publikums.

Foto: CDU

Christdemokraten setzen auf Bürgernähe CDU geht optimistisch, aber mit Demut vor dem Wähler ins neue Jahr / Empfang mit Bürgerrechtlerin Lengsfeld WORMS Optimistisch, aber mit viel Respekt vor dem Wähler ist die CDU Worms ins neue Jahr gestartet: „2013 war ein sehr gutes Jahr für die CDU in Worms!“, sagte CDU-Kreisvorsitzender Hans-Joachim Kosubek anlässlich des Jahresempfangs im Lincoln. Sowohl was den Wahlerfolg angeht (erstmals hat ein Kandidat, Jan Metzler, den Worms zugehörigen Wahlkreis bei einer Bundestagswahl direkt gewonnen), als auch bei Mitglieder-Engagement (Kosubek: „So hoch wie nie“) und Mitgliederwachstum (laut Vorsitzendem so stark wie seit 1949 nicht mehr) hat sich die CDU Worms 2013 selbst übertroffen und buchstäblich Rekorde aufgestellt, was wohlgemerkt aber niemand so sagte. Im Gegenteil: Kosubek mahnte an, gerade jetzt nicht zufrieden zu sein: „Das Vertrauen des Wählers muss man sich immer wieder neu erarbeiten“. Es gehe darum, Demut vor dem Wähler zu beweisen. Man habe eine starke Liste für die Kommunalwahl im Mai aufgestellt. Bis zu Platz 18 stehe dabei an jeder zweiten Stelle eine Frau, und zwar nicht wegen der Quote, sondern weil die Kandidatinnen gut seien

und sich durchgesetzt hätten. Ein wichtiges Pfund seien auch die in diesem Jahr besonders zahlreichen neuen Mitglieder, die mitarbeiten und mitgestalten wollten. Metzler: Bürgernähe macht Union authentisch Auch Bundestagsabgeordneter Jan Metzler rief in einer kurzen, aber packenden Ansprache dazu auf, das „Wir“ in der Union, das auch für den Erfolg in der Bundestagswahl so wichtig gewesen sei, weiter zu befördern. So entstehe Bürgernähe – das, was die CDU so authentisch mache. Wie wichtig ihm auch in Berlin ein direkter Draht in den Wahlkreis ist, zeigte er dadurch, dass er auch sein dreiköpfiges Berliner Team vorstellte, dem er schon in den letzten Tagen den Wahlkreis gezeigt hatte. Metzler sagte, er habe versprochen, sich mit aller Kraft als Abgeordneter einzusetzen – und er habe Wort gehalten: als Mitglied in dem wichtigen Ausschuss für Wirtschaft und Energie werde er nun viele Möglichkeiten zum Mitgestalten haben. Als Gastrednerin sprach Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld, die Ko-

subek mit den Worten vorstellte, Lengsfeld habe viel Mut bewiesen und schon in den 70er Jahren, unter Gefahr für Leib und Leben, die Stimme erhoben gegen das DDR-System, wofür sie unter anderem Berufsverbot und Stasi-Gefängnis auf sich nehmen musste. Für ihren Einsatz für Menschen- und Bürgerrechte wurde Lengsfeld auch mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt. Lengsfeld, die von 1990 bis 2005 selbst Mitglied des Deutschen Bundestages war, seit 1996 für die CDU, sagte: „Es ist gut, dass Politiker viel Verantwortung übernehmen“; es sei aber auch gut, wenn Politiker kontrolliert würden durch Bürger, die offen ihre Meinung sagten. Sie freue sich, dass 2013 ein sehr gutes Jahr für die CDU Worms gewesen sei. Global gesehen sei 2013 ebenfalls ein sehr gutes Jahr gewesen, meinte sie. Die Weltwirtschaftsleistung sei höher denn je, die Globalisierung sorge dafür, dass mehr Geld denn je auch in sehr arme Länder umverteilt werde und auch Naturkatastrophen, Welternährung und Energieversorgung habe man besser in den Griff bekommen als vorausgesagt. Aus der Wende 1989,

die sie schlichtweg ein Wunder nannte, habe sie die Lehre gezogen: „Am Ende siegt immer die wirtschaftliche Vernunft“. Das Gesicht des heutigen Europas sei das Ergebnis der friedlichen Revolution von 1989. Die Brüsseler Bürokratie dürfe dies nicht mit kleinkarierten Regelungen aufweichen. Freizügigkeit und offene Grenzen seien wichtig, einen europäischen Zentralstaat lehnte sie jedoch ab. Es dürfe kein neues Blockdenken geben im Sinne von Europa gegen die USA oder China. Bei der Einwanderung sprach sie sich für klare Regeln aus.

„Am Ende siegt immer die wirtschaftliche Vernunft.“ Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld

In der anschließenden Fragerunde, die Landtagsabgeordneter Adolf Kessel moderierte, kam Lengsfeld längere Zeit auf Gregor Gysi zu sprechen und dessen Rolle als möglicher inoffizieller Mitarbeiter der Stasi – wovon Lengsfeld überzeugt ist – und dessen Einfluss als heutiger Oppositionsführer (Linke) im Bundestag. Lengsfeld hofft, dass

sich in einem Gerichtsverfahren, in dem auch sie bald aussagen wird, doch noch nachweisen lässt, dass Gysi Stasi-Spitzel war. Ermittelt wird von der Staatsanwaltschaft Hamburg wegen einer möglicherweise falschen eidesstattlichen Versicherung Gysis. Ein schönes neues Jahr und Gottes Segen wünschte auch Kessel den vielen Gästen, darunter der Fraktionssprecher der CDU-Worms, Dr. Klaus Karlin, Beigeordnete Petra Graen, der Vorsitzende des Wormser Stadtmarketings, Kai Hornuf, sowie Präses Dr. Ulrich Oelschläger und der Vorsitzende der alevitischen Gemeinde Worms, Ali Yilmaz. Kessel nannte die Ausführungen von Lengsfeld „klare Worte, die zum Nachdenken anregen“ und überreichte der Gastrednerin eine künstlerisch gestaltete Tasse aus dem Atelier Blau, in dem beeinträchtigte Künstler mit nicht beeinträchtigten zusammen arbeiten. Lengsfelds letzten Satz, den sie ganz global auf die Menschheitsgeschichte bezog, dürfte die CDU Worms als Wunsch sicher ebenfalls gerne auf die Lokalpolitik herunter brechen: „2013 war das beste Jahr – aber 2014 wird noch besser!“.

WORMS Wenn Eltern sich trennen, geraten Kinder nicht selten in Not. Das Beenden einer Partnerschaft geht in vielen Fällen mit einer starken emotionalen Belastung einher, Kränkungen und heftige Auseinandersetzungen entstehen schnell in Trennungsfamilien. Einer Familienkrise geht meist eine längere Konflikt beladene Zeit voraus, anschließend müssen viele Dinge neu geregelt und geordnet werden, was dazu führt, dass Eltern in dieser Zeit stark mit sich selbst beschäftigt sind. Dabei kann es passieren, dass sie ihre Kinder aus dem Blick verlieren oder ihnen die Zeit fehlt, sich ausreichend mit den Kindern oder deren Problemen zu beschäftigen. Kinder haben jedoch ihren eigenen großen Kummer, sind durch die Trennung ihrer Eltern einer Situation ausgesetzt, die sie in aller Regel so nicht wollten und die sie überfordert. Die neue und unbekannte Familienkonstellation wirft für sie viele Fragen auf, die zum Teil noch gar nicht beantwortet werden können oder zu neuen Konflikten führen. Aus diesem Grund wissen die Kinder nicht immer, an wen sie sich damit wenden können. Neben den klassischen Arbeitsfeldern der Erziehungsberatungsstelle, die die Beratung von Eltern, Kindern, Jugendlichen und Familien zu Themen der Erziehung, Beziehung und Entwicklung beinhaltet, berät und unterstützt die Beratungsstelle auch getrennt lebende und in Trennung begriffene Familien. Dabei geht es beispielsweise darum, die Eltern zu unterstützen, ihre Elternrolle trotz der Trennung als Paar weiterhin gut auszufüllen und als Eltern zum Wohle der Kinder zu kooperieren. Betroffene Kinder können ebenfalls im Einzelgespräch mit

den Beratern über ihre Sorgen und ihren Kummer sprechen. Als besonders hilfreich für Kinder zur Unterstützung und Bewältigung dieser familiären Krise hat sich ein präventives Gruppenangebot erwiesen. Hier können sie sich in einem geschützten Rahmen mit anderen Kindern aus getrennt lebenden Familien mit scheidungsspezifischen Themen auseinandersetzen. Das Hauptziel des Gruppenprogramms liegt darin, für die Kinder die trennungsbedingten Belastungen möglichst zu verringern und ihnen insgesamt die Anpassung an die neue Lebenssituation zu erleichtern. Ein weiteres Ziel liegt in der Entwicklung neuer Bewältigungsstrategien, um langfristig die Kinder darin zu unterstützen, dass sich ihre Gefühlslage und ihr Alltag wieder entspannen und sie eine positive Perspektive erlangen.

INFOS ZUR ANMELDUNG In der Erziehungsberatungsstelle der Stadt Worms startet am Donnerstag, 30. Januar, wieder ein Gruppenangebot für Kinder aus Trennungsund Scheidungsfamilien. Die Gruppe trifft sich erstmals am 30. Januar um 16.30 Uhr; das Angebot endet vor den Osterferien. Begleitend zu den zehn Gruppenstunden, die jeweils eineinhalb Stunden dauern, findet ein Elternabend statt. Das Angebot richtet sich an Kinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren und ist kostenfrei. Bei Interesse gibt es nähere Informationen bei Annette Held, Erziehungsberatungsstelle der Stadt Worms, Telefon 06241/ 8535901 oder 8535905. Die Erziehungsberatungsstelle ist unter der Telefonnummer 06241/8535905 zu erreichen.

Tiefe Entspannung Neues Yoga-Angebot für Krebskranke WORMS Am Zentrum für Gesundheitsförderung des Klinikums Worms startet am Donnerstag, 16. Januar, von 10.45 bis 12.45 Uhr ein neuer Kurs Hatha Yoga für Teilnehmer mit onkologischen Erkrankungen. Die Übungen sind leicht zu erlernen und bauen aufeinander auf. Es werden Elemente aus dem Hatha-Yoga und dem Qi-Gong wie beispielsweise Atemübungen, Körperhaltungen, Meditation, meditative Bewegung und verschiedene Formen der Entspannung verwendet. Durch sanftes Üben wird das Körper-

bewusstsein verbessert, die Atmung vertieft und die Fähigkeit zur Entspannung gefördert. Veranstaltungsort ist in der Hegelstr. aße 4 in Worms. Hatha-Yoga und Qi-Gong Der Kurs umfasst zwölf Einheiten, kostet 126 Euro und wird von einem Großteil der gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst. Anmeldung und nähere Informationen unter Telefon 06241/2680490 bei der ZfG-Kursverwaltung oder online unter www.klinikum-worms.de/zfg.

Wormser Wochenblatt verlost Bildbände

Gelungener Start in Berlin

Bildband erschienen über „die Elektrisch“ in Worms / Einst beliebtestes Verkehrsmittel

CDU-Mann Jan Metzler wird Mitglied im Wirtschaftsausschuss

WORMS Ein historischer Bildband über „die Elektrisch“ in der Nibelungenstadt ist auf dem Buchmarkt erschienen: Auf 128 reich illustrierten Seiten erinnert dieser Bildband an das einst beliebteste Verkehrsmittel in der Nibelungenstadt. Obwohl die „Elektrisch“ nur 50 Jahre lang auf drei Linien zwischen Vorstadtbahnhof und Eckernbertstraße, Barbarossaplatz und den Stadtteilen Hochheim und Pfiffligheim verkehrte, hat sie doch das Leben in der Stadt geprägt. Mit 222 bisher weitgehend unveröffentlichten Fotografien und Dokumenten zeichnet Dr. Ralph Häussler die Strecken und den Fahrbetrieb, den Alltag der Straßenbahnfahrer und ihrer Fahrgäste sowie die Entwicklung der Fahrzeugtechnik nach. Auf dieser ausgedehnten Rundfahrt durch das alte Worms kommen nicht nur Straßenbahnfans ins Schwärmen. Von den ersten Planungen und der feierlichen Einweihung der Wormser Straßenbahn bis zum wehmütigen Abschied von dem geliebten Verkehrsmittel im Januar 1956 zeichnet dieser Bildband die Entwicklung des Streckennetzes und das Erscheinungsbild

WORMS/BERLIN

GEWINNSPIEL Das Wormser Wochenblatt verlost fünf Bildbände über „die Elektrisch“ in der Nibelungenstadt. Die Chance zu gewinnen hat jeder, der die folgende Frage richtig beantwortet: Auf wie vielen Linien fuhr „die Elektrisch“? a) Auf drei Linien. b) Auf sieben Linien. Kennwort: „die Elektrisch“ Wählen Sie nun unsere Gewinnspielrufnummer 01378-180024* (*50 Cent aus dem dt. Festnetz; Mobilfunk ggf. abweichend; M.I.T. GmbH) Nennen Sie uns einfach die richtige Lösung, das Kennwort und dann noch Ihren Namen, Ihre Anschrift und eine Rückrufnummer. Unter allen Teilnehmern mit der richtigen Lösung und dem gleichen Kennwort verlosen wir die angegebenen Preise. Die Gewinner werden telefonisch benachrichtigt. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Mitarbeiter und deren Angehörige dürfen nicht teilnehmen. Teilnahmeschluss ist Montag, 13. Dezember.

der Straßenbahnen nach – inklusive eines Epilogs zum Busverkehr, der an ihre Stelle trat. Dokumente wie Fahrpläne, Streckennetzpläne, Bauzeichnungen, Fahrkarten und Zeitungsberichte

erinnern an vergangene Tage und die einstmals befahrenen Strecken durch die engen Gassen der Altstadt. Brillante und teils ausgesprochen seltene Fotografien vermitteln

einen Überblick über die technische Entwicklung der Trieb- und Beiwagen, die 50 Jahre lang unermüdlich im 7½ Minuten Takt durch die Stadt rasselten. Stolze Fahrer und Schaffner präsentieren sich dem Fotografen in prächtiger Uniform. Auf der ausgedehnten Fahrt durch Deutschlands älteste Stadt bewundert der Betrachter nicht nur die Fahrzeuge, auch die Schönheit der Stadt, die Kriegsschäden und der Neuaufbau springen ins Auge. Die Bilder dokumentieren die zentrale Rolle, die die „Elektrisch“ im Alltagsleben vieler Wormser spielte, auf dem Weg zur Schule und zur Arbeit, zur Kirche und zum Vergnügen. Ralph Häussler, Jahrgang 1968, ist ein profunder Kenner der Wormser Geschichte. Der gebürtige Wormser war und ist als Hochschullehrer tätig, unter anderem in London, Oxford und Osnabrück. Der promovierte Historiker und Archäologe hat sich in der Vergangenheit mit zahlreichen Publikationen zur Wormser Geschichte einen Namen gemacht, darunter der erfolgreiche Band „Worms. Eine kleine Stadtgeschichte“ im Sutton Verlag.

Für den CDU-Bundestagsabgeordneten Jan Metzler ein ganz besonderer Wunsch in Erfüllung gegangen, der für den Wahlkreis eine sehr gute Nachricht darstellt: Metzler darf sich genau in den Ausschüssen im Bundestag einbringen und genau in den Bereichen aktiv Politik gestalten, in denen er bereits kurz nach der Wahl sein Interesse angemeldet hatte: im Wirtschafts- und Energieausschuss. Die Landesgruppenvorsitzenden haben Metzler, den direkt gewählten Abgeordneten aus Worms/Alzey/Oppenheim, somit als ordentliches Mitglied für einen Ausschuss bestimmt, der gerade für junge Abgeordnete als besonders schwierig zu erreichen gilt. Rund 50 Abgeordnete arbeiten darin mit. Metzler freut sich: „Das war eine TopNachricht für den Wahlkreis und für mich!“. Metzler erklärt, es sei generell schwierig für Abgeordnete, in den Wirtschaftsausschuss zu gelangen, weil dieser ein zentraler, besonders wichtiger Ausschuss sei. In dieser Legislaturperiode, in der das Wirtschafts- mit dem Energie-Ressort verschmolzen wurde, gilt dies ganz besonders.

Jan Metzler (3. von links) freut sich mit Johannes Steiniger, Mark Hauptmann und Jana Schimke von der Jungen Gruppe der CDU-Fraktion im Bundestag über den gelungenen Start in Berlin. Foto: Privat Nun bündeln sich in diesem Ausschuss noch mehr Aufgaben und Kompetenzen. Metzler: „Neben Wirtschaftspolitikern drängten diesmal aber natürlich auch Energiepolitiker in den Ausschuss“. Als unstrittig gilt, dass in diesem neuen Ressort, das gerade auch deshalb so groß zugeschnitten wurde, in dieser Legislaturperiode viel bewegt werden soll. Metzler betont, dass er seinen Wählern gegenüber auf diese Weise Wort halten kann: „Ich will mich mit voller Kraft als Abgeordneter einsetzen und für

die Region stark machen“, wiederholt er seine Aussage, mit der er auch bei der Wahl angetreten war. Beides ist nun sehr gut möglich in diesem Ausschuss. Zudem wurde Metzler als stellvertretendes Mitglied in den Ausschuss für Landwirtschaft gewählt. Auch hier sei es nicht leicht gewesen, hineingewählt zu werden, weil die eigene Landesgruppe in diesem Ausschuss traditionell viele Positionen nur an langjährige und erfahrene Abgeordnete vergebe, sagt Metzler, der selbst aus einem Weingut stammt.


Wormser Stadtteile 5

Samstag, 11.01.2014 | KW 02

Spannender Rückblick auf Ortsgeschehen

„Erster Schritt in neuen Lebensabschnitt“

Neujahrsempfang in Abenheim / Ehrungen

Von Florian Stenner

für Winfried Bärsch und Ludwig Kloster

HERRNSHEIM Für Herrnsheims langjährige Ortsvorsteherin Silvia Gutjahr war der Neujahrsempfang im Rathaus etwas ganz besonderes. Denn die CDU-Politikerin blickte nicht nur auf ein bewegendes Jahr 2013 zurück, sondern hielt zugleich ihre letzte Neujahrsansprache in dem Amt als Ortschefin. Denn bei den anstehenden Kommunalwahlen im Mai wird sie nicht mehr für ihre Partei kandidieren. Als „Schritt in einen neuen Lebensabschnitt“ bezeichnete Gutjahr ihre Entscheidung und nutzte deshalb den Neujahrsempfang vor allem dazu, um vielen Menschen zu danken. Bevor sie das Wort jedoch an die zahlreich erschienenen Vertreter aus Politik, Kirche und ortsansässigen Vereinen richtete, sorgten die Posaunenspieler vom MGV Harmonie für den musikalischen Auftakt der Veranstaltung. Stellvertretend für alle Herrnsheimer Vereine lobte Gutjahr die Jugendarbeit und betonte, wie wichtig das Vereinsleben in Herrnsheim sei. Mit dem Einsatz der Feuerwehr, insbesondere am Tag der Dammwache während des diesjährigen Hochwassers, würdigte sie einen weiteren ehrenamtlichen Einsatz in ihrer Gemeinde, ehe die Ortschefin auf die abgeschlossenen Projekte des Jahres 2013 einging. Exemplarisch führte sie die Renovierung der Dalbergschule an und resümierte zufrieden: „Herrnsheim

Von Margit Knab ABENHEIM 1992 hatte ihm sein Amtsvorgänger Hans Ketterle den Staffelstab in die Hand gedrückt und ihn mit der seit 1970 erstmals umgesetzten Idee versorgt, an jedem Jahresanfang die Ehrenamtlichen ins Rathaus einzuladen. Ortsvorsteher Hans-Peter Weiler hat die Veranstaltung in seinen Jahreskalender aufgenommen und ist in den ersten Januartagen Gastgeber eines Neujahrsempfangs. Rückschau auf ein kommunales Jahr, Vorschau und Wünsche für die Zukunft und die Ehrung verdienter Bürger stehen dann traditionell auf dem Programm. Weniger das Weltgeschehen, mehr die Stadtteilereignisse stellte Ortsvorsteher Weiler in den Mittelpunkt seiner Neujahrsrede, in der er vor allem den Fokus auf die Arbeit des Ortsbeirates legte. Zufrieden registrierte er, dass erste konkrete Maßnahmen zur Außengebietsentwässerung vorgenommen werden. Auch die lang gewünschte Flurbereinigung im Bereich des Lachgrabens wird in diesem Jahr Gestalt annehmen und der Öffentliche Nahverkehr in der Abendzeit und an den Wochenenden bürgerfreundlicher geregelt. Wichtige Projekte angehen Interessante Diskussionen und Vorschläge begleiteten die Leitbilderstellung für den Stadtteil, die schrittweise Umsetzung des seniorengerechten Wohnens und die Anlage eines Kerweplatzes und eines Dorfplatzes wurden angegangen. Unbefriedigend ist nach Aussage des Ortsvorstehers die Verkehrsregelung in der Wonnegaustraße, die als Bedarfsumleitungsverbindung bei Staus und Baustellen auf der A 61 herhalten muss. „Hier fordert der Ortsbeirat eine Verbesserung“ richtete Weiler die Bitte an die Polizei. Ebenfalls um eine baldige Lösung bat

er für bewegungseingeschränkte Mitbürger. „Wir benötigen dringend einen Aufzug in der Festhalle, um Menschen mit Behinderungen die Teilnahme am gesellschaftlichen und kulturellen Leben umfassend zu ermöglichen“. Ein weiterer Wunsch des Ortsbeirates ist die Verbesserung des Bürgerservice vor Ort. Dank und Anerkennung „Die Basis unserer vielseitigen, offenen und lebendigen Gemeinschaft bilden aber unsere bewährten Traditionen“, stellte der Ortschef unter Beifall fest. Ob Fastnacht, Kräuterwochen, Wein- und Vereinsfeste, Konzerte, Turniere, Theaterabende oder die Dezemberveranstaltung „24 Adventsfenster“ seien Zeugnisse eines ehrenamtlichen, gesellschaftlichen Engagements, für das er sich ganz herzlich bei allen Aktiven aus Vereinen, Verbänden, Institutionen und Privatleuten bedanke, so Hans-Peter Weiler. In seinen Dank und guten Wünsche für die Zukunft schloss er auch Steffen Hemer ein. Der junge Abenheimer ist zur Zeit als ASB-Helfer auf den Philippinen und steht den Überlebenden der schrecklichen Flutkatastrophe zur Seite. Den Neujahrsempfang nahm Ortsvorsteher Hans-Peter Weiler zum Anlass, zwei verdiente Bürger besonders zu ehren: Winfried Bärsch und Ludwig Kloster sprach er Dank und Anerkennung aus für deren kontinuierliches Wirken in der Gemeinde aus, „in der sie unspektakulär, vielseitig, zuverlässig und beständig ehrenamtlich aktiv sind“. Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek, der zusammen mit Dezernent Uwe Franz dem Neujahrsempfang beiwohnte, überbrachte nicht nur die Grüße der Verwaltung, sondern auch deren Lob für einen Stadtteil, dessen Bürger sich beispielhaft für die Gemeinschaft einsetzen.

Letzter Neujahrsempfang für Herrnsheims Ortsvorsteherin Silvia Gutjahr / Geo Baaden ausgezeichnet

Herrnsheims scheidende Ortsvorsteherin zeichnete im Rahmen des Neujahrsempfangs den Vorsitzenden des katholischen Pfarrgemeinderats Geo Baaden aus. Der Hobby-Imker erhielt für seinn langjähriges Engagement im Stadtteil die Herrnsheimer Plakette. Foto: Alexander Schlögel wächst immer weiter zusammen.“ Neben all den lobenden Worten durfte Gutjahr auch eine Ehrung vornehmen. Hobby-Imker Geo Baadens, zugleich Vorsitzender des katholischen Pfarrgemeinde-

rates, erhielt für seine jahrzehntelange Tätigkeit als Imker die Herrnsheimer Plakette. Neben diesem Hobby stellt er außerdem seit über 15 Jahren Wachskerzen für ein Waisenhaus in Peru her.

Besondere Stimmung bei festlicher Beleuchtung Hochheimer SPD veranstaltet Glühweinabend im Hof der Alten Schule / 150 Gäste HOCHHEIM Bereits zum vierten Mal veranstaltete die Hochheimer SPD ihren Glühweinabend im Hof der Alten Schule. Über 150 Hochheimer waren nicht nur wegen des winterlichen Getränks, sondern auch wegen der besonderen Stimmung gekommen. Neben romantischen Feuerstellen und einer feierlichen Beleuchtung hatte die SPD auch mit einem Zelt zum Schutz vor dem markanten Wetter gesorgt. „Schön. Hochheim kommt wieder zusammen“, so Besucher Helmut Hofmann. Er freute sich über die Gespräche mit Nachbarn und Bekannten. Als besondere Überraschung hatte die Hochheimer SPD den Nikolaus (Rainer Ocker) bestellt, der für die Kinder Nikoläuse mitbrachte. Auch konnten die Kinder Stockbrot über dem Feuer rösten.

150 Besucher waren zum Glühweinabend gekommen. Foto: Privat Auch Ortsvorsteher Timo Horst lobte die Initiative und bedankte sich bei den Aktiven für ihre Arbeit. Gleichzeitig nutzte Horst die Gelegenheit, um Rückschau auf das vergangene Jahr zu hal-

ten. Mit der Neugestaltung des Kiosk gegenüber des Friedhofs habe der Ortseingang von Hochheim profitiert. Der Schandfleck sei verschwunden. Im Veranstaltungsjahr habe Hochheim viel zu

Beeindruckende Darbietungen Beim Neujahrsempfang nahm Ortsvorsteher Hans-Peter Weiler die Ehrung von Ludwig Kloster und Winfried Bärsch vor, die sich beispielgebend ehrenamtlich seit Jahrzehnten in Abenheim engagieren. Es gratulierten auch Bürgermeister HansJoachim Kosubek (re.) und Dezernent Uwe Franz (2. Reihe). Foto: Margit Knab

KURZ NOTIERT

Leitungen werden erneuert HORCHHEIM Ab Montag, 13. Januar, erneuert die EWR Netz GmbH abschnittsweise die Gas-, Wasser- und Stromleitungen einschließlich der Hausanschlüsse in der Horchheimer Zeißstraße. Betroffen sind EWR-Kunden in der gesamten Zeißstraße. Wie der Energieversorger mitteilt, wird wird die Straße während der Bauzeit für den Verkehr halbseitig gesperrt. Die Verkehrsteilnehmer sollten den Baustellenbereich daher meiden, informiert das EWR. Mit den betroffen Kunden wird sich die ausführende Firma Schmidt Tiefbau rechtzeitig in Verbindung setzen, um die Einzelheiten der Maßnahme zu besprechen. Wie EWR-Projektleiter Markus Leonhardt mitteilt, beschränken

sich die Beeinträchtigungen für die Anwohner der Zeißstraße auf die allgemeine Arbeitszeit zwischen 7 und 17 Uhr. „Nach Arbeitsende werden wir die Zufahrt zu den Grundstücken in der Regel sicherstellen, so dass die Eigentümer ohne Probleme auf ihre Grundstücke gelangen können“, erklärt Leonhardt. Dennoch könne es vereinzelt zu Behinderungen kommen, wofür der Projektleiter um Verständnis bittet. Die Bauzeit beträgt zirka neun Wochen. Alle Kunden werden informiert, zu welchen Zeiten die Gas-, Wasser- bzw. Stromversorgung kurzzeitig eingestellt wird. Fragen beantwortet EWRMitarbeiter Ralf Schneider gerne telefonisch unter 06241/848522.

Einzig die Situation im und um das Herrnsheimer Schloss trübte ein wenig die Stimmung beim Neujahrsempfang. Hier müsse man laut Gutjahr sowohl die Parkplatzsituation, wie auch die

Eingestimmt mit feierlichen Melodien im festlich geschmückten Nibelungen-Saal des Hagenbräu begrüßte der erste Vorsitzende des MGV Hochheim, Bernd Bickel, die zahlreich erschienenen Mitglieder und Freunde des MGV, die zur Feier des Gesangvereins gekommen waren. Sein besonderer Dank galt nicht nur die Aktiven, die unter anderem zur reichhaltigen Tombola beigetragen hatten, sondern auch dem Hagenbräu-Team, das den Saal mit Bestuhlung und liebevollen Dekoration hergerichtet hatte. In seine Dankesworte schloss Bickel auch Chorleiter Bernhard Riffel ein, der mit viel Engagement den Chor dirigiere. Begeistern konnte der Chor mit seinen gekonnt vorgetragenen Liedern. Eingebunden in das Programm waren Musiker der LucieKölsch-Jugendmusikschule. Tim und Daniel Berkes, Kai Gabel und Johannes Langlitz wurden von Claudia Spitz-Streich und Paul Streich. unterstützt. Dabei machten die Musiker mit ihrer gelungenen Darbietung deutlich, dass in

GERÜSTBAU

Impressum

MGV-Vorsitzender Bernd Bickel konnte zahlreiche Gäste i begrüßen. Foto: Privat Worms einige Talente an Violine, Violoncello und Klavier heranwachsen. Als Dankeschön erhielten die Schüler jeweils ein kleines Präsent. Zudem überreichte MGV-Chef Bickel Paul Streich ein Kuvert mit einer Geldspende, mit der die Sänger die Jugendmusikschule finanziell unter die Arme greifen wollen. Mit den besten Wünschen für das Jahr 2014 schloss der MGV-Vorsitzende die Weihnachtsfeier ab.

HORCHHEIM Zum traditionellen Neujahrstreff lädt die Chorgemeinschaft Horchheim am Samstag, 11. Januar, um 15 Uhr in das Siedlerheim Treffpunkt in Horchheim ein. Musikalisch gestaltet wird die Veranstaltung, in deren Rahmen unter anderem drei Vereinsaktive für jeweils 60-jähriges Singen im Chor ausgezeichnet werden, durch den Frauen- und den Männerchor. Dazu unterhalten die Vereinsdirigenten mit Musik am Klavier.

Sänger begrüßen das neue Jahr WORMS Am Sonntag, 12. Januar, findet um 11 Uhr der alljährliche Neujahrsempfang des Gesangsvereins GV 1845 Pfeddersheim im vereinseigenen Sängerheim in der Berliner Straße 48 statt.

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Neujahrstreff der Chorgemeinschaft

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Weihnachtsfeier des MGV Hochheim im Hagenbräu / Dank an Aktive

bieten: vom Neujahrsempfang, über den Mittelaltertag, bis zur Kerb und zum Martinsmarkt, freute sich der Ortschef. Nach dem Abschluss der Sanierung der Diesterwegschule wünsche sich Horst, dass das Schulgelände eine Begrenzung erhalte, wie bereits von Lehrerschaft, Elternbeirat und Schulleitung gefordert. Für die SPD zog Ortsvereinsvorsitzende Maria Hilberg eine positive Bilanz. Mit Veranstaltungen wie der Hochheimer Filmnacht im Pfrimmpark oder dem Weinlesen mit Hochheimer Geschichten und Friedel Lahr konnte man viele Hochheimer begeistern. Dieter Gleim, Vorsitzender SPD Ortsbeiratsfraktion ist, sieht auch weiterhin Bedarf für Fußballtore im Pfrimmpark. „Wir müssen für unsere Kinder mehr Spielmöglichkeiten schaffen und erhalten“, so Gleim.

Schlossrenovierung, in der Zukunft in Angriff nehmen. „Das kann aber noch einige Jahre dauern, wie auch das neue Wohngebiet um die Dalbergschule“, so die scheidende Ortsvorsteherin.

Das Wormser Wochenblatt erscheint samstags und wird im Verbreitungsgebiet (dargestellt in unseren gültigen Mediadaten) kostenlos in einer Auflage von 66.600 Exemplaren an alle erreichbaren Haushalte verteilt. Anzeigenannahme: Schönauer Str.22, 67547 Worms Telefon: 06241 / 20593-0 Telefax: 06241 / 20593-11 www.wormser-wochenblatt.de Lokalredaktion: Gunter Weigand Sascha Diehl Verantwortlich für Anzeigen und Redaktion: Steffen Pfannebecker

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Verlag: Rhein Main Wochenblattverlagsgesellschaft mbH vertreten durch die Geschäftsführer Hans Georg Schnücker (Sprecher), Bernd Koslowski und Dr. Jörn W. Röper Erich-Dombrowski-Straße 2 55127 Mainz (zugleich ladungsfähige Anschrift für alle im Impressum genannten Verantwortlichen) Druck: Druckzentrum Rhein Main GmbH & Co. KG, Alexander-Fleming-Ring 2, 65428 Rüsselsheim Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos und Zeichnungen sowie für die Richtigkeit telefonisch aufgegebener Anzeigen oder Änderungen übernimmt der Verlag keine Gewähr. Schadenersatzansprüche

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6 Wonnegau

Samstag, 11.01.2014 | KW 02

„Harmonie soll bestehen bleiben“ Alsheims Ortsbürgermeister Hoffmann zieht bei Neujahrsempfang positive Bilanz

Gospel zum Jubiläum Konzert beim TV Gundersheim am 18. Januar / Wormser Wochenblatt verlost 5 x 2 Karten GUNDERSHEIM

Zum Abschluss der Jubiläumsveranstaltungen des TV 1863 Gundersheim findet in der Turnhalle ein besonderer Konzertleckerbissen statt. Am Samstag, 18. Januar, 19 Uhr, präsentiert die Gesangsgruppe „Gospel Inspiration“ unter dem Motto „feel the spirit“ ein Repertoire von traditionellen Gospels und Spirituals über moderne Klassiker bis hin zu kraftvollen Eigenkompositionen. „Gospel Inspiration“ zählt zu den erfolgreichsten Chören aus Rheinland-Pfalz und Hessen. Das Ensemble steht unter der Leitung des amerikanischen JazzPianisten „J“ Hatch. Lebensfrohe rhythmische Wortgesänge, die

den afrikanischen Ursprung des Gospels respektieren, runden das aktuelle Programm ab. Wer sich von der Intensität und Lebensfreude von Gospel Inspiration begeistern lassen möchte, sollte dieses Konzert nicht verpassen. Karten kosten im Vorverkauf 12 Euro (ermäßigt 8 Euro, Kinder bis 9 Jahre haben freien Eintritt) und können unter Tel. 0171/7100868 oder Fax 06244/848 reserviert werden. Ein direkter Erwerb ist möglich bei der Tankstelle Abrecht, Donnersberger Straße 23, der Metzgerei Weller, Jahnstraße 12, und bei Anja Haupt Haushaltswaren, Hauptstraße 5. An der Abendkasse kostet der Eintritt 14 Euro (ermäßigt 10 Euro).

GEWINNSPIEL Wolfgang Hoffmann (CDU) sieht die Ortsgemeinde Alsheim auf einem guten Weg. Foto: Alexander Schlögel

Das Wormser Wochenblatt verlost 5 x 2 Karten für das Konzert von „Gospel Inspiration“ am Samstag, 18. Januar, 19 Uhr, in der Turnhalle des TV 1863 Gundersheim. Um zu gewinnen, müssen Sie nur die folgende Frage beantworten: Welches Jubiläum feiert der TV 1863 Gundersheim?

Von Florian Stenner ALSHEIM

Am vergangenen Sonntag hatte der Alsheimer Ortsbürgermeister Wolfgang Hoffmann (CDU) wieder einmal zum traditionellen Neujahrsempfang in das Bürgerhaus eingeladen. In der gut gefüllten Halle wurden alle Bürgerinnen und Bürger von ihrem Ortsbürgermeister persönlich per Handschlag begrüßt, ehe der Männergesangverein Alsheim für den musikalischen Auftakt des Empfangs sorgte. Während die Alsheimer den festlichen Klängen des Chors lauschten – der eine oder andere mit einem guten Glas regionalem Wein in der

Teilen schenkt Hoffnung GUNDERSHEIM Das von Kindern der Grundschule Gundersheim am Martinstag 2013 in der Kirche St. Remigius vorgetragene Martinsspiel hat nicht nur allen Besuchern und Akteuren Freude gemacht, sondern diente auch einem guten Zweck. Die anschließende Spenden-Sammlung sowie der Erlös des an diesem Tag durchgeführten Glühwein- und Würstchenverkaufs war beachtlich und kommt auf gemeinsamen Beschluss des katholischen Pfarrgemeinderats und des evangelische Kirchenvorstands den Interplast-Ärzten in Bad Kreuznach unter der Leitung von Dr. André Borsche zu. Dieser nutzt seit über 20 Jahren vorrangig seine Urlaube um Kinder aus ärmeren Ländern der Welt zu behandeln, die sich durch schwerste Brandverletzungen ihr Gesicht, Arme und Körper verletzt haben und akut nicht behandelt werden konnten. Im Dezember konnten einige Kinder der Grundschule Gundersheim mit ihrem Schulleiter Heribert Kloos und Vertretern des Pfarrgemeinderates den Erlös in Höhe von 666 Euro überreichen. Dr. André Borsche kam den Überbringern herzlichen entgegen und war sehr erfreut über den unverhofften Geldsegen. Die Gundersheimer Landfrauen hatten sich spontan dieser Aktion angeschlossen und steuerten, vertreten durch Marianne Hilgartner, weitere 400 Euro für den guten Zweck bei. Die Schüler zeigten sich sehr erfreut, dass Borsche persönlich Zeit für sie hatte und ihnen erklären konnte, wofür ihre Spende eingesetzt wird. Die Probenarbeit zum Sankt Martinsspiel und die Spendenaktion haben sich also gelohnt und alle sind gerne bereit auch in Zukunft so wie Sankt Martin zu teilen. Freudig sangen die Teilnehmer zum Abschluss für Dr. Borsche ein Lied, welches auch am Martinsabend gesungen wurde: „Du bist ein Glück, ein Segen.“ Borsche verabschiedete die Überbringer mit dankbarem Lächeln.

a) 150 Jahre b) 175 Jahre Hand – machte sich Hoffmann bereit für seine Neujahrsansprache, bei der er allerlei Neuigkeiten zu verkünden hatte. Doch zunächst galt es für Hoffmann, den ersten Blumenstrauß des Abends zu verteilen. Und zwar an die Chorleiterin des MGV, deren Chor der Ortsbürgermeister als „musikalischen Botschafter der Gemeinde“ bezeichnete. Und wo er gerade bei lobenden Worten war, warb er für die Theatergruppe „Vino Spendable“, die am 18. und 19. Januar im Bürgerhaus spielen wird und später am Abend eine kleine schauspielerische Kostprobe lieferte. Nach der anschließenden Begrüßung der Eh-

rengäste begann der Ortsbürgermeister seine Neujahrsrede mit den Worten: „2013 war ein Jahr mit Höhen und Tiefen, bei uns in Alsheim wie in aller Welt.“ So ging er noch einmal auf die Bundestagswahl ein, bei der er „viele Sieger und kaum Verlierer“ ausmachte oder auch auf die wirtschaftlichen Hochs und Tiefs in Deutschland und Europa. An diesem Punkte spannte Ortsbürgermeister Hoffmann auch den Bogen zum vergleichsweise beschaulichen Alsheim. So bezeichnete er seine Gemeinde als „Profiteur von der Konjunktur“ und verwies auf die vollen Auftragsbücher der ortsansässigen Handwerker.

Positive Bilanz für Alsheim Ebenso beschäftigt waren auch die Männer und Frauen der Ortsverwaltung und die Ehrenamtler der kommunalen Politik, denen Hoffmann ebenfalls seinen Dank für deren Engagement aussprach. Danach blickte er auf die abgeschlossenen Bauprojekte der Kommune zurück und zog eine positive Bilanz: „Wir haben Gehwege und Wirtschaftswege ausgebaut, Straßenbeleuchtungen ausgetauscht und Kinderspielplätze erneuert“, ehe er noch im gleichen Atemzug betonte, dass auch das Jahr 2014 mit viel Arbeit verbunden sein werde. Abschließend kam Hoffmann zum

seiner Meinung nach wichtigsten und schönsten Punkt eines Neujahrsempfangs – den Ehrungen. Hier wurde Emil Koch mit einer Urkunde für die Verdienste um das Gemeindewesen ausgezeichnet. Neben sportlichen Erfolgen für den TV Alsheim war Koch auch an diversen Arbeiten in der rheinhessischen Gemeinde beteiligt. Unter dem Applaus der Gäste erhielt zudem Kochs Frau den nächsten Blumenstrauß des Abends. Abschließend sprach Hoffmann noch einen Wunsch aus, der auf Zustimmung bei der Bevölkerung traf: „Für das neue Jahr wünsche ich mir, dass das harmonische Zusammenleben in Alsheim bestehen bleiben soll.“

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Horst Heller geehrt Vorsitzender des SV Gimbsheim erhält Auszeichnung vom Deutschen Fußballbund

Das Publikum verzaubert

GIMBSHEIM Der erste Vorsit-

Kinderballett der TG Osthofen bringt Märchenklassiker „Aschenputtel“ auf die Bühne Von Michaela Hellmann OSTHOFEN Am vergangenen Wochenende stand die Premiere des bekannten Grimmschen Märchens „Aschenputtel“ auf dem Programm des Kinderballetts der TG Osthofen. Die noch recht junge Sportgruppe, die sich vor rund zwei Jahren formiert hat, präsentierte eine kurzweilige Version des Märchenklassikers. Unter der Leitung von Eugenie Platt tanzten die rund 30 Mädchen und Jungen vor ausverkauftem Haus. Durch das Stück führte William Klemm, der mit Charme und Witz zu Anfang eine kurze Einführung in das Märchen gab sowie zwischen den Akten die verbindenden Texte sprach. Das arme Aschenputtel, gespielt von der neunjährigen Paula Seemann, muss jeden Tag putzen, den Ofen beheizen und alle Arbeiten erledigen, für die sich die faulen und eingebildeten Stiefschwestern, gespielt von Elischa Weninger und Carolin Gantner, zu fein sind. Eines Tages bekommen die böse Stiefmutter (Marlene Macher) und ihre beiden Töchter Besuch vom königlichen Boten, den Nils Hofmann, der einzige Junge der Truppe, tanzt, und werden zum Maskenball eingeladen. Nur Aschenputtel muss erst die Hausarbeit bewerkstelligen, bevor sie auf den Ball gehen darf. Da erscheint dem traurigen Aschenputtel eine gute Fee (Christine Rudik), die ihm zusammen mit den Mäusen beim Saubermachen hilft und ihm ein Kleid zaubert. Auf dem Maskenball wollen alle Besucherinnen dem Prinzen, getanzt von Evelyn Kalinowski, imponieren und bemühen sich um die Gunst des Königssohns, indem sie versuchen, die Konkurrentinnen auszustechen. Doch keine kann sein Herz gewinnen; als Aschenputtel hereinkommt, hat er nur Augen für sie und beide tanzen den ganzen

Kennwort: Gundersheim

zende des SV 1911 Gimbsheim, Horst Heller, wurde im Dezember für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit im Verein von Herrn Müller mit der DFB-Ehrenarmbanduhr und einer Urkunde geehrt. Außerdem erhielt er vom Südwestdeutschen Fußballverband (SWFV) ein Dankschreiben und ein Präsent. Bei einer Feierstunde im Clubheim des SV 1911 Gimbsheim wurden außerdem weitere verdiente Mitglieder des Vereins von Horst Heller und dem zweiten Vorsitzenden Karl-Heinz Belzer geehrt. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Frank Schuster, Armin Schneider und Jochen Schmitt, für 40-jährige Mitgliedschaft Hermann Eckert, Herbert Bäuerle, Jürgen Muth, Horst Heller und Rudolf Heller ausgezeichnet. Im Anschluss an die Ehrungen lud der SV noch zu

einem Imbiss ein und es wurde noch lange über die guten und schlechten Zeiten des Gimbsheimer Sportvereins diskutiert.

Der Vorsitzende des SV Gimbsheim, Horst Heller, wurde vom DFB für seine ehrenamtliche Täigkeit ausgezeichnet. Foto: Privat

KURZ NOTIERT

Konzert in der Heidenturmkirche WORMS „Lobt den Herrn der Welt“- unter diesem Motto lädt der MGV Worms-Abenheim am Sonntag, 12. Januar, 18 Uhr, zu seinem Konzert in der evangelischen Heidenturmkirche in Dittelsheim ein. Der Männerchor, der sich schon vier Mal den Titel „Meisterchor“ ersungen hat, bietet seinen Zuhörern ein niveauvolles Konzert. Chorleiter Gerhard Wöllstein ist als Konzertpianist bekannt durch Fernseh-, Rundfunk- und CDAufnahmen und gestaltet das Konzert auch als Pianist mit. An der Orgel wird Thomas Lochbrunner zu hören sein. Er ist als

Das Kinderballett der TG Osthofen verzauberte das Publikum in der Carl-Schill-Turnhalle mit seiner Darbietung des beliebten Märchens „Aschenputtel“. Foto: Alexander Schlögel Abend zusammen. Als es Mitternacht schlägt, muss Aschenputtel eilig verschwinden, zurück bleibt nur ihr gläserner Schuh. Am Ende des Stücks gibt es – wie sollte es auch anders sein –

ein Happy End und alle tanzen auf der Hochzeit von Aschenputtel und dem Prinzen. Mit langem Applaus honorierte das begeisterte Publikum die beachtlichen Leistungen der kleinen Tänzer.

Mit den Einnahmen aus der Aufführung unterstützt die TG Osthofen die Hilfsorganisation Helping Hands, das zur Zeit ein Waisenhaus für rund 2000 Kinder im Osten Ugandas baut.

Organist im Eisbachtal und umliegenden Gemeinden tätig und wirkt inzwischen auch solistisch und als Chorbegleiter in Konzerten mit. Das MGV-Vocalquartett “Beanbags“ unter der Leitung von Ehrenchorleiter Hubertus Holl rundet das abwechslungsreiche Programm ab. Der Eintritt beträgt zehn Euro (Kinder bis 14 Jahre drei Euro), wovon ein Euro zugunsten der Kirche gespendet wird. Karten gibt es auch im Vorverkauf im evangelischen Pfarrbüro unter Telefon 06244/ 99963, unter Telefon 06242/ 2865 oder -3966 sowie per Email unter mgv-abenheim@web.de.

Kochkurs für Wildgerichte FLÖRSHEIM-DALSHEIM Mit Wildgerichten von Hirsch, Reh und Wildschwein befasst sich ein für Mittwoch, 15. Januar, 18.30 bis 21.30 Uhr, vorgesehener Kochkurs der Kreisvolkshochschule (KVHS) am TheodorHeuss-Ring 2 in Alzey. Auf dem

„Lehrplan“ steht die Zubereitung von Ragout, Gulasch und Medaillons mit Saucen und Beilagen. Der Kurs wird von Küchenmeister Olaf Eppelsheimer geleitet. Weitere Infos und Anmeldung: Geschäftsstelle der KVHS, Telefon 06731/494740.


Kultur 7

Samstag, 11.01.2014 | KW 02

„Demenz ist anders“ VHS stellt im Wormser Kulturzentrum aus WORMS Einem schwierigen und für viele mit Ängsten behafteten Thema widmet sich eine spannende Ausstellung im Wormser Kulturzentrum: Bis 29. Januar präsentiert die Volkshochschule Worms das Projekt „Demenz ist anders“ des Fotografen Michael Hagedorn. In großformatigen Porträts zeigt der Künstler Menschen mit Demenz und macht erlebbar, wie sie die Welt sehen. So sollen Ängste abgebaut und Gespräche über die Krankheit angeregt werden. Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos. Die von der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) konzipierte Wanderausstellung war seit Anfang des Jahres 2011 bereits an über 35 Orten in Rheinland-Pfalz zu sehen. „Der demografische Wandel unserer Gesellschaft macht sich an vielen Stellen bemerkbar. Wir wollen im Frühjahrsemester ganz unterschiedliche Facetten des „älter Werdens“ in unserem Bildungsprogramm thematisieren und beginnen mit dem Aspekt, der große Ängste auslösen und riesige Herausforderungen an das Umfeld der Betroffenen stellt“, so die Leiterin der Volkshochschule, Agnes Denschlag. Nun sind im Wormser Kulturzentrum zwanzig großformatige Fotografien zu sehen, die Menschen mit Demenz in verschiedenen Lebenssituationen abbilden. Seit gut sieben Jahren porträtiert Michael Hagedorn Menschen mit Demenz und gibt so Bürgern, die sonst häufig für die Gesellschaft unsichtbar sind, ein Gesicht. Die Fotografien führen deutlich vor Augen, dass jeder

an Demenz erkrankte Mensch seine eigene, individuelle Form der Demenz entwickelt und eine sehr persönliche Art hat, mit den entstehenden Einschränkungen und Veränderungen umzugehen. Durch seine künstlerische Arbeit hat die Erkrankung Demenz für Michael Hagedorn etwas von ihrem Schrecken verloren. Hagedorn möchte diese Erfahrung weitergeben und dazu beitragen, dass auch andere begreifen: Menschen mit Demenz sind anders, jedoch gehören sie zu uns und sind Teil dieser Gesellschaft.

WORMS Die Oper „Aida, die am Freitag, 7. März, von der Opera Romana im Wormser Theater aufgeführt wird, ist bereits ausverkauft.

Kalender WORMS Der Kalender des Interkulturellen Runden Tisches bietet eine Zussammenschau der wichtigsten jüdischen, christlichen und muslimischen Feiertage im Jahr 2014. Geschmückt ist er zudem mit Bildern vom Fest der Kulturen, und auch die Schulferien sind nicht vergessen. Das doppelseitige Kalenderblatt bietet Platz für eigene Einträge. Vor allem aber ist es eine Hilfe zur guten Nachbarschaft: hier ist zu sehen, wann zum Beispiel das Ramadanfest stattfindet und man den muslimischen Nachbarn dazu gratulieren kann. Der Kalender zeigt syrisch-orthodoxe Feiertage an und solche, die von der Alevitischen Gemeinde begangen werden. Er lädt dazu ein, die jüdischen Feiertage wahrzunehmen. Einander wahrzunehmen und zu den Festtagen zu grüßen, ist das Ziel des Kalenders. Er ist erhältlich im Evangelischen Dekanat, Seminariumsgasse 1, wochentags zwischen 9 und 12 Uhr. Anlässlich des zehnten Festes der Kulturen in Worms hat der Interkulturelle Runde Tisch zusammen mit der BSW-Fotogruppe außerdem einen Jubiläumskalender mit den schönsten Bildern vom Fest erstellt. Hiervon sind noch Exemplare vorhanden, die, ebenfalls im Evangelischen Dekanat, erworben werden können.

Uraufführung WORMS Nach der erfolgreichen USA-Tournee des Orchesters der L u c i e- Kö ls ch- Juge ndmu sikschule und des Blasorchesters Sinfonic Winds der Kreismusikschule Alzey-Worms steht ein neues gemeinsames Projekt an. Am 22. Juli feiert das Musical „Der Lakai des Kaisers“ von Bert Appermont Weltpremiere im Wormser Theater. Das Musical in deutscher Sprache handelt von

„The Best of Black Gospel“ sorgt für ein Konzerterlebnis der besonderen Art in der Dreifaltigkeitskirche

Der Künstler Michael Hagedorn, Jahrgang 1965, begann schon in jungen Jahren zu fotografieren. Von seinem Konfirmationsgeld kaufte er sich seine erste Kamera. Schon vor seinem Abitur 1985 verkaufte er die ersten Bilder an Tageszeitungen und Zeitschriften. Er arbeitet als freier Fotojournalist unter anderem für Printmedien wie „Mare“, „Geo“ oder „Die Zeit“ sowie in der Werbung. Seit 2005 beschäftigt er sich mit der weltweit umfangreichsten Fotodokumentation über Menschen mit Demenz und begleitet dabei Betroffene und ihre Angehörigen über einen längeren Zeitraum mit der Kamera. Außerdem ist Hagedorn Mit-Initiator und CoOrganisator der preisgekrönten Demenzkampagne „Konfetti im Kopf“. Öffnungszeiten Die Ausstellung kann montags bis freitags zwischen 10 und 18 Uhr sowie samstags zwischen 9 und 12 Uhr besichtigt werden.

KURZ NOTIERT

Ausverkauft

Eine spektakuläre Show

den letzten Tagen im Leben von Napoleon aus der Sicht seines Dieners Louis-Joseph Narcisse Marchand. Beteiligt sind mehr als 150 Musiker aus den Reihen der beiden Musikschulen, Sänger des Wormser Bachchores und des Rudi-Stephan-Chores, sowie einige professionelle Solisten. Die musikalische Leitung liegt in den Händen des Komponisten, der das Werk mit Unterstützung von Lehrkräften beider Musikschulen einstudieren wird. Inzwischen hat der Kartenvorverkauf begonnen. Tickets können unter www.ticket-regional. de oder direkt am Ticket-Service im Wormser Theater, Rathenaustraße 11, erworben werden. Die Öffnungszeiten des Ticketservice 0sind montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und Samstags von 9 bis 12 Uhr.

Kindertheater WORMS Am Samstag, 18. Januar, gastiert die Theatergruppe „Kreuz & Quer“ mit dem Kindertheaterstück „Gebrrr und Grimm“ im Haus der Jugend Worms (Würdtweinstraße 11). „Gebrr und Grimm“ ist ein Schauspiel mit zwei Clowns, einem Sofa, einer Apfelsine und einem Märchen für Kinder ab vier Jahren. Gebrr und Grimm sind zwei Figuren, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Grimm will am liebsten immer nur in Ruhe seinen Tee trinken, Gebrr will immer nur von Grimm ein Küsschen bekommen oder ein Märchen hören, natürlich eines mit Küsschen und „sich lieb haben“. Mit allen Haken und Ösen versuchen die beiden, an ihr jeweiliges Ziel zu kommen: Grimm zu seinem Tee und Gebrr zu ihrem Küsschen und ihrem Märchen. Und irgendwie befinden sich die beiden plötzlich mittendrin in dem Märchen vom Froschkönig. Und in dem wird der Frosch ja bekanntlich geküsst. Oder wird er an die Wand geworfen? Wie war das noch gleich? Eine „clowneske“ Reise durch das Grimmsche Märchen beginnt. Beginn der etwa einstündigen Vorstellung ist um 15 Uhr. Der Eintritt beträgt drei Euro, für Familien gibt es Ermäßigung.

Die Sänger von „The Best of Black Gospel“ begeisterten mit überwältigenden Stimmen. Foto: Alexander Schlögel

Von Michaela Hellmann WORMS Einer der erfolgreichsten Gospelchöre in Europa gab sich am vergangenen Samstag während seiner Deutschlandtournee in Worms die Ehre: „The Best of Black Gospel“ lockte die Menschen in Scharen in die Dreifaltigkeitskirche zu einem Konzerterlebnis der besonderen Art. Zu dem sechsköpfigen, stimmgewaltigen Chor, der aus TV-Auftritten unter anderem bei Carmen Nebel bekannt ist, gehörten auch ein Schlagzeuger sowie

zwei Keyboarder, die für die musikalische Unterstützung sorgten. Auf dem Programm standen traditionelle afroamerikanische Gospellieder mit geistlichen Texten, einige eher unbekannt für die Zuhörer, aber auch der ein oder andere Gospelklassiker wie „Amazing Grace“ oder „This little Light of mine“ waren mit dabei. Die Sänger begeisterten mit ihren überwältigenden Stimmen, ihrer mitreißenden Tanz-Performance sowie mit einer spektakulären Lichtshow, die den Altar in bunten Farben zum Strahlen brachte.

Von Anfang an gaben die Sänger aus den USA Vollgas: Schon beim ersten Lied heizten sie das Publikum in gebrochenem Deutsch zum Mitsingen und Mittanzen an. Immer wieder sang der Chor einfache Liedteile vor und forderten die Menschen im Saal zum Nachsingen auf. Zwar reagierte das Publikum anfangs noch etwas verhalten auf die Animationsversuche, doch nach und nach taute auch der letzte Skeptiker auf, sang den Refrain, tanzte und klatschte im Takt mit. Mit ihrer unbändigen Energie bereiteten die Sänger allen Anwe-

senden gute Laune und kreierten eine einzigartige Atmosphäre in der Kirche. Eines der Highlights war, als der Chor das Lied „Go down Moses“ anstimmte und sich einer der beiden Keyboarder an die Orgel begab. Zwischendurch veranstalteten die Sänger einen kleinen Wettbewerb unter den Zuhörern: Um „die besten Sänger in Worms“ zu ermitteln, wurde das Publikum in zwei Gruppen geteilt und der Chor sang einen Refrain nach, den jede Gruppe wiederholen sollte. Für Gänsehaut pur sorgte „I love the Lord“, das zu den ru-

higeren Songs des Abends zählte und bei dem die Vorsängerin mit ihrer warmen Stimme einen ergreifenden Auftritt hinlegte. Zum Ende der Weihnachtszeit präsentierte der Chor erst das amerikanische Weihnachtslied „Joy to the World“ und stellte anschließend mit „Stille Nacht“ ihre Deutschkenntnisse unter Beweis. Das Publikum belohnte die Sänger für den mitreißenden Konzertabend mit phrenetischem Jubel und Standing Ovation, sodass der Chor abschließend noch „Oh Happy Day“ als Zugabe schmetterte.

Mystische Gregorianik trifft moderne Popmusik „The Gregorian Voices“ gastieren am 21. Januar in der Lutherkirche / Wiederbelebung orthodoxer Kirchenmusik WORMS Ein außergewöhnliches Konzert findet am Dienstag, 21. Januar, um 19.30 Uhr in der Lutherkirche statt. Die Gruppe „The Gregorian Voices“ bietet unter dem Motto „Gregorianic meets Pop“ ein mitreißendes Musikerlebnis der besonderen Art. Die stimmgewaltigen Sänger tragen die Stücke mit einer berauschenden Klarheit vor, wodurch das Konzert durch seine musikalische Präzision und die reinen Gesänge des Chors dazu einlädt, abzuschalten und auf wundervolle Art und Weise dem Alltag zu entfliehen. Durch den Ausdruck tiefen Glaubens, Lebenswillens, purer Freude, Dynamik und Rhythmus begeistern die Songs von The Gregorian Voices und gehen dem Zuschauer unter die Haut. Seit dem Frühjahr 2011 sind „The Gregorian Voices“ wieder auf Tournee in Europa. Mit ihrem Leiter Georgi Pandurov und acht außergewöhnlichen Solisten tritt die Gruppe das Erbe des Männerchors „Gloria Dei“ an. Ziel dieses Chors war die Wiederbelebung der Tradition der orthodoxen Kirchenmusik, und das Ensemble erhielt mehrere internationale Auszeichnungen. Außerdem wurde den Mitgliedern der Grup-

Die Gregorian Voices präsentieren am 21. Januar in der Lutherkirche unter dem Motto „Gregorianic meets Pop“ ein mitreißendes Musikerlebnis. Foto: Agentur pe die seltene Erlaubnis zuteil, während der Konzerte Mönchsgewänder zu tragen. Das aktuelle Vokaloktett aus Bulgarien ist ein Männerchor, der sich zur Aufgabe gemacht hat, die frühmittelalterliche Tradition des gregorianischen Chorals

wieder aufzunehmen. Alle acht Sänger haben eine klassische Gesangsausbildung. Gemäß der gregorianischen Tradition singen sie einstimmig. Mit ihren hervorragenden Stimmen und zahlreichen Solostücken beweist der Chor, dass Gregorianik auch

heute noch lebendig ist. Die acht in Mönchskutten gekleideten Sänger schaffen es eine mystische Atmosphäre zu erzeugen. Sie lassen den Hörer tagträumen und versetzen ihn in die Welt des Mittelalters zurück. Die Gesänge des Chors entführen das Publi-

kum in eine spirituelle Klangwelt ohne zeitliche, religiöse oder sprachliche Grenzen. Durch die schlichte Präsentation des Chors hat der Zuschauer die Möglichkeit, sich voll und ganz auf die mystische Stimmung und die beeindruckende Darbietung zu konzentrieren. Das Programm der Gregorian Voices besteht aus klassischgregorianischen Chorälen, orthodoxen Kirchengesängen, Liedern und Madrigalen der Renaissance und des Barock sowie einigen ausgewählten Klassikern der Popmusik, gesungen im Stil der mittelalterlichen Gregorianik. Unter Gregorianik oder gregorianischem Choral versteht man den einstimmigen, unbegleiteten, liturgischen Gesang der katholischen Kirche in lateinischer Sprache, der das geistliche Leben der Kirche bis zum heutigen Tag begleitet. Die Lieder sind von geistlicher Tiefe geprägt. Sie entführen den Zuhörer in die Welt der mittelalterlichen Klöster und bieten eine wunderschöne Zeit der Besinnung. Karten gibt es ab sofort bei allen bekannten Vorverkaufsstellen. Eintrittskarten kosten im Vorverkauf 18 Euro, an der Abendkasse 20 Euro.

Die große Hochzeit jährt sich zum 160. Mal „Sissi. Liebe, Macht und Leidenschaft“ am 12. März im Wormser Theater / Visuell beeindruckende Inszenierung WORMS Das Musical „Sissi. Liebe, Macht & Leidenschaft“ zeigt am Mittwoch, 12. März, 20 Uhr, im Wormser Theater das Leben einer Frau, die schon zu Lebzeiten zu einer Legende wurde. Die Bühnenfassung würdigt diese großartige Persönlichkeit, die als Elisabeth von Bayern geboren wurde, und durch ihre romantische Liebesheirat mit dem österreichischen Kaiser Franz Joseph als „Kaiserin der Herzen“ in die Geschichte einging. Ihre Kindheit verbrachte sie unbekümmert auf

Schloss Possenhofen am Starnberger See. Im Alter von 15 Jahren traf sie den 23-jährigen österreichischen Kaiser Franz Joseph in Bad Ischl. Der Liebesromanze und der spontanen Verlobung folgte eine prunkvolle Hochzeit – ihr Leben glich von außen betrachtet einem Traum. Die Hochzeit wurde am 24. April 1854 in der Wiener Augustinerkirche vor 70 Bischöfen und Prälaten vollzogen. Getraut wurde das Paar durch Erzbischof Joseph Ottmar von Rauscher.

Auch nach fast zwei Jahrhunderten wird deutlich, wie einzigartig und begehrt die Geschichte um Sissi immer noch ist. Über 140 Kostüme wurden nach originalen Schnittmustern für diese Produktion in Wien hergestellt. Die Bühnendekorationen wurden nach Fotos der Originalschauplätze angefertigt. Dadurch erwacht die große Kaiserepoche in Österreich, der Ruhm und Glanz und die extravagante Mode von damals, erneut zum Leben. Dazu schuf der Komponist George

Amade eine eindrucksvolle Musik. Er zaubert den Schwung der Operette und des Walzers auf die Bühne, so wie ihn die Welt vom Wiener Opernball oder von den Neujahrskonzerten der Wiener Philharmoniker kennt. George Amade hat dafür Klänge der Wiener Ballsäle, unter anderem von Johann Strauß und Johannes Brahms sowie den ungarischen Csárdás mit modernen Liedern zu einem typisch österreichischen Musical-Erlebnis verarbeitet. Während der zwei-

stündigen Aufführung wird der Zuschauer 160 Jahre in der Geschichte zurückversetzt und ist Teil dieser prunkvollen Inszenierung. Die erstklassigen Darsteller garantieren zudem einen kaiserlichen Musicalabend. Tickets sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Internet unter www.sissi-musical.com und unter der Eventim Ticket Hotline 01806-570000 (0,20 Euro/Anruf*) erhältlich. (*aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise maximal 0,60 Euro/Anruf).


8 Sport

Samstag, 11.01.2014 | KW 02

Für die TSG markierte die Partie gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals das Spiel des Jahres - auch wenn sich die Pfeddersheimer dem Zweitligisten nach tollem Kampf mit 0:2 geschlagen geben mussten. Archivfoto: Rudolf Uhrig

„Wir müssen wieder in die Spur kommen“ Die TSG Pfeddersheim hat ihr Soll weitgehend erfüllt / Weiter auf der Suche nach Verstärkung im Offensivbereich / Spielbetrieb startet wieder am 2. März Von Stefan Lubojansky PFEDDERSHEIM Mitten in der Winterpause sei es gestattet, sich mit dem bisherigen Saisonverlauf der TSG Pfeddersheim eingehender zu beschäftigen. Wurden die Ziele erreicht, oder lief man ihnen gar hinterher? Doch wie darüber konkrete Aussagen treffen können, wenn noch etwas Wichtiges fehlt. So sind es doch die vorweg formulierten Zielvorgaben, an denen man sich letztendlich zu messen hat. Deshalb ist es erforderlich, die Reise zunächst noch ein Stückchen weiter in die Vergangenheit zu gehen, um uns die von Verein und Trainer Norbert Hess noch vor Saisonbeginn definierten Zielen vor Augen zu führen. Man erinnere sich: Die TSG befand sich im letzten Drittel der Rückrunde vergangenes Jahr mitten im Abstiegskampf. Mit einer moralischen und spielerischen Topleistung konnte jedoch der Klassenerhalt gesichert werden. Getragen vom anschließenden Erfolg im VerbandspokalKrimi Anfang Juni gegen Arminia Ludwigshafen sowie dem Sieg in der Stadtmeisterschaft ging es in die wohlverdiente Sommerpause. Trotz der Erfolge aber blieb der Cheftrainer, was die Marschroute für die nunmehr laufende Saison betraf, auf dem Boden. „Wir wollen am Ende die 40 Punkte Marke knacken, um nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben zu müssen.“ Diese Vorgabe war wohl nicht nur aus rein sportlichen Gesichtspunkten getroffen worden, sondern sicherlich auch aus e i n e m persönli-

chen Selbsterhaltungstrieb heraus formuliert, denn „der Kampf um den Klassenerhalt ging damals für alle Beteiligten an die Grenze der Belastbarkeit“, erklärte Hess. Noch vor Anbruch der neuen Saison verlängerte jedenfalls Abwehrchef und Routinier Mathias Lang um ein weiteres Jahr, gab jedoch in diesem Zuge das Co-Trainer Amt an Arijan Berisha weiter. Am 28. Juli startete der Spielbetrieb wieder, aber zunächst nicht auf heimischem Rasen. Der nämlich war nach der Stadtmeisterschaft derart in Mitleidenschaft gezogen worden, dass ihn die Stadt für die Wiederherstellung erst einmal sperrte. Vier Siege zu Rundenbeginn

Der TuS Neuhausen erklärte sich bereit, die „heimatlosen“ Pfeddersheimer bei sich aufzunehmen. Fortan wurden für die nächsten acht Wochen sämtliche Heimspiele dort ausgetragen. Und dieser Umstand erwies sich nicht etwa als Nachteil, vielmehr blieb die TSG dort ohne Niederlage. Unterdessen wurde schon innerhalb der Fangemeinde geflunkert, zukünftig alle anstehenden Heimspiele auf dem Neuhauser Sportgelände zu absolvieren, da der Platz der TSG doch offensichtlich Glück bringe. Mit vier Siegen in Folge startete die TSG überragend in die Saison 2013/2014 und übernahm postwendend die Tabellenführung. Doch bekanntlich reißt jede Serie einmal, was aber allen Beteiligten klar gewesen sei, kommentierte Hess nach der ersten Auswärtspleite gegen den TuS Mechtersheim. Und dennoch. Nach zwei darauffolgenden Siegen hatte die TSG im Anschluss an den siebten Spieltag 18 Punkte gesammelt, und damit schon einen Zähler mehr auf dem Konto, als vergangene Saison in der kompletten Hinrunde, sprich nach 17 Begegnungen, eingefahren wurden. Erst am elften Spieltag wurde, auch das scheint erwähnenswert, der eigene Rasen wieder von Seiten der Stadt freigegeben. Und der bestand die Feuertaufe mit Bravour, denn die HessTruppe feierte Nach einem starken Start seiner Elf und vier nach ihrem 3:1Siegen in Folge musste TSG-Coach Norbert Sieg gegen die SG Hess mit ansehen, wie seine Mannschaft in Betzdorf einen der zweiten Hälfte der Hinrunde immer öfter Einstand nach das nachsehen hatte. Klar, dass sich die Maß. Miene des Übungsleiters so manches Mal verfinsterte. Archivfoto: Rudolf Uhrig Wie aber war die-

se Leistung im Vergleich zur vergangenen Spielrunde möglich? Mit einem neuem Kader? Von wegen, denn der war nahezu unverändert. Mannschaft reift zur Einheit Dann scheint Fußball vielleicht doch nur reine Kopfsache zu sein? „Nicht nur“, konterte Hess. „Uns hat der Kampf um den Klassenerhalt sowie der Sieg im Pokal ganz eng zusammengeschweißt und uns zu einer Einheit reifen lassen.“ Man werde im Zuge dessen auch von den Gegnern mittlerweile ganz anders wahrgenommen. Zudem hätten sich die jungen Spieler, wie beispielsweise Enis Aztekin, Yannick Krist, Jonas Frey oder Sven Oswald, hervorragend in das Team integriert. Der gute Saisonauftakt wurde allerdings unter viel Schweiß hart erarbeitet. Allein im August absolvierte die Hess-Truppe in permanent angesetzten englischen Wochen insgesamt neun Spiele, inklusive der Partie in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth, das im Übrigen nach toller Leistung mit 0:2 verloren ging. Zum Durchatmen aber blieb weiterhin kaum Zeit, denn viel ruhiger ging es im September auch nicht zu. Eines jedoch fiel mit Blick auf die Liga deutlich auf. Sie war überaus gut besetzt, denn ein Großteil der Mannschaften begegnete sich auf Augenhöhe. Alles schien möglich und nichts unmöglich. Bände sprechend hierfür die 0:5-Klatsche von Spitzenreiter SC Hauenstein gegen die Spielvereinigung Burgbrohl zuletzt am 18. Spieltag. Hess steht ohne echte Neun da Die erste Hiobsbotschaft aber schlich sich unterdessen auch ein. Marcel Veek konnte aufgrund eines diagnostizierten, verschleppten Bandscheibenvorfalls die Mannschaft seit dem 7. September nicht mehr unterstützen, und somit war Hess, nach dem Ausfall von Goalgetter Kevin Gotel Anfang Mai, fortan ohne einen erfahrenen und gelernten Stürmer. Ein weiterer, sicherlich bitterer Tiefpunkt aber war das Ausscheiden als Titelverteidiger im Viertelfinale des Bitburger Verbandspokals. Sehr schwer tat man sich in der vierten Runde bereits gegen den Landesligisten VfR Kandel. Nach erstem Spielabbruch aufgrund eines starken Unwetters quälte sich die Mannschaft bei der Wiederholung in der Verlängerung nach einem mühevollen 2:1-Sieg in das Achtelfinale. Dort deklassierte die TSG den Verbandsligisten TDSV Mutterstadt Ende September mit 3:0. Im Viertelfinale dagegen war einen Monat später nach der 6:7-Niederlage im Elfmeterschießen gegen den Verbandsligisten TB Jahn Zeiskam erst einmal Schluss. „Wir sind maßlos enttäuscht. Das ist ein herber Rückschlag“, kommentierte Hess das Pokal-Aus. Und dennoch rappelte sich die

TSG wieder auf, konnte jedoch leistungsmäßig in der Liga nicht immer, auch aufgrund vieler verletzungsbedingter Ausfälle, an den frischen und kombinationsstarken vorgeführten Fußball zu Beginn anknüpfen. Gleichzeitig sprach Hess zudem vermehrt von einer fehlenden Leidenschaft seiner Truppe bei Auswärtsspielen und warnte gar nach der bitteren 0:3-Niederlage gegen den FC Hertha Wiesbach davor, aufzupassen, nicht durchgereicht zu werden. „Das kann nämlich ganz schnell gehen.“ Am Ende der Hinrunde aber standen nach Höhen und Tiefen 27 gesammelte Punkte auf dem Papier, wohlgemerkt ganze zehn Zähler mehr als zu gleichem Zeitpunkt in der vergangenen Saison. Ist deshalb alles im grünen Bereich? Zur Vorsicht mahnte Hess diesbezüglich. „Da die Liga sehr ausgeglichen ist, müssen wir immer wach bleiben.“ Verstärkungen für Offensive? Nicht nur vor diesem Hintergrund wollte man mit 30 Punkten in die Winterpause gehen, um den Abstand nach unten zu wahren, hatte Hess Mitte November angekündigt. Diese Marke wurde jedenfalls im letzten Spiel gegen den SV Rossbach/Verscheid nach der bitteren 0:3-Heimpleite nicht ganz erreicht. Es sei nun ein komisches Gefühl, mit einem solchen Ergebnis in die dreimonatige Pause gehen zu müssen. „Das hatte ich mir anders vorgestellt“, sagte Hess unmittelbar nach Spielende. Die TSG ist aktuell mit 29 Zählern auf Rang sechs gelistet. Ein Vergleich mit dem momentanen, ersten möglichen Absteiger SV Alemannia Waldalgesheim zeigt aber nur einen mageren Zehn-Punkte Vorsprung auf und macht die Homogenität der Liga deutlich. Blick nach vorne gerichtet Dennoch richtete Hess den Blick nach vorne. „Wir müssen im nächsten Jahr bei den noch verbleibenden 14 Spielen mindestens 15 Punkte holen, wenn wir nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben wollen.“ Das gehe nur über die kämpferische Schiene, sagte Hess. Ihnen sei nach den vielen Spielen im August und September am Ende

Die unterm Strich gute Hinrunde der TSG ist nicht zuletzt den starken Leistungen der jungen Spieler im Kader von Coach Norbert Hess zu verdanken. Enis Aztekin, Sven Oswald, Jonas Freyund Yannick Krist (im Uhrzeigersinn) haben sich laut Hess hervorragend in die Mannschaft integriert. Archivfotos: Rudolf Uhrig einfach die Puste ausgegangen. „Jetzt müssen wir dringend wieder in die Spur kommen und dort anknüpfen, wo wir zu Saisonbeginn gestartet waren.“ Trotz der schlechteren Phase der letzten Spiele wolle er nicht zu pessimistisch drein blicken. Marcel Veek werde nach der Winterpause wieder dabei sein, zudem wolle Hess an der Vorgabe anknüpfen, weiter junge Spieler an den bestehenden Kader heranzuführen. „Aber hier glaube ich, sind wir auf einem sehr guten Weg.“ Zudem habe sich die Mannschaft bisher weitgehend ordentlich verkauft. „Die Arbeit macht sogar noch etwas mehr Spaß, da der Druck momentan für alle nicht so groß ist.“ Dadurch werde das Spiel aufgrund einer geringeren Fehlerquote insgesamt gesehen effektiver. „Wir je-

denfalls sind zufrieden. Die Mannschaft geht eine gute Entwicklung.“ Langfristig wolle man sich in der der Klasse etablieren und zeigen, „dass wir zurecht Oberliga spielen, aber dazu brauchen wir weitere Verstärkung in der Offensive“. Man werde deshalb ausloten, welche Optionen auf dem Markt zur Verfügung stehen. Und wenn den Fußballbegeisterten nach der wohlverdienten Winterpause danach eine ähnlich spannende und erfolgreiche Rückrunde der TSG wie in der vergangenen Saison erwartet, dann kann die Vorfreude darauf nicht groß genug sein. Trainingsauftakt ist jedenfalls am 12. Januar. Danach stehen bis zum Start des Regelbetriebs am 2. März gegen den 1. FC Saarbrücken II die üblichen Test- und Freundschaftspiele an. In diesem Sinne: Auf geht’s TSG!

Marcel Veek (links) konnte die Mannschaft seit September nicht mehr unterstützen. Somit stand Trainer Norbert Hess - nach dem Ausfall von Goalgetter Kevin Gotel Anfang Mai - über weite Strecken der Hinserie ohne gelernten Stürmer da. Archivfotos: Rudolf Uhrig

ERGEBNISSE SV Gonsenheim - TSG Pfeddersheim 1:3 TSG Pfeddersheim - SV Alem. Waldalgesheim 2:1 SV Rossbach/Verscheid - TSG Pfeddersheim 0:1 TSG Pfeddersheim - 1. FC Saarbrücken II 4:0 TuS Mechtersheim - TSG Pfeddersheim 3:0 TSG Pfeddersheim - FSV Salmrohr 1:0 TSG Pfeddersheim - SV Elversberg II 4:1 SC Hauenstein - TSG Pfeddersheim 1:0 TSG Pfeddersheim - SC 07 Idar-Oberstein 1:1 SV Röchl. Völklingen - TSG Pfeddersheim 3:2 TSG Pfeddersheim - SG 06 Betzdorf 3:1 SV Mehring - TSG Pfeddersheim 0:0 TSG Pfeddersheim - FC Arminia Ludwigshafen 1:0 FC Hertha Wiesbach - TSG Pfeddersheim 3:0 TSG Pfeddersheim - VfB Bor. Neunkirchen 0:1 Spvgg Burgbrohl - TSG Pfeddersheim 1:1 TSG Pfeddersheim - FK 03 Pirmasens 0:2 TSG Pfeddersheim - SV Gonsenheim 0:0 SV Alem. Waldalgesheim - TSG Pfeddersheim 2:2 TSG Pfeddersheim - SV Rossbach/Verscheid 0:3


Sport 9

Samstag, 11.01.2014 | KW 02

Hinten steht die Null SV 1914 Pfeddersheim ist als einziges C-Klassen-Team noch ungeschlagen Von H. Hinkel PFEDDERSHEIM Gleich nach dem Hallenturnier in Eich geht‘s wieder ins Freie. Für die Kicker des SV 1914 Pfeddersheim, die als Tabellenzweiter der Wormser C-Klasse überwintern, stehen nun die beiden ersten Trainingseinheiten nach dem Urlaub auf dem Programm: Am Dienstag, 21., und Freitag, 24. Januar, treffen sich die Spieler auf dem Kunstrasen der FTA-Sportanlage. Zwei Tage später am Sonntag, 26. Januar, empfangen die „Verzehner“ mit zwei Mannschaften den SV Kirchheim. Die „Zweite“, die im Verein SV 1914 ebenfalls einen hohen Stellenwert besitzt, macht um 13 Uhr den Anfang. Bis zum Wiederbeginn der Meisterschaftsspiele am 9. März will Trainer Andreas Hasenfuß, seit Sommer 2012 im Amt, seine Jungs so trimmen, dass sie optimal vorbereitet in die entscheidende Phase gehen. „Es wäre echt toll, wenn wir nun im Jubiläumsjahr die Rückkehr in die B-Klasse schaffen sollten.“ Fußball-Chef Armin Fertsch drückt alle Daumen. Zusammen mit dem Vereins-Boss Dieter Meng und dessen Vertreter Andreas Menges hält der Abteilungsleiter die Fäden beim SV 1914 fest in der Hand. In der Winterpause wurde im Lager der „Verzehner“ rückblickend auch die Tabellensituation näher erörtert. Mit berechtigtem Stolz registrierte man den ausgezeichneten „Stand“ der Mannschaft in der Spitzengruppe: Bei der Aufzählung von Sieg und Niederlage steht am Ende die Null, der SV

Pfeddersheim ist also noch ungeschlagen. Und das als einzige Mannschaft unter 45 C-KlassenTeams im Kreis. Von 16 Spielen hat die Truppe von Trainer Hasenfuß zwölf gewonnen und viermal remisiert. „Neuling“ Nibelungen II führt zur Pause mit 43 Punkten das Feld an - auch das ist sehr beachtlich! Der Zweite SV 1914 (40) hat drei Zähler weniger. Die Normannen, die mit Abstand die meisten Tore (82) erzielt haben, folgen mit 39 Punkten auf dem dritten Platz. „Erst einmal gut aus den Startlöchern kommen...“ So war aus den Kreisen des SV 1914 zu hören, als die Frage nach den Zielen für 2014 gestellt wurde. „Näheres“ wird man am 9. März erfahren, wenn der „Vize“ zum Punktspielauftakt den FC Blau-Weiß Woorms erwartet. Da möchte Adnan Yetin, Neuzugang von der TSG II, erstmals ins SV-Trikot schlüpfen. Die Verantwortlichen des Vereins hatten zuletzt eigentlich gar keine Pause. Das „große“ Jubiläum im Jahr 1914 hält sie schon seit Sommer 2013 auf Trab, und nun laufen die Vorbereitungen in letzter Zeit erst recht auf Hochtouren. Der SV 1914 wird die 47. Wormser Stadtmeisterschaft (von 27.6. bis 12.7.) ausrichten - auf dem Rasenplatz des SV Normannia Pfiffligheim. „Den Termin für die Jubiläumsparty planen wir für Mitte Juli, der könnte sich allerdings noch verschieben“ (Fertsch). Ein anderes Highlight steht aber schon fest: Beim Umzug anlässlich des Pfeddersheimer Marktes (August) nimmt der Verein mit einem Motivwagen „100 Jahre SV 1914“ teil.

Trainer Andreas Hasenfuß (rechts) und seine erfolgreichen „Verzehner“. Foto: H. Hinkel

Ein ehemaliger HSGler in der ersten Liga Christian Klimek wechselt zu Erstligist TuS N-Lübbeke / Vertrag bis Juni 2016 Von Florian Stenner WORMS Schon in seiner Zeit als Nachwuchshandballer bei der HSG Worms hatte das damalige Trainergespann um Gerd Zimmermann und Hans-Karl Böhnert dem Kreisläufer-Riesen Christian Klimek eine große Karriere vorausgesagt. Und die beiden Trainer sollten Recht behalten, wie sich im Dezember des Jahres 2013 herausstellen sollte. Denn der über zwei Meter große Klimek hat für die kommende Saison einen Vertrag beim Handball-Bundesligisten TuS NLübbecke unterschrieben. Wie der derzeitige Tabellenzehnte der Bundesliga auf seiner Homepage verkündete, hat sich der 23-jähirge ehemalige HSGler bis Juni 2016 dem norddeutschen Traditionsverein angeschlossen. „Wir freuen uns für Christian und sind natürlich stolz, dass damit ein ehemaliger A-Jugendspieler in der neuen Saison in der Bundesliga spielen wird“, wie der derzeitige Trainer der HSG Worms, Hans-Karl Böhnert, den Werdegang seines

ehemaligen Schützlings lobt. Bei der TuS trifft Klimek auf den in Worms ebenfalls bekannten Mainzer Trainer Dirk Beuchler, worin Böhnert ebenfalls einen Vorteil für den jungen Kreisläufer sieht: „Er wird die Entwicklung von Christian fortführen, denn er hat ja auch als Kreisläufer bei der SG Wallau Massenheim und in Spanien gespielt.“ Der Wormser Trainer geht sogar noch weiter und hofft darauf, dass „der große Kreisläufer vielleicht ja auch dem Bundestrainer Martin Heuberger auffällt.“ Für Klimek ist sein neuer Arbeitgeber jedoch nicht die erste Station im Handball-Oberhaus. Bereits im Jahr 2010 sammelte der Kreisläufer mit der TSG Ludwigshafen-Friesenheim erste Bundesligaerfahrungen. In der aktuellen Saison kämpft der Rechtshänder mit seinem derzeitigen Verein als Tabellenzweiter noch um den Aufstieg in die Bundesliga. Doch unabhängig davon ob der Aufstieg gelingt oder nicht, Christian Klimek wird in der kommenden Saison definitiv in der Bundesliga zu sehen sein.

Drei, die dem Spiel der TGO im Verlauf der Hinrunde mehr und mehr ihren Stempel aufdrücken konnten: Neuzugang Orintas Klimavicius (links) und Christian Rack (rechts unten), die vor Rundenbeginn von der Wormser HSG nach Osthofen gewechselt waren, entwickelten auf dem Feld zusehends Dominanz und mauserten sich zu wertvollen Stützen der Herbert-Sieben. Einen ebenso großen Entwicklungsschub hat der überall einsatzfähige Eric Popple gemacht. Archivfotos: Uhrig

„Wollen alle Rückrunden-Spiele gewinnen“

TG Osthofen trotz Startschwierigkeiten in Hinserie im Aufwind / Am 19. Januar gegen HSG Rhein-Nahe Bingen II Von Stefan Lubojansky OSTHOFEN Nach dem letzten Spiel gegen die „Zweite“ der Sportfreunde aus Budenheim ist bei den Handballern der Rheinhessenliga die Winterpause angebrochen. Und mittlerweile ist bei TGO-Coach Frank Herbert die gute Laune wieder zurück, blickt er doch wieder wesentlich optimistischer drein. Das aber sah zu Saisonbeginn noch gänzlich anders aus. Was aber war geschehen? Wir blicken zurück. Die Wonnegauer schlossen die vergangene Spielzeit, trotz vieler verletzungsbedingter Ausfälle, als Tabellenzweiter hinter der HSG Rhein-Nahe-Bingen ab. Schnell stieg infolgedessen die Euphorie bei Verantwortlichen und Fans an und neue Ziele für die darauffolgende, nunmehr laufende Saison, wurden formuliert. Nichts Geringeres als der Aufstieg in die Oberliga stand plötzlich ganz oben auf der Prioritätenliste. Doch Realist Herbert versetzte diesem Vorhaben nach den Ereignissen nach dem letzten Spieltag im Mai erst einmal einen herben Dämpfer. Abgänge und Hiobsbotschaften Denn nach Bekanntwerden der Abgänge sollten zunächst einmal kleinere Brötchen gebacken werden. Neben Toptorjäger Julius Liebisch verließen auch Marius Stumm, Benny Kühling und Torwart Hagen Gutland die TGO

ERGEBNISSE HSG Rhein-Nahe Bingen II TG Osthofen I 26:23 TG Osthofen I - HC Gonsenheim I 35:34 TV Bodenheim I - TG Osthofen I 37:21 TG Osthofen I - SG TSG/DJK Mz-Bretzenheim I 40:23 TG Osthofen I - TV NiederOlm II 31:22 HSG Worms I - TG Osthofen I 23:23 GW Büdesheim I - TG Osthofen I 31:39 SG Saulheim II - TG Osthofen I 29:27 TG Osthofen I - HSG Zotzenh/ St.Joh/Sprendl. I 50:29 SF Budenheim II - TG Osthofen I 29:41

und plötzlich fehlte Herbert die komplette Rückraumachse. Als Neuzgänge präsentierte der Verein Christian Rack, Orintas Klimavicius (beide zuvor HSG Worms), Carsten Landgraf (eigene Reserve) und Furkan Tok (zuvor TV Mundenheim). Tok aber verließ, noch im ersten Vorbereitungsblock, bereits nach fünf Wochen Hals über Kopf wieder den Handballklub. „Dieser schwache Abgang hatte mich damals menschlich sehr enttäuscht“, sagte Herbert. Die Hiobsbotschaften mit Blick auf die neue Saison aber sollten noch nicht zu Ende sein, denn im zweiten Teil der Vorbereitung verletz-

GUNDERSHEIM Der VfL Gundersheim lädt für Samstag, 25. Januar, zur Après-Ski-Party ein. Ab 19 Uhr steht das Party-Team

bereit, versorgt die Gäste mit Getränken, Snacks und und sorgt mit passender Musik dafür, dass Partylaune aufkommt.

Trendwende gegen Bodenheim Postwendend kassierte die TGO beim Auftakt Mitte September gegen die HSG Rhein-Nahe-Bingen II eine Niederlage. „Wir haben die ersten drei Pflichtspiele in Notbesetzung absolviert.“ Die Bilanz bis hier hin: Zwei Niederlagen, ein Sieg. Die Trendwende aber wurde dann, trotz Ausscheiden, im Pokalspiel gegen den TV Bodenheim eingeleitet. Mit an Bord waren nämlich wieder die beiden Langzeitverletzten Daniel Strack und Christian Kulaszewicz und seitens des Trainers waren erste, zuversichtliche Worte zu vernehmen. „Wir haben in diesem Spiel gesehen, dass wir besser sind, als wir uns bisher präsentiert hatten.“ Mehr und mehr fanden die Wonnegauer zu alter Stärke und gleichzeitig stellten sich auch die so wichtigen Erfolgserlebnisse, in Form von Punkten, wieder ein. Die Mannschaft trat in den darauffolgenden Spielen mehr und mehr als geschlossene Einheit auf und wirkte wesentlich einsatzwilliger und verbissener agierend. In den letzten sieben Spielen vor der Winterpause sicherte sich die HerbertTruppe elf Punkte und setzte sich allmählich im oberen Tabellendrittel fest. Neuzugang Orintas Klimavicius habe sich hervorragend entwickelt, lobte Herbert, der mit dem 21-jährigen noch so einiges vorhat. „Ich versuche ihn gerade auch in das Abwehrspiel zu integrieren.“ Heck wird Erfolgsgarant

KURZ NOTIERT

Après-Ski-Party beim VfL

te sich neben Daniel Strack auch Christian Kulaszewicz. Spätestens jetzt war Herbert klar, dass es für die Spitze in der Liga nicht reichen würde. Das Team könne nicht die Rolle der Vorsaison spielen. „Wir sind nicht konkurrenzfähig. Mir fehlt das Spielermaterial, da die hinterlassen Lücken nicht adäquat geschlossen werden konnten“, sagte damals ein sichtlich frustrierter Trainer und schob gleichzeitig hinterher, dass er in seiner 18-jährigen Trainerlaufbahn auch noch nie eine so schlechte Vorbereitung erlebt habe.

Routinier und Erfolgsgarant Thorsten Heck im TGO-Tor sicherte durch Glanzparaden oft im Alleingang den Sieg für die TGO. Besonders bemerkenswert: Der Keeper ließ sich auch von Verletzungen nicht davon abhalten, für Osthofen aufzulaufen. Archivfoto: Rudolf Uhrig

Einen ebenso großen Entwicklungsschub habe der überall einsatzfähige Eric Popple gemacht, nicht zu vergessen Routinier und Erfolgsgarant Thorsten Heck im TGO-Tor. Oft rettete er fast im Alleingang durch absolute Glanzparaden eine eigene Führung, oder ließ sich auch nicht durch Verletzungen von seinen Einsätzen abhalten. Eine bittere Niederlage, die noch immer tief sitzt, kassierte die TGO in Saulheim Ende November. Nach anfänglicher, deutlicher Dominanz gab die Mannschaft am Ende aufgrund eigener Unzulänglichkeiten,

Obwohl TGO-Coach Frank Herbert zu Saisonbeginn und nach einer katastrophalen Vorbereitung oftmals recht ratlos dreinblicken musste, konnte der Trainer in der Winterpause, nachdem die TGO eine beeindruckende Erfolgsserie hingelegt hatte, ein ambitioniertes Saisonziel ausgeben. Herbert sagte, dass er in der Rückrunde kein Spiel mehr verlieren wolle. Ein Wunsch, der für die TGO durchaus machbar erscheint. Foto: Rudolf Uhrig aber auch bedingt durch fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen den Sieg aus der Hand. „Ich bin aber bei der Revanche in der Rückrunde bei uns in Osthofen sicher, dass wir sie weghauen“, schickte Herbert schon im Vorfeld eine deutliche Kampfansage in Richtung der Saulheimer. Dennoch habe es nach der Pleite eine Aussprache mit der Mannschaft gegeben. Kantersieg gegen Zotzenheim Deutliche Worte seien hierbei gefallen, und Worte, die scheinbar gefruchtet hatten, denn in Zotzenheim fanden die Wonnegauer die richtige Antwort und fegten die Truppe des Ligarivalen mit 50:29 vom Platz. Zu guter Letzt feierten sie nach einem ebenso deutlichen Sieg gegen die Sportfreunde Budenheim II einen krönenden Hinrundenabschluss. „Die letzten Spiele stimmen mich optimistisch, wenngleich wir an den acht Verlustpunkten noch zu kämpfen haben.“ Am Ende werde es deshalb wohl nicht mehr für die Meisterschaft reichen, aber vielleicht könne man den einen oder anderen Favoriten noch ärgern, sagte Herbert augenzwinkernd. Die Mannschaft habe ein Zeichen gesetzt, dass die

Runde noch nicht gelaufen ist. Er werde jedenfalls weiter an seiner Philosophie festhalten, temporeich nach vorne zu spielen. „Wir müssen das schnelle Umschalten von Angriff auf Abwehr im Auge behalten und unterschiedliche, taktische Auslösehandlungen im Offensivspiel einstudieren.“ Hierbei müsse das Timing der Lauf- und Passwege aller Spieler, und darauf aufbauend, immer mehr unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten in Fleisch und Blut übergehen. Ambitioniertes Saisonziel Die Ziele für die Rückrunde hat der Trainer jedenfalls klar und selbstbewusst formuliert: „Wir wollen in der zweiten Saisonhälfte alle Spiele gewinnen.“ Ein Wunsch, der aber durchaus machbar erscheint, denn alle Spitzenmannschaften müssen im zweiten Teil der Saison noch in der Wonnegauhalle ran. Jetzt aber ist erst einmal die verdiente Winterpause angebrochen. Für die TGO jedenfalls beginnt der Alltagsbetrieb wieder am 19. Januar. Dann nämlich geht es für die Truppe aus der Wein- und Sektstadt im Herzen des Wonnegau beim Rückrundenbeginn vor heimischem Publikum gegen die HSG Rhein-Nahe Bingen II.


10 Sport

Samstag, 11.01.2014 | KW 02

Viele Jahrzehnte als Schiri unterwegs

„Unser Ziel ist die Oberliga“

Ehrungen: Zehnmal Silber und Gold /

Von Florian Stenner

Feier beim SV Horchheim

WORMS Mit einer klaren An-

Von H. Hinkel ALZEY-WORMS Kreisschiedsrichter-Vereinigung (KSV) AlzeyWorms: Franz Gritzner, der Stellvertretende Obmann, hatte alles bestens vorbereitet. Die Feier der Fußball-Schiedsrichter zum Jahresabschluss fand auch diesmal beim SV Horchheim statt. Rundum zufriedene Gesichter „der Schiri-Treff war wiederum ein voller Erfolg“, so Gritzner. In KSV-Kreisen freute man sich über den guten Besuch. Im Mittelpunkt der letzten Zusammenkunft im alten Jahr stand die Ehrung verdienstvoller Schiedsrichter. Der große Einsatz aller Unparteiischen Woche für Woche wurde von Schiedsrichter-Obmann Kalli Appelmann (Alzey) einmal mehr lobend hervorgehoben: Was sie für den Fußball, für alle Aktiven sowie den gesamten Jugendbereich leisten, könne man nicht hoch genug bewerten. Für zehn Jahre Aktivität an der Pfeife erhielten folgende vier Schiedsrichter die Ehrennadel in Bronze: Florian Götte (TuS Framersheim), Christoph Schütz (TSV Gundheim), Kevin Thiel (TuS Wöllstein) und Gökhan

Yasar (Türkgücü Worms). Die Ehrennadel in Silber (20 Jahre Schiri) wurde Thomas Baltz (TSV Gau-Odernheim), Micha Pauli (TG Wallertheim), Peter Brednich (FSV Osthofen) sowie Wilhelm Bärlehner und Markus Haas (beide SV Bechtolsheim) verliehen. Ein echtes Jubiläum feierte Manfred Sauer (Rheingold Hamm), der seit 25 Jahren als Schiedsrichter im Einsatz ist. Dafür durfte er die goldene Ehrennadel in Empfang nehmen. Weiterhin wurden von Kalli Appelmann folgende Langzeitler mit Gold ausgezeichnet: Stefan Köcher (FC Blau-Weiß Worms/30 Jahre), Ernst Jockers (SV Horchheim/40 Jahre) sowie Horst Lang (Tus Dorn-Dürkheim) und Josef Rückrich (TuS Weinsheim), die beide auf nunmehr 50 Jahre Schiedsrichter-Tätigkeit zurückblicken können. Nahezu alle geehrten Schiedsrichter waren, zusammen mit vielen anderen, schon kurz darauf beim KSV-Turnier in der GauOdernheimer Halle wieder am Ball: Zuverlässig und mit großem Einsatz erledigten alle - so wie man sie kennt - die ihnen zugewiesenen Aufgaben.

Am längsten dabei: Horst Lang (rechts) und Josef Rückert mit Obmann Kalli Appelmann. Foto: H. Hinkel

Junge Kampfsportler zeigen ihr Können Erste Judo-Prüfung beim TV Horchheim HORCHHEIM Seit April des vergangenen Jahres bietet der TV Horchheim Judo für Jungen und Mädchen ab zehn Jahren an. Vor Kurzem war für die Kinder die Zeit gekommen, in einer Präsentationsprüfung vor Trainer Manfred Buchholz und interessierten Eltern ihr Können unter Beweis zu stellen. Vorab wurde das Wissen zu Geschichte und Prinzipien des Judo-Sports und die sogenannte Dojo-Etikette schriftlich abgefragt. Im praktischen Teil bewiesen die Schüler ihre Leistungsfähigkeit in Fall-, Wurf -und Bodentechniken. Zum Prüfungsstoff zählten Fallen seitwärts, rückwärts und über ein Hindernis. Ebenso galt es, zwei Wurftechniken aus der Bewegung sowie den Wechsel von verschiedenen Festhaltetechniken zu demonstrieren. Manfred Buchholz gab hierzu den anwesenden Zuschauern wissenwerte Infos zur Unterrichtsweise. Carlo und Tony Gander, Ida und Jan Heiß, Max Hammermann, Hannah Oertling, Lara Höger und Jakob Schnell - und somit alle

Teilnehmer – bestanden die Prüfung und erhielten aus den Händen des Übungsleiters und des TVH-Präsidenten Gernot Arnold den gelben Gürtel sowie eine Urkunde überreicht. Arnold verwies in diesem Zusammenhang auf die neue, vom Verein extra hierfür angeschaffte 36 Quadratmeter große Judo-Matte mit je einem Quadratmeter großen Einzelteilen, roter Warnumrandung und einer Dicke von vier Zentimetern. Die Tatami-Matte zählt zu den Besten der Welt, ist von den Kindern mühelos aufzubauen und wurde begeistert angenommen. Manfred Buchholz, erfahrener Coach und weit über die Grenzen von Worms bekannt, betonte, man mache beim TV Horchheim kein „Treppchen-Judo.“ Kein Kind werde wegen mangelnder Leistung wieder nach Hause geschickt. Im Januar werden daher wieder neue Kursteilnehmer zwischen zehn und 13 Jahren aufgenommen und während der Schulzeit donnerstags zwischen 15 und 17 Uhr zu einer Schnupperstunde willkommen geheißen.

Stolz präsentieren die jungen Judoka ihre Urkunden. Foto: Privat

Gerd Zimmermann und Michael Sabasch bilden ab der neuen Saison mit Hans-Karl Böhnert das HSG-Trainer-Trio

sage überraschte der Trainer der HSG Worms, Hans-Karl Böhnert, die Pressevertreter in der Winterpause: „Unser Ziel für die Saison 2014/2015 ist der Aufstieg in die Oberliga Rheinland-Pfalz. Dies soll uns gelingen, ohne die Maßnahme, eigene junge Spieler weiter zu entwickeln, aus den Augen zu verlieren.“ Um dieses ambitionierte Ziel des derzeitigen dritten der Rheinhessenliga zu verwirklichen, haben die HSGler bereits frühzeitig mit der Planung für die neue Handballsaison begonnen. So haben sich neben zwei Spielern, die bereits in der dritten Bundesliga Erfahrung gesammelt haben, auch zwei neue Trainer den Handballern aus der Nibelungenstadt angeschlossen. „Die Namen unserer beiden neuen Spieler dürfen wir aus vertraglichen Gründen noch nicht nennen.“, hält sich Böhnert jedoch bei der

Verkündung der Neuzugänge bedeckt. Erst im Februar werde hier Licht ins Dunkel gebracht, so Böhnert weiter. Bei den bei beiden Trainern handelt es sich es um Gerd Zimmermann und Michael Sabasch, die künftig zusammen mit dem bisherigen Erfolgscoach Böhnert ein Trainer-Trio bilden werden. Zimmermann trainierte bereits in der Vergangenheit erfolgreich die A-Jugend der HSG Worms, die unter ihm bis zum Jahr 2008 in der Regionalliga spielte. Nun kehrt er nach Stationen in Heiligenstein, den Damen der TG Osthofen (Regionalliga) sowie einem Co-Trainer-Posten beim Drittligisten TV Hochdorf zurück an seine alte Wirkungsstätte. „Der Kontakt zur HSG und zu mir war in den letzten Jahren nie abgerissen und so ist es das Ziel, diese erfolgreiche Arbeit wieder fortzusetzen.“, freut sich Böhnert über den Neuzugang auf der Trainerbank. Und auch Michael Sabasch, der künftig als

Athletiktrainer bei der HSG tätig trieren können. Er, sein wird, ist kein Unbekannter wie auch alle in Worms. Denn er arbeitet als anderen SpieSportphysiotherapeut im REHA ler im aktuelTeam Worms. Sabasch len HSG-Kawar selbst aktiver der, haben Handballer und wird die Mannschaft somit im Bereich Athletik und Physiotherapie betreuen. Markus Metzdorf, in dieser Saison noch Spielertrainer beim HandballRheinhessenligisten, wird sich somit in der kommenden Saison wieder ganz auf seine Aufgabe als tragende Säule im Rückraum der HSG konzen- Gerd Zimmermann trainiert künftig die HSG

laut Böhnert bereits ihre Zusage für die kommende Saison gegeben. „So ist es die Aufgabe, den Kadern in der Breite so zu verstärken, dass der Aufstieg realisiert werden kann“, wie Böhnert abschließend andeutete.

Foto: Photoagenten/Balserin

Die Ü 32 der SG Wormatia/Hochheim macht das Rennen Wormser Vertreter setzt sich beim Helmut-Bogner-Gedächtnis-Turnier durch / Zwölf AH-Teams am Start Von H. Hinkel GAU-ODERNHEIM Hallenfußball in Gau-Odernheim: „Bei denen läuft die Kugel wie am Schnürchen.“ Der Fußballfreund auf der Tribüne war richtig gut drauf. Er hatte seine Freude an den vielen gelungenen Aktionen der „Oldies“. Am Vortag, als beim Schiri-Turnier die Teams der Gruppe 4 kickten, wäre es zeitweise ziemlich planlos zugegangen. Schöner Hallenfußball sähe anders aus. Beim Ü32-Turnier der KSV Alzey-Worms waren zwölf AH-Mannschaften am Start, und die bemühten sich echt um guten Fußball. Einige Tore wurden richtig gut herausgespielt und seitens der Zuschauer mit viel Beifall belohnt. Die ersten klaren Siege schoss das Duo Wormatia/ Hochheim und Germania Eich heraus. Die Wormser Spielgemeinschaft ließ den VfL Gundersheim mit 3:0 abblitzen, und die Eicher fegten die Truppe der SG Zellertal/ Wachenheim mit 4:0 weg. Vier

Die Wormser Spieler, mit dem langjährigen Oberliga-Spieler Volker Berg (links vorne), warten auf die Siegerehrung. Foto: H. Hinkel Einschläge gab es auch in der folgenden Begegnung, in der die SG Wormatia/Hochheim den TSV Gundheim mit 3:1 bezwang.

Einen guten Start legten auch die Gimbsheimer hin: Die SVGOldies konnten die SG Framersheim/Gau-Heppenheim mit 2:1

bezwingen. Im nächsten Spiel kam Gimbsheim jedoch (gegen Osthofen/Westhofen) über ein 2:2 nicht hinaus.

Aber wie sah es nach Abschluss der Gruppenspiele in den beiden Tabellen aus? Der FV Flonheim (11 Punkte) und Germania Eich (9) erreichten in der Gruppe A das Viertelfinale. Gimbsheim hatte zwar ebenfalls neun Zähler auf dem Konto, musste aber dem Nachbarn, der die bessere Tordifferenz hatte, den Vortritt lassen. Mit vier Siegen und einer Niederlage (2:3 gegen Nack) qualifizierte sich die SG Wormatia/Hochheim für die nächste Runde. „Vize“ wurde die SG Wonsheim/ Wendelsheim (10 Punkte). Im Halbfinale setzte sich Flonheim gegen Nack mit 4:2 nach Neunmeterschießen durch, und Wormatia/Hochheim konnte sich gegen Eich mit 1:0 behaupten. Der FC Germania behielt anschließend im kleinen Finale mit 4:2 nach Neunmeterschießen gegen Nack die Oberhand. Recht spannend und überraschend torreich verlief dann das Endspiel: Die SG Wormatia/Hochheim sorgte gegen den FV Flonheim für einen 3:2-Erfolg und großen Jubel in den eigenen Reihen.

Winterpause für Handball-Jugend EWR Metropolcup mit C-Junioren von TGO und HSG beenden Hinrunde drei Wormser Teams Von H. Hinkel

Wormatia, Horchheim und Leiselheims

OSTHOFEN In der HandballRheinhessenliga der C-Jugend haben sich die Jungs der TG Osthofen kurz vor dem jahreswechsel mit einem hohen 45:26-Sieg über GW Büdesheim in die Winterpause verabschiedet. Kurz zuvor hat auch die C-Jugend der HSG Worms eins tiefer Schluss gemacht, vom Spiel beim Primus TV Nierstein kehrte die Mannschaft mit einer klaren 13:26-Niederlage zurück. Als man in der Wonnegauhalle die „30-Tore-Marke“ erreicht hatte, wollten die Osthofener Jungs gegen die schwachen Büdesheimer natürlich mehr. Schon bald stand‘s 40:21, jetzt peilte man im TGO-Lager fünfzig „Einschläge“ an. Dann hätte es ein Kabinenfest gegeben. Das wurde verpasst, nicht verfehlt hat man den 2. Tabellenplatz. Nach der Pause will der TGO-Nachwuchs (12:2-Punkte) den Spitzenreiter Budenheim (12:0) angreifen, der am 8.2. in Osthofen erwartet wird. In der Gruppe 1 der C-Jugend hatten die Jungs der HSG Worms beim bärenstarken Tabellenführer nicht viel zu melden. Die Mannschaft des TV Nierstein, mit „weißer Weste“ ganz vorne, dominierte über weite Strecken und behielt am Ende klar die Oberhand. Die Niersteiner (16:0) haben den „Vize“ Budenheim II (8:4) bereits abgehängt. Die HSG Worms (6:6) rangiert auf Platz fünf. Und wie geht‘s weiter? Nach der Winterpause müssen im Handball einige Nachwuchs-

Juniorinnen sind im BIZ dabei WORMS (hh) Hallenfußball: Heute und morgen rollt die Kugel im Wormser BIZ. Die Sportregion Rhein-Necker präsentiert in Verbindung mit „Anpfiff ins Leben“ am heutigen Samstag, 11., und morgigen Sonntag, 12. Januar, das siebte U17-Hallenturnier für Jungen und Mädchen. Mit im Boot sind die Verbände Südwest

(SWFV) sowie Baden und Hessen. Neben der Stadt Worms wird das EWR und der VfR Wormatia das Turnier unterstützend begleiten. Bei den Jungs sind die B-Junioren des SV Horchheim und vom VfR Wormatia dabei. Am U17-Turnier der Mädels nehmen die FußballGirls des SV Leiselheim teil.

SPIELPLAN U17-Junioren

Der junge Osthofener peilt das Tor an...und trifft. Foto: H. Hinkel mannschaften bereits am zweiten Januar-Wochenende wieder antanzen. Nicht so die Wormser C-Jugend-Teams! In der Rheinhessenliga der C-Jugend geht‘s für die Osthofener Jungs erst wieder am Sonnatg, 19. Januar, wei-

ter im Text - mit einem Heimspiel gegen Saulheim. In der Gruppe 1 startet die junge HSG-Truppe am 25. Januar auswärts (in Budenheim). Am 2. Februar 2014 steht dann das Derby HSG Worms - TG Osthofen II im Plan.

Heute Samstag, 11. Januar: In der Gruppe I treffen die Jungs des SV Horchheim zuerst auf die Spvgg Neckarelz - um 15.28 Uhr. Und wie geht‘s weiter? 16.20 Uhr: SV Horchheim - SV Rohrbach, 17.18 Uhr: SV Horchheim -JFV Alsbach/Auerbach und 18.10 Uhr: SV Horchheim - Ludwigshafener SC. Der VfR Wormatia Worms gehört der Gruppe IV an und spielt zuerst gegen den FC Meisenheim - um 15.41 Uhr. Und wie geht‘s weiter? 17.31 Uhr: Wormatia - VfL Kurpfalz Ma-Neckarau, 18.36 Uhr: Wormatia - FC 07 Bensheim und 19.15 Uhr: Wormatia - SG HD-Kirchheim.. Sonntag, 12. Januar: Bei den Jungs sind die vier Gruppensieger vom Vortag fürs FINALE, das im BIZ um 14 Uhr beginnt, qualifiziert. Der Primus der Gruppe I (mit

dem SVH) spielt gegen die TSG Hoffenheim und den SV Sandhausen. Der „Erste“ der Gruppe IV (mit Wormatia) misst im Finale die Kräfte mit dem SV Waldhof und Südwest-Vertreter FK Pirmasens. U17-Juniorinnen Am morgigen Sonntag kreuzen die Mädels des SV Leiselheim in der Gruppe B mit zwei SWFV-Teams sowie mit einem Duo aus dem Badischen Fußballverband die Klingen. Und wie sieht der Plan für den SVL aus? 10.36 Uhr: SV Leiselheim - FFC Rheinhessen Ingelheim, 11.24 Uhr: SV Leiselheim - TSG Hoffenheim, 12.12 Uhr: SV Leiselheim - SC Siegelbach und 13.36 Uhr: SV Leiselheim - Amicitia Viernheim. Das Endspiel der Mädchen wird um 15.50 Uhr angepfiffen.


Wonnegau 11

Samstag, 11.01.2014 | KW 02

Radfahren auch 2014 hoch im Kurs

Das Geheimnis der Heidentürme

Landkreis erfolgreich bei Reisemarkt

Von Albrecht Langenbach

Rhein-Neckar-Pfalz in Mannheim

GUNTERSBLUM Die Kulturund Weinbotschafter Rheinhessens haben mit Schwung und einem besonderen Tick das neue Jahr eröffnet. Sie stellten die vier sogenannten Heidentürme in den Mittelpunkt von Wein und Klang. Claudia Bläsius-Wirth freute sich über den großen Zuspruch der Eröffnungsaktion in der evangelischen Kirche Guntersblum. Der vielseitige Dialog über die Bauwerke war sehr interessant. Die Heidentürme stammen alle aus der Zeit der Kreuzzüge um 1100 mit Sarazenenkuppeln – diese Architektur der arabischen Muslime stellt eine Verbindung zur Grabeskirche Jesu in Jerusalem dar. Sie stehen recht nahe beieinander – alle befinden sich in einem Umkreis von 20 Kilometern – und spiegeln die Geschichte der Region wider. Dendrologische Untersuchungen der Eichenhölzer bei allen Türmen haben die Entstehungszeit belegt. Die größte und älteste Kirche ist St. Paul in Worms, berichtete Melitta Schleich. Die Pauluskirche wurde auf den Resten der Salierburg von Bischof Burchard errichtet. Die Türme (entstanden um 1100-1105) sind heute noch ein Rätsel, spannend, geheimnisvoll, aber als ein Stück Fremdes haben sie einen Platz in der Kultur. Dr. Hans-Heinrich Bechtolsheimer beschrieb die architektonische Besonderheit des

MANNHEIM/ALZEY Rheinhessen auf zwei Rädern zu erkunden und seine charmanten Winzerhöfe und den Rheinhessenwein zu genießen war auch in diesem Jahr beim ReiseMarkt RheinNeckar-Pfalz in Mannheim heiß begehrt. Ob individuelle Radtouren oder mehrtägige organisierte Radausflüge – mit beidem konnte das Team am Messestand unter der Federführung der Wirtschaftsförderungs-GmbH für den Landkreis Alzey-Worms (WfG) bei den fahrradbegeisterten Besuchern punkten. „Allein rund 900 Radroutenbroschüren haben wir über die Messetage an interessierte Gäste ausgegeben“, resümiert WfG-Geschäftsführerin Kerstin Bauer. Wanderbegeisterte habe besonders das neue Angebot an vier Prädikatswanderwegen, die im Frühjahr eröffnet werden, gefreut. Sowohl die Routenlänge von 10 bis 12 Kilometer als auch die qualitätsorientierte Ausrichtung habe großen Anklang gefunden. Bereits zum zwölften Mal warb der Landkreis Alzey-Worms bei der bedeutendsten Tourismusmesse in der Region. Mit am Messestand vertreten waren in diesem Jahr die Verkehrsvereine der Verbandsgemeinden Eich, Westhofen sowie Südlicher Wonnegau, die Tourist Info der Verbandsgemeinde Monsheim, die Stadt Alzey, die Verbandsgemeinden Alzey-Land und Wöllstein sowie der Zweckverband Erholungsgebiet Rheinhessische Schweiz. Druckfrisch erhalten konnten die Messebesucher die neu gestaltete Tourismusbroschüre „Weinland Alzey & Wonnegau“. „Passend zum technischen Zeitgeist haben wir alle unsere Marketinginstrumente mit QR-Codes für unseren Smartphone-optimierten Internetauftritt ausgestattet“, informierte Kerstin Bauer. Das Internet werde bei der Urlaubsplanung immer bedeutender, auch unter Nutzung mobiler Endgeräte. Rheinhessen im Trend „Ausflüge nach Rheinhessen sind bei den vielfach aus der Metropolregion Rhein-Neckar stammenden Messebesuchern immer mehr im Trend“, resümiert die WfG-Chefin. Die Besucher berichteten häufig, dass sie die Pfalz bereits sehr gut kennen und nun etwas Neues entdecken

wollten – zumal Rheinhessen ja auch vor der Haustür liege. Stark nachgefragt worden seien auch die themenbezogenen Veranstaltungen sowie der „Klassiker“, der neue Veranstaltungskalender 2014 mit den Wein- und Hoffesten in Rheinhessen, den viele „Stammkunden“ schon sehnsüchtig erwarteten. Tourismus legt zu Dass sich das touristische Engagement für die Region lohnt, daran ließ Landrat Ernst Walter Görisch beim traditionellen Empfang zum Messeauftakt keinen Zweifel. „Rheinhessen gehört auch weiterhin zu den touristischen Gewinner-Destinationen in Rheinland-Pfalz“. So seien die Gästezahlen in Rheinhessen von Januar bis Oktober 2013 erneut um rund 2,9 Prozent auf rund 745.000 und die Übernachtungszahlen um 4 Prozent auf rund 1,27 Millionen gestiegen. Noch erfreulicher gestalte sich die Entwicklung im Landkreis Alzey-Worms, hier habe man bei den Übernachtungen sogar einen Zuwachs von 6,4 Prozent auf gut 113.000 Übernachtungen verzeichnen können. Rheinhessen sei eine von nur drei rheinlandpfälzischen Regionen, in denen 2013 sowohl die Gäste- als auch die Übernachtungszahlen angestiegen seien. Auch in einem anderen stabilen und zukunftsweisenden Marktsegment, dem Wandern, setze die Region neue Akzente. Landrat Ernst Walter Görisch stellte drei neue Prädikatswanderwege durch die Rheinhessische Schweiz sowie einen weiteren rund um Ingelheim vor, mit denen sich die Region auf dem Gebiet des qualitätsorientierten Wandertourismus positionieren wolle. Diese „Hiwweltouren“ bildeten einen weiteren Schwerpunkt am Messestand. Darüber hinaus eröffne die Region zeitgleich im Frühjahr mit dem „Rheinterrassenweg“ ihren ersten Fernwanderweg, der die Städte Worms und Mainz auf rund 70 Kilometer Länge verbinde. „Mit beiden Projekten schaffen wir in der Region einen weiteren wichtigen Meilenstein für das touristische Angebot und den Aufbau einer wandertouristischen Infrastruktur“, so der Landrat zur großen Bedeutung für den Zukunftsmarkt Wandern.

Auf die Gemeinschaftswerbung stoßen beim Messeempfang an (von links): Heribert Erbes (Kreisbeigeordneter), Gerhard Kiefer (Bürgermeister VG Eich), Klaus Mehring (Kreisbeigeordneter), Kerstin Bauer (WfG-Geschäftsführerin), Landrat Ernst Walter Görisch, Ulrike Wechsler-Engel (Weingut Engel), Walter Wagner (Bürgermeister VG Westhofen), Matthias Kunkel (Tourist Info VG Monsheim), Beate Hess (Verkehrsverein Südlicher Wonnegau). Foto: WfG Alzey-Worms / Alexander Sell

KURZ NOTIERT

Mütter-Väter-Treff in Alzey ALZEY Am Donnerstag, 16. Januar, findet von 9.30 bis 11 Uhr das nächste Treffen für Mütter und Väter mit ihren Babys im ersten Lebensjahr im KardinalVolk-Haus (Kirchenplatz 8) statt. Hier wird jungen Eltern Raum gegeben, sich in entspannter Atmosphäre einander kennen zu lernen, sich auszutauschen und bei allen Fragen und Problemen rund um das Leben mit einem Baby

gemeinsam Lösungen zu finden. Die Gruppe wird begleitet von Hebamme Alice Schittenhelm und Sozialpädagogin Sabrina Steuer. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung im Caritaszentrum Alzey ist erwünscht bei der Beratungsstelle für Frauen in Schwangerschaftund in Notsituationen, am Obermarkt 25, Tel. 06731/941597, schwangerenberatung@caritas-alzey.de.

Kultur- und Weinbotschafter Rheinhessens präsentieren Geschichte der besonderen Bauwerke

Zum Auftakt der Reihe „Mittwochs in Rheinhessen“ wurden in der evangelischen Kirche Guntersblum die vier Heidenturmkirchen in Form von Modellen präsentiert. Die Sprecherin der Kultur- und Weinbotschafter Rheinhessens, Claudia Bläsius-Wirth (3. von rechts) freute sich über das große Engagement aller Beteiligten und die vielen Besucher. Foto: Albrecht Langenbach Turmes in Dittelsheim. Dieser hat eine achteckige Form und steht auf vier Pfeilern. Nach dem dritten Stock kommt die Zierde, vier Giebelhäuser, darüber der Giebelkranz mit acht Elementen und als Zierde eine 16-fach gefaltete Kuppel. Schiefer Turm von Guntersblum Von Alsheim wusste der evangelische Pfarrer Hans-Leonard Nollert von der Bonifaziuskirche zu berichten, die von 1100 bis 1120 fertig gestellt wurde und deren Kuppel mit Ziegeln gedeckt ist. Ein Schwelbrand vor Jahren führte zur kompletten Renovierung. Dabei wurde

auch der alte Friedhof in einen Park umgewandelt. Die Europäische Union (EU) förderte diese Maßnahme. „Innen und außen ist es die kleinste und feinste Kirche“, sagte Nollert. Auch zwei Türme, wie St. Paul in Worms, hat die Viktorkirche in Guntersblum, stellte Pfarrer Johannes Hoffmann fest. Der Nordturm ist original noch erhalten, er kippt leicht nach Westen, weswegen er auch als der „schiefe Turm von Guntersblum“ bezeichnet wird. Der Südturm stürzte ein, weil der Untergrund nicht stabil war, und wurde 150 Jahre später aufgebaut. Die Türme haben quadratische Stockwerke. Maßgeblich für diesen Bau waren die guten

Finanzen des Domstiftes in Xanten durch den Weinbergsbesitz in Guntersblum. Die Geschichte des Weins Die Geschichte des Weins und der Kulturpflanze Reben mit ihrer heutigen Bedeutung für die Weinliebhaber und die Winzer schilderten Heidrun Baumann-Oswald und Sabine Zimmer umfassend. Den Klang als dritte Komponente dieser doch außergewöhnlichen Präsentation gaben die Sängerin Sabine Mathes und Jochen Günther (Guntersblum) in harmonischer und feierlicher Stimmung. Die bekannten Lieder darunter „Halleluja“ von Leonhard Cohen

fanden großen Beifall. Die Arbeit der Kultur- und Weinbotschafter würdigte der Vorsitzende dieser Organisation, Thomas Huckle, die umfassend in Rheinhessen Akzente setzen. Im evangelischen Gemeindehaus konnten die Modelle der Kirchtürme näher bewundert werden. Aus Metallspritzguss von Bildhauer Gerhard Roese angefertigt, war es möglich, die Modelle auseinander zu nehmen und ihr Inneres zu betrachten. Der Jahresauftakt mit den besonderen Kulturschätzen kann nur als Erfolg bezeichnet werden. Die Modelle sollen auch in den anderen Heidenturmgemeinden auch gezeigt werden.

Realschule plus für Ernährung Tipps vom Fips: Hundebesitzer sollten während der Pubertät ihres Vierbeiners ruhig bleiben ausgezeichnet

Wenn die Ohren auf Durchzug stehen Von Renate Kazempour

Hallo, meine lieben Leserinnen und Leser, ging es Ihnen auch so wie mir? Die richtige Stimmung kam, angesichts unseres seltsamen Winterwetters, nur sehr zögerlich in die Gänge. Rundum Frühlingsgefühle hoch drei. Schon verrückt. Obwohl es mir Grunde egal sein könnte, da ich grundsätzlich bei jeder Witterung gerne Gassi gehe, wäre eine deftige Schneewanderung um diese Zeit auch nicht zu verachten. Aber mach einer mal was dagegen. Andererseits, arktische Zustände wie sie urplötzlich über die Vereinigten Staaten herein brachen, sind natürlich auch nicht das Wahre. Gefühlte 50 Grad minus und meterhohe weiße Pracht, da würde selbst ich passen. Doch genug der Wetterkapriolen. Wie jedes Jahr, so hoffe ich auch dieses Mal, sollte es bei Ihnen ein Tier als Weihnachtsgeschenk gegeben haben, Sie diesem auch ein liebevolles, dauerhaftes Zuhause ermöglichen. Es ist leider eine überaus traurige Tatsache, dass in ständig wiederkehrendem Rhythmus hunderte von Haustieren im Heim landen weil sie unüberlegt angeschafft schnell lästig wurden. Das Fest der Liebe wird somit zum Hor-

rortrip für die armen Geschöpfe. Es tut mir leid, aber ich muss einfach immer wieder auf diese traurigen Umstände hinweisen, in der Hoffnung auf sorgfältiges Abwägen und Vernunft vor einem solchen Schritt. Da fällt mir gerade ein, wussten Sie, dass auch Hunde in die Pubertät kommen? Ja, kein Witz. Die Ohren werden dann permanent auf Durchzug gestellt und das mehr oder weniger mühsam Erlernte komplett verdrängt. Wenn die Geschlechtsreife beginnt, benehmen sich die heiß geliebten Vierbeiner mitunter wie die Axt im Walde, was die Geduld so manchen Frauchens oder Herrchens arg strapaziert. Aber keine Bange, dieser Zustand ist Gott sei Dank nicht von Dauer. Bei kleineren Rassen beginnt die Trotzphase unter Umständen bereits mit vier Monaten, bei größeren etwa ab

dem achten. Die Zeit der Rebellion kann sich dann allerdings bis zu einem Jahr hinziehen. Und ebenso wie bei den zweibeinigen Rabauken gilt auch hier generell der Grundsatz: Einfach ruhig und konsequent bleiben, auch wenn es mitunter

ziemlich nervig sein kann. Und noch etwas, das Sie wirklich interessieren sollte. Die Tierschutzorganisation „Tasso“ warnt vor gewissenlosen Betrügern, die Besitzer von vermissten Tieren gnadenlos abzocken wollen. Sie suchen gezielt nach entsprechenden Meldungen und rufen dann

Neue Sammelstellen für große Elektroaltgeräte KREIS Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises AlzeyWorms (AWB) teilt mit, dass auf den Wertstoffhöfen im Kreis - mit Ausnahme von Alzey und Dittelsheim-Heßloch - ab sofort neben kleineren Elektrogeräten Großgeräte, wie zum Beispiel Geschirrspüler oder Fernsehgeräte, kostenlos abgegeben werden können. Bisher galt dies nur für die Wertstoffhöfe in Framersheim, Monsheim und Osthofen. Nachdem diese Sammlungen von den Bürgerinnen und Bürgern sehr gut genutzt werden, hat der AWB jetzt sein Entsorgungsangebot erweitert. Aus Platzgründen sind die Wertstoffhöfe in Alzey und Dittelsheim-Heßloch für eine Großgerätesammlung nicht geeignet. Kleinere Elektroaltgeräte werden jedoch nach wie vor dort in den bereitstehenden roten Tonnen gesammelt.

Der AWB rät aus Gründen des Umweltschutzes vor einer Entsorgung noch intakter Elektrogeräte zu prüfen, ob diese einer Weiternutzung zugeführt werden können. Vielleicht lasse sich das eine oder das andere Gerät über Kleinanzeigen verschenken oder verkaufen? Falls nicht, dürfen Altgeräte auf keinen Fall über den Restmüll (schwarze Tonne) entsorgt werden. Dies sei sowohl aufgrund des Schadstoffgehaltes aber auch wegen der ebenfalls enthaltenen verwertbaren Bauteile und Inhaltsstoffe nicht erlaubt. Die Sammlung bei den zugelassenen Stellen schütze hingegen die Umwelt. Außerdem fließen die erzielten Erlöse aus der Verwertung der Geräte als Einnahmen in die Abfallgebührenkalkulation ein und tragen so dazu bei, die Abfallgebühren im Landkreis zu

reduzieren oder konstant zu halten. Ebenfalls zurückgenommen werden auf den Wertstoffhöfen Energiesparbirnen und Leuchtstoffröhren, die längeren Röhren aus Platzgründen allerdings nur auf dem Wertstoffhof in Framersheim und im Schadstoffmobil. Für private Haushalte besteht zudem die Möglichkeit, größere Geräte von der Elektrosperrmüllsammlung abholen lassen. Zusätzlich bereitgestellte kleinere Geräte werden dann mit eingesammelt. Informationen zu den unterschiedlichen Rücknahmesystemen, also zu Standorten, Öffnungszeiten oder Annahmebedingungen, sind unter www. kreis-alzey-worms.eu, Menüpunkt „Abfallwirtschaft“, eingestellt. Telefonisch informiert der AWB am Umwelttelefon unter der Rufnummer 06731/4082828.

ohne Hemmungen die betroffenen Halter an. Diese rigorosen Typen geben vor im Auftrag von Tierkliniken und Rechtsanwälten zu handeln, zu denen das entlaufende Tier gebracht worden sei. Gegen eine „Vorabgebühr“, die vermutlich auf ein Konto zu überweisen ist, könne man dann seinen Liebling wieder bekommen. In Wirklichkeit jedoch haben diese herzlosen Individuen nicht die geringste Ahnung wo sich die Verschwunbefindenen den, sondern nutzen die verzweifelte Lage der Menschen erbarmungslos aus. Wie abgrundtief gemein und verabscheuungswürdig. Ich wünsche Ihnen meine verehrten Leserinnen und Leser, dass Sie niemals in eine solch tragische Situation gelangen und dass diesen Barbaren das elende Handwerk gelegt wird. So, das wär`s dann auch schon für heute. Wünsche Ihnen nochmals von Herzen, dass Ihnen das neue Jahr von A-Z gewogen sein möge. Bis zum nächsten Mal! Ihr Fips

Spielnachmittag im Café Treff WESTHOFEN „Gemeinsames Spielen verbindet Generationen“. Unter diesem Motto lädt die Initiative „Treff aktiv“ in Westhofen zu einem fröhlichen Spielnachmittag im Café Treff ein. Am Donnerstag, 16. Januar, werden ab 14.30 Uhr wieder die Spiele ausgepackt. Auch neue Spiele können gerne mitgebracht werden. Das Café Treff befindet sich im kleinen Saal des Hauses St. Michael, Am Markt 16 in Westhofen. Vorabinformationen gibt es im Caritaszentrum unter der Telefonnummer 06731/941598. Träger der Initiative Treff aktiv sind die Ortsgemeinde Westhofen, die katholische und evangelische Kirchengemeinde sowie das Caritaszentrum Alzey und das katholische Bildungswerk.

FLOMBORN Die Grundschule Flomborn und die Realschule plus Flomborn/FlörsheimDalsheim haben im Rahmen eines Kooperationsprojektes an den bundesweiten „Tagen der Schulverpflegung“ unter dem Motto „Fleisch hat heute schulfrei“ teilgenommen. Nach dem bewährten Unterrichtsprinzip „Lernen durch Lehren“ wurden die Kinder der sechsten Klassen im Rahmen des Themas „Körper und Gesundheit“ im Fach Naturwissenschaft zu „Experten“ ausgebildet und gaben ihr Wissen dann an die vierten Klassen der Grundschule weiter. Bezogen auf das Motto lag der Schwerpunkt auf den Gründen, weniger Fleisch zu essen. Unter drei besten Beiträgen Eine Jury unter Federführung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ermittelte im November die Sieger, die von Ernährungsministerin Ulrike Höfken bekannt gegeben wurden. Das Flomborner Projekt wurde von 50 Beiträgen als einer der drei Besten ausgezeichnet und die Schule erhielten in einer kleinen Feierstunde den Preis von 500 Euro. Zu diesem feierlichen Anlass waren neben Frau Schleßmann-Fister von der Vernetzungsstelle Schulverpflegung auch Vertreter der Schulleitungen, der Schulträgerschaft, einige Schülerinnen und Schüler und betreuende Lehrer anwesend. Die Scheckübergabe war für alle ein sehr aufregender Augenblick. Spielgerät für Schulhof Das erste gemeinsame Projekt Von Grundschule und Realschule plus ist sicherlich nicht das letzte gewesen, sondern vielmehr der erfolgreiche Stein des Anstoßes für eine gute weitere Zusammenarbeit. So gibt es zum Beispiel als direkte Folge des Projektes jeden ersten Donnerstag im Monat einen gesunden Fensterverkauf der 6. Klassen, der immer reißenden Absatz findet. Um die Siegerprämie auch den Schülerinnen und Schülern beider Schulen zukommen zu lassen, ist angedacht, das Geld in ein gemeinsames Spielgerät für den Schulhof zu investieren.


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