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Schönauer Str. 22 · 67547 Worms · Tel. 0 62 41 -2 05 93 0 · www.wormser-wochenblatt.de · Auflage: 65.771 · Samstag, 07.12.2013 | KW 49 | 29. Jahrgang

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SchÜnauer Str. 22 ¡ 67547 Worms ¡ Tel. 0 62 41 -2 05 93 0 ¡ www.wormser-wochenblatt.de ¡ Auflage: 65.771 ¡ Samstag, 07.12.2013 | KW 49 | 29. Jahrgang

Geschichte des Kimono

Totentanz unserer Tage

WORMS Origami, Shiatsu, Kalligrafie, Sake und Kimono: In diesem

WORMS Im November gedenken wir traditionsgemäĂ&#x; unserer Toten. Die Trauerhalle auf dem Wormser Hauptfriedhof hatte am vergangenen Samstag keine Trauergäste, sondern neugierige Besucher zu Gast, die gespannt auf eine Premiere warteten: Ein Totentanz unserer Tage, nämlich das StĂźck „Du wirst nicht gefragt“ von Leo Griebler. Seite 6

Herbstsemester drehte sich alles um das Thema „Japan“ an der Volkshochschule Worms. Mit 20 Veranstaltungen bot die VHS in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Rhein-Neckar ein vielfältiges Programm. Seite 3

€ ‚  DankeschĂśn   ­ƒ „ Â…Â? †  ­ ‡­ Â?ˆ ­ ‰  Š   ‹ ­  ‹  ‰  ÂŒ Wir wĂźnschen Ihnen frohe Festtage und alles Gute im neuen Jahr. ÂŽ‘ Â?ˆ  Â’  ­  ÂŒ“                   Â?Â? Â?    Â? ­

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Ein Anblick, an den sich die Wormser gewÜhnen mßssen. Da der Bau- sowie der Haupt- und Finanzausschuss keinen Bebauungsplan fßr den Dombezirk aufgestellt und gegen eine Veränderungssperre gestimmt haben, steht der Umsetzung des umstrittenen Gemeindehauses nichts mehr im Wege. Die Gegner des Bauprojekts konnten sich mit ihren Argumenten nicht durchsetzen. Animation:Bistum Mainz/Heidenreich&Springer Architekten Gesellschaft mbH

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Mehrheit von CDU und SPD verhindert Bebauungsplan / Gemeindehaus-Gegner kĂśnnen sich nicht durchsetzen

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Von Sascha Diehl

Seit Ăźber

WORMS Die Bahn fĂźr das umstrittene „Haus am Dom ist frei“, die BĂźrgerinitiative, die seit fast einem Jahr gegen das geplante Gemeindehaus mobil gemacht hat, konnte sich mit ihren Bedenken nicht durchsetzen. Am Ende war es eine Mehrheit von CDU und SPD, die in einer gemeinsamen Sitzung des städtischen Bau- sowie des Haupt- und Finanzausschusses die Argumente der Gegner weggewischt und der Domgemeinde den Weg geebnet hat. Bebauungplan rechtswidrig? Sozial- und Christdemokraten setzten durch, keinen Bebauungsplan inklusive Veränderungssperre fĂźr den Dombezirk zu beschlieĂ&#x;en, wie es die Fraktion FWG/BĂźrgerforum beantragt hatte. Wären die AusschĂźsse dem Antrag gefolgt, hätte dies zumindest das vorläufige Aus fĂźr das millionenschwere Bauprojekt bedeuten kĂśnnen. Dass es nicht zu einer derartigen Entscheidung kommen wird, hatte BĂźrgermeister Hans-Joachim Kosubek (CDU) bereits vor Beginn der Ausschusssitzung durchblicken lassen. Zumal laut Kosubek die Aufstellung eines Bebauungsplans sowie der Beschluss einer Veränderungssperre gegen geltendes Recht verstoĂ&#x;en wĂźrden. Dies

wĂźrde bedeuten, „dass wir einen Bebauungsplan nur fĂźr ein Objekt beschlieĂ&#x;en und das wäre rechtswidrig“, so Kosubek. Dem Beschluss vorausgegangen war eine rund dreieinhalb Stunden lange Diskussion, die angesichts des emotionalen Themas mit bemerkenswerter Sachlichkeit gefĂźhrt wurde. Dass die AusschĂźsse dennoch Ăźber eine Flut von Anträgen zu entscheiden hatte, lag an der Haltung von GrĂźnen, der Linken, FWG/BĂźrgerforum und Raimund SĂźrders, der innerhalb der CDU-Fraktion in die Rolle des Abweichlers schlĂźpfte. Die Gegner in den Reihen der AusschĂźsse wollten partout nicht fĂźr das Projekt stimmen, fĂźr das Architekt Professor JĂśrg Springer und DiĂśzesanbaudirektor Johannes Krämer erneut wort- und gestenreich geworben hatten. BI erneuert Kritik FĂźr die BI „Kein Haus am Dom“ machte Sprecherin Dr. Christine GrĂźnewald erneut klar, weshalb rund 16.000 Wormser gegen das Gemeindehaus an der Dom-SĂźdseite seien. „Der freie Blick auf den Dom ist ein schĂźtzenswertes Kulturgut, deshalb will die BI diesen freien Blick erhalten, um nichts anderes geht es“, sagte GrĂźnewald, die dafĂźr den Applaus der zahlreichen BĂźrger auf der ZuhĂśrertribĂź-

ne und vor dem Ratssaal erntete. Zudem Ăźbte die BI-Sprecherin erneut Kritik an dem Vorgehen der Domgemeinde und des Bistums Mainz. Dass keine Animationen den Blick von der AndreasstraĂ&#x;e zeigen wĂźrden und man sich weigere, die von der BI geforderte Bauattrappe aufzustellen, sei der Versuch die wahren Dimensionen des Gemeindehauses zu verschleiern. Standortfrage wird gestellt Die Gemeindehaus-Skeptiker in den AusschĂźssen brachten derweil erneut die Frage nach alternativen Standorten ins Gespräch. Astrid Perl-Haag (FWG/BĂźrgerforum) fragte beispielsweise, wieso das Gemeindehaus nicht auf der SĂźdseite des Kreuzgangs realisiert werden kĂśnne, während Raimund SĂźrder (CDU) betonte, dass das Liobahaus sowieso saniert werden mĂźsse und damit andeutete, dass an diesem Standort nach einer LĂśsung gesucht werden solle. Gegen das Argument, dass das Gemeindehaus sich hinsichtlich seines Standorts am historischen Vorbild des Kapitelhauses orientiere und der Standort schon deshalb der richtige sei, wandte sich PerlHaags Fraktionskollege Karl MĂźller. „Es wird immer auf die historische Bebauung verwiesen, die aber bestand längst nicht während der gesamten Geschichte des Doms, so

dass dieses Argument nicht schlĂźssig ist“, kritisierte MĂźller, der forderte, den Antrag seiner Fraktion in den Stadtrat zurĂźckzuverweisen, um so die Planungshoheit durch das Aufstellen eines Bebauungsplans behalten zu kĂśnnen. In die entgegengesetzte Richtung argumentierte Timo Horst, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion. Es sei deutlich geworden, „wie schwer es ist, einen alternativen Standort zu finden, es gibt nämlich keinen anderen Standort“, meinte Horst, fĂźr den der Entwurf an dieser Stelle „baurechtlich genehmigungsfähig“ ist. Horsts CDUPendant Dr. Klaus Karlin konnte sich in seinem Statement zu keiner klaren Aussage durchringen und betonte lediglich, dass eine lebendige Kirchengemeinde ein geeignetes Gemeindehaus brauche. Lauer: brauchen Ideenwerkstatt Gar keine Entscheidung treffen wollten Liberale, GrĂźne und Linke. GrĂźnen-Fraktionschef Kurt Lauer brachte eine „Ideenwerkstatt“, also eine stärkere Einbindung der Wormser BĂźrger, ins Spiel. „Wir sollten uns die Zeit nehmen, eine Ideenwerkstatt anzuleiern, den gesamten Dombezirk unter die Lupe nehmen und mit den BĂźrgern alle MĂśglichkeiten abklopfen“, forderte der BĂźndnisgrĂźne.FDP-Mann Danny Bogner warf CDU und SPD vor,

„städtebauliche AllmachtsansprĂźche“ zu erheben. Seine Parteifreunde Migges Glaser und Dr. Uwe Radmacher schlugen deshalb vor, eine BĂźrgerbefragung zum Haus am Dom durchzufĂźhren, deren Ausgang fĂźr AusschĂźsse, Stadtrat und Verwaltung bindend sein sollte. Linke: BĂźrger sollen entscheiden

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Dies forderte auch Linken-FraktiWorms-West: onsvorsitzender Sebastian Knopf, Wfl. 125 m², Kpr. â‚Ź 210.000,der „die Entscheidung in die HänOsthofen: de der BĂźrger legen“ wollte. MichaWfl. 133 m², Kpr. â‚Ź 229.000,el Mahla (BĂźndnis 90/GrĂźne) pläPfiffligheim: dierte dafĂźr, die Angelegenheit in Wfl. 253 m², Kpr. â‚Ź 520.000,den Kulturausschuss zu verweisen. Dass die Anträge aus den kleinen Mehrfamilienhäuser Fraktionen am Ende verpufften, die Hamm: Sache nicht an den Stadtrat zurĂźckWfl. 270 m², Kpr. â‚Ź 195.000,verwiesen wurde, es nicht zu einer Alsheim: BĂźrgerbefragung beziehungsweise Wfl. 324 m², Kpr. â‚Ź 249.000,Ideenwerkstatt kommt, und auch Worms: der Kulturausschuss sich nicht mit Wfl. 509 m², Gewerbefl. 216 m², dem Thema befassen wird, lag an Kpr. â‚Ź 375.000,der Geschlossenheit von CDU und SPD. Zudem, so OberbĂźrgermeisMehr Angebote unter: ter Michael Kissel (SPD) - fĂźr den www.kiesewetter-immobilien.de der geplante Standort des GemeinWir suchen fĂźr vorgemerkte dehauses ebenfalls „der absolut Kunden: Häuser, Eigentumsrichtige“ ist - hätte ein Beschluss, wohnungen und Mietobjekte! der eine bindende BĂźrgerbefragung beziehungsweise eine Ideenwerkstatt ermĂśglicht hätte, durch ihn sofort ausgesetzt werden mĂźssen. „Hiergegen“, sagte der Stadtchef, „habe ich schwerste rechtliche Be- www.wormser-wochenblatt.de denken“.

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2 Worms

Samstag, 07.12.2013 | KW 49

Bürgerinitiative „Kein Haus am Dom“

Foto: Rudolf Uhrig

„Wir respektieren die Entscheidung“

Dombezirk wird Denkmalzone Landesbehörde hat keine Bedenken gegen Gemeindehaus

akzeptiert Beschluss, hält aber an Kritik fest Von Sascha Diehl WORMS Sie hatten noch einmal alles aufgeboten: Schon im Vorfeld der entscheidenden Sitzung von Bau- sowie Haupt- und Finanzausschuss, hatte die Bürgerinitiative (BI) „Kein Haus am Dom“ nochmal alles versucht, um auf ihre Argumente aufmerksam zu machen. Sei es mit Infoständen in der „KW“, einer Lichterkette vor dem Dom oder dadurch, dass Vertreter der Gemeindehaus-Gegner am Mittwoch zahlreich in und vor dem Ratssaal erschienen waren, um ihre Sicht der Dinge ein letztes mal darzulegen.

„Das Gebäude wird sehr groß. Aber genau das ist von niemandem bestätigt worden und das ist der eigentliche Skandal.“ Dr. Christine Grünewald, Sprecherin der Bürgerinitiative „Kein Haus am Dom“

Genutzt hat es den Kritikern des Bauprojekts um ihre Sprecherin Dr. Christine Grünewald freilich nichts. Spätestens nach der dreieinhalbstündigen Beratung der Ausschüsse war klar, dass die Domgemeinde ihr „Haus am Dom“ bauen kann – und die BI mit ihren Argumenten schlussendlich den Kürzeren gezogen hat. Grünewald: Hege keinen Gram Gleichwohl wollte Grünewald, die in der Sitzung noch einmal mit großen Engagement für ihre Sache geworben, eine Bauattrappe im Maßstab 1:1 gefordert und verlangt hatte, dass die Wormser Bürger endlich „eine Ansicht von der Andreasstraße aus zu sehen bekommen“, unmittelbar nach der Entscheidung diese nur mit knappen Worten kommentieren. Rund zwölf Stunden später, am

Nachdem die städtischen Ausschüsse ihren Beschluss gefasst hatten, betonte BI-Sprecherin Dr. Christine Grünewald, dass die Bürgerinitiative die Entscheidung respektiere. Gleichwohl hält Grünewald an ihrer Kritik an dem geplanten Gemeindehaus fest. Foto: Rudolf Uhrig

Morgen danach, zeigte sich die BI-Sprecherin als faire Verliererin. „Ich respektiere die Entscheidung, auch wenn ich mir natürlich ein anderes Ergebnis gewünscht hätte“, sagte Grünewald. „Die 16.000 Unterschriften, die wir gesammelt haben, sind ein starkes Mandat, deshalb hätte ich mir gewünscht, dass man die Bedenken der Menschen ernster nimmt“. Wahre Dimension verheimlicht? Bei aller Enttäuschung sei sie allerdings niemandem gram. „Ich kann mit der Domgemeinde in Frieden leben und werde Dompropst Prieß auch weiterhin die Hand geben, wenn er das will. Außerdem werde ich als Katholikin, die in der Schlossgasse aufgewachsen ist und der der Dom am Herz liegt, auch weiterhin meine Kirchensteuer zahlen“, betonte Grünewald, die trotz allem der Auffassung ist, gemeinsam mit ihren Mitstreitern und Unterstützern „viel erreicht“ zu haben. „Ich persönlich bin außerdem froh, dass wir rehabilitiert sind und belegen konnten, dass wir tatsächlich 16.000 Unterschriften gesammelt haben“, betont die BISprecherin. „Außerdem konnten wir deutlich machen, dass wir immer gegen einen Bau an dieser Stelle waren und wir unsere Unterstützer eben nicht, wie es immer wieder behauptet wurde, bekommen haben, weil wir den ursprünglichen Siegerentwurf aus dem Architektenwettbewerb ins Feld geführt haben“, meint die 60-Jährige, die derartige Behauptungen als verletzend“ empfunden hat.

Von Sascha Diehl WORMS Der Bau- sowie der Haupt- und Finanzausschuss fordern die Denkmalschutzbehörden auf, wie angekündigt den Bereich um den Wormser Kaiserdom als Denkmalzone auszuweisen. Diesen Beschluss haben die Ausschüsse am Mittwochabend parallel zur Entscheidung, keinen Bebauungsplan aufzustellen und keine Veränderungssperre zu erlassen, einstimmig getroffen. Hierdurch, begründete Oberbürgermeister Michael Kissel (SPD) den Beschluss, solle der Eindruck vermieden wer-

den, dass durch eine verzögerte Ausweisung einer Denkmalzone das umstrittene Bauprojekt „Haus am Dom“ begünstigt werden solle. Die von allen Ausschussmitgliedern befürwortete Denkmalzone dürfte dabei jedoch etwas kleiner ausfallen, als ursprünglich gedacht. Wie Landeskonservator Dr. Joachim Glatz, oberster Denkmalschützer des Landes RheinlandPfalz, schriftlich mitgeteilt hat, soll der besonders schützenwerte Bereich lediglich das Liobahaus, das Grundstück zwischen Schlossgasse und dem Platz der Partnerschaft sowie den Wallgraben einbezie-

hen. Die ursprünglich geplante Ausdehnung der Denkmalzone auf Stephansgasse, Neumarkt und Andreasstraße sieht Glatz aufgrund der „heterogenen Bebauung aus der Zeit der 1960er und 1980er Jahre“ dagegen kritisch. Uneingeschränkt befürwortet der Denkmalpfleger dagegen das geplante „Haus am Dom“ beziehungsweise dessen Standort. „Einem Neubau des Gemeindehauses in der Denkmalzone Dombezirk stehen auf Grundlage des im Oktober veröffentlichten Entwurfs des Architekten Springer keine grundsätzlichen denkmal-

pflegerischen Belange entgegen“, ließ Glatz in seiner vorab gefertigten Stellungnahme wissen. Zumal durch den Bau des Gemeindehauses die gestalterisch unbefriedigende durch Zerstörung und Abbruch entstandene Situation im Süden des Doms wieder geordnet werde. Das Gemeindehaus leite die Besucher zum Südportal, dem Hauptzugang des Gotteshauses, schließe die „unschön klaffende Lücke am Westrand des Domplatzes“ und sorge dafür, dass der südliche Vorplatz „eine qualitätsvolle und zeitgemäße Rahmung“ erhalte. Bedenken, dass der Neu-

bau zu dicht an der Nikolauskapelle stehe, teilt der oberste rheinland-pfälzische Denkmalschützer nicht. Der Abstand von sechs Metern sei „gebührend“, zudem sorge das Satteldach dafür, dass das Gemeindehaus „einen Bezug zur Kapelle aufbaut“. Eine Einschätzung, die laut auch durch die Ausweitung der Denkmalzone nicht beeinträchtigt wird. Heißt im Klartext: Auch mit der geforderten Denkmalzone „Dombezirk“ gibt es aus denkmalpflegerischer Sicht, keine Argumente, die gegen ein Gemeindehaus vor der Nikolauskapelle sprechen.

„Unfaires Vorgehen“ Bei aller Kritik hat Grünewald lobende Worte für CDU-Mann Raimund Sürder parat, der zuvor innerhalb seiner Fraktion in die Rolle des Abweichlers geschlüpft war. „Ich fand es mutig, dass Raimund Sürder sich gegen seine Fraktion gestellt hat. Es kann schließlich nicht sein, dass alle von den großen Parteien für das Gemeindehaus sind“, so die Gemeindehaus-Gegnerin. „Unfair“ sei in diesem Zusammenhang, dass die Domgemeinde sich weigere, eine Bauattrappe aufzustellen, den Wormsern den Blick von der Andreasstraße her vorenthalte und bislang lediglich „verniedlichende“ Darstellungen öffentlich gemacht habe. „Die Leute haben sich nicht aufgebäumt, weil man ihnen diese Perspektive nicht gezeigt hat. Die gewählten politischen Vertreter hätten genau das fordern können, haben es aber nicht getan“, meint Grünewald. Die Folge sei, dass die Wahrheit, sprich die tatsächlichen Dimensionen des Gemeindehauses, erst sichtbar werden würden, wenn ausgehoben und gebaut wird. „Das Gebäude“, mahnt sie, „wird sehr groß, aber genau das ist von niemandem bestätigt worden und das ist der eigentliche Skandal“.

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Auf der Zuschauertribüne des Ratssaals machten Befürworter und Gegner des Gemeindehauses noch einmal auf sich aufmerksam (Bild links). Dompropst Engelbert Prieß (vorne von rechts), Architekt Jörg Springer, Diözesanbaudirektor Johannes Krämer und Gerd Weiß, Präsident des hessischen Landesamtes für Denkmalpflege und Vorsitzender der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger der Bundesrepublik Deutschland, verfolgten gespannt die Diskussion der städtischen Ausschüsse. Foto: Rudolf Uhrig

„Wir können den eingeschlagenen Weg weitergehen“ Dompropst Engelbert Prieß zeigt sich mit Entscheidung der städtischen Ausschüsse zufrieden / Keine Jubelstürme Von Sascha Diehl WORMS Die Zufriedenheit war Dompropst Engelbert Prieß anzumerken. Nachdem die städtischen Ausschüsse am Mittwochabend den Weg für das „Haus am Dom“ frei gemacht hatten, dürften Erleichterung und Zufriedenheit die Gefühlswelt des Geistlichen geprägt haben. Unabhängig davon, wie es in seinem Inneren aussah gab sich Prieß, der die vorausgegangenen Diskussion gemeinsam mit weiteren Würdenträgern des Bistums Mainz verfolgt und dabei kaum eine Miene verzogen hatte, betont zurückhaltend. Von

ausufernder Jubelstimmung war im Ratssaal jedenfalls nichts zu spüren. Das änderte sich auch einen Tag später nicht, als Prieß seine Sicht der Dinge darlegte. „Ich bin froh, dass der lange Weg, den wir gegangen sind, zu diesem Ergebnis geführt hat“, betonte der Dompropst am Donnerstagmorgen. „Ich glaube wir haben einen langen, aber notwendigen Prozess hinter uns, der uns, was Form und Standort des Gemeindehauses betrifft, ein gutes Ergebnis gebracht hat“. Dies liege nicht zuletzt daran, sagte Prieß, „dass wir unser Vorhaben gut begründet haben

und von unserer Seite alle beteiligten sehr sorgfältig argumentiert haben“. Deshalb könne die Kirchengemeinde mit dem aktuellen Resultat „sehr zufrieden sein“. Gleichwohl sei ihm, nachdem klar war, dass dem „Haus am Dom“ nichts mehr im Wege steht, ein Stein vom Herzen gefallen. „Auch, weil ich zuversichtlich bin, dass wir den eingeschlagenen Weg jetzt weitergehen können“. Konkret bedeutet das laut Prieß, dass das Bauamt der Diözese den erforderlichen Bauantrag für das Gemeindehaus vorbereiten und auf den Weg bringen wird. Wann genau dieser gestellt werden wird,

steht nach Angaben des Kirchenmannes noch nicht fest, so dass auch noch unklar ist, wann die Bauarbeiten auf der Südseite des Kaiserdoms tatsächlich beginnen können. Außerdem, so Prieß, müsse man weitere Faktoren abwarten. Beispielsweise fordere die Archäologie ihr Recht und werde Ausgrabungen durchführen. „Dabei geht es aber nur um Termine oder einen Zeitrahmen. Wir schauen jetzt erst mal, welches die nächsten Schritte sind und warten die ab“, so Prieß. „Das Wichtigste ist aber, dass wir jetzt genau wissen, woran wir sind“.

„Hilft den Menschen“

KURZ NOTIERT

Zahngesundheit bei Babys

C&A spendet 2.000 Euro an Wormser Tafel WORMS (gwe) Alljährlich fördern die C&A-Filialen lokale oder regionale Projekte mit gemeinnützigem Charakter - auch die Filiale in Worms ist selbstverständlich mit dabei. Kürzlich konnte Filialleiterin Dagmar Dein 2.000 Euro an Magdalena Frey und Jürgen Sehrt von der Wormser Tafel überreichen. „Wir schätzen die Arbeit der Wormser Tafel sehr, sie hilft den Menschen vor Ort. Und der Bedarf ist definitiv da“, erklärte Dein bei der offiziellen Spenden-

übergabe. Dass die Tafel einen großen Bedarf an Spenden hat, konnte Geschäftsführer Sehrt vollauf bestätigen: „Alleine die laufenden Betriebskosten schlagen mit 5.500 Euro zu Buche, da sind Anschaffungen noch gar nicht eingerechnet.“ Was die Spende von C&A in seinen Augen besonders wertvoll macht, ist, dass sie nicht zweckgebunden ist. Das bedeutet, die Tafel ist frei in ihrer Entscheidung, wofür sie die 2.000 Euro verwendet.

Die Diskussionen um das umstrittene Projekt, die für Prieß die zurückliegenden Wochen geprägt haben hat der Dompropst nach eigenen Angaben unterdessen nicht als unangenehm empfunden. „In unseren Gremien war die Diskussion natürlich sehr intensiv, aber ich habe auch gespürt, dass sich die Stimmung in der Stadt gewandelt hat“, berichtete Prieß. „Ich glaube, dass viele Wormser, die mit dem ersten Entwurf nicht zufrieden waren, den zweiten mittragen können und wir inzwischen einen großen Rückhalt in der Öffentlichkeit haben“.

C&A-Filialleiterin Dagmar Dein (links) übergibt den symbolischen Spendenscheck über 2.000 Euro an Magdalena Frey und Jürgen Sehrt von der Wormser Tafel. Foto: Rudolf Uhrig

WORMS Am Mittwoch, 11. dezember, 14.30 bis 16 Uhr, findet am Zentrum für Gesundheitsförderung des Klinikums Worms ein kostenfreier Vortrag zum Thema Zahngesundheit von Babys und Kleinkindern statt. Der Vortrag richtet sich an Eltern und alle, die mit Babys und Kleinkindern zu tun haben. Da nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht, wird um Anmeldung gebeten. Infos unter Telefon 06241/2680490 oder unter www.klinikum-worms.de/zfg.


Worms 3

Samstag, 07.12.2013 | KW 49

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Bücherbasar der Stadtbibliothek

Rheinische Küche • Abwechslungsreiche Braukunst Entspannte Atmosphäre an der Rheinpromenade Mittagstisch vom 11.12. – 14.12.2013 / 11:30 bis 14:00 Uhr Ab November bis einschl. Februar Mo. + Di. Ruhetag

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WORMS Am heutigen Samstag, 7. Dezember, veranstaltet die Stadtbibliothek im Haus zur Münze von 10 bis 13 Uhr ihren Bücherbasar im Advent. Der Basar ist eine Fundgrube für Sammler und Leser gleichermaßen. Angeboten werden neben ausgesonderten Büchern, Zeitschriften und Sondermedien auch neuwertige Romane, Sachbücher und Kinderbücher zu besonders günstigen Preisen.

Zu allen Gerichten servieren wir Ihnen eine Tagessuppe oder einen kleinen Salat. Studenten (Studentenausweis) erhalten einen Nachlass von 1€ auf jedes Gericht. Am Rhein 3 ∙ 67547 Worms ∙ Telefon 0 62 41 - 92 11 00 ∙ Fax 0 62 41 - 9 21 10 33 www.hagenbraeu.de ∙ info@hagenbraeu.de

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IC nach Frankfurt eine Stunde später WORMS Wie die DB Fernverkehr AG mitteilt, ist der im Dezember 2012 probeweise in die Pfalz verlängerte Intercity bislang recht schwach ausgelastet. Aus diesem Grund ändert die DB die Fahrzeiten wie folgt: Der Frühzug IC 2284 aus der Pfalz nach Frankfurt fährt künftig etwa eine Stunde später (Karlsruhe ab 5.53 Uhr, Speyer ab 6.50 Uhr, Ludwigshafen ab 7.15 Uhr, Frankenthal ab 7.25 Uhr, Worms ab 7.37 Uhr, Frankfurt Hbf an 8.18 Uhr). Zudem hält der IC künftig zusätzlich in Wörth am Rhein. Die morgendliche Abfahrt in Wörth Richtung Frankfurt ist um 6.06 Uhr, Ankunft aus Frankfurt um 19.36 Uhr. Die genauen Fahrplandaten mit allen Unterwegshaltebahnhöfen können auf der Internetseite www.bahn.de abgerufen werden.

Weihnachtsmarkt auf Gnadenhof WORMS Heute öffnet der Gnadenhof in der Stauffenbergstraße 11 von 13 bis 17 Uhr seine Pforten für ein besonderes Ereignis. Die Besucher haben die Möglichkeit, besinnliche Stunden in der Vorweihnachtzeit auf dem Gnadenhof zu verbringen. Der Stall ist an diesem Nachmittag geöffnet, zwischen Stroh- und Heuballen werden Weihnachtsgeschichten gelesen, während der Duft von Glühwein und frischen Waffeln und Kuchen über das Gelände zieht. An den Ständen des Weihnachtsmarkts können Kerzenständer, Christbaumschmuck, Plätzchen und selbst gemachte Marmelade erworben werden. Ein Weihnachtsflohmarkt lädt zudem zum Stöbern ein. Eine besondere Geschenkidee, mit der man gleichzeitig Gutes tun kann, ist auch eine individuell gefertigte Patenschaftsurkunde. Bereits für 5 Euro monatlich können Patenschaften für die verschiedenen Tiere des Gnadenhofes abgeschlossen werden.

Besinnliche Stunden erleben WORMS Zu ihrem 23. gemeinsamen Weihnachtsmarkt im Nordend laden heute von 12 bis 17 Uhr die Gruppen und Einrichtungen des Stadtteils ein. Oberbürgermeister Michael Kissel wird die Veranstaltung um 14 Uhr vor der Lukaskirche eröffnen. Bürgergruppen, Kinder- und Senioreneinrichtungen, Schulen, Pfarrgemeinden und soziale Organisationen haben ein breites Angebot und ein ansprechendes Bühnenprogramm für die Besucher vorbereitet. An den Ständen werden kreative Arbeiten und abwechslungsreiche Gaumenfreuden dargeboten. Um den Kindern die Wartezeit zu verkürzen, wird es an allen Ständen ein Kinderprogramm geben, bei dem unter den Teilnehmern drei Weihnachtsbäume verlost werden. Um 17 Uhr kommt der Nikolaus der SPD Nord, der mit der Unterstützung des Bürgerausschusses die Kinder besucht

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Teruko Matsushima-Fritz von der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Karlsruhe widmete sich im Rahmen eines Vortrags in der Wormser Volkshochschule der japanischen Mode und stellte Kimonos und deren Geschichte vor. Foto: Rudolf Uhrig

Die Geschichte des Kimono

Vortrag zu traditioneller japanischer Kleidung in der Wormser Volkshochschule Von Michaela Hellmann WORMS Origami, Shiatsu, Kalligrafie, Sake und Kimono: In diesem Herbstsemester drehte sich alles um das Thema „Japan“ an der Volkshochschule Worms. Mit 20 Veranstaltungen bot die VHS in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Rhein-Neckar ein vielfältiges Programm, das über das Land und die Kultur seiner Bewohner informierte. Außerdem gab es die Möglichkeit, in vier Sprachkursen auf unterschiedlichen Niveaus Japanisch zu lernen. Zum Abschluss des Semesters widmete sich Teruko Matsushima-Fritz von der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Karlsruhe der japanischen Mode und stellte Kimonos und ihre Geschichte vor. Kimonos sind traditionelle japanische Festgewänder, die vornehm-

lich von Frauen getragen werden. Sie werden bodenlang getragen, bestehen meist aus Seide und sind je nach Anlass mit bunten Mustern und Motiven verziert. Im Gegensatz zur westlichen Mode sind die Gewänder nicht körperbetont, weibliche Rundungen werden mit Stoff umwickelt und so versteckt. Sündhaft teures Kleidungsstück Die Gestaltung eines Kimonos unterliegt dem TPO-Prinzip: „TPO“ steht als Abkürzung für „time, place, occasion“, zu Deutsch Jahreszeit, Ort und Gelegenheit. Die Jahreszeiten in Japan unterscheiden stark voneinander. Da Japaner in Harmonie mit der Natur leben, tragen sie der Saison entsprechend gestaltete Kimonos und drücken so ihre Freude über die kommende Jahreszeit aus. Je

nachdem, ob man ins Theater oder in den Tempel geht, wählt man ein festliches oder ein eher schlichteres Gewand. Ein wichtiges Kriterium für die Gestaltung eines Kimonos ist die Gelegenheit beziehungsweise der Anlass, zu dem er getragen wird: er drückt die gesellschaftliche Stellung der Trägerin aus und macht eine Aussage über den Familienstand. Eine junge Japanerin stellte sich als Modell zur Verfügung, an der Matsushima-Fritz demonstrierte, wie und in welcher Reihenfolge die unterschiedlichen Teile eines Kimonos angelegt werden. Zuerst werden weiße Socken, die sogenannten Tabi, angezogen, dann werden ein baumwollener Unterrock und ein Hemd um den Körper gewickelt. Darüber wird der Unterkimono getragen. Da der Nacken in Japan als erotische Körperpartie

gilt, achten die Frauen darauf, er nicht vom Kragen verdeckt wird und so gut zu sehen ist. Darüber kommt dann der eigentliche Kimono aus Seidenstoff, der mit dem Obi, einem Gürtel, festgebunden wird. Auf dem Rücken wird der Obi kunstvoll zu einem Fächer oder einer Schleife gefaltet. Häufig übertrifft der Seidengürtel den Kimono in Preis und Aussehen: der Obi wird mit Gold, Edelsteinen, Perlen oder Muscheln verziert. Ein neuer Kimono kostet im Durchschnitt zwischen 8000 und 10.000 Euro, der Obi genauso viel oder sogar mehr, weswegen nur noch wenig junge Leute ein solches Gewand kaufen. Deshalb gibt es seit einiger Zeit Recycling-Kimono-Läden, in denen die traditionellen Gewänder secondhand für wenige hundert Euro erstanden werden können.

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DAS WORMSER PROGRAMM

Frau Dr. Schnuggelischs wunderbare Medizin

KULTURZENTRUM BACK ON STAGE. BACK IN WORMS.

Firma Neef unterstützt das Projekt „Clowns helfen heilen“ mit einer 1.100-Euro-Spende

18.00 UHR

Die legendäre Wormser Rocknacht

THEATER

STEHAUFMÄNNCHEN

20.00 UHR

Deutschlands gewichtigster Comedy-Star meldet sich mit neuem Programm auf der Bühne zurück

Von Joachim Bonath WORMS In der Kinderklinik des Wormser Klinikums fiebern die kleinen Patienten einem jeden Dienstag der Woche entgegen. Dann nämlich lässt „Frau Dr. Schnuggelisch“, alias Astrid Haag, Chefclown des nachhaltig angelegten Projekts „Clowns helfen heilen“, ihre Herzen höher schlagen: Ob sie versuchen, die Seifenblasen zu erhaschen, auf die es Rosa, das Stoffschwein, abgesehen hat, oder sich schief lachen über das komische Outfit des Clowns – die Clown-Visiten sind eine willkommene Abwechslung im Klinikalltag, machen ihn erträglicher und fördern die Gesundung der kranken Kinder. „Clowns helfen heilen“ ist ein regionales gemeinnütziges Projekt, das sich ausschließlich über Spenden finanziert. Dies wurde notwendig, da im Juni des letzten Jahres der Trägerverein „Dr.mad clown“ seine Projekte einstellte, Professor Dr. Heino Skopnik und Astrid Haag jedoch auf die segensreiche und auch wissenschaftlich gesicherte Einrichtung nicht verzichten wollten. Dies kam dem Ehepaar Kerstin und Gerhard Neef, Inhaber des gleichnamigen Geschäftes am Neumarkt, zu Ohren. Hatten diese doch, wie Kerstin Neef be-

Die Familie Neef, Astrid Haag und Heino Skopnik wollen gemeinsam dafür sorgen, dass die kleinen Patienten in der Wormser Kinderklinik das Lachen nicht verlernen - und dadurch schneller gesund werden. Foto: Rudolf Uhrig richtet, schon jahrelang von der Öffentlichkeit unbemerkt die Wormser Tafel, das Frauenhaus

oder auch Alisa, um nur einige zu nennen, finanziell unter die Arme gegriffen. Zuvor hatten

sie schon viele Jahre ein Waisenhaus in Peru unterstützt, um sich jetzt verstärkt regionalen hilfsbedürftigen Organisationen und Projekten zu widmen. So konnte die Kinderklinik und ihr Chef, Professor Dr. Heino Skopnik am letzten Dienstag eine Geld-und Sachspende der Firma Neef im Gesamtwert von 1.100 Euro entgegen nehmen, die das Überleben dieses segensreichen und von menschlicher Wärme getragenen Projektes unterstützt, oder wie es Astrid Haag ausdrückte: „eine direkte Umsetzung von Worms nach Worms“ gewährleistet. Die Gelder werden vom Klinikum verwaltet, das auch auf Wunsch eine Spendenquittung ausstellt, wie Haag noch mitteilt. So kann sie sich ganz der künstlerischen Seite des Projekts widmen. Wunderschön auch die Idee des Ehepaares Neef, unzählige kleine Clowns-Figuren als auch solche mit Klinikmotiven zum Verschenken zu spenden. Da es alles Einzelvisiten sind, die „Dr. Schnuggelisch“ durchführt, können sich die Kinder die für ihre jetzige Situation passende Figur auswählen und nach Entlassung mit nach Hause nehmen. Eine Erinnerung, die vielleicht den gesamten Klinikaufenthalt in einem nicht mehr ganz so dunklen Licht erscheinen lässt.

HIGHLIGHTS DEZEMBER 2013

SA 07.12. MI 11.12.

WORMSER ROCKNACHT MARKUS MARIA PROFITLICH

LINCOLNTHEATER ALLES IST NIE GENUG

DO 12.12.

CHRISTOPH SIEBER

THEATER

KOMÖDIE AM ALTSTADTMARKT, BRAUNSCHWEIG

20.00 UHR

DI 17.12.

20.00 UHR

EIN MANN MEHR IST NOCH ZU WENIG

Freche Boulevardkomödie von Florian Battermann THEATER

DO 19.12.

20.00 UHR

KONZERTBÜRO GODEHARDT SCHÖNHERR, BUCHHOLZ

IVUSHKA: ZAUBER DER ZARENZEIT

Neue, spektakuläre Musikrevue aus Russland THEATER

SA 21.12.

CARPE ARTEM, MÜNCHEN

20.00 UHR

SÜDTIROLER WEIHNACHTEN MIT DEM ORIGINAL TRENTINER BERGSTEIGERCHOR

THEATER

ART STAGE, WÜRZBURG

20.00 UHR

Eine Erlebnisreise durch die glamouröse Welt der Revue

THEATER

SHOW ENTERPRISES TÖRBER, HANNOVER

20.00 UHR

Stars – Hits – Live!

FR 27.12. SA 28.12.

REVUE PARADIS

MUSICAL NIGHT – DAS ORIGINAL HIGHLIGHT JANUAR 2014

THEATER

FR 03.01.

20.00 UHR

NEUJAHRSKONZERT MIT DER DEUTSCHEN STAATSPHILHARMONIE RHEINLAND-PFALZ

WIEN-PARISER NEUJAHRSREIGEN MIT JACQUES OFFENBACH & JOHANN STRAUSS

Leitung: Daniel Carlberg

INFOS UND TICKETS:

TELEFON: (06241) 2000-450 / WWW.DAS-WORMSER.DE — DAS WORMSER / RATHENAUSTRASSE 11 / 67547 WORMS


4 Worms KURZ NOTIERT

Tanzcafé für Senioren

Samstag, 07.12.2013 | KW 49

„Wir sehen keinen Missstand“

Kassenärztliche Vereinigung hält augenärztliche Notfallversorgung in Worms für ausreichend

WORMS Am Mittwoch, 11. Dezember, ab 14 Uhr, findet in der städtischen Seniorenbegegnungsstätte 1 (Adenauerring 1) wieder das Senioren-Tanzcafé statt. Auskünfte erteilen das Seniorenbüro, Telefon 06241/8535700 oder 8535701 sowie die Seniorenbegegnungsstätte I, Telefon 06241/8535715.

Die Moral in der Ökonomie WORMS Der CVJM Worms lädt für Montag, 9. Dezember, 20 Uhr, zum Vortrag zum Thema „Was man für Geld nicht kaufen kann. Die moralischen Grenzen des Maktes. Wirtschaftsethik aus der Perspektive des Philosophen Michael Sandel.“ in das Haus der Kirche, Seminariumsgasse 4, ein. Pfarrer Dr. Ralf Stroh, Theologischer Referent für Wirtschafts- und Sozialethik im Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) bezieht Stellung zur aktuellen Situation. Der Eintritt ist frei.

TicketService schließt früher WORMS Der TicketService im Wormser Theater, Kultur- und Tagungszentrum (Rathenaustraße 11) schließt am Montag, 9. Dezember, aufgrund einer internen Veranstaltung des Betreibers, der Kultur und Veranstaltungs GmbH, bereits um 14 Uhr.

Kostelose Sozialberatung WORMS Die Wormser Arbeitsloseninitiative bietet am Freitag, 13. Dezember, von 10.30 bis 13 Uhr wieder ihre kostenlose Soziaberatung an. Die Beratung findet in den Räumen der Arbeitsloseninitiative in der Karmeliterstraße 6 statt.

Von Margit Knab WORMS Heiner Boegler, Vorsit-

Gewerkschaft will dritten verkaufsoffenen

zender des Seniorenbeirates, hatte schlechte Karten. Und das trotz 3.697 Unterschriften von Bürgern, die sich für die Wiedereinrichtung einer augenärztlichen Notfallversorgung für Worms und das Umland ausgesprochen hatten.

Sonntag in Worms verhindern WORMS Während die Vorbereitungen beim Wormser Einzelhandel für den vom Stadtrat mehrheitlich beschlossenen dritten verkaufsoffenen Sonntag am 29. Dezember bereits auf vollen Touren laufen, versucht ver.di der Veranstaltung nun per Gerichtsbeschluss einen Riegel vorzuschieben. „Die vereinte Dienstleistungsgewerkschaft hat mit Datum vom 3. Dezember beim Oberverwaltungsgericht (OVG) Rheinland-Pfalz in Koblenz den Erlass einer einstweiligen Anordnung beantragt, um die von der Stadt erlassene Rechtsverordnung mit der Freigabe des verkaufsoffenen Sonntags am 29. Dezember 2013 außer Kraft setzen zu lassen“, informiert Oberbürgermeister Michael Kissel über die gestern am späten Nachmittag bei der Stadt eingetroffene Mitteilung des OVG.

„Wir müssen akzeptieren, dass die Notfallversorgung in Mainz erfolgt.“ Michael Kissel, Oberbürgermeister

Der stellvertretende Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV), Dr. Peter Heinz, weigerte sich die Listen entgegenzunehmen mit der Begründung, er lasse sich mit der Annahme nicht zum Komplizen machen einer Aktion, in dessen Vorlauf den Bürgern bewusst Angst vor Notfällen gemacht worden sei. Nur aus diesem Grunde hätten sie unterschrieben. Aufgrund „sachlicher Erwägungen“ stellte er fest: „Wir sehen keinen Missstand in der Notfallversorgung in Worms“. Oberbürgermeister Michael Kissel hatte die KV-Vertreter Dr. Peter Heinz und Thorsten Erb zusammen mit Heiner Boegler zur Pressekonferenz geladen, um noch einmal verbindlich eine lokale augenärztliche Notfallversorgung zu diskutieren. Sieben Mediziner stimmen zu Die Regelung, Patienten mit Augenproblem in der Uni-Klinik in Mainz nachts, an Wochenenden und Feiertagen zu versorgen, habe die Zustimmung von sieben der acht Wormser Augenärzte gefunden. Bis zu 20 Patienten im Quartal könne es zugemutet werden, im Notfall in das 50 Kilometer entfernte Mainz zu fahren, um sich dort optimal behandeln zu lassen. Wer sich in einer bedrohlichen Situation befände für den wäre dieser Weg nicht

Ver.di: Gericht soll Shoppingvergnügen verhindern

Der stellvertretende Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Rheinland-Pfalz, Dr. Peter Heinz (Mitte), sowie KV-Vertreter Thorsten Erb (rechts) betrachten die derzeitige Regelung, wonach Wormser Patienten mit Augenproblemen sich beispielsweise an Wochenenden an der Mainzer Uniklinik behandeln lassen müssen, als gerechtfertigt. Eine Aufassung, der sich auch Oberbürgermeister Michael Kissel beugen musste. Wie der Stadtchef betonte, liegt die Entscheidungshoheit bei der KV. Foto: Rudolf Uhrig zu weit, merkte der Oberbürgermeister in der Situation des Einladenden und Moderators an. Diese Meinung konnte Heiner Boegler nicht teilen. Wenn man sich mit dem Hammer auf den Finger geschlagen habe, könne man mit der Versorgung der Verletzung warten, nicht aber bei jedweder Verletzung der Augen und der dadurch begründeten oder unbegründeten Angst zu erblinden. Wenn schon innerhalb der acht Augenärzte in Worms sieben ihre Bereitschaft verweigerten, sechs Mal im Jahr einen Notdienst zu leisten, dann biete sich doch eher die näher gelegene Augenklinik in Ludwigshafen für die Akutversorgung an, als die doppelt soweit entfernte Notfallambulanz in Mainz. Geschei-

PROSPEKTE Mit dieser Ausgabe werden folgende Prospekte in Teilbereichen mitverteilt:

tert sei die Ludwigshafen-Lösung an den Forderungen der dortigen Verwaltung, erklärte Dr. Heinz. Ortsnaher Notdienst vom Tisch? Gefordert wurde dort für die Installierung eines augenärztlichen Notdienstes das Dreifache an Kosten (diese liegen im sechsstelligen Bereich), wie sie in Mainz anfallen würden. Man werde aber, so sein Versprechen, noch einmal nach dem Wechsel in der Ludwigshafener Verwaltungsspitze Gespräche führen, sogar in gleicher Angelegenheit die Uniklinik in Mannheim kontaktieren. Ob Mainz, Ludwigshafen oder Mannheim – Heiner Boegler setzte sich vehement für eine

Notdienstpraxis in Worms ein, die von den niedergelassenen Augenärzten gestemmt werden könne, zu deren Mitarbeit aber einzig Dr. Elke Eicher bereit sei. Gegen den Willen der ablehnenden Kollegen könne nicht verfahren werden, entgegnete Dr. Heinz von der KV. „Wenn in Worms eine Ärztin einen Feldzug gegen die Kollegenschaft führt, dann sehen wir das als sehr problematisch an“. Ein ortsnaher augenärztlicher Notdienst scheint nach den Aussagen der KV-Vertreter damit vom Tisch. Oberbürgermeister Michael Kissel sah die Entscheidungshoheit bei der KV. „Wir müssen akzeptieren, dass die Notfallversorgung in Mainz erfolgt“.

Verfassungswidrige Regelung? Grund ist ein von ver.di eingeleitetes Normenkontrollverfahren. Darin vertritt ver.di die Auffassung, dass bereits der Paragraf 10 des maßgeblichen rheinland-pfälzischen Ladenöffnungsgesetzes gegen den Bestimmtheitsgrundsatz verstoße und daher verfassungswidrig sei. Insofern sei auch die Verordnung der Stadt Worms rechtswidrig, begründet ver.di die Beantragung der einstweiligen Anordnung. Ob die Vorwürfe von ver.di gerechtfertig sind, wird nun das OVG in Koblenz zu prüfen haben.

„Wir haben in den vergangenen Monaten mit allen maßgeblich beteiligten Akteuren gesprochen und die Entscheidung für einen dritten verkaufsoffenen Sonntag erst nach einem langen Abwägungsprozess getroffen. Neben dem Einzelhandel, den Kirchen, dem Stadtmarketing und den politischen Gremien wurde auch ver.di in diesen Abwägungsprozess mit einbezogen und gehört“, stößt der nun plötzliche juristische Vorstoß von ver.di bei Oberbürgermeister Michael Kissel und seinem Stadtvorstandskollegen Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek auf Unverständnis. Unverständnis bei Stadtspitze Die Einzelhändler seien mit Unterstützung des Stadtmarketings und der Stadt schon mitten in den Vorbereitungen für den verkaufsoffenen Sonntag am 29. Dezember und hätten dafür bereits Zeit und Kosten investiert. „Es geht hier um die Wettbewerbsfähigkeit der Einkaufsstadt Worms und um Arbeitsplätze. Dessen sollte sich ver. di bewusst sein“, betont Kissel. Von Seiten der Stadtverwaltung werde eine Stellungnahme für das OVG Koblenz erarbeitet, „in der die Entscheidung zur Freigabe eines verkaufsoffenen Sonntags am 29. Dezember begründet wird“, so der OB. Die Verwaltung hoffe auf eine zeitnahe Entscheidung des Gerichtes zugunsten des dritten verkaufsoffenen Sonntags.

Infos zu gymnasialer Oberstufe WORMS Am Rudi-StephanGymnasium findet die Informationsveranstaltung über die gymnasiale Oberstufe (MSS) für interessierte Schüler und deren Eltern am Montag, 3. Februar 2014, 19.30 Uhr in der Aula der Schule (Von-Steuben-Straße 31) statt. Die

Oberstufe steht weiterhin Schülern offen, die in der Sekundarstufe I nur eine Fremdsprache gelernt haben. Für ein persönliches Beratungsgespräch steht die MSS-Leitung ab sofort zur Verfügung. Eine Anmeldung über das Sekretariat (06241/8534499) wird erbeten.

Wormser Löwen unterstützen Hochstift Lions Club Worms spendet XXL-Rollstuhl für evangelisches Krankenhaus Von Christian Schneider WORMS Das Pflege-Team des

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Impressum Das Wormser Wochenblatt erscheint samstags und wird im Verbreitungsgebiet (dargestellt in unseren gültigen Media-Daten) kostenlos in einer Auflage von 65.771 Exemplaren an alle erreichbaren Haushalte verteilt. Geschäftsstelle und Anzeigenannahme: PIWA Marketing GmbH & Co. KG Schönauer Str.22, 67547 Worms Telefon: 06241 / 20593-0 Telefax: 06241 / 20593-11 www.wormser-wochenblatt.de Lokalredaktion: Gunter Weigand Anzeigenleitung: Steffen Pfannebecker

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Redaktionsleitung: Steffen Pfannebecker Verlag: PIWA Marketing GmbH & Co. KG, diese vertreten durch die PIWA Verwaltungs GmbH, diese vertreten durch die Geschäftsführer Steffen Pfannebecker und Veronika Madkour Druck: Druckzentrum Rhein Main GmbH & Co. KG, Alexander-Fleming-Ring 2, 65428 Rüsselsheim Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos und Zeichnungen sowie für die Richtigkeit telefonisch aufgegebener Anzeigen oder Änderungen übernimmt der Verlag keine Gewähr. Schadenersatzansprüche sind ausgeschlossen. Abbestellungen von Anzeigen bedürfen der Schriftform.

Soweit für vom Verlag gestaltete Texte und Anzeigen Urheberrechtsschutz besteht, sind Nachdruck, Vervielfältigung und elektronische Speicherung nur mit schriftlicher Genehmigung der Verlagsleitung zulässig. Der Verlag unterzieht sich der Auflagenkontrolle der Anzeigenblätter (ADA) durch unabhängige Wirtschaftsprüfer nach den Richtlinien von BDZV und VDA. Mitglied im Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter

Agaplesion Hochstift kann sich dank der Unterstützung des Wormser Lions Clubs über einen neuen Rollstuhl im XXL-Format freuen. Der übergroße Rollstuhl ist für Patienten bis 325 Kilogramm ausgelegt. Er ermöglicht durch sein ergonomisches Design zudem einen komfortablen Transport und erleichtert darüber hinaus das Einund Aussteigen für Patienten, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Dabei kommt, wie York Ohlendorf, Geschäftsführer des evangelischen Krankenhauses, am Rande der offiziellen Übergabe des Rollstuhls durch die Präsidenten des Lions Clubs Worms, Dr. Gregor Hess und Dr. Thomas Herbel betonte, die Spende des Lions Clubs zum rechten Zeitpunkt. „Wir freuen uns über die Unterstützung, zumal ein solcher Spezialrollstuhl in unserem Fuhrpark bislang noch gefehlt hat“, sagte Ohlendorf. Die Wormser Lions unterstützen bereits seit vielen Jahren soziale und karitative Projekte in Worms. „Soziales Engagement ist einer der wichtigsten Faktoren. We serve –

Dr. Norbert Hess, Ingrid Feistenauer, Doris Dörfer, Jessica Semmler und Dr. Thomas Herbel mit dem neuen XXL-Rollstuhl des evangelischen Krankenhauses. Foto: Alexander Schlögel Wir dienen, das ist unser Leitmotiv und das setzen wir auch um. Der Lions Club erkennt welche staatliche Institutionen oder sonstige Träger für Projekte keine Mittel zur Verfügung haben und da wollen wir gezielt diese Projekte

gestalten“ erklärte Dr. Gregor Hess im Rahmen der Spendenbergabe. Doris Dörfer, Pflegedirektorin am Hochstift nahm den Rollstuhl in Empfang und betonte: „Mit dem neuen Rollstuhl können wir zukünftig die Pflege von stark

übergewichtigen Patienten weiter optimieren. Auch die tägliche Arbeit des Pflegepersonals wird einfacher, zum Beispiel die speziell geformten Schiebegriffe ermöglichen eine besonders leichte Handhabe.“

Abfallkalender 2014: Entsorgungsbetrieb bietet Online-Erinnerungs-Service WORMS WORMS Der Entsorgungs- und Baubetrieb (ebwo) verteilt noch bis Mitte Dezember die Abfallkalender für das kommende Jahr an die Wormser Haushalte. Falls einzelne Haushalte bis Montag, 16. Dezember, keinen Abfallkalender erhalten haben, können sich diese an die Abfallberatung wenden oder den Online-Abfallkalender unter www.ebwo.de herunterladen.

Für das kommende Jahr wurden in einigen Stadtbezirken die Abholtermine der Altpapiertonnen geändert. Internetnutzer können außerdem den kostenfreien digitalen InfoService nutzen. Wer sich online registrieren lässt, wird per E-Mail an die Abfuhrtermine erinnert. Einen Tag vor der Leerung von Bioabfall, Restabfall, Altpapier oder Wertstoffsack wird eine

Info-Mail an die angegebene EMail-Adresse geschickt. Die Registrierung für die Erinnerungs-E-Mail ist einfach: Auf der Internetseite www.ebwo.de kann in der Rubrik „Abfallkalender 2014“ die gewünschte Straße aufgerufen werden. Auf dieser Seite gibt es ein Eingabefeld, in das die E-Mail-Adresse für die Erinnerungsfunktion eingetragen werden kann.

Um Missbrauch zu verhindern, wird eine E-Mail der Abfallberatung an die angegebene Adresse gesandt. Erst nach der Bestätigung dieser Nachricht wird die Erinnerungsfunktion durch den ebwo aktiviert. Bei Fragen bzw. Problemen steht die Abfallberatung unter der Telefonnummern 06241/910070 beziehungsweise 06241/9100702 zur Verfügung.


Worms 5

Samstag, 07.12.2013 | KW 49

ten mehrere EWR-Kunden aus Worms und Umgebung von dubiosen Haustürbesuchen. „Dabei wurde der Anschein erweckt, die Firma stehe mit EWR in Verbindung“, sagt EWR-Pressesprecher Jürgen von Massow. Den Kunden sei eine Preisersparnis angeboten worden – einige hätten daher unterschrieben. „Da die Kunden erst im Nachhinein merkten, dass sie damit den Versorger wechseln, meldeten sie sich bei uns“, erklärt von Massow. Zum Teil hätten sie auch einen Vertrag für Telekommunikationsdienstleitungen abgeschlossen. EWR rät dringend dazu, keine übereilten Haustürgeschäfte abzuschließen. Wer Fragen zu seinem Vertrag hat, kann sich gerne unter der kostenlosen Telefonnummer 0800/8484841 beraten lassen oder sendet eine E-Mail an kundenservice@ewr.de.

Historische Pläne wieder erhältlich

gerreise nach Israel vom 17. bis 26. April 2014 sind noch Plätze frei. Das Programm umfasst große Teile des Landes, Jerusalem, Bethlehem, Jericho, Totes Meer, Massada, Wüste Negev, Mittelmeerküste, die Partnerstadt Tiberias mit den christlichen Stätten am See Genezareth, Golanhöhen und Jordanquellen. Ein zusätzliches freiwilliges Angebot besteht im Besuch des Weltkulturerbes Petra in Jordanien von Eilat am Roten Meer aus. Wer Interesse an der Fahrt hat, erhält per Email unter tjmattes@gmx.de oder unter Telefon 06241/53745 ausführlichere Informationen.

Sitzungen ausverkauft WORMS Die Fastnachtssitzungen des Wormser Liederkranz in der laufenden Kampagne stehen unter dem Motto: „Wa(h)lgesang an Pfrimm un Rhoi kann mitunner närrisch soi!“ Aufgrund der starken Nachfrage, hat sich der Verein inzwischennentschieden, am Sonntag, 2. Februar 2014, eine zusätzliche siebte Sitzung anzubieten. Außerdem teilt Verein nun mit, dass auch diese Sitzung restlos verkauft ist und bedauert, für die laufende Kampagne keine Sitzungskarten mehr anbieten zu können. Der Altweiberfastnachtsball am 27. Februar 2014 ist hiervon nicht betroffen. Der diesbezügliche Kartenvorverkauf beginnt Anfang Januar und wird noch gesondert bekannt gegeben.

Von Joachim Bonath WORMS Für 39 unserer ausländischen Mitbürger war der letzte Montag ein ganz besonderer Tag: Im Ratssaal des Wormser Rathauses hatten sie sich mit Kind und Kegel und einem Tross Anverwandter eingefunden, um von Oberbürgermeister Michael Kissel ihre EinbürgerungsUrkunden nebst Grundgesetz in Empfang zu nehmen. Aus aller Herren Länder, so beispielsweise aus Kamerun, aus dem Kosovo, aus Kuba, Ghana, dem Iran, Italien, der Ukraine oder der Türkei, um nur einige der 16 Nationen zu nennen, sind sie aus den unterschiedlichsten Gründen nach Deutschland gekommen.

Dass wir sie in unseren schönen Stadt Worms in einem würdigen Rahmen willkommen heißen dürfen, ist einer Initiative des Ministeriums des Inneren und für Sport geschuldet, die Landkreisen und den kreisfreien Städte in Rheinland-Pfalz eine einheitliche Vorgehensweise bei den Feierlichkeiten zur Einbürgerung vorgeschlagen hat. Mit der deutschen Staatsbürgerschaft verbunden ist die gleichzeitige Unionsbürgerschaft der Europäischen Union und somit die Freizügigkeit innerhalb dieser Länder. Und so spielten Nora Berthold und Pierre Busch von der LucieKölsch-Jugendmusikschule im wahrsten Sinne des Wortes die

erste Geige, am Klavier begleitet von Faina Janina mit Auszügen aus dem Konzert in d-Moll von Johann Sebastian Bach. Solchermaßen eingestimmt fiel es Oberbürgermeister Michael Kissel nicht schwer, die Neubürger in spe auf das herzlichste zu begrüßen. Er zeigte Stationen des Weges vom Antrag bis zur heutigen Feier auf und erinnerte daran, dass das Einbürgerungsrecht in der Vergangenheit immer wieder modifiziert wurde, um die Einbürgerung zu erleichtern. Gleichwohl zeigte er auch die Hürden auf, die auf dem Weg zu bewältigen waren: Das Wichtigste und zugleich das Schwierigste sei sicher das Erlernen der deutschen Sprache gewesen, zumal für sol-

che Mitbürger, die sich in einem nicht mehr ganz jungen Alter zu diesem Schritt entschlossen haben. Acht Jahre unbescholtener Aufenthalt in Deutschland sowie ein regelmäßiges eigenes Einkommen seien weitere Bausteine zur Eingliederung gewesen. Nicht die Religion, nicht die Hautfarbe oder sonst etwas seien wichtig, sondern das „Bekenntnis zu Worms.“ Wenn es auch nach der Aushändigung der Urkunden und des Grundgesetzes mit dem gemeinsamen Singen der deutschen Nationalhymne noch etwas haperte, so waren sich doch die meisten einig: Dies war ein besonderer Tag in unserem Leben, in dem wir keine Fremde mehr sind.

„Zeit, alle Kinder an einen Tisch zu holen“ Vortrag von Inklusions-Experte Professor Hans Wocken in Pfrimmtal Realschule plus Von Bea Witt WORMS „Es ist an der Zeit, alle Kinder an einen Tisch zu holen, das ist Inklusion“, betonte Professor Dr. em. Hans Wocken, Professor für Behinderten- und Integrationspädagogik der Universität Hamburg, in seinem interessanten Vortrag „Die inklusive Schule Begründung, Konzept, Programmatik“. Voll besetzt war die Mensa der Pfrimmtal-Realschule plus, auch sehr viele Lehrer waren gekommen. Einleitend stellte Dirk Dörsam, Sprecher der „AG Bildung“ der Stadt Worms, die Frage, ob gemeinsame Schule von beeinträchtigten und nicht beeinträchtigten Kindern möglich ist. Derzeit liege der Inklusionsanteil an Wormser Schulen mit zehn Prozent weit unter dem bundesweiten Durchschnitt von 25 Prozent. Ab 2014 im Schulgesetz? Inklusion soll 2014 in das Schulgesetz aufgenommen werden, informierte Waldemar Herder, Beigeordneter für Bildung und Soziales. „Aber kein Mensch weiß genau, wie es umgesetzt werden kann. Es gibt noch viele offene Fragen.“ Eltern müsse es auch weiterhin freigestellt bleiben, ob sie ihre Kinder in eine Förderschule oder Inklusive Schule schicken. „Inklusion ist auch ein gesellschaftliches Problem, es muss ein Umdenken in den Köpfen stattfinden“, so Professor Wocken. „Denn Inklusion bedeutet nicht, alle sind gleich, sondern: alle sind verschieden und sollen in ihrer Verschiedenheit akzeptiert werden. Aufgabe der Pädagogik ist es, alle

brauchen unterschiedliche Ziele, in denen sie ihre Erfolgserlebnisse haben.“ Stattfinden soll kooperatives Lernen in einem inklusiven Klassenzimmer, in dem sich schülergesteuerte Gruppen bilden können. In einer Unterrichtsstunde wird die Aufgabe so gestellt, dass jedes Kind auf seinem Niveau einsteigen kann, zunächst in Einzelarbeit, dann in Partner- und Gruppengesprächen, wo die Kinder gegenseitig voneinander lernen. „Erklären macht schlau und ist eine Methode zur Förderung hochbegabter Kinder“, sagte der Professor. „Das kostet nix, nur ein neues Denken. Der bisher häufigste Fehler ist, Gruppen mit Förderschülern zu bilden und ihnen gesonderte Aufgaben zu geben.“ Prof. Hans Wocken fordert, dass dem Thema Inklusion mehr Beachtung geschenkt wird. Foto: Rudolf Uhrig Kinder in ihrer Verschiedenheit anzunehmen. Ändern müssen sich die Schulen und die Unterrichtsmethoden.“ Im Artikel 24 der UNO-Behindertenrechtskonvention ist festgelegt, dass Menschen nicht aufgrund von Behinderung vom allgemeinen Bildungssystem ausgeschlossen werden dürfen. „Bei der Inklusion geht es allerdings nicht nur um Behinderte, sondern um alle Benachteiligten“. Schule als Haus der Vielfalt Mit interessanten Beispielen verdeutlichte der Fachmann die derzeitige Chancenungleichheit: Bei gleichen Schulleistungen und gleicher Intelligenz wie Akademikerkinder haben Hartz-IV-Kinder,

Migrationskinder oder körperbehinderte Kinder kaum eine Chance, das Gymnasium zu besuchen. „Wir sortieren aus!!“ Die Inklusive Schule soll ein Haus der Vielfalt sein, mit verschiedenen Kindern und Lehrern, mit verschiedenen Lerninhalten, wobei auf Leistung nicht verzichtet wird. Alle Schüler sollen individualisierend unterrichtet werden. „Wichtig ist ein zieldifferenziertes Lernen entgegen der bisherigen Praxis. Aufgrund ihrer Verschiedenheit können nicht mehr alle zur gleichen Zeit das gleiche lernen“, so Wocken. „Unterschiede werden insofern bleiben, dass geistig beeinträchtigte Kinder kein Abi machen werden. Sie sollen auch nicht mithalten müssen, denn unterschiedliche Kinder

Lernen ohne Noten Noten soll es in der neuen Schulform keine geben, auch keine Klassenarbeiten. „Das ist der Tod der inklusiven Weiterentwicklung“, so Wocken. „Das Problem ist, die Mehrzahl der Deutschen hängt an Noten…!“ Zur Realisierung der Inklusiven Schule wird es noch ein langer Weg sein. „Aber es liegt nicht am Geld, sondern in den Köpfen. In einer inklusiven Klasse brauchen wir ein mehrpädagogisches Team, das heißt zwei Lehrer. Und nur hier geht es um Geld.“ Gesponsert wurde die Veranstaltung, zu der die „AG Bildung“ des „Forums Inklusion“ der Stadt eingeladen hatte, vom Verein „Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen Worms“, von der Pfrimmtal-Realschule Plus sowie der Stadtverwaltung.

Schüler entdecken grüne Jobs bei EWR Wormser Energieversorger nimmt am Green Day teil / Spannende Einblicke in Öko-Berufe WORMS Rund 20 Schüler aus der Region haben sich über die Ausbildungsmöglichkeiten bei der EWR AG informiert. Dabei erhielten die Jugendlichen der 10. Klasse spannende Einblicke in die Berufe des Energieversorgers und dessen „grüne“ Arbeitsfelder. Denn der „Green Day“ soll Schülern die Möglichkeit

geben, Umweltberufe näher kennen zu lernen. Zunächst besuchte die Gruppe das Wasserwerk Bürstadt und schauten sich danach die Fotovoltaikanlage in Osthofen an. Die EWR-Mitarbeiter Uwe Gros und Bernd Henn erläuterten, wie durch Sonne, Wind und Co. Strom erzeugt werden kann. Im EWR-

Technikzentrum standen die Ausbildungsberufe des Unternehmens auf dem Programmpunkt. Jakob Weiler stellte den technischen Bereich vor, während Bernd Henn auf die kaufmännischen Berufe einging. Wir helfen uns gegenseitig, sodass keiner hinten runterfällt“, erklärte Jakob Weiler.

Am Ende des Berufsinfo-Tages waren die Schüler begeistert und auch die EWR-Mitarbeiter waren zufrieden mit dem zweiten „Green Day“ bei EWR. „Mit der Energiewende wachsen die „grünen“ Berufe. Wir freuen uns, dass wir diese dem Nachwuchs näherbringen können“, erklärte Uwe Gros.

WORMS Die Polizei sucht nach einem Unbekannten, der am Mittwoch in einem Elektronikmarkt im WEP zwei Fotokameras gestohlen hat. Weil der Täter bei seinem Diebstahl Gewalt anwendete und einen Angestellten des Elektromarktes verletzte, ermitteln die Beamten nicht wegen Diebstahls sondern gehen von einem Raubdelikt aus. Wie die Polizei mitteilt, wollte der Mann, nachdem er sich die Kameras gegriffen hatte, ohne zu bezahlen durch den Info-Stand das Geschäft verlassen. Als eine Angestellte das bemerkte, alarmierte sie einen Kollegen, der dem Täter nachlief, diesen festhalten und auf den Boden werfen konnte. Auf dem Boden liegend sprühte der Räuber dem Angestellten eine Ladung Reizgas beziehungsweise Pfefferspray ins Gesicht, wodurch dieser die Orientierung verlor und außer Gefecht gesetzt wurde. Diesen Moment nutzt der Ganove, um seine zu Boden gefallene Beute aufzuheben und damit davonzurennen. Eine Polizeistreife, die sich zufällig auf dem WEP-Parkplatz befand, um einen Verkehrsunfall aufzunehmen, nahm unmittelbar die Fahndung auf, die allerdings ohne Erfolg verlief. Der Verletzte wurde durch den Rettungsdienst versorgt und anschließend zur weiteren Untersuchung in die Augenklinik gebracht. Bei dem Gerangel verlor der Täter seine schwarze BaseballMütze und einen Rucksack, die von den Ermittlern jetzt auf Spu-

Zeugen, die den Elektromarkt-Räuber beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06241/8520 bei der Polizei zu melden.

ren untersucht werden. Laut Polizei war der Täter mit einer blauen Jeans, einem grauen Kapuzenpulli mit blauem Innenfell und weißen Zugbändern sowie einer schwarzen Jacke mit weißen ringen an den Bündchen bekleidet. Bei der Beute des Mannes handelt es sich um eine Kamera der Marke Cannon, Modell EOS 600, sowie eine Kamera der Marke Nikon. Obwohl die Fahndung nach dem Räuber ergebnislos verlief, hatte die Maßnahme einen durchaus erfreulichen Nebeneffekt für die Polizei. In der Stephansgasse kontrollierten die Beamten einen 34-jährigen Mann. Dabei stellten die Polizisten fest, dass der 34-Jährige ein Handy dabei hatte, das bereits vor Wochen in Gimbsheim gestohlen worden war. Der Mann sagte aus, das Mobiltelefon von einem Bekannten gekauft zu haben, so dass nun wegen Hehlerei gegen ihn ermittelt wird. Bei dem Verkäufer könnte es sich um einen Mann handeln, der sich am gleichen Nachmittag auf der Wache der Polizeiinspektion Worms stellte, weil gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Er wurde für 30 Tage in die Justizvollzugsanstalt gebracht.

Unter neuer Leitung

Asiatisches Restaurant Chinesisches-Mongolisches-Buffet An Feiertagen geöffnet

Bei Abgabe des Coupons 10€ Rabatt auf das Abendbuffet (bis 31.12.13) pro Tisch min. 2 Personen

Leitung

WORMS Für die geplante Bür-

Die türkischstämmige Neu-Wormserin Leyla Abay erhielt aus den Händen von Oberbürgermeister Michael Kissel ihre Einbürgerungsurkunde - und freute sich gemeinsam mit dem Stadtchef darüber, sich zur Stadt Worms bekannt zu haben. Foto: Rudolf Uhrig

ZEUGEN GESUCHT

Von Sascha Diehl

neuer

Noch Plätze für Israel-Reise frei

Länder im Rathaus eingebürgert

Räuber und schnappt mutmaßlichen Hehler

Unter

WORMS Die erstmals im Februar 2013 von der Stadtverwaltung Worms präsentierten Nachdrucke von fünf historischen Stadtplänen aus den Jahren 1860, 1878, 1897, 1904 und 1927 sind ab sofort wieder erhältlich. Zu einem Satzpreis von 29 Euro können die Pläne bei der Tourist-Information am Neumarkt, beim Stadtarchiv im Raschihaus sowie im Rathaus, Zimmer 153, erworben werden. Die genannten Verkaufsstellen werden beibehalten, jedoch weist die Stadtverwaltung darauf hin, dass die Verkaufsstellen Tourist-Information und Stadtarchiv aus organisatorischen Gründen nur komplette Sätze zum bekannten Preis herausgeben können. Im Rathaus, Zimmer 153 können auch weiterhin einzelne ausgewählte Pläne zu Preisen zwischen 5 und 7 Euro erworben werden. Eine Bestellung per EMail ist ebenfalls möglich. Unter Angabe der gewünschten Pläne, der Rechnungs- sowie Lieferadresse können unter stadtvermessung@worms.de die historischen Stadtpläne (zuzüglich 6,50 Euro Versand) bestellt werden.

39 Menschen aus aller Herren

Polizei fahndet erfolglos nach 34-jährigem

Leitung

„Bekenntnis zu Worms“

WORMS Wieder einmal berich-

Räuber gesucht, Hehler gefunden

neuer

EWR warnt vor Haustürgeschäften

Ab 4 Personen erhält das „Geburtstagskind“ sein Gericht gratis! Lampertheimer Straße 21 · 68642 Bürstadt Tel.: 06206 951 89 88 · 06206 951 04 75 Fax: 06206 9510480 www.asia-khan-buerstadt.de

Unter

KURZ NOTIERT


6 Kultur

Samstag, 07.12.2013 | KW 49

Mit Leben und Sterben im Einklang

Theaterstück „Du wirst nicht gefragt“ setzt sich mit der Vergänglichkeit der menschlichen Existenz auseinander

Weihnachtskonzert mit Kim Wilde

Von Joachim Bonath

RPR1. präsentiert Pop-Ikone am Sonntag

WORMS Im November gedenken wir traditionsgemäß unserer Toten. Auf dem Friedhof finden Gräbersegnungen statt; zum Andenken an unsere Verstorbenen bringen wir Kränze auf das Grab und zünden Grablichter an. Die Trauerhalle auf dem Wormser Hauptfriedhof hatte am vergangenen Samstag keine Trauergäste, sondern neugierige Besucher zu Gast, die gespannt auf eine wahre Premiere warteten: Ein Totentanz unserer Tage, nämlich das Stück „Du wirst nicht gefragt“ von Leo Griebler, wurde an diesem ungewöhnlichen Ort aufgeführt. Die zunächst befremdende, aber naheliegende Idee dazu hatte Matthias Braun, leidenschaftlicher Theaterspieler und Vikar in der evangelischen Magnusgemeinde. „Wir wollen den Menschen mal nicht im Gottesdienst, sondern über die Kunst begegnen“, ist sein Grundgedanke. Und der kam bei den Menschen ausgesprochen gut an, war die Trauerhalle doch bis auf den letzten Platz besetzt. Auch Uwe Franz, zuständiger Dezernent für den Integrationsbetrieb Friedhof, wollte sich diese außergewöhnliche Aufführung nicht entgehen lassen. „Neugierig“ sei er auf das Stück, das in fünf Bildern Sequenzen des Todes zeigt. Die Kunst, mit dem Tod umzugehen, sei eine alte kulturelle Errungenschaft der Menschheit. „Über künstlerische Mittel können wir auch heute wieder zu einer ‚Ars moriendi‘ finden, zu einer, die in unser Jahrhundert passt und uns mit unserem Leben und Sterben in Einklang bringt“, so Franz. Nichts an Aktualität eingebüßt Das Stück – obwohl aus den 1960iger Jahren – hat nicht das Geringste an Aktualität eingebüßt. Im Gegenteil: In der Inszenierung von Vikar Braun werden in fünf Bildern Szenen aus

durch einen Verschlag ein, der an einen hochgestellten Sarg erinnert, dessen Deckel die Tür darstellt. Der Tod kommt als Chauffeur

Pfarrerin Jutta Herbert und Pfarrer Dr. Achim Müller spielten in „Du wirst nicht gefragt“ und thematisierten auf eindringliche Weise das Thema Tod und Sterblichkeit. Foto: Rudolf Uhrig dem alltäglichen Leben gezeigt, in das der Tod unerbittlich, oft überraschend und ohne Ansehen der Person oder der Umstände, unerbittlich eingreift. Sehr bemerkenswert ist die Leistung des Laien-Ensembles, das die Charaktere der unterschiedlichen

Szenen sehr gut verinnerlicht haben und überzeugend darstellten. Mit großer Empathie agierten Pfarrerin Jutta Herbert, Gisela Krauss, Michaela Walter, Tim Kliebe und Pfarrer Dr. Achim Müller, dessen Tod mal sanft und dann wieder mit unerbittlicher

Härte, aber immer mit klarem Duktus auftrat. Anhand ganz unterschiedlicher Lebensverläufe- und Bereiche werden die Reaktionen der Betroffenen gezeigt. Die Bühne ist (naturgemäß) denkbar einfach gestaltet: von links treten die Schauspieler

Das erste Bild zeigt ein jungverheiratetes Ehepaar beim Kofferpacken - dem Himmel in Glückgefühlen sehr nahe. Der Tod kommt als Chauffeur daher, der Wagen stürzt über eine Klippe ins Meer. Ganz anders die zweite Szene: Ein Doppelzimmer im Krankenhaus, am Tropf hängt die Patientin, die sich mit dem Tod abgefunden hat (sie hat die Fachsprache der Mediziner – „moribund“ verstanden), sterben jedoch muss die andere. Ein Autogramm verteilender Filmstar, in Action-Filmen auf Du und Du mit dem Tod, stirbt mitten in Dreharbeiten. Einzige Reaktion des Produzenten (aber sehr lebensnah): „so ein Mist, 18 Millionen in die Binsen gesetzt.“ Dichter wird die Dramaturgie und gipfelt im Kriegsplanspiel: Der General plant mit seinem Stab über einer Karte gebeugt, als die „oberste Heeresleitung, die „alleroberste“ (eine wunderschöne Metapher) ankündigt: „Die Abberufung des Generals steht unmittelbar bevor.“ Im letzten Bild kommt der Tod „dienstlich“: Oma und Opa mit Krückstock unterhalten sich („Krieg, Mord, Plünderung, Tod, das ist nicht SEIN Wille“), als der Tod mit dem Vollstreckungsbefehl kommt, die Erdenwohnung zu verlassen. Die Stadt, selbst die Regierung untersteht seiner Behörde. Während das gläubige Ehepaar fragt, „dürfen wir (in den Tod) gehen, wendet sich der Tod von den Mitspielern ab, deutet markant suchend ins Publikum. Dieser Schluss ging unter die Haut. Wie gut, dass während der Vorstellung immer mal wieder der kleine Bub eines Mitspielers über die Bühne tapst, oder den Krückstock des Opas ergattert…

Besondere Momente schaffen

Rheinhessische Sagen

Temptation Gospel Voices geben zwei Konzerte in Magnuskirche

Neuerscheinung im Worms-Verlag

WORMS

WORMS Seit wenigen Tagen ergänzt Peter Haupts Buch „Sagen aus Rheinhessen“ das umfangreiche Angebot des Worms-Verlags. In seinem neuen Werk stellt der promovierte Archäologe erstmals Denkmäler sowie historische Ereignisse Rheinhessens vor und erläutert die mit ihnen verbundenen Sagen. „Ein passendes Weihnachtsgeschenk nicht nur für alle aus Worms und der Umgebung“, so Verlagsleiter Berthold Röth. Jeder kennt das Nibelungenepos, aber dass Rheinhessen darüber hinaus auch Schauplatz zahlreicher anderer Sagen ist, wissen nur Kenner. Im Gegensatz zum Mittelrheinthal oder den Wäldern der umliegenden Mittelgebirge wird dieses Gebiet kaum als klassische Sagenlandschaft wahrgenommen. Dabei führte die alte Kulturlandschaft Rheinhessen zwischen Nahe und Rhein mit ihren zweitausendjährigen Städten Alzey, Mainz, Worms und Bingen zur Entstehung vieler Mythen. Diese entstanden um die vielen archäologischen und geschichtlichen Denkmäler: Bronzezeitliche Gräber, mittelalterliche Burgen oder Kirchen

Unter dem Motto „Here and now“ veranstaltet der Wormser Chor Temptation Gospel Voices unter der Leitung von Thorsten Mühlberger seine bereits zur Tradition gewordenen außergewöhnlichen und beliebten Gospelkonzerte, die unter die Haut gehen und begeistern. Dabei ist das Motto Programm, denn Intention der diesjährigen Veranstaltungen ist es, besondere Momente zu schaffen, die das Publikum berühren und ihm so die Möglichkeit eröffnen, gerade in der häufig stressigen Vorweihnachtszeit einmal innezuhalten, das Hier und Jetzt bewusst wahrzunehmen und den Moment intensiv zu erleben. Das umfangreiche Repertoire der Temptation Gospel Voices umfasst dabei traditionelle und moderne, besinnliche und beschwingte Lieder in deutscher und englischer Sprache, die im Wechsel zu Tränen rühren und vom Hocker reißen. In jedem Fall berühren die ausdrucksstarken und emotionsgeladenen Songs mit ihren überraschend abwechslungsreichen Sounds die Herzen der Zuhörer und versetzen sie so in eine

Die Temptation Gospel Voices singen am 14. und 15. Dezember in der evangelischen Magnuskirche. Foto: Privat weihnachtliche und friedvolle Stimmung. Schnell wird spürbar, dass sich die Sänger mit den Songs identifizieren und ihre jeweilige Persönlichkeit mit einbringen. Insbesondere die gemeinsamen Erfahrungen und bereichernden Eindrücke, die die Temptation Gospel Voices im Rahmen des 1. Wormser Gospelfestivals bei einem intensiven Workshop mit Chris Lass erleben durften, haben zu dieser dynamischen Entwick-

lung beigetragen und den Chor zu einer spürbaren Veränderung inspiriert. Die diesjährigen Konzerte finden am Samstag, 14. Dezember, 19 Uhr, und am Sonntag, 15. Dezember, 18 Uhr, in der Magnuskirche statt. Karten für 11 Euro (ermäßigt 9 Euro) sind im Wormser Hutladen (Stephansgasse 4), bei stern+berg media (Speyerer Straße 74), im Internet unter temptation-gospel-voices.de sowie an der Abendkasse erhältlich.

und Kapellen bieten Stoff für sagenumwobene Erzählungen. Aber auch um Karl den Großen in Ingelheim, die Burgunder in Worms und Alzey oder die Römer in Mainz ranken sich viele Erzählungen. All diese historischen Begebenheiten sowie Denkmäler hat Peter Haupt in seinem Buch zusammengetragen und stellt die mit ihnen verbundenen Sagen anschaulich vor. Peter Haupt studierte Vor- und Frühgeschichte sowie Klassische Archäologie und Geographie in Mainz und Wien. 1999 promovierte er an der Universität in Mainz und arbeitete dann im Landesmuseum Trier. Außerdem war Haupt als freier Mitarbeiter im Forschungsprojekt Kaiserpfalz Ingelheim tätig und erhielt ein zweijähriges Postdoktorandenstipendium. Als Archäologe arbeitet er seit 2003 an der Universität Mainz und habilitierte dort 2006. Das Buch „Sagen aus Rheinhessen“ kann für 24,80 Euro in allen Buchhandlungen oder direkt beim Worms-Verlag unter 06241/2000314 oder info@ worms-verlag.de bestellt werden.

auf der Liebfrauen-Platz-Bühne in Mainz LUDWIGSHAFEN/MAINZ Sie rockt „around the Christmas Tree“ und wird den Besuchern des Mainzer Weihnachtsmarktes am zweiten Adventssonntag (8. Dezember) mit den besten Xmas-Hits so richtig einheizen: Pop-Ikone Kim Wilde. Gerade ist ihre 80er Show auf Radio RPR1. angelaufen und ihr Weihnachtsalbum „Wilde Winter Songbook“ in den Läden erschienen, da will die Rockröhre aus England ihre Hörer mit einem Benefizkonzert live auf die Festtage einstimmen. Der Eintritt ist frei, um eine kleine Spende für den gemeinnützigen Verein ‚RPR Hilft e.V.’ wird gebeten. Um 14 Uhr geht’s los auf der Liebfrauenplatz-Bühne, eingerahmt von festlich geschmückten Buden und hell leuchtenden Dekorationen. Durch das Programm führen Inge & Sebo, das neue RPR1.Moderatorenduo am Nachmittag.

„Winter Wonderland“, „Hey Mister Snowman“ oder „Let it snow“: Ihre liebsten Weihnachtslieder wird Kim Wilde am Sonntag, den 8. Dezember, bei ihrem RPR1.Winterkonzert auf dem Mainzer Weihnachtsmarkt zum Besten geben. Begleitet wird sie dabei von ihrem Bruder Ricky an der Gitarre, der auch maßgeblich an der Produktion ihres Weihnachtsalbums „Wilde Winter Songbook“ beteiligt war. Auf dem Album übrigens mit von der Partie: Vater Marty und Ehemann Hal Fowler, die mit ihren liebsten Christmas-Hits einen privaten Einblick in das Weihnachtsfest im Hause Wilde gewähren. Wer das eintrittsfreie Konzert auf dem Mainzer Weihnachtsmarkt zwischen 14 und 14.30 Uhr verpasst, der tröste sich: Kim Wilde ist immer montags bis donnerstags ab 19 Uhr mit ihrer 80er Show bei Radio RPR1. zu hören.

Pop-Ikone Kim Wilde singt am 8. Dezember auf dem Mainzer Weihnachtsmarkt. Foto: Privat

KURZ NOTIERT

BlueNite Jazz-Session WORMS Die nächste BlueNite Jazz Session findet am Donnerstag, 12. Dezember, statt. Dann geben sich ab 20 Uhr wieder Wormser Musiker im „Café Ohne Gleichen“ in der Kriemhildenstraße 11 ein Stelldichein, um gemeinsam Kompositionen der großen Meister des Jazz zu interpretieren. Ob das werkimmanent oder versehen mit viel Freiraum für eigene Ideen erfolgt, entscheidet sich wie immer spontan am Abend auf der Bühne. Ausgerüstet mit viel Spielspaß und Lust am Im-

provisieren freuen sich die Aktiven der Wormser Jazzinitiative BlueNite e.V. auf einen abwechslungsreichen Abend mit engagierten Mitspielern und fachkundigem Publikum. Möglicherweise wird auch in diesem Jahr – der Vorweihnachtszeit entsprechend – die ein oder andere jazzig angehauchte Version von Weihnachtsliedern im Repertoire der Musiker zu finden sein frei nach der Devise: Überraschen und bescheren lassen. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist wie immer frei.

Konzert der etwas anderen Art WORMS Im Gegensatz zu eher ernsteren Konzerten, die in der Adventszeit in Wormser Kirchen geboten werden, wagt Karlheinz Dupuis mit seiner Band „WoodWorms“ einen anderen Weg, die fröhliche Seite der Adventszeit in den Vordergrund zu stellen. Die quirlige Martha Jeschonneck weiß mit ihren wohlklingenden Liedern und ihrer kurzweiligen Moderation die klangliche Farbenvielfalt der Band wunderbar zu unterstützen. Nachdenklich

machende Texte zur Adventsund Weihnachtszeit von Pfarrer Michael Himmelreich, der auch die Band Wood Worms in der Friedrichskirche begrüßt, bilden einen anderen bunten Farbtupfer zur swingenden Musik der Band. In der Konzertpause ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Karten für das Konzert am Sonntag, 8. Dezember, 17 Uhr, in der Friedrichskirche sind im Vorverkauf und an der Abendkasse zu 6 Euro erhältlich.

Kleindarsteller für Festspiele gesucht WORMS Wer schon immer einmal Ritter bei den Nibelungen, Hofdame beim Hunnenkönig Etzel oder Krieger des Hunnenvolkes sein wollte, hat jetzt die Chance dazu, denn für die nächste Produktion der NibelungenFestspiele werden Kleindarsteller

gesucht. Zu diesem Zweck findet am Dienstag, 21. Januar 2014, ab 18 Uhr, in den Büroräumen der Nibelungenfestspiele gGmbH (Von-Steuben-Straße 5) ein Casting statt. Interessierte sollten sich vorher unter 06241/2000400 anmelden.

Theaterring wählt neuen Vorstand WORMS In seinem Tätigkeitsbericht konnte Herbert Neidlinger, Vorsitzender des Wormser Theaterrings, ein positives Fazit zur Theatersaison 2012/13 ziehen. Auch die Mitgliederentwicklunggestalte sich erfreulich, auch wenn jüngerer Nachwuchs im Verein wünschenswert sei. Bei den sich anschließenden Vorstandswahlen wurde Neidlinger einstimmig wieder zum Vorsit-

zenden gewählt. Als Stellvertreter wurde Volker Roth in seinem Amt bestätigt. Einstimmig erfolgte auch die Wiederwahl der übrigen Vorstandsmitglieder: Helga Ackermann (Geschäftsführerin), Monika Kloos (Schriftführerin), Hartmut Jung, Helga Kiefer und Erika Roth (Beisitzer), sowie Heiner Boegler und Edda Mönicke (Revisoren).


Wormser Stadtteile 7

Samstag, 07.12.2013 | KW 49

Stolze Züchter und flauschige Küken

Einstimmung auf besinnliche Jahreszeit

Lokalschau des Vogel- und

Von Bea Witt

Geflügelzuchtvereins Leiselheim im Saalbau

ABENHEIM Nicht zuviel ver-

Adventskonzert der Blaskapelle Abenheim in der katholischen Kirche St. Bonifatius / Einzigartige Akkustik

sprochen hatte Andreas Merkelbach, Vorsitzender der Blaskapelle Abenheim, bei der Begrüßung der zahlreichen Gäste. Sie erlebten ein wunderschönes Adventskonzert, das Dirigent Josef Töngi für seinen ersten großen Konzertauftritt zusammengestellt hatte. Einen stilvollen Rahmen für das Konzert bot das barocke Ambiente der katholischen Kirche St. Bonifatius in Abenheim und die einzigartige Akustik unterstrich die Lieder der Besinnlichkeit auf hohem Niveau und die Einstimmung in den Advent der Blaskapelle Abenheim auf besondere Weise. Musik geht unter die Haut

Eine Attraktion für große und kleine Besucher waren die Küken, die interessierte Gäste der Geflügelzüchter gewissermaßen hautnah erleben konnten. Foto: Rudolf Uhrig

Von Bea Witt LEISELHEIM Ein ansprechendes Ambiente war am Wochenende im Leiselheimer Saalbau zur Lokalschau des Vogel- und Geflügelzuchtvereins „Worms-Leiselheim 1909“ geschaffen. Und mit vielstimmigem Kikeriki schienen die Hähne unterschiedlicher Rassen die Besucher begeistert zu begrüßen. Bereits im Eingangsbereich war das wie ein Bauernhof gestaltete Gehege zu bewundern, wo sich weiße Wuschelhühner, zutrauliche weiße Tauben und gestreifte Zwerg-Amrocks (Hühner) sichtlich wohl fühlten. Eine Attraktion für große und kleine Besucher war der Schaubrüter für Wachtel-Eier und das 35 Grad warme Aufzucht-Heim, in dem sich die geschlüpften Küken aneinander kuschelten. Warum Kunstbrut? „Es gibt kaum noch Naturbrut, die Tiere werden fast ausschließlich in Kunstbrut erzeugt“, informierte Vereinsvorsitzender Siegfried Deibert. Das ist doch eigentlich schade und geht damit nicht auch ein Stück Natur verloren? Deibert begründete es wie folgt: „Die Tiere brauchen keine Vorbilder. In der Natur ist die Führung durch die Mutter wichtig wegen des Erlernens von Verhalten bei Gefahr, aber bei uns sind die Kleinen ja sicher.“ 220 Käfige warten auf Besucher „Mit der alljährlichen Lokalschau will der Verein seine Errungenschaften der Bevölkerung zeigen“, betonte Vereinsmitglied Josef Schmidt, der durch die Ausstellung führte. In über 220 Käfigen waren außergewöhnlich schöne Hühner, Zwerg-Hühner sowie Tauben in großer Vielfalt zu finden, wie der stolze schwarze Hahn der Rasse Brahma, der Maran, der in seinen Farben an ein Kinderbilderbuch erinnert

oder das kräftige schneeweiße Leghorn, das einen roten Kamm trägt. Zu bestaunen waren auch kleine Schönheiten: die Bantam Zwerghühner und die „Deutschen Mondenesser“, hellbraune Tauben, die mollig weich erscheinen sowie die schwarz- weißen Silberschuppenblasse, die in ihrer Grazie und Maserung ein wenig an Schillers Maria Stuart erinnern. Beeindruckend waren auch der nervös wirkende „Stargarder Zitterhals“ und die eleganten schwarzen Wiener Tümmler (alles Tauben).

Am Freitag vor der Veranstaltung hatten bereits drei Preisrichter die Tiere bewertet. Das beste Ergebnis bei den Hühnern erzielte Ernst Jockers, bei den Tauben war Gottfried Serr der Beste, informierte Deibert. Jüngster Teilnehmer der Lokalschau war übrigens der zehn Jahre junge Silas Müller aus Leiselheim, dessen Hühner ebenfalls gut bewertet wurden. Bezeichnend für den Leiselheimer Vogel- und Geflügelzuchtverein sind das gute Miteinander und die Kameradschaft. Jugendliche lernen im Verein Verantwortung und Respekt für Tiere kennen. „Wir nehmen jeden in den Verein auf, der unsere Regeln akzeptiert“, so Deibert. Geflügelzucht sei ein Hobby mit Herz, eine aktive Freizeitgestaltung für jedes Alter. Neben den Züchtern gibt es auch Hobbyhalter im Verein, die beispielsweise über die vorgeschriebenen Impfungen der Tiere - alle sechs bis acht Wochen- informiert werden. „Das mache ich gerne, denn die Gesundheit der Tiere ist mir wichtig“, betonte Deibert. Auch nach Außen hat der Verein inzwischen einen besonders guten Ruf, was sich an den vielen Anrufen in Sachen Beratung messen lässt.

Adventsmarkt in Wiesoppenheim Sonntag, 8. Dezember, findet ab 14 Uhr der Wiesoppenheimer Adventmarktes im Hof des Martinssaals in der Theodor-Storm-Straße ein. Die zahlreichen Besucher aus allen Gemeinden des Eisbachtales dürfen sich wieder auf ein kurzweiliges Programm freuen. Nach dem Motto Handwerkliches für das Auge Musikalisches für`s Ohr und Kulinarisches für den Magen ist wieder für jeden was dabei. Wie gewohnt gibt es nach traditionellen Rezepten hergestellten Glühwein. Nicht fehlen dürfen eigens für diesen Tag hergestellte oder frisch zubereitete Hausmacher Wurst, Bratwürste und deftiger Pfälzer Saumagen. Kaffee und Kuchen runden das kulinarische Angebot ab. Die kleinen Gäste werden wie stets mit einem Geschenk vom Nikolaus bedacht.

Die Blaskapelle Abenheim begeisterte mit zwölf Liedern und das Publikum spendete stürmischen Applaus, so dass am Ende noch Zugaben gegeben werden mussten. Foto: Rudolf Uhrig Ein Highlight des Samstagabends war die Melodie „The Rose“, die Bette Midler für den gleichnamigen Film 1979 quasi auf die Stimme geschrieben wurde. „Der Song erzählt von der Liebe, die wie eine Blume ist“, so Moderator Merkelbach. Die gefühlvolle Melodie wurde von der Blaskapelle auf sehr beeindruckende Weise wiedergegeben. Gänsehautgefühl

brachte das Trompetensolo von Joachim Keim. Stürmischer Applaus Das Bild von harmonischer Stimmung in der Abenddämmerung beschrieb „Eventide Fall“ die Idylle bei Kerzenlicht „Mood Romantic“, das durch wechselnden Rhythmus beeindruckte. Bei dem swingenden

PROGRAMM 14 Uhr: Beginn 16 Uhr: Adventslieder der Wiesoppenheimer Grundschulkinder, anschließend Übergabe des letztjährigen Reinerlöses 17 Uhr: Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Wiesoppenheim spielt besinnliche Adventsmusik 17.30 Uhr: Der Nikolaus übergibt allen Kindern ein Präsent, anschließend gemütlicher Ausklang

szene und sehr beliebt bei Casting Shows“, schmunzelte er. Insgesamt begeisterte die Blaskapelle Abenheim mit zwölf Liedern und das Publikum spendete stürmischen Applaus, sodass am Ende noch Zugaben gegeben werden mussten. Zuvor hatte man gemeinsam mit den Besuchern die Abschiedsmelodie „Nehmt Abschied Brüder“ gesungen.

Nikolausmarkt in Leiselheim

Veronika Schreiber (links) begrüßte die Gäste und moderierte die Veranstaltung, Rita Bollinger (2.v.links) referierte über die Pflegeversicherung und beantwortete Fragen. Foto: Privat

Grundlagen der Pflegeversicherung CDU Heppenheim initiiert Beratungsangebot zum Thema Pflege HEPPENHEIM Treffen kann es jeden: die Schreckensnachricht „Pflegefall!“. Und dann ergeben sich ganz schnell ganz viele Fragen, gerade auch für die Angehörigen: Wie funktioniert das mit den Pflegestufen? Wer hilft beim Antragstellen? Mit welcher Unterstützung darf man rechnen? Diesen Fragen hat sich die CDUHeppenheim angenommen. Auf Initiative der Christdemokraten gibt es in dem Vorort nun ein regelmäßiges Beratungsangebot: Rita Bollinger, zuständig für die Kundenbetreuung im Fachbereich Altenhilfe der Caritas Worms, informiert einmal im Monat in der Heppenheimer Ortsverwaltung (Kirchhofplatz 9) und beantwortet Fragen. Damit sich jeder einen Überblick verschaffen kann, hat CDU-Vorsitzende Veronika Schreiber zudem jüngst zu einem Informationsnachmittag in die Ortsverwaltung eingeladen, wohin auch etliche Interessierte kamen: „Es ist ein wichtiges Thema, über das man Bescheid wissen sollte“, sagte Schreiber und freute sich über das rege Interesse und die vielen Fragen der Teilnehmer. Verbesserungen für Betroffene

Der Erlös wird erneut ausschließlich gemeinnützigen Zwecken zugeführt. Bisher sind immerhin rund 20.000 Euro zusammengekommen, die paritätisch an die verschiedensten Empfänger verteilt werden konnten.

Gospel „Amen“ glänzte Solist Florian Zitzelsberger mit der Trompete. Nicht fehlen durfte das bekannte „Hallelujah“, von Leonard Cohen in 1984 geschrieben, das 17 Jahre lang sozusagen in der Schublade lag - seine Schallplattenfirma hatte es abgelehnt - ehe es zum Welterfolg wurde, informierte Merkelbach. „Heute ist es der am meisten aufgenommene Titel in der Pop-

KURZ NOTIERT

Preisrichter bewerten Tiere

Der Nikolaus kommt WIESOPPENHEIM Am morgigen

Bereits das „Trumpet Voluntary“ mit kräftigen Trompetenklängen ging „unter die Haut“. Zwischen den vielseitigen Stücken informierte Matthias Merkelbach sehr unterhaltsam zu den Texten der gespielten Lieder, nachdenklich machend oder mit lustigem Augenzwinkern. Die Augen schließen und die Musik auf sich wirken lassen, riet Merkelbach bei „Ein Wintermärchen“, einer quirlig fröhlichen Komposition, die Dirigent Töngi mit der Blaskapelle meisterhaft vertonte. „Es erzählt aus der guten alten Zeit, von der Vorweihnachtszeit mit knisterndem Kaminfeuer, dem Duft nach Plätzchen, Zimt, Anis und Bratäpfeln, von einer Zeit, in der Mutter abends Märchen vorlas. Leider ist von dieser Idylle heute nicht mehr viel übrig“, bedauerte Merkelbach.

Referentin Rita Bollinger hatte mehrere gute Nachrichten: So habe es seit dem Pflegeneuausrichtungsgesetz, das seit Januar diesen Jahres gilt, einige leichte Verbesserungen gegeben für diejenigen, die eine Pflegestufe be-

antragen: Zu den bisherigen drei Pflegestufen, für die es gestaffelt Leistungen gibt von der Pflegekasse, ist zusätzlich die Pflegestufe 0 hinzugekommen, für Menschen mit Demenz und eingeschränkter Alltagskompetenz. Diese Pflegestufe kann 225 Euro an Sachleistungen, beziehungsweise 120 Euro Geldleistungen bringen. Die zweite Verbesserung ist laut Bollinger, dass die Überprüfung durch den medizinischen Dienst der Krankenkasse (MDK), der darüber entscheidet welche Pflegestufe nun gilt, oder ob der Betroffene überhaupt in eine Pflegestufe eingruppiert wird, nicht mehr so viel Zeit in Anspruch nimmt wie noch im Jahr zuvor. „Fünf Wochen ist das Maximum bei ambulanter Pflege“, erklärte Bollinger das Pflegeneuausrichtungsgesetz – wird diese Frist überschritten, muss die Pflegekasse 70 Euro für jede angefangene Woche zahlen. Entlastung für Angehörige „Zudem haben sich die Pflegegelder für Menschen mit eingeschränkten Alltagskompetenzen insgesamt leicht erhöht“, fasste Bollinger zusammen. Möglich ist außerdem die Beantragung zusätzlicher Betreuungsleistungen für demente Menschen: In diesen Fällen gewährt die Pflegekasse 100 Euro, mitunter sogar 200 Euro an Sachleistungen – Geld, das beispielsweise für Tages-

oder Nachtpflege, Kurzzeitpflege, und Betreuungsangebote genutzt werden darf. „Das kann die Angehörigen ganz erheblich entlasten“, erklärt Bollinger. Der Caritasverband Worms biete dafür eine regelmäßige stundenweise Betreuung zuhause oder in einer Betreuungsgruppe an. Dies ermögliche den Angehörigen eine große Entspannung im Alltag. Beratungsangebote nutzen Bollinger empfahl, sich vor der Beantragung der Pflegestufe fachlichen Rat einzuholen. „Es ist sehr viel leichter, wenn von Anfang an ein korrekter Antrag gestellt wird, wie wenn nachgebessert werden muss“. Die Pflegeeinstufung berechnet sich aus dem Unterstützungsbedarf, bei dem eine bestimmte Zeit für die Grundpflege wie Körperpflege, Ernährung oder Mobilität angesetzt wird, und eine bestimmte Zeit für hauswirtschaftliche Versorgung, wie Einkaufen, Kochen, Wäsche waschen und Putzen. Die Zeit des Betreuungsaufwands für einzelne Tätigkeiten wird vom MDK nach einer festen Liste hochgerechnet. Diese hochgerechnete Zeit für den Pflegeaufwand falle mitunter niedriger aus, als Angehörige tatsächlich brauchten, einfach deshalb, weil viele Handgriffe bei den Angaben und beim Antragstellen schlichtweg vergessen würden, wenn man sich nicht vorher beraten lasse.

LEISELHEIM Der Nikolausmarkt in Leiselheim findet auch in diesem Jahr wieder statt: Der 1. Vorsitzende, Eugen Schüler, wird heute um 11 Uhr den Vertreter der Stadtverwaltung und Ortsvorsteher Helmut Müller auf dem Platz vor der Ortsverwaltung bitten, die Eröffnung vorzunehmen. Die Sportvereine in Leiselheim (TVL, SVL, Handballer), die Arbeiterwohlfahrt, der Männergesangverein Euterpia, die Landfrauen, Elke Löwer und Frau Fitting werden neben einem breiten Angebot an Leckereien unter anderem Weihnachtsallerlei, Handarbeiten und selbstverständlich der Jahreszeit angepasste Heißgetränke anbieten;

besonders bei den Landfrauen dürfen der Latwerge und die Dampfnudeln nicht fehlen. Der Heimatverein verkauft die aktuelle Ausgabe des Jahresheftes. Zu diesem Angebot kommt in diesem Jahr noch ein reichliches Angebot an Keramikwaren: Töpfe, Tassen, Vasen, Figuren… Das Leiselheimer Gewinnspiel fordert die Kenner Leiselheims mit Fragen heraus. Für den ganzen Tag sind unterhaltsame Programmpunkte geplant. Dabei wird auch das beliebte Asphaltstockschießen nicht fehlen. Die Tanzschule im Park wird ihre Fans begeistern. Auch Kutschfahrten werden angeboten. Gegen 17 Uhr kommt der Nikolaus mit seinen Gaben für die Kleinen.

Mittelspannungskabel werden verlegt RHEINDÜRKHEIM Ab Montag, 9. Dezember, werden in Rheindürkheim Mittelspannungskabel ausgetauscht. Diese Maßnahme ist laut EWR notwendig, um die Versorgungssicherheit zu verbessern. Die Trasse verläuft von der Lehnkeringstraße Ecke Osthofener Straße bis Lehnkeringstraße 17, weiter über die Osthofener Straße von Hausnummer 52 bis 60 und von der Jakob-HammelStraße Hausnummer 2 bis 3B. Die Maßnahme wird in zwei Abschnitte geteilt. Die ausführende

Baufirma Berkes wird jeweils drei Wochen mit den Arbeiten beschäftigt sein. Die Bauarbeiten in der Jakob-Hammel-Straße sollen noch dieses Jahr erfolgen, in den beiden anderen Straßen ab Januar 2014. Wie EWR-Projektleiter Torsten Budnik mitteilt, beschränken sich die Beeinträchtigungen für die Anwohner auf die allgemeine Arbeitszeit von 7 bis 17 Uhr. Fragen zur Baustelle beantwortet Budnik telefonisch unter 06241/848458.

Weihnachtsmarkt auf Kurpfalzplatz BOBENHEIM-ROXHEIM Drei Tage herrscht wieder vorweihnachtliche Stimmung beim Bobenheim-Roxheimer Weihnachtsmarkt auf dem Kurpfalzplatz im Gemeindezentrum. Das Angebot in den über 20 Buden und Ständen lässt kaum Wünsche offen und lädt zum Besuch ein. Am heutigen Samstag, 7. Dezember, öffnet der Weihnachtsmarkt um 16 Uhr seine Pforten. In der Zeit von 16 bis 19 Uhr lädt das Jugendzentrum Bobenheim-Roxheim alle Kinder zu der Aktion „Kinder basteln für Weihnachten“ in den Kurpfalztreff ein. Zur gleichen Zeit - ebenfalls im Kurpfalztreff - bietet der Sozialverein Kunterbunt das Projekt „Jedem

Kind seine Kunst“ an. Die Turmbläsergruppe des Blasorchesters Otterbach beenden um 18 Uhr das offizielle Programm.Am Sonntag, 8. Dezember, öffnen die Buden und Stände bereits um 15 Uhr. Ab 16 Uhr lädt wieder der Sozialverein Kunterbunt alle Kinder zu der Aktion „Basteln von Sternen und Windlichtern sowie Nähen verschiedener Weihnachtsmotive“ in den Kurpfalztreff ein. Ab 17 Uhr erfreut auf der Bühne der Evangelische Posaunenchor HochheimHerrnsheim die Weihnachtsmarktbesucher. Außerdem fährt eine Kindereisenbahn, die in diesem Jahr erstmals zur Verfügung steht. An allen Tagen schließt der Weihnachtsmarkt um 2 Uhr.


8 Wonnegau

Samstag, 07.12.2013 | KW 49

Jeder Dialog ein Volltreffer

Theatergruppe des MGV Cäcilia 1857 Gimbsheim begeistert Zuschauer mit „Dr. Eisenkraut und die Frauen“

Benefizkonzert der besonderen Art

Von Albrecht Langenbach

Carmen Selzer und Band spielen für die

GIMBSHEIM Mit dem Drei-

Kinderhilfsorganisation „Herzenssache“

Akter „Dr. Eisenkraut und die Frauen“ hatte der MGV Cäcilia 1857 Gimbsheim wieder einen Volltreffer geboten. Die Komödie war köstlich, schier aus dem Leben gegriffen, wie es hätte besser nicht sein können. gespielt von Laienakteuren, die wie Profis agierten. Alles war Theater, jeder Dialog ein Volltreffer auf die Lachmuskeln - nicht zuletzt dank des für jeden verständlichen Mundartgebabbels. Spaß machten die lokalen Ausrutscher und vergnüglich derb ging es auch zu. Dafür garantierte wieder der Theaterstückeschreiber Claus Bisle aus Geislingen an der Steige. „Er schreibt, das was zu uns passt“, sagte die Theatergruppe des MGV, „und das bringen wir nach arbeitsreichen Proben mit frohen Herzen.“ Die Schulturnhalle wurde zur Bühne örtlicher Kultur. Drei Aufführungen mit über 940 verkauften Karten spricht für die Beliebtheit dieser Theateraufführungen. Viele Besucher kamen auch aus den Nachbargemeinden. Dr. Eisenkraut (Heinz Vallböhmer) leidet unter der Eifersucht seiner Ehefrau Elisabeth (Carmen Meyer). In zweideutigen Situationen mit Frauen wird er unverschuldet von ihr ertappt. Das gibt dem Stück den delikaten Esprit. Das Arztzimmer von Dr. Eisenkraut soll renoviert werden. Damit nimmt das Unheil seinen Lauf. Denn Handwerker Andreas Kleisterblitz (Wilfried Kaiser), verzettelt den Taptenbestellzettel und misst immer, Meter auf-,

Die Theatergruppe des MGV Cäcilia 1857 Gimbsheim startete in der Schulturnhalle mit ihrer turbulenten Komödie „Dr. Eisenkraut und die Frauen“ eine Dauerattacke auf die Lachmuskeln des Publikums. Foto: Rudolf Uhrig Meter zuklappen die Tapetenmaße und ist deshalb bei prekären Situationen dabei, köstlich. Sprechstundenhilfe Julia (Stephanie Koch) spielt ihre Rolle bravös, obwohl nur „eine niedere Angestellte“ und erregt umso mehr den Zorn der Chefin. Eisenkrauts Freund, der Postler Kurt Fadenschein (Heinz Paruzynski) ist hilfsbereit um die Ehefrau zu besänftigen. Flugs bestellt er

MMS eröffnet an neuem Standort

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Umzug in größere Räume „An der Wittgeshohl 13“ / IT-Service nach Maß WESTHOFEN Die Multi Media Service GmbH (MMS) in Westhofen hat nun in neuen, größeren Räumen im Gewerbegebiet „An der Wittgeshohl 13“ wieder eröffnet. Viele Kunden, die MMS bereits vom früheren Standort, in der Westhofener Straße 16, kennen, schätzen das umfangreiche Leistungsportfolio, das dort geboten wird: MMS bietet IT Service nach Maß. „Wir helfen da, wo andere aufgeben“, lautet der Leitsatz von Inhaber Martin Seligmann. Er und das Team können auf zwölf Jahre Erfahrung blicken. Am neuen Standort, der sich nun im gleichen Gebäude wie die Postfiliale befindet, ist das Leistungsspektrum ebenso breit wie vorher, aber tiefer geworden, sprich: die Auswahl ist nun größer. „Wir haben jetzt mehr Platz dazu“, freut sich Martin Seligmann. Gute Beratung und zuverlässiger Service, darauf legen die Profis bei MMS ganz besonderen Wert. Das Team, zu dem auch Daniela und Denise Seligmann, sowie Martin Podolzski gehören, schließen den Computer von Kunden auf Wunsch zuhause an, sorgen für die richtige Software, helfen bei Fragen und reparieren das System bei Bedarf auch direkt vor Ort. MMS installiert aber auch Server und ganze Netz-

werke für Privatkunden, Firmen und öffentliche Einrichtungen. Und das Unternehmen ist ebenso kompetenter Ansprechpartner für Telefonanlagen. Kein Wunder, dass der Kundenstamm inzwischen weit über die Grenzen der Verbandsgemeinde hinaus reicht, bis Alzey, Lampertheim, Grünstadt, Worms und Mainz. Weitere Vorteile entstehen für Kunden aus der Tatsache, dass MMS anerkannter Service-Partner des deutschen Herstellers „Wortmann / Terra“ ist. Daher können Geräte auch kurzfristig im eigenen Haus repariert werden. Wortmann bietet zudem auf Wunsch bis zu fünf Jahre Herstellergarantie an und garantiert eine Ersatzteil-Versorgung bis zu zehn Jahren. Die Anschaffung muss trotzdem nicht teuer sein: Einsteiger Geräte liegen unter 400 Euro. MMS verkauft und repariert zudem auch Apple-Geräte. Ebenfalls erhältlich ist Zubehör wie etwa Druckerpatronen und Papier, aber auch Duplex-Farbkopien (beidseitig) bis DIN A3 und Großdrucke bis DIN A1. Parkplätze befinden sich direkt vor der Tür. Weitere Infos erhalten Interessierte auf der Homepage unter www.mms-shop.net oder per Telefon unter 06244/918303.

Denise, Martin und Daniela Seligmann (v.li.) heißen die Kunden in den neuen, größeren Räumlichkeiten willkommen. Foto: Privat

per Internet ein teures Geschenk bei einem Versandhandel. Und dieses wird im großen Postpaket geliefert. Neues Unglück, es ist die Dame Angela (Heidi Dillge). Die muss versteckt werden, freundet sich aber in der Szenerie des Arztzimmers mit den Männern an. So zum Beispiel mit dem Dauerpatienten Erwin Keucher (Andreas Dillge). Auch die ständig nörgelnde Patientin

Luzifer Wand (Britta Wolff) fällt dem Doktor ständig auf die Nerven. Es gipfelt im Ausziehen für eine Untersuchung, beschirmt von der spanischen Wand. Nun kommt noch der neue Patient Cliff Schliff (Christian Paruzynski), der von Sabrinas Mutter als Ehemann für ihr Tochter (Mirijam Kellner) auserkoren wird. Doch da ist nichts zu machen, Cliff fällt in Ungnade. Alles ein

Chaos. Im dritten Akt kommt dann die wunderbare Auflösung, „was für ein Tag“. Und die Versöhnung wird gefeiert, bis der Vorhang endgültig fällt. Jubel gibt es für alle Spieler, Klatschrhythmus für den Regisseur Jakob Scheller. Mit dabei als Souffleuse Anna Paruzynski. Sehr gute Arbeit haben auch die Gestalter der Bühne mit dem Arztzimmer mit Detail geleistet.

Ausdauer und Teamgeist gefragt Großer Zuspruch beim Kinderturnnachmittag des TV Gundersheim GUNDERSHEIM Kürzlich führte der TV Gundersheim im Rahmen des 150jährigen Vereinsjubiläums einen Kinderturnnachmittag durch. Die Organisatoren hatten das Konzept überarbeitet und den Kindern zwischen 3 und 10 Jahren erstmals die Möglichkeit gegeben, das Kinderturnabzeichen zu absolvieren. Dabei ging es in erster Linie nicht um klassische Turnübungen, sondern vielmehr um Übungen, die unter anderem Geschicklichkeit, Ausdauer und Teamgeist abverlangten. In der kleinen, aber fein hergerichteten Turnhalle waren von den Betreuern vier Stationen mit insgesamt 38 Aufgaben übersichtlich aufgebaut. Mit Hilfe eines Laufzettels und eigens angebrachten Schaubildern konnten sich die Kinder dann in der Halle orientieren und frei entscheiden, welche Übungen wohl am besten ihren altersgerechten Belangen, Wünschen, Interessen und Fähigkeiten gerecht werden könnten. Unter den aufmerksamen Augen der Übungsleiter wurde dann an den Stationen ausprobiert, was

Beim Kinderturnnachmittag des TV 1863 Gundersheim herrschte ein reger Betrieb. Foto: Privat das Zeug hielt. Die Kinder hatten daran sichtlich Spaß und alle 42 Teilnehmer - auch aus den benachbarten Gemeinden - ließen es sich nicht nehmen, weit mehr Aufgaben zu lösen, als eigentlich gefordert wurde. Daher war es auch kein Wunder, dass am Ende ohne Ausnahme alle Kinder eine Urkunde in Empfang nehmen konnten, die ihnen

persönlich auf einem kleinen Siegerpodest vom Vorsitzenden Günter Gispert überreicht wurden. Während des Verlaufs konnte man sich an der Küchentheke an frisch zubereiteten kleinen Gemüsesnacks und Milchshakes stärken. Nicht nur die Kinder, auch die Übungsleiter konnten zufrieden auf diesen gelungenen Nachmittag zurückblicken.

FUFA mit Sonderaktion / Lothar Renz Schirmherr für Winterwanderung KREIS/GUNDHEIM

Die 27. Winterwanderung rückt näher. Auch diesmal geht es, wenn der Fußballkreis Alzey-Worms zum Treff in Gundheim ruft, um die gute Sache. Zwei Themen standen im Vordergrund, als sich die Verantwortlichen des Fördervereins Fußballjugend Kreis AlzeyWorms (FUFA) kürzlich trafen. Anlässlich der letzten Vorstandssitzung „im alten Jahr“ wurde eingehend die traditionelle Winterwanderung besprochen. Ebenso eine Sonderaktion der FUFA. Zuerst erörterten der Vorsitzende Felix Schmidt und seine Mitstreiter den Stand der Vorbereitungen. Erstmals nach der Zusammenlegung der beiden „alten“ Kreise wird die Großveranstaltung in der Wormser Region stattfinden. Ausrichter ist am 26. Januar 2014 der

Carmen Selzer singt heute in der Alten Brennerei für „Herzenssache“. Foto: Privat

so die Grundschullehrerin und Musikpädagogin Carmen Selzer. „Dieses Projekt des SWR möchten wir unterstützen, weil wir uns auch sicher sein können, dass jeder einzelne gespendete Cent auch wirklich bei den Kindern ankommt.“ Der Eintritt ist frei. Um Reservierung wird gebeten (06243/5364).

„KMVO auf Reisen“ Konzert am Sonntag in St. Remigius OSTHOFEN Traditionell am zweiten Advent gibt der Kirchenmusikverein Osthofen e.V. (KMVO) wieder sein Jahreskonzert in der katholischen SanktRemigiuskirche. Schon lange ist dieses Konzert fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders der Stadt Osthofen, genauso wie der Verein selbst aus dem Stadtleben kaum wegzudenken ist. Mit über 50 aktiven Musikerinnen und Musikern ist der Verein eine Bereicherung für die Feierlichkeiten der Stadt sowie kirchlicher und weltlicher Veranstaltungen in der näheren und weiteren Umgebung. Am Sonntag, 8. Dezember, 17 Uhr, öffnet die Kirche ihre Tore - das Konzert beginnt um 18 Uhr und steht in diesem Jahr unter dem Motto „KMVO auf Reisen“. Der Musikverein nimmt

das Publikum mit auf eine musikalische Reise in Länder und an Orte, die in der 60-jährigen Vereinsgeschichte schon einmal besucht wurden oder noch besucht werden möchten. Unter anderem werden an diesem Abend Kompositionen aus Frankreich, Tschechien, der Schweiz und verschiedenen Teilen Deutschlands gespielt. Aber zum zweiten Advent werden auch wie gewohnt besinnliche und ruhigere Klänge geboten. Alt bekannte Weihnachtslieder stimmen in die Advents- und Vorweihnachtszeit ein. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf bei Optik Bischoff in Osthofen oder an der Abendkasse. Im Anschluss an das Konzert lädt der Kirchenmusikverein zur Stärkung nach der anstrengenden Reise zum Umtrunk in das Vereinsheim ein.

KURZ NOTIERT

Anerkennung für junge Fußballer Von H. Hinkel

MÖLSHEIM Lieder wünschen und damit Gutes tun – Unter diesem Motto gibt die Wormser Jazzsängerin Carmen Selzer am Samstag, 7. Dezember, 19 Uhr, ein Benefizkonzert mit der Band ‚Les Patrons light‘ in der ‚Alten Brennerei‘ in Mölsheim. Dabei wird an diesem Abend das Publikum aktiv in die Gestaltung des Konzerts mit einbezogen. Die Gäste dürfen das Programm der Band selbst zusammenstellen, indem sie sich Lieder wünschen und dafür einen Betrag ihrer Wahl spenden. Das Team der ‚Alte Brennerei‘ wird die Gäste des Abends mit besonderen Köstlichkeiten und vorzüglichen Weinen verwöhnen. Die Spendensumme des Abends möchten Carmen und ihre Musiker sowie Judith Seidel-Göhring und Gerd Göhring, die Inhaber der Gutsschänke in Mölsheim, dem SWR-Projekt ‚Herzenssache‘ zukommen lassen, das sich für benachteiligte Kinder in Rheinland-Pfalz, Baden- Württemberg und im Saarland einsetzt. „Uns ist es wichtig, etwas für Kinder in der Region zu tun.“,

TSV Gundheim, die Schirmherrschaft hat der Kreisvorsitzende Lothar Renz übernommen. Hinsichtlich der Werbung für die Großveranstaltung habe der TSV schon gute Vorarbeit geleistet. Darüber wusste Otmar Müller, der bei der FUFA für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, zu berichten. In seinen Ausführungen stellte Müller auch den von ihm initiierten Flyer vor. „Wirklich super“, so die Reaktion von Felix Schmidt, dem alle anderen beipflichteten. Großes Lob wurde auch Karlheinz Best zuteil. Der Kreisjugendwart überraschte seine Vorstandskollegen mit dem neuen Plakat, das genau wie der Flyer in toller Aufmachung auf die Gundheimer Wanderung verweist. Otmar Müller bedankte sich in diesem Zusammenhang bei Jürgen Porth für die Gestaltung des Flyers. Felix Schmidt

kam anschließend auf eine „neue“ FUFA-Aktion zu sprechen. Zwar wäre es zu Weihnachten schon Tradition, dass der Förderverein jungen Sportlern eine Freude macht, „doch diesmal haben wir eine besondere Zielgruppe im Auge“ (Schmidt). Die Vereine konnten einen A- oder B-JugendSpieler melden, der beim eigenen Verein im Nachwuchsbereich eine jüngere Mannschaft trainiert. Als „feste Größe“ natürlich. Acht Meldungen sind beim Kreisjugendwart Alzey-Worms eingegangen. Den jungen Ehrenamtlern soll eine besondere Anerkennung zuteil werden. Der Termin hierfür wurde für den 13. Dezember festgelegt. Karlheinz Best hatte alle Vereine entsprechend informiert. Zuerst reagiert haben die TSG Pfeddersheim, TG Westhofen, der SV Horchheim und die SG Altrhein.

Besinnliches Heidenturmkonzert DITTELSHEIM-HESSLOCH Zum Heidenturmkonzert am Sonntag, 8. Dezember, 18 Uhr, in der evangelischen Kirche Dittelsheim wird eingeladen unter dem Titel „Cantar besinnlich“. Unter der Leitung von Monika Merz brachte es „Cantara“ zum Titel „Meisterchor“ des Wettbewerbs „Let´s sing“ des Chorverbandes

Rheinland-Pfalz im Bereich Pop und Jazz. Der Reinerlös des Konzertes geht zugunsten der Renovierung des Heidenturms an die Kirchengemeinde. Der Eintritt beträgt zwölf Euro (Kinder frei). Karten gibt es an der Abendkasse oder per Vorbestellung per Mail unter kartenreservierungen@gmx.de.

Ortsgemeinderat Flörsheim-Dalsheim FLÖRSHEIM-DALSHEIM Am Dienstag, 10. Dezember, 19 Uhr, findet im Bürgerhaus der Ortsgemeinde Flörsheim-Dalsheim, Alzeyer Straße 121, die nächste öffentliche und nichtöffentliche Sitzung des Ortsgemeinderates Flörsheim-Dalsheim statt. Auf der Tagesordnung stehen unter

anderem das Bebauungsplanaufstellungsverfahren am Goldberg II, der Jahresabschluss für das Haushaltsjahr 2012, die Neufestsetzung der Hebesätze für die Grundsteuer A und B sowie für die Gewerbesteuer und der Ausbau der B 271-Ortsdurchfahrt Flörsheim-Dalsheim.

Ortsgemeinderat Westhofen WESTHOFEN Die nächste öffentliche und nichtöffentliche Sitzung des Ortsgemeinderates Westhofen findet statt am Mittwoch, 11. Dezember, 18 Uhr, im

Ratssaal des Bürgerhauses. Das Gremium befasst sich unter anderem mit den Bebauungsplänen „An den elf Morgen“ und „Im Kreuztal“.

„Wir laufen für Unicef“ OSTHOFEN Unter diesem Motto drehten am 5. Juli 118 Fünftklässler der IGS Osthofen auf dem Sommerried ihre Runden. Bereits im Vorfeld hatten sie mit Feuereifer nach Sponsoren gesucht, die pro gelaufener Runde einen bestimmten Betrag für die Aktion „Wir laufen für UNICEF“

spendeten. Trotz sommerlicher Temperaturen ließen es sich die Schüler nicht nehmen, sportliche Höchstleistungen zu vollbringen. Insgesamt konnten so 4000 Euro an Unicef übergeben werden, die mit diesen Spenden wiederum verschiedene Schulprojekte in Afrika unterstützen.


Sport 9

Samstag, 07.12.2013 | KW 49

Drei Punkte sind fast schon Pflicht VfR Wormatia Worms ist zu Gast bei Eintracht Frankfurt II / Letztes Spiel vor der Winterpause

Duell der Tabellennachbarn

Von Stefan Lubojansky

HSG Worms trifft auf HSG Rhein-Nahe II

WORMS Die letzte Möglichkeit für den VfR, sich noch in diesem Jahr wichtige drei Punkte zu sichern, besteht am Sonntag. Dann nämlich ist die Truppe von Trainer Hans-Jürgen Boysen im nunmehr zweiten Rückrundenspiel, zu Gast bei der Eintracht Frankfurt II. Zu Saisonauftakt Ende Juli gab es gegen die Hessen, damals noch unter Stefan Emmerling, vor heimischem Publikum ein 1:1 Unentschieden. Die „Zweite“ des Frankfurter Traditionsclubs hat bisher sieben Siege und drei Unentschieden eingefahren, nach der bitteren 0:4-Klatsche vergangenen Sonntag aber die achte Niederlage kassiert. Und dennoch dürfte man in Worms sicherlich neidisch auf deren elften Tabellenrang schielen, rangiert der VfR selbst doch momentan nur einem Abstiegsplatz. Seit Boysens Amtseintritt ist sicherlich eine positive Entwicklung der Mannschaft erkennbar. Die Truppe wirkt frischer, kampfeswilliger und wesentlich selbstbewusster. Auch der Chefcoach attestierte ihr immer wieder Fortschritte. Man stehe in der Abwehr wesentlich kompakter und lasse wenig zu, wenngleich er anmerkte, dass es im Angriff noch hapere. Vielleicht auch der Grund, weswegen die dringend benötigten Siege bislang ausblieben, die aber zwangsläufig her müssen, will man am Ende der Saison nicht in einem sportlichen Desaster enden. Boysen

KURZ NOTIERT

Spitzenspiele für SV 1914 und Pfiffligheim ALZEY-WORMS (hh) Im Fußball auf Kreisebene haben die Klassenleiter für den heutigen Samstag und morgigen Sonntag eine ganze Reihe wichtiger Nachholspiele terminiert. Mit einem recht brisanten Kellerduell und dem Gastspiel des FC Germania Eich im Alzeyer Raum geht‘s am heutigen Samstag in der A-Klasse los. Der Drittletzte TSG Pfeddersheim II empfängt seinen punktgleichen Tabellennachbarn TuS Hochheim. Da sind alle richtig gespannt, die lokalen Vorzeichen erhöhen den Reiz des Treffens zusätzlich. Spannende Partien garantiert Morgen ist dann die Wormser BKlasse mit einigen interessanten Begegnungen an der Reihe. Die beiden führenden Mannschaften müssen sich auswärts auf harte Prüfungen gefasst machen. Inbesondere der Primus TuS Neuhausen sieht sich beim FSV Abenheim einer hohen Hürde gegenüber. Die Platzherren, die gegenüber dem Dritten Dittelsheim/Heßloch mit zwei Spielen hinterherhinken, werden wohl alles versuchen, durch einen Sieg in den unmittelbaren Kampf um die vorderen Plätze zurückzukehren. Allerdings haben die Neuhauser ebenfalls gute Vorsätze. Hart geprüft wird sicherlich auch der „Vize“ Osthofen. Gastgeber TSG Bechtheim konnte zuletzt die Kickers mit 2:1 bezwingen. Und nun wollen die Bechtheimer gleich da weitermachen, wo sie am vergangenen Sonntag aufgehört haben. Doch der FSV wird alles versuchen, auch beim Nachbarn zu bestehen. Fünf Begegnungen in C-Klasse Gleich fünf Begegnungen gibt‘s in der Wormser C-Klasse. Herausragend sind sicherlich die Spiele beim SV 1914 Pfeddersheim und in Pfiffligheim. Die noch ungeschlagenen „Verzehner“ freuen sich auf ein echtes Schlagerspiel, das morgen auf dem Kunstrasen des FT/Alemannia stattfindet. Tabellenführer ASV Nibelungen II, zuletzt beim SV Gimbsheim II mit 1:0 erfolgreich, gibt seine Visitenkarte beim Verfolger ab. Der Ausgang erscheint unterdessen offen.

Wormatias Fangemeinde ist gespalten. Einige sichern der Truppe bedingungslosen Rückhalt zu, andere glauben nur an einen Erfolg, wenn man am Sonntag gegen die Ü 60 der Frankfurter spielen würde und sehen die Mannschaft in der kommenden Saison schon im Lokalderby gegen den Oberligisten TSG Pfeddersheim. Archivfoto: Rudolf Uhrig

kommentierte diesbezüglich nach dem letzten, bereits zehnten, Remis gegen die Kicker aus Offenbach ebenfalls: „Unentschieden und Niederlagen bringen uns momentan eben nicht weiter.“Unterdessen zeigt sich Wormatias Fangemeinde auf Facebook durchaus gespalten. Einige sichern der Truppe bedingungslosen Rückhalt zu, andere wiederum, gerade mit Blick auf die bevorstehende Partie, glauben nur an einen Erfolg, wenn man gegen die Ü 60 der Frankfurter spielen würde, und sehen die Mannschaft in der kommenden Saison schon im Lokalderby gegen den Oberligisten TSG Pfeddersheim. Eines ist aber klar: Noch ist die Spielzeit nicht zu Ende, und man wird sehen, wer am Schluss über dem Strich steht. Eine weitere Hoffnung besteht zudem: Viel schlechter kann es nämlich nicht werden, und eine jede Serie, ob positiver oder negativer Natur, reißt, in der Regel, irgendwann einmal. Warum sollte der Knoten nun nicht etwa gegen die Frankfurter platzen, denn dann könnte sich die Truppe mit einem Sieg in zweierlei Hinsicht Gutes tun: Zum einen der wichtige, sportliche Erfolg, und zum anderen der moralische Aufschwung, mit dem man sich sicherlich die vorweihnachtliche Zeit etwas versüßen könnte. Ein Dreier ist deshalb Pflicht. Anpfiff der Begegnung ist am Sonntag um 14 Uhr im Frankfurter Volksbank Stadion. Alla Wormatia!

Von Florian Stenner WORMS „Das wird bestimmt nicht einfach“, sagt Hans-Karl Böhnert, Trainer der HSG Worms, im Hinblick auf die anstehende Aufgabe am Sonntag. Das Duell der Wormser in heimischer Halle gegen die HSG Rhein-Nahe II ist das Spitzenspiel der Rheinhessenliga, denn es treffen zwei Mannschaften aufeinander, die momentan ganz vorne in der Tabelle mitmischen. Worms ist als Tabellendritter samt Heimrecht leicht im Vorteil gegen den Tabellenvierten und gleichzeitig Rheinhessenliga-Neuling, Aufsteiger Bingen. Die Gäste haben sich ohne große Orientierungsprobleme von Anfang an im oberen Bereich der Tabelle festgesetzt, schlugen dabei sogar die TG Osthofen. „Trotzdem gehen wir mit genügend Selbstbewusstsein in dieses Spiel, denn wir haben doch zu Hause gegen immer stärker spielende TGOler nur einen Punkt abgeben müssen.“, so Böhnert siegessicher. Viel mehr machen dem Trainer auch einige Tage nach dem umstrittenen Auswärtsspiel in Sobernheim die dortigen Umstände zu schaffen. Er fragt sich: „Wieso sind aus-

gerechnet bei uns innerhalb der letzten zwei Jahre insgesamt fünf Mal keine Schiedsrichter gekommen?“ Optimistischer dagegen stimmt Böhnert die derzeitige Kadersituation. Mit Bernd Ströning kehrt eine Säule in der HSG-Verteidigung zurück, nur hinter Christian August, der am Dienstag nicht trainieren konnte, steht ein Fragezeichen. Bereits vor dem Spitzenspiel in der NikolausDörr-Halle kündigte der Trainer an, dass er die eigene Abwehr etwas umstellen werde, „um sich auf die Stärken von Rhein-Nahe einzustellen.“ Denn für Böhnert ist klar: „Der Grundstock zum Erfolg wird wieder einmal die Abwehr bilden. Auf der Gegenseite werden wir uns auf eine bewegliche, aggressive Abwehr einstellen müssen.“ Demzufolge fordert der Trainer in Angriff hohes Tempo und ständigen Druck auf die Binger Verteidigung, um die Nikolaus-Dörr-Halle weiterhin zur Festung zu machen. „Wie in den letzten Partien hoffen wir wieder auf eine zahlreiche Unterstützung von unseren Fans. Denn Die Gäste werden mit Sicherheit alles daran setzen uns ein Bein zu stellen und damit nach Punkten an uns vorbei zu ziehen.“

TGO-Coach Herbert erwartet Trotzreaktion

Erfolge für Badminton-Spieler

Osthofen trifft auf HSG Zotzenheim / Spielwiederholung gegen SG Saulheim vom Tisch

Verbandsmeisterschaften beim 1. BC Worms

Von Stefan Lubojansky OSTHOFEN Noch zwei Spiele hat die TG Osthofen in diesem Jahr zu absolvieren, bevor es erst einmal bis Mitte Januar in die Weihnachtsferien geht. Die erste Begegnung findet am Sonntag statt. Dann erwartet die Truppe von Trainer Frank Herbert in der Wonnegauhalle die HSG Zotzenheim/ St. Johann/ Sprendlingen. Das Team aus dem Landkreis Mainz-Bingen rangiert derzeit in der Tabelle nach zwei Siegen, einem Unentschieden und fünf Niederlagen auf dem zehnten Platz. Auf dem Papier scheint dies jedenfalls eine klare Sache für die Wonnegauer zu werden, zudem könnte die Mannschaft nach der letzten Pleite, diesmal mit dem Heimvorteil, wichtige zwei Punkte mitnehmen. Herbert warnte jedoch vor allzu großer Euphorie. Die anstehende Begegnung werde kein Selbstläufer. „Zotzenheim befindet sich momentan im Aufwärtstrend, weswegen wir sehr konzentriert arbeiten müssen.“ Zudem verfüge die HSG mit Heiko Götzmann im linken Rückraum über einen Toptorschützen der Rheinhessenliga.

Orintas Klimavicius (2. von rechts) setzt sich am Kreis durch. Es sind Szenen wie diese, die TGO-Coach Frank Herbert gegen die HSG Zotzenheim/St. Johann/Sprendlingen häufiger sehen will. Archivfoto: Rudolf Uhrig Die bittere Niederlage vergangenes Wochenende gegen den Spitzenreiter SG Saulheim sei jedenfalls weitestgehend abgearbeitet, obwohl diese sehr dennoch sehr tief sitze, gestand Herbert ein. Zur Erinnerung: Die TGO hatte den Tabellenführer an den Rand einer Niederlage gekämpft, ehe im zweiten Durchgang durch überhäufte,

individuelle Fehler, aber auch bedingt durch äußerst fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen, das Duell knapp zugunsten der SG endete. Im Anschluss der Partie hatte Herbert angekündigt, Einspruch gegen das Spielergebnis zu legen, was gleichbedeutend mit einer Wiederholung der Begegnung gewesen wäre. „Der Einspruch wird

nach Rücksprache mit unserem Schiedsrichterexperten Ralph Müller aber nicht aufrecht erhalten“, stellte der TGO-Coach nun klar. Dennoch erwarte er von seiner Mannschaft eine Art Trotzreaktion als Antwort auf die Pleite. „Sowohl im Spiel, als auch im Training muss von einigen mehr kommen.“ Noch immer hat Herbert an dem Abgang von Julius Liebisch zu knabbern, der den Verein im Sommer zu Saisonende hin verlassen hatte, und der personell noch nicht wieder kompensiert sei. Nach wie vor fehle dem Angriffsspiel die Durchschlagskraft, auch das schnelle Umschalten habe bislang noch nicht das Format der vorangegangen Spielzeit. Mit Blick auf die bevorstehende Partie dürfe man nicht so fahrlässig mit freien Bällen umgehen, und das Überzahlspiel müsse wieder, wie im Lokalderby gegen die HSG Worms, optimiert werden. Personelle Veränderungen seien daher kategorisch nicht ausgeschlossen. Apropos Personal: Eric Popple befindet sich wieder im Training, dafür aber ist Manuel Pfaff zu Wochenanfang erkrankt. Anpfiff der Partie gegen Zotzenheim ist am Sonntag um 18 Uhr.

Kampfkünstler zeigen ihr Können

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Wettkämpfer aus Worms treten bei 16. interner Tamo-Meisterschaft an WORMS Am Samstag, 28. November, wetteiferten im TamoInstitut Wettkämpfer aus Bonn, Bad Honnef, Mannheim und Worms bei der 16. Internen Meisterschaft in Kung Fu um Pokale und Medaillen. Die interne Meisterschaft des Tamos gibt den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu zeigen, was Sie im Jahresablauf gelernt haben. Gleichzeitig kann man bei der Tamo-Im erste Wettkampfluft schnuppern und auch einmal die verschiedenen Kategorien zum Beispiel Formen mit und ohne Waffen sowie Freestyle sehen. Je nach Alter und Wissensstand präsentierten die Kinder traditionelle Kung-Fu-Formen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Oft hatte das Kampfgericht keine einfache Aufgabe und viele Entscheidungen fielen äusserst knapp aus. Bei den Formen der Kinder errangen den ersten Platz: Leon Schäck, Sina Geffert, Justin Borlinhaus, Matthieu Darnault, Leon Scherer sowie bei den Partnerformen Sina Geffert und Justin Borlin-

haus; Magdalena Dörr und Hannah David und Felina Gross und Gloria Golena. Im Kampf siegte Ferdinand Gmeiner. Bei den Erwachsenen sicherten sich Sophia Sader, Patrick Römer und Laura Kotzur sowie Leon Schäck (Waffen) die vorderen Plätze. Bei der „Eltern und Kind Form“ konnten Marius Krause und Sandra Krause den Pokal heimholen. Mit besonderer Spannung wurden die Entscheidungen für den „Publikumsliebling 2013“ und für den Ehrenpokal der Schule den „Grand Champion 2013“ erwartet. In der Kategorie Publikumsliebling kämpften die erstplatzierten Kinder mit vollem Einsatz um die Stimmen des Publikums. Die meisten Zuschauerstimmen erhielt letztendlich Sina Geffert, die sich damit den Title „Publikumslieblings 2013“ sicherte. Auch in der Kategorie „Grand Champion“ fiel die Entscheidung knapp aus. Hier konnte sich in diesem Jahr Sophia Sader mit ihrer actiongeladenen Form durchsetzen.

Stolz präsentieren die erfolgreichen Sportlerinnen ihre Pokale. Foto: Privat

Brianna Duff musste sich nur der späteren Turniersiegerin geschlagen geben und erreichte einen beachtlichen zweiten Platz. Foto: Rudolf Uhrig

Von Florian Stenner WORMS Zwei Tage, unzählige spannende Duelle und ganz viel Spaß: Das gab es bei den diesjährigen BRP-Verbandsmeisterschaften für Schüler-Einzel, Senioren 019 Einzel, Doppel und Mixed in der Sporthalle des Wormser Bildungszentrums zu sehen. Bereits um 10 Uhr am Morgen öffneten die Ausrichter vom 1. BC Worms die Hallentore und das bunt gemischte Badmintonvolk strömte in Scharen herein, um die Qualifikationen für die Südwestdeutschen Meisterschaften auszuspielen. Im Jugendbereich (Altersklasse U11-U15) gingen Vereinsspieler aus dem gesamten Verbandsgebiet Rheinhessen-Pfalz an den Start, so auch die Lokalmatadore Franziska Richter, Jonas Zägel (beide U15) sowie David Brodhäcker (U13). Entsprechend des starken Teilnehmerfelds gab es schon bei den Jüngsten packende Duelle zu sehen. Trotz starker Konkurrenz erreichten alle drei eine respektable Platzierung im Mittelfeld der Tabelle. Einen Platz auf dem Siegertreppchen belegte dagegen Madlena Wentzel in der Altersklasse U11. Ihrem flotten Badminton-Spielstil konnte nur die spätere Turniersiegerrin aus Baumholder das Wasser reichen. Ebenfalls nur der späteren Siegerin unterlegen war Brianna Duff in der selben Altersklasse. Sie erkämpfte sich im letzten Spiel den entscheidenden Sieg und erreichte damit Platz zwei. Außerhalb der Tore von Worms erzielten die beiden Nachwuchstalente Duff und Wentzel sogar noch

größere Erfolge, wie der Verein stolz bekannt gab. Denn das am selben Wochenende stattfindende Doppel- und Mixedturnier in Kaiserslautern brachte dem 1. BC Worms gleich zwei Verbandsmeistertitel ein. Das Mädchendoppel des BCW errang ebenso die Meisterschaft, wie auch Brianna Duff mit ihrem Mixed-Partner Janis Augustin aus Pirmasens. Vorstandsbeauftrage Gabi Fischer sprach in einer Pressemitteilung von einer „tollen Billanz“ für die Wormser. In der Nibelungenstadt ging es jedoch auch am Sonntag weiter hoch her in Sachen Badminton. Denn die Seniorinnen 019 des BCW hatten viele Erfolge zu verzeichnen. In einem auch dort hochklassig besetzten Teilnehmerfeld spielten unter anderem die beiden Neu-Wormserinnen Mareike Krügle (ehemals 1. BC Siegen) und Neuling Natascha Funder. So belegte Krügle postwendend einen respektablen siebten Platz, da sie zwei der vier Duelle für sich entscheiden konnte. Die jüngsten Erfolge während des unterhaltsamen Turniers des 1.BC Worms gibt dem Wormser Badminton, das bereits auf eine erfolgreiche Vereinshistorie zurückblicken kann, weiter auftrieb: „Wir werden auch in Zukunft weiter vor neue Herausforderungen gestellt sein, denn die Ausbildung des Nachwuchses und des Spielerkaders rund um die Vereinsverantwortlichen wir weiterhin anspruchsvoll bleiben. Unsere talentierten und motivierten Sportler brauchen weitere Förderung und Ziele, um sich zu verbessern.“, so Fischer.


10 Worms / Region

Samstag, 07.12.2013 | KW 49

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Timescafe, bigFM und RPR1. feiern mit Gästen und Hörern ins Jahr 2014 Silvester-Special VII bei Löhr Automobile: Auf zwei Floors wird das Neueste von House bis Electro geboten / Mit Shuttle-Service Von Jens Kowalski WORMS Nach den besinnlichen

Dr. Benjamin Weigert referierte im Kamingespräch der Fachhochschule Worms über das Jahresgutachten des Sachverständigenrates zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands. Foto: Rudolf Uhrig

„Sicherheitsanker in Europa“

Dr. Benjamin Weigert referiert in der FH über die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands Von Michaela Hellmann WORMS Die Themen des zweiten Kamingesprächs in der Fachhochschule Worms waren Mindestlohn, Sozial- und Energiepolitik. Vorgestellt wurde das Jahresgutachten des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung von Dr. Benjamin Weigert. Der Sachverständigenrat, bestehend aus fünf Wirtschaftsprofessoren, ist ein gesetzliches Gremium mit dem Auftrag, einmal im Jahr ein Gutachten über die gegenwärtige und zukünftige Wirtschaft abzugeben und so die Politik vor potenziellen Gefahren zu warnen sowie Ratschläge zu erteilen. Generalsekretär Weigert stand dem Sachverständigenrat während der Entstehung des Gutachtens mit seiner fachlichen Expertise zur Seite.

Da das erste Kamingespräch im letzten Jahr großen Anklang gefunden hatte, veranstaltete FHProfessor Dr. Henning Kehr in diesem Jahr ein weiteres und hofft, eine neue Tradition geschaffen zu haben.Zu den Kamingesprächen waren Vertreter der lokalen Wirtschaft gekommen, um sich über die neusten Entwicklungen zu informieren und die Ergebnisse des Gutachtens zu verbreiten. „Deutschland ist zur Zeit der Sicherheitsanker in Europa, das es wirtschaftlich sehr stark ist“, bemerkt Weigert zu Beginn seines Vortrags über die gesamt europäische Situation. „Doch leider gehen die geplanten Maßnahmen in die falsche Richtung.“ Deshalb trage das diesjährige Gutachten den Titel „Gegen eine rückwärtsgewandte Wirtschaftspolitik“, erklärte der Referent.

sicherung (GRV) besteht aktuell eine gut finanzierte Lage, sodass der Sachverständigenrat die Empfehlung abgibt, die Möglichkeit der Beitragssenkung zu nutzen. Die finanzielle Nachhaltigkeit ist bis 2030 gesichert, aber nur wenn bestehende Regelungen wie die Rente mit 67 beibehalten werden sowie im Bundestagswahlkampf angekündigte Leistungsausweitungen wie die Aufstockung niedriger Renten oder rentenrechtliche Besserstellung von Müttern nicht durchgeführt werden. Damit die GVR langfristig stabil bleibt, sollte das Renteneintrittsalter ab 2029 weiter ansteigen. Im Anschluss an den Vortrag nutzten die Vertreter von Unternehmen die Möglichkeit, mit dem Experten über die angesprochenen Themen und Probleme zu diskutieren.

Ein schwerwiegendes Problem für die kommende Regierung wird der demografische Wandel sein, der spätestens ab 2020 zuschlägt. Momentan kann diese Problematik noch durch eine hohe Zuwanderung ausgeglichen werden, doch in fünf bis zehn Jahren werden tiefgreifende Reformen notwendig sein. Der Arbeitsmarkt entwickelt sich derzeitig gut: bei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen ist einen erheblichen Anstieg zu verzeichnen, was außerdem für volle Sozialkassen sorgt. Die Einführung eines Mindestlohns betrachtet der Sachverständigenrat als grundsätzlich falsch, da er viele Beschäftigungsverhältnisse gefährden würde, und sich mit einer Höhe von 8,50 Euro im internationalen Vergleich sehr hoch darstellt. Bei der Gesetzlichen Rentenver-

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Tagen folgt für viele die Suche nach der besten Partylocation für die Silvesternacht. Gemeinsam mit dem Timescafe bieten bigFM und RPR1. am Dienstag, 31. Dezember mit dem „Silvester Special VII“ das Beste zum Feiern und Tanzen ins neue Jahr: Bei Löhr Automobile (Mainzer Straße 86) in Worms wird auf zwei Floors das Neuste von House bis Electro und von Chartshits bis 80er Sounds geboten. „bigFM Party Night – Lieben. Fühlen. Leben.“ Die Party zur gleichnamigen Radioshow kommt nach Worms und feiert im VW-Pavillion bei Löhr Automobile ins neue Jahr. Die bigFM Party Night Residents DJ Chilly E und DJ U-Neek machen zusammen diese Nacht zur heißesten Elektro-, Hip-Hop und House-Party Deutschlands.

Etwas weniger elektronisch, dafür mindestens genauso heiß, geht es im AUDI-Pavillon bei der RPR1. Partyliner zu: RPR1.DJ Hardy und Andy Schmidt aus Mallorca legen von Ü30, über Chartsbreaker bis hin zu Rock Classics alles auf, was die Tanzflächen füllt. Für Essen und Getränke ist gesorgt. Partyliner vor Timescafe Diesmal wird zudem ein besonderer Shuttle-Service angeboten. Ein Partyliner mit cooler Musik und Vorglühgetränken bringt Besucher aus Worms, Frankenthal und Lampertheim zu dem Silvesterspecial. Alternativ kann man es sich im Wormser Timescafe (Ludwigsplatz 1) mit Speisen und Getränken in aller Ruhe gut gehen lassen, bevor der Partyliner von dort ab 22.30 Uhr vor der Tür steht. Die Küche im Timescafe ist an diesem Abend von 20 bis 23.30 Uhr geöffnet. Weitere Ab-

fahrzeiten des Partyliners sind in Worms: Um 20 Uhr am Bahnhof Pfeddersheim und um 20.10 Uhr in Leiselheim an der Diesterweg Schule, wobei der Party-Bus dann gegen 20.30 Uhr bei der Silvesterparty bei Löhr-Automobile eintreffen wird. Der „Franken-Liner“ startet um 20.45 Uhr am Hauptbahnhof Frankenthal und hält um 21 Uhr am Globus Parkplatz in Bobenheim-Roxheim und um 21.10 in der Karl-Marx-Siedlung, die Ankunft bei Löhr Automobile ist um 21.20 Uhr. Der „LampertLiner“ fährt um 21.40 Uhr am Lampertheimer Hauptbahnhof ab, macht einen Stopp um 22 Uhr in Bürstadt am Beethovenplatz und wird um 22.20 Uhr bei der Party sein. Karten kosten im Vorverkauf 17 Euro, an der Abendkasse 21 Euro. Der Vorverkauf findet statt in allen Timescafes (Worms, Mannheim und Viernheim) und im Autohaus Löhr in Worms.

Vielfalt der Weihnachtskrippen Ab heute Ausstellung im Hasch-Masch-Saaltheater in Bobenheim BOBENHEIM-ROXHEIM Vielfältig sind die Weihnachtskrippen, die Ingeborg Brand und Dr. Hermann Feise in der Bobenheimer Krippenausstellung im Hasch-Masch-Saaltheater zusammengetragen haben. In einer Zusammenarbeit zwischen dem Theaterkreis Bobenheim 1975 und der katholischen Pfarrgemeinde St. Laurentius wurden 25 große Krippen und viele kleine Krippen aus BobenheimRoxheim und von befreundeten Krippenbaumeistern in der Pfalz, dem Rheinland und der Eifel zusammengetragen. Die meisten Krippen in der Ausstellung sind sonst nie auf Ausstellungen zu

Foto: Privat

sehen. Für Besucher offen ist die Ausstellung vom 6. bis 22. Dezember, jeden Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr. „Es ist uns gelungen eine sehr schöne Sammlung von Krippen zusammenzustellen. So konnten wir einige Bobenheimer Bürger gewinnen, die ihre - oft alten Familienkrippen zur Verfügung

stellten. Dazu kommen neue Krippen von Mitgliedern der Klüsserather Krippenfreunde,“ berichtet Hermann Feise, „ein besonders schönes Exemplar ist die orientalische Kastenkrippe von Ferdi Saßmann, die wir für unsere Ausstellung leihen konnten. Dieser Krippenkünstler aus der Eifel hat eine ganz besonders eindrückliche Art, die Geschichte der Heiligen Nacht darzustellen.“ Es gibt in der Ausstellung Krippen im heimatlichen und in orientalischen Stil. Ein besonderes Ausstellungsstück ist die neapolitanische Krippe, die von einem Krippenfreund aus Waldsee zur Verfügung gestellt wurde.


Tipps vom Experten 11

Samstag, 07.12.2013 | KW 49

Der Fußboden für alle Fälle

Fliesen sind besonders strapazierfähig, wenn die Fugen gut verarbeitet sind

Ein Fliesenboden kann auch ein toller Hundespielplatz sein. Gut, dass die Platten einiges aushalten. Fugenmassen mit Perleffekt sorgen dafür, dass auch die Fugen lange schön bleiben. Foto: djd/Knauf Bauprodukte/Corbis

Energiesparen leicht gemacht

(djd/pt). Wo mehrere Personen in einem Haushalt wohnen und Kinder durch die Zimmer toben, ist es wichtig, dass die Raumausstattung so praktisch und alltagstauglich wie möglich ist. Das fängt bereits beim richtigen Bodenbelag an. Teppich beispielsweise zieht schnell Schmutz und Staub an. Fliesen dagegen sind pflegeleicht: Sie sind einfach sauber zu halten und zudem widerstandsfähig gegen Kratzer und andere Belastungen. Auch bei starker Nutzung, wie im Hausflur oder auf anderen hoch frequentierten Laufwegen, bleiben Fliesen lange schön. Familien sollten also schon bei der Planung der Wohnräume oder im Rahmen einer anstehenden Renovierung auf die richtige Ausstattung des Bodens achten. Im Trend liegen derzeit Platten aus nicht saugendem Feinsteinzeug oder Naturstein. Großformatige Fliesen sind leichter zu reinigen als kleine Mosaikmodelle, da weniger Fugenfläche entsteht und der Dreck sich nicht so leicht auf der Oberfläche festsetzen kann.

und Co. öffnen, damit die Wärme durch die Fenster ins Haus gelangt und so die Heizung unterstützt - und rechtzeitig vor Anbruch der Dunkelheit sollte man den Fensterschmuck herunterziehen, um die Heizenergie nicht über die Glasflächen nach außen entweichen zu lassen. „Selbst moderne Isolierfenster sind für bis zu 50 Prozent der Wärmeverluste eines Gebäudes verantwortlich“, erläutert Eduard Vigodski. Was Farben und Muster angeht, entscheidet allein der eigene Geschmack. Gardinen sowie der Wärmeschutz lassen sich heu-

te farblich genau aufeinander abstimmen. „Gefragt sind insbesondere warme, freundliche Farben. An großen Glasflächen, etwa im Wohnzimmer, lassen sich zudem mit flexiblen Schiebegardinen besondere Akzente setzen“, so Vigodski weiter. Viele Anregungen und Gestaltungsbeispiele gibt es beispielsweise unter www.jaloucity.de. Jedes Element, so Eduard Vigodski, sollte exakt passend für das jeweilige Fenster angefertigt werden - bereits schmale Ränder an den Seiten können sonst dazu führen, dass doch wieder Heizenergie entweicht.

INFOS (djd). Für keramische Bodenfliesen im Innen- und Außenbereich eignet sich die Knauf „Flexfuge schnell“. Für große Fugenbreiten, beispielsweise bei Bruchplatten aus Naturstein, ist „Flex-Fugenbreit“ die richtige Wahl. Für alle keramischen Wandfliesen kommt „Deco-Flexfuge“ in 17 verschiedenen Farben zum Einsatz. Marmor, Granit und nicht kratzfeste Natursteine dagegen benötigen eine sehr feine Fugenmasse wie die „Marmor- und Granit-Flexfuge“. Alle Knauf-Flexfugenmassen verfügen über den wasser- und schmutzabweisenden Perleffekt.

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shion“ für die Fenster. „Damit über die Glasflächen nicht unnötig Wärme entweichen kann, sollte man sie mit Rollläden ausstatten“, empfiehlt Eduard Vigodski von JalouCity.de. Zur Auswahl benötige man nur die Typnummer des eigenen Dachfensters, die zumeist im Rahmen zu finden ist.

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kehrte aus Saulheim - hier war die SG III der Gegner - mit einer 30:40-Niederlage zurück. Nun darf man gespannt sein, wie sich beide Teams am vorletzten Spieltag aus der Affäre ziehen. Dem Siebten HSG Worms II darf man gegen den „Hintermann“ Meisenheim durchaus einen Erfolg zutrauen. Osthofen II allerdings sieht sich einer sehr schwierigen Hausaugabe gegenüber: Gegen den Primus HSV Alzey schlüpft der Tabellenletzte sicherlich in die Außenseiterrolle. Auch die beiden Frauen-Teams genießen morgen Heimrecht!

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Rheinhessenliga: TG Osthofen - HSG Zotzenheim/St. Johann/Sprendlingen (Sonntag, 18 Uhr) HSG Worms - HSG RheinNahe Bingen II (Sonntag, 18 Uhr)

Kreisliga: SG Bretzenheim II - TV Eich (Sonntag, 19 Uhr) TG Osthofen III - SF Budenheim III (Sonntag, 19.40 Uhr)

C-Klasse: TV Mörstadt - HSV Alzey III (Samstag, 19.30 Uhr, Rundsporthalle Alzey) FRAUEN

A-Klasse: HSG Worms III - SG Saulheim IV (Sonntag, 12 Uhr) B-Klasse: TV Horchheim - TuS Wörr-

Rheinhessenliga: TG Osthofen - HSV Alzey (Sonntag, 16 Uhr) HSG Worms - SG Bretzenheim III (Sonntag, 16 Uhr)

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(djd). Räume im Dachgeschoss sind besonders urig können im Winter jedoch ungemütlich werden, vor allem wenn das Dach nicht ausreichend gedämmt ist. Die Heizung muss dann auf vollen Touren laufen, um den Raum zu erwärmen. Eine Dämmung sorgt für Abhilfe - ebenso wie die passende „Window Fa-

DIE SPIELE IM ÜBERBLICK

Verbandsliga: HSG Worms II - SSV Meisenheim (Sonntag, 14 Uhr) TG Osthofen II - HSV Alzey

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Altrheinhalle zeigten sich die Gastgeber recht verwundert, denn die „Zweite“ des HSV Sobernheim war nur mit einem Mini-Kader angereist. Anfänglich saß kein einziger Auswechselspieler auf der Gästebank! Nach einer Viertelstunde etwa kamen noch zwei Akteure „angeschlichen“. Die Vorzeichen für einen sicheren Heimsieg sollten sich bestätigen: Schon zur Pause hatte der Kreisliga-Aufsteiger für einen beruhigenden Vorsprung gesorgt.

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Mit geeigneter Fensterdekoration lassen sich Heizkosten senken (djd/pt). In der nasskalten Jahreszeit verlagert sich das Leben wieder in die eigenen vier Wände. Gerne investiert man nun Zeit und Mühe, um die Räume gemütlich einzurichten. Noch besser ist es, wenn die Wohnungsdekoration zugleich einen praktischen Nutzen erfüllt. Zum Beispiel kann man mit der passenden „Window Fashion“ so manchen Euro bei den Heizkosten sparen. Der „Trick“ dabei: Passende Lösungen für die Fenster halten die Wärme im Raum und minimieren so die Energieverluste. Energiesparen fängt schon im Kleinen an, etwa indem man Vorhänge sowie Rollos, Plissees oder Faltstores clever miteinander kombiniert. „Nach Messungen des Fraunhofer-Institut für Bauphysik Stuttgart können die Einsparungen an den Fenstern zwischen sechs und 25 Prozent liegen. Somit macht sich der dekorative Fensterschmuck von selbst bezahlt“, sagt Eduard Vigodski von JalouCity.de. Wichtig dabei sei das richtige Verhalten der Bewohner: An sonnigen Wintertagen sollte man Rollos

Apropos Fugen: Universell einsetzbare Fugenmassen erleichtern dem Heimwerker die Arbeit beim Verlegen. Knauf beispielsweise bietet die „Flex“-Fugenmassen an. Sie passen generell für saugende und

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Wormser Wochenblatt_2013-49_Sa  

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