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SchÜnauer Str. 22 ¡ 67547 Worms ¡ Tel. 0 62 41 -2 05 93 0 ¡ www.wormser-wochenblatt.de ¡ Auflage: 65.771 ¡ Samstag, 23.11.2013 | KW 47 | 29. Jahrgang

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Jazz kann rocken

VfR kann punkten

WORMS Dass Jazz auch mal roh und wild klingen kann, erlebten die Besucher des BlueNite-Konzerts am Montag. Mit dem Zodiak-Trio hatte Organisator Volker Wengert eine Formation nach Worms geholt, die mit einem energiegeladenen Set die GehÜrgänge des Publikums durchpustete und von konventionellen HÜrerwartungen befreite. Seite 6

WORMS Am Sonntag geht es fĂźr den VfR Wormatia in die Landeshauptstadt zur Regionalliga-Partie gegen die „Zweite“ des FSV Mainz 05. Und erneut wartet, nach dem Spiel gegen die SG Sonnenhof GroĂ&#x;aspach, ein weiteres Top-Team der Liga auf Trainer Hans-JĂźrgen Boysens Truppe. Seite 8

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Karlheinz Pfaff mit seiner Ausrßstung. Nur wenige persÜnliche Dinge haben den 51-Jährigen ins Katastrophengebiet begleitet.

Foto: Alexander SchlĂśgel

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Der Wormser ASB-Auslandshelfer Karlheinz Pfaff kĂźmmert sich ab Sonntag um Taifun-Opfer auf den Philippinen Von Sascha Diehl WORMS Es ist ziemlich genau ein Jahr her, dass Karlheinz Pfaff, Auslandshelfer des Arbeiter-SamariterBundes (ASB), von Worms aus in den Nordirak aufgebrochen ist, um dort die Not syrischer FlĂźchtlinge zu lindern, die damals dem blutigen BĂźrgerkrieg in ihrer Heimat entkommen waren. Am Freitag, kurz vor 13 Uhr, machte sich der 51-jährige Dorn-DĂźrkheimer vom Frankfurter Flughafen aus erneut auf den Weg in eine Katastrophenregion. Gemeinsam mit neun Kollegen, darunter auch der Wormser Guido Reiter, wird Pfaff im philippinischen Palo auf der vom Monster-Taifun „Haiyan“ verwĂźsteten Insel Leyte die zahllosen Opfer des Tropensturms in einem „Health Center“ versorgen. FĂźr Pfaff, den seine Freunde nur „Kalle“ nennen, ist der Einsatz in der Katastrophenregion keine neue Erfahrung. Nachdem er 1994 zum ASB gekommen war, hat der Auslandshelfer des ASB fast alle groĂ&#x;en Katastrophen und Kriege des vergangenen Jahrzehnts miterlebt und gewissermaĂ&#x;en auf vier Kontinenten dazu beigetragen, das Leid von Opfern und FlĂźchtlingen zu lindern. Sei es in Sri Lanka, nach dem verheerenden Tsunami, der am zweiten Weihnachtstag 2004 Ăźber SĂźdostasien hereinbrach, auf

Sumatra oder Haiti, nachdem die beiden Inseln von schrecklichen Erdbeben verwĂźstet wurden, oder eben im Nordirak, wo sich der 51-Jährige um zehntausende syrische FlĂźchtlinge gekĂźmmert hat. 250 Patienten pro Tag Entsprechend gelassen präsentierte sich der erfahrene Nothelfer am Donnerstagmorgen im Leiselheimer ASB-Zentrum, beantwortete geduldig die Fragen der Medienvertreter, die wissen wollten, wie es aktuell auf den Philippinen zugeht oder welche Aufgaben auf die Helfer in der Region um die Stadt Tacloban warten. „Unser Vorausteam, das seit einigen Tagen in Palo ist, berichtet, dass auf Leyte unvorstellbares Chaos herrscht und die Menschen unter katastrophalen Bedingungen leben“, sagt Pfaff, der als Technischer Leiter der Ambulanz im Einsatz sein wird. „Das liegt aber nicht an einem Versagen des philippinischen Staates, sondern einfach daran, dass extrem schwierige Bedingungen herrschen“. Beispielsweise sei der Transport von HilfsgĂźtern auf die Insel extrem schwierig, weil die Infrastruktur komplett zerstĂśrt sei. „Man muss sich das so vorstellen“, sagt der 51-Jährige. „Der Sturm hat eine 600 Kilometer breite Schneise der VerwĂźstung hinterlassen, in-

nerhalb der Ăźberhaupt nichts mehr intakt ist“. Im Vergleich zu anderen Katastrophen sei das nahezu einmalig. „Vergleiche mit den Folgen eines Tsunamis passen zum Beispiel Ăźberhaupt nicht, da damals nur KĂźstenregionen betroffen waren und wir die Kombination von Chaos und funktionierender Infrastruktur hatten“.

SPENDENKONTO Arbeiter-Samariter-Bund Stichwort: Taifun Haiyan Spendenkonto: 1888 Bank fĂźr Sozialwirtschaft KĂśln Bankleitzahl: 370 205 00 Spendenhotline: 0800/1114711 oder online unter www.asb.de

Schwieriger HilfsgĂźter-Transport Deswegen hoffen Pfaff und seine Kollegen, dass die 55 Tonnen HilfsgĂźter der Aktion Deutschland hilft, die am Freitag mit einer LufthansaMaschine von Frankfurt aus zunächst nach Manila und von dort auf die Philippinen gebracht werden sollten, ohne Zwischenfälle in Tacloban ankommen. Nur dann kĂśnnen die Auslandshelfer, die am frĂźhen Sonntagmorgen philippinischer Zeit in Palo eintreffen wollen, wie geplant ab Sonntagnachmittag die ersten Patienten behandeln. Zugute kommt den ASB-Helfern dabei, dass sie sozusagen in ein fertiges medizinisches Camp im Zentrum der 65.000-EinwohnerStadt einziehen kĂśnnen. „Wir werden die Ambulanz der belgischen Organisation B-Fast Ăźbernehmen“, berichtet Pfaff. „Die Helfer aus Belgien haben, direkt nachdem Haiyan bei Tacloban und Palo auf Land getroffen war, Soforthilfe fĂźr ver-

letzte Personen geleistet, Verletzte operiert, KnochenbrĂźche gerichtet oder Amputationen durchgefĂźhrt“. FĂźr die ASB’ler bedeutet das, dass sie unter anderem die Nachsorge Ăźbernehmen und Verbände wechseln mĂźssen.

Gleichwohl gibt es neben den schockierenden Bildern und schlimmen Nachrichten aus der Katastrophenregion auch Lichtblicke, die Pfaff hoffnungsvoll stimmen. „Wir haben gehĂśrt, dass beispielsweise die Wasserleitungen grĂśĂ&#x;tenteils noch intakt sind, so dass die Menschen Zugang zu sauberem Wasser haben und es deswegen aktuell noch wenige Durchfallerkrankungen gibt“.

PROSPEKTE Mit dieser Ausgabe werden folgende Prospekte in Teilbereichen mitverteilt:

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Lichtblicke im Chaos „Ansonsten“, schildert Pfaff die Details des Einsatzes, „geht es darum Atemwegserkrankungen zu behandeln und zu verhindern, dass Infektionen ausbrechen“. Konkret heiĂ&#x;t das, dass die Helfer aus Deutschland auch Massenimpfungen gegen Tetanus oder Masern durchfĂźhren werden. „Wir werden einfach versuchen, so viele Menschen wie mĂśglich zu behandeln“, meint Pfaff, der angesichts von 30.000 Menschen, die in Palo medizinische Hilfe benĂśtigen, mit mindestens 250 Behandlungen pro Tag rechnet.

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Letzte Runde im Streit um „Haus am Dom“? Städtische AusschĂźsse beraten am 4. Dezember Ăśffentlich Ăźber umstrittenes Gemeindehaus WORMS Nachdem die Domgemeinde ihre ursprĂźnglichen und in der BevĂślkerung umstrittenen Pläne fĂźr ein „Haus am Dom“ grundlegend Ăźberarbeiten lieĂ&#x;, scheinen sich nach der Präsentation des Neuentwurfes die Wogen weitgehend geglättet zu haben. Im Raum steht auf kommunalpolitischer Seite noch ein Antrag der

Ratsfraktion FWG-Bßrgerforum, in dem die Aufstellung eines Bebauungsplans fßr den Dombezirk und der Beschluss einer Veränderungssperre gefordert werden. Der Stadtrat hatte diesen Antrag zunächst in den Bauausschuss verwiesen. Mit dem Antrag und damit zusammenhängend auch mit dem Neuentwurf fßr ein „Haus am

Dom“ beschäftigen sich nun am Mittwoch, 4. Dezember, 18 Uhr die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses sowie des Bauausschusses in gemeinsamer Sitzung im Ratssaal des Rathauses. „Dabei werden wir die bisherige Transparenz, Offenheit und BĂźrgerbeteiligung weiter fortsetzen“, betont OberbĂźrgermeister Michael

Kissel. Zu dieser Üffentlichen Sitzung habe er neben Vertretern der Domgemeinde und Architekt Prof. Dr. JÜrg Springer auch die Sprecherin der Bßrgerinitiative, Christine Grßnewald, eingeladen, so Michael Kissel. Da mit interessierten Bßrgern gerechnet wird, stehen im Foyer vor dem Ratssaal zusätzliche Sitzgelegenheiten zur Verfßgung.

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Samstag, 23.11.2013 | KW 47

„Diese Kombination ist einmalig“ Informatik-Studentin Corine Stephanie Yomi Petnji mit DAAD-Preis ausgezeichnet Von Florian Stenner WORMS „Studium+Kind+Job =DAAD-Preis 2013“: Diese einfache Formel war der Anlass, in den Räumen der FH Worms eine junge Frau aus Kamerun mit einem angesehenen Preis auszuzeichnen. Der Preis des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD) 2013 ging nämlich in diesem Jahr an Corine Stephanie Yomi Petnji, Informatik-Studentin an der FH Worms. Die Vergabe einer Urkunde und eines Preisgelds in Höhe von 1.000 Euro ging damit an eine junge Frau, die der Jury durch ihr soziales Engagement und ihre guten studentischen Leistungen aufgefallen war. Lob für Preisträgerin Annette Mayer-Möbius von der FH Worms lobte die Preisträgerin bei der Übergabe: „Wir sind sehr stolz auf sie. Sie hat einen Sohn von drei Jahren, arbeitet 20 Stunden die Woche, ist ehrenamtlich aktiv und schreibt gute Noten. Es gab insgesamt 14 Bewerber, aber diese Kombination war einmalig.“ Nachdem Petnji im Jahre 2000 nach Deutschland kam, machte sie zunächst ihren Bachelor in Maschinenbau an der FH Bingen. Dreizehn Jahre später, wo der Master-Abschluss in Informatik

im Sommersemester 2014 bevorsteht, blickt ihr Vater, der extra zur Preisverleihung aus Kamerun anreise, stolz auf die Erfolge seiner Tochter zurück: „Ich bin stolz, dass sie nominiert wurde und dann sogar ausgewählt wurde.“ Unterstützung für Waisen Die Siegerin selbst erklärte auf die Frage hin, wie sich denn dies alles vereinen lasse: „Gelernt habe ich zum Beispiel dann, wenn mein Sohn eingeschlafen ist. Und die Gabe Leute zu pushen und zu coachen habe ich auch schnell bemerkt.“ Und auch ihre Zukunftsplanung hat Petnji bereits weit vorangetrieben. Das Preisgeld werde zwar für „Spaß und den Sohn“ verwendet, doch nach dem Master-Abschluss hat die Mutter, Studentin und Nachhilfelehrerin für überforderte Mitstudenten bereits das nächste Ziel klar vor Augen: „Ich möchte auf jeden Fall meinen Doktor in einer deutschen Firma machen.“ Aber auch ehrenamtlich möchte sie weiter aktiv bleiben. Sie sagte: „Ich würde gerne eine NonProfit-Organisation in Kamerun eröffnen um Leute dort zu untersützen.“ Bereits heute sendet sie regelmäßig ihr übrig gebliebenes Gehalt nach Afrika, um für Witwen und Waisen finanziell unter die Arme zu greifen.

KURZ NOTIERT

BI „Kein Haus am Dom“ informiert WORMS Die Bürgerinitiative (BI) „Kein Haus am Dom“ präsentiert sich am heutigen Samstag, 23. November, wieder mit einem Informationsstand in der Wilhelm-Leuschner-Straße, Ecke Rathenaustraße. Von 11 bis 13 Uhr stehen Mitglieder der Bürgerinitiative Wormser

Bürgern mit Informationen Rede und Antwort und beantworten Fragen der Bürger zum geplanten Gemeindehaus. Mit der Aktion will die BI ihrer Forderung nach der Erhaltung des Dompanoramas, also des freien Blicks auf den Dom Nachdruck verleihen.

Auf dem Wormser Hauptfriedhof wurde an die Toten beider Weltkriege und die Opfer des Nationalsozialismus erinnert.

Stille Erinnerung an Kriegsopfer

Zentrale Gedenkveranstaltung anlässlich des Volkstrauertags auf dem Friedhof Hochheimer Höhe Von Florian Stenner WORMS Am Sonntagmorgen fand anlässlich des diesjährigen Volkstrauertags in der Kapelle des Hauptfriedhofs Hochheimer Höhe eine Feierstunde statt. Zu Beginn des offiziellen Teils begrüßte der Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel (SPD) die Besucher, ehe im Anschluss Monsignore Manfred Simone eine Ansprache hielt. Am Volks-

trauertag wird in Deutschland jedes Jahr der Toten beider Weltkriege und der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Doch der Feiertag, der seit 1952 abgehalten wird und zu den sogenannten „Stillen Tagen“ gehört, erinnert an Kriegsopfer aller Nationen gleichermaßen, was ebenfalls in den Reden der beiden Männer Erwähnung fand. Weiterhin wurden Gewalttaten aller Art verurteilt, an die dun-

kelsten Stunden der Wormser Historie zurückerinnert und zur Andacht aufgerufen. Stadt legt Kranz nieder Dementsprechend gesunken und berührt verhielten sich die zahlreich erschienenen Gäste, die sich in einem langen Tross auf in Richtung Ehrendenkmal machten. An vorderster Stelle wurde ein Kranz der Stadt Worms ge-

tragen, welcher mit Blumen in den Farben der Nibelungenstadt verziert war. Unzählige weitere Kränze, mit Blumen in den verschiedensten Farben bestückt, zierten auch den Rest der langen Menschenschlange, die sich auf dem Hauptfriedhof gebildet hatte. Nachdem die Totenehrung samt Kranzniederlegung am Ehrendenkmal erfolgte, legte OB Kissel außerdem eine Gedenkminu-

Video: Haus am Dom immer noch in der Kritik

WORMS Die Grünabfallkompostanlage (GAKA) des Entsorgungs- und Baubetriebes (ebwo) an der B9 bleibt in den Wintermonaten ab heute samstags geschlossen. Die Wormser Bürgerinnen und Bürger können an Werktagen zu den üblichen Öffnungszeiten Laub und Grünabfälle entsorgen oder den angegliederten Abfallwirtschaftshof der GAKA nutzen. Ab 5. April ist die GAKA samstags wieder geöffnet.

Sehen Sie unser Video zum Haus am Dom auf www.wormser-wochenblatt.de oder scannen Sie diesen QR-Code:

Gesprächskreis „Pflegeauszeit“ vember, bietet der Pflegestützpunkt Worms den Gesprächskreis Pflegeauszeit für pflegende Angehörige mit dem Schwerpunkt „Abschalten vom Pflegealltag, Erfahrungsaustausch und Entspannungsverfahren“ an. Das Treffen findet jeden vierten Dienstag im

WORMS Christel Kirsch, die schon seit vielen Jahren das Projekt „Leben“ des Brustzentrums unterstützt, veranstaltet im November einen Basar im Klinikum, im Haupteingangsbereich neben den Patienten-Aufzügen. Termine sind Dienstag, 26. November,

und Donnerstag, 28. November, jeweils von 14 bis 18 Uhr. Der Reinerlös ist für betroffene Patienten bestimmt. Angeboten werden unter andrem kreative Geschenkund Deko-Ideen, hausgemachte Gelees, Marmeladen und selbst hergestellte Essige.

Vortrag „Sturz und Fraktur im Alter“ WORMS Am Dienstag, 26. November, 17 Uhr, lädt das Agaplesion Hochstift (Willy-Brandt-Ring 13 bis 15) im Konferenzraum zu einer öffentlichen Info-Veranstaltung rund um das Thema „Sturz und Fraktur im Alter“ ein. Dr. Hansjörg Werner, kommissarischer Chefarzt der Abteilung für „Innere Medizin und Geriatrie“, berichtet über die verschiedenen Ursachen von Stürzen im Alter und das Thema der Sturzkrankheit. Im Anschluss

Sonderkollekte für Taifun-Opfer

Monat zwischen 14.30 Uhr und 15.30 Uhr statt im Sozialzentrum des Caritas- Senioren- und Pflegezentrums des Burkhardhauses (Berggartenstraße3). Die Veranstaltung ist kostenfrei. Infos sind erhältlich unter Telefon 06241/2004125 oder per E-Mail unter beko@caritas-worms.de.

Basar im Klinikum

daran informiert Dr. Cornelia Deckwerth, Chefärztin der Abteilung für „Unfallchirurgie und Orthopädie“, über Besonderheiten der Knochenbrüche im Alter und moderne Behandlungsmöglichkeiten. Der Physiotherapeut Wolfgang Siegle erklärt, was im Rahmen der Physiotherapie beachtet werden sollte und wie man Stürzen vorbeugen kann. Im Anschluss stehen die Experten für Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

te am Feld der Alliierten sowie am Denkmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Wormser Juden ein. Musikalisch begleitete die Feierstunde traditionell der evangelische Posaunenchor Pfiffligheim unter der Leitung von Georg Eschenfeld. Neben der Veranstaltung auf der Hauptfriedhof fanden noch zahlreiche weitere Feierstunden in Worms und der gesamten Bundesrepublik statt.

Kompostanlage samstags dicht

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WORMS Am Dienstag, 26. No-

Foto: Rudolf Uhrig

Noch an der Unfallstelle kümmerten sich Sanitäter sowie ein Notarzt um die 57 Jahre alte Frau aus Worms, die sich bei dem Unfall im WEP schwere Verletzungen, darunter ein Oberschenkelhalsbruch sowie eine Knöchelfraktur, zugezogen hat. Nachdem die Rettungskräfte die Fußgängerin an der Unfallstelle medizinisch versorgt hatten, wurde die Verletzte zur weiteren Behandlung ins Wormser Klinikum gebracht. Foto: Baumgärtner

Fußgängerin schwer verletzt 57-jährige Wormserin erleidet bei Verkehrsunfall im WEP mehrere Knochenbrüche Von Sascha Diehl WORMS Eine 57-Jährige Wormserin ist am frühen Donnerstagabend bei einem Verkehrsunfall im WEP schwer verletzt worden. Die Frau wollte gegen 17.30 Uhr aus Richtung Media Markt zu Fuß die Straße in Richtung McDonalds überqueren, als sie von dem Wagen einer 56 Jahre alten Frau aus Worms erfasst wurde, zu Boden stürzte und sich dabei mehrere Knochenbrüche zuzog. Nach Angaben von Polizeisprecher Markus Winter erlitt die 57-Jährige unter anderem einen

Bruch des Oberschenkelhalses sowie eine Knöchelfraktur. Die Verletzte wurde von mehreren Sanitätern sowie einem Notarzt noch an der Unfallstelle medizinisch versorgt und zur weiteren Behandlung ins Wormser Klinikum gebracht. Über den aktuellen Zustand der Frau oder darüber, ob sie auf dem Weg der Besserung ist, war der Polizei am Freitagmorgen noch nichts bekannt. Klarheit herrscht bei den Beamten unterdessen in der Frage, wie der Unfall zustande gekommen ist, beziehungsweise wer ihn

verursacht hat. „Wir gehen davon aus, dass die 56-jährige Autofahrerin die Fußgängerin in der Dunkelheit beim Linksabbiegen von der Parkplatzdurchfahrt auf die Hauptparkplatzdurchfahrtstraße in Richtung Klosterstraße übersehen und mit ihrem Wagen erfasst hat“, so Winter. Zweiter Unfall wenig später An dem französischen Kleinwagen der Autofahrerin entstand bei dem Zusammenstoß laut Polizei kein erkennbarer Sachschaden.

Zum Glück nur Sachschaden in Höhe von 1.800 Euro entstand wenig später bei einem weiteren Verkehrsunfall auf dem WEP-Gelände. Im Kreuzungsbereich von zwei Parkplatzfahrspuren prallten gegen 18 Uhr zwei Fahrzeuge zusammen. Da auf den WEP-Parkplätzen keine Vorfahrtsregeln gelten, hätten beide Fahrzeugführer gegenseitige Rücksicht walten lassen müssen. Dies ergibt sich laut Polizei aus der Straßenverkehrsordnung und erfordert von jedem Autofahrer, auf dem Parkplatz in Schrittgeschwindigkeit und jederzeit bremsbereit zu fahren.

WORMS Am heutigen Samstag, 23., und morgigen Sonntag, 24. November, wird in den Gottesdiensten in den Pfarreien Dom St. Peter und St. Martin eine Sonderkollekte für die Opfer des Taifuns Haiyan durchgeführt. Hilfsorganisationen gehen derzeit von tausenden Toten aus. Über vier Millionen Menschen benötigen dringend Hilfe. Die gesammelten Gelder werden über das Hilfswerk Caritas International direkt in die Notgebiete und zu den Einsatzkräften vor Ort weitergeleitet. Spenden können auch überwiesen werden: Katholische Kirche Dom St. Peter, Konto 21 254 bei der Sparkasse Worms-Alzey-Ried, BLZ 553 500 10. Gerne wird eine Spendenbescheinigung ausgestellt, bitte unbedingt die Anschrift beim Verwendungszweck vermerken.

Vortrag zu Karl Marx WORMS Am Montag 25. November, lädt der CVJM um 20 Uhr im Haus der Kirche, Seminariumsgasse 4, ein zum Vortrag „Karl Marx: Kapitalismuskritik, die heute noch relevant ist“. Referent ist Pfarrer Dr. Achim Müller. Der Eintritt ist frei.


Worms 3

Samstag, 23.11.2013 | KW 47

Zum Geburtstag ein Geschenk

Rheinische Küche • Abwechslungsreiche Braukunst Entspannte Atmosphäre an der Rheinpromenade

Minister Schweitzer sagt auf 125-Jahr-Feier des Klinikums Worms Unterstützung für Mutter-Kind-Zentrum zu

Ab November bis einschl. Februar Mo. + Di. Ruhetag

Gefüllter Schweinebraten mit Rotkraut Gebratenes Fischfilet auf Nudeln Geflügelgeschnetzeltes mit Reis Gefüllte Zucchini auf Tomatenragout Gemüseeintopf

Von Joachim Bonath WORMS Wäre das Stadtkrankenhaus eine alte Dame, so würde man ihr jugendliches Aussehen und ihre aktuelle Einstellung zu modernen Fragen bewundern. So oder so ähnlich mag es der eine oder andere der zahlreichen Gäste empfunden haben, die sich trotz strömendem Regen im Foyer des Wormsers eingefunden hatten, um im Mozartsaal 125 Jahre kommunales Krankenhaus gebührend zu feiern. Hier war zunächst Small talk angesagt, Erinnerungen an das alte Krankenhaus wurden ausgetauscht unter jenen Gästen, die zu Stadtkrankenhauszeiten kommunalpolitisch oder wirtschaftlich Verantwortung trugen. Die elektronischen Bilder, die der Beamer im Foyer an die Wand wirft, ließen die Geschichte des Krankenhauses aufleben, bevor Gerd Obenauer, Pressesprecher des Klinikums, zur akademischen Feier in den Mozartsaal bat. Oberbürgermeister Michael Kissel war es vorbehalten, die erste Festrede zum Jubiläum zu halten. Sein Rückblick reichte bis in das Jahr 1885. Die Stadt zählte etwa 20000 Einwohner zu jener Zeit, die in die Geschichte der Stadt „als die Begründung des neuen Worms“ vor allem ab dem Jahr 1888 Eingang fand. Wilhelm Küchler war zu dieser Zeit Oberbürgermeister der Stadt. In seine Amtszeit fiel neben anderen Großbauten auch der Bau des Krankenhauses in der Mainzer Straße (1888) mit damals 130 bis 150 Betten, geplant von Stadtbaumeister Karl Hofmann. Professor Lothar Heidenhain, der das Haus bis 1925 führte, ist es zu verdanken, dass im Jahr 1913 eine separate Innere Klinik eingerichtet wurde, der Professor Dr. Josef Meinertz bis zum Jahre 1943 dann als Direktor des Hauses vorstand.

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genommen wurde. Auch interessant: 1982 waren 592 Vollzeitkräfte beschäftigt bei einem Umsatz des Hauses von – umgerechnet – rund 23 Millionen Euro – die aktuellen Zahlen weisen 1000 Vollzeitstellen und einen Umsatz von über 80 Millionen Euro, erwirtschaftet mit elf Fachabteilungen mit insgesamt 555 Betten, aus. Wünsche hatte das Stadtoberhaupt an Alexander Schweitzer, Staatsminister im Gesundheitsministerium Rheinland-Pfalz, natürlich auch: Die Anerkennung der Neurologie als Hauptfachabteilung sowie Gespräche über die Landeszuschüsse zur

Erweiterung der Kinderklinik für ein Mutter-Kind-Zentrum mit direkter Anbindung der Neugeborenen-Abteilung an die Kreißsäle. Äußerte sich der Gesundheitsminister zum ersten Wunsch eher zurückhaltend, so sicherte er die Unterstützung des Landes für das 30 Millionen Euro-Projekt zu. Unterstützung für MutterKind-Zentrum in Aussicht Geschäftsführer Friedrich Haas verwies, wie seine beiden Vorredner auch darauf, dass es keineswegs selbstverständlich sei, dass das Krankenhaus in kom-

munaler Verantwortung geblieben ist, und belegte dies mit eindrucksvollen Zahlen: Bei einer Investitionssumme von nahezu 75 Millionen Euro in den letzten 14 Jahren „haben wir 40 Millionen mit Eigenmitteln selbst getragen beziehungsweise erwirtschaftet“, sagte er unter Beifall. Die akademische Feier wurde mit Rückschauen und Ausblicken von Professor Dr. Thomas Hitschold, ärztlicher Direktor des Klinikums, und Pflegedirektorin Brigitte Ahrens-Frieß bereichert; danach konnten sich die geladenen Gäste am wohlverdienten Buffet laben und die Musik von „Take Five“ genießen.

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Hilfe für Taifun-Opfer Ein Tag der Begegnung „Human Aid“ ruft zur Hilfe auf

Ditib- und Lukasgemeinde tauschen sich über religiöse Themen aus

Von Florian Stenner

Von Florian Stenner

WORMS Tag für Tag gehen die schrecklichen Bilder von den Folgen des verheerenden Taifuns auf den Philippinen um die Welt: In diesen schweren Zeiten ist das Land auf jegliche Hilfe angewiesen. Deshalb hat es sich der Wormser Verein „human aid“, der sich die Hilfe bei internationalen Notständen auf die Fahnen geschrieben hat, dazu entschlossen, die Not auf den Philippinen durch ihren Einsatz ein wenig zu lindern. Bereits 2010 ergriff der Wormser Verein nach der Flutkatastrophe in Pakistan die Initiative und mobilisierte enorme Geld- und Sachspenden. Die Wormser Bürger zeigten damals große Spendenbereitschaft. Darauf hofft Dieter Denschlag auch in diesem Fall wieder. Spontan versammelte er zu diesem Zweck in seinem Immobilienbüro Vertreter aus Politik, Wirtschaft und die gesamte Regionalpresse, um Hilfe auf allen Ebenen zu mobilisieren. Seine Beweggründe, die Denschlag zuvor bereits ausführlich erläutert hatte, fasste er außerdem auf einem Plakat zusammen: „Menschlichkeit“, „Elend“ und „Verantwortung“ waren die Schlagworte, die er herausgriff, ehe er seinen Wunsch zum Ausdruck brachte: „Helfen Sie bitte mit einer Geldspende den Menschen auf den Philippinen. Ein Transport an Kleidung wie damals in Pakistan würde leider zu teuer werden. Deshalb unterstützen Sie die Aktion, wir versprechen Ihnen, dass wir jeden Cent auf die Philippinen bringen.“ In Zusammenarbeit mit „allianzmission“ vom Bund freier evangelischer Gemeinden in Deutschland will Denschlag durch die Geldspenden Katastrophenhilfe vor Ort leisten. Das Geld werde an „Kinder und die ärmsten der Armen fließen“, versprach Den-

WORMS Was passiert mit ei-

Dieter Denschlag will dafür sorgen, dass die Spenden direkt an die Betroffenen gelangt. Foto: Schlögel schlag. Außerdem kündigte er bereits an, dass er sich Anfang nächsten Jahres selbst ein Bild vor Ort verschaffen wolle. In dieser Woche machten sich bereits Mitarbeiterinnen der AllianzMission auf den Weg nach Cebu, um mit anderen Organisationen abzusprechen, welche Hilfsmaßnahmen angegangen werden können. Danach geht die Reise weiter nach Bingawan. Und auch auf die Hilfe der Stadt kann sich Denschlag verlassen. Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek sprach auch in Namen von OB Kissel, der in einem Schreiben ebenfalls seine Unterstützung zusprach: „Als ich von der Idee gehört hatte, war ich sofort Feuer und Flamme dafür. Ich denke ich spreche in Namen der Stadt und des Oberbürgermeisters, wenn ich sage, dass Sie unsere volle Unterstützung erhalten.“

nem Menschen nach dem Tod? Wie wird ein Verstorbener bestattet? Mit diesen Fragen beschäftigten sich am Samstag die evangelische Lukasgemeinde und die Ditib-Gemeinde Worms während des gemeinsamen Familientags, der unter dem Motto „Alles vorbei oder erst der Beginn?“ stand. Mit dieser Veranstaltung wollten die Gemeinden eine Begegnungs- und Austauschplattform für Familien aller Zusammensetzungen und Religionen schaffen, um gemeinsam über das schwierige Thema Tod zu sprechen. Nachdem sich die Mitglieder beider Gemeinden bereits am frühen Morgen im Vorraum der Lukaskirche beim gemeinsamen Frühstück für den Tag stärkten, ging es anschließend für die Gruppe in Richtung Hochheimer Friedhof, wo sie die Themen Tod

und Bestattungskultur vor Ort behandelten. Nach und während dieser Erkundung der Örtlichkeiten fand ein reger Austausch über die Gemeinsamkeiten, aber vor allem die Unterschiede der beiden Religionen statt. In gemischten Gruppen wurden die verschiedenen Sektoren des Hauptfriedhofs besichtigt und die unterschiedlichen Bestattungskulturen besprochen. Auch Fotomaterial wurde gesammelt, was am Ende des Tages noch Verwendung finden sollte. Bei der finalen Meinungsrunde lobte eine Teilnehmerin das Projekt zur Förderung des interkulturellen Austauschs: „Durch den Besuch des Friedshofs beispielsweise kann man die andere Kultur näher kennen lernen und auch besser verstehen.“ Eine weitere Gelegenheit zu vertiefenden Gesprächen war das gemeinsame türkische Mittagessen, ehe die Räumlichkeiten der Ditib-Gemeinde samt Moschee

besichtigt wurden. Vor der Meinungsrunde und einem abschließenden gemeinsamen Gebet nutzte die Gruppe den Mittag, um das auf dem Friedhof Erlebte in kreativer Form zu verarbeiten. Unter der Leitung von Gemeindepädagogin Patricia Meurer und Ditib-Kirchenvorstand Rüstü Tunc sowie dem ersten Vorsitzenden der Ditib-Gemeinde, Metin Irez, erarbeiteten die Gemeinden gemeinsam eine kleine Bildpräsentation zum Thema Bestattungsformen auf dem Hauptfriedhof. Nach diesem langen Tag waren sich dann alle einig: Ein solches Projekt sollte auch in Zukunft noch einmal stattfinden, nur thematisch wolle man sich beispielsweise „lieber dem Thema Hochzeit widmen“, wie jemand in der Abschlussrunde bemerkte. Patricia Meurer beschloss den Tag mit der Erkenntnis, dass der Familientag „eine völlig neue Perspektive“ geöffnet habe.

FEIERN SIE MIT! 30. NOVEMBER 2013

AB 13 UHR DAS WORMSER KULTURZENTRUM Programm 13.00 Uhr

Vorstellung des Heimatjahrbuchs 2014 mit anschließender Talkrunde

16.00 Uhr

Lesung spannender Kurzgeschichten aus dem Heimatjahrbuch

17.00 Uhr

Rheinhessische Sagen, Mundart und Wein

18.15 Uhr

Schauspieler Christof Wackernagel liest »Geschichten aus Mali« Freuen Sie sich außerdem auf Musik mit Clara Manuela Ramos am Nachmittag, einer Präsentation der schönsten Fotos aus unserem Titel »Der Nibelungensteig« und eine tolle Verlosung!

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Der Umgang mit dem Tod war einer der Aspekte des gemeinsam von der muslimischen DitibGemeinde un dder evangelischen Lukasgemeinde veranstaltetenFamilientags. Auf dem Programm stand unter anderem eine Besichtigung des Hochheimer Friedhofs. Foto: Rudolf Uhrig

Eintritt frei!

13.00 Uhr

Glasmalerei für Kinder mit dem Nibelungenmuseum

14.30 Uhr

Die Macher unserer Kinder-Hörspiel-CDs »Die Würmchen von Worms« und »Paul und Pantoffel« präsentieren ihre Geschichten

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4 Worms

Samstag, 23.11.2013 | KW 47

„Dem E-Govenment gehört die Zukunft“

KURZ NOTIERT

Kurs zum Hauswirtschafter

Regionalkonferenz „Wirtschaft trifft

WORMS Einen 15-monatigen Lehrgang zur staatlich geprüften Hauswirtschafterin oder zum staatlich geprüften Hauswirtschafter bietet die Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Haushaltsführungskräfte des Deutschen Evangelischen Frauenbundes im Landesverband Rheinland Pfalz an. Die Erwachsenenbildungsmaßnahme findet berufsbegleitend an zwei Abenden pro Woche statt und bietet qualifizierten Personen auch ohne bisherigen Berufsabschluss die Möglichkeit, durch fachlich gezielte Vorbereitung die staatliche Prüfung zum Hauswirtschafter oder zur Hauswirtschafterin abzulegen. Der Kursbeginn ist für das erste Quartal 2014 vorgesehen. Ein Informationsgespräch zum Lehrgang findet heute um 15 Uhr im Gemeindehaus der Magnusgemeinde (Hochstraße 6a, Zugang Kindergarten) statt.

Bibliotheken geschlossen WORMS Am heutigen Samstag, 23. November bleiben die Stadtbibliothek und die Öffentlichen Büchereien im Haus zur Münze wegen dringender Systemarbeiten an der EDV geschlossen. Da die Arbeiten erst am Sonntag, 24. November beendet sein werden, ist in dieser Zeit auch der Internetzugang vom heimischen PC zum Online-Katalog, zum Fernleihe-Portal sowie zur „Onleihe“ leider nicht möglich. Am Montag, 25. November, werden wieder alle Dienste wie gewohnt zur Verfügung stehen und die Bibliotheken zu den üblichen Zeiten geöffnet sein.

After-Work-Party ausverkauft WORMS Wie die Kultur- und Veranstaltungs GmbH mitteilt, ist die vierte After-Work-Party, die am 5. Dezember im Wormser Tagungszentrum stattfindet, ausverkauft. Bereits eine halbe Stunde nach Vorverkaufsbeginn seien alle Tickets vergriffen gewesen.

Verwaltung“ im „Wormser“ / 200 Teilnehmer Von Margit Knab WORMS „Verwaltungsvereinfa-

Auch an das Projekt „Clowns helfen heilen“ wurde gedacht, bei dem die Initiatorin Astrid Haag der Kinderstation des Klinikums Worms sowie Seniorenheimen Besuche abstattet und dort mit lustigen Einlagen die kleinen und großen Patienten zum Lachen bringt. Foto: Alexander Schlögel

18.519 Euro für den guten Zweck Erlös des Herbstmarktes der Wormser Frauenverbände kommt Wormser Projekten zugute Von Michaela Hellmann WORMS 18.519 Euro lautet die stolze Summe des Erlöses aus dem diesjährigen Herbstmarkt der Wormser Frauenverbände am 26. und 27. Oktober. „Das sind genau 3.199 Euro mehr als im letzten Jahr“, freute sich Annelie Büssow, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Wormser Frauenverbände, über das großartige Ergebnis. Wie jedes Jahr versammelten sich Vertreter der Vereine sowie der Organisationen und Projekte im Rathaus, um die Spenden zu übergeben beziehungsweise in Empfang zu nehmen. Parallel zum Allerheiligenmarkt sowie zum Mantelsonntag waren die Frauenverbände in diesem Jahr zum zwölften Mal mit ihren Holzbuden auf dem Obermarkt

INFOS Folgende Vereine und Verbände haben ihren Erlös für karitative, kulturelle und soziale Projekte gespendet: Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen; Aramäische Frauengruppe; AWO Mitte; CDU Senioren Union; Deutsches Rotes Kreuz; Türkisch-Islamisch Union der Anstalt für Religion (DITIB);

Evangelische Frauenhilfe; Fördervereins Frauenhaus; Frauen in Aktion - Stadtmission; Frauengruppe St. Amandus; Frauenselbsthilfegruppe nach Krebs; Katholischer Deutscher Frauenbund; LandFrauen; Lions Club; Meisterinnen der Hauswirtschaft; Russisch-Deutscher Kulturverein; Stillgruppe; Wormser Hausfrauenverein.

vertreten. 18 Frauengruppen der unterschiedlichsten Vereine und Verbände verkauften an insgesamt 16 Ständen ihre selbst gestrickten Schals und Mützen, Weihnachtsdekorationen, selbst genähte Taschen sowie natürlich auch allerlei Leckereien wie Marmeladen, Crêpes oder Chutneys.

„Die Leute kaufen nur dann, wenn ihnen etwas gefällt und die Qualität gut ist“, erläutert Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek. „Die Wormser gehen gezielt dorthin, weil sie wissen, dass sie dort tolle Sachen bekommen und außerdem noch etwas Gutes tun.“

Einige Vereine splitteten ihre Beträge und bedachten mehrere Organisationen mit Geldgeschenken. Die Spenden kamen erneut karitativen und sozialen Projekten beziehungsweise Einrichtungen zugute, unter anderem dem Umweltgarten, dem Warbede-Frauenzentrum und der Lebenshilfe. Auch an das Projekt „Clowns helfen heilen“ wurde gedacht, bei dem die Initiatorin Astrid Haag der Kinderstation des Klinikums Worms sowie Seniorenheimen Besuche abstattet und dort mit lustigen Einlagen die kleinen und großen Patienten zum Lachen bringt. Freuen konnten sich außerdem die Spiel- und Lernstuben in der Boosstraße und im Nordend, die mit dem Geld Ausflüge für die teilnehmenden Kinder und ihren Familien planen.

chung mit Hilfe digitaler Technik und länderübergreifend“ hatte sich die Regionalkonferenz „Wirtschaft trifft Verwaltung“ zum Motto gesetzt. Rund 200 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung, dazu auch 40 Studierende der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, waren der Einladung der Metropolregion Rhein-Neckar dazu ins „Wormser“ gefolgt. Bei dieser Tagung wurde in einem Kooperationsvertrag zwischen der Dualen Hochschule in Mannheim und der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH eine engere Zusammenarbeit besiegelt. „Angesichts der zunehmenden Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft finden Informations- und Kommunikationstechnologien immer stärkeren Einzug in die öffentliche Verwaltung“ begründete der Geschäftsführer der Metropolregion, Wolf-Rainer Lowack das Zusammengehen. Mit dieser Kooperation werde die große Chance eröffnet, angehende Fachkräfte während ihres Studiums mit den Herausforderungen des E-Governments und einer modernen Verwaltung vertraut zu machen, begründete er die Vertragsunterzeichnung. Mehr Service für die Bürger In Einzelvorträgen, in einer Talkrunde und im persönlichen Gespräch mit Vertretern auf dem „Projektmarktplatz: E-Government zum Anfassen“ wurde

am Beispiel der Metropolregion Rhein-Neckar aufgezeigt, wie Vernetzung und der sinnvolle Einsatz von IT dazu beitragen können, Verwaltungsvorgänge kundenfreundlicher, einfacher, schneller und kostengünstiger zu gestalten. Dokumente online beantragen Im Zuge der regionalen Bemühungen, qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland für die Unternehmen der Region zu gewinnen, setzt man sich verstärkt für den Bürokratieabbau beim Einreiseverfahren ein. Weitere Projekte sind die einheitliche Behördennummer 115 oder das regionale Portal „verwaltungsdurchklick.de“, mit dessen Hilfe man auch in Worms, sofern man einen neuen Personalausweis „nPa“ besitzt, Aufenthaltsbescheinigungen, Führungszeugnisse, standesamtliche Urkunden und anderes mehr beantragen kann. Dem E-Government gehört die Zukunft, wurde allenthalben vom Podium herab bestätigt, weil es eine Vereinfachung und Durchführung von Prozessen zur Information, Kommunikation und Transaktion zwischen behördlichen Institutionen bringt. Profitieren werden davon auch Bürger und Unternehmen. Für die Durchsetzung des E-Governments wünschten sich die Teilnehmer der Tagung mehr Unterstützung durch die Politik, ausreichende finanzielle Voraussetzungen und kompetentes Personal, das sowohl technische, als auch soziale Kompetenz hat.

Wormser Unternehmen vorbildlich im Energieeinsparen Elf am EnergieEffizienz-Netzwerk beteiligte Unternehmen von OB Michael Kissel mit Urkunde ausgezeichnet WORMS Vor drei Jahren wurde vom Stadtrat das Klimaschutzund EnergieEffizienz-Konzeptes der Stadt Worms verabschiedet mit dem Ziel, den CO2-Ausstoß in allen Bereichen nachhaltig zu senken. Dabei fällt neben den Wormser Haushalten, den 275 städtischen Liegenschaften und dem Verkehrssektor auch dem Bereich der Wormser Wirtschaft eine bedeutende Rolle zu. Aus diesem Grund haben sich auf Initiative der Stadt Worms im Jahr 2010 elf Unternehmen aus Worms und dem näheren Umfeld zu einem EnergieEffizienzTisch (EE-T) Worms unter der Projektträgerschaft des Modell Hohenlohe e.V. zusammengefunden. Die externe Beratung in den Betrieben erfolgte durch das am Umwelt-Campus Birkenfeld angesiedelte Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS), der Projektablauf und die -ergebnisse wurden vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (Fraunhofer ISI) evaluiert. Das Wormser Unternehmensnetzwerk ist eines von 30 bundesweiten Pilot-Netzwerken mit insgesamt etwa 370 teilnehmenden Unternehmen, das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert und nach dem LEEN-Standard (LEEN = Lernende EnergieEffizienz-Netzwerke) durchgeführt wurde. Zu Beginn der dreijährigen Projektlaufzeit im Jahr 2010 wurde nach einer intensiven Vor-Ort Begehung der Ingenieure des IfaS und des Modell Hohenlohe e.V. für jedes Unternehmen ein Maßnahmenkatalog zur Steigerung der Energieeffizienz sowie zur

BETEILIGTE UNTERNEHMEN Chemische Fabrik Budenheim Evonik Röhm GmbH Procter & Gamble Manufacturing GmbH Schill Malz GmbH & Co. KG Renolit SE – Werk Worms Renolit SE – Werk Frankenthal Röchling Automotive SE & Co. KG Südzucker AG – Werk Offstein EWR AG EWR Netz GmbH Entsorgungs- und Baubetrieb der Stadt Worms – ebwo

Die am EnergieEffizienz-Netzwerk der Stadt Worms beteiligten Unternehmen wurden von Oberbürgermeister Michael Kissel für ihr Engagement ausgezeichnet. Foto: Stadt Worms Senkung der CO2-Emissionen erarbeitet – jedes Unternehmen erhielt einen detaillierten Beratungsbericht nach dem LEENStandard. „Ziele sogar übertroffen“ Ausgehend von dem ermittelten energetischen Einspar-Potential in den einzelnen Unternehmen setzten sich die Teilnehmer ein gemeinsames Einsparziel im Netzwerk von sechs Prozent für

den spezifischen Energiebezug sowie für die CO2-Emissionen. „Wir haben diese Ziele sogar übertroffen“, attestierte Oberbürgermeister Michael Kissel dem EnergieEffizienz-Netzwerk zum Projektabschluss ein erfolgreiches Arbeiten bei der gestrigen Abschlussveranstaltung im Ratssaal des Wormser Rathauses, bei der die teilnehmenden Unternehmen eine von Bundes-Umweltminister Peter Altmeier unterschriebene Urkunde überreicht

bekamen. „Insgesamt wurden durch die bislang umgesetzten Maßnahmen in den elf Unternehmen 8,33 Prozent Energie (Strom und Wärme) und 9,35 Prozent CO2 eingespart (arithmetischer Mittelwert). Die eingesparte Energiemenge bei konstanter Produktion entspricht dem Strom- und Wärmebedarf von über 5.900 Wormser Haushalten. Dadurch wurden 50.760 Tonnen CO2 pro Jahr reduziert, was den

CO2-Emissionen von über 9.000 Haushalten gleichzusetzen ist“, zog Michael Kissel ein positives Fazit, das auch für die gute Zusammenarbeit aller am Projekt beteiligten Akteure spreche. Von einer großen Erfolgsgeschichte, die auch weitergeführt werden soll, sprach Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek. „Dieses Ergebnis stellt ein deutliches Zeichen für die Bereitschaft der Wormser Unternehmen zur Einsparung von Energie und CO2 im Sinne unseres Klimaschutzund EnergieEffizienz-Konzeptes dar“, beglückwünschte HansJoachim Kosubek die anwesenden Unternehmensvertreter zu diesem tollen Ergebnis. Es freue ihn sehr, dass nahezu alle Teilnehmer eine Fortsetzung des EnergieEffizienz-Netzwerks über die Projektzeit hinaus für weitere zwei Jahre außerhalb der Förderung beschlossen hätten. Dies zeige, dass die Unternehmen von der Effektivität der Netzwerkarbeit überzeugt sind und sich noch nicht am Ende des Weges sehen.

Rund 200 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung, dazu auch 40 Studierende der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, waren der Einladung der Metropolregion Rhein-Neckar dazu ins „Wormser“ gefolgt und diskutierten über die Themen Verwaltungsvereinfachung und E-Government. Foto: Alexander Schlögel

Mahnwache in der Fußgängerzone WORMS Seit dem 19. Oktober finden in der Wormser Fußgängerzone Mahnwachen im Gedenken an die Flüchtlinge und Asylsuchenden statt. Am heutigen Samstag, 23.November, 11 Uhr, findet letzte Mahnwache in diesem Jahr in der Fußgängerzone am Römischen Kaiser statt.

Im Anschluss an die Mahnwache findet ein Ökumenisches Mittagsgebet mit dem Leitspruch aus dem Brief an die Hebräer: „Vergesst die Gastfreundschaft nicht, denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt.“ statt. Das Mittagsgebet beginnt um 12.15 Uhr in der Magnuskirche.

„Kreuz-und-Quer-Gottesdienst“ WORMS Die Narnia-Bücher des berühmten Autors C.S. Lewis sind weltbekannt – ebenso die Narnia-Filme. Vor 50 Jahren ist C.S. Lewis gestorben. Das ist für die Stadtmission Worms Anlass, die Narnia-Geschichten neu lebendig werden zu lassen. In einem „Kreuz-und-Quer-Gottesdienst“ am Sonntag, 24. Novem-

ber, 10.30 Uhr in der in der Stadtmission Worms (Wielandstraße 12), geht es um die Filme von C.S. Lewis und das, was hinter seinen Erzählungen steht. Jeder Besucher erhält ein Narnia-Buch geschenkt. Nach dem Gottesdienst sind alle Gäste zu einem Mittagessen in den Gemeinderäumen eingeladen.

Vortrag zum Thema inklusive Schule WORMS Die „AG Bildung“ des „Forums Inklusion“ der Stadt Worms lädt ein zum Vortrag „Die inklusive Schule – Begründung, Konzept, Programmatik“ am Montag, 25. November, um 19 Uhr in der Mensa der PfrimmtalRealschule Plus (Nievergoltstraße 63). Referieren wird Professor

Dr. em. Hans Wocken, Professor für Behinderten- und Integrationspädagogik der Universität Hamburg. Gesponsert wird die Veranstaltung vom Verein „Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen Worms“, von der Pfrimmtal-Realschule Plus sowie der Stadtverwaltung.


Worms / Region 5

Samstag, 23.11.2013 | KW 47

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Essen und trinken, was das Herz begehrt

Schlemmerabend im Edeka-aktivmarkt Röß kommt gut an / Inhaber Wolf Röß spendet an Taifun-Opfer Von Margit Knab PFEDDERSHEIM Na, wo gibt es denn so etwas? Eine Schlemmerparty zwischen SupermarktRegalen? Nur im Edeka-aktivmarkt in Pfeddersheim. Genau 101 glückliche Besitzer einer Einlasskarte nutzten die Gelegenheit, zwischen 20.30 und 23 Uhr zu essen und zu trinken „was das Herz begehrt“. Zwei Tage lang hatten die Mitarbeiter der Fleisch-, Käse- und Fischtheke ein edles Buffet vorbereitet und bestückt mit Köstlichkeiten, die als Basisprodukte alle im Einkaufsmarkt angeboten werden. „Das ist unser Dankeschön an Pfeddersheim und den Zuspruch unserer Kunden, den wir seit August 2010 erfahren haben“, erklärten das Marktinhaberehepaar Susanne und Wolf Röß. Trauben von Menschen hatten sich schon lange vor der Öffnungszeit vor dem Geschäftseingang in der Pfiffligheimer Straße gebildet. Jeder Gast wurde mit einem freundlichen Handschlag und einem Glas Winzersekt begrüßt. „Produkte aus der Region“, diese Strategie des heimischen Angebots im Supermarkt wurde auch an diesem Abend nicht vernachlässigt. Pfeddersheimer Weine, vorzugsweise Rieslinge, perlten im Glas und waren die passenden Begleiter für Variationen von Fisch, Käse,

Einen Abend nach Herzenslust schlemmen konnten 101 Kunden des Edeka-aktivmarktes Röß in Pfeddersheim. Fleisch und Obst. Von Krabbenspießen und Vitello Tonnato, über Forellen- und Lachsmousse in Minischiffchen aus Blätterteig, Antipasti und Oliven im Speckmantel konnte man sich hindurchschlemmen. Mit einer köstlichen Kürbiscremesuppe oder frisch geschmolzenem Raclette wurde hinübergeleitet zu den Hauptgerichten: Gefüllte Braten nach Wahl, Butterspätzle, Salate - einschließlich Dressingauswahl,

ließ sich die Partygesellschaft schmecken, samt Wein, Bier und alkoholfreien Getränken. Wer das Glück hatte, einen der begehrten Plätze an Tischen zwischen den Verkaufsregalen zu ergattern, setzte sich fest und genoss. Auch die wohlschmeckenden Desserts aus verschiedener Mousse, wobei die Dreierlei-Bratäpfel und die Maronencreme geschmacklich brillierten. Essen und Trinken soviel man wollte und auf was man

besondere Lust hatte - die Gäste waren begeistert: „Total lecker“, „Herausragende Qualität“ und „So edel hatte ich mir das Buffet nicht vorgestellt“ waren nur einige der Wertungen, die man vom Schlemmerpublikum einfangen konnte. „Solch eine großartige Veranstaltung schreit nach Wiederholung“ meinte Heinz Gradinger und ließ sich sein „Steak Number One“ vom CharolaisRind auf der Zunge zergehen.

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Autohaus Greiss Karosserie- und Lackierzentrum: Fairer und preiswerter Rundum-Service DITTELSHEIM-HESSLOCH (kow) Gut 35 Jahre Erfahrung – auf einen so langen Zeitraum kann AutoGreiss zurückblicken. Doch wer das Karosserie- und Lackierzentrum „Am Sportplatz 6“ in Dittelsheim-Hessloch besucht, der ahnt davon zunächst einmal nichts: Trotz der langen Jahre, in denen der Betrieb schon für seine Kunden da ist, ist bei AutoGreiss nichts veraltet. Hochmodern ist die technische Ausstattung. Und seit letztem Jahr ist eine Erweiterung hinzugekommen, der Umbau der benachbarten, ehemaligen Sporthalle. Seither kann das neunköpfige Team in Dittelsheim Kundenwünsche noch effizienter und schneller erfüllen. Mitarbeiter und Maschinen sind auf dem neuestem Stand. Und das gilt für die Bereiche Karosserieinstandsetzung, Lackierarbeiten und

Fahrzeugvermessung ebenso wie für Kunststoff-Reparaturen und „Smart Repair“, also Techniken für kleinere Ausbesserungen am Fahrzeug. Der seit 1979 in der Region fest verankerte Familienbetrieb, zu dem auch ein Standort in Westhofen, an der Wittgeshohl 13 gehört, wo alle übrigen Reparaturen am Auto vorgenommen werden, hat ein klares Ziel: Kundenzufriedenheit. Und was das für die tägliche Arbeit bedeutet, kann Inhaber und Geschäftsführer Hans-Peter Greiss ganz konkret benennen: „Für uns heißt das, jeden Auftrag gewissenhaft entgegenzunehmen, kostengünstige Alternativen zu suchen, hochwertige Arbeiten zu leisten und erstklassige Produkte anzubieten – und das alles zu einem akzeptablen Preis!“

Auch Mitarbeiter David Sachwatkin arbeitet im Lackierzentrum Greiss nach dem Grundsatz: Hinterher soll es wieder wie neu aussehen. Foto: kow

ßen und die Abschnitte 2 und 3 (Weinbrennerstraße bis Pfiffligheim) im Frühjahr 2014 auszubauen. Der LBM Worms hatte während der Bauausführung des ersten Abschnittes das Bauverfahren geändert und konnte damit zwei Wochen Bauzeit einsparen Durch die kürzere Bauzeit wurde der zweite Bauabschnitt am 11. November vorgezogen. Ziel ist es, die Zeit der Vollsperrung durch paralleles Bauen insgesamt zu verkürzen. Im Verlauf der Arbeiten hat sich gezeigt, dass der Untergrund stärker befestigt werden muss.

Ein- bis Zweifamilienhäuser

Osthofen: Wfl. 133 m², Kpr. € 229.000,Pfiffligheim: Wfl. 253 m², Kpr. € 520.000,-

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Hamm: Wfl. 270 m², Kpr. € 195.000,„Gut sein – besser werden“, heißt der Leitsatz im AutohausGreiss, dessen Karosserie- und Lackierzentrum „Am Sportplatz 6“ in Dittelsheim-Hessloch ansässig ist. Foto: Privat Ob Beulen, Verformungen bis hin zum Teileaustausch, AutoGreiss sorgt mit seiner Erfahrung für die beste Qualität. Wo andere nur noch austauschen können, setzt AutoGreiss noch instand. Mit speziellen Werkzeugen werden Verformungen im Blech oder Aluminium wieder so hergestellt, als sei Nichts gewesen. So verfügt AutoGreiss beispielsweise auch über die neue Generation von Farbtonmessgeräten von Standox, „Genius IQ“. Damit kann sogar die Grobheit der Effektpigmente gemessen werden, was die digitale Farbtonmessung noch treffsicherer und effizienter macht. Übrigens können nicht nur Fahrzeuge bei AutoGreiss lackiert werden. Mancher Kunde hat durch das Lackierzentrum auch schon der alten Küche oder einem Schrank neuen Glanz verleihen können. „Wir arbeiten immer

im Interesse unserer Kunden“, fasst Hans-Peter Greiss zusammen. „Fundament unseres Erfolges ist unser Anspruch, Kunden immer fair, zuvorkommend und allumfassend zu betreuen“. „Auch Unfallschäden an Kunststoffteilen, wie zum Beispiel der Stoßstange, können meist durch eine kostengünstige Reparatur durchgeführt werden“, erklärt Hans-Peter Greiss. Wie gut und sauber gearbeitet wird, und dass das Auto nach beseitigten Unfallschäden wie neu aussehen kann, das ist übrigens auch in dem dreimal jährlich erscheinendem „GreissBlatt“ dokumentiert: Darin bekommen Leser regelmäßig die Neuerungen im Unternehmen vorgestellt und erhalten wertvolle Tipps. In der vorletzten Ausgabe belegt auch ein eindrucksvolles Vorher-Nachher Beispiel anhand von Fotos die hohe Qualität der Arbeit.

Durch den Mehraufwand und die zusätzlichen Arbeiten verschiebt sich der Zeitplan für den zweiten Bauabschnitt um zusätzlich ein bis zwei Wochen. „Wir sind von der Situation etwas überrascht worden“, stellte Bernhard Knoop, der Leiter der Landesbetriebes Mobilität Worms fest. Die zusätzlichen witterungsabhängigen Asphaltarbeiten müssen jetzt neu ein getaktet werden. Das bedeutet, dass die Asphaltarbeiten im ersten Bauabschnitt vorgezogen werden und danach im zweiten asphaltiert wird.

„Wir hoffen das Wetter spielt weiter mit“, so Knoop und bittet für die neue Situation um Verständnis. „Ziel ist es nach wie vor, den ersten und zweiten Bauabschnitt bis Weihnachten abzuschließen“. Im kommenden Jahr soll der dritte Bauabschnitt bis Pfiffligheim nach Fertigstellung des ersten und zweiten Bauabschnitts folgen. Da sich Behinderungen im Verkehrsablauf nicht vermeiden lassen, werden die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Maßnahme gebeten.

RHEINDÜRKHEIM Der Männergesangverein 1862 „Sängerbund“ Rheindürkheim gedenkt am Totensonntag, 24. November, 15 Uhr, seinen verstorbenen Mit-

gliedern sowie den verstorbenen Rheindürkheimer Bürgern in diesem Jahr. Die Gedenkveranstaltung findet in der Trauerhalle auf dem Friedhof statt.

Gedenkfeier

Ortsbeirat tagt

HOCHHEIM Der MGV Hochheim lädt Mitglieder, Freunde und Angehörige ein, an der zentralen Gedenkfeier für die im Kirchenjahr verstorbenen Mitglieder teilzunehmen. Die Gedenkfeier findet am Totensonntag, 24. November, in der Aussegnungshalle des Hauptfriedhofes statt und beginnt um 11.45 Uhr. Der Chor wird die Gedenkfeier musikalisch mitgestalten.

LEISELHEIM Am Dienstag, 26. November, findet um 19.30 Uhr die öffentliche Sitzung des Ortsbeirates Leiselheim im Sitzungsraum der Ortsverwaltung statt. Auf der Tagesordnung steht unter anderem ein Antrag der CDUFraktion, der die Schaffung von anonymen und teilanonymen Bestattungmöglichkeiten auf dem Leiselheimer Friedhof zum Gegenstand hat.

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Durch paralleles Bauen soll Vollsperrung der B 47 in Pfeddersheim verkürzt werden November läuft auch der zweite Bauabschnitt zur Erneuerung der B 47 in Worms Pfeddersheim zwischen Frankenthaler Straße und Weinbrennerstraße. Die Arbeiten, die ursprünglich erst im kommenden Jahr durchgeführt werden sollten, wurden wegen des guten Baufortschritts im ersten Bauabschnitt parallel zum ersten vorgezogen. Ursprünglich war geplant, den ersten Bauabschnitt (Zellertalstraße zwischen Heppenheimer Weg und Frankenthaler Straße) bis Weihnachten abzuschlie-

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Zweiter Bauabschnitt dauert noch an PFEDDERSHEIM Seit dem 11.

Angedacht sei es, solch eine Party zu wiederholen, meinte EdekaChef Wolf Röß und gab außerdem bekannt, dass er, bei aller Völlerei an diesem Abend, nicht die Taifun-Opfer auf den Philippinen vergessen habe. „Ich werde 500 Euro aus meiner Privatschatulle für die Menschen spenden, die Hunger leiden und kein Dach über dem Kopf haben, während wir es uns hier gut gehen lassen können“.

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Impressum Das Wormser Wochenblatt erscheint samstags und wird im Verbreitungsgebiet (dargestellt in unseren gültigen Media-Daten) kostenlos in einer Auflage von 65.771 Exemplaren an alle erreichbaren Haushalte verteilt. Geschäftsstelle und Anzeigenannahme: PIWA Marketing GmbH & Co. KG Schönauer Str.22, 67547 Worms Telefon: 06241 / 20593-0 Telefax: 06241 / 20593-11 www.wormser-wochenblatt.de Lokalredaktion: Gunter Weigand Anzeigenleitung: Steffen Pfannebecker

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Redaktionsleitung: Steffen Pfannebecker Verlag: PIWA Marketing GmbH & Co. KG, diese vertreten durch die PIWA Verwaltungs GmbH, diese vertreten durch die Geschäftsführer Steffen Pfannebecker und Veronika Madkour Druck: Druckzentrum Rhein Main GmbH & Co. KG, Alexander-Fleming-Ring 2, 65428 Rüsselsheim Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos und Zeichnungen sowie für die Richtigkeit telefonisch aufgegebener Anzeigen oder Änderungen übernimmt der Verlag keine Gewähr. Schadenersatzansprüche sind ausgeschlossen. Abbestellungen von Anzeigen bedürfen der Schriftform.

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6 Kultur

Samstag, 23.11.2013 | KW 47

Preisträgerkonzert

KURZ NOTIERT

Anadi & Friends in Horchheim

Stefan Schmid spielt im heute „Wormser“ WORMS Zum sechsten Mal seit 2003 wird in diesem Jahr der Wormser Jazzpreis verliehen. Die Auszeichnung – von Florian Gerster gestiftet und mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro dotiert – geht an den jungen Kölner Saxophonisten Stefan Karl Schmid, der die Jury durch seine herausragenden instrumentalen Fähigkeiten sowie seinen Qualitäten als Komponist und Arrangeur überzeugte. Die offizielle Überreichung der Auszeichnung als Preisträger des Jazzpreises der Stadt Worms 2013 an den Saxophonisten Stefan Karl Schmid findet am heutigen Samstag, 23. November, um 20 Uhr im oberen Foyer des Wormser Kultur- und Tagungszentrums (Rathenaustr. 11) statt. Die Preisverleihung wird vom Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel und dem Stifter Florian Gerster vorgenommen. Stefan Karl Schmid präsentiert sich anschließend am gleichen Ort mit einem Preisträgerkon-

HORCHHEIM Anadi & Friends sind am Samstag, 23. November, wieder zum gemeinsamen Singen, Hören, Träumen und Meditieren in der Horchheimer Untermühle (Bahnhofstraße 31). Das Benefizkonzert unter dem Motto „Herzenslieder - Lieder des Herzens“ beginnt um 19 Uhr, der Erlös geht in diesem Jahr an den Elternverein „Gemeinsam Leben und Lernen“. der Abend Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Karten für Weihnachtskonzert WORMS Die Karten für das Große Weihnachtskonzert am Sonntag, 22. Dezember, 16 Uhr, in der Dreifaltigkeitskirche sind da. Neben dem Wormser Bachchor, dem Cantus Worms und dem Orchester der Lucie-KölschMusikschule sind in diesem Jahr auch wieder die Nibelungenspatzen mit ihrem Partnerchor aus Pfungstadt mit von der Partie. Ein besonderes Highlight ist das Trompetenensemble Falk Zimmermann, das aus Trompetern des Nationaltheaters Mannheim besteht und nicht nur mit Bachchor und Orchester im Magnificat von Bach zu hören sein wird, sondern das Publikum auch mit einem Concerto für drei Trompeten und Orgel verwöhnen wird. Im Anschluss an das Konzert findet wieder das traditionelle Turmblasen statt. Karten zu 10 Euro (Schüler, Studenten: 6 Euro) gibt es bei Bücher Bessler, Tel. 06241/24327, in der Alpha-Buchhandlung, Tel. 06241/44982, „beim Luther“ und bei Chormitgliedern.

Messias in der Pauluskirche WORMS Wie kein zweites Werk steht das Messias-Oratorium für die hohe Kunst von Johann Georg Friedrich Händel und war schon zu dessen Lebzeiten ungemein populär. Die Uraufführung am 13. April 1742 in Dublin bestritt der große Maestro mit nur 20 Sängern, Solisten inklusive! Das Ensemble Paulinum, bei Presse und Publikum hoch geschätzt für seine historisch sehr autentischen Wiedergaben, wird das Stück nun mit dieser Originalbesetzung musizieren und so einen neuen Blick auf das barocke Meisterwerk freigeben. International bekannt wurde das junge Ensemble unter dem Alte- Musik-Spezialisten Christian J. Bonath durch zahlreiche Welt-Erstaufführungen (Bach, Mattheson, Heinichen). Mit dem Barockorchester Pulchra musica, das sich aus Barockspezialisten des gesamten Bundesgebietes zusammensetzt sowie renommierten Solisten dürfen sich die Besucher auf herausragende Interpreten freuen. Händels wunderbare Musik, seine liebreichen Arien und die packenden Chöre versprechen einen Hörgenuss von höchstem Rang, welcher in der stressigen Adventszeit dazu einlädt, bei einer sinnlich musikalischen Auszeit die Seele baumeln zu lassen. Der Vorverkauf hat nunbegonnen, Karten sind über die Sparkasse Worms, die Kunsthandlung Steuer und Bücher-Bessler zu beziehen.

Das Zodiak-Trio heizte den Besuchern der Wormser BlueNite ordentlich ein.

zert, das von der Wormser Jazzinitiative BlueNite organisiert wurde, bei freiem Eintritt mit seinem aktuellen Quartett. Großartige Jazz-Bands leben nicht zuletzt von der Magie einzigartiger Fügungen. Die Chemie der aufeinander treffenden Persönlichkeiten ist entscheidend für den Sound und die damit transportierte musikalische Aussage. Und diese Chemie stimmt bei den Wahl-Kölnern Stefan Karl Schmid (Saxophon) und Philipp Brämswig (Gitarre) besonders. Aus dem zeitgenössischen Jazz kommend, wird ihr Spiel neben technischer Virtuosität durch eine außerordentliche Sensibilität und sinnliche Feinheit charakterisiert. Die klaren Themen ihrer Kompositionen werden durch rhythmisch stets überraschende Bewegungen zu Leitfäden der Improvisation. Musik dessen vibrierende Interaktion fesselt und den Zuhörer damit Teil der Magie werden lässt.

Foto: Rudolf Uhrig

Jazz kann auch rocken

Wormser BlueNites: Zodiak-Trio begeistert mit energiegeladenem Konzert Von Gunter Weigand WORMS Dass Jazz auch mal roh und wild klingen kann, erlebten die Besucher des BlueNite-Konzerts am vergangenen Montag. Mit dem Zodiak-Trio hatte Organisator Volker Wengert eine Formation nach Worms geholt, die mit einem energiegeladenen Set die Gehörgänge des Publikums durchpustete und von konventionellen Hörerwartungen befreite. Das Zodiak-Trio ist ein verschworenes Kollektiv: Gitarrist Andreas Wahl sorgt mit rasier-

messerscharfen Riffs und punktgenau platzierten Akkorden dafür, dass die Marschrichtung immer in eine Richtung zeigt, nämlich nach vorne. Großes Rumgefrickel und verspielte Solo-Eskapaden sind seine Sachen nicht. Mit Bernd Oezsevim ist ein Schlagzeuger am Start, der ebenfalls ordentlich Gas gibt. Und nicht zuletzt gibt es da mit John-Dennis Renken einen Trompeter, der mühelos zwischen schnellen solistischen Improvisationen, markanten Riffs und getragenen Melodien hin und her wechselt.

Aber obwohl das Zodiak-Trio gerne und häufig abrockt, so handelt es sich hier keinesfalls um eine eindimensionale Formation. Denn das Ensemble kann auch leise Töne anschlagen, wie sich zum Beispiel bei dem Stück „Elfen“ zeigt. Sphärische Klänge der Gitarre, Geräuscheffekte von Trompeter Renken und gezielte perkussive Akzente von Drummer Oezsevim lassen eine herrlich verspulte Komposition erstehen, die mit allerlei akustischen Gimmicks aufwarten kann. Angefangen bei den abrupten Lautstärkeverän-

derungen der Gitarre, die den Eindruck erwecken, als habe Wahls Verstärker einen Wackelkontakt, bis hin zu den schrägen Phrasen, die Renken mit seiner Trompete intoniert.

INFOS Die letzte Wormser BlueNite im Jahr 2013 findet am Montag, 16. Dezember, 20 Uhr, im oberen Foyer des Wormser Theaters, mit dem Auftritt des Peter Protschka Quartetts statt.

Deutsche Liedkunst im Herrnsheimer Schloss Liederabend der Kasinogesellschaft mit Werken von Robert Schumann und Edmund Nick Von Sophia Rishyna HERRNSHEIM Für das letzte Konzert der Vereinigten Kasino- und Musikgesellschaft e.V. Worms in diesem Jahr konzertierten der Bassbariton Ulrich Schütte und der Pianist Trung Sam mit den Liederzyklen „Dichterliebe“ von Robert Schumann und den „13 Monaten“ von Edmund Nick im Blauen Saal des Herrnsheimer Schlosses. Ulrich Schütte genießt einen exzellenten Ruf als Lied- und Oratoriensänger und verfügt über ein internationales Renommee. Abgesehen von seiner Lehrtätigkeit an der Musikhochschule Köln für Gesang engagiert er sich sehr in der Musikforschung. Dadurch hat er Nicks Liederzyklus „Die 13 Monate“, nach Gedichten dessen langjährigen Freundes Erich Kästner, wiederentdeckt und seither für seine Wiederaufführung gesorgt. Der 1980 in Essen geborene Trung Sam gehört zu den besten Liedbegleitern seiner Generation und unterrichtet Liedgestaltung an den Musikhochschulen Bremen, Trossingen und Würzburg. Schumanns „Dichterliebe“, die vollständig im ersten Teil des Konzerts aufgeführt wurde, vertont einige Liebesgedichte aus Heinrich Heines „Lyrischem Intermezzo“ und gilt als einer der

Das Konzert des Jazzpreisträgers Stefan Schmid im oberen Foyer des Wormser Kultur- und Tagungszentrums findet am 23. November bei freiem Eintritt statt. Foto: Privat

10 Jahre Worms-Verlag Jubiläumsfeier am 30. November im Wormser WORMS Seit zehn Jahren gibt

Ulrich Schütte (rechts) und Trung Sam gestalteten den Liederabend der Kasinogesellschaft im Blauen Saal des Herrnsheimer Schlosses. Foto: Rudolf Uhrig Höhepunkte des romantischen Kunstliedes. Besonders in den Bann von Liebessehnsüchten und Liebeskummer zogen die Lieder „Ein Jüngling liebt ein Mädchen“, das vom alten Leid unerwiderter Liebe handelt, und „Ich hab‘ im Traum geweinet“, bei dem das lyrische Ich Verlustängste um die Liebste plagen. Als sehr ansprechend für die Zuhörer erwies sich auch „Im Rhein, im heiligen Strom“. Im zweiten Teil des Konzerts erklangen dann Kästners Gedichte von einem „Großstädter

für Großstädter“, wie es im Vorwort zu „Die 13 Monate“ heißt. Sehr ironisch werden darin die einzelnen Monate als Entwicklungsstufen des Jahres und das Verhalten von Menschen in ihnen geschildert. An alles perfekt angepasst erklingt dazu Edmund Nicks Liedkunst, mal leicht wie eine Maibrise, mal bedrückend wie der Novemberabend zum Zeitpunkt des Konzerts, denn „der November trägt den Trauerflor“. In Voraussicht auf das bevorstehende Jahresende dichtete Kästner im Dezembergedicht

den Monat folgendermaßen an: „Hast nun den Weihnachtsmann gespielt und glaubst nicht mehr an ihn“. Zur Belohnung für den gelungenen Konzertabend gab es natürlich Herrnsheimer Wein, zur Belustigung von Ulrich Schütte sogar zwei Flaschen: „Also zwei Flaschen hab ich ja noch nie gekriegt!“ Als Zugabe hörte man noch ein Chanson, das der damals schon 80-jährige Nick, wieder nach einem Gedicht von Erich Kästner, kurz vor seinem Tod komponierte.

es den Worms-Verlag bereits – und das gibt Anlass zum Feiern! Am Samstag, 30. November, findet deshalb eine Jubiläumsfeier mit buntem Programm für Jung und Alt im Wormser Kulturzentrum statt. Ab 13 Uhr haben Interessierte Gelegenheit, den Verlag und die Bandbreite seiner Produkte kennenzulernen. Man erfährt außerdem Wissenswertes über die Verlagsarbeit sowie dessen Bedeutung für Worms und die Umgebung. Vor zehn Jahren wurde der Worms-Verlag von Kulturkoordinator Volker Gallé initiiert und als Projekt des Nibelungenmuseums gegründet. Die erste Veröffentlichung war dann auch ein farbenprächtiges Heft mit dem Titel „Facetten eines Epos“, welches das Angebot des Museums ergänzte. Bevor der Verlag zu einer Sparte der Kultur und Veranstaltungs GmbH wurde, gehörte er zur Nibelungenmuseum Betriebs GmbH. „Seit der Gründung 2003 wird Literatur zu den Nibelungen, regionalen und jüdischen Themen, aber auch Kunst verlegt“ erklärt Berthold Röth, Verlagsleiter und gelernter Buchhändler: „Die Bandbreite reicht dabei von Fachliteratur bis hin zu Kinderbüchern.“ Innerhalb des städtischen Netzwerks realisiert der Verlag Publikationen zu vielfältigen Anlässen und Veranstaltungen. Die Wormser Heimatjahrbücher, Kataloge zu den Ausstellungen im Wormser und im Museum Heylshof oder Veröffentlichungen zum jüdischen Worms und Luther gehören zu den Produkten. Aber auch Kinderbücher wie „Die Würmchen von Worms“ oder „Paul und Pan-

toffel“ werden verlegt. Daneben realisiert der Verlag in Zusammenarbeit mit dem Nibelungenmuseum zahlreiche Lesungen. Der Worms-Verlag ist vor allem auch anerkannt als Fachverlag für das Nibelungen-Thema. Man findet im Sortiment Publikationen zur Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte der Sage sowie wissenschaftliche Veröffentlichungen oder auch die Programmhefte der Nibelungen-Festspiele und die Symposiumsbände der Nibelungenlied-Gesellschaft. Umfangreiches Programm „Das zehnjährige Bestehen bietet einen tollen Anlass, um der Öffentlichkeit Gelegenheit zu geben, die Vielfältigkeit des WormsVerlags kennenzulernen“, freut sich Gallé, der viele Veröffentlichungen des Worms-Verlags anregt. „So wird aber auch die engagierte Arbeit von Berthold Röth gewürdigt, der für den Vertrieb sowie die Vernetzung des Verlags zuständig ist“, ergänzt Sascha Kaiser, Geschäftsführer der Kultur und Veranstaltungs GmbH. Am 30. November wird den Besuchern der Jubiläumsfeier im Wormser Kulturzentrum ab 13 Uhr ein umfangreiches kostenloses Programm geboten. Unter anderem werden das Heimatjahrbuch des kommenden Jahres und ein neuer Band zu Sagen aus Rheinhessen präsentiert. Spannende Lesungen, Musik und eine Verlosung runden das vielfältige Programm ab. Natürlich werden daneben auch Veranstaltungen für die kleinsten Worms-VerlagFans angeboten. Der Besuch aller Veranstaltungen während der Jubiläumsfeier ist kostenlos.


Kultur 7

Samstag, 23.11.2013 | KW 47

Ein gerissener gestiefelter Kater Volksbühne probt für Passians Adaption des bekannten Märchens Von Joachim Bonath WORMS In jedem Jahr fiebern ganze Busladungen von Kindern aus Worms und Umgebung den Märchen-Aufführungen der Wormser Volksbühne im hiesigen Theater „Das Wormser“ entgegen. Im diesjährigen Weihnachtsmärchen „Der gestiefelte Kater“ – in einer Neufassung von Walter Passian nach den Gebrüdern Grimm – geht es so richtig bunt zu, gerade so, wie der Anspruch des Amateurtheaters ist: „Bunt heißt für uns unterhaltsam, vom Bühnenbild her aufwändig und mit viel Liebe zum Detail arrangiert und inszeniert“, heißt es auf der Homepage des Vereins. Davon konnte sich das Wormser Wochenblatt bei einem Probetermin im kleinen Theater in der Würdtweinstraße überzeugen: Nicht nur wiederholtes Wiederholen von Versprecherszenen, die mit viel Gelächter quittiert wurden, sondern auch detailgetreue Bühnenbilder, die bis auf den Punkt im Kleinen zeigen, worauf es ankommt, werden in der Praxis diesem selbstgestellten Anspruch gerecht. Gut, wenn man für solche Zwecke eine „Fachfrau“ wie Ingrid Winter zur Verfügung hat, die aus einem

Fundus langjähriger Bühnenerfahrung schöpfen kann. Ein hinterlistiger Kater Wie Walter Passian, verantwortlich für Buch, Co-Regie und Bühnenbildkonzept, im Gespräch mit dem Wochenblatt verrät, sind in „seinem“ Stück viele Charaktere eingebaut, die es so in der Fassung der Gebrüder Grimm nicht gibt. Gefragt nach dem Probenstand ist die Antwort: „Wir sind auf dem aufsteigenden Ast.“ Der Kater sei in seinem Stück hinterlistig wie der Zauberer, nur sei der eine dabei böse und der andere gut, verrät er noch und auch, dass der Kater versucht, sein Herrchen reich zu machen. Der berühmte Zauberer Radetzky tritt zum großen Rebhuhnfest im Reich des Königs FranzRudolf auf. Leider ist in diesem Jahr aber auch ein Trauerfall zu beklagen: Der alte Müller ist verstorben und der jüngste seiner drei Söhne, Martin, erbt von dem beträchtlichen Vermögen leider nur den Kater. Doch dieser kann weit mehr als nur Miauen und Mäuse fangen und krempelt mit seinen Fähigkeiten das Leben von Martin gewaltig um… Der ursprünglich vorgesehene

„Martin“ ist während der ersten Proben „abgängig“ gewesen, doch wurde mit Marlon Schneider ein guter Ersatz gefunden, hat der doch schon unter der Regie von Dieter Wedel bei den Nibelungenfestspielen mitgewirkt. „Die wunderschönen Kostüme stammen teils aus dem Fundus der Volksbühne, teils kommen sie vom Brauchtumsverein Flörsheim-Dalsheim“, informiert Kira Ozaine, die dieses Jahr die RegieAssistenz unter Peter Schmitt inne hat. Dieses Märchen, neuerzählt von Walter Passian, ist eine kindgerechte spannende Geschichte, die im Zusammenspiel mit vielen technischen Effekten im „Wormser“ erst so richtig zum Tragen kommen wird. Die Termine Während zwei Schulaufführungen an jedem Tag vom 2. bis 6. Dezember stattfinden, können sich Enkel, Eltern und Großeltern auf eine Freiverkaufsvorstellung freuen: Diese findet am Mittwoch, 4. Dezember, um 17 Uhr im „Wormser“ statt. Die Eintrittskarten kosten 7, 50 Euro und sind an der Abendkasse erhältlich.

Das Lincoln-Theater hat endlich einen eigenen Flügel bekommen: Darüber freuen sich nicht nur Dr. Klaus Karlin, Petra Graen und Ulrich Oelschläger, sondern auch die Schüler die Lucie-Kölsch-Jugendmusikschule, die das Instrument gleich mit einem feierlichen Konzert einweihten. Foto: Rudolf Uhrig

Lincoln bekommt Flügel Spenden ermöglichen die Anschaffung eines eigenen Instruments Von Joachim Bonath

König Franz-Rudolf (Michael Meierhofer) hat nicht viel zu lachen: in seinem Reich herrscht Unruhe, verursacht von Zauberer Radetzky und dem gestiefelten Kater. Foto: Alexander Schlögel

Afghanistan-Schau im „Wormser“ Renate und Manfred Böhm stellen aus / Vernissage am 1. Dezember ghanistan“ stellen die Künstlergeschwister Renate und Manfred Böhm von 1. bis 31. Dezember ihre Malereien und Zeichnungen im oberen Foyer des Wormser Kulturzentrums aus. Die offizielle Eröffnung findet am Sonntag, 1. Dezember, um 11 Uhr statt. Der Besuch der Vernissage sowie der Ausstellung ist kostenlos. Begleitend erscheint ein Katalog im Worms Verlag. Die Geschwister Renate und Manfred Böhm reisten unabhängig voneinander, Manfred 1971 und Renate 1976, mit einem VW-Käfer für mehrere Monate durch orientalische Länder wie die Türkei, Iran, Afghanistan, Pakistan, Indien oder Nepal. Dabei hat vor allem Afghanistan einen bleibenden Eindruck hinterlassen. „Wir hatten beide das Gefühl, in eine vollkommen andere Welt und Zeit gefallen zu sein“, erklärt Manfred Böhm. „Die Eindrücke von den Menschen, ihrer Gastfreund-

schaft, ihrer Kultur und den grandiosen Landschaften waren überwältigend“, ergänzt Renate Böhm. Aus diesen Erfahrungen und durch die Begegnung mit einer afghanischen Hilfsorganisation entstand die Motivation, sich künstlerisch mit dem Land zu befassen. Die gegenständlichen Gemälde von Renate Böhm stellen Menschen und Landschaften dar und

möchten die Schönheit Afghanistans zeigen. Die Vokabel-Bilder von Manfred Böhm zeigen gezeichnete Wörter in der Sprache Persisch-Dari, die auch als kalligrafische Brücken zwischen Orient und Abendland gedacht sind.

KURZ NOTIERT

Benefizkonzert für die Orgel der Martinskirche WORMS Boris Böhmann, Domkapellmeister am Freiburger Münster, wird auf Anfrage des Fördervereins St. Martin Worms in der katholischen Pfarrkirche St. Martin Worms am Sonntag, 24. November, 18 Uhr, ein Orgelkonzert mit Werken von Muffat, Buxtehude, Maichelbeck, Bach und Langlais geben. Der in Worms geborene Künstler stellt sich wieder in den Dienst der Martinskirche und will unter Verzicht auf seine Gage einen

weiteren anspruchsvollen Beitrag dafür leisten, dass der Förderverein die seit langem geplante Instandsetzung der Martinskirche finanzieren kann. Der Erlös dieses Abends wird in vollem Umfang dafür eingesetzt werden. Schon 2009 durfte eine große und begeisterte Zuhörerschaft die unter Böhmanns Leitung musizierende Freiburger Domkapelle erleben. Ein faszinierendes Erlebnis anderer Art bot das von ihm geleitete Konzert der

MARKISEN

Freiburger Domsingknaben anlässlich des Patronatsfestes im letzten Jahr. Daher können wir gewiss sein, dass uns Herr Böhmann in diesem Jahr mit seinem Orgelkonzert einen weiteren besonderen Musikgenuss schenken wird. Karten sind zum Normalpreis von 10 Euro sowie für Schüler, Studenten und Behinderte zum Preis von 8 Euro erhältlich. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt.

Ausstellung mit Bildern von Sieglinde Schildknecht Einen weiteren Höhepunkt galt es an diesem Abend zu bestaunen: Die Wormser Malerin Sieglinde Schildknecht, bekannt durch die jährlichen Versteigerungen ihrer vom Ensemble der Festspiele signierten „Nibelungenbilder“, stellt eine ganze Reihe unterschiedlicher Werke im Foyer des Lincoln-Theaters aus. Die Künstlerin, die sich mit

ihren Werken an dem impressionistischen Maler Claude Monet orientiert, lässt die Hälfte eines jeden verkauften Bildes dem Trägerverein des Lincoln zukommen. Wie formulierte es Herr Schildknecht in Vertretung seiner Frau so schön? „Sollten Lücken in der Ausstellung entstehen, sie werden sofort wieder aufgefüllt.“ Keine Lücken entstanden in dem wunderbaren Musikprogramm der Jugendmusikschule. Mit dem „Perpetuum mobile“ von Novacek bewies der junge Niklas Geier seine Virtuosität auf der Violine im Zusammenspiel mit Klavierlehrerin Claudia Spitz-Streich am Flügel. Gleiches gilt für Xixi Gabel (Violine), die die „Symphonie espagnole opus 21“ Allegro non troppo von Lalo zusammen mit Lehrer Dirk Baumann am Flügel spielte. Sicherlich ein Ausnahmetalent am Klavier ist Jan Yang, der die gelungene Veranstaltung mit dem Scherzo in bmoll op. 31 von Frédéric Chopin virtuos abschloss.

BASTELN UND MEHR

Herbstzeit-Bastelzeit

Die Künstler Renate Böhm wurde 1950 in Dahlbruch bei Siegen geboren, lebt aber seit 34 Jahren in Worms. Seit 1982 ist Renate Böhm als freischaffende Künstlerin tätig und gestaltete unter anderem Bühnenbilder für die Volksbühne im Wormser Theater. Manfred Böhm wurde 1944 in Jauer (Niederschlesien) geboren. Böhm studierte danach an der Düsseldorfer Kunstakademie unter Professor Sackenheim. Als freischaffender Künstler veröffentlicht er Cartoons, Zeichnungen und Fotos – unter anderem die „Böhm’schen Dörfer“ im VDIMagazin.

Grußwort ein Bibelzitat: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“ und fügte hinzu: „Musik ist ein Stück Kultur, die das Menschsein ausmacht.“ Und er ließ durchblicken, dass er in Zukunft gerne wieder ein Konzert im Lincoln veranstalten würde, bevorzugt in Verbindung mit den Nibelungenfestspielen und Professor Christian Elsas, der sich dezidiert mit Saint-Exupéry und dessen Werk „Der kleine Prinz“ auseinander gesetzt hat.

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WORMS Unter dem Titel „Af-

WORMS Die Ankündigung „das Lincoln bekommt Flügel“ könnte zum geflügelten Wort werden, nämlich dann, wenn auf dem neuen altehrwürdigen BlüthnerFlügel wunderbare Konzerte gespielt werden. Der Anfang zumindest in schon einmal gemacht: Der Wormser Rechtsanwalt Dr. Klaus Karlin und Unternehmer Murat Basaran sowie die Vereinigte Kasino- und Musikgesellschaft haben es durch ihre großzügigen Spenden ermöglicht, dass der Flügel nicht nur gekauft sondern auch aufgearbeitet, gestimmt und ins Lincoln-Theater transportiert werden konnte. Für Petra Graen, Vorsitzende des Trägervereins, ist ein lang gehegter Traum Wirklichkeit geworden, hatte doch der eine oder andere Künstler in der Vergangenheit sein Auftreten mit der Begründung „auf diesem alten Klavier spiele ich nicht“ abgelehnt. Dieser Notstand ist jetzt

behoben. „Ich bedanke mich dafür nicht nur im Namen des Trägervereins, sondern auch im Namen der Künstler, die auf diesem Flügel spielen dürfen.“ Und die ersten, die in diesen Genuss kamen, waren am Abend des 15. November Preisträger der Lucie-Kölsch- Jugendmusikschule Worms sowie zwei ihrer Lehrkräfte. Die ersten wunderbaren Töne erklangen mit dem feierlichen „Nocturno opus 7“ für Horn (Christian Panzer) und Klavier (Levi Geier) von Franz Strauss. „Erfreut, glücklich und zufrieden“, zeigte sich Karlin ob dieser wunderschönen Töne. „Das Lincoln bietet eine eigenständige Art der Kulturdarbietungen“, so das Stadtratsmitglied. Er wünsche sich für den rührigen Trägerverein und das Lincoln „mehr Wormser Unterstützung.“ Der Theologe Dr. Ulrich Oelschläger, auch Präsident der Vereinigten Kasino- und Musikgesellschaft, bemühte in seinem

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8 Sport

Samstag, 23.11.2013 | KW 47

Auf geht’s in die Landeshauptstadt

„Wir wollen den ersten Auswärtssieg“

Von Stefan Lubojansky

Die TG Osthofen ist zu Gast bei

Der VfR ist zu Gast beim FSV Mainz 05 II / Carsten Sträßer nach Rotsperre wieder dabei WORMS Am Sonntag geht es für den VfR in die Landeshauptstadt zur Regionalliga-Partie gegen die „Zweite“ des FSV Mainz 05. Und erneut wartet, nach dem Spiel gegen die SG Sonnenhof Großaspach, ein weiteres TopTeam der Liga auf Trainer HansJürgen Boysens Truppe. Aufgrund der derzeit sportlichen Krise gleichbedeutend mit einer Niederlage? Durchaus nicht. Denn mancher Sportbegeisterte erinnert sich sicherlich an die Begegnung gegen die SG. Wirklich viel hatte man dem Wormser Traditionsverein im Vorfeld nicht zugetraut. Dabei zeigte der VfR vor heimischem Publikum eine sehr ordentliche Partie, wirkte seit langem einmal wieder frisch, mutig und spielfreudig, und hinterließ sicherlich bei den Zuschauern einen positiven Eindruck, wenngleich es am Ende nicht ganz für den Sieg gereicht hatte. „Konzentration hochhalten“ Jetzt aber steht da noch die bittere 3:2-Testspielpleite vergangenen Samstag gegen den Oberligisten FK Pirmasens. Aber auch hier präsentierte sich die Wormatia über knapp 80 Minuten als spielbestimmende Mannschaft, stand kompakt in der Abwehr

Boysen sieht Aufwärtstrend Dennoch bemerke er weiterhin eine aufsteigende Tendenz. „Alle arbeiten eifrig daran, der Krise zu entkommen“, lobte der Cheftrainer den Trainingseinsatz seiner Jungs. Mit Blick auf die bevorstehende Partie ist Kapitän Carsten Sträßer wieder dabei, der seine Rotsperre nun abgesessen hat. Auch Routinier Marco Stark wusste bei seinen letzten Einsätzen Trainer Boysen zu überzeugen, der gleichermaßen betonte: „So lange er uns hilft, wird er auch definitiv bleiben.“ Stammkeeper Rainer Adolf kämpfe sich derzeit nach seiner Knöchelverletzung im Training wieder heran, sagte Marcel Gebhardt von der Sportlichen Leitung. Jedoch müsse man die Belastung im Training der nunmehr abgelau-

Schwere Aufgabe für den SV Horchheim Mit dem VfR Kandel wartet ein dicker Brocken auf die Elf um Trainer Martin Göres

Ronald Opoku war zuletzt gut in Form. Ob er auch gegen Kandel trifft? Dem SVH wäre es jedenfalls zu wünschen. Archivfoto: Schlögel

Von Christian Schneider HORCHHEIM

Am morgigen Sonntag wird es ganz schwer für den SV Horchheim. Mit dem VfR Kandel wartet ein ganz dicker Brocken auf das junge Team. Dass der SVH in diesem Auswärtsspiel der krasse Außenseiter ist, ist kein Geheimnis, da machen sich die Verantwortlichen um Coach Martin Göres nichts vor. Kandel, das seit nunmehr 14 Spielen nicht mehr besiegt wurde und auch Horchheim im Hinspiel mit 0:3 schlagen konnte, strotzt nur so voll Selbstvertrauen. Das können die Pfälzer auch. Aktuell steht der VfR in der Tabelle der Landesliga Südwest Ost auf Platz 1. Aber auch die Mannschaft von Trainer Martin Göres konnte in den letzten Partien durchaus überzeugen. Zwei Mal in Folge gelang den Horchheimern ein Sieg. Vergangenen Samstag war es Altleiningen das, wie zuvor Hassia Bingen, mit 2:0 besiegt werden konnte. Der Kader für das Match gegen Kandel ist unterdessen komplett, so dass Göres endlich wieder aus den Vollen schöpfen kann. Weiterer Hoffnungsschimmer für die Partie gegen den Landesliga-Spitzenreiter: In der Horchheimer Defensive läuft es momentan hervorragend. Allerdings wird die SVH-Abwehr gegen Kandel wieder stark aufspielen müssen, wenn die GöresTruppe einen Punkt oder gar einen Sieg holen will. Zuzutrauen wäre es den jungen Horchheimern definitiv. Denn: Wie SVH–Coach

fenen Trainingswoche abwarten und werde kurzfristig über dessen Einsatz entscheiden.

und ließ wenig zu. Dass man dann jedoch nach einer 2:0-Führung binnen fünf Minuten noch mit 2:3 die Segel streichen musste, hatte wohl niemand erwartet. Boysen sprach im Anschluss von einer regelrechten Einladung an den Gegner, Tore zu schießen, wenngleich ihm, trotz bemerkbarem Ärger, der zunächst gute Auftritt durchaus gefiel. „Ein Spiel aber geht nun einmal über mindestens 90 Minuten“, und das müsse eben im Fluss konzentriert zu Ende gespielt werden.

Göres betont, erinnert die Partie gegen Kandel an das Match der Horchheimer gegen Schifferstadt. „Im Auswärtsspiel in Schifferstadt, die genauso gut dastehen wie Kandel, haben wir nur mit Pech verloren. In der zweiten Halbzeit waren wir sogar die bessere Mannschaft. Wenn wir diese Leistung wiederholen können, ist für uns etwas drin“, glaubt Göres. Nur hinten rein stellen, meint der Trainer, werde es jedenfalls nicht geben. „Nur dicht machen wird 90 Minuten nicht gutgehen. Wir müssen für Entlastung sorgen und auch offensiv Akzente setzen, sonst haben wir keine Chance“, meint Göres. Hinzu komme, dass auch Kandel mal einen schwächeren Tag erwischen könnte. Das belegt beispielsweise das Spiel des aktuellen Tabellenführers gegen Fontana Finthen. Beim Schlusslicht der Liga kam man nicht über ein 2:2 hinaus. Dazu kommt noch, dass das letztes Spiel gegen RWO Alzey abgesagt wurde. Ob dies ein Vorteil oder Nachteil ist, wird sich weisen. Auf jeden Fall wird der SVH ohne Druck in das Spiel gehen können und mit ein wenig Glück vielleicht sogar die Sensation schaffen. Das sieht auch Trainer Göres so. „Für uns ist es das leichteste Spiel der Spielzeit, auswärts gegen den Tabellenführer. Da können wir nur gewinnen.“ Wie der SV Horchheim auflaufen wird, bleibt noch ungewiss. Anpfiff ist um 15 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Kandel.

Kapitän Carsten Sträßer ist wieder dabei, nachdem er seine Rotsperre abgesessen hat. Archivfoto: Rudolf Uhrig

Blick nach vorne richten

Von Stefan Lubojansky

Verzichten müssen wird Boysen wohl auf Björn Weisenborn, der nach seinem in der Partie gegen die Sonnenhof Großaspach zugezogenen knöchernen Abriss am Daumen und nach mittlerweile erfolgter Operation aber noch einen Gips trägt. In der vergangenen Saison gab es für den VfR, damals noch unter Ronny Borchers, in der Hinrunde eine bittere 1:4-Schlappe, die Rückrundenpartie endete - unter Stefan Emmerling - vor heimischem Publikum mit einem 3:3-Unentschieden. Aber warum sich eigentlich stets mit der Vergangenheit beschäftigen? Schließlich ist viel passiert. Vielmehr gilt es doch, stattdessen den Blick nach vorne zu richten, und die Entwicklung des aktuellen Kaders weiter zu beobachten. Die Mainzer jedenfalls rangieren aktuell auf Platz drei, mussten sich jedoch zuletzt mit einem 0:0 gegen den TuS Koblenz zufrieden geben. Für den VfR gilt, an die guten letzten Eindrücke anzuknüpfen und so die Hoffnung auf den ersten Dreier seit nunmehr sieben Spielen aufrecht zu halten. Anstoß ist am Sonntag um 14 Uhr. Alla Wormatia!

OSTHOFEN Nach dem Hand-

Worms lässt zwei Punkte liegen Wormatia-Frauen kommen über 1:1 gegen Ixheim nicht hinaus Von Christian Schneider WORMS Nach dem Spiel war der Jubel groß - aus Wormser Sicht aber auf der falschen Seite. Am vergangenen Samstagabend waren die Frauen des SV Ixheim zu Gast bei der Wormatia und entführten nach einem kuriosen Spiel, das 1:1 endete, einen Punkt aus der Nibelungenstadt. Beide Mannschaften waren verletzungsgeschwächt in die Partie gegangen. Auf Wormser Seite fehlten unter anderem Michelle Magin (Sperre), Melanie Radke (umgeknickt beim Warmmachen), Julia Flatter(doppelter Bändriss), so dass Trainer Michael Mitsching gleich auf vier Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft zurückgreifen musste. Diese Möglichkeit hätte Ixheim sicher gerne gehabt, zumal die Gäste ohne Auswechselspieler angereist war. Für die Damen der Wormatia deutete also trotz des großen Verletzungspechs vieles auf einen Pflichtsieg hin, doch es kam ganz anders. Zumal sich die alte Fußball-Weisheit, wonach Teams, die vorne ihre Chancen nicht verwerten am Ende nicht gewinnen können, für den VfR bitter bewahrheitete. Spiel in eine Richtung Ab der ersten Minute spielten nur die Wormatia-Damen, die sich Chancen im Minutentakt erarbeiteten. Doch die Wormserinnen wirkten unkonzentriert und so dauerte es bis zur 45 Minute, bis Mandy Brusius mit einem Schuss aus 18 Metern Ixheims Torhüterin Kim Sarah Schwarz bezwingen

konnte und die Wormatia-Frauen mit 1:0 in Führung brachte. Vorbereitet wurde der Treffer von Sabrina Kraemer, die sich auf dem linken Flügel durchsetzen konnte und den Ball in die Mitte brachte. Der SV Ixheim hatte in der gesamten ersten Halbzeit keine Torchance, so dass die Halbzeitführung für die VfR-Frauen mehr als verdient war. Einziges Manko: Die Führung hätte deutlich höher ausfallen müssen. Dementsprechend kritisch zeigte sich Coach Mitsching in der Halbzeitpause: „Wir waren mit dem Kopf nicht anwesend, das wissen die Mädels auch. Trotz den Verletzten ist das zu wenig. Ich habe ihnen gesagt, sie sollen das Spiel breiter machen dann erzielt man auch noch Tore.“ Er hatte aber auch so eine Vorahnung, „dass ein Freistoß, ein langer Ball oder sonstwas, schnell den Ausgleich bedeuten kann“. Unkonzentriertheit in Defensive Zum Leidwesen der Wormserinnen sollte es in Hälfte zwei auch genau so kommen. Zuvor zeigte sich jedoch das aus dem ersten Durchgang bekannte Bild. Worms erspielte sich Chance um Chance, konnte aber keine Möglichkeit nutzen. Fast hatte man das Gefühl, dass jede VfR-Akteurin ungestört aufs Tor schießen durfte. Ixheim hatte dem Wormser Sturmlauf nichts entgegenzusetzen. Einzige Ausnahme: Ein langer Ball in der 75. Minute, den Jessica Freyler aus der Ixheimer Hälfte schlug. Stürmerin Bekerida Saida düpierte die weit aufgerückte Wormser Defensive, machte sich auf und

GW Büdesheim / Schweres Spiel erwartet

davon. VfR-Torhüterin Isabelle Bätz stand zu weit vorm Tor und konnte Saidas Heber aus 25 Metern nur noch hinterherschauen. Die Wormser Spielerinnen konnten es kaum glauben und ihr Spiel wurde Sichtlich nervöser. Das, was vor dem Ausgleich schon nicht funktionierte, sollte auch danach nicht glücken, so dass es beim 1:1 blieb.

ballkrimi vergangenes Wochenende im Derby gegen die HSG Worms geht es für die Truppe von Trainer Frank Herbert am Sonntag nun gegen Grün Weiß Bingen Büdesheim in die zweite von insgesamt drei aufeinanderfolgenden Auswärtspartien. Und während sich sein HSG Kollege mit dem Remis letzten Sonntag durchaus anfreunden konnte, hatte Herbert an dem vergebenen Sieg aufgrund der vielen liegen gelassenen Chancen wesentlich mehr zu knabbern. Doch nach dem Spiel ist vor dem Spiel, weswegen der Blick weiter stets nach vorne gerichtet werde. „Wir wollen nun den ersten Auswärtssieg in der laufenden Saison einfahren“, verkündete der TGOCoach im Vorfeld der anstehenden Begegnung. „Müssen schneller umschalten“ Aufbauend auf der ordentlichen Abwehrleistung in der zweiten Halbzeit gegen die HSG aber müsse das Angriffsspiel wieder besser ins Rollen kommen. „Das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff und die Gegenstöße haben mir gegen Worms gefehlt“, weswegen Herbert im Wochenverlauf den Trainingsschwerpunkt darauf gelegt habe. Von seinem Rückraum erwarte er zudem wieder mehr Durchschlagskraft, lobte aber in diesem Zusammenhang Neuzugang Orintas Klimavicius, „der sich bei uns prächtig entwickelt.“

Ganz ohne Blessuren aber gehen Spiele meist nicht zu Ende, weswegen der Einsatz von Kapitän Patrick Bitsch fraglich ist. Er zog sich im Spiel gegen die HSG eine Knieverletzung zu. Aufbauspieler Christian Kulaszewicz plagte im Wochenverlauf eine Kehlkopfentzündung und Torwart Thorsten Heck ist ebenso weiter angeschlagen. Montino wohl wieder dabei Dafür wird wohl Sebastian Montino nach seinem Urlaub wieder in den Kader rücken. Carsten Landgraf und Christian Rack, die beide zuletzt nicht zum Einsatz kamen, unterstützen dagegen derweil die zweite Mannschaft, ebenso wie der A-Jugendliche Florian Sturm, der seit Wochen sehr ansprechende Trainingsleistungen abliefere, freute sich Herbert. Mit Blick auf die anstehende Partie konnte die TGO in der Hinund Rückrunde der vergangenen Saison gegen das Team aus dem Binger Stadtteil zwei deutliche Kantersiege einfahren, weswegen die Zeichen für den Sonntag sicherlich gut stehen. Und dennoch wartet auf Herberts Truppe keine leichte Aufgabe. Büdesheim spielt bislang eine überraschend gute Runde. Zudem stellt die Truppe von Trainer Markus Wachsmuth mit Cornelius Krüger den aktuellen Toptorschützen der Liga. Für Spannung scheint also wieder einmal gesorgt zu sein. Anpfiff der Partie in Bingen ist um 16:20 Uhr.

Coach Mitsching bedient Trainer Michael Mitsching kritisierte nach dem Abpfiff vor allem das Abwehrverhalten seiner Elf. „Wir dürfen bei einer 1:0-Führung, egal wie überlegen man ist, in der Abwehr nicht Mann gegen Mann spielen“, befand Mitsching. Auch Mittelfeldspielerin Vanessa Schäffner schlug selbstkritische Töne an. „Wenn man mit dem Kopf nicht dabei ist, passiert so etwas“, meinte sie. Bei den Ixheimerinnen herrschte dagegen Jubel nach dem Abpiff. Jessica Freyler und Jennifer Seliger waren überglücklich über das Remis: „Der Kampfgeist hat sich ausgezahlt. Wir hatten uns vorgenommen einen Punkt mit nach Hause zu nehmen was uns ja gut gelungen ist. Jetzt geht es erst mal feiern“, meinte Seliger nach dem Achtungserfolg der Gäste. Heute steht für den VfR das nächste Spitzenspiel auf dem Plan. Tabellennachbar Göcklingen ist der Gastgeber. VfR Wormatia Worms: Bätz, Arslan, Tanios, Diesperger, Schäffner, Radtke, Brusius, Vowinkel, May, Kraemer, Achtmann

Abschlüsse gelangen den Wormsern zuhauf, lediglich das zweite Tor wollte nicht fallen. Foto: Schlögel

Ein Einsatz von Kapitän Patrick Bitsch ist fraglich. Bitsch zog sich im Spiel gegen die HSG eine Knieverletzung zu. Archivfoto: Uhrig

KURZ NOTIERT

Deutlicher Sieg für Basketballerinnen WORMS Die Basketball-Damen der TG Worms haben einen 85:66Sieg bei der zweiten Mannschaft von ASC Theresianum Mainz eingefahren. Zu Beginn gestaltete sich die Partie in der Landeshauptstadt relativ ausgeglichen. Auf einige sichere Distanzschüsse der Gastgeberinnen antworteten die Gäste aus der Nibelungenstadt mit erfolgreichen Fastbreak-Punkten. Absetzen konnte sich keine der beiden Mannschaften, so dass das erste Viertel ausgeglichen mit 20:19 für Mainz endete. Im zweiten Spielabschnitt entschieden sich die Gastgeberinnen aus Mainz für eine Ganzfeld-Pressverteidigung, welche die TGWFrauen für kurze Zeit ganz schön ins Schleudern brachte. Erst nach einigen geschenkten Punkten, konnten sich die Wormserinnen fangen und das Ruder herumreißen. Nach der Halbzeitpause stellte

Coach Tobias Reck von Zonen- auf Manndeckung um. Diese Entscheidung sollte sich als goldrichtig erweisen. Von da an dominierten die Wormserinnen die Partie. Es gelangen immer wieder „Steals“, die die TGW-Damen in einfache Punkte ummünzten. Versenkte Freiwürfe und saubere Korbleger machten den Lauf der TGW-Damen perfekt. Die lautstarke Unterstützung aus eigenen Reihen brachte die Gegnerinnen schließlich komplett aus der Fassung. Zehn Punkte in Folge in nur drei Minuten setzen das „Sahnehäubchen“ auf den absolut verdienten Sieg der Wormser Basketballerinnen. TG Worms: Hirsch (5),Mecky, Lohmann (14), Cecil (17), Hildebrand (7/3), Spott (19), Liebler, J. Ammon (5),Muth (2), Schifferdecker (13).


Sport 9

Samstag, 23.11.2013 | KW 47

„Wir wollen den Sieg holen“ Wormatias U 23 erwartet den

„Wir werden alle Kräfte bündeln“

FC Speyer 09 / Glückt die Revanche? Von Stefan Lubojansky WORMS In der dritten Rückrundenpartie der laufenden Landesliga-Saison, und gleichzeitig dem vorletzten Spiel vor Anbruch der Winterpause, treffen Wormatias „Junge“ am Sonntag vor heimischem Publikum auf den FC Speyer 09. Und mit Blick auf die Hinrunden-Begegnung Mitte August hat Trainer Sascha Eller sicherlich noch eine Rechnung offen, denn die ging knapp mit 0:1 verloren. Spannung garantiert Doch wie stehen eigentlich diesmal die Zeichen für einen Sieg? Schon im letzten Spiel gegen den VfB Bodenheim plagten den U23Verantwortlichen Personalsorgen im Defensivbereich. Und die werden am Sonntag sicherlich auch nicht besser werden, denn der Regionalligakader spielt, ebenfalls am

Sonntag, gegen die „Zweite“ von Mainz 05. Mit Rückstellungen ist deshalb nicht zu rechnen. Zudem wird er auf den abgeordneten Routinier und Abwehrchef Marco Stark verzichten müssen. Und dennoch ist Eller zuversichtlich. „Die AJugend spielt schon am Samstag“, weswegen er auf einige Spieler von dort zurückgreifen könne. Dass er damit in der Vergangenheit durchaus gut gefahren ist, zeigten in den letzten Begegnungen Bartosz Dawid Pastusiak oder auch Max Bergemann-Gorski, die mit ihren guten Leistungen zu überzeugen wussten und sich zudem mehr und mehr in den Kader einbinden. Was aber sagt nun die Statistik? Nach 16 Spielen steht das Team aus der Stadt am Oberrhein nach acht Siegen, drei Unentschieden und fünf Niederlagen mit 27 Punkten auf dem vierten Tabellenrang. Doch ungeachtet irgendwelcher Zahlen wolle seine Truppe unbedingt den Dreier holen. „Meine Jungs sind heiß, dem FC die sechste Niederlage zu bescheren“, schickte der VfR-Coach schon einmal eine deutliche Kampfansage in Richtung seines Speyrer Kollegen. „Wir werden vor der Winterpause noch einmal alles in die Waagschale werfen und auf Sieg spielen.“ Wieder Schwäche im Abschluss?

„Meine Jungs sind heiß drauf, dem FC Speyer die sechste Niederlage zu bescheren.“ Coach Sascha Eller glaubt an einen Erfolg seiner jungen Elf. Archivfoto: Rudolf Uhrig

Eine Sache aber wäre da aber noch. Eller sprach nach dem letzten Spiel gegen Bodenheim von einer ärgerlichen Abschlussschwäche seiner Truppe. Und die könnte sich womöglich am Ende gegen eine der Topmannschaften aus der Liga böse rächen, denn mit dem FC wartet sicherlich ein solides und kampfstarkes Team auf den VfR. Für Spannung und Adrenalin scheint jedenfalls gesorgt zu sein. Anstoß der Begegnung ist am Sonntag um 14:45 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in der EWR-Arena.

Die TSG Pfeddersheim ist beim

SV Alemannia Waldalgesheim zu Gast

Von Stefan Lubojansky PFEDDERSHEIM Nach dem spielfreien Wochenende geht es für die TSG Pfeddersheim heute im Tagesgeschäft mit dem 19. Spieltag weiter. Im vorletzten Spiel vor Beginn der Winterpause ist die Truppe von Trainer Norbert Hess beim SV Alemannia Waldalgesheim zu Gast. „Wir sind noch nicht in Ferienlaune“, schmunzelte Hess im Vorfeld der Begegnung, wenngleich die Ruhepause allen gut getan habe. Zwar sei man sicherlich aus dem Wettkampfrhythmus, dennoch wolle man getreu des Mottos „auf in den Endspurt“ noch einmal alle Kräfte bündeln und wichtige drei Auswärtspunkte einfahren. Apro-

pos Punkte: 28 Zähler hat die TSG bereits gesammelt, „aber 30 sind unser Ziel vor der Spielpause.“ Eine Realisierung scheint also in greifbarer Nähe. Der Anfang der Punktejagd soll jedenfalls in Waldalgesheim gemacht werden. Eines fügte Hess in diesem Zusammenhang dann noch augenzwinkernd hinzu: „Wenn wir das schaffen, wäre das vorweihnachtliche, vereinsinterne Gänseessen sicherlich noch entspannter.“ TSG-Coach warnt vor Leichtsinn Von seiner Truppe fordere er gegen die Alemannen einen ähnlich leidenschaftlichen Einsatz wie im ersten Durchgang beim letzten Heimspiel gegen den SV Gonsen-

heim. Aufgrund der in dieser Saison sehr stark besetzten Liga ist ein Sieg zudem wichtig, um den Abstand nach unten zu wahren. Und der bloße Blick auf die Zahlen ließe eigentlich auch erst einmal hoffungsvoll auf ein positives TSG Ergebnis schließen, denn in der Hinrunde fuhr die Hess Truppe vor heimischem Publikum einen 2:1 Sieg ein. In der Tabelle steht das zwischen Koblenz und Bad Kreuznach stammende Team derzeit mit 18 Punkten auf dem 15. Platz. Die TSG dagegen hat zehn Zähler mehr auf dem Konto und ist auf Rang sechs gelistet. Kann hierbei denn überhaupt etwas anbrennen? „Durchaus“, ist sich Hess sicher. Denn ungeachtet der Sta-

Titel für die Drachen

Die Tabellenspitze ist möglich

Wormser bei EM in München erfolgreich

HSG Worms empfängt die Sportfreunde Budenheim

INFOS

Von Stefan Lubojansky WORMS Zwei Tage lang machten die Black Dragons aus der Wormser Kampfsportschule Halt in München. Nicht aber, um etwa Sightseeing zu betreiben, sondern um an der dort stattgefundenen, offenen Europameisterschaft teilzunehmen. Und wie man es mittlerweile fast schon gewohnt ist, mischten die Drachen von Sportschulen Inhaberin und Trainerin Denise Kreuser nicht nur munter unter den etwa 600 Teilnehmern mit, sondern sahnten einmal mehr richtig ab. Den Anfang machten zunächst die „Kleinen“. Im sogenannten „Rumble“, einem spielerischen Kampf für Kinder, holte sich Jarod Wihler (sechs Jahre) den Vize-Titel, während die siebenjährige Pia Manzau sowie Ramon Werner (14 Jahre) im Formenlaufen einen guten dritten Platz ergattern konnten. Die erste Europameisterkrone des Tages errang schließlich Yannick Hofmann (zwölf Jahre) im Formenlaufen.

Weitere Informationen rund um die „Schwarzen Drachen“ gibt es unter www.blackdragon-worms.de.

Und so langsam aber sicher kamen die Wormser auf den Geschmack. Robin Kreuser sicherte sich Gold in der Kategorie Selbstverteidigung, ehe seine Schwester Sheyenne (16 Jahre) im Leichtkontakt - 60 Kilo gleich zog. Auch die „Großen“ schnappten sich einige Stücke vom Kuchen. Denise Kreuser holte sich durch Siege im Leichtkontakt - 65 Kilogramm sowie in der Kategorie Bruchtest gleich zwei Titel. Der 21-jährige Kai Ries musste sich erst im Finale geschlagen geben. „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Schüler“, sagte Trainerin Denise Kreuser, nach fünfstündiger Rückfahrt, wieder in Worms angekommen. Immerhin stand jeder Wormser teilnehmer mindestens ein Mal auf dem Siegerpodest.

KURZ NOTIERT

Wormser Duell in Gimbsheim ALZEY-WORMS (hh) Für den Bezirksliga-Neuling SG Eintracht Herrnsheim war‘s die zehnte Niederlage. Das 1:3 in Gimbsheim hat die Sorgen im Lager des Aufsteigers zweifellos vergrößert, ist die Graber-Elf durch den Ausrutscher beim SVG doch auf den vorletzten Tabellenplatz zurückgefallen. Stadecken-Elsheim und die SG Nieder-Wiesen/Oberwiesen, die beide zuletzt punkten konnten, haben im Schlussdrittel ein wenig Boden gutgemacht. Dennoch ist das Duo aus SGE-Sicht in „Reichweite“. Herrnsheim liegt mit Dietersheim (beide 15 Punkte) auf Augenhöhe, „Schlusslicht“

FC Nackenheim hat drei Zähler weniger auf dem Konto. Es bleibt also eng! Auch für Ataspor und Gimbsheim, die beide 18 Punkte ausweisen, ist die Lage nach wie vor recht ungemütlich. Und nun steht der 18. Spieltag vor der Tür. Die Herrnsheimer, die auf dem FTA-Gelände den FSV Nieder-Olm erwarten, machen am heutigen Samstag (16 Uhr) den Anfang. Die Gäste sind zuletzt wieder stärker geworden, so dass sich die SGE erneut auf eine ganz schwere Prüfung gefasst machen muss. Die Herrnsheimer wollen alles dafür tun, dass endlich mal wieder der Knoten platzt.

TSG-Coach Norbert Hess fordert von seiner Elf einen ähnlich leidenschaftlichen Einsatz wie im ersten Durchgang beim letzten Heimspiel gegen den SV Gonsenheim. Archivfoto: Rudolf Uhrig

Von Florian Stenner WORMS Nach der Punkteteilung im Derby gegen die TG Osthofen am vergangenen Sonntag trifft die HSG Worms in der Rheinhessenliga nun in heimischer Halle auf die Sportfreunde Budenheim II (Sonntag, 18 Uhr). Vor dem Duell gegen den neunten der Tabelle blickte HSG-Trainer Hans-Karl Böhnert jedoch noch einmal auf das Spiel gegen Osthofen zurück: „Zunächst möchte die Mannschaft sich bei den zahlreichen Fans bedanken, die am letzten Sonntag für eine außergewöhnliche Atmosphäre in der Nikolaus-Dörr-Halle sorgten. Es macht einfach Spaß, vor so

einer Kulisse spielen zu können.“ Nach dem Derby-Punkt, den man auf Wormser Seite als Erfolg verbuchte, warnt Böhnert seine Mannschaft, „das Spiel auf alle Fälle nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.“ Zwar legten die Gäste einen schwachen Saisonstart hin, doch im Verlauf der Hinrunde steigerte sich Budenheim von Spiel zu Spiel. Gegner im Aufwind? Zuletzt erzielten die Sportfreunde ein beachtliches Ergebnis beim Tabellenzweiten Bodenheim, wo man mit nur zwei Toren Rückstand verlor. Deshalb werden die Wormser laut Böhnert auch am

Sonntag wieder auf ihre stabile 6:0-Deckung zurückgreifen. Im Angriff fordert der Coach: „Im Abschluss müssen wir sicherer agieren und vor allem unsere freien Bälle beim Gegenstoß verwerten.“ Auf sein Debüt in der NikolausDörr-Halle darf sich Neu-Torhüter Tyark Nielsen freuen, der als zweiter Torhüter hinter Christoph Hiegele auflaufen wird. Seinen Einstand im HSG-Dress gab Nielsen bereits vor zwei Wochen in Sprendlingen, wo er seine Qualitäten schon unter Beweis stellen durfte. Mit einem Heimsieg könnten sich die Männer aus der Nibelungenstadt unterdessen an die Spitze der Tabelle katapultieren.

Hoffen auf Überraschungen HSG Worms präsentiert Dreierpack / TGO geht auf Tournee Von H. Hinkel WORMS In der Handball-Verbandsliga war Osthofen II zuletzt spielfrei. Die Zweite der HSG Worms gastierte in Alzey und musste beim Aufsteiger HSV eine happige 24:35-Niederlage hinnehmen. Am morgigen Sonntag bietet sich dem Rangvierten HSG II Gelegenheit, die Schlappe wieder wettzumachen. Darüberhinaus können die Gastgeber ihren Gegner Ingelheim, der Platz drei einnimmt, in der Tabelle überholen - wenn ein Sieg gelingt. Dafür stehen die Zeichen bestimmt nicht schlecht. Osthofen II hat bislang alle Spiele verloren und ist daher Tabellenletzter. Morgen muss die TGO II nun zum Fünften Ober-Hilbersheim und schlüpft beim Binger Vertreter wohl in die Rolle des Außenseiters. Und doch ist eine Überraschung nicht auszuschließen.

HANDBALL-SPIELTAG Männer: Rheinhessenliga: GW Büdesheim - TG Osthofen (Sonntag, 16.20 Uhr) und HSG Worms - SF Budenheim II (Sonntag, 18 Uhr); Verbandsliga: TSG Ober-Hilbersheim - TG Osthofen II (heute Samstag, 18.30 Uhr) und HSG Worms II - HSC Ingelheim (Sonntag, 16 Uhr); Kreisliga: TV Eich - TuS Wörrstadt (Sonntag, 18 Uhr) und TG Osthofen III - HSC Ingelheim II (Sonntag, 19.40 Uhr); AKlasse: GW Büdesheim II

- HSG Worms III (Sonntag, 18.20 Uhr, Rundsporthalle Bingen); B-Klasse: TV Horchheim - SSV Meisenheim II (Samstag, 18 Uhr); C-Klasse: GW Büdesheim III - TV Mörstadt (Sonntag, 20 Uhr, Rundsporthalle Bingen)

Kreisliga-Neuling TV Eich sorgt weiterhin für großes Aufsehen. Im siebten Spiel konnte der Aufsteiger seinen sechsten Sieg landen und damit - da Budenheim III pausierte - an die Tabellenspitze stürmen. Allerdings entpuppte sich der HV Weisenau in Eich als

schwerer Brocken. Am Ende jedoch behielten die Gastgeber mit 28:25 die Oberhand. Und nun wollen die Eicher morgen in der Erfolgsspur bleiben. Der Gast TuS Wörrstadt jedoch könnte sich ebenfalls als harter Prüfstein erweisen.

tistik hat der TSG-Coach enormen Respekt vor Andrè Weingärtners Team und führte aus: „Der SV verfügt über eine taktisch sehr gut geschulte Mannschaft, weswegen ich nicht verstehe, warum sie sich im Tabellenkeller befinden.“ Waldalgesheim sei zudem eine verbissen kämpfende Mannschaft, „die uns alles abverlangen wird.“ Ach so. Gefährlicher Wormatia-Schreck In diesem Zusammenhang sollte sicherlich auch erwähnt werden, dass Ende Oktober bereits der Regionalligist Wormatia Worms im Viertelfinale des Bitburger Verbandspokals die Heimstärke des SV auf bittere Art und Weise zu

spüren bekam. Nach der 2:1 Niederlage wurde dem VfR die Hoffnung auf den DFB-Pokal Einzug genommen. Was seinen eigenen Kader betrifft, kann Hess zumindest erfreuliche Nachrichten vermelden. „Alle Mann sind so weit wieder hergestellt.“ Im Klartext werden neben Dennis Seyfert, Mario Cuc, Jonas Frey auch Sven Oswald wieder auflaufen können. Der Einsatz von Sebastian Schulz ist noch fragwürdig. Definitiv ausfallen aber wird Horst Döppel, der sich im Training die Bänder gerissen hat. Anstoß der Begegnung ist heute um 14:30 Uhr auf dem Rasenplatz in Waldalgesheim. Auf geht’s TSG!

Über den Kampf ins Spiel finden Wormatias U 19 empfängt TSG Kaiserslautern Von Christian Schneider WORMS Die U19-Junioren des VfR Wormatia Worms empfangen heute in der Regionalliga die TSG Kaiserslautern. Für die Elf um Trainer Mischa Vollrath eine extrem wichtige Partie, zumal die Wormaten laut Vollrath beruhigt zum letzten Auswärtsspiel nach Mainz fahren wollen. „Schott Mainz ist stark, da können wir keinen Druck gebrauchen. Wenn wir heute drei Punkte holen, sind wir unten raus und die Winterpause kann kommen, egal was in Mainz passiert“, sagte Vollrath im Vorfeld der Partie gegen die Pfälzer. Folgerichtig gibt es für das Trainerteam nur eine Marschrichtung: „Wir spielen auf Sieg, alles andere wäre eine Enttäuschung“, so Vollrath. Derweil löst sich das U19-Lazarett weiter auf. Maximilian Rose stößt nach dreiwöchiger Verletzungspause wieder zum Team. Nur der Einsatz von Max Bergemann-Gorski, der unter Rückenproblemen leidet, ist noch fraglich. „Wir müssen schauen, dass unsere Spieler jetzt und in der gesamten Rückrunde

gesund bleiben. Es darf uns nicht nochmal passieren, dass wir auf bis zu sieben Stammspieler verzichten müssen“, will Vollrath weiteren Verletzungsmiseren vorbeugen. Die TSG Kaiserslautern befindet sich zur Zeit auf dem 8. Tabellenplatz und damit direkt hinter der Wormatia. Allerdings: Zuletzt offenbarten die Pfälzer große Probleme in der Defensive. Mit 38 Gegentreffern in nur elf Spielen stellt die TSG zumindest auf dem Papier die schwächste Abwehr in der Liga. Die Wormser können dagegen auf eine starke Leistung aus dem vergangenen Spiel gegen Phönix Schifferstadt aufbauen. Dort konnte man mit einem 3:1-Sieg den ersten Schritt Richtung Tabellenmittelfeld perfekt machen. Dementsprechend zuversichtlich gibt sich Trainer Vollrath vor der aktuellen Partie: „Wir haben eine kämpferisch gute Leistung abgeliefert. Der Kampf war der Schlüssel zum Sieg im letzten Spiel und er wird es auch in diesem Spiel wieder sein. Wenn wir über den Kampf ins Spiel finden, gewinnen wir heute.“ Anpfiff der Partie ist um 16 Uhr.

Frauen: Rheinhessenliga: HSG Worms - HSC Ingelheim (Sonntag, 14 Uhr) und GW Büdesheim - TG Osthofen (Sonntag, 14.20 Uhr, Rundsporthalle Bingen)

Gegen Schifferstadt zeigte die U19 des VfR eine kämpferisch starke Leistung. Auch Alexander Kraft (li.), der sich hier gegen Fabian Weitzel durchsetzen konnte. Foto: Agentur Peschel


10 Wonnegau KURZ NOTIERT

IGS-Freiflächen werden saniert OSTHOFEN Günstiger als erwartet kann der erste Bauabschnitt der Schulhofsanierung an der IGS Osthofen umgesetzt werden. Der Kreisausschuss vergab in seiner jüngsten Sitzung die dafür notwendigen Arbeiten zur Gestaltung der Freiflächen im Bereich vor der ehemaligen Goldbergschule für knapp 560.000 Euro an ein Fachunternehmen aus Ingelheim. Ursprüngliche Kostenschätzungen sahen hierfür Kosten in Höhe von rund 690.000 Euro vor. In der vergangenen Sitzung Ende Oktober wurden die einzelnen Maßnahmen den Mitgliedern des Kreisausschusses im Detail vorgestellt. Nach der Frostperiode sollen die Bauarbeiten dann im kommenden Frühjahr beginnen, informierte der für das Gebäudemanagement verantwortliche Kreisbeigeordnete Klaus Mehring.

Vereinsring wählt Vorstand FLÖRSHEIM-DALSHEIM

Zur Jahreshauptversammlung des Vereinsring Flörsheim-Dalsheim konnte der Vorsitzende des Vereinsring, Frank Sagadin, 19 Vertreter der Mitgliedsvereine begrüßen. In seinem Bericht stellte er die Unterstützung des Vereinsrings bei Veranstaltungen wie Kerb, Flörsheimer Markt und Fastnacht in den Vordergrund. Die durch den Kassenwart Elmar Strubel vorgestellte Kassenlage verspricht eine gute Ausgangslage für den Vorstand, der im Folgenden für zwei Jahre neu gewählt wurde. Hierbei wurde Sagadin als Vorsitzender ebenso bestätigt, wie Gernot Philipps als Stellvertreter und Karin Henn als Schriftführerin. Der bisherige Kassenwart, Elmar Strubel, schied aus privaten Gründen aus, ihm folgt Holger Blattner vom Malteser Hilfsdienst. Als Beisitzer wurden Gerald Beyer (Geflügelzuchtverein), Herbert Blattner (TSV Flörsheim-Dalsheim), Michelle Sagadin (Kerwejugend), Margherita Schäfer (IG Fastnacht), Rüdiger Strubel (APG Wonnegau) und Alexander Winter (Holzmafia) gewählt. Als Kassenprüfer wurden Jens Göhring (Bauernverein Dalsheim) und Ruth Graf (Ev. Kirche Niederflörsheim) gewählt.

Samstag, 23.11.2013 | KW 47

Breites Bild an Verhaltensmustern Marco Hornig analysiert kirchlichen Widerstand in Rheinhessen während der NS-Zeit

Herbstkonzert mit Abwechslung

Von Florian Stenner

Blasorchester Gimbsheim demonstriert

OSTHOFEN Ein von Person zu

Vielseitigkeit / Lutz Heller verabschiedet

Person unterschiedliches Verhalten der Kirchenvertreter während der NS-Herrschaft machte der Historiker Marco Hornig während seines Vortrags im Rahmen der Veranstaltung „Kirchlicher Widerstand in Rheinhessen?“ aus. In der Gedenkstätte KZ Osthofen erläuterte der Fachmann die kirchenpolitischen Rahmenbedingungen der NSZeit, aus denen sich ein breites Bild an Verhaltensmustern bei den Kirchenvertretern ergab. Anhand biographischer Bespiele aus rheinhessischen Gemeinden gab Horning einen wissenschaftlich-historischen Einblick in die Geschehnisse während der Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten. Ein Schwerpunkt seines Vortrags lag beispielsweise auf der „Bekennenden Kirche“ (BK), die sich nach Hitlers Machtergreifung parallel zur Reichskirche entwickelte. Als Beispiel für den Kirchenkampf griff Hornig das Dekanat Oppenheim heraus, wo der damalige Dekan Sittel das Programm der NSDAP anfangs noch für gut befand, aber diesen Irrglauben bereits kurz darauf revidierte. Dass der Dekan nicht der einzige Widerständler in Rheinhessen war, zeigte der

Ramona Dehoff führte die Besuchergruppe durch die Gedenkstätte KZ Osthofen. Historiker im weiteren Verlauf seines Vortrags auf. Bevor Hornig jedoch diese Analyse des kirchlichen Widerstandes präsentierte, gab es unter der Leitung von Ramona Dehoff, Geschäftsführerin des Fördervereins Projekt Osthofen, eine kurze Führung durch die Gedenkstätte KZ Osthofen. Diese begann am Eingangstor, wo

die damals Inhaftierten nur mit dem, was sie an Kleidung am Leib trugen, in das KZ gebracht wurden, wie Dehoff erzählte. Sie berichtete weiter von menschenunwürdigen Zuständen: „Im Winter wurden hier die einzigen drei Wasserhähne abgedreht, das heißt man konnte sich nicht einmal waschen.“ Und auch an der nächsten Station,

Foto: Uhrig

dem Apellplatz, betonte Dehoff, dass die KZ-Mitarbeiter sich „kreativ zeigten, was die Schikane der Menschen anging.“ Dort fiel auch ein Satz, den das Publikum vermutlich auch während des Vortrags zum kirchlichen Widerstand beschäftigte: „Viele der Häftlinge die hier waren, die sind und waren für ihr Leben lang gezeichnet.“

Gewinnspiel lockt rund 500 Teilnehmer GVO überreicht Hauptpreis an Gewinnerin OSTHOFEN Guter Geschmack

Eric Stahl, Volksbank Alzey-Worms eG, Gewinnerin Edeltraud Kroll, Gewerbevereinsmitglieder Günther Köhler, Hans Bischoff und Karin Weber. Foto: Rudolf Uhrig

und pfiffige Ideen kommen an das hat der Osthofener Gewerbeund Verkehrsverein (GVO) bewiesen mit seinem Gewinnspiel am verkaufsoffenen Sonntag. Sage und schreibe rund 500 Teilnehmerkarten waren in der Lostrommel zusammen gekommen, darunter etliche von Gästen aus dem Umland. Der Hauptpreis geht an Edeltraud Kroll aus Osthofen: ein Gutschein über ein Gänse-Essen für acht Personen im Landhotel „Zum Schwanen“. Gewerbevereinsmitglied Günther Köhler, der das Gewinnspiel mitorganisiert

hatte, überreichte der Glücklichen nun den Gutschein direkt im Landhotel, wo auch das besondere Festmahl stattfinden wird. Dabei lobte Köhler auch die Unterstützung durch Familie Berkes vom Landhotel und dankte dem Organisationskomitee des verkaufsoffenen Sonntags. Eric Stahl von der Volksbank AlzeyWorms, Hans Bischoff (Optik Bischoff) und Karin Weber (Schuhhaus Assmann) gratulierten. Neben Kroll werden sich übrigens auch noch sieben weitere „Mit-Gewinner“ über den Preis freuen, der Gutschein gilt nämlich für insgesamt acht Personen.

GIMBSHEIM Am vergangenen Sonntag präsentierte das Blasorchester Gimbsheim sein musikalisches Können bei seinem diesjährigen Herbstkonzert. Mit abwechslungsreichen Konzertstücken verabschiedete sich außerdem Dirigent Lutz Heller nach 25 Jahren vom Taktstock. Mit der mächtigen Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel eröffnete das Blasorchester Gimbsheim vielversprechend den Konzertabend. Auch die „Fanfare for the Common Man“ hatte eine besondere Klangkraft, die ihr vor allem durch die Unisono-Einsätze des Orchesters verliehen wurde. Dass die Musiker auch Traditionelles beherrschen, bewiesen sie mit dem Boccaccio-Marsch von Franz von Suppé, der das Stück im Rahmen seiner gleichnamigen Operette komponiert hatte. Moderatorin Cornelia Heller führte das Publikum charmant und stets gut informiert durch den Abend. Die Sprache verschlug es allen Anwesenden allerdings bei „Babsi’s Freilach“, einem traditionellen Klezmerstück, und der Solo-Klarinettistin Anna Heller. Mit ihrem Instrument zauberte sie virtuos die charakteristischen Tonfarben diese Musikrichtung hervor. Wilde Fahrt durch Gotham City Feurige Trompetenklänge zündeten im Soundtrack „Children of Sanchez“ während sich mit der Filmmusik von „Batman“ das Publikum plötzlich in Gotham City wieder fand und auf der großen Bühnenleinwand eine wilde Fahrt des Batmobils verfolgte. Ein weiteres Highlight des Abends war das Potpourri aus dem Musical „Elisabeth“ mit dramatischen Elementen und sanften Melodien. Auch das Jugendorchester unter der Leitung von Christopher Szechowski durfte sein Können unter Beweis stellen. Bei einem Medley von John Williams und Glenn Millers „In the Mood“ schnippte und klatschte das Publikum beschwingt mit. Gemeinsam mit dem großen Orchester startete der Nachwuchs die Fahrt der

„Tollkühnen Männer in ihren Fliegenden Kisten“. Danach erhielten acht junge Musiker als Zeichen der Aufnahme ins Erwachsenenorchester symbolisch die blaue Weste der Vereinsuniform. Übergangslösung hielt 25 Jahre Mit Wehmut schritten die Musiker dem Ende des Konzertabends entgegen, denn nach 25 Jahren als musikalischer Leiter schwang Lutz Heller an diesem Abend zum letzten Mal den Taktstock. Während er sich einen leisen Abschied erhofft hatte, legten sich die Musikerkollegen einen anderen Plan zurecht. Statt des letzten Stückes „Tanz der Vampire“ startete ein Abschiedsvideo. Die zahlreichen Dankesworte von befreundeten Vereinen und aus den Reihen des eigenen Turnvereins zeigten, wie sehr sich Heller für sein Orchester engagiert hatte und dabei stets der nette Musikerkollege geblieben war. Abteilungsleiter Christian Heller erklärte, wie aus einer damaligen Übergangslösung eine 25jährige Dirigentenkarriere wurde und betonte: „Ein so großes Engagement ist nicht selbstverständlich. Lutz war ein absoluter Glücksfall.“ Zum großen Finale erlebten die Zuschauer dann doch noch den Tanz der Vampire und staunten nicht schlecht, als plötzlich echte Vampire unter Bühne hervorkrochen. Nach minutenlangem Applaus erfüllte „Music“ von John Miles den Raum und nach dem Florentiner Marsch als zweite Zugabe konnten die Musiker zufrieden ihre Pultlichter ausknipsen.

AUSGEZEICHNET Folgende Musiker wurden von der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände ausgezeichnet: Bronzene Nadel (10 Jahre) Anna Dörrich; goldene Ehrennadel mit Diamant (40 Jahre) Ralf Meyer; Dirigentennadel in Gold mit Diamant (25 Jahre) Lutz Heller.

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Vom Garten zum Gartentraum auf diesem grünen Weg begleitet Roider Garten- und Landschaftsbau seine Kunden mit kreativen Ideen, fundiertem Fachwissen, Einsatzbereitschaft und Einfühlungsvermögen. So entsteht bald aus persönlichen Vorstellungen und Wünschen der eigene Traumgarten, ganz gleich, ob es sich um den Hausgarten oder um die Firmen-Außenanlage handelt. Zum umfangreichen Leistungsportfolio zählen unter anderem auch Winterdienst, Pflasterarbeiten, Kunstrasen, Rollrasen, Gartenpflege

und vieles mehr (siehe online unter www.roider-galabau.de). Das junge, dynamische Gartenbauunternehmen in der Pfeddersheimer Straße 13 nennt als oberstes Ziel die Kunden-Zufriedenheit. Die Bedürfnisse unserer Kunden stehen dabei im Mittelpunkt.“Wir planen, bauen und pflegen Gärten leidenschaftlich gern und mit viel Liebe zum Detail und bieten optimalen Service“, heißt es im Firmenleitbild, zu dem auch hochwertige, kreative Gestaltung, präzise und termingerechte Umsetzung und flexibles Handeln zählt.

Frank Natursteine Kreative Steinmetzarbeiten Wenn ein lieber Mensch verstorben ist, suchen Angehörige nach Trost, nach Symbolen der Hoffnung und nach Möglichkeiten, sich die Erinnerung an die Persön-

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lichkeit des Verstorbenen lange zu bewahren. Frank Natursteine hilft hierbei mit kreativen Steinmetzarbeiten. Das in Leiselheim in der Dr. Illert-Straße 52 ansässige Unternehmen kann bereits auf mehr als 20 Jahre Erfahrung blicken. Geboten wird nicht nur eine große Auswahl traditioneller Grabsteine, sondern auch individuell sind viele Gestaltungsvaranten möglich. Das Leistungsspektrum reicht von künstlerischer Verzierung bis zur Restauration. „Wir können schnell, individuell und flexibel auf Kundenwünsche eingehen“, betonen die Inhaber Bernd Göbel und Sybille Lange.

Lebensfreude, Lebensgefühl, die gemütliche Atmosphäre und guter Wein laden zum Verweilen in Leiselheim ein, das ein ausgeprägtes kulturelles Leben vorweisen kann. Etliche gut besuchte Veranstaltungen finden in dem rund 2000 Einwohner großen Stadtteil statt, darunter Vereinsfeste, die Kerb, „Pfrimm in Flammen“ oder der Nikolausmarkt. Sehenswert sind in Leiselheim unter anderem der Kurpfälzische Amtshof aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, die barocke evangelische Kirche aus dem Jahr 1716 und die katholische

Laurentiuskirche von 1933/34. Bis heute wird 40 Prozent der Gemarkungsfläche für Weinbau genutzt. Der etwa vier Kilometer nordwestlich der Kernstadt liegende Stadtteil wurde 1942 eingemeindet. Im Osten grenzt Leiselheim – getrennt durch eine 500 Meter breite Grünzäsur – an Hochheim. Südlich liegt jenseits der Pfrimmau Pfiffligheim, westlich in etwa eine m Kilometer Entfernung Pfeddersheim. Der Höhenzug im Norden wird vom Klinikum Worms und den zu Herrnsheim gehörenden Neubaugebieten beherrscht.

In Leiselheim kommt das Feiern nicht zu kurz: ein Highlight der alljährlich stattfindenden Kerb ist das Strohballenrennen. Foto: Rudolf Uhrig ANZEIGE

ASB bietet wieder Hausnotruf-Weihnachtsaktion an Die meisten Menschen wünschen sich, auch im Alter und trotz körperlicher Einschränkung weiter in den eigenen vier Wänden leben zu können. Diese Möglichkeit bietet der Arbeiter-SamariterBund (ASB) mit seinem Hausnotruf-Dienst. Durch den ASB-Hausnotruf ist man im Bedarfsfall rund um die Uhr einfach und schnell per Knopfdruck mit den ausgebildeten Mitarbeitern verbunden. Um den Hausnotruf des ASB nutzen zu können, benötigt man lediglich einen Telefonanschluss und eine Stromversorgung in der Nähe des Telefons. An das Telefon wird ein Zusatzgerät mit einer

Ruftaste angeschlossen. Zusätzlich bekommen die Kunden einen „Funkfinger“ - einen kleinen Handsender, den sie ständig als Halskette oder Armband tragen können. Wenn Hilfe gebraucht wird, wird per Knopfdruck der Hilferuf ausgelöst, ohne das Telefon bedienen zu müssen. In der ASB Hausnotrufzentrale empfangen die Samariter das Notrufsignal. Mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Zentrale kann sofort über Mikrofon und Lautsprecher gesprochen werden. Das Ganze laut und deutlich, auch bei geschlossenen Türen. In Absprache schickt der ASB dann die Hilfe, die benötigt wird. Eine

Person des Vertrauens, den Pflegedienst, einen Arzt oder den Rettungsdienst. Der Rettungsdienst wird übrigens automatisch alarmiert, sollte keine Sprechverbindung möglich sein. Dann schauen die Samariter, ob es den Kunden auch wirklich gut geht. Vor Weihnachten bietet der ASB wieder eine Hausnotruf-Sonderaktion an. Bei Bestellung des Hausnotrufs bis zum 31.12.2013 entfällt die Einrichtungsgebühr. Weitere Informationen zum Hausnotrufsystem, zu technischen Fragen und zu den Kosten erhalten Sie beim ASB in WormsLeiselheim unter Telefon 06241978790.


Wonnegau / Region 11

Samstag, 23.11.2013 | KW 47

KURZ NOTIERT

Ökumenischer Bibelabend ABENHEIM Am Montag, 25. November, lädt der Katholische Deutsche Frauenbund Abenheim zu einem ökumenischen Bibelabend um 18.30 Uhr ins Pfarrzen-

trum ein. Das Thema des Abends lautet: „Alles hat seine Zeit.“ Referentin ist Gabriele Weiler-Beck. Der Teilnehmerbeitrag liegt bei zwei Euro.

Adventsausstellung in Abenheim ABENHEIM Am Sonntag, 24. November, findet im Sängerheim des MGV 1846 Abenheim eine Adventsausstellung statt. Angeboten werden Adventskränze und Gestecke, Weihnachtskrippen, Vogelfutterhäuschen, Näharbeiten wie Taschen, Schals und Weihnachtsdeko,

Sekt, Likör ,Pralinen und Gelees. Beginn der Ausstellung ist um 11.30 Uhr, für das leibliche Wohl ist mit Mittagessen, Kaffee und Kuchen bestens gesorgt. Die musikalische Unterhaltung übernehmen die MGV-Gesangsgruppen „Klausenberger“ und „Beanbags“.

Geflügelschau im Saalbau LEISELHEIM Der Vogel- und Geflügelzuchtverein 1909 Leiselheim präsentiert seine Geflügelschau im Saalbau. Die Züchter und Jugendlichen des Vereins, zeigen der Öffentlichkeit am Samstag, 30. November, von 13 bis 17 Uhr, und am Sonntag, 1. Dezember, von 9 bis 16 Uhr, ihre mit Liebe aufgezogenen Tiere.

Die Besucher erhalten so einen Einblick in die vielfältige Arten und Farbenpracht der bunt gefiederten Geflügelwelt. Auf der Geflügelschau im Leiselheimer Saalbau können Hühner, Zwerghühner und Tauben bewundert werden. Auch ein Schaubrüter mit Wachteln wird präsentiert.

Jahreskalender

Adventsfeier

RHEINDÜRKHEIM Der Jahreskalender 2014 der Ortsgeschichtlichen Arbeitsgemeinschaft kann ab sofort bei Friseur Fix, Lebensmittel Krug, Bäckerei Bitsch, Gemüseladen bei Ute Steinmetz und Ingrid Koch, sowie im Rheindürkheimer Rathaus für 3,50 Euro gekauft werden.

LEISELHEIM Am Sonntag, 1. Dezember, findet die Adventsfeier des Landfrauenvereins im evangelischen Gemeindehaus statt. In festlicher Atmosphäre kann man sich bei Theater, Geschichten und Musik auf den Advent einstimmen. Einlass ist um 14.30 Uhr.

Rosige Zeiten für den SV SV Gimbsheim stellt neues Vereinsheim und Förderkonzept vor Von Michael Mayer GIMBSHEIM Kein Stuhl blieb frei als der SV Gimbsheim zur Infoveranstaltung in sein in die Jahre gekommenes Vereinsheim einlud. Thema des Abends: Der Neubau des Vereinsheims, der keine zehn Meter vom Veranstaltungsort schon seit Wochen im Entstehen ist, sowie der daran anschließende Umbau des aktuellen Hauses zum Jugendförderzentrum. Dietmar-Hopp-Stiftung hilft Die Dietmar-Hopp-Stiftung, durch Dietmar Pfähler vertreten, die schon das neue Kunstrasenstadion nebst LED-Flutlichtanlage bezuschusst hatte, finanziert ein neues, großzügigeres und vor allem moderneres Clubhaus, welches der Walldorfer Architekt Thomas Vorfelder in einer Power-Point-Präsentation schon mal sichtbar werden ließ. Ist der Bau abgeschlossen, vermutlich in den Sommerferien 2014, beginnt postwendend der Umbau des aktuellen Vereinsheims zum Jugendförderzentrum des Vereins „Anpfiff ins Leben“. Die Projektion auf der Leinwand verspricht zwei Gebäude, die sich ähneln, Dachmaterial und Außenputz ergeben ein homogenes Bild. Den neuesten Energiestandards entsprechend, behindertengerecht mit Rampen statt Treppen im Eingangsbereich und „nicht zu pompös“, so Vorfelder, werden

die nebeneinander liegenden Gebäude sein. Auch das Innere des Gebäudes warf Vorfelder als Projektion auf die Wand. Der neue Gastraum wirkt groß und hell. „Der Bodenbelag wird nicht schmutzanfällig sein, das Deckenmaterial verhindert das es stark hallt“, erläuterte Vorfelder die Bilder, die bereits mit Möblierungsvorschlägen versehen sind. Ist der Neubau im Sommer fertig, beginnt der Umbau des aktuellen Vereinsheimes. Nach einer Komplettsanierung und einer Neueinteilung der Räume wartet das Gebäude mit Seminar-, Freizeit- und Büroräumen auf. Hier sollen die derzeit 80 Jugendlichen des SV nach der Schule bei den Hausaufgaben betreut werden oder schulische und berufliche Fördermaßnahmen erleben. Der federführende Verein „Anpfiff ins Leben“, wie die Dietmar-Hopp-Stiftung vom Hoffenheimer Mäzen ins Leben gerufen, muss bis zum Abschluss der Bauarbeiten im Oktober 2014 in von der Gemeinde zur Verfügung gestellte Räume der nahen Niederrheinhalle ausweichen, wo die Jugendlichen schon seit Anfang November betreut werden. Rosige Zeiten also für den Verein, der langfristig seine Aktivenmannschaft oder die A-, oder B-Jugend in der Verbandsliga spielen sehen will. Der SV-Vorsitzende Horst Heller hält das jedenfalls für möglich: „Aber wir müssen was dafür tun. Der ganze

Verein muss mit anpacken.“ Die Erfahrungen aus den acht bereits bestehenden Förderzentren zeigen, dass die Träume nicht vermessen sind, zeigen aber auch, „dass es ohne Kooperationspartner nicht geht“, wie Anton Nagel von „Anpfiff ins Leben“ klar stellt. Sport und Bildung fördern Bewegungsförderung und Bildung laufen beim SV zukünftig parallel. Silvia Bode wird den Bereich Schule, Beruf und Soziales leiten. Sie organisiert die Hausaufgabenbetreuung durch Lehramtsstudenten und pensionierte Lehrer, hilft beim Einstieg ins Berufsleben, organisiert Praktika, begleitet zu Vorstellungsgesprächen. Außerdem organisiert sie die Vernetzung der jungen Fußballer mit sozialen Einrichtungen wie der Kita Pusteblume oder nahegelegenen Altenheimen. „Was hier entsteht ist für den ganzen Ort etwas Gutes“, verspricht Dietmar Pfähler. SVG-Mittelstürmer Nico Marquardt bildet Silvia Bodes Gegenstück und wird den Bereich Sport leiten. Marquardt: „In den nächsten Jahren wollen wir alle Jugendmannschaften besetzt haben.“ Jugendliche dafür gibt es genug, nur an Trainern und Betreuern mangelt es schon jetzt. „Wenn sich noch Leute finden, die Interesse haben als Jugendtrainer oder Betreuer mitzuhelfen, wäre das super“, warb Marquardt.

Kürzlich veranstaltete die Schützengesellschaft 1968 Abenheim ihr traditionelles Königsschießen. Mit dem Kleinkalibergewehr wurde auf einen 50 Meter entfernten Balken geschossen, an dem eine Metallplatte mit Adler angebracht war. Nach zehn Runden gab Luise Schweizer den entscheidenden Schuss ab. Helmut Schweizer und Hans Diehm wurden erster beziehungsweise zweiter Ritter. Beim Mehrwaffenturnier hatte Knut Frey die höchste Ringzahl und durfte sich über den ersten Platz freuen. Foto: Privat

Familienfrühstück mit Hebammensprechstunde WORMS Die Schwangerschaftsberatung und Netzwerk Leben des Caritasverbandes Worms lädt Schwangere und Eltern mit Kindern bis drei Jahre zum Familienfrühstück mit Hebammensprechstunde ein. In einer gemütlichen und anregenden Runde bekommen die Eltern Informationen und Anregungen zu Themen rund um das Leben mit einem Kind. Begleitet wird das Angebot von einer Mitarbeiterin der Schwangerschaftsberatung des Caritasverbandes und der

Hebamme Nicola Grandpré. Als Referentin zum Thema „Naturheilkunde“ wurde die Heilpraktikerin Inge Helm eingeladen. Das Treffen findet am Mittwoch, 27. November, im Caritaszentrum St. Vinzenz (Kriemhildenstraße 6) von 9.30 Uhr bis 11 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist erwünscht (Telefon 06241/268123 oder per E-Mail an schwangerschaftsberatung@caritas-worms. de), eine spontane Teilnahme ist jedoch auch möglich.

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Schreinerei M. Schmitt: Spezialist für individuellen Innenausbau Ein Höhepunkt im Ortsleben von Pfiffligheim ist die Kerb, die mit einem großen Umzug gefeiert wird. Archivfoto: Rudolf Uhrig

Ein Stadtteil mit Wohlfühlfaktor Pfiffligheim ist attraktiver Wohnstandort Pfiffligheim – mit diesem Wormser Stadtteil verbinden viele sofort die Kerb, die am Wochenende des letzten Sonntags im Juli stattfindet, und die dazugehörigen Veranstaltungen, die unter großem Anteil der Einwohner stattfinden, wie etwa das Schubkarrenrennen und die Vorstellung des Kerwemädchens. Man denkt an Feiern und Geselligkeit. Und man denkt natürlich an das Wahrzeichen, den Lutherbaum, die vermutlich größte Ulme der Welt, deren Torso auch heute noch als Denkmal erhalten und zu bestaunen ist. Pfiffligheim ist ein attraktiver Wohnstandort: Der rund 3300 Einwohner große Stadtteil schließt unmittelbar an die westliche Innenstadt von Worms an. Von drei

Seiten wird das Gebiet von Grün umschlossen: Im Norden grenzt Pfiffligheim an das Flüsschen Pfrimm mit dem Pfrimmpark und den Stadtteil Hochheim. Im Süden reicht der Ort bis an die Strecke der Rheinhessenbahn. Der Grünbereich entlang der Pfrimm und der romantischen Streuobstwiesen bietet Anziehungspunkte für entspannte Nahausflüge. Aktive Sport-, Kultur- und Brauchtumsvereine bieten vielseitige Freizeitangebote an. Als Geschäftsstandort kann Pfiffligheim ebenfalls einiges bieten: leistungsfähige Geschäfte und Dienstleistungsangebote, ausgezeichnete Weingüter, beliebte Gaststätten und landwirtschaftliche Betriebe, die ihre Produkte auch direkt anbieten.

Jahrzehntelange Erfahrung ist das, was die Schreinerei M. Schmitt, die in der Landgrafenstraße 10 ansässig ist, zum idealen Ansprechpartner macht, wenn es darum geht, Kundenwünsche zu erfüllen: Seit 1971 gibt es den Betrieb, der mit zwei Mitarbeitern an den Start ging

und sich im Laufe der Zeit immer weiter entwickelt hat. Aus- und Weiterbildung hat dazu beigetragen, dass die Schreinerei M. Schmitt inzwischen längst als Spezialist für den individuellen Innenausbau gilt. „Fordern Sie uns mit Ihren Ideen - es gibt kaum einen Kundenwunsch,

nay Fugenabdichtungen“. Sunay Hilmioglu ist ein Profi, der in erster Linie für Profis arbeitet. Sein Betrieb ist spezialisiert auf das Fugenabdichten. Oft wird er direkt von Fliesenlegern beauftragt, er nimmt aber auch Aufträge von Privatleuten an. Ob in Bad, Küche oder Wohnzimmer – überall dort, wo Fugen anfallen ist Sunays Arbeitsgebiet. Welches Material, welcher Farbton, welche Technik dabei zum Einsatz kommt, das hat der Spezialist in einem Intensivkurs gelernt. Wichtiger als dieses Zertifikat sei aber etwas anderes, berichtet Hilmioglu: „Entscheidend ist die Praxis, die Erfahrung“.

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Und davon hat Sunay Hilmioglu eine ganze Menge zu bieten: Seit 20 Jahren hat er sich auf das Fugen abdichten spezialisiert. Bemerkenswert ist dabei auch seine flexible Arbeitszeit. „Weil viele Aufträge direkt von den Fliesenlegern kommen, muss ich auch kurzfristig reagieren können“, erklärt er. Auch abends und am Wochenende ist Sunay Fugenabdichtungen dienstbereit, auch kurzfristig. Infos und Termine unter Tel. 06241/594109 oder 0177/4943827.

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