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Mit Peer auf Du und Du

VfR in der Krise?

WORMS Marcus Held, Bundestags-Direktkandidat der SPD im Wahl-

WORMS Es hat schon wieder nicht gereicht. Regionalligist VfR Wor-

kreis Worms, hat einen Wahlkampf-Coup gelandet: Der Oppenheimer hat Peer SteinbrĂźck, Kanzlerkandidat der Genossen, nach Worms geholt und mit dem Hanseaten Wahlkampf in der Innenstadt gemacht. Hunderte Wormser waren gekommen, um das Spektakel zu sehen. Seite 2

matia Worms ist beim Heimspiel gegen Eintracht Trier nicht Ăźber ein mageres 0:0-Unentschieden hinausgekommen. FĂźr die Elf um Trainer Stefan Emmerling war es das sechste Remis im siebten Spiel. Aktuell rangiert der VfR auf dem 13 Tabellenplatz. Seite 12

Wer auf Üffentlichen Parkplätzen in Worms sein Auto ohne Parkticket abstellt, dßrfte kßnftig Üfter als bislang gewohnt Ärger mit der Verwaltung bekommen. Der Stadtrat hat beschlossen, fßnf neue Mitarbeiter einzustellen, die Falschparkern das Leben schwerer machen sollen. Foto: Rudolf Uhrig

Mehr KnĂśllchen fĂźr Falschparker Stadt stellt fĂźnf neue Ordnungsbeamte ein / Ăœberwachung des ruhenden Verkehrs wird verstärkt WORMS FĂźr viel Wind in einer grĂśĂ&#x;tenteils flauen Ăśffentlichen Sitzung des Stadtrates sorgte am Donnerstag der Tagesordnungspunkt Nummer zehn: Im Rahmen des Parkraumbewirtschaftungskonzepts lag dem Plenum ein Beschlussantrag zur Ăœberwachung des ruhenden Verkehrs vor. FĂźnf neue Vollzeitstellen fĂźr Ordnungskräfte im AuĂ&#x;endienst, davon drei auf die Dauer von zwei Jahren zeitlich befristet, empfahl der Haupt- und Finanzausschuss dem Stadtrat fĂźr die Nibelungenstadt. Laut der Arbeitsplatzbeschreibung der Stadtverwaltung setze sich die Tätigkeit der Ăœberwachungskräfte aus zwei groĂ&#x;en

Aufgabenbereichen zusammen. 62 Prozent der täglichen Arbeitszeit (entspricht 4,8 Stunden pro Tag) werden als „reine Kontrolltätigkeiten“ deklariert. Die verbleibenden 38 Prozent (entspricht 3,0 Stunden pro Tag) fallen fĂźr die „Wahrnehmung besonderer Aufgaben“ an. Im Kern des Vorhabens handle es sich nicht eine MaĂ&#x;nahme, um „durch Strafzettel Geld fĂźr die Stadt zu sammeln“, wie OberbĂźrgermeister Michael Kissel (SPD) präventiv vor Beginn der Diskussionsrunde unterstich. Viel mehr sei der „wirtschaftliche Aspekt nur eine Nebensache“, es gehe laut Kissel viel mehr um die Verkehrssicherheit. Denn nicht nur zahlreiche BĂźrgerbeschwerden Ăźber Falschparker, sondern auch

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die Berichte der Rettungsdienste von versperrten Wegen seien „Erfahrungen, die den tatsächlichen Bedarf“ untermauern, so Kissel. Ein Gutachten der Modus Consult Ulm GmbH hatte ergeben, dass insgesamt 19 Vollzeitkräfte von NĂśten wären, um eine wirksame ParkraumĂźberwachung zu ermĂśglichen. Zur Zeit beschäftigt die Stadt jedoch lediglich fĂźnf Vollzeitkräfte. Dank eines mehrheitlichen Beschlusses des Stadtrates (bei acht Gegenstimmen) hat sich diese Zahl nun verdoppelt. Mit dem personellen Zuwachs geht auch eine Verdopplung der Personalkosten einher. Diese belaufen sich zukĂźnftig auf 506.720 Euro im Jahr. Lesen Sie mehr auf Seite 3.

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2 Worms

Samstag, 07.09.2013 | KW 36

„Wir können die Wahl gewinnen“

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück macht Wahlkampf in Worms / Unterstützung für Direktkandidat Marcus Held / Zahlreiche Schaulustige in Innenstadt die gleiche Bezahlung für Leiharbeiter und Stammbelegschaft eingeführt wird“, versprach Steinbrück seinen Zuhörern, die derartige Ankündigungen mit lautstarkem Applaus quittierten. Kurswechsel in Euro-Politik

SPD-Bundestagskandidat Marcus Held (links) und Peer Steinbrück zeigen sich vor der Wahl am 22. September zuversichtlich.

WORMS (bap) Es ist eine einfache Rechnung, die Marcus Held, Bundestags-Direktkandidat der SPD im Wahlkreis Worms, aufmacht: Er, glaubt Held, wird in den Bundestag gewählt, wenn es ihm gelingt, so viele unentschlossene Wähler wie möglich auf seine Seite zu ziehen und wahlmüde SPD-Anhänger an die Urne zu kriegen. „Im Moment gehe ich davon aus, dass ich realistische Chancen habe, es steht glaube ich 50:50, deshalb wird jede Stimme zählen“, sagt Oppenheims Stadtbürgermeister. Deshalb will Held in den Tagen vor der Wahl alles geben, um bei den Wählern in Worms, Alzey, Oppenheim und Co. Stimmung für seine

Marcus Held hat bei Steinbrücks Auftritt gut Lachen. Person zu machen. Am Mittwoch jedenfalls hat Held, der das Erbe Klaus Hagemanns als SPD-Abgeordneter antreten will, seinen bisher größten Wahlkampf-Coup gelandet und einen prominenten Wahlhelfer nach Worms geholt. Peer Steinbrück, Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten, machte auf seiner Tour durch die Republik in der Wormser Innenstadt Station, redete am Winzerbrunnen rund eine Stunde lang über die politischen Ziele der SPD, stellte sich den Fragen der Bürger und nutzte den Fußweg vom Lutherdenkmal in die Kämmererstraße zum Händeschütteln und zum Posieren mit Bürgern vor den Linsen der zahlreichen Fotografen.

Peer Steinbrück legt einen humorvollen Auftritt hin. Plädoyer für faire Löhne Das Auffälligste am Kurzbesuch Steinbrücks: Der Herausforderer von Bundeskanzlerin Angela Merkel präsentierte sich deutlich angriffs- und rauflustiger als zu Beginn seines Wahlkampfs. Die hunderten Schaulustigen, die in die Kämmererstraße gekommen waren, erlebten einen Steinbrück, der das tat, was er am besten kann: eine klare Kante zeigen. Etwa bei den Themen Altersarmut und Rente, die aus Sicht der Genossen von Union und FDP viel zu lange vernachlässigt wurden. Von Marcus Held gefragt, was er tun würde, wenn er tatsächlich hinter dem Schreibtisch im Kanzlerbüro sitzen würde, rechnete Steinbrück mit der Union ab, die über „kein schlüssiges Rentenkonzept“ verfüge. „Ursula von der Leyens Lebensleistungsrente ist eine schöne Schachtel, in der aber nichts drin ist, sie ist ja noch nicht einmal Beschlusslage der CDU“, spöttelte Steinbrück. Außerdem sei Unsinn an dem Problem Altersarmut herumzudoktern wie es die CDU tue. „Wir müssen die Erwerbsarmut bekämpfen, damit es gar nicht zur Altersarmut kommt“, so der SPDHerausforderer. Geht es um Arbeitsplätze setzt Steinbrück voll auf die Karte Gerechtigkeit „Ich als Kanzler der Bundesrepublik Deutschland werde den Missbrauch von Leiharbeit eingrenzen und dafür sorgen, dass

In der Europolitik setzt Steinbrück ebenfalls auf einen Kurswechsel: Statt den Schulden-Staaten im Süden Europas lediglich einen radikalen Sparkurs zu verordnen, will der 66-Jährige mit Investitionen das Wachstum vor allem in den Mittelmeerstaaten fördern. „Es hat Zeiten gegeben, in denen Deutschland auf die Hilfe anderer angewiesen war“, mahnte Steinbrück und spielte auf die Jahre nach dem zweiten Weltkrieg an, als die Investitionen des Marshall-Plans der jungen Bundesrepublik das Wirtschaftswunder bescherten. „Das ist für mich die Verpflichtung, die Europäische Union zusammenzuhalten“. Ein Zusammenhalt, der durch die Politik von Schwarz-Gelb gefährdet sei. „Merkels Sparkurs wirft diese Länder aufs Krankenlager, klar müssen die ihre Haushalte in Ordnung bringen, aber es braucht gleichzeitig Unterstützung durch Investitionen“. Ansonsten drohe auch dem Exportland Deutschland der Export-Kollaps: „Wir dürfen den Euro nicht kaputtgehen lassen, sonst werden deutsche Produkte im Ausland 30, 40 Prozent teurer und der Export bricht zusammen, das sagen einem die Euro-Kritiker von der AfD (Alternative für Deutschland, die Red) natürlich nicht“.

Peer Steinbrück zieht sein Publikum in den Bann. Hunderte Wormser wollten den SPD-Kanzlerkandidaten sehen. Foto: Rudolf Uhrig

SPD-FORDERUNGEN Einen Militäreinsatz gegen das syrische Regime von Baschar al-Assad lehnt Steinbrück kategorisch ab. Stattdessen setzt der SPDKanzlerkandidat auf Verhandlungen. „Es ist besser, 100 Stunden zu verhandeln als eine Stunde zu schießen“, sagte Steinbrück.

PROTEST Zwei Anhänger der euro-kritischen Partei versuchten mit Protest-Plakaten Stimmung gegen Merkel und ihren Kontrahenten Steinbrück zu machen. Das Ganze ging sogar so weit, dass einer des Duos sich wiederholt hinter die Bühne schlich und sein Schild nur wenige Zentimeter hinter Steinbrücks Kopf in Stellung brachte. Das Schauspiel hatte erst ein Ende, als Marcus Held schließlich genug hatte und den AfD-Anhänger bat, den Platz hinter der Bühne frei zu machen. Eine Aufforderung, der dieser jedoch erst nachkam, als drei Polizisten ihn hinter die Absperrung eskortierten. „Jeder hat natürlich das Recht auf freie Meinungsäußerung, aber unsere Veranstaltung so zu stören, das geht gar nicht“, kommentierte Marcus Held die AfD-Aktion.

Ein Duo im wahlkampfmodus: Peer Steinbrück und Marcus Held. Angriffslustiger Kandidat Unterdessen zeigte sich auch Marcus Held angriffslustig und um klare Abgrenzung zur CDU bemüht. „Peer Steinbrück bekommt heute kein Geschenk“, sagte Held, als es an die Verabschiedung Steinbrücks ging. „Erstens sehen wir uns im Bundestag, zweitens werde ich Peer Steinbrück zum Kanzler wählen und drittens kommt er nächstes Jahr zu den Nibelungenfestspielen. Er kommt wieder, die Merkel war nie da, merkt Euch das“, rief Held dem Wormser Publikum zu. „Botschaft ist angekommen“ Die Frage, ob seine und Steinbrücks Botschaft bei den Wählern angekommen ist, beantwortete Held mit einem klaren „Ja“. „Es war eine klasse Veranstaltung und hat genau das getroffen, was mein Ziel ist, nämlich raus zu den Leuten zu gehen. Wir sind die Partei

der kleinen Leute und das müssen wir zeigen“. Einen Mini-Erfolg in diesem Zusammenhang haben Held und Steinbrück am Mittwoch bereits verbucht. Kaum hatte der Kanzlerkandidat sich mit der Aufforderung „gehen sie zur Wahl, geben Sie Marcus Held ihre Erststimme und unsrer Partei die Zweitstimme, weil sie Investitionen in die Infrastruktur, eine Rentenreform und einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn nur mit der SPD am Steuer bekommen“ vom Podium verabschiedet, bescheinigte ihm eine zuvor unentschlossenen Wählerin, sie überzeugt zu haben. Und das, meinte Held, „ist das Beeindruckende und die Stärke der SPD“. Das sieht übrigens auch Peer Steinbrück so. „Die Wahl wird in den nächsten Tagen entschieden“, prognostizierte der 66-Jährige, „und die SPD wird gewinnen, wenn es ihr gelingt ihre Stammwähler zu mobilisieren“.

Zur Frage, ob es unter einer SPD-geführten Regierung Steuererhöhung geben werde, stellte Steinbrück klar, dass lediglich für die fünf Prozent der höchsten Einkommen der Spitzensteuersatz auf 49 Prozent angehoben

werde. Die betreffe lediglich Verheiratete, die über ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von 200.000 Euro verfügen würden. Zudem plädierte Steinbrück für das Konzept der Bürgerversicherung. Dies sieht ein Modell der Krankenversicherung vor, bei dem sich die Beiträge der Versicherten nach deren Einkommen richten. Zudem soll der Unterschied zwischen privaten und gesetzlichen Krankenkassen aufgelöst werden, um so die „Zwei-Klassen-Medizin“ (OTon Steinbrück) aufzulösen.

Ein Gesichtsausdruck, der Bände spricht: Peer Steinbrück will die Zeit vor der Wahl nutzen und um jede Stimme kämpfen.

MEINUNGEN ZUM AUFTRITT DES SPD-KANZLERKANDIDATEN PEER STEINBRÜCK IN WORMS „Ich finde, dass die heutige Veranstaltung sehr gut ist und dass solche Veranstaltungen generell sehr wichtig sind. Mir gefallen die Themen, die Peer Steinbrück anspricht – ob das, was er sagt, auch noch gilt, wenn er gewinnt und Kanzler ist, das ist eine andere Sache.“ Mohammad Islam Uadin, 55 Jahre, selbständig

„Ich finde, im Gegensatz zu Frau Merkel spricht Herr Steinbrück mit der Stimme des Volkes. Er erklärt alle Sachverhalte sehr direkt und deutlich und vor allem ist das, im Gegensatz zur Totschweige-Taktik von Frau Merkel, die viele kritische Themen erst gar nicht diskutiert und stattdessen versucht auszuweichen, ein gelungenes Gegenkonzept.“

„Bisher argumentiert Herr Steinbrück meiner Meinung nach sehr gut, er hat einen guten Auftritt und spricht die Besucher an. Ich glaube auch, dass er sehr positiv ankommt und wir hier einiges erfahren und von seinen Argumenten zu bestimmten Themen lernen können.“ Joke Reuvers, 16 Jahre, Schülerin am Rudi-Stephan-Gymnasium

David Panzer, 22 Jahre, Student an der Musikhochschule Mannheim

ONLINE

Video: Bundestagskandidat Marcus Held begrüßt Peer Steinbrück in Worms Sehen Sie unser Video zu „Peer Steinbrück zu Gast in Worms“ auf www.wormser-wochenblatt.de oder scannen Sie diesen QR-Code:

„Das, was ich bis jetzt von ihm gehört habe, finde ich sehr gut für uns – vor allem auch mal ein Blick in die Zukunft und nicht nur Abhandeln und Wartestellung. Was ich ihm raten würde: Er sollte ein bisschen langsamer sprechen, er hat so viel Wichtiges zu sagen und es gibt Leute, die können nicht so schnell folgen. Aber sonst bin ich mit ihm total zufrieden – es ist ihm nur zu wünschen, dass er gewinnt, für uns alle.“

„Ich habe mich sehr gefreut zu lesen, dass Peer Steinbrück nach Worms kommt. Es muss Bewegung in die Politik und das hat mich schon beim Kanzlerduell überzeugt, da ist Power drin und nicht nur Beschwichtigung. Peer Steinbrück ist der Richtige, wenn es darum geht Gerechtigkeitslücken zu beseitigen. Ich denke, er will nicht nur Kanzler werden, sondern er will wirklich was tun für Deutschland.“

Christl Salfeld, 71 Jahre, Lehrerin im Ruhestand

Christoph Sievers, 69 Jahre, Rentner

Text: Boukani Fotos: Baumgärtner


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Wormser stirbt bei Unfall WORMS Ein 44 Jahre alter Mann aus Worms ist am Dienstagabend bei einem schweren verkehrsunfall auf der Bundesstraße 9 ums leben gekommen. Sein 29-jähriger, ebenfalls in Worms lebender Beifahrer, überlebte den Unfall schwerverletzt. Wie die Polizei berichtet, war der Mann mit seinem Sportwagen, einem Lamborghini Gallardo, gegen 22 Uhr auf der B 9 in Richtung Worms unterwegs. Einige hundert Meter vor der Abfahrt WormsFlughafen fuhr der 44-Jährige durch eine sich dort befindende Bodensenke und verlor die Kontrolle über den Sportwagen.

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Beifahrer bei Crash verletzt Seit August besteht in Rheinland-Pfalz ein Rechtsanspruch auf die Betreuung von unter Dreijährigen in Kitas.

Foto: djd/thx

Bedarf an Kita-Plätzen gedeckt

Stadt Worms gelingt Punktlandung / Ausbau des Angebots in Innenstadt weiter im Fokus Von Kani Rostami Boukani WORMS Die Betreuungsanfragen für unter dreijährige Kinder konnten in Worms vollständig abgedeckt werden, dennoch arbeite die Stadt weiterhin an der Schaffung neuer Kitaplätze – so die Kernaussage zur derzeitigen Situation, wie sie Oberbürgermeister Michael Kissel gemeinsam mit dem zuständigen Fachdezernent Bürgermeister Georg Büttler und Christine Ripier-Kramer, Leiterin des Bereichs 5 – Soziales, Jugend und Wohnen, am vergangenen Montag bekannt gab. Völlige Beitragsfreiheit Seit August besteht ein Rechtsanspruch für die Betreuung von unter Dreijährigen, Rheinland-Pfalz ist zudem das einzige Bundesland, in dem für die Betreuung von ab zweijährigen Kindern in Kindertagesstätten völlige Beitragsfreiheit gegeben ist. Dies führte, wie auch von Seiten der Zuständigen erwartet, zu einer hohen Nachfrage für die Betreuung von zweijährigen Kindern. In etlichen Fällen waren in den von den Eltern ausgewählten Kitas – vor allem im innerstädtischen Bereich – keine Plätze verfügbar. „Der Bedarf wird derzeit auch über Tagesmütter abgedeckt, welche die Stadt Worms den Eltern für Zweijährige unentgeltlich zur Verfügung stellt, um ihrem Rechtsanspruch nachkommen zu kön-

KURZ NOTIERT

Im Alter aktiv bleiben WORMS Aktiv und mit Gleichgesinnten das beste Alter gestalten und genießen. Das heißt: Mit anderen Menschen ins Gespräch kommen, neue Bekanntschaften machen und gemeinsame Aktivitäten planen.Die offene Gruppe „Gemeinsam aktiv 55+“ trifft sich wieder am Freitag, 13. September, um 19 Uhr im CaritasCentrum St. Vinzenz, Kriemhildenstraße 6 . Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

nen“, erklärt Michael Kissel. „Das kommt berufstätigen Eltern sogar entgegen, da die Randzeiten durch die höhere Flexibilität bei der Kindertagespflege besser abgedeckt werden können.“ Bedarf realistisch eingeschätzt Mit der Bedarfsplanung selbst habe man jedenfalls eine „Punktlandung“ erzielt: Die ersten Auswertungen der schriftlichen Elternbefragung in Worms, die von der TU Dortmund/Deutsches Jugendinstitut durchgeführt wurden, ergeben eine Bedarfsquote von 36,6 Prozent – das steht in Einklang mit der Prognose seitens der Stadt, die bei ihrer Angebotsplanung von einer Bedarfsquote von 36,9 Prozent ausgegangen war. In den Vororten sei Worms gut aufgestellt und auch im rheinland-pfälzischen Vergleich habe man aufgeholt und bilde nicht mehr das Schlusslicht, insgesamt eine sehr positive Entwicklung. Rund 200 Plätze fehlen „Darauf ruhen wir uns aber nicht aus – vielmehr kann der Ausbau guten Gewissens mit den bereits in der Umsetzung befindlichen sowie mit weiteren geplanten Maßnahmen vorangetrieben werden“, betont Georg Büttler. Seit 2005 konnten etwa 300 neue Plätze für unter Dreijährige geschaffen werden, parallel hierzu

BETREUUNGSGELD Seit dem 1. August haben Eltern von unter dreijährigen Kindern bundesweit einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz oder einen Platz bei einer Tagesmutter. Eltern, die ihre Kinder mit Geburtsdatum ab 1. August 2012 selbst betreuen wollen, können ein Betreuungsgeld in Höhe von 100 Euro monatlich beantragen. Das Interesse am Betreuungsgeld ist groß – mittlerweile wurden schon 50 Anträge ausgegeben und 29 gestellt, in den nächsten Wochen wird mit weiteren Anträgen gerechnet.

wurde das Angebot an Ganztagsbetreuung um mehr als 400 Plätze ausgebaut. Von den rund 100 Plätzen für unter Dreijährige, die sich noch in der Umsetzung befinden, können voraussichtlich 60 Plätze noch in diesem Jahr zur Verfügung gestellt werden. Nichts desto trotz fehlen noch zahlreiche Plätze für unter Dreijährige in Kindergärten und Kitas – das wird vor allem im innerstädtischen Bereich deutlich, dort liegt der Bedarf trotz der bisherigen Bemühungen noch bei 140 von insgesamt rund 200 fehlenden Plätzen. Um den Bedarf durch wohnort-

nahe Kitas abdecken zu können und für alle Eventualitäten wie eine veränderte Nachfragestruktur gerüstet zu sein, wird derzeit bei den Verantwortlichen darüber diskutiert, für den Übergang in der Prinz-Carl-Anlage eine achtgruppige Einrichtung zu errichten, bis eine Lösung für den Fischmarkt gefunden ist. OB Kissel: enorme Kosten „Damit würden wir zeitlich noch die Kurve kriegen“, prognostiziert Michael Kissel. „Doch auch die Kosten sind enorm und daher müssen wir sehen, wie sich das Ganze in die Haushalts- und Investitionsarithmetik der Stadt einfügt.“ Klar ist nicht einmal, ob die Übergangslösung wirklich eine Übergangslösung bleiben oder sich doch als dauerhaft erweisen wird. Denn die Anmietung einer Einrichtung in Modul-Bauweise, die sich aus beweglichen ContainerElementen und Festbauweise zusammensetzt, würde allein für die Miete über eine Laufzeit von zehnJahren etwa vier Millionen Euro Kosten verursachen; der Erwerb läge bei etwa sieben Millionen Euro. „Eine Entscheidung hierzu wird auf jeden Fall noch in diesem Jahr gefällt“, kündigt Michael Kissel an. „Der gesetzliche Auftrag wird gezielt umgesetzt und egal wie unsere Entscheidung ausfällt: Die Einrichtung am Fischmarkt hat auch weiterhin Priorität.“

Laut Polizei schleuderte der Lamborghini zunächst gegen die linke Leitplanke, wo durch die Wucht des Aufpralls ein Vorderrad des Sportwagens abgerissen wurde. Anschließend rutschte das Auto quer über die Fahrbahn, schlug in der rechten Leitplanke ein und rutschte schließlich 30 Meter unter dieser entlang, bevor es schließlich zum Stehen kam. Hierbei erlitt der Fahrer schwerste Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle. Der 29 Jahre junge Wormser schwebt nicht in Lebensgefahr und zog sich lediglich Brüche im Schulterbereich zu. Zur Unfallaufnahme wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Mainz ein Sachverständiger hinzugezogen. Nach ersten Erkenntnissen dürfte überhöhte Geschwindigkeit in Verbindung mit der Fahrbahnbeschaffenheit die Unfallursache gewesen sein. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf über 100.000 Euro.

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seiner Partei gegen den Beschlussantrag aus.

Fortsetzung von Seite 1

Von Florian Stenner WORMS Dem gegenüber stehen durchschnittliche jährliche Einnahmen „durch die Überwachung des ruhenden Verkehrs“, wie es in der Begründung der Beschlussvorlage heißt, von 696.720 Euro (Ermittlungszeitraum: 2008-2012). FDP-Fraktionsvorsitzender Dr. Jürgen Neureuther sprach sich im Namen

300.000 Euro Personalkosten Vor dem Hintergrund, dass es „angezweifelt werden darf, dass es nur Verkehrsicherheit gehe“, sei man „strikt dagegen“ den Haushalt um zusätzlich knapp 300.000 Euro zu belasten. Auf Zustimmung traf das Vorhaben dagegen bei der CDU. Fraktionsvorsitzender Dr. Klaus Karlin lob-

te: „Es geht um fünf Ordnungskräfte im wahrsten Sinne des Wortes“, denn es bestehe „Handlungsbedarf weitere Ordnungskräfte auf die Straße zu bringen.“ Das Thema Verkehr umtrieb den Stadtrat auch einem weiteren Tagesordnungspunkt, dem Antrag der SPD-Stadtratsfraktion zur Erstellung eines zukünftigen Mobilitätsplans in Worms. Dieser und weitere Beschlüsse werden in der kommenden Ausgabe näher erläutert.

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PROSPEKTE

PRINZESSIN MÄUSEHAUT

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KLEINER PIET, WAS NUN?

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Ein Märchen mit Biss – und der Musik von Sergej Prokofjew, gespielt als Schattentheater, für alle ab 5 Jahren

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4 Worms

Samstag, 07.09.2013 | KW 36

„Das ist Politik live vor Ort“ Schüler des Eleonoren-Gymnasiums informieren sich bei Peer Steinbrücks Wahlkampfauftritt in der Innenstadt Von Florian Stenner WORMS Gleich mehrere Sozialkunde-Leistungskurse des Eleonorengymnasiums besuchten am Mittwoch den SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück bei seinem Besuch in der Wormser Fußgängerzone. Sein Genosse Marcus Held, Bewerber um das Direktmandat als Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis WormsAlzey-Oppenheim, lud in der heißen Phase des Wahlkampfs die beiden Berliner SPD-Politiker Klaus Hagemann und Peer Steinbrück auf das „rote Sofa“ in der Wormser Innenstadt ein. Schnell bildete sich eine große Menschentraube um die Bühne, auf der Steinbrück auf Wählerfragen verschiedenster Themengebiete einging. Diese wurden zuvor von Marcus Held im Wahlkreis ge-

sammelt und in die Fragestunde mitgebracht. Während Steinbrück auf der Bühne seinen Standpunkt zu Themen wie sozialer Gerechtigkeit oder dem Syrienkonflikt detailliert wiedergab, beobachtete in den hinteren Reihen des Publikums eine Gruppe Schüler samt Lehrpersonal den Wahlkampf betreibenden Politiker. Obwohl nicht alle Schüler mit ihrer vollen Aufmerksamkeit dem Treiben auf der Bühne folgten, stellte der kleine Ausflug vom Eleonorengymnasium in die Innenstadt eine Abwechslung zum Alltag im Klassenzimmer dar. „Das ist Politik live vor Ort. So etwas können wir in der Schule natürlich nicht bieten“, kommentierte Sozialkundelehrer Werner Fink den etwas anderen „Unterricht“. Nun liege es an den Schülerinnen und Schülern sich auch über die

anderen Parteien und deren Programme zu informieren, so Fink weiter. Er kündigte nach Ende der Veranstaltung an: „Wir werden auch im Unterricht noch einmal darüber sprechen.“ Denn schnell wurde deutlich, dass Redebedarf bei den Schülern besteht. So fragte sich zum Beispiel Celina, was es denn mit dem Ehegattensplitting auf sich habe. „Das hätte er ruhig auch erklären können“, kritisierte sie. Ihre Mitschülerin Nina analysierte dagegen: „Ich hatte bei einigen Themen das Gefühl, dass war das TV Duell vom Sonntag.“ Und tatsächlich endete Steinbrücks Besuch in Worms mit ähnlichen Worten wie am vergangen Sonntag. „Bitte gehen sie alle zur Wahl“, lautete der für jedermann verständliche Appell zum Abschluss der WahlkampfVeranstaltung.

Unter den Wormsern, die Peer Steinbrück sehen und hören wollten, waren zahlreiche Schüler des Eleonoren-Gymnasiums. Foto: Rudolf Uhrig

„Ein guter Ausbildungsjahrgang“ Examensfeier der Agaplesion Pflegeschulen am Hochstift / 2500 Praxisstunden Von Joachim Bonath WORMS 17 Examinierte der Agaplesion Pflegeschulen im Hochstift Worms sahen vor Wochenfrist mit Spannung der Examensfeier und der Überreichung ihrer Urkunden entgegen. Drei Jahre lang haben 16 Schülerinnen und ein Schüler insgesamt 2100 Stunden Theorie gebüffelt, haben sich in die medizinische Nomenklatur eingearbeitet und rund 2500 Praxisstunden abgeleistet, bevor sie jetzt stolz die Berufsbezeichnung Gesundheits-und Krankenpfleger tragen dürfen. Große Lernbereitschaft Anke Gallik, Leiterin der staatlich anerkannten Agaplesion Pflegeschulen am Hochstift, freut sich besonders: „Gerade dieser Ausbildungsjahrgang war ein wirklich guter, interessierter und leistungsorientierter Kurs.“ Ein Notendurchschnitt von „zwei“ im gesamten Prüfungsbereich, also praktisch, mündlich und schriftlich, sei erreicht worden, was für die Lernbereitschaft und Aufgeschlossenheit des Kurses spräche. Politisch wies sie auf die Einrichtung der Pflegekammer in Rheinland-Pfalz hin, die Organisation, Ausbildung und Qualität der Gesundheitsberufe sichere. Im Namen der Schwesternschaft richtete Doris Dörfer, Vorsitzende der Schwesternschaft und Pflegedienstleiterin lobende Worte an die „ehemaligen Auszubildenden“, indem sie Franz Kafka zitierte: „Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen.“ So wünschte sie ihren „Ehemaligen“ auf diesen Wegen alles Gute: „Sie haben bis heute sehr viel erreicht. Und mit dieser fundierten Ausbildung ste-

Drei Jahre lang haben 16 Pflegeschülerinnen und ein Pflegeschüler gebüffelt, jetzt dürfen die jungen Leute die Berufsbezeichnung Gesundheits- und Krankenpfleger tragen. Foto: Bonath hen Ihnen jetzt viele Möglichkeiten der Qualifizierung und Weiterbildung offen.“ Das Arbeiten mit Menschen sei eine sehr anspruchsvolle Aufgabe: „die christlichen Werte der Nächstenliebe, der Fürsorge werden täglich neu von Ihnen gefordert.“ Damit sprach sie etwas aus, was allgemeiner Konsens in den Häusern der Agaplesion ist, bedeutet das altgriechische Wort doch „Nächstenliebe“. Die Oberin der Schwesternschaft, Christa Kronauer, grüßte kurz mit den besten Wünschen für berufliches und privates Fortkommen. Dr. Martin Zentgraf, evangelischer Theologe und Geschäftsführer des Hessischen Diakonie-Vereins Darmstadt, verwies auf das „Alleinstellungsmerkmal“ der Worm-

ser Pflegeschule, nämlich die Kooperation mit der Fachhochschule Ludwigshafen. Dies ermögliche, eine akademische Ausbildung zu machen, die dann mit einem Bachelor abschließt. Viele Möglichkeiten für Azubis Außerdem biete die Wormser Pflegeschule auch die einjährige Ausbildung („Schwesternhelferin“) an. Er reklamierte das „diakonische Profil“ für die sieben Absolventen (sechs in Worms und einer in Ingelheim), die der Einrichtung erhalten bleiben und verwies auf die Unterstützung durch die Schwesternschaft auf dem weiteren Bildungsweg. York Ohlendorf, Geschäftsführer

Burnout-Prävention im Ehrenamt

Kinder spielerisch fördern

WORMS Auch Menschen, die ehrenamtlich arbeiten, können an Belastungsgrenzen kommen. Kommen unterschiedliche, als überfordernd erlebte Belastungsfaktoren zusammen, besteht ein beträchtliches Konflikt- und Krankheitspotential. Einen konstruktiven Umgang mit den Anforderungen des Alltags können

WORMS Auch Menschen, die ehrenamtlich arbeiten, können an Belastungsgrenzen kommen. Kommen unterschiedliche, als überfordernd erlebte Belastungsfaktoren zusammen, besteht ein beträchtliches Konflikt- und Krankheitspotential. Einen konstruktiven Umgang mit den Anforderungen des Alltags können

Interessierte bei dem Workshop des Caritasverband am Samstag, 14. September, lernen. Der Workshop findet von 9 bis 15 Uhr im CaritasCentrum St. Vinzenz, Kriemhildenstraße 6, statt. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Infos sowie Anmeldung bis 11. September unter Tel. 06241/ 268121.

Interessierte bei dem Workshop des Caritasverband am Samstag, 14. September, lernen. Der Workshop findet von 9 bis 15 Uhr im CaritasCentrum St. Vinzenz, Kriemhildenstraße 6, statt. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Infos sowie Anmeldung bis 11. September unter Tel. 06241/ 268121.

Agaplesion Krankenhausbetriebsgesellschaft RLP, bescheinigt den Ausgebildeten wie den Ausbildern „alles richtig gemacht zu haben.“ Die Wormser Pflegeschule habe auch überregional einen bedeutenden Ruf: „Sie formen die Zukunft des Hochstifts mit“, lobt er. Und es war ihm vorbehalten, Laura Pino für „ besondere Leistungen“ zu ehren: Sie war eine der beiden Examinierten, die in allen drei Prüfungsabschnitten (schriftlich, mündlich, praktisch) eine glatte „Eins“ hatte. Zusätzlich zu dem vom Haus überreichten Buchgeschenk, das beide EinserAbsolventinnen erhielten, gab es vom Chef noch ein kleines Präsent, dessen Inhalt nicht öffentlich gemacht wurde.

„Stadt-LandSpielt!“ WORMS Am Sonntag, 8. September, lädt der Spieletreff Worms zu einem Spieleevent ein. Der Spielenachmittag unter dem Motto „Stadt-Land-Spielt!“ beginnt um 13 Uhr im Eleonoren-Gymnasium. Bis 18 Uhr stehen für die Besucher die verschiedensten Spiele bereit, gerne dürfen aber auch eigene Spiele mitgebracht werden. Der Eintritt ist frei. „Stadt-Land-Spielt“ ist ein Projekt der Spieleautorenzunft, des Deutschen Spielemuseums und des Deutschen Spielearchivs.

Radtour zur Fleckenmauer

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Impressum Das Wormser Wochenblatt erscheint samstags und wird im Verbreitungsgebiet (dargestellt in unseren gültigen Media-Daten) kostenlos in einer Auflage von 65.771 Exemplaren an alle erreichbaren Haushalte verteilt. Geschäftsstelle und Anzeigenannahme: PIWA Marketing GmbH & Co. KG Schönauer Str.22, 67547 Worms Telefon: 06241 / 20593-0 Telefax: 06241 / 20593-11 www.wormser-wochenblatt.de Lokalredaktion: Gunter Weigand Anzeigenleitung: Steffen Pfannebecker

Redaktionsleitung: Steffen Pfannebecker Verlag: PIWA Marketing GmbH & Co. KG, diese vertreten durch die PIWA Verwaltungs GmbH, diese vertreten durch die Geschäftsführer Steffen Pfannebecker und Veronika Madkour Druck: Druckzentrum Rhein Main GmbH & Co. KG, Alexander-Fleming-Ring 2, 65428 Rüsselsheim Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos und Zeichnungen sowie für die Richtigkeit telefonisch aufgegebener Anzeigen oder Änderungen übernimmt der Verlag keine Gewähr. Schadenersatzansprüche sind ausgeschlossen. Abbestellungen von Anzeigen bedürfen der Schriftform.

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Auf ihrer Sommerreise stattete Familienministerin Irene Alt (2. von li.) dem Bestattungsunternehmen von Volker Klotz (re.aussen) einen Besuch ab. Bestatter und Trauerredner Reiner Horn und der Hochheimer Ortsvorsteher Timo Horst (li.) begleiteten die Ministerin auf ihrem Rundgang. Foto: Margit Knab

Auf Stippvisite im Schreinerdorf Ministerin Irene Alt besucht Bestattungsunternehmen Klotz Von Margit Knab WORMS/HOCHHEIM

Am „richtigen Tag am richtigen Ort“ zu sein, bestätigte Ortsvorsteher Timo Horst der rheinlandpfälzischen Ministerin für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen, Irene Alt. Sie hatte auf ihrer Sommerreise durch das Bundesland am „Tag des Tischlers“ den als „Schreinerdorf Hochheim“ in die Geschichte eingegangenen Stadtteil angesteuert. Ursprünglich hatte der Handwerksbetrieb „Fenster Klotz“ in der Weinsheimer

Straße auf ihrem Programmplan gestanden. Nach einer internen Änderung wurde sie aber im „Bestattungsunternehmen Klotz“, dem Ursprungsbetrieb des inhabergeführten Unternehmens, von Tischlermeister Volker Klotz und seinen Mitarbeitern begrüßt. In Anwesenheit von Max Fischer aus dem Vorstand des Landesfachverbandes der Schreiner und Dr. Harry Krischer, der den Fachverband „Leben, Raum, Gestaltung“ vertrat, unternahm die Ministerin einen Rundgang durch das Sarg- und Urnenlager

und ließ sich über die Rundumbetreuungsangebote für Angehörige vor und nach der Beerdigung informieren. „Kein leichtes Thema“ für die Mitarbeiter des Bestattungsunternehmens, fand Irene Alt, „genau wie für mich persönlich“. Sie lobte die Bemühungen des Bestatters, in Kindergärten, Schulen und Krankenpflegeklassen mit gezielten Informationen den Sterbevorgang, bzw. das Begräbnis, zu enttabuisieren. Die Auseinandersetzung mit dem Tod gehöre zwingend zum Leben dazu, war dazu ihre feste Meinung.

WORMS Am Sonntag, 8. September, findet der Tag des offenen Denkmals statt. Dazu veranstaltet der ADFC eine Tour auf dem Zellertal-Radweg und der Hiwwel-Route bis nach Flörsheim-Dalsheim. Dort befindet sich die „Fleckenmauer“, die einzige erhaltene mittelalterliche Ortsbefestigung in Rheinhessen. Die Tourenlänge beträgt 35 Kilometer. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Parkplatz Wormatia-Stadion, Tourleiterin ist Waltraud Barth, Tel. 06241/56879.

Neue Zeit für IC nach Frankfurt WORMS Für die probeweise eingeführte Frühverbindung von Karlsruhe nach Frankfurt über Worms ist künftig mit 7.37 Uhr eine spätere Abfahrtszeit vorgesehen. Die im Dezember 2010 zur Probe eingeführte IC-Verbindung von Ludwigshafen nach Frankfurt über Worms werde zu schwach nachgefragt. Von der späteren Abfahrt erhofft sich die Bahn, dass der IC dann infolge höherer Fahrgastzahlen erhalten werden kann. In den vergangenen Wochen war das Servicepersonal in Worms ausnahmsweise unbesetzt geblieben, da der Service in Mainz aufgestockt werden musste.


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Samstag, 07.09.2013 | KW 36

Wenn die Wut der Ohnmacht weicht Tipps vom Fips: Die Augen vor den grausamen Taten herzloser Tierquäler nicht verschließen Hallo liebe Leserinnen und Leser, eigentlich wollte ich heute wieder einmal mit einer recht witzigen Story aufwarten, aber das geht nicht. Es geht einfach nicht, da ich immer noch völlig außer mir und am Boden zerstört bin. Vielleicht ahnen Sie ja schon worum es sich handelt, da sowohl die Wormser Zeitung als auch unser Wochenblatt ausführlich über diesen entsetzlichen Fall berichteten. Hintergrund: Der schreckliche Tod von „Kami“, dem zutraulichen, nur zwei Jahre alten Glückskätzchen (dreifarbig), das von bestialischen Tierquälern unvorstellbar grausam malträtiert wurde. Trotz intensivster ärztlicher Bemühungen und der hingebungsvollen Pflege ihrer Familie, musste es deshalb letztendlich eingeschläfert werden. Zu massiv waren, abgesehen vom Schwanz, der mit Brachialgewalt vom Muskelapparat abgerissen und demzufolge komplett amputiert wurde, die schweren inneren Verletzungen. Was Sie hier lesen, verehrte Damen und Herren, ist die zensierte Version einer verbalen Attacke, die mich in unbändiger Wut spontan übermannte. „The Boss himself“, setzte den Rotstift an...!!! „Fips, du hast ja vollkommen Recht“, sprach er mit belegter Stimme, selbst total geschockt. „Wir fühlen im Grunde ganz genauso wie du, doch deine überaus deftige Ausdrucksweise ist selbst für dich, der du ja öfter mal eine dicke Lippe riskierst, mit

Verlaub gesagt, ziemlich gewagt. Also Contenance mein Lieber, bitte, auch wenn es dir schwer fällt.“ Und so reiße ich mich halt jetzt, obwohl es mir total widerstrebt, gehörig am berühmten Riemen und drücke mich zivilisiert aus, wenn ich insgeheim auch vor ohnmächtigem Zorn nahezu vergehe. Ein Glück, dass niem a n d meine G e danken lesen

gen??? Gibt es da überhaupt irgendwann noch eine Hemmschwelle??? Laut Statistik ist bewiesen, dass Verbrecher, die anderen Menschen massiven Schaden zufügen, ihre kriminelle Laufbahn stets mit Tierquälerei begannen. Wie gut

kann...!!! Was sind das für Individuen, die ihren g n a denlosen

Hass, ihre kranke Fantasie und ihre schiere Boshaftigkeit an wehrlosen Tieren exerzieren und ausleben? Egal ob es sich hier nun um einen hochgradig gestörten, wahnsinnigen Einzeltäter oder was sogar noch schlimmer, um eine komplett verrohte jugendliche Bande handelt, welche dieser grausigen Tat fähig war, himmelschreiend ist es allemal, egal wie man es dreht und wendet. Was in Gottes Namen wird, sollte Letzteres zutreffen, aus derart hartherzigen Halbwüchsi-

tut es deshalb, die unglaubliche Resonanz von zu tiefst entsetzten Mitbürgern zu erleben. In dieser konkreten Sache hat „Face Book“, das ja, allzu lässig gehandhabt, durchaus nicht ohne Tücken ist, wirklich etwas Gutes. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich dieses Drama nicht nur in Worms und Umgebung, sondern es schlug sogar im nahen Ausland hohe Wellen. Wildfremde wollen spenden um die Täter ausfindig und dingfest zu machen. „PETA“, eine

bekannte Tierschutzorganisation stellt eine Belohnung von sage und schreibe Euro 1000 Euro in Aussicht. Auch die Nachbarschaft der Familie sammelte spontan und erschüttert, um wenigstens einen kleinen Teil zur Deckung der Tierarztkosten beizutragen. Derartige Reaktionen und solch ehrliches Mitgefühl helfen zumindest ein bisschen um den Schmerz und das Grauen der Betroffenen zu lindern. Ich hoffe und wünsche, dass durch dieses verabscheuungswürdige Ereignis die Bevölkerung wach gerüttelt wird aus ihrer Lethargie, Augen und Ohren offen hält, damit jenen abartig veranlagten, hinterhältigen und feigen Tätern das blutige Handwerk gelegt werden kann, egal ob es sich um brutale Misshandlung, Deponierung präparierter Köder oder andere teuflische Scheußlichkeiten dreht. „Pfeddersheim ist leider überall...!!! Tja, das war`s dann von meiner Seite. Ihnen verehrte Leserinnen und Leser wünsche ich eine gute Zeit und der Wormser Polizei besten Fahndungserfolg. P.S.Werde einen Monat lang auf meine geliebten Leckerlis verzichten und die Kohle spendieren!!! Herzlichst Ihr Fips

Domführung für Senioren WORMS Am Mittwoch, 11. September, können Mitglieder der Seniorenakademie den Wormser Dom einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Um 14 Uhr führt Architekt Jürgen Hamm die Besucher über die eingerüstete Nordseite. Treffpunkt ist die Nordseite des Doms. Die Teilnehmer sollten rutschfestes Schuhwerk mitbringen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten unter Tel.: 0 62 41/ 91 16 91 oder E-Mail seniorenakademie@caritas-worms.de. Der Teilnehmerbeitrag beträgt drei Euro.

32 neue Azubis haben bei Evonik Worms i9hre Ausbildung begonnen.

Foto: Evonik

Azubis als Erfolgsgaranten 32 Nachwuchskräfte beginnen Ausbildung im Wormser Evonik-Werk WORMS

Evonik bildet am Standort Worms seit vielen Jahren junge Menschen in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen aus. Insgesamt sind rund 100 Auszubildende in unterschiedlichen Lehrjahren am Standort Worms beschäftigt. „Gut ausgebildeter Nachwuchs ist unverzichtbar für unsere Produktion, wir setzen daher stark auf die jungen Leute, bieten ihnen Perspektiven und investieren in eine gute Ausbildung“, sagt Standortleiter Dr. Udo Gropp. In diesem Jahr starten 32 Nachwuchskräfte ihre berufliche Laufbahn bei Evonik in Worms: acht Industriemechaniker, sechs Elektroniker für Automatisierungstechnik und 18 Chemikanten. Zusätzlich bildet Evonik zwei Industriemechaniker und einen Elektroniker in Kooperation mit zwei anderen Firmen im Umfeld des Standortes aus. Die Ausbildung startet traditionell mit einem mehrtägigen Einführungsseminar in Altleiningen. Hier erhalten die neuen Azubis ausführliche Informationen über

das Unternehmen, den Standort und den Ausbildungsablauf. Ansprechpartner verschiedener Abteilungen stellen sich vor und präsentieren wichtige Abläufe des beruflichen Alltags. Gruppenarbeiten helfen dabei, sich untereinander besser kennen zu lernen und ein Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln. Für 2014 sind bei Evonik in Worms zwei weitere Ausbildungsberufe geplant: Das Unternehmen wird in Worms dann auch Prozessfachkräfte Chemie und Fachkräfte für Lagerlogistik ausbilden. „Wir richten unsere Ausbildung stark am Fachkräftebedarf unserer Produktion aus. Unsere Ausbildungsplätze sind damit auch ein Baustein für die demografische Erneuerung im Unternehmen“, erklärt Klaus Lebherz, Leiter der Ausbildung Süd von Evonik. Bundesweit erreicht Evonik Industries bei der Zahl der Ausbildungsplätze in diesem Jahr einen Spitzenwert: insgesamt beginnen 2013 rund 670 junge Menschen eine Ausbildung bei dem Spezialchemie-Unternehmen. Damit

übertrifft der Konzern nicht nur die im Vorjahr bereits erreichte hohe Zahl an Ausbildungsstartern (rund 640). Auch die Ausbildungsquote bei Evonik bleibt bei rund neun Prozent - und damit weiterhin deutlich über dem bundesdeutschen Industriedurchschnitt von etwa 6,5 Prozent. Thomas Wessel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor von Evonik Industries: „Mit der hohen Zahl an Ausbildungsplätzen schaffen wir eine wichtige Grundlage, um bei unserem Personalbedarf weiterhin auch auf den Nachwuchs aus den eigenen Reihen setzen zu können. Evonik will weiter wachsen. Das können wir nur mit qualifizierten Mitarbeitern erfolgreich in die Tat umsetzen. Sie sind ein Schlüssel für wirtschaftlichen Erfolg.“ Zusammen mit den Neuanfängern sind bei Evonik im neuen Ausbildungsjahr insgesamt rund 2300 junge Menschen an bundesweit rund 20 Standorten und in etwa 40 anerkannten Berufen und kooperativen Studiengängen in der Ausbildung.

Stadtbibliothek geschlossen WORMS Am Mittwoch, 11. September unternimmt die Stadtbibliothek im Haus zur Münze ihren diesjährigen Betriebsausflug und bleibt daher an diesem Tag für den Publikumsverkehr geschlossen.

Stolz präsentieren die Kursteilnehmerinnen ihre Zertifikate.

Caritas übergibt Zertifikate an ehrenamtliche Demenzbetreuer Joachim Bonath WORMS Patienten mit Demenz leben in einer eigenen Welt. Oft sind sie – auch bei einfachsten Verrichtungen – auf die Hilfe anderer angewiesen. Sie trotzdem soweit wie möglich in das gesellschaftliche gewohnte „normale“ Leben einzugliedern, erfordert eine zielgerichtete Schulung und eine ganze Menge Empathie. Originelle Rückblende Desto erfreulicher ist es, wenn sich immer wieder Menschen finden, die sich ehrenamtlich für eine solch anspruchsvolle Aufgabe zur Verfügung stellen. Allein in diesem Jahr konnte die Caritas in Worms schon den zweiten Qualifizierungskurs für Ehrenamtliche in der Betreuung für demenziell erkrankte Patienten abschließen. Die Abschlussfeier mit Übergabe der Zertifikate fand für die Teilnehmerinnen jetzt im Haus St. Elisabeth der Caritas Worms statt. In einer originellen Rückblende ließen Ina Baal - projektver-

ser jüdischen Kulturtage, die während der nächsten drei Monate stattfinden, bietet Annette Torp einen Workshop zu Tänzen aus Israel im Roten Haus, Paul-Gerhardt-Saal, Römerstraße 76, an. In lockerer Atmosphäre wird die Kurs-

leiterin zunächst einfache Tanzschritte erklären und später auch Tanzungeübte ansprechen. Später erlernen die Teilnehmer auch komplexere Choreografien und erhalten zudem Hinweise zu Körperhaltung und tänzerischem Ausdruck. Die Veranstaltung findet statt am

Folgende Personen haben den Qualifizierungskurs erfolgreich absolviert: Barbara Ciekowski, Edelgard Gardt, Kirsten Gronenberg, Barbara Pietschmann, Gabi Seibel und Gudrun Stelzer.

antwortlich für den Qualifizierungskurs - und Rita Bollinger die Schulungsinhalte Revue passieren: In einen Einkaufskorb packten sie Symbole für den jeweiligen Inhalt der fünf SeminarEinheiten, die – von PraktikumEinsätzen begleitet – von Anfang Juli bis Ende August dauerten. Da verschwand dann im Korb zur Erinnerung schon mal ein Rollstuhlteil, oder ein „Smiley“ für die Einheit „Das Herz wird nicht dement“- Umgang und Verständnis für Demenzkranke. Um dieses spezielle „Verständnis“ ging es auch Edelgard Gardt, Seelsorgerin bei der Caritas. Die katholische Theologin berichtet, sie habe sich für diesen Kurs entschieden, um Demenzkranke

Donnerstag, 12. September, 18 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt fünf Euro. Anmeldungen an die Evangelische Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau, Römerstraße 76, Telefon0624/87970. Für Rückfragen steht Annette Torp unter Telefon 06247/6292 zur Verfügung.

noch besser zu verstehen und ihnen sowie den Angehörigen noch wirkungsvoller helfen zu können. Die Schulungsinhalte der fünf Einheiten umfassten „Ehrenamt in der Altenhilfe und rechtliche Aspekte“, „Das Krankheitsbild Demenz und Kommunikation im Alltag!“ Das oben schon erwähnte „Herz…“, außerdem „Notfallkoffer- was brauche ich in der Praxis?“ sowie „Praktikumsreflexion und kleine Pflegehilfen.“ 80.000 Erkrankte im Land Seit 2004 gibt es in RheinlandPfalz verstärkte Bemühungen, den rund 80.000 Demenzkranken des Landes und deren Angehörigen zu helfen, sie zu beraten und zu entlasten. Der Caritasverband Worms e.V. möchte den Angehörigen der demenziell Erkrankten stundenweise zur Seite stehen. Die Entlastung kann „in der häuslichen Umgebung des demenziell veränderten Menschen oder durch die Betreuung in unserer Tagesgruppe erfolgen“, so die Caritas.

KURZ NOTIERT

Finanz-Tipps vom Wormser Jugendscout WORMS Der Wormser Jugendscout bietet am Montag, 16. September. von 14 bis 16 Uhr eine weitere Info-Veranstaltung für Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahren an. Diesmal mit dem Thema: „Wirtschaftliche Lebensführung: Für Geld Sorgen?“. Die Veranstaltung findet im Jugendscout-Raum in der Stadtbib-

liothek statt (Marktplatz 10). Da sich die Geldmenge, die Jugendliche zur Verfügung haben, eher nicht verändert, kann nur die Geld-Einteilung verbessert werden. Wie das gehen kann, möchte der Jugendscout allen interessierten Jugendlichen informativ vermitteln. Themen sind unter anderem der Sinn eines Haus-

haltsbuches, der „Dispo“ und das Girokonto, Handy-Verträge sowie Tausch– und Verschenkbörsen. Zur Teilnahme an der kostenfreien Veranstaltung wird um Anmeldung bis zum 12. September gebeten (Telefon 06241/8535609 oder E-mail: jugendscout@ worms.de).

WICHTIGE TELEFONNUMMERN - nicht nur für den Notfall ... für alle Fälle Polizei: 110, Feuerwehr: 112 Rettungsdienst: 19222 Giftnotruf: (06131) 19240 Apotheken-Notdienstplan: (0180) 5-258825-PLZ

Ärztliche Bereitschaftspraxis im Klinikum Worms: (06241)19292 Stördienst/EWR: Wasser (0180)1848840 Strom (0180)1848820 Gas (0180)1848800

Telefonseelsorge (kostenfrei): (0800)1110111 oder 1110222 Kinder- u. Jugendtelefon: (0800) 1110333

Mi. 15-17 Uhr, (06241) 6094 Frauenhaus Worms: (06241) 43591 und 44407

Frauennotruf: Mo. u. Di. 10-12 Uhr,

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Samstag, 07.09.2013 | KW 36

Positive Perspektiven Kindergruppe in Erziehungsberatungsstelle WORMS Die Erziehungsberatungsstelle der Stadt Worms startet im September ein Präventionsprogramm für Kinder aus Trennungs- und Scheidungsfamilien. Das kostenfreie Angebot soll den Kindern helfen, die Trennung der Eltern effektiver zu bewältigen und die Anpassung an die neue Lebenssituation besser zu meistern. In einer Gruppe mit bis zu acht Teilnehmern können sich die Kinder mit scheidungsspezifischen Themen auseinandersetzen. Ein Hauptziel des Programms ist die Reduzierung der trennungsbedingten Belastungen in einer Gruppe mit Kindern, die Ähnliches erfahren haben. Ein weiteres Ziel liegt in der Entwick-

lung neuer Bewältigungsstrategien, um die Kinder langfristig darin zu unterstützen, dass sich ihre Lebenssituation wieder normalisiert und sie eine positive Perspektive erlangen. Begleitend zu den zehn Gruppenstunden findet ein Elternabend statt. Die Gruppe trifft sich erstmals am Donnerstag, 12. September, um 15.30 Uhr. Das Programm endet am Donnerstag, 28.November. Das Angebot richtet sich an Kinder, die eine dritte beziehungsweise vierte Klasse besuchen. Bei Interesse gibt es nähere Informationen bei Annette Held, Erziehungsberatungsstelle der Stadt Worms, Synagogenplatz 2, Tel.: 06241/853-5901 oder -5905..

BlueNite Jazz Session Jazztime im Café Ohne Gleichen WORMS Die BlueNite Jazz Session meldet sich aus der Sommerpause zurück, um wieder monatlich Wormser Jazzmusiker auf Einladung der Wormser Jazzinitiative BlueNite e.V. beim gemeinsamen Jammen zu präsentieren. Ermöglicht wird dies durch das Engagement von Maik und Sabine Sachs, die als Veranstalter fungierend seit nun mehr einem Jahr den Wormser Jazzern in ihrem „Café Ohne Gleichen“ in der Kriemhildenstraße 11 immer am zweiten Donnerstag des Monats das Auftreten ermöglichen. Die seit Jahren in der Wormser Kulturszene etablierte und stets gut besuchte Veranstaltung versteht sich als „goldene Mitte“

zwischen Jazz-Konzert und Jam Session. Der Anspruch der Vereinsaktiven besteht darin, dem Publikum einen gelungenen Auftritt und den Musikern einen lockeren Treffpunkt zu bieten. Wie immer sind es Jazzklassiker und –standards aus dem Real Book, die die Grundlage bilden für die Interpretationen und Improvisationen der Musiker, aufgrund der wechselnden Besetzungen aber jedes Mal einen anderen Charakter erhalten. Jazztime im Café Ohne Gleichen ist am Donnerstag, 12. September, um 20 Uhr; wie immer ist der Eintritt frei. Infos über: www.bluenite.de oder www.facebook.com/BlueNiteEv.

Breites Angebot Ev. Erwachsenenbildung startet neue Kurse WORMS Der thematische Spannungsbogen des neuen Programmheftes der Evangelischen Erwachsenenbildung WormsWonnegau für den Zeitraum September 2013 bis März 2014 reicht vom Elternkurs „Starke Eltern – starke Kinder“ bis hin zur Seminarreihe „Sterben, Tod und ewiges Leben“. Neben Kursen und Seminaren werden Vorträge, diverse Mitmach-Aktionen, Exkursionen und Studienreisen angeboten. Unter dem Psalmwort „Licht ist dein Kleid, das du anhast“ startet am 6. September eine Seminarreihe zur Herstellung, Geschichte und Bedeutung der kirchlichen Buntglasfenster, der sich am 28. September eine Exkursion in eine Glaskunstwerkstatt und die Pfarrkirche St. Stephan in Mainz anschließt. Eine weitere Exkursion – und zwar auf den Spuren des Wormser Bildhauers Gustav Nonnenmacher – nach Maikammer und Kirrweiler findet bereits am 14. September statt. Neue Ehrenamtsakademie Am 20. September wird ein regionaler Standort der Ehrenamtsakademie der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) im hiesigen Dekanat eröffnet, mit deren Leitung Prof. Dr. Werner Zager beauftragt wird. Dies geschieht im Rahmen eines Gottesdienstes in der Friedrichskirche, dem sich ein Vortrag und ein Empfang im Roten Haus anschließen. Passend zum Ende des Kirchenjahres wird sich ab dem 18. Oktober im Luthersaal der Luthergemeinde eine fünfteilige Seminarreihe dem Thema „Sterben, Tod und ewiges Leben“

widmen und dieses aus literarischer, theologischer, medizinischer, kunstgeschichtlicher und musikalischer Sicht beleuchten. Hingewiesen sei noch auf die Tagung über Formen des kulturellen und religiösen Zusammenlebens in Rheinhessen und der Nordpfalz am 27. September im Roten Haus und auf das Wanderkonzert „Mit Albert Schweitzer unterwegs“ am 20. Oktober, bei dem die Orgeln von St. Martin, der Friedrichskirche und des Doms erklingen werden. Der von der evangelischen Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen organisierte Elternkurs „Starke Eltern – starke Kinder“ beginnt am 29. Oktober. Auf den Spuren Luthers Ab sofort kann man sich für die beiden Studienreisen im nächsten Jahr anmelden: Auf den Spuren Martin Luthers“ vom 14. bis 18. Juni 2014 und „Auf den Spuren Rudolf Bultmanns“ vom 8. bis 13. Juli 2014. Ausführliche Informationen und Anmeldeunterlagen sind in der Geschäftsstelle der Evangelischen Erwachsenenbildung erhältlich. Das neue Programmheft der Evangelischen Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau liegt in den evangelischen Kirchengemeinden, im Kirchen- und Diakonieladen „Beim Luther“, in der Stadtbibliothek sowie bei verschiedenen Ämtern bereit und kann ab sofort auch in der Geschäftsstelle der Evangelischen Erwachsenenbildung, Römerstraße 76, Worms, während der Bürozeiten montags, dienstags, donnerstags, jeweils von 8.30 bis 11.30 Uhr abgeholt werden.

INFOS

Videobeitrag zum Backfischfest 2013 Sehen Sie auf www.wormser-wochenblatt.de unser Video zu „Backfischfest 2013“ oder scannen Sie diesen QR-Code:

Ein echter Sympathieträger“ – so hört man es oft, wenn Jan Metzler gemeinsam mit seinem neu angeschafften Wahlkampf-Tour-Bus gesehen wird.

Foto: Privat

„Ein echter Sympathieträger“

Jan Metzlers CDU-Wahlkampf-Bus hat bewegte Geschichte hinter sich / Am Wochenende im Wahlkreis unterwegs WORMS„Ein echter Sympathieträger!“ – so hört man es oft, wenn Jan Metzler gemeinsam mit seinem neu angeschafften Wahlkampf-Tour-Bus gesehen wird. Und die Aussage passt auf den CDU-Bundestagskandidaten ebenso wie auf dessen Bus. „Neu“ ist dabei allerdings wirklich nur die Anschaffung, nicht der Bus an sich, der aus dem Baujahr 1978 stammt und bereits mehrere Vorbesitzer gesehen hat. Damit das Gefährt vorwärts kommt, müssen 75 PS zwei Tonnen Eigengewicht bewegen, dazu kommen natürlich Berge von Infomaterial, die mit transportiert

werden müssen. Vier Gänge, keine Servolenkung und 90 Stundenkilometer Spitze werden außerdem geboten – letzteres jedoch nur „den Berg runter“, wie diejenigen aus dem Wahlkampfteam betonen, die selbst schon einmal am Steuer saßen. Jan Metzler beschreibt das Vorwärtskommen in dem Bus so: „Das Fahren damit ist echte Handarbeit!“. Die schnellen Zeiten sind für das gute Stück, das lange sogar im Einsatz für die Feuerwehr war, vorbei. Rund 30000 Kilometer hat es bislang unter anderem im Feuerwehrdienst geleistet. Nun hat Jan Metzler den alten VW-Bus für

sich entdeckt, ließ ihn umspritzen in die Wahlkampffarben und düst mit CDU-Logo und großem Jan Metzler-Portrait durch den Wahlkreis – so schnell es eben geht. Die geringe Geschwindigkeit hat den Vorteil, dass Passanten genug Zeit haben, sich das Wahlkampfmobil in Ruhe anzusehen. Und zu sehen gibt es da einiges: Angefangen beim Blaulicht auf dem Dach, das TÜV-gerecht außer Betrieb genommen wurde, dabei aber so pfiffig in blau abgedeckt wurde, dass es immer noch wie ein Blaulicht aussieht, weiter über die Rehling, die mit „Unser Bundestagskandidat“ beschrif-

tet ist, bis hin zur Seitenansicht, auf der über die ganze Fläche das „Unser-Jan-Metzler-Logo“ zu sehen ist, mit großem Foto des Kandidaten. Auf den neuen Zweck abgestimmt sind selbst die Details des einstigen „LT 31“, der heilfroh zu sein scheint, nun endlich einen Besitzer gefunden zu haben, der ihn nicht allein nach Geschwindigkeit misst. Das Nummernschild lautet JM für Jan Metzler und 229 für den Tag der Bundestagswahl am 22. September. Bis dahin hat das Wahlkampf-Team noch viel vor mit dem Bus, der für viele jetzt schon Kult-Status hat: Täglich ist er im

Laufen, um Danke zu sagen Jürgen Stilgenbauer organisiert Spendenlauf für Traumazentrum am Wormser Klinikum Von Michaela Hellmann WORMS Er sei ein gutes Beispiel dafür, dass man sich auch von solch schweren Verletzungen erholen und wieder sportlich aktiv werden könne, sagt Jürgen Stilgenbauer von sich selbst. Weil ihm die Ärzte der Unfallchirurgie am Wormser Klinikum nach einem schweren Verkehrsunfall vor 14 Jahren das Leben retteten und ihn zudem über einen längeren Zeitraum danach betreuten, fühlt sich Stilgenbauer noch heute dem Klinikum verbunden. Schwerer Moped-Unfall Bei einem seiner regelmäßigen Besuche im Sportstudio traf er Friedrich Haas, Geschäftsführer des Klinikums, und kam mit ihm ins Gespräch. Dabei wurde die Idee geboren, einen Spendenlauf für das Traumazentrum zu organisieren. Via Facebook suchte Stilgenbauer nach Sponsoren, die für seine Teilnahme und die von 20 Klinikumsmitarbeitern am Nibelungenlauf am Sonntag, 8. September, an das Traumazentrum spenden. Sowohl namenhafte Wormser Firmen als auch Privatleute erklärten sich dazu bereit. Nach einem Verkehrsunfall mit dem Moped lag Stilgenbauer über mehrere Wochen im Wormser Klinikum. Der damals 16-Jährige wurde mit schwersten inneren Verletzungen in die Notaufnahme eingeliefert. „Es ist einfacher aufzuzählen, was nicht beschädigt war“, lacht der heutige Profi-Triathlet. Nur sein Herz sei unversehrt geblieben. Bei seiner Entlassung wog Stilgenbauer nur noch 46 Kilogramm bei einer Körpergröße von 1,78 Meter. Erst

Bernhard Büttner (vorne, von links), stellvertretender Verwaltungsdirektor, Jürgen Stilgenbauer, Chefarzt Prof. Dr. Jochen Blum freuen sich mit den Sponsoren Mirco Syre, Stefan Hammel, Georg Müller, Alexander Truschel, Marc Radmacher, Maike Fouquet, Tim Cecil, Christian Truschel, Anja Haebel über Stilgenbauers kreative Art, Danke zu sagen. Foto: Klinikum zwei Jahre später war der leidenschaftliche Fußballspieler wieder körperlich in der Lage, Sport zu treiben. Geld für neue Technik erlaufens Das regionale Traumazentrum im Klinikum Worms sowie das TraumaNetzwerk Rheinhessen sind seit zwei Jahren zertifiziert. Der Prozess zur Gründung des TraumaNetzwerks sei jedoch ein langwieriger gewesen, berichtet Chefarzt Prof. Dr. Jochen Blum. Das TraumaNetzwerk sei wichtig, um die Behandlungsqualität von Unfallopfern wie Stilgenbauer zu standardisieren und zu sichern.

DIE SPONSOREN Folgende Sponsoren unterstützen Jürgen Stilgenbauer bei seinem Spendenlauf: Fa. Rowe Mineralölwerk GmbH, Anja Haebel, Sfb-Bauen, Georg Müller und Marc Radmacher, Hammel und Syre, Steuerberater, Stefan Hammel und Mirco Syre, Fa. Quehl, Schildertechnik, Tim Cecil, Fa. Truschel, Elektrotechnik, Alexander und Christian Truschel.

Leider sei das Traumazentrum -i m Gegensatz zur Kinderklinik

oder dem Fachbereich Onkologie - kein beliebter Bereich, um zu spenden, so Blum. „Der Fachbereich Onkologie ist den Menschen häufig präsenter, da Patienten und Angehörige oft über Jahre mit der Krankheit Krebs zu kämpfen haben.“ Es fehlt Geld, mit denen neue Geräte für den Schockraum angeschafft werden, um so eine bessere Primärversorgung für die Patienten gewährleisten zu können. Auch die Weiterbildung der Klinikumsmitarbeiter und das regelmäßige Training von Notfallsituationen sind wichtige Bestandteile zur Rettung von Unfallopfern.

Einsatz, klappert das Wahlgebiet ab, will von 265000 Einwohnern und 202000 Wahlberechtigten gesehen werden und wird bis 22. September alle 95 Ortschaften im Wahlgebiet mehrmals abgefahren sein. Wer selbst einen Blick auf das Jan-Metzler-Mobil werfen möchte und dabei auch gleich direkt mit Jan Metzler in Kontakt kommen will, hat dazu beispielsweise wieder Gelegenheit am kommenden Wochenende. Da ist der Wahlkampf-Tour-Bus natürlich auch wieder im ganzen Raum Alzey, Oppenheim und Worms unterwegs.

Behinderungen und Sperrungen WORMS Der Landesbetrieb Mobilität Worms informiert, dass die Fahrbahnerneuerungsarbeiten der Richtungsfahrbahn Ludwigshafen der A 61 zwischen Gundersheim und Worms-Nord/Mörstadt abgeschlossen wurden. Am Donnerstag, 5. September, wurde der Verkehr in Fahrtrichtung Süden auf die neue Fahrbahn verlegt. In den nächsten Tagen wird die Umleitungsbeschilderung, die bauliche Mitteltrennung und die Baustellenmarkierung auf der Nordfahrbahn, über die während der Bauarbeiten der gesamte Verkehr floss, zurückgebaut. Diese Rückbauarbeiten erfolgen unter Verkehr. Es muss daher in den nächsten Tagen mit Behinderungen und Sperrungen einzelner Fahrspuren gerechnet werden. Seit April diesen Jahres erfolgte die komplette Erneuerung der Richtungsfahrbahn Ludwigshafen auf etwa 4,7 km Länge. Neben der Fahrbahn wurden auch die im Baufeld liegenden Bauwerke saniert sowie die Entwässerungsanlagen und die Schutzplanken erneuert. Die Baukosten für die Maßnahme beliefen sich auf etwa. 4,8 Millionen Euro.

Bereich Finanzen geschlossen WORMS Der Bereich 2 - Finanzen der Stadtverwaltung in der Klosterstraße unternimmt am Montag, 9. September, seinen diesjährigen Betriebsausflug und bleibt daher an diesem Tag für den Publikumsverkehr geschlossen.


Wormser Stadtteile 7

Samstag, 07.09.2013 | KW 36

„Termine künftig besser abstimmen“

Der Mercedes unter den Containern

CDU-Ortsbeiratsfraktionen:

Von Florian Stenner

Veranstaltungen der Stadt schaden Kerben

HORCHHEIM Am 5. Juli zogen

HORCHHEIM/LEISELHEIM „Die CDU-Ortsbeiratsfraktionen von Horchheim und Leiselheim fordern Stadtvorstand, Stadtverwaltung und die städtischen Gesellschaften auf, die Termine von Großveranstaltungen der Stadt Worms mit den Terminen der Brauchtumsfeste in den Vororten abzustimmen, um eine Marginalisierung der Dorffeste zu vermeiden“, kritisiert Horchheims CDUOrtsverbandsvorsitzende Monika Stellmann das Verhalten der Verwaltung. Aktueller Anlass, so die Christdemokratin, ist das Jazz&Joy-Festival, das zeitgleich mit den immer am zweiten Augustwochenende stattfindenden Kerben in Horchheim und Leiselheim veranstaltet wurde. „Aufgrund dieser Konkurrenzsituation kam es bei den Kerben zu mangelnden Besucherzahlen, was sich nicht nur negativ auf die Stimmung, sondern auch merklich auf die Umsätze auswirkte“, berichtet Stellmann. „Die bei den Festen engagierten Vereine benötigen aber das Geld für ihre Arbeit. Auch die Schausteller, die die Kerben mit Belustigungen wie Karussell, Wurfbude, Schiffschaukel und Zuckerwattenstand bestücken, beklagen empfindliche Umsatzeinbußen“. Und: „Die Folgen von Jazz und Joy waren schon im Voraus zu spüren, denn es war schwierig, genügend ehrenamtliche Helfer zu finden“,

berichtet Stellmann aus dem Kerbeausschuss in Horchheim. Dass die Ehrenamtlichen in Leiselheim und Horchheim aufgrund der trotz ihres großen Engagements enttäuschenden Besucherzahlen frustriert waren, sei eine logische Konsequenz. Der Antrag der CDU soll diese Komplikationen beseitigen. Die gleiche Problematik, so Stellmann, stellte sich in Horchheim auch beim uralten Brauchtumsfest des Sommertages, dessen Termin immer der Sonntag Lätare vor Ostern ist. „Wiederholt wurde von seitens der Stadt just an diesem Tag „Worms blüht auf“ organisiert. Die CDU erwartet, dass die kulturelle und integrierende Bedeutung der Dorffeste wieder geachtet und deren Fortbestand nicht zugunsten prestigeträchtiger Großveranstaltungen geopfert wird“, fordert die Ortsverbandsvorsitzende. Der Horchheimer Ortsbeirat ist dem Antrag der CDU auf seiner jüngsten Sitzung einstimmig - bei einer Enthaltung - gefolgt. Ergänzt wurde lediglich der Zusatz, dass die KVG, falls es zu Überschneidungen kommt, dies den Ehrenamtlichen in den Vororten mitteilt, so dass die Möglichkeit besteht, dass die ehrenamtlich organisierten Feste von den Vorbereitungen der Großveranstaltung, beispielsweise durch gemeinsame Pressearbeit oder Hilfe bei der Anmietung von Musikgruppen profitieren können,.

KURZ NOTIERT

Wer vermisst seine Katze PFIFFLIGHEIM Am Samstag, 30. August, 12.15 Uhr, wurde auf der alten B 47 von Pfeddersheim kommend, kurz vor der Bahnschranke bei Pfiffligheim, ein angefahrenes Kätzchen von der Straße geholt. Das Tier war schwer verletzt, lebte aber noch. Es wurden drei Tierarztpraxen angefahren, um Hilfe für das Tier zu suchen. Keine der Praxen hatte geöffnet, auch die Notfallpraxis nicht. Daher wurde das

Tier zur Tierunfallklinik nach Alzey gebracht. Die Verletzungen waren aber so schwer, dass dem Kätzchen nicht mehr zu helfen war. Die Notfallklinik hat versucht, den Halter anhand der Tätowierung zu finden, jedoch ohne Erfolg. Wer vermisst seine Katze, graubraun-schwarz getigert? Die Besitzer können sich unter der Telefonnummer 06247/907318 melden.

Kapelle für Besucher zugänglich ABENHEIM Die St. MichaelsKapelle auf dem Klausenberg ist zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 8. September, interessierten Besuchern zugänglich. Ab 14 Uhr wird die Kapelle geöffnet sein.

Neben kurzen Führungen (14, 15, 16, 17 Uhr) wird es auch für Kinder ein Unterhaltungsprogramm geben. Der Nachmittag wird um 17:30 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kapelle beschlossen.

Selbsthilfegruppe trifft sich PFIFFLIGHEIM Das nächste Treffen der Selbsthilfegruppe Prostatakrebs findet statt am Freitag, 13.9, im Restaurant Keller-Anna, Landgrafenstraße 53. Gruppenleiter Rolf Erdmann referiert zu dem Thema „Die phänomenale Arbeit der Zellen“. Der Vortrag beginnt um 18 Uhr, In-

teressenten, die zum ersten Mal zu dem Treffen kommen, sollten sich schon um 17.30 Uhr einfinden. Anmeldeschluss für den Jahresausflug ist ebenfalls am Freitag, 13. September. Informationen unter Telefon 06244/4291, oder per E-Mail an shg-pcaworms@gmx.de

Flohmarkt rund ums Kind PFEDDERSHEIM Am Samstag, 14. September, veranstaltet der Elternausschuss des städtischen Bergkindergarten Pfeddersheim wieder seinen beliebten Flohmarkt „Rund ums Kind“ in der TSG Turnhalle, Weinbrunnenstraße 4, in Pfeddersheim. In der Zeit von 14 bis 16 Uhr können Sie gut erhaltene Herbst-/ Winterbekleidung (Gr. 56 – 176), Babybettwaren, Schuhe, Spiel-

waren, Kinderwagen, Umstandsmode, Autositze, Wippen, Hochstühle und vieles mehr „Rund ums Kind“ kaufen. Der Einlass für Schwangere beginnt bereits um 13:30 Uhr. Für das leibliche Wohl ist mit dem Verkauf von Kaffee, Kuchen, alkoholfreien Getränken gesorgt. Weitere Infos erhalten sie unter bergkindergartenbasar@googlemail.com.

Mobiles Raumgebäude an der Kindertagesstätte „Kleines Meer“ an der Kerschensteinerschule eingeweiht

insgesamt 50 Kinder samt Betreuern aus ihrer sanierungsbedürftigen Kindertagesstätte „Kleines Meer“ in Horchheim aus. Als Teil des städtischen Großprojekts, den Sanierungs- und Umbaumaßnamen des KerschensteinerSchulstandorts, hieß es auch für die anliegende Kita zusammenpacken und umziehen. Für die kommenden 15 Monate wird ein moderner Containerbau, der sich auf dem eigentlichen Parkplatz des Gebäudes befindet, ihr Zuhause sein. Dieser wurde am vergangenen Donnerstag offiziell eingeweiht. „Verbesserung hoch acht“ Oberbürgermeister Michael Kissel (SPD) ließ es sich nicht nehmen, sich ebenfalls vom vorübergehenden Zuhause der Horchheimer Kinder zu überzeugen. Denn vom Zeitpunkt des Umzugs bis zum Tag der offiziellen Einweihung hatte sich vieles getan: Binnen weniger Wochen wurde die gesamte Einrichtung in die „mobile Wohnlandschaft“; wie Kita-Leiterin Yvonne Korff das Übergangszuhause nannte, gebracht. Die zunächst leeren Wände zieren nun unzählige Gemälde und Fotos. Und auch der Außenbereich wurde mit bunten Motiven einer Unterwasserlandschaft umgestaltet. „Wir fühlen uns alle wohl“, sagte Korff, die sich über die optischen Verschönerungsmaßnahmen und die moderne Ausstattung freute. Man habe nun „den Mercedes unter den Containern“,

Bei der Einweihung des mobilen Raumgebäudes gabe es nur strahlende Gesichter. so die Kita-Leiterin. Auch Elternvertreterin Claudia Engbarth lobte die Einrichtung, dessen Kosten in der Mietzeit sich auf ungefähr 155000 Euro belaufen werden: „Hier wird auf die Bedürfnisse der Kinder eingegangen. Eine Verbesserung hoch acht!“ Äußerst zufrieden war auch der Oberbürgermeister, wie er in seiner Begrüßungsrede anklingen ließ: „Hierzu kann man eigentlich nicht Containeranlage

sagen, es ist vielmehr ein Gebäude.“ Dennoch erkundigte er sich im Anschluss bei den Kindern, wie es ihnen gefalle und lobte zugleich die Gesangkünste der Kleinen. Viel Platz zum Toben Denn diese hatten zu Beginn der Veranstaltung gleich zwei Begrüßungslieder zum Besten gegeben. Einer der Sänger war der kleine

Die Ex-Profis Harald Braner und Reinhold Wosab erinnern sich an 50 Jahre Bundesliga / Talkrunde im Vereinsheim des SV Leiselheim Von H. Hinkel LEISELHEIM 50 Jahre Bundesliga! Dazu hatte sich der Fußballkreis Alzey-Worms, vertreten durch Lothar Renz und Klaus Kuhn, für den Vorabend des Jubiläums etwas Besonderes einfallen lassen. Etwa dreißig Fußballfreunde bildeten im Vereinsheim des SV Leiselheim eine Gesprächsrunde, in der man von vielen interessanten Ereignissen „aus der guten-alten Zeit“ des Fußballs erfahren konnte. Mit Harald Braner, der von 1963 an rund einhundert Spiele für den 1. FC Kaiserslautern absolvierte, und dem früheren Dortmund-Profi Reinhold Wosab (257 BL-Spiele) konnte Heinz Hinkel zwei „Spieler der ersten Stunde“ für das Pauderstündchen gewinnen. Der „Dritte im Bunde“ war Peter Schwarz, der von 1973 an 147 Einsätze für den FCK hatte. Als Moderator führt WormatiaSprecher Rainer Sprinz gekonnt durchs Programm. Der erste Spieltag Insbesondere die Anfänge der Fußball-Bundesliga sollten am Vorabend des Jubiläums zur Sprache kommen. Richtig gespannt verfolgten alle die Ausführungen Wosabs, weshalb vom allerersten Bundesligator kein einziges Foto

existiert. In Bremen hatte der Dortmunder Tim Konietzka bereits nach 52 Sekunden die Führung der Gäste besorgt. Schiri Ott hatte zwei Minuten zu früh (!) angepfiffen, die zehn anwesenden Fotografen waren ohnehin gerade dabei, sich hinter dem Borussia-Tor aufzubauen. FernsehBilder gab‘s vom Premierentor auch keine, denn die Sportschau hatte sich für drei andere BLSpiele entschieden. Der Wormser Harald Braner, kurz zuvor von Wormatia an den „Betze“ gewechselt, erinnert sich ebenfalls sehr gut an den 24. August 1963: „Wir sind um die Mittagszeit mit dem Bus nach Frankfurt gefahren.“ Das Spiel des FCK bei der Eintracht habe 1:1 geendet, „alle waren darauf bedacht, im ersten Spiel ja nicht zu verlieren.“ Zwei Elfmeter-Tore wurden notiert, für den Gast aus Lautern traf Jürgen Neumann. Unvergessene Kuriositäten Für große Heiterkeit sorgte eine Episode mit Dortmunds Dribbelkönig Libuda. Ein Gegenspieler habe damals dem „Stan“ - als der an ihm vorbei war - mit Nadeln ins „Hinterteil“ gestochen. „Als der Schiri die Sache begutachtete, war nur noch Blut da, von den Nadeln keine Spur mehr“ (Wosab).

In den ersten Jahren konnte man noch nicht auswechseln. „Wenn da einer einen dicken Knöchel hatte“, erinnert sich Braner, „der wurde von Trainer Brocker prompt wieder ins Spiel geschickt“. Er solle auf die Zähne beißen. Gebissen wurde auch der Schalker Friedel Rausch, und zwar 1969 von einem Schäferhund. Der hatte sich bei seinem Herrchen (Ordner) losgerissen hatte. In der langen Liste der Kuriositäten stehe rückblickend der Torbruch 1971 in Gladbach an der Spitze (Hinkel). Von da an hatte das Holzgestänge ausgedient, und das „Alu-Tor“ habe seinen Siegeszug angetreten. Quiz findet guten Anklang Auch ein Bundesliga-Quiz, das guten Anklang fand, förderte noch einige interessante „Neuigkeiten“ zutage. So wurden beispielsweise die acht Begegnungen am 24. August1963 einheitlich um 17 Uhr angepfiffen und nach Spielende insgesamt „nur“ 22 Tore notiert. Dass Meiderich (später Duisburger SV) in der ersten Serie 63/64 hinter Köln „Vize“ wurde, wusste nur einer. Natürlich durften Namen wie Beckenbauer, Netzer und Uwe Seeler, mit 30 Treffern der erste Top-Torjäger, nicht fehlen.

Der Chor lädt für Samstag, 14. September, 18 Uhr dazu ein. In diesem Jahr widmet sich der Chor Volksliedern aus verschiedenen Epochen. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten

TSG Heppenheim im Fernsehen HEPPENHEIM Am Freitag, 13. September, produziert das SWR ab 16.30 Uhr einen Beitrag über die

TSG Heppenhein. Der Bericht wird am Sonntag, 22. September, in der Sendung „Flutlicht“ gesendet.

Leiterin der städtischen Abteilung für Kindertagesstätten und Tagespflege, war ebenfalls begeistert von der wohnlichen Atmosphäre. Für sie sei eine solche Containeranlage auch für kommende Projekte eine ernstzunehmende Alternative. Doch zunächst steht die Fertigstellung des Horchheimer Großprojekts im Fokus der Stadt. Die Fertigstellung aller Gebäude koste vermutlich ungefähr 30 Millionen Euro, so der OB.

Als die Fotografen zu spät kamen

Konzert in der Bergkirche HOCHHEIM In der Bergkirche findet traditionsgemäß am Vorabend des Gemeindefestes ein Konzert mit dem Vocalensemble Le Voci unter der Leitung von Maria Elisabeth Hechler statt.

John. Ihm gefalle besonders die neue Bauecke, da er dort „ganz hohe Gebäude aus Bauklötzen bauen“ kann. Neben der Bauecke bieten auch das „Delphinzimmer“ und das „Seepferdchenzimmer“ viel Platz zum Austoben für die Kinder. Sogar eine „Experimentierstation“, wo sich die Kinder spielerisch mit den Naturwissenschaften auseinandersetzen können, findet Platz in den Räumen der Containeranlage. Petra Dietz,

Foto: Stadt Worms

Den Ex-Profis Peter Schwarz, Reinhold Wosab und Harald Braner (von links) konnte Rainer Sprinz (2. von rechts) viel Interessantes entlocken. Foto: H. Hinkel

Gemeinsam beim vor Ort Termin: Jens Guth, OB Michael Kissel, Heidi Lammeyer, Uwe Franz, Daniela Kundel, Staatssekretärin Heike Raab und Fraktionsvorsitzender Timo Horst (v.l.) Foto: Privat

„Es muss eine Lösung gefunden werden“ Land prüft Antrag für Radweg neben der B47 zwischen Pfeddersheim und Pfiffligheim PFEDDERSHEIM Nachdem sich der Stadtrat für die Schaffung eines Radwegs entlang der B 47 ausgesprochen und den Bund als Baulastträger zum Ausbau aufgefordert hat, holten sich die Sozialdemokraten prominente Unterstützung von der Landesebene, um auf die dringende Notwendigkeit des Projekts hinzuweisen. Bei einem Vorort-Termin der Stadtratsfraktion konnte sich Staatssekretärin Heike Raab gemeinsam mit Oberbürgermeister Michael Kissel und dem Landtagsabgeordneten Jens Guth ein Bild von der Situation an der stark befahrenen Straße machen. Raab versprach auch gleich, den Antrag der Stadt wohlwollend zu prüfen und an die entsprechenden Stellen weiterzugeben. „Für die Mobilität zwischen den Stadtteilen muss auch im Bereich Fahrradverkehr eine gute Lösung gefunden werden.“, unterstrich SPD Fraktionsvorsitzender Timo Horst bei dem Gespräch. Deshalb begrüße die Fraktion den Vorschlag von

Oberbürgermeister Kissel, diese wichtige Verbindung zwischen den Stadtteilen vom Bund einzufordern. Die B47 sei kein sicherer Weg für Fahrradfahrer und die alternativen Routen sind nicht immer nutzbar.“, so Horst. Entlang der Pfrimm existiert zwar bereits ein Fahrradweg, dieser allerdings ist nicht immer wetterfest und zu jeder Tageszeit nutzbar. Der Weg ist weder beleuchtet, noch kann er bei Regen optimal genutzt werden. Der dort aufgebrachte Splitt wird nach kurzer Zeit immer wieder abgetragen und es bilden sich Pfützen. „Nur ein kompletter Ausbau würde hier helfen.“, so OB Kissel. Allerdings müssten dann auch Baumrodungen stattfinden, die mit einem zu starken Eingriff in die Natur verbunden sein könnten. Trotz der Probleme am Radweg direkt an der Pfrimm, „habe er einen Freizeit- und naturnahen Charakter, den es auch in Zukunft zu erhalten gilt“, spricht sich Horst für den Erhalt beider Radwege aus.


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10 Kultur

Samstag, 07.09.2013 | KW 36

Bestechend ehrlich Amigos halten Jugendwahn den Spiegel vor WORMS Mit ihrer aktuellen Album-CD „Im Herzen jung“ halten die Amigos der Diskussion um Überalterung und Jugendwahn den Spiegel vor, indem sie Geschichten aus dem Leben erzählen. Mit einfachen Worten und gerade darum so bestechend ehrlich und berührend. Sie erzählen „Die Legende der blauen Lagune“, gestehen „Manchmal wär ich gern zu Hause“, besingen mit „Du bist die Liebe meines Lebens“ die alterslose Liebe und vergessen dabei nie: „Irgendwann da bist du der alte Mann“. Nur wer selber ein Leben mit allen Höhen und Tiefen geführt hat, weiß wahrhafte Geschichten davon zu erzählen. Die A m i g os schauen auf ein arbeitsreiches Familienleben zurück - und sind dabei im Herzen jung geblieben. Denn alles, was Bernd und KarlHeinz bisher gemacht haben, haben sie mit Freude, aus Überzeugung und mit dem Rückhalt der Familie getan. Mit ihrer Musik und ihren Tourneen haben sich die Amigos vor allem den ländlichen Bereich musikalisch erschlossen. Fernab der Hauptstädte schlagen Millionen Herzen für den deutschen Schlager. Dort füllen sie Hallen und geben ein ausverkauftes Konzert nach dem anderen. Eben in diesen beschaulichen Regionen und Orten, die sie besuchen,

fühlen sich die Amigos daheim. Denn so sind sie aufgewachsen. Die Heimat der Brüder Ulrich ist eher unspektakulär, sie kommen aus dem Hinterland, dem mittelhessischen Hungen. Seit ihrem Durchbruch 2006 sind die Amigos ununterbrochen auf Tour. Trotz vielfacher Edelmetallauszeichnungen vergessen die bodenständigen Brüder nie, dass der Erfolg ein Geschenk ist, das sie jeden Tag aufs Neue zu würdigen wissen. Die Amigos tragen die KRONE der Volksmusik 2009, 2010 und 2012, ihre CDs wurden mehrfach mit „Gold“ und „Platin“ veredelt, ab 2007 waren die Hessen jährlich für den „Echo“ nominiert, den sie 2011 auch gewannen. 2008 und 2010 wurde das Erfolgsduo für seine herausragenden musikalischen Erfolge mit der Goldenen Tulpe und 2010 mit dem Herbert Roth Preis geehrt. Vorangegangene Album-Produktionen setzen sich an die Spitzen der Charts und gingen insgesamt weit über drei Millionen Mal über den Ladentisch. Mit „Im Herzen jung“ haben die Altmeister des Schlagers mit der Neuveröffentlichung 2013 gleich 16 Asse im Ärmel und spielen noch dazu einen ihrer stärksten Trümpfe aus: Herz! Karten für die Veranstaltung am Samstag, 26. April 2014, 19.30 Uhr, im Wormser Theatersaal, gibt es unter 06241/2000450.

Symbiose von Schönheit und Spiritualität Die Glaskunst des Künstlers Yvelle Gabriel eröffnet neue Ebenen / Projekt für eine Synagoge in Israel geplant Von Kani Rostami Boukani WORMS Leuchtende Farben, starke Konturen, schimmernde Transparenz – in Yvelle Gabriels Glaskunst verschmelzen nicht nur neue und altbewährte Glasmalerei-Techniken zu einer außergewöhnlichen Einheit, das Glas gewinnt durch seine kunstvolle Bearbeitung auch eine mystische, geradezu spirituelle Aura, die an die umliegenden Räume weitergegeben wird. Durch die unterschiedliche Form seiner Bearbeitung kann das überaus hochwertige, mundgeblasene Antikglas vielseitige Wirkungen erzielen: In Yvelle Gabriels Neuinterpretation alter gotischer Rosenfenster verbindet sich die strahlende Kraft satter Farben, die durch dunkle Konturen gebrochen wird, zu einer ornamentalen Blütenform. Die für den „Raum der Stille“ im Kinderhospitz Bärenherz gefertigten Fenster sind hingegen mit hellen, durchlässig schimmernden Farben bearbeitet, die in einander überfließen und in ihrer Farbwahl wie Transparenz an das Licht des Himmels erinnern. Dadurch wird ein spiritueller Raum für Momente der Besinnung, der Hoffnung, des Loslassens und des Neuanfangs eröffnet. Der 1969 in Mainz geborene und in Alsheim aufgewachsene Künstler beendete nach einem Burn Out vor zwölf Jahren seine

Künstler Yvelle Gabriel vor seiner Neuinterpretation eines gotischen Rosenfensters. Foto: Privat Laufbahn als Gesellschafter und leitender Senior Art Director einer erfolgreichen deutschen Werbeagentur, um sich fortan ganz seiner Kunst zu widmen und zu sich selbst zu finden. Spiritualität in den Alltag holen Heute lebt und arbeitet Yvelle Gabriel, der unter dem Namen Yvelle von Alzheim bekannt ist und sich erst kürzlich vermählt hat, in einer alten Wassermühle inmitten der Vulkaneifel, auf

Thomas Siffling Trio eröffnet Wormser BlueNites am 16. September WORMS Pünktlich zum Herbst-

Benefizkonzert für St. Martin Zemlinsky zu Gehör bringen. Die Wormser Künstler stellen sich dankeswerter Weise erneut in den Dienst der Martinskirche und wollen unter Verzicht auf ihre Gage einen weiteren anspruchsvollen Beitrag zur Instandsetzung der Martinskirche leisten. Die Erlöse dieses Abends werden in vollem Umfang dafür eingesetzt werden. Der Eintritt zum Konzert nist frei; nach dem Konzert bitten die Künstler und wir um Spenden für die Innenrenovierung der Martinskirche.

Kirchliche Buntglasfenster WORMS Zur Herstellung, Geschichte und Bedeutung kirchlicher Buntglasfenster veranstaltet die Evangelische Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau unter dem Psalmwort „Licht ist dein Kleid, das du anhast“ eine zweiteilige Vortragsreihe, die am Freitag, 6. September, und am Freitag, 13. September, jeweils um 20 Uhr im Luthersaal der Evangelischen Luthergemeinde, Friedrich-Ebert-Straße 45, stattfinden wird. Referentin ist Pfarrerin Dorothea Zager. Am ersten Abend können die Teilnehmenden – unterstützt von Diaprojektionen – den Weg vom Windauge zum bunten Glas kennenlernen und die Schritte und Techniken bestaunen, mit denen ein Buntglasfenster hergestellt wird. Der Eintritt ist frei. Zum Abschluss der Vortragsreihe wird eine Exkursion am Sams-

tag, 28. September, angeboten. Zunächst wird die Glaskunstwerkstatt der Firma Derix in Taunusstein besichtigt. An das Mittagessen im Jagdschloss Platte in Wiesbaden schließt sich die Marc-ChagallKirchenfensterführung in St. Stephan in Mainz an. Danach wird noch die neue Klais-Orgel vorgestellt. Den Abschluss der Exkursion bildet ein gemeinsames Kaffeetrinken im Café Gautor in Mainz. Weitere Informationen und Anmeldung Anmeldeunterlagen sind erhältlich im Büro der Evangelischen Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau, Römerstraße 76, Worms, Telefon 06241/87970 oder E-Mail ev.erwachsenenbildung@t-online.de.

Gemischter Chor probt WORMS Ein arabisches Friedenslied und ein Lied aus Ghana klingen schon ganz gut. „Es ist eine echte Herausforderung, unterschiedliche Sing-Kulturen zusammen zu bringen“, sagt Flois Knolle-Hicks, „und so ein internationaler Chor ist noch für viele Menschen sehr fremd.“ Die Leiterin des Projektchores freut sich über den Fortschritt. Denn der Chor hat ein ehrgeiziges Ziel

und möchte in den noch vier anstehenden Proben seinen ersten Auftritt beim Fest der Kulturen vorbereiten. Es ist noch möglich einzusteigen: neue Sänger und Sängerinnen sind willkommen! Der „Gemischte Chor“ – aus verschiedenen Nationen und SingKulturen – trifft sich dienstags, 10. und 17. September, jeweils um 19.30 Uhr im Martinushaus am Ludwigsplatz.

Geborgenheit und Spiritualität zu öffnen, in dem zwischenmenschlich von Herz zu Herz gesprochen werden kann.“ Mittlerweile hat Yvelle Gabriel ein gut funktionierendes Team um sich versammelt, das aus seiner Glasmal-Assistentin Ann-Marie und den Mitarbeitern seines partnerschaftlichen Glasstudios Derix.com besteht. Durch die gemeinschaftliche Arbeit an den Projekten bekommt auch die Kunstform der Glasmalerei für ihn eine neue Essenz: „Der

Akustisch und elektronisch

KURZ NOTIERT

WORMS Das Dalberg Quartett Worms wird auf Anfrage des Fördervereins St. Martin Worms ein weiteres Benefizkonzert in der Martinskirche Worms am Sonntag, 8. September, 18 Uhr, geben. Walter Ferbert (1. Violine), Beate Zastow (2. Violine), Doris Fischer-Volz (Viola) und Reinhard Volz (Violoncello), haben das Konzert unter das Motto gestellt „Zu Unrecht vergessen!“ Sie werden Meisterwerke der Romantik für Streichquartett von Alexander Glasunow, Thomas Täglichsbeck und Alexander

Lanzarote und in Israel. Das Medium Glas hat er vor drei Jahren für sich entdeckt und sieht in der neuen Glaskunst die Chance, Spiritualität in den Alltag hineinzutragen. „Glas ist schon an sich ein sehr mystischer Stoff, der eine Metamorphose durchläuft“, so der Künstler. „Als erstarrter Quarzstein haftet ihm eine gewisse Kälte an – doch durch die menschliche Bearbeitung gewinnt es in seiner Transparenz eine neue Wärme, die es uns ermöglicht, einen Raum für

Künstler an der Leinwand bleibt egozentrisch und muss es sogar bleiben, weil er mit seiner Malerei sein Innerstes nach außen trägt. Bei der Glasmalerei ist das anders – jeder aus dem Team gibt einen Teil seiner selbst hinzu, bis ein wunderbares, gemeinschaftliches Ganzes entsteht.“ Sein nächstes großes Projekt ist die Gestaltung der Fenster in einer Synagoge auf dem Gelände des Sheba Medical Center, dem größten Krankenhaus Israels. Die Ausarbeitung beginnt voraussichtlich im kommenden Frühjahr, sobald die Spenden für das Innendesign von den interessierten Sponsoren fest zugesagt worden sind. Vor anderthalb Jahren hat Yvelle Gabriel Entwürfe eingereicht, in denen er die Verbindung der beiden Themen Judentum und Medizin in den Fokus rückte. Damit konnte er einen Auftrag gewinnen, der ihm persönlich sehr viel bedeutet. „Für mich ist das wie ein ganz großer Mythos: Ich bewundere schon seit langer Zeit die Chagall-Fenster im St. Stephan in Mainz, erst vor kurzem habe ich sie wieder betrachtet. Es ist großartig, dass ein Jude die Fenster in einer christlichen Kirche gestalten durfte, als versöhnender Akt sozusagen. Und nun darf ich als Nicht-Jude die Fenster in einer Synagoge in Israel gestalten – das macht mich sehr glücklich und dankbar.“

Thomas Siffling eröffnet mit seinem Trio am 16. September die neue „Wormser BlueNites“-Saison. Foto: Privat

beginn starten die Wormser BlueNites in die nächste Runde: Von September bis April immer am dritten Montag des Monats präsentiert die Wormser Jazzinitiative BlueNite e.V. in Kooperation mit der KVG Worms hochkarätige Jazzprojekte im oberen Foyer des Wormser Theaters. Das ursprünglich geplante Konzert mit Ede Janson Moon Machine wird verschoben und an einem neuen Termin nachgeholt. Opener der Jazzreihe ist Thomas Siffling mit seinem Trio. Der Mannheimer Jazzmusiker und Produzent blickt auf eine langjährige, erfolgreiche Karriere zurück und war schon des Öfteren zu Gast bei BlueNite – zusammen mit anderen Musikern oder mit eigenen Projekten. Bei „Jazz & Joy“ organisiert er im Hintergrund das jährliche Musikprogramm mit, bei den Wormser BlueNites steht Thomas Siffling am 16. September selber als Künstler auf der Bühne. Zehn Jahre nach Gründung präsentiert sich das Thomas Siffling

Trio mit seinem nun vierten Album. Die bekannte Mischung aus akustischem und elektronischem Jazz hat bei der aktuellen CD „Personal Relations“ mehr Tiefgang bekommen. Bei den elektronisch angehauchten Titeln wurde die Schlagzahl wesentlich erhört. „Personal Relations“ bietet eine Musik, die durch die ungewöhnliche Besetzung mit Kontrabass, Schlagzeug/Percussion und Trompete eine ganz eigene Klangwelt erzeugt und die den Hörer staunen lässt, wie vielseitig und variabel sie trotz minimalistischer Besetzung ohne Akkordinstrument klingen kann. Durch den gezielten Einsatz von Elektronik aller drei Instrumentalisten wird dies noch verstärkt und bekommt somit auch einen „zeitgemäßen“ und „jugendlichen“ Touch. Eine wunderbar transparente Mischung aus akustischem und elektronischem Jazz. Thomas Siffling war einer der ersten deutschen Trompeter, die elektronische Effekte zur Soun-

derweiterung auf der Trompete benutzten und gehört schon seit vielen Jahren zu den Vorreitern in Bezug auf elektronische Einflüsse im Jazz. Durch den gezielten Wechsel, bzw. die Mischung diverser Sounds, gepaart mit seinem sehr lyrisch anmutenden Spiel und seinem sehr warmen natürlichen Ton auf Trompete und Flügelhorn, schafft er es,

INFOS Das Konzert findet am 16. September ab 20 Uhr im oberen Foyer des Wormser Theaters, Rathenaustr. 11 statt , Einlass ist ab 19 Uhr, der Eintritt (nur Abendkasse) beträgt 14 Euro, Schüler und Studenten zahlen 8 Euro. Weitere Infos unter: www.bluenite.de , www.thomassiffling.com sowie www. facebook.com/BlueNiteEv.

für den Zuhörer ein hochinteressantes und abwechslungsreiches Klangerlebnis zu schaffen.

„Klein-Jerusalem am Rhein“ Klezmer-Konzert in der Dreifaltigkeitskirche bis auf den letzten Platz besetzt Von Sophia Rishyna WORMS Im Rahmen des Kultursommers Rheinland – Pfalz veranstaltete die Hochschule für Musik (HfM) Mainz einen Klezmer – Meisterkurs für ihre Studenten, der mit drei außergewöhnlichen Konzertabenden in den drei SchUM – Städten am Rhein (Mainz, Speyer und Worms) seinen gebührenden Abschluss fand. Als einziges der drei Konzerte konnte das hiesige ohne Vorreservierung besucht werden, was für einen großen Andrang sorgte. Dem zuvorkommend, fand die Veranstaltung in der Dreifaltigkeitskirche und nicht in der doch recht kleinen Synagoge statt. So viele Zuhörer wollten die jiddische Folklore im ansprechenden Ambiente der nächtlichen Dreifaltigkeitskirche erleben, dass fünf Minuten vor Beginn der Veranstaltung schwerlich noch ein brauchbarer Platz zu bekommen war. Dieser Ansturm lässt sich leicht erklären: Kostenlos konnte man Giora Feidman, Weltstar der Klezmer – Musik, Raúl Jaurena, Meister des

Tango Nuevo, und das Ensemble „Klezmers Techter“ hören – zusammen mit den experimentierfreudigen jungen Musikerinnen und Musikern der HfM. Eröffnet wurde der Abend vom künstlerischen Leiter der Konzerte: Giora Feidman, weltbekannter Klarinettenspieler, der der Klezmermusik durch Einspielungen in Filmen (unter anderem „Schindlers Liste“) zu neuem, internationalem Ruhm verhalf. „Hava Nagila“, das wohl bekannteste jiddische Lied überhaupt, stimmte sowohl Publikum als auch die Musiker prächtig ein, die allesamt kräftig mitsangen, auch beim nachfolgenden „Schalom chaverim“. „Jedes Mal, wenn ich hierherkomme, singen Sie schöner und schöner!“, zeigte sich daraufhin Feidman begeistert. Außer jiddischer Folklore konnte man auch dem Tango, vor allem dargeboten vom Grammy – Preisträger Raúl Jaurena auf seinem Bandoneon, lauschen. Im großen Orchester, mit vielen Genre – üblichen Instrumenten, aber auch in Kleinformationen, boten die Künstler ihre Stücke den Zuhörern dar.

Bildunterschrift Zwischendurch erfuhr man auch Wissenswertes über die Geschichte der Klezmermusik, Land und Leute und das Arbeitsklima im Workshop. „Jerusalem ist eine Stadt für alle – selbst für die, die es noch nicht wissen!“,

Foto: Rudolf Uhrig spielte Jaurena auf den Ursprung aller Religionen in der heiligen Stadt an, bevor das nachdenkliche „Dona, dona“ angestimmt wurde. Das Ensemble „Klezmers Techter“, bestehend aus Gabriela Kaufmann (Klarinette), Janina

Hacker (Kontrabass) und Almut Schwab (Akkordeon, Flöte und Hackbrett), überschritt gekonnt die Grenzen des traditionellen Klezmer und begeisterte mit seiner virtuosen Spielfreude. Am Klavier glänzte Kana Takeuchi,


Wonnegaus 11

Samstag, 07.09.2013 | KW 36

Führungen sind bald buchbar

„Auf neue Anforderungen vorbereiten“

Sechs neue Gästeführer in Osthofen /

Von Bea Witt

Bald neue Nachtwächterführung

OSTHOFEN Wie können in der Pflege ausreichend viele Fachkräfte gewonnen, wie junge Menschen motiviert werden, eine Ausbildung in diesem Bereich zu ergreifen? Um diese Fragen drehte sich die Podiumsdiskussion „Pflege braucht viele Hände“, zu der MdL Kathrin Anklam-Trapp (SPD) in die Senioreneinrichtung „Haus Jacobus“ in Osthofen eingeladen hatte. Drastisch machte Sozialminister Alexander Schweitzer den zu erwartenden Bedarf an Pflegefachkräften deutlich. „Schon in 2060 wird eine völlig andere Altersstruktur in der Gesellschaft herrschen. Viele Senioren werden weit über 80 Jahre alt sein und Pflege brauchen. Die Anzahl der dementiell erkrankten Menschen wird hoch angestiegen sein.“

OSTHOFEN Sechs Teilnehmer haben das Seminar mit Workshop für Gästeführer in Osthofen erfolgreich abgeschlossen. Wilfried Schneider plant eine originelle Nachtwächterführung. Unter der Leitung von Fachfrau Beate Hess aus FlörsheimDalsheim entstanden in sechs Modulen zahlreiche Ideen, an deren Umsetzung nun weitergefeilt wird. Jeder der Teilnehmer stellte bereits in einer kleinen Führung seine Qualifikation unter Beweis. „Wir treffen uns in regelmäßigen Abständen, um die Gästeführungen detailliert auszuarbeiten, das wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen“, informierte Teilnehmerin Ursula Feile. „Dann möchten wir die Weingü-

ter und Gastronomie einladen, um sie in unsere Angebote einzubinden.“ „Der Tourismus bietet positive Perspektiven für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Stadt“, betonte Stadtbürgermeister Wolfgang Itzerodt, der den Teilnehmern für ihr Engagement dankte. „Individuelle Gästeführungen sind ein weiterer Schritt auf einem richtigen Weg. Denn Osthofen hat viel zu bieten.“ Geplant sind Führungen durch die Altstadt und zu historischen Besonderheiten, Themenführungen und gewandete Führungen. Nach Fertigstellung der jeweiligen Konzepte werden die Angebote auf der Internetseite der Stadt veröffentlicht und über die Infothek der Stadt buchbar sein.

Podiumsdiskussion zum Thema Pflege mit Sozialminister Alexander Schweitzer im Osthofener Haus Jacobus

Fachkräfte fehlen schon heute

Bürgermeister Wolfgang Itzerodt (rechts) gratuliert den Seminarteilnehmern zu ihrem Erfolg. (von links) Peter Berger, Seminarleiterin Beate Hess, Andreas Ruppert, Ursula Feile, Dr. Brigitte Kazenwadel-Drews, Inga May, Thomas Goller. Foto: Stadt Osthofen

KURZ NOTIERT

Bereits heute herrscht ein Fachkräftemangel in der Altenpflege und immer weniger junge Menschen entschließen sich, diesen Beruf zu ergreifen. „Wir müssen Maßnahmen treffen, um die Anforderungen der Zukunft zu stemmen. Dazu ist in der Pflegeversicherung endlich ein Fortschritt notwendig.“ Durch die Anhebung der Pflegeversicherung um 0,5 Prozent könnten 125.000 Stellen geschaffen werden, informierte AnklamTrapp. Hans Hermann Seelig, Vorsitzender der SPD Osthofen, unterstrich: „Man muss deutlich machen: Leute, das Alter kommt auch auf euch zu und das Geld wird auch euch zugute kommen!“ Im Übrigen seien Werbeplakate, wo ein Pflegender der Oma den Mund abwischt, wenig förderlich, Jugendliche für diesen Beruf zu gewinnen. Ein Grund, nicht in der Altenpflege zu arbeiten, sei die hohe körperliche und psychische

SPD-Bundestagskandidat Marcus Held (von links), Sozialminister Alexander Schweitzer, die SPD-Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp und Viola Jakob-Schier diskutierten die Zukunft der Pflege. Foto: Rudolf Uhrig Belastung, so Schweitzer. „Es muss auch in der Gesunderhaltung des Personals etwas getan werden, wie in der Industrie bereits geschehen. Die Pflegeberufe wurden bislang stiefmütterlich behandelt“. Beruf attraktiver gestalten Ein Problem sei auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch die Schichten auch an Wochenenden. Wie Doris Dörfer, Pflegedienstleiterin im Wormser Hochstift, ausführte, arbeiten aus diesem Grund die meisten der Frauen in Teilzeit. Ein weiterer Aspekt sei, dass der Beruf oftmals nicht so ausgeübt werden kann wie gewünscht, das heißt: verwalten anstatt pflegen! „Der immense Dokumen-

tationsaufwand wird zum Problem, das sind Stunden, die in der Pflege fehlen“, betonte SPDBundestagskandidat Marcus Held. Eine Verbesserung könnte erreicht werden durch eine Person, die nur für die Bürotätigkeit zuständig ist.“ Ebenso wie viele der Besucher, die sich rege an der Diskussion beteiligten, sieht er auch in dem negativen Image insbesondere des Berufs Altenpfleger ein Grund für mangelndes Interesse auf dem Arbeitsmarkt. „Trotz Förderung ist die Bereitschaft Arbeitssuchender gering“, sagte Viola Jakob-Schier, Geschäftsstellenleiterin der Arbeitsagentur Bingen. „Oftmals fehlen aber auch die sozialen Kompetenzen, die zwingend notwendig sind zur Ausübung des Berufs.“

Kreatives Basteln im „Café Treff“ WESTHOFEN

Die Initiative „Treff aktiv“ in Westhofen lädt für Donnerstag, 12. September, ab 14.30 Uhr dazu ein, im gemeinsamen Kreis bunte Einkaufsbeutel aus Bändchengarn wahlweise zu stricken oder zu häckeln. Für das Material wird ein Kostenbeitrag in Höhe von einem Euro pro 50g Garn erhoben.

die Welt“ lautet das Motto am Samstag, 14. September, in der Bergkirche in Osthofen. Um 19 Uhr laden der Pop- und Gospelchor des MGV Osthofen „FiveLines“ und die „Moving Voices“

gendamt Alzey-Worms sucht engagierte Paare, die daran interessiert sind, ein Pflegekind aufzunehmen und zu betreuen. Im Rahmen einer InformationsVeranstaltung am Donnerstag, 19. September, 17.30 Uhr, in der Kreisverwaltung Mainz-Bingen in Ingelheim, Georg-Rückert-Straße11, Raum 458, klären die Mitarbeiter des Pflegekinderdienstes Interessierte über Voraussetzungen auf, die künftige Pflegeeltern mitbringen müssen und berichten, worauf es bei der Betreuung der Kinder ankommt. „130 Pflegekinder unterschiedlicher Altersgruppen - vom Säugling

Feierstunde an Schule begrüßt OSTHOFEN Mit einer bunten

Rundgang durch Gundheim GUNDHEIM Kultur- und Weinbotschafterin Helmtrud Schäfer begleitet interessierte Bürger am 21. September zu einem historischen anderthalbstündigen Ortsrundgang durch Gundheim – es geht durch die Gundheimer Gassen zum Kirchberg und den

Resten der Gundheimer Burg; der Abschluss findet im Weingut Peter Schreiber bei einem Glas Wein statt. Treffpunkt ist um 15 Uhr Hauptstraße/Ecke Gartenstraße vor dem Backshop. Der Kostenbeitrag beträgt 5 Euro, Kinder unter 14 Jahren sind frei.

Im Anschluss folgte der wohl spannendste Programmpunkt für die Kinder: die Einteilung in die vier Klassen. Dabei wurde jede Klasse nach einem der zuvor genannten Gipfel benannt. Mit Hilfe der zu Beginn der Feier verteilten Puzzelteile, fanden die kleinen Gipfelstürmer ihre zukünftigen Klassenkameraden und setzen gemeinsam das Puzzlebild ihrer Klasse zusammen. Dies geschafft, konnten die neugierigen Fünfer endlich ihr neues Klassenzimmer mit den TutorInnen beziehen. Umrahmt wurde die Aufnahmefeier durch liebevolle Beiträge der Klassenstufen sechs und sieben. Mit großer Freude präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Schule und hießen ihre neuen Mitschüler willkommen. Die Bandbreite der Beiträge bot den Gipfelstürmern einen Vorgeschmack auf die kommende Schulzeit und zeugt von intensiver und engagierter Vorbereitung von Schülern und Lehrern.

Arbeit für dritten Band der Denkmaltopografie startet in VG Westhofen

Feierstunde wurden am Dienstag die neuen „Gipfelstürmer“, der Jahrgangsname der Fünftklässer, an der IGS Osthofen begrüßt. Schulleiter Thomas Maar hieß die neuen SchülerInnen an der IGS Osthofen herzlich willkommen. Als „Gipfelstürmer“ wünschte er ihnen beim Erklimmen des Gipfels viel Erfolg, egal welchen Weg die SchülerInnen wählen. Ob mit der Gondel, dem Mountainbike oder zu Fuß, zusammen in der Gemeinschaft werden sie ihr persönliches Ziel erreichen. Auch Stufenleiter, Lehrer und Tutoren hießen die neuen Fünftklässler willkommen, wünschten ihnen einen schönen Start und zeigten auf, dass die Klassen und ihre Tutoren in den nächsten Jahren einige Gipfel in der Umgebung, den Goldberg, den Petersberg, den Jakobsberg und den Donnersberg gemeinsam erwandern werden.

WESTHOFEN Sämtliche Kulturdenkmäler des Landkreises AlzeyWorms werden künftig insgesamt vier Bände einer Denkmaltopografie erfassen. Nachdem der erste Band für die VG Alzey-Land bereits erschienen ist und der zweite Band mit der Stadt Alzey im kommenden Frühjahr präsentiert werden kann, startet jetzt die wissenschaftliche Arbeit für den dritten Band der Reihe mit der VG Westhofen, der Stadt Osthofen, der VG Monsheim und der VG Eich. In Zusammenarbeit mit dem Kreis erarbeitet die Generaldirektion Kulturelles Erbe seit 2008 in akribischer Kleinarbeit die in-formative Zusammenstellung. Dabei zielt die Erstellung der Denkmal-

Bei der Begrüßung der Fünftklässler war der Andrang riesengroß. Foto: Privat

aus Gundheim zu einer musikalischen Weltreise ein. Auf die Besucher warten Lieder aus den unterschiedlichsten Ländern und Kontinenten, die zum Teil in der Original-Sprache vorgetragen werden. Der Eintritt ist frei.

bis zum Jugendlichen - leben im Landkreis Alzey-Worms derzeit bei Pflegeeltern“, so Utta BaumMartini, Mitarbeiterin des Kreisjugendamtes. Ziel der in regelmäßigen Abständen stattfindenden Informationsveranstaltung sei es, interessierte Personen, die vielleicht ein Pflegekind in ihre Familie aufnehmen und es ein Stück seines Lebens begleiten wollen, Antwort auf wichtige Fragen zu geben, die Pflegeeltern, Pflegekinder und auch die Herkunftseltern betreffen. Die Mitarbeiterinnen des Jugendamtes sind unter den Telefonnummern 06731/4085101 – Utta BaumMartini und Gabi Presser oder 06731/4085111 – Regine Geiselhart.

Um Jugendlichen Vorurteil zu nehmen, die sie einer Ausbildung in der Pflege entgegensetzen, sei es wichtig, bereits Grundschülern den Wert alter

Gute Erfahrung hat Manuela Haller, Geschäftsleiterin des Hauses Jacobus, in der Zusammenarbeit mit der IGS Osthofen gemacht. „Die Schüler kamen ins Altenheim und ich war überrascht, was da an Potential vorhanden war.“ Besonders beeindruckt habe sie der Martinsumzug, wo 50 Jugendliche die Rollstühle der Senioren schoben. „Danach haben etliche ein Praktikum bei uns gemacht, einige sogar eine Ausbildung begonnen. Sie hatten die Hemmschwelle zu Senioren überwunden.“

118 Fünftklässler mit bunter

Landkreis sucht Pflegeeltern ALZEY-WORMS Das Kreisju-

Vorurteile abbauen

Menschen und soziale Kompetenz zu vermitteln“, so AnklamTrapp. „Kranken- und Altenpfleger werden künftig noch stärker gebraucht als heute. Es sind Berufe der Zukunft.“

Neue Gipfelstürmer an IGS Osthofen

Das „Café Treff“ befindet sich im kleinen Saal des Hauses St. Michael, Am Markt 16. Träger des „Café Treff“ sind die Ortsgemeinde Westhofen, die katholische und evangelische Pfarrgemeinde sowie das Caritaszentrum Alzey und das kath. Bildungswerk. Vorabinformationen erteilt das Caritaszentrum Alzey unter der Telefonnummer: 06731/941598.

Konzert in Osthofener Bergkirche OSTHOFEN „In 80 Takten um

In der Berufsberatung erlebe sie häufig, dass Jugendliche samt Eltern ein falsches Bild vom Pflegeberuf haben. Ein großes Potential gebe es bei Migrantinnen, wie auch eine Ausbilderin in der Altenpflege bestätigte. „Sie leisten gute Arbeit und haben große soziale Kompetenzen, eine Barriere ist allerdings die mangelnde Sprachkenntnis.“ Ein Grund für Männer, nicht im Pflegeberuf zu arbeiten, sei das Gehalt, von dem sie ihre Familie nicht ernähren können.

Die Pläne zur Erstellung der Denkmaltopografie präsentierte Dieter Krienke (Mitte) VG-Bürgermeister Walter Wagner (re.) und Westhofens Bürgermeister Ottfried Fehlinger. Foto: Kreisverwaltung

Historische Schätze im Blick topografie nicht darauf ab, weitere historische Gebäude im Landkreis künftig unter Schutz zu stellen. Neben einem großen Nutzen der aktuell erarbeiteten Informationen über Denkmäler in der Region für die Arbeit der Verwaltung, wird die Topografie kunstgeschichtlich interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Touristen als Nachschlagewerk dienen, das den Blick auf den reichen Bestand der Kulturdenkmäler in der Region lenkt. Für den Landkreis Alzey-Worms ist Dieter Krienke, M.A., von der Landesdenkmalpflege RheinlandPfalz, in Städten und Ortsgemeinden unterwegs. Aufgabe von Historiker Dieter Krienke wird es in den kommenden Monaten

sein, die Begehung der Orte und Gemarkungen sowie Kartierung und Befragung von Eigentümern vorzunehmen. Nachdem bereits Luftbilder aller Ortsgemeinden angefertigt werden konnten, hat der Fotograf Rainer Reith, Oberkirchen, parallel dazu seine Arbeit in Westhofen und Umgebung aufgenommen. Die Kreisverwaltung Alzey-Worms weist dar-auf hin, dass es in Einzelfällen notwendig sein wird, bisher nicht erfolgte Haus- und Hofbesichtigungen vorzunehmen und bittet deshalb Hauseigentümer, Dieter Krienke den Zugang zu den Hofanlagen oder Häusern zu wissenschaftlichen Zwecken zu ermöglichen.


12 Sport

Samstag, 07.09.2013 | KW 36

„Momentan läuft alles prima“ Dieter Gutzler spricht über die aktuelle Erfolgsserie des TSV Gundheim

Wormatia braucht den Weckruf

Emmerling-Elf spielt 0:0 gegen Eintracht Trier / Heute bei Kaiserslautern II / Sechstes Remis im siebten Spiel

VfR-Coach Stefan Emmerling lobt seine Mannschaft für deren Einsatz. Fakt ist aber auch, dass dieser bis dato nicht zu Siegen geführt hat.

Von Stefan Lubojansky WORMS „Wir haben eine Ergebniskrise, keine Leistungskrise“. So jedenfalls bezeichnete Trainer Stefan Emmerling ein weiteres, nunmehr sechstes Unentschieden im siebten Spiel, das vergangenen Dienstagabend bei idealen Witterungsbedingungen vor 1280 Zuschauern im Derby gegen Eintracht Trier in der EWR-Arena eingefahren wurde. Und irgendwie ist da schon etwas dran. Spieler und Trainer stehen nach der bisher eher mageren Punkteausbeute enorm unter Druck, endlich den ersten, erhofften Dreier einzufahren. Das Spiel des VfR wies schöne Momente auf, im Abschluss jedoch war die bekannte Abschlussschwäche erneut bemerkbar und am Ende konnten die Hausherren sogar glücklich sein, dass es nicht erneut wie schon gegen Hessen Kassel oder

Neckerelz in den Schlusssekunden im eigenen Kasten rappelte. Jabiri-Comeback in Startelf Zur Überraschung Vieler lief nach fast einem Jahr Verletzungspause aufgrund seines Schien- und Wadenbeinbruchs Stürmer Adam Jabiri in der Startelf auf, ebenso spielte Jonathan Zinram, den Emmerling in der Partie gegen Neckarelz für zehn Minuten ein- und anschließend wieder auswechselte, von Anfang an. Diese Kombination sollte dem Spiel, wenigstens was die Anfangsphase anbelangte, durchaus gut tun. Denn zunächst spielte der VfR munter und druckvoll nach vorne. VfR vergibt gute Chancen Bereits nach drei Minuten kam der „neue“ Mann Jabiri per Kopf nach einer scharf herein gespielten

Flanke von Zinram gefährlich vor das Gästetor. Sollte heute etwas gehen? Alles schien danach, denn keine vier Minuten später glänzte Baljak mit guter Übersicht und einem hervorragenden Heber auf Zinram, der die Pille per Kopf an den Pfosten hämmerte. Eintracht Keeper Chris Keilmann hätte hier nicht den Hauch einer Chance gehabt. Die nächsten 15 Minuten ging das Ganze dann so weiter. Der VfR spielte weiter konzentriert und ein koordinierter Spielaufbau war bemerkbar. Akzente setzten hier vor allem Baljak, Oppermann und Zinram. Im Rückraum brillierte Sandro Rösner, der fast jedes Kopfballduell gegen seine Kontrahenten für sich verbuchen konnte. Fakt aber war: Die Gäste standen im Rückraum gut gestaffelt, ein nachhaltiges Durchkommen war fast unmöglich. „Wir wussten, das Worms aufgrund der derzeitigen Situation enorm unter Druck steht und deshalb auf einen Sieg spielen musste“, kommentierte nach der Partie Eintracht Trainer Roland Seitz, weswegen er sein Team eher defensiv positioniert habe und auf Konter lauern ließ. Trier wartet auf Konter

Wieder nichts - Srdjan Baljak am Boden.

Foto: Rudolf Uhrig

KURZ NOTIERT

Schwerer Saisonstart für TGW-Frauen WORMS Die neue Saison startet für die Hockey-Damen der TG Worms mit einem schweren Spiel. Am Sonntag, 8. September, 11 Uhr, geht es für die Wormserinnen gegen die Damen des TSV Schott Mainz. Letztere sind in der vergangenen Saison aus der Regionalliga abgestiegen. Neu ist zudem, daß in dieser Feldsaison in einer Oberliga und einer Verbandsliga gespielt wird. Dies bedeutet es geht nicht nur um die Meisterschaft, sondern auch um den Abstieg in die Ver-

bandsliga. In der Oberliga spielen die beiden Absteiger Kreuznach und Mainz, sowie Ludwigshafen, Alzey, Frankenthal II und die Dürheimer HC.Es wird ein hartes Stück Arbeit die Klasse zu halten, zumal die TGW Damen einen neuen Trainer haben. Sebastian Frenzel, in der letzten Saison noch Co-Trainer, hat das Amt von Alexander Kempf übernommen und möchte mit einer guten Leistung in die neue Saison starten. Alle Spielerinnen sind gesund und fit für das Spiel am Sonntag.

Nach der spielerischen Überlegenheit der Hausherren zu Beginn wurde die Begegnung etwa ab Spielminute 25 deutlich ruhiger und gleichzeitig ausgeglichener. Feuer war eigentlich nur noch bei den beiden sich rivalisierenden Fangemeinden zu bemerken. Bis zur Pause schließlich tat sich, zumindest was die Torausbeute anbelangte, nicht viel, wenngleich

der VfR die dickeren Chancen hatte. Halbzeitstand: Worms 0, Trier 0. Unverändert gingen beide Teams zunächst in die zweite Spielhälfte, und erneut waren es die Hausherren, die druckvoller begannen. Doch es blieb dabei. Ein Durchkommen war fast unmöglich. Jetzt aber kamen vermehrt die Trierer Konter durch Nachlässigkeiten und unnötige Ballverluste zum Tragen. Fast hätte es infolgedessen in der 53. Minute im Kasten von Rainer Adolf gerappelt, Sylvano Comvalius aber schob den Ball glücklicherweise knapp vorbei. So tröpfelte die Begegnung weiter vor sich hin, einzig Akcam hatte in der 81. Minute durch seinen Volleyschuss nochmals Aufmerksamkeit erregt. Platzt der Knoten gegen den FCK? So stellten sich die Zuschauer auf ein weiteres Unentschieden ein, wären einigen darunter aber plötzlich nicht die Schlusssekunden der beiden letzten Begegnungen in den Kopf geschossen. Parallelen hierzu zog der in der 58. Minute für Anton kommende Moussa Tourè. Er hatte in den letzten Spielsekunden nach einem blitzschnell ausgeführten Konter den Siegestreffer freistehend vor Adolf auf dem Schuh, haute die Pille aber aus etwa drei Metern Entfernung in hohem Bogen über den Kasten. Kurz darauf rettete Adolf oder der Pfosten, das war im Gewusel nicht klar zu erkennen, nach einem Freistoß den Gegentreffer. Puh! Danach war Schluss und erneut nahm die Emmerling-

die TG Westhofen in Zusammenarbeit mit dem Rheinhessichen Tischtennisverband Tischtennis an. Der Verband unterstützt den bis April 2014. Ab dann will die TG das Training durch eigene Trainer organisieren. Deshalb su-

chen die Westhofener potenzielle Übungsleiter. Aktuell Tischtennisstunde findet montags von 18 bis 20 Uhr statt. Informationen erteilt TGW-Präsident Markus Knorpp unter der telefonnummer 06244/918301 oder per E-Mail an info@tgw.de

Truppe nur einen Punkt mit. Aufgrund der bisherigen Ergebnisse sei sein Team gezwungen, riskanter zu spielen, um die nötigen Punkte einzufahren. „Daraus ergeben sich natürlich gefährliche Kontermöglichkeiten“, analysierte Emmerling nach der Begegnung. Man habe gegen die gut gestandenen Trierer keine Lücke gefunden. Er stehe dennoch voll hinter seiner Mannschaft, die unentwegt Einsatz zeige. Fakt ist: Jabiri, der aufgrund seiner langen Verletzung nicht zu 100 Prozent fit, sorgte für Belebung in der Offensivabteilung. Markus Müller sei nach seinem Muskelfaserriss auch wieder in das Training eingestiegen. Heute soll der Knoten gegen die „Zweite“ von Kaiserslautern platzen. In der vergangenen Saison gab es gegen die am nordwestlichen Rand des Pfälzer Waldes gelegenen Industrie – und Universitätsstadt sowohl in Hin- als auch Rückrunde ein 1:1. Die Südpfälzer nehmen derzeit nach einer Niederlage, drei Unentschieden und dem 7:0 Kantersieg gegen Pfullendorf mit neun Punkten den neunten Tabellenrang. Anstoß der Begegnung ist heute um 14 Uhr. Alla Wormatia! VfR Wormatia Worms: Rainer Adolf – Raschid El Hammouchi, Marco Steil, Sandro Rösner, Eugen Gopko – Jonathan Zinram (Kevin Wölk, 71. Spielminute), Carsten Sträßer, Marcel Abele, Lucas Oppermann (Alper Akcam, 67. Spielminute) – Adam Jabiri, SrdjanBaljak (Kevin Feucht, 90. Spielminute).

Konnte man erwarten, dass der TSV Gundheim derart rasant startet? Nach unserer durchwachsenen Vorbereitung wussten wir nicht so recht, wo wir stehen. Der Auftaktsieg in Nieder-Wiesen und die Pokalerfolge haben uns aber sehr viel Selbstvertrauen gegeben. Momentan läuft‘s prima. Ist der tolle Beginn auf starke Neuzugänge zurückzuführen, oder gibt‘s eine andere Erklärung? Wir hatten zu Beginn keine großen Neuzugänge, konnten aber auch alle Leistungsträger halten. Unsere Stärke ist die Homogenität. Seit Jahren spielen die Jungs zusammen. Wichtig war auch, dass unsere Langzeitverletzten zurückgekehrt sind. Allen voran Pascal Böß, der für unser Mittelfeldspiel eminent wichtig ist. Was die tollen Torerfolge angeht, habt Ihr jetzt nahtlos an die letzte Runde angeknüpft. Wie aber ist die deutlich besser gewordene Quote bezüglich der Gegentreffer zu erklären? Die Stabilisierung der Defensive war ein wichtiges Ziel vor Rundenbeginn. Alle arbeiten jetzt viel besser gegen den Ball. Unsere Vierer-Abwehrkette hat dadurch deutlich an Sicherheit gewonnen. Hinzu kommt, dass wir mit Jan Kaibel einen KlasseKeeper haben. Könnte die neu gewonnene Stärke im Abwehrbereich die Basis für das Erreichen eines der beiden Aufstiegsplätze sein? Um ganz vorne mitzuspielen, braucht man eine sattelfeste Defensive. Momentan ist es aber noch viel zu früh, irgendwelche Prognosen abzugeben. Wir ge-

Will sich mit seiner Mannschaft gegen Mechtersheim gut verkaufen: Dieter Gutzler. Foto: H. Hinkel hen die Sache ganz entspannt an. Fakt ist, dass wir eine eingespielte Mannschaft haben, die wohl zu den besten der Liga gehört. Sollten wir von Verletzungen verschont bleiben, können wir am Ende sicherlich im Spitzenfeld der Liga landen. Ein sensationelles 4:1 im Pokal gegen den LSC macht sicherlich „Lust auf mehr“. Auch gegen den Oberligisten Mechtersheim hat Gundheim eine reelle Chance. Oder? Mechtersheim ist nicht mit dem LSC zu vergleichen. Das ist eine starke Oberligatruppe, die bislang kräftig in der Spitze mitmischt. Dennoch werden wir uns nicht verstecken, wir wollen uns ordentlich aus der Affäre ziehen, auch wenn wir klarer Außenseiter sind. In drei Pokal-Hits habt Ihr geballert, was das Zeug hält. Das hatte eigentlich mehr Zuschauer verdient. Ob die tollen Erfolge am Mittwoch belohnt werden? Wir hoffen natürlich, dass unsere jüngsten Leistungen mit einem ordentlichen Zuschauerinteresse honoriert werden. Nach den Pokalerfolgen gegen zwei Landesligisten und einen Verbandsligisten hätten meine Jungs gerne gegen die Wormatia gespielt. Das wäre ein unvergessliches Erlebnis gewesen. Schade, dass man uns diese Chance genommen hat. Ich kann nicht verstehen, warum man diese Pokalrunde nicht nach lokalen Gesichtspunkten gesetzt hat. Gerade im Interesse der kleinen Vereine! Pfeddersheim muss nach Kandel, Wormatia zum SV Seesbach. Das verstehe wer will! Das Interview führte H. Hinkel.

Saisonstart nach Maß TTC Horchheim holt Auswärtserfolg gegen DJK Büdesheim

TG Westhofen sucht Trainer WESTHOFEN Seit April bietet

Foto: Rudolf Uhrig

WORMS Mit 19 schloss sich der Gundheimer dem VfR Wormatia an. Von 1983 bis 86 machte sich Dieter Gutzler in Worms bereits einen Namen als Torjäger. Es folgten sieben Profijahre beim Ex-Zweitligisten SV Darmstadt 98 und zwei weitere beim damaligen Regionalligisten SV Edenkoben. Danach war Gutzler als Spielertrainer beim FV Hofheim, FC Meisenheim und TuS Neuhausen tätig. 2007 kehrte der Schulleiter der Grundschule Dittelsheim-Heßloch zu seinem Heimatverein TSV Gundheim zurück. Beim Bezirkliga-Primus bildet der 49-Jährige zusammen mit seinem Neffen Matthias Gutzler und Peter Unger ein erfolgreiches Trainer-Trio.

Markus Decker vom Tischtennis-Verbandsligist TTC WormsHorchheim darf sich nach dem 9:3-Auswärtssieg bei DJK Büdesheim über einen gelungenen Saisonstart freuen. Foto: Privat

HORCHHEIM Es war etart nach Maß für den TTC Horchheim: Im ersten Spiel der neuen Tischtennis-Saison gelang dem Team von Kapitän Markus Decker ein 9:3-Auswärtserfolg bei der DJK Büdesheim. „Das war der erhoffte gute Beginn“, freute sich Decker über die ersten beiden Punkte. Nach einer 2:1-Doppelführung boten die starken Gastgeber zwar enormen Widerstand, jedoch bewiesen die Horchheimer bei sechs von sieben 5-Satz-Matches Nervenstärke und Coolness an der Platte. „Das war heute ausschlaggebend“, schilderte Decker. Als Belohnung dürfen sich die Horchheimer die Tabelle von ganz oben betrachten. Punkte: Ralf Decker/Thomas Strieder, Detlef Zobel/Matthias Geiberger, Ralf Decker (2), Volker Keller, Detlef Zobel (2), Markus Decker und Thomas Strieder.

Osthofens Trainerin (re.) gibt ihren Mädels Tipps.

Foto: Hinkel

Reise ins Alzeyer Land Pokal der Handball-Damen Von H. Hinkel WORMS Im Handball der Frauen wurde die Saison - genau wie bei den Männern - mit Pokalspielen eröffnet. Die erste Runde im HVR-Wettbewerb kann abgehakt werden, das Wormser Duo hat die „Pflichtaufgabe“ erfüllt. Die Osthofener TGO-Girls sicherten sich gegen die Mädels aus Kirn den erwarteten Heimsieg, und das Frauenteam der HSG Worms konnte ebenfalls die erste Hürde überspringen. In Bingen war‘s zwar nicht einfach, am Ende konnten sich Gäste gegen die

HSG Rhein-Nahe jedoch recht sicher behaupten. Und nun steht beiden Mannschaften die zweite Pokalrunde „ins Haus“. Das „einheimische“ Duo geht am morgigen Sonntag (8. September) auf Tournee. Die Mädels der HSG Worms gastieren in Saulheim, wo das Spiel gegen die „Zweite“ der SG um 15.30 Uhr angepfiffen wird. Die Vertretung der TG Osthofen gibt ihre Visitenkarte beim „Klassenkameraden“ HSV Alzey ab. Die Begegnung in der Alzeyer Rundsporthalle beginnt morgen um 18.15 Uhr.


Sport 13

Samstag, 07.09.2013 | KW 36

Harter Brocken Wormatias U23 muss zu Hause gegen Tabellenführer Phönix Schifferstadt ran Von Stefan Lubojansky WORMS

Landesliga – Am Sonntag tritt Trainer Sascha Eller mit seiner U23 zu Hause gegen Phönix Schifferstadt an. Die Gäste können derzeit mit fünf Siegen in fünf Spielen und somit 15 eingefahrenen Punkten als Tabellenführer eine lupenreine Weste aufweisen. Ganz im Gegensatz dazu ist der VfR-Trainer über den eigenen Saisonstart weit weniger erfreut. „Mit der spielerischen Qualität meiner Mannschaft kann ich bisher in der Liga nicht zufrieden sein“, sagte Eller. Sowohl in der Hin- als auch der Rückrunde der letzten Saison gab es im Übrigen für die U23, damals noch unter Trainer Holger Heidenmann, mit 1:3 und

4:1 zwei deutliche Schlappen. Somit wartet mit Schifferstadt sicherlich keine leicht zu lösende Aufgabe auf die „Jungen“. Schifferstadt verfüge über einen Kader, der in der ganzen Breite über eine hohe spielerische Qualität verfüge. Dennoch ist Eller im Vorfeld der Begegnung zuversichtlich. Er könne auf seine komplette Mannschaft zurück greifen. Verletzungsbedingte Ausfälle gebe es nicht. „Wir freuen uns auf das Spiel und wollen den Favoriten ärgern.“ Wenn die „Jungen“ ihre Abschlussschwäche vor dem gegnerischen Tor in den Griff bekommen, scheint dies auch durchaus möglich. Anstoß ist jedenfalls am Sonntag um 15 Uhr auf dem Kunstrasenplatz der EWR-Arena.

Vor dem Derby steigt die Spannung

ASV Nibelungen und SV Horchheim treffen am Sonntag aufeinander / Knappes Match scheint garantiert Von Michael Mayer WORMS/HORCHHEIM „Der Sieg in Alzey war gut für unsere Seele“, berichtet NibelungenTrainer Arno Bauer von einer gelösten Stimmung unter der Woche im Kader des Landesligisten. Mit nun sechs Zählern rangiert der Aufsteiger derzeit auf Platz elf, die Abstiegszone wurde zumindest vorübergehend verlassen. Bauer: „Aber das ist noch lange kein Grund um in Euphorie zu verfallen. Im kommenden Spiel gegen Horchheim wollen wir im dritten Anlauf auch endlich zuhause was holen!“ Was gegen Frankenthal und Geinsheim nicht funktionierte, will der ASV nun am Sonntag (15 Uhr) gegen den Mitaufsteiger aus dem Eisbachtal erreichen – einen Dreier vor eigenem Anhang holen. „Dann hätten wir fünfzig Prozent der möglichen Punkte geholt. Ins Training kommen bei uns auch nur fünfzig Prozent, das würde passen“, scherzt Bauer, der nachlegt: „Bei uns ist grad alles irgendwie fifty-fifty.“ Gegen den SV Horchheim spielten die Nibelungen in der Bezirksliga zuletzt zweimal Unentschieden, fünfzig Prozent werden gegen die Göres-Elf also sicher nicht reichen. Bauer: „Das waren zwei harte aber faire Duelle, die mit offenem Visier geführt wurden.“ „Rivalität spielt keine Rolle“

Wenn Wormatias Zweite gegen Schifferstadt punkten will, muss die Elf von Trainer Sascha Eller ihre Abschlussschwäche abstellen. Zuletzt konnten die gegnerischen Defensivreihen so wie hier Aaron Vester (links) gegen Georgios Goulas beim Spiel der Wormser gegen Gommersheim - Angriffe des VfR viel zu leicht entschärfen. Foto: Peschel

Nur ein Pokal-Heimsieg Kreispokal: Favoriten eine Runde weiter Von H. Hinkel

Das es wieder sehr eng werden könnte, mutmaßt Bauers Gegenüber Martin Göres. Der ist im Übrigen trotz der mageren Punkteausbeute des SV Horchheim mit dem Saisonverlauf gar nicht so unzufrieden. „Grundsätzlich war mehr drin als fünf Zähler. Man muss aber auch sehen, dass wir mit Kandel, Bingen und Frankenthal schon gegen drei Titelkandidaten spielen mussten.“ Trotz dieses immens schweren

Auftaktprogramms und der Personalnot (Göres: „Ich baue jede Woche die Mannschaft um“), schlug sich der SVH achtbar und ist stärker einzuschätzen als es der dreizehnte Tabellenplatz vermuten lässt. Ausgerechnet zum Derby am Holzhof muss Göres wieder auf einige Spieler verzichten. Mit Kapitän Florian Schapfel (Urlaub), Ronald Opoku (Urlaub), Patrick Adelfinger (krank) und Steven Junkert (Knieprobleme) fehlen gleich vier aus der Abteilung Attacke. Für den Trainer kein Beinbruch: „Wir haben viele junge Leute, die auf einen Einsatz brennen und auf die ich vertraue. Wir werden bei den Nibelungen mit der bestmöglichen Truppe auflaufen!“ Beide plagen Personalsorgen Was auch für die Gegenseite gilt. Beim ASV hat sich die Personalsituation verbessert, Nico Graber, Askan Tuna und Mirko Kremer stehen wieder zur Verfügung. Ob Patrick Bourabha, der beim Sieg in Alzey aufgelaufen war, wieder mitwirken kann ist fraglich. „Seine Achillessehne hat sich wieder gemeldet, er konnte nur eingeschränkt trainieren“, bericht Bauer, der auch noch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz des grippegeschwächten Özgür Yilmaz stehen hat: „Ich werde wieder erst am Spieltag endgültig wissen, wen ich einsetzen kann.“ Ein Problem, dass beide Trainer gemeinsam haben. Ebenso wie die Meinung zum Thema Rivalität zwischen den zwei Wormser Vereinen in der Landesliga. Bauer: „Eine Rivalität gibt es schon, die Spieler kennen sich ja auch untereinander. Aber das alles spielt zurzeit nur eine untergeordnete Rolle. Uns geht es nur um drei Punkte gegen den Abstieg, wie der Gegner heißt ist eigentlich egal.“

Der Kampf stimmt, die Ergebnisse nicht. Nibelungen-Akteur Benjamin Montino (oben links) hier im Zweikampf mit Andre Lehnert - zeigte wie seine Teamkollegen zuletzt großen Einsatz. Die Punkteausbeute der Truppe um Coach Arno Bauer war dennoch nicht so groß wie erhofft. Ganz ähnlich sieht es beim SV Horchheim aus, wo Florian Lutz (unten links) - hier gegen Frankenthals Chris Chorrosch (unten rechts) - und die gesamte SVH-Truppe in den vergangenen Partien alles gegeben haben. Archivfotos: Agentur Peschel

ERGEBNISSE

„Wir sind einfach nicht eingespielt“

WORMS Fußball-Kreispokal: In den sechs Wormser Pokal-Treffs der zweiten Hauptrunde wurden fünf Auswärtssiege notiert. Nur der B-Klassen-Primus TuS Neuhausen, der den Namensvetter Hochheim zu Gast hatte, sorgte am Mittwoch für eine Ausnahme. Nach Westhofen wurde nun der zweite A-Klassen-Klub ausgeschaltet. Mit 3:2 behielten die Platzherren das bessere Ende für sich.

Die übrigen Partien der zweiten Runde führten zu folgenden Ergebnissen: Wiesoppenheim - Abenheim 0:1, Neuhausen II - Guntersblum II 2:3, Flörsheim/Dalsheim -Monsheim 2:6, Nibelungen II - Horchheim II 1:2 und Westhofen II - Gundersheim 0:3.

TGO-Handball-Trainer Frank Herbert klagt über schlechte Vorbereitung / Viele Ausfälle Von Stefan Lubojansky OSTHOFEN Wenn TGO-Trainer

Oldies heiß auf Berlin DFB-Ü50-Cup: SG Worms wieder dabei Von H. Hinkel WORMS Die Fußball-Oldies der SG Worms sind wieder dabei. Die „Deutsche“ in Berlin, DFBÜ50-Cup so der offizielle Name, gibt es seit 2007, das diesjährige Turnier findet am 13. und 14. September 2013 im Bereich des Olympia-Stadions statt. Bereits im Vorjahr hatte sich die SG Worms für das Berliner Ü50Finale qualifiziert. Da wollte man unbedingt wieder hin, „das war im Vorjahr eine Riesensache.“ Beim jüngsten Testspiel kam der eine oder andere wieder mal ins

Schwärmen. Das tolle Abschneiden (3. Platz!) wurde natürlich auch erwähnt. Auch diesmal konnten die Jungs von Trainer Stefan Steinmetz nach zwei Siegen auf Kreisebene und dem Gewinn der Regionalmeisterschaft - hier wurden TuS Honigsessen (Rheinland) und der Saarlandmeister Dillingen klar bezwungen - das begehrte Berlin-Ticket lösen. Und nun freuen sich natürlich alle auf das Highlight, am morgigen Sonntag (10 Uhr) findet das Abschlusstraining auf dem Rasen des SV Leiselheim statt.

Der Verdacht eines verschleppten Bandscheibenvorfalls bei Stürmer Marcel Veek (rechts), hat sich nicht bestätigt. Der Offensivspezialist dürfte TSG-Coach Norbert Hess beim Spiel gegen Idar-Oberstein also zur Verfügung stehen. Archivfoto: Rudolf Uhrig

TSG will Idar-Oberstein ärgern Pfeddersheim spielt erneut in Neuhausen / Anpfiff um 14:30 Uhr Von Stefan Lubojansky PFEDDERSHEIM Heute trifft

Arno Bauer (stehend, von links) Jürgen Klotz, Norbert Dietl, Manfred Reinhardt, Karl-Heinz Nischwitz, Wolfgang Schubach, Heinz Sackreuther und Berthold Weiler, Michael Uhl (vorne von Links), Klaus Löcher, Robin Renkel, Werner Steil, Ralf Karb und Stefan Steinmetz freuen sich auf Berlin. Foto: H. Hinkel

die TSG um Trainer Norbert Hess am nunmehr neunten Spieltag der Oberliga auf dem Sportgelände des TuS Neuhausen auf den Ligarivalen SC 07 Idar-Oberstein. Die Edelsteinstadt aus dem Landkreis Birkenfeld übernimmt derzeit mit zwei Siegen, vier Unentschieden, zwei Niederlagen und somit zehn eingefahrenen Punkten den zehnten Tabellenrang, hat als Absteiger aus der Regionalliga aber eindeutige Ambitionen, in selbige wieder zurück zu kehren. Trotz des durchwachsenen Saisonstarts hält Hess den

SC für einen Titelkandidaten, der über einen durchweg guten Kader verfüge, ist aber gleichzeitig selbstbewusst davon überzeugt, dass „wir aufgrund unserer guten Leistung gegen den Tabellenführer Hauenstein auch Idar-Oberstein durchaus ärgern können.“ Zudem könne er auf seine komplette Mannschaft zurück greifen, die schon richtig heiß auf die Partie sei. Der Verdacht eines verschleppten Bandscheibenvorfalls bei Stürmer Marcel Veek habe sich glücklicherweise nicht bestätigt. Seine Nackenprobleme seien deutlich besser geworden, freute sich Hess im Vorfeld der Begegnung.

Wie bereits in der letzten Ausgabe erwähnt, muss das Spiel aufgrund weiterer, bis zum 15. September andauernden Sanierungsarbeiten des Rasenplatzes im Uwe Becker Stadion in Pfeddersheim, erneut auf dem Sportgelände des TuS Neuhausen ausgetragen werden. Wie dem auch sei. So unglücklich über diese sich mittlerweile zum Dauerzustand entwickelte Notlösung ist so mancher TSG-Fan wohl sicherlich nicht, bringe der Ausweichplatz der Hess-Truppe doch offensichtlich Glück. Der Anpfiff wurde vom Fußball-RegionalVerband (FRV) Südwest auf 14:30 Uhr vorverlegt. Auf geht’s TSG!

Frank Herbert an das bevorstehende Match in der ersten Pokalrunde des Handballverbands Rheinhessen (HVR) am heutigen Samstag gegen den SSV Meisenheim oder gar den Saisonauftakt am 15. September gegen die HSG Rhein-Nahe Bingen 2 denkt, kommt in ihm nur reine Frustration auf. Er habe in seiner gesamten Trainerkarriere noch nie eine schlechtere Vorbereitung erlebt. Immer wieder habe er im Training aufgrund beruflich bedingter Ausfälle auf Benny Kühling, Patrick Bitsch und Neuzugang Carsten Landgraf verzichten müssen, zudem sei der kurzfristige Abgang von Furkan Tok hinzugekommen. Gleichzeitig seien einige Spieler in einem körperlich schlechten Zustand aus der Trainingspause im Juli zurück gekehrt. „Wir sind deshalb in keinerlei Weise eingespielt“, beklagte Herbert und fügte hinzu, dass auch die Abgänge, insbesondere Julius Liebisch, bisher noch nicht kompensiert seien. Und die Hiobsbot-

schaften reißen unterdes nicht ab. Zu allem Überfluss hatte sich der starke Spielemacher Christian Kulaszewicz vergangenen Dienstag beim Auslaufen die Bänder gerissen, womit sich das Lazarett nach Daniel Starck, Seymour Warzecha, Florian Reichelt, Sebastian Montino und Eric Popple auf nunmehr sechs Spieler erhöhte. „Wir sind von unserem Niveau aus der letzten Saison deshalb noch meilenweit entfernt“, weswegen Herbert seine gesteckten Ziele mit dem erhofften Aufstieg in die Oberliga nun deutlich nach unten korrigierte. Einen der wenigen momentanen Lichtblicke konnte der verzweifelt wirkende Trainer dennoch vermelden. Die Entwicklung des 20-jährigen Neuzugangs Orintas Klimavicius laufe recht ordentlich, wenngleich er beim Gedanken an die bevorstehende Pokalpartie noch nicht einmal sicher sei, ob er bei den vielen Ausfällen überhaupt eine spielfähige Mannschaft aufstellen könne, was derzeit nicht danach aussehe. Anpfiff der heutigen Pokal-Begegnung in Meisenheim ist jedenfalls um 20 Uhr.

Frank Herbert Ist mit der Saisonvorbereitung alles andere als zufrieden. Dementsprechend groß sind die Sorgenfalten auf der Stirn des TGO-Trainers. Archivfoto: Rudolf Uhrig


14 Tipps vom Experten

Samstag, 07.09.2013 | KW 36

SV Rheingold will den Hauptgewinn

Ausgezeichnete Energieeffizienz

Altrhein-Fußballer hoffen auf Trainingslager

M(djd/pt). Wer über den Tag

und Partie gegen die DFB-All-Stars Von H. Hinkel

Truppe auf den 12. Rang (immer noch super!) zurückgefallen. Unter den am Ende zehn besten Mannschaften wählt eine Jury (mit Jogi Löw) eine Mannschaft aus, die sich unter anderem über ein Spiel gegen die DFB-All-Stars und über ein Trainingslager in der Türkei freuen kann. Das Gewinnspiel läuft bis zum 7. Oktober - pro Tag kann einmal abgestimmt werden. Der SV Rheingold Hamm freut sich, wenn möglichst viele ihn bei der Abstimmung unterstützen. Die genauen Infos zum Gewinnspiel gibt’s unter www.niveamen.de/ profi.

HAMM Seit Ende August veranstaltet Nivea ein Gewinnspiel, bei dem eine Amateurfußballmannschaft einen sensationellen Preis gewinnen kann. Ziel ist es sowohl möglichst viele Stimmen zu bekommen, als auch vier nach und nach gestellte Aufgaben zu lösen. Der SV Rheingold Hamm hat sich für das Gewinnspiel registriert und belegte nach den ersten drei Abstimmungstagen einen hervorragenden 8. Platz. Von über 1400 gemeldeten Teams! Zwischenzeitlich ist die Rheingold-

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„Gütesiegel Effizienzhaus“ dokumentiert vorbildlichen Energiesparstandard hinaus denkt, sollte sich beim energiesparenden Bauen oder Sanieren nicht nur an den gesetzlichen Mindeststandards orientieren. Denn je besser die Energiebilanz eines Hauses ausfällt, desto höher steigt langfristig sein Wert. Für vorbildliche Effizienzhäuser, die schon heute hohen Standards genügen, gibt es ein von der Deutschen EnergieAgentur (dena) vergebenes Qualitätszeichen, das „Gütesiegel Effizienzhaus“. Mit dem Siegel werden sanierte und neu gebaute Wohnhäuser ausgezeichnet, die besonders wenig Energie für Heizung und Warmwasser benötigen. Überdurchschnittlich sparsame Häuser Das Gütesiegel wird für Neubauten und sanierte Häuser verschiedener Effizienzklassen verliehen. Diese orientieren sich an den Effizienzhausstandards, die auch für eine KfW-Förderung maßgeblich sind. Mit dem Begriff „Effizienzhaus“ werden Häuser bezeichnet, die besonders wenig Energie benötigen. Es existieren die Bezeichnungen Effizienzhaus 100, 85, 70, 55 und 40. Ein Effizienzhaus 100 benötigt genauso viel Energie (also 100 Prozent), wie für einen Neubau gesetzlich vorgeschrieben sind. Ein Effizienzhaus 40 braucht nur 40 Prozent dieser Energie. Infos im Internet Bei sanierten Gebäuden kann das Gütesiegel bereits ab dem Standard Effizienzhaus 100 beantragt werden, bei Neubauten ab dem Standard Effizienzhaus 70. Auf www.zukunft-haus.info/

effizienzhaus gibt es mehr Informationen. Dort gibt es auch eine Datenbank mit Beispielhäusern. Experten für das energieeffiziente Bauen und Sanieren finden sich unter www.energie-effizienz-experten.de im Internet. Dokumentation des Energiestandards Mit dem Gütesiegel bekommt der Hausbesitzer eine unabhängige Bestätigung, mit der er die ener-

getische Qualität seines Hauses gegenüber Dritten dokumentieren kann. Von besonderer Bedeutung ist dies, wenn die Immobilie verkauft oder vermietet werden soll. Denn der Energieverbrauch wird künftig eine wichtige Rolle dafür spielen, welchen Preis Käufer zu bezahlen bereit sind. Das Gütesiegel wird zusammen mit einer attraktiven Plakette verliehen, die den ausgezeichneten Energiestandard des Hauses nach außen hin sichtbar macht.

INFOS (djd). Mit dem „dena-Gütesiegel Effizienzhaus“ wird nach Fertigstellung eines Neubaus oder einer Modernisierung bestätigt, dass der berechnete Energiebedarf des Gebäudes niedriger ist als gesetzlich gefordert. Der Nachweis kann auch über einen qualitätsgeprüften Energiebedarfsausweis mit dena-Gütesiegel

erbracht werden. Wenn alles stimmt, wird dem Bauherrn das Gütesiegel verliehen. Zusätzlich erhalten die ausgezeichneten Gebäude eine „Gütesiegel“-Plakette, die am Haus angebracht werden kann. Mehr Informationen unter www.zukunft-haus.info/ effizienzhaus im Internet.

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Samstag, 07.09.2013 | KW 36

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Volksbank Alzey-Worms 15

– d n a l h c s t „Deu

“ d n a t s l e t t i made by M Bernd Hühn und Wilhelm Gerlach, Vorsitzender der Volksbank Alzey-Worms eG. Mut zur Existenzgründung, Innovation, Schaffung und Erhalt von Arbeitsplätzen in der Region – das alles und noch viel mehr kennzeichnet die Betriebe des deutschen Mittelstandes. Oder kurz auf einen Nenner gebracht: Der Mittelstand ist der Motor der Wirtschaft. Das ist Grund genug für die Genossenschaftliche FinanzGruppe der Volks- und Raiffeisenbanken, diesen Unternehmerinnen und Unternehmern einmal ein ganz spezielles Dankeschön zu sagen, und die Volksbank Alzey-Worms ist hier sehr gerne mit dabei. „Mit der Beteiligung an der Kampagne „Deutschland – made by Mittelstand“, in deren Mittelpunkt „echte“ Unternehmerpersönlichkeiten der Region stehen, möchten wir unsere Wertschätzung für die Leistungsfähigkeit der mittelständischen Betriebe in unserer Region zum Ausdruck bringen“, erklären die beiden Vorstandsvorsitzenden Wilhelm Gerlach und Bernd Hühn, „Ihnen fühlen wir uns traditionell in ganz besonderer Weise verpflichtet und verbunden.“ Genauso, wie viele tausend andere genossenschaftliche Banken in Deutschland wurde die Volksbank Alzey-Worms eG vor vielen Jahrzehnten von engagierten und findigen Gewerbetreibenden aus der Taufe gehoben. Sie hatten die Zeichen der Zeit erkannt und

Foto: Privat

bauten auf das Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“, um die am Boden liegende Wirtschaft im Segment der kleineren und mittelständischen Unternehmen zu stützen und zu stärken. Die daraus entstandene Geschichte ist eine Erfolgsstory, die ihres Gleichen sucht. Und genau darum kann die Volksbank heute den regionalen Betrieben als starker und verlässlicher Finanzpartner zur Seite stehen. „Wir verdanken dem Mittelstand nicht nur viel, sondern wir verdanken ihm alles“, ist sich Wilhelm Gerlach bewusst, „denn ohne ihn gäbe es auch uns nicht.“ Energiewende, Unternehmensnachfolge, Globalisierung - die regionalen Unternehmen sehen sich vielfältigen Herausforderungen gegenüber, die nicht selten existenzielle Auswirkungen haben. Genau hierfür hat die Volksbank Alzey-Worms gemeinsam mit der DZ BANK und den weiteren Verbundpartnern alle Kräfte gebündelt und kann so einerseits ihre Stärken in Sachen Regionalität und Individualität ausspielen, jedoch andererseits auch dafür sorgen, dass allen neuen und veränderten Anforderungen Rechnung getragen werden kann. „Das tun wir für unsere gewerblichen Kunden als Finanzpartner auf Augenhöhe“, betont Bernd Hühn, „denn auch für uns gilt: Wir sind Mittelstand.“

DANKE

FÜR 597 MRD. EURO AUSLANDSUMSATZ, FRANK SCHMIDT.

Nicht warten JETZT mit der Umstellung auf SEPA beginnen

DEUTSCHLAND – MADE BY MITTELSTAND. Der deutsche Mittelstand erzielt weltweit Spitzenleistungen. Allein im Jahr 2011 betrug sein Auslandsumsatz über 597 Mrd. Euro. Und einen Teil davon verdanken wir Frank Schmidt und der Trans Service GmbH. Für diese und andere großartige Leistungen danken wir ihm stellvertretend für alle Unternehmerinnen und Unternehmer in Deutschland.

Foto: Foto: djd/BV Volksbanken Am 1. Februar 2014 lösen die neuen internationalen Kontonummern, genannt IBAN, die alten nationalen Kontonummern ab. Als Bankleitzahl gilt dann der internationale Code zur Identifizierung der Bank, kurz: BIC. Nach der Einführung des Euro als gemeinsame europäische Währung im Jahre 2002 folgt jetzt die Schaffung des einheitlichen EuroZahlungsverkehrsraums. Europa wächst nun auch im Zahlungsverkehr zusammen. Bis in knapp fünf Monaten müssen sich die Deutschen auf das neue Zahlungssystem namens SEPA einstellen. Der Vorteil von SEPA: Überweisungen ins Ausland werden schneller und billiger. Heute kann eine Überweisung über die Grenze bis zu einer Woche dauern. Künftig soll das Geld binnen eines Arbeitstages auf dem gewünschten Konto

ankommen. Firmen können dann auch Geld von Geschäftspartnern im Ausland einziehen. Aber all das geht nicht von selbst… Alle Firmenkunden der Volksbank Alzey-Worms wurden zu mehreren Veranstaltungen eingeladen und SEPA-fit gemacht. Ebenso Kommunen und Vereine. Aber auch im Internet begleitet die Volksbank Alzey-Worms ihre Kunden auf dem Weg nach Europa. Dort ist ein SEPA-Navigator zu finden, Checklisten für Firmen- und Privatkunden, aber auch für Vereine. Und eine Video-SEPA-Infotour. Falls Sie noch Fragen haben: Sprechen Sie Ihre Beraterin oder Ihren Berater darauf an. Sie helfen Ihnen gerne weiter. Oder das Servicecenter der Bank.Dort ist sogar eine eigene SEPA-Hotline geschaltet: 06241/841-8860 und 06731/493-8860.

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