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UC-Journal

Für Partner des Umwelttechnik-Clusters, des Netzwerks Ressourcen- und Energieeffizienz und Leser

freshidea – fotolia.com

Ein Netzwerk im Umwelttechnik-Cluster

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Ausgabe 1 / März 2014

Nahaufnahme

Im Gespräch: Forscher & Entwickler bei FRONIUS DI Hannes Heigl Seite 3

grenzenlos

NGRI, die neue Initiative für Energieeffizienz & Klimaschutz Seite 8

NEQ-Fachwerkkran Aus der Serie „Kooperations­projekte“ Seite 14

CLUSTERLAND

UC-Journal 1 / März 2014 OBERÖSTERREICH GmbH

www.umwelttechnik-cluster.at1


Von Avantgarden „Stille ist das Element, in dem Großes Gestalt annimmt“ Henry Ford Geschätzte UC-Partner, sehr geehrte Leserin, verehrter Leser! Das erste Quartal 2014 ist schon wieder um, und, glauben Sie mir, es war keinesfalls „still“. Ganz im Gegenteil. Erste Veranstaltungen zum Netzwerken und Erfahrungen austauschen bzw. kooperative Aktivitäten zur Umsetzung innovativer Ideen liegen bereits hinter uns und natürlich werden noch viele weitere im Laufe des Jahres folgen. Diese Aktivitäten sind das Resultat genauer, gut überlegter Vorbereitungen, die zuvor im Stillen, aber nicht Geheimen, erfolgten und hoffentlich „Großes“ zur Folge haben. Die Entwicklung der Umwelttechnik-Branche ist nach wie vor sehr dynamisch, auf Grund der verschiedenen

Bereiche und ob der unterschiedlichen Herausforderungen nur sehr schwierig einheitlich zu betrachten. Wir versuchen, darauf Rücksicht zu nehmen und die Bedarfe sowie Wünsche aller Partnerunternehmen bestmöglich einfließen zu lassen. Ein wichtiger gemeinsamen Nenner in diesem Kontext ist die „Ressourcen- und Energieeffizienz“, da letztendlich alle umwelttechnischen Lösungen und Produkte darauf abzielen, weniger natürliche Ressourcen zu verbrauchen und auch die (Ressource) Energie einzusparen. Und hier kommt – wieder einmal – Umwelttechnologie aus Oberösterreich ins Spiel, denn sie erfüllt höchste Ansprüche und setzt avantgardistische Maßstäbe. Beispiele dafür finden Sie unter anderem auf Seite 3 im Interview mit DI Hannes Heigl von Fronius oder in den vielen Partner- bzw. Clusterkooperationsporträts ab Seite 6. Und das nehme ich abschließend zum Anlass, um

Sie zur IFAT 2014 nach München einzuladen – der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser, Abfall- und Rohstoffwirtschaft. Der Umwelttechnik-Cluster ist dort am Gruppenstand der Außenwirtschaft Österreich vertreten und wird unter anderem sein neues Druckwerk vorstellen: den Partner-Guide, ein gedrucktes Verzeichnis aller aktiven Partner samt wichtigster Kontaktdaten sowie einer kurzen Leistungs­ be­schreibung. Es würde mich freuen, wenn wir uns dort sehen! Herzlichst, Ihr

Elmar Paireder, Manager Umwelttechnik-Cluster & Netzwerk Ressourcenund Energieeffizienz

Bild: Land OÖ.

Energieeffizienz effizient umsetzen Auf der einen Seite nehmen, was die Energie­effizienz anbelangt, viele oberösterreichische Industriebetriebe eine Vorreiterrolle ein. Nicht zuletzt ist das der Grund, warum diese Unternehmen im Sektor der „green technology“ weltweit einen hervorragenden Ruf genießen und in vielerlei Hinsicht auch den Ton angeben. Auf der anderen sind wir allerdings auch das Bundesland mit der höchsten Energieintensität, pro Kopf gerechnet. Diese Ambivalenz gilt es zukünftig so auszugleichen, dass heimische Betriebe durch noch strengere Einsparungsauflagen seitens der EU keinen wie auch immer gearteten Nachteil erfahren. Unsere Industrie bewegt sich ohnehin schon jetzt auf sehr hohem Niveau, im Vergleich zu anderen Weltregionen, mit weitaus geringerem Umweltbewusstsein. Wenn ich mir die Unternehmens­porträts alleine in dieser UC-Journal-Ausgabe ansehe, wäre es mehr als bedauerlich, wenn solche Vorzeigebetriebe in bereits erwähnte Gebiete abwanderten. Energie- sowie Ressourcen- und Rohstoffeffizienz muss leistbar bleiben! Alles andere macht keinen Sinn und würde unseren Wirtschaftsstandort gefährden.

Dr. Michael Strugl Wirtschaftslandesrat Oberösterreich

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Navigator Ausgabe 1/2014 Umwelttechnik FRONIUS: Grenzen verschieben 3 Quantum Voltaic: Farbenspiel 6 Siemens: Ressourceneffizienz 7 Bosch: Regeltechnik für Klima und Lüftung 7

Ressourcen- & Energieeffizienz NRGI – Initiative für Energieeffizienz und Kilimaschutz 8 Projektabschluss: GBE-Factory 9 Cluster-Kooperationsprojekt: Fachwerkkran 10 LES – Linzer Energie Service 11

vorschau Veranstaltungen, Ankündigungen, Termine 2014 12 Impressum 12 Sehr geehrte Leserin! Weil es das Lesen erleichtert, wird in dem Journal durchgehend auf das Gendern verzichtet. Sowohl für die männliche, als auch für die weibliche Schreibweise wird einheitlich die männliche verwendet.

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UC-Beirat // Interview

Kunden verstehen heißt Grenzen verschieben Wer an FRONIUS denkt, denkt unweigerlich an Schweißgeräte. Und an optimierte Lichtbögen für die perfekte Verbindung. Aber FRONIUS ist mehr als das. Das Unternehmen steht für Pioniergeist, Innovationskraft sowie ursprüngliche Bodenständigkeit – und das seit 1945. All das macht FRONIUS zu dem, was es heute ist: ein oberösterreichischer Vorzeigebetrieb mit Weltruf.

FRONIUS ist mehr als „Schweißen“. Als ich das Außenportal des Betriebsgebäudes betrat fand ich unter einem überdimensional großen Firmenlogo das erste schriftliche Indiz: Grenzen verschieben. Und spätestens, als ich im Atrium am Standort Thalheim bei Wels stand, wurde mir das klar. Unendliche, puristisch anmutende Weiten. Der hochmoderne Betonbau an der Traun sitzt unaufdringlich im Welser Au-Gebiet und wird durch großflächige Doppel-Glasfronten mit Licht durchflutet. Eine Etage weiter oben erwartete mich der „Kommunikations-Hot-Spot“. Ein architektonisches Plädoyer an die Offenheit und die Kontaktfreudigkeit. Dort traf ich auch DI Hannes Heigl, Abteilungsleiter F&E, zum Interview. Herr Heigl, FRONIUS ist mittlerweile ein in dritter Generation inhabergeführtes Un­ternehmen mit internationaler Reichweite. Wie darf ich mir FRONIUS vor­stellen? Fronius beschäftigt sich im Kern mit der Umwandlung von Energie und mit dem Verstehen des Prozesses dahinter. Das heißt: Wir versuchen immer herauszufinden und zu verstehen, was der Kunde möchte. Die Lösungen zum Endprodukt oder zur Enddienstleistung können da schon lang sein. Dieser Leitgedanke zieht sich übrigens durch alle Sparten: Perfect Welding, Perfect Charging und Solar Energy. Sie wandeln also auch den üblichen Verkaufsweg um: Der Kunde schildert seine Anforderungen und Fronius liefert das fertige Produkt samt Dienstleistung? Nicht ganz. Natürlich gibt es auch bei uns so genannte „Highrunner“, also Produkte, die in größeren Stückzahlen produziert werden. Allerdin­gs konzentrieren wir uns immer mehr darauf, über Softwarelösungen und Einstellungsparameter individuelle Anforderungen zu erfüllen. Es ist also möglich, ein und dasselbe Schweiß­gerät nach unterschiedlichen Schweiß-­Parametern zu konfigurieren. Am Anfang steht also die Frage, welche beiden Materialien aneinander geschweißt werden sollen. Danach führen wir Probeschweißungen durch, optimieren den Vorgang, zeichnen alles digital auf und stellen es dem Kunden im Internet zur Verfügung. Wie gesagt: Es geht um das Verstehen.

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Bild: Fronius International GmbH

Interview und Text: Hubert Dorninger

„Perfect Welding“ – mit Schweißtechnologie wurde FRONIUS zum Markenprimus.

Warum ist der „Lichtbogen“ beim Schweißen so wie er ist? Weiß man das, kann man ihn optimieren. Daran knüpfen sich unsere Dienstleistungen. Schweißen ist eben unser ursprüngliches Metier. Wie fing eigentlich alles an? Ursprünglich 1945 mit Batterieladegeräten. Günther Fronius begann nach dem Krieg vermeintlich ausrangierte Batterien zu sammeln, wieder aufzuladen und zu verkaufen. Eine Marktlücke, wie sich später herausstellen sollte. Er gründete den Betrieb FRONIUS. Die Sparte ist heute eine unserer Grundsäulen. Günther Fronius ist mittlerweile 106 Jahre alt, besucht aber nach wie vor die Standorte und geht mit der Belegschaft Mittagessen. Das lässt er sich nicht nehmen. Diesen persönlichen Touch spürt man auch hausintern, z. B. bei Entscheidungen. Die werden nicht „Husch-­P fusch“ und patriarchalisch entschieden. Sie werden mit den Verantwortlichen sorgfältig abgestimmt. Dieser Verhaltenskodex gilt ­standortübergreifend. Wir achten sehr darauf, dass sich Mitarbeiter wohlfühlen. Funktioniert das Laden auch bei handelsüb­ lichen Autobatterien? Auch. Der Schwerpunkt liegt aber im Interlogistik- bzw. im Hochleistungsbereich. Also bei Staplerbatterien, die in Zweier-, Dreier-Schichten bean­ sprucht werden. Im Automotivbereich sind wir auch stark vertreten, bzw. bei vielen ­Autoherstellern als Werks­lieferant gelistet, wie z. B. bei den VW-Werk-

stätten. Diese verwenden Fronius-Ladegeräte, weil dadurch sichergestellt ist, dass die sensible Boardelektronik nicht von Spannungsschwankungen beim Laden zerstört wird und dass die Batte­ rien schonend geladen werden. Höchste Qualitätsanforderungen, die sich FRONIUS durch lange Zertifizierungsprozesse erarbeitete. Auch hier gilt im Übrigen: Man muss Batteriechemie verstehen, um zu wissen, wie Batteriechemie funktioniert. Auch in diesem Bereich verlassen wir sukzessive den Weg der reinen Produktherstellung und bewegen uns hin zur Gesamtanwendung. Wie kam FRONIUS zur Solartechnik? Bei der Suche nach weiteren Standbeinen, zu Beginn der 1990er Jahre. In der Sparte „Perfect Welding“ waren wir an der europäischen Spitze angekommen. Deshalb überlegte man, was mit e­ iner ähnlichen Technologie noch zu machen wäre. Naheliegender Gedanke: Schweißgeräte praktisch in „umgekehrter Richtung“ betreiben. Es ist so: Im Normalfall wandelt man Wechselstrom in Gleichstrom um. Beim Wechselrichter ist es genau umgekehrt, man wandelt Gleichstrom in Wechselstrom. Also von der Leistung sehr ähnlich. In den ersten Jahren lernten wir viel, konnten uns aber so ein umfangreiches Know-how aufbauen, sei es in der Elektroniksoftware oder Fertigungstechnik. Bei Wechselrichtern sind wir in der Zwischenzeit einer der größten Hersteller weltweit. Auch hier gilt: Weg vom reinen Produkthersteller hin, zur Gesamtanwendung.

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UC-Beirat // Interview

Ihre Produkte zielen auf Effizienz ab, was der Umwelt zugute kommt. Produzieren Sie auch umweltschonend? Unsere Produktionsprozesse sind garantiert umweltschonend. Hinter dieser Thematik steht die gesamte Geschäftsleitung. Beispielsweise im Bereich der Batterieladegeräte können wir mit Fug und Recht von uns behaupten, dass es ähnliche Wirkungsgrade am Markt nicht gibt, auch kein verlustärmeres Laden. Hier haben wir uns ein Alleinstellungsmerkmal erarbeitet. Diese Effizienz ist für die einzelne Werkstatt vermutlich unerheblich, für eine gesamte Logistikflotte aber, und übers Jahr gerechnet, ein brummiger Kostenfaktor. Im SolarEnergy-Bereich geht’s ja ohnehin um die Erzeugung von erneuerbarer Energie und ums Einsparen der Ressource Energie. Umweltschutz im weiteren Sinne also. Richtig. Getrieben von Klaus Fronius, der vor einigen Jahren in Pension ging, wurde das Thema als Unternehmens-Leitmotiv verankert. Sein Motto „Produkte herstellen ist eine Sache, sie aber auch zu leben“ spiegelt sich an allen Standorten wider. In den letzten sieben Jahren richteten wir die Standorte neu aus. Bis vor kurzem waren unterschiedliche Bereiche an unterschiedlichen Standorten untergebracht. Die Abstimmungswege bei gemeinsamen Projekten wurden dabei sehr lang. Die Logistik lehrte uns dann, Schwerpunkte zu setzen. Das sah dann so aus: In Wels sitzen Marketing & Vertrieb, in Thalheim Forschung & Entwicklung und in Sattledt die Produktion. Im Zuge der Umverteilung folgte ein Energiekonzept am Fuß. An jedem Standort finden sich mehrere Photovoltaikanlagen, die in Summe über ein Megawatt Leistung generieren. Bei Neubauten – in Österreich oder nicht – wird eine Photovoltaikanlage automatisch installiert, das ist Firmenvorgabe. In Sattledt verfügen wir zusätzlich über ein Biomasseheizkraftwerk. Das wird aus der Region beliefert und deckt unseren Heizbedarf zu 80 Prozent. Dieses wurde ergänzt durch eine Erdwärmepumpe. Beides zusammen macht uns nahezu autonom, was das Heizen betrifft. Unsere Gebäude verfügen auch über intelligente Klima- bzw. Doppelfassaden, die, je nachdem, was nötigt wird, kühlen oder heizen. Stichwort Material: In produzierenden Betrieben ist das Material oft ein erheblicher Kostentreiber. Auch bei FRONIUS?

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Da steuern wir sehr viel während des Entwicklungs­ prozesses, da die Kühleinheiten, also die Kühlkörper, große Gewichts- und Kostentreiber sind. Hier versuchen wir seit Jahren den ­Aluminiumverbrauch durch effizientes Konstruieren zu reduzieren. Auch beim Kupfer. Wir produzieren sehr viele Wickelgüter und Drosseln. Hier erhöhen wir die Schaltfrequenzen, um aus weniger Material mehr Leistung bzw. Wirkungsgrad herauszuholen. Da befinden wir uns im Gramm-Be­reich? Beim einzelnen Lüfter, ja. Ausschlaggebend ist allerdings die Summe. Bei manchen Produkten reden wir von Stückzahlen jenseits der 100.000. Da fällt jedes Gramm Ersparnis buchstäblich ins Gewicht – vor allem in der Kostenrechnung. Ärgern Sie sich auch über Preisschwankungen? Ja, natürlich. Auf Alu und Kupfer müssen wir besonders achten. Da ist eben die Forschung- & Entwicklungsabteilung gefragt.

Dieser soll im Idealfall im Winter zur Verfügung stehen. ­Gleiches gilt für die Tag-Nacht-Verschiebung. Vor circa 15 Jahren begannen wir an der Brennstoffzelle zu forschen, Initiator war Klaus Fronius. Die Frage war: Wo können wir das einund absetzen. In der Photo­voltaik? Da merkten wir schnell, dass wir noch nicht soweit waren. Die ersten Einsätze boten sich bei Indoor-Staplerfahrzeugen als Ersatz für Batterien. Diese dürfen ja nicht mit konventionellen Flüssigtreibstoffen betrieben werden, sondern nur mittels Batterie oder eben einer Brennstoffzelle. Diese wiederum laden bis zu acht Stunden lang, eine Brennstoffzelle hingegen lädt in ein paar Sekunden. Das zeugt von höchsten Ansprüchen an die FRONIUS Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Wie oder wo finden Sie Ihre Mitarbeiter? Wenn man im technischen Bereich wachsen will, ist es in OÖ mit den Fachkräften ­schwierig. Welche Möglichkeiten gibt es: Entweder man fi­ ndet Uni-

Woran forscht FRONIUS zurzeit? Geht’s konkreter? Querschnittsthema Effizienz? Gute Thematik. Leis­tungsdichte und gleichzeitig die Kompak theit erhöhen; mit weniger Mate­ r­i­a lien gleiche oder noch bessere Wir­ Die Geschäftsleitung: v.li.n.re.: Heinz Hackl, Elisabeth EngelsbrechtsmüllerStrauß, Volker Lenzeder, Otto Schuster, Thomas Herndler, Herbert Mühlböck kungs­g rade erzielen, daran tüfteln wir Absolventen oder Fachkräfte, die wechseln wolständig. Ganz wichtig: die Langzeitspeicherung. len – beides nicht der Idealzustand für uns, denn Das Thema Eigenverbrauchoptimierung ist mittwir brauchen spezielle Techniker im Bereich Leislerweile auch in der Photovoltaik angekommen. tungselektronik und Softwareprogrammierung. Beispiel: Ich generiere tagsüber viel Ertrag, mein Ideal wäre: In diesem Bereich fertig ausgebildeHauptverbrauch findet aber abends oder nachts te Fachkräfte kommen zu uns, aufgrund unserer statt. Hier soll zumindest eine KurzzeitspeicheReputation. An den Schulen werden viele Querrung möglich sein, um nicht zu Schleuderpreisen schnittsthemen unterrichtet. Demnach ist es geraEnergie ins öffentliche Netz speisen zu müssen. de in der Forschung & Entwicklung sehr schwierig, Das Thema Speicherung macht sich aber auch in Bewerber mit diesem breiten Wissen, gleich aktiv der Schweißtechnik breit. Kürzlich stellten wir auf in die Forschungsarbeit mit einzubeziehen, weil oft einer Messe unser neues Akku-Schweißgerät als das Spezialwissen fehlt. Weltneuheit vor. Ein Gerät zum über die Schulter hängen. Ideal für Reparaturen oder ähnliches. Die Wo findet nun FRONIUS ihre Fachkräfte? Leistungsdimension ist im Vergleich zum StrombeZ. B. im Softwarepark Hagenberg bzw. in Graz und triebenen sehr ähnlich. Darüber hinaus bekommt Wien. Zum Glück oft Heimkehrer. Zwischenzeitlich man durch den Batte­rie­betrieb neue und dynamimehren sich auch die Bewerbungen aus dem bayschere Schweißeigenschaften. Also Kurzzeitspeierischen Raum. cherung ist in allen drei Sparten relevant. Das Thema Langzeitspeicherung in der Photovoltaik über Bilden Sie auch Lehrlinge aus? die Energiezelle ist ein wichtiges Forschungsfeld. Ja. Wobei der Weg bis ins Ressort „Forschung & Ich denke da an die Sommer-Winter-Verschiebung. Entwicklung“ dann ein sehr langer ist. Wir versuDurch mehr Sonnenstunden im Sommer generiert chen unsere Lehrlinge nach ihrem Abschluss so man natur­gemäß einen Überschuss an Energie.

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Bild: Fronius International GmbH

Sind Sie auch in Übersee tätig, sprich Amerika? Amerika ist für viele Bereiche, aber vor allem für die Solar Energy einer der wichtigsten Märkte, schon alleine ob der Größe des Kontinents. Aber auch deshalb, weil einzelne Bundesstaaten immer wieder mit Anreizprogrammen den Markt stimulieren.


UC-Beirat // Interview lange wie möglich im Betrieb zu behalten, aber ohne Zusatzqualifizierungen sind die Möglichkeiten oft begrenzt. Nicht falsch verstehen: Bei FRONIUS gibt es für Lehrlinge viele Möglichkeiten. Wir begleiten die Jugendlichen vom ersten Tag an nach bestem Wissen und Gewissen. Wer allerdings in die F&E will, muss eine Zusatzausbildung absolvieren, beispielsweise Abend-HTL, Lehre mit Matura oder adäquates. Viele, die bei FRONIUS gelernt haben, sich anschließend durch z. B. ein berufsbegleiten­des Studium weiterbildeten, besetzen heute Führungspositionen, mich eingeschlossen. FRONIUS honoriert und unterstützt das, indem man sich die Zeit flexibler einteilen darf. Blicken wir in die Zukunft: In welchen Bereichen wird FRONIUS verstärkt agieren? Wo sehen Sie FRONIUS in den nächsten fünf bis zehn Jahren? Das muss ich wieder spartenübergreifend beantworten. Wir werden in allen drei Sparten versuchen noch intensiver auf Kundenwünsche bzw. -anforderungen einzugehen. Noch mehr in Richtung l­ösungsorientiertes Arbeiten. Also die Produktion etwas drosseln und die Dienstleistung forcieren? Unsere Dienstleistungen basieren meist auf unseren Produkten. Mehr Produkte über mehr Dienstleistung zu verkaufen, trifft’s eher. Und da schließt sich der Kreis. Denn über Dienstleistungen werden Kundenbeziehungen enger und ich erfahre

mehr darüber, was von einem optimalen Produkt erwartet wird. Natürlich müssen unsere Erzeugnisse noch kleiner, leichter und effizienter werden. Industrie 4.0 ist ebenfalls ein großes Thema. Beispielsweise das Vernetzen von Geräten untereinander, das Verteilen von Leistungskurven, Aufzeichnungen und Analysen von Daten, etc. Wie darf ich mir das vorstellen? Es reicht nicht mehr, eine Batterie bloß zu laden. Der Kunde will wissen, wie sie geladen wurde. Im Garantiefall möchte der Kunde die Kennlinien zur Verfügung gestellt haben, um zu überprüfen, was und warum etwas schief gelaufen ist. Bei Staplerfahrzeugen wird nicht einfach eine Batterie durch eine andere ersetzt. Es muss genau die Richtige sein. Also das Vernetzen von Komponenten untereinander wird zur Devise. Herr Heigl, wie kamen Sie zu FRONIUS bzw. warum haben Sie sich für FRONIUS entschieden? Da ich aus der Gegend Eferding komme, war FRONIUS schon immer ein interessanter Arbeitgeber für mich, und ich hörte viel Gutes. Als ich erfuhr, dass sich FRONIUS mit erneuerbarer Energie bzw. Photovoltaik beschäftigt, wollte ich unbedingt hier arbeiten. Seit meinem Einstieg vor 14 Jahren bin ich auch in diesem Bereich tätig. Ich bewarb mich übrigens zweimal. Ja, es war mir ernst. (lacht) Welche Ausbildung haben Sie genossen? Ich startete mit der HTL für Nachrichtentechnik in

Bild: FRONIUS International GmbH

FRONIUS GmbH 20 internationale Fronius Gesellschaften Vertriebspartner/Repräsentanten in 60 Ländern

DI Hannes Heigl, ­A bteilungsleiter in der R&D

Standorte Pettenbach (Unternehmenssitz), Wels (Marketing& Vertrieb), Thalheim (F&E), Sattledt (Produktion), Steinhaus (Repair Center), Wien, Salzburg, Innsbruck (Vertriebs- und S­ erviceniederlassungen), Produktions­stätten in Kanada, Tschechien, Ukraine und Österreich

Braunau. Danach war ich ein halbes Jahr Techniker bei IBM und kam dann zu FRONIUS. Nach drei Jahren war mir klar, dass ich bleiben möchte und dass ich mich weiterentwickeln musste. Ich startete berufsbegleitend das Studium „Mechatronic und Wirtschaft“ an der FH-Wels. Wie entstand die Verbindung zum UC(-Beirat)? 2010 lud mich Ihr damaliger Cluster-Manager ein, aktiv im Netzwerk Ressourcen- und Energieeffizienz mitzuwirken. Als Technologie-Anbieter nahmen wir gerne an. Für uns ist der Ansatz „wo und wie finde ich genau das Know-how, welches ich gerade dringend brauche“ enorm wichtig. Da sind Cluster und Netzwerke ideale Biotope. Wo sehen Sie den UC in fünf, sechs Jahren? Umwelttechnik ist ein breites Feld. Wichtig ist es Schwerpunkte zu setzen, die für OÖ relevant sind. Das stärkt OÖ auch als Cluster-Vorzeigeregion. Fehlt Ihnen etwas beim UC? Erstens eine bessere Vernetzung zwischen den ­Clustern und Netzwerken. Es wäre toll, die einzelnen Professionen auf Clusterebene näher zusammenzubringen. Und zweitens, dass die Cluster versuchen mehr Einfluss auf Ausbildungswege an Schulen und Universitäten im Hinblick auf Fachkräfte zu nehmen. Hier können alle Partner mehr Unterstützung brauchen. Vielen Dank für das Gespräch!

Bereiche Perfect Welding, Solar Energy, Perfect Charging

Volker Lenzeder, Corporate Services, Herbert Mühlböck, Supply Chain Management, Otto Schuster, Marketing & Sales

Geschäftsführung Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß Geschäftsleitung Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß Finance; Human Resources Heinz Hackl Research & Development Quality Management Thomas Herndler Manufacturing

Mitarbeiter/-innen insgesamt 3.239 weltweit, davon 425 in Forschung & Entwicklung 402 Mio. Euro Umsatz 2012 864 aktive Patente

Neu im UC-Team: DI Sophia Roitner Anfang Februar des Jahres übernahm die gebürtige Krenglbacherin und Wahl-Welserin DI Sophia Roitner die Agenden von DI Klaus-Peter Krista. Bevor Frau Roitner zum Umwelt­technik-Cluster wechselte studierte sie zuerst Wirtschaftsrecht an der Wirtschaftsuniversität und dann Bio- und Um­ welt­ressourcenmanagement an der BOKU, beides in Wien. „Nah am Was­ser“ tätig war sie danach bei der „via d­ onau – Öster­reichische Wasserstraßen-

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Gesellschaft mbH” ebenfalls Wien. Beim UC ist die passionierte Springreiterin Ansprechpartnerin für die Bereiche Wasser/Abwasser, Luft, Umweltrecht sowie für den Themenbereich „Jugend & Beruf“. Kontakt: +43 (0) 732 / 79810-5153 sophia.roitner@clusterland.at

Herzlich Willkommen und alles Gute!

DI Sophia Roitn er neue UC-Projek , tmanagerin Bild: privat

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Ressourcen- und Energieeffizienz // Partner

Farbenspiel

Bestünde das Licht der Sonne nur aus einer bestimmten Farbe (nahes Infrarot), so könnte ein Photovoltaikmodul aus 1.000 Watt Sonnenlicht über 400 Watt an Strom gewinnen. Quantum Voltaics arbeitet mit Nanostrukturen, die das Sonnenlicht einfangen, seine farbliche Zusammensetzung so verändern und wieder abgeben, dass es zu einem größeren Teil aus jenen Farben besteht, die Solarzellen besonders effizient nutzen können. Der aktuelle Entwicklungsstand lässt eine relative Effizienzsteigerung von ca. 3,3 Prozent zu, wo-

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Bild: Zoe Fotographie, Michaela Riess

Aus 1.000 Watt Sonnenlicht erzeugt ein Photovoltaikmodul gerade mal 150 Watt Strom. Da einzelne Farben des Sonnenlichts von Solarzellen nur inef­fizient oder gar nicht in Strom umgewandelt werden können, geht der größte Teil der Energie verloren. Die preisgekrönte Innovation des Linzer Start-Up-Unternehmens „Quantum Vol­ taics“ sind Nanostrukturen, die die farbliche Zusammensetzung des Sonnenlichts verändern.

Die beiden Geschäftsführer von Quantum Voltaics: Gernot Pleninger und Dr. Thomas Lederer.

bei das angestrebte Ziel von 10 Prozent nahe liegt. Prognostiziert werden Steigerungen von bis zu 30 Prozent und mehr. Das Produktportfolio von Quantum Voltaics umfasst die Nano­komponenten, entsprechendes Know-how bezüg­lich des Einsatzes, Lizenzen zur Nutzung der (pa­tentrechtlich geschützten) Nanokomponenten sowie Adaptionen zur Verwendung in neuen Modul­t ypen.

Die Idee des Jahres Quantum Voltaics gewann 2013 den „ie:ku Award“ in der Kategorie Projektidee. Gleichzeitig wurden die Linzer vom Wirtschaftsmagazin „Gewinn“ mit der „Idee des Jahres“ ausgezeichnet. Um die Nanokomponenten zur Serienreife zu entwickeln, wird über die Crowdfunding-Plattform „Green Rocket“ eine Finanzierung auf die Beine gestellt. www.quantumvoltaics.at

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Partner // Ressourcen- und Energieeffizienz

Ressourceneffizienz in der Produktion durch Simulation. In Zeiten steigender Kosten und zuneh­ menden Zeitdrucks in der Produktion sowie der stetig voranschreitenden Glo­ balisierung ist nicht nur die Logistik zu einem Schlüsselfaktor für den Erfolg eines Unternehmens geworden, auch der Energieverbrauch in der Produktion nimmt einen immer höheren Stellenwert ein. Mit Plant Simulation aus dem Tecnoma­tix Portfolio bietet Siemens PLM Software ein diskretes Ereignissimulati­onswerkzeug, mit dem digi­ tale Modelle logistischer Systeme (wie eben für die Pro­duktion) erstellt und damit die Eigen­schaf­ ten des Systems untersucht und ­seine Leistung optimiert werden können. Diese ­d i­g italen Modelle ermöglichen die Durch­führung von Experimenten und Was-wäre-wenn-Szenarien, ohne dabei vorhandene Produktions­sys­teme zu be­ein­­ trächtigen. Diese Modelle können auch ­b ereits bei der Planung verwendet werden, also l­ange ­b evor die realen Produktionssysteme montiert werden. Umfangreiche Analysewerk­z eu­g e zur Erkennung von Engpässen und zur Erstellung

Mit Plant Simulation können nicht nur einfach und schnell Energie­verbräuche in der P­ roduktion dargestellt, sondern auch Ein­sparungen ermittelt werden. Bild: Siemens

von Statistiken und Diagrammen ermöglichen die Auswertung unterschiedlicher ­F ertigungs­sze­­­narien. Die Ergebnisse liefern Daten, die für schnelle und zuverlässige Entscheidungen in der Frühphase der Produktionsplanung er­forderlich sind. Tecnomatix 11 ist ein Werkzeug zur Modell­ ie­rung, Analyse und Optimierung der Produktion

unter Berücksichtigung des Energieverbrauches. Analysen zu Stand-By-Schaltungen von Maschinen und Energieeinsparmöglichkeiten in der Produktion können nun ganz einfach durchgeführt werden. www.siemens.at/plm

Intelligente Regelung für ­Klima und Lüftung spart 30 Prozent Energie und mehr

Herkömmliche Regelungen erzeugen gerichtete Luftströmungen. Oftmals wird hierbei die Raumluft nicht optimal durchmischt. Die Folgen: Temperaturschichten, Kälteinseln und Zugerscheinungen. Darüber hinaus muss vergleichsweise viel Frischluft zugeführt werden, die im Sommer gekühlt und im Winter erwärmt werden muss. Das hat ein schlechtes Raumklima und häufig hohe Energiekosten zur Folge. Im Gegensatz zu herkömmlichen Regelungen arbeitet der innovative Steuerungsalgorithmus von Bosch mit ungerichteten Luftströmungen, die sich gleichmäßig über den Raum verteilen. Das Ergebnis ist eine stets gleichmäßige Temperierung und Lüftung des gesamten Raumes. Hohe Temperatu-

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ren unter der Decke, die zu Wärmeverlusten führen, treten nicht mehr auf, ebenso wie Fallkälte an großen Glasfassaden. Durch die optimale Durchmischung von Zuluft mit der Raumluft entstehen einheitlich wahrgenommene Temperaturen, Zug­ erscheinungen werden vermieden. Als erweitertes Softwaremodul werden bestehende Klima-und Lüftungsanlagen durch die Bosch-Lösung einfach ergänzt und durch einen einzigartigen Regelungsalgorithmus intelligent gesteuert. Die innovative Regelungstechnik ist bereits bei über 1.500 Anlagen in Industrie, Gewerbe, Handel und öffentlichen Einrichtungen erfolgreich im Einsatz. www.bosch-energy.at

Gerichtete konventionelle Strömung: Steuerung in Abhängigkeit zur Temperatur, häufig schlechte ­Vermischung von Luft und Zugerscheinungen.

Beide Illustrationen: Bosch Energy and Building Solutions GmbH

Einen betriebswirtschaftlich und technologisch interessanten Ansatz bietet die Bosch Energy and Building Solutions GmbH für kommerzielle Gebäude. Eine innovative Regelungstechnik für Lüftungs- und Klimaanlagen sorgt für mehr Behaglichkeit und eine Einsparung der HKL-Energieverbrauchskosten von 30 bis zu 70 Prozent.

Ungerichtete Strömung mit BAOPT. Steuerung auf Basis von Sensoren und intelligenter Algorithmen. Stets konstant hohe Luftqualität.

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Ressourcen- und Energieeffizienz // Partner

energie

- 42 % diEneserergie

= „NGRI“

Bild: Orlando Florin Rosu, fotolia.com

NRGI – Initiative für Energieeffizienz und Klimaschutz Was kommt heraus, wenn man von „Energie“ 42 Prozent abzieht? „NRGI“. Und genauso nennt sich die frische Liaison zwischen dem EnergieeffizienzExperten „sattler energie consulting gmbh“ mit Sitz in Gmunden am Traunsee in Oberösterreich und dem „zukunftswerk e.G.“ aus Starnberg.

Unter der „Dachmarke“ NRGI werden Unternehmen im gesamten deutschsprachigen Raum bei allen Fragen rund um die Nutzung von Energie und Klimaschutz beraten. Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Klimaschutz – drei Denkansätze, drei Leitmotive, die sich wie selbstverständlich verbinden lassen, weil sie eng artverwandt sind. Das dachten sich auch zum einen die „sattler energie consulting gmbh“ und zum anderen das „zukunftswerk e.G.“. Letztere wurde 2012 als Genossenschaft in Starnberg gegründet und hat sich seither der nachhaltigen Entwicklung verschrieben. Ziel von NRGI ist es, ab sofort schnell, praxisbezogen, pragmatisch und zu fairen Konditionen zu beraten. Der Vorteil für die Kunden: Ein unmittelbar spürbarer ökologischer und ökonomischer Mehrfachnutzen. Ein erstes Kennenlernen Im Rahmen des Einstiegs-Beratungspakets von NRGI, dem so genannten „Perspektiven Check – Energie und Umwelt“, durchleuchten die Experten von sattler und zukunftswerk Unternehmen auf alle we­sentlichen Gesichtspunkte des Energieeinsatzes und der Vermeidung von CO2 -Emissionen. Eine individuelle, vertiefende Begleitung folgt darauf aufbauend zu • Energieeffizienz, Energiemanagement und Energiebeschaffung • CO2 -Bilanzierung/Fußabdruck • Ausgleich der CO2 -Emissionen via Zertifi-

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kate bzw. Unterstützung nachhaltiger Projekte, mit ökologischem und sozialem Nutzen • Klimaschutz und dessen strategische Ein bindung in Unternehmen, Philosophie und betriebliche Umweltkommunikation => „Klima- schutzstrategie“ • der Arbeitgebermarke (Entwicklung ökologisch und sozial verbindlicher Beschäftigungsmodelle; werteorientierte Unternehmenskultur) sattler goes Klimaschutz Energieeffizienz senkt den Energiebedarf und ist darü­ber hinaus auch einer der größten Hebel, um positive Umweltaspekte zu setzen. Ener­gie­e f­fi­

inhaltet Elemente der kaufmännischen Energieberatung + Energieeffizienzberatung + Klimaschutz. Und was bringt das den Industriekunden? Kurz gesagt • weniger Energieverbrauch, niedrigere Kosten • einen verbesserten CO 2 - Fußabdruck, • Nachhaltigkeitsberichte, Klimaschutzkonzepte, • einen erhöhten Markenwert, • die sichtbare Verantwortung gegenüber nach- kommenden Generationen.

Energieeffizienz mit Herz und Hirn Seit 1995 ist sattler energie consulting mit dem Kerngeschäft der techni­schen Energieeffi­zienz-Beratung in Öster„Das gemeinsame Beratungsprogramm beinhalreich bekannt. Laufend tet E­ lemente der kaufmännischen Energieberawurden strategische, tung + E­ nergieeffizienzberatung + Klimaschutz.“ kaufmännische sowie „menschliche“ DienstDI Peter Sattler über NRGI leistungsfelder auf- und ausgebaut: Mitarbeitermotivation, Energiebeschaffung und Energiemanagement-Systeme bzw. Dienstleistungen wie zienz ist Motor für ­zukunftsfähige Ent­wick­lungen beispielsweise „Masterplan Energie“,„LeONiE“ beim Energieverbrauch. ­„Unser An­s atz ist, den oder die „Akademie der Energie“ sind gefragte AnEnergieverbrauch zu senken, ­K osten zu sparen gebote am Markt. und innovative Entwick­lungen voranzutreiben“, www.nrgi.co umschreibt DI Peter Sattler seine Intensionen bei www.energie-consulting.at NRGI. Das gemeinsame Beratungsprogramm be-

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Internationales Kooperationsprojekt // Ressourcen- und Energieeffizienz

Bild: Thaut Images fotolia.com

GBE-Factory

Die „grün-blaue Energie-Fabrik“ Abschlussprädikat: erfolgreich! Am 1. Juni 2011 ging das internationale ClusterKooperationsprojekt „GBE-Factory“ mit insgesamt zehn Projektpartnern aus fünf Ländern an den Start. Metaziel war es, Betriebsgebäude weitgehend energieautonom zu konzipieren. Ende Mai dieses Jahres wird das Projekt in einer groß angelegten,­fi­nalen­Kon­ferenz­in­Albena,­Bulgarien­gipfeln. Viele Maßnahmen konnten bereits zu Projektbeginn abgearbeitet werden. Dazu zählen der „GBEFactory-Guide“, der „Business Models“ und „Best Practices“ in ganz Europa anschaulich an 25 ausgewählten Beispielen beschreibt sowie einer Markt analyse über die verwendeten, respektive benötigten Energieträger in OÖ. Danach baute man sukzessive eine großräumige, englischsprachige Website auf. Diese beinhaltet vertiefende Informationen zum Thema wiedererneuerbare Energien in kommerziellen und industriellen Gebäuden. schritte zur GBe-factory Das angestrebte Endziel des Projekts ist, möglichst viele neue Industriegebäude nach GBE-Standards zu bauen oder bestehende Gebäude aufzurüsten. Mit anderen Worten: Eine GBE-Factory soll erneuerbare Energien vorrangig und im größtmöglichen Umfang im eigenen Unternehmen einsetzen. Das eigentliche Ziel wäre allerdings, den Eigenbedarf dabei vollständig abzudecken. Im Idealfall kann das Gebäude zusätzlich andere mit selbst produzierter erneuerbarer Energie versorgen. Die mögliche produzierte Menge an erneuerbarer Energie soll nicht alleine von den inneren Bedingungen des Gebäudes bzw. des Unternehmens abhängig sein, sondern kann sich auch am Energiebedarf der näheren Umgebung orientieren. Eine GBE-Factory kann also auch ein Gebäude sein, das keine eigene Energie produziert, aber Energie umliegender GBE-Factory’s bezieht. sichtbares zeichen: Der GBe-factory-Brand-tag Im Laufe des Projekts führte man den „GBE-Factory-Brand-Tag“ ein. Dieser Brand-Tag ist eine sichtbare Auszeichnung für jene innovativen Un-

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ternehmen, die in ihren Gebäuden bereits erneuerbare Energien einsetzen, in naher Zukunft tun oder Projekte in dieser Richtung starten werden. Das Bekenntnis zum Brand-Tag basiert auf einer freiwilligen Vereinbarung und soll anhand dreier Kategorien (Basis, Silber, Gold) deutlich und öffentlichkeitswirksam zeigen, wie groß die Bemühungen des Unternehmens sind, erneuerbare Energien einzusetzen. Dabei verzichtet man auf komplexe Kontrollmechanismen, wie es z. B. bei Zertifizierungen oft notwendig ist, aber nicht auf klare Parameter. Diese betref fen die Produktion von erneuerbarer Energie und beschreiben die Abdeckung der unternehmensinternen Energieversorgung. Die Demo-GBe-factory Aus allen mit dem GBE-Factory-Brand-Tag ausgezeichneten Firmen wird nun je Partnerland (Italien, Deutschland, Slowakei, Bulgarien und Österreich) eine Demo-GBE-Factory ausgewählt, die als „Vorzeige-GBE-Factory“ zur Verfügung stehen soll. Über diese Firma werden umfangreiche PR-Materialien inklusive Kurzvideos erstellt, mit denen die weitere Verbreitung der GBE-Projektziele unterstützt werden sollen. Die abschlusskonferenz In einer abschließenden Fachkonferenz in Albena, einem Touristenressort an der bulgarischen Schwarzmeerküste, werden noch einmal alle erarbeiteten Ergebnisse der letzten drei Jahre (Pro-

jektlaufzeit) präsentiert. Referenten aus allen teilnehmenden Ländern erläutern Ziele und Ergebnisse des Projekts, samt ihren ausgewählten Demo-GBE-Factories. Dabei kann auch gleich die bulgarische Demo-GBE-Factory besichtigt werden, eine neu eröffnete Biogasanlage, die Energie für umliegende Hotels zur Verfügung stellt. www.gbe-factory.eu

Albena – beliebte Urlaubsdestination und Ort der Begegnung bei der GBE-Factory-Konferenz Ende Mai. Bild: fotolia.com/ ©Maksym Gorpenyuk

ABStRACt Projektitel: GBE-Factory, die „grün-blaue Energie-Fabrik“ laufzeit: 36 Monate Gesamtbudget: 1.700.000 Euro geplant Förderintensität: 75 Prozent, das sind 97.822 Euro EU-Förderung Eigenmittelbedarf: 32.608 Euro Eigenmittelbedarf / Jahr 10.870 Euro

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Ressourcen- und Energieeffizienz // Kooperationsprojekt

NEQ-Fachwerkkran reduziert CO2-Emissionen

NEQ-Fachwerkkran im Einsatz bei RMZ Stahlhandel, Melk. Kleines Bild: Kranschiene auf Leimbinder-Kranbahn im Einsatz bei Holzbau Mathis, Meiningen. Bilder: NEQ CRANES GmbH

Im Rahmen eines Cluster-Kooperationsprojek ts setzte die NEQ CRANES GmbH aus Laakirchen mit ihren Innovationen „Fachwerkkran“ und „Holzbaukran“ neue Maßstäbe im Kranbau. Denn durch die Integration des Laufkatze-Hubwerkmoduls in die Fachwerkbrücke, wird die Kranbauhöhe optimiert und führt damit zur gesamtheitlichen Kostenreduktion. Beim Standard-Zweiträgerlaufkran ist die Katze mit Hubwerk auf der Brücke aufgesetzt. Der dadurch entstehende tote Raum über der Brücke erhöht den Bedarf an Hallenhöhe – das treibt naturgemäß die Gesamtinvestitionskosten – bei gleicher Brücken-Durchfahrtshöhe. Dieser „Raum“ muss beheizt werden, was sich wiederum bei den Heizkosten, also den operativen Kosten zu Buche schlägt. Die bedeutendsten Klimaschutzbeiträge liefern dabei der um ca. 40 Prozent niedrigere Stahlbedarf für die Kranbrücke sowie die Material-, Heiz- und Baukostenersparnis, durch die Optimierung der Kran- und Hallenhöhe. Systemisch betrachtet, ergibt sich daraus ein enormer Kundennutzen, der in technischer, wirtschaftlicher und umweltrelevanter Form zum Ausdruck kommt. Das NEQ-Fachwerkkranportfolio beginnt bei ca. 2,5 Tonnen Hublast sowie 15 Meter Spannweite und ist nach oben hin offen. Eingesetzt werden nur Markenkomponenten. Die NEQ-Standard-Kransteuerung ist eine unverschlüsselte Schützsteuerung (das bedeutet keine Zwangsbindung an den Lieferanten). Optional stehen stufenlose Antriebe für Hub-, Katz- und Kranfahrt zur Verfügung.

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Für Holzbaubetriebe empfehlt es sich, Kranbahnen aus Leimbinder zu verwenden, bei geringeren Spannweiten und Hublasten auch die Brückenkonstruktion in der NEQ-Holzbaukran-Version. In partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit NEQ CRANES generieren die Holzbaufirmen durch Beistellung der Holzträger und eigener Mitarbeit auch selbst Wertschöpfung. Der größte Kundennutzen entsteht durch die Symbiose aus Holz und Stahl. Die rudimentäre Verwendung erneuerbarer Rohstoffe im Kranbau ist ein Novum, das NEQ CRANES in die Krankonzeption aufnahm. Holz (Leimbinder) für Kranbahnen ist aus Kosten-, Festigkeits- und Brandschutzgründen ein idealer und nachhaltiger Werkstoff, der Stahl-Walzprofile als Trägermaterial vielerorts ersetzt. Zudem bestätigen die Ergebnisse der Brandschutzforschung, dass Holz in Bezug auf Brandverhalten und Feuerwiderstandsdauer wesentlich besser abschneidet als Stahl und Stahlbeton. Der „NEQ-Holzbaukran“ wird mit Anfang zweiten Quartals 2014 um den verleimten Buchenträger erweitert. Das Anwendungsspektrum für den NEQ-Holzbaukran wird aufgrund der wesentlich höheren Biegefestigkeit des Buche-Leimbinders von 70 N/mm2, gegenüber 48 N/mm2 für verleimte Fichte, deutlich erweitert. Die höhere Festigkeit der Buche ermöglicht deshalb Krananwendungen mit niedrigerer Brücken-Bauhöhe bei gleicher Hublast bzw. größere Spannweiten oder höhere Hublasten. Die Kombination von Stahlteilen und Holz schafft einerseits eine optimale Verbindung zu Hallen-Holzkonstruktionen und andererseits

weitgehend den ökologischen Gedanken der Verwendung erneuerbarer Rohstoffe umzusetzen. Projektpartner fDm metalltechnik Im Stahlbau arbeitet NEQ CRANES in erster Linie mit Fertigungspartner FDM Metalltechnik zusammen. Das ebenfalls aus Laakirchen stammende Unternehmen erfüllt schon heute die rigorosen Anforderungen für den Stahlbau von morgen: Mit ISO 9001:2008, EN1090-2, ÖNORM EN ISO 3834-3 sowie dem Austria Gütezeichen als österreichischem Musterbetrieb. Ein Ergebnis der Partnerschaft zwischen FDM und NEQ CRANES ist z. B. die Optimierung von FDM Stahlhallen mit dem NEQ-Fachwerkkran. Hierbei ermöglicht das geringere Gewicht des Fachwerkkrans statisch leichtere Stützen, was insbesondere die Kosten senkt und für die Umwelt relevant ist. Mit großem Ideenreichtum deckt den ziviltechnischen Bereich die Gramastettner SENSOR Ziviltechniker GmbH ab. www.neq-cranes.at ABStRACt Projekttitel: FWHH - Fachwerk-Hallenkran und Hubwerk laufzeit: September 2011 bis August 2013 Projektvolumen: 321.393,32 Euro Förderhöhe: 90.000 Euro Projektpartner: NEQ CRANES GmbH, FDM Danner Metalltechnik GmbH, Sensor Ziviltechniker GmbH Dieses Projekt wurde mit Mitteln des Landes Oberösterreich gefördert.

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Partner // Ressourcen- und Energieeffizienz

Linz-Energieservice GmbH –

der Energieeffizienz-Partner für Betriebe Die Linz-Energieservice GmbH-LES ist das Kompetenzzentrum der LINZ AG für Energieeffizienz in Betrieben und öffentlichen Einrichtungen. Egal ob es um die Themen Strom, Wärme, Kälte oder Druckluft geht – das Team der ausgebildeten Techniker steht Betrieben mit hoher Fachkompetenz und abgestimmten Dienstleistungen zur Seite.

Dienstleistungen: Energiemanagement nach ISO 50001

Spezialthermografie für Betriebsobjekte

Systematisch Energiekosten senken

Energetische Schwachstellen erkennen und beseitigen

Energieeffizienzanalyse

Energieausweis

Einsparpotenziale erfassen, Energiekosten senken

Das Gütesiegel für die energetische Qualität von Gebäuden

Druckluftanalyse Kostenreduzierung mittels Druckluftüberprüfung

www.energieanalyse.at

Rückblick in einen geschärften „Ausblick“ 13. Februar 2014: „Ohne (Energie-)Effizienz, keine (Energie-)Wende?“ Die erste UC-Fachveranstaltung mit geschärftem Profil und unter dem neuen Namen „Ausblicke“ stand ganz im Zeichen der Energieeffizienz sowie der Frage: Ist die Energiewende erreicht? Ist der neue Energie- und Klimakurs der EU-Kommission ein Anti-Wirtschaftsprogramm? Werden Fördergelder reduziert? Das und mehr wurde in exklusiver Runde und in drei Impulsreferaten mit wissenschaftlichen Akzenten angesprochen und auf Einladung des Umwelttechnik-Clusters sowie des Netzwerks Ressourcen- und Energieeffizienz auch kontroversiell diskutiert. Eine enthusiastische „Zwischenbilanz“ zog Dr. Peter Zeller (FH Wels) und ein realistisches Kurzfazit: „Die notwendigen Technologien zu entwickeln, um die anstehenden Probleme zu lösen, braucht Zeit, und geht nicht von „Heute auf Morgen“. Dr. Robert Tichler (Energieinstitut JKU Linz) untermauerte in seinen praxisnahen Beispielen, dass nicht nur die Endenergieeffizienz, sondern auch die Primärenergieeffizienz einen wesentlichen Beitrag zur optimalen Nutzung von Energie leisten könne. Was eine stabile Finanzierung alles bewirken kann, eröffnete dem Auditorium DI Christoph Brandstätter von der CATT – Innovation Management GmbH. Er gab einen profunden „Überblick“ über Landesförderungen, nationale und inter­na­ tionale bzw. EU-weite Förderungen.

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Ist die Energiewende nun erreicht? „Auf jeden Fall ist sie im Gange und trotz einiger Umwege, politischer Irritationen und vermutlich in den hohen Kosten begründeten Widerständen seitens der Wirtschaft in Wirklichkeit nicht mehr aufzuhalten. Selbst China legte in seinem neuen FünfJahres-Plan hochgesteckte Ziele bei Klimaschutz und Energieeffizienz vor“, resümierte DI Siegfried Keplinger vom Netzwerk Ressourcen- und Energieeffizienz den momentanen Status quo. Eine österreichische Lösung Nach langem Tauziehen scheint auch die österreichische Umsetzung der europäischen Energieeffizienzrichtlinie in die Zielgerade einzubiegen. Wie auch immer das „österreichische“ Energieeffizienzgesetz dann aussehen wird, seien es Strafandrohungen oder doch nennenswerte Anreizsyste­ me, die Energieeffizienzziele „erzwingen“ sollen: Es wird ein weiterer Schritt in Richtung Energiewende sein, wenn auch nur ein kleiner. Geschärftes UC-Fachveranstaltungsformat „Ausblicke“ nennt sich das neue Veranstaltungs­ for­mat, sowohl des Umwelttechnik-Clusters als auch des Netzwerks Ressourcen- und Energieef­fi­zienz. Es zielt vor allem darauf ab, mit themenspe­ zifisch wissenschaftlichem Hintergrund, Zukunfts­ felder aufzuzeigen und zu „bearbeiten“. Der Praxisbezug darf dabei natürlich nicht auf der Strecke bleiben.

Bild: Olaf Wandruschka, fotolia.com

Die nächsten „Ausblicke“ 3. Juli, „Integration erneuerbarer Energien in produzierenden Unternehmen“ 4. September, Thema: Recycling / Abfall 2. Dezember, Thema: Wasser www.umwelttechnik-cluster.at

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Vorschau

VERANStAltUNGS-HIGHlIGHtS 1. HAlBJAHR 2014 3. aPRiL 6.– 9. mai 22. mai nÄheRe infoRmationen

FORUM Energieeffizienz, Linz Energieservice GmbH IFAt: Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- & Rohstoffwirtschaft

UC-Empfehlung

„Einblicke“ Neuson ECOTEC: „Kompostierung versus Verbrennung“ Nina Haugeneder, Koordinatorin t +43 732 / 79810 DW 5186 E nina.haugeneder@clusterland.at W www.umwelttechnik-cluster.at

vorausschauend:

„Umwelttechnik – Berufsfeld mit Zukunft“

Illustration: Knut Dirnb

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Im Herbst 2013 initiierte und startete Oberösterreichs Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl eine Informationsoffensive für Oberösterreichs Schüler. Ziel des Projekts: Schülerinnen und Schüler bei ihrer Berufswahl zu unterstützen und sie für eine Karriere im Bereich Umwelttechnik zu begeistern. Eine eigens dafür geschaffene Broschüre im Format A5 gibt einen kompakten Überblick über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Das Druckwerk wird an alle relevanten Schulen Oberösterreichs versandt. Verantwortet wird das Projekt vom Umwelttechnik-Cluster (UC) und dem Netzwerk Ressourcen- und Energieeffizienz. Downloaden auf

www.zukunft-umwelttechnik.at mehrwert:

„Green Tech Region OÖ“ Das Partnerverzeichnis des Umwelttechnik-Clusters & des Netzwerks Ressourcen- und Energieeffizienz

Der Guide im Format A5 wird erstmals auf der IFAT in München, von 6. – 9. Mai 2014, präsentiert und aufliegen. Downloaden auf www.umwelttechnik-cluster.at

Illustration: Knut Dirnb

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Der Umwelttechnik-Cluster und das Netzwerk Ressourcen- und Energieeffizienz bieten seinen Partnerunternehmen erstmals eine gedruckte „Plattform“, um ihren Bekanntheitsgrad und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern: „Suchmittel – der technologie-Guide“ des Umwelttechnik-Clusters und des Netzwerks Ressourcen- und Energieeffizienz.

Mit den besten Empfehlungen, Ihr UC- & NREE-Team CLUSTERLAND OBERÖSTERREICH GmbH

Impressum & Offenlegung nach § 24, 25 Mediengesetz, Ausgabe 1, März 2014. Blattlinie Information über aktuelle Entwicklung aus den Bereichen Umwelttechnologie sowie Ressourcen- und Energieeffizienz. Die Clusterland Oberösterreich GmbH ist Träger von Cluster-Initiativen in den Bereichen Automobil, Kunststoff, Möbel- und Holzbau, Gesundheitstechnologie, Mechatronik, Umwelttechnik sowie Informationstechnologie und von Netzwerken in den Bereichen Humanressourcen sowie Ressourcen- und Energieeffizienz Medieninhaber / Verleger und Herausgeber Clusterland Oberösterreich GmbH Redaktionsadresse Hafenstraße 47 – 51, 4020 Linz, Telefon +43 70 79810-5156, Fax +43 70 79810-5160 E-Mail umwelttechnik-cluster@clusterland.at Web www.umwelttechnik-cluster.at Für den Inhalt verantwortlich DI (FH) Werner Pamminger MBA Redaktionsteam Mag. Elmar Paireder, Mag.a (FH) Martina Ammer, Hubert Dorninger Editorial Design www.wordland.at Bildnachweis Umwelttechnik-Cluster;

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