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Sonderdruck Postfach 40 05 80 I 80705 München Tel. +49(0)89-12705-276 I reddlz@dlv.de I www.dlz-agrarmagazin.de

Der über die Schwaden fliegt

4 und dlz 1/201 es s u a e k c Sonderdru andwirtschaftlich es L 13 Bayerisch latt 17/20 Wochenb

überreicht durch:

KUHN Maschinen-Vertrieb GmbH Schopsdorfer Industriestr. 14 ● OT Schopsdorf ● 39291 Genthin ● www.kuhn.de


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Kuhn

Foto: Holzhammer

Im Zeichen des Kreisels Meilenstein Kuhn Geht es um Technik für die Futterernte, fällt der Name Kuhn seit jeher stets als einer der ersten. Die Aktivitäten in diesem Bereich reichen bis in die Gründungszeit des Unternehmens im 19. Jahrhundert zurück. Schwader stellen seit etwa 100 Jahren ein wichtiges Element in der Kuhn-Futtererntekette dar.

K

uhn hat im Laufe der Zeit alle technischen Entwicklungen bei der Futtererntetechnik begleitet und ist selbst auch für einige Innovationen verantwortlich. Besonders gilt dies für die Einführung der ersten Kreiselschwader Ende der 1960er-Jahre, in denen wegen der großen Mechanisierungswelle sowie der Konsolidierung der landwirtschaftlichen Strukturen die Nachfrage nach leistungs-

fähigen Maschinen enorm stieg. Der Produktname „Giro“ ist abgeleitet vom griechischen Ausdruck „gyros“: der Kreis. 1969 bringt Kuhn mit den GA 230 und GA 280 die ersten Kreiselschwader auf den Markt. Die Zinkenarme werden bereits über eine Kurvenbahn gesteuert. Ein geschlossenes Ölbadgetriebe ist ebenfalls Standard. Beim Eintritt in neuen europäischen Märkte sowie später in den nordamerikanischen

Mit den ersten Kreisel­ schwadern GA 230/280 läutet Kuhn eine neue Zeitrechnung in Sachen Arbeitsqualität bei der Schwadarbeit ein.

1969

Kuhn meldet die doppelt gekröpften Zinkenarme zum Patent an. Diese sorgen für eine höhere Rechleistung und Ar­ beitsgeschwindigkeit.

1977 Die neue tangentiale An­ ordnung der Zinkenarme am GA 402 verbessert die Schwadablage und ­struktur beträchtlich.

dlz agrarmagazin ◾ Sonderdruck

Markt werden die Schwader zu Botschaftern der Innovationsfähigkeit Kuhns. Der GA 402 ist 1977 der erste Schwader mit tangential und nicht radial angeordneten Zinkenarmen. Eine kleine Revolution, mit der Kuhn in Bezug auf Qualität der Recharbeit, Schwadablage und Arbeitsgeschwindigkeit in neue Dimensionen vorstößt. 1988 folgt die nächste Innovation: Die doppelt gekröpften Zinkenarme werden zum Patent angemeldet. Sie bewegen nicht nur das gesamte Mähgut nahezu verlustfrei, sondern sorgen auch für besonders voluminöse Schwade. Auch in den 1990er-Jahren hält Kuhn weitere Innovationen bereit: Ab 1993 sind die Schwadformer über ein Parallelogramm aufgehängt. Das patentierte zweistufige Master-driveGetriebe mit seiner stirnseitigen Kraftübertragung zum Kreiselrad arbeitet erstmals im GA 4511. Es hält höheren Belastungen Stand als herkömmliche Antriebe – eine Notwendigkeit im Zuge der größer werdenden Arbeitsbreiten und Kreisel. Für Arbeitsbreiten ab 8,5 m entwickelt Kuhn in den 2000er-Jahren einen hydraulischen Antrieb, der durch hohe Laufruhe und einen verschleißfreien Kreiselantrieb besticht. Als Weltmarktführer bei der Futtererntetechnik tritt Kuhn mit einer breit aufgestellten Palette von Ein-, Zwei- und Vierkreiselschwadern auf. Zudem wurde mit dem Bandschwader Merge Maxx 900 eine Maschine vorgestellt, die durch Vielseitigkeit, schonende Futteraufnahme und lockere Ablage des Ernteguts über ein Band speziell in der Energiepflanzenernte neue Maßstäbe setzt. 2013 wurde auf der Agritechnica mit drei neuen Modellen ein weiteres Kapitel in der langen Geschichte der Kuhn-Schwader aufgeschlagen. tg/amh

1988

Der Stabidrive­Anbau­ bock und der Stabilift­ Kreiselaushub werden im neuen Seitenschwader GA 8030 zur Agritechnica vor­ gestellt.

1995 Mit dem GA 4511 kommt das zweistufige Masterdrive­Getriebe mit Stirnradantrieb auf den Markt.

2013 Fotos: Werkbilder

dlz Technik

Innovationen Teil 11: Kuhn, Schwader rund um den


dlz Technik I 3

Foto: Holzhammer

Mehr auf: meilensteine.agrarheute.com

Mit einer Aushubhöhe von 50 bis 73 cm gleitet der GA 8030 auch über größere Schwaden, ohne sie wieder aufzureißen.

Der über die Schwaden fliegt

Feldprobe Der Zweikreiselschwader GA 8030 wurde der Öffentlichkeit erstmals auf der Agritechnica 2013 vorgestellt. Er ergänzt das Schwaderangebot von Kuhn und führt die Innovationen Stabidrive und Stabilift ein. Was diese Systeme bringen, haben wir vorab bei einem exklusiven Praxistest herausgefunden.

M

it dem GA 8030 kommt der erste Vertreter der überarbeiteten Palette aufgesattelter Zweikreiselschwader von Kuhn nun beim Kunden an. Er wurde im wichtigen Segment der Schwader um rund 7,50 m Arbeitsbreite über dem GA 6620 platziert. Die beiden Neuheiten Stabidrive und Stabilift sind vorerst exklusiv im GA 8030 verbaut und erfüllen langjährige Kundenwünsche nach besserer Hangstabilität und mehr Bodenfreiheit.

Niedrige Bauweise In Transportstellung fallen sofort die Proportionen des GA 8030 auf. Ohne Umklappen von Zinkenarmen bleibt er deutlich

Schneller Überblick Der GA 8030 ist ein leistungsstarker Zwei­ kreiselschwader in der Klasse um 7,50 m Arbeitsbreite und zeichnet sich aus durch: • ein einfaches Bedienkonzept, • Ein­ oder Zweischwadablage, • das Stabilift­System für 50 bis 73 cm Aus­ hubhöhe der Kreisel bei Schwadüberfahrt, • das Stabidrive­System zur Verbesserung der Hang­ und Kurvenstabilität durch opti­ male Gewichtsverteilung, • das verschleißarme Kreiselgetriebe Mas­ terdrive G III, • zahlreiche Detailverbesserungen, • eine robuste Bauweise.

unter der bei Straßenfahrt erlaubten Transporthöhe von 4 m und auch die maximal 3 m Transportbreite sind kein Problem. Mit rund 9 m Gesamtlänge ist er etwa 1 m länger als die vergleichbaren Modelle anderer Hersteller. Der lange Rahmen sorgt in Verbindung mit dem niedrigen Schwerpunkt aber für eine sehr gute Straßenlage. Die Wendigkeit auf der Wiese beeinträchtigt er – so weit unser Eindruck – nicht.

Eine oder zwei Schwaden Bei der Schwadablage kann sich der Fahrer zwischen einer oder zwei Schwaden entscheiden. Die Einstellung erfolgt bequem über das Bedienpult in der Kabine plus doppelt wirkendem (dw) Steuergerät. www.dlz-agrarmagazin.de


Kuhn GA 8030 Mindesteinsatz (ME) 297 ha/Jahr ME = fK vK üV

fK 2.435 Euro = üV–VK 10,00–1,80 Euro feste Kosten/Jahr: 2.435 Euro (= 10 Prozent vom Kaufpreis 24.350 Euro) variable Kosten/ha: 1,80 Euro (Verschleiß, Wartung) Leihsatz: 10,00 Euro/ha, (ohne Schlepper, ohne Diesel)

Musterberechnung nach Durchschnittswerten

Foto: Holzhammer

Foto: Holzhammer

Durch die Neigung der Schwenkachse nach vorne verlagert sich in Kurven mehr Gewicht auf den kurvenäußeren Traktorunterlenker und das kurveninnere Hinterrad des Schwaders – das erhöht die Fahr­ stabilität.

Der Hydraulikzylinder in der Aufhängung sperrt diese, sobald der Kreisel vom Boden angehoben wird, und erlaubt so eine Durch­ gangshöhe von 50 bis 73 cm. Die beiden Striche auf dem Tragarm markieren die Kreiselpositionen für Ein- und Zweischwadmodus.

Im Einschwadmodus recht der GA 8030 mit beiden Kreiseln auf insgesamt 7,30 m Breite und legt das Grünfutter rechts ab. Die Ablage rechts und das damit verbundene Grenzschwaden im Uhrzeigersinn ist zwar für Kuhn-unerprobte Fahrer eine Umstellung, aber man lernt es schnell. Speziell für Nachtschwaden bietet sich der Zweischwadmodus an. Dazu fahren die Kreisel beim Ausklappen jeweils etwa 50 cm weiter auseinander, sodass sie nicht mehr überlappen. Die Umstellung

erfolgt bequem von der Kabine mithilfe von Bedienpult und doppelt wirkendem Steuergerät. Will man diese Funktion öfter nutzen, lohnt sich das optionale zweite Schwadtuch. Je nach Grasbestand und nachfolgender Technik kann der Fahrer des GA 8030 die Futtermenge in der Schwade flexibel anpassen. Bei zwei Schwaden sammelt er je 4,15 m, mit Einschwadablage 7,30 m. Kombiniert er zwei Schwaden in Hin- und Rückfahrt, kann er sogar gut 14 m zusammenlegen.

Verschleißarmer Antrieb

2014

Die Kreisel werden mechanisch über das patentierte Masterdrive-Getriebe bewegt. Für den GA 8030 wurde es überarbeitet 1 Das Schwadtuch wird hydraulisch aus­ gefahren. Die Skala am Kreiselarm zeigt gut lesbar die Schwadbreite an: 0,60 bis 1,70 m sind möglich. 2 Mit dem KGA01L-Bedienpult lässt sich der Zweikreiselschwader einfach steuern. Die Bedienung ist logisch und funktioniert tadellos. 3 Die Skala zwischen Kreisel und Kreisel­ fahrwerk gibt die Rechhöhe an. Leider ver­ schmutzt sie schnell; eine Anzeige oberhalb des Kreisels wäre daher wünschenswert.

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2 dlz agrarmagazin  ◾  Sonderdruck

Fotos: Holzhammer

dlz Technik

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Ich lege Wert auf hochwertiges Grundfutter.

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Foto: Holzhammer

KUHN, das ist meine Stärke!

Die Lagerung der Zinkenträger wurde überarbeitet und ihr Durch­ messer vergrößert. Befestigt werden sie nun über Bolzen mit innen­ liegender Hülsenmutter plus externer Mutter. Dies soll für weniger Spiel und damit längere Lebensdauer sorgen.

Kreisel in fixer Kurvenbahn

Die Kurvenbahn ist Kuhn-üblich fix. Die Kreisel bestehen aus jeweils zwölf Zinkenträgern mit je vier Zinken. Ihre gekröpfte Form verlagert den Schwerpunkt zur Mitte des Trägers hin, was die Belastung der Lager verringert. Die steile Kurvenbahn ermöglicht einen kurzen Übergang zwischen Rechen und Schwadformung, wodurch ein schöner, kastenförmiger Schwad entsteht. Dank der ge-

kröpften Zinkenträger, deren größerer Anlenkwinkel die Zinken zügig und weit ausheben lässt, sind auch hohe Arbeitsgeschwindigkeiten kein Problem. Die Rechhöhe wird serienmäßig mechanisch über eine Drehspindel eingestellt. Wer sie öfter anpasst und dazu mehr Komfort möchte, kann in Verbindung mit dem KGA10LBedienpult eine hydraulische Höheneinstellung ordern. Bei unserem Einsatz in der spätherbst lichen Grassilage hinterließ der Giroschwader in puncto Rech- und Schwadqualität einen guten Eindruck.

0827-FO-EU-DE – Fotos: Watier Visuel – D. Rousselot

und nun als Masterdrive G III verbaut. Kennzeichen der dritten Generation sind vor allem die Vergrößerung von Kurvenbahn und Steuerrollen sowie die Verstärkung von Schwingachsen und Hauptwelle. Kugellager und Steuerrollen sind nach wie vor dauergeschmiert. Durch die Kraftübertragung von der Gelenkwelle über ein zusätzliches Kegelrad- und Stirnradpaar wird laut Kuhn Spiel zwischen den Zahnrädern vermieden und die Belastung der einzelnen Zahnräder vermindert. Dies soll das Getriebe robuster machen und den Verschleiß niedrig halten. Schmierintervalle von 200 Betriebsstunden sind zudem wartungsfreundlich. Der Stabilität und der Lebensleistung kommen auch die auf 45 mm vergrößerten Lager der Zinkenträger zugute.

Sicherer Stand mit Stabidrive Für mehr Standsicherheit in Kurven und Hanglagen sorgt das innovative StabidriveSystem. Die Schwenkachse am Anbaubock ist dabei um sechs Grad nach vorne geneigt. Dadurch werden bei Lenkbewegungen der kurvenäußere Unterlenker des Traktors einerseits und andererseits das kurveninnere Hinterrad des Schwaders stärker belastet. Stabidrive ist ein gutes Beispiel dafür, wie man mit verhältnismäßig geringem technischen Aufwand große Verbesserungen bei der Fahrstabilität und damit -sicherheit erzielen kann. Die Fahrwerke der Kreisel unterscheiden sich in ihrer Bauweise: Während beim vorderen Kreisel alle Räder beweglich sind,

Für die Ernte von hochwertigem Futter bietet Ihnen KUHN, der weltweit führende Futtererntespezialist, leistungsfähige, zuverlässige Geräte mit Innovationen, die konsequent auf Futterqualität ausgerichtet sind. Maschinen, die sich schnell amortisieren und Ihnen Sicherheit geben. Wenn Sie wissen möchten, wie die Produkte und Dienstleistungen von KUHN Ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken können, wenden Sie sich bitte an Ihren autorisierten KUHN-Vertriebspartner. www.kuhn.de

Pflanzenbau I Tierhaltung I Landschaftspflege

be strong, be KUHN


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Lob und Tadel

Technische Daten Kuhn GA 8030 Arbeitsbreite ein Schwad Arbeitsbreite zwei Einzelschwade Schwadbreite Erforderliche Steuergeräte

7,30 m 8,30 m 0,60–1,70 m 1x ew + 1x dw

Bodenanpassung: Durch die kardanische Pendel­ aufhängung und genügend Beweglichkeit in alle Richtungen passen sich die 3,40 m breiten Kreisel den Bodenverhältnissen gut an.  • • • • •

Kreiseldurchmesser

Transportbreite

2,99 m

Rechqualität: Im Test hinterließ der GA 8030 ein sauberes Rechbild. Die Rechhöhe wird serienmäßig mechanisch eingestellt. Auf Wunsch kann eine hydraulische Einstellung in Verbindung mit dem Bedienpult KGA10L installiert werden. Die Skala unterhalb der Kreisel wird leider schnell vom Grün­ futter bedeckt.  •••••

Transporthöhe

3,85 m

Schwadqualität: Der Fahrer kann zwischen Einoder Zweischwadablage wählen; der Wechsel erfolgt hydraulisch. Die steile Kurvenbahn passte unter unseren Testbedingungen gut. ••••• Bedienung: Die Bedienung erfolgt einfach über das KGA01L-Pult und ist selbsterklärend. Das Hantieren mit Seilen oder ähnlichem entfällt dank mengen­ gesteuerter Hydraulikzylinder in den Kreiselarmen.  ••••• Gesamteindruck: Der GA 8030 ist ein leistungs­ fähiger, gut verarbeiteter Zweikreiselschwader. Stabidrive und Stabilift sowie Detailverbesserungen an Getriebe und Lagern heben ihn von seinen Mit­ bewerbern ab und werden sicherlich auch bei den anderen Kuhn Schwadern Einzug halten. Rech- und Schwadquaität haben im Testeinsatz überzeugt. Dass für die Transportstellung keine Zinkenträger umgeklappt werden müssen, spart wertvolle Zeit. Die unterschiedlichen Schwadablagemöglichkeiten schaffen genug Flexibilität, um mit verschiedenen Futtermengen zurecht zu kommen. 

2014

1 Der GA 8030 baut mit 3,85 m in Trans­ portstellung erfreulich niedrig. Die Gesamt­ länge von gut 9 m haben wir im Testeinsatz nicht als Nachteil empfunden. 2 Die Achsen des hinteren Kreisels sind im Gegensatz zu denen am vorderen starr. Dies ver­bessert Kuhn zufolge die Hangstabilität, ohne die Grasnarbe zu verletzen.

3,40 m 12

Anzahl Zinken je Zinkenträger

Leergewicht Länge Das Verteilergetriebe leitet die Drehbewe­ gung der Zapfwelle an die Kreisel weiter. Dass es seitlich versetzt zum Rahmen ange­ baut ist, muss bei der Längenanpassung der Zapfwelle an den Traktor unbedingt be­ achtet werden, um Schäden zu vermeiden.

ist beim hinteren Kreisel die zweite Achse starr – Kuhns Kompromiss zwischen Hangstabilität und Wendigkeit. In unserem Test gelang der Spagat. Trotz des langen Rahmens war der Zweikreiselschwader sehr wendig und ließ auch enge Kurven zu, ohne Spuren auf der Grasnarbe zu hinterlassen.

Hohe Bodenfreiheit Ein weiteres Novum ist das Stabilift-System. Ein Hydraulikzylinder in der Aufhängung hebt den Kreisel dabei senkrecht an und verriegelt damit das kardanische Gelenk, sobald der Kreisel ausgehoben wird. Mit dieser Technik schweben die Kreisel im Einschwadmodus über bis zu 50 cm hohe, bereits abgelegte Schwaden ohne sie zu berühren – das ist ordentlich. Bei Zweischwadablage sind sogar 73 cm möglich. Weitere Pluspunkte sind, dass die Position zur Schwadüberquerung schneller erreicht wird und der Schwerpunkt der Maschine niedrig liegt. Zudem setzt der Kreisel beim Absenken parallel zum Boden

Bereifung Fahrwerk Bereifung Kreisel Leistungsbedarf Preis Testmaschine (zzgl. MwSt.)

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2.500 kg 9,06 m 11,5/80-15.3 16 x 6.50-8 50 kW (68 PS) 24.350 Euro 2014



auf, sodass die Zinken die Grasnarbe nicht verletzen können.

Simple Bedienung Die Bedienung des GA 8030 ist einfach gestaltet. Über das Bedienpult KGA01L plus ein einfach und ein doppelt wirkendes Steuergerät können Schwadablage und -breite eingestellt sowie die Kreisel einund ausgeklappt werden. Der Übergang von Arbeits- in Transportstellung erfolgt dementsprechend kurz und schmerzlos: Schwadtuch einfahren, Kreiselarme hochheben und Kreisel nach unten in die Verriegelung fahren lassen. Die Zinkenarme müssen weder eingeklappt noch abgenommen werden. Kleines, aber feines Detail: Der komplette Klappvorgang geht ohne das Ziehen eines Seils vonstatten. Da die Hubzylinder mengengesteuert sind, benötigen sie für die Stellung zur Schwadüberfahrt – anders als bei anderen Herstellern – keinen mechanischen Anschlag, der für die Transportstellung im Weg stehen würde.  amh

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Fotos: Holzhammer

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Anzahl Zinkenträger je Kreisel

Foto: Holzhammer

dlz Technik

Funktionalität: Leistungsstarker Zweikreiselschwa­ der mit einfacher Bedienung. Die Transporthöhe unter 4 m wird ohne Umklappen von Zinkenarmen erreicht. Die robuste Bauweise verspricht Lang­ lebigkeit.  •••••

dlz agrarmagazin  ◾  Sonderdruck


Sonderdruck aus Heft 17 vom 26. April 2013

„Macht sehr gute Arbeit“ Georg orterer ist mit dem Zweikreisel-Kuhn-schwader sehr zufrieden Fotos: süss

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n der Grünlandregion südlich von Weilheim in Antdorf bewirtschaftet Georg Orterer mit seiner Familie rund 35 Hektar Wiesen und etwas Ackerbau. 70 Milchkühe mit entsprechender Nachzucht stehen seit drei Jahren im neuen Aussiedlerstall. Großen Wert legt Orterer auf saubere Arbeit und gute Qualität. Sei es im Stall, bei der Maschinenpflege oder bei der Grünfutterernte. „Die sehr gute Arbeitsqualität war auch ein Hauptkriterium für den KuhnSchwader“, erzählt Georg Orterer. „Bereits vor zehn Jahren hatte ich ein Kuhn-Modell. Zwischenzeitlich hatte ich zwar ein anderes Fabrikat, aber als ich letztes Jahr den Kuhn GA 6632 Masterdrive zu einer Feldprobe ausprobieren durfte, war für mich die Entscheidung gleich gefallen. Das war eine ganz neue Serie. Zwölf Räder sorgen für eine hervorragende Bodenanpassung, auch bei etwas feuchteren Bedingungen. Insbesondere bei der Ernte der Zwischenfrucht konnte der Kuhn-Schwader auf den Flächen mit mehr oder weniger großen Ackerfurchen seine Arbeitsqualität ganz toll unter Beweis stellen.“ Denn bei der Grundfutterernte ist eine gute Silage das A und O, wie Orterer betont. „Für eine gute Silage sind neben einer richtig abgestimmten Erntekette vor allem geringe Futterverschmutzungen die Grundvoraussetzung.“ „Ganz wichtig war dabei die erste Grundeinstellung des Schwaders durch den Kuhn Werksbeauftragten Ralf Wawersig“, wie Orterer weiter erläutert. Denn der hintere Kreisel muss mehr arbeiten, das heiß mehr Grüngutmaterial bewegen und entsprechend auch eingestellt werden. Auch auf der Straße liegt das Fahrwerk des Kuhn-Schwaders nach an-

Georg Orterer: „Gute Bodenanpassung ist das A und O.“

Der Aussiedlerstall wurde vor drei Jahren bezogen. Gleich nebenan ist die Maschinenhalle mit den bestens gewarteten Geräten.


Sechs große Tasträder sorgen für gute Bodenanpassung auf der Wiese und ruhiges Fahrverhalten auf der Straße.

Völk Landtechnik

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as Unternehmen Hans Völk existiert seit 1866. Heute hat das Unternehmen zwei standorte in Antdorf bei Weilheim sowie in soyen bei Wasserburg und betreut unter anderem die dortigen Kuhn-Kunden. Zu den beiden schwadersystemen Mittel- bzw. seitenschwader haben wir Hannes schäffler befragt. Er ist seit 20 Jahren als erfahrener Verkäufer bei der Firma Völk in Antdorf tätig: „Von 15 verkauften schwadern ist nur ein Mittelschwader, auch schmetterling-schwader genannt, dabei. Die Arbeitsqualität ist bei beiden system sehr gut. Den Landwirten hier sind die Mittelschwader zu hoch und sie meinen, sie könnten leichter umfallen. Der derzeitige Markt für Zweikreiselschwader ist sehr vielversprechend. Dieses Jahr ha-

Wegen, da ist der Mittelschwader mit seiner relativ großen Höhe eher hinderlich.“ „In der Regel wird bei uns fünfmal gemäht. Jeder weiß, dass bei der Silageernte Schlagkraft gefordert ist. Ich bin mit der super Flächenleistung und der tollen Arbeitsqualität des Kuhn-Schwaders voll zufrieden. In der Silageernte helfen wir uns gegenseitig, mein Schwager und ich“, ergänzt Orterer. Auch seine Mäher sind von Kuhn: Ein Drei-MeterFront und ein 2,7-Meter-Heck-Gerät, jeweils Kuhn-Trommelmäher. Besonders zufrieden ist Orterer mit dem

Kuhn-Service. Von riesigem Vorteil ist es da, dass die Firma Völk Landtechnik direkt im Ort, quasi nebenan beheimatet ist (siehe Kasten). Für seine Maschinen braucht Orterer nur selten eine Werkstatt, denn er hält seine Geräte immer in Schuss: „Ich kenne jeden Schmiernippel, denn bei mir werden die Geräte grundsätzlich besonders gut abgeschmiert und entsprechend gewartet. Und mit den stabilen Kuhn-Geräten habe ich nur positive Erfahrungen gemacht.“ Helmut Süß

Foto: süss

gaben von Orterer sehr gut: „Der Schwader ist sehr kompakt. Manche meiner Wiesen haben unter einem Hektar, da muss der Schwader immer noch flexibel und universell einsetzbar sein.“ Auf die Frage, warum er sich einen Seitenschwader (auch landläufig Lindwurm genannt) und keinen Mittelschwader gekauft hat, meint Orterer: „Den Wurm-Schwader kann ich auch locker mit meinem 60-PSSchlepper fahren. Auch am Hang bleibt der Schwader stabil. Und bei uns gibt es enge Alleen und viele Bäume an den Straßen und

Hannes Schäffler ben wir 18 Kuhn-schwader bestellt. Vor allem die sehr gute Produktqualität bei Kuhn wird von unseren Kunden sehr geschätzt. Wir sind zudem Marktführer bei Ladewagen hier in der Region mit der Firma strautmann. 70 Prozent des Grundfutters wird in unserer Grünlandregion mit dem Ladewagen geerntet.“ sü

Tangentiale Zinkenarme verbessern die Schwadablage.

Hark 2014 03 dlz kuhn ga8030 du  

De GA8030 is in 2013 uitvoerig getest door het duitse vakblad DLZ. Lees meer in onderstaande bericht en kom er achter waarom de GA8030 posit...

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