Page 1

Ausgabe 2 2008/09 - Juni

Tel. 0472 831472 Fax 0472 802114 ms.bx-wolkenstein@schule.suedtirol.it

Mittelschule Oswald von Wolkenstein 39042 Brixen

Tierisch gut...

Tierisch gut!

Wenn Schülerinnen und Schüler des Musikzugs als Panther, Zebras und Leoparden den Menschenbotschafter auffordern, in Zukunft Tiere nicht mehr zu diskriminieren, in Instrumentalgruppen ihre Stücke und in Chören ihre Lieder vortragen, geistreiche Texte von Franz Hohler, Mira Lobe, Käthe Recheis und James Krüss rezitieren, Witze und Sketche über Tiere zum Besten geben, den Rosaroten Panther einem schwarzen Karton entsteigen, einen Schwan herumstolzieren und gefiederte Bewohner davonfliegen lassen, mit Orff-Instrumenten echte Urwaldgeräusche erzeugen, ... ja dann, dann finden das die rund 1300 Besucher des Musikstücks einfach „tierisch gut“!

Der Girls Day

Austria & Alpe Adria Computercontest: Regionalsieger Ihre ausgezeichneten Fähigkeiten am PC stellten vier Schüler der Mittelschule „Oswald von Wolkenstein“ zuerst in der Regionalausscheidung in Bozen, dann in Linz beim überregionalen Computer-Contest Austria & Alpe Adria unter Beweis. In beiden Bewerben erreichten sie hervorragende Platzierungen.

an der Wolki zeigte den Mädchen, dass es „Männerberufe“ eigentlich gar nicht gibt. Bericht auf

Seite........................................ 3

Sommer-Buchtipps´´ Was man im Sommer außer schwimmen und faulenzen noch tun kann, zeigen die Buchtipps auf

Seite........................................ 3

Die Wolki bewegt sich

Sportlich haben die Wolkis einiges drauf: Die Ergebnisse verschiedener Sportbewerbe finden sich auf

Seite.......................................4

Handyvernunft

Tipps und Tricks rund um den vernünftigen und sinnvollen Gebrauch von Handys auf

Seite........................................ 4

Termine

Seite........................................ 4

Karol Chorazy (4. Platz), Sebastian Ruaz (Regionalsieger), Sirio Sperandio (2. Platz), Armin Ebner (3. Platz).

Syndrome09: Abgesahnt... haben sechs Schüler der Klasse 1A beim Online-Gewinnspiel des Tiroler Heimatpflegeverbandes, das in Zusammenarbeit mit der Autonomen Provinz Bozen und dem Pädagogischen Institut für das Andreas-Hofer-Gedenkjahr erarbeitet wurde. Michael Hofer sicherte sich als Drittplatzierter einen Reisegutschein im Wert von 1.000 Euro, Jana Obkircher, Miriam Mischi, Lisa Huber und Julia Überegger durften sich bei der Prämierung am 09. Mai in Franzensfeste gleich drei Mini-Laptops abholen, Thomas Reifer einen Bildungsgutschein über 150 Euro. Doch damit nicht genug: Die Buben wie auch die Mädchen holten bei den Teampreisen den zweiten und dritten Hauptgewinn, nämlich Reisegutscheine im Wert von 1.500 Euro. Der Startschuss zur Teilnahme an Syndrome09 war in der KITStunde gefallen. Übrigens: Die Gewinner aus der 1A hatten über 3.500 Mitspieler!

An diesem Wettbewerb nahmen die besten Schüler aus allen österreichischen Bundesländern, aus Bayern und Südtirol teil. Die Wolki, die seit langem auf Medienkompetenz setzt, schickte gleich vier Bewerber ins Rennen. Sebastian Ruaz, Sirio Sperandio, Armin Ebner und Karol Chorazy hatten bereits im März den Regionalwettbewerb in Bozen für sich entschieden, wo sie die Plätze eins bis vier belegten. Sie wurden am 24. und 25. April von den Lehrern Hansjörg Unterfrauner und

Toni Klement zum Finale in die europäische Kulturhauptstadt begleitet. Dort waren die Übungen in den Bereichen Textverarbeitung und Präsentation zwar etwas schwieriger, dafür gab es ein tolles Rahmenprogramm. Fasziniert waren die Schüler bei einem Besuch im Ars Electronica Center von den verschiedenen Naturwissenschafts- und Technik-Labors und vom „Deep Space“, einer 16 x 9 Meter großen Leinwand, auf der ein Foto mit 10 Gigapixeln dargestellt wurde.

(K)eine 5-Tage-Woche? Veränderte Bedürfnisse in Arbeitswelt und Gesellschaft machen die Einführung der 5-Tage-Woche seit Jahren zum Dauerbrenner. Eine Umfrage unter den Eltern brachte jedoch kein eindeutiges Ergebnis. So beschloss die Schulleitung, die Eltern bei der Einschreibung ihrer Kinder in die 1. Klasse zwischen der 5- und der 6-Tage-Woche wählen zu lassen. Von Beginn an war klar, dass bei der Umsetzung der 5-Tage-Woche sowohl didaktische (Verdichtung des Unterrichtspensums) als auch organisatorische (Schulausspeisung, Schülertransport) Aspekte von zentraler Bedeutung sind. Zwei Modelle kamen in die engere Auswahl: I. an 5 Tagen 7 Schulstunden mit Mittagspause nach der fünften Stunde (=35 Stunden); II. an 3 Tagen 6, an einem Tag 8 und an einem Tag 9 Schulstunden (=35 Stunden).

Die Entscheidung über die Unterrichtszeiten und somit auch über die Modelle für die 5-Tage-Woche fällt in die Kompetenz des Schulrats. Dort erhielt das I. Modell die Mehrheit - wie übrigens auch an der Mittelschule Michael Pacher. Von den 79 Eltern, die ihre Kinder an unserer Schule ursprünglich für die 5-Tage-Woche angemeldet hatten, bestätigten nur 14 definitiv ihre Teilnahme. Das bedeutet, dass angesichts der zu geringen Schülerzahl im Schuljahr 2009/10 keine Klasse mit 5-Tage-Woche gebildet werden kann. Es bleibt zu wünschen, dass trotz vielfältiger Interessen und polarisierender Meinungen doch die Bildungsbedürfnisse der SchülerInnen an oberster Stelle stehen und dass alle Beteiligten in diesem Sinne verantwortungsvoll zum Gelingen der Schulgemeinschaft beitragen. Elisabeth Giacomuzzi


Was läuft an der Wolki?

Känguru der Mathematik an der Wolki Ein unvergessliches Ereignis war die Mediennacht an der Wolki: Rund 180 Schüler der ersten Klassen tummelten sich zu ungewohnter Stunde in der hell erleuchteten Schule und ließen sich von einem bunten Programm begeistern. Spannende Lesungen, Theater, Quiz- und KaraokeShows sowie eine LAN-Party umfasste das multimediale Projekt zur Leseförderung, das zum 10. Geburtstag der Schulbibliothek veranstaltet wurde. Auch die Medien selbst wurden unter die Lupe genommen. Ausstellungen und von Schülern gedrehte Werbespots setzten sich kritisch mit dem Thema „Medienmacht“ auseinander. Bericht und Fotos: Iris Fischnaller, Robert Spath

Möglichst viele Schüler für die Mathematik zu begeistern, ist Ziel des europaweit ausgetragenen Multiple-Choice-Wettbewerbs „Känguru der Mathematik“, der seinen kuriosen Namen deshalb trägt, weil die Idee dazu aus Australien stammt. So haben südtirolweit auch heuer wieder nicht weniger als 7.000 Schüler von der 3. bis zur 13. Klasse versucht, mathematische Aufgaben mit Schulwissen, Kombinationsgabe und Kreativität zu lösen. Einige Wolki-Teilnehmer schnitten dabei bemerkenswert gut ab. Seit Sommer 1994 organisiert der Pariser Verein „Kangourou sans frontières“ die internationale Koordinierung des Wettbewerbs, an dem inzwischen 40 Länder teilnehmen. Känguru-Tag ist alljährlich weltweit der dritte Donnerstag im März. Es geht nicht darum, mathematische Hochbegabungen zu fördern. Ziel ist die Popularisierung der Mathematik. Kreatives Tüfteln und die spannende Wettbewerbssituation sollen Lust machen. Für die Mittelschule gibt es 2 Kategorien: Benjamin (6. Schuljahr) und Kadett (7. und 8. Schuljahr). Es werden 30 (24) Fragen gestellt, für die es 5 Lösungsvorschläge gibt. Nur eine der Antworten ist richtig. Für die Beantwortung haben die SchülerInnen 75 (60) Minuten Zeit. Ein Vergleich der Ergebnisse zwischen den

ist freiwillig. Schulamtsleiter Dr. Peter Höllrigl hat die landesweit fünf erstplatzierten SchülerInnen jeder Altersstufe zur offiziellen Prämierungsfeier am 15. Mai ins Palais Widmann nach Bozen eingeladen. Auch drei Wolki-Teilnehmer waren dabei!

Teilnehmerzahlen an der Wolki:

1. Klassen: 113 (1C, 1D, 1E, 1F, 1G, 1H, 1I) 2. Klassen: 129 (2A, 2D, 2E, 2F, 2G, 2H) 3. Klassen: 16 (3F)

Besonders gute Platzierungen: Ländern erfolgt nicht. In Südtirol stellten sich 7000 Schüler aus 95 Schulen dem Känguru-Test. Die Teilnahme

Lisa Sader, 3F - 3. Platz Ivan Ebner, 2F - 5. Platz Magdalena Costa, 1 F - 5. Platz Peter Mair, 1D - 6. Platz Sebastian Beikircher, 1C - 7. Platz

Elisabeth Giacomuzzi

Fit im Straßenverkehr Wie schon in den vergangenen Jahren erhielten unsere DrittklässlerInnen auch heuer die Möglichkeit, sich im Rahmen des Wahlfaches auf die Prüfung zum „Erwerb der Fahrberechtigung für das Lenken von Kleinkrafträdern“ vorzubereiten.

Teufel...

Torten...

Insgesamt 80 Mädchen und Buben wurden an sieben Nachmittagen zwischen Ende Jänner und Mitte April von ausgebildeten Fahrschullehrern unterwiesen. Verpflichtende Bestandteile des Kurses waren neben technischen Erläuterungen und Verkehrsregeln auch soziales Verhalten, Maßnahmen zur Ersten Hilfe und Umweltschutz. Als besondere Motivation durften 71 Interessierte das Fahrsicherheitszentrum „Safetypark“ in Pfatten besuchen. Dort konnten sie das richtige Fahren mit dem Moped in verschiedenen, auch gefährlichen Situationen trainieren. Am 16. April stellten sich 40 Buben und 15 Mädchen, die bereits vierzehn Jahre sind, der Prüfung: 22 Schüler und 12 Schülerinnen be-

standen sie, die übrigen können innerhalb eines Jahres einen nächsten Versuch wagen. Auf die Frage, woran es liege, dass 38% der Prüflinge - der Prozentsatz ist etwas höher als im Durchschnitt der letzten Jahre - die Prüfung nicht bestanden, meinte Karl Peintner, Leiter der Arbeitsgruppe Verkehrserziehung: „Die Prüflinge hatten Broschüren und CD-Roms mit Quizfragen, an denen sie üben konnten. Offensichtlich haben viele sich zu wenig gewissenhaft vorbereitet.“ Von den Mädchen fielen lediglich 20% durch - sie waren fleißiger. Im nächsten Schuljahr sollen, so Karl Peintner, die Angebote zur Verkehrserziehung erweitert werden. Alle Erstklässler sollen das angemessene Verhalten im Schulbus erlernen, die

Zweitklässler werden einem Fahrrad-Training unterzogen, interessierte Drittklässler erhalten weiterhin das Angebot, den Führerschein fürs Moped zu erwerben.

Text: Johanna Bernardi

Klassen-Z uwachs in der 1 F Toupets...

Trubel...

Besonders nette Klassenkameraden haben die SchülerInnen der 1F bekommen: Im Brutkasten, den Naturkundelehrer Toni Klement mit Schülern hergestellt hat, sind Mitte Mai sechs junge Enten und ein Küken

geschlüpft, die nun viel Abwechslung in den Unterricht bringen. 28 Tage lang mussten die Eier täglich zweimal gewendet werden - auch sonntags. Nun lernen die Klassenlieblinge schwimmen im Klassenwaschbecken und

wärmen sich anschließend in ihrer WohnKiste mit Kletterleiter und Infrarotlampe. Aufwachsen werden sie nicht im Klassenzimmer, sondern bei Schülern, die einen geeigneten Garten haben.

I bambini-soldato Un argomento importante e di estrema attualità – nel febbraio scorso si è aperto il primo processo ad un signore della guerra per l´arruolamento di ragazzi al di sotto di 15 anni – a cui i mass-media dedicano però poco spazio. Ma mentre ci interroghiamo, giustamente, sul grado di violenza nei videogiochi amati dai nostri adolescenti, non dimentichiamo quegli adolescenti che la guerra la fanno per davvero. und Traumstimmung.

Wer will da schon schlafen?

Da alcuni anni le insegnanti di Italiano trattano il tema dei bambini-soldato e quest’anno lo hanno fatto promuovendo la pluridisciplinarietà. Le insegnanti di Italiano hanno aderito all’iniziativa dell’OEW “Guerra - (non) un gioco da bambini”. L’”Organizzazione per Un mondo solidale” (OEW) ha fornito materiale didattico in italiano ed in tedesco e ha messo a disposizione per tutta la durata del progetto 15 gigantografie che mostrano le attività di un centro di accoglienza e di recupero di ex baby-soldato in Uganda. Questo materiale bilingue è stato messo a disposizione dei docenti di storia, geografia, tedesco e religione invitandoli a trattare in classe questo argomento. Così dai primi di marzo nelle classi terze si è iniziato a parlare di bambini-soldato sia in lingua italia-

na che in lingua tedesca. Durante quei giorni le insegnanti di Italiano hanno selezionato 2 - 3 alunni per classe, che il 12 marzo 2009 hanno partecipato ad un incontro con la dott. ssa Katya Waldboth, referente OEW. Questi

23 scolari hanno avuto modo di approfondire il tema con una persona molto esperta: la dottoressa Waldboth è stata infatti in Uganda, dove ha lavorato come volontaria in un centro di accoglienza e di recupero dei missionari comboniani. La lingua usata dalla referente è stata l’italiano, mentre il video realizzato dai Missionari Comboniani sui bambini-soldato era in lingua tedesca. Dopo l’incontro i 23 alunni sono diventati a loro volta referenti e hanno raccontato con entusiasmo la loro esperienza alle rispettive classi, sia in italiano che in tedesco. Questi ragazzi e ragazze sono usciti dall´incontro più consapevoli e anche determinati a trasmettere questa consapevolezza ai propri compagni. Bericht:Alessandra Luciani


Was läuft an der Wolki?

Der Oswald 2 - 2008/09 | Seite 3

Praxisnah: Zweiter „Girls Day“ Je vier Mädchen pro dritte Klasse, also insgesamt 32 Schülerinnen, durften am 19. März am Girls Day oder „MädchenZukunftstag“ teilnehmen. Das Projekt kommt aus den USA, statt findet es seit knapp 10 Jahren in vielen Ländern Mittelund Nordeuropas jeweils am vierten Donnerstag im April. Es soll jungen Mädchen zeigen, dass sie für mädchenuntypische Bereiche, wie Ingenieurin, Informatikerin, Maschinenbauerin oder Bäckermeisterin, genauso geeignet sind wie Jungen. Die Mittelschule „Oswald von Wolkenstein“ führte die Initiative im Vorjahr - erstmalig in Südtirol und Italien - gemeinsam mit der Kommission für Chancengleichheit der Gemeinde Brixen durch. Heuer übernahm die Handelskammer Bozen die Organisation und lud alle drei Brixner Mittelschulen zum Mitmachen ein. Der Termin wurde in den März vorverlegt, um Schülerinnen noch die Einschreibung in eine technisch ausgerichtete Schule zu ermöglichen. So verbrachten insgesamt 70 Drittklässlerinnen einen ganzen Vormittag in einem der 18 teilnehmenden Betriebe des Brixner Talkessels, wo sie verschiedene „män-

auf Hochtouren Der Bücherkarren Unser Leseexpress mit Büchern zum Thema „Phantastische Welten“, der in allen zweiten Klassen zu Gast war und gerade seine letzte Runde dreht, wird im Herbst 2009 mit neuen Büchern beladen, die von einer „Reise in ferne Länder“ erzählen. Wie ein Buch entsteht nertypische“ Bereiche kennenlernten. Unsere Schülerinnen besuchten ACS Data Systems, Alupress, Auer-Gärtnerei, Schuhbert, Dellago Architekten, die Ingenierbüros EUT und Bergmeister, Profanters Backstube, die Brixner Stadtwerke sowie das Forstamt. Am Girls Day, dem 23. April, lud die Handels-

kammer zu einer Pressekonferenz mit Podiumsdiskussion ins Forum und ließ Mädchen, Lehrpersonen, Schulleiterinnen, eine Berufsberaterin und Vertreter der Betriebe von ihren Erfahrungen berichten. Im nächsten Jahr soll die Initiative auf das ganze Land ausgeweitet werden. Text: Johanna Bernardi

Workshop im Mai mit Frau Gudrun Sulzenbacher, („Die Gletschermumie“, „Vom Büchermachen: Wie Ötzi ins Buch kam“, „Altes Handwerk“): 25 DrittklässlerInnen warfen mit der Autorin einen Blick hinter die Kulissen des Sachbuches. Buchtipps für den Sommer Der Traum vom Fliegen: Wie Leonardo & Co. sich und anderen Flugapparate bauten Susanna Partsch, Rosemarie Zacher Sachbuch

Voices from a third class Most students spend three years at our school. Every year and every class has its own highlights and is special in a way. The third year is probably the most exciting one because it marks the end of an experience and at the same time the beginning of something new. Throughout the third year our scool offers the students different opportunities to think about their choices regarding their further education. Some students of the 3b want to let you know their opinions about their last year here at the „Wolki“.

“I think that the 3rd class is the best class of the middle school years ‘cause this year is special and interesting. This year we must think and decide about our future plans. ” “The third class is the greatest class, better than the first or the second class. Now we are little examples for the younger students and we make more trips, I like that. I don’t like all the tests.” “This year we visited the Infothek. The aim of this visit was to get more information about the different high and vocational schools in South Tyrol. All in all we think it was interes-

ting, but the time was too short. Some of us arranged a personal appointment.” “Students from the RG Sterzing (section sport) came to our English class and presented their school. We got the information about the school from students and not from a booklet or a homepage. This was funny, too, because we had to speak English with them!” “In November we went to the Regional Championships of the Craftsmen in Bozen. At the beginning there was a show where we could work: mix cocktails, design something, put together some parts. This was cool. After the

show a guide showed us around to look at the different young craftsmen and craftswomen. It was interesting, but time was too short.” “Already now we know that we will miss the whole fun with our classmates, the times we had together, and some teachers.” “Now we are the oldest pupils at our school. We know a lot of pupils and a lot of teachers, too. This year we are going on a lot of excursions and I am happy to see things outside of school. The last three years passed quickly.”

Das Bibelquiz

Blind? Normal!

Seit Wochen hatten die ersten Klassen der Wolki sich darauf vorbereitet: Mit Ausstellung, Info und Quiz wurde die Bibelwoche, veranstaltet von den ReligionslehrerInnen, ein runder Erfolg.

Am 12. Februar besuchte Nikolaus Fischnaller die 2I in Neustift. Er erzählte, wie er blind wurde, und zeigte Geräte, die er benutzt - ein Farberkennungsgerät, eine Uhr und einen Computer, die alle sprechen können. Dann erklärte er, wie wir mit blinden Menschen umgehen müssen, damit sie sich sicher fühlen. So muss man genau darauf achten, wie man einen Blinden am Arm hält, damit er weiß, wohin man ihn führt. Dann wurden wir „blind“: Ein Schüler beschrieb ein Bild, wir - mit Augenklappe - sollten es uns vorstellen. Da war Genauigkeit gefragt! Im Anschluss wurden wir von Sarah Bernardi von Radio Südtirol 1 interviewt, so dass viele über den Besuch im Radio hören konnten. Der Besuch von Herrn Fischnaller war sehr interessant und vor allem lustig, weil er das Blindsein nicht als schlimme Situation, sondern als Normalität darstellte.

„Alle ersten Klassen haben Bibeln gesammelt. Die Bibelausstellung fand vom 16. bis 23. März 2009 statt. Die Bibeln wurden in einem Raum der Schule ausgestellt. Wir haben sie angeschaut und die Texte verglichen. Alle Schüler und Schülerinnen der ersten Klassen besichtigten diese Bibelausstellung. Es gab nicht nur heilige Bücher zu sehen, sondern auch religiöse Gegenstände, wie z.B eine ToraRolle, eine Kipa, einen Menorah (=siebenarmigen Leuchter). Es gab auch ein Bibelquiz. Wer alles richtig hatte, konnte an der Verlosung teilnehmen und eine Bibel gewinnen.“

Wenn er kommt, dann laufen wir davon David Klass Thriller

Wie ich zum besten Schlagzeuger der Welt wurde und warum Jordan Sonnenblick Roman

Die erste Liebe nach 19 vergeblichen Versuchen Green John Liebesgeschichte Das Rätsel der Varusschlacht: Archäologen auf der Spur der verlorenen Legionen Wolfgang Korn Klaus Ensikat Kriminalroman der Archäologie

Bericht: Jakob Pramstaller, Martin Gallmetzer, 2I

Bericht: Helene Gasser und Marie Vikoler, 1G

Die kleine K unstgalerie: Mein Oswald von Wolkenstein

Miriam, 2B Kilian, 3H Oswald im Zeitungskopf auf der Titelseite: Teresa, 1D

Kathrin, 3B

Martin, 1D

Elisabeth, 2B


News & Aktuelles

Der Oswald 2 - 2008/09 | Seite 4

Wir sind Landesmeister im Handball! Mädchen Landesmeister Handball Den Landesmeister-Titel 2008/2009 errang die Wolki-Mädchenmannschaft im Handball. Im Viertelfinale besiegten sie den SSP Brixen Milland mit 5:1, im Halbfinale die MS Herz Jesu Mühlbach mit 6:5, das Finale gegen den SSP Bruneck II entschieden sie nach dem Elfmeterschießen mit 12:10 für sich. Die Knaben konnten sich in der Landesmeisterschaft Handball einen vierten Platz in der Vorrunde sichern.

Der Wolki-Superstar...

tensteiner, Matthias Dalfovo und Hannes Markart konnten den 2. Platz erreichen. Die besten Einzelergebnisse erzielten: • Dalfovo Matthias, 2. (50 m Rücken) • Rottensteiner Philipp, 3. (50 m Brust) • Bielak Sarah, 4. (50 m Delfin) • Rogen Romy, 5. (50 m Brust) • Dejakum Julia, 7. (50 m Rücken) • Nardelli Gabriel, 8. (50 m Kraul) spannenden Finale, in dem Nino Bisignano und Raheel Khalid zwei Tore erzielen konnten, mussten sich die angriffslustigen Brixner abern dem SSP Terlan geschlagen geben.

Landesmeisterschaft Schwimmen Am Dienstag, 24.03., nahmen 7 Mädchen und 15 Knaben an den Landesmeisterschaften im Schwimmen teil. Sowohl die Mannschaft der Mädchen mit Arianna Pari, Romy Rogen, Julia Dejakum und Sarah Bielak als auch jene der Knaben mit Gabriel Nardelli, Philipp Rot-

Vizelandesmeister Fußball Zum Vizelandesmeister schaffte es die Knabenmannschaft der Wolki bei der FußballLandesmeisterschaft. Im Halbfinale besiegte die Wolki den SSP Vintl mit 1:0, der ausgezeichnete Torschütze war Benedikt Brida. Im

..wird bald gefunden sein: Seit 1. April nämlich werden jene 22 Schüler, die sich aus 60 Bewerbungen bei „Die Wolki sucht den Superstar“ in die Herzen der beiden Instrumentallehrer Andreas Hofer und Christian Aigner singen konnten, auf den großen Auftritt vorbereitet, der am 5. Juni in der Aula Magna des Realgymnasiums stattfinden wird. Zuvor aber müssen beim Schlusscasting noch einmal vier SchülerInnen das Team verlassen. Den Top 5, die von einer mehrköpfigen Jury gekürt werden, winkt ein besonderer Preis: Sie dürfen am 18. Juni live im Rai Sender Bozen auftreten! Bericht:Nicholas Gelio, Klasse 1A

Alles neu... Die Tanzolympiade Eine Gruppe von 36 Wolki-Schülern nahm am 19.04. neben anderen 20 Mittelschulen an der Tanzolympiade in der Eiswelle in Bozen teil. Vorbereitet hatten sie sich während des Wahlangebotes in 12 Treffen. Jede Schule stellte ihren Tanz vor, 3 Choreografen bewerteten. Die Wolkis erreichten mit ihrer Darbietung, die sie mit dem Choreographen Dimos Ketzentzis einstudiert hatten, den 9. Platz - mit nur einem Punkt Unterschied zu den drei punktegleichen sechsten Plätzen.

machen die Schüler des Wahlfaches „Arbeiten mit Ton“. Die Betonwände im Eingangsbereich der Wolki werden mit selbst hergestellten Tonfliesen umgestaltet. Foto: Maria Stockner

Handy: Wie damit umgehen? Der Alltag von Kindern und Jugendlichen wird zunehmend durch den Mobilfunk geprägt. Unabhängig von Zeit und Ort kommunizieren, informieren, organisieren und konsumieren sie mit Hilfe von Handys. Das birgt allerdings auch Gefahren. In Deutschland besitzen Kinder ihr erstes eigenes Handy im Durchschnittsalter von zehn Jahren. Wie sich das bei uns verhält, zeigte eine Umfrage an unserer Schule im Herbst 2008. So besitzen 75% unserer SchülerInnen ihr eigenes Handy, für viele ist es bereits das zweite oder dritte. Der Mobilfunk ist Gegenstand kontroverser

Termine Juni

09., 10., 11.06.: Sporttage in Neustift (3., 2., 1. Klassen) 12.06. Lehrer - Schüler - Spiel 13.06. Schlussgottesdienst in der Pfarrkirche um 8.15 Uhr, anschließend Zeugnisverteilung in der Klasse 15.06. Schriftliche Prüfung Deutsch um 8 Uhr 16.06. Schriftliche Prüfung Englisch um 8 Uhr 17.06. Schriftliche Prüfung Italienisch um 8 Uhr 18.06. Schriftliche Prüfung Invalsi (Deutsch, Mathematik) um 8.30 Uhr 19.06. Schriftliche Prüfung Mathematik um 8 Uhr 20.06. - 30.06.: Mündliche Prüfungen

Diskussionen: Immer öfter werden alarmierende Studien veröffentlicht, die auf Gesundheitsgefahren hinweisen. Frankreich will den Gebrauch von Handys für Kleinkinder bis sechs Jahren künftig untersagen, man überlegt sogar Zwölfjährige so weit als möglich von der Handy-Nutzung abzubringen. Dies ist uns Anlass genug, um unsere Schüler auf ihrem Weg zu begleiten und mit ihnen gemeinsam zu überlegen, was für ihre Entwicklung wichtig ist und was Gesundheitsschäden hervorrufen kann. Die Klasse 3A hat sich mit dem Thema intensiv auseinandergesetzt. Ihre Arbeiten - eine Handyumfrage, Handy als Kostenfalle, Handyneuheiten, Handystrahlung, Cyberbullying und Mobbing - finden sich unter www.snets.it/MSBrixen/Handy/Wiki-Seiten/Homepage.aspx. Besonders interessant war der Vortrag des Baubiologen Hubert Comploi in der Wolki. Er

• • • • • • •

Mittelschule Oswald von Wolkenstein - 39042 BRIXEN - Dantestraße 39 - Tel. 0472 831 472 - Fax 0472 802114 - ms.bx-wolkenstein@schulesuedtirol.it www.schule.suedtirol.it/ms-bx2

Impressum:

Redaktion: Daniel Mascher, Johanna Bernardi, Irene Gross, Alessandra Luciani, Elisabeth Giacomuzzi Layout: Monika Leitner Druck: Weger Druck, Brixen

Wir danken dem Brixner Milchhof für die finanzielle Unterstützung beim Druck dieses Oswalds!

Bericht: Alexander Chiusole

Im Haus mit Festnetzanschluss telefonieren Nachts ausschalten und mindestens drei Meter vom Bett entfernt aufbewahren Schnurlostelefone vermeiden Musik, Fotos und Filme nicht übers Handy konsumieren Besser als W-Lan ist eine Kabelverbindung W-Lan Accesspoint und W-Lan PC-Karte abschalten, wenn sie nicht benötigt werden Eingeschaltetes Handy nicht in Brust- oder Hosentasche tragen

Weitere Infos dazu unter: www.verbraucherzentrale.it/download/11v1259d40916.pdf

Schulbeginn

Kontakt:

erklärte, welche Strahlung schädlich ist und wie man sich davor schützen kann. Die Erkenntnisse ließen viele ihre Gewohnheiten überdenken und bewusster mit ihrem Handy umgehen.

Handy-Tipps

September 14.09.

1 Jahr Radio Südtirol 1 Etwa zweimal im Monat, mehrmals am Tag, berichtete der meistgehörte Südtiroler Privatsender über Ausflüge, Feste, Sportereignisse, Theateraufführungen, Konzerte und Wettbewerbe an der „Wolki“. Meist war es Sarah Bernardi, die vor Ort die Mädchen und Buben verschiedener Klassen, die Frau Direktor, Lehrpersonen und Projektbegleiter vors Mikrophon holte und interviewte. Jutta Wieser schnitt die Interviews dann zu Sendungen zusammen. Unisono sagen die beiden Radiomoderatorinnen nach einem Schuljahr Radioberichterstattung: „Wirklich ein ganz tolles Angebot, das ihr an eurer Schule habt. Da würden wir glatt selber noch einmal gerne die Schulbank drücken!“ Am 30. April besuchten zwei zweite Klassen die neuen Sendestudios in Bozen und erfuhren im Gespräch mit Sarah Bernardi und dem Assistenten der Geschäftsleitung, Martin Pfeifhofer, viel Wissenswertes über das Entstehen einer Sendung und die Gestaltung des richtigen Musikmix. Sogar ihren eigenen Musik-Jingle haben die Schülerinnen und Schüler produzieren dürfen! Bericht: Johanna Bernardi

Aus den Gremien Danke den Spendern!

Brief aus dem Elternrat

Die Spendenaktion des Elternrates zugunsten einer vom Erdbeben betroffenen Familie in den Abruzzen war ein voller Erfolg: 3.970 Euro sind ein beachtlicher Betrag, den die SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen gespendet haben. Ganz nach dem heurigen Schulmotto „Verantwortung übernehmen“ haben vor allem die SchülerInnen bewiesen, dass sie ihre Verantwortung für Menschen in Not kennen. Das Geld kommt zu hundert Prozent einer bedürftigen Familie zugute. Es wird auch einen persönlichen Briefkontakt zwischen den SchülerInnen und der Familie geben. Schulratspräsidentin Maria Schmiedhofer und Elternratspräsident Erich Meraner bedanken sich herzlich bei den Schülern und Eltern der Mittelschule Oswald von Wolkenstein!

Am 14. Mai 09 fand an unserer Schule die letzte Elternratssitzung dieses Schuljahres statt. Nach dem offiziellen Teil (Begrüßung, Bericht des Elternbeirats, Tätigkeitsbericht, Spendenaktion, Mensarat, Bericht über die 5-Tage-Woche, Kochen in Salern, Allfälliges) wurde einem aktuellen Thema Raum geben: Vizedirektor Alexander Chiusole referierte über das Thema „Digitale Medien. Wie gehen unsere Kinder damit um?“ (auch auf der Schulhomepage). Anlass ist die zunehmende Verwendung von Netlog, Facebook, Fernsehen und Handy durch unsere Kinder. Der Elternrat wird dazu auch im Herbst weitere Vorträge organisieren. Schulratspräsidentin Maria Schmiedhofer, zwei Schüler der Wolki, Elternratspräsident Erich Meraner mit dem stolzen Spendenscheck.

Für den Elternrat Elternratspräsident Erich Meraner

Oswald 2 upload  

Ausgabe 2 2008/09 - Juni haben sechs Schüler der Klasse 1A beim Online-Gewinnspiel des Tiroler Heimatpflegeverbandes, das in Zusam- menarbei...

Advertisement