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2/2012

An einen Haushalt

28. Jg

Verlagspostamt 8130 Frohnleiten

GZ: ANZBL 813001 P.b.b.

Tel. 03126/3640

Fax -15

bezirksrevue@woka.co.at


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Aus dem Bezirk

BEZIRKSREVUE punktet bei Jugend Erfreuliche Post flatterte dieser Tage in Form eines Mails auf meinen Schreibtisch. Wesentlichster Inhalt: Die BEZIRKSREVUE punktet immer öfter bei jugendlichen Lesern und rangiert gleich nach der Mundpropaganda auf Platz zwei, wenn es um Informationen über Veranstaltungen und Aktivitäten geht. Das sagt nicht irgendwer, sondern der Leiter des Jugendtreffs ClickIN Gratwein und Judendorf, Helmar Haas. Er hat gemeinsam mit seinem Team im vergangenen Jahr vor allem auch bei größeren Veranstaltungen durch Befragung versucht zu eruieren, woher die Leute von den Aktivitäten wissen und wo sie davon gehört oder gelesen haben. An erster Stelle kam Mundpropaganda und Freunde, doch gleich dahinter auf Platz zwei die BEZIRKSREVUE, noch vor „habe ich auf Plakate gesehen“, „auf Facebook gelesen“ usw. Natürlich ist das keine wissenschaftlich fundierte Befragung gewesen, aber es spricht schon für uns, unseren Bekanntheitsgrad und die Verbreitung, wenn junge Menschen ihre Information aus der BEZIRKSREVUE beziehen.

Einsatz im Kosovo D

ietmar Jantscher aus Deutschfeistritz war drei Monate in Suva Reka im südlichen Kosovo stationiert. Als Mitglied der Internationalen Militärpolizei IMP sorgte er für Sicherheit und Ordnung. Derzeit sind rund 6.000 Soldaten aus rund 30 Nationen im Kosovo zur Friedensicherung eingesetzt. Österreich stellt mit 600 Soldaten ein Zehntel aller Einsatzkräfte und ist damit der größte Truppensteller aller Nicht-Vollmitglieder der NATO. Für Dietmar Jantscher aus Deutschfeistritz war es daher ein besonderer Auftrag, seinen ersten Auslandseinsatz im Kosovo zu absolvieren. Immerhin beteiligt sich Österreich seit 1999 an dieser Mission, die nach wie vor als eine der schwierigsten gilt. Denn obwohl 85 Staaten die Unabhängigkeit des Kosovo anerkannt haben, gibt es ständig Konflikte mit der militanten serbischen Minderheit im Nordkosovo, die die Grenze nicht anerkennen will. Und drei Jahre nach Unabhängigkeitserklärung herrschen noch immer chaotische Zustände im gesamten Land.

Internationale Militärpolizei sorgt für Sicherheit

Zum Schutz der Truppe, für Verkehrskontrollen, Sicherheitsbegleitungen für ausländische Gäste und sämtliche Ermittlungen innerhalb der Streitkräfte ist die Internationale Militärpolizei IMP eingesetzt.

Sie besteht aus 13 Personen, zehn Schweizern und drei Österreichern. „Wir haben rund um die Uhr zu tun“, umreißt Jantscher das vielfältige Aufgabengebiet. Ihm sieht und merkt man an, dass er mit Leidenschaft seine Arbeiten in der Militärpolizei erfüllt. Trotz widrigster Umstände im Kosovo möchte er diese drei Monate nicht missen. „Man lernt andere Mentalitäten kennen und schätzt sein eigenes Heimatland“, so Jantscher. Er erinnert sich noch gut, an seinen ersten Eindruck nach der Ankunft in Suva Reka im südlichen Kosovo, zirka eine Autostunde von der

Österreichische Soldaten werden per Helikopter zur Unterstützung in den Einsatzraum geflogen. Fotos (9): KK

Eine der Aufgaben der IMP (Internationale Militärpolizei) ist die Überwachung des Verkehrs. Es wird darauf geachtet, dass sich die KFOR-Soldaten den Verkehrsbedingungen im Land anpassen.

Hauptstadt Priština entfernt. „Es raucht an jeder Ecke, man denkt an gelegte Feuer“, so Jantscher. Das mit dem gelegten Feuer stimmt auch, allerdings dient es dazu, den seitlich der Straße abgelagerten Müll zu verbrennen. „Das ist dort völlig normal, der Müll wird ne-

ben der Straße entsorgt und wenn der Gestank zu erbärmlich und die Mengen zu groß werden, wird er einfach abgefackelt“.

Kühe auf der Autobahn

Gefährlich ist auch der gesamte Verkehr. Die Straßen sind in einem

Darauf sind wir stolz und wollen künftig noch stärker der Jugend mehr Raum widmen. Ohne dabei jedoch alle anderen zu vernachlässigen, verspricht Ihr

Wolfgang Kasic Herausgeber

zz

Der Müll wird zunächst an Ort und Stelle liegen gelassen (wie hier nach einem Markt) …

oder einfach neben der Straße abgeleert, um ihn dann "kosovarisch" zu entsorgen (abheizen).


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Berge, Schluchten“ schwärmt der engagierte Bundesheerler. Auch flächenmäßig ist der Kosovo mit Österreich vergleichbar, mit rund zwei Millionen Einwohnern leben aber deutlich weniger Menschen in diesem Land.

miesen Zustand, jeder fährt wie er will, Kuhherden auf der Autobahn sind keine Seltenheit. „Und all das, obwohl das Land grundsätzlich schön ist. Es ist mit Österreich vergleichbar, seine Seen, Flüsse,

Dieses Foto stammt nicht von einem österreichischen Gebirgsbach, nein es handelt sich um die Rugova-Schlucht im Nordwesten des Kosovo.

Nach wie vor Kopfzerbrechen macht den KFOR-Soldaten eine serbische Kolonie im Norden des Landes bei Mitrovica. Die dort lebende Bevölkerung will unbedingt zu Serbien, die Kosovo-Albaner treten dagegen auf. Bestehende Grenzübergänge werden nicht anerkannt, Straßen- und Brückensperren mittels sogenannter „roadblocks“ sind keine Seltenheit. „Eine durchaus gefährliche Situation, auch für uns“, so Jantscher. Angst habe er aber nie gehabt, im Gegenteil: Zur Friedenssicherung würde er sofort wieder in den Kosovo reisen. „Es war eine spannende Zeit, eine große Herausforderung, eine ungemeine Bereicherung für mich“. W.K. zz

Vom Krieg zerstörte Häuser, wie hier ein Haus in der Nähe von Prizren, findet man nur mehr ganz selten. Im Großen und Ganzen ist das Land durch unzählige neue Häuser wieder aufgebaut.

Der Verkehr ist das Gefährlichste im Kosovo, man muss wirklich auf jede Situation gefasst sein. Schlechte Straßen, extrem viel Verkehr und sogar Kühe auf der Schnellstraße.

Die Austerlitzbrücke in der Stadt Mitrovica im Norden des Kosovo ist eine von dutzenden Verbindungen, die mittels "Roadblocks" von den Serben gesperrt sind. Die Brücke wird unter anderem von österreichischen Soldaten überwacht.


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Aus dem Bezirk

Blick auf die Budgets: Unsere Gemeinden müssen kleinere Brötchen backen E

in Blick auf die Haushaltsvoranschläge der Gemeinden im Bezirk zeigt es: Auch in den Kommunen wird gespart, von Großprojekten ist weit und breit nichts zu sehen. Man konzentriert sich aufs absolut Notwendige; die Sanierung von Straßen und öffentlichen Gebäuden sowie der Ausbau von Wasserversorgung und Abwasserentsorgung haben Vorrang. In der bevölkerungs- und einnahmenstärksten Gemeinde von GU-Nord, Gratkorn (ordentlicher Haushalt: 19, 3 Mill. Euro), gehen mit 2,9 Mill. Euro praktisch alle Ausgaben aus den außerordentlichen Haushaltsmitteln in den weiteren Ausbau von Wasserleitung und Kanal.

Wasser und Kanal

Wesentliche Posten sind diese Bereiche auch in Eisbach (rund 1,5 Mill. Euro), Judendorf-Straßengel (510.000 Euro), Semriach und Stattegg (420.000 Euro). Wobei in Stattegg noch der Gemeindeanteil von 213.000 Euro für den Bau eines Rückhaltebeckens hinzukommt. Generell gilt freilich, dass die stolzen Beträge für den Bau von Wasserversorgung und Abwasserentsorgung nur zum kleineren Teil zulasten der Gemeinden gehen, der Großteil kommt aus Fördermitteln von Land und Bund.

Feuerwehren gut bedacht

Mit erheblichen Beträgen scheinen auch Investitionen in die örtlichen Feuerwehren auf, zu deren Bestehen sich – Gemeindefusionen hin oder her – LH Voves und LHStv. Schützenhöfer trotz aller Kritik an kleinen Wehren mehrfach öffentlich bekannt haben. So geht man in Deutschfeistritz an den Neubau des Rüsthauses und hat dazu zunächst einmal 140.000 Euro an Planungskosten reserviert. In Judendorf macht man für die Fertigstellung des Rüsthauszubaues 150.000


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Euro locker, für die Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges 400.000 Euro. Und auch in der Kleinstgemeinde Großstübing will man für den Rüsthausbau in die Tasche greifen.

Reformpartnerschaft nicht nur auf Landesebene, sondern auch in Frohnleiten: SPÖ-Bgm. Johann Ussar (Bild) und VP-Vize wollen den Gemeindehaushalt sanieren.

Sparen ist angesagt

In der Stadtgemeinde Frohnleiten, wo die Einnahmen aus der Deponie längst nicht mehr sprudeln, hat man ein umfassendes Sparpaket geschnürt, das scharfe Einschnitte bei Verwaltungs- und Personalkosten unter Nutzung natürlicher Abgänge vorsieht. Ganz nach dem Muster der Reformpartnerschaft im Land haben sich dort SP-Mehrheit und ÖVP zu einem gemeinsamen Vorgehen entschlossen – mit dem Unterschied, dass in der einzigen Stadt des Bezirkes anders als auf Landesebene auch die FPÖ am gemeinsamen Reform-Strang zieht. VP- Wolfgang Kasic: „Eine Notwendigkeit. Obwohl das Finanzdebakel die SP-Mehrheits-

bürgermeister verschuldet haben ziehen wir an einem Strang.“

Bau von Wohnungen und Eigenheimen angestoßen werden.

Wasser und Kanal

In einem recht ambitionierten Programm will Gratwein energiesparende Maßnahmen realisieren: die thermische Sanierung der Hauptschule (200.000 Euro) und die Umstellung der gesamten Straßenbeleuchtung auf LED-Leuchtmittel innerhalb von vier Jahren (Kosten für 2012: 130.000 Euro) – Beträge, die sich über niedrigere Energiekosten binnen einiger Jahre wieder amortisieren sollen.

In Übelbach will man mit dem Kauf von Gewerbegrundstücken im Wert von 340.000 Euro weitere Möglichkeiten für Betriebsansiedlungen schaffen, in Gratwein hingegen soll durch den Verkauf gemeindeeigener Grundstücke der

Steinberg wird der Großteil des außerordentlichen Budgets dafür verwendet. Selbst in den Kleingemeinden Röthelstein und Tulwitz mit jeweils weniger als 700.000

Straßensanierungen

VP-Bgm. Hermann Gschaidbauer muss bei kleinstem Budget tausende Euro für die Straßensanierung aufbringen.

Wesentliche Beträge sollen laut Haushaltsvoranschlägen durchwegs in Straßensanierungen fließen: In Gratwein rund 220.000 Euro, in Hitzendorf gar 330.000 Euro (inklusive Gehwege), in Übelbach (inklusive Brückenbau) 170.000 Euro in Rohrbach-

SP-Ortschef Heribert Uhl aus Rohrbach-Steinberg wird zusätzlich 100.000 Euro in den Hochwasserschutz investieren.

Euro Jahresbudget muss man Sanierungskosten von 40.000 und 20.000 Euro aufbringen. F.K. zz


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Frohnleiten: Spatenstich für Wohnanlage

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or zwei Jahren wurde das Siegerprojekt für eine Wohnanlage im Bereich der Badgasse in Frohnleiten gekürt, am Freitag voriger Woche ging der Spatenstich über die Bühne. Dem Baustart waren mehrfach Planänderungen vorangegangen, die auch Verzögerungen bei den Förderungszusagen nach sich gezogen hatten. Die relativ lange Vorlaufzeit hat sich allerdings gelohnt. Hatte man ursprünglich den Bau in zwei Etappen geplant, so wird nun das gesamte Bauvorhaben in einem durchgezogen. Mit den Änderungen an dem Projekt der Grazer eep-Architektengruppe wollte man, so Dir. Wolfram Sacherer vom Bauträger ennstal, einerseits den Wünschen potenzieller Wohnungswerber entgegen kommen und andererseits die Kosten auf einem erschwing-

lichen Niveau halten. Dementsprechend habe man mit den vorwiegend heimischen ausführenden Firmen auch intensive Preisverhandlungen geführt. Gesamtkosten des Projektes: 7,5 Millionen Euro. Die Stadtgemeinde habe ihren Beitrag zu leistbaren Wohnungen durch günstige Konditionen für den Baugrund geleistet, bekräftigte SP-Bgm. Johann Ussar. Die Wohnanlage in Top-Lage im Grünen praktisch am Rande des Ortszentrums wird 50 geförderte Wohnungen in Miete mit Kaufoption umfassen. In drei dreigeschossigen Gebäuden, die untereinander über eine Tiefgarage verbunden sind, werden Wohneinheiten von 60, 75 und 90 Quadratmeter zur Wahl stehen, die Fertigstellung soll zum Jahreswechsel 2013/14 erfolgen. F.K. zz

Zum Spatenstich angetreten: Finanzreferent Kahr, Dir. Sacherer, Bgm. Ussar, LAbg. Breithuber, Vzbgm. Kasic, Vzbgm. Kurasch, Projektleiterin DI Michor, BauausschussObmann Wonaschütz Foto: KK

GH Kainz: Vom Alpenlachs zum Krustentier Kabel-TV verkauft er glaubt, dass im Gast- Doch alles kein

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hof Kainz wegen des verletzungsbedingten Ausfalles von Küchenchef Karl Papst Ruhe einkehrt, irrt. Gattin Rosi schwingt das Zepter – und das mehr denn je.

Sein Einsatz beim Schispringen am Kulm, wo Papst unter anderem für das VIP-Catering verantwortlich zeichnete, blieb diesmal nicht ohne Folgen. Ein Ausrutscher – und schon fällt er mehrere Monate aus. Zumindest wird er nur Hilfsarbeiten sitzend in der Küche verrichten können.

Gasthaus Kainz, Gams 2, Frohnleiten 03126/2609 Montag, Dienstag Ruhetag Küche 11:00 bis 21:30 Uhr www.gasthauskainz.at

Problem, Gattin Rosi, die schon bisher den Kochlöffel schwang, hatte in den vergangenen Wochen alles im Griff und ist auch für die große Faschingsparty am 11. Februar, das Rosenmontags-Gelage und den Heringsschmaus bestens gerüstet. HauptauAlles rund um den Fisch werden Karl und Rosi Papst genmerk wird dieses im Februar auf ihrer Speisekarte haben. Foto: KK Jahr auf heimische Fische wie den Seesaibling und gebackenen Fischkörbchen lässt er den Alpenlachs gelegt. Aber auch aber jetzt schon einem das Wasser der klassische Hering und natür- im Mund zusammenrinnen. lich Meeresfrüchte aller Art dürfen nicht fehlen. Die spezielle Fisch- Papst tüftelt auch schon an seinem karte ist in Ausarbeitung, auf be- Frühjahrsprogramm, wo er einen sonders einfallsreiche Kreationen Schwerpunkt auf heimische Kräudarf man sich freuen. Doch alles ter legen wird. „Entschlacken bei wollen Karl und Rosi Papst nicht vollem Genuss“ ist das Motto, das verraten, soll es doch für die Gäste die Speisekarte und das Kulinarinoch Überraschungen geben. Mit um Kainz prägen soll. PR zz

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m 220.000 Euro hat die Gemeinde Deutschfeistritz ihr Kabel-TV an die Hiway KabelTV Frohnleiten verkauft. Ein entsprechender Beschluss des Gemeinderates erfolgte bereits im November 2011. Grund für den Verkauf war die wirtschaftliche Situation. Steigende Anforderungen an das Leitungsnetz hätten Investitionen von mehreren hunderttausend Euro notwendig gemacht, ein Betrag, den sich die Gemeinde nicht leisten konnte. Bereits in den vergangenen Jahren betrug der Bilanzverlust zwischen 50.000 und 100.000 Euro jährlich. Mit der Übernahme durch Hiway, das im Eigentum der Stadtwerke Kapfenberg steht, soll auch eine bessere Qualität bei TV und Internet sowie ein besseres Service bei technischen Problemen erreicht zz werden.


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Aus dem Bezirk

FF Gratkorn legt Bilanz

Bewährt und für die nächsten fünf Jahre bestätigt: HBI Thomas Glanner (li) und Foto: Edith Ertl OBI Heinrich Steyskal.

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BI Thomas Glanner blickt auf ein starkes Jahr der FF Gratkorn Markt zurück. Durchschnittlich 31 freiwillige Arbeitsstunden täglich leisteten die 59 aktiven Mitglieder, 179 Mal rückte die Feuerwehr zu Einsätzen aus, dabei wurden sieben Personen und zwei Tiere gerettet. Laut Statistik sind der Jänner und April die ruhigsten Monate für die Florianis. Steil nach oben zeigt die Kurve im Juli und August, wo die technischen Einsätze auf Grund der Hauptreisezeit auf der Autobahn rasant anstiegen. Als Feuerwehrmann wurde Marcel Krempl angelobt, bei den Jungfeuerwehrmännern wurden Lu-

kas Steyskal, Daniel Trojer, Mario Horvath, Pascal Pendl, Patrik Sitter und Marcel Sommer befördert. Den Dienstgrad Oberfeuerwehrmann erhielten Jochen Neugebauer, Kurt Prater, Harald Safran und Andreas Seiner. Die Wehrversammlung brachte keine Überraschung. HBI Thomas Glanner und OBI Heinrich Steyskal stellten sich der Wiederwahl und wurden in ihren Funktionen bestätigt. Am Festakt nahmen SP-Bgm. Ernest Kupfer, Brandrat Gerhard Sampt und Oberst Maximilian Trares von der Hackher-Kaserne teil. E.E. zz

KÖF: Hilfe in Notfällen

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it knapp 105.000 Euro konnte die Katastrophenhilfe Österreichischer Frauen (KÖF) 49 Familien in der Steiermark im vergangenen Jahr helfen. „Die uns übermittelten Spenden variieren von einen bis zehntausend Euro“, führt Landesleiterin Monika Zechner aus, dir für jeden Betrag dankbar ist. Finanzielle Hilfe wurde etwa

beim plötzlichen Tod des Familienhalters, schweren Krebserkrankungen, dem behindertengerechten Umbau eines Hauses, als Zuschuss zu Spezialtherapien oder auch als Unterstützung von Hochwasseropfern gewährt. Spenden erbeten auf das Konto 116962, BLZ 38111. Die Spende zz ist steuerlich absetzbar.

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Aus dem Bezirk Kommen Sie jetzt!

SERIÖS - ANONYM - SOFORT BARGELD

Gold wird zu Bargeld Vielleicht schlummern im Februar 2012 bei Ihnen daheim noch wahre Schätze. Alte Goldringe, Broschen, Goldketten, Münzen, Uhren, Armreifen und vieles mehr, was nicht mehr getragen wird oder sogar beschädigt ist. Jetzt kann man das ganz einfach und anonym zu Bargeld machen und sich dann so manchen Wunsch erfüllen. Citygold - 4 x in Österreich - auch in der Herrengasse 7 in Graz sorgt mit seiner Goldankaufsaktion für wahren Geldregen. Es ist ganz einfach: Sie kommen zu Citygold in die Grazer Herrengase 7 und die mitgebrachten Gegenstände werden von Experten bewertet Sie bekommen den Wert sofort in Bargeld aus bezahlt. Immer mehr Kunden nutzen den 100% diskreten Service, denn durch den hohen Goldpreis ist gerade jetzt der ideale Zeitpunkt seinen alten Goldschmuck, Goldmünzen und Silbermünzen, sowie Bruchgold in Bargeld zu verwandeln. Citygold, der offizielle Goldankauf ist als Mitglied der Wirtschaftskammer bereits 2-facher Gratiszeitung Testsieger und tauscht, als Wechselkunde der österreichischen Nationalbank, seinen Kunden sogar kostenlos alte Schilling in Euro. Profitieren Sie als LeserIn der Bezirksrevue jetzt kurze Zeit auch von diesem kostenlosen Service und machen Sie Ihre alten Schillinge, altes Gold und Münzen zu Bargeld. Geöffnet ist der Goldankauf Citygold Graz in der Herrengasse 7 von Montag bis Freitag 10-12 und 13-18 Uhr. Info: www. citygold.at oder telefonisch 0316 / 835787. Citygold Graz Herrengasse 7 - Stiege 4 Tel. 0316 / 835787 www.citygold.at

Trend: Trachtig auf den Ball D

er Fasching und die Ballsaison nähern sich ihrem Höhepunkt. Falls Sie noch keine geeignete Robe gefunden haben, um am Parkett glänzen zu können, dann sollten Sie einfach nach Übelbach fahren und sich in der dortigen Trachtenstube von Michael und Roswitha Hiden einkleiden lassen. „Mit exklusiver Trachtenmode sind Sie auf allen Bällen bestens gekleidet und Sie können Ihr Ballkleid später auch für andere festliche Anlässe nutzen”, bringt es Hiden auf den Punkt. Das renommierte Übelbacher Trachtenhaus hat eine große Auswahl an eleganten Festtagskleidern. Jetzt in der Ballsaison sogar mit 20 Euro Rabatt. Dies gilt natürlich auch für Herren, die sich einen stilvollen Salonsteirer zulegen. PR zz

www.trachten-hiden.at

Roswitha und Michael Hiden kleiden Sie für jeden Ball passend und stilvoll ein. Foto: Hiden

Vom Dachstein bis zum Matterhorn Foto-& Filmshow Zu Fuß durch die Alpen www.erlebnis-erde.at Donnerstag, 09. Februar 19:30 Uhr Volkshaus, Frohnleiten Mittwoch, 15. Februar 19:30 Uhr Restaurant Jaritz, Gratkorn Donnerstag, 16. Februar 19:30 Uhr Lässerhof, Stattegg

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aszinierende Foto- sowie Filmaufnahmen nehmen einen mit auf eine besondere Reise „vom Dachstein bis zum Matterhorn“. Die eindrucksvolle Show erzählt die Geschichte einer Alpenüber-

Foto: KK

querung, die vom höchsten Berg der Steiermark bis zum wohl schönsten Gipfel der Alpen führte. Die vier Alpenländer Österreich, Deutschland, Südtirol sowie die Schweiz wurden in 85 Tagen

Karten: Abendkasse durchquert; Verena und Andreas Jeitler haben über tausend Kilometer sowie 73.000 Höhenmeter zz zurückgelegt.


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Aus dem Bezirk

Gratwein: Frauenpower am See

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ut gelaunt wird man von den neuen Pächterinnen der Gratweiner Weihermühle Natascha Winkler und Ilse Spiehs begrüßt. Bunte Faschingsdekoration ziert das Restaurant am See und aus der Küche steigen einem die köstlichsten Düfte in die Nase. Winkler tratschte bei einer Tasse Kaffee über Vergangenes, Geplantes und gigantische Eisbecher mit BEZIRKSREVUEMitarbeiterin Miriam Leitold.

Zuerst nur Blödelei

„Eigentlich haben wir uns spontan entschieden die Weihermühle zu pachten“, erzählt Winkler. Da die beiden aus der Umgebung sind und gesehen haben, dass nie jemand anwesend war und sich nichts getan hatte, haben die Planungen mehr spaßhalber begonnen, „blöde Rederei halt“. Und aus Blödelei wurde ernst. So stehen die beiden Frauen, beide zweifache Mütter, vor einer neuen Herausforderung, der sie gespannt entgegenblicken. „Wir erhoffen uns einen guten Sommer und freuen uns auf das, was uns erwartet.“

Internationale Schmankerl

Der neue Küchenchef mit ägyptischen Wurzeln kocht nach langjähriger Erfahrung im „Pharaonentempel“ in Graz nun im Restaurant am See. Dass Kochen seine Leidenschaft ist, ist offensichtlich. Alle Speisen werden aus frischen

Foto: Miriam Leitold

Ingredienzien liebevoll zubereitet. Nicht nur das reichhaltige Angebot von italienscher über griechische bis hin zu ägyptischer Kost ist verlockend, sondern auch das Endprodukt kann sich sehen und vor allem schmecken lassen. Küchenbetrieb ist vorerst nur von Freitag bis Sonntag, unter der Woche gibt es Getränke und Snacks. Für den Sommer sind Grillabende geplant – und Eisbecher, die man so schnell kein zweites Mal findet. „Unsere Eiskarte wird riesig, angeboten werden die verschiedensten und ausgefallensten Eisbecher“,

freut sich Winkler auf den Sommer.

Eislaufspaß

Seit Mitte Jänner ist die Eislaufsaison eröffnet. Täglich ab 9 Uhr kann man seine Bahnen am Eis ziehen. Eislaufschuhe, Eishockeyschläger und Eisstöcke werden vor Ort verliehen. Im Bistro werden Snacks und Getränke verkauft. Nachteislaufen ist geplant, jedoch stark vom Wetter abhängig. Informationen unter 0650 9931670.

Orientalischer Abend

Am 18. Februar findet ab 19 Uhr

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ll das klingt ja sehr viel versprechend. Wollen wir nur hoffen, dass die zwei Damen nicht auf ihre Termine vergessen, denn wenn sie darin so zuverlässig bleiben, wie wir es erleben durften, gibt es nicht nur kein Foto von ihnen in der BEZIRKSREVUE zu sehen, sondern bald einmal wieder einen neuen Pächter. Nachdem sie bei mäßigem Winterbetrieb offensichtlich zu beschäftigt waren, kann man entweder nur auf einen kalten Sommer hoffen, oder darauf, dass sie sich bis dahin an die Arbeit gewöhnt haben. Wir wünschen alles Gute! M.L. zz

Öffnungszeiten: Mo-Do: 14:00 – 21.00 Uhr. Fr-So: 09:00 – 21:00 Uhr mit Küchenbetrieb. Preise Eislaufen: Erwachsener: 3 Euro Kind: 2 Euro Schülergruppen: 1 Euro/ Person Verleih: 3 Euro + 2 Euro Pfand im Restaurant ein orientalischer Abend mit Bauchtanz, orientalischer Musik, orientalischen Speisen und allem was dazugehört statt. Also schon einmal das Bachtanztuch hervorkramen und ab in die zz Weihermühle.

Volkskultureller Höhepunkt in St. Bartholomä S eit fünf Jahren organisieren Markus und Vater Kurt Dirnberger den „Bunten Abend der Volksmusik“ in St. Bartholomä. Diese Veranstaltung ist alle Jahre ausverkauft und erfreut sich besonderer Beliebtheit bei den Gästen. Auch heuer wird wieder ein spezielles Rahmenprogramm mit Musikanten aus Nah und Fern geboten. Mit dabei sind der

Top-Sänger Peter Strunz, die „Liederlichen 6“, „Peter und seine Freunde“, sowie „Si & I“ bestehend aus Elisabeth Benedikt aus St. Pankrazen und Ingrid Zöhrer aus St. Bartholomä, die auch durch’s Programm führen wird. Höhepunkt der Veranstaltung ist eine Trachtenmodenschau der Trachtenstube Hiden aus zz Übelbach.

Samstag, 3. März 2012, 19.30 Uhr, Mehrzweckhalle St. Bartholomä, Kartenvorverkauf: RB St. Bartholomä Bartholomäer Kirchenwirt, Tel. 0664/86 69 397 Schon 2009 war die Trachtenmodenschau ein Hit. Foto: KK


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Ex-Katharinenkirche in Frohnleiten: Nun sind die Bürger gefragt N

ach der jahrelangen Diskussion um die Zukunft der sogenannten Katharinenkirche – ein im 18. Jahrhundert profaniertes Gebäude im historischen Ortskern der Stadtgemeinde Frohnleiten – soll eine für 11. März angesetzte Volksbefragung den Schlusstrich ziehen. Die von der ÖVP-Fraktion angeregte Befragung stieß im Gemeinderat auf bereite Zustimmung. Vzbgm. Wolfgang Kasic: „Seit 1988 gab es Vorschläge und Diskussionen, aber herausgekommen ist nichts“. Stattdessen verfällt das Bauwerk, das in seiner wechselvollen Vergangenheit nach der Auflassung als Kirche unter Josef II. unter anderem als Schule, Wohn- und Geschäftshaus genutzt worden war, immer weiter. Die Kosten für eine Sanierung wären erheblich, jene für einen Umbau für eine neue Nutzung für die Gemeinde nicht finanzierbar. Die Bereitschaft einer Baukulturstiftung, das desolate Bauwerk zu übernehmen und zu sanieren, erlahmte angesichts partepolitischer Querelen. Weil die Fraktion „Wir

Frohnleitner“ Stimmung gegen diese Lösung machte, zogen sich die vermeintlichen Retter wieder zurück. In jüngster Zeit wurde ein „Plan“ lanciert, Ex-Katharinenkirche und Teile des Klostergebäudes für die Nutzung durch die Musikschule auszubauen. Nur: Weder gibt es dazu ein Verkehrskonzept noch hat man mit der Pfarre geredet. SP-Bgm. Johann Ussar bezeichnet die Idee als „absolut unrealistisch“. Und Pfarrer Simon Orec lässt keinen Zweifel: „Das kommt ganz sicher nicht in Frage!“ Vor allem aber steht natürlich auch die Finanzierung eines solchen Vorhabens in den Sternen. Ums Geld geht es letztlich auch bei der Volksbefragung. Die Bürger sollen am 11. März sagen, wie viel ihnen die Rettung des maroden Altbaues wert ist: Soll es eine Minimalvariante zur Sanierung sein oder ein teurer Ausbau, den die Stadtgemeinde wohl oder übel über Darlehen und möglicherweise höhere Gemeindeabgaben finan-

Ex-Katharinenkirche: Was darf die Sanierung kosten?

ziert? Das Ergebnis der Volksbefragung ist zwar rechtlich nicht bindend, doch haben alle Fraktio-

nen durchblicken lassen, dass sie sich dem Votum der Bürger beugen wollen. F.K. zz

Hitzendorf: Start in die neue Radsaison Z u einem gelungenen Start ins Jahr 2012 lud Thomas Jaklitsch, Mentalcoach und Veranstalter des Benefizradevents „Rund um die Kirschenhalle“, nach Hitzendorf ein. Die Filmpremiere und Spendenübergabe der 6. Drahteisel 6/12/24h Radtrophy stand am Programm und zauberte nicht nur dem Spendenempfänger, dem Soforthilfefonds des Roten Kreuzes, sondern auch dem Veranstalter und seinem Team ein Lächelns ins Gesicht. Den Besuchern gab das professionelle Eventvideo, produziert

vom preisgekrönten Filmemacher Jürgen Gruber, einen bemerkenswerten Einblick in die Welt des Langstreckensportes und erntete dementsprechenden Beifall. Mehr Informationen, Impressionen und DVD-Bestellungen im Internet unter www.24hradtrophy.com zz

VP-Bgm. Franz Höfer, Thomas Jaklitsch und der Landesgeschäftsführer des Roten Kreuzes Mag Andreas Jaklitsch (v.l.) freuten sich anlässlich der Spendenübergabe bereits auf die DrahtseilRadtrophy vom 7. bis 9. September 2012. Foto: KK

Foto: KK


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FF Deutschfeistritz: Kommando bestätigt

In 4 Wochen schmolzen 292,5 kg Körperfett

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62 Frauen gingen rein, 61 kamen nach nur einem Monat um insgesamt 292,5kg leichter raus.

ei der FF Deutschfeistritz bleibt alles beim Alten: Das bereits seit neun Jahren im Amt befindliche bewährte Kommandantenduo, HBI Harald Purgay und OBI Andreas Reiter wurden von ihren Kameraden in überzeugender Mehrheit wieder gewählt. Als oberstes Ziel für die neue Amtsperiode haben sich beide die Realisierung eines neuen Feuerwehrhauses vorgenommen. Seit mittlerweile 25 Jahren schon kämpft die FF Deutschfeistritz bislang vergeblich um einen Zu-, Um- oder Neubau, der endlich den Bedürfnissen der Florianijünger gerecht werden soll. Immerhin kann die Deutschfeistritzer Feuerwehr derzeit auf 78 „schlag“kräftige Mannen zurückgreifen und liegt von der Einsatzstatistik im Jahr 2011 hinter

Was wie eine neue Wundermaschine der Schönheitschirurgie klingt ist das Ergebnis der kostenlosen Power Plate Studie welche Magdalena Francesevic in Gratkorn durchgeführt hat.

HBI Purgay (links) und OBI Reiter (rechts) dürfen sich als Führungsduo der FF Deutschfeistritz auch die nächsten fünf Jahre die Hand geben.

Foto: Dietmar Jantscher

der Stadtfeuerwehr Frohnleiten an zweiter Stelle von insgesamt 14 Feuerwehren im Abschnitt 1. Von VP-Bgm. Michael Viertler und dem Landesfeuerwehrverband gibt es bereits grünes Licht für

dieses Vorhaben, dies hat Viertler bei der Wahlversammlung den 56 anwesenden Feuerwehrkameraden versichert. Einzig und allein vom Land Steiermark gibt es noch keine Rückmeldung bezüglich der Finanzierung dieses Projektes. zz

Eisbach-Rein: Ehrung für OBI Huber

Mit dem Ehrenzeichen in Silber wurde der scheidende OBI Johann Huber (Bildmitte) von der Gemeinde Eisbach, vertreten durch FP-Bgm. Wolfgang Lagger und Gemeindekassier Doris Dirnberger ausgezeichnet. Das neue Führungsduo besteht aus Foto: KK dem wiedergewählten HBI Manfred Hausegger (2. von re.) und OBI Hannes Koch.

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anz im Zeichen des scheidenden langjährigen stellvertretenden Feuerwehrkommandanten OBI Johann Huber stand die Wehrversammlung der FF Eisbach-Rein. Nach 23 Jahren in Führungsposition stellte sich Huber nicht mehr der Wahl, ihm folgte

Hannes Koch als neuer Kommandantstellvertreter nach.Für seine Leistungen wurde Huber mit dem Ehrenring der FF Eisbach-Rein ausgezeichnet, seine Frau wurde als Ehrenmitglied aufgenommen. Im Jahr 2011 mussten die Feuerwehr-Kameraden 64 Mal ausrü-

cken, neun Mal war es ein Fehlalarm, acht Mal ein Brandeinsatz und 41 Mal ein technischer Einsatz. Dazu kommen noch 327 sonstige Tätigkeiten, 48 Übungen und 21 Ausrückungen der Feuerwehr Jugend, gesamt 8.837 freizz willig geleistete Stunden.

Magdalena Francesevic mit Renate Loidl. "Ich bin froh, dass ich mich bei Magdalena gemeldet habe." Foto: KK

Die Ergebnisse sind zweifelsohne beeindruckend. Höchste Gewichtsreduzierung in 4 Wochen 8,3 kg. Wesendliche Verbesserung des Hautbildes bei 100% der Teilnehmerinnen. Alle fühlten sich nach jedem Training besser und voller Energie. Und das alles mit nur 2mal wöchentlich 15 Minuten Training am Power Plate!!! Auf Grund dieser tollen Erfolge, und weil Frau Francesevic die Studie mit 100 Teilnehmern abschließen will, haben noch einmal 39 Damen die Möglichkeit Ihrer Wunschfigur einen großen Schritt näher zu kommen. Rufen Sie jetzt an, wenn Sie kostenlos teilnehmen wollen. Tel. 0664 43 43 714. ACHTUNG: Nur noch 39 Plätze frei!!! Die Platzvergabe erfolgt nach der Reihenfolge der Anmeldung. PR zz


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Daubenjagd in Gratkorn

Den Stock am nächsten bei der Daube hatte das Siegerteam „Brunhansl“. Erster Platz für Wilma und Hubert Winter sowie Helmut und Stefan Payer. Fotos (3): Edith Ertl

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arlheinz Druschowitz ging wieder auf’s Eis. Er organisierte für den Heeressportverein das 20. Gratkorner GemeindeEisstockturnier. 21 Teams machten mit und kämpften mit dem Stock um jeden Punkt. Gespielt

Traditionsgemäß gibt es für die Letztplatzierten einen Kranz Braunschweiger. Alexandra Jauk, Lukas Steyskal, Martin Guggi und Ernst Männiksaar tragen das Schlusslicht mit Humor.

Wer so verliebt ist, hat schon gewonnen. Für den ersten Platz am Eis reichte es bei Viktoria Maier aus Schirning und Mario Binder aus Semriach nicht. Geheiratet wird trotzdem, im August.

Jaritz gab es neben dem klassischen Schweinsbraten auch die selten gewordene Gaumenfreude einer echten Klachlsuppe. Stanko ließ die BEZIRKSREVUE in den Kochtopf blicken: Schweinsstelzen, Lorbeerblätter, Kümmel

und ein kleiner Schuss Essig. Das schmeckt wie damals, als hinter der Scheune mit gedrechselten Stöcken aus Birnenholz gespielt wurde, derweil die Großmutter für alle die Klachlsuppe am Holzofen kochte. E.E. zz

wurde erstmals mit einheitlichen Holzstöcken, gesponsert von der Marktgemeinde. Die Stimmung am Eis in Deutschfeistritz war bestens, der Appetit nach dem Turnier groß. Bei Küchenchef Stanko Novak im Restaurant

ClickIn: FIFA 12 – PlayStation-Turnier W

eltfussballer Lionel Messi gehört körperlich definitiv nicht zu den größten Fussballern, in seinem Sport ist er aber der Größte. Ähnliches wird sich wohl auch der 11jährige Marcel Martinelli und einige andere ganz junge Spieler gedacht haben, als sie sich zum FIFA12-PlayStation-Turnier des Jugendtreff ClickIn in Kooperation mit Elektro Hitziger angemeldet haben. Rund 50 Teilnehmer zwischen 9 und 40 Jahren -– darunter auch zahlreiche aktive Kicker aus dem Grazer Norden –- nahmen die Herausforderung an, den Besten beim beliebten Fussballspiel auf der Spielkonsole zu suchen. Gleich in der Vorrunde mussten einige ältere Semester schon dem Vorurteil Tribut zollen, dass die

Kleinen nur so zum Spaß mitspielen und so gewann Marcel seine Vorrunde ganz locker mit dem Punktemaximum. Auch zwei andere seiner Generation, die beiden neunjährigen Florian Weiler und Florian Scherf-Rampre-Fink wollten da nicht nachstehen und zogen sehr zum Leidwesen einiger 15- und 16-Jährigen in die Finalphase ein. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war wohl auch für Vater und GSV Gratwein-Coach Christian Scherf klar, dass sein Sohn bei dem Turnier wohl weiter kommen würde als er.

Marcel Martinelli mit einem unglaublichen 7:1 Kantersieg im zweiten Semifinale gegen Thomas Forster das große Finale.

Während die beiden Florian´s dann mit sehr viel Pech und "last minute"-Toren aus dem Turnier gekickt wurden, erreichten schließlich Sebastian Schwarzenegger im ersten Semifinale gegen Johannes Lackner und eben

Auch dort behielt Marcel schließlich zur Überraschung aller Anwesenden die Nerven, siegte ganz souverän mit 2:0 und lieferte so wieder einmal den Beweis, dass es nicht immer nur auf die Größe oder das Alter ankommt. zz

Sieger Marcel Martinelli mit Jugendarbeiterin Simone Hahn. Foto: KK

Endstand: 1. Marcel Martinelli 2. Sebastian Schwarzenegger 3. Johannes Lackner 4. Dominik Forster 5. Fabian Monsberger 6. Christian Ferstl 7. Patrick Jaritz 8. Patrick Zigart


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Aus dem Bezirk 13

Therapiezentrum Frohnleiten:

Freude über „erfolgreiche Zangengeburt“

M

it der Inbetriebnahme des Therapiezentrums folgte auch die offizielle Eröffnungsfeier mit prominenten Gästen aus Gesundheitswesen, Wirtschaft und Politik. Zur Sprache kam dabei nicht zuletzt die recht bewegte Vorgeschichte des Projektes. „Es war eine Zangengeburt mit mehreren Anläufen“ spielte ennstal-Chef Wolfram Sacherer auf diese Geschichte an. Denn die ursprünglichen Ausbaupläne waren 2009 durch das Sparprogramm der Gebietskrankenkasse obsolet geworden. Erst nach völliger Umplanung konnte Bauherr ennstal an die Realisierung dieser therapeutischen Wahleinrichtung auf dem Platz des ehemaligen Gasthofes Schatz in neuer Form gehen.

QUICKIES zz Blutspende

Do, 16.02. Volksschule Frohnleiten, 15:00 bis 19:00 Uhr Do, 23.02. MZH Gratwein, 16:00 bis 19:00 Uhr

zz Einkehrtag

Die Pfarre Frohnleiten lädt am Sonntag, 04. März ab 08:00 Uhr zum Einkehrtag mit Prof. Dr. Philipp Hanoncourt in die Pfarrkirche ein. Der Chor der Pfarre startet sein Jahresprogramm mit der „Messe in d“ von Anton Bruckner.

Reformen im Gesundheitswesen sind unabdingbar. Darüber sind sich (v.l.) Primarius Engelke sowie die beiden Frohnleitner Vizebürgermeister SP-Jörg Kurasch und VP-Wolfgang Kasic einig.

Dass man mit dem neuen Therapiezentrum Erfolg haben werde, davon zeigten sich Prim. Dr. Klaus Engelke und Geschäftsführer Mag. Helmut Mayr überzeugt: „Wir haben bewiesen, dass wir die orthopädische Rehabilita-

tion beherrschen“. SP-Bgm. Johann Ussar freute sich in seiner Grußadresse über den „weiteren Ausbau einer Idee, die mit der Eröffnung des Theresienhofs vor 17 Jahren ihren Anfang genommen hat“. F.K. zz

zz Sprachreisen

Einen Informationsabend zu Sprachferien im Sommer 2012 veranstaltet H2 Hirner Touristik in Frohnleiten. Bei persönlicher Anmeldung gibt es bis zu 100 Euro Ermäßigung, für Empfehlungen an Freunde und Bekannte fünfzig Euro. Donnerstag, 16. Februar 2012, 19:00 Uhr, Hirner Touristik, Hauptplatz 4, Frohnleiten

zz Flohmarkt

Am 24. März veranstaltet dieVP-FrauenbewegungFrohnleiten wieder einen Flohmarkt für Geschirr und Kinderspielzeug. Info und Anmeldung bei GR Claude Olynec, 0664/5171140. zz Jubiläum Freundlichst werden Anmeldungen für das neue Therapiezentrum in Frohnleiten entgegengenommen.

Eröffnungsgäste versuchen sich an den Trainingsgeräten.

Fotos (3): Ullrich, Frohnleiten

Das SOS-Kinderdorf feiert heuer sein 50jähriges Jubiläum. Gute Nachricht: Es wird weiterhin am Standort Stübing bleiben, verschiedene Um- und Ausbauten stehen an.

zz Erste Hilfe

Einen Grundkurs in Erste Hilfe mit insgesamt 16 Stunden bietet die VP-Frauenbewegung Semriach. Termin: 14. und 15. sowie 21. und 22. März 2012, jeweils von 18:00 bis 22:00 Uhr im GH Loidolt/Semriacherhof. Anmeldungen bis 12. März bei Renate Zinterl, 0676/7086257 zz


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14 Aus dem Bezirk

Schulschließungen: Zwischen B

efürchtet hat man es schon länger, nun ist es fix: Fünf Schulen in Graz-Umgebung werden geschlossen: Die Volksschulen Großstübing, Neuhof, Rechberg und St. Pankrazen sowie die Fachschule Rein. Generalstabsmäßig geplant war die Präsentation des Regionalen Bildungsplanes, um den man bis zuletzt gefeilscht hatte. Objektive pädagogische Kriterien wurden bemüht, um Standorte in Frage zu stellen, bildungsrelevante Kriterien herangezogen, um „für alle Schüler eine optimale Entwicklung ihrer Kompetenzen zu erreichen. Die Berücksichtigung lokalpolitischer Intentionen wurde nicht als Aufgabe gesehen“, so verlautet die zuständige SP-Landesrätin Elisabeth Grossmann. Für die Betroffenen sind diese und viele andere Argumente im regionalen Bildungsplan nicht relevant. Trotz des schon seit Jahren über ihren Köpfen schwebenden Damoklesschwertes wollen sie an den Schulen festhalten und alle Maßnahmen ergreifen, um eine Schließung zu verhindern.

Großstübing setzt sich zur Wehr

Besonders auf die Barrikaden steigt man in Großstübing, wo derzeit zwölf Schüler einklas-

Auch die Schüler der VS-Großstübing hoffen noch…

sig – und das seit dreizehn Jahren – unterrichtet werden. „Die Landschulen müssen herhalten, damit Ausländerkinder deutsch lernen“, kritisiert VP-Vzbgm. Josef Herzog die Vorgangsweise bei der Standortoptimierung. Die durch Schließung eingesparten rund tausend Lehrerstunden sollen – gleich erstgenannt – auch für Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache herangezogen werden. Auch das Argument, dass durch die Schulauflassung der derzeitige Gebäudeaufwand entfällt, lässt Herzog nicht gelten. Die Schule ist untrennbar in den Gebäudekomplex des Mehrzweckhauses eingebaut, ein Umbau zu Wohnund Bürozwecken ist wegen der geographischen Lage und mangels

Foto: KK

Finanzierbarkeit nicht möglich, auch ein Teilverkauf wird ausgeschlossen. „Ein Blick der Verantwortlichen auf die Situation vor Ort hätte gezeigt, was Sache ist“, so Herzog. Kritik kommt auch von den Eltern. Man sei steiermarkweit vom grünen Tisch aus mit dem Rasenmäher über die Schulen gefahren, ohne sich die Situation vor Ort anzusehen. Als Argumente gegen die Schulschließung in Großstübing spreche auch die besondere Einbindung der Kinder in das gesamte pfarrliche und kulturelle Leben. Kinder, die derzeit in der im Haus installierten Musikschule ein Instrument zu spielen lernen und später im örtlichen Musikverein tätig sind, werden dies künftig an-

derswo machen. Damit sei auch das Vereinsleben in Gefahr. Argumente, die man höheren Orts nicht hören oder verstehen will. „Dass sie aufgrund dieser Schmerzen aufschreien, verstehe ich. Allerdings lindert der Bildungsplan bei jenen massive Schmerzen, die ohnehin zu wenig gehört werden: bei den Kindern. Lehrer- und Beamtengewerkschaft sowie Elternvertreter melden sich reflexartig zu Wort, wenn es um Veränderungen geht. An die Kinder denkt kaum jemand“, wirft Landesschulratspräsident Mag. Wolfgang Erlitz den Großstübingern vor. Im Klartext: Die Eltern denken nicht an ihre Kinder. Dass aufgrund solcher Aussagen die Wogen hoch gehen, ist verständlich.

Wie geht es weiter?

Schulklasse in der VS-Rechberg - kreativer Unterricht begeistert.

Foto: KK

In welche Schule künftig die Großstübinger Kinder gehen, ist noch offen, da die Schulsprengeleinteilung fehlt. Erwartet wird eine Zuteilung zu Deutschfeistitz, wo VP-Bgm. Michael Viertler jegliche Unterstützung zusagt. „Wir werden alles unternehmen und mithelfen, dass auch der Schülertransport besser funktioniert und allfällige Wartezeiten möglichst kurz sind.“ Großstübing hat einen Gegenvorschlag: Die derzeit der Volksschule Waldstein zugeordneten Kinder des SOS-Kinderdorfes sollten nach Großstübing kommen,


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Aus dem Bezirk 15

Widerstand und Resignation [Meinung]

Schulgruppenfoto aus dem Jahr 1931 – da war in Großstübing noch alles in Ordnung.

dann wäre die Schule abgesichert. Eine Idee, deren Realisierung aber unwahrscheinlich ist.

Widerstand auch in Semriach

Auf Wiederstand stößt auch die geplante Schließung der Volksschule Rechberg auf dem Gebiet der Marktgemeinde Semriach – und das obwohl die Kleinstschule mit aktuell elf Schülern schon seit einiger Zeit als Schließungskandidat galt. Unbestreitbar ist die Schule ein Idyll à la Waldschule, die auch mit pädagogischen Leistungen punktet und Auszeichnungen wie das „Ökolog“ und solche für besondere Lesekompetenz vorweisen kann. Verwunderlich, dass der Leiterposten trotz der seit längerem kursierenden Schließungsgerüchte

nach der Pensionierung von OSR Elvira Hinterreiter noch im Vorjahr mit Dir. Olga Taladianos neu besetzt wurde. Kampflos will man die Schule nicht räumen, auch wenn sich VP-Bgm. Jakob Taibinger als erfahrener Politiker wohl im Klaren ist, dass die Chancen für eine Fortführung gering sind. Jedenfalls wurde ein fünfköpfiges Komitee installiert, das rechtliche Möglichkeiten prüfen und Protestmaßnahmen steuern soll.

Resignation in Gschnaidt

In der Gemeinde Gschnaidt weiß man, dass die Schließung der Volksschule St. Pankrazen mit derzeit 14 Schülern nicht abzuwenden ist. Bgm. Max Höfer

Volksschule St. Pankrazen in der Gemeinde Gschnaidt: „Schade um Ganztagsbetreuung“. Foto: F.K.

Foto: KK

(Namensliste): „Das ist im Land beschlossene Sache, damit müssen wir uns abfinden“, weiß er, und in seiner Stimme schwingt Bitterkeit mit. Denn als Ganztagsschule erfülle die Schule in St. Pankrazen nicht nur höchste pädagogische Qualität – „Unsere Direktorin Beate Paulitsch gilt unbestritten als Spitzenpädagogin“ – sondern auch eine soziale Funktion. Die Nachmittagsbetreuung sei ideal für die berufstätigen Eltern, die zu ihrer Arbeitsstelle auspendeln müssen. An der geplanten Klage der betroffenen Gemeinden an den Verwaltungsgerichtshof will sich Gschnaidt zwar „aus Solidarität“ (Höfer) beteiligen, große HoffnunFortsetzung nächste Seite

Technologie und Fortschritt haben unserer Gesellschaft Wohlstand gebracht, mit der negativen Begleiterscheinung der Schnelllebigkeit. Dass Menschen ihren Lebensmittelpunkt ihrer Arbeitsstelle anpassen führt zu Abwanderung, der die Landesregierung nach der aktuellen Strukturreform mit wirtschaftlichen Impulsen entgegentreten will. Der regionale Strukturplan Bildung dagegen stellt nicht die finanzielle Komponente, sondern die pädagogische in den Vordergrund. Das Pflichtschulerhaltungsgesetz sieht dazu vor, dass in Volksschulen zumindest 30 Schüler unterrichtet werden sollen. Für die kommunalpolitischen Verantwortungsträger mag die Entscheidung, dass auch in unserem Bezirk vier Kleinstschulen mit sieben, elf, zwölf und 14 Kindern geschlossen werden hart sein. Doch im Sinne der Chancengerechtigkeit, jedem Kinder unabhängig vom Wohnort denselben bildungspolitischen Start zu ermöglichen, ist diese Maßnahme, die 462 von 43.357 Volksschüler betrifft, unumstößlich.

NRAbg. Ridi Steibl GeschäftsführendeBezirksparteiobfrau der ÖVP Graz-Umgebung

Auch die Fachschule in Rein wird geschlossen. Was die Familie Gruber als Vermieter mit dem Gebäude künftig vorhat, ist noch offen. Foto: Edith Ertl


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16 Aus dem Bezirk Fortsetzung von Seite 15

Sauer stößt Muster auch die Aussage von Landesrätin Grossmann auf, dass die seit Jahren praktizierte Berufsorientierung nicht Aufgabe der Fachschule Rein sei. Muster ortet viel mehr finanzielle Gründe, die zu einer Schließung führen. So habe das Landwirtschaftsministerium schon seit Jahren den 50prozentigen Kostenanteil nicht bezahlt, das Land habe eine Klage verloren, der Verfassungsgerichtshof habe dem Ministerium recht gegeben. „Und damit sperrt die Steiermark die Schulen“, so Musters Resümee.

gen knüpft man allerdings nicht daran: „Bis da eine Entscheidung fällt, ist unsere Schule längst geschlossen“. Auch der Übelbacher Bürgermeister Markus Windisch (ÖVP) gibt sich realistisch und weiß, dass die kleine Volksschule in Neuhof am Fuße der Gleinalm mit gerade einmal sieben Schülern nicht zu halten ist, nachdem das Land bereits im Vorjahr amtswegig ein Schließungsverfahren eingeleitet hatte. Es ging nur noch darum, dass jene sechs Schüler, die ohnehin mit Ende dieses Schuljahres ausgeschult werden, ihre Volksschulzeit noch in Neuhof abschließen können.

Ein Jahr Galgenfrist

Völlig vor den Kopf gestoßen ist Ingeborg Muster, Direktorin der Fachschule Rein. Mit 36 Schülern dachte man nie, dass die Schule zugedreht wird. Auch beim heu-

Volksschule Neuhof: Gnadenfrist für Viertklassler.

rigen Tag der offenen Tür gab es einen enormen Andrang, 30 bis 40 Schüler werden auch für das kommende Schuljahr erwartet. Nicht zuletzt deswegen wird die Fachschule Rein erst mit Ende des Schuljahres 2012/2013 geschlossen. Die Schüler müssen sich allerdings an keine neue Umgebung

Foto: KK

gewöhnen, wird die FS Rein doch nur einjährig geführt. Anders sieht es bei den sechs Lehrern aus, schlimmstenfalls wird eine junge Kollegin arbeitslos, die anderen sind pragmatisiert und würden quer durch die Steiermark versetzt werden.

Vorausschauend gearbeitet

In Frohnleiten kam man einer Schließung zuvor und hat von sich aus die Zusammenlegung der Volksschule Laufnitzdorf mit der Volksschule Frohnleiten beantragt und vom Land bewilligt bekommen. Mit Ende des Schuljahres 2011 war die 1831 gegründete Volksschule Laufnitzdorf nach 180 Jahren Geschichte. W.K./F.K. zz


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Wirtschaft 17

Fit im Job: Gesundheitspreis ausgeschrieben B ereits zum elften Mal wird von der Wirtschaftskammer Steiermark, gemeinsam mit der Merkur Versicherung AG, dem Gesundheits- und Wirtschaftsressort des Landes, der Gebietskrankenkasse, der Ärztekammer sowie der AUVA der Steirische Gesundheitspreis für Unternehmen ausgeschrieben. Dabei werden in vier Kategorien jene Betriebe prämiert, die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die besten Gesundheitsförderprojekte anbieten. Nicht das eingesetzte Kapital, sondern die Neuartigkeit und Konzeption der Programme werden dabei bewertet. In den Kategorien 1 und 2 wird jeweils ein „Steirischer Gesundheitspreis“ vergeben; in den Kategorien 3 und 4 erfolgt eine Unterteilung in einen „BGF-Preis“ (für das beste

Engagiert für Fit im Job: Wolfgang Kasic, LR Dr. Christian Buchmann, Obfrau Daniela Gmeinbauer, Präsident Dr. Wolfgang Routil, Gen.-Dir. KoR Alois Sundl, LR Mag.a Kristina Edlinger-Ploder, Direktor Ing. Wolfgang Umgeher, Obmann Josef Pesserl. Foto: Fischer Graz

klassische BGF-Projekt) und einen „BGM-Preis“ (Integration von BGF in das betriebliche Managementsystem). Teilnahmeberechtigt sind alle steirischen Unternehmen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen; ausgenommen die

Gewinner des Vorjahres in der jeweiligen Kategorie. Alle Infos sowie Einreichungsunterlagen auf www.wko.at/fitimjob . Einreichschluss ist der 29. Februar 2012. „Zu Beginn des Steirischen Gesundheitspreises im Jahr 2002 gab es in der Steiermark gerade

eine Handvoll Betriebe, die sich mit dem Thema „Betriebliche Gesundheitsförderung“ auseinander gesetzt haben. „Fit im Job“ hat inzwischen so viele Unternehmerinnen und Unternehmer motiviert, sich der „gesunden Bewegung“ anzuschließen, dass BGF heute schon fast als Trend gesehen werden kann“, freut sich der Initiator des Gesundheitspreises Wolfgang Kasic. Neu eingeführt wurde eine Einsteigerförderung für Unternehmen, die erstmalig Maßnahmen in der betrieblichen Gesundheitsförderung setzen und sozusagen Neuland betreten, begründet Daniela Gmeinbauer, neue Obfrau der Fachgruppe der Freizeit- und Sportbetriebe und Nachfolgerin von Kasic in dieser Funktion. zz


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18 Wirtschaft

Volksbank erhält TÜV-Zertifikat

RECHTS ANWALT

Schäden durch herabfallende Äste oder Umsturz eines Baumes Als Eigentümer eines Baumes haben Sie dafür Sorge zu tragen, dass durch einen Umsturz des Baumes oder herabfallende Äste keine Schäden an Personen oder Sachen verurMag. Wolfgang Klasnic sacht werden. Ist der betreffende Baum in einem mangelhaften Zustand (z.B. Pilzbefall, Innenfäule, mechanische Verletzungen, hohes Alter) tritt die verschärfte Haftung des § 1319 ABGB ein, von welcher sich der Eigentümer des Baumes im Schadensfall nur durch den Beweis, alle zur Abwendung der Gefahr erforderliche Sorgfalt angewendet zu haben, befreien kann. Als erforderlich gelten jene Schutzund Kontrollmaßnahmen, die von einem vernünftig denkenden Menschen nach der Verkehrsauffassung erwartet werden können. Die Zumutbarkeit der Maßnahmen bestimmt sich immer nach den Umständen des jeweiligen Einzelfalles Die Ö-Norm L 1122 (Baumpflege und Baumkontrolle) sieht regelmäßige Sichtkontrollen vor. Die notwendige Frequenz richtet sich nach dem Alter und Zustand des jeweiligen Baumes. So hat der Oberste Gerichtshof bei einer etwa 60–80 Jahre alten Pappel (Lebenserwartung ca. 80 Jahre) die Erforderlichkeit einer halbjährlichen Überprüfung angenommen. PR zz

P

remiere beim TÜV AUSTRIA: Erstmals wurde die Serviceund Beratungsqualität in einem Kreditinstitut mit einem Zertifikat versehen. Im Rahmen eines umfassenden Audits wurden die Service- und Beratungsqualität in der Volksbank Graz-Bruck zum fairen Credit geprüft. Das Augenmerk der TÜV AUSTRIA-Experten galt der fairen und objektiven Beratung, Zuverlässigkeit beim Service, der Qualifikation der Mitarbeiter sowie der Kundenzufriedenheit. Darüber hinaus wurden Freundlichkeit, Verständlichkeit und Transparenz innerhalb der Kundenberatung untersucht.

„Mit dem fairen Credit bieten wir ein kundenfreundliches Produkt“, erklärt Volksbank GrazBruck Vorstandsvorsitzender Dr. Gerhard Reiner (li). „Umso mehr freuen wir uns, dass diese Qualität nun auch von objektiver Seite bestätigt und die Beratungsqualität unserer Mitarbeiter ausgezeichnet wurde“. Foto: KK

Beim angebotenen Produkt „Der faire Credit“ lag der Fokus auf den Merkmalen Flexibilität während der Laufzeit sowie

Preis- und Kostentransparenz. Nähere Info: www.teambank.at oder bei der Volksbank GrazBruck. PR zz

Forsttag: Struktur-Durchforstung als Herausforderung

R

und 100 Waldbesitzer folgten kürzlich anlässlich des jährlichen Forsttages des Waldverbandes Mur-Mürztal den Ausführungen von Obmann Hannes Pirstinger, der über die aktuelle Rundholzsituation, aktuelle Holzpreise und Tätigkeiten des Waldverbandes berichtete. Im Mittelpunkt stand aber das Thema Struktur-Durchforstung, die für einen vitalen mehrstufigen Waldbestand sorgt. „Der Wald wird besser vor Sturmschäden und Borkenkäferbefall geschützt“, erklärte DI Sigfried zz Luef.

Praxisnah wurde eine Struktur-Durchforstung perfekt vorbereitet von Luef und Forstwart Andreas Hofer, bei tiefwinterlichen Temperaturen besichtigt. Foto: KK

Gaulhofer verfehlt Umsatzziel

T

rotz intensiver Bemühungen ist es dem Fenster- und Türenhersteller Gaulhofer nicht gelungen, den angepeilten Umsatz von 125 Millionen Euro zu erreichen. Er betrug 82 Millionen, heuer sollen es 85 bis 90 Millionen werden, wie Geschäftsführer Manfred Gaulhofer betont. „Wir haben unsere Strategie vor der Krise erarbeitet, sind aber trotz-

dem zufrieden, die Entwicklung zeigt deutlich nach oben.“ Mit einer neuen Generation von Fenstern, die in den vergangenen Jahren entwickelt wurden, will Gaulhofer am Weltmarkt punkten. Die neuen Fenster bieten Wärmedämmwerte wie gut isolierte Außenmauern. Mit der neuen Produktlinie sind auch groß-

flächige Verglasungen, bei denen der Rahmen in Boden und Decke verborgen ist, möglich. Am internationalen Markt will Gaulhofer den jetzt schon hohen Exportanteil von 38 Prozent weiter ausbauen. Interessante Märkte sind weiterhin Deutschland, Schweiz, Italien, Frankreich und Nordzz amerika.


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Wirtschaft 19

Gewerkschaft beginnt Klassenkampf

Sappi Gratkorn war bei der Ehrung u.a. durch Franz Anderhuber, Franz Köberl, Hermann Veitlmeier, Adi Graf, Hugo Fotos (2): Edith Ertl Franz und Harald Suppan vertreten.

D

ie Gewerkschaft der Privatangestellten aus den Bereichen Druck, Journalismus und Papier ehrte rund 250 Mitglieder aus Graz und Umgebung für ihre langjährige Mitgliedschaft. In einer Rückschau blickte Gewerkschafter Norbert Schunko auf einen Lohnzettel aus dem Jahr 1961, wonach eine Handelsangestellte damals 1.167 Schilling monatlich verdiente, was umgerechnet gerade einmal 85 Euro

entspricht. 42 Jubilare können dies aus eigener Erfahrung bestätigen, sie wurden für ihre 50- und 60jährige Mitgliedschaft zur Gewerkschaft geehrt. Kämpferisch zeigte sich Schunko beim Blick nach vorne, wo er die Politiker auffordert „mehr zu gestalten anstatt zu verwalten“. Konkret spricht er eine Steuer auf Vermögen an. In Österreich gibt es 72.000 Millionäre, die nach Meinung des Gewerkschafters

mit einem saftigen Steuersatz zur Kasse gebeten werden sollen. „Die österreichischen Industrieunternehmen haben 2,5 Milliarden Euro Gewinnentnahmen vorgenommen“, zeigt Schunko auf. Für die Arbeitnehmer fordert er einen gerechten Anteil an diesem Kuchen in Form von Kollektivvertrags-Erhöhungen. E.E. zz

Bgm. Ernest Kupfer ist seit 40 Jahren Gewerkschaftsmitglied. Bei der Veranstaltung ehrte er nicht nur die Jubilare wie im Bild Waltraud Schlegl, er war auch selber einer der Geehrten.

25 Jahre bodenständiges Handwerk

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ass man mit solider Arbeit als Kleinunternehmen auch in schwierigen Zeiten bestehen kann, beweist die Tischlerei Johann Zink aus Mixnitz. Das 1987 gegründete Unternehmen feiert heuer sein 25jähriges Jubiläum. Zink hat sich in den vergangenen Jahren, ja eigentlich von Beginn an, auf die Arbeit mit Massivholz spezialisiert. Und hier hat es ihn besonders die Zirbe angetan, aus

Tischlerei Johann Zink 8131 Mixnitz Tel. 03867/8672 e-Mail: birgit.zink@gmx.at

der er gerne seine Möbel fertigt. Das Sortiment reicht von der der klassischen Bauernstube bis hin zu Vollmassiv-Küchen, die preislich durchaus mit Fertigküchen mithalten können. Ihr Vorteil liegt jedoch in der maßgetreuen Anfertigung, den Wünschen der Kunden angepasst. Zink macht aber auch keinen Hehl daraus, dass er wenn gewünscht auch industriell gefertigte Küchen, wie etwa jene von DAN liefert. Zu den Kunden zählen vorwiegend Private, aber auch Unternehmen greifen immer öfter auf die zuverlässige Qualitätsarbeit der Tischlerei Zink zurück. Einen kleinen Ausschnitt gibt es im Ausstellungsraum, direkt im Kreisverkehr Mixnitz zu sehen.

Vorbildwirkung hat Zink auch was die Lehrlingsausbildung betrifft. Auf vier Mitarbeiter kommen zwei Lehrlinge, da können sich die Großen einiges abschauen. Von der Pike auf lernen die jungen Menschen qualitätsvolles Arbeiten mit dem Werkstoff Holz.

Wer also gute Qualität zu besten und erschwinglichen Preisen will, ist bei Johann Zink und seinem Team bestens aufgehoben. PR zz


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Wirtschaft 21

BAWAG PSK und POST AG: Zwei starke Marken unter einem Dach

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ie BAWAG P.S.K. geht aufs Land und wird künftig an über 500 BAWAG P.S.K. Standorten in ganz Österreich – davon 89 in der Steiermark – mit dem gesamtem Angebot in Form von umfassender Beratung, persönlicher Betreuung und attraktiven Produkten zur Verfügung stehen. Jeder dieser Standorte ist eine vollwertige Bank- und vollwertige Postfiliale. Im Zuge dieser Filialoffensive wurde auch der Standort in Deutschfeistritz, neu adaptiert. So können die Kunden künftig Post- und Bankdienstleistungen unter einem Dach nutzen und in

BAWAG P.S.K.-Postfilialen in Graz-Umgebung Nord: Deutschfeistritz, Grazerstrasse 344 Frohnleiten, Brucker Straße 3 Gratkorn, Andreas LeykamPlatz 1 (ab Herbst 2012) Judendorf, Hauptplatz 4

Anspruch nehmen. Im Inneren der Filiale sind der Bank- und Postbereich räumlich voneinander getrennt. Aufgrund der farblichen Codierung – der BAWAG PSK Bereich ist rot, der Postbereich ist gelb markiert – fällt die Orientierung leicht. Für Finanzberatungen steht Josef Eisenberger von Montag bis Freitag von 07:30 bis 12:00 und 14:00 bis 17:00 Uhr zur Verfügung, die Beratungen finden in einer diskreten Beratungszone statt, im Schalterraum findet man ab 22. Februar 2012 zusätzlich einen modernen Kontoauszugsdrucker.

Josef Eisenberger, Sieglinde Egger, Bgm. Michael Viertler und Mag. Klaus Zitzenbacher (v.l.n.r) begrüßen die Festigung der Postfiliale Deutschfeistritz durch die erfolgte Adaptierung. Fotos (2): Oliver Egger

Sollten die kundenfreundlichen Öffnungszeiten einmal nicht ausreichen, so kann man individuelle Termine getreu dem Motto "Eine Bank – Mitten im Leben" vereinbaren. Für alle postalischen Belange zeichnen Filialleiterin Sieglinde Egger und ihre Kollegin Christa Wagner verantwortlich, Kunden können wie gewohnt das gesamte Postdienstleistungsangebot nutzen. O.E. zz

Filialleiterin Sieglinde Egger beim freundlichen Betreuen eines Kunden.

Handy-App für die Pflege I

nnovationen aus der Reha-Klinik Judendorf haben schon bisher für weltweitesAufsehen gesorgt. Nun lässt Primarius Peter Grieshofer wieder aufhorchen: Erstmals können Angehörige, welche daheim Schlaganfall-Patienten versorgen, alle wichtigen Pflegeschritte über Handy-App nachvollziehen. Seine Erfahrungen auf diesem Gebiet sammelte die Reha-Klinik vor allem durch die rund 1.200 Patienten, die jährlich in der Rehabilitationsklinik versorgt werden. Das Wissen und die Entwicklung zu diesem Thema gibt Grieshofer nun weiter – alles ohne öffentliche Förderung. zz


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22 Politik

Junge ÖVP: Zwischen Strache und Geilomobil P hilipp Ozek, Ortsgruppenobmann von Stattegg, ist neuer Bezirksobmann der Jungen ÖVP. Er folgt David Ziegler nach, der drei Jahre lang die Geschicke der politischen Jugendorganisation gelenkt hat. Ozek, 24jähriger Student der Umweltsystemwissenschaften im zwölften Semester – „Fertigwerden noch nicht in Sicht“ – ist seit 2009 Obmann der Jungen ÖVP Stattegg, war schon bisher im Team von David Ziegler und kandidierte auch schon für die Landtagswahl 2010. Sein bisheriges Engagement galt ausschließlich der Veranstaltungsorganisation. Und diese wiederum dienten ausschließlich dazu, sich zu treffen. „Alle Stattegger pendeln irgendwie nach Graz, eine Gemeinsamkeit gab es nicht. Erst seit unseren Veranstaltungen hält die Stattegger Jugend wieder zusammen“, mangelt es Ozek nicht

Hinsicht ist der Neo-Staatssekretär und Bundesobmann der Jungen ÖVP Sebastian Kurz. Er mache seine Arbeit gut, von einem Geilomobil – Kurz ist damit im Wiener Landtagswahlkampf durch die Stadt getingelt – werde Graz-Umgebung jedoch verschont bleiben. „Das ist nicht meines“, so Ozek.

an Selbstvertrauen. Schon etwas ruhiger wird er, wenn es um die künftige politische Ausrichtung der Jugendorganisation geht. Die Jugend müsse mehr in politische Entscheidungen eingebunden werden, sie gehöre forciert. Vorbild in gewisser

Klare Worte findet der Jungpolitiker auch zum Thema Bundesheer: Ein Bekenntnis zur Wehrpflicht, und diese nur für Männer. Seine Werthaltung definiert er selbst als eher konservativ, in der Einordnung auf einer Skala von Faymann (1) bis zu Strache (10) sieht er sich eher im rechten Bereich bei sieben bis acht. In Ozeks Team sind Felix Schotter aus St. Bartholomä, Julia Hoppacher aus Feldkirchen, Hannes Ploder aus Kainbach, Paulust List aus Tobelbad, Wolfgang Reindl aus Gratkorn und Josef Schuster zz aus Stattegg.

Kein Bangen um Bezirksgericht Frohnleiten D ie Überlegungen im Justizministerium, Bezirksgerichte unterhalb bestimmter Größen „einzusparen“, lassen auch in Frohnleiten die Alarmglocken schrillen. Kenner der Materie geben jedoch Entwarnung: Frohnleiten stehe nicht auf der roten Liste.

zertierten Aktion, die alle politischen Fraktionen unterstützten, kam Frohnleiten im letzten Augenblick von der Schließungsliste. Das ließ sich damals auch die Stadtgemeinde etwas kosten: Sie übernahm den Ausbau des Gerichtsgebäudes als Voraussetzung für eine personelle Aufstockung.

Die Frohnleitener sind gebrannte Kinder, mehrfach war in der Vergangenheit von Schließung die Rede, „im Jahre 2004 stand die Entscheidung auf des Messers Schneide“ erinnert sich Vzbgm. Wolfgang Kasic (ÖVP), der damals als Landtagsabgeordneter massiv intervenierte, um den Standort zu retten. Dank der kon-

Diese Aufstockung macht sich heute bezahlt. Mit 2,8 Richterstellen und rund 20 Mitarbeitern überschreitet der Standort Frohnleiten die kritische Grenze und dürfte damit – jedenfalls bis auf weiteres – „gerettet“ sein. F.K. zz Bezirksgericht Frohnleiten: Begründete Hoffnung, dass es bleibt . Fotos: KK


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Wirtschaft / Promotion 23

Übelbach: Starke Nachfrage für „Gepflegt Wohnen“

V

öllig überrascht von der großen Nachfrage war das Team der Gepflegt WohnenGruppe rund um Direktor Helmut Puntigam. Nach wenigen Wochen sind schon viele Betten belegt. Das Seniorenheim Übelbach bietet einen hohen Standard, der den modernsten Erkenntnissen der Pflege und Betreuung entspricht. „Alle Häuser kosten gleich viel, wir bieten dazu noch höchste Qualität“, streicht Puntigam wesentliche

Gepflegt Wohnen Übelbach Hammerherrnstraße 298 8124 Übelbach Tel. 03125 / 27013

Unterschiede zu Mitbewerbern hervor. Starkes Augenmerk richtet man dabei nicht nur auf die klassische Langzeitpflege, sondern auch auf Bewegung und Mobilisierung mit eigenen Ergo- und Physiotherapeuten.

Kurzzeit-Aufenthalt gefragt

Immer öfter geht es aber auch um einen Aufenthalt für nur kurze Zeit im Heim. Etwa dann, wenn es gilt die Zeit zwischen einem Krankenhausaufenthalt und einer Therapie in einer Reha-Klinik zu überbrücken. Von einer Woche bis zu einem Monat kann diese Überbrückung notwendig sein, in der man professionelle Hilfe benötigt. Oder etwa auch dann, wenn pflegende Angehörige einmal für eine

Freundlich wird man von den Mitarbeitern der Gepflegt Wohnen-Gruppe wie hier Foto: KK in Übelbach empfangen.

Woche oder 14 Tage eine Auszeit brauchen und nicht wissen, wie sie das Problem lösen. Hier bietet die Gepflegt Wohnen-Gruppe in Übelbach genau die richtige Lösung: Kurzzeitaufenthalt in besonderem zz Ambiente.

Personal gesucht

Wegen der starken Nachfrage werden dringend weitere Pflegehelfer sowie diplomiertes Personal aufgenommen.


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24 Freizeit

Der Valentinstag – Tag der Liebenden

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igentlich war der Valentinstag für mich seit jeher ein Tag wie jeder andere. OK, mein Göttergatte stand meistens mit einem schönen Strauß Blumen in der Tür, den er mir mit einem kurzen Hinweis auf den völlig überteuerten Preis auch liebevollst überreichte, aber sonst keine Liebesgedichte, keine Romantikwochenenden, kein gar nix…… Waren es früher doch eher Süßigkeiten und Blumen mit denen die Liebste am Valentinstag beglückt wurde, so werden die Ideen rund um den Tag der Liebe immer vielfältiger und ausgefallener. Von exklusiven Düften, Dessous, romantischen Fotoserien, Candle-Light Dinner, Liebeswochenenden bis

das bereits traditionelle herrliche Heringsschmaus-Buffet oder für jene, die sich gerne lieber bedienen lassen, Bewährtes aus der reichhaltigen Karte des Hauses.

Verführerische Dessous

Was ist schöner, als seinen Liebsten zum Tag der Liebe mit schönen und verführerischen Dessous zu überraschen oder sich von seinem Liebsten überraschen zu lassen?

hin zu einer Nächtigung im Iglu oder etwa eine Haartransplantation für ihn, die Bandbreite von Liebesgeschenken scheint ins Unermessliche zu gehen.

Wussten Sie?

Die Geschichte des Valentinstages geht zurück bis ins antike Rom. Der 14. Februar war der Göttin Juno gewidmet. Sie war die römische Göttin der Frauen, der Ehe und der Familie. Den Frauen wurden an diesem Tag Blumen geschenkt. Im Zuge der Christianisierung wurde der Priester Valentin wieder entdeckt, welcher, trotz des Verbotes des römischen Kaisers Claudius christliche Trauungen vornahm und die Frischvermählten mit Blumen beschenkte. Valentin starb am 14. Februar 269 nach Christus. Seit dieser Zeit wird der Valentinstag als Tag der Liebenden gefeiert.

In auffallendem Rot überzeugt die Serie „Celestial“ mit femininen Spitzendetails und Pünktchen. Die leicht transparente Optik bringt eine extra Portion Erotik ins Spiel.

Geschenktipps zum Valentinstag Dinner for two

Immer öfter werden romantische Dinner verschenkt. Dies bietet auch das Hotel-Restaurant Fischerwirt in Gratwein an. Am Valentinstag bekommen die Gäste ein Glas Frizzuh (Isabella Frizzante) gratis vor dem Liebesmenü serviert. Der Februar steht beim Fischerwirt übrigens ganz im Zeichen des Fisches. Bereits seit 1. Februar werden unter dem Motto „Calamari & Co“ hervorragende Gerichte rund um Meeresfrüchte und Fisch angeboten. Am Aschermittwoch gibt es

Jolly-Days für Romantiker und Abenteurer

Kreative Geschenke sagen mehr als tausend Worte ist das Motto von Jollydays. Wer der Blumenindustrie ein Schnippchen schlagen und mit einem Geschenk, über die Haltbarkeit der Blumen hinaus, in Erinnerung bleiben will, kann mit Erlebnisgeschenken von Jollydays tief beeindrucken. Jollydays bietet neben ausgefallenen Übernachtungen im Baum oder Iglu auch romantische Abendessen im kleinsten Restaurant der Welt oder himmlische Genüsse für Körper und Geist bei aphrodisierendem


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Freizeit 25 Die Top-5 Geschenkideen für den Valentinstag

1. Romantische Iglu-Nacht: eine außergewöhnliche Nacht voller Winterzauber. 2. Dinner für Verliebte: Aphrodisierende Nahrungsmittel, anregende Gewürze und sinnliche Getränke bilden die Zutaten für einen romantischen Abend. 3. Lovers Weekend Deluxe: ein himmlisches Verwöhn-Wochenende mit Suite und Candle Light Dinner. 4. Riesenrad- Romantik: in der Gondel des Riesenrads die Aussicht genießen und Sachertorte und Wiener Melange schlemmen. 5. Partner-Massage-Kurs: Massieren und sich massieren lassen – Entspannung gemeinsam genießen.

Wertvolle Zeit zu Zweit

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omantische Badewoche in Bad Birnbach (Bayern) zum Valentinstag. Die Rottal Terme mit der Romantik-Badewoche bietet das ideale Präsent für glückliche Paare. Darüber hinaus lässt sich in der lieblichen Landschaft des Rottals und im beschaulichen Bad Birnbach viel Muße für eine wertvolle Zeit zu Zweit finden. Das ländliche Bad ist somit immer ein heißer Tipp für Pärchen, egal ob frisch verliebt oder für eine besondere Reise zur Silbernen oder Goldenen Hochzeit. Bad Birnbach ist ein ruhiges Fleckerl Erde. Ideal, um entspannte Zweisamkeit mit dem Partner zu verbringen. Noch mehr Genuss verspricht das gemeinsame Wohl-

Das Angebot ist gültig von 13.-19. Februar Kurverwaltung Bad Birnbach Neuer Marktplatz 1 D-84361 Bad Birnbach Tel: +49/8563/963044 www.badbirnbach.de

Champagnerbad oder Aromamassage – Romantiker kommen in Bad Birnbach Foto: www.badbirnbach.de voll auf ihre Rechnung.

fühlerlebnis in der Rottal Terme, die mit zahlreichen Attraktionen aufwartet. Wer sagt, dass beim Champagnergenuss der Korken immer knallen muss? Die Königin der Getränke am Valentinstag mal anders erleben – im prickelnden Champagnerbad. Zum Anbeißen verlockend fühlt sich die Haut nach einem Schokoladenbad an. Der Bad Birnbacher Rosenzauber, bestehend aus Aromamassage und einem Rosenblütenbad, überreicht symbolisch den Blumengruß des Liebsten. Genuss mal zwei verspricht der Wohlfühltag für Sie und Ihn und garantiert unvergessliche

Stunden in einer der schönsten Thermen Deutschlands. Und weil Liebe bekanntlich auch durch den Magen geht, wartet das mehrfach ausgezeichnete Restaurant in der Rottal Terme mit erlesenen kulinarischen Köstlichkeiten auf.

Romantik-Badewoche in der Rottal Terme … Die Romantik-Badewoche in Bad Birnbach ist das ideale Geschenk zum Valentinstag. Sie beinhaltet ein romantisches 3-Gänge-Menü im exklusiven Thermenrestaurant sowie eine Tageskarte für alle Bezz reiche der Rottal Terme.

Die Sprache der Blumen

Bei einem verführerischen Dessous dürfen natürlich die passenden Strümpfe nicht fehlen! Palmers „Vallentina" - Verführerischer Netz-Selbsthalter mit austauschbaren Bändchen in den Farben Schwarz, Rot und Ecrue. Fotos (2): Palmers

Essen oder entspannenden Massagen. Passend zum Valentinstag bietet Jollydays die Pärchen-Box mit bis zu 118 Wahlmöglichkeiten oder die Pärchen-Box DELUXE mit bis zu 121 Erlebnis-Ideen. Die Kuschel & Romantik-Box bietet 32 Hotels für eine Auszeit zu zweit. www.jollydays.at A.K. zz

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omantischer als in der Sprache der Blumen kann man seine Gefühle wohl nicht ausdrücken. Passend zum Valentinstag haben wir für alle, die ihre Liebste mit einer liebevollen Geste überraschen möchten, das ABC der Blumensprache zusammengefasst.

Rosen

Lachsfarbene Rosen: Ich bewundere dich! Orange Rosen: Ich stehe in Flammen! Gelbe Rosen einzeln: Eifersucht, mehrere gelbe Rosen: Ich verzeihe dir! Rosa Rosen: Schüchternheit, Ich liebe dich zärtlich! Eine Rote Rose: Du hast mein Herz gewonnen! Rote Rosen im Strauße: Liebe und Bewunde-

rung; Weiße Rosen: Reinheit, Unschuld, platonische Liebe – aber auch Tod

Andere Blumen

Amaryllis: Stolz Begonie: Melancholie Brennessel: Grausamkeit Christrose: Nimm mir meine Angst Dahlie: Lass mich in Ruhe! Efeu: Treue und Liebe Flieder: Wirst du treu sein? Glockenblume: Dankbarkeit Himmelschlüssel: Du bist göttlich! Iris: Ich werde um dich kämpfen! Jasmin: Anmut Kaktus: unveränderliche Treue oder Beleidigung Lorbeer: Ruhm

Rote Rosen als Symbol für die Liebe – eine Sprache die wohl jeder versteht.

Foto: KK

Magnolie: Naturliebe Narzisse: Egoismus Nelke: heiße Liebe (rot), Verachtung (gelb), weibliche Liebe (rosa) Orchidee: Luxus Pfingstrose: Reichtum, Schönheit Sonnenblume: Stolz, Hochmut Tulpe: Liebe und Faszination zz Veilchen: Bescheidenheit


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26 Kultur

Meditation und Choräle zur Passion

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ie Fastenzeit hat schon immer Künstler und Kunstinteressierte inspiriert. So startet Gertrud Zwicker aus Rein, die in den vergangenen Jahren immer wieder mit besonderen Aktivitäten aufhorchen ließ, ein einzigartiges Projekt in der Basilika Stift Rein.

Samstag, 3. März 16:00 Uhr, Basilika Stift Rein

Bilder, Öl auf Leinwand, Größe 150 x 160 cm stehen auf Podesten, die nicht sichtbar sind, weil sie sich hinter den Stoffbahnen befinden – dadurch wird der Eindruck des Schwebens erweckt. Ihre großflächigen Bilder entstanden unter dem Einfluss der LukasPassion des polnischen Komponisten Krzysztof Penderecki, des-

Neues im Narrenkastl

Schönbacher-Frischenschlager stellt vielfach das Kreuz in den Mittelpunkt ihrer Arbeiten. Sie widmete sich bereits in der Vergangenheit in mehreren Zyklen im weiteren Sinn politischen Themen wie Gesellschaft, Umwelt und Natur. Mit Buchillustrationen, besonderen Installationen und Performences in Zusammenarbeit mit Autoren ist sie seit 1977 im Inund Ausland aktiv und hat bereits mehrere Kulturpreise erhalten. Die Installation wird erstmals am Ascher-

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ie gebürtige Spanierin Noemí Carrau Gual zeigt fast surrealistischen Pastellzeichnungen, ihre eigene Interpretation ihrer selbstgewählten neuen Heimat: Venedig, einem Ort voller Magie, an dem Wasser und Erde aneinander treffen. Zu sehen ist der etwas andere Blickwinkel von Venedig im Frohnleitner Narren-

Lässt immer wieder mit neuen Ideen und Projekten aufhorchen: Gertrud Fotos (3): KK Zwicker.

Schönbacher-Frischenschlager stellt oft das Kreuz in den Mittelpunkt ihrer Arbeiten.

Peggau: Comedy-Hirten im Anmarsch

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Selbstbewusst sitzt sie als Artista della Strada auf einem kleinen Brunnen nähe Rialto und zeichnet die ausgestellten Kunstwerke. Foto: KK

mittwoch nach Auflegen des Aschenkreuzes um 19:00 Uhr zu sehen sein. Zu den Bildern bringt „Pro Ecclesia“ unter der Leitung von Gertrud Zwicker Choräle aus der Johannes- und MatthäusPassion. Am Orgelpositiv wird Emanuel Amtmann begleiten, Hermann Gletter, Pfarrer der St. Andrä Kirche Graz-Gries spricht dazu stimmige Texkte der zz Passion.

nter dem Motto „Übermächtig“ veranstaltet der Musikverein Deutschfeistritz-Peggau am Freitag 17. und Samstag 18. Februar zwei Kabarettabende mit dem Comedy-Hirten Moizi und Schwab. Das Solo-Kabarettprogramm der beiden ist ein Abend voller Pointen, Parodien und Philosophien. Karten für die Veranstaltung im Gemeindesaal Peggau mit Beginn jeweils um 20:00 Uhr gibt es in den Trafiken Adelmann Peggau und Fuchs in Deutschfeistritz, sie kosten im

Vorverkauf 18 Euro und an der zz Abendkasse 21 Euro.

ZU GEWINNEN Eintrittskarten

Wer kommenden Freitag, den 10. Februar, zwischen 12:15 und 12:20 Uhr die BEZIRKSREVUE-Hotline wählt, kann je eine von insgesamt 6 Eintrittskarten gewinnen 03126/3640-21

kastl, in der Passage des Hauses Nr. 24 am Hauptplatz. Gual studierte von 2005 bis 2008 an der Kunstakademie in Barcelona, anschließend an der Akademie der Schönen Künste in Venedig. Seit 2009 versucht sie sich als Freelancerin für Illustrationen zz und Grafik.

Foto: KK

Für die Gedersberger Künstlerin Monika Schönbacher-Frischenschlager werden die acht Seitenaltäre der Basilika zur Bühne. Jeweils ein Werk zum Passionsgeschehen wird vor weißen Stoffbahnen, die in Barockendrapierungen den Altar verhüllen präsentiert. Die

sen Musik über MP3-Player und Kopfhörer passend zum jeweiligen Werk gehört werden kann. Informative Texte an den Seitenaltären ergänzen die Installation.


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Kultur 27

Kulturgenuss in Gratkorn und Gratwein

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wei Großveranstaltungen in Gratwein und Gratkorn am selben Abend füllten die Mehrzweckhalle und das Kulturhaus. Auf der einen Seite der Mur gastierten die Shaolin-Mönche, die in einer Show atemberaubende Körperübungen in höchster Meisterschaft präsentierten.

Auf der anderen Murseite dirigierte Dr. Karlheinz Pöschl das Neujahrskonzert, bei der die Markt- und Werkskapelle Gratkorn, der Wöhrerund der Leykam-Chor, die Jagdhornbläsergruppe und das Volksmusikensemble der Musikschule mitwirkten. E.E. zz

Markus Hierzer und Ing. Wolfgang Kamedler inmitten der Mönche des Shaolin Foto: Edith Ertl Kung Fu.

Steppend in den Frühling Mit dem Einzugsmarsch aus dem „Zigeunerbaron“ eröffnete die Markt- und Werkskapelle Gratkorn das Neujahrskonzert. Foto: Edith Ertl

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a, ich gebe es zu. Wo mir keiner auf die Füße geschaut hat, da habe ich es schon versucht. Steppen. Klick, klack im Rhythmus, das ist schon ansteckend. Allein schon beim Zusehen fangen die Füße zu zappeln an. Barbara Tiefengruber zeigt es vor. Es sieht so unglaublich einfach aus. Auch wenn Tanzen wie Fred Astaire und Ginger Rogers ein Wunschtraum bleibt, die ersten Grundschritte sind schnell erlernt. “Step, stamp, brush, shuffle, heel“ – bereits nach sechs Übungsstunden sehen die Bewegungen schon ziemlich elegant aus. Da darf dann ruhig beim Warten an der Bushaltestelle gesteppt werden, ohne dass man unangenehm auffällt. Es fördert die Konzentration, ist gut für die Kondition und ein Körpertraining ist es obendrauf. Wer in die vornehme Form des amerikanischen Stepptanzes hineinschnuppern möchte, kann das jetzt kostenlos tun. Am 3. März können alle von 8 bis 80 ausprobieren, wie viel Spaß schon die ersten Grundschritte machen.

Die Tanztechnik studierte Dr. Barbara Tiefengruber am Anton Bruckner Konservatorium in Linz. Steppen, sagt sie, ist für alle Altersgruppen erlernbar. Fotos (2): Edith Ertl

Die Schnupperstunde findet von 9:00 bis 9:45 Uhr im Pfarrsaal von Rein statt. An den vier darauffolgenden Samstag gibt‘s für Interessierte ein Stepptanzkurs, jeweils von 9:00 bis 11:15 Uhr, Kostenbeitrag 90 Euro. E.E. zz


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28 KULTUR

TIPPS VOM NOTAR Sachwalterbestellung bei Alkoholmissbrauch!

MV Stattegg glänzte beim Silvesterstadl

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sychische Krankheit und geistige Behinderung sind Rechtsbegriffe, die nicht mit medizinischen Definitionen übereinstimmen müssen, die aber auch nicht völlig losgelöst von mediziniMag. Oliver Czeike schen Regeln und Erfahrungssätzen zu interpretieren sind.Die Begriffe umfassen jede geistige Störung, die die gehörige Besorgung der eigenen Angelegenheiten hindert. Die Gerichte sind daher auch dann, wenn eine Geisteskrankheit oder Geistesschwäche medizinisch nicht einwandfrei feststellbar ist, berechtigt, aufgrund des durch Sachverständigengutachten und auf andere Weise ermittelten Zustandsbildes der betroffenen Person eine Geistesstörung anzunehmen, die diese unfähig macht, ihre Angelegenheiten selbst zu besorgen. Der Missbrauch von Alkohol allein ist allerdings kein Grund für eine Sachwalterbestellung, sofern damit nicht eine psychische Krankheit oder geistige Behinderung zum Ausdruck kommt oder dessen Folge ist, was etwa dann der Fall sein kann, wenn die Suchtkrankheit bereits zu schweren Hirnschädigungen geführt hat. Eine Vorsorgevollmacht – errichtet bei Ihrem Notar – lässt die Frage einer Sachwalterbestellung erst gar nicht aufkommen. PR zz

Notariat Gratkorn Bruckerstraße 10 (über Elektro Rössler) Telefon 03124 / 23 023 office@notariat-gratkorn.at

„Den Einmarsch starteten wir mit einem Steirermarsch-Medley, auf der Bühne gaben wir mit Titel von Andreas Gabalier und den Stoanis „Steirermen san very good“ unser bestes“, betonte Kapellmeister Sigfried Markus Rumpf. Foto: KK

V

öllig neue Erfahrungen sammelte der Musikverein St. Veit-Andritz-Stattegg, als er erstmals beim Silvesterstadl auftreten durfte. Gemeinsam mit dem Musikverein der Graz-Linien haben die engagierten Musiker den Bereich Blasmusik in der Show vertreten und schwärmen noch heute davon. Es sei fantastisch gewesen, neue Erfahrungen vor allem mit der Playback-Aufnahme zu sammeln, die Eindrücke hinter den Kulissen waren für die knapp 50 Musiker

und vier Marketenderinne völlig neu, und auch Maskenbildner sind ihnen bei ihren bisherigen Auftritten noch nicht untergekommen. Erst Anfang November hatte man erfahren, am Silvesterstadl teilnehmen zu können. Eine gemeinsame Probe beider Vereine mit rund drei Stunden Dauer, eine Stellprobe mit genauen Marschvorgaben und schließlich die Generalprobe mit Publikum zehrte an den Nerven. „Von welcher Seite marschieren wir ein, wie ist der Wegablauf, stehen wir auf der Bühne richtig“

– Fragen, die einem ständig durch den Kopf geisterten, galt es doch, unseren Verein und damit die steirische Blasmusik würdig zu vertreten. Und das immerhin vor einem Millionen Fernsehpublikum. Alle, die den Silvesterstadl gesehen haben wissen: die Entscheidung zugunsten des MV St. VeitAndritz-Stattegg war goldrichtig. zz

FAX 03126 / 3640-15

Kraftfeld

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och bis 29. Februar sind die Werke von Gini Neffe in der Frohnleitner Galerie Raimann zu sehen. Die 1962 in Graz geborene Neffe stellt den Menschen in den Mittelpunkt ihrer Malerei, im Spannungsfeld zwischen seinem äußeren Umfeld und seiner inneren Welt der Gedanken und Gefühle. Nach ihrem Studium für bildnerische Erziehung an der Pädak Eggenberg besuchte sie einen Akt-Malkurs bei Ernst Lantschbauer, Mal-Seminare bei Hubert Brandstätter und Axel Litschke sowie nahm an der Sommerakademie zz Moosburg in Kärnten teil.

Galerist Michael Raimann lockt auch 2012 mit Werken international tätiger Künstler in seine Galerie am Frohnleitner Hauptplatz. Foto: Raimann


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Kultur 29

Jonas Kaufmann im Musikverein S

tion von Wagners Walküre mit, die weltweit in die Kinosäle übertragen wurde.

eit seinem Debut an der Metropolitan Opera 2006 gilt Jonas Kaufmann als einer der bedeutendsten Opernsänger der Welt. Am Mittwoch, 15. Februar feiert er sein Debut im Grazer Musikverein mit Liedern von Liszt, Mahler, Strauß und Duparc. Seine internationale Kariere begann er 2001 in Zürich und gastierte bei den Salzburger Festspielen, an der Wiener Staatsoper, an der Mailänder Scala und am Royal Opera House Convent Garden. An der Met wirkte Kaufmann 2011 an einer Produk-

Brahms und Schumann

Beim nächsten Doppelkonzert des Grazer Philharmonischen Orchesters wird der Wiener Dirigent Christian Arming am Pult stehen. Er ist derzeit Chefdirigent des New Japan Philharmonic Orchestra in Tokio und seit September 2011 künstlerischer Leiter des Orchestre Philharmonique Royal de Liège. In Graz dirigiert er Schumanns Dritte Symphonie, die berühmte Rheinische, mit den Orchesterretuschen Gustav Mahlers. Auf

Jonas Kaufmann (Bild) wird am Flügel von Helmut Deutsch begleitet. Foto: scholzshootspeople

Alle Konzerte finden im Grazer Congress statt. Karten: Konzertkasse Sparkassenplatz 2, 8010 Graz 0316 / 82 24 55 tickets@musikverein-graz.at www.musikverein-graz.at dem Programm steht außerdem das zweite Klavierkonzert von Johannes Brahms, interpretiert vom russischen Virtuosen Arcadi zz Volodos.

Konstantin Wecker kommt nach Graz S eine neue CD mit dem Titel „Wut und Zärtlichkeit“ präsentiert Konstantin Wecker am 26. April 2012 anlässlich einer Österreich-Tournee im Grazer Stefaniensaal. Das Konzert mit Konstantin Wecker wird ein besonderes. Er setzt nämlich zu einem poetisch-musikalischen Liebesflug der ganz besonderen Art an und vereint lyrisch-sensible Klavierstücke mit Reggae und Pop. Mit von der Partie sind der Pianist Jo Barnikel, der Gitarrist und Perkussionist Jens Fischer-Rodrian und der dänische Pedal-Steel-

Spezialist Nils Tuxen. Gemeinsam mit ihnen gewährt der Münchner Liedermacher mit seinem neuen Programm tiefe Einblicke auch in die eigene Seelenwelt. Die Zuhörer spüren dabei auch die ungeheure Zerrissenheit und die politische Wut, die den Liedermacher, der die deutsche Musikszene seit über vier Jahrzehnten mitprägt, immer zz wieder eiskalt packt.

Konstantin Wecker Do, 26. April 2012 Stefaniensaal, Graz Karten: Ö-Ticket

Konstantion Wecker vereint lyrisch-sensible Klavierstücke mit Reggae und Pop. Foto: KK


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von Wolfgang Herzog

Im CD Player

30 Kultur

MICHELLE „l’amour“ Das aktuelle Album „l’amour“ offenbart uns eine frappierend neue Künstlerin, die aber andererseits bei allen innovativen musikalischen Momenten ihre bewährte Qualität nicht vergessen lässt. Bei „l´amour“ reihen sich zwölf phantastische Liebessongs wie Perlen an einer Kette aneinander, jeder für sich mit Hitpotential. Musikalisch bleibt MICHELLE dabei ihren Wurzeln treu. Sie macht Schlager, im besten Sinne des Wortes, aber mit unterschiedlichen künstlerischen Einflüssen. MONIKA MARTIN „Ein Leben lang vielleicht“ 1996 sang sie den Titel „La Luna Blu“ und legte damit den Grundstein ihrer Karriere. Frau Dr. Ilse Bauer aus Graz wurde ab diesem Lied von Jahr zu Jahr, von CD zu CD und von Lied zu Lied immer mehr zu Monika Martin. 16 Jahre ist es nun her, dass dieser Mond aufgegangen war und wenn sie ihre aktuelle CD mit „Ein Leben lang vielleicht“ betitelt, dann ist das mehr als nur ein Song auf dem Album. Der Titel des Liedes ist in einer bestimmten Art auch doppeldeutig.

ZU GEWINNEN CDs

Wer kommenden Freitag, den 10. Februar, zwischen 12:05 und 12:10 Uhr die BEZIRKSREVUE-Hotline wählt, kann eine unserer vorgestellten CDs gewinnen. 03126/3640-21 zz

TERMINE Februar

Do, 09. Diavortrag "Zu Fuß durch die Alpen" V: Verena & Andreas Jeitler Ort: Volkshaus Frohnleiten Beginn: 19:30 Uhr Do, 09. Klarinettenkonzert V: Musik- & Kunstschule Ort: Musik- & Kunstschule Gratkorn Beginn: 19:00 Uhr Fr, 10. Preisschnapsen V: ÖVP Schrems Ort: GH Hoaterwirt Beginn: 18:00 Uhr Sa, 11. Saturday Night Fever Ort: Disco Klosterkeller, Frohnleiten Beginn: 20:00 Uhr Sa, 11. 5. Gamser Faschingsumzug Ort: Gams, Frohnleiten Beginn: 13:00 Uhr Sa, 11. Preisschnapsen V: ÖVP Hitzendorf Ort: GH Kirchenwirt, Hitzendorf Do, 16. Ripperlessen V: GH Papstwirt Ort: GH Papstwirt, Semriach Beginn: 11:00 Uhr Fr, 17. Comedy Hirten V: MV Peggau-Deutsch+ Sa, 18. feistritz Ort: Gemeindesaal Peggau Beginn: 20:00 Uhr Fr, 17. Faschingssitzung V: Faschingskomitee + Sa, 18. Ort: Volkshaus, Frohnleiten Beginn: 19:00 Uhr Sa, 18. Weiberfaschingsball V: FB Hitzendorf Ort: GH Kirchenwirt Beginn: 20:00 Uhr Sa, 18. Faschingsumzug V: togtrama Ort: Hauptplatz, Frohnleiten Beginn: 14:00 Uhr Sa, 18. Gschnasfest V: Feuerwehrmusikverein Eisbach Ort: GH Schusterbauer Beginn: 20:00 Uhr

So, 19. Kinderfasching V: Kinderfreunde Ort: Festsaal, Übelbach Beginn: 14:00 Uhr So, 19. Kinderfasching V: SPÖ Hitzendorf Ort: Hauptschule Hitzendorf Beginn: 14:00 Uhr So, 19. Faschingsumzug V: FaschingsGilde Gratkorn Ort: Gemeindeamt Gratkorn Beginn: 13:00 Uhr So, 19. Faschingssitzung V: Faschingskomitee Ort: Volkshaus, Frohnleiten Beginn: 16:00 Uhr Mo, 20. Rosenmontagsgschnas V: TTC Übelbach Ort: Kellerbar, Übelbach Beginn: 20:30 Uhr Di, 21. Kinderfasching on Ice V: Gemeinde Frohnleiten Ort: Sport- und Freizeitpark, Frohnleiten Beginn: 14:00 Uhr Di, 21. Faschingsparty V: Santa Cruz

Ort: Santa Cruz, Gratkorn Beginn: 13:00 Uhr So, 26. Preisschnapsen V: ÖVP St. Oswald Ort: Café Vino Veritas Beginn: 13:30 Uhr

März Do, 01. Musikantenstammtisch V: KWK Ort: GH Weingrill, Friesach Beginn: 20:00 Uhr Fr, 02. Kabarett Gernot Haas Ort: Kulturhaus Gratkorn Beginn: 19:30 Uhr Sa, 03. Tanz in den Frühling V: Oberlandler Deutschfeistritz Ort: Gemeindesaal Hochhuber, Peggau Beginn: 18:00 Uhr So, 04. Sterzsonntag V: JVP St. Oswald Ort: Dorfplatz Beginn: 09:30 Uhr

V=Veranstalter


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Mojitos – Die Band mit Rum- und Minzgeschmack von Wolfgang Herzog

Die Gratkorner Jazz-Band Mojitos ist seit vielen Jahren ein fixer Bestandteil der heimischen Kulturlandschaft.

Foto: KK

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on Swing bis Funk über Bossa Nova bis Latin – die Gratkorner Jazz-Band Mojitos ist seit vielen Jahren ein fixer Bestandteil der heimischen Kulturlandschaft. Ihre Wurzeln liegen in einem Ensemble der der Musik- und Kunstschule Gratkorn, das sich ab 1996 ein Repertoire an bekannten JazzKompositionen erarbeitete. Auf

ihren Namen kam die Band durch den rumhaltigen Cocktail namens Mojito, da der Schwerpunkt auf Jazz mit lateinamerikanischen Einflüssen liegt. Bei ihrem Konzert am Samstag, 11. Februar spielen sie eigene Kompositionen, die es sicher wert zz sind, gehört zu werden.

Konzert Samstag, 11. Februar 2012 19:30 Uhr Steinerner Saal, Stift Rein Vorverkauf: 12 Euro Abendkasse: 15 Euro

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n wirtschaftlich herausfordernden Zeiten zählt nicht irgendeine Ausbildung, sondern die richtige. Das Gebot der Stunde ist Berufsbegleitung, exzellente Qualität und Praxisnähe. Mit einer Berufsreifeprüfung beziehungsweise Berufsmatura verleiht man seiner Kariere neuen Schwung. mit hochwertigen und zielgerichteten Vorbereitungskursen in allen prüfungsrelevanten Fächern. Ab sofort wird auch der Fachbereich „Politische Bildung und Recht“ angeboten, mit dem man sich an Mitarbeiter in der öffentlichen Verwaltung wendet, die sich höher qualifizieren wollen.

Win Win Mike steht als erfolgloser Anwalt und Trainer einer Ringermannschaft nicht gerade auf der Gewinnerseite des Lebens. Als er die häusliche Pflege eines dementen Mandanten übernimmt, ihn dann aber ins Heim abschiebt, läuft sein Leben völlig aus dem Ruder. Unerwartet taucht sein Enkel Kyle auf, der von zu Hause ausgerissen ist. Mike nimmt ihn auf und entdeckt, dass der Junge ein begnadetes Ringertalent ist. Endlich scheint Mike einmal Glück zu haben, wäre da nicht noch sein kleiner Nebenjob, der plötzlich unerwartete Konsequenzen nach sich zieht. Ab 3. Februar im Handel. What a man Als der 30-jährige Alex von seiner egozentrischen ModelFreundin Carolin verlassen wird und aus der Wohnung fliegt, ist der junge Grundschullehrer am Boden zerstört. Niedergeschlagen sucht er Trost und Unterschlupf bei seiner Sandkastenfreundin Nele, die sich zwar in Sachen Panda-Rettung bestens auskennt, in Beziehungsfragen aber ebenso ahnungslos ist wie er. Ab 24. Februar im Handel.

In nur zwei Jahren zur Matura

Die Berufsreifeprüfung umfasst vier Lehrgänge – Deutsch, Mathematik, Englisch und einem Fachbereich, welcher sich aus dem erlernten oder ausgeübten Berufsfeld ergibt. Sie ist einer Vollmatura gleichgestellt, die zum Studium an Universitäten, Fachhochschulen und Colleges berechtigt. Die bitGruppe in Graz unterstützt dabei

Im DVD Player

Jugend 31

Die einzelnen Prüfungen werden in den bit-Partnerschulen wie etwa in der HAK Grazbachgasse in Graz absolviert. Innerhalb von zwei Jahren kann man den Maturaabschluss in Händen halten. und die Karriereleiter weiter hochklettern. www.bit.at/berufsreifepruefung/ oder 0664/6199726 PR zz

ZU GEWINNEN DVDs

Wer kommenden Freitag, den 10. Februar, zwischen 12:10 und 12:15 Uhr die BEZIRKSREVUE-Hotline wählt, kann eine unserer vorgestellten DVDs gewinnen. 03126/3640-21 zz


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von Wolfgang Herzog

GAMES ON STAGE

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Soul Calibur V Wenn Schwerter klirren und Haare dramatisch im Wind wehen, wird entweder ein neue »Pirates of the Caribbean« oder ein neues Soul Calibur steht ins Haus! Das Prügelspiel Soul Calibur V wird in Europa pünktlich am 3. Februar 2012 für die Xbox 360 und die PlayStation 3 auf den Markt kommen. Der fünfte Teil der Serie spielt 17 Jahre nach den Ereignissen von Soul Calibur IV. Der neue Hauptcharakter ist Patroklos, der Sohn von Sophitia Alexandra.

Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012 Die Countdown-Clock im Zentrum Londons tickt. In gut achteinhalb Monaten finden in der englischen Hauptstadt die 30. Olympischen Sommerspiele statt. Doch so lange wollen Nintendo und Sega offenbar nicht warten und legen einen klassischen Frühstart hin. Schon jetzt gehen ihre Maskottchen Mario und Sonic auf virtuelle Medaillenjagd - vorerst exklusiv auf der Wii. Ab Februar 2012 brennt das olympische Feuer auch auf dem 3DS. zz

Freerunner: Die Künstler unter den Sportlern

An dieser Stelle würde Thomas Gottschalk sagen: „Bitte nicht nachmachen.“

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önnen Sie sich noch an die Verfolgungsjagd im Actionhit „Casino Royale“ erinnern? James Bond springt von Mauer zu Mauer und von Dach zu Dach. Das kann doch nur Computer-Animation gewesen sein. Stimmt nicht. Bond praktizierte die Sportart Freerunning, die auch die beiden Frohnleitner Gert Prügger und Gregor Liebisch vor rund fünf Jahren im Internet erstmals entdeckt haben. Seitdem zieht die Sportart nicht nur sie in ihren Bann, sondern viele weitere Jugendliche. Die BEZIRKSREVUE warf mit den beiden Sportlern einen genaueren Blick auf diese Trendsportart. Hervorgegangen ist Freerunning aus dem „Parkour“. Die Techniken der beiden Sportarten überschneiden sich zwar teilweise, aber der Grundsatz ist ein ganz anderer. So gilt es beim Parkour so schnell wie möglich von A zum selbst-

gewählten Ziel B unter Überwindung sämtlicher Hindernisse zu gelangen. Beim Freerunning aber stehen das Sich-Bewegen und das kreative Bewegen ohne Einschränkung der Umgebung im Vordergrund. Die Umgebung wird also zum Spielplatz. Dabei wird einfach alles, zum Beispiel Bänke und Mauern, in Saltos, Schrauben, Rollen oder sonstigen Sprüngen eingebaut. Doch was macht diese Sportart so faszinierend? „Wir üben diese Sportart nun seit fünf Jahren aus und es ist nie das gleiche“, antworten die beiden Schüler der Bulme unisono. „Und es ist der Adrenalinkick“, ergänzt Liebisch. Die beiden Freunde gründeten auch das Team „Saltarin Acrobatic Movement“, das nun rund 40 Mitglieder fasst. Neben den beiden sorgen unter anderem der Gratkorner Sebastian Durdis, der Frohnleitner Christoph Blumrich und der Prenninger Michael Raudner dafür, dass die

Foto: KK

Region Graz-Umgebung Nord zu einer Hochburg, für Freerunning wird.

Von Hollywood bis Frohnleiten

„Mein größter Job“, so beschreibt Prügger seine Tätigkeit als Stuntmen bei der amerikanischen Verfilmung von „Grimm´s Snow White“. Zuvor wirkte der Frohnleitner schon in einem Musikvideo mit. Aber auch das Frohnleitner Gaukler- und Sportlerfest gehören zu den Events, bei denen Prügger, Liebisch und Co für staunende Gesichter und offene Münder sorgen. Dass für die begnadeten Sportler dabei meist nur eine Aufwandsentschädigung heraus springt, ist für sie zweitrangig. „Uns geht es um die Verbreitung der Sportart und um Jugendliche darauf aufmerksam zu machen“, erklärt Prügger. Interessenten sind willkommen und können jederzeit bei einem der Trainings vorbei kommen. Mehr Infos unter www.saltarin-am.at O.E. zz


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Jugend 33 3 Fragen an Gert Prügger und Gregor Liebisch! Interview: Oliver Egger

Was ist bei eurer Sportart wichtiger? Die physische oder die psychische Leistungsfähigkeit? Liebisch: Bei mir ist ganz klar die psychische Komponente wichtiger. Aber es ist von Person zu Person unterschiedlich. Denn es gibt Teammitglieder, denen alles egal ist und somit die psychische Komponente eher zweitrangig ist. Freerunning steht ja zwangsläufig in enger Verbindung mit Risikobereitschaft. Kam es dabei auch schon zu Verletzungen? Prügger: Ich habe mir bis jetzt einen Patella (Anm. Kniescheibenband)- und Achillessehneneinriss zugezogen. Liebisch (lacht): Ich habe mich bisher nur beim Sprinten verletzt.

Sommer, Sonne, Musik: Rock am Meer 2012 W

ohnen im Vierstern-Hotel, mit Konzerten von vier Bands aus Österreich und vier Bands aus Kroatien auf einer Bühne und das vier Tage lang direkt am Meer. Der alternative Kurzurlaub mit Festivalcharakter „Rock am Meer“ rückt immer näher. Jetzt heißt es Karten sichern und ab ans Meer.

Wer diese Party verpasst hat, kann sich am 3. März bei der zweiten „Warm-Up-Party“ von der siebenköpfigen Band „Beatcollective“ sowie den vier jungen Herren aus der Steiermark „13 Pluxx“ in Sommerlaune bringen lassen. Außerdem werden an diesem Abend zwei Plätze für Rock am Meer mit Busreise verlost.

Mitte Jänner hat bereits die „WarmUp-Party“ im Grazer p.p.c. stattgefunden, bei der die Band Graz mit ihrem extra aus Chicago eingeflogenem Drummer "John King" und die Irie Rocker Allstars auch in der kalten Jahreszeit für richtiges Sommerfeeling gesorgt haben. Für alle mutigen Partygäste, die in Badehose oder Bikini erschienen sind war der Eintritt frei.

Von 17. bis 20. Mai 2012 ist es dann aber endgültig wieder so weit: das Rockfestival, das junge und innovative Bands aus Österreich und Kroatien auf die Bühne bringt, geht heuer in die dritte Runde. Malinska, auf der Insel Krk in Kroatien wird zum Zentrum des

Was unterscheidet Freerunning von anderen Sportarten? Liebisch: Der Spaß steht ganz klar im Vordergrund, das heißt man hat viel weniger Druck. Ausserdem steht die eigene Leistung an erster Stelle. Prügger: Der Kreativität jedes Einzelnen sind keine Grenzen gesetzt. Und es kommt immer zz etwas Neues hinzu.

Geschehens. Die österreichischen Bands Band Graz, Beatcollective, Irie Rocker Allstars und 13 pluxx sowie vier kroatische Musikgruppen werden Rock am Meer zu einem unvergesslichen Event machen. M.L. zz

Rock am Meer von 17. - 20. Mai 2012, Malinska Insel Krk, Kroatien Leistungen: - Bustransfer ab/bis Graz/Klagenfurt (ab 30 Personen) nach Malinska - 3x Halbpension im 4-SterneHotel Malin inkl. Getränke zum Abendessen (Bier, einheimische Weiß-und Rotweine, Softdrinks und Wasser) - Eintritt an beiden Abenden zum Rockfestival mit den mitreis(s)

enden und den anwesenden kroatischen Bands

Pop, Rock, Reggae und Austropop bin hin zu verschiedenen Oldies

wieder neu hochleben. Sunside wurde erst 2008 gegründet. zz

Preis inkl. Busanreise: 249,- pro Person im DZ Preis Selbstanreise: 199,- pro Person im DZ Veranstalter ist HAKALI Reisen. Weitere Infos und Anmeldung unter: http://www.rock-am-meer.at/

Rock'n Rosemonday A

m Rosenmontag wird das Cafe meLOUNGE in Frohnleiten wieder gerockt. Veranstalter Christian Zöhrer hat die Band „JRockZ“ eingeladen, Rock-Pop Covers vom Feinsten. Die beiden Sängerinnen überzeugen mit ihrer eindrucksvollen Live-Performance und reißen jeden mit. Jeannine Rossi unterrichtet an der PopVox Academy in Graz und Sara Nardelli hat bei der großen ORF Show „Helden von Morgen“ den Einstieg in die österreichische Musikszene erreicht. Der

Rest der Band besteht aus dem mittlerweilen bekannten Frohnleitener Szene-Trio Lukas und Philipp Raumberger und Jörg Arbesleitner. Mit dabei auch eine junge Coverband, bestehend aus den drei Mädls Amrei Allmer aus Pernegg sowie Petra Schwaiger und Christina Scheibl aus Frohnleiten. Die musikalische Umrahmung mit Gitarre, Keyboard, Querflöte, Djembe und mehrstimmigen Gesang lässt verschiedene Genres wie


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Unsere Helden der Opernredoute

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eit dreizehn Jahren tummeln sich bei der Opernredoute Vertreter aus Wirtschaft, Medien und Politik sowie Stars, Sternchen und Missen. Die eigentlichen Stars waren aber die Debütanten, die eine eindrucksvolle Polonaise aus Tschaikowskys „Eugen Onegin“ in der Choreographie von Patricia Schweighofer und Wolfgang Nicoletti aufs Parkett gelegt haben. Darunter waren auch eine junge Dame und fünf Herren aus unserer Region, für die es wohl die aufregendste Sache der Welt war.

Musik im (Gratkorner) Blut

Für die 18-Jährige Rosina Schichl aus Gratkorn erfüllte sich ein langjähriger Traum: „Ich wollte schon immer auf der Opernredoute tanzen“, erzählt sie. Die GIBS-Schülerin ist nicht nur leidenschaftliche Tänzerin, sondern hat auch musikalisch einiges zu bieten. „Ich

spiele seit etwa elf Jahren Geige“. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten auf dem Rücken ihres Pferdes. Tanzpartner Stefan Schadler, der bisher „nur beim Fortgehen“ getanzt hat, wollte die Opernredoute „einfach einmal miterleben“. Der 24-Jährige studiert Volkswirtschaftslehre, ist Tennistrainer in Gratkorn und Musiker in der Musikkapelle und in der Big Band Gratkorn und im Steirerquintett, um nur ein paar davon zu erwähnen. Er spielt Posaune, Bariton und E-Bass.

Turteltäubchen Moritz Schieraus war von der BallAtmosphäre sichtlich begeistert.

Christoph Weis ist 17 Jahre alt und wohnt in Stattegg. Bei der

Die Opernredoute lässt verliebte Herzen höher schlagen … Christoph Weis mit seiner Herzdame Eva Fotos (6): Miriam Leitold Wimmer.

Opernredoute tanzte er mit seiner Freundin Eva Wimmer (18 Jahre, aus Graz) „und eigentlich auch nur ihr zu Liebe“, grinst er. Die beiden sind seit zweieinhalb Jahren ein Paar. Kennen gelernt haben sie sich „beim Schauspielen in der Schule“. Seine Leidenschaften sind das Jonglieren und Naturwissenschaften. In den Disziplinen Mathematik, Physik und Chemie tritt er regelmäßig bei der Naturwissenschaftlichen Olympiade an. „In Physik bin ich am besten, da war ich letztes Jahr sogar bei der Internationalen dabei“ erzählt er stolz. Seine Herzdame liebt – außer ihn – das Tanzen, Lesen und Singen.

Wer möchte schon nicht auf Händen getragen werden? Stefan Schadler mit seiner Tanzpartnerin Rosina Schichl.

Alte Hasen im „ShowBiz“

Der Frohnleitner Moritz Fischer ist 24 Jahre jung und hat mit seiner Freundin, der 24-jährigen Grazerin Eva Maria Matijak vor allem „aus Interesse an der Opernredoute“ das Tanzbein geschwungen. Die beiden Pharmazie-Studenten teilen schon lange ihre Begeisterung fürs Tanzen. Moritz spielt außerdem Waldhorn im Frohnleitner Musikverein und ist Sanitäter beim Roten Kreuz. Aufgeregt waren die beiden nicht wirklich, denn „ich bin große Auftritte schon gewohnt“, sagt er ganz cool „aber ein bissl Lampenfieber gehört schon dazu“.

Beim Ball der Bälle fühlt man sich gleich wie eine „Prinzessin“, sowie Eva mit ihrem Moritz auf der Orchesterstiege.


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Ballsaison: Gasthof Jaritz – Stätte mit Tradition und Esprit V or rund 80 Jahren hatte Johann Jaritz mit seiner Gattin Helene das Anwesen in Semriach erworben und mit Engagement und Fleiß ein Gasthaus aufgebaut. Seit der Übernahme durch Hans Jaritz mit seiner Gattin Monika im Jahr 1971 hat sich vieles verändert.

Alexander Heinzel mit Tanja Purgai.

Magier trifft Roboter

Alexander Heinzel und Tanja Purgaj haben sich im Theaterclub des Kepler-Gymnasiums kennen gelernt und sind seit dem gute Freunde. Alexander betreibt seit zwei Jahren Ballroomdancing. Tanja, 16, aus Graz, macht Robotic. „Ich programmiere Roboter“, klärt sie auf, „Im Vorjahr habe ich bei der Weltmeisterschaft den vierten Platz belegt“. In seiner Freizeit spielt Alexander Klavier, Tetris und Magic. Außerdem macht der 19 Jahre junge Judendorfer gerade Zivildienst bei der Mosaik GmbH in Graz.

Stets stellte man sich den Anforderungen der gesellschaftlichen und sozialen Entwicklungen und hat die Herausforderungen mit Weitsicht getragen. So wurden seit 1975 die meisten Bälle von Semriach zur Zufriedenheit der Veranstalter im Hause Jaritz durchgeführt. Durch aufgeschlossene, positiv nachhaltig wirkende Ideen wurden auch stürmische Zeiten, wie sie viele Unternehmer in der Gastronomie in den vergangenen Jahrzehnten miterleben mussten, bewältigt. Dass solche Einsätze auch mit Dank gewürdigt werden, konnte man anlässlich der Feier zum 70er des Hausherren miterleben, wo Persönlichkeiten

So kennt man Hans Jaritz: Mit ÖKB-Präsident LAbg. Peter Rieser (re oben), mit seiner Quetschen oder im Kreise seiner Gattin Monika und Tochter Caroline. Fotos (3): KK

aus Wirtschaft, Politik und dem Vereinsleben aufmarschierten.

Wieder ein Bauernball

Sucht den richtigen „Kick“

Den Reiner Moritz Schieraus traf die BEZIRKSREVUE leider nur ohne seine Tanzpartnerin Theresa Dieter aus Graz an – im Gewühl der Opernredoute ging sie ihm offenbar verloren. Moritz ist seit zweieinhalb Jahren ein begeisterter Tänzer, doch jegliche Medaillen waren ihm nicht genug „da bekomm ich einfach nicht mehr den richtigen Kick“. Darum hat er beschlossen bei der Opernredoute mitzutanzen. Der 18-jährige besucht die Grazer Schulschwestern. Seine Hobbies sind Lesen, Tanzen, Diskutieren und Philosophieren. Des Öfteren ist er in der Sichtbar in Judendorf anzutreffen. M.L. zz

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ie Erfolgsgeschichte des Peggauer Bauernballs geht auch heuer weiter. Am Freitag, 17. Februar werden die Mühlbacher alle Tanzbegeisterten im Gasthof Weingrill in Friesach aufs Parkett locken und für gute Stimmung sorgen. Bei einem

Bauernbund-Obmann Gustl Baumgartner und VP-Parteiobmann Fritz Pirstinger als Veranstalter hoffen auch heuer wieder auf die jungen Partytiger.

Der Kreuzwirt als Ball-Lokal

Als Lokal für verschiedene Veranstaltungen ist der Kreuzwirt, wie das Gasthof Jaritz eigentlich heißt, bestens bekannt. Seit 1981 ist auch der Blumenball, der gemeinsam mit dem Kameradschaftsbund organisiert wird, etabliert und wartet auch heuer wieder mit einigen Überraschungen auf. In einem speziellen Kellerstüberl kann sich die Jugend austoben, in einer ruhigen Plauderzone im Stüberl soll man abseits vom Balltrubel Erholung finden. Im Saal wird die Musikgruppe „Die vier von der Koralm“ für gute Stimmung sorgen. Termin: Samstag, 11. Februar ab 20:00 Uhr PR zz

Foto: KK

kniffligen Schätzspiel winken tolle Preise, in einer großen DiscoBar sorgt DJ Pirsti für Partystimzz mung.

Tel. 03126 / 3640 FAX 03126 / 3640-15


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Heiße Sohlen am Parkett D

ie Ballsaison hat es in sich: Quer durch den Bezirk tummeln sich Party- und Balltiger Woche für Woche und erleben zum Teil rauschende, zum Teil aber auch durchaus langweilige und mit wenig Engagement vorbereitete Ballnächte. Einen Ausschnitt daraus haben unsere BEZIRKSREVUE-Reporter wieder für Sie zusammengestellt:

Kindermaskenball in Gratkorn

Wenn sich die Figuren aus einem dicken Märchenbuch um Mitternacht zusammenfinden könnte es nicht anders aussehen. Nur, dass dieses Stelldichein am Nachmittag stattfand und die Gratkorner Kinder in die Kostüme von Hexen, Clowns und lieblichen Feen schlüpften. In allen Ecken des Kulturhauses waren lustige Spiele vorbereitet, die von den Kin-

Kindermaskenball

Kindermaskenball

Foto: Edith Ertl

Foto: Edith Ertl

Jana und Larissa kamen schon mit guter Laune an. Als fröhliche Hexe und freche Pippi Langstumpf fanden sie bald Freunde unter den Cowboys und Ganoven. Foto: Edith Ertl

dern zuhauf in Beschlag genommen wurden. Die Kinderfreunde Gratkorn unter dem Vorsitz von Heidelinde Strikovic haben sich im neunzigsten Jahr ihres Bestehens allerhand einfallen lassen, um Kids und den dazugehörigen Eltern und Großeltern einen vergnüglichen Nachmittag zu bereiten. So gut wie alle ehrenamtlichen Mit-

SP-Bgm. Ernest Kupfer (am Foto mit Heidelinde Strikovic) mischte sich im Clownkostüm unter die Piraten und PrinzesFoto: Edith Ertl sinnen.

glieder der Kinderfreunde kümmerten sich um die Tiger, Indianer und Marienkäfer und sorgten für Nachschub bei Getränken und Krapfen.

Kindermaskenball Foto: Edith Ertl

Die beiden entzückenden Elfen heißen Sarah und Sophie. Heute ist es nicht schwer, die Zwillinge zu unterscheiden, aber sonst kann das nur die Mama. Foto: Edith Ertl

Steirerball

Der Stattegger Lässerhof erstrahlte beim Steirerball 2012 in wun-

derschönem steirischen Schmuck, der Tisch mit den Tombolapreisen war beladen mit Eiern, Bauernbrot, Fleischkorb und Schnaps und die Gäste waren eine Augenweide: eine Tracht schöner als die andere. „Es ist uns ein großes Anliegen, die Bodenständigkeit bei diesem Ball zu erhalten. Gerade am Rande von Graz wollen wir uns von der neuen Kulturszene abgrenzen“ so VP-Vzbgm. Richard Kohlbacher. Der Eröffnungstanz der Stattegger Jugend war eine saubere Inszenierung. Unter die politische Prominenz mischte sich auch Olympiasieger Harry Winkler, der den steirischen Abend genoss.

ÖVP-Ball in Semriach

Getreu dem Ballmotto für "Jung und Alt" genossen rund 400 Gäste im Gasthaus Jaritz den ÖVPBall in Semriach. VP-Vzbgm. Peter Eibisberger, Bgm. Jakob Taibinger, Gemeindekassier Steirerball

Foto: Miriam Leitold


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BALL – TERMINE

Februar

Sa, 11. Hocholmaball V: Hocholma Ort: Volkshaus Frohnleiten Beginn: 20:00 Uhr Musik: Die Übelbacher/Die Gamser Buam Sa, 11. Feuerwehrball V: FF Stattegg Ort: Lässerhof, Stattegg Beginn: 20:00 Uhr

ÖVP-Ball

Foto: Oliver Egger

Sa, 11. Blumenball Ort: GH Jaritz, Semriach Beginn: 20:00 Uhr Sa, 11. Steirerball V: ÖVP Stiwoll Ort: GH Baderweber Beginn: 20:00 Uhr Sa, 11. Feuerwehrball V: FF Kleinstübing Ort: SOS Kinderdorf Beginn: 20:30 Uhr

ÖVP-Ball

Foto: Oliver Egger

Robert Schinnerl und Christa Grundner amüsierten sich mit ihren Gästen prächtig. Die Jugend sorgte unterdessen im Keller für Volksfeststimmung. Auch die neue VP-LAbg. Waltraud Schiffer genoss mit Ballobmann Franz Fraißler (2. v.r.) erstmals das Balltreiben.

Kameradschaftsball

Ein geselliges Treffen, über das sich FP-Bgm. Dr. Wolfgang Lagger besonders freute, war der Kameradschaftsball beim Schusterbauer in Eisbach. „Es ist schön

zu sehen, dass das Vereinsleben in der Gemeinde aufrechterhalten wird“, hebt der Gemeindechef sein Glas und stoßt mit SP-Vzbgm. Josef Brucher und ÖKB-Mitgliedern an.

behalten, bis weit nach Mitternacht das Sektglas zu heben und mit dem ÖVP-Team, darunter VP-Vzbgm. Patrik Sartor und den Gemeinderäten Manuel Stocker und Angelika Teibinger anzustoßen.

Bauernball

Musikerball

Kein großes Gedränge, dafür aber umso heftiger wurde beim Bauernball im Gratkorner Gasthof Pucher gefeiert. VP-Gemeinderat und Organisator Franz Lanz konnte eine kleine, aber feine Runde begrüßen, an deren Spitze VP-LAbg. Waltraud Schiffer. Dieser war es vorSteirerball

Foto: Miriam Leitold

Ein Besuch beim Übelbacher Musikerball im Brauhaus Grossauer hat sich gelohnt: Nicht nur, dass der Eintritt bis 21:30 Uhr gratis war, wurden die Balltiger bereits im Foyer von hübschen jungen Damen mit einem Schnapserl oder einem Stamperl Baileys empfangen.

Sa, 11.

Bauernball Ort: GH Luckner, Übelbach Beginn: 20:00 Uhr

Fr, 17.

Bauernball V: ÖVP und BB Peggau Ort: GH Weingrill, Friesach Beginn: 20:30 Uhr

Sa, 18.

Maskenball Ort: Festsaal Übelbach Beginn: 20:00 Uhr

Sa, 18.

Maskenball Ort: Kulturhaus Gratkorn Beginn: 21:00 Uhr

Mo, 20. Kindermaskenball V: FB Semriach Ort: GH Jaritz, Semriach Beginn: 15:00 Uhr Mo, 20. Rosenmontag-Ball Ort: Kulturhaus Gratkorn Beginn: 16:00 Uhr

V=Veranstalter Unter den Gästen auch Übelbachs VP-Vzbgm. Günter Kraxner, dem der Ruf eines eifrigen Ballbesuchers vorauseilt. Der Pflicht eines ordentlichen Gastgebers war sich auch Musikvereinsobmann Franz Hiden bewusst, er umsorgte perfekt seine Gäste.

Pfarrball

Beste Stimmung herrschte am Frohnleitner Pfarrball. Das Tierärzte-Ehepaar Johanna und Heinrich Damm fühlte sich genauso Wohl wie VP-Gemeinderat-Jungspund Johannes Wagner VP-Vzbgm. Wolfgang Kasic oder die Jugend in der Kellerdisco. Bis in die frühen Morgenstunden feierten die knapp 300 Gäste im Pfarrzentrum, die Fuchsbartl-Banda sorgten für die Ballmusik, sprich SteirischLiebhaber kamen voll auf ihre Rechnung.

JUZ-Ball

ÖVP-Ball

Foto: Oliver Egger

Der Versuch der neuen Jugendzentrumsführung in Frohnleiten einen eigenen Ball für junge Leute zu etablieren war gut, allerdings könnte er mehr Besucher vertragen. Die Fortsetzung nächste Seite


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38 Freizeit Fortsetzung von Seite 39 rund 30 Jugendlichen verließen schon frühzeitig die durchaus mit viel Engagement vorbereitete Ball-Location im ersten Stock des Frohnleitner Volkshauses, zurück blieben einige Gemeinderäte, die das Ambiente einer Fast-Privatparty genossen. DJ Gauki war für die musikalische Umrahmung verantwortlich. Dem Motto Black & White wurde durchaus Rechnung getragen. Und zu später Stunde waren die kommunalen Politiker SP-Jürgen Jaritz, VP-Wolfgang Kasic und VP-Johannes Wagner (von links) unter sich.

Ihren 20. Geburtstag feierte stilgerecht die Tochter des Gasthofes Hoaterwirt, Sandra Neuhold beim Jägerball: Ihre Freundinnen überraschten sie um Mitternacht mit einem Geschenk Foto: Ullrich, Frohnleiten

JUZ Ball

Foto: Ullrich, Frohnleiten

Jägerball

Wie könnte es anders sein: Dichtes Gedränge von Menschenmassen, die am Schießstand bis zu einer Stunde ausharrten, ausgelassene Stimmung bei Waidmännern und Waidfrauen und solchen die es noch werden wollten, aber auch bei Gutsbesitzer Franz MayrMelnhof mit Gattin. Der alle zwei Jahre stattfindende Bezirks-Jägerzz ball hatte es in sich.

Jägerball

Foto: Ullrich, Frohnleiten

Jägerball

Foto: Ullrich, Frohnleiten

Bauernball

Foto: Miriam Leitold

Jägerball

Foto: Ullrich, Frohnleiten

Pfarrball

Foto: Ullrich, Frohnleiten

Kameradschaftsball Foto: Miriam Leitold


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Freizeit 39 JUZ Ball

Pfarrball

Foto: Ullrich, Frohnleiten

Musikerball

Foto: Ullrich, Frohnleiten

Sandlerball

Foto: Oliver Egger

Foto: KK

Pfarrball

Foto: Ullrich, Frohnleiten

Pensionistenball Foto: Ullrich, Frohnleiten

Musikerball

Musikerball

Foto: Oliver Egger

Foto: Oliver Egger

Pfarrball

Foto: Ullrich, Frohnleiten

Sandlerball Foto: KK


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Feuerwehrball

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um Bersten voll war das Volkshaus anlässlich des vergangenen Samstag stattgefundenen Feuerwehrballes. Mitverantwortlich dafür waren nicht nur die zahlreichen Abordnungen anderer Wehren, darunter auch der Partnerwehr aus Schnaittach/Deutschland, sondern auch die erstmals auftretende Frohnleitner Bandformation „take5tett“. Sie spielte in der Piano-Bar und begeisterte die

Ballbesucher. Die Gruppe setzt sich aus Ricky (voc) und Jörg Kotzmaier (git), Gerhard Ornig (trp), Lukas Raumberger (b) und Jörg Arbesleitner (dr) zusammen. Das Repertoire reicht von Jazz-Standards über LatinMusic bis hin zu Pop-Balladen, Tanzbare, anspruchsvolle Hintergrundmusik für Bälle, Gala´s, Hochzeiten und Geburtstagszz feiern.

Feuerwehrball

Foto: Ullrich, Frohnleiten

Feuerwehrball

Foto: Ullrich, Frohnleiten

Feuerwehrball

Foto: Ullrich, Frohnleiten

Hinter den Kulissen H inter Veranstaltungen wie dem Feuerwehrball in Frohnleiten stehen Dutzende von Mitarbeitern, die alle ihre genau definierte Aufgabe haben – und mitten unter ihnen einer, der schon größere Aufgaben bewältigt hat: OLM Martin Köhldorfer, seit Jahren Organisations-Chef für Bälle und Sommerfeste, die keinen Vergleich mit professionellen Großevents zu scheuen brauchen.

Die hohen Feuerwehrfunktionäre des Landes bewunderten die perfekte Organisation, sprachen überschwängliches Lob aus – nur von dem Mann dahinter, der das mit seinem Team bewältigt hat, war kaum die Rede. Köhldorfer nahm es gelassen, es ist nicht seine Art, sich in den Vordergrund zu stellen. „Das ist meine Aufgabe“, wehrt er ab und verweist auf „seine Leute“.

Sein Meisterstück lieferte er mit dem Landesfeuerwehrtag samt Landesleistungsbewerb im Vorjahr ab, 3.450 Feuerwehrleute galt es damals zu „dirigieren“, die Bewerbe und Kundgebungen zu organisieren und unzählige Gäste im Rahmenprogramm zu unterhalten und zu versorgen. „Bewehrt“ mit zwei Handys bewahrte er den Überblick, war zur Stelle, wo es gerade notwendig war – und bewahrte inmitten aller Hektik Ruhe.

Die BEZIRKSREVUE will ihn aber doch einmal kurz vor den Vorhang holen – nicht zuletzt stellvertretend für eine ganze Reihe von Freiweilligen, die es landauf landab ermöglichen, dass Veranstaltungen dieser Art ablaufen können. Köhldorfer wollte eigentlich nach dem Landesfeuerwehrtag – dem Höhepunkt seiner „Karriere“ – aufhören. Beruflich als Projektleiter einer heimischen High-Tech-Firma in der halben Welt unterwegs,

Stellvertretend für Alle

Feuerwehrball

Foto: Ullrich, Frohnleiten

Feuerwehrball

Foto: Ullrich, Frohnleiten

Während Frohnleitens VP-Vize Wolfgang Kasic mit seiner Gattin eifrig das Tanzbein schwang, amüsierte sich SP-Bgm. Johann Ussar in der Schnaittacher Uniform.

stolzer und liebevoller Vater eines elfjährigen Buben, der das Gymnasium in Rein besucht, ist die nötige Zeit kaum noch aufzubringen. Doch seine Feuerwehrkameraden schlugen ihn wieder einmal breit, und so hatte er auch beim diesjährigen Ball im Volkshaus Frohnleiten am vergangenen Wochenende wieder die Fädenin der Hand. Und schon ist er auch mit den Planungen für das Feuerwehrfest im Sommer auf dem Hauptplatz befasst...

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Martin Köhldorfer – der Mann im HinFoto: KK tergrund.


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Narren stürmen die Gemeinden

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uer durch den Bezirk haben die Narren Hochsaison. Neben Faschingssitzungen in Judendorf (bereits stattgefunden), Gratkorn am 18. Februar sowie in Frohnleiten am 17., 18. und 19. Februar rüsten sich zahlreiche Gruppen für lustige Umzüge.

zum Hauptplatz geführt, Mitwirkende können sich noch unter togtrama@gmail.com anmelden.

Bereits zum fünften Mal geht es am kommenden Samstag, 11. Februar in der Gams/Frohnleiten rund. Ab 13:00 Uhr zieht eine lustige Runde faschingsbegeisteter Narren vom Gasthof Dirnbacher bis zum Gasthof Kainz. Jahr für Jahr machen mehr Gruppen mit, heuer erwartet man eine Rekordteilnahme.

Ebenfalls am 18. Februar findet der schon legendäre Traktorumzug des Traktorenvereines Deutschfeistritz statt. Erstmals wird er sich über mehrere Gemeinden erstrecken. Start ist um 10:30 Uhr in Peggau, die Route führt über Hinterberg (11:15 Uhr), Friesach (12:00 Uhr) und Stübing (13:00 Uhr) nach Deutschfeistritz, wo um 15:00 Uhr ein großes Faschingsspektakel stattfinden wird. Traktorenvereinsobmann Peter Ebner ist zuversichtlich, dass aufgrund der neuen Route noch mehr Menschen dabei sind.

Am 18. Februar veranstaltet der neugegründete Verein zur Förderung der Jugend und Kultur einen Faschingsumzug in Frohnleiten. Dieser wird vom Ortsteil Schönau

Am Faschingssonntag startet um 14:00 Uhr der Faschingsumzug in Judendorf. Er führt von der Siedlungsstraße über die Plankenwartherstraße, Grazer Stra-

Die Traktoren gehen auf große Reise.

ße über die Gratweiner Straße zum Gewerbezentrum Lammer. Dort ist das große Finale geplant, tolle Preise warten für die Teilnehmer,

Foto: Höller, Deutschfeistritz

eine Disco, Naschsackerl und Krapfen für die Kinder sowie ein großer Glückshafen, bei dem jedes zz Los gewinnt.


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Großer Andrang in Poly Deutschfeistritz E

in erfolgreicher „Tag der Offenen Tür“ in der PTS Deutschfeistritz zeigt steigendes Interesse für die Ausbildung zu einem Facharbeiter. Immer mehr Eltern bemühen sich, ihre heranwachsenden Kinder bei der Suche für ihren Berufsweg zu begleiten und zu unterstützen. Zur Freude des gesamten Schulteams findet das Polytechnikum wieder Anklang in der Bevölkerung. Die enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, die schuleigene Ausbildung in den Fachbereichen und die Per-

sönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen sind fast ein Garant für die Chance auf eine sichere Lehrstelle. Das Angebot im Poly ist umfangreich, praxisbezogen und leistungsorientiert. Die sogenannte Orientierungsstufe bietet mit dem vermehrten Unterricht in den Hauptgegenständen ein perfektes Sprungbrett für die „Lehre mit zz Matura“. Mehr Info zum Poly Deutschfeistritz gibt es unter 03127/41234 oder www.poly-deutschfeistritz.at Foto: KK

Jugendrotkreuz: Helfen macht Schule

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ass bereits die Taferlklassler die wichtigsten Notrufnummern wissen, Volksschüler eine Einführung und Vierzehnjährige einen Grundkurs in Erster Hilfe absolvieren, kommt nicht von ungefähr. 1.600 Lehrer in der Steiermark sind ehrenamtliche Referenten beim Jugendrotkreuz und darauf geschult, die Kinder mit lebenswichtiger Kompetenz auszustatten. Dazu gehört auch die Verkehrserziehung, die freiwillige Radfahrprüfung, Rettungsschwimmkurse und vieles, das unter dem Begriff Werterziehung zusammengefasst werden kann. Reinhard Koopmans, Lehrer an der Polytechnischen Schule Gratkorn, ist der Bezirkskoordinator

Die Kinder kennen Pinguin, Helfi und Roko, die Schulreferenten des Jugendrotkreuzes stehen dahinter.

der Referenten im ÖJRK. Anfang Februar fand in der PTS die Bezirkstagung statt. Aus fast allen 40 Schulen des Bezirks Graz-Umgebung Nord, von der Volksschule bis zum BG Rein, nahmen Referenten im ÖJRK an der Tagung teil. Schwerpunktthemen waren

Reinhard Koopmans überreichte die JRK-Nadel in Gold an Sieglinde Pojer von der VS Judendorf. Fotos (2): Edith Ertl

der Landes- und Bundesbewerb in der Ersten Hilfe sowie das PinguinCup Landesfinale. Urkunden als Dankeschön mit symbolischen Charakter überreichte der Landesleiter Mag. Dr. Horst Lattinger an die langjährigen Jugendrotkreuzreferenten Siegrid Arbesser/VS Schirning, Doris Baumann/Regenbogenschule, Doris Dehm-Sattler, VS Judendorf, Horst Dorner/VS Übelbach, Bernadette Duller/VS Neuhof, Eva Ebenberger/VS Kalkleiten, Jutta Egger/VS St. Oswald, Theresia Halsegger/VS II Gratkorn, Hannelore Hütter/VS Eisbach, Eveline Kaltenegger/VS Großstübing, Maria Kaschowitz /VS Deutschfeistritz, Birgit Kleinhapl/VSIGratkorn, Christine Köck/HS Deutschfeistritz, Elisabeth Kratz/HS Gratkorn, Renate Lorenz/HS Frohnleiten, Astrid

Marx/VS Gschwendt, Rene Meier /BG Rein, Veronika Müller/VS Frohnleiten, Angelika Nageler/ FS Rein St. Martin, Maria Nöbauer/VS Semriach, Karin Nunner/ VS Augraben, Richarda Pabst/ HS II Gratwein, Beate Paulitsch/ VS St. Pankrazen, Iris Pieber/VS St. Bartholomä, Ingrid Pöltl/VS Stiwoll, Rupert Rosenberger/ VS Waldstein, Elke Springer/ HS Gratwein, Franz Stampler/ VS Peggau, Elke Stangl/PTS Gratkorn, Harald Steinberger/ HS Semriach, Monika Steiner/VS Gratwein, Gabriela Steinscherer/ PTS Deutschfeistritz, Rosa Stelzl/ VS Stattegg und Hans Tentschert/ BG Rein. Mit dem JRK-Kristall wurden Jutta Egger/VS St. Oswald, Veronika Müller/VS Frohnleiten und Monika Steiner/VS Gratwein ausgezeichnet. E.E. zz


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Schule / Bildung 43

Hornbach sucht Lehrlinge

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eim Hornbach-Lehrlingstag Anfang Februar erfuhren Interessierte in den Bau- und Gartenmärkten alles über ihre Ausbildungs- und Zukunftsmöglichkeiten.

beit, Lernbereitschaft sowie Verlässlichkeit. Jeder Lehrling wird während seiner gesamten Ausbildungszeit durch einen persönlichen Lehrlingspaten begleitet und betreut. Ständige Trainings stehen an der Tagesordnung, besondere Leistungen werden vom Unternehmen zusätzlich durch finanzielle Anreize belohnt. Auch die Chance, nach der Ausbildung die Karriere bei Hornbach fortzusetzen, stehen sehr gut. Viele Lehrlinge wurden in den vergangenen Jahren nach ihrem Abschluss übernommen.

Einen Einblick in die Unternehmensphilosophie und Karrieremöglichkeiten bot Hornbach anlässlich seiner Lehrlingstage, die noch bis Ende Februar stattfinden. Dabei können sich die jungen Menschen bereits vor einer Bewerbung ein Bild vom Arbeitsalltag machen. Hornbach ist ein familiengeführtes Unternehmen mit über 14.300 Mitarbeitern in neun Ländern und eines der Top-Baumarktunternehmungen in Europa. Die Lehre ist

stark praxisorientiert, angeboten werden Einzelhandelskaufmann in verschiedenen Unternehmensbereichen, Gartencenterkaufmann,

Bürokaufmann, Lagerlogistiker oder auch eine Einkäufer-Lehre. Voraussetzung ist Begeisterung für das Sortiment, Spaß an Teamar-

Nähere Infos dazu gibt es bei der Lehrlingsbeauftragten MarieLuise Erbach sowie unter www. zz hornbach.at.

Hineinschnuppern in die neue Mittelschule Erstmals gab es einen gemeinsamen Schnuppertag der Musik- und Computerhauptschule Gratwein, die ab kommendem Schuljahr als neue Mittelschule geführt wird. 130 zukünftige Schüler und 70 Eltern aus der Region blickten hinter die Kulissen des Schulalltages.

Was sie alles zu sehen bekamen, macht Lust auf Schule. Im Musikzimmer wirbelten tanzbegeisterte Schüler nach einer Choreographie von Helene Weiler zur Musik von Andreas Gabalier, im Physikraum zeigten Karl Karnitschnigg und Alfred Pfleger mit faszinie-

renden Versuchen, dass die Naturwissenschaften sehr spannend sein können. E.E. zz Was passiert, wenn Rotkrautsaft mit Schwefelsäure oder Natronlauge gemischt wird? Die Schüler der VS Gratwein mixten im Physiksaal.

Foto: KK


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44 Schule / Bildung

Papier macht Schule: VS Rein ist der

Marlene Schweighart und Lena Schmiebauer zeigten, welch kreativen Ideen die 2b Hitzendorf mit Papier umsetzte. Schicker als die Tasche aus gefaltetem Zeitungspapier kann eine Designertasche auch nicht sein. Gebrauchsgegenstände, Kunsthandwerkliches und die Schürzen der Schülerinnen waren allesamt aus Fotos (9): Edith Ertl Papier gefertigt.

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enn Bildungsreinrichtungen und Wirtschaft gemeinsame Sache machen, dann gibt es gleich mehrere Gewinner, wie das Projekt „Papier macht Schule“ bewies. Die Initiative dazu ging vom Netzwerk Steiermark und der Papierindustrie aus.

richt in Mathematik, Informatik, Physik und Chemie attraktiver zu gestalten. Das bloße Erlernen von Formeln ist längst out. Wie spannend Unterrichtsstunden gestaltet werden können, zeigten 21 Projekte steirischer Schulen, bei denen einander die Naturwissenschaften und das Papier die Hand reichten.

Lernen soll spannend sein

Nachwuchs für die Papierindustrie

150 Lehrer aus der ganzen Steiermark trafen sich in Gratkorn zum Netzwerktag. Hauptanliegen der Veranstaltung war, den Unter-

Jeder braucht es, verwendet Papier und wirft es wieder weg. Und dennoch sind es ganz we-

nige Jugendliche und Studenten, die sich eine Karriere in der Papierindustrie vorstellen können. Einer Studie zufolge denken drei Viertel der Technikstudenten und erschütternde 95 Prozent der befragten Schüler nicht daran, in der Papierindustrie zu arbeiten. Der Grund liegt nicht an den Gehältern. Die Papierindustrie zählt zu den Spitzenreitern, angefangen von den Lehrlingsentschädigungen bis zu den Techniksalären. Bloß jene, die vor ihrer Berufsentscheidung stehen, wissen kaum oder zu wenig

Alles Papier hieß es in der HS Frohnleiten. Ein Lehrerteam praktizierte fächerübergreifenden Unterricht. Friedrich Rappold, Astrid Eisenpaß, Anneliese Lengger und Gabriele Kahr stellten Papier im textilen Werken, in zehn Versuchen aus Physik und Chemie und in einer Exkursion zu MM Karton in den Mittelpunkt. Schülerinnen präsentierten das Projekt am Netzwerktag.

über eine Branche, die mit hochtechnischen Maschinen arbeitet und nachhaltige Produkte erzeugt.

Blick in die Papiererzeugung

Sappi Gratkorn zeigte den Pädagogen, wie Papier entsteht. Das Produkt mit jahrhundertelanger Tradition ist modern wie nie zuvor. Und nach wie vor wird an Verbesserungen und neuen Einsatzmöglichkeiten geforscht. Dr. Wolfgang Bauer vom Institut für Papier- und Zellstofftechnik ließ mit ersten Forschungsergebnis-

Den vielfältigen Einsatz von Papier zeigten die Schüler der 4c HS Deutschfeistritz auf. Absolut neu war ein Rotkrautpapier – ansprechend in der Farbe, im Geschmack allerdings noch verbesserungswürdig.


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Schule / Bildung 45

Sieger sen aufhorchen. Die Windel der Zukunft wird anzeigen, wenn sie nass ist, und das Milchpackerl im Kühlschrank meldet, wenn sein Inhalt sauer geworden ist. Der Professor sieht Einsatzgebiete in der Pharmaindustrie, wo Medikamente punktgenau auf Größe und Gewicht des Patienten auf essbarem Papier aufgedruckt werden. Papier mit Zusatznutzen in allen Einsatzgebieten ist die Zukunftsmusik. Realität hingegen ist seit dem Netzwerktag Papier, das mit Hilfe eines Bleistiftes Töne von sich gibt. E.E. zz

Die Kinder der VS Eisbach entwarfen mit Papier einen Kinderspielplatz. Unabhängig davon taten die Erwachsenen im Elternverein das gleiche. VD Monika Seeliger stellte die beiden Varianten gegenüber. Ihre Schule gewann mit dem Projekt den ersten Preis – einen Besuch im Papiermachermuseum Steyrermühl.

BG Rein: Ein Tag im Europäischen Parlament

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chüler aus 18 verschiedenen EU-Staaten haben kürzlich einen Blick hinter die Kulissen des Europäischen Parlaments in Straßburg geworfen. Mit dabei auch die 8b des BG Rein.

Die Volksschule 1 in Gratkorn wollte es ganz genau wissen. Wie viel Gewicht können kleine zusammengeklebte Papierröllchen tragen? Das Fliegengewicht unter den Schülern stieg als erstes auf die filigranen Rollen. Zum Abschluss der spannenden Unterrichtsstunde wagte auch die Lehrerin den Schritt auf das Papier. Applaus für die Pädagogin für diese spannende Unterrichtsstunde und Anerkennung für Papier, das ganz einfach hält: Birgit Kleinhapl und Direktorin Edith Schröpel.

Die Möglichkeit, einmal Demokratie hautnah erleben zu können, war für die 8b des Bundesgymnasiums Rein der Grund, sich mit einer Projektarbeit zum Thema Europa für das Euroscola-Programm des Europäischen Parlaments zu bewerben. Dieses gibt Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Erwartungen und Vorstellungen über die Zukunft der Europäischen Union durch die Begegnung mit anderen Schülern auszutauschen. Dabei wurde in englischer oder französischer Sprache eifrig und durchaus hitzig in den

Der Tag in Straßburg war nicht nur Vergnügen. In mehreren Sprachen wurde das europäische Allgemeinwissen der 8b auf die Probe gestellt. Mit dabei auch der Klassenvorstand der 8b Mag. Gudula Brandmayr sowie Mag. Margit Moravi.

Ausschusssälen des Europäischen Parlaments über europäische Werte in der Welt, erneuerbare Energien, Migration und Integration oder auch Pressefreiheit diskutiert. Die unterschiedlichen Standpunkte

der verschiedenen Nationalitäten garantierten am Ende des Tages einen umfassenden Bericht, der im Plenarsaal erörtert und über dessen Lösungsansätze abgestimmt zz wurde.


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46 Gesundheit

BÜCHERWURM KÜCHE & KELLER

QUICKIES zz Schaugärten-Fahrt

Einen interessanten Ausflug für alle Gartenbegeisterte und die es noch werden wollen veranstaltet die VP-Frauenbewegung Frohnleiten. Die Fahrt führt zu den Schaugärten der Arche Noah nach Schiltern bei Langenlois in Niederösterreich. Arche Noah ist ein Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, ältere und zunehmend gefährdete Samen und Pflanzen zu erhalten. Es gibt die Möglichkeit Bio-Jungpflanzen vor Ort zu erwerben. Termin: Samstag 28. April 2012 Abfahrt: 6:30 Uhr Volkshaus Frohnleiten Info und Anmeldung: Claude Olynec, Tel. 0664/5171140 zz Teufelskralle

Bioparadies Toskana

Nicole Kolisch, Kneipp Verlag, 128 Seiten, EUR 17,90

"Bio" boomt, auch in Italien. In der Region Toskana wächst jedes Jahr die Zahl der Biobauernhöfe und -weingüter, mittlerweile sind es mehr als 3000. Autorin Telsche Peters stellt in diesem kulinarischen Reiseführer die besten Produzenten vor. Rezepte sowie Adressen von toskanischen Bio-Geschäften, Restaurants, Bars, Märkten und Initiativen runden das Buch ab.

Diagnose Zöliakie bedeutet zunächst einmal Erleichterung wenn all die bisher unerklärten Symptome endlich einen Namen und eine handfeste Begründung haben. Jedoch tauchen Unsicherheiten und Fragen auf: Was darf ich noch essen? Können meine Kinder die Krankheit erben? Und nicht zuletzt: Kann ich mir die Mehrkosten eines glutenfreien Lebens überhaupt leisten und wo finde ich geeignete Rezepte? Auf diese Fragen gibt dieses Ratgeber- und Rezept-Buch Antworten.

Foto: KK

Eine Tablette auf pflanzlicher Basis gegen Muskel- und Gelenksbeschwerden hat Dr. Böhm/Apomedica auf den Markt gebracht. Sie wird aus den Speicherwurzeln der Teufelskralle, die in der Steppenregion der Wüste Kalahari in Südafrika in rund eineinhalb Meter tiefe gedeiht, hergestellt. Die hellroten, trompetenförmigen Blätter blühen in der Regenzeit nur einen Tag und fallen dann ab. Der Name Teufelskralle kommt von den kleinen Widerhaken an den holzähnlichen Früchten, die sich an vorbeistreifenden Gegenständen oder Lebewesen festkrallen. Das Medikament habe kaum Nebenwirkungen und sei für Menschen mit chronischen Rückenschmerzen über einen längeren Zeitraum einnehmbar. zz

Glutenfrei

Telsche Peters, Styria regional Verlag, 216 Seiten, EUR 24,95

Ria Lottermoser, Edition Styria Verlag, 79 Seiten, EUR 15,40

Dieses Buch bietet fast 100 PestoVariationen: von den klassischen Pestos wie alla genovese, Pesto rosso oder Salsa verde über Rezepte mit verschiedenen Kräutern, Gemüsen und Nüssen bis zu asiatisch verfeinertem Pesto und süßem Pesto zum Dessert.

Käse aus Frankreich

Legendäre Weine Österreichs

Serroy/Mure-Ravaud, Edition Styria Verlag, 192 Seiten, EUR 39,95

Ch. Fieber u. H. Hacker, Pichler Verlag, 176 Seiten, EUR 24,99

„Die großen Weine sind richtige Kunstwerke“, sagt „Weinpfarrer“ Hans Denk. In diesem Buch präsentiert er nun seine 30 Lieblingsweine aus Österreich. Verständlich und überaus launig erzählt Hans Denk über Böden, Mikroklima, Reben, aber auch über die Charaktere der Winzer, die er allesamt bestens kennt.

Tutto Pesto

Happy Spoons Editon Styria Verlag, 64 Seiten, EUR 14,99

40 köstliche Rezepte für „Happy Spoons“ mit präzisen Anleitungen und originellen Ideen – für die unvergesslichen kulinarischen Glücksmomente des Lebens.

Eine Abenteuerreise der Sinne ist diese Tour de Fromage, die der als “Käsemeister der Welt” ausgezeichnete Bernard Mure-Ravaud zusammen mit Jean Serroy in diesem Buch unternimmt. Von der Normandie bis nach Korsika, von der Bretagne bis ins Elsass präsentieren sie eine beeindruckende Vielzahl von Käsesorten der einzelnen Regionen und Departments.


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Gesundheit 47

Halten Diäten was sie versprechen?

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agische Suppen, Blutgruppendiäten oder andere Wunderkuren. Pünktlich zur beginnenden Fastenzeit werden wir jedes Jahr mit neuen Modediäten überschüttet. Halten diese Fastenkuren aber was sie versprechen oder wird nur die Geldbörse schlanker? Haben Sie auch schon versucht ein paar Kilos purzeln zu lassen und nach der so euphorisch beschriebenen Diät prompt wieder zugenommen? Obwohl der Markt permanent von immer neuen Schlankheitsprogrammen überschwemmt wird, nimmt die Zahl der Übergewichtigen nicht ab. Grund genug für den Verein für Konsumenteninformation (VKI) die gängigen Diäten einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Das Ergebnis

Die erfolgreichsten und nachhaltigsten Programme sind jene, die

Modediäten wie die Zitronendiät halten meist nicht was sie versprechen.

Kneipp-Wellness-Abend in der Auster (Bad Eggenberg)

Der Kneipp-Aktiv Club Frohnleiten fährt in den wunderschön gestalteten Wellnessbereich des Bad Eggenberg. Sauna, Aufgüsse, Kneipp-Güsse sowie die Benützung des Schwimmbereiches sind im Preis inkludiert. Termin: Freitag, 10. Februar, 18:00 bis 22:00 Uhr Treffpunkt: 17:30 Uhr beim Volkshaus Frohnleiten, Anreise in Fahrgemeinschaften Eintritt: € 15,--

te Regel gilt: Alles was gegessen wird, darf nicht mehr als dreißig Prozent seiner Kalorien aus Fett beziehen.

Untauglich bis gefährlich

Um nachhaltig schlank zu bleiben, hilft nur eine permanente gesunde Lebensweise. Fotos (3): KK

keine Wunder versprechen sondern auf eine permanente gesunde Nahrungsumstellung mit einem ausgewogenen Bewegungsprogramm setzen. Eine schlanke Figur hält man sich am ehesten mit einer ausgewogenen Mischkost. Diese ist reich an Kohlenhydraten, moderat beim Eiweiß und geradezu geizig mit Fett.

Die Sieger

Ein besonderes positives Beispiel ist das Gruppenprogramm „Schlank ohne Diät“, das auf absolute Verbote im kulinarischen Bereich verzichtet. Um persönliche Schwachpunkte zu entdecken, muss man täglich Protokoll über Ernährung und Bewegung führen.

Vieles was derzeit topaktuell ist macht eher krank als schlank. Dazu zählen auch die derzeit so beliebten „Fatburner“-Diäten, die fälschlicherweise eine hohe Gewichtsreduktion in kurzer Zeit versprechen. Einige Autoren von Diätbüchern oder Ratgebern gehen davon aus, dass sich die Fettverbrennung des Körpers unabhängig von Sport und Bewegung durch die Aufnahme geeigneter Substanzen künstlich steigern lässt. Erreicht werden soll das durch einen veränderten Stoffwechsel, eine erhöhte Körpertemperatur, eine schnellere Fettverbrennung oder stärkere Fettausscheidung. Die empfohlenen Substanzen sollen als Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden oder mit Hilfe spezieller Lebensmittel im Rahmen einer Diät. Der wichtigste Fatburner ist allerdings immer noch die Muskulatur und das bedeutet mehr Bewegung!

Das Mittelfeld

Völlig verantwortungslos ist laut VKI die Zitronensaft-Kur, bei der man in zehn Tagen fünf bis zehn Kilo abnehmen soll, davon bis zu ein Kilo Fett am Tag. Dabei ist in der Fachwelt bekannt, dass

Kneipp-Stammtisch

ZUMBA meets FROHNLEITEN

Die verschiedenen „Low-FatDiäten“ haben sowohl positive als auch negative Urteile erzielt. Hier wird speziell beim Fettanteil kräftig abgespeckt. Als wichtigs-

Ab Jänner 2012 veranstaltet der Kneipp-Aktiv Club Frohnleiten jeden letzten Donnerstag im Monat einen Kneipp-Stammtisch. Eingeladen sind alle die sich gerne in einer geselligen und gemütlichen Runde aufhalten. Dabei werden Vereinsaktivitäten berichtet und Gesundheitstipps ausgetauscht. Der 2. Kneipp-Stammtisch findet am Donnerstag, 23. Februar 2012 um 19:00 Uhr im Extrazimmer des Gasthof Erblehner, Hauptplatz Frohnleiten statt.

Zumba® Fitness verbindet lateinamerikanische Tänze wie z.B. Salsa, Merengue, Cumbia mit Fitnessübungen zu einem dynamischen Workout und ist für jeden geeignet, der Stress und überflüssige Kilos ohne großen Aufwand einfach „wegtanzen“ möchte. Heute nehmen Millionen Fans an Zumba® Kursen auf der ganzen Welt teil, denn die Abfolge der Schritte und Drehungen ist leicht erlernbar, man muss nicht tanzen können und braucht auch keinen Tanzpartner!

innerhalb einer Woche selbst bei einer Null-Diät nicht mehr als zwei Kilogramm Fett abgebaut werden können. Erlaubt sind bei dieser Fastenkur täglich nur zwei bis drei Liter Wasser mit Zitronensaft und Ahornsirup sowie eine Prise Cayennepfeffer. Schwächeanfälle sind mit dieser auf 300 kcal reduzierten Kur sicher. A.K. zz

Termine Frohnleiten Termin: ab Freitag, 9. März, 18:30 bis 19:00 Uhr – Einführung, 19:00 bis 20:00 Uhr Workout, 5 Einheiten Ort: Volkshaus Frohnleiten, 1. Stock Kosten: € 10,-- pro Einheit Anmeldung: Annemarie Schweiger, Tel. 0650/6203030 zz


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48 Gesundheit

Wer will heute noch fasten?

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er Aschermittwoch gehört nicht mehr zum Fasching. Auch wenn er heuer mit dem 22. 2. 2012 auf ein Schnapsdatum fällt, für die Katholiken beginnt damit die Fastenzeit. Die kommenden 40 Tage sollen auf das Hochfest Ostern vorbereiten. Bis dahin dauert es allerdings ein paar Tage länger, wie jeder im Kalender nachzählen kann. Denn die Sonntage zählen nicht zu den Fasttagen. Aber was bedeutet die Fastenzeit heute und wird das Fasten überhaupt noch praktiziert? Die BEZIRKSREVUE begab sich auf Spurensuche.

Üppiger Aschermittwoch

Der Aschermittwoch zählt neben dem Karfreitag zu den zwei strengen Fasttagen. Selbst Christen, die der Kirche den Rücken gekehrt haben, ehren den Karfreitag mit dem Verzicht auf Fleischspeisen am

Wußten Sie ... Die vierzigtägige Fastenzeit der römisch-katholischen Kirche gilt als österliche Bußzeit. Seit dem vierten Jahrhundert ist die Dauer der Fastenzeit mit 40 Tagen festgelegt, nicht zuletzt auch der biblischen Zahl wegen. Jesus fastete nach seiner Taufe im Jordan 40 Tage in der Wüste. 40 Tage und 40 Nächte soll die Sintflut gedauert haben.

Und 40 Jahre zogen die Israeliten durch die Wüste, ehe sie in das Gelobte Land kamen. In der katholischen Kirche gelten der Aschermittwoch und der Karfreitag als strikte Abstinenztage, an dem des Leidens und Sterbens Jesus Christus gedacht wird. Gläubige Katholiken sollen an diesen beiden Tagen nur eine Mahlzeit einnehmen.

Mittagsteller. Am Aschermittwoch allerdings wird geschlemmt, was das Budget hergibt. In der Stadt und am Land beginnt die Fastenzeit schlichtweg mit dem „großen Fressen“. Nach dem Motto „man soll die Feste feiern, wie sie fallen“, ist der Heringsschmaus salonfähig geworden. Im Gegensatz zu heute war für die Altvorderen der Hering ein billiges „Arme-Leute-Essen“. Auch das

hat sich inzwischen geändert. Ob bei geschäftlichen Essen mit Kunden oder im Familienkreis, Hummer, Kaviar, Lachs, Krabben, Muscheln und Fischpasteten in unterschiedlichen Kreationen mutieren zum neuen Brauch des

Aschermittwochs.

Kilos runter

Große Zustimmung findet das Abspecken in der Fastenzeit. Das hat allerdings weniger mit der Christenlehre zu tun. Der Grund liegt wohl eher darin, dass der Weihnachtsspeck noch auf den Rippen sitzt und die Frühjahrsgarderobe nicht mehr so richtig passt. Der theologische Aspekt des Fastens findet kaum Berücksichtigung. Man muss schon Besucher der Sonntagsmesse vor den Kirchen befragen, um über die christliche Bedeutung des Fastens mehr zu erfahren. Fastenzeiten gibt es übrigens auch in anderen Religionen, etwa im moslemischen Fastenmonat Ramadan oder im Buddhismus. E.E. zz

Dechant Mag. Pater Paulus Kamper, St. Batholomä: „Bei der Fastenzeit geht es um andere Dimensionen, nicht nur um Verzicht. Fasten schafft eine innere Freiheit, macht klare Gedanken und soll dem Leben neue Orientierung und neuen Sinn geben. Fasten hilft mit, geistig lebendig zu sein, indem man klar zwischen Foto: Edith Ertl Wichtigem und Unwichtigem trennt. Ich selbst bin in der Ernährung bewusster, mache mehr körperliche Bewegung und nehme mir noch mehr Zeit für das Gebet.“ Ewald Prettenthaler aus Deutschfeistritz fastet. Nicht gerade zur Fastenzeit, aber immer dann, wenn der Hosenbund zu eng wird. Weniger auf den Teller sagt der Hausverstand. Der Versicherungskaufmann hat genaue Vorstellungen von seinem Wunschgewicht. Momentan schlägt die Waage in die andere Richtung aus. Für ihn ein Grund, in der Fastenzeit ein paar Kilos abzuspecken.

Foto: Edith Ertl

Silvia Krutzler aus Gratkorn kennt das Fasten in den 40 Tagen vor Ostern noch von früher. Geblieben ist die kulinarische Einschränkung am Aschermittwoch und ganz besonders am Karfreitag. Eine bewusste und gesunde Ernährung ist ihr das ganze Jahr über wichtig. Foto: Edith Ertl

Dr. Alfred Michaelis, Deutschfeistritz: „Ich faste ab und zu, vor allem wenn die Waage wieder einmal mit mir spricht. Und ich verbinde Fasten immer mit Sport, im Winter zum Beispiel mit Ski fahren.“


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Gesundheit 49 Hannes Jantscher aus Hörgas ist einer der „flott‘n STEIRA“. Für ihn beginnt nach der Ballsaison die Fastenzeit. Die Musik liegt ihm im Blut, aber wenn der Fasching vorbei ist, dann freut er sich auf mehr Freizeit mit seiner Karin und im Familienkreis. Zuvor aber sorgen Hannes und seine Musikerkollegen am 18. Februar beim Faschingsball der FGG Gratkorn im Kulturhaus für gute Stimmung.

Gehirnnahrung für den Nachwuchs Foto: Edith Ertl

Philipp Peiser lernt den Beruf des Schlossers in Friesach. Die Fastenzeit hat für ihn schon eine Bedeutung. Beim Essen verzichtet er zwar auf nichts, aber die Besinnung auf christliche Werte findet er in der Zeit vor Ostern in Ordnung. Studien belegen einen positiven Einfluss der Omega-3-Fettsäure auf die Gehirnentwicklung, Aufmerksamkeit und geistige Leistung bei Schulkindern und Jugendlichen. Foto: Fischer Graz

Foto: Edith Ertl

Angelika Wener arbeitet in der Werksordination von Sappi Gratkorn. Schon aus gesundheitlichen Gründen spricht sie sich für ein bewusstes Fasten aus. Gesunde Ernährung, mehr Bewegung in frischer Luft, weniger Fett und Zucker gehören für sie dazu. Wo im Überfluss konsumiert wird, hat für sie das Fasten eine ganz wichtige Bedeutung.

J Foto: Edith Ertl

Gert Prügger und Gregor Liebisch, Freerunner, Frohnleiten: „Diäten und Fasten sind sinnlos, solange man nicht selbst Sport betreibt. Wenn man schon die Veranlagung zu Übergeweicht hat, Foto: Oliver Egger hilft alles andere nicht. Wir selbst fasten nur zu Ostern weil es halt so Brauch ist, im Endeffekt muss aber jeder selbst entscheiden, war er macht.“ Franz Jantscher, Gastwirt zum Goldenen Hirsch, Kleinstübing: „Fasten ist im Prinzip nichts Schlechtes. Aber es soll sich nicht nur auf die Fastenzeit beschränken. So geht auch der Winterspeck leichter wieder weg.“ Foto: Oliver Egger

Gerhard Gürtler, Gastwirt Lehrbauhof, Übelbach: „Seit zehn Jahren trinke ich während der Fastenzeit keinen Alkohol. Es muss aber nicht immer die Zigarette oder der Alkohol sein, auf den man verzichtet, sondern irgendein Laster das man eben hat. Und jeder hat ein Laster. Foto: Oliver Egger

üngste Studien bestätigen: Die Omega-3-Fettsäure DHA ist für Gehirnfunktion und Konzentration besonders wichtig. Zwei Fischmahlzeiten pro Woche würden den empfohlenen Bedarf von 300 mg Omega-3 abdecken, wobei hier fettreiche Meeresfische wie Lachs, Hering und Makrele empfohlen werden. Fisch zählt aber nicht unbedingt zu den beliebtesten Mahlzeiten

bei Kindern, sie ernähren sich überwiegend von Fast-Food, Fertigprodukten und Süßigkeiten, die oft ungesunde Fettsäuren, aber nur wenig Omega-3 enthalten. Als Ausgleich wurden vom steirischen Pharma-Unternehmen Apomedica Softdrops entwickelt, die mit fruchtig-frischem Geschmack die notwendige Omega3-Zufuhr gewährleisten sollen. zz


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BÜCHERWURM - TIPPS ZUM LESEN Achtung, Finanzfalle

Das große Buch vom Wilden Westen

Dipl.-Kfm. Manfred Lappe, VKI Verlag, 200 Seiten, € 14,90

Thomas Jeier, Ueberreuter Verlag, 304 Seiten, € 24,95

Es gibt jede Meng Möglichkeiten, in eine Finanzfalle zu geraten. Keine seltenen Ausnahmen mehr, wie die jüngsten Gerichtsverfahren um Immofinaz, Meinl oder AvW zeigen. Das Buch schärft den Blick für Anleger und gibt Einblicke in die Verkaufsmethoden der Finanzbranche.

Da Jesus und seine Hawara - Hörbuch Wolfgang Teuschl, Residenz Verlag, € 19,90

Seinerzeit war „Da Jesus & seine Hawara“ ein Buch, das die Gemüter erregte und die Menschheit spaltete. Heute ist das Buch ein Klassiker von Rang, nicht zuletzt deshalb, weil Teuschls „Übersetzung“ die Worte Jesu und die Berichte der Evangelisten aus der pathetischen Erstarrung gelöst hat und neu erleben lässt. Das gilt umso mehr für die kongeniale Lesung von Willi Resetarits, der ja ein Wiener vor dem Herrn ist und ein begnadeter Rezitator dazu.

Die Walleczek Methode für Ihr Kind Sasha Walleczek, Ueberreuter Verlag, 180 Seiten, € 19,95

Wie kann ich mein Kind dazu bringen, Obst statt Kekse zu essen? Was tun mit schwierigen Essern? Alles Fragen, vor denen Eltern stehen. Die Ernährungsexpertin Sasha Walleczek hat die häufigsten und wichtigsten Fragen zur Kinderernährung gesammelt und beantwortet.

Die mythenumfangene Geschichte des Wilden Westens in einem reich bebilderten Buch über die amerikanische Pionierzeit. Ein einzigartiger Lese- und Nachschlageband.

Das Wesen der Energie und der Gravitation Guido Zbiral, Novum Verlag, 188 Seiten, € 9,45

Das Wissen über die Energie, ihre Naturgesetze und ihre praktische Anwendung ist weitverbreitet, aber dem tieferen Wesen der Energie, in dem sich Physik, Philosophie und Religion gegenseitig berühren, hat man bisher kaum Beachtung geschenkt. Dabei wurden gerade durch die Einbeziehung aller drei recht unterschiedlichen Wissensgebiete interessante neue Erkenntnisse gewonnen, nach denen schon lange geforscht wird.

Gespeichert für die Ewigkeit Rolf Wurster, Novum Verlag, 229 Seiten, € 29,90

Sprache und Aufzeichnungen von Gedanken gehören zur besonderen Lebensqualität des Menschen. Unsere Vorfahren kannten noch keine Schriftzeichen, sondern setzten ihre Gedanken in ZeitZeichen um. In der „Neuen Welt“ werden Städte gefunden, die bis zu fünf Stockwerke hohe, feste Bauwerke aufweisen. Cahoika, eine der größten Städte im Flachland der USA, beherbergte einst 10.000 Menschen. Ihre Kulturen hinterließen Nachrichten. Den

Menschen ist jede glatte Steinfläche für die Aufzeichnung von Nachrichten willkommen.

Grand Prix Story 2011 Heinz Prüller, Residenz Verlag, 320 Seiten, € 26,90

2011 versprach Spannung in allen Boxen, auf allen Rennstrecken. Zum ersten Mal seit 41 Jahren waren fünf aktive Weltmeister am Start, und das Comeback der italienischen Pirelli- Reifen erhöhte die Spannung, zu der auch technische und strategische Änderungen beitrugen. Die Grand Prix Story erscheint heuer bereits zum 41. Mal – wie immer mit den heißesten Storys und Interviews, historischen Rückblenden, Fahrer-Porträts, der ausführlichsten Spezial-Statistik und natürlich den spektakulärsten Fotos.

Katzen Marianne Hahsler, Verlagshaus der Ärzte, 144 Seiten, € 17,90

Dieses Buch handelt nicht nur von Katzen, sondern auch vor allem von der Mensch-Kartze-Beziehung. Viele Beispiele zeigen, dass Katzen nicht nur in Kindergärten, Volksschulen und auch höheren Schulen als „Pädagogen“ wirken können, sondern auch wichtige therapeutische Aufgaben bei der Betreuung von Menschen mit besonderen Ansprüchen übernehmen können.

Herbstlaub Peter Zand, Novum Pro Verlag, 212 Seiten, € 18,90

Irgendwo in den steirischen Alpen macht sich eine einsame alte Frau auf den Weg durch ihren

Heimatort. Dabei besucht sie die Marienkirche, der sie seit ihrer Kindheit sehr verbunden ist, und auch noch einige andere Plätze des Ortes, wo sie immer wieder von Erinnerungen eingeholt wird. In dieser feinfühlig geschriebenen Erzählung wird unter anderem auf die Geschichte der Nachkriegszeit eingegangen mit all ihren üblen Begleiterscheinungen wie der anfangs herrschenden Not, dem späteren wirtschaftlichen Aufschwung, bis in die heutige Zeit. Ein Buch, das durch sein dichtes Spektrum an Gefühlen und Stimmungen, aber auch durch seinen feinen Humor bewegt.

Mensch, atme! Anna Monika Meyer-Kremer, Novum Pro Verlag, 90 Seiten, € 19,90

Richte dich auf. Kiefer locker. Bauch raus. Atme tief durch. Lächle. Lebensprobleme und Verkrampfungen lassen sich durch die richtige Atmung lösen. Diese Art der Therapie lehrt Yogalehrerin und Gesundheitsberaterin Anna Monika Meyer-Kremer seit 20 Jahren in ihrem Institut, der Annamon Schule. Mit ihrem humorvollen Ratgeber „Mensch, atme“ teilt sie ihre Erfahrungen und Erkenntnisse erstmals mit ihren Lesern und steht ihnen mit hilfreichen Tipps und Erklärungen zur Seite.

Momente der Heilung Georg und Hans Wögerbauer, Orac Verlag, 224 Seiten, € 21,90

Georg und Hans Wögerbauer erzählen von Begegnungen und Geschichten aus ihrem Praxisalltag als Ärzte und Psychotherapeuten, aber auch aus ihrem persönlichen Leben. Sie achten dabei auf Momente der Heilung, die manchmal


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Freizeit 51

BÜCHERWURM - TIPPS ZUM LESEN laut, manchmal ganz leise sind, die betroffen und nachdenklich machen. Sie beschreiben auch den so wichtigen wertschätzenden Dialog zwischen PatientInnen und TherapeutInnen, durch den Genesung möglich wird.

Pferde richtig beurteilen Martin Haller, Leopolder Stocker Verlag, 260 Seiten, € 29,90

Dieses Buch widmet sich der Frage, wie Pferdekäufer, Reiter, Richter und Pferdezüchter die Tiere richtig einschätzen können. Fragen zum Pferdetyp, zur guten oder weniger guten Beschaffenheit einzelner Körperpartien und zur Bewegungsmechanik werden erörtert. Teile des Buches entstammen der Feder bekannter hippologischer Persönlichkeiten, die darin ihr gesammeltes Fachwissen zu den unterschiedlichsten Pferdetypen und –rassen den Leserinnen und Lesern zugänglich machen.

Schauen Suchen – Lachen Wilfried Gebhard, Lappan Verlag, 96 Seiten, € 9,95

Dieses dicke Lappan-Wimmelbuch nimmt uns mit auf drei spannende Reisen und zeigt in doppelseitigen Panoramabildern, was es auf dem Lande, auf der Straße und auf dem Wasser alles zu entdecken gibt. Spannende Abenteuer und lustige Bilder – eine Fundgrube für Kinder und Erwachsene!

Update für Lehrer Hans Kantereit, Lappan Verlag, 64 Seiten, € 8,20

„Man soll den Tag nicht vor dem Elternabend loben!“ Lehrer wissen bekanntlich viel. Aber was müssen

sie heute wirklich wissen? Diese Fragen beantworten Hans Kantereit ebenso witzig wie kompetent in diesem kleinen Büchlein für die Hosentasche. So beraten, sollte jeder ratsuchende Pädagoge für seine Klientel bestens gerüstet sein. Nicolas Mahler hat die anschaulichen Cartoons beigesteuert.

Österreicher entdecken die Welt

schaftet zu werden, wenn man mitten im Wirtschaftsleben steht? Die Industrie-Spionage-Fälle steigen jährlich um beängstigende 10 %, aber: Widerstand ist nicht zwecklos. Spannend, lebendig und ausgehend von topaktuellen Beispielen beschreibt Risiko-Manager Thomas Havranek, welche Überwachungs- und Spionage-Methoden heute gang und gäbe sind.

Rings um Wien

Hanne Egghardt, Styria premium Verlag, 256 Seiten, € 24,95

Die Erkundung und Erschließung unserer Erde wird heute nur mehr selten mit den Namen von Österreichern in Verbindung gebracht – zu Unrecht, wie diese fesselnde Darstellung österreichischer Entdeckergestalten zeigt. Hanne Egghardt erzählt von Menschen, die beseelt waren von einer unstillbaren Neugier, sie berichtet von großen Expeditionen und abenteuerlichen Einzelunternehmungen, von Polarforschern und Wüstenwanderern, die auf ihren Vorstößen in unbekannte Regionen unglaubliche Strapazen auf sich nahmen. Ein spannendes Stück Historie für alle, die dieses faszinierende Thema für sich „entdecken“ wollen.

Verraten & verkauft Thomas Havranek, Molden Verlag, 200 Seiten, € 19,95

Überwachung ist ein selbstverständlicher Teil unseres Lebens geworden wie Handy, Laptop und Internet. Wer das nicht glaubt, wird nach der Lektüre dieses Buches eines Besseren belehrt sein. Wenn schon der Staat beim harmlosen Mitbürger nicht ohne Überwachung auskommt, wie viel größer ist dann das Risiko, ausgekund-

Alfred Komarek, Kremayr & Scheriau Verlag, 272 Seiten, € 24,00

Dort, wo Wien und Niederösterreich einander berühren, an den Rändern von Stadt und Land, gibt es einen ganz besonderen Lebensraum von erstaunlicher Vielfalt zu entdecken. Zwischen Berndorf und Reichenau, Klosterneuburg und St. Pölten liegen nicht nur ein paar Kilometer, sondern auch ein paar Welten, kleine, kompakte Lebensräume, die sich ihre Eigenart über die Jahrhunderte bewahren konnten und die es allesamt wert sind, immer wieder aufs Neue entdeckt und besucht zu werden.

Wenn Männer Väter sind M. Euler-Rolle, A. Rinnerhofer, Molden Verlag, 176 Seiten, € 16,95

„Schaut ganz aus wie die Mama. So ein Glück!“ Gerade eben waren sie noch mit ihren Frauen gemeinsam schwanger und nun können sie ihr Glück kaum fassen: sie sind Väter! Matthias Euler-Rolle und Alexander Rinnerhofer berichten vom ganz normalen Wahnsinn im Alltag eines frischgebackenen Vaters. Sie meistern die täglichen Dramen, beneiden ihre Töchter um die sorgenfreie Leichtigkeit des Baby-Daseins und entdecken

mit ihnen die Welt neu. Sie geben Tipps zur richtigen Taktik in der Einschlafphase des Babys und zum Umgang mit den nervigsten Fragen der Welt.

Wie kam die Katze auf das Sofa? Johanna Fürstauer, Residenz Verlag, 320 Seiten, € 24,90

Von der Göttin zum Mäusefänger, vom Hexentier zur Königin unserer vier Wände. Ein Streifzug quer durch die Jahrhunderte. Darum ist eine Geschichte der Katze auch eine der Künste, eine Kulturgeschichte – und der Menschen überhaupt. Die Katze hat einen langen Weg hinter sich, und dieses Buch spürt ihr nach. Von den Anfängen bis in den letzten Sofawinkel unserer Gegenwart.

Zeit in Bildern Eugen Freund, Kremayr & Scheriau Verlag, 208 Seiten, € 29,90

In seinem neuen Buch präsentiert er die letzten 40 Jahre Weltgeschehen in faszinierenden Bildern aus ungewöhnlichen Perspektiven, mit pointierten, oft autobiografischen Texten klug kommentiert.

Tutenchamun und die Grabräuber Alfred Bekker, Ueberreuter Verlag, 120 Seiten, € 8,95

Neue Gefahren für Tutenchamun und seinen Freund Herkos. Auf den jungen Pharao wird während einer Nilfahrt ein Anschlag verübt. Er muss aber die Reise fortsetzen, um am Begräbnis eines Priesters teilzunehmen. Kurz nach dem prunkvollen Ritual ist das Grab ausgeraubt ... Klar, dass die Freunde die Räuber finden wollen. zz


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52 Freizeit

Restaurant „Volkshauspark“: Essen zum Mitnehmen F

ür alle die es sich hin und wieder gerne ein wenig leichter machen oder arbeitstechnisch keine Zeit zum Kochen haben, bietet das Frohnleitner Restaurant „Volkshauspark“ ab sofort ein Mitnehmservice für Frischgekochtes an.

Dabei kann jedes Gericht, das auf der Karte steht, bestellt werden. Die Speisen werden optisch ansprechend in eigens dafür ange-

schafftes „Geschirr“ angerichtet und gleich foliert. Die Behälter sind in drei Formen unterteilt, so dass man auch gleichzeitig Beilagen und Suppe problemlos transportieren kann. So bekommt man garantiert frischgekochte und gesunde Kost auf den Tisch. Das Einweg-Geschirr ist mikorwellentauglich, die Speisen sind in wenigen Minuten warm. Bestens geeignet für alle Berufstätigen oder für jene, die eben hin und wieder keine Lust oder Zeit zum kochen haben, aber ungern auf Tiefkühlpizza oder Fischstäbchen zurückgreifen. Ersatz für einen Besuch im Restaurant, mit Flair und Atmosphäre, bietet die Speisenmitnahme nicht.

Mario Heininger setzt auf Marktlücken und zeigt, wie rasch das fertige Essen zum Mitnehmen verpackt ist. Foto: KK

Aber oft zwingen Krankheit, beruflicher Stress oder einfach nur Gemütlichkeit zu diesem Schritt – das Team um Mario Heininger ist dafür gerüstet.

Neuigkeit für Süßschnäbel

Eine gute Nachricht hat Küchenchef Mario Heininger auch für

Leckermäuler. Für sein Restaurant Volkshauspark hat er die Mauritzener Torte kreiert. Das gute Stück besteht aus Schoko, Preiselbeeren und Obers, also etwas für echte Süßschnäbel. Falls das doch zu üppig ist, gibt es in der Mehlspeisenvitrine eine gute Auswahl frischer Süßspeisen. PR zz

Fetzige Musi und guate Unterhaltung Volksmusikveranstaltungen im Gasthaus Weingrill: Musikanten-Stammtisch jeden ersten Donnerstag im Monat

Die Huafschneida, Hausmusiker des Gasthaus Weingrill, erfreuen sich vor allem in unserem Bezirk einer großen Fotos (2): Oliver Egger Fangemeinde.

N

un geht’s endlich wieder los. Der 6.Musikanten-Stammtisch im Gasthaus Weingrill läutete das monatliche Event im Jahr 2012 perfekt ein. Zehn Volksmusikgruppen sorgten dabei für Volksfeststimmung und die Vorfreude auf den nächsten Monat steigt ins Unermessliche. Wo Wolfgang Klug anzutreffen ist, kann die Volksmusik nicht

16. März: CD-Präsentation des „Schneiderwirt Trios“ (Beginn 20:00Uhr) weit sein. So auch in Friesach. Der Veranstalter des „Heldenfest“ in Kleinstübing fördert mit seiner Künstleragentur KWK junge Talente und weniger bekannte Gruppen. Auch der MusikantenStammtisch in Friesach trägt seine Handschrift. Die jeden ersten Donnerstag im Monat stattfindende Veranstaltung lockt Musikanten aus ganz Österreich an. Bei der ers-

ten Veranstaltung dieses Jahres trat auch eine slowenische Formation auf. Neben den Hausmusikern „Die Huafschneida“ ließen unter anderem die Gruppen „Lavanttaler Heimatklang“, „Steirersound“, „Zirbitzbuam“ und die „Kaiserwälder Musketiere“ das Volksmusikherz höher schlagen. Beim

25. Mai: CD-Präsentation der „Huafschneida“ (Beginn 20:00 Uhr) 1. Juli: Heldenfest in Kleinstübing anschließenden „Anbrandl´n“ (Anm. alle Gruppen spielen gemeinsam) wurde bis in die frühen Morgenstunden weiter gespielt und gefeiert. O.E. zz


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Sport 53

Polytechnische Schulen: Fintenreicher Fußball E in spannendes Fußballfinale lieferten sich UMF Gratkorn und Trofaiach bei den Hallenmeisterschaften der Polytechnischen Schulen in Gratkorn. Eine Minute vor Spielende führte noch Gratkorn mit 3:2, buchstäblich in letzter Sekunde erfolgte der Ausgleich. Beim Elfmeterschießen hatten die Schüler aus Trofaiach die Nase vorn. Zweiter Platz für die Afghanen aus der UMF (unbetreute minderjährige Flüchtlinge) Integrationsklasse Gratkorn und viel Applaus vom Team Gratkorn 1, das den dritten Platz belegte. Ali Tschangesi und Mustafa Eskantari sind mit acht

beziehungsweise sieben Toren die besten Torschützen der PTS Gratkorn. Beide sind minderjährige Flüchtlinge, die ohne Eltern nach Österreich kamen.

Reinhard Koopmans organisierte die nach FUTSAL ausgetragene Meisterschaft, bei der mit einem sprungreduzierten Ball gespielt wurde. „Dabei geht es mehr um Technik und Taktik und wie fintenreich gespielt wird“, sagt der Gratkorner Sportlehrer. Anerkennende Worte findet er auch für die nächstplatzierten Voitsberg, Hitzendorf und Eggersdorf „die Jungs spielten fairen und guten Fußball“. E.E. zz

Das siegreiche UMF-Gratkorn-Team mit Betreuer Helmuth Siegl.

Fotos (3): Edith Ertl

Die Sport-Leistungsklasse der PTS Gratkorn trainiert fünf Stunden pro Woche mit Schwerpunkt Fußball. Christine Graschy vom Sponsor RAIKA Gratkorn (links) und Direktor Walter Krammer gratulieren zum dritten Platz.

Klassenvorstand Elisabeth Wachmann und das Team der PTS Hitzendorf. Torschützen: Patrick Trattner und David Strauß.

Frohnleiten ÖSTA verliehen

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Frohnleitner haben im vergangenen Jahr das Österreichische Sport- und Turnabzeichen in den unterschiedlichsten Kategorien abgelegt. Grund genug für Turnverein-Obmann Rainer Gollesch gemeinsam mit

SP-Bgm. Johann Ussar und VPVzbgm. Wolfgang Kasic die Urkunden zu verleihen. Rekordhalter sind mit 36 Mal Willi Melinz, 31 Mal Christine Gollesch, 28 Mal Hans Melinz und 27 Mal Rainer zz Gollesch.

Neue Straßenbezeichnung

I

n Deutschfeistritz sind die Namensfindungen für verschiedene Straßen, Gassen und Plätze abgeschlossen. Bereits im heurigen

Frühjahr soll die Umsetzung erfolgen, Schritt für Schritt werden dann auch die Hausnummern umzz gestellt.


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54 Sport

HSV Gratkorn-Ladies mit „Maß und Ziel“ Lokalaugenschein Sinkendes Zuseher-Interesse beim lokalen Eishockey! Seit einiger Zeit fällt auf, dass unsere beiden Teams, die in der Nationalen Hobby Liga (NHL) Graz engagiert sind, mehr Fans anlocken als unsere Vertreter in der Landesliga. Das ist in mehrfacher Hinsicht erstaunlich. Für die Spiele der NHL nimmt ein Fan einen relativ großen Anreiseweg in Kauf. Und andrerseits spielen die Eisbären Peggau und die Ruffnecks Gratwein SpitzenEishockey in der Landesliga. Ein „Lokalaugenschein“ unterstrich kürzlich die oben angeführten Behauptungen. Beim Spiel des Tabellenführers Eisbären Peggau gegen die Eisbären aus Weiz „verirrten“ sich gerade einmal 15 Fans auf die Tribüne. Im Anschluss daran trafen im nächsten LL-Schlager die Ruffnecks Gratwein auf die Redbacks Passail. 18 Fans wohnten diesem Kräftemessen bei. Dabei wäre für die Fans aus Peggau und Gratwein die Anreise ins Freizeitzentrum Frohnleiten beinahe ein „Katzensprung“. Um die NHL-Spiele der Styrian Flyers Deutschfeistritz und der Übelbach Tigers zu besuchen, müssen Fans nach Hart bei Graz fahren. Dennoch locken diese beiden Hobbyteams zumindest doppelt so viele – manchmal auch weit mehr – Fans an. Des Rätsels Lösung könnte sein, dass sowohl die Flyers als auch die Tigers sehr viele Spieler aus der Heimatgemeinde einsetzen. Dazu nehmen beide Teams auch überaus aktiv an Gemeindeveranstaltungen teil. Wo sind doch nur die Zeiten, als beim Landesligaderby Black Panthers Frohnleiten gegen die Peggauer Eisbären die Halle „gezz rammelt voll“ war?

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wei Eisstocksportlerinnen vom HSV Raiba Gratkorn ließen im Zielwettbewerb aufhorchen. Elisabeth Larisegger sicherte sich sowohl bei den Damen (285 Punkte) als auch in der Seniorenklasse (132) den Landesmeistertitel. Mona Khalifa wurde Zweite bei der weiblichen Jugend U19 und Vierte in der Juniorenklasse U23. Damit qualifizierten sich beide Damen für die Staatsmeisterschaften in Klagenfurt. Dort hingen die Trauben für Larisegger höher.

Bei den Damen belegte sie Rang 31, in der Seniorenklasse Rang 12. Besser lief es für Khalifa, die sich den Österreichischen Meistertitel in der Klasse der weiblichen Jugend U19 sicherte. Für die Juniorin, die auch am Fußballfeld gute Figur macht und kurz vor ihrer Matura am Pestalozzi-Gymnasium steht, ging ein Traum in Erfüllung. Wieder einmal Gold in der nun schon jahrzehntelangen Erfolgsbilanz der HSV Gratkorn-Damen. H.H. zz

Mona Khalifa hatte ihr Visier bei den Österreichischen Meisterschaften richtig eingestellt und sicherte sich die Goldmedaille im Zielwettbewerb.

Foto: Edith Ertl

Querfeldein-Titel für Florian Gruber

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ei den Österreichischen Meisterschaften im RadQuerfeldein in Grafenbach (NÖ) fuhr der 16-jährige Judendorfer ein souveränes Rennen. Gruber, der im Vorjahr den MountainbikeJugend-EM-Titel erringen konnte, fährt diese Disziplin normalerweise nur zu Trainingszwecken. Da war er selbst überrascht, dass es gleich im ersten Juniorenrennen mit dem Titel klappte.

Gelungener Saisonauftakt für Florian Gruber (li), der sich hier mit seinem Trainer Bernd Tauderer „aufwärmt“. Foto: KK

Silbermedaille für Judendorferin

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ei den vor kurzem zu Ende gegangenen ersten Olympischen Jugendwinterspielen in Innsbruck holte sich Österreichs Dameneishockey-Mannschaft die Silbermedaille. Mit dabei war auch die 17jährige Anna Meixner aus Judendorf, die nicht nur im Finalspiel gegen Schweden vollen

Einsatz zeigte. Meixner spielt seit 2007 Eishockey und ist bei den DEC Devils Graz als Stürmerin zz eingesetzt. Anna Meixner kehrte von den Olympischen Jugendwinterspielen aus Innsbruck mit einer Silbermedaille heim. Foto: KK

Heuer startet Florian für „Muskelkater Genesis“, ein österreichisches Spitzenteam im Mountainbike-Sport. Derzeit steht der hoffnungsvolle Junior im vollen Training für die im März beginnende Cross-Country-Saison. H.H. zz


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Sport 55

Soraya & Wolfgang – die zweifachen Meister

QUICKIES zz Landesmeister

Thomas Dirnberger vom ESV St. Bartholomä sicherte sich bei der Steirischen Eisstock-Landesmeisterschaft im Zielwettbewerb den Titel in der Klasse U14. Im Mannschaftsspiel holte sich die U14, in der Besetzung Thomas Dirnberger, Theresa Kasper, Lukas Raimann und Markus Dirnberger den Vizemeistertitel. Die Vereinsmeister im Zielwettbewerb wurden Obmann Johann Pfennich und Christine Kahr.

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ie Zitoller Warmblutstute Soraya und ihr Besitzer Wolfgang Hochegger sind ein perfektes Duo. Beide brachten es aufgrund des ausgewogenen Trainings, geleitet von Hannes Deutsch trotz immer stärker werdender Konkurrenz im vergangenen Jahr zu beachtlichen Erfolgen. So erritt Hochegger sowohl den steirischen als auch den Bundesmeistertitel der ländlichen Reiter im Mannschaftsbewerb. Das perfekte Paar konnte sich in der abgelaufenen Turniersaison auch noch über weitere Platzierungen, darunter auch einige erste Plätze in der gesamten Steiermark und im Burgenland freuen. Die Leistungen wurden im Rahmen des Reiterballes Anfang Jänner durch den Landesfachverband zz gewürdigt.

zz Aufwärtstrend

Hochegger war mit Null-Fehler-Umläufen maßgeblich an den Meistersiegen beteiligt. Foto: Harry Hörzer

Der einsame Wolf trainiert verbissen

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er Judendorfer Sportguru Dr. Herbert Stelzer kam eben erst vom Kärntner Weißensee retour, schon zieht er wieder im Bad Weihermühle seine Runden auf den geschliffenen Kufen. Der ehrgeizige Senior bewältigte am Weißensee die 42-Kilometer-Distanz in 2:21 Stunden. Seine Ziele

Eisschnelllaufen ist eine der zahlreichen „Lieblingssportarten“ des Judendorfer Ausdauerspezialisten Herbert Stelzer. Foto: KK

Gemeindeturnier

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as heurige Gemeinde-Hobbyfußballturnier in Frohnleiten entschied das Team Frankenhof vor der Mannschaft STT Hösele für sich. Mit dabei auch das Team WOKA - Die Agentur mit (v.l.) Johannes Wagner, Stefan Kasic, Markus Zink, Manuel Harrer, Peter Nageler und Hubert Zink sowie Michael Senft (kl.Bild) - sie erreichten Platz 5. Foto: KK zz

waren höher gesteckt, wie er danach zugab. Stelzer, Jahrgang 1936 (!), freut sich, dass er heuer bei den Europameisterschaften im Berglauf (Bludenz) und den Weltmeisterschaften im Degen- und Säbelfechten (Krems) offiziell in der MastersKlasse M75 starten darf. Auf diese beiden Bewerbe, und natürlich den Straßenglerlauf, richtet er jetzt sein zz Training aus.

Die Eishockeycracks der Tigers Übelbach erreichten in der NHL Graz das Obere Play Off der Gruppe H. Der 2:1-Sieg gegen die Styrian Wildboars brachte den Tigers endgültig das Ticket für die Spiele um den Meistertitel. Die Treffer erzielten Michael Knöbelreiter und Jürgen Haas.

zz Überlebenskampf

Die Faustballer des SV MM Frohnleiten brauchen für den Verbleib in der Bundesliga noch wichtige Punkte. Urfahr und Laakirchen müssten bezwungen werden, um den Klassenerhalt noch aus eigener Kraft zu schaffen. In der Landesliga sind die beiden Teama aus Frohnleiten auf Titelkurs. 28 Eisschützenteams spielten beim traditionellen Turnier in der Deutschfeistritzer Quetsch um den Sieg. Am Ende hatte das Team des FC Wamperl-Hösele die Nase vorne. Siegfried Affenberger, Thomas Brand, Helmut Eisenberger, Klaus Gaukler, Josef Mandl und Johann Niederl jubelten über den Turniersieg. Platz zwei sicherte sich punktegleich der FC Hollywood, Dritter wurde Sandwirt II.

zz Langbahnturnier

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56 Sport

Ladies Cup: Gratkorns Damen im Mittelfeld B

Veranstalter Karlheinz Druschowitz mit dem Damen von HSV Gratkorn: Hildegard Thörisch, Anni Gerstner, Elisabeth Larisegger und Mona Khalifa. Elisabeth Larisegger ging bei den Landesmeisterschaften im Zielwettbewerb als beste Spielerin in Fotos (2): Edith Ertl ihrer Klasse hervor.

eim 22.Ladies Cup in der Eishalle Liebenau hatte der Heeressportverein Raiba Gratkorn als Veranstalter gleich drei Nationalteams zu Gast. Bei einem spannenden Kräftemessen mit dem Eisstock und der Daube siegte das Team BÖE I. Die Steirer sind im Nationalteam durch Sonja Oswald-Wagner aus Stallhofen vertreten. Sie trainierten für die Weltmeisterschaft, die Anfang März in Bayern stattfindet. Das Damenteam des HSV Gratkorn schlug sich wacker und landete mit dem sechsten Platz im guten Mittelfeld. E.E. zz

Hans-Jürgen Lenert, Präsident des HSV Gratkorn, mit Sonja Oswald-Wagner.

Mit Kickboxgala das Jubiläumsjahr eingeläutet A

uftakt einer Veranstaltungsreihe anlässlich des 35jährigen Jubiläums der Sektion Kickboxen des ATUS Gratkorn. Die Gratkorner Jungstars Katharina Mixner, Sabine Dieber, Wishan Abzotov und Alihan Dikiev eröffneten mit vier Siegen die Kickboxgala in der vollbesetzten Sporthalle Gratkorn. Danach fanden drei Finalkämpfe im Vollkontakt der an diesem Tag durchgeführten Steirischen Landesmeisterschaft statt. Höhepunkt

des Abends war der Kampf um den Österreichischen WAKO-Pro (Professional)-Titel, den Lokalmatador und Titelverteidiger Markus Blümmel gegen Josef Baumann (ASKÖ Leibnitz) knapp mit 31:33 Punkten verlor. Nach der Kickboxgala fachsimpelten ehemalige Mitglieder der Sektion über die vergangenen 35 Jahre. Dieses „Veteranentreffen“ dauerte bis in die frühen Morgen-

stunden. Die nächsten Höhepunkte im Jubiläumsjahr: Am kommenden Samstag, 11. Februar, findet im Turnsaal der HS Gratkorn der ASKÖ-Nachwuchs-Cup statt. Am 17. März werden in der Sporthalle Gratkorn die Steirischen Landesmeister im Semi- und Leichtkontakt ermittelt. H.H. zz Kathi Mixner bezwang im Rahmen der Jubiläumsgala des ATUS Gratkorn die slowenische Meisterin durch technische Überlegenheit. Foto: KK

Gelungener Start in die Skisaison

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er 14jährige Frohnleitner Sandro Fuchs startete erfolgreich in die neue Skisaison. Er gewann den Riesentorlauf in Turnau, ein ÖSV-Punkterennen auf der Lammeralm, den BezirkscupRiesentorlauf auf der Grebenzen und den Schülercup-Riesentorlauf auf der Planai. Im Steirischen Schülercup feierte er zudem noch dritte Plätze beim Nachtslalom Sandro Fuchs ist amtierender Steirischer Schülermeister und Gesamtsieger in Super-G und Kombination.

Foto: Sebastian Gaugl

am Rittisberg und beim ParallelRiesentorlauf in Krakauebene. Fuchs, der für den Board&Bike Club Frohnleiten startet, gehört dem Steirischen Schülerkader an. Das junge Talent möchte an die großen Erfolge der vorigen Saison anschließen. Sandros Trainer, Gernot Schlegl, traut ihm das jedenfalls zu. Bei den Österreichischen Meisterschaften 2011 gelangen ihm immerhin drei TopTen-Plätze in sechs Bewerben. H.H. zz


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Sport 57

Hobby-Eisstockturniere ziehen die Massen an E isstockschießen ist in unseren Breiten nach wie vor ein Volkssport. Die zahlreichen Turniere sind immer gut besucht. Da können auch Wind und Wetter kein Spielverderber sein, gibt es doch gute Kleidung und wärmende Getränke. Es sind auch immer wieder die „üblichen Verdächtigen“, die um den Turniersieg kämpfen. Ob mit acht oder auch sechs Spielern – bei den „Wilden Turnieren“ macht´s der spezielle Mix aus. Diesen hat beispielsweise das Team „Moser & Co“, was zwei Finalteilnahmen innerhalb von nur acht Tagen eindrucksvoll bewiesen. Willibald Gruber vom ESV Himberg ist einer von vielen Sportfreunden, die bei allen Hobbyturnieren im Einsatz sind.

Beim Turnier im Freizeitzentrum Deutschfeistritz waren 32 Teams im Einsatz. Hochspannung

herrschte im Finale der vier Gruppensieger um den Tagessieg, den sich Moser & Co in der allerletzten Kehre gegen den ESV P.E.C.H. Andritz sicherte. Platz drei ging an den ESV Europlay Meran vor dem ESV Stübing. Fünfter, mit nur einer einzigen Niederlage, wurde die Familie Zeiler. Das Siegerteam – mit Moar Heli Mandl, Johann Draxler, Kurt Fiedler, Christian Liedl, Jürgen Mandl, Hildegard Moser, Sandra Moser und Ella Schlatzer – widmete diesen Sieg Rudi Moser zum Gedenken. Eine Woche später spielten 20 Teams beim Stefan-Ambros-Gedenkturnier in Peggau-Hinterberg. Wieder stand Moser & Co im Finale, verlor diesmal aber gegen Seppl´s Eck. Die „reine Männerpartie“ aus Gratwein, mit Moar Sepp Schweiger, Sepp Schweiger, Bernd Hoffmann, Hubert Maier, Wolfgang Rösler, Franz Schlegl und Christian Vogel gewann mit

Styrian Flyers Deutschfeistritz

Moser & Co-Stockschütze Kurt Fiedler in Aktion. Die Blicke seiner Teamkolleginnen reichen von „bewundernd“ (Ella Schlatzer, links) bis „vorsichtig optimistisch“ (Sandra Moser). Fotos (2): Harry Hörzer

2:0. Auf dem dritten Rang landeten „Die Heimatlosen“, gefolgt von der Mostschenke Movia und dem ESV Himberg. H.H. zz zz Schwimmkurse Im Hallenbad Deutschfeistritz gibt es ab 6. März wieder Schwimmkurse für Anfänger und Fortgeschrittene. Infos: Harald Pessler, Tel. 0664/ 3544693 zz Aqua Nordic Walking

Wegen der großen Nachfrage nach einem Bericht in der vergangenen BEZIRKSREVUE, bietet Organisator Michael Hotter weitere Kurse im Hallenbad Deutschfeistritz an. Anmeldungen unter kursbuchungen@ aquanw.at oder Tel. 0664/ 402354.

Thomas Eisenberger im „Tiefflug“ – machte dem Namen Styrian Flyer alle Ehre.

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n der Gruppe D der NHL Graz knöpften die Eishockeycracks aus Deutschfeistritz dem Leader Hautzendorf Flames einen Punkt ab. Dennoch spielt man nach dem Grunddurchgang im Unteren Play Off. Nach dem Aufstieg in die Gruppe D hatten die Flyers in dieser Saison härtere Gegner zu bekämpfen. Aus

den zehn Spielen im Grunddurchgang holte man sieben Punkte. Dabei waren durchaus Formschwankungen festzustellen. Gegen die Black Caps (1:4) waren die Flyers geschwächt und eher im Tiefflug unterwegs. Beim Wilden Turnier am Vortag in Deutschfeistritz waren einige als Eisschützen im Einsatz – da wurde nicht nur ausschließlich Zitronentee getrunken.

Foto: Harry Hörzer

Dafür war aber der Abschluss wieder gut. Einem wichtigen 6:4-Sieg gegen Schlusslicht EC Freezers Graz folgte das 3:3 gegen den Ersten, Hautzendorf Flames. Vor allem die Punkte gegen die Freezers zählen doppelt, da sie in das Ende Februar beginnende Play Off gegen den Abstieg mitgenommen werden. H.H. zz

zz Überlebenskampf

Hoher Besuch beim Eisstockturnier des ESV Wannersdorf in der Eishalle Frohnleiten. Das Österreichische Nationalteam sicherte sich erwartungsgemäß den Turniersieg. Für Bezirksobmann Josef Fuchs und den Wannersdorf-Obmann Karl Gradischnig war es eine Ehre, die Besten der Nation in Frohnleiten begrüßen zu dürfen. zz


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58 Sport

Sportler des Jahres Johannes Schwarz mit Johann Miko.

Gratkorns SP-Vize Peter Rinner.

Vorjahres-Sieger Markus Blümmel und Nicole Miko.

Gratweins SP-Bgm. Gerald Murlasits in charmanter Begleitung. Alle Fotos: Harry Hörzer

Raiffeisen-Marketingchef Dr. Werner Weinhofer (li) mit BEZIRKSREVUE-Herausgeber Wolfgang Kasic.

Die Glücksengerln Katharina und Maxi mit BEZIRKSREVUE-Mitarbeiterin Sanela Besic.

Die Gratkorner VP-Gemeinderäte Vzbgm. Patrick Sartor und Angelika Teibinger.

Judendorfs SP-Bgm. Harald Mulle mit SP-Vize Gudrun Wagner.

Die Sportler des Jahres 2011 Johannes Schwarz und Valentina Gruber, flankiert von BEZIRKSREVUE-Herausgeber Wolfgang Kasic (li), VP-LAbg. Waltraud Schiffer und RaiffeisenMann Dr. Werner Weinhofer.

BEZIRKSREVUE-Mitarbeiterin Sanela Besic (li) und Sportlerwahl-Moderator Werner Höller mit dem kleinen Christoph Amhofer.

Der Peggauer VP-Chef GR Fritz Pirstinger (mi).

Die zweitplatzierten Celina Ettl und Florian Gruber.

Freude über Einkaufsgutscheine, gesponsert von Gratweins SP-Bgm. Gerald Murlasits (re) für Hannes Schwarz und Heike Gruber.


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Sport 59

BEZIRKSREVUE- Sportler des Jahres 2012: Valentina Gruber und Hannes Schwarz top E

in „junger Floh“ und ein alter Routinier strahlten am Ende um die Wette. Die Mountainbike-Nachwuchshoffnung und der Kult-Goalie sind die beliebtesten Sportler im Bezirk. Der Applaus galt aber allen nominierten Sportlern beim Galaabend, zu dem BEZIRKSREVUE-Herausgeber Wolfgang Kasic lud. Valentina Gruber (8) aus Judendorf gewann im Vorjahr den Steirischen Mountainbike Kindercup der Klasse U9-weiblich. Der Gratkorner Hannes Schwarz stand viele Jahre erfolgreich im Fußballtor des FC Gratkorn und beim SV Frohnleiten. Jetzt wurden beide von ihren Fans für ihre Leistungen belohnt. „Diesen Titel wollte ich unbedingt“, strahlte Schwarz, der nun Tormanntrainer beim DSV Leoben ist.

verbeugten. Unter den Gratulanten: VP-LAbg. Waltraud Schiffer, SP-Bgm. Gerald Murlasits (Gratwein), SP-Bgm. Harald Mulle (Judendorf) sowie die „Vizes“ Peter Rinner und Mag. Patrick Sartor (beide Gratkorn), Gudrun Wagner (Judendorf), Sylvia Rinner (Deutschfeistritz) und Leo Klimacsek (St. Oswald).

Beinahe ein Doppelsieg

Viel hätte nicht gefehlt und ein Geschwisterpaar wäre gemeinsam auf der obersten Stufe des Siegertreppchens gestanden. MountainbikeJugendeuropameister Florian Gruber landete hinter Schwarz auf Rang zwei. Den dritten Platz in der Herrenwertung sicherte sich der Kickboxer Philip Pollheimer aus Eisbach. Bei den Damen wurde Fußballerin Celina Ettl aus Gratkorn zur Kronprinzessin gewählt. Ihr folgte die Frohnleitner Triathletin Karin Melinz auf Rang drei. Eine bunte Palette an Preisen – darunter auch Einkaufsgutscheine der

Die BEZIRKSREVUE-Leser haben Valentina Gruber und Johannes Schwarz auf den Thron gehievt: Dieses Duo wurde im Rahmen eines Galaabends im VIP-Club des FC Gratkorn als „Sportler des Jahres“ im Bezirk GU-Nord ausgezeichnet. Neben Familie und Freunden stellten sich viele lokale Politiker sowie Vertreter von Sponsor Raiffeisen als Gratulanten ein. So mancher Fan wurde bei der Verlosung mit Foto: KK einem tollen Gewinn für seine Mühen belohnt.

Marktgemeinde Gratwein – wurde unter den Einsendern verlost. Die von Moderator Werner Höller ausgewählten „Glücksengerln“ Katharina, Sabine und Maxi leisteten dabei „ganze Arbeit“. Für die perfekte musikalische Umrahmung sorgte das Jazz-Trio mit Jörg Arbesleitner (Schlagzeug), Thomas Wilding (Bass) und Manuel Schuster (Gitarre).

Politprominenz gratulierte

Den Stellenwert dieser Sportlerwahl unterstrichen wieder einmal zahlreiche Politiker, die sich vor den ausgezeichneten Sportlern

Raiffeisen-Marketingchef Dr. Werner Weinhofer unterstrich in seiner Grußbotschaft, dass Raiffeisen immer bemüht sei, den Breitensport zu unterstützen. Für das leibliche Wohl bei der Siegerehrung sorgte das Restaurant Jaritz aus Gratkorn. Der Abschluss der gemütlichen Feier fand für den „harten Kern“ – und das ist auch schon Tradition – im Café Santa Cruz statt. H.H. zz

Weitere nominierte Sportler in alphabetischer Reihenfolge: Christoph Amhofer, Gabi Amhofer, Michael Amhofer, Marcel Brandstätter, Johannes Brandtner, Sabine Dieber, Günter Eckhart, Siegfried Eckhart, Sandro Fuchs, Martin Gründler, Eugen Haas, Arnold Harg, Marika Huber, Michael Jantscher, Alexander

Mai, Marvin Melcher, Nicole Miko, Sophie Mitterhammer, Katharina Mixner, Claudia Neuhold, Lotte Nidetzky, Dominik Pollheimer, Ilse Prantl, Mariella Rappold, Sabrina Riemer, Christian Scherübl, Michaela Wildbacher.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte das Jazz-Trio

Foto: KK


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60 Sport

Hallenfußball wird auch bei Mädchen immer „moderner“ W

enn es noch eines Beweises bedurfte – beim Jugendhallenturnier des SV BAUMIT Peggau wurde er geliefert. Zahlreiche Mädels in verschiedenen Altersklassen jagten in der Sporthalle Deutschfeistritz, an drei Tagen dem runden Leder nach. Dabei zeigten sie, dass sie auch das Spiel mit der Bande beherrschen und im Spiel „Mann gegen Mann“ ebenbürtig sind.

Peggau-U15-Torhüter Manuel Zeiler wurde von seiner Teamkollegin Kerstin Pfleger im Torraum „beschützt“.

Den U15-Bewerb sicherte sich der SV Pachern vor dem SV Thal und Liebenau. U11-Sieger wurde WAC St. Andrä. Die Plätze zwei und drei gingen an den SV Thal und den SV Peggau. Mit fünf Siegen und einem Unentschieden gewann die Spielgemeinschaft Sturm/Schrems den U9-Bewerb. Auf den Plätzen landeten WAC St. Andrä und der SC Seiersberg. Den U12-Bewerb gewann Gössendorf mit einem hauchdünnen 1:0-Finalsieg gegen den SV Deutschfeistritz. Im „kleinen Finale“ sicherte sich der SV Frohnleiten mit einem 2:0-Sieg gegen den SV Peggau den dritten Platz. In dieser Altersklasse gab es mit Florian Prietl (Deutschfeistritz) und Yannick Hösele (Rein) zwei Torschützenkönige. Zum besten Torhüter wurde Tristan Berger (SV Peggau) gewählt. Den abschließenden U10-Bewerb gewann SG Grosswilfersdorf/Fürstenfeld. Dahinter landeten die beiden Teams des GAK. Insgesamt waren 37 Teams im Einsatz. H.H. zz

Bianca Smode (Frohnleiten) im beherzten Zweikampf mit dem Semriacher Florian Schlögl Fotos (2): Harry Hörzer

Fußball-Schülerliga: Gratwein holt Silber D ie Mädchen und Buben der HS Deutschfeistritz, HS Eggersdorf, HS Frohnleiten, HS I Gratwein, HS II Gratwein und des BG Rein lieferten sich beim heurigen Fußball-Hallenturnier spannende und faire Matches und bereiteten den Zuseher in der Frohnleitner Sporthalle ein Sportfest der „Sonderklasse“.

Gratwein mit 4:1 und gegen die Auswahl der Sporthauptschule Deutschfeistritz mit 1:0 das große Finale gegen die ebenfalls toll aufspielende Mannschaft der HS Eggersdorf, welches sie verdient mit dem Ergebnis von 2:1 für sich entscheiden konnten und somit als stolze Turniersieger nach Gratwein zurückkehren durften.

Besonders freuen durften sich an diesem Tag die zehn angereisten Fußballer der Musikhauptschule HS II Gratwein: Nach ihrem erst zweiten Jahr als Teilnehmer an der Fußball-Schülerliga erreichten sie nach Siegen über die HS I

Das Spiel gegen den Turniersieger aus GU-Süd, die Mannschaft aus Unterpremstätten um den Einzug in das Steirische HallencupTurnier endete nach der regulären Spielzeit mit einem 3:3. In der Nachspielzeit konnten die Grat-

Die Superkicker der Musikhauptschule HS II Gratwein: Stehend (v.l.): Nunner Stefan, Kreimer Lukas, Tippl Ramon, Soos Melissa, Flecker Jörg; Vordere Reihe (v.l.): Rechberger Lukas, Suppanschitz Georg, Preitler Stefan, Wiesinger Sebastian, Soos Melanie Foto: KK

weiner Super-Kicker trotz sprichwörtlich drückender Überlegenheit keinen weiteren Treffer erzielen

und mussten sich schließlich im Elfmeterschießen geschlagen zz geben.


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Sport / Menschen 61

Basketball U18-Finalrunde Schlusstag gegen Salzburg um Platz fünf. Dieses Spiel war nichts für schwache Nerven, endete mit einem 60:58-Sieg der Gäste. Damit erreichte der ATUS Gratkorn Rang sechs.

Die 14-jährige Stella Radisic (li) ist eine der vielen talentierten Spielerinnen, die beim ATUS Gratkorn immer wieder „groß“ werden.

Es war aber wieder ein hochkarätiges Spiel, gewürzt mit kleinen „Aussetzern“ der Gratkornerinnen. „Bei uns war schon der Dampf draußen“, meinte nachher Headcoach Gaby Riedmüller. Tatsache ist, dass speziell im ersten Viertel (7:13) die Wurfschwäche auffiel. Dann aber gaben die Heimischen

Die ATUS-Mädels begannen mit einer starken Vorstellung gegen Kuenring Wien, verloren dieses Auftaktspiel allerdings mit 48:58. Damit war leider das Viertelfinale versäumt. Nach einem klaren 86:22-Erfolg gegen Gmunden spielte man am

Menschen aus dem Bezirk Verstorben I

Foto: Harry Hörzer

wieder mächtig Gas, drehten zwischenzeitig das Spiel, welches bis zur Schlusssirene dramatisch blieb. Ein Weitwurf von Nina Huber

hätte auch beinahe in letzter Sekunde den Sieg gebracht. Doch der Ball prallte vom Ring ab und leider zz nicht ins Netz.

Ernennung zum Ehrenbürger der Gemeinde Tulwitz ausgezeichnet.

70. Geburtstag

An der Beisetzung nahmen auch VP-LAbg. Waltraud Schiffer sowie stellvertretend für Vereine und Gemeinderäte VP-Bgm. Hermann Gschaidbauer teil.

Gefeiert wurde vorerst im kleinen Kreis, Gert Haberl, Heger und Jäger ist 70. Den gelernten Förster schlug es beruflich in eine andere Branche, Haberl führt einen Getränkehandel in Gratwein.

Tiere werden von Autofahrern erlegt“ sagt der Waidmann, der auch anlässlich seines Geburtstages sein Engagement für Wald und Wild nicht verbergen wollte.

Nach langem schweren Leiden ist im 98. Lebensjahr kürzlich Bürgermeister a.D. Karl Walcher aus Tulwitz verstorben. Walcher wuchs in der Großfamilie vlg. Großfuchs in Tulwitzviertl mit neun Geschwistern auf. Seine Jugend war vor allem durch die Kriegszeit geprägt und daher nicht gerade leicht. 1959 übernahm er den elterlichen Hof und arbeitete in vielen Organisationen und Vereinen mit. 1960 wurde er als Gemeinderat angelobt und war dort 25 Jahre, davon 13 als Bürgermeister, tätig. Seine Leistungen wurden mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen des Landes Steiermark und der

Nach sehr kurzem, aber schwerem Leiden ist kürzlich Manfred Gogg aus St. Oswald verstorben. Von 1995 bis 2007 saß er für die SPÖ im Gemeinderat und bekleidete ab 1999 bis zum Ende seiner ortspolitischen Tätigkeit das Amt des Vizebürgermeisters. Beruflich war der passionierte und mehrfach ausgezeichnete Schnapsbrenner als Werkführer in der Gratkorner Papierfabrik Sappi beschäftigt. Gogg, der erst im Vorjahr seinen 60. Geburtstag gefeiert hatte, hinterlässt seine Gattin und zwei erwachsene Kinder.

Foto: KK

Foto: KK

Verstorben II

Neo-Politiker

Große Verdienste machte sich der Geburtstagsjubilar im Jagdschutz und in der Prävention. Zwei Perioden lang war er aktiv im Bezirksjagd ausschuss tätig. Er ist nicht nur mit dem Gewehr im Forst unterwegs, weit mehr Zeit widmet sich Haberl um das Wohlergehen des Wildes. Die schöne Seite daran ist die Wildfütterung. Die andere Seite sieht man als nicht Betroffener kaum. Haberl musste unzählige Male zu verunfallten Füchsen, Dachsen und Rehen. „Viel zu viele

Foto: KK

ie besten acht Teams gastierten am vergangenen Wochenende in Gratkorn. Der ATUS Gratkorn war nicht nur Ausrichter dieses „Final Eight“, sondern auch mit einem Team bei der Entscheidung live dabei.

Foto: Edith Ertl

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Neues Gesicht im Gemeinderat Deutschfeistritz: Kürzlich wurde Mag. Reinhard Jantscher (23) als neues Mitglied des Gemeinderates angelobt. Er beerbt damit Michaela Zechner, die auf eigenen Wunsch ihr Mandat zurückgelegt hat. Jantscher, der sein Diplomstudium der Rechtswissenschaften als Jahrgangsbester abgeschlossen hatte und derzeit an seiner Dissertation feilt, bezeichnet sich selbst als "liberaler Schwarzer" und will sich als Hüter einer bürgernahen, sparsamen und rechtlich korrekten Gemeindepozz litik profilieren.


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62 Menschen

LESERBRIEFE Ihre Meinung ist uns wichtig! zu "ClickIn legt Bilanz" (Ausgabe 1/12) Wir wollten uns bei Euch für den netten Artikel über den Jugendtreff ClickIn bedanken! Helmar, Dagmar und Simone, ClickIn Gratwein zu "Sternsingen-Brauchtum" (Ausgabe 1/12) Mit großer Freude habe ich den Artikel über die Sternsinger gelesen. Er ist eine gelungene Mischung von Reportagen und zugleich Information über Sinn und Zweck der Aktion und ihre historischen Bezüge. Für die liebevolle Würdigung des Einsatzes junger Menschen und vieler Erwachsenen, die dieses religiöse Brauchtum mit globaler Wirkung unterstützen, sei herzlich Dank gesagt. Hans Paier, Frohnleiten zu "SV Europlay" (Ausgabe 1/12) Zu ihren grundsätzlich sehr positiven Artikel über den Sportverein Deutschfeistritz, Sektion Fußball muss ich als Gründungsmitglied und derzeit einzig ordentliches Vorstandsmitglied einiges richtigstellen. Die Sektion wurde 1999 von Harald Fritz, Gottfried Storer sen. Undm einer Wenigkeit aus der Taufe gehoben. In den inzwischen 13 Jahren des Bestehens konnten wir viele Erfolge, wie zB den stetig steigenden Zuspruch bei der Jugend oder den Aufstieg in die Gebietsliga miterleben, hatten aber auch einige Tiefs zu überwinden. Wie in vielen Vereinen gibt es natürlich im Laufe der Jahre gewisse „Abnützungserscheinungen“ und damit verbundene Änderungen in der Vereinsführung. Es ist richtig, dass unser bisheriger Obmann Harald Fritz mit November vorigen Jahres –

nicht ganz freiwillig – sein Amt zur Verfügung gestellt hat. Ich verwehre mich jedoch dagegen, dass der gesamte Vorstand das Handtuch geworfen hat. Als Mann der ersten Stunde unseres Fußballvereins ist es mir sehr wohl wichtig, dass eine ordnungsgemäße Übergabe an einen neuen Vereinsvorstand stattfindet, dementsprechend bin ich bei diesen Gesprächen auch miteingebunden und komme meiner Verpflichtung nach. Zum Wohle der großen Anzahl der fußballbegeisterten Jugend sowie allen Freunden des Fußballs in Deutschfeistritz, schließlich möchte ich mich an unserem Verein noch viele Jahre erfreuen. Der „Dachverein“ SV Deutschfeistritz besteht aus den Sektionen Schach, Stocksport und Fußball, dem bisher Harald Fritz als Obmann bevorstand. Als gewählter Obmann-Stellvertreter hat nun Franz Draxler interimistisch die Führung des „Dachvereines“ übernommen, Herr Draxler hat aber zur Zeit keine Funktion in der Sektion Fußball. Helmut Prietl, Vorstandsmitglied des SV Deutschfeistritz Sektion Fußball zu "Brunnenspende" (Ausgabe 1/12) Danke für die tolle Berichterstattung in Ihrer Zeitung. Anton Hinterleitner, Frohnleiten zu "Modernstes TBC-Station Europas eröffnet" (Ausgabe 12/11) Laut Zeitungsartikel wurde behauptet, dass Frau LR EdlingerPloder unsere MitarbeiterInnen über die Zukunftspläne und über Verhandlungen mit künftigen Betreibern des LKH Hörgas-Enzenbach in persönlichen Gesprächen vor Ort mehrfach informiert hat. Dies stimmt nicht, die MitarbeiterInnen haben dies im März 2011 aus der Zeitung erfahren müssen. Frau LR Edlinger-Ploder hat uns erst am 20. Juli 2011 über die

Zukunftspläne des LKH HörgasEnzenbach informiert. Prim. Dr. B. Bauer, Direktor F. Lenhardt, Pflegedirektor W. Feig, Betriebsdirektor zu „Nahversorgung“ (Ausgabe 1/12) Ich bin seit Jahren begeisterter Leser der Bezirksrevue und mit der inhaltlichen Qualität dieser Zeitung sehr zufrieden gewesen. Der Artikel „Weiter Sterben der KLEINEN Nahversorger“ hat mich stark irritiert. Was verstehen Sie unter einem „kleinen Nahversorger“, wenn Sie über einen Markt mit 800 m² schreiben? Ich führe im Alten Markt in Übelbach ein Fleischerfachgeschäft. Nachdem das Kaufhaus im Alten Markt geschlossen hat, haben wir unser Sortiment erweitert. Wir legen sehr viel Wert auf die Qualität unserer Waren und führen vorwiegend regionale Produkte (Gebäck von der Bäckerei Viertler, Obst und Gemüse von Steirischen Händlern,

Nudeln & Teigwaren, steirisches Kürbiskernöl, die wichtigsten Milchprodukte…). Unsere Kunden wissen das Angebot, die großzügigen Öffnungszeiten und die persönliche Betreuung in unserem Geschäft (ca. 30 m²) sehr zu schätzen. In Übelbach ist die Nahversorgung nicht nur durch den „Nah & Frisch –Benedikt“, sondern auch durch zahlreiche KLEINE Geschäfte im Alten Markt gesichert. Emmerich Jauschnig Fleischerei, Übelbach Leserbrief Herzlichen Dank, dass ich durch die Übermittlung der BEZIRKSREVUE mittels E-Mail diese auch im Kosovo lesen konnte. Für mich war es somit möglich, alle wichtigen Geschehnisse im Bezirk Graz-Umgebung Nord auch fernab der Heimat zu verfolgen. Dietmar Jantscher, Deutschfeistritz


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Sonstiges

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Ausgabe 3/2012 Redaktionsschluss 29. Februar 2012



Bezirksrevue 2/2012