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12/2011

An einen Haushalt

27. Jg

Verlagspostamt 8130 Frohnleiten

GZ: ANZBL 813001 P.b.b.

Tel. 03126/3640

Fax -15

bezirksrevue@woka.co.at


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Aus dem Bezirk

Liebe Leserinnen und Leser, Sie halten heute mit 72 Seiten die umfangstärkste BEZIRKSREVUE seit Bestehen, also seit 1984, in Händen. Damals habe ich beschlossen, eine unabhängige Zeitung herauszugeben. Seit damals sind wir ausschließlich Ihnen und unseren Inserenten verpflichtet – Ihnen um Sie mit Neuigkeiten aus der Region zu versorgen, den Inserenten um eine optimal aufbereitete Plattform für die Werbebotschaft zu bieten. Beides ist mir und meinem Team in den vergangenen Jahren glaube ich ganz gut gelungen. Trotz eines härteren Wettbewerbes haben wir so manche Hürde gemeistert und sind unserer Blattlinie treu geblieben. Wir haben ständig an uns gearbeitet, wollten immer noch besser werden und haben daher die Berichterstattung weiter ausgebaut. Und all das neben den durchaus nicht sehr angenehmen Begleiterscheinungen, die ich persönlich in den vergangenen Monaten zu bewältigen hatte. Anpatzen und Schmutzkübel ausschütten war und ist offensichtlich die Devise gewesen, wenn man sich mancher Meinung und manchen Einflusses widersetzt hat. All das wird sich jedoch von selbst richten, die ersten diesbezüglichen Entscheidungen sind ja bereits gefallen – was mich besonders freut. Und mit Freude sehe ich auch der weiteren Entwicklung der BEZIRKSREVUE entgegen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen trotz adventlicher Hektik einige Tage der besinnlichen Entschleunigung, ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für 2012.

Wolfgang Kasic Herausgeber

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Gratkorn: Vorrang für Trinkw

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ährend Gratkorn weiterhin die Sicherung der Grund- und Trinkwasserqualität einfordert, hält der Verbund am geplanten Projekt fest und erwartet bereits in den kommenden Wochen den UVP-Genehmigungsbescheid. Keine g’mahte Wies’n ist das Murkraftwerk in Gratkorn. Obwohl das Projekt schon vor zwei Jahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung eingereicht wurde, tritt die Standortgemeinde weiterhin auf die Bremse – und das zu Recht, wie es SP-Bürgermeister Ernest Kupfer betont. „Jedes Restrisiko, das unser Grundwasser und die Trinkwasserqualität beeinträchtigen könnte, muss ausgeschlossen werden“, so der Gemeindechef. In den vergangenen Wochen und Monaten ist es ihm und den von der Gemeinde beauftragten Gutachtern gelungen, einige Änderungen in der Planung durchzusetzen. So gebe es eine getrennte Drainagierung für Oberflächenwässer und Grundwasser, wodurch eine Vermischung verhindert und die Oberflächenwässer, die durchaus verunreinigt sein können, erst unter der Staustufe wieder in die Mur eingeleitet werden. Auch die Rohrdimensionierung wurde vergrößert, weitere kleinere Probleme wurden beseitigt. „Wir haben eine gute Gesprächsbasis, verlangen jedoch einen optimalen Schutz der Wasserqualität“, so Kupfer.

Gratkorns Bürgermeister Kupfer kämpft vehement für die Aufrechterhaltung der Grundwasserqualität.

Diese Grafik veranschaulicht das geplante Kraftwerk Gratkorn.

Neuer Zeitplan festgelegt

Alles andere als erfreut über die Verzögerung ist naturgemäß der Verbund. Im kürzlich stattgefundenen Planungsforum wurde die dynamisierbare Drainage, eine mechanische Konstruktion zur Veränderung des Grundwasserspiegels, vorgestellt. Damit können sowohl die Befürchtungen von Kellerüberflutungen ausgeräumt als auch die Sauerstoffzufuhr für das Wasser gewährleistet werden, wie Robert Zechner als Sprecher des Projektwerbers „Verbund“ be-

tont. Dieser hält am Projekt fest und erwartet bereits in Kürze einen positiven Bescheid zur Umweltverträglichkeit. Der Zeitplan ist dennoch gehörig ins Wanken geraten. Ging man vor einigen Jahren noch von einem Baubeginn spätestens im Herbst 2011 aus, rechnet man jetzt frühestens mit einem Start im Jahr 2013. „Wir müssen damit rechnen, dass der UVP-Bescheid beeinsprucht und das Verfahren beim Umweltsenat noch einige Zeit dauern wird“, so Zechner.

SP-Kräuter kritisch

Nicht so zuversichtlich ist SP-Bezirksparteivorsitzender NRAbg. Günther Kräuter. Die Verzögerungen seien wohl auf offensichtliche Probleme zurückzuführen, die noch immer ungelöst sind, so der Parlamentarier, der auch eine Kosten-Nutzen-Berechnung einfordert. Ihm gehe es aber auch um die Gefährdung des Huchen, der größte Vertreter der Forellenartigen oder Salmoniden. Es ist daher wohl kaum ein Zufall, dass das Österreichische Kuratorium


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Der Huchen sei durch das KW Gratkorn gefährdet. Er wird bis zu zwei Meter lang und 60 Kilogramm schwer. Grafik: Verbund AG; Fotos: Herbert Frei, KK

für Fischerei und Gewässerschutz als Dachverband der Österreichischen Fischereivereine und Angler den Huchen zum Fisch des Jahres 2012 nominiert hat. Vor allem Regulierungen, Begradigungen und Uferbefestigungen, nicht zuletzt im Zusammenhang mit der Errichtung von Wasserkraftwerken, seien schuld am Schrumpfen der Huchenbestände. Und als Präsident des Verbandes der Österreichischen Arbeiterfischereivereine weiß Kräuter, was Sache ist. W.K.zz

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Austrofoma: Eltern wollen Geld sehen

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it einer Schadenersatzforderung von 18.000 Euro – ursprünglich waren es 36.000 Euro – sieht sich die Landwirtschaftskammer als Veranstalter der AUSTROFOMA konfrontiert. Der Grund: Am Gymnasium Rein gab es statt normalen Unterrichts Exkursionen und Ausflüge. Diese kosten Geld, das nun die Eltern zurückfordern.

Völliges Unverständnis ob der skurrilen Forderung herrscht in der Chefetage der steirischen Landwirtschaftskammer. „Die AUSTROFOMA als Verursacher einer Mehrbelastung für Eltern, deren Kinder sich in der Schulausbildung befinden, verantwortlich zu machen, weisen wir entschieden zurück. Vielmehr stellen wir das hohe Interesse … und den hohen Mehrwehrt, der daraus für die gesamte Region erzielt werden konnte, entgegen“, heißt es in einem durchaus geharnischten Brief an die Elternvertreter. Immerhin war Eisbach drei Tage lang weltweiter Mittelpunkt modernster Forstwirtschaft. Mehr als 20.000 Besucher aus 35 Nationen machten sich von den leistungsfähigsten Maschinen im Forstwesen im direkten Einsatz ein Bild. „Es wäre höchst unverantwortlich und fahrlässig gewesen, bei einer so großen mit Sicherheitsrisiko verbundenen Veranstaltung und bei diesen örtlichen Gegebenheiten

Andreas Braunendahl, Elternverein

den Unterricht abzuhalten“, betont DI Stefan Zwettler, Leiter der Forstabteilung in der Landwirtschaftskammer.

Finanzielle Gesamtbelastung vertretbar?

Zwettler räumt zwar ein, dass die möglicherweise durch Exkursionen hervorgerufenen Mehrkosten gerade zu Schulbeginn eine Belastung darstellen. Doch diese sei nur

Umweltpreis Mit Nachhaltigkeit zum Erfolg: Pfarr-GR Ernst Widmoser und Pater Benedikt Fink mit Stofftaschen, welche die Jury überzeugten.

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ie Pfarre Gratkorn beweist seit vielen Jahren ihren verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung. Dieses Engagement wurde nun mit dem Umweltpreis der Diözese honoriert. Grat-

Foto: Edith Ertl

korn belegte den zweiten Platz, man punktete mit einer Vielfalt an umweltförderlichen Projekten, u.a. mit familienfreundlichem Radfahren bis hin zu Stromzz sparaktionen.

Stefan Zwettler, Landwirtschaftskammer

Otto Kasper, BG Rein

vorgezogen, weil in Abstimmung mit der Schulleitung spätere Exkursionen während des Schuljahres entfallen würden.

Um Kompromiss bemüht

Andreas Braunendal, Sprecher des Elternvereines am BG Rein will davon nichts wissen. „Wir haben erst rund einen Monat vor der AUSTROFOMA erfahren, dass kein Unterricht möglich sei“, macht er seinem Unmut Luft und ortet insgesamt grobe Kommunikationsprobleme. Diese räumt auch die Landwirtschaftskammer ein und bedauert, dass es durch ungenügende Gesprächsführung zu Missverständnissen gekommen ist … dafür bitten wir in aller Höflichkeit um Nachsicht“. Davon haben jedoch die betroffenen Eltern nichts. Sie fordern, dass die entstandenen Mehrkosten refundiert werden und haben die Lehrer aufgefordert, eine genaue Aufstellung darüber zu liefern. „Rund 30 Euro im Schnitt werden es pro Schüler schon sein, das macht bei 600 Schülern 18.000 Euro“, rechnet Braunendal vor.

Fotos (3): KK

Zwischen die Fronten gerät die Schulleitung und ist um einen Konsens bemüht. „Beantragte schulautonome Tage wurden trotz ursprünglich informeller Zusage dann doch nicht vom Landeschulrat genehmigt“, kommentiert Schuladministrator Prof. Otto Kasper das zeitliche Prozedere. Also habe man gemeinsam mit den Lehrern – „es gab schon ein wenig Murren, aber keinen großen Aufstand“ – ein Bündel an Ausflügen und Veranstaltungen organisiert, die teilweise gemacht worden wären. Dennoch erwartet sich auch Kasper einen finanziellen Beitrag, der die Klassenkassen aufbessern soll. Braunendal sieht es pragmatisch: Wenn die Landwirtschaftskammer zahlt, haben die Eltern etwas davon, wenn nicht, dann habe man eben Pech gehabt. W.K. zz

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Jungwein-Verkostung

Fesche Madln, edle Tröpferl und gute Stimmung – so ließ sich ein gemütlicher Foto: Harry Hörzer Abend im Kellergewölbe beim Lammer schon aushalten.

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m Judendorfer Gasthaus Lammer wurden Sparvereinsmitglieder und Stammgäste zur Weinverkostung geladen. Die Wirte Fritz Lammer und Peter Saurer waren bei dieser Premieren-Idee von zahlreichen „Genussspechten“ –

unter ihnen auch SP-Bgm. Harald Mulle – umgeben. 20 Kilogram Speck von lokalen Lieferanten dienten als passende „Unterlage“, um bei der Weinverkostung auch mal etwas mehr „Gas geben“ zu können. H.H. zz

St. Bartholomä: Ballnacht und Winterbieranstich

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nter dem Motto die „Arbeiterleit im Trachtenkleid“ fand kürzlich der SPÖ-Ball in St. Bartholomä statt. Besonders viele Höhepunkte umrahmten den heurigen Arbeiterball. Begonnen wurde mit dem Puntigamer-Winterbieranstich, der von Kirchenwirt Gerhard Jölli, VP-Bgm. Josef Birnstingl und SP-GR Markus Dirnberger vollzogen

Foto: KK

wurde. Weiters präsentierte die Krottendorf-Gaisfelder Schneidermeisterin Maria Rozinski sich und ihre prachtvollen Trachten-Ausstellungsstücke. Beim Glückshafen waren rund 150 Lospreise abzuholen, der Hauptgewinn, ein Geschenkskorb der Firma Spar Pammer aus Stallhofen, ging an Anni Kormann zz aus St. Bartholomä.

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Aus dem Bezirk

TIPPS VOM NOTAR

Mehr Polizisten im Einsatz

Sachwalterschaft – was ist das?

eue Gesichter bei der Polizei in Graz-Umgebung: Seit 1. Dezember versehen Jasmin Kapper, 27 Jahre alt, und Peter Mayr (24) auf der Polizeiinspektion Gratwein Dienst; die Polizeiinspektion Deutschfeistritz hat mit Stephan Überbacher (24) personellen Zuwachs bekommen. Erst einen Tag zuvor hatten die drei Jungpolizisten ihre Ausbildung abgeschlossen. Warum sich die drei für den Polizeiberuf entschieden haben? „Ganz einfach: Für uns war und ist es der Traumberuf“, ist sich zz das Trio einig.

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Dr. Wolfgang Suppan (li.) und Mag. Oliver Czeike

Die österreichische Bevölkerung wächst kontinuierlich. Ein Grund für dieses Wachstum ist unter anderem die steigende Lebenserwartung des Einzelnen, welche die Gesellschaft vor neue Aufgaben stellt. Eine dieser Aufgaben ist der Schutz von volljährigen Personen, welche in Folge zum Beispiel des fortgeschrittenen Alters oder psychischer Krankheiten ihre Angelegenheiten nicht ohne Gefahr eines Nachteils für sich selbst besorgen können.

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Das Gesetz hat zu diesem Zweck das Instrument der Sachwalterschaft eingeführt. Eine Sachwalterschaft erfolgt mit Bestellung durch das zuständige Pflegschaftsgericht, bei welchem ein Verfahren angeregt wurde. Der bestellte Sachwalter übernimmt einzelne oder alle Angelegenheiten der betroffenen Person. Dabei ist zu beachten, dass Rechtshandlungen, die außerhalb des täglichen Lebens durch einen Sachwalter vorgenommen werden, der pflegschaftsgerichtlichen Genehmigung bedürfen. Eine solche Genehmigung kann verfahrensbedingt längere Zeit in Anspruch nehmen, wodurch zusätzliche Kosten entstehen können. Desweiteren haben engste Verwandte keinen Anspruch auf die Bestellung zum Sachwalter für eine betroffene Person, sondern entscheidet das zuständige Pflegschaftsgericht ausschließlich zum objektiven Wohl der betroffenen Person. Dies kann auch zur Bestellung eines beruflichen Sachwalters führen.

„Soldaten und Kinder backen Hilfe“ ist ein Adventprojekt des steirischen Bundesheeres. Blechweise haben sie Kekse gebacken und liebevoll verziert. Die süßen Bäckereien wurden im EKZ Shopping Nord verkauft. Der Erlös kommt der Kinderkrebshilfe sowie dem Verein „Initiative für Früh- und Neugeborene“ zugute. Unterstützt wurde die Aktion von der Rössl Mühle, Tonis Freilandeier, der Bäckerei Sorger und

Um dieser Situation vorzubeugen sollte man rechtzeitig eine Vorsorgevollmacht mit einer Person seines Vertrauens abschließen. Bei Fragen steht Ihnen das Notariat Gratkorn gerne zur Verfügung.

PR zz

Notariat Gratkorn Bruckerstraße 10 (über Elektro Rössler) Telefon 03124 / 23 023 office@notariat-gratkorn.at

Neu auf den Polizeiinspektionen Deutschfeistritz bzw. Gratwein: Stephan Überbacher, Jasmin Kapper und Peter Mayr (v. l.) Foto: KK

Bundesheer würzte mit Vanille as Bundesheer hat vielfach seine Hilfe bewiesen, wo Not am Mann war. Die HackherKaserne in Gratkorn zeigte in der Vorweihnachtszeit ein großes Herz für Kinder. In der Heeres-Küche tummelten sich quirlige, kribbelige Volksschüler aus Stainz, mit Schokolade an den Wangen und Teig an den Händen.

dem Ausbildungszentrum GrazAndritz. E.E. zz

Vzlt. Peter Lendl durfte schon einmal von den Keksen kosten. Foto: Edith Ertl


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Ehrenamtlichkeit ausgezeichnet

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ie Europäische Kommission erklärte 2011 zum „Europäischen Jahr der Freiwilligkeit“. Die Anerkennung für unbezahlt erbrachte Leistungen fand nicht nur am Papier statt. „Ehrenamtliche stellen das Fundament unser Gesellschaft dar“ anerkannte LH-Stv. Hermann Schützenhöfer und schaut damit gemeinsam mit LH Franz Voves in dieselbe Richtung. Gemeinsam sprachen sie Dank und Anerkennung den 600 für das Ehrenamt des Jahres nominierten Steirern aus. Einige aus unserem Bezirk wurden geehrt.

Ärztin widmete sie Patienten, deren Lebenserwartung nur mehr als gering eingeschätzt werden konnte, ihre besondere Aufmerksamkeit und Zuwendung. Auch für die Betreuung von Wachkomapatienten stellte sie ihre fachliche Kompetenz ehrenamtlich zur Verfügung.

Einige der ehrenamtlichen Stifts- und Bibliotheksführer mit Weihbischof Dr. Franz Lackner. Fotos (3): Edith Ertl

spielerin und tritt als Konzertpianistin bei Benefizveranstaltungen auch selbst auf.

Stift Rein

Eine der Preisträgerinnen ist Dr. Trautgundis Kaiba. Die bis zu ihrer Pensionierung in Hörgas und Enzenbach tätige Lungenfachärztin zählt zu den Mitbegründern der Hospizbewegung, die sich für schwerkranke und sterbende Menschen einsetzt. Kaiba ist stellvertretende Obfrau der Hospizbewegung der Steiermark. Bereits in ihrem Beruf als praktizierende

Auch Karin Lischnig Obfrau des Reiner Kreis, dessen Ziel es ist, dem Stift in materieller und kultureller Hinsicht Hilfestellung zu geben, ist eine weitere ehrenamtlich Tätige. Der Reiner Kreis unterstützte als einer der drei Hauptsponsoren die Uraufführung der Missa Solemnis von Valentin Lechner. Mit Einnahmen aus Benefizveranstaltungen und Mitgliedsbeiträgen wurden zahlreiche Investitionen im Stift Rein getätigt. Lischnig hat in den zehn Jahren ihres Wirkens rund 80 Veranstaltungen organisiert, darunter Lesungen, Konzerte und die weit über die Region hinaus bekannten Krippenausstellungen. Lischnig ist eine begnadete Klavier-

Im Stift Rein gibt es eine Gruppe Ehrenamtlicher, die als Stifts- und Bibliotheksführer an 365 Tagen im Jahr für Besucher des ältesten Zisterzienserklosters der Welt bereit stehen. Auch wenn sich nur ein einziger Gast bei der Klosterpforte zur Führung anmeldet, wird ihm

dieselbe Aufmerksamkeit und Zeit gewidmet wie einer ganzen Gruppe von Touristen. Rund 10.000 Besuchern jährlich bringen sie damit Wissenswertes aus der Chronik der Zisterzienser näher und geben Einblick in die Gründung des Klosters, das untrennbar mit der Geschichte der Steiermark verbunden ist. Dass sie sich dabei in vielen Stunden ihrer Freizeit weiterbilden, um ihr Wissen weiterzugeben, sei nur nebenbei erwähnt. E.E. zz

Blutspenden Frohnleiten: Mittwoch, 07.12. von 15:00 bis 19:00 Uhr, Volksschule Semriach: Freitag, 16.12. von 16:00 bis 19:00 Uhr, Pfarrheim

Gratkorn: Freitag, 23.12. von 10:30 bis 13:30 Uhr und von 14:30 bis 19:00 Uhr,Rot-Kreuz-Dienststelle


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Judendorfer Rettungsschirm – Frohnleitner Rathaussturm

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oher Besuch für SP-Bgm. Harald Mulle. Eine Abordnung aller 27 EU-Mitgliedsstaaten hatte sich am 11. November um Punkt 11:11 Uhr angekündigt. Mit den Flaggen der EU-Länder auf den weißen T-Shirts stürmte das Faschingskomitee das Gemeindeamt von Judendorf. Vom Sopran bis zum Bass sang das fröhliche Völkchen einwandfrei die Europahymne. Bloß die Freude über den schönen Götterfunken wich im umgeschriebenen Text der Sorge um den Euro.

Pech für jenes Mitglied des Komitees, das die blau-weiße Flagge Griechenlands auf der Brust trug. Thomas Haid trug die Rolle des Schwarzen Peter mit Würde und Humor. Den Rettungsschirm hat-

Frohnleitner Narren stürmten Rathaus

Die Faschingssitzung in Judendorf ist ein beliebter Fixpunkt im Kulturprogramm. Die einfallsreichen Texte schreibt sich das Team selbst, die Inspiration dazu kommt aus dem regionalen und Weltgeschehen: Harald Mulle inmitten der Judendorfer Foto: Edith Ertl EU-Abordnung.

te Obmann Herbert Ebner und sein Team gleich mit. Aufgespannt

übernahm er die Funktion der Sammelbüchse. Zumindest hier ist das hineingeworfene Geld gut investiert. Mit den Spenden finanziert das Faschingskomitee seine Kostüme für die Faschingssitzung. Die Termine stehen mit 3. und 4. Februar in der Mehrzweckhalle Judendorf bereits fest.

Auch in Frohnleiten hat der Fasching am 11.11. begonnen. Nach einem Marsch durch den Ort stürmte eine Abordnung der Faschingsgilde das Rathaus und nahm von SP-Bgm. Johann Ussar den Schlüssel entgegen. Närrisch bunt wird es jedenfalls in Frohnleiten zugehen. Am Samstag, 11. Februar findet zum fünften Mal der Gamser Faschingsumzug statt, Start ist um 13:00 Uhr beim Gasthof „Zum Jäger“. Die Faschingssitzungen im Volkshaus finden am 17., 18. und 19. Februar statt, Karten gibt es ab 07. Jänner im Info-Büro des Tourismusverbandes. Und erstmals veranstaltet ein neugegründeter Verein zur Förderung der Jugend und Kultur einen Faschingsumzug vom Ortsteil Schönau zum Hauptplatz. Mitwirkende können sich schon jetzt beim Verein „Togtrama“, togtrama@gmail.com melden. E.E. zz

Keine großen Anstrengungen musste der Obmann des Frohnleitner Faschingsclubs, Louis Kraxner, machen, um vom Hausherrn den Rathausschlüssel zu erhalten. Foto: KK


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Bauernsilvester in St. Oswald

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inen ihrer eher spärlichen Auftritte haben Ende Dezember „Rudolfs Gastroboys“ in St. Oswald. Wem dieses seit 2009 bestehende und oftmals durchmischt auftretende Musikantenkonglomerat bisher unbekannt war, dem sei gesagt: Da sind echte Musikantenkapazunder und einiges an Prominenz mit von der Partie. „Nomen est omen“, eines haben die meisten von ihnen naturgemäß gemeinsam: Sie sind Wirte. Den Chef kennt man. Wenn nicht persönlich, dann zumindest von seinem bekannten Stammbetrieb, der Erlebnisbrauerei und Tanzbar „Rudolf“ in Graz. Mit dabei auch Ferdinand Purgstaller von „Ferdl’s Gasthof und Catering“ in Seiersberg und Gerhard Wehr, Chef vom „Kreuzwirt“ in GrazEggenberg. Verstärkt werden die Wirte von bekannten Tanzmusikern wie Manfred Jaritz von den „Hörgaser-Buam“ und gelegent-

Kommen Sie jetzt!

SERIÖS - ANONYM - SOFORT BARGELD

Gold wird zu Bargeld Nahezu in jedem Haushalt schlummern wahre Schätze. Dazu zählen alte Goldringe, Broschen, Goldketten, Münzen, Uhren, Armreifen und vieles mehr, was nicht mehr getragen wird oder beschädigt ist. Jetzt kann man all das ganz einfach und anonym zu Bargeld machen. Citygold – 4 x in Österreich – auch in der Herrengasse 7 in Graz sorgt mit seiner Goldankaufsaktion für wahren Geldregen. Rudolfs Gastroboys zelebrieren beim St. Oswalder Kirchenwirt, Gasthaus Jungmair, ihren ersten Bauernsilvester. Foto: KK

lich Karl Christandl, bekannt als „Herr Karl“ von den „Sulmtaler Dirndl’n“. Fixaufstellung gibt es keine, daher kann man manchmal auch mit Prominenz auf der Bühne rechnen: Bernd Pratter vom ORF-Steiermark und Startrompeter Toni Maier waren

zwischenzeitlich auch schon gesichtet. Musikalischer Höchstgenuss ist also beim ersten St. Oswalder Bauernsilvester vorprogrammiert. Freitag, 30. Dezember, 20:30 Uhr, Gasthaus Jungmair. Karten und Infos: 03123/2246 oder 0664/2522323 J.M. zz

Erntedank der Jäger

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s war ein gutes Jahr für den Steirischen Jagdschutzverein Gratkorn-Gratwein. Bei einer Hubertusandacht in der Pfarrkirche Gratwein trafen sich die Jäger zum Dankgebet mit Pater August Janisch vom Stift Rein. Der Abschussplan wurde bis auf wenige Ausnahmen bereits erfüllt, berichtet Obmann Gert Haberl, für die Winterfütterung ist man gerüstet. Sorge bereitet die hohe Zahl der Wildunfälle. Der Wildwechsel in der Dämmerung ist eine Gefahr, die von Autofahrern nicht ernst genug genommen werde. Rund hundert Rehe kollidieren in der Region jährlich mit einem Kraftfahrzeug. In der Region sind es vor allem die Straßen nach Schirning, St. Oswald und Dult, bei denen sich Wildunfälle in der Dämmerung häufen. Wenn ein Reh auf der Straße auftaucht, dann „sofort

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Wussten Sie, dass...

Dem Steirischen Jagdschutzverein Gratkorn-Gratwein gehören 215 Mitglieder an. Obmann Gert Haberl ist stolz darauf. Foto: Edith Ertl

das Tempo verringern, das Licht zurücknehmen und mehrmals hupen“, klärt Haberl auf. Bei einem Zusammenstoß mit Wildtieren ist die Polizei zu verständigen. E.E. zz

Hubertus stellte bis zur schicksalhaften Begegnung rücksichtslos dem Wild nach. Als er einem imposanten Hirsch nachjagte, blieb das Tier stehen und drehte sich zu seinem Verfolger um. Zwischen den Geweihstangen leuchtete ein goldenes Kreuz. Beeindruckt von diesem Erlebnis schwor der französische Edelmann seinem bisherigen Lebensstil ab und wurde Priester. Im Jahr 727 starb Hubertus Bischof von Lüttich, er gilt als Schutzpatron der Jäger.

Es ist ganz einfach: Sie kommen zu Citygold in die Grazer Herrengasse 7 und die mitgebrachten Gegenstände werden von Experten bewertet Sie bekommen den Wert sofort in Bargeld ausbezahlt. Immer mehr Kunden nutzen den 100% diskreten Service, denn durch den hohen Goldpreis ist gerade jetzt der ideale Zeitpunkt seinen alten Goldschmuck, Gold- oder Silbermünzen, sowie Bruchgold in Bargeld zu verwandeln. Citygold, der offizielle Goldankauf, ist als Mitglied der Wirtschaftskammer bereits zweifacher Gratiszeitung-Testsieger und tauscht, als Wechselkunde der österreichischen Nationalbank, seinen Kunden sogar kostenlos alte Schilling in Euro. Profitieren Sie als Leser der BEZIRKSREVUE jetzt kurze Zeit auch von diesem kostenlosen Service. Geöffnet ist City Gold Graz in der Herrengasse 7 Montag bis Freitag von 10:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 18:00 Uhr.

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Stofftaschen und ein Weltrekord

Die Initiatorin Sandra Krautwaschl kennt alle Stofftaschen, tausende davon hat sie gebügelt. Livia und Hanna besuchen die 2. Klasse der VS Eisbach. Während Hanna gezeichnet hat, stempelte Livia Muster auf ihre Taschen. Lieblingsfarben bevorzugten die Kinder keine, „Hauptsache, sie sind bunt“, sagten die kleinen StofftaschenFotos (5): Edith Ertl Künstlerinnen.

M Alois Siegl vom Nah & Frisch Markt Gratwein war als einer der ersten von der sinnvollen Aktion überzeugt. „Als Kaufmann habe ich sofort mitgemacht, weil wir vom Handel die Kunden motivieren können, Stofftaschen zu verwenden.

onatelang wurden in Judendorf, Eisbach, Gratkorn und Gratwein Stofftaschen hervorgekramt, gewaschen, gebügelt und bemalt. Eine ganze Region machte mit, um für den Umstieg von Wegwerfsackerl zu wiederverwertbaren Stofftaschen zu werben. Die BEZIRKSREVUE berichtete ausführlich in der vergangenen Ausgabe.

Barbarafeier

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ur 40. Barbarafeier traf sich der Traditionsverein PzAB4, der sich aus Mitgliedern des ehemaligen Panzerartilleriebataillon Gratkorn zusammensetzt. Diese hat es nach dessen Auflösung zu Kasernen in alle Winde zerstreut, der Tradition der Barbarafeier ist man jedoch treugeblieben. Immerhin ist die Heilige Barbara die

Nun wurde mit 6.124 Stofftaschen, die in ihrer Kreativität und Buntheit nicht zu übertreffen sind, ein neuer Weltrekord geschafft. Nirgendwo sonst auf der Welt wurden so viele Stofftaschen mit einer unübertroffenen Begeisterung einem guten Zweck zugeführt. „Change Bag“ – eine Aktion vereint vier Gemeinden und deren 20.000 Bewohner. E.E. zz

„Das wichtigste an dieser Aktion ist die Bewusstseinsbildung, sorgsam mit den Ressourcen umzugehen. Vom Kindergarten bis zum Seniorenheim haben alle mit Begeisterung mitgemacht“, so Gratkorns SP-Bgm. Ernest Kupfer.

Wie andere Kindergärten und Schulen machte auch die VS Eisbach mit. Direktorin Monika Seeliger: „Die Kinder waren mit großer Begeisterung dabei. Als ökologische Schule haben wir den Auftrag, zur Müllvermeidung unseren Beitrag zu leisten.“

Neo-Autorin

Foto: Edith Ertl

Schutzpatronin nicht nur der Bergleute, sondern auch der Artilleristen. Die Messe mit dem ehemaligen Kaderpersonal feierte Pater Benedikt Fink, hier flankiert vom Vorsitzenden des Traditionsvereins Oberst i.R. Dieter Allesch (li), ehemaliger Kommandant der Hackher-Kaserne, und Vzlt. Peter Lendl. E.E. zz

Sabine Gass, Neo-Autorin Ingrid Stelzer und Petra Absenger (v.li.)

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ngrid Stelzer - Neo-Autorin und zweifache Mutter hat im Eigenberlag nach vielen Jahren Schreiben das humorvolle Buch "Überleben als Mama" herausgegeben. Es ist druckfrisch, brandneu – und wurde kürzlich in Judendorf vorgestellt.

Foto: KK

Sabine Gass aus Eisbach, Mutter von zwei kleinen Buben, war mit Freundinnenvor Ort und genoss einen tollen Abend. Das Buch ist empfehlenswert, alle Damen holten sich gleich ein Exemplar und das Publikum zollte der Autorin zz großen Respekt.


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Erfolgreiches Jahr

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er Musikverein Deutschfeistritz-Peggau blickt auf ein musikalisch sehr erfolgreiches Jahr 2011 zurück. Höhepunkte waren

das Kabarett mit „LeiDrei“, das Frühjahrskonzert, die Rasenshow in Weiz, die Verleihung des Steirischen Panthers und des Robert

Stolz-Preises sowie viele musikalische Auftritte in den beiden Gemeinden. Das Vereinsjahr wird mit den Adventkonzerten am Samstag,

dem 17. Dezember in der Pfarrkirche Peggau um 16:30 Uhr und in der Schlosskirche Waldstein um zz 19:00 Uhr beendet.

Blühende Weihnacht

Gärtnerei Posch

Die Gärtnerei von Heinz und Monika Posch in Gratwein präsentiert sich in diesen Tagen als blühendes Weihnachtsmärchen. Mit Birken und Frauenschuh hat

die Meisterfloristin ein Kunstwerk g e s c h a ff e n , das man noch bis Weihnachten bestaunen kann. Das uralt beliebte Weihnachtslied „Es ist ein Ros entFoto: Edith Ertl sprungen“ setzt Monika Posch mit frostig wirkenden Holzstämmen und zarten Orchideen neu um. Wer es lieber traditionell mag, sucht sich blühende Wintermärchen mit Zyklamen und Weihnachtssternen aus.

Foto: KK

Blumen Elke

Ganz anders präsentiert die Frohnleitner Floristin Elke Kamaritsch und ihr Team das Thema Weihnacht. „Frischblumen sind in, daher haben wir diese verstärkt in

unsere floralen Kreationen eingebaut“, so Kamaritsch. Weiße Amarilis sind durchaus im Trend und lassen sich sowohl mit modernen als auch klassischen Farben komzz binieren.


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12 Advent

Alle Jahre wieder

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enn der Duft von Zimt, Anis, Orangen, Schokolade und Waffeln in der Luft hängt, ist sie wieder da: die Adventzeit. Die Temperaturen draußen sinken und in den Hütten der Adventsmärkte wird fleißig heißer Glühwein gebraut. Die Backöfen laufen auf Hochtouren, schließlich ist es wieder Zeit für Zimtsterne, Lebkuchen und all die anderen Weihnachtsleckereien. Weihnachtsbeleuchtungen

bringen Licht in finstere Nächte. Ein Gang durch den Adventsmarkt ist Balsam für die Seele, man kann sich einfach für ein paar Momente fallen lassen und wieder in weihnachtlichen Erinnerungen der Kindheit schwelgen.

Friedenslicht ieber findet die Fr Am 23. Dezem g eg rn Pe n rung vo denslichtwande ns de ie Fr s statt, da nach Semriach lbe Ü e ch ir r Pfarrk licht wird in de Am Uhr übergeben. 0 :3 18 bach um ch ist dann in Eisba 24. Dezember r de denslichtaktion Zeit für die Frie nd. Feuerwehr Juge

Ein kleiner Streifzug soll Geschmack auf einen vorweihnachtlichen Adventbummel machen. von Miriam Leitold

Kunsthandwer k in Rohrbach Der alljährliche Markt in Rohrb ach war auch heuer wieder ei n voller Erfolg. Kaum andersw findet man so o viel extravagan tes und liebevo hergestelltes K ll unsthandwerk wie in Rohrbac Angefangen vo h. n den graziöse sten Adventkrä zen, Bienenwac nhsprodukten, fe insten Keksen, Schmuck, allerh and zu Lebkuchen, di Weihnachtsdekoration bis hin e kleine Meister werke darstellen. Diese selbstge backenen Rog genvollkornleb chen verziert M kuonika Hubman n direkt vor Ort mit Zuckerguss, eine Arbeit für Geduldige.

öbern am Gemütliches St

kt. Christkindlmar

Judendorf-Stra ßeng Der traditionel le Chr markt in Jude ndorf vor zwei Jahren von d wiese auf den neuen platz. Die Lag e ist zw aber der Markt ist sch geschmackvoll wie eh Hier gibt es di e weih lichen Klassik er wie wein, Waffeln und M sowie regional e Honig Backspezialitä ten. Auße wunderschöne, hölzerne Hand hergestellt e Kugelsc ber, Füllfedern und vi Musikalisch um eles rahmt der aus 20 Aus stellern b hende Markt vo n Kindern

itold Foto: Miriam Le

Nikolaus Wer möchte ni cht gern der N ikolaus sein, der viele gute Sach en zu den braven Kindern bringt . Im Kindergarten 3 Gratkorn fiel di e Wahl auf Gab riel. Er durfte das Nikolauskleid anziehen und den Bischofsstab tr agen.

lsmit einer Enge re Lebkuchen Sandor’s Kunst ih rt rie ko de in ann Monika Hubm . bis 22. Dezember ist sie geduld. Von 10belbad anzutreffen. Werkstatt in To

Kunst und Han dwerk in Sand ors Kunst Werksta tt: 10. – 22. Dezem be 8144 Tobelbad r: Kigerlweg 7, . Öffnungszei ten: Mo-Fr: 14:0018:0 10:00-18:00 Uhr 0 Uhr; Sa/So: .

Ein besonder er 6. Dezember Tag: Gabriel hat am Geburtstag, er sechs. wurde Am Adventmar kt in Semriach

ging es richtig


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Advent 13

gel Gemeindekinde ristkindlrgartens der Stubenmusi mit den Steirersiedelte geigern (am 11 . Dezember der Festum 16:00 Uhr n Haupt) sowie am 18: Dezember um 15:00 und war neu, um 16:00 Uhr jeweils durch hön und ein Marionette ntheater. Die und je. „Kinder vom Straßenglerhnachtberg“ zeigen eb enfalls am Glüh18. Dezember ab 14:30 Uhr Maroni Weihnachtliche s. Den musig- und kalischen Abs chluss bildet erdem die Trachtenmus ikka e, von dendorf-Straßeng pelle Juel. Termine: schrei11. mehr. je und 18. Dezember, weils von 14:00 bis wird 19 :00 Uhr am H auptplatz. bestewww.gemeind e-judendorfn des st rassengel.at

Emanzipiert ner sind im Vor Weihnachtsmän cht so beim ni marsch jedoch r des Gratkorne kt Christkindlmar en hm na . Da über Frauenkomitees aen im Coca-Col ur die Symbolfig eR . le ol Statistenr Rot nur eine s te an m ar ch ger als bekka Weinber d un en oß gr eute alle Christkindl erfr r. kleinen Besuche

gemütlich zu.

Adventausstel lung am Hüb lerhof/Semriach: 10. Und 11. Dez ember. www.semriach. at

rmühle: „neuen“ Weihe hermühle Eröffnung der ei W e di nmal so weit, r eröffnen Es ist wieder ei be em ez r. Am 10. D te ch Pä re ih rt ände Winkler und nnen Natascha ri te ch Pä n ue ne die kt, Brötchen intersaison mit Se W e di hs ie Sp e Ils eis gibt es eine el – als Hauptpr pi ns in ew G d un n. ahrt zu gewinne Heißluftballonf


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14 Advent

es in Weihnachtlich en volles Ambiente bietet Frohnleitim mungs

st ptplatz in Ein besonders historischen Hau weckt am kt ar m dl in der Christk te leuchtet, er enn die Silhouet s einem BilFrohnleiten. W ein als wäre es au chkeiten ch ns A n de n te Frohnlei ische Köstli ungen. Kulinar n weihnachtliderbuch entspr dwerk wird vo an H s bt he ic rl ue und bä r die Kleinen gi terstrichen. Fü f un au en n ng te lä ei K hk chen öglic lzoo und die M he ic re St n ne es ei n. Pferden zu reite dventgeschichBeim F die unendliche A t ha on iti e Kleiad di Tr r Weihna rohnleitner C de i be Bereits e, ss auf Weihchtsgeschenk hristkindlmark kischen Sparka tner ek nachten t te der Steiermär rch die Frohnlei du t tte ta es freuen. aufen oder sickann man sg au n ationen St h einfa n lte äh nen mit Laterne ew sg ch rn, um an au de ean tg w en Foto: K dt dv ta A ns K Inne endlichen un r de d un n 10.12. um am t halt zu mache is kt un fp chen. Tref schichte zu laus r Bank. de r 16:00 Uhr vo arische Leckerkerl und kulin an hm Sc re de internationalen Beson rischen sowie ei st m ht ec n vo bissen -Raum und vo dem Alpe-Adria s en au ck n lo te e en ex uz L Prod Peter Kleinen Zeitung Kuchlmasta der igen Christkindl hr jä es di n de f au in Groß und Kle markt. e traditionelle ittag findet di hm ac gn ta nn viele der HöAm So erung statt, für ig te rs er ve m au tb Chris achtsmarktes. D nleitner Weihn oh Fr . s te de t gu zu nk hepu Zweck nem karitativen Erlös kommt ei

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Impressionen

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Weihnachten im tr Wer lieber dahe auten Heim im in vertraut er Umgebung blei bt anstatt sich in die Kälte auf Adventmärkte zu wagen, kann si ch die weihnac htlichen Schmanke rln natürlich au ch selber zubereite n. Gemeinsam mit der Familie mac ht es große Freu de.

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Advent 15

nds ist aus lich lange Aufregung ie Kleinen stkind Zeit erschaffen, ratwein um w.gratwein.at

Krippenschaue n Bis 1. Jänner si nd im Cellarium des Stiftes Rein Kastenkrippen aus dem Museu m der Stadt Leo zu sehen. Dabei ben handelt es sich teilweise um se alte und histor hr isch wertvolle Krippen, die au international fü ch r Aufsehen sorg en. Geöffnet ist di e Ausstellung an Sa 13:00 bis 17:00 Uhr an Sonn- un mstagen von d Feiertagen vo 11:00 bis 17:00 n Uhr. Führungen für Gruppen na Voranmeldung ch unter Tel. 0312 4 / 51621

Advent-Termine Mi, 07. Weihnachtswunschkonzert V: Musikverein St. Oswald Ort: Turnsaal Volksschule Beginn: 19:30 Uhr Do, 08. Adventkonzert V: Singkreis Semriach Ort: Pfarrkirche Semriach Beginn: 16:30 u. 19:30 Uhr Do, 08. Weihnachtliche Bläsermusik V: Markt- und Werkskapelle Gratkorn Ort: Pfarrkirche Gratkorn Beginn: 17:00 Uhr Sa, 10. Weihnachts-Wunschkonzert V: Trachtenmusikkapelle Ort: Mehrzweckhalle Judendorf Beginn: 19:30 Uhr

Weihnachtskrip pe mit Zinnfig

uren.

Sa, 10. Weihnachtsgeschichte V: Stift Rein Ort: Stift Rein Beginn: 16:00 Uhr Foto: KK

Sa, 10. Wunschkonzert V: Musikverein Frohnleiten Ort: Volkshaus Beginn: 19:00 Uhr So, 11. Weihnachtskonzert V: Musik-Kunstschule Gratkorn Ort: Stift Rein Beginn: 15:30 Uhr

auptplatz Goodies am H

So, 11. Adventkonzert V: Jakob Wöhrer-Chor Ort: Pfarrkirche Gratkorn Beginn: 18:00 Uhr

Neo-Gastroelebung versucht So, 11. lynec auf den nomin Claude O in br zu auptplatz Frohnleitner H r ag, 17. Dezembe st gen. Am Sam hr U 0 :0 17 00 bis bietet sie von 8: nk. Schmankerl So, 11. ba ks ol auf Höhe V s n Kulmerfisch au vom geräucherte r Tiroler Bion de Weiz, Käse vo m er, Glühwein vo gg an Pl käserei ie w t aus Arnfels so Weingut Sterna , Sa, 17. de la e Schoko iß he h, sc un rp Kinde ot se und Kletzenbr Weihnachtskek c ne ly naus setzt O an. Darüber hi en al on Sa, 17. ßlich regi mit ausschlie im e äb ue Maßst zz Produkten ne Catering.

B

Adventkonzert V: Sängerrunde Laufnitzdorf Ort: GH Schweizerhof, Beginn: 15:00 Uhr Cäcilienkonzert V: Musikverein Übelbach Ort: Pfarrkirche Übelbach Beginn: 17:00 Uhr Adventkonzert Ort: Pfarrkiche St. Bartholomä Beginn: 18:00 Uhr Weihnachtskonzert Ort: Kirche Maria Straßengel Beginn: 18:00 Uhr

Sa, 17. Christkindlwerkstatt V: Kinderfreunde Judendorf Ort: Freizeitheim, Judendorf Beginn: 14:30 Uhr

Sa, 17. Weihnachtliches Singen und Musizieren V: Singkreis Rein Ort: Stift Rein Beginn: 16:30 Uhr Sa, 17. Adventkonzert V: Leykam-Chor Ort: Pfarrkirche St. Stefan/ Gratkorn Beginn: 19:00 Uhr Sa, 17. Adventkonzert V: Musikverein Deutschfeistritz-Peggau Ort: Schloss Waldstein Beginn: 19:00 Uhr So, 18. Weihnachtskonzert „in dulci jubilo“ V: Kammerchor audite nova Ort: Kirche Maria Straßengel Beginn: 18:00 Uhr So, 18. Weihnachtslieder singen und genießen Ort: Licht-Klause Deutschfeistritz Beginn: 15:00 Uhr Do, 22. Adventkonzert mit Benedek Fülep V: Pfarre Frohnleiten Ort: Pfarrkirche Beginn: 19:30 Uhr Fr, 23.

Weihnachtskino V: Kulturausschuss Ort: Mehrzweckhalle Judendorf Beginn: 16:00 Uhr

Fr, 23.

Friedenslichtwanderung von Peggau nach Semriach Friedenslichtübergabe V: FF Übelbach Ort: Pfarrkirche Übelbach Beginn: 18:30 Uhr

Sa, 24. Friedeslichtaktion V: FF Jugend Ort: Eisbach Sa, 24. Weihnachtskino V: Kulturreferat Ort: Mehrzweckhalle Gratwein Beginn: 13:00 Uhr

V=Veranstalter


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16 Wirtschaft / Promotion

Wirtschaftsbund Steiemark: Gegen neue Steuern, für rasche Reformen A

uf der Landesgruppenhauptversammlung wurde Landesgruppenobmann Christian Buchmann mit 94,31 Prozent wiedergewählt und präsentierte das Arbeitsprogramm für die nächsten vier Jahre. Buchmann und sein Stellvertreter-Team werden besonders in den Kernbereichen Steuern, Reformen, Infrastruktur und Bildung die Steiermark wieder auf den Weg eines zukunftssicheren Wirtschaftsstandortes führen. Mit Spannung war die Landesgruppenkonferenz des steirischen Wirtschaftsbundes in Bad Radkersburg erwartet worden. In den vergangenen Jahren hatte Buchman dem VP-Wirtschaftsflügel seinen Stempel aufgedrückt. Nach der Wirtschaftskammerwahl im Jahr 2010, bei welcher der Wirtschaftsbund nie zuvor erreichte 76 Prozent Zustimmung erringen

konnte, dauerte es allerdings nicht lange, bis interne Auseinandersetzungen einsetzten.

chen fragwürdigen Methoden halten sollte und stimmten mit über 94 Prozent für Buchmann.

ZukunftsproDiese schienen gramm präsenmit Ausnahme des tiert als aufrührerisch geltenden WB-ObMit einem Leitanmannes von Graztrag wurde auch Umgebung Josef die inhaltliche Eibinger beseitigt Ausrichtung des zu sein. Die von Wirtschaftsbundes diesem angekündigfür die nächsten te Revolte zerplatzJahre festgelegt. te allerdings wie „Die Pump- und Dauerverschuldungspolitik drückt uns mit dem Im Kurztext: Geeine Seifenblase. Rücken zur Wand. Die Leistungsträger der Gesellschaft dürfen gen neue Steuern, Eibinger scheiterte nicht weiter angezapft werden. Der Wirtschaftsbund setzt wieder aber für echte Rebereits bei seinem ein deutliches Zeichen: Wir stehen hinter dem Mittelstand, wir formen vor allem Versuch, einen Ge- stehen hinter den Leistungsträgern, wir Unternehmer und unter- in den Bereichen nehmerisch Denkenden wollen gerecht behandelt werden. Daher genwahlvorschlag Gesundheitswesen sind wir klar gegen neue Steuern“, gibt Buchmann die Richtung aufzustellen. Statt- steirischer Wirtschaftspolitik vor. und Sozialsystem. dessen versuchte er Entlasten, vereinfaBuchmann mit skurrilen Vorwür- schütten. Die rund 300 Delegierten chen und ankurbeln, das sogenannfen aus dessen Privatleben anzu- wussten aber, was man von sol- te EVA-Prinzip müsse vor allem dem Mittelstand zugute kommen, erläutert Wirtschaftsbunddirektor Kurt Egger das Motto „Vorrang für den Mittelstand“. Laut Umfragen sehen nämlich 85 Prozent der Unternehmer den Wohlstand Österreichs bedroht und mehr als 90 Prozent sehen in überhöhten Steuer- und Abgabenbelastungen den Grund für wirtschaftliche Schwierigkeiten. Mehr Effizienz im Bildungswesen um dem dramatisch steigenden Fachkräftemangel in der Wirtschaft gegenzusteuern, fordert der WB Steiermark von Bundeskanzler Werner Faymann. Denn eine ausreichende Anzahl an hoch qualifizierten Fachkräften ist einer der wichtigsten Standortfaktoren.

Neben Buchmann wurden als Stellvertreter (v.re.) Vinzenz Harrer, Johannes Lampl, Sabine Wendlinger-Slanina, Josef Herk und Franz Perhab gewählt, flankiert und betreut von WB-Direktor Kurt Egger. Nicht im Bild der neue Finanzreferent Nikolaus Fotos: KK Lallitsch.

Eine längst fällige Verbesserung der Infrastruktur, besonders im Bereich Straßen und Breitbandanschluss sind weitere notwendige Reformen, die die Steiermark fit für die Zukunft machen sollen. zz


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Wirtschaft / Promotion 17

3D-Technik für Smartphones geehrt wieder zu innovativen Höchstleistungen anregt. Wir freuen uns über die Qualität der eingereichten Projekte – der TiP zeigt, wie viel Potential in Tourismusprojekten steckt“, so KoR Hans Hofer, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft.

(v.l.n.r.): Peter Urdl und Helmut Gombocz (Sonderpreis), Heidi Rodler und Andreas Friedrich (Platz 3), Daniela und Nicola Povoden (Platz 1), Renate und Andreas Meschuh (Platz 2). Foto: WK Steiermark

Z

um dritten Mal wurden kürzlich die besten Projekte zur Stärkung des Tourismusstandortes Steiermark mit dem Tourismusinnovationspreis ausgezeichnet. Den Sieg errang das Team Steirer Guide App, der Sonderpreis „Styria International Award“ ging an das neu eröffnete Arnold Schwarzenegger Museum. Beim Tourismusinnovationspreis waren ein weiteres Mal innovative Projekte gesucht, die den Tourismusstandort Steiermark stärken und durch neue Wege Aufmerksamkeit erregen wollen. Die drei besten wurden unter mehr als 40 Einreichungen gekürt: Auf dem Siegerpodest freuten sich Daniela und Nicola Povoden, die mit Steirer Guide App die schönsten Plätze des Landes via 3D-Tech-

nik auf das Smartphone bringen. Mittlerweile sind 80 Prozent der Kirchen und eine Vielzahl von Gastronomiebetrieben, Museen bis hin zu Fertighäusern über die App abrufbar. Täglich kommen neue Hot Spots der Steiermark hinzu. Der zweite Platz wurde Andreas Meschuh von Art-Media Filmund TV Produktion und seinem Team überreicht. Der von ihm umgesetzte Imagefilm des Steiermark Tourismus hat bereits ein Dutzend Preise im Ausland gewonnen. Bronze ging an ARGE Landlust. Unter diesem Namen haben sich 30 revitalisierte Bauernhäuser in der Oststeiermark vereint, um individuellen Urlaub in historischen Gemäuern anzubieten. „Alle drei Projekte zeigen, dass die Schönheit der Steiermark immer

Zum ersten Mal wurde der „Styria International Award“ für die internationale Bedeutung des Arnold Schwarzenegger Museums in Thal bei Graz vergeben. Das im Juli eröffnete Museum wurde vor allem für die Strahlkraft ins Ausland gelobt. PR zz


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18 Wirtschaft

RECHTS ANWALT

Ausblick auf 2012

Wie bereits gewohnt nehme ich den nahenden Jahreswechsel zum Anlass, Ihnen einen kleinen Auszug aus den bevorstehenden gesetzlichen Neuerungen darzustellen: Vereinsgesetznovelle: die Übernahme von Funktionen in einem Verein ist mit Mag. Wolfgang Klasnic nicht unerheblichen Haftungsrisiken behaftet. Diesem Zustand soll durch eine massive Einschränkung der Haftung unentgeltlich handelnder Organe entgegengewirkt werden. Gegenüber dem Verein wird die Haftung auf die Fälle vorsätzlichen bzw. grob fahrlässigen Handelns limitiert und auch bei externen Schadenersatzansprüchen wird dem Organ ein Rückgriffsanspruch gegenüber dem Verein eröffnet, wenn dieses nur ein leichtes Verschulden zu verantworten hat und weder in den Statuten noch vertraglich etwas abweichendes vereinbart wurde. Energieausweisvorlagegesetz: in Umsetzung der Richtlinie 2010/31/ EU über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden soll eine weitere Senkung des Energieverbrauchs erreicht werden. Neu ist beispielsweise die Verpflichtung, die Energieeffizienzklasse des Objekts bereits in Verkaufs- oder Vermietungsinseraten anzugeben. Strafrecht: diese Novelle ist zwar bereits seit 1.7.2011 in Kraft, ich möchte dennoch nicht unerwähnt lassen, dass ein neuer Straftatbestand geschaffen wurde, mit welchem die Anbahnung von Sexualkontakten zu Unmündigen unter Strafe gestellt wurde. Hiermit wird den vielfältigen Möglichkeiten der Kontaktaufnahme via Internet oder Telefon Rechnung getragen. PR zz

Nicht jobben, sondern seinen Beruf ausüben D ie AMS-Geschäftsstelle Graz-West berät arbeitslose Migrantinnen und Migranten, sie sucht und hebt damit Berufspotenzial. Denn zu viel Wissen und Können dieser Gruppe ist noch immer ungenutzt.

„Eine Arbeit zu haben ist nicht nur ein Grundrecht. Es ist auch wichtig für ein ausgewogenes Leben in der Gesellschaft“, sagt KarlHeinz Snobe, Landesgeschäftsführer des AMS Steiermark, das als erste Landesgeschäftsstelle ein Projekt ins Leben gerufen hat, um das Potenzial von Migrantinnen und Migranten zu heben. In der Geschäftsstelle Graz-West, einer Region, in der rund ein Viertel der Einwohner Migrationshintergrund hat, werden nun gezielt Beratungen für arbeitslose

Migrantinnen und Migranten angeboten. Viele davon haben in ihren Herkunftsländern fachliche Ausbildungen genossen und in höher qualifizierten Berufen gearbeitet, als sie es hier tun. „Wir haben unter den Migrantinnen und Migranten viel Potenzial, das wir üblicherweise nicht so leicht herausfiltern können. Mit dieser Beratung haben wir eine neue Möglichkeit, die Qualifikationen dieser Gruppe zu erheben, sie zu beraten, besser im Arbeitsmarkt zu integrieren und gleichzeitig einen Schritt gegen den Facharbeitermangel zu setzen“, betont Snobe. Sechs von zehn Reinigungskräften und fast die Hälfte aller Zeitarbeiter sind Migrantinnen und Migranten. Dass viele von ihnen jobben müssen und nicht in ihrem ursprünglichen Beruf arbeiten, liegt daran,

Snobe: Arbeit als Grundrecht

dass nur rund 18 Prozent der Ausbildungen in den Herkunftsländern in Österreich gesetzlich anerkannt werden können. Ein Beispiel ist ein Migrant aus Costa Rica, der sich dort auf einer Hochschule den Titel „Diplomingenieur“ erarbeitet und in seinem Herkunftsland ein großes Logistikunternehmen geleitet hat. Seine Ausbildung konnte in Österreich nicht anerkannt werden. Das AMS hat ihm ermöglicht, eine LagerlogistikLehre nachzuholen, um wieder in seinem ursprünglichen Beruf tätig sein zu können. Heute ist er Abteilungsleiter in einem österreichischen Logistikunternehmen. Und das ist nur einer von vielen Fällen, vermutet man im AMS. PR zz

Jubiläum für EDV-Rettung V or 15 Jahren gründete Matthias Lind die EDVRettung, jetzt wurde in Gratkorn das Jubiläum gefeiert. Als EDVFreak suchte der Firmeninhaber ursprünglich nur einen Lagerraum für Computerteile, geworden ist daraus ein Unternehmen, das mit sieben Mitarbeitern auf rasche Hilfe bei Computerproblemen spezialisiert ist.

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2012.

Der Kundenzufriedenheit räumt Matthias Lind den höchsten Stellenwert ein. Foto: Edith Ertl

„Wenn heute die EDV ausfällt, dann steht ein ganzer Betrieb“, spricht Lind ein Horrorszenario an. Seine Mitarbeiter sind auf Notfälle geschult. Zur EDV-Rettung kann jeder kommen, der mit seinem Computer nicht klarkommt. Zu den Stammkunden zählen Privatpersonen, Schulen, Gemeinden, Vereine sowie Klein- und

Foto: KK

Mittelbetriebe. Von der Komplettlösung bis zur Einschulung bietet Lind alles an, was das Arbeiten mit dem PC effizienter macht. „Die Zukunft wird so mobil wie möglich“, prognostiziert er, „und dass die Geräte kleiner und leistungsfähiger werden, zeichnet sich an Netbook und iPad schon heute ab“. E.E. zz


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Wirtschaft 19

Elektro Hitziger: Komfort und Sicherheit für die Kunden

INFO Öffnungszeiten:

T

rotz der Schließung des Verkaufsgeschäftes in Gratwein bietet Elektro Hitziger weiterhin alle Geräte der Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte an. Ansprechpartner dafür ist am Frohnleitner Standort wie seit Jahren gewohnt Christoph Raschidi. Er garantiert für alle kleinen und großen elektrischen Herausforderungen beste Beratung. Verstärkt setzt Hitziger auf Komfortlösungen. „Und dafür kommen wir auch gerne zu unseren Kunden nach Hause, um gemeinsam Wün-

Freitag 08:00 bis 12:00 Uhr 13:00 bis 16:00 Uhr Bei einer Tasse Kaffee vor Ort in Frohnleiten oder t e l e fo n i s c h bietet Christoph Raschidi eine gewohnt perfekte Beratung. Foto: KK

sche und Bedürfnisse mit den örtlichen Gegebenheiten abzustimmen

Air Liquide: Mehr Produktion in Peggau

Air Liquide in Peggau schuf neue Arbeitsplätze.

I

n Peggau kann man sich wieder über neue Arbeitsplätze freuen: Die Air Liquide Austria GmbH, Erzeuger von technischen und Lebensmittelgasen, hat ihren Standort in der Gemeinde weiter ausgebaut. Durch die Übernahme von Pro-

Montag bis Donnerstag 08:00 bis 12:00 Uhr 13:00 bis 17:00 Uhr

Foto: F.K.

duktionssparten aus dem Betrieb in Graz-Liebenau kommen 14 Arbeitsplätze hinzu. Ein weiterer Etappenerfolg der Marktgemeinde, die in jüngster Zeit bei der Ansiedlung und Ausweitung von Betriezz ben höchst erfolgreich ist.

und so die optimalsten Lösungen zu finden“, erklärt Raschidi die

Firmenphilosophie. Danach liefern Techniker die Geräte, stellen diese professionell auf oder bauen sie ein, binden bestehende Geräte mit ein und führen die Einschulung und Funktionskontrolle durch. „Sie brauchen nur noch einschalten und den gewohnten Hitziger-Komfort genießen“, so Raschidi abschließend. PR zz


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20 Wirtschaft


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Wirtschaft / Promotion 21

26 neue Wohnungen für Judendorf I

n Kooperation mit der Gemeinde Judendorf errichtete die Siedlungsgenossenschaft Ennstal in der Mitterstraße eine neue Wohnanlage. Die zwei viergeschossigen Wohnhäuser wurden in Ziegelmassivbauweise ökologisch nachhaltig ausgeführt. Besonderes Augenmerk legte die Ennstal auf die Energieeffizienz durch die Errichtung einer Solaranlage, eines umfassenden Vollwärmeschutzes und einer 30 cm starke Dämmung des Flachdaches. „Wir sind mit uns selbst auferlegten höchsten Standards die Nummer 1 im umweltfreundlichen Wohnbau“, betonte anlässlich der kürzlich stattgefundenen Wohnungsübergabe Ennstal-Vorstandsdirektor Ing. Wolfram Sacherer.

Kinder- und familienfreundlich

Die Baukosten inklusive Grund betrugen knapp vier Millionen Euro, vom Land wurden 163.500 Euro als Zuschuss gewährt.

Die Wohnungen sind über das Stiegenhaus und eine Liftanlage erschlossen, sodass jede einzelne der zwischen 59 bis 97 Quadratmeter großen Wohnungen barrierefrei erreichbar ist. Eine gut durchdachte Grundrissgestaltung sichert

Die Segnung der neuen Wohnanlage nahmen Pater Philipp für die katholische und Pfarrer Engele für die evangelische Kirche vor. Der Bürgermeister ministrierte. Fotos: KK

eine optimale Nutzung der einzelnen Räume, eigene Gartenanteile, Balkone und Terrassen bestärken das Gefühl, mitten im Grünen zu wohnen. Jeder Wohnung ist ein PKW-Abstellplatz in der Tiefgarage und ein Freiplatz zugeordnet.

Zwischen den Häusern wurde ein Kleinkinderspielplatz mit Sitzbänken situiert, für die schon etwas größeren Kinder sind der Spielplatz der Gemeinde und ein Fußballplatz unmittelbar angrenzend. Die zentrale Lage macht die gesamte Wohnanlage besonders familien- und kinderfreundlich. Ein Umstand, auf den SP-Bgm. Harald Mulle und die Judendorfer Gemeindeführung besonders Wert gelegt haben. „Die Lebensqualität in unserer Gemeinde muss alle Generationen umfassen“, so der Gemeinde-Chef. In den vergangenen Jahren wurden durch zahlreiche Maßnahmen wie etwa die Schaffung des Gemeindezentrums die Fußläufigkeit und Erreichbarkeit zentraler Einrichtungen und der Nahversorgung verbessert. zz

Die neuen Mieter freuen sich mit Ennstal-Chef Sacherer (li) und die Gemeindevertreter Gudrun Wagner und Harald Mulle. Mit rund fünf Euro pro Quadratmeter ist Fotos (2): Edith Ertl die monatliche Belastung für die Mieter gering,


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Theresienhof: Neues Am 16. Jänner wird in zentraler Lage direkt am Hauptplatz von Frohnleiten ein neues ambulantes Zentrum für physikalische Therapie eröffnet. Träger ist das Klinikum Theresienhof.

Auch Sportmasagen werden künftig im neuen Therapiezentrum Theresienhof am Frohnleitner Hauptplatz angeboten. Fotos: KK


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Gesundheit 23

s Therapiezentrum für Frohnleiten Bereits seit Eröffnung des Theresienhofes, eines Klinikums für Orthopädie und orthopädische Rehabilitation, werden Patienten auch ambulant therapiert. Mit Erweiterung des stationären Teiles vor einigen Jahren war klar, dass ein weiterer Ambulanzbereich errichtet werden musste. Nur so konnte für die stationären Gäste sichergestellt werden, dass diese ihre Therapien im Haupthaus absolvieren können, während die Tagestherapie ausgelagert werden muss.

Therapiezentrum mit komplettem Angebot

Die ursprüngliche Idee, ein Ambulatorium zu errichten, das über Kassenverträge mit allen Sozialversicherungsträgern verfügt, scheiterte an der budgetären Situation der GKK. Diese hat die Bezahlung der Leistungen in den Ambulanzen mit dem Jahr 2008 gedeckelt, sodass die Theresienhof-Führung die Errichtung eines Ambulatoriums auf Wahlarztpraxis beschlossen hatte. Das bedeutet: Der Patient erhält bis zu 80 Prozent der Kassenleistungen refundiert, wenn er eine Zuweisung des Hausoder Facharztes aufweisen kann. Das Angebot im Therapiezentrum ist vielfältig und umfasst die gesamte Physiotherapie, Heil- und Spezialmassagen, begleitet von Passivanwendungen wie Packungen und Elektrotherapien. Einzel-

Animation: So wird das neue Therapiezentrum bis Mitte Jänner aussehen. .

und Gruppentherapien, Trainingstherapiemöglichkeiten auf Geräten und im „RückenTherapieCenter by Dr. Wolff“ runden das Therapieprogramm ab.

Großflächig geplant

Das neue „Institut für ambulante physikalische Therapie“ erstreckt sich auf 550 Quadratmeter und bietet acht freundlich ausgestattete Behandlungsräume, zwei Bewegungsräume, einen Turnsaal sowie eine Arztordination. „Das seit 15 Jahren bestehende Know-how des Klinikums wird voll genutzt und das ohne lange Wartezeiten“, erklärt Theresienhof-Chef Mag. Helmut Mayr.

Anmeldungen für Therapien oder auch Sportmassagen werden telefonisch oder persönlich entgegengenommen. Bis zur Eröffnung noch im Klinikum Theresienhof, anschließend in der eigenen Anmeldestelle im Therapiezentrum. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 07:30 bis 19:00 Uhr, Freitag von 07:30 bis 16:00 Uhr.

Spezielle Schwerpunkte

Im neuen Zentrum setzt man vor allem auf Bewegungs- und Trainingstherapie. Dazu zählt die Behandlung der Wirbelsäule mit einer speziellen Therapieform.

Grafik: KK

Neben der Behandlung der Wirbelsäule liegen die Schwerpunkte speziell bei den Erkrankungen und Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates. Das Team besteht aus Physiotherapeuten, medizinischen Masseuren, Heilmasseuren mit Spezialqualifikationen, diplomierten Sportmasseuren sowie Ergotherapeuten. Der dritte Schwerpunkt ist ein Aufbautraining vor und nach unvermeidbaren Operationen. Fortsetzung auf Seite 24


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24 Gesundheit Fortsetzung von Seite 23

Hohe Investition

Rund 300.000 Euro hat alleine das Klinikum Theresienhof in das neue Therapiezentrum gesteckt, um den heutigen Anforderungen gerecht zu werden. Errichtet wurde das Gebäude von der Siedlungsgenossenschaft Ennstal mit Unterstützung der Stadtgemeinde Frohnleiten. Theresienhof ist nur langfristiger Mieter. Dennoch hat man geschaut, dass ein Großteil der Handwerkerleistungen an regionale Firmen vergeben werden. Dazu zählt etwa das Frohnleitner Installationsunternehmen Schaffler. Trotz kurzer Lieferfristen konnte Schaffler die hohen Anforderungen, die ein Therapiezentrum speziell an Lüftungssysteme stellt, voll erfüllen. „Wichtig war die korrekteste und genaue Umsetzung des Auftrages“, umreißt Firmenchef Karl Schaffler, der bereits in den vergangenen Jahren seinem Ruf als exzellenter Partner im Sa-

INFO Therapiezentrum Frohnleiten Parkweg 6 8130 Frohnleiten Tel: 03126/4700-800 Fax: 03126/4700-858 www.therapiezentrumfrohnleiten.at info@therapiezentrumfrohnleiten.at

nitär-, Heizungs- und Lüftungsbereich mehr als gerecht wurde. Mit langjährigen Mitarbeitern und im eigenen Betrieb ausgebildeten Lehrlingen, die sich ständig weiterbilden, kann er auf bestes Know how verweisen. Aber auch die übrigen Handwerksleistungen wurden perfekt ausgeführt, so etwa die gesamte Einrich-

tung durch die Tischlerei Pabst aus Semriach, die Bauleistungen durch Hoppaus & Haßlinger, die Dachdecker- und Schwarz-

deckerarbeiten durch die Firma Peter Fischer sowie die Elektroinstallationen durch die Stadtwerke zz Judenburg AG.


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26 Politik

Reformen im Interesse der Steirer N

ach der Landtagswahl im Vorjahr haben sich ÖVP und SPÖ darauf verständigt, in einer „Reformpartnerschaft“ zusammenzuarbeiten, sowohl in der Landesregierung als auch im Landtag, um die notwendigen Reformschritte gemeinsam umzusetzen. Die Reformpartner von ÖVP und SPÖ wollen das Land neu ordnen: In der Politik, in der Verwaltung und in den Gemeinden. Das Doppelbudget 2011/2012, das im April im Landtag Steiermark beschlossen wurde, war die erste große Bewährungsprobe dieser Reformpartnerschaft. Alle Ressorts haben Beiträge zur Konsolidierung erbracht, weil auf Dauer nicht Jahr für Jahr ein Fünftel der Ausgaben durch neue Schulden finanziert werden kann. Mit dem Doppelbudget 2011/2012 wurde eine Trendumkehr eingeleitet. Mit Augenmaß, zumutbar und verantwortungsvoll wurde an den Schrauben des Landesbudgets gedreht. Die Kunst verantwor-

tungsvoller Politik zu betreiben, ist der Blick aufs Ganze. Diesen Blick – auf die Zukunftsfähigkeit der Steiermark – haben die beiden Regierungsparteien von ÖVP und SPÖ gefunden, damit die Steiermark für viele Jahrzehnte fit bleibt. Die Steiermark geht mit ihrer Verwaltungsreform in die Umsetzung. „Wir warten nicht auf etwaige Reformen durch den Bund. Die Zusammenführung der Bezirkshauptmannschaften Judenburg und Knittelfeld wurde mit den Stimmen der Reformpartner schon im Herbst beschlossen. Wir werden die Strukturen im Land verschlanken und streben eine Reduktion der derzeit bestehenden 50 Organisationseinheiten auf maximal 25 an“, betont VP-Klubobmann Mag. Christopher Drexler. Wie von der Landesregierung schon im Sommer angekündigt wurde die Abschaffung der Proporzes in der Regierung sowie die Verkleinerung des Landtags und

Wir zerstören nicht – wir ordnen neu! Wir schreiben unsere große Geschichte der Reformen und schlagen damit die Brücke ins 21. Jahrhundert ein Weg, den VP-Klubchef Christopher Drexler mit Engagement verfolgt. Foto: KK

der Landesregierung beschlossen. „Die Verfassungsreform hat historische Dimension und ist ein Meilenstein in der Landespolitik“, so Drexler. Die geplanten Reformen verlangen allen Betroffenen die Bereitschaft zum Sparen und zu mehr Effizienz ab. „Wir beginnen deshalb bewusst mit Reformen auf Ebene der Landespolitik, um eine Signalwirkung gegenüber den anderen Verwaltungsebenen zu erreichen. Die Politik muss in Zeiten strukturell notwenigen Sparens als Vorbild bei sich selbst anfangen“, betont der VP-Klubchef.

Der Dialog mit den Bürgermeistern zur Gemeindestrukturreform hat schon begonnen. Eine Arbeitsgruppe auf Landesebene wurde beauftragt, einen Vorschlag für eine neue Gemeindestruktur in der Steiermark unter Berücksichtigung ökonomischer, topografischer, funktionaler, demografischer und demokratiepolitische Gesichtspunkte zu erarbeiten. Parallel dazu wurden die Gemeinden aufgefordert, ihrerseits Vorschläge für Gemeindezusammenlegungen bis zum 31. Jänner 2012 einzubringen. Ziel ist es, bis 2015 die Gemeinde zz reform umzusetzen.

Schuldenbremse im Bund dringend notwendig D er Landtagsklub der Steirischen Volkspartei hat kürzlich in einer Sondersitzung in Schladming neben der Vorstellung der Projekte im Zusammenhang mit der Alpinen Ski-WM 2013 bundespolitische Themen mit dem Klubobmann im Nationalrat, Karlheinz Kopf erörtert.

Kopf bekräftigte in seinem Referat die Notwendigkeit der Schuldenbremse und lobte gleichzeitig die in der Steiermark bereits eingeleiteten Reformprojekte zur Budgetkonsolidierung. „Öterreichs Schuldenuhr steht bei rund 216 und die jährliche Zinslast bei rund acht

Milliarden Euro. Der Staatshaushalt ist angesichts einer Steuer- und Abgabenquote von über 42 Prozent seriös nur durch Einsparungen zu sanieren“, erläuterte Kopf den eingeschlagenen Kurs auf Bundesebene.

„Die Steiermark ist bereits dabei, derartige Maßahmen, die nicht immer populär sind, umzusetzen. Die Schuldenbremse wurde bereits mit den Landesvoranschlägen 2011/2012 kräftig angezogen“, zeigte sich der Klubobmann im Landtag, Christopher Drexler optimistisch, was die Umsetzung der eingeleiteten Reformprojekte betrifft.

Drexler, Schladmings VP-Bgm. Jürgen Winter und Kopf beim Sonderklub in Schladming. Foto: TOM Foto Design

Hinsichtlich Gemeindestrukturreform läßt Drexler keine Zweifel offen: „Der Diskussionsprozess wird fortgesetzt. Mit entsprechenden Argumenten, Zahlen und Fakten

untermauert gehen wir im Frühjahr in die Verhandlungsphase und sind zuversichtlich, dass es gelingen kann, auch hier die Steiermark neu zz zu ordnen.“


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Politik 27

Seniorenpolitik aus nächster Nähe D

ie Pensionen werden 2012 um 2,7 Prozent erhöht. Für Pensionsbezieher ab 5940 Euro vermindert sich die Erhöhung auf 1,5 Prozent. Der Jubel der Pensionisten blieb aus, aber „der weitaus größte Teil der Senioren zeigt sich damit zufrieden“ sagt der Landesobmann des Steirischen Seniorenbundes BR Gregor Hammerl. In dieser Funktion und als Präsident des Hilfswerks Steiermark hat er sein Ohr bei den Pensionisten. „Die finanzielle Lage der Republik ist ernst, Panik ist aber nicht angebracht“, führt auch der Bundesobmann des Seniorenbundes und ehemalige Nationalratspräsident Dr. Andreas Khol aus. Khol, streitbarer Pensionsverhandler, lizitierte die Forderungen nicht krampfhaft nach oben. „Wir haben das bewusst in unserem Verant-

Der Steirische Seniorenbund zählt 40.000 Mitglieder. Angeboten wird eine Vielzahl an Beratung und Unterstützung, die Gregor Hammerl im Gespräch mit BEZIRKSREVUE-Mitarbeiterin Edith Ertl erläutert. Foto: KK

wortungsbewusstsein für das große Ganze unterlassen“. Dorn im Auge sind dem Seniorenbund die Privilegienpensionen, überzogene und nicht mehr zeitgemäße Dienstrechte und Subventio-

nen für die ÖBB, in die jeder zehnte Steuer-Euro fließt. Auch zum Pensionsantrittsalter findet Khol deutliche Worte: Sparen durch Erhöhung des faktischen Pensionsantrittsalters auf 65 Jahre für alle und ein Ende der Altersteilzeit.

Stärke zeigt der Seniorenbund bei der Pflege. „Pflegebedürftige haben den Wunsch so lange wie möglich in der gewohnten Umgebung zu bleiben“, sagt Hammerl. Ziel in der Pflege sei daher mobil vor stationär. In der Steiermark gibt es 80.000 Pflegegeldbezieher, die zu 80 Prozent zu Hause gepflegt werden. „Es ist uns wichtig, dass wir Familien im Pflegebereich unterstützen“, verweist Hammerl mit dem Hinweis, dass der Steirische Seniorenbund im Serviceangebot auch die Hilfestellung bei Pflegegeldansuchen und in der mobilen Hauskrankenpflege anbietet. E.E. zz

www.seniorenbund.stvp.at Tel. 0316 / 822130


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28 Politik

Gemeindefusionen: Ablehnungsfront am Fuße der Gleinalm

fürchtet man in der Gemeindestube.

Bgm. Windisch, Übelbach: Gemeinderatsbeschluss gegen Zusammenlegung.

Bgm. Stampler, Großstübing: Fünftes Rad am Wagen?

Bgm. Viertler, Deutschfeistritz: Mit der eigenen Gemeinde beschäftigt.

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ie Gemeinden Peggau, Deutschfeistritz und Übelbach verfügen über eine gemeinsame Zeitung, den „Gleinalmschrei“, und arbeiten in vielen Bereichen zusammen. Von einer Zusammenlegung der Gemeinden wollen sie jedoch nichts wissen – ebenso wenig wie Großstübing, das in dem Fusionsspiel ohnehin so etwas wie das fünfte Rad am Wagen ist. Als erster Fusionsgegner hat sich Übelbachs VP-Bürgermeister Ing. Markus Windisch geoutet, er ließ sich diesen Standpunkt gar durch einen Gemeinderatsbeschluss bestätigen. Gegenwind bläst den Reformern Voves und Schützenhöfer auch aus Deutschfeistritz und Peggau entgegen. In Deutschfeistritz

Bgm. Salomon, Peggau: Von der Referentin „versetzt“.

ist VP-Bgm. Michael Viertler eben dabei, nach der Amtsübernahme von seinem Vorgänger Ing. Hubert Platzer die Gemeinde neu zu ordnen und alte „Baustellen“ zu sanieren. Da steht ihm der Sinn nicht nach einer Gemeindezusammenlegung.

„Keiner sagt, was sie vorhaben!“

Der Peggauer Bürgermeister Michael Salomon hat ebenfalls einen Gemeinderatsbeschluss gegen allfällige Fusionen in der Tasche. Und ist besonders verärgert, dass „uns im Land keiner sagt, was sie eigentlich vorhaben mit uns“. So habe man jüngst zwar einen Termin für eine Vorsprache bei der zuständigen Referentin im Land erreicht. „Aber dann im Büro“,

so Salomon, „hat man uns ausgerichtet, sie habe keine Zeit für uns – wegen eines Cheftermins. So sind wir dann mit einem Sekretär dagesessen, der uns überhaupt nichts sagen konnte“. Dass sich Peggau gar so sehr gegen eine Zusammenlegung wehrt, hat wohl vor allem wirtschaftliche Gründe. Durch Betriebsansiedlungen und -erweiterungen hat sich der Ort zu einer finanzstarken Gemeinde gemausert, im nächsten Jahr will man ein Budget ganz ohne Schulden vorlegen. Zahlen, mit denen weder Deutschfeistritz noch Übelbach, das eben ein beinhartes Sparprogramm durchziehen musste, aufwarten können. Peggau könne sich durch eine Zusammenlegung also nur verschlechtern,

Eher die Rolle eines Zusehers spielt in der Diskussion der Bürgermeister der vierten Gemeinde in der Region, Großstübing, Franz Stampler. „Am liebsten wollen wir auch selbstständig bleiben“, meint er, nicht zuletzt im Bewusstsein, dass ihn eigentlich keine der angrenzenden Gemeinden haben will. Denn Großstübing ist eher ein Ausgaben- denn ein Einnahmenfaktor und bringt mit 340 Einwohnern auch keinen nennenswerten Bevölkerungszuwachs.

Finanzieller Druck durch das Land?

So steht die Reformpartnerschaft von rot und schwarz am Fuße der Gleinalm vor einer geschlossenen Ablehnungsfront. Auch die jüngsten Versuche von Voves und Schützenhöfer, die Bürgermeister mit Informationsbriefen zu versöhnen, die ihnen im Falle von Fusionen Zugeständnisse wie gewählte Vertreter für einzelne Ortsteile und sogar „Prämien“ in Aussicht stellen, ändern daran nicht viel. Und doch sind sich die Betroffenen bewusst, dass die Reformer aus dem Land letzten Endes auf dem längeren Ast sitzen. „Da werden sie uns eben Bedarfszuweisungen verweigern, wenn wir nicht mitspielen“, vermutet ein Insider. F.K. zz


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Politik 29

2011 war das Jahr der Partner und das Jahr der Reformen

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as ablaufende Politik-Jahr 2011 war das Jahr der Partner SPÖ und ÖVP und das Jahr der Reformen in unserem Bundesland, zieht SPÖ-Klubobmann Walter Kröpfl eine positive Bilanz. Und im kommenden Jahr werden die Reformpartner die nächsten wichtigen Schritte setzen! „Unter der umsichtigen Regie von Landeshauptmann Franz Voves und seinem Stellvertreter Hermann Schützenhöfer haben SPÖ und ÖVP im heurigem Jahr wichtige Reformschritte in Richtung Zukunft gesetzt“, erklärt SPÖ-Klubobmann Walter Kröpfl. So sei es gelungen, im Zuge des Doppelbudgets sozusagen eine „steirische Schuldenbremse“ einzubauen, um für künftige Generati-

onen neue Spielräume zu schaffen. Wie wichtig dieser Schritt bei uns gewesen sei, sehe man jetzt an den Bestrebungen des Bundes, betont Kröpfl: „Auch die Bundesregierung muss sparen!“ Wobei es laut Kröpfl wichtig sei, die Maßnahmen „möglichst ausgewogen“ zu gestalten: „Es muss Reformen auf der Ausgabenseite geben, es muss aber auch bei den Einnahmen etwas passieren – Stichworte Vermögensteuer, Erbschaftssteuer, Grundsteuer!“ Zurück in die Steiermark: Mit der Fusion der beiden Bezirke Judenburg und Knittelfeld zum neuen Bezirk Murtal und der Auflassung der Expositur Bad Aussee sind auf Verwaltungsebene die ersten Reformen eingeleitet worden, denen weitere – auch in der Zentrale Graz

mit der Zusammenlegung von Abteilungen – folgen werden.

Und vor wenigen Tagen hat der Landtag die größte Verfassungsreform seit 1945 beschlossen: Abschaffung des Proporzes in der Landesregierung bei gleichzeitiger Stärkung der Minderheitenrechte im Landtag, Verkleinerung von Landtag, Landesregierung sowie Grazer Stadtsenat und Gemeinderat. „Das kann sich sehen lassen und hat österreichweit für positive Schlagzeilen gesorgt“, unterstreicht Kröpfl. Die „größten Brocken“ im Jahr 2012 werden die Gemeindestrukturreform und die nächsten Budgets für 2013 und 2014 sein. „Bei den Gemeinden muss es zu verstärkten Kooperationen und auch

„Steirische Reformen können sich österreichweit sehen lassen“: SPÖ-Klubobmann Walter Kröpfl. Foto: SPÖ/Gallhofer

Zusammenlegungen kommen, damit diese auch in Zukunft ihren vielfältigen Aufgaben für die Bürgerinnen und Bürger nachkommen zz können“, betont Kröpfl.

Angebliche ‚Schuldenkaiser’ unter den Gemeinden wehren sich: „Zahlen aus dem Traumbüchl“

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it einem Bericht über vermeintlich hochverschuldete Gemeinden im Bezirk GrazUmgebung hat sich eine Grazer Gratis-Wochenzeitung den Zorn etlicher Bürgermeister zugezogen. Die dort veröffentlichte Schuldenliste seien „Zahlen aus dem Traumbüchl“, schimpfte einer von ihnen, der mit diesem Ausspruch freilich nicht zitiert werden will. Als „Schuldenkaiser“ bezeichnete die Zeitung die Marktgemeinde Gratkorn – mit einer Pro-KopfVerschuldung von 4.800 Euro pro Jahr. Gut weg kam hingegen Schrems mit einem Wert von nur 228 Euro. Sind das wirklich Zahlen aus dem Traumbüchl? Nun, die Zahlen stammen zwar aus der offiziellen Liste der Statistik Austria, eine Aussage über den finanziellen Status einer Gemeinde geben sie

indes nur bedingt – getreu dem Sprichwort: Mit einer Statistik kann man alles beweisen – auch das Gegenteil!

Bgm. Reiter, Röthelstein: „Völlig verzerrtes Bild“. Foto: KK

Ein krasses Beispiel dafür ist die 230-Einwohner-Gemeinde Röthelstein, die dank starker Gewerbebetriebe (Umwelttechnik Cemex, Baufirma Hoppaus&Hasslinger, OMV-Raststation, Tieber usw.) zu den einnahmensstärksten Gemeinden im Bezirk zählt: Mit 1.155 Euro Pro-Kopf-Steueraufkommen

liegt sie weit über dem Schnitt – die Kleingemeinde Gschnaidt etwa bringt es gerade einmal auf 618 Euro Steuereinnahmen pro Kopf. Nichtsdestotrotz zählt Röthelstein laut Statistik mit 3.391 Euro zu den am höchsten verschuldeten Gemeinden. Gegen diesen Anschein wehrt sich Bgm. Harald Reiter vehement: „In diese Statistik hat man auch die bedeckten Darlehen eingerechnet, die de facto gar nicht wir zurückzahlen müssen. Etwa Wohnbaudarlehen, welche die Mieter durch ihre Mieten abdecken. Das gibt ein völlig verzerrtes Bild“. Reiter ist verärgert, „dass durch derlei Zahlenspiele jene Gemeinden an den Pranger gestellt werden, die in die Infrastruktur investieren – was ja ihre ureigenste Aufgabe ist“.

In das gleiche Horn stößt der angebliche „Schuldenkaiser“, Bgm. Ernest Kupfer aus Gratkorn, der einwohnerstärksten Gemeinde in GU-Nord.

Bgm. Salomon, Peggau: „Nulldefizit statt Schulden“. Foto: KK

Und auch Michael Salomon, Bürgermeister von Peggau, schüttelt den Kopf: „Nach dieser Statistik sind wir mit 1.155 Euro verschuldet, dabei werden wir im nächsten Budget null Euro Schulden ausweisen“. F.K. zz


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30 Auto / Motor / Verkehr

Neuer Bahnhof Peggau gibt sich benutzerfreundlich Geschäftsflächen zu vermieten“, weiß Bgm. Michael Salomon, „aber ob daraus etwas wird, steht in den Sternen“. Nicht alle sind mit der Investition der ÖBB rundum zufrieden. Es gibt Kritiker, denen die Neugestaltung „zu luxuriös“ ist. Und ein Sprayer „verzierte“ die Wände des unterirdischen Bahnsteigzuganges gleich einmal mit fragwürdigen Graffitis.

Frohnleiten bleibt in der Warteschleife Metall und Glas dominieren die neuen Bahnsteige.

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ine Visitenkarte, wie sich die ÖBB den Lokalbahnhof der Zukunft vorstellen, haben die Bundesbahner mit dem neu gestalteten Bahnhof Peggau abgegeben. Er ging kürzlich in aller Stille in Betrieb.

steigkanten ist so abgestimmt, dass man in die Waggons niveaugleich einsteigen kann.

Verbesserungen für S-Bahn nach Übelbach

Metall und Glas dominieren die Konstruktion der neuen Bahnsteige, zwei Personenlifte ermöglichen den komfortablen Zugang zu den Bahnsteigen – insbesondere für Gehbehinderte, aber auch für Familien mit Kinderwagen oder großem Gepäck. Die Höhe der Bahn-

Noch nicht fertig ist allerdings der Umbau der Gleisanlage, die ein direktes Wenden der Züge aus Übelbach für die Weiterfahrt nach Graz und umgekehrt ermöglichen wird. Das wird Zeitersparnis bringen und wohl die von den ÖBB einst ins Spiel gebrachte Schleife erübrigen, die eine Direktverbindung Übelbach-Graz ermöglichen sollte.

Bahnsteigzugänge per Lift möglich.

Stufenloser Einstieg in die Waggons.

Fotos (4): F.K.

Seit einigen Wochen sind auf den ÖBB-Gleisen auch die neuen Zuggarnituren der Steiermärkischen Landesbahnen in Betrieb. Die Zulassung der Garnituren für die ÖBB-Strecke hatte ja unverständlicher Weise eineinhalb Jahre gedauert. Ungeklärt ist noch das Schicksal des alten Bahnhofsgebäudes, das nach der Einsparung des Bahnhofsvorstandes und der Einstellung diverser Dienste zu einem guten Teil leer steht. „Die ÖBB haben einmal davon gesprochen, dort

Noch nicht wirklich klar ist, wann die Bundesbahn das nächste Projekt angehen, den seit langem versprochenen Umbau des Bahnhofes in Frohnleiten, der ursprünglich eigentlich vor dem Projekt Peggau realisiert werden sollte. Derzeit ist von 2013 die Rede. Wegen der Verzögerung des Vorhabens ist die Stadtgemeinde Frohnleiten heuer mit einem Provisorium eingesprungen, um zusätzliche Park & Ride-Parkplätze am Bahnhofsgelände – eigentlich Teil des ÖBB-Projektes – zu schaffen. Auch überdachte Fahrrad-Abstellplätze wurden von der Gemeinde errichtet. zz

S-Bahn aus Übelbach: Helle Fahrgasträume mit 93 Sitzplätzen pro Wageneinheit.


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Auto / Motor / Verkehr 31

Judendorf: Bachlinger bietet professionelle Reparaturen

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eit vier Jahren besteht die KfzLackiererei und Spenglerei Bachlinger im Gewerbepark 7a in Judendorf. Der Meisterbetrieb für Karosseriebautechnik arbeitet auf dem neuesten Stand der Technik, der immer wieder durch Schulungen aufgefrischt wird, an sämtlichen Kraftfahrzeugen und Motorrädern. Durch die hauseigene Farbmischanlage und durch den Einsatz bester Materialien wie etwa Wasserbasislacke und auch VOC konformer Lacke wird nicht nur eine optimale Lackierung gewährleistet, sondern ist dies auch ein wesentlicher Beitrag zum Umweltschutz.

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ir wünschen unseren Kunden ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Ihr Michi ´s Custom Colour-Team.

Ob „nur“ ein kleiner Parkschaden, der mit einem sogenannten Spotrepair erledigt werden kann, eine Teillackierung oder auch eine Ganzlackierung: bei Bachlinger beziehungsweise „Michi´s Custom Colour“ sind Sie genau richtig. Apropos „Michi´s Custom Colour“: Dieser Name ist in der Tuningszene bei Autos und vor allem bei Motorrädern ein Begriff. Es werden nicht nur Kraftfahrzeuge sondern auch Fahrräder, Helme,

Snowboards, Rasenmäher, Eisstöcke usw. je nach Kundenwunsch lackiert. Unter www.mcc.st können Sie sich einige Designarbeiten ansehen. Durch die Zusammenarbeit mit sämtlichen Versicherungsunternehmen werden auch Kfz-Schäden von der Schadensbesichtigung über die Reparatur bis hin zur Abrechnung in meist nur wenigen Werktagen problemlos erledigt. Und sollten Sie nicht auf Ihr Auto

Öffnungszeiten

Mo - Do 8:00 - 12:45 und 13:45 - 17:00 Uhr Fr: 8:00 -12:45 und 13:45 - 16:00 Uhr

Tel. 03124 / 52375 www.mcc.st office@mcc.at verzichten können, stellt Ihnen die Firma Bachlinger auch Leihfahrzeuge zur Verfügung. PR zz

Bushalt bedeutet Stopp Rettungsgasse b 1.Jänner wird das Bilden einer Rettungsgasse auf Autobahnen und Schnellstraßen bei Staubildung oder stockendem Verkehr Pflicht.

A

ls heuer im Sommer ein Gehweg durch Röthelstein entlang der L 121 angelegt wurde, errichtete man auch neue Bushaltestellen. Kritische Stimmen bemängeln, dass es nun keine Haltebuchten mehr gibt. Wenn ein Bus hält, heißt es seither Halt für nachfolgende Kraftfahrzeuge. Denn der Bus hält auf der Fahrbahn, ein Überholen ist durch die Insel in der Fahrbahnmitte verwehrt. „Fehlplanung oder Methode?“ fragten wir Bgm. Harald Reiter.

Kein Vorbeikommen gibt es am Bus an der Haltestelle Foto: KK

Die Lösung des Rätsels: Das Land – als Planer und Auftraggeber der Bauarbeiten – verzichtet bei der Neugestaltung von Bushaltestellen bewusst auf Haltebuchten. Reiter: „Damit will man verhindern, dass Fahrgäste vor dem Bus auf die Straße treten und nachfolgende Kfz, die am Bus vorbeifahren, sie niederstoßen könnten“. Autofahrer werden sich also an diese Lösung gewöhnen und Gezz duld beweisen müssen.

Vorausschauend müssen alle Fahrzeuge, die den ganz linken Fahrstreifen befahren, so weit wie möglich nach links fahren und alle anderen so weit nach rechts wie notwendig, um dazwischen eine freie Fahrgasse zu bilden. Diese Regel gilt auch auf mehr als zweispurigen Fahrbahnen, vorwiegend auf Autobahnen. Hier darf nach

Information der ASFINAG auch der Pannenstreifen benützt werden. Die Fahrzeuge haben sich parallel zum Fahrbahnverlauf einzuordnen. Die Rettungsgasse dürfen ausschließlich Einsatzfahrzeuge befahren, um ungehindert und schnellstmöglich zum Einsatzort zu gelangen. Die Behinderung von Einsatzfahrzeugen sowie das widerrechtliche Befahren der Rettungsgasse sind verboten und wird nach Information der ASFINAG mit einer Strafe zz geahndet.

Foto: BMVIT / Bruno Hersche

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32 Kultur

Jungtalent contra Philharmoniker-Profi: Frohnleiten als Talenteschmiede Z

wei Wochen nach dem Konzert mit Musikern der Wiener Philharmoniker – unter ihnen der in Frohnleiten aufgewachsene Klarinettist Johann Hindler – erlebte Frohnleiten wieder einen Auftritt eines heimischen Musiktalents: EvaMaria Wieser, noch nicht einmal 13 Jahre alt, gab ihr bejubeltes Debüt als Solistin in einem Violinkonzert von Joseph Haydn.

Gefeierter Philharmoniker aus Frohnleiten: Johann Hindler.

Foto: Ullrich, Frohnleiten

Der Kontrast könnte nicht größer sein: Hier der 60-jährige Johann Hindler, einst Musikschüler in Frohnleiten, heute als Mitglied des wohl weltbesten Orchesters ein internationaler musikalischer Botschafter seiner Heimat, der anlässlich seines jüngsten Auftritts in Frohnleiten mit dem Ehrenring der Stadtgemeinde ausgezeichnet worden war. Und da die junge Schülerin der Geigenlehrerin Angelika SchwabOrel, eben den musikalischen Kinderschuhen entwachsen, erstmals als Solistin mit dem Schweizerorchester vor großem Publikum. Als Solistin in einem Konzert der klassischen Musikliteratur, das keine Fehler verzeiht, Einfühlungsvermögen und hohe Musikalität verlangt. Die junge Musikerin nützt ihre Chance – zunächst ein wenig angespannt, schließlich immer lockerer spielte sie ihren Part, und wird vom

Montagsakademie live in Deutschfeistritz U nter dem Motto „Bildung für alle“ hat vor 10 Jahren die Universität Graz die sogenannte Montagsakademie ins Leben gerufen. Präsentiert wird aktuelle universitäre Forschung, heuer zum Leitthema „Mobilitäten“. Die Veranstaltungen sind kostenfrei und werde mittlerweile live in 16 Regionen österreichweit übertragen – seit kurzem auch in dem Sitzungssaal des Gemeindeamtes Deutschfeistritz. Das heurige Studienjahr umfasst 13 Vorträge aus den unterschiedlichen Fachbereichen. Den Auftakt machte Univ.-Prof. Dr. Klaus Kraemer vom Institut für

Vielversprechendes Talent aus Frohnleiten: Eva-Maria Wieser.

Publikum am Ende gefeiert wie ein Star. Ihre Lehrerin strahlt, ist stolz auf das junge Talent – und wundert sich: „Wir sind an unserer Musikschule mit so vielen talentierten Schülerinnen und Schülern gesegnet, wie es das anderswo nicht gibt. Es scheint, dass Frohnleiten ein guter Boden ist“.

Foto: René Vidalli

Der Klarinettenlehrer Josef Brunader hat vor 50 Jahren Hindler entdeckt, der es bis zum Philharmoniker brachte. Wer weiß, was aus der jungen EvaMaria Wieser wird, die von Angelika Schwab entdeckt wurde? Den ersten Schritt an die Öffentlichkeit hat sie getan. F.K. zz

Klimmstein im EKZ Shopping Nord

Soziologie mit einem Thema, das aktueller nicht sein könnte: „Geld bewegt die Welt“. Die weiteren Referate finden bis Juni 2012 statt und befassen sich mit brisanten gesellschaftlichen Themen wie Landflucht, Wanderarbeit, Migration oder die Auswirkungen des Reisefiebers auf unseren Planeten. Am kommenden Montag, den 12. Dezember geht es ab 18:45 Uhr im Sitzungssaal des Gemeindeamtes Deutschfeistritz um die Erhaltung der Mobilität durch orthopädische Intervention.Vortragender ist Dozent Dr. Gerald Gruber von der Uniklinik für Orthopädie in zz Graz.

Große Freude bei den Kinder, als sie mit auf die Bühne durften.

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ereits am Tag der Veröffentlichung des aktuellen Albums von Klimmstein „Überflieger“ kamen die Kunden des Shopping Nord in den Genuss einiger Stücke. Sie haben schon mit dem ersten Lied begeistert,

Foto: Shopping Nord

zeigte sich Centerleiterin Sylvia Baumhackl erfreut. Klimmstein habe ein Album geschrieben, das ungekünstelt, lebensnah, spritzig, witzig, verliebt, verzweifelt – ein Album wie das Leben, nur eben zz viel schöner – ist.


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Kultur 33

Buch & Co: Von Wilderern, Mördern und Teetrinkern A

uch nach dem „Frohnleitner Literaturherbst“ wartete die Bücherei Buch & Co am Hauptplatz mit Lesungen auf, die sich hören lassen konnten. Eine Klasse für sich der „Wildererforscher“ Roland Girtler mit „wilden Geschichten“, amüsant die Krimi-Lesung mit Anni Bürkl, die in eine „Tea-Party“ mit dem Tee-Spezialisten Peter Kramberger mündete. Wie zu erwarten war, machte Prof. Roland Girtler seinem Ruf einmal mehr alle Ehre. In buntem Mix erzählte er außergewöhnliche Geschichten, die das Leben schrieb: Natürlich von Wilderer-Familien, aber auch von Ganoven, Rotlichtdamen und sonstigen Außenseitern der Gesellschaft – und aus seiner eigenen Biografie. Mit unglaublich

viel Hintergrundwissen, gespickt mit Lebensweisheiten und garniert mit einer kräftig-deftigen Portion Witz und Ironie. Zur Einleitung und als Abschluss steuerte in bewährter Vortragskunst Hermann Tödtling einige heitere Verse aus der Welt der Wilderer bei. Aus ihren sogenannten Teeekrimis ( „Schwarztee“ und „Ausgetanzt“) las die Wiener Publizistin und Autorin Anni Bürkl. Spannende Geschichten, natürlich ohne Auflösung für die Zuhörer. Dass man – nach der jüngst so gut angekommenen Whiskyverkostung – diesmal eine Teeverkostung an die Lesung anschloss, kommt nicht von ungefähr. „In meinen Geschichten trinken fast alle Tee“, bekannte die Autorin, und im Geschehen selbst spielt Tee auch eine große Rolle.

Prof. Girtler: Die ‚geheime’ Lebenswelt der Randgruppen.

Die „Tea-Party“ in der Bücherei war freilich nicht nach dem Muster der gleichnamigen ultrakonservativen politischen Bewegung in den USA gestrickt sondern machte zwanglos mit erlesenen Teesor-

Foto: Ullrich, Frohnleiten

ten aus der Angebotspalette Peter Krambergers bekannt (wir berichteten), die als Fair-Trade-Produkte einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen in der Dritten Welt leisten. F.K. zz

Musikwerstatt lockt Die Autorin Anni Bürkl (li.) und Peter Kramberger (re.) bei der Teeverkostung. Die legendären Teddy.s und Gebläse sind von der Frohnleitner Musikwerkstatt nicht mehr wegzudenken. Foto: KK

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ie Musikwerkstatt in der Steinmetzhalle Pirstner ist bereits zur Frohnleitner Institution geworden. Auch heuer verspricht sie wieder ein Highlight im Frohnleitner Veranstaltungsreigen zu werden. Eine bunte Mischung sorgt für ein niveauvolles musikalische Programm. Die „Cremeschnitten“ bieten Schlagerjazz vom feinsten, Melodien, die ins Ohr gehen, werden von den vier feschen Lolas und ihrem Schlagzeuger neu arrangiert, mit Pepp und Schwung gewürzt und einem Hauch von Jazz ver-

feinert. Teddy.s und Gebläse, die Swingsters sowie die Teddy.s 66 sorgen ebenfalls für entsprechende Stimmung – Hörproben gibt es unter www.youtube.com zz

Mittwoch, 07. Dezember 20:00 Uhr Musikwerkstatt Steinmetzhalle Pirstner, Frohnleiten Eintritt: 5 Euro

Foto: KK

Neues im Narrenkastl I m Frohnleitner „Narrenkastl“ – der Kreativplattform in der Passage des Hauses Nummer 24 am Hauptplatz – begibt sich im Dezember die junge Künstlerin Maria Morschitzky mit den Betrachtern auf Reisen. Sie behandelt in ihren grafischen Arbeiten die Thematik des „unterwegs sein“ und fasst unterschiedliche Situationen in einem Bild zusammen.

Für 2012 ist das Narrenkastl bereits restlos ausgebucht, Künstlerinnen aus Italien, Spanien,

Foto: KK

Belgien sowie aus Graz, Wien, Salzburg und Frohnleiten sind im umfangreichen Programm verzz treten.


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von Wolfgang Herzog

Im CD Player

34 Kultur

DIE PRIESTER "Spiritus Dei" Kann Kirchenmusik den PopHimmel erklimmen? Die Priester, das sind Pater Vianney Meister, Abt Rhabanus Petri und der Diözesanpriester aus Wien Andreas Schätzle. Drei Priester, deren Alltag von Gebet und kirchlicher Arbeit geprägt ist, und deren Herzen für Musik und Singen schlagen. Ihre Stimmen berühren. „Wir wollen mit unseren Liedern Hoffnung und Begeisterung auslösen, und auch helfen über Schmerzen im Leben hinweg zu kommen,“ ist das einhellige Credo von allen dreien. KASTELRUTHER SPATZEN "Weihnachten bei uns daheim" „Wir sind in den letzten Jahren immer und immer wieder gefragt worden, warum wir keine neue Weihnachts-CD rausbringen“, erinnert sich Norbert Rier. Nun hat das Warten ein Ende. Die Kastelruther Spatzen bescheren uns ein musikalisches Juwel mit gefühlvollen Titeln, die in die ruhige Zeit des Jahres passen, die zum Innehalten einladen und uns wieder auf die wahren Werte im Leben besinnen lassen...

ZU GEWINNEN CDs

Wer am Freitag, den 09. Dezember, zwischen 12:00 und 12:05 Uhr die BEZIRKSREVUE-Hotline wählt, kann je eine von drei unserer vorgestellten CDs gewinnen. 03126/3640-21 zz

Dezember Mi, 07. Benefizkonzert V: Harb Andrea/Pröschl Matthias Ort: Kunst- und Kulturkeller Judendorf Beginn: 20:00 Uhr Do, 08. Tannengraß und Lebzeltstern V: Freilichtmuseum Stübing Ort: Freilichtmuseum Stübing Beginn: 11:00 Uhr Do, 08. Weihnachtsturnen V: Turnverein Frohnleiten Ort: Sporthalle Frohnleiten Beginn: 16:00 Uhr So, 11. Adventtreiben V: Die Kinderfreunde Ort: Kulturhaus Gratkorn Beginn: 15:30 Uhr Di, 13. Präsentation: Arbeiten mit Naturprodukten der Firma Ryzuum V: Harmony Place Ort: Gratwein Beginn: 19:00 Uhr Di, 13. StylingDAY – only4GIRLS V: ClickIn Ort: Jugendraum, Judendorf Beginn: 15:00 Uhr Mi, 14. Leo Kysèla V: Leib & Söl/meLounge Ort: meLounge Frohnleiten Sa, 17. Schneeschuhwanderung Teichalm V: Alpenverein Sektion Gratwein-Gratkorn Dauer: 08:00 – 15:00 Uhr So, 18. 25 Jahre Sängerrunde Schrems V: Sängerrunde Schrems Ort: Dorfplatz Schrems Beginn: 16:00 Uhr Mo, 26. Feuerwehrball V: FF Neuhof Ort: GH Stampler Beginn: 20:00 Uhr Fr, 30. Landjugendball V: Landjugend Frohnleiten Ort: GH Dorfwirt, Frohnleiten

V=Veranstalter

Sa, 07. Sa, 31. Silvesterball V: Landjugend Eisbach-Rein Ort: GH Schusterbauer, Eisbach Beginn: 20:30 Uhr

Landjugendball V: LJ Gratkorn Ort: Kulturhaus Gratkorn Beginn: 21:00 Uhr

Sa, 31. Kindersilvester V: GSV, Sektion Fußball Ort: Cafe Leitner, Judendorf Beginn: 17:00 Uhr

Sa, 07. Feuerwehrball V: FF Übelbach Ort: GH Luckner, Übelbach Beginn: 20:00 Uhr

Jänner

Fr, 13. Musiball V: KWK Ort: GH Weingrill, Friesach Beginn: 20:00 Uhr

Do, 05. Neujahrskonzert V: d´accord Ort: Volkshaus Frohnleiten Beginn: 19:30 Uhr Do, 05. Feuerwehrball V: FF Gratwein Ort: Fischerwirt, Gratwein Beginn: 20:00 Uhr Sa, 07. Rosenball V: ÖVP Frohnleiten Ort: Volkshaus Frohnleiten Beginn: 20:30 Uhr

Sa, 14. Arbeiterball V: SPÖ Übelbach Ort: Festsaal Übelbach Beginn: 20:00 Uhr So, 15. Neujahreskonzert Ort: Lässerhof, Stattegg Beginn: 17:00 Uhr Sa, 21. SteirerBall V: ÖVP Stattegg Ort: Lässerhof, Stattegg Beginn: 20:00 Uhr


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Bregenzer Festspiele 2012 – ein ideales Weihnachtsgeschenk Von „Opernwunder“ bis „Riesenshow“, von „HollywoodMusiktheater“ bis „fulminante Inszenierung“ reichen die begeisterten Kritiken, die das Spiel auf dem See „André Chénier“, das berühmteste Werk des italienischen Komponisten Umberto Giordano, erhalten hat. Die packende Oper ist auch im kommenden Sommer in Bregenz zu sehen.

Revolutionsdrama von atemberaubender Geschwindigkeit

Frankreich im Jahr 1789. Der Adel feiert, die Bürger murren. Und zwischen allen Stühlen: der Dichter André Chénier. Geliebt von den Reichen für seine einfühlsamen Verse, im Herzen aber ein Revolutionär.

Termine und Tickets: www.bregenzerfestspiele.com

von Wolfgang Herzog Gezeichnet vor dem Hintergrund der Französischen Revolution ist André Chénier, uraufgeführt 1896 an der Mailänder Scala, ein historisches Drama von brillanter Schärfe und eine menschliche Tragödie von erschütternder Intensität; packend gleichermaßen als leidenschaftliches Liebesdrama und als historischer Krimi. Zentrale Gestalt ist der gleichnamige französische Dichter, der in den Wirren der französischen Revolution vom glühenden Anhänger zum erbarmungslos Verfolgten wird und am Ende, abgestoßen von den Exzessen der Gewaltherrschaft der Jakobiner, selbst auf der Guillotine endet.

Der Bodensee als Badewanne

Regisseur Keith Warner und Bühnenbilder David Fielding wählten

Konzert

„Der Tod des Marat“, das bekannteste Gemälde des Revolutionsmalers Jacques-Louis David, als Basis, Inspiration und Symbol für ihre Inszenierung. Erstmals dient damit ein historisches Gemälde als Vorlage für die 24 Meter hohe Bühnenkulisse im Bodensee: Sie zeigt den radikalen Revolutionsführer Jean Paul Marat, der 1793 von einer Anhängerin der Gegenpartei in seiner Badewanne erstochen wurde.

Flammender Überschwang der Gefühle

E

in beachtenswertes Konzert boten vergangenen Samstag Chor und Orchester der Pfarre Frohnleiten. Unter der engagierten Leitung von Miriam Ahrer (Bild) standen Kantaten von Georg Philipp Telemann am Programm. Ein völlig anderes aber genauso vielfältiges Programm bot die Adriacher Sängerrunde unter der Leitung von Helge Mayr.

Foto: Ullrich, Frohnleiten

Sie verbreitete traditionell am ersten Adventsonntag in der Kirche Adriach/Frohnleiten einen stimmungsvollen Einstieg in die angeblich besinnlichste Zeit des Jahres. Am kommenden Sonntag lädt die Laufnitzdorfer Sängerrunde unter der Leitung von Hubert Zöhrer ins Gasthaus Schweizerhof/ Frohnleiten. Beginn ist um 15:00 zz Uhr.

Giordanos Musik, getragen von jähzorniger Begeisterung und flammendem Überschwang der Gefühle, gipfelt in einer Hymne an die Brüderlichkeit, an die Liebe und an die Befreiung durch den Tod. Giordano ließ in seine Musik historische Tänze und Märsche aus der Zeit vor der Französischen Revolution genauso einfließen wie bekannte Revolutions-Klänge, darunter das "Ça ira" und die "Marseillaise". Ergreifende Arien und atemberaubende Duette verleihen der Oper ihren einzigartigen Chazz rakter.

Im DVD Player

Kultur 35

Planet der Affen – Prevolution (2011) Der junge Wissenschaftler Will Rodman (James Franco) forscht an einem Heilmittel. Als eine Testreihe an Affen tragisch endet, werden alle Versuchstiere getötet. Nur das Schimpansenbaby Caesar überlebt. Im Laufe der Jahre entwickelt Caesar eine übermenschliche Intelligenz, die auf seine Umwelt jedoch zunehmend bedrohlich wirkt. Als Will ihn in einem Affengehege abgeben muss, bricht für Caesar eine Welt zusammen. Es gelingt ihm, sich und die anderen Affen zu befreien: Der Aufstand beginnt!! Ab 9. Dezember im Handel. How I met your Mother – Season 6 Ohne Abwechslung wäre das Leben nur halb so interessant und spannend – auf jeden Fall aber längst nicht so komisch! Ted (Josh Radnor) sucht noch immer die Frau seiner Träume, Marshall und Lily (Jason Segel und Alyson Hannigan) bemühen sich redlich um Nachwuchs. und Robin (Cobie Smulders) fühlt sich endlich wie ein echter New Yorker. Ab 9. Dezember im Handel.

ZU GEWINNEN DVDs

Wer am Freitag, den 09. Dezember, zwischen 12:05 und 12:10 Uhr die BEZIRKSREVUE-Hotline wählt, kann eine von drei DVD´s gewinnen. 03126/3640-21 zz


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38 Kultur

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ie Menge tobte. Vom blanken Entsetzen über Kindertränen bis hin zu heller Begeisterung waren den Besuchern des Perchtenlaufs in Eisbach jegliche Gefühlsregungen ins Gesicht geschrieben. Die grauenvollsten, aber kunstvoll geschnitzten Fratzen trieben vor dem Stift Rein ihr Unwesen. Die Stimmung war am Brodeln als die 24 Perchten- und Krampusgruppen mit spektakulärer Feuershow und

allem was dazugehört sich ihren Weg durch das Publikum bahnten. Die Gemeinde erlebte einen Ansturm sondergleichen, der Auftakt des diesjährigen Krampustreibens in der Region war ein voller Erfolg.

Judendorf: Schlecht organisiert

Ein Erfolg hätte das Treiben auch in Judendorf werden können. Eine

große Zahl an Menschen hatte sich am Hauptplatz in Judendorf versammelt und wartete gespannt auf die Perchten. Leider ließen diese sehr lange auf sich warten und kamen dann noch dazu in so großen Abständen, dass einem das Höllenfeuer verging und Finger und Zehen abfroren. Die Feuer- und Lichtshows wären beeindruckend gewesen, doch zwei Drittel der Menschen konnte sie nicht sehen.

Foto: KK

Fotos (4): Miriam Leitold

Vor dem Stift war der Teufel los

So kam es, dass schon nach der Hälfte des Spektakels auch die Hälfte der Zuseher gegangen war. Immerhin war der Sound zur Show einwandfrei, man konnte also etwas hören. M.L.zz


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40 KULTUR

Simsala Grimm Musical – Österreichpremiere in Graz: Viel zum Sehen und zum Mitmachen I n dem zauberhaften Märchenland Simsala erleben wir magische Momente und spannende Abenteuer mit den wagemutigen Freunden Yoyo und Doc Croc aus der Zeichentrickserie „SimsalaGrimm“! Der fröhlich-freche Schelm Yoyo hat zusammen mit dem Universalgelehrten und Bücherwurm Doc Croc schon so manches Abenteuer bestanden.

ZU GEWINNEN Tickets

Jetzt endlich kommen die beiden auch live auf die Bühne! Zusammen mit den zwei sympathischen Figuren wollen wir alle kleinen und großen Zuschauer in die Märchenwelt entführen. Es herrscht Aufregung im Märchenland! Nichts ist mehr, wie es war: Der gestiefelte Kater quakt plötzlich wie ein Frosch, Rapunzel trägt kurze Haare, die 7 Zwerge treiben als Räuberbande ihr Unwesen, der Däumling wird zum Riesen und das arme Dornröschen kann partout nicht mehr einschlafen. Für Yoyo und Doc Croc be-

Das Simsala Grimm Musical feiert in Graz seine Österreichpremiere.

ginnt ein ganz neues Abenteuer – denn diesmal sind alle Märchen und ihre Helden in Gefahr! Zum Glück sind die beiden zur rechten Zeit am rechten Ort und hören zufällig die Worte des Zauberspiegels: „Wird Simsala, das Märchenland, verflucht durch Zau-

Sachen zum Lachen L iebesbriefe an die Susi aus der Feder von Sepp Maier und der Gratkornerin Erika Riemer in einer Doppelconference vorgetragen sorgten für kullerndes Gelächter. Der Bund Steirischer Heimatdichter gab sich ein Stelldichein in Gratkorn. Anton Wilflinger führte durch das Programm und stellte Band sieben „Gedichte und Geschichten“ steiri-

Foto: KK

berkraft, so sind es Kindermund und Kinderhand, mit denen man seine Rettung schafft!“ Doch wie? Yoyo und Doc Croc müssen zusammen mit dem Publikum alle Schwierigkeiten meistern, damit es auch hier heißen kann: … zz Ende gut – alles gut!

Termin: 20. Dezember 2011, 18 Uhr

Graz, Kammersaal

Tickets: In jeder oeticket-Vorverkaufsstelle und unter 01/96 0 96

Schwingungen bei Raimann

scher Autoren vor. Lebensweisheiten in Humor verpackt gab Heinz Mahr zum Besten. Ihm gelingt es, banale Alltagsgeschichten so in Reime zu verpacken, dass vor Lachen kein Auge trocken bleibt. Manfred Baumgartner (15) von der Kunst- und Musikschule Gratkorn sorgte mit der Steirischen Harmonika für die passende Muzz sik.

Gaben auf der Bühne ein Liebespaar mit Hindernissen: Erika Riemer und Sepp Maier. Foto: Edith Ertl

Wer am kommendenFreitag, 09. Dezember, zwischen 12:10 und 12:15 Uhr die BEZIRKSREVUE-Hotline wählt, kann Tickets für das Simsala-Grimm-Musical gewinnen. 03126/3640-21

Michael Raimann begrüßte René Riepl (re) in seiner Galerie.

Foto: KK

Noch bis 29.Dezember sind Werke des Wiener Neustädter Künstlers René Riepl in der Frohnleitner Galerie Raimann zu sehen. Die Öl auf Leinwand-Bilder sind dem Thema „Schwingungen“ untergeordnet – als Ausdruck dessen, dass alles in Bewegung ist und Bilder daher nichts anderes als festgehaltene Energie sind.

Riepls Bilder widerspiegeln daher Emotionen, Eindrücke und Ausdrücke. Der 43jährige begann sein kreatives Schaffen in der Gastronomie, ehe 1989 die ersten autodidaktischen Bilder in verschiedenen Städten zu sehen zz waren.


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Kultur 41

Musikverein: Fest für Beethoven V or 190 Jahren wurde Ludwig van Beethoven zum Ehrenmitglied des Musikvereins für Steiermark ernannt. Ihm zu Ehren führt das Orchestra Sinfonica di Mantova am 12. und 13. Dezember unter der Leitung von Alexander Lonquich neben der Ouvertüre zur Oper Leonore Beethovens Klavierkonzerte Nr.3 und Nr.5 (Emperor) auf. Alexander Lonquich, herausragendster Künstler der Gegenwart und feinsinnig-virtuoser Pianist und Dirigent wird vom Flügel aus dirigieren. In dieser Doppelfunktion feierte er bereits große Erfolge, unter anderem mit den Wiener Symphonikern.

Auch das Programm der Wiener Virtuosen verspricht einen abwechslungsreichen Abend. Foto: Wilfried Hedenborg

Wiener Virtuosen

Fulminantes Gastspiel

Mozart, Weber und Prokofjew stehen am Programm eines Gastspieles der Wiener Virtuosen, die bereits im Frühjahr 2010 für Begeisterung im Publikum gesorgt haben. Besonderes Highlight im Programm: ein Divertimento aus der Harmoniemusik von Mozarts Opern „Don Giovanni“, „Le nozze di Figaro“ und die „Zauberflöte“.

Dezember-Programm Mo, 12. Dezember, 19:45 Uhr Di, 13. Dezember, 19:45 Uhr Orchesterkonzert Orchestra Sinfonica di Mantova, Alexander Lonquich (Leitung, Klavier) Mo, 19. Dezember, 19:45 Uhr Kammerkonzert Wiener Virtuosen

Eine kurze Replik sei noch auf das fulminante Gastspiel des Moskauer Starpianisten Boris Berezovsky gestattet. Gemeinsam mit dem Grazer Philharmonischen Orchester spielte er unter der Leitung des Jungen Tschechen Tomáš Netopil das Klavierkonzert in Des-Dur von Chatschaturjan, Franz Liszts Totentanz sowie

Alexander Skrjabins „le poème de l’extase“. Schon die Programmzusammenstellung versprach einen anderen Konzertabend, der der Erwartungen des Publikums voll erfüllte: Virtuosität am Klavier, brillante Sauberkeit im Zusammenspiel von Orchester und Solisten – kurzum ein prickelndes unter die Haut gehendes Klangzz erlebnis.

Jänner-Programm Mo, 16. Jänner, 19:45 Uhr Di, 17. Jänner, 19:45 Uhr Orchesterkonzert Wiener Symphoniker Alle Konzerte finden im Grazer Congress statt. Karten: Konzertkasse Sparkassenplatz 2, 8010 Graz 0316 / 82 24 55 tickets@musikverein-graz.at www.musikverein-graz.at

Missa Solemnis auch in Radio Steiermark G roße Wirkung hat die Uraufführung der Missa Solemnis gezeigt. Der Komponist Valentin Lechner übertraf alle Erwartungen.

„Seine Melodien sind faszinierend und nie banal. Die größten Stärken liegen in den romantischen, dramatischen Abschnitten der Werke, im mystischen ersten Teil des Credo, das wie aus nebelverhangener Urzeit herüberschimmert und im ähnlich geheimnisvollen Sanctus, das nicht lautstark jubelt, sondern innige Sehnsucht zeigt. Aber auch die klassisch fröhlichen Stellen sind sehr gut gelungen. Da kommt richtig Freude auf! Das Tantum ergo ist überhaupt ein Hit!“ schreibt ein begeisterter Besucher im Internet. Nicht nur ihn hat Valentin beeindruckt. Musikex-

perten nahmen weite Anreisen in Kauf, um bei der Premiere dabei zu sein. Die Expertenmeinung liest sich einhellig, die im Stift Rein wiederentdeckten Musiknoten von Valentin Lechner schreiben Musikgeschichte. Der ORF hat die Aufführung aufgezeichnet. Kam Valentin Lechner zu späten Ehren, so wird der Missa Solemnis die große Ehre zuteil, das Weihnachtsprogramm des ORF zu bereichern. Radio Steiermark hat am Christtag die konzertante Messe aus Stift Rein in das Hauptprogramm genommen. Die Mönche von Rein sind dabei, eine CD über die Missa Solemnis herauszubringen. Termin: 25. Dezember 2011, 20:04 Uhr, Radio Steiermark, Missa Solemnis von Valentin Lechner. E.E. zz

Die Mönche von Rein (im Bild Pater August und Frater Martin) unternahmen große Anstrengungen, ein musikalisches Kulturgut Interessierten zugänglich zu machen. UNIQA, Reiner Kreis und Rotary Club unterstützten sie dabei.

Foto: Edith Ertl


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30 Jahre Volkstheater Hitzendorf: Bissiger denn je zuvor M

it „Weekend im Paradies“ übertraf sich die Theatergruppe selbst. Die Dialoge waren wie gewohnt zum Brüllen komisch, aber bissiger als in den Jahren zuvor. Langeweile wurde für rund drei Stunden in der Hitzendorfer Kirschenhalle zum Fremdwort. Der Schwank in drei Akten nach Arnold/Bach drehte sich um das Wochenendhotel „Zum Paradies“, wo man es mit der Moral nicht ganz so ernst nimmt. Amtssekretär Wurmser, grandios dargestellt von Josef Haas, der seit Jahren auf sei-

ne Beförderung wartet, ergreift die Chance um sich mit einem Bericht über all die Dinge, die im Hotel falsch laufen, zu revanchieren. Dabei trifft er auf Amtsrat Maurer mit Fifi, von welcher Amtsrat Maurer glaubt, dass sie Wurmsers Frau sei, auf den Oberamtsrat mit Frau Wurmser, der jedoch nicht weiß, dass sie Wurmsers Frau ist, und auf den selbsternannten Spanier Moritz von Schwind. Für Peinlichkeiten und Verwechslungen war also reichlich gesorgt, doch am Ende hat doch wieder einmal jeder bekommen, was er verdiente. M.L. zz

Amtssekretär Maurer (David Zottler) will die Gesellschaftsdame Fifi (Uschi Weiker) im Hotel „Zum Paradies“ verführen. Fotos (4): KK

30 Jahre Erfolgsgeschichte des Volkstheaters Hitzendorf spricht für sich. Doch was sagte das Publikum zur heurigen Inszenierung „Weekend im Paradies“?

Für gute Laune ist gesorgt und lenkt von weniger lustigen Dingen im Leben ab. Wir sind jedes Jahr hier.

Alfred und Maria aus Graz

Wir sind zum ersten Mal hier und finden es toll. Kurzweilig, lustig, die Schauspieler sind einfach super!

Fredi, Renate und Sandra aus Lieboch

Es gefällt uns richtig gut und sind wie in den Jahren zuvor begeistert. Es ist einfach super!

Josef und Brigitte aus Weinitzen


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Jugendzentrum Frohnleiten unternimmt neuen Anlauf

Gisela Fedl will das Frohnleitner JUZ wieder auf Vordermann bringen. Fotos (2): F.K.

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inen neuen Anlauf unternimmt das Jugendzentrum 0815plus in Frohnleiten nach wechselvollen Erfahrungen. Dazu gestalteten die Jugendlichen die Räumlichkeiten in gemeinsamer Arbeit mit der neuen Leiterin, Mag. Gisela Fedl, gründlich um. Just für den Faschingsbeginn am 11. 11. war die Eröffnung mit Jugend-Landesrätin Elisabeth Grossmann angesetzt. Während des Sommers war das Jugendzentrum außer Betrieb ge-

Hohe Erwartu ng: Grossman

n, Ussar

wesen, nachdem das vorherige Führungsteam aufgegeben hatte. „Es ist nun einmal eine schwierige Gratwanderung, den jungen Menschen die erwünschten Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten und andererseits einen ordnungsgemäßen Betrieb zu gewährleisten“, weiß Frohnleitens SP-Bgm. Johann Ussar und hofft, dass die neue Leiterin diese Quadratur des Kreises schafft. Angetan von den Bemühungen des neuen Teams zeigte sich SP-Landesrätin Elisabeth Grossmann:

„Da hat man den jungen Menschen die Möglichkeit geboten, ihr Umfeld so zu gestalten, wie sie es selbst haben wollen. Das ist eine gute Voraussetzung, um diese Räume auch mit Leben zu erfüllen“. Genau das will die neue Leiterin, Mag. Gisela Fedl, tun. Über die Freizeitgestaltung hinaus soll, so hat sie sich vorgenommen, das Jugendzentrum Unterstützung bieten, „sich auf bevorstehende Lebensabschnitte vorzubereiten und eine reife demokratische Grundhaltung zu entwickeln“. F.K. zz

Entfesselt im Rollstuhl

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anna Höfer (17) aus St. Pankrazen wurde mit dem Krankheitsbild „Spina Bifida“ (offener Rücken) geboren. Sie ist größtenteils auf den Rollstuhl zur Fortbewegung angewiesen. Dasselbe Krankheitsbild verbindet Hanna mit Leo Fischer (18) aus Feldkirchen. In ihrem soeben veröffentlichten Buch „Entfesselt im Rollstuhl“ erzählen Hanna und Leo Geschichten aus ihrem Leben. Amüsant kommentieren ihre bei-

den Assistenzhunde das Geschehen. Nils, Hannas KurzhaarCollie, weicht ihr bei der Buchpräsentation nicht von der Seite. Er ist ausgebildet der Rollstuhlfahrerin die Türen zu öffnen, das Licht einzuschalten und am Boden Liegendes aufzuheben. E.E. zz

Das Buch erschien im Eigenverlag. Um Euro 16,90 ist es unter www.entfesselt-im-rollstuhl.com erwerbbar.

Foto: Edith Ertl

von Wolfgang Herzog

GAMES ON STAGE

Jugend 43

The Legend of Zelda: Skyward Sword Fans und Kritiker können es nicht mehr erwarten, Link endlich auf seiner brandneuen Reise zu begleiten. The Legend of Zelda: Skyward Sword verknüpft nahtlos ein intensives Adventure-Erlebnis am Boden mit atemberaubender Freiheit über den Wolken. Die Wii MotionPlus™ -Technik wird dabei zum ersten Mal eingesetzt. Sie erlaubt dem Spieler, auf dem Rücken eines majestätischen Vogels durch den Himmel zu gleiten und sich durch die Wolken zu stürzen. Auch wenn Link zum Schwert greift, kommt die Wii MotionPlus-Technik zum Einsatz: Das Ergebnis ist nicht weniger als das realistischste Schwertkampf-Spiel für Wii überhaupt... Need for Speed: The Run (PS3, Wii, PC, Xbox 360) "The Run" sollte mehr bieten als das genreübliche PS-Geprotze und Im-Kreis-Fahren: eine durchgehende Geschichte mit schönen Frauen, schnellen Autos und entfesselten Naturgewalten, Passagen, in denen man auch mal zu Fuß vor den Cops flieht, rasante Zwischensequenzen - kurzum: ein kinoreifes Spektakel. Um diesen Anspruch zu unterstreichen, engagierte EA Hollywoods Krawallmacher Michael Bay ("Transformers", "The Rock") als Regisseur für einen "The Run"-Werbeclip. zz


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Sporthauptschule Deutschfeistritz: Neue Mittelschule bietet Training für Körper und Geist

von Oliver Egger

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as Schuljahr erfordert vollen Einsatz von Lehrern und Schülern, viele Eltern planen schon für das nächste Jahr. Um Ihnen dabei ein wenig behilflich zu sein, warfen wir einen Blick auf die SHS Deutschfeistritz. Begonnen hat alles mit der Idee einiger sportbegeisterter Lehrer. 31 Jahre später steht das Resultat im Zeichen des Umbruchs. Aus der Sporthauptschule Deutschfeistritz wird eine Neue Mittelschule. Das Fundament für den erfolgreichen Sportzweig bildet das Interesse der Volksschulkinder. Und dieses Interesse ist enorm. Jedes Jahr muss die SHS Deutschfeistritz eine große Anzahl an Bewerbern abweisen. „Viele Schüler kommen nämlich gar nicht aus unserem Gemeindebereich sondern aus Judendorf, Frohnleiten, Gratkorn und Gratwein“, so Schuldirektor Helmut Tippl. Es gibt zwei wichtige Aufnahmekriterien: Ein gutes Volksschulzeugnis und – wie es sich für einen Sportzweig gehört – die körperliche Leistungsfähigkeit. Diese wird durch einen gesetzlich vorgeschriebenen Leistungstest, der im Wesentlichen aus einem Laufund Krafttest besteht, ermittelt.

Anmeldung ab sofort möglich Tag der offenen Tür: 26. Bis 27. Jänner 2012 Aufnahmetest: 1. Februar 2012 www.hs-deutschfeistritz.at

Tippl: „Unser primäres Ziel ist die schulische Ausbildung.“

Werden die Kriterien erfüllt, erwarten einen acht Stunden Sport pro Woche. Dabei werden die Schüler von 29 Lehrern betreut, wobei die Sportlehrer zahlreiche Zusatzausbildungen vorweisen können.

Profisportler oder schulische Ausbildung?

„Unser primäres Ziel ist die schulische Ausbildung, da die Spezialisierung und Profiausbildung in den Vereinen stattfindet“, betont Tippl. Dennoch sind eine solide sportliche Grundausbildung, Vielfältigkeit und eine gute Grundlagenausdauer wichtige Aspekte, auf

Foto: KK

die Wert gelegt wird. Das Angebot reicht von Mannschaftssportarten wie Handball und Fußball über Trendsportarten wie Klettern und Skateboarden bis hin zum Kanu fahren. Ernährungsberatung und sportärztliche Untersuchungen erfolgen kostenlos. Dass die SHS Deutschfeistritz in der Steiermark immer wieder Erfolge in diversen Sportarten verzeichnet ist kein Geheimnis. Der jüngste Erfolg wurde in der Sportart Cross Country (Anm. Geländelauf) erzielt, wo man den ersten Rang erreicht und die Stei-

ermark bei der österreichischen MeisterschaftinVorarlbergvertreten hatte. Eltern werden sich jetzt sicher denken, dass solche Bewerbe eine Stange Geld kosten werden. Aber in diesem Fall finanzierte die Gemeinde die Wettkämpfe. Auch bei Skikursen und Sportwochen wird immer versucht, einen vernünftigen Preis auszuhandeln. Es ist auch kein Geheimnis, dass ehemalige Schulbesucher viele Erfolge feierten und noch feiern werden. In der Sportart Schwimmen sind die ScherüblBrüder das prägendste Beispiel, doch auch im Fußball gibt es mit Gregor Pötscher einen erfolgreichen Schulabsolventen. Nicht minder erwähnenswert sind die Erfolge von ehemaligen Schützlingen in der Leichtathletik – es zz mögen weitere folgen.


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Hauptschule Hitzendorf – Viel Engagement auf allen Ebenen A

uf eine außerordentliche Vielfallt an Projekten setzt die Hauptschule in Hitzendorf. Die Eröffnung der Schulbibliothek, Outdoor Kennenlern-Tage, eine Comenius-Sprachassistentin und sogar unverbindliche Übungen in Chinesisch sind nur einige der Fächer die in der Schule in Hitzendorf geboten werden.

Neue Schulbibliothek

Im Oktober wurde auf Initiative der Leiterin der Bibliothek in Hitzendorf Dr. Gabriela Stieber die Schulbibliothek eröffnet. Nach der Eröffnungsfeier, bei der Gedichte und Lieder zum Besten gegeben wurden, stehen den Schülern nun 1300 Bücher zum Verleih zur Verfügung.

Projekt: „Vom ICH zum WIR“

Als Outdoor-Tage wurde das Projekt „Vom ICH zum WIR“ gestaltet. Den Schülern sollte durch diese Kennenlerntage eine

Basis zum besseren Miteinander gegeben werden. Teamfähigkeit wurde spielerisch erarbeitet und gelebt.

Native Speaker

Emily Wiggins, eine OxfordAbsolventin von der Isle of Wight, unterstützt das Lehrerteam aus Hitzendorf mit ihren Sprachkenntnissen in Englisch. Für die Schüler ist das eine einmalige Gelegenheit, die Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern und viel Wissenswertes über ein anderes Land und eine fremde Kultur zu lernen.

Chinesisch

Als besonderes Highlight wird als unverbindliche Übung Chinesisch angeboten. Neben der sprachlichen Bewältigung von Alltagssituationen wurden die chinesische Kultur, Geschichte und Geografie nähergebracht. Sicher ein sehr innovativer und vorausschauender Schritt, den die Hauptschule in Hitzendorf zz damit setzte.

Der Leiter des Lesezentrums Dr. Wolfgang Moser, Bibliotheksleiterin Stieber und VP-Bgm. Ing. Franz Höfer (v.l.) bei der Eröffnung der Schulbibliothek. Foto: KK

Teamfähigkeit und ein besseres Miteinander waren die Motoren des OutdoorProjektes. Foto: KK

Die SchülerInnen freuen sich über ihre neue Bibliothek.

Foto: KK

Besonders Mutige erprobten die Seilrutsche.

Foto: KK


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Gratwein legt Hauptschule zusammen

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it dem Schuljahr 2012/13 werden die beiden Hauptschulen I und II zusammengelegt. Gleichzeitig wird die Hauptschule zur Neuen Mittelschule. Durchaus zufrieden ist Schuldirektor Johann Quenz mit der Entscheidung, die beiden Schulen zusammenzulegen und als Neue Mittelschule auszurichten. Immerhin bedeutet dies neue pädagogische Eckpunkte, die es umzusetzen gilt. Dazu gehören die

Abschaffung der Leistungsgruppen in Deutsch, Englisch und Mathematik, Teamteaching in diesen Fächern, eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Hauptschulund AHS-Lehrern, die Einführung von Wahlpflichtfächern ab der siebenten Schulstufe mit jeweils drei Wochenstunden, eine zusätzliche Fremdsprache, Informatik, naturwissenschaftliches Experimentieren, technisches Zeichnen oder ein Vertiefungsunterricht in Deutsch, Englisch und Mathematik, offene

Lehr- und Lernformen sowie eine intensive Begabtenförderung und Integration. Beibehalten werden die erfolgreichen Schwerpunkte Musik und Inzz formatik. „Das Modell der neuen Mittelschule ist ein wichtiger Zwischenschritt zur gemeinsamen Schule aller 10- bis 15jährigen“, betont Quenz. Für ihn muss aber auch weiterhin die gleichwertige universitäre Ausbildung aller Pädagogen Ziel einer verantwortungsbewussten Bildungspolitik sein. Foto: KK

Poly Deutschfeistritz wirbt um Schüler

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as engagierte Lehrerteam der Polytechnischen Schule Deutschfeistritz setzt alles daran, um ihre Schüler fit für die Arbeitswelt zu machen. Denn Jugendliche, die Engagement und geistiges Know-how vorweisen können, sind in der Wirtschaft gefragt und in der glücklichen Lage sich eine adäquate Lehrstelle aussuchen zu können. Die Anforderungen der Arbeitswelt sind hoch und so ist für viele Schüler der Umstieg von der Schulbank in den Alltag des Lehrlings nicht immer leicht. Die PTS Deutschfeistritz unterstützt die jungen Menschen in dieser wichtigen Lebensphase. So wird ganz massiv für Bewerbungstests trainiert, aber auch Schnupperwochen, Exkursionen und fachpraktische

Ausbildungen angeboten. Renommierte Firmen und Vertreter von Handwerksinnungen stellen in der Schule ihre auszubildenden Berufe vor und erzählen den Jugendlichen welche Anforderungen an den zukünftigen Lehrling gestellt werden.

So können bereits erste Kontakte geknüpft werden, die Schüler erhalten maßgebliche Eindrücke in die einzelnen Berufssparten. Wer sich für diese Schule interessiert erhält nähere Informationen

Die PTS Deutschfeistritz macht ihre Schüler fit für einen Arbeitsplatz. Foto: KK

unter 03127/41234 oder unter www.poly-deutschfeistritz.at. Tag der offenen Tür ist am Dienstag, zz 24.Jänner 2012.


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FS Rein: Adventeinstimmung M

it einem Fackeltanz, musikalischen Darbietungen und besinnlichen Texten gelang es den Schülerinnen und Schülern der Fachschule Rein – St. Martin ihre Gäste auf die Adventzeit einzustimmen. HR MMag. Dr. Martin Schmiedbauer, Direktor des Volksbildungswerks St. Martin, segnete die selbstgebundenen und geschmück-

ten Adventkränze, die in den Familien der Schülerinnen und Schüler Licht, Hoffnung und Zuversicht verbreiten mögen. Abschließend gab es Punsch und selbstgemachtes Adventgebäck in den stimmungsvoll dekorierten Räumlichkeiten der Fachschule. zz Die SchülerInnen mit ihren selbstgebundenen Adventkränzen. Foto: KK

VS Stattegg: Kunterbunt und kreativ E

ine Woche lang erlebten die Kinder der VS Stattegg, dass man mit Farben nicht nur malen, sondern auch experimentieren, spielen, Geschichten erzählen, Gefühle ausdrücken und einfach die Welt anders sehen kann.

Bunt und kreativ ist die VS Stattegg.

Foto: Niess

Die Kinder waren mit Eifer dabei.

Foto: KK

Gemeinsam mit Künstlern wurde eine farbenfrohe Schulwoche mit Museumsbesuchen und tollen Workshops zum Jahresthema: „Die Welt ist voller Farben“ erlebt. Auch Schulinspektor OSR Reinhard Wolf ließ es sich nicht nehmen, den SchülerInnen der VS Stattegg zz bei der Arbeit zuzusehen.

Rein: Barth geht, Oswald kommt M it Dezember übergab HR Mag. Martin Barth die pädagogische Leitung des Bundesgymnasiums Rein an Dr. Renate Oswald. „Wichtig war, dass anständiger Unterricht erteilt wird“, blickt der scheidende Direktor zurück, der 31 Jahre am BG Rein tätig war, elf davon als Leiter.

Der gebürtige Kärntner startete seine pädagogische Laufbahn als wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Germanistik in Graz. Als Hochschulassistent wurde er dem 1.BG Klagenfurt dienstzugeteilt, wo er später auch seine erste Wirkungsstätte als Professor fand. Von dort wechselte er direkt an das BG Rein, wo er 2000 zum provisorischen Leiter bestellt wurde.

„Ich freue mich, dass unsere Absolventen immer wieder gerne zurückkommen, und je weiter sie weggehen, umso stolzer sind sie, in Rein in die Schule gegangen zu sein“, sagt Barth, zu dessen Abschiedsfeier die jungen Musiktalente Manuel Gangl und die Geschwister Marita und Niki Gehrer im Steinernen Saal des Stiftes Rein aufspielten.

Renate Oswald unterrichtet seit 26 Jahren am BG Rein in den Fächern Latein, Griechisch, Deutsch und Spanisch. Sie will den erfolgreichen Weg des BG fortsetzen. Neue Akzente, die im Zeitgeist liegen, wie beispielsweise ein verstärktes Augenmerk auf Technik, sind angedacht. Mit Barth verabschie-

Hofübergabe am Bundesgymnasium Rein: Barth an Oswald

deten sich aus dem Lehrkörper in den Ruhestand Mag. Dagmar Schwischay, Mag. Alois Zottler, Mag. Hans-Heimo Tentschert,

Foto: KK

Mag. Karin Senger, Mag. Barbara Meier-Nedwed sowie Mag. Wolfgang Del Negro. E.E. zz


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BÜCHERWURM - TIPPS ZUM LESEN Noten und Gitarrengriffen, für alle Stimmlagen geeignet. Das richtige Buch, um den Abend zur schönsten Tageszeit zu machen.

Advent & Weihnachten in Kärnten Christine Pleschberger, Styria Regional Verlag, 160 Seiten, € 24,99

Erinnerungen an die Kindheit werden wach, sobald wir an die Weihnachtszeit denken. Dieses Buch sorgt für die weihnachtliche Stimmung beim Lesen und beim Vorlesen, beim Singen und, nicht zuletzt, beim Ausprobieren typischer traditioneller, aber auch neuer Rezepte, die genauso zur Advent- und Weihnachtszeit gehören. Besinnliche Texte und Gedichte, bekannte und unbekannte Lieder aus dem ganzen Land und, natürlich, allerlei Köstlichkeiten für diese Jahreszeit sind eine Freude für große und kleine Leserinnen und Leser.

Frohe Weihnachten Christian Habicht, Lappan Verlag, 48 Seiten, € 7,20

Mit Witz und Tücke rückt Christian Habicht den alltäglichen Absurditäten des Weihnachtsfestes zu Leibe und macht sich vor allem über dessen Vorbereitung her. Frohe Weihnachten - herrlich komisch ins Bild gesetzt!

Guten Abend, gut‘ Nacht Marion Goedelt, Annette Betz Verlag, 32 Seiten, € 19,95

Die beliebtesten Wiegen-, Abendund Schlaflieder, stimmungsvoll illustriert von Marion Goedelt. Alle Lieder wurden speziell für dieses Buch eingesungen und auf Klavier und Gitarre eingespielt. Sämtliche Lieder auf der beiliegenden Audio-CD, alle Texte mit

Advent- & Weihnachtsbuch Irmtraud WeishauptOrthofer, Leopold Stocker Verlag, 176 Seiten, € 19,90

Die Vorweihnachtszeit in Österreich hat „viele Gesichter“. Das große österreichische Advent- und Weihnachtsbuch verleiht einen Einblick in diese Vielfalt.

Es stand ein Stern in Bethlehem

fröhliche Wörterbuch: Deutsch Betrunken/Betrunken - Deutsch.

Kindertheater zur Weihnachtszeit

Klappe, Santa!

B. Lins & K. Trapp, Annette Betz Verlag, 32 Seiten, € 10,95

Die dreizehn Theaterspiele dieses Bandes hat Bernhard Lins für Advent- und Weihnachtsfeiern im Kindergarten, in der Schule und in der Familie geschrieben. Die gereimten kurzen Texte lassen sich leicht auswendig lernen und zu den Kostümen und Requisiten geben die Illustrationen viele originelle Anregungen.

Der Mäusezirkus

W. Fährmann & A. Fuchshuber, Annette Betz Verlag, 32 Seiten, € 12,95

Der berühmte Stoff um die Geburt Christi, eingängig und leicht verständlich für Kinder. Annegert Fuchshubers zeitlos schöne Bilder ergeben zu dem gelungenen Text in Versen ein stimmungsvolles und harmonisches Ganzes. Ein Weihnachts-Buch für die gesamte Familie!

DeutschBetrunken, BetrunkenDeutsch Hans Borghorst, Lappan Verlag, 64 Seiten, € 6,95

Wer kennt das nicht? Man kommt etwas später zu einer Party, alle sind schon betrunken und man versteht kein Wort. Oder man begegnet dem Traummann oder der Traumfrau, der oder die schon etwas getrunken hat und jeder Flirtversuch geht in die Hose, weil man keine gemeinsame Sprache findet. Und darum kommt hier nun endlich das längst überfällige feucht-

Komplott, in dem Drogenhandel und Religiosität verschmelzen. Die alten Gassen und Höfe von Wien werden dann zum Schauplatz eines packenden Showdowns.

Erwin Moser, Residenz Verlag, 144 Seiten, € 19,90

Was ein Mäusefant ist? Nun, das ist ein sehr kleiner Elefant, der ein bisschen wie eine Maus aussieht. Aber das ist noch lange nicht alles: Roboter Max baut für die Familie Miauer ein Haus. Und der wilde Kater Freddy freut sich auf Weihnachten. Herzerwärmende Geschichten für Groß und Klein lassen Herbsttage leuchten und Winterabende funkeln.

Teuflische Weihnachten Eva Gründel, Molden Verlag, 352 Seiten, € 19,95

Nach den Abenteuern auf Sizilien führen das Leben und die Liebe die Reiseleiterin Elena Martell und ihren Commissario nach Neapel. Dort kommen sie einer Mordserie auf die Spur. Krippenfiguren tauchen an seltsamen Orten auf und liefern die Hinweise auf ein

Christoph u. Ernst Grissemann, Residenz Verlag, 224 Seiten, € 19,90

Christoph und Ernst Grissemann haben für dieses Buch Weihnachtsgeschichten gesammelt, die Sie bestimmt in Stimmung bringen. Schräg und besinnlich, lustig und tiefsinnig. Mit Texten von Bertolt Brecht, Robert Gernhardt u.v.a. Das Christkind hätte seine Freude.

Mit dem Mond durchs Gartenjahr 2012 Michel Gros, Leopold Stocker Verlag, 113 Seiten, € 8,95

1998 erschien die erste deutsche Version dieses Mondkalenders, der seither immer handhabbarer und vollständiger geworden ist. Nun liegt bereits die 15. deutsche Auflage vor. Im vierten, praktischen Teil werden all diese Informationen in den Monatskurven durch klare Symbole zusammengefasst, so dass sie auch ohne die Lektüre des theoretischen Teils verständlich sind.

Weihnachten H. v. Knesebeck/ E. Wenz-Vietor, Lappan Verlag, 24 Seiten, € 10,30

Der Weihnachtsmann ist auf dem Weg zur Erde, wo die Kinder schon sehnsüchtig auf ihre Geschenke warten. Doch der kleine Engel Pitt hat die Süßigkeiten im Himmel vergessen. Nun müssen alle mithelfen, damit das Weihnachtsfest stattfinden kann.


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BÜCHERWURM - TIPPS ZUM LESEN führt. Und die drei merken langsam: Aus dem Spiel wird bitterer, gefährlicher Ernst.

Es wird immer seltsamer R. Reger u. Jessica Gruner, Lappan Verlag, 272 Seiten, € 17,50

Für Fortgeschrittene

Vier schwarze Katzen, flüssige Gesteinsformen mit ungewöhnlichen Eigenschaften und jede Menge Spinnenweben - Emily ist so einiges gewöhnt. Doch als sie sich aus Versehen selbst verdoppelt und sich ihrer eigenen Kopie gegenübersteht, geraten die Dinge auf unvorhergesehene Bahnen... Viel Spannung und Spaß bietet das zweite Abenteuer in der EmilyRoman-Reihe.

Die Trixx decken auf: Tierisch Ärger I. Einwohlt u. C. Ondracek, Ueberreuter Verlag, 96 Seiten, € 8,95

Die Tiere aus Jonas‘ Schuppen sind ausgebrochen und sorgen in der Nachbarschaft für Unruhe. Wer will schon den Geruch eines Stinktiers im Garten haben? Jonas und Daniel tun, was sie können, aber die Nachbarn drohen und sammeln Unterschriften, um die Tierhaltung zu verbieten. Doch wie konnten die Tiere überhaupt entkommen?

Drei fürs Museum – Die Nacht der Rätsel J.T. Krüger, Ueberreuter Verlag, 144 Seiten, €9,95

Für Sarah ist das Naturhistorische Museum wie ein zweites Zuhause. Eines Tages bekommt sie geheimnisvolle Rätselaufgaben zugespielt – eine echte Herausforderung für die clevere Tüftlerin. Zusammen mit ihren Freunden Lukas und Janosch folgt Sarah der Rätselspur, die bis in die Tiefen des Museums

Alek Popov, Residenz Verlag, 300 Seiten, € 22,00

Wenn ein Bulgare den Kopf schüttelt, will er Ja sagen, nickt er, meint er Nein. Wundern Sie sich nicht, in Bulgarien ist vieles anders, aber längst nicht alles verkehrt. Lesen Sie es und Sie werden am Ende nicht mehr wissen, ob Sie nicken sollen oder doch lieber den Kopf schütteln.

ihren Einsätzen. Sie sprechen mit Taxifahrern und Busfahrern, sie sind dort, wo man isst und trinkt, wo gefeiert und getanzt wird. Ungeschminkte, packende Reportage über die moderne Verwandlung der Nacht in eine ruhelose Welt.

XMess Lepold Fernandez, Lappan Verlag, 56 Seiten, € 8,20

In diesem Buch wird die wahre Geschichte vom Christkind und dem Weihnachtsmann aufgedeckt. Ein heiterer Tatsachenbericht der ganz besonderen Art, erzählt mi dem Charme der wienerischen Mundart.

Landleben Wolf-Rüdiger Marunde, Lappan Verlag, 312 Seiten, € 25,60

Weite Landschaften und dramatische Wolkenhimmel, schiefe Fachwerkhäuser und klapprige Scheunen, prachtvolle Wiesen und schlammige Tümpel: Marundes Bilder erinnern in ihrer aufwendigen Gestaltung an klassische Malerei – ein wunderbarer Kontrast zu den humorvollen und ironischen Inhalten. Der vorliegende Band ist eine Zusammenfassung und gleichzeitig eine Auswahl der Arbeiten, die Wolf-Rüdiger Marunde seit den Achtzigerjahren bis heute angefertigt und in Zeitschriften und Büchern veröffentlicht hat.

Hellwach in Wien T. Cupal u. Birgit Pointner, Pichler Verlag, 240 Seiten, € 24,95

Das Thema dieses Buches: die Nacht in der Großstadt. Die beiden ORF-Journalisten Birgit Pointner und Tim Cupal begleiten Polizei, Notärzte und Rettungsfahrer auf

Herz – Intakt statt Infarkt Univ.-Prof. Dr. G. Steurer u. Dr. phil. K. Gruber, Verlagshaus der Ärzte, 144 Seiten, € 14,90

Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, um über das Herz zu reden. Die großen Trends der Zeit wie Übergewicht, Adipositas und Diabetes gehen letztlich alle auf Kosten des Herzens. Warum, wird in dem Buch anschaulich erklärt. Wir sind drauf und dran, die Fortschritte der Medizin mit unserem Lebensstil zunichte zu machen.

Ich bin kein Papagei Gert Voss, Styria premium Verlag, 312 Seiten, € 24,99

Wo immer sich jemand für Theater interessiert – Gert Voss ist der große Schauspieler der Gegenwart. Seine Interpretationen der großen Rollen der Weltliteratur und die Lust auf Neuentdeckungen prägen seine Arbeit. In seiner Autobiografie erzählt Gert Voss von seiner Arbeit, seinen Gefühlen, dem Theater und dem Leben.

Kraftorte in der Steiermark Michael Reid, Styria Verlag, 224 Seiten, € 24,95

Quellen und Naturdenkmäler, uralte Tempelplätze, geheimnisvolle Höhlen, Burgen und Schlösser – ganz in der Nähe wartet eine andere Welt auf uns. Michael Reid lädt ein, auf den Spuren unserer keltischen und christlichen Vorfahren in der Steiermark zu wandern. Eine Reise in die Verbundenheit mit der Natur und zu unserem innersten Selbst.

Maria Theresias Kinder Hanne Egghardt, Kremayr & Scheriau/ Orac Verlag, 224 Seiten, € 21,90

16 waren es, 11 von ihnen überlebten das Kindesalter. Von ihrer übermächtigen Mutter als Pfand im machtpolitischen Ränkespiel angesehen, wurden viele von ihnen schon in frühestem Kindesalter Partnern versprochen oder auf politische Ämter festgelegt, um Einfluss und Macht des Hauses Habsburg zu stärken.

Moderne in Kärnten Gottfried Biedermann, Carinthia Verlag, 270 Seiten, € 36,00

Der Abschluss-Band aus der Reihe „Kunstgeschichte Kärntens“ widmet sich der Moderne in Österreichs südlichstem Bundesland: Von Markus Pernhart über den Nötscher Kreis und Werner Berg bis zu Maria Lassnig, Arnulf Rainer, Hans Bischoffshausen, von der Wörthersee-Architektur bis zu Günther Domenig reicht dieser bunte Bogen über die Kunstlandzz schaft Kärnten.


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50 Gesundheit/Promotion

Enzenbach: Modernste TBC-Station

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napp vier Millionen Euro wurden investiert, damit die Steiermark die modernste Tuberkuloseabteilung Europas besitzt. Sie entspricht internationalen Erkenntnissen und ist österreichweit Vorbild für die Behandlung und Betreuung von Tuberkulosepatienten.

Todesfällen. 2010 ermittelte die WHO 8,8 Millionen Menschen, die neu an TBC erkrankten und etwa 1,4 Millionen, die an TBC starben. Dies bedeutet über 24.000 Neuinfektionen und fast 4.000 Todesfälle pro Tag.

Tuberkulose, auch als Schwindsucht, weiße Pest oder Morbus Koch bezeichnet, ist laut WHO wieder im Vormarsch. Wenn auch der Erreger der Tuberkulose durch Robert Koch bereits vor 125 Jahren entdeckt wurde, ist diese auch heute noch jene Infektionskrankheit mit den weltweit häufigsten

In Österreich, und hier in der Steiermark mit dem LKH Hörgas-Enzenbach will man dieser Entwicklung Einhalt gebieten. So ist es in den vergangenen Jahren gelungen, die TBC-Station kontinuierlich auszubauen und heute dank intensiver Mithilfe der KAGes-Führung zu einem Vorzei-

Österreichweit Vorbildwirkung

Gemischte Gefühle anlässlich der Eröffnung der neuen Tuberkulosestation: KAGes-Chef Ernst Fartek, Prim. Dr. Gert Wurzinger, VP-Landesrätin Mag. Kristina Edlinger-Ploder, Eisbachs FP-Bgm. Dr. Wolfgang Lagger und KAGes-Vorstand DI. Foto: Leitold Dr. Werner Leodolter. (vl)

geprojekt in Europa zu machen. 2006 wurde mit der Planung des ersten Bauabschnittes, gegen Ende 2008 mit der Planung des zweiten Bauabschnittes begonnen und nun fertiggestellt.

Die Gesamtkosten betrugen knapp 3,9 Millionen Euro und seien trotz geplanter Verlegung der Pulmologischen Abteilung in das LKH Graz-West bis 2019 gut angelegt, wie die KAGes versichert.

Patient soll sich wohlfühlen

In den zehn neuen Zimmern mit insgesamt 18 komfortablen Betten in moderner und funktionaler Ausstattung, mit Rufanlagen, Radio und Flachbildfernseher sowie behindertengerechten Nasszellen soll den Patienten die Zeit im Krankenhaus so angenehm wie möglich gestaltet werden. Das harmonisch abgestimmte Farbkonzept vermittelt eine angenehme Raumatmosphäre. Dank der ausgefeilten Haustechnik können auch Patienten mit multiresistenter Tuberkulose behandelt werden. Zwischen Krankenzimmer und Gang gibt es Schleusen mit Unterdruckfunktion, um die Ausbreitung der ansteckenden Keime wirkungsvoll zu unterbinden. Die Lüftunganlage wird zentral vom Schwesternstützpunkt aus gesteuert und ist so ausgelegt, dass für jede Krankenzimmer-Einheit das Unterdrucksystem separat aktiviert werden kann. Aufgrund der vollständig abgedichteten Fenster zur Aufrechterhaltung des Unterdrucks sind sämtliche Räume klimatisiert, die permanent erfasste Temperatur wird wie sämtliche anderen technischen Daten am Überwachungsdisplay im Schwesternstützpunkt ausgewiesen.

Das LKH Enzenbach beherbergt die mode vergangenen Monaten investiert.

betonten die Notwendigkeit der Investition, Pulmologie-Primarius Wurzinger brachte es auf den Punkt: „Wir haben in höchste Qualität investiert, ganz abgesehen davon, dass die bisherige Situation in den alten Räumlichkeiten nicht immer tragbar gewesen ist.“

Festliche Eröffnung

Die ausgefeilte Haustechnik ermöglicht ein beispielgebendes Sicherheitssystem mittels Schleusen und Unterdruck für Patienten und Personal. Foto: KAGes

Festansprachen, unter anderem der beiden ärztlichen Leiter Dr. Bernd Bauer und Dr. Gert Wurzinger sowie von Gesundheitslandesrätin Kristina EdlingerPloder standen im Vordergrund der festlichen Eröffnung. Alle

Modern und funktional ausgestattet sind di nikationseinheit mit integrierter Rufanlage, Krankenbett aus Ablenkung und Unterhaltun


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Gesundheit/Promotion 51

Europas eröffnet

Historische Entwicklung 1904 Baubeginn der Tuberkuloseheilstätte Hörgas

lung in den folgenden Jahren zu einer Intensivstation in der höchsten Kategorie.

1906 Eröffnung 1913 Erweiterungsbau in Enzenbach mit dem Namen „Hörgas II“ 1915 Eröffnung mit 151 Betten Durch die Entwicklung des Antibiotikums Streptomycin und weiterer Antibiotika und deren kombinierter Verabreichung gab es erste wirksame Erfolge in der Bekämpfung der Tuberkulose. Dadurch konnten auch Patienten mit anderen Atemwegs- und Lungenerkrankungen behandelt werden, so dass die beiden Häuser 1959 den Status eines LandesLungenkrankenhauses erhielten

ernste TBC-Station Europas. Rund 4 Millionen Euro wurden in deren Ausbau in den

Foto: KAGes

Unseriöse Kritik

Politisches Kleingeld wollten manche Kritiker wechseln, die durch die erst 2019 kommende Verlegung nach Graz von einer Vernichtung gewachsener Spitalsstrukturen im ländlichen Raum sprechen. Und die kritisieren, dass die Betroffe-

ie einzelnen Zimmer. Eine spezielle KommuRadio und Flachbildschirm bietet auch vom Foto: KAGes ng.

nen erst aus den Medien über die Zukunft des Spitalstandortes erfahren müssen. Eine Behauptung, die zu widerlegen ist. Edlinger-Ploder hat in persönlichen Gesprächen vor Ort mehrfach die Zukunftspläne skizziert und über Verhandlungen mit künftigen Betreibern sowohl aus dem Pflege- als auch dem Rehab-Bereich berichtet.

1989 LKH Hörgas wird zu einer Abteilung für Innere Medizin, das LKH Enzenbach bleibt als Abteilung für Lungenkrankheiten bestehen, Ausbau zum Pulmologischen Zentrum 1997 Intensivstation in Enzenbach mit vier Betten, deren Schwerpunkt die Behandlung von maschinell beatmeten Problempatienten ist. Weiterentwick-

2004 Schaffung einer speziellen Beatmungsstation, in der stabile Beatmungspatienten binnen kurzer Zeit auf Eigenatmung umgestellt werden können 2009 Generalsanierung des Laborbereiches, Schaffung eines Tuberkulose-Speziallabors in Enzenbach des 2010 Modernisierung Schlaflabors mit fünf Betten Verlegung der Abteilunbis 2019 gen gemäß regionalem Strukturplan Gesundheit nach Graz

Daten & Fakten:

763 m² verbaute Stationsfläche, davon 349 m² für Bettenstation und 414 m² für Versorgung 1. Bauabschnitt Planung 2. Quartal 2006 Eröffnung 2. Quartal 2009 2. Bauabschnitt Planung 3. Quartal 2008 Eröffnung 2. Quartal 2011

International anerkannt

Die internationale Fachwelt schaut seit der Eröffnung dbesonders neidvoll auf das von der Steiermärkischen Krankenanstallten GesmbH geführte LKH HörgasEnzenbach. Immerhin gibt es hier nicht nur die beste Hard- sondern auch Software, sprich: Die ärztlichen und pflegerischen Leistungen sind international top, neueste medizinische Erkenntnisse finden sofort Eingang in die Patientenbetreuung. Dieses Know-how wird auch nach Verlegung der Station nach Graz nicht verloren gehen, sondern sich in einem neuen Umfeld kontinuierlich weiterentzz wickeln.

Adventbazar M it Feuereifer stellten Schüler der Computerhauptschule Gratkorn leckere und praktische Dinge für den Elternsprechtag her. Da wurden Weihnachtskekse gebacken, Futterhäuschen und Glücksbringer-Schlüssel gebastelt und Glaskugeln liebevoll bemalt. zz

Für den Weihnachtsbazar wurde gebastelt und gebacken was das Zeug hielt. Foto: KK


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52 Gesundheit

BÜCHERWURM KÜCHE & KELLER

KOSMETIK Muntermacher für müde Haut

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ine gesunde Haut ist frisch und strahlend – auch in höherem Alter und auch mit den entsprechenden Falten. Sie zeigt unter anderem die individuelle seelisch–körperliche Gesundheit an. Als größtes Organ des Körpers, steht sie auch für die Ausscheidungs- und Entgiftungsfunktion des Organismus. Diese Arbeit kann die Haut nur dann optimal leisten, wenn der Hautstoffwechsel gut funktioniert.Leider verändert sich das Hautrelief mit zunehmenden Alter, das gilt für das Gesicht ebenso wie für den Körper. Allerdings heißt es nicht, dass man alt und müde aussehen muss! Ein wesentlicher Faktor für eine strahlende Haut sind eine ausgewogene Seelenbalance, gesunde Ernährung sowie viel Bewegung an frischer Luft. Unterstützend und unbedingt zu empfehlen sind regelmäßige gezielte Behandlungen je nach Hautsituation mit Spezialpeelings, Masken, Modellagen etc. Zu den schnellen Schönmachern gehören Seren mit straffenden und feuchtigskeitsspendenden Pflanzenextrakten und Hyaluronsäuren. Besonders beliebt vor einem Abend-make-up sind Ampullen mit Liftingeffekt, die die Haut nicht nur munter macht, sondern das Gesicht auch wunderbar strahlen lässt. PR zz

Schlank backen

Die besten Weine Österreichs

Elisabeth Fischer, Kneipp Verlag, 120 Seiten, € 17,99

Siegl u. Steurer, Ueberreuter Verlag, 204 Seiten, € 9,95

Mit den erprobten Rezepten aus Elisabeth Fischers neuem Backbuch müssen sich Naschkatzen nicht länger zwischen Genuss und Wunschgewicht entscheiden. Die anerkannte Expertin für das schlanke Schlemmen zeigt, wie mit natürlichen Zutaten und wenig Zucker im Handumdrehen das köstlichste Backwerk entsteht, das mit vielen Vitalstoffen auch noch die Gesundheit fördert.

Der Schilcher und sein Land Maria Steinbauer, Styria Regional Verlag, 192 Seiten, € 24,99

Der Schilcher ist eine weltweit einzigartige Spezialität, ein Roséwein aus der Blauen Wildbachertraube und Markenzeichen einer ganzen Region – dem Schilcherland. Umfangreiche Informationen mit vielen Tipps sowie zahlreiche stimmungsvolle Bilder machen dieses Buch zu einem Gustostückerl für alle.

Viktor Siegl und Rudolf Steurer – zwei ausgewiesene und anerkannte Weinexperten – präsentieren die besten Weine Österreichs. Sie werten die Ergebnisse der wichtigsten nationalen und internationalen Leistungswettbewerbe aus, und stellen jene Weine vor, die ein ausgezeichnetes PreisLeistungs-Verhältnis haben.

Shane’s Kitchen SMS aus der Küche... und plötzlich ist Kochen ganz leicht Christiane Scholler, Pichler Verlag, 200 Seiten, EUR 14,95

Die Jugend kocht, ganz unkomplieziert, im neuen Stil. Tipps von zu Hause, Rezepte von Freunden. Alles schnell gemacht, nicht teuer und perfekt im Geschmack. Kochen, ganz easy! 100 originelle, unkomplizierte Rezepte für schmale Brieftaschen. Das ideale Geschenk für junge Koch-Enthusiasten.

Liköre, Säfte & Co. Christiane Holler, Kneipp Verlag, 120 Seiten, € 14,95

Wussten Sie, dass Liköre ursprünglich flüssige Medikamente waren? Liköre selbst herzustellen, das geht ganz einfach. Auch Säfte lassen sich leicht selbst machen. Neben grundsätzlicher Anleitung zur Saft- und Likörbereitung enthält das Buch zahlreiche Rezepte, dazu ein bisschen Historisches aus der Kräuterküche und stimmige Fotos, damit das Lesen und Durchblättern noch mehr Spaß macht.

Shane McMahon, Edition Styria Verlag, 159 Seiten, EUR 25,70

Passion. Kreativität. Eleganz. Liebe zum Detail. Das ist Shane McMahon. Shane geht es vor allem um die Verbindung der mediterranen Küche mit der asiatischen, ein Spagat, der ihm spielerisch gelingt. Die für dieses Buch ausgewählten 60 Rezepte stehen beispielhaft für die große Kochkunst eines Mannes. Shane: Ein Name, bei dem man Lust bekommt. Lust aufs Kochen.


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Gesundheit 53

Sofort rauchfrei mit Gewichtskontrolle im Neuen Jahr E

mia Softlaser-Therapie unterstützt Sie auch im kommendem Jahr bei Ihrem Vorhaben, rauchfrei zu werden. Durch sanftes Laserlicht werden verschiedene Akupunktur-Punkte, die mit dem Rauchen in Verbindung stehen, an Ohr und Körper stimuliert. Entzugserscheinungen wie das Verlangen nach einer Zigarette, Schweißausbrüche, Schlaflosigkeit, Aggressivität, Kopfschmerzen und ähnliches werden minimiert beziehungsweise treten nicht auf. Auch die Angst vor einer Gewichtszunahme ist unbegründet. Durch zusätzliche Stimulierung der Gewichts– und Hungerpunkte tritt man einer Gewichtszunahme entgegen. Mit einer Erfolgsquote von rund 90 Prozent reicht meist

telunverträglichkeitstest ist auch eine sinnvolle Ergänzung zur Gewichtsreduktion und Gesundheitsvorsorge.

Weitere wirkungsvolle Anwendungsgebiete sind Gewichtsreduktion, Stressbewältigung und ProNutri Nahrungsmittelverträglichkeitstest sowie Hilfe bei Wechseljahresbeschwerden. Foto: KK

eine einzige schmerz- und nebenwirkungsfreie Anwendung aus. Sollte dennoch eine weitere Anwendung nötig sein, so erhalten Sie diese innerhalb eines Jahres kostenlos.

Weitere wirkungsvolle Anwendungsgebiete der Softlasertherapie sind Gewichtsreduktion ohne JoJo Effekt, Stressbewältigung und Hilfe bei Wechseljahresbeschwerden. Der ProNutri Nahrungsmit-

Emia Softlsaser-Therapie, Gertraut Mostetschnig, wünscht Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr! PR zz

Gertraut Mostetschnig www.emia.at info@emia.at Tel. 0664 / 5270705


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54 Gesundheit

Grippe – wie erkennen, wie schützen?

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er kennt das nicht? Man wird morgens munter und fühlt sich wie von einem LKW überrollt. Kopf- und Gliederschmerzen quälen, dazu gesellen sich Schnupfen, Husten und oft auch hohes Fieber. Vor allem jetzt in der kalten Jahreszeit hat die Grippe wieder Saison. Die BEZIRKSREVUE hat mit Landessanitätsdirektor HR Odo Feenstra über die Volkskrankheit „Grippe“ gesprochen – lesen Sie hier, wie Sie sich davon schützen und eine Ansteckung vermeiden können.

tüchern und hygienische Entsor gung in einem Müllsack, damit diese nicht zur „Virenschleuder“ werden. • Regelmäßiges gründliches Hän dewaschen oder Desinfizieren. • Häufig stoßweises Lüften des Raumes vermindert die Virus menge in der Luft. • Wenn möglich sollte der Partner in einem anderen Zimmer schla fen.

Soll man sich gegen Grippe impfen lassen, warum?

Der steirische Landessanitätsdirektor will durch entsprechende Aufklärung die Foto: KK Zahl der an Grippe Erkrankten reduzieren.

Zum Selbstschutz: im erhöhten Alter, ab dem 60. Lebensjahr, Risikopersonen mit vorbestehender Erkrankung (Herz-KreislaufSystem, Stoffwechselerkrankungen…), Personen die beruflich oder aufgrund privater Aktivitäten (z.B. Sanitätsdienste) Kontakt mit Erkrankten haben, um die Erkrankung nicht auf andere zu übertragen. Besonders, wenn enger Kontakt zu Risikopersonen besteht.

Wie kann man die Ansteckung seiner Umgebung (Familie, Arbeit) vermeiden?

Ab welchem Alter und bis zu welchem Alter kann man sich impfen lassen?

Wann habe ich Grippe, wann einen grippalen Infekt?

Grippe: plötzlich beginnendes starkes Krankheitsgefühl mit hohem Fieber, Husten, Muskel-, Gliederund Kopfschmerzen. Zusätzlich können Atemwegbeschwerden, Halsschmerzen oder Durchfall und Erbrechen auftreten. In der Regel dauert die Erkrankung fünf bis sieben Tagen. Typisch ist eine allgemeine Leistungsschwäche und rasche Ermüdbarkeit, die noch Wochen nach Abklingen des Fiebers anhalten kann. Ein grippaler Infekt beginnt langsam, mit Schnupfen, Halsentzündung Husten, Abgeschlagenheit, erhöhter Temperatur (evtl. Fieber) und dauert rund eine Woche.

Wie erfolgt die Ansteckung?

Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch durch Tröpf-

cheninfektion. Erkrankte Personen scheiden die Viren beim Husten, Niesen und Sprechen aus. Nach dem Niesen oder Husten sind Sekrettröpfchen mit Influenzaviren in bis zu zwei Meter Entfernung zu erwarten. Durch Einatmen des Virus oder durch Berühren von Mund, Nase oder Augen mit verunreinigten Händen, etwa nach Händeschütteln mit einer erkrankten Person gelangt das Virus über die Schleimhaut in den Körper.

• Händegeben und Begrüßungs küsse vermeiden. • Andere Personen nicht Anhusten und Anniesen. • Beim Niesen und Husten auf Hygiene achten: Papiertaschen tücher vorhalten oder, falls nicht anders möglich, in den Ärmel niesen oder husten. • Verwenden von Einmaltaschen

Ab dem 6. Lebensmonat, ohne Altersgrenze nach oben. Kinder zwischen dem 6. Lebensmonat und vollendetem 3. Lebensjahr bekommen die halbe Dosis. Kindern, die zuvor noch nie geimpft wurden, sollte nach einem Abstand von mindestens vier Wochen eine zweite Dosis verabreicht werden.


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Gesundheit 55

Welche Nebenwirkungen kann die Grippe-Impfung haben?

Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre und millionenfach verabreichten Impfungen kann von einer guten Verträglichkeit ausgegangen werden. Als häufige Nebenwirkungen zeigten sich allgemeine Beschwerden ( Fieber, Unwohlsein, Frösteln, Müdigkeit), lokale Reaktionen (Rötung, Schwellung, Schmerzen, Verhärtung), Kopfschmerzen, Gelenksschmerzen, Muskelschmerzen. Die Dauer der Beschwerden ist üblicherweise auf ein bis zwei Tage beschränkt. Alle darüber hinaus gehenden gemeldeten Beschwerden sind äußerst selten.

Wie oft muss man sich gegen Grippe impfen lassen, jedes Jahr?

Man sollte sich jedes Jahr gegen Grippe impfen lassen. Eine gute Schutzwirkung hält maximal ein Jahr an.

Hilft eine Grippe-Impfung gegen alle Arten der Grippe?

Im jeweiligen Grippeimpfstoff sind die drei Stämme enthalten, mit denen aufgrund des Überwachungsprogrammes der WHO (weltweite Laboruntersuchungen) in der kommenden Saison gerechnet wird.

Was kann/soll man außer Impfen noch gegen eine Ansteckung mit Grippe tun?

Menschenansammlungen meiden, Händeschütteln und Begrüßungsküsse meiden, auf Händehygiene (siehe oben) achten.

Wann kommt die nächste Grippewelle?

Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre wird auch in dieser Saison mit den ersten Influenza-Erkrankungsfällen noch im Dezember gerechnet, der Beginn der „Grippewelle“ wird mit Jahresanfang 2012 erwartet. Erfahrungsgemäß liegt der Höhepunkt in der letzten Jännerwoche beziehungsweise Anfang Februar. zz

Metabolic Balance: Das andere Abnehmen B

ei ihren ersten Infoabend im Bezirk im Frühjahr stieß die Ernährungsberaterin Karin Köberl mit ihrem Metabolic Balance-Programm auf starkes Interesse. Nun folgen weitere Termine in Gratkorn und Frohnleiten. Für alle, die dieses „Programm zum Wohlfühlen und Abnehmen“ (Köberl) kennenlernen wollen. Metabolic Balance ist ein individuell angepasstes Programm zur Gewichtsreduktion, das auch eine Verbesserung der Blutdruck- und Cholesterinwerte bringen soll. Dazu wird aufgrund der persönlichen Angaben und der Laborwerte des einzelnen ein individueller Ernährungsplan erstellt – mit jenen

INFO Karin Köberl Tel. 0676 / 9318756 office@ernaehrungsberatungkoeberl.at

Karin Köberl: „Individueller Ernährungsplan“ Foto: KK

Lebensmitteln, die dem jeweiligen Klienten gut tun. Die Ernährungsberaterin steht gegen Voranmeldung für ein kostenloses Erstgespräch zur Verfügung.

Nächste Infoabende Gratkorn: 12. Dez. und 11. Jänner jeweils 17:30 Uhr in der Donatus-Apotheke Frohnleiten: 13. Dezember 17:30 Uhr im Restaurant Volkshauspark Ausführliche und unverbindliche Informationen gibt es bei den Infoabenden in Gratkorn und Frohnleiten. PR zz

Frohnleiten bekommt nun auch eine "Murapotheke" M it zahlreichen Fachärzten und dem Klinikum Theresienhof ist Frohnleiten zu einem Dorado in der medizinischen Versorgung geworden. Nun kommt – nach aufwändiger Bedarfsprüfung – auch eine zweite Apotheke dazu. Die ‚Murapotheke’ eröffnet am Samstag, dem 10. Dezember.

Zum Start will das Team um Apothekerin Dr. Gerda FilekWittinghausen die Apotheke dem Publikum sozusagen mit einem Tag der offenen Tür präsentieren, auch kleine ‚Überraschungen’ sind angesagt. „Beratung in angenehmer Atmosphäre steht bei uns im Mittelpunkt“, erläutert Gatte Gert Filek-Wittinghausen, der sich stark in der Planung für den Neubau an der Römerstraße engagiert hat. Dem Neubau war eine umfangreiche Bedarfsprüfung durch die

Apothekerkammer vorausgegangen. Sie hatte ergeben, dass in Frohnleiten der Bedarf für eine zweite Apotheke gegeben ist. Filek-Wittinghausen entschied sich für das Areal an der Römerstraße, unmittelbar angrenzend an den Steinmetzbetrieb Pirstner, vis a` vis der Grünangersiedlung.

Neben dem Angebot an Medikamenten stehen in der Murapotheke Beauty-Programme mit einer speziellen Hautpflegeserie so- Ins Finale gehen die Arbeiten an der ‚Murapotheke’, darüber freut sich das Ehepaar Filek-Wittinghausen. wie Vitamin- und Foto: KK Mineralstoffprodukte auf der Angebotsliste. Filek- auch eine Geschenksidee für WeihWittinghausen: „Vielleicht ist da nachten dabei…“ PR zz


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56 Freizeit

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Kufensport

Eislaufen hält nicht nur den Körper fit, sondern macht auch riesig Spaß. Egal ob beim Eistanzen, Eishockeyspielen, Eisstockschießen oder einfach nur Dahingleiten – auf dem Eis kann man das Leben in vollen Zügen genießen. Deutschfeistritz Der Union Sportclub Deutschfeistritz stellt seinen Eislaufplatz kostenlos zur Verfügung. Wenn die Kälte allzu sehr beißt, kann man sich im Stüberl beim Kachelofen wieder aufwärmen. Infos: www.rc-deutschfeistritz.at

Publikumslauf: Dienstag, Mittwoch und Donnerstag: von 9:00-11:00. Sowie Dienstag: 14:15-17:30 und Mittwoch und Donnerstag: von 14:15-17:00. Samstag: 14:15-17:00. Sonntag: 14:15-16:45. Infos: www.frohnleiten.at Wer Natureis vorzieht, kann in Gratwein/Weihermühle Eislaufen und sich im Restaurant stärken. Infos: www.gratwein.at Die Gemeinde Semriach bietet ebenfalls einen großen Eislaufplatz, unter anderem mit Eisstockschießen für jedermann. Infos: www.semriach.at

Lebenslust statt

ie kalten und grauen Wintertage verführen oft dazu, sich in eine Decke zu wickeln und den Tag vor dem Ofen oder Fernsehgerät zu verbringen. Klingt vielleicht verführerisch, ist aber auf Dauer weder für Körper noch Seele befriedigend. Um neue Energie zu gewinnen, muss man seinen inneren Schweinehund überwinden und sich der Kälte stellen. Und nach einem Tag Bewegung an der frischen Luft hat man sich die Kuscheldecke und ein paar Weihnachtskekse wirklich verdient – und dann schmecken sie auch gleich doppelt so gut. Dick einpacken und ab nach draußen, denn der Winter hat auch bei uns im Bezirk so einiges zu bieten. – Ein Bericht von Miriam Leitold. Man muss nicht unbedingt in die großen Winterschigebiete fahren

Raus ins Freie und einfach die Natur genie keiten zu bieten.

um seinem Bewegungsdrang gerecht zu werden. Vom Eislaufen, Eishockey, Eiststockschießen bis hin zum Rodeln, Langlaufen und Wandern ist für jeden Geschmack etwas dabei. Vor allen diejenigen,

Frohnleiten Im Sport- und Freizeitpark kann man bis 4. März den Sport am Eine Eisstockbahn gibt es in Eis zelebrieren. Eishockey für je- Stattegg, Statteggerstraße 199. dermann: Montag von 15-16:30. Infos unter: 0316/692133

Rodeln bringt Spaß und Bewegung an Wintertagen für Groß und Klein.

Langlaufen

Langlaufen zählt zu den beliebtesten Wintersportarten der Österreicher. Egal ob beim klassischen Skilanglauf oder beim Skaten, der Spaß ist garantiert. Außerdem erfordert es ganzen Körpereinsatz und somit einen hohen Kalorienverbrauch.

Frohnleiten Kostenlose Langlaufloipe in der Gams (Richtung Rothleiten) Infos: www.frohnleiten.at Eisbach Bei geeigneter Schneelage am Stiftsvorplatz. Infos: 03124/51762

Ab auf die Bretter. Anfänger- und Kinderpisten gibt es auch in der Umgebung, wenn es die Natur zulässt.


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Freizeit 57

Freizeitfrust Wanderlust

Wer weniger Lust auf Action hat, sollte seine Wanderschuhe auspacken. Denn unser Bezirk hat wunderschöne Orte, die es zu erkunden gibt. Ob eine Wanderung über den Kugelberg zur Ruine Gösting, ein Ausflug nach Übelbach auf den Krautwasch oder eine Wanderung auf den Röthelstein, Wandern bietet pures Lebensgefühl an frischer Luft. Weniger begeisterte Berggeher starten am besten vor der eigenen Haustür, denn der Weg ist ja bekanntlich das Ziel.

e ßen, denn sie hat so viele Wandermöglich-

Foto: KK

die es etwas ruhiger angehen wollen und dem Massenansturm bei diversen Liften und Gondeln entgehen möchten, werden sicher eine geeignete Idee in unserer Aufliszz tung finden.

Rodeln

Plesch Gemeinde Gschnaidt, Info: 03149/2233 Tyrnau Rodeln auf der Nechnitz – vom Frankenhof zum Schiederwirt. www.sv-tyrnau-nechnitz.at

Hakali präsentierte Reiseziele 2012 F risch auf den Markt gekommen ist der Reisekalender des Hitzendorfers Reisebüros Hakali. Kürzlich wurden die Reiseziele näher vorgestellt und besondere Highlights präsentiert. So startet Hakali ins neue Jahr mit einer Reise nach Opatija vom 02. bis 05. Jänner, am 22. Jänner gibt es Hollyday on Ice in Wien, weitere Highlights sind Rock am Meer in Malinska, Festspiele in Mörbisch und St. Margarethen sowie Musicals in Wien. Aber auch Genf mit einem Tagesausflug zum Automobilsalon sowie Reisen zu den slowenischen

und ungarischen Thermen sind ein fixer Bestandteil des Hakali-Reiseprogramms. Seine Verbundenheit zur Musik unterstreicht Firmenchef Karl Haider mit musikalischen Reisen. Etwa mit „Ingrid & Steirerboys“ nach Portoroz oder einer Jubiläumskreuzfahrt „50 Jahre Hörgaserzz Buam“.

Hakali Tel. 03127/60090

Positive Bilanz der Naturfreunde Gratwein

Gratweins SP-Vzbgm. Mag. Gerald Polz und Obmann Hubert Gangl bedankten sich bei den langjährigen Naturfreunden wie Regina Högerl, die für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurde. Foto: Edith Ertl

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ie Ortsgruppe der Naturfreunde Gratwein zählt rund 700 Mitglieder. Zehn Prozent von ihnen nahmen unlängst bei der Jahreshauptversammlung teil, bei der Obmann Hubert Gangl einen Rückblick auf die Aktivitäten gab. Vielversprechend ist auch das Programm für das kommende Jahr. Geplant sind gut organisierte Rad, Wander- und Schitouren sowie Hochtouren auf den Sonnblick und auf die Wildspitze. Am Programm

stehen wieder ein Kinderschikurs sowie die Schigymnastik für alle Altersgruppen. Für ihre langjährige Verbundenheit zu den Naturfreunden ehrte Gangl Peter Monschein, Irmgard Hierzer, Walter und Franz Pfeifer für 40 Jahre Mitgliedschaft, Gerlinde Waltl, Brigitte Eisath und Heinrich Papst für ihre 25jährige Zugehörigkeit sowie Regina Högerl für ein halbes Jahrhundert Treue zum Verein. E.E. zz


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58 Sport

Übelbacher Eishockeyteam stürzte den Tabellenführer „Namensloser“ als Kassier Die Eishockeycracks der EC Tigers Übelbach sind ein Vorzeigeverein im Bezug auf Kameradschaft, Begeisterung und Einsatzbereitschaft. Präsident und somit „Kopf“ aber auch Gönner des Vereins ist der Übelbacher Gastronom Josef Schwarzbauer. Damit alles reibungslauf abläuft ist Gerald Hiden, von allen „Bozo“ genannt, stets zur Stelle. Er ist Kapitän, Organisator und „Mädchen für Alles“. Bei ihm müssen sich Spieler vorher abmelden, wenn sie zu einem Spiel nicht erscheinen können. Wer jedoch „unentschuldigt“ fern bleibt, zahlt Strafe – dann wandern 20 Euro in die Vereinskasse. Aber auch „unnötige“ Strafen – dazu zählt etwa matschkern – die während eines Spiels ausgefasst werden, füllen die Vereinskassa. Diese Gelder fordert der Kassier, Gregor Pötscher, unbarmherzig ein. Im mit Fußballern gespickten Übelbacher Team ist Pötscher, neben Mario Haas, der prominente Aufputz. Wobei der „Super-Mario“ nur in der „Sturm-freien“ Zeit spielen kann. Apropos Gregor Pötscher – zum Kassier gibt es auch eine lustige Story. Beim Spiel gegen die Styrian Wildboars war er als einziger Tiger „namenslos“ im eisigen Einsatz. Er hatte sein Leibchen irgendwo „angebaut“ – und musste deshalb in ein (immer mitgeführtes) Ersatzdress, ohne Spielernamen auf dem Rücken, schlüpfen. Ob dieses „Vergehen“ auch ein Bußgeld in die Vereinskassa nach sich zog, entzieht sich unserer Kenntnis. Seinem Status im Team hat es sicher nicht geschadet. In der Kabine hören weiterhin alle Spiezz ler auf ihn.

I

n der Nationalen Hobby Liga Graz (NHL) spielen die Tigers aus Übelbach in der Gruppe H. Drei Spiele in vier Tagen sind ebenso kein Problem wie die Tatsache, dass die Spieler ihre Ausrüstung selbst finanzieren müssen. Eine Saison kostet dem Team rund 2.500 Euro. Geld, das durch diverse Aktivitäten des Vereins und lokale Sponsoren aufgetrieben wird. Vor Beginn der Meisterschaft wurde dreimal auf Eis trainiert, danach gibt es „nur“ mehr die Matches in der Eishalle in Hart bei Graz. Umso sensationeller sind die Auftritte der Eishockeycracks aus Übelbach. Nach zwei Startniederlagen innerhalb von drei Tagen wurde am vierten Tag ein 2:0-Sieg gegen die „Teichpiraten“ eingefahren. Eine Woche später wurde der Tabellenführer „EC Styrian Wildboars“ mit 3:2 besiegt. Und das ist eine Mannschaft, gespickt mit Spielern aus Graz Umgebung, die sogar vor Meisterschaftsbeginn im slowenischen Celje auf Trainingslager war. Nach einem weiteren Punktegewinn – 2:2 gegen die „Styrian

Zwei Übelbacher Torschützen: Robert Pech (re) und Manfred Möstl trafen gegen Foto: Harry Hörzer die Styrian Wildboars.

Indians“ – lachen die Tigers sogar vom zweiten Tabellenrang!

Topaktuell im Internet

Noch etwas fällt bei den Übelbachern positiv auf: Ins weltweite Netz werden aktuelle Informationen über die Tigers immer sofort gestellt. Verantwortlich dafür zeichnet eine Spielermama: Tierärztin Dr. Ursula Fötschl – ihre Söhne Stefan (18) und Thomas (22) sind die „Küken“ im Team – betreut die Homepage. Da könnten sich manch „große Vereine“ was abschauen... H.H. zz

Die nächsten Spiele im Grunddurchgang der Gruppe H EC Tigers Übelbach – Old Durschtis, Do, 08.12. – 16:30 Uhr EC Tigers Übelbach – EC Styrian Indians, So, 18.12. – 19:30 Uhr EC Tigers Übelbach – EC Styrian Wildboars, So. 29.01. – 15:00 Uhr EC Tigers Übelbach – Old Durschtis, Sa, 04.02. – 14:00 Uhr EC Tigers Übelbach – EC White Tigers Ilz, Di, 14.02. – 19:30 Uhr

Eishockey als Hobby! Das Team der EC Tigers Übelbach, mit ihrem Präsidenten Josef Schwarzbauer (re).

Foto: Harry Hörzer


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Sport 59

Peggau: Eisschützen sanierten Vereinsheim

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und 1.000 freiwillige Arbeitsstunden leisteten die Mitglieder des Eisschützenvereins Peggau-Hinterberg, um ihr Vereinsheim zu sanieren und einen Zubau zu errichten. Damit machte man sich selbst ein Geschenk zum bevorstehenden Jubiläum.

Die Heimstätte der Peggauer Eisschützen. Obmann Franz Zahornik (kleines Bild, links) und sein Stellvertreter Jürgen Ganster sind stolz auf die geleisteten Arbeiten der Mitglieder. Fotos: Harry Hörzer

Im kommenden Jahr wird das 40jährige Bestehen des Klubs gefeiert. Der Veranstaltungsauftakt erfolgt mit dem Stefan AmbrosGedenkturnier am Samstag, dem 21. Jänner 2012. Im Sommer sind

ein Dämmerschoppen und parallel dazu ein Spangerlschießen geplant. Finanziell unterstützt wurden die Sanierungsarbeiten und die Errichtung des Zubaus durch ortsansässige Firmen. H.H. zz

Jugendhallenturnier des FC Gratkorn mit 38 Teams A n zwei Tagen wurden die Sieger in vier verschiedenen Altersklassen ermittelt.

FC Gratkorn I gewann den U15Bewerb (zehn Teams), vor der Vienna, FC Gratkorn II und TUS Rein. U13-Sieger (12 Teams) wurde Kottingbrunn, vor Kapfenberg, Vorwärts Steyr und FC Gratkorn II. Den U12-Bewerb (zehn Teams) sicherte sich die Vienna, vor dem GAK, FC Gratkorn II und FC Gratkorn I. „Auswärtssieg“ auch bei den Jüngsten am Parkett: WAC/St. Andrä gewann die Klasse der U11 (sechs Teams), vor FC Gratkorn I und LUV Graz. An beiden Tagen wurden von den Nachwuchskickern tolle Leistungen geboten. Das Prädikat „Bandenzauber“ verdienten sich die Jugendlichen an diesem Wochenende durchaus. Eine gelungene Veranstaltung, bei freiem Eintritt. Zusätzlich hatte man bei einem

QUICKIES Im Vorjahr war der Gratweiner Schwimmer Christian Scherübl noch „zu jung“ – durfte trotz erbrachten Limits nicht zur Europameisterschaft. Diesmal aber ist der 17-jährige nicht mehr zu bremsen. Beim Meeting in Wiener Neustadt unterbot er die Limits über 1500 Meter Kraul (Juniorenrekord) und 400 Meter Kraul ganz klar. Damit ist er bei der EM im polnischen Stettin für „Rot-Weiß-Rot“ am Start.

zz EM-reif

zz Erfolgreich

Gelungener Hallensaisonauftakt für die Faustballer des SV MM Frohnleiten. Sowohl SV MM I als auch SV MM II besiegten in der ersten Landesligarunde VGT Graz glatt mit 3:0. Das interne Duell gewann das „Einser-Team“ knapp mit 2:1. Weniger gut lief es für das Bundesligateam der Frohnleitner. 2:3-Niederlage (nach 2:0-Führung!) gegen Vöcklabruck und 0:3 gegen Freistadt.

zz Gemeinsame Sache

Künftig werden die Stockschützen des ESV Wannersdorf eine Spielgemeinschaft mit dem ESV Sektion Stocksport Mayr Melnhof Frohnleiten bilden. Damit haben die Wannersdorfer auf ihren Personalmangel reagiert. Durch diese Fusion ist es möglich, den hart erkämpften Startplatz in der Unterliga nicht aufgeben zu müssen. Für den ESV MM Frohnleiten bleiben die ursprünglichen Aktivitäten weiterhin aufrecht. Im Freizeitzentrum Deutschfeistritz-Pro Tennis Austria findet am 14. Jänner 2012, die 42. Auflage dieses traditionellen Eisstockturnieres statt. Daran werden mehr als 40 Teams, mit je acht Spielern teilnehmen. Infos und Anmeldungen: Hannes Zechner, Tel. 0664/5045351

zz Wildes Turnier

Eine U13-Spielszene: Hier setzte sich der FC Gratkorn-Spieler Michael Wurm gegen drei Kapfenberger durch – Endstand 1:1. Foto: Harry Hörzer

Glückshafen die Chance selbst ein Gewinner zu sein. Jedes Los war ein garantierter Gewinn – da

half zwischenzeitlich auch FCGPräsident Josef Schenkirsch gerne beim Verkauf. H.H. zz

zz


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60 Sport

Basketball: ATUS Gratkorn auf Play-Off-Kurs

A

lles im „grünen Bereich“: Die G-State Scorpions sind nach sieben Runden in der Landesliga auf Platz zwei. Damit haben die Gratkorner alle Chancen, in die Finalrunde um den Meistertitel einzuziehen.. Zuletzt setzte es zwar gegen UBSC Graz die zweite Saisonniederlage. Dennoch haben die Herren des ATUS Gratkorn alle Trümpfe selbst in der Hand. Platz vier nach dem Grunddurchgang ist notwendig, um im Meisterschaftsfinale dabei zu sein. Und das sollte durchaus schaffbar sein. Das 59:61 gegen UBSC war ein sehenswertes und spannendes Spiel – allein der

Ausgang „schmeckte“ den Scorpions nicht. Kapitän Marc Rinner war nach der Schlusssirene selbstkritisch: „Wir haben die erste Hälfte leider verschlafen – die Aufholjagd im letzten Viertel kostete zu viel Kraft.“ In der Tat wurde es noch ein richtiger Thriller. Die Gratkorner, immer im Rückstand, kamen in der Schlussminute bis auf einen Punkt heran. Am Ende siegten dennoch die Gäste mit 61:59. Das nächste Heimspiel findet in der Sporthalle Gratkorn am Samstag, dem 17. Dezember, um 19:00 Uhr statt. Gegner ist der Dritte, ATSE Graz. H.H. zz

Am Einsatz fehlte es nicht! Marc Rinner (li) und Florian Fruhmann gaben gegen Foto: Harry Hörzer UBSC – speziell im Finish – alles.

SV Baumit Peggau forciert Jugendarbeit

E

in Fußballkindergarten ist der „Renner“ in Peggau. Kampfmannschaft und das IBTeam waren auch erfolgreich im Herbst. In der meisterschaftsfreien Zeit herrscht nun ebenfalls „reges Treiben“. Rund 70 Kinder in fünf Altersklassen werden beim SV Peggau betreut. Einige Jugendliche, die im Frühjahr den Meistertitel der U17 im Gebiet Graz erlangten,

rückten bereits in den Kader der Kampfmannschaft auf. Während die U12 im Herbst Achtungserfolge erzielte, aber auch Lehrgeld bezahlen musste, konnten U9 und U10 bei diversen Turnieren bereits tolle Leistungen zeigen. Viel Spaß haben die Vier- bis Sechsjährigen, die im Fußballkindergarten seit der Herbstsaison von Ilias Lazaridis betreut werden. Diese Gruppe trainiert einmal wöchentlich, und

Zum Sportler des Jahres 2011 wähle ich:

Zur Sportlerin des Jahres 2011 wähle ich:

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Sportart: .......................................

Sportart: .......................................

Verein: ..........................................

Verein: ..........................................

ist bereits auf 14 Mädels und Burschen angewachsen. In der Unterliga Mitte liegt die Kampfmannschaft auf Rang vier – nur fünf Punkte hinter Herbstmeister Liebenau. Die IB landete in der abgelaufenen Meisterschaft nur auf Rang neun. Mit dem neuen Trainer Gerhard Fuchs setzte man zum Höhenflug an: Herbstmeistertitel – dabei zehn der zwölf Spiele gewonnen!

Jugendhallenturnier

Vom 13. bis 15. Jänner 2012 veranstaltet der SV Peggau in der Sporthalle der Hauptschule Deutschfeistritz ein großes Nachwuchsturnier. Ausgeschrieben ist es für U9, U10, U11, U12 und U15. Anmeldungen an: Jochen Pfleger, Tel. 0680/2387548. Zum „Sportlergschnas“ lädt der Verein am 11. Februar 2012, ins Gasthaus Salomon. H.H. zz

Absender (Name, Adresse): ................................................................. ................................................................................................................. Email:...................................................................................................... Einsendeschluss 18. Jänner 2012 An der Einsendung nehmen nur Origialbons teil

Ein erfolgreicher Herbst für die junge Kampfmannschaft.

Foto: SV Baumit Peggau


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Sport 61

BEZIRKSREVUE-Sportlerwahl 2011: Viele Fans haben den „Doppler“ genutzt D

er „Joker“ wurde von den Sammlern gerne ausgenommen. Diesmal wurden schon viel früher Kupons eingeschickt und abgegeben. Nun geht´s mit der einfachen Zählweise weiter. Die nächsten Stimmzettel können Sie heute wieder ausschnipseln. Die meisten Stimmen gingen bisher für „Fußball-Pensionist“ Hannes Schwarz ein. Die Torhüter-Legende war jahrelang erfolgreich zwischen den Pfosten des FC Gratkorn und beim SV Frohnleiten. Er hatte immer eine große Fangemeinde, die ihm auch jetzt nochmals „Danke“ sagen will. Erster Verfolger ist Mountainbike-Jugendeuropameister Florian Gruber. Seine Schwester Valentina Gruber führt die Damenwertung

INFO "Sportler des Jahres" Kupons retournieren an: BEZIRKSREVUE Das Nachrichtenmagazin für Graz-Umgebung Nord Schießstattweg 1 8130 Frohnleiten

Nominiert im Vorjahr, nun Führender – Hannes Schwarz (2.v.re) – „umringt“ von BEZIRKSREVUE-Herausgeber Wolfgang Kasic, Moderator Werner Höller und Vzbgm. Günter Kraxner. Foto: Gaby Hörzer

an. Um Platz zwei duellieren sich Triathletin Karin Melinz und Nicole Miko, die Siegerin der vergangenen drei Jahre.

Noch einmal der Hinweis darauf, dass man als Einsender auch ein Gewinner sein kann. Bei der Verlosung im Rahmen der feierlichen

Siegerehrung waren die fleißigsten Sammler auch meist die großen „Abräumer“. Man kann das dann durchaus als „gerechten Lohn“ für den unermüdlichen Einsatz mancher Fans betrachten. Somit bleibt jetzt nur mehr, das Motto auszurufen: Auf geht´s – Ring frei, zur nächsten (Sammler-)Runde! H.H. zz

1. Internationales Jugendhallenturnier in Frohnleiten D

er SK Sturm gewann das U13-Turnier, mit 20 Teams, in der Sporthalle Frohnleiten. Die beiden Vertreter aus GUNord konnten wertvolle Erfahrungen sammeln und sich mit starken Mannschaften am Parkett messen. Die jungen Schwarz-Weißen sind derzeit österreichweit Spitze. In Frohnleiten stellten das die Jungs auch eindrucksvoll unter Beweis. Sie gewannen alle vier Spiele der Gruppe A, mit einem Torverhältnis von 22:0. Im Viertelfinale wurde der GAK mit 2:0 besiegt, in Semifinale der LASK mit 4:1. Das Finale gegen Donau Linz endete mit einem 3:1-Erfolg. In der Gruppe A schied der FC Gratkorn nach der Vorrunde punktelos aus. Dabei waren die Gratkorner gegen Wiener Neustadt

zumindest knapp dran, zu punkten (2:3). „Ich habe meinen Burschen nachher gesagt, dass man aus jedem Spiel lernen kann“, nahm FCGBetreuer Peter König Positives mit auf die Heimreise. In der Gruppe B gab es für die Spielgemeinschaft Deutschfeistritz/Frohnleiten im letzten Spiel ein Erfolgserlebnis: St. Georgen/Eisenstadt wurde mit 3:2 besiegt. Die Treffer erzielten Daniel Koller, Mario Smode und Herolind Ademaj.

AC Milan ist bereit

Nach der gelungenen Premiere dieses Turniers, wird schon an der Fortsetzung im kommenden Jahr getüftelt. Turnierorganisator Klaus Friess glaubt, dass ein Team mit ganz großem Namen kommen wird: „Die guten Verbindungen des SK Sturm nach Italien könnten uns zu einer Teilnahme des AC Milan verhelfen“, liebäugelt der

Mario Smode (li) und Patrik Leyerer von der SG Deutschfeistritz/Frohnleiten gaben auch im letzten Gruppenspiel noch richtig „Gas“. Der Lohn – ein umjubelter 3:2-Sieg. Foto: Harry Hörzer

Frohnleitner Jugendleiter. Erfolgreichstes ausländisches Team war diesmal übrigens der NK Maribor.

Die Slowenen besiegten im Spiel um Platz fünf den FC Györ aus Ungarn mit 4:2. H.H. zz


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62 Sport

ESV St. Bartholomä gewann U14-Styria Cup

U14-Styria Cup-Sieger ESV St. Bartholomä (v.l.): Thomas Dirnberger, Lukas Raimann, Theresa Kasper, Markus Dirnberger und Betreuer Rainer Kahr. Foto: Rupert Zuschnig

I

n St. Bartholomä wächst eine neue, erfolgreiche Eisschützengeneration heran. Beim Styria Cup in der Eishalle Frohnleiten triumphierte das Quartett im U14-Bewerb. Ungeschlagen Erster, mit 16 Punkten am Ende, auf der Haben-Seite. „Ich bin stolz

auf unsere Kids und den Jugendbetreuer Rainer Kahr“, strahle ESV-Obmann Johann Pfennich. Sollten die Jugendlichen weiterhin mit solchem Ehrgeiz bei der Sache sein, werden sie noch öfters für positive Schlagzeilen sorgen. H.H. zz

Kickboxen: WM-Bronze für Patrick Kalcher 1200 Kämpfer aus 64 Nationen waren bei dieser WM am Start. Viele von ihnen träumten von einer Medaille. Kalcher zählte zu den Glücklichen, die sich diesen Traum erfüllen konnten. In der ersten Runde besiegte er einen Kämpfer aus Aserbaidschan glatt mit 3:0. Den französischen Kontrahenten im Viertelfinale warf er mit 2:1 aus dem Bewerb.

Stolz mit rot-weiß-roter Fahne bei der Siegerehrung – der WM-Dritte Patrick Foto: KK Kalcher.

B

ei der Weltmeisterschaft in Skopje (Mazedonien) landete der 23jährige Gratweiner Patrick Kalcher seinen bisher größten Erfolg. Erst im Halbfinale wurde er vom regierenden Europameister aus Italien gestoppt.

Erst gegen Marco Perissinoti war schließlich Endstation. Es war ein spannender Kampf, gegen einen der Weltbesten seiner Klasse. Kalcher strahlte dennoch vor Glück: „Ein unglaublich schönes Gefühl, wenn man eine WMMedaille umgehängt bekommt.“ Es entschädigt für viele Entbehrungen, die ein gezieltes Training erfordert. Sein Dank richtete sich im Moment des Glücks an die Marktgemeinde Gratwein, für die Bereitstellung der Halle, und alle Sponsoren, für deren Unterstützung. H.H. zz

Jubel bei den heim D

ie Reiter des HRSV Frohnleiten Süd haben bewiesen, dass sie sich mit ihren Leistungen im Springen auch außerhalb der Steiermark nicht verstecken müssen. Sie erzielten zum Saisonabschluss große Erfolge in Salzburg und Niederösterreich. Gleich 30 Mal in nur zwei Turnieren schafften die Sportler den Sprung und die Top Ten. Im Lamprechtshausen, bei dem rund 300 Pferde aus ganz Österreich, Deutschland sowie Italien und Russland am Start waren, strahlte Miriam Überbacher im Sattel ihres Limes gleich fünf Mal bei der Siegerehrung: drei Siege in der Klasse L und zwei dritte Plätze gingen auf ihr Konto. Auch Rebecca Harrer setzte sich mit ihrem sechsjährigen Cabrilli ging das starke Starterfeld durch und holte einen ausgezeichneten Sieg

für Frohnleiten. Alexander Macheiner auf Chelsea und Larissa Heidinger auf Gingo machten den Siegeszug perfekt und schafften es in der Klasse A und der Klasse L mehrmals auf das Treppchen. Stolz war daher auch Trainerin Stefanie Holzer auf die Ergebnisse ihrer Schützlinge. Aber auch sie selbst konnte sich mehrfach in die Platzierungsliste eintragen und NullFehler-Ritte in einem anspruchsvollen Parcour hinlegen. Bei einem zweiten Turnier mussten sich die Frohnleitner gegen die schnellen Reiter aus Ungarn und der Slowakei durchsetzen. Larissa Heidinger behauptete sich genauso wie Alexander Macheiner, Miriam Überbacher. Lisa Affenberger – das erste Mal mit ihrem Portos bei einem Hallenturnier dabei – war ebenso erfolgreich wie wiederum zz Stefanie Holzer.


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Sport 63

ischen Reitern

Ein wahrer „Iron Man“

T

rotz Handicap startete Mario Riemer bei der Weltmeisterschaft auf Hawaii. Eine Fußverletzung verhinderte vier Wochen lang das Lauftraining. Auf Hawaii „biss“ sich Mario durch und überquerte nach 10:08 Stunden die Ziellinie.

Larissa Haidinger mit Gingo auf dem Weg zum Sieg – die Turnierpferde sind zwar in der wohlverdienten Winterpause, dennoch sind die Pferde des Reitstalles Holzer beim Frohnleitner Weihnachtsmarkt am 09. Und 10. Dezember unterwegs. Am 26. Dezember findet das Jahr seinen Ausklang mit einer besinnlichen Pferdesegnung Foto: KK im Reitstall.

Der 32jährige Bürokaufmann betreibt den Triathlon-Sport seit nunmehr vier Jahren. Ein Iron ManBewerb auf Hawaii ist in etwa vergleichbar mit der Kitzbühler Streif für einen Skisportler. Das Non-Plus-Ultra schlechthin – so

sah das auch unser Ausdauerspezialist. Und er ließ sich durch nichts bremsen. Weder die Fußverletzung, noch eine Übersäuerung, mit der er beim Laufen, ab Kilometer 17 zusätzlich zu kämpfen hatte. Riemer hielt durch, überquerte noch mit einer wirklich tollen Zeit die Ziellinie. Unter den 30 gestarteten Österreichern war er der Neuntbeste. Triathlon ist wie eine Sucht, von der auch der Deutschfeistritzer schwer loskommen wird. Neue Großtaten werden unweigerlich folgen. H.H. zz

Eisbären jubelten über Derbysieg in letzter Minute

S

o spannend kann Eishockey sein! Da sahen die Ruffnecks aus Gratwein schon fast wie der sichere Sieger aus – doch dann bäumten sich die Eisbären aus Peggau noch einmal auf, und erzielten zwei Treffer in den letzten drei Spielminuten. Als „Heimmannschaft“ galt in diesem Landesligaspiel in der Eishalle Frohnleiten das Team aus Gratwein. Auch in der Tabelle waren die Ruffnecks als Vierter einen Rang vor den Eisbären. Die 1:0-Führung im Mitteldrittel durch Hannes Stramitzer „passte“ somit wohl papierformgemäß – und mit Sicherheit auch den Gratweinern. Doch im Schlussdrittel kam noch alles anders. Zuerst erzielte Matthias Valent den Ausgleich, und 22 Sekunden vor der Schlusssirene traf Patrick Primus

zum 2:1-Sieg der „Gäste“ aus Peggau. Eisbären-Coach Manfred Nitsch war zwar mit dem Ergebnis zufrieden – nicht aber mit dem Spiel seiner Mannschaft: „Wir haben im Moment einen Stillstand in unserer Entwicklung – das stört mich.“ Jubel beim Eisbären-Obmann Mike Gudrnatsch: „Die Die Eisbären ließen nur einen Gegentreffer zu – und jubelten am Ende über Foto: Harry Hörzer Ruffnecks waren sich den Sieg. schon zu sicher – ich rem“ – ein Stockerlplatz sollte es wusste, dass wir noch gewinnen Play Off als Ziel können.“ Die Gratweiner waren Beide Teams wollen natürlich vor- werden, erklären die Ruffnecks danach natürlich geknickt. „Wir ne mitmischen. Die Eisbären wol- einhellig. Mit einem starken Team spielten zu offensiv, und vergaben len unter die ersten Acht, womit ist man für dieses Ziel auf jeden zudem viele Chancen“, zog Tor- das Play Off erreicht wäre. Das Fall gerüstet. Da kann auch eine schütze Hannes Stramitzer nüch- sollte bereits jetzt fixiert sein. Die Derbyniederlage nicht bremsen. H.H. zz tern Bilanz. Gratweiner streben nach „Höhe-


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64 Sport

Sport und Events in einer Halle

A

ls Multifunktionshalle präsentiert sich die Sporthalle in Frohnleiten.

wurde die gesamte Anlage behindertengerecht ausgelegt.

Nahezu inmitten der Stadtgemeinde angesiedelt, nicht weit vom Bahnhof entfernt und mit Gratisparkplätzen ausgestattet, stehen Sportlern und Eventveranstaltern drei – bei Bedarf – getrennt nutzbare Hallenbereiche zu je 405 Quadratmeter zur Verfügung.

Immer wieder ist die Sporthalle auch Austragungsort von Wettbewerben. So wurde die WFF Bodybuilding und Fitness Weltmeisterschaft und die Wahl zum Mr. Universe in Frohnleiten abgehalten. Es wird aber nicht nur geschwitzt: Kabarettgrößen wie die „Ermi Oma“ und „Roland Düringer“ oder Konzerte mit den „Ursprungbuam“ sowie eine Hallenmodellflugschau füllten schon das Parkett. PR zz

Durch die genormte Größe sind alle internationalen Hallensportarten turniermäßig durchführbar, mit bis zu 400 Zuschauern, die auf der Tribünenanlage Platz finden. Siege und Niederlagen können im Sportcafé Bauer im Obergeschoß der Halle gefeiert werden. Aber nicht nur Faustball, Fußball, Badminton, Karate, Tischtennis oder Judo und viele Sportarten mehr finden in der Halle für 11,70 Euro

Eventhalle

Vor allem für die Jugend ist sportliche Aktivität besonders wichtig.

pro Stunde (1/3 Halle) eine entsprechende Infrastruktur vor. Ein Fitnessraum (Tageskarte 5 Euro) und eine Saunaanlage (Tageskarte 6,60 Euro) mit finnischer Sau-

Foto: KK

nakammer sowie ein Dampfbad runden das Angebot ab – selbstverständlich ausgestattet mit Garderoben und Sanitäranlagen. Für Gäste mit körperlicher Beeinträchtigung

Reitclub Frohnleiten zieht eine positive Saisonbilanz A

ls „vielseitig“ erwiesen sich die Reiter und Fahrer vom RC Frohnleiten – und das durchaus im wahrsten Sinne des Wortes. Sowohl im Gespannfahren als auch bei Springturnieren wurden zahlreiche Erfolge eingeheimst.

Beifahrer Herbert Schöninger den Sieg in der Klasse L der Einspänner sichern. Berner belegte mit Beifahrer Zisser Rang drei. Die Frohnleitner Fahrer trumpften aber auch im Finale des Steirischen Fahrercups auf: Prietl gewann den Cup, Berner wurde Zweiter.

Susanne Prietl startete mit dem Pferd Pinewood´s Buddy ihre erste Vielseitigkeit im Fahren. Dank der hervorragenden Unterstützung durch ihren Beifahrer Christoph Lengger erreichte sie bei den Kärntner Landesmeisterschaften den ausgezeichneten vierten Platz. Auf Platz fünf landete Christian Berner, der mit seinem Nachwuchspferd Inas und dem altbewährten Beifahrer Gerhard Zisser an den Start ging.

Das Talent vom Papa

Bei den Steirischen Landesmeisterschaften konnte sich Prietl mit

Bei Springturnieren war Nicole Berner mit ihrem Pferd Lady Stallion eine Klasse für sich. Sie erreichte einige Stockerlplätze und konnte auch den Horse Experts Pony Cup in der lizenzfreien Klasse für sich entscheiden. Die Gespannfahrer des RCF bedankten sich zu Saisonabschluss bei Sonja und Manfred Reisner für die tolle Unterstützung bei den Turnieren. „Aber auch allen Sponsoren und ehrenamtlichen Helfern gebührt Dank – ohne deren Hilfe

Susanne Prietl zählt unbestritten zu den erfolgreichsten Fahrern der Steiermark.

Foto: KK

wären diese Leistungen nicht möglich gewesen“, wissen Christian

Berner und seine erfolgreichen Teammitglieder. H.H. zz


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Sport 65

FC Gratkorn: Doppelt erfolgreich in die Winterpause D

as Regionalligateam blieb auch im siebenten Heimspiel ungeschlagen. Die ZweierMannschaft des FCG feierte zum Abschluss einen wichtigen Sieg in der Landesliga. Die Trainer beider Teams sitzen auch im Frühjahr auf der Bank. Mit dem verdienten 3:1-Heimsieg gegen St. Florian überwintert der FC Gratkorn auf Platz sechs in der Regionalliga Mitte. 14 Punkte hinter Herbstmeister GAK, aber nur deren vier hinter dem Zweiten, SAK. „Jetzt großartig aufzu-

rüsten, würde nicht viel bringen – der GAK ist zu weit vorne“, sieht es Gratkorns Präsident Josef Schenkirsch realistisch. Die eine oder andere Verstärkung auf dem Spielersektor wird man sich aber schon „leisten“. Geklärt ist bereits die Trainerfrage: Georges Panagiotopoulos, der nach dem Abgang von Robert Pflug den Job als Interimscoach übernahm, ist Cheftrainer im Frühjahr. Auch für das Zweier-Team bleibt weiterhin alles „beim Alten“: Ex-Sturmspieler Richard Niederbacher wird

Mit einem wunderschönen „Ferslertor“ fixierte Markus Zmugg (re) den 3:1-EndFoto: Harry Hörzer stand gegen St. Florian.

versuchen, mit der jungen Mannschaft den Klassenerhalt in der Landesliga zu schaffen.

„Rote Laterne“ abgegeben

Mit einem knappen 1:0-Heimsieg gegen Großklein in der letzten Herbstrunde rückte FC Gratkorn II auf Rang 14 in der Landesligatabelle vor. Damit konnten

Großklein und Mürzhofen überholt werden. Diese beiden Teams sowie Irdning und Pachern werden wohl die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf sein. Der SV Frohnleiten hat als Elfter sieben Punkte Vorsprung auf den FCG und sollte sich nach oben orientieren können. H.H. zz

Alles eitel Wonne! Georges Panagiotopoulos – im Bild mit Töchterchen – bleibt Foto: Harry Hörzer Cheftrainer beim FC Gratkorn.

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Sportart: .......................................

Sportart: .......................................

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66 Sport

Die Eishockeypanther aus Frohnleiten sind noch zahm W

ann zeigen sie endlich ihre Krallen? Nach acht Niederlagen in Serie wäre ein Erfolgserlebnis in der Eliteliga schon dringend notwendig. Hoffnung auf Besserung hat man bei den EC Panthers Frohnleiten wegen der zuletzt gezeigten guten Leistungen. Trotz einiger Neuzugänge und der zuletzt ansteigenden Form standen die Panthers nach acht Runden noch punktelos am Tabellenende. Das Team hat einen großen und auch qualitativ guten Kader. Durch die späte Zusammensetzung der Mannschaft blieb allerdings nur wenig Zeit für eine gemeinsame Vorbereitung. Auch die schwere Verfügbarkeit von Eiszeiten in der Vorbereitungsphase war ein Problem. Die Nachwirkungen machten sich nun zum Saisonstart negativ bemerkbar.

Der Aufwärtstrend wurde zuletzt gegen Zeltweg (3:5) und die Bulls aus Kapfenberg (5:6) festgestellt. Leider (noch) ohne Punktegewinn! Vor allem das 5:6 gegen Kapfenberg schmerzte. War es doch beinahe ein „Derby“, wenn man bedenkt, dass bei den Gegnern einige ehemalige Panther am Werk waren. Speziell Dominik Wassermann „erinnerte“ sich nicht an alte Freundschaften: Er erzielte zwei Tore und gab elf Sekunden vor der Schlusssirene das Zuspiel zum 6:5-Siegestreffer der Kapfenberger.

Stimmung dennoch positiv

Trotz dieser Leermeldungen ist man bei den Frohnleitnern optimistisch. Jetzt werden noch Verstärkungen für die Verteidigung gesucht. „Wir werden sicher noch unsere Form finden, und dann Jeden in dieser Liga besiegen kön-

Die Panther Dominik Heschl (li), Stephan Pölzl und Kollegen warten noch auf den ersten Heimsieg dieser Saison. Foto: Harry Hörzer

nen“, ist Stürmer Gerald Fischer überzeugt. Vielleicht sehen die Fans schon ein Erfolgserlebnis beim nächsten Heimspiel? Am

Samstag, dem 10. Dezember, geht es in der Eishalle Frohnleiten ab 18:00 Uhr gegen den EHV Raptors Eisenstadt. H.H.zz

Eiszeit im Freizeitpark Frohnleiten

W

artet man in der Natur noch vergeblich auf zugefrorene Seen und Teiche, können Eisläufer in der Eis- und Mehrzweckhalle im Freizeitpark in Frohnleiten schon längst die glatte Fläche nutzen.

schmackhaften Imbiss setzen. Stressfrei gestaltet sich auch die Anfahrt zur Eishalle: Ein Gratisparkplatz mit 300 Stellplätzen ist direkt an die Halle angeschlossen. Zudem ist Barrierefreiheit gegeben – alle Anlagen sind behindertengerecht ausgeführt.

Besucher zischen bei flotten Rhythmen über die kristallene Eisfläche, messen sich im schnellsten Mannschaftssport der Welt, zaubern elegante Sprünge und Drehungen aufs spiegelglatte Eis oder zeigen Konzentration und Fingerspitzengefühl in der 1.800 Quadratmeter großen Kunsteishalle.

In der Eishalle können die Kleinen mit ihren Eltern um die Wette laufen.

Von Montag bis Donnerstag sowie Samstag und Sonntag können Schlittschuhläufer im Rahmen der Publikumseislaufzeiten oder der Eishockey für Jedermann–Zeiten das Eisstadion nutzen. Erwachsene zahlen 3,20 Euro, Kinder 2,10

Euro, Familien 7,60 Euro. Mietbare Eiszeiten für den Mannschaftssport werden täglich angeboten. Ein besonderes Service stellt hier die Online-Reservierung über die Homepage der Frohnleiten KG unter www.frohnleiten-kg.at dar.

Foto: KK

Wer den Sport lieber andere machen lässt, kann sich auf der Tribüne mit 300 Sitz- und 100 Stehplätzen niederlassen oder sich ins Panoramarestaurant Lanz CaféRestaurant-Catering auf ein wärmendes Getränk und einen

Diese Bedingungen locken nicht nur tausende Hobbysportler jährlich in die Eishalle, sondern unter anderem auch das Damen Eishockeynationalteam zum jährlichen Training, die Stocksportler zum "Styria-Cup" oder die Eiskunstläufer zur steirischen Meisterschaft. PR zz


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68 Menschen

Menschen aus dem Bezirk

genauestens über die notwendigen Abläufe beim Auftreten einer Krisensituation Bescheid.

Goldenes Ehrenzeichen Für besondere Verdienste wurden kürzlich zahlreiche Persönlichkeiten mit dem Goldenen Ehrenzeichen des Landes Steiermark ausgezeichnet. Dazu zählen Franz Engelbrecht aus Frohnleiten, Karl Haider aus St. Oswald, Edith John aus Gratwein, Gerald Pizzera aus Steinberg, Wolfgang Reinprecht aus Gratwein und Alois Rieger aus Übelbach.

Franz Engelbrecht hat sich viele Jahre für die Interessen der mehr als 10.000 Bediensteten in der Landarbeiterkammer eingesetzt, zuletzt als Vorstandsmitglied. Nach der Land- und Forstwirtschaftlichen Berufsschule absolvierte er die Forstwart-Ausbildung in Ossiach und war in weiterer Folge als Forstarbeiter, Zimmerer und Jäger tätig, eher er als Milchkontrolleur in den Dienst des Landeskontrollverbandes Steiermark eintrat.

Als wichtiges Bindeglied zwischen der Landesverwaltung und den Einsatzkräften fungiert die Landeswarnzentrale, in die Regierungsrat Ing. Gerald Pizzera maßgeblich eingebunden war. Seit 1973 im Landesdienst tätig wusste Pizzera

Das soziale Engagement stand im Mittelpunkt der Ehrungsworte für den 62jährigen Karl Haider. Bei seinen zahlreichen tanzmusikalischen Stationen, zuletzt bei den „Hörgasse-Buam“ standen viele Benefizauftritte auf dem Programm. Im Vorjahr organisierte er einen Spendentransport nach Rumänien. Insgesamt ist Haider 48 Jahre lang leidenschaftlicher Musiker, 15 Jahre davon als Obmann des Ortsmusikvereines St. Oswald und sechs Jahre als Obmann der Postmusik Graz. Im St. Oswalder Kriegsoper- und Behindertenverband ist er ehrenamtlicher Funktionär.

Als Leiterin des Buchklubs Steiermark hat sich Regierungsrätin Edith John einen Namen gemacht. In dieser ehrenamtlichen Tätigkeit hat sie mit hunderten unbezahlten Referenten ein engmaschiges Netz von Experten auf dem Gebiet der Leseerziehung aufgebaut und auch als Autorin von Jahrbüchern auf sich aufmerksam gemacht.


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Menschen 69 wählt. Als Kampfrichterobmann ist er seit damals für die Aus-, Fortund Weiterbildung der steirischen Kampfrichter zuständig. Immer wieder vom Weltverband AIBA als Kampfrichter für internationale Einsätze einberufen, konnte er – als bester Referee der Europameisterschaft in Tschetschenien ausgezeichnet – 2011 einen persönlichen Höhepunkt seiner Kampfrichterkarriere verzeichnen.

Franz Kortschak war schon in frühester Jugend sportlich aktiv und begann 1960 seine Fußballlaufbahn beim SV Hitzendorf. Danach war er fast 20 Jahre lang als Spieler der Kampfmannschaft und von 1982 bis 1997 als Nachwuchstrainer aktiv. 1999 wurde er in den Strafausschuss kdes Steirischen Fußballverbandes kooptiert.

Auszeichnung

Als sichtbares Zeichen überreichte Landeshauptmann Franz Voves das Goldene Ehrenzeichen.

Vier Semester hat die Deutschfeistritzer Unternehmerin Monika Zecher an der Universität Salzburg studiert, vor kurzem hat sie als erste Österreicherin ihren Master in Management, Schwerpunkt Holzwirtschaft abgeschlossen. Sie ist auch die erste ihres Jahrgangs, die das Studium beendet hat. Zechner, auch Vorsitzende der Katastrophenhilfe österreichischer Frauen, hat das Studium neben ihrem Beruf absolviert, ihrem Namen darf künftig der Zusatz MIM (Master in Management) angefügt werden.

Großes Ehrenzeichen

Sportlich Harald Schweinzer trat 1986 dem Verein „Boxunion Heros Graz“ bei und hat seit damals etliche Funktionen inne. 19 Jahre lang war er mit der Organisation von Veranstaltungen in der Steiermark betraut. 1992 absolvierte er die Kampfrichterausbildung zum Ring- und Punkterichter für Olympisches Boxen und avancierte damit zum jüngsten Kampfrichter Europas. Mit 27 Jahren bereits internationaler Ring- und Punkterichter der AIBA, wurde er 1997 in den Vorstand des Steirischen Boxverbandes ge-

Foto: KK

Für ihre Verdienste um das steirische Sportwesen erhielten kürzlich Franz Kortschak aus Hitzendorf, Anton Raumberger aus Frohnleiten sowie Harald Schweinzer aus Gratkorn das Sportverdienstzeichen in Silber verliehen. „Die ehrenamtlichen sind der Kit der Gesellschaft, weil sie die Gemeinschaft in den Vordergrund stellen und da ist die Sportfamilie eine sehr große, die eine wichtige gesellschaftspolitische Aufgabe übernimmt“, betonte LH Franz Voves anlässlich der Verleihung.

Foto: KK

Foto: KK

Master in Holz

Mit einer Ehrenurkunde des Landes für seine Verdienste um die steirische Volkskultur wurde kürzlich der Deutschfeistritzer Harmoniker-Weltmeister René Kogler ausgezeichnet. Er trug in den vergangenen Jahren die zwei renommiertesten Titel der Harmonikerszene, nämlich Vizeweltmeister 2009 und Weltmeister 2011, weist mit seinem Spielstil die

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Als verantwortungsvolle Führungskraft hat sich Bezirksfeuerwehrkommandant Alois Rieger in den vergangenen Jahrzehnten einen ausgezeichneten Ruf erworben. Begonnen hat die „Neben-Karriere“ des Übelbacher Gemeindebediensteten im Alter von 17 Jahren bei der freiwilligen Feuerwehr und führte ihn über verschiedene Stationen bis zum Landesfeuerwehrrat.

Anton Raumberger betrieb seit frühester Jugend Faustball. Darüber hinaus übte er auch andere Sportarten, wie Windsurfen aber auch Tennis und Fußball aus. Neben seinen Mitgliedschaften beim ÖSV und beim Board & Bike Club Frohnleiten war er von 1967 bis 1987 aktives Mitglied im Turnverein Frohnleiten, wo er 1980 die Sektion Ski übernahm. Danach folgten Ausbildungen zum staatlichen Ski- und Snowboardinstruktor und die Vereinsgründung „Surfclub Frohnleiten“, welcher im Jahr 1992 mit dem Beitritt zur ASKÖ zum „Board & Bike Club Frohnleiten“ umgebildet wurde. Durch die Übernahme des Referates Lehrwesen im steirischen Skiverband leitstete er wesentlich zur Durchführung der Übungsleiterausbildung Ski-Alpin bei.

steirische Harmonika in eine neue Richtung und trägt auch wesentlich zur Weiterentwicklung des Instrumentes bei. Im November präsentierte Kogler seine erste Solo-CD. Zu hören ist er am 07. Jänner beim Feuerwehrball in Übelbach und ab 15. Jänner jeden Sonntag bis Ende März beim Brauhaus Grossauer in Übelbach.

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Fotos (6): Foto Frankl

Foto: Foto Frankl

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Die knapp 30jährige Initiative des steirischen Volksliedwerkes zur „Förderung der musikalischen Begegnung in Gaststätten“ mit jährlich rund 700 Veranstaltungen wurde maßgeblich von Kommerzialrat Wolfgang Reinprecht unterstützt. In seinem „Fischerwirt“ in Gratwein, dem damals größten Tanzlokal der Steiermark, engagierte er die junge Band „White Stars“ und trat als deren Begleiter und Sponsor auf. Als Ehrenmitglied förderte er jahrzehntelang die Marktmusik Gratwein sowie die Feuerwehrmusik von EisbachRein.

Mit dem Großen Ehrenzeichen des Landes Steiermark wurde kürzlich der ehemalige Bürgermeister von Judendorf-Straßengel, Richard Eigruber ausgezeichnet. Der ausgebildete Gärtner und hauptberuflich als Versicherungskaufmann tätige Eigruber lenkte 17 Jahre lang


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70 Menschen die Geschicke der Gemeinde. In dieser Zeit setzte er sich besonders für die Erweiterung der Ortswasserversorgung und den Ausbau der Kanalisation, den Ausbau der Gemeindestraßen, des Kindergartens und der Volksschule sowie die Errichtung eines Gemeindezentrums ein.

von zwei Weltkriegen, harter Arbeit und entbehrungsreichen Zeiten. Seit Jahren genießt die Jubilarin ihr tägliches Achterl Wein und führt den Grund auf ihr langes Leben darauf zurück, unverheiratet geblieben zu sein. „Ich hab mich halt nie mit einem Mann ärgern müssen“, schmunzelt die Hundertjährige. Trotzdem freute sie sich über die Glückwünsche von SPBgm. Gerald Murlasits.

Schwimmmeister

an der Universität Graz ihren dialogischen Fernkurs nach zweieinhalb Jahren Ausbildung, unter anderem in Kirchengeschichte, Liturgie und Kirchenrecht abgeschlossen. Seit vielen Jahren engagiert sich Leitner ehrenamtlich in der Pfarre Gratkorn als Mesnerin und Kommunionsspenderin und wird von den Firmlingen bis zu den Senioren im Pflegezentrum besonders geschätzt.

Kommandant

Ihren 70. Geburtstag feierte kürzlich die langjährige Kammerfunktionärin und Unternehmerin Erna Reinprecht. Die Frohnleitnerin engagierte sich jahrzehntelang in der Standesvertretung in unterschiedlichsten Funktionen, darunter von 1990 bis 2001 als Landesvorsitzende der „Frau in der Wirtschaft“.

Jubiläum

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten Edith und Peppi Kopsche aus Gratkorn. Das Jubelpaar hat sich auf einem Ball der Chemiearbeiter-Gewerkschaft kennengelernt. Peppi war bei der Leykam-Josefsthal als Elektriker beschäftigt, als es bei ihm funkte. Edith, die damals als Modistin in einem Hutgeschäft arbeitete, brachte ihren Peppi vor 50 Jahren gut unter die Haube. Das Geheimnis ihrer langjährigen Ehe ist das gegenseitige Verständnis, alles ausreden, und dass man gemeinsam durch dick und dünn geht.

Anna Kraus feierte einen nicht alltäglichen Geburtstag. Die rüstige Dame wurde am 11.11. vor einhundert Jahren in Gratwein geboren. Ihr Leben wurde geprägt

Prüfung

Foto: Edith ertl

Foto: Edith Ertl

Diamantene Hochzeit

Franz und Rosa Schanowitz aus Friesach feierten das Fest der Diamantenen Hochzeit. Vor 60 Jahren gaben sie einander das Jawort, das

Ihre sozialpolitischen Anliegen vertrat sie als Vorsitzende in der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft Steiermark, war im Vorstand des SOS Kinderdorf Stübing tätig und zeichnete für die Weihnachtsaktion der Gewerbepensionisten in Frohnleiten verantwortlich. Funktionen im Wirtschaftsbund sowie im Bankenwesen rundeten ihr Engagement ab.

Foto: Natascha Leitner

100. Geburtstag

Wiedergewählt wurde der Kommandant der FF Judendorf-Straßengel, HBI Bernhard Konrad sowie sein Stellvertreter OBI Hans-Dieter Klasnic. Beide haben in der vergangenen Periode hervorragende Arbeit geleistet und konnten darauf auch in ihrem Rechenschaftsbericht verweisen. Dazu zählt der Rüsthausumbau sowie die Anschaffung des inzwischen bestellten neuen Tanklöschfahrzeuges. An der Wehrversammlung nahmen auch der Bezirksfeuerwehrkommandant LFR Alois Rieger, SP-Bgm. Harald Mulle und VP-Vzbgm. Mag. Manfred Niemands teil.

Foto: KK

Foto: Edith Ertl

Der Gratweiner Schwimmer Christian Scherübl erhielt den Jugendsportpreis 2011 der Österreichischen Sporthilfe. Auf den jüngeren der Scherübl-Brüder ging im heurigen Jahr ein wahrer Preisregen nieder: fünf steirische und zwei österreichische Meistertitel, drei Staatsmeistertitel auf der Langbahn und zwei Europameistertitel bei den Junioren-Europameisterschaften in Belgrad weisen ihm den Weg zu noch höheren Bewerben. Die Auszeichnung der Sporthilfe erhielten vor ihm Sportgrößen wie Thomas Morgenstern oder Gregor Schlierenzauer. Die Laudatio hielt Mirna Jukic.

Foto: KK

Foto: Edith Ertl

Goldene Hochzeit

sie in einer feierlichen Segnung von Pater Benedikt Fink wiederholten. Kennengelernt hat sich das Jubelpaar seinerzeit beim Trachtenverein St. Oswald. „Ich hätte mir keinen besseren Mann wünschen können“ sagt Rosa. Franz, von einer Kriegsverletzung in Mitleidenschaft gezogen, war zuerst Knecht und später bei LeykamJosefsthal beschäftigt. Zusammenhalten, fleißig, ehrlich und sparsam sein sind für ihn Werte, die er bei seiner Rosa gefunden hat.

Gemeinsam mit Franz Kink und Norbert Lanz hat kürzlich die Gratweinerin Natascha Leitner

Dem SOS Kinderdorf ist sie auch heute noch verbunden, kürzlich stiftete und überreichte sie ein Hackbrett zur musikalischen Ausbildung. Als Gratulanten stellte sich die jetzige Vorsitzende von Frau in der Wirtschaft, VP-NRAbg. Adelheid Fürntrath sowie Frohnleitens VPVzbgm. Wolfgang Kasic ein.


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Ausgabe 1/2012 Erscheinungstermin 11. Jänner 2012

Redaktionsschluss 04. Jänner 2012


Bezirksrevue  

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