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7/2012

Operetten-Tr辰ume in Frohnleiten A

uch heuer gastiert das AIMS-Festival Orchestra am Frohnleitner Hauptplatz. Am Sonntag, 12. August ab 18:00 Uhr werden die rund 70 Musiker des American Institute of Musical Studies Operetten-Melodien von Lehar und Stolz zum Besten geben. Bei Schlechtwetter findet das Konzert in der Pfarrkirche statt. Karten gibt es im Info-B端ro des Tourismusverbandes unter 03126/2374, die Karten kosten im Vorverkauf 16 und an der Abendkasse 21 Euro, f端r Kinder und Jugendliche gibt es die Karten um vier Euro g端nstiger. zz

Foto: Ullrich, Frohnleiten

An einen Haushalt

28. Jg

Verlagspostamt 8130 Frohnleiten

GZ: ANZBL 813001 P.b.b.

Tel. 03126/3640

Fax -15

bezirksrevue@woka.co.at


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Aus dem Bezirk

Sommerzeit - Urlaubszeit Der Sommer hat uns bereits voll in seinen Fängen. Temperaturen jenseits der 30 Grad lassen die arbeitende Bevölkerung schwitzen und die Urlauber frohlocken. Aber so soll es ja auch sein und auch für diejenigen, die noch im Büro oder an ihren Arbeitsstätten sind, steht der nächste Urlaub sicher bald ins Haus. Für jene, die ihre Urlaubszeit zuhause verbringen, gibt es aber auch bei uns zahlreiche Möglichkeiten seine Freizeit sinnvoll zu gestalten. Sommerzeit ist bei uns im Bezirk immer auch die Zeit von Freiluftveranstaltungen und Festen. Da kann man die lauen Abende etwa bei einer der zahlreichen Theateraufführungen, die quer durch den Bezirk angeboten werden, verbringen oder man genießt seinen Sommerspritzer oder sein kühles Blondes bei einem der vielen Feste und unterstützt damit sicher den einen oder anderen Verein. Das BEZIRKSREVUE-Team jedenfalls wünscht Ihnen einen schönen und erholsamen Sommer. Wir werden über die sommerlichen Aktivitäten, die unser Bezirk bietet, auch weiterhin ausführlich berichten. Ihr

Proteste weggespült: Das Frohnleiten wird 2013 ges

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eit dem Jahr 1850 dient das markante Gebäude mit der heutigen Hausnummer Hauptplatz 9 vis a vis der Pfarrkirche Frohnleiten als Bezirksgericht. Ab 1. Juli 2013 wird es leer stehen, obwohl es – auf Kosten der Gemeinde – erst vor acht Jahren mit erheblichem Aufwand ausgebaut und saniert wurde. Auch damals war der Weiterbestand des Bezirksgerichtes infrage gestellt worden. Eine konzertierte Protestaktion aller Parteien verhinderte damals das Schlimmste. Die Ausweitung des Gerichtssprengels, der Ausbau des Gebäudes und eine personelle Aufstockung sollten die Zukunft des Standortes absichern. Im internen Ranking der Bezirkgerichte lag Frohnleiten in den vergangenen Jahren ganz vorne, galt als bestens geführtes Gericht. So hoffte man auch, als Justizministerin Beatrix Karl die jüngste Schließungswelle ankündigte, davonzukommen. Umso mehr, als die Justiz für das Quartier am Hauptplatz nicht einmal Miete zu zahlen hat. „Ich weiß nicht, wo da ein Spareffekt sein soll“, steht SP-Bgm. Johann Ussar dem Beschluss zur Auflassung verständnislos gegenüber. Und ÖVPVzbgm. Wolfgang Kasic verweist auf den „wirtschaftlichen Unsinn, aus einem Gebäude auszuziehen, das man erst vor wenigen Jahren mit einem Aufwand von 680.000 Euro nach den Wünschen der Justiz ausgebaut hat“. Und Kasic weiter: „Welchem Kuhhandel hat man geschlossen, wenn man ein Gericht mit 15 Mitarbeitern, davon 2,8 Richter, einfach aufgibt“. Denn alle Argumente hätten für eine Erhaltung gesprochen:

Wolfgang Kasic Herausgeber zz

• Mit Jänner 2004 wurde der Gerichtssprengel um einige Gemeinden erweitert, wodurch

der Personalstand von damals 8 auf 15 Personen, davon heute 2,8 Richter, erhöht wurde. Die Anzahl der Einwohner des Gerichtssprengels erhöhte sich von damals 21.000 auf heute rund 45.000. •

Im Jahr 2004 wurde auf Kosten der Stadtgemeinde Frohnleiten das gesamte Haus saniert, der Dachboden ausgebaut und den Erfordernissen eines modernen Bezirksgerichtes mit zeitgerechten modernen Arbeitsplätzen angepasst. Die Gesamtkosten für diesen Umbau betrugen 680.000 Euro.

• Das Gebäude ist im Eigentum der Stadtgemeinde Frohnleiten. Aufgrund eines Vertrages aus dem Jahr 1889 wurde das Recht zur unentgeltlichen Benutzung grundbücherlich ein verleibt. Somit fallen für das Gericht keine Mietkosten an. Die monatlichen Betriebskosten betragen derzeit rund 860 Euro. • Das Bezirksgericht Frohnleiten wird als Vollgericht geführt, wobei in den vergangenen Jahren immer mehr Menschen aus der Landeshauptstadt Graz und natürlich aus allen umliegenden Gemeinden die Leistungen in Anspruch genommen haben. Begründet wird dies vor allem mit der deutlich effizienteren Arbeitsweise. • Das BG Frohnleiten zeichnet sich daher durch seine Bürgernähe und rasche Abwicklung der Verfahren aus. Von den 141 Bezirksgerichten rangiert Frohnleiten hinsichtlich Erledigungszahlen unter den besten zehn.

Nach 162 Jahren vor dem Aus: Das

Graz-Nord wird ausgehungert

„Während der Süden von Graz– Umgebung weiter wächst, wird durch die Problematik der Industriearbeitsplätze sowie die Verlegung des LKH Hörgas-Enzenbach ebenfalls nach Graz und der Schließung des BG Frohnleiten der Norden weiter ausgehöhlt. Eine solche Verschiebung innerhalb eines Bezirkes, der durch eine große Landeshauptstadt getrennt ist, kann nicht sinnvoll und im Interesse der Reformpartner sein“, so Kasic weiter. Zusammen mit sechs weiteren wird Frohnleiten geschlossen. Ein größeres Bezirksgericht mit mehr Fachleuten verbessere die Rechtssprechung, heißt es aus dem Ministerium. Ob aus Tulwitz, Semriach, Übelbach oder St. Oswald: Der Weg zum Bezirksgericht führt ab 1. Juli 2013 in die Grazer Innenstadt, zum Bezirksgericht GrazWest. Dort erwarten die Bürger Parkraumnot, hohe Feinstaubwerte und vielleicht auch eine Fahrverbotszone. F.K./W.K. zz


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Aus dem Bezirk

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Bezirksgericht chlossen

Bezirksgericht Frohnleiten.

Foto: Franz Köhldorfer

Nun ist`s „amtlich“: Schrems und Röthelstein zu Frohnleiten, Tyrnau zu Fladnitz W

ährend um die Zukunft der Gemeinden Peggau, Deutschfeistritz und Übelbach noch gerungen wird, scheint im Norden des Bezirkes nach einem Verhandlungsgespräch mit Landes- und Gemeindevetretern alles klar: Schrems und Röthelstein werden zu Frohnleiten kommen, Tyrnau hingegen zu Fladnitz in den Nachbarbezirk Weiz. Offiziell heißt es im Verhandlungsprotokoll: „Die Gemeinden Frohnleiten, Röthelstein und Schrems (…) führen weitere Gespräche untereinander sowie mit dem Land Steiermark mit dem Ziel, eine neue gemeinsame Gemeinde aufzubauen“. Im Klartext: Die Zusammenlegung – wohl noch vor 2015 – ist beschlossene Sache, es geht nur noch um die Modalitäten.

Heikel wird vor allem, welche Rolle die Kleinen in der neuen Gemeinde spielen sollen. Während Frohnleiten und Schrems SPMehrheitsgemeinden sind, stellt in Röthelstein mit Harald Reiter die Wirtschaftsliste den Bürgermeister. Welche Rolle sie in der neuen Gemeinde spielen kann, ist offen. Zwar soll es künftig sogenannte Ortsteil-Bürgermeister geben, doch deren Befugnisse sind noch nicht wirklich definiert. Der Schremser Bürgermeister Peter Schlegl jedenfalls hat bereits deponiert, dass er für diese Funktion nicht zur Verfügung stehen werde.

Tyrnau zu Fladnitz

Umstritten war bis vor Kurzem die Zukunft der kleinen Gemeinde Tyrnau. Dort überlegte VP-Bgm. Robert van Asten eine Aufteilung

Getrennte Wege: Bgm. van Asten (Tyrnau) zieht zum Bezirk Weiz, Bgm. Reiter (Röthelstein) und Bgm. Schlegl (Schrems) nach Frohnleiten (v.l.n.r.)

Foto: Franz Köhldorfer

der Gemeinde auf Frohnleiten und Fladnitz. „Kommt nicht infrage!“ sagte das Land und stellte Tyrnau

vor die Wahl. Diese ist inzwischen gefallen: Tyrnau hat sich für Fladnitz entschieden. F.K. zz


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Aus dem Bezirk

Frohnleiten: Verwaltungsspitzen besorgt über Gemeindeentwicklung

Begrüßung im Burghof von Rabenstein: FLGÖ-Landesobmann Dr. Ulf Reichl, Bgm. Johann Ussar (im Vordergrund).

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echt kritische Töne fanden die leitenden Gemeindebediensteten anlässlich der 20. Fachtagung des FLGÖ Steiermark in Frohnleiten zum Thema Gemeindestrukturreform. Landesobmann Dr. Ulf Reichl sprach von einer „Besorgnis der Kollegenschaft hinsichtlich der Entwicklung ihrer Arbeitsfelder“. Der erste Tag des Treffens war noch ein angenehmes gesellschaftliches Treffen der Amtsleiter und Baudirektoren aus steirischen Gemeinden. Am Beginn stand ein Empfang auf Burg Rabenstein, anschließend ging es zur Besichtigung des herrschaftlichen Bauwerks, das vom Grazer Unternehmer Werner Hochegger umfassend saniert und mit umweltfreundlicher Energietechnik ausgestattet worden war. Am nächsten Tag, anlässlich der Fachtagung des FLGÖ, einer Vereinigung der leitenden Gemeindeangestellten, im Volkshaus Frohnleiten herrschten strengere Töne. Kein Wunder, stand doch unter anderem die Gemeindestrukturreform zur Debatte, die die Berufswege der Gemeindebediensteten auch persönlich betrifft.

ein ausdrückliches Bekenntnis zur Strukturreform ab, wir warnen aber davor, diese in Wahrheit nur zu einer Gemeindegebietsreform zu nützen“. Kritik äußerte er an der seiner Meinung nach mangelnden Gesprächsbereitschaft der ‚Reformpartner’: „Ich bedauere, dass kein Vertreter der Landesregierung anwesend ist!“

Frohnleiten als Beispiel?

Die heutige Stadtgemeinde Frohnleiten ist übrigens bisher ein Bei-

spiel für gelungene Gemeindezusammenlegungen – „ohne Druck von außen“, wie SP-Bgm. Johann Ussar in seiner Begrüßung feststellte. Erst im Jahre 1951 war die damalige Gemeinde Mauritzen (linkes Murufer) zur Marktgemeinde Frohnleiten (rechtes Murufer) gekommen, 1992 kam die Gemeinde Rothleiten (mit Adriach und Rabenstein) hinzu, die bereits zuvor in einer Verwaltungsgemeinschaft geführt worden war. Diese neu gebildete Gemeinde wurde 2002 zur Stadt erhoben. Im Zuge der Gemeindestruktur-

reform steht nun die Zusammenlegung der Nachbargemeinden Schrems und Röthelstein vor der zz Tür.

Blutspenden St. Bartholomä, Kulturraum Mi, 04.07.2012, 17:00 bis 20:00 Uhr Gratkorn, Rot-Kreuz Dienststelle Mo, 16.07.2012, 16:00 bis 20:00 Uhr Semriach, Pfarrheim Di, 24.07.2012, 16:00 bis 20:00 Uhr

Goldene Wirtinen-Rose geht nach Semriach und Stübing

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ine echte Auszeichnung für engagierte Frauen ist die Goldene Wirtinnen-Rose, die kürzlich Stefanie Binder aus Stübing und Maria Greimel aus Semriach verliehen wurde. Die Auszeichnung erhalten jene Unternehmerinnen, die für außergewöhnliches Engagement in der Gastronomie an den Tag legen. „Und das meist hinter den Kulissen“, wie LH-Stv. Hermann Schützenhöfer anlässlich der Verleihung betonte. zz

Obmann Reichl: „Wir legen zwar

Foto: KK

Maria Greimel

Foto: KK

Stefanie Binder mit WK-RegionalstelFoto: KK len-Gf. Stefan Helreich.


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Aus dem Bezirk

Hochwasser bedrohte die Lurgrotte Z

u einem spektakulären Einsatz kam es kürzlich aufgrund eines schweren Unwetters in der Lurgrotte Peggau. Der Wasserstand des Lurbaches stieg weniger Minuten von 20 auf 150 Zentimeter an und drohte das angrenzende Vereinsheim zu überfluten. Alarm für die FF Peggau: Kurz vor Mitternacht wurde sie durch den Leiter der Lurgrotte Peggau angefordert, um bei Hochwasserschutzmaßnahmen zu helfen. Der Grund: Das schwere Hagelunwetter im Bereich Semriach ließ den Lurbach so hoch ansteigen, dass das Wasser nicht nur im Bachbett, sondern auch im Zugangsbereich der Lurgrotte – zehn Höhenmeter Unterschied – wieder ans Tageslicht kam. Dazu kamen zahlreiche Verklausungen im Innenbereich der Lurgrotte, was schließlich zu einer großen Gefährdung des angrenzenden Vereinsheimes führte. Durch den Aufbau einer Sandsackbarriere konnte dieser Wassereintritt großteils abgewehrt werden. Die Verwüstungen waren jedoch enorm: Der Schlamm in der Lurgrotte, der bis zu 30 Zentimeter hoch lag, musste mittels Strahlrohre in den Lurbach gespült

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RECHTS ANWALT

Gesonderte Wohnungsnahme § 90 ABGB stellt die Verpflichtung für Ehegatten auf, gemeinsam zu wohnen. Von diesem Grundsatz gestattet unter anderem § 92 Abs. 2 ABGB eine Ausnahme, indem er einem Ehegatten ermöglicht, „vorMag. Wolfgang Klasnic rübergehend gesondert Wohnung zu nehmen“.

Reißende Wassermassen bedrohten das Vereinsheim der Lurgrotte.

Knietief standen die Kammeraden der FF Peggau im Schlamm und mussten diesen mit Strahlrohren beseitigen. Fotos (2): ÖA-Team FF Peggau

und von den Wänden der Höhle und der Tropfsteine musste der Schlamm bis zu einer Höhe von vier Meter entfernt werden. Dank des engagierten Einsatzes und ge-

meinsamer Anstrengungen konnte der Regelbetrieb in der Lurgrotte bereits zwei Tage nach dem Hochwasser wieder aufgenommen werzz den.

ÖKB Nord zu Besuch im Süden Die Ortsgruppe Frohnleiten des ÖKB zählt über 260 Mitglieder. Eine Abordnung mit Johann Sobl, Sonja Weber, Peter Sobl sowie Johann Weber nahmen am Fest des ÖKB Straßgang teil. Foto: Edith Ertl

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um 145jährigen Jubiläum des Kameradschaftsbundes Straßgang stellten sich als Gratulanten auch Abordnungen des ÖKB Frohnleiten und Stiwoll ein. Höhepunkt für die 400 Teilnehmer war eine Fahnenweihe besonderer Art. Eine Fahne aus der K&KZeit galt 130 Jahre lang als verschollen und wurde nach umfangreichen Recherchen des Ortspfarrers Mag. Wolfgang Posch gefunden. E.E. zz

Zwei unterschiedliche Richtungen von Rechtfertigungsgründen erlauben die gesonderte Wohnungsnahme: • Unzumutbarkeit des Zusammenlebens: dem Ehegatten kann ein weiteres Zusammenleben bei objektiver und umfassender Interessensabwägung nicht zugemutet werden. Die Gründe hierfür sind verschuldensunabhängig und sind dies z.B. Misshandlungen durch den Partner, Streitsucht, Nervenleiden des Partners, Bedrohung der Kinder, Trunksucht, oder extreme Eifersucht. Die üblichen Spannungen, die im Rahmen von Scheidungsverfahren auftreten reichen jedoch nicht aus. • Wichtige persönliche Gründe: medizinisch indizierte Abwesenheit, Pflege von Angehörigen oder auch berufliche oder ausbildungsbedingte Gründe. Als Rechtfertigungsgründe für die getrennte Wohnungsnahme gelten aber nur solche, die auch wieder wegfallen können. Dauerumstände kommen daher nicht in Betracht. Dies hat der OGH in einer jüngst ergangenen Entscheidung wieder bestätigt und ausgesprochen, dass zumindest eine geringe Wahrscheinlichkeit bestehen muss, dass die häusliche Gemeinschaft wieder PR zz aufgenommen wird.


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Aus dem Bezirk Kommen Sie jetzt!

SERIÖS - ANONYM - SOFORT BARGELD

Wie macht man aus Urlaub am Schotterteich doch noch Urlaub im Arabischen Reich? Im Edelmetallzentrum 1880 am Hauptplatz 14 kann jetzt die Urlaubskassa gehörig aufgebessert werden. Durchforsten Sie doch Ihre Schubladen, Kästen und Schatullen und schauen sie was an verborgenen Schätzen darin noch schlummert.Vielleicht geht dann der nächste Urlaub schon in die Südsee und nicht nur nach „Balkonien“. Sie werden in freundlicher, heller Atmosphäre emp fangen. In den eigenen, diskreten Beratungsstellen welche von außen nicht einsehbar sind, bewertet der Schätzmeister alle Stücke. Auch in den Schmuck eingearbeitete Steine werden von uns nicht einfach herausgebrochen sondern genau unter die Lupe ge nommen und angekauft. Gerne begutachten wir auch Ihre Silber und Goldmünzen, Silbergegenstände aller Art, Gold und Silberuhren. In welchem Zustand sich Ihre Habseligkeiten befinden ist hierbei völlig egal. Scheuen sie sich nicht alles mitzubringen - wir haben schon viele Schätze mit unseren Kunden gehoben. Zwischenhändler wie Goldschmied oder Juwelier gibt es keinen. Der Ankauf erfolgt ohne Spesen oder Abzüge und bezahlt wird sofort und in bar. Alle Straßenbahnlinien halten direkt vor dem Haus (Haltestelle Hauptplatz). Als LeserIn der Bezirksrevue parken sie sogar gratis in der Kastner Garage. Noch mehr Informationen gibt es im Internet auf www.1880.at oder unter Tel. 0316/820 150 und natürlich direkt am Hauptplatz 14 in Graz. Goldankauf Edelmetallzentrum 1880 Graz – Hauptplatz 14 3. Liftstock Mo. – Do. 10-12 & 13-17 Uhr Fr. 10-12 & 13-15 Uhr

Kinderpolizei für coole Kids E

inen spannenden Vormittag verbrachte die 3. Klasse der VS Schirning mit ihrer Lehrerin Dipl.-Päd. Christine Derler auf der Polizeistation in Gratwein. „Mit der Kinderpolizei wollen wir den Kontakt der Kinder zur Exekutive aufrechthalten. Dieser soll sich nicht nur auf die Verkehrserziehung beschränken“, nennt Chefinspektor Kurt Dobida die Beweggründe für das Projekt, „wir möchten die Kinder sensibilisieren, Gefahren zu erkennen“. Die Polizei setzt also auf Prävention.

Viele gute Eindrücke, eine Urkunde und ein Polizeiauto nahmen die Kinder von der Foto: Edith Ertl Polizeistation mit.

Falscher Onkel

Einblick in den Polizeialltag

Wie sollen sich Kinder verhalten, wenn sie von Fremden angesprochen werden? 14 Hände zeigen auf, um Antwort zu geben. „Nur ja nicht in ein Auto einsteigen, wenn man den Fahrer nicht kennt“, sagt Marco (9). „Beißen und schreien, wenn man in ein Auto gezerrt wird“, ergänzt Viola (9). Gefährliche Mutproben, Zündeln oder Sachbeschädigungen werden als Thema ebenso diskutiert wie das richtige Angurten im Auto.

Christof (9) wurden Handschellen angelegt, das war echt aufregend, und er war ganz froh, als das Eisen wieder von den Handgelenken genommen wurde. Eva durfte dafür ins Röhrl blasen und den Alkoholtest machen, der 0,0 Promille ergab. Wie im Krimi spannend war das Zusehen, wie ein Fingerabdruck genommen wird.

Kinderinspektor

Gruppeninspektor Günter Gler

nahm sich viel Zeit für die Fragen der Kinder. Jetzt ist er um 14 kleine Kollegen reicher. Eine Urkunde zeichnet die jungen Besucher als Kinderpolizisten aus. Ihre Aufgabe ist es, Vorbild in unterschiedlichen Alltagssituationen zu sein. Und ein Inspektor im Kindesalter darf schon auch einmal Mama und Papa ermahnen, wenn die Eltern bei Rot über den Schutzweg gehen oder die Oma im Auto den Sicherheitsgurt nicht anlegt. E.E. zz

Neues Fahrzeug für FF Judendorf

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ach 44 Jahren tauschte die FF Judendorf ihr alte Tanklöschfahrzeug gegen ein neues. Das neue Tanklöschfahrzeug wurde auf einem 18 Tonnen MAN Fahrgestell mit einem Automatikgetriebe aufgebaut. Der Aufbau aus Aluminium umfasst einen 4000 Liter Wassertank sowie eine Einbaupumpe mit einer Förderleistung von 3500 Liter Wasser pro Minute. Neben den 40kg Mehrbereichschaummittel wurde ein 100 Liter Schaumtank eingebaut. Neben zahlreichen Gerätschaften umfasst das Fahrzeug eine Wärmebildkamera, drei neue Atemschutzgeräte, eine dreiteilige Schiebeleiter, einen Notstromerzeuger, drei Tauchpumpen, einen LED-

Die Kosten für dieses Fahrzeug, übernommen von der FF und der Gemeinde Judendorf sowie vom Land Steiermark, betragen rund € 400.000 Euro. Foto: FF Judendorf

Lichtmasten, eine im Heck verbaute Verkehrsleiteinrichtung sowie einen elektrischen Druckbelüfter.

Am 1. September wird das Fahrzeug offiziell in den Dienst gestellt und das 120jährige Bestehen der zz FF Judendorf gefeiert.


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Aus dem Bezirk

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Wohnen im Garten: Neues Bauprojekt in Prenning

Die Einzel- und Doppelhäuser sind um einen gemeinsamen Dorfplatz angeordnet. Fotos: Symbolfoto

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er Semriacher Zimmermeister Peter Wibner errichtet mit WolfModul nach einer Idee von Gabriel Hirnthaler und in

Kooperation mit Prügger Bau aus Frohnleiten eine Gemeinschaftswohnanlage direkt neben der Kulturpension Prenning.

Auf einem Gesamtareal von 7.500 Quadratmeter, davon 3.000 Quadratmeter Grünfläche und Gartenanlage, sollen 13 Wohneinheiten mit je rund 110 Quadratmeter und einem kleinen „Gemüse“-Garten mit 65 Quadratmeter errichtet werden. Dabei gibt es sehr individuelle Gestaltungsmöglichkeiten, entweder in Form einer schlüsselfertigen Wohnanlage oder man legt selbst in der Innengestaltung Hand an. „Das Modulsystem lässt viele Varianten zu, den persönlichen Bedürfnissen kann daher entsprochen werden“, betont Peter Wibner. Er hat 30 Jahre Erfahrung in der Branche und ist seit 12 Jahren selbstständig. Der gesamte Bau ist ein Massivholz-Skelettbau mit festen Fundamenten.

Für die Umsetzung von „Wohnen im Garten“ verantwortlich: Holzbaumeister Peter Wibner. Foto: KK

Die öffentliche Verkehrsanbindung erfolgt über die S11 von Graz Hauptbahnhof nach Prenning, einem Ortsteil von Deutschfeistritz. Der Baubeginn ist für Frühjahr 2013 geplant, die Häuser sind ab 240.000 Euro erhältlich. Nähere Informationen gibt es unter www.wohnenimgarten.at oder bei Peter Wibner unter 0664/1822775 oder anlässlich einer Präsentation vor Ort am Samstag, 14. Juli von 14:00 bis 17:00 Uhr. PR zz

Sommerfest in Prenning lockt mit "Die Saligen" V ier Musikerinnen aus dem Salzburger Land durchstreifen die Gefilde der Volksmusik, entdecken alte Jodler, Lieder und Spielstücke neu und interpretieren sie – mit viel Lust und Laune am Experimentieren. Am 14. Juli treten „Die Saligen“ (Salzburg): Anna Katharina Pföß (Gesang, Klarinette, Ziehharmonika, Gitarre), Lydia Rettensteiner (Gesang, Harfe, Hackbrett, Vibraphon), Anneliese Schneider (Gesang, Cello), Irmgard Wimmer (Gesang, Harfe) in der KulturPension Feuerlöscher auf.

Texte aktuellen Inhaltes entstehen und verbinden sich trotz gelegentlicher Schärfe auf ein Leichtes mit

Sagenwesen, die der Legende nach in Felswänden und Höhlen beheimatet sind. Ihr Gesang kündet wichtige Ereignisse im Ort an, manchen Unfug leisten sie sich dabei auch… PR zz

einer Musik, die Volksmusik im ursprünglichen Sinn ist. Also eine, die sich noch nie um gezogene Trennlinien gekümmert hat. Die wären auch schwer zu ziehen, liegen die musikalischen Wurzeln

der vier Musikerinnen doch in der Volksmusik, in der Klassik sowie im Jazz. Dem Ensemble Patin gestanden haben die saligen Frauen, jene

Samstag, 14.Juli ab 17:00 Uhr KulturPension in Prenning – Landhaus Feuerlöscher – GastWerkStätte Prenning 58 8121 Deutschfeistritz Info & Karten: wrp@kulturpension.at 0680 - 21 33 086 oder 0664 - 411 3668


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Aus dem Bezirk

Schlagerparade im Sonnenhof Semriach

Sprossenwand für Lebenshilfe I

Unter dem Motto „Evergreens“ sorgte man im Sonnenhof Semriach diesmal mit beschwingter Musik aus dem goldenen Zeitalter des Schlagers für heitere Stimmung.

m Winter wurde gefeiert, beim Sommerfest der Scheck überreicht. Der 19. Sandlerball in Gratkorn brachte einen Erlös von 4.200 Euro, der Ende Juni an Doris Hartmann-Hahn von der Lebenshilfe Gratkorn überreicht wurde. Georg und Margit Hemmer haben in den knapp zwei Jahrzehnten ihres ehrenamtlichen Wirkens für die Lebenshilfe mehr als 109.000 Euro an Spendengeldern gesammelt. Ebenfalls eine Winter-Ernte brachte Reinhard Wulfinger vom Back-West mit. Vom Kalender zur Miss-Wahl geht ein Teil der Einnahmen an die Lebenshilfe. Ein jahrzehntelanger Förderer der Behinderteneinrichtung ist Franz Schlögl. Er kündigte sein

Mit den Spendengeldern werden eine Sprossenwand und therapeutische Einrichtungen finanziert. Ihre Verbundenheit zur Lebenshilfe zeigten SP-VzBgm. Peter Rinner und SP-Bgm. Ernest Kupfer. Doris Hartmann-Hahn mit den privaten Sponsoren der Lebenshilfe Margit und Georg Hemmer, Franz Schlögl und Reinhard Wulfinger (v.l.n.r.). Foto: Edith Ertl

Benefizkonzert im Gratkorner Kulturhaus an: „Musik und Tanz für und mit behinderten Menschen“, 27. Juli 2012, 19:00 Uhr. Die

Musik kommt von KRISTALL und anderen Gruppen, als Stargast wird Udo Wenders erwartet. E.E. zz

Im Freilichtmuseum ist Waschtag wurde die Wäsche der gesamten Familie gesammelt, doch nicht nur von ein paar Tagen wie heute üblich, sondern es war die Schmutzwäsche von einem Monat oder länger. Die Wäscheberge wurden sortiert, teilweise eingeweicht. Und am nächsten Tag mussten die Frauen sehr früh aufstehen um das Waschwasser zu erhitzen… Viele kleine Arbeitsschritte waren also nötig, um saubere Wäsche zu erhalten.

Unvergessliche Ohrwürmer lockten so manch Junggebliebenen aufs Tanzparkett.

„Die Melodien von Peter Alexander sind immer noch die beste Therapie“, schwärmte das begeisterte Publikum und „schön, dass meiner Mutti so viel Abwechslung geboten wird“, zeigte sich eine AnFotos: KK gehörige angetan. Weitere Informationen: Seniorenwohn- und Pflegeheim Sonnenhof Semriach Unterer Windhof 20 8102 Semriach 03127/88677-0 office@sonnenhof.co.at www.sonnenhof.co.at

Selbst Hand anlegen ist beim Waschtag im Freilichtmuseum Stübing gefragt. Foto: ÖFM Stübing

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äsche waschen wie anno dazumal – das steht am Donnerstag, 26. Juli von 13:00 bis 16:00 Uhr am Programm des Österreichischen Freilichtmuseums Stübing. Kinder haben dabei die Möglichkeit, mehr über das Alltagsleben ihrer Vorfahren zu erfahren und auch zu erleben. Be-

vor es an die „Arbeit“ geht und der Waschtag beginnt, erhalten die Teilnehmer eine museumspädagogische Führung, die ihnen Einblicke in das Leben ihrer Ururgroßeltern liefert. Denn damals war der Waschtag ein besonderer Tag. Am Vortag

Erlebnisreich wird der Waschtag mit lustigen Liedern und Spielen zum Thema gestaltet, weitere Kindernachmittage versprechen ebenfalls interessante Einblick: 26. Juli und 2. August: Waschtag ist… 23. August: Kräuterweibl und Wurzelsepp 30. August: Als Uromas noch Kinder waren – über das einstige Leben der Kinder 13. Oktober: „Lichtlicke“ – Vom Kienspan zur zz Glühbirne


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Aus dem Bezirk

Frohnleiten: Ein Sommer der Blasmusik D er Sommer im idyllischen Frohnleiten steht ganz im Zeichen der Blasmusik: Bis 7. September tauchen zünftige aber auch swingende FreiluftKonzerte den historischen Hauptplatz in eine Klangwolke, die zum Flanieren, Verweilen und Genießen einlädt. Jeden Freitag ab 17:00 Uhr bei freiem Eintritt!

Wenn der Tourismusverband Frohnleiten zum traditionellen Blasmusik-Sommer lädt, lassen sich renommierte Kapellen aus nah und fern nicht lange bitten: Insgesamt zwölf namhafte Formationen aus allen Teilen der Steiermark haben sich heuer angekündigt.

Der MV Peggau-Deutschfeistritz gastierte vergangenen Freitag das erste Mal in Foto: Ullrich, Frohnleiten Frohnleiten.

„Mit den beliebten Freiluft-Konzerten lassen wir auch heute noch die schöne Tradition, KurKonzerte zu veranstalten, aufleben. Und auch wenn die Damen nicht mehr beschirmt und im Mieder begleitet von Herren in

Bikersegnung

feinem Zwirn flanieren – die modernen Kurgäste schätzen den malerischen Hauptplatz samt Klangwolke und vielfältiger Gastronomie einst wie heute“, freut sich Tourismusverbands-Vorsitzz zender Wolfgang Kasic.

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Alle Termine im Überblick: 06.07.2012

MV Pernegg

13.07.2012

Stanzer Dorfmusikanten

20.07.2012

MV Großstübing

27.07.2012

Eisenbahner Musikverein der Europastadt Graz

03.08.2012

Pokalrunde St. Marein bei Graz

10.08.2012

Knappenmusikkapelle Radhausberg Böckstein

17.08.2012

Breitenauer Dorfmusikanten

24.08.2012

MV Röthelstein

31.08.2012

Postmusik Graz

07.09.2012

Blaskapelle Pro Stany (Bruck/Mur)

Gratkorner HausbergTunnel wird heller

Gesperrt ist der Hausbergtunnel wegen der Generalsanierung bis 31. Oktober.

Foto: KK

D Sabrina Kyburz mit coolen Typen und heißen Maschinen.

Die Gratkorner Schmankerlstube wird zum Treffpunkt für Biker und Countryfreunde. Bikermutti Sabrina Kyburz hat für Fahrer schnittiger Maschinen und Country-Liebhaber ein interessantes Programm zusammengestellt. Fix-

Foto: Edith Ertl

punkte sind Ingrid und die Steirerboys, der Harmonika-Weltmeister René Kogler und eine Feuershow. Die Bikersegnung findet am 11. August um 17:00 Uhr statt. 10. und 11. August, Schmankerlstube Gratkorn, Eintritt frei. zz

er Hausberg-Tunnel in Gratkorn, durch den die Begleitstraße Bruck-Graz führt, soll sicherer werden und künftig beleuchtet sein. Bis 31. Oktober bleibt der Tunnel wegen der Bauarbeiten für den Verkehr gesperrt. Im Vorfeld dieser Arbeiten wurde die Auffahrt vor dem Westportal des Tunnels adaptiert, sie wurde durch eine Neugestaltung der Trassenführung verkehrsgerechter gestaltet, der Fahrbahnbelag wurde erneuert.

Der Hausberg-Tunnel, früher auch ‚kleiner Umfahrungstunnel’ genannt, wird nun generalsaniert. Es wird nicht nur ein neuer Fahrbahnbelag aufgetragen, auch die Tunnelwand wird neu – in heller Farbe – beschichtet. Nach dem Umbau wird der Tunnel auch beleuchtet sein, die Kosten dafür trägt das Land. In der Umbauphase bis 31. Oktober wird der Verkehr von der Begleitsraße auf die Ortsdurchfahrt von Gratkorn umgeleitet. F.K. zz


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Online-Gewinnspiel um Sport- und Freizeitpark: Eine Grazerin gewann in Frohnleiten E

ine Grazerin – Dajana Leeb - gewann den Hauptpreis, ein brandneues iPad 3 im Online-Gewinnspiel der Frohnleiten KG, die den Sport- und Freizeitpark betreibt. Sie hatte die Frage auf der Website der KG richtig beantwortet – und die nötige Portion Glück gehabt. Unter anderem in der BEZIRKSREVUE hatte die KG als Betreiber des Sport- und Freizeitparks zur Teilnahme am Gewinnspiel eingeladen. „Ich habe es von einer Freundin erfahren, die davon gelesen hat“, erzählt die strahlende Gewinnerin, die künftig „ganz sicher das Erlebnisbad in Frohnleiten besuchen wird“. Den zweiten Preis, eine hochwertige Digitalkamera, gewann Florian Eibisberger aus Frohnleiten, den

Die kleine Milena zog die Nummern aus dem Korb mit den Foto: KK Einsendern.

dritten Preis, ein Navigationsgerät, Nicole Zötsch. Weitere Preise (Saisonkarten fürs Erlebnisbad) gingen nach Graz und Waldstein. Als Glücksengerl hatte zuvor die kleine Milena unter Aufsicht von

Die Hauptgewinner: Florian Eibisberger, Dajana Leeb und Foto: KK Nicole Zötsch (v.l.n.r.)

KG-Geschäftsführer Vzbgm. Jörg Kurasch fungiert. Dieser übergab die Preise vorigen Samstag auf dem Gelände des Sport- und Freizeitparks.Und wie lautete die richtige Antwort auf die Frage aus dem

Gewinnspiel, was es mit der 5SGarantie auf sich hat? – Die fünf S stehen für Spiel, Sport, Spaß, Sauberkeit und Sicherheit. „Und dafür“, so Kurasch, „garantieren wir!“ F.K. zz

Vereine luden zum Aufbartholomäern

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elt, Musik und Werbung wurde den Vereinen von der Gemeinde St. Bartholomä zur Verfügung gestellt. 18 Vereine nahmen das Angebot an, um sich zu präsentieren und mit dem Verkauf von Speis und Trank auch selbst Geld in die Vereinskassa zu bringen. „Es ist gewissermaßen eine Hilfe

zur Selbsthilfe“, meinte dazu VPBgm. Josef Birnstingl. Die Idee ist super, das bewiesen auch heuer wiederum zahlreiche Festbesucher. Auch an die Fußballfans wurde gedacht: Das EM-Finale konnte man abends auf Videowall live ansehen. H.H. zz Die „Steirische Blas“ spielte zünftig auf – danach übernahmen „Die Oststeirer“ Foto: Harry Hörzer die musikalische Umrahmung des Festes.

VP-Bgm. Josef Birnstingl (re) beim Stand des Jugend- und Freizeitvereines, der Putenstreifensalat gegrillt und diverse Getränke feilbot. Das Aufbartholomäern ist für den Gemeinde-Chef ein kalorienreicher Tag. Er kostete sich durch alle Vereine durch. Nach der Strudelsuppe vom Stand der Landfrauen kamen Kaffee und Torte bei der Katholischen Frauenbewegung dran. Foto: Harry Hörzer

Obmann Herbert Ferk (links) und seine Kameraden vom örtlichen Kameradschaftsbund tischten Gulaschsuppe auf. Foto: Edith Ertl


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Siebzig Traktoren und ein Engel

Tr e f f p u n k t für über 100 Oldtimer aller Klassen war beim Parkplatz des Stiftes Rein, bevor es zur gemeinsamen Ausfahrt zum Bauernmuseum ging.

Foto: Edith Ertl

ie Liebe zum alten Traktor rostet nie. Das bewiesen über 70 fein herausgeputzte TraktorOldtimer beim Hoffest der SPÖ Eisbach. Das älteste Liebhaberstück war ein Steyr 180 Traktor, Baujahr 1947, mit Norbert Haidinger aus Rothleiten am Steuer.

Zahlreiche Zaungäste, darunter die Bürgermeister von Eisbach und Gratwein, Wolfgang Lagger (FP) und Gerald Murlasits (SP), feuerten die Traktorfahrer beim Geschicklichkeitsbewerb an. Wer kann einen Einrexgummi mit dem Traktor am weitesten dehnen, be-

Frauenbewegung spendet Schatten

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urch so manch erfolgreiche Veranstaltung war es den Damen der Frauenbewegung Übelbach auch heuer wieder möglich, Ihre Einnahmen einem wohltätigen Zweck zur Verfügung zu stellen. In diesem Jahr wurden von den geschäftsführenden Ortsleiterinnen GR. Lilly Reisner und

vor er reißt? Mit 98 Zentimeter hatte der Schremser SP-Bürgermeister Peter Schlegl das Glück auf seiner Seite. Den abschließenden Segen für die Oldtimer und alle Besucher des Hoffestes erbat Prior Pater Thomas Friedmann vom Stift Rein. E.E. zz

Spendenfreudig

Sonja Zuser sowie der Kassierin Renate Stipsits zwei schon hoch gewachsene Bäume dem Übelbacher Kindergarten übergeben. Die Kinder und natürlich auch die Schüler können sich nun über ein bisschen mehr Schatten an heißen Tagen freuzz en.

Foto: Ullrich, Frohnleiten

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Foto: KK

ach dem erfolgreichen Konzertabend „Markus Schirmer auf Burg Rabenstein“ konnte der Lions Club Frohnleiten aus dem Erlös der Veranstaltung der Tagesheimstätte Leib&Söl einen Unterstützungscheck in der Höhe von € 2.500 überreichen. LionsPräsident Josef Imp (Bildmitte) und „sein“ Sekretär Mag. Jo-

hann Kaltenegger (li. vorne) übergaben den Beitrag an Mag. Horst Pessl, womit die weitere Betreuung und Beschäftigung behinderter Menschen in der Tagesheimstätte Frohnleiten, trotz gekürzter öffentlicher Zuwendungen, weiterhin voll aufrecht erhalten werden kann. zz


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12 Aus dem Bezirk

Totalerneuerung am Hanegg

QUICKIES zz Traktor-Power Um einen Traktoren-Wettkampf geht es am Samstag, 14.Juli ab 19:00 Uhr beim Feuerwehrhaus in Stiwoll. Die FF-Stiwoll ladet zur 2. Traktor-Power ein, Anmeldungen unter 0676/7153443 oder 0664/2248414. zz Jubiläumsfest

Die Gruppe „Steiraseitn“ feiert ihr fünfjähriges Bestehen mit einem Fest beim Gasthaus Hoaterwirt in Schrems. Am Dienstag, 14.August, startet der Stammtisch Hoaterwirt um 16:00 Uhr mit einem Dämmerschoppen. Um 20:00 Uhr beginnt die Musikantenparade im Festzelt. Mit dabei die Gruppen Steiraseitn, Steirerkraft, Donau-Power, Duo FM2, Paggerbuam und Styria West. Moderator ist Bernd Pratter vom ORF.

zz Riesenwuzzler

Zum ersten RiesenwuzzlerTurnier lädt die FF Großstübing am Samstag, 7.Juli ab 10:30 Uhr ein. Fünfer Teams sind herzlich willkommen, Anmeldungen unter 0664/7810270. Am Sonntag, 8.Juli spielen die Ortsmusik sowie die „EuroSteira“ ab 10:00 Uhr auf. Eintritt: € 4,50 zz Bezirkstreffen Sein 130jähriges Bestehen feiert der ÖKB Frohnleiten mit einem großen Bezirkstreffen am Sonntag, 15.Juli. Um 10:00 Uhr startet der Festakt mit Hl. Messe und Fahnenweihe im Rintpark, ab 12:00 Uhr spielen „Die Rechberger“ zum Frühschoppen auf. Eintritt: 5 Euro.

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ur Heiligen Messe am 5. August am Hanegg gibt es neue Bänke und Tische. Das sieben Meter große Gipfelkreuz am Haneggkogel wurde 1954 von der katholischen Landjugend Waldstein errichtet. Am 25. August 1954 geweiht auf die Gottesmutter Maria und den Hl. Ägydius, dem Patron der Landjugend, trotzt es seit nunmehr 58 Jahren jedem Wind und Wetter. Nun entschloss sich die Landjugend Frohnleiten, die mittlerweile schon eher maroden Erholungsmöglichkeiten zu modernisieren. Neben den Bänken werden auch die Stehtische am Gipfel überholt. Auch der Zaun wird renoviert.

Ein Blick vom Haneggkogel im Murtal.

Foto: KK

Diese Erneuerungen werden am 5. August im Rahmen einer Heiligen Messe um 11:30 Uhr einge-

weiht. Für das leibliche Wohl und die musikalische Umrahmung ist zz gesorgt.

Rekruten gelobten in Gratwein Mit der Angelobungsfeier erteilte das Bundesheer der Gemeinde Gratwein eine große Ehre. 400 Rekruten aus der Hackher- und Kirchnerkaserne sowie aus St. Anna am Aigen legten am 29. Juni ihr Treuegelöbnis auf die Republik Österreich am Schulsportplatz in Gratwein ab.

Gemma Soldaten schau‘n

Ein so seltenes Ereignis lässt man sich in der JEGG-Region (Judendorf, Eisbach, Gratkorn, Gratwein) nicht entgehen. Das Gewitter am Nachmittag brachte statt Abkühlung nur Schwüle. Bei Tropenhitze nahmen die Rekruten um 19:00 Uhr Aufstellung am Parkplatz in Bahnhofsnähe. Zu dieser Zeit war ein schier endloser Autokonvoi von Gratkorn nach Gratwein unterwegs. Hie und da verflüchtigte sich die ernste Miene der Soldaten. Dann nämlich, wenn wieder ein Schwarm hübscher Mädchen in leichter Sommergarderobe mit den Soldaten liebäugelte. Fesch sahen sie schon aus, die jungen Männer mit ihrem grünen oder blauen Barett.

An der Angelobung nahm auch eine Abordnung des Kameradschaftsbundes teil. An den Zug der Rekruten reihte sich Martin Leitner, Obmann vom ÖKB der Ortsgruppe Gratwein, mit den Fahnenträgern der JEGG-Region. Foto: Edith Ertl

Als die Rekruten am Schulsportplatz feierlich einzogen, wurden sie von 1.500 Zusehern empfangen.

Zapfenstreich und Fackelzug

Ein besonderes Erlebnis war das Abspielen des großen Österreichischen Zapfenstreiches durch die Militärmusik Steiermark, um-

rahmt von Fackelträgern. SP-Bgm. Gerald Murlasits begrüßte zahlreiche Vertreter des Bundesheeres sowie Landesamtsdirektor Mag. Helmut Hirt als ranghöchsten Vertreter des Landes Steiermark. Vizeleutnant Karlheinz Buchegger moderierte die Veranstaltung mit interessanten Hinweisen für die Zuseher. E.E zz


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Aus dem Bezirk 13

Judendorf strickte E

inen Tag lang klapperten die Stricknadeln in Judendorf. Birgit Pachler und Heike Steinwender luden am Welttag des Strickens zum gemeinsamen Schalstricken ein. „Wir wollen etwas machen, wo wir die Kinder auch einbeziehen und motivieren können“ begründet Steinwender vom Pädagogischen Lern- und Seminarzentrum in Judendorf ihre Beweggründe. „Stricken fördert die Feinmotorik und macht in der Gruppe doppelten Spaß“. So strickte mit Pädag. Judith Huber der gesamte Kindergarten von Judendorf. Mit der Strickliesl und dem Strickbrett können das schon die Kleinsten. Walburga Mayerweck (86) hat das Stricken nicht verlernt. „1946 hat es nichts gegeben. Da haben wir prügelsteife Socken aus dem Bestand der Soldaten bekommen. Die habe ich aufgetrennt und für meine Kinder Babyjackerl, Mützen und Pullover gestrickt“ erinnert sich die rüstige Uroma, die heute im Seniorenheim Judendorf lebt. „Nur die Stopfwolle hat es ohne Bezugsschein gegeben, damit habe ich die Stricksachen verziert, das hat auch hübsch ausgeschaut“. Jetzt strickt sie mit am Uhrturmschal und mit ihr zahlreiche Judendorfer, die den gemütlichen Plausch mit den Stricknadeln in zz der Hand schätzen.

Mit Urgroßmutter Walburga Mayerweck, Oma Monika Unger, Mutter Heike Steinwender und Töchterchen Lena (6) zeigen vier Generationen Frauen ihr Können im Umgang mit Nadeln und Wolle. Foto: Edith Ertl

Von der Strickbegeisterung der Kinder angesteckt, griff auch SP-Bgm. Harald Mulle zu den Nadeln. Nachhilfe kommt von Leonie: „Du musst die Stricknadeln Foto: Edith Ertl so halten, sonst fallen dir die Maschen runter“.

Spende für SOS-Kinderdorf Stübing

NOTARIAT FROHNLEITEN Der Notar als Gerichtskommissär

Bei jedem Todesfall in Österreich, unabhängig von Alter und Staatsbürgerschaft des Verstorbenen und ob dieser Vermögen hatte oder nicht, hat der Notar mit einer "Auskunftsperson" eine sogenannte "Todesfallaufnahme" zu errichten. In den meisten Fällen wird ein naher Angehöriger als Auskunftsperson herangezogen werden. In der Todesfallaufnahme werden Mag. Daniela Graf neben den Personaldaten des Verstorbenen, insbesondere dessen persönliche Verhältnisse (Familienstand, Kinder, sonstige Angehörige), Vermögensverhältnisse und ob eine letztwillige Anordnung (Testament) vorhanden ist, erhoben. Die Todesfallaufnahme ist der erste Schritt im Verlassenschaftsverfahren, welches dazu dient, dem Willen des Verstorbenen in vermögensrechtlicher Hinsicht gerecht zu werden und den Erben ihre Rechtsposition, insbesondere auch die Verfügungsberechtigung über das geerbte Vermögen (zB: Liegenschaft, Konten, Sparbücher, Bausparverträge, etc.) zu verschaffen. Bei der Abwicklung von Verlassenschaften wird der Notar im Auftrag des Gerichtes tätig und führt in dieser Funktion die Bezeichnung "Gerichtskommissär". Welcher Notar als Gerichtskommissär bestimmt wird, regelt eine vom Landesgericht festgelegte Verteilungsordnung. PR zz

I Foto: KK

n den vergangenen drei Jahren haben Motorradfahrer anlässlich ihrer Konvoi-Fahrten 10.000 Euro über Sponsoren, Nenngelder und Spenden gesammelt. Kürzlich wurde der Geschäftsführerin von SOS-Kinderdorf Steiermark, Susanne Maurer, der Scheck zur Verwendung für das SOS-Kinderdorf zz Stübing übergeben.

Hauptplatz 4, 8130 Frohnleiten T +43.(0)3126/20 400 F +43.(0)3126/20 400-20 office@notar-graf.at www.notar-graf.at


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14 Aus dem Bezirk

Ehemalige Katharinenkirche: Denkmalamt will mehr, als die Bürger „erlauben“ A

uch nach der Volksbefragung macht der desolate Altbau der ehemaligen Katharinenkirche im Frohnleitner Altstadtkern noch Sorgen. Die Bürger haben für die billigste Sanierungsvariante entschieden, doch das Denkmalamt will mehr. Dazwischen steht der Mann, der den Auftrag hat, die Sanierung abzuwickeln: SP-Vzbgm. Jörg Kurasch.

„An Befragungsergebnis halten!“ Vzbgm. Kurasch (SPÖ), Vzbgm. Kasic (ÖVP).

aus Kreisen der Stadtgemeinde: „Wenn man denen den kleinen Finger reicht, wollen sie gleich die ganze Hand“. Kurasch fühlt sich aber verpflichtet, im Wesentlichen mit den veranschlagten Kosten auszukommen. Und VP-Vzbgm. Wolfgang Kasic sekundiert: „Der Gemeinderat hat beschlossen, sich an das Votum aus der Volksbefragung zu halten“. Und diese hatten für die gewählte Variante I mit „geringfügigen Instandhaltungsarbeiten“ gestimmt.

Ex-Katharinenkirche: „Denkmalamt will ganze Hand“.

Nur notdürftig abgestützt sind die alten Gewölbe. Fotos (3): Franz Köhldorfer

Dieser soll das in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer der gemeindeeigenen Frohnleiten KG tun, an die der Gemeinderat das Bauwerk übertragen hat, weil die KG das Projekt dank Vorsteuerabzug günstiger umsetzen kann.

Doch schon die ersten Vorbereitungsschritte erwiesen sich als schwierig. Das Bundesdenkmalamt stellte Forderungen, deren Erfüllung den gesetzten finanziellen Rahmen weitaus gesprengt hätten. „Anonymer“ Kommentar

Nun soll mit dem Grazer Professor Herbert Majcenovic ein anerkannter Experte der Altbausanierung helfen, einen Weg zwischen den Begehrlichkeiten des Denkmalamtes und den finanziellen Vorgaben zu finden. Mittlerweile hat man mit den Entrümpelungsarbeiten in dem nur notdürftig abgesicherten Gebäude begonnen, dann wird zunächst einmal das Dach saniert. F.K. zz

Heldenfest trotz tropischen Temperaturen

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ergangenen Sonntag bei geschätzten 37 Grad Celsius lagen viele Leute im Freibad oder machten sich einen schönen Tag im kühlen Zuhause. Nicht aber die BEZIRKSREVUE. Sie besuchte mit 700 hitzebeständigen und begeisterten Gästen das 2.Heldenfest in Stübing. Das Oberkrainerfest der Spitzenklasse im Blickpunkt zwischen einem kühlen Blonden, einem nimmermüden Großmeister und einem Ensemble der ExtraKlasse. Also alles einmal der Reihe nach. Sie werden sich sicherlich fragen wer war der kühle Blonde? Nein, Hansi war nicht da, die Moon Boots waren doch zu warm. Gemeint ist der Durstlöscher. Die

slowenische Formation Ansambel Skorpijoni („ Nein, keine Spritzer. Wir nehmen fünf Bier.“) gönnte sich während ihres Auftrittes diese Erfrischung. Neben dem Applaus bei dieser Affenhitze eine weitere Belohnung.

Der nimmermüde Großmeister: Wolfgang Klug

Ob Musikantenstammtisch, Heldenfest oder demnächst auch Musikantenstammtisch auf Reisen, alle Veranstaltungen tragen dieselbe Handschrift. Und zwar die des Stübingers Wolfgang Klug. Zu jeder Tages- und Nachtzeit setzt er sich mit Herzblut für volkstümliche Musik ein. Und das mit Erfolg. Der Musikantenstammtisch ist bereits zur Tradition geworden (wir berichteten schon mehrmals),

das Heldenfest war wie schon vergangenes Jahr hervorragend besucht. Aber ein ganz wichtiger Puzzleteil darf dabei nicht vergessen werden: Gattin Ulrike. Ob als Kassiererin oder als moralische Unterstützung, sie packt immer mit an.

Veranstalter Wolfgang Klug und Gattin Ulrike mit den Ansambel Skorpijoni. Fotos (3): Franz Köhldorfer

Abschließend kommen wir noch zu den Hauptakteuren des Heldenfestes, den Musikern. Dieses Jahr sorgten Ansambel Skorpijoni, die Euro Steirer, die Mooskirchner,

Oberkrainer Juhej, die Jungen Helden und Zillertal Power für prächtige Stimmung. Das Ausharren in der Hitze zahlte sich für die Fans der Volksmusik wahrlich zz aus.


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Wirtschaft 15

Oskar der Papierindustrie geht nach Gratkorn D

er beste Drucker Österreichs kommt aus Gratkorn. Josef Prasser und sein Team von Styria Print erhielt mit dem Emballissimo die höchste Auszeichnung der österreichischen Papierindustrie.

re Auszeichnung in der Kategorie „Umhüllendes“. In beiden Fällen verwendete Styria Print Papier und Karton von Sappi. Den Emballissimo überreichte der Präsident von Austropapier, Dkfm. Wolfgang Pfarl.

Da passte einfach alles. Den höchsten Anforderungen der Fachjury hielt die von Styria Print für ein Pharmaunternehmen produzierte Kartontasche stand. Hochwertiger Druck, brillante Druckfarben und ein kreatives Gesamtkonzept zeichnen die Gratkorner Druckerei in Zusammenarbeit mit der Werbeagentur Spreitzerdrei aus.

Es ist nicht die erste Auszeichnung für die 40 Mitarbeiter zählende Druckerei. Mit dem „Sappi Printer of the year“ zählt Styria Print europaweit zu den besten Unternehmen in der Branche. Der Emballissimo reiht sich mit dem Printissimo in die Reihe der Auszeichnungen neben dem „Green Panther“, mit dem die Steiermark die feine Druckerei bei der Autobahnauffahrt in Gratkorn schon mehrmals würdigte.

Austropapier kürte in acht Kategorien die Spitzenleistungen im heimischen Druckergewerbe. Styria Print gewann die Trophäe der besten Drucker in der Kategorie „Tragbares“. Ganz knapp am Siegespodest vorbei, erhielt die Gratkorner Druckerei eine weite-

Druckwerke für jeden Zweck und Brieftasche

Josef Prasser erlernte in Bruck das Handwerk des Setzers. 1995 macht er sich gemeinsam mit Kollegen

Josef Prasser ist das, was man eine gute Seele nennt. Aufgewachsen in bescheidenen Verhältnissen, hat er gelernt, nicht wegzuschauen, wo Hilfe gebraucht wird. Die Vinzigemeinschaft, der steirische Hospizverein, die Albanienhilfe, die Jugendsportförderung in der Region oder die Unterstützung für die Restaurierung der Basilika von Rein sind nur einige Zeichen der hohen sozialen Kompetenz des Unternehmers. Foto: Edith Ertl

selbstständig und gründete das Unternehmen mit elf Mitarbeiten. Heute sichert Styria Print 40 Arbeitsplätze in dem seit Oktober 2005 in Gratkorn ansässigen Betrieb. In den Produktionshallen laufen die Druck-, Stanz- und Klebemaschinen. „Wir machen alles was geht selbst im Haus“, sagt Geschäftsführer Josef Prasser mit

Steirischer Tourismus krisenresident

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0,9 Millionen Nächtigungen, ein Plus von 12,9 Prozent bei den Nächtigungen und 30,4 bei den Urlaubern sind in der Zehn-Jahresentwicklung eine tolle Bilanz. „Das grüne Herz Österreichs“ ist eine erfolgreiche Dachmarke, die heuer das 40jährige Bestehen feiert. 90 Prozent der Steirer kennen diese Marke, 87 Prozent identifizieren sich damit. „Auf diese Werte können wir stolz sein“, erklärte der steirische Tourismusreferent LH-Stv. Hermann Schützenhöfer. Die Steiermark punktet dabei mit den Werten Natur und Natürlichkeit, Herzlichkeit und Humor, Genuss und Sinnlichkeit, Tradition und Innovation sowie Freiheit und Individualität.

STG-Chef Georg Bliem, LH-Vize Hermann Schützenhöfer und WK-Spartenobmann Hans Hofer sind auf das grüne Herz und die Entwicklung in der Steiermark stolz. Foto: KK

Die Qualitätsoffensive in die Hotelinfrastruktur haben der Steiermark einen kräftigen Schub verpasst. So gab es von 2006 bis heute 1.200 Förderfälle in der gewerblichen Tourismusförderung für Gastronomie und Beherberge,

56 Millionen Förderungen haben Investitionen von 653 Millionen Euro ausgelöst, knapp 850 Arbeitsplätze wurden erhalten beziehungsweise neu geschaffen. Neue Projekte wie das Loisium in der Südsteiermark, das G’schlössl

dem Verweis, dass „wir dadurch die Qualität unserer Produkte am besten kontrollieren können“. Und die hat im Styria Print neben der Kundenzufriedenheit und dem guten Betriebsklima den höchsten Stellenwert. Ganz gleich, ob es sich um Plakate, Prospekte, Bücher oder Verpackungen handelt. www. styria-print.com. E.E. zz Murtal in Spielberg oder das Spirodom in Admont sowie die Revitalisierung der Parktherme Bad Radkersburg sind einige der neuen Projekte. Aber auch internationale Großveranstaltungen zählen zu Leuchttürmen für die Medienöffentlichkeit. So sind die FIS-Wintersportveranstaltungen nicht mehr aus dem steirischen Veranstaltungskalender wegzudenken, die Airpower wird auch 2013 wieder 300.000 Besucher ins Aichfeld locken und der Steiermarkfrühling in Wien mit 150.000 Besuchern ist ein Topevent im März in der Bundeshauptstadt. Die Region Graz war im heurigen Jahr dabei bestens vertreten und hat mit Darbietungen des Österreichischen Freilichtmuseums Stübing bei den Wienern gezz punktet.


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16 Wirtschaft

TIPPS VOM NOTAR

Von mündlichen und schriftlichen Verträgen Im alltäglichen Leben ist häufig davon zu hören, dass mündliche Verträge „nichts zählen“: „Haben sie das schriftlich?“. Diese Geringschätzung ist zwar nicht richtig, bei soziologischer Betrachtung aber irgendwie verständlich. Oft genug gehört, glaubt man es und handelt danach – eine selbsterfüllen- Mag. Oliver Czeike de Prognose. Von einem Verfall der Werte soll hier einmal gar nicht die Rede sein. Aber nicht nur das Hörensagen, sondern die Ungewissheit, im Streitfall etwas beweisen zu können, tragen zur Überzeugung bei, dass mündliche Verträge eben „nichts zählen“. Abgesehen von Fragen der Beweisbarkeit sind alle Formen eines Vertragsabschlusses gleichwertig. Ein Blick ins ABGB (Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch) reicht, wo unter der Überschrift „Form der Verträge § 883“ wie folgt lautet: Ein Vertrag kann mündliche oder schriftlich; vor Gericht oder außerhalb desselben; mit oder ohne Zeugen errichtet werden. Dabei ist aber natürlich zu berücksichtigen, dass gesetzliche Formvorschriften (z.B. die Schriftform für die Erklärung als Bürge haften zu wollen) unbedingt eingehalten werden müssen. Wird diese gesetzliche Form nicht eingehalten, so ist es gerade so, als sei gar nichts passiert. PR zz Notariat Mag. Czeike Öffentlicher Notar Bruckerstraße 10 8101 Gratkorn Telefon 03124 / 23 023 office@notar-czeike.at oliver.czeike@notar.at www.notar-czeike.at

51.000 Unterschriften und Briefe gegen die Umweltzone F

ür gute Luft – gegen ein Fahrverbot in der Umweltzone! Unter diesem Motto hat die Wirtschaftskammer Steiermark in den vergangenen Wochen zu einer Brief- und Unterschriftenaktion aufgerufen. Mit enormen Echo: "51.000 Unternehmerinnen und Unternehmer sowie deren Mitarbeiter haben die Aktion unterschrieben", berichtet WK-Präsident Josef Herk. Für ihn und Mitinitiator Hermann Talowski, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk, steht darum eines fest: "Die Umweltzone darf in dieser Form nicht kommen." Ein klares "Nein" zur geplanten Umweltzone im Großraum Graz kommt aus den Reihen der Unternehmerschaft. Rund 49.000 Unterschriften und 2.000 Briefe sind in den vergangenen Wochen dem Protestaufruf der Wirtschaftskammer gefolgt. "Ein mehr als deutliches Votum", sagt Herk. Er ruft alle Unternehmer, aber auch alle Grazer dazu auf, sich bei der Befragung zu beteiligen. Die Position der Wirtschaftskammer ist klar: Fahrverbote und damit eine Entwertung von zigtausenden Autos werden abgelehnt. Laut Joanneum Research drohen durch die Umweltzone bis zu 430 Millionen Euro Umsatzverlust, dazu sind 1.500 Arbeitsplätze in Gefahr. Untersuchungen der TU Graz zufolge lassen sich dadurch nur 3,6 Feinstaubtage einsparen. "Diese Kosten-Nutzen-Relation passt einfach nicht. Darum machen wir uns auch für Alternativen stark", so Herk.

Job-Tickets

• Seit 1. Jänner gibt es in Österreich ein steuerbegünstigtes Jobticket. Jedoch nur für jene, die Pendlerpauschale beziehen. Diese Steuerbegünstigung soll auch jenen zugute kommen,

51.000 Unterschriften sprechen eine klare Sprache: Die WK-Spitzen mit Klaus Edelsbrunner, Gremialobmann des Kfz-Handels, Präsident Josef Herk, Regionalstellen-Obfrau Sabine Wendlinger-Slanina und Hermann Talowski, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk fordern alle Grazer auf, sich gegen die geplante Foto: KK Umweltzone auszusprechen.

deren Arbeitsweg kürzer als 20 Kilometer ist. • Betriebliches Jobticket nach Linzer Vorbild in Form eines gemeinsamen Solidarbeitrags mit dem Verkehrsverbund Steiermark. • Verbilligte Monatstickets durch den Verkehrsverbund Steiermark in der Feinstaubsaison in den Sanierungsgebieten.

Heizkesseltauschprogramm

• Jene Sanierungsgebiete, in denen in den letzten drei Jahren die höchstzulässige Anzahl an Überschreitungstagen für PM10 nicht eingehalten werden konnte, sollen verstärkt gefördert werden (Anmerkung: Großraum Graz, Leibnitz) • Direktzuschuss in Höhe von 30 Prozent der Investitionskosten für Betriebe und Privatpersonen, die vom bestehenden Förderprogramm „Heizungsumstellung“ der Stadt Graz ausgenommen sind.

Ausweitung des Vorsteuerabzuges

• Der Vorsteuerabzug soll auf schadstoffarme betrieblich genutzte Pkw der Euro-Klasse 5 bzw. auf Pkw, die den Nox Wert 140 mg/km-Norm erfüllen ausgeweitet werden. Damit könnten bis zu 50.000 Fahrzeuge getauscht werden, die im Schnitt 20.000 Kilometer pro Jahr zurücklegen. Im Idealfall ergebe das eine Milliarde gefahrene Kilometer mehr mit umweltfreundlichen Fahrzeugen. Das Ergebnis der Unterschriftenaktion der Wirtschaftskammer ist eindeutig: Die große Mehrheit der Unternehmerinnen und Unternehmer ist gegen die Einführung einer Umweltzone. Und man kann es gar nicht oft genug sagen: Auch die Wirtschaftstreibenden sind für gute Luft und wissen natürlich, dass Feinstaub gesundheitsgefährdend ist. „Aber deswegen können wir die Mobilität nicht abschaffen und schon gar nicht Maßnahmen einführen, die unausgegoren, unsozial und unternehmerfeindlich sind“, so Herk. PR zz


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Wirtschaft 17

Airlines fliegen auf steirisches Know-how S

eit den ersten mythologischen Flugversuchen des Ikarus hat sich am Himmel einiges getan. Vor allem in der Luftfahrttechnik geht die Entwicklung rasch voran. Seit einigen Jahren mischt in diesem Bereich auch ein kleines Frohnleitner Unternehmen mit. Egal ob Urlaub, Geschäftsreise oder der Besuch von Verwandten und Freunden – am Transportmittel Flugzeug führt fast kein Weg mehr vorbei. Um die Luftfahrt in der heutigen Form zu ermöglichen, spielt die Technik eine wesentliche Rolle. Einen ernstzunehmenden Anteil an der Weiterentwicklung daran trägt die kleine Unternehmensgruppe AMES aus Frohnleiten bei. „Wir beschäftigen uns mit dem Design, der Entwicklung und der Produktion von Flugzeugbauteilen. Zusätzlich übernehmen wir auch Aufgaben im Flugzeugmanagement und der Lufttüchtigkeit“, erklärt Walter Starzacher, Gründer und Geschäftsführer der AMES GmbH.

Wertschöpfung in der Steiermark

Viele internationale Fluglinien und Flugzeugleasingfirmen vertrauen beim Nachrüsten ihrer Maschinen auf die Speziallösungen aus dem

Für die Boeing 767 wurde ein beleuchteter Kabinenteiler von AMES entwickelt.

Hause AMES, das sich bei den Aufträgen mit Größen wie zum Beispiel der Lufthansa messen kann. So wird unter anderem in den Airbus A330 Fliegern der Air Berlin die neue Business Class mit Engineering- und Zertifizierungsleistungen sowie Bauteilen aus der Steiermark umgebaut oder bei Condor Flug in Boeing 767 Flugzeugen auf völlig neu entwickelte und durch AMES zugelassene, beleuchtete Kabinenteiler aus der Frohnleitner Luftfahrtschmiede gesetzt. Neben den Projekten im Innenraum setzt AMES auch Lösungen im mechanischen Bereich um. „Für den Flugzeughersteller Bombardier entwickeln und produzieren wir ein spezielles Fahr-

werksverriegelungssystem. Das Projekt hat eine Größenordnung von 1200 Bauteilen und 60 bis 70 Prozent der Wertschöpfung bleiben in der Steiermark“, sagt Starzacher. Einzigartig in Europa ist die Tatsache, dass AMES als kleines Unternehmen alle Zulassungen der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) sein Eigen nennen darf. Jedes Teilunternehmen der Gruppe besitzt ein Zertifikat für den jeweiligen Bereich und so können die von der AMES GmbH designten Teile direkt zugelassen und von der Ames PLS (Produktion and Logistic Services) produziert und ausgeliefert werden. Diese Vorgehensweise ist sonst

Foto: AMES, Klaus Voit

nur bei Unternehmen möglich, die um ein vielfaches größer sind. „Wir bieten im Nachrüstmarkt für Flugzeuge all-in-one Lösungen, vom Design über die Bauteile bis zur Zulassung, was unseren Kunden die Abwicklung wesentlich erleichtert“, erläutert Starzacher. Aktuell plant das Unternehmen ein neues Marketingbüro im Raum Südostasien, um den Marktaufbau in Australien, Neuseeland, Indien und den übrigen Ländern der Region voranzutreiben. Die Steirische Wirtschaftsförderung SFG unterstützt das innovative Unternehmen seit der Unternehmensgründung mit verschiedenen Förderungsprozz grammen.


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TIPPS FÜR UNTERNEHMER Ihr Netzwerk für gute Geschäfte

Seit 15 Jahren spinnt Ajour Betriebsorganisation & Systemlösungen aus Frohnleiten für steirische Firmen Netzwerke in Perfektion. FullService wird geboten – von der Installation bis hin zur Wartung, die gesamte Arbeit der Netzwerk- Andreas Mastnak: und Systembe- seit 15 Jahren als treuung wird Netzwerker unterfür Business- wegs. kunden erledigt. Ajour-Boss Andreas Mastnak: „Unser Team bietet schnellsten Support vor Ort oder via Fernwartung“! Ein Sicherheitsnetz auf das sich Unternehmen wie die Bauakademie Steiermark oder Toshiba Europa (Burg Rabenstein) sehr gerne verlassen.

Unverzichtbare Unterstützung

Auch für Kleinstfirmen sind Server zur zentralen Datensicherung und leichteren Datenverwaltung mittlerweile unverzichtbar geworden. Nur so können sich Unternehmen auf ihre Arbeit konzentrieren. Die Ajour-Profis sorgen für ein passgenaues Gesamtkonzept mit optimalen internen und externen Zugangslösungen und umfassender Hilfe bei Hard- und Softwareproblemen. Server- und Netzwerk, Router & Firewall, Mailserver, Virenschutz und Internetzugang – alles aus einer Hand, alles von Ajour. PR zz

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Schlumberger setzt auf Österreich und Expansion

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ositiv verlief für Schlumberger, Österreichs traditionsreichste Weinsektkellerei, das abgelaufene Geschäftsjahr. Alle Ziele wurden erreicht, was auf den hohen Export und ein klares Bekenntnis zur österreichischen Wertschöpfung zurückzuführen ist. Alle Eigenmarken werden wenn möglich nach höchsten Qualitätskriterien in Österreich hergestellt, Sektliebhaber greifen sowohl in Österreich als auch im Ausland immer öfter zu Marken aus dem Hause Schlumberger.

S

o wurde der Export in den vergangenen Jahren verdoppelt, derzeit beträgt er 36 Prozent, mittelfristig werden 50 Prozent angestrebt. Neben den bereits bestehenden Märkten Deutschland, Schweiz und Niederlande soll der Fokus auf Russland, Polen und Skandinavien gerichtet werden.

Robert Alwin Schlumberger gründete 1842 das Unternehmen und stellte damals als erster in Österreich Sekt nach der französischen Champagner-Methode her. 1973 erwarb die österreichische Underberg Gesellschaft die Schlumberger Weinund Sektkellerei und brachte diese 1986 an die Börse. 2009 wurde die Marke Hochriegl übernommen. Mit Rossbacher gehört darüber hinaus ein österreichischer Kräuterlikör-Spezialist und mit Gurktaler Alpenkräuter Österreichs größte Spirituosenmarke zum Unternehmen. Foto: KK

Mit dem Klassiker Schlumberger Sparkling sowie der jungen modernen Linie mit White Secco und

Rosé Secco ist man auf dem richzz tigen Weg.

Neue Vinothek Monte Vino – Vinothek & Bistro 8124 Übelbach Badergasse 100 0664 / 54 77 337 www.monte-vino.com Montag bis Samstag ab 16 Uhr

Bürgermeister Ing. Markus Windisch gratulierte den beiden Wein-Experten Dietmar Weber (l.) und Markus Flack (r.) zu ihrer tollen Vinothek. Foto: KK

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roßes Gedränge herrschte kürzlich bei der Eröffnung eines neuen Gastro-Lokals im idyllischen Übelbach: Das MONTE VINO ist eine stilvolle Vinothek mit angeschlossenem Bist-

ro. „Unser Schwerpunkt liegt bei gepflegten österreichischen Weinen“, betonen die beiden Betreiber Markus Flack und Dietmar Weber. „Aktuell haben wir auch einen eigenen Monte-Vino-Sprit-

zerwein, der sich hervorragend für laue Sommerabende eignet.“ Auch eine spezielle Übelbacher Cuveé wurde bereits abgefüllt. Dazu servieren die beiden Prosciutto und Käse. Im angeschlossenen Bistro und auf der schattigen Terrasse gibt es aber auch Kaffee, Bier und kleine Würstel-Snacks. Das MONTE VINO hat also wirklich einiges zu bieten und so laden Flack & Weber herzlich ein: „Kosten Sie mal vorbei!“ PR zz


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Wirtschaft 19

125 Jahr-Jubiläum für Papierfabrik Frohnleiten

So präsentierte sich das Werksgelände im Jahr 1962.

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or 125 Jahren, genau am 21. Jänner 1887 laut Gewerbeschein der BH Graz-Umgebung, wurde die Papierfabrik Frohnleiten durch Carl Schweizer

Foto: KK

gegründet. Das ist der Beginn der Zeitrechnung für die heutige Papierfabrik, die im Eigentum der Firma Hamburger Austria steht.

Die 125jährige Werksgeschichte ließ alte Erinnerungen aufkommen.

Foto: Ullrich, Frohnleiten

Für Historiker mag der Zeitpunkt der 125-Jahr-Feier etwas verwirrend sein. Denn bereits im Dezember 1886 hat Carl Schweizer von Johann Valentin Stenger die damalige Stengersche Maschinen-, Papier und Kartonfabrik erworben. Das bedeutet, dass es schon viel früher an diesem Standort eine Papier- und Kartonerzeugung gegeben haben muss. Doch die Zeitrechnung startet erst mit dem Gewerbeschein von Carl Schweizer. Das Jubiläum feierte man eher zurückhaltend, vor allem mit den heutigen und ehemaligen Mitarbeitern, die für die Entwicklung des Standortes verantwortlich waren. Und mit einem Dämmerschoppen der Betriebsfeuerwehr, der bis in die späten Nachtstunden rund 400 Gäste anlockte. Der Standort selbst wurde geprägt von den immer wiederkehrenden wirtschaftlichen Krisen der Papierindustrie und den oftmaligen Besitzerwechsel, von Schweizer zu Leykam, Bauernfein, Mondi und heute W. Hamburger. Dennoch ist es gelungen, nicht das Schicksal vieler anderer, mittlerweile geschlossenen Papierfabriken zu teilen, ganz im Gegenteil durch entsprechende Investitionen das Überleben des Standortes abzusich ern. B.K. zz

Historie Werk Frohnleiten 1887 Gegründet von der Familie Schweizer 1974 Übernahme durch Leykam Produkt: Zeitungsdruckpapier 1984 Übernahme durch Bauernfeind, Produktwechsel auf Wellpapperohpapiere 1985 Umbau PM2 und Bau Stoffaufbereitung 1987 Bau biologische Kläranlage 1989 Umbau PM2 1991 Wiederinbetriebnahme PM1, Umbau Presse (Nipcoflex) PM2 1995 Zertifizierung gemäß ISO 9002 1995 Neue Fertigwarenhalle 1998 Umbau Presse (Flexonip) PM1 1999 Umbau PM1, Stoffaufbereitung, neuer Dampfkessel 2002 Zertifizierung gemäß ISO 9001:2000 2004 Übernahme durch Mondi Packaging 2007 ISO 14001 und OHSAS 18001 Zertifizierung, 2007/ Projekte: Umbau ARA, 2008 Wasserkraftwerk 2008 Bau der neuen Werksbrücke 2010 Übernahme durch Hamburger Containerboard 2011 Start mit der Produktion von Gipsplattenkarton (SpreeGips) an der PM 2

Karl Schweizer legte mit dem Kauf der damaligen Stengerschen Fabrik den Grundstein für den heutigen Standort. Foto: KK


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20 Politik

Pensionistenverband wählte Vorstand Verbandes. Mitglieder im erweiterten Vorstand sind Herbert Fasser/ Rothleiten, Georg Hemmer/Gratkorn, Helmut Nagel/Semriach, Christine Pötscher/Übelbach, Karl Reiter/Frohnleiten sowie als Bezirks-Kontrollvositzender KarlHeinz Frommknecht aus Eisbach.

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undert Prozent Zustimmung erhielt Kurt Wagner bei der Bezirkskonferenz des Pensionistenverbandes. In geheimer Abstimmung wurde der Gratweiner einstimmig zu dessen Vorsitzenden wiedergewählt.

Begrüßten mehr als einhundert Teilnehmer: Georg Hemmer, Landessekretär Mag. Herbert Grabner, Wagner, Sophie Bauer und Günther Kräuter.

Foto: Edith Ertl

Delegierte aus 29 Ortsgruppen des Bezirkes Graz-Umgebung tagten im Kulturhaus Gratkorn. Die Festrede hielt SP-Bundesgeschäftsführer Dr. Günther Kräu-

ter. Mit Wagner befinden sich Johann Guttenbrunner/Gratwein, Romana Bäck/Stiwoll, Hermi Messerer/Gratwein und Robert Planic/Judendorf im Vorstand des

Steirische Bevölkerung steht voll hinter der Reformpartnerschaft D ie steirische Bevölkerung beurteilt die Zusammenarbeit zwischen SPÖ und ÖVP im Land überaus positiv und steht voll hinter der von den Landeshauptleuten Franz Voves und Hermann Schützenhöfer nach der Landtagswahl 2010 ins Leben gerufenen Reformpartnerschaft, freut sich SPÖ-Klubobmann Walter Kröpfl über die jüngst in einer steirischen Tageszeitung veröffentlichte Meinungsumfrage zu diesem Thema.

„Die Steirerinnen und Steirer haben unseren Reformkurs eindrucksvoll bestätigt und die Reformpartner SPÖ und ÖVP auch in der sogenannten Sonntagsfrage nicht abgestraft“, erklärt SPÖ-Klubobmann Kröpfl, „wir werten diese Meinungsumfrage als Auftrag, den eingeschlagenen Zukunftskurs auch in den nächsten Monaten und Jahren fortzusetzen!“

Die bisherigen Maßnahmen der Reformpartner – Konsolidierung des Landesbudgets, haushaltstechnische Anpassungen in den sensiblen Bereichen Gesundheit, Soziales und Bildung, Reformen in der Verwaltung oder die Zusammenlegung von Bezirken – würden laut Kröpfl von der steirischen Bevölkerung mehrheitlich positiv gesehen. „Wir fühlen uns dadurch bestätigt und werden unseren Weg mit großer Energie weitergehen“, kündigt der SPÖKlubchef an.

Als „größte Brocken“ in nächster Zeit bezeichnet Kröpfl die Verhandlungen zum Doppelbudget für die Jahre 2013 und 2014 sowie die Gemeindestrukturreform, die im Herbst in die „heiße Phase“ tritt. „Bei den Gemeindezusammenlegungen haben wir schon sehr viele positive Signale aus den steirischen Regionen, allerdings gibt es auch einige

Graz-Umgebung ist mit knapp fünftausend Mitgliedern die stärkste Bezirksorganisation des PV Steiermark. In Wagners Amtsperiode stieg der Mitgliederstand um ein Viertel an. Rückblickend zählte der wiedergewählte Vorstand die Aktivitäten auf, zu dem Ausflüge, Weiterbildungsangebote sowie die Bezirks- und Landesmeisterschaft im Stocksport und Kegeln zählen. E.E. zz

Frauen-Power

Problembereiche, wo im Herbst noch verstärkter Verhandlungsbedarf gegeben ist“, stellt Kröpfl zz fest.

Foto: KK

Waltraud Möstl (links im Bild), Inhaberin eines Frisiersalons in Eisbach, wurde kürzlich zur Stellvertretenden Bezirksvorsitzenden von Frau in der Wirtschaft gewählt. Sie unterstützt damit gemeinsam mit der ebenfalls gewählten VPLabg. Barbara Eibinger Bezirksvorsitzende Martina Hohl.

„Wir werden unseren Reformkurs fortsetzen“: SPÖ-Klubobmann Walter Kröpfl. Foto: SPÖ/Gallhofer

Tel. 03126 / 3640 FAX 03126 / 3640-15 bezirksrevue@woka.co.at www.woka.co.at


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Politik 21

Staatssekretär Kurz präsentierte Demokratiereform I

m ÖVP-Bundesparteivorstand wurde kürzlich einstimmig das Grundlagenpapier für eine Demokratiereform beschlossen. Staatssekretär Sebastian Kurz stellte diese Neuerung im steirischen ÖVP-Klub vor. „Mit den im "Demokratie.Neu"Konzept enthaltenen Vorschlägen soll ein Perspektivenwechsel hin zu den Wählern Realität werden. Zukünftig sollen Volksbegehren automatisch zu einer Volksabstimmung führen, wenn sie von mindestens zehn Prozent der Bevölkerung unterstützt werden“, erklärte Kurz. Einer der interessantesten Punkte in diesem Demokratiepaket ist, dass alle Bürgerinnen und Bürger zehn Prozent ihrer Lohnund Einkommensteuer einem bestimmten Zweck widmen können. Dadurch kann von jedem Österreicher mitbestimmt werden, wofür das Steuergeld verwendet wird. Ein weiterer zentraler Bestandteil des beschlossenen Demokratiekonzepts ist neben der Einführung des Schulfachs „Politische Bildung & Staatskunde“ auch die Personalisierung des Wahlrechts: Durch mehr Möglichkeiten der direkten Wahl von Abgeordneten, einer Aufwertung der Rolle des Parlaments durch ein Regierungs-

ie Frauenbewegung Frohnleiten mit GR Claude Olynec an der Spitze hat sich zu einer äußerst aktiven Gruppe im Bezirk entwickelt. So wurde etwa mit dem Erlös des Geschirrflohmarktes eine Bank für den Spielplatz am Frohnleitner Hauptplatz gespendet. Für Gartenliebhaber organisierte die Gruppe einen Ausflug

zz Familienrechner

Zufrieden zeigt sich VPNRAbg. Ridi Steibl mit dem Online-Familienrechner des Finanzministeriums. Dieser zeigt an, wie viel Geld jeder einzelne im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung erwarten kann und wie hoch die persönliche Steuerersparnis voraussichtlich ist. Abrufbar unter www.bmf.gv.at/ Familie. zz Attacke

Der steirische VP-Klubobmann Christopher Drexler war schon in jungen Jahren als JVP-Chef ein Vordenker und Kämpfer für mehr direkte Demokratie.

Foto: Robert Frankl, Graz

hearing und einem Eintreten für die Direktwahl des EU-Kommissionspräsidenten wird mehr direkte Verantwortlichkeit der Abgeordneten gegenüber ihren Wählern möglich. Die Öffnung der Politik für die Neuen Medien, etwa durch OnlineBeteiligung an Volksbegehren und einer Forcierung des E-Governments, ist ein zentrales Anliegen und lässt die Demokratie in Österreich auch im 21. Jahrhundert ankommen. VP-Klubobmann Christopher Drexler gratulierte Kurz zur ex-

zellenten Arbeit: „Es sind viele wesentliche Ideen in diesem Demokratiepapier verpackt. Dieses Konzept ist ein ausgezeichneter Beitrag für alle Bürgerinnen und Bürger, die sich ein Mehr an Eigenverantwortung wünschen. Dass auch Online-Volksbegehren gut funktionieren können zeigte kürzlich eine im Auftrag der Grazer ÖVP durchgeführte Bürgerbefragung mit unerwarteter hoher Beteiligung. Letztendlich brauche es aber auch zwei wesentliche Dinge, nämlich Mut und Mehrheit, zur politischen Entscheidungsfinzz dung!“

Frauenbewegung– aktiv und karikativ

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QUICKIES

in die Arche Noah nach Schiltern bei Langenlois. Dort konnte man sich für die Gartenzeit mit Pflanzen aller Art eindecken und sich auch ausführlich über die gezüchteten „alten“ Gemüsesorten informieren. Der anschließende Besuch in den wunderschönen Kittberger Schaugärten rundeten den Ausflug ab.

Für den Samstag, 29. September ist das Frohnleitner Knödelfest mit Knödelschaukochen, Käseverkauf und Weinverkostung geplant. Für die Veranstaltungen der Frauenbewegung wurde nun auch Zelte angeschafft. Diese werden auch vermietet. Anfragen: Claude zz Olynec, 0664/5171140.

Einen Ausschuss zur Kontrolle der Tätigkeit der Staatsanwaltschaften fordert BZÖJustizsprecher NRAbg. Gerald Grosz. Anlass sind Informationen aus dem ständigen Unterausschuss des Innenausschusses zur Causa Kampusch, wonach die Staatsanwaltschaft Gesetze negiere und breche sowie sich jeglicher Kontrolle entziehe. zz Wanderschaft

Das Netzwerk unter den Unternehmerinnen im Bezirk will Frau in der WirtschaftBezirkschefin Martina Hohl stärken. Dazu zählen nicht nur Seminare und Kurzvorträge wie „Der erste Eindruck – die wichtigsten zwei Sekunden im Kundenkontakt“, sondern auch gesellschaftliche Veranstaltungen und örtliche Treffen. Jüngst wanderten knapp 30 Frauen aus der Wirtschaft im Mondschein – allerdings bei Regen – auf den Schöckl, um dort an einem Lachseminar teilzunehmen. zz

BEZIRKSREVUE-Hotline 03126/3640-21


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Lange Nacht der Reiner Engel E

ine lange Nacht hinterlässt Spuren. Für die Reiner Engel sind es sehr erfreuliche Zeichen, die sich nach einer achtstündigen Benefizveranstaltung sehen lassen können. Mit 5.000 Euro an gesammelten Spendengeldern und der Übernahme einiger Patenschaften schickt Stift Rein mehrere barocke Engel zum Restaurator. Die Jagdhornbläser GratkornEisbach beendeten um 23:00 Uhr mit einer festlichen Komposition von Dr. Josef Pöschl die Veranstaltung, bei der zuvor ein Dutzend Chöre und Gruppen gesungen und musiziert hatten. Künstler stellten sich im Cellarium und

in den Historischen Sälen in den Dienst der guten Sache, und im Kreuzgang bestaunten Oma und Opa die Zeichnungen der Kinder. Über Engel aus theologischer Betrachtung referierte Pater Johannes Paul Chavanne vom Stift Heiligenkreuz und im Stiftshof waren ehrenamtliche Helfer damit beschäftigt, dass keiner hungrig nach Hause gehen musste. Eine ganze Region zeigte ihre Verbundenheit zu Stift Rein. Für alle, die zum guten Gelingen mitgeholfen haben, und für alle, die gekommen waren, sprach Abt Christian Feurstein das Dankgebet zum Segen von Pfarrer Franz Brei. E.E. zz

Musikalischer Höhepunkt war der Auftritt von Pfarrer Franz Brei (im Bild mit Ehrenkapellmeister des Musikvereins Gratwein Franz Latzko und seiner Enkelin Chiara).

Die BEZIRKSREVUE berichtete monatelang über die Vorbereitungen zur Langen Nacht der Reiner Engel. Bei der Benefizveranstaltung stellte sich Herausgeber Wolfgang Kasic mit 5.000 Euro als größter Spender des Abends ein. Abt Christian Feurstein dankt für die großzügige Unterstützung mit einem herzlichen Vergelt’s Gott.

Über Initiative des Club Steiermark spendeten neun steirische Künstler Bilder für die Renovierung. Den Erlös überreichte Obmann Walter Hiesel (zweiter von rechts) an Pater Gerhard Spix. Mit im Bild die Künstler Peter Paar und Sabine Schilcher.

Organisator Pater Martin Höfler im Interview mit Markus Hierzer. Eine Zusammenfassung über die Lange Nacht der Reiner Engel ist im Film von Erwin Weingrill im WebTV Gratwein zu sehen.

Fotos (6): Edith Ertl

Foto-Kunst in Frohnleiten Ursula Thomann (im Bild mit ihrem Mitarbeiter und Pater August Janisch) gab einen Einblick in die aufwändige Restaurierung.

Bei einem Dia-Vortrag von Urban Schmidhofer im Besucherzentrum von Sappi spendeten die Besucher 600 Euro. Im Bild die Schecküberreichung an Pater Gerhard Spix.

Foto: Raimann, Frohnleiten

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ereits zum dritten Mal findet in der Galerie Raimann in Frohnleiten die Foto-Kunst 2012 der Berufsvereinigung Bildender Künstler statt. Zu sehen sind Werke der Künstler Michael Raimann, Renate Krammer, Edeltrud Ulbl-Taschner, Peter Purgar, Beate Landen, Hermann Ploder; Franz Sattler, Michaela Unterlechner und Bernd Holzer zz (v.l.n.r.).


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Kultur 23

Gratkorn: Sichtweisen des Lebens I n der Musik- und Kunstschule Gratkorn lud Autor Jürgen Gößler und Hausherr Dr. Karlheinz Pöschl zur Premiere des Buches „Sichtweisen des Lebens“. Untermauert von klassischer Musik wurden Größen wie Schoppenhauer zitiert oder Themen wie mediale Besinnung in Bezug auf Facebook beleuchtet. Auch Ehrengäste wie Dr. Gerhard Kurzmann und FP-NRAbg. Mario Kunasek kamen und lauschten aufmerksam und gespannt den philosophischen Worten. Auch wenn man vielleicht wenig Ahnung von philosophischen Themen hat oder sich nicht wirklich für Philosophie interes-

Buchvorlesung 008: Gerhard Kurzmann (li) Mario Kunasek (re) beglückwünschten Jürgen Gößler zu seinem Buch. Foto: Oliver Egger

siert, war es auch für Laien ein lohnender Ausflug in die Welt der Philosophen. Vor allem, weil

Alltagsthemen aus einem anderen Blickwinkel reflektiert und hinterfragt werden. O.E. zz

Zirkusprinzessin gastiert in Stubenberg K

ommendes Wochenende sind die letzten drei Vorstellungen von Emmerich Kalmans „Die Zirkusprinzessin“ zu sehen. Allerdings nicht als Spiele am See sondern in Österreichs größtem Theaterzelt. Kitsch und Klamauk dominiert Kalmans Operette, die 1926 im

Theater an der Wien uraufgeführt wurde und die erste Produktion am Stubenberg ist. Intendant Sepp Schreiner wagte damit den Versuch, neben den bisher in Österreich existierenden Sommerfestspielen einen weiteren Standort zu etablieren. Allerdings nicht als wetterabhängiges Freilufttheater, sondern in Österreichs

größtem Zirkus-Palastzelt, das mit 2.700 Quadratmeter Fläche rund 1.800 Zusehern Platz bietet. Geholt hat Schreiner ein höchst engagiertes ungarisches Ensemble, wobei die Tänzerinnern und Tänzer in der Choreographie durch ihre Akrobatik beeinzz drucken.

Zum Inhalt des Buches:

Jeder Mensch wird im Laufe seines Lebens an sich zweifeln, den Mut verlieren oder sich die Frage stellen: „Wozu mache ich das eigentlich? Was ist der Sinn meines Lebens? Das Buch sollte ein Leitfaden sein, wichtige Themen aus einem anderen Blickwinkel zu sehen, um selbst argumentativ und mit Rücksicht auf andere Sichtweisen Stellung nehmen zu können. Thematiken wie innere Zufriedenheit, Sinnessuche, Arbeit, Geldwirtschaft, Zeit, Grenzen, Kunst, gesellschaftliches Zusammenleben oder mediale Einflüsse in unserem Alltag werden kritisch hinterfragt.

Freitag, 06.Juli, 17:30 Uhr Samstag, 07.Juli, 17:30 Uhr Sonntag, 08.Juli, 10:00 Uhr Karten: von 29,-- bis 49,-- Euro

www.seefestspielestubenberg.at

Großer Auftritt für kleine Hände

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Für beide war es der erste große Auftritt: für die kleine Klavierspielerin Nina Hösele und für Mathias Pröschl als neuer Obmann der Musikschule VS Eisbach-Rein und ProRe. Foto: Edith Ertl

ina Hösele (8) ist eine von knapp einhundert Schülern der Musikschule der VS EisbachRein und ProRe. Beim Abschlusskonzert am 29. Juni zeigten die junge Eisbacherin und weitere drei Dutzend Kinder und Jugendliche ihr Können im Steinernen Saal von Stift Rein. Die jüngsten Musiker spielten Kinderlieder am Klavier oder auf den Flöten. Die Jugendlichen begeisterten mit Evergreens oder wie Lena Jörgl mit einem Menuett von Johann Sebastian Bach. Vorgestellt wurde Mathias Pröschl, er wird ab Herbst neuer

Obmann der Musikschule. Pröschl hat Instrumental- und Gesangspädagogik studiert und wird das Angebot der Musikschule um Jazz und Popularmusik (Gospel, Rock, Pop) ergänzen. Die Leitung bleibt weiterhin bei VD Monika Seeliger und Mag. Margit Moravi. „Musizieren soll ganz einfach Freude machen“, sagt Seeliger und bietet neben dem Gruppenunterricht auch Einzelstunden für Anfänger und Fortgeschrittene aller Altersklassen in ihrer Schule an. E.E. zz


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QUICKIES zz Narrenkastl

Vom 8. bis 31.Juli beherbergt das Frohnleitner Narrenkastl in der Passage des Hauses Nummer 24 am Hauptplatz Grafiken der in Udine geborenen gehörlosen Künstlerin Vera de Tina. Foto: KK Die italienische Künstlerin beschäftigt sich vor allem mit Bewegung, in ihren Arbeiten enthüllt sie emotionale Dynamiken und versucht, den Betrachter mit einzubeziehen. Verwendete Medien sind Druckgrafik, Zeichnung und Bildhauerei. Zahlreiche Ausstellungen, vorwiegend in Italien prägen das künstlerische Wirken.

zz Benefiz-Vernissage Der RSV Gratkorn veranstaltet eine Benefiz-Vernissage unter dem Motto „Cinderella trifft Ross“. Zu sehen ist eine Fotoausstellung von Tina Payer, die diese Veranstaltung gemeinsam mit Anja Fischer organisiert. Dazu werden noch von Erika Riemer, Heinz Mahr und SPVzbgm. Peter Rinner verfasste Gedichte und Geschichten vorgetragen. Der Reinerlös kommt in Not geratenen Wildtieren zugute. Samstag, 21.Juli, Beginn 17:00 Uhr am Essingerhof, Freßnitzstraße 4, Gratkorn. zz Benefiz-Vernissage Einen Konzertabend der Extraklasse bescherte kürzlich Sonja Schauer im Café Vino Veritas in St. Oswald. Vor rund 50 Gästen gab sie bei einem delikaten Menü eine Kostprobe ihres sängerischen Könnens und machte eine musikalische Reise durch die Welt. zz

Stattegg: Musikerfest zum 140jährigen Jubiläum

Im Schritt Marsch! Zum Jubiläum präsentierten sich die „Platzhirsche“ in Stattegg in Hochform.

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it einem bunten Programm feierte der Musikverein St. Veit-Andritz-Stattegg sein rundes Jubiläum. Einer der Höhepunkte des dreitägigen Festes war das Bezirksmusiktreffen Graz-Stadt mit Marschwertung. Die im Jahre 1872 gegründete „Blechmusikkapelle“ wurde nach dem Ersten Weltkrieg in die „Musikvereinigung St. Veit“ (1919) umbenannt. Die schwierige Aufbauphase nach dem Zweiten Krieg ließ 1948 den Musikverein St. Veit-Andritz entstehen. 1950 fand der erste Musikerball statt, im Jahr darauf gab es die erste einheitliche Kleidung. Zum 80jährigen Bestehen (1952) fand die erste nachweisbare Jubiläumsfeier statt. Besonderes Augenmerk widmete man schon seit den 1970er Jahren der Ausbildung der Jugend. 1973 wurden auch erstmals Frauen in die Kapelle aufgenommen. In der Vereinschronik findet man das erste Weihnachtswunschkonzert im Gehörlosenzentrum, das aus dem Jahre 1988 datiert. Den heutigen Namen – Musikverein St.Veit-

Andritz-Stattegg – trägt man seit 2007. Ist auch damit begründet, dass viele Musiker des Vereins in Stattegg beheimatet sind.

Abwechslungsreiches Programm

Mit einem Musikantenstammtisch im Festzelt begannen die Jubiläumsfeierlichkeiten. Der zweite Tag begann mit einer rund zwei-

Fotos (2): Harry Hörzer

stündigen Marschmusikwertung am Sportplatz. Die Jubilare selbst traten dabei in der höchsten Bewertungsstufe „E“ an. Nach dem Empfang der Gastkapellen, einem Festakt und Gastkonzerten unterhielt der „Sulmtal-Express“ mit Tanzmusik. Der Ausklang am Sonntag wurde mit einem Gottesdienst und weiteren Gastkonzerten gefeiert. H.H. zz

Ein „Happy Birthday“ gaben die Musiker ebenfalls stimmkräftig zum Besten.


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Frohnleiten bietet Sauzipf-Kabarett

werden dem Publikum an zwei Veranstaltungstagen serviert. Angenehme Atmosphäre und tolles Flair sind im Veranstaltungszelt im Innenhof garantiert. Für köstliche Unterhaltung sorgen Akteure der Frohnleitener Kabarettszene wie Ewald Fuchs, Anton Jauk, Gerald Knapp, Günther Schwindsackl und Michael Jauk. Möglicherweise gibt es noch den einen oder anderen Überraschungsgast. Für schwungvolle musikalische Begleitung der Darsteller ist gesorgt: Namen werden noch keine verraten – es handelt sich aber um in Frohnleiten bestens bekannte Musiker.

Sauzipf-Wirtin Maria Sobl mit ihren Kabarett-Jünglingen.

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rohnleitens Hauptplatz-Gastronomin Maria Sobl lässt es in ihrem letzten „GastronomieSommer“ noch einmal richtig krachen. Nach dem großen Erfolg vor zwei Jahren hat sie

Foto: KK

wieder die Initiative ergriffen und stellt ein Sommerkabarett auf die Beine. Heitere Geschichten aus aller Welt und vor allem aus Frohnleiten

Am 09. und 10. August, jeweils ab 19:00 Uhr wird das Programm geboten. Erfahrungsgemäß sollte man sich rechtzeitig um Karten kümmern.Vorverkauf ausschließlich im Gasthaus Sauzipf, Tel. zz 03126 / 4950

Am Jakobsweg zur Gleinalm

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it dem Jakobi-Kirtag am 25. Juli ist es offiziell. Der steirische Jakobsweg wird um ein landschaftlich bildschönes Stück erweitert und führt vom Stift Seckau zum GleinalmSchutzhaus und von dort weiter nach Santiago de Compostela, zum Grab des Heiligen Jakobus in Spanien. Das Schutzhaus wird damit neben dem Mariazellerweg zu einer weiteren PilgerHerberge. Am 25. Juli wird der Pilgerstein inklusive der Jakobsweg-Pilgermuschel bei der Jakobimesse durch Pfarrer Dr. Horst Hüttl eingeweiht. Weitere Info: 0680-1436773. E.E. zz

Hitzendorf: Offene Ateliertür lockte

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eit 25 Jahren ist der Hitzendorfer Christian Gollob freischaffender Künstler und kreiert individuelle Skulpturen und besondere Brunnen aus Stein. Kürzlich öffnete er sein Atelier für Jedermann, der Zu-

Foto: KK

spruch war großartig, seine Ideen waren gefragt. Bei strahlendem Wetter war die Nachfrage nach sprudelnden und spritzenden Brunnen, kühler Nass im Garten für heiße Sommertage, besonders zz groß.


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von Wolfgang Herzog

Im CD Player

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NOCKALM QUINTETT „Wahnsinnsflug auf Wolke 7 - Touredition“ Pünktlich zum Sommer möchten sich die Nockis mit einer limitierten Tour Edition des Albums „Wahnsinnsflug auf Wolke 7“ ein weiteres Mal bei ihren Fans in bedanken. Zusätzlich zu den 12 brandneuen Titeln und 30 Hits der letzten 30 Jahre befinden sich auch noch zwei aktuelle Remixe der Hitsingles „Einer von uns lügt“ und „Zieh Dich an und geh“ auf der DoppelCD. Also 44 Songs auf einem Doppel-Album und das alles zum Preis von einer CD. Die Tour Edition ist nur für kurze Zeit in Österreich erhältlich! „Das Beste aus der Starnacht 2012 (Compilation) “ ab 13.07. im Handel

Ein buntes musikalisches Feuerwerk, große nationale und internationale Künstler - und das alles integriert in die atemberaubende Kulisse des Wörthersees: das ist die Starnacht 2012! Auf dieser CD erleben Sie noch einmal diesen unvergessenen TV-Abend der Superlative mit vielen bekannten Stars! Moderator: Alfons Haider. Mit Andreas Gabalier u.v.a.

ZU GEWINNEN CDs

Wer kommenden Freitag, den 6. Juli, zwischen 12:00 und 12:05 Uhr die BEZIRKSREVUE-Hotline wählt, kann eine unserer vorgestellten CDs gewinnen. 03126/3640-21 zz

TERMINE Juli

Do, 05. Musikantenstammtisch V: KWK Ort: GH Weingrill, Friesach Beginn: 20:00 Uhr Fr, 06. Summeropening V: FF Eisbach Ort: Festhalle, Rein Beginn: 20:00 Uhr 1. Gratkorner Jazz-Sommer V: Kulturreferat Ort: Andreas-Leykam-Platz Beginn: 20:00 Uhr Dämmerschoppen V: Stammtisch Wenzl-Bogner Ort: GH Wenzel-Bogner,

Hitzendorf Beginn: 20:00 Uhr Sa, 07. Griechenfest V: GH Lammer Ort: GH Lammer, Judendorf Beginn: 18:00 Uhr Sa, 14. Countryfest V: RC-Hitzendorf Ort: Reitstall Scheriebl, Hitzendorf Beginn: 21:00 Uhr 130 Jahre Bestandsfeier V: ÖKB Ort: Rintpark, Frohnleiten Beginn: 19:00 Uhr Dämmerschoppen V: FF Ort: FF, Deutschfeistritz Beginn: 17:00 Uhr

V=Veranstalter

So, 15. 130 Jahre Jubiläumsfeier V: Kameradschaftsbund Ort: Rintpark, Frohnleiten Fr, 27. Benefizkonzert V: FS3 & Rosi´s Imbissstube Ort: Volksheim, Gratkorn Beginn: 19:00 Uhr

August Do, 02. Musikantenstammtisch V: KWK Ort: GH Weingrill, Friesach Beginn: 20:00 Uhr Fr, 03. Ballamann-Party V: Pech-Teifln Ort: Semriach Sa, 04. Oberlandlerfest Ort: Rintpark, Frohnleiten Beginn: 20:00 Uhr


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Kultur 27

Graz-Umgebung wird zur Theaterregion I

mmer mehr entwickelt sich der Norden von Graz zur Theater-Hochburg. In Eisbach und Schrems fanden die Premieren bereits statt, in Deutschfeistritz und Frohnleiten zittern die Darsteller ihren Premierenauftritt noch entgegen.

Frohnleiten: Molière-Klassiker am Hauptplatz

Die Theater-Truppe rund um Obmann Werner Schleich widmet sich heuer dem feinsinnigen und geistreichen Spiel des Jean Baptiste Molière. „Der Bürger als Edelmann“ wurde vom Sonnenkönig Ludwig XIV. selbst in Auftrag gegeben. Regisseurin Klaudia Reichenbacher ist es gelungen etwas vom französischen Flair und der Opulenz des französischen Hofes und dessen frivoler und leichter Lebensweise mit der Laientruppe umzusetzen. Detailverliebte Kostüme, gute Bühnenbilder und nicht zuletzt das Herzblut, das die Protagonisten in ihre Rolle legen, werden dafür sorgen, dass kein Auge trocken bleibt.

Mit viel Engagement sind die Frohnleitner Schauspieler am Proben.

Premiere: bereits stattgefunden Weitere Aufführungen: 6., 13. und 14. Juli, jeweils 20:00 Uhr, 8. und 15. Juli um 18:00 Uhr. Kartenreservierung bei Familie Raith unter 03126/8414. Karten Tribüne um € 9,-- bzw. € 5,--, Zusatzplätze € 7,-- bzw. € 5,--.

Die Veranstaltungen finden auf der malerischen Freilichtbühne am Hauptplatz Frohnleiten statt. Premiere: Donnerstag, 5. Juli, 20:30 Uhr. Weitere Aufführungen: 6., 7., 8., 12., 13., 14., 15., 18., 19., 20., und 21. Juli, Beginn jeweils 20:30 Uhr, sonntags 19:00 Uhr. Kartenvorverkauf: Tourismusverband Frohnleiten, 03126/2374 oder Ö-Ticket oder 0699/12336319, Karten um € 11,-- und € 13,-- bzw. € 8,-- für Jugendliche bis 16 Jahren.

Schrems bietet Theater am Bauernhof

Am Bauernhof der Familie Raith ist am Freitag, 29. Juni Premiere zu „Der Opa wird’s schon richten“, ein volkstümliches Stück, das die Lacher auf seine Seite zieht. Das Freilufttheater in der Schrems ist durch die überdachte Zuschauertribüne regensicher.

Das Theater in Sensenwerk bietet Nestroys-Schauspiel „Einen Jux will er Foto: KK sich machen“.

und Sonntag jeweils um 18:00 Uhr, Freitag und Samstag jeweils um 20:00 Uhr. Kartenreservierung: 03127/41366, Karten um € 13,-bzw. € 15,-- erhältlich.

Arnfelser Jedermann im Stift Rein

Der Theaterverein „Theater am Hof“ hat sich dieses Jahr den „Arnfelser Jedermann“ von Berta Liebmann vorgenommen. Aufgeführt wird er als Benefizveranstaltung für das Stift Rein in dessen Basilika. Ergänzt wird die Aufführung – um sie möglichst lebendig zu gestalten, durch die Organistin Karin Lischnig und den Schuhplattlerverein „D’lustigen Mühlbachkogler z’Hörgas“.

Sensenwerk bringt Nestroy

Anlässlich des 150. Todestages von J.N. Nestroy bringt das Theater Sensenwerk „Einen Jux will er sich machen“, eine der lustigsten Possen von Nestroy. Für die Inszenierung ist wieder Erika Haring verantwortlich, die Musik kommt von Janos Mischuretz. Premiere: Freitag, 6. Juli, 20:00 Uhr. Weitere Aufführungen: 7., 8., 12., 13., 14., 15., 19., 20., 21., 22., 26., 27., 28. und 29. Juli, Donnerstag

"Arnfelser Jedermann" wird im Stift Rein aufgeführt. Foto: KK

oto: Felix Fida, Judendorfl

Premiere: bereits stattgefunden Weitere Aufführungen: 7., 8., 13. und 15. Juli, Beginn jeweils um 20:00 Uhr. Karten um € 15,-- und € 12,--, freie Sitzplatzwahl. Info: 03124/51621-0 oder 0680/3308057

Der Widerspenstigen Zähmung

Frei nach William Shakespeare von Sigmund Wratschko bringt das Brandluckner Huabntheater im Sommer 2012 „Der Widerspenstigen Zähmung“ zur Aufführung. Premiere ist am 18. Juli, 20:00 Uhr. Premierenkarten gibt es einschließlich Buffet für Erwachsene um € 13,-- für Kinder um € 6,--. Das Brandluckner Huabntheater, auf 1.100 Meter Seehöhe, eingebettet im Naturpark Almenland gelegen, verfügt über eine Tribüne mit 400 Sitzplätzen, die Laienschauspieler sind zwischen 8 und 78 Jahren, arbeiten alle ehrenamtlich und sind in er näheren Umgebung beheimatet. Premiere: 18. Juli, 20:00 Uhr Weitere Aufführungen: 20., 22., 25., 25., 27., 29. Juni und 1., 3., 8., 10., 12., 15., 17., 22., 24., 26. und 29. August um 20:00 Uhr. Karten um € 10,-- bzw. € 6,--, Premierkarten € 13,-- bzw. € 6,--, Info unter 0664/5241616 oder www.huabnzz theater.at


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Musikverein kooperiert mit GU-Gemeinden

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ut of City – diesem Motto will der Musikverein für Steiermark unter der Führung von Dr. Michael Nemeth ab der Spielsaison 2014/2015 gerecht werden. Ein eigenes Projekt wird den Umlandgemeinden angeboten, der Probelauf soll bereits in der Spielsaison 2013/2014 starten. Sehr zur Freude des Gratkorner Musikschuldirektors Mag. Dr. Karl-Heinz Pöschl. Die BEZIRKSREVUE bat beide zum Gespräch. Der steirische Autor Herbert Lipsky hat eine humoristisch-treffende Beschreibung des Publikums im Grazer Stefaniensaal, wo sämtliche Konzerte des Musikvereines für Steiermark stattfinden: Über Jahrzehnte vererbte Sitzplätze, Altersdurchschnitt 70 plus, Hofräte und Obermedizinalräte grüßen sich gegenseitig beim Promenieren rund um die Prunkstiege des Grazer Congresses, und erst über Aufforderung des Dirigenten werden die Hörgeräte leiser gestellt. Ist das heute noch zutreffend? Nemeth: Vor einigen Jahren mag diese Beschreibung noch zutreffend gewesen sein, mittlerweile hat sich das etwas verändert. Seit

send, denn schon damals haben wir Haidmayr oder West Side Story gespielt.

Stadt gegen Land – Stadt mit Land?

meiner Übernahme im Jahr 2008 versuche ich etwa durch das Promenadenkonzert heuer mit German Brass, eine neue Art des Konzerts einem jüngeren Publikum schmackhaft zu machen. Und über „Amabile“ baue ich neue Leute in den großen Zyklus ein. Auch unser Angebot an Studierende der Kunstuni Graz wird von diesen immer stärker in Anspruch genommen. Pöschl: Im städtischen Bereich ist der Altersdurchschnitt sicherlich höher als in unserer Region. Durch den Einbau lokaler Musiker in große klassische Konzerte sprechen wir damit auch ein jüngeres, jedoch urbaner denkendes Publikum an. Man merkt aber, dass die Erziehung „am Land“ auch bezüglich der Musik anders als in der Stadt ist. Eltern haben einen anderen Zugang zur Musik, auch die Grenze zwischen Bürgertum und Arbeiterschaft verschwimmt. Und was ist mit anderen Kulturen? Pöschl: Der Zuzug darf nicht außer Acht gelassen werden, er beeinflusst sehr stark die kulturelle Entwicklung einer Region.

Lenkt seit 2008 die Geschicke des Musikvereines für Steiermark: Dr. Michael Nemeth.

Nemeth: In Berlin werden etwa türkische Opern aufgeführt.

Fotos (3): WK

Pöschl: Ohne Kultur gibt es aber auch keine Orts- oder regionale Entwicklung. Ich plädiere daher für die Schaffung einer JEGG-Kulturplattform unter Einbeziehung des Tourismus. Nur so können wir uns profilieren und uns sowohl eigenständig als auch in Kooperation mit städtischen Veranstaltern gegenseitig befruchten.

Pöschl: Die Blasmusik war früher sehr eng, man konzentrierte sich auf Märsche – und das war es auch schon. Heute ist man in fast allen Musikkapelle viel offener, wir waren es halt schon ein wenig früher. Ich selbst habe diese Offenheit in vielen Ländern kennengelernt, war ja selbst 20 Jahre mit einem Ensemble unterwegs, unter anderem auch in Kuba. Nemeth: Wir müssen in unserer Musik toleranter werden, die Jugend muss alles kennenlernen und soll dann selbst entscheiden, welche Stilrichtung ihr gefällt. Jeder für sich. Den Auftrag dazu haben die Musikschulen.

Nemeth: Unser großes KnowHow sowie der Zugang zu den weltbesten Künstlern könnte auch für die Region etwas bringen. Ab 2014/2015 werden wir ein eigenes Projekt den Umlandgemeinden anbieten, sozusagen der Musikverein für Steiermark nicht nur in Graz, sondern tatsächlich im Land unterwegs. Pöschl: Und das Pilotprojekt könnte 2013/2014 in Gratkorn oder Frohnleiten starten. Zugelassen ist jede Art von Musik. Zurück zu den Wurzeln bedeutet dies für Dr. Michael Nemeth. Sein Elternhaus steht in Gratkorner Freßnitzviertel, er spielte in der Markt- und Werkskapelle, sein erster Lehrer an der Trompete war Helfrid Zmugg, nachdem er das Geigenspiel lustlos aufgegeben hat. Nemeth: Ich habe 1997 in Rein maturiert und anschließend in der Musikszene Karriere gemacht. Die Markt- und Werkskapelle erlebte ich als sehr offen und zukunftswei-

Seit 1993 Direktor der Musikschule Gratkorn: Mag. Dr. Karl-Heinz Pöschl.

Pöschl: Da müssen aber auch die Eltern mitspielen. Von den 550 Schülern an unserer Schule gehen die wenigsten mit ihren Eltern in Konzerte, um etwas anderes kennenzulernen. Die Eltern sind gefordert, aber auch Lehrerkollegen, Konzerte als wichtigen Teil in der kulturellen Erziehung eines Menschen anzusehen. Nemeth: Wenn man die jungen Menschen einlädt, neue Projekte kennenzulernen, dann nehmen sie diese Einladung auch auf. Der Musikverein für Steiermark trägt zz jedenfalls dazu bei.


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Kultur 29

Steirischer Panther für die besten Musikkapellen D

ie beste Blasmusik kommt aus dem Bezirk Graz-Umgebung Nord. Die Musikkapellen Eisbach, Gratkorn, St. Bartholomä und St. Oswald zählen zu den erfolgreichsten des Landes und wurden mit dem Steirischen Panther ausgezeichnet. Um die begehrte Trophäe aus Sölker Kristallmarmor zu erhalten, müssen anspruchsvolle Kriterien erfüllt werden. So gilt es, innerhalb von fünf Jahren drei Wertungen (Marsch- und Konzertwertung) mit sehr gutem Erfolg abzulegen. Die Steirischen Panther wurden von den Landeshauptleuten Mag. Franz Voves und Hermann Schützenhöfer verliehen. E.E. zz

Ein Steirischer Panther ging zur Feuerwehrmusik Eisbach. FP-Bgm. Dr. Wolfgang Lagger (links) gratuliert Obmann Manfred Hess (zweiter von links) und Kapellmeister Friedrich Liebscher. Fotos (4): Edith Ertl Für den Musikverein St. Oswald bei Plankenwarth übernimmt Johann Birnstingl den Steirischen Panther. Dazu gratulieren SP-Bgm. Andreas Staude, LTPräs. Mag. Ursula Lackner und LH Franz Voves.

VP-Bgm. Josef Birnstingl, Kapellmeister Mag. Alfred Zwanzer und Obmann Manfred Graupner mit der Auszeichnung für den Musikverein St. Bartholomä.

Zweiter Obmann der Markt- und Werkskapelle Helmuth Pozvek, SP-Vzbgm. Peter Rinner, SP-LTPräs. Mag. Ursula Lackner und Kapellmeister Dr. Karlheinz Pöschl freuen sich über den Steirischen Panther, der nach Gratkorn ging.


07/12

30 Kultur

Hera Lind, Thomas Glavinic & Co begeisterten beim 3. Straßengler Literaturfestival E

rstmals über drei Tage erstreckte sich das Literaturfestival des Kulturvereins K3. Der Mut, den die Veranstalter rund um das Literatur-Team Robert Preis, Marion Fabianek und Andreas Braunendal mit dieser Ausweitung bewiesen, wurde reichlich belohnt. Denn trotz der lähmend heißen Temperaturen, die von 29. Juni weg drei Tage lang den LiteratInnen und Gästen kräftig einheizten, lauschten rund 200 Besucher Hera Lind, Jörg Martin Willnauer, Andrea Stift, Thomas Glavinic und Ute Baumhackl. Jörg Martin Willnauer unterhielt das Publikum mit spitzen, aber ebenso liebevollen Texten über das Leben in Graz aus der Sicht des aus Deutschland zugewanderten Kabarettisten. Superstar Hera Lind, deren neues Buch „Männer sind wie Schuhe“ eben erst erschienen ist, erwies sich als äußerst unterhaltsame Erzählerin. Statt aus ihrem neuen Buch zu lesen überraschte sie mit im lockeren Plauderton erzählten Anekdoten aus ihrem Leben. Am zweiten Abend bewies die Grazerin Andrea Stift, warum sie derzeit einen Literaturpreis

(v.l.n.r.) Jörg Martin Willnauer, Andreas Braunendal (K3), Backprofi Christian Ofner, Robert Preis (K3), Hera Lind, Gottfried Foto: KK Reyer (K3), Marion Fabianek (K3), Andreas Fabianek (K3).

nach dem anderen einheimst. Ihr folgte Thomas Glavinic, der aus seinem jüngsten Buch „Unterwegs im Namen des Herrn“ las, indem er wortgewaltig die seltsamen Erlebnisse zweier Atheisten während einer Pilger-Busreise nach Medjugorje schildert. An diesem Abend präsentierte das K3-Team auch die Sieger des diesjährigen Straßengler Literaturwettbewerbs, der wie die ganze Veranstaltung unter dem Motto „Lesen & Lachen“ stand. 37 AutorInnen

aus Österreich und Deutschland hatten Arbeiten eingereicht – als Jury agierten 20 lesebegeisterte Judendorfer. Die ersten drei Plätze gingen dabei an Grazer Autoren: Über den Sieg freuen durfte sich Peter Heissenberger, gefolgt von Karl Hofbauer und Günther Schwarzbauer. Den Abschluss fand das Festival mit einem Literatur-Brunch in den angenehm kühlen Mauern des Prälatenhauses am Straßengler Kirchberg mit Ute Baumhackl, die aus

ihrem gemeinsam mit Bernd Melichar verfassten Buch „Sie & Er“ las. Mit der dritten Ausgabe des Straßengler Literaturfestivals bewies der Verein K3, dass das Thema Literatur selbst einem der veranstaltungsstärksten Wochenenden des ganzen Jahres in der Lage ist, ein breites Publikum anzusprechen, wenn man – wie von K3 mustergültig vorexerziert – Qualität und Unterhaltung zu verzz einen weiß.

Chormusik für Kirchenfeste M

it „In Ecclesia“ hat das Übelbachtal einen neuen Chor. Die 15 Sängerinnen unter der Leitung von Lynn AmmererFord wollen schwerpunktmäßig bei kirchlichen Veranstaltungen wie Heilige Messen, Hochzeiten oder Taufen in Erscheinung treten. Ihre Feuerprobe haben sie mit dem deutschen Hochamt in B-Dur von

Michael Haydn „Hier liegt vor Deiner Majestät“ für Soli, Frauenchor, zwei Hörner und Orgel in der Pfarrkirche Peggau mit Bravour gemeistert. Das Ensemble nimmt Aufträge für sämtliche kirchliche Veranstaltungen unter 0664 / 2811021 (Christine Zenz) oder 0664 / 4158622 (Lynn Ammerer-Ford) zz entgegen.

Foto: KK


07/12

Kultur 31

KulturPension Feuerlöscher: Zwischen Fotografie und Kultursoziologie I

ntellektuelle Diskurse haben in der KulturPension Prenning schon Tradition. Kürzlich war Kameramann Wolfgang Suschitzky anlässlich seines 100. Geburtstages zu Gast, am 20. Juli diskutieren Studierende der Soziologie über die Kreativität des Alltags. Ende Juni war der weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannte Fotograf und Kameramann Wolfgang Suschitzky für Dreharbeiten im Landhaus Feuerlöscher zu Gast. Er feierte seinen 100. Geburtstag und begeisterte rund 50 Interessierte mit seinen Erzählungen. Und plauderte dabei auch aus dem Leben seines Vaters Willhelm, der sich im April 1934 das Leben nahm, nachdem er nach jahrelanger politischer Radikalisierung mit der Ausschaltung der Demokratie nicht zurechtkam. Er galt als Opponent eines gewaltlosen Sozialismus, war Atheist, der die jüdische Gemeinde verlassen hatte, Freidenker, und trat damals schon für den Acht-Stunden-Tag aber auch für die Rechte der Frau, für die sexuelle Aufklärung und die Geburtenkontrolle ein.

die Schafe für den „englischen“ Rasen sorgten. Immer intensiver beschäftigte er sich mit Fotografie und portraitierte auch als Kameramann die Menschen unterschiedlichster Herkunft, Rasse und Glaubens. Heute blickt der 100-Jährige auf ein gewaltiges Werk zurück, auf rund 10.000 Fotografien und rund 200 Kino-Dokumentar und Fernsehfilme. Götz Pochat (re) im Gespräch mit Wolf Suschitzky.

„Unser Vater“ erinnert sich Wolfgang Suschitzky, „hat uns oft erklärt, dass die größte Solidarität den Menschen zukommen muss, mit denen wir alle arbeiten, dann erst folgen die Verpflichtungen gegenüber der Familie und danach die Heimat.“ Sein Vorbild war aber auch seine Schwester Edith, die zwischen 1928 und 1933 das Beste schuf, was die soziale Reportage-Fotografie hervorgebracht hatte. Sie hielt in Bildern das sich breitma-

Foto: Hirnthaler, Deutschfeistritz

chende Elend fest, aber auch die Aufmärsche zum 1. Mai, in denen die Sozialdemokratie Produktion und Reproduktion von Klassenbewusstsein und Klassenstärke demonstrierte. Edith starb 1973, Wolf Suschitzky begann selbst zu einem Fotografen aufzusteigen. Er hielt das alltägliche Leben in der Metropole des Vereinigten Königreiches fotografisch fest und schuf damit zeitgeschichtliche Dokumente, die beispielsweise zeigen, dass einst im Hyde-Park

Empirische Beiträge zur Soziologie

Am Freitag, 20. Juli diskutieren ab 18:00 Uhr in der KulturPension Feuerlöscher Studierende der Soziologie der Universität Graz ihr Forschungspraktikum „Die Kreativität des Alltags“ und liefern empirische Beiträge zur Kultursoziologie. Es werden fünf Forschungsberichte präsentiert, die die Diversität und Kreativität der Alltagsbewältigung in verschiedenen Lebenssituationen hervorheben. Dazu zählen die Gefängniskultur, digitale Partnersuche oder das Thema Wegwerfgesellschaft im Fokus zz der Konsumkritik.


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32 Schule / Bildung

Eisbach, Gratkorn und Frohnleiten sind gesunde Schulen Z

um dritten Mal wurden steirische Schulen für ihr Engagement mit dem Gütesiegel „Gesunde Schule“ ausgezeichnet. Besonderer Wert wurde auf Initiativen für Bewegung und Sport gelegt. Mit dabei die Volksschulen Eisbach und Gratkorn I sowie die Hauptschule Frohnleiten.

Um das Gütesiegel zu erhalten, mussten die Schulen ihre Gesundheitsaktivitäten einer Qualitätskontrolle stellen, in der weit mehr als 100 Punkte erfüllt und positiv beurteilt werden mussten. Der Fokus wurde unter anderem auch auf die Gesundheitsvorsorge gelegt. Denn der Gesundheitszustand der Steirer ist schlecht.

… die Volksschule Gratkorn I.

Nahmen das Gütesiegel „Gesunde Schule“ mit Freude an - Hauptschule FrohnFoto: LRS/Lunghammer leiten sowie …

• 25 Prozent der 11 bis 18-jährigen rauchen, das Einstiegsalter für die beginnende Nikotinsucht liegt bei 11 Jahren. • Jedes zweite Kind hat Haltungsschäden, mehr als 30 Prozent der Kinder und Jugendlichten sind übergewichtig. • Ein Großteil leidet an Bewegungsmangel, der laut WHO der größte Risikofaktor für Herz- und Kreislauferkrankungen ist.

Foto: LRS/Lunghammer

Das Ergebnis aller Untersuchungen ist alarmierend: 35 Prozent der übergewichtigen Kinder haben bereits eine Vorstufe zum Typ IIDiabetes, zwei Drittel der DialysePatienten sind Diabetiker. Aufklärung, Prävention und Gesundheitsförderung muss daher bereits bei den Schülern beginnen, die hervorragende Gesundheitszz projekte vorgelegt haben.

Im Ja zum Leben steckt das Nein zur Sucht M

it einem Zertifikat wurden acht Lehrerinnen und Lehrer von vier steirischen Schulen geehrt. Die Pädagoginnen und Pädagogen haben in den vergangenen vier Jahren, unterstützt von VIVID, der Fachstelle für Suchtprävention, das österreichische Präventionsprogramm „plus“ an ihren Schulen erfolgreich umgesetzt. „Wir bedanken uns für ihre kontinuierliche und langfristige suchtpräventive Arbeit.“ Mit diesen Worten ehrte Dipl.-Päd. Mag. Barbara Zenz und Dipl.-Päd.

Elisabeth Grün von der HS 1 Gratwein. Sie haben mit den Schülerinnen und Schülern zu verschiedensten Themen wie Umgang mit Stress, Konflikten, Identität, Verantwortung, aber auch zu suchtspezifischen Inhalten wie Tabak, Alkohol und Medien, über vier Schuljahre intensiv gearbeitet. Im geschützten Rahmen der Klasse haben die Schüler emotionale, soziale und kognitive Kompetenzen erlernt und geübt. Dabei war es wichtig, diese auch unter schwierigen Bedingungen aufrechterhalten zu können. Die Pädagoginnen und

Die plus-Lehrerinnen aus der HS I Gratwein mit VIVID-GF Claudia Kahr und der Foto: KK Suchtkoordinator des Landes Steiermark, Peter Ederer.

Pädagogen absolvierten Seminare zur Weiterbildung und zur Reflexi-

on im Ausmaß von 40 Einheiten. E.E. zz


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Schule / Bildung 33

Hohe Auszeichnung für PTS Gratkorn

Es ist eine Auszeichnung für die ganze PTS, die Gudrun Wagner und Walter Krammer stolz in Händen halten. Foto: Edith Ertl

D

ie Polytechnische Schule Gratkorn erhielt Ende Juni vom Bundesministerium für Unterricht und Kunst gleich zwei hohe Auszeichnungen: das Gütesiegel und den Förderpreis in Höhe von 1.000 Euro. Österreichweit haben sich 40 Schulen um diese Anerkennung beworben. Die PTS punktete mit ihrem umfangreichen Konzept zur Berufsorientierung und Berufsvorbereitung. „Unsere ganzjährige Betriebspraxis ermöglicht unseren Schülern, eine breite Palette an Lehrberufen kennenzulernen“, sagt Dir. Walter Krammer und verweist auf den praxisnahen Werkstättenunterricht in Schule und

Betrieben. Aus einem umfangreichen Katalog können die Schüler auswählen, in welchen Unternehmen sie ihre Schnuppertage absolvieren möchten. Krammer sieht darin Vorteile für die Schüler aber ebenso für die Betriebe, „die ihre zukünftigen Lehrlinge dabei kennenlernen können“. 80 Schüler werden in der PTS Gratkorn auf ihre zukünftigen Berufe vorbereitet. Die Einschreibungen für das kommende Schuljahr laufen, „wir werden wieder mit vier Klassen starten“, so Krammer. Die 1.000 Euro aus dem Förderpreis werden in die technische Ausstattung der Schule investiert. E.E. zz


07/12

34 Schule / Bildung

BG Rein schärft den Blick für Sicherheit E

in großer Erfolg war der erste Gesundheits- und Sicherheitstag im BG Rein. Mag. Gudula Brandmayr und ihr Kollegenteam holten Kapazitäten nach Eisbach, die an 29 Stationen ihre Vorstellungen zu diesen Themen darstellten. Für 500 Schüler wurde von der Verkehrssicherheit bis zur Suchtprävention und von der Hundestaffel bis zum richtigen Umgang mit Medikamenten alles aufgeboten, was Jugendliche zu Sicherheit und Gesundheit interessiert. Eingeladen waren auch die Volksschule und der Kindergarten Eisbach.

Klara Moser steigt aus dem Aufprallsimulator des ARBÖ. Wie fühlt es sich an, mit der Geschwindigkeit von zehn Stundenkilometer auf ein Hindernis aufzuprallen? „Es war interessant“, sagte die Schülerin der fünften Klasse und fügt hinzu, dass sie immer den Sicherheitsgurt verwendet. Die AUVA ist mit einem MotorradSimulator gekommen. Konzentriert versucht sich ein Schüler nach dem anderen am Lenkrad. Keine leichte Aufgabe, denn kniffelige Situationen sind vorprogrammiert.

Organisierten den Gesundheits- und Sicherheitstag. Dir. Dr. Renate Oswald, Aurelia Meinhart, Sabine Distl (von „Große schützen Kleine“) und Mag. Gudula Brandmayr.

Ungeschützt ist der Kopf weich wie eine Melone. Mit einem eindrucksvollen Plumps fiel die Melone aus zwei Meter Höhe zu Boden. Die 2d des BG Rein biss herzhaft Fotos (3): Edith Ertl zu.

Steiermarkweit ereignen sich rund 5.500 Schülerunfälle pro Jahr. „Die Tendenz ist leicht rückläufig“ sagt Mag. Rupert Mandl, Arbeitspsychologe im Unfallverhütungsdienst der AUVA. Allerdings nimmt die Schwere der Verletzungen zu. Mandl führt das darauf zurück, dass zu wenig für das Gleichgewicht getan und das richtige Fallen nicht trainiert wird. An einer Balance-Scheibe wird mit Spaß an der Sache der Ernst der Lage ausprobiert. 29 Piktogramme zeigen die unterschiedlichen Stationen an. Entwor-

fen wurden die aussagekräftigen Kunstwerke von den vierten Klassen des BG Rein. E.E. zz

Michael Horak (14) von der 3b BG Rein lässt sich die Reanimation erklären. Auf 30 Herzdruckmassagen folgen zwei Beatmungen. Foto: Edith Ertl

Auf die Räder K urz vor Schulschluss legten Schüler der VS Gratwein und VS Gratkorn 1 die freiwillige Radfahrprüfung ab. Den theo-

retischen Teil hatten die Kinder zuvor gebüffelt, jetzt stand die praktische Prüfung im Verkehr an. Für Gruppeninspektor

Mit 16 Schülern der VS Gratwein trat Dipl.-Päd. Renate Kaltenegger an. Die gute Foto: Edith Ertl Laune der Kinder zeigt es an, alle haben bestanden.

Dipl.-Päd. Daniela Pall hat die 18 Schüler der VS1 Gratkorn gut auf die Prüfung Foto: Edith Ertl vorbereitet, dementsprechend sehr gut fiel das Ergebnis aus.

Günter Glehr von der Polizeiinspektion Gratwein lag der Schwerpunkt beim Linksabbiegen, weil hier die größten Gefahren lau-

ern. Die Zehnjährigen bewiesen, dass sie das richtige Verhalten im Straßenverkehr gelernt haben. E.E. zz


07/12

Schule / Bildung 35

Pinguine im Gratkorner Hallenbad

Stiwoll hat mit insgesamt 27 Schülern eine kleine Volkschule, aber große Schwimmer. Dir. Ingrid Pöltl mit ihren erfolgreichen Pinguinen.

Die Staffel der VS Gratkorn 1 schwamm allen davon. Dipl.-Päd. Sigrid Kurzmann mit ihren erfolgreichen Schützlingen.

Die Peggauer Pinguine zählen zu den besten Schwimmern ihrer Altersklasse. Dipl.-Päd. Anita Berger freut sich mit ihren Schülern.

I

nsgesamt 102 Kinder aus den Volksschulen Gratkorn, Stiwoll, Deutschfeistritz, Judendorf, Niederschöckl und Peggau beteiligten sich am PinguinSchwimmwettbewerb des Österreichischen Jugendrotkreuzes. Dabei bewiesen die Zehnjährigen im Gratkorner Hallenbad ihr Können im nassen Element. Die Anspannung der kleinen Schwimmer war groß, das Lampenfieber vor dem Start auch. Mit den Kindern fieberten am Beckenrand die Lehrer und so mancher Elternteil. Vorschwimmer zeigten, wie der Wettbewerb funktioniert. Noch schnell ein paar aufmunternde Worte, und mit einem Sprung ins Wasser ging der Wettkampf gegen die Stoppuhr los. Im ers-

Ein Urkunden- und Medaillenregen ergoss sich über die Schüler aus der VS Judendorf.

ten Durchgang mussten 33 Meter im Brustschwimmen absolviert werden. Beim Staffelbewerb kamen Erschwernisse hinzu. So

Dipl.-Päd. Barbara Kompenhans bei der Siegerehrung mit ihren Schülern der VS 2 Gratkorn. Foto: Edith Ertl

musste eine Luftmatratze an den gegenüberliegenden Beckenrand transportiert oder die Distanz in Straßenkleidung geschwommen werden. Dipl.-Päd. Reinhard Koopmans von der Polytechnischen Schule bezeichnet den Bewerb auch als Rettungsstaffel. Spielerisch werden Situationen ge-

Foto: Edith Ertl

übt, die im Ernstfall Leben retten können. Koopmans ist Bezirksleiter des ÖJRK und Organisator des Pinguin-Cups. “Unser Ziel ist, das Schwimmen an den Volksschulen attraktiv zu machen und die Lehrer zu ermutigen, den Schwimmunterricht zu forcieren.“ E.E. zz

Die Boy-Group der Polytechnischen Schule Gratkorn drückte den Pinguinen nicht nur die Daumen, sondern auch die Stoppuhr: v.l.n.r. Thomas Sommer/Gratwein, Tobias Round/Judendorf, Marcel Wendler/Graz, Andre Freisinger/Stiwoll und Mario Knoll aus Gratkorn.Foto: Edith Ertl


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36 Schule / Bildung

Applaus für die 4a Musik-HS Gratwein F

einer Humor, gute Musik und hervorragende Stimmen zeichnen die Absolventen der 4a der Musikhauptschule Gratwein aus. Mit „Music colours our world“ gaben sie ihr Abschlusskonzert. „Ein bisschen sind wir schon traurig, weil es das letzte Konzert ist, wo wir gemeinsam spielen“, sagt Johanna Helm noch bei der Probe. Beim Auftritt selbst war davon nichts zu spüren. 30 Schüler füllten den Abend mit Musik, Gesang und kabarettistischen Bestleistungen. Ein Hauch von Wehmut stellt sich auch bei Dipl.-Päd. Wolfgang Wabscheg ein, denn „diese Schüler sind musikalisch höchstbegabt“. Talentiert zeigte sich die Klassengemeinschaft auch beim Bühnenbild. Überdimensionale Musikinstrumente zierten die Mehrzweckhalle. Das alle Blicke auf sich ziehende Plakat hat Annika Jölli (14) aus Gratkorn gemalt. E.E. zz

Die bildhübsche Solistin Magdalena Ambrosch (14) aus Eisbach sang zur Freude der Besucher „Someone like you“.

Das Gitarrenensemble der 4a Klasse Musik-HS Gratwein bezauberte mit einer spanischen Romanze.

Die Boys Group bewies neben dem musikalischen auch ihr schauspielerisches Talent.

Fotos (3): Edith Ertl

Pädagogischer Panther an PTS Deutschfeistritz F ür hervorragende pädagogische Leistungen im Schulbereich wurde kürzlich die Polytechnische Schule Deutschfeistritz mit dem pädagogischen Panther ausgezeichnet. „Mit der Vergabe dieses Preises, der von der Wiener

Städtischen gestiftet wird, sollen vor allem die positiven Seiten des Schulbildes stärker in das Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt werden“, erklärte SP-Landesrätin Elisabeth Grossmann anlässlich der feierlichen Verleihung im

Weißen Saal der Grazer Burg.

Die Leistungen der Schule und des Berufstandes der Lehrer finden in Gesellschaft und Medien eine insgesamt kritische Würdigung. Darüber hinaus müsse sich, so Gross-

mann die Schule auch mit der Anforderung auseinandersetzen, über die Qualität ihres Angebots und ihrer pädagogischen Leistungen Rechenschaft zu geben. Mit der Auszeichnung will man hier zz einen Kontrapunkt setzen.


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Schule / Bildung 37

Feuer und Eis für Schulkinder aus England

Eine englische Schülerin löscht unter der Aufsicht der FF Deutschfeistritz erfolgFotos (2): Dietmar Jantscher reich ein brennendes Moped.

S

eit 14 Jahren gibt es einen Schüleraustausch zwischen der Hauptschule Deutschfeistritz und einer englischen Schule aus Rawmarsh, nahe Manchester. Anlässlich eines Besuches der englischen Schüler in Deutschfeistritz erlebten diese Vorführungen der Feuerwehr und des steirischen Zivilschutzverbandes. Sie durften

beim Löschen der verschiedenen Brände mit diversen Kleinlöschgeräten auch selbst Hand anlegen. Weiters konnten sie sich bei der Spritzwand oder der Suche nach Personen mit der Wärmebildkamera so richtig austoben. Eine Vorführung der österreichischen

ntegration ist für die Lehrer und Schüler der Hauptschule Gratwein keine leere Worthülse, sondern wird täglich gelebt. Kürzlich bei einem Mittagessen, das afghanische Neuankömmlinge in der Schule für ihre Klassenkollegen kochten. Aufgetischt wurde

Rettungshundestaffel rundete das Programm ab. Zum Abschluss der Veranstaltung bekamen alle Teilnehmer angesichts der hohen Temperaturen eine verdiente Abkühlung. VP-Bgm. Michael Viertler fungierte kurzerhand als „Eisverkäu-

fer“ und lud alle auf ein Eis ein. Gerade noch rechtzeitig, denn wenig später kam das Eis von oben und es gab ein heftiges Hagelunwetter. Dieses sollte die Mannen der FF Deutschfeistritz noch einige Stunden auf Trab halten. D.J. zz

Sommerfest im JUZ

HS Gratwein tischt afghanisch auf

I

Deutschfeistritz´s Bürgermeister Michael Viertler spendierte jedem Schüler ein Eis zur Abkühlung.

Foto: KK

ein traditionelles Gericht des Heimatlandes, bestehend aus Lamm, Reis, Rosinen, Karotten und allerlei Gewürzen. Es schmeckte ausgezeichnet, aber anders als gewohnt – das war der Tenor aller, die das köstliche Mittagessen zz genießen konnten.

E

inmal etwas anderes machen – das waren die Überlegungen, die die Verantwortlichen des JUZ Frohnleiten für das Sommerfest anstellten und entschieden sich gemeinsam mit den Jugendlichen für

Foto: KK

einen Sumo-Ringwettkampf. Dass es Spaß macht, versteht sich von selbst, das die JUZ-Leiterin Mag. Gisela Fedl (re.) selbst in den Ring stieg, war dann doch eine Überzz raschung.


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von Wolfgang Herzog

GAMES ON STAGE

38 Jugend

Die „Panzerknacker“ gewannen den Social Soccer Cup

Ice Age: Voll verschoben – Die arktischen Spiele (Wii, PC, Playstation und Xbox360) Im neuen Abenteuer gelangen Manny und die Herde an einen geheimen Schatz. Doch Ärger macht sich zwischen den Gletschern breit, als die Besitzrechte des Schatzes von gefährlichen Piraten angefochten werden. Die Eisbewohner treten in winterlichen Sport-Spielen gegen die Piraten an. Videospieler haben die Wahl, sich entweder Manny und der Herde oder doch den Piraten anzuschließen und sich in den Disziplinen Skispringen, Eis-Zerschmettern oder Gletscher-Hüpfen zu messen – der eiskalte Gaming-Spaß für die ganze Familie! Battlefield 3 Premium (Xbox 360, PC & PS3) Mit 15 Millionen verkauften Exemplaren gehört Battlefield 3 zu den sich am schnellsten verkaufenden Titeln in der Geschichte von EA. Battlefield 3 Premium bietet ein innovatives neues Angebot mit fünf digitalen Erweiterungen. „Battlefield 3 ist das physischste, dynamischste und progressivste Shooter-Erlebnis auf dem Markt. Battlefield 3 Premium ist über das PlayStation Network und für PC über Origin.com für 49,99 Euro, sowie für 4000 MS Points über den Xbox LIVE-Marktplatz erhältlich. zz

Die siegreichen Panzerknacker konnten sich in einem spannenden Finale hauchdünn durchsetzen.

Foto: Harry Hörzer

I

n Gratwein kämpften 16 Jugendteams um den Turniersieg. Vor dem großen Finale hielt Slackliner Michael Kemeter die Zuseher in Atem. Er „spazierte“ in luftiger Höhe über den Fußballplatz. Erst kürzlich erregte Kemeter Aufsehen, als er über den Grünen See balancierte. In Gratwein bewältigte er eine Strecke von 135 Metern. Damit nicht genug, ging er zu Trainingszwecken dieselbe Länge auch noch retour. Vor einem Jahr wäre das noch Weltrekord gewesen. Nach diesem Hochseilakt trafen im Finale die „Panzerknacker“ – ein Team mit Spielern aus Gratwein und Gratkorn – auf die Auswahl AUTproROM. Mario König entschied dieses Endspiel durch sei-

Goldtorschütze Mario König (re) erzielte den entscheidenden Treffer zum Turniersieg. Foto: Harry Hörzer

nen Treffer für die Panzerknacker. Platz drei sicherte sich das Team

„El Magico“ (GSV Gratwein U17) vor den Straßengler Kickern. zz


07/12

ClickIn: Familienfreundliche Sommeraktionen 13. Juli können Interessierte egal welchen Alters ab 16 Uhr im Park in Judendorf beim New Sports Day die drei neuen Trendsportarten Slacklinen, Freerunning und Zumba kostenlos kennen lernen und ausprobieren. Erfahrene Profis vor Ort zeigen dort worauf es ankommt. Und für die gemütliche Sommeratmosphäre sorgen ein DJ, Hängematten und natürlich auch Getränke und Verpflegung.

Wettrutschen: Final-Teilnehmer beim Wettrutschen 2011

Z

wei familienfreundliche Sommeraktivitäten warten im Rahmen des Kinder- und Jugendsommers in Gratwein und Judendorf auf Interessierte. Vier Wochen lang – von 10. Juli bis 3. August – findet in einer der beiden Gemeinden jeweils von Dienstag bis Freitag pro Nachmittag eine Aktion oder Aktivität speziell für daheim geblie-

Foto: KK

bene Kinder und Jugendliche statt. Angefangen vom Puppentheater über einen Wakeboard-Ausflug, Grafitti-Workshops bis hin zu einem Tiertraining mit dem Animal Trainingscenter steht jede Menge am Programm. Zwei Highlights stechen aber noch einmal hervor: Am Freitag,

Am Freitag, 27. Juli kommt es in der Weihermühle zur 2. Gratweiner Wettrutsch-WM. Ab 15 Uhr werden in zwei Wertungen (Kinder/Jugend und Allgemeine Klasse) die Schnellsten auf der großen Kurvenrutsche gesucht. Eine eigene "Promi-Wertung" soll für das humorvolle Rahmenprogramm sorgen. Mitrutschen kann natürlich jeder egal welchen Alters. Anmeldung und weitere Informationen: www.clickin.cc, team@clickin.cc oder 0664/25zz 21-444.

Reggae live im meLOUNGE B ei der heurigen 6. Auflage des Open-Air-Festivals war die Stimmung im Frohnleitner meLOUNGE auch diesmal wieder am Dampfen – und das nicht nur wegen der hohen Temperaturen.

Die Stimmung im meLOUNGE war kaum noch zu toppen, doch last but not least heizte „Tschebberwooky“ noch einmal so richtig ein und brachte das gesamte Publikum sogar dazu, eine Polonaise zu den ReggaeBeats zu tanzen.

Den Auftakt des Abends machten „The Stout“, die mit hippem SkaPunk die ersten Tanzhemmungen aufhoben. Die Jungs, die sich bereits mit Bands wie „Mad Caddies“, „Alkbottle“ oder „Rising Girl“ die Bühne teilten, standen ganz hinter ihrem Motto: „Steh auf, sei nicht traurig und freu dich deines Lebens!“

aber auch das Publikum mit seiner neuen Single "Dust in the Air" – die er mit der Grazer Band „The Uptown Monotones“ geschrieben hat - zum Nachdenken auf.

aus dem Herzen und der Seele“, sagen die Jungs und Mädels der Band Tschebberwooky. Diese Energie hat man im meLOUNGE auf Jeden überschwappen gespürt.

„Jimi D.“ – der zweite Liveact des Abends – legte einen grandiosen Auftritt mit Positive-ReggaeGrooves hin. Ebenso forderte er

Die Hemmungen auf der Tanzfläche waren somit endgültig weg und kein Besucher des Festivals konnte mehr still sitzen. „Musik kommt

Und so wurde "Reggae live on Summerstage" auch heuer wieder ein in Erinnerung bleibendes Fest. S.R. zz

von Wolfgang Herzog

Im DVD Player

Jugend 39

Das gibt Ärger Die Topspione FDR (Pine) und Tuck (Hardy) verlieben sich beide Hals über Kopf in die liebenswerte und äußerst attraktive Lauren (Witherspoon). Während die versucht, sich mit Unterstützung ihrer gewitzten Freundin Trish (Chelsea Handler) für den Richtigen zu entscheiden, zetteln FDR und Tuck eine epische Schlacht um Laurens Gunst an – mit ihren Überwachungskenntnissen, High-Tech-Spielereien und einem explosiven Waffenarsenal. Möge der bessere Spion gewinnen! Best Exotic Marigold Hotel Sieben englische Rentner, knapp bei Kasse und aus den verschiedensten Gründen in Indien, begegnen sich im “Best Exotic Marigold Hotel”. Dort erleben sie Freundschaft und Romantik auf ungeahnte Weise neu. Nach und nach erliegen sie der magischen Wirkung Indiens und erkennen, dass es auch im Herbst des Lebens noch Liebe und Leidenschaft gibt – wenn man nur die Vergangenheit hinter sich lässt!

Foto: KK

ZU GEWINNEN DVDs

Wer kommenden Freitag, den 6. Juli, zwischen 12:05 und 12:10 Uhr die BEZIRKSREVUE-Hotline wählt, kann eine unserer vorgestellten DVDs gewinnen. 03126/3640-21 zz


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40 Sport

Dancing Star Petra Frey assistierte bei der Neueröffnung von HNO-Arzt und Neuroth der Hauptplatz-Seite oder über den Haupteingang am Parkweg. Dort steht ein reservierter Parkplatz zur Verfügung, der für Kunden und

Ergattert: Autogramme von Petra Frey (links).

D

er Neubau am Parkweg 6 an der Rückseite des ehemaligen Schatz-Hauses am Frohnleitner Hauptplatz füllt sich weiter. Nach dem Therapiezentrum zogen nun auch der HNO-Facharzt Dr. Wolfgang Luxenberger sowie der Hörgereätespezialist Neuroth. Nach einem „Tag der offenen Tür“ bei Neuroth tagsüber gab es am Abend eine kleine Eröffnungsparty, die sich nicht nur an die Ohren sondern auch an die Augen der Gäste aus der Medizinbranche und der Politik richtete: Dancing

Patienten frei benützbar ist. Natürlich sind die Zugänge allesamt barrierefrei und per Lift erreichzz bar.

Foto: KK

Star-Gewinnerin Petra Frey, die schon zuvor bei Neuroth für eine Autogrammstunde zur Verfügung gestanden war, bot willkommenen optischen Aufputz der Gesellschaft.

Ideale Erreichbarkeit

Sowohl Luxenberger als auch Neuroth sind stolz auf die neuen Räumlichkeiten, die unter anderem mit den modernsten technischen Geräten ausgestattet sind.Der wichtigste Vorzug der neuen Ordination und des neuen Hörgeräte-Fachinstituts nach eigener Ausage: Beide sind leicht erreichbar. Entweder von

Über die Einfahrt zum Therapiezentrum sind auch Dr. Luxenberger und Neuroth Foto: KK erreichbar.

Zahnarzt Schuller legt Kassenverträge zurück M it Ende Juni hat der Peggauer Zahnarzt Dr. Johann Schuller die Kassenverträge mit der GKK und der BVA, der SVB und der Versicherungsanstalt für Eisenbahn und Bergbau zurückgelegt. Künftig wird er eine „Amalgamfreie“ Praxis betreiben, in Kooperation mit der SVA der gewerblichen Wirtschaft, der KFA Graz und KFA Wien sowie als Wahlarzt für alle Kassen. Standorte sind die Zahnpraxis Peggau in der Johann Fellingerstraße 8 sowie die Praxis für Ganzheitsmedizin im

Savenauweg 5 in 8042 Graz. Die Ordinationszeiten gibt es auf Anfrage unter 03127/2324 bzw. 0681/10337389.

Schuller ist als Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde tätig, hat das Diplom der Wiener Internationalen Akademie für Ganzheitsmedizin, das Diplom für Elektroakupunktur sowie das EUMaster-Diplom für komplementäre Heilmethoden und ist Spezialist für die Ozon-Sauerstoff-Therapie. zz


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Freizeit 41

Entspannen in Europas längstem Thermenbach

G

anz privat im ländlichen Bad lautet das Motto in Bad Birnbach, einem Kurort im südlichen Niederbayern. Aus 1.618 Metern Tiefe kommt Heilwasser, das 31 verschiedene Becken, darunter Europas längster Thermenbach mit 105 Metern Länge, täglich frisch speist. Die Rott, ein rund 109 Kilometer langer Nebenfluss des Inn, ist der Namenspatron einer ganzen Region. Sie gilt als eine der sonnenreichsten Gegenden Deutschlands, sanfte Hügel, Wälder und Streuobstwiesen prägen das Bild in der von Bauernhand gestalteten Kulturlandschaft. Viele kleine, naturbelassene und idyllische Bach-

läufe haben dabei ihren besonderen Reiz. Die malerischen Rottauen eignen sich hervorragend zum Wandern und Radfahren. Neu sind geführte E-Bike Wanderungen, die von der Kurverwaltung wöchentlich angeboten werden. Kunst, Kultur und Baudenkmäler wie die Rottaler Vierseithöfe werden nicht spektakulär, sondern immer im Einklang mit einer noch unverbrauchten Natur präsentiert. Kapellen und Kirchen bergen wertvolle Kleinodien aus den verschiedensten Jahrhunderten. Sie sind Zeugen einer tief verwurzelten Volksfrömmigkeit, gleichermaßen

Entspannung

und

Foto: Konrad Greineder

Erlebnis

in

Europas

längstem

Thermenbach.

aber auch stille Plätze, an denen man den Alltag ausblenden kann.

den Ansprüchen an eine moderne leichte Küche zu kombinieren.

So vielfältig wie die Landschaft ist auch die Küche des Rottals. Den Köchen gelingt es, die ursprünglich traditionelle schwere Kost mit

Bad Birnbach bietet also ideale Rahmenbedingungen, um für einige Tage „auf Privat“ umzuschalten. zz Info: www.badbirnbach.de

Brennstoff-Ranking: Holz ist unschlagbar folgt von Brennholz mit 1.200 Euro und Pellets mit 1.301 Euro. Abgeschlagen sind Erdgas (1.702 Euro), Heizöl (2.405 Euro) und Strom (3.150 Euro).

Holz auch bei Gesamtkosten klarer Sieger.

Auch wenn man die höheren Anschaffungskosten von modernen Holzheizungen berücksichtigt, geht Holz als klarer Sieger hervor. Wer von einer Ölheizung auf eine automatische HackschnitzelBrennholz ist bei den derzeitigen Heizöl- und Erdgas-Kosten unschlagbar. Foto: KK

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er Preis für Heizöl hält sich seit Monaten auf hohem Niveau. Wer mit Öl heizt hat im Vergleich zu Biomasse die doppelten Brennstoffkosten und belastet zudem die Umwelt. Beim jüngsten Brennstoff-Ranking der Steirischen Landwirtschaftskammer vom Juni 2012 ist Holz unschlagbar. Beim Vergleich der jährlichen Brennstoffkosten für

ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit 15kW Heizlast geht Holz als klarer Sieger hervor. Abgeschlagen dagegen sind die Fossil-Brennstoffe Heizöl und Erdgas. Heizen mit Öl verursacht im Vergleich zur Biomasse die doppelten Brennstoffkosten. Wer sein Einfamilienhaus mit Hackschnitzel beheizt, fährt mit 996 Euro jährlich am besten, ge-

beziehungsweise Pelletsheizung umsteigt, spart sich derzeit bei den jährlichen Gesamtkosten – Investitionskosten für die Heizung plus Brennstoff- und Betriebskosten – mindestens 30 Prozent. Das Vorurteil der teureren Holzheizungen wird damit eindeutig widerlegt. Darüber hinaus garantieren regionale Biomassehöfe in den Bezirken die ganzjährige Versorgung mit Hackschnitzel und Scheitholz aus der Steiermark. PR zz


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42 Freizeit

Rom kulinarisch erleben

Spanische Treppe: Mindestens einmal kommt jeder Rom-Besucher hierher. Die Stufen führen von der Piazza di Spagna in die Santissima Trinita die Monti. Für Sonnenanbeter und müde Touristen genau das Richtige, denn die Treppe ist Richtung Westen ausgerichtet. Fotos (10): KK

I

n Rom vergisst man immer schnell, dass man in einer Großstadt ist. Zu eng sind die verwinkelten Gassen gesäumt, mit kleinen Läden und einladenden Bars, Trattorias und Restaurants. Gutes Essen gehört zur italienischen Hauptstadt wie die monumentalen Bauten und das temperamentvolle Leben auf den Straßen. Lassen Sie Kultur, Sightseeing, Museen und Kirchen einmal beiseite und beschränken Sie sich ganz auf die leiblichen Genüsse dieser herrlichen Stadt. Wir haben es für Sie getan.

Im Quattro Mori verwöhnt der Kellner auch die Gäste.

Von einer Bekannten bekommen wir den Tipp für das Restaurant „Quattro Mori“, direkt neben dem Vatikan in einer Wohngegend ohne touristischen Einfluss gelegen. Von außen ziemlich unscheinbar

wird man gleich einmal mit dem Anblick der schon eingestellten Vorspeisen verwöhnt. Eingelegte Sardinen, Meeresfrüchtesalat, marinierter Fenchel und Lachs lassen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Zum Einstand gibt es erst einmal ein Glas Prosecco rosé – und keine Speisekarte. Der geschäftige Ober fragt lediglich ob Fisch oder Fleisch, und unser Begehr nach einem guten Weißwein wird dahingehend befriedigt, dass er uns angeblich seinen Besten aus dem Keller holt. Unsere Gedanken kreisen nach den Kosten dieses Abends – werden wir als Touristen italienisch abgezockt? Nach den kalten Vorspeisen werden wir mit frittierten Tintenfischen, Muscheln in Weinsud und nicht zuletzt Austern verwöhnt. Als nächsten Gang gibt es ein

herrliches Risotto und dann Pasta arabbiata mit Shrimps. Allmählich werden wir satt, aber da kommt noch der Hauptgang mit einem hervorragenden Weißfisch und einer riesigen Gemüseplatte. Unsere Gedanken kreisen um 300 bis 500 Euro, denn mittlerweile ist die zweite Flasche Wein geöffnet, angeblich der Beste den er im Keller hat. Die Teller sind noch nicht leer werden zu unserem Er-


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Freizeit 43

zakoch unterhält sich gerne, während er seinen Teig durch die Luft wirbelt, mit den Gästen. Immerhin will er zeigen, dass er frankophil ist und französisch spricht. Gemütlich, gut und günstig – trotz der Nähe zum Touristenmagneten Trevi-Brunnen.

Vatikan: Der Petersdorm in Rom, eine der vier Patriachalbasiliken Roms, wurde von 1506 bis 1626 auf dem Gelände einer Vorläuferkirche über dem Grab des hl. Petrus erbaut.

staunen gebackene Shrimps und Tintenfisch gebracht. Als Dessert gibt es noch Apfeltarte, Espresso und frisches Obst, aufgelegt in einer Silberschale in crashed ice serviert. Zum D`rüberstreuen stellt uns unser freundlicher Kellner noch drei Flaschen mit Grappa, Limoncello - ein Zitronenlikör, der im Golf von Neapel und entlang der Amalfiküste sowie in Sizilien hergestellt wird, und Nußschnaps auf den Tisch. Man nehme so viel man will und so lange man kann

….Unsere ärgsten Bedenken, dass dieses Luxusmenü ein großes Loch in unserer Reisekasse reißen würde, lösten sich in Luft auf: Die Rechnung machte für zwei Personen inklusive 2 Flaschen Wein, Mineralwasser und Schnaps genau 90 Euro aus. Unvorstellbar, oder? Absolut empfehlenswert!

Rom für Verliebte auf dem Piazza Navona.

Schlemmen wie es nur in Italien möglich ist.

Ideale Erreichbarkeit

gibt es das typische italienische Essen von Pizza bis Pasta. Wirklich ausgezeichnet isst man im Ristorante Fontana in der Via del Crociferi. Darunter auch Pasta mit köstlichen Trüffeln zu recht moderaten Preisen. Der Wirt strahlt die landesübliche italienische Gastfreundschaft aus und der Piz-

Sehr empfehlenswert für die kleine Brieftasche ist die „Happy Hour“ in Pepy`s Bar am Piazza Barberini. Diese stilvolle Bar bietet ab 17 Uhr ein italienisches Buffet und einen Cocktail um wohlfeile acht Euro. Natürlich muss man in Rom dem quirligen Leben des Piazza Navona von einem der vielen Cafés beobachten. Am besten natürlich im berühmten „Tre Scalini“ bei einem Tartuffo. Hier bezahlt man allerdings den Ausblick mit. Als absoluter Reinfall entpuppte sich ein Lokal nahe der Spanischen Treppe. Getränke wurden in Plastikbechern und Dosen serviert. Die Pizza wäre auf der Rückseite auch als Bricket durchgegangen und zum Salat gab`s Fertigmarinade aus Plastikbeuteln. Typische Touristenabzocke ohne jeglichen Qualitätsanspruch. A.K. zz

Obwohl immer von Menschenmassen bevölkert gehört die romantische Kulisse von „La dolce Vita“, der Trevi-Brunnen, einfach zu einem Rombesuch dazu. Wer dort in der Nähe gut und zu relativ günstigen Preisen essen möchte ist mit der Trattoria Scavolino in der Via della Pilotta gut bedient. Hier

Trevi-Brunnen: Ein Erlebnis und Touristenmagnet ist der Vierströme-Brunnen (Fontana di Trevi) im Herzen von Rom.


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44 Freizeit

BÜCHERWURM - TIPPS ZUM LESEN ansätze aussehen? Ein einfacher Arbeiter ist diesen Fragen selbst nachgegangen. Ein Plädoyer für eigenständiges Denken und Handeln.

Allessandrien Stefanie Manhartsberger, Novum Verlag, 390 Seiten, € 18,40

Amelie ist die stolze und mächtige Königin des Landes Allessandrien, das vom bösen Zauberer Henrik bedroht wird. Die Gefahr ist Amelie näher, als sie ahnt, denn ihr Freund Erik ist Lord Henriks rechte Hand. Erfrischende HighFantasy einer jungen Österreicherin.

Evelyn Dulia Jesus Murdaca, Novum Verlag, 350 Seiten, € 13,50

Evelyns Leben verändert sich vollkommen, als drei neue geheimnisvolle Jungs an ihre Schule kommen. Schnell findet sie heraus, dass an den dreien nichts ist, wie es scheint, denn sie sind Werwölfe und nur aus einem Grund nach Boston gezogen: Sie wollen Evelyn vor Ann, der Anführerin der Vampire, schützen. Evelyn wird in eine Welt voller Geheimnisse und Intrigen gezogen und es gibt nur einen Weg, in die Normalität zurückzukehren: Sie muss sich Ann stellen.

Diktatur der Wirtschaft Markus Market, Novum Verlag, 166 Seiten, € 15,90

Mehr Last als Befriedigung sowie zunehmende Existenzangst: So sieht das Empfinden vieler Menschen im Arbeitsalltag aus. Was stimmt im Betrieb nicht? Oder müssen wir die Ursachen in übergeordneten Strukturen suchen? Wie könnten konkrete Lösungs-

Folter Manfred Nowak, Kremayr & Scheriau Verlag, 240 Seiten, € 22,00

Als Sonderberichterstatter über Folter der Vereinten Nationen hat der renommierte Menschenrechtsexperte Manfred Nowak in den Jahren 2004 bis 2010 die Folterpraktiken und Haftbedingungen weltweit untersucht. Unter dem Schutz der UNO war es ihm möglich, die Haftstätten mit seinem Team unangekündigt und unbeobachtet zu inspizieren, vertrauliche Gespräche mit Häftlingen zu führen und die Spuren der Folter zu dokumentieren.

Der Zickzackweg Niene, Novum Verlag, 224 Seiten, € 12,60

Allein und süchtig bewältigt Niene mit ihren beiden Kindern die Höhen und Tiefen des täglichen Lebens. Einer Gratwanderung gleich schafft sie es immer wieder, auf den rechten Weg zu kommen.

Geschlechtertreiben im Wandel Cornelia Frey, Novum Verlag, 404 Seiten, € 18,90

Die beiden vorliegenden Bände sind eine breite Auseinandersetzung mit Sexualität im Spiegel der heutigen westlichen Gesellschaft.

Im Band 2, „Geschlechtertreiben im Wandel“, folgt eine eingehende Auseinandersetzung mit der Veränderung der Sexualität im Zuge der gesellschaftlichen Veränderungen, mit aktuellen Trends und mit einigen problematischen Sonderformen.

Ludus Vitae

stützte mich, indem sie anschaffen ging. Zu meinem Glück wurde sie nie abhängig. Dann trennte sie sich von mir. Danach kamen die sehr unangenehmen Seiten der Sucht und meine Gesundheit ging den Bach runter. Lange Klinikaufenthalte folgten. Der Körper war ausgemergelt.

Tod am Güttenbach

Herta Krondrofer, Novum Verlag, 690 Seiten, € 21,95

Thomas Himmelbauer, Federfrei Verlag, 207 Seiten, € 11,90

Der erfolgreiche Gladiator Gavin Tettius wird nach seiner Freilassung beschuldigt, seinen ehemaligen Herrn und Freund ermordet zu haben. Unter Einsatz seines ganzen Könnens schafft er es schließlich, seine Unschuld zu beweisen. Doch die Strapazen der Kerkerhaft sowie der Tod seiner Geliebten lassen ihn jeden Lebensmut verlieren. Erst seinem Anwalt Priamos Lucullus gelingt es, den jungen Mann ins Leben zurückzubringen. Kaum genesen, geht Gavin mit seiner Truppe nach Ravenna, um sein Erbe anzutreten. Doch bereits auf dem Weg dorthin holt ihn die Vergangenheit ein und er ist erneut gezwungen, um sein Leben zu kämpfen.

Tagebuch eines Süchtigen Claudio, Novum Verlag, 232 Seiten, € 13,45

Ich habe erst mit 24 angefangen, Drogen zu konsumieren. Ich ließ mir meinen ersten Schuss setzen, wobei ich mich mit dem HIV-Virus infizierte. Anfangs fiel mir das Dealen leicht. Die ersten zehn Jahre hatte ich keine großen Schwierigkeiten damit. Ab dann wurde es immer schwieriger, meinen Konsum zu decken. Meine Freundin unter-

Im burgenländischen Güssing tagt der ICSE, der Internationale Kongress für Solarenergie. Linda Bäumler wittert die Gelegenheit, geheime Firmenunterlagen ihres Mannes für viel Geld zu verkaufen, um mit ihrem Geliebten ein sorgenloses Leben zu genießen. Doch die Übergabe am Güttenbach läuft nicht nach Plan, ein Mord geschieht. Anton Geigensauer, ein junger Beamter des Innenministeriums, wird in die Ermittlungen einbezogen..

Trost und Spiele Robert Preis, Federfrei Verlag, 222 Seiten, € 11,90

Als Chefinspektor Armin Trost eines Tages vor die Tür geht, weiß er, was er will. Aus, Schluss und vorbei. Er wird seinen Schreibtisch räumen, sich von seinen Kollegen verabschieden und seinen Job an den Nagel hängen. Da entdeckt er ein Messer, dessen Klinge etwa halb so lang ist wie sein Unterarm, in seinem Gartenzaun. Der Auftakt für eine Mordserie. Der Grazer Chefinspektor Armin Trost wird in einen Strudel unheimlicher Ereignisse gezogen. Und schließlich kommen die Mörder ihm und zz seiner Familie sehr nahe.


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Freizeit / Sport 45

Kulturheidelbeeren – der gesunde Kulinarik-Trend D

ie Kulturheidelbeere (Vaccinium corymbosum, Blaubeere, Schwarzbeere) stammt ursprünglich aus Nordamerika und ist im Vergleich zur heimischen Waldheidelbeere größer und wesentlich einfacher zu ernten. Wie zum Beispiel im Heidelbeergarten von Brigitte Hochegger in Gratwein. Im Frühjahr zieren den Strauch weiße Blütentrauben, aus denen sich bis Anfang Juli schmackhafte, hellblaue Beeren entwickeln.

Das Fruchtfleisch der Kulturheidelbeere ist fest und hell, der blaue Farbstoff befindet sich in der Beerenhaut und wird erst beim Kochen frei. Daher färben roh gegessene Beeren weder Zähne noch Finger blau. Ungekühlt bleiben frisch gepflückte Beeren einige Tage frisch, gekühlt sogar mehrere Wochen.

Heilpflanze und Nahrung der Indianer

Bereits die Indianer schätzten

Foto: KK

die kalorienarme Heidelbeere als Nahrungs- und Heilpflanze. Weitere Inhaltsstoffe können durch ihre antioxidative Wirkung „freie Radikale“ die als Mitursache vieler Herz- und Kreislaufer-

krankungen oder sogar bei Krebs gelten, unschädlich machen. So helfen frische Beeren bei Darmträgheit, getrocknete hingegen lindern Durchfallerkrankungen. zz

Hans Muralter gewann Frohnleiten-Lauf sich. Spannend das Duell im Hobbylauf zwischen SP-Gemeinderat Jürgen Jaritz und seinem Widerpart VP-Gemeinderat Johannes Wagner. Beide kamen mit 23:20 zeitgleich ins Ziel. Alle weiteren Ergebnisse unter www.pentektiming.at oder unter www.frohnleiten.at.

GR Johanne Wagner gibt den Startschuss zu einem der Läufe.

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er zehnte Mayr-MelnhofStadtlauf in Frohnleiten hatte es in sich: Brütende Hitze, Läufer knapp am Limit ihrer eigenen Leistungsfähigkeit, voller Einsatz des Roten Kreuzes und der Ärzteschaft und dennoch zufriedene Gesichter beim Veranstalter.

36:18 sowie Anette Dietrich mit 49:45 Minuten im Hauptlauf, den Hobbylauf entschieden Gerhard Weninger mit 20:16 und Sabine Klement mit 24:33 Minuten für

Der Frohnleitner Stadtlauf zählt zu den Klassikern unter den großen Laufbewerben im Land, was am vergangenen Wochenende auch wieder eindrucksvoll bestätigt wurde. Vor allem Sportler, denen es nicht nur darum ging, eine Strecke von A nach B möglichst schnell hinter sich zu bringen, sondern die Wert auf ein Gesamtpaket einer

Laufveranstaltung legen, kamen in Frohnleiten voll auf ihre Rechnung. Und das nicht nur aufgrund der idyllischen Streckenführung mit Blick auf die unverwechselbare Silhouette, sondern auch wegen der zahlreichen Extras wie einer Glaskaraffe als Gastgeschenk, Labestationen und ein umfangreiches Angebot zum Thema Gesundheit. So bot die Merkurversicherung eine Fett- und Blutdruckmessung sowie sportwissenschaftliche Beratung an, das Klinikum Theresienhof eine Gang- und Bewegungsanalyse sowie Sportmassagen und von der österreichischen Krebshilfe erfolgte eine mobile Muttermalvorsorge durch zwei zz Ärzte.

In 34:45 Minuten bezwang Hans Muralter vom TUS Kainach die 9,6 Kilometer lange Strecke im Hauptlauf, schnellste Dame wurde Andrea Szederkenvi-Takacs aus Budapest mit 36:20 Minuten. In der eigenen Frohnleiten-Wertung siegten Helmut Dietrich mit

Manche wagten den Sprung in den Brunnen, um eine Ganzkörperdusche zu nehmen.

Zahlreiche Wasserstationen sorgten für Abkühlung.

Fotos (3): Ullrich, Frohnleiten


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46 Sport

Motorradartisten beim Trial in St. Oswald

Sport und Musik Sportlerfeste haben Tradition und finden nach Saisonschluss statt. Die Fußballvereine feiern auf diese Art und Weise einen gemütlichen Ausklang mit Spielern, Funktionären, Eltern und Fans. Man kann es als Dank an die große Sportlerfamilie sehen, hinter dem natürlich auch ein gemeinnütziger Zweck steht. Wenn man ein Fest veranstaltet will man auch Einnahmen lukrieren. Das ist wohl verständlich – zudem fließt der Ertrag ja wieder in den Verein. So haben wirklich alle etwas davon. Die Klubs geben sich viel Mühe, die Besucher bei Laune zu halten. Der GSV Judendorf etwa ließ auch heuer wieder Eltern und Kinder gemeinsam in einem Kleinfeldturnier spielen. Selbstverständlich stand der Spaß dabei im Vordergrund – wobei der Ehrgeiz bei Jung und Alt auch nicht zu kurz kam. Das Match zur heißen Mittagszeit, zwischen dem Damenteam und dem Hobbyteam der Herren, war ein echter Schlager. Dazu trug sicherlich bei, dass die Herren in Gummistiefeln antreten mussten – und das bei gut „30 Krügerln im Schatten“. Sport und Musik war da wie dort das Motto. Der SV Peggau zog seine Abschlussparty gleich über zwei Tage oder besser gesagt: Nächte. Am ersten Abend eine Disco mit Open End, tags darauf ein Int. Kleinfeldturnier. Am Abend war abermals Partytime angesagt: Dancing Star Marco Ventre und „Die jungen Paldauer“ heizten dem Publikum im Festzelt ein. Bewundernswert dabei einige Kicker, die mit der langen Disconacht begannen, danach ganztägig am Kleinfeld tricksten, um am Abend im Festzelt weiter zu feiern – starke zz Leistung!

M

itte Juli gibt sich Österreichs Trial-Elite wieder am Gelände des Café Vino Veritas der Familie Fuxjäger ein Stelldichein. Am Programm stehen Staatsmeisterschaftsläufe und dazu noch der Int. Alpe Adria Cup mit Teilnehmern aus Österreich, Slowenien, Ungarn und Italien. Am Samstag, 14. Juli, erfolgt der Start mit dem ÖTSV Trial Cup Lauf um 13:00 Uhr, am Abend wird die „Hot wheels party“ für heiße Stimmung sorgen. Am Sonntag wird bereits ab 10:00 Uhr Gas gegeben und um Staatsmeisterschaftspunkte gekämpft. H.H. zz

Perfekte Körperbeherrschung ist eine der Grundvoraussetzungen, um im Trial-Sport Erfolg haben zu können. Foto: Gaby Hörzer

Fußballmädels des GSV Judendorf schafften Aufstieg O

hne Niederlage sicherten sich die Damen aus Judendorf den Meistertitel in der Kleinfeldliga Graz. Der Lohn ist nun der Aufstieg in die Oberliga, wo es in der kommenden Saison auf dem Großfeld und über 90 Minuten um Punkte gehen wird. Das wird für die Spielerinnen eine neue, interessante Herausforderung. Neue Spielerinnen sind herzlich willkommen! Mädchen ab einem Alter von 14 Jahren, die Spaß am Kicken haben, können sich gerne jederzeit melden. Anfragen bitte an Thomas, Tel. 0676/9193813 oder Christl – christinegroessing@ gmail.com. H.H. zz Kapitän Christl Grössing (li) war in „jungen Jahren“ Kickboxerin – jetzt gehört ihr (sportliches) Herz dem Fußball.

Foto: Rudi Schmid


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Sport 47

Brüderpaar im internationalen Rampenlicht B

ei der ATUS Graz Trophy waren in der Eggenberger „Auster“ Schwimmer aus 13 Nationen am Start. Markus und Christian Scherübl aus Gratwein konnten ihren „Heimvorteil“ nützen und brillierten mit Klasseleistungen. Christian Scherübl konnte bei sechs Starts viermal als Zweitplatzierter das Podium erklimmen. Er musste sich in den Freistilbewerben über 200, 400, 800 und 1500 Meter jeweils nur David Brandl geschlagen geben. Christian ist Fixstarter bei den Olympischen Spielen in London, wo er im Einzel über 400 Meter Freistil im Einsatz sein wird. Dazu ist er auch – gemeinsam mit Markus Rogan, David Brandl und Florian Janistyn – in der 4x200 Meter Freistilstaffel im Olympiaeinsatz. In Graz bewies

Schwimmen seit vielen Jahren auf der Erfolgsspur: Christian (li) und Markus Scherübl. Foto: Harry Hörzer

er nun, dass sein Formaufbau für Olympia punktgenau stimmt. Markus Scherübl startete in drei Bewerben, wo er ebenfalls seine Klasse unter Beweis stellen konnte. Über 100 Meter Freistil belegte er zeitgleich mit Brandl Rang

eins. Mit Rang drei über 200 Meter Freistil schaffte er einen weiteren Stockerlplatz. „Der Formaufbau ist voll okay“, strahlte Markus nach seinen Erfolgserlebnissen. Es ist immer ein Traum für junge Sportler, wenn sie die Früchte ihrer harten Arbeit ernten dürfen. H.H. zz

Medaillenregen für den BSC Semriach

QUICKIES zz Aufstieg verpasst

Denkbar knapp scheiterten die Faustballer des SV MM Frohnleiten im Aufstiegs Play Off zur 1. Bundesliga. Zwar wurden die beiden letzten Spiele gegen Bozen (4:1) und Laa (4:3) gewonnen, am Ende entschied aber das bessere Satzverhältnis zugunsten von St. Leonhard Liebenau. Die nächsten Höhepunkte in Frohnleiten: Am Samstag, 7.Juli, gibt es ab 13:00 Uhr „Faustball zum Kennenlernen“ und am 28. und 29.Juli findet ein Int. Turnier statt.

zz Mozart 100

Wenn der Gratkorner Nordic Walker Michael Hotter einen Ausflug macht, dann kann er was erzählen. Beim „Mozart 100“ in Salzburg war er rund 17 Stunden unterwegs. 100 Kilometer – und das bei 2000 Höhenmetern – hatte er in dieser Zeit zu überwinden. Insgesamt waren 350 Wettkämpfer am Start. Hotter erreichte in seiner Altersklasse Rang zwei.

zz Landesmeister

Großer Erfolg im Stocksport für den Deutschfeistritzer Johann Draxler. Mit seinem Team Ladler II gewann er in Passail den Steirischen Landesmeistertitel im Mannschaftsspiel. Zweiter wurde Krottendorf vor Wartberg II. Damit stieg Ladler mit Moar Draxler, der eine überzeugende Leistung bot, in die Bundesliga 1 auf. 13 Mannschaften gingen an den Start, die Heeressportlerinnen aus Gratkorn mussten sich bei der Staatsmeisterschaft in Villach nur dem ESV Edelweiß Klagenfurt im Finale mit 38:14 Punkten geschlagen geben und wurden so Vize-Staatsmeister. Das erfolgreiche Team: Hildegard Thörisch, Anny Gerster, Elisabeth Larisegger und Silvia Riavic. zz

zz Vize-Staatsmeister

Behielten auch bei 32 Grad im Schatten einen kühlen Kopf beim Bogenschießen: v.l.n.r., 1. Reihe: Erwin Bähler, Stv. Obmann Werner Krempl, Heidi Schrittwieser, Julia Kreuzberger, Thomas Kern, Johann Kern und Barbara Kern. 2. Reihe: Jürgen PeliFoto: Edith Ertl kan, Peter Buresch und Alex Schrittwieser.

B

ei der Steirischen Meisterschaft im Bogensport räumte der BSC Semriach ordentlich ab. In der Damenklasse Kadett Compound stand Julia Kreuz-

berger am Siegerpodest, bei den Herren Werner Krempl und in der Seniorenklasse Johann und Barbara Kern. Mehrere zweite und dritte Ränge vervollkommnen

die Freude der siegreichen Mannschaft. Mit der Organisation war die mehrfache Weltmeisterin im Bogensport Christine Haydu betraut. E.E. zz


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48 Sport

Rad-Staatsmeistertitel wurden in Judendorf vergeben

B

ereits zum dritten Male innerhalb von zehn Jahren war der Radklub Raika Judendorf/Straßengel Veranstalter der Österreichischen Staatsmeisterschaften. In den Eliteklassen der Damen und Herren und U23 wurde um die Krone gekämpft. Dort wo sonst der Rad Grand Prix gefahren wird, wurden heuer die Staatsmeister ermittelt. Zuerst waren die Damen an der Reihe, sie hatten sechs Runden zu je 17,5 Kilometer zurückzulegen. Kriterium für alle war sicherlich der Luttengraben, ein giftiger Anstieg Richtung Plankenwarth. Den Titel sicherte sich, wie in den beiden vorangegangenen Jahren, die Tirolerin Andrea Graus. Platz zwei

eroberte Martina Ritter (NÖ) vor der Steirerin Daniela Pintarelli. Für die Herren standen zehn Runden am Programm. Der Oberösterreicher Lukas Pöstlberger fuhr von Beginn an in der Spitzengruppe. 1500 Meter vor dem Ziel gelang ihm die entscheidende Attacke – er gewann mit sechs Sekunden Vorsprung auf Josef Benetseder (Vbg) und den Vorjahressieger Matthias Krizek. Bernhard Eisel aus Stallhofen, der in Judendorf mit „Heimvorteil“ startete, landete auf Rang zehn.

Professionelle Abwicklung

Es war wieder eine gelungene Veranstaltung, die RadklubObmann Richard Stering mit

Packender Zielsprint um Platz zwei, den Josef Benetseder (li) gegen Matthias Krizek für sich entschied.

Gratulanten bei der Siegerehrung (v.l.): Raiffeisen-GL Rudi Hinterleitner, SP-LR Elisabeth Grossmann (2.v.l.) und SP-Bgm. Harald Mulle (re). Fotos (3): Harry Hörzer

seinem Team perfekt abwickelte. Sonst wäre es auch niemals möglich gewesen, in so kurzer Zeit dreimal die wichtigste Entschei-

dung im österreichischen Radsport im Großraum Judendorf – St. Oswald – Gratwein austragen zu können. H.H. zz

Die Damen nehmen beim Kreisverkehr volle Fahrt auf in Richtung zum Gratweiner Bahnhof.

Toller Bahnerfolg für Semriacher Speedskater

Ö

sterreichische und Steirische Meisterschaften standen auf der Skatingbahn in Zeltweg auf dem Programm und endeten für das ambitionierte Semriacher Speedskating-Duo Nicol Schaffer und Walter Wemmer mit sehenswerten Erfolgen. Schaffer wurde in ihrer Klasse dreifache Steirische Meisterin auf den Distanzen 300 Meter Sprint, 3.000 Meter

sowie 5.000 Meter und errang auf beiden letztgenannten Distanzen auch jeweils die Bronzemedaille in der Österreichischen Meisterschaft. Walter Wemmer blieb in seiner Mastersklasse ungeschlagen und erreichte die jeweiligen Meistertitel über 500 Meter Sprint, 5.000 Meter und 10.000 Meter. Im Hause Schaffer/Wemmer funkeln zz eine Menge Medaillen.

Foto: KK


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Sport 49

Sportlerfeste in Peggau und Judendorf

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ei tropischen Temperaturen und bester Stimmung feierten die beiden Fußballklubs ihre Saisonabschlussfeste. Unter dem Motto „Spiel, Spaß und Unterhaltung“ wurde Aktiven und Besuchern ein abwechslungsreiches Programm geboten. Beim Kleinfeldturnier in Judendorf freute man sich über prominenten Besuch. Der ehemalige Nationalteamkicker und langjährige SturmKapitän Günther Neukirchner war Zaungast beim Kleinfeldturnier, das die U11-Kids gewannen. Den zweiten Platz teilten sich U9 und U10. Den Sieg beim Ortscup 2012 sicherten sich GSV Senioren. Nach einem 0:0 im Finale gegen Gü Reloaded musste ein Siebenmeterschießen entscheiden – da hatten die „Oldies“ die besseren Nerven, oder auch mehr Glück … Peggau war „international“ Ein Team aus Bayern, das unter dem Namen „Die fiesen Fettsäcke“ antrat, sorgte beim Kleinfeldturnier in Peggau für den internationalen Anstrich. Die spielerischen Akzente setzten allerdings die heimischen Teams. Ein Hit war das Kreuzspiel zwischen dem Sportwettcafé Gratkorn, gespickt mit Spielern der Peggauer Kampfmannschaft, und

Die Judendorfer Nachwuchskicker legten sich – beobachtet von Stargast Günther Neukirchner – „voll ins Zeug“. Fotos (3): Harry Hörzer

Gregor Bauer (li) vom Sportwettcafé Gratkorn und Simon Sundl (Fa. Köppel) lieferten sich heiße Zweikämpfe um den Einzug in das Peggauer Finale.

der Firma Köppel – ident mit der Ersten des TUS Rein. Nach einem 2:2 und dem erfolgreichen Sieben-

Reitstall Csar ritt um die Welt

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ine „Reise um die Welt“ unternahmen die Reiter des Reitstalls Csar und des Reitclubs Cheval in Schirning bei Gratwein beim fünften Schaureiten am vergangenen Sonntag. Die Reiter präsentierten – bei sengender Hitze und guter Publikumskulisse – freispringende griechische Pferde, einen ungarischen Czigan mit anschließender Kontrolle der EU-Kommission, französische Zirkusartisten und vieles mehr. Spanien war durch einen Pas de Deux vertreten,

Mallorca vermittelte Urlaubsfeeling und auch eine englische Fuchsjagt durfte nicht fehlen. Das rauhe Volk der Vikinger lieferte sich einen wilden Schaukampf, und die Irren zeigten Tapdance zu Pferde. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch eine Quadrille mit acht Pferden zum österreichischen Radetzkymarsch. S.K. zz Stefan Kontsch präsentierte beim fünften Schaureiten Ungarn. Foto: Marina Mohos

Ein neuer Modetanz? Präsentiert wurde er in Judendorf, beim Match der „gestiefelten Hobbykicker“ gegen das GSV Damenteam - das Spiel endete 2:2.

meterschießen stieg das Sportwettcafé ins Finale auf. Da unterlag man allerdings dem Team „Die

Gallier“ (SV Allerheiligen) durch ein Tor in der vorletzten Spielminute. H.H. zz


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50 Sport

Spitzenplätze für die Läufer des HRC Jaritzberg

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ie Läufer aus St. Bartholomä drängen auf das Podest. Angeführt von „Zugpferd“ Marika Huber schaffen es immer

wieder neue Talente ins Rampenlicht. Förderer der Talenteschmiede ist Sektionsleiter Franz Kainz.

Sektionsleiter Franz Kainz freut sich über die Erfolge von Julia Rothschädl, Mario Rothschädl und Elisabeth Senger (v.l.). Foto: Harry Hörzer

Marika Huber aus Geistthal war zuletzt beim Leibnitzer Stadtlauf ebenso erfolgreich wie beim Graz Halbmarathon, beim Steirischen Leukämiehilfelauf und beim Businesslauf. Dazu sicherte sich Huber den Steirischen Meistertitel der Frauen über 1500 Meter. Beim Lannacher Panoramalauf gelangen Mario Rothschädl (M14) und seiner Schwester Julia Rothschädl (W12) Klassensiege. Den Sieg in der Herrenwertung beim Leukämiehilfelauf sicherte sich Siegfried Eckhart. Ein weiteres großes Talent ist Elisabeth Senger. Sie gewann den Jugendlauf in Bad Blumau und wurde Dritte bei der Steirischen U16-Meisterschaft in Graz. Die Saison ist noch „jung“ – die Athleten vom HRC Jaritzberg werden sicher noch einige Siege und

Eilt von Sieg zu Sieg: Marika Huber ist unbestritten das Aushängeschild des HRC Jaritzberg. Foto: Harry Hörzer

Stockerlplätze erreichen. SL Kainz wird mit seinen Läufern noch „auf breiter Front“ angreifen. H.H.zz

Die Gespannfahrer im Wettkampfeinsatz in Gams

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eim zweiten Teilbewerb im Steirischen Fahrercup waren 34 Gespanne auf der Anlage der Familie Reisinger im Einsatz. Die Fahrer vom Veranstalter RC Frohnleiten überzeugten mit tollen Leistungen.

Die Aktiven vom RC Frohnleiten wussten den Heimvorteil zu nutzen und konnten sich im Spitzenfeld platzieren. In der Klasse Einspänner Pferde gewann Susanne Prietl die Dressur. Ihre Vereinskollegen Christoph Priedl und Christian

Berner belegten die Plätze drei und fünf. Susanne Prietl war zuvor auch schon bei den Oberösterreichischen Landesmeisterschaften erfolgreich. Sie erreichte mit ihrem Pferd Pinewood´s Buddy in der Klasse M der Vielseitigkeit den hervorragenden fünften Platz. Beim Sonder-Showbewerb in der Mittagspause zeigten in Gams

In „Doppel-Funktion“, die 12jährige Nicole als Fahrerin mit Mama Alexandra Berner …

… und als schon recht professionelle Moderatorin der Veranstaltung.

auch die Kids vom RC Frohnleiten ihr fahrerisches Können. Nicole Berner konnte sich im Vergleich mit Paul Litscher und Julia Teibinger durchsetzen. Das Resümee der Veranstaltung: Viele fleißige Helfer und zahlreiche Sponsoren und Gönner sorgten auch heuer wieder für einen gelungenen Saisonhöhepunkt des RCF. H.H. zz

Da strahlte Turnierchef Christian Berner (li): Christine und ihre Musikanten spielten zünftig auf, Schweizerhof-Besitzer Karl Pösinger (re) brachte eine geschnitzte Bank als Präsent mit.

Fotos (3): Harry Hörzer


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Sport 51

Plesch Bergturnfest: Achter Streich von Gerald Hartstein E

r ist unbestritten der „Mister Bergturnfest“! Nicht von ungefähr feierte der Turner des TV Jahn Gratwein heuer bereits seinen achten Erfolg im Deutschen Fünfkampf. In zwei Jahren könnte sein Jubiläumssieg fällig sein. Beim 67. Plesch-Bergturnfest waren 87 Turner am Start. Einer überstrahlte alle: Gerald Hartstein gewann die Wertung der Allgemeinen Klasse vor seinem Klubkollegen Florian Peichler und Armin Fischer vom ATV Graz. Hartstein gewann aber auch den Fünfkampf und steuert somit seinen zehnten Sieg in dieser schwierigen Disziplin an. Bei den Turnerinnen war die Grazerin Birgit Maderl erfolgreich – den Fünfkampf gewann Martina Wernik. Erfreulich ist auch immer die große Anzahl der jugendlichen

Dr. Ulla Kassegger hatte die Wertung jederzeit „fest im Griff“. Foto: Harry Hörzer Herr der Lüfte – Gerald Hartstein flog seiner Konkurrenz am Plesch förmlich davon.

Johanna Rinner (9) erzielte beachtliche 3,60 Meter im Weitsprung und gewann die Klasse E der Jungturnerinnen.

Teilnehmer bei diesem traditionellen Bergturnfest. Nicht minder ehrgeizig ist aber auch die Gruppe der Junggebliebenen, wobei die ältesten Aktiven schon in die Klasse Ü70 passen.

Weitere Klassensieger aus Graz-Umgebung:

Gregor Hausegger, Maximilian Rinner, Max Peball, Dr. Gudrun Moretti-Peball, Anna Siegl, Johanna Rinner, Viktoria

Schefzik (alle TV Jahn Gratwein), Klaus Ober-Ressl (TV Kumberg), Hannes Jörgler (St. Bartholomä), Valentin Hermann, Maximilian Schefzik, Katharina Puhr, Sophia Hartleb, Jeanette Schröcker, Elena Puhr. Die Steinstoßstaffel sicherte sich der TV Jahn Gratwein. H.H. zz

Trefferreiches Finale beim Sommerfest in Tyrnau

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rotz Backofentemperaturen geizten die Finalisten beim Kleinfeldfußballturnier nicht mit Toren. Nach der Siegerehrung war Partytime angesagt – „Die flott´n Steira“ sorgten für beste Stimmung an einem lauen Abend. Bereits zum 19. Male veranstalte der Sportverein Tyrnau Nechnitz ein Sommerfest mit einem Turnier und anschließendem Tanzabend. 17 Mannschaften schwitzten auf dem Feld, zahlreiche Zuseher machten es sich im Schatten gemütlich. Im Finale gewann das Team „Frankenhof“ mit 3:2 gegen „Glettler Putz“. Das kleine Finale stand nach regulärer Spielzeit 1:1.

Spielszene aus Fa. Ortis gegen SV Feigenwirt (1:2) – ein Duell in der „Mittagsgruppe“. Fotos (2): Harry Hörzer

Im anschließenden Siebenmeterschießen behielt „Schwammkopf“

SV-Obmann Markus Trieb (li) und VP-Bg. Robert van Asten „zapften“ beim Fest wie die Profis.

gegen „SV Feigenwirt“ mit 4:3 die Oberhand. Torschützenkönig

wurde Christian Scheibl (Feigenwirt) H.H. zz


07/12

52 Sport

Frohnleiten lockt mit Reitturnieren

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er Heeresreitsportverein Frohnleiten-Süd steht im Juli im Mittelpunkt zweier großer Turniere. Zusätzlichen konnten die Reiter im vergangenen Monat zahlreiche Erfolge verbuchen. Fünf Tage lang wird die weitläufige Anlage des HRSV in Frohnleiten/Schrauding zum Zentrum für Profireiter, Amateure und Pferdeliebhabern. Den Anfang macht ein Dressurturnier am 21. und 22. Juli, wo die Frohnleitner Dressurthrophys mit Kür-Finale zur Austragung kommen werden. Nur vier Tage später, am 27. und 28. Juli finden die steirischen Landesmeisterschaften im Springen statt. Die Anlage der Familie Holzer war kürzlich auch Austragungsort des vierten steirischen Reit- und Voltigierturniers. Dieses ist mittlerweile zur Tradition geworden, ist es doch das einzige Turnier in der Steier-

Beim Voltigieren die Nase vorn: HRSV Frohnleiten Foto: Harry Hörzer

mark, das nach den Richtlinien von Special Olympics durchgeführt wird. Die rund 50 Starter – Kinder, Jugendliche und Erwachsene – waren hoch motiviert und steigerten sich zu teilweise nicht erahnten Bestleistungen.

Erfolgreich unterwegs

Am selben Wochenende reisten ein paar Reiterinnen des Reitstalls Holzer auf die Anlage des HRSV Zeltweg und heimsten tolle Erfolge ein. Hanna Moderer konnte mit Charming Princess in der lizenzfreien Klasse einen Sieg und einen 2. Platz für sich verbuchen. Auch

Ulrike Reithofer war in der Kl. A platziert. Sehr stolz auf Ihre tollen Leistungen kann Sarah Reinisch mit Ihrem Cascadeur sein: sie erreichte gleich drei Mal den 2. Platz in den Klassem LM & LP. Aber auch die Springreiter mussten sich mit ihren Leistungen nicht verstecken: Trainerin Stefanie Holzer erreichte beim Casino Grand Prix Turnier in Lassee, NÖ, mit ihrer Stute Waigra den sechsten Rang, mit ihrem Schimmelwallach Chronos ging sie mehrmals erfolgreich an den Start und erritt mit einer

tollen Nullrunde die Qualifikation für den FTR Cup. Miriam Überbacher und Limes bewiesen einmal mehr ihre tolle Form und durften sich über einen Sieg in der Qualifikation für den Happy Horse Nachwuchs Cup, welcher österreichweit der Schwerste in ihrer Altersklasse ist, freuen. Nicole Mantei sicherte sich in Tillmitsch mit ihrem Fjordpony Odin in der Ponyspringprüfung den Sieg sowie einen zweiten und dritten Platz. Miriam Überbacher strahlte gleich zweimal als Siegerin und Rebecca Harrer legte eine tolle fehlerfreie Runde hin und konnte sich mit ihrem Caprilli auf dem sechsten Rang platzieren. Larissa Heidinger und Janett de Ruet bestätigten ihre Springtalent und holten sich im hochkarätigen Starterfeld der Springpferdeprüfung einen zweiten, dritten und zz fünften Platz.


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Sport 53

St. Oswald: Stockschützen gingen auf die Straße

Raphael Janics, Anna Borovnjak, Marco Dirnberger und Thomas Leskovar (v.l.) Foto: Rudi Schmid hatten den perfekten Sieger-Mix für die Hobbygruppe.

A

m Kollerweg in Plankenwarth fanden sich 19 Mannschaften ein, um in zwei Gruppen ihre Sieger zu ermitteln. Auch der Nachwuchs des ESV St. Oswald strahlte bei der Siegerehrung: Sponsoren übergaben vier nagelneue Eisstöcke. ESV-Obmann Harald Kogler hatte den richtigen Draht zu Petrus. Zum angesetzten Start dieses

Hobbyturniers hatte der Himmel seine Schleusen geöffnet. Doch die von ihm prophezeite Wetterbesserung trat sehr bald ein, sodass nach kurzer Verzögerung gespielt werden konnte. Am Ende strahlte die Sonne – besonders für die beiden Siegerteams: Die Schlossteich Jugend gewann die Hobbygruppe. Den Sieg in der Gruppe der vermeintlichen Profis

Großer Tag für die Kleinsten: Die Sieger von morgen wurden von den Sponsoren Foto: Rudi Schmid ausgerüstet.

sicherten sich „Die Gratkorner“. Weitere Sieger waren die Jugendlichen des ESV, denen von den anwesenden Sponsoren Eisstöcke

übergeben wurden. Einnahmen aus einem Losverkauf während dieses Turniers fließen ebenfalls in die Jugendarbeit. H.H. zz


07/12

54 Menschen

Menschen aus dem Bezirk Überraschung

meindebäuerin betonte, die nach über 15 Jahren diese Funktion wie auch jene als VP-Gemeinderätin krankheitsbedingt abgeben musste. Gekommen war eine illustre Gästeschar, natürlich die Adriacher Sängerrunde, Freunde und Bekannte, die bis Mitternacht kräftig feierten. Die Adriacher ließen es sich nicht nehmen, die Hofbewirtschaftung der Ebners von einst und jetzt szenisch darzustellen. Unter den Gästen auch Frohnleitens VPVzbgm. Wolfgang Kasic mit Gattin Alexandra.

und Franz Kamsker ein besonderes Fest feiern. Nach 60 Jahren bekräftigen sie in der Kapelle beim Jordankreuz nochmals ihre Ehe. Anschließend wurde gemeinsam mit der Familie gefeiert. Ebenfalls ein Hochzeitsjubiläum, nämlich das Silberne, begingen die Frohnleitner Ärztin Dr. Eveline und Mag. Anton Wieser. Sie sind seit 25 Jahren verheiratet.

Ehrung Foto: Edith Ertl

Erfreulich überrascht wurde Dr. Annelies Kümmel bei der Sonntagsmesse am 1. Juli in Gratwein. Ihr zur Freude sang der Kirchenchor eine Messe für Solostimmen, Chor, Streicher und Orgel von Valentin Rathgeber. Kümmel ist seit einem halben Jahrhundert als Organistin in Gratwein tätig, beim Jubiläum überließ sie den Platz an der Orgel Mag. Klaus Eder. Die pensionierte Professorin der Schulschwestern in Eggenberg begann im Alter von zehn Jahren mit dem Klavierspiel, sechs Jahre später folgte der Ruf zur Orgel. Pater David Zettl und Maria Grill würdigten die Verdienste der Jubilarin, Dank und Anerkennung für die 50jährige Tätigkeit als Organistin der Pfarre Gratwein sprach Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari mittels einer Ehrenurkunde aus.

Geburtstag

Pabst besuchte die Pflichtschule in Semriach, dann die landwirtschaftliche Fachschule Alt Grottenhof mit Abschluss „Landwirtschaftlicher Facharbeiter“, wurde Forstfacharbeiter und ist nun Meister. Künftig wird er sich vorrangig um die Sparte Land- und vor allem Forsttechnik sowohl im Verkauf als auch im Service kümmern, soll doch diese Sparte bei Meyr Melnhof weiter ausgebaut werden. Bei den erlernten drei Berufen ist Pabst für dieses Aufgabengebiet hervorragend vorbereitet. zz Foto: KK

Neuer Meister Foto: Edith Ertl

Der Schremser SP-Bgm. Peter Schlegl wurde Mitte Juni mit der Viktor Adler-Plakette ausgezeichnet, mit der die SPÖ verdiente Mitglieder ehrt. Schlegl ist seit vier Jahrzehnten Parteimitglied und seit 23 Jahren Kommunalpolitiker, die letzten zwei Jahrzehnte davon als Bürgermeister im Amt

Diamantene Hochzeit Mit der Diamantenen Hochzeit konnten die Frohnleitner Josefine

Einen Tag vor seinem 21. Geburtstag hat der Semriacher Christian Pabst die Meistprüfung abgelegt und darf sich nun Meister der Metalltechnik für Land- und Baumaschinen nennen. Seine Lehre hat er bei der gegründeten MM Forsttechnik GmbH gemacht und diese mit Auszeichnung abgeschlossen. Sein Ausbilder, Ing. Walter Lengger ist stolz, dass mit Pabst der erste Meister aus der 2007 gegründeten Firma hervorgeht, nachdem kontinuierlich jedes Jahr zumindest ein Lehrling die Lehrabschlussprüfung mit sehr gutem oder gutem Erfolg

Foto: KK

Im Waldsteiner Glücksgarten feierten Peter und Gerda Ebner vlg „Peter in Greith“ ihren runden Geburtstag. In Dankbarkeit und mit Freude, wie die langjährige Ge-

abgeschlossen hat.

Foto: KK

LESERBRIEFE Ihre Meinung ist uns wichtig! Zu "Lange Nacht der Reiner Engel" (Ausgabe 6/12) Ich möchte auf diesem Weg allen Mitwirkenden bei der Langen Nacht der Reiner Engel, den Chören und Musikgruppen, den Künstlern, den Kindern und Jugendlichen, der Gastronomie sowie allen ehrenamtlichen Helfern und den neuen Engelpaten aufrichtig danken. Danke auch den vielen Besuchern für ihr Kommen und die zahlreichen Spenden, mit denen wir einige Engel zum Restaurator schicken können. Die BEZIRKSREVUE hat diese Benefizveranstaltung über Monate hindurch medial begleitet. Dafür gilt mein besonderer Dank dem Herausgeber Wolfgang Kasic. Ein herzliches Vergelt’s Gott Ihnen und Ihrem Team für die vorbildliche Berichterstattung. Mit gesegneten Grüßen aus dem Stift Rein Pater Martin Höfler OCist, Stift Rein


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Redaktionsschluss 25. Juli 2012 Erscheinungstermin 01. August 2012


Bezirksrevue Juli 2012  

Bezirksrevue das Nachrichtenmagazin für Graz-Umgebung Nord