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11/2013

Wintersaison in Bad Weiherm端hle startet

Sebastian Prentner

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rotz lauer Temperaturen laufen die Vorbereitungen f端r die kalte Saison auf vollen Touren. Sebastian Prentner startet mit einem an allen vier Adventwochenenden stattfindenden Christkindlmarkt. Aber auch auf 2014 darf man jetzt schon gezz spannt sein. Lesen Sie mehr auf Seite 32

An einen Haushalt

29. Jg

Verlagspostamt 8130 Frohnleiten

GZ: ANZBL 813001 P.b.b.

Tel. 03126/3640

Fax -15

bezirksrevue@woka.co.at


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Aus dem Bezirk

Immer die Nase vorn! Rückmeldungen unserer Leser bestätigen immer wieder, dass der von uns eingeschlagene Weg der richtige war und ist – und dies fast 30 Jahre nach dem Erscheinen der ersten BEZIRKSREVUE. Stets mit Ohren und Augen bei den Bürgern, um darüber zu berichten, was in den Gemeinden passiert; aber auch um die eine oder andere Geschichte zu machen, die vielleicht nicht jedem gefällt. Priorität hat in der Redaktion, interessante, ehrliche Informationen für die Leser zu finden. Das alles ist nur möglich aufgrund des unermüdlichen Engagements unserer Mitarbeiter, die sogar im Urlaub noch mit dem Gedanken an eine interessante Story unterwegs sind oder von einer kulturellen Veranstaltung zur nächsten sausen. Ein besonderes Anliegen sind uns auch Initiativen von Vereinen und Privatpersonen, über die wir immer gerne berichten. Eine Auszeichnung bedeutet es jedoch für eine Zeitung, wenn sogar andere namhafte Medien auf Themen der BEZIRKSREVUE zugreifen und eigene Geschichten daraus machen. Wir wissen also was Sie interessiert und da wollen wir weiterhin die Nase ganz vorn haben! Herzlichst Ihr

Wolfgang Kasic Herausgeber

Finanzdebakel: Die Zeche

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er Gemeinderat Gratkorn hat mit SP/VP-Mehrheit vergangene Woche ein drastisches Sparpaket beschlossen. Das Ziel: Ein ausgeglichenes Budget und die Rückzahlung von Schulden. Der Weg dorthin: Kürzung von Subventionen und Förderungen, drastische Gebührenerhöhungen, Reduktion bisheriger Leistungen und der Verkauf des Pflegeheims und der Gemeindewohnungen. Die mit Spannung erwartete Gemeinderatssitzung, in der eigentlich ein Schlagabtausch zwischen SPÖ und ÖVP auf der einen Seite und FPÖ und Grüne auf der anderen Seite erwartet wurde, verlief ruhig, emotionslos und kurz. Erste kritische Anmerkungen der Opposition zu dubiosen Geldflüssen verpufften bereits in der Fragestunde, im Gegenteil: In den Wortmeldungen sprachen sich die Oppositionellen nicht grundsätzlich gegen Sparmaßnahmen und den Sanierungskurs aus, sie lehnten nur die Abwälzung des Finanzdebakels auf den Bürger ab. „Der Bürger soll die Zeche bezahlen, während die Verantwortlichen keine Konsequenzen aus der Misere ziehen“, wurde indirekt zum Rücktritt aufgefordert.

4,5 Millionen Konsolidierungsbedarf bis 2016

Mit dem Beschluss im Gemeinderat gelinge eine umfassende Sanierung des Gemeindehaushaltes, erklärten SP-Bgm. Ernest Kupfer und VP-Vzbgm. Patrick Sartor. „Unsere Hauptziele sind ein ausgeglichenes Budget und die Rückzahlung von Schulden“. Der gesamte Konsolidierungsbedarf beträgt 4,5 Millionen Euro bis zum Jahr 2016, jährlich sollen rund zwei Millionen Euro eingespart werden. Dazu wurde ein auf drei Säulen basierendes Maßnahmenpaket beschlossen: Das Sparpotenzial im operativen Bereich ausschöpfen, der Verkauf des Pflegeheims und der Verkauf von Gemeindewohnungen. „Der

Schuldenstand sinkt deutlich - Aufgrund der beschlossenen Maßnahmen gelingt es

Wirtschaftshof hat bisher Aufgaben kostenlos oder nicht kostendeckend für zahlreiche Vereine und Privatpersonen durchgeführt, damit ist nun Schluss“, erklärte Kupfer in der öffentlichen Gemeinderatssitzung. Auch bisher kostenlos zur Verfügung gestellte Räumlichkeiten oder kostenlose Leistungen für Vereine werden künftig in Rechnung gestellt. Sämtliche freiwillige Subventionen werden um 50 Prozent gekürzt,

auch der Kultur- und Sportbereich ist davon betroffen. Weiters werden alle Gebühren wie Kanal, Wasser und Müll erhöht, um kostendeckend zu sein. Der Verein Schraußkogler sowie die Bergund Naturwacht werden künftig Miete bezahlen, auch die Flugdächer beim Gemeindeamt werden künftig Erlöse bringen. Auch der Verleih von landwirtschaftlichen Geräten, Plakatständern und anderen Gemeindeutensilien wird nicht

Die Reformpartner von Gratkorn SP-Bgm. Ernest Kupfer und VP-Vzbgm. Patrick Sartor ziehen an einem Strang. Fotos (3): KK


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Aus dem Bezirk

zahlen die Bürger ÖVP will konstruktiv mitarbeiten

Die Haushaltskonsolidierung wurde schlussendlich ohne große Diskussion von SPÖ und ÖVP bei drei Stimmenthaltungen von FPÖ und Grünen beschlossen. „Wir haben bereits 2010 auf die in Gratkorn vorherrschende Misswirtschaft der SPÖ hingewiesen“, erklärte Sartor, der jedoch die konstruktive Mitarbeit der ÖVP und den nun eingeschlagenen Sparkurs vollinhaltlich unterstützt. Allerdings werde man weiterhin die vollständige Aufklärung sowie die daraus resultierenden Konsequenzen fordern.

Land zögert mit Prüfbericht

Gratkorn sich deutlich zu entschulden.

wie bisher gratis sein. Die Kosten für das Inkassobüro – ausgelagert an Dr. Schildberger – fallen künftig weg, da die Gemeinde selbst Mahnungen verschicken wird. Potential sehen die Gemeindeverantwortlichen auch in einer eingeschränkten Genehmigung von sprengelfremden Schulbesuchen.

Einmalerlöse durch Verkauf

Geplant ist der Verkauf des Pflegeheimes, der zwischen 2,9 und 3,4 Millionen Euro inklusive Schuldenübernahme bringen und den Haushalt jährlich um 70.000 bis 100.000 Euro entlasten soll. Rund 180 Gemeindewohnungen sollen zwischen 5,3 und sechs Millionen in das Gemeindesäckel spülen und aufgrund der geplanten Schuldenreduktion den Haushalt zwischen 300.000 und 400.000 Euro entlasten. In einer eigens eingerichteten Steuerungsgruppe wurde auch fixiert, nicht betriebsnotwendiges Bauland auf Verwertbarkeit zu prüfen sowie den Gemeindewald zu veräußern.

Auf völliges Unverständnis bei allen Parteien stößt der vom Land noch immer nicht fertiggestellte Prüfbericht. Seit 9.Jänner haben Prüfer des Landes und der BH Graz-Umgebung die Finanzen und die Buchhaltung der Gemeinde durchleuchtet, ein Chaos festgestellt und in persönlichen Gesprächen Missstände aufgezeigt. Doch ein endgültiger Prüfbericht liegt bis heute nicht vor. Im Büro des für die Gemeindeaufsicht zuständigen Landeshauptmann-Stellvertreters Hermann Schützenhöfer wartet man auf die Vorlage durch die zuständige Abteilung, die in 14 Tagen fertiggestellt sein soll. „Es ist mir unverständlich, warum hier nichts weitergeht, wir haben schon mehrfach urgiert“, versteht auch SP-Ortschef Kupfer die Landespolitiker nicht.

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Frohnleiten: Kurasch folgt auf Ussar A

m 21.November ist es so weit: Der schon vor Monaten angekündigte Rücktritt von Frohnleitens SP-Bgm. Johann Ussar und die damit verbundene Amtsübergabe an seinen derzeitigen Vize Heinz-Jörg Kurasch steht auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung. Damit rüstet sich die SPÖ Frohnleiten mit einem neuen Spitzenkandidaten für die Gemeinderatswahl 2015. Dabei ist die Wahl von Kurasch zum neuen Ortskaiser nicht unumstritten, da der Rückhalt in der eigenen Fraktion nicht unbedingt gegeben war. Zur Erinnerung: Bereits als Kurasch zum Vizebürgermeister nominiert wurde, konnte er gerade einmal knapp über 60 Prozent der Parteifreunde auf seine Seite ziehen – und das bei denkbar besten Voraussetzungen: Er hatte keinen Gegenkandidaten in der Fraktion. Doch das Bild änderte sich, als er in der Jahreshauptversammlung der SPÖ Frohnleiten im März diesen Jahres aus der Wahl mit mehr als 96 Prozent als designierter Nachfolger von Ussar hervorging. Ein deutliches Signal an eine offenbar kleine Gruppe. Spannend wird angesichts des angesprochenen Rückhalts für Kurasch aber,

welche Personalrochaden nun zu erwarten sind. Ein Papier der Partei sichert dem neuen Ortschef nämlich ein Mitentscheidungsrecht bei wichtigen Fragen und lässt ihm auch freie Wahl bei Personalentscheidungen für Spitzenfunktionen. ParteiInsider erwarten mit Spannung, was passieren wird. Ziemlich sicher scheint zu sein, dass der langjährige Finanzreferent Franz Kahr Platz machen muss. Wer ihm nachfolgt, ist noch nicht klar; man munkelt, dass der langjährige SPGR Herbert Fasser der Richtige für Kurasch’s Gefolge sein könnte. Auch wer neuer Vizebürgermeister wird, ist noch offen. Gerüchte verdichten sich, dass der derzeitige SPÖ-Stadtparteiobmann Wolfgang Erlitz – um den Parteifrieden zu sichern – mit der Funktion (wieder) betraut wird. Er war nämlich kürzlich nach dreijähriger Abwesenheit bei einer Ausschusssitzung aufgetaucht. Kurasch selbst bekennt sich zu einer Politik des Miteinanders, auch im Hinblick auf die Zusammenlegung mit Schrems und Röthelstein. Ob er sich – wie angekündigt – als Geschäftsführer der Frohnleiten KG zurückzieht, war bis Redaktionsschluss noch ofzz fen.

Schuldenstand sinkt deutlich

Bis zum Jahr 2018 soll der Schuldenstand von derzeit rund 38,1 Millionen Euro auf 29,8 Millionen sinken. Einen symbolhaften Schritt setzten jedoch die Kommunalpolitiker. Einstimmig beschloss der Gemeinderat über Antrag der ÖVP, auf die Auszahlung der Sitzungsgelder zu verzichten. Zwar nur 3.200 Euro, aber ein symbolisch richtiger Schritt. W.K.. zz

Generationswechsel: Johann Ussar (li.) macht Platz für den Jüngeren. Kurasch ist verheiratet und Vater einer 20jährigen Tochter. Foto: Ullrich, Frohnleiten


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Aus dem Bezirk

Katharinenkirche: Schlussstrich unter eine J

ahrelang sorgte die Zukunft der ehemaligen Katharinenkirche in Frohnleiten für hitzige Diskussionen in den Medien und in der Frohnleitner Bevölkerung, nun herrscht rundum Zufriedenheit. Mit einer Feier nach dem Abschluss der Sanierungsarbeiten wurde kürzlich ein Schlussstrich unter die nicht enden wollende Affäre gezogen. Fast zwei Jahrzehnte hindurch waren alle Pläne, das zunehmend verfallende Bauwerk im historischen Ortskern zu revitalisieren, im Sande verlaufen. Vor zwei Jahren hatte die Debatte einen neuen kontroversiellen Höhepunkt erreicht. Eine Interessentengruppe hatte sich für den Ausbau zu einem Veranstaltungszentrum oder einer Musikschule in Kombination mit dem Klostergebäude stark gemacht. Doch die Bevölkerung dachte anders. Das zeigte eine Volksbefragung, die – von VP-Vzbgm. Wolfgang Kasic vorgeschlagen

Die Katharinenkirche wie sie jahrelang Teil des Ortsbildes von Frohnleiten war...

... und heute nach der Renovierung.

und von der SP-Fraktion spontan begrüßt – im März 2012 klarstellte, was sich die Bevölkerung wünschte: Nur eine verschwindende Minderheit von 4,3 Prozent konnte sich

Die Abwicklung der Sanierungsarbeiten wurde der Frohnleiten KG übertragen, deren Geschäftsführer SP-Vzbgm. Jörg Kurasch in der Folge einerseits mit dem

für die Millionen teuren Ausbaupläne erwärmen, knapp 63 Prozent stimmten für die billigste Variante, die nur eine Grundsanierung vorsah.


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Aus dem Bezirk

jahrzehntelange Affäre den Wünschen des Bundesdenkmalamtes zurecht kommen musste. Dass dies gelang, war nicht zuletzt der Begleitung durch den in Sanierungsprojekten erfahrenen Prof. Herbert Majcenovic zu verdanken. Tatsächlich hatten die Redner – von SP-Bgm. Johann Ussar über Dr. Robert Walle vom Bundesdenkmalamt bis zu Pater Dominikus Ramljak, der die Segnung vornahm – zur Feier des Tages ausnahmslos Lobesworte übrig.

Fotos (2): Ullrich, Frohnleiten / KK

Kostenrahmen von 300.000 Euro auskommen und andererseits mit

Die Vertreter der Pfarrgemeinde freuten sich ausdrücklich über die erfolgte Koordinierung der Arbeiten an der Katharinenkirche mit der Fassadensanierung am Kirchturm. Ausdruck der gegenseitigen Wertschätzung: Mitarbeiterinnen der Pfarre bereiteten zum Abschluss der Feier der stattlichen Schar an Gästen ein einfaches aber schmackhaftes Buffet. F.K. zz

SP-Vzbgm. Heinz-Jörg Kurasch und Prof. Herbert Majcenovic neben der vom Frohnleitner Künstler Helmut Schweiger geschaffenen Skulptur.

Foto: Ullrich, Frohnleiten

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Aus dem Bezirk

Vorhang auf für Kondom und Ringelblume

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ann man von einem Zungenkuss AIDS bekommen? Können Ringelblumen Narben heilen? Antworten auf diese und unzählige weitere Fragen zu Gesundheit und Wohlbefinden gab es beim Gratweiner Gesundheits- und Pflegetag.

An zwei Tagen stellte Gratwein mit Pfiff und Spannung ein Gesundheitsangebot auf die Beine, das wohl schon als regionale Gesundheitsmesse zu bezeichnen ist. Zahlreiche Unternehmen aus der Region haben zu diesem Thema etwas zu sagen und taten dies auch mit Beratung, Messungen und Kostproben. So gab es unter anderem Wissenswertes von der FischerApotheke zur Heilkräuterkunde, kostenlose Hör- und Sehtests von Neuroth und Optik Reiss, Pflegeberatung von der Parkresidenz Judendorf und kriminalpräventive Beratung von der Polizei. Rund 40 Stationen deckten fast jedes Interesse an gesunder Lebensweise ab.

Schlechtes Gewissen nach One-Night-Stand?

Was tun, wenn nach einem sexuellen Ausrutscher die Nächte aus Angst vor HIV schlaflos werden? „Nach einer Risikosituation kann frühestens zwei Wochen später durch Blutabnahme eine möglich Infektion festgestellt werden“, erklärt Eva Fellner von der AIDSHilfe Steiermark. In der Grazer Schmiedgasse 38 wird anonym

Kneipp Termine für Nov/Dez 2013 in Frohnleiten Adventwanderung

Gemütliche und besinnliche Wanderung für die ganze Familie auf den Dürrnberg. Zielpunkt

Josef und Gertraud Strobl sowie Christine Salmhofer von der Pfarre Gratwein verkauften Fair-Trade Produkte.

und kostenlos Beratung und ein HIV-Test angeboten: www.aidshilfe.at, Telefon 0316-815050. In Gratwein ließ Fellner Gesundheitsinteressierte Fragenkärtchen ziehen. Die Antworten der Besucher lagen im Durchschnittswissen der Österreicher, und nein: Bei einem Zungenkuss wird HIV nicht übertragen.

Woran erkennt man, ob jemand AIDS hat? Die Burschen überlegen noch, aber AIDS hat kein Mascherl. Fotos (4): Edith Ertl

Harmony Place in Gratwein auf Lebensfreude. „Zumba macht sexy“, sagt Kolmer, „da trainierst du deinen Körper mit ganz viel Spaß und entfliehst für kurze Zeit dem Alltag. Der nächste Kurs startet am 11. November. www.harmonyplace.at.

Dass auch Stützstrümpfe keine Liebestöter sein müssen, zeigte Erich Csar. Der Orthopäde aus Gratkorn präsentierte zudem trendige Schuhe, die auch für gesunde Füße eine Wohltat sind.

SP-GR Helga Pusterhofer strich unzählige gesunde Jausenbrote für die Besucher des Gesundheitstages.

Erich Csar hat Wohlfühlschuhe, denen man die Fußgesundheit gar nicht ansieht.

ber, 14 Uhr 18:30 bis 19:30 Uhr, Treffpunkt: vor der Pfarre, Hauptplatz Frohnleiten Info: Edith Grundauer, 0676 87428505

tuenden Wirkstoffe von aromatischen Teesorten kennenlernen.

www.ortho-csar.at.

E.E. zz

Wenn Narben bleiben

Für Gesundheit und Wohlbefinden kann vorsorglich viel getan werden. Dazu hat der Kneipp Aktiv-Club Gratwein Angebote zu Bewegung, Ernährung und Anwendungen mit Heilkräutern und Wasser, zum Ausprobieren gab es Ringelblumensalbe. Sie kann Narben heilen, zumindest solche, wo zuvor Blut geflossen ist. Für seelische Narben hat Silke Kolmer einiges im Programm. Als Antwort auf den November-Blues setzt das ist der Hof der Familie Schweiger vulgo Grubbauer. Bei verschiedenen Stationen werden Geschichten und Gedichte gelesen und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Nachdem es früh dunkel wird, empfehlen wir Taschenlampen, Laternen oder andere Leuchtmittel mitzubringen. Dauer für eine Strecke ca. 1,5 Stunden, Rückweg individuell. Termin: Samstag, 30. Novem-

Die Praxis der Kräutertees für den Hausgebrauch

Gesund, herzerwärmend, wohltuend – gerade die Zeit rund um Weihnachten ist Teezeit. Mit Kneipp die heilenden und wohl-

Termin: Samstag, 14. Dezember, 16 Uhr Ort: Schmankerlstube, Hauptplatz Frohnleiten Kosten: Mitglieder: € 5,--, Nichtmitglieder: € 7,-Vortragende: Gabriele Reiterer Anmeldung bis 10.12.: Gunde Pickl, 03126 3145


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Aus dem Bezirk

Steirische Maler feierten ihren Schutzpatron Lukas in Stift Rein

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it einer feierlichen Messe in Stift Rein begingen die steirischen Maler den jährlichen Festtag zu Ehren ihres Schutzpatrons, des Hl. Lukas. An der Messe, zelebriert von Abt Christian Feurstein, nahmen neben den Malern auch viele Tapezierer der nun gemeinsamen Innung sowie Gäste aus fünf Bundesländern teil. Lukas gilt als der Schutzpatron der Ärzte sowie der Fleischer, aber auch der (Kunst-)Maler sowie der handwerklichen Maler, die deswegen im Mittelalter auch als Zunft die Bezeichnung „Lukasgilde“ trug. Die Verbindung von Lukas zu den Malern beruht auf der Legende, Lukas habe Bilder der Jungfrau Maria und der Apostel Petrus und zz Paulus gemalt.

as Kuratorium für Verkehrssicherheit, der Gemeinde- und Städtebund sowie ARBÖ, AUVA und ÖAMTC haben Frohnleiten zur steiermarkweit fahrradfreundlichsten Gemeinde gekürt. Mit 14 Kilometer Radverkehrsanlagen, Abstellplätze für 322 Fahrräder und 75 Prozent des gesamten Straßennetzes im Ort als verkehrsberuhigte Zonen waren mit ausschlaggebend für diese Auszeichnung. Dazu kommen das Engagement im Bereich EBike, Radboxen am Bahnhof und beim Technologie- und Marketingcenter, E-Tankstellen sowie die Forcierung des Themas Radfahren durch aktive Teilnahme an der Radsternfahrt der Tourismuszz region Graz. Freuen sich über die hohe Auszeichnung: SP-Bgm. Johann Ussar (Bildmitte) mit seinen Vizes Wolfgang Kasic und Heinz-Jörg Kurasch sowie Sportausschussobmann Jürgen Jaritz.

Foto: Fritz Jamnig

NOTARIAT FROHNLEITEN Investition in fremdes Eigentum Bei nichtehelichen Lebensgemeinschaften kommt es immer häufiger vor, dass ein Partner Geld und Arbeitskraft in die Immobilie des anderen investiert. Die Investiti- Mag. Miriam Raith, Notariatskandidatin on in fremdes Eigentum zieht erhebliche Risiken nach sich. Vor allem für den Fall der Auflösung einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft sollte Vorsorge getroffen werden.

Beim Ein- und Auszug wurden an der Spitze die Traditionsfahnen der Malerinnungen von sechs Bundesländern getragen. Musikalisch festlich untermalt wurde die Foto: Michael Kress/Profi-Kress Lukasfeier von den „Liebochtaler Tanzgeigern“.

Frohnleiten: Rad-Engagement hat sich bezahlt gemacht

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Als Vorkehrung sind drei Varianten zu empfehlen: 1. Die kostengünstigste Variante ist, die entsprechenden Investitionen vom Eigentümer der Immobilie bestätigen zu lassen und die Rechnungen gut aufzuheben. 2. Eine weitere Möglichkeit ist, ein Schuldanerkenntnis des Eigentümers zu erwirken. Hierbei schließen die Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft einen Vertrag ab, in dem das Bestehen eines Schuldverhältnisses in der entsprechenden Höhe anerkannt wird und in weiterer Folge der Beweiserleichterung dient. Ein notariell beurkundetes Schuldanerkenntnis mit Vollstreckbarkeitsklausel kann einen Exekutionstitel bilden und zur Zwangsvollstreckung berechtigen. 3. Umfassenden Schutz, allerdings mit erhöhten Kosten verbunden, bietet die Eintragung der anerkannten Forderung als Pfandrecht im Grundbuch. In so einer Situation wäre es auf jeden Fall ratsam, die rechtliche Beratung durch den Notar in Anspruch zu nehmen. PR zz

Hauptplatz 4, 8130 Frohnleiten T +43.(0)3126/20 400 F +43.(0)3126/20 400-20 office@notar-graf.at www.notar-graf.at


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Sportdem Bezirk Aus

QUICKIES zz Weinkultur

Bei einem Wein-Kultur-Workshop am Samstag, 9.November, 15:00 Uhr im Stift Rein vermittelt Helfried Ogrisek kompaktes Wissen rund um den Wein und gibt spannende Einblicke in die fast 1.000jährige Geschichte der Weinbaukultur der Zisterzienser. Abgerundet wird der Workshop mit einer Verkostung ausgewählter Weine aus dem Weingut Thallern des Stiftes Heiligenkreuz. Eintritt: € 20,--. Anmeldung: 03124 51621 oder info@stiftrein.at. zz Tarock

In den Historischen Sälen des Stiftes Rein findet am Sonntag, 17.November ab 15:00 Uhr ein Tarockauffrischungskurs mit Ludwig Kapfer statt. Teilnahmegebühr: € 15,--. Anmeldung erforderlich unter 03124 51621 oder info@stift-rein.at

zz H2-Infoabend

Am Mittwoch, 13.November findet um 19:00 Uhr im Rathaussaal Frohnleiten ein Info-Abend zu Sprachferien, Beach-camps und Projektwochen von Hirner Touristik statt. Unterstützt von Fotos und Videos wird das breite Spektrum des Reiseangebotes präsentiert. Unverbindliche Anmeldung an info@h2web.at.

zz Judo-Anfängerkurs

Am Donnerstag, 7.November startet um 17:00 Uhr in der Sporthalle Frohnleiten der nächste Anfängerkurs für Kinder ab 6 Jahren. Voranmeldung ist nicht notwendig, erste Schnuppertrainings kostenlos. Weitere Informationen: Franz Vötsch unter 0650 9433507.

zz Burma-Diashow

Am Donnerstag,28.November, 19:00 Uhr gibt es im Pfarrsaal Frohnleiten eine Diashow von Josef Stallmajer. Karten: Sprinzz ger Reisen.

Weltumradler können etwas erzählen

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ehr als fünf Jahre lang waren Valeska und Philipp Schaudy auf ihren Fahrrädern rund um die Welt unterwegs und haben dabei 87.020 Kilometer zurückgelegt. Ihre Abenteuerreise lebt in einem Multimediavortrag wieder auf, den sie am 22.November im Rathaussaal in Frohnleiten um 19:00 Uhr präsentieren. Es kommt nicht ganz von ungefähr, dass die beiden ihre Show neben einigen Bezirkshauptstädten gerade in Frohnleiten zeigen. Denn dort hatten sie im Mai 2012 auf ihrer letzten Etappe vor dem Ziel in Graz noch eine allerletzte Pause eingelegt und waren freundlich empfangen worden. Im Multimediavortrag berichten die Umweltsystemwissenschaftlerin und der Geograf von Abenteuern, Strapazen und berührenden Begegnungen im Zuge ihrer

Valeska und Philipp Schaudy im Jahr 2010 in Bolivien…

Weltumrundung, die ans Nordkap ebenso führte wie nach Südostasien, Neuseeland und quer durch die Vereinigten Staaten. So erzählen sie vom Leben einer syrischen Großfamilie, von den Schwarzbären in Alaska und vom Weihnachten-Feiern in einer anderen Welt.

Foto: KK

All das haben die beiden auch in einem soeben erschienenen Buch geschildert, das man nach dem Vortrag erwerben und von den Autoren signieren lassen kann. Vorverkaufskarten sind in den Filialen der Steiermärkischen Sparkasse erhältlich. F.K. zz

Alte Vorlagen neu belebt – das Reiner Musterbuch C orporate Design ist keine Erfindung unserer Zeit. Schon die frühen Zisterzienser legten fest, wie ihre Glasfenster, Bodenfliesen oder die Buchmalerei auszusehen hatte. Einem Vorlagenbuch aus dem Mittelalter, das für die gesamteuropäische Zisterzienserkunst des 12. und 13. Jahrhunderts maßgebend war, wurde durch Nachdruck neues Leben eingehaucht. Es ist ein großer Schatz, der in Rein um das Jahr 1208 entstanden ist. Für die damaligen Mönche bedeutete das Buch mit seiner Sammlung von theologischen, philosophischen und naturwissenschaftlichen Werken eine umfassende Bildungsquelle. Zusätzlich waren noch Vorlagen für die Praxis des Schreibens und Illustrierens beigefügt.

Ermöglichten den Nachdruck des Musterbuches: Elisabeth Brenner und (nicht im Bild) Karin Lischnig sowie Christopher Schaffer vom ADEVA-Verlag (rechts) und Abt Christian Feurstein. Foto: Edith Ertl

Die Bezeichnung „Reiner Musterbuch“ kam erst viel später. Die Alphabete, Tierbilder und ornamentalen Muster dienten als Vorlagen für Schreiber, Maler und Kunsthandwerker. Es lohnt sich, die Prachtinitialen genau zu betrachten. Die Buchstaben, durch die sich Blattranken, Vögel oder Drachen schlängeln, sind durch Knöpfe oder Gittermuster zusam-

mengehalten. Wie die Tierbilder sind auch die Blattstudien als Vorlagen für Buchmaler gedacht, wurden aber auch von Steinmetzen verwendet Das Original des Reiner Musterbuches befindet sich in der Nationalbibliothek, der Nachdruck ist im Klosterladen um 39,90 Euro erhältlich. E.E. zz


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Aus dem Bezirk Sport

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Orgel in Peggau restauriert

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ie Orgel in der Peggauer Margarethenkirche hat schon einige Jahre auf dem Buckel und wurde nun um rund 28.000 Euro restauriert – ein großes Projekt für ein großes Instrument.

Die Orgel wurde im Jahr 1774 von einem berühmten Orgelbauer errichtet, sie wird – ganz nach steirischer Tradition – von der Seite gespielt und ist mit ihren neun Registern und insgesamt 441 Pfeifen ein eher kleines Exemplar. „Es ist ein wunderschhönes Stück und es war uns sehr wichtig, die Restaurierung zu unterstützen“, erklärte Heimatliste-Bgm. Helmut Michael Salomon. Und so griff die Gemeinde bei der Durchführung des Projekts mit 11.000 Euro finanziell unter die Arme. Der Rest kam vom Bundesdenkmalamt (6.000 Euro) und von vielen großzügigen Spendern, unter anderem der Firma und Familie Tieber.

Wie neu – die Orgel in der Margarethenkirche erstrahlt in neuem Glanz.

Restauriert wurde die Orgel von Christoph Allgäuer und seinem Team, das rund 800 Stunden an dem schönen Musikinstrument

Bei einem feierlichen Gottesdienst mit Pfarrer Horst Hüttl und Pater Thomas wurde die neue Orgel eingeweiht. Fotos (2): Carina Vanzetta

gearbeitet hat. Doch es wurde nicht einfach nur restauriert, sondern auch ausprobiert: „Die Orgel muss immer auf den Raum adapiert werden“, so der Allgäuer. Beim Gottesdienst zeigte sich:

Die Restaurierung und die Klangproben sind gelungen – die „neue alte Orgel“ in der Margarethenkirche gibt wunderschöne Klänge von sich und sieht auch wieder wie neu aus. C.V. zz


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Jubilarsehrung: Der Kampf ums Klopapier

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m Nationalfeiertag ehrte die SPÖ Gratkorn ihre langjährigen Mitglieder für 25, 40, 50 und 60 Jahre der Mitgliedschaft. Die Geschwister Josef Kopsche und Katharina Wess blicken auf sechs Jahrzehnte zurück.

Ausgelatschte Schuhe, schäbige Hose

1948 in die Leykam-Josefsthal (heute Sappi Gratkorn) eingetreten, schloss sich Josef Kopsche 1953 der Sozialdemokratischen Partei an. „Ich war schon immer bei den Roten Falken“, sagt Kopsche und unterschrieb die Beitrittserklärung, zu der ihn der damalige Betriebsrat Willi Raschl motiviert hatte. Damals dauerte eine Arbeitswoche 48 Stunden. „Keine Spur von einer Arbeitskleidung wie heute“, sagt Kopsche. „Wir haben das älteste Gewand zum Arbeiten angezogen und sind mit luckerte Schuh´ in die Fabrik gegangen.“ Der Jahresurlaub betrug 14 Tage. Und Weihnachtsgeld? „Das hat gerade gereicht, dass ich mir für

Gratkorns SP-Vzbgm. Peter Rinner (links) und SP-Bgm. Ernest Kupfer (Bildmitte) ehrten die Parteimitglieder Hermann Schmidhofer, Rosa Spiegel, Josef Kopsche, Katharina Wess, Herma Zötsch, Benno Byza, Herfried Schraußer und Aloisia Jandl Foto: Edith Ertl (v.l.) für 60 Jahre Zugehörigkeit zur SPÖ.

das Schlafzimmer einen neuen Lampenschirm kaufen konnte“, sinniert er.

Blödes Mensch

„Du blödes Mensch, sei froh, dass du in die Fabrik gekommen bist“, hat es Katharina Wess noch heute in den Ohren. Ihre Mutter schimpfte sie, als sie jung und aufmüpfig war. Das Auflehnen

gegen Ungerechtigkeit wurde zu einem Markenzeichen für Wess. „Ich habe einen Kampf um das Klopapier geführt“, erinnert sie sich. Die Fabrik erzeugte damals ein sogenanntes Bibeldruckpapier, ein ganz dünnes Papier, das in Blättern geschnitten auch in den Fabrikstoiletten zum Einsatz kam. „Damit haben wir uns den Hintern abgewischt“, sagt Wess und lacht.

Die Fabriksleitung hatte ihre ersten Ansuchen nach einem Hygienepapier abgelehnt. „Das kommt nicht in Frage, die Frauen nehmen das Klopapier sonst mit nach Hause“, sagte ihr der damalige Direktor Fellinger. Wess kämpfte weiter, auch dann, als die Zusage kam, ein po-freundliches Papier von der Firma Arland für die Frauentoiletten zur Verfügung zu stellen. „Nix da“, sagte sich Wess und kämpfte weiter für die Männerrechte, bis auch dort schmeichelweiches Papier zum Einsatz kam. Das Geschwisterpaar führt diese und andere Errungenschaften für die Arbeiterschicht auf den Einsatz der Betriebsräte, Gewerkschafter und sozialdemokratischen Politiker zurück. Mit allem in der Partei einverstanden waren sie nicht immer, aber „das, was wir damals hart erkämpft haben, das wissen die Jungen heut‘ gar nicht“, so Kopsche. Gefeiert wurde das Jubiläum mit Gleichgesinnten. E.E. zz

Neue Wohnungen für Peggau

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eggau ist ein beliebter Wohnort – sowohl für junge Einheimische, die ein eigenes Heim suchen, als auch für viele Auswärtige, die es in die florierende Gemeinde zieht. Kürzlich wurden zwölf neue Wohnungen übergeben.

Die Karl-Thomann-Straße ist mittlerweile zu einer sehr großen Siedlung geworden – sie wird in den nächsten Jahren aber weiter wachsen. In drei Bauabschnitten werden 36 Wohnungen vom Steirischen Wohnungsunternehmen „Die Frohnleitner“ errichtet, die Die schlichte einfache Form der Fassade der Miethäuser steht in starkem Kontrast zu dem im Umfeld befindlichen im kanadischen Kolonialstil errichteten Altersheim. Foto: KK

Die Mieter bei der Schlüsselübergabe – nun steht dem Siedeln nichts mehr im Foto: Ferdinand Dobida Weg.

ersten zwölf Mietwohnungen mit Kaufoption wurden kürzlich übergeben. Und hier ist für jeden etwas dabei: Vier Wohnungen zu je 60, vier zu je 80 sowie vier Maisonetten zu je 90 Quadratmeter. Das Richtige also für Junggesellen, Jungfamilien und auch "alteingesessene" Peggauer. Sämtliche Erdgeschosswohnungen verfügen über einen Garten,

die Obergeschosswohnungen über großzügige Terrassen. Die großen Wohnungen sind wie Maisonetten vom Erdgeschoss bis zum Obergeschoss bewohnbar. Erstmals wurden, den neuen Förderungsrichtlilien entsprechend, Lärmschutzlüftungen eingebaut. Im Klartext: Anstatt das Fenster zu öffnen betätiget man nur noch einen Lüftungsschieber – teuer aber wenig effizient. C.V. zz


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Imker kürten ihre Meister

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er hat den besten Honig im Land? Eine Blindverkostung der 200 steirischen TopHonige in Frohnleiten kürte die Goldgewinner.

Für die Imker war es kein leichtes Jahr. Schnee und Kälte bis in das späte Frühjahr und der trocken-heiße Sommer brachten Ernteausfälle. „Es gibt heuer ganz wenig Blütenhonig“, bestätigt Maximilian Marek. Der Präsident des steirischen Landesverbandes für Bienenzucht appelliert an alle Hausgartenbesitzer, den Bienen im nächsten Jahr einen gedeckten Tisch zu bereiten. „Es genügt schon, wenn jeder ein paar Quadratmeter Wiese blühen lässt“, so Marek und zeigt auf eine Samentüte mit heimischen Wildblumen, die nunmehr in der Imkerschule

Gold-Gewinner Kastanienhonig von Johann Walkner, Gratkorn Blütenhonig von Leopold Egger, Stattegg Waldblütenhonig von Klaus Graschl, Hitzendorf Silber-Gewinner Hermann Uller, Semriach Anton Feichtenhofer, Eisbach Sergio Peter Leitner, St. Oswald Werner Lanz,Übelbach

Von wem der Honig stammt, stand nicht am Glas. Das Publikum bewertete nach Fotos (3): Edith Ertl Geschmack und Aussehen.

um fünf Euro zu kaufen ist. Gut hingegen lief es für die Imker beim Waldhonig, für die Spezialität Tannenhonig war es gar ein Jahrzehnte-

Der Tannenhonig von Peter Winterleitner, Laßnitzhöhe (links) gewinnt die Goldmedaille, der Waldhonig von Hans Meizenitsch, Hitzendorf Bronze (rechts).

ertrag. Die rund 3.500 Mitglieder des Landesverbandes reichten 1.200 Honige zur Prämierung ein. Diese wurden im Imkerzentrum

von Andreas Fritsch einer labortechnischen Prüfung unterzogen. 200 Honige gingen daraus als die qualitativ hochwertigsten hervor. Die Königskür blieb erstmals den Honig-Konsumenten vorbehalten. Wer mitmachen wollte, kostete sich durch die Gläser ohne Etikett durch und bewertete nach seinem eigenen Geschmacksempfinden. E.E. zz

In ungebrochener Reihenfolge wurde der Honig von Johann Walkner zum fünften Mal mit der Goldmedaille ausgezeichnet. Links im Bild: Maximilian Marek.


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12 Aus Sportdem Bezirk

EXPERTEN TIPP

Holen Sie sich die Sonne ins Haus! Infrarot-Wärmewellen-Heizgeräte sind moderne elektrische Heizungen. Die Wärme wird recht sparsam nach dem Prinzip der Sonnenstrahlung erzeugt. Da sie keine Luftmassen für die Erwärmung Christoph Raschidi brauchen, sondern direkt den festen Körper im Raum, auf den sie gerichtet sind, erwärmen, arbeiten sie besonders sparsam und effektiv. Dabei kann die Raumluft nicht überhitzt werden und es entsteht ein besonders angenehmes Wärmegefühl. Diese Geräte gibt es sowohl wandmontiert als auch freistehend. Sie eignen sich somit hervorragend als Übergangslösungen für kalte Frühjahrstage, windige ungemütliche Sommernächte oder kalte Herbsttage. Keine andere Wärmequelle ist so gesund wie eine Wärmewellenheizung, die keine Chemikalien, Staubpartikel, Gerüche oder sonstige Partikel an die Umgebungsluft abgibt. Somit sind diese auch ideal für Personen mit Atembeschwerden, für Allergiker und Haushalte mit Kleinkindern. Bereits nach wenigen Minuten wird eine angenehme Wärme von der Heizung abgegeben, die vergleichbar ist mit der eines Kachelofens, ohne Sauerstoff zu verbrauchen. Sie fühlen sich daher rundum wohl, denn diese behagliche Wärmewellen sorgt für warme Füße und kühleren Kopf. Als positiver Nebeneffekt wird auch Schimmelbildung an den Wänden unterbunden und sogar beseitigt. PR zz

03126 2766-12

Holzbau Dallago für Baupreis nominiert

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esondere Bauwerke und Ideen werden jährlich mit dem Holzbaupreis ausgezeichnet. Nominiert dafür ist auch das Projekt „Wege für alle“ des Semriacher Holzbauunternehmens Dallago. Das Projekt „Wege für alle“ basiert auf der Vision von Familie Vennemann, den Schöckel, Hausberg der Grazer, wirklich für alle zugänglich zu machen. So entstand, ausgehend von der Bergstation der Schöckelseilbahn, ein etwa 3,4 Kilometer langer Rundweg, der den Westgipfel, den Ostgipfel und die Halterhütte miteinander verbindet. Natürlich wurden auch die bestehenden Gastronomiebetriebe mit eingebunden. Die maximale Steigung dieses Weges beträgt 14 Prozent bei einer Breite von

Die "Wege für alle" sind nominiert für den Holzbaupreis 2013.

1,30 Meter. Damit ist der Schöckel auch für Gehbehinderte, Rollstuhlfahrer und Familien mit Kinderwagen erlebbar. Bei der Realisierung wurde darauf geachtet, zur Schonung der Umwelt keine zusätzlichen versiegelten Flächen und keine Erdbewegungen durchzuführen. Soweit vorhanden wurden bestehende Wege verwendet. In ausreichend ebenen Bereichen geht es direkt über den Almboden. Wo dies

Foto: DI Helmut Dallago

durch Unebenheiten und Felsbrocken nicht möglich war, wurden 680 Laufmeter Holzstege aus heimischem Lärchenholz gelegt. Diese Stege wurden als Elemente in Werkstätten der Lebenshilfe vorgefertigt. Die Montage erfolgte unter Leitung von Ing. Klaus Vennemann und Holzbau Dallago unter Mithilfe von Mitarbeitern der Schöckel Seilbahn AG. Insgesamt wurden etwa 100 Kubikmeter Steirisches Lärchenholz zz verbaut.

Europa fängt in Semriach an

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enn einer eine Reise tut, kann er etwas erzählen, heißt es so schön. Besonders interessant wird es, wenn es dabei auch noch um Politik geht. Dieses spezielle Erlebnis machte kürzlich Semriachs Bürgermeister Jakob Taibinger. Als einer von 25 EU-Gemeinderäten aus ganz Österreich reiste er nach Brüssel, um sich vor Ort Informationen rund um Europa abzuholen. Sein besonderes Engagement erklärt Taibinger damit, dass Europa für die Österreicher noch immer nicht selbstverständlich sei. Besonders gefordert seien dabei die Gemeinden, die meist die ersten direkten Ansprechpartner für die Bürger in politischen Angelegenheiten sind. Für ihn ist es ein besonderes Anliegen, aus erster Hand Wissen abzuholen, um die Bürger aufzuklären und die vorherrschende Skepsis

über die EU zu verringern. Aufräumen will der Ortschef auch mit einem gängigen Vorurteil, dass in Brüssel nur gearbeitet werde, um die Bürger mit kuriosen Normen wie der vielzitierten Richtlinie über die Gurkenkrümmung zu belästigen. Man muss jedoch berücksichtigen, dass die EU-Institutionen für über 500 Millio- VP-Bgm. Jakob Taibinger (re) macht sich in seiner Gemeinde für Europa stark. Infos dazu bekam er nen Menschen zuständig von Österreichs SP-EU-Parlamentarier Jörg LeichtFoto: KK sind, da dauern Verfah- fried. ren eben oft länger. „Besonders beeindruckend war es, zu eingesetzt. Sie bekommen durch sehen, wie dieser große Apparat das Außenministerium und die Eufunktioniert“, so Taibinger, für den ropäische Kommission Einblick der Trip in die EU-Hauptstadt eine und Informationen über die Täsehr wertvolle Erfahrung war. tigkeiten auf Europäischer Ebene und können so als Ansprechpartner Seit 2010 werden Bürgermeister und Drehscheibe für EU-Fragen in und Gemeinderäte im Rahmen ihrer Gemeinde fungieren. Mittlerder Initiative „Europa fängt in der weile gibt es 550 EU-Gemeindezz Gemeinde an“ als EU-Beauftragte räte.


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Aus dem Bezirk Sport 13

Auszeichnung für Energieeffizienz

Vizebürgermeisterin Silvia Rinner, Bürgermeister Michael Viertler, LH-Stv. Siegfried Schrittwieser (v.l.) Foto: LandesEnergieVerein Steiermark

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ür ihre vorbildlichen Leistungen in den Bereichen Energie und Klimaschutz wurde kürzlich die Gemeinde Deutschfeistritz im Rahmen des E5-Programmes ausgezeichnet. Dieses ist Österreichs Bundes- und Landesprogramm für energiebewusste und klimafreundliche Gemeinden. Dadurch soll die Energieeffizienz erhöht und die Bevölkerung zum Energiesparen motiviert werden. Deutschfeistritz habe, so LH-Vize

Siegfried Schrittwieser, der die begehrte E-Trophäe überreichte, durch den neugestalteten Dorfplatz mit einem wöchentlichen Bauernmarkt die Bevölkerung motiviert, im eigenen Ort zu bleiben und so den Energieverbrauch durch auswertige Einkäufe zu reduzieren. Deutschfeistritz ist eine von 13 energieeffizienten E5-Gemeinden zz in der Steiermark.

Sieg beim Bezirkskegeln

Das Team der Frauenbewegung Übelbach 1, bestehend aus GR Lilly Reisner, Sportreferentin Anni Nemecek, Eva Kink und Inge Fischerauer erreichte beim Bezirkskegeln den ersten Platz und wird Übelbach beim Landeskegeln vertreten.

Foto: KK


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Politik

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Nationalrat: Kein Mandat für Greiner und

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ie Wahlen sind geschlagen, die neuen Abgeordneten angelobt und der Frust bei manchen groß. Weder SPÖ-Kurzzeitabgeordnete Karin Greiner noch VP-Spitzenkandidat Ernst Gödl schafften den Sprung ins Parlament. Gödl ist über das Wahlergebnis klarerweise enttäuscht. Sein großes Ziel, durch eine VorzugsstimmenKampagne ein zweites Grundmandat im Bezirk zu erreichen, wurde trotz beachtlicher 4.328 Stimmen verfehlt. Die ÖVP rutschte von 23,72 Prozent im Jahr 2008 auf 18,65 Prozent ab, die SPÖ verlor 4,71 Prozentpunkte und sank von 27,08 auf 22,37 Prozent. Klarer Sieger war die FPÖ, sie katapultierte sich mit einem Plus von rund sieben Prozentpunkten von 19,21 auf 26,29 auf Platz eins. Gödl sieht das schlechte Abschneiden von SPÖ und ÖVP in der Steiermark als Warnschuss in Richtung Landespolitik. Dass Reformen notwendig sind, sei unbestritten, „aber was wir hinterfragen müssen, sind die Wege, die wir beschreiten. Da ist in der nächsten Zeit eine wirklich selbstkritische Analyse dringend notwendig. Tatsache ist, dass es uns nicht gelingt, Vertrauen und Glaubwürdigkeit dem Wähler zu vermitteln“, so Gödl. Die Wahl sei das Abbild einer allgemeinen

0,44 und 38,49 Prozentpunkte, die SPÖ schaffte nur in Tulwitz und Langegg ein Plus, die ÖVP in Übelbach, Zwaring-Pöls und Röthelstein.

10 Jahre lang war Steibl (re., hier mit dem Parteikollegen Günter Stummvoll und Ursula Haubner vom BZÖ) Vorsitzende des parlamentarischen FamilienausschusFoto: KK ses sowie Mitglied des Klubvorstandes.

Stimmungslage, auch die Bundesregierung habe keine optimale Performance hingelegt. Auch die SPÖ ist alles andere als glücklich mit dem Ergebnis. Karin Greiner, die erst im Frühsommer wegen des Wechsels von Günther Kräuter vom Nationalrat in die Volksanwaltschaft zu MandatarsEhren gelangte, hat sich berechtigte Hoffnungen auf einen Verbleib gemacht. Auch ihre gute Platzierung auf der Bundesliste hilft ihr im Moment wenig. „Es wird auch bei bester Konstellation in der Regierungsbildung für

Greiner sehr, sehr schwer werden, in den Nationalrat einzuziehen“, stellt SP-Bezirksgeschäftsführer Gerald Murlasits fest.

Markante Ergebnisse

Eine Analyse der einzelnen Gemeinden ergibt durchaus unterschiedliche Interpretationsmöglichkeiten. So gewann die ÖVP in Übelbach 4,26 Prozentpunkte und erzielte damit den höchsten Zuwachs. Das größte Minus für die ÖVP gab es – jeweils gesehen auf das Erscheinungsgebiet der BEZIRKSREVUE – in Tyrnau mit 13,46 Prozentpunkten. Die SPÖ erzielte in der Gemeinde Tulwitz ihren höchsten Gewinn mit mageren 1,68 Prozentpunkten und steigerte sich von 11,38 auf 13,06 Prozent. In Gschnaidt landete sie das schlechteste Ergebnis mit einem Minus von 18,56 Prozentpunkten und sank von 29,73 auf 11,17 Prozent.

Seinen Erfolg führt FP-NRAbg. Mario Kunasek auf den ständigen Kontakt mit den Foto: KK Bürgern zurück.

FP-NRAbg. Mario Kunasek, der auch als Nachfolger von FP-Landesrat Gerhard Kurzmann gehandelt wird, führt den Erfolg seiner Partei auf die nichtakzeptierte Politik des Drüberfahrens von Rot und Schwarz zurück. „Die Steiermark leidet unter einer Doppelbelastung: Auf der einen Seite eine Bundesregierung in Wien, die den Stillstand lebt, und auf der anderen Seite eine selbsternannte Reformpartnerschaft in der Steiermark, die den Bürgerwillen konsequent ignoriert. Dieser Politik wurde eine klare Absage erteilt“, so Kunasek in seiner Stellungnahme zur Wahl.

In Gschnaidt wiederum gelang es der FPÖ von 9,91 auf 48,40 Prozent zu klettern, ein gewaltiges und bezirksweites höchstes Plus von 38,49 Prozentpunkten. Die FPÖ verlor übrigens in keiner einzigen Gemeinde in Graz-Umgebung, sondern gewann zwischen

SP-NRAbg. Elisabeth Grossmann widmet sich im Parlament künftig auch datenschutzrechtlichen Angelegenheiten. Foto: Parlamentsdirektion/Bildagentur Zolles KG/ Mike Ranz

Elisabeth Grossmann angelobt

Ursprünglich im Bezirk Voitsberg beheimatet kandidierte diesmal Elisabeth Grossmann im neuen Wahlkreis Graz und Graz-Umgebung. Sie schaffte den Einzug ins Parlament und wird sich in der kommenden Legislaturperiode als Bereichssprecherin für Konsumentenschutz und Datenschutzangelegenheiten einer breiten Themenpalette widmen. Im


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Politik Sport 15

Gödl

Schafften den Einzug in das Parlament nicht: Gödl und Greiner.

Gendern übertreibt sie jedoch ein wenig, wie auch ihre schriftliche Stellungnahme zu ihren neuen Aufgabe beweist: „Ich freue mich auf die große Aufgabe, weil es darum geht, dass die Menschen von ihrem hart verdienten Geld auch gut leben können. Deshalb ist Konsument/-innenschutz neben dem Arbeitnehmer/-innenschutz ein ureigenstes Anliegen der Sozialdemokratie. Den einzelnen Konsument/innen stehen im Alltag übermächtige Vertragspartner/innen gegenüber“, sagt Grossmann in einer Presseaussendung.

Ridi Steibl verlässt Politbühne

Nach 30 Jahren aktiver Politik, davon 20 Jahre im Nationalrat, immer mit einem Direktmandat für Graz-Umgebung und Voitsberg, sowie über 20 Jahre als Leiterin des Frauen- und Familienreferates des Landes Steiermark, hat Ridi Steibl die aktive Politik Jüngeren überlassen. „Es war eine spannende, intensive und lehrreiche Zeit – einiges konnte ich bewegen, manches ist Wunsch geblieben“, so Steibl. In ihrer politischen Tätigkeit widmete sich Steibl nicht nur allen An-

Fotos: KK

liegen im Wahlkreis, sondern vor allem der Familien- und Frauenpolitik, ohne eine Emanze zu werden. Meilensteine dieser Arbeit waren die Entwicklung des Steirischen Frauenfördergesetzes, die Einführung und Weiterentwicklung der Bildungskarenz, das Kinderbetreuungsgeld für alle ab 2002, Familienhospizkarenz, der Wegfall der Erbschafts- und Schenkungssteuer um Familien zu entlasten, das Familienrechtspaket 2013 sowie die Ausweitung der Pflegefreistellung und die Pflegekarenz. Dazu kommt der Aufbau und die Leitung des Gründerinnenzentrums Steiermark und des Business Incubators Graz sowie ihr Engagement als Gründungsmitglied im Hügelland östlich von Graz. In den vergangenen zwei Jahren lenkte sie als geschäftsführende ÖVP-Bezirksparteiobfrau den schwierigen Bezirk Graz-Umgebung. Mit November kehrt sie zu ihren ursprünglichen Wurzeln als Erwachsenenbildnerin sowie Lebens- und Sozialberaterin mit den Schwerpunkten Beratung/Coaching/Mentoring zurück. Kontakt unter office@ridi-steibl.com oder 0664 4605349. W.K. zz


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Kultur

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Auf den Spuren der Inkas

STEUER BERATUNG

Gruppenbesteuerung Unternehmensgruppe Die Gruppenbesteuerung ermöglicht es, die innerhalb einer Unternehmensgruppe angefallenen Mag. Reinhard Kager in- und ausländischen Verluste steueroptimal zu verwerten, d.h. dass Gewinne und Verluste der in die Gruppe einbezogenen Kapitalgesellschaften miteinander verrechnet werden können. Für die Begründung einer steuerlichen Unternehmensgruppe ist neben der ab Beginn des Wirtschaftsjahres erforderlichen finanziellen Verbindung (mehr als 50% Kapitalbeteiligung, Mehrheit der Stimmrechte) die Stellung eines Gruppenantrags beim zuständigen Finanzamt erforderlich. Dieser muss spätestens vor dem Bilanzstichtag der einzubeziehenden Gesellschaft jenes Jahres gestellt werden, für das er erstmals wirksam sein soll. TIPP: Kapitalgesellschaften, die auf den 31.12.2013 bilanzieren und die bereits seit Beginn ihres Wirtschaftsjahres finanziell verbunden sind, können daher durch die Stellung eines Gruppenantrags bis zum 31.12.2013 noch für das gesamte Jahr 2013 eine steuerliche Unternehmensgruppe bilden bzw. in eine bereits bestehende Gruppe aufgenommen werden. PR zz

Mag. Reinhard Kager Resultatio Steuerberatung GmbH Stallhofstraße 24 8112 Gratwein T +43 3124 50979

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it dem Rucksack trampte Hugo Franz quer durch Peru. Über seine Eindrücke berichtet der pensionierte SappiManager in einem Lichtbildervortrag im Stift Rein.

Donnerstag, 14.November 19:00 Uhr Stift Rein, Weißer Saal

Die Reiseroute beginnt in Lima und führt in die gebirgige Welt der Andendörfer. Der Judendorfer wählte dafür nicht die Tourismusroute, sondern einen äußerst mühsamen Weg durch kleine Bergdörfer. Franz reiste weiter in das Amazonas-Tiefland bis nach Pucalpa am Rio Ucayal inmitten des Amazonas-Urwaldes. Der

Hugo Franz ist Mitglied der Gesellschaft der Kakteenfreunde (www.kaktussteiermark.at). In der Pause bietet der Verein Kakteen an, die gegen eine Spende für Stift Rein erworben werden können. Nach der Pause zeigt Hugo Franz traumhafte Impressionen aus seiner Kakteensammlung in Judendorf. E.E. zz

Freier Eintritt, um Spenden wird gebeten

zweite Teil der Reise führt in den Süden Perus nach Cusco zu den Inka-Ruinen von Machu Picchu.

Enzenbach: Bewusst unbewusst

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remiere für Michaela Puster: Die Judendorfer Hobbykünstlerin stellt im LKH Enzenbach ihre Bilder aus. Die Vernissage ist am 12.November um 12.30 Uhr, zu sehen sind die Bilder in Mischtechnik mit einem Hauch von Blattgold bis Jahresende in der Ambulanz. „Es sind meine Seelenbilder, die aus Intuition entstehen“, sagt Puster, deren berufliches Umfeld die Parodontalbehandlung und Mundhygiene ist. „Ich spüre, wenn jemand Angst vor Schmerzen hat“. Diese Feinfühligkeit setzt sich mit sensiblen Pinselstrichen in ihren

Bildern fort. Warme Farbtöne dominieren, schwungvolle Kurven setzen Kontraste, ohne die Harmonie zu stören. Puster schließt derzeit ihre Praxisarbeit zur Mal- und Gestaltungstherapeutin ab, „vieles kann nonverbal in der Kunst ausgedrückt werden, was bewusst nicht ausgesprochen werden will“. E.E. zz

Premiere auch für die Ambulanz in Enzenbach: Michaela Puster eröffnet mit ihrer Ausstellung die Bildergalerie.

Foto: Edith Ertl

Vom Schattenalltag zum Hingucker

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erke der gebürtigen Feldbacher Künstlerin Gerlinde Maria Sauseng sind ab Mitte November im Café Aufschlager in Frohnleiten zu sehen. Vernissage: Freitag, 15.November, 19:00 Uhr. Nach vielen Jahren ihrer Tätigkeit als Tagesmutter machte Sauseng ihr seit 2006 ausgeübtes

Hobby zum neuen und erfüllenden Beruf. Seit einigen Jahren ist sie diplomierte Mal- und Gestaltungstherapeutin und sind kreative und gestalterische Medien eine große Herausforderung. Unter dem Titel „Vom potenziellen Schattenalltag zum selektiven Hingucker“ präsentiert sie im Frohnleitner Café Aufschlager am

Hauptplatz aktuelle Werke, alle entstanden aus der Lust heraus etwas Neues auszuprobieren und so kreativ tätig zu werden. Ständige Aus- und Weiterbildung etwa bei Effi Schlamadinger, Aktstudien bei Herbert Schwei und Hubert Brandstätter sowie in Einzelseminaren haben ihr künstlerisches Engagement zz vertieft.


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Kultur 17

Rein: Leopold schenkte der Steiermark seinen Namen

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roßer Auftritt posthum für den Stifter von Rein. Am Nationalfeiertag wurde das Gemälde von Leopold dem Starken renoviert an seinen Platz gehängt. Ermöglicht hat die Restaurierung ein Frohnleitner Unternehmer. Am 26. Oktober jährt sich der Todestag des Stifters von Rein. Traditionell findet an diesem Tag eine Festmesse statt, bei der seit einigen Jahren die Klangwolke „Markgraf Leopold“, komponiert von Rudolf Bodingbauer, zur Aufführung gebracht wird. Zu den Klängen von über hundert Musi-

kern aus dem Musikbezirk Birkfeld und den Sängern des LeykamChors Gratkorn ermutigte Franz Harnoncourt-Unverzagt die Mönche, den Erhalt der baulichen Substanz des Klosters zu erhalten. Bei der Restaurierung eines historischen Gemäldes griff der Frohnleitner Unternehmer und BEZIRKSREVUE-Herausgeber dank der Unterstützung von Mitarbeiterin Edith Ertl, den Zisterziensern unter die Arme. Wolfgang Kasic übernahm die Restaurierungskosten für das Gemälde von Leopold dem Starken, Markgraf von Steyr, dem Namensgeber der Steiermark. E.E. zz

Seer-Openair in Großstübing E

in passendes Weihnachtsgeschenk bietet der Musikverein Großstübing schon jetzt an: Karten für das Konzert der Seer am 24.Mai 2014. Da wird, so sind sich die Veranstalter sicher, Großstübing zum Hexenkessel werden. Karten gibt es schon jetzt um 32 Euro im Vorverkauf bei Ö-Ticket, die BEZIRKSREVUE verlost drei zz Mal zwei Karten.

ZU GEWINNEN Eintrittskarten

Wer kommenden Freitag, 8.November, zwischen 12:10 und 12:15 Uhr die BEZIRKSREVUE-Hotline wählt, kann 3 x 2 Eintrittskarten gewinnen. 03126 3640-21

Nach einer Buch- und Engelpatenschaft übernahm BEZIRKSREVUE-Herausgeber Wolfgang Kasic auch die Restaurierungskosten für das Stiftergemäle.

Foto: Martin Höfler


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3. Frohnleitner Literaturherbst: Von Wolfmayr bis Rossbacher

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ereits zum 3. Mal herbstelte es bei Buch & Co in Frohnleiten und zog wieder Besucher aus nah und fern auf den Hauptplatz. Am dichten und attraktiven Angebot konnte man sehen, dass keine Mühen gescheut wurden, um namhafte Autorinnen – die dieses Mal im Mittelpunkt standen – für Lesungen zu gewinnen. Neben Andrea Wolfmayr las Claudia Rossbacher aus ihrem neuesten Krimi „Steirerkind“ und Andrea Sailer, die bereits zum zweiten Mal mit ihren „Gedanken zur Zeit“ in Frohnleiten zu hören

Sailer füllte die Bibliothek mit ihren aus dem Radio bekannten „Gedanken zur Zeit“. Foto: Harald Polt

war, machte das Autorinnen-Trio perfekt. Als besondere Würze stand zusätzlich ein „literarisches

Andrea Wolfmayr las im Rahmen des Literaturherbstes aus ihrer „Weißen Mischung“, links: Buch & Co-Obmann Wolfgang Kasic. Foto: Ullrich, Frohnleiten

Liebesmenü“ am Programm, das vom bekannten Grazer Gastronomen Engelbert Tschech, Ristorante Corti, und seinem Team kreiert wurde und welches Tschech kostenlos zur Verfügung stellte. Die Köstlichkeiten servierte der Spitzenkoch mit anregenden Geschichten. Abgerundet wurde der sinnliche Abend mit Liebesliedern, die von Natalia Khabenskaia vorgetragen wurden. Den Abschluss bildete ein Literaturfrühstück mit Präsentation der Werke aus der Schreibwerkstatt. Buch & Co ist übrigens eine private Initiative mit neun ehrenamtlich zz tätigen Bibliothekaren.

In der Schreibwerkstatt entstanden Werke, die selbst die kreativen Autoren überraschten. Foto: KK

Adventkonzert mit Händel-Oratorium E ines der berühmtesten Oratorien der Kirchenmusikgeschichte steht am Programm des heurigen Adventkonzerts von Chor und Orchester der Pfarre Frohnleiten: Der „Messias“ von Georg Friedrich Händel. In der unglaublich kurzen Zeit von 24 Tagen komponierte Händel das großartige Werk, dem ausgewählte

Bibelverse zu Grunde liegen. Es wurde 1742 in Dublin uraufgeführt und kurz danach in London wiederholt. Schon zu Händels Lebzeiten wurde der „Messias“ wegen seiner großen Beliebtheit jedes Jahr gespielt, und bis heute zählen die daraus stammenden prächtigen Chöre und berührenden Arien zu seinen bekanntesten Kompositionen. Der im Frohnleitner Konzert

Liebesmenü-Gastronom Engelbert meinsam mit dem Team von Buch

erklingende erste Teil des großen dreiteiligen Werks hat die Verheißung und Geburt Jesu zum Inhalt und passt somit genau in die Adventzeit. Als Gesangssolisten werden Sonja Lutz, die Frohnleitnerin Viktoria Schwindsackl, Bernd Lambauer und Ewald Nagl zu hören sein. Die Gesamtleitung von Chor und Orchester liegt in den Händen von Miriam Ahrer. zz

Die beliebten werden bereits

Samstag, 7.Dezember Pfarrkirche Frohnleiten 19:00 Uhr Kat. I: Erw.: € 15,-- Schüler: € 10,-- Kat. II: Erw.: € 13,-Schüler: € 8,-Karten: Tourismusverband Frohnleiten 03126 2374


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Kultur Sport 19

Frohnleiten: Lesung mit Erika Pluhar M

it einem literarischen Höhepunkt beschließt Buch & Co, die Bibliothek in Frohnleiten das heurige Jahr: Erika Pluhar liest am Freitag, 13.Dezember aus ihrem kürzlich erschienenen Werk „Die öffentliche Frau“. Als erfolgreiche Schauspielerin, Sängerin und Schriftstellerin steht Erika Pluhar seit Beginn ihrer Laufbahn im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Nun erzählt die 74jährige Wienerin in dieser Autobiografie der etwas anderen Art

– sie mischt Fiktion mit Realität und baut sie als Interview zwischen einem Journalisten und einer prominenten Künstlerin auf – von den Höhen und Tiefen ihres Lebens, die immer wieder im Rampenlicht standen: der Tod ihrer Tochter, ihre Ehen mit Udo Proksch und André Heller, ihre Theater- und Filmkarriere sowie der Weg zur Schriftstellerin. Es erwartet Sie ein Blick hinter die Kulissen einer vielseitigen Künstlerin und Frau, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Rechtzeitig Karten sichzz ern!

Tschech mit Alexandra Kasic, die ge& Co den Literaturherbst organisierte. Foto: Ullrich, Frohnleiten

13.Dezember, 19:00 Uhr Rathaussaal Frohnleiten VVK: € 16,-, AK: € 20,Tourismusverband Frohnleiten Tel. 03126 2374 Buch & Co Tel. 0676 7667003

Die Bestsellerautorin war bis 1999 Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater. Foto: Erika Pluhar - Regina Häusler

Steiermark-Krimis von Claudia Rossbacher verfilmt. Foto: KK

Requiem-Uraufführung fiel ins Wasser N ichts wurde aus der Uraufführung des Requiems von Christian Klöckl zu Allerheiligen in der Pfarrkirche Frohnleiten. Der Chor aus Zagreb ließ den Musiker im Stich. Bereits im Vorfeld hatte die angesagte Uraufführung für große Be-

achtung gesorgt. Der Frohnleitner Musiklehrer und Komponist hatte dazu den prominenten Operntenor Konrad Müller-Lorenz und die aufstrebende litauische Sopranistin Loreta Bartkeviciute für die Solopartien gewonnen, alles schien in Ordnung. Doch nur drei Wochen vor der geplanten Aufführung zog

der ebenfalls vor längerer Zeit verpflichtete Zagreber Chor seine Zusage zurück. Aussichtslos, dafür in der Kürze eine Alternative zu finden. Kein Wunder, dass Christian Klöckl sauer ist und nun daran denkt, das Werk möglicherweise in Wien aufzuführen. F.K. zz

Neuerscheinungen bei BUCH & CO. Eine Handvoll Worte Jojo Moyes

1960. Jennifer Stirling müsste eigentlich glücklich sein: Sie führt ein sorgloses Leben an der Seite ihres wohlhabenden Mannes. Doch ihr Herz gehört einem anderen – und er bittet sie, alles für ihn aufzugeben. 2003. Ellie Haworth hat ihren Traumjob gefunden. Eigentlich müsste sie glücklich sein. Doch der Mann, den sie liebt, gehört einer anderen. Eines Tages fällt Ellie ein Jahrzehnte alter Brief in die Hände: Der unbekannte Absender bittet seine Geliebte, ihren Ehemann zu verlassen und mit ihm nach New York zu gehen. Sie stellt Nachforschungen an und stößt auf Jennifer: eine Frau, die alles verloren hat. Alles, außer einer Handvoll kostbarer Worte.

Ich bin Malala

Christina Lamb, Yousafzai Malala

Ihre Geschichte sorgte international für Erschütterung: Am 9. Oktober 2012 wird die junge Pakistanerin Malala Yousafzai auf ihrem Schulweg von Taliban-Kämpfern überfallen und brutal niedergeschossen. Die Fünfzehnjährige hatte sich den Taliban widersetzt, die Mädchen verbieten, zur Schule zu gehen. Obendrein führte sie für die BBC ein vielbeachtetes Blog-Tagebuch über ihren Alltag unter den Islamisten. Schon hat sie erklärt, dass dieser Anschlag sie nicht davon abhalten wird, auch weiterhin für die Rechte von Kindern, insbesondere Mädchen, einzutreten. Für ihr Engagement wurde Malala für den Friedensnobelpreis nominiert. Dies ist ihre Geschichzz te.


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20 Kultur

Uraufführung der Reiner Jägermesse D

ie Jagdhornbläsergruppe Gratkorn und Eisbach hob die „Reiner Jägermesse“ aus der Taufe. Mit dem Werk erfüllte sich der Komponist Dr. Josef Pöschl ein Geburtstagsgeschenk zu seinem bevorstehenden 70er im Dezember.

Ein seltener Hörgenuss: Jagdhornbläser aus Gratkorn und Eisbach ließen die Reiner Jägermesse erklingen. Fotos (2): Edith Ertl

Höhepunkt der Komposition ist das dreiteilige Gloria. Der Gratkorner hat es spritzig und in jedem Teil für sich abgeschlossen komponiert. In Verbindung zueinander wirkt es wie ein Zwiegespräch zwischen dem Solisten und dem Jagdhornchor. Das Corno da caccia, ein seltenes Blechblasinstrument aus der Gruppe der Hörner, brachte einen

Komponist, Geburtstagsjubilar und musikalischer Leiter der Gratkorner Jagdhornbläser: Dr. Josef Pöschl.

Musikgenuss, der wunderbar mit der Bläsergruppe und mit Karin Lischnig an der Orgel harmonierte. E.E. zz

Junge Preisträgerinnen musizieren mit dem Schweizerorchester

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Violine im Doppelkonzert von Johann Sebastian Bach.

Unter der Leitung ihrer Lehrerin Angelika Schwab-Orel spielen die preisgekrönten Nachwuchstalente die beiden Solopartien für

Dass es insgesamt ein Abend mit bekannten und berühmten Melodien aus der musikalischen Klassik wird, dafür wird das übrige Programm sorgen: Mozarts Kleine Nachtmusik ebenso wie zwei viel gespielte Werke Franz Schuberts: Die Musik zu Rosamunde und die 5. Sinfonie, bekannt als Unvollendete. F.K. zz

ie jugendlichen Prima la Musica-Preisträgerinnen Eva Maria Wieser und Stephanie Rainwald geben im Konzert des Schweizerorchesters am 17. November um 18 Uhr im Volkshaus Frohnleiten eine Probe ihres Könnens ab.

Angelika Schwab-Orel (Mitte) setzt auf ihre jungen Talente Stephanie Rainwald und Eva Maria Wieser. Foto: Franz Köhldorfer

Bezirks-Jugendblasorchester bewies sein Können M

Mit viel Eigenleistung bei den Proben und noch mehr Engagement beim Konzert Foto: KK war der Erfolg garantiert.

it einem fulminanten Konzert in Rohrbach-Steinberg fand das von Bezirkskapellenmeister Mag. Walter Latzko ins Leben gerufene Projekt eines Bezirks-Jugendblasorchesters nach einer einmonatigen intensiven Probenphase den krönenden Abschluss. 60 junge Musiker mit einem Altersdurchschnitt von 17 Jahren aus insgesamt zehn Musikvereinen des Bezirkes arbeiteten intensiv an mitunter schwierigen Stücken. Zu hören waren

etwa „Paradies der Blicke“ von Herbert Marinkovits, „Dance from the East“ von Thomas Doss, das sehr viel Konzentration erfordernde Konzertstück Crescendo“ von Klaus Peter Bruchmann sowie die Swing-Nummer „Kings of Swing“. Interessierte Zuhörer waren Blasmusik-Bezirksobmann Norbert Arbesleitner sowie die SP-Bgm. Heribert Uhl (Rohrbach-Steinberg) und Peter Schickhofer aus zz Thal.


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Sport 21

Musikverein wird Liebestoll

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dita Gruberová, Elisabeth Kulman, Angelika Kirchschlager und Konstatin Wecker sind nur einige der Highlights, die der Musikverein im November zu bieten hat.

Mi. 13.November 2013 19:45 Uhr, Stephaniensaal Liederabend Edita Gruberová (Sopran) Alexander Schmalcz (Klavier) Di. 19.November 2013 19:45 Uhr, Stephaniensaal Solistenkonzert Martin Grubinger (Multipercussion), The Percussive Planet Ensemble

Liebestoll – so nennt sich das vielversprechende Programm von Angelika Kirchschlager und Konstantin Wecker. Der Liedermacher und die Liedsängerin spannen dabei einen musikalischen Bogen und beweisen, dass man nicht aus dem gleichen Genre kommen muss, um gemeinsam Musik machen und durch sie etwas ausdrücken zu können. Unterstützt werden sie dabei von Weckers langjährigem Pianisten Jo Barnikel, dem österreichischen Spring String Quartet und dem Percussionisten Sebastian Trimolt.

Mi. 20.November 2013 19:45 Uhr, Stephaniensaal Kammerkonzert Amarcord Wien, Elisabeth Kulman (Mezzosopran)

Elisabeth Kulman gastiert mit Amarcord Wien und stellt Richard Wagner in den Foto: KK Mittelpunkt ihres Gesangs.

Wagner dominiert

Martin Grubinger machte bereits als Jugendlicher bei internationalen Wettbewerben auf sich aufmerksam. Mit seinem Percussive Planet Ensemble präsentiert er eine musikalische Reise um den Globus mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer Musik. Foto: Felix Broede

November-Programm

Anlässlich des 200. Geburtstages des Opernreformers Richard Wagner zeigen Amarcord Wien und die Mezzosopranistin Elisabeth Kulman in unvergleichlicher Weise, wie man die opulent-orchestralen Werke des Meisters selbst wie auch solche von Komponisten Giuseppe Verdi oder Anton von Webern auf intime kammermusikalische Form reduzieren kann, ohne dabei den Charakter des Werkes zu verändern. Kulman eignet sich mit der Eindringlichkeit und Wärme ihrer

außergewöhnlichen Stimme ideal als Sängerin für das am Mittwoch, 20.November stattfindende Kammerkonzert, dass eine einzigartige Synthese von intimer Innigkeit und Ironie garantiert. Bereits am Mittwoch, 13.November betritt Edita Gruberová, die als Königin des Belcanto gilt, die Bühne des Stephaniensaals. Mit dem Pianisten Alexander Schmalcz gestaltet sie einen Liederabend mit Werken von Schubert, Strauss und Rachmaninow. zz

So. 24.November 2013 19:45 Uhr , Stephaniensaal Sonderkonzert Angelika Kirchschlager (Mezzosopran), Konstantin Wecker, Spring String Quartet, Jo Barnikel (Klavier), Sebastian Trimolt (Percussion) Mo. 23.November 2013, Di. 26.November 2013 19:45 Uhr, Stephaniensaal Orchesterkonzert John Axelrod, Grazer Philharmonisches Orchester Alle Konzerte finden im Grazer Congress statt. Karten: Konzertkasse Sparkassenplatz 2, 8010 Graz 0316 / 82 24 55 tickets@musikverein-graz.at www.musikverein-graz.at

Auf den Flügeln des Gesanges In der Besetzung Sopran, Klarinette und Klavier präsentiert das stella-artis-ensemble im Stift Rein Kammermusik-Raritäten des 19. Jahrhunderts. Neben selten aufgeführten Originalkompositionen von Louis Spohr und Franz Lachner steht auch Mendelssohns titelgebende Heine-Vertonung und Franz Schuberts "Hirt auf dem Felsen" am Programm. Ein intimer Novemberabend mit biedermei-

erlicher Hausmusik. www.stellaartis-ensemble.at. E.E. zz

Samstag, 16.November 19:30 Uhr Stift Rein, Steinerner Saal VK: 15 Euro, AK: 17 Euro Reservierung 03124 51621 oder info@stift-rein.at

Andreas Teufel gastiert mit dem stella-artisensemble im Stift Rein. Foto: Edith Ertl


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22 Kultur Sport

QUICKIES zz Vernissage

Frohnleiten: Großer Erfolg für

Die ZWEI Anne Lückl und Uta Podenstorfer stellen vom 15. bis 28.November in der Galerie Raimann am Frohnleitner Hauptplatz aus. Einführende Worte spricht Christian Wabl, Vernissage ist am Donnerstag, 14.November 18:00 Uhr. Geöffnet ist die Ausstellung Freitag von 14:30 bis 18:00 Uhr und Samstag von 09:30 bis 13:00 Uhr oder nach Terminvereinbarung unter 0676 6248237.

zz Kulturtage

Bis Mitte Dezember gehen in Semriach die Kulturtage 2013 über die Bühne. Die Bandbreite reicht vom Musikkabarett am 09.November über einen Bericht zur Pilgerreise nach Spanien am 23.November bis hin zum Adventkonzert mit der Kärntner Volksmusikgruppe „Blechsaiten Musi“. Info: www.semriach.at

Foto: Blechsaiten Musi

zz Farben-Spiel

Im November umkreist das Narrenkastl am Frohnleitner Hauptplatz das Schaffen des Frohnleitner Autodidakten Konrad Weiß. Im Mittelpunkt seines Schaffens steht die Foto: KK Farbe – Mischungen, Kontraste und Gefühlswahrnehmungen werden so auf Papier gebracht. Die frühen Arbeiten stammten meist von Vorlagen und wurden mit Erinnerungen oder Fantasie verknüpft, heute sind die Werke abstrakter. zz

Hoppaus ist Lehrer an der Musikschule Frohnleiten und konzertierte in diesem Rahmen erstmals in seiner Heimat.

Foto: Ullrich, Frohnleiten

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ielumjubelt wurden die sympathischen Musiker des Russischen Kammerorchesters „KLASSIKA“ während ihrer Konzertreise durch Österreich. Ihr Konzert in Frohnleiten sorgte für Begeisterung ebenso wie ein Streichquartett-Auftritt in Übelbach und eine Lesung russischer Literatur samt Musik und Kulinarik im Sensenwerk Deutschfeistritz.

blikum in ihren Bann und sorgten mit russischer Leidenschaft und österreichischem Charme für einen

musikalischen Hochgenuss. Soviel ist versprochen: Nach diesem Erfolg wird das mit Sicherheit nicht

SP-Bgm. Johann Ussar (li.) war begeistert vom Konzert, ebenso wie VP-Vzbgm. Wolfgang Kasic (re.), der das Orchester unter der Leitung von Adik Abdurachmanov (Mitte) nach Frohnleiten brachte.

Sein Debüt gab der gebürtige Frohnleitner Heinz Hoppaus kürzlich mit dem renommierten Russischen Kammerorchester „KLASSIKA“ in seiner Heimatstadt. Mit grandiosem Können zogen sie das Pu-

Foto: KK

Fest der neuen Chormusik in Graz S echs Spitzenchöre der Steiermark präsentieren Uraufführungen Österreichischer Komponisten und andere Chorwerke der Gegenwart.

Das Forum Styria Cantat mit der aus Rein stammenden Gertrud Zwicker an der Spitze hat vor einigen Jahren eine Initiative gestartet, um die Chormusik stärker als bisher ins öffentliche Rampenlicht zu rücken. Dass dies gelungen ist, beweist das mittlerweile zum fünften Mal stattfindende Fest, das am

Der Übelbacher Franz M. Herzog leitet das Vocalforum Graz. Foto: KK

Freitag, 15.November um 19:00 Uhr im Grazer Minoritensaal über die Bühne geht.

Mit dabei sind heuer Cappella Nova, Pro Musica Graz, Domkantorei Graz, Studiochor der Kunstuniversität Graz, Musica con GRAZia sowie das Vocalforum Graz unter der Leitung von Franz Herzog. Karten: Erwachsene 12 Euro, Jugendliche 6 Euro. Bestellungen an bauernfeind.Privat@tele2.at oder zz 0316 278844.


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Kultur Sport 23

Heinz Hoppaus Die Lesung war eine Kooperation von Buch & Co, der Bibliothek in Frohnleiten, mit dem Sensenwerk. Foto: KK

der einzige Auftritt von Hoppaus als Pianist gewesen sein! Am Programm standen Werke russischer und österreichischer Komponisten. Gespannt wartete man aber auf die Interpretation von Marie-Theres Härtels „Kleinem Concerto Grosso Nr. 1“, wurde es doch erst im Juni diesen Jahres mit dem Schweizerorchester in Frohnleiten uraufgeführt. Doch auch mit den unverkennbar steirischen Elementen kamen die Mu-

siker bravourös zurecht, sodass sie schließlich mit begeistertem Applaus belohnt wurden, der das Orchester zu vier Zugaben motivierte.

Streichquartett und Lesung

Im Rahmen der Konzertreihe fand auch ein Auftritt des Streichquartetts „Klassika“ in Übelbach statt. Mit Werken von Glasunow bis Tschaikowski brachten die jungen Musiker russisches Flair in die Pfarrkirche.

Meixner folgt auf Herzog

Musikalische Jugend, die viele Stunden ihrer Freizeit mit Musik verbringen, wurden dabei für ihr Leben geprägt. Foto: KK

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it einem stimmungsvollen Rückblick beging kürzlich der Landesjugendchor Cantanima sein zehnjähriges Bestehen. Dabei wurden die Highlights dieser für die Chormusik der Steiermark prägenden Periode vokal und visuell wiedergegeben. Ein vokaler Wahnsinn, wie Chorgründer Franz Herzog diesen selbst bezeichnete, rollte vor den Augen und Ohren eines großen Fanpublikums ab.

Damit solche Höchstleistungen weiter möglich sind, appellierte Herzog an die öffentlichen Stellen und Behörden, die Musikstunden nicht zu kürzen und die musikalische Bildung auch im neuen Schulsystem zu fördern. Gleichzeitig verabschiedete sich Herzog auf diesem Höhepunkt von Cantanima und übergab die Leitung an Sebastian Meixner, einem langjährigen Chormitglied. G.Z. zz

Die Musiker waren vom malerischen Frohnleiten bezaubert.

In Deutschfeistritz las Hermann Tödtling aus russischer Literatur und sorgte mit Geschichten, etwa von einem Vater, der mit allen Mitteln versucht, seine Töchter unter die Haube zu bringen oder über die Behauptung, dass es im Sozi-

Foto: KK

alismus keinen Sex gegeben habe, für Lacher im Publikum. Begleitet wurde die Veranstaltung in der bis auf den letzten Platz besetzten Galerie im Sensenwerk von Musik des russischen Streichquartetts und zz Schmankerln.

Sensenwerk: grenzARTig

Foto: KK

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ie Werke von 20 Künstlern wurden anlässlich einer Ausstellung der Berufsvereinigung Bildender Künstler in der Neuen Galerie Sensenwerk präsentiert. Die große Anzahl der Teilnehmer und deren Werke zeigte ein breites Spektrum künstlerischen Schaffens, in dem die unterschiedlichsten Zugänge zu Kunst und Kultur manifestiert wurden. Die von Michael Raimann (re. ho-

ckend) organisierte Schau ist bereits zu einem Fixtermin im Kulturkalendarium geworden. Zur Ausstellung und zu den einzelnen Werken der Künstler sprach BEZIRKSREVUE-Herausgeber Wolfgang Kasic. Erregten besonderes Aufsehen: Die Künstlerinnen der Berufsvereinigung sowie die beiden großformatigen Bilder des Grazer Fotografen Peter zz Purgar.


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24 Kultur

Pfarrverband Maria Straßengel–Gratwein um die Pfarre Rein erweitert

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or kurzem wurde der Pfarrverband Maria Straßengel–Gratwein um die Pfarre Rein vergrößert. Schon einmal, in den 1970ern, bildeten Maria Straßengel und Gratwein einen Pfarrverband, allerdings unter Leitung der Pfarre Gratwein. Das Besondere an diesem neuen Pfarrverband ist das Vorhandensein sowohl einer Wallfahrtskirche als auch eines Klosters. Diözesen, die europaweit mit einem Schwund an Gläubigen und Priestern konfrontiert sind, suchen nach neuen Wegen, sich den Anforderungen der Zeit zu stellen. Vom Verkauf bis zur Vermietung von Kirchenbesitztümern reichen die Lösungsansätze. In Österreich geht man den Weg der Zusammenlegung von Pfarren unter Bedachtnahme auf die Bedürfnisse der Kirche und der Gläubigen. Die Schaffung der Pfarrverbände wurde im „Prozess 2010“ geregelt, ein Vorgang, der von 2000 – 2010 andauerte, mit dem Ziel, die personellen und materiellen Ressourcen zu erheben und damit die Zukunft der Kirche zu planen. Durch die

Zusammenlegung von Pfarren wird versucht, das Pfarrleben in den Pfarren bestmöglich aufrecht zu erhalten. Die Pfarren bleiben in rechtlicher und finanzieller Hinsicht selbständig, sie arbeiten aber vermehrt zusammen und nützen Synergien, wie gemeinsame Firmungsvorbereitung, Fortbildung für Pfarrgemeinderäte, Öffentlichkeitsarbeit oder ein gemeinsames Pfarrblatt. Durch diese Bündelung der Kräfte spart man Kosten und vermeidet Doppelgleisigkeiten. Mit den politischen Gemeindezusammenlegungen haben die Pfarrverbände an sich nichts zu tun, es ist und bleibt eine Notwendigkeit aus Personalmangel. Man werde aber Pfarrverbände an die politische Landschaft anpassen, wenn dies sinnvoll erscheint, wird aus Kirchenkreisen verlautet. „Jede Pfarre mit einem Priester zu versehen ist ein Wunschtraum, der an der Realität scheitert“, meint Pfarrer Pater P. Helm, „jedoch soll in jeder Pfarre sonntags die Eucharistie gefeiert werden.“ Dem neuen Pfarrverband gehören eine fix angestellte Sekretärin und

zukünftig ein Pastoralassistent an. In Rein wird das klösterliche Leben und das Pfarramt von Abt Christian koordiniert, je ein Priester ist in Gratwein und Maria Straßengel als Seelsorger tätig, ein Dechant bildet das Bindeglied zwischen den Pfarrseelsorgern und dem Bischof.

Pater P. Helm, Seelsorger von Maria Straßengel.

„Herr Pfarrer, kommen Sie überhaupt noch zum Beten?“, wurde Pater P. Helm gefragt. Der Priester von heute managt seine Pfarre, muss delegieren können, sich immer komplexeren Aufgaben stellen, sich trotz allem seiner Seelsorgertätigkeit verpflichtet fühlen und auch selbst noch Zeit für Gott finden. Immer wichtiger werden daher Ehrenamtliche und Freiwillige für die Aufrechterhal-

Barocke Verführung im Stift Rein

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erlockung, Versöhnung und ein berauschendes BacchusFest standen im Mittelpunkt eines barocken Opernpasticcios im Stift Rein. In „L’Abundantia invidiosa“ bezogen die Musiker und Sänger den Huldigungssaal in die Inszenierung mit ein. Amontes Deckenfresko mit der Göttin des Wohlstandes im Mittelpunkt war die passende Kulisse für ihren Auftritt in historischen Kostümen.

Sternstunde. Mit klarer und kraftvoller Stimme ist Stöckler selbst an sensiblen Stellen und im stimmgewaltigen Aufbrausen eine Größe. Attraktiv verdrehte Antonia Zangger Tenor Mario Lesiak als Schäferin den Kopf. Hans-Peter Ertler als liebeskranker Hirtengott begleitete das Bühnengeschehen mit Rezitation. Das Instrumentalensemble unter der Leitung von Dario Luisi begleitete das Trio. E.E. zz

Aufhorchen ließ Birgit Stöckler. Für die Sopranistin in der Titelrolle der Abundantia war es eine

Antonia Zangger, Mario Lesiak und Birgit Stöckler brachten musikalische Fülle in die barocken Säle von Stift Rein.

Foto: Edith Ertl

Foto: Klaudia Aschbacher

tung eines lebendigen Pfarrlebens. Viele Gläubige engagieren sich in der Pfarre in Lebensphasen, in denen sie die Kirche mit ihrem weltlichen Leben gut vereinbaren können. In Zukunft sollen auch vermehrt Laien mit theologischer Ausbildung gefunden werden, um diese dann in Segensfeiern oder Wortgottesdiensten einzubinden und so die Priester zu entlasten. K.A. zz


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TERMINE

November

Kernölamazonen Sa, 06. 09. G’sungen und g’spielt Ort:Sängerrunde Volksschule,Laufnitzdorf Semriach V: Beginn: 19:30 Uhr Ort: Volkshaus Frohnleiten Beginn: 20:00 Uhr Kirschenball V: Sportunion SV Raiffeisen Hitzendorf Ort: Kirschenhalle Hitzendorf Beginn: 20:30 Uhr Eintritt: VVK: € 10,-AK: € 12,--

von Sanela Besic

Ally McBeal - Complete Box

Ally McBeal ist hübsch und nicht auf den Mund gefallen - sie sagt, was sie denkt. Das macht sie zwar liebenswert, bringt sie aber auch immer wieder in Schwierigkeiten. Sie hat bei der Suche nach Mister Right ihre Probleme. Diese Sammlung mit allen Episoden verspricht also nicht nur Aufregung über allerhand turbulenten Affärchen und Beziehungskisten, sondern mehr oder weniger auch die Antwort auf die Frage “Wie und wo findet Frau den richtigen Mann?”

Fr, 15. Lyrik vom Orient bis zum Okzident V: Kulturreferat der Marktgemeinde Gratkorn Ort: Musik- und Kunstschule Gratkorn Beginn: 19:00 Uhr Eintritt: Freiwillige Spende „Best of Mandak“ Kabarett Ort: Andritzer Begegnungszentrum abc Beginn: 19:30 Uhr Eintritt: € 16,--

Boston Legal - Complete Box

Single-Party Ort. Cafe Milano, Übelbach Beginn: 20:00 Uhr Fr, 15. - Faschingssitzung Sa, 16. V: Faschingsgilde Gratkorn Ort: Kulturhaus Gratkorn Beginn: 20:00 Uhr Eintritt: VVK: € 15,-AK: € 16,-Sa, 16. Cäcilienkonzert V: Marktmusikkapelle Ort: Turnsaal VS Übelbach Beginn: 19:00 Uhr Vernissage Crazy pumpkin 1 Ort: Sensenwerk, Deutschfeistritz Beginn: 19:00 Uhr 6. Hausball V: Stt.-Hoaterwirt Ort: GH Hoaterwirt, Schrems Beginn: 21:00 Uhr Musik: Die Pagger Buam Eintritt: VVK: € 5,-Fr, 22. Buchpräsentation Zeitreise durch Stattegg V: Gemeinde Stattegg Ort: Lässerhof Stattegg Beginn: 19:30 Uhr The Beatles finest Konzert Ort: Volkshaus Frohnleiten Beginn: 19:30 Uhr Sa, 23. Vernissage Crazy pumpkin 1 Ort: Sensenwerk, Deutschfeistritz Beginn: 19:00 Uhr

Im CD Player DVD Player

Kultur Sport 25

Sa, 23. Wicki Slime und Paiper V: Sauna Oase Gratkorn Ort: Sauna Oase, Eggenfelderstr. 18, Gratkorn Beginn: 19:00 Uhr Holzknechtball V: Trachtenverein Ort: GH Luckner, Kleintal Beginn: 20:00 Uhr So, 24. Cäcilienmesse V: MV DeutschfeistritzPeggau Ort: Pfarrkirche Deutschfeistritz

Ort: Gewölbkeller GH Lammer Beginn: 20:00 Uhr

Dezember So, 01. Adventmarkt V: Bad Weihermühle Ort: Bad Weihermühle, Gratwein Beginn: 13:00 Uhr Adventkonzert V: Sängerrunde Adriach Ort: Kirche Adriach, Frohnleiten Beginn: 15:00 Uhr

Sachen zum Lachen V: Kulturreferat Gemeinde Gratkorn Ort: Musik- und Kunstschule Do, 05. Krampusmarkt Beginn: 19:30 Uhr V: FC Gratkorn Eintritt: frw. Spende Ort: Andreas-Leykam-Platz, Gratkorn Sa, 30. Adventmarkt Beginn: 18:00 Uhr V: Bad Weihermühle Fr, 29.

Ort: Bad Weihermühle, Gratwein Beginn: 13:00 Uhr

Krampuskränzchen V: Faschingskomitee Judendorf

Sa, 07. Wunschkonzert V: Trachtenmusikkapelle Judendorf Ort: Mehrzweckhalle Beginn: 19:00 Uhr V: Veranstalter

Juristen und Wahnsinn liegen nah beieinander - besonders in der Bostoner Kanzlei “Crane, Poole & Schmidt". Schräge Mandanten, schrille Kollegen und heiße Affären - in der ChaotenKanzlei geht es zur Sache. Die Winkeladvokaten sorgen auch immer wieder in eigener Sache für reichlich juristischen Sprengstoff. Am Ende jedenfalls zählt für sie immer nur eins: Zigarren und Scotch raus und dann ab auf den Balkon! Boston Legal ist fesselndes Drama, bissiger Sozialkommentar und tiefschwarzer Humor. Die großartige Geschenkidee zu Weihnachten – jetzt im Handel erzz hältlich.

ZU GEWINNEN DVD Box

Wer kommenden Freitag, 8.November, zwischen 12:00 und 12:05 Uhr die BEZIRKSREVUE-Hotline wählt, kann eine unserer vorgestellten DVD Boxen gewinnen. 03126/3640-21


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26 Volkskultur Sport

QUICKIES zz Musikantenstammtisch

Am 7.November findet der nächste Musikantenstammtisch im Gasthof Jaritz in Gratkorn statt. Beim offenen Musizieren ab 18.00 Uhr kann jeder Musikant mitmachen, ab 19:00 Uhr spielen Gruppen aus Österreich und Slowenien. Als Stargast hat Veranstalter Wolfgang Klug „Dominik Ofner & Die Band“ eingeladen. Freier Eintritt.

Dominik Ofner (rechts), bekannt aus Funk und Fernsehen, mit dem Veranstalter des Musikantenstammtisches Wolfgang Klug. Foto: KK

zz Ausstellung

Die Kunstschaffenden von Semriach unter Leitung von Wilhelmine Melcsok präsentierten am Samstag, 30.November von 10:00 bis 17:00 Uhr und Sonntag 1.Dezember von 09:00 bis 17:00 Uhr im Pfarrsaal Semriach ihre Arbeiten.

zz Echte Volksmusik

Die Eisbacher Bäuerinnen organisieren ein Konzert echter Volksmusik. Mit dabei die Familienmusik Zwanzleitner und die Friesacher Frauenzimmermusi. Karten gibt es im Vorverkauf um 12 Euro, Tageskassa 14 Euro. Der Reinerlös kommt dem Stift zugute. Sonntag, 24.November, 14:30 Uhr, Basilika Stift Rein.

Foto: KK

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Gratkorner ist bester steirischer Nachwuchs-Harmonikaspieler

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er ist der beste Nachwuchs-Harmonikaspieler der Steiermark? Seit seinem Auftritt am Nationalfeiertag im ORF steht fest: Es ist der Gratkorner Gregor Veit. Der Vierzehnjährige entschied den Bewerb der fünf Finalisten für sich. Gregor ist Preisträger zahlreicher Musikwettbewerbe, der Sieg beim Harmonikawettbewerb 2013 ist die Krönung seiner musikalischen Auszeichnungen. Den Weg dorthin schaffen nur die Besten. Unter 50 Bewerbern stiegen 15 auf, die bei Auftritten beim „Steirischen Sänger- und Musikantentreffen“ sich abermals einem Ausleseverfahren stellen mussten.

Da waren es noch fünf

Der große Auftritt der Finalisten Lukas Gruber, Andreas Koini, Max Neubauer, Martin Spitzer und Gregor Veit wurde vom ORF live aus der Lannacher Steinhalle übertragen. Im Publikum mit dabei: Musiklehrer Christian Hartl

Gregor Veit spielt seit neun Jahren Harmonika und wird von Musiklehrer Christian Hartl unterrichtet. Neben der Steirischen beherrscht Gregor auch die Musikinstrumente Tuba und Klavier. Der Harmonikavirtuose besucht das Keplergymnasium, beruflich möchte er einmal Musiklehrer werden. Foto: Edith Ertl

und die Eltern Erich und Anita Veit. Aus der Liste der PflichtMusikstücke wählte Gregor „Kugl’n muaß er“ und ging mit dem Landler gleich in Führung. Da stieg bei Papa Erich nicht nur die Spannung, sondern auch der Blutdruck. „Nicht einmal beim steilsten Stück beim Radfahren steigt mein Puls so rasant an“, sagte der Polizist aus Gratwein. Als zweites und frei wählbares Musikstück spielte Gregor „Das erste Mal zu dritt“.

Die Hände der Jury, Franz Posch, Sepp Strunz, Karl Lenz und Caroline Koller, rissen begeistert die Karten mit hoher Punktebewertung in die Höhe. Da flossen bei Mama Anita die Tränen und selbst der Musiklehrer hatte einen Knödel im Hals. Gregor auf der Bühne aber zeigte selbst im triumphalen Sieg Fairness. „Wir waren alle gut“, sagte der sympathische Gratkorner vor laufender Kamera. E.E. zz

Liederabend in St. Oswald

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tadt, Land, Fluss ist der Name eines Schreib-, Wissens- und Quizspiels und der Titel des heurigen Liederabends des Singkreises St. Oswald b. Plankenwarth. Das lässt den Schluss zu, dass auch die Liederauswahl ganz spielerisch erfolgt ist. Vollkommen richtig! Ideen für Lieder sind zu diesem Thema schnell vorhanden. Der große Zeitaufwand, vor allem für Chorleiterin Christa Hofer, liegt am Beschaffen der Chorliteratur für einen mehrstimmigen Chor. Dabei kann es sich noch ergeben, dass manch Vorhaben etwas zu ambitioniert angesetzt ist und viel Probenzeit verschlingt. Der Singkreis St. Oswald nimmt diese Herausforderungen aber immer wieder

Trotz intensiver Probearbeit kommt beim Singkreis auch die Geselligkeit nie zu kurz. Foto: Mikulik

gerne an und schiebt an Sonntagen sogar Extra-Proben ein. Das Publikum wird bei dieser musikalischen Reise beinahe um die ganze Welt geführt, dabei sei noch verraten – auf die Heimat wurde zz nicht vergessen!

Samstag, 9. November, 19:30 Uhr, Saal der Volksschule St. Oswald VVK € 6,-- (bei den Chormitgliedern), AK € 8,--


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Volkskultur 27

Gratwein: Böse Buben gesucht

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ie Schmiede-Teifln sind knapp zehn Monate alt und wollen sich bereits vermehren. Bei der Perchtenausstellung in Gratwein gab der junge Verein ein kräftiges Lebenszeichen und präsentierte 400 Masken. 17 Mitglieder hören auf das Kommando

Die Schmiede-Teifln Gratwein sorgten für eine bestorganisierte zweitägige Maskenausstellung.

Engerl und Teuferl – Marina und Markus mit einem schaurigen Gesellen

von Rudi Schmidt und seinem Stellvertreter Markus Blümmel darunter auch Engerl und ein Nikolaus. „Wir sehen uns als Perchtenund Brauchtums-Verein“ sagt der Obmann, der für höllischen Nachwuchs aufgeschlossen ist. www.schmiede-teifln.at.

Unter den interessierten Besuchern auch die beiden SP-Bürgermeister Gerald Murlasits (Gratwein) und Harald Mulle (Judendorf) sowie der Abt des Zisterzienserstiftes Rein, Christian Feurstein. Der nächste Termin, den die Schmiede-Teifln in ihrem Terminkalen-

Citoller Tanzgeiger zum 30. Mal beim Pfarrfest Deutschfeistritz

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enn eine Tanzmusikgruppe zum 30. Mal für dieselbe Veranstaltung gebucht wird, muss es ausreichende Gründe dafür geben. Einer davon ist wohl die Tatsache, dass die Musiker aus dem eigenen Ort kommen. Dieser Rückgriff auf die eigenen musikalischen Kräfte ist mitunter nicht üblich, weil oft das Weithergeholte mehr Beachtung als das Naheliegende erfährt. Dass die Citoller Tanzgeiger in ihrer eigenen Gemeinde einen so hohen Stellenwert haben, ist eine besondere Auszeichnung. Ein weiterer Grund ist der Unterhaltungswert, eine auf persönliche Zuwendung basierende Kunst, die weit über musikalische Kriterien hinausgeht. Die Citoller gehören

Neben gutem Essen, ausgesuchten Weinen, frischem Bier und der Mesnerhausmischung gehören auch die Citoller Tanzgeiger zum Deutschfeistritzer Pfarrfest.

Foto: KK

also offenbar zum Pfarrfest wie der Heilige Martin zu Martini – und deshalb spielen sie zum Martini-

fest am Sonntag, 10.November ab 11:00 Uhr im Pfarrsaal Deutschzz feistritz auf.

Fotos (2): Harry Hörzer

der dunkelrot eingetragen haben, ist der 5. Dezember. An diesem Tag findet der Krampus-Lauf am Marktplatz in Gratwein statt. E.E./ H.H. zz


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28 Advent

Adventausstellung

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m ersten Adventwochenende lädt Einfach Gut.Goodies der Frohnleitnerin Claude Olynec zum zweiten Mal in den alten Pfarrhof Adriach zu einer besonderen Adventausstellung. Geboten werden Kunsthandwerk und Kunstobjekte bis hin zu Kulinarik, vom Glühwein über Weih-

nachtstee und heißer Schokolade bis zu Kaspressknödelsuppe und Raclette-Brote. An beiden Tagen findet zwischen 10:00 und 12:00 Uhr ein Strohstern-Basteln für Kinder und Erwachsene statt, am Samstag um 15:00 Uhr gibt es Zither, Hackbrett und Weihnachtsgezz schichten.

Adventmärkte Steirischer Adventmarkt ProTennisAustria Deutschfeistritz Fr. 15.November, ab 15:00 Uhr Sa. 16. und So. 17.November, ab 10:00 Uhr Schremser Adventeinstimmung Veranstaltungsgelände Rois Sa. 16.November, 13:00 bis 19:00 Uhr So. 17.November, 11:00 bis 19:00 Uhr Perchtenlauf Hauptplatz Judendorf Sa. 16.November, 18:00 Uhr Weihnachtsmarkt Schloss Stübing Sa. 23.November, ab 14:00 Uhr So. 24:November, ab 09:00 Uhr Weihnachtsausstellung Gemeindezentrum Rohrbach-Steinberg Sa. 23.November, 13:00 bis 19:00 Uhr So. 24.November, 10:00 bis 18:00 Uhr Adventmarkt Gasthaus Sandwirt, Semriach Sa. 23. und So. 24.November, 13:00 bis 20:00 Uhr Adventbasar Tagesstruktur Frohnleiten Di. 26.November, 10:00 bis 16:00 Uhr Stattegger Advent Dorfplatz Do. 28.November bis So. 8.Dezember Sinnreiz Frohnleiten Adventausstellung im Alten Pfarrhof Adriach Sa. 30.November und So. 1.Dezember, ab 10:00 Uhr Adventmarkt Bad Weihermühle an allen vier Adventwochenenden, 13.00 bis 20:00 Uhr Weihnachtsausstellung BeLight Center Deutschfeistritz Sa. 30.November, 10:00 bis 17:00 Uhr 34. Straßengler Christkindlmarkt Hauptplatz Judendorf So. 1., So. 8. und So. 15.Dezember, 14:00 bis 19:00 Uhr Adventmarkt St. Bartholomä So. 1.Dezember, ab 11:00 Uhr Adventkonzert Pfarrkirche Frohnleiten Sa. 7.Dezember, 19:00 Uhr Frohnleitner Christkindlmarkt Hauptplatz Do. 12.Dezember, 13:00 bis 20:00 Uhr Fr. 13. bis So. 15.Dezember, 09:00 bis 20:00 Uhr

Stattegger Advent S tattegg lädt zu einem vielfältigen Programm im Advent. Es reicht vom Weihnachtsmarkt über besinnliche Weihnachtsgeschichten bis hin zum Kasperltheater, musikalisch untermalt von den Kindergartenkindern, dem Musikverein St. Veit-Andritz-Stattegg

Freitag, 29. November

ab 14:00: Weihnachtsmarkt 17:00 Uhr: Christbaumfeier 19:00 Uhr: Weihnachtskonzert MV St. Veit-Andritz-Stattegg im Lässerhof

und dem Singkreis Kalkleiten. Ein besonderes Highlight wird der zweite Advent mit Andrea Stift & „Sir“ Oliver Mally im Alpengarten Rannach sein. „Da ist sicher für jeden etwas dabei“, freut sich VPBgm. Karl Zimmermann über das umfangreiche Programm. zz

Dienstag, 03., Mittwoch, 04., Dienstag, 12.Dezember

18:00 Uhr: Adventlesung mit Irmgard Angerbauer und der Knöpferlstreich im Alpengarten Rannach

Samstag, 30.November

Samstag, 07.Dezember

Sonntag, 01.Dezember

Sonntag, 08.Dezember

ab 09:00 Uhr: Weihnachtsmarkt 10:30 Uhr: Clown Erich 14:00 Uhr: Adventkranzweihe ab 10:00 Uhr: Weihnachtsmarkt 14:30 Uhr: Kasperls Wanderbühne 17:00 Uhr: Adventlesung mit Christa Möstl im Café Auer

19:00 Uhr: Sing ma im Advent – mit dem Singkreis Kalkleiten in der Kirche Maria Schutz 18:00 Uhr: 2.Advent mit Andrea Stift und „Sir“ Oliver Mally im Alpengarten Rannach, Eintritt: Erwachsene 10 Euro, Studenten 7 Euro.


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Advent 29

Stübing: Eigenen Adventkranz binden

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echtzeitig vor dem 1. Advent, nämlich am Samstag, 23.November können Sie in der gemütlichen Atmosphäre eines geheizten historischen Bauernhauses im Österreichischen Freilichtmuseum Stübing Ihren persönlichen Adventkranz für zu Hause binden. Der Kurs dauert von 09:00 bis 13:00 Uhr, Kosten: € 24,-- pro Person. Der erste Adventkranz wurde vom evangelischen Pastor Johann Heinrich Wichern im 19. Jh. entworfen. In einem alten Bauernhaus in Hamburg betreute er einige in großer Armut lebende Kinder. Da diese während der Adventzeit immer wieder fragen, wann denn endlich Weihnachten sei, baute er

aus einem alten Wagenrad einen Kranz mit kleinen roten (Wochentage) und vier weißen (Sonntage) Kerzen. Jeden Tag der Adventzeit wurde eine Kerze angezündet, sodass die Kinder die Tage bis Weihnachten zählen konnten. Aus diesem großen Kranz entwickelte sich der Kranz mit den vier Kerzen für die Adventsonntage. Nach und nach fand der Kranz Verbreitung, zunächst in Deutschland, von wo er erst nach dem ersten Viertel des 20. Jhs. nach Österreich kam. Während in der katholischen Kirche die liturgischen Farben der Adventzeit, violette Bänder und weiße Wachskerzen Eingang fanden, so verändern sich die Kränze bis heute in verschiedensten Variationen der Farben und Materialien. zz

Eine Anmeldung ist unter 03124 53700 oder service@freilichtmuseum.at notwendig. Foto: KK

Traditioneller Adventmarkt beim Kesselfall V

Zauberhafte Weihnachts-Atmosphäre kann man beim Gasthof Sandwirt in Semriach genießen. Foto: Franz Köhldorfer

orweihnachtliche Stimmung tankt man heuer am Besten in Semriach. Der Sparverein Kesselfall hat sich ins Zeug gelegt um beim Gasthaus Sandwirt festliche Weihnachtsstimmung beim Adventmarkt zu versprühen. Am 23. und 24.November kann man sich zwischen 13:00 und 20:00 Uhr am liebevoll gefertigten Kunsthandwerk, lieblichen Weihnachtsschmuck und aromatischen Punsch erfreuen. Neu sind die Kartoffel-

spiralen, die die Maroni ablösen. Der Adventmarkt beim Sandwirt ist also immer einen Besuch wert, freut sich das Team des Sparverzz eins Kesselfall.

Adventmarkt 23. und 24.November 13:00 bis 20:00 Uhr Gasthof Sandwirt


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Freizeit RECHTS ANWALT

Können Erhaltungspflichten auf den Mieter übertragen werden? Generell hat der Vermieter das Mietobjekt in vertragsgemäßem und dem bedungenen Gebrauch entsprechenden Zustand zu erhalten. Es stellt sich die Frage, ob die Erhaltungspflicht Mag. Wolfgang Klasnic vertraglich auf den Mieter überbunden werden kann. Im Anwendungsbereich des Konsumentenschutzgesetzes sowie des Mietrechtsgesetzes ist eine solche Überwälzung der Kosten nicht möglich. Bei jenen Mietverträgen, die lediglich nach dem ABGB zu beurteilen sind, stellt sich die Rechtslage anders dar: Eine vertragliche Überbindung der Erhaltungspflichten auf den Mieter ist als Mietzinsvereinbarung zu qualifizieren und wird von der Judikatur – innerhalb der Grenzen der §§ 879 (gröbliche Benachteiligung eines Vertragspartners) und 934 (krasses Wertmissverhältnis) ABGB – als zulässig angesehen. Ein Abweichen vom dispositiven Recht – sohin von der Erhaltungspflicht des Bestandgebers – setzt eine sachliche Rechtfertigung voraus. Dies kann beispielsweise ein deutlich reduzierter Mietzins sein. Bitte beachten Sie, dass die Übernahme der Instandsetzungspflicht durch den Mieter bedeutet, dass dieser auch für zufällig entstandene Schäden einzustehen hat und auch bei Beendigung des Mietverhältnisses der Wert der unterlassenen Instandsetzungsarbeiten zu ersetzen ist. PR zz

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Festzeit geht dem Ende zu

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ie vergangenen warmen Herbsttage haben noch einmal die Herzen aller Veranstalter höher schlagen lassen. Doch einmal ist die Festzeit zu Ende, da und dort werden schon die Vorbereitungen für die Adventmärkte – die ersten gibt es schon Mitte November – intensiver. Doch unsere BEZIRKSREVUEReporter haben noch einmal ein paar Feste für Sie besucht.

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Foto: Harry Hö

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Ruamkirtag in St. Pankrazen

Zum traditionellen Kirtag wird in St. Pankrazen alljährlich die Ortsdurchfahrt gesperrt. Die Vereine lockten wieder zahlreiche Besucher mit kulinarischen Köstlichkeiten, Sturm und Maroni an. Am Stand der Freiwilligen Feuerwehr wurden die berühmten Ruamschlangerln – frittierte Erdäpfelspiralen – im Akkord herunterge-

kurbelt. „Die Rechberger“ sorgten für zünftig steirische Unterhaltung. Auch den „guten Draht nach oben“ scheinen die St. Pankrazener zu haben – Petrus schickte Kaiserwetter. Ein wunderschöner Herbsttag – beinahe schon kitschig.

Übelbacher Steirerfest

Bereits zum neunten Mal lud VPBgm. und Initiator Ing. Markus Windisch zum Steirerfest in Übelbach. Ob Brennsterz, Maroni oder Fischfilet, jeder der mitwirkenden Vereine hatte etwas Spezielles zu

Schmankerln in Gratwein

Leckerbissen aus der Pfanne, musikalischen Delikatessen und Gustostückerl der Handwerkskunst: Der zehnte Schmankerltag in Gratwein vereinte alles. Rund 3.000 Besucher feierten den Herbst mit regionaler Hausmannskost und einem sternenhaften Musikprogramm.

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bieten. Präsentiert wurde dabei auch die neue Broschüre „Übelbacher Wegkreuze“, die Übelbacher Kleindenkmäler dokumentiert und gleichzeitig einen Beitrag zu deren Erhalt leistet. Erhältlich im Pfarrund Gemeindeamt Übelbach.

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Foto: KK


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Freizeit Sport 31

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St. Pan krazen

Das größte Blitzlichtgewitter ergoss sich nicht über die White Stars. In dem Punkt hatte der Kindergarten die Nase vorn. Die Jüngsten auf der Showbühne brachten ein Stück von der Herbstarbeit der Bauern und begeisterten damit die Eltern- und Großelterngeneration. Viel Applaus auch für den Auftritt der Schüler der VS und NMS sowie der Strohröserln.

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Zimmermann. Und dieser Aufforderung kamen die Stattegger zahlreich und mit guter Laune nach.

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Mit Tanzeinlagen erfreuten die Gsullerkogler das Publikum. Die Teibinger Musi und der MV Markt Gratwein spielten zünftig auf, bevor mit der Gruppe Hansen Austropop vom Feinsten auf die Bühne kam. Höhepunkt und Schlusspunkt war der Auftritt der White Stars, die ihre Karriere seinerzeit in Gratwein beim Fischerwirt starteten.

Dorffest in Stattegg

Mit Sterz, zünftiger Musik und alten Traktoren feierte Stattegg zwei Tage lang sein Dorffest. Kulinarischer Höhepunkt mit Seltenheitswert war ein Bürgermeisterfrühstück, bei dem drei Sorten Sterz zur Auswahl standen. „Beim Dorffeste sollen die Leute zusammenkommen, miteinander reden und sich gut unterhalten“, wünschte sich VP-Bgm. Karl

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Foto: Edith Er

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Statteggs Sterzkaiser kochten auf Ein Griss war um den Sterz. Allein für den Brennsterz gebührt den Sterzköchen Georg Schlegl und VP-GR Heribert Eckhart eine Haube. Einer der Höhepunkte beim Dorffest war ein Traktorkorso, den Harald Winkler anführte. So einen Oldie hatte sich der spätere Bob-Olympiasieger schon als kleiner Bub gewünscht. Der Musikgenuss zum sonntäglichen Wildbeuschel von Christian Röck kam vom MV St. Veit-Andritz-Stattegg unter der Leitung von Kapellmeister Peter Kniepeiss sowie der „Knöpferlstreich“.

Jazzkonzert im Glücksgarten

Die einzigartige Location des Waldsteiner Glücksgarten nützte Marie-Theres Härtel von CiTollArt für ein atemberaubendes Konzert. Gemeinsam spielte sie mit Freunden aus der ganzen Welt beim Jazzmontag groß auf. Ein außergewöhnliches Konzert, das man so schnell nicht wieder hören zz wird.

Bestellung von GmbHGeschäftsführern §15 Abs. 1 GmbH-Gesetz bestimmt, dass Geschäftsführer mittels Gesellschafterbeschluss bestellt werden. Die Beschlussfassung kann dabei entweder in einer Generalversammlung oder im Umlaufwege erfolgen. Stimmen alle Gesellschafter zu, sind bei der Beschlussfassung keine besonderen Förmlichkeiten einzuhalten. Wird keine besondere Mehrheit für die Beschlussfassung über die Geschäftsführerbestellung gesellschaftsvertraglich vereinbart, genügt einfache Mehrheit. Der Geschäftsführer hat der Bestellung zuzustimmen. Für die Geschäftsführer die gleichzeitig auch Gesellschafter sind, sieht § 15 Abs. 1 GmbH-Gesetz vor, dass deren Bestellung auch im Gesellschaftsvertrag erfolgen kann. Allerdings endet die Geschäftsführerstellung mit dem Ausscheiden als Gesellschafter, wobei eine Wiederbestellung durch Gesellschafterbeschluss möglich ist. Bestellungen und Abberufungen von Geschäftsführern, das Erlöschen und die Änderung der Vertretungsbefugnis sind jeweils zum Firmenbuch anzumelden. PR zz


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32 Freizeit Sport

London für Fortgeschrittene: auch

D Kostenpflichtig – Stickman Downhill

In der Kategorie „Gekauft“ hat sich ein Spiel auf Platz Eins katapultiert – und für 89 Cent katapultiert man sich selbst in die Welt eines kleinen Strichmännchens, das sich wagemutig mit einem Fahrrad über Hügel, Wälder und Schluchten stürzt.

ie Modemetropole und Stadt der roten Doppeldecker ist jederzeit einen Besuch wert. Gerade, wenn man nicht zum ersten Mal in der englischen Hauptstadt gastiert, kann man die Stadt richtig genießen und auf zwanghaftes Sightseeing verzichten. Was Sie im Herbst und Winter keinesfalls in London verpassen sollten, hat sich BEZIRKSREVUE-Mitarbeiterin Miriam Leitold für Sie angeschaut. „Die spinnen, die Briten!“ Irgendwie hatte Obelix ja Recht – auf liebevolle Weise. Denn in welcher anderen Stadt sieht man Sportwütige zu jeder Jahreszeit, Musikanten in Telefonzellen musizieren und die schrillsten Outfits? Und zugleich sind die Londoner

Tower Bridge: Entspannend: ein paar Tage lang allen Stress vergessen und Tower Bridge einfach Tower Bridge sein lassen. Foto: Miriam Leitold

wohl die hilfsbereitesten Menschen, die mir je untergekommen sind.

Sportlicher Start

Viele Londoner beginnen Ihren Tag mit einem Lauf. Laufrouten

Bad Weihermühle: Auch im Winter ist immer etwas los Verspielte und teils sehr gefährlich scheinende „Welten“, einige Fahrrad-Variationen und einen zur Verzweiflung treibende schwierige Levels begleiten durch das Spiel. Ziel ist es, das Strichmännchen durch Gas geben und Bremsen heil über die Strecken zu bringen – und das möglichst auch noch schnell genug, um es auf die Top-Ranking-Liste zu schaffen. Klingt einfach. Klingt vielleicht auch ein bisschen fad. Ist es aber ganz und gar nicht! Denn wenn man nach gefühlt 100 Anläufen das Level immer noch nicht geschafft hat, die Lippen vom konzentrierten Darauf-Herum-Beißen schon schmerzen und man merkt, dass man schon wieder eine Stunde mit Spielen statt Arbeiten vergeudet hat, dann macht ein Spiel erst so richtig Spaß! C.V. zz

danach sorgen Glühwein & Co. dafür, dass einem nicht die Finger einfrieren. Seit KarlHeinz und Sebastian Prentner das Bad Weihermühle führen, sieht man dort nicht nur Badegäste und Eisläufer. Foto: KK

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ie Feuertaufe haben sie erfolgreich bestanden: KarlHeinz und Sebastian Prentner können auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Das hindert sie aber nicht daran, mit vielen Ideen schon wieder in den Startlöchern zu stehen. Den Beginn macht ein Adventmarkt. Erstmals zieht heuer weihnachtliche Stimmung in das Bad

Weihermühle. An den vier Wochenenden sind Gäste eingeladen, an insgesamt 15 Ständen zu schmökern, und wer weiß, vielleicht findet sich ja das eine oder andere Geschenk für unter den Christbaum. Und wenn das Wetter passt, ergibt sich auch die Gelegenheit, ein paar Runden auf dem Eis zu drehen – für das perfekte Eis konnten wir den Eisspezialisten Thomas Gruber gewinnen – und

Ausblick auf 2014

Die Sommersaison 2014 beginnt in der Weihermühle mit dem Opening am 1. Mai. Wer die Prentners kennt, weiß, dass sie sich auch dafür etwas Besonderes einfallen lassen. Mit Specials für Mutter- und Vatertag geht es weiter. Doch auch kulturell wird einiges geboten. Der „Kultursommer 2014“ wartet mit Lesungen, Kabarett und Theater auf, aber auch bei einer VollmondBeachparty kann man die Nacht zum Tag machen. Besonders lustig wird es beim Gössl-Dirndlspringen und vielem mehr. Auch die Kulinarik kommt nicht zu kurz. Ab sofort ist das Restaurant von Donnerstag bis Sonntag von 11:00 bis 20:00 Uhr geöffnet. Reservierungen für Geburtstagsund Weihnachstfeiern werden gerzz ne entgegengenommen.


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Freizeit 33

in der kalten Jahreszeit attraktiv Dinge, die man bei Reisen beachten sollte:

1. Reisepassgültigkeit: Achtung: Gültiger Reisepass ist nötig! 2. 3. 4. 5. 6.

Sonst kann am Grazer Flughafen ab 5:00 Uhr ein Notpass um € 75 ausgestellt werden. Online-Einchecken: Bei manchen Fluglinien (Ryan Air) muss man online einchecken. Am Flughafen einchecken kostet Sie ansonsten € 75. Apotheke: nicht jeder Flughafen hat eine Apotheke. Gepäck: Achten Sie darauf, nicht zu viel einzupacken. Die meisten Fluglinien erlauben ein Handgepäck von 10 kg. Geldabheben: Informieren Sie sich über den Wechselkurs und beheben Sie nur bei free cash Maschinen. Reiseadapter: Einpacken!!!

bieten sich massenweise an. Wer in der Innenstadt wohnt, kann sich eine Route im Internet aussuchen oder mein Rat: einfach loslaufen.

Flanieren im Park

Hat man das Glück an einem goldenen Herbsttag in der Stadt zu sein, bietet sich ein Spaziergang

durch einen Park mit einem Coffee-To-Go an, vorzugsweise aus dem Öko-Coffeeshop Pret a Manger. Zwischendurch legt man sich einfach in die Wiese oder mietet um zwei Pfund einen Liegestuhl im Green Park. Ist es kalt genug, kann man im Ice Rink Eislaufen gehen. Vorher online anmelden nicht vergessen! An Regentagen lohnt sich stets ein Besuch in einem der vielen Museen.

Kulinarisch wie die Briten

Auf Grund der hohen Mietpreise leben viele Londoner auf sehr engem Raum. Daher verwundert es kaum, dass ihr erster Weg nach der Arbeit in eines der unzähligen Pubs führt, wo sie sich wie in ihrem Wohnzimmer fühlen. Bei Bier und Cider lassen sie den Tag ausklingen. Auch deftiges Essen kommt hier nicht zu kurz.

Halligalli in Camden Town

Er ist wohl einer der berühmtesten Märkte der Welt: der Camden Market. Jeder Zeit einen Besuch wert. Das Angebot ist so vielfältig wie groß und umfasst alles von Kleidung über Schmuck, Kosmetik bis hin zu Speisen aus aller Welt.

Abendprogramm

Weihnachten: In der Weihnachtszeit verwandelt sich London zur Kitschmetropole. Gut fürs Herz und romantische Ausflüge.

Möglichkeiten, um einen Tag in London perfekt ausklingen zu lassen, gibt es einige: Zuerst ins Musical und dann ab in einen der vielen Clubs zum Tanzen oder man lässt sich in der Royal Albert Hall von Konzertklängen verwöhnen.

Musiker Telefonzelle: Bei nächtlichen Streifzügen durch die Stadt, stößt man auf manch fabelhafte Szenerien.

INFO

Laufrouten: www.royalparks.org.uk Liste der Londoner Museen: www.visitlondon.com/de Royal Albert Hall: www. royalalberthall.com Organic Coffee Shop: www. pret.com Wicked: www.apollovictoriatheatre.org Ice Rink Skating: www. alexandrapalace.com Oyster-Card: Preiswerte PrePaid Card für das gesamte U-Bahn und Busnetz Wohnen: Privatzimmer sind preiswert und machen unabhängig: www.9flats.org Gemütlich und warm hat man es in der ersten Reihe eines Doppeldeckers, von wo aus man die tausende Lichter der atemberaubenden Stadt auf sich herabprasseln lassen kann. M.L. zz


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von Sanela Besic

Im DVD Player

34 Freizeit Sport

Taffe Mädels

Die arrogante FBI-Agentin Sarah Ashburn löst jeden Fall, aber Teamwork ist für sie ein Fremdwort. Bis ihr Vorgesetzter sie nach Boston schickt, um einen skrupellosen Drogenbaron namens Larkin zu fassen. Als Partnerin bekommt sie die resolute Bostoner Streifenpolizistin Shannon Mullins, die sich besonders durch ihre derbe und sehr direkte Art auszeichnet. So muss die penible Streberin Ashburn bei ihrem bisher gefährlichsten Job mit einer hemdsärmeligen Maulheldin zusammenarbeiten. Dabei stellt Ashburn fest, dass sie sich ohne die Unterstützung von Mullins nicht in Boston zurechtfindet. Und umgekehrt hat Sarah alle Informationen, ohne die auch Shannon den Fall nicht lösen kann. Das ungleiche Paar muss sich also zusammenraufen, um den Drogenbaron zur Strecke zu bringen. Ob das gut gehen kann?

Neuer Strassenglerhof kämpft als Shogun um kulinarische Highlights

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achdem Manfred Matjasic nach jahrelangem Kampf den Strassenglerhof in Judendorf endgültig aufgeben musste, versucht nun ein neuer Pächter sein Glück im Gasthaus am Hauptplatz: Mathias Kollroser. Er setzt auf spirituell angehauchtes Klima und nennt sein Restaurant Shogun. Noch ist alles am Anlaufen. Wird sich das Restaurant mit dem Motto „Mit Liebe zubereiten – mit Freude genießen“ durchsetzten können? Die Bedienung ist ausnehmend freundlich, Speisen und Getränke sind schnell serviert und überzeugen optisch wie geschmacklich. Es gibt eine Abend- und Wochenendkarte, auf der sich für Vegetarier etwa überbackene Zucchini auf Wasabi-Erdnuss-Nudeln sowie Fischvariation auf Risotto und für Fleischesser Huhn, Schwein & Co finden. Alles mit leckeren Gemüsebeilagen. Außerdem gibt es Suppen, zahlreiche Salate und Desserts.

Mittagsmenü

Von Montag bis Freitag wird ein Mittagsmenü serviert, das Suppe oder Vorspeise, Hauptspeise, Salat

Noch wirkt der Strassenglerhof verlassen, wird sich das unter dem neuen Pächter Mathias Kollroser bald ändern? Fotos (2): Miriam Leitold

und Nachspeise enthält. Um € 7,20, (Fleisch) bzw. € 6,20 (Vegetarisch) ist das ein durchaus preiswertes und schmackhaftes Angebot. Dennoch hat das Shogun noch nicht ganz überzeugt, denn trotz seichtem Betrieb fand Kollroser, der einst beim Strassengler Kirchenwirt kochte, keine Zeit, sich der BEZIRKSREVUE für ein paar Fragen und ein Foto zur Verfügung zu stellen. Dennoch: Alles Gute und wir raten, sich nicht zu sehr auf den Samurai zu verlassen. M.L.zz

Öffnungszeiten Mo - Fr: 8:00 - 22:00 Uhr So: 10:00 - 17:00 Uhr Samstag für Veranstaltungen und Reservierungen geöffnet. Mathias H.S. Kollroser Tel: 03124 56777 oder 0664 1600373 restaurant.strassenglerhof@ gmx.at www.strassenglerhof.at

Tanz-Fit in den Herbst N

ach dem Motto „All You Can Dance“ sollte man tänzerisch in den Herbst starten. Beste Angebote dazu gibt es in der Grazer Tanzschule Rathswohl.

Ab sofort als Blu-ray, DVD und Digital HD erhältlich.

ZU GEWINNEN Blu-ray & DVD

Wer kommenden Freitag, 8.November, zwischen 12:05 und 12:10 Uhr die BEZIRKSREVUE-Hotline wählt, kann eine Blu-ray oder DVD gewinnen. 03126/3640-21

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Foto: KK

Beginnen Sie mit dem schönsten Hobby zu zweit und lernen Standard- und Lateinamerikanische Tänze neu oder frischen Sie ihre Tanzkenntnisse auf. Ob Anfänger, Fortgeschrittene, Silberkurs oder Tanzen als Hobby im Paare-Club – in gemütlicher und lockerer Atmosphäre kann das Tanzbein in jedem Alter zu günstigen Monatsbeiträgen geschwungen werden. Ergänzt wird das Programm ab Dienstag 19.November um 16:45 Uhr mit Nia. Auch das alles zum günstigen Monatsbeitrag.

Tanzschule Ratswohl Statteggerstrasse 32, 8045 Graz 0650 234 5 234 www.ts-ratswohl.at Im Kids Dance Club mit „Kids Dance Fitness - Zumba“, Hip Hop und Breakdance können Kinder und Teenies eine heiße Sohle auf´s Parkett legen. Neu ist hier die Gruppe für Fortgeschrittene am Donnerstag um 16:30 Uhr. Alle Infos auf : www.ts-ratswohl.at oder unter 0650 234 5 234 PR zz


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Freizeit Sport 35

Letztlich zählt immer die Würde

D

er Tod ist ein Teil des Lebens, so wie die Bestattung ein Teil der Dienstleistungen in unserem Land und in unserer Stadt sind. Und die Bestattungskultur ist ein Teil unserer Gesamtkultur. Eine würdevolle Bestattung ist keine Frage von Mode oder Trends. Wichtig ist der Gedanke, der dahinter steht. Für die Bestattung Graz GmbH heißt das Wertschätzung und Würde – für die Verstorbenen genauso wie für die Hinterbliebenen. In der Grazer Feuerhalle werden diese Werte gelebt.

Seit 3000 Jahren gibt es die Feuerbestattung, seit 50 Jahren ist sie in der römisch-katholischen Kirche der Erdbestattung gleich gestellt. Seit Jahrzehnten auch ist die Bestattung Graz GmbH das einzige Bestattungsinstitut in Graz, das die Feuerbestattung als Gesamtdienstleistung anbieten kann, ohne Teilleistungen zukaufen zu müssen – denn die Bestattung Graz GmbH ist gleichzeitig auch Eigentümerin und Betreiberin der Grazer Feuerhalle. Individuelle Verabschiedungszeremonien, zahlreiche Varianten der Urnenbeisetzung werden angeboten – und immer steht die Würde der Betroffenen im Vordergrund. Das wissen mittlerweile auch rund 40 Bestattungsunternehmen aus der Steiermark, Kärnten und dem Burgenland, die auch die Leistungen der Grazer Feuerhalle in Anspruch nehmen. PR zz

Die Bestattungskultur ist Teil unserer Gesamtkultur.

Wichtige Fragen

Befindet sich in der Urne wirklich die Asche der/des Verstorbenen? Eine einmalige, feuerfeste Einäscherungsnummer begleitet den Verstorbenen während der Feuerbestattung, wodurch Verwechslungen bei der Zuordnung der Asche ausgeschlossen sind.

Die Bestattung Graz GmbH ist Eigentümerin und Betreiberin der Grazer Feuerhalle.

Was muss man beachten, wenn man eine Feuerbestattung wünscht? Wer eine Feuerbestattung wünscht, kann zu Lebzeiten eine entsprechende Erklärung abgeben. Falls keine Erklärung vorliegt, entscheiden die Angehörigen über die Bestattungsform. Wo können Sie vom Verstorbenen Abschied nehmen? Der Jugendstil-Zeremoniensaal, die Aufbahrungshalle auf dem Gelände des Urnenfriedhofs, aber auch jede beliebige Aufbahrungshalle oder Kirche bietet Hinterbliebenen die Möglichkeit für eine Abschiedsfeier. Besonders persönlich ist die Atmosphäre im Raum für die „Familiäre Verabschiedung“ in der Feuerhalle, wo 12 Personen in aller Ruhe vom/ von der Verstorbenen Abschied nehmen können. Dürfen die/der Verstorbene persönliche Kleidung tragen? Die Verabschiedung in der persönlichen Kleidung der/des Verstorbenen ist natürlich möglich und sogar üblich. Sie wird bei der Feuerbestattung mit eingeäschert.

In der Feuerhalle werden individuelle Verabschiedungen angeboten.

Persönliche Atmosphäre im Raum für die „Familiäre Verabschiedung“.

Fotos (4): Vidalli


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36 Freizeit Sport

BÜCHERWURM - TIPPS ZUM LESEN Der Eisdrache Troon Harrison, Andrea Offermann, Residenz Verlag, 56 Seiten, € 14,90

Wenn die Eisdrachen davonfliegen, nehmen sie den Winter mit sich fort, der Frühling kann kommen. Doch einer der Eisdrachen ist mit verletztem Flügel auf dem Dach des Hauses liegen geblieben. Der Winter wird immer grimmiger, der Hunger immer nagender. Als die Not so groß wird besinnt sich das Mädchen. Mit Großmut und einer fantastischen Idee gelingt es ihr, sich und den Eisdrachen zu retten und den Frühling ins Land zu holen.

Die chinesische Dame Gerhard J. Rekel, Styria Premium Verlag, 256 Seiten, € 19,99

Durch eine Notlüge gefährdet Christian Selikowsky, der Held des Buches, das Leben seiner Liebsten. Seither verfolgen ihn brutale Albträume. Der junge Architekt beschließt reinen Tisch zu machen, auch mit seinem Vater. Christian reist von Wien nach Tirol, wo sein Vater in einem idyllischen Dorf das traditionsreiche Modeimperium leitet. Doch als Christian eintrifft, liegt der Patriarch tot am Schreibtisch. Angeblich Herzinfarkt. Kurz zuvor hatte der alte Herr Besuch von einer chinesischen Dame. Was wollte die attraktive Managerin?

Kärnten Gerhard Trumler, Styria Regional Verlag, 112 Seiten, € 19,99

Mächtige Dreitausender, stille Bergseen, einzigartige Kirchen und Klöster das ist Kärnten. Viel

gibt s in Kärnten, von dem nicht leicht loszukommen ist Gerhard Trumler lädt in seinem aufregenden Kärnten-Porträt zu einer spannenden Reise durch das Land zwischen Tauern und Karawanken, zu einer Begegnung mit der überwältigenden Vielfalt seiner wunderbaren Seen- und Bergparadiese.

Die öffentliche Frau Erika Pluhar, Residenz Verlag, 288 Seiten, € 21,90

Erinnerungen einer Ausnahmekünstlerin. Ein Journalist bittet die prominente Künstlerin, ihm ihre Lebensgeschichte zu erzählen, da er eine Serie in seiner Zeitung publizieren will. Zuerst noch misstrauisch, fasst sie jedoch bei seinen täglichen Besuchen langsam Vertrauen und beginnt zu erzählen.

Frauenpower auf Arabisch Karim El-Gawhary, K&S Verlag, 192 Seiten, € 22,00

Ohnmächtige, wehrlose graue Mäuse, das ist oft das Bild, das der Westen von arabischen Frauen hat. Meist wird über sie, selten mit ihnen geredet. Nun kommen Araberinnen selbst zu Wort, lassen ihr Leben für sich sprechen. In Porträts und Reportagen erzählt Karim El-Gawhary vom Leben in den dunklen Zeiten der Diktatur, während der Aufstände und in der heutigen arabischen Welt.

Todeswalzer Gerhard Loibelsberger, Gmeiner Verlag, 276 Seiten, € 13,40

Zeitgleich mit Erzherzog Franz Ferdinand wird ein junger Mann ermordet. Inspector Nechyba kehrt aus seiner Kur zurück nach Wien, um die Ermittlungen zu übernehmen. In einer Atmosphäre des patriotischen Wahns und der Kriegshetze sucht er einen Serienmörder, der im Huren- und Zuhältermilieu sein Unwesen treibt. Während die Schlachten des Ersten Weltkriegs beginnen, kommt Joseph Maria Nechyba einer traumatischen gestörten Persönlichkeit auf die Spur, die ihre Opfer gnadenlos abschlachtet.

Leider hat Lukas... Niki Glattauer, K&S Verlag, 192 Seiten, € 22,00

Lukas ist 13. Renitent, pubertär, hat schlechte Noten also alles ganz normal. Eltern und Lehrerinnen tragen per Mitteilungsheft heftige Schlachten aus, Vater Walter Gruber schreibt sich den Frust in einem Schultagebuch von der Seele. Das Ergebnis: eine hinreißend komische Satire auf die Schule von heute.

Kürbis: Köstlich & vielseitig

Innergebirg Roland Reitmaier, Styria Verlag, 132 Seiten, € 19,99

Hans Peter Fink, Pichler Verlag, 176 Seiten, € 19,99

Arthur erwacht nach einem schweren Bergunfall mit totaler Amnesie und versucht sein Gedächtnis und damit seine Vergangenheit wiederzufinden. Sein Instinkt sagt ihm, dass die Antworten auf seine Fragen weit oben im „Innergebirg“ zu finden sind. Ein faszinierendes erzählerisches Spiel mit Identität und Wahrnehmung.

Mit einem Koffer voll Hoffnung Andrea Heigl, Residenz Verlag, 160 Seiten, € 21,90

Eine tibetische Familie auf der abenteuerlichen Flucht vor der chinesischen Staatsmacht, die ausgerechnet in einem Tiroler Bergdorf ihre neue Heimat findet. Eine Uni-Professorin aus Sri Lanka, der man wegen ihrer Hautfarbe keinen Tisch in einem Wiener Nobelrestaurant gibt. Ein Sohn türkischer Gastarbeiter, der Tanzlehrer wird und den Opernball choreografiert. Drei Geschichten von 15, die verblüffen und berühren.

Hans Peter Fink, vielfach ausgezeichnet und ein Meister der regionalen und klassischen österreichischen Küche, überrascht mit neuen, originellen Kreationen, die das Kochen mit Kürbis so richtig zum Vergnügen machen. 100 köstliche Rezepte, unverzichtbar für jeden, der die faszinierende Welt dieser Frucht kulinarisch für sich erschließen möchte.

Prinz Eugen: Der Philosoph in Kriegsrüstung Hanne Egghardt, K&S Verlag, 190 Seiten, € 19,90

Als Flüchtling, nur mit seinem Schwert als Gepäck, kam Prinz Eugen von Savoyen 1683 aus Frankreich nach Wien. Das war der Beginn seines Aufstieges. Als Oberbefehlshaber des kaiserlichen Heeres wurde er zum gefeierten Türkenbezwinger, zum Staatsmann und Berater dreier Kaiser. Der andere Prinz Eugen, das war der Kunstsammler und Mäzen. Seine Gemäldesammlung umfasste rund 400 Meisterwerke. zz


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Schule

Sport 37

Ottokar hat Segelohren U

m 1,5 Millionen Euro sanierte Gratwein die neue Mittel- und Volksschule. Gleichzeitig wurde auch der Schulhof adaptiert und mit pausenfreundlichen Spielgeräten ausgestattet. Die offizielle Eröffnung erfolgte Ende Oktober mit einem Rahmenprogramm, bei dem die Schüler ihr Können zeigten.

fes führten die Kinder Regie. „In Zusammenarbeit mit Fratz-Graz, dem Freizeit- und Aktivitätszentrum, haben wir uns viele Stunden mit den Kindern zusammengesetzt“, sagt SP-Bgm. Gerald Murlasits. Aus den Ideen der Schüler entstand der neue Spielplatz mit neuen Geräten und viel Platz für den Bewegungsdrang in der Pause.

2012 wurde mit der Generalsanierung der Schulen begonnen, bei der Gestaltung des Schulho-

Mit ihren Schülern feierten auch die Direktoren Johann Quenz und Sabine John. E.E. zz Die 2a der VS Gratwein sorgte mit dem Lied „Ottokar hat Segelohren“ für viel Spaß. Fotos (4): Edith Ertl

Applaus den Pädagogen für Choreographie und rhythmische Leitung: Helene Weiler und Wolfgang Wabscheg. Foto: Edith Ertl

Fesche Burschen, schmucke Krawatten Marke Eigenbau und tolle Stimmen: die Boy-Group der MMS Gratwein.

Zum Sportler des Jahres 2013 wähle ich: Mit der „Leckerfasslpolka“ eröffnete die 4a der Musikmittelschule Gratwein den neugestalteten Pausenhof.

Zur Sportlerin des Jahres 2013 wähle ich:

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Tag der offenen Schule

A

m Samstag, 09.November findet in der Land- und Forstwirtschaftlichen Fachschule Hafendorf ein Tag der offenen Schule statt. Von 08:00 bis 14:00

Uhr wird das reichhaltige Bildungs- und Lehrangebot präsentiert, Produkte aus dem Bauernladen gibt es zur Verkostung und zum Kauf. www.hafendorf.at zz

Sportart: ....................................... Sportart: ....................................... Verein: .......................................... Verein: ..........................................

Einsendeschluss 18. Jänner 2014 An der Einsendung nehmen nur Originalbons teil Kupons, die bis 30.11.2013 bei der BEZIRKSREVUE einlangen, zählen doppelt


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38 Gesundheit Sport / Promotion

Steirischer Gesundheitspreis verliehen

Die stolzen „Fit im Job“-Preisträger bei der diesjährigen Preisverleihung in der Helmut-List-Halle.

I

n der Helmut-List-Halle in Graz wurde zum 12. Mal der Steirische Gesundheitspreis „Fit im Job“ an steirische Unternehmen verliehen. In vier verschiedenen Kategorien vergaben die Wirtschaftskammer Steiermark, die Merkur Versicherung AG, das Gesundheits- und das Wirtschaftsressort des Landes Steiermark, die Steiermärkische Gebietskrankenkasse, die Ärzte-

Die Einsteigerförderung 2013: Betriebe 1-10 Mitarbeiter Engländer GmbH Stiasny Mobilitätsmanagement Betriebe 11-50 Mitarbeiter Garten-Hotel Ochsenberger GmbH & Co KG Marktgemeinde Tieschen Regenbogen Apotheke Taucher GmbH

kammer Steiermark sowie die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt Auszeichnungen an jene Betriebe, die ihren Mitarbeitern das beste ganzheitliche Gesundheitsprogramm angeboten haben. In der Bewertung durch eine unabhängige Expertenjury wurden vor allem die Kriterien der Ganzheitlichkeit der Projekte, der Einbeziehung der Mitarbeiter in die Entwicklung und Durchführung der Maßnahmen, die Art der Evaluierung sowie Nutzung der Ergebnisse, die Verankerung von Betriebliche Gesundheitsförderung im Management und das Vorliegen eines Konzepts beurteilt. Für Kleinbetriebe bis 50 Mitarbeiter wurde auch eine Einsteigerförderung vergeben, wenn der Betrieb zum ersten Mal Maßnahmen in der Betrieblichen Gesundheitsförderung gesetzt hat. „Trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten

haben zahlreiche Unternehmen qualitativ hochwertige Projekte eingereicht und damit bewiesen, dass der Wirtschaft die Gesundheit der Mitarbeiter ein wichtiges Anliegen ist. Gemeinsam mit allen Kooperationspartnern freue ich mich, diese Betriebe vor den Vorhang holen zu können“, führt die Obfrau der Fachgruppe der Freizeit- und Sportbetriebe, Daniela Gmeinbauer, aus. Die Preise wurden von Wirtschaftslandesrat Dr. Christian Buchmann, Gesundheitslandesrätin Mag. Kristina EdlingerPloder, dem Generaldirektor der Merkur Versicherung AG, KoR Alois Sundl sowie von Wirtschaftskammerpräsident Ing. Josef Herk, Ärztekammer-Präsident Dr. Herwig Lindner, der Generaldirektorin der Stmk. Gebietskrankenkasse HR Mag. Andrea Hirschenberger, dem Vorsitzenden der AUVA KoR Günther

Foto: Fischer, Graz

Stangl und der Wirtschaftskammer-Fachgruppenobfrau Daniela zz Gmeinbauer überreicht.

Die Gewinner 2013: Betriebe 1-10 Mitarbeiter Ordination DDr. Elisabeth Santigli

Betriebe 11-50 Mitarbeiter Flextime GmbH (Betriebliches Gesundheitsförderungsprojekt BGF) Roadstars GmbH (Betriebliches Gesundheitsmanagement BGM) Betriebe 51-250 Mitarbeiter Thermalquelle Loipersdorf GmbH & Co KG (BGF) AUVA Landesstelle Graz (BGM) Betriebe über 250 Mitarbeiter FH Joanneum GmbH (BGF) Sandvik Mining and Construction GmbH (BGM) Stahl Judenburg GmbH (BGM)


Sport

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Sport 39

Startschuss zur Sportlerwahl 2013 E

s ist heuer bereits die achte Auflage unserer beliebten Sportlerwahl. Die BEZIRKSREVUE-Leser küren ihre Favoriten aus GU-Nord, dazu wird in einer eigenen Wahl auch wieder eine Promijury aktiv werden.

nochmals erläutert werden. Man kann alle Sportler, die im Norden unseres Bezirkes beheimatet sind, wählen. Dazu können Sie natürlich auch jene Aktiven, die bei einem Verein im Norden engagiert sind, mit Ihrer Stimme unterstützen.

Die Regeln sind sicher bekannt, sollen an dieser Stelle jedoch

Wichtig: Es gelten nur Originalkupons, die Sie an die BEZIRKSREVUE, Schießstattweg 1, 8130 Frohnleiten, senden können. Eine persönliche Abgabe in unserer Redaktion ist natürlich auch möglich.

Die bisherigen Sieger: 2006: Matthias Benedikt (Fußball/FC Übelbach) 2007: Holger Graf (Tischtennis/ SG Judendorf-Eisbach) 2008: Sebald Kreiner (Laufsport/ Hurtig&Flink) und Nicole Miko (Gespannfahren/Pferdesport Graz-Nord) 2009: Markus Blümmel (Kickboxen/ATUS Gratkorn) und Nicole Miko 2010: Markus Blümmel und Nicole Miko 2011: Hannes Schwarz (Fußball/ SV Frohnleiten) und Valentina Gruber (Mountainbike/RC bikespeak) 2012: Tim Patrick Mund ( L a u f s p o r t / K S V- L C A ) , Mag. Cornelia Wiesenhofer (Laufsport/Hurtig&Flink), Florian Gruber (Mountainbike/Muskelkater GenesisPromiwertung), Vanessa Palzer (Kickboxen/ASKÖ GratweinPromiwertung).

Nach dem positiven Echo des Vorjahres wird auch heuer wieder eine Jury aus prominenten Mitgliedern ihre Sieger wählen. Das geschieht in einer getrennten Wertung, aus Sportlern, die von den Gemeinden vorgeschlagen werden. Wer diese Promis sind, verraten wir in unserer nächsten Ausgabe. Nur so viel: Es wird wieder eine hochkarätige Jury sein, deren Vorsitz BEZIRKSREVUE-Sportchef Harry Hörzer übernehmen wird.

ACHTUNG: Joker nutzen!

Stimmkupons, die im November bei uns einlangen, zählen wieder doppelt. Diesen Vorteil sollten die Fans unserer Sportler unbedingt nützen. Mit jedem Stimmzettel kann man wieder eine Dame und einen Herrn wählen. Vorweg der Termin der Siegerehrung: Donnerstag, 23.Jänner 2014. H.H. zz

Zum Sportler des Jahres 2013 wähle ich:

Zur Sportlerin des Jahres 2013 wähle ich:

....................................................... ....................................................... ....................................................... ....................................................... Sportart: ....................................... Sportart: ....................................... Verein: .......................................... Verein: .......................................... Absender: .............................................................................................. ................................................................................................................ Sie gewannen 2012 die Leserwahl: Conny Wiesenhofer und Tim Patrick Mund mit BEZIRKSREVUE-Herausgeber Wolfgang Kasic als Gratulanten. Foto: Harry Hörzer

Einsendeschluss 18. Jänner 2014 An der Einsendung nehmen nur Originalbons teil Kupons, die bis 30.11.2013 bei der BEZIRKSREVUE einlangen, zählen doppelt


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Sport

Gratweiner Kickboxer gewannen EM-Medaillen

Farbenrausch Vier Tore, acht gelbe Karten und einmal Gelbrot – das ist die Statistik zum Fußballderby zwischen dem TUS Rein II und dem GSV Judendorf. Mit dem 2:2 war letztendlich keiner der beiden Klubs so richtig zufrieden. Buhmann für so manchen Fan, aber auch für einige Spieler war der Schiedsrichter. Im Spiel wurde der Pfeifenmann auch immer wieder „aufgefordert“, für so manche Aktion des Gegners eine Karte zu zeigen. „Ich kann doch nicht jeden Sch… ahnden“, rechtfertigte sich dieser – und sein Nachsatz: „dann würdet ihr bald nur mehr sieben Spieler am Platz haben.“ Zur Verteidigung des Unparteiischen sei hier angemerkt, dass es schon ganz schön „resch“ zur Sache ging. Obendrein war es verdammt schwierig – ohne die Unterstützung eines Assistenten – alles genau zu überblicken. Das ist aber das Los eines Schiedsrichters in der 1. Klasse. Rund 500 Augen sahen dann doch mehr als seine beiden – oder, sie glaubten es zumindest. Übrigens, dieses Derby endete auch im Vorjahr 2:2. Noch mehr Statistik gefällig? Elf gelbe Karten wurden damals gezeigt – dazu noch einmal Gelbrot … Aufregend war auch das erste Saison-Heimspiel der EC Panthers aus Frohnleiten in der Eishockey-Landesliga. 6:7-Niederlage und zumeist großes Gedränge auf der Strafbank. Inklusive Disziplinarstrafen verhängten die beiden Herren im „gestreiften Dress“ unglaubliche 105 Strafminuten. Es geht aber auch anders. Die Ruffnecks Gratwein gewannen beim EC Weiz mit 6:4. In diesem Spiel wurden insgesamt nur fünf Zweiminuten-Strafen verzz hängt.

B

ei der Europameisterschaft im polnischen KrynicaZdroj gewannen die Aktiven vom ASKÖ Gratwein zweimal Silber. Das intensive Training hat sich wieder einmal ausgezahlt. Drei- bis viermal Training pro Woche sind unbedingt erforderlich, um international erfolgreich zu sein. Beim ASKÖ Gratwein brachten die beiden Trainer Patrick Kalcher und Manfred Weingerl ihre Nationalteamkämpfer rechtzeitig zur EM in Polen in Hochform.

Das Gratweiner EM-Team (v.l.): Trainer Patrick Kalcher, Dominik Pollheimer, Vanessa Palzer, Philipp Pollheimer. Foto: Eva Pollheimer

Die regierende Weltmeisterin Vanessa Palzer wurde Vizeeuropameisterin im Leichtkontakt der Klasse bis 46 kg. Philip Pollheimer musste sich ebenso erst im Finale geschlagen geben.

Er unterlag dem amtierenden Weltmeister aus England und wurde Vizeeuropameister der Klasse bis 57 kg. Sein älterer Bruder Dominik Pollheimer verpasste eine Medaille knapp. Nach guten

Kämpfen in den ersten Runden, schied er leider im Viertelfinale aufgrund taktischer Fehler aus. Dennoch eine starke Vorstellung des großen Nachwuchstalents aus Gratwein. H.H zz

Glücklose Panther verloren erstes Heimspiel

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iele Strafminuten und viele Tore – so die Kurzbilanz des ersten Heimspiels der EC Panthers Frohnleiten in der Eishockey-Landesliga. Nach klarem Rückstand starteten die Raubkatzen eine imposante Aufholjagd, verloren aber letztendlich knapp mit 6:7.

Panthers-Obmann Herbert Eder, bei diesem Spiel auch Sprecher in der Eishalle Frohnleiten, hatte einen harten Abend. 0:3-Rückstand gegen den TSV Hartberg, bereits nach achteinhalb Minuten. In der Drittelpause brauchte er zur Beruhigung bereits ein „Kühles Blondes“ und einen Glimmstängel.

Ein heißes Bandenduell – Christian Kohlhuber (re) und seine Pantherkollegen bäumten sich gegen Hartberg noch richtig auf. Foto: Harry Hörzer

„Nicht der Gegner ist so stark, sondern wir sind so schwach“, konstatierte er zu diesem Zeitpunkt. Und es sollte für den Boss und sein Team noch schlimmer kommen – 0:6 nach 24 Minuten! Doch das war wohl der Weckruf für die Panthers, den regierenden Meister der Liga. Zwei Tore von Denis Vigh und eines von Bastian Glettler – da sah die Welt schon wieder anders aus. Dann konnten die Oststeirer zwar auf 7:3 erhöhen, dennoch wurde es am Ende noch richtig heiß. Andreas Wanner und Dominik Thamer mit einem Doppelpack führten die Raubkatzen auf 6:7 heran. Der Ausgleich gelang leider nicht mehr. Für den Kampfgeist gebührte den Frohnleitnern aber ein Römischer Einser. H.H. zz


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Sport 41

Brüderpaar glänzte beim Heimrennen in Tyrnau

5

1 Aktive aus Österreich, Italien, Deutschland und der Schweiz donnerten im Finale des Murauer Bier Rollenrodelcups zu Tal. Markus und Manfred Trieb vom Veranstalter USV Tyrnau-Nechnitz boten dabei ihren Fans die absolute Show. OK-Chef Markus Trieb landete am verregneten ersten Tag in der Herrenklasse (Sieger Thomas Schopf/ SC Obdach) auf Rang sechs. Am zweiten Tag, bei Schönwetter und dadurch schnelleren Zeiten, „ärgerte“ er die ganz Großen. Zweimal zweitbeste Laufzeit ergaben auch den zweiten Rang – geschlagen nur von Michael Scheikl. Der Kindberger holte sich damit noch im letzten Abdruck den Gesamtsieg im Cup.

Nützte den Heimvorteil – Markus Trieb fuhr ein perfektes Rennen im Finale. Fotos (2): Harry Hörzer

In der Altersklasse (Jahrgang 1978 und älter) sicherte sich Manfred Trieb den Gesamtsieg nach insgesamt sieben Rennen. In Tyrnau gewann er das Regenrennen – tags darauf musste er sich mit Rang

zwei zufrieden geben. Nach einem Fahrfehler im ersten Lauf kam er im zweiten Lauf noch bis an zwei Hundertstel an den Schweizer Albert Steffen heran. Den Gesamtsieg hatte Trieb aber längst in der Tasche.

Heimischer Nachwuchs in Sicht

In der Schülerklasse weiblich (2004 und jünger) legten zwei

Mädchen vom USV Tyrnau-Nechnitz eine Talentprobe ab. Nicole Trieb gewann beide Rennen vor Sofia Eibisberger. Dafür ernteten die beiden jungen Damen viel Applaus von den Fans. Positive Bilanz zog auch VP-Bgm. Robert van Asten: „Es war eine große Ehre, dass wir das Finale im Cup veranstalten durften.“ Er freute sich auch mit dem veranstaltenden Sportverein über das Pauschallob der Rodel-Asse. Sie sprachen von einer selektiven Strecke in einer wunderschönen Gegend. Na dann – bis zum nächsten Mal, in TyrnauNechnitz! H.H. zz

Dieses Talent hat sie wohl von Papa geerbt. Nicole Trieb begeisterte selbst den Bürgermeister.

Team Janger auf der Mountainbike-Erfolgsspur T eamchef Günter Janger aus Gratwein ist stolz auf seine Truppe. In der abgelaufenen Saison konnten wieder zahlreiche Erfolge und Spitzenplatzierungen verbucht werden.

Das waren die abDas Team Zweiradjanger-Simplon strahlt über eine soluten Saisonhö- erfolgreiche Saison 2013. Foto: Adolf Hense hepunkte: Das Team Zweiradjanger-Simplon stellte bei phantastischen Streckenrekord. der Master-Europameisterschaft Das Team mit David Schöggl, in Stattegg mit Georg Koch den Erich Pross, Erwin Dietrich und Europameister. Jakob Nimpf mar- René Dietrich hat sich zu einem kierte bei der Trek Challenge auf der besten Mountainbike-Teams der Classic-Strecke einen neuen, in Österreich entwickelt. H.H. zz


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42 Sport

Scorpions verloren in letzter Sekunde D

as war Dramatik pur – so spannend kann Basketball sein! Die Herren des ATUS Gratkorn verloren ihr erstes Heimspiel in der neuen Landesligasaison mit der Schlusssirene.

Artiom Bogdanov (li) und Richard Ebner wurden vom GAK noch „überrumpelt“.

Fotos (2): Harry Hörzer

Mit einem Zwei-Punkte-Wurf in allerletzter Sekunde gewann der GAK mit 69:68 in der Sporthalle Gratkorn. „Anfangs spielten wir gutes Basketball – dann unternahmen wir jedoch alles, um diese Spiel noch zu verlieren“, war Scorpions-Trainer Jürgen „JJ“ Jereb danach enttäuscht. „Wir haben dieses Spiel selbst vergeigt“, gab auch Kapitän Marc Rinner unumwunden zu. Es schien alles klar, die Gratkorner lagen immer voran, machten dann jedoch durch Fehler den Gegner stark. Man hätte

den Sack schon vorzeitig zumachen müssen. Unterm Strich war es dennoch kein „Beinbruch“. Immerhin wurde das erste Auswärtsspiel beim ATSE Graz klar mit 85:63 gewonnen. Im Grunddurchgang gibt es insgesamt 14 Spiele. „Danach wollen wir unter den ersten vier sein, um ins Obere Play Off zu kommen“, nennt Jereb das Ziel. Und das sollte locker zu schaffen sein. Immerhin verstärkten sich die G-State Scorpions mit drei Spielern vom aufgelösten Club CBSC Graz. Artiom Bogdanov, Dusan Trkulja und Marin Muhoberac haben schon gezeigt, was sie draufhaben. Das nächste Heimspiel findet am kommenden Sonntag um 18:00 Uhr gegen ATUS Weiz statt. H.H. zz

Valentin Hasiba (li) – einer aus der „alten Garde“ der G-State Scorpions.

Fünf Volltreffer in einem Spiel D as kommt in dieser Liga nicht allzu oft vor! Beim Landesligaspiel zwischen dem SV Frohnleiten und Deutschlandsberg traf Frohnleiten-Stürmer Oliver Wohlmuth gleich fünfmal ins Schwarze. Zweimal vor der Pause und dreimal nach Seitenwechsel. 150 Zuseher im Stadion Ungersdorf waren aus dem Häuschen – weil auch noch Dominik Traxler und Sebastian Knaus für die Heimischen trafen. Mit dem 7:0-Kantersieg gelang Frohnleiten der Sprung auf den fünften Tabellenrang. Der FC Gratkorn rutschte nach einer 1:3-Heimnie-

Oliver Wohlmuth sorgte mit seinem Fünffachpack im Landesligaspiel für tolle Partystimmung in Frohnleiten.

Foto: BEZIRKSREVUE-Archiv/Harry Hörzer

derlage gegen DSV Leoben auf Rang 14. H.H.zz


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Sport 43

TUS Rein II und GSV Judendorf teilten die Punkte

Martin Eibisberger (li) und der Judendorfer Michael Haberfellner im Derbyzweikampf.

Das war nichts für schwache Nerven! 2:2 endete das Derby der beiden Nachbarn in der 1. Klasse Mitte A. Es war eine „farbige“ Partie – lesen Sie dazu auch unseren Kommentar „Der Zeigefinger“! Rein und Judendorf sind nicht nur geographische Nachbarn, sondern auch in der Tabelle. Dort kämpfen die beiden Teams mit dem GAC um die Spitze. Den Hausherren gelang im Derby ein Auftakt nach Maß. Bereits nach

QUICKIES zz Fristgerecht Vier Tage vor Ablauf der Frist konnte der FC Gratkorn die bis Mitte Oktober geforderte Summe zur Sanierung überweisen. Damit wurde die Planquote von zehn Prozent zur Sanierung beim Insolvenzverwalter erfüllt. 180 fußballbegeisterte Jugendliche können somit wieder motiviert in die Zukunft blicken.

Hier enteilt Mario König vom TUS Rein II seinem Bewacher Fotos (2): Harry Hörzer Karl Linninger.

drei Spielminuten erzielte Martin Eibisberger das Führungstor. Knapp nach der Pause markierte Kevin Scheibl den Ausgleich für Judendorf. Dem abermaligen Führungstor für Rein durch Philipp Haberfellner (59.) folgte zwei Minuten später der Schock: Michael Stoimaier wurde nach einem Foul mit „Gelbrot“ vorzeitig unter die Dusche geschickt. Wer danach glaubte, der Tabellenführer aus Judendorf würde nun „drüberfahren“, wie es Trainer Roland Kollmann mehrmals lautstark von

der Outlinie aus forderte, irrte gewaltig. Erst in letzter Sekunde gelang es, wenigstens einen Punkt zu retten. Martin Hohl traf in der Nachspielzeit zum 2:2. Mit dem Ergebnis war dann wohl keiner so richtig zufrieden. „Es war ein katastrophales Spiel“, resümierte Judendorf-Coach Kollmann, der auch einige Ausfälle beklagte. Diese hatte aber auch Rein – dazu haderten beide Teams mit dem holprigen Platz. Zwei Regentage zuvor hatten den Rasen arg in Mitleidenschaft gezogen. H.H. zz

Schaureiten im Reitstall Csar K ürzlich fand im Reitstall Csar in Schirning zum sechsten Mal ein Schaureiten statt.

Geboten wurden neun verschiedene Programmpunkte wie Sherlock Holmes, Magie, Herzblatt, ABBA und eine Musikkür nach Musik von Johann Strauß. Laura Pucher und Kathi Weißenböck sind einen Springparcours gesprungen. Benjamin Blümchen und Pippi Langstrumpf erfreuten vor allem die kleinen Zuseher. Zwischen-

durch zeigten „Frau Prof. Dr. Rosinante Haferstich“ und „Frau Diplomhippologin Magistra Flic-

ka Stutenbiss“ die Gedanken der einzelnen Pferde im Reitstall Csar zz auf.

Stefan Kontsch bei einer Musikkür zur Musik von Johann Strauß Foto: KK

zz Erfolgreich Bei der Steirischen Meisterschaft im Duathlon sicherte sich der Semriacher Sebald Kreiner den Titel in der Klasse Masters 45. In Deutschlandsberg standen ein 10-KilometerLauf, 38 Kilometer mit dem Rennrad und ein abschließender 5-Kilometer-Lauf am Programm. Mit der Gesamtzeit von 2:05,03 Stunden landete Kreiner auf dem siebenten Gesamtrang. Es war bereits sein fünfter Titel im Duathlon. zz Saisonstart Gut gerüstet werden die Styrian Flyers Deutschfeistritz in die neue Saison der Obersteirischen Eishockeyliga gehen. Erstmals war das Team auf Trainingslager – drei Tage lang in Villach. Dazu gibt es mit David Berger und Manuel Palzer zwei Neuzugänge und mit Christoph Egger einen neuen Trainer. Das erste Heimspiel findet am kommenden Samstag, ab 20:45 Uhr in der Eishalle Frohnleiten statt. zz Weltreisender Im Auftrag von Special Olympics Österreich wird Karlheinz Druschowitz vom HSV Raiba Gratkorn die nächsten sechs Monate in Australien verbringen. Dort will er seine eigene Idee verwirklichen: Vor Ort will er den Eisstocksport samt Regelwerk bekanntmachen und Australien zu den Welt-Winterspielen der Special Olympics 2017 nach Graz lotsen. zz


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44 Sport

Weiße Fahne im RC Deutschfeistritz

B

ei einer Sonderprüfung im Union Reitclub Deutschfeistritz absolvierten alle 24 Kandidaten ihre Prüfung mit Bravour und das Team des RC freute sich somit über eine weiße Fahne.

24 Kinder und Jugendliche, fünf Reitlehrer und große Nervosität auf beiden Seiten. Absolviert werden musste eine Dressurprüfung und/oder Springprüfung, im Anschluss stellten die Kandidaten ihr Wissen über Pferd und Reiter noch vor einem Richterkollegium unter Beweis. Insgesamt gab es fünf verschiedene Prüfungen, abhängig vom Ausbildungsstand der Reiter. Janine Magg, mit sieben Jahren die Jüngste im Bunde, trat zum „Großen Hufeisen“ an und bestritt diese Prüfung mit großem Erfolg, ebenso Flora Speer, 11 Jahre, die nun bereits in jungem Alter die Auszeichnung „Goldenen Dressurnadel“ in der Tasche hat. Vanessa Palzer, Christin Palzer und Ines Horn traten zur

Weiße Fahne bei RC Deutschfeistritz.

höchsten Prüfung an diesem Tag an und sind nun stolzer Besitzer der„Österreichischen Reiterna-

Foto: KK

del“. Die nächste Möglichkeit ihr Können zur Schau zu stellen haben die Reitschüler bereits am

Saisonfinale im LESERBRIEFE ist Steirischen Bergrallyecup IhreunsMeinung wichtig! N ach elf Rennen standen alle Klassensieger fest. Mit dem Bergrallyeball wird die Saison gemütlich ausklingen. Veranstalter ist der Rallye Club Semriach.

Am Samstag, dem 16.November, ist in Semriach Partytime angesagt. In der Schöckllandhalle beim Trattnerhof wird die heurige Saison endgültig abgeschlossen. Ab 19:00 Uhr wird das Steinberg Trio für Unterhaltung sorgen. Um 21:00 Uhr findet die feierliche Siegerehrung für die Cup-Gesamtwertung statt. Im Scheinwerfer dabei auch „Hausherr“ Walter Martinelli, der in der Historischen Klasse den hervorragenden zweiten Platz belegen konnte. Danach übernehmen „Die Aufgeiger“ das musikalische Kommando. Für den Discosound wird

Ein Sieg und fünfmal Zweiter – Walter Martinelli punktete zudem in allen elf Foto: Harry Hörzer Rennen.

DJ Franky, bekannt als „Schöcklrocker“, verantwortlich sein. Das Showprogramm um 23:30 Uhr wird bestimmt zu den Höhepunkten des Abends zählen. Es wird ein rauschendes Fest für Fahrer und deren Fans werden. H.H. zz

Zu "FC Gratkorn" (Ausgabe 10/13) Habe soeben die Bezirksrevue erhalten, den Artikel über den FC gelesen. Ich möchte mich für die objektive und positive Berichterstattung sehr herzlich bedanken. Wenn in Zukunft etwas über den FC interessiert bzw. wenn ich Neuigkeiten habe, wird Harald Hörzer eine der ersten Adressen für Informationen sein. Josef Prasser, Gratwein Zu "Gemeindereform" Guat is gangn, nix is gschehn" - so könnte man den ganzen

15. Dezember beim alljährlichen Weihnachtsreiten, das unter dem Motto „Musicals“ steht. H.H. zz

Wirbel mit Raunzen der Funktionäre um die Gemeindezusammenlegungen beschreiben. Denn der Großteil der Gemeinden hat sich ja freiwillig für eine Fusion entschieden und damit all jene Lügen verblassen lassen, die schon den Zusammenbruch der Demokratie befürchtet hatten. Dabei hatten Voves und Schützenhöfer ohnehin nie von einem Zwang gesprochen. Aber in den zahlreichen Gesprächen mit den Gemeindeverantwortlichen dürften doch Argumente vorgebracht worden sein, die auch einige Skeptiker überzeugten! Also, könnte man sagen: "Ende gut, alles gut"! Peter Kirchengast, Gössendorf


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Menschen 45

Menschen aus dem Bezirk Geburtstag I

richt gaben der Pianistin den musikalischen Schliff. Zum Klavier kam auch das Orgelspiel, Lischnig ist seit 30 Jahren Organistin. Am 23.November gibt die Geburtstagsjubilarin ein Klavierkonzert im Stift Rein, Beginn ist um 19:00 Uhr, der Eintritt ist frei.

Tonangebend

Chorleiterin. Den Wechsel hatte Vorgängerin Anke Stupnik eingeleitet, die aus familiären Gründen eine Pause einlegen will. Esbati kommt aus einer musikalischen Familie. „Meine Mutter singt, mein Vater spielt Tar, ein altes persisches Instrument“, sagt die Iranerin in perfektem Deutsch. Nach Graz kam die 26jährige Teheranerin zu Studienzwecken, „ich möchte Dirigentin werden, diese Möglichkeit des Studiums gibt es in meiner Heimat nicht“.

Aufschlager tischte ein Buffet auf, das sich sehen lassen konnte. Das schönste Geburtstagsgeschenk für Pichler: Er stand (wieder einmal?) als Sieger vom Schnapsertisch auf.

Geburtstag II

Foto: KK

Karin Lischnig ist 60. „Seit ich mit vier Jahren selbst auf den Klavierhocker klettern konnte, spiele ich“, blickt die Obfrau des Reiner Kreises auf den Beginn ihrer musikalischen Karriere zurück. Der Besuch des Konservatoriums in Graz sowie zwei Jahre Privatunter-

Foto: Edith Ertl

Der Leykam-Chor Gratkorn steht unter neuer musikalischer Leitung. Saha Esbati hatte am Nationalfeiertag bei der Stiftermesse in Rein ihren ersten großen Auftritt als

Die meisten großen Bauprojekte in den Achtziger- und Neunzigerjahren in Frohnleiten tragen den Stempel des Architekten DI Hermann Pichler. Er hat sich mittlerweie ins Privatleben zurückgezogen und frönt ausgiebig seinem Hobby als Petrijünger. Zu seinem Achtziger erinnerte sich die Schnapserrunde im Café Aufschlager an den Jubilar, wo sich dieser mit Reiner Schabernack & Co regelmäßig hitzige Gefechte geliefert hatte. Max

Foto: KK

Staatsmeisterin Liane Murlasits ist neue österreichische Staatsmeisterin im Sauna-Aufguss. Die Aufgüsse der Gratweinerin wurden von einer Fachjury und dem Saunapublikum mit der Bestnote bewertet. Murlasits ist eine Fachfrau im Saunieren und punktete mit ihrem Wis-


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46 Menschen sen über ätherische Öle und deren Wirkung auf Wohlbefinden und Entspannung. Mit ihrem „Sisi“Aufguss im Outfit der Kaiserin versprühte sie neben Hitze auch noch eine große Portion Charme.

on und die Sicherheit in diesem Land mitgestaltet haben“, betonte anlässlich der Verleihung Landespolizeidirektor Hofrat Mag. Josef Klamminger.

der Großstübinger Stub`n nicht nur der gesamte Gemeinderat mit VP-Vzbgm. Josef Herzog an der Spitze, sondern auch die Bürgermeisterkollegen aus Peggau, Deutschfeistritz und Übelbach Michael Salomon, Michael Viertler und Markus Windisch ein.

Foto: M. Schratzer, Großstübing

Technischer Rat

Verstorben Foto: KK

Geburtstag III

Foto: LPD Steiermark

Schul-Wechsel

Den Hunderter voll machte Karl Lindbichler aus Rothleiten. Zur Feier des runden Geburtstages gab es im Gasthaus Kainz und in einem anschließenden Festzelt in der Gams ein fröhliches Fest. Unter den Gratulanten neben SP-Bgm. Johann Ussar und seinem SPVize Jörg Kurasch auch wiederum der Musikverein Frohnleiten sowie ehemalige Musikerkollegen des Jubilars. Dieser zeigte, dass er das Musizieren auch im hohen Alter nicht verlernt hat und griff selbst zum Saxophon, um den Gästen ein Ständchen darzubieten.

Foto: Furgler

Foto: KK

Foto: KK

Nach fast 40 Jahren ist der langjährige Direktor und Oberschulrat der Volksschule Übelbach, Horst Dorner in Pension. Zahlreiche Initiativen gehen auf ihn zurück, er hat so etwas wie Schulgeschichte in seiner Heimatgemeinde geschrieben. Mit der interimistischen Führung der Schule wurde Gerda Martetschläger betraut.

Jubiläum Foto: KK

Dienstzeichen Für 30jährige tadellose Dienstleistung in der Exekutive wurde kürzlich Gruppeninspektor Johann Moises von der Polizeiinspektion Hitzendorf das Exekutivdienstzeichen verliehen. „Wir möchten uns damit bei all jenen bedanken, die unsere Organisati-

Ganz Großstübing war auf den Beinen, als kürzlich VP-Bgm. Franz Stampler seinen 60. Geburtstag feierte. Die rund 250 Frau/ Mann zählende Gratulantenschar sind Beweis dafür, wie sehr man Stampler als Mensch aber auch sein Engagement in der Gemeinde schätzt. Seit 32 Jahren ist er Bürgermeister, Schuldirektor, Organist und hat sich besonders um das Vereinsleben verdient gemacht. Als Gratulanten stellten sich in

Im 64. Lebensjahr verstarb nach schwerem Leiden kürzlich Röthelsteins ehemaliger Vizebürgermeister und Gemeindekassier Rupert Pretterhofer. Trotz seiner schweren Erkrankung war er sportlich sehr aktiv, reiste gerne, war jahrelang Juror beim Preisschnapsen und widmete viel Zeit seiner Familie und besonders seinen vier Enkelkindern. Von 1980 bis 1995 war er im Gemeinderat von Röthelstein, davon acht Jahre als Vizebürgermeister und fünf Jahre als Gemeindekassier. Dabei erwarb er sich höchste Wertschätzung und Anerkennung, sein besonderes Engagement galt den örtlichen Vereinen.

Für sein besonderes Engagement und seine großartigen Leistungen hat der Bundespräsident dem Übelbacher Baumeister Ing. Rudolf Leitner den Berufstitel „Technischer Rat“ verliehen. Diese auf das persönliche Wirken ausgerichtete Auszeichnung reiht sich damit an jene, die das Unternehmen bereits erhalten hat – von der GerambMedaille bis zum Steirischen Landeswappen.

Groß-Gold Anlässlich des 80jährigen Jubiläums der Landesfeuerwehrschule in Lebring wurde Ehrenlandesfeuerwehrrat Alois Rieger höchste Ehre zuteil. Ihm wurde das Ehrenzeichen Groß-Gold mit dem Stern des Landesfeuerwehrverbandes verliehen. Rieger war jahrzehntelang Kommandant der FF Übelbach-Markt, Abschnitts- und Bereichsfeuerwehrkommandant von Graz-Umgebung sowie Landesfinanzreferent. zz


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