Issuu on Google+

Bezirks REVUE

Bezirks REVUE 03/14

01/14 www.bezirksrevue.at

www.bezirksrevue.at

3/2014

Das Nachrichtenmagazin f端r Graz-Umgebung Nord

An einen Haushalt

30. Jg

Verlagspostamt 8130 Frohnleiten

GZ: ANZBL 813001 P.b.b.

Tel. 03126/3640

Fax -15

bezirksrevue@woka.co.at


03/14

2

Aus dem Bezirk

VORWORT Noch mehr Neues Das neue Layout – zugegeben, das richtige Blau zu finden, war nicht so einfach, aber mit dieser Ausgabe hoffen wir, es geschafft zu haben – und unsere beiden neuen Rubriken „Elternwerkstatt“ und „Gustostückerl“ wurden von Ihnen, geschätzte Leserinnen und Leser, sehr positiv aufgenommen. Auch dieses Mal gibt es ein spannendes Erziehungs-Thema: der Machtkampf zwischen Eltern und Kind. Und im Gustostückerl erwarten Sie die Schmankerl des haubenprämierten Gasthofs „Zur Linde“ in Rein. Doch damit sind wir noch nicht am Ende: Ab heute gibt es unsere neue Serie „Sportliche Familien“, die auf Initiative unseres Sport-Experten Harry Hörzer aufgenommen und selbstverständlich auch von ihm betreut wird. Mit der gleichermaßen sportverrückten wie auch siegreichen Familie Foxhall aus Semriach bot sich ein idealer Einstieg an. Der Platz reicht kaum aus, um alle Aktivitäten und Erfolge der gebürtigen Engländer, die sich in der Steiermark sehr wohl fühlen, aufzulisten. Viel Spaß beim Lesen – und wenn auch Sie eine sportbegeisterte Familie kennen, über die wir einmal berichten sollten, dann lassen Sie uns das wissen. Gerne freuen wir uns aber auch über jede andere Anregung, Idee oder Kritik. Ihr

Wolfgang Kasic Herausgeber

www.bezirksrevue.at

Bezirks REVUE

Polizei: Der Widerstand gegen

W

ährend die Bürger gegen die Postenschließungen protestieren, befürworten SPÖ, ÖVP und Grüne die geplante Schließung steirischer Polizeidienststellen. Die Abgeordneten von der SPÖ und ÖVP sind ihren eigenen Bürgermeistern in den Rücken gefallen, die sich in den vergangenen Tagen für die Beibehaltung der Polizeiposten in ihren Orten eingesetzt haben. Denn im zuständigen Ausschuss des Landtages haben sie für die Schließung von 23 Polizeidienststellen in der Steiermark sowie gegen eine Aufstockung des Personals zur Besetzung der vorgesehenen Planstellen gestimmt. Auch die Grünen, die in der vergangenen Landtagssitzung noch eine aktuelle Stunde zum Thema Polizeipostenschließungen beantragt haben, haben sich dem Abstimmungsverhalten der Reformpartner angeschlossen. „Die Glaubwürdigkeit der Grünen bei Sicherheitsthemen rangierte bislang schon unter der Wahrnehmungsgrenze. Dass das noch übertroffen werden könnte, hätte ich mir nicht gedacht“, kommentierte FPÖ-Klubchef Georg Mayer das eigenartige Verhalten. Und laut FP-NRAbg. Mario Kunasek sei die Steiermark ein begehrtes Betätigungsfeld für kriminelle Banden aus dem Osten. Laut Bundeskriminalamt sei die Steiermark nach Wien das Bundesland mit dem größten Kriminalitätsanstieg. „In unserem Bundesland wurden allein im ersten Halbjahr 2013 rund 27.600 Fälle angezeigt, die Auf-

klärungsquote lag bei unter 50 Prozent“, weiß Kunasek.

Protest gegen die Schließung

Der Protest gegen die Schließung geht indes auch auf lokaler und regionaler Ebene weiter. Gemeinsam mit 15 weiteren steirischen Amtskollegen protestierten Übelbachs VP-Bgm. Markus Windisch und Semriachs VP-Bgm. Ing. Jakob Taibinger gegen die von ihrer eigenen Partei-Innenministerin Johanna Mikl-Leitner verordnete Polizeireform. Vor allem die Art und Weise, wie mit den Gemeinden kommuniziert wurde,

stößt Windisch sauer auf: "Die Menschen werden der Politik gegenüber verdrießlicher – wen wundert’s? Werden sie doch von Beteiligten zu Betroffenen degradiert. Mit Sicherheit bleibt von der Sicherheitsreform der schlechte Stil, das schlechte Konzept und weiterer Druck auf den ländlichen Raum in Erinnerung." Auf der Homepage der Marktgemeinde Übelbach können nun alle Bürger ihren Missmut kundtun und eine Protestunterschrift deponieren.

Parlamentarische Anfrage

Als Augenauswischerei bezeichnen die betroffenen Bürgermeister


Bezirks REVUE

03/14

www.bezirksrevue.at

Sport Aus dem Bezirk

3

Postenschließungen geht weiter auch die von den SP-Abgeordneten Elisabeth Grossmann und Karin Greiner im Parlament eingebrachte Anfrage an die Innenministerin. „Die von Mikl-Leitner präsentierten Pläne zur Polizeireform ziehen einige Fragen betreffend Aufrechterhaltung der Sicherheit nach sich. Zur Klarstellung von Rahmenbedingungen und um Aussagen über konkrete Umsetzungen zu erhalten, wurden die entsprechenden Fragen gestellt“, erklärte SP-Landtagspräsidentin Mag. Ursula Lackner gegenüber der BEZIRKSREVUE. Auf die Antworten sind alle gespannt. W.K./O.E. zz

Pressekonferenz: Die Bürgermeister machen ihrem Unmut über die Schließungen der Polizeiinspektionen Luft.

Foto: Ullrich, Frohnleiten

Gratkorn: „Ich gelobe“

B

ei frühlingshaften Temperaturen schallte kürzlich das „Ich gelobe“ aus 299 Männerkehlen und einer Damenstimme über den Exerzierplatz von Gratkorn. 300 Rekruten aus Gratkorn, Graz, Zeltweg und Aigen legten vor SPBundesminister Gerald Klug und Generalmajor Andreas Pernsteiner ihr Treuegelöbnis auf die Republik Österreich ab. Klug betonte dabei, dass trotz enormer Einsparungsmaßnahmen in Umsetzung der Beibehaltung der Wehrpflicht

rund 180 Einzelmaßnahmen anstehen. Er hob besonders die sportliche Ausbildung hervor. „Die tägliche Stunde Körperausbildung wird forciert, Sportabzeichen gefördert und Leistungssportler ins Training der Rekruten eingebunden“, so der Verteidigungsminister. Bedeckt hielt er sich dabei, dass Kasernensanierungen verschoben, Gerätschaft nur spärlich ersetzt und Großübungen abgespeckt werden. An der Feierstunde nahmen neben Drittem Landtagspräsidenten

Die Ausbildung sei körperlich und geistig eine Herausforderung für die Rekruten, meinte Generalmajor Andreas Pernsteiner anlässlich der Angelobung in Gratkorn.

Foto: Edith Ertl

Werner Breithuber auch die Bürgermeister Wolfgang Lagger aus Eisbach, Gerald Murlasits

aus Gratwein und Franz Stampler zz aus Großstübing teil.


03/14

4

Aus dem Bezirk

QUICKIES n Sprachreisen H2 Hirner Touristik lädt am Mittwoch, 12.März in den Frohnleitner Rathaussaal zu einem Informationsabend. Mit Videos und Fotos werden Sprachreisen, Projektwochen und Beachcamps schmackhaft gemacht. Dazu gibt es Information über den Ablauf der Reisen. Beginn ist um 19:00 Uhr. Anmeldung: info@h2web.at n Flohmarkt Am Sonntag, 16.März findet von 09:00 bis 12:00 Uhr ein Baby- und Kinderflohmarkt in der Hitzendorfer Kirschenhalle statt. Es gibt Baby- und Kinderkleidung für Frühjahr und Sommer, Spielzeug, Bücher, fahrbare Untersetze und vieles mehr. Flohmarkttelefon für Tischreservierung: 0680 1109832. n Rückblick Am Samstag, 29.März lädt die Landjugend Frohnleiten in ihrer 61. Generalversammlung zu einem gemeinsamen Rückblick über das vergangene Jahr ein. Die Höhepunkte: Das 60-JahrJubiläum, der schon traditionelle Ball und viele Feste gemeinsam mit der Pfarre. Zur Versammlung sind alle herzlich eingeladen, die sich für die Arbeit der Landjugend interessieren. Beginn ist um 19:00 Uhr im Gasthof Dorfwirt, Adriach. n Arzt Mit 1.April ist Dr. Silvia Leitgeb als praktische Ärztin in Gratkorn tätig. n Stress-Prävention An sechs Mittwoch-Abenden, von 26.März bis 30.April, findet im SOFA Seiersberg von 17:30 bis 19:00 Uhr ein Seminar zum Thema Stress- und BurnOut-Prävention statt. Gesamtkosten: 80 Euro. Anmeldung bis Freitag, 21.März unter 0664 4779308. zz

www.bezirksrevue.at

Bezirks REVUE

Gratkorn: Bürgermeister-Gage Wille zur Veränderung fehlt

O

bwohl in der jüngsten Gemeinderatssitzung eine bereits 1998 gewährte Gehaltserhöhung für den Gemeindevorstand von 25 Prozent aufgehoben wurde, kritisiert die ÖVP Gratkorn die Bereicherungspraxis der SPÖ. Gemeinderatsitzungen würden nur abgehalten werden, um den Mandataren ein „Körberlgeld“ zu sichern. Nachdem erst im vergangenen Jahr auf Antrag der Oppositionsparteien die zu Unrecht erfolgten Vergütungen der Ausschusssitzungen gestrichen worden waren, versuche die SPÖ unter Führung ihres Bürgermeisters Ernest Kupfer durch nun häufig einberufene Gemeinderatsitzungen den Mandataren ein „Körberlgeld“ zu sichern. Diesen Vorwurf erhebt VP-GR Manuel Stocker, der die neue Speerspitze der ÖVP Gratkorn gegen die SPÖ zu sein scheint. „Wie gierig kann man sich in Zeiten absolut notwen-

Die bestehende Gemeinderatsperiode in Gratkorn geht mit einer traurigen Bilanz in bei vielen Mandataren.

digen Sparens noch präsentieren“, fragt er sich und zeigt sich besorgt und zugleich verärgert über die Bereicherungspraxis der SPÖ. „Der Mehrheit geht es zuallererst darum, ihre eigenen Löcher zu stopfen. Bezeichnend dafür ist auch, dass

der Bürgermeister erst in dieser Sitzung eine eigens gewährte Gehaltserhöhung von 25 Prozent aus dem Jahr 1998 aufheben ließ. Die mehr als dringend notwendige Sanierung des Gemeindehaushaltes hingegen wird weiterhin auf die

“….man lacht“ – bei Buch und Co.

M

it einer Lesung jüdischer Witze und Anekdoten sorgt Buch & Co, die Bibliothek in Frohnleiten für einen unterhaltsamen Abend. Am Donnerstag, 20. März werden die Hörer in die eigene Welt des jüdischen Humors entführt.

weithin bekannt ist, wird mit einem Ensemble die Lesung virtuos und gewitzt musikalisch begleiten. Man darf also auf diesen besondezz ren Abend gespannt sein.

Der jüdische Humor – so behauptet man – sei eine eigene Gattung und nimmt in der Weltliteratur eine Sonderstellung ein. Ihn zeichnet eine sehr eigene Selbstironie aus, zusätzlich ist er tiefer, bitterer und schärfer. Hermann Tödtling nimmt sich mit seiner unnachahmlichen Art dieses Humors an. Er liest von Rabbis und Priestern, von jüdischen Mammes, dem lieben Geld und den vielen anderen liebenswerten und oft skurrilen Ge-

Donnerstag, 20.März 19:00 Uhr Buch & Co.-Bibliothek Frohnleiten, Hauptplatz 12

INFO Es darf gelacht werden! Hermann Tödtling liest jüdische Witze und Anekdoten.

Foto: Ullrich, Frohnleiten

stalten der jüdischen Geschichte. Der musikalische Tausendsassa Ewald Pirstner, der nicht nur mit der Musikwerkstatt, der Gruppe „Sauzechn“ oder seinen „Oldi’s“,

Karten: 7 € Tourismusverband Tel. 03126 2374


Bezirks REVUE

03/14

Sport Aus dem Bezirk

www.bezirksrevue.at

wird reduziert, doch

5

n Großer Andrang beim Forsttag des Waldverbandes Mur-Mürztal

M

VP-GR Manuel Stocker.

die Geschichte ein – Ratlosigkeit herrscht

Fotos (2): KK

lange Bank geschoben“, wettert Stocker und belegt dies mit einigen Fakten. So sei vor gut einem halben Jahr der Beschluss gefasst worden, den Haushalt zu konsolidieren, getan habe sich bis jetzt mit Ausnahme der Übernahme der Pflegeleistungen des Altenheimes durch die Senecura nichts. Ausschüsse würden nicht einberufen werden, um konkrete Maßnahmen umzusetzen, Posten werden ausgeschrieben, obwohl die bestehende Belegschaft im Gemeindeamt mit den anstehenden Herausforderungen gut klarkommen könnte, trotz Vorgabe einer sparsamen Verwal-

tungsführung werde das Budget jährlich mit weiteren 120.000 bis 150.000 Euro, abhängig von der Gewährung eines 15. Gehaltes, belastet. Auch den sozialen Charakter vermisst die ÖVP bei den Gemeinde-Roten. Die für die jüngste Gemeinderatssitzung anfallenden Sitzungsgelder von 1.600 Euro sollten auf Antrag der ÖVP der Lebenshilfe Gratkorn gespendet werden – der Antrag wurde von der SPÖ-Mehrheit abgelehnt. Die schärfere Gangart der ÖVP in Gratkorn spiegelt sich auch in Personalentscheidungen wider. Manuel Stocker sitzt künftig im Prüfungsausschuss der Gemeinde, wo er den Roten weiter auf die Finger klopfen wird. W.K. zz

ehr als 100 Waldbauern konnte WaldverbandsObmann GR Hannes Pirstinger beim heurigen Forsttag in Frohnleiten begrüßen. Da sich die Forstunfälle in den vergangenen Jahren häuften, stand die Versammlung ganz unter dem Thema: „ Sichere Waldarbeit – Sicherheitsrisiko Baum“. Gastreferent DI Johannes Rodlauer thematisierte mit Hilfe von abschreckenden Bildern, die bei den Zuhörern einen bleibenden Eindruck hinterließen. Er klärte auch über die richtige Absicherung bei Waldarbeiten auf. Geschäftsführer Franz Weidner gab einen kurzen Überblick über zz den aktuellen Holzmarkt.

Im Wald der Familie Glettler wurden die richtigen Arbeitsweisen im Wald demonstriert. Foto: Andrea Hofer

Bezirks REVUE

www.bezirksrevue.at

Das Nachrichtenmagazin für Graz-Umgebung Nord

03126 3640


03/14

6

Aus dem Bezirk

EXPERTEN TIPP

Wohlige Wärme auch in der Übergangszeit Der Frühling steht vor der Tür und tagsüber wird schon bald keine Heizung mehr benötigt. Schaltet man sie jedoch völlig ab, ist es morgens und abends in den eigenen vier Wänden sehr ungemütlich. Hier bietet sich die wohlige Uta Palan Wärme durch Infrarotpaneelen an: Gemütlichkeit und Wohlbefinden wie mit Sonnenwärme oder vor einem Kachelofen. Mit hochwertigen, in Österreich erzeugten Paneelen können die Stromkosten bis zu 70 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Elektroheizungen gesenkt werden. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass die Wände mehr als die Luft erwärmt werden und so die Feuchtigkeit aus den Wänden zum besseren Raumklima beiträgt und für gesündere Atemwege sorgt. Auch Schimmelbildung wird unterbunden oder sogar beseitigt und anders als bei herkömmlichen Heizsystemen werden keine Staubpartikel und Bakterien aufgewirbelt. Aufgrund der viel geringeren Anschaffungskosten, keinerlei Wartungsaufwand und null Verschleiß sind diese Heizsysteme auch hervorragend geeignet für Neubau und Sanierung. Lassen Sie sich von uns den Heizwärmebedarf Ihres Zuhauses und eine Gegenüberstellung zu herkömmlichen Heizsystemen berechnen. Nutzen Sie den CO2-Bonus und tragen Sie so zur Schonung Ihres Budgets und der Umwelt bei. Wir beraten Sie gerne und helfen Ihnen die richtige Wahl zu treffen. PR zz

03126 2766-12

www.bezirksrevue.at

Bezirks REVUE

Frohnleiten: Obst- und Gartenbauverein legte Bilanz E

inen interessanten Jahresrückblick präsentierte der Obmann des Obst- und Gartenbauvereins Frohnleiten Wolfgang Weingerl anlässlich der diesjährigen Jahreshauptversammlung. Die Vielzahl der Aktivitäten reichte von einem Obstbaumschnittkurs, der Beteiligung am Ostermarkt in der Schrems, die Teilnahme an der Aktion saubere Steiermark über

einen Rosenveredelungskurs bis zur Entnahme von Bodenproben. Alle Veranstaltungen waren gut besucht, was sich Weingerl auch für das heurige Jahr wünscht. So findet bereits am Freitag, 28.März um 16:00 Uhr im Klostergarten der Pfarre Frohnleiten ein Rosenschnittkurs statt. Nähere Infos unter 0664 8678664.

Obstbauverein Übelbach

Auf reges Interesse stieß – trotz schlechten Wetters – der Vortrag von Dr. Christa Seybold-Haynes. Die neue Übelbacher Gemeindebürgerin referierte zum Thema „Kräuter-Hausmittel-natürliche Schönheitspflege“ und motivierte einige zur eigenen Salbenherstelzz lung.

n Auszeichnung

N

ach der Kür der Frohnleitner "Begegnung" zum besten Pfarrblatt der Diözese Graz-Seckau im Vorjahr regnete es heuer wieder Preise. Der Beitrag zum Erntedank in der Ausgabe 3/2013 wurde in der Kategorie "Bester Artikel" mit dem 3. Platz prämiert. In der Kategorie "Bestes Titelblatt" wurde das verhüllte Pfarrblatt in der Ausgabe Nr. 1/2013 mit dem 1. Platz ausgezeichnet. Siegerprämie: Besuch bei Erzbischof Franz Lackner in Salzburg, ein gemeinsames Mit-

Pfarrer P. Simon (li.) und Walter Prügger (re.) mit Franz Küberl. Foto: Melinz

tagessen und eine Exkursion zur Fernsehredaktion SERVUS TV. Die Preise überreichte der ehemalige Caritas-Direktor Franz Küberl. Die Auszeichnungen nahmen Walter Prügger, verantwortlich

für Schriftleitung, Redaktion und Layout, Pfarrer Pater Simon Orec und Redakteur Johann Melinz entgegen. Weiters im Redaktionsteam: Michael Bock, Gabriele Prietl, Hannes Schwab und Grete zz Wiesberger.

n Begeisterung beim Schitag

M

it knapp 260 Frohnleitnern in fünf Bussen erinnerte der diesjährige Gemeindeschitag, der auf den Hauser Kaibling führte, an alte Zeiten. Die Anlagen und Pisten wurden regelrecht gestürmt, der Grund dafür waren die durchaus attraktiven geringen Kosten, da der Gemeindeschitag durch die Stadtgemeinde Frohnleiten gesponsert wurde. Bei tollem Wetter, aber aufgrund der hohen Temperaturen schwierigen Schneebedingungen hatten alle Teilnehmer, wie auch dieses Foto beweist, zz riesigen Spaß. Foto: KK


Bezirks REVUE

03/14

Sport Aus dem Bezirk

www.bezirksrevue.at

7

Stattegg und Judendorf-Straßengel ausgezeichnet

I

n Zeiten, da sich das gesellschaftliche Leben mehr und mehr an die Peripherien verlagert und es zunehmend schwieriger wird, gewachsene Strukturen aufrechtzuerhalten, gewinnen Initiativen zur Pflege und Belebung der Ortskerne enorm an Bedeutung. Und genau solche Initiativen wurden beim diesjährigen Wettbewerb des steirischen Volksbildungswerke ausgezeichnet. Dabei erreichte Stattegg den dritten Platz in der Kategorie „Gemeinden bis 3.000 Einwohner“ für die Gestaltung des neuen Zentrums, dass von Architekt Franz Eizinger konzipiert und von 2007 bis 2008 umgesetzt wurde. Befragungen der Bewohner und Schülerprojekte spielten dabei eine wesentliches Rolle. Heute ist der Platz mit Kapelle, Gemeindeamt, Bürogebäuden und Gastronomie das lebendige Herz Statteggs. Den zweiten Platz in der Kategorie „Gemeinden über 5.000 Einwohner“ konnte sich JudendorfStraßengel sichern, wo in den Jahren 2009 und 2010 ein neuer Hauptplatz entstand. Auf diesem stark frequentierten Platz spielt sich nicht nur das Leben in der Gemeinde ab, auch die Geschäftsgebäude sind zu 100 Prozent ausgelastet. Die Reha-Klinik im Ortskern wächst stetig. Mit Blick auf die Fusion mit Gratwein, Eisbach

Gleich mit dem ganzen Gemeinderat ist der Stattegger VP-Bgm. Karl Zimmermann angerückt.

und Gschnaidt werden schon jetzt Konzepte erarbeitet, die die Erhaltung, Pflege und Belebung der Ortskerne zum Inhalt haben. Auch der Zu- und Umbau des bestehenden Gemeindeamtes ist bereits in Planung.

Auszeichnung für Lebenswerk

Ausgezeichnet wurden auch aktive

Mitbürger, die auf dem Gebiet der Ortskernerhaltung und –erneuerung Vorbildliches geleistet haben. Darunter fällt auch der Judendorfer Manfred Meder, der das Prälatenhaus nahe der Wallfahrtskirche Maria-Straßengel, das durch Durchfeuchtung, Mauerwerksausbrüche und Verwurzelungen bedroht war, gerettet hat. Gemein-

Judendorfs SP-Bgm. Harald Mulle übernimmt die Auszeichnung für seine Gemeinde. Foto: W.K.

Foto: Edith Ertl

sam mit seiner Frau Brunhilde gelang es ihm, den katastrophalen Bauzustand zu beheben und das Gebäude öffentlichkeitsbezogenen Zwecken zuzuführen. Der Verein Prälatenhaus nutzt den stimmungsvollen Rahmen für verschiedene kulturelle Veranstaltungen. Das Gebäude diente übrigens auch als Sommersitz der Äbte von Stift zz Rein.

Manfred und Brunhilde Meder zeichnen für die Sanierung des Prälatenhauses in Judendorf verantwortlich. Foto: Edith Ertl

n Stattegger Gemeindepolitiker präsentieren Bauvorhaben

D

ie für 2014 geplanten Bauabschnitte betreffend das Rückhaltebecken Andritzbach und Höllbach standen im Mittelpunkt eine Informationveranstaltung, zu der der Stattegger VP-Bgm. Karl Zimmerman geladen hatte. Im Mittelpunkt

dieser Baumaßnahmen steht die Absicherung, dass es künftig zu keinen Überschwemmungen und Beeinträchtigungen der Häuser mehr kommt. Die Zuhörer nutzten die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Hintergrundinformationen zu erhalten. Zimmermann präsentierte

aber auch die weiteren wichtigsten Vorhaben für 2014. Dazu zählen der weitere Ausbau des Radweges, die Straßenentwässerung am Waldweg, die Planung von Kanalund Wasserbauten in Rannach, die Erweiterung der Wasser-Fernwirkanlage, die Erneuerung der Außen-

anlagen bei den Volksschulen Kalkleiten und Stattegg sowie die geplante Sanierung und Erweiterung der Feuerwehr. Angekündigt wurde auch das Projekt „Familienfreundliche Gemeinde“ mit der Schaffung einer Babysitzz terplattform.


8

Politik

03/14

www.bezirksrevue.at

Bezirks REVUE

Aus drei mach eins: SPÖ-Ortsparteien fusionieren

A

uf einem gemeinsamen Parteikonvent der SPÖOrtsorganisationen Attendorf, Hitzendorf und Rohrbach wurde auf Parteiebene die Vereinigung der Gemeinden bereits vorweggenommen. Auch eine personelle Entscheidung wurde getroffen: Rohrbachs aktueller Bürgermeister Heribert Uhl wurde einstimmig als Spitzenkandidat für die Gemeinderatswahl 2015 nominiert. Zum Vorsitzenden der neuen SPÖ Hitzendorf wurde Hitzendorfs Vzbgm. DI (FH) Harald Hacker gewählt. Uhl wird, wie auch GR Michael Zauner aus Attendorf, als Stellvertreter von Hacker fungieren. „Uns war es sehr wichtig,

dass die Zusammenführung unserer drei Parteien harmonisch und auf Augenhöhe passiert“, betonte Hacker, „Und wir haben darauf geachtet, dass unser neues Team in allen wichtigen Funktionen immer mit engagierten Persönlichkeiten aus allen drei Gemeinden besetzt ist.“ Die Bedeutung dieser Fusion für die Partei zeigen auch die prominenten Besucher des Gründungsparteitags. Neben der Bezirksvorsitzenden der SPÖ GrazUmgebung, 2. Landtagspräsidentin Mag. Ursula Lackner, waren auch NRAbg. Mag. Elisabeth Grossmann und der neue SPLandesgeschäftsführer LAbg. Max zz Lercher anwesend.

Das Team der neuen SPÖ Hitzendorf.

Gemeinden: Die Jugend soll „mitmischen“ J örg Moser BA, seit Jahresbeginn Geschäftsführer der Kommunalpolitischen Vereinigung der Steirischen Volkspartei (KPV), liegt die Jugend und ihr kommunales Engagement sehr am Herzen. Er motiviert sie dazu, in der Schule, Pfarre oder bei der Feuerwehr erste politische Erfahrungen zu Jörg Moser mit KPV-Obmann LAbg. Erwin Dirnberger. Foto: KK

sammeln, denn da kommt man bereits mit der Politik im herkömmlichen Sinn in Berührung. Moser ist sich aber darüber im klaren, dass noch einiges getan werden muss; vor allem sind ihm breiter ausgebaute Partizipationsmöglichkeiten für Jugendliche, wo sie selbst etwas umsetzen können, ein wichtiges Anliegen. zz Infos: www.kpv.stvp.at

Foto: SPÖ Hitzendorf

Die Kommunalpolitische Vereinigung... ... ist das Forum für Kommunalpolitik innerhalb der ÖVP ... stimmt die Interessen zwischen den Fraktionen im Gemeindeund Städtebund ab ... organisiert Seminare für Gemeindefunktionäre ... gibt Publikationen zur Gemein dearbeit heraus ... berät und unterstützt Gemein den und deren Mandatare ... führt „Vor Ort“-Projekte durch


Bezirks REVUE

03/14

Sport Politik

www.bezirksrevue.at

FPÖ präsentiert neue Lehrlingsoffensive

Nach Angaben der FPÖ stehen derzeit den 186 offenen Lehrstellen 769 Lehrstellensuchende gegenüber. Der Jugendsprecher der Freiheitlichen Arbeitnehmer GR Philipp Könighofer, NRAbg. Mario Kunasek und LAbg. Hannes Amesbauer (v. l.) fordern daher rasche Initiativen. Foto: KK

I

hre Initiativen gegen die Jugendarbeitslosigkeit will die FPÖ Steiermark rasch umgesetzt wissen. Aus diesem Grund haben sie acht Anträge im Landtag eingebracht. Zur Senkung der Jugendarbeitslosigkeit fordern die Freiheitlichen die Einführung eines Blum-Bonus-Neu. Dieser beruht auf drei Säulen: einem „Treue-Bonus“

für alle Unternehmen, die den Lehrlingsstand des Vorjahres aufrecht erhalten, einem „Zusätzlichkeits-Bonus“ für alle Unternehmen, die zusätzliche Lehrlinge aufnehmen und damit ihren Lehrlingsstand gegenüber dem Vorjahr erhöhen und einem „Qualitäts-Bonus“ für alle Lehrlinge, die nach dem zweiten Lehrjahr einen Qualifikationsnachweis erbringen.

Weitere Forderungen beinhalten die Übernahme von Prüfungsgebühren für die Lehrabschlussprüfung durch die öffentliche Hand, die Schaffung einer gesetzlichen Möglichkeit für eine Teilzeitlehre sowie die Übernahme der Unterbringungskosten von Lehrlingen durch den Staat während ihrer Ausbildungszeit an den Berufsschuzz len.

n AK-Wahl: ÖAAB-FCG präsentiert Kandidaten

V

om 27.März bis 9.April finden die Arbeiterkammerwahlen statt, die entweder im Betrieb oder mittels Briefwahl durchgeführt werden. Die Liste des ÖAAB-FCG in GrazUmgebung führt Peter Kirchengast aus Gössendorf an, weiters mit dabei: Johann Birnstingl (Stiwoll), Werner Höfer (Gschnaidt), Manfred Kaltenegger (Gratkorn), Brigitte Koch (Eisbach), Gottlieb Krenn (Stattegg) und Jörg Moser (St. Oswald bei Plankenzz warth). Peter Kirchengast (links) und AK-Vizepräsident Franz Gosch setzen sich vor allem für die Pendler ein. Foto: KK

9

QUICKIES n Musterschüler Der Landesrechnungshof darf künftig auch die Gebarung von Gemeinden unter 10.000 Einwohnern prüfen. „Damit sind wir österreichweit Musterschüler Foto: KK bei den Prüfkompetenzen“, zeigt sich SPKlubobmann LAbg. Walter Kröpfl mit der neuen Regelung äußerst zufrieden. n City-Maut Für Empörung bei AK-Vizepräsident Franz Gosch sorgt die Forderung der Grazer SP-Vzbgm. Dr. Martina Schröck nach einer CityMaut für Graz. Foto: KK Diese würde vor allem Arbeitnehmer und Pendler belasten, der Vorschlag sei unsozial. n Datenschutz Eine Aufklärungsoffensive über einen sicheren Umgang mit dem Internet und virtuellen Kommunikationsplattformen vor allem für junge MenFoto: KK schen fordert SP-NRAbg. Mag. Elisabeth Grossmann. Außerdem sei ein effizienterer Datenschutz, der auch eine dauerhafte Löschung persönlicher Daten sicherstellt, zz nötig.

Bezirks REVUE Erscheinungstermin 2.April 2014 Redaktionsschluss 26.März 2014


03/14

10 Politik

www.bezirksrevue.at

Bezirks REVUE

Neu VP-Klubchefin im Landtag D

ie 34jährige aus Graz-Umgebung stammende LAbg. MMag. Barbara Eibinger übernimmt mit 11.März die Führung des VP-Landtagsklubs als Nachfolgerin von Mag. Christopher Drexler, der als Landesrat für Gesundheit, Pflege und Wissenschaft in die Regierungsmannschaft wechselt. Erstmals in der Geschichte wird eine Frau die Geschicke des VPKlubs leiten, „eine kompetente, junge Frau mit politischer Erfahrung auf allen Ebenen“, wie sie LH-StV. Hermann Schützenhöfer beschreibt. Ihre ersten politischen Schritte unternahm Eibinger in ihrer Heimatgemeinde Seiersberg. Bereits im Alter von 24 Jahren übernahm sie die Leitung der Frauenbewegung; von 2006 bis 2010 gehörte sie dem Gemeinderat an. Schon bald – im November 2006 – kletterte sie jedoch die politische Leiter nach oben und wurde in den Bundesrat gewählt. Daneben engagierte sie sich sechs Jahre lang als Chefin der Jungen Wirtschaft von GU.

terin von Monika Zechner, der damaligen Bezirksleiterin der Frauenbewegung. Ihr Engagement in der Region wird sie auch weiterhin fortsetzen. „Der Bezirk wird mich nicht los!“, bekräftigt die Seiersbergerin. Eibinger wird sich für die Weiterführung der Reformpartnerschaft einsetzen, auch in Hinblick auf das Budget. Nach außen hin mag sie vielleicht als verbindlicher, netter Typ erBarbara Eibinger nimmt im VP-Landtagsklub scheinen, „dem das Schreidas Steuer in die Hand. Foto: Raggam photography erische nicht angeboren ist“, so Eibinger, aber dennoch 2010 wechselte Eibinger in den könne sie – laut Eigendefinition – Landtag. Dort bekleidet sie die hart verhandeln. Funktionen der Tourismus- sowie Jugendsprecherin. Seit dem Ab- Im Verkehrsbereich wird sie FPgang von Mag. Bernhard Rinner LR Dr. Gerhard Kurzmann sehr ist sie zusätzlich Wissenschafts- genau auf die Finger schauen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedinsprecherin. gungen sollen weiterhin passen „Der Bezirk wird und auch im Bildungsbereich mich nicht los!“ möchte sie mitmischen: So habe Trotz ihres Engagements auf Lan- man zwar mit dem Gymnasium desebene war sie immer im Bezirk in Stift Rein eine hervorragende verwurzelt. So war sie Stellvertre- Schule im Bezirk, doch sei auch

eine höhere Schule im Süden notwendig. Weiters sei eine Entlastung des Zentralraums Graz notwendig; dies wirke sich positiv auf den ländlichen Raum aus, auf den man gut schauen müsse. Auf die Frage, ob man bei ihr auch mit Sommerlochthemen, mit denen ja ihr Vorgänger Christopher Drexler weit über die Grenzen hinaus bekannt geworden ist – Stichwort: 160 km/h auf Autobahnen – rechnen könne, antwortete sie: „Gib mir bis Sommer Zeit!“ Man darf also gespannt sein, was kommt. Eibinger war acht Jahre lang als Angestellte tätig und ist nun seit zwei Jahren Unternehmerin im eigenen Familienbetrieb. Sie lebt derzeit in einer glücklichen Beziehung mit vollkommenem politischen Verständnis ihres Partners. Angesprochen darauf, ob vielleicht bald einmal die Hochzeitsglocken läuten, gesteht die designierte Klubobfrau, dass der Trauschein zwar nicht wichtig sei, sie sich aber dennoch freuen würde, bald zz gefragt zu werden.

WK und Land überreichen Meisterbriefe

1

56 junge Fachkräfte können sich ab sofort Meister nennen, 412 Absolventen zählte man im Vorjahr bei den Befähigungsprüfungen. Mit dabei auch einige aus Graz-Umgebung.

und Wirtschaftslandesrat Dr. Christian Buchmann ihren Meister- oder Befähigungsbrief verliehen. Sie haben damit die höchste Stufe der fachlichen Qualifikation in ihrem jeweiligen Beruf erreicht.

Zeljka Alesevic (Friseure und Perückenmacher, Stylist), Stefan Brandtner (Elektrotechnik), Bernhard Grezl (Mechatroniker für Elektro-, Büro- und EDV-Systemtechnik), Sabrina Putzguber (Fußpflege, Kosmetik, Schönheitspflege), Hermann Töglhofer (Kraftfahrzeugtechniker) und Ing. Markus Zöhrer (Holzbau-Meister) erhielten kürzlich aus den Händen von WK-Präsident Josef Herk

Aufschlussreich sind die Motive der jungen Meister, sich auf die anspruchsvollen Meister- und Befähigungsprüfungen vorzubereiten. Knapp 37 Prozent geben an, damit einen sinnvollen Abschluss einer Aus- und Weiterbildung erreichen zu wollen, jeder fünfte erwartet sich dadurch Verbesserungen der Aufstiegschancen im Betrieb. Und für fast 13 Prozent ist es die Möglichkeit, Unternehmer zz zu werden.

Tradition hat auch die Kür des Meisters des Jahres. Diese besondere Auszeichnung ging an den 28jährigen Kfz-Techniker Thomas Schratter. Mit Auszeichnung hat er seine Lehrabschluss- und Meisterprüfung absolviert, doch damit nicht genug: Schratter ist außerdem Magister der Rechtswissenschaften, am „Dr. iur.“ wird bereits gearbeitet. Foto: KK


Bezirks REVUE

Wirtschaft Laufnitzdorf: Auf dem Zarnhofer-Areal entsteht Handwerks- und Gewerbezentrum 03/14

Sport 11

www.bezirksrevue.at

M

it einem Handwerksund Gewerbezentrum in Laufnitzdorf, in dem sich Unternehmen einmieten können, will der erfolgreiche HolzbauSpezialist Vinzenz Harrer der Region Frohnleiten einen neuen Wirtschaftsimpuls vermitteln. Die Stadtgemeinde Frohnleiten empfängt ihn dabei mit offenen Armen. Mit dem verkehrsgünstig gelegenen Firmengelände der Firma Holzbau Zarnhofer, an der die Unternehmensgruppe Harrer mit 51 Prozent beteiligt ist, steht ein geradezu optimaler Standort für das Projekt zur Verfügung. In dem neuen Gebäude, das an den bestehenden Betrieb angedockt wird, sollen Werkstätten, Büros und Schauräume für Unternehmensgründer und erweiterungswillige Unternehmer Platz finden, die an anderen Standorten Probleme mit Infrastruktur, Betriebsflächen oder Anrainern hätten.

Mit einem Handwerkszentrum erweitert werden soll das Holzbauunternehmen Zarnhofer in Laufnitzdorf.

Harrer weiß, wovon er spricht: „Es gibt viele, die mit dieser Problematik konfrontiert sind und geeignete Betriebsräumlichkeiten suchen. Die können sie bei uns zu günstigen Mieten zusammen mit der gemeinsamem Infrastruktur nutzen“. Da in der Branche

viele Arbeitskräfte von auswärts kommen, werden mit dem Zentrum auch geeignete Wohnungen errichtet. Rasch eine gemeinsame Linie fanden die Projektbetreiber Vinzenz Harrer und Manfred Zarnhofer

Foto: Computersimulation

mit der Stadtgemeinde Frohnleiten. In einem Erstgespräch mit VP-Vzbgm. Wolfgang Kasic und einem weiteren mit SP-Bgm. Jörg Kurasch wurden Details des Projektes erörtert und erste Weichen für eine Unterstützung durch die Kommune gestellt. Dabei ging es um Infrastrukur wie die noch fehlende Internet-Anbindung per Glasfaserkabel ebenso wie um die Unterstützung bei den diversen Behörden. „Die Gesprächsbasis mit der Gemeinde ist ausgezeichnet“, freut sich Harrer und betont, dass ihm viel an einem „gemeinsamen Außenaufrtitt mit der Stadtgemeinde“ liege. Die nächste Phase, so Standortmanagerin Mag. Alexandra Schönauer, sei der Kontakt mit potenziellen Nutzern des Handwerks- und Gewerbezentrums.

Projektbesprechung: Vinzenz Harrer, Manfred Zarnhofer, Bgm. Jörg Kurasch, Mag. Alexandra Schönauer.

Foto: Köhldorfer

Die bauliche Umsetzung des Projektes sollte über die Wintermonate erfolgen. Im Vollausbau erwartet sich Harrer, dass dort 50 bis 70 Mitarbeiter Beschäftigung finden. F.K. zz


03/14

12 Wirtschaft Sport

RECHTS ANWALT Zinsminderungsrecht des Mieters Der Bestandgeber hat jenen Gebrauch und jene Nutzung des gemieteten Objektes sicherzustellen, die ausdrücklich, nach dem Vertragszweck oder nach der Verkehrssitte Mag. Wolfgang Klasnic bedungen sind. Wird das Mietobjekt gänzlich oder teilweise unbrauchbar, kommt es kraft Gesetzes zu einem Zinsminderungsanspruch des Bestandnehmers, dies unabhängig von einem Verschulden des Bestandgebers. Das bedeutet, dass ab Eintritt der Benützungsbeschränkung ohne weiteres der geminderte Mietzins bezahlt werden kann; dies gilt übrigens auch bei einem vertraglich vereinbarten Kompensationsverbot. Beispielsweise kann die Zinsminderung aus folgenden Gründen eintreten: nicht volle Beheizbarkeit, kaputter Lift, Feuchtigkeit, Defekte bei der Stromzufuhr, Störung des Fernsehempfanges, fehlende Benützungsbewilligung, falsche Angaben über die Ertragsfähigkeit des Pachtobjektes und vieles mehr. Ein Mitverschulden des Mieters an der fehlenenden Brauchbarkeit ist aber stets zu berücksichtigen. Der Zinsminderungsanspruch endet mit Wegfall der Benützungsbeschränkung. In einer Entscheidung vom 21.1.2014 hat der OGH interessanterweise ausgesprochen, dass auch im Falle des Austauschs des Boilers durch den Mieter selbst das Zinsminderungsrecht nicht mehr zusteht. PR zz

www.bezirksrevue.at

Bezirks REVUE

Judendorf: Neues VERSFINANZMaklerbüro eröffnet

B

is vor kurzem war im ehemaligen Schlecker-Gebäude noch eine Baustelle, seit vergangenem Montag präsentiert sich das Beratungscenter der Versicherungsmaklergemeinschaft Hofbauer-Posch-Wusche hier in vollem Glanz. Herzstück des neuen Beratungscenters ist die in Kooperation mit der MUKI-Versicherung entstandene Kfz-Zulassungsstelle. Dabei wurde vor allem auf die Bedürfnisse der Berufstätigen Bedacht genommen und die Öffnungszeiten entsprechend angepasst: Montag bis Freitag von 08:00 bis 17:30 Uhr, Mittagspause

gibt es nur von 13:00 bis 14:30 Uhr. Martin Wusche, der Jüngste im Makler-Triumvirat, hat besonders attraktive Angebote für 18- bis 23Jährige, die erstmals ein Kfz anmelden und versichern wollen. „Viele Gesellschaften nehmen junge Lenker bis Lob für die MUKI-Zulassungsstelle die in der künf23 überhaupt nicht mehr tig größten Gemeinde des Bezirkes Graz-Umgeoder nur zu erschwerten, bung, nämlich in Gratwein-Straßengel, ansässig VERSFINANZ Österreich-Geschäftsführer Mag. teuren Konditionen. Für ist: R. Lasch, D. Posch und H. Hofbauer. Foto: KK diese Gruppe haben wir Speziallösungen“, berichtet er sicherungsgesellschaften sowie mit Stolz. Erleichterungen bei der für Maklerkollegen. Für April ist Abwicklung der Kfz-Anmeldung eine offizielle Eröffnungsparty für gibt es auch für die Vermittler – Kunden, Freunde und InteressenPR zz Agenten und Vertreter – aller Ver- ten geplant.

Steinmetzunternehmen in vierter Generation

D

as Steinmetzunternehmen Pirstner mit Sitz in Frohnleiten wurde bereits 1946 gegründet. Seit damals fertigt der Familienbetrieb sämtliche Natur- und Kunststeinarbeiten sachkundig und präzise nach Maß. Das Angebot reicht von Stufen, Böden- und Wandverkleidungen bis hin zu Terrassenbelägen, Außenstufen und Eingangsportale. Stark im Trend

liegen Küchenarbeitsplatten aus Naturstein. Dabei ist auch eine nachträgliche Verkleidung von bestehenden Küchenarbeitsplatten ohne große Umbauarbeiten problemlos möglich. Natürlich fertigt das Unternehmen auch Grabsteine und Grabanlagen und weist ein vielfältiges Angebot an Grabzubehör auf. Zum Angebot gehören auch Steinfiguren, Gartengestaltungselemente und Steinpflegeprodukte. PR zz

10% Winterrabatt

bis 31.März für alle Arbeiten am Friedhof

Firmenchef Jürgen Pirstner und seine Mitarbeiter stehen persönlich und online mit vielen Ideen kompetent zur Seite. www.pirstner.at Foto: KK

n Semriach lud zum Wirtschaftsabend

M

Taibinger inmitten der Ausgezeichneten. Foto: KK

it der Auszeichnung „Goldener Boden“ wurde die Gemeinde Semriach bedacht. Kürzlich hat sie nun an Gemeinderäte und verdiente Persönlichkeiten diese Auszeichnung in Form eines Pins weitergegeben. „Alleine ist die Gemeinde nichts, wir brauchen tatkräftige Unternehmer, um wirtschaftlich zu reüssieren und schlussendlich auch eine solche Auszeichnung erhalten zu kön-

nen“, betonte VP-Bgm. Jakob Taibinger anlässlich der Verleihung. Die Initiative selbst wurde von WKO-Regionalstellenleiter Stefan Helmreich präsentiert, der auch steiermarkweit für die Abwicklung verantwortlich zeichnet. Mag. Paul Slamanig skizzierte in seinem Vortrag, dass Wirtschaft zz Wachstum schafft.


Bezirks REVUE

03/14

Sport Wirtschaft Sport 13

www.bezirksrevue.at

Wirtschaftsbund: 100 Prozent für Josef Herk

E

instimmig, also mit 100 Prozent der Stimmen, wurde kürzlich Josef Herk, aktuell Präsident der Wirtschaftskammer Steiermark, zum Spitzenkandidaten des Wirtschaftsbundes für die WK-Wahl 2015 nominiert. „Für mich ist die Nominierung eine Bestätigung für unsere erfolgreiche Arbeit der vergangenen Monate wie auch ein klarer Auftrag, diesen Weg konsequent weiter zu gehen“, will sich Herk weiterhin

mit voller Kraft für die heimischen Betriebe einsetzten.

Mission 2015

Auf Erfolgskurs eingeschworen wurden auch zahlreiche Funktionäre des Wirtschaftsbundes. Dazu bot man den ehemaligen Fußballmanager von Bayer 04 Leverkusen, Reiner Calmund auf. Calmund ist mittlerweile im deutschen Fernsehen sehr gefragt, unter anderem tritt er als Juror in der VOX-Show „Die Kocharena“

WB Spitzenkandidat Josef Herk (Mitte) mit LR Christian Buchmann, Reiner „Calli“ Calmund, WK-Präsident Christoph Leitl und WB-Direktor Kurt Egger.

Foto: Robert Frankl, Graz

auf. Für den Wirtschaftsbund erzählte er nicht nur seine persönliche Erfolgsgeschichte, sondern

begeisterte mit seiner Erfolgsformel „Kompetenz + Leidenschaft = zz Erfolg“.

„Kleines Smalltalk 1x1“ sorgte für Kontakte und gute Laune

O

hne Smalltalk geht es nicht. Kein Bewerbungsgespräch, kein Clubabend und kein privates Gespräch kommen ohne die kleine zwangslose Plauderei aus. Wie man am besten ins Gespräch kommt – und im Gespräch bleibt – verriet die Erfolgsautorin, Vortragsrednerin und Ex-Spitzenpolitikerin Dr. Magda Bleckmann kürzlich bei der Präsentation ihres jüngsten Buches, das „Kleine Smalltalk 1x1“, in Graz. Unter den Gästen: Hupert Neuper, HypoSteiermark Vorstand Bernhard Türk sowie Manfred Biondic und

Maria Gaberszik, Geschäftsführer der Jaguar und Ford-Autohäuser. Durch den Abend führte Mag. Erika Krenn Neuwirth, Vorsitzende der Wirtschaftskammer-Experts Group „Kooperationen und zz Netzwerke Verkaufen“.

INFO Erfolgreiches Netzwerken & überzeugender Smalltalk 25.-26.April Kalsdorf bei Graz www.magdableckmann.at

Auch Hubert Neuper, „Mr. Kulm“ und künftiger Dancing Star-Teilnehmer, kam zum Smalltalken. Foto: KK


Kultur Musikverein präsentiert Konzert für Menschenrechte 14

03/14

www.bezirksrevue.at

Bezirks REVUE

März-Programm Mo. 10.März 2014 Di. 11.März 2014 19:45 Uhr, Stephaniensaal Orchesterkonzert Krzysztof Penderecki, ORF RSO Wien, Izabela Matula (Sopran), Alberto Mizrahi (Kantor), Peter Matić (Sprecher), Danjulo Ishizaka, Monika Leskovar, Làszló Fenyö (Violoncello) Mi. 19.März 2014 19:45 Uhr, Stephaniensaal Sonderkonzert Rolando Villazón Gerold Huber (Klavier)

Das Radio-Symphonieorchester Wien gastiert wieder in Graz.

D

er März beginnt mit einem Höhepunkt: Krzysztof Penderecki, einer der wichtigsten zeitgenössischen Komponisten, gastiert in Graz und wird vom Musikverein für sein Schaffen zum Ehrenmitglied ernannt. Nach einem fantastischen Orchesterkonzert mit dem Grazer Philharmonischen Orchester und Boris Berezovsky steht am 10. bzw. 11.März das ORF RadioSymphonieorchester Wien am Programmzettel. Penderecki wird

neben seinem Concerto grosso auch die österreichische Erstaufführung seines Kaddisch wie auch Arnold Schönbergs Ein Überlebender aus Warschau dirigieren. Peter Matić fungiert in beiden Werken als Sprecher, mit dabei Izabela Matula (Sopran), Alberto Mizrahi (Kantor), Danjulo Ishizaka, Monika Leskovar und Làszló Fenyö (Violoncello).

Sonderkonzert mit Rolando Villazón

Durch seine einzigartigen und

Foto: ORF, Thomas Ramstorfer

überzeugenden Auftritte in den wichtigsten Opernhäusern mit etablierten Orchestern auf der ganzen Welt hat sich Rolando Villazón einen festen Platz in der Musikwelt gesichert und gehört heute zu den meistgefeierten Stars der Klassikszene und sicherlich zu den führenden Tenören unserer Zeit. Der neunfache Echo Klassik-Gewinner wird am Mittwoch, 19.März gemeinsam mit dem deutschen Pianisten Gerold Huber Lieder von Bellini, Verdi und de Falla präsenzz tieren.

n Virtuose Stimmen im „Feuerlöscher“

V

Sa. 22.März 2014 So. 23.März 2014 Mo. 24.März 2014 19:45 Uhr, Stephaniensaal Amabile Franz von Suppé – Die schöne Galathée Fr. 28.März 2014 19:45 Uhr, Stephaniensaal Liederabend Dmitri Hvorostovsky (Bariton) Ivari Ilja (Klavier) Alle Konzerte finden im Grazer Congress statt. Karten: Konzertkasse Sparkassenplatz 2, 8010 Graz 0316 / 82 24 55 tickets@musikverein-graz.at www.musikverein-graz.at

INFO

on alpenländischen Klängen zu Zawinuls Birdland, J.S. Bach begegnet Chet Baker, Annie Lennox trifft auf Wolfgang Ambros.

Samstag, 5.April 19:00 Uhr Kulturpension Feuerlöscher Deutschfeistritz/Prenning

Diese Begegnung konträrer musikalischer Welten machen die beiden steirischen Formationen „Just Five“ und „Les noirStruments“ möglich. Dabei bietet „Just Five“ virtuose Acapella-Vokalakrobatik auf höchstem Niveau, charmant, und unterhaltsam dargeboten. „Les

noirStruments“ – drei charmante Damen stellen sich jeder musikalischen Herausforderung und Stilrichtung. Gekonnt, virtuos und mit Witz bringen sie Arrangements und Kompositionen aus World-, Folk- und Volksmusik mit klassischen Elementen auf die Bühne. zz

Karten: 0664 4113668


Bezirks REVUE

03/14

Sport 15 Kultur

www.bezirksrevue.at

Ein Hauch Buenos Aires im Stift Rein

Neuerscheinungen bei BUCH & CO.

K

aum eine andere Musik kann das süße Elend und die bittere Lust der Liebe besser vermitteln als der Tango. Drei junge Musiker beeindruckten mit Musik von Astor Piazzolla im Stift Rein. Der Tango „Close your eyes and listen” verführt in das Hafenviertel von Buenos Aires. Christoph Hammer drückt mit seiner Geige den Höhenflug der Leidenschaft aus, die Melancholie dazu kommt von Dietmar Lischnig mit seinem Akkordeon. Das Trio mit Michael Steinkellner am Cajon (einer Art Kistentrommel) ist wie geschaffen für diese Musik. Literatur für diese außergewöhnliche Besetzung gibt es kaum, die Absolventen der Musikpädagogik arrangierten sich die Stücke selbst. Nach einer Kon-

Hab und Gier Ingrid Noll

Der kinderlose Witwer Wolfram macht seiner ehemaligen Kollegin Karla ein Angebot: Wenn sie ihn pflegt bis zu seinem Tod, vermacht er ihr sein halbes Erbe, bringt sie ihn wunschgemäß um, sein ganzes... Die neue rabenschwarze Komödie der Grande Dame des deutschen Krimis.

Die Frau, die ein Jahr im Bett blieb Michael Steinkellner, Dietmar Lischnig, Christoph Hammer. (von links) Foto: Edith Ertl

zertstunde heißt es mit „Adios Nonino“ zurück aus dem Tagtraum, der in die kleine Bar nach La Boca mit seinen Tangotänzern führte.

Applaus für die jungen Musiker, deren temperamentvolle Musik noch lange in den Ohren nachklingt. E.E. zz

Frohnleiten: Renata Carvalho im Narrenkastl

Sue Townsend

An dem Tag, als ihre geliebten Zwillinge ausziehen, entschließt sich Eva Biber, ins Bett zu gehen und nicht mehr aufzustehen. In den 17 Jahren, in denen sie sich um ihre Familie sorgte, dachte sie immer wieder an eine Flucht aus dem täglichen Trott. Nun ist ihre Chance, der große Tag für den Streik, gekommen: Eva bleibt im Bett.

Steirerkreuz Claudia Rossbacher

Als Sandra Mohr und Sascha Bergmann ins Mürzer Oberland gerufen werden, erwartet sie ein seltsamer Leichenfund. Ein Mann und ein Hund wurden kopfüber an einem Baum aufgehängt. Die Spuren führen die LKA-Ermittler in die Vergangenzz heit ….

Die Brasilianerin bei der Erzeugung ihres Kunstwerks.

D

ie in São Paolo lebende Brasilianerin Renata Carvalho prästiert im Frohnleitner „Narrenkastl“ am Hauptplatz ihre Installation „Inside out“. Mit einer Suppenkelle als Spiegel in der Hand

enstehen zahlreiche Fotografien aus dem Winkel eines Fischauges. Diese Installation erlaubt es dem Betrachter selbst ein Teil des Kunstwerks zu werden, er hat die Möglichkeit die fotografische

Foto: KK

Serie der dargestellten Körper zu erforschen und diese aufgrund der eigenen Reflektion in der Suppenkelle neu zu interpretierten. Die Installation ist bis 29.März zu sezz hen.

Vorlesestunde für Kinder


Bezirks REVUE

03/14

16 Kultur

www.bezirksrevue.at

QUICKIES n Kindermusical Marie, die kleine Meerjungfrau, hat während eines Sturmes einen jungen Menschenprinzen vor dem Ertrinken gerettet und sich in ihn verliebt. Sie geht aber ein großes Wagnis ein: Gelingt es ihr nicht, sein Herz zu erobern, muss sie zurück ins Meer und wird sich in Schaum verwandeln. Das Musical für alle ab fünf Jahren – nach der Märchenvorlage von Hans Christian Andersen – ist am Sonntag, 30.März um 16:00 Uhr in der Kirschenhalle zu sehen. Karten zum Preis von 11 Euro sind bei der Raiffeisenbank, der Steiermärkischen und im Gemeindeamt Hitzendorf erhältlich. Veranstalter ist das Jugendreferat der Marktgemeinde Hitzendorf.

Stift Rein: Spiel der Farben für ihre farblich harmonierenden Bilder Inspirationen aus der Natur und schafft mit Materialmix eine gefühlte dreidimensionale Realität.

Peter Paar stellt bereits zum dritten Mal seine Bilder im Stift Rein aus, für Brigitte Scheutz ist es eine Premiere. Foto: Edith Ertl

E

ine Ausstellung im Stift Rein zeigt Bilder von Peter Paar und Brigitte Scheutz. Die beiden Künstler drücken mit Pinsel und Farbe Stimmung und Gefühle aus. Peter Paar ist als freischaffender Künstler für seine Bilder in der Kunstrichtung Phantastischer Re-

alismus bekannt. Landschaften und Abstrakte sind charakteristisch für sein Schaffen. Faszinierend spielt der Grazer leidenschaftlich und detailverliebt mit Farben, setzt kraftvolle und scheue Pinselstriche und experimentiert mit Kontrasten. Die Liebe und der Mut zu Farben verbindet ihn mit Brigitte Scheutz. Die Oberösterreicherin holt sich

Für die Präsentation ihrer Bilder haben die Künstler die schlichte Eleganz des Cellariums gewählt, dem alten Rotweinkeller aus dem Jahr 1501. Der Eintritt ist frei, die Besucher der Vernissage sind eingeladen, mit den Künstlern bei einem Glas Wein auf das „Spiel der Farben“ anzustoßen. E.E. zz

INFO Spiel der Farben Samstag, 8. März 2014 Beginn: 18:00 Uhr Stift Rein, Cellarium Freier Eintritt

n Straßengler KirchenMaus wird weltberühmt

D Foto: KK

n Vernissage Am Freitag, 7.März findet im Ärztezentrum Gratwein eine Vernissage mit Werken von Rottraut Steinhauser statt. Beginn: 19:30 Uhr. n Kabarett „Weltwundern“ heißt das Programm, das der Kabarettist Klaus Eckel am Freitag, 14.März im Stattegger Lässerhof, Hofweg 2, präsentiert. Beginn ist um 19:30 Uhr. Karten gibt es an der AbendFoto: Eckel kasse oder auf Vorbestellung unter 0681 1073 6996. Infos: www.kulturinstattegg.at . zz

ie Maus, die auch Maskottchen von Judendorf ist, ist mit ihrem Schöpfer Gerry Lagler zu Gast bei der Comiciade in Aachen/Deutschland. Dort soll die KirchenMaus einem breiten Publikum vorgestellt werden. Lagler trifft auf Szenegrößen wie Roger Langridge, dem Schöpfer der Muppets, oder Sylvain Savola, der mit seiner Figur Marzi anreist. Geplant bei dieser Messe, die am 4. und 5.April im Ludwig Forum Aachen stattfindet, sind Lesungen, Ausstellungen und Signierstunden. Lagler bietet auch heuer wieder Comickurse im Rahmen der „1. österreichischen Comic.Schule“ in Judendorf an. Die Teilnehmer sollen nach einer theoretischen Einführung selbst Figuren entwickeln und dazugehörige Bewegungsabläufe, Gestik und Mimik erlernen. Am Ende werden ein Comic-Strip entwickelt und die Arbeiten im „Strassengler ComicAn-

Die Straßengler Kirchenmaus am Weg zur Comiciade.

nual“ veröffentlicht. Der Kurs ist in fünf Einheiten geteilt und wird wöchentlich ab 9.März abgehalten.

Foto: Gerry Lagler

Anmeldungen bei Gerry Lagler unter 0664 5610548 oder kimau@ zz inode.at.


Bezirks REVUE

03/14

Sport 17 Kultur

www.bezirksrevue.at

Deutschfeistritz: Robert Purgay geht unter die Autoren Steckbrief: Name: Robert Purgay Geburtsdatum: 24.Dez.1965 Beruf: Betriebsschlosser, Logistiker Familienstand: verheiratet, zwei Kinder Hobbys: Pokern, Schreiben, paranormale Ereignisse, Lesen, Sightseeing

Inhaltsangabe:

"Das Erbe des P. Rushmoor" ist Purgays erstes veröffentlichtes Buch. Foto: Oliver Egger

D

er Deutschfeistritzer Robert Purgay versucht sich mit einer Schnitzeljagd à la Dan Brown als Autor. Ein Gespräch über das Finden eines Verlegers, die zweite Heimat und die eigene Tochter als helfende Hand führte BEZIRKSREVUE-Mitarbeiter Oliver Egger. Wie sind Sie auf die Idee gekommen ein Buch zu schreiben? Purgay: Durch meinen Vater, der seit Jahren Gedichte schreibt. Ich selbst bin ein Fan von paranormalen Ereignissen und hatte auch immer eine Geschichte im Kopf. Irgendwann habe ich mich dann einmal hingesetzt und zu schreiben begonnen. Mittlerweile sind es 13 Geschichten geworden. Wie lange dauerte es von der ersten Idee bis zum ersten gedruckten Exemplar? Purgay: Sehr, sehr lange. Bereits 2005 schrieb ich während eines Italienurlaubes mein Buch, erst 2013 wurde es veröffentlicht, nachdem meine Tochter die Sache in die Hand genommen und das Buch an einige Verleger geschickt hatte. Ich selbst hätte es wahrscheinlich

nicht veröffentlicht. Sie ist so etwas wie meine helfende Hand, die alles noch einmal kontrolliert. Ihre ersten Gedanken, als das "OK" vom Verlag kam? Purgay: Ich war ganz baff und überrascht, aber natürlich auch wahnsinnig stolz. Nur der Papierkrieg war etwas mühsam. Wie schwierig erweist sich die Suche als "no-Name" nach einem Verleger? Purgay: Einen Verleger findet man sofort, wenn man das nötige Kleingeld aufbringt. Für mich als Hobby-Autor war "united-pc" der erste Ansprechpartner. Da muss man dann halt in Eigenregie Werbung für sein Buch machen. Italien spielt ja nicht nur in Ihrem Buch eine wichtige Rolle... Purgay: Meine Mutter stammt aus Norditalien, Italien ist daher meine zweite Heimat. Ich lasse auch meine eigenen Erfahrungen und Einblicke aus meinen ItalienBesuchen einfließen. Wird es eine Fortsetzung geben? Purgay: Meine vier Hauptfigu-

Roger Burgh wird in Frankreich ein dubioses Päckchen überreicht. Zu seinem Erstaunen handelt es sich um das Tagebuch eines bekannten Professors, Doktor Phil Rushmoor. Überrascht darüber, warum man gerade ihm dieses Buch zusteckte, beginnt er mit Nachforschungen. Mithilfe von Ellen und seinen Freunden, Chris Stoke und Kommissar Donald Cube, findet er heraus, dass Rushmoor nach einer Schatulle mit unschätzbar wertvollem Inhalt suchte. Aber Rushmoor ist seit Monaten verschwunden. Burgh und seine Freunde verfolgen seine Spur, die sie bis nach Italien führt. Doch kaum denken sie ein Rätsel gelöst zu haben, taucht ein neues auf. Das Team wird zwischen England und Italien hin und her gehetzt. Was hat Rushmoors Tochter damit zu tun? Oder sein Sohn? Hat er die Schatulle tatsächlich gefunden? Fragen über Fragen. Aber Roger Burgh und seine Freunde führen das Wort aufgeben, nicht in ihrem Wortschatz. ren ziehen sich durch alle meine Geschichten wie ein roter Faden. Nächstes Jahr, nächstes Buch. Gemeinsam mit meiner Tochter plane ich auch das Buch "Das mystische Übelbachtal", über mysteriöse Erscheinungen in dieser Region. zz

NOTARIAT FROHNLEITEN Erben und Schenken von Liegenschaften wird teurer Derzeit gibt es in Österreich keine Erbschafts- und Schenkungssteuer, sondern lediglich die Ve r p f l i c h tung der Schenkungsmeldung gem. § 121a BAO beim Finanzamt. Die Anzei- Mag. Miriam Raith, gepflicht be- Notariatskandidatin steht bei Schenkungen zwischen Angehörigen (§25 BAO) bei einem Wert von über 50.000 Euro innerhalb eines Jahres bzw. zwischen anderen Personen bei einem Wert von über 15.000 Euro innerhalb von fünf Jahren. Erbschaften oder Schenkungen von Liegenschaften fallen nicht unter das Schenkungsmeldegesetz, sie unterliegen jedoch der Anzeigepflicht für die Grunderwerbsteuer. Der Steuersatz dafür beträgt im Allgemeinen 3,5 Prozent, bei Schenkungen zwischen nahen Angehörigen jedoch nur zwei Prozent. Bemessungsgrundlage bei einer Schenkung ist in der Regel der dreifache Einheitswert. Mit Entscheidung vom 27.11.2012 hat der Verfassungsgerichtshof die Bemessung der Grunderwerbsteuer auf Basis der „alten“ Einheitswerte für verfassungswidrig erklärt. Sollte der Gesetzgeber bis 01.Juni 2014 keine Ersatzregelung treffen, werden unentgeltliche Grundstücksübertragungen durch die Heranziehung des Verkehrswertes als Bemessungsgrundlage wesentlich teurer werden. PR zz

Hauptplatz 4, 8130 Frohnleiten T +43.(0)3126/20 400 F +43.(0)3126/20 400-20 office@notar-graf.at www.notar-graf.at


03/14

18 Kultur

Im DVD Player

von Sanela Besic

www.bezirksrevue.at

„Magic City“ Season 1 Ein Hauch von Glamour in Miami

Miami Beach, 1959: In Havanna stürzen Castros Rebellen die Regierung und reißen die Macht an sich während Ike Evans (Jeffrey Dean Morgan) das neue Jahr in seinem Luxushotel Miramar Playa einläutet. Es ist eine turbulente Zeit in Miami - die Kennedys, die Mafia und die CIA halten hier Hof. Ben „The Butcher“ Diamond finanzierte Ikes Traum, doch nach dem Deal mit dem Mafiaboss ist das schöne Leben des frischgebackenen Hoteliers nur noch Fassade. Ikes Frau, das ehemalige Showgirl Vera (Olga Kurylenko), ahnt nichts von den krummen Geschäften ihres Mannes und dem nächtlichen Treiben im glamourösen Miramar Playa Hotel – und tatsächlich ist in „Magic City“ nichts, wie es scheint…

TERMINE März Do, 06. Roland Düringer "Ich Einleben" V: Gemeinde Hitzendorf Ort: Kirschenhalle Beginn: 19:30 Uhr Sa, 08. WM-Sound Disco V: FF Berndorf Ort: Kirschenhalle, Hitzendorf Beginn: 21:00 Uhr Disco 4 all V: Café Paulitsch Ort: Café Paulitsch, Frohnleiten Beginn: 17:00 Uhr Volkstümlicher Abend V: Verein der Oberlandler z`Deutschfeistritz-Peggau Ort: Festsaal Hochhuber, Peggau Beginn: 18:00 Uhr Fr, 14. Tanznachmittag V: Seniorenbund und Frauenbewegung Peggau Ort: Gasthof zur Post, Peggau Beginn: 15:00 Uhr Paul Pizzera "Sex, Drugs & Klei´n´kunst" V: SPÖ Hitzendorf Ort: Gemeindezentrum Rohrbach-Steinberg Beginn: 20:00 Uhr Kabarett „Weltwundern“ V: Kulturverein V: Veranstalter

Spannende und freizügige Dramaserie, die unter der Sonne von Miami spielt und im Stil von Mad Men gehalten ist. Jetzt als DVD erhältlich.

ZU GEWINNEN

Wer kommenden Freitag, 7.März, zwischen 12:00 und 12:05 Uhr die BEZIRKSREVUE-Hotline wählt, kann eine DVD gewinnen. 03126/3640-21 zz

Bezirks REVUE

Ort: Lässerhof, Stattegg Beginn: 19:30 Uhr So, 16. Welt-Markt V: Pfarre Gratkorn Ort: Pfarrheim Gratkorn Beginn: nach dem Gottesdienst Sa, 22. Big Band Konzert V: Musik/Kunstschule Gratkorn Ort: Kulturhaus, Gratkorn Eintritt: frw. Spende Beginn: 19:00 Uhr

Fr, 28. Ausstellung Gottfried Thum Ort: Musik/Kunstschule Gratkorn Eintritt: frw. Spende Beginn: 19:30 Uhr

April Fr, 04. Erzähl- und Leseabend Hofmann-Wellenhof V: Kulturverein Ort: Lässerhof, Stattegg Beginn: 19:30 Uhr

n Marktmusik Übelbach mit neuer Führung

Z

u einem Wechsel kam es an der Spitze der Marktmusikkapelle Übelbach. Peter Windisch folgt als Obmann Franz Hiden, neue Schriftführerin wurde an Stelle von Harald Jantscher Eva Sonnleitner. Ebenfalls neu im Vorstand: Peter Klöckl als Obmann-Stellvertreter, Bianca Klöckl als stellvertretende Schriftführerin, Josef Schicker jun. in der Funktion des EDV-Referenten sowie Hannes Menapace als Instrumentenwart.

Ebenfalls in das Führungsteam der Marktmusikkapelle wurde der Veranstalter des mittlerweile schon zur Tradition gewordenen Lederhosenfestes, Michael Hiden aufgenommen. Und Markus Ramsauer wird zum stellvertretenden Kapellmeister ausgebildet. Harald Jantscher hat sich aktiv als Schriftführer, Obmann und Verfasser der Vereinschronik einge-

bracht, dafür wurde ihm anlässlich der Jahreshauptversammlung ausführlich gedankt. Highlights im Jahr 2014 werden ein Konzert anlässlich des Tages der Blasmusik am 17.Mai in Neuhof, das Lederhosenfest am 19.Juni, die Teilnahme am Bezirksmusikertreffen in Semriach am 5.Juli sowie das Weisenbläsertreffen in Übelbach am 7.Septemzz ber sein.


03/14

Sport 19 Kultur

www.bezirksrevue.at

n Jugendorchester Stattegg tritt in Verona auf von Sanela Besic

Das Jugendorchester Stattegg beim Neujahrskonzert 2014.

D

ie erste Auslandreise wird die Stattegger Jungphilharmoniker in die Arena di Verona führen. Am 20.Juni werden sie gemeinsam mit verschiedenen Chören aus Österreich ein großese Konzert mit

Beethovens Ode an die Freude als Höhepunkt bestreiten. Einen Vorgeschmack darauf gibt es am 13.Juni ab 19:00 Uhr mit dem Chor der neuen Musikmittelschule Gratwein in der Volksschule Stattegg. Bereits im Jänner hat der Verein „Kultur in Stattegg“ das Ju-

Foto: Ronald Bauer

gendorchester zum traditionellen Neujahrskonzert eingeladen. Das Publikum im Lässerhof war von den jungen Künstlern begeistert, mit viel Hingabe musizierten sie Highlights vom Hummelflug über Polkas von J. Strauß bis zur Filmzz musik.

n SPAFUDLA präsentiert erste CD

S

ie wirkten bei zahlreichen Festivals wie laStrada oder Styriarte mit und erlangten überregionale Bekanntheit durch Fernsehauftritte in Harry Prünsters „Mei liabste Weis“ oder „Klingendes Österreich“. Auch zahlreiche Auftritte im Ausland hat die Gruppe schon absolviert. Nun präsentieren SPAFUDLA ihre neue CD „Hörbarium“ im Rahmen eines Konzertes am Freitag, 14.März um 19:30 Uhr im Steinernen Saal des Stiftes Rein. Das Quartett entwickelt darin die traditionelle alpenländische Volksmusik weiter – mit Elementen des Jazz sowie der neuen Musik und schafft damit eine vollständig neue Interpretation traditioneller Volksmusik. Der Eintritt ist frei. Die SPAFUDLA sind vier lei-

SPAFUDLA bietet ein Konzert voller Lebendigkeit - im Spannungsfeld von Gewohntem und Unerwartetem - nicht zuletzt jedoch durch die äußerst lebendige Interpretation in bester musikantischer Tradition.

Im CD Player

Bezirks REVUE

BERNHARD BRINK „Aus dem Leben gegriffen“ Im vergangenen Jahr feierte er sein 40. Bühnenjubiläum, da kommt jede Menge Leben zusammen, aus dem man sich was greifen kann, zum Beispiel 25 tolle Ehejahre mit seiner Frau Ute. In dieser Zeit produzierte Bernhard Brink 52 Alben und 100 Singles. Im neuen Album heißt es im Titelsong „Aus dem Leben gegriffen, ungeschminkt und ungeschliffen“ und das passt. Musik aus der Wirklichkeit, aus dem Leben gegriffen, wie alle diese neuen Brink-Lieder, eine raue, kraftvolle Stimme einfach ein Fels in der Brandung. Der Sänger ist echt und pur, man möchte sagen nie war er so wertvoll wie heute, in der Welt der „Künstlichkeiten“, ja es gibt sie noch, die ziemlich normalen Künstler, die nicht nur sich selbst lieb haben. Apropos Liebhaben: „Ein echter Klassiker“ ist ein Liebeslied für alle, die das Glück haben, sich immer wieder neu ineinander zu verlieben. Bernhard Brink ist ein Klassiker, der sich und anderen treu bleibt und genauso werden die Fans und Zuhörer diese CD empfinden.

Foto: Spafudla

denschaftliche Musiker, die von Kindheit an in der Volksmusik beheimatet und zugleich in anderen Genres sesshaft geworden sind: Lucia Froihofer an der ersten Geige, eine in vielen Barockmusik-Ensembles erprobte Stimmführerin. Ihre Schwester Bernadette an der zweiten Geige. Der Dritte der Froihofer-Geschwister,

Gabriel, ist gelernter Jazztrommler. Komplettiert wird die Gruppe durch Daniel Fuchsberger, einem Jazz-Komponisten. Veranstalter ist der Judendorfer Kulturverein K3, der mit einem qualitativ hochwertigen Programm all jene ansprechen will, die ihren Hunger nach Kultur bis dato nur in Graz stilzz len.

ZU GEWINNEN CDs

Wer kommenden Freitag 7.März, zwischen 12:05 und 12:10 Uhr die BEZIRKSREVUE-Hotline wählt, kann eine von drei unserer vorgestellten CD gewinnen. 03126/3640-21 zz


03/14

von Sanela Besic

Im DVD Player

20 Volkskultur

www.bezirksrevue.at

Bezirks REVUE

Frohnleitens Blasmusiker wollen hoch hinaus

Crazy Heart

20 Jahre Fox Searchlight steht für bewegende, unterhaltsame, oscarprämierte Filme. Darunter das Meisterwerk Crazy Heart mit Oscar®-Gewinner Jeff Bridges und Maggie Gyllenhaal. Seit Jahren tourt der abgehalfterte Country-Star Bad Blake (Jeff Bridges) durch heruntergekommene Bars und billige Motels. Als er bei einem seiner alkoholumnebelten Auftritte die Journalistin Jean (Maggie Gyllenhaal) kennen lernt, ändert sich jedoch alles. Ihr gelingt es hinter die kaputte Fassade des Musikers zu blicken und Blake erkennt, dass Jean seine letzte Chance für ein Comeback, aber auch für ein glücklicheres Leben sein könnte. „Brillant, hörens- und sehenswert“ – Jeff Bridges in der Rolle seines Lebens. Als Blu-ray und DVD.

Für stolze 60 Jahre Mitgliedschaft das Ehrenzeichen in Gold erhalten: Horst Grill.

Das Verdienstkreuz in Silber am Band überreichten Bezirkskapellmeister Walter Latzko und SP-Bgm. Jörg Kurasch an Kapellmeister Johann Hirzberger (rechts), der seit 15 Jahren die Kapelle leitet. Foto: Köhldorfer

N

ach ihrem großen Auftritt in der Faschingssitzung des FCF wollen die Blasmusiker des Musikvereins Frohnleiten im Frühjahr mit Swing und Pop groß auftrumpfen. Das kündigte Obmann Norbert Arbesleitner in den 90. Jahreshauptversammlung des traditionsreichen Vereines an. Schon sind Kapellmeister Mag. Johann Hirzberger und seine Musiker mit den Proben für das musikalische Großereignis im Jubiläumsjahr beschäftigt: das Themenkonzert, heuer unter dem Motto „Swing und Pop“. Nach den Erfahrungen aus dem Vorjahr, damals mit

Evergreens, erwartet man für das Konzert am 17. Mai einen wahren Publikumsansturm und hat sich diesmal die große Sporthalle reserviert. Insgesamt beweisen bejubelte Auftritte im Jahreslauf die hohe musikalische Qualität, die der stark verjüngte Klangkörper (48 der 72 Musiker sind unter 30 Jahren) erreicht hat. Musterbeispiel war das Abschneiden beim erstmals durchgeführten Polka-Walzer-MarschWettbewerb des Landesverbandes im November vorigen Jahres, wo Frohnleiten mit 93,94 Punkten die höchste Punkteanzahl unter allen 36 beteiligten Kapellen erreichte.

Die Erfolge begründen sich nicht zuletzt in der Kontinuität der Führung. Seit 15 Jahren wirkt Johann Hirzberger als Kapellmeister und entwickelt die musikalischen Talente weiter. „Das ist angesichts der Fluktuation bei anderen Kapellen im Bezirk ganz außergewöhnlich“, lobte Bezirkskapellmeister Mag. Walter Latzko und überreichte Hirzberger das Verdienstkreuz in Silber am Band des Steirischen Blasmusikverbandes. Das Ehrenzeichen in Gold erhielt Horst Grill, der der Blasmusik seit 60 Jahren die Treue hält, für 50Jährige Mitgliedschaft geht dieses an den langjährigen Kapellmeister Mag. Markus Waidacher. Das Ehrenzeichen in Silber gab es für Josef Günther, der es bisher auf 15 Jahre Mitgliedschaft brachte; Angelika Scherer und Manfred Affenberger erhielten die Ehrennadel in Silber. F.K. zz

n Musikanten-Stammtisch in Gratkorn ZU GEWINNEN

Wer kommenden Freitag, 7.März, zwischen 12:10 und 12:15 Uhr die BEZIRKSREVUE-Hotline wählt, kann eine Blu-ray gewinnen. 03126/3640-21 zz

B

ereits am 6.März findet im Gasthaus Jaritz in Gratkorn wieder ein Musikantenstammtisch statt. Diesmal mit dabei sind mit den „Munteren Oberkrainern“ die Sieger des Oberkrainer Awards in der Kategorie Nachwuchs und auch der HarmonikaWeltmeister Robert Goter

aus Slowenien. Aus der Steiermark werden die Gruppen „Echt Stark“ und die „IlztalGranaten“ dem Publikum ordentlich einheizen. Wie bei jedem Stammtisch kann jeder sein Instrument mitnehmen und sein Können unter Beweis stellen. Der Eintritt ist zz frei.

Die Munteren Oberkrainer zählen zu den größten Nachwustalenten in der Volksmusik. Foto: KK


Bezirks REVUE

03/14

Sport 21 Volkskultur

www.bezirksrevue.at

n Bunter Abend der Oberlandler

Z

um sechsten Mal veranstalten die Oberlandler Deutschfeistritz-Peggau den "Bunten Abend", der sich als sehr gelungene Alternative zum legendären Oberlandler-Ball bewährt. Zugpferd ist an diesem Abend natürlich wieder die eigene Kindertanzgruppe, die seit 2008 ehrenamtlich von Rudolf und Christa Siegel betreut wird und mittlerweile 25 Mitglieder stark ist. Die Buben und Mädchen zeigen dabei, dass Volkskultur auch „in“ sein kann. Den Abend musikalisch und tänzerisch mitgestalten werden unter anderem die Musikhauptschulen Frohnleiten und Gratwein, der Gewinner des steirischen Harmonikawettbewerbes Gregor Veit und Familie sowie Max Petrischeks Volksmusikgruppe. Organisiert und moderiert wird der Abend von Günter Schwab. Dank

Rudi und Christa Siegel bereiten die Kinder optimal auf den großen Auftritt vor.

Foto: Oliver Egger

der treuen Oberlandlergemeinde wird es zahlreiche Schmankerl beim Buffet geben. In den nächsten Wochen wird auch das neue Vereinslokal im Gemeindeamt den Mitgliedern für geselliges Zusammentreffen und für Tanzproben zugänglich gemacht. O.E. zz

INFO Samstag, 8. März Festsaal der Gemeinde Peggau Beginn: 18 Uhr Eintritt: € 5,-

Tier x4 lautet das Motto, das im Peggau Park auch Programm ist. Dort haben sich in der Grazer Straße ein Perro Tierbedarfsshop mit Hunde- & Katzenfriseur, die Tierphysio und -reha sowie eine mobile Hundetrainerin angesiedelt, die gemeinsam ihrem liebsten Hobby nachgehen: alles zum Wohle des Tieres anzubieten. Ob es um individuelle und fachgerechte Fellpflege, Rehabilitation nach Unfällen von Hund und Katze, Steigerung körperlicher Fitness, hochwertiges Futter oder sanfte Erziehungsmethoden geht: Tier x4 ist die beste Anlaufstelle.

n Jodelkurse sind hoch im Kurs Härtels Jodelkurse

Mit großem Einsatz und Begeisterung versuchten sich die zahlreichen Teilnehmer am Jodeln. Foto: Tradmotion

E

nde der Siebzigerjahre hätte sich niemand vorstellen können, dass Jodelkurse einmal „in“ sein werden. Heute bietet Hermann Härtel gemeinsam mit seiner Frau Ingeborg ein umfangreiches Kursprogramm an: Jodeln &

Schitouren, Jodeln & Almwanderungen, Jodeln & Almwellness bis zu intensiven Jodel-Crashkursen. Ergänzend gibt es Jodelschulen, die sich auch zum Selbststudium eignen. Entstanden ist das Ganze aus Härtels Forschungs- und Lehr-

"Die Spur ziehen und Jodeln" 8./9.März, Edelrautehütte, Hohentauern "Jodelkurs in den Bergen" 26.April und 4.Oktober, Gasthaus Kölblwirt, Johnsbach im Gesäuse "Der Almerische Jodelkurs" 19.-21.Juni, Gleinalmschutzhaus/Übelbach "Der Wander-Jodelkurs" 28.-29.Juni, Naturfreundehaus Kolm,Saigurn "Gössl-Jodelkurs – kurz & bündig", 27.Juni und 24.Oktober, Gwandhaus, Salzburg Infos unter www.tradmotion.at tätigkeit, wo er das Jodeln als den idealen Einstieg in die vokale Welt entdeckte und Erfahrungen durch seine Lehrtätigkeit an mehreren Musikuniversitäten sammelte. zz

Ich fühl mich wohl bei Tier x4

Frühlingszeit heißt auch Beginn der Zeckenzeit. Gerade heuer wird es durch den milden Winter besonders viele dieser Plagegeister geben. Zecken übertragen auch Krankheiten, die für Hunde gefährlich werden können. Deshalb heißt es hier rechtzeitig vorbeugen und schützen. Im Perroshop sind viele Zeckenschutzmittel für Ihre vierbeinigen Lieblinge auf natürlicher Basis erhältlich. Wir beraten Sie gerne! PERRO Tierbedarfsshop MÄRZ-Aktion: -5 % auf alle natürlichen Floh- & Zeckenmittel Grazer Strasse 28 Tel. 03127 / 42 290

zz


Bezirks REVUE

Schule BG Rein mit Wegweiser zur Karriere 03/14

22

www.bezirksrevue.at

E

ine Messe zur Berufsorientierung im Bundesgymnasium Rein zeigte eine Vielfalt an Möglichkeiten auf. 200 Oberstufenschüler nutzten die Gelegenheit, sich über Weiter- und Berufsausbildung zu informieren und Kontakte für ein Praktikum zu knüpfen. So gut wie alle Universitäten präsentierten ihre Studienrichtungen. Wirtschaftstreibende aus der Region ließen in ihren beruflichen Werdegang blicken. Margit Moravi vom BG Rein stellte für die Schüler eine umfangreiche Palette an Berufsmöglichkeiten zusammen. BEZIRKSREVUE-Mitarbeiterin Edith Ertl mischte sich unter die interessierten Maturanten und Aussteller.

Barbara Cernusca-Paskutti mit möglichem künftigen Apothekernachwuchs: Bianca und Belma aus Übelbach und Deutschfeistritz.

So gab der Veterinärmediziner Dr. Harald Fötsch Einblick in die Tiermedizin. „Ich bin Tierarzt geworden, weil mich die Tiere und die Biologie interessieren. Wesentlich für mich war auch der Faktor, freiberuflich tätig zu sein und

Bei Petra Wolf von WMP Events Gratkorn (rechts) interessieren sich Lisa, Viktoria und Katharina über den Beruf der Fotos (3): Edith Ertl Eventmanagerin.

meinen Alltag selbst gestalten zu können“, sagt der Übelbacher. Die Schattenseiten sind die Einsätze auch an den Wochenenden und die Verdienstmöglichkeiten, die mit anderen Berufen nicht mithalten können. Um Barbara Cernusca-Paskutti von der Marien-Apotheke PeggauDeutschfeistritz scharrten sich die Maturantinnen. Zu mehr als 90 Prozent ist dieses Studium weiblich besetzt. Wer gut mit Menschen umgehen kann bringt schon gute Voraussetzungen mit, „wir haben es mit Kranken zu tun, da ist eine soziale Komponente wichtig“, erklärt die Pharmazeutin.

Kerstin Reiter (rechts) studiert Maschinenbau an der Montan-Uni. Pit Arnold macht Pia und Eva auf Petroleum Engineering aufmerksam.

Für ein Freiwilliges Soziales Jahr wirbt Elfriede Elsensohn. Es ist für Jugendliche zwischen 18 und 24 Jahren gedacht, die „herausfinden wollen, ob sie für einen sozi-

alen Beruf geeignet sind“, erklärt die Gratweinerin. „Wer sich eine Auszeit nach der Matura nehmen will, um sich zu orientieren, liegt bei uns richtig“. 225 Euro Taschengeld gibt’s im Monat, dazu Wohnung, Verpflegung und die Versicherung. Der Österreicheinsatz liegt im Wohn- und Pflegebereich, Kinderheimen, Flüchtlingsbetreuung und Therapie-Werkstätten. Info unter: www.fsj.at. Stark belagert war auch der Stand der Technischen Universität. Katrin Katzbauer wählte unter den Broschüren. Sie tendiert zu Medizin, aber auch Forstwirtschaft kommt für sie in Frage. „Es ist schwierig, wenn man sich für gar nichts interessiert, es ist aber auch genauso schwer, wenn man viele Interessen hat“, sagte die Übelbacherin, die nach einem Ausschließungsprinzip vorging. E.E. zz


Bezirks REVUE

03/14

Sport 23 Schule

www.bezirksrevue.at

Hokuspokus in der VS Judendorf

Durch Luftentzug „wächst“ die Schwedenbombe. Haimo Tentschert zeigt, wie’s geht. Erst braucht man einen Strohhalm, dann kann das Experiment beginnen. Fotos (4): Edith Ertl

K

ann man Luft sehen, hören oder schmecken? „Nein“, sagen die Schüler der VS Judendorf.

Hinter das Geheimnis der Hebelwirkung kommen: Schüler der 4b experimentieren mit einem Brett und Gewichten.

Ist Luft vorhanden? Ja, sicher! Haimo Tentschert, ehemaliger Physikprofessor am BG Rein, ex-

perimentiert mit Luft – und alle 251 Kinder der VS Judendorf machten mit. Zaubermeister Tentschert startet eine Luftrakete, treibt ein Spielzeugauto mit einem Luftballon an

Die Physik ist so spannend, da wird selbst die Pausenglocke überhört.

n NMS Frohnleiten klärt Mord auf

D

as Englische Theater der NMS Frohnleiten ist voll aktiv. Heuer werden die Schüler der dritten und vierten Klassen auf eigenen Wunsch erstmals einen Krimi spielen. In dem von Lynn Ammerer geschriebenen Stück „Death of a teacher“ muss in einer berühmten englischen Privatschule ein Mord aufgeklärt werden. Unterstützt werden die jungen Schauspieler vom Saxophonensemble der Musikschule Frohnleiten unter Leitung von Mag. Walter

Kann der Mord geklärt werden?

Foto: KK

Latzko. Die Kulissen werden von der Bildnerisches GestaltenGruppe unter Peter Angerer zz selbst hergestellt.

und lässt eine Schwedenbombe aus ihrer Schokoladehaut fahren. Ziel der Experimente ist es, bei Kindern früh das Interesse an Naturwissenschaft zu wecken. VS-Direktorin Brigitta Koopmans und die RB Gratwein-Judendorf ermöglichten den spannenden Physikunterricht. E.E. zz


03/14

24 Schule

www.bezirksrevue.at

Bezirks REVUE

Afrika zu Gast in der NMS Gratkorn W

ie schmeckt Afrika? Wie hört sich der Kontinent an? Welche Sprachen werden im 30 Millionen Quadratkilometer großen Land gesprochen? Schüler der 2.Klassen der NMS Gratkorn erkundeten Afrika in einer Projektwoche. Höhepunkt war ein Abend, der ganz im Zeichen von afrikanischer Musik, Tänzen und Kulinarik stand.

Goldminen, deren Lebens- und Arbeitsbedingungen im 19.Jahrhundert katastrophal waren. Der Tanz mit den einzigen „Instrumenten“ der Minenarbeiter, nämlich Körper und Stiefel, war eine Reaktion auf die hemmungslose Ausbeutung ihrer Arbeitskraft. Unbeschwerter ging es mit „Hakuna Matata“ weiter, was aus der Sprache der Swahili „alles ok“ heißt.

Beim Gummistiefel-Tanz stampfen die Schüler mit voller Wucht auf den Boden. Die gesenkten Köpfe der Tänzer und der monotone Laut der Stiefel führen in ein Afrika der Unterdrückung. Es ist ein Protesttanz der Arbeiter in den

Kostüme, Requisiten und Bühnenbild wurden von den Schülern gebastelt. Ein kulinarisches Highlight war das Buffet, bei dem die Eltern zu afrikanischen Spezialitäten aus der Schulküche geladen waren. E.E. zz

Carina

Catrin

Rebecca Fotos (6): Edith Ertl

Julia

Isabell

Chanti

n Gratwein: 30 Jahre Musikschule

D

ie Musikschule des Elternvereins der VS Gratwein feierte kürzlich ein besonderes Jubiläum: das 30jährige Bestehen. Und wie es sich für eine Musikschule gehört, gab es ein Jubiläumskonzert. 61 Schüler vom Volksschul- bis zum Studentenalter präsentierten eine große Bandbreite ihres musikalischen Könnens, abwechslungsreich und auf hohem Niveau. Den Abschluss bildete ein umjubeltes Gesangsensemble unter der

Leitung von Iris Mayer mit einem 15-minütigen Medley aus dem Abba-Musical „Mamma Mia“... Unter den Gästen: die SP-Bürgermeister aus Gratwein und Judendorf, Gerald Murlasits und Harald Mulle. Elke Kniebeiß leitet die private Musikschule seit 18 Jahren mit viel Engagement und ist zu Recht stolz auf ihr 12-köpfiges Team, das als einzige Schule im Bezirk auch im Sommer den Interessierten eine zz Musikwoche bietet.

Die elfjährige Hannah Cendon überzeugte als erste Schlagzeugerin.

Foto: KK


Bezirks REVUE

Jugend Kein Schachmatt für Semriach 03/14

Sport Sport 25

www.bezirksrevue.at

S

emriach gilt als neue Hochburg im Jugendschach. Das Team Matthias Taibinger, Moritz Ebner und die Zwillinge Christoph und Katja Linhofer von der VS Semriach gewinnen bei der Steirischen Jugendschacholympiade überlegen den Volksschulwettbewerb. Großartige Ergebnisse auch bei den Judendorfern im Schnellschach. In der U10 lässt Felix Milleder mehr als 40 Konkurrenten hinter sich und landet auf Platz sechs. In der U9 belegen Ivan Popic und Felix Weber die Ränge vier und sieben.

Spannende Olympiade in Gratwein

Im Vorjahr siegte der 23jährige Norweger Magnus Carlson im königlichen Spiel über den amtierenden Weltmeister Viswanathan

Semriach: Alfred Harrer, Obmann Schachclub Semriach „Ich spiele Schach seit ich 17 bin. Es ist mir wichtig, dieses intelligente Spiel an die Jugend weiterzugeben, deshalb gehen wir vom Schachclub einmal wöchentlich in die Schule, um mit den Kindern Schach zu spielen. Faszinierend ist, dass sich Schach trotz modernster Computertechnik noch immer nicht vollkommen erforschen lässt. Ich freu mich schon auf Anfang Mai. Da findet bei uns im Trattnerhof ein österreichweites Schachturnier statt.“

Einer der erfolgreichsten Spieler der Jugendschacholympiade: Christoph Linhofer mit Schwester Katja. Fotos (6): Edith Ertl

Anand aus Indien. Mindestens so spannend verliefen die steirischen Bewerbe Mitte Februar in Gratwein. 600 Schüler und Jugendliche aus der ganzen Steiermark nahmen an der Meisterschaft im Schnellschach und am Landesfinale der Schülerliga teil. Knapp 8.000 Schachfiguren, aufgestellt auf 220 Brettern, wurden im Wettkampf gegen die Zeit gezogen.

e4. Jan setzt den schwarzen Bauern auf e5. Jetzt greift Christoph mit dem Springer auf f3 an. Nach 20 Minuten geht auch dieser Sieg an Christoph Linhofer. Der Semriacher war in allen acht Spielen unschlagbar. Kein Schachmatt für Semriach, der Achtjährige gewinnt als einziger in dieser Altersklasse zu hundert Prozent jedes Spiel.

Weiss zieht

Gratkorn, Gratwein Peter Bruder, Schachclub Gratkorn „Der Gratkorner Schachklub wurde bereits 1932 gegründet. Wir nehmen an steirischen Meisterschaften teil, zurzeit sind zwei Mannschaften in der Grazer Stadtliga aktiv. Obmann Herbert Eibisberger setzt auch auf die Jugend aus Gratkorn, Gratwein und Judendorf. Michi Holzer, Stefan Kreiner, Samuel Schimpel, Florian Kapus und Matthias Fritz erzielten viele schöne Erfolge bei Jugendmeisterschaften. Das Highlight war der Staatsmeistertitel von Stefan Kreiner in der U14.“

Schach macht klug

Spielt zeitweise eine Schachpartie mit Semriachs Bürgermeister, seinem Opa: Matthias Taibinger.

Ein spannendes Duell lieferte Christoph Linhofer gegen seinen Kontrahenten Jan Hinteregger aus Fohnsdorf. Der Semriacher eröffnet mit dem Königsbauern auf

Die positiven Auswirkungen von Schach sind erwiesen. „Die Figuren können Kinder ab dem vierten Lebensjahr erlernen“, sagt Erich Gigerl vom Landesjugendreferat, die jüngsten Turnierteilnehmer in

Gratwein sind gerade einmal fünf Jahre alt. Schach unterstützt die Entwicklung des Gehirns, sorgt für bessere Konzentrationsfähigkeit, Geduld und Durchhaltevermögen. Gigerl bezeichnet Schach als Spiel fürs Leben, weil es von unterschiedlichen Generationen und beiden Geschlechtern gespielt werden kann. Dass man mit Schach auch Fairness und den Umgang mit Niederlagen lernt, versteht sich von selbst. E.E. zz

Platz 4 im Schnellschach für Ivan Popic aus Judendorf.

Gewann die Hälfte aller Spiele: Moritz Ebner aus Semriach.

Junges Nachwuchstalent im Schach: Felix Weber aus Judendorf.

Konzentration auf den nächsten Zug: Robin Heindl aus Hitzendorf.


03/14

26 Jugend

www.bezirksrevue.at

Bezirks REVUE

Erstrahlendes Pop-Sternchen Vera Leitner

D WhatsApp ist OUT – Alternativen sind IN

Dass soziale Netzwerke fragund nicht nur vertrauenswürdig sind ist lange bekannt. Dennoch haben rund eine Milliarde Menschen weltweit einen aktiven Facebook-Account. Seitdem Facebook-Gründer Mark Zuckerberg allerdings jüngst die Handy-App „WhatsApp“ um 19 Millionen US-Dollar gekauft hat, gerät die Cyberwelt in Zweifel. Und das zurecht! Denn mit der Zusammenlegung ist ein echtes Datenmonopol entstanden, das seine Nutzer ohne weiteres zu durchleuchten vermag. Das ist vielen nicht geheuer, was sich an den etwa 200.000 Neuanmeldungen innerhalb der 24 Stunden nach der WhatsAppÜbernahme bei konkurrierenden Nachrichtendiensten zeigt. Für Umsteiger hat die BEZIRKSREVUE einige Alternativen für Sie herausgesucht: ● Threema: Eine verschlüsselte Schweizer App, die ausschließlich von Sender und Empfänger gelesen werden kann. ● Whistle.im: Die von deutschen Studenten entwickelte App ist gut verschlüsselt. ● Guardian Project: Kostenlose App für iOS und Android, ist zwar verschlüsselt, aber der Quellcode ist öffentlich. ● Viber: Mit dieser App kann man kostenlos Nachrichten versenden, telefonieren und videotelefonieren. M.L. zz

ie Schremserin Vera Leitner ist ein aufstrebendes Talent im Bereich Pop-Gesang. Sie studiert an der New England Music Academy in Graz. Dort werden junge Talente gefördert, in Musiktheorie sowie umfangreicher Praxis auf das „Pop-Business“ vorbereitet. Unter anderem auf der Bühne. Vera ist mit der Musik groß geworden. Begonnen hat sie im Kinderchor, dann im Schülerchor und besuchte die Musikhauptschule. Seit eineinhalb Jahren ist sie nun an der New England Music Academy, wo sie ihren Traum des „American Way of Music“ verfolgt.

Einzigartige Ausbildung

Die Akademie ist die einzige Institution dieser Art in ganz Österreich, die ein so spezielles und professionelles Ausbildungsprogramm im amerikanischen Stil zu bieten hat. Unter der Leitung des gebürtigen Amerikaners Garry Guerrier werden die ambitionierten Musiker auf die Musikwelt und -industrie vorbereitet und somit der Einstieg in die Pop-Welt erleichtert.

Eindrucksvolle Stimme

Neben Erfahrungen im Tonstudio haben die Studierenden auch die Möglichkeit Bühnenluft zu

Foto: KK

schnuppern. Die Ausbildung ermöglicht es ihnen Konzerte zu veranstalten. Vergangenen Freitag stellte Leitner bei so einer Gelegenheit gemeinsam mit einigen Kollegen ihr Können unter Beweis. Mit einer eindrucksvollen Stimmgewalt gab sie poppige Songs (“Big Big Bang“) und gefühlsvolle Balladen zum Besten und beeindruckte das Publikum.

Unsere Region darf stolz auf so talentierte und engagierte Menschen wie Vera sein! M.L. zz

INFO www.nemagraz.at www.facebook.com/ VeeLa26

Seifenkistenrennen – wer bastelt mit?

I

n Deutschfeistritz wird alljährlich ein Seifenkistenrennen für Kinder im Alter zwischen 6 und 15 Jahren ausgetragen. Heuer findet das Event am Sonntag, dem 29.Juni, im Königgraben statt. Das Veranstalter-Team ruft bereits jetzt bastelbegeisterte Väter auf, für ihre Sprösslinge einen fahrbaren Untersatz anzufertigen. Die Mühe könnte sich auf jeden Fall lohnen: Die schönste und originellste Sei-

fenkiste wird mit einem Überraschungspreis prämiert. Bauanleitungen sind unter verschiedenen Adressen im Internet zu finden, aber auch Leihkisten stellt der Veranstalter wieder zur Verfügung. Info: Klaus Ziegler, 0676 6803673. H.H. zz Absolute Tagesbestzeit markierte im Vorjahr Jakob Peer auf seiner „schnittigen“ Fahrt. Foto: Harry Hörzer


Bezirks REVUE

03/14

Sport 27 Jugend

www.bezirksrevue.at

Ausgezeichnete Arena in Gratkorn R

espekt für die Jugendarbeit der Arena. SP-Landesrat Michael Schickhofer zeichnet das Gratkorner Jugendcafé aus, das sich als erstes im Bezirk die Tafel des Landes Steiermark an die Tür hängen darf.

Jugendlichen wurde positiv aufgenommen. Kupfer gratuliert zur Auszeichnung des Landes, „es wird hier hervorragende Jugendarbeit geleistet“. Was ihn freut, dass mit dem Informationsgang der Arena an die Öffentlichkeit auch Verständnis bei der älteren Generation für die Anliegen der Jugend gefunden wurde.

Transparenz und Kommunikation

Die Zeiten der Black Box sind vorbei. Die Gratkorner Einrichtung für Jugendliche von 12 bis 18 kann sich zeigen und tut das auch. 20 bis 40 Jugendliche treffen sich hier täglich zum Quatschen, spielen Billard und Tischtennis oder setzen sich an die Playstation. Ein No-Go gibt es für Alkohol und Drogen, wer will, kann sich ein Kracherl zum Selbstkostenpreis kaufen, Konsumzwang besteht nicht. Das Betreuerteam rund um Christoph Pöchhacker ist für Spannung und Action in der Arena, bei Fehlverhalten hört sich aber der Spaß auf. „Freunde im klassischen Sinn sind wir für die Jugendlichen nicht“,

Fußball, Go-Kart und Styling Für die Arena übernahmen Christoph Pöchhacker und Sascha (13) die Auszeichnung des Landes Steiermark.

Am 8.März bietet das Jugendcafé ein Go-Kart-Rennen in Kalsdorf

Ab März neue Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag von 15:00 bis 20:00 Uhr Samstag von 14:00 bis 19:00 Uhr Montag, Dienstag und an Sonn- und Feiertagen geschlossen.

und einen Styling-Workshop in Gratkorn an. Arena-Fußballfreunde von 16 bis 21 Jahren treffen sich am 22.März zu einem Mixed Fußballturnier in der Sporthalle Frohnleiten. Beginn ist um 9:00 Uhr, Zuschauer erwünscht. Infos: www. jugendcafe-arena.at E.E. zz

bezeichnet der Arena-Leiter den Zugang zum jungen Publikum, „wir begegnen einander mit großer Wertschätzung und gehen mit Feingefühl auf die Sorgen und Probleme der Jugendlichen ein.“ Träger der Jugendeinrichtung ist die Gemeinde Gratkorn. SP-Bgm. Ernest Kupfer fördert den Dialog. Diesen sucht die Arena auch außerhalb des Jugendcafés. Eine Umfrage unter Stakeholdern und

Wuzelt mit Kay Huber (13) von der NMS Gratkorn: SP-LR Michael Schickhofer.

Fotos (2): Edith Ertl

Am Schulweg versichert – oder nicht?

F

ür das Leben lernen. Eine andere Art der Wissensvermittlung ermöglichte das BG Rein seinen Schülern der vierten Klassen. Die Gebietskrankenkasse versetzte mit

ihrem Einblick in ihre Leistungen die Jugend in staunen. 900.000 Versicherte betreut die Steiermärkische GKK, das sind

beinahe drei Viertel der gesamten steirischen Bevölkerung: Erwerbstätige, Pensionisten, Arbeitslose, und die mitversicherten Angehörigen. Die Leistungen für Schüler beginnen nicht erst mit dem Schuleintritt. Schon Monate vor der Geburt wird für Lukas und Anna (Hitliste der beliebtesten Namen) gesorgt. Martin Samberger von der GKK, einst selbst Schüler am BG Rein, lässt einen Mutter-KindPass durch die Reihen gehen.

Was kostet ein Patient

Gudula Brandmayr vom BG Rein stellt die GKK-Mitarbeiter Martin Samberger und Doris Gollner vor. Fotos (2): Edith Ertl

Das Jahresbudget der GKK beträgt 1,4 Milliarden Euro. Damit werden Leistungen von beinahe vier Millionen Euro täglich erbracht. Für den „teuersten“ Patienten in der Steiermark berappt die Kasse jährlich 250.000 Euro. Die Schüler rätseln, was dem Bedauernswerten fehlt. Es ist keine Krebser-

krankung, auch nicht AIDS. Der Steirer leidet an einer sehr seltenen Immunkrankheit. Der Durchschnittssteirer braucht jährlichen einen Medikamentenaufwand, der sich mit 330 Euro zu Buche schlägt. Eine Blinddarm-Operation kostet der GKK 800 Euro, für eine Hüftoperation legt sie 5.000 Euro hin, ein Limit nach oben gibt es nicht.

Gar nicht cool

Schüler sind natürlich in der Schule und auf dem Schulweg versichert. Wer allerdings durch Raufhandel, Trunkenheit oder Suchtgift Leistungen der GKK in Anspruch nehmen muss, wird zur Kasse gebeten. „Es sind Gelder der Versicherten“, macht Samberger auf die Regressforderungen aufmerksam, „wir verwalten ein allgemeines Gut.“ E.E. zz


Gesundheit Optik Reiss: Ein Fachoptiker als Modeberater 28

V

or mehr als 25 Jahren, im März 1988 hat Karl Reiß sein erstes Optikfachgeschäft in Gratwein eingerichtet, 1990 kam das Contactlinsenstudio hinzu und im Jahre 1994 ein Filialbetrieb in Gratkorn. Heute gilt er als einer der hervorragendsten Fachoptiker. Lesehilfen und Sonnenbrillen gibt es schon in jedem Supermarkt. Doch die Qualität vom Fachoptiker hat viele weitere Aspekte. So wird bei Optik Reiss mittels Sehschärfenbestimmung die individuelle Korrektur jeden Auges exakt ermittelt und eng mit Augenfachärzten zusammengearbeitet. Dabei zählt vor allem die langjäh-

www.bezirksrevue.at

rige Erfahrung. Außerdem werden bei Optik Reiss die Brillen in der eigenen Werkstatt gefertigt und bei Übergabe exakt angepasst, damit sie perfekt sitzt.

Modisches Accessoire

Die Brille mutiert immer mehr zum Modeaccessoire. Die Vielfalt an Marken und Modellen ist Jahr für Jahr größer geworden, zu finden sind Klassiker wie Dior, Silhouette, Rodenstock, Gucci, Fendi, Givenchy und Modernes und Sportliches wie Ray Ban, Adidas, Armani, Bogner oder Boss. Insgesamt kann Optik Reiss auf mehr als 2.000 Fassungen und Sonnenbrillen in seinem Lagersortiment verweisen. PR zz

Karl Reiss bietet keine Lockangebote, sondern einen fairen Preis für absolute Spitzenqualität. Foto: KK

D

ie Panik beginnt, wenn der Aufenthalt am stillen Ort blutig endet – zu den grundsätzlichen Verdachtsmomenten zählt Blut im Stuhl. Der Peinlichkeitsfaktor ist nicht unbedeutend, daher beruhigen sich viele Betroffene mit der Annahme, dass es sich nur um Hämorrhoiden handle – mit dem fatalen Ergebnis, dass eine Früherkennung damit unnötig verzögert wird.

Die tierisch guten Leistungen in der Tierphysiotherapie & -reha: Elektrotherapie, Bewegungstherapie, Thermotherapie, manuelle Lymphdrainage, Massage, Ultraschalltherapie, Repuls Tiefenstrahler, Unterwasserlaufband.

Foto: KK

lles für das Tier findet man im Peggau Park bei Tier x4 – unter anderem auch Tierphysiotherapie & -reha. Wenigen Tierbesitzern ist bekannt, dass nicht nur beim Menschen sondern auch beim Tier durch Physiotherapie große Erfolge zu

erzielen sind. Am Unterwasserlaufband können beispielsweise durch den Wasserauftrieb die Gelenke schonend bewegt werden; zusätzlich wird der Muskelaufbau und die Kondition gefördert. Infos: www.tier-rehab.at

Bezirks REVUE

n Gratwein: Mädchen wehrt euch

I

mmer wieder liest man von Vergewaltigungen, Überfällen oder schlimmeren Gewalttaten gegen Frauen. Um dem vorzubeugen veranstaltet der Jugendtreff ClickIn einen Selbstverteidigungskurs für Mädchen und Frauen jeden Alters. Geleitet wird dieser Kurs vom Kickbox-Vizeweltmeister und Staatsmeister Patrick Kalcher. Die Teilnehmerinnen sollen ein paar Grundtechniken erlernen, um mögliche Angriffe sicher und endgültig abzuwehren. Freitag, 14.März von 15:00 bis 18:00 Uhr, Mehrzweckhalle Gratwein. Anmeldung unter: team@clickin.cc zz oder 0664 2521444

n Darmkrebs: Sterberisiko bei Jüngeren größer

n Peggau: Tierphysiotherapie

A

03/14

zz

Während lange Zeit die größte Häufung von Darmkrebsfällen zwischen 65 und 75 lag, treten in den vergangenen Jahren vermehrt Darmkrebserkrankungen bereits im Alter unter 50, ja bereits unter 40 Jahren auf, zeigen die statistischen Auswertungen der Aide et Recherche en Cancérologie Digestive, die die weltweit bedeutendste Datensammlung zu Studien über Darmkrebs, genauer, des Rektumkarzinoms, führt.

Eine aktuelle Metastudie über die in dieser Datenbank gesammelten Fälle, durchgeführt von WissenschafterInnen um Dr. Christopher Lieu (Division of Medical Oncology, University of Colorado, Aurora, USA), zeichnet ein alarmierendes Bild: Nicht nur würden die Patienten jünger, ihre Prognose sei deutlich schlechter, die Sterberate signifikant höher. Vor allem in der Altersgruppe zwischen 20 und 30 Jahren sei ein Anstieg von durchschnittlich 5,4 Prozent pro Jahr zu konstatieren, bei den 30 bis 40Jährigen liege der Zuwachs bei jährlich durchschnittlich 2,5 Prozent. Quelle: www.medizin.at zz

INFO Die kostenlose Broschüre „Darmkrebs“ bestellen: office@krebshilfe.at 0316 / 47 44 33 – 0


Bezirks REVUE

03/14

Sport 29 Gesundheit

www.bezirksrevue.at

Frohnleiten: Therapiezentrum errichtet zweites Ganglabor

W

egen der großen Nachfrage hat das Therapiezentrum Frohnleiten ein zweites Labor für Gang- und Bewegungsanalyse eingerichtet. Damit kann allfälligen Bewegungsproblemen genauer auf den Grund gegangen werden. Auf immer wieder auftauchende Fragen dazu liefert Ihnen die BEZIRKSREVUE die Antworten.

Wer sollte eine Laufanalyse in Anspruch nehmen?

Durch die Laufanalyse ist erkennbar, welche Körperteile für Beschwerden verantwortlich sein

Was passiert, wenn man Auffälligkeiten feststellt?

Je nach Art der Problematik kann es eine gezielte Trainingsempfehlung oder auch eine Empfehlung

Füße und Beine lindern.

Welche technischen Möglichkeiten stehen Ihnen zu Verfügung?

Wer sollte eigentlich eine Bewegungsanalyse in Anspruch nehmen?

Für Gang- und Laufanalysen sowie zur Beurteilung der Fußsituation werden im Ganglabor HighspeedKameras bzw. Druckmessplatten verwendet. Für spezielle Fragestellungen wie Sitzpositionsanalysen am Fahrrad steht auch ein 3D-Bewegungsanalysesystem zur Verfügung.

Jeder, der eine Frage zu eigenen Bewegungsabläufen hat, sollte eine Bewegungsanalyse durchführen lassen. Das können Sportler, die sich verbessern möchten, genauso sein wie Personen mit Beschwerden beim Gehen.

Was kostet die Anlyse?

Die Kosten sind vom Zeitaufwand der Untersuchungsmethode abhängig. PR zz

Wie läuft eine Analyse ab?

Nach einem Erstgespräch wird eine Videoaufnahme vom Gehen oder Laufen gemacht. Danach wird die Druckverteilung unter der Fußsohle beim Gehen gemessen. Aufgrund der Ergebnisse wird das weitere Vorgehen besprochen.

können. Oftmals sind etwa Kniebeschwerden auf eine verminderte Stabilierungsfähigkeit von Fuß oder Hüfte zurückzuführen. Diese und andere Abweichungen sind bei der Laufanalyse erkennbar. Aber auch Läufer, die ihren Laufstil verbessern möchten um schneller zu werden, sind im Ganglabor des Therapiezentrums Frohnleiten gut aufgehoben.

zur Anpassung von Sporteinlagen sein.

Wer sollte Schuheinlagen tragen?

INFO

www.ganglabor.at 03126 4700-800

Eine pauschale einheitliche Antwort gibt es nicht, dazu ist vor allem eine Abklärung der Ursachen erforderlich. Je nach Problematik können jedoch podologische Schuheinlagen Beschwerden der

„Auch wenn Laufen der wohl natürlichste Sport der Welt ist, darf man im 21. Jahrhundert davon ausgehen, dass die Wissenschaft auch diesen Bereich analysiert. Die Mannschaft des Ganglabor ist bemüht, mit bestem technischen Gerät, langjähriger Expertise, Freude am Sport, aber auch mit der notwendigen Demut vor individuellen Eigenschaften und Grenzen, jeden, vom Kranken bis zum Profi, so zu unterstützen, dass er so optimal wie möglich gehen, laufen und Rad fahren kann.“ Faris Al Sultan, mehrfacher Ironman Sieger und Ironman Weltmeister 2005.

Foto: © Pewag


30

Kulinarik

03/14

www.bezirksrevue.at

Bezirks REVUE

BÜCHERWURM KÜCHE & KELLER

FROHNLEITEN Kneipp Anwendungen – Hydrotherapie heute Vortrag mit Dr. Martina Freigassner

Termin: 11.März, 19:00 Uhr Ort: Murapotheke, Römerstraße 30, Frohnleiten Eintritt frei

Osteoporose-Turnen für sie und ihn

Durch gezielte Übungen Muskeln aufbauen und die Beweglichkeit fördern Termin: 12.März, 17:00 bis 18:00 Uhr, 10 Einheiten Ort: Volkshaus Frohnleiten Kosten: € 55,-- (für Mitglieder € 45,--) Anmeldung: Gabriele Schleich, 0664 6384235

Das Beste aus der Knödelküche Ingrid Pernkopf, Pichler Verlag, 192 Seiten, EUR 19,99

Wenn man keinen Knödel isst, dann hat man den ganzen Tag Hunger. Dieses alte oberösterreichische Bonmot macht deutlich, wie wichtig Knödel in der österreichischen Küche sind. Von klassischen Grieß- und Grammelknödeln bis hin zu süßen Köstlichkeiten mit Obst und Schokolade alles, was unsere Knödelküche so besonders macht, ist hier zu finden!

Last Minute-Abnehmkurs • Minus 7kg Körperfett • Umfangsreduzierung um 20cm • 1-2 Kleidergrößen weniger und das alles in nur 4 Wochen!

Dies sind die sensationellen Ergebnisse von Damen, die bei den Power Plate-Kursen in den LifeStyle Ladies Studios mitgemacht haben. Die Abnehmexperten des LifeStyle Ladies Studios in Gratkorn bieten die Möglichkeit, das erprobte Erfolgskonzept kostengünstig zu nutzen. PowerPlate ist der Geheimtipp der Hollywood-Stars und sorgt nun auch in Europa für Furore Kein Wunder - zehn Minuten auf dem HightechGerät statt schweißtreibendem Training. Ihr Erfolgsprogramm wird auf Sie maßgeschneidert, ob Sie schnell abnehmen wollen, Umfangsreduzierung an Bauch, Beinen und Po wünschen oder Ihr Hautbild verbessern wollen. 4 Wochen PowerPlate statt € 150,- jetzt nur für € 39,90. Aktion gültig bis 21.3.2014.

Fastensuppen - Suppenfasten Tanja Braune, Kneipp Verlag, 128 Seiten, EUR 14,99

Suppenfasten ist der ideale Einstieg in eine figurbewusste Ernährung. Mit dem 14-Tage-Programm lassen sich gesund und nachhaltig mindestens vier Kilo verlieren.

Weinführer Friaul Hans Messner, Styria Regional Verlag, 272 Seiten, EUR 24,99

Glutenfrei kochen Doris Beer, Kneipp Verlag, 128 Seiten, EUR 17,99

Für Menschen mit Glutenunverträglichkeit oder Weizenallergie ist die Wahl der richtigen Lebensmittel das Um und Auf. Doris Beer, selbst von Zöliakie betroffen, beschreibt, wie eine Ernährung nach den 5 Elementen der Traditionellen Chinesischen Medizin bei Glutenunverträglichkeit unterstützend wirken kann.

Julia Klowersa: „Ich habe mich auf die Studie gemeldet und habe in 4 Wochen sensationelle 6kg abgenommen. Vorher brauchte ich täglich Schmerztabletten und dank des Power Plate Trainings kann ich jetzt darauf verzichten. Auch bei der Arbeit fragen mich viele was ich denn mache, dass ich so schnell abgenommen habe. Ich fühle mich mit jedem Training wohler.“

Wer sich 110,-- Euro sparen will, soll sich gleich seinen Teilnahmeplatz sichern. Anmeldung und Infotelefon: Bruckerstraße 23, 8101 Gratkorn, Tel.: 0664 85 94 432

nehmen, reicht der reine Verzicht auf Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Eier nicht aus. Denn das ungeliebte "Hüftgold" steckt vor allem in Zucker, Fett und ausgemahlenem Getreide. Das Beste vom Besten essen: Maximaler Gehalt an fettverbrennenden Vitaminen und vitalisierenden Biostoffen - wählen Sie die pflanzlichen Lebensmittel ganz bewusst aus.

Friulanische Weine haben Charakter, sie sind traditionsreich, aber auch voll im Trend. Vom Collio bis zur Adria streifen die Autoren durch die renommierten Weinbaugebiete Friauls und stellen die besten Winzer und ihre Weine in ausführlichen Porträts vor.

Das Czernowitzer Kochbuch J. Weidhofer, N. Danler-Bachynska, V. Meindl, Leopold Stocker Verlag, 127 Seiten, EUR 19,90

Vegan fasten E. Fischer, Kneipp Verlag, 132 Seiten, EUR 17,99

Will man mit veganem Essen ab-

Durch das friedlichen Zusammenleben der Völker entstand in Czernowitz eine einzigartige kulinarische Vermischung unterschiedlicher Traditionen. Das Buch bietet ein Best-of der Küche der östlichen Donaumonarchie.


Bezirks REVUE

03/14

Sport 31 Kulinarik

www.bezirksrevue.at

n Schusterbauer wird „Fairtrade-Wirt“

Gustostückerl

D

iesen Monat dürfen wir Ihnen in unserer kulinarischen Rundreise durch die Region den Gasthof zur Linde in Eisbach-Rein vorstellen.

D

Jörg Lanz vom GH Schusterbauer und Markus Dirnberger Gebietsleiter bei Hornig, bei der Präsentation der neuen Partnerschaft. Foto: KK

D

a Bio-Produkte und fair gehandelte Lebensmittel immer wichtiger für den Konsumenten werden und an Bedeutung gewinnen, hat das Gasthaus Schusterbauer in Eisbach sein Produktsortiment im Geträn-

kebereich erweitert. Als erstes Wirtshaus in der Region bietet das Hörgaser Traditionsgasthaus Fairtradekaffee der steirischen Kaffeemanufaktur Hornig sowie Biobier der Kärntner Brauerei zz Hirter an.

as Gasthaus befindet sich mitten im Zentrum der Gemeinde, in der Ortschaft Hörgas. Inhaber Peter Falb eröffnete seine Linde bereits 1990, um sie 2007 für einige Jahre, in denen er die Gäste des Möbelhaus Leiner verköstigte, zu schließen. 2011 wurde das Traditionsgasthaus wieder eröffnet und konnte innerhalb kürzester Zeit eine Haube einfahren.

I

n unmittelbarer Nähe befindet sich das Stift Rein, auf das man vom Gastgarten einen wunderschönen Ausblick genießt.

D

ie Speisekarte ist perfekt gestaltet und bietet eine gute Auswahl an saisonalen Gerichten. Die klaren Rindsuppen sind schön würzig, auch die Tomatencremesuppe (4,80 €) ist geschmacklich ausgezeichnet, auch wenn sie um einen Hauch zu dickflüssig war. Eher ungewöhnlich die Kastaniencremesuppe (4,50 €), wobei hier auch die süßen Feinschmecker auf ihre Kosten kommen.

A

uch bei den Vorspeisen wurde nichts falsch gemacht, ob Gebratene Kalbsleber mit Rotweinschalotten und Selleriepüree oder Ravioli mit Lachsfarce (12,50 €), man ist danach restlos begeistert.

D

ie Hauptspeisen waren, wie es sich für ein Haubenlokal gehört, ein reiner Gaumenschmaus, das Rinderfilet mit Steinpilzrisotto (28,50 €), auf den Punkt genau medium gebraten, schon sehr nahe an der Perfektion. Die Entenbrust mit

Küchenchef Peter Falb mit seinen Kreationen. Foto: KK

saisonalem Gemüse (24,50 €) konnte sich da nahtlos einreihen.

G

enauso zu gefallen wussten die Desserts. Das Maroniparfait (8,50 €) sehr schmackhaft und äußerst kreativ, aber auch ein einfacher Apfelstrudel mit Vanillesauce (7,00 €) konnte uns begeistern.

A

lles in allem bekommt man in der Linde Speisen in Topqualität und in wunderbaren Kreationen geboten. Man muss sich jedoch auf dementsprechende Preise einstellen, die keinesfalls zu hoch für das dort Gebotene sind. Ganz nach dem Motto „Für die beste Qualität darfs auch ruhig ein wenig teurer sein“.

W

ichtiges Detail noch am Rande: Reservierungen sind sehr zu empfehlen, denn sonst findet man in der meist vollen Gaststube keinen Platz. S.K. zz Gasthof Zur Linde Peter Falb Hörgas 1, 8103 Eisbach Mo, Die und Mi Ruhetag Tel. 03124 51069 www.zurlinde-stiftrein.at


Bezirks REVUE

Freizeit Ballgeflüster & Narrentreiben 03/14

32

www.bezirksrevue.at

D

er Erscheinungstermin der BEZIRKSREVUE fällt gerade mit dem Beginn der Fastenzeit zusammen. Die BEZIRKSREVUEReporter daher einen Rückblick über das Ballgeschehen und Faschingstreiben der vergangenen Wochen geben:

Blauer Ball

FP-NRAbg. Mario Kunasek lud zum Blauen Ball und die FPÖGrößen aus dem Bezirk tanzten an. Tracht und gute Laune dominierten am Tanzparkett und an den Tischen. In Lederhose und blauen Stutzen empfing Kunasek die Ballgäste. FP-LR Gerhard Kurzmann feierte im eleganten Steirer, FP-Pressesprecherin Anja Schöggl erschien im modernen Styrian-Look und wurde prompt zur „Rosenkönigin“ gewählt. Unter den zahlreichen Gästen waren auch die FP-LAbg. Peter Samt und Gerald Deutschmann.

Blauer Ball Pfarrball Frohnleiten Mit weißen Rosen zur Rosenkönigin: Anja Schöggl und Mario Kunasek.

Foto: Edith Ertl

Pfarrball Frohnleiten

In den Räumlichkeiten des Pfarrzentrums von Frohnleiten ging es ähnlich heiß her. Im Pfarrsaal spielten nämlich in bewährter Manier die „Fuchsbartl Banda“ auf, im Klosterkeller tanzte man zur Discomusic. Eine besondere Attraktion war der Glückshafen, der mit vielen schönen Preisen bestückt war. Als Mitternachtseinlage spielte die Gruppe „Spätlese“ rund um Ewald Pirstner.

Feuerwehrball Stattegg

Die Freiwillige Feuerwehr Stattegg brachte im VAZ Lässerhof den Tanzboden zum Glühen: HBI Christian Blümel eröffnete den Ball und durfte als Ehrengäste unter anderem SP-LAbg. Renate Bauer, Bereichskommandant Gerhard Sampt, Bereichskommandant-StV. Günter Dworschak sowie einige Feuerwehren aus Graz-Umgebung begrüßen. Für die musikalische Unterhaltung sorgten „Edi und friends“; um Mitternacht heizte die „Stattegger Spätlese“ den Ballgästen, die die Tanzfläche bis in die frühen Morgenstunden stürmten, ein.

Bis in die frühen Morgenstunden unterhielt man sich ausgezeichnet.

Pfarrball Frohnleiten Auch die Kleinen staunten über die vielen Hausherr Pater Simon Orec konnte auch Frohnleitens SP-Bgm. Heinz Jörg Kurasch mit Frau Angelika im Frohnleitner Pfarrzentrum begrüßen. In ihrer Mitte: Mag. Anton Wieser. Foto: Ullrich, Frohnleiten

Blauer Ball Bingo für FP Bezirksparteiobmann-Stv. Helmut Gössler (re.) . Der Deutschfeistritzer gewann beim Mitternachtsspiel. Am Foto links FP-NRAbg. Kunasek und Gössendorfs FP-GR Manfred Müller. Foto: Edith Ertl

Gamser Fasching Schlümpfe soweit man schauen kann –


Bezirks REVUE

03/14

Sport 33 Freizeit

www.bezirksrevue.at

Traktorfasching

Traktorfasching Fast nicht zu erkennen: VP-Bgm. Michael Viertler als Piratenkapitän. Foto: Oliver Egger

Über 20 Traktoren mit den verschiedensten Themen umfasste der Traktorfaschingsumzug von Peggau über Stübing bis nach Deutschfeistritz. Das Highlight: Die mobile Polizeistation Übelbachtal, bei der man Verbrechen fünf Stunden vorher melden muss, damit die Beamten pünktlich zur Stelle sind.

Pyjamaparty

Seit mittlerweile 12 Jahren schmeißt Sabrina Kyburz-Kirsch in Eigenregie die Gratkorner Schmankerlstube. Bei der diesjährigen Pyjamaparty konnte die Chefin zahlreiche Gäste begrüßen und man tanzte, sang und feierte bis in die frühen Morgenstunden.

Gamser Faschingsumzug Foto: Ullrich, Frohnleiten

Pyjamaparty Was mag da wohl in den Babyflaschen sein?

Fotos (3): Oliver Egger

Da waren wieder einmal die Narren los: Ausgefallene Kostüme und einfallsreich gestaltete Wägen zogen im Rahmen des 8. Gamser Faschings vom Gasthaus Sternadl bis zum Gasthaus Kainz, wo beim anschließenden Rummel noch lange und feuchtfröhlich gefeiert wurde.

Stattegger Kinderfasching

Gamser Fasching lustigen Masken.

Foto: Ullrich, Frohnleiten

Sabrina Kyburz-Kirsch findet das "Schwein" zum Anbeißen.

Originelle Kostüme und gute Stimmung dominierten in der Schmankerlstube.

Da war was los! Kleine Prinzessinnen, Nachwuchs-Piraten, JungCowbows und allerhand exotische Gestalten feierten mit Musik, Luftballons, Girlanden und vor allem vielen Krapfen vergangenen Samstag in Stattegg den Kinderfasching. Dazu wurde getanzt, gesungen, gegaukelt und gelacht. Ganz so, wie es sein soll!

Gamser Fasching nicht in Schlumpfhausen, sondern in der Gams.

Foto: Ullrich, Frohnleiten

Der Gamser Fasching zieht jedes Jahr viele Besucher an.

Foto: Ullrich, Frohnleiten


03/14

34 Freizeit

www.bezirksrevue.at

Bezirks REVUE

Faschingssitzung Frohnleiten

Umzug Frohnleiten Faschingsumzug in Frohnleiten, veranstaltet vom Jugendklub tågtrama.

Fotos (4): Ullrich, Frohnleiten

Lachen ohne Ende

Umzug Frohnleiten

Umzug Judendorf

Umzug Frohnleiten

Ein buntes Treiben gab es in Frohnleiten bei den zur Tradition gewordenen Faschingssitzungen des Faschingsclubs. Es wurde eine kurzweilige Show präsentiert, die die Lachmuskeln strapazierte. Den Beginn machte wie jedes Jahr die Mädchengarde der NMS Frohnleiten und auch heuer waren wieder Ewald Fuchs, die Tratschweiber, der Musikverein Frohnleiten sowie Hermann Tödtling und Werner Schleich als Rehab-Patienten mitten im Geschehen. Nicht aufs Korn genommen wurde die Frohnleitner Gemeindepolitik, was bedauert wurde, Stoff gäbe es genug. zz

Umzug Judendorf

Faschingsumzug Judendorf.

Fotos (3): Klaudia Aschbacher

Fasching Schrems Stattegg

Faschingssitzung Frohnleiten.

Fotos (3): Ullrich, Frohnleiten

Fasching in Schrems.

Fotos (3): Ullrich, Frohnleiten


Bezirks REVUE

03/14

Sport 35 Freizeit

www.bezirksrevue.at

Kinderfasching Stattegg

Fasching in Rรถthelstein.

Fotos (3): Ullrich, Frohnleiten

Stattegger Kinderfasching.

Fotos (3): Miriam Leitold

Bgm. Kurasch als Robin Hood bei der Faschingssitzung in Frohnleiten.

Faschingssitzung Frohnleiten

Fotos (9): Ullrich, Frohnleiten

Faschingssitzung Frohnleiten

Fasching Schrems

Fasching Rรถthelstein

Fasching Rรถthelstein

Faschingssitzung Frohnleiten


03/14

36 Freizeit

www.bezirksrevue.at

Bezirks REVUE

Restaurant Volkshauspark: Fisch- und Strudelwoche starten

das Küchenteam rund um Mario Heininger muss sich keinesfalls verstecken, geboten werden nämlich Speisen in top Qualität. Davon überzeugen kann man sich in den nächsten Wochen. Denn da bietet Heininger mit seinem Team ein erweitertes Angebot an Fischspezialitäten, sozusagen als Einstimmung auf die Fastenzeit.

D

ie Verwendung eines Symbolfotos in der vergangenen Ausgabe der BEZIRKSREVUE sorgt für einen handfesten Krach. Sehr zur Verwunderung in der gesamten Gastroszene. In der vergangenen Ausgabe wurde durch die BEZIRKSREVUE ein von einem Pressefotografen zur Verfügung gestelltes Foto mit einer Fischplatte in Zusammenhang mit Mario Heininger, Pächter des Café-Restaurant Volkshauspark verwendet. Doch keineswegs um darauf hinzuweisen, dass genau diese Fischplatte von Heininger am Aschermittwoch angeboten wird, sondern als Symbolfoto.

Krisztina Heininger leitet unter anderem das Service im Haus.

Pikantes Detail: Mit genau demselben Bild wirbt auch das Landhaus Rois als „Urheber“ der Fischplatte für seinen Heringsschmaus.

nähere Informationen bei seinem Wirtekollegen einzuholen, ließ Rois gleich seinen Anwalt aufmarschieren und drohte dem Restaurant Volkshauspark mit einer Klage wegen unlauteren Wettbewerbs. Die Begründung: Heininger habe widerrechtlich mit der Rois’schen Fischplatte geworben.

Doch anstatt auf kollegiale Weise

Doch dem war nicht so, im Ge-

Foto: KK

genteil: Die BEZIRKSREVUE hat lediglich zur Illustration ein Fischfoto verwendet. Wir betonen, dass wir keinesfalls das Restaurant Volkshauspark mit fremden Federn schmücken wollten und das auch nicht brauchen. Denn das Café-Restaurant Volkshauspark besticht ganz alleine durch seine eigenen Kreationen, freundlichen Service und günstige Preise. Auch

Vom 4. bis 10.April wartet Heininger dann mit Strudelwochen auf, die – unserem Geschmack entsprechend – von würzig bis süß reichen. Und da ist sicherlich für jeden etwas dabei. Absolutes Highlight und am meisten geordert wird bei den Heiningers übrigens Medaillons im Vulkanoschinken, eine Spezialität, die von Heininger kreiert und besonders schmackhaft serviert wird. Und für Schleckermäuler erfolgt bereits am 29.März der Start in die Eissaison. Dann trumpft Heininger wieder mit seinen Eiskreationen und rund 50 Eisbechern auf. zz

„Erziehung ist (k)ein Kinderspiel!“ - 2 n Das scharfe Messer

D

avid, 2, schnappt sich beim Frühstückstisch übermütig das scharfe Messer. Der Vater verlangt es zurück, David verweigert. Da nimmt es ihm der Vater entschlossen aus der Hand. David heult. Danach drückt ihn der Vater tröstend an sich. Der Vater hat aus seiner Verantwortung und Macht heraus gehandelt, doch war die Aktion gefährlich und hatte auch etwas Demütigendes an sich. Besser ist es, dem Kind nochmals eine Chance einzuräumen, das Messer freiwillig herzugeben und dabei Autorität zu demonstrieren: „Ich sage dir, bitte leg es zurück!“

Entschlossenheit muss in Stimme und Blickkontakt liegen. Wenn das Kind noch nicht einlenkt: „Du hast die Wahl: Du gibst es mir freiwillig oder ich nehme es dir weg!“ Nachdruck: „Dann kann es sein, dass wir uns verletzen. Das willst du doch nicht, oder!?“ Jetzt ist es gut, ein paar Sekunden zu warten, denn das Kind braucht Zeit, um sich zu überwinden. Tut es das, ist die Wirkung viel größer, weil die väterliche Autorität weder Gewalt noch Gesichtsverlust enthält. Erst wenn das nichts nützt, muss die angekündigte Tat unverzüglich umgesetzt werden, auch wenn der Bub schreiend protestiert.

In 99 Prozent der Fälle wird es nicht so weit kommen, besonders wenn Kinder wissen, dass Eltern meinen, was sie sagen. Ein Wort der Anerkennung ist wichtig, denn Nachgeben fällt niemandem leicht: „Du bist mein braver Bub!“ oder

einfach: „Danke!” Wenn es um den Machtkampf geht, muss immer die zz Liebe dabei sein. Mag. Maria Neuberger-Schmidt Tel. 0676 41 555 38 www.elternwerkstatt.at


Bezirks REVUE

03/14

Sport 37 Freizeit

www.bezirksrevue.at

Chinesischer Nationalcircus gastiert in Graz

Z

um 25Jjährigen Jubiläum des Zirkus wartet das Ensemble aus dem Reich der Mitte mit dem neuen Programm „Shanghai Nights“ auf. Dabei wird das Shanghai der 30er und 40er Jahre, das damals auch das Paris des Orients genannt wurde und ein boomender Melting Pot verschiedenster Kulturen war, in den Mittelpunkt gerückt. Dort begann sich erstmals die unberührte chinesische Kultur, die sich Jahrtausende lang allen Einflüssen verschlossen hatte, ganz nach dem Motto „East meets West“ dem Westen zu öffnen. Davor machte auch die Akrobatik nicht halt, die sich in den nun neu entstehenden großen Theatern oder Varietés den neugiereigen westlichen Beobachtern präsentieren konnten. Heute

öffnet sich das alte China erneut, um den Westen zu verzaubern. zz Wann: Donnerstag, 10.April um 20:00 Uhr in Graz messe, Halle A Karten: Zentralkartenbüro Graz, Steirische Raiffeisenbanken und

ZU GEWINNEN Wer kommenden Freitag, 7.März, zwischen 12:20 und 12:25 Uhr die BEZIRKSREVUE-Hotline wählt, kann 3x2 Eintrittskarten gewinnen. 03126/3640-21 Foto: KK

n Ploberger gibt Garten-Tipps

D

er aus Rundfunk und Fernsehen bekannte Biogärner Karl Ploberger kommt am Mittwoch, 19.März in die Mehrzweckhalle Dobl. Die Frauenbewegung GrazUmgebung als Veranstalter will damit allen Gartenbegeisterten mit einem unterhaltsamen und informativen Abend den Einstieg ins

Gartenjahr erleichtern. Mit Tipps und Tricks für „intelligente Faule“ darf also gerechnet werden. Beginn der Veranstaltung ist um 19:00 Uhr, Karten gibt es im Vorverkauf bei der Frauenbewegung in der jeweiligen Gemeinde um 7 Euro oder an der Abendkasse um 10 Euro, freie zz Platzwahl.

INFO Karten: 0664 5876320

ZU GEWINNEN

Karl Ploberger schafft es, dass alle Blumen blühen. Foto: Ploberger

n ORF-Expertin in Semriach

Wer kommenden Freitag, 7.März, zwischen 12:00 und 12:05 Uhr die BEZIRKSREVUE-Hotline wählt, kann 2x2 Karten gewinnen. 03126/3640-21

Ing. Angelika Ertl besitzt nicht nur eine grünen Daumen, sondern auch großes Sachwissen. Foto: KK

W

ie startet man richtig ins Gartenjahr, damit der Garten dann im Frühjahr im neuen Glanz erblüht? Dieser Frage stellt sich die ORF-Gartenexpertin Ing. Angelika Ertl-Oliva, die über Einladung der Frauenbewegung nach Semriach kommt. Dabei gibt sie allerhand nützliche biologische und kreative Tipps, um den heimischen Garten auf Vordermann zu

bringen. „Die Beschäftigung mit Erde und Pflanzen kann der Seele eine wundersame Entlastung und zz Ruhe geben“, so Ertl.

INFO Freitag, 14.März 19:00 Uhr GH Jaritz, Semriach


Bezirks REVUE

Auto / Motor Genf: Weltprämier für Fiat Panda Cross 03/14

38

www.bezirksrevue.at

A

uf dem 84. Internationalen Auto-Salon in Genf vom 06. bis 16.März bringt Fiat frischen Wind mit dem neuen Fiat Panda Cross und dem Fiat Freemont Cross in das jeweilige Segment. Als neue Topversionen ihrer Baureihen bieten sie noch mehr Komfort an Bord und stehen für einen ganz eigenständigen Stil. Der neue Fiat Panda Cross kombiniert Optik und Technologie eines vollwertigen Geländefahrzeugs mit den im Alltag praktischen Abmessungen eines Kleinwagens. Mit einem intelligenten Vierradantrieb, elektronischem Fahrstabilitätsprogramm ESP und elektronischem Sperrdifferenzial meistert er nicht nur unbefestigte Wege mit

einen vielfältig konfigurierbaren Innenraum.

Der neue Fiat Freemont Cross

Mit 103 kW (140 PS) oder 125 kW (170 PS) punktet der neue Fiat Freemont Cross. Fotos (2): KK

Bravour, sondern sorgt auch auf rutschiger Fahrbahn für ein Plus an Sicherheit.

Seine ausgeprägten OffroadFähigkeiten unterstreicht der Fiat Panda Cross mit dem neuen Traktionsregelsystem „Terrain Control“, das dem Fahrer elektronische Eingriffsmöglichkeiten in die Funktionsweise des Vierradantriebs gewährt. Mit spezifischen Karosseriedetails tritt er ganz im Stil eines kompetenten Geländewagens auf. An der Fahrzeugfront fallen der neu gestaltete Stoßfänger und zwei rot lackierte Abschleppösen auf.

Den neuen Fiat Panda Cross gibt es mit 59 kW (auf 80 PS) und 66 kW (auf 90 PS) Leistung.

Trotz einer Länge von nur 368 Zentimeter bietet der fünftürige Fiat Panda Cross ein erstaunlich komfortables Platzangebot und

Der Auto-Salon in Genf ist auch die Bühne für die Weltpremiere des Fiat Freemont Cross, der die Brücke zwischen der Vielseitigkeit einer familientauglichen Großraumlimousine und der Eleganz eines urbanen Lebensstils schlägt. Mit seiner kraftvollen Optik hebt er sich deutlich von den anderen Modellen der Baureihe ab. An der Fahrzeugfront fallen der neu gestaltete Stoßfänger mit einem angedeuteten Schutzbügel in Platin-Chrom sowie die Hauptund Nebelscheinwerfer mit in glänzendem Schwarz gehaltenen Hintergründen auf. Der kraftvolle und exklusive Stil setzt sich im Innenraum fort. Neu sind die Sitzbezüge in einer StoffLeder-Kombination. Serienmäßig hat der luxuriöse Siebensitzer eine Premium-Audioanlage von Alpine und ein Navigationssystem an Bord, die beide mittels eines berührungsempfindlichen Monitors mit 21 Zentimeter Bildschirmdiagonale gesteuert werden. Beide Modelle sind in Österreich voraussichtlich ab dem 3. Quartal zz 2014 erhältlich.

n Isuzu wird Auto des Jahres 2013

D

ie begehrte Auszeichnung Auto des Jahres 2013 der Fachzeitschrift Autobild Allrad wurde dem Isuzu D-Max zu teil. Er überzeugte offensichtlich Freizeitfans ebenso wie Gewerbetreibende. Dabei hat er sich als vielfältiger Partner für alle Gelegenheiten bewährt, denn in ihm steckt die DNA eines Nutzfahrzeugs und der Komfort eines PKW. Ob die äußerst robuste Karosserie, seine

hohen Sicherheitsstandards oder die hochwertige Ausstattung: Der ISUZU D-MAX überzeugt auf ganzer Linie. Auch in Sachen Komfort und Lifestyle kann er sich sehen lassen. Neben Basic und Custom ist das neue Modell auch als PremiumVersion erhältlich, die für noch mehr Exklusivität und höchsten Komfort sorgt. Was alle Modelle gemeinsam haben ist der 2,5 Liter Twin-Turbo-Motor mit einer

Mit tollen Angeboten wartet das Autohaus Franz Bodlos GmbH auf.

Leistung von 163 PS und eine Anhängelast von 3.500 Kilogramm, deshalb ist der ISUZU D-Max ein

Foto: KK

ausgezeichneter Partner für Geländetrips, Stadttrips oder Arbeitszz touren!


Bezirks REVUE

Sport Erfolgreiches Dreimäderlhaus aus Semriach 03/14

Sport 39

www.bezirksrevue.at

Eine sportliche Familie – Dawn Foxhall mit ihren Töchtern Erin (li) und Connie.

M

ama Dawn Foxhall und ihre Töchter Connie und Erin tanzen - sportlich betrachtet - auf vielen Hochzeiten. Dabei bevorzugt das Trio „SchlägerSportarten“ – aber auch im Basketball sind die beiden Töchter sehr erfolgreich.

stieg in die Landesliga B und im Vorjahr den Vizemeistertitel erreichen konnte.

Sentimentaler Erfolg

Vor acht Jahren siedelte die Familie von England nach Österreich. Dienstlich zog es das Ehepaar Nigel und Dawn Foxhall schon einige Jahre zuvor in unser Land. Mittlerweile betreiben sie eine Landwirtschaft in Semriach, wo neun Schafe für den britischen Rasen sorgen.

Squash spielt Dawn Foxhall bereits seit 1997 für das Team Squash 2000. Mit der Mannschaft wurde seinerzeit auf Anhieb der Bundesligatitel erobert. Durch etliche Babypausen wurde das Erfolgsteam „zerrissen“, ehe es im Vorjahr wieder in der ursprünglichen Besetzung antrat. Abermals gelang auf Anhieb der Bundesligatitel und danach der sensationelle dritte Platz bei der Europameisterschaft im italienischen Riccione.

Dawn spielte Tennis sowohl in England, wie auch in Österreich (Heimschuh) in der Staatsliga. In der Klasse Ü35 wurde sie vor drei Jahren Staatsmeister mit dem Grazer Team Union Wirtschaftskammer. Parallel dazu spielt sie seit 2007 beim TK Gratkorn, wo sie mit dem Damenteam den Auf-

Bliebe nur noch zu erwähnen, dass Dawn auch im Racketlon sehr erfolgreich ist. Diese noch relativ junge Sportart ist eine Kombination aus Tennis, Tischtennis, Squash und Badminton. Bei der Weltteammeisterschaft in Holland gewann Dawn mit dem Englischen Team Gold und eroberte dazu noch

Foto: Harry Hörzer

Bronze mit ihrem belgischen Partner im Mixed-Doppel.

Nachwuchs ebenso erfolgreich

Tochter Connie (14) gewann im Tennis kürzlich den Steirischen Meistertitel in der U16-Klasse. Und das bei ihrer ersten Teilnahme – als ungesetzte Spielerin. Seit fünf Jahren spielt sie im Gratkorner Damenteam um Meisterschaftspunkte. Höhepunkt im Vorjahr war der „Doppelsieg“ bei einem Rasenturnier in England. Sie war in der U14 im Einzel und im Doppel erfolgreich. Ziel der hoffnungsvollen jungen Dame ist eine Profikarriere. Zuerst hat sie jedoch die Matura im Visier, dann möchte sich Connie bei einer Tennisuniversität in Amerika den nötigen Schliff holen. Im Basketball gewann sie im Vorjahr mit der U14 und der U16 den Österreichischen Meistertitel. Heuer bestritt sie zu Jahresbeginn ihr erstes Racketlonturnier in Graz

– und gewann die Damenklasse …

Gute schulische Unterstützung

Wie ihre Schwester Connie besucht auch Erin (10) das Sprachengymnasium GIBS in Graz. Die Jüngste im Hause Foxhall gewann im Tennis bei den U11-Meisterschaften für den TK Gratkorn alle Spiele. Im Basketball spielte sie im erfolgreichen U14-Team des ATUS Gratkorn, das Meister wurde. Ab kommenden Herbst wird Erin zudem Meisterschaftsspiele im Tischtennis (SG Judendorf/ Eisbach) und Squash bestreiten. Erbliche Vorbelastung kommt für die erfolgreichen jungen Damen aber keineswegs nur von der Mama. Papa Nigel war als Jugendlicher im Tennis unter den Top 30 in England, später erfolgreicher Triathlet. Jetzt bestreitet er die Enduro-Staatsmeisterschaft und spielt im Squash um Meisterschaftspunkte. H.H. zz


03/14

40 Sport DER ZEIGEFINGER

von Harry Hörzer

www.bezirksrevue.at

Überlebenskampf König Fußball hat sich in den vergangenen Jahren in die falsche Richtung entwickelt. Diese nüchterne Feststellung muss man machen, wenn man weiß, wie viele Vereine finanziell krachen. „Ohne Geld ka Musi“ – mehr als nur ein lustiger Spruch, der schon in den untersten Klassen Gültigkeit hat. Kaum ein Kicker schnürt noch seine Fußballschuhe, ohne dafür die Hand aufzuhalten. Vereinsfunktionäre sprechen ungern offen darüber. Dennoch wird so mancher jetzt zustimmend nicken. Den Verantwortlichen muss man jedoch andererseits zugutehalten, dass sie die Zeichen der Zeit erkannt haben und nun verstärkt dagegenwirken. Da gibt es unbestritten das Zauberwort „Jugendarbeit“. Man weiß, dass ein eigener Nachwuchs die Zukunft eines jeden Vereines ist. Das kostet aber natürlich auch Geld und erfordert zudem Geduld. Es ist aber bestimmt der einzig richtige Weg, der langfristig zum Erfolg führen wird. Gerade in Zeiten wie diesen, wo potente Sponsoren immer schwerer zu finden sind. In GU-Nord ist das „Team Five“ bemüht, durch professionelle Jugendarbeit über die Vereinsgrenzen hinweg den Jugendlichen eine Top-Ausbildung zu bieten. Rund 200 Jugendliche werden betreut. 180 Jugendliche trainiert der FC Gratkorn – auch dort ist man sich der Wichtigkeit der Ausbildung bewusst. Den eindrucksvollen Beweis, wie wertvoll Jugendarbeit ist, lieferte der TUS Rein vor seinem Aufstieg in die Unterliga. Da blieb Rein in 54 Pflichtspielen ungeschlagen – das war Europarekord! Diese Serie gelang ausschließlich mit Eizz genbauspielern …

Bezirks REVUE

Frohnleiten: ÖSTA-Aktion auf Rekordjagd

D

er Turnverein Frohnleiten führt seit 28 Jahren die Leistungsabnahmen für das Österreichische Sport- und TurnAbzeichen (ÖSTA) durch. Dabei müssen gewisse Kriterien in den fünf Disziplinen Schwimmen, Laufen, Springen, Werfen oder Stoßen und Dauerleistung während eines Kalenderjahres erfüllt werden. Von den insgesamt 55 angetretenen Teilnehmern haben im Vorjahr 45 die geforderten Leistungen geschafft. Dies bedeutet neuen Rekord. Die Rekordhalter bei den oftmaligen Erwerbungen sind bei den Frauen Christine Gollesch (zum 33. Mal) und bei den Männern Willi Fritz (zum 39. Mal). Besonders geehrt wurden Alfred Bierbaum, Anita Lackmaier und Oliver Strauß (jeweils 10 Mal), Daniela Pfaffeneder (15 Mal) und Johann Melinz (30. Mal).

Rekordhälter sind Christine Gollesch und Willi Fritz (mi) mit Turnvereins-Obmann Rainer Gollesch (li) und SP-Bgm. Heinz-Jörg Kurasch. Foto: KK

Seit 1986 beteiligten sich insgesamt 867 Sportler an dieser Sommeraktion. Die ÖSTA-Aktion wird auch 2014 durchgeführt. Sie beginnt Ende Mai mit der Leichtathletik auf dem

Turnplatz, mit dem Radfahren auf der Begleitstraße nach Badl und dem Schwimmen im Sport- und Freizeitpark Frohnleiten. Alle Interessenten sind im Jubiläumsjahr – der Turnverein wird heuer 120 Jahre alt – herzlich willkommen. zz

n Bronze für Manfred Trieb

D

er Tulwitzer Sportrodler Manfred Trieb sicherte sich bei den Österreichischen Meisterschaften in Oberperfuss (Tirol) Rang drei in der Altersklasse. Bei der Weltmeisterschaft in Olang (Südtirol) wurde er ausgezeichneter Zehnter. Für Trieb, der für den SV TyrnauNechnitz startet, war es eine erfolgreiche Wintersaison. Beim Austria Cup, der an vier Renntagen ausgetragen wurde, konnte er Platz zwei in der Gesamtwertung belegen. Und das in einem Teilnehmerfeld mit rund 140 Startern. Geschlagen nur vom dreifachen Weltmeister Andreas Ehamer aus Tirol. Mit Rang drei bei den ÖMS qualifizierte er sich auch für die WM

Manfred Trieb auf rasanter Fahrt, beim Austria-Cup-Rennen in Umhausen (Tirol). Foto: KK

in Südtirol. Bei schwierigen Bedingungen – Regen und sehr warmen Temperaturen – wurde Trieb Zehnter in der Masterklasse. Österreichs berühmter Rodelpräsident Tobias Moretti war mit der rot-weiß-roten

Auswahl zufrieden. Das Autohaus Rieger in Weiz stellte einen VWBus zur Verfügung, mit dem die steirischen Sportrodler in kurzer Zeit 14.000 Kilometer herunter spulten. H.H. zz


Bezirks REVUE

03/14

Sport Sport 41

www.bezirksrevue.at

Faustball: SV MM Frohnleiten glücklos im Finale

Jochen Terler (re) und seine Frohnleitner Kollegen spielten eine gute Meisterschaft – am Ende fehlte leider ein Sieg zum Klassenerhalt. Foto: Harry Hörzer

gen Schlusslicht Grünburg. Jubel bei Spielern und Fans – da wusste man noch nicht, was eine Woche später in Laakirchen passieren sollte … Freude nach dem Heimsieg gegen Vöcklabruck – in diesem Spiel agierten die Frohnleitner auf höchstem Niveau.

S

chade – das tat richtig weh! In der letzten Runde der 1. Bundesliga verlor Frohnleiten beim direkten Konkurrenten Laakirchen mit 0:3 und muss damit absteigen. Bitter: Im dritten Satz vergab man einen Satzball – da hätte die Chance noch gelebt.

Es war eine Saison, in der man ein Wechselbad der Gefühle erlebte. Gute Spiele zu Beginn der Meisterschaft, die 16 Runden lang dauerte. Dabei gab es auch stark gespielte Sätze gegen sogenannte große Gegner. „Aber in den entscheidenden Spielen waren wir leider zu schwach“, blickt Trainer Roland

n Auf los geht´s los – König Fußball regiert bald wieder

I

n der kommenden Woche beginnt die Landesliga-Meisterschaft. Unsere beiden Klubs spielen auswärts. Der SV Frohnleiten gastiert in Großklein und der FC Gratkorn muss nach Voitsberg. Eine Woche später wird auch in der Unterliga und in der Gebietsliga wieder um Punkte gespielt. Und Ende März starten die Rückrunden in der Oberliga und der 1. Klasse Mitte A, wo die Meisterschaft gleich mit einem echten Schlagerspiel beginnt: Am Samstag, 29.März, trifft Herbstmeister GAC ab 17:00 Uhr auf die punktegleichen Judendorfer. Beide Teams sind noch ungeschlagen, wie Verfolger TUS

Rein II, der mit nur zwei Punkten Rückstand auf der Lauer liegt. Der Startschuss erfolgt auch für den kürzlich neugewählten Vorstand des TUS Rein. Die Klubführung hat zwei klare Ziele vor Augen: Sie will den Verein in „finanziell ruhige Gewässer“ führen und hofft dazu auf den sportlichen Erfolg. Wie schön wäre es doch, könnte unser Unterliga-Herbstmeister zum heuer anstehenden 50-JahrJubiläum den Aufstieg in die Oberliga feiern! Ein Jubiläumsfest ist jedenfalls schon längst in Planung: Gefeiert wird am 13. und 14.September. H.H. zz

Schmoll mit Wehmut zurück. Dabei schien alles ein gutes Ende zu nehmen, als man in der letzten Heimrunde das höher eingeschätzte Team aus Vöcklabruck in einem hochklassigen Spiel mit 3:2 besiegen konnte. Gleich im Anschluss daran folgte der 3:0-Pflichtsieg ge-

Die Freiluftsaison naht

Mitte April beginnt traditionell die Saison im Freien mit dem Steiermark-Cup. Der SV MM Frohnleiten wird danach mit zwei Mannschaften an der Meisterschaft der Steirischen Landesliga teilnehmen. Eines kann man jetzt schon vorhersagen: Da werden die Trauben für die Gegner wieder hoch hängen. H.H. zz


03/14

42 Sport

QUICKIES n Doppelsieg Die Faustballer vom SV MM Frohnleiten verabschiedeten sich mit viel Pech und Nervenschwäche aus der 1. Bundesliga. In der Landesliga waren die beiden Frohnleitner Teams aber wieder eine Macht. Das Einser-Team sicherte sich den Steirischen Hallenmeistertitel knapp vor SV Mayr Melnhof II und Union Graz. Bei der Steirischen Jugend-Hallenmeisterschaft erreichte das junge Team aus Frohnleiten Rang vier. n Play-off-Start Das Basketballherrenteam des ATUS Gratkorn beendete den Grunddurchgang der Steirischen Landesliga auf Platz eins. Ebenfalls qualifiziert sind die Grazer Teams UEG, UBSC und ATSE. Nach einer Hinund Rückrunde spielen die zwei erstplatzierten Teams im Finale „Best of Five“ um den Meistertitel. Titelverteidiger UBSC ist zwar wieder Favorit – die Scorpions aus Gratkorn möchten da aber auch ein ernstes Wörtchen mitreden. n Bergrallyecup Motorsportfans aufgepasst! Mitte März startet der traditionelle Steirische Bergrallyecup. Das erste von insgesamt elf Rennen wird am Sonntag, 16.März, in Lödersdorf ausgetragen. Zwei Wochen später wird in Pöllauberg Gas gegeben. Fixpunkt im Rennkalender ist auch wieder der vom Rallye Club Semriach veranstaltete Lauf am 10.August. n Ski-Bezirkscup Am kommenden Sonntag wird ein Kombirace, der zum Raiffeisen-Bezirkscup des Skibezirkes 10 zählt, ausgetragen. Start ab 10:00 Uhr beim Holzmeisterlift auf der Sommeralm. Veranstalter des anspruchsvollen Rennens, das Allrounder „bevorzugt“, ist der Board&Bike Club Frohnleiten. zz

www.bezirksrevue.at

Bezirks REVUE

FC Gratkorn hofft auf Großsponsor

V

Jugendarbeit forcieren

erstärkt mit drei Japanern will der FC Gratkorn in der Landesligarückrunde den Fans attraktiven Fußball bieten. In weiterer Folge hofft man, einen potenten Sponsor, der für das „Überleben“ dringend notwendig wäre, an Land ziehen zu können. Nachdem in den beiden vergangenen Jahren ein Sponsorenverlust von rund 100.000 Euro verzeichnet werden musste, kämpft Landesligist FC Gratkorn um das nackte Überleben. Im Herbst wird die zweite Ausgleichsquote in der Höhe von rund 40.000 Euro fällig. Dazu wird künftig auch die Gemeinde für Leistungen, die bisher gratis waren, ihren Anteil geltend machen. Was das heißt, erklärt Präsident Josef Prasser der BEZIRKSREVUE: „Wird für die kommende Saison kein Großsponsor gefun-

Präsident Josef Prasser hofft auf guten Fußball, mehr Fans im Stadion und einen Großsponsor. Foto: Harry Hörzer

den, müssen wir abspecken.“ Dann würden in der ersten Mannschaft nur mehr maximal drei Kicker agieren, die Bares auf die Hand bekämen. Das restliche Team bestünde aus Jugend- und Nachwuchsspielern. Das Zweier-Team scheint dem Abstieg aus der Oberliga indessen bereits geweiht. Damit wird der Spielbetrieb künftig automatisch günstiger.

Eines steht fest und wird auch von Prasser immer wieder betont: Den Jugendlichen will man beim FCG weiterhin Perspektiven bieten. Für den eigenen Nachwuchs gibt es dabei eine einmalige Gelegenheit, sich bei den beiden bevorstehenden Internationalen Jugendturnieren im Stadion Gratkorn mit renommierten Teams zu messen. Am Sonntag, 16.März (U14) und Sonntag, 30.März (U11 und U12) kommen unter anderem Teams von Austria Wien, Admira Wacker, Sturm Graz, Wiener Neustadt und WAC. Der Jugend gehört jedenfalls die Zukunft. Mehr als nur ein Lippenbekenntnis in Gratkorn. „Allerdings wird es noch rund zwei Jahre dauern, bis unsere eigenen Jugendspieler in der Kampfmannschaft mitspielen können“, weiß Michael Bretterklieber, Sportlicher Leiter beim FCG. H.H. zz

Damen des HSV Gratkorn in Hochform D

ie Eisstocksportlerinnen des HSV Raiba Gratkorn waren in dieser Saison nicht zu stoppen. Nach den Siegen in der Unterliga und bei der Landesmeisterschaft folgte Platz zwei in der Bundesliga. Damit gelang die Qualifikation zur Staatsmeisterschaft 2015. Den Unterliga-Titel holten die HSV-Damen in Hart bei Graz gegen zehn Teams ohne Punkteverlust. Titel Nummer zwei sicherte sich das Team in Zeltweg bei der Steirischen Landesmeisterschaft. Damit gelang der Aufstieg zur Bundeligameisterschaft, die in Wien ausgetragen wurde. Nach dem ersten Tag auf Platz eins mussten sich die Heeressportlerinnen im Finale nur den Damen aus St. Peter am Wimberg (OÖ) geschlagen geben. Das bedeutete

Die Golden Girls des HSV Gratkorn (v.l.): Elisabeth Larisegger, Silvia Riavic, Hildegard Thörisch, Renate Knödl. Foto: KK

die Silbermedaille und brachte den ersehnten Aufstieg zur nächstjäh-

rigen Staatmeisterschaft auf Eis. H.H. zz


Bezirks REVUE

03/14

Sport Sport 43

www.bezirksrevue.at

TUS Rein wählte neuen Vorstand V

olles Haus bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des TUS Rein im Gasthaus Absenger. Nach finanziellen Turbulenzen trat der alte Vorstand zurück, eine neue Vereinsführung wurde einstimmig gewählt. Routinierte Funktionäre nahmen ihr Fußballerherz, das bei einigen von ihnen schon seit vielen Jahrzehnten für den TUS Rein schlägt, in die Hand, um den Klub wieder in „finanziell ruhige Gewässer“ zu steuern. Neuer Obmann ist ein „alter Bekannter“: Robert Köppel steht wieder an der Vereinsspitze. Er führte den Klub bis 9. April 2013, agierte bis dahin bereits elf Jahre lang erfolgreich als Obmann. Sein erster Stellvertreter ist Gerhard Harhammer, zweiter Stellvertreter wurde Friedrich

Die neue Klubführung des TUS Rein, mit Obmann Robert Köppel (Mitte), flankiert von seinen beiden Stellvertretern Gerhard Harhammer (li) und Friedrich Frühwirth. Foto: Harry Hörzer

Frühwirth. Beide standen bereits auch selbst an der Vereinsspitze, Frühwirth sogar rund 15 Jahre. Weitere Vorstandsmitglieder sind Markus Hierzer (Kassier), Johann Trojer (Kassier-Stv.),

Michael Rückschloss (Schriftführer), Christoph Uitz (Schriftführer-Stv.) und Manfred Jaritz (Sportlicher Leiter). Neben der finanziellen Konso-

lidierung ist der Aufstieg in die Oberliga das angepeilte Ziel. „Für uns wäre das ein Traum, da wir im Herbst unser 50-Jahr-Jubiläum feiern“, erklärt Obmann Köppel. H.H. zz

EC Panthers im Finale Die EC Panthers Frohnleiten stürmten ins Finale der Steirischen Eishockey-Landesliga. Damit ist die Verteidigung des Titels aus dem Vorjahr möglich – auch wenn der Gegner übermächtig scheint. Im Viertelfinale eliminierten die Raubkatzen die Redbacks aus Weiz mit 15:1 und 10:1. Halbfinalgegner ATSE Graz wurde auswärts mit 7:2 besiegt. Beim Retourspiel in Frohnleiten nützen die Panthers ihre Chance und zogen nach einem 3:2-Sieg ins Finale ein. Finalgegner Bulls Weiz gewann in dieser Saison alle 20 Spiele – mit dem imposanten Torverhältnis von 209:36. Die Bullen waren bisher für alle Gegner um eine Nummer zu groß. Den Panthers in der jetzigen Hochform ist allerdings alles zuzutrauen. Das erste Finalspiel findet bereits am kommenden

Samstag ab 18:00 Uhr in der Eishalle Frohnleiten statt.

Endstation Viertelfinale

Das vorzeitige Aus kam wie erwartet für die Eisbären Peggau und die Ruffnecks Gratwein. Die Eisbären kassierten gegen den ATSE zwei Niederlagen (1:15 und 5:10). Die Ruffnecks schlugen sich in Weiz gegen die Bulls wacker, verloren „nur“ 2:8. Beim Rückspiel in Frohnleiten wurden die Gratweiner allerdings von einer Torlawine überrollt – 0:24. H. H. zz

Kapitän Mario Baumann (vorne) stürmte mit den Panthers ins Finale.

Foto: Harry Hörzer


44

Menschen

MENSCHEN aus dem Bezirk n Gemeinsam 110

und Bauernbundobmann, über 30 Jahre gehörte er dem Lagerhaus als Vorstandsmitglied sowie der Viehzuchtgenossenschaft an. Zusätzlich war und ist er noch immer in Adriach aktiv: So hat er etwa die Adriacher Sängerrunde gegründet, deren Obmann er auch 31 Jahre war und engagiert sich in der Dorfgemeinschaft für die Kirchenrenovierung. Dafür wurde ihm

www.bezirksrevue.at

Schwankte der Geehrte oder der Fotograf? Foto: KK

Bezirks REVUE

das Verdienstzeichen der Diözese Graz-Seckau verliehen, weiters erhielt er die Kammermedaille sowie die Raffeisennadel in Silber. Einer, der eigentlich gar nicht feiern wollte, wurde kurzerhand von seinen Parteikollegen mit Frohnleitens VP-Vzbgm. Wolfgang Kasic an der Spitze, überrascht: GR Ing. Hannes Pirstinger wurde 40. Der Obmann des Waldverbandes Mur-Mürztal und stellvertretender Obmann es Waldverbandes Steiermark mischt seit Jahren in der Gemeindepolitik sowie als engagierter Bauernvertreter mit.

n Applaus

Foto: KK

Zwei engagierte Bauern unseres Bezirkes begingen kürzlich Jubiläen: Erhard Zöhrer vulgo Hojer aus Adriach feierte seinen 70er. Der „Hojer“ bekleidete insgesamt 13 Funktionen: So saß er zehn Jahre lang für die ÖVP im Gemeinderat, war 25 Jahre in Rothleiten Gemeindebauern-

03/14

Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus und Papier ehrte ihre langjährigen Mitglieder aus Graz und Graz-Umgebung. Die Festreden hielten AK-Präsident Josef Pesserl und Gratkorns SP-Bgm. Ernest Kupfer in seiner Funktion als GPA-Bezirksvorsitzender.

Seit 40 Jahren Gewerkschaftsmitglied: Wilfried Selmeister. Foto: Edith Ertl


Bezirks REVUE

03/14

Sport 45 Menschen

www.bezirksrevue.at

Günther Linni wurde für 50 Jahre GPAMitgliedschaft geehrt. Foto: Edith Ertl

Der musikalische Höhenflug von Alexander Zmug ist nicht mehr zu bremsen. Beim Brahms-Festival Mürzzuschlag erreichte der 13jährige Eisbacher mit seiner Trompete den ersten Rang. Der mehrfache Prima la Musica-Preisträger überzeugte die Jury mit einem klassischen Konzert von Johann Baptiste Georg Neruda, begleitet am Klavier von Mario Rösler von der Musik- und Kunstschule Gratkorn.

n Verstorben I

Friedrich Zöhrer jun. vulgo Werfenbauer aus Frohnleiten. Zöhrer war beruflich tief in der Landwirtschaft verwurzelt. Seine ersten Sporen verdiente er sich in der Landjugend als Bezirksobmann. Seit 2000 war er Obmannstellvertreter des Bauernbundes Graz-Umgebung und seit 2001 als Landeskammerrat tätig. Das Hauptaugenmerk seiner Arbeit legte er auf die Milchwirtschaft. Als Vorsitzender im Milchwirtschaftsbeirat sowie als Mitglied im Bergbauernausschuss und Hauptausschuss der Landwirtschaftskammer Steiermark setzte er sich sehr für die bäuerlichen Anliegen ein. Insbesondere unter den Schulmilchlieferanten galt er als Pionier.

Styria-Manager Horst Pirker oder Pfarrer Wolfgang Pucher zu einem gemeinsamen Fest ein. Prasser, aus dem Styria-Konzern kommend, hatte sich 1995 mit einer Druckerei in Graz selbstständig gemacht; bereits 2005 übersiedelte er nach Gratkorn, wo er im nächsten Jahr sein 20jähriges Firmenjubiläum feiern wird. Der zweifache Vater und vierfache Großvater ist nicht nur Präsident des FC Gratkorn, sondern noch selbst aktiver „Senioren“-Kicker; darüber hinaus zeichnet ihn sein großes soziales Engagement aus.

n Obmann

Foto: : KK

Für die Jubilare – im Bild rechts Helmut Schweighofer aus Gratwein – gab es Urkunden. Foto: Edith Ertl

Rund 100 anwesenden Mitgliedern dankte Kupfer für ihre 40, 50 und 60jährige Mitgliedschaft. In diesen Jahrzehnten habe sich im Berufsleben viel verändert, so Kupfer, „die Probleme sind andere geworden, kleiner wurden sie aber nicht“. Für Pesserl ist die Gewerkschaft heute wichtiger denn je „weil sie für eine soziale Gerechtigkeit einsteht“.

n Höhenflug

Im 89. Lebensjahr verstarb kürzlich Josefa Rappold. Die ehemalige „Poldlwirtin“ führte von 1970 bis 1984 das musikantenfreundliche Gasthaus und beliebte Ausflugsziel in Adriach/Frohnleiten. Die an harte Arbeit gewöhnte Wirtin verlor trotz persönlicher Schicksalsschläge und krankheitsbedingter Schwächen nie ihren Humor und konnte im Kreise ihrer Familie so noch am gesellschaftlichen Leben im Gasthaus teilnehmen.

n Verstorben II

Foto: Styria Print GmbH

n Verstorben III

Foto: Edith Ertl

Stafettenübergabe beim ÖKB Großstübing. Johann Gössler wurde zum neuen Obmann der 103 Mitglieder zählende Ortsgruppe gewählt. Der Sappi-Mitarbeiter folgt damit Erich Peissl nach, der aus privaten Gründen das Kommando des Kameradschaftsbundes abgegeben hat. Ziel für Gössler ist eine gelebte Kameradschaft und die Pflege der Tradition.

n Jubiläum

Foto: KK

Foto: KK

In der Nacht vor seinem 46. Geburtstag verstarb kürzlich

Überraschungsfeiern sind so gar nicht seines – dennoch lud Lebenspartnerin Johanna Wolfbauer anlässlich des 60. Geburtstages von Styria Print-Inhaber Josef Prasser Freunde und Wegbegleiter wie den Chef der Verlagsgruppe News und ehemaligen

Foto: © Foto Frankl

Kurz vor Vollendung seines 79. Lebensjahres verstarb kürzlich Komm.-Rat Wolfgang Reinprecht. Der „Fischerwirt“ aus Gratwein zeichnete sich nicht nur durch unermüdlichen Unternehmergeist und Schaffensdrang aus, sondern auch als verantwortungsbewusster und liebevoller Familienmensch. Reinprecht war Träger des SilFortsetzung nächste Seite


03/14

46 Menschen Sport bernen Ehrenzeichens der Republik Österreich und des Goldenen Ehrenzeichens des Landes Steiermark. Als langjähriger Interessensvertreter Reinprecht war leidenschaftlicher Gastronom und Hotelier und engagierte sich in verschiedensten Funktionen erfolgreich für den heimischen Tourismus. Als langjähriger Landesobmann des Veranstalterverbandes Steiermark und Vizepräsident des Veranstalterverbandes Österreich erkannte er die Bedeutung der lebenden Musik für den Tourismus und hat zahlreiche Initiativen für das Musikland

LESERBRIEFE n Zu „Krisengebeutelte Gemeinde Gratkorn“ (02/2014) Kürzlich fand eine öffentliche Gemeinderatssitzung in Gratkorn statt. Da ich vorher bereits die Kurzfassung des Prüfberichtes im Internet gelesen hatte, verzichtete ich darauf, hinzugehen. Den Informationen aus den Medien zufolge verblüfft, was den Bürgern dabei mitgeteilt wurde. Erwartet hätte man, dass in Anbetracht der kritischen Situation der Gemeinde gesagt wird, welche Folgen diese Misere für die Gemeinde hat und wie man wieder zu einer ordnungsgemäßen Finanzgebarung kommt. Stattdessen erhält der Bürgermeister mehr Geld! Wo bleibt eigentlich das soziale Gewissen dieser Partei? Wie wird dieses Handeln von der SPÖ-Landespartei und den Verantwortlichen darin bewertet? Es sind keine „Kleinigkeiten“ die dem Bürgermeister, dem Gemeindevorstand und dem Gemeinderat im Prüfbericht vorgehalten werden. z.B. wird mehrmals die Kompetenzüberschreitung kritisiert, wenn es um die Subventionen für die Sportvereine ging, wenn von Blanko-Unterschriften auf Barschecks die Rede ist, die auch im Nachhinein nicht kontrolliert wurden (Seite 23). Im Prüfbericht wird der Bürgermeister wegen seinem „sorglosen und

www.bezirksrevue.at Steiermark gesetzt. Von 1973 bis 2005 war er Ausschussmitglied in der Fachgruppe Gastronomie und führender Funktionär in Graz-Umgebung. Als Obmannstellvertreter des ehemaligen Bezirksfremdenverkehrsverbandes – von 1965 bis 1998 – hat er sich auch große Verdienste um die gesamte Region „Land um Graz“ gemacht. Seine Leistungen wurden mit dem Ehrenring der Fachgruppe Gastronomie sowie dem Ehrenring des Veranstalterverbandes Österreichs gewürdigt, 1994 wurde ihm der Berufstitel Kommerzialrat verliehen.

Ihre Meinung ist uns wichtig! office@bezirksrevue.at rechtswidrigen Vorgehen kritisiert und dass die gesamte Verwaltung mangelhaft, nicht wirtschaftlich und nicht zweckmäßig ist/war“ (Prüfbericht Seite 9). Was verwundert da noch, wenn der Bürgermeister kritisiert wird? Wie kann man da von einer „Hexenjagd, alle gegen Einen“ sprechen (vgl.katharina.grasser@woche.at)? Inzwischen erfuhren wir durch die BEZIRKSREVUE, dass Gratkorn vom Land Steiermark über den Härteausgleich 900.000 € erhält. Gleichzeitig schloss die Gemeinde bereits wieder einen Fördervertrag ab, diesmal mit der Christof-Group, mit dem sie Förderungen von 1,4 Millionen Euro für geplante Forschungs- und Entwicklungszentren im Bereich erneuerbare Energie (solche Kompetenzzentren gibt es nun schon mehrere im Land!!) vergaben (GR-Beschluss 30.12.2013). Für diese Investition gibt es bisher nur das Grundstück! Was wir Bürger gerne gewusst hätten? Wie wird der Prüfungsausschuss agieren, um zukünftig Unregelmäßigkeiten etwa in der Buchhaltung zu unterbinden bzw. ob Darlehen überhaupt zu recht in der jeweiligen Höhe aufgenommen werden? Uns würde interessieren, wie der Plan in Gratkorn aussieht, ab wann die Gemeinde wie-

Bezirks REVUE

ger der Marktgemeinde Übelbach. 1960 gründete er die Zimmerei und Baufirma Leitner in Übelbach, die mittlerweile unter seinem Sohn als Leitner- Unternehmensgruppe im In- und Ausland erfolgreich tätig ist. Nicht zuletzt zeichnete ihn seine tiefe Verwurzelung in seiner Heimatgemeinde Übelbach aus.

n Verstorben IV

Foto: KK

Im 83. Lebensjahr verstarb kürzlich Zimmer- und Maurermeister Rudolf Leitner sen., Ehrenringträ-

der schuldenfrei sein will/wird. Uns einfach über die Medien auszurichten „Gratkorn wird seinen Weg finden“ ist uns zu wenig! Maria Leßlhumer, Gratkorn n Zu „Styria cantat“ (02/2014) Es ist einigen Zeitungsmedien hoch anzurechnen, dass neben Olympischen Winterspielen auch noch etwas anderes zählt! So vor allem der BEZIRKSREVUE, der ich im Namen des Vorstandes danke, dass sie immer wieder auch Hochkultur-Beiträge und Informationen dazu bringt. Es war für STYRIA CANTAT von besonderer Bedeutung, dass man auch den Bezirk Graz Umgebung, aus dem die meisten Besucher unserer Veranstaltungen kommen, informiert. Dreimal ausgebuchte List- Halle hat uns bewiesen, dass wir auf dem richtigen Weg sind und die Leistungen der Kinder-und Jugend dementsprechend gewürdigt wurden. Die Live Mitschnitte gibt es in 3 CDs seit 1.März bei STYRIA CANTAT, Hörgas 216, 8103 Rein Gertrud Zwicker, Hörgas

Sein vielfältiges soziales Engagement zeigte sich etwa in der Mitgliedschaft bei der Freiwilligen Feuerwehr Übelbach-Markt, im Jagdschutzverein, beim Männergesangsverein mit Frauenchor sowie bei der Marktmusikzz kapelle.

WELCHE anderen Wirte er glaubt, dass von seinen Aktivitäten denn profitiert haben. Vielleicht jenes Cafe/Restaurant welches "vorübergehend" zugesperrt hat? Wohl eher nicht. Zusammensitzen / feiern / zusammen kochen kann man auch zu Hause und muss dafür nicht jenen Gasthäusern, welche von ihrem Geschäft abhängig sind, Konkurrenz machen und den Ort spalten. Name der Redaktion bekannt n Danke Hannes „Bergi“ Bergmann Ein ganz großer mit viel Gespür, Können und vor allem Herz verlässt den FC Gratkorn. Hannes Bergmann war über Jahre Jugendtormanntrainer von der U8 bis U17. Die Kids und Jugendlichen hatten immer Spaß und Freunde am Training, denn es war ein Erlebnis mit ihm zu trainieren. Kein Training war gleich, einfach genial, was er gemacht hat. Sein Abgang wird ein riesen Loch beim FC Gratkorn hinterlassen. Eltern jener Kids, die Hannes Bergmann trainiert hat

n Zu „Flohmarkt“ (02/2014) Ich möchte mich nochmal für die tolle Ankündigung unseres Flohmarktes bedanken. Sie haben uns damit sehr geholfen und unterstützt! Doris Schober, Hitzendorf n Zu "Sperrstund für 'Das Donnerstag'" (02/2014) Zitat "Sogar andere Wirte haben von Schauers Aktivitäten profitiert". Ich hätte von Herrn Schauer gerne gewusst

Foto: KK


Bezirks REVUE

03/14

Kleinanzeigen 47

www.bezirksrevue.at

KLEIN ANZEIGEN n Realitäten zu verkaufen Frohnleiten: Gewerbe-Ertragsobjekt, 1.000 m² Grund, 300 m² bebaute Fläche, sehr guter Zustand. 0664 2332814 Frohnleiten: Ruhige ETW, BJ 1959, 66,82 m², 3 Zi., Kü., Bad, WC, AR, Balkon, Keller, VB € 105.000,--. 0664 2246608

zu vermieten Biograd/ Kroatien: Ferienwohnung vollst. eingerichtet, ideal für 4-6 Personen, 30 m zum Strand zu vermieten. 0664 2104435

€ 595,-- inkl. BK + Heizung (ohne Strom), Kaution 3 MM. 03126 23620 Gratwein: 88 m² Wohnung, gr. Wohnküche, Vorraum, 2 Zimmer, Bad, WC, alles top möbliert, Vorraum- Bad- WC - Marmorboden mit Bodenheizung, neuwertig, Zentralheizung, Gartenlage, 1. Stock, Parkplätze, Kellerabteil, 7 Gehmin. zum Bahnhof, inkl. aller Abgaben und Heizung € 890,-- ab 1. Juni, Energieausweis HWB 43,7 KWh/m²a, Energieklasse B. 0664 5008024 abends oder 0664 5312546

Peggau: Geschäfts- Büro- oder Ladenlokal zu vermieten, Das Mietobjekt (250 m²) befindet sich im EG eines Geschäftshauses direkt an der Bundesstraße Nähe EZ, Ladeneinrichtung ist vorhanden, Anfragen bitte an 0664 5011636

n Zu verkaufen

Frohnleiten: Weingartenweg 10, 68,90 m², 2 Zimmer, Küche (gegen Ablöse), Vorraum, Bad, WC, Kellerabteil, Balkon, PKW-Abstellplatz, ab 01.04.2014, Miete

n Suche

n Partnersuche

Suche Dirndl mit Schürze, nur echte Tracht, nicht abgetragen. 0664 73233357

Privat suche einfache, ehrliche Frau, ab 30 für einen gemeinsamen Lebensweg. 0650 9702801

Frohnleiten: Am Grünanger 55, 47,60 m², Miete inkl. BK € 390,-- + Kaution. 03126 5078 oder 0699 10621585

n Jobbörse

Gratwein: 30 m² Garconniere, 1. Stock, Küche - Vorraum - Bad möbliert, neuwertig, Bad und WC getrennt, Kellerabteil, Parkplatz, 7 Gehmin. zum Bahnhof, inkl. aller Abgaben und Heizung € 370,-- Zentralheizung, Energieausweis HWB 43,7 KWh/ m²a, Energieklasse B. 0664 5008024 abends oder 0664 5312546

Auto ab Bj 98 für Export gesucht, Marke egal, kann auch mehrere km haben, ohne Pi, Unfall- oder Motorschaden. 0676 3838656

Gratkorn: 2 Zi. Wohnung, 58 m², Küche eingerichtet, Balkon, Kellerabt., Lift im Haus, Autoabstellpl. ab April, Miete € 374,-+ BK + HK. 0699 88816558

Frohnleiten: 1 gr. Hobbyraum, 1 Lagerraum, Abstellfläche im Freien sowie eine 93 m² Gartenwohnung, ebenerdig u. ruhig. 0664 2332814

Frohnleiten: 118 m², 3 Zimmer, schöne sonnige Terrasse inkl. Gartennutzung, ohne Haustiere, HWS 74,96 kWh, Miete € 711,-zuzüglich BK € 250,-- ohne Strom. 0664 4822396

Autoentsorgung „Gratis“ wir holen Ihr KFZ, das nicht mehr für die Straße zugelassen ist oder welches Sie nicht mehr brauchen, mit Unfall- oder Motorschaden usw., ab und entsorgen es kostenlos, schnell und zuverlässig, auch ohne Typenschein, Karossen günstig. 0676 9430544

Zusatzeinkommen – Artikel des täglichen Bedarfs suchen Vertriebspartner. 0664 5424290

Stiegen oder Treppensteiger für Rollstuhlfahrer, Liftkar PT neuwertig, günstig abzugeben. 0664 2104435 Mitsubishi – Colt, 1,3, BJ: 2007, 90PS, schwarz, Automatik, 50 t.km, mit vielen Extras um € 5.000,-- abzugeben. 0664 2104435 Golftrolley inkl. Zubehör und zwölf Golfschläger + Schuhe Gr. 43, Fischer Langlaufschi, Atomic Alpinschi inkl. Stöcke und Schuhe Gr. 43, Schi- und Fahrradträger für Golf 5. 0676 6874219

n Sonstiges Gratis Autoentsorgung, einfach anrufen wir holen das KFZ ab und entsorgen es, und das alles kostenlos. Mehr Info unter 0664 8218693

Bezirks REVUE Impressum: Medieninhaber und Hrsg.: Wolfgang Kasic, WOKA Management & Kommunikation e.U., Schießstattweg 1, 8130 Frohnleiten, Tel. 03126/3640, Fax 03126/3640-15, bezirksrevue@woka.co.at, www.woka.co.at Hersteller: Druck Styria Print Holding GmbH Mitarbeiter: Klaudia Aschbacher, Oliver Egger, Edith Ertl, Harald Hörzer, Alexandra Kasic, Stefan Kasic, Franz Köhldorfer, Miriam Leitold, Maria Neuberger-Schmidt, Carina Vanzetta Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird in der BEZIRKSREVUE auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung (wie z.B. Funktionär/-in) verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für beide Geschlechter. Werbung: Wenn nicht als Werbung erkenntlich, durch PR oder e.E. gekennzeichnet.

Foto: Edith Ertl

Autoankauf, alle Marken für Export auch ohne Pickerl, Unfall- oder Motorschaden usw. 0681 81954136



0314 web