Issuu on Google+

de

ra

us

DE

de

m

RH

A UN b 19. ste DE Mär r s RT z tie g u JÄH nd RI v G

Fen

chwE an d

ers

altstadtkinos.de

Nr. 309 - März '14

�����, � � � � D � A 6. M��� �� ��� �� K�

/20thCenturyFoxGermany

���.G����-B�������-H����.��

/Foxkino


VORSCHAU Ab 3. April

Ab 3. April Science-Fiction-Drama, angesiedelt in einer postapokalyptischen Welt, in der ein besonderer Zug, der Snowpiercer, die letzte Hoffnung der Menschheit darstellt.

Zweiter Teil von Lars von Triers ungewöhnlichen Monumentalwerk über eine Nymphomanin.

Ab 10. April

Ab 17. April Komödie des Gespanns von „Willkommen bei den Sch‘tis“ um einen Hypochonder, dessen bester Freund, sein Arzt, versucht, eine Frau für ihn zu finden.

Mischung aus Komödie, Drama und Kriminalfilm über einen Londoner Safeknacker, der nach zwölf Jahren Gefängnis seinen Beute-Anteil einfordert.

Ab 17. April

Ab 1. Mai Verfilmung des Lebens des legendären Modeschöpfers: Das Biopic zeigt auch die inneren Kämpfe und kreativen Krisen der Stil-Ikone, gibt Einblick in die Welt der Haute Couture und das brodelnde Lebensgefühl einer Epoche. Beziehungsweise New York, der dritte Teil der Auberge Espagnole Reihe, zeigt uns, was zehn Jahre nach unserer letzten Begegnung aus Xavier geworden ist. Mittlerweile steht ein weiterer Umzug an.

2


STARS UND NOCH MEHR STARS in diesem Monat in den Altstadtkinos auf der Leinwand zu sehen! F. Murray Abraham, Amy Adams, Mathieu Amalric, Christian Bale, Jamie Bell, Karen Black, Cate Blanchett, Adrien Brody, George Clooney, Bradley Cooper, Willem Dafoe, Matt Damon, Bruce Dern, Justus von Dohnányi, Jean Dujardin, Mia Farrow, Michael Fassbender, Ralph Fiennes, Jodie Foster, Charlotte Gainsbourg, Jennifer Garner, Jeff Goldblum, John Goodman, Goldie Hawn, Harvey Keitel, Nastassja Kinski, Florian Lukas, Bill Murray, Jude Law, Shia LaBeouf, Jared Leto, Rob Lowe, Rooney Mara, Matthew McConaughey, Bill Murray, Edward Norton, Joaquin Phoenix, Brad Pitt, Robert Redford, Sam Riley, Saoirse Ronan, Jason Schwartzman, Stellan Skarsgård, Christian Slater, Tilda Swinton, Uma Thurman, Tom Wilkinson, Owen Wilson. KINO KAFFEE KUCHEN (5.3. 13.00 im Garbo)

VORPREMIEREN IM MÄRZ

Cerro Torre Der Hundertjährige…

Jeden ersten Mittwoch (außer Feiertags) zeigen wir im Garbo um 13.00 Uhr einen ausgewählten Film. Im Anschluss lädt Sie die Firma Hörgeräte Reichel zu Kaffee und Kuchen ein. Und alles gibt es für nur 6,-! In diesem Monat zeigen wir:

ALL IS LOST

Weitere Infos zum Film finden Sie auf Seite 21.

ORIGINALFASSUNGEN IM MÄRZ Monuments Men, Grand Budapest Hotel, Nymphomaniac 1, Recep Ivedik 4, American Hustle

ALLE FILME VON A-Z 12 Years a Slave Alice in den Städten All is Lost Boarisch Sterbn Caravaggio Cerro Torre Dallas Buyers Club Disconnect Edward II

(S. 17) (S. 23) (S. 21) (S. 30) (S. 30) (S. 11) (S. 17) (S. 29) (S. 30)

Das finstere Tal (S. 19+37) Grand Budapest Hotel (S. 8+9) Great Gatsby (S. 23) ALTSTADTKINOS ALTSTADTKINOS Hannas Reise (S. 36) Her (S. 13) F RFERIEKIA KR ATRET E Hevi (S. 30) ALTSTADTKINOS ALTSTADTKINOS Das Hotel New Hampshire (S. 23) Der Hundertjährige (S. 5) F RFERIEKIA KR ATR… ET E Im dunklen Grün (S. 29) gültig bis gültig 12/2005 bis 12/2005

Nicht gültigNicht bei Überlängenfilmen gültig bei Überlängenfilmen und ausverkauften und ausverkauften Vorstellungen. Vorstellungen.

gültig bis gültig 12/2005 bis 12/2005

Nicht gültigNicht bei Überlängenfilmen gültig bei Überlängenfilmen und ausverkauften und ausverkauften Vorstellungen. Vorstellungen.

ALTSTADTKINOS ALTSTADTKINOS

Kreuzweg (S. 37) My sweet Pepperland Le Week-End (S. 36) Nymphomaniac 1 Like someone in Love (S. 30+36) Recep Ivedik 4 Lolita (S. 30) Die schöne Krista DIE DIEKINO-SCHECKKARTE KINO-SCHECKKARTE Der Schrecken vom Amazonas Love Steaks (S. 13) €€50,– 50,– Madame empfiehlt sich (10 (S. 37) Sugarland (10Gutscheine Gutscheine àà€€5,–) 5,–)Express Mitternachtstango (S. 36) Transmitting gültig gültigimimOSTENTOR, OSTENTOR,GARBO GARBO Monuments Men (S. 7) Viva la Liberta und undTURM-THEATER. TURM-THEATER. My dog Killer (S. 36) Westen

GUTSCHEINE UND GESCHENKE DIE KINO-SCHECKKARTE DER DERKINOTALER KINOTALER KINO-SCHECKKARTE € 50,– F RFERIEKIA KR ATRET E gültig bis gültig 12/2005 bis 12/2005

Voll Vollübertragbar! übertragbar!

(S. 35) (S. 15) (S. 19) (S. 29) (S. 23) (S. 23) (S. 29) (S. 37) (S. 35)

Dazu Dazugibt's gibt's3Freikarten. 3Freikarten.

Nicht gültigNicht bei Überlängenfilmen gültig bei Überlängenfilmen und ausverkauften und ausverkauften Vorstellungen. Vorstellungen.

ALTSTADTKINOS

FREIKARTE gültig bis 12/2005

Nicht gültig bei Überlängenfilmen und ausverkauften Vorstellungen.

ALTSTADTKINOS

FREIKARTE gültig bis 12/2005

Nicht gültig bei Überlängenfilmen und ausverkauften Vorstellungen.

ALTSTADTKINOS

FREIKARTE gültig bis 12/2005

Nicht gültig bei Überlängenfilmen und ausverkauften Vorstellungen.

(1050 Gutscheine € 5,–) Euro (10à Gutscheine à6,50 5,-) €€ 6,50

incl. 3 Freikarten · gültig in den ca Altstadtkinos (Originalgröße (Originalgröße ca3cm 3cmØ)Ø) und TURM-THEATER. (Garbo und Ostentor) Voll übertragbar!

gültig im OSTENTOR, GARBO

Gültig Gültigininallen allen ALTSTADTKINOS ALTSTADTKINOSund undOPEN OPENAIR AIR

Voll übertragbar!

KINOTALER

6,50 Euro gültig in den Altstadtkinos (Garbo und Ostentor)

Dazu gibt's 3Freikarten.

DER KINOTALER Erhältlich im Garbo, Ostentor, Chaplin, in der Touristinfo im Alten Rathaus (nur Kinotaler), in der Dombrowsky Buchhandlung (Kassiansplatz), im Plattenladen 6,50 € Shadilac (Kramgasse 1) und in den Filialen von Bücher Pustet (nur Kinotaler). (Originalgröße ca 3cm Ø) Gültig in allen ALTSTADTKINOS und OPEN AIR

KINO-QUIZ Die Lösung dieses Monats (Nachname eines Regisseurs) erscheint in den grauen Kästchen, wenn Sie die Antworten zu folgenden Fragen eingetragen haben. 1) Er (Vorname) spielt in 2 Filmen in diesem Monat mit. 2) Er (Vorname der Filmfigur) springt aus dem Fenster. 3) Sie (Nachname) ist nicht echt. 4) Er (Vorname) bleibt seinem Stil treu. Zu gewinnen gibt es 1x10 Altstadtkinos-Freikarten. Einsendeschluss ist der 15. März

Bitte die Lösung an diese Adresse schicken: Achim Hofbauer Altstadtkinos Minoritenweg 29 93047 Regensburg oder in den Kinos (Garbo oder Ostentor) abgeben. Die Lösung von Nr. 307: LARS (1. Charlotte, 2. Jared, 3. Idris, 4. Sam) Die Gewinnerin (von 48): Inge Ebner aus Regensburg

ALTSTADTKINOS-IMPRESSUM OSTENTOR: NFS Neue Filmstudio GmbH · Geschäftsführung: Achim Hofbauer, Claudia Eis · Tel 09 41 / 57 95 2 · Fax 56 76 76 9 Minoritenweg 29 · 93047 Regensburg · achim_hofbauer@t-online.de GARBO: Achim Hofbauer · Tel 09 41 / 57 58 6 · Weißgerbergraben 11a · 93047 Regensburg · achim_hofbauer@t-online.de WOHIN: Achim Hofbauer · Tel 09 41 / 57 95 2 · Minoritenweg 29 · 93047 Regensburg · achim_hofbauer@t-online.de · Auflage: 12 000 Druck: KARTENHAUS KOLLEKTIV Grafische Dienste GmbH · Auerbacher Straße 12 · 93057 Regensburg · Tel 0941/ 208 22-0 Anzeigenschluß für das April-Wohin ist am 21.3. · Anzeigenpreise auf Anfrage · Das April-Wohin erscheint am 27.3. 3


4


Originaltitel: Hundraåringen som klev ut genom fönstret och försvann; Schweden 2013 - 114 Min.; ab 12; Regie: Felix Herngren; Darsteller: Robert Gustafsson (Allan Karlsson), Iwar Wiklander (Julius Jonsson), David Wiberg (Benny), Mia Skäringer (Gunilla), Jens Hultén (Pike - Der Boss), Alan Ford (Pim), Ralph Carlsson (Inspektor Aronsson), Bianca Cruzeiro (Caracas), Sven Lönn (Bucket), Simon Seppänen (Screw), Gustav Deinoff (Ricky), David Shackleton (Herbert Einstein), Koldo Losada (General Franco), Algirdas Romualdas (Josef Stalin), Johan Rheborg (Tage Erlander), Kerry Shale (Harry S. Truman), Sigitas Rackys (Michail Gorbatschow), Keith Chanter (Ronald Reagan), Philip Rosch (Robert Oppenheimer), Georg Nikoloff (Popov), Manuel Dubra (Esteban), Patrik Karlson (Sigvard Eklund), Guhn Andersson (Schwester Alice).

A

berwitzige Gangstergeschichte und eigenwilliger Jahrhundertrückblick um einen dickköpfigen Oldie auf Abwegen. 32 Wochen auf Platz 1 der Spiegelbestsellerliste Jonas Jonassons kultiges Erstlingswerk „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ schrie sozusagen nach einer Verfilmung. Und was Felix Herngren daraus gemacht hat, ist zum Schreien komisch und passt zum Trend, Alte nicht in die Tattergreis-Ecke zu stecken, sondern aufmüpfig durchs Rest-Leben ziehen zu lassen. Allan Karlsson ist einer dieser „Senioren“, die sich nicht im Altenheim betütteln lassen wollen.

Er läuft zwar nicht Marathon wie der „Jungspund“ Dieter Hallervorden in „Sein letztes Rennen“, aber seinen 100. Geburtstag mag er nicht mit Luftballons, Liedern und Kuchen feiern, er macht sich klammheimlich auf die Filzpantoffeln, raus aus dem Fenster, rein in ein neues Abenteuer. Als er sich am Bahnhof ein Ticket für das nächste Kaff kauft, brüllt ihn ein Typ an, er soll auf seinen Koffer aufpassen, bevor er aufs Örtchen verschwindet. Da der Bus kommt, steigt Allan ein, mitsamt Koffer. Dass darin 50 Mio. Kronen stecken, merkt er erst später, als er mit einem neuen Kumpel Elchgulasch im früheren Bahnhofshäuschen verdrückt. Natürlich verlangen der Ganove und

seine unfreundlichen Kumpanen den Koffer wieder zurück. Das führt über mehrere Leichen bis ins sonnige Bali, wo es sich Allan gut gehen lässt und auch noch zum Matchmaker wird. Mit 100 ist noch lange nicht Schluss. Schwedens Komiker-Ass Robert Gustafsson mimt den schlitzohrigen Oldie mit hinterhältiger Chuzpe und lässt in seinen Anekdoten aus sehr eigenwilliger Perspektive das politische Geschehen des 20. Jahrhunderts Revue passieren - sein Wodka-Besäufnis mit Stalin, den Stress mit Albert Einsteins Halbbruder, seine Begegnung mit Franco, Kontaktpflege zu wichtigen Geheimdiensten. Natürlich mischte er auch kräftig mit beim Bau der

Atombombe und dem Fall der Berliner Mauer. Skurriler Humor inklusive kleiner Morde unter Mafiagesellen, eine große Unverzagtheit und Lust an der Subversion prägen diese Geschichte über einen Querdenker, der sich ganz cool nach dem Motto seiner Mutter „Es ist, wie es ist, und wie‘s kommt, so kommt‘s“ durchs Leben laviert. Regisseur Felix Herngren enttäuscht die hohen Erwartungen nicht, setzt auf herrliche Situationskomik und eine bunte Schauspielerriege - und nicht zu vergessen Elefantendame Sonja, die schon mal eingreift, wenn‘s nötig ist und wie die anderen ihren Lebensabend unter Palmen genießt. mk. (programmkino.de)

5


theaterspielplan märz 2014

Kartentelefon: 0941/507 24 24

Karten online: www.theaterregensburg.de theater am Bismarckplatz

sa01

theater am probebühne haidplatz Bismarckplatz 19:30–21:00 Preise C | Abos k1, k2 19:30 Preise H | evtl. Restkarten | Abo Q filmKonzert›modern times‹ wir lieBen und 4. Sinfoniekonzert wissen nichts Mit Film und Musik von Charlie Chaplin

19:30 ua | Preise C | Abo z intime Briefe/

so02 le sacre du printemps

Tanzabend von Yuki Mori mit dem Philharmonischen Orchester Regensburg

sonstige spielstätten

Velodrom

Zeit.Raum!

Komödie von Moritz Rinke

11:00 treffpunkt theatercafé | Preis 5 € theaterführung Mit Michael Heuberger

operettenKonzert

11./14./15./18. Mai 2014 velodrom VorVerkAuFSStArt A M 1. M ärz 2014

16:00–16:55 neuhaussaal | Preis 5,50 € | erm. 3,50 €

rotKäppchen [6+]

Kinderoper von Seymour Barab

mo03

19:30 Preise H wir lieBen und wissen nichts 19:30 Preise H wir lieBen und wissen nichts 19:30 Preise H wir lieBen und wissen nichts 19:30 Preise H wir lieBen und wissen nichts

di04 19:30 Preise D | freier Verkauf | Abo b

mi05 die feen

Oper von Richard Wagner

19:30 ua | Preise C | FV | Abo p

do06 intime Briefe/ fr07 sa08 so09 mo10 di11 mi12

le sacre du printemps 19:30 kooperation Preise C | VVK engelstaedter meets the philharmonic strings The Magic of Queen „Classic“ 19:30–21:50 Preise D

17: 00 verMietung ballettschule sinZing

Operette von Paul Lincke

aschenputtel

19:30 Preise D | Abo M, J die feen

14: 00 verMietung ballettschule sinZing

frau luna

Preis 18 € | erm. 13 €

le sacre du printemps

Ein märchenhaftes Ballett | Benefiz-Gala

16:00 preMiere Preis 5,50 € | erm. 3,50 € der diener und sein prinz [4+]

Preis 18 € | erm. 13 €

von Gertrud Pigor

aschenputtel

19:30 ua | Preise C | Volksbühne intime Briefe/ le sacre du printemps 19:30 Preise D | Abo A die feen

19:30 ZuM letZten Mal Preise H wir lieBen und wissen nichts

Oper von Giacomo Puccini In ital. Sprache mit deutschen Übertiteln

19:30–21:50 Preise D | Abo g

fr14 19:30–21:15 ZuM letZten Mal

einführungen zu: intime Briefe/ le sacre du printemps die feen 5. sinfonieKonzert jeweils eine halbe Stunde vor Aufführungsbeginn im foyer neuhaussaal

10:00 Preis 5,50 € | erm. 3,50 € 22:00 kooperation jazzclub regensburg der diener und sein prinz [4+] Preis 7,50 € von Gertrud Pigor nachtdienst folge 15 KafKa.im.KoKon Mit Seeregen und Michael Lämmermann

16:00 Preis 5,50 € | erm. 3,50 € 20:00 foyer neuhaussaal | Preis 15 € | der diener und sein prinz [4+] 2. sonatenaBend

Preise b | Restkarten | Abo Q

sa15 der jüngste tag

Klavierabend mit Satomi Nishi mit Werken von Bach, Brahms, Rachmaninoff u.a.

Schauspiel von Ödön von Horváth

19:30 Preise D | Abo S

so16 die feen

11:00 Matinee | Eintritt frei anateVKa (fiddler on the roof) Einführungsveranstaltung

16:00 Preis 5,50 € | erm. 3,50 € | rk der diener und sein prinz [4+]

mo17

10:00 Preis 5,50 € | erm. 3,50 € der diener und sein prinz [4+]

di18 19:30–21:40 Preise e | Vb, Abos JA, Je

10:00 Preis 5,50 € | erm. 3,50 € der diener und sein prinz [4+] 10:00 Preis 5,50 € | erm. 3,50 € der diener und sein prinz [4+] 10:00 Preis 5,50 € | erm. 3,50 € der diener und sein prinz [4+]

mi19 la Bohème do20

19:30 Preise D | Abo D die feen

fr21

wir lieBen und wissen nichts 19:30 preMiere Preise D | Abos pA, W anateVKa (fiddler on the roof)

sa22 19:30 gastspiel Preise A Videogames Gerwin Eisenhauer, Band

Musical von Jerry Bock | In dt. Sprache

und das Videokollektiv BLINK and REMOVE | Special Guest: Markus Engelstaedter

Preis 15 €

mit den grandauers in der lÖwengruBe Lesung mit Musik und Gästen rund um die legendäre BR-Serie

16:00 Preis 5,50 € | erm. 3,50 € | rk der diener und sein prinz [4+] 11:00 Matinee | Eintritt frei alpenrauschen Einführungsveranstaltung

Nach dem Roman von Todd Strasser Gastspiel American Drama Group Europe in englischer Sprache 19:30 Preise D | Abos e, Y anateVKa (fiddler on the roof)

di25

16:00 Preis 5,50 € | erm. 3,50 € 19:00 foyer neuhaussaal | Preis 15 € | Abo kk der diener und sein prinz [4+] 5. KammerKonzert Gesprächskonzert mit Moderation Mit Werken von Ysaÿe, Schultheiss, Skweres u.a.

10:00–11:00 Preis 5,50 € | erm. 3,50 € die geschichte Von lena [9+] von Michael Ramløse 10:00–11:00 Preis 5,50 € | erm. 3,50 €

19:30–21:50 Preise D | Vorverkauf läuft

mi26 frau luna

18:00 öffentliche probe | Eintritt frei Einlasskarten an der Theaterkasse

do27 die Katze auf dem

19:30 Preise D | Abo C, Volksbühne anateVKa (fiddler on the roof)

heissen Blechdach

Schauspiel von Tennessee Williams

fr28 19:30 ua | Preise C | Abo u

19:30 Preise D | Abo H anateVKa (fiddler on the roof)

die geschichte Von lena [9+]

27.3. welttheatertag 19:30 preMiere | Preise H | Abo X alpenrauschen Ein musikalischer Heimatabend von Eva Veiders und Ralf Schurbohm

10:30 neuhaussaal | Preis 5,50 € | erm. 3,50 € 3. KinderKonzert [6+] 19:00 turmtheater öffentliche probe |

Eintritt frei | Einlasskarten an der Theaterkasse

elchtest

Komödie von Jaan Tätte

10:00–11:00 Preis 5,50 € | erm. 3,50 € die geschichte Von lena [9+] 19:30 turmtheater preMiere | Preise H | Abo X elchtest

sa29 intime Briefe/

mo31

19:30 kooperation foyer neuhaussaal

19:30 gastspiel Preise A the waVe

mo24

so30

„Das musikalische Nashorn“ Musik von Ralf Hoyer, Text von Peter Hacks

19:30–21:40 Preise e | Abo F la Bohème

do13 frau luna

so23

11:00 neuhaussaal | Preis 5,50 € | erm. 3,50 € 3. KinderKonzert [6+]

Komödie von Jaan Tätte

le sacre du printemps 19:30 ua | Preise C | Abo n intime Briefe/ le sacre du printemps

16:00–17:00 Geschlossene Vorstellung die geschichte Von lena [9+] 19:30 Preise H | Abo Xb alpenrauschen

Alle Vorstellungen im freien Verkauf. Ausnahmen sind bei der jeweiligen Vorstellung angegeben. A b k ü r z u n g e n : rk = Restkarten / VVk = Vorverkauf läuft / eF = Eintritt frei / Vb = Volksbühne / Z.l.M. = zum letzten Mal / ua = Uraufführung / wa = Wiederaufnahme. 6S p i e l o r t e: nhs = neuhaussaal / pb = probebühne am bismarckplatz / tdp = thon-dittmer-palais

11:00 neuhaussaal Matinee | Eintritt frei die Katze auf dem heissen Blechdach E inführungsveranstaltung 19:30 neuhaussaal | Preise A | Abo k1 5. sinfonieKonzert Mit Werken von Bach, Skweres, Schumann


USA 2013 - 118 Min.; ab 12; Regie: George Clooney; Darsteller: George Clooney (George Stokes), Matt Damon (James Granger), Bill Murray (Richard Campbell), John Goodman (Walter Garfield), Jean Dujardin (Jean Claude Clermont), Bob Balaban (Preston Savitz), Hugh Bonneville (Donald Jeffries), Cate Blanchett (Claire Simone), Dimitri Leonidas (Sam Epstein), Justus von Dohnányi (Viktor Stahl).

I

n der ersten Szene des Films inszeniert George Clooney sich selbst in einer eigentlich für Indiana Jones typischen Pose: Als Akademiker, der einer Gruppe von seriösen Herren einen Vortrag darüber hält, wie nötig es ist, sich auf eine Schatzsuche zu begeben. Doch in MONUMENTS MEN erzählt er eine erstaunliche wahre Geschichte – und seinen Lichtbildervortrag hält er für den amerikanischen Präsidenten Roosevelt. Kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs stellten die westlichen Alliierten eine Sondereinheit von Kunstsachverständigen zusammen, die den Auftrag hatte, von den Nazis erbeutete Kunstwerke zu finden, sie vor der Zerstörung zu bewahren und ihren ursprünglichen Besitzern zurückzugeben. Diese Schatzsuche ist historisch belegt und man merkt dem Film an, dass Clooney und sein Drehbuchschreiber Grant Heslov sich bemüht haben, dem Sachbuch von Robert M. Edsel, das als Vorlage diente, gerecht zu werden. Deshalb wird über weite Strecken episodenhaft erzählt, denn die einzelnen Mitglieder der Gruppe trennten sich bald, nachdem sie an der Front angekommen waren, und führten verschiedene, voneinander unabhängige Einsätze durch. Einer versucht in Paris Informationen darüber zu erhalten, wo die Nazis die Beutekunst versteckten und muss dafür das Misstrauen einer französischen Museumsangestellten überwinden. Ein anderer versucht in einer noch besetzten Stadt in einer Kirche eine berühmte Statue vor dem Zugriff der anziehenden Deutschen

zu retten. Und zwei stoßen eher aus Zufall auf einen hohen Offizier der Wehrmacht, der sich nach dem Rückzug aus Paris in seine kleine Hütte in den Bergen zurückgezogen hat, wo seine Wände mit Meisterwerken aus der Sammlung Rothschild voll gehängt sind. Erst am Ende erleben sie alle zusammen das spannendste Abenteuer, wenn sie im Salzbergwerk von Altaussee eines der größten Kunstdepots der Nationalsozialisten entdecken und dieses in einem Wettlauf mit der Zeit abtransportieren müssen, weil die Russen kurz davor sind, diese Region im Besitz zu nehmen. Denn tatsächlich sieht deren „Trophäenbrigade“ die Kunstwerke als ihre Beute an und will sie nach Russland schicken. Clooney erzählt in seinem Film mit einer souveränen Gelassenheit. Er nimmt sich Zeit dafür, die einzelnen Figuren zu entwickeln, und er lässt sie auch über das moralische Dilemma ihrer Mission reflektieren. Ist es zulässig, dass Menschen sterben, um Kunstwerke zu retten? Es gibt in MONUMENTS MEN ein paar grandios geschriebene und gespielte Szenen wie etwa jene, in der Clooney in der Rolle von George Stout bei einem Verhör einen gefangenen deutschen Offizier befragt. Vor allem hält der Film aber eine feine Balance zwischen dem Pathos eines Kriegsfilms und dem Humor eines Buddy-Movies. Dabei ist MONUMENTS MEN auch ein Schauspielerfilm mit einem inspiriert spielenden und geführten Ensemble, dem es gelingt, sein zugleich bewegendes Zusammengehörigkeitsgefühl und das tiefe Engagement für die Mission zu entwickeln. FBW-Gutachten: Prädikat besonders wertvoll

7


USA/Deutschland 2013 - 100 Min.; a Darsteller: Ralph Fiennes (M. Gustave), F. Murray Abraham (Mr. Mo Willem Dafoe (Jopling), Jeff Goldblum (Deputy Kovacs), Harvey Keit Edward Norton (Henckels), Saoirse Ronan (Agatha), Jason Schwartzma Tom Wilkinson (Autor), Owen Wilson (M. Chuck), Tony Revolo

I

n der kunterbunten Nonsens-Komödie „Grand Budapest ted“, „Moonrise Kingdom“) den Zuschauer mit auf eine einen fiktiven osteuropäischen Kurort zwischen den Weltkr oniert als fantasievoll bebildertes Feel-Good-Märchen und stand auch der Brite Ralph Fiennes erstmals in einem We Anderson so typische Melancholie zeichnen die größtenteil

E

uropa zwischen den Weltkriegen. In der fiktiven ungarischen Republik Zubrowka steht das renommierte „Grand Budapest Hotel“, eine Institution in seiner Branche und Schauplatz zum Teil abenteuerlicher Episoden. Genau dort hat Wes Anderson seinen neuen Film angesiedelt, der wie unter einem Mikroskop auf seine Figuren und ihre skurrilen Verwicklungen hinabblickt. Erzählt wird die Geschichte von Gustave H. (Ralph Fiennes), dem legendären Concierge des Grand Budapest, und seines neuen Lobby-Boys Zero Moustafa (Tony Revolori). Zusammen sind beide ein mehr als ungewöhnliches LehrerSchüler-Gespann, das Hals über Kopf in einen mysteriösen Kriminalfall stolpert und fortan von den Behörden argwöhnisch beobachtet wird. Nach dem offenbar gewaltsamen Tod der schwerreichen Madame D. (Tilda Swinton) vermacht diese ihrem treuen Freund Gustave ein wertvolles Gemälde. Die enge Verbindung missfällt vor allem Dmitri (Adrien Brody), dem Nachkommen der adeligen Dame, der seinen Bluthund (Willem Dafoe) auf Gustave und Zero

8

hetzt. Es ist der Auftakt eines absurden, temporeichen Katzund-Maus-Spiels, in dem immer neue Figuren und Wendungen auftauchen. Es bedarf nur weniger Einstellungen, um einen Film von Wes Anderson eindeutig als solchen zu identifizieren. Die liebevoll verschrobene Handschrift des 44-jährigen Komödienspezialisten ist einzigartig und von verspielten Schnörkeln durchzogen. Seit seinem internationalen Durchbruch mit „Rushmore“ blieb er sich und seinem ungewöhnlichen, stets etwas verträumten Stil treu. Gleiches gilt für Gesichter vor der Kamera. Anderson-Filme ähneln bisweilen einem Klassentreffen, wo sich wie selbstverständlich alte Weggefährten wie Jason Schwartzman, Bill Murray oder Owen Wilson in Gastrollen abwechseln. Alle drei haben auch im „Grand Budapest Hotel“ eingecheckt, wobei man nicht nur ihnen die Freude an Andersons doppelbödigem Nonsens deutlich anmerkt. Der mit Stars gerade verschwenderisch besetzte Eröffnungsfilm der diesjährigen Berlinale lebt zunächst


ab 12; Regie: Wes Anderson; oustafa), Mathieu Amalric (Serge X.), Adrien Brody (Dmitri), tel (Ludwig), Jude Law (Schriftsteller), Bill Murray (M. Ivan), an (M. Jean), Léa Seydoux (Clotilde), Tilda Swinton (Madame D.), ori (Zero), Florian Lukas (Pinky), Karl Markovics (Wolf).

Hotel“ nimmt Regie-Star Wes Anderson („Darjeeling Limiskurrile, temporeiche und überaus kurzweilige Zeitreise in riegen. Der diesjährige Eröffnungsfilm der Berlinale funktid beeindruckende Star-Revue. Neben vielen Weggefährten es-Anderson-Film vor der Kamera. Witz, Esprit und die für ls in Deutschland abgedrehte Produktion aus. von der Spielfreude seines Ensembles und der von Anderson perfektionierten Reizüberflutung im Stakkato-Rhythmus. Dieser orientiert sich mit seinem überdrehten Tempo, seinen Slapstickeinlagen und bewusst künstlichen Actiontableaus an den zum Teil noch als Stummfilm abgedrehten Komödien der 1920er- und 1930er-Jahre. Die Verfolgungsjagd auf der Schneepiste und durch den anschließenden Bobkanal ist ein besonderer Spaß, den sich Anderson erlaubt. Der kindlich naive Charme seiner früheren Arbeiten lässt sich ebenso wie Andersons wunderbar entrückter Weltschmerz auch in „Grand Budapest Hotel“ in vielen Einstellungen entdecken. Hinzu kommt der dunkle Schatten des Zweiten Weltkriegs und mit ihm eine düstere Melancholie, die in den Werken des von Anderson verehrten Wiener Schriftstellers Stefan Zweig allgegenwärtig war. Dessen literarisches Werk habe ihm bei der Ausarbeitung seines ersten europäischen Filmprojekts als Inspiration und Ideenvorlage gedient. Vor allem Zweigs Blick für die Tragik der menschlichen Existenz ist hier

trotz der vordergründig heiteren Erzählhaltung als Grundrauschen allgegenwärtig. Dass Andersons kunterbunte Star-Revue nun die Berlinale eröffnen durfte, ist für das Festival ein Glücksfall. Mit mehr Witz und Esprit kam das Programm schon lange nicht mehr aus den Startlöchern. Mehr noch: Die größtenteils in Görlitz und in den Babelsberger Studios abgedrehte deutsch-amerikanische Ko-Produktion – die grandiose Jugendstil-Kulisse des „Grand Budapest“ beherbergte zu Beginn des letzten Jahrhunderts ein Kaufhaus – hebt den Filmstandort Deutschland abermals sichtbar auf internationales Niveau. Für den Zuschauer, der sich von diesem cineastischen Wirbelwind zunächst einmal fabelhaft unterhalten fühlen darf, mag dieser Aspekt eher sekundär sein. Er kann sich ganz in Andersons Märchen verlieren und das surreale „Zauberberg“Flair genießen. Marcus Wessel (programmkino.de)

9


Der Wolle passt schon. ORPHEE

BODEGA

direkt bei der Bodega

direkt beim Orphée

wolle wohin.indd 1

12.02.14 09:24

Kunstforum Ostdeutsche Galerie März 2014 AUSSTELLUNGEN

Reisen in die Vergangenheit

Zeitspuren Susanne Hanus Tatjana Utz

Zeitspuren. Reisen in die Vergangenheit Susanne Hanus – Tatjana Utz 15. März bis 18. Mai Eröffnung: Freitag, 14. März, 19 Uhr Führungen jeden Sonntag, 15 Uhr, 2 € + Eintritt

SCHAUFENSTER 7. „ALS KÜNSTLER IST ALLES UNBEKANNT.“ DIE STIFTUNG KLAUS-ANDREAS MOERING 20. Februar 2014 bis 11. Mai

VERANSTALTUNGEN KOG-tail: Alleskleber, Selbstklebestreifen und Co. Zur Restaurierung von Werken aus der Stiftung Moering Donnerstag, 6. März, 18 Uhr, 7/5 € inkl. Eintritt und Getränk

Seniorenführung: Klaus-Andreas Moering (1914-1945) Ein Spätexpressionist, der im Verborgenen schuf Dienstag, 11. März, 14 Uhr, 6 € inkl. Eintritt, Kaffee und Kuchen

Führung durch die Dauerausstellung Freiheit für Form und Farbe. Abstrakte und konkrete Malerei Sonntag, 16. März, 14 Uhr, 2 € + Eintritt

Kunstsprechstunde Mittwoch, 19. März, 14 Uhr Anmeldung: Tel. 0941-29714 0 oder E-Mail: info@kog-regensburg.de

Auf den Spuren der Großmütter Susanne Hanus und Tatjana Utz im Gespräch Donnerstag, 20. März, 19 Uhr, 6/4 �

Kuratorenführung „Zeitspuren“ mit Dr. Agnes Matthias Donnerstag, 27. März, 18 Uhr, 2 € + Eintritt

Dr.-Johann-Maier-Str. 5 D-93049 Regensburg www.kunstforum.net

10

Wohin-3-2014.indd 1

Das vollständige Veranstaltungsprogramm unter www.kunstforum.net

12.02.2014 8:15:55 Uhr


Österreich 2013 - 103 Min.; ab 6; Regie: Thomas Dirnhofer; Darsteller: David Lama, Peter Ortner, Toni Ponholzer, Jim Bridwell, Markus Pucher, Thomas Dirnhofer, Martin Boysen.

B

esonders hoch ist er nicht: Gerade einmal 3128 Meter misst der Cerro Torre – ganz Bolivien liegt zum Beispiel höher – und gilt doch als einer der schwierigsten und schönsten Berge der Welt. Ganz weit im Süden Patagoniens gelegen, an der Grenze zwischen Argentinien und Chile, in karger Landschaft und offenem Gelände, was für rasante Wetterumschwünge sorgt. Wie eine Zinne ragt der Cerro Torre empor, Steilwände auf allen vier Seiten machen den Aufstieg so schwer, das Wetter tut sein übriges. 2009 entschloss sich der bis dato als Hallenkletterer zu frühem Ruhm gekommene David Lama – 19jähriger Sohn eines nepalesischen Vaters und einer österreichischen Mutter – im jugendlichen Überschwung und wohl auch mit jugendlicher Arroganz, den Cerro Torre im Freikletterstil zu bezwingen, also ohne technische Hilfsmittel. Seile und Haken werden bei dieser Bergsteiger-Technik nicht zum Klettern benutzt, sondern nur zur Sicherung. Doch beim ersten Versuch scheitert Lama an seiner Hybris: Unerfahren im Berg, begleitet von einem Filmteam, dass für aufregende Bilder bereit ist jede ungeschriebene Regel des an ethischen Benimmregeln reichen Bergsports zu brechen, scheitert Lama kläglich und sieht sich harscher Kritik der Bergsteigerszene ausgesetzt. Ein Jahr später versucht er es erneut, erreicht auch den Gipfel, doch bedient er sich dabei einer abgesicherten Route, die einst der italienische Bergsteiger Cesare Maestri mit einem Kompressor verbohrt hatte und die seitdem als Kompressor-Route unrühmliche Bekanntheit errungen hat. Im Frühjahr 2012 schließlich versucht es Lama noch einmal und diesmal gelingt der kaum möglich gehaltene Erfolg: Die Besteigung des Cerro Torre in der Freikletter-Technik. Auch wenn man sich fürs Bergsteigen nicht interessiert, kann man von der Leistung David Lamas nur beeindruckt sein. Und nicht zuletzt von der Faszination der Berge Patagoniens, die das Filmteam um Thomas Dirnhofer in atemberaubende Bilder eingefangen hat. Doch „Cerro Torre“ will von mehr erzählen, als einfach nur von einer erfolgreichen Bergtour. Es soll auch um die Ethik des Bergsteigens gehen, einer Welt, in der ständig Debatten um die „korrekte“, moralisch vertretbare Art des Bergsteigens geführt werden. Allzu viele technische Hilfsmittel werden dabei von vielen abgelehnt, der Massentourismus, der inzwischen etwa auf dem Mount Everest herrscht mit Verachtung betrachtet. Während ein Ersteigen des höchsten Berges der Welt inzwischen vor allem eine Frage des Geldbeutels ist (eine geführte Tour zum Gipfel kostet circa 50.000 Euro) und weniger mit Bergsteigerisches Fähigkeiten zu tun (von 13 bis 80jährigen und selbst einem Blinden war inzwischen fast jeder auf dem Gipfel der Welt), ist das Bezwingen von in der breiten Öffentlichkeit kaum bekannten Gipfeln oder Wänden unter Bergsteigern wirklich anerkannt. So ist „Cerro Torre“ auch ein Film über den Reifeprozess eines jungen Mannes, der im Laufe der Jahre erst viel lernen muss, bevor er nicht nur die körperlichen Fähigkeiten besitzt, sondern auch die mentale Stärke hat, um den Cerro Torre zu bezwingen. Neben den atemberaubenden Aufnahmen, sind es vor allem diese Aspekte, die Thomas Dirnhofers „Cerro Torre“ zu einem sehenswerten Bergfilm machen. Michael Meyns (programmkino.de)

11


SPIELPLAN MÄRZ 14

BEGINN | 19.30 UHR (wenn nicht anders angegeben)

FALTSCH WAGONI – L ADIES FIRST, MÄNNER FÖRSTER . Musikkabarett und Sprachakrobatik – Mit Sprachwitz, Selbstironie und fabelhaften Songs gehen Faltsch Wagoni ans Ein- und Zweigemachte. | 18€ + VVK

ILLUSIONEN EINER EHE Nach unserer Sommerkomödie Achterbahn eine weitere bittersüße Komödie aus Paris von Eric Assous. Mit Martin Hofer, Fritz Barth und Undine Schneider. | 18–23 € + VVK

SEBASTI AN NICOL AS – MAGIC DIENSTAG Der mehrfach preisgekrönte Profimagier verzaubert das Turmtheaterpublikum. | 18€ + VVK

Weitere Informationen zu diesen und allen anderen Vorstellungen im Turmtheater finden Sie online unter >>>> www.regensburgerturmtheater.de

Sa. 01.

FALTSCH WAGONI

So. 02.

LORIOTABEND

Di. 04.

LORIOTABEND

Mi. 05.

LORIOTABEND

Do. 06.

LORIOTABEND

Fr. 07.

SEBASTIAN NICOL AS – PURE MAGIC

Sa. 08.

ILLUSIONEN EINER EHE

So. 09.

ILLUSIONEN EINER EHE

Di. 11.

MEI FÄHR L ADY

Mi. 12 .

REDEN ÜBER ... PAPST FR ANZISKUS

Do. 13.

MEI FÄHR L ADY

Fr. 14.

MEI FÄHR L ADY

Sa. 15.

ILLUSIONEN EINER EHE

So. 16.

ILLUSIONEN EINER EHE | LETZTE

Sa. 22.

FALTSCH WAGONI

Sa. 29.

ELCHTEST * | PREMIERE

*

ELCHTEST ist eine Produktion des Theater Regensburg. Karten gibt es NUR am Theater Regensburg oder im Touristbüro. Weitere Infos unter www.theater-regensburg.de

KARTENVORVERKAUF UNTER | 0941 – 56 22 33 ( Mo.–Fr. 13.00 Uhr – 18.00 Uhr ) oder im Tourist Büro Regensburg / Altes Rathaus und online unter www.okticket.de. TURMTHEATER REGENSBURG | Watmarkt 5 | 93047 Regensburg

W. Schönfeld KG Donaustaufer Str. 93 93059 Regensburg Telefon 0941/48097 Telefax 0941/400647

wir vermieten Gewerberäume und verkaufen Industrieputzlappen 12

Die UNICEF-Gruppe Regensburg ist umgezogen! Sie finden uns ab 01.02.2013 in der Donaustaufer Str. 93 Wollen Sie sich bei UNICEF engagieren? Wir suchen noch nette Ehrenamtliche für unser Team Kontakt: 0176 / 61 60 44 50


Deutschland 2013 - 90 Min.; ab 12; Regie: Jakob Lass; Ab 27. März Darsteller: Lana Cooper (Lara Schmelzing), Franz Rogowski (Clemens Pollozek), Maik Riedel (Koch), Kerstin Abendroth (Personalchefin), Eric Popp.

E

ine Liebesgeschichte, eine Tragikomödie um eine taffe Köchin und einen soften Masseur erzählt dieses vielversprechende Spielfilmdebüt, das bekannte Muster verkehrt. Den Vorwurf, dass auf Festivals Preise gerne im Gießkannenprinzip verteilt werden, kann man den Juroren des Förderpreis Neues Deutsches Kino wahrlich nicht machen. Jakob Lass‘

Tragikomödie „Love Steaks“ wurde gleich vierfach ausgezeichnet. Es war das erste Mal in der Geschichte des Filmfest München, dass ein Film in sämtlichen Kategorien, sprich Regie, Produktion, Drehbuch und Schauspiel, gewann. Für gewisse Ratlosigkeit, auch Heiterkeit sorgte der Preis fürs Skript, als Produzentin und Koautorin Ines Schiller bei der Verleihung verriet, dass es gar kein Drehbuch - es existierte nur ein dramaturgisches Skelett ohne vorgeschriebene Dialoge - gegeben hat. Entsprechend leicht und improvisiert wirkt die Arbeit, die sich auf die Liebesgeschichte seiner beiden gegensätzlichen Protagonisten konzentriert. Ein Luxushotel dient als Schauplatz, kühl, durchgestylt und funktional. In der Küche werden feine Speisen zubereitet,

im Wellness-Bereich die zugelegten Pfunde wieder wegtrainiert. Lara arbeitet in der Küche, behauptet sich im Team. Der schüchterne Clemens, der Neue, bearbeitet solo die Gäste am Massagetisch. Nach einem ersten Zusammentreffen im Aufzug, kommen die beiden nicht mehr voneinander los. Gegensätze ziehen sich an. Sie ist taff, liebt den Alkohol. Er soft, glaubt an Ayurveda. Schweiß, Blut und Tränen fließen - Liebe ist Krieg. Großartig füllen Lana Cooper und Franz Rogowski ihre Parts, über weite Strecken kommunizieren sie nonverbal. Es wird getastet und gefühlt, geschlagen und gestreichelt. Die hermetisch geschlossene Welt des Hotels steht im Kontrast zur winterlichen Ostsee. Hier steht Funktionalität kontra

Freiheit - wie bei den Lebensentwürfen, die aufeinanderprallen. Entsprechend dazu hält Kameramann Timon Schäppi seine Bilder: eng innen, weit draußen, einerseits monochrome Farben, andererseits kräftige Erdtöne. Der Film demonstriert rigorosen Stilwillen im Look und lässt für die Darsteller viel Freiräume. Ohne Fördergelder und Senderbeteiligungen ist der Film entstanden, Lass, Regiestudent an der HFF „Konrad Wolf“, hat dies zum Vorteil genutzt, geschickt meidet er Klischees und Genrekonventionen. Die Dialoge klingen authentisch, das Hotelpersonal wurde für die Nebenrollen rekrutiert. Ein spannendes Experiment, das aufgegangen ist. geh. (Blickpunkt Film)

USA 2013 - 126 Min.; ab 12; Regie: Spike Jonze; Ab 27. März Darsteller: Joaquin Phoenix (Theodore), Amy Adams (Amy), Rooney Mara (Catherine), Olivia Wilde (Blind Date), Scarlett Johansson (Samantha), Portia Doubleday (Isabella), Sam Jaeger (Dr. Johnson).

T

heodore arbeitet erfolgreich in einer Agentur, die sich auf liebevolle, handgeschriebene Briefe spezialisiert hat. Der Anachronismus ist in Zeiten der totalen Vernetzung und Spracherkennung eine viel genutzte Dienstleistung. In seinem Privatleben sieht es jedoch anders aus. Theodore fühlt sich einsam seit seine Frau sich getrennt hat. Auch Telefonsex lindert den Schmerz nicht. Da kauft er sich ein neues, lernfähiges und personalisiertes System für seinen Homecomputer. Es nennt sich Samantha und wird bald seine engste Vertraute und Geliebte. Sie mutet schon seltsam an, die Prämisse von Spike Jonzes neuem Werk

- klar, Filme, die sich mit künstlicher Intelligenz beschäftigen, gibt es schon zuhauf, aber aus dem selben Thema eine ernst zu nehmende Romanze zu schneidern, hätten sich wohl wenige getraut. Der OSCAR-nominierte Jonze aber ist bekannt für Unkonventionelles und schnürt aus futuristischer Technik, altmodischer Optik und ganz viel Fingerspitzengefühl eine atemberaubende Parabel auf die Liebe und das Leben im Hier und Jetzt. Wie er das geschafft hat, lässt sich ganz schwer aufdröseln, aber „Her“ scheint alles zu können: von bewegenden, einfühlsamen Gänsehautmomenten, über wuchtige Traurigkeit bis hin zu kraftstrotzender, lebensbejahender Heiterkeit. Möglich macht das alles ein grandioser Joaquin Phoenix, in dessen Figur und Schauspiel unfassbar viel Gefühl steckt. Dem bereits mehrfach OSCAR-nominierten Darsteller nimmt man von der ersten Minute an die Rolle des träumerischen, aber nicht uncharismatischen Schnurrbartträgers ab und kann nicht anders, als Feuer und Flamme

zu sein für diesen Mann, der auf der Suche nach Liebe durchs Leben irrt – und kann es ihm nicht einmal verdenken, dass er sich in die künstliche Intelligenz Samantha verknallt. Warum? Wegen des zweiten großen Stars in „Her“: Scarlett Johansson. Ohne einen einzigen optischen Auftritt ist dieser Film der letzte Beweis dafür, dass sie nicht nur wegen ihres Aussehens eine atemberaubende Mimin ist. Egal ob gebrochen-traurig, quietschfidel oder sogar gesungen: was sie mit allein ihrer Stimme zu bewegen vermag, ist schlichtweg überwältigend. Und es ist letztendlich ihr Verdienst, dass die Grenze zwischen künstlicher Intelligenz und vollkommener Menschlichkeit verschwindet – und damit auch die zwischen „echt“ und „unecht“. Da ist der Protagonist Theodore ebenso hingerissen wie der Zuschauer und stürzt sich in die Beziehung mit Samantha – was sich für ihn genauso echt anfühlt wie für das Publikum. Während also einerseits tiefe Menschlichkeit und stürmische Liebe, so seltsam sie vielleicht auch ist, grandios in Szene und Atmosphäre

gesetzt ist, wirft Jonze auch Fragen auf, wobei er klugerweise auf Technisches, Wissenschaftliches und Politisches verzichtet. Um eben nicht in ScienceFiction abzudriften, dreht er die Thematik der K.I. so um, dass das Menschliche und Zwischenmenschliche im Mittelpunkt steht – und hält sich mit Antworten eher zurück, wodurch „Her“ auch auf dieser Ebene nachhallt. Unterstützt von einem ganz starken Soundtrack und tollen Nebendarstellern wie etwa Amy Adams, Rooney Mara oder Olivia Wilde, ergibt sich also ein über alle Maßen stimmiges Filmerlebnis, bei dem einfach alles richtig gemacht wurde. Mal kraftvoll, mal leichtfüßig nimmt uns „Her“ mit auf eine Reise, die weder wirklich in der Zukunft noch sonst wo angesiedelt werden kann. Vielmehr handelt es sich um ein Gleichnis auf die Menschlichkeit und Liebe, das zutiefst berührt, bestens unterhält und gleichzeitig nachdenklich stimmt. Ganz großes Kino! moviesection.de

13


mehr tigkeit. h c e r e g

„Besser für uns alle!“

JOAChIM Wolbergs

Werden wir den Menschen gerecht! Es muss fairer zugehen in Regensburg. Dazu gehört, mehr für die Gleichstellung von Frauen und Männern zu tun und mit Inklusion und Integration wirklich ernst zu machen. Wir werden in dieser Stadt niemanden zurücklassen und uns für gerechte Chancen einsetzen. Dafür will ich mich als neuer Oberbürgermeister reinknien und bitte Sie am 16. März um Ihr Vertrauen! Ihr Oberbürgermeister für Regensburg.

www.joachim-wolbergs.de

Impressum: Büro Joachim Wolbergs, Clermont-Ferrand-Allee 36, 93049 Regensburg

: s ’ t h c a m s g r e b l o W


Dänemark/D/F/Schweden 2013 - 120 Min.; ab 16; Regie: Lars von Trier; Ab 20. Februar Darsteller: Charlotte Gainsbourg (Joe), Stellan Skarsgård (Seligman), Stacy Martin (Joe, jung), Shia LaBeouf (Jerôme), Jamie Bell, Uma Thurman, Connie Nielsen, Mia Goth (P), Christian Slater (Joes Vater).

I

n einer trostlosen, kalten Winternacht findet der etwas merkwürdige, aber liebenswerte Junggeselle Seligman (Stellan Skarsgard) eine bewusstlose, übel zugerichtete Frau (Charlotte Gainsbourg) in einem unschönen Nebengässchen liegend. Der besorgte Mann kümmert sich um die Verletzte und bringt sie zu sich nach Hause, wo er sie ins Bett legt und sie zu sich kommen lässt. Wieder auf den Beinen, beginnt die unglückliche Frau mit ihrem redseligen Retter in der Not zu kommunizieren. Ihr Name ist Joe und das Leben hat ihr übel mitgespielt. Sie gibt sich selbst die Schuld für alles Schlimme, dass sie in ihrem Leben mitgemacht hat. Als der neugierige Seligman nachhakt und mehr über die Umstände erfahren möchte, erzählt Joe von ihrer Vergangenheit

und ihren persönlichsten Geheimnissen. Ohne Scheu plaudert die offene Frau von ihrer Sexsucht und in welche Misere diese sie getrieben hat. Interessiert und stets mit dem passenden Vergleich auf der Zunge, steht ihr Seligman zur Seite und begleitet sie auf ihrer Lebensgeschichte. Dänemark hat nicht nur Peter Schmeichel und das Legoland, sondern auch einen beachtlichen Stamm von etablierten und äusserst begabten Filmemachern. Gerade in und nach den Neunzigerjahren gelang einem interessanten Kollektiv der internationale Aufstieg. An der Spitze dieser Gruppe stand lange Zeit Lars von Trier (Dancer in the Dark), der aber durch seine Eskapaden in Cannes viel von seinem Ruhm eingebüsst hat und nun aus der Defensive agieren muss. Während an renommierten Festivals inzwischen mehr von Nicolas Winding Refn geredet wird, hat von Trier anderweitig für Wirbel gesorgt. Bereits im Vorfeld wurde sein Neuling Nymphomaniac, der nun als Part 1 und Part 2 gesplittet gezeigt wird, thematisiert und bis ins Detail auseinandergenommen. Die Medienschlacht um den Melancholia-Nachfolger ist aber

durchaus verständlich. Der Däne ist ein eigenwilliger Genosse und seine Filme polarisieren. Antichrist schockierte und begeistere zugleich. Die Zuschauer rannten aus den Kinosälen, wie sie davor hineingestürmt waren. Spekulationen, dass Nymphomaniac vor Pornographie und Voyeurismus nur so strotzt, die Sexszenen echt seien und die Schauspieler selber Hand anlegten, hat den Rummel um das Werk weiter angekurbelt. In der Zwischenzeit vernahm man zwar, dass mit Tricks gearbeitet wurde, doch dem Aufsehen, das der Film damit erreicht hat, tat dies keinen Abbruch mehr. Um dem Hype gleich einmal etwas den Wind aus den Segeln zu nehmen, darf ruhig erwähnt werden, dass Nymphomaniac Part 1 keine Kontroversen auslösen wird. Das groteske Arthouse-Drama ist gespickt mit erstaunlich lockerem Humor und bietet auch die eine oder andere Unanständigkeit. Unschön wird es aber selten. Eine ‚Rüsselgalerie‘, ein besonders klebriger Job im Zugabteil und viele Einblicke in das Leben einer Dorfmatratze sind zwar nicht jedermanns Sache, doch von Trier gelingt hier eine eindrückliche Gratwanderung und zeigt, dass er nicht bloss auf plumpe

Provokation setzen will. Nymphomaniac Part 1 ist nicht nur Rein-Raus, sondern ein philosophischer und tiefschichtiger Akt mit mehreren Höhepunkten. Der Däne erzählt uns Dinge, die faszinieren, die fesseln, von denen man mehr erfahren und mehr sehen möchte. Seine Figuren erhalten die Tiefe durch ihre Geschichten und Dialoge, werden aber auch allesamt von überzeugenden Schauspielern verkörpert. Auffällig und besonders schön anzusehen ist die Kameraarbeit von Manuel Alberto Claro, der bereits bei Melancholia mit von Trier arbeitete. Des Regisseurs dokumentarisch angehauchte Inszenierung, die in seiner schwermütigen Stilistik beinahe zu ertrinken droht, wird durch die direkte und ehrliche Kameraführung Claros, die immer wieder die Emotionen der Gesichter sucht, wunderbar über Wasser gehalten. Fazit: Nymphomaniac Part 1 ist grosses Kino. Lars von Trier gelingt ein bemerkenswerter Mittelweg zwischen sperrig-philosophischer ArthouseSexsucht-Doku und einer erotischen und selbstironischen Groteske. Part 2 kann ruhig kommen! yan (outnow.ch)

15


25. Literarischer Frühling in Regensburg 2014 30 Jahre Buchhandlung Dombrowsky 25 Jahre Literarische Saisons Thomas Glavinic Do 6. März 2014, 20h Buchhandlung Dombrowsky Ein Abend für die Büchergilde Fr 7. März 2014, 20 h Buchhandlung Dombrowsky Stefan Moster Mi. 12. März 2014, 20 h Buchhandlung Dombrowsky Ryad Assani-Razaki Di 18. März 2014, 20 h Buchhandlung Dombrowsky Marcus H. Rosenmüller Sa 29. März 2014, 20 h Leerer Beutel VallesantaCorde (Konzert) Fr 4. April 2014 Buchhandlung Dombrowsky Javier Cercas Di 29. April 2014, 20 h Buchhandlung Dombrowsky Maria Barbal Fr. 2. Mai 2014, 20 h Buchhandlung Dombrowsky Gioconda Belli & Grupo Sal Duo Fr. 23. Mai 2014, 20 h Dreieinigkeitskirche Dolci Canti (CorDatum in concert) Mo 23. Juni 2014, 20.30 h Buchhandlung Dombrowsky

Buchhandlung

Dombrowsky Rege nsburg

St.-Kassians-Platz 6 93047 Regensburg Tel. 09 41 / 56 04 22 Fax 09 41 / 5 04 17 85 ulrich.dombrowsky@t-online.de

www.dombrolit.de


USA 2013 - 120 Min.; ab 16; Regie: Jean-Marc Vallée; seit 6. Februar Darsteller: Matthew McConaughey (Ron Woodroof), Jared Leto (Rayon), Jennifer Garner (Dr. Eve Saks), Dallas Roberts (David Wayne), Denis O’Hare (Dr. Sevard), Steve Zahn (Tucker), Kevin Rankin (T.j).

V

on einem Arzt erfährt der texanische Redneck Ron Woodroof 1985, dass er aidskrank ist und nur noch 30 Tage zu leben hat. Weil er feststellt, dass die gängigen Behandlungsmethoden keine Aussicht auf Besserung versprechen, sieht sich Ron in Mexiko nach Alternativen um und entdeckt Vitaminpräparate, die in die USA nicht eingeführt werden dürfen. Bald schon betreibt er einen lukrativen illegalen Handel

und verkauft die Mittel mit Hilfe des Transsexuellen Rayon an andere Aidskranke. Das ruft die Gesundheitsbehörde auf den Plan. Nach der wahren Geschichte des Rednecks Ron Woodroof, der Mitte der Achtzigerjahre zum AidsAktivisten wurde, erzählt Jean-Marc Vallée („C.R.A.Z.Y.“) in seinem zweiten englischsprachigen Film in Form eines liebevollen und mitreißenden Crowdpleasers von den frühen Tagen

der Aids-Hysterie. Im Mittelpunkt der Hymne an unangepasste Außenseiter stehen die Hauptdarsteller Matthew McConaughey und Jared Leto, die als ungleiche Geschäftspartner - Proll und Transsexueller - die Emotionen, Lacher und Sympathien auf ihrer Seite haben. Blickpunkt Film

USA 2013 - 135 Min.; ab 12; Regie: Steve McQueen; Ab 13. März Darsteller: Chiwetel Ejiofor (Solomon Northup), Michael Fassbender (Edwin Epps), Lupita Nyong’o (Patsey), Brad Pitt (Samuel Bass), Paul Giamatti (Theophilus Freeman), Paul Dano (John Tibeats).

S

olomon Northup ist 30 Jahre alt und ein angesehener Bürger, als er von zwei Männern, die sich als fahrendes Zirkusvolk ausgeben, unter Vorspiegelung falscher Tatsachen aus seinem Haus im Staat New York nach Washington gelockt und unter Drogen gesetzt wird. Als er wieder erwacht, befindet sich Northup, bislang ein freier Mann, in der Gewalt von Sklaventreibern, die ihn mit anderen

...er kocht?

Leidensgenossen in den Süden verschleppen. Eine zwölfjährige Tortur in den Händen weißen Plantagenbesitzer beginnt. Nach den 1853 erschienenen Aufzeichnungen von Solomon Northup über seine Erlebnisse als Sklave realisierte Turner-Prize-Gewinner Steve McQueen seinen dritten Film, in dem nach „Hunger“ und „Shame“ abermals ein Mann in Ketten im Mittelpunkt

steht. Es ist ein unerbittliches Epos über eines der finstersten Kapitel der amerikanischen Geschichte, bisweilen hart an der Schmerzgrenze, aber doch erträglich gemacht von der Darstellung von Chiwetel Ejiofor, der als Solomon das Leid, aber auch dessen nicht zu brechende Hoffnung einfängt. Blickpunkt Film

...kocht er?

KOCH GESUCHT EINHORN

....sonst nichts!

Restaurant Kneipe Terrasse Hofgarten 0941-89796383

17


V.i.S.d.P.: Freie Wähler Regensburg e.V.

EINER. FÜR ALLE. FÜR REGENSBURG.

Ludwig Artinger Amtsgerichtsdirektor

UNSER OBERBÜRGERMEISTER FÜR REGENSBURG


Türkei 2014 - 120 Min.; ab 16; Regie: Togan Gökbakar; nur am 18. März Darsteller: Sahan Gökbakar (Recep Ivedik), Serkan Sagdic (Burak), Irfan Kangi (Irfan), Berna Kizilkayalar (Simge), Ece Incebay (Aslihan), Caner Tanriverdi ... (Cenk), Aziz Karakaya (Apachee Serkan).

D

ieses Mal will Recep Evedik in seiner Nachbarschaft eine Gruppe von Kindern im Fußballspielen trainieren. Gut, dass das Grundstück, auf dem schon Recep als Kind kickte, noch frei ist. Doch nachdem die Jugendmannschaft mit dem Training begonnen hat, stellt sich heraus, dass das Areal an einen Unternehmer verkauft wurde und dieser duldet keine spielenden

Kinder. Nun will Recept den Platz zurückkaufen. Um das dafür notwendige Geld aufzubringen, erscheint ihm die Teilnahme an einem Wettbewerb die richtige Lösung. Die wohl bekannteste und auch erfolgreichste unter den türkischen Komödien-Reihen geht in die mittlerweile vierte Runde. Dabei bleibt nicht nur das Konzept mit jeder Menge

Slapstick-Humor rund um den liebenswerten Recep gleich, sondern auch Regisseur Togan Gökbakar. Neben all dem auch familienfreundlichen Spaß, ist der Film zudem mit einer leichten Prise Kapitalismuskritik gewürzt. Wer schon die ersten drei Abenteuer des Helden mochte, kommt auch hier auf seine Kosten. Blickpunkt Film

Österreich/Deutschland 2013 - 115 Min.; ab 12; Regie: Andreas Prochaska; Seit 13. Februar Darsteller: Sam Riley (Greider), Paula Beer (Luzi), Tobias Moretti (Hans Brenner), Helmuth Häusler (Luis Brenner), Johannes Krisch (Hubert Brenner), Clemens Schick (Rudolf Brenner). in Fremder erreicht zum Wintereinbruch ein abgelegenes Dorf in den Alpen. Die Bewohner, angeführt von Großbauer Brenner und seinen Söhnen, mögen keine Fremden. Doch der Mann, der sich Greider nennt, bietet gute Bezahlung für eine Unterkunft über den Winter. Er will fotografieren und wird als Untermieter im Haus einer Witwe und deren Toch-

elle 2014 r u t l Ku punkte in Regensburg Höhe DONAU-ARENA

06.03.14 22.03.14 23.03.14 28.01.15

FEST DER FESTE ROCK MEETS CLASSIC SEMINO ROSSI Das Konzertereignis 2014 SIDO „Liebe live 2015“

29.04.14

ALL YOU NEED IS LOVE Das Beatles Musical

12.03.14 13.03.14 27.03.14

UKULELE ORCHESTRA „Mini meets Maxi!“ ADDYS MERCEDES „en casa de addys“ D´RAITH SCHWESTERN & DA BLAIMER

16.03.14 23.03.14

CHIEMGAUER VOLKSTHEATER “Die Töchter Josefs” JOJA WENDT Mit 88 Tasten um die Welt

08.03.14 28.03.14 04.04.14 05.04.14 12.04.14 30.04.14 07.05.14 16.05.14 19.05.14 29.05.14 31.05.14 01.06.14

9MM & SKI´S COUNTRY TRASH „Dauerfeuer frei“ - Tour 2014 MAERZFELD „Fremdkörper“ - Tournee 2014 AXXIS & GUESTS 25-jähriges Bandjubiläum MZ-30plus PARTY Ostbayerns größte Ü30-Party GRAILKNIGHTS „Calling The Choir“ - Tour 2014 WORLD OF ELEKTRO pres. Tiefschwarz SWEET European Tour 2014 DORO & BAND „30 Years Strong & Proud“ MAGNUM & SAGA „Double Headline“ - Tour 2014 GLASPERLENSPIEL „Grenzenlos“ - Tour 2014 SHANTEL & BUCOVINA CLUB ORKESTAR FAUN „von den Elben“ - Tour 2014

09.05.14

JULIAN LE PLAY „Melodrom“ Tour 2014

mit Florian Silbereisen

ter einquartiert. Während Greider sich langsam mit den Frauen anfreundet, wird sein Verhältnis zu den Brenners immer schlechter. Da stirbt einer der Brenner-Söhne bei einem Unfall. Stimmungsvoll-düsterer Mix aus Western, Heimatfilm und Rachedrama, den der vielseitige, auch Genre-Filmerfahrene Andreas Prochaska (u.a. „In drei Tagen bist du tot“) nach

dem gleichnamigen Romanerfolg von Thomas Willmann inszenierte. Sam Riley und Andreas Moretti gehören als grimmige Gegenspieler zur attraktiven Besetzung. Motive aus Clint-Eastwood-Westernklassiker um namenlose Fremde treffen auf die Schilderung harschen bäuerlichen Lebens und Tragödien wie in „Tannöd“. Blickpunkt Film

Endlich!

AUDIMAX

ANTONIUSHAUS KOLPINGHAUS AIRPORT

GLORIA

Karten an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Karten im Internet: www.mittelbayerische.de/tickets

Jeder sollte etwas haben, auf das er gerne wartet. hugo-magazin.de

Das Magazin.

JEdEn Monat nEu

E

19


MITTELBAYERISCHE CLUB

Großes Kino für kleines Geld Der Mittelbayerische Club, der große Kunden-Club der Region. Kostenlos und exklusiv für Abonnenten.

1,-

de Rabatt auf je trittskarte Standard-Ein


USA 2013 - 106 Min.; ab 6; Regie: J.C. Chandor; Darsteller: Robert Redford.

E

in Skipper befindet sich im Indischen Ozean auf seinem Segelschiff allein unter Deck, als es zu einer Kollission mit einem stählernen Turnschuh-Container kommt, der von einem Frachter gefallen sein muss. Notdürftig stopft der erfahrene Nautiker das Leck nur um kurz darauf in einen Wirbelsturm zu geraten, der das Schiff manövrierunfähig macht. Er flieht auf sein Rettungsboot. Obwohl

er weiterhin alles richtig macht, sieht sich der Mann ohne Nahrung, Wasser oder Hilfe alsbald mit seiner Sterblichkeit konfrontiert. Hochspannung ist garantiert in J.C. Chandors nach „Margin Call - Der große Knall“ zweitem Film. Im EinPersonen-Stück - der alte Mann und das Meer - werden nur drei Worte geredet. Der Rest ist Überlebenskampf auf hoher See, nüchtern und ohne

Seit 9. Januar

Übertreibungen erzählt und genau deshalb so unfassbar fesselnd und packend. Robert Redford, 76 Jahre alt, gibt eine der besten Leistungen seiner nunmehr 50-jährigen Laufbahn als Mann, der selbst unter Druck alles richtig macht und trotzdem nicht gegen die Naturgewalten gewinnen kann. Blickpunkt Film

USA 2013 - 138 Min.; ab 12; Regie: David O. Russell; Ab 6. März Darsteller: Christian Bale (Irving Rosenfeld), Amy Adams (Sydney Prosser), Bradley Cooper (Richie DiMaso), Jennifer Lawrence (Rosalyn Rosenfeld), Jeremy Renner (Mayor Carmine Polito), Jack Huston (Pete Musane), Louis C.K. (Stoddard Thorsen).

E

inen großen amerikanischen Politskandal der 1970er Jahre interpretiert David O‘Russell als schräge Komödie mit Star-Besetzung.

Die gleiche Geschichte wäre auch tauglich für ein intensives Drama gewesen, in dem das Chaos eskaliert und unweigerlich in Gewalt mündet. Schließlich steigern sich Dummheit und Naivität mitunter bis zur Schmerzgrenze, gibt es Figuren als tickende Zeitbomben, die um Bestrafung, zumindest aber einen Therapieplatz zu betteln scheinen. Doch für O‘Russell ist das alles nur ein großer menschlicher Zoo, dem man vor allem Komisches abgewinnen kann. Die Charaktere - Loser, Karrieristen, Gauner, Politiker, Gangster und Frauen, die mehr als nur Dekoration und Animation sein wollen, sind

starke Waffen dieses Films, der den Zuschauer bedächtig an sich bindet und in den letzten 45 Minuten einen starken Sog entwickelt, den ein Martin Scorsese dramatisch und visuell wohl von der ersten Minute an etabliert hätte. O‘Russell, zuletzt mit „The Fighter“ und „Silver Linings“ kritisch geadelt, arbeitet das Absurd-Verrückte dieser Story vergleichsweise gelassen heraus, setzt mit kurzen Explosionen emotionale Ausrufezeichen, verliert nie den Blick für das Menschliche. Schmerz koexistiert neben Witz, ist aber nie dominant in dieser freien Nacherzählung des Abscam-Skandals, der Ende der 1970er Jahre Schlagzeilen machte, als das FBI mithilfe eines Trickbetrügers Köder für korrupte Politiker auslegte. Christian Bale spielt diesen unscheinbaren Manipulator, der mit seiner Partnerin (Amy Adams) und potenziellen Investments und Superkrediten Gutgläubige aufs Kreuz legt, bis beide von einem ehrgeizigen FBI-Agenten (Bradley Cooper) festgenagelt und zu einem Coup gezwungen werden, der allen über den Kopf wächst. Dabei wird ein finanzkräftiger Scheich, der Atlantic City zu altem Glanz verhelfen will, mit Schmiergeldern und angeblichen Großinvestitionen zum Magneten für

Lokalpolitiker und Mafiosi. Dass ihn ein mexikanischer FBI-Agent ohne Arabischkenntnisse spielt, ist nur Auftakt einer unglaublichen Scharade, in der die austickende Ehefrau des Trickbetrügers (Jennifer Lawrence) zum unkalkulierbaren Risiko wird. Das Ende überrascht nicht nur den Zuschauer, der sich, unterstützt von Ausstattung und Musik, an Seventies-Nostalgie und einem Gaunerstück mit großartigen Darstellern berauschen kann. Ganz ohne Nebenwirkungen, denn „American Hustle“ kollabiert nicht albtraumartig, sondern triumphiert märchenhaft. kob. (Blickpunkt Film)

21


5 von 50 ÖDP-Wahlvorschlag zur Stadtratswahl am 16. März 2014 Platz 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50

Name, Beruf Benedikt Suttner, Grundschullehrer Astrid Lamby, Logopädin Joachim Graf, Studiendirektor a.D. Claudia Spiegl, politische Sachbearbeiterin Alfred Strohmeier, Fernmeldehauptsekretär Robert Troidl, Studiendirektor Dr. Christoph Bauer, Physiker Gabi Högerl, Studienrätin i.B. Dr. Barbara Osterkamp, Coach Prof. Dr. Martin Löhnig, Universitätsprofessor Dr. Thomas Rigl, Theologe Eva-Maria Scherr, Hausfrau Karl (Heiner) Bumes, Gymnasiallehrer Gabriele Friedberger, Gymnasiallehrerin Hannes Eberhardt, Kulturwissenschaftler Renate Leibig, Kinderkrankenschwester Dieter Kersting, Oberstudienrat a.D. Gerhard Kolbeck, Buchhändler Josef Weiß, Pflegeheimleiter, Hochschuldozent Monika Lenz, Dipl. Sozialpädagogin Norbert Limmer, Studienrat Dr. Anne Neyer, Studienrätin Cornelius Herb, Dipl. Kaufmann Dr. Eva Endreß, Ärztin Eva Leissle, Familienfrau Wolfgang Lamby, Pastoralreferent Hans Klement, Heizungsbaumeister Nadine Schuller, Studentin Ingmar Denk, Rektor a.D. Michael Pfannenstiel, Zahnarzt Heinz Gropp, Pensionist Michaela Hanke, Fotografin Silvia Hess, Erzieherin Dr. Wolfgang Künzer, Kinder- und Jugendarzt Albert Sinzger, Selbständiger Kaufmann Josef Göttl, Sozialpädagoge, Grundschullehrer Andreas Reck, Webmaster Kathrin Irl, Diplom-Psychologin Andreas Diehl, Physiotherapeut Otmar Dostal, Rentner Michaela Rother, Umschülerin Ulrich Schäfer, Diplomingenieur Dr. Erwin Aschenbrenner, Reiseveranstalter Josef Berzl, Industriemeister Energietechnik Louis Hibsch, Koch Dietmar Glanz, Diplom-Psychologe Florian Reif, Dipl.-Ing. Elektrotechnik Imelda Nagler, Geschäftsfrau Hannelore Rosenstein, Lehrerin i.R. Dr. Bernhart Ostertag, Kinder- und Jugendarzt

Joachim Graf Claudia Spiegl

Alfred Strohmeier

Benedikt Suttner

Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtratswahl

Astrid Lamby

ÖDP Liste 6

Mit 6,9 % wurde die ÖDP in Fraktionsstärke mit fast vier Sitzen wieder in den Regensburger Stadtrat gewählt ...! Sehr geehrte Regensburgerinnen und Regensburger, so lautete 2008, vor sechs Jahren, das ÖDP-Stadtratswahlergebnis. Daran wollen wir als Kandidatinnen und Kandidaten der Ökologisch-Demokratischen Partei jetzt im Jahr 2014 anknüpfen. Durch viele Initiativen und Anträge im Stadtrat konnten wir die Kommunalpolitik in Regensburg in den letzten 18 Jahren positiv beeinflussen. Sachorientiert, ohne Fraktionszwang, konzernspendenfrei und mit dem Anspruch, unsere Entscheidungen auf die Interessen unserer Kinder und Kindeskinder auszurichten, soll unsere Politik auch weiterhin sein. Mit 25 klaren Standpunkten möchten wir Bewährtes erhalten und neue Perspektiven schaffen. Eine wertschätzende Zusammenarbeit zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Stadtrat, städtischer Verwaltung und dem Umland liegt uns dabei besonders am Herzen. So lässt sich das soziale Miteinander stärken, die kulturelle Vielfalt in allen Stadtteilen ausbauen und ein ökologischer Umbau im Verkehrs- und Energiebereich vollziehen. Und damit politische Handlungsspielräume bleiben, setzen wir auf eine Haushaltspolitik ohne Neuverschuldung. Deshalb hinterfragen wir teure Prestigeprojekte und setzen statt dessen auf die Sicherung der vielen Initiativen, Projekte, Errungenschaften und Graswurzelbewegungen in unserer Stadtgesellschaft. Sie tragen wesentlich dazu bei, dass Regensburg nicht nur Welterbe, sondern geliebte Heimat ist und bleibt.

KLARER STANDPUNKT

Ich bitte Sie deshalb um Ihre Stimmen bei der Oberbürgermeister- und Stadtratswahl am 16. März. Geben Sie Ihren Wunschkandidatinnen- und Kandidaten je 3 Stimmen und Ihr Listenkreuz der Liste 6, ÖDP, damit wir uns verstärkt für ein lebens- und liebenswertes Regensburg ohne ständigen Wachstumszwang einsetzen können. Benedikt Suttner Ihr Oberbürgermeister für Regensburg

Ökologisch-Demokratische Partei www.oedp-regensburg.de


VOR 30/40/50/60 JAHREN Filmklassiker, die vor 30, 40, 50 oder 60 Jahren ihre Premiere feierten. Im Garbo - Eintritt frei!

5.3.

Originaltitel: Creature from the Black Lagoon; USA 1954 - 79 Min.; ab 12; Regie: Jack Arnold; Darsteller: Ben Chapman, Ricou Browning, Richard Carlson, Julie Adams, Richard Denning.

B

ei einer Amazonas-Expedition entdeckten Forscher eine versteinerte Krallenhand. Eine zweite Expedition stößt mit einem Flussboot in die Schwarze Lagune vor, um das Skelett des vorzeitlichen Wesens zu finden. Die Gruppe stößt auf den ‚Gill Man‘, einen Kiemenmann, der sich in Kay, die einzige Frau des Teams verliebt. Er tötet zwei Männer, entgeht den Fallen und entführt

19.3.

er zwielichtige Jay Gatsby trifft seine einstige Jugendliebe Daisy in der reichen Gesellschaft von Long Island wieder. Anlass für ihn, endgültig seinem ärmlichen Dasein Lebewohl zu sagen und sich ebenfalls in der noblen Gesellschaft anzusiedeln. Mit illegalen

amilie Berry lebt ihren verrückten Traum aus und bewirtschaftet und bewohnt nacheinander drei private Grandhotels zwischen Neuengland und Wien. Zwischen Chaos und Katastrophen, Schicksalsschlägen, Liebe und Tod führen die Berrys ein in jeder

Hinsicht unkonventionelles Leben inklusive Inzest, Zwergen und einem Bären als Haustier. Verfilmung des turbulenten Romans von John Irving, in der Regisseur Tony Richardson nicht darauf verzichtet, zwischen allen haarsträubend komischen Situationen

uf der Heimreise von Amerika vertraut eine Frau dem Journalisten Phillip ihr Kind an - und verschwindet. Gemeinsam begeben sich die alleingelassene neunjährige Alice und Phillip auf die Suche nach der Großmutter des Mädchens. Ihre Reise führt sie über Amsterdam durch die trostlosen Städtelandschaften des

Ruhrgebiets nach Wuppertal. Dabei entwickelt sich ein gegenseitiges Verständnis zwischen den beiden ungleichen Reisenden. Wim Wenders erzählt in schlicht-schönen Bildern ein außergewöhnliches RuhrgebietRoadmovie. Mit der Hilfe der beiden wunderbar unbefangenenen Darsteller Yella Rottländer und Rüdiger Vogler

USA 1974 - 110 Min.; ab 12; Regie: Steven Spielberg; Darsteller: Goldie Hawn, Ben Johnson, Michael Sacks, William Atherton.

C

lovis Poplin und seine Frau Lou Jean können bereits auf eine wenig rühmliche Vergangenheit zurückblicken. Clovis sitzt immer noch für einen Diebstahl ein, als er von Lou Jean erfährt, dass ihr gemeinsames Baby, das sich in der Stadt Sugarland in den Händen von Pflegeeltern befindet, zur Adoption freigegeben werden soll. Lou Jean befreit Clovis kurzerhand aus

dem Knast, um das Baby zu entführen. Doch die Fahrt nach Sugarland wird ein Albtraum: Bei einer Verkehrskontrolle nehmen sie einen Streifenpolizisten als Geisel und werden bald von der Polizei und von Reportern gejagt.Der erste Kinofilm von Steven Spielberg basiert auf einer wahren Begebenheit aus dem Jahr 1969. Spielberg nutzte die Story, um zu zeigen, wie Amerikaner alles

40

Roman basierendem Drehbuch von Francis Ford Coppola diese zweite Verfilmung des klassischen Stoffes, die in schwelgerischen Arrangements, Dekorationen und Kostümen die „Roaring Twenties“ wieder auferstehen ließ.

40 auch ironisch Zeitkritik zu üben und sich damit dem literarischen Kosmos Irvings zu nähern. Während einer Kampfszene brach sich Hauptdarsteller Rob Lowe die Nase.

D 1974 - 112 Min.; ab 16; Regie: Wim Wenders; Darsteller: Rüdiger Vogler, Lisa Kreuzer, Yella Rottländer, Didi Petrikat, Sam Presti, Lois Moran.

A

26.3.

Alkoholgeschäften kommt er zu großem Reichtum, doch es gelingt ihm nicht, von dem versnobten Geldadel akzeptiert zu werden. Mit einem Budget von 6,5 Millionen Dollar inszenierte Regisseur Jack Clayton nach dem auf Scott Fitzgeralds

USA 1984 - 108 Min.; ab 16; Regie: Tony Richardson; Darsteller: Jodie Foster, Nastassja Kinski, Beau Bridges, Rob Lowe.

F

26.3.

Ricou Browning elegant im Wasser unter dem Boot schwimmen lässt, damit er der bildschönen Julia Adams nahe sein kann: die Balz zum „Die Schöne und das Biest“-Motiv. Gedreht im 3-D-Verfahren, besticht „The Creature from the Black Lagoon“ durch Unterwasser- und Amazonasaufnahmen. Die Popularität des Gill Man führte zu zwei Fortsetzungen (1954 und 1956).

Originaltitel: The Great Gatsby; USA 1973 - 141 Min.; ab 16; Regie: Jack Clayton; Darsteller: Robert Redford, Mia Farrow, Karen Black, Bruce Dern, Scott Wilson.

D

25.3.

Kay. Mit einem Gift wird der Gill Man gelähmt und eingesperrt, entkommt jedoch, entführt Kay erneut. In einer Grotte gestellt, versinkt der Gill Man nach einem Geschosshagel im Wasser... Der beste Monsterfilm der fünziger Jahre, die Universal mit Regisseur Jack Arnold („Tarantula“) produzierte. Ungebrochen ist die Faszination, die vom Gill Man ausgeht, den Taucher

40

gelingt es ihm, durch deren aufkeimende Beziehung einen Kontrast zur Tristesse der Außenwelt zu schaffen. Der leise, intime Film zeigt dabei bereits die ganze Palette der Stilmittel auf, die später zu den Markenzeichen des Wenderschen Oeuvres wurden und ihn zu einem der größten europäischen Regisseure gemacht haben.

40 und jeden zu einem Ereignis aufblasen, insofern rücken am Ende weniger die Fliehenden und ihre Geisel, als der pöbelnde Mob von Journalisten in den Vordergrund. Vor allem handwerklich ist das rasant inszenierte Roadmovie meisterhaft. Die Sheriff-Figur, die hier von Ben Johnson verkörpert wird, wurde unter anderem von Ridley Scott in „Thelma & Louise“ kopiert.

23


powered by

BMW Werk Regensburg

PROGRAMM MäRz 2014

Mi 20.00 h

nAChtdiEnSt kAFkA.iM.kOkOn SUnnA GUnnLAUGS tRiO MELOdiSChES kLAViERtRiO AUS iSLAnd

Mi 20.00 h

EMiL VikLiCký-tRiO kLAViERtRiO

dO 20.30 h

12 03 14 03 18 03

FR 20.00 h

di 20.00 h

FR 22.00 h

Mi 20.00 h

JAzz CLUB Regensburg e.V. | Bertoldstraße 9 | 93047 Regensburg | Tel. +49 (0)941 563375 | Fax +49 (0)941 5999715 info@jazzclub-regensburg.de | www.jazzclub-regensburg.de

26 03 27 03 28 03

ERikA StUCky‘S „PinG POnG“

VOn PUnk BiS JAzz - dAS EtwAS AndERE VOkALE EntERtAinMEnt AUS dER SChwEiz

JAzzSESSiOn iM LOkSChUPPEn SESSiOnLEitER: AndREAS dOMBERt dR. PERC, nO COMPLy & FOUR FinGER JOE tALEntS On StAGE

VikLiCký tRiO 12 EMiL kLAViERtRiO 03

Emil Viklický – p tomáš hobzek – dr Petr dvorský – b Kooperation Sudetendeutsches Musikinstitut

Kooperation

EMIL VIKLICKÝ studierte am Berklee College in Boston und nahm anschließend privaten Unterricht bei George Crumb und Václav Kučera. Er schrieb Filmmusiken, arbeitete mit wechselnden Jazzgruppen, trat auch mit Lou Blackburn, Benny Bailey, Scott Robinson, Harald Gundhus und dem Finnczech Quartet auf und spielte auf internationalen Festivals wie dem North Sea Jazz Festival. Von 1991 bis 1995 war er Präsident der tschechischen Jazz Society. Als Komponist schrieb er neben Jazzkompositionen auch Opern, sinfonische Werke und elektroakustische Musik. Ein Schwerpunkt des Abends sind Improvisationen und Arrangements mit Motiven aus dem Werk von Leoš Janáček sowie über Volkslieder und Folklore aus Mähren. „Emil Viklický ist einer der europäischen Jazzpianisten, der Elemente der authentischen Folklore seiner Heimat überzeugend in den Jazz einbringt.“ (Euan Dixon) Das Konzert wird in Zusammenarbeit mit dem Sudetendeutschen Musikinstitut veranstaltet. „Das Sudetendeutsche Musikinstitut ist eine Wissenschaft und Öffentlichkeitsarbeit verbindende Einrichtung des Bezirks Oberpfalz; es unterstützt und initiiert u. a. musikalische Darbietungen mit deutlichem Bezug zur Musik der böhmischen Länder.“ Veranstaltungsort: Jazzclub im Leeren Beutel AK 18 €, VV 18 €, S&S 13 €, M 13 €

jazz restaurant club galerie leerer beutel thomas alexander

´menschen & momente´ street-fotografien

öffnungszeiten: mo 19 – 23 uhr di – so 11 – 23 uhr ausstellungsdauer: 11.02. – 05. 04.2014


nAChtdiEnSt FOLGE 15 kAFkA.iM.kOkOn

Michael Lämmermann – Schauspieler Marianne Repschläger – voc Julia Friedemann – sax Bernhard zellner – v willm Schmülling – p

di 20.00 h

FR 22.00 h

14 03

18 03

SUnnA GUnnLAUGS tRiO MELOdiSChES kLAViERtRiO AUS iSLAnd

Kooperation

Scott McLemore – dr Sunna Gunnlaugs – p Þorgrímur Jónsson – b

„Das ‚Ich‘ altert nicht“, stellte die Philosophin Hannah Arendt einst fest. Eben jenes „Ich‘“ bleibt dem jungen Mann Gregor Samsa aus Franz Kafkas Erzählung „Die Verwandlung“ übrig, wenn um ihn herum die Welt zusammenstürzt, als er eines Morgens vollkommen verändert aus unruhigen Träumen erwacht. Die Band SEEREGEN und der Schauspieler MICHAEL LÄMMERMANN haben sich Kafkas Text als Grundlage für ihr Live-Hörspiel „kafka.im.kokon“ zu eigen gemacht. Mit ihren musikalischen Ideen, angesiedelt zwischen Chanson, Film Noir und disharmonischen Sphärenklängen versuchen die Sechs ihre Fragen nach der Notwendigkeit und Negierung menschlicher Metamorphose auf ihre ganz individuelle Art und Weise zu beantworten. An der Theaterkasse können ab dem 14. Februar Karten gekauft werden! Tel.: 0941/507 24 24 | www.theaterregensburg.de Veranstaltungsort: Jazzclub im Leeren Beutel AK 7,50 €

„Distilled“, das neue Trio Album der isländischen Pianistin SUNNA GUNNLAUGS, ist in 4 Kategorien der isländischen Musik Awards nominiert. Es wird in der All About Jazz Bestenliste 2013 geführt und wird im Blog JazzWrap als Album des Jahres gefeiert. Die Washington Post schrieb über ihre Musik, Sunna Gunnlaugs verknüpfe elegant „zeitlose Werte wie Lyrizismus und Anmut…, mit Passagen der Innerlichkeit und ordentlichem Swing“. Sunna Gunnlaugs bestätigt die Kritiken ihrer letzten CD, „Long Pair Bond“, die von ihrem isländischem Landsmann, dem Bassisten Thorgrimur Jónsson und ihrem langjährigen Sideman Scott McLemore am Schlagzeug, begleitet wird. Ihr erstes Trio-Album seit ihrem Debut 1997, nun um etliches reifer und erfahrener, präsentiert sich gelassen und nachdenklich. Gleichermaßen beeinflusst durch die amerikanischen Pianisten Bill Evans und Keith Jarrett, und durch die Skandinavier Bobo Stenson und Jon Balke, entwickelte sich Sunnas Musik dergestalt, dass ihr Spiel auf beiden Seiten des Atlantiks verstanden wird. Ihr eigenes charmantes Markenzeichen der „romantischen Lyrizismen“, die über einer treibenden Rhythmusgruppe liegen, fasziniert dabei sämtliche Musikinteressierte.

dO 20.30 h

Veranstaltungsort: Jazzclub im Leeren Beutel AK 20 €, VV 19 €, E 18 €, S&S 12 €, M 12 €

BMW

Werk Regensburg

Freude am Fahren

27 03

JAzzSESSiOn iM LOkSChUPPEn SESSiOnLEitER: AndREAS dOMBERt

Andreas dombert – g tba. – b Mathias Meusel – dr

Kooperation

DOPPELTE FREUDE. Das BMW Werk Regensburg unterstützt als Sponsor den Jazzclub Regensburg e.V. Wir wünschen allen Besuchern der Veranstaltungen viel Vergnügen. Weitere Infos: www.bmw-werk-regensburg.de

Bei dieser Session trifft ANDREAS DOMBERT auf seinen Urban Jazz Drummer Mathias Meusel. Und „Maze“ ist ein echtes Multi-GrooveTalent, jemand der die ganze Bandbreite zwischen Jazz, Schlager, Pop, Crossover, Funk und Punk nicht nur kennengelernt, sondern darin auch mit großem Erfolg seine Spuren hinterlassen hat. Matthias arbeitete live und im Studio mit Künstlern wie Tokunbo Akinro, Xavier Naidoo, Jan Delay, Till Brönner, Roger Cicero u.v.m. Alle Musiker und Zuhörer sind herzlich eingeladen, einen schönen und klangvollen Abend mitzugestalten! Veranstaltungsort: Lokschuppen Eintritt: frei


ERikA StUCky‘S „PinG POnG“

VOn PUnk BiS JAzz - dAS EtwAS AndERE VOkALE EntERtAinMEnt AUS dER SChwEiz

FR 20.00 h

Mi 20.00 h

26 03

28 03

dR. PERC, nO COMPLy & FOUR FinGER JOE tALEntS On StAGE

dr. Perc: Jonathan Emilius, Julian Fischer, Felix neumeier, Jakob Philipp, nico Rödl – dr, perc Michael ‚Scotty‘ Gottwald – Leiter no Comply: Andreas köckerbauer – git, voc Severin Ehrhardt – git Paul Eggert – b Felix neumeier – dr

Erika Stucky – voc, acc knut Jensen – ukulele, laptop

Serious Fun – wer hat’s erfunden? Die Stucky natürlich. Ernsthafter Spaß, so heißt die Mission, in deren Auftrag die amerikanischschweizerische Sängerin und Performerin ERIKA STUCKY seit Jahren durch die Clubs tingelt. Mal im Quartett, mit der Tuba von Jon Sass und der Posaune von Ray Anderson als Verstärkung, mal solo. Exzentrische Cover-Versionen von Prince über Presley und Queen bis zu „All I really want to do“ von Bob Dylan bilden zusammen mit ihren eigenen musikalischen Gewächsen die Bestandteile der unverwechselbaren Stucky-Show. Bei ihrem Konzert im Leeren Beutel wird sie ihr musikalisches Feuerwerk gemeinsam mit ihrem Produzenten Knut Jensen abbrennen: PING PONG heißt das neue Programm der beiden, das als Weiterführung von Erika Stuckys Selbstmord-Jodler-Reihe dem „Schweizer-Blues-Feeling“ auf der Spur ist. Mit Ukulele und Laptop bildet Jensen den kreativen Counterpart zu Stuckys wandlungsfähiger Stimme und ihrem mächtigen Akkordeon. Ihr Song-Konzept erschöpft sich aber nicht nur im Sound – ihr Serious Fun schreit nach Performance: Die bietet Erika Stucky in gewohnt-außergewöhnlicher Manier und in Kombination mit wunderbaren Trash-Super 8-Filmen, zu denen das Duo live spielt. Veranstaltungsort: Jazzclub im Leeren Beutel AK 25 €,CVV 24 15 €, 15 € M €, EY23 €, CMS&S MY CYM CMY

Schön hier. Hier liefern wir seit vielen Jahren zuverlässig Energie und Trinkwasser. Hier fördern wir Sport und Kultur, alles was Ihr Leben lebenswert macht. Hier sind Sie und wir daheim. Gut für Regensburg. Gut für die Region. Ihre REWAG.

Energie Trinkwasser Leben

K

Four Finger Joe: Max Brandl – git, voc Matze weinzierl – git, voc Luca helgath – b Julian Fischer – dr

TALENTS ON STAGE geht in die zweite Runde. Auch 2014 geben der Jazzclub Regensburg e.V. und die Volksbank Regenburg eG Nachwuchskünstlern Gelegenheit, sich vor Publikum zu präsentieren und Konzerterfahrungen zu sammeln. 4 weitere Mal heißt es dieses Jahr noch Bühne frei für junge Interpreten, Bands und Neuinterpretierer aus den Bereichen Jazz, Soul, Funk und allem, was sonst gefällt. Bewerbung unter www.vb-regensburg.de. DR. PERC heißt (abgeleitet von drums und percussion) das Percussionsensemble der Sing- und Musikschule der Stadt Regensburg. Neben Ensemblestücken mit „klassischen“ Perkussionsinstrumenten, liegt der Schwerpunkt im aktuellen Programm auf Drum Set Duos. Dr. Perc verspricht im ersten Teil des Konzertes ein Feuerwerk an Rhythmen aus den unterschiedlichsten Stilistiken wie Swing, New Orleans, Salsa, Hip-Hop, Rock und Funk in verschiedenen Besetzungen von Duo bis Sextett. Den zweiten Teil des Abends bestreiten dann die Schlagzeuger Felix Neumeier und Julian Fischer mit ihren jeweiligen Bands. NO COMPLY um den Schlagzeuger Felix Neumeier spielen Alternative Rock und Pop-Punk mit ausschließlich eigenen Songs. Die Band wurde 2010 gegründet. FOUR FINGER JOE um den Schlagzeuger Julian Fischer bezeichnen sich als bodenständig und schätzen auch ältere Musik. Im ihrem Programm sind Coverversionen von klassischen und modernen Songs, u.a. von Kraftklub, Joe Cocker, Wulfmother und Red Hot Chili Peppers. Veranstaltungsort: Jazzclub im Leeren Beutel AK 10 €, VV 10 €, S&S 5 €, M 5 €

VORSChAU: APRiL 2014 dO 03.04. BiOndini–GOdARd–niGGLi di

15.04. JOChiM kÜhn PiAnOSOLO

MO 21.04. OStERMOntAG MOtOwn SPECiAL dO 24.04. JOE hAidER JAzz-QUARtEtt FR 25.04. CinESCULtURA Mi 30.04. CinESCULtURA


Fr., 14. März 2014

konzert: zither Manä

Beginn 20.00 Uhr Weinkontor Sinzing

Genießen Sie ein Musikerlebnis der besonderen Art! karten ab sofort im Vorverkauf erhältlich.

Öffnungszeiten: Mittwoch-Donnerstag 14-19 Uhr, Freitag 10-19 Uhr, Samstag 10-16 Uhr Telefon 0941/3075755 | info@weinkontor-sinzing.de | www.weinkontor-sinzing.de

DIE VOLKSBANK REGENSBURG UNTERSTÜTZT JUNGE TALENTE IN FORM EINER KONZERTREIHE IM LEEREN BEUTEL. Eine Kooperation mit dem Jazzclub Regensburg e.V.

S T N GE E L TA A T S ON

Der näc hste Auftrit t ist Eu er! Bewerb

für Mode Ihre Adresse in Regensburg

Betty Barclay stores: regensBurg Untere Bachgasse 12 Und donaUeinkaUfszentrUm

un www.vb g unter -regensb urg.de

WIR MACHEN

DIE BÜHNE FREI. Bewerbt euch jetzt!

Eintrittskarten für Jazzclubkonzerte, Gutscheine, Mitgliedschaften,

Fünf Mal im Jahr geben wir Nachwuchskünstlern die Möglichkeit, sich auf der Bühne des Jazzclub Regensburg e.V. im Leeren Beutel zu präsentieren. Sichert euch die Chance auf: • • • • •

Platzreservierungen etc.: Tel: 0941-563375

einen werbewirksamen Auftritt in der Öffentlichkeit einen Konzert-Mitschnitt zur Weiterverwendung einen Musik-Workshop mit Coaching Profi-Musiker als Mentoren eine professionelle Vermarktung über viele Marketingkanäle.

WIR FREUEN UNS AUF EURE BEWERBUNG!

info@jazzclub-regensburg.de

www.vb-regensburg.de

JAzzCLUB iM LEEREn BEUtEL LOCAtiOn Die gemeinnützige, nichtkommerzielle Institution realisiert regelmäßig ein hochkarätiges Musikprogramm von beachtlichem Niveau. Namhafte deutsche und internationale Künstler, aber auch Newcomer und noch unbekannte Talente präsentieren im „Leeren Beutel“ die volle Bandbreite des Jazz.

Öffentliche Verkehrsmittel: Haltestelle Dachauplatz Haltestelle Ostengasse

Dona

Os gas tense

Leerer Beutel

Ber t olds tr.

Histor. Museum

u

H ga allersse

Dachauplatz

Trothe n

Dom

gass e

Dona u ma rkt

D.-Martin-Luther-Str.

Das Stammhaus des Jazzclubs bietet in seinen historischen Mauern und seinem stilvollen Ambiente hierzu den idealen Rahmen.

JAzzCLUB Regensburg e.V. | Bertoldstraße 9 | 93047 Regensburg Tel. +49 (0)941 563375 | Fax +49 (0)941 5999715 info@jazzclub-regensburg.de | www.jazzclub-regensburg.de Ak Abendkasse VV Vorverkauf E Ermäßigung S&S Schüler und Studenten M Mitglieder Karten sind im Vorverkauf bei der Tourist-Information (Altes Rathaus), bei eventim.de und im Jazzclubbüro von Montag bis Freitag 13.00 – 17.00 Uhr sowie an der Abendkasse erhältlich. Redaktion: Jazzclub Regensburg e. V. | Gestaltung: JANDA+ROSCHER, Die WerbeBotschafter


MÄRZ 2014 Im DuNKlEN GrüN A FLORESTA DE JONATHAS, Brasilien, 2012, 99 min., OmU, Regie: Sergio Andrade, mit: Begê Muniz, Francisco Mendes, Viktoryia Vinyarska, Ítalo Castro Jonathas lebt mit seinen Eltern und Bruder Juliano im ländlichen Amazonasgebiet. Die Familie erntet und verkauft Früchte an einem Obststand an der Straße. Das Verkaufshäuschen sichert nicht nur ihr Auskommen, sondern dient in der schwach besiedelten Gegend auch als Ort für Begegnungen und Börse für Neuigkeiten aus dem Rest der Welt. Juliano, der ältere der beiden Brüder ist aufgeschlossen und locker, er flirtet gerne mit den Touristinnen. Jonathas hingegen ist gewissenhaft und zurückhaltend. Als die beiden jungen Männer auf Milly, eine Besucherin aus der Ukraine und ihren Begleiter, den indigenen Brasilianer Kedassere, treffen, finden die jungen Leute sich alle sehr sympathisch. Die vier wollen zusammen ein Wochenende im Dschungel campen. Jonathas ist besonders fasziniert von Milly, die sein Interesse erwidert. Gegen den ausdrücklichen Willen seines Vaters begibt sich der Junge in dieses Abenteuer. Vom Zeltplatz aus macht Jonathas sich auf, um für Milly wilde Passionsfrüchte zu suchen, als Zeichen seiner Zuneigung. Doch dann verirrt er sich im dunklen Grün des Dschungels... 6. - 12.3. 20.45 Uhr

DIE SChöNE KrISTa

TraNSmITTING

Deutschland, 2013, 93 min., Buch & Regie: Antje Schneider und Carsten Waldbauer, Musik: Rainer Brüninghaus

Deutschland, 2013, 87 min., teilw. OmU, R: Christoph Hübner & Gabriele Voss

Krista ist mittleren Alters, Mutter dreier Kinder von drei verschiedenen Vätern, und sieht bezaubernd aus. Ihre Figur, ihre Art sich zu bewegen, ist von ausgesprochenem Adel: Ausbalanciert, erhaben, formvollendet und mit einem eindrucksvollen Euter gesegnet. Als sie zur schönsten Kuh Deutschlands gewählt wird, ändert sich auf einen Schlag ihr Leben. Sie bekommt im Stall ihre eigene Box. Denn jetzt gehört sie zur Weltelite. Der Dokumentarfilm begleitet KRISTA und Jörg, ihren Besitzer, bei ihren Reisen zu Wettbewerben in aller Welt, ist ganz nah, wenn der Viehdoktor kommt, oder unsere Protagonistin zum ersten Mal kalbt. Und er ignoriert nicht, dass bei aller Bauernhof-Romantik die Viehzucht ein knallhartes Geschäft ist, bei dem nicht nur das Kuhauge nicht trocken bleibt. 28.3. - 2.4. 19.00 Uhr

Drei bekannte Jazzmusiker, der Deutsche Joachim Kühn, der Marokkaner Majid Bekkas und der Spanier Ramon Lopez erfüllen sich einen lange gehegten Traum. Einen Monat gemeinsame Zeit in Marokko. Zeit für Musik, für Begegnungen und für eine neue CD. Sie mieten ein kleines Studio in Rabat und laden Gastmusiker dorthin ein. Sie fahren in die Wüste, um eine Trommlergruppe zu treffen und mit ihnen Aufnahmen zu machen. Dazwi-

DISCONNECT

schen Abstecher in den Alltag, AbstürUSA, 2012, 115 min., dt.F. und OmU, R: Henry-Alex Rubin, mit Jonah Bobo, Alexander Skarsgård, ze und kleine Krisen. Jeder der Musiker hat ein Solo. Paula Patton, Andrea Riseborough, Max Thieriot u.a. Ein Film über improvisierte Musik und Vier Handlungsstränge - nebst mehreren Subplots - verwebt Henry Alex Rubin die Arbeit an ihr, ein Film über die Bezum cleveren Thriller, in dem es um die Symbiose von Mensch und Technologie gegnung verschiedener Kulturen, ein geht. Die Welt ist vernetzt, via iPad, Smartphone und soziale Netzwerke. Die Film über das Fremde und das Eigene. moderne Kommunikation hat unser Leben grundlegend verändert - nicht un- Wo kommt man her und wo will man bedingt zum Besseren. So wird der introvertierte Ben von zwei Mitschülern via hin? Und – ganz einfach gute Musik. Facebook gnadenlos gemobbt, das Ehepaar Hull seiner Identität - und all seiner 13. - 15.3. 20.45 Uhr Ersparnisse - beraubt, während die TV-Journalistin Nina Dunham ihren Netz-

KINO + BÜRO filmgalerie Arbeitskreis Film Regensburg e.V. Bertoldstr. 9 93047 Regensburg Tel. 0941 298 45 63 info@filmgalerie.de www.filmgalerie.de BÜRO Kurzfilmwoche Andreasstr. 28 93059 Regensburg Tel. 0941 56 09 01 info@kurzfilmwoche.de www.kurzfilmwoche.de gefördert von:

kontakt zum gutgläubigen 18-jährigen Sex-Worker Kyle nutzt, um eine spektakuläre Geschichte über Porno-Chatrooms zu lancieren. Packendes, bestens besetztes Ensembledrama und clever verwobener Thriller um Missbrauch, Identitätsdiebstahl und Mobbing via World Wide Web. 29. - 31.3. 20.45 Uhr dt. Fassung 1. - 2.4. 20.45 Uhr OmU

29


lIKE SOmEONE IN lOVE Frankreich/Japan, 2013, 109 min., OmU, Regie: Abbas Kiarostami, mit: Tadashi Okuno, Rin Takanashi, Ryo Kase Die Studentin Akiko verdient sich in Tokio nebenbei etwas Geld als Callgirl. Ein neuer Kunde ist Herr Takashi, ein ehemaliger Soziologieprofessor. Akiko schläft nach der Begrüßung allerdings sofort in seinem Bett ein. Ohnehin verunsichert durch sein Tun ist der Rentner darüber eher erleichtert, und sein Kümmer-Instinkt wird geweckt. Nach COPIE CONFORME ein weiterer Film des iranischen Regisseurs Abbas Kiarostami im Ausland, wieder geht es um Liebe, um Kommunikation und Diskretion, Sichtbares und Unsichtbares, und trotzdem ist alles auch wieder ganz anders, geheimnisvoller, unverständlicher, zarter. 27.2. - 5.3. 20.45 Uhr

BOarISCh STErBN

Die Gruber Buam sind drei Brüder, die irgendwo in einem kleinen bayerischen Dorf ihr Leben fristen. Sie halten sich mit kleinkriminellen Sachen, mehr recht oder schlecht über Wasser. Max der älteste Bruder versucht die Familie zusammenzuhalten. Leider hat Rudi wieder illegal ein Geschäft mit den Tschechen laufen. Er muß um alles in der Welt 300 Euro auftreiben. Der geistig etwas zurückgebliebene Seppi wird von einer Bäuerin nur ausgenutzt. Als Max und Rudi bei ihrem Bruder eine unheilbare Krankheit feststellen und sie nicht auch nicht krankenversichert sind, nehmen sie die Sache mit der Therapie selber in die Hand. Die Geschichte nimmt ihren unaufhaltsamen gruberischen Lauf. Die beste und schwärzeste bayrische Komödie die Grun jemals geschrieben hat. 1. - 5.3. 19.00 Uhr

lOlITa 153 min., OmU, mit: James Mason, Shelley Winters, Sue Lyon, Peter Sellers u.a. Humbert Humbert, ein alternder Literaturdozent auf Wohnungssuche, gerät an die Witwe Haze und verfällt ihrer frühreifen Tochter Dolores. Er lässt sich auf die Heirat mit der Frau ein, nur um der vergötterten Kindfrau nahe zu sein. Damit beginnt eine tragische Liebe zu einer "Nymphe", die tödliche Folgen für alle Beteiligten haben wird. Kubricks mit eigenständigen Akzenten versehene tragikomische Filmbearbeitung des Nabokovschen Romans besticht durch kluge Auswahl und Führung der Darsteller und den, in ihrer permanenten Doppeldeutigkeit, glänzend entwickelten Dialogen. Die geniale Kamera- und Regiearbeit versteht selbst die realistischsten Ausstattungs- und Einrichtungsgegenstände noch für die von schwarzem Humor bestimmte Illustration eines surrealen Albtraums zu nutzen. 24. - 26.2. 19.00 Uhr

hÊVÎ - hOFFNuNG Deutschland, 2013, 93 min., OmU, R: Yüksel Yavuz Was machen die Frauen, wenn sich ihr Volk für ihre bedrohte Existenz im Aufstand befindet und gegen die Unterdrückung Widerstand leistet? Der Film portraitiert vier Kurdinnen, die auf sehr verschiedene Weise ihre Antwort auf diese Frage gefunden haben. Die Menschenrechtsaktivistin Eren Keskin berichtet sehr persönlich von ihren Erinnerungen als Anwältin in den 90er Jahren, von Menschenrechtsverletzungen besonders an kurdischen Frauen, als der Krieg zwischen den kurdischen Guerillas und dem türkischen Staat immer heftiger wurde und der Staat sexuelle Gewalt gegen Frauen als Mittel der Kriegspolitik einsetzte. Der Film berichtet auch von den Politikerinnen Gültan Kıs˛anak und Aysel Tug˘luk sowie der ehemaligen Guerillakämpferin und der politischen Aktivistin Sakine Cansız. Diese wurde während der Dreharbeiten Anfang 2013 zusammen mit zwei ihrer Freundinnen in Paris ermordet. 13. -15.3. 19.00 Uhr

30

Botschafter JANDA+ROSCHER, Die Werbe

Bay. Komödie, 80 min., Drehbuch / Regie: Erik Grun Kamera: Oliver Gilch, Musik: Alex Gottardt Production: Grun/ Fälscher, mit: Wolfgang Berger, Peter Leitner, Erik Grun, Sepp Hobelsberger, Rolf Stemmle, Kirstin Rokoita , Josef Stepan

online oder live: » Jetztand tenstraße

Ges um Donau-Einkaufszentr Universität (Audimax)

Anlässlich des 20. Todestages von Derek Jarman CaraVaGGIO Großbritannien, 1986, 93 min., OmU, Regie: Derek Jarman, mit: Nigel Terry, Dexter Fletcher, Sean Bean, Tilda Swinton u.a. Derek Jarmans spannende Biografie des genialen Malers Michelangelo Caravaggio erzählt die Geschichte einer Existenz außerhalb der gersellschaftlichen Normen, die zwangsläufig tragisch enden muss. Dabei räumt sich der britische Regisseur durchaus historische Freiheiten ein, da es ihm weniger um Faktentreue geht, er vielmehr die Wechselwirkung von Eros und Kunst in den Mitelpunkt seines Films stellt. (filmdienst) 6. - 9.3. 19.00 Uhr

EDwarD II Großbritannien, 1991, 90 min., OmU, Regie: Derek Jarman, mit: Steven Waddington, Andrew Tiernan, Tilda Swinton, Nigel Terry, Kevin Collins, Annie Lennox u.a. Provokante, meisterliche Verfilmung eines Theaterstücks des englischen Dramatikers und Shakespeare-Zeitgenossen Christopher Marlowe. Der junge König Edward zieht mit der leidenschaftlichen Liebe zu seinem Jugendfreund Gaveston den Zorn des Adels, des Klerus und der Königin auf sich. Der Stoff wird mit aktualisierenden Bezügen als Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Macht- und Gewaltausübung und der Unterdrückung der Homosexualität gedeutet. Die in ihrer ausgefeilten Ästhetik herausragende Theateradaption fordert den diskussionsbereiten Zuschauer mit ihrer schonungslosen Gesellschaftskritik heraus, die erkennbar von der Leidenserfahrung des von Aids gezeichneten Regisseurs geprägt ist. (filmdienst) 10. - 12.3. 19.00 Uhr

a TOuCh OF SIN

TiAN ZHU DiNG China/Japan, 2013, 125 min., OmU, Regie: JiA Zhang-Ke, mit: Jiang Wu, Thao Tao, Wang Baoquiang, Luo Lanshan 16.3. 18.00 Uhr + 17. - 18.3. 19.00 Uhr


31


InternatIonaler WettbeWerb

DeUtSCHer WettbeWerb

bayernFenSter

reGIonalFenSter

Vorhang auf für die sage und schreibe 20. KUrZFIlMWoCHe! Was vor zwei Jahrzehnten als reine Herzensangelegenheit mit experimentcharakter begann, hat sich mittlerweile als feste Größe in der Kurzfilmszene etabliert. Das wurde besonders dieses Jahr bewusst gemacht. Parallel zum Jubiläum können wir auch den rekord an internationalen einreichungen feiern, womit wir unserem neuen namen InternatIonale KUrZFIlMWoCHe reGenSbUrG also absolut gerecht werden: 1076 Stunden Material, verteilt auf 4979 Kurzfilme, wurden heuer für den Internationalen Wettbewerb, das Herzstück unseres Festivals, eingereicht. Die KUrZFIlMWoCHe hat sich dem Vielfältigkeitsparadigma verschrieben. aus diesem Grund besteht das ausgemachte Ziel darin, ein größtmögliches Spektrum an Form, Stil und Inhalt zu präsentieren.Dementsprechend finden sich unter den 54 Filmen aus aller Welt verteilt auf acht Programme wieder sämtliche Spielarten des Kurzfilms: Dokumentationen, Spiel- wie experimentalfilme und animationen. Die ausgewählten Werke dürfen uns belustigen, uns traurig machen, uns beängstigen und ja, sie dürfen uns sogar ärgern – Hauptsache, sie bewegen uns.

Seit 20 Jahren zeigen wir, wie bunt die Kurzfilmszene hierzulande ist. beweis liefert dieser Wettbewerb jedes Jahr aufs neue. Über 600 deutsche Produktionen wurden für unsere Jubiläumsedition eingereicht. Daraus haben wir ein spannendes Programm zusammengestellt, welches die kreative Szene in Deutschland widerspiegelt. Wie gewohnt gibt es animationen, Dokumentationen, experimentalfilme und Kurzspielfilme zu sehen. bei der auswahl spielt es keine rolle, ob der Film eine Hochschulproduktion oder aus der freien Szene kommt oder ob der Filmemacher animateur oder Profi ist. So wird der geneigte Kurzfilmwochen-besucher sicherlich die Handschrift des einen oder anderen Filmemachers wiedererkennen, aber auch auf überraschende newcomer stoßen.

bayern. Das ist alpenpanorama, mäandernde Flüsse, tracht und biergarten. Soweit das Klischee. aber das ist nicht das bayern, wie wir es im alltag erleben. Und es ist auch nicht das bayern, das die meisten Kurzfilmemacher erleben, wie die eingereichten Produktionen aus dem Freistaat zeigen. es sind die kleinen, individuellen Probleme der Selbst- und Fremdwahrnehmung, die in diesem Jahr thematisiert werden. ein Mann findet sich im wirtschaftlichen und sozialen abseits wider, eine junge Frau kämpft mit Schlafproblemen. Die illegale Überschreitung der eU-Grenze wiederum verweist auf Probleme, die uns im Freistaat scheinbar minimal tangieren. Schließlich leben wir in einer zunehmend vernetzten Welt, deren Grenzen wir individuell verschieben, überschreiten und neu definieren, was uns nicht nur eine größere Verantwortung überträgt, sondern ein kontinuierliches experiment darstellt.

Sieht man das eigene Machwerk auf der leinwand, bekommt die Faszination Kino eine neue Dimension. Schließlich stellt man sich nicht nur der Öffentlichkeit und dabei insbesondere den Fragen des Publikums. nein, gleich zwei hochkarätige Jurys, die des FFF-Förderpreises und des regionalwettbewerbs, werfen außerdem einen kritischen blick auf die hier präsentierten Filme. aber ein Filmemacher dreht einen Film in erster linie für sich selbst und freut sich, wenn das Publikum auf seiner Wellenlänge liegt. es ist eben die leidenschaft, die Überzeugung, der Idealismus, die aus einer Idee bewegte bilder macht. allein die narration zählt. Dass es hierzu weder teures equipment noch einen großen Produktionsstab bedarf, wird anhand unserer ausgewählten Wettbewerbskandidaten eindrucksvoll untermauert und zugleich widerlegt. Denn die hohe technische Güte der einreichungen beweist, dass die Filmszene in der region sich keineswegs verstecken muss!

In PanIK

KUrZeS FÜr KIDS

Im rahmen des Projektseminars wurde ebenfalls dieses facettenreiche Programm kuratiert, das ganz unterschiedliche Situationen aufgreift, in denen Menschen in Panik geraten. Die spannenden Filme, vorwiegend aus den Genres animation und Spielfilm, reichen von der krankheitsbedingten Störung, über die Panik eines beutetiers im Spinnennetz, bis hin zur bindungsangst der Menschen.

Dieses Jahr präsentiert das Kinderfilmfestival KIFInale ihre lieblingsfilme bei uns und hat sich dabei noch so einiges für unsere kleinen Gäste einfallen lassen. Zum ersten Mal stellt die Medienfachberatung für den bezirk oberpfalz im Kinderprogramm der regensburger Kurzfilmwoche mehrfach ausgezeichnete Filme von Kindern vor, die in den letzten Jahren auf der KIFInale gezeigt wurden.

StUDentenHerZen

Heart attaCK FIlMS Genremäßig geht es nicht um stumpfen Horror, sondern um Glanzstücke düsterer atmosphäre, schräge Fantasy und gepflegten nervenkitzel - natürlich darf dabei auch böse gelacht werden.

32

auch dieses Jahr durften die Studenten des Projektseminars Internationale Kurzfilmwoche regensburg der Universität regensburg ein eigenes Programm zu einem thema ihrer Wahl kuratieren. Der Mensch an sich und seine beziehungen zu anderen stehen dieses Jahr im Mittelpunkt. Hierbei konzentriert sich das Programm nicht nur auf die klassische liebesbeziehung oder die typische boy-Meets-Girl Situation. auch familiären und freundschaftlichen beziehungen wird in ihrem Programm aufmerksamkeit geschenkt. ob liebesbeziehung oder Freundschaft - früher oder später gelangen wir an einen Punkt, an dem unsere Meinungen auseinander gehen: Konflikte entstehen. Was für den betroffenen oft schwer oder unlösbar erscheint, kann sich für den betrachter überaus spannend und komisch gestalten.


HerZenSanGeleGenHeIten

lIbanon

PlattenFIlMe & Poetry In MotIon

CMV rIGolettI a.K.a. MarIon PFaUS

eine Herzensangelegenheit ist etwas, das für jemanden ganz persönlich von großer Wichtigkeit ist, das jemandem besonders am Herzen liegt. Was hat das mit Kurzfilmen zu tun? es gibt zahlreiche Menschen, denen der Kurzfilm eine Herzensangelegenheit ist. einige dieser Menschen haben ein Programm mit ihren lieblingsfilmen für unsere Jubiläumsedition kuratiert, um damit dem Kurzfilm wie auch der Kurzfilmwoche eine liebeserklärung zu machen.

besonders ans Herz sei die einmalige Chance gelegt, sich mit dem leben im libanon auseinanderzusetzen. Dabei reproduzieren wir nicht den uns durch nachrichten und reportagen gewöhnlich gewordenen blick von außen, sondern präsentieren eine umfangreiche landesschau, die unsere Gäste rima abou baker, nada raphael, Sonia Hadchity und Joelle Sfeir zusammengestellt haben. Die von ihnen ausgewählten Filmen zeigen uns eine Welt, in der die religionen nicht als ein Gegeneinander, sondern als ein gemeinsames Fundament betrachtet werden. angeregt durch unsere Kooperation mit dem Goethe-Institut entstand dieser länderschwerpunkt aus dem bedürfnis heraus, die Gegenwart im libanon mit all der Gewalt, den Kriegen, Dramen und bedrohungen zu reflektieren, aber eben auch die friedliche Koexistenz der 18 Staatsreligionen aufzuzeigen. enorme Gegensätze, die sich zudem auf allerengstem raum abspielen. Schließlich leben im libanon über 4,5 Million Menschen auf einer Fläche in etwa so groß wie niederbayern ohne die rund eine Million syrische Flüchtlinge mitzuzählen. Wie sich das im alltag auswirkt, lassen Sie sich am besten von unseren Gästen im persönlichen Gespräch erläutern!

Was wäre die Kurzfilmwoche ohne die Plattenfilme und Poetry in Motion? Dieses Jahr zieht sich ein roter Faden durch die Filmauswahl bei Poetry in Motion: Die Frau, in all ihren Gemütsverfassungen. Mal mysteriös, mal prätentiös, mal verstörend, mal betörend, mal heiter und so weiter. Die Poeten haben wir über den roten Faden im Unklaren gelassen. Insofern bleibt die Spannung offen, ob wir gemeinsam einen starken Frauenabend verbringen werden. einen roten Faden gibt es bei den Plattenfilmen nicht so wirklich. Die meisten Filme haben zwar mit natur zu tun und einer mit liebe. Das ist ja auch natur. also könnte man behaupten, das thema natur sei die Klammer der Filme. aber es muss ja auch nicht immer eine Klammer geben. es reicht ja schon, wenn die Filme schön sind und die DJs tolle Musik dazu präsentieren. Und hinterher geht’s mit tollen Klängen in der Kinokneipe weiter.

rigoletti bildet mit ihrem laptop ein Duo. Sie spricht und ihr laptop spielt Filme, bilder und Schnipsel dazu. rigoletti singt nicht. rigoletti bringt einen Koffer voller Filme mit und wird dem Publikum viel dazu erzählen. Ihr Film berlIn DeSaSter läuft im diesjährigen Deutschen Wettbewerb. Ihre Kurzfilme sind preisgekrönt. Sie hat einen roman veröffentlicht, betreibt mehrere Webseiten und tritt live auf.

Medard Kammermeier ist als ehemaliger Geschäftsführer des arbeitskreis Films e.V. so etwas wie der erste Kurzfilmwochenleiter gewesen und hat sie über Jahre hinweg begleitet. auch axel behrens und Gerald Weber waren und sind nach wie vor aufgrund ihrer tätigkeit bei den Verleihen KUrZFIlMaGentUr und SIXPaCK jahrelang wichtig für das Gelingen unseres Festivals. In ihrem Verleihbestand fanden sich stets Perlen, die unser Programm bereicherten. Claudia Gladziejewski ist kein unbekanntes Gesicht bei den regensburgern. Seit Jahren war sie Mitglied der Internationalen Jury. beim bayerischen rundfunk setzt sie sich engagiert für den Kurzfilm ein und präsentiert dort mittlerweile zehn Kurzfilmnächte. Jing Haase kennt man nicht nur als ehemaliges Jurymitglied, sondern

SORRY gILBERtO

A WALL IS A SCREEN

auch als Stammgast in der KInoKneIPe während des Festivalzeitraums und als Helfende Hand bei Fragen rund um das thema Kurzfilm. Zu guter letzt präsentiert roger Gonin als Vertreter des Kurzfilmfestivals in Clermont-Ferrand seine lieblingsfilme. Das Kurzfilmfestival ist das größte und bedeutendste Festival in europa. auch für die organisatoren der Kurzfilmwoche ist der Kurzfilm eine Herzensangelegenheit und so haben auch wir gemeinsam ein Programm mit unseren lieblingsfilmen kuratiert.

KuRZFILMBRuNCH

ein Highlight der letzten Kurzfilmwochen-editionen war sicherlich 2012 a Wall is a Screen. Zum Jubiläum haben wir das Künstlerteam aus Hamburg erneut eingeladen.Sie bringen uns regensburgs schöne altstadt-Fassaden bei „nacht“ und unter ungewöhnlicher beleuchtung näher. Die filmische Stadterkundung bringt leben in die abendliche Innenstadt und beleuchtet regensburgs unbekannte ecken. Die tour dauert ungefähr 90 Minuten und findet auch bei regen statt. los geht’s am 22.03. um 19 Uhr am neupfarrplatz. Die teilnahme ist kostenlos.

AuSStELLuNgEN Fotografien aus dem libanon von nada raphael gibt es parallel zur Kurzfilmwoche in der Galerie im W1 – ZentrUM FÜr JUnGe KUltUr zu sehen.

Seit 2007 ziehen anne von Keller und Jakob Dobers als Sorry Gilberto durch die Clubs, Cafés, theater, Wohnzimmer und Hinterhöfe von let's say europa und singen von tapiren, Dächern, Meisterwerken, ausgedachten akademien und von der Grausamkeit der Kunst. Und immer klingt das einerseits wie gerade erfunden und hinerzählt und andererseits hat hier jeder ton einen Grund und jede musikalische Haltung scheint bewusst gewählt. Und vielleicht ist das das besondere an Sorry Gilberto: Sie verbinden die Unmittelbarkeit von Folksongs mit der glamouröseren und zitatreichen Sprache des Pop und zeigen so, dass auch diese Unmittelbarkeit längst eine ausdrucksform ist, die zur Verfügung steht und genutzt werden kann. Der eintritt zur eröffnungsfeier ist frei. Wer schon vorab Musik hören möchte, kann gerne auf ihrer Website (www. sorrygilberto.com) vorbeischauen.

am Festivalsonntag gibt es im Mehrzwecksaal des leeren beUtelS erstmals ein Kurzfilmbrunch. bei diesem brunch geht es wahrlich international zu: es gibt ein englisches Frühstück auch mit vegetarischen und veganen Varianten. Dazu wird kulinarische Musik vom Pianisten Peter Kovacs zu internationalen Kurzfilmklassikern gereicht. Das sind Delikatessen hoch drei! bitte vorab beim restaurant leerer beutel reservieren unter: 0941 58997

WORKSHOPS Der autor, Filmemacher und Hochschuldozent achim Dunker bietet anlässlich der 6. auflage seines buches DIe CHIneSISCHe Sonne SCHeInt IMMer Von Unten zwei kurze Workshops an, die sich vor allem an den belangen der Kurzfilmszene orientieren. Seine wertvollen tipps und tricks helfen für das nächste Projekt sowohl in der Planung, als auch für die bildgestaltung. Die zwei Workshops Licht der Malerei im Film und guerilla Lightening finden Samstag und Sonntag im W1 tanzsaal statt. Um anmeldung unter guest@kurzfilmwoche. de wird gebeten.

FEStIvALCLuB KINOKNEIPE uND KuRZFILMWOCHEN-PARtYS

In der Kinokneipe geht es heiß her: Unterschiedliche Djs wechseln sich an den Plattentellern ab. am 21.03. die Mutter aller Partys: Die Zündfunkparty im Leeren Beutel. ab 22 Uhr darf getanzt, gelacht und/oder g'ratscht werden. am 24.03.legt Dj Chris Kaempfert ab 23:30 Uhr unter dem Motto 'the golden Age of Rock'n'Roll!' auf.

33


* * *

T I M E T A B L E

* * *

Legende / legend: Int. Wettbewerb = International Competition // Deutscher Wettbewerb = German Competition

Bayernfenster = Window to Bavaria // Regionalfenster = Window to the Region // Herzen = Affairs of the Heart

*

FILMGALERIE

*

OSTENTOR KINO

*

W1 - Zentrum Junge Kultur

*

ANDERSWO

M I T T W O C H / We d n e s d a y / 1 9 . 0 3 . 19 h

ERÖFFNUNGSFEIER & FILME

22 h

ERÖFFNUNGSFILMPROGRAMM

22.30 h

KINOKNEIPE: Sorry Gilberto

D O N N E R S TA G / T h u r s d a y / 2 0 . 0 3 . 18 h

INt. WEttbEWERb 7

20 h

INt. WEttbEWERb 2

22 h

StUDENtENhERzEN

18.30

ERÖFFNUNG / WELcOME

19 h

DEUtSchER WEttbEWERb 1

19 h

hERzEN - team KuFiWo

21 h

DEUtSchER WEttbEWERb 4

21 h

hERzEN - Roger Gonin

F R E I TA G / F r i d a y / 2 1 . 0 3 . 18 h

INt. WEttbEWERb 1

20 h

INt. WEttbEWERb 5

19 h

INt. WEttbEWERb 6

19 h

hERzEN - Axel behrens

22 h

züNDFUNKPARty

21 h

INt. WEttbEWERb 4

21 h

hERzEN - Jing haase

15 h

W1 tanzsaal: WORKShOP Licht 1

20 h

W1 café: Poetry Motion

22 h

LEERER bEUtEL: zündfunk-Party

S A M S TA G / S a t u r d a y / 2 2 . 0 3 . 14 h

KINDERPROGRAMM - Kifinale

14 h

16 h

DEUtSchER WEttbEWERb 2

17 h

INt. WEttbEWERb 7

15 h

LIbANON 1

18 h

DEUtSchER WEttbEWERb 3

19 h

INt. WEttbEWERb 6

17 h

LIbANON 2

20 h

INt. WEttbEWERb 3

21 h

INt. WEttbEWERb 5

19 h

LIbANON 3

22 h

INt. WEttbEWERb 8

23 h

hEARt AttAcK FILMS

21 h

LIbANON 4

12 h

48h Workshop: hackerthon / W1 tanzsaal

19 h

22.30 h

NEUPFARRPLAtz: A Wall is a Screen KINOKNEIPE: hedi die hand & Juliana Rosa

S O N N TA G / S u n d a y / 2 3 . 0 3 . 14 h

KINDERPROGRAMM - Kifinale

14 h

11 h

16 h

INt. WEttbEWERb 8

17 h

DEUtSchER WEttbEWERb 2

14 h

W1 - WORKShOP Licht 2

18 h

INt. WEttbEWERb 2

19 h

DEUtSchER WEttbEWERb 1

19 h

REGIONALFENStER 1

11.30 h

20 h

cMV - Rigoletti

21 h

bAyERNFENStER

21 h

REGIONALFENStER 2

14 h

22 h

INt. WEttbEWERb 1

Shorts United Fußballmatch

23.30

FOyER FILMGALERIE: DJ chris Kaempfert

LEERER bEUtEL: Kurzfilmbrunch Stadtführung

M O N TA G / M o n d a y / 2 4 . 0 3 . 18 h

DEUtSchER WEttbEWERb 3

20 h

DEUtSchER WEttbEWERb 4

19 h

INt. WEttbEWERb 3

19 h

bAyERNFENStER

22 h

IN PANIK

21 h

INt. WEttbEWERb 4

21 h

hERzEN - Geri Weber

19 h

hERzEN - c. Gladziejewski

PLAttENFILME

21 h

hERzEN - M. Kammermeier

D I E N S TA G / Tu e s d a y / 2 5 . 0 3 . 18 h

REGIONALFENStER 1

20 h

REGIONALFENStER 2

22 h

LIbANON 3

21 h

22.30 h

KINOKNEIPE: Plattenfilme DJs

M I T T W O C H / We d n e s d a y / 2 6 . 0 3 . 18 h

LIbANON 2

20 h

LIbANON 1

19 h

PREISVERLEIhUNG

19 h

StUDENtENhERzEN

22 h

PUbLIKUMSLIEbLINGE

22 h

PREIStRÄGERFILME

21 h

LIbANON 4

22.30 h

KINOKNEIPE: DJ Säm Abschlussfeier

D O N N E R S TA G / T h u r s d a y / 2 7 . 0 3 . PUbLIKUMSLIEbLINGE

19 h

PREIStRÄGERFILME

19 h

PUbLIKUMSLIEbLINGE

21 h

PREIStRÄGERFILME

21 h

PUbLIKUMSLIEbLINGE

F R E I TA G / F r i d a y / 2 8 . 0 3 . 20.45 h

34

17 h

PUbLIKUMSLIEbLINGE

22.30 h

KINOKNEIPE: Grande Finale


K I N O S I M A N D R E A S S TA D E L kinos im andreasstadel · andreasstr. 28 · 93059 regensburg · tel: 0176 52 17 68 51 · ab 16 Uhr auch: 0941 89 799 169

MÄRZ 2014

www.kinos-im-andreasstadel.de

WESTEN Die 30-jährige promovierte Chemikerin Nelly Senff [Jördis Triebel] flieht 1978 mit ihrem neunjährigen Sohn Alexej aus der DDR in die Bundesrepublik, drei Jahre nach dem Tod ihres Mannes Wassilij. Sie will die Trauer um ihren Mann hinter sich lassen und ein neues Leben beginnen. Doch die Begrüßung fällt für Nelly und Alexej wenig herzlich aus. Im Notaufnahmelager Marienfelde bei Berlin werden sie von den Geheimdienstmitarbeitern misstrauisch behandelt und müssen Durchsuchungen über sich ergehen lassen. Von Nelly wird verlangt, Informationen über Wassilij rauszugeben, der angeblich ein Spion gewesen sein soll. Rasch fühlt sich die junge Chemikerin an die Drangsalierungen des DDR-Regimes erinnert. Gefangen im Transitraum zwischen den beiden deutschen Nachkriegsstaaten verdunkeln sich die Lebensperspektiven der jungen Mutter. Zusehends beginnt sie, an ihren Entscheidungen zu zweifeln. Und sie sorgt sich um ihren Sohn, für den sie sich im »goldenen Westen« ein besseres Leben erhofft hatte … »Ein Film, der perfekt durchkomponiert ist und dabei ganz ungekünstelt daherkommt. Ein Film, dessen Charaktere ins Kleinste ausgearbeitet sind, die natürlich wirken in einer extremen Ausnahmesituation. Ein Film mit großartigen Schauspielern, allen voran Jördis Triebel als Getriebene und Alexander Scheer, der vielleicht ganz durchtrieben ist.« [kino-zeit.de] Deutschland 2013, 102 min, dtF, Regie: Christian Schwochow, mit: Jördis Triebel, Alexander Scheer, Tristan Göbel, Jacky Ido, Anja Antonowicz

EXTRAS JAZZSALON SESSION #3 Ab Januar wird im Restaurant Akademiesalon einmal im Monat eine Jazzsession stattfinden. Es geht weiter am Mittwoch, 19. März, um 21.00 Uhr: Unter der musikalischen Leitung von Martin Schnabel können Sie sich an diesem Abend vom Jazz hinwegtragen lassen …

REIHEN UND SONDERVERANSTALTUNGEN FRAUENSALON Immer am ersten Donnerstag im Monat treffen sich um 21 Uhr im Theater im Akademiesalon Frauen, um sich etwas Audiovisuelles für das Herz und das Hirn zu gestatten. Do 6. März 21.00h

CINOCHE Ein schöner französischer Film in Originalsprache mit französischen Untertiteln – mit Einführung. Fr 7. März 20.30h

POZVÁNKA DO KINA Die Filme werden im Original mit deutschen, manchmal auch englischen Untertiteln gezeigt und sind ein Muss für jeden Tschechien- und/ oder Filmliebhaber! Do 20. März 20.30h

GAY NIGHT DAS LETZTE SPIEL Am Malecón, der berühmten Ufermauer von Havanna, sitzen nach Sonnenuntergang die Jungs und warten auf ihre Freier. Unter ihnen Reinier, der eines Nachts Yosvani kennenlernt, einen Jungen, ebenso arm wie er, von seiner Freundin und seinem Vater unter Druck gesetzt. Erst zaghaft, dann leidenschaftlich verlieben sich die

MY SWEET PEPPER LAND Baran, ein kurdischer Held aus dem Unabhängigkeitskrieg, ist Sheriff in der Hauptstadt Erbil. Aber nun, in Friedenszeiten, fühlt er sich nutzlos. Er denkt zwar darüber nach, den Polizeidienst zu quittieren, lässt sich aber doch in einem kleinen Dorf stationieren, nahe den Grenzen zu Irak, Iran und der Türkei. Das Gebiet ist gesetzlos, gezeichnet vom Handel mit Drogen, Alkohol und illegalen Medikamenten – beherrscht wird es vom korrupten Aziz Aga. Baran denkt jedoch nicht daran, sich dem Herrscher zu beugen. Stattdessen tut er sich mit Govend zusammen, der Lehrerin des Dorfes, die von den Bewohnern abgelehnt wird. Wie Baran steht sie für das Gesetz eines jungen, autonomen kurdischen Staates ein. Dass Govend unverheiratet ist, macht sie umso anfälliger für Übergriffe aus der Region … Frankreich , Deutschland , Irak 2013, 95 min, Regie: Hiner Saleem, mit: Golshifteh Farahani, Korkmaz Arslan, Suat Usta

1VON4

beiden ineinander. Sie wissen, dass sie nur zusammen eine Chance haben und unternehmen einen riskanten Versuch, ein neues Leben anzufangen. Kuba 2012, 94 min, OmU, Regie: Antonio Hens, mit: Milton García , Reinier Díaz, Jenifer Rodríguez, Luis Alberto García

Do 20. März 21.00h

L-NIGHT VIC + FLO HABEN EINEN BÄREN GESEHEN Erzählt wird die Geschichte von Vic, einer aus dem Gefängnis entlassenen Frau, die nach Ruhe sucht. In den Wäldern Kanadas quartiert sie sich im Haus eines Verwandten ein. Dort bekommt sie Besuch von ihrer Geliebten Flo. Die beiden leben in den Tag hinein, erkunden mit einem Caddy die Landschaft und genießen die Natur. Alles könnte so schön sein, wenn nur der unorthodox arbeitende Bewährungshelfer nicht ständig an der Tür klopfen würde. Auch beunruhigen Vic die Ausflüge ihrer Freundin in die Bars der Umgebung. Die freundliche Gärtnerin aus der Nachbarschaft wiederum entpuppt sich bald als Schatten aus der Vergangenheit. Es mehren sich die Zeichen einer heraufziehenden Bedrohung. Kanada 2013, 90 min OmU, Regie: Denis Côté, mit: Pierrette Robitaille, Romane Bohringer, Marc-André Grondin

Do 27. März 21.00h

Trockener Humor und wunderschöne Landschaften machen diesen Western zu etwas Besonderem. VARIETY

POPKULTURKINO Anhand ausgewählter Filme, Filmausschnitte oder Clips befasst sich die Reihe PopKulturKino mit jugend-, sub- und popkulturellen Themen zwischen Musikfilm, Nischenfilm und Trendkino und gibt dabei Einblicke in Popkultur-Geschichte(n). Einmal im Monat, vorgestellt von Markus Prasse.

ART WAR ART WAR ist die Geschichte von jungen Ägyptern des arabischen Frühlings, die mit neuartiger Schöpfungskraft, haushohen Graffitis, rebellischer Musik, mit Kunst & Aufklärung versuchen, ihre Revolution vor dem Untergang zu retten. Der Film folgt den revolutionären Künstlern durch zweieinhalb Jahre post-revolutionäre Anarchie, vom arabischen Frühling 2011 bis zum Fall Mursis und der Muslimbrüder. Er beschreibt die Explosion der Kreativität nach dem Sturz Mubaraks, und zeigt wie die Künstler lernten, ihre Kunst auf neue Weise als wirkungsvolle Waffe im Kampf für ihre unvollendete Revolution zu nutzen. Deutschland 2013, 90 min, OmU, Regie: Marco Wilms

Fr 28. März – Mi 2. April 20.30h Einführung am 28. März

35


K I N O S I M A N D R E A S S TA D E L theater@akademiesalon.de · tel: 0176 52 17 68 51 · ab 16 Uhr auch: 0941 89 799 169

Aki Kaurismäki. In MITTSOMMERNACHTSTANGO begleitet Regisseurin Viviane Blumenschein die drei temperamentvollen, argentinischen TangoMusiker Chino Laborde, Diego Kvitko und Pablo Greco auf ihrem Road-Trip durch Finnland, auf der Suche nach den wahren Ursprüngen des Tangos. Während sie fahrbaren Ein-Mann-Saunen, endlosen Wäldern und vollen Tango-Tanzböden begegnen, entdecken die Musiker in lauen Mittsommernächten den Charme der finnischen Tango-Interpretation.

Eine humorvolle Hommage an den Tango.

MITTERNACHTSTANGO Leidenschaft, Gefühl und Sehnsucht – der Tango verbindet Generationen von heißblütigen Tänzern und Musikern. Nicht nur in Argentinien und Uruguay, sondern auch in Finnland. Dem Land der Saunen, Seen und schweigsamen Menschen. Und der Heimat des Tangos, behauptet zumindest der berühmte finnische Regisseur

Deutschland, Argentinien, Finnland 2012, 82 min, dtF, Regie: Viviane Blumenschein, mit: Pablo Greco, Aki Kaurismäki, Diego Kvitko, Chino Laborde, Kari Antero Lindqvist, Riku Niemi, M.A. Numminen, Sanna Pietiäinen

CineVision Award für den besten internationalen Nachwuchsfilm beim Filmfest München 2013.

Der schönste, komischste, hintergründigste & tiefsinnigste Film der diesjährigen 46. Hofer Filmtage.

MY DOG KILLER

LIKE SOMEONE IN LOVE

Der 18-jährige Marek lebt zusammen mit seinem Vater an der idyllischen tschechisch-slowakischen Grenze umgeben von Weinbergen und Flüssen. Richtige Freunde hat der Jugendliche nicht, sein Hund ist der einzige treue Begleiter. Sein Vater braucht eine Unterschrift von Mareks Mutter und schickt seinen Sohn zu dieser, welche mittlerweile mit einem neuen Mann zusammen lebt. Doch diese Reise wird für Marek schnell zu einem Spießrutenlauf, welcher schließlich sein komplettes Weltbild auf den Kopf stellt.

Die Studentin Akiko verdient sich in Tokio nebenbei etwas Geld als Callgirl. Ein neuer Kunde ist Herr Takashi, ein ehemaliger Soziologieprofessor. Akiko schläft nach der Begrüßung allerdings sofort in seinem Bett ein. Ohnehin verunsichert durch sein Tun, ist der Rentner darüber eher erleichtert, und sein Kümmer-Instinkt wird geweckt. Nach DIE LIEBESFÄLSCHER ein weiterer Film des iranischen Regisseurs Abbas Kiarostami im Ausland, wieder geht es um Liebe, um Kommunikation und Diskretion, Sichtbares und Unsichtbares, und trotzdem ist alles auch wieder ganz anders, geheimnisvoller, unverständlicher, zarter.

»Mira Fornays Film ist ein düsteres Drama über einen jungen Rassisten, der einen aussichtslosen inneren Kampf kämpft. Immer wieder gerät Marek selbst mit seinen ideologischen Vorstellungen und denen seiner vermeintlichen Freunde in Konflikt. Immer wieder ist er hin und her gerissen zwischen der Sehnsucht nach Familie und Zuneigung und den Ansprüchen, die die Gruppe an ihn stellt.« [berliner-filmfestivals.de] Der Film gewann den Hauptpreis auf dem Rotterdam Filmfestival 2013. Zudem ist der Film der slowakische Oscar-Beitrag 2014. Slowakei, Tschechien 2013, 90 min, OmU, Regie: Mira Fornay, mit: Adam Mihál, Marián Kuruc, Libor Filo, Irena Bendová

36

Auf ihrer Reise treffen sie die finnischen Größen des Tangos, von Reijo Taipale, Sanna Pietiäinen bis M. A. Numminen und lassen ihre Skepsis beim gemeinsamen Musikmachen mehr und mehr verfliegen. MITTSOMMERNACHTSTANGO ist eine humorvolle Hommage an den Tango, mit liebevollem Blick auf die Sprache der Musik, deren Melancholie unabhängig von Kultur und Herkunft verbindet.

»Der schönste, komischste, hintergründigste & tiefsinnigste Film der diesjährigen 46. Hofer Filmtage hieß LIKE SOMEONE IN LOVE und stammte von Abbas Kiarostami. Der iranische Meister, der in seiner Heimat nicht mehr ungehindert drehen kann, hat ihn nach seinem französisch-italienischen COPIE CONFORME nun in Japan gedreht. Wieder ist es ein Liebesfilm, diesmal aber zugleich einer über die Kommunikation, deren Wahrheit & Lüge, & über Jugend & Alter.« [Wolfram Schütte] Frankreich, Japan, 2013, 109 min, OmU, Regie: Abbas Kiarostami, mit: Tadashi Okuno, Rin Takanashi, Ryo Kase

Überraschend und vielschichtig. Eine Freude: Karoline Schuch. BRIGITTE Eine sympathisch amüsante CultureClash-Komödie.

HANNAS REISE Ehrgeizige Studentin will aus Karriere-Gründen ihren Lebenslauf mit einem sozialen Praktikum in Israel aufpolieren. Dabei entdeckt sie die wahren Werte der Liebe, ein altes Familiengeheimnis und Verantwortung gegenüber der jüngeren deutschen Geschichte. Das könnte zu einer schmachtenden Erzählung auf Fernseh-Niveau mit obligatorischer Betroffenheitseinlage werden. Kein Sorge: Eine unangestrengte Dramaturgie, starke Akteure, hübsche Bilder sowie witzige Dialoge machen aus dem Stoff eine lässige Lovestory, die auf Tiefgang nicht verzichtet. Deutschland, Israel 2013, 100 min, Regie: Julia von Heinz, mit: Karoline Schuch, Doron Amit, Lore Richter, Max Mauff

Eine ebenso beschwingte wie melancholische Komödie … Eine tragikomische Romanze, die dem Zuschauer ein paar gute Gründe gibt, sich aufs Altenteil zu freuen. DER SPIEGEL Komisch, authentisch und anrührend. BRIGITTE

LE WEEKEND Der Dozent Nick und seine Frau, die Lehrerin Meg, wollen nach 30 Ehejahren ihre Hochzeitsreise nach Paris wiederholen. Im nostalgischen Bestreben, die Leidenschaft in der Beziehung wiederzufinden, buchen sie zunächst dieselbe Hochzeitssuite wie damals, doch das Hotel hat seine guten Zeiten längst hinter sich. Meg überredet Nick, umzuziehen und in eine eigentlich viel zu teure Unterkunft mit Blick auf den Eiffelturm zu wechseln. Doch das hilft ihnen genauso wenig wie die Streifzüge durch Paris und die Besuche von Luxus-Restaurants, den einstigen Zauber wiederzubeleben. Zwischen ständigem Streit und unverwüstlicher Zuneigung scheint sich für die beiden Eheleute nichts zu ändern, als ihr Trip schließlich doch noch eine unerwartete Wendung bekommt … »Eine tragikomische Romanze, die dem Zuschauer ein paar gute Gründe gibt, sich aufs Altenteil zu freuen.« [Der Spiegel] Großbritannien 2013, 93 min, dtF, Regie: Roger Michell, mit: Jim Broadbent, Lindsay Duncan, Jeff Goldblum


K I N O S I M A N D R E A S S TA D E L theater@akademiesalon.de · tel: 0176 52 17 68 51 · ab 16 Uhr auch: 0941 89 799 169

ECCENTRIC CINEMA

UFO IN HER EYES Ein kleines Dorf in China: Kwok Yun ist unzufrieden mit ihrem Leben. Nur eine verbotene Affäre bringt etwas Schwung in ihren trostlosen Alltag. Doch urplötzlich jedoch gerät die Welt ins Wanken, denn sie glaubt eines Tages, ein UFO gesichtet zu haben. Als sie dann auch noch einen geheimnisvollen Fremden (Udo Kier) nach dem Vorfall bei sich aufnimmt, bricht ungeahntes Chaos in dem verschlafenen Dörfchen aus. Mit ihm einher geht ein vollkommen abgedrehter Bilderreigen, ein irrer Genreritt durch Märchen, Drama und Satire. »Der Film besticht durch … durch den anarchischen Humor einer abgedrehten Satire.« [schnitt.de] »Vielen wird der Film ein Ärgernis sein. Und dennoch gebührt Wu für ihr kakophones Talent Respekt.« [critic.de] Deutschland 2011, 110 min, OmU, Regie: Xiaolu Guo, mit: Shi Ke, Udo Kier und Mandy Zhang

Do 27. März 20.30h

MADAME EMPFIEHLT SICH Bettie managt ein kleines Restaurant in der Bretagne, hat einen Liebhaber, den sie allerdings mit dessen Frau teilen muss, und lebt, seit ihr Mann an einem Hühnerknochen erstickt ist, wieder bei ihrer Mutter im Haus ihrer Kindheit. Am Abend eines jeden anstrengenden Tages muss sie also auch noch deren besserwisserische Kommentare ertragen, aber so ist das Leben. Bei einem dieser unvermeidlichen nächtlichen Gespräche serviert ihre Mutter ihr die Botschaft, dass ihr Liebhaber sich von seiner Frau getrennt hat, allerdings nicht für sie, Bettie, sondern für eine weitaus jüngere Frau. Und so fällt Betti aus ihrem zwar nicht besonders aufregenden, aber doch irgendwie angenehmen Leben. Noch einen halben Tag lang bewahrt sie die Contenance, dann steigt sie ins Auto und fährt los, läßt das Restaurant, die Mutter und den untreuen Geliebten hinter sich. Eigentlich will sie nur Zigaretten holen, und eigentlich hatte sie aufgehört zu rauchen. Jetzt aber saugt sie an den Glimmstengeln wie eine Ertrinkende, und fährt schließlich viele Kilometer, um am Sonntag noch irgendwoher Zigaretten zu bekommen. Eine Hommage an Catherine Deneuve zu ihrem 70. Geburtstag. Das symphatische Roadmovie hat Regisseurin Emmanuelle Bercot der Deneuve auf den Leib geschrieben, die einmal mehr mit sehr minimalistischen Mitteln brilliert. ELLE S'EN VA, Frankreich 2012, 115 min, dtF, Regie: Emmanuelle Bercot, mit: Catherine Deneuve, Nemo Schiffmann, Gérard Garouste, Camille, Claude Gensac

KREUZWEG Die 14-jährige Maria ist in einer streng katholischen Familie aufgewachsen und steht kurz vor ihrer Firmung. Ihr Glaube bildet einen wichtigen Teil ihrer Persönlichkeit. Er richtet sich nach Grundsätzen, die Maria in der Messe vermittelt bekommt – und im Firmunterricht der Priesterbruderschaft, der die Familie des Mädchens angehört. Eine wichtige Rolle bei der Indoktrinierung Marias hat Pfarrer Weber. Die Lehre des Geistlichen ist fundamentalistisch und streng konservativ; die Bruderschaft lehnt alles Moderne ab, sieht den Menschen vollständig im Dienst Gottes. Doch Marias Glaube steht im krassen Kontrast zu ihrem Schulalltag. Dort ist sie die große Außenseiterin, die von ihren Mitschülern belächelt wird. Nur Mitschüler Christian ist fasziniert von der Konsequenz, mit der seine Klassenkameradin ihren Glauben lebt. Und je stärker Maria zwischen ihren zwei Lebenssphären aufgerieben wird, umso mehr wächst ihre Entschlossenheit, sich voll und ganz der Religion zu verschrieben …

Na Bravo: Endlich einmal wieder ein kleines, feines Meisterwerk aus Bella Italia.

VIVA LA LIBERTA Das zauberhafte Politmärchen erzählt von Enrico, dem Chef der linken Oppositionspartei, dem Umfragewerte und Intrigen das Leben vermiesen. Als er spontan verschwindet, reagiert sein engster Berater Andrea Bottini mit Panik. Wie soll man mit einem abgetauchten Spitzenpolitiker noch Wahlen gewinnen? Um den drohenden Skandal zu verhindern, hat Stippenzieher Bottini eine rettende Idee: Giovanni, der Zwillingsbruder von Enrico, soll die Stelle des Verschollenen heimlich übernehmen. Der exzentrische Philosoph, der seit 25 Jahren keinen Kontakt mehr zu seinem Bruder hatte, lässt sich auf das Doppelgänger-Spielchen ein – und findet schnell Gefallen an der neuen Rolle. Gleich sein erstes Interview mit dem »Corriere della Sera« sorgt für Aufsehen. Denn statt der üblichen Phrasen hagelt es plötzlich erfrischende Wahrheiten wie »Angst ist die Musik der Demokratie.« Er wird wie ein Messias gefeiert … Flotte Dramaturgie, liebenswerte Figuren, pfiffige Dialoge: In seiner Heimat wurde die rundum vergnügliche Polit-Satire für zwölf italienische Filmpreise nominiert, darunter Bester Film, Bestes Drehbuch und Bester Hauptdarsteller – na Bravo! Italien 2013, 94 min, Regie: Roberto Andò, mit: Toni Servillo, Valerio Mastandrea, Valeria Bruni Tedeschi

KREUZWEG ist die erneute Zusammenarbeit der Brüggemann-Geschwister Dietrich und Anna [3 ZIMMER/KÜCHE/BAD], der ein ungewöhnliches und spannendes Konzept zugrunde liegt: In 14 festen Einstellungen, den 14 Stationen des Kreuzweges entsprechend, wird die Geschichte eines Mädchens erzählt, das sein Leben ganz Jesus widmen möchte. Deutschland 2014, 107 min, dtF, Regie: Dietrich Brüggemann, mit: Lea van Acken, Franziska Weisz, Florian Stetter

Once Upon A Time in den österreichischen Alpen …

DAS FINSTERE TAL Thomas Willmann hatte mit seinem Roman-Debüt DAS FINSTERE TAL einen Riesenerfolg. Jetzt wurde der Thriller verfilmt. »Ein österreichisches Hochtal in den Alpen Ende des 19. Jahrhunderts. Hier herrscht die BrennerFamilie unter rigoroser Führung des Patriarchen und seiner sechs Söhne. Fremde finden nur selten in das abgelegene Dorf. Das ändert sich mit der Ankunft Greiders. Greider war in Amerika und hat den Wilden Westen kennen gelernt. Nun wird er den Winter im Dorf verbringen, gegen Bezahlung geduldet unter den argwöhnischen Augen der Brenners. Mit seiner weltmännischen Art erregt Greider das Interesse der Dorfgemeinschaft, vor allem aber das der jungen Luzi, die bald verheiratet wird. Greider ist nicht nur vom Gepäck her schwer beladen hierher gekommen. Auch seine Vergangenheit lastet schwer auf ihm. Und sie ist untrennbar mit einem düsteren Geheimnis verbunden, das die Brenner-Familie umwölkt. Greider hat eine Rechnung offen, die sie bitter bezahlen müssen …« [moviepilot.de] Deutschland, Österreich, 2013, 115 min, Regie: Andreas Prochaska, mit: Sam Riley, Tobias Moretti, Clemens Schick, Paula Beer, Hans-Michael Rehberg, Florian Brückner, Erwin Steinhauer, Helmuth A. Häusler

37


K I N O S I M A N D R E A S S TA D E L theater@akademiesalon.de · tel: 0176 52 17 68 51 · ab 16 Uhr auch: 0941 89 799 169

VATERS GARTEN »Um Himmels Willen – das sind Fragen!«, sagt die Mutter, als der Sohn das Gespräch eröffnet; über Jahrzehnte war man sich ausgewichen. Der Film ist das Protokoll einer späten Wiederbegegnung des Regisseurs mit seinen alten Eltern – und der Versuch einer persönlichen Geschichtsrevision. Mit Puppen-Szenen verdichtet der Regisseur sein Elternportrait zum fiktionalen Familientribunal. Eine Widmung an die Generation der über Achtzigjährigen, die sich still aus einer Welt verabschiedet, die längst nicht mehr die ihre ist. Schweiz 2013, 93 min, Regie: Peter Liechti

WER IST THOMAS MÜLLER? Thomas Müller ist der häufigste Name Deutschlands. Also muss er der durchschnittlichste Deutsche sein. Klar, oder? Die Quintessenz aus 81 Millionen Menschen wurde so lange unter dem Druck der Statistik bearbeitet, bis dieser „Super-Durchschnittliche“ herauskam. Er ist ein Konstrukt, das für Werbung, Politik und Wirtschaft so wertvoll ist, weil es Orientierung bietet. Aber wer ist das Gesicht hinter dem statistisch häufigsten Namen Deutschlands? Wer ist der durchschnittlichste Thomas Müller Deutschlands?Regisseur und Autor Christian Heynen macht sich dafür auf die Reise quer durch Deutschland. Sein Ziel: All die Thomas Müller, die dem Durchschnitt ein Gesicht geben.

Der Dokumentarfilm setzt da an, wo die Statistiken enden: bei realen Individuen, die zwar den Namen Thomas Müller tragen, aber doch alle nicht wirklich dem Durchschnittsdeutschen entsprechen. Deutschland 2013, 87 min, dtF, Regie: Christian Heynen, mit: Thomas Müller

VERBOTENE FILME Zwischen 1933 und 1945 wurden in Deutschland 1200 Spielfilme hergestellt. 300 Filme wurden nach dem Krieg von den Alliierten verboten. Über 40 NS-Filme sind bis heute nur unter Auflagen zugänglich – sie werden als »Vorbehaltsfilme« bezeichnet. Der Umgang mit ihnen ist schwierig: Bewahren oder vernachlässigen, freigeben oder verbieten? VERBOTENE FILME stellt die »Nazifilme aus dem Giftschrank« [Welt] vor und macht sich auf die Suche nach ihrem Mythos, ihrem Publikum und ihrer Wirkung heute – in Deutschland wie im Ausland. Eine visuelle Reise zur dunklen Seite des Kinos. Deutschland 2014, 90 min, dtF, Regie: Felix Moeller

NS-VORBEHALTSFILME Einige der NS-Vorbehaltsfilme werden nun im Zusammenhang mit der Dokumentation VERBOTENE FILME für Kinoaufführungen bereitgestellt. Im Mai werden wir – mit Einführung und Gespräch – eine Auswahl dieser Filme in den Kinos im Andreasstadel vorführen.

Es sind in der Tat unglaubliche Bilder, die Blum von der Situation 1990 in der DDR zeigt.

MITGIFT »Im Frühjahr 1990, wenige Monate nach dem Untergang der DDR, begann der Kameramann und Filmemacher Roland Blum eine sehr persönliche Reise von Bitterfeld über Leipzig bis zum Brocken. Seiner Kamera präsentierte sich ein Land, das nicht nur politisch, wirtschaftlich und moralisch am Ende war, sondern auch vor dem ökologischen Zusammenbruch stand. Er wiederholte die Reise in den Jahren 2000 und 2013 und dokumentierte die erstaunliche Wandlung, die die Städte und Landschaften nahmen. Der Film schenkt einer wenig beachteten Entwicklung der Geschichte der deutschen Wiedervereinigung die Beachtung, die sie verdient. Sein Film zeigt, welchen Einfluss umweltpolitische Gruppierungen auf die Gestaltung der Zukunft der ehemaligen DDR nehmen konnten. Er verschweigt nicht die immensen Probleme, die auch heute noch aus dem Gegensatz zwischen wirtschaftlichen Interessen und denen des Naturschutzes entstehen. Aber er lenkt den Blick, selbst leicht ungläubig und durchaus stolz, auf das Erreichte. Blum zeigt, welche positiven Effekte die so oft geschmähte Wiedervereinigung brachte. Und darüber hinaus, das Veränderung möglich ist, auch wenn sie unmöglich erscheint.« [programmkino.de] Deutschland 2013, 96 min, dtF, Regie: Roland Blum

Nicht mehr in den Sternen, sondern greifbar nah ...

01.03. Rotkäppchen

LA FABRIQUE eroeffnet am 1. April 2014. Ohne Witz.

Brüder Grimm, Fingertheater Mindestalter 3 Jahre

02.03. Johannchen und die Hexe Gliederfiguren, Mindestalter 4 Jahre

08.03. Johannchen und die Hexe 09.03. Das Waldhaus Brüder Grimm, Bauchladentheater, Mindestalter 3 Jahre

15.03. Rotkäppchen 16.03. Johannchen und die Hexe

23.03. Das Waldhaus 29.03. Rotkäppchen 30.03. Johannchen und die Hexe Karten Mo – Fr: 0941 58 61 23 36 Infos www.pupille-schief.de Aufführungen Sa 14 + 15 Uhr So 11 + 14 + 15 Uhr [Andreasstadel, durch das Restaurant]

38

Keramikmalwerkstatt Marianne Mion

Lessingstr. 20 / Ecke Pruefeninger Str. gegenueber OTH / 93049 Regensburg

22.03. Johannchen und die Hexe

Weitere Informationen folgen auf www.lafabrique.de

In Kooperation mit ver.di Jugend

ES BEGANN MIT EINER LÜGE – DEUTSCHLANDS WEG IN DEN KOSOVOKRIEG Am 24. März 1999 begann der erste Kriegseinsatz deutscher Soldaten seit dem Zweiten Weltkrieg. Der Angriff auf Jugoslawien. Angebliches Ziel war die Abwendung einer humanitären Katastrophe. Doch war dieses Szenario im Kosovo zutreffend? Gab es ethnische Säuberungen schon vor dem NATO-Bombardement? Den Filmemachern ist es gelungen, hochrangige Militärs bei NATO und Bundeswehr zu befragen und sie unternahmen aufwendige Recherchen vor Ort im Kosovo. Herausgekommen ist ein Lehrstück in Sachen Kriegspropaganda. Es begann mit einer Lüge – so das Fazit der WDR-Dokumentation. Eintritt kostenlos. Do 27. März 18.00h


22.09.2003 4:01 Uhr

Seite 1

STATTTHEATER STATTTHEATER

KULTUR AN DER UNI KULTUR März 2014 AN DER UNI Theater Fr 7. 19 Uhr Schleudertraum- Tanzfestival feiert 10. Jubiläum Performances zum Jubiläum: „Something Funny And Beautiful“ Weitere Informationen über www. tanzstelle-r.de Sa 8. 19 Uhr „Gestures, Atmospheres and Movements“ jeweils anschließend um 21.30 Uhr Nachtgespräch über Tanz mit Choreografen, Tänzern und Gästen der tanzstelle R weitere Informationen über www. tanzstelle-r.de Theater an der Universität www.stwno.de =>Kultur =>Kulturförderung Musikprogramm an der Universität www.ur.de/musik/konzertprogramm

Für studentische Filmemacher: „TF Medienstudio“ im Studentenhaus, SH 1.39

Kurse & Equipment: weber.c@stwno.de oder telefonisch: 943-2198, Mi 12 – 14 Uhr, SH 1.39 www.stwno.de =>Kultur =>Kulturförderung Universität Campus Buslinien 4, 6, 11, C1, C2, C4 und C6 Theater, Studentenhaus (SH): Nähe Mensa und Audimax

Studentische Kulturprojekte gefördert vom

Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz Studentische Kulturprojekte Albertus-Magnus-Straße 4 gefördert vom 93053 Regensburg Studentenwerk www.stwno.de

Niederbayern/Oberpfalz Albertus-Magnus-Straße 4 93053 Regensburg www.stwno.de


März Wohin 2014