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Nr. 298 - April '13

altstadtkinos.de


VORSCHAU Ab 2. Mai

In der Loser-Ballade des Regie-Duos von „Mammuth“ und „Louise Hires a Contract Killer“, Benoit Delépine und Gustave de Kervern, geben Benoit Poelvoorde und Albert Dupontel zwei Kindsköpfe, die nicht erwachsen geworden sind. Das Regie-Duo lässt den beiden Charaktermimen jede Menge Freiraum für ihre Performance zwischen bitter-absurden Clownereien und Slapstick, wenn sie zwischen Gewerbegebiet und Punk-Konzerten dahin taumeln und versuchen die gleichgültige Umwelt für ihre Revolution zu mobilisieren.

Ab 2. Mai

Ein überbordendes Maß an Gefühlen und eine deutliche politische Agenda sind die Extreme, zwischen denen der flämische Regisseur Felix van Groeningen („Die Beschissenheit der Dinge“) eine leidenschaftliche Liebesgeschichte und einen dramatischen Krankheitsfall spannt. Alles begleitet und durchdringt die Bluegrass-Musik der Band, die Liebe, Leben und Leiden nicht nur vertont, sondern in besonders emotionalen Höhepunkten auf noch mehr Sinne loslässt. „The Broken Circle Breakdown“ war eine musikalische wie filmische Sensation auf der Berlinale 2013.

Ab 9. Mai

Der wenig erfolgreiche Autor Nick Carraway (Tobey Maguire) verlässt den Mittleren Westen und kommt im Frühjahr 1922 nach New York City. Es ist eine Zeit von lockerer Moral, glitzerndem Jazz und den Königen des Schwarzhandels. Auf der Jagd nach seinem eigenen amerikanischen Traum begegnet er dem mysteriösen Millionär und Party-Veranstalter Jay Gatsby (Leonardo DiCaprio). Außerdem trifft Carraway seine Cousine Daisy (Carey Mulligan), in die Gatsby verliebt ist, und ihren blaublütigen und untreuen Ehemann Tom Buchanan (Joel Edgerton). Langsam wird der junge Autor in die einnehmende Welt der Superreichen mit all ihren Illusionen, Hoffnungen und Täuschungen.

Ab 16. Mai

Das Hollywood-Debüt des südkoreanischen Regiestars Park Chan-wook („Oldboy“, „Lady Vengeance“) erzählt eine schaurige Familiengeschichte über Soziopathie und Verführung. Das Drehbuch von „Prison Break“-Star Wentworth Miller besticht durch seinen düsteren Ton und den Verzicht auf konventionelle Sympathiefiguren. Doch erst Chan-wooks subtile Inszenierung, die eine unwirkliche, verstörende Atmosphäre und symbolstarke Bildsprache verschweißt, macht „Stoker“ zu einer Filmerfahrung mit unwiderstehlichem Sog.

Ab 23. Mai

Ab 30. Mai Kaum ein Jahr nach seinem in Cannes präsentierten Meisterwerk „The Tree of Life“ legt AusnahmeRegisseur Terrence Malick bereits seine nächste Arbeit vor. Wie im Vorgänger präsentiert er einen nicht abbrechenden Strom traumhafter, assoziativer, bisweilen fast hypnotisch wirkender Bilder unterlegt mit klassischer, sakral anmutender Musik. Statt eine stringente Handlung zu erzählen, reiht er Stimmungsbilder aneinander, die von einer ganzen Reihe von Kameramännern und Cuttern bearbeitet wurden. Endlich! Nach dem sensationellen Erfolg des Kinofilms „Die Nordsee von oben“ bringen Silke Schranz und Christian Wüstenberg im Mai 2013 die Naturdoku „Die Ostsee von oben“ in die Kinos. Von Flensburg bis Usedom geht die filmische Reise entlang der Ostseeküste. Von den Machern von „Die Nordsee von oben“. Alle Infos zum Film und zu den teilnehmenden Kinos findet Ihr ständig aktualisiert auf dieser Seite.


VORPREMIERE MIT GAST (23.4. 19.00 + 21.15 im Garbo) Wir freuen uns sehr Dokumentarfilmer Matt Sweetwood zur Vorpremiere am Tag des Bieres 23.5. im Garbo begrüßen zu dürfen.

Weitere Infos zum Film finden Sie auf Seite 7.

KINO KAFFEE KUCHEN (3.4. 13.00 im Garbo)

ORGINALFASSUNG m.U. (ab 25.4. im Garbo) ‚BRILLIANTLY FUNNY‘ HEAT

Weitere Infos zum Film finden Sie auf Seite 9. Jeden ersten Mittwoch (außer Feiertags) zeigen wir im Garbo um 13.00 Uhr einen ausgewählten Film. Im Anschluss lädt Sie die Firma Hörgeräte Reichel zu Kaffee und Kuchen ein. Und alles gibt es für nur 6,-!

Weitere Infos zum Film finden Sie auf Seite 15.

SNEAK PREVIEW (17.4. 21.15 im Garbo) Wir präsentieren am 17.4. unsere 10. Sneak-Preview im Garbo (21.15 Uhr). Welcher Film gezeigt wird, muss natürlich geheim bleiben. Wir können nur soviel verraten, daß er Anfang Juni in den deutschen Kinos anlaufen wird. Um das Ganze etwas schmackhafter zu machen, verlangen wir nur 5,- Eintritt. Falls der Film nicht gefallen sollte, bekommt man bis 15 Minuten nach Start des Hauptfilms sein Geld zurück!

ALLE FILME VON A-Z Anfang 80 Argo Asphaltblüten Baba Beerland Der Diplomat Stéphane Hessel Django Unchained Die Jagd Eine Dame in Paris

(S. 26) (S. 11) (S. 17) (S. 27) (S. 7) (S. 23) (S. 15) (S. 13) (S. 23)

Ein Fremder ohne Namen Ein freudiges Ereignis Flashdance ALTSTADTKINOS ALTSTADTKINOS Georg Baselitz Ginger & Rosa F RFERIEKIA KR ATRET E Hai-Alarm am Müggelsee ALTSTADTKINOS ALTSTADTKINOS I am a woman now I give it a year F RFERIEKIA KR ATRET E Il Bacio di Tosca gültig bis gültig 12/2005 bis 12/2005

Nicht gültigNicht bei Überlängenfilmen gültig bei Überlängenfilmen und ausverkauften und ausverkauften Vorstellungen. Vorstellungen.

gültig bis gültig 12/2005 bis 12/2005

Nicht gültigNicht bei Überlängenfilmen gültig bei Überlängenfilmen und ausverkauften und ausverkauften Vorstellungen. Vorstellungen.

(S.17) (S. 27) (S. 17) (S. 28) (S. 9, 28) (S. 11) (S. 28) (S. 9) (S. 26)

Der Iran Job (S. 23) Paradies: Glaube Jules und Jim (S. 23) Song for Marion Kon-Tiki (S. 15) Scorpio, der Killer Leg ihn um (S. 23) Take this Waltz DIE DIEKINO-SCHECKKARTE KINO-SCHECKKARTE The broken Circle Lohn der Angst (S. 17) €€50,– 50,– Töchter des Aufbruchs Mademoiselle Populaire (10 (S. 5) (10Gutscheine Gutscheine àà€€5,–) 5,–) Nachtzug nach Lissabon (S. 13) You drive me crazy gültig gültigimimOSTENTOR, OSTENTOR,GARBO GARBO Das Wochenende Oh Boy (S. 26) und undTURM-THEATER. TURM-THEATER. Wuthering Heights Out of the Past (S. 26)

ALTSTADTKINOS ALTSTADTKINOS

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Voll Vollübertragbar! übertragbar!

(S. 28) (S. 15) (S. 17) (S. 28) (S. 29) (S. 26) (S. 7) (S. 5) (S. 28)

Dazu Dazugibt's gibt's3Freikarten. 3Freikarten.

F RFERIEKIA KR ATRET E gültig bis gültig 12/2005 bis 12/2005

Nicht gültigNicht bei Überlängenfilmen gültig bei Überlängenfilmen und ausverkauften und ausverkauften Vorstellungen. Vorstellungen.

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DER KINOTALER Erhältlich6,50 im Garbo, Ostentor, Chaplin, in der Touristinfo im Alten Rathaus (nur Kinotaler), in der Dombrowsky Buchhandlung (Kassiansplatz), €

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KINO-QUIZ Die Lösung dieses Monats (Vorname eines Regisseurs) erscheint in den grauen Kästchen, wenn Sie die Antworten zu folgenden Fragen eingetragen haben. 1) Er (Vorname) ist mittlerweile ein anerkannter Vollblutschauspieler. 2) Sie (Vorname) hat es zur Zeit im wirklichen Leben nicht leicht. 3) Das London der Swinging Sixties ist in ihrem (Nachname) Film der Ort des Geschehens. 4) Auf seine (Nachname) ‚cultural comedy‘ darf man sich freuen!

Zu gewinnen gibt es 1x10 Altstadtkinos-Freikarten. Einsendeschluss ist der 15. April Bitte die Lösung an diese Adresse schicken: Achim Hofbauer Altstadtkinos Minoritenweg 29 93047 Regensburg Die Lösung von Nr. 297: BILLE (1. Sandberg, 2. Irons, 3. Mikkelsen, 4. Love, 5. Gemma) Die Gewinnerin (von 50): Gilda Schuster aus Regensburg

ALTSTADTKINOS-IMPRESSUM OSTENTOR: NFS Neue Filmstudio GmbH · Geschäftsführung: Achim Hofbauer, Claudia Eis · Tel 09 41 / 57 95 2 · Fax 56 76 76 9 Minoritenweg 29 · 93047 Regensburg · achim_hofbauer@t-online.de GARBO: Achim Hofbauer · Tel 09 41 / 57 58 6 · Weißgerbergraben 11a · 93047 Regensburg · achim_hofbauer@t-online.de WOHIN: Achim Hofbauer · Tel 09 41 / 57 95 2 · Minoritenweg 29 · 93047 Regensburg · achim_hofbauer@t-online.de · Auflage: 12 000 Druck: KARTENHAUS KOLLEKTIV Grafische Dienste GmbH · Auerbacher Straße 12 · 93057 Regensburg · Tel 0941/ 208 22-0 Anzeigenschluß für das Mai-Wohin ist am 19.4. · Anzeigenpreise auf Anfrage · Das Mai-Wohin erscheint am 25.4. 3


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Originaltitel: Populaire; F 2012 - 111 Min.; ab 12; Regie: Régis Roinsard; Ab 11. April Darsteller: Déborah François (Rose Pamphyle), Romain Duris (Louis Échard), Bérénice Bejo (Marie Taylor), Shaun Benson (Bob Taylor), Mélanie Bernier (Annie Leprince Ringuet), Nicolas Bedos (Gilbert Japy), Miou-Miou (Madeleine Échard), Eddy Mitchell (Georges Échard), Frédéric Pierrot (Jean Pamphyle).

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ormandie, Ende der 1950er Jahre, zwischen Bleistiftrock und Petticot, Tütenlampen und Nierentischambiente ändert sich langsam der Zeitgeist. „Sekretärin zu sein ist modern“, weiß die junge Rose Pamphyle (Déborah François) bei ihrem Vorstellungsgespräch „Viele Menschen kennenlernen, in der Welt herumkommen, für große Männer arbeiten“. Ihr zukünftiger Chef Louis Echard (Romain Duris) vom Versicherungsbüro Échard &Sohn, zerstört ihre Illusionen. „Wenn sie für mich arbeiten, kommen sie nur in Lisieux herum“. Doch schon allein diese Vorstellung begeistert die Tochter

eines Krämers aus der tiefsten Provinz. Denn die abenteuerlustige 21jährige will weder im Lebensmittelladen des Vaters versauern noch den Sohn des örtlichen Automechanikers heiraten. „Das einzige worin ich wirklich gut bin, ist auf der Schreibmaschine“, nutzt sie ihre Chance. Dass die kesse Blonde mit dem wippenden Pferdeschwanz in einer wahnwitzigen Geschwindigkeit tippt weckt Louis Sportsgeist. Der kettenrauchende Junggeselle will die flotte junge Frau zur Weltmeisterin im Schnellmaschinenschreiben machen. Und schon bald übt er mit Rose bis zur Erschöpfung das Zehnfingersystem. Dass er sich nach und nach in sein Geschöpf verliebt, verdrängt der launische Geschäftsmann erfolgreich. Erst als beim gemeinsamen Siegeszug der dynamische Chef Gilbert Japy (Nicolas Bedos) der Marke „Populaire“ auftaucht und Rose nach dem Gewinn der nationalen Meisterschaft umgarnt, merkt er wie es um ihn steht.

Die romantische Liebeskomödie besticht durch ihre großartige Farbdramaturgie. Total stylish, bis ins letzte Ausstattungsdetail historisch authentisch betört das burlesk nostalgische Melodram. Nicht umsonst ist Regisseur Régis Roinsard ein Fan der preisgekrönten amerikanischen Kultserie „Mad Men“. Auch seine Protagonisten sind mit präziser Akkuratesse im Schick der frühen 60er-Jahre gekleidet und frisiert, die Sekretärinnen tragen enge Bleistiftröcke, Schmetterlingsbrillen und Petticoat, die Herren maßgeschneiderte Flanellanzüge. Rote Etuis, kleine Silberschälchen und bunte mechanische Döschen, aus denen sich karussellartig Zigaretten herausdrehen, sind im Bild. Denn bei seiner Reise in die Vergangenheit überließ er angefangen von den Kostümen bis zu soziokulturellen Phänomenen nichts dem Zufall, um die Ästhetik der Ära originalgetreu abzubilden.

Schwungvoll spielt die frische Inszenierung des spritzigen Period-Films mit weiblichen Rollenbildern und überholten Klischees, die heute fast verstaubt wirken. Hauptdarstellerin Déborah François wirkt dabei mit ihrem sonnigen Optimismus und ihrer glockenhellen Koketterie wie eine Mischung aus Doris Day, dem Inbegriff der amerikanischen ehrlich natürlichen Kindfrau im Zeitgeist der 1960er Jahre, und der rebellischen Intensität einer Noomi Rapace. Die Chemie zwischen ihr und dem französischen Vollblutschauspieler Roman Duris, der längst bewiesen hat, dass er mehr ist als der nette Junge aus „L‘Auberge espagnole“, stimmt. In den Nebenrollen glänzt zudem „The Artist“-Star Bérénice Bejo. Die intensive Leinwandpräsenz der gebürtigen Argentinierin begeistert erneut. Luitgard Koch (programmkino.de)

D 2012 - 98 Min.; ab 12; Regie: Nina Grosse; Ab 11. April Darsteller: Katja Riemann (Inga Lansky), Sebastian Koch (Jens Kessler), Tobias Moretti (Ulrich Lansky), Barbara Auer (Tina Kessler), Sylvester Groth (Henner Borchard), Robert Gwisdek (Gregor Lansky).

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motionale Romanverfilmung mit Starbesetzung über das deutsche RAF-Trauma, die Frage von Schuld und die Konfrontation mit Lebenslügen. Nina Grosse nennt ihren Film eine „politische Familienaufstellung“, bei der zwei Dinge wichtig sind, die Aufarbeitung der verdrängten politischen Vergangenheit und die eines sich zuspitzenden Familienkon-

fliktes. Wie eine Familie versammeln sich ehemalige Weggenossen des RAF-Mitglieds Jens (Sebastian Koch) in einem Landhaus, um ihn nach 18 Jahren Haft willkommen zu heißen. Seine Schwester und ein Autor, der ein Buch über die RAF veröffentlicht hat, Jens‘ Jugendliebe Inga und Mutter des gemeinsamen Sohnes, sowie deren geschäftstüchtiger Mann, versuchen erfolglos mit Small Talk die komplizierte Situation zu entspannen. Der Ex-Häftling will wissen, wer ihn damals verraten hat, bügelt die groteske Veranstaltung wütend nieder. Schon durch seine Unbeugsamkeit konfrontiert er die anderen mit Verdrängungen und Lebenslügen. Das Wochenende wird zur quälenden Reise in die Vergangenheit und gerät vollends aus den Fugen, als das

einstige Liebespaar wieder vergessene Gefühle entdeckt und der plötzlich auftauchende Filius seinem leiblichen Vater mit Aggression begegnet. Bei der Verfilmung von Bernhard Schlinks Roman hat Nina Grosse einige Änderungen vorgenommen, die aber in den neuen Kontext passen. Jens ist nicht vom Krebs gezeichnet, sondern ein starrköpfiger Typ, der im Kapitalismus immer noch den größten Feind sieht und glaubt, seinen einstigen Prinzipien und Zielen treu bleiben zu müssen, Inga (die sich bei Schlink umbrachte) hat sich hier mit einem satten Leben arrangiert und diskutiert nicht mehr über Unterprivilegierte, sondern über Unterschiede von Parma- und Serranoschinken, die Protagonisten sind jünger als die eigentliche RAF-Generation - ein

gelungener Kniff, Menschen in einem Alter zu zeigen, in dem sie noch Lebensentwürfe hinterfragen, ihre Abwendung vom Radikalismus und Hinwendung zum Bürgertum. Kameramann Benedict Neuenfels und Szenenbildner Knut Loewe geben dem Haus („ein Boxring, in dem Lebensadern kollidieren“), aus dem Menschen immer wieder vor der Wahrheit „flüchten“ und doch zurückkehren, einen ganz speziellen Look, der Befindlichkeiten spiegelt. In dem hochkarätigen Ensemble trumpft Katja Riemann als Frau auf, die nicht nur zwischen zwei Männern, sondern auch zwischen Gestern und Heute steht, zwischen Traum und Trauma, die endlich aus der Passivität ausbricht und eine Entscheidung fällt. mk. (Blickpunkt Film)

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theaterspielplan april 2013

Kartentelefon: 0941/507 24 24

Karten online: www.theaterregensburg.de theater am Bismarckplatz

theater am haidplatz

Velodrom

probebühne Bismarckplatz

19:30 Preise D West side story

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sonstige spielstätten Zeit.Raum!

Musical von Leonard Bernstein

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19:30 Preise D | Abo b West side story

19:30 turmtheater | ua | Preise H | Kleingeldaffäre

19:30 Preise D | Abo M West side story

19:30 turmtheater | ua | Preise H Kleingeldaffäre

19:30 Preise D | Abo H West side story

19:30 turmtheater | ua | Preise H Kleingeldaffäre

von Elfriede Hammerl

19:30 preMiere | Preise b | Abo X, pA ein Volksfeind

Schauspiel von Henrik Ibsen im Anschluss öffentliche Premierenfeier

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19:30 turmtheater | ua | Preise H Kleingeldaffäre

16:00 ua | Preis 5,50 € ...die Welt steht still [15+]

19:30 turmtheater | ua | Preise H Kleingeldaffäre

10:00 ua | Preis 5,50 € ...die Welt steht still [15+]

19:30 turmtheater | ua | Preise H | Abo Q |

von Helmuth Hensen

19:30 Preise D | Abo S West side story

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19:30 ua | Preis 5,50 € ...die Welt steht still [15+] 19:30 preMiere | Preise H | Abo X | ausverkauft

frau müller muss weg von Lutz Hübner

mo08 19:30 Preise D | Abo A West side story

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19:30 Preise H |Abo X frau müller muss weg

19:30 Preise D | Abo F West side story

19:30 Preise b |Vb | Abo C ein Volksfeind

19:30 Preise H frau müller muss weg 19:30 Preise H | Abo Hp | rk frau müller muss weg

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19:30 Preise b | Abo J, l ein Volksfeind

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20:30 verMietung | Preis 8 € Regensburger Musikpodium e.V.

19:30 turmtheater | ua | Preise H | Abo Q | rk 9:00 Preis 5,50 € | erm. 3,50 € die Geschichte von lena [9+] Kleingeldaffäre

von Michael Ramløse

19:30 Preise H frau müller muss weg

Ballett- und tanzgala preview

19:30 turmtheater | ua | Preise H | Abo Q | rk Kleingeldaffäre

Vorverkaufsstart

Einblicke in die Ballet- und Tanzgala

Und über uns der himmel

Ein musikalisch-literarisches Hochgefühl auf der Walhalla so

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19:00 EF | Einführung »Lola rennt« 19:30 ua | Preise C | Abo p, r lola rennt

Oper von Ludger Vollmer nach dem gleichnamigen Film von Tom Tykwer

14:00 preMiere | verMietung 17:00 Preise 18,90 € | erm. 11,90 Regensburger Musikpodium e.V.

Ballett- und tanzgala 2013

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19:30 Preise b | Abo e ein Volksfeind

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19:30–ca.22:10 Preise e | Abo D aida Oper von Giuseppe Verdi

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Kleingeldaffäre

19:30 Preise H | Vb Die Räuber frau müller muss weg

10:00 Preis 5,50 € | erm. 3,50 € die Geschichte von lena [9+]

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19:30 turmtheater | ua | Preise H | Abo Q 10:00 Preis 5,50 € | erm. 3,50 € die Geschichte von lena [9+] Kleingeldaffäre 9:00+10:30 Preis 5,50 € | erm. 3,50 € 19:30 turmtheater | ua | Preise H die Geschichte von lena [9+] Kleingeldaffäre

22:00 foyer velodrom | Preis 7,50 € nachtdienst folge 7: >ein Blick durchs schlüsselloch<

9:00+10:30 Preis 5,50 € | erm. 3,50 € 19:30 turmtheater | ua | Preise H die Geschichte von lena [9+] Kleingeldaffäre die Geschichte vom fuchs, der den Verstand verlor

mit Ensemblemitgliedern aller Sparten

19:30 Preise D | Abo gA West side story

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Samstag 6.7.2013, 19 Uhr, theater regensburg auf der walhalla der Verkauf beginnt am 13.4.2013. Jetzt Karten sichern!

19:30 audimax | Preise C | Abo k1, k2, gA missa solemnis von Ludwig van Beethoven 5.sinfoniekonzert

19:30 Preise D | Abo g West side story

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ausverkauft

Kleingeldaffäre

19:30–ca. 21:00 Preise b die Comedian harmonists in Concert mit Ulrich Bildstein, Dirk

19:30 Preise D | Abo z West side story

19:30 turmtheater | ua | Preise H Kleingeldaffäre 19:30 Preise H frau müller muss weg

19:30 turmtheater | ua | Preise H Kleingeldaffäre

Mestmacher, Götz van Ooyen, Felix Powroslo, Ralf Schurbohm, Felix Steinhardt

19:30 Preise D | Vb West side story

mo22 di23

19:30 Preise D | VB | Abo JA, Je | rk West side story

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ich, Wagner. sehnsucht!

19:00 EF | Einführung »Lola rennt« 19:30 ua | Preise C | Abo u lola rennt 15:00–ca. 17:00 ua | Preise C | Abo n | rk ich,Wagner.sehnsucht! Tanzstück von Yuki Mori mit Orchester

18:00 verMietung | VVk Preis 18 € | erm. 12 € BTA Ballett Tanz Akademie

19:30 turmtheater | ua | Preise H Kleingeldaffäre 19:30 Preise H frau müller muss weg

19:30 turmtheater | ua | Preise H Kleingeldaffäre

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19:30 turmtheater | ua | Preise H 16:00 Preis 5,50 € | erm. 3,50 € die Geschichte vom fuchs, Kleingeldaffäre der den Verstand verlor [4+]

19:30 Preise H frau müller muss weg

11:00 Matinee | nhs | eF 16:00 Preis 5,50 € | erm. 3,50 € die Geschichte vom fuchs, Katja Kabanova der den Verstand verlor [4+] mit dem Regieteam

Backstage 2013

Choreographien von Olaf Schmidt, Susanne Dazzi, Sebastiano Bonivento

19:30 vorläufig ZuM letZten Mal turmtheater | ua | Preise H Kleingeldaffäre

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19:30 Preise H frau müller muss weg

6 Vorstellungen im freien Verkauf. Ausnahmen sind bei der jeweiligen Vorstellung angegeben. A b k ü r z u n g e n : rk = Restkarten / VVk = Vorverkauf / Alle eF = Eintritt frei / Vb = Volksbühne / Z.l.M. = zum letzten Mal / ua = Uraufführung. S p i e l o r t e: nHS = neuhaussaal | pb = probebühne am bismarckplatz


D 2012 - 85 Min.; ab 12; Regie: Matt Sweetwood.

E

igentlich hat der in Deutschland lebende Amerikaner Matt Sweetwood seine Eltern nach München eingeladen, um sie durch das sagenumwobene Biermekka zu führen. Doch der Besuch auf dem Münchner Oktoberfest entpuppt sich als wahrer Alptraum. Wohin das Auge reicht, nur Betrunkene, und von allen Seiten wird man ständig geschubst und gestoßen. Aber vom berühmten Bier ist weit und breit nichts zu sehen. Denn die Deutschen trinken hinter

geschlossenen Türen, und wer nicht Jahre im Voraus reserviert hat, der hat keine Chance auf einen Platz. Doch Matt, im puritanischen Missouri aufgewachsen, wo Bier als verbotene Frucht galt, gibt nicht auf, will unbedingt hinter das Geheimnis der deutschen Bierkultur kommen. Und so begibt er sich auf eine abenteuerliche Reise quer durch Deutschland. Dabei erfährt er Historisches wie die Erfindung des Kühlschranks durch Prof. Dr. Carl Linde oder das unumstößliche Reinheitsgebot aus dem Jahre 1516, und lernt Extravaganzen wie den „Bierkrieg“ im oberbayerischen Dorfen kennen oder den Kölner Karneval, wo man das Bier aus kleinen Whiskey-Gläsern trinkt. Nach Besuchen der Region Bamberg, die mit 368 Anlagen über die größte Brauereidichte der Welt verfügt, und bei der Hopfenernte in der Hallertau landet er bei der Wildeshausener Schützengilde, wo er das erste Mal in seinem Leben marschiert – und das ausgerechnet mit Deutschen. Mit einem Kofferraum voller Bier in seiner

Ab 25. April

Wahlheimatstadt Berlin angekommen, kommt Matt schließlich immerhin zu dieser Erkenntnis: Wichtig ist nicht, wie viel Bier man trinkt, sondern mit wem…

A

ls eine „Forschungsreise in die deutsche Bierkultur“ beschreibt der Regisseur Matt Sweetwood seinen Selbstversuch zwischen Stammtisch, Frühschoppen und Delirium. Er dokumentiert seine Reise ins „Beerland“ mit der Kamera. Sein Sujet ist für den Amerikaner die Chance, dieses unbekannte Deutschland für sich zu entdecken. Der Film „Beerland“ zeigt auch, wie kreativ die Deutschen mit ihrem Lieblingsgetränk umgehen. In einer Szene sitzen drei junge Männer auf selbstgebauten Bierkasten-Rasenmäher-Konstrukten und erforschen die Frage: Wie bekommt man möglichst viele PS in einen Bierkasten? Dieser Aufgabe stellen sich weitgehend Erwachsene im Süden Deutschland. Aber was soll man auch machen,

D/F 2012 - 90 Min.; ab 12; Regie: Andrea Thiele;

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irela will ihr eigenes Modelabel gründen und ist dafür nach Mumbai gezogen. Sie will von dort aus Stoffe in ganz Indien suchen. Aber nachdem die gemieteten Autos samt Fahrer sie fast in den Wahnsinn treiben – mal gibt die Batterie den Geist auf, mal kennt sich der Fahrer nicht aus – beschließt sie, selbst den indischen Führerschein zu machen. Neben Todes-

verachtung angesichts des tobenden Verkehrs braucht dieser Plan vor allem starke Nerven. Über die verfügt Jake, ein in Tokio lebender Grafikdesigner aus Atlanta, nicht. Sein Fahrlehrer macht ihn verrückt, bevor die beiden überhaupt ins Auto einsteigen. In Japan, lernt Jake, brauchen Fahrschüler sogar eine bestimmte Technik, um die Autotüre zu schließen. Neben Hye-wo sitzt mit dem Fahrlehrer Herr Krieger ein echtes Münchner Original. Er lässt es eigentlich immer recht entspannt angehen. Angesichts Hye-wos Fahrkünsten allerdings wächst sein Entsetzen, so dass die zarte Koreanerin bayerisches Gepolter über sich ergehen lassen muss. „You Drive Me Crazy“ ist eine „cultural comedy“ im besten Sinne. Lange war keine Doku mehr so lustig, zuletzt vielleicht „Full Metal Village“ über ein Heavy-Metal-Festival in dem kleinen Dorf Wacken. Ähnlich wie dort

prallen auch hier die größtmöglichen Gegensätze aufeinander und schlagen Comedy-Funken, die für Lachattacken sorgen. Viele Szenen in „You Drive Me Crazy“ sind reiner Slapstick: Wenn der Fahrlehrer in Mumbai während der Fahrt in dem infernalischen Chaos um ihn herum in aller Ruhe telefoniert und von seiner verzweifelten Schülerin irritierte Blicke erntet; oder wenn Jake in seiner ersten Fahrstunde losfahren möchte und von seinem Lehrer erst einmal zu einer Art Meditation hinter dem Steuer verdonnert wird. Langsam aber weitet sich der Blick von Andrea Thieles Film. Die Fahrstunden inszeniert die Deutsche zunehmend als Lektionen in kultureller Toleranz und persönlichem Wachstum. Sie beobachtet ihre Protagonisten auch außerhalb des Autos; nach und nach gewinnen sie Konturen und wachsen weit darüber hinaus, reine Witzfiguren wie aus

wenn man Durst hat und gerne bastelt? Heiter und doch ernüchternd treffsicher zeigt der Film prickelnde Begegnungen mit der deutschen Bierkultur - also dem deutschen Gemeinwesen. Verwundert über reichlich 1300 Brauereien in Deutschland, wagt der Regisseur einen tiefen Blick in die Geschichte. Der Geschichtsunterricht ist nicht nur erhellend, sondern auch herausragend animiert. Frei nach der These: Bier spült die Nieren durch. Mit diesem Getränk lösen sich irgendwie die Klassen auf, findet Regisseur Sweetwood: „Da sitzt der Bürgermeister und der Klempner mit dem Künstler - alle im gleichen Bereich. Es ist nicht so, dass hier nur die reichen Leute und da die armen Leute sitzen. Bier ermöglicht das.“ Der Film erzählt, dass Bier hier nicht nur Nahrungsmittel, sondern Lebensmittel ist. Diese sehenswerte Lobbyarbeit gipfelt in der Botschaft: Bier verbindet. Hans-Michael Marten (3Sat)

Ab 18. April der Reality-Soap eines Privatsenders zu sein. Exemplarisch dafür steht die Entwicklung von Hye-won: Sie muss damit fertig werden, dass ihr Mann nach Korea zurückkehrt, um dort seinen Militärdienst zu absolvieren, und ihren kleinen Sohn mitnimmt. Im Verlauf des Films lernt Hye-won, mehr zu ihren eigenen Bedürfnissen zu stehen – was sich auch im Verhältnis zum leicht übergriffigen Herrn Krieger äußert. In einer fremden Kultur, so zeigt der Film, befinden Menschen sich in einer Extremsituation, die nicht nur verlangt, das Verhältnis zum Außen neu zu justieren, sondern auch in eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich zu gehen. Oder, wie es die Regisseurin Andrea Thiele formuliert: „Wir sind es heute ja gewöhnt, kulturelle Unterschiede als negativ besetzt zu erfahren. Genau dem wollten wir entgegensteuern.“ Oliver Kaever (programmkino.de)

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Liebe ohne Grenzen

ORPHEE

BODEGA

direkt beim Orphée

direkt bei der Bodega

DIAlog üBeR gRenZen Die sammlung Riese 17. Februar bis 12. Mai 2013

Kunstforum Ostdeutsche Galerie April 2013 Ausstellungen Dialog über grenzen. Die sammlung Riese 17. Februar bis 12. Mai 2013 Führungen jeden Sonntag sowie Montag, 1. April, 15 Uhr

sCHAuFensteR 4. Die Kaltnadel − expressivität der linie 21. März bis 23. Juni 2013

schausammlung Thematische Führungen jeden Sonntag, 14 Uhr

Der Magische Realismus Sonntag, 7. April und 21. April Kunstzentrum Breslau Sonntag, 14. April und 28. April PRogRAMM Kog-tail: Mit ludwig Richter ins Berner oberland Donnerstag, 4. April, 18 Uhr, mit Dr. Agnes Tieze, Direktorin

3. Integrativer Museumstag mit der Maus und dem Maulwurf Samstag, 6. April, 14 bis 17 Uhr, Eintritt frei Eine Zusammenarbeit mit KreBeKi (Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern)

Direkt, unmittelbar, oft ungestüm: die Kaltnadelradierung Führung für senioren Donnerstag, 11. April, 17 Uhr Zur entstehung der sammlung Riese Vortrag von Hans-Peter Riese, Kunstsammler Samstag, 13. April, 15 Uhr

Führung mit Hans-Peter Riese durch die Ausstellung: Dialog über grenzen Donnerstag, 18. April, 18 Uhr

KunstFrühstück zur Ausstellung: Dialog über grenzen Sonntag, 28. April, 11 Uhr, mit Dr. Agnes Tieze, Direktorin Anmeldung: 0941-29714 0 oder info@kog-regensburg.de

Dr.-Johann-Maier-Str. 5 | D-93049 Regensburg | www.kunstforum.net

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Das vollständige Veranstaltungsprogramm sowie Infos zu Workshops für Kinder und Erwachsene finden Sie unter: www.kunstforum.net

14.03.2013 16:20:22 Uhr


GB 2012 - 90 Min.; ab 12; Regie: Sally Potter; Ab 11. April Darsteller: Elle Fanning (Ginger), Alice Englert (Rosa), Alessandro Nivola (Roland), Christina Hendricks (Natalie), Jodhi May (Anoushka), Timothy Spall (Mark), Oliver Platt (Mark Two), Annette Bening (Bella), Oliver Milburn (Roger), Andrew Hawley (Tony).

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ondon, 1962. Bald werden die Swinging Sixties beginnen, doch im Leben der 16jährigen Teenager Ginger (Elle Fanning) und Rosa (Alice Englert) ist davon wenig zu spüren. In kargen Reihenhäusern leben die Freundinnen mit Eltern, die sie nicht verstehen und mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben. Gingers Mutter Natalie (Catherine Hendricks) gab ihre Leidenschaft fürs Malen für die Ehe mit Roland (Alessandro Nivola) auf, einem selbsternannten Bohemian, der von einer Affäre in die nächste stürzt. Doch nicht nur die zerbrechende Ehe ihrer Eltern belastet Ginger. Das extrem sensible, fast schon neurotische junge Mädchen ist geradezu besessen von der Möglichkeit einer nuklearen Katastrophe. Im August 1945 geboren, zum Zeitpunkt der Atombombenabwürfe über Hiroshima und

Nagasaki, saugt Ginger jede Information über das Wettrüsten der Supermächte und Atomtests auf. Bald engagiert sie sich in der Friedensbewegung, ist entsetzt über die Ignoranz der älteren Generation, die in ihren Augen nur Tee trinkt und sehenden Auges in die Katastrophe rennt. Als zeitgleich Rosa eine Affäre mit Roland beginnt und die Kuba-Krise ausbricht, verzweifelt Ginger endgültig an der Welt. Im Gegensatz zu den Experimenten ihrer letzten beiden Filmen „Yes“ (komplett in Versen gesprochen) und „Rage“ (ausschließlich aus Monologen bestehend) mutet Sally Potters neuer Film „Ginger & Rosa“ fast konventionell an. Doch dass die Regisseurin von „Orlando“ und „Tango Lessons“ ein Faible für ungewöhnliche Konstruktionen hat, die nicht immer zwingend wirken, zeigt sich auch hier. Subtil

ist es nicht immer, wie persönliche Erfahrungen eines jungen Mädchens mit gesellschaftlichen Entwicklungen verknüpft werden. Wie die Zeit der 60er Jahre geschildert wird, mit ihrer schizophrenen Dualität von Aufbruchsstimmung, sich anbahnender sexueller Freiheit, die dennoch von der tristen, grauen Nachkriegsmoral geprägt wird, ist fraglos autobiographisch geprägt. Doch der Versuch, möglichst viele Facetten anzudeuten, lässt Potters Drehbuch manches Mal überfrachtet wirken. Zum Glück jedoch hat Potter großes Talent im impressionistischen Evozieren von Stimmungen und hat einmal mehr eine großartige Riege von Schauspielern versammelt - aus der die bei den Dreharbeiten gerade einmal 13 Jahre alte Elle Fanning herausragt. Zig Filme hatte Fanning schon hinter sich, als sie 2010 in Sofia Coppolas „Somewhere“

zum ersten Mal eine Hauptrolle spielte und sich mit ihrem gedankenverlorenen, gleichermaßen jungem und melancholisch wirkenden Gesicht perfekt in die Welt von Coppola fügte. Seitdem überzeugte Fanning in J.J. Abrams „Super 8“, in Francis Coppolas „Twixt“ und Cameron Crowes „Wir kaufen einen Zoo“. In „Ginger & Rosa“ spielt sie nun ihre bislang vielschichtigste Rolle, bewegt sich mit Leichtigkeit von kindlichem Enthusiasmus zu fast erwachsener Melancholie und wirkt bei dieser emotionalen Achterbahnfahrt doch nie forciert. Angesichts dieser außerordentlichen darstellerischen Leistung einer der talentiertesten Schauspielerinnen unserer Zeit übersieht man sehr gern manch bemühte Dramaturgie in Sally Potters letztlich unbedingt sehenswertem „Ginger & Rosa“. Michael Meyns (programmkino.de)

GB 2013 - 97 Min.; ab 12; Regie: Dan Mazer; Ab 25. April Darsteller: Rafe Spall (Josh), Rose Byrne (Nat), Anna Faris (Chloe), Simon Baker (Guy), Stephen Merchant, Minnie Driver, Jason Flemyng, Olivia Colman, Jane Asher.

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aum eine romantische Komödie kommt ohne mindestens eine Hochzeit samt obligatorischer Szene am Traualtar aus. Legt man nur dieses eine Kriterium an Dan Mazers „Das hält kein Jahr..!“ an, dann erscheint sein Film zunächst wie ein recht typischer Vertreter seines Genres. Allein der Umstand, dass bereits in Minute zwei geheiratet werden darf, sollte misstrauisch machen. Noch misstrauischer wird man, wenn man Mazers filmische Vita und sein nur bedingt massenkompatibles Humorverständnis kennt. Denn der Mann ist vor allem

für seine langjährige Zusammenarbeit mit Komödien-Anarchist Sacha Baron Cohen bekannt. Als Produzent und Autor der „Ali G Show“, von „Borat“ und „Brüno“ vertraute er bislang eher auf derbe Gags und satirische Breitseiten. Und tatsächlich verlässt sein Regiedebüt schon mit der Titeleinblendung den Pfad braver und meist recht biederer Komödienkost. Denn obwohl Nat (Rose Byrne) und Josh (Rafe Spall) ziemlich schnell entschieden haben, zueinander „Ja“ sagen zu wollen, sind ihre Freunde vom Bestand des jungen Glücks eher weniger überzeugt. Aus dieser Vorahnung wird bereits nach wenigen Monaten Gewissheit. Nat und Josh sind einfach zu unterschiedlich, was beinahe täglich neue Konflikte und Streitigkeiten heraufbeschwört. Schließlich finden sich beide vor einer Paartherapeutin wieder, die allerdings auch nur den wenig romantischen Rat

bereithält, sich möglichst rasch zu trennen. Dass sich Nat Hals über den Kopf in den attraktiven Erben (Simon Baker) eines Bleichmittel-Imperiums verliebt und Josh immer noch mit seiner Ex (Anna Faris) Zeit verbringt, scheint ihrer Ehe den endgültigen Todesstoß zu versetzen. Die Idee hinter „Das hält kein Jahr..!“ ist so simpel wie genial. Mazer drehte die Dramaturgie der konventionellen romantischen Komödie einfach um. Statt das Publikum mitzufiebern zu lassen, wie zwei Menschen endlich zueinander finden, folgt seine zwischen Brachialkomik und intelligenter Ironie oszillierende Beziehungsstudie der umgekehrten Logik. Früher oder später sehnt man sich die Trennung von Nat und Josh förmlich herbei, zumal beide doch mit anderen Partnern endlich glücklich sein könnten. Die Installation von Simon Bakers charmantem Geschäftsmann

und der von Anna Faris hinreißend verkörperten Chloe ist zugleich das romantische Hintertürchen, das sich Mazer von Beginn an offenhält. Auch wenn er eigentlich vom Zerfall einer Ehe und Liebe erzählt, soll die Geschichte doch auf ein Happy End zusteuern und „Das hält kein Jahr..!“ als Wohlfühlfilm funktionieren. Beides ist hier garantiert. Dabei jongliert Mazer sehr souverän mit den Versatzstücken und Gesetzen des Genres, die er erst auseinandernimmt und dann neu und ziemlich frech wieder zusammensetzt. Dass sein Film ausgerechnet von Working Title ko-produziert wurde – dahinter stecken die Macher von konventionellen Erfolgskomödien wie „Notting Hill“ und „Bridget Jones“ –, mag man bisweilen kaum glauben. Schließlich wirkt Mazers respektlose Romantikdekonstruktion fast wie die logische Antithese zu einer Julia Roberts- und Hugh Grant-Romanze. Und obwohl „Das hält kein Jahr..!“ letztlich ein sehr britischer Film geworden ist, scheint er vor allem mit den Komödien Judd Apatows verwandt. Beide lassen an der Liebe zu ihren Figuren trotz all ihrer Fehler nie einen Zweifel. Marcus Wessel (programmkino.de) 9


SPIELPLAN APRIL 13 Weitere Informationen zu diesen und allen anderen Vorstellungen im Turmtheater finden Sie online unter >>>> www.regensburgerturmtheater.de

HAUS, FR AUEN, SEX Martin Hofer in einer Inszenierung von Michael Bleiziffer. Mit Unterstützung des „Gipfelstürmers“ Jörg Bauer.

SEBASTIAN NICOLAS – MAGIC DIENSTAG Der mehrfach preisgekrönte Profimagier verzaubert das Turmtheaterpublikum.

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03. - 07.

KLEINGELDAFFÄRE

Mo. 08.

MEI FÄHR L ADY

Di. 09.

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Mi. 10.

POL. MIT T WOCH | REDEN ÜBER ...

11. - 17.

KLEINGELDAFFÄRE

Do. 18.

HAUS, FR AUEN, SEX

Fr. 19.

KLEINGELDAFFÄRE

Sa. 20.

KLEINGELDAFFÄRE

So. 21.

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Mo. 22.

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Di. 23.

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24. - 28.

KLEINGELDAFFÄRE

Di. 30.

MAGIC DIENSTAG

Kleingeldaffäre ist eine Produktion des Theater Regensburg. Karten nur im Touristbüro oder an den Städt. Bühnen. www.theater-regensburg.de

POL. MITTWOCH, REDEN ÜBER... KRIPPE ODER NUR MAMA Diskutieren Sie mit über eines der brisantestens Themen unserer Gesellschaft. Karten nur unter 0941 562233 BEGINN | 19.30 Uhr (wenn nicht anders angegeben) K ARTENVORVERKAUF UNTER | 0941 – 56 22 33 ( 10.00 Uhr – 14.00 Uhr ) oder im Tourist Büro Regensburg / Altes Rathaus und online unter www.okticket.de. TURMTHEATER REGENSBURG | Watmarkt 5 | 93047 Regensburg

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Die UNICEF-Gruppe Regensburg ist umgezogen! Sie finden uns ab 01.02.2013 in der Donaustaufer Str. 93 Wollen Sie sich bei UNICEF engagieren? Wir suchen noch nette Ehrenamtliche für unser Team Kontakt: 0176 / 61 60 44 50


USA 2012 - 120 Min.; ab 12; Regie: Ben Affleck; Ab 4. April Darsteller: Ben Affleck (Tony Mendez), Alan Arkin (Lester Siegel), John Goodman (John Chambers), Bryan Cranston (Jack O’Donnell), Scoot McNairy (Joe Stafford), Clea DuVall (Cora Lijek), Christopher Denham (Mark Lijek), Tate Donovan (Bob Anders), Titus Welliver (Jon Bates).

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it einem Film über eine unglaubliche, aber wahre CIA-Rettungsaktion aus der Zeit der islamischen Revolution im Iran gelingt Ben Affleck ein Top-Thriller mit satirischem Touch. Obwohl die Story auf Tatsachen basiert, trägt sie so märchenhafte, absurde Züge, dass die Gefahr, sie nicht ernst genug zu nehmen, durchaus bestanden hätte. Doch diese Produktion von Affleck und George

Clooney tariert tonale Wechsel sehr gut aus, harmonisiert einen intensiven Thriller mit satirischen Spurenelementen. Im kurzen Prolog surft „Argo“ durch viele Jahre iranischer Geschichte bis hin zum Sturz des Schahs und Khomeinis islamischem Gottesstaat. Die Verknüpfung von CIA und Schah-Diktatur spricht der Film direkt an, zeigt die Konsequenzen des gesäten Hasses. Mit dokumentarisch wirkenden Bildern wird der Zuschauer dann ins Jahr 1979 hineingeworfen, als eine wütende Menge in Teheran die US-Botschaft stürmt, um die Auslieferung des in die USA geflüchteten Schahs zu erzwingen. Nur sechs Amerikaner können unbemerkt entkommen, sich in Teheran verstecken, stets bedroht, von den Revolutionsgarden als Spione erschossen zu werden. Ihre unglaubliche Befreiung wirkt wie

ein Hollywood-Märchen und wurde durch ein solches tatsächlich erst möglich gemacht. Seine Beteiligung daran musste CIA-Agent Tony Mendez (Affleck) der Geheimhaltung wegen lange verschweigen. Mendez‘ Idee, die sechs Landsleute, getarnt als kanadische Crewmitglieder einer vorgetäuschten Hollywoodproduktion, die in Teheran Drehorte für den Sci-Fi-Fantasy-Film „Argo“ scoutet, zum Flugplatz zu schmuggeln und über einen Schweizer Linienflug herauszubringen, wird trotz erkannter Absurdität aus Mangel an Alternativen durchgeführt. So stampfen Make-up-Guru John Chambers („Planet der Affen“) und ein Produzent von Trash-Filmen in kürzester Zeit „Argo“ samt Drehbuch und Promotionpaket aus dem Boden. Selbst die Fachpresse ahnt nicht, dass das Projekt nur Tarnung für eine Rettungsaktion ist.

Diese Szenen mit John Goodman und Alan Arkin nutzt der Film, dessen Figuren nicht die Brüchigkeit der anderen AffleckInszenierungen haben, für Seitenhiebe auf eine Stadt, die die Lüge zur Kunstform erhoben hat. Trotzdem wird der Ernst der Lage nie aus den Augen verloren, kocht „Argo“ im dritten Akt zu einem Intensivthriller hoch, der alle Spannungsknöpfe drückt, hier wohl am stärksten von den Fakten abweicht. Aber viel Unglaubliches, wie die Teppichweber, die geschredderte Botschaftsdokumente zusammensetzten und so die Geflüchteten mitidentifizierten, sind wahr und garantieren in Koalition mit reifer Regie und starken Darstellern, dass „Argo“ bis zum Ende fesselt und man nach diesem solidarisch erleichtert durchatmet. kob. (Blickpunkt Film)

D 2013 - 103 Min.; ab 12; Regie: Leander Haußmann, Sven Regener; Ab 18. April Darsteller: Henry Hübchen (Bürgermeister), Michael Gwisdek (Bademeister), Uwe-Dag Berlin (Snake Müller), Anna-Maria Hirsch (Vera Baum), Tom Schilling (Fischexperte), Benno Fürmann (Der reiche Mann), Annika Kuhl (Gabi Müller), Detlev Buck (Polizist Müller), Horst Pinnow (Horst Jablonski).

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inreißende Chaos-Groteske über eine kleine Berliner Gemeinde, die vermeintlich von einem Monster bedroht wird. Morgendliche Idylle am Müggelsee, das größte Binnengewässer Berlins ganz im Osten der Stadt. Verschlafene Stimmung. Der Bademeister watet ein paar Meter ins Wasser. Prüfend hält er den rechten Arm kurz unter die Oberfläche. Als er ihn wieder herauszieht, ist ein wild blutender Stumpf alles, was davon geblieben ist. „Waddn diddn?“, fragt der Bademeister ungerührt. Schnitt auf die Titel.

Waddn diddn? Das ist eine Frage, die man sich auch als Zuschauer stellt am Anfang des Kinoschwanks von Leander Haußmann und Sven Regener. In vermeintlich willkürlicher Abfolge reihen sich die ersten Szenen aneinander. Sie sind grotesk, absurd, dadaistisch, albern, low-budget und low-fi, uninteressiert an den Gesetzen der Vernunft und Logik. So entschlossen formulieren die Herren Regisseure ihre Absicht, unter allen Umständen witzig sein zu wollen, dass man irritiert ist: Schlimmer als ein erklärter Witz ist vermutlich nur ein Witz, der mit erklärtem Ernst erzählt wird. Aber nach und nach macht „Hai-Alarm am Müggelsee“ auch etwaige Zweifler mürbe und zu Adepten: So konsequent ist das Konzept und so virtuos seine Umsetzung, dass man sich einlässt auf diesen kuriosen Unsinn, der an Helge Schneider ebenso erinnert wie an die Farrellys, an eine deutsche Comedy-Tradition, wie sie in den Siebzigern im Fernsehen von

„Klimbim“ oder „Nonstop Nonsens“ geradezu meisterlich gepflegt wurde. Selbst Spuren von Achternbusch und Kaurismäki finden sich in dieser Kommunalgroteske, die sich mit den Mitteln der Anarchokomödie an der Handlung von „Der weiße Hai“ entlang hangelt: Es gibt ein Monster - dass man nie zu sehen bekommt. Es gibt einen zögerlichen Haudegen namens Snake nur dass er keine Augenklappe, sondern einen Bierbauch hat und es auch sonst eher gemütlich angehen lässt. Es gibt einen Fischforscher, auf den niemand hört, einen Großgrundbesitzer, dem das wirtschaftliche Wohl wichtiger ist als die Gesundheit der Menschen, einen Bürgermeister, der seine Gemeinde liebt, aber von der Situation sichtlich überfordert ist, eine kesse Marketingspezialistin, die ihre große Chance gekommen sieht, und Polizisten, auf deren Ordnungssinn unbedingt Verlass ist. Haußmann und Regener begleiten

das Geschehen als griechischer Chor mit ein paar eingängigen Liedern, wie es Nat King Cole einst in „Cat Ballou“ tat. Das präzise choreographierte Chaos, das Haußmann und Regener, die zuvor bereits an „Herr Lehmann“ gemeinsam gearbeitet hatten, damals aber noch getrennt als Regisseur und Autor, entfesseln, erinnert an Richard Lesters großartigen Beatles-Film „Hi-Hi-Hilfe“: Weil alles erlaubt ist, was Spaß macht, und das in bisweilen atemberaubend innovativ realisierten Plansequenzen, ist „Hai-Alarm am Müggelsee“ auch ein herzhaft antiautoritäres Statement, das nicht nur Quatsch macht, sondern auch viel erzählt über die Dynamik in kleinen Gemeinden. Das danken Schauspieler wie Henry Hübchen, Michael Gwisdek, Tom Schilling und Benno Fürmann mit entfesselt uneitlen Auftritten. Und das sollte, will man meinen, auch ein großes Kinopublikum honorieren. ts. (Blickpunkt Film)

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elle 2013/14 r u t l Ku punkte in Regensburg Höhe DONAU-ARENA

AUDIMAX

CHIPPENDALES 17.04.13 FRÜHLINGSFEST d. VOLKSMUSIK 30.11.13 “Unleashed” mit Florian Silbereisen

25.05.13 CHRIS DE BURGH “Home”-Tour 2013

05.06.13 HELENE FISCHER “Sommer-Event” 2013

19.06.13 MARK KNOPFLER

“An Evening with Mark Knopfler”

28.09.13 ANDREAS GABALIER Deutschland-Tour 2013

08.12.13 CHIPPENDALES Zusatztermin

UNI-MENSA

06.04.13 MZ-30plus-PARTY auf 3 Areas

30.04.13 WOE - WORLD OF ELEKTRO elektronischer Tanz in den Mai

25.10.13 DEEP PURPLE & PETER FRAMPTON 15.06.13 HAFTBEFEHL Tour 2013 „NOW what?!“

26.10.13 THE BOSSHOSS Tour 2013

30.10.13 RAINHARD FENDRICH

16.03.14 CHIEMGAUER VOLKSTHEATER “Die Töchter Josefs”

mit Band

LEERER BEUTEL

„Der tut nix“

17.04.13 GLASBLASSINGQUINTETT

“Traumwelten im Schatten”

ANTONIUSHAUS

07.11.13 MARTIN RÜTTER 09.11.13 SHADOWLAND

“Keine Macht den Dosen”

12.12.13 SASCHA GRAMMEL

27.04.13 UK UKULELE ORCHESTRA

23.03.14 SEMINO ROSSI

23.11.13 TANGO PURO ARGENTINO

“Keine Ahnung”

Das Konzertereignis 2014

Karten an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Im Internet: www.der-kartenvorverkauf.de Telefonischer Kartenversand: 018 05-3010 70 (0,14 €/Min, Mobilfunkpreise max. 0,42 €/Min)

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KOLPINGHAUS

“And The Uke goes On”

mit Nicole Nau & Chris Pereyra


Deutschland, Schweiz, Portugal 2012 - 110 Min.; ab 12; Regie: Bille August; Seit 7. März Darsteller: Jeremy Irons (Raimund Gregorius), Mélanie Laurent (Estefania, jung), Jack Huston (Amadeu de Prado), Martina Gedeck (Mariana), Tom Courtenay (Joao Eca, alt), August Diehl (Jorge O’Kelly), Bruno Ganz (Jorge O’Kelly, alt), Lena Olin (Estefania, älter), Beatriz Batarda (Adriana), Marco D’Almeida (Joao Eca), Christopher Lee (Vater Bartolomeu), Charlotte Rampling (Adriana, älter), Nicolau Breyner (Da Silva), Jane Thorne (Clotilde), Burghart Klaußner (Richter Prado).

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rillante Bestseller-Verfilmung von Oscar-Preisträger Bille August mit Jeremy Irons als Mann auf der Suche nach dem wahren Sinn des Lebens. Pascal Mercier traf 2004 mit seinem Titel gebenden philosophischen Roman ins Schwarze. Das Werk wurde in 32 Sprachen übersetzt und allein im deutschsprachigen Raum zwei

Mio. Mal verkauft. Vielleicht weil er „ewige“ Fragen aufwarf wie die nach der Freiheit, dem Zufall, der Selbst- und Fremderkenntnis. Sein Held ist ein Lateinlehrer, etwas verstaubt, etwas langweilig. Raimund Gregorius nennen alle nur „Mundus“, weil er nur die alte Welt im Kopf hat. Ausgerechnet er rettet eine junge Portugiesin vor dem Sprung von der Berner Kirchenfeldbrücke in die kalten Fluten. In der Jacke, die sie bei ihm zurücklässt, findet er ein Buch mit einem Zugticket nach Lissabon. „Wenn es so ist, dass wir nur einen kleinen Teil von dem leben können, was in uns ist, was geschieht dann mit dem Rest?“ Dieser Satz elektrisiert ihn, er, der als der verlässlichste Mensch gilt, verlässt die

Schule mitten im Unterricht und steigt abends in den Nachtzug nach Lissabon, lässt seine wohl geordnete Existenz hinter sich. Der Mann der Worte folgt den Worten des unbekannten Dichters namens Amadeu Prado. Bille August schickt einen zurückhaltenden und fulminant aufspielenden Jeremy Irons als Mann am Wendepunkt seines Lebens auf eine lange Reise, die ihn auf Umwegen zu sich selbst führt, während er den Spuren des Portugiesen folgt, der am Tag der Nelkenrevolution starb. Fasziniert von der privaten Geschichte taucht er immer tiefer in die politische, in die alltägliche Grausamkeit unter Diktator Salazar, in die Widerstandsbewegung

junger Idealisten, in die Abgründe von Leidenschaft ein. Geschickt verwebt der Oscar-Preisträger verschiedene Zeitebenen und Schicksale, spinnt ein emotionales und gesellschaftliches Puzzle, das sich nach und nach zu einem fantastischen Ganzen zusammensetzt. In atmosphärischer Dichte entwickelt das Drama eine spannende Dynamik, vor allem auch durch die Nebenfiguren (von August Diehl über Mélanie Laurent bis Jack Huston), von der jede eine individuelle Facette und Farbe zur Erzählung beisteuert. Der philosophisch angehauchte Film ist sinnlicher und weniger kompliziert als der Roman, lässt dessen Komplexität aber unangetastet. mk. (Blickpunkt Film)

Originaltitel: Jagten; Dänemark/Schweden 2012 - 120 Min.; ab 12; Ab 28. März Regie: Thomas Vinterberg; Darsteller: Mads Mikkelsen (Lucas), Thomas Bo Larsen (Theo), Susse Wold (Grethe), Alexandra Rapaport (Nadja), Annika Wedderkopp (Klara), Anne Louise Hassing (Agnes), Lasse Fogelstrom (Marcus), Lars Ranthe (Bruun).

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agdszenen in Dänemark: Thomas Vinterberg feiert mit einer Variation von „Der falsche Mann“ ein beeindruckendes Comeback. Eine der großen Überraschungen des 65. Festival de Cannes war die Rückkehr von Thomas Vinterberg, der 14 Jahre zuvor in Cannes mit „Das Fest „ einen Volltreffer landete und seither so sehr an der Bürde des frühen Erfolgs litt, dass man ihn gemeinhin schon abgeschrieben hatte. „It‘s All About Lov „ und „Dear Wendy“ waren über-

kandidelte Fehlschläge. „Submarino“ war 2010 in Berlin immer noch weit entfernt von der Klasse, die der DogmaMitbegründer einst angedeutet hatte. Und doch markierte diese Tragödie über zwei Brüder am unteren Rand der dänischen Gesellschaft den Moment der Wende, der Zurückorientierung. „Jagten/The Hunt“ ist das Ergebnis der Wiederentdeckung der eigenen Stärken, erneut verfasst von „Submarino“-Drehbuchautor Tobias Lindholm. Die Jagdzenen aus Dänemark sind im Grunde eine Variation des klassischen Hitchcock-Themas vom fälschlich verfolgten Jedermann, der aus der Normalität gerissen wird und von heute auf morgen vor dem Nichts steht. Nur mit dem Unterschied, dass es hier noch nicht einmal ein Verbrechen gibt, das Auslöser für die Treibjagd auf einen unbescholtenen Mann ist, sondern einfach nur eine Lüge, unbedacht ausgesprochen von einem fünfjährigen Mädchen mit einer

blühenden Fantasie, das sich zurückgewiesen fühlt. Ganz bewusst zeichnet Vinterberg seine Hauptfigur Lucas als Idealbild eines Mannes - besser könnte man sich einen ganzen Kerl gar nicht vorstellen: verständnisvoll, intelligent, humorvoll, trotz seiner Scheidung mit beiden Beinen mitten im Leben stehend, als geschätztes und gemochtes Mitglied einer kleinen Gemeinde, zum Beruf des Kindergärtners förmlich berufen. Doch dann sagt die kleine Klara, die Tochter seines besten Freundes, Lucas habe ihr sein erigiertes Glied gezeigt, und die Katastrophe nimmt unaufhaltsam ihren Lauf. Vom kompletten Zusammenbruch der Normalität, von der Ächtung und Jagd auf einen Mann, dem man auf einmal das Schlimmste zutraut, dem Überlebenskampf des Geächteten, der als Freiwild Zielscheibe aufgestauter Aggressionen wird, und der dünnen Decke der Zivilisation erzählt der Film, eine Variation von Peckinpahs „Wer

Gewalt sät“, nur dass der Hass sich hier nicht auf einen Außenseiter, sondern auf einen der Eigenen konzentriert. Deckte „Das Fest“ mit fiebrigen Bildern die Abgründe hinter einer mühsam aufrecht erhaltenen Fassade auf, ist „The Hunt“ im Grunde dessen Antithese: Wie lange kann sich das Gute gegen stets zunehmende Aggression behaupten? Der Frage geht Vinterberg mit einem konsequent eskalierenden Survivalthriller mit der Humanität einer Susanne Bier nach, der in einer finalen Konfrontation zwischen Gejagtem und Jägern in einer Kirche kulminiert. Mads Mikkelsen ist phänomenal als in die Enge getriebener Jedermann, dessen gesamtes Leben vor seinen Augen in Chaos und Gewalt zu versinken droht. Der Darstellerpreis in Cannes geht trotz großer Konkurrenz (Trintignant in „Liebe“, Denis Lavant in „Holy Motors“) absolut in Ordnung. ts. (Blickpunkt Film)

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Norwegen/Großbritannien/Dänemark/Deutschland 2012 - 118 Min.; ab 12; Seit 21.März Regie: Joachim Rønning und Espen Sandberg; Darsteller: Pål Sverre Valheim Hagen (Thor Heyerdahl), Anders Baasmo Christiansen (Herman Watzinger), Gustaf Skarsgård (Bengt Danielsson), Odd Magnus Williamson (Erik Hesselberg), Tobias Santelmann (Knut Haugland), Jakob Oftebro (Torstein Raaby).

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errlich fotografierter, stilsicherer Abenteuerfilm über den Forschungsreisenden und Visionär Thor Heyerdahl, der mit seinem Titel gebenden Floß den Pazifik überquerte. Er ist neben dem französischen Ozeanologen Jacques-Yves Cousteau vielleicht der letzte große Abenteurer des 20. Jahrhunderts: Thor Heyerdahl (1914 - 2002). Der norwegische Forscher, Praktiker der experimentellen Archäologie, überquerte 1947 mit einem selbstgebauten Balsaholzfloß den Pazifik. 101 Tage waren er und seine fünfköpfige Crew unterwegs, von Peru aus machten sie

sich westwärts zum fast 8000 Kilometer entfernten Tuamotu-Archipel auf, nur die Kräfte des Humboldtstroms und die Passatwinde nutzend. So wollte er beweisen, dass Polynesien vor 1500 Jahren - auf einem baugleichen Wasserfahrzeug - zuerst von Südamerika aus besiedelt wurde. Ein spannender Stoff, den der britische Produzent Jeremy Thomas („Der letzte Kaiser“) schon vor 15 Jahren als US-Big-Budget-Movie umsetzen wollte. Nun endlich konnte er das Projekt als skandinavische Koproduktion - mit der deutschen DCM Filmproduktion als Partner realisieren. Mit Produktionskosten von rund 13 Millionen Euro entstand unter der Regie von Espen Sandberg und Joachim Rønning - sie verantworteten den norwegischen Kassenhit „Max Manus“ - das Hochseedrama „KonTiki“, das jene Schlüsselmomente im Leben des Visionärs beleuchtet, die dieser bereits in seinem in 67

Sprachen übersetzten Bestseller über die Expedition und seiner Oscarprämierten Dokumentation von 1950 thematisierte. Als Kind lernt man Thor kennen. Mutig springt er auf eine Eisscholle, fällt ins Wasser, wird in letzter Minute gerettet. Ein Trauma, das vielleicht erklärt, warum er nie Schwimmen lernte. Dann sieht man den Ethnologen Heyerdahl (gut besetzt: Pål Sverre Hagen) mit seiner Frau auf Fatu Hiva, einer Insel der Marquesas-Gruppe, wo er seine Besiedlungstheorie entwickelte und kurz darauf sitzt er schon in einer Bar in New York, wo er im von der Liebe enttäuschten Kriegsheimkehrer, Ingenieur und Kühlschrankvertreter Hermann Watzinger (Anders Baasmo Christiansen) den Mann findet, der vorbehaltlos bereit ist, mit ihm in See zu stechen. Routiniert, elegant und flüssig spulen die Regisseure ihre Plotpoints ab. Schöne Schauplätze - gedreht wurde

unter anderem in Thailand, Malta und auf den Malediven -, stimmige RetroDekors und glaubwürdige Darsteller, die mit zunehmender Filmdauer immer mehr zotteligen Wikingern gleichen. Bald ist die Handlung in der Hafenstadt Callao angekommen, hier wird der Rest der Mannschaft rekrutiert, im letzten Moment ein Geldgeber für die Reise gefunden. Ist das Floß dann auf hoher See, verlangsamt sich das Tempo. Monotoner Alltag, Streit, Verzweiflung, Hoffnung. Der Kampf mit den Naturgewalten, (bestens CGI-animierte) Haiattacken und Wale, die unter dem Floß durchtauchen. Endlose Weite, strahlende, wunderbar komponierte Bilder (Kamera: Geir Hartly Andreassen). Eine manchmal verzagte Mannschaft, ein sich seiner Sache immer sicherer Anführer: der charismatische Heyerdahl, der die Familie seinen Träumen opfert. Waterworld pur - hier Fakt nicht Fiktion. geh. (Blickpunkt Film)

GB 2012 - 93 Min.; ab 6; Regie: Paul Andrew Williams; Seit 14. März Darsteller: Terence Stamp (Arthur), Vanessa Redgrave (Marion), Gemma Arterton (Elizabeth), Christopher Eccleston (James), Orla Hill (Jennifer), Anne Reid (Brenda), Barry Martin (Timothy), Taru Devani (Sujantha), Elizabeth Counsell (Cheryl), Ram John Holder (Charlie), Denise Rubens (Marge).

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rthur ist ein verbitterter alter Mann, der sein Herz aber am rechten Fleck hat und für seine Frau alles tun würde. Deshalb bringt er die lebenslustige Marion, deren große Passion das Singen ist, auch regelmäßig zu den Proben des Seniorenchors im Gemeindehaus. Als jedoch bei Marion Krebs im Endstadium festgestellt wird, bricht für Arthur eine Welt zusammen. Ein

letztes Mal singt sie für ihren Mann ein Liebeslied, dann muss er sie zu Grabe tragen. Am Ende ist es die Musik, die dem Witwer in seiner dunkelsten Stunde Linderung verschafft. Für sein zu Tränen rührendes Drama hat sich der englische Regisseur Paul Andrew Williams von der Lebensgeschichte seiner Großeltern und ihrer Liebe zueinander inspirieren lassen. Dass

sein Film so bewegt, liegt zum einen an den einzigartigen Performances von Vanessa Redgrave und Terence Stamp, zum anderen an den von ihnen und einem herrlich schrägen Seniorenchor erfrischend anderes interpretierten Popsongs wie „True Colors“ oder „Let‘s Talk About Sex“. Eine fiktionale Variante der Rentnerchor-Doku „Young@Heart“ von 2007.

USA 2012 - 165 Min.; ab 16; Drehbuch und Regie: Quentin Tarantino; Seit 16. Januar Darsteller: Jamie Foxx (Django), Christoph Waltz (Dr. King Schultz), Leonardo DiCaprio (Calvin Candie), Jonah Hill, Samuel L. Jackson (Stephen), Amber Tamblyn, Kerry Washington (Broomhilda von Shaft), James Remar (Ace Speck), Don Johnson (Spencer Gordon Bennet), Zoe Bell (Tracker Peg).

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m den berüchtigten Brittle-Brüdern auf die Spur zu kommen, befreit der als Zahnarzt getarnte Kopfgeldjäger Dr. King Schultz einen Sklaven, der ihm den Weg weisen kann: Die Brüder hatten ihm einst seine Frau Broomhilda entrissen und verschleppt. Schultz nimmt den Sklaven unter seine Fittiche, gibt ihm den Namen Django und bringt ihm den Umgang mit Waffen bei. Nachdem Django seinem Mentor geholfen hat, machen

sie sich gemeinsam auf die Suche nach Broomhilda. Die Fährte führt in die Südstaaten, auf die Plantage Candyland, wo Calvin Candie mit Hilfe seines väterlichen Adlatus Stephen eine regelrechte Schreckensherrschaft ausübt. Nach „Inglourious Basterds“ serviert Quentin Tarantino eine weitere Geschichtsstunde, in der er mit Hilfe der Mittel des Exploitationkinos Historie neu schreibt: Formal eine Verbeugung vor dem Genre des Spaghetti-Western

- inklusive zahlreicher Verweise auf das Blaxploitationkino - zeichnet er ein schonungslos realistisches Bild der Sklaverei kurz vor Ausbruch des Bürgerkriegs - ohne jemals auf die für ihn typischen Dialoge und harte Action zu verzichten. Neben den TarantinoRegulars Christoph Waltz und Samuel L. Jackson machen in den eigentlichen Hauptrollen Jamie Foxx und Leonardo DiCaprio als Todfeinde eine blendende Figur. 15


16


VOR 30/40/50/60 JAHREN Filmklassiker, die vor 30, 40, 50 oder 60 Jahren ihre Premiere feierten. Im Garbo - Eintritt frei! F/I 1953 - 150 Min.; ab 16; Regie: Henri-Georges Clouzot; Darsteller: Yves Montand, Charles Vanel, Véra Clouzot, Peter van Eyck.

I

rgendwo in Lateinamerika in Las Piedras warten gestrandete europäische Abenteurer und Glücksritter auf die Chance, der Misere zu entkommen. Sie ergibt sich, als eine Ölquelle in Brand gerät. Zwei Lastwagen mit Nitroglyzerin-Ladung müssen über unwegsames Gelände 300 Meilen transportiert werden: ein

Himmelfahrtskommando. Von den vier Fahrern erreicht nur Mario (Yves Montand) das Ziel. Auf dem Rückweg stürzt er, als er im Autoradio zu Walzermusik steuert, mit dem Truck einen Abhang hinunter. Goldene Palme Cannes 1953 und Goldener Bär Berlin 1953. Einer der größten internationalen Erfolge des französischen

Kinos, Beginn der Karriere von Yves Montand. Meisterwerk als einer der spannendsten Filme aller Zeiten, Muster an Präzision in permanenter Steigerung von Suspense-Situationen. Clouzots grundsätzlicher Pessimismus wird in der ausführlichen Einführung in der drückenden Atmoshäre von Las Piedras deutlich.

Originaltitel: High Plains Drifter; USA 1973 - 105 Min.; ab 18; Regie: Clint Eastwood; Darsteller: Clint Eastwood, Verna Bloom, Marianna Hill, Mitchell Ryan, Jack Ging.

E

in Revolverheld sorgt in dem Western-Städtchen Lago für Unruhe. Dessen Bewohner haben es faustdick hinter den Ohren: Sie haben Killer engagiert, die ihren Sheriff beseitigen sollen, der sich eine Spur zu weit aus dem Fenster gelehnt haben soll. Als sie sich besinnen und die Killer aufhalten wollen, reiten diese längst mit Rachegedanken in Richtung Lago.

Die Bewohner hoffen, dass der mysteriöse Fremde ihnen helfen wird - doch es stellt sich heraus, dass dieser selbst noch ein Hühnchen mit den Leuten zu rupfen hat. Clint Eastwoods zweite Regiearbeit ist eine sarkastische Hommage an die Filme seiner Lehrmeister Sergio Leone und Don Siegel - im Grunde sogar Eastwoods Variante von Leones „Für eine Handvoll Dollar“.

Und die kann ohne Weiteres mit dem „Original“ mithalten. Vor allem inszenierte Eastwood hier Eastwood, wie er es von sich selbst erwartet: als wortkargen, mysteriösen, schonungslosen und durch und durch gerecht handelnden Gringo. Unvergessen die Szene, in der Eastwood die ganze Stadt rot anmalen lässt.

USA 1972 - 114 Min.; ab 16; Regie: Michael Winner; Darsteller: Burt Lancaster, Alain Delon, Paul Scofield, John Colicos, Gayle Hunnicutt.

S

corpio ist der Spitzname des französischen Agenten Jean Laurier, der mit seinem Mentor Cross einen Auftrag erledigt. Im Auftrag der CIA soll Scorpio den des Doppelspiels verdächtigten Cross erledigen, weil er allein dessen Charakter und Taktik kennt. Cross entkommt zunächst und verliert seinen Kampfgeist, als der CIA seine Frau umbringt. Scorpio verliert seine

Freundin Susan, die sich als Doppelagentin erweist. Scorpio tötet Cross. Als er sich in einer Tiefgarage bückt, um eine Katze zu streicheln, ist ein Zielfernrohr auf ihn angelegt. Jahrelang unterschätztes Meisterwerk des Agententhrillers um Risiko, Abenteuer und Geschäft des Agentenhandwerks. Die brillante Spiegelung der Charaktere der vorzüglich spielenden Alain Delon und

uf einer staubigen Landstraße in Kalifornien lernen sich Max und Lion kennen. Der streitsüchtige Ex-Sträfling Max träumt von einer Autowaschanlage, der junge Lion will nach sechs Jahren Weltumseglung ein Mädchen, das er schwanger hat sitzen lassen, wiedersehen. Gemeinsam trampen die beiden nach Detroit. Unterwegs handeln sie sich eine Menge Ärger ein,

weil Max schnell die Fäuste benutzt. Der liebenswerte Lion hingegen schaltet Gegner aus, indem er versucht, sie zum Lachen zu bringen. Die unterschiedlichen Männer werden Freunde. Hervorragendes Road Movie des New Hollywood. Der Originaltitel „Scarecrow“ meint Lions „Vogelscheuchen“-Methode, Gegnern den Wind aus den Segeln zu nehmen, indem man sie zum

ie 18jährige Alex arbeitet tagsüber in einem Stahlwerk als Schweißerin. Abends und nachts verdient sie sich ihr Geld als Tänzerin in einem schäbigen Nachtclub. Sie möchte aufs Konservatorium, um eine klassische Ballettausbildung zu erhalten. Alex verliebt sich in ihren Chef, der hinter ihrem Rücken seine Beziehungen spielen lässt. Als sie davon erfährt, wirft sie

alles hin und trennt sich von ihm. Aber sie reißt sich zusammen, nimmt den Vortanztermin wahr und überzeugt mit einer sensationellen akrobatischen Tanznummer die Prüfungskommission. Einer der erfolgreichsten Filme von 1983, ausgezeichnet mit Oscar für den Besten Filmsong („What a Feeling!“) und Golden Globe für den Besten Soundtrack. Der Film machte den Begriff

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Lachen reizt. Großartig gespielt, mit wunderbaren Landschaftsaufnahmen. Oscar-Preisträger Gene Hackman hatte „Die Höllenfahrt der Poseidon“ hinter sich, spielte dann in „Der Dialog“, hält „Asphaltblüten“ für die beste Leistung seiner Karriere. Al Pacino kam aus „Der Pate“, wurde „Serpico“. Beide bereiteten sich trampend und bettelnd gründlich auf die Rollen vor.

USA 1983 - 95 Min.; ab 12; Regie: Adrian Lyne; Darsteller: Jennifer Beals, Michael Nour, Lilia Skala, Sunny Johnson, Kyle T. Heffner.

D

40

Burt Lancaster, die sich eine Jagd auf Distanz liefern, und das Vater-SohnMotiv ihrer Beziehung ziehen sich als roter Faden durch den Film. Technisch makellos die Verfolgungsjagd durch Wien und die an eine Western-Szenerie erinnernde Großbaustelle, wo sich Scorpio und Cross ein Duell liefern und sich zur Vernunft bringen wollen. Von Profis für Profis.

Originaltitel: Scarecrow; USA 1973 - 108 Min.; ab 16; Regie: Jerry Schatzberg; Darsteller: Gene Hackman, Al Pacino, Dorothy Tristan, Ann Wedgeworth, Richard Lynch.

A

40

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Loft, die weiträumige Fabriketage, in der Alex lebt, bekannt. Die spektakulären Tanzszenen sind hervorragend choreografiert und effektvoll geschnitten, eine Mischung aus Disco, Aerobic, klassischem Ballett, Breakdance und Kabuki. Jennifer Lopez kopierte „Flashdance“-Tänze, Filmtrailer und Kostüme Einstellung für Einstellung in ihrem Musikvideo „I‘m Glad“ (2004). 17


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BMW Werk Regensburg

PROGRAMM APRIL 2013

SANTIAGO AUSERÓN ALIAS JUAN PERRO & JOAN VINYALS – CASA EN EL AIRE JAZZ, BLUES, SOUL, SON CUBANO

DI 20.00 H

01 04

A TRIBUTE TO PAUL SIMON FEAT. LISA WAHLANDT & MARKUS ENGELSTÄDTER OSTERMONTAG SPECIAL

07 04

DI 20.00 H

MOVE & GROOVE THE RHYTHM-DANCE-HIP-HOP-STOMPFUN-BODYPERCUSSION-DRUM-PROJECT

DO 20.00 H

JESSY MARTENS & BAND DEUTSCHLANDS ROCK- & BLUES-LADY NO. 1

DO 20.30 H

MENSCHMASCHINE KRAFTWERK GOES JAZZ

Lisa Wahlandt – voc Markus Engelstädter – voc Walter Lang – keys Martin Jungmayer – sax Andreas Blüml – g Uli Zrenner-Wolkenstein – b Charly Böck – perc Gerwin Eisenhauer – drums The Divettes – backing voc

SO 20.00 H

SANTIAGO AUSERÓN ALIAS JUAN PERRO & JOAN VINYALS – CASA EN EL AIRE JAZZ, BLUES, SOUL, SON CUBANO

BELLE 21 BEADY NUJAZZ, NUCOUNTRY 04 STORIES 23 24 URBAN POETRY MEETS JAZZ 04 04 YORK JAZZ QUARTET 25 PETE SWINGIN` DRUMS 04 IM LOKSCHUPPEN 25 JAZZSESSION SESSIONLEITER: PETER PÖSCHL 04 KELLHUBER TRIO 28 LORENZ FEAT. JAN ŠTOLBA 04 MAINSTREAM 30 LOTUS THE ROCK SENSATION 04 FROM TRANSYLVANIA

&

MI 20.00 H

A TRIBUTE TO PAUL SIMON FEAT. LISA WAHLANDT & MARKUS ENGELSTÄDTER OSTERMONTAG SPECIAL

SO 20.00 H

01 04 07 04 10 04 16 04 18 04 30 04

SO 20.00 H

MO 20.00 H

DI 20.00 H

DO 20.30 H

DI 20.00 H

MI 20.00 H

SO 20.00 H

MO 20.00 H

JAZZ CLUB Regensburg e.V. | Bertoldstraße 9 | 93047 Regensburg | Tel. +49 (0)941 563375 | Fax +49 (0)941 5999715 info@jazzclub-regensburg.de | www.jazzclub-regensburg.de

MOVE & GROOVE THE RHYTHM-DANCE-HIP-HOP-STOMPFUN-BODYPERCUSSION-DRUM-PROJECT

Reinhold Bauer, Suse Haase, Carmen Schweiger, Luzia Büchli, Tina Eff, Raik Janisch, Markus Bauer, Oliver Hermann spielen drums and percussion, sticks, broooms, boomies, caisa, berimbao and others

Seit den 60er Jahren gilt PAUL SIMON als einer der weltweit interessantesten und herausragendsten Songwriter. Von Anfang an suchte Paul Simon Kontakte zu Musikern aus der Jazz-, Latin- und Worldmusicszene. Die aus dieser Zusammenarbeit entstandenen Alben „Graceland“, „Rhythm of the Saints“ und „The Capeman“ gelten als Meilensteine der Verschmelzung von Songwriting mit afrikanischen, brasilianischen und afrokaribischen Rhythmen. Speziell für den Jazzclub hat sich nun ein Dutzend der bekanntesten Musiker der Region daran gemacht, dieses Werk von Paul Simon aufzuführen. Veranstaltungsort: Jazzclub im Leeren Beutel AK 25 €, VV 24 €, S&S 15 €, M 17 €

Die Idee ist eigentlich ganz einfach. Percussionmusik, lustig, groovig, anspruchsvoll und nicht immer so ganz leise. Der Name ist Programm. Teuflisch gut in rot und schwarz gewandet bringt die Band eine fulminante Drumshow auf die Bühne bzw. die Straße. Tradition trifft Neuzeit, da funkt es gewaltig! Hip Hop trifft auf Samba, und Stomp auf den Dschungel der Großstadt! Da wird der eigene Körper zum Instrument und wenn das nicht reicht, kommen noch ein paar Straßenbesen und Mülleimer dazu. Angereichert mit Entertainment und Publikumsanimation entsteht ein bisweilen reichlich tanzbarer Stilmix mit hohem Unterhaltungswert, und das Ganze groovt so völlig ohne elektrischen Strom. Veranstaltungsort: Jazzclub im Leeren Beutel AK 16 €, VV 15 €, E 14 €, S&S 9 €, M 8 €

jazz restaurant club galerie leerer beutel

„... wenn ich fotografiere ist es so, als halte ich mein herz in den händen. es ist immer wieder eine herausforderung, ereignisse und menschen in bilder zu erfassen und durch die fotografie gegenstände lebendig erscheinen zu lassen.” >rolf-michael roepke<

rolf-michael röpke

zwischen wirklichkeit und illusion — 3D fotografien öffnungszeiten: mo 19 – 23 uhr di – so 11 – 23 uhr ausstellungsdauer: 04.03.2013 – 04.05.2013

schneckentreppe


Jessy Martens – voc Roman Werner – g Christian Hon Adameit – b Johannes Arzberger – keys Christian Kolf – dr

DI 20.00 H

JESSYLEALI BRAD MARTENS / CLAUS & BAND RAIBLE QUARTETT HOCHKARÄTIGERROCKBEBOP DEUTSCHLANDS & BLUES-LADY NO. 1

16 04

MENSCHMASCHINE KRAFTWERK GOES JAZZ

Oli Kuster – p Domenic Landolf – sax Christoph Utzinger – b Kevin Chesham – dr

Sie explodiert auf der Bühne wie eine Naturgewalt und haucht schon im nächsten Moment eine ergreifende Ballade ins Mikro: JESSY MARTENS‘ unverwechselbare Stimme braucht Vergleiche mit Amy Winehouse oder Tina Turner nicht zu scheuen, denn sie hat längst ihren eigenen Stil gefunden. Mit Preisen überhäuft und von der Presse gefeiert, stellt die Senkrechtstarterin nun ihre neue CD vor. Erst Ende 2010 formiert, haben sich Energiebündel Jessy Martens und ihre Band in nur zwei Jahren an die Spitze der Rock- und Bluesszene gespielt! Der Gewinn des DEUTSCHEN ROCKPREISES 2012 als beste Rockband/beste Rocksängerin und des GERMAN BLUES AWARDS 2012 als beste Bluesband/beste Bluessängerin sowie die Auszeichnung für ihre Songwriter-Premiere „Brand New Ride“ als bestes Bluesalbum des Jahres zeugen von der einstimmigen Begeisterung bei Publikum und Presse. Kein Wunder! Die Möglichkeiten ihrer „Stimme zum Niederknien“ (rocktimes) scheinen unbegrenzt: Mal röhrt sie wie nach einer durchzechten Nacht, mal singt sie mit klarer Stimme einfach „geradeaus“. Kurz darauf swingt sie sexy durch den Song, um dann mit emotionaler Hingabe mitten ins Herz zu treffen. 100 % authentisch und getragen von ihrer „herausragenden Band“ (Deutschlandfunk) mit einem mitreißenden ROMAN WERNER an der Gitarre.

MENSCHMASCHINE rückt den KRAFTWERK-Hymnen zu Leibe und verwandelt sie in eine pulsierend akustische und improvisierte Musik. Die fragmentarischen Songs von Kraftwerk bilden den vollgestopften Fundus, aus dem sich das Jazzquartett bedient: Grooves, von denen sich so mancher JAY-Z noch heute ein Bit abschneiden kann und dies auch tut, Melodien, die im Gehörgang haften wie Teer. Die Musiker der Band, so scheint es, haben das gleiche Credo wie ihre Düsseldorfer Kollegen einst: der einzelne Musikarbeiter bleibt hinter der Musikmaschine zurück. Das heißt aber auch: vier hervorragende Solisten sperren ihre Ohren sperrangelweit auf und machen gemeinsam Musik. Veranstaltungsort: Jazzclub im Leeren Beutel AK 18 €, VV 17 €, E 16 €, S&S 12 €, M 10 € DO 20.00 H

DO20.00 MI 20.00 H

10 15 04

18 04

SANTIAGO AUSERÓN ALIAS JUAN PERRO & JOAN VINYALS – CASA EN EL AIRE JAZZ, BLUES, SOUL, SON CUBANO

Santiago Auserón alias Juan Perro – voc, g Joan Vinyals – g, voc

„Break Your Curse“ heißt ihr neues Album: eine geballte Ladung aus Rock, Blues, Soul und gefühlvollen Balladen, lässigen Grooves und coolen Licks, alles hervorragend produziert und von internationalem Format. Am 12.02.2013 wurde die CD-Release in Hamburg vom NDR begleitet. Damit startet ihre achtwöchige Tournee mit 40 Konzerten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wer einmal live dabei war, weiß: Diese Lady haut einen um und rührt zu Tränen! Ein echtes Highlight made in Germany! Man darf also gespannt sein!

SANTIAGO AUSERÓN hat viele Facetten. Der experimentierfreudige Grenzgänger ist eine der Schlüsselfiguren der spanischen Musikgeschichte der letzten 30 Jahre. Als Kopf der legendären Band Radio Futura prägte er wesentlich die Movida Madrileña, die kulturelle Gegenbewegung der 80er Jahre. Die Band gilt als Pionier des Latin-Rock. Anfang der 90er Jahre startete er unter dem Namen JUAN PERRO seine Solokarriere. Mit dem Anspruch: „Jeder Song ein Wagnis“, fand er zu einer ganz eigenen Mischung aus Jazz, Blues, Soul und Son Cubano. Die Liste der Musiker, mit denen er im Studio stand, ist lang: Compay Segundo, Kiko Veneno, John Parsons... Juan Perro spielt für cinEScultura exklusiv und zum ersten Mal in Deutschland.

Veranstaltungsort: Jazzclub im Leeren Beutel AK 18 €, VV 17 €, E 16 €, S&S 12 €, M 10 €

Veranstaltungsort: Jazzclub im Leeren Beutel AK 23 €, VV 22 €, E 21 €, S&S 15 €, M 15 €

Nat ü rlic h f ü r d ie

BMW

Werk Regensburg

Freude am Fahren

Die REWAG setzt konsequent auf erneuerbare Energien. Der Wald-Windpark Fasanerie und die Biogasanlage Kallmünz liefern seit Mai rund 44 Millionen Kilowattstunden regenerativen Strom jährlich. Natürlich mit gutem Beispiel voran: Ihre REWAG.

DOPPELTE FREUDE.

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Das BMW Werk Regensburg unterstützt als Sponsor den Jazzclub Regensburg e.V. Wir wünschen allen Besuchern der Veranstaltungen viel Vergnügen. Weitere Infos: www.bmw-werk-regensburg.de www.rewag.de


Beate S. Lech – voc + samplers David Wallumrød – Hammond organ, clavinet Jørn Øien – Fender Rhodes Marius Reksjø – b Erik Holm – dr Anders Aasebøe – sound

23 04

&

MI 20.00 H

BEADY BELLE NUJAZZ, NUCOUNTRY

DI 20.00 H

SO 20.00 H

21 04

24 04

URBAN STORIES POETRY MEETS JAZZ

Kaleb Erdmann David Friedrich Thomas Spitzer Uni Jazz Orchester Regensburg special guest: Clara Nielsen

Veranstaltungsort: Jazzclub im Leeren Beutel AK 23 €, VV 22 €, E 21 €, S&S 15 €, M 15 €

Veranstaltungsort: Uni Theater Eintritt: 12 € + VVK-Geb., Studenten: 5 € + VVK-Geb.

25 04

PETE YORK JAZZ QUARTET SWINGIN` DRUMS

DO 20.30 H

Obwohl sich Poetry Slam-Texte vor allem durch ihre Rhythmik und Sprachmelodie auszeichnen wurde nie der Versuch gewagt, in einem abendfüllenden Programm die Brücke zur Jazzmusik zu schlagen. Poetry ohne Slam, dafür mit Musik. Und so hat sich urban stories: Poetry Meets Jazz zum größten Poesie-Projekt des Jahres 2013 entwickelt: Kompositionsstudenten der Kunsthochschule Graz schrieben zu den Texten von KALEB ERDMANN, DAVID FRIEDRICH und THOMAS SPITZER für die Universität Regensburg Auftragswerke für Jazzorchester. Die Autoren werden, erstmalig in der Geschichte, als Solisten gemeinsam mit dem von CHRISTIAN SOMMERER geleiteten UNI JAZZ ORCHESTER live performen.

DO 20.00 H

Eine der spannendsten norwegischen Formationen, BEADY BELLE, stellt ihr neues Album „Cricklewood Broadway“ vor. Außergewöhnliche Soundlandschaften sind die große Stärke dieser Musiker um die Sängerin BEATE LECH, die sicherlich zu den bemerkenswertesten Vokalistinnen Skandinaviens zählt. Aufgeladen wird das Ganze durch die Texte, die den Erfolgsroman „Zähne zeigen“ von Zadie Smith reflektieren. R‘n‘B, Funk, Soul, Latino-Rhythmen, Reggae, Jazz – das sind solide Songs mit intelligenten Texten, humorvoll und trotzdem ernsthaft, kraftvoll und voller Energie. Beady Belle ist berühmt für ihre hochexplosive Bühnenpräsenz, hier agiert kein Heimchen am Herd, hier wird Musik gelebt.

25 04

JAZZSESSION IM LOKSCHUPPEN SESSIONLEITER: PETER PÖSCHL

Pete York – dr, voc Annette Neuffer – voc, tr Claus Koch – ts Kuno Kürner – p

Peter Pöschl – dr

Das mitreißende Programm dieses Quartetts besteht einerseits aus Widmungen an die Superstars unter den Swing-Schlagzeugern wie Gene Krupa, Chick Webb, Cozy Cole und Buddy Rich, sowie aus unterschiedlichen Jazz-Perlen die PETE YORK in seinem langen, unglaublich vielfältigen Musikerleben kennengelernt hat. Die ungewöhnliche Besetzung ohne Bass hat ihr Vorbild in den Formationen von Gene Krupa und Buddy Rich, denen diese Art des Musizierens viel Freiheit zur Entfaltung ließ. Mit ANNETTE NEUFFER, KUNO KÜRNER und CLAUS KOCH hat Pete York drei herausragende Musikerpersönlichkeiten um sich versammelt, die traditionellen Swing mit moderneren Spielarten kombinieren.

Über 20 Jahre schwingt PETER PÖSCHL nun schon die Drumsticks! Da kommt ganz schön was zusammen: Jouri Smirnov, Boris Gammer, Timo Verbole, Christoph Hörmann, Axel Prasuhn, Andy Scheffel, Helmut Nieberle, Helmut Kagerer, Yankee Meier u.v.m, die komplette Liste seiner musikalischen Weggefährten würde den Rahmen sprengen. Seine Fähigkeit der Interaktion, des Zuhörens, Energie durch Intensität und nicht durch Lautstärke zu erzielen, schätzen nicht nur die oben genannten, sondern machen ihn auch zum idealen Session-Drummer. Zu dieser Session hat er wieder eine hochkarätige Rhythmusgruppe eingeladen und freut sich auf einen musikalisch spannenden Abend mit möglichst vielen Einsteigern.

28 04

LORENZ KELLHUBER TRIO FEAT. JAN ŠTOLBA MAINSTREAM

Jan Štolba – ts Lorenz Kellhuber – p Arne Huber – b Gabriel Hahn – dr

Veranstaltungsort: Lokschuppen Eintritt: frei

DI 20.00 H

SO 20.00 H

Veranstaltungsort: Jazzclub im Leeren Beutel AK 23 €, VV 22 €, E 21 €, S&S 12 €, M 12 €

30 04

LOTUS THE ROCK SENSATION FROM TRANSYLVANIA

Cristi Minculescu – voc Boris Rusakov – p, g Judy Seutter – g Jürgen Heigl – perc

Sudetendeutsches Musikinstitut

Das Anders-Klingen ist Programm beim LORENZ KELLHUBER TRIO: Klangästhetik, Spontaneität und Kreativität sind die Merkmale des Ensembles, das der Ausnahmepianist Kellhuber zusammen mit Arne Huber am Bass und Gabriel Hahn am Schlagzeug 2011 gegründet hat. Der tschechische Saxophonist JAN Štolba gehört zu den Vorzeigemusikern seines Landes. Zu seinen Einflüssen zählen Dexter Gordon, Sonny Rollins und Charles Lloyd. An diesem Abend wird das Quartet erstmals live auf einer Bühne zu hören sein. Es werden all diejenigen klassischen Songs gespielt, die den Jazz so richtig bekannt gemacht haben, auch besser bekannt als „Standards“. Veranstaltungsort: Jazzclub im Leeren Beutel Eintritt: 18 €, S&S 13 €, M 13 €

„Rock isn‘t dead. It just smells funny“ - könnte man in Abwandlung eines Zappazitats sagen, wenn man sich klassischen Oldschool Rock anhört, der so seine mindestens 50 Jahre auf dem Buckel hat. Eingedenk dieses Zitats freut sich die Rock Band LOTUS eine Unplugged Show auf akustischen Instrumenten präsentieren zu dürfen. Mit dabei an den Lead Vocals ist CRISTI MINCULESCU, der Rock – Megastar Rumäniens überhaupt. Chartbreaker wie „Strada Ta“ und die Neuaufnahme von „Lady In Black“ auf Rumänisch und Englisch mit Uriah Heep spielte einen MTV Award ein. Nach einer erfolgreichen Akustik Tour und mehreren Fernsehauftritten in Rumänien werden Lotus nun endlich auch ihr Akustik-Set in Regensburg zu Gehör bringen. Veranstaltungsort: Jazzclub im Leeren Beutel AK 15 €, S&S 12 €, M 12 €


Do., 25. April 2013

WEIN-KOST

19.00 Uhr

Verkostung neuer Weine in lockerer Runde Anmeldung erforderlich!

Öffnungszeiten: Mittwoch – Freitag 9 – 19 Uhr und Samstag 10 – 14 Uhr Telefon 0941/3075755 | info@weinkontor-sinzing.de | www.weinkontor-sinzing.de

Kostenlos parken

IHRE ADRESSE FÜR MODE IN REGENSBURG BETTY BARCLAY STORE

Untere Bachgasse 12 und Donaueinkaufszentrum

Große Osteraktion vom 25. März bis 6. April im Donau-Einkaufszentrum Regensburg!

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140 Geschäfte · Mo.- Sa. bis 20.00 Uhr geöffnet

JAZZCLUB IM LEEREN BEUTEL LOCATION Die gemeinnützige, nichtkommerzielle Institution realisiert regelmäßig ein hochkarätiges Musikprogramm von beachtlichem Niveau. Namhafte deutsche und internationale Künstler, aber auch Newcomer und noch unbekannte Talente präsentieren im „Leeren Beutel“ die volle Bandbreite des Jazz.

Öffentliche Verkehrsmittel: Haltestelle Dachauplatz Haltestelle Ostengasse

Dona

Dachauplatz

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Leerer Beutel

Ber t oldst

Histor. Museum

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Das Stammhaus des Jazzclubs bietet in seinen historischen Mauern und seinem stilvollen Ambiente hierzu den idealen Rahmen.

JAZZCLUB Regensburg e. V. | Bertoldstraße 9 | 93047 Regensburg Tel. +49 (0)941 563375 | Fax +49 (0)941 5999715 info@jazzclub-regensburg.de | www.jazzclub-regensburg.de AK Abendkasse VV Vorverkauf E Ermäßigung S&S Schüler und Studenten M Mitglieder Karten sind im Vorverkauf im DB-Reisecenter im Hauptbahnhof, bei der Tourist-Information (Altes Rathaus), bei okticket.de und im Jazzclubbüro von Montag bis Freitag 13.00 – 17.00 Uhr sowie an der Abendkasse erhältlich. Redaktion: Jazzclub Regensburg e. V. | Gestaltung: JANDA+ROSCHER, Die WerbeBotschafter


APRIL 2013 Vorschau

eIne Dame In ParIS

Deutsche Vorpremiere

Une eSTonIenne à ParIS, Frankreich/estland/belgien, 2012, 94 min., omU, regie: Ilmar raag, mit: Jeanne Moreau, Patrick Pineau, Laine Mägi

Aus unserer Klassik-Abteilung:

Anne (Laine Mägi) verlässt Estland, um nach Paris zu gehen und sich um Frida (Jeanne Moreau) zu kümmern – eine ältere estländische Dame, die schon seit zahlreichen Jahren in Frankreich lebt. Doch bei ihrer Ankunft merkt sie, dass sie nicht wirklich erwünscht ist. Frida erwartet nichts anderes mehr vom Leben als die Aufmerksamkeit von Stéphane (Patrick Pineau), ihrem ehemaligen jüngeren Geliebten. Stéphane wiederum wünscht sich nichts sehnlicher, als dass Anne sich selbst gegen deren Willen um die alte Dame kümmert. Ein Konflikt, den Anne nicht lösen kann – und der sie dazu bringt, ihren eigenen Weg zu gehen.

Kennen Sie Richard Deacon ? Der Brite Richard Deacon gehört zu den bedeutendsten Bildhauern der Welt. Sein tiefes Interesse am Material und dessen Manipulierbarkeit und sein innovativer Umgang mit der Form machen ihn zu einem der erfinderischsten Künstler der Gegenwart. Den Dokumentarfilm über ihn zeigen wir im Mai.

4. - 10.4. 19.00 Uhr

JuLeS unD JIm***

Der DIPLomaT STéPhane heSSeL D 1995, 80 min,. r: antje Starost, hans helmut Grotjahn, Manfred Flügge Dieser Dokumentarfilm ist eine Wiederentdeckung: Der Film zum Buch von Stéphane Hessel, der mit 93 Jahren unerwartet zum Bestsellerautor wurde. Sein Pamphlet "Empört Euch" geht noch immer um die Welt und im Film tanzt Stéphane durch das letzte Jahrhundert. Geboren 1917 in Berlin als Sohn des Schriftstellers Franz Hessel, Mitte der 20er Jahre mit der Mutter nach Paris ausgewandert, auf den Spuren seiner Lebensgeschichte zwischen Deutschland und Frankreich. Gefangennahme durch die Gestapo im französischen Widerstand, Todesurteil und Deportation nach Buchenwald. Die Geschichte eines unwahrscheinlichen Überlebens und Wiedergeburt als Diplomat bei der Gründung der UNO. Dort findet er sein Lebensthema: die Menschenrechte. Ein historisches Mosaik und biographisches Essay über den Diplomaten Stéphane Hessel, Ambassadeur de France. Tragisch und komisch, aktuell und zeitlos, melancholisch und sehr optimistisch.

JULeS eT JIM, F, 1962, 105 min., omU, r: François Truffaut, mit: Jeanne Moreau, oskar Werner, henri Serre u.a. Stéphane Hessel ist der Sohn von Helen Hessel, die in François Truffauts Film „Jules und Jim“ ( gespielt von Jeanne Moreau ) verewigt wurde. Erzählt wird darin die leidenschaftliche Dreiecksbeziehung zwischen ihr, Ehemann Franz Hessel und dessen Freund Henri-Pierre Roché. 11.4. 20.45 Uhr ***Eintritt frei

KINO filmgalerie Bertoldstr. 9 93047 Regensburg Tel. 0941 298 45 63

1. - 3.4. 19.00 Uhr

Leg Ihn um D 2012, r: Jan Georg Schütte, 102 min., mit: hans-Michael rehberg, oliver Sauer, Stephan Schad, Susanne Wolff, Pheline roggan u.a.

Der Iran Job

Ein Dokumentarfilm von Till Schauder The Iran Job, USa / Iran 2012, 91 min., omU; 2008 nimmt der amerikanische Basketballspieler Kevin Sheppard das Angebot an, in der Iranian Super League zu spielen und stellt sich einer großen Herausforderung: Er soll das neu gegründete blutjunge Team A.S. Shiraz in die Playoffs führen. Während die Spannungen zwischen dem Westen und dem Iran zunehmen und die Eskalation kurz bevor zu stehen scheint, versucht Kevin, zwischen Sport und Politik zu trennen. Er muss feststellen, dass dies im Iran unmöglich ist. In dieser Zeit macht er die Bekanntschaft dreier unabhängiger und selbstbewusster Iranerinnen. Durch sie wird Kevins Wohnung zu einem Ort offener Diskussionen über Politik, Religion und Geschlechterrollen. Kevins Saison im Iran gipfelt in etwas Größerem als Basketball: in der aufkommenden und anschließenden Unterdrückung der „grünen Revolution“ im Iran. 11. - 15.4. 19.00 Uhr

Ein schwerkranker Unternehmer versammelt seine erwachsenen Kinder um sich und stellt demjenigen den Chefsessel in Aussicht, der ihn binnen einer Woche von seinen Leiden erlöst. Eine schwarzhumorige Typenkomödie mit Krimi-Einschlag, die sich um die ethischen Implikationen nicht schert, sondern das perfide Gespinst durch ein spielfreudiges Ensemble in episodischer Beiläufigkeit mäandernd umkreist.

BÜRO Arbeitskreis Film Regensburg e.V. Bertoldstr. 9 93047 Regensburg Tel. 0941 298 45 63 info@filmgalerie.de www.filmgalerie.de BÜRO Kurzfilmwoche Andreasstr. 28 93059 Regensburg Tel. 0941 56 09 01 info@kurzfilmwoche.de www.kurzfilmwoche.de gefördert von:

4. - 10.4. 20.45 Uhr

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Am 18. April ab 19 Uhr

ERÖFFNUNGSFEST im Leeren Beutel

- -> Unser ausführliches Filmprogramm, Informationen zu Konzerten, Tagungen und Ausstellungen finden Sie auf unserer HOMEPAGE www.cinescultura.de - -> Auf FACEBOOK können Sie ebenfalls die neuesten Meldungen verfolgen, bei Gewinnspielen teilnehmen und hinter die Kulissen der Festivalorganisation blicken. - -> Ab Anfang April liegt außerdem unser FESTIVALKATALOG in der Filmgalerie im Leeren Beutel, an der Universität Regenburg, in der Touristeninformation und zahlreichen Stellen in der Stadt Regensburg aus. - -> Absolutes Highlight zur Eröffnung am 17.04.13: Santiago Auserón, der legendäre Bandleader von Radio Futura, im Konzert zum ersten Mal in Deutschland! Eintrittskarten solange der Vorrat reicht! 24


ARAgón

PERú

••• HOMMAGE AN CARLOS SAURA

••• RETROSPEKTIVE FRANCISCO JOSé LOMBARDI

Carlos Saura (*1932) ist einer der wichtigsten und kreativsten Regisseure Spaniens und genießt international großes Ansehen, nicht zuletzt dank seiner Tanzfilme, die dem Flamenco auf der Leinwand eine neue Dimension verliehen haben. Eine Auswahl aus seinem Werk präsentieren wir nun als einen der Höhepunkte dieses Jahres.

Francisco J. Lombardi (*1949) ist der wichtigste zeitgenössische Regisseur Perus. Er wurde mehrfach auf internationalen Festivals als bester Regisseur ausgezeichnet, u.a. für seine Verfilmungen der Meisterwerke des Literatur-Nobelpreisträgers Mario Vargas Llosa. Lombardi wird sein Werk in Regensburg präsentieren und dem Publikum für Gespräche zur Verfügung stehen.

FLAMENCO, FLAMENCO

La ciudad y los perros

Pantaleón y las visitadoras

P 1985, 135 min, oV

P/ e 1999, 140 min, omeU

La boca del lobo

Rote Tinte/ Tinta Roja

P/ S 1988, 117 min, oV

P/ e 2001, 100 min, omeU

La Caza

Carmen

Caídos del cielo

Ojos que no ven

e 1965, 88 min, oV

e 1983, 102 min, omdtU

P/ e 1990, 119 min, oV

P/ S 2003, 149 min, omeU

Mamá cumple cien años

goya en Burdeos

e 1979, 94 min, oV

e 1999, 106 min, omdtU

¡Ay Carmela!

Flamenco, Flamenco

e 1990, 105 min, oV, regie: Carlos Saura

e 2010, 90 min, ohne Dialoge

••• FILME AUS ODER ÜBER PERU Peru ist ein facettenreiches Land mit einer wundervollen Landschaft und herzlichen Menschen, in deren Leben aber nicht immer alles so läuft, wie sie es sich vorstellen… Alberto „Chicho“ Durant wird seine Filme El Premio und Cuchillos en el aire persönlich am 17. 04. und am 19.04. in der Filmgalerie vorstellen.

••• FILME AUS ODER ÜBER ARAGONIEN El encamado e 2012, 73 min, Vo, regie: Germán roda amador

an Silvester 2005 geht alberto zu bett und ist am nächsten Tag nicht in der Lage aufzustehen, ebenso wenig wie am folgenden Tag und während der nächsten fünf Jahre... DE TU VENTANA A LA MÍA

De tu ventana a la mía e 2011, 96min, omeU, regie: Paula ortiz

Drei Frauen in drei unterschiedlichen epochen – doch sind sie verbunden durch ihre Sorgen, Ängste und ihre Suche nach der wahren Liebe.

La silla de Fernando e 2006, 85 min, omdtU, regie: David Trueba, Luis alegre

Fernando Fernán-Gómez ist ein Urgestein der spanischen Filmgeschichte. In diesem Dokumentarfilm plaudert er aus seinem bewegten Leben.

Fuera de carta e 2008, 111 min, omdtU, regie: nacho García Velilla

ein Coming out ist nicht einfach, auch nicht für einen angehenden Sternekoch. ein köstlicher Publikumserfolg aus Spanien, der viele Preise geerntet hat.

MADEINUSA Cuchillos en el cielo

Días de Santiago

P 2012, 90 min, omeU, regie: alberto Durant

P 2004, 83 min, omeU, regie: Josué Méndez

Milagros, saß jahrelang im Gefängnis, weil sie zu Unrecht des Terrorismus angeklagt wurde.

Der international meistprämierte Film des peruanischen Kinos erzählt die Geschichte Santiagos, der sich nach seiner rückkehr aus dem Krieg einen neuen Platz im Leben erkämpfen muss.

El Premio P 2009, 98 min, omeU, regie: alberto Durant LA SILLA DE FERNANDO

••• KURZFILMPROGRAMME „Zeitreise“ & „Lebensreise“ Zwei Kurzfilmprogramme, die uns die spanische Region Aragonien aus völlig unterschiedlichen Perspektiven näher bringen: Programm I „Zeitreise“ am 28. April, 18.30 Uhr und Programm II „Lebensreise“ am 28. April, 20.45 Uhr.

ein Lottogewinn als Weg in ein besseres Leben? Madeinusa P/ e 2005, 100 min, omdtU, regie: Claudia Llosa

Der Film gibt einen wundervollen, fast magischen einblick in die Traditionen der anden und erzählt die Geschichte der jungen Indianerin Madeinusa. Papiertaube / Paloma de papel P 2003, 88 min, omeU, regie: Fabrizio aguilar

Ciro Altabás Dieser junge aragonesische Regisseur ist mit vielen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet worden. Seine Kurzfilme werfen einen kritischen Blick auf unsere technisierte Welt und ihre Wirkung. Eine Auswahl seines Werkes stellt der Regisseur uns persönlich am 27.04. um 18.30 Uhr in der Filmgalerie vor. Außerdem zeigen wir seine Kurzfilme Phobia, DVD, Made in Japan, Hobby und Manual práctico del amigo imaginario (abreviado). Filme von Luis Buñuel im Kunstverein gRAZ • Ein andalusischer Hund / Un perro andaluz • Las Hurdes • Buñuel und die Laterna magica / Buñuel y la linterna mágica • Er / Él • Das letzte Drehbuch – Erinnerungen an Luis Buñuel / El último guión. Buñuel en la memoria • Ensayo de un crimen

Juan wird aus dem Gefängnis entlassen und macht sich auf den Weg zurück in sein Dorf. La Prueba P 2006, 105 min, omeU, regie: Judith Vélez

eine reise als reifeprüfung und eine Geschichte über recht und Unrecht. El acuarelista P 2008, 88min, oV, regie: Daniel ró

eine Geschichte über herzenswünsche und die Meinung der anderen.

Paraíso P 2010, 91 min, oV, regie: héctor Gálvez

Die hoffnung auf ein besseres Leben außerhalb des elendsviertels „Paradiesgarten“. Schwingen der Hoffnung – Julianes Sturz in den Dschungel D 1999, 65 min, odtV, regie: Werner herzog

Die wahre Geschichte über einen Flugzeugabsturz im Dschungel und die einzige Überlebende. Una sombra al frente P 2007, 135 min, omeU, regie: augusto Tamayo Vargas

eine brücke im regenwald soll den Fortschritt bringen. nominiert für den „besten fremdsprachigen Film“ der oscars 2008. Las manos de Dios P 2004, 54 min, omeU, regie: Delia ackerman

Lassen Sie sich mitreißen von Julio algendones „Chocolate“, peruanischer Meister des Cajón, der mit seinen göttlichen händen scheinbar Unmögliches vollbringt.

••• KURZFILMPREIS CINESCULTURA Zum ersten Mal wird der cinEScultura Kurzfilmpreis für den besten spanischen bzw. lateinamerikanischen Kurzfilm zur 19. Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg verliehen. Die Jury (Ciro Altabás, Regisseur, Insa Wiese, Leiterin der Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg, und Prof. Dr. Jochen Mecke, Leiter des Forschungszentrums Spanien der Universität Regensburg) wird den Gewinner am 27.04. um 20.45 Uhr bekanntgeben.

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TöChTer DeS auFbruChS Lebenswege von Migrantinnen

Deutschland, 2012, 80 Min., buch, regie & Schnitt: Uli bez „Komm mit, ich habe Wanderlust...“ Temporeich und lustvoll lädt die junge Rapperin Ebow X zu einer Reise durch die Geschichte von Migrantinnen in Deutschland ein. Es sind drei Gruppen, mit denen die Filmemacherin Uli Bez gesprochen hat: die klassischen „Gastarbeiterinnen“ der 60er Jahre, die Gruppe der politischen Flüchtlinge z.B. aus dem Irak und die Enkelinnen, die jungen Migrantinnen, die die großmütterlichen und die mütterlichen Wurzeln heute eher als kreative Kraft betrachten. Mit großer Offenheit und anekdotenreich erzählen die Frauen ihre oft abenteuerlichen Geschichten.Gerade die jungen Frauen rücken mit Leichtigkeit und Scharfsinn das Zerrbild von den schwer Intergrierbaren zurecht, das heute noch in vielen deutschen Köpfen und in den Medien spukt. „Komm mit mir fang an, fang in deinem Land an,“ singt Ebow X. Im Gesang und gemeinsamem Tanz schließt sich der Kreis der Frauen: sie sind angekommen - jede auf ihre Art. 16.4. 19.00 Uhr

Die Regisseurin Uli Bez und einige Darstellerinnen sind anwesend und nach dem Film findet ein Gespräch mit ihnen statt.

ouT oF The PaST USa ,1947 omU, 97 min., r: Jacques Tourneur, mit robert Mitchum, Jane Greer, Kirk Douglas u.a. Eine glückliche Zukunft scheint dem Tankstellenbesitzer Jeff zu winken, doch dann holt ihn die nicht abgeschlossene Vergangenheit brutal ein.... Jacques Tourneurs Krimi ist eines der ganz großen Meisterwerke des Film noir, von romantischem Glück schwärmend, ohne je Hoffnung auf dessen Verwirklichung zu machen. 28. - 31.3. 20.45 Uhr

anFang 80 a, 2011, 90 min., regie: Sabine hiebler, Gerhard ertl, mit: Karl Merkatz, Christine ostermayer, erni Mangold, branko Samarovski, Joseph Lorenz Rosa begegnet Bruno. Zwei Menschen, die sich eigentlich bereits im Abseits wähnten, erleben plötzlich, was das heißt: Dem großen Glück bedingungslos folgen. Das Gegenüber seines Lebens freudig bejahen. Gemeinsam lieben und lachen. Der einzige Wermutstropfen: Rosa hat Krebs und nur noch ein halbes Jahr zu leben. Dennoch beschließen beide auszubrechen: Bruno aus einer Ehe und einer Familie, in denen längst alles Routine geworden ist; und Rosa aus den Senioren- und Pflegeinstitutionen, in die ihre Nichte sie längst gerne abgeschoben sähe. Sie beziehen eine neue gemeinsame Wohnung, und es stellt sich die Frage: Hat das Glück ein Ablaufdatum oder zählt nicht vielmehr auch die Erinnerung an ganz besondere Momente mit einem Menschen, wie man ihn im Leben nur einmal trifft? ANFANG 80 - Ein bewegender Film über ein ganz besonderes Paar, in einer Gesellschaft, die das Alter ausgrenzt und verdrängt. Ein Liebesfilm über Menschen, denen man diese Freiheit eigentlich nicht mehr zugesteht, und die gegen alle Widerstände aufs Wunderbarste beweisen: Für junge Liebe ist es nie zu spät. 28. - 31.3. 19.00 Uhr + 1. - 3.4. 20.45 Uhr

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IL baCIo DI ToSCa

oh boy

Der KUSS Der ToSCa, I,Ch, 1984, 87 min., omU, r: Daniel Schmid, mit Leonida bellon, Salvatore Locapo, Giuseppe Manacchini, Giovanni Puligheddu, Sara Scuderi, Giulietta Simionato u.a.

D, 2012, 85 min., r: Jan ole Gerster mit Tom Schilling, Marc hosemann, Friederike Kempter, Justus von Dohnányi, Michael Gwisdek, Ulrich noethen u.a.

Spielfilmhaft wirkender Dokumentarfilm über das Leben und Verhalten alter Opernstars und Musiker in dem von Giuseppe Verdi gestifteten Mailänder Künstleraltenheim "Casa Verdi". Eine eindringliche Studie über die Durchdringung von Sein und Schein im menschlichen Leben und zugleich ein human-feinfühliges Plädoyer für Achtung und Mitleid gegenüber dem "Rollenspiel" und den leidvollen Geheimnissen des Mitmenschen.

Ein Glücksfall für das deutsche Kino! In "Oh Boy" driftet ein junger Mann durch Berlin. Wer jetzt noch mehr Hauptstadt-Hype oder noch ein Prekariatsporträt fürchtet, liegt falsch. Schon allein das glänzende Spiel von Tom Schilling verleiht dem Film Format - und Haltung. 12. - 15.4. 20.45 Uhr

28. - 31.3. 17.15 Uhr

Drehbuchseminar für Einsteiger! Wer hat Lust, die Grundzüge des Drehbuchschreibens zu lernen? Am 20. April findet in der Filmgalerie ein Seminar von Erik Grun statt (118 Spielfilme). 10 bis 16 Uhr. Eine DVD und ein Skript inklusive! Anmeldungen bitte an: grun.erik@web.de


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APRIL 2013

www.kinos-im-andreasstadel.de

Ehrlich, sensibel und humorvoll porträtiert EIN FREUDIGES EREIGNIS das Elternwerden und Elternsein in der modernen Welt.

EIN FREUDIGES EREIGNIS Ein eigenes Kind zu bekommen, bedeutet für verliebte Paare wohl das perfekte Glück – oder etwa nicht? Vor diese Frage sehen sich auch die junge Philosophie-Studentin Barbara und ihr Freund Nicolas gestellt. Beide führen ein unbeschwertes, freies Leben auf dem Weg zum Erwachsensein – bis zu dem Tag, an dem sie beschließen Eltern zu werden. Die Liebe scheint anfangs perfekt, die Freude über die Schwangerschaft grenzenlos. Doch schnell kommen erste Zweifel auf. Als wären die Ratschläge der allwissenden Schwiegermutter nicht nervenaufreibend genug, folgen Geburtsvorbereitungskurse, Arztbesuche und ein unerfülltes Sexualleben. Als Lea schließlich zur Welt kommt, nimmt das Chaos seinen Lauf. Rémi Bezançon inszeniert einen ehrlichen Film voller Komik, ohne dabei die Ernsthaftigkeit des Themas aus den Augen zu verlieren. EIN FREUDIGES EREIGNIS ist eine sehr feinfühlige Verfilmung der gleichnamigen Romanvorlage von Eliette Abeccassis. »Im Grunde handelt diese Komödie vom Erwachsenwerden und davon, was wir eigentlich vom Leben erwarten. Mit Sinn fürs Tragikomische aber ohne Schadenfreude liefert Rémi Bezançon eine Geschichte, die von sehr guten, frischen Schauspielern und von der realistischen Darstellung eines Alltagsthemas lebt.« [programmkino.de] »So ehrlich und ernüchternd wie Rémi Bezançon hat noch kein Franzose die romantische Liebe entzaubert. Voller Charme und Leichtigkeit, aber auch mit beeindruckender Konsequenz entlarvt er das freudigste Ereignis in unserem Leben als sentimentale Illusion.« [cinema] UN HEUREUX ÉVÉNEMENT, Frankreich, Belgien 2011, 107 min, dtF, Regie: Rémi Bezançon, mit: Louise Bourgoin, Pio Marmaï, Josiane Balasko, Thierry Frémont, Gabrielle Lazure

AM 2. APRIL IN ANWESENHEIT DES REGISSEURS UND DER HAUPTDARSTELLERIN

BABA Ein alter orientalischer Musiker aus Berlin erzählt über seine Musik die Geschichte seines Lebens: Er wird als Zwilling in eine sehr arme Familie in der marokkanischen Wüste geboren. Seine durch Hunger und Armut gezeichnete Mutter steht plötzlich vor der entsetzlichen Wahl, sich gegen eines ihrer beiden Kinder entscheiden zu müssen … D 2012, 63 min, ohne Dialoge, Regie: George Inci, mit: Béatrice von Moreau, George Inci

NACHRICHTEN UND EXTRAS Mi 3. April 20.45h IN KOOPERATION MIT TRANSITION TOWN REGENSBURG

VOICES OF TRANSITION Von eingängigen und mitreißenden Beispielen des sozialökologischen Wandels in England, Frankreich und Kuba. Wie können wir in Zukunft die Welt ernähren? Welche Alternativen zur konventionellen Landwirtschaft gibt es? F, D 2012, 65 min, Regie: Nils Aguilar

Do 4. April 21.00h

FRAUENSALON Immer am ersten Donnerstag im Monat treffen sich um 21 Uhr im Theater im Akademiesalon Frauen, um sich neben allerlei Handfestem auch etwas Audiovisuelles für das Herz und das Hirn zu gestatten. Fr 5. April 20.30h

CINOCHELIGHT CINOCHE – der monatliche Abend mit dem französischen Film mit französischen Untertiteln wird im März und April aufgrund besonderer Umstände durch CINOCHE LIGHT ersetzt: Ein schöner französischer Film in Originalsprache mit deutschen Untertiteln. Damit's nicht gar zu simpel ist – kanadisches Französisch.

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GAY-FILMNACHT & L-FILMNACHT

29 märz - 10 april regensburger

Ab Januar finden die Gay- und L-Filmnächte monatlich im Kino Wintergarten statt. Seite 4 >

Do 11. April 21.00h GAY-FILMNACHT

I WANT YOUR LOVE Bevor Jesse sein San Franciscoer Hipsterleben aufgibt, lädt er seine Freunde und Ex-Partner zu einer rauschenden Abschiedsparty ein. Viele haben Sex, wir haben Spass, nur Jesse erscheint nicht. Travis Mathews erzählt 48 Stunden bittersüsses Abschiednehmen. USA 2012, 98 min, OmU, Regie: Travis Mathews

IM ANDREASSTADEL Vorstellungsbeginn an allen Wochenenden:

Do 25. April 21.00h

11h, 14h und 15h

L-FILMNACHT

LIPSTIKKA Zwei Frauen stehen sich in London gegenüber, die sich schon seit Schulzeiten kennen: Die angepasste Ehefrau Lara und die wilde, selbstbewusste Inam, mit der sie mehr als ein Geheimnis teilt. Werden wir erfahren, was damals in Ramallah vorgefallen ist? Jonathan Sagalls kontroverses Drama um Liebe, Betrug und ein lange verdrängtes Trauma. UK, Israel 2011, 90 min, OmU, Regie: Jonathan Sagall

Sa 06.04. Johannchen und die Hexe So 07.04. Johannchen und die Hexe Sa 13.04. Johannchen und die Hexe So 14.04. Rotkäppchen Sa 20.04. Johannchen und die Hexe So 21.04. Rotkäppchen www.pupille-schief.de Kontakt: gudula.zientek@web.de

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GINGER & ROSA »London, 1962. Bald werden die Swinging Sixties beginnen, doch im Leben der 16jährigen Teenager Ginger und Rosa ist davon wenig zu spüren. In kargen Reihenhäusern leben die Freundinnen mit Eltern, die sie nicht verstehen und mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben. Gingers Mutter Natalie gab ihre Leidenschaft fürs Malen für die Ehe mit Roland auf, einem selbsternannten Bohemian, der von einer Affäre in die nächste stürzt. Doch nicht nur die zerbrechende Ehe ihrer Eltern belastet Ginger. Das extrem sensible, fast schon neurotische junge Mädchen ist geradezu besessen von der Möglichkeit einer nuklearen Katastrophe. Bald engagiert sie sich in der Friedensbewegung, ist entsetzt über die Ignoranz der älteren Generation, die in ihren Augen nur Tee trinkt und sehenden Auges in die Katastrophe rennt. Als zeitgleich Rosa eine Affäre mit Roland beginnt und die Kuba-Krise ausbricht, verzweifelt Ginger endgültig an der Welt. Sally Potter [ORLANDO, TANGO LESSON] hat großes Talent im impressionistischen Evozieren von Stimmungen und hat einmal mehr eine großartige Riege von Schauspielern versammelt, aus der Elle Fanning, die in Sofia Coppolas SOMEWHERE zum ersten Mal eine Hauptrolle spielte, herausragt. In GINGER & ROSA spielt sie ihre bislang vielschichtigste Rolle, bewegt sich mit Leichtigkeit von kindlichem Enthusiasmus zu fast erwachsener Melancholie und wirkt bei dieser emotionalen Achterbahnfahrt doch nie forciert.« [programmkino.de] Großbritannien 2012, 90 min, dtF, Regie: Sally Potter, mit: Elle Fanning, Alice Englert, Christina Hendricks

ANDREA ARNOLDS aufregende Neuverfilmung herausstellt, dass Daniel ganz in ihrer Nähe wohnt, treffen sie sich häufiger. »TAKE THIS WALTZ ist eine freimütige, sexy, freche Komödie mit ernsten Untertönen, die das frauenzentrierte Beziehungsdrama auf erstaunlich neues Gelände führt; eine ehrgeizige, aufregende Achterbahnfahrt mit einer Heldin, die vielleicht die richtige, vielleicht die falsche Wahl trifft und wie wir alle in der Falle zwischen dem Wirklichen und dem Möglichen steckt!« [Andrew O'Hehir, salon.com]

WUTHERING HEIGHTS Yorkshire im 19ten Jahrhundert. Regen peitscht über das karge Hochland um Wuthering Heights, als der alte Earnshaw mit einem Jungen nach Hause kommt, den er auf den Namen Heathcliff tauft. Heathcliff wächst zusammen mit den Geschwistern Hindley und Cathy auf. Während ihm Hindley mit Hass begegnet, verbindet ihn mit Cathy bald eine enge Freundschaft. Über die Jahre wird aus Verbundenheit Leidenschaft – eine verbotene Liebe … »Mit ihrer Neuinterpretation von Emily Brontës Klassiker STURMHÖHE beweist Andrea Arnold, dass auch in den bekanntesten Liebesgeschichten viel Leben stecken kann – wenn man aufregende Bilder findet und ein bisschen Mut hat. Arnold gelingt eine beispielhafte Neuinterpretation, die wieder Lust auf Klassiker macht – und aufs Kino, das noch solche Bilder und solche Überraschungen parat hält.« [spiegel.de] »Ein kraftvoller, schroffer und tieftrauriger Film.« [FAZ] – »An excitingly fresh and distinct take on the classic novel by Emily Brontë.« [rottentomatoes.com] GB 2011, 120 min, OmU · dtF, Regie: Andrea Arnold, mit: Shannon Beer, Solomon Glave, Lee Shaw

TAKE THIS WALTZ Margot, 28, ist glücklich verheiratet mit Kochbuchautor Lou. Denkt sie. Bis sie im Flugzeug auf Lebenskünstler Daniel trifft, der ihr aufmerksam zuhört – und sie plötzlich nicht mehr weiß, was sie denken und fühlen soll. Als sich

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»Ein romantisches Meisterwerk – der schönste Film, den ich dieses Jahr sehen durfte!« Kanada, Spanien 2011, 116 min, dtF, Regie: Sarah Polley, mit: mit Michelle Williams, Seth Rogen, Luke Kirby

PARADIES: GLAUBE Der zweite Teil von Ulrich Seidls »Paradies«-Trilogie, ausgezeichnet mit dem Spezialpreis der Jury beim Filmfestival in Venedig 2012. Ulrich Seidl verknüpft Sex und Religion und löste damit einen handfesten Skandal in Venedig aus. Maria [Maria Hofstätter], eine alleinstehende Frau in den Fünfzigern, arbeitet als Röntgen-Assistentin in einem Spital. Ihre grosse Liebe heisst Jesus: Sie verbringt jede freie Minute damit, zu beten, sich selbst zu kasteien, fromme Lieder zu singen und in der Nachbarschaft zu missionieren, um diese auf den rechten Weg zu bringen. Als sie eines Abends von ihrer Missionierungstour nach Hause zurückkehrt, findet sie dort ihren Ehemann vor: den Muslim Nabil, der nach einem Unfall querschnittsgelähmt und an den Rollstuhl gefesselt ist. Vor zwei Jahren verschwand er aus ihrem Leben, wonach sie den Weg zu ihrem Glauben wiedergefunden hat. Maria ist überzeugt, dass Nabils unverhofftes Wiederauftauchen eine Prüfung ist, die ihr von Jesus auferlegt wird. Als Nabil körperliche Zuneigung verlangt, ist für sie die Grenze des Erträglichen erreicht. Sie sieht ihren Glauben auf eine schwere Probe gestellt … Österreich, Frankreich, D 2012, 113 min, dtF, Regie: Ulrich Seidl, mit: Maria Hofstätter, Nabil Saleh, Natalya Baranova

Die abendfüllende Doku bietet eine exzellente Gelegenheit, Werk und Leben des 75-jährigen Künstlers umfassend kennen zu lernen.

GEORG BASELITZ Der Maler und Bildhauer Georg Baselitz gehört zu den ganz Großen seiner Generation. Zum ersten Mal hat der zurückgezogen lebende Künstler seine Ateliers in Deutschland und Italien für Filmaufnahmen geöffnet. Die Regisseurin Evelyn Schels begleitet ihn über mehrere Jahre aus nächster Nähe. Sie darf in seinem Familienalbum blättern, befragt seine Ehefrau sowie seine Weggefährten und zeigt in diesem fesselnden Film die wichtigsten Stationen seines Lebens. Baselitz gewährt uns einen einmaligen Einblick in das Zentrum seines künstlerischen Schaffens. Der Zuschauer darf so den sensiblen Entstehungsphasen seiner Bilder und Skulpturen beiwohnen, beobachtet seine Pinselstriche, sieht ihn mal zweifelnd, dann euphorisch und entdeckt neben dem Künstler Baselitz auch den Menschen. Der Dokumentarfilm GEORG BASELITZ ist ein aufmerksames, sehr privates und differenziertes Portrait über den Jahrhundertkünstler, dessen Leben und Werk untrennbar mit der deutschen Geschichte verknüpft sind. Ein Künstler, der die Kunstwelt buchstäblich auf den Kopf stellte und der sich auch mit 75 Jahren immer wieder neu erfindet. Deutschland 2013, 105 min, dtF, Regie: Evelyn Schels

I AM A WOMAN NOW Fünf starke Frauen, fünf Pionierinnen, die eines verbindet: In den 1960er und 1970er Jahren verwandelten sie sich von Männern in Frauen. Diese Frauen riskierten ihr Leben in der Hoffnung auf ein neues, ein besseres. Mehr als 40 Jahre nach ihren Operationen erzählt Regisseur Michiel van Erp ihre Geschichte: das berühmte Showgirl Bambi; die Belgierin Corinne, die sich nach vielen Jahren ihrer besten Freundin anvertraut; die Niederländerin Colette, die das Leben einer einfachen Hausfrau geführt hat; die elegante Engländerin April, die in den 70er Jahren im Scheinwerferlicht der Showbühnen zu Hause war; und die deutsche Jean, die ihr Leben lang mit ihrer geschlechtlichen Identität kämpfte. Im Herbst ihres Lebens schauen diese Frauen zurück. In intimen Interviews erzählen sie von ihrem Leben, ihren Träumen, von einem Leben unter Beobachtung und davon, wie sie mit der Zumutung des Alterns umgehen. NL 2011, 80 min, OmU, Regie: Michiel Erp


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THE BROKEN CIRCLE BREAKDOWN war eine musikalische wie filmische Sensation auf der Berlinale 2013. – Ausgezeichnet mit dem Panorama-Publikumspreis Filmfestspiele Berlin 2013.

THE BROKEN CIRCLE Elise und Didier sind ein ungewöhnliches Paar. Elise hat ein Tattoo-Studio, Didier spielt Banjo in einer Bluegrass-Band. Er redet viel, sie hört meistens zu. Er ist ein überzeugter Atheist und ein hoffnungsloser Romantiker, sie schmückt sich mit einem tätowierten Kreuz und steht mit beiden Beinen fest im Leben. Als sie sich kennenlernen, ist es Liebe auf den ersten Blick. Ihr Glück ist perfekt, als Maybelle geboren wird. Doch als sie im Alter von sechs Jahren ernsthaft erkrankt, gerät ihre Welt aus den Fugen und all die Wendepunkte ihrer intensiven Beziehung ziehen an ihnen vorbei. Sie erinnern sich an den Zauber des Anfangs, die zunehmende Nähe durch ihre gemeinsame Leidenschaft für Bluegrass-Musik, ihre ungewöhnliche Hochzeit, die unerwartete Schwangerschaft und schließlich an die Freude nach der Geburt ihrer wundervollen Tochter. Ein vollständiger Kreis des Glücks für ein sehr unkonventionelles Paar … THE BROKEN CIRCLE ist intensives und bewegendes Kino voller Leidenschaft und Musik. Ein Film, der tief berührt. Und der vielleicht Ihr Herz brechen wird. Der Film feierte seine Deutschlandpremiere auf der Berlinale 2013 in der Sektion Panorama und wurde ausgezeichnet mit dem European Cinemas Label und ist Gewinner des Panorama Publikumspreises! »Nicht nur eine überwältigende Liebesgeschichte, nicht nur ein mitreißender Musikfilm, mit dem schärfsten Country-Paar seit Johnny Cash und June Carter …« [programmkino.de] Belgien, NL 2012, 111 min, dtF, Regie: Felix van Groeningen, mit: Johan Heldenbergh, Veerle Baetens, Nell Cattrysse

Argentinien – spanische OmU

RENDEZVOUS IN BELGRAD Eine skurrile Komödie über das neue Belgrad. Vier Liebesgeschichten, die alle irgendwie enden, so oder so, jedenfalls nicht lau. Und vier Paare, die so gemischt sind wie alles in dieser Stadt, die sich nach langen Jahren der Isolation in Weltoffenheit versucht. Der Film präsentiert sich in vier Kapiteln vom Verlieben bis zur Hochzeit … Die Dialoge sind sparsam, aber prägnant und witzig. Auch der Originaltitel PRACTICAL GUIDE TO BELGRAD WITH SINGING AND CRYING trifft den verspielt ironischen Ton dieser unterhaltsamen Komödie mit satirischem Potential viel besser als die an Unverbindlichkeit nicht zu überbietende deutsche Übertragung. International ist auch die Besetzung dieses jungen, unverschämt selbstironischen Porträts einer Stadt und ihrer Bewohner. Empfehlenswert anders und sehr unterhaltsam. »Eine kuriose, dunkle Komödie mit eigenwilliger Poesie.« [Kino.de] »Dank origineller Figuren und erzählerischer Perspektiven sorgt RENDEZVOUS IN BELGRAD für anspruchsvolle Unterhaltung. Mit viel Ironie und Elementen des magischen Realismus entwirft Autor und Regisseur Bojan Vuletiæ einen Liebesreigen zwischen Bewohnern und Besuchern der serbischen Hauptstadt.« [Blickpunkt: Film] Serbien 2013, 86 min, OmU, Regie: Bojan Vuletic, mit: Julie Gayet, Marko Janketiae, Anita Manaeiae, Jean-Marc Barr, Nada Sargin, Baki Davrak

Ein nachdenklicher, intensiver, atmosphärischer Film über die Liebe und über die Zeit, die dieser Liebe eine neue Dimension hinzufügt.

UN AMOR – EINE LIEBE FÜRS LEBEN Existiert die Liebe auf den ersten Blick? Na sicher. Aber manchmal braucht man dreißig Jahre, um sich dessen sicher zu sein. Lalo und Bruno sind dicke Freunde in den 70er Jahren. Da taucht Lisa auf, die zunächst kapriziös und frech den beiden Teenagern den Kopf verdreht. Sie wirbelt alles durcheinander in der kleinen Stadt am Fluss und entscheidet sich dann doch für einen der beiden. Viele Jahre später wird sie wieder auftauchen und die beiden suchen, die in ganz unterschiedlichen Lebensverhältnissen gelandet sind. Das wunderbare leichtlebige Dreieck der Jugendzeit lässt sich wohl nicht wiederbeleben. Aber was ist mit der einzigen und wahren Liebe von damals?

Fr 19. April 21.00h

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Popkulturkino

Anhand von ausgewählten Filmen, Filmausschnitten oder Videoclips gibt die Reihe PopKulturKino cineastische Einblicke in Popkultur-Geschichte[n], sie befasst sich mit audiovisuellen Grenzüberschreitungen und mit jugend-, sub- und popkulturellen Themen zwischen Nischenfilm und Trendkino. Einmal im Monat, vorgestellt von Markus Prasse.

DRIVE Tagsüber arbeitet Driver [Ryan Gosling] routiniert als Stuntman für Hollywood. Nachts erwacht der wortkarge Einzelgänger zum Leben: als Fahrer von Fluchtfahrzeugen bewaffneter Einbrüche. Dabei kann ihm keiner das Wasser reichen. Dann lernt der coole Driver seine neue Nachbarin Irene [Carey Mulligan] kennen – und verliebt sich in die alleinerziehende Mutter. Als Irenes Ehemann aus dem Knast entlassen wird, lässt sich Driver zu einem vermeintlich todsicheren Ding überreden. Doch dabei geht etwas schief – und die Jagd auf Driver und Irene ist eröffnet.

Eine Geschichte vom Kennenlernen, von einem verliebten Sommer und von der Wiederbegegnung nach langer Zeit. Paula Hernández erzählt in ihrem neuen Film auf unmittelbar berührende Weise vom Zeitgeist der Gefühle und den Wechselfällen des Lebens, wobei im Hintergrund die politische Geschichte Argentiniens seit den 70er Jahren stets präsent bleibt.

Der ebenso ruhige wie knallige, ebenso coole wie harte Großstadtthriller DRIVE des Dänen Nicolas Winding Refn [BRONSON, WALHALLA RISING] ist Action-Genrekino par excellence mit 60er-Undergroundfilm-, 70er-Taxi-Driver-, 80erElektropop-, 90er-Michael-Mann-, und Nullerjahre-Neo-Noir-Roman-Reminiszenzen. DRIVE ist in dieser Mischung pures Popkino.

Argentinien 2011, 99 min, OmU, Regie: Paula Hernández, mit: Diego Peretti, Elena Roger, Luis Ziembrowski

USA 2011,101 min, OmU, Regie: Nicolas Winding Refn, mit: Ryan Gosling, Carey Mulligan, Bryan Cranston

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29 märz - 10 april kinos im andreasstadel

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NEU & PREMIEREN

GEORG BASELITZ Wenn sein Name in der Kunstwelt genannt wird, dann steht diese Kopf – so wie die Bilder, die Georg Baselitz ab den 70er Jahren bekannt gemacht haben. Die Dokumentation bietet eine exzellente Gelegenheit, Werk und Leben des 75-jährigen Künstlers umfassend kennen zu lernen. Deutschland 2013, 105 min, dtF, Regie: Evelyn Schels

SLOW – EIN SCHNECKENLEBEN Langsam ist das neue Schnell. Ihre Tage sind der lebendige Beweis dafür, dass wahre Kraft in der Ruhe liegt. SLOW ist eine cineastische Meditation über die mystische Welt jener sagenhaften Geschöpfe, die wir gemeinhin als Schnecken bezeichnen und dabei in ihrer Einzigartigkeit viel zu wenig wahrnehmen. SLOW ist eine Erfahrung, ein Erlebnis. DE 2012, dtF, Regie: Sascha Seifert

HEINO JÄGER – LOOK BEFORE YOU KUCK

I AM A WOMAN NOW

Wer war Heino Jaeger? Seine Stegreifgeschichten sind das Vorbild für Olli Dittrichs DittschePerformance. Loriot verehrte ihn als großen Humoristen. Eckhard Henscheid nannte ihn den »Mozart der Komik«. Dennoch ist Heino Jaeger der wohl unbekannteste unter den großen deutschen Komikern. Ein Künstlerporträt um eine faszinierende Leerstelle herum.

Der neue Film des renommierten niederländischen Dokumentarfilmers Michiel Van Erp ist ein einfühlsames Porträt von fünf starken Frauen, die eines verbindet: In den 1960er und 1970er Jahren verwandelten sie sich von Männern in Frauen. Diese Frauen riskierten ihr Leben in der Hoffnung auf ein neues, ein besseres Leben …

DE 2012, 120 min, dtF, Regie: Gerd Kroske

NL 2011, 80 min, OmU, Regie: Michiel Erp

ITALIEN

ITALY – LOVE IT OR LEAVE IT Ist Italien verloren? Luca und Gustav beschließen, in ihrem alten Fiat Cinquecento das Land zu erkunden. Wo sind die Menschen, die Italien retten? Sechs Monate nehmen sie sich Zeit, um eine Frage endgültig zu klären: ITALY – LOVE IT OR LEAVE IT? Italien, D 2011, 75 min, OmU, Regie: Gustav Hofer, Luca Ragazzi

6 X VENEDIG »Feinsinnige, stimmungsvolle Dokumentation über den Alltag in einer Stadt, die jeder zu kennen glaubt – und doch keiner in ihrer ganzen Faszination fassen kann.« [br.de] – »Ja, man muß auch einfach mal mit einem heiteren Gefühl im Bauch das Kino verlassen, weiter nichts.« [schnitt.de] Sei Venezia, Italien 2010, OmU, 95 min, Regie: Regie: Carlo Mazzacurati

GENTE DI ROMA GENTE DI ROMA ist die humorvoll-melancholische Hommage des Regie-Altmeisters Ettore Scola an eine Metropole. Normale Menschen jeden Alters und jeder sozialen Klasse, vom Arbeitslosen bis zum Angehörigen des Adels, die erhabene Schönheit der antiken Ruinen und die Vagabunden, die sie noch bevölkern. IT 2004, 93 min, OmU, Regie: Ettore Scola

DIE SEELE NEAPELS Neapel, drittgrößte Stadt Italiens, genießt eine wunderschöne Lage am Strand mit Ausblick auf das funkelnde Tyrrhenische Meer. Regisseur Vincent Monnikendam begibt sich mit der Kamera in die Hinterhöfe und schmalen Gassen, wohin sich weder Sonnenstrahlen noch Touristen verirren, aber die stolze Seele Neapels ihr Innerstes offenbart. NL 2004, 90 min, OmU, Regie: Vincent Monnikendam

GESELLSCHAFT

DRACHENMÄDCHEN

Wir sparen ständig Zeit. Trotzdem haben wir immer weniger davon. Warum eigentlich? Der Regisseur und Autor Florian Opitz macht sich in seinem Film auf die Reise nach Antworten und begegnet dabei be- und entschleunigten Menschen aller Art. Opitz' Film ist eine Spurensuche.

D 2012, 90 min, dtF, Regie: Inigo Westmeier

D 2012, 97 min, dtF, Regie: Florian Opitz

VOICES OF TRANSITION

DIE WOHNUNG

Der Film erzählt von eingängigen und mitreißenden Beispielen des sozialökologischen Wandels in England, Frankreich und Kuba. Wie können wir in Zukunft die Welt ernähren? Welche Alternativen zur konventionellen Landwirtschaft gibt es? Und wie gestalten wir den Übergang? F, D 2012, 65 min, Regie: Nils Aguilar, in Kooperation mit Transition Town Regensburg

30

SPEED

Der Dokumentarfilm DRACHENMÄDCHEN erzählt die Geschichte von Mädchen in der Kampfschule »Shaolin Tagou«, die sich in China genau neben dem Ursprungstempel des Kung Fu befindet. Mit 26000 Schülern ist dies die größte Kung Fu Schule Chinas. Bezaubernde Bilder und eine ganz schlichte, große Kraft.

MUSIK

SEARCHING FOR SUGAR MAN Sixto Rodriguez … Noch nie gehört? Dabei war Sixto Rodriguez einst gefeiert wie Bob Dylan und Elvis Presley zusammen. SEARCHING FOR SUGAR MAN ist die unglaubliche, märchengleiche Geschichte eines Stars, der keiner sein sollte, eines genialen Musikers, dessen Zeit noch nicht gekommen war. Oscar 2013: Bester Dokumentarfilm. Schweden, Großbritannien 2012, 85 min, OmU, Regie: Malik Bendjelloul, mit: Sixto Rodriguez

BALKAN MELODIE BALKAN MELODIE erzählt die Geschichte einer großen, lebenslangen Liebe – der Liebe zur Musik Osteuropas. Von den fremden Klängen magisch angezogen, beschloss der junge Schweizer Marcel Cellier in der Zeit des Kalten Krieges gemeinsam mit seiner Frau Catherine eine Reise hinter den Eisernen Vorhang zu wagen, um die Musik vor Ort zu erleben. Deutschland, Schweiz 2012, 92 min, OmU, Regie: Stefan Schwietert

SHUT UP AND PLAY THE HITS James Murphy und seine Band LCD Soundsystem haben Popgeschichte geschrieben. Dann beschließt Murphy aufzuhören. SHUT UP AND PLAY THE HITS begleitet James Murphy in den Stunden vor und nach dem letzten Konzert. Das Finale der Band ist ein furioses Fest und Begräbnis zugleich, eine rauschhafte Erfahrung, die vom ersten Ton an mythologisch ist. GB 2012, 108 min, OmU, Regie: Will Lovelace, Dylan Southern, PopKulturKino extra / Präsentation am Sa: Markus Prasse

CAFÉ DE LOS MAESTROS – DIE GROSSEN MEISTER DES TANGOS

Im Alter von 98 Jahren stirbt Großmutter Gerda. Kurz darauf versammelt sich die Familie in ihrer Wohnung in Tel Aviv. 70 Jahre lang hat sie hier mit Ehemann Kurt gelebt, weggeschmissen haben sie nichts. Inmitten unzähliger Briefe, Fotos und Dokumente entdeckt die Familie Spuren einer unbekannten Vergangenheit …

Der Film macht den Zuschauer mit den Großmeistern des Tango bekannt und führt ihn zu den Orten, wo Tango nicht nur gespielt, sondern auch gelebt wird. Noch einmal kann man im »Goldenen Zeitalter des Tango« schwelgen. Ein Auftritt aller Tango-Musiklegenden im berühmten Teatro Colón von Buenos Aires ist der Höhepunkt der Dokumentation.

D, Israel 2011, 97 min, dtF, Regie: Arnon Goldfinger

USA,BR, AR, 2008, 92 min, OmU, Regie: Miguel Kohan


22.09.2003 4:01 Uhr

Seite 1

KULTUR AN DER UNI KULTUR April 2013 AN DER UNI

STATTTHEATER STATTTHEATER

ALTEMÄLZEREI

2013 April

■ = CLUB · ▼= UNDERGROUND · ▲= THEATER · A = ANTONIUsHAUs

MI 27 ■

VDELLI

SA 30 ▼ Blast From the Past

Blues-Rock 20:30 18,-/22,60/70er Rock mit DJ Norbert 22:00 4,-

SO 31 ■

NIEBERLE & KAGERER

MI 3 ■

THE KINGS OF DUB ROCK

DO 4 ■

KELLNER

Neues Album „Kinda Wild“ 20:30 16,-/19,-

FR 5 A

CLAUDIA KORECK

Neues Album „Honu Lani“ 20:00 22,-/26,-

ANIMALS & FRIENDS

SA 6 ■

LOOP SESSION

▼ DuB CluB

SO 7 ■

CHAMÄLEON

MO 8 ■

AKKORDEONALE

FR 12 ■

POETRY SLAM

A

SA 13 ■

FAUN FASTFOOD

▼ Dark Green Fest

MI 17 ■

KING ROCKO SCHAMONI

DO 18 ■

JAMARAM

FR 19 ■

SHANTELS BUCOVINA CLUB

▼ FrienDly Fire

SA 20 ■▼ HEIMSPIEL-FESTIVAL DO 25 ■

HELMUT SCHLEICH

FR 26 ■

ATTWENGER

▼ tanzeria

SA 27 ■

BAUCHKLANG

▼ Blast From the Past

Gitarrissimo 20:30 14,-/17,-

Neues Album „Fettuccini“ 20:30 12,-/15,-

60/70er Rock 21:00 21,-/25,HipHop-NeoSoul 21:00 8,Dub, Reggae, Dancehall 23:00 3,-/5,Impro-Match 20:00 9,-/11,-

Mittelalter-Folk / Akustik-Tour 20:00 20,-/24,Best of Impro 20:00 10,-/13,All kinds of Dark Musik 21:00 4,50 Songs & Storys 20:30 15,-/18,Reggae-Soul-Funk-Pop 20:30 16,-/19,DJ-Session 22:00 9,-/10,Reggae, Dancehall 23:00 3,-/5,sieben Bands auf zwei Etagen 20:00 10,-

Neues Album „Clubs“ 20:30 13,-/16, Groove Club 21:00 4,Vocal-Groove-Sensation 20:30 16,-/19,- 60/70er Rock mit DJ Norbert 22:00 4,-

25 JAHRE MÄLZE - DIE PARTY AUF DREI ETAGEN

▼ u.a. mit SUNNY BUTTOM BOYS (Rock‘n‘Roll), ORGANIC SECTION

▲ (Drum‘n‘Bass, House), GEBRÜDER TEICHMANN (Electro,Techno),

MORTAL KOMBAT SOUNDSYSTEM (Dancehall, Reggae)

MI 8 ■

ROOT MISSION FESTIVAL

SA 11 ■

FASTFOOD

Für studentische Filmemacher: „TF Medienstudio“ im Studentenhaus, SH 1.39

Humppa-Jubiläumstour 20:30 14,-/17,-

▼ DuB CluB

Theater an der Universität Info zum Kartenvorverkauf: Tel. 943-3270 (Mo – Do 9 – 12 Uhr) www.stwno.de

Kabarett 20:30 17,-/20,-

DI 30 ■

Di 23. – Mi 24. 20 Uhr „Urban Stories“ Performance Poetry mit Jazz Orchester UJO feat. K. Erdmann, D.Friedrich & T. Spitzer

Dichterwettstreit 20:00 5,-

ELÄKELÄISET

PALO SANTO

Fr 19. 19.30 Uhr Sprecherzieher „Sprechkunstabend“

Akkordeon-Festival 20:00 21,-/24,-

MO 29 ■

SA 4 ■

Theater

Einlass ab 20 Uhr, Beginn ca. 21 Uhr. 05.04.2013 Majora / Lost In Syntony / Reflected Black

25.04.2013 Fuadadeimuada Album-Release-Party

LESUNGEN: 21:00 10,-

Latino-Power 20:30 10,Dub, Reggae, Dancehall 23:00 3,-/5,Reggae-Dub-Dancehall 20:30 20,-/25,Best of Impro 20:00 10,-/13,-

Kurse & Equipment: Info: weber.c@stwno.de oder telefonisch: 943-2198, Mi 12 – 14 Uhr, SH 1.39

DO 16 ■

MAX GOLDT

FR 17 ■

POETRY SLAM

Dichterwettstreit 20:00 5,-

SA 18 ■

LOOP SESSION

HipHop-NeoSoul 21:00 8,-

Studentische Kulturprojekte

DO 23 ■

MILKY CHANCE

FR 24 ■

CHRIS COLUMBUS

FR 31 ■

G.RAG Y LOS HERMANOS PATCHEKOS Carribean-Trash-Folk 20:30

▼ Dark Green Fest

KONZERTE:

12.04.2013 Ben Schadow / Jakob Bruckner

Universität Campus Buslinien 4, 6, 11, C1, C2, C4 und C6 Theater, Studentenhaus (SH): Nähe Mensa und Audimax

APRIL IM W1

All kinds of Dark Musik 21:00 4,50 Lesung 20:30 12,-/14,-

Electro-Indie-Reggae 20:30 10,-/13,Akustik-Pop 20:30 15,-/18,15,-/18,-

18.04.2013 Die Aufzeichnungen eines jungen Dichters von und mit Lars Smekal Eintritt 2 Euro, Beginn 19.30 Uhr. Künstlergespräch im Anschluss. 27.04.2013 Buchstabensuppe II Lesebühne Regensburg Eintritt 4 Euro, Beginn 19.45 Uhr. “Wie Poetry Slam ... Nur anders!”

KULTURCAFE:

Mi. und Do. von 17 bis 22 Uhr sowie Fr. von 17 bis 20 Uhr (außer an Veranstaltungs- und Feiertagen). Café-Programm: 04.04.2013 Strickcafé!

gefördert vom

Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz Studentische Kulturprojekte Albertus-Magnus-Straße 4 gefördert vom 93053 Regensburg Studentenwerk www.stwno.de

Niederbayern/Oberpfalz Albertus-Magnus-Straße 4 93053 Regensburg www.stwno.de

W1 - Zentrum für junge Kultur Weingasse 1 93047 Regensburg Tel.: 0941/507-2555 Fax: 0941/56 16 10 E-Mail: jungekultur@regensburg.de www.jungekultur-regensburg.de


30 DI

29 MO

28 SO

27 SA

26 FR

25 DO

24 MI

23 DI

22 MO

21 SO

20 SA

19 FR

18 DO

17 MI

16 DI

15 MO

14 SO

13 SA

12 FR

11 DO

10 MI

9 DI

8 MO

Martina Gedeck Mélanie Laurent Vanessa Redgrave Lena Olin Bruno Ganz August Diehl Christopher Lee Charlotte Rampling

NACHTZUG LISSABON

Nach dem Weltbestseller von Pascal Mercier

NACH

19.00h

OmU

MO 8 MO

7 SO

6 SA

- vom Autor von Borat -

6

19.00h

30 DI

MO 29 MO

28 SO

27 SA

FR 26 FR

MO 22 MO

21 SO

20 SA

FR 19 FR

OmU

19.00h

20.45h

20.45h

Madeinusa Días de Una sombra Santiago al frente Schwingen der Hoffnung

24 MI 25 DO Fuera de carta

Kurzfilmprogramm Premio Corto Ciro Altabás Kurzfilme 2 Flamenco, Kurzfilme 1 Lebensreise Flamenco Zeitreise Mamá cumple cien ¡Ay Carmela! años 18.00h Pantaleón y las Ojos que no ven visitadoras

30 DI

29 MO

28 SO

27 SA

26 FR

23 DI La silla de Fernando

22 MO

21 SO

20 SA

19 FR

Paloma de papel

Kein Filmprogramm

El encamado

La Caza

La Prueba

Madeinusa

Medicine... Las manos...

El acuarelista

Paraíso

18 DO

17 MI

Cuchillos en el cielo

20.45h

15 MO

14 SO

Elle Fanning · Christina Hendricks Timothy Spall · Oliver Platt · Annette Bening

17.00 (7,-)

16.45 (7,-)

16.30 (7,-)

DIE JAGD

Mads Mikkelsen

16.30 (7,-)

19.15 (8,-)

19.00 (8,-)

19.00 (8,-)

21.00 (8,-)

21.15 (8,-)

20.45 (8,-) + Sa/So 14.00 (7,-)

30 DI

29 MO

28 SO

27 SA

26 FR

25 DO

24 MI

23 DI

22 MO

21 SO

20 SA

19 FR

18 DO

17 MI

16 DI

15 MO

14 SO

13 SA nach Motiven des gleichnamigen Romans von Bernhard Schlink (Der Vorleser) mit Katja Riemann, Sebastian Koch, Tobias Moretti, Barbara Auer, Sylvester Groth und Robert Gwisdek

12 FR

13 SA

11 DO

10 MI

10 MI

20.45 (8,-) + Do-So 16.45 (7,-)

9 DI

11 DO

8 MO

9 DI

7 SO

8 MO

19.00 (8,-) + Sa/So 14.30 (7,-) + Mo-Mi 17.00

21.15 (8,-) + So 15.30 (7,-)

6 SA

18.00 (7,-)

6 SA 7 SO

5 FR

4 DO

Tom Schilling 12 FR

20.00h Eröffnungsprogramm: Kurzfilme aus Aragón und Perú Cuchillos en el cielo

21.30 (7,-) Oscar 2013 Bester Film

3 MI

19.00 (8,-) + Sa 14.00 (7,-)

3 MI 16.30 (7,-) 4 DO Oscar 2013 Bester Film 5 FR

2 DI

1 MO

31 SO

2 DI

1 MO

31 SO

16 DI

El Premio

28 DO

27 MI

26 DI

30 SA

OmU

Töchter des Aufbruchs m. Regisseurin Uli Bez 18.30h

21.00 (8,-)

20.45 (7,-) + Mo 15.00 (7,-)

19.00 (8,-) + Sa/So 14.30 (7,-)

OUT OF 30 SA THE PAST

18.30 (7,-)

16.30 (7,-)

17.00 (7,-)

29 FR

28 DO

27 MI

26 DI

29 FR

20.45h Robert Mitchum

20.45h

20.45h OmU Jules und Jim OmU 20.45h

OmU

MO DER IRAN JOB 15 MO

14 SO

13 SA

FR 12 FR

21.15 (0,-) 30 16 DI Flashdance 21.15 (5,-) 17 MI SNEAK PREVIEW 21.15 (8,-) 18 DO

„Spritzig nostalgische Kinoperle aus Frankreich.“ programmkino.de

21.30 (0,-) Asphaltblüten 40 10 MI 20.45 (8,-) + Sa/So 13.30 (7,-) 11 DO

Ein Fremder ohne Namen 40 9 DI

21.30 (0,-)

DIE JAGD

Mads Mikkelsen

Der Diplomat

OmU 19.00h

DER KUSS DER TOSCA

17.15h

18.45h Marina AbramovicThe Artist is present

Stéphane Hessel 22.00 (0,-) Scorpio, der Killer 40 3 MI 19.00h 21.00 (8,-) + Sa/So 13.45 (7,-) Jeanne Moreau 4 DO „Ein ganz starker Film.“ programmkino.de FR 5 FR

2 DI

1 MO MO

31 SO

30 SA

29 FR FR

Vorpremiere 19.00 (6,-) + 21.15 (6,-) 23 DI B E E R L A N D (Regisseur Matt Sweetwood ist anwesend) Im Rahmen der Mensa-Aktionswoche „Blick über den Tellerrand“ 18.30 (4,-) 21.30 (0,-) Lohn der Angst 24 MI GOOD FOOD, BAD FOOD Sa/So 15.00 (7,-) 19.30 (8,-) + So-Di 17.30 (7,-) O.m.U. 21.15 (8,-) + Do-Sa 17.30 (7,-) 25 DO Jeremy Irons

„Eine hinreißende Liebeskomödie aus Frankreich im allerschönsten Fünfziger-Jahre-Look.“ BRIGITTE

19.00 (8,-) + Sa/So 14.00 (7,-)

DIE JAGD

Mads Mikkelsen

18.15 (8,-) „Ein ganz starker Film.“ programmkino.de

DIE JAGD

19.00 (8,-)

Nach dem Weltbestseller von Pascal Mercier

NACHTZUG NACH LISSABON

„Ein sehr kultivierter, stimmungsvoller und intelligent gemachter Film.“ FBW-Gutachten

19.30 (8,-) DIE JAGD 18.45 (8,-)

Keine Vorstellungen wegen Umrüstung auf digitales Kino

Nach dem Weltbestseller von Pascal Mercier

NACH

NACHTZUG LISSABON

„Eine brillante Bestseller-Verfilmung.“ Blickpunkt Film

16.30 (7,-)

Nach dem Weltbestseller von Pascal Mercier

NACHTZUG NACH LISSABON

16.00 (7,-)

16.00 (7,-)

16.15 (7,-) Oscar 2013 Bester Film

NACH

NACHTZUG LISSABON

7 SO

16.15 (7,-)

6 SA

5 FR

DIE JAGD

SONG FOR MARION 16.15 (7,-)

KinoKaffeeKuchen 13.00 (6,-)

Nach dem Weltbestseller von Pascal Mercier

26 DI

Der Sinn des Lebens 30 27 MI 16.15 (7,-) + 21.00 (8,-) „Ein ganz starker Film.“ programmkino.de 28 DO

21.45 (0,-) Hitchcocks Die Vögel 21.45 (0,-)

Mads Mikkelsen NACHTZUG NACH LISSABON DIE JAGD Regie: Thomas Vinterberg (Das Fest)

Jeremy Irons · Martina Gedeck Mélanie Laurent · Vanessa Redgrave Lena Olin · Bruno Ganz · August Diehl Christopher Lee · Charlotte Rampling

18.45 (8,-) + Sa/So/Mo 13.45 (7,-)

4 DO

3 MI

2 DI

1 MO

31 SO

30 SA

29 FR

28 DO

27 MI

NACHTZUG NACH LISSABON

17.00 (7,-) + 19.30 (8,-)

12.00h 12.00h

18.30h 18.30h

26 DI

21.15 ¡ NO ! 21.00 18.45 PARADIES: LESBIAN NIGHT 21.00 GLAUBE SIGHTSEERS

19.00 PARADIES: GLAUBE

20.45 HEINO JÄGER

16.45 DIE WOHNUNG

21.00 19.15 21.00 OmU 19.00 Premiere mit Aperitif LESBIAN NIGHT THE BROKEN CIRCLE I AM EINE LIEBE 19.00 20.45 A WOMAN FÜRS LEBEN 17.00 GEORG GINGER & THE BROKEN NOW BASELITZ ROSA CIRCLE

18.45 21.15 OmU 16.30 EIN RENDEZ- Mo-Mi OmU WUTHERING FREUDIGES VOUS EREIGNIS IN BELGRAD HEIGHTS

19.00 21.00 GEORG 16.30 EIN 18.45 21.00 BASELITZ GEORG FREUDIGES WUTHERING GINGER & 21.00 POPBASELITZ KULTURKINO EREIGNIS HEIGHTS ROSA

21.00 21.15 OmU 19.00 Premiere mit Aperitif GAY NIGHT GEORG BASELITZ RENDEZ19.00 16.45 18.45 21.00 VOUS GEORG IN BELGRAD GEORG EIN PARADIES: BASELITZ BASELITZ FREUDIGES GLAUBE EREIGNIS

19.00 DIE SEELE NEAPELS

19.00 20.45 ITALY 16.45 18.45 BABA 20.30 TANGO: LOVE IT … BALKAN AM DI MIT PARADIES: CAFÉ DE LOS 20.45 VOICES GLAUBE MAESTROS OF TRANSITION MELODIE REGISSEUR 21.00 19.00 16.30 18.45 21.00 6 x VENEDIG FRAUENSALON EIN EIN PARADIES: 20.30 19.00 I AM A FREUDIGES FREUDIGES GLAUBE WOMAN NOW CINOCHELIGHT EREIGNIS EREIGNIS 19.00 GEORG 20.45 SHUT BASELITZ UP AND PLAY 19.00 16.30 THE HITS SLOW PARADIES: 19.00 20.45 GENTE GLAUBE DI ROMA SPEED

19.00 20.45 LIEBE BALKAN SEARCHING 16.30 MELODIE FOR SUGAR MAN 19.00 DRACHEN 16.30 TAKE MÄDCHEN OSCAR 2013 THIS WALTZ

18.45 TAKE 21.00 OmU 16.45 THIS WALTZ SIGHTSEERS 20.00 KONZERT HUGUES VINCENT 20.00 FILM & LIVE MUSIC 16.30 BOB DYLAN & TRES HOMBRES PARADIES:

APRIL ’13 · 26.3. – 30.4. · altstadtkinos.de · filmgalerie.de · 26.3. – 30.4. · altstadtkinos.de · APRIL ’13 · kinos-im-andreasstadel.de

20.45h

20.45h

Fr + So 16.45 TAKE THIS WALTZ

April_Wohin_2013  

Kino und Bühne in Regensburg

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