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Nr. 286 - April '12

altstadtkinos.de


VORSCHAU Ab 3. Mai

Tim Burton inszeniert diese Kinofassung der klassischen Kultserie DARK SHADOWS - zur hochkarätigen Besetzung zählen Johnny Depp, Michelle Pfeiffer und Helena Bonham Carter.

Ab 10. Mai

In Dänemark avancierte sie zum Publikumshit - kein Wunder, denn die temperamentvolle Beziehungskomödie „Superclassico“ um einen nordischen Ehemann, der seine Frau kurz vor der Scheidung von ihren jungen Latin Lover in Buenos Aires wieder zurückgewinnen will, macht einfach gute Laune. Vor allem Dogma-Queen Paprika Steen beweist bei diesem turbulenten Culture-Clash erneut ihre Leinwand-Präsenz. Absurde Situationskomik und erfrischenden Wortwitz.

Ab 17. Mai

Ab 7. Juni Nach einer Idee von Josef Hader, von ihm und David Schalko gemeinsam verfasst, erzählt vom Leben und der Arbeit von Dr. Fuhrmann, dem Pathologiechef an einem städtischen Krankenhaus. Wir erleben klassische Krankenhausstories, allerdings aus einer ungewöhnlichen Perspektive: von schräg unten, aus der Pathologie, deren Geruch man auch nach Feierabend nicht los wird. Dr. Alfred Jones (Ewan McGregor) gilt als internationale Größe in Sachen Lachs- und Forellenzucht. Eines Tages wird der schüchterne britische Experte von einer gewissen Harriet Chetwode-Talbot (Emily Blunt) mit einem absurd klingenden Angebot konfrontiert: Ihr Auftraggeber, Scheich Muhammad ibn Zaidi bani Tihama (Amr Waked), ein passionierter Fliegenfischer aus dem Jemen, möchte zum Wohl seines Heimatlandes nordeuropäische Lachse in den Wadis des Wüstenstaates ansiedeln.

KINO-QUIZ Die Lösung dieses Monats (Name einer Stadt, in der zwei unserer Filme spielen) erscheint in den grauen Kästchen, wenn Sie die Antworten zu folgenden Fragen eingetragen haben. 1) Sie (Nachname) spielt eine US-Präsidentin. 2) Unser dänischer Liebling (Vorname) mal in einem alten Fummel. Auch nicht schlecht! 3) Wie ich finde, ihre (Vorname) beste Rolle seit ‚Amelie‘. 4) Ihre Kollegin (Vorname) wieder etwas freizügiger (‚Verhängnis‘ läßt grüßen).

5) Nach Stieg jetzt er (Nachname). Zu gewinnen gibt es 1x10 Altstadtkinos-Freikarten. Einsendeschluss ist der 20. April Die Lösung von Nr. 285: LADY (1. Lerch, 2. Michael, 3. Daniel, 4. Nighy) Die Gewinnerin (von 110): Susanne Thammer aus Regensburg

ALTSTADTKINOS-IMPRESSUM OSTENTOR: NFS Neue Filmstudio GmbH · Geschäftsführung: Achim Hofbauer, Claudia Eis · Tel 09 41 / 57 95 2 · Fax 56 76 76 9 Watmarkt 7 · 93047 Regensburg · achim_hofbauer@t-online.de GARBO: Achim Hofbauer · Tel 09 41 / 57 58 6 · Weißgerbergraben 11a · 93047 Regensburg · achim_hofbauer@t-online.de WOHIN: Achim Hofbauer · Tel 09 41 / 57 95 2 · Watmarkt 7 · 93047 Regensburg · achim_hofbauer@t-online.de · Auflage: 12 000 Druck: KARTENHAUS KOLLEKTIV Grafische Dienste GmbH · Auerbacher Straße 12 · 93057 Regensburg · Tel 0941/ 208 22-0 Anzeigenschluß für das Mai-Wohin ist am 20.4. · Anzeigenpreise auf Anfrage · Das Mai-Wohin erscheint am 25.4.


VORPREMIERE (18.4.)

VORPREMIERE (4.4.)

Am 18. April um 19.30 zeigen wir erstmals im Ostentor

Am 4. April um 20.30 zeigen wir erstmals im Garbo

Bezaubernd, wie immer, ist die Ausstrahlung von Audrey Tautou. Amelie ist zwar schon lange her. Die Schauspielerin verfügt aber immer noch über ihren typisch kindlichen Charme, den warmen Reiz ihrer Rehaugen, entwickelt sich dennoch peu a peu in Richtung vielseitigerer Schauspielerei. Durchaus facettenreich sind ihre letzten Rollen schon gewesen. Francois Damiens als Markus, Nathalies Verehrer, überzeugt mit seiner linkisch sympathischen Art. Der Belgier weist genügende Komödienerfahrung auf („Nichts zu verzollen“, „Der kleine Nick“, „Der Auftragslover“). Überhaupt ist „Nathalie küsst“ erstklassig besetzt. Deshalb rutscht auch keiner aus, die können das, und die Zuschauer nehmen ein wenig Optimismus mit aus dem Kino, freuen sich auf den Sommer, zumindest auf den Frühling und - das wäre noch schöner - auf das Leben. Offizieller Start ist der 12. April

Romeo und Juliette - eine große Liebe und ihre Bewährungsprobe: Das junge Paar muss jahrelang um das Leben des kleinen Sohnes kämpfen. Valérie Donzelli zeigt, wie man aus dieser heiklen Vorgabe einen Film schaffen kann, bei dem sich Lebensfreude und Optimismus von der Leinwand direkt auf das Publikum übertragen. Der französische Oscar-Kandidat als bester ausländischer Film ist eine warmherzige Familiengeschichte und ein mitreißender Film über das Leben und den schwierigen Kampf gegen Schicksalsschläge, vor denen man in die Knie gehen oder gegen die man sich mit aller Kraft wehren kann. Offizieller Start ist der 26. April

ORIGINALVERSIONEN Ab 5. April im Garbo in der deutsch-englischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln zu sehen:

KINO KAFFEE KUCHEN (3.4.) Am 3. April zeigen wir im Ostentor um 13.00 Uhr

Ab 26. April im Ostentor in der englischen Originalfassung ohne Untertitel zu sehen:

BEST EXOTIC MARIGOLD HOTEL SNEAK PREVIEW (11.4.) Jeden ersten Dienstag (außer Feiertags) zeigen wir im Ostentor um 13.00 Uhr einen ausgewählten (neuen) Film. Im Anschluss lädt Sie die Firma Hörgeräte Reichel ins Chaplin-Restaurant - gleich nebenan zu Kaffee und Kuchen ein. Und alles gibt es für nur 6,-!

Wir präsentieren am 11.4. unsere 3. Sneak-Preview im Garbo (19.15 Uhr). Welcher Film gezeigt wird, muss natürlich geheim bleiben. Wir können nur soviel verraten, daß er erst Anfang Mai in den deutschen Kinos anlaufen wird. Um das Ganze etwas schmackhafter zu machen, verlangen wir nur 5,- Eintritt. Falls der Film nicht gefallen sollte, bekommt jeder bis 15 Minuten nach Start des Hauptfilms sein Geld zurück!

ALLE FILME VON A-Z 6x Venedig (S. 29) A letter to the future (S. 25) Barbara (S. 28) Das bessere Leben (S. 7, 24) Best Exotic Marigold Hotel (S. 13) Einer wie Bruno (S. 29) Ein Köder für die Bestie (S. 15) Ein riskanter Plan (S. 17) Dame, König, As, Spion (S. 24) Die eiserne Lady (S. 13) Empire me (S. 23)

Die Ewigkeit und ein Tag (S. 24) Extrem & unglaublich nah (S. 17) Godnight Nobody (S. 23) Headhunters (S. 11) Hunger (S. 24) ALTSTADTKINOS Iron Sky ALTSTADTKINOS (S. 9) John Irving u. wie er d. Welt sieht (S. 25) F RFERIEKIA KR ATRET E Kaddisch für einen Freund (S. 23) ALTSTADTKINOS ALTSTADTKINOS King of devil‘s island (S. 27) Die KöniginFund der Leibarzt (S. 7, 26) RFERIEKIA KR ATRET E Der Krieg der Knöpfe (S. 15) gültig bis gültig 12/2005 bis 12/2005

Nicht gültigNicht bei Überlängenfilmen gültig bei Überlängenfilmen und ausverkauften und ausverkauften Vorstellungen. Vorstellungen.

gültig bis gültig 12/2005 bis 12/2005

Nicht gültigNicht bei Überlängenfilmen gültig bei Überlängenfilmen und ausverkauften und ausverkauften Vorstellungen. Vorstellungen.

Der Schnee am Kilimandscharo (S. 25) Koyaanisqatsi (S. 15) Shame (S. 28) Das Leben gehört uns (S. 11) The Artist (S. 13) D. Mann, d. Liberty Valance erschoß (S. 15) Und wenn wir alle zusammenziehen (S. 27) Martha Marcy May Marlene (S. 9, 26) Violonissimo (S. 23) Michael (S. 25) Was weg is, is weg (S. 13) Monsieur Lazhar (S. 29) DIE DIEKINO-SCHECKKARTE KINO-SCHECKKARTE Wer weiß, wohin? (S. 28) Nader und Simin (S. 25) €€50,– 50,– Young Adult (S. 17) Nathalie küsst (S. 5) (10 (10Gutscheine Gutscheineàà€€5,–) 5,–) Ziemlich beste Freunde (S. 17) Der Pate (S. 15) gültig gültigimimOSTENTOR, OSTENTOR,GARBO GARBO Ruhm (S. 28) und und TURM-THEATER. Schattenmenschen (S.TURM-THEATER. 29)

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GUTSCHEINE UND GESCHENKE DIE KINO-SCHECKKARTE DER DERKINOTALER KINOTALER KINO-SCHECKKARTE € 50,– F RFERIEKIA KR ATRET E gültig bis gültig 12/2005 bis 12/2005

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incl. 3 Freikarten · gültig in den ca Altstadtkinos (Originalgröße (Originalgröße ca3cm 3cmØ)Ø) und TURM-THEATER. (Garbo und Ostentor) Voll übertragbar!

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6,50 Euro gültig in den Altstadtkinos (Garbo und Ostentor)

Dazu gibt's 3Freikarten.

DER KINOTALER Erhältlich im Garbo, Ostentor, Chaplin, in der Touristinfo im Alten Rathaus (nur Kinotaler), in der Dombrowsky Buchhandlung (Kassiansplatz), 6,50 € Mittelbayerischer Kartenvorverkauf im DEZ, im Plattenladen Shadilac (Kramgasse 1) und Mittelbayerischer Kartenvorverkauf im DEZ. (Originalgröße ca 3cm Ø)

Gültig in allen ALTSTADTKINOS und OPEN AIR

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JETZT NEU: TÄGLICH FRÜHSTÜCK AB 3,90 €

Gegenüber Garbo Kino

Frühstück: Mo - Fr. 7-12 Uhr Sa - So. 9 - 13 Uhr Türkische Küche: Mo - So 17:30 - 23:00 Uhr Weißgerbergraben 14 · 93047 Regensburg · 0941 / 586 58 16 www.exil-regensburg.de

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Originaltitel: La délicatesse; Frankreich 2011 - 108 Min.; ab 6; Ab 12. April Regie: David Foenkinos, Stéphane Foenkinos; Darsteller: Audrey Tautou (Nathalie), François Damiens (Markus), Bruno Todeschini (Charles), Mélanie Bernier (Chloé), Joséphine de Meaux (Sophie).

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ine junge Frau erlebt ihre große Liebe, verliert sie jedoch durch einen Unfall und sucht nach langer Trauer neue Wege zum privaten Glück. Ist es der schüchterne Kollege, den sie spontan küsst? Das beantwortet die romantische Komödie „Nathalie küsst“ mit der wieder einmal mitreißenden Audrey Tautou. Melancholisch, mit feinem Witz, vielschichtig, mit sparsamen Worten und nicht überbordend geratenen Situationen wird diese liebenswerte Geschichte von den Brüdern David und Stéphane Foenkinos erzählt. Die sonnendurchfluteten Bilder lassen uns an den nächsten Sommer denken. Ein gutes Timing für das kleine, aber feine FeelGood-Movie. programmkino.de

S

eitdem Nathalie ihren Mann bei einem Unfall verloren hat, lebt sie zurückgezogen in einer Art Kokon der Trauer. Niemanden lässt sie wirklich an sich ran, ob Familie, Freunde oder Kollegen. Doch eines Tages betritt der schüchterne und unscheinbare neue Kollege Markus ihr Büro. Und auf einmal beginnt Nathalie ganz langsam, sich dem Leben neu zu öffnen. Aus der Feder von David Foenkinos stammt die Romanvorlage zu diesem charmanten Film, den der Autor zusammen mit seinem Bruder Stéphane inszeniert hat. Entstanden ist eine herrlich leichtfüßige Liebeskomödie mit einer zauberhaften Audrey Tautou in der Hauptrolle. Ganz sensibel wird die Romanze zwischen Nathalie und Markus erzählt, der sich selbst mit Ironie betrachtet und durch seine bescheidene und humorvolle Art nach und nach das Herz Nathalies für sich gewinnt. Die Einfälle sind originell, die Bildsprache ist poetisch und über allem liegt ein Soundtrack voller berührender Chansons. Ein modernes und wunderbar französisches Kinomärchen über die Liebe, die immer wieder für Überraschungen gut ist. In der Regie von Stéphane und David Foenkinos ist eine eindrucksvolle Liebesromanze mit zartbitterem Humor entstanden. Nach dem Buch von David Foenkinos wird mit leisen Tönen eine seltsame Geschichte erzählt, die mit Trauer, Schönheit und wundersamen Wendungen angereichert ist. Einfühlsamkeit, Sensibilität und Poesie sind Stichworte, die diese Erzählweise kennzeichnen. Freilich konzentriert sich der Film auf die wiederum zauberhafte Andrey Tautou. Ihre fragile Schönheit wird aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und zuweilen zelebriert. Doch auch Francois Damiens und Bruno Todeschini kommen als Schauspieler gut zur Geltung. Die Ereignisse fügen sich, nichts wirkt konstruiert. Die Handlung fließt zuweilen wie im Traum, dann wieder mit realistischer Tiefenschärfe. Mimik und

Körpersprache der Darsteller, eindrucksvolle Dialoge, aber auch die Semantik der Gegenstände sind Komponenten, die zu einer reichen Filmästhetik beitragen. Die Kamera von Rémy Chevrin zaubert Bilder auf die Leinwand, die man nicht so schnell vergisst. Sicherlich hilft auch die Musik von Emilie Simon dabei, tiefe Emotionen beim Publikum hervorzurufen, aber sie wirkt nie aufdringlich. Überhaupt kommen kaum Sentimentalitäten auf, die man als Rührseligkeit einstufen müsste. Die Klippen des Kitschs werden weit umfahren. Teils wird das Erzähltempo forciert, teils wird es zurückgenommen - der Rhythmus stimmt. Auch inhaltlich ist diese Romanze keineswegs harmlos. Nach der idealen glücklichen Liebe erlebt die Protagonistin einen schmerzhaften Schicksalsschlag und es dauert lange, bis sie den neuen Partner findet, der zu ihr passt und der es versteht, ihren Schmerz zu lindern und einen guten Platz in ihrem Herzen einzunehmen. Da es gelungen ist, dies mit subtilen filmischen Mitteln zu zeigen, votierte die Jury einstimmig für das höchste Prädikat. FBW-Gutachten: Prädikat besonders wertvoll

E

s gibt Geschichten, deren Charme nicht unwesentlich auf Ausstattung und Einrichtung beruht. Würde „Nathalie küsst“ in einer anderen Umgebung spielen, der Film wäre vermutlich nur halb so originell. Die holzvertäfelten Flure, die rumpelnden Fahrstühle und die Linoleumfußböden tragen viel zur Atmosphäre dieser liebenswert-unbeholfenen BüroRomanze bei. Nathalie (Audrey Tautou) versteht die Welt nicht mehr. Nach dem Tod ihres Mannes war sie entschlossen, der Liebe zu entsagen. Jahrelang hat sie sich hinter Aktenordnern vergraben, doch plötzlich kommt sie hinter ihrem Schreibtisch hervor, um ausgerechnet Markus, den unscheinbarsten Mitarbeiter ihrer Abteilung (François Damiens aus „Der Auftrags­lover“), zu küssen. Am liebsten würde sie den Vorfall sofort vergessen, doch so leicht lässt sich ihr Kollege nicht abwimmeln… Die märchenhafte Geschichte von der schlafenden Prinzessin, die sich durch die Begegnung mit einem hässlichen Entlein selbst wachküsst, basiert auf einem Bestseller von David Foenkinos. Mit seinem Bruder Stéphane hat er den Roman für die Leinwand adaptiert. Wie Nathalie und Markus ihre eigenen Vorurteile - und die der anderen - überwinden, zeigt ihr Spielfilmdebüt mit Herzenswärme und spielerischem Humor: Als Nathalie behauptet, sie sei mit ihrer Frisur unzufrieden, macht ihr Markus ein hinreißend linkisches Kompliment: „Ich könnte in Ihren Haaren Urlaub machen.“ Cinema 5


TheaTerspielplan Theater am Bismarckplatz So 1 Mo 2 Di 3 Mi 4 Do 5 Fr 6 Sa 7 So 8 Mo Fr 9 Di 10 Mi So 11 Do 12 Fr 13 Sa 14 So Mi 15 18 Mo 16 Di 17 Mi 18 Do 19 Fr 20 Sa 21 So 22 Mo 23 Di 24 Mi 25 Do 26 Fr 27 Sa 28 So Do 29

15 Uhr FV

Die luStige WitWe

Operette von Franz Lehár

April 2012

Velodrom 11/15 Uhr FV: 18,90 €, erm.11,90 €

Theater am Haidplatz

SeheN Sie Die trailer zu DeN proDuktioNeN

eisensTein eviTa ladies nighT elekTra die lusTige WiTWe hänsel und greTel schaTTen www.theaterregensburg.de 19.30 Uhr FV Abo U

20 Uhr

FV

lieDeraBeND Mit chriStiaN gerhaher

Kartenvorverkauf läuft ab 3. April 2012! 19.30 Uhr 20 €

PREMIERE

Der letzte virtuoSe

Kammeroper von Lars Klit

SchatteN

O.m.Ü. evita Musical v. Andrew L. Webber u. Tim Rice

Ballettabend mit Orchester, von Olaf Schmidt u. Walter Matteini

19.30 Uhr FV, Abo J, L

Komödie von Nick Whitby

SchatteN

19.30 Uhr FV 19.30 Uhr FV, Abo HP

laDieS Night

15 Uhr FV, Abo N

Oper von Richard Strauss

19.30 Uhr FV, VB

Operette von Franz Lehár

19.30 Uhr FV, VB, Abo C

Komödie von Nick Whitby

19.30 Uhr FV, Abo H

Komödie von Nick Whitby

19.30 Uhr FV Abo M

Ballettabend mit Orchester, von Olaf Schmidt u. Walter Matteini

19.30 Uhr FV

Ballett v. Olaf Schmidt, Musik v. Carl Orff

19.30 Uhr FV, VB

Oper von Engelbert Humperdinck

19.30 Uhr FV, Abo R, T

Komödie von Nick Whitby

19.30 Uhr FV, Abo B

Oper von Richard Strauss

19.30 Uhr FV, Abo O

Komödie von Nick Whitby

19.30 Uhr FV, Abo D

Komödie von Nick Whitby

19.30 Uhr FV, Abo U

Oper von Richard Strauss

eiN SchaF FürS leBeN Foyer Neuhaussaal

ab 5 J.

2. SoNateNaBeND Klaviertrio-Abend

O.m.Ü. evita Musical v. Andrew L. Webber u. Tim Rice

19.30 Uhr FV, Abo F

O.m.Ü. evita Musical v. Andrew L. Webber u. Tim Rice

19.30 Uhr FV

19.30 Uhr FV, Abo G

O.m.Ü. evita Musical v. Andrew L. Webber u. Tim Rice

19.30 Uhr FV

19.30 Uhr FV

elektra

19.30 Uhr FV

20 Uhr FV 19.30 Uhr FV 19.30 Uhr FV 20 Uhr, FV: 30,10 €

O.m.Ü. evita Musical v. Andrew L. Webber u. Tim Rice

SeiN oDer NichtSeiN

20 Uhr FV, 35/29/23 €

Turmtheater

SoNNy BoyS

Komödie von Neil Simon Turmtheater

SoNNy BoyS

Neuhaussaal: Lions Club Rgbg.

BeNeFizgala

Turmtheater

SoNNy BoyS

Komödie von Neil Simon Turmtheater

SoNNy BoyS

Komödie von Neil Simon

Turmtheater

SoNNy BoyS

Komödie von Neil Simon Turmtheater

SoNNy BoyS

Komödie von Neil Simon Turmtheater

SoNNy BoyS

Komödie von Neil Simon Premiere – Donauschiff „Regensburg“

leiSe ServuS

Turmtheater

SoNNy BoyS

Turmtheater

SoNNy BoyS

Donauschiff „Regensburg“ leiSe ServuS – eiN „Nautical“

the rocky horror ShoW

19.30 Uhr FV 19.30 Uhr FV

SoNNy BoyS

Komödie von Neil Simon

Musical von Richard O‘Brien

19.30 Uhr FV, Abo K1 9 Uhr SV

Die luStige WitWe

Turmtheater

Der letzte virtuoSe

19.30 Uhr FV, Abo A

elektra

the rocky horror ShoW

Musical von Richard O‘Brien

19.30 Uhr FV

19.30 Uhr FV, Abo K2, GA

19.30 Uhr FV

TheaterJugendClub Die eleNDeN nach dem Roman von V. Hugo, ab 14 J.

eiSeNSteiN

19.30 Uhr FV, Abo KK

Kammeroper von Lars Klit

19.30 Uhr FV, Abo Y

Kammeroper von Lars Klit

19.30 Uhr FV

von und mit Paul Kaiser

19.30 Uhr FV, Abo S

Drama von Christoph Nußbaumeder

häNSel uND gretel

19.30 Uhr FV, Abo JA,JE

Drama von Christoph Nußbaumeder

SeiN oDer NichtSeiN

SchatteN

hexe hillary geht iN Die oper

TheaterJugendClub Die eleNDeN nach dem Roman von V. Hugo, ab 14 J.

eiSeNSteiN

carMiNa BuraNa

Probebühne Bismarckplatz

Die eleNDeN

TheaterJugendClub Die eleNDeN nach dem Roman von V. Hugo, ab 14 J.

Drama von Christoph Nußbaumeder

5. SiNFoNiekoNzert

nach dem Roman von V. Hugo, ab 14 J.

19.30 Uhr FV 19.30 Uhr FV, Abo I

Neuhaussaal

PREMIERE TheaterJugendClub

Vermietung: VKKK Ostbayern e.V. Die SoNNeNNacht Benefiz-Gala zu Gunsten krebskranker Kinder

SeiN oDer NichtSeiN SchatteN

SeiN oDer NichtSeiN

Probebühne Bismarckplatz

Kammeroper von Lars Klit

SeiN oDer NichtSeiN

19.30 Uhr FV, Abo E

19.30 Uhr FV 19.30 Uhr FV

19.30 Uhr FV

Komödie von S. Sinclair u. A. McCarten

premiere sein oder nichTsein Komödie von Nick Whitby

19.30 Uhr FV 19.30 Uhr FV

19.30 Uhr FV, Abo W

19.30 Uhr FV, Abo D

19.30 Uhr FV Abo Z

StiFtuNgSgrüNDuNgSFeier mit Künstlern aller Sparten

Ballettabend mit Orchester, von Olaf Schmidt u. Walter Matteini

19.30 Uhr FV, Abo X, EPA

Matinee Foyer Neuhaussaal

3. Juli 2012, 19.30 uhr, Neuhaussaal

19.30 Uhr FV, Abo Z 19.30 Uhr FV

Andere Spielstätten 11 Uhr Eintritt frei! 16 Uhr FV

Vermietung:Rgbg Musik- u. Ballettpodium karNeval Der tiere und ausgesuchte Choreographien

Der letzte virtuoSe

18 Uhr Eintritt frei! 20 Uhr FV

Neuhaussaal 5. SiNFoNiekoNzert mit Werken von Mozart, Hader u. Beethoven Vermietung Neuhaussaal, Stadt Rgbg.

Nacht.SchaFFt.WiSSeN

Donauschiff „Regensburg“ leiSe ServuS – eiN „Nautical“

10+11.30 Uhr Neuhaussaal 1. kiNDerkoNzert SV peter uND Der WolF ab 4 J. 16 Uhr Probebühne Bismarckplatz oh, Wie SchöN iSt paNaMa ab 5 J. FV

eiSeNSteiN

elektra

Der letzte virtuoSe Dr. WahN

SeiN oDer NichtSeiN

19.30 Uhr FV

elektra

Ballettabend mit Orchester, von Olaf Schmidt u. Walter Matteini

19.30 Uhr FV 19.30 Uhr FV

SeiN oDer NichtSeiN

SchatteN

20 Uhr FV

19.30 Uhr FV

Dr. WahN

von und mit Paul Kaiser

20 Uhr FV 19.30 Uhr FV 16 Uhr FV 19.30 Uhr FV 20 Uhr FV

Donauschiff „Regensburg“

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Ein „Nautical“ Turmtheater

SoNNy BoyS

Komödie von Neil Simon Turmtheater

SoNNy BoyS

Komödie von Neil Simon Turmtheater

SoNNy BoyS

Komödie von Neil Simon Vermietung Neuhaussaal

leSuNg Mit Maria SchraDer

Turmtheater

SoNNy BoyS

Probebühne Bismarckplatz

DoNNerWätter

Turmtheater

ab 5 J.

SoNNy BoyS Donauschiff „Regensburg“

leiSe ServuS

Ein „Nautical“

Mo 30 Alle Vorstellungen im freien Verkauf = FV. Ausnahmen sind bei der jeweiligen Vorstellung angegeben. Abkürzungen: EV = Eingeschränkter Verkauf / VV = Vorverkauf / AK = Abendkasse / RK = Restkarten / TR = Theaterring / VB = Volksbühne / TdJ = Theater der Jugend / SV = Schulvorstellung / = Theater Regenbogen / O.m.Ü. = Original m. Übertitel

Kartenreservierung (0941) 507 - 24 24

Kartenkauf online: www.theaterregensburg.de


Originaltitel: Elles; Polen / Frankreich / D 2011 - 96 Min.; ab 16; Ab 29. März Regie: Malgorzata Szumowska; Darsteller: Juliette Binoche (Anne), Anaïs Demoustier (Charlotte), Joanna Kulig (Alicja), Louis-Do de Lencquesaing (Patrick).

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nna (Juliette Binoche) hat alle Hände voll zu tun: für den Abend muss sie ein Geschäftsessen ihres Mannes vorbereiten, ihre beiden Söhne sorgen für Ärger – und so ganz nebenbei steht die Abgabefrist ihres neuen Artikels bevor. Denn Anna ist nicht nur Hausfrau, Ehefrau, Mutter, sondern auch eine erfolgreiche Journalistin. In der Reportage beschäftigt sie sich mit jungen Studentinnen, die zur

Aufbesserung ihres schmalen Budgets mit meist viel älteren Männern schlafen. Die Arbeit an dem Artikel hat Anna zutiefst verunsichert, denn ihre Interview-Partnerinnen Alicia (Joanna Kulig) und Charlotte (Anaïs Demoustier) entsprechen so gar nicht dem Klischee des armen, ausgenutzten Mädchens. Beide brauchen zwar das Geld, aber sie sind gleichzeitig selbstbewusste junge Frauen, erfolgreich im Studium, die ihr Leben selbstbestimmt genießen. Was Anna von sich selbst nicht behaupten kann... Aus „Das bessere Leben“ hätte eine unerträgliche Moralfabel werden können, ja fast müssen. Denn die Grundhaltung des Films ist dezidiert feministisch und kapitalismus-kritisch. Aber das Wunder geschieht, und es entsteht ein mitreißendes Drama, das genau beobachtet, ohne zu bewerten – und aus der sich klug entfaltenden Geschichte heraus dann doch klar Stel-

lung bezieht. Die kreative Kraft hinter dem Film besteht aus einem rein weiblichen Quartett – neben Szumowska und Binoche die Drehbuchautorin Tine Byckel und die Produzentin Marianne Slot –, und dieser weibliche Blick auf das Geschehen ist unerlässlich für sein Gelingen. So gibt es Sex-Szenen ohne jeden Voyeurismus, die eine überraschende, oft unangenehme Nähe und Erotik zulassen, und denen doch zugleich der Warencharakter einer Dienstleistung eingewoben ist. Die Geschichte wird durch den Zusammenprall der gut situiert lebenden Anna mit den lebenshungrigen jungen Frauen in Schwingung versetzt und weitet sich zu einem Panorama der spätkapitalistischen Gesellschaft. Denn Anna lebt in der Welt, nach der Alicia und Charlotte lechzen: ohne finanzielle Sorgen und mit Riesen-Appartement, Design-Sofa und elektrischem Korkenzieher. Aber

Annas Leben ist leer, sie kämpft endlos mit der Tücke des Alltags und des Objekts, dem Kühlschrank, dem Einkaufswagen, dem Weinöffner. Und wenn ihr Mann nach Hause kommt, hat er eine Bohrmaschine gekauft, die er nicht braucht, nur weil es eben ein neues Modell gibt. Mehr haben die beiden sich auch nicht zu sagen, ihre Liebe ist tot, die Rollen noch so verteilt wie seit jeher: Sie schmeißt den Haushalt und ihren Job, er verdient das „richtige“ Geld. Aber die Macherinnen lassen auch die Studentinnen nicht ungeschoren davon kommen. Denn dass sie sich für Geld hingeben, hinterlässt in ihrem Leben Spuren, auch wenn der Sex Spaß macht. Am schlimmsten, sagt Charlotte, ist das ständige Lügen. Und auch ihre Beziehung zerbricht. Oliver Kaever (programmkino.de)

Originaltitel: En Kongelig Affære; Dänemark/Tschechien/Schweden/D 2012 - Ab 19. April 130 Min.; ab 12; Regie: Nikolaj Arcel; Darsteller: Mads Mikkelsen (Johann Friedrich Struensee), Mikkel Følsgaard (Christian VII.), Alicia Vikander (Caroline Mathilde).

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in Stück dänische Geschichte als fulminante Mischung aus Politthriller, Liebesfilm und Tragödie. „Ich bin einer von euch“ ruft Johann Friedrich Struensee der entfesselten Meute zu, bevor er unter das Beil kommt. Was damals in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Dänemark geschah, gehört heute zum Pflichtprogramm in dänischen Schulen. Der deutsche Armenarzt

Struensee aus Altona und geheimer Verfasser subversiver Schriften wurde Leibarzt und Vertrauter des dänischen Königs Christian VII. und bald auch Geliebter von dessen Frau Caroline und Vater ihrer Tochter. Sein Engagement für die Aufklärung und die Affäre bezahlt er mit dem Leben. Noch ein Kostümdrama wie es gerade en vogue ist? Mitnichten! Nikolaj Arcel, der mit Rasmus Heisterberg das mit dem Berlinale-Bär ausgezeichnete Drehbuch schrieb, pustet den Staub der Geschichte weg und präsentiert ein Drama vom Feinsten - nicht nur für moderne Romantiker. Die aus England stammende Caroline verkümmert an der Seite ihres geisteskranken Gatten, der sich lieber mit prallen Prostituierten amüsiert, statt mit der Königin. Nach der Geburt ihres Sohnes, ist die Pflicht erfüllt und

die junge Frau weist Christian aus dem Schlafgemach, in das nach einem Menuett, bei dem die Zeit wie durch einen Zauber still steht, bald Struensee einzieht. In ihr findet er eine Gleichgesinnte, sie unterstützt sein Bestreben nach einer gerechteren Gesellschaft. Unter ihrem Einfluss entledigt sich der König seiner Adlati, proklamiert Ungewohntes wie Verbesserung der Müllabfuhr, Abschaffung der Zensur oder ein Aufsammelservice für Betrunkene. Als Struensee für Beschneidung von Adelsprivilegien sorgt und für Geldkürzungen beim Militär, das Verhältnis öffentlich wird, ist es nicht mehr weit zum bitteren Ende. Die Freiheit in der Figurenzeichnung nutzt Arcel für einen emotionalen und politischen Spannungsbogen, der geschickt an der Trivialität entlang balanciert. Struensee ist ein ahnungs-

loser Idealist, der scheitert wie viele Idealisten vor ihm, weil er nicht weiß, wie man politische Allianzen schmiedet oder Intrigen einfädelt. Konventionell aber perfekt inszeniert macht der Däne historische Figuren zu Menschen mit Schwächen und Stärken. Mads Mikkelsen als gescheiterter Aufklärer, Bären-Gewinner Mikkel Boe Følsgaard (hat gerade erst sein Schauspielstudium abgeschlossen) als im Wahnsinn landender kindlicher König und Alicia Vikander, Shooting Star der Berlinale 2011, die abgeschoben nach Deutschland an gebrochenem Herzen stirbt, ergänzen sich als schauspielerisches Power-Trio. Historie zum mitleiden und mitfiebern. mk. (Blickpunkt Film)

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Finnland/Deutschland/Australien 2012 - 93 Min.; ab 16; Regie: Timo Vuorensola; Ab 5. April Darsteller: Julia Dietze (Renate Richter), Götz Otto (Klaus Adler), Udo Kier (Wolfgang Kortzfleisch), Christopher Kirby (James Washington), Tilo Prückner (Doktor Richter), Stephanie Paul (US-Präsidentin).

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imo Vuorensola gelingt mit seiner bitterbösen Nazi-Persiflage bester Sci-Fi-Weltraum-Trash, in dem Götz Otto und Udo Kier als konkurrierende Bösewichte kräftig vom Leder ziehen. Nazis, die auf der dunklen Seite des Mondes finstere Pläne aushecken. Eine Komödie bei der zwei rivalisierende NS-Führer nach der Weltherrschaft streben. Darf man das? Angesichts von Steven Spielbergs erster „Indiana Jones“-Verfilmung und Charles Chaplins Kinomeilenstein „Der große Diktator“ muss die Antwort „ja“ lauten. Mit australischen,

niederländischen, finnischen und deutschen Geldern hat Olivier Damian („Der Vater meiner Kinder“) „Iron Sky“ produziert, rund zehn Prozent des 7,5-Millionen-Euro-Budgets wurden via Crowdfunding generiert. Angesichts dieser Summe wären beim US-Sparmeister Roger Corman, in dessen Tradition dieses schrille B-Movie steht, wohl Neidgefühle aufgekommen. Auf dem Regiestuhl hat der Finne Timo Vuorensola Platz genommen, der 32-Jährige genießt in Insiderkreisen seit seiner Persiflage „Star Wreck: In the Pirkinning“ einen guten Ruf. Die Idee zu seinem Film, erzählt er, sei ihm in der Sauna gekommen - und das Ergebnis kann sich sehen lassen: schräge Kostüme, spektakuläre Effekte, wüste Schlachten und eine formschöne Lehrerin/SS-Spionin in Person von Julia Dietze, die sich bisher, beispielsweise in „Forsthaus Falkenau“, eher lieblich gab. Die konkurrierenden Schurken, Minimalkünstler Udo Kier alias Wolf-

gang Korztfleisch und Kantschädel Götz Otto, sind dagegen einschlägig vorbelastet. Letzterer brillierte beim „Bond“-Abenteuer „Der Morgen stirbt nie“ als heimtückischer Bösewicht und darf nun als Klaus Adler wieder kräftig vom Leder ziehen. 1945 ist, so will es das Drehbuch der Nebula-nominierten finnischen Autorin Johanna Sinsalo, einer Handvoll Nazis die Flucht auf den Erdtrabanten geglückt. Dort haben die Überlebenden der „großen vaterländischen Niederlage“ eine geheime Basis gegründet, von der aus sie im Jahr 2012 New York mittels „Reichs-Flugscheiben“ und fliegenden Untertassen namens „Haunebu“ angreifen. Originalton: „Ein kleiner Schritt für einen Mann, aber ein großer Schritt für das Vaterland!“ - rollendes „r“ selbstredend inklusive. Im Look erinnert dieses der totalitären Ästhetik verpflichtete, hintersinnige Schurkenstück an „Sky Captain and the World of Tomorrow“,

bei seinen Gewalteinlagen - Pfennigabsatz dringt in Gehirn ein - an Quentin Tarantinos „Inglorious Basterds“. Pop und Gewalt verbinden die slowenische Band Laibach zu einem passenden Wummersoundtrack, „Geburt einer Nation“, ihre Queen-Coverversion von „One Vision“, funktioniert hier perfekt als Reichsparteihymne. Die „Guten“, sprich die Amerikaner, werden vom durchtrainierten Sarah-Palin-Double Stephanie Paul als Präsidentin angeführt, der schwarze US-Astronaut Christopher Kirby erweckt entgegen aller parteipolitischen Richtlinien die sexuellen Begierden der oben erwähnten strammen Pädagogin, die eigentlich Herrn Adler versprochen ist. Und als es dann ordentlich rumst, kracht und scheppert entfährt der amerikanischen PR-Frau ein seliges „This is beautiful!“. Alles nur eine Frage der Perspektive. geh. (Blickpunkt Film)

USA 2011 - 102 Min.; ab 16; Regie: Sean Durkin; Ab 12. Aril Darsteller: Elizabeth Olsen (Martha), Christopher Abbott (Max), Brady Corbet (Watts), Hugh Dancy (Ted), Maria Dizzia (Katie), Julian Garner (Sarah), John Hawkes (Patrick).

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it einem geheimnisvollen Psychodrama über die Nachwirkungen eines Sektenlebens überzeugen Regisseur Sean Durkin und sein Star Elizabeth Olsen in ihren Filmdebüts. „Martha Marcy May Marlene“, der Titel steht für die Identitätskonfusion der Protagonistin, löste bereits beim Sundance Film Festival Vergleiche mit

der letztjährigen Entdeckung „Winter‘s Bone“ aus, mit der er den Fokus auf eine junge Frau, den nüchternabgeklärten Ton und ein sich leise entwickelndes Element der Bedrohung teilt. Der Schauplatz von Sean Durkins Erstling wechselt wiederholt von pastoralem Farmleben zu einer sterilen Wochenendhausidylle am See, ist aber eigentlich der Kopf der Protagonistin, durch den die Ereignisse unsortiert und bruchstückhaft wahrgenommen werden. Der Erzählstil, der das Motiv der Selbstentdeckung von der Heldin auch auf den Zuschauer überträgt, der filtern und zusammensetzen muss, spiegelt den psychischen Zustand von Martha (Elizabeth Olsen, jüngere Schwester der berühmten Zwillinge). Nach mehreren Jahren in einer sektenartigen Gemeinschaft ist die

junge Frau geflüchtet, wird von ihrer Schwester Lucy und ihrem Mann aufgenommen. Der Entfremdung der beiden, die sich wohl schon vor Marthas spurlosem Verschwinden abzeichnete, setzt das Drehbuch eine langsame Wiederannäherung entgegen, die durch Marthas Erfahrungen und ihre zunehmende Paranoia kompliziert werden. Eine tragende Rolle spielt dabei ein Girl-Whisperer (John Hawkes aus „Winter‘s Bone“), der Martha wie auch die anderen Frauen seiner Kommune mit einem idealistisch-alternativen Lebensmodell und vermeintlich selbstloser Aufmerksamkeit köderte und manipulierte, Unterordnung aber nicht nur im Bett einforderte. Die Präsenz dieses charismatischbedrohlichen Sektenführers ist immer

spürbar, seine Rückkehr wird von Martha und auch vom Zuschauer befürchtet, womit sich im letzten Drittel ein Thrillertouch bemerkbar macht, den Durkin mit Kameraperspektiven, Bildausschnitten und Musik so subtil entwickelt wie er die Dynamik zwischen den Figuren zeichnet. Die Protagonistin ist dabei so schwer zu lesen wie der Film, der ansatzlos die Zeitebenen wechselt, Informationen und Erklärungen ausspart und nie konkretisiert, wie weit Marthas Paranoia tatsächlich das Gesehene beeinflusst. Damit ist dieses souverän inszenierte Debüt einer der raren, unberechenbaren Filme, die Geheimnisse über das Schlussbild hinaus bewahren und damit zur Diskussion anregen. kob. (Blickpunkt Film)

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Originaltitel: La guerre est declarée; F 2011 - 100 Min.; ab 12; Regie: Valérie Donzelli; Darsteller: Valérie Donzelli (Juliette), Jérémie Elkaïm (Roméo Benaïm), Brigitte Sy (Claudia), Elina Löwensohn (Alex), Michèle Moretti (Geneviève), Philippe Laudenbach (Philippe).

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chon wieder ein Film über eine schwere Krebs-/ Tumor-/ Demenzerkrankung ist man versucht zu sagen. Doch anders als Filme wie „Halt auf freier Strecke“, „Vergiss dein Ende“, „Kein Mittel gegen Liebe“ oder „Love Life – Liebe trifft Leben“, die in den letzten Monaten auf die ein oder andere Weise schwere, tödlich verlaufende Krankheiten thematisierten, ist „Das Leben gehört uns“ ein geradezu beschwingter Film. Das liegt zum einen am positiven Ausgang der Geschichte (man darf es verraten, zumal der Film auf wahren Begebenheiten basiert), vor allem aber am Stil, den die bislang vor allem als Schauspielerin bekannte Valérie Donzelli in ihrem erst zweiten

Film wählt. Zusammen mit ihrem ehemaligen Lebensgefährten Jérémie Elkaim schrieb sie das Drehbuch, in dem in stilisierter Manier vom Beginn einer Liebe erzählt wird, die bald ein Kind hervorbringt. Roméo und Juliette heißen die von Elkaim und Donzelli gespielten Figuren, die sich auf einer Party kennen lernen und sofort erkennen, dass sie füreinander bestimmt sind. In rasanten Bildmontagen, begleitet von wechselnden Erzählerstimmen, die nebensächliche Handlungselemente kurzerhand erzählen, wird die Beziehung geschildert, die jeweiligen Familien eingeführt, die vielfältigen Interessen des Paares angedeutet. Nach ein paar Minuten Filmzeit ist Adam geboren, ein reizendes Kind, das sich jedoch auffällig langsam entwickelt. Bald wird ein Gehirntumor diagnostiziert und die lange, schmerzhafte Tortur von Arztbesuchen und Krankenhausaufenthalten beginnt. Donzelli und Elkaim spielen also Versionen ihrer selbst, als achtjähriger Adam ist später gar ihr gemeinsamer, inzwischen genesener Sohn Gabriel Elkaim zu sehen. Auf den ersten Blick

wirkt dies wie die unangenehme Entblößung höchst persönlicher Ereignisse, ein Zurschaustellen des eigenen Kindes, des eigenen Leids, das eher unangenehm berühren müsste. Zumal gerade die Passagen, die im Krankenhaus spielen, in exakt dem Krankenhaus gedreht wurden, in dem der echte Sohn des Paares gegen seine Krankheit kämpfte, die Eltern also im Film Situationen nachspielen, die sie einige Jahre zuvor tatsächlich durchlebt haben. Dass das Ergebnis dennoch keine unangenehme Nabelschau ist, verblüfft und spricht für die Qualität von Donzellis Regieleistung. Hätte sie die Geschichte in realistischer Manier erzählt, wäre das Experiment wohl schief gegangen. Doch sie wählt einen völlig anderen Weg: Schon die Wahl der Namen deutet die extreme Stilisierung an und so geht es

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weiter. Inspiriert von der schwerelosen Erzählweise früher Filme der Nouvelle Vague, besonders Francois Truffauts, entwickelt sich die Geschichte, unterlegt von vielfältiger Musik, die bisweilen gar zu Musicalnummern im Stile Jacques Demys werden. Es ist ein schmaler Grad zwischen Tragik und Komik den Donzelli versucht und den sie dank eines erstaunlichen Gespürs für genau das richtige Maß an Albernheit bzw. Nachdenklichkeit auch jederzeit trifft. Der deutsche Titel trifft es fast noch besser als der Originaltitel: „Das Leben gehört uns“, ein mitreißender Film über das Leben und den schwierigen Kampf gegen Schicksalsschläge, vor denen man in die Knie gehen oder gegen die man sich mit aller Kraft wehren kann. Michael Meyns (programmkino.de)

Originaltitel: Hodejegerne; Norwegen/Dänemark/D 2011 - 101 Min.; ab 16; Ab 26. April Regie: Morten Tyldum; Darsteller: Aksel Hennie (Roger Brown), Nikolaj Coster-Waldau (Clas Greve), Synnøve Macody Lund (Diana Brown), Eivind Sander (Ove Kikerud), Julie Ølgaard (Lotte).

kandinavienkrimis erfreuen sich nach wie vor größter Beliebtheit. Nach der „Millennium“-Trilogie des Stieg Larsson erreichten auch die Bücher des Norwegers Jo Nesbø Rekordauflagen.

bildschönen, großen (!) Galeristenfrau. Bei einem der Einbrüche stellt er fest: Die Dame seines Herzens betrügt ihn. Damit nicht genug, erweist sich eines der Opfer seiner Kunstdiebstähle als unerwartet hartnäckiger Verfolger: Der Holländer Clas Greve (Nikolaj Coster-Waldau aus „Königreich der Himmel“) ist militärisch ausgebildet und ein extrem routinierter Spurenleser. Aus dem Jäger Roger Brown wird ein Ge­ jagter, der bald buchstäblich mit dem Kopf in der Scheiße versinkt. „Headhunters“ ist ein gnadenlos spannender Thriller, dessen Gewalt von schockierender Härte und teils

bestialischer Komik ist: Wenn ein Kampfhund aufgespießt wird, dann aber richtig! Das simpel, aber effektiv eingefädelte Mörderspiel gipfelt in einem furiosen Finale, das einem alptraumhaften Rausch gleichkommt. Regisseur Morten Tyldum („Buddy“) gelingt trotz einiger unglaubwürdiger Momente ein elektrisierender Nervenzerrer. Männer, die wegen ihrer geringen Körpergröße an Minderwertigkeits­komplexen leiden, sollten den Film allerdings meiden. Cinema

Ich wollt’, ich wär immer 38, die Bärbl kocht mir an Eintopf und die Claudi bringt mir ein Bier nach dem anderen … !

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Da lag es nahe, auch dessen Gourmetthriller auf ihre Leinwandtauglichkeit zu testen. „Headhunters“ ist die Verfilmung des 2008 erschienenen Romans „Headhunter“, in dem sich mit üblicher Nesbø-Drastik ein pralles Rächerszenario entfaltet. Hauptfigur ist der erfolgreiche, aber zu seinem Leidwesen kleinwüchsige Headhunter Roger Brown (Aksel Hennie aus „Max Manus“), der ein kriminelles Doppelleben führt und wertvolle Gemälde aus den Luxusvillen seiner Klienten entwendet. Mit diesem Nebenverdienst finanziert er den teuren Lebenswandel seiner

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D 2012 - 88 Min.; ab 12; Regie: Christian Lerch; seit 22. März Darsteller: Florian Brückner (Lukas), Mathias Kellner (Paul), Maximilian Brückner (Hansi), Johanna Bittenbinder (Erika Baumgarten), Heinz-Josef Braun (Johann Baumgarten), Jürgen Tonkel (Franz Much).

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iederbayern 1968: Auf dem Hof der Familie Baumgartner warten die Kinder Paul, Lukas und Hansi gespannt darauf, dass ihr Onkel sein Experiment zur alternativen Energiegewinnung auf dem idyllischen Bauernhof durchführt. Doch das geht ziemlich schief: Als der Erfinder das Gerät zum Laufen bringen will, fliegt er von der Leiter und rührt sich nicht mehr. Ein Zeitsprung. Im Jahre 1986 liegt der Onkel immer noch im Koma und wird von seiner Schwester gepflegt, die Jungs sind schon lange aus dem Haus. Der dicke und geistig leicht

wunderliche Paul (Mathias Kellner) arbeitet in der Metzgerei, Hansi (Maximilian Brückner) versucht sich als dubioser Versicherungsmakler, und Lukas (Florian Brückner) möchte die Welt verbessern und für zwölf Monate auf einem Greenpeace-Schiff anheuern. An seinem Abreisetag überschlagen sich die Ereignisse: Im Bad taucht eine unbekannt Schöne auf, ein Überbleibsel seiner Abschiedsparty, beim Metzger steht der Gerichtsvollzieher vor der Tür. Und später erscheint Hansi, der den Bruder abholen soll und dem finanziell Gebeutelten einen kleinen Versicherungsbetrug vorschlägt. Durch eine Reihe von makabren Zufällen gerät der Tag aus dem Ruder: Ein Strommast fällt um und der Fleischer versehentlich in die Säge - danach ist er den halben Arm los. Damit nicht genug, der Hund schnappt sich das wertvolle Teil, das letztendlich ein sicheres Plätzchen in Mutter Baumgartners Kühltruhe auf dem Bauernhof

findet. Dort finden sich nach langer Zeit und vielen Verwicklungen auch Eltern und Brüder wieder zusammen. Christian Lerch, Drehbuchautor von Marcus H. Rosenmüllers Kinoerfolg „Wer früher stirbt, ist länger tot“, wagt sich in seinem Regiedebüt an eine Mischung aus Road-Movie, Familiengeschichte und bayerischer Komödie. Lerch setzt ganz auf das Heimatgefühl, das sich schnell einstellt. Trotz amüsanter Szenen schießt seine absurde Geschichte manchmal über das Ziel hinaus: So wirkt es schon seltsam, wenn Bauer Baumgartner noch 1986 beim Panzergeräusch auf der Straße mit Russen rechnet und die weiße Fahne schwingt oder die Gattin sich im Rückwärtsgang zum Wallfahrtsort Altötting aufmacht. Seine Stärken zieht die BR-Koproduktion aus dem hervorragenden Ensemble. Vor allem Musiker Mathias Kellner in seinem ersten Auftritt vor der Kamera als behäbiges Riesenbaby

und die Brüder Florian und Maximilian Brückner, Letzterer im schrill kanariengelben Jacket mit schicker Vokuhila und den dümmsten Sprüchen auf den Lippen, überzeugen.  Szenen- und Kostümbildner vollbringen ein kleines Wunder, die schreiend farbenfrohe Kleidung und die in gedämpften Farben gehaltene Inneneinrichtung stimmen bis aufs I-Tüpfelchen. Da kommt das richtige 80er-Jahre-Feeling auf.  Und wenn es in einer der letzten Szenen melancholisch und gleichzeitig stolz heißt „Jede Familie ist eigen“, sollten Zuschauer jeden Alters zustimmen können. Antje Harries (KinoKino)

Großbritannien / USA / Indien 2012 - 124 Min.; ab 6; Regie: John Madden; seit 15. März Darsteller: Dame Judi Dench (Evelyn Greenslade), Bill Nighy (Douglas Ainslie), Penelope Wilton (Jean Ainslie), Dev Patel (Sonny Kapoor), Tom Wilkinson (Graham Dashwood), Maggie Smith (Muriel Donnelly).

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ls eine Gruppe britischer Pensionäre in Indien eintrifft, um dort den Lebensabend zu verbringen, erwartet sie eine Überraschung. Ihr als luxuriös angepriesenes Hotel entpuppt sich als etwas heruntergekommenes Entwicklungsprojekt, in dem der junge indische Hotelleiter seine ersten Gäste überhaupt begrüßt. Schon hier lernen die gereiften Emigranten, sich an die

Gegebenheiten anzupassen und ein Land zu entdecken, das Chaos und Hektik, aber auch ungewohnte Erfahrungen und Chancen auf Erneuerung bietet. Seinem Thriller „Eine offene Rechnung“ lässt Regisseur John Madden mit der Verfilmung eines Romans von Deborah Moggach eine Kulturkollision mit komischen, nachdenklichen und traurigen Momenten

folgen. Die Besetzung mit namhaften britischen Charakterdarstellern wie Maggie Smith und Judi Dench garantiert dabei exzellente Schauspielkunst, der verhalten erzählte, ans vorgerückte Alter seiner Figuren angepasste Film charmante, liebenswerte und warmherzige Unterhaltung, die sich an ein erwachsenes Publikum wendet. Blickpunkt Film

Originaltitel: The Iron Lady; GB 2011 - 105 Min.; ab 12; Regie: Phyllida Lloyd; Darsteller: Meryl Streep (Margaret Thatcher), Jim Broadbent (Denis Thatcher), Alexandra Roach (Margaret Thatcher, jung), Olivia Colman (Carol Thatcher). Als Frau in einer von Männern dominierten Welt bestehen, sich durchsetzen und Härte gegen sich selbst und andere zeigen – so lässt sich die politische Karriere von Margaret Thatcher am besten beschreiben. Als Premierministerin von England verschaffte sie sich mit ihrer rigiden Art Respekt, aber auch eine Menge Feinde und Kritiker. Nun, als zurückgezogene

Witwe, blickt sie zurück auf ihr Leben und Werk, begleitet von Erinnerungen und Geistern der Vergangenheit. Der Film liefert ein ambivalentes Portrait einer außergewöhnlichen Frau und Politikerin. Meryl Streep spielt „Maggie“ Thatcher nicht nur, mit ihrer Gestik, Mimik und der Sprache schlüpft sie in ihre Haut. Regisseurin Phyllida Lloyd findet beeindruckende Bilder

seit 1. März

für die Vereinsamung der Frau, die in ihrer Zeit verstaubte Geschlechter-und Klassengrenzen sprengte. Zusammen mit vielen geschichtlichen Fakten und Bilddokumenten ist dies nicht nur die Biographie einer historischen Figur, sondern auch die Abbildung eines Stücks englischer Geschichte. FBW Gutachten: Prädikat besonders wertvoll

Frankreich/Belgien 2011 - 100 Min.; ab 6; Regie: Michel Hazanavicius; seit 26. Januar Darsteller: Jean Dujardin (George Valentin), Bérénice Bejo (Peppy Miller), John Goodman (Produzent Al Zimmer), James Cromwell (Clifton), Penelope Ann Miller (Doris), Missi Pyle (Constance).

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eorge Valentin ist ein großer Star des Stummfilms, doch mit dem Beginn des Tonfilms ist sein Stern im Sinken begriffen. Dafür erlebt die junge Peppy Miller einen berauschenden Karriereschub. Das sind nicht die idealen Voraussetzungen für eine harmonische Liebesbeziehung zwischen den beiden.

Der Filmgeschichte Referenz erweist Michel Hazanavicius und legt eine charmante Komödie im Look des späten Stummfilms vor. Verschmitzt lässt er Glamour, großes Theater und großes Ego im Konkurrenzkampf zweier Schauspieler wiederaufleben. Für die Hauptrolle gewann er Jean

Dujardin, der bereits in seinen Agentenfilmkomödien um „OSS 117“ in der Titelrolle glänzt. Das ungewöhnliche Projekt wurde als Nachzügler in den Wettbewerb des Festival de Cannes aufgenommen und gewann 5 Oscars und 3 Golden Globes. 13


23. Literarischer Frühling in Regensburg 2012 Buchhandlung Dombrowsky Emaline Delapaix (Australien) Konzert Do 29. März 2012 20.30 h Buchhandlung Dombrowsky

Das Literarische Quintett So 22. April 2012, 19 h Buchhandlung Dombrowsky

Folk Project Do 26. April 2012, 20.30 h Buchhandlung Dombrowsky

Stefan Weidle und Manfred Metzner von der Kurt-Wolff-Stiftung Fr 27. April 2012, 20.30 h Buchhandlung Dombrowsky

Zeruya Shalev/Maria Schrader Mod. Mirjam Pressler Sa 28. April 2012, 20 h Neuhaussaal Rafik Schami erzählt für Kinder „Das Herz der Puppe“ Mi 9. Mai 2012, 16 h Neuhaussaal Rafik Schami erzählt für Erwachsene „Die Frau, die ihren Mann auf dem Flohmarkt verkaufte“ Mi 9. Mai 2012, 19.30 h Neuhaussaal

VallesantaCorde Fr 11. Mai 2012, 20 h Hesperidengarten

G. Rag y los Hermanos Patchekos Sa 9. Juni 2012, 20.30 h Buchhandlung Dombrowsky

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VOR 30/40/50 JAHREN Filmklassiker, die vor 30, 40, 50 Jahren ihre Premiere feierten. Im Garbo - Eintritt frei!

Originaltitel: The Man Who Shot Liberty Valance; USA 1962 - 113 Min.; ab 12; Regie: John Ford; Darsteller: James Stewart (Ransom Stoddard), John Wayne (Tom Doniphon), Lee Marvin (Liberty Valence)

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enator Ransom Stoddard kommt nach Shinbone, um an der Beerdigung von Tom Doniphon teilzunehmen, erzählt vom Tod des Banditen Liberty Valance. Stoddard war Anwalt und stellte sich Valance zum aussichtslosen Duell und tötet ihn. In Wirklichkeit wurde Valance hinterrücks von Doniphon erschossen. Die Männer hatten sich in Kellnerin Hallie

verliebt. Doniphon brennt die Farm, die für sie gedacht war, nieder, als er sie an Stoddard verloren hat. Stoddard reist zurück in den Osten. John Fords Meisterwerk, Testament und Tragödie, Entsprechung zur Odyssee von „Der schwarze Falke“. Zentraler Satz: „When the legend becomes fact, print the legend.“ Stoddards Bekenntnis adelt den

Charakter, die Journalisten, die die auf Lüge gebaute Legende drucken, sehen sie als Teil der Geschichte der Erschließung des Westens („Früher war das eine Wildnis. Jetzt ist es ein Garten.“). Ford erinnert und bilanziert Themen Freiheit, Ordnung, Recht, Gewalt, Politik, Presse, Armut, Arbeit, Heimat. Mit Peckinpahs „Sacramento“ der erste Spätwestern.

Originaltitel: Cape Fear; USA 1962 - 108 Min.; ab 18; Regie: Jack Lee Thompson; Darsteller: Gregory Peck (Sam Bowden), Robert Mitchum (Max Cady), Polly Bergen (Peggy Bowden).

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ax Cady bereitet Anwalt und Familienvater Sam Bowden auf seine Rache vor: Bowden hatte Cady wegen Vergewaltigung acht Jahre ins Gefängnis gebracht, weil er ihn für moralisch schuldig hielt. Cady terrorisiert die Familie: Erst muss der Hund dran glauben, dann werden Bowdens Ehefrau Peggy und Tochter Nancy zur Zielscheibe. Er ist so

geschickt, dass man ihm nichts nachweisen kann. Der verzweifelte Bowden greift zur Selbstjustiz: Er lockt Cady auf sein Hausboot in den Sümpfen und tötet ihn. Einer der spannendsten Thriller aller Zeiten, der mit geschickten Schockmomenten den Zuschauer in die lange und qualvolle Terrorsituation einbezieht. Robert Mitchum und Gregory Peck liefern

grandiose Leistungen als von Rache beseelter brutaler Psychopath bzw. als zur Weißglut getriebener Familienvater. Ebenso wirksam für den Suspense wurde die dissonante Filmmusik von HitchcockHauskomponist Bernard Herrmann. Im Remake von Martin Scorsese (1991) treten Peck und Mitchum in kleinen Gastrollen auf.

Originaltitel: La guerre des boutons; F 1962 - 92 Min.; ab 16; Regie: Yves Robert; Darsteller: Michel Galabr, Jacques Dufilho, Jean Richard, Pierre Trabaud, Marin Latique.

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n der französischen Provinz verbringen Kinderbanden auf dem Lande ihre freien Nachmittage mit einem außergewöhnlichen Spiel: Als Vertreter von „Republik“ und „Monarchie“ jagen sie sich gegenseitig durch die

Wälder. Wer sich erwischen lässt, dem droht Unheil: ihm werden von den Gewinnern alle Knöpfe an der Hose abgeschnitten. Kein Wunder, dass die Erwachsenen diesem Treiben reichlich hilflos gegenüber stehen - und die

Mütter gar kein Verständnis dafür aufbringen, wenn ihre Sprösslinge in Hosen ohne Knöpfe nach Hause kommen. Ein zeitloser Klassiker, nicht nur in Frankreich.

Originaltitel: The Godfather; USA 1972 - 170 Min.; ab 16; Regie: Francis Ford Coppola; Darsteller: Marlon Brando, Al Pacino, James Caan, Robert Duvall, Diane Keaton.

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rilliant inszenierte, mit drei Stunden Laufzeit keine Sekunde zu lange Gangsteroper von Francis Ford Coppola, der sich mit diesem Meisterwerk sowie dem zwei Jahre später entstandenen, keinen Deut

schlechteren Sequel als das kreative Mastermind unter Hollywoods Erneuerern empfahl. Aus der exzellenten Besetzung ragt neben dem jungen Al Pacino insbesondere Marlon Brando heraus, der für seine Darstellung des

USA 1982 - 87 Min.; ab 6; Musik: Philip Glass; Kamera: Ron Fricke; Regie: Godfrey Reggio.

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xperimentaler Dokumentarfilm über den Mißbrauch der Erde durch den Menschen. Die filmische Meditation und Prophezeiung warnt vor einer entstellten Gesellschaft und ruft zu Veränderung, Selbstbesinnung und

Rückkehr/Aufbruch zu Werten einer Kultur auf, die humane und religiöse Werte und gefühls- wie vernunftmäßiges Handeln einschließt. Der Film kommt ohne ein gesprochenes Wort aus und besticht durch die ungewöhn-

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Titelhelden mit dem Oscar ausgezeichnet wurde (ebenso wie Film und Buch). In den USA spielte der Film die (damals noch) astronomische Summe von 133 Mio. Dollar ein.

30 liche Montage von Bildern und Musik. Dank seiner Form überredet der Film die Zuschauer mehr, als daß er sie rational überzeugt. (Erster Teil einer Trilogie; vgl. auch Powaqqatsi“ und „Naqoyqatsi“.)“

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N I C E

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Filme, die wahrscheinlich ein letztes Mal im Kino zu sehen sind. Im Garbo - Nur 4,-!

Originaltitel: Man on a Ledge; USA 2011 - 103 Min.; ab 12; Regie: Asger Leth; Darsteller: Sam Worthington (Nick Cassidy), Elizabeth Banks (Lydia Mercer), Anthony Mackie (Mike Ackerman).

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ls Lydia Mercer, Spezialistin für Suizidspringer, in ein Zimmer in den obersten Etagen eines New Yorker Hotelturms gerufen wird, steht sie vor einem Rätsel. Die Identität des Mannes, der außen an einem Mauervorsprung mit seinem Sprung in die Tiefe droht, kennt sie genauso wenig wie die Motive, die ihn zu einer Verzweiflungstat zu treiben scheinen.

Noch ahnt Lydia nicht, dass es sich bei dem Unbekannten um einen Ex-Cop handelt, der nicht ohne Hintergedanken der Zuschauermenge ein großes Spektakel bietet. Der Däne Asger Leth ist ein Newcomer in der internationalen Filmszene, der „Ghosts of Cité Soleil“, seiner packenden Gang-Dokumentation über den Terror in Haiti, nun einen Thriller

aus New York mit großen Unterhaltungsqualitäten und Topbesetzung bis in die Nebenrollen folgen lässt. Dass „Ein riskanter Plan“ trotz eines überdrehten, unglaubwürdigen Finales auch für den Zuschauer aufgeht, ist dem Tempo und konstant hohen Spannungsfaktor des Films zu verdanken, der Menschen mit Höhenangst Albträume bescheren wird.

USA 2011 - 94 Min.; ab 12; Regie: Jason Reitman; Darsteller: Charlize Theron (Mavis Gary), Patton Oswalt (Matt Freehauf), Patrick Wilson (Buddy Slade), Elizabeth Reaser (Beth Slade), Jill Eikenberry (Hedda Gary).

A

utorin Mavis trinkt zuviel, sitzt nach ihrer Scheidung einsam und gelangweilt über dem neuesten Buch einer Jugendromanreihe, mit deren Heldin sie ihre eigene Glanzzeit als schöne Highschool-Queen immer wieder durchleben kann. Als sie von der Vaterschaft ihrer ersten großen Liebe erfährt, kehrt sie in ihre Heimatstadt zurück, um Buddy

zurückzuerobern. Obwohl er glücklich verheiratet, sie depressiv und in der Vergangenheit gefangen ist, und ihr Ex-Mitschüler Matt sie vor den Folgen ihrer Wahrnehmungsverzerrung warnt. Auch die vierte Inszenierung von Jason Reitman („Up in the Air“) ist ein perfekt abgestimmter Film mit ungewöhnlichen Figuren und genauer Beobachtung menschlichen

Verhaltens. Diablo Codys Drehbuch ist vielleicht sogar noch höher zu bewerten als ihr oscargekröntes zu „Juno“, hat gute Dialoge, komische wie auch bittere Momente, und eine von Charlize Theron couragiert dargestellte Protagonistin, die sich, arrogant, rotzig und ohne Veränderungszwang, wie der Film insgesamt formelhaften Erwartungen widersetzt.

Originaltitel: Extremely Loud and Incredibly Close; USA 2011 - 129 Min.; ab 12; Regie: Stephen Daldry; Darsteller: Tom Hanks (Thomas Schell), Sandra Bullock (Linda Schell), Thomas Horn (Oskar Schell).

D

er elfjährige Oskar Schell ist autistisch und verliert seinen Vater bei den Anschlägen des 11. Septembers. Als er im Nachlass seines geliebten Vaters einen Schlüssel mit der Aufschrift „Black“ findet, beschließt der verhaltensgestörte Junge alle 478 New Yorker mit diesem Nachnamen zu besuchen. Er will herausfinden, welches Schloss der Schlüssel öffnet und hofft so die Verbindung mit seinem Vater verlängern zu

können. Die neuen Bekanntschaften, die Oskar auf seiner Odyssee durch den Big Apple kennenlernt, helfen im zu einem gewissen Grad seine emotionale Einkapselung zu überwinden. Die Oscar-nominierte Aufarbeitung der Tragödie wird vom „Billy Elliiot“-Regisseur Stephen Daldry gefühlvoll-poetisch in Szene gesetzt. Er arbeitet mit einem Drehbuch von Eric Roth („Forrest Gump“), der dafür

den gleichnamigen Bestsellerroman von Jonathan Safran Foer adaptierte. Das unkonventionelle Coming-ofAge-Drama wartet mit einer großen Starbesetzung (inklusive Tom Hanks, Sandra Bullock und Max von Sydow, der hierfür eine Osarnominierung erhielt). Auch Newcomer Thomas Horn in der Protagonistenrolle beeindruckt mit seiner Darstellung einer breiten Gefühlspalette.

Originaltitel: Intouchables ; F 2011 - 112 Min.; ab 6;Regie: Eric Toledano, Olivier Nakache; Darsteller: François Cluzet (Philippe), Omar Sy (Driss), Anne Le Ny (Yvonne), Audrey Fleurot (Magalie).

D

er arbeitslose und frisch aus dem Knast entlassene Driss bewirbt sich pro forma als Pfleger beim querschnittsgelähmten reichen Erbe Philippe, um den Stempel für die Arbeitslosenunterstützung zu bekommen. Gegen jede Vernunft engagiert ihn der reiche Aristokrat, weil er spürt, dass dieser farbige Junge aus der Banlieue ihm nicht mit Mitleid begegnet. Statt mit dem Behindertenauto düsen die beiden

bald mit dem Maserati durch Paris, rauchen Joints, laden schon mal zu einer Orgie ein. Beide respektieren sich, und Philippe gewinnt neue Kraft für das, was ihm vom Leben bleibt. Kein kitschiges Behindertenmärchen, sondern eine Reflexion darüber, was es heißt, nicht mehr die Kontrolle über den Körper zu haben und von der Hilfe anderer abhängig zu sein, sich gegen Mitleid wehren zu müssen. Von einer

wahren Geschichte inspiriert, erzählt die Tragikomödie mit viel (Galgen-)Humor, aber auch mit Ernsthaftigkeit und ohne Larmoyanz, Pathos oder einen falschen Ton von einer Freundschaft, die zwei Menschen das Überleben ermöglicht. Auch eine soziale Metapher auf das alten in Privilegien verhaftete Frankreich und das neue und vitale, das in Zukunft auf junge Einwanderer baut.

nicht 8.4. und 27.5.

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JAHRE

JAZZCLUB

PROGRAMM APRIL 2012

CATHY ROCCO & JERMAINE LANDSBERGER ORGEL TRIO AMERICAN SONGBOOK JAZZ & BLUES

DO 20.00 H

IRITH GABRIELY & „COLALAILA“ CLASSIC QUEEN OF KLEZMER

ALLES BAESSTENS FEAT. STIMMBAND A CAPPELLA ABEND

MI 20.00 H

01 04

THE BRAZILIAN NIGHT FEAT. LISA WAHLANDT SAMBA, BOSSA NOVA, BAIAO Y MAS

DO 20.30 H

IRITH GABRIELY & „COLALAILA“ CLASSIC QUEEN OF KLEZMER

SO 20.00 H

01 04 09 04 15 04 15 04 18 04

19 04 25 04 26 04 29 04

MALIA BLACK ORCHID

09 04

THE BRAZILIAN NIGHT FEAT. LISA WAHLANDT SAMBA, BOSSA NOVA, BAIAO ...

MANOU GALLO & WOMEN BAND URBAN AFRICAN MUSIC JAZZSESSION IM LOKSCHUPPEN SESSIONLEITER: PETER PÖSCHL JAZZORCHESTER REGENSBURG – DIE VOLVO BIG BAND THE MUSIC OF HERBIE HANCOCK

POSITION R – SEIDENSCHWANN UND ECKERT JAZZ IN DER GALERIE

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Irith Gabriely – cl | Klementina Pleterski – v Stefan Welsch – vc | Peter Przystaniak – p

MO 20.00 H

SO 20.00 H

MI 20.00 H

SO 20.00 H

DO 20.00 H

MO 20.00 H

SO 20.00 H

JAZZ CLUB Regensburg e.V. | Bertoldstraße 9 | 93047 Regensburg | Tel. +49 (0)941 563375 | Fax +49 (0)941 5999715 info@jazzclub-regensburg.de | www.jazzclub-regensburg.de

Lisa Wahlandt – voc Herb Berger – harp, sax Bernd Meyer – keys Walter Lang – p Andreas Blüml – g Uli Zrenner-Wolkenstein – b Gerwin Eisenhauer – dr Reinhold Bauer – perc © Christian Wurm

Das Ensemble in klassischer Besetzung mit Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier bezaubert durch seine musikalische Intensität und temperamentvolle Darbietung. Jeder einzelne Musiker ist ein herausragender Solist und trägt durch sein mitreißendes Spiel zu dem vollen, orchestralen Gesamtklang bei. „COLALAILA“ classic spielen ein Repertoire von Klezmer, Klassik, Jazz und Kompositionen von Peter Przystaniak. Dazu erzählt Irith Gabriely, wie gewohnt, chassidische Geschichten und gibt dadurch einen authentischen Einblick in das jüdische Leben. Durch ausdrucksstarke Spielweise schafft es „Colalaila“ classic, eine emotionale Verbundenheit zum Publikum herzustellen und die Zuhörer in jedem Konzert zu begeistern. Veranstaltungsort: Leerer Beutel AK 18 €, VV 17 €, E 16 €, S&S 12 €, M 10 €

Für das traditionelle Ostermontagskonzert des Jazzclubs hat sich eine Gruppe der bekanntesten Regensburger Musiker mit der herausragenden LISA WAHLANDT daran gemacht, ihre Interpretationen von Songs und Grooves aus Brasilien in den Leeren Beutel zu holen. So darf man sich auf einen bunten Cocktail aus Samba, Baiao, Música Popular Brasileira und einigen der klassischen Bossa Novas von Antonio Carlos Jobim freuen, das Ganze gewürzt mit einer Prise Jazz und Funk! Neben Lisa Wahlandt und einigen der „üblichen Verdächtigen“ aus der Domstadt sind der phantastische Harpspieler und Saxophonist Herb Berger aus Wien sowie einige Überraschungsgäste mit von der Partie. Veranstaltungsort: Leerer Beutel AK 20 €, VV 18 €, E 17 €, S&S 12 €, M 14 €

jazz restaurant club galerie leerer beutel andrea buckland „drunter & drüber“ öffnungszeiten: mo 19 – 23 uhr di – so 11 – 23 uhr ausstellungsdauer: 18. märz – 12. mai 2012

in einer serie von ölgemälden flicht andrea buckland gegenstände ineinander, die in der realität nicht verflochten werden können, stellt dinge in ungewohnten zusammenhang und lässt so surreale landschaften entstehen.


Alles Baestens: Simon Pawellek, Cornelius Mayer, Thomas Wagner, Thomas Hefele – voc StimmBand: Maximilian Satzl, Michael Wenzl, Bernhard Fuchs, Johannes Keseberg, Matthias Seitz – voc

15 04

CATHY ROCCO & JERMAINE LANDSBERGER ORGEL TRIO AMERICAN SONGBOOK JAZZ & BLUES

Cathy Rocco – voc Jermaine Landsberger – org Paulo Morello – g Bernd Reiter – dr

An diesem Abend werden sich zwei A Capella Gruppen präsentieren: Mit Humor und Charme präsentiert ALLES BÄSSTENS ein vielschichtiges Programm, eigene Songs und Arrangements, aber auch Coverversionen bekannter deutscher a cappella Gruppen und nimmt das Publikum mit auf eine unterhaltsame, hintergründig humoristische und subtil sozialkritische Reise quer durch alle Genres und Epochen. STIMMBAND - We sing, you swing! lässt keine Gelegenheit aus, ihr Publikum durch atemberaubende Arrangements sowie Melodien aus eigener Feder zu verzaubern. StimmBand interpretiert Songs von Ella Fitzgerald, Frank Sinatra und John Mayer.

MI 20.00 H

SO 20.00 H

ALLES BAESSTENS FEAT. STIMMBAND A CAPPELLA ABEND

CATHY ROCCO, die Vokalistin aus New Jersey, ist eine „soulige, bluesige und zugleich introspektive Sängerin”, urteilte Allmusic, und das USMagazin Blogcritics sah in ihr die Weiterentwicklung von Nancy Wilson und Phoebe Snow. JERMAINE LANDSBERGER, der „Koloss mit souligem Naturell“ (SZ), ist zweifelsohne einer der auffälligsten unter den europäischen Virtuosen auf der Hammond B3. PAULO MORELLO bestand in Sachen Orgeltrio als Sideman des legendären Jimmy Smith, seine Feuertaufe. Der Schlagzeuger BERND REITER komplettiert das Trio und sorgt für das swingende Fundament! Zusammen bilden sie eine begeisternde und groovende Einheit, die dem klassischen Jazz und Blues ein ungeahntes neues Leben einhaucht!

Veranstalungsort: Leeren Beutel AK 13 €, S&S 8 €, M 10 €

Veranstalungsort: Leeren Beutel AK 18 €, VV 17 €, E 16 €, S&S 12 €, M 9 €

18 04

19 04

POSITION R – SEIDENSCHWANN UND ECKERT JAZZ IN DER GALERIE

DO 20.00 H

DO 19.30 H

12 04

MALIA BLACK ORCHID

Hans Huber – p Heinz Grobmeier – sax & div. Malia – voc Alexandre Saada – p Jean-Daniel Botta – b Laurent Sériès – dr

Städtische Galerie im Leeren Beutel

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Die Ausstellung POSITION R zeigt mit den farbintensiven Gemälden von Maria Seidenschwann sowie den farbreduzierten Arbeiten von Matthias Eckert, die der Konkreten Kunst zuzuordnen sind, zwei gegensätzliche künstlerische Positionen. Passend dazu trifft der 85-jährige Pianist, Komponist und Arrangeur HANS HUBER auf den Multiinstrumentalisten HEINZ GROBMEIER. Spielfreude, Spontaneität und akustische Überraschungen ziehen sich wie ein roter Faden durch das Konzert. Individuell arrangierte jiddische, sephardische und bretonische Stücke wechseln sich ab mit jazzigen Eigenkompositionen, ein Bourrée von Leopold Mozart und selbst eine 12-Ton Komposition (Uraufführung) von Hans Huber werden nicht fehlen. Veranstaltungsort: Städt. Galerie im Leeren Beutel AK 12 €, E 10 €, S&S 8 €, M 8 €

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Die Nobelpreisträgerin Toni Morrison feierte Nina Simone einst mit dem Ausspruch, dass sie „unser Leben gerettet“ habe, hatte Simone doch mit ihren Songs die Bürgerrechtsbewegung der Sechzigerjahre motiviert und inspiriert. In ihren Liedern erfuhr die Welt in seltener Offenheit den Ausdruck von Wut, Kraft und Selbstzweifel, als mit dem Tod von Martin Luther King Jr. der Traum von einer friedlichen Gesellschaftsveränderung zugunsten eines schwarzen Amerikas für lange Zeit begraben wurde. Wie Duke Ellington und Miles Davis lehnte auch Simone das Wort Jazz für ihre Musik ab, weil es für die meisten Weißen „schwarz und Dreck“ bedeuten würde: Sie hingegen spielte schwarze klassische Musik. Als MALIA Jahrzehnte später mit ihrem französischen Trio dieses eindringliche und selbstbestimmte Tribut-Album für Nina Simone aufnimmt, schließt sich für sie ein Kreis. „Wenn Nina Klassiker wie ‚Don’t Explain’ und ‚Porgy’ singt, spürt man genau, wie sie durch ihre Interpretationen zu ihren Songs wurden. Das Leiden und die Rechtlosigkeit der schwarzen amerikanischen Frau war ein Thema, das Nina damals sehr beschäftigt hat und sie hat sich engagiert. Doch was mich heute berührt, ist, dass ihre Songs auch dann noch gültig sind, wenn sich die sozialen Umstände verändert haben. Das meine ich mit menschlicher Tiefe, wenn man unterdrückt wird, muss man kämpfen.“ Wenn Malia heute Nina Simone singt, hat das auch damit zu tun, dass sie in sich selbst jetzt diese gewisse Reife spürt, ein tiefes Verstehen, das weit über die Sprache hinausreicht. Es entspricht ihrer Lebenserfahrung, der Mentorin auf diese Weise Dank zu sagen. Die Geschichten, die Simone sang und überlieferte, spielen bei Malias Interpretationen die Hauptrolle, Malia bewahrt jene Melodien von minimalistisch berauschender Größe und spitzt sie mit eindeutigen, beschwörenden Rezitationen noch zu. Wenn Malia heute Nina Simone singt, denkt sie an eine schwarze Orchidee. „Selten, schön, mächtig, mystisch, außerirdisch schwarz, überwältigend.“ Veranstaltungsort: Leerer Beutel AK 18 €, VV 17 €, E 16 €, S&S 9 €, M 10 €


MANOU GALLO & WOMEN BAND URBAN AFRICAN MUSIC

DO 20.00 H

MI 20.00 H

25 04

26 04

JAZZSESSION IM LOKSCHUPPEN SESSIONLEITER: PETER PÖSCHL

Manou Gallo – b, voc Lene Christensen Norhaard –voc Virna Nova – g & voc Marc Bishoff – keys Patrick Dorcean – dr

Helmut Kagerer – g Gunther Rissmann – b Peter Pöschl – dr

Knackige Funk-Grooves mit HipHop-Einsprengseln, Rockgitarren, BluesRiffs und vor allem immer wieder die charismatischen Chöre, die an Zap Mama erinnern: Dieser Mix ist ein ausbalancierter Spagat, der die musikalische Biographie Gallos zwischen den Kontinenten schlüssig abbildet. MANOU GALLO zerbrach die Grenzen, die durch ihre Kultur, Ausbildung und Herkunft entstanden waren, suchte tief in ihrer Seele die notwendige Kraft, um einen intimen und sehr persönlichen Sound zu schaffen. „Für mich gibt es keine Grenzen – ich bin ein Vogel, der frei herumfliegen kann. Die Zeit, in der man Afrika mit dem Image des Bananenröckchens verbunden hat, ist definitiv vorbei“ – das bestätigt jeder Takt von Manou Gallo und ihrer Women Acoustic Band.

20 Jahre schwingt Peter Pöschl nun schon die Drumsticks! Da kommt ganz schön was zusammen. Die Liste seiner musikalischen Weggefährten entspricht dem Who is Who der lokalen und regionalen Regensburger Jazzszene: Jouri Smirnov, Timo Verbole, Christoph Hörmann, Helmut Kagerer, Yankee Meier, Felix Mross, Andi Osterholt, Wolfgang Berger u.v.m. Seine Fähigkeiten der schnellen Interaktion und Energie durch Intensität und nicht durch Lautstärke zu erzielen, schätzen nicht nur die oben Genannten, sondern machen ihn auch zum idealen Session Drummer. Zu seiner Jubiläums-Session hat er wieder eine hochkarätige Rhythmusgruppe eingeladen und freut sich auf einen musikalisch spannenden Abend mit möglichst vielen Einsteigern.

SO 20.00 H

Veranstalungsort: Leeren Beutel AK 18 €, VV 17 €, E 16 €, S&S 12 €, M 10 €

29 04

Veranstaltungsort: Lokschuppen Eintritt: frei

JAZZORCHESTER REGENSBURG – DIE VOLVO BIG BAND THE MUSIC OF HERBIE HANCOCK LEGENDARY HANCOCK Beim Konzert wird u.a. ein 5-teiliger Zyklus von Hancock-Kompositionen zu hören sein, der von Bob Mintzer für das Mel Lewis Jazz Orchestra geschrieben wurde (One Finger Snap, Dolphin Dance, Wiggle Waggle, Speak Like A Child, The Eye Of The Hurricane). HANCOCK RE-VISITED Auch einen neuen, eigenen Blickwinkel wird die Volvo Big Band unter der bewährten Leitung von ED PARTYKA auf Hancocks Schaffen werfen. Extra für diesen Abend wurden Hancock-Stücke arrangiert, passgenau zugeschnitten auf das JOR und seine Solisten. Durch die energiegeladene Musik Hancocks schon vorgegeben, erwartet die Zuhörer ein spannender, groovender und höchst unterhaltsamer Konzertabend. Veranstaltungsort: Leerer Beutel AK 18 €, VV 17 €, E 16 €, S&S 12 €, M 12 €

Die VOLVO BIG BAND widmet dieses Konzert voll und ganz dem kompositorischen Schaffen HERBIE HANCOCKs. Einige der bekanntesten Jazzstandards (z.B. „Watermelon Man“, „Cantaloupe Island“ oder „Maiden Voyage“) stammen aus der Feder des 72-jährigen Pianisten. Die große Bedeutung des Musikers und Komponisten für die Jazzwelt war Anlass für die Volvo Big Band um ihren Gründer CHRISTIAN SOMMERER, den Fundus von Hancock-Kompositionen zu durchforsten und auf dessen Big Band-Tauglichkeit zu prüfen.

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JAZZCLUB IM LEEREN BEUTEL

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Beutel

Ber t oldst

Histor. Museum

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H ga allersse

Dachauplatz

Trothe ngass e

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D.-Martin-Luther-Str.

LOCATION Der Jazzclub Regensburg e.V. ist ein gemeinnßtziger Verein ohne Gewinnabsichten. Er pflegt die Jazzkultur und -tradition in Regensburg. Und das mit Erfolg: Jazz in Regensburg ist ein Garant fßr gute Musik. Nicht zufällig sind das Bayerische Jazzinstitut, die JazzZeitung des ConBrio Verlages und das Jazz-Weekend in Regensburg beheimatet. Sie prägen das Image der Stadt als Jazzmetropole. Der Jazzclub arbeitet eng mit Dona Dona u u ma den anderen Institutionen im rkt Haus (Städtische Galerie, Arbeitskreis Film) zusammen Os gas tenund versteht sich als Teil des se Kulturzentrums Leerer Beutel. Leerer

JAZZCLUB Regensburg e. V. | BertoldstraĂ&#x;e 9 | 93047 Regensburg Tel. +49 (0)941 563375 | Fax +49 (0)941 5999715 info@jazzclub-regensburg.de | www.jazzclub-regensburg.de AK Abendkasse VV Vorverkauf E ErmäĂ&#x;igung S&S SchĂźler und Studenten M Mitglieder Karten sind im Vorverkauf im DB-Reisecenter im Hauptbahnhof, bei der Tourist-Information (Altes Rathaus), beim Mittelbayerischen Kartenvorverkauf (DEZ), bei okticket.de und im JazzclubbĂźro von Montag bis Freitag 13.00 â&#x20AC;&#x201C; 17.00 Uhr sowie an der Abendkasse erhältlich. Redaktion: Jazzclub Regensburg e. V. | Gestaltung: JANDA+ROSCHER, Die WerbeBotschafter


April 2012 GoodniGht nobody GOODNIGHT NOBODY, Schweiz/Deutschland, 2010, 76 min, OmU, R: Jacqueline Zünd Vier Menschen, vier Kontinente, ein gemeinsames Leid: Die Dokumentation begleitet vier Protagonisten, die über die ganze Welt verstreut leben, eine Nacht lang durch ihre Schlaflosigkeit. Da wären die Chinesin Lin Yao, deren Leistungsdruck ihr schlaflose Nächte bereitet, Jérémie aus Burkina Faso, der des Nachts den Sternenhimmel von einem Freilichttheater aus beobachtet, der Weißrusse Fedir, der sich mit Wodka betäubt, und Mila, die mit ihrem Auto auf Erkundungstour geht und eine kreative Lösung für ihr Problem entdeckt hat. Die Dokumentation von Regisseurin Jacqueline Zünd fängt in kunstvollen Bildern die ganz eigene nächtliche Stimmung und deren Rhythmus ein, geprägt von Stille und Gleichmäßigkeit und doch voll konzentrierter Spannung. Begleitet werden die Szenen von den eingängigen Takten des Musikers Marcel Vaid. Die Protagonisten, so individuell wie universell, verzehren sich mit allen Sinnen nach dem kleinen bisschen Schlaf und begegnen dabei jeder auf seine Art ihren nächtlichen Ungeheuern. Zuweilen scheinen sie gänzlich von der realen Welt entrückt zu sein. Ästhetisch gefilmt und voller Poesie. 19.4. 18.00 Uhr, 20. - 23.4. 18.45 Uhr, 25.4. 18.00 Uhr

GOODNIGHT NOBODY

Kaddisch für einen freund D, 2011, 94 min Regie: Leo Khasin. mit: Ryszard Ronczewski (Alexander), Neil Belakhdar (Ali) u.a. Ein 14-Jähriger, der mit seiner palästinensischen Familie in Deutschland nur geduldet ist, wird erwischt, als er mit Freunden in Berlin die Wohnung eines aus Russland emigrierten Juden verwüstet. Um der Abschiebung zu entgehen, muss er bei der Renovierung helfen. Ein kammerspielartiges Drama, das in der Generationen übergreifenden Annäherung die ganze Gefühlsskala historischer Verwicklungen anklingen lässt, wobei am Ende die Freundschaft über politischreligiöse Dogmen siegt. Eine schauspielerisch mehr als dankbare Konstellation, die beide Darsteller zu Höchstleistungen antreibt. Ryszard Ronczewski, der hier nahtlos an die Rolle des starrsinnigen Alten in Robert Thalheims „Am Ende kommen Touristen“ anknüpfen kann, und Neil Belakhdar als empfindsamer Pubertierender, der den Menschen hinter der Hassprojektion zu tolerieren lernt, sorgen für berührende Momente in einem beachtlichen Debüt, das auch mit komischen Momenten nicht geizt und auf das nächste, aufs Schönste utopisch sentimental glühende Werk hoffen lässt. 5. - 11.4. 20.45 Uhr

GOODNIGHT NOBODY

KADDISCH ...

Deutschland, 2011, 82 min, englisch-deutsche Originalfassung mit deutschen Untertiteln, Regie: Radek Wegrzyn, Stephan Anspichler

KADDISCH ...

empire me - der staat bin ich! EMPIRE ME, Österreich/Deuschland/Luxemburg, 2011, 99 min, OmU, R: Paul Poet Der Traum von Utopia, vom besseren Leben im irdischen Paradies wird vom Menschen schon lange und in immer neuen Versionen geträumt. Doch die engmaschigen Lebensprinzipien der globalisierten Weltordnung lassen kaum Alternativen und Visionen zu. In seinem dokumentarischen Abenteuerfilm EMPIRE ME unternimmt Paul Poet, selbst Veteran alternativer Netzwerke und sozialer Experimente, eine Reise zu sechs dieser Gegenwelten, die unterschiedliche Strömungen dieser Bewegung aussagekräftig repräsentieren. Was auf den ersten Blick bunt, charmant, skurril wirkt, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als sympathisch exzentrische Kampfansage – wenn dir deine Welt nicht passt, bau dir deine eigene! Mit den Bewohnern von Sealand, Hutt River, Damanhur, ZeGG, Christiania und den Schwimmenden Städten von Serenissima. 26.4. 18.00 Uhr, ab 27.4. 18.45 Uhr

KINO filmgalerie Bertoldstr. 9 93047 Regensburg Tel. 0941 298 45 63 BÜRO Arbeitskreis Film Regensburg e.V. Bertoldstr. 9 93047 Regensburg Tel. 0941 298 45 63

Violonissimo Alle drei Jahre treffen in Hannover 35 junge Geigerinnen und Geiger aus aller Welt bei einem besonderen Ereignis zusammen: dem Internationalen Joseph Joachim Violinwettbewerb. Er ist der höchstdotierte Musikwettbewerb der Welt. Der Film begleitet drei von ihnen zwischen Eröffnungskonzert und dem großen Finale durch die Höhen und Tiefen des Wettbewerbs, fängt die Momente im Rampenlicht und die einsamsten Minuten abseits der Bühne ein. Was die drei jungen Musiker auf dem Weg nach ganz oben verbindet, sind ihr außergewöhnliches Talent, ihr Ehrgeiz, ihre Disziplin und die Einsicht, dass es noch Erfüllenderes gibt als den ersten Preis. 12. - 18.4. 18.45 Uhr

Veranstaltungshinweis: Am 16. März war der Weltschlaftag, wegen der 18. Regensburger Kurzfilmwoche war es leider nicht möglich, diesen Termin auch filmisch mit GOODNIGHT NOBODY zu begleiten. Das aber holen wir jetzt nach. Am Donnerstag ( 19. April ) gibt es nach dem Film ( Beginn 18 h ) eine Podiumsdiskussion mit Frau Dr. Tatjana Crönlein, Herrn Prof. Thomas Wetter und Herrn Dr. Peter Geisler vom Schlafmedizinischen Zentrum der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Bezirksklinikum Regensburg. Sie werden sich den Fragen des Publikums stellen und sich natürlich auch zum Film äußern. Wir sind schon sehr gespannt.....

VIOLINISSIMO

BÜRO Kurzfilmwoche Andreasstr. 28 93059 Regensburg Tel. 0941 56 09 01 KINO Eintritt normal: 6 € | ermäßigt: 5 € Aufschlag bei Überlänge-Filmen: 1 € Ermäßigung gibt es mit Schüler- oder Studentenausweis, außerdem mit der »filmgaleriekarte«. Diese kann zu einem Preis von 5 € an der Abendkasse erworben werden und ist ein Jahr lang gültig. gefördert von:

EMPIRE ME

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das bessere leben

hunGer

ELLES, Polen / Frankreich / Deutschland, 2011, 96 min, R: Malgorzata Szumowska, mit: Juliette Binoche, Anaïs Demoustier, Joanna Kulig u.a.

HUNGER, Großbritannien 2008, 100 min, OmU, R: Steve McQueen, mit Michael Fassbender, Liam Cunningham, Stuart Graham

Die erfolgreiche Pariser Journalistin Anna (Juliette Binoche) recherchiert für einen Artikel über das Leben von Studentinnen (Joanna Kulig, Anaïs Demoustier), die ihr Geld als Escorts verdienen. Dabei findet sie in den klaren, ungeschminkten und jeder falschen Romantik entzauberten Lebensentwürfen ihrer Informantinnen ein verstörendes Echo auf ihre eigene Karriere, auf ihre eigenen Bedürfnisse und auf das satte, verwöhnte, rundum abgesicherte Leben ihrer Familie. Wie schon in ihrem zweiten Spielfilm „Leben in mir“ fühlt die polnische Regisseurin Malgoska Szumowska den Geschlechterverhältnissen radikal auf den Zahn. 12. - 18.4. 20.45 Uhr

HUNGER ist der erste lange Spielfilm des erfolgreichen britischen Künstlers Steve McQueen, der bereits mit dem Turnerpreis ausgezeichnet wurde. Der Regisseur war überzeugt davon, dass er einen Film über den legendären H-Trakt im Maze Prison in Nordirland drehen wollte. "Ich will zeigen, wie es 1981 im HTrakt war, zu sehen, zu hören, zu riechen und zu berühren. Was ich darstellen will, ist etwas, was nicht in Büchern oder Archiven zu finden ist, das Gewöhnliche und das Außergewöhnliche." Steve McQueen erreicht sein hohes Ziel. Ihm gelingt es, durch seine Bilder und die Tonebene dem Zuschauer den brutalen Alltag im Gewöhnlichen und Außergewöhnlichen des H-Trakts näher zu bringen. Am Ende des Films steht Bobbys Tod. HUNGER ist eine mutige, kompromisslose Annäherung an das, was geschehen ist. Steve McQueen kümmert sich bei seiner Umsetzung in erster Linie nicht um filmische Konventionen, sonst würde er etwa nicht Handlungen in Echtzeit ohne Schnitt zeigen. Das Ergebnis seiner filmischen Untersuchung ist packend und beunruhigend. (Nana A.T. Rebhan) 27.4. - 2.5. 20.45 Uhr NachSicht Anscheinend ist HUNGER mit Michael Fassbender nie in Regensburg gezeigt worden, das holen wir jetzt nach. Und wer SHAME gesehen hat, ahnt, dass Michael Fassbender auch in diesem Film brillieren wird. Außerdem möchten wir hier auch auf unsere NachSicht vom März hinweisen, näheres dazu finden Sie in der März-Ausgabe von WOHIN.

Wir zeigen zusammen mit KEB im Bistum Regensburg und dem Mentorat der Diözese Regensburg zum Gedenken an den vor kurzem tödlich verunglückten Theo Angelopoulos sein Meisterwerk:

die ewiGKeit und ein taG MIA AIONIOTITA KAI MIA MERA, Gr/F/D/I, 1998, 137 min, OmU, R: Theo Angelopoulos, mit: Bruno Ganz, Isabelle Renauld, Achileas Skevis u.a. Ein alter Mann sitzt in einen Mantel gehüllt am Fenster und blickt aufs Meer. Das Zimmer ist fast leer geräumt, das Haus hat einmal belebtere Zeiten gesehen. Die Zeichen stehen auf Abschied. Ein Abschied von dem Haus, von der Gegenwart, von den Erinnerungen an eine große Liebe - vom Leben? Doch das Schicksal hat erst noch andere Pläne für den einst erfolgreichen Dichter: Es bringt ihn mit einem albanischen Flüchtlingsjungen zusammen, der in die Hände gewissenloser Kinderhändler gefallen ist. Der Mann bekommt eine Aufgabe, er wird noch einmal gebraucht. Mit faszinierender Präsenz verkörpert Bruno Ganz den Dichter und das Alter ego des griechischen Regisseurs Angelopoulos. Behutsam nimmt er den Zuschauer mit auf eine Reise weniger Worte, eindringlicher Bilder und versteckter Antworten über das Leben, das Gestern, Heute und Morgen. 25. + 26.4. 20.00 Uhr

dame, KöniG, as, spion TINKER, TAILOR, SOLDIER, SPY, Großbritannien/Frankreich/Deutschland, 2011, 127 min, OmU, R: Tomas Alfredson, Buchvorlage: John Le Carré (Roman "Tinker, Tailor, Soldier, Spy" / "Dame, König, As, Spion") mit: Gary Oldman, Colin Firth, Tom Hardy, John Hurt, Toby Jones u.a. Ein pensionierter Agent des britischen Geheimdiensts wird wieder aktiviert, um einen "Maulwurf" in den eigenen Reihen dingfest zu machen. Suggestive Verfilmung eines Romans von John Le Carré, der konsequent Helden- und Männlichkeitsbilder des Agentenfilm-Genres dekonstruiert. Vor dem tristen Szenario des Kalten Kriegs zeigt der listenreich, labyrinthisch und betont langsam entwickelte Film eine unglamouröse Welt der Spionage, in der Misstrauen und Undurchsichtigkeit regieren und das Politische und Professionelle auch privateste Beziehungen unterwandert, wobei Ideale und Loyalitäten auf der Strecke bleiben. 19. - 23.4. 20.45 Uhr

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das haus der schlafenden schönen D 2006, 99 min, Regie: Vadim Gowna 28.3. 20.45 Uhr


der schnee am Kilimandscharo LES NEIGES DU KILIMANDJARO, Frankreich, 2011, 90 min, OmU, Regie: Robert Guédiguian, mit: Jean-Pierre Darroussin, Ariane Ascaride, Gérard Meylan, Marilyne Canto, Grégoire Leprince-Ringuet u.a. Ein altgedienter Docker aus Marseille, der sich als Gewerkschaftler zeitlebens für seine Kollegen einsetzte, wird arbeitslos. Er und seine Frau, seit 30 Jahren glücklich verheiratet, erhalten von Freunden Geld, um sich den langgehegten Wunsch einer Reise zum Kilimandscharo zu erfüllen. Als sie überfallen und ausgeraubt werden, ist es mit der Ruhe und Zufriedenheit vorbei. Mehr noch als der Verlust des Geldes schmerzt die Erkenntnis, dass der Täter ein Werftkollege ist. Der anfänglich realistische Film wandelt sich zur märchenhaften, fast heiteren Klassenkampf-Fabel. Stilvoll fotografiert, nimmt er mitunter pittoreske Züge an, bleibt dabei aber stets zutiefst menschlichen Werten verpflichtet. (filmdienst) 29.3. - 4.4. 20.45 Uhr und 5. - 9.4. 18.45 Uhr

CARTA PARA O FUTURO, Kuba, 2011, 87 min, OmU,Regie: Renato Martins, mit: Miriam Acelia Torres Santos, Sacramento Torres Garcia, Diego Santana Caunedo u.a. Über sieben Jahre hinweg hat die Dokumentation von Renato Martins das tägliche Leben der Familie Torres begleitet und lässt Super-8-Aufnahmen und Heimkameraszenen zu einem persönlichen Porträt zusammenfließen. 50 Jahre kubanische Geschichte und der Facettenreichtum eines geheimnisvollen Landes spiegeln sich in einer Familie wider, Patriotismus und Revolution haben auch dort ihre Spuren hinterlassen. Der Zuschauer darf eine liebeswürdige Familie mit einem Leben voller Höhen und Tiefen, Zusammenhalt und menschlicher Wärme kennenlernen. 26. - 28.3. 18.45 Uhr

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John irVinG und wie er die welt sieht Deutschland, 2011, 90 min, OmU, Regie: André Schäfer John Irving gilt als einer der bedeutendsten amerikanischen Autoren unserer Zeit und ist berühmt für die eigentümlichen Charaktere in seinen Romanen. Die Dokumentation begleitet den Autor bei seiner Lesereise nach Europa sowie in seinen privaten Alltag in Vermont. Dabei ist Irving bei seiner täglichen Arbeit, z.B. bei der Entwicklung seiner Romanfiguren, zu sehen, aber ebenso beim Kochen oder Fitnesstraining. Anlässlich des 70. Geburtstags des Weltliteraten wird erstmals ein Bild von dem Menschen ermöglicht, der sich hinter all den kreativen Charakteren verbirgt. Der Zuschauer erlebt einen sympathischen und allzu menschlichen Künstler, der sein Publikum mit Worten verzaubert. 10. - 11.4. 18.45 Uhr

MICHAEL ist der Gewinner des 33. Filmfestivals "MAX OPHÜLS PREIS" 2012. Der Hauptdarsteller des Films -Michael Fuith- wurde mit dem “Max Ophüls Preis” als Bester Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet.

nader und simin - eine trennunG

michael

JODAEIYE NADER AZ SIMIN, Iran, 2011, 123 min, OmU, Regie: Asghar Farhadi, mit: Laila Hatami, Peyman Moadi, Shahab Hosseini, Sareh Bayat u.a.

Österreich, 2011, 96 min, Regie, Buch: Markus Schleinzer, mit: Michael Fuith, David Rauchenberger, Christine Kain, Ursula Strauss, Viktor Tremmel

Während seine Ehefrau den Iran verlassen möchte, entscheidet sich ein Mann aus dem Mittelschicht fürs Bleiben, um seinen alten Vater nicht im Stich zu lassen, worüber sich das Paar vorläufig trennt. Für die Betreuung des alten Mannes wird eine Frau aus armen, religiös orthodoxen Verhältnissen angestellt. Eine Reihe unglücklicher Vorfälle führt dazu, dass sich die Pflegekraft und der Mann bald vor Gericht gegenüberstehen. Es beginnt ein spannungsgeladener Prozess der Wahrheitsfindung. Eine genau beobachtende Studie alltäglicher Lebensumstände und familiärer wie sozialer Risse, die in Gestalt eines klug aufgebauten „Krimis“ eine zutiefst verunsicherte, von moralisch-religiösen Zwängen überfrachtete und gespaltene Gesellschaft beschreibt. (filmdienst) 26. - 27.3. 20.45 Uhr

Wie kann man das Unaussprechbare, das Grauen, das in unser Mitte wohnt, die „Fälle“ und „Medienereignisse“ Natascha Kampusch oder Joseph Fritzl überhaupt in Bilder fassen? Wie kann man dem Schrecken beikommen, ohne indiskret, voyeuristisch, sensationsheischend zu sein? In seinem kühlen beobachtenden Film Michael hat der österreichische Regisseur Markus Schleinzer genau die richtigen Bilder für seine monströse Geschichte gefunden. Klar, sachlich, kühl und mit dem Mut zur Auslassung erinnert sein Film an die Werke Michael Hanekes, bei denen sich ebenfalls das Grauen, das Böse oftmals außerhalb des Bildraumes abspielt. Dennoch lässt der Film keinerlei Zweifel daran, dass wir gerade Zeuge des fortgesetzten Martyriums eines Kindes sind, das von eine Mann fortwährend sexuell missbraucht wird. Die Beklemmung, die die Bilder transportieren, ist trotz (oder vielmehr vermutlich wegen) der Auslassungen ungeheuer intensiv und wirkungsvoll und sorgt für ein permanentes Unbehagen, das einen nicht mehr loslässt. Weil die nicht gezeigten Bilder bis hin zum zutiefst erschütternden Ende, Bilder im Kopf des Zuschauers in Gang setzen, deren Sogkraft man sich nicht entziehen kann. Und selbst wenn es einem gelingen sollte, die Bilder Schleinzers zu vergessen, die eigene Bildmaschine im Kopf wird man so schnell nicht mehr zum Anhalten bringen. (Joachim Kurz) 29.3. - 4.4. 18.45 Uhr

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DIE KÖNIGIN UND DER LEIBARZT hat die Berlinale-Jury überzeugt und zwei Silberne Bären gewonnen, ganz normale Kinobesucher werden ihn trotzdem lieben. [Cinema] DIE KÖNIGIN UND DER LEIBARZT Johann Friedrich Struensee, Stadtphysikus und Armenarzt im damals vom dänischen König regierten Altona, begleitet 1768 seinen Herrscher Christian VII. auf dessen einjähriger Europareise. Dabei gewinnt er das Vertrauen des psychisch labilen Königs und wird zu dessen Leibarzt ernannt. Doch Struensee ist viel mehr als das: Gemeinsam mit Königin Caroline Mathilde, die sich in den stattlichen, durchsetzungsfähigen Mann verliebt, beginnt er mehr und mehr, die Staatsgeschäfte zu übernehmen. Den großen Ideen der europäischen Aufklärung verpflichtet, setzt er Presse- und Meinungsfreiheit durch, schafft Folter und Leibeigenschaft ab, reformiert das Schulwesen und beschneidet die Privilegien des Adels. Der Adel jedoch, der um Besitz und Macht fürchtet, schaut diesem 'lästerlichen Treiben' nicht untätig zu. Der Reformator landet schließlich vor Gericht. Nach authentischen Vorgängen entwirft Nikolaj Arcel eine Mischung aus historischem Politthriller, Liebesfilm und Tragödie. Das Drama um einen Mann, der seiner Zeit um Jahrzehnte voraus war und die Ideale der Französischen Revolution noch vor deren Beginn in Dänemark durchzusetzen versuchte, ist zugleich eine Parabel über den Widerstreit von Fortschritt und Reaktion. [berlinale.de] »Trotz des historischen Themas ist dem jungen Regisseur Nikolaj Arcel ein sehr moderner Film gelungen. Arcel filmt das Dänemark des 18. Jahrhunderts wie eine Welt von heute. Die prunkvolle Ausstattung und Kostüme treten so in den Hintergrund, während die eigentliche Essenz der Geschichte, die Emotionen, die Intrigen, die Politik, in den Vordergrund gestellt werden. Vor allem das macht DIE KÖNIGIN UND DER LEIBARZT zu einem packenden Historiendrama.« [programmkino.de] Die Geschichte wurde schon oft in Buchform verfasst, zuletzt in DER BESUCH DES LEIBARZTES von Per Olov Enqvist, auch in Deutschland jahrelang in den Bestsellerlisten. Mads Mikkelsen spielt den charismatischen Arzt, Alicia Vikander die junge Königin. Das Drehbuch verfassten Nikolaj Arcel und Lars von Trier. EN KONGELIG AFFÆRE, Dänemark, Deutschland 2012, dtF, 129 min, Regie: Nikolaj Arcel, mit: Mads Mikkelsen, Alicia Vikander, Mikkel Følsgaard, David Dencik, Trine Dyrholm, Cyron Bjørn Melville, William Jøhnk Nielsen

WAS KOSTET'S? Weil immer wieder gefragt wird: Bei uns kostet der Spaß normalerweise 6 Euro, und 5 Euro ermäßigt, z.B. für Schüler, Studierende, Aktivkärtler ... Immer! Achtung: Alle können an der Kinokasse die 6er-Karte für 30 Euro erwerben, so dass Sie auch als »Normale« den Vorzug haben, für 5 Euro einzutreten.

WO PARKEN? Weil auch immer wieder gefragt wird. Die Kinos im Andreasstadel liegen ja auf einer Insel. Kann man da parken? Hier unser Rat: Parken Sie auf dem Großparkplatz an der Wöhrdstraße [gleich bei der Eisernen Brücke] und gehen Sie dann zu Fuß über den idyllischen Grieser Steg. Und schon stehen Sie vor dem Andreasstadel. Dauert keine 5 Minuten. Gegenüber dem Großparkplatz befindet sich übrigens auch die für uns zuständige Bushaltestelle.

WUNSCHKINO? Das gibt es immer noch. Wenn Sie sich rechtzeitig anmelden, können Sie unser kleines Kino [45 Plätze] für Ihre Privatkinovorstellung mieten. Telefon 0176 52 17 68 51.

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Das Gefühl drückender Paranoia macht Durkins Psycho-Drama zu einem einschneidenden Thriller, der sich fast ausschließlich in der Seele der Charaktere abspielt. [kino-zeit.de] MARTHA MARCY MAY MARLENE Martha verschwand vor zwei Jahren spurlos von der Bildfläche. Nun meldet sie sich per Telefon bei ihrer älteren Schwester Lucy, die sie darauf in erschöpftem und verstörtem Zustand aus einem abgelegenen Kaff in den Bergen abholen kommt. Lucy und ihr Mann Ted quartieren Martha in ihrem Ferienhaus am See ein, damit sie sich erholen und wieder auf die Beine kommen kann. Doch die junge Frau hört nicht auf, sich seltsam zu verhalten. Lucy versucht aus ihr herauszukriegen, was in den vergangenen zwei Jahren mit ihr losgewesen ist, doch Martha weicht den Fragen aus. Lucy ahnt die Wahrheit noch nicht: dass Martha nämlich zuvor in einer sektenähnlichen Kommune unter dem charismatischen Anführer Patrick gelebt hat. Nun ist sie auf der Flucht … Parallel zu Marthas Versuch, sich in einer gewöhnlichen Familie einzuleben, schneidet der Film immer wieder zurück in Marthas Sektenleben: Wie sie, zusammen mit einer Freundin, Aufnahme in die attraktiv wirkende Gemeinschaft fand, langsam an die Regeln und zu verrichtenden Tätigkeiten herangeführt wurde, mit Drogen gefügig gemacht wurde, schließlich ihre Aversion wuchs … USA 2011. dtF, 104 min, Regie, Buch: Sean Durkin, mit: Elisabeth Olsen, Christopher Abbott, Brady Corbet, Hugh Dancy


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UND WENN WIR ALLE ZUSAMMENZIEHEN? ist ein wunderbar warmherziger Film, getragen von einem Ensemble großartiger Schauspieler wie Géraldine Chaplin, Jane Fonda, Claude Rich, Pierre Richard, Guy Bedos und Daniel Brühl UND WENN WIR ALLE ZUSAMMENZIEHEN Einmal bedauert einer der Protagonisten, dass sich die Menschen im Allgemeinen leider zu wenig »um ihre letzten Jahre kümmern«. Das ist auch bei den fünf langjährigen Freunden in Stéphane Robelins tragikomischem Ensemblefilm UND WENN WIR ALLE ZUSAMMENZIEHEN? zunächst nicht anders. Bis krankheitsbedingte Einschnitte in die persönlichen Lebensverhältnisse die Gruppe veranlasst, nach neuen Lösungen für ein wachsendes gesellschaftliches Problem zu suchen, das vor allem sie selbst betrifft. Und so gründen die zwei Frauen und drei Männer, die bereits alle über siebzig sind, kurzerhand eine Wohngemeinschaft, um möglichst frei und selbstbestimmt leben zu können. Der ewige Liebhaber und fotografierende Erotomane Claude, der nach einem Herzinfarkt in einem Seniorenheim landet, wird zum Auslöser für die Realisierung des unkonventionellen Projekts. Doch auch der zunehmend vergesslicher werdende Albert und seine schwerkranke Frau Jeanne, eine emeritierte Philosophiedozentin mit großem Herz, können bald nicht mehr allein leben. Und so ziehen alle zusammen bei Jean, einem noch immer kämpferischen politischen Aktivisten, und seiner Frau Annie ein, die ein geräumiges Haus im Grünen besitzen; und einen Garten, der gerade für einen Swimmingpool umgegraben wird. Komplettiert wird die illustre Senioren-WG durch den deutschen Ethnologie-Studenten Dirk, der den Alten in ihrem Alltag hilft und dabei Feldforschungen betreibt für seine Doktorarbeit über die »überalterte Gesellschaft«. In Stéphane Robelins warmherzigem Film ist das Leben eine Baustelle, auf der die Protagonisten Konflikte austragen, Rückschläge parieren und dem Genuss frönen. In sanftes Licht und milde Farben getaucht, von einem altmodischen Charme und subtilem Humor getragen, etabliert der französische Regisseur ganz unspektakulär ein Setting für das routinierte Spiel seines prominenten Darstellerensembles. Dabei idealisiert er die Freundschaft, ohne ihre Verletzungen zu verschweigen. Trotzdem insistiert Robelin nicht aufs Schwere und seine Realität, sondern präferiert mit seiner Komödie den Tonfall leichter Unterhaltung und die an Pointen reichen Abkürzungen, die dafür nötig sind. [filmgazette.de] ET SI ON VIVAIT TOUS ENSEMBLE? Frankreich, Deutschland 2011, dtF, 96 min, Regie: Stéphane Robelin, mit: Guy Bedos, Daniel Brühl, Geraldine Chaplin, Jane Fonda, Claude Rich, Pierre Richard, Bernard Malaka, Camino Texeira

Ein kraftvoller und enorm spannender Film über Macht, Gewalt und die furchtbaren Folgen von Erziehung als Dressur. [programmkino.de] KING OF DEVIL'S ISLAND Der 17-jährige Erling wird 1915 in eine berüchtigte Erziehungsanstalt eingeliefert, die fernab jeglicher Zivilisation auf der Insel Bastøy im Fjord vor Oslo liegt. Dort herrscht Heimleiter Håkon über ein sadistisches System mit strengen Bestrafungsritualen, in dem die Jugendlichen als billige Arbeitskräfte ausgebeutet werden. Als Erling herausfindet, dass der Hausmeister Zöglinge missbraucht, wagt er den Aufstand gegen die Heimleitung und versucht, von Bastøy zu fliehen. Der neue Film von Marius Holst beruht auf einer wahren Begebenheit: Im Winter 1915 musste die norwegische Armee mit 150 Soldaten, Torpedoschiffen und einem Unterseeboot anrücken, um eine Rebellion auf Bastøy niederzuschlagen. Das packende Drama erweckt die geschichtlichen Ereignisse in grandiosen Landschaftspanoramen und mit eindringlichen Darstellerleistungen zum Leben: Schwedens Superstar Stellan Skarsgård brilliert als Heimleiter Håkon, Norwegens Shooting Star Kristoffer Joner spielt Hausmeister Tor. – Der Film ist einer der erfolgreichsten norwegischen Filme der letzten Jahre: Er wurde mit dem norwegischen Filmpreis »Amanda« für den besten Film, die beste Musik und für den besten Nebendarsteller ausgezeichnet. KONGEN AV BASTØY, Norwegen, Frankreich 2010, dtF, 115 min, Regie: Marius Holst, mit: Stellan Skarsgård, Benjamin Helstad, Kristoffer Joner, Trond Nilssen, Magnus Langlete, Morten Løvstad

2. – 9. MAI 2012 SANS DESSUS DESSOUS LA SEMAINE CULTURELLE DU FILM FRANÇAIS A 10 ANS ! 10. FRANZÖSISCHE FILM- UND KULTURWOCHE KINOS IM ANDREASSTADEL 27


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Der neue Film der libanesischen CARAMEL-Regisseurin Nadine Labaki – ein engagiertes und witziges Plädoyer für Toleranz und Frieden in Form einer Komödie. [programmkino.de] WER WEISS, WOHIN? Ein staubiges Kaff irgendwo im Libanon. Schon ewig leben Christen und Moslems hier Tür an Tür nebeneinander, und genauso lange kommt es auch immer wieder zu Konflikten, vor allem zwischen den Männern. Den Grund für das idiotische Hauen und Stechen wissen sie meist selbst nicht mehr so genau – und davon haben ihre Frauen endgültig die Nase voll! Was aber tun? Da Testosteron das Einsichtsvermögen stark herabzusetzen scheint, ist mit weiblicher Logik nicht viel auszurichten. Und so hecken die Dörflerinnen gemeinsam allerhand unorthodoxe Aktionen aus, in denen der einzige Fernseher des Dorfes, eine ukrainische Table-Dance-Truppe und selbstgebackene Haschkekse tragende Rollen spielen. Fantasie und Entschlossenheit des konspirativen Treibens kennen bald kaum noch Grenzen und zeigen durchaus ihre Wirkung … Die libanesische Regisseurin Nadine Labaki, deren Kino-Erstling CARAMEL international für Furore sorgte, kehrt mit einer unwiderstehlichen Komödie zurück: Ein engagiertes und vor allem wahnsinnig witziges Plädoyer gegen religiösen Fanatismus, Chauvinismus und Gewalt, mit einem überraschende Ende. Die libanesisch-französische Koproduktion WER WEISS, WOHIN? wurde beim 36. Toronto International Film Festival vom Publikum als bester von 336 Beiträgen aus 65 Ländern ausgezeichnet. ET MAINTENANT, ON VA OÙ?, Frankreich, Libanon 2011, dtF, 110 min, Regie: Nadine Labaki, mit: Nadine Labaki, Claude Baz Moussawbaa, Layla Hakim, Yvonne Maalouf, Antoinette Noufaily

Mit Stefan Kurt, Julia Koschitz, Senta Berger, Justus von Dohnányi, Heino Ferch – nach dem Roman von Daniel Kehlmann. RUHM RUHM verbindet sechs komische und tragische, aberwitzige und berührende Geschichten, die sich zu einem verblüffend-faszinierenden Gesamtbild vereinen. In einem geschickten Spiel um Wirklichkeiten und Scheinwirklichkeiten erzählen sie von Schicksal und Zufall, Identität und Verschwinden, vor allem aber von der Sehnsucht, in einem anderen Leben zu Hause zu sein – wenn man es schon nicht im eigenen ist. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Daniel Kehlmann, der sich bislang allein im deutschsprachigen Raum rund eine halbe Million Mal verkaufte. Regie führte Isabel Kleefeld, die auch das Drehbuch verfasst hat und die einzelnen Episoden des Romans zu einer mitreißenden Tragikomödie zusammenführt. In den Hauptrollen zu sehen sind Senta Berger, Stefan Kurt, Julia Koschitz, Justus von Dohnányi, Heino Ferch und Gabriela Maria Schmeide. Deutschland, Österreich, Schweiz 2011, dtF, 103 min, Regie: Isabel Kleefeld, mit: Stefan Kurt, Julia Koschitz, Senta Berger, Justus von Dohnányi, Heino Ferch, Axel Ranisch, Gabriela Maria Schmeide

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SHAME Brandon, ein smarter New Yorker in den Dreissigern, hat es sich in seinem Leben augenscheinlich komfortabel eingerichtet. Als Ablenkung von der täglichen Jobroutine wirft er sich in ein exzessives Sexleben voll schneller Affären und One-Night-Stands. Dieser gut kontrollierte Rhythmus droht jedoch zusammenzustürzen, als seine exzentrische Schwester Sissy unangekündigt vor seiner Tür steht und bei ihm einzieht. Ihre Anwesenheit und das unausgesprochene Bedürfnis nach Nähe treibt Brandon nur noch tiefer hinein in New Yorks düsteres Nachtleben … »Der britische Künstler McQueen, der nicht nur mit SHAME im Wettbewerb von Venedig zu sehen ist, sondern bereits mit einer Videoarbeit bei der Kunstbiennale vertreten war, legt nach seinem überwältigenden Spielfilmdebüt HUNGER [2008] nun erst seinen zweiten Kinofilm vor. Der ist zwar formal weniger streng angelegt, birst aber wieder an vielen Stellen vor millimetergenau durchkomponierten Bildern und trifft erneut ins Herz menschlicher Fragen nach Körper und Freiheit in unserer Gesellschaft. Der Film begleitet einen weiter, auch nach dem Schluss.« [Frédéric Jaeger, critic.de] Großbritannien, USA 2011, dtF, 100 min, Regie: Steve McQueen, mit: Michael Fassbender, Carey Mulligan, James Badge Dale, Hannah Ware, Amy Hargreaves

BARBARA Sommer 1980 in der DDR. Die Ärztin Barbara hat einen Ausreiseantrag gestellt. Nun wird sie aus der Hauptstadt in ein kleines Provinzkrankenhaus strafversetzt. Jörg, ihr Geliebter aus dem Westen, bereitet ihre Flucht über die Ostsee vor. Barbara wartet. Die neue Wohnung, die Nachbarn, der Sommer und das Land, all das berührt sie nicht mehr. Sie arbeitet in der Kinderchirurgie unter Leitung ihres neuen Chefs André. André verwirrt sie. Sein Vertrauen in ihre beruflichen Fähigkeiten, seine Fürsorge, sein Lächeln. Warum deckt er ihr Engagement für die junge Ausreißerin Stella? Ist er auf sie angesetzt? Ist er verliebt? Barbara beginnt die Kontrolle zu verlieren. Über sich, über ihre Pläne, über die Liebe. Dann rückt der Tag ihrer geplanten Flucht näher. Wie schon in GESPENSTER und YELLA steht eine Frau im Mittelpunkt, die sich wie ein Phantom durch ihr eigenes Leben bewegt. Es ist ein Leben, in dem sich die Überwachung und die Angst davor tief in die menschlichen Beziehungen eingeschrieben haben. [berlinale.de] »So vielschichtig-bunt war die DDR im deutschen Nachwendekino selten.« [arte.tv] Deutschland 2012, dtF, 105 min, Regie: Christian Petzold, mit: Nina Hoss, Ronald Zehrfeld, Jasna Fritzi Bauer, Marc Waschke, Rainer Bock


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Selten wurden Klischees so bravourös umschifft wie in der Geschichte des Algeriers Bachir Lazhar, der als politischer Flüchtling nach Montréal kommt und dort als Ersatzlehrer eine Grundschulklasse übernimmt. [spiegel.de] MONSIEUR LAZHAR Simon entdeckt sie im Klassenzimmer: seine Lehrerin Martine, mit einem Schal erhängt. Diese menschliche Katastrophe versucht die Schulleitung dann mit einer neuen Zimmerfarbe und einer Psychologin aufzuarbeiten. Und mit einer neuen Lehrkraft, dem Algerier Bachir Lazhar, gespielt von Fellag. Nach einigen vor allem kulturell bedingten Startschwierigkeiten schafft es Bachir immer besser, den Draht zur Klasse zu finden. Dieser fällt es jedoch schwer, die Erinnerung über den Vorfall abzustreifen. Vor allem Simon und Alice zeigen sich auffällig: Er reagiert mit Aggressivität, sie versucht den Selbstmord im Unterricht direkt zu adressieren. Bachir wird den Kindern eine Stütze – gleichzeitig sind die Kinder für ihn selbst eine Hilfe, denn auch er hat einen schrecklichen Schicksalsschlag zu verarbeiten. Doch über Bachir hängt ein Damoklesschwert: Als politischer Flüchtling ist sein Verfahren immer noch hängig. Wird es abgelehnt, kann Bachir von einem Tag auf den anderen abgeschoben werden.

Diesen Film sollten sich nicht zuletzt Schulklassen mit Ihren LehrerInnen anschauen. Um Ihnen das zu erleichtern, bieten wir nicht nur Sondervorstellungen tagsüber [Telefon 0176 52 17 68 51] an, sondern für die re-

Eine berührende Reise beginnt, wie sie das Kino schon lange nicht mehr gesehen hat. Nach einem Stück von Evelyne de la Chenelière.

gulären Abendvorstellungen nach

Kanada 201, dtF, 94 min, Regie: Philippe Falardeau, mit: Fellag, Sophie Nélisse, Émilien Néron, Danielle Proulx, Brigitte Poupart, Evelyne de la Chenelière, Jules Philip, Daniel Gadouas, Louis Champagne, Seddik Benslimane

Gruppentarif.

EINER WIE BRUNO Die 13-jährige Radost lebt allein mit ihrem Vater. Doch Bruno ist kein Vater wie alle anderen. Er leidet an Oligophrenie, einer angeborenen Intelligenzschwäche und geistigen Behinderung, was ihn im Alltag mehr zu einem Spielkameraden als zu einem Erziehungsberechtigten macht. Trotzdem sind die beiden ein gutes Gespann, das sich auch mit List und Witz gegen manche Tücke des Jugendamtes behaupten kann. Doch mit Radosts beginnender Pubertät offenbaren sich die ersten gravierenden Probleme. Je älter und reifer das Mädchen wird, umso mehr wird Radosts geistige Überlegenheit Bruno gegenüber bemerkbar. Und wie alle Erwachsenen findet auch Bruno in dieser Entwicklungsphase immer schwerer Zugang zu der Welt seiner Tochter. Der schmerzliche Bruch scheint unausweichlich, als sich Radost zum ersten Mal ernsthaft verliebt … EINER WIE BRUNO ist die spannende, originelle, komische und zugleich sehr anrührende Tragikomödie über ein etwas anderes Vater-TochterVerhältnis. Ganz behutsam und sensibel, aber auch kraft- und humorvoll erzählt Anja Jacobs in ihrem Spielfilm eine Geschichte vom Erwachsenwerden, vom Lieben und vom Loslassen. In der Titelrolle ist Christian Ulmen zu sehen. Deutschland 2011, dtF, 100 min, Regie: Anja Jacobs, mit: Christian Ulmen, Lola Dockhorn, Lucas Reiber, Peter Kurth, Teresa Harder, Hans Löw, Fritz Roth

6 X VENEDIG »6 X VENEDIG erzählt von sechs Lebensgeschichten. Mazzacurati hat insgesamt ein Jahr in der Lagunenstadt verbracht und im Laufe dieser Zeit sechs unterschiedliche 'venezianos' begleitet. In seinem Film lässt er sie von ihrem Alltag erzählen: ein Archivar, ein Zimmermädchen, ein Archäologe, ein Künstler, ein ehemaliger Dieb und ein Junge von der künstlich geschaffenen Insel Sacca Fisola. Fast immer ist das Leben der Personen auch direkt mit Venedig verbunden … Um die Einzelportraits herum baut Mazzacurati wunderschön gefilmte Venedig-Bilder, mal auf melancholische, mal auf fast komödiantische Art und Weise, wenn sich die Bewohner in Müllsäcken, Plastikeimern und übergroßen Gummistiefeln durch die überschwemmten Gassen bewegen. Dabei geht er stets weit über die gewöhnliche Postkartenperspektive hinaus. Und trotzdem spielt er auch gerade damit, blendet alte und gegenwärtige Bilder aus dem Familienalbum, Urlaubsfotos und private Schnappschüsse mit ein und zeichnet somit ein facettenreiches Bild von der Stadt. Das ist die große Leistung des Films: Sechs eindrucksvolle Portraits geschaffen zu haben, die nachwirken und bisweilen auch nachdenklich stimmen.« [kino-zeit.de] Sei Venezia, Italien 2010, OmU, 95 min, Regie: Regie: Carlo Mazzacurati

Voranmeldung auch den günstigen

Regisseur und Hauptdarsteller stellen den Film am 25. April im Kino Wintergarten vor. SCHATTENMENSCHEN Der 70-jährige ehemalige Professor Paul lebt seit über 23 Jahren auf der Straße. Dort hat er auch auch Isabel kennen gelernt, die ihn an seine verstorbene Tochter erinnert. Außerdem lernt Paul den tschechischen Klavierspieler Vaclav kennen, der von seiner Frau auf die Straße gesetzt wurde. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Freundschaft, und Paul versucht Vaclav mit aller Macht die Rückkehr in ein bürgerliches Leben zu ermöglichen. Doch als Vaclav sich in Isabel verguckt und Paul die Situation falsch deutet droht die Freundschaft zu zerbrechen … »In Spielfilm SCHATTENMENSCHEN geht es um Menschen, die sich trotz ihrer harten, äußeren Umstände, ihre Gefühle und Emotionen bewahrt haben. Es geht um zwischenmenschliche Beziehungen von Personen unterschiedlichster Herkunft und Nationalität. Menschen, die aus dem bürgerlichen Leben gefallen sind, deren Wünsche, Träume und Sehnsüchte sich jedoch nicht von denen, sogenannter normaler Menschen, unterscheiden.« [Produktionsmitteilung] D 2012, dtF, Regie: Darioush Shirvani, mit: Peter Reinwarth, Petr Kuschmitz, Giuliana Tirziana de Carlo, Ali Kamrani, Giulia Sophia Young, Iacov Grinberg, Michaela Wein, Michaela Demhalte, Beri Vranesié

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PECHA KUCHA REGENSBURG VOL. 8 Donnerstag, den 19. April 2012 20:30 Uhr im den Kinos im Andreasstadel

CINOCHE Es ist so mit dem Französischen: Es

Andreasstraße 28, Regensburg

ist eine schöne Sprache, die man aber,

im Andreasstadel

wenn man noch im Gebiet des Erlernens sich befindet, kaum versteht, wenn Franzosen und Französinnen sie benutzen. Dafür gibt es seit vielen Monaten CINOCHE – den Abend mit

jeweils 11.00, 14.00 und 15.00 Uhr

dem französischen Film mit franzö-

Weitere Infos unter www.hotel-des-artistes.org. Vortragsanmeldungen unter pk@hotel-des-artistes.org

sischen Untertiteln, ausgesucht und

Samstag 31.03.12

eingeführt und erläutert von Mari-

Häwelmann

Zuschauer zahlen 3 Euro, für Mitwirkende ist die Veranstaltung kostenlos.

anne Mion.

Sonntag 01.04.12

DO, 19. APRIL, 20.30 UHR

Rotkäppchen

Pecha Kucha Regensburg im Web:

Samstag 21.04.12

www.pecha-kucha.org/night/regensburg

Häwelmann

www.facebook.com/pages/

Sonntag 22.04.12

PechaKucha-Regensburg/129870813734612

Froschkönig

www.hotel-des-artistes.org

Samstag 28.04.12 Häwelmann Sonntag 29.04.12

FRAUENSALON

Rotkäppchen

Immer am ersten Donnerstag im Monat treffen sich um 21 Uhr im Theater im Akademiesalon Frauen, um sich neben allerlei Handfestem auch etwas Audiovisuelles für das Herz und das Hirn zu gestatten.

Spielzeitende

Ein Film wie das Leben selbst: Eine erfolgreiche Frau begibt sich auf eine Arbeitsreise und muss erkennen, erkennt, dass das Leben nicht immer planbar ist und dass Konzepte nicht immer lebbar sind … »Ebenso humorvoll wie intelligent«, meint der Filmdienst.

Kontakt: gudula.zientek@web.de

Am Donnerstag, den 19. April um 20:30 Uhr ist wieder Pecha Kucha Night, der Vortrags-Slam mit dem Ursprung aus Tokio. Das Prinzip: Innerhalb von 20 Bildern á 20 Sekunden präsentieren bis zu 10 Vortragende Erfundenes oder Wahres, Skurriles, Ernstes oder Aufheiterndes, die eigene kreative Arbeit, ein Projekt, eine Inspiration oder nur einen Gedankengang. Durch ihren rasanten und kurzweiligen Charakter erfahren Pecha Kuchas mittlerweile einen regelrechten Hype und genießen weltweit Kultcharakter.

Weiter geht's im Oktober 2012

www.pupille-schief.de

DO, 5. APRIL, 21 UHR

2. – 9. MAI 2012

SANS DESSuS DESSoUS LA SEMAINE CULTURELLE DU FILM FRANÇAIS A 10 ANS !!! 10. FRANZÖSISCHE FILM- UND KULTUR WOCHE KINOS IM ANDREAS STADEL musik, filme

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gedichte, karaoke, Chansons, rotwein …


22.09.2003 4:01 Uhr

2012 APRIL

Seite 1

STATTTHEATER STATTTHEATER Wettbewerb/Vergabe 20:00

ALTEMÄLZEREI

■ = CLUB · ▼= UNDERGROUND · ▲= THEATER · A = ANTONIUsHAUs · UNI = UNI-MENsEN

SA 31 ■

THURN & TAXIS KABARETTPREIS

▼ Blast From the Past

MO 2 ■ DI 3 ■ DO 5 ■

60/70er Jahre Rock mit DJ Norbert 22:00 4,-

Reggae-Funk-Soul-Ska JAMARAM GRAND SLAM fEAT. „MUDBONE“ COOPER P-Funk&Soul Tribute To Led Zeppelin ZEP

SA 7 ▼ DuB CluB SO 8 ■

All kinds of Dark Music 21:00 4,50

fASTfOOD

Best-of-Improtheater 20:00 10,-/13,Save the music 22:00 10,-

MXPX - GREEN.fROG.fEET

Punkrock 20:00 14,-/16,-

MO 16 ▼ DeaD eND trageDY - 45 staiNless DI 17 ■

Hardcore 20:30 8,-

HELLSONGS

Metal-Lounge 20:30 15,-/18,-

MI 18 ■ CamPusFest regeNsBurg - WarmuP-PartY DO 19 ■ FR 20 ■

DI 24 ■ MI 25 ■ DO 26 ■

FR 27 ■

INfERNO ROCKT - BANDCONTEST WEISSWURSCHTIS

▼ FrieNDlY Fire

SA 21 ■

21:00 7,Zigeuner-Polka-Räggi 20:30 12,-/15,Reggae, Dancehall 23:00 3,-/5,-

▼ Camerata PleDeliNga

MO 30 ■

21:00 5,-

Kabarett aus Österreich NADJA MALEH Humppa-Attack 2012 ELÄKELÄISET Kabarett WOLfGANG KREBS HEIMSPIEL: THE HEALING PROCESS - RADIO HAZE The Art of Street-Percussion MOVE & GROOVE Dichterwettstreit POETRY SLAM

SA 28 ▼ Blast From the Past

21:00 10,-/14,-

Only women 21:30 5,-

▼ hart, härter, haNsoN uND NiCo B.

SO 15 ■

20:30 12,-/15,-

20:30 15,-/18,20:30 14,-/17,20:00 16,-/19,20:30 5,20:00 12,-/15,20:00 5,-

Mittelalter-Folkrock 20:30 5,-/6,50 60/70er Jahre Rock mit DJ Norbert 22:00 4,-

MÄLZE-GEBURTSTAG.DIE PARTY AUf DREI ETAGEN

▼ u.a. mit the seNsatioNal skYDruNk heartBeat orChestra,

▲ ego Fm - DJ-team, Jalla WorlDmusiC CluB, roCkPalast 21:00 10,-

DO 3 ■▼ BaD taste-Bravo hits-PartY 2 Dancefloors & 1 Singstar-Area 22:00 4,

FR 4 ■

Dichterwettstreit 19:00 3,Motörhead-Cover 21:00 10,All kinds of Dark Music 21:00 4,50

KRÜPPEL-THEATER

Kabarett 20:00 8,-/10,-

▼ DuB CluB

SO 6 ▲ DO 10 ■ FR 11 ■ FR 18 ■

U20 - POETRY SLAM MOTÖRIOUS

▼ Dark greeN

SA 5 ■

FR 25 ■

fASTfOOD POETRY SLAM

SA 26 ▼ Blast From the Past SO 27 ■

CHAMÄLEON

So 29. – Mo 30. Vorschau Mai: Di 1, Do 3. – Fr 4. jeweils 19.30 Uhr Regensburger Studententheater “Zwölf zu null“ von Thomas Spitzer

Theater an der Universität Info zum Kartenvorverkauf: Tel. 943-3270 (Mo – Do 9 – 12 Uhr) www.stwno.de Für studentische Filmemacher: „TF Medien-Studio“ im Studentenhaus, SH 1.39

Dub, Reggae, Dancehall 23:00 3,-/5,-

SOSANI TANZTHEATER fUADADEIMUADA ZWIELICHT UWE KAA & ONE DROP BAND

▼ FrieNDlY Fire

SA 19 ■

Mo 16. – So 22. 20 Uhr Freigeister “Existenz“ von Manuel Maria Berger

Gitarrissimo 20:30 13,-/16,-

FR 13 ▼ Dark greeN

20:00 16,-/19,-

Dub, Reggae, Dancehall 23:00 3,-/5,-

NIEBERLE & KAGERER

▼ laDies Night

SA 14 ■

14,-/17,-

KULTUR AN DER UNI KULTUR April 2012 AN Theater DER UNI

The Crazy - Tragikomödie 19:30 12,-/15,Calypso-Surf-Rock 21:00 8,Mittelalter-Rock 20:30 10,-/13,Reggae-Soul 21:00 12,-/15,Reggae, Dancehall 23:00 3,-/5,Best of Improtheater 20:00 10,-/13,Dichterwettstreit 20:00 5,-

60/70er Jahre Rock mit DJ Norbert 22:00 4,Impromatch 20:00 9,-/11,-

Kurse & Equipment: Info: weber.c@stwno.de oder telefonisch: 943-2198, Mi 12 – 14 Uhr, SH 1.39 Universität Campus Buslinien 6 und 11 Studentische Kulturprojekte Theater, Studentenhaus (SH): gefördert vom Nähe Mensa und Audimax

Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz Studentische Kulturprojekte Albertus-Magnus-Straße 4 gefördert vom 93053 Regensburg Studentenwerk www.stwno.de

Niederbayern/Oberpfalz Albertus-Magnus-Straße 4 93053 Regensburg www.stwno.de


18.00 (4,-)

20.15 (7,50) + Sa/So 15.45 (6,-)

DER PATE

18.00h

27 FR 28 SA 29 SO MO 30 MO

29 SO

30 MO

26 DO

OmU

Do 18.00h ab Fr 18.45h

OmU

Michael Fassbender (SHAME)

HUNGER

20.45h

OmU

Angelopoulos: Die Ewigkeit und ein Tag

20.00h

Geschlossene Veranstaltung

40 25 MI MI goodnight nobody

28 SA

22.30 (6,-)

27 FR

26 DO

25 MI

22.15 (0,-)

24 DI

23 MO

22.15 (0,-)

23 MO

EIN KÖDER FÜR DIE BESTIE

MO OmdtU 23 MO

24 DI

22 SO

30 MO

29 SO

28 SA

27 FR

26 DO

25 MI

24 DI

21 SA

22 SO

20 FR

19 DO

21 SA

OmU

18 MI

17 DI

16 MO

15 SO

14 SA

13 FR

12 DO

11 MI

10 DI

9 MO

8 SO

7 SA

6 FR

5 DO

4 MI

22 SO

20.45h

dtF

OmU

3 DI

2 MO

1 SO

31 SA

30 FR

29 DO

28 MI

21 SA

Do 18.00h ab Fr 18.45h

OmdtU

20.45h

20.45h

20.45h

27 DI

26 MO

20 FR

16.45 (6,-) + 19.30 (7,50) + Sa/So 14.00 (6,-)

21.30 (0,-) KOYAANISQATSI 30 18 MI MI dt./engl. O.m.U. 22.15 (6,-) DO 19 DO

17 DI

MO 16 MO

18.45h

OmU

Vadim Glowna

20.45h

20.45h

20 FR

19 DO

18 MI

17 DI

16 MO

15 SO

15 SO

12 DO

14 SA

16.30 (4,-)

OmU

JOHN IRVING

18.45h

18.45h

MI und wie er die Welt sieht 11 MI

10 DI

14 SA

dt./engl. O.m.U. 21.30 (7,50)

13 FR

17.00 (6,-)

19.15 (5,-) SNEAK PREVIEW 19.15 (7,50) + Sa/So 14.45 (6,-)

MO 9 MO

13 FR

12 DO

11 MI

10 DI

19.00 (7,50)

8 SO

9 MO

8 SO

5 DO

MI 4 MI

3 DI

MO 2 MO

1 SO

31 SA

30 FR

7 SA

17.00 (4,-)

Der Mann, der Liberty Valance erschoß

22.45 (0,-)

22.30 (4,-)

dt./engl. O.m.U. 21.00 (7,50) + Do-Sa 23.00 (6,-)

NATHALIE KÜSST

Vorpremiere 20.30 (5,-)

BESSERE LEBEN

DAS

Juliette Binoche

20.30 (7,50)

BESSERE LEBEN

DAS

Juliette Binoche

29 DO

18.45h

18.45h

A LETTER MI TO THE FUTURE OmU 28 MI

27 DI

MO 26 MO

7 SA

18.30 (7,50)

Das Messer im Wasser

23.00 (0,-)

23.00 (4,-)

16.30 (6,-) + 21.00 (7,50)

21.00 (7,50)

6 FR

16.30 (6,-)

18.30 (7,50)

18.00 (7,50)

18.30 (7,50)

DER KRIEG DER KNÖPFE

16.00 (6,-)

16.00 (6,-)

16.45 (4,-)

6 FR

5 DO

4 MI

3 DI

2 MO

1 SO

31 SA

30 FR

29 DO

28 MI

27 DI

26 MO

O.V. 16.30 (6,-) Englische Originalversion ohne Untertitel

16.30 (6,-)

16.45 (6,-)

17.00 (6,-)

17.30 (6,-)

16.00 (6,-)

17.30 (6,-)

18.00 (6,-)

‚Best Exotic ‘ tel Marigold Ho

am 3.4. 13 Uhr 6,-

KINO K AFFEE KUCHEN

19.00 (7,-)

Vorpremiere 19.30 (7,-) Das Leben gehört uns 19.00 (7,-)

19.30 (7,-)

BESSERE LEBEN

DAS

18.15 (7,-)

Juliette Binoche

15.30 (7,-) + 19.45 (7,-)

20.45 (7,-) + Sa/So 14.30

OmU

18.45 BARBARA

OmU 18.45 MONSIEUR LAZHAR

NACH DANIEL KEHLMANN MIT SENTA BERGER

17.15 RUHM

OmU

17.15 6 x VENEDIG

21.15 RUHM

UND WENN WIR ALLE ZUSAMMENZIEHEN?

19.15

VON NADINE LABAKI »CARAMEL«

WOHIN?

21.00

Fr-Mo auch WER WEISS, 17.00

NACH DANIEL VON NADINE KEHLMANN MIT SENTA LABAKI BERGER »CARAMEL«

19.15 WER WEISS, WOHIN?

21.15 SHAME

12 DO

17.15 19.15 21.00 EINER WIE UND WENN MARTHA BRUNO WIR ALLE MARCY MAY ZUSAMMEN- MARLENE ZIEHEN? 20.30 UND WENN WIR ALLE ZUSAM- MIT CHRISTIAN MENZIEHEN? ULMEN 19.00 SCHATTENMENSCHEN

20.30 BARBARA

20.30 CINOCHE

30 MO

29 SO

26 DO

18.00 UND WENN WIR ALLE ZUSAMMENZIEHEN?

18.00 16.45 19.00 21.15 20.15 SCHATTEN- MONSIEUR DIE KÖNIGIN DIE KÖNIGIN UND WENN UND DER UND DER WIR ALLE 27 FR MENSCHEN LAZHAR LEIBARZT LEIBARZT ZUSAMMEN28 SA ZIEHEN?

25 MI

24 DI

23 MO

22 SO

21 SA

20 FR

18.45 MONSIEUR LAZHAR

CHAPLIN 20.45 SNEAK PIERRE PREVIEW RICHARD 20.30 18.30 MARTHA MARCY MAY PECHA KUCHA MARLENE

17.15 19.15 21.00 20.30 MONSIEUR MONSIEUR UND WENN EINER WIE LAZHAR WIR ALLE BRUNO 13 FR LAZHAR ZUSAMMEN18.45 20.30 14 SA ZIEHEN? MONSIEUR THE KING 15 SO LAZHAR OF DEVIL'S 17.15 ISLAND UND WENN WIR ALLE 16 MO ZUSAMMEN- JANE FONDA MIT CHRISTIAN GERALDINE 17 DI ZIEHEN? ULMEN

11 MI

10 DI

9 MO

8 SO

5 DO

21.00 18.45 6 x VENEDIG FRAUENSALON 20.30 6 FR THE KING OF DEVIL'S 7 SA ISLAND

4 MI

3 DI

2 MO

1 SO

31 SA

29 DO

17.15 BARBARA

18.45 20.45 KILI- 17.00 WER 19.15 BARBARA MANDSCHARO WEISS, WOHIN? WER WEISS, 18.00 20.00 VERBORGEN WOHIN? DER SCHNEE IN SCHNUTTENBACH 17.00 AM KILIMAN20.30 BARBARA DSCHARO DER MIETER

18.45 20.45 6 x VENEDIG THE KING OF DEVIL'S 30 FR ISLAND

28 MI

27 DI

26 MO

Mi 21.30! 18 MI 20.45 (7,-) + Sa/So 14.15 19 DO

21.15 (7,-) + Sa/So 15.00

21.15 (7,-)

BESSERE LEBEN

DAS

Juliette Binoche

21.30 (7,-)

16.00 (6,-) + 20.15 (7,-) + Fr/Sa 22.15 (6,-)

APRIL ’12 · 26.3. – 30.4. · altstadtkinos.de · filmgalerie.de · 26.3. – 30.4. · altstadtkinos.de · APRIL ’12 · kinos-im-andreasstadel.de


April Wohin 2012