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Nr. 285 - März '12

altstadtkinos.de Eine bayerische Komödie von Christian Lerch (Koautor von ‚Wer früher stirbt, ist länger tot‘)

Ab 22.3. nur im Ostentor


THEATERSPIELPLAN Theater am Bismarckplatz Do 1 Fr 2 Sa 3 So 4 Mo 5 Di 6 Mi 7 Do 8 Fr 9 Sa 10 So 11 11 Mo 12 Di 13 Mi 14 Mi Do 18 15 Fr 16 Sa 17 So 18 Mo 19 Di 20 Mi 21 Do 22 Fr 23 Sa 24 So 25 Mo 26 Di 27 Mi 28 Mi Do 29 Fr 30 Sa 31

11 Uhr Eintritt frei!

Matinee SCHATTEN: MAHLER • VERKLÄRTE NACHT

Informationen, Kostproben. Das Regieteam informiert.

SEHEN SIE DIE TRAILER ZU DEN PRODUKTIONEN

EISENSTEIN HÄNSEL UND GRETEL LADIES NIGHT DIE LUSTIGE WITWE DER BRANDNER KASPAR

www.theaterregensburg.de 19.30 Uhr FV, Abo EPA,W

MÄRZ 2012

Velodrom

19.30 Uhr FV

Lustspiel von Georg Büchner

19.30 Uhr FV, Abo U

O.m.Ü. EVITA Musical v. A. Lloyd Webber und Tim Rice

19.30 Uhr FV

Lustspiel von Georg Büchner

15 Uhr FV, Abo N

O.m.Ü. Musical v. A. Lloyd Webber und Tim Rice

19.30 Uhr FV

EVITA

19.30 Uhr FV

EISENSTEIN

19.30 Uhr FV, VB

Drama von Christoph Nußbaumeder

19.30 Uhr FV, VB, Abo C

Drama von Christoph Nußbaumeder

LEONCE UND LENA

Lustspiel von Georg Büchner

19.30 Uhr FV, Abo L

EISENSTEIN

Drama von Christoph Nußbaumeder

19.30 Uhr FV, Abo Z

Drama von Christoph Nußbaumeder

19.30 Uhr FV

DER BRANDNER KASPAR UND DAS EWIG‘ LEBEN

EISENSTEIN

Oper von Engelbert Humperdinck

19.30 Uhr FV

LEONCE UND LENA

Lustspiel von Georg Büchner

19.30 Uhr FV 19.30 Uhr FV 19.30 Uhr FV

LEONCE UND LENA

Lustspiel von Georg Büchner

LEONCE UND LENA

Lustspiel von Georg Büchner

LEONCE UND LENA

Lustspiel von Georg Büchner

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Komödie von K. Wilhelm nach F. von Kobell

19.30 Uhr FV, Abo F

Drama von Christoph Nußbaumeder

19.30 Uhr FV, Abo T

Drama von Christoph Nußbaumeder

EISENSTEIN EISENSTEIN

ZUM LETZTEN MAL

LA TRAVIATA

LEONCE UND LENA

19.30 Uhr FV

Lustspiel von Georg Büchner

19.30 Uhr FV

Lustspiel von Georg Büchner

LEONCE UND LENA

O.m.Ü.

Premiere Probebühne Bismarckplatz

EIN SCHAF FÜRS LEBEN

Turmtheater

SONNY BOYS Turmtheater

SONNY BOYS

Komödie von Neil Simon

9+11 Uhr SV

Probebühne am Bismarckplatz

EIN SCHAF FÜRS LEBEN

von Maritgen Matter

16 Uhr FV 16 Uhr FV 19 Uhr FV, Abo KK 11 Uhr SV

9+11 Uhr SV 11 Uhr SV

ab 5 Jahren

Probebühne am Bismarckplatz

WESTINDISCHE FRÜCHTE

von Norbert Ebel

ab 8 Jahren

Probebühne am Bismarckplatz

EIN SCHAF FÜRS LEBEN

von Maritgen Matter ab 5 Jahren Probebühne am Bismarckplatz

... UND MORGEN DIE GANZE WELT von Jürgen Eick ab 14 Jahren

9 + 11 Uhr FV, SV 19.30 Uhr Tickets erford.

16 Uhr FV

Oper von Giuseppe Verdi

DIE LUSTIGE WITWE

19.30 Uhr FV

Operette von Franz Lehár

LADIES NIGHT

Komödie von S. Sinclair u. A. McCarten

19.30 Uhr FV, Abo K1,K2

LEONCE UND LENA

Lustspiel von Georg Büchner

4. SINFONIEKONZERT

HÄNSEL UND GRETEL

Uraufführung SCHATTEN: MAHLER • VERKLÄRTE NACHT Ballettabend, von O. Schmidt u. W. Matteini

19.30 Uhr FV

Komödie von S. Sinclair u. A. McCarten

ELEKTRA

LADIES NIGHT

O.m.Ü. Musical v. A. Lloyd Webber und Tim Rice

19.30 Uhr FV

Gastspiel in spanischer Sprache DON QUIJOTE De Miguel De Cervantes

19.30 Uhr FV

19.30 Uhr FV, Abo S

O.m.Ü. EVITA Musical v. A. Lloyd Webber und Tim Rice

16 Uhr FV 11 Uhr FV

19.30 Uhr FV, Abo I

CARMINA BURANA

19.30 Uhr FV, Abo Q 10.45 Uhr FV, SV 19.30 Uhr FV, Abo Q 9 + 11 Uhr FV, SV 19.30 Uhr FV, Abo Q

19.30 Uhr FV

19.30 Uhr FV, Abo J, M

Ballett v. Olaf Schmidt, Musik v. Carl Orff

16 Uhr FV 9+11 Uhr SV

mit Werken von Georg Bizet, Meinrad Schmitt und Manuel de Falla

Oper von Engelbert Humperdinck

19.30 Uhr FV Abo O

19.30 Uhr FV

SONNY BOYS

Komödie von Neil Simon

Probebühne Bismarckplatz

EIN SCHAF FÜRS LEBEN

Neuhaussaal

PODIUMSDISKUSSION Probebühne am Bismarckplatz

EIN SCHAF FÜRS LEBEN

von Maritgen Matter

ab 5 Jahren

Probebühne Bismarckplatz

EIN SCHAF FÜRS LEBEN

Neuhaussaal

5. KAMMERKONZERT Probebühne am Bismarckplatz

... UND MORGEN DIE GANZE WELT von Jürgen Eick ab 14 Jahren

Probebühne am Bismarckplatz

EIN SCHAF FÜRS LEBEN

von Maritgen Matter ab 5 Jahren Probebühne am Bismarckplatz

... UND MORGEN DIE GANZE WELT von Jürgen Eick ab 14 Jahren

CARMINA BURANA

Oper von Richard Strauss

19.30 Uhr FV, Abo H

PREMIERE – Turmtheater

Ballett v. Olaf Schmidt, Musik v. Carl Orff

19.30 Uhr FV, Abo D

19.30 Uhr FV, Abo F

19.30 Uhr FV

19.30 Uhr FV

ELEKTRA 19.30 Uhr FV, VB, Abo JA, JE

16 Uhr FV 19.30 Uhr FV, Abo X

9+11 Uhr FV, SV

EISENSTEIN

19.30 Uhr FV, VB, Abo B

19.30 Uhr FV, Abo I

LEONCE UND LENA

Komödie von K. Wilhelm nach F. von Kobell

19.30 Uhr Uraufführung EISENSTEIN SCHATTEN: MAHLER • VERKLÄRTE NACHT FV, Drama von Christoph Nußbaumeder Ballettabend, von O. Schmidt u. W. Matteini Abo E

19.30 Uhr FV, Abo GA

19.30 Uhr FV, Abo X

LEONCE UND LENA

DER BRANDNER KASPAR UND DAS EWIG‘ LEBEN

19.30 Uhr FV, Abo A

19.30 Uhr FV

Andere Spielstätten

9+11 Uhr SV

Operette von Franz Lehár

19.30 Uhr FV

Lustspiel von Georg Büchner

O.m.Ü. EVITA Musical v. A. Lloyd Webber und Tim Rice

19.30 Uhr FV, VB

HÄNSEL UND GRETEL

LEONCE UND LENA

19.30 Uhr FV 19.30 Uhr FV, Abo H

19.30 Uhr PREMIERE - URAUFFÜHRUNG EISENSTEIN SCHATTEN: MAHLER • VERKLÄRTE NACHT FV, Drama von Christoph Nußbaumeder Ballettabend, von O. Schmidt u. W. Matteini Abo G

DIE LUSTIGE WITWE

Theater am Haidplatz

EVITA

O.m.Ü. EVITA Musical v. A. Lloyd Webber und Tim Rice

DER BRANDNER KASPAR UND DAS EWIG‘ LEBEN

Komödie von K. Wilhelm nach F. von Kobell

19.30 Uhr FV, Abo R

Drama von Christoph Nußbaumeder

19.30 Uhr FV, Abo G

Drama von Christoph Nußbaumeder

FV Abo Q 10.30 Uhr

FV, SV 9 Uhr SV

EISENSTEIN

9+11 Uhr SV

ELEKTRA

18 Uhr Uraufführung Vermietung:Rgbg Musik- u. Ballettpodium SCHATTEN: MAHLER • VERKLÄRTE NACHT FV: 18,10 €, KARNEVAL DER TIERE Ballettabend, von O. Schmidt u. W. Matteini erm.11,90 € und ausgesuchte Choreographien

EIN SCHAF FÜRS LEBEN

von Maritgen Matter

ab 5 Jahren

Probebühne am Bismarckplatz

EIN SCHAF FÜRS LEBEN

von Maritgen Matter

ab 5 Jahren

Probebühne am Bismarckplatz

EIN SCHAF FÜRS LEBEN

von Maritgen Matter

ab 5 Jahren

Turmtheater

SONNY BOYS

Komödie von Neil Simon Probebühne Bismarckplatz

TÜRKISCH GOLD

Turmtheater

SONNY BOYS

Probebühne Bismarckplatz

EIN SCHAF FÜRS LEBEN

Turmtheater

SONNY BOYS Turmtheater

SONNY BOYS

Komödie von Neil Simon

Probebühne Bismarckplatz

EIN SCHAF FÜRS LEBEN

Neuhaussaal

1. NOTENSCHLÜSSEL: OUVERTÜREN 19.30 Uhr Turmtheater

EISENSTEIN

Oper von Richard Strauss

Probebühne am Bismarckplatz

9+11 Uhr SV 16 Uhr FV

SONNY BOYS

Komödie von Neil Simon Neuhaussaal

1. NOTENSCHLÜSSEL Ouvertüren

ab 6 Jahren

Probebühne am Bismarckplatz

... UND MORGEN DIE GANZE WELT von Jürgen Eick ab 14 Jahren Probebühne am Bismarckplatz

... UND MORGEN DIE GANZE WELT von Jürgen Eick ab 14 Jahren Probebühne am Bismarckplatz

EIN SCHAF FÜRS LEBEN

von Maritgen Matter

ab 5 Jahren

Probebühne am Bismarckplatz

EIN SCHAF FÜRS LEBEN

von Maritgen Matter

ab 5 Jahren

Alle Vorstellungen im freien Verkauf = FV. Ausnahmen sind bei der jeweiligen Vorstellung angegeben. Abkürzungen: EV = Eingeschränkter Verkauf / VV = Vorverkauf / AK = Abendkasse / RK = Restkarten / TR = Theaterring / VB = Volksbühne / TdJ = Theater der Jugend / SV = Schulvorstellung / = Theater Regenbogen / O.m.Ü. = Original m. Übertitel

Kartenreservierung (0941) 507 - 24 24

Kartenkauf online: www.theaterregensburg.de


GRUN-FRÜHSCHOPPEN

VORPREMIERE (7.3.) Am 7. März zeigen wir erstmals um 19.00 im Garbo

Jeden Sonntag zeigen wir um 12.00 im Garbo

BAUER SUCHT PFAU die neue Komödie von Erik Grun

Nach dem es so viele „reale Serien“ im TV gibt, hat sich die Gruppe um Grun gedacht, das wäre doch mal ein Anlaß, die wahre Realität des ländlichen Heiratsmarkt zu zeigen. Mit viel Fantasie und interessanten Figuren erspinnen sie eine äußerst skurile Geschichte. Kmiec).

KINO KAFFEE KUCHEN (6.3.) Jeden ersten Dienstag (außer Feiertags) zeigen wir im Ostentor um 13.00 Uhr einen ausgewählten (neuen) Film. Im Anschluss lädt Sie die Firma Hörgeräte Reichel ins Chaplin-Restaurant - gleich nebenan zu Kaffee und Kuchen ein. Und alles gibt es für nur 6,-!

Am 6. März zeigen wir im Ostentor um 13.00 Uhr

Sieben Briten in den Sechszigern finden sich aus unterschiedlichen Gründen im Best Exotic Marigold Hotel in Indien wieder, wo sie mit verlorenen Träumen, Illusionen und dem Älter werden konfrontiert werden. In typisch britischer Manier, mit einer Mischung aus Komik und Melancholie inszeniert „Shakespeare in love“-Regisseur John Madden eine ganze Riege exzellenter Darsteller, die selbst die farbenfrohe Kulisse übertrumpfen. Ein rundum gelungener Film, vital und berührend. Offizieller Start ist der 15. März

SNEAK PREVIEW (29.2.) Nach dem großen Erfolg beim letzten Mal, präsentieren wir am 29.2. eine weitere Sneak-Preview im Garbo (20.30 Uhr). Welcher Film gezeigt wird, muss natürlich geheim bleiben. Wir können nur soviel verraten, daß er erst Ende März in den deutschen Kinos anlaufen wird. Um das Ganze etwas schmackhafter zu machen, verlangen wir nur 5,- Eintritt. Falls der Film nicht gefallen sollte, bekommt jeder bis 15 Minuten nach Start des Hauptfilms sein Geld zurück!

ALLE FILME VON A-Z 6x Venedig A letter to the future Arirang Der atmende Gott Barbara Bauer sucht Pfau Das bessere Leben Best Exotic Marigold Hotel Boccaccio 70 Dame König As Spion Eating Raoul

(S. 33) (S. 22) (S. 30) (S. 33) (S. 31) (S. 3) (S. 11) (S. 5) (S. 15) (S. 13) (S. 15)

Die eiserne Lady (S. 5) Fitzcarraldo (S. 15) Gott des Gemetzels (S. 16) Das Haus d. schlafenden Schönen (S. 22) Is‘ was, Doc? (S. 15) ALTSTADTKINOS J. Edgar ALTSTADTKINOS (S. 16) John Irving F RFERIEKIAKRATRET E (S. 21) Der Junge mit dem Fahrrad (S. 33) ALTSTADTKINOS Kairo 678 ALTSTADTKINOS (S. 30) Kriegerin F RFERIEKIAKRATRET E (S. 33) Lautlos im Weltraum (S. 15) gültig bis gültig 12/2005 bis 12/2005

Nicht gültigNicht bei Überlängenfilmen gültig bei Überlängenfilmen und ausverkauften und ausverkauften Vorstellungen. Vorstellungen.

gültig bis gültig 12/2005 bis 12/2005

Nicht gültigNicht bei Überlängenfilmen gültig bei Überlängenfilmen und ausverkauften und ausverkauften Vorstellungen. Vorstellungen.

ALTSTADTKINOS ALTSTADTKINOS

Sherlock Holmes 2 Das Messer im Wasser (S. 15) Sommer auf dem Lande Michael (S. 22) Summe m. einzelnen Teile Michelm Petrucciani (S. 23) The Artist Nader und Simin (S. 21) The Descendants Once upon a time in Anatolia (S. 21) The Ides of March Der Pate (S. 15) DIE DIEKINO-SCHECKKARTE KINO-SCHECKKARTE Und dann der Regen Police, adjective (S. 21) €€50,– 50,– Wandlungen Ruhm 9+31) (10 (10(S. Gutscheine Gutscheine àà€€5,–) 5,–) Was weg is, is weg Schilf (S. 11+31) gültig gültigimimOSTENTOR, OSTENTOR,GARBO GARBO Wer weiss, wohin? D. Schnee am Kilimandscharo (S. 29+33) und undTURM-THEATER. TURM-THEATER. Shame (S. 9+31)

GUTSCHEINE UND GESCHENKE DIE KINO-SCHECKKARTE DER DERKINOTALER KINOTALER KINO-SCHECKKARTE € 50,– F RFERIEKIA KR ATRET E gültig bis gültig 12/2005 bis 12/2005

(S. 16) (S. 32) (S. 23) (S. 13) (S. 13) (S. 16) (S. 30) (S. 22) (S. 6+7) (S. 30)

Voll Vollübertragbar! übertragbar!

Dazu Dazugibt's gibt's3Freikarten. 3Freikarten.

Nicht gültigNicht bei Überlängenfilmen gültig bei Überlängenfilmen und ausverkauften und ausverkauften Vorstellungen. Vorstellungen.

ALTSTADTKINOS

FREIKARTE gültig bis 12/2005

Nicht gültig bei Überlängenfilmen und ausverkauften Vorstellungen.

ALTSTADTKINOS

FREIKARTE gültig bis 12/2005

Nicht gültig bei Überlängenfilmen und ausverkauften Vorstellungen.

ALTSTADTKINOS

FREIKARTE gültig bis 12/2005

6,50 Euro (10à Gutscheine à6,50 5,-) €€ (1050 Gutscheine € 5,–)

incl. 3 Freikarten · gültig in den ca Altstadtkinos (Originalgröße (Originalgröße ca3cm 3cmØ)Ø) und TURM-THEATER. (Garbo und Ostentor) Voll übertragbar!

gültig im OSTENTOR, GARBO

Gültig Gültigininallen allen ALTSTADTKINOS ALTSTADTKINOSund undOPEN OPENAIR AIR

Voll übertragbar!

KINOTALER

6,50 Euro gültig in den Altstadtkinos (Garbo und Ostentor)

Dazu gibt's 3Freikarten.

Nicht gültig bei Überlängenfilmen und ausverkauften Vorstellungen.

DER KINOTALER Erhältlich im Garbo, Ostentor, Chaplin, in der Touristinfo im Alten Rathaus (nur Kinotaler), in der Dombrowsky Buchhandlung (Kassiansplatz), 6,50 € Kartenvorverkauf im DEZ, im Plattenladen Shadilac (Kramgasse 1) und Mittelbayerischer Kartenvorverkauf im DEZ. Mittelbayerischer (Originalgröße ca 3cm Ø)

Gültig in allen ALTSTADTKINOS und OPEN AIR

KINO-QUIZ Die Lösung dieses Monats (Teil eines Filmtitels) erscheint in den grauen Kästchen, wenn Sie die Antworten zu folgenden Fragen eingetragen haben. 1) Er (Nachname) ist der Koautor von ‚Wer früher stirbt‘. 2) Er (Vorname) spielt einen sexsüchtigen Yuppie. 3) Von ihm (Vorname) stammt die Vorlage von ‚Ruhm‘.

4) Er (Nachname) will nach Indien. Zu gewinnen gibt es 1x10 Altstadtkinos-Freikarten. Einsendeschluss ist der 23. März Die Lösung von Nr. 284: JEAN (1. Jim, 2. Dardenne, 3. Abi, 4. Hans) Die Gewinnerin (von 59): Eva Schmalzl aus Mintraching

ALTSTADTKINOS-IMPRESSUM OSTENTOR: NFS Neue Filmstudio GmbH · Geschäftsführung: Achim Hofbauer, Claudia Eis · Tel 09 41 / 57 95 2 · Fax 56 76 76 9 Watmarkt 7 · 93047 Regensburg · achim_hofbauer@t-online.de GARBO: Achim Hofbauer · Tel 09 41 / 57 58 6 · Weißgerbergraben 11a · 93047 Regensburg · achim_hofbauer@t-online.de WOHIN: Achim Hofbauer · Tel 09 41 / 57 95 2 · Watmarkt 7 · 93047 Regensburg · achim_hofbauer@t-online.de · Auflage: 12 000 Druck: KARTENHAUS KOLLEKTIV Grafische Dienste GmbH · Auerbacher Straße 12 · 93057 Regensburg · Tel 0941/ 208 22-0 Anzeigenschluß für das April-Wohin ist am 23.3. · Anzeigenpreise auf Anfrage · Das April-Wohin erscheint am 28.3. 3


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Großbritannien / USA / Indien 2012 - 124 Min.; ab 6; Regie: John Madden; Darsteller: Bill Nighy, Maggie Smith, Tom Wilkinson, Judi Dench, Dev Patel, Celia Imrie, Penelope Wilton, Ronald Pickup.

B

ritische Schauspielaristokratie glänzt in John Maddens warmherziger Dramödie über ein vermeintliches Rentnerparadies in Indien. Was Italien für Mike Newells „Verzauberter April“ war, ist Indien für John Maddens Nachfolger auf seinen Thriller „Eine offene Rechnung“: ein Katalysator für seelische Reinigungs-

prozesse, Lebensbestandsaufnahmen und Erneuerung durch Erfahrungsgewinn. Die Verfilmung eines 2004 veröffentlichten Romans von Deborah Moggach versammelt Veteranen der britischen Film- und Theaterszene, darunter in zentralen Rollen Judi Dench, Tom Wilkinson, Maggie Smith und Bill Nighy, und konfrontiert die von ihnen dargestellten Figuren mit der Exotik, dem Temperament und dem Chaos Indiens. Dort, in einem etwas heruntergekommenen Hotel, wollen eine Handvoll Singles und ein Ehepaar ihren Lebensabend verbringen - angelockt von günstigen Konditionen und einer Luxus versprechenden Broschüre, die allerdings laut dem jungen Hotelchef (Dev Patel aus „Slumdog Millionär“) nur „einen Blick in die Zukunft bietet“.

Von Beginn an stoßen indische Gelassenheit und Improvisationskompetenz auf längst nicht nur hüftsteife Europäer, die sich unterschiedlich schnell zu arrangieren lernen. Zum Figurenpersonal gehören ein Jurist, der nach 40 Jahren nach Indien zurückkehrt, um seine große, tabuisierte Liebe wiederzufinden. Eine Witwe, die ebenso lange verheiratet war und nun, erstmals auf sich gestellt, ein ganz anderes, befreites Leben entdeckt. Zentrale Sympathiefigur neben ihr ist ein Mann, dem nicht einmal seine chronisch nörgelnde Frau die gute Laune verderben kann, während eine schwerkranke alte Dame hinter ihrer brummig-giftigen Fassade einen mitfühlenden Menschen durchblicken lässt.

Die Anpassungserfahrungen dieser Charaktere bilden in Koalition mit einer eigentlich unnötigen jungen indischen Romanze den Plot, in dem berührende, komische und auch nachdenkliche Momente ihren Platz finden. Der dominante Ton ist dabei liebenswert und optimistisch, das Tempo dem hektischen Hintergrund zum Trotz verhalten und kontrolliert, was nicht nur klassischen britischen Erzähltraditionen entspricht, sondern auch dem gereiften Alter der Figuren geschuldet ist. „Best Exotic Marigold Hotel“ ist therapeutisch sonniges, charmantes Erwachsenenkino mit einem sympathischem Nebeneffekt: Bei Sichtung und auch danach kann man sich so jung fühlen wie selten zuvor. kob. (Blickpunkt Film)

Originaltitel: The Iron Lady; GB 2011 - 105 Min.; ab 12; Regie: Phyllida Lloyd; Darsteller: Meryl Streep, Jim Broadbent, Alexandra Roach, Harry Lloyd, Olivia Coleman, Anthony Head, Richard E. Grant, Roger Allam, Nicholas Farrell.

M

eryl Streep brilliert als Ex-Premierministerin Margaret Thatcher in Phyllida Lloyds elegant gestaltetem Biopic, das den Menschen hinter der Politikerin sichtbar macht. „Über den Hut könnte man eventuell sprechen, die Perlenkette werde ich aber sicherlich nicht ablegen...“ Legendär wie dieser Spruch ist auch „Die Eiserne Lady“ selbst, Margaret Thatcher, erster weiblicher Premier Großbritanniens und (politisch) höchst umstritten - für die einen wirtschaftlicher Heilsbringer, für die anderen rücksichtsloser Machtmensch, der mit der Politik der Deregulierung den „Casino Kapitalismus“ förderte und so der britischen Mittelklasse den Todesstoß versetzte. Meryl Streep leiht ihr in Phyllida Lloyds Biopic Gesicht und Stimme, ihren Ehemann spielt Jim Broadbent. Auf das berühmte Paar legt die Regisseurin ihren Fokus, alle ande-

ren Mitspieler fungieren vornehmlich als Stichwortgeber. Im Hier und Jetzt setzt der Film ein. Die hoch betagte Ms. Thatcher ist ihren Bewachern entschlüpft. Im Haus fehlt die Milch zum Tee. Unerkannt betritt sie ein kleines Lebensmittelgeschäft, ersteht das Molkereiprodukt und beschwert sich anschließend beim Ehemann über den hohen Preis. Eine ganz normale Unterhaltung, die jedes Paar führen könnte. Aber Gatte Denis lebt nicht mehr, Margaret führt Zwiegespräche mit einem Geist. Die Frau ist verwirrt, vielleicht sogar schon etwas dement. Das Prinzip von Regisseurin Lloyd („Mamma Mia!“) und ihrer Drehbuchautorin Abi Morgan („Shame“) ist ebenso einfach wie effizient: Die Story springt in der Zeit hin und her. Der gebrechlichen alten Dame bringt man leicht Sympathie und Verständnis entgegen, den homo politicus hasst oder bewundert man je nach Geisteshaltung und politischer Gesinnung.

Eine 30-jährige Karriere wird in 105 Minuten „durchgespielt“. Ende der 1950er Jahre ist Thatcher Kandidatin der Konservativen in einem Nordlondoner Wahlkreis. 1961 Parlamentssekretärin, 1970 Kultus- und Wissenschaftsministerin, nach der Wahlschlappe der Konservativen wird sie 1974 nach einer Kampfabstimmung gegen Amtsinhaber Edward Heath Parteivorsitzende und 1979 schließlich erster weiblicher Premierminister, ein Amt, das sie bis 1990 bekleidet. Ein paar kleine Niederlagen, viele große Siege. Denis, ein erfolgreicher Geschäftsmann, ist ihr Freund, Liebhaber, Berater und Stütze. Radio Moskau gibt ihr 1976 ihren Spitznamen „Iron Lady“, nachdem sie in einer Ansprache die „bolschewistische Sowjetunion“ attackiert hat - ein Ehrentitel findet sie und macht dann 1982 als Argentinien die britischen Falklandinseln besetzt, diesem Namen alle Ehre. Sie erklärt den Krieg und findet in US-Präsident Reagan einen mächtigen Verbündeten.

Nostalgische Sepiabilder für das Gestern, verwaschene, kalte Aufnahmen für das Heute. Dazu Wochenschauclips, verwegene Kamerawinkel, hohes Tempo, eine furiose Montage und mittendrin die zweifache Oscar-Preisträgerin Meryl Streep („Sophies Entscheidung“, „Kramer gegen Kramer“), die einmal mehr ganz in ihrer Rolle aufgeht. Nicht zu Unrecht ist sie wieder für einen Golden Globe nominiert, sie spielt Thatcher nicht, sie ist Thatcher. In Mimik, Gestik und Ton - und genauso überzeugend agiert Partner Broadbent („Another Year“). Großes Schauspielerkino, das streckenweise wie ein Dokudrama anmutet - erstklassiges Produktionsdesign von Simon Elliott („Eine zauberhafte Nanny“), perfekte (schreckliche) Kostüme von Consolata Boyle („Immer Drama um Tamara“) und ein treibender Score von Thomas Newman („The Help“) inklusive. Ms. Thatcher muss man nicht mögen, diesen Film schon. geh. (Blickpunkt Film)

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B

ayern 1968. Auf dem Hof der Familie Baumgarten ist einmal mehr viel los: Bauer Johann verteidigt den Einsatz von Kunstdünger, die drei Brüder Lukas, Hansi und Paul toben herum und Onkel Sepp steht vor der Einweihung seiner neuesten Erfindung: Lange bevor das Thema auch für den Rest der Welt (von der bayerischen ganz zu schweigen) relevant wird, hat er eine Maschine zur alternativen Energiegewinnung entwickelt. Doch beim Versuch, das Wunderwerk einzuschalten, kommt es zum Kurzschluss, Sepp fällt von der Leiter und bleibt bewusstlos liegen. Ein Zahlendreher später: Bayern 1986. Auf dem Hof der Familie Baumgarten ist nicht mehr sehr viel los. Sepp liegt im Koma und wird von seiner Schwester Erika (Johanna Bittenbinder) gepflegt. Deren Mann Johann (Heinz-

Josef Braun) hält den Hof zwar noch am Leben, befürchtet aber vor allem, dass demnächst der Russe einmarschiert. Die drei Söhne wiederum gehen eigene Wege: Paul (Mathias Kellner), ist sehr beleibt, leicht wunderlich und arbeitet beim örtlichen Gastwirt und Metzger Much (Jürgen Tronkel) und der Wirtin Gini (Nina Proll). Während Hansi (Maximilian Brückner) sich als Versicherungsmakler versucht und mit Vokuhila-Frisur durchs Dorf rast, hat Lukas (Florian Brückner) hehrere Ziele: Er will zu Greenpeace auf ein Schiff, die Welt retten. An dem schönen Morgen, als die Geschichte beginnt, findet er allerdings die hübsche Luisa (Marie Leuenberger) in seinem Bad vor, die nach seiner Abschiedsparty zurückgeblieben ist. Dieses große Aufgebot an Figuren schickt Christian Lerch durch ein Wust

an Verwicklungen, das abgeschnittene Arme, umfallende Strommasten, sich anbahnende Beziehungen und einige Wunder beinhaltet, dabei aber doch immer das eigentliche Thema im Auge behält: Die Familie. Besonders die Söhne Hansi und Lukas sind zu Beginn des Films sowohl emotional als auch geographisch weit von ihren Eltern und dem Hof, auf dem sie aufgewachsen sind, entfernt. In immer engeren Kreisen führen die Haken der absurden, aber nie albernen Geschichte sie näher an den Hof heran. Es kommt zu wütenden Aussprachen, leisem Nachdenken über die eingeschlagenen Lebenswege und der schleichenden Erkenntnis, dass man auch in der Heimat die Welt verändern kann. Nicht alles wird am Ende gut, dafür hat Christian Lerch bei seinen Auftritten in Rosenmüller-Filmen offensichtlich zu gut aufgepasst.

Nicht nur Kameramann, Szenen- und Kostümbildner – und natürlich viele Schauspieler – borgte sich Lerch vom momentanen Ideal für bayerische, eigentlich muss man sagen deutsche Heimatfilme, auch die Mischung aus grotesk angehauchtem Humor und melancholischer Nachdenklichkeit ist hier zu finden. Und so ist „Was weg is, is weg“ erneut ein sehr schöner Film aus und über Bayern, der zwar einerseits typisch bayrisch ist (inklusive markantem Dialekt, der allerdings nur in ganz wenigen Szenen so extrem ist, das er für nicht Muttersprachler unverständlich wird), andererseits aber eine universelle Geschichte über Familie und Heimat erzählt. Michael Meyns (programmkino.de)

M

der als Ko-Drehbuchautor maßgeblich an Rosis größtem Erfolg „Wer früher stirbt, ist länger tot“ beteiligt war, diese neue bajuwarische (Heimat-)FilmTradition fort: Christian Lerch, auch als Schauspieler durch seine Auftritte in den Fernsehserien von Franz Xaver Bogner („München 7“, „Der Kaiser von Schexing“) bekannt, gibt nun mit „Was weg is, is weg“ sein Regiedebüt. Und obwohl er sich sowohl vor der Kamera (die Brückner-Buben, Jürgen Tonkel) als auch dahinter (Kameramann Stefan Biebl, Szenenbilder Josef Sanktjohanser u.a.) mit Künstlern, die auch schon mehrfach für Rosenmüller gearbeitet haben, umgeben hat, ist eine eigene Handschrift erkennbar. Die in den 80er Jahren angesiedelte Komödie um drei Brüder, die unterschiedlicher nicht sein

können und sich wohl auch deshalb auseinander gelebt haben, gefällt durch ihren schwarzen, ja makabren Humor, den liebevollen, niemals denunzierenden Umgang mit den Hauptfiguren und einige tragikomische Momente, in denen bayerische Lebensanschauung und Mentalität besonders gut zur Geltung kommen. Diese Szenen gehören in erster Linie Johanna Bittenbinder und Heinz-Josef Braun als von einem Schicksalsschlag gezeichnetes Ehepaar, auf dessen Bauernhof schließlich alle Handlungsstränge zusammenlaufen. Diese besitzen nicht alle dieselbe Originalität. So ist die von einem gegen den Strich besetzten Maximilian Brückner als schmierigen Versicherungsvertreter getragene Odyssee eines abgeschnittenen Unter-

arms die amüsanteste und stärkste Geschichte, während die Love Story zwischen Brückners Bruder Florian und Neuntdeckung Marie Leuenberger (spielt im neuen Rosi „Wer‘s glaubt, wird selig“ die Hauptrolle) ebenso wie die Episode des dritten Bruders, den Musiker Mathias Kellner in seinem Schauspieldebüt als seltsamen Mix aus Autist, Dorfdeppen und Weissager angelegt hat, dagegen etwas abfallen. Nichtsdestotrotz ist „Was weg is, is weg“ ein kleiner, im besten Sinne grober und grundehrlicher Film in deftiger bayrischer Mundart und mit hübschen Referenzen an die 80er Jahre, der sein (süddeutsches) und des Dialekt mächtigen Publikum finden wird. lasso. (Blickpunkt Film)

it seiner 80er Jahre Komödie voller liebenswerter Figuren, makabrem Humor und bayrischem Lokalkolorit liefert „Wer früher stirbt, ist länger tot“-Koautor Christian Lerch ein vielversprechendes Regiedebüt ab. Bayern boomt, auf jeden Fall in Film und Fernsehen. Während auf dem kleinen Bildschirm weiß-blaue Krimis wie „Sau Nummer vier“ oder „Föhnlage“ Hochkonjunktur haben, sorgen drei Damen im Bayerischen Wald für „eine ganz heiße Nummer“ und ein Millionenpublikum vor der Leinwand. Natürlich darf in diesem Zusammenhang auch der Name Marcus H. Rosenmüller nicht fehlen, der 2011 gleich mit zwei Filmen („Sommer der Gaukler“, „Sommer in Orange“) in den Kinos vertreten war. Nun führt einer,

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Eine bayerische Komödie von Christian Lerch (Koautor von ‚Wer früher stirbt, ist länger tot‘)

D 2012 - 87 Min.; ab 12; Regie: Christian Lerch; Darsteller: Florian Brückner, Marie Leuenberger, Mathias Kellner, Maximilian Brückner, Nina Proll, Johanna Bittenbinder, Heinz Josef Braun, Jürgen Tonkel, Franz Xaver Brückner, Sigi Terpoorten. Aus dem Umfeld des bayerischen Vielfilmers Marcus Rosenmüller kommt dieser schöne Heimatfilm. Angesiedelt im TschernobylJahr 1986 erzählt Christian Lerch in seinem Debütfilm „Was weg is, is weg“ von drei Brüdern, Umweltaktivisten, Familienstreitigkeiten und allerlei anderem in einer gelungenen Mischung aus Witz und Nostalgie.

„Eine deftige urbayerische Komödie mit Herz, Witz und Bauernschläue.“ FBW-Gutachten: Prädikat besonders wertvoll „Regisseur und Drehbuchautor Christian Lerch bringt eine neue herzhafte und charmante bayerische Komödie ins Kino. Ihm gelingt eine einzigartige Mischung aus universell und urbayerisch. Ein FeldwegRoadmovie, eine Hochspannungs-Komödie und ein zartbitterer Familienspaß, den man sich nicht entgehen lassen sollte.“ movie-infos.net „Knochentrockener Witz.“ filmkritiker.com

Eine Premiere mit Darstellern und Regisseur ist in Planung. Den Termin erfahren Sie unter altstadtkinos.de oder in der Tagespresse.

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GB/USA 2011 - 100 Min.; ab 18; Regie: Steve McQueen; Darsteller: Michael Fassbender, Carey Mulligan, James Badge Dale, Hannah Ware, Amy Hargreaves, Nicole Beharie, Mari-Ange Ramirez, Alex Manette, Elizabeth Masucci, Rachel Farrar.

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enn jemand aus der bildenden Kunst ins Filmfach wechselt, kommen nicht selten überfrachtete Filme heraus. Nicht so bei dem britischen Quereinsteiger und Turner-Preisträger Steve Mc Queen. Bereits sein Regiedebüt „Hunger“ über den Hungerstreik des IRA-Aktivisten Bobby Sands war unglaublich fesselnd. Für seinen Hauptdarsteller Michael Fassbender bedeutete das klaustrophobische Kammerspiel, das die Qualen der Haft und den unbedingten Willen der Gefangenen weiterzumachen beinahe wortlos erzählt, eine

körperliche Tour de Force. Diesmal zeigt der britische Regisseur seinen Helden zwar in Freiheit. Das Gefängnis für Körper und Seele heißt jetzt jedoch: Zwanghafte Sexualität, die ihn fast zerstört. Formale Kühnheiten, wie die sehr lange Gesprächsszene in „Hunger“ versagte sich McQueen. Sein Vertrauen zu Fassbenders grandioser Schauspielleistung ist freilich erneut mehr als gerechtfertigt. Der 30jährige Brandon (Michael Fassbender) wirkt nach außen hin erfolgreich. Willkürlich verführt der attraktive New Yorker Yuppie wahllos Frauen. Da er keine emotionale Nähe aushält flüchtet er in schnellen Sex mit Unbekannten, kauft sich Prostituierte, konsumiert Internetpornos. Um seine Sucht loszuwerden joggt der einsame Midnight Cowboy verzweifelt durch die nächtliche Stadt. Vergeblich. Seine harten Wutausbrüche richten sich gegen seine jüngere Schwester (Carey Mulligan), die sich bei ihm einquartiert. Er hasst es, dass sie ihre Schwächen zeigt, glaubt an ihrer Zuneigung zu ersticken. Als sie in einer Bar eine

traumhaft traurige Version von „New York, New York“ singt, durchbricht sie für einen Moment seinen emotionalen Panzer. „Ich fühle mich wohl in meiner Haut“, sagt Fassbender. „Deshalb macht es mir nichts aus, beim Sex in ,Shame‘ hässlich auszusehen.“ Der 34jährige liest Drehbücher wieder und wieder, bereitet sich akribisch vor – um sich dann in die Rolle wie in ein Extremabenteuer zu stürzen. Nicht zuletzt deshalb gilt der Deutsch-Ire als große Hoffnung unter den Charakterdarstellern. Mit „Inglourious Basterds“ und „Eine dunkle Begierde“ landete er bereits zwei beachtliche Publikumserfolge. „Die Körpersprache ist mein wichtigstes Werkzeug“, erklärt der in Heidelberg geborene Schauspieler. „Mit ihr kann ich den Gemütszustand eines Menschen besser zum Ausdruck bringen als mit einer Dialogzeile.“ Seine nonchalante Ausstrahlung eines Gentlemans, gepaart mit irischem Raubein und deutscher Akkuratesse kommt derzeit gut an. Kein Wunder, dass er bereits für einen Oscar im

Gespräch ist. Das und die Rolle als neuer Bond würde ihn endlich in die erste Liga Hollywoods katapultieren. Regisseur Steve McQueen zeigt alles, ohne es je voyeuristisch auszustellen. Seine kühlen Bilder eines leeren, gefühlskalten Lebens, die dennoch wohlkomponiert sind verraten seine große Stilsicherheit. Sein Faible für lange Einstellungen in Schlüsselszenen zahlt sich nach „Hunger“ einmal mehr aus. Eine selten intime Dialogszene zwischen Bruder und Schwester wirkt fast wie sein Kommentar zur sexualisierten Gesellschaft, der die transzendierende Kraft fehlt. Übrig bleibt das wahnsinnig-verzweifelte Suchen nach dem Körper, dem eigenen und dem des anderen, in einer fremd gewordenen Welt. Ein Abgesang auf die moderne Gesellschaft, der an Bertoluccis Kult-Klassiker „Der letzte Tango“ erinnert. Auch seine Figuren, wurden zu deformierten, schmerzerfüllten Kreaturen, auf der Suche nach Freiheit und Identität. Luitgard Koch (programmkino.de)

Deutschland / Österreich / Schweiz 2011 - 103 Min.; ab 12; Regie: Isa­bel Klee­feld; Darsteller: Stefan Kurt, Julia Koschitz, Senta Berger, Justus von Dohnányi, Heino Ferch, Axel Ranisch, Gabriela Maria Schmeide.

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lektroingenieur Ebling kauft sich sein erstes Handy. Bald schon erhält er Anrufe, die gar nicht für ihn bestimmt sind. Denn seine Nummer gehört noch einer anderen Person. Aber wäre es nicht schön, in die Haut eines Berühmten zu schlüpfen? Filmstar Tanner wiederum ist schon berühmt, doch er wird mit einem Doppelgänger verwechselt. Und Rosalie fühlt sich in ihrer Haut seltsam fremdbestimmt. Denn es gibt da ja noch diesen Schriftsteller mit einer nicht versiegenden Kreativität. Bleibt die Frage: Sind Ebling, Tanner

und Rosalie Wirklichkeit oder nur Produkt einer Fantasie? Aus der Feder von Daniel Kehlmann stammt das Buch, welches hier von Isabel Kleefeld als Episodenfilm mit großer Starbesetzung verfilmt wurde. Wie im Schicksalsreigen verweben die Figuren miteinander, mal sind die Geschichten skurril, mal hochdramatisch, mal zauberhaft verrätselt und berührend. Die Klammer der Story ist nichts weniger als die Suche nach dem Sinn im Leben und natürlich nach ewigem Ruhm. Intelligentes Schauspielerkino mit Anspruch und Charme. Schon der Mut, sich an den Episodenroman von Daniel Kehlmann zu wagen, ist beachtenswert. Denn die literarische Vorlage, aufgeteilt in mehrer

locker zusammengefügte Kapitel, deren Gesamtheit am Ende dann eine Art von Roman ergibt, bedeutet eine Herausforderung, der sich dieser Film stellt und über weite Teile meistert. Es fängt alles damit an, dass ein Mann sich ein Handy kauft und unter seiner Nummer immer wieder Anrufe erhält, die gar nicht ihm gelten. Der eigentliche Nummerinhaber aber bekommt keine Anrufe mehr, was für ihn als Schauspieler wenig vorteilhaft ist. Und so spinnt sich der Bogen weiter bis zu dem Urheber all dieser Konfusionen, in die noch andere Figuren, vor allem die todkranke Rosalie, verwickelt sind. Denn es gibt da nämlich einen Schriftsteller namens Leo Richter, der als Puppenmeister die Fäden der Hand-

lung zieht. Welcher Charakter aber ist nun von ihm erfunden, welche Figur ist „echt“? Was ist Fiktion, was Wirklichkeit? Mit diesen Elementen spielt der Film, selbst ja eine Fiktion, auf immer wieder neue und überraschende Weise und lässt die Figuren, egal, ob sie nun der Fantasie des Autors entsprungen sind oder als selbstständige Figuren eine Rolle in der Geschichte ausüben, sehr überzeugend wirken, vor allem da ihnen Raum zur Entwicklung zugestanden wird. Filmische Bilder und literarische Vorlage ergänzen sich zu einem „Gesamtkunstwerk“, das sich sowohl von der einen wie von der anderen medialen Form das Beste holt. FBW-Gutachten: Prädikat besonders wertvoll

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SpIELpLaN mäRz 12 Weitere Informationen zu diesen und allen anderen Vorstellungen im Turmtheater finden Sie online unter >>>> www.regensburgerturmtheater.de

WILLIS WILDE WEIBER | Turbulente musikalische Komödie von Harald Helfrich, Dorothee Jordan und Isabella Leicht. Bühne U1 – Uraufführung

Duo SoSaNI: BLIND DatE | Langsam werden sie Kult im Turmtheater. Komik der Extraklasse mit Thea und Georg Sosani.

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D 2011 - 90 Min.; ab 12; Regie: Claudia Lehmann; Darsteller: Mark Waschke, Stipe Erceg, Bernadette Heerwagen, Nicolas Treichel, Sandra Borgmann, Bernhard Conrad, Paul T. Grasshoff, Sophia Löffler, Sebastian Haase.

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cience Fiction nach einem Roman von Juli Zeh: Ihre Spekulation um Paralleluniversen drücken sich in einem psychologischen Krimi um zwei konkurrierende Freunde aus. Das 2007 erschienene Buch der deutschen Autorin Juli Zeh („Spieltrieb“) ist nicht ihr erster Ausflug in

die Zukunft und wurde bereits im Erscheinungsjahr für das Münchner Volkstheater dramatisiert. Nun hat Spielfilmdebütantin Claudia Lehmann den anspruchsvollen Stoff gemeinsam mit Leonie Terfort adaptiert: Sie fokussieren in der Arthouse-Mystery mehr auf Gedankenspiele denn auf genretypische Spannung. Mark Waschke („Unter dir die Stadt“) gelingt eine sehenswerte Leistung als Familienvater und Physikprofessor Sebastian, der sich in seiner VieleWelten-Theorie, der Annahme vieler Paralleluniversen, verrannt hat. Zumindest nach Ansicht seines Studienfreundes Oskar (Stipe Erceg wieder undurchsichtig), der ihn eifersüchtig vor laufenden TV-Kameras desavouiert.

Als Sebastians junger Sohn entführt wird und ihn ein anonymer Erpresser zur Tötung eines Arztes auffordert, begeht er kopflos den Mordanschlag, muss aber bald feststellen, dass seine Theorie auf unheimliche Weise wahr wird: Sein Sohn taucht auf, als sei nichts gewesen und von einer Leiche gibt es weit und breit keine Spur. Dinge sind fortan möglich und gleichzeitig nicht, Sebastian verliert den Boden unter den Füßen und weiß nicht mehr, ob er ein Mörder ist, unschuldig, oder schlicht den Verstand verliert. Seine Flucht ins CERN bei Genf wurde an dem renommierten Institut vor Ort gedreht und das mysteriöse Trau-Schau-Wem entwickelt zwischenzeitlich durchaus Thrillerqualitäten,

erweist sich aber überwiegend als gut gespieltes Psychodrama. Es benutzt seine phantastisch anmutenden akademischen Ideen von Quantenphysik, Kosmologie und Zeitreisen vor allem, um seine Hauptfigur in ein verwirrendes Doppelleben zwischen zwei Welten zu schicken. Das mag dramaturgisch konventionell aufgelöst sein, die theoretischen und philosophischen Facetten regen auf jeden Fall zu extensiven Diskussionen an. Mögen manche Nebenfiguren auch so blass bleiben wie das farblich gedimmte, grobkörnige Bild, die handwerklich gelungene Reflexion über Vorstellung und Wirklichkeit, Schuld und Moral ist niveauvolle Nahrung für den Geist. tk. (Blickpunkt Film)

Originaltitel: Elles; Polen / Frankreich / D 2011 - 96 Min.; ab 16; Regie: Malgorzata Szumowska; Darsteller: Juliette Binoche, Anaïs Demoustier, Joanna Kulig, Louis-Do de Lencquesaing, Krystyna Janda, Andrzej Chyra.

nna (Juliette Binoche) hat alle Hände voll zu tun: für den Abend muss sie ein Geschäftsessen ihres Mannes vorbereiten, ihre beiden Söhne sorgen für Ärger – und so ganz nebenbei steht die Abgabefrist ihres neuen Artikels bevor. Denn Anna ist nicht nur Hausfrau, Ehefrau, Mutter, sondern auch eine erfolgreiche Journalistin. In der Reportage beschäftigt sie sich mit jungen Studentinnen, die zur Aufbesserung ihres schmalen Budgets mit meist viel älteren Männern schlafen. Die Arbeit an dem Artikel hat Anna zutiefst verunsichert, denn ihre Interview-Partnerinnen Alicia

gen. So gibt es Sex-Szenen ohne jeden Voyeurismus, die eine überraschende, oft unangenehme Nähe und Erotik zulassen, und denen doch zugleich der Warencharakter einer Dienstleistung eingewoben ist. Die Geschichte wird durch den Zusammenprall der gut situiert lebenden Anna mit den lebenshungrigen jungen Frauen in Schwingung versetzt und weitet sich zu einem Panorama der spätkapitalistischen Gesellschaft. Denn Anna lebt in der Welt, nach der Alicia und Charlotte lechzen: ohne finanzielle Sorgen und mit Riesen-Appartement, Design-Sofa und elektrischem Korkenzieher. Aber Annas Leben ist leer, sie kämpft endlos mit der Tücke des Alltags und des Objekts, dem

Kühlschrank, dem Einkaufswagen, dem Weinöffner. Und wenn ihr Mann nach Hause kommt, hat er eine Bohrmaschine gekauft, die er nicht braucht, nur weil es eben ein neues Modell gibt. Mehr haben die beiden sich auch nicht zu sagen, ihre Liebe ist tot, die Rollen noch so verteilt wie seit jeher: Sie schmeißt den Haushalt und ihren Job, er verdient das „richtige“ Geld. Aber die Macherinnen lassen auch die Studentinnen nicht ungeschoren davon kommen. Denn dass sie sich für Geld hingeben, hinterlässt in ihrem Leben Spuren, auch wenn der Sex Spaß macht. Am schlimmsten, sagt Charlotte, ist das ständige Lügen. Und auch ihre Beziehung zerbricht. Oliver Kaever (programmkino.de)

Ich wollt’, ich wär immer 38, die Bärbl kocht mir an Eintopf und die Claudi bringt mir ein Bier nach dem anderen … !

Grafik und Foto: www.PhiSta.de

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(Joanna Kulig) und Charlotte (Anaïs Demoustier) entsprechen so gar nicht dem Klischee des armen, ausgenutzten Mädchens. Beide brauchen zwar das Geld, aber sie sind gleichzeitig selbstbewusste junge Frauen, erfolgreich im Studium, die ihr Leben selbstbestimmt genießen. Was Anna von sich selbst nicht behaupten kann... Aus „Das bessere Leben“ hätte eine unerträgliche Moralfabel werden können, ja fast müssen. Denn die Grundhaltung des Films ist dezidiert feministisch und kapitalismus-kritisch. Aber das Wunder geschieht, und es entsteht ein mitreißendes Drama, das genau beobachtet, ohne zu bewerten – und aus der sich klug entfaltenden Geschichte heraus dann doch klar Stellung bezieht. Die kreative Kraft hinter dem Film besteht aus einem rein weiblichen Quartett – neben Szumowska und Binoche die Drehbuchautorin Tine Byckel und die Produzentin Marianne Slot –, und dieser weibliche Blick auf das Geschehen ist unerlässlich für sein Gelin-

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23. Literarischer Frühling in Regensburg 2012 Buchhandlung Dombrowsky Lisa Wahlandt&Trio Do 1. März 2012, 20.30 h Buchhandlung Dombrowsky Thommie-Bayer-Nacht Sa 17. März 2012, 20 h Buchhandlung Dombrowsky Benjamin Stein Di 20. März 2012, 20.30 h Buchhandlung Dombrowsky Emaline Delapaix (Australien) Konzert Do 29. März 2012 20.30 h Buchhandlung Dombrowsky Mark Z. Danielewski Sa 02.04.11, 20.30 h Buchhandlung Dombrowsky Das Literarische Quintett So 22. April 2012, 19 h Buchhandlung Dombrowsky Folk Project Do 26. April 2012, 20.30 h Buchhandlung Dombrowsky Kurt-Wolff-Stiftung Fr 27. April 2012, 20.30 h Buchhandlung Dombrowsky Zeruya Shalev/Maria Schrader Sa 28. April 2012, 20 h Neuhaussaal Rafik Schami Mi 9. Mai 2011, 16 h/19.30 h Neuhaussaal ValleSantaCorde Fr 11. Mai 2012, 20 h Hesperidengarten G. Rag y los Hermanos Patchekos Sa 9. Juni 2012, 20.30 h Buchhandlung Dombrowsky

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USA 2011 - 110 Min.; ab 12; Regie: Alexander Payne; Darsteller: George Clooney, Shailene Woodley, Beau Bridges, Robert Forster, Judy Greer, Matthew Lillard, Nick Krause, Amara Miller, Mary Birdsong, Rob Huebel.

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ie fünfte Regiearbeit des OscarPreisträgers Alexander Payne („About Schmidt“, „Sideways“) gilt als einer der besten Filme des Jahres 2011 und wird zu den aussichtsreichsten Oscar-Kandidaten gerechnet: Ein Film, der zutiefst berührt und gleichzeitig von einer herrlich unverschnulzten

Komik ist. Matt King (George Clooney) lebt als erfolgreicher Anwalt auf Hawaii. Er hat eine gut aussehende Ehefrau (Patricia Hastie) und zwei bezaubernde Töchter: die 17-jährige Alexandra (eine Entdeckung: Shailene Woodley) und die 10-jährige Scottie (Amara Miller). Das Leben des alt gewordenen Sonnyboys gerät aus den Fugen, als Gattin Elizabeth schwer verunglückt und auf der Intensivstation um ihr Leben ringt. Matt, der sich bis dahin als „Ersatzelternteil“ gesehen hat, sieht sich gezwungen, wieder Verantwortung für seine Kinder zu übernehmen und erfährt von seiner ältesten Tochter, dass

seine Frau einen Liebhaber hatte und sogar eine Scheidung in Erwägung zog. Matt ist gleich doppelt vor den Kopf gestoßen. Er begibt sich auf die Suche nach dem Nebenbuhler, um diesen zur Rede zu stellen. Gleichzeitig ereilt ihn die Botschaft, dass seine Frau nie wieder erwachen wird. „The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten“ ist ein Film, der die Zuschauer in eine Achterbahnfahrt der Gefühle stürzt. Regisseur Payne erweist sich einmal mehr als meisterlicher Geschichtenerzähler, Tragik und Komik sorgsam abwägt und in einigen Momenten sogar auf irritierende Weise verschmelzen lässt.

Payne gelang es schon in „About Schmidt“, einen Superstar des Kinos in einen glaubwürdigen Jedermann zu verwandeln. Und so wie er einst Jack Nicholson auf ein mensch­liches Normalmaß reduzierte, hinterlässt er nun auch George Clooney mit dem Tod und einer zertrümmerten Familie. Vom ewigen Hollywood-Charme­ bolzen ist man eine solche Rolle nicht gewohnt - und doch gelingt es ihm ohne jede Übertreibung, die Hilflosigkeit und Verzweiflung dieses leidenden Mannes spürbar zu machen. Lange nicht mehr entfaltete eine so simple Geschichte eine so intensive Wirkung. Cinema

F 2011 - 100 Min.; ab 12; Regie: Michel Hazanavicius; Darsteller: Jean Dujardin, Bérénice Bejo, John Goodman, James Cromwell, Penelope Ann Miller, Missi Pyle, Ed Lauter, Beth Grant, Ken Davitian, Bitsie Tulloch, Bob Glouberman.

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ein neuer Film bietet prachtvolle Kulissen, exotische Schauplätze,

aufregende Abenteuer und heiße Küsse. Und doch verlieren sich nur wenige Zuschauer im Kinosaal, denn das Liebespaar auf der Leinwand bleibt stumm. Bis vor Kurzem war George Valentin (Jean Dujardin, in Cannes als bester Schauspieler ausgezeichnet) ein gefeierter Filmstar, mit der Erfindung des Tonfilms im Jahr 1927 beginnt sein Stern zu sinken. Denn der galante Frauenschwarm verweigert sich dem tech­ nischen

Fortschritt, den er als Verrat an der Schauspielkunst empfindet. In einer Zeit, in der immer mehr Filme in 3D gedreht werden, überrascht der Franzose Michel Hazanavicius („OSS 117“) mit einer Liebeserklärung an die Magie der Stummfilmära - ein Nostalgie­trip in Schwarz-Weiß mit Darstellern, die nicht sprechen. Während jüngere Zuschauer darüber staunen, dass man gar keine Dialoge braucht, um die Geschichte zu verstehen, freuen

sich die älteren über eine Vielzahl an Filmzitaten - wie den pfiffigen Foxterrier Jack, der aussieht, als wäre er aus der Krimireihe „Der dünne Mann“ entlaufen. Hazanavicius‘ Zeitreise ist eine augenzwinkernde Hommage an eine Kino­epoche, die einige der größten Filme aller Zeiten hervorgebracht hat. „The Artist“ zählt immerhin zu den schönsten des vergangenen Kinojahres. Cinema

Originaltitel: Tinker, Tailor, Soldier, Spy; GB 2011 - 127 Min.; ab 12; Regie: Tomas Alfredson; Darsteller: Gary Oldman, Colin Firth, Tom Hardy, Mark Strong, John Hurt, Toby Jones, Benedict Cumberbatch, Ciarán Hinds, Stephen Graham.

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ir schreiben das Jahr 1973. Der Kalte Krieg zwingt die Geheimagenten von Ost und West, immer mehr Vorsicht vor Doppelspionen walten zu lassen. Zu diesem Zeitpunkt erschüttert den englischen Geheimdienst die Nachricht, es gäbe einen „Maulwurf“ in den eigenen Reihen. Daher wird Ex-Agent George Smiley kurzerhand wieder in den Dienst berufen, um den Verräter zu entlarven. Doch wem kann

Smiley jetzt noch trauen? Und wer traut ihm? John le Carrés meisterhafter Spionageroman wird von Thomas Alfredson extrem werkgetreu und mit historischer Authentizität verfilmt. Die Riege der Darsteller liest sich wie ein Who is Who des aktuellen britischen Kinos, bis in die kleinsten Nebenrollen glänzt die hervorragende Besetzung. Der Film kommt mit reduzierter Action aus und lässt sich Zeit, die labyrin-

thische Handlung zu entschlüsseln. Spannung vermittelt sich vor allem durch starke Dialoge, eine ausgeklügelte Montage und die exzellente Kamera. Ein atmosphärisch dichter und distinguiert britischer Thriller über eine Welt voller „Ehrenmänner“ ohne Moral - schnörkellos genial! FBW-Gutachten Prädikat: besonders wertvoll

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VOR 30/40/50 JAHREN Filmklassiker, die vor 30, 40, 50 Jahren ihre Premiere feierten. Im Garbo - Eintritt frei!

Italien/Frankreich 1962 - 126 Min.; ab 6; Regie: Federico Fellini, Luc. Visconti, Vittorio de Sica; Darsteller: Sophia Loren, Anita Ekberg, Romy Schneider.

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ellinis erster Farbfilm ist Teil eines Episodenfilms, zu dem Luchino Visconti und Vittorio De Sica die anderen Episoden beitrugen. „Die Versuchung des Doktor Antonio“, die zweite

Episode, macht sich über Kleinlichkeit, sexuelle Frustrationen und das Symbol des ewig Weiblichen lustig. Der Komiker Peppino De Filippo steht der barocken Anita Ekberg (aus Fellinis „La dolce

vita“) als Fleisch gewordenem Plakat gegenüber. Wegen dieser Episode nannte Fellini seinen nächsten Film (und sein größtes Meisterk) „8 1/2“.

Originaltitel: Noz w wodzie; Polen 1962 - 93 Min.; ab 16; Regie: Roman Polanski; Darsteller: Leon Niemczyk, Jolanta Umecka, Zygmunt Malanowicz.

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oman Polanskis in nur zwei Wochen geschriebener Debütfilm gehört zu den Meisterwerken polnischer Filmkunst und ist ein brillant inszeniertes psychologisches Kammerspiel um Gefühle, Gewalt und

die Generationenkonflikte der Zeit. Die arrivierten Älteren finden nur in Kräftemessen und Sexualität zur jungen Generation. Formal außerordentlich die Choreographie der Szenen auf dem Boot und auf den Masurischen

Seen. Ästhetisch minimalistisch, mit tollem Jazz-Soundtrack von Krzysztof Komeda. Oscar-Nominierung 1963.

Originaltitel: The Godfather; USA 1972 - 170 Min.; ab 16; Regie: Francis Ford Coppola; Darsteller: Marlon Brando, Al Pacino, James Caan, Robert Duvall, Diane Keaton.

B

rilliant inszenierte, mit drei Stunden Laufzeit keine Sekunde zu lange Gangsteroper von Francis Ford Coppola, der sich mit diesem Meisterwerk sowie dem zwei Jahre später entstandenen, keinen Deut

schlechteren Sequel als das kreative Mastermind unter Hollywoods Erneuerern empfahl. Aus der exzellenten Besetzung ragt neben dem jungen Al Pacino insbesondere Marlon Brando heraus, der für seine Darstellung des

Titelhelden mit dem Oscar ausgezeichnet wurde (ebenso wie Film und Buch). In den USA spielte der Film die (damals noch) astronomische Summe von 133 Mio. Dollar ein.

Originaltitel: What’s Up, Doc? ; USA 1972 - 94 Min.; ab 12; Regie: Peter Bogdanovich; Darsteller: Barbra Streisand, Ryan O’Neal, Madeline Kahn.

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it „Is was, Doc?“ gelang Peter Bogdanovich die Wiederbelebung der Screwball-Komödie in den Siebziger Jahren. Als solche lebt auch dieser respektlose Filmspaß von

ausgefallenen Typen, sympathischverrückten Helden, trockenem Humor und einer vollkommen überdrehten Handlung - ganz wie das klassische Vorbild „Leoparden küsst man nicht“.

ine der wenigen Regiearbeiten des Trickspezialisten Douglas Trumbull, der für Stanley Kubrick („2001“) gearbeitet hatte und für SF-Filme wie „Andromeda“ und „Die phantastische

Reise“ verantwortlich war. Zu seinen Schülern zählt „Star Wars“-Mann John Dykstra. Die Kombination von ökologischen Inhalten und Tricks auf dem Stand der Dinge entsprach zeitge-

undum unterhaltsame, rabenschwarze Gesellschaftskomödie aus der Werkstatt von Corman-Entdeckung Paul Bartel („Frankensteins Todesrennen“). Im Gegensatz zu

anderen Berufsprovokateuren ist Bartel eher ein Freund der Subtilitäten als der groben Schocks, weshalb Sachen wie Gruppensex, Raubmord und Kannibalismus zwar thematisiert, optisch jedoch

BRD 1981 - 158 Min.; ab 12; Regie: Werner Herzog; Darsteller: Klaus Kinski, José Lewgoy, Miguel A. Fuentes.

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üdamerika, Jahrhundertwende. Der irische Abenteurer Fitzcarraldo fängt in der Oper von Manaus an, von der Oper im Dschungel zu träumen. Er will sie in die Amazonas-Hafenstadt Iquitos bringen, durch Kautschukhandel finanzieren. Er erwirbt ein Dampfschiff, fährt den Amazonas

hinauf. Zwischen Fluss und Ziel liegt ein Berg. Fitzcarraldo lässt Indianer das Schiff über den Berg ziehen. Sie machen es heimlich los, es jagt durch Stromschnellen. Zerschunden kehrt Fitzcarraldo nach Iquitos zurück. Doch sein Traum erfüllt sich. Werner Herzogs Meisterwerk über die Verwirklichung

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nössichem Denken um die Sehnsucht nach natürlichem Lebensraum und Katastrophenangst. Die beiden Songs von Joan Baez unterstreichen die melancholische Grundierung des Films.

USA 1983 - 89 Min.; ab 16; Regie: Paul Bartel; Darsteller: Paul Bartel, Mary Woronov, Robert Beltran, Buck Henry, Richard Blackburn.

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Madeline Kahn gab hier neben den Superstars Ryan O‘Neal und Barbra Streisand ihr Filmdebüt.

Originaltitel: Silent Running; USA 1972 - 89 Min.; ab 12; Regie: Douglas Trumbull; Darsteller: Bruce Dern, Cliff Potts, Ron Rifkin.

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nicht allzu drastisch abgefeiert werden. An Bartels Seite steht wie gewohnt Ehefrau und Co-Autorin Mary Woronov.

30 großer persönlicher Visionen lebt von seiner großartig entfalteten Bildgewalt und Klaus Kinski, der in seiner vorletzten Zusammenarbeit mit Herzog den Visionär Fitzcarraldo als verwegenen und gelösten Träumer spielt, der buchstäblich Berge versetzt. 15


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Filme, die wahrscheinlich ein letztes Mal im Kino zu sehen sind. Im Garbo - Nur 4,-!

USA 2011 - 97 Min.; ab 12; Regie: George Clooney; Darsteller: Ryan Gosling, George Clooney, Evan Rachel Wood, Paul Giamatti, Marisa Tomei, Philip Seymour Hoffman, Max Minghella, Jeffrey Wright.

„D

ie Iden des März“, der Eröffnungsfilm der 68. Biennale Venedigs, präsentieren von und mit George Clooney einen spannenden Politthriller, bei dem am Ende alle verlieren. Die eindrucksvolle Starriege des Films mit Clooney, Ryan Gosling, Paul Giamatti, Philip Seymour Hoffman, Marisa Tomei und Evan Rachel Wood steht im Dienste einer Anklage, wie im Wahlkampf Anstand, Moral

und Glaubwürdigkeit verkauft werden. Clooney gibt den hoffnungsvollen Präsidentschaftskandidaten, Ryan Gosling den naiven Mitarbeiter, der sich zum Königsmörder wandelt. Ein in jeder Hinsicht gelungenes, kluges wie kurzweiliges Werk. programmkino.de Ein Moralstück im besten Sinne: konzentriert, düster ohne Zynismus, sehnsüchtig in seinem Glauben an

ein besseres, aufrechteres Amerika. In sehenswerten Nebenrollen glänzen Philip Seymour Hoffman, Evan Rachel Wood und Paul Giamatti. Der Spiegel Eine mit furiosen Dialogen glänzende Studie von Menschen, die sich in der Grauzone zwischen Idealen und Interessen, moralischen Ansprüchen und ‚Machbarkeiten’ verirren. film-dienst

Originaltitel: Carnage; D/F 2011 - 79 Min.; ab 12; Regie: Roman Polanski; Darsteller: Jodie Foster, Kate Winslet, Christoph Waltz, John C. Reilly.

Z

wei Jungs haben sich in der Schule geprügelt. Die Eltern treffen sich, um über die Situation zu reden und alles zu klären. Doch alles kommt anders, als ein Streit losbricht. Bald schon sind es nicht mehr die Kinder, die ihren Kampf mit Fäusten ausfechten, sondern die Erwachsenen - und ihre Waffen sind Worte. Die Verfilmung des gleichnamigen Theaterstücks von Yasmina Reza bringt die klaustrophobisch kammerspielartige Atmosphäre gekonnt auf die große

Leinwand. Roman Polanski überzeugt einmal wieder durch seine raffinierten psychologischen Beobachtungen und die perfekte Schauspielführung eines exzellenten vierköpfigen Ensembles. Mal wirkt die Szenerie beklemmend und bedrückend, mal explosiv und vor Emotionen berstend. Der Zuschauer betrachtet die Widersprüchlichkeit und Scheinheiligkeit der bürgerlichen Figuren aus der Distanz und erlebt die pointiert zugespitzten Wortgefechte doch hautnah

mit. Grandioses Schauspielkino und entlarvendes Psychodrama zugleich. FBW-Gutachten Prädikat: besonders wertvoll

USA 2011 - 136 Min.; ab 12; Regie: Clint Eastwood; Darsteller: Leonardo DiCaprio, Naomi Watts, Armie Hammer, Josh Lucas, Judi Dench, Damon Herriman, Ken Howard, Jeffrey Donovan, Ed Westwick.

J.

Edgar Hoover ist ein schwieriger Charakter, der in seiner 50 Jahre währenden Karriere einerseits als Musterbild für Gesetzessinn und Moralität gilt, anderseits kontrollsüchtig, egozentrisch, erpresserisch und rassistisch ist. Er revolutioniert die kriminalistische Spurensicherung, sammelt zugleich ein geheimes Aktenarsenal an, mit dem er die mächtigsten Politiker erpresste. Sein Assistenzdirektor Clyde

Tolson ist ihm tief ergeben, doch Hoover unterdrückt seine homosexuellen Neigungen. Gediegenes Biopic von Clint Eastwood über J. Edgar Hoover, in dem „Inception“-Star Leonardo DiCaprio zu schauspielerischer Höchstform aufläuft und in der Titelrolle seine Darstellung als Howard Hughes in „Aviator“ übertrifft. Er gewinnt der schillernden, nicht unbedingt sympathischen Figur

eine menschliche Seite ab. Eastwood erzählt in einem farbentsättigten, monochromatischen Look nicht chronologisch nach einem Skript von Dustin Lance Black („Milk“) und unterlegt die 50 Jahre umfassende Karriere mit selbst komponierten melancholischen Pianoklängen. Blickpunkt Film

USA 2011 - 128 Min.; ab 12; Regie: Guy Ritchie; Darsteller: Robert Downey Jr., Jude Law, Eddie Marsan, Kelly Reilly, Noomi Rapace, Jared Harris, Stephen Fry.

I

m Jahr 1891 erschüttern Bombenanschläge Europa, mächtige Industrielle verlieren dabei ihr Leben. Die Zeitungen vermuten einen Kampf zwischen Anarchisten und Nationalisten. Doch Sherlock Holmes weiß es besser: Sein Intimfeind, der teuflische Professor Moriarty, hat seine Hände im Spiel. Mit seinem treuen Gefährten Dr. Watson und einer Wahrsagerin namens Sim nimmt der Meisterde-

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tektiv die Verfolgung des Erzschurken auf. Der Auftakt zu einer atemlosen Hatz quer durch Europa, bei der der Superverbrecher seinen Verfolgern stets einen Schritt voraus ist. Sequel zum sensationell erfolgreichen Sherlock-Holmes-Reboot aus dem Jahr 2009. Unter Guy Richies Rock-‘n‘-Roll-Regie mutiert „Iron Man“ Robert Downey Jr. erneut zum Superhirn, gibt im historischen

Gewand den sportiven Überdetektiv, der in Jude Laws Dr. Watson einen schlagkräftigen Idealpartner besitzt. Jede Menge Faust- und Feuerkraft, der Maschinengewehrschnitt und sepiafarbene (Nostalgie-)Bildern machen den Reiz dieser Big-Budget-Produktion Joel Silvers aus, die Waffen der Frauen weiß diesmal „Millennium“-Hackerin Noomi Rapache einzusetzen. Blickpunkt Film


Titelmotiv: www.mdkw.de

ERÖFFNUNGSABEND 14_03_19.00_UHR OSTENTORKINO

OSTENTORKINO ❣ FILMGALERI E ❣ K U NS TVER EIN G R A Z ❣ K INO K NEIP E 17


InternatIonaler WettbeWerb

DeutScher WettbeWerb

bayernFenSter

reGIonalFenSter

auch dieses Jahr war es wieder eine schwierige entscheidung, welche der mehreren hundert sehenswerten Kurzfilme es letztlich ins Festivalprogramm schaffen sollen. nach langwierigem Diskutieren und gegeneinander abwägen sind es schließlich 51 kleine cineastische Perlen aus 27 verschiedenen ländern, die wir aus den insgesamt 3186 einreichungen herausgepickt haben. Vertreten sind themen wie Migration, gesellschaftliche außenseiter, Sportliches, rituale oder Familiengeschichten. erstaunlich viele Kinder sind heuer als Protagonisten zu verzeichnen (siehe als extrembeispiel las Palmas, IW 8). neu ist ebenfalls, dass sich viele bemerkenswerte Produktionen mit dem Verhältnis zwischen Mensch und tier beschäftigen. neben der thematischen Vielfalt bieten die Filme im internationalen Wettbewerb natürlich auch wieder stilistisch und bezüglich Genres ein sehr weit reichendes Spektrum.

auch in diesem Jahr übersteigt die anzahl der einreichungen die des Vorjahres und auch in diesem Jahr hätte die auswahl sämtlicher zeigenswerter Filme den rahmen des Programms gesprengt: 548 Kurzfilme von 548 Filmemachern aus Deutschland, die von uns gesichtet, diskutiert und bewertet wurden. aus allen einreichungen präsentieren wir 31 Filme in vier Programmen. Die Filme aus dem entstehungszeitraum 2010 und 2011 spiegeln die Facetten des Geschehens und der Interessen in Deutschland wieder. es geht um Visionen und Perspektiven, (lebens) Künstler und emotionen aber auch um spezifisch Deutsches im positiven wie negativen Sinne. Daneben gibt es eine bemerkenswerte Zahl an einreichungen, die sich dem Vermögen des Filmes bedienen, sich der realität entgegen zu stellen. es werden faszinierende einblicke in utopien (im geläufigen wie im wörtlichen Sinne als nicht-orte) und traumwelten gegeben - in unseren Programmen dargeboten in einem Mix aus allen Genres: Kurzspielfilm, animation, Dokumentation und experimentalfilm. neben hochschulfilmen konkurrieren amateurfilme, professionelle Filme und kleine filmische experimente um die einzelnen Preise.

„Servus, griaß eich und hallo“: Zum 9. Mal jährt sich das bayernfester in der reGenSburGer KurZFIlMWoche. Doch keine Frage, bayern hat jedes Jahr den besuchern aufs neue etwas zu bieten. nicht nur als regensburger kann man stolz auf die bayerische Filmkultur sein. auch dieses Jahr hat sich wieder gezeigt, dass die Vielfalt der Filmgattungen jedem anspruch genügt. ob jung oder alt, ob Frau oder Mann, jeder findet seinen Film. langeweile kommt beim bayernfester sicherlich nicht auf.

Die dreiköpfige regionalfensterjury hat wieder einmal die Qual der Wahl. Während das regensburger Publikum einfach nur das aktuelle regionale Filmschaffen genießen darf, steht sie vor der schwierigen aufgabe einen Preisträger zu benennen. Die entscheidung wird der Jury schon allein deswegen schwer fallen, weil das angebot alle Genres abdeckt: neben dem Kurzspielfilm reicht die Filmpalette vom Musikvideo und experimentalfilm und bis hin zur Dokumentation und animation. So ist garantiert für den Geschmack eines jeden besuchers etwas dabei. Mit an bord des 17. regionalfensters werden wie gewohnt einige „alte hasen“ sein. aber auch neue Gesichter dürfen ihr Können im regionalen Wettbewerb unter beweis stellen. Insgesamt konkurrieren 25 Filme um das Preisgeld zur Förderung der regionalen Filmkultur.

Gesamtkatalog und weitere Infos auch online unter

www.kurzfilmwoche.de

SonDerProGraMM Porneaux Jeder hat unterschiedliche Vorstellungen davon, was Pornografie eigentlich ist. Festhalten kann man aber wohl, dass ihre elemente einzug in den alltag, v.a. in Form von Werbung und Musikvideos gefunden haben. Dennoch wird das thema an sich tabuisiert. es gilt, die in einigen regionen oder Kreisen immer noch vorherrschende Stigmatisierung dieses Gegenstands durch kritische auseinandersetzung zu ersetzen. Dazu wollen wir mit dem diesjährigen Sonderprogramm anregen. In acht blöcken geht es um verschiedene Darstellungen von Sexualität. beleuchtet werden künstlerische und humorvolle herangehensweisen, der umgang mit der Pornografie in der Familie und der arbeitswelt, die ju-

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gendliche annäherung an die Sexualität und Sexualität und Gesellschaft. ‚Queer’ ist das Programm sowieso und dementsprechend beleuchten wir auch die Frage der Geschlechtsidentität. transgression findet statt – sowohl inhaltlich als auch formal und so zeigen wir ebenfalls animierendes in animationen. ‚cross the border – close the Gap’! Das Kunstwort Porneaux verweist auf eine beziehung zwischen Kunst und Pornografie. So liegt es nahe, das Sonderthema dieses Jahr in einem „Verein mit Kunst, um Kunst und wegen Kunst. auch für, wider und wieder.“ zu verorten: dem KunstvereinGraZ. alle Programme sind aufgrund von z. t. expliziter Darstellungen erst ab 18 Jahren zugelassen (mit ausweiskontrolle!).

roMantIScheS ruMänIen „Pes˛tele cel mai bun, tot porcul r˘amâne“ – „Der beste Fisch ist immer das Schwein“ … und der beste langfilm ist immer der Kurzfilm. Denn tatsächlich waren die ersten großen rumänischen Filme, die auf renommierten Festivals geehrt wurden, Kurzfilme: die Dokumentation the land of Motzi (1938, von Paul calinescu) in Venedig und die animation a Short history (1957, von Ion Popescu-Gopo) in cannes. Kurzfilme werden in rumänien zwar mittlerweile als Übung für langfilme betrachtet, dennoch werden sie auf zahlreichen Festivals geehrt: Paul negoescus Kurzfilm renovation/ renovare gewann 2009 den Goldenen bären und war nominiert für den Goldenen teddy. ohne den erfolg der Kurzfilme wäre es manchem Filmemacher nicht möglich, einen langfilm zu produzieren. und dass in der rumänischen Kurzfilmwelt nicht alles piftie (Sülze) ist, beweist unser kleiner einblick in Form von zwei Programmen und einer Werkschau von Ion Popescu-Gopo.

PlattenFIlMe / Poetry In MotIon Dieses Jahr wagen wir etwas neues - ein kleines experiment: alle Plattenfilme werden auch alle Poetry in Motion-Filme sein. nur die Vertexter und Vertoner wechseln im jeweiligen Programm. untersuchungsfrage: Was macht die Veränderung der 'tonspur' mit einem Film? Wer sich vom Kräftemessen zwischen Film und ton ein eigenes bild machen will, sollte sowohl Poetry in Motion als auch die Plattenfilme nicht verpassen! bei den DJs freuen wir uns besonders auf Mathias Schaffhäuser, der extra den weiten Weg aus Köln auf sich nimmt. 2012 gibt es sieben Filme, die unterschiedlicher nicht sein könnten.


KInDerProGraMMe KurZeS FÜr KIDS

Die Programme cinema Mi amor und cinema Mi Vida sind seit Jahren feste bestandteile der reGenSburGer KurZFIlMWoche. Sie zeigen die liebe von Fachleuten aus der Filmbranche zum Kurzfilm. Im cinema Mi amor präsentiert ein ausgewählter Gast seine lieblingskurzfilme – im cinema Mi Vida sein eigenes filmisches Schaffen. Im cinema Mi Vida präsentieren wir das Schaffen des Künstlers Jean-Gabriel Périot. Sein oeuvre umfasst ein breites Spektrum aus Foto-, Foundfootage- und neuerdings auch Kurzspielfilmen. In seinen Werken hinterfragt er vor allem die Darstellung von gesellschaftlich relevanten themen in den Medien. Jean-Gabriels Filme sind seit Jahren schon ein fester bestandteil der Kurzfilmwoche: u.a „Dies Irae“ (2005), „nijuman no borei“ (2007), „eut-elle été criminelle...“ (2006 und 2010). Deshalb freuen wir uns besonders, dass Jean-Gabriel auch anwesend sein und durch das Programm führen wird. Im cinema Mi amor erklärt reto bühler, der Künstlerische leiter von den Kurzfilmtagen Winterthur, seine liebe zum Kurzfilm. Mal sehen, was sich unter seinem selbstgewählten titel 'Funny Games' für Filmperlen verbergen.

THRILL &

CRIME

thrIll & crIMe nach dem erfolg der horrorrolle in der letzten Festivaledition freuen wir uns besonders auch in diesem Jahr die Gelegenheit zu haben, dem regensburger Publikum Spannung und Gänsehaut zu bescheren und zwar in der langen nacht der Shocking Shorts am 17. März um 23:00 uhr im ostentorkino. Die Filme warten mit bekannten Stars wie Götz otto, nora tschirner und alexandra Kamp auf. nervenkitzel garantiert! auf diese Filme darf man sich freuen: „Verreckt“, „nullpunkt“, „ausweglos“, „Kirschkuchen“, „Zombiefication“, „Die Könige der Straße“, „happy Valentine“, „Jenseits der linie“, „libido“ und „Profil“.

Dieses Jahr haben wir uns auf der Suche nach den schönsten Kurzfilmen für Kinder an unsere Freunde von der KurzFilmagentur hamburg gewandt. Die haben uns nicht nur tipps gegeben, sondern gleich ein ganzes Programm mit lustigen und kuriosen leinwandabenteuern zusammengestellt. und ein spannendes Filmeratespiel gibt es sogar noch mit dazu. Wir dürfen also äußerst gespannt sein!

ZeIchentrIcK-WorKShoP FÜr KIDS In diesem Kurs, der an Schüler der ersten bis vierten Klasse gerichtet ist, werden kleine Stopp-trick Sequenzen anhand von Fotos erstellt. Fotografiert werden dabei kleine Spielfiguren (z.b. lego, Playmobil,

Stofftiere), die auch gerne mitgebracht werden können. Das Filmbild erscheint vor unseren augen als flüssige bewegung. In Wirklichkeit aber besteht es aus 24 bildern in der Sekunde, die nacheinander gezeigt werden. Wie Film funktioniert, können die Schüler in diesem Kurs lernen. Sie bekommen ein Gefühl für bewegungsdynamiken, müssen im team arbeiten und Probleme lösen, wenn sich ausgedachte Ideen vielleicht einmal nicht so einfach verwirklichen lassen. Dabei können die Schüler ihrer Kreativität freien lauf lassen. hergestellt werden die kurzen Filme anhand von einzelbildzeichnungen, einer Fotokamera und einem computer mit Schnittprogramm. am ende der Veranstaltung werden die Filme auf der großen Kinoleinwand gezeigt.

Dieses Jahr gibt es eine ganz besondere und ungewöhnliche neuheit. „a Wall is a Screen“ ist ein Kurzfilmrundgang im öffentlichen raum. Die hamburger Künstlergruppe durchstreift gemeinsam mit dem Publikum die abendliche altstadt und projeziert Kurzfilme an den Dom, Mauern und häuserwände. Dabei erzeugt das Zusammenspiel von ort und Film neue blickwinkel und Perspektiven. Gestartet wird am 17. März um 19 uhr am neupfarrplatz. Die tour dauert 1,5 bis 2 Stunden und findet auch bei regen statt. Die teilnahme ist kostenlos! näheres unter: www. awallisascreen.com

BlAue stunden hier geht es nicht – was man im Kontext des 18. Geburtstags damit assoziieren könnte – um das Saufen bis zur besinnungslosigkeit, sondern um wertvolle Information aus der Welt des Filmschaffens – und das völlig kostenfrei. Dieses Jahr dreht sich bei den blauen Stunden alles um Filmförderung im weitesten Sinne. es stellen sich vor: MeDIa Desk München und der FilmFernsehFonds bayern.

Br-KurzfIlmnAcht anlässlich der 18. reGenSburGer KurZFIlMWoche zeigt das bayerische Fernsehen wieder eine br-Kurzfilmnacht - diesmal zum thema ‘Geschlossene Gesellschaft’. eine „Geschlossene Gesellschaft“ ist europa für jene Flüchtlinge aus der Dritten Welt, die sich nicht um asyl bewerben können. auch in unseren einreichungen war dieses thema sehr präsent. Sendetermin ist die nacht von Mittwoch, dem 14.03.2012 auf Donnerstag ab 00:10 uhr.

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SPECIALS

A WAll Is A screen

SPECIALS

cIneMa MI aMor / cIneMa MI VIDa

Ausstellungen

Jürgen huber hat für den KunstvereinGraZ regensburg eine ausstellung im rahmen der reGenSburGer KurZFIlMWoche mit dem titel Porneaux kuratiert. einer der diesjährigen Gastgeber des Festivals präsentiert damit die KünstlerInnen conni effner, anders Möhl und Markus Voit. eröffnung ist am Freitag, dem 2. März 2012 um 20 uhr und die ausstellung läuft bis zum 24. März, jeweils Freitag und Samstag von 16 bis 19 uhr. Die Kuratorin Dr. alexandra crăciun stellt arbeiten des Künstlers Pavel hroch im rahmen des rumänischen länderschwerpunktes vor. Zu sehen gibt es in der Zeit vom 15. - 21. März beim InfoDesk (leerer beutel) jeweils von 12 – 18 uhr Schwarz-WeißFotografien zum thema 'Danube arteries'. außerdem gibt es wieder die ausstellung in der Sigismundkapelle im thon-Dittmer-Palais (haidplatz 8) – diesmal unter dem Jahresmotto „the x-factor“. Das team um alexandra Karabelas, Stephan herwig, Susanne Gatzka und Frank Wendeberg setzt sich in „Zoes bios box“ mit dem thema 'Identität' auseinander und lässt verschiedene Kunstformen in einander übergreifen.

bMW-MatInée bereits seit dem Jahr 2000 vergibt die bMW aG regensburg, einer der wichtigsten Kulturförderer in regensburg und hauptsponsor der reGenSburGer KurZFIlMWoche, den hauptpreis im Deutschen Wettbewerb des Festivals. Mit dieser unterstützung und dem grundlegenden Interesse am Medium Kurzfilm ist die bMW aG regensburg Vorreiter für das engagement von bMW Deutschland in Sachen Kurzfilmförderung. auch dieses Jahr möchten wir uns wieder für die langjährige treue und großzügige unterstützung bei unserem Sponsor bedanken. am besten kann das ein Kurzfilmfestival natürlich mit einem eigens zusammengestellten Kurzfilmprogramm, der seit Jahren begeistert angenommenen bMW-Matinée. es wird eine auswahl von Filmen aus unseren verschiedenen Wettbewerben und Programmen zu sehen geben.

festIvAlcluB KInoKneIpe Wenn die augen müde werden, ist es lange noch nicht Zeit, diese auch zu schließen. Zum Schlafen kommt man erst nach den entspannten after-cinema-Partys mit diversen VJs und zu den Festivalschwerpunkten passenden DJ-Sets: an jedem Festivalabend (außer Freitag) im berühmt-berüchtigten beheizten Zelt des Festivalklubs Kinokneipe - das wie jedes Jahr von den „Zeltbossen“ hans Geldhäuser und Martin haygis sowie vom gut geschulten Kneipenteam aufgebaut und betrieben wird. hier besteht zu guter letzt jeden tag die Möglichkeit, während des Festivaltages Versäumtes nachzuholen: zu reden, zu trinken und zu bekannten »hallo« zu sagen.

mortImer Man muss nur zuhören…so wie früher unter der bettdecke mit den "Drei Fragezeichen" oder der "h.G. Francis Gruselserie"...und MortIMerS hörspielpop, bestehend aus Fusionelementen, Shoegazeeinflüssen und Synthieteppichen auf sich einfließen lassen! Das passt doch wunderbar zur reGenSburGer KurZFIlMWoche und deshalb stimmen MortIMer auch auf das Festival ein, indem sie unserer eröffnungsfeier am 14. März um 19 uhr im ostentorkino spielen. Der eintritt ist frei!

zÜndfunKpArtY Dass die reGenSburGer KurZFIlMWoche ihren 18. Geburtstag u.a. mit der Mutter aller Partys feiern darf, ist natürlich besonders schön. Jeder ist willkommen tatkräftig mitzufeiern. um 21 uhr geht es im GlorIa Kulturtheater los mit musikalischen Kurzfilmen, ab 22 uhr legen dann die legendären Zündfunk-DJs achim bogdahn und roderich Fabian auf. Visuelle unterstützung erhalten sie von blink & remove.

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T I M E T A B L E

* * * *

FILMGALERIE

*

OSTENTORKINO

*

KunstvereinGRAZ

* * * *

ANDERSWO

MITTWOCH / 14.03. 19 h

ERÖFFNUNGSFEIER & FILME

22 h

ERÖFFNUNGSFILMPROGRAMM

23 h

KINOKNEIPE: Mortimer

23 h

KINOKNEIPE : Säm

20 h

W1: Poetry in Motion

D O N N E R S TA G / 1 5 . 0 3 . 18 h

DW 1 - Typisch deutsch?

20 h

IW 1 - Communication

19 h

22 h

IW 2 - Portraits

21 h

18.30

Begrüßung

IW 6 - Outsiders

19 h

P 1 - Animations

IW 5 - Homeless

21 h

P 8 - Mom & Dad

F R E I TA G / 1 6 . 0 3 . 18 h

DW 2 - Traumwelten

20 h

CMA - Reto Bühler

22 h

19 h

IW 8 - Rituals

IW 3 - Sports

19 h

P 6 - Sex & Society

21 h

IW 4 - Man & Animal

21 h

P 4 - Sex Ed

21 h

GLORIA :

Zündfunk-Party & Movies

S A M S TA G / 1 7 . 0 3 . 16 h

KINDERPROGRAMM

17 h

IW 5 - Homeless

17 h

P 3 - Artcore Porn

18 h

DW 3 - (Nicht)Orte

19 h

IW 6 - Outsiders

19 h

P 2 - Pornhilarious

20 h

CMV - Jean-Gabriel Périot

21 h

IW 7 - World of Things

21 h

P 1 - Animations

22 h

DW 4 - (Lebens)Künstler

23 h

SHOCKING SHORTS

10 h

W1: STOPP - Trick für Kids

19 h

NEUPFARRPLATZ:

A Wall Is A Screen

23 h

KINOKNEIPE:

Lolek&Bolek

S O N N TA G / 1 8 . 0 3 . 11 h

Präsentation Cadmicopter

14 h

BMW MATINÉE

14 h

KINDERPROGRAMM

16 h

DW 1 - Typisch deutsch?

17 h

IW 3 - Sports

17 h

P 4 - Sex Ed

18 h

DW 2 - Traumwelten

19 h

IW 2 - Portraits

19 h

P 5 - Sex Work

19 h

GLORIA : Regional 1

20 h

CMV - Ion Popescu-Gopo

21 h

IW 1 - Communication

21 h

P 7 - Queer Shorts

21 h

GLORIA : Regional 2

22 h

IW 4 - Man & Animal

23 h

KINOKNEIPE : Fred Filkorn

14 h

Shorts United Fußballmatch

M O N TA G / 1 9 . 0 3 . 16 h

BLAUE STUNDEN

18 h

DW 3 - (Nicht)Orte

20 h

DW 4 - (Lebens)Künstler

19 h

IW 7 - World of Things

19 h

P 8 - Mom & Dad

22 h

BAYERNFENSTER

21 h

IW 8 - Rituals

21 h

P 2 - Pornhilarious

23 h

KINOKNEIPE : Till

19 h

P 3 - Artcore Porn

23 h

KINOKNEIPE:

21 h

P 7 - Queer Shorts

D I E N S TA G / 2 0 . 0 3 . 16 h

BLAUE STUNDEN -

18 h

REGIONALFENSTER 1

20 h

REGIONALFENSTER 2

22 h

BAYERNFENSTER

MEDIA

21 h

P LATTENFILME

Plattenfilme DJs

MITTWOCH / 21.03. 16 h

BLAUE STUNDEN - FFF

16 h

18 h

CMV - Ion Popescu-Gopo

20 h

RUMÄNIEN 1

19 h

PREISVERLEIHUNG

19 h

P 6 - Sex & Society

22 h

RUMÄNIEN 2

22 h

PREISTRÄGERFILME

21 h

P 5 - Sex Work

17 h

PUBLIKUMSLIEBLINGE

Romanian Exhibition

D O N N E R S TA G / 2 2 . 0 3 .

20

(K3) Finissage:

19 h

PREISTRÄGERFILME

21 h

PUBLIKUMSLIEBLINGE

21 h

PREISTRÄGERFILME

23 h

PUBLIKUMSLIEBLINGE

23 h

KINOKNEIPE :

Kiesy Listening


MÄRZ 2012 john irving Und wie er die welt sieht deutschland, 2011, 90 min, omU, Regie: andré schäfer John Irving gilt als einer der bedeutendsten amerikanischen autoren unserer Zeit und ist berühmt für die eigentümlichen charaktere in seinen romanen, z.b. in „Garp und wie er die Welt sah“ oder „Gottes Werk und teufels beitrag“. Die Dokumentation begleitet den autor bei seiner lesereise nach europa sowie in seinen privaten alltag in Vermont. Dabei ist Irving bei seiner täglichen arbeit, z.b. bei der entwicklung seiner romanfiguren, zu sehen, aber ebenso beim Kochen oder Fitnesstraining. anlässlich des 70. Geburtstags des Weltliteraten wird erstmals ein bild von dem Menschen ermöglicht, der sich hinter all den kreativen charakteren verbirgt. Der Zuschauer erlebt einen sympathischen und allzu menschlichen Künstler, der sein Publikum mit Worten verzaubert. regisseur andré Schäfer lässt jedoch nicht nur die romanhelden selbst zu Wort kommen, sondern auch deren leibhafte Vorbilder wie etwa ärzte, tätowierer, Prostituierte, Polizisten u.v.m., die ebenfalls in ihrer aktuellen lebenssituation beleuchtet werden. 1. - 7.3. 18.45 Uhr + 8. - 11.3. 18.00 Uhr

JOHN IRVING

Police, adjective Politist, adj., Rumänien, 2009, 115 min, omU, Regie Corneliu Porumboiu, mit:dragos Bucur, Vlad ivanov, ion stoica, irina saulescu u.a. Der begriff „Politist“ (rumänisch für Polizist) kann auch als adjektiv verwendet werden, dann bezeichnet er eine Gattung und meint das Krimi-Genre – wie das spanische policial oder das französische policier. als Polizist cristi bei seinem Vorgesetzten anghelache im büro sitzt und das lexikon nach termini wie „Polizei“ und „Moral“ durchblättert, muss er sich einmal mehr fragen, ob er den richtigen beruf gewählt hat. Wer diesen Film sieht, sollte ein paar nicht unwesentliche Dinge des lebens ausdrücklich bejahen. etwa den umstand, dass Zeitersparnis nur selten Zeitgewinn zur Folge hat. Seelische Ökonomien funktionieren anders. und dass es vollkommen unalltäglich, also erlösend sein kann, der reinen – unerlösten – alltäglichkeit zuzusehen. „Police, adjective“ ist ein durchaus lustiger Film (...) es ist eine kostbare, leise art des Witzes, der sich allmählich aufbaut und lange nachwirkt. Der regisseur spielt dabei mit unserem Zeitempfinden und unterläuft alle erwartungen – oder erfüllt sie in dem augenblick, als wir sie gerade vergessen haben. 2. - 6.3. 20.45 Uhr

POLICE, ADJECTIVE

POLICE, ADJECTIVE

BiR ZamanlaR anadolU'da, türkei/Bosnien und Herzegowina, 2011, 157 min, omU, Regie: nuri Bilge Ceylan, mit: mumammet Uzuner, Yilmaz Erdogan, taner Birsel, ahmet mümtaz taylan u.a. ANATOLIA

nader Und simin - eine trennUng jodaEiYE nadER aZ simin, iran, 2011, 123 min, omU, Regie: asghar Farhadi, mit: laila Hatami, Peyman moadi, shahab Hosseini, sareh Bayat u.a. Während seine ehefrau den Iran verlassen möchte, entscheidet sich ein Mann aus dem Mittelschicht fürs bleiben, um seinen alten Vater nicht im Stich zu lassen, worüber sich das Paar vorläufig trennt. Für die betreuung des alten Mannes wird eine Frau aus armen, religiös orthodoxen Verhältnissen angestellt. eine reihe unglücklicher Vorfälle führt dazu, dass sich die Pflegekraft und der Mann bald vor Gericht gegenüberstehen. es beginnt ein spannungsgeladener Prozess der Wahrheitsfindung. eine genau beobachtende Studie alltäglicher lebensumstände und familiärer wie sozialer risse, die in Gestalt eines klug aufgebauten „Krimis“ eine zutiefst verunsicherte, von moralisch-religiösen Zwängen überfrachtete und gespaltene Gesellschaft beschreibt. (filmdienst) 23. - 27.3. 20.45 Uhr

bÜro arbeitskreis Film regensburg e.V. bertoldstr. 9 93047 regensburg tel. 0941 298 45 63 bÜro Kurzfilmwoche andreasstr. 28 93059 regensburg tel. 0941 56 09 01

once UPon a time in anatolia

eine Gruppe von Männern, Polizisten, Soldaten, zwei Mordverdächtige und ein Gerichtsarzt, fährt durch die ostanatolische Steppe und sucht eine leiche. In ihren Gesprächen geht es um bräuche und Sitten, das Verhältnis von Stadt und land, bildung und Moderne, aber auch um Fragen nach Schuld und Sühne, wobei der tod allgegenwärtig ist. ein warmherziges road Movie durch die türkische Provinz, das, entlarvend und menschlich zugleich, von seiner Situationskomik lebt. handwerklich und stilistisch nahezu perfekt, entwirft das existenzielle Meisterwerk ein facettenreiches bild der türkischen Gesellschaft und ihrer Probleme. (filmdienst) 8. - 13.3. 20.00 Uhr

KIno filmgalerie bertoldstr. 9 93047 regensburg tel. 0941 298 45 63

ANATOLIA

KIno eintritt normal: 6 € | ermäßigt: 5 € aufschlag bei ÜberlängeFilmen: 1 € ermäßigung gibt es mit Schüler- oder Studentenausweis, außerdem mit der »filmgaleriekarte«. Diese kann zu einem Preis von 5 € an der abendkasse erworben werden und ist ein Jahr lang gültig. gefördert von:

NADER UND SIMIN

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a letter to the FUtUre

michael

CaRta PaRa o FUtURo, Kuba, 2011, 87 min, omU,Regie: Renato martins, mit: miriam acelia torres santos, sacramento torres Garcia, diego santana Caunedo u.a.

Österreich, 2011, 96 min, Regie, Buch: markus schleinzer, mit: michael Fuith, david Rauchenberger, Christine Kain, Ursula strauss, Viktor tremmel

In der kubanischen Familie torres leben vier Generationen unter einem Dach in havanna. entsprechend lebhaft und vielschichtig gestaltet sich da der lebensalltag in einem schwierigen politischen System: Stromausfälle, mangelhafte Wasserversorgung und lebensmittelknappheit sind an der tagesordnung. Da bleibt auch der ein oder andere familiäre Konflikt nicht aus, z. b. wenn der geliebte Sohn sich für ein leben in amerika entscheidet. Doch all dies erschüttert niemals die Grundfesten der Familie. Über sieben Jahre hinweg hat die Dokumentation von renato Martins das tägliche leben der Familie torres begleitet und lässt Super-8-aufnahmen und heimkameraszenen zu einem persönlichen Porträt zusammenfließen. 50 Jahre kubanische Geschichte und der Facettenreichtum eines geheimnisvollen landes spiegeln sich in einer Familie wider, Patriotismus und revolution haben auch dort ihre Spuren hinterlassen. Der Zuschauer darf eine liebeswürdige Familie mit einem leben voller höhen und tiefen, Zusammenhalt und menschlicher Wärme kennenlernen. 26. - 28.3. 18.45 Uhr

Wie kann man das unaussprechbare, das Grauen, das in unser Mitte wohnt, die „Fälle“ und „Medienereignisse“ natascha Kampusch oder Joseph Fritzl überhaupt in bilder fassen? Wie kann man dem Schrecken beikommen, ohne indiskret, voyeuristisch, sensationsheischend zu sein? In seinem kühlen beobachtenden Film Michael hat der österreichische regisseur Markus Schleinzer genau die richtigen bilder für seine monströse Geschichte gefunden. Klar, sachlich, kühl und mit dem Mut zur auslassung erinnert sein Film an die Werke Michael hanekes, bei denen sich ebenfalls das Grauen, das böse oftmals außerhalb des bildraumes abspielt. Dennoch lässt der Film keinerlei Zweifel daran, dass wir gerade Zeuge des fortgesetzten Martyriums eines Kindes sind, das von eine Mann fortwährend sexuell missbraucht wird. Die beklemmung, die die bilder transportieren, ist trotz (oder vielmehr vermutlich wegen) der auslassungen ungeheuer intensiv und wirkungsvoll und sorgt für ein permanentes unbehagen, das einen nicht mehr loslässt. Weil die nicht gezeigten bilder bis hin zum zutiefst erschütternden ende, bilder im Kopf des Zuschauers in Gang setzen, deren Sogkraft man sich nicht entziehen kann. und selbst wenn es einem gelingen sollte, die bilder Schleinzers zu vergessen, die eigene bildmaschine im Kopf wird man so schnell nicht mehr zum anhalten bringen. (Joachim Kurz) ab 29.3. 18.45 Uhr MICHAEL ist der Gewinner des 33. Filmfestivals "Max oPhÜlS PreIS" 2012. Der hauptdarsteller des Films -Michael Fuith- wurde mit dem “Max ophüls Preis” als bester nachwuchsdarsteller ausgezeichnet.

wandlUngen schweiz/deutschland, 2011, Regie: Bettina Wilhelm, mit: jonathan Pryce Die Filmemacherin bettina Wilhelm hatte einen interessanten Großvater: Der in Stuttgart geborene richard Wilhelm machte sich ende 19. Jahrhundert auf den Weg in eine deutsche Kolonie chinas, um zu missionieren. er lernte chinesisch und arbeitete als lehrer und Pfarrer. Schon bald verliebte er sich in die reichhaltige Kultur asiens und begann, mehr über sie zu lernen. So übersetzte Wilhelm das große orakelbuch I gIng ins Deutsche und brachte so ein grosses Stück östliche Philosophie in den Westen. er wurde so plötzlich zum „umgekehrten Missionar“, denn seine Übersetzungen verbreiteten sich rasch, und auch prominente leute wie zum beispiel c.G. Jung waren sehr von diesem philosophischen Werk angetan. In ihrem Dokumentarfilm reist bettina Wilhelm auf den Spuren ihres Großvaters nach china und versucht, der Faszination hinter seiner berühmtesten Übersetzung, dem I Ging, nachzugehen. 23. - 25.3. 18.45 Uhr

NachSicht:

das haUs der schlaFenden schönen d 2006, 99 min, Regie: Vadim Gowna Vadim Glowna starb überraschend am 24. Januar in berlin im alter von 70 Jahren. er spielte die unbequemen, die außenseiter. und wer sein markantes Gesicht einmal sah, behielt es in erinnerung: Vadim Glowna brillierte in über 150 Film- und Fernsehproduktionen und arbeitete mit internationalen regiegrößen wie claude chabrol und Sam Peckinpah zusammen. Sein größter triumph als regisseur war sein erstling DeSPeraDo cIty 1981, für den er in cannes die caméra d’or erhielt. Glownas letzter Kinofilm lief 2006. Das Haus der schlafenden Schönen basiert auf dem buch Die schlafenden Schönen (deutscher buchtitel) von yasunari Kawabata. Glowna schrieb das Drehbuch, führte die regie, spielte selbst die hauptrolle und produzierte den Film. Maximilian Schell und angela Winkler übernahmen weitere tragende rollen. Wir nehmen diesen Film zum anlass für die reihe „nachSicht“, in der wir in unregelmäßigen abständen Filme zeigen, die aus welchen Gründen auch immer vergessen, übersehen oder völlig über-/unterbewertet wurden. So viel neugier und nachsicht darf sein... 28.3. 20.45 Uhr

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der schnee am Kilimandscharo lEs nEiGEs dU KilimandjaRo, Frankreich, 2011, 90 min, omU, Regie: Robert Guédiguian, mit: jean-Pierre darroussin, ariane ascaride, Gérard meylan, marilyne Canto, Grégoire leprinceRinguet u.a. ein altgedienter Docker aus Marseille, der sich als Gewerkschaftler zeitlebens für seine Kollegen einsetzte, wird arbeitslos. er und seine Frau, seit 30 Jahren glücklich verheiratet, erhalten von Freunden Geld, um sich den langgehegten Wunsch einer reise zum Kilimandscharo zu erfüllen. als sie überfallen und ausgeraubt werden, ist es mit der ruhe und Zufriedenheit vorbei. Mehr noch als der Verlust des Geldes schmerzt die erkenntnis, dass der täter ein Werftkollege ist. Der anfänglich realistische Film wandelt sich zur märchenhaften, fast heiteren Klassenkampf-Fabel. Stilvoll fotografiert, nimmt er mitunter pittoreske Züge an, bleibt dabei er stets zutiefst menschlichen Werten verpflichtet. (filmdienst) ab 29.3. 20.45 Uhr

ein sommer in haiFa israel, 2010, 118 min, omU, Regie: avi nesher, mit: tuval shafir, adir miller, maya dagan u.a. Die israelische hafenstadt haifa im Sommer 1968. teenager arik nimmt einen Ferienjob an. er arbeitet für yankele braid, einen ehevermittler. yankele, ein mysteriöser holocaust-Überlebender, hat sein büro im hinterzimmer eines Filmtheaters, das nur liebesfilme zeigt. Das Kino wird von einer rumänischen Familie von Kleinwüchsigen betrieben und liegt in der schäbigen Gegend am hafen. arik lernt durch yankele eine neue Welt kennen, die auf die ruinen einer alten gebaut ist. Durch seine arbeit lernt er die Geheimnisse des menschlichen herzens und die Widersprüchlichkeiten der liebe kennen. ariks Job besteht darin, potentielle ehepartner von yankeles Kundschaft auf etwaige dunkle Geheimnisse zu untersuchen, er ist ein Detektiv in Sachen perfekter Verbindung zwischen zwei Menschen. arik erlebt einen Sommer, der ihn für immer verändern wird. avi neshers anrührender Film spielt zwischen den Polen des nachkriegstraumas und der kulturellen und sexuellen revolution der 1960er Jahre und kreiert so ein perfektes Klima für entdeckungen aller art. eIn SoMMer In haIFa ist ein magischer, herzerwärmender und zutiefst menschlicher Film. 23. - 29.2. 18.30 Uhr

michel PetrUcciani leben gegen die Zeit

deutschland/Frankreich/italien, 103 min, Regie: michael Radford Der 1999 verstorbene Michel Petrucciani gehört zu den bedeutendsten Jazzpianisten. er wurde 1962 in eine Musikerfamilie geboren. trotz seiner Glasknochenkrankheit wurde er dank seines ehrgeizes und talents bereits mit 13 Jahren berufsmusiker, spielte mit Größen wie lee Konitz oder Wayne Shorter, erhielt Preise, verkaufte etliche Platten. auch wenn Musik das Wichtigste für ihn war, lebte er auch das leben eines bohemien, liebte die Frauen - war mehrfach verheiratet - und Partys samt alkohol und anderer Drogen. Michael radford, für „Der Postmann“ preisgekrönt, liefert einen Dokumentarfilm, der so unterhaltsam und berührend ist wie ein Spielfilm. natürlich ist sein Porträt des ausnahmepianisten auch ein Musikfilm, doch reißt der humor, das Selbstbewusstsein und die lebenslust des Protagonisten am meisten mit. Sein Porträt als Mensch und Künstler entsteht aus einer collage alter und neuer Interviews mit Petrucciani, seinen Musikerkollegen, Frauen, Freunden und Verwandten und enthält Material von roger Willemsen, der auch als Mitproduzent auftritt. 1.3. + 7.3. 20.45 Uhr, 12. + 13.3. 18.00 Uhr

Entdeckungen:

BUCHER PUSTET GESANDTENSTRASSE Tel. 0941 5697-0 Fax 569736 DONAU-EINKAUFSZENTRUM Tel. 0941 46686-0 Fax 4668666 UNIVERSITÄT Tel. 0941 91069790 Fax 9455629 www.pustet.de

am 2.3. öffnen wir für euch die F0yerStelle, es gibt erdige beats und eine knallige bild. film.tapete, super.sound.lotion von ho.St & Don b für herz seele geist, das tut gut, der eintritt ist frei, ab 23 uhr im Foyer der Filmgalerie.

die sUmme meiner einzelnen teile deutschland, 2011, 109 min, Regie : Hans Weingartner, mit: Peter schneider, Henrike von Kuick, timur massold, andreas leupold, julia jentsch u.a. Martins einzige Sicherheit sind die Zahlen. Vor nicht allzu langer Zeit war er ein genialer Mathematiker auf Karrierekurs in einem großen unternehmen, verdiente gut, hatte eine Freundin. ein geordnetes leben. er arbeitete bis zur erschöpfung - bis er zusammenbrach und die Welt in tausend einzelteile zerfiel. nach der entlassung aus der Psychiatrie verliert Martin seine Stelle, holt seine Sachen von der exfreundin ab und isoliert sich. er fühlt sich verfolgt und es fällt ihm immer schwerer, die Wirklichkeit mit seinen Zahlen zu bändigen. Jenseits der Zahlenkolonnen, am rande der Stadt trifft er auf einen geheimnisvollen Jungen, der nur russisch spricht. Gemeinsam flüchten sie in den Wald. Fern von den Zwängen des alltags beginnen sie ein neues leben, bauen eine hütte, werden Freunde. Sie streifen durch den Wald, über Wiesen und an Seeufer, erleben die in Millionen Farben glitzernde Wildnis. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis man Martin auch dort finden wird... 23. - 29.2. 20.45 Uhr

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JAHRE

JAZZCLUB

PROGRAMM MÄRZ 2012

DI 20.00 H

ULRICH DRECHSLER TRIO FEAT. EFRAT ALONY BEYOND WORDS E UND U MANN MODERN CREATIVE MUSIC

Lyambiko – voc Marque Lowenthal – p Robin Draganic – b Heinrich Koebberling – dr

Seit zehn Jahren gehört ihre warme, packende Stimme und der groovende Bandsound nun schon zum Besten und Erfolgreichsten in Sachen Jazz aus Deutschland. Das wird nicht nur hierzulande so gesehen: nach einem Gastspiel mit ihrem Trio zählte der „Boston Globe“ ihr Konzert zu den zehn besten Live-Ereignissen des Jahres - neben Dave Brubeck und Wayne Shorter.

MI 20.00 H

LYAMBIKO LYAMBIKO SINGS GERSHWIN

NUHR FOTOGRAFIERT! FOTOKUNST VON DIETER NUHR LESUNG MIT DIETER NUHR

FR 20.00 H

06 03

HERBERT PIXNER PROJEKT HANDMADE IN TIROL

SO 11.00 H

LYAMBIKO LYAMBIKO SINGS GERSHWIN

SO 20.00 H

06 03 09 03 11 03 11 03 18 03

DO 20.00 H

SO 20.00 H

SO 20.00 H

SO 15.00 H

FR 20.00 H

DI 20.00 H

JAZZ CLUB Regensburg e.V. | Bertoldstraße 9 | 93047 Regensburg | Tel. +49 (0)941 563375 | Fax +49 (0)941 5999715 info@jazzclub-regensburg.de | www.jazzclub-regensburg.de

21 03 23 03 25 03 25 03 29 03

DEEP SCHROTT DAS EINZIGE BASS-SAXOPHONQUARTETT DES UNIVERSUMS JOHN BEASLEY | DARRYL HALL | ROBBY AMEEN MILES DAVIS‘ LAST PIANOPLAYER KUNSTHUMANIORA BRÜSSEL SYMPHONISCHE BIG BAND VON KLASSIK BIS JAZZ MILAN SVOBODA QUARTET MODERN JAZZ JAZZSESSION IM LOKSCHUPPEN SESSIONLEITER: FELIX MROSS

Jetzt überrascht LYAMBIKO wieder mit einem ganz neuen Album: „LYAMBIKO sings Gershwin“. „Es ist immer irgendwie‚ back to the roots’“ lacht die Sängerin. „Wir haben ja auf dem letzten Album unsere Eigenkompositionen mit Tracy Chapman und Soundgarden gemischt. Jetzt hatten wir einfach Lust, mal wieder etwas Ursprüngliches zu machen, wirklich einfach Swing zu spielen.“ Doch einfach hat es sich LYAMBIKO nicht gemacht – im Gegenteil: „Das Thema Gershwin ist wirklich reizvoll. Es ist ja nicht so, als wären wir die ersten, die diese Songs singen.“ Schließlich zählt George Gershwin (1898-1937) zu den produktivsten Beiträgern zum „Great American Songbook“, nicht nur Ella Fitzgerald und Frank Sinatra, auch Miles Davis und Janis Joplin haben seine Songs längst in unsterblichen Versionen ins kulturelle Gedächtnis unserer Zeit eingegraben. „Will ich jetzt etwas vollkommen Neues machen?“ fragte sich LYAMBIKO „oder mich ganz und gar auf das Original besinnen? Letztlich habe ich den einzig richtigen Weg gefunden und mich selbst in der Musik gesucht“. LYAMBIKO ging zurück an die Quelle, studierte Gershwins Partituren und entwickelte zusammen mit den Musikern ihrer Band ihre eigene Interpretation der Songs, die einst als Musicalnummern und für die Jazzoper „Porgy and Bess“ geschrieben wurden. Und so gelingt es ihr, statt einer „Best-of-Gershwin“-Nummernrevue ein Jazzalbum vorzulegen, das zu den lebendigsten des noch jungen Jahres gezählt werden darf. LYAMBIKO ist längst nicht mehr nur „Sängerin des Jahres 2011“ – man kann sie jetzt zu den „zeitlosen“ Stimmen des Jazz zählen. Veranstaltungsort: Leerer Beutel AK 18 €, VV 17 €, E 16 €, S&S 12 €, M 9 €

jazz restaurant club galerie leerer beutel andrea buckland „drunter & drüber“ vernissage: begrüßung: einführung: +jazz öffnungszeiten:

sonntag, 18. märz 2012, 11 uhr winni freisleben renate christin john evans, klavier mo 19 – 23 uhr di – so 11 – 23 uhr ausstellungsdauer: 18. märz – 12. mai 2012

in einer serie von ölgemälden flicht andrea buckland gegenstände ineinander, die in der realität nicht verflochten werden können, stellt dinge in ungewohnten zusammenhang und lässt so surreale landschaften entstehen.


HERBERT PIXNER PROJEKT HANDMADE IN TIROL

SO 15.00 H

FR 20.00 H

09 03

Herbert Pixner – acc, cl, flh Werner Unterlercher – b Katrin Aschaber – harp

11 03

NUHR FOTOGRAFIERT! FOTOKUNST VON DIETER NUHR LESUNG MIT DIETER NUHR

Dieter Nuhr – voc

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Städtische Galerie im Leeren Beutel

Mittlerweile ist der SĂźdtiroler Musiker HERBERT PIXNER längst kein Geheimtipp mehr und zählt nach wie vor zu den angesagtesten und kreativsten Harmonikaspielern im gesamten Alpenraum. Er spannt wie kaum ein anderer den Bogen zwischen traditioneller Volksmusik, spannenden Eigenkompositionen und fantastisch improvisierter Weltmusik. Das HERBERT PIXNER PROJEKT mit Werner Unterlercher und Katrin Aschaber ist ein Gesamttiroler Musikprojekt, welches nur ein Ziel verfolgt: „gute, handgemachte und unterhaltsame Musik zu spielen“. Ihr neues Programm „Handmade in Tirol“ ist wiederum eine musikalische Gratwanderung zwischen Tradition und Moderne. Nicht versäumen!

11 03

Bei der Lesung handelt es sich um eine Benefizveranstaltung – alle Einnahmen kommen den SOS-KinderdÜrfern zugute. Veranstaltungsort: Leerer Beutel AK/VV 20 ₏, E/S&S 15 ₏

ULRICH DRECHSLER TRIO FEAT. EFRAT ALONY BEYOND WORDS

SO 20.00 H

SO 20.00 H

Jazzclub im Leeren Beutel AK 18 â‚Ź, VV 17 â‚Ź, E 16 â‚Ź, S&S 12 â‚Ź, M 9 â‚Ź

Der bekannte und preisgekrĂśnte Kabarettist, Comedian und Chef des Satiregipfels in der ARD, DIETER NUHR, veranstaltet eine exklusive Lesung anlässlich seiner Ausstellung „Nuhr fotografiert! Fotokunst von Dieter Nuhr“, die am selben Tag in der Städtischen Galerie im Leeren Beutel erĂśffnet wird. Lassen Sie sich von der Lesung einfach „Nuhr“ Ăźberraschen.

18 03

E UND U MANN MODERN CREATIVE MUSIC

Efrat Alony – voc Ulrich Drechsler – bcl Benny Omerzell – p Wolfgang Rainer – dr

Gebhard Ullmann – sax, bcl Daniel Erdmann – sax Johannes Fink – b Christian Lillinger – dr

ULRICH DRECHSLER hat sich in den vergangenen Jahren als einer der vielseitigsten und unberechenbarsten Musiker in Europa etabliert. Auf „BEYOND WORDS“ spielt Ulrich Drechsler mit Musikern einer neuen Generation zusammen, deren frische und unbedarfte Herangehensweise seinen Kompositionen ganz neue Dimensionen und Aussagekraft verleiht.Das Spiel des Pianisten BENNY OMERZELL kombiniert ungemeine Musikalität mit brillanter Technik und Sensibilität fĂźr die Sache. Und WOLFGANG RAINER erschafft Klänge, die weit Ăźber die Ăźblichen MĂśglichkeiten des Schlagzeugspiels hinaus gehen. Zusätzliche Dimension und Tiefe erhält die Musik durch die einzigartige Stimme von EFRAT ALONY.

E UND U MANN ist ein neues Format vonr vier fĂźhrenden Protagonisten des Berliner Jazz: G. Ullmann gilt als eine der fĂźhrenden MusikerpersĂśnlichkeiten, der an die 40 eigene CDs verĂśffentlicht hat. D. Erdmann lebt in Berlin und Paris, seine Projekte sind „Erdmann 3000“ und „Das Kapital“. J. Fink lebt seit ca. 1995 als Musiker und Komponist in Berlin, er ist mit mehreren Bands in der ganzen Welt unterwegs. Chr. Lillinger ist SchĂźler von GĂźnter „Baby“ Sommer und spielt mit Aki Takase, Lee Konitz, Alexander von Schlippenbach u.a. Es ist eine generationsĂźbergreifende Angelegenheit und „eine neue inventive Zusammenstellung von vier individuell-kreativen Jazzmusikern, die zu einer bemerkenswerten Produktion von interaktiven Jazz fĂźhrt“. (J. Fink)

Veranstaltungsort: Leerer Beutel AK 18 â‚Ź, VV 17 â‚Ź, E 16 â‚Ź, S&S 9 â‚Ź, M 9 â‚Ź

Veranstaltungsort: Leerer Beutel AK 18 â‚Ź, VV 17 â‚Ź, E 16 â‚Ź, S&S 9 â‚Ź, M 9 â‚Ź

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DEEP SCHROTT DAS EINZIGE BASS-SAXOPHONQUARTETT DES UNIVERSUMS

FR 20.00 H

MI 20.00 H

21 03

23 03

JOHN BEASLEY | DARRYL HALL | ROBBY AMEEN MILES DAVIS‘ LAST T PIANOPLAYER PIA

Wollie Kaiser – basssaxofon Andreas Kaling – basssaxofon Jan Klare – basssaxofon Dirk Raulf – basssaxofon

John Beasley – p Darryl Hall – b Robby Ameen – dr

DEEP SCHROTT ist das erste und einzige Bass-Saxophon-Quartett der Welt, nein: DES UNIVERSUMS! DEEP SCHROTT ist einerseits buchstäblich Heavy Metal, ein futuristisch anmutender, ächzender, schnaubender, schnarchender Doo-Wop-Blechhaufen. Andererseits ein technisch virtuoses, subtiles, hochsensibles, am Rand der Stille operierendes Ensemble, das vom Luft- und Klappengeräusch bis zu extremen Obertönen alle Möglichkeiten des scheinbar so limitierten Instrumentes ausschöpft. Brachiale Riffs, tonnenschwere Grooves, aggressive Improvisationen - und daneben leichtfüßige Melodien, feinsinnig gewebte Klangspektren und humorvolle Zitate: Dies alles ist neu, überraschend, einzigartig, skurril und überwältigend.

Mit JOHN BEASLEY kommt einer der großen Pianisten des Jazz und der modernen Musik zum Jazzclub. Er war der letzte Pianist und musikalische Leiter der Band von Miles Davis und Musical Director bei der legendären Band „Steely Dan“, schrieb die Filmmusik zu „Findet Nemo“, „Star Trek“, „Wall E“ und begleitete am Piano das Who is Who der amerikanischen Musikelite. Sein Mitstreiter ist der legendäre New Yorker Drummer ROBBY AMEEN, der schon für Dizzy Gillespie, Paul Simon und Ruben Blades trommelte. Zusammen mit dem New Yorker Bassisten DARRYL HALL, Shootingstar der Szene, wird ein Cocktail aus Jazz, Latin, Funk und noch so einigem gemixt, und so ein New Yorker Sound der absoluten Champions League kredenzt!

25 03

KUNSTHUMANIORA BRÜSSEL SYMPHONISCHE BIG BAND VON KLASSIK BIS JAZZ

Veranstaltungsort: Leerer Beutel AK 20 €, VV 18 €, E 17 €, S&S 12 €, M 14 €

SO 20.00 H

SO 11.00 H

Veranstaltungsort: Leerer Beutel AK 18 €, VV 17 €, E 16 €, S&S 9 €, M 9 €

25 03

MILAN SVOBODA QUARTET MODERN JAZZ

Milan Krajic – sax Milan Svoboda – p Filip Spaleny – b Ivan Audes – dr

Am Brüsseler Gymnasium KUNSTHUMANIORA erhalten die Schüler zusätzlich zu den üblichen Abiturfächern auch eine künstlerische Ausbildung in Musik, Tanz und Sprachkunst/Theater. Das Orchester der Kunsthumaniora wurde ursprünglich von Prof. Jurgen Waeyenberg gegründet. Inzwischen wuchs diese Initiative zu einem vollwertigen Orchester heran, bestehend aus 40 Schülern und zwei Dirigenten, die ihre jungen Musiker in alle musikalischen Genres wie klassische Musik, Filmmusik, Pop und Rock, sowie auch Jazz eintauchen lassen. Der Reinerlös geht an das Kunstprojekt KUSS der Caritas Regensburg.

DO 20.30 H

Veranstaltungsort: Leerer Beutel AK 18 €, VV 17 €, E 16 €, S&S 9 €, M 9 €

29 03

JAZZSESSION IM LOKSCHUPPEN SESSIONLEITER: FELIX MROSS

MILAN SVOBODA gehört zu den gefragtesten und bekanntesten Musikern der osteuropäischen Szene. Durch seine Arbeit am Berklee College in Boston und unzähligen Theater- und Filmproduktionen erlangte er internationales Ansehen. Die Musiker seiner All Star Band sind allesamt exquisite Solisten und Koryphäen der tschechischen Jazzszene. Das Repertoire der Gruppe besteht hauptsächlich aus Eigenkompositionen Milan Svobodas und originellen Arrangements internationaler Jazzhits, die mit Elementen der zeitgenössischen ernsten Musik, des Rock und der Folklore gewürzt werden. Ein Schmankerl das man nicht versäumen sollte! Veranstaltungsort: Leerer Beutel AK 18 €, VV 17 €, E 16 €, S&S 9 €, M 9 €

VORSCHAU: APRIL

Felix Mross – p

SO 01.04. COLALAILA MO 09.04. THE BRAZILIAN NIGHT FEAT. LISA WAHLANDT FELIX MROSS ist Mitglied des Landesjugendjazzorchesters BadenWürttemberg und verfügt über weitgefächerte Banderfahrungen in unterschiedlichsten Besetzungen im Bereich Jazz / Blues / Funk / Latin / Klassik / moderne Musik. Zurzeit studiert er Medizin an der Universität Regensburg. Er spielt Klavier, seit er 6 Jahre alt ist und erzielte mit klassischer Musik unter anderem zahlreiche 1. Preise auf Bundesebene des deutschlandweiten Wettbewerbes „Jugend Musiziert“. Es folgte rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Alle Musiker und Zuhörer sind herzlich eingeladen, einen schönen und klangvollen Abend mitzugestalten! Veranstaltungsort: Lokschuppen Eintritt: frei

DO 12.04. ALLES BAESSTENS SO 15.04. CATHY ROCCO & JERMAINE LANDSBERGER ORGEL TRIOZ DO 19.04. MALIA MI

25.04. MANOU GALLO & WOMAN BAND

DO 26.04. JAZZSESSION IM LOKSCHUPPEN SO 29.04. JAZZ ORCHESTER REGENSBURG


Do., 8. März 2012

JOUR FIXE

Weinkontor Sinzing

mit Weinpräsentation Anmeldung erforderlich!

Öffnungszeiten: Mittwoch – Freitag 9 – 19 Uhr und Samstag 10 – 14 Uhr Telefon 0941/3075755 | info@weinkontor-sinzing.de | www.weinkontor-sinzing.de

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Jazzclub Regensburg e.V.

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2012

BETTY BARCLAY STORE REGENSBURG ¡ Untere Bachgasse 12

Englisch FranzÜsisch Spanisch Chinesisch Japanisch alle romanischen und spanischen Sprachen Travel & Talk JointAdVenture Englisch & Wellness • La France – ses coÝtumes – sa culture – sa cuisine et ses chansons neue Serie beginnt am 10. März

• Travel & Talk & get to know the country neue Serie beginnt am 26. März

Mehr Infos bei BCU!

BCU SPRACHENINSTITUT AM KREUZHOF ‡5EGENSBURG JETZT AUCH IN DER GUTENBERGSTR. ‡5EGENSBURG TEL.  FAX  WWW.B-C-U.DE INFO@B-C-U.DE

JAZZCLUB IM LEEREN BEUTEL

Ă–ffentliche Verkehrsmittel: Haltestelle Dachauplatz Haltestelle Ostengasse

Beutel

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Histor. Museum

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Dachauplatz

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D.-Martin-Luther-Str.

LOCATION Der Jazzclub Regensburg e.V. ist ein gemeinnßtziger Verein ohne Gewinnabsichten. Er pflegt die Jazzkultur und -tradition in Regensburg. Und das mit Erfolg: Jazz in Regensburg ist ein Garant fßr gute Musik. Nicht zufällig sind das Bayerische Jazzinstitut, die JazzZeitung des ConBrio Verlages und das Jazz-Weekend in Regensburg beheimatet. Sie prägen das Image der Stadt als Jazzmetropole. Der Jazzclub arbeitet eng mit Dona Dona u u ma den anderen Institutionen im rkt Haus (Städtische Galerie, Arbeitskreis Film) zusammen Os gas tenund versteht sich als Teil des se Kulturzentrums Leerer Beutel. Leerer

JAZZCLUB Regensburg e. V. | BertoldstraĂ&#x;e 9 | 93047 Regensburg Tel. +49 (0)941 563375 | Fax +49 (0)941 5999715 info@jazzclub-regensburg.de | www.jazzclub-regensburg.de AK Abendkasse VV Vorverkauf E ErmäĂ&#x;igung S&S SchĂźler und Studenten M Mitglieder Karten sind im Vorverkauf im DB-Reisecenter im Hauptbahnhof, bei der Tourist-Information (Altes Rathaus), beim Mittelbayerischen Kartenvorverkauf (DEZ), bei okticket.de und im JazzclubbĂźro von Montag bis Freitag 13.00 – 17.00 Uhr sowie an der Abendkasse erhältlich. Redaktion: Jazzclub Regensburg e. V. | Gestaltung: JANDA+ROSCHER, Die WerbeBotschafter


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K I N O S I M A N D R E A S S TA D E L kinos im andreasstadel · andreasstr. 28 · 93059 regensburg · tel: 0176 52 17 68 51 · ab 16 Uhr auch: 0941 89 799 169

Der neue Film der libanesischen CARAMEL-Regisseurin Nadine Labaki – ein engagiertes und witziges Plädoyer für Toleranz und Frieden in Form einer Komödie. [programmkino.de] WER WEISS, WOHIN? Vorpremiere am 8. März, 21 Uhr 1 Glas Wein gratis

Ein staubiges Kaff irgendwo im Libanon. Schon ewig leben Christen und Moslems hier Tür an Tür nebeneinander, und genauso lange kommt es auch immer wieder zu Konflikten, vor allem zwischen den Männern. Den Grund für das idiotische Hauen und Stechen wissen sie meist selbst nicht mehr so genau – und davon haben ihre Frauen endgültig die Nase voll! Was aber tun? Da Testosteron das Einsichtsvermögen stark herabzusetzen scheint, ist mit weiblicher Logik nicht viel auszurichten. Und so hecken die Dörflerinnen gemeinsam allerhand unorthodoxe Aktionen aus, in denen der einzige Fernseher des Dorfes, eine ukrainische Table-Dance-Truppe und selbstgebackene Haschkekse tragende Rollen spielen. Fantasie und Entschlossenheit des konspirativen Treibens kennen bald kaum noch Grenzen und zeigen durchaus ihre Wirkung … Die libanesische Regisseurin Nadine Labaki, deren Kino-Erstling CARAMEL international für Furore sorgte, kehrt mit einer unwiderstehlichen Komödie zurück: Ein engagiertes und vor allem wahnsinnig witziges Plädoyer gegen religiösen Fanatismus, Chauvinismus und Gewalt, mit einem überraschende Ende. Die libanesisch-französische Koproduktion WER WEISS, WOHIN? wurde beim 36. Toronto International Film Festival vom Publikum als bester von 336 Beiträgen aus 65 Ländern ausgezeichnet. ET MAINTENANT, ON VA OÙ?, Frankreich, Libanon 2011, dtF, 110 min, Regie: Nadine Labaki, mit: Nadine Labaki, Claude Baz Moussawbaa, Layla Hakim, Yvonne Maalouf, Antoinette Noufaily

Vorpremiere am 7. März, 21 Uhr 1 Glas Wein gratis

Die arabische Revolution – in die- UND DANN DER REGEN sem lebensnah und differenziert Sebastián [Gael García Bernal] ist ein junger ide- Ein Film von Kim Ki-Duk Filmregisseur. Er hat sich vorgenomARIRANG – BEKENNTNISSE erzählten Gesellschaftsdrama fin- alistischer men, einen aufrichtigen Film über eine der bedeutendsten Gestalten der Weltgeschichte zu EINES FILMEMACHERS det sie auf kleiner Ebene statt. drehen – Christoph Kolumbus. Sebastián ist ent- Kim Ki-Duk [FRÜHLING, SOMMER, HERBST, WINKAIRO 678 schlossen, den Mythos zu entlarven. Er will zei- TER … UND FRÜHLING] zählt zu den renomIn seinem Regiedebüt greift der Drehbuchautor Mohamed Diab das im Land am Nil und von der Revolution tabuisierte Thema der sexuellen Belästigung auf. Diab erzählt von drei Frauen aus unterschiedlichen sozialen Schichten, die sich nicht länger mit männlichen Übergriffen abfinden wollen. Fayza wird ständig in den überfüllten Bussen der Metropole begrapscht, Seba wurde vor Jahren Opfer einer Massenvergewaltigung und Nelly ist bei einem Überfall nur knapp ihren Peinigern entkommen. Ganz unterschiedlich reagieren die Frauen, die nicht mehr Opfer sein wollen – die eine zieht vor Gericht, die andere das Messer … Mit viel Einfühlungsvermögen nähert sich Diab seinem heiklen Thema, erzählt von einer rücksichtslosen Männergesellschaft und Frauen, die sich gegen traditionelle Rollenmuster zur Wehr setzen. Boshra und Maged El Kedwany erhielten auf dem Internationalen Filmfest von Dubai den Preis als beste Hauptdarstellerin und bester Hauptdarsteller. Ägypten 2010, dtF, 100 min, Regie: Mohamed Diab, mit: Boshra, Ahmed El Feshawy, Maged El Kedwany, Nelly Karim

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gen, was Kolumbus in Gang gesetzt hat: Gier nach Gold, Sklavenhandel, entsetzliche Gewalt gegen die Ureinwohner. Costa [Luis Tosar], Sebastiáns Produzent, ist vor allem daran interessiert, dass der Film pünktlich und innerhalb des Budgets abgedreht wird. Costa wählt als Drehort Bolivien – günstige Kosten schieben die historische Genauigkeit etwas in den Hintergrund. Doch während der Dreharbeiten in Cochabamba drohen soziale Unruhen. Die Wasserversorgung der Stadt ist an einen multinationalen Konzern verkauft worden. 500 Jahre nach Kolumbus kommt es erneut zu gewalttätigen Konfrontationen zwischen der indianischen Bevölkerung und einer hochgerüsteten modernen Armee. Das Drehteam von Sebastián und Costa kann den aktuellen Konflikten kaum ausweichen: Ausgerechnet ihr indianischer Hauptdarsteller Daniel [Juan Carlos Aduviri] ist einer der Anführer des Wasseraufstands … TAMBIÉN LA LLUVIA, Mexiko, Spanien, Frankreich 2010, 103 min, dtF, Regie: Icíar Bollaín, mit: Gael García Bernal, Luis Tosar, Juan Carlos Aduviri, Karra Elejalde, Carlos Santos

miertesten Arthouse-Regisseuren. Traumatisiert durch einen Unfall am Set, stürzte der südkoreanische Filmemacher in eine schwere Depression. Es folgte eine Schaffenskrise und eine filmische Selbsttherapie – mit dem Titel ARIRANG. »Entblößter hat man vielleicht noch keinen Menschen in der schwierigsten Phase seines Lebens auf Film gesehen. Zumindest nicht im eigenen Film. Das macht ARIRANG einmalig.« [Schnitt] »Jedem – und wer täte es insgeheim nicht – der sich vor dem Burn-out fürchtet, sei dieser aufbauende Film empfohlen. Allein durch ihre Thematisierung verwandelt sich gefühlte Impotenz in künstlerische Potenz. Und aus der peinigenden Schaffenskrise wird eine wahrhaft beglückende Werkschöpfung.« [Daniel Kothenschulte, Berliner Zeitung] »ARIRANG ist als Krankheitsgeschichte von unschätzbar allgemeingültigem Wert.« [Kölner Stadtanzeiger] »Beeindruckendes filmisches Tagebuch eines Ausnahmeregisseurs.« [Frankfurter Rundschau] Südkorea 2011, OmU, 100 min, Regie: Kim Ki-Duk


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Premiere am 8. März, 19 Uhr, mit einem Glas Wein gratis …

Christian Petzolds BARBARA gewann bei der diesjährigen Berlinale den Silbernen Bären für die beste Regie. BARBARA Sommer 1980 in der DDR. Die Ärztin Barbara hat einen Ausreiseantrag gestellt. Nun wird sie aus der Hauptstadt in ein kleines Provinzkrankenhaus strafversetzt. Jörg, ihr Geliebter aus dem Westen, bereitet ihre Flucht über die Ostsee vor. Barbara wartet. Die neue Wohnung, die Nachbarn, der Sommer und das Land, all das berührt sie nicht mehr. Sie arbeitet in der Kinderchirurgie unter Leitung ihres neuen Chefs André – aufmerksam gegenüber den Patienten, distanziert gegenüber den Kollegen. Ihre Zukunft fängt später an. André verwirrt sie. Sein Vertrauen in ihre beruflichen Fähigkeiten, seine Fürsorge, sein Lächeln. Warum deckt er ihr Engagement für die junge Ausreißerin Stella? Ist er auf sie angesetzt? Ist er verliebt? Barbara beginnt die Kontrolle zu verlieren. Über sich, über ihre Pläne, über die Liebe. Dann rückt der Tag ihrer geplanten Flucht näher. Wie schon in GESPENSTER und YELLA steht eine Frau im Mittelpunkt, die sich wie ein Phantom durch ihr eigenes Leben bewegt. Es ist ein Leben, in dem sich die Überwachung und die Angst davor tief in die menschlichen Beziehungen eingeschrieben haben. [berlinale.de] »Die große Leistung des Filmes: Petzold inszeniert kein weiteres rührseliges DDR-Reenactment. Trotz seiner westdeutschen Herkunft ist sein Blick unverstellt und neugierig. So vielschichtig-bunt war die DDR im deutschen Nachwendekino selten.« [arte.tv] Deutschland 2012, dtF, 105 min, Regie: Christian Petzold, mit: Nina Hoss, Ronald Zehrfeld, Jasna Fritzi Bauer, Marc Waschke, Rainer Bock

Nach dem Buch von Juli Zeh SCHILF Sebastian ist Physikprofessor an der Universität Jena und beschäftigt sich seit Jahren mit Paralleluniversen. Akribisch versucht er, deren Existenz wissenschaftlich zu beweisen. Sein Studienfreund Oskar, Professor für theoretische Physik in Genf, belächelt Sebastians festen Glauben an Paralleluniversen und die Viele-Welten-Theorie. Um sich der Beweisführung in Ruhe widmen zu können, bringt Sebastian seinen Sohn Nick ins Ferienlager, während seine Frau Maike in den Urlaub in die Berge fährt. An einer Raststätte verschwindet Nick spurlos aus dem Auto, und für Sebastian beginnt ein Alptraum. Zunehmend entgleitet ihm die Kontrolle. Was passiert wirklich? Wird ihm seine eigene Theorie zum Verhängnis? Und wer ist dieser mysteriöse Schilf, der unvermittelt in Sebastians Leben tritt? SCHILF ist ein raffiniert gewobener AlbtraumTrip, in dem nichts so ist, wie es scheint. Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Juli Zeh erzählt Regisseurin Claudia Lehmann eine spannende Mystery-Geschichte mit mehr als nur einem Twist. Deutschland 2011, dtF, 90 min, Regie: Claudia Lehmann, mit: Mark Waschke, Stipe Erceg, Bernadette Heerwagen, Nicolas Treichel, Sandra Borgmann, Bernhard Conrad, Paul T. Grasshoff, Sophia Löffler, Sebastian Haase

SHAME Nach dem Roman von Daniel Kehlmann RUHM RUHM verbindet sechs komische und tragische, aberwitzige und berührende Geschichten, die sich zu einem verblüffend-faszinierenden Gesamtbild vereinen. In einem geschickten Spiel um Wirklichkeiten und Scheinwirklichkeiten erzählen sie von Schicksal und Zufall, Identität und Verschwinden, vor allem aber von der Sehnsucht, in einem anderen Leben zu Hause zu sein – wenn man es schon nicht im eigenen ist. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Daniel Kehlmann, der sich bislang allein im deutschsprachigen Raum rund eine halbe Million Mal verkaufte. Regie führte Isabel Kleefeld, die auch das Drehbuch verfasst hat und die einzelnen Episoden des Romans zu einer mitreißenden Tragikomödie zusammenführt. In den Hauptrollen zu sehen sind Senta Berger, Stefan Kurt, Julia Koschitz, Justus von Dohnányi, Heino Ferch und Gabriela Maria Schmeide. Deutschland, Österreich, Schweiz 2011, dtF, 103 min, Regie: Isabel Kleefeld, mit: Stefan Kurt, Julia Koschitz, Senta Berger, Justus von Dohnányi, Heino Ferch, Axel Ranisch, Gabriela Maria Schmeide

Brandon, ein smarter New Yorker in den Dreissigern, hat es sich in seinem Leben augenscheinlich komfortabel eingerichtet. Als Ablenkung von der täglichen Jobroutine wirft er sich in ein exzessives Sexleben voll schneller Affären und One-Night-Stands. Dieser gut kontrollierte Rhythmus droht jedoch zusammenzustürzen, als seine exzentrische Schwester Sissy unangekündigt vor seiner Tür steht und bei ihm einzieht. Ihre Anwesenheit und das unausgesprochene Bedürfnis nach Nähe treibt Brandon nur noch tiefer hinein in New Yorks düsteres Nachtleben … »Der britische Künstler McQueen, der nicht nur mit SHAME im Wettbewerb von Venedig zu sehen ist, sondern bereits mit einer Videoarbeit bei der Kunstbiennale vertreten war, legt nach seinem überwältigenden Spielfilmdebüt HUNGER [2008] nun erst seinen zweiten Kinofilm vor. Der ist zwar formal weniger streng angelegt, birst aber wieder an vielen Stellen vor millimetergenau durchkomponierten Bildern und trifft erneut ins Herz menschlicher Fragen nach Körper und Freiheit in unserer Gesellschaft. Der Film begleitet einen weiter, auch nach dem Schluss.« [Frédéric Jaeger, critic.de] Großbritannien, USA 2011, dtF, 100 min, Regie: Steve McQueen, mit: Michael Fassbender, Carey Mulligan, James Badge Dale, Hannah Ware, Amy Hargreaves

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SOMMER AUF DEM LAND trifft zielsicher den Ton zwischen großer Tagik und leiser Komik. [Schnitt] Der warmherzigen Selbstverständlichkeit, mit der Radek Wegrzyn sein verrücktes Märchen in Szene setzt, kann man sich kaum entziehen. [Cinema] SOMMER AUF DEM LAND Bogdan ist ein international gefeierter Konzertpianist, doch nach dem Tod seiner Frau Iza kehrt er der großen Bühne den Rücken. Er zieht sich auf den beschaulichen Bauernhof seiner Mutter zurück. In dem kleinen Dorf an der Ostsee haben er und seine Frau sich bereits als Kinder am Strand die ewige Liebe geschworen. Jetzt ist alles anders, Iza ist gegangen. Und Bogdan ergibt sich mit reichlich Alkohol seinem Schicksal, unfähig sein normales Leben wieder aufzunehmen. Doch seine resolute Mutter hat ihr eigenes Rezept den Verzweifelten aus seiner Lethargie zu befreien: Die Renovierung des maroden Hofes und die harte Stallarbeit. Eines Tages macht Bogdan eine alles verändernde Entdeckung. Ausgerechnet eine überraschend musikalische Milchkuh holt Bogdan zurück ins Leben. Eine Entwicklung, die seine Familie und Freunde fassungslos macht … »In einer einzigartigen warmen und herzlichen Stimmung erzählt der Regisseur Radek Wegrzyn wie das Leben trotz Schmerz und Trauer immer weiter geht und welche merkwürdigen Abzweigungen dieser Weg haben kann.« [kinonews.de] FATHER, SON & HOLY COW, Deutschland, Polen 2010, dtF, 90 min, Regie: Radek Wegrzyn, mit: Zbigniew Zamachowski, Agata Buzek, Antoni Pawlicki, Lucyna Malec, Elzbieta Karkoszka

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Filmreihe begleitend zur Ausstellung DIE TREPPE – LEITER DER SINNE im Kunst- und Gewerbeverein

Regisseur und Hauptdarsteller Hubert Pöllmann stellt seinen Film am 21. März im Kino vor.

VERBORGEN IN SCHNUTTENBACH

PANZERKREUZER POTEMKIN Eisensteins berühmter Film, hergestellt zum 20. Jahrestag der Meuterei auf dem zaristischen Kriegsschiff vor dem Hafen von Odessa am 14.6.1905 mit dem zentralen vierten Akt »Die Treppe von Odessa«. UdSSR 1925, Regie: Sergej M. Eisenstein

VERTIGO Ein wegen Höhenangst aus dem Polizeidienst ausgeschiedener Detektiv verliebt sich in die neurotische Frau eines Schulfreundes, die er überwachen soll. Als sie sich von einem Kirchturm stürzt, fühlt er sich an ihrem Tode schuldig. Später begegnet er einer Doppelgängerin der Toten … USA 1958, Regie: Alfred Hitchcock

DER MIETER Ein schüchterner kleiner Angestellter zieht in eine Pariser Altbauwohnung, deren Vormieterin sich aus dem Fenster zu Tode gestürzt hat. Die Erzählungen der zudringlichen Nachbarn und das Klima der Isolation und Verlassenheit stürzen den Mieter in eine Identitätskrise … Frankreich 1976, Regie: Roman Polanski

> Die Ausstellung ist eine Veranstaltung der FH Regensburg – Fachbereich Architektur in Kooperation mit dem Kunst- und Gewerbeverein.

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Regisseur Thomas Gerhard Majewski stellt seinen Film am 27. März im Kino vor.

Die Probleme eines Löwen-Fans MÄNNER AM WOCHENENDE Jubel-Filme können sie über den FC Bayern drehen – beim TSV 1860 geht's nicht ohne Drama: MÄNNER AM WOCHENENDE. Darin geht es um das Leid des Löwen-Fans Laurens Huber, der sich das Wochenende mit dem TSV 1860 vertreibt, unter der Woche aber seine Frau Sibylle bei Laune halten muss. Von der ist er nämlich finanziell abhängig. Abseits seines LöwenDaseins berät er einen Spezl, der als Kabarettist Karriere machen will und vor seinem ersten Auftritt steht. Zu allem Überfluss fordert Sibylle schließlich die Scheidung. »Jetzt auf einmal?«, wundert sich Laurens. Sie schimpft: »Deine Löwen ham mich nie interessiert! Sprich nicht immer von den blöden Löwen!« Da bahnt sich Ärger an … Der Film von Hubert Pöllmann ist in Kooperation mit der Münchner Drehbuchschule entstanden. Der Film, der laut Trailer von »Löwen und Frauen« handelt, hilft leidenden Löwen unter anderem mit Gute-Laune-Parolen, wenn's mal wieder nicht so hinhaut mit dem Aufstieg: »Der Sieg ist die Kette von einer Niederlage.« D 2011, 80 min, Regie: Hubert Pöllmann

Aus der 1998 erschienenen Dorfchronik erfährt der junge Filmemacher, dass in seinem bayerischen Heimatdorf Schnuttenbach im Landkreis Günzburg während des Zweiten Weltkrieges ein Lager für rund 400 europäische Zwangsarbeiter errichtet wurde. Der Film begleitet fast 60 Jahre später die Menschen in Schnuttenbach mit ihren Erinnerungen an diese Zeit. Bei der Rückkehr ins Dorf im Jahr 2002 erleben die ehemaligen niederländischen Zwangsarbeiter Leo und Jos sowie der französische Kriegsgefangene Henri das Wiedersehen mit den alten Bäuerinnen – berührend, anklagend, verletzt, aber zugleich mit viel Raum für Humor. Der Film erzählt mal heiter, mal schwer, aber immer vorurteilsfrei und ohne bewertenden Kommentar von der Möglichkeit der Freundschaft zwischen »Feinden« sowie von einer Normalität und Menschlichkeit im Umgang, die man in dieser Zeit des Ausnahmezustands und der Unsicherheit nicht vermuten würde. »Der Film hat eine Intensität und emotionale Kraft, die über das Gesehene hinausgehen« [aus der Jurybegründung zum Golden Herkules beim 26. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest] D 2010, dtF, 116 min, Regie: Thomas Gerhard Majewski


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Ein Glücksfall für das europäische Gegenwartskino gegen alle Erfahrungen einer modernen, globalisierten Welt. [programmkino.de] DER SCHNEE AM KILIMANDSCHARO Michel lebt zufrieden mit seiner Frau Marie-Claire in Marseille. Die beiden sind seit 30 Jahren ein glückliches Paar und sie lieben sich und ihr Leben: Die Kinder und Enkelkinder wohnen in der Nähe, sie schätzen ihre engen Freunde und sind stolz auf ihr politisches Engagement in der Gewerkschaft. Selbst als Michel einige der Hafenarbeiter entlassen muss und sich aus Solidarität selbst kündigt, trübt das seine Existenz nicht durchgreifend. Diese elementare Zufriedenheit wird aber jäh zerrüttet, als zwei maskierte und bewaffnete Männer Michel und Marie-Claire beim Nachtessen bei Freunden überfallen und ihre Ersparnisse stehlen. Der Schock sitzt tief und die Wut steigt, als Michel erfährt, dass der Überfall von einem jungen ehemaligen Arbeitskamerad organisiert wurde, der ebenfalls die Stelle verlor. Michel und Marie-Claire begreifen jedoch später, dass ihr Angreifer Christophe aus einer Zwangslage heraus gehandelt hat … »In seinem herzerwärmenden Sozialdrama DER SCHNEE AM KILIMANDSCHARO erzählt Frankreichs Arbeiterpoet Robert Guédiguian einfühlsam von den Versuchen seiner Helden, ihren Idealen treu zu bleiben. Erneut spiegelt sich die Alltagswelt in L'Estaque – Cézannes leuchtendem Fischerdorf, dem heutigen Hafenquartier von Marseille. Dem Altmeister des Sozialrealismus gelingt dabei ein eindringliches Plädoyer für Solidarität, Humanität und Versöhnung.« [programmkino.de] LES NEIGES DU KILIMANDSCHARO, Frankreich 2011, dtF, 107 min, Regie: Robert Guédiguian, mit Ariane Ascaride, Gérard Meylan, Jean-Pierre Darroussin

DER JUNGE MIT DEM FAHRRAD »Ein Zwölfjähriger will sich nicht damit abfinden, dass ihn sein Vater ins Kinderheim abgeschoben hat. Voller Wut und Verzweiflung fährt er ihm auf seinem Fahrrad hinterher und bettelt darum, dass ihn der Vater wenigstens ab und an anrufe. In seiner Bedürftigkeit lässt er sich wahllos von Fremden helfen. Dabei gerät er auch an eine Friseurin, die sich seiner annimmt … Ein leises, genau beobachtetes und bis in die Einzelheiten hinein kunstvoll verdichtetes Sozialdrama, das von der Erfahrung einer unbedingten Liebe handelt und mit der Aussicht auf Glück belohnt.« [Filmdienst] LE GAMIN AU VÉLO, Belgien, Frankreich 2011, 87 min, dtF und OmU, Regie: Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne, mit: Thomas Doret, Cécile De France, Jérémie Renier

BAYERISCHE REGISSEURE ZU GAST IM KINO … Regisseur und Hauptdarsteller Hubert Pöllmann stellt am Mittwoch, 21. März, seinen Löwen-Film MÄNNER AM WOCHENENDE im Kino vor. Regisseur Thomas Gerhard Majewski stellt am Dienstag, 27. März, seine auf dem Dokumentarfilmfest Kassel ausgezeichnete Dokumentation VERBORGEN IN SCHNUTTENBACH im Kino vor.

KRIEGERIN Marisa ist Anfang 20, Neonazi und rast durch ihre Welt wie ein offenes Rasiermesser. Sie ist aggressiv und schlägt zu, wenn ihr jemand dumm kommt. Sie hasst Ausländer, Politiker, den Kapitalismus, die Polizei und alle anderen, denen sie die Schuld daran gibt, dass ihr Freund Sandro im Knast sitzt und dass alles um sie herum den Bach runter geht.

DER ATMENDE GOTT – REISE ZUM URSPRUNG DES MODERNEN YOGA

KRIEGERIN ist ein provokanter Film, der uns drastisch vor Augen führt, was Rechtsextremismus mit Menschen macht, wie sie sich verändern, verrohen, nur noch hassen können, ohne jegliche Perspektive.« [programmkino.de]

DER ATMENDE GOTT – REISE ZUM URSPRUNG DES MODERNEN YOGA zeigt erstmals die maßgeblichen Erfinder des modernen Yoga vor einer Kamera vereint: Noch nicht gesehene historische Aufnahmen des Urvaters Krishnamacharya, seines Schülers Pattabhi Jois, der während der Dreharbeiten verstarb, sowie des legendären Iyengar, der bereits Yehudi Menuhin die Lehre des Atmenden Gottes beibringen durfte.

COMBAT GIRLS, Deutschland 2011, 103 min, dtF, Regie: David Wnendt, mit: Alina Levshin, Jella Haase, Sayed Ahmad Wasil Mrowat, Gerdy Zint, Lukas Steltner, Uwe Preuss

Deutschland 2011, 105 min, Regie: Jan Schmidt-Garre, mit: K. Pattabhi Jois, B.K.S. Iyengar, Indra Devi, T.K. Sribhashyam, Alexander Medin

»Schockierend aktuell.« [Stern]»

6 X VENEDIG Das Gefühl einer Stadt – was ist das? Es sind die Wege der Stadt, das Licht, die Menschen, die dort leben und ihre Geschichten. 6 X VENEDIG begibt sich, jenseits aller Plakativität, auf die Suche nach diesem Gefühl, indem der Film die Stadt und die Lagune durchstreift. Bei Tag und Nacht leuchtet er in die Ecken der Stadt und hört den Geschichten der Bewohner zu: ein Archivar, ein Zimmermädchen, ein Archäologe, ein Künstler, ein ehemaliger Dieb und ein Junge. SEI VENEZIA, Italien 2010, OmU, 95 min, Regie: Regie: Carlo Mazzacurati

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ARCHITEKTUR IM KINO IN KOOPERATION MIT BUND DEUTSCHER BAUMEISTER, ARCHITEKTEN UND INGENIEURE E.V. REGENSBURG

HOW MUCH DOES YOUR BUILDING WEIGH, MR. FOSTER?

UK, ES 2010, 73 min, Regie: Carlos Carcas, Norberto López Amado 29. Feb, 19 Uhr

REM KOOLHAAS – A KIND OF ARCHITECT

Es ist so mit dem Französischen: Es ist eine schöne Sprache, die man aber, wenn man noch im Gebiet des Erlernens sich befindet, kaum versteht, wenn Franzosen und Französinnen sie benutzen. Dafür gibt es seit vielen Monaten CINOCHE – den Abend mit dem französischen Film mit französischen Untertiteln, ausgesucht und eingeführt und er-

im Andreasstadel jeweils 11.00, 14.00 und 15.00 Uhr Samstag 03.03.12 Johannchen und die Hexe Sonntag 04.03.12 Rotkäppchen

läutert von Marianne Mion. DO, 15. MÄRZ, 20.30 UHR

Kaum ein Architekt hat in den letzten Jahren außerhalb der Architekturszene für so viel Aufsehen gesorgt wie Rem Koolhaas. Dem Holländer ging es nie um das einzelne »masterpiece«, sondern stets darum, zu provozieren und Spannung zu erzeugen. Die Seattle Library, die Casa da Música in Porto oder die Niederländische Botschaft in Berlin sind eindrucksvolle Beispiele einer Architektur, die mehr sein will als bloße Architektur. Die Bedeutung und das internationale Renommee des »Architekturdenkers« (Der Spiegel) bezeugen nicht zuletzt eine Professur an der Harvard-Universität und die Verleihung des Pritzker-Preises im Jahr 2000. Die Jury würdigte Koolhaas als »Visionär und Ausführer, Philosoph und Pragmatiker, Theoretiker und Prophet«. (Text/Foto: absolutmedien)

Samstag 10.03.12 Johannchen und die Hexe Sonntag 11.03.12 Frau Holle Samstag 17.03.12 Johannchen und die Hexe Sonntag 18.03.12 Rotkäppchen Samstag 24.03.12 Johannchen und die Hexe Sonntag 25.03.12 Frau Holle

D 2005, 97 min, Regie: Markus Heidingsfelder, Min Tesch 7. März, 19 Uhr

Kontakt: gudula.zientek@web.de

Seine Entwürfe bestechen durch ihre Logik und sind keine langweiligen Funktionskonglomerate. Der Film erzählt Norman Fosters Weg vom Arbeitersohn aus Stockport, südöstlich von Manchester, der sich früh für Architektur begeistert und nach Royal Air Force und Architekturstudium an der Yale School of Art and Architecture mit Richard Buckminster Fuller zusammenarbeitet und anschliessend mit seiner Frau Wendy sowie Sue und Richard Rogers ein Architekturbüro gründet. Es ist eine rasante Geschichte …

CINOCHE

Samstag 31.03.12 Johannchen und die Hexe Sonntag 01.04.12 Rotkäppchen

Kunstausstellung 16. März - 15. April 2012 Messerschnitte von Hans Lankes

www.pupille-schief.de BüfA

Bündnis für Atomausstieg und erneuerbare Energien Regensburg präsentiert

EIN JAHR NACH FUKUSHIMA Veranstaltungsreihe zum Atomausstieg in der Region 29. Februar 2012, 19.45, Film Kinos im Andreasstadel

WAAHNROCK Das politische Video über das friedlichste Festival in der Rockgeschichte: Das fünfte Anti-WAAhnsinns-Festival – nur 90 Tage nach der Katastrophe von Tschernobyl. Anschließend kurze Diskussion mit dem Regisseur des Films, Helge Cramer, und Beteiligten von damals.

7. März 2012, 19.45, Film Kinos im Andreasstadel

SPALTPROZESSE In Anwsenheit des Regisseurs Bertram Verhaag. Das Leben in der Oberpfalz und am Bauzaun der WAA in Wackersdorf. Der damals alltägliche Wahnsinn vor den Toren Regensburgs. 14. März 2012, 19.30 Restaurant Andreasstadel freier Eintritt

PODIUMSDISKUSSION Ein Jahr nach Fukushima – Wie steht es um die Energiewende in Regensburg? Am Podium: Ludwig Friedl, Ludwig Hartmann, Richard Spiess, Wolfgang Zirngiebl Moderation: Diana HehenbergerRisse.

FRAUENSALON

Foyer Kino Wintergarten, Andreasstadel 34

Immer am ersten Donnerstag im Monat treffen sich um 21 Uhr im Theater im Akademiesalon Frauen, um sich neben allerlei Handfestem auch etwas Audiovisuelles für das Herz und das Hirn zu gestatten. Diesmal soll es eher wieder lustig werden …?

DO, 1. MÄRZ, 21 UHR


22.09.2003 4:01 Uhr

2012 MRZ

Seite 1

STATTTHEATER STATTTHEATER Politisches Kabarett 20:30

ALTEMÄLZEREI

■ = CLUB · ▼= UNDERGROUND · ▲= THEATER · A = ANTONIUsHAUs · UNI = UNI-MENsEN

SA 25 ■

▼ Blast From the Past

SO 26 ■ MI 29 ■ DO 1 ■ FR 2 ■

FR 9 ■

Impro-Match 20:00 9,-/11,-

JAHCOUSTIX & BAND LOS DOS Y COMPANEROS

Soul-Reggae 20:30 11,-/14,-

FERRUCCIO CAINERO UK SUBS - TV SMITH POETRY SUPER SLAM

Salsa-Son-Cuba-Party 21:00 16,-/19,-

MASCHEK CARRINGTON & BROWN

DI 13 ■

CHE SUDAKA AL ANDALUZ PROJECT ANA POPOVIC

MI 14 ■ DO 15 ■

Geschichtenerzähler-Kabarett 20:30 15,-/18,Dub, Reggae, Dancehall 23:00 3,-/5,Punk-Legenden 21:00 13,-/16,Internationaler Dichterwettstreit 20:00 6, 21:00 4,-

Live-Synchronisation/TV-Satire 20:30 15,-/18,Death-, Trash-Metal 20:30 6,Best of British-Music-Comedy 20:30 15,-/18,Punk, Reggae, Ska, Rock 20:30 12,-/15,Weltmusik 20:30 19,-/23,Blues-Rock-Funk 21:00 19,-/23,-

▼ liFeless - look mY WaY

Hardcore 20:30 9,-

FR 16 ■ tonnYCliFF & CYano Presents Johannes heil Techno-House 23:00 12,-/15,

▼ FrienDlY Fire

SA 17 A

HELMUT SCHLEICH

■ save the musiC

▼ ravenFlY - s.o.r.

DO 22 ■ FR 23 ■

RAINER VON VIELEN VOICE & STRINGS FASTFOOD

▼ BuBBle trouBle 2

DO 29 ■ FR 30 ■ SA 31 ■

Reggae, Dancehall 23:00 3,-/5,Neues Kabarett: Nicht mit mir 20:00 17,-/20,-

▼ morPhosYs 10 Years alive shoW

SA 24 ■

DI 3 ■ DO 5 ■

SA 7 ▼ DuB CluB SA 14 ■ SO 15 ■ DI 17 ■ FR 20 ■ SA 21 ■ DI 24 ■ MI 25 ■ MO 30 ■

Rocknight 20:30 10,Bastard-Pop 20:30 11,-/14,Akustik-Pop 20:30 15,-/18,Metal 21:00 7,Bayerische Volksimpro 20:00 10,-/13,Minimal-Dubstep 22:00 5,-/6,20:30 5,20:00 14,-/17,20:00 14,-/17,-

60/70er Jahre Party 22:00 4,-

Reggae-Funk-Soul-Ska JAMARAM GRAND SLAM FEAT. „MUDBONE“ COOPER P-Funk&Soul Tribute To Led Zeppelin ZEP

FR 6 ▼ Dark Green SO 8 ■

Pure Electro Blast 22:00 5,-

HEIMSPIEL HEARTATTACK IN A LAYBY - APART FROM REALITY liest und erzählt HARRY ROWOHLT THURN UND TAXIS KABARETTPREIS Wettbewerb/Vergabe

▼ Blast From the Past

MO 2 ■

Mi 7. + Do 8. 19.30 Uhr ueTheater/Cloudtells “hochschuldiktatUR Reloaded“ Forumtheater zum Thema Bildung

All kinds of dark music 21:00 4,50

▼ BreeD oF Corn

SO 11 ■

Kabarett 20:00 15,-/18,-

▼ tanzeria Groove CluB reloaDeD

SA 10 ■

60/70er Jahre Party 22:00 4,-

▼ DuB CluB

MI 7 ■

14,-/17,-

CHAMÄLEON VS. EXTASE ZINNER

▼ Dark Green

SA 3 ■

MATHIAS TRETTER

KULTUR AN DER UNI KULTUR März 2012 AN Theater DER UNI

20:00 16,-/19,20:30 12,-/15,21:00 10,-/14,-

All kinds of dark music 21:00 4,50 Dub, Reggae, Dancehall 23:00 3,-/5,-

Gitarrissimo NIEBERLE & KAGERER Best-of-Improtheater FASTFOOD Punkrock MXPX - GREEN.FROG.FEET Metal-Lounge HELLSONGS Bayerischer-Zigeuner-Polka-Räggi WEISSWURSCHTIS Kabarett aus Österreich NADJA MALEH Humppa-Attack 2012 ELÄKELÄISET Kabarett WOLFGANG KREBS MÄLZE-GEBURTSTAG.DIE PARTY AUF DREI ETAGEN

▼ u.a. mit THE SENSATIONAL SKYDRUNK HEARTBEAT ORCHESTRA,

▲ JALLA WORLDMUSIC CLUB, ROCKPALAST

20:30 13,-/16,20:00 10,-/13,20:30 14,-/16,20:30 15,-/18,20:30 12,-/15,20:30 15,-/18,20:30 14,-/17,20:00 16,-/19,-

21:00 10,-

Do 15. 20 Uhr Fr 16. 19 Uhr Sa 17. 18 Uhr Lunatiki „Die Glückskinder von Nobel“ nach Oleg Gontscharow Sa 24. + So 25. Schleudertraum 8 – regionales Tanzfestival mehr Info unter www.tanzstelle-r.de Do 29. – Sa 31. 19.30 Uhr DrugStop e.V. “Weiberwirtschaft – Ein ungleiches Paar“ AUSSTELLUNGEN : Theater an der Universität Bis einschließlich 17.02.2012. InfoBesichtigung zum Kartenvorverkauf: immer während der Café-Öffnungszeiten. Tel. 943-3270 (Mo – Do 9 – 12 Uhr) “Lieblingsplätze” www.stwno.de Junge Menschen zeigen in 24

Schaukästen ihre Lieblingsorte in Regensburg.

Für studentische Filmemacher: „Medienstudio“ im Studentenhaus, SH 1.39

Kurse & Equipment: Info: weber.c@stwno.de oder telefonisch: 943-2198, Mi 12 – 14 Uhr, SH 1.39 Universität Campus Buslinien 6 und 11 Studentische Kulturprojekte Theater, Studentenhaus (SH): gefördert vom Nähe Mensa und Audimax

Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz Studentische Kulturprojekte Albertus-Magnus-Straße 4 gefördert vom 93053 Regensburg Studentenwerk www.stwno.de

Niederbayern/Oberpfalz Albertus-Magnus-Straße 4 93053 Regensburg www.stwno.de

MARZ IM W1 KONZERTE:

Einlass ab 20 Uhr, Beginn ca. 21 Uhr. 02.03.2012 The Dope / Fire Walk With Me!

KURZFILMWOCHE:

Beginn 20 Uhr. Details siehe Programm Kurzfilmwoche. 07.03.2012 Warm Up 16.03.2012 Poetry in Motion

KURSE:

Anmeldung bis 10 Tage vor Kursbeginn. Kontaktdaten siehe unten. Guerilla-Filmmaking Innovative Filmkunst. Fünf Termine ab 23.03.2012. Jeweils Freitag und Samstag. Improvisation und Clownerie 24./25.03.2012 von 10 bis 17 Uhr, Teilnehmerbeitrag 16 Euro.

KULTURCAFE:

Mi. und Do. von 16 bis 22 Uhr sowie Fr. von 16 bis 20 Uhr (ausser an Veranstaltungs- und Feiertagen) Specials jeweils ab ca. 19 Uhr: 14.03.2012 Recyclingkunst: Taschen 21.03.2012 Musikbingo 28.03.2012 Kerzen-Eier-Massaker Ab sofort immer donnerstags Handmade Day!

W1 - Zentrum für junge Kultur Weingasse 1 93047 Regensburg Tel.: 0941/507-2555 Fax: 0941/56 16 10 E-Mail: jungekultur@regensburg.de www.jungekultur-regensburg.de


MO 27 MO

26 SO

25 SA

18.30h

Ein Sommer in Haifa

31 SA

30 FR

29 DO

28 MI

27 DI

26 MO

25 SO

Bill NIGHY Maggie SMITH Tom WILKINSON Judi DENCH

18.30 (7,50)

21.00 (7,50)

Das Messer im Wasser

23.00 (0,-)

23.00 (4,-)

30 FR

29 DO

MI 28 MI

27 DI

MO 26 MO

25 SO

B E S S E R E L E B E N 31 SA

DAS

Luliette Binoche

Anfangszeiten siehe altstadtkinos.de, Presse oder April-Programm

16.45 (4,-)

MI 40 21 MI

21.30 (7,50) 22 DO

40 20 DI

22.30 (0,-)

IS WAS‘ DOC?

MO 19 MO

18 SO

17 SA

16 FR

15 DO

LAUTLOS IM WELTRAUM

22.30 (0,-)

22.30 (6,-)

24 SA

19.00 (7,50)

Warmherzige, exzellent besetzte Dramödie über eine Gruppe britischer Pensionäre, die sich in Indien zur Ruhe setzen wollen und dabei neue Lust am Leben entdecken.

Bill NIGHY Maggie SMITH Tom WILKINSON Judi DENCH

20.15 (7,50) + Sa/So 13.45

EATING RAOUL 30 14 MI MI

22.30 (0,-)

13 DI

MO 12 MO

11 SO

10 SA

23 FR

17.00 (6,-)

18.00 (7,50)

18.00 (7,50)

22.30 (4,-)

9 FR

24 SA

15.00 (6,-)

16.00 (6,-)

16.15 (4,-)

15.30 (6,-)

DIE EISERNE LADY

15.45 (6,-)

16.15 (4,-)

16.00 (6,-)

8 DO

23 FR

22 DO

21 MI

20 DI

19 MO

18 SO

17 SA

16 FR

15 DO

14 MI

13 DI

12 MO

11 SO

10 SA

9 FR

8 DO

16.45 (4,-)

OmU

OmU

MICHAEL

18.45h

A LETTER TO THE FUTURE OmU

18.45h

Richard Wilhelm und das I GING

20.45h

OmU

Vadim Glowna

20.45h

OmU

20.45h

18.45h

WANDLUNGEN

21 h Preisträgerfilme

19 h Preisträgerfilme

20 h CMA 22 h IW 8 Reto Bühler Rituals 18 h DW 3 (Nicht)Orte 22 h DW 4 - (Lebens) 16 h Kinderprogramm Künstler 20 h CMV - Périot 11 h Cadmicopter 16 h DW1 Typ. deutsch 20 h CMV Popescu-G 14 h BMW Matinee 18 h DW2 Traumwelt. 22 h IW4 Man&Anim. 16 h Blaue Stunden 20 h DW 4 - (Lebens) 22 h Bayernfenster 18 h DW3 (Nicht)Orte Künstler 16 h Blaue Stunden 20 h Regionalfenst.2 22 h Bayernfenster 18 h Regionalfenst.1 16 h Blaue Stunden 20 h Rumänien 1 22 h Rumänien 2 18 h CMV Popescu-G

18 h DW 1 20 h IW 1 22 h IW 2 Typisch deutsch? Communication Portraits

19 h OSTENTORKINO Eröffnungsfeier

18 h DW 2 Traumwelten

9 FR

8 DO

7 MI

21.15 (7,-)

21.15 (7,-)

21.15 (7,-)

21.15 (7,-)

OmU

18.00 KAIRO 678

19.45 SPALTPROZESSE

14 MI

13 DI

12 MO

11 SO

9 FR

17.00

31 SA

30 FR

29 DO

28 MI

27 DI

26 MO

25 SO

24 SA

Jürgen Tonkel Heinz Josef Braun Franz Xaver Brückner Johanna Bittenbinder

21 MI

20 DI

Eine bayerische Komödie von Christian Lerch (Koautor von ‚Wer früher stirbt, ist länger tot‘)

Maximilian Brückner Florian Brückner Mathias Kellner Nina Proll

31 SA

30 FR

29 DO

28 MI

27 DI

26 MO

25 SO

24 SA

23 FR

21h + 23h Publikumslieblinge 22 DO

16.00 (6,-) + 20.15 (7,-) + Fr/Sa 22.15 (6,-)

19.00 (7,-) WAS WEG IS, IS WEG

22h Preisträgerfilme

21h Plattenfilme 19h Preisverleihung

22 DO 17h Publikumslieblinge 18.00 (7,-) 23 FR

21 MI

20 DI

17h IW 3

21h Internationaler Wettbew. 8 - J 19 MO

20.30

BARBARA

VERTIGO

20.30

OmU

VON NADINE LABAKI »CARAMEL«

20.45 17.00 19.15 SIEHE SIEHE WER WEISS, NÄCHSTES NÄCHSTES WOHIN? PROGRAMM PROGRAMM

18.00 20.00 VERBORGEN DER SCHNEE IN SCHNUTTENBACH 17.00 AM KILIMAN20.30 BARBARA DSCHARO DER MIETER

18.45 6 x VENEDIG

WER WEISS, WOHIN?

19.00 BARBARA

VON CHRISTIAN PETZOLD

19.00 BARBARA

19.00 REM KOHLHAAS

VON CHRISTIAN 17.00 DER SCHNEE PETZOLD AM KILIMAN19.15 DSCHARO

18.45 20.45 17.00 BARBARA DER SCHNEE WER WEISS, AM KILIMAN- WOHIN? DSCHARO

19.00 MÄNNER AM WOCHENENDE

17.00 DER ATMENDE GOTT

14h Kinderprogramm

19h IW 6 - J

19 MO 19h Internationaler Wettbew. 7 - J

18 SO

17 SA

17h IW 5 - J

19h Internationaler Wettbew. 3 - J

20.30 SOMMER 18.30 POTEMKIN AUF DEM LAND 17.00 20.30 18.30 KILIKAIRO 678 MANDSCHARO CINOCHE

17.00 BARBARA

18.30 20.30 17.00 21h Internationaler Wettbew. 4 - J 16 FR KAIRO 678 DER SCHNEE BARBARA 21h IW 7 23h Shocking Shorts 17 SA AM KILIMANDSCHARO 19h IW 2 - J 21h IW 1 - J 18 SO

16 FR

19.00 NORMAN FOSTER

TIEFPREIS

19.00 21.00 KRIEGERIN HELDEN DES POLARKREISES

21.15 RUHM

21.15 SHAME

NACH DEM BUCH VON JULI ZEH

21.00 SCHILF ALLES, WAS DENKBAR IST, EXISTIERT

21.00 UND DANN DER REGEN

21.00 KAIRO 678 21.00 WER WEISS, WOHIN?

17.00 19.00 21.00 SOMMER AUF KRIEGERIN DER ATMENDE DEM LAND GOTT

VON SOMMER AUF KIM KI-DUK DEM LAND

20.30 ARIRANG BEKENNTNISSE EINES FILMEMACHERS

19.45 WAAHNROCK 21.00 FRAUENSALON

18.30 20.30 SOMMER AUF KAIRO 678 10 SA DEM LAND

8 DO

7 MI

6 DI

5 MO

4 SO

3 SA

1 DO

18.30 DER JUNGE 2 FR MIT DEM FAHRRAD

29 MI

28 DI

27 MO

18.00 20.00 17.00 MY DER JUNGE JANE EYRE 26 SO REINCARNA- MIT DEM TION FAHRRAD

25 SA

19h Internationaler Wettbewerb 5 15 DO

22h Eröffnungsfilmprogramm

19.00 (7,-) + Sa/So auch 14.30

19.00 (7,-) + Sa/So 14.15 (6,-)

19h Eröffnungsfeier & Filme

16.45 (6,-)

16.45 (6,-)

16.45 (6,-)

16.45 (6,-)

16.45 (6,-)

16.30 (6,-)

15 DO 19h Internationaler Wettbewerb 6

14 MI

13 DI

12 MO

11 SO

BIR ZAMANLAR 10 SA ANADOLu‘DA

ONCE UPON A TIME IN ANATOLIA

20.00h

18. REGENSBURGER KURZFILMWOCHE

Petrucciani

18.00h

18.00h

20.45h

Petrucciani

6 DI

OmU

40 6 DI

7 MI

6 DI MI 7 MI

5 MO

21.15 (0,-) FITZCARRALDO 21.15 (0,-) DER PATE Vorpremiere 19.00 (5,-) 21.30 (7,50) BEST EXOTIC MARIGOLD HOTEL SHAME 18.30 (7,50) 20.30 (7,50) + Sa/So 14.00 22.30 (4,-)

19.00 (7,50) MO 30 5 MO

5 MO

3 SA

2 FR

4 SO

OmU

1 DO

29 MI

28 DI

27 MO

26 SO

25 SA

4 SO

20.45h

Petrucciani

20.45h

20.45h

3 SA

28 DI 20.30 (5,-) 22.30 (0,-) OmU SNEAK-PREVIEW BOCCACCIO 70 MI 29 MI 18.45h 18.30 (7,50) + Sa/So 14.00 (6,-) 20.30 (7,50) + Fr/So 22.30 (6,-) 1 DO JOHN IRVING 2 FR und wie er die Welt sieht

22.00 (6,-)

4 SO

16.45 (6,-)

17.30 (0,-) DER ZAUBERBERG 16.00 (6,-)

20.00 (7,50) + Sa/So 14.30 (6,-)

am 6.3. 13 Uhr 6,‚Die eiserne Lady‘

KINO K AFFEE KUCHEN

3 SA

2 FR

1 DO

17.45 (4,-)

GEORGE CLOONEY RYAN GOSLING

29 MI 30

28 DI

27 MO

26 SO

25 SA

jeden h Sonntag 12 ‚Bauer ‘ au Pf t ch su

FRÜHSCHOPPEN

GRUN

MÄRZ ’12 · 25.2. – 31.3. · altstadtkinos.de · filmgalerie.de · 25.2. – 31.3. · altstadtkinos.de · MÄRZ ’12 · kinos-im-andreasstadel.de

Kino und Bühne in Regensburg  

Kino und Bühne in Regensburg