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Nr. 275 - Mai '11

altstadtkinos.de

CINEMA ART AWARD

Quinzaine des Réalisateurs

CANNES 2010

Ab 5. Mai im KIno!

„Ein Film von totaler Freiheit, der vor Fantasie sprüht.“ ELLE

„Feinsinnige Lektionen über Glück, gegenseitiges Verständnis und Liebe.“ BLICKPUNKT: FILM


TheaTerspielplan Theater am Bismarckplatz So 1 Mo 2 Di 3 Mi 4 Do 5 fr 6 Sa 7 So 8 Mo 9 Di 10 Mi 11 Do SO 12 16 fr 13 Sa 14 So 15 Mo 16 Di 17 Mi 18 Do 19 fr 20 Sa 21 So 22 FR Mo 26 27 23 Di 24 Mi 25 Do 26 fr 27 Sa 28 So 29 Mo 30 Di 31

15 Uhr FV, Abo N

MAI 2011

Velodrom

Theater am Haidplatz

opereTTenkonzerT

Der STurM

19.30 Uhr Operettengala des Nationaltheaters FV

von William Shakespeare

Miskolc, Ungarn

19.30 Uhr opereTTenkonzerT EV, Operettengala des Nationaltheaters VB Miskolc, Ungarn

Andere Spielstätten

VERMiETUNG CANTEMUS CHOR 16 und 19.30 Uhr DaS geheiMniS Der SChWarFV zen Spinne Kammeroper

Anna und der König, der aus dem Märchen fiel

opereTTenkonzerT

19.30 Uhr Operettengala des Nationaltheaters FV

Miskolc, Ungarn

19.30 Uhr FV 19.30 Uhr Der STurM FV, von William Shakespeare Abo T

Zusatzvorstellung

Dr. Wahn

von und mit Paul Kaiser

19.30 Uhr The rape of LuCreTia FV, Oper von Benjamin Britten Abo M

19.30 Uhr Der STurM FV, von William Shakespeare Abo S

17 Uhr FV, TR

opereTTenkonzerT

Der Sturm

Operettengala des Nationaltheaters Miskolc, Ungarn

11 Uhr Eintritt frei

Matinee Foyer Neuhaussaal

La TraviaTa

Das Regieteam informiert.

Der Sturm

19.30 Uhr Die kaSSeTTe FV, Bürgerliches Lustspiel v. Carl Sternheim Abo D 19.30 Uhr Premiere FV, La TraviaTa Abo EPA,W Oper von Giuseppe Verdi

O.m.Ü.

19.30 Uhr Die kaSSeTTe FV, Bürgerliches Lustspiel v. Carl Sternheim Abo U

19.30 Uhr Der STurM EV, von William Shakespeare Abo Q

Sehen Sie Die TraiLer zu De n proDukTionen Der Sturm Die Kassette Die tote Stadt The Rocky Horror Show auf www.theaterregensburg.de 19.30 Uhr FV

Zusatzvorstellung

Dr. Wahn

von und mit Paul Kaiser

19.30 Uhr The rape of LuCreTia FV, Oper von Benjamin Britten Abo M

16 Uhr FV 16 Uhr FV

Probebühne Bismarckplatz

anna unD Der könig, ...

von Robert Thayenthal

ab 6 Jahren

Probebühne Bismarckplatz

anna unD Der könig, ...

von Robert Thayenthal

ab 6 Jahren

19.30 Uhr Zum letzten Mal FV, The rape of LuCreTia VB Oper von Benjamin Britten

Die Kassette 19.30 Uhr Die fLeDerMauS FV Operette von Johann Strauß Abo F 19.30 Uhr Die ToTe STaDT FV, VB, Oper von Erich Wolfgang Korngold Abo C

Die Kassette 10.30 Uhr Schulvor.

19.30 Uhr Die fLeDerMauS FV Abo GA Operette von Johann Strauß

19.30 Uhr FV

19.30 Uhr Der STurM FV, Abo J, L von William Shakespeare

11 Uhr Eintritt frei

Premiere – Uraufführung

16 Uhr FV

CreaTive aTTaCk –

Junge Choreografen vii Matinee Foyer Velodrom

DaS WirTShauS iM SpeSSarT

Das Regieteam informiert.

für STuDierenDe biLLiger! TheaTerkarTe zuM SparTarif

Ermäßigung von 30% für Studentinnen/ Schülerinnen auf den Grundkartenpreis

O.m.Ü.

19.30 Uhr La TraviaTa FV, Oper von Giuseppe Verdi Abo H

O.m.Ü.

19.30 Uhr FV

CreaTive aTTaCk –

Junge Choreografen vii

oh, Wie SChön iST panaMa von Janosch, ab 4 Jahren

Neuhaussaal

2. kinDerkonzerT

„Die verlorene Melodie“ von A. N. Tarkmann Probebühne Bismarckplatz

oh Wie SChön iST panaMa

Foyer Neuhaussaal

6. kaMMerkonzerT

Choreografien der Tänzer/innen des Ensembles

LaST-MinuTe-TiCkeT

18 Uhr FV 16 Uhr FV ab 12 J.

19.30 Uhr La TraviaTa FV, Oper von Giuseppe Verdi Abo Z

16 Uhr FV ab 12 J.

19.30 Uhr La TraviaTa FV, Abo E, Y Oper von Giuseppe Verdi

„Die verlorene Melodie“ von A. N. Tarkmann Probebühne Bismarckplatz

15 Minuten vor Vorstellungsbeginn für nur 7,50 € für Restkarten an der Abendkasse

19.30 Uhr roMeo unD JuLia FV Ballett mit Orchester von Olaf Schmidt

O.m.Ü.

19.30 Uhr Der STurM RK, AK, von William Shakespeare VB

16 Uhr FV 19 Uhr FV, Abo KK

2. kinDerkonzerT

JugenDabo oDer SeChSer-CarD für 54 €

19.30 Uhr roMeo unD JuLia FV, Ballett mit Orchester von Olaf Schmidt Abo A 19.30 Uhr La TraviaTa FV, Oper von Giuseppe Verdi Abo B

11 Uhr FV

Neuhaussaal

19.30 Uhr 6. SinfoniekonzerT FV, AboK1/K2 Werke v. Berlioz, Saint-Saëns und Mahler

O.m.Ü.

Premiere

iphigenie niChT DaS kLeinSTe biSSChen WinD nach Euripides ab 12 J.

iphigenie 20.30 Uhr Premiere – Thon-Dittmer-Palais DaS WirTShauS iM SpeSSarT niChT DaS kLeinSTe biSSChen WinD FV a. Mallmann u. M. Mezgolich nach Euripides Abo EPA,X von C. H. Gutbrod / Franz Grothe iphigenie

niChT DaS kLeinSTe biSSChen WinD a. Mallmann u. M. Mezgolich nach Euripides

iphigenie

9 Uhr Schulvor. niChT DaS kLeinSTe biSSChen WinD

a. Mallmann u. M. Mezgolich nach Euripides

iphigenie

20.30 Uhr Freilichttheater – Thon-Dittmer-Palais FV, DaS WirTShauS iM SpeSSarT a. Mallmann u. M. Mezgolich nach Euripides Abo i von C. H. Gutbrod / Franz Grothe

11 Uhr Schulvor. niChT DaS kLeinSTe biSSChen WinD

Alle Vorstellungen im freien Verkauf = FV. Ausnahmen sind bei der jeweiligen Vorstellung angegeben. Abkürzungen: EV = Eingeschränkter Verkauf / VV = Vorverkauf / AK = Abendkasse / RK = Restkarten / TR = Theaterring / VB = Volksbühne / TdJ = Theater der Jugend / SV = Schulvorstellung / = Theater Regenbogen / O.m.Ü. = Original m.Übertitel

Kartenreservierung (0941) 507 - 24 24

Kartenkauf online: www.theaterregensburg.de


2 FILME + 1 KONZERT + 0 EINTRITT = JUBILÄUM

Feiert mit uns ‚40 Jahre Ostentor‘! So ist der Ablauf: - Einlass ist um 18.30 Uhr - 19.00 Beginn ‚Harold und Maude‘ (erfolgreichster Ostentor-Film) - danach Konzert ‚Mortimer‘ (Instrumentale Filmmusik in Begleitung von 40 Jahre Ostentor-Filmgeschichte) - Filmquiz (es gibt viele Freikarten zu gewinnen) - Überraschungsfilm (D-Premiere) - zum Abschluß feiern wir in der Kinokneipe weiter! Reservierungen sind leider nicht möglich. Der Eintritt ist frei!

ALLE FILME VON A-Z Alles, was wir geben mussten (S. 20) Der Dieb des Lichts Almanya (S. 9) Four Lions Der Anderson-Clan (S. 10) Glücksformeln Bad Boy Kummer (S. 15ALTSTADTKINOS +ALTSTADTKINOS 21) Godard trifft Truffaut Das Hausmädchen Barfuss auf Nacktschnecken F(S. 21) RFERIEKIA KR ATRET E Benda Bilili (S. 20) Hundert Nägel ALTSTADTKINOS ALTSTADTKINOS Der Biber (S. 5) In einer besseren Welt Biutiful (S. F RFERI17) EKIA KR ATRET EI phone you Boarisch Erpressn (S. 5) Joschka und Herr Fischer gültig bis gültig 12/2005 bis 12/2005

Nicht gültigNicht bei Überlängenfilmen gültig bei Überlängenfilmen und ausverkauften und ausverkauften Vorstellungen. Vorstellungen.

gültig bis gültig 12/2005 bis 12/2005

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(S. 20) (S. 10) (S. 20) (S. 20) (S. 21) (S. 16) (S. 9) (S. 21) (S. 7)

Die Klapperschlange (S. 10) La Lisière (S. 15) Die Mondverschwörung (S. 21) Mütter und Töchter DIE DIEKINO-SCHECKKARTE KINO-SCHECKKARTE(S. 5) Der Name der€Leute (S. 9) €50,– 50,– Outland (10 (10Gutscheine Gutscheineàà€€5,–) 5,–)(S. 10) Pina (S. 16) gültig gültigimimOSTENTOR, OSTENTOR,GARBO GARBO Sascha (S. 16) und undTURM-THEATER. TURM-THEATER. Das Schmuckstück (S. 10) Voll Vollübertragbar! übertragbar!

Senna Die singende Stadt Sturm Panik im Needle Park Un Homme qui crie Von Menschen und Göttern Wer ist Hanna? Willkommen bei den Rileys Winter‘s Bone

(S. 7) (S. 17) (S. 16) (S. 10) (S. 15) (S. 16) (S. 8) (S. 20) (S. 9)

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Erhältlich im Garbo, Ostentor, Chaplin in der Konditorei Opera (Drei-Mohren-Straße 3), in der Dombrowsky Buchhandlung (Kassiansplatz), im Plattenladen Shadilac (Kramgasse 1) und im Café Allora (hinterm Garbo).

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KINO-QUIZ Die Lösung von Nr. 274: BALE (1. Wahlberg, 2. Sara, 3. Diehl, 4. Keira) Der Gewinner (von 29): Manfred Kitzel aus Regensburg Die Lösung dieses Monats (Nachname) erscheint in den grauen Kästchen, wenn Sie die Antworten zu folgenden Fragen eingetragen haben. 1) Bei seiner Freundin und in Cannes feiert er (Nachname) sein Comeback. 2) Diesen Namen (Vorname) kann man sich nur schwer

merken, aber sollte man! 3) Er (Nachname) verstarb kürzlich und eines seiner Werke ist nun in unserer Reihe ‚vor 40 Jahren‘ zu sehen. 4) Ist bzw. war er (Nachname) der ‚Größte‘, oder doch Schumi? Zu gewinnen gibt es 1x10 AltstadtkinosFreikarten. Einsendeschluss ist der 20. Mai

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Originaltitel: Mother and Child; USA / Spanien 2009 - 126 Min.; ab 12; Regie: Rodrigo García; Darsteller: Naomi Watts, Annette Bening, Kerry Washington, Samuel L. Jackson, Jimmy Smits, S. Epatha Merkerson, Cherry Jones, David Morse.

S

chicksalhaftes Drama über eine Mutter, die versucht, ihre vor 30 Jahren zur Adoption freigegebene Tochter zu finden. Das Schicksal verbindet die Lebenswege dreier Frauen, die nichts voneinander wissen. Karen ist Physiotherapeutin und pflegt abends

ihre Mutter, die sie dazu brachte, als 14Jährige ihre nach der Geburt zur Adoption freizugeben. Seitdem fühlt sie sich schuldig und wütend auf sich selbst, sperrt sich gegen Beziehungen und empfindet große Sehnsucht nach ihrem Kind, das sie nie aufwachsen sehen durfte. Nach dem Tod der Mutter begibt sie sich auf die Suche nach ihm. Elizabeth ist eine exzellente, aber bindungsunfähige Anwältin, die sich auf die Karriere stürzt und mit ihrem farbigen Chef ein sexuell aufregendes Verhältnis ohne Liebe anfängt. Schnell wird klar, dass sie die Tochter von Karen ist. Als sie schwanger wird, bricht sie die Liaison ab, stirbt bei der Geburt. Die glücklich verheiratete Lucy kann keine Kinder bekommen und darf nach einigen Schwierigkeiten das Baby von Elizabeth adoptieren. Zwischen

den Frauen steht als ruhender Pol Ordensschwester Joanne die Adoptivkinder vermittelt und am Ende in ihren Akten einen Brief entdeckt, der viel Leid hätte verhindern können. Die Gefahr eines in Sentimentalität abrutschenden Dramas umschifft Rodrigo García, Sohn des Nobelpreisträgers und Schriftstellers Gabriel Garcá Marquéz, gelassen. Vor allem das kunstvolle Verweben der drei Geschichten und die optimale Besetzung verhindern einen zu starken Druck auf die Tränendrüse. Annette Bening toppt als in sich zerrissene Frau, die nicht ahnt, dass ihre Tochter ebenfalls in Los Angeles lebt, noch ihre Performance in „The Kids Are All Right“, Naomi Watts überzeugt als zutiefst emotional zerrüttete und verletzte Person, die sich in Zynismus

und Coolness flüchtet. Während Benings Figur im Verlauf der Handlung offener wird, verschließt sich Watts zunehmend in Härte. Die Fokussierung auf diese beiden Frauen hätte genug Stoff geboten und hält auch den Zuschauer Dreiviertel des Films gefangen. Nicht unbedingt zwingend ist die Einführung von Lucy, gut gespielt von Kerry Washington als künftige Adoptivmutter zwischen Unsicherheit, Hoffnung und dem eisernen Willen nach einem Kind. Durch Lucy bricht der in sich geschlossene und intime Kreis. Auf die Fragen, was bedeutet Familie, welche Relevanz haben biologische Eltern, geht Adoption mit Identitätsverlust einher, vermeidet García trotz großer Gefühle eine erlösende und damit falsche Antwort. mk. (Blickpunkt Film)

Originaltitel: The Beaver; USA 2010 - 91 Min.; ab 6; Regie: Jodie Foster; Darsteller: Mel Gibson, Jodie Foster, Anton Yelchin, Riley Thomas Stewart, Jennifer Lawrence, Cherry Jones, Zachary Booth, Michelle Ang, Paul Hodge, Jeff Corbett, John Bernhardt.

W

alter Blacks (Mel Gibson) Leben scheint perfekt: Er leitet eine Spielzeugfirma, hat eine liebevolle Ehefrau (Jodie Foster) und ist Vater zweier Söhne. Doch Walter leidet an einer schweren Depression und kann deshalb keiner dieser Rollen mehr gerecht werden. Sein Leben gerät

immer stärker aus den Fugen, bis ihn seine Frau schließlich vor die Tür setzt. Walter ist am Ende, doch durch Zufall entdeckt er eine Biber-Handpuppe im Müll, die sich als wahre Rettung erweist - denn von diesem Zeitpunkt an lässt Walter den Biber für sich sprechen. Zwar reagiert seine Umwelt zunächst höchst irritiert, mit der Zeit akzeptiert sie aber Walters eigenwilliges Verhalten und lernt die Vorzüge der Handpuppe zu schätzen. Auf einmal scheint Walter wie ausgewechselt. Dank des Bibers bekommt sein Leben wieder einen Sinn: Im Job ist er erfolgreicher als je zuvor, und auch sein Eheleben erhält neue Inspiration. Je „perfekter“ der

Biber Walters Persönlichkeit jedoch annimmt, desto mehr verliert Walter die Kontrolle über sein neues Leben … Oscar-Preisträgerin Jodie Foster („Das Wunderkind Tate“, „Familienfest und andere Schwierigkeiten“) kehrt nach längerer Pause endlich auf den Regiestuhl zurück und schafft mit DER BIBER ein beeindruckendes Familienporträt. Glaubhaft und mit viel Feingefühl füllt Jodie Foster außerdem ihre Rolle als liebevolle Ehefrau und Mutter an der Seite von Oscar-Preisträger Mel Gibson („Auftrag Rache“, „Was Frauen wollen“) aus. In den Nebenrollen brillieren Anton Yelchin („Star Trek“, „Charlie Bartlett“) als pubertierender Sohn und Riley Thomas

Stewart als jüngster Spross der Familie. Abgerundet wird der Cast durch Newcomerin Jennifer Lawrence, die für den Oscar in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“ für ihre Rolle in „Winter’s Bone“ nominiert war.

D 2011 – 90 Min.; Drehbuch u. Regie: Erik Grun; Kamera: Oliver Gilch, Erik Grun; Musik: Jashu Oku; Ton: Sitzmann, Münch; Darsteller: Wolfgang Berger, Peter Leitner, Erik Gun, Tanja und Susi Raith, Thomas Frischhut, Sepp Hobelsberger, Werner Rösch, Hans Schröck, Sabine Hautz, Schwafi, Rolf Stemmle.

E

rmutigt durch den großen Erfolg von „Boarisch Verbrechen“ hat sich das Team von Erik Grun an einen zweiten Teil gewagt. Selbst das Risiko, am ersten Teil gemessen zu werden, konnte es nicht zurückschrecken. Diesmal wird rücksichtslos und auf bayrische Art und Weise erpresst – nicht nur von den Gruber-Buam. Aber der Reihe nach: Durch ihren ausschweifenden Lebenswandel

verlieren die Gruber-Buam wieder ihre Jobs, und wieder ist es Maxi (Wolfgang Berger), der weiß, wie sich die Brüder aus ihrer prekären Situation retten könnten. Doch der kriminellen Energie der Muhackl Schwestern (Tanja und Susi Raith), die sich in das Gruber-Revier wagen, sind sie nicht gewachsen. Eine der beiden skrupellosen Damen, natürlich die Rothaarige, wird Rudi zum Verhängnis.

Für Aufregung sorgt ferner Seppi (Erik Gun), der zum Logopäden muss und dort das erhoffte Ergebnis verfehlt. Der Dorfpolizist (Sepp Hobelsberger) und sein ehemaliger Kollege, jetzt Privatdetektiv (Thomas Frischhut), treffen in neuer Gegnerschaft aufeinander. Chaos ist also vorprogrammiert! - Ein niederbayrisch-oberpfälzischer Filmspaß – übrigens auch für jene, die den ersten Teil noch nicht gesehen haben. 5


Männerliebe

ORPHEE

direkt bei der Bodega

BODEGA direkt beim Orphée


GB 2010 - 104 Min.; ab 6; Regie: Asif Kapadia; Darsteller: (Mitwirkende) Alain Prost, Frank Williams, Ron Dennis, Viviane Senna, Milton da Silva, Neide Senna, Jackie Stewart, Sid Watkins, Galvão Bueno, Reginaldo Leme, Gerhard Berger.

M

it aussagekräftigen O-Tönen und bisher unveröffentlichtem Archivmaterial bestückte Hommage an Ayrton Senna, den schnellsten Rennfahrer der Formel Eins-Geschichte. Während in der Formel Eins mit Sebastian Vettel, dem jüngsten Weltmeister aller Zeiten, gerade ein neuer unwiderstehlicher Siegertyp heranreift, blickt BAFTA-Preisträger Asif Kapadia („The Warrior“) zurück. In seiner Dokumentation setzt er dem brasilianischen Rennfahrer Ayrton Senna, der am 1. Mai 1994 bei einem schweren Unfall in Imola tödlich verunglückte, ein beeindruckendes Denkmal. Dabei kommen Kapadia vor allem drei Dinge zu Gute.

Zum einen hatte er uneingeschränkten Zugriff auf die Formel Eins-Archive und konnte somit teils unveröffentlichtes Material verwenden, zum anderen war ihm auch die Unterstützung der Familie des dreifachen Weltmeisters sicher, die ihm nicht nur Heimvideos aus dem Privatbesitz zur Verfügung stellte, sondern auch in O-Tönen Auskunft über ihren Sohn und Bruder gaben. Und schließlich ist es die polarisierende Figur Senna selbst, dieser fanatische SpeedSpezialist und gläubige Christ, der, wenn er sich ungerecht behandelt fühlte, sich mit der Rennleitung ebenso anlegte, wie mit seinem Dauerrivalen Alain Prost. Obwohl sich Kapadia dafür entschieden hat, Leben und Werk des brasilianischen Ausnahmerennsportlers chronologisch abzuhandeln - hier geht es vor allem um seine Zeit als Formel Eins-Fahrer von 1984 bis 1994 -, ist „Senna“ doch keine konventionelle Dokumentation geworden. Das liegt an einem ganz besonderen Kniff: Sämtliche Interviews, die Kapadi führte, finden

im Off statt, das heißt, die Gesprächspartner sind niemals im Bild zu sehen. Stattdessen folgen Impressionen jenes Menschen, mit dem sich dieser Film auch in erster Linie beschäftigt. Etwas gewöhnungsbedürftig ist die schlechte Qualität der alten TV-Mitschnitte von den jeweiligen Rennen. Die 25 Jahre Lagerzeit haben doch schon schwer am analogen Material genagt. Kapadi kompensiert dies geschickt, indem er viel mit dramatisch dräuende Musik unterlegt, dann wieder mit Slow Motion ganz ohne Klangteppich und Atmo arbeitet und so dem Ganzen einen nostalgisch verklärenden Anstrich gibt. Dass „Senna“ dennoch nicht bloß eine Hommage an den „schnellsten Fahrer der Geschichte“ (2004 und 2006 wurde er posthum dazu von einer Expertenjury gewählt) ist, liegt auch daran, dass man ebenso erfährt, was hinter den Kulissen der Formel Eins geschieht, Bilder zu Gesicht bekommt, die normalerweise nicht über den Bildschirm flimmern. Wie etwa die internen Fahrerbesprechungen

vor den jeweiligen Rennen, bei denen sich Senna als Heißsporn und, wenn auch oft auf verlorenem Posten, Kämpfer für die Rechte und Sicherheit der Piloten einsetzt. Hinzu kommen intime Statements von Sennas Mutter Neyde und Schwester Viviane sowie von Formel Eins-Ikonen wie Ron Dennis, Frank Williams und dem Rennarzt Sid Watkins, zu dem Senna ein ausgesprochen freundschaftliches Verhältnis pflegte. Im Kern aber ist und bleibt dieser Film, der 2011 in Sundance mit dem World Cinema Documentary Audience Award ausgezeichnet wurde, ein Lobgesang auf das einzigartige fahrerische Können Sennas, der 1993 in Donington das Kunststück fertig brachte, mit seinem McLaren-Ford auf regennasser Fahrbahn alle fünf vor ihm liegenden Fahrer noch in der ersten Runde zu überholen. Und das kann ihm auch ein Michael Schumacher, der inzwischen sämtliche Formel Eins-Rekorde hält, nicht mehr nehmen. lasso. (Blickpunkt Film)

Deutschland / Schweiz 2010 - 140 Min.; ab 6; Regie: Pepe Danquart; Darsteller: (Mitwirkende) Joschka Fischer, Hans Koschnick, Katharina Thalbach, Peter Grohmann, Norbert Erich “Knofo” Kröcher, Johnny Klinke, Daniel Cohn-Bendit, Marie-Reine Haug.

„M

ir war das Ganze eher peinlich“, meint Joschka Fischer „dieser ganze Rummel“. Der einstige Grüne Abgeordnete gibt sich rückblickend bescheiden. „Ich hätte lieber andere Schuhe angezogen“, verrät der inzwischen 62 jährige Unternehmensberater, „als diese Turnschuhe“. Damals als der einstige Frankfurter Sponti und Taxifahrer zum hessischen Umweltminister aufstieg waren sie das Markenzeichen des früheren Straßenkämpfers, Indiz von Nonkonformität. Inzwischen werden sie im Deutschen Ledermuseum in

Offenbach ausgestellt, sind Geschichte, wie das bewegte Leben des ehemaligen Außenministers der rot-grünen Koalition. Der Metzgerssohn aus dem Schwäbischen ist angekommen. „Für mich ist das die außergewöhnlichste Biografie“, weiß Regisseur Pepe Danquart, „die ich kenne.“ Über ein Jahr lang führte er Videogespräche mit der gewieften, polarisierenden Persönlichkeit, die zeitweise ihre Partei spaltete. Geschickt kompromierte der ehemalige Mitbegründer des preisgekrönten Filmkollektivs Medienwerkstatt Freiburg Archivmaterial von über 300 Stunden, projiziert Sequenzen aus Fischers Leben und seiner Umgebung auf Glaswände und lässt ihn dazu erzählen. Und so erscheint auf der Leinwand zeitweise der doppelte Fischer: auf der Glasfläche jung und draufgängerisch, davor der staatstragende Politiker, gealtert und behäbig im dunklen Anzug,

der seinen verschlungenen Lebensweg nonchalant kommentiert. Gedreht wurden diese bahnbrechenden Videoinstallationen in einem riesigen ehemaligen Heizkraftwerk in Berlin, dem legendären Techno-Club „Tresor“. Dramaturgisch weitgehend eingängig aufeinander aufgebaut fesselt die exzellente Montage des Bild- und Tonmaterials. Genial verschränken stimmige Schnittfolgen die spannende Collage. Cutter Toni Froschammer leistete hier Großartiges. Nicht zuletzt das Sounddesign vermittelt wunderbar den jeweiligen Zeitgeist. Freilich erreicht der visuelle Ritt durch die Geschichte, trotz aller Finesse, nicht das Niveau des legendären Dokumentarfilms „When we were kings“ über Boxweltmeister Muhammed Ali, auch wenn Regisseur Pepe Danquart sein Werk damit vergleicht.

Interessant sind auch die Exkurse mit Zeitzeugen angefangen von Wegbegleiter und Männerfreund Daniel Cohn-Bendit, dem Urgestein der Nachkriegs-SPD Hans Koschnik, dem ehemaligen ZEITChefredakteur Roger de Weck bis hin zur profilierten Schauspielerin Katharina Thalbach und der NDW-Band Fehlfarben. Sie steuern immer wieder ihren Teil zur Geschichtsbeschreibung bei. Diese eingespielten Szenen runden das dokumentarische Biopic zu einem gleichermaßen kontroversen wie kurzweiligen Kaleidoskop ab, obwohl Privates, wie wechselnde Ehefrauen, Anzuggrößen und profunde Kritikerinnen wie Jutta Ditfurth außen vor bleiben. Eine lebendige Zeitreise durch sechs Jahrzehnte samt subjektivem Geschichtsunterricht, der durch Spannungen und Irritationen zum Nachdenken anregt. Luitgard Koch (programmkino.de)

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Originaltitel: Hanna; USA / Großbritannien / Deutschland 2011 - 111 Min.; ab 12; Regie: Joe Wright; Darsteller: Cate Blanchett, Saoirse Ronan, Eric Bana, Tom Hollander, Olivia Williams, Jason Flemyng, Jessica Barden, Michelle Dockery, Jamie Beamish.

K

reativ und anspruchsvoll inszenierter Rachethriller von Joe Wright, in dem seine „Abbitte“-Heldin Saoirse Ronan als faszinierend intensive TeenmädchenVariante von Jason Bourne grimmig gegen Agenten und Auftragskiller ins Gefecht zieht. „Abbitte“-Entdeckung Ronan („In meinem Himmel“) erinnert in ihrer Rolle als perfekt kalibrierte Killermaschine auch an Natalie Portman in „Leon - Der

Profi“ - nur ist sie noch besser. In der Einöde Finnlands von ihrem Vater Erik („Hulk“ Eric Bana) in diversen Jagd-, Nahkampf- und Überlebenstechniken sowie Schusswaffengebrauch trainiert, ist die 16jährige ihm inzwischen ebenbürtig. Er hat sie für einen Zweck ausgebildet: Sie soll die CIA-Agentin Marissa Wiegler (Cate Blanchett als eisige Spionagekönigin) ausschalten, die für den Tod von Hannas Mutter verantwortlich ist. Ein bewusst ausgelöstes Signal führt zu Hannas Internierung in einem unterirdischen Bunker in Marokko. Dort bricht sie Wieglers Doppelgängerin das Genick und eliminiert im Stil von Alice aus „Resident Evil“‘ reihenweise anonymes Sicherheitspersonal. Anschließend flüchtet sie in die Wüste und freundet sich mit einem britischen Touristenmäd-

chen an. Intime Großaufnahmen beim Zeltgeflüster der beiden Backfische deuten erste Gefühle in Hanna an, die bislang ohne Menschenkontakt (außer Papa) oder Musik aufgewachsen ist. Dabei spielt Musik in Form vom superben Sounddesign der Chemical Brothers eine entscheidende Rolle im Film. Die hervorragend choreographierte Action wird von den treibenden Electronica-Rhythmen optimal vorangetrieben. Hannas Odyssee führt sie quer durch Europa nach Berlin, dem verabredeten Treffpunkt mit ihrem Vater. Alldieweil wird sie von Wieglers Schergen, bestehend aus einem Hamburger Zuhältertypen und zwei Skinheads verfolgt. Im Brüder Grimm Märchenpark kommt es zum symbolträchtigen finalen Showdown mit Wiegler, die mehr zu verbergen hat, als es zunächst scheint.

Die großartigen schauspielerischen Leistungen (insbesondere von Ronan) und die rundum stilsichere Regiearbeit von Wright kaschieren, dass es der Story der beiden weitgehend unerfahrenen Drehbuchautoren an Substanz fehlt. Regisseur Wright engagiert Augen und Kopf mit einer phänomenalen Bildersprache, die lange Kamerafahrten, handgehaltene Kamera, 360-Grad-Umkreisungen und unkonventionelle Perspektiven integriert, und hält das Tempo, egal ob es sich um aufreibende Action oder mehr besinnliche Momente handelt. Langweile kommt so keine Sekunde auf - im Gegenteil: Dieser ungewöhnliche, an internationalen Schauplätzen gedrehte Thriller um eine unkonventionelle Heldin ist regelrecht elektrisierend. ara. (Blickpunkt Film)

Originaltitel: Hævnen; Dänemark / Schweden 2010 - 113 Min.; ab 12; Regie: Susanne Bier; Darsteller: Mickael Persbrandt, Trine Dyrholm, Ulrich Thomsen, Markus Rygaard, William Jøhnk Nielsen, Bodil Jørgensen.

A

nton lebt den Spagat zwischen zwei Welten: Mehrere Monate im

Jahr rettet er als idealistischer Arzt in einem afrikanischen Flüchtlingscamp Menschenleben. Zuhause, in der Idylle der dänischen Provinz, muss er sich als engagierter Vater und Ehemann den Herausforderungen des Familienalltags stellen. Seine Ehe mit der Ärztin Marianne steht kurz vor dem Aus, als die innige Freundschaft seines Sohns Elias zu seinem einsamen Schulkame-

MAX PECHSTEIN Ein Expressionist aus Leidenschaft. Retrospektive

raden Christian eine lebensgefährliche Wendung nimmt und Anton vor die Frage stellt: Wie stark sind sein Glaube an die Gerechtigkeit und der Wunsch, seine Haltung zu bewahren? Der beeindruckende Film der dänischen Regisseurin Susanne Bier verarbeitet intensiv die Themen Gerechtigkeit und Liebe zueinander. Das starke Drehbuch wird von fantastischen Darstellern

PROGRAMM MAI 2011 Jeden So

15 Uhr Führungen durch die Ausstellung Max Pechstein. Ein Expressionist aus Leidenschaft

Do

5.5.

20 Uhr Max Pechstein – Ein Expressionist aus Zwickau Vortrag von Dr. Petra Lewey, Zwickau

Sa

7.5.

So

8.5.

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Wohin-05-2011.indd 1

Mit Pechstein an der Küste. Atelierkurs für 8- bis 16-Jährige zur Max Pechstein-Ausstellung Alle Termine: 7., 14., 21., 28. Mai, Max. 10 Teilnehmer. Anmeldung: Tel. 0941/297 14-0 Kunst & Prosecco. Unser Muttertagsgeschenk Freier Eintritt und Prosecco, um 15 Uhr kostenlose Führung durch die Ausstellung für alle Frauen

20 Uhr Matthias Kneip: Reise in Ostpolen. Orte am Rand der Mitte. Lesung mit Bildern und musikalischer Begleitung. Eine Zusammenarbeit mit Bücher Pustet

So 15.5.

Museen, unser Gedächtnis. Internationaler Museumstag Führungen, Malaktionen, Museumsrallye. Eintritt frei

17.5.

Do 19.5.

Dr.-Johann-Maier-Str. 5 (Stadtpark), 93049 Regensburg Di bis So 10 bis 17 Uhr, Do 10 bis 20 Uhr, www.kunstforum.net

10.30 bis 12.30 Uhr

Do 12.5.

Di

KUNSTFORUM OSTDEUTSCHE GALERIE REGENSBURG

vermittelt, vor allem die Kinder berühren und fesseln den Zuschauer durch ihre schauspielerische Leistung. Die ruhigen Bilder beschönigen nichts, die Erzählung bleibt bis zum Ende spannend und überzeugt. Dieser emotionale, intensive und wichtige Film ist der würdige Preisträger des diesjährigen Auslands-Oscar! FBW-Gutachten: Prädikat besonders wertvoll

14 Uhr Große Fußwaschende, H. Volwahsen - Bedrohter II., W. Grzimek. Führung für Senioren aus der Reihe Hören und Sehen. Bildhauerei im Innen- und Außenraum 20 Uhr Max Pechstein und die Ausstellung „Entartete Kunst“ Vortrag von Andreas Hüneke, Freie Universität Berlin

So 22.5.

11 Uhr Kunst-Früh-Stück zur Max Pechstein-Ausstellung Anmeldung erforderlich: Tel. 0941/297 14-0

Do 26.5.

18 Uhr Im Rausch der Farben und Formen - Grafik des Expressionismus. Führung zur Grafik

Sa 28.5.

14 bis Ich in meiner Stadt. Integrativer Workshop für 7- bis 16 Uhr 15-Jährige. Anmeldung unter Tel. 0941/297 14-0. Eine Zusammenarbeit mit der Stiftung KreBeKi 19 bis Nacht der Museen. Führungen und Live Musik. 24 Uhr Eintritt für die Nacht der Museen: 8 ¤, Vvk 7 ¤

12.04.2011 15:22:13 Uhr


Originaltitel: Le Nom des Gens; F 2010 - 104 Min.; ab 12; Regie: Michel Leclerc; Darsteller: Sara Forestier, Jacques Gamblin, Carole Franck, Zinedine Soualem, Michèle Moretti, Jacques Boudet, Zakariya Gouram, Julia Vaidis-Bogard.

I

n der heutigen globalisierten Welt ist die Frage der Identifizierung der Menschen, ihrer Wurzeln, ihrer Namen, ihrer Familien schwieriger geworden, als dies früher der Fall war. In vorigen Zeiten blieben die Abstammung, der verwandtschaftliche

Austausch, die traditionelle Zusammengehörigkeit, das Bleibende eines Geschlechts oder einer Dynastie Jahrhunderte lang eine klare Sache. Von diesen Veränderungen handelt der Film implizit. Bahia stammt aus Algerien, lebt aber schon lange in Frankreich. Sie hat sich angepasst – ganz im Gegensatz zu ihrem Vater, der unter der Fremdheit noch immer ebenso leidet wie unter der weitgehenden Ablehnung der Fremden – nicht nur in Frankreich. Bahia ist Politaktivistin. Das geht so weit, dass sie mit rechtsgerichteten Typen sogar schläft, um sie zu bekehren.

Die Ausnahme bei ihr ist allerdings Arthur, wie sie bekennender Linkswähler. Arthur hat mit seinem Nachnamen Martin anders als Bahia Benmahmoud keine Schwierigkeiten, aber auch er stößt in seiner Familie offenbar auf Schwierigkeiten, die mit der Zeit des letzten Krieges, mit jüdischen Einflüssen, mit bisher geheim gehaltenen Geschichten zusammenhängen. Die mitreißende Bahia dringt in das bis dahin eher diskrete Leben Arthurs ein, und dass sich daraus auch eine Liebe entwickelt, ist fast zwangsläufig. Michel Leclerc hat darüber einen

ziemlich ereignisreichen, dialogstarken, tempogeladenen Film inszeniert, der mit der begabten Sara Forestier als Bahia und dem ebenso beliebten wie darstellerisch starken Jacques Gamblin als Arthur nicht nur blendend unterhält, sondern auch zu Überlegungen über eine immer aktueller werdende Problematik und über die Veränderung der Zustände Anlass gibt. Ein Drama mehr, das zeigt, wie schnell und wie stark die Umwälzungen vor sich gehen. Thomas Engel (programmkino.de)

USA 2010 - 100 Min.; ab 12; Regie: Debra Granik; Darsteller: Jennifer Lawrence, John Hawkes, Kevin Breznahan, Dale Dickey, Garret Dillahunt, Sheryl Lee, Lauren Sweetser, Tate Taylor, Isaiah Stone, Ashlee Thompson.

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ie Preise gewinnen meist die anderen, doch in jedem Jahr gibt es bei der Oscar-Verleihung zumindest einen

Film, der unerschrocken in das Herz der Finsternis schaut. Das Amerikabild, das Dramen wie „The Wrestler“ (2009) oder „Precious“ (2010) entwerfen, will so gar nicht zu der Glamourwelt auf dem roten Teppich passen. In diesem Jahr sorgte „Winter‘s Bone“ mit gleich vier Nominierungen (u. a. Bester Film und Beste Hauptdarstellerin) für einen Realitätsschock in der Welt des schönen Scheins, ging bei der Preisver­gabe aber erwartungsgemäß leer aus. Debra Graniks Romanverfilmung entführt den Zuschauer in die unwirt­liche Einöde von Missouri, wo

sich die 17-jährige Ree um ihre depressive Mutter und die beiden jüngeren Geschwister kümmert. Ihr Vater wurde gerade auf Kau­tion aus dem Knast entlassen. Als Sicherheit hat er sein Grundstück verpfändet und ist seitdem spurlos verschwunden. Innerhalb von sieben Tagen muss ihn das Mädchen finden, sonst verliert die Familie ihr Zuhause. Doch bei ihren Nachforschungen stößt Ree auf eine Mauer des Schweigens. Die verschworene Gemeinschaft, die der Film beschreibt, wirkt auf beängs­tigende Weise degeneriert. Drogenmissbrauch,

Inzest und Gewalt bestimmen das Leben der Hinterwäldler. Beklommen folgt man Ree auf ihrer Suche nach dem verschollenen Vater. Die Ablehnung und die Drohungen, mit denen sie konfrontiert wird, sind im Kinosaal fast physisch spürbar. In ihrer Not wendet sich Ree irgendwann an die Army. Sie weiß, dass neue Rekruten eine Prämie von 40000 Dollar erhalten. Doch der zuständige Sergeant schickt sie wieder weg. Manchmal, sagt er, ist es mutiger, zu Hause zu bleiben, als in den Krieg zu ziehen. Cinema

D 2010 - 97 Min.; ab 6; Regie: Yasemin Samdereli ; Darsteller: Vedat Erincin, Fahri Yardim, Lilay Huser, Demet Gül, Rafael Koussouris, Aylin Tezel, Denis Moschitto, Petra Schmidt-Schaller.

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üseyin Yilmaz kommt in den 60er Jahren als Gastarbeiter nach Deutschland. Kurze Zeit danach holt er seine Frau und drei Kinder zu sich und baut ihnen ein Zuhause in der „neuen“ Heimat. Zwei Generationen später hat er nur einen Wunsch: Er will zurück nach Anatolien und kauft dort kurzerhand ein Haus. Und da die Familie nun einmal das wichtigste ist, begeben sie sich alle zusammen auf eine Reise in die Türkei und in ihre Vergangenheit. Die Schwestern Yasemin und Nesrin Samdereli,

bekannt mit „Türkisch für Anfänger“, erzählen die Migrations-Komödie leicht und augenzwinkernd. Dabei gelingt es ihnen, auf jede Figur einen liebevollen Blick zu werfen und so eine wirkliche Einheit der teils recht unterschiedlichen Familienangehörigen zu schaffen. Angereichert mit fantasievollen fast schon surrealen kleinen Ideen werden die Tugenden orientalischer Kultur zur Geltung gebracht. Changierend zwischen heiteren und melancholischen Momenten entwickelt der Film eine

berührende Tiefe. Die opulente Musik unterstützt die wunderbare multikulturelle Atmosphäre des Films. Passend ausgewählte Archivaufnahmen binden die Fiktion in die Realität ein und kehren die Problematik von Ressentiments amüsant um. Deutsch-türkische Geschichte: humorvoll, unterhaltsam und mit bewegendem Tiefgang. FBW-Gutachten: Prädikat besonders wertvoll

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Originaltitel: Potiche; Frankreich 2010 - 103 Min.; ab 6; Regie: François Ozon; Darsteller: Catherine Deneuve, Gérard Depardieu, Fabrice Luchini, Karin Viard, Jérémie Rénier, Judith Godrèche, Sergi Lopez, Evelyne Dandry, Bruno Lochet.

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obert Pujol führt die Regenschirmfabrik seiner Frau mit harter Hand. Die Arbeiter wollen mehr Geld? Die Ehefrau denkt selbstständig? Kann nicht sein. Bei einem Streik erleidet er eine Herzattacke. Da übernimmt - erst widerwillig - seine Frau Suzanne die Geschäfte und verhandelt mit den Arbeitern. Und das sehr erfolgreich, obwohl sie bisher nur Gedichte

geschrieben und die Wohnung dekoriert hat. Über ihre neue Position kommt sie auch wieder in Kontakt zu einer alten Liebe von ihr, Gewerkschaftler Maurice. Der vielseitige französische Vielfilmer François Ozon knüpft mit dieser herrlichen Farce in vielerlei Hinsicht an seinen größten Hit „8 Frauen“ an - nicht nur weil Catherine Deneuve

souverän die Hauptrolle spielt und frau an die Macht kommt. Ozon lässt hier die späten Siebziger in all ihrer grellen Pracht in Kostüm, Ausstattung und Musik wiederauferstehen. Die perfekt getimten, pointierten, auch deftigen Dialoge und witzigen Storywendungen spielen mit Vorurteilen gegenüber Frauen, Arbeiterschaft, Kommunisten und Großbürgertum.

GB 2010 - 97 Min.; ab 16; Regie: Christopher Morris; Darsteller: Riz Ahmed, Arsher Ali, Nigel Lindsay, Kayvan Novak, Adeel Akhtar, Benedict Cumberbatch, Julia Davis, Craig Parkinson, Preeya Kalidas, Wasim Zakir, Ohammad Aqil.

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ine Komödie über muslimische Selbstmordattentäter - geht das? Und wie! „Four Lions“, das politisch absolut unkorrekte Regiedebüt des

TV-Satirikers Christopher Morris, gehörte zu den Publikumsfavoriten zahlreicher internationaler Festivals und ist die ultimative Antwort auf den dänischen Karikaturenstreit. Morris greift das Tabuthema des „homegrown terrorism“ auf, der Bombenleger, die im eigenen Land geboren wurden. Vier halbwegs integrierte, aber nicht minder vertrottelte Wüstensöhne proben den Dschihad, um auf dem schnellsten Weg zu Allah zu gelangen. Leider stellen

sich die Terroristen in spe schon bei den Vorbereitungen ihres Anschlags reichlich dämlich an, was zu Lasten eines unbeteiligten Schafs, einer Selbstmordkrähe und eines Al-Kaida-Ausbildungscamps geht. Bei der finalen Terrorattacke auf ein sportliches Großereignis in London läuft dann alles schief. Es ist gar nicht so leicht, ein (h)eiliger Krieger zu sein. Satire geht in Tragik über, Slapstick wechselt mit Entsetzen: Die netten Fanatiker von nebenan treiben den Wahnsinn auf

Originaltitel: The Panic in Needle Park; USA 1971 - 110 Min.; ab 16; Regie: Jerry Schatzberg; Darsteller: Al Pacino, Alan Vint, Kiel Martin, Warren Finnerty.

Originaltitel: The Anderson Tape; USA 1971- 98 Min.; ab 12; Regie: Sidney Lumet; Darsteller: Sean Connery, Dyan Cannon, Martin Balsam, Christopher Walken.

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aum wird John Anderson (Sean Connery) nach zehn Jahren Haft aus dem Knast entlassen, schon plant er mit seiner Gangsterbande einen verwegenen neuen Coup. Sie wollen ein komplettes Appartmenthaus voller

I

n einer fernen Zukunft: In einer Bergwergskolonie auf dem Jupitermond Io schürfen galaktische Kumpel nach Titan. Die Arbeitsbedingungen sind grausam.

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die Spitze. Morgan und seine drei Co-Autoren verbinden die überdrehte Provokationslust von Monty Python mit den rabiaten Scherzen eines Sacha Baron Cohen. Man kann diesen Film als geschmacklos empfinden, man kann seine bittere Konsequenz infrage stellen, eines aber ist nicht zu bestreiten: Der schwarze Humor der Engländer schreckt einfach vor nichts zurück. Cinema

Millionärswohnungen ausrauben. Doch die Polizei ist den Gaunern bereits auf den Fersen… Ein spannender Gangsterfilm, der die konventionelle Genre-Geschichte mit kritischen Verweisen auf die Gefahren einer allmächtigen Überwachungsund Kontrollgesellschaft verbindet.

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er Klein-Dealer Bobby und die Ausreißerin Helen finden in der

Drogenszene New Yorks zueinander. Beide werden bald selbst vom Heroin abhängig und müssen ihre Sucht finanzieren. Ihr Leben steuert dabei immer mehr auf einen Abgrund zu. Ein in der Milieu-Zeichnung authentisch wirkender, lebendig fotografierter Film, der trotz gelegentlicher Romantisierung eindrucksvoll die Gefahren des Drogenkonsums aufzeigt.

GB 1981- 109 Min.; ab 16; Regie: Peter Hyams; Darsteller: Sean Connery, Steven Berkoff, James Sikking, Peter Boyle, Manning Redwood, Kika Markham.

Originaltitel: Escape From New York; GB 1981 - 99 Min.; ab 16; Regie: John Carpenter; Darsteller: Kurt Russell, Lee Van Cleef, Donald Pleasence, Isaac Hayes, Harry Dean Stanton.

Die Bergleute müssen im Inneren des Planeten in speziell geheizten Raumanzügen schuften. Nur innerhalb der Station kann man sich ohne Anzug bewegen. Einmal wöchentlich fliegt eine Raumfähre zur Basis-Raumstation, die 70 Stunden entfernt ist. In letzter Zeit häufen sich die Todesfälle unter den Arbeitern. Der neue Polizeichef O’Neil soll die Vorfälle untersuchen. Spannender und origineller ScienceFiction-Thriller, der Handlung und Motive des Westernklassikers Zwölf Uhr mittags“ ins Weltall verlegt.“

Tonbandkassette bei sich hat, die den Atomkrieg verhindern kann. Ein Exsoldat und Gangster wird gezwungen, innerhalb von 24 Stunden Präsident und Tonband herauszuholen. Eine bittere, düstere, streckenweise auch ironische Zukunftsvision, die trotz des perfekten Einsatzes filmischer Effekte keineswegs spekulativ auf Horror ausgerichtet ist; statt dessen geben die apokalyptischen Bilder Anstöße zum Nachdenken über die Realität und eine mögliche nahe Zukunft.

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997. Der Präsident der USA stürzt über Manhattan ab, das in der Hand von Verbrechern ist: eine akute Gefahr für den Weltfrieden, weil er eine


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PROGRAMM MAI 2011

SO 19.00 H

SO 20.00 H

1. VOLVO BIG BAND FESTIVAL FEAT. JAZZLEGENDE BOB BROOKMEYER BIGBANDPOWER HOCH 3

MI 20.00 H

01 05

DER ROTE BEREICH MODERN CREATIVE JAZZ III

DO 20.30 H

1. VOLVO BIG BAND FESTIVAL FEAT. JAZZLEGENDE BOB BROOKMEYER BIGBANDPOWER HOCH 3 NILS WOGRAM & ROOT 70 LISTEN TO YOUR WOMAN MODERN CREATIVE JAZZ I ALEXANDER VON HAGKE UND BAND MODERN CREATIVE JAZZ II

FR 19.30 H

01 05 05 05 12 05 19 05 22 05

SO 20.00 H

DO 20.00 H

DO 20.00 H

DO 20.00 H

SO 19.00 H

JAZZ CLUB Regensburg e.V. | Bertoldstraße 9 | 93047 Regensburg | Tel. +49 (0)941 563375 | Fax +49 (0)941 5999715 info@jazzclub-regensburg.de | www.jazzclub-regensburg.de

25 05 26 05 27 05 29 05

JOHNNY LA MARAMA BICYCLE REVOLUTION MODERN CREATIVE JAZZ V JAZZSESSION IM LOKSCHUPPEN SESSIONLEITER: ANDREAS OSTERHOLT BOO BOO’S SOULSHACK SOULJAZZ RADAR MODERN JAZZ

JOHN LAW’S ART OF SOUND TRIO MODERN CREATIVE JAZZ IV

BOB BROOKMEYER NEW ART ORCHESTRA JOR-DIE VOLVO BIG BAND UNI JAZZ ORCHESTER REGENSBURG

proudly presented by:

Beim 1. VOLVO BIG BAND FESTIVAL sind neben dem UNI JAZZ ORCHESTER und dem JOR – DIE VOLVO BIG BAND eines der renommiertesten Jazzorchester weltweit zu hören: das 19-köpfige NEW ART ORCHESTRA der 83-jährigen Jazzlegende Bob Brookmeyer! Der Ventilposaunist ist eine der letzten lebenden Jazzlegenden und arbeitete u.a. mit Stan Getz, Chet Baker, Gerry Mulligan, Clark Terry, Charlie

Mingus, Ben Webster oder Coleman Hawkins. Er war künstlerischer Leiter und Hauptarrangeur des legendären Thad Jones – Mel Lewis Orchestra. Als Professor für Komposition unterrichtete er in New York, Rotterdam und Boston. Mitte der 90er Jahre bat ihn Leonard Bernstein, für das Schleswig-Holstein Musik Festival eine Big Band zusammenzustellen. Daraus entstand das New Art Orchestra, besetzt mit 19 Musikern aus 11 Nationen, 2-fach Grammy nominiert und weltweit gefeiert. Im Rahmen einer Deutschlandtournee und CD-Produktion wird die außergewöhnliche Band in Regensburg zu hören sein und erstmals ihr neues Programm präsentieren. Neben dem BBNAO ist auch die Volvo Big Band, unser städtisches Jazzorchester zu hören; eine Vielzahl der Mitglieder ist durch das Schaffen von Bob Brookmeyer beeinflusst, aktuell arbeiten drei Bandmitglieder mit dem BBNAO. Das JOR wird ein spezielles Programm präsentieren, dass den Bogen zum aktuellen musikalischen Schaffen von Bob Brookmeyer schlägt. Das UNI JAZZ ORCHESTER REGENSBURG gilt als eines der herausragenden Jazzorchester der Hochschullandschaft und der Region. Die 17 Musiker sind Teil des in Deutschland einzigartigen Musikprogramms auf dem Regensburger Campus und werden den Abend eröffnen. Im Vorfeld des Festivals absolvierten die 40 Studierenden der aktuell zwei Uni Jazz Orchester einen dreitägigen Big Band – Workshop mit sechs Dozenten des JOR und des BBNAO. Freuen Sie sich mit uns auf dieses BIG BAND HIGHLIGHT! Veranstaltungsort: Leerer Beutel AK 28 EUR, VV 25 EUR, E 24 EUR, S&S 15 EUR, M 15 EUR


NILS WOGRAM & ROOT 70 LISTEN TO YOUR WOMAN MODERN CREATIVE JAZZ I

Nils Wogram – trb, melodica Hayden Chisholm – as, bcl Matt Penman – b Jochen Rückert – dr

BMW WELT JAZZ AWARD 2011 für NILS WOGRAM’S ROOT 70

DO 20.00 H

DO 20.00 H

05 05

12 05

ALEXANDER VON HAGKE UND BAND MODERN CREATIVE JAZZ II

Alexander von Hagke – sax Jan Zehrfeld – g Heiko Jung – b Tommy Eberhardt – dr

Platzreservierung möglich!

Veranstaltungsort: Leerer Beutel AK 18 EUR, VV 17 EUR, E 16 EUR, S&S 12 EUR, M 9 EUR

Veranstaltungsort: Leerer Beutel AK 16 EUR, VV 15 EUR, E 14 EUR, S&S 9 EUR, M 8 EUR

19 05

DER ROTE BEREICH MODERN CREATIVE JAZZ III

Rudi Mahall – bcl Frank Möbus – b Oliver Bernd Steidle – dr

SO 20.00 H

Der durch hochkarätige Ensembles (u.a. Panzerballett) bekannte Saxofonist ALEXANDER VON HAGKE spielt hier mit seiner eigenen Band, in der auch seine eigenen Kompositionen im Vordergrund stehen. Die vier virtuosen Musiker spielen melodiösen, grooveorientierten Jazz mit geraden und ungeraden Beats und kombinieren elektrischen Jazz mit Rock, Funk und anderen rhythmischen Elementen. Grundlage für das Zusammenspiel ist ein größer angelegter kompositorischer Ansatz ohne Verlust von Freiheit und Offenheit. Der Band geht es dabei allerdings weniger um eine radikale Neudefinition des Jazz als um schöne Musik mit kraftvollen Stücken!

DO 20.00 H

Im Rahmen ihrer Reihe „conceptional works“ hat sich NILS WOGRAMs Band ROOT 70 dieses Mal den Blues als Thema vorgenommen. Heraus gekommen ist dabei das neue Album „Listen to your Woman“, dass die vier Musiker nun auf ihrer Tournee vorstellen. Der Blues erscheint dabei in seiner ganzen Vielschichtigkeit: vom zurückgelehnten Delta – bis zum abstrakten Blues wird sich Root 70 auf eigene Art dieses Themas annehmen. Wer sich auf dieses mitunter dissonante Abenteuer einlässt, erlebt einen mit frischem Geist beseelten Jazz.

22 05

JOHN LAW’S ART OF SOUND TRIO MODERN CREATIVE JAZZ IV

John Law – p, fx, comp Yuri Goloubev – b Asaf Sirkis – dr, perc

SWR-Jazzpreis 2011 für den Bassklarinettisten Rudi Mahall Platzreservierung möglich!

Platzreservierung möglich!

DER ROTE BEREICH gilt mit seiner eigenwilligen Musik, dem anarchistischen Humor, intelligenten Arrangements und originellen Sounds als eine der aufregendsten Bands des neuen deutschen Jazz. 1992 vom Gitarristen Frank Möbus und dem Bassklarinettisten Rudi Mahall gegründet, durchlebte die Band mehrere Metamorphosen bis der Berliner Drummer Oliver Bernd Steidle sich als überzeugender Schlagzeuger im Trio erwies. Nach einer kreativen Schaffenspause meldet sich Der Rote Bereich zurück. Dringlichkeit, Realitätsnähe sowie Aktualität prägen die Musik des Roten Bereichs, aber auch der „Spaß an musikalischem Ernst“, der ihre Musik zu einem intellektuellen wie sinnlichen Jazzabenteuer macht.

JOHN LAW’S ART OF SOUND TRIO mit dem russischen Bassvirtuosen Yuri Goloubev und dem israelischen Schlagzeuger Asaf Sirkis, zählt zu den kreativsten Pianotrios Europas. Der neuartige Klang des Trios entsteht durch raffinierten Einsatz elektronischer Effekte und ungewöhnlicher Instrumente wie Glockenspiel und Hang, die den Schlagzeugsound erweitern, sowie eigenartige elektronische „Spielsachen“ am Piano. Die Musik zeichnet sich durch eine unglaublich große Dynamik zwischen romantischen Balladen und hartgroovenden Hymnen aus. Lassen Sie sich von diesem außergewöhnlichen Trio faszinieren!

Veranstaltungsort: Leerer Beutel AK 18 EUR, VV 17 EUR, E 16 EUR, S&S 12 EUR, M 9 EUR

Veranstaltungsort: Leerer Beutel AK 16 EUR, VV 15 EUR, E 14 EUR, S&S 9 EUR, M 8 EUR

jazz restaurant club galerie leerer beutel silvia jilg das tier in mir SAMO SALAMON ist einer der talentiertesten, interessanten jungen Gitarristen und Komponisten der zeitgenössischen Jazzszene. Er Laufbahn mit einem Studium der klasbegann seine musikalische sischen Gitarre in Maribor und studierte anschließend Jazzgitarre in Klagenfurt und New York, bei John Scofield. Samo Salamon hat in den letzten Jahren sehr viele Tourneen absolviert, davon zeugen seine acht CDs mit seinen Kompositionen. MICHEL GODARD gehört zu den besten Tubisten der Welt und weiß in jedem Genre mit fantastischer Technik, individuellem Stil und grandiosem Einfühlungsvermögen zu überzeugen. Er setzt auf der Tuba mehrstimmige Spieltechniken (Multiphonics) ein und spielt „es ist meine liebe zu den tieren, und ich male auch zeitgenössische und Alte Musik. eigentliches sie so, wie ich„Michel sie liebe.Godards die ausdruckskraft ihrer Hauptinstrument nämlich ist die Tuba ...regt fürmich deren in befindlichkeit zumSpiel malen sein an; sieName darzustellen ist meine herausforderung. die natur ist bestimmten Kreisen fast schon als Synonym gilt“. mein thema und meine identifikation.“ ROBERTO DANI ist einer der kreativsten und gefragtesten Schlagzeuger Europas. Sein Schaffen umfasst drei Alben als Bandleader und er war an mehr als 60 Einspielungen beteiligt. vernissage: 15. mai, 11 uhr austellungsdauer: 15. mai – 6.durch august stilistische 2011 Das Trio verspricht zeitgenössischen Jazz, der sich öffnungszeiten: mo Eigenschaften 19 – 23 uhr und rhythmische Vielfalt auszeichnet, mystische verdi – so 11 – 23 uhr mittelt und Salamon als gewitzten Visionär zeigt.


JOHNNY LA MARAMA BICYCLE REVOLUTION MODERN CREATIVE JAZZ V

Kalle Kalima – g Chris Dahlgren – b Eric Schaefer – dr

DO 20.30 H

MI 20.00 H

25 05

26 05

JAZZSESSION IM LOKSCHUPPEN SESSIONLEITER: ANDREAS OSTERHOLT

Andreas Osterholt – p, keyb

Platzreservierung möglich!

FR 19.30 H

Veranstaltungsort: Leerer Beutel AK 18 EUR, VV 17 EUR, E 16 EUR, S&S 9 EUR, M 9 EUR

27 05

BOO BOO’S SOULSHACK SOULJAZZ

Axel Prasuhn – voc, sax, fl Toby Mayerl – p Michael Dandorfer – g Wolfgang Berger – b Frank Holderied – dr

Der Pianist ANDREAS OSTERHOLT spielt beim Trio Triad Riot, bei Jazzy Games und dem Uni Jazz Orchester Regensburg. Mit seinem hervorragenden Timing und einem sehr guten Gefühl für Swing wird er bei dieser Session einheizen. Alle Musiker und Zuhörer sind herzlich eingeladen, einen schönen und klangvollen Abend mitzugestalten. Veranstaltungsort: Lokschuppen AK 16 EUR, VV 15 EUR, E 14 EUR, S&S 9 EUR, M 8 EUR SO 20.00 H

JOHNNY LA MARAMA ist eine Band aus Berlin. Der finnische Gitarrist Kalle Kalima, der New Yorker Bassist Chris Dahlgren und der deutsche Schlagzeuger Eric Schaefer tragen aus drei Himmelsrichtungen Dutzende von musikalischen Vorlieben und Erfahrungen zusammen. Johnny La Marama ist ein Abenteuer, eine Geschichte, ein bittersüßer Traum, eine unerfüllbare Sehnsucht, ein genussvolles Bekenntnis zur Maßlosigkeit, die ideale Schnittmenge aus Übertreibung und Understatement, eine stilvolle Geschmacklosigkeit, ein Schaumbad in der Fiktion, ein zeitloses Irgendwo im Nirgendwo und doch auch der Soundtrack zum ganz alltäglichen Einerlei von Aufbruch und Rückkehr.

29 05

RADAR MODERN JAZZ

Timo Vollbrecht – sax Lorenz Kellhuber – p Tim Kleinsorge – b Moritz Baumgärtner – dr

Platzreservierung möglich!

Der coole Sound von Axel Prasuhns BOOBOO’S SOULSHACK wurzelt im Souljazz der späten Sechziger und den funky Jams der frühen Siebziger Jahre. Jazzige Vibes mischen sich mit funkigen Grooves und authentischem Soulfeeling. Zusammen mit einer guten Portion Improvisation und viel musikalischer Virtuosität ist BooBoo’s Soulshack immer einzigartig. Soul-, Jazz- und Funkklassiker aus den letzten vier Dekaden von unter anderem Herbie Hancock, Bill Withers, Marvin Gaye, Otis Redding, Spyro Gyra und The Crusaders bilden das Fundament für ein unvergessenes Jazzerlebnis auf der MS Regensburg. Schifffahrt startet am Donaumarkt | Einlass: 18.30 Uhr | Abfahrt: 19.30 Uhr

Der Name RADAR symbolisiert das Leitmotiv dieser Berliner Band: Acht gespitzte Ohren begeben sich auf eine gemeinsame Reise voll von Interaktion und Offenheit für das Ungewisse, sowie die Impulse und Ideen jedes Mitmusikers. Die Vier lernten sich während ihres Studiums am Jazz Institut Berlin kennen und entschlossen sich 2009, als feste Band einen gemeinsamen Weg zu gehen und einen eigenen, ehrlichen Sound zu finden. Jeder der vier Instrumentalisten schreibt spezifisch für diese Gruppe und bezieht dabei die Stärken und Vorlieben eines jeden Musikers mit ein. Im September 2009 wurde das Debutalbum mit dem Titel ‚‚In Sight‘‘ veröffentlicht. Veranstaltungsort: Leerer Beutel AK 15 EUR, VV 14 EUR, E 13 EUR, S&S 9 EUR, M 7,50 EUR

Veranstaltungsort: MS Regensburg AK 24 EUR, VV 22 EUR

MI 20.00 H

01 TANGOBAR 06 KOOPERATION MIT DER SPANISCHEN FILMWOCHE

DI 20.00 H

VORSCHAU

07 HANS HUBER 06 KLASSIK UND JAZZ

Erleben Sie die größte Auswahl Ostbayerns. Denn in 140 Geschäften finden Sie immer das Richtige.

DO 20.00 H

Die beiden Pianisten Hans Huber und Christoph Frankerl wollen einen Teil dieser zwei Welten der klassischen Musik und des Jazz an diesem Abend aufzeichnen.

09 KLAZZ BROTHERS & CUBA PERCUSSION 06 CLASSIC MEETS CUBA

MO 20.00 H

Hinter dem unverwechselbaren dynamischen Sound von Klazz Brothers & Cuba Percussion steht höchster künstlerischer Anspruch und größte tonsetzerische Sorgfalt.

13 ZICK SISTERS & BAND 06 SENSATIONS-COMEBACK DER LADIES-FORMATION

Stolz dürfen wir verkünden, dass sich die „Zick Sisters“ wieder formiert haben und beim Zeltfestival wieder in Originalbesetzung gemeinsam auf der Bühne stehen werden.

donaueinkaufszentrum.de. Mo.- Sa. bis 20.

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Do., 12.05.2011 JOUR FIXE Weinkontor Sinzing mit Weinpräsentation Anmeldung erforderlich! Öffnungszeiten: Mittwoch – Freitag 9 – 19 Uhr und Samstag 10 – 14 Uhr Telefon 0941/3075755 | info@weinkontor-sinzing.de | www.weinkontor-sinzing.de

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JAZZCLUB IM LEEREN BEUTEL

Ă&#x2013;ffentliche Verkehrsmittel: Haltestelle Dachauplatz Haltestelle Ostengasse

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D.-Martin-Luther-Str.

LOCATION Der Jazzclub Regensburg e.V. ist ein gemeinnßtziger Verein ohne Gewinnabsichten. Er pflegt die Jazzkultur und -tradition in Regensburg. Und das mit Erfolg: Jazz in Regensburg ist ein Garant fßr gute Musik. Nicht zufällig sind das Bayerische Jazzinstitut, die JazzZeitung des ConBrio Verlages und das Jazz-Weekend in Regensburg beheimatet. Sie prägen das Image der Stadt als Jazzmetropole. Der Jazzclub arbeitet eng mit Dona Dona u u ma den anderen Institutionen im rkt Haus (Städtische Galerie, Arbeitskreis Film) zusammen Os gas tenund versteht sich als Teil des se Kulturzentrums Leerer Beutel. Leerer

JAZZCLUB Regensburg e. V. | BertoldstraĂ&#x;e 9 | 93047 Regensburg Tel. +49 (0)941 563375 | Fax +49 (0)941 5999715 info@jazzclub-regensburg.de | www.jazzclub-regensburg.de AK Abendkasse VV Vorverkauf E ErmäĂ&#x;igung S&S SchĂźler und Studenten M Mitglieder Karten sind im Vorverkauf im DB-Reisecenter im Hauptbahnhof, bei der Tourist-Information (Altes Rathaus), im MZPavillon (DEZ) und im JazzclubbĂźro von Montag bis Freitag 13.00 â&#x20AC;&#x201C; 17.00 Uhr sowie an der Abendkasse erhältlich. Redaktion: Jazzclub Regensburg e. V. | Gestaltung: JANDA+ROSCHER, Die WerbeBotschafter


MAI 2011 La Lisière - am WaLdrand Deutschland, Frankreich, 2010, 102 min, OmU, Regie: Géraldine Bajard, mit: Hippolyte Girardot, Melvil Poupaud, Audrey Marnay, Phénix Brossard

Vorschau Juni

Am Waldrand liegt die Neubausiedlung „Die Hügel von Beauval“, eine in sich geschlossene Gesellschaft, in der alles geregelt ist und der Investor als Übervater Sorge für seine Bewohner trägt. Ein neuer Arzt wird gesucht und so kommt François, ein junger Arzt aus Paris in die französische Provinz. Seine Freunde, seine Freundin und auch er selbst können nicht konkret sagen, was ihn dazu treibt. Aber François lässt sich treiben und gerät schnell in die von subtilen Machtproben und Intrigen durchzogene Gesellschaft von „Beauval“. Es ist vor allem die verschworene Gemeinschaft der Jugendlichen, die François sehr schnell zum Spielball ihrer undurchsichtigen Rituale macht. Bei den Mädchen, besonders bei der schüchternen Claire, löst der gut aussehende Arzt schwärmerische Fantasien aus. Die Mädchen simulieren Krankheiten und lassen den Arzt der Reihe nach zu nächtlichen Hausbesuchen antreten. Die Jungs betrachten ihn als Eindringling und provozieren ihn bei jeder Gelegenheit mit unverhohlener Feindseligkeit. Nachts treffen sich die Jugendlichen regelmäßig am Waldrand, um sich in undurchschaubaren Ritualen und riskanten Spielen auszuprobieren, die geprägt sind von Verführung, Erniedrigung und subtiler Gewalt. Cédric treibt die Mädchen zu immer gefährlicheren Mutproben an, mit denen er Beweise ihrer Zuneigung und Ergebenheit fordert. Bis es zu einem tödlichen Unfall kommt und François in den Verdacht gerät, daran beteiligt zu sein ... 26. + 27.5. um 18.30 Uhr 28.5.-1.6. um 21.00 Uhr

Juni ist in Regensburg Festivalzeit. Höhepunkt ist das Film- und Kulturfestival CinEScultura, das 2011 die Kultur der kleinen nordspanischen Region Asturien ins Zentrum rückt. Wer jetzt schon mehr wissen will, hier der Link: www.spanische-filmwoche.de

un homme qui crie - ein mann der schreit Frankreich, Belgien, 2010, 92 min, OmU, R: Mahamat-Saleh Haroun, mit: Youssouf Djaoro, Emile Abossolo M´bo, Dioucounda Koma, Djénéba Koné, Hadje Fatime N´Goua Drama der leisen Töne: "Un homme qui crie - Ein Mann, der schreit" ist beeindruckendes Kino aus dem von jahrzehntelangen Bürgerkriegen geschüttelten Tschad mitten im Herzen Afrikas - eine Innensicht auf einen Mann und sein Land. Der in die Jahre gekommene Adam (Youssouf Djaoro) ist Bademeister in einem Luxushotel in N‘Djamena, der Hauptstadt des Tschad. Als chinesische Investoren das Hotel übernehmen, wird er durch seinen Sohn ersetzt und soll künftig als Parkplatzwächter der Herberge arbeiten. Adam fühlt sich degradiert und gedemütigt. Zeitgleich steht das Land am Rande eines Bürgerkriegs, bewaffnete Rebellen fordern die Regierung heraus. Die Regierung verlangt von jedem Bürger, sie im Kampf gegen die Rebellen zu unterstützen – entweder mit Geld oder mit einem Sohn im kampffähigen Alter. Adam hat kein Geld, er hat nur seinen Sohn … 12.-18.5. um 20.45 Uhr

Bad Boy Kummer Deutschland, Schweiz, 2010, 92 min, Regie: Miklós Gimes, mit:: Tom Kummer, Nina Kummer, Andreas Lebert, Frances Schoenberger, Alexander Osang, Holger Hoetzel Es ist offensichtlich, dass in seinem Inneren irgendetwas gewaltig aus dem Ruder gelaufen ist. Der Schweizer Journalist Miklós Gimes hat einen Dokumentarfilm über den Interview-Fälscher Tom Kummer gedreht. Es war einer der größten Skandale der jüngeren Pressegeschichte. Im Mai 2000 enthüllte das Magazin Focus, dass der Schweizer Journalist Tom Kummer über Jahre hinweg Interviews mit Hollywood-Stars erfunden hat. Erschienen sind diese ungewöhnlich intimen „Gespräche“ unter anderem in den Magazinen des Zürcher Tages-Anzeigers und der Süddeutschen Zeitung (SZ). Die SZ-Magazin-Chefredakteure Ulf Poschardt und Christian Kämmerling kosteten die Fälschungen damals den Job. Heute sitzt der eine in der Chefredaktion der Welt, der andere hat für den Rennstall Lotus gerade ein Magazin entwickelt. Und Kummer verdient sein Geld als Tennislehrer in Los Angeles. Eine zweite Chance, seinen Ruf mit ehrlichem Journalismus wiederherzustellen, hat er nicht genutzt, wie auch die Berliner Zeitung 2004 erfahren musste. Inzwischen schreibt er für die Wochenzeitung Der Freitag. Zuletzt fabulierte er von der Sportlerin Katrin Krabbe, mit der er geschlafen haben will. „Wachtraum eines Journalisten“ stand darüber. Freitag-Verleger Jakob Augstein nennt Kummer den Erfinder der „fiktionalen Reportage“.(Frankfurter Rundschau) 5.-11.5. um 18.45 Uhr und 26.5. um 20.30 Uhr Am 26.5. ist der PresseClub Regensburg e.V. mit anschließender Diskussion bei uns zu Gast.

Zum Thema SNEAK PREVIEW: Bis jetzt hat sich das Regensburger Publikum, um es dezent zu beschreiben, sehr verhalten gezeigt, vielleicht auch, weil nicht ganz klar ist, worum es geht. SNEAK PREVIEW heißt so viel wie Überraschungspremiere, d. h., es wird ein Film vor seinem offiziellen Start gezeigt, ohne dass Titel und Regisseur bekannt sind. Wir sind gespannt, ob es diesmal besser klappt. Den Mut zur Neugier belohnen wir mit einem Preisnachlass von 1 EUR.

KINO: filmgalerie Bertoldstr. 9 | 93047 Regensburg Tel. 0941 298 45 63 BÜRO Arbeitskreis Film Regensburg e.V. Bertoldstr. 9 | 93047 Regensburg Tel. 0941 298 45 63 BÜRO Kurzfilmwoche: Andreasstr. 28 | 93059 Regensburg Tel. 0941 56 09 01 KINO Eintritt: normal: 6 € | ermäßigt: 5 € Aufschlag bei Überlänge-Filmen: 1€ Ermäßigung gibt es mit Schüleroder Studentenausweis, außerdem mit der »filmgaleriekarte«. Diese kann zu einem Preis von 5 € an der Abendkasse erworben werden und ist ein Jahr lang gültig. ••• Programmänderungen vorbehalten ••• gefördert von:

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hundert nägeL

sascha

Pina

CENTOCHIODI, Italien 2007, 92 min, OmU, Regie: Ermanno Olmi, mit:Raz Degan, Luna Bendandi, Andrea Lanfredi, Amina Syed u. a.

Deutschland, 2010 Länge:101 Minuten, teils O.m.d.U.

Deutschland, 2011, 100 min, 2D-Fassung, Regie: Wim Wenders

Bologna kehrt mit einem Fanal, bei dem er alte Handschriften auf den Boden der Bibliothek nagelt, seinem akademischen Dasein den Rücken und beginnt in der Po-Ebene ein beschaulich-genügsames Leben als Aussteiger. Bald scharen sich Bauern, Fischer und einfache Menschen um ihn, die ihn wie einen Heiligen verehren. Ein visuell und inszenatorisch meisterhaft erzählter Film als Meditation über Mitmenschlichkeit und das Geschenk des Daseins. Der Film ist ein flammender Protest gegen eine seelenlose Bürokratie und eine erstarrte Religion.

sich in seinen Klavierlehrer, was für Konflikte sorgt, weil der traditionswie ehrbewusste Vater nichts von der Homosexualität des Sohns wissen darf und der Angebetete der Karriere wegen aus Köln wegziehen wird. Auch andere Familienmitglieder und Freunde stehen vor zahlreichen (multikulturellen) Problemen. Vielstimmig thematisiert der Film das Sichzurechtfinden zwischen unterschiedlichen Kultur- und Subkulturkreisen und verdichtet alle Perspektiven zu einer humorvollen Tragikomödie. "Die Probleme im Film werden zu einem stimmigen Ganzen verwoben und mit der gelungenen Balance zwischen Schwere und Leichtigkeit dargeboten - von einem Klasse-Ensemble.“ ( Deutschland-Radio ) 5.-11.5. um 20.45 Uhr

endet, gerade als es endlich beginnen sollte. Wim Wenders tat das, was Freunde tun: Er trauerte, und beschloss, aus dieser Trauer ihr ein Denkmal zu setzen und näherte sich dem, was sie hinterlassen hatte, ihrem Ensemble, in dessen Stücken, Choreografien und Bewegungen noch Bauschs Eigenarten zu erkennen waren, allen voran ihr Bemühen, die Welt ohne Worte zu verstehen. Wuppertal war das bewegliche Vermächtnis.(Mara Delius) 12.-18.5. um 18.30 Uhr

In Zusammenarbeit mit amnesty Regensburg und KEB (Kath. Erwachsenenbildung im Ein junger Mann in Köln, dessen Fami- Als die Nachricht vom Tod der Pina Bistum Regensburg) mit anEin junger Philosophie-Professor aus lie aus Montenegro stammt, verliebt Bausch eintraf, schien das Projekt be- schließendem Gespräch

20.-22.5. um 18.45 Uhr 24.+25.5. um 20.45 Uhr

die WoLKe -

Tschernobyl und die Folgen Deutschland, 2010, 90 min, Regie: Karin Jurschick Tschernobyl - Der GAU und die Ohnmacht der Politik 25 Jahre nach dem bislang "größten anzunehmenden Unfall" (GAU), der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl am 26. April 1986, rekonstruiert der Dokumentarfilm die Reaktionen von einst und ruft die Hilflosigkeit der Regierungen in Erinnerung. Er berichtet von der Überforderung der Verantwortlichen, erinnert an die Angst und die Langzeitfolgen der Verstrahlung. Ein Film wider das Vergessen, dessen Thema von ungebrochener Brisanz ist. 24.-25.5. um 18.45 Uhr

Von menschen und göttern DES HOMMES ET DES DIEUX, Frankreich, 2010, 120 min, OmU, R: Xavier Beauvois, mit: Lambert Wilson, Michael Lonsdale, Olivier Rabourdin, Philippe Laudenbach u.a. Sie leben in Harmonie mit sich selbst und mit ihren muslimischen Nachbarn irgendwo im nordafrikanischen AtlasGebirge und sind aufgrund ihrer Hilfsbereitschaft und ihrer medizinischen Kenntnisse in der bitterarmen Gegend sehr beliebt. Die Idylle der friedlichen Koexistenz ist jedoch bedroht durch die sich häufenden Anschläge radikaler Muslime, die Nordafrika Mitte der 1990er erschüttern. (...)Xavier Beauvois Wettbewerbsbeitrag Des hommes et des dieux basiert, wie wir am Ende dieses sehr ruhig beobachteten Films erfahren, lose auf dem wahren Fall von sieben französischen Mönchen, die 1996 im algerischen Tibhirine entführt und getötet wurden. 20.-22.5. um 20.45 Uhr

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sturm Deutschland/Dänemark/Niederlande, 2009, 105 min, Regie: Hans-Christian Schmid, Musik: The Notwist, mit: Kerry Fox, Anamaria Marinca u. a. Die Anklage gegen einen Ex-Befehlshaber der jugoslawischen Armee wegen Menschenrechtsverletzungen vor dem internationalen Gerichtshof in Den Haag droht zusammenzubrechen, als der Hauptbelastungszeuge Selbstmord begeht. In der Schwester des Toten entdeckt die engagierte Anklägerin eine weitere Zeugin der Gräuel. Diese zögert, vor Gericht auszusagen, doch auch politische Verstrickungen bedrohen den Prozess. Ein überzeugender Politthriller mit eindrucksvollen Hauptdarstellerinnen, die ebenso wie die um Authentizität bemühte Inszenierung den politischen Fragen nach der Ahndung von Kriegsverbrechen Dringlichkeit verleihen. (Kinotipp der katholischen Filmkritik) 23.5. um 19.30 Uhr

Sonderveranstaltung "VON MENSCHEN UND GÖTTERN" am 19.5.2011 um 19.30 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Mentorat Diözese Regensburg: Einführung und Gespräch zum Film: Bernardin Schellenberger Bernardin Schellenberger war selbst 25 Jahre lang Trappistenmönch und kann daher als "Insider" das Lebensideal und den Alltag der Trappisten vorstellen. Er war mit einem früheren Abt des Klosters Tibhirine in Algerien persönlich bekannt und kann zudem auch über die ordensinternen Reaktionen auf das Massaker und die weitere Geschichte des Klosters berichten.


die singende stadt Deutschland, 2010, 92 min, Regie: Vadim Jendreyko Dokumentarfilm über eine Produktion am Opernhaus Stuttgart: Der spanische Regisseur Calixto Bieito inszeniert Wagners „Parzival“. Dabei geht es nicht darum, dessen skandalumwittertes Regiekonzept zu bewerten, sondern um eine neugierige Beobachtung des gesamten Produktionsapparats, der die Inszenierung von der Arbeit des Dramaturgen bis zu den Bemühungen von Pyrotechnikern und dem Sprachtrainer als logistische Mammutaufgabe bewältigt . Aufschlussreiche Szenen werden mit Gespür für Rhythmus in stimmige Beziehungen gesetzt, wobei mit Kontrasten, aber auch Gags gearbeitet wird. Der Blick hinter die Kulissen regt auch zum Nachdenken über den heutigen Stellenwert der Oper als subventionierte Kunstform an. 30.4.-4.5. um 18.45 Uhr

Entdeckungen:

BUCHER PUSTET GESANDTENSTRASSE Tel. 0941 5697-0 Fax 569736 DONAU-EINKAUFSZENTRUM Tel. 0941 46686-0 Fax 4668666 UNIVERSITÄT Tel. 0941 91069790 Fax 9455629 www.pustet.de

CinEScultura 2011

- Spanisches Film- und Kulturfestival Cine Jacobeo: Drei Filme zum Jakobsweg

Kent nagano montreaL symPhony Kanada/Deutschland, 2010, 102 Minuten, OmU, R: Bettina Ehrhardt Das preisgekrönte Porträt eines der bedeutendsten Dirigenten der Gegenwart Er gilt als zurückhaltend und drängt nicht in den Mittelpunkt – der Dokumentarfilm KENT NAGANO – MONTREAL SYMPHONY stellt ihn aber genau dahin. Ein Jahr lang hat die Dokumentarfilmerin Bettina Ehrhardt Kent Nagano und das Orchestre symphonique de Montréal (OSM) begleitet - vom Norden Kanadas bis nach Paris - und beobachtet, wie das frankokanadische Traditionsorchester ein neues Musizieren entdeckt. Kent Nagano, der in Doppelfunktion sowohl die bayerische Staatsoper in München als auch das Symphonieorchester Montreal leitet, geht ungewöhnliche Wege, um sein Publikum zu finden: Die Musiker spielen in Schulen, in Montreals Hockeystadion und in den Dörfern der Inuit im Hohen Norden Kanadas. Proben- und Konzertmitschnitte symphonischer Werke von Bruckner, Mahler und Debussy zeigen, wie Kent Nagano Musik entstehen lässt. Ausgezeichnet als "Bester kanadischer Film" beim International Festival of Films on Art in Montreal 2010. 26.-29.4. um 18.15 Uhr

Zu fuss nach santiago de comPosteLa –

BiutifuL Spanien/Mexiko, 2010, 147 min, OmU, R: Alejandro González Iñárritu, mit: Javier Bardem, Karra Elejalde, Blanca Portillo, Rubén Ochandiano u.a. Biutiful ist trotz seines eher heiteren Titels Iñárritus bislang bedrückendster und düsterster Film – ein niederschmetterndes Drama, das Uxbals Barcelona von einer Seite zeigt, wie man die Stadt selten zu sehen bekommt. Dreckig, verkommen und voller verlorener Seelen, die nach Erlösung suchen, ist die Metropole kein Sehnsuchtsort, sondern viel mehr ein Sinnbild der Hölle auf Erden. Ungewohnt geradlinig und ohne die Verschachtelungen seiner bisherigen Filme schildert der Regisseur den Weg seines Protagonisten als Abwärtsspirale, in der es kaum einen Platz für Hoffnung gibt. Und dennoch gibt es Szenen und Momente voller Zuversicht und Mitmenschlichkeit, kleine Glanzlichter in diesem Meer von Düsternis. Mit sparsamer, aber wie stets ungeheuer intensiver Musik und einem Hauptdarsteller Javier Bardem, der zum zweiten Mal nach Das Meer in mir eindrucksvoll einen Totgeweihten spielt, zählt dieser Film bislang zu den aussichtsreichen Kandidaten auf eine Goldene Palme in Cannes. (Joachim Kurz) 28.4.-4.5. um 20.30 Uhr

Dokumentation zur dreimonatigen Wanderung Roman Weishaupts auf dem berühmten Jakobsweg Schweiz/Polen, 2007, 100 Minuten, R: Bruno Moll Der Theaterpädagoge Roman Weishaupt begibt sich auf den Weg zum Grab des Apostels Jakobus. Die Hoffnung, sich selbst besser kennenzulernen und die Lust an der Herausforderung treiben ihn an. Auf der fast drei Monate dauernden Wanderung über 2300 Kilometer nach Santiago de Compostela begleitet ihn Bruno Moll, der tiefe Einblicke in die Grenzerfahrungen Weishaupts und der vielen Pilger auf dem immer beliebter werdenden Pfad bietet. 28.+29.5. um 18.30 Uhr

drei auf dem Weg

TRES EN EL CAMINO, Spanien, 2004, 150 Minuten, engl., japan., port., franz., span. OF mit span. Untertiteln, R.: Laurence Boulting Drei Geschichten. Drei Reisen. Ein Weg. Woher kommen wir und wohin gehen wir? – Fragen so alt wie die Menschheit. Eine Brasilianerin, ein Holländer und eine Japanerin sind den Jakobsweg jeweils zu einer anderen Jahreszeit und unter ganz unterschiedlichen Voraussetzungen gegangen. Doch in dem Film geht es nicht nur um die Suche nach der Antwort auf große existentielle Fragen, sondern auch um die Details, die unserem Leben Sinn verleihen und unsere Wahrnehmung schärfen. 30.+31.5. um 18.15 Uhr

finisterrae

Spanien, 2010, 74 Minuten, russische OF (mit spanischen bzw. englischen Untertiteln), R: Sergi Caballero, mit: Yuri Mykhaylychenko, Santi Serra, Pavel Lukiyanov, Pau Nubiola „Finisterrae“ erzählt die Geschichte von zwei Geistern, die keine Lust mehr haben, in der Welt der Halbschatten zu verkehren und sich deshalb entscheiden, von Barcelona auf dem Jakobsweg bis ans Ende der Welt zu gehen, um dort eine irdische und vergängliche Etappe in der Welt der Lebenden zu beginnen. Beim Internationalen Filmfestival Rotterdam gewann der Film den renommiertesten Preis, den „Tiger“, mit der Begründung, dass es sich beim ersten Spielfilm des Regisseurs Sergi Caballero, Vizedirektor des berühmten Musikfestivals Sónar, um einen Film mit ganz eigener Logik, Schönheit und Humor handle. Am 1.6. OF mit spanischen Untertiteln, am 2.6. OF mit englischen Untertiteln 1.6. + 2.6. um 18.30 Uhr

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Mittwoch, 04.05., 20.30 Uhr Kino Wintergarten

ERÖFFNUNG ASPEKTE DES ÜBERLEBENS – SAUVE QUI PEUT Lieder, Gesänge, Gedichte, Dramen, Tänze, Manifeste, Kurzfilme, Spiele, Betrachtungen, Versteigerungen. Als Gäste erwarten wir in diesem Jahr Maître Kasbauer, Señor Alvarez Olañeta, Madame Mion, den Patron, Maître Wenzl, Mister Hofmann, Maître Röder und etliche weitere, die noch »überlegen« müssen. Wie immer erzeugen wir durch ein Glas Gratis-Rotwein beim Einlass gute Stimmung. Donnerstag, 05.05., 18.30 Uhr Kino Wintergarten

GRATIS APERITIF ZUR PREMIERE BARFUSS AUF NACKTSCHNECKEN

4. - 11. MAI 2011 FRANZÖSISCHE FILM- UND KULTURWOCHE KINOS IM ANDREASSTADEL

SORTIE DE SECOURS ASPEKTE DES ÜBERLEBENS WWW.KINOS-IM-ANDREASSTADEL.DE

Restaurant Orphée

MAIFEST WEIN, KÄSE UND MUSIK Es fließt Wein und Honig, die Trauben hängen vom Himmel, Ihren Gutschein für ein Glas Wein erhalten Sie an der Kinokasse im Andreasstadel.

VOLTAIRE IST SCHULD Nach Paris, das war ein Kinderspiel. Nun verhökert Jallel in der Metro Rosen. Und träumt von echten Papieren und einer Heirat mit der schönen Nassera. Eine zauberhafte Geschichte aus der Welt der Ausgeschlossenen. F 2000, 129 min, OmU, Regie: Abdel Kechiche, mit: Sami Bouajila, Elodie Bouchez

Frankreich 2008, 94 min, OmU, Regie: Gustave Kervern, Benoît Delépine, mit: YolandeMoreau, Bouli Lanners, Benoit Poelvoorde

Restaurant Akademiesalon

Samstag, 09.05., 22.00 Uhr

F 2010, 103 min, OmfrzU, Regie: François Ozon, mit: Catherine Deneuve, Gérard Depardieu

Eine Fabrik irgendwo in der französischen Provinz und ein verwegener Plan, mit einer sozialen Notlage fertig zu werden.

Freitag, 06.05., 22.30 Uhr

Eine Stunde französisches Musikglück.

In den 1970er-Jahren muss die Frau eines cholerischen Fabrikanten nach dessen Erkrankung just in dem Moment die Leitung der Firma übernehmen, als die Mitarbeiter wegen ausbeuterischer Arbeitsverhältnisse auf die Barrikaden gehen. Bald kommt sie selbst auf den Geschmack von Macht und Selbstbestimmung …

LOUIS HIRES A CONTRACT KILLER

Zum Deutschland-Start des Films BARFUSS AUF NACKTSCHNECKEN [in deutscher Fassung] möchten wir Sie vorab zu einem kleinen Aperitif einladen: Wein, Wasser, Oliven, Schinken, Brot.

DJ CLAIRE VOYANCE

Cinoche spezial DAS SCHMUCKSTÜCK

Deutschland-Start in deutscher Fassung BARFUSS AUF NACKTSCHNECKEN Lily ist anders. Sie lebt in einer skurrilen Fantasiewelt und macht meistens das, wozu sie gerade Lust hat. Zusammen mit ihrer Mutter wohnt sie in einem idyllischen Landhaus. Als ihre Mutter plötzlich stirbt, ist es an Lilys Schwester Clara, die mit einem Anwalt verheiratet ist und in Paris lebt, für Lily da zu sein. Unter dem Einfluss der eigenwilligen und freiheitsliebenden Lily findet

MAMMUTH

BARFUSS AUF NACKTSCHNECKEN ist ein Plädoyer, das Hier und Jetzt in vollen Zügen auszukosten und sich von gesellschaftlichen Normen nicht einengen zu lassen.

MAMMUTH ist ein berührender und zugleich skurril-komischer Film mit einem Gérard Depardieu wie man ihn noch nie gesehen hat: Als gealterter, voluminöser Rentner mit Rockermähne bis zum Motorradsattel – ein Mann auf der Suche nach seiner Vergangenheit, seiner verlorenen Liebe und seinem Selbstwertgefühl.

F 2010, 103 min, dtF, Regie: Fabienne Berthaud, mit: Diane Kruger, Ludivine Sagnier, Denis Ménochet, Brigitte Catillon, Jacques Spiesser, Jean-Pierre Martins, Anne Benoît

Frankreich 2010, OmU, 92 min, Regie: Benoît Delépine, Gustave de Kervern, mit: Gérard Depardieu, Yolande Moreau, Isabelle Adjani

Clara mehr und mehr Geschmack an der von Lily vorgelebten Ungebundenheit. Sie beginnt, ihr konformes Leben in Frage zu stellen.

> > > QU'EST-CE QUI SE PASSE A STADTAMHOF ? PECHA KUCHA REGENSBURG VOL. 4 Donnerstag, den 26. Mai 2011 / 20 Uhr im den Kinos im Andreasstadel Andreasstraße 28, Regensburg Eintritt: 2 Euro / Vorverkaufsbeginn ab 19 Uhr Was haben Aktionshosen, Frauenbärte und Bodybuilderinnen gemeinsam? Welche Fettnäpfchen lauern in fremden Kulturen? Was inspiriert Künstler zu neuen ungewöhnlichen Projekten? Wie erzähle ich eine spannende Geschichte innerhalb von 6 Min 40 Sek? Am Donnerstag, den 26. Mai um 20 Uhr ist es wieder soweit: Die Bürogemein-

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schaft Hôtel des Artistes lädt ein zur vierten Pecha-Kucha Night in Regensburg. Das Prinzip: Innerhalb von 20 Bildern à 20 Sekunden präsentieren die Vortragenden Kurzweiliges zu den unterschiedlichsten Themenbereichen und liefern so einen buntes Potpourri an Kreativität mit garantiertem Unterhaltungswert. Weitere Infos unter www.hotel-des-artistes.org. Vortragsanmeldungen unter pk@hotel-des-artistes.org Zuschauer zahlen 2 Euro, für Vortragende ist die Veranstaltung kostenlos.


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Vorpremiere! OmU Prix Michel d'Ornano 2010: Bester französischer Debütfilm ANGÈLE UND TONY ANGÈLE UND TONY ist die Liebesgeschichte zwischen dem Fischer Tony und der Stadtbewohnerin Angèle. Das ungleiche Paar trifft sich auf eine Kontaktanzeige hin und eigentlich ist schon bei der ersten Begegnung klar, dass sie nicht zusammen passen. F 2010, 87 min, OmU, Regie: Alix Delaporte, mit: Clotilde Hesme, Grégory Gadebois

Neu in Regensburg Cannes 2010: Preis der Jury UN HOMME QUI CRIE Der in die Jahre gekommene Adam ist Bademeister in einem Luxushotel in N'Djamena, der Hauptstadt des Tschad. Als chinesische Investoren das Hotel übernehmen, wird er durch seinen Sohn ersetzt und soll künftig als Parkplatzwächter der Herberge arbeiten. Adam fühlt sich degradiert und gedemütigt. UN HOMME QUI CRIE zeigt die Geschichte des sozialen Abstiegs eines Mannes in einem von Krieg gebeutelten Land. In Cannes wurde der Film 2010 mit dem Preis der Jury ausgezeichnet. F, Belgien, Tschad 2010, 90 min, OmU, Regie: Mahamat-Saleh Haroun, mit: Youssouf Djaoro, Diouc Koma

WELCOME Seit über drei Monaten ist der 17jährige Kurde Bilal schon auf der Flucht. Doch an der Nordküste Frankreichs kommt er nicht weiter. Ein bewegendes Drama über eine ungewöhnliche Freundschaft, das von der Ausgrenzung und dem Überlebenskampf illegaler Einwanderer in Europa erzählt. F 2009, 115 min, OmU, Regie: Philippe Lioret, mit: Vincent Lindon, Firat Ayverdi, Audrey Dana, Derya Ayverdi

TRIFF DIE ELISABETHS! »Papa, warum gehen wir eigentlich nie Skifahren?«, will die zehnjährige Manon von ihrem Vater JeanGabriel wissen. Aber Freunde und Nachbarn finden: Eine schwarze Familie fährt nicht in den Schnee! »Eine wahnwitzige Rassismuskomödie von verblüffender Leichtigkeit.« [Player]

VON MENSCHEN UND GÖTTERN Xavier Beauvois befasst sich mit der in den neunziger Jahren erfolgten und bis heute nicht aufgeklärten Ermordung der TrappistenMönche von Tibhirine. Eine ergreifende Geschichte, in der Mut, Mitmenschlichkeit und religiöse Toleranz als fundamentale Werte allgegenwärtig sind. F 2010, 120 min, OmU, Regie: Xavier Beauvois, mit:Lambert Wilson, Michael Lonsdale, Olivier Rabourdin, Philippe Laudenbach

FASTEN AUF ITALIENISCH Dinos [Kad Merad] Leben scheint perfekt: Traumfrau, Traumjob, alle lieben den lebenslustigen Italiener. Einziger Haken: Er ist gar keiner. F 2010, 102 min, OmU, Regie: Olivier Baroux, mit: Kad Merad, Valérie Benguigui

VILLA AMALIA Elaine zieht einen radikalen Schlussstrich, als sie ihren Mann dabei beobachtet, wie er einer Geliebten in deren Haus folgt … F 2009, 94 min, OmU, Regie: Benoît Jacquot, mit: Isabelle Huppert, Jean-Hugues Anglade

MEINE FRAU, DIE SCHAUSPIELERIN Der Journalist Yvan genießt sein Leben an der Seite seiner Frau Charlotte. Doch je mehr Erfolge die junge Schauspielerin einfährt, um so eifersüchtiger wird er. F 2001, 95 min, OmU, Regie: Yvan Attal, mit: Charlotte Gainsbourg, Yvan Attal

F 2009, 90 min, OmU, Regie: Lucien JeanBaptiste, mit: Firmine Richard, Lucien JeanBaptiste, Anne Consigny

MAN MUSS MICH NICHT LIEBEN Von wegen Lebensfreude: JeanClaude ist über 50 – und Gerichtsvollzieher. Pfändet und setzt Schuldner vor die Tür. Man liebt ihn nicht, versteht sich. Bis er sich aufrafft, einen Tango-Tanzkurs anzutreten … F 2005, 93 min, OmU, Regie: Stéphane Brizé, mit: Patrick Chesnais, Anne Consigny

DER KLEINE NICK Jedes Kind, das seit den 1960erJahren in Frankreich aufgewachsen ist, kennt die Geschichten von LE PETIT NICOLAS. »Der Realverfilmung von Laurent Tirard gelingt es nahezu perfekt, den unschuldigen Humor und den nostalgischen Charme der Vorlage einzufangen.« [Cinema] F 2009, 91 min, OmU, Regie: Laurent Tirard, mit: Maxime Godart, Kad Merad, Valérie Lemercier, Sandrine Kiberlaine

MEIN LEBEN IN ROSAROT Der siebenjährige Ludovic versteht einfach nicht, warum seine Umwelt partout darauf besteht, daß er ein Junge ist, wo er doch viel lieber ein Mädchen sein möchte. Der preisgekrönte Film erzählt in phantasievollen, knallbunten Bildern davon, wie es ist, anders zu sein. F, Belgien 1997, 88 min, OmU, Regie: Alain Berliner, mit: Georges du Fresne, Michèle Laroque

Salon des femmes MAMAN IST KURZ BEIM FRISEUR Québec, 1966. Es ist Sommer und die Kinder in der ländlichen Nachbarschaft freuen sich auf ihre Schulferien. Doch für die drei Geschwister Coco, Benoît und Elise sollte der Sommer anders als erwartet verlaufen. »Ein sehr berührender Film. Stück für Stück wird die sittsame Vorzeigefamilie demontiert.« [moviepilot.de] Kanada, F 2008, 93 min, OmU, Regie: Léa Pool, mit: Marianne Fortier, Élie Dupuis, Hugo St-Onge-Paquin, Laurent Lucas, Céline Bonnier

Extra GODARD TRIFFT TRUFFAUT – DEUX DE LA VAGUE GODARD TRIFFT TRUFFAUT – DEUX DE LA VAGUE ist die Geschichte einer Freundschaft. Einer Freundschaft, die in so vielem die Geschichte des französischen Kinos verkörpert. Mit faszinierendem Archiv-Material und einem vielfältigen Einblick in die Presse jener Zeit führt der Film zurück in jenes wunderbar gewaltige Jahrzehnt, das die Geschichte des Kinofilms für immer verändert hat. F 2010, 91 min, OmU, Regie: Emmanuel Laurent, mit: Isild Le Besco

> > > QU'EST-CE QUI SE PASSE A STADTAMHOF ?

UNTER DEM PFLASTER LIEGT DER STRAND.

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K I N O S I M A N D R E A S S TA D E L kinos im andreasstadel · andreasstr. 28 · 93059 regensburg · tel: 0176 52 17 68 51 · ab 16 Uhr auch: 0941 89 799 169 sen von Kinshasa, singen von Armut, Krankheit und der Hoffnung auf ein besseres Leben und lassen im Rhythmus ihrer bescheidenen Instrumente die Zuhörer für einige Momente ihr Elend vergessen. Die französischen Filmemacher Renaud Barret und Florent de la Tullaye haben diese ungewöhnliche Band über fünf Jahre lang begleitet und die Aufnahme ihres ersten Albums ermöglicht, dessen Erfolg sie dann auf Welttour brachte: eine Story, traumhaft wie ein Märchen, indes real und unglaublich zugleich.

Rumba und Funk in Kinshasa … BENDA BILILI Ricky hat einen Traum: aus »Staff Benda Bilili« die beste Band von Kinshasa im Kongo zu machen! Roger, ein Straßenjunge, möchte sich unbedingt diesen Stars des Ghettos anschließen, die sich auf ganz besonderen Dreiradkutschen durch die Stadt bewegen. »Und so ziehen Ricky und seine Musiker in ihren aus Fahrrädern und Mopeds zusammengebauten Rollstühlen allabendlich durch die Stras-

Das Schicksal der Strassenmusiker und ihre ergreifende Musik aus Rumba, Funk, Blues und warmherzigem Gesang gehören zu den bemerkenswerten Komponenten des Dokumentarfilms.« [www.cineman.de] Der in Cannes umjubelte Musikfilm ist das herzergreifende Zeugnis des unerschütterlichen Glaubens der Musiker an die eigene Kraft. Eines Glaubens, der über widrigste Bedingungen siegt und zeigt, dass »die Musik den Himmel ausgräbt«. Kongo, Frankreich 2010, 84 min, OmU, Regie: Renaud Barret, Florent de La Tullaye, mit: Léon »Ricky« Likabu, Roger Landu, Coco Ngambali Yakala, Theo »Coude« Nsituvuidi

DETOUR Eigentlich wollten Lina und Martin in Schweden nur einen Alkoholvorrat für die Hochzeit ihres Freundes besorgen, doch ihre Rückfahrt nach Norwegen erweist sich als Horrortrip. Durch eine Umleitung gelangen sie in ein verlassenes Waldstück irgendwo im Grenzgebiet. Als es Nacht wird, beginnt für das junge Pärchen ein Albtraum, aus dem es kein Erwachen gibt. Vollkommen auf sich allein gestellt, müssen die beiden plötzlich um ihr Leben kämpfen. Denn sie ahnen nicht, dass sie die Hauptrolle in einem bizarren Snuff-Streifen spielen, der live über das Internet ausgestrahlt wird. In der spannungsgeladenen Mischung aus Thriller und Horrorfilm wird der Zuschauer Zeuge eines blutigen Big-Brother-Spiels. Nichts für schwache Nerven! SNARVEIEN, Norwegen 2009, 78 min, dtF, Regie: Severin Eskeland, mit: Marte Germaine Christensen, Sondre Krogtoft Larsen, Jens Hultén, Malin King, Jeppe Beck Laursen, Johan Hedenberg

DER DIEB DES LICHTS GLÜCKSFORMELN VOM SUCHEN UND FINDEN EINES LEBENSGEFÜHLS

GODARD TRIFFT TRUFFAUT – DEUX DE LA VAGUE Jean-Luc Godard wurde 1930 geboren, François Truffaut zwei Jahre später. Die Liebe zum Film bringt die beiden zusammen, als sie für dasselbe Filmmagazin schreiben: »Cahiers du Cinema«. Der Jüngere der beiden macht als erster den Schritt zum Filmemacher. Mit dem Film SIE KÜSSTEN UND SIE SCHLUGEN IHN feiert er gleich einen Triumph beim Filmfestival in Cannes. Mit diesem Erfolg in Rücken ermöglicht Truffaut seinem Freund Godard als Regisseur zu arbeiten – er bietet ihm an, das Drehbuch von AUSSER ATEM zu verfilmen. Godard greift zu und wird nun ebenfalls bekannt. Die Nouvelle Vague als weitreichend bekannte, neue Stilrichtung ist geboren. In den 1960ern unterstützen sich die beiden gegenseitig, wo es nur geht. 1968 kommt es dann zum Bruch aufgrund unterschiedlicher politischer Ansichten. GODARD TRIFFT TRUFFAUT – DEUX DE LA VAGUE ist die Geschichte einer Freundschaft. Einer Freundschaft, die in so vielem die Geschichte des französischen Kinos verkörpert. Mit faszinierendem Archiv-Material und einem vielfältigen Einblick in die Presse jener Zeit führt der Film zurück in jenes wunderbar gewaltige Jahrzehnt, das die Geschichte des Kinofilms für immer verändert hat. F 2010, 91 min, OmU, Regie: Emmanuel Laurent, mit: Isild Le Besco

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Der Film ist eine außergewöhnliche Dokumentation über den einen Wunsch, der alle Menschen eint: Glücklich zu sein! Regisseurin Larissa Trüby ließ sich von der jährlich stattfindenden Happiness-Konferenz in Sydney inspirieren, wo Fachleute und Wissenschaftler aus aller Welt über Glück referieren. Gespräche mit namhaften Glücksforschern stellt sie berührende Porträts ihrer Protagonisten gegenüber, die sehr persönliche Einblicke in ihr Glücksempfinden gewähren. So entsteht ein ebenso bewegendes wie faszinierendes Kaleidoskop verschiedenster Lebensentwürfe und Glücksstrategien. Deutschland 2011, 96 min, dtF, Regie: Larissa Trüby, Dokumentarfilm

Ein kleines Dorf in den Weiten Kirgisiens liebt einen Mann – nicht irgendeinen Mann, sondern den örtlichen Elektriker Svet-Ake, den man überall nur den »Herrn Licht« nennt. Der vierfache Vater hat ein offenes Ohr – für den Herzschmerz der Dorfbewohner, ihren Ehefrust und ihre Lebenslust, doch vor allem für ihre Stromrechnung. Kaum kann sich noch jemand das Licht im Dunkel leisten, geschweige denn sich sonst irgendwie über Wasser halten. Und so lässt Svet-Ake die Stromzähler der Nachbarn auch schon mal rückwärts laufen – bis er mit dem Gesetz in Konflikt gerät, doch »Herr Licht« hält fest an einer kühnen Vision … Aus einem fernen Land im politischen Umbruch kommt eine so lebensmutige wie bewegende Geschichte, die in ihrer betörenden Bilderkraft und ihrem feinsinnigen Humor einzigartig ist. Kirgisien, Deutschland 2010, dtF, 80 min, Regie: Aktan Arym Kubat, mit: Aktan Arym Kubat, Taalaikan Abazova, Askat Sulaimanov, Asan Amanov, Stanbek Toichubaev

Nach dem Roman des japanischen WILLKOMMEN BEI Autors Kazuo Ishiguro DEN RILEYS ALLES, WAS WIR GEBEN Acht Jahre nach dem Tod ihrer Tochter haben MUSSTEN Doug und Lois den schrecklichen Verlust immer Kathy, Ruth und Tommy sind Schüler des Internats Hailsham. Irgendwo auf dem englischen Land, abgeschnitten von der Außenwelt, wachsen sie in Obhut eines Lehrkörpers auf, der sie ermahnt, auf ihren Körper innerlich wie äußerlich besonders achtzugeben. Denn Kathy, Ruth und Tommy sind Klone – von Beginn ihres Lebens dazu bestimmt, später den Menschen als Organspender zu dienen.

noch nicht verkraftet. Lois traut sich seit Jahren nicht mehr aus ihrem Haus am Stadtrand von Indianapolis, während Doug durch die Bekanntschaft mit einer 16-jährigen Ausreißerin in New Orleans endlich eine neue Aufgabe findet. Doug ruft Lois an, um ihr zu sagen, dass er nicht mehr nach Indianapolis zurückkehren will …

»ALLES, WAS WIR GEBEN MUSSTEN hat eine unglaubliche emotionale Wucht, die noch lange nach dem Kinobesuch nachwirkt.« [br-online. de]

»Jake Scott hat einen berührenden Film über einen tiefen Schmerz gemacht. Einen Ausweg gibt es erst, nach dem die Traumatisierten bereit sind, die eigene Vergangenheit nicht weiter zu verdrängen und ihre gewohnten Lebensmuster zu verlassen.« [festivalblog.com]

Großbritannien 2010, 105 min, dtF, Regie: Mark Romanek, mit: Keira Knightley, Carey Mulligan, Andrew Garfield, Sally Hawkins, Charlotte Rampling, Nathalie Richard

Großbritannien 2010, 110 min, dtF, Regie: Jake Scott, mit: James Gandolfini, Kristen Stewart, Melissa Leo, Joe Chrest, Ally Sheedy, Tiffany Coty


K I N O S I M A N D R E A S S TA D E L kinos im andreasstadel · andreasstr. 28 · 93059 regensburg · tel: 0176 52 17 68 51 · ab 16 Uhr auch: 0941 89 799 169

Feinsinnige Lektionen über Glück, gegenseitiges Verständnis und Liebe. [Blickpunkt : Film] Eine Ode an die Freude. [Le Monde] BARFUSS AUF NACKTSCHNECKEN Lily ist anders. Sie lebt in einer skurrilen Fantasiewelt und macht meistens das, wozu sie gerade Lust hat. Zusammen mit ihrer Mutter wohnt sie in einem idyllischen Landhaus. Als ihre Mutter plötzlich stirbt, ist es an Lilys Schwester Clara, die mit einem Anwalt verheiratet ist und in Paris lebt, für Lily da zu sein. Unter dem Einfluss der eigenwilligen und freiheitsliebenden Lily findet Clara mehr und mehr Geschmack an der von Lily vorgelebten Ungebundenheit. Sie beginnt, ihr konformes Leben in Frage zu stellen. Eine gewaltige Herausforderung für ihre Ehe und gleichzeitig die Wiederentdeckung der Nähe zwischen zwei ungleichen Schwestern. BARFUSS AUF NACKTSCHNECKEN ist ein Plädoyer, das Hier und Jetzt in vollen Zügen auszukosten und sich von gesellschaftlichen Normen nicht einengen zu lassen. So leuchtend, farbenfroh und einzigartig wie Lily selbst sind auch die Bilder mit denen Fabienne Berthaud ihre Geschichte erzählt. Die französische Künstlerin Valérie Delis hat das Szenenbild des Films gestaltet, um dem Film auch hier visuell die Originalität und Verspieltheit einzuhauchen, die seiner Protagonistin entspricht. »Ein poetischer Film über ein junge Frau, die anders, frei und provokant ist und einfach nicht in die Schablonen des Gewöhnlichen passen will.« [Le Figaro] F 2010, 103 min, dtF, Regie: Fabienne Berthaud, mit: Diane Kruger, Ludivine Sagnier, Denis Ménochet, Brigitte Catillon, Jacques Spiesser, Jean-Pierre Martins, Anne Benoît, Gaëtan Gallier

DAS HAUSMÄDCHEN Die hübsche Eun-yi wird von einer reichen koreanischen Familie als neues Hausmädchen eingestellt. Sie soll sich um die kleine Tochter des Hauses und die mit Zwillingen schwangere Mutter kümmern. Der Hausherr Hoon ist es gewohnt, sich zu nehmen was ihm gefällt. Eines Abends verführt er das neue Hausmädchen und beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit ihr … Im Sang-Soos Remake des gleichnamigen koreanischen Klassikers ist ein facettenreicher Thriller, im Stile Hitchcocks und Chabrols. Gefeierter Wettbewerbsfilm in Cannes 2010 und gleichzeitig einer der erfolgreichsten koreanischen Filme der letzten Jahre, überzeugt DAS HAUSMÄDCHEN mit einer exzellenten Besetzung, opulenter Ausstattung und einer betörenden Bildsprache. HANYO, Südkorea 2010, 106 min, dtF, Regie: Im Sang-soo, mit: Jeon Do-yeon, Lee Jung-jae, Seo Woo, Ahn Seo-hyun, Youn Yuh-jung

Ein Lehrstück über die Abgründe des Journalismus. [Focus] BAD BOY KUMMER Tom Kummer ist der Star der gefälschten Interviews. Seine Spezialität war Hollywood. Er traf Sharon Stone, Sean Penn oder Bruce Willis zu langen, ernsthaften Gesprächen, die alle erfunden waren. Vier Jahre lang belieferte Kummer seriöse Blätter in Deutschland und der Schweiz, bis er aufflog. Heute arbeitet er als Tennislehrer in Los Angeles. Kummer hat alle über den Tisch gezogen: Die Medien, die Stars, und vielleicht sich selber. Ein Film über das weggeworfene Leben eines großen Talents. Und über die Frage, was Wahrheit ist.

DIE MONDVERSCHWÖRUNG Als Chefreporter des deutschsprachigen US-Senders DDCTV hat Dennis R. D. Mascarenas schon viele heiße Eisen angepackt. Doch sein neuester Auftrag treibt ihn an den Rand der Verzweiflung. Beim Versuch, das Verhältnis der Deutschen zum Mond auszuloten, gerät er unversehens in einen Strudel irrwitziger Erklärungsmuster. Mehr als ein Jahrzehnt nach seiner ersten Deutschland-Recherche in der kultigen Film-Satire DECKNAME DENNIS ist Dennis R. D. Mascarenas wieder unterwegs, um das Wesen der Deutschen auszuforschen. Zielsicher und nur scheinbar unbekümmert geht der füllige Amerikaner genau dort hin, wo's weh tut: in biedere deutsche Wohnstuben ebenso wie in die Hinterzimmer dubioser Kneipen, wo selbsternannte Opfer der Gesellschaft an kruden Verschwörungstheorien basteln. Nichts ist so grotesk, dass es sich nicht noch überbieten ließe. Das ist unglaublich, komisch und verstörend zugleich.

»Konfrontativer Dokumentarfilm mit beleibendem Eindruck« [taz]

Und doch ist DIE MONDVERSCHWÖRUNG mehr als eine Nummern-Revue aus dem KuriositätenKabinett der Spinner und Sektierer. Dicht neben unserem Alltag reißt der Boden auf und gibt eine sonst nur schwer zugängliche Parallelwelt aus kuriosen Verschwörungstheorien, handfestem Antisemitismus, Nazi-Okkultismus und kruden Bedrohungsszenarien frei.

Schweiz, Deutschland 2010, 92 min, dtF, Regie: Miklós Gimes, mit: Tom Kummer

Deutschland 2010, 85 min, dtF, Regie: Thomas Frickel, mit: Dennis R.D. Mascarenas

Eine amüsante chinesisch-deutsche Liebesgeschichte nach einem Drehbuch von Lola-EhrenpreisTräger 2011 Wolfgang Kohlhaase [Sommer vorm Balkon, Whisky mit Wodka, Solo Sunny] I PHONE YOU Ling, Mitte zwanzig, lebt in Chongqing. Dort lernt sie Yu kennen, einen chinesischen Reisenden in Geschäften, der in Berlin wohnt. Zum Abschied hat er ihr ein iPhone geschenkt. Sie beginnen eine zärtliche Beziehung per Telefon. Als Ling nach Berlin fliegt, um Yu zu sehen, erwartet sie ein anderer Mann, Marco. Er ist Yus deutscher Bodyguard. Er soll sich darum kümmern, dass Ling wieder zurückfliegt. Zwei Tage lang lernt Ling Türken, Polen und Berliner kennen, Kellner, Polizisten und Huren, auch ein Hund schließt sich ihr an. Dem Bodyguard macht sie mehr Kummer als Freude, doch sie beginnt ihm zu gefallen. Am Ende hat Ling Yu gefunden und trennt sich von ihm im selben Augenblick auf eine Art, die sie beide überrascht. Liebe in Zeiten von World Wide Web. Fern ist man sich nah. Nah ist man sich fern. Deutschland, China 2011, 95 min, dtF, Regie: Dan Tang, mit: Jiang Yiyan, Florian Lukas, Wu Da Wei, Wang Hai Zhen, Nicole Ernst, Deng Jia Jia

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TUCKER & DALE VS EVIL Die verrückte Splatterkomödie über Liebe, Freundschaft und gelegentliche Unfälle in der Häckselmaschine ist eine erfrischende Variation des Themas »Studenten zelten im Wald und schlimme Dinge passieren«. Das fatale Spiel zwischen den bodenständigen Hillbillies und den hysterischen Collagekids zeigt, dass die Dinge nie so sind, wie sie scheinen – und dass Vorurteile direkt in die Kreissäge führen. Kanada 2010, 88 min, dtF, Regie: Eli Craig, mit: Alan Tudyk, Tyler Labine, Katrina Bowden, Jesse Moss

KUBANISCHE FILMTAGE 18. MAI – 8. JUNI in Kooperation mit der Freundschaftsgesellschaft BRD – KUBA e.V. Regionalgruppe Regensburg – Kontakt: bernhard.ostermeier@web.de Mi, 18. Mai, 18.30h

ZUCKER & SALZ

Ein Einblick in ein halbes Jahrhundert gelebter Geschichte des Alltags der kubanischen Revolution. BRD, Cuba 2010 34 min, OmU, Regie: Tobias Kriele, Martin Broschwitz

Mi, 18. Mai, 19.30h

MISSION GEGEN DEN TERROR

Dokumentarfilm über den jahrzehntelangen antikubanischen Terrorismus, seine Unterstützer und die als »Cuban 5« bekannten Kubaner, die 1998 in den USA verhaftet wurden, als sie zur Verhinderung weiterer Anschläge radikale exil-kubanische Gruppen in Miami unterwanderten. Irland, Cuba 2004, 48 min, OmU, Regie: B. Dwyer und R. Ruiz

GESPRÄCHSRUNDE MIT JOSÉ CARLOS RODRÍGUEZ, LEITER DER AUSSENSTELLE DER KUBANISCHEN BOTSCHAFT IN BONN

Mi, 18. Mai, 20.30h In Kooperation mit Amnesty International

HOTEL SAHARA Dokumentarfilm über afrikanische Migranten, die in der mauretanischen Hafenstadt Nouadhibou teilweise jahrelang darauf warten, einen Weg über die Kanaren nach Europa zu finden. Man begegnet Menschen, die sich trotz vieler desillusionierender Erfahrungen an ihren Träumen wie an Rettungsankern festklammern. Ein stiller, aufmerksamer Film voller eigenwilliger Schönheit. [Filmdienst] D 2008, 89 min, Regie: Bettina Haasen

THE GREEN WAVE Dokumentarfilm über die iranische Protestbewegung gegen die Wahlmanipulation der Regierung Ahmadinedschad. Mit Hilfe von Archivmaterial, Interviews mit Zeitzeugen und Texten aus Blogs nähert sich der Film ästhetisch wie politisch ambitioniert und klar für die Protestierenden Partei ergreifend der brutal niedergeschlagenen Revolte an. D 2010, 82 min, Regie: Ali Samadi Ahadi

Amnesty International setzt sich ein für die Freilassung gewaltloser politischer Gefangener, gegen Folter, Todesstrafe und das »Verschwindenlassen«. Amnesty International wurde vor 50 Jahren am 28.Mai 1961 gegründet. www.amnesty-regensburg.de

Sa, 28. Mai, 19.00h

LISANKA

Das kleine Dorf Veredas befindet sich in der Nähe eines sowjetischen Stützpunkts, wo im Cuba des Jahres 1962 auch Raketen lagern. Lisanka ist eine junge Traktorfahrerin und die schönste und meistbegehrte junge Frau der Gegend. Sergio und Aurelio, zwei junge Männer mit konträren politischen Überzeugungen kämpfen um ihre Gunst und gegeneinander. Doch dann kommt eine Truppe sowjetischer Soldaten in den Ort, unter ihnen Volodia, der binnen kürzester Zeit Lisanka den Kopf verdreht. Kurz darauf bricht die »Oktoberkrise« aus und das Dorf steht plötzlich im Rampenlicht der Weltöffentlichkeit … Der Film macht sich über alles und alle lustig: über die Cubaner und die Sowjets, über Revolutionäre und Reaktionäre, über Kirche und Kommunisten … Cuba 2009, 93 min, OmeU, Regie: Daniel Díaz Torres

GESPRÄCHSRUNDE MIT DANIEL DÍAZ TORRES UND EDUARDO DEL LLANO

Sa, 28. Mai, 20.30h

KURZFILME VON EDUARDO DEL LLANO Skurril, witzig, nachdenklich.

Sa, 28. Mai, 21.30h

In Kooperation mit dem Lehrstuhl für Medienwissenschaft Universität Regensburg, Dozent: Sascha Keilholz

SPOTLIGHTS AMERICAN INDEPENDENT Mi, 18. Mai, 20.00h

THE EXILES

THE EXILES chronicles one night in the lives of young Native American men and women living in the Bunker Hill district of Los Angeles. Based entirely on interviews with the participants and their friends, the film follows a group of exiles – transplants from Southwest reservations – as they flirt, drink, party, fight, and dance. »Miraculous … the night photography alone would make the film immortal.« [Richard, Brody, The New Yorker] USA 1961, 71 min, Regie: Kent MacKenzie

Mi, 25. Mai, 20.00h

SALESMAN

Four relentless door-to-door salesmen deal with constant rejection, homesickness and inevitable burnout as they go across the country selling very expensive bibles to low-income Catholic families. USA 1968, 85 min, Regie: Albert Maysles, David Maysles

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ROMANTISCHE KOMÖDIE Das Programm dieser Filmreihe, begleitend zum medienwissenschaftlichen Seminar »Philosophische Lesarten der klassischen und postklassischen romantischen Filmkomödie«, zeichnet die Entwicklung eines Genres nach, das einige der unterhaltsamsten Filme der Filmgeschichte hervorgebracht hat.

THE AWFUL TRUTH Cary Grant und Irene Dunne spielen ein Paar, das sich aus nichtigem Anlass trennt, und sich dann in den ihnen bis zur endgültigen Scheidung verbleibenden 90 Tagen in einer Reihe komischer und peinlicher Situationen gegenseitig davon zu überzeugen versucht, dass sie füreinander gemacht sind. THE AWFUL TRUTH ist nicht nur einer der komischsten Filme der Filmgeschichte, sondern lässt sich auch als eine philosophische Reflexion zum Antagonismus von Zivilisation und Sexualität begreifen, bei der die Konflikte in einer 'Komödie des Alltäglichen' aufgelöst werden. DIE SCHRECKLICHE WAHRHEIT, USA 1937, 87 min, OmU, Regie: Leo McCarey > 12.5.2011, 18.15h

ADAM'S RIB Das Ehepaar Adam und Amanda Bonner werden als Staatsanwalt und Anwältin in einem von ihnen vertretenen Fall zu Gegnern und tragen während der Verhandlung immer intensiver ihre privaten Konflikte vor der Öffentlichkeit des Gerichts aus. Diese Komödie aus der Endphase des klassischen Hollywoodkinos setzt sich auf interessante und amüsante Weise mit den Motiven der Anerkennung und der Emanzipation auseinander. EHEKRIEG, USA 1949, 98 min, OmU, Regie: George Cukor > 26.5.2011, 18.15h


22.09.2003 4:01 Uhr

2011 Mai Juni

Seite 1

STATTTHEATER STATTTHEATER MÄLZE-GEBURTSTAG. DIE PARTY AUF DREI ETAGEN

ALTEMÄLZEREI

■ = CLUB · ▼= UNDERGROUND · ▲= THEATER · A = ANTONIUsHAUs · RZ = ROCkZIpfEL / GRIEsER spITZ

SA 30 ■

▼ mit LiVE-ACtS UND DJS, U.A. UWE KAA & ONE DROP BAND,

▲ EgOFm-DJ-tEAm, JALLA WORLDmUSiC CLUB & ROCKPALASt 21:00 10,-

SO 1 ■

CHAMÄLEON VS. EXTASE

Impro-Match 20:00 9,-/11,-

DO 5 ■ CAmPUSFESt WARm UP-PARty

POETRY SLAM (59)

FR 6

■ FUNK yOU

▼ DARK gREEN

SA 7 ■

MO 9 ■ DO 12 ▲

Industrial, EBM, TBM 21:00 3,50 Musik-Kabarett 20:30 15,-/18,Reggae, Dub, Dancehall 23:00 3,-/5,-

RANTANPLAN NAZARETH ZARATE

Ska-Punk 20:00 10,-/13,Hardrock 21:00 26,-/32,CD-Präsentation 20:30 10,-

SCHMIDBAUER & KÄLBERER THE SLACKERS

▼ RAVENFLy

SA 14 ■

FASTFOOD

FR 20 ■

MAREK FIS ATTWENGER

20:00 6,-

Momentnsammler 20:00 20,-/24,Rocksteady-Ska 21:00 14,-/17,Mystic-Rock 20:30 8,Best of Improtheater 20:00 10,-/13,-

▼ StERNENZAUBER

DO 19 ■

Mr. G. & Plan B 23:30 5,-

■ LiCEtO, LOVE SUPREmE, DAS DEFEKt, tHE FUZZED

FR 13 A

Dichterwettstreit 20:00 5,-

NEPO FITZ & BAND

▼ DUB CLUB

SO 8 ■

Live-Bands & DJs 21:00 5,-

Goa-Party 23:00 10,Comedy 20:30 15,-/18,Neues Album „Flux“ 21:00 13,-/16,-

▼ FRiENDLy FiRE

Reggae, Dancehall 23:00 3,-/5,-

SA 21 ▼ Ü30 ROCKt!

Rockparty 22:00 5,-

DO 26 ■ HEIMSPIEL: SELLOUT KID, GENERAL SHERMAN, EXCRETE 21:00 5,FR 27 ▼ tHE BUCCANEERS, BOUNCiNg BC, VORLAUt SA 28 ▼ BLASt FROm tHE PASt

60/70er Party mit DJ Norbert 22:00 4,-

DO 2 ■ FUNK yOU FR 3 ■

Mr. G. & Plan B 23:30 5,-

POETRY SLAM (60)

▼ DARK gREEN

SA 4 A

CAVEMAN

▼ DUB CLUB

DI 7

Dichterwettstreit 20:00 5,Dark Wave, New Wave, NDW 21:00 3,50 Die Theateroffenbarung ... 20:00 19,-/21,Reggae, Dub, Dancehall 23:00 3,-/5,-

LEATHERFACE

Punkrock 21:00 10,-/13,-

DO 9 ■ CAmPUStFESt REgENSBURg FR 10 ■

FLORIAN SCHROEDER

Kabarett-Comedy 20:00 18,-/23,-

FASTFOOD

21:00 3,Best of Improtheater 20:00 10,-/13,-

▼ RiOt iN CELL BLOCK 10, PROOF OF LiFE, U.A.

SA 18 ■

CONTEST 11

SO 12 ■ POWPOW mOVEmENt SA 18 ▼ Ü30 ROCKt! FR 24 RZ SA 25 RZ

After Show-Party 21:00 3,-/5,-

▼ SCHOOLS OUt-PARty

SA 11 ■

20:00 7,-

20:00 5,Bandcontest 21:00 Frei

Mortal Kombat Sound 23:00 8,Rockparty 22:00 5,-

SENSATIONAL SKYDRUNK, FANFARA KALASHNIKOV U.A. ZT:OS, ZARATE, FIDDLER‘S GREEN

▼ BLASt FROm tHE PASt

19:00 Frei 14:00 Frei

60/70er Party mit DJ Norbert 22:00 4,-

SO 26 RZ U.A. ZIEHGÄUNER, SNAKEHUNTER, AC/DC-REVIVAL BAND 14:00 Frei DO 30 ■

KARAMELO SANTO

Cumbia-Latino-Ska 21:00 14,-/17,-

KULTUR AN DER UNI KULTUR Mai 2011 AN Theater DER UNI Fr 6. 19.30 Uhr Sprechkunstabend des 7. Semesters des Lehrgebiets mündliche Kommunikation und Sprecherziehung Mo 9. 19 Uhr Masterstudiengang Ost-West-Studien „Europa auf der Couch“ Eigenproduktion der Studierenden So 15. + Mo 16. 20 Uhr Nur Zauberer…? präsentieren: „Unfassbar 2“ Die mentale Zaubershow mit Florian Ilgen und David Mitterer, die unter die Haut geht Mi 18. + Fr 20. 19.30 Uhr DINGS Impro Improvisationstheater Mo 23. 19.30 Uhr Moving Stories „Vanessa und Virginia“ von Elizabeth Wright, nach dem Roman von Susan Sellers Do 26. 19.30 Uhr Comedy Slam Der lustige kleine Bruder des Poetry Slam Theater an der Universität Info zum Kartenvorverkauf: Tel. 943-3270 (Mo – Do 9 – 12 Uhr) www.stwno.de

Video Für studentische Filmemacher: Videostudio „Filmwerk S“ im Studentenhaus, SH 1.39 Kurse & Equipment: Workshop Drehbuch-FilmenSchnitt: Info: menzel@stwno.de oder telefonisch: 943-1949, Mo u. Do 12.15 – 13 Uhr, SH 0.11 Universität Campus Buslinien 6 und 11 Studentische Kulturprojekte Theater, Studentenhaus (SH): gefördert vom Nähe Mensa und Audimax

Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz Studentische Kulturprojekte Albertus-Magnus-Straße 4 gefördert vom 93053 Regensburg Studentenwerk www.stwno.de

Niederbayern/Oberpfalz Albertus-Magnus-Straße 4 93053 Regensburg www.stwno.de


127 HOURS

Nice Price 17.15 (4,-)

DAS

..

DEPARDIEU

GÉRARD

DENEUVE

CATHERINE

16.45 (6,-)

BLACK SWAN

Nice Price 17.15 (4,-)

16.45 (6,-)

DEPARDIEU

GÉRARD

DENEUVE

31 DI

30 MO

29 SO

28 SA

27 FR

26 DO

25 MI

24 DI

23 MO

SAOIRSE RONAN CATE BLANCHETT ERIC BANA

„Keine Sekunde Langweile!“ Blickpunkt Film

19.30 (7,-) + 21.45 (7,-)

21.30 (0,-)

DER ANDERSON-CLAN

‚vor 40 Jahren‘

21.30 (7,-)

31 31 DI

30 MO 30 MO

29 29 SO

28 28 SA

27 27 FR

26 DO 26 DO

25 MI 25 MI

24 24 DI

23 MO 23 MO

22 22 SO

17.00 (6,-)

21 21 SA

19 DO 19 DO

22 SO

21.30 (7,-)

21 SA

19.30 (7,-) + Sa/So auch 15.00 (6,-)

21.30 (0,-)

‚vor 30 Jahren‘

MI DIE KLAPPERSCHLANGE 18 18 MI

PANIK IM NEEDLE PARK 17 17 DI

16 MO 16 MO

15 15 SO

14 14 SA

13 13 FR

„Eine uneingeschränkt sehenswerte Satire.“ programmkino.de

21.30 (0,-)

19.30h

20.45h

OmU

OmU 19.30h

20.45h

20.45h

OmU

OmU

22 SO

21 SA

20 FR

19 DO

Die Wolke -

OmU

Tres en el Camino

18.15h

OmU

Zu Fuß n. Santiago de Compostela

18.30h

La LisiéreAm Waldrand

18.30h

Tschernobyl und die Folgen

21.00h OmU

Sneak Preview

21.00h

BAD BOY KUMMER

20.30h

OmU

31 DI

30 MO

29 SO

28 SA

27 FR

26 DO

25 MI

24 DI

STURM in Zusammenarbeit m. AMNESTY und KEB 23 MO 18.45h

18.45h

Von Menschen und Göttern

18 MI

17 DI

16 MO

15 SO

14 SA

13 FR

12 DO

11 MI

12 DO 12 DO

‚vor 40 Jahren‘

18.30h

9 MO

99 MO MO

11 MI 11 MI

8 SO

88 SO

10 DI

7 SA

77 SA

10 10 DI

6 FR

5 DO

4 MI

3 DI

66 FR

55 DO DO

44 MI MI

33 DI

„Schreiend komisch.“ NZZ

21.30 (7,-)

30 SA

29 FR

28 DO

2 MO

20.45h

OmU

27 MI

26 DI

22 MO MO

18.45h

OmU

20.30h

20.30h

1 SO

20 20 FR

17.00 (6,-)

„Dieser Film ist eine Sensation!“ TTT Titel Thesen Temperamente

21.15 (0,-)

OUTLAND

‚vor 30 Jahren‘

„Glänzende Satire über Terror und Extremismus, hochgradig komisch, aber gleichzeitig beklemmend und unheimlich.“ Cinema

„Läßt den Zuschauer am Ende mit einem breiten Lächeln das Kino verlassen.“ ZDF Heute-Journal

18.45h

18.15h

11 SO

30 30 SA

„Brillant, witzig und intelligent.“ Ray

„Köstliche Satire über Terrorismus.“ KinoKino

29 29 FR

28 DO 28 DO

27 MI 27 MI

26 26 DI

„Eine uneingeschränkt sehenswerte Satire.“ programmkino.de

„Schreiend komisch.“ NZZ

21.45 (0,-) CHRISTIANE F. 21.15 (6,-)

21.45 (7,-)

THE FIGHTER

‚vor 30 Jahren‘

20 FR

19 DO

18 MI

17 DI

16 MO

15 SO

14 SA

13 FR

17.15 (6,-)

Keine Vorstellungen

Sa/So 12 DO 15.00

11 MI

10 DI

9 MO

19.30 (6,-)

„Dieser Film hat so viel Herz, den müssen Sie sehen!“ ARD Morgenmagazin

CATHERINE

„Der wohl lustigste und klügste Film, der seit langem im Kino zu sehen war.“ Welt am Sonntag

„Ein unglaublich witziger, ideenreicher Liebesfilm, politisch absolut unkorrekt.“ KulturSpiegel

„Der Wahnsinn hat in diesem Film ein Zuhause, und nicht nur das macht ihn so wahnsinnig gut.“ Spiegel Online

„Dieser Film ist eine Sensation!“ TTT Titel ThesenTemperamente

19.00 (7,-)

19.30 (7,-)

Keine Vorstellungen

DAS .. 8 SO SCHMUCKSTUCK

7 SA

6 FR

5 DO

4 MI

3 DI

2 MO

1 SO SCHMUCKSTUCK

30 SA

29 FR

28 DO

27 MI

26 DI 21.30 (7,-)

16.15 (6,-) + 20.45 (7,-)

19.00 (7,-)

18.45 (7,-)

18.00 (7,-)

Eine Zeitreise durch 60 Jahre Deutschland

20.45 (7,-) + Sa/So auch 16.00 (6,-)

20.30 (7,-) + Sa/So auch 15.45 (7,-)

OSCAR UND GOLDEN GLOBE "BESTER AUSLÄNDISCHER FILM" 21.30 (7,-)

Einlass 18.30 · Beginn 19.00 (Reservierungen leider nicht möglich) „40 JAHRE OSTENTOR“ 2 Filme + 1 Konzert + 0 Eintritt = JUBILÄUM 19.00 (7,-) + Sa/So auch 16.30 (6,-) 21.30 (7,-)

19.00 (7,-)

18.30 (7,-)

.. SCHMUCKSTUCK DAS

18.45

GLÜCKS

GLÜCKS

20.00

18.15

18.45

20.30

31 DI

30 MO

29 SO

28 SA

27 FR

26 DO

25 MI

17.30

19.15

21.30 Sa 22.00

19.45 Sa 20.15

20.00 us 20.30 ai

I PHONE YOU

19.45

DIE MONDVERSCHWÖRUNG

21.30

KOMÖDIE 2 THE GREEN WAVE

18.15

I PHONE YOU INDEPENDENTS

18.15

AUF NACKTSCHNECKEN

19.00 kuba 1 ZUCKER & SALZ 19.00

21.00

19.00

DAS HAUSMÄDCHEN

KURZFILME

21.30 kuba 4

DAS HAUSMÄDCHEN

21.00

20.00

PECHA KUCHA

19.30 kuba 2 MISSION GEGEN … 21.00 Eine Lektion für's Leben

19.00 kuba 3

LISANKA

Do 18.00 / Fr 19.00

DETOUR BARFUSS

20.00 us

INDEPENDENTS

18.15 GODARD …

DIE MONDVER-

MAMMUTH

DIANE KRUGER, LUDIVINE SAGNIER

19.00 und 21.00

LOUISE HIRES A … KILLER

VILLA AMALIA VOLTAIRE IST SCHULD

BARFUSS AUF NACKTSCHNECKEN

21.30

VON MENSCHEN

21.15

ASPEKTE DES ÜBERLEBENS / SAUVE QUI PEUT

BARFUSS AUF TRUFFAUT NACKTSCHNECKEN GODARD TRIFFT

21.30 Sa 22.00

19.45 Sa 20.15

BAD BOY

20.30 ai

HOTEL SAHARA

18.15

KOMÖDIE 1

24 DI SCHWÖRUNG

23 MO

22 SO

21 SA

20 FR

19 DO

18 MI

17 DI

16 MO

15 SO

21.00

WUNSCHKINO

MUSSTEN

TUCKER ALLES, & DALE WAS WIR VS EVIL GEBEN

20.30 Eröffnung Französische Filmwoche

DER DIEB DES LICHTS

18.00

Heiteres Horrorszenario

19.00 ALLES, WAS WIR GEBEN MUSSTEN 19.30 21.30

DER DIEB DES LICHTS

17.00 und 21.00

MAN MUSS MAMAN IST … 18.30 APERITIF BARFUSS … MICH NICHT GODARD TRIFFT 19.30 ANGÈLE LIEBEN TRUFFAUT DER KLEINE UND TONY 19.30 NICK UN HOMME QUI CRIE FASTEN AUF ITALIENISCH LOUISE HIRES VON MENSCHEN BARFUSS A … KILLER UND GÖTTERN TRIFF DIE AUF NACKTMAMMUTH UN HOMME ELISABETHS! SCHNECKEN QUI CRIE MEIN LEBEN WELCOME IN ROSAROT [deutsche Fassung] DAS SCHMUCK- MAMAN IST MEINE STÜCK FRAU … KURZ …

19.00

… RILEYS

18.45

formeln

14 SA KUMMER

13 FR

12 DO

11 MI

10 DI

9 MO

8 SO

7 SA

6 FR

5 DO

4 MI

3 DI

WILLKOMMEN 2 MO GLÜCKS BEI DEN

1 SO

WILLKOMMEN BEI DEN

20.00

40 QM DTL.

18.15

20.30

WILLKOMMEN BEI DEN

GLÜCKSFORMELN

30 SA formeln

29 FR

28 DO

27 MI formeln

26 DI

26.4. – 31.5. · altstadtkinos.de · MAI ‘11 · filmgalerie.de · 26.4. – 31.5. · altstadtkinos.de · MAI ‘11 · kinos-im-andreasstadel.de

DAS .. SCHMUCKSTUCK

Mai-Wohin 2011  

Kino und Bühne in Regensburg

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