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FSV life VORWORT

Liebe Mitglieder, Freunde, Anhänger und Partner des FSV Frankfurt, ich freue mich sehr, Sie zu unserem Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf im Frankfurter Volksbank Stadion begrüßen zu dürfen. An die Heimspiele gegen die Rheinländer in den letzten beiden Jahren nach dem Wiederaufstieg von Fortuna Düsseldorf erinnere ich mich sehr gerne. Mit 1:0 bzw. 2:0 siegte der FSV Frankfurt im Frankfurter Volksbank Stadion und behielt die drei Punkte hier zuhause. Doch in dieser Saison hat die Fortuna noch eine Schippe draufgelegt und agiert konstant stark in der Liga, steht auf dem Relegationsplatz zum Aufstieg und hat in dieser Spielzeit noch kein einziges Spiel verloren. Unserem FSV Frankfurt fehlt dagegen bisher noch ein Quäntchen Glück, denn bei den Aluminiumtreffern sind wir Spitzenreiter. Während unseres starken Spiels beim FC St. Pauli haben wir das Kunststück fertiggebracht, innerhalb von 42 Sekunden dreimal den Pfosten zu treffen. Hätten wir zu diesem Zeitpunkt schon das Anschlusstor markiert, wären wir bestimmt mit einem Punktgewinn nach Hause gefahren. So wurden wir leider erneut nicht für eine ansprechende Leistung bei einem Ligafavoriten auf fremdem Platz belohnt. Die letzten beiden Heimauftritte im Frankfurter Volksbank Stadion endeten in den Schlussminuten ebenfalls unglücklich. Da sich angeblich diese Situationen im Laufe einer Saison ausgleichen, besteht die große Hoffnung, dass wir gegen den Aufstiegsaspiranten aus Düsseldorf am heutigen Tage einen Heimsieg einfahren werden. Wir haben schon viele hervorragende Leistungen in dieser Saison gezeigt, für die wir nicht in ausreichendem Maße belohnt wurden. Heute ist die Zeit dafür gekommen, die verdiente Ernte einzufahren. Dafür hoffe ich - liebe Fans und Freunde des FSV Frankfurt - auf Ihre lautstarke Unterstützung. Vor dem Hintergrund, dass wir inklusive des heutigen Spiels nur noch zwei Heimspiele mit der gewohnten Haupttribüne in unserem Frankfurter Volksbank Stadion absolvieren, sollten wir besonders darauf bedacht sein, die marode Haupttribüne mit zwei Heimsiegen gebührend zu verabschieden. Ich wünsche Ihnen ein gutes und erfolgreiches Spiel. Herzlichst Ihr

Walter Schimmel (Vize-Präsident FSV Frankfurt 1899 e.V.)

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Inhalt

6 Porträt Marcel Gaus

Profiteam 6 Porträt Marcel Gaus 10 Unser Gegner Fortuna Düsseldorf 12 Mögliche Aufstellungen 20 Rückpass FC St. Pauli 24 Kader 26 Tabelle 2. Bundesliga 32 Spielplakat FC Hansa Rostock 36 Rückpass Energie Cottbus 48 Momar N´Diaye freut sich über Geburt von Sohn Fadilou

14 Familientag des FSV

Leistungszentrum 29 Tabelle Regionalliga Süd 50 FSV U23 spielt 2:2 gegen FC Memmingen 52 Unsere U23-Spieler im Kurzporträt 54 FSV-Jugendmannschaften verzeichnen Achtungserfolge

18 Rückpass FC St. Pauli

FSV life 14 So schön war der Familientag des FSV Frankfurt 16 Erste Bagger am Frankfurter Volksbank Stadion 18 Aktion „Danke ans Ehrenamt“ 42 Gelungene Informationsver staltung des Main Business Club 56 Haste Worte? 58 Geburtstage 61 Scherers Einwurf 4

50 Rückpass U23


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Marcel Gaus


FSV life FSV PERSÖNLICH Als Stürmer („Ich habe nie etwas anderes gespielt“) mit den Trümpfen Schnelligkeit und Zweikampfstärke kam Marcel Gaus im Sommer zum FSV Frankfurt. Doch nach einigen Spieltagen wurde er von Cheftrainer Hans-Jürgen Boysen zum Linksverteidiger umgeschult: „Man muss sich eben darauf einstellen. Früher sollte ich Tore schießen, jetzt verhindere ich sie. Nichtsdestotrotz versuche ich, die Aufgabe anzunehmen und mich voll damit zu identifizieren. Letztendlich zählt nur, dass ich spiele. Und es gibt Schlimmeres, als auf der linken Verteidigerposition zu spielen. Wenn man zu engstirnig ist und solche Chancen nicht wahrnimmt, kann man relativ wenig Einsatzzeit bekommen. Und das ist ja das, was ich möchte.“ In der FSV U23 beim 2:1-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg II hat er erstmals auf dieser Position gespielt. „Anscheinend habe ich den Trainer soweit davon überzeugt, dass ich weiterhin auf dieser Position spielen durfte. Ungewohnt ist es noch immer, aber ich arbeite tagtäglich daran, dass ich weiterhin dazulerne und die Abläufe verinnerliche.“ In vielen Dingen sieht der 22-Jährige auch über den Tellerrand hinaus, möchte noch viel Entdecken: „Irgendwann, wenn es die Zeit zulässt, möchte ich jeden Kontinent so bereist haben, dass ich die vielen verschiedenen Kulturen kennen lernen kann.“ Auch beruflich denkt er bereits an ein Leben

außerhalb des Fußballgeschäfts. „Nach dem Abitur habe ich mich anfangs nur auf den Fußball konzentriert, aber auch gemerkt, dass ich noch relativ viel Freizeit habe. Meine Freunde und Bekannte waren in dieser Zeit noch bei der Arbeit oder an der Uni. Um die Zeit zu nutzen, habe ich den Entschluss gefasst, mich mit einem Wirtschaftsstudium weiterzubilden: Gerade weil Fußball auch sehr schnelllebig ist und man auch, z.B. durch Verletzungen, aus der Bahn geworfen werden kann. Dann ist es besser, einen Plan B in der Hinterhand zu haben für den Fall, dass der Fußball nicht mehr funktioniert. Man muss sich aber auch viel damit zuhause beschäftigen und sehr ehrgeizig sein, um

weiter zu kommen.“ Frisch „ausgezogen aus dem Hotel Mama“ fühlt sich der gebürtige Düsseldorfer im Rhein-Main-Gebiet „sehr wohl. Wir haben auch innerhalb der Mannschaft ein super Klima. Auch meine Wohnung ist sehr schön gelegen. Dass ich gerne koche, hilft mir natürlich dabei, dass ich mich versorgen kann und nicht verhungere. Mittlerweile macht mir das auch Spaß“, lacht er. Heimweh kennt der blonde Lockenkopf nicht bei seiner ersten Station außerhalb des Düsseldorfer Einzugsgebiets. „Aber freue mich trotzdem darüber, an freien Tagen nach Düsseldorf zu fahren und meine Familie zu sehen.“ Zu seinen ehemaligen Düsseldorfer Mannschaftskollegen hat er zeitbedingt jedoch nur Kontakt übers Handy oder Internet. Im Internet hat er auch eine Wohnung, ruhig gelegen und ganz nach seinem Geschmack gefunden. „Ich habe mir 4-5 Wohnungen angesehen, aber habe mich

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FSV life FSV PERSÖNLICH relativ schnell für meine jetzige entschieden. Ich lebe gerne etwas außerhalb der Stadt, wo ich nicht den tagtäglichen Trubel mitbekomme.“ Doch von Zeit zu Zeit lebt er auch gerne im Trubel. Denn als gebürtiger Rheinländer ist der Karneval für ihn natürlich etwas Besonderes: „Zu dieser Zeit sollte man nur nach Düsseldorf kommen, wenn man etwas für den Karneval übrig hat. Ich feiere gerne Karneval, aber in den letzten Jahren hat es zeitlich aufgrund von Training und Spielen leider nicht gepasst, dass wir am Karnevalszug teilnehmen konnten. Ich fühle mich absolut als Düsseldorfer, liebe die Stadt und alles drumherum und bin froh, dort geboren zu sein in dieser schönen Stadt.“ Doch während des heutigen Duells muss die alte Liebe ruhen. Auch wenn er dort eine schöne Zeit erlebte und auch während seiner Abiturphase in seinem ersten Jahr bei den Senioren mustergültig unterstützt wurde: „Wenn es zeitlich gepasst hat, konnte ich jederzeit ins Training der 1. Mannschaft kommen, also rund 2-3 Mal pro Woche. Ansonsten war ich im Training der zweiten Mannschaft und am Wochenende habe ich immer gespielt. Aber aufgrund dieser Situation hatte ich im ersten Jahr nur vier Drittligaeinsätze. Danach war ich fest oben dabei und habe regelmäßig meine Einsätze bekommen.“ Doch diese Jokerrolle aus Düsseldorfer Zeiten möchte Gaus ablegen. „Der Verein orientiert sich in Richtung erste Liga, aber ich muss mich zuerst in der zweiten Liga etablieren“, nennt er sein Ziel und fügt grinsend hinzu: „Es läuft ja auch ohne mich ganz gut in Düsseldorf.“ 8

MARCEL GAUS


Gaus´ persönliche Top-Elf Oliver Kahn

Sergio Ramos

Cristiano Ronaldo

Pepe

Steven Gerrard

John Terry

Zinedine Zidane

Fabio Coentrao

David Silva

Wayne Rooney

Fernando Torres

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Hintere Reihe von links: Thomas Bröker, Oliver Fink, Adriano Grimaldi, Marco Königs, Juanan, Tugrul Erat, Karim Aouadhi, Ranisav Jovanovic, Jeron Hazaimeh, Assian Lukimya-Mulongoti, Sascha Dum, Kai Schwertfeger, Sandor Torghelle. Mittlere Reihe von oben von links: Wolf Werner, Dr. Ulf Blecker, Dr. Ulrich Keil, Dr. Alois Teuber, Bernd Restle, Jan Speckenbach, Thomas Gucek, Aleksandar Spengler, Dirk Schauenberg, Axel Zehle, Manfred Gloger, Uwe Klein, Norbert Meier Vordere Reihe von links: Andreas Lambertz, Jules Schwadorf, Robbie Kruse, Ken Ilsö, Jans Langeneke, Michael Ratajczak, Markus Krauss, Robert Almer, Sascha Rösler, Adam Bodzek, Johannes van den Bergh, Maximilian Beister, Christian Weber.

Fortuna Düsseldorf: Große Spieler und ein „Mini-Robben“ Fortuna Düsseldorf wurde im Jahr 1895 im Stadtteil Flingern gegründet. Größte Erfolge der Vereinsgeschichte waren der Gewinn der deutschen Meisterschaft im Jahr 1933 sowie das Erreichen des Europapokalfinales der Pokalsieger 1979. Dem Gegner FC Barcelona unterlagen die Düsseldorfer erst nach Verlängerung mit 3:4. Der Verein erlebte aber auch Tiefen und spielte in den Jahren 2002 bis 2004 in der zu der Zeit viertklassigen Oberliga. Seitdem geht es wieder bergauf mit der Fortuna, „die Flingeraner“ qualifizierten 10

sich für die neu gegründete 3. Liga und kehrten 2009 in die 2. Liga zurück. In der ersten Zweitligaspielzeit landeten sie gleich auf Rang 4, in der letzten Saison konnten sie diese Leistung nicht bestätigen und belegten „nur“ den 7. Platz. Das genügt den Nordrhein-Westfalen nicht, sie wollen ins Oberhaus und die Zeichen stehen gut in dieser Saison. Bei den Neueinkäufen hat die sportliche Führung besonderen Wert auf eine ausgeprägte

Körpergröße gelegt. Mit den beiden Torhütern Robert Almer (von Austria Wien) und Markus Krauss (VfB Stuttgart II) sowie Karim Aouadhi (Club Africain Tunis) Tugrui Erat, Jeron Hazimeh (eigene Jugend) und Juanan (Real Madrid II) kamen sechs Spieler, die locker über 1,90 Meter aufweisen können. Dazu kamen mit Adriano Grimaldi (1. FC Mainz 05), Jules Schwadorf (Jugend Bayer Leverkusen) und Robbie Kruse (Melbourne Victory) drei torgefährliche und wendige Offensivspieler.


FSV life UNSER GEGNER Das Team zeigt Kompaktheit und kann durchgehend auf einem hohen Niveau agieren. Die Mannschaft ist genauso eingespielt wie das sportliche Führungsteam. Cheftrainer Norbert Meier und Manager Wolf Werner arbeiten seit dreieinhalb Jahren erfolgreich zusammen. Mit dem sensationellen 3:1-Erfolg beim FC St. Pauli und dem 2:0-Heimsieg gegen Hansa Rostock arbeitete sich die Fortuna mit insgesamt acht Siegen und vier Unentschieden auf der Tabelle nach vorne, steht punktgleich mit Eintracht Frankfurt in den Aufstiegsrängen und teilt noch eine Gemeinsamkeit mit den Adlerträgern, denn das sind die einzigen Clubs in den ersten drei Ligen des deutschen Pro-

fifußballs, die in dieser Saison noch kein Spiel verloren haben. So verwundert es nicht, dass das Fußball-Fachblatt „kicker sportmagazin“ gleich fünf Fortunen unter den zwölf besten Feldspielern der Liga aufzählt. Davon rangieren mit Thomas Bröker, Assani Lukimya und Sascha Rösler gleich drei Akteure unter den ersten fünf. Besonders auffällig ist auch der 21-jährige Maximilian Beister, der von „Ziehvater“ Norbert Meier über Kurzeinsätze in der Jokerrolle behutsam aufgebaut wurde und in dieser Spielzeit mit bereits fünf Toren und acht Torvorbereitungen auf sich aufmerksam gemacht hat. Profitiert hat er dabei vor allem von einer Entscheidung Meiers, den Of-

fensivspieler ins rechte Mittelfeld zu beordern. Das blieb auch U21-Nationaltrainer Rainer Adrion nicht verborgen, seit dem letzten Jahr ist Beister bereits fester Bestandteil dieser Auswahlmannschaft. Mit seinen großen Stärken Schnelligkeit und Ballsicherheit sprintet er gerne in Arjen-Robben-Manier auf den Außen los, um dann nach innen zu ziehen und den Abschluss zu suchen, weshalb er sich auch den Spitznamen „Mini-Robben“ verdient hat. Darüber freut sich auch besonders der Hamburger SV, denn von dort ist Beister bis Saisonende an die Fortuna ausgeliehen.

Gründungsdatum: 05.05.1895 Mitglieder: 6.100 (Stand 30.06.2011) Vereinsfarben: Rot-Weiß Fanclubs: Stadion: Esprit Arena (54.600 Zuschauerplätze) Anschrift: Arena Straße 1, 40474 Düsseldorf Homepage: http://www.fortuna-duesseldorf.de

Geschäftsstelle: Vorstandsvorsitzender: Peter Frymuth, Vorstand: Thomas Allofs, Paul Jäger (Geschäftsführer Finanzen), Sven Mühlenbeck, Wolf Werner (Geschäftsführer Sport), Aufsichtsratsvorsitzender: Dr. Dirk Kall, Manager: Wolf Werner, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit: Tom Koster, Kai Niemann, Mannschaftsärzte: Dr. Ulf Blecker, Dr. Ulrich Keil, Dr. Alois Teuber, Physiotherapeuten: Bernd Restle, Thomas Gucek, Jan Speckenbach, Betreuer: Aleksandar Spengler, Marita Spengler

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Mögliche Aufstellung gegen Fortuna Düsseldorf

19 Levels

22 Ratajczak

5 Lukimya

6 Langeneke

21 van den Bergh

13 Bodzek 11 Beister

17 Lambertz

18 Bröker

9 Benyamina

33 Chrisantus

16 Heitmeier

19 Gaus

37 Yelen

28 Gledson

1 Klandt

Trainer-Team: Cheftrainer Hans-Jürgen Boysen Co-Trainer Gerhard Kleppinger Trainer für Athletik / Kondition / Rehabilitation: Bastian Kliem Torwart-Trainer Norbert Lorz

12

30 Rösler

7 Fink

Ersatzspieler: 24 Kleinheider (ET) 25 Langer (ET) 5 Konrad 6 Gordon 7 Tosunoglu 10 Guèye 11 Fillinger 13 Ujma 21 Gallego 14 Hofmeier 23 Müller 15 Huber 26 Stark 17 Yun 27 Henneböle 18 Dahlén 29 Theodosiadis 20 N’Diaye 31 Tayebi

22 Cinaz

3 Schlicke

8 Hleb 4 Teixeira

Trainer-Team: Trainer Norbert Meier Co-Trainer Uwe Klein Torwarttrainer Manfred Gloger Konditionstrainer Dirk Schauenberg Mentaltrainer Axel Zehle

25 Erat 26 Schwadorf 31 Schwertfeger

Ersatzspieler: 1 Almer (ET) 33 Krauss (ET) 2 Weber 3 Juanan 4 Aouadhi 8 Dum 9 Jovanovic 10 Ilsö 15 Königs 16 Bijev 20 Grimaldi 23 Kruse 24 Hazaimeh


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So schön war der Familientag des FSV Frankfurt Spiel und Spaß am Frankfurter Volksbank Stadion im Rahmen des letzten Heimspiels

Zum Spiel gegen den FC Energie Cottbus zeigte der FSV Frankfurt erneut, dass das Frankfurter Volksbank Stadion bei Heimspielen des FußballZweitligisten FSV genau die richtige Adresse für junge Familien ist. Hier fühlen sich Kinder genauso wie deren Eltern pudelwohl. Mit der Familienkarte gab‘s für den ganzen Haushalt für unschlagbare 30 Euro ein Zweitligaspiel vom bequemen 14

Haupttribünenplatz aus zu sehen.

„Franky“ konnte nicht widerstehen und testete den Kinderspaß.

Doch das war natürlich noch lange nicht alles: Auf dem RichardHerrmann-Platz vor der Südtribüne waren ab zwei Stunden vor Anpfiff die Kinder an der Macht. FSV-Hauptsponsor Hyundai stellte eine große Hüpfburg in Form eines Fußballs zur Verfügung, auf der sich die Kids besonders gerne austobten. Sogar

Viel Freude bereitete auch das Spielmobil des Abenteuerspielplatz Riederwald e.V., am beliebtesten war dabei die Rollenrutsche, auf der die Kids in Kisten sitzend hinunterjagen, begehrt waren auch die Bobbycars und das „Airhockey“-Spiel. Auch der Kickertisch war permanent besetzt, feierte packende


FSV life life Strafraumszenen und unzählige Torerfolge. Tore wurden auch an der Schussgeschwindigkeitsmessanlage am laufenden Band erzielt. Die FFH-Fußballschule hatte das Gerät mit den magischen Zahlen, die so viel Jubel auslösen können, an diesem Tag zur Verfügung gestellt. Das FSV-Kids-Club-Zelt platzte aus allen Nähten, die Kinder deckten sich mit Autogrammen der Profispieler Andreas Dahlén und Tobias Henneböle ein,

tollten mit FSV-Kids-Club-Maskottchen „Franky“ und genossen das Büffet. Zudem gab es beim Gewinnspiel noch Familienfreikarten für den Frankfurter Zoo zu gewinnen. Nach dem Austoben war es für die Kinder äußerst spannend, die Tricks des Zauberclowns „Eugenio“, der gerne auf Stelzen zu seiner „Bühne“

kommt, zu bewundern. Eugenio machte aus 10 Euro-Scheinen scheinbar spielend 50er-Noten. Da horchten auch die Erwachsenen auf, aber natürlich war das nur ein weiterer raffinierter Trick des lustigen Magiers. Noch bis lange nach Schlusspfiff des Zweitligaspiels erfreuten sich die Kids an den hervorragenden Möglichkeiten, die der Familientag bot und sind sicherlich beim heutigen FSV-Heimspiel wieder dabei.

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FSV life life

Der erste Bagger am Frankfurter Volksbank Stadion

Rekonstruktion der Haupttribüne wirft ihre Schatten voraus Im November, nach dem Heimspiel gegen den FC Hansa Rostock, geht es mit der Modernisierung der Haupttribüne des Frankfurter Volksbank Stadions richtig los. Die VIP-Bereiche werden an den Spieltagen in Zelte verlegt, die Kabinen für die Spieler und die Geschäftsstelle ziehen in Container um, die logischerweise schon vor dem Umzug stehen müssen. Daher war schon zu Beginn der letzten Woche der erste Bagger fleißig am Buddeln. Direkt neben

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dem ersten Trainingsplatz von der Südtribüne aus gesehen, dem sogenannten „Käfig“, werden die Container für Spielerkabinen und Büros der Geschäftsstelle stehen. Dort wurden störenden Äste und Büsche entfernt und der Boden geglättet, um eine Tragschicht für die Aufstellung der Container anzulegen. Nachdem der Bagger einige Zentimeter des Bodens ausgehoben hat, kam am vorletzten Donnerstagmorgen die erste Stufe der Tragschicht

auf den Platz, wo bald die Container stehen. Als zweite Stufe wurde eine feinere Schicht aufgetragen, anschließend folgten Kanthölzer für das Fundament. Der gesamte Untergrund wurde selbstverständlich genauestens begradigt, dass die Container in Reih und Glied nebeneinander platziert werden können. Die ersten Container sind auch bereits eingetroffen, vier Baucontainer stehen bereits auf dieser Fläche. Es tut sich etwas am Frankfurter Volksbank Stadion, die Zukunft ist spürbar.


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FSV life life

„Unser Vereinsleben ist ohne ehrenamtlich tätige Mitglieder nicht denkbar“ Zur bundesweiten Aktion „Danke ans Ehrenamt“ der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH (DFL), des Deutschen FußballBundes (DFB) und der Clubs des Ligaverbandes e.V. hat FSV life mit ehrenamtlichen Helfern des FSV Frankfurt gesprochen, die Woche für Woche dafür sorgen, dass ein Rädchen ins andere greift und der gesamte Ablauf rund um die Spiele des FSV Frankfurt und den Betrieb der FFH-Fußballschule reibungslos funktioniert. Bernd Purkott, Schiedsrichterbetreuer der U23 und die fleißigen Helferinnen der FFH-Fußballschule Adriana Candelma, Saskia Heimstadt und Doris Kuhn reden über ihre Tätigkeit und ihre Motivation dazu.

FSV life: Seit wann sind Sie mit dem FSV verbunden? Bernd Purkott (Foto unten): „Seit Beginn der vergangenen Saison bin ich für den FSV Frankfurt ehrenamtlich tätig. Die Verbindung entstand über Michael Grieben vom Hessischen Fußball-Verband, der auch den Geschäftsführer Organisation des FSV, JensUwe Münker gut kennt.“ Adriana Candelma (auf dem rechten Foto in der Mitte): „Ich bin seit 2005 in der FFHFußballschule beim FSV Frankfurt ehrenamtlich tätig. Durch meinen Ehemann bin ich zum FSV gekommen. Er war selbst Spieler und Trainer beim FSV und ist natürlich auch Mitglied. Fußballschule-

Leiter Bernd Winter hat mich angesprochen, ob ich helfen möchte, da habe ich spontan zugesagt.“ Saskia Heimstadt (auf dem Foto links): „Durch meine Mutter Petra Heimstadt kam ich zum FSV und helfe in den Schulferien gerne in der FFHFußballschule, das macht mir Spaß.“ Doris Kuhn (krankheitsbedingt nicht auf dem Foto): „Ich bin schon seit Beginn der Fußballschule dabei. Ich habe auch schon zuvor ehrenamtlich beim FSV geholfen, zum Beispiel im VIP-Raum bei Spieltagen. Das ist eben so, wenn man in einem Verein Mitglied ist. Wenn es gesundheitlich möglich ist, helfe ich die kompletten sieben Wochen im Jahr.“ FSV life: Was genau sind Ihre Aufgaben bei Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit? Bernd Purkott: „Bei dieser ehrenamtlichen Tätigkeit geht es darum, sich um die Schiedsrichter zu kümmern, mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Ich frage sie, wann sie ankommen, nehme sie in Empfang und trinke mit ihnen einen Kaffee. Nach dem Spiel gehe ich eventuell noch mit ihnen etwas Essen. Außerdem bin ich seit 24 Jahren selbst Schiedsrichter, habe auch einen Trainerschein und bin Koordinator für Qualifizierung beim Hessischen Fußball-Verband. Wenn man das auf Tage aufteilt, bin ich

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damit mindestens eine Stunde pro Tag beschäftigt, ich würde eher sagen zehn Stunden pro Woche.“ Adriana Candelma, Saskia Heimstadt, Doris Kuhn: „Wir decken die Tische, kümmern uns um die Getränkeversorgung, helfen bei der Essensausgabe und kümmern uns darum, dass das Geschirr auch gespült ist. Während der sieben Wochen der FFH-Fußballschule sind wir von früh morgens bis zum Nachmittag hier tätig.“

auch sehr viel Spaß.“ Adriana Candelma: „Die Mitarbeiter des FSV sind alle sehr freundlich, es ist sehr familiär. Manchmal kommen auch Spieler vorbei, mit denen man sich unterhalten kann. Es herrscht eine sehr nette Atmosphäre hier.“ Doris Kuhn: „Die Mitarbeiter machen den FSV Frankfurt zu etwas Besonderem, die Fans kennen sich untereinander und wichtig ist auch die Zugehörigkeit zu Bornheim.“

FSV life: Was macht die Faszination FSV Frankfurt aus? Bernd Purkott: „Ich bin fasziniert vom Fußball insgesamt. Bevor ich hierhergekommen bin, hatte ich noch keinen Einblick beim FSV, aber ich finde es wunderbar hier und sehr familiär. Daher macht mir meine Tätigkeit beim FSV

FSV life: Was motiviert Sie zu Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit? Bernd Purkott: „Ich bin da hineingewachsen, habe das von klein auf gemacht. Mit 16 Jahren wurde ich Schiedsrichter, habe mit 19 meinen Trainerschein gemacht und bin seitdem im Grunde fast täglich am Sportplatz.“

Adriana Candelma: „Ich bin Fan des FSV Frankfurt, arbeite gerne mit Kindern zusammen und helfe den Kindern zuliebe.“ Saskia Heimstadt: „Es gefällt mir, dass die Kinder mit Freude hierher kommen, sehr viel Spaß haben und dass ich dabei helfen kann, dass die Kurse der FFH-Fußballschule für alle Beteiligten zu einem tollen Erlebnis werden.“ Doris Kuhn: „Kein Verein kommt ohne Ehrenamt aus. Daher finde ich es wichtig, dass man hilft, wenn man die Zeit dazu hat. Ich habe bisher schon acht verschiedene ehrenamtliche Tätigkeiten in diversen Vereinen und kirchlichen Einrichtungen gemacht. Wo meine Tochter Victoria (auf dem Foto rechts) war, war ich auch. Es gibt immer etwas zu tun. Wenn man das leisten kann, sollte man das auch tun.“ 19


Der FSV beim FC St. Pauli: Spiel im Griff, aber Pfostenpech 1:2-Niederlage am Millerntor Gaus-Anschlusstreffer genügt nicht

Beim FC St. Pauli schickte FSV-Cheftrainer mit Karim Benyamina und Viachaslau Hleb zwei wieder genesene Spieler von Beginn an aufs Feld am Millerntor. Benyamina agierte in vorderster Front, Hleb im rechten und Chrisantus spielte im linken Mittelfeld. Der Nigerianer war es auch, der nach wenigen Sekunden den Ball in den Fünfmeterraum legte und Zafer Yelen beinahe den Führungstreffer für den FSV markierte. Doch PauliKeeper Philipp Tschauner stand goldrichtig. Dafür klingelte es früh im Tor des FSV. Max Kruse 20

brachte den Ball in Richtung Tor und traf Gledsons Bein. Von dort aus sprang der Ball in die Maschen – Riesenpech in zwei Situationen heißt in Zahlen 1:0 für den Gastgeber statt Führung für Schwarz-Blau. Der FSV hielt wacker dagegen, doch die besseren Möglichkeiten verzeichnete der Hamburger Stadtteilverein. Sebastian Schachten, Max Kruse und Deniz Naki kamen in viel versprechender Position zum Schuss, konnte jedoch kein Kapital daraus schlagen. Nach zwanzig Minuten waren

die Bornheimer ganz nahe am Ausgleich. Der Konter über Chrisantus landete nach hervorragendem Pass des U17-Weltmeisters bei Hleb, der das Spielgerät nicht so unter Kontrolle brachte, dass er zum Abschluss kommen konnte. Der FSV präsentierte sich als spielstarkes Team, doch klare Torgelegenheiten kamen selten zustande. Nach einer halben Stunde schlug erneut der Gastgeber zu. Nach einem Doppelpass mit Sebastian Schachten leitete Kruse den Ball im Strafraum weiter auf


FSV life RÜCKPASS Naki, der flach aus zehn Metern Torentfernung zum 2:0 einschob. Die Frankfurter ließen sich jedoch keineswegs entmutigen. Nach einer Eckballvariante und der Hereingabe von Hleb hätte es nur eines Fußes bedurft, der den Ball aus Nahdistanz über die Linie schiebt. Eine weitere Steigerung von Pech als die Schlussphase der ersten Hälfte kann es für den FSV kaum geben: Zuerst traf Benyamina mit einem Schuss von der Strafraumgrenze beide Innenpfosten, bevor der Ball wieder von der Torlinie wegsprang. Und in der folgenden Situation hämmerte Zafer Yelen das Runde an den wieder an den Pfosten. In der zweiten Hälfte stellte Boysen auf die Variante mit zwei Sturmspitzen um. Benyamina und Chrisantus bildeten das Sturmduo. Eine Sechserposition wurde dafür aufgelöst, der gelbverwarnte Samil Cinaz blieb in der Kabine, für ihn kam Alexander Huber ins Spiel. Die erste gute Chance im zweiten Abschnitt bekam Benyamina von Hleb an der Strafraumkante in zentraler Position serviert, doch sein Schuss flog über das Pauli-Gehäuse. Fortan hatte der FSV das Spiel klar in der Hand, das Manko war lediglich der fehlende entscheidende Pass.

Profiteam. Der Lohn für seine hervorragenden Leistungen in der U23. Doch er konnte das Ruder auch nicht mehr herum reißen, aber zumindest konnte er per Kopf einen Ball auf der Linie klären. In der Schlussphase wurde es noch spannend. Der FSV beendete seinen Torlos-Fluch am Millerntor: Marcel Gaus nahm die Flanke von Chrisantus volley und nagelte den Ball zum Anschlusstreffer ins Tor. Jetzt bekamen die Paulianer die große Flatter und zitterten vor den Angriffen der FSV’ler. Yelen zirkelte einen Freistoß noch wunderbar auf das Tor, doch Torhüter Tschauner flog in die Ecke und kratzte den Ball noch von der Linie. Alles Bemühen brachte nichts mehr ein, der FSV musste ohne Punkte nach Hause fahren.

FC St. Pauli - FSV Frankfurt 2:1 (2:0) FC St. Pauli: Tschauner Schachten (80. Funk), Morena, Gunesch, Kalla - Boll, Takyi (59. Daube) - Schindler (61. Bruns), Kruse, Bartels - Naki FSV Frankfurt: Klandt Teixeira, Schlicke, Gledson, Gaus - Cinaz (46. Huber), Heitmeier (79. Stark) - Hleb, Yelen, Chrisantus - Benyamina (71. Gallego) Tore: 1:0 Gledson (3./ET), 2:0 Naki (30.), 2:1 Gaus (76.) Gelbe Karten: Schachten (3) Cinaz (4), Yelen Schiedsrichter: Osmers (Hannover) Zuschauer: 24.487 (ausverkauft)

Jetzt konterte der Favorit FC St. Pauli. Kruse konnte aber von seiner Gelegenheit frei vor Patric Klandt nicht profitieren. Der FSV-Keeper bewies einmal mehr seine Stärke in Eins-gegenEins-Situationen, auch den Nachschuss parierte er. Eine Viertelstunde vor Schluss kam Marc Gallego zu seinem SaisonDebüt im 21


FSV life RÜCKPASS Stimmen zum Spiel FC St. Pauli - FSV FSV-Geschäftsführer Sport Uwe Stöver: „Wir sind für ein beherztes und engagiertes Spiel leider nicht belohnt worden. Trotz 0:2-Rückstand haben wir nie aufgesteckt, uns heran gearbeitet, heran gekämpft und den Gegner in der zweiten Hälfte weitestgehend eingeschnürt. Was uns gefehlt hat, war die Kaltschnäuzigkeit und Effizienz vor dem Tor, da hatte der Gegner das Quäntchen Glück mehr am heutigen Tage. Auch in der ersten Halbzeit hatten wir trotz des 0:2-Rückstandes eine Vielzahl an Möglichkeiten, die leider ungenutzt blieben. Der hat es am Ende leider nicht zu einem Punktgewinn gereicht.“ FSV-Cheftrainer Hans-Jürgen Boysen: „Wir sind von der ersten Minute an selbstbewusst aufgetreten und haben ein gutes Spiel abgeliefert. Für viele im Stadion unerwartet war es ein offenes Spiel, wir haben St. Pauli das Leben sehr schwer gemacht. Wir haben nicht nur verteidigt und gemauert, sondern flüssig von hinten heraus mit guten Kombinationen gespielt. Leider haben wir Torhüter Tschauner erst spät überwinden können. Somit fahren wir enttäuscht nach Hause. Ich hätte mir ein 5:5 gewünscht, das wäre im Bereich des Möglichen gewesen. Dann wären wir mit einem verdienten Punkt nach Hause gefahren.“ FSV-Torhüter Patric Klandt: „Aufgrund der zweiten Halbzeit war das eine unglückliche Niederlage, ein Punkt wäre mindestens drin gewesen. Wir haben ein sehr gutes Spiel abgeliefert und dreimal nur Aluminium getroffen.“ 22


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FSV Frankfurt Tor

Abwehr

1

Patric Klandt

* 29.09.1983 deutsch Tor

Pierre Kleinheider

24

* 07.11.1989 deutsch Tor

25

Michael Langer

* 06.01.1985 österreichisch Tor

Björn Schlicke

3 Nils Teixeira

4

Tufan Tosunoglu

7

8

* 23.06.1981 deutsch Abwehr

* 10.07.1990 deutsch Abwehr

Mittelfeld

Gledson 28 Alexandros 29 Da Silva Menezes Theodosiadis * 04.07.1979 brasilianisch Abwehr

* 1912.1988 deutsch Abwehr

5

Manuel Konrad

* 14.04.1988 deutsch Mittelfeld

* 22.07.1988 türkisch Mittelfeld

Viachaslau Hleb * 12.02.1983 weißrussisch Mittelfeld Angriff

Samil Cinaz

22

* 08.03.1986 deutsch Mittelfeld

Sven Müller

* 04.04.1980 deutsch Mittelfeld

23

Yannick Stark

26

* 28.10.1990 deutsch Mittelfeld

Zafer Yelen

37

* 30.06.1986 deutsch Mittelfeld

Trainerstab

Hans-Jürgen Boysen

24

* 30.05.1957 deutsch Cheftrainer

Karim Benyamina * 18.12.1981 deutsch Angriff

Funktionsteam

Gerhard Kleppinger * 01.03.1958 Co-Trainer

Bastian Kliem

* 28.10.1976 Trainer für Athletik / Kondition / Reha.

Norbert Lorz

* 01.03.1967 Torwart-Trainer

Mikayil Kabaca

* 22.11.1976 Team-Manager

9


Kader 2011 / 2012

Daniel Gordon

6

* 16.01.1985 deutsch Abwehr

Mario Fillinger

* 10.10.1984 deutsch Mittelfeld

Alexander Ujma

13

* 24.07.1992 deutsch Abwehr

11 Markus Hofmeier

* 07.10.1993 deutsch Mittelfeld

Alexander Huber

15

* 25.02.1985 deutsch Abwehr

14 Jutae Yun

* 22.06.1990 südkoreanisch Mittelfeld

Marc Heitmeier

16

27

Marc Gallego

21

* 19.05.1992 deutsch Abwehr

* 18.03.1985 deutsch Abwehr

17 Andreas Dahlén

Tobias Henneböle

18

* 11.12.1982 schwedisch Mittelfeld

* 13.08.1985 deutsch Mittelfeld Geschäftsführer Sport

Babacar Guèye

* 02.03.1986 senegalesisch Angriff

Mohamed Azaouagh Zeugwart

10

Marcel Gaus

* 02.08.1989 deutsch Angriff

Dr. Thomas S. Heddäus Mannschaftsarzt

19 Momar N´Diaye

* 13.07.1987 senegalesisch Angriff

Dr. Wolfgang Raussen Mannschaftsarzt

20

Macauley Chrisantus * 20.08.1990 nigerianisch Angriff

Thomas Stubner

Physiotherapeut

33

Uwe Stöver

* 08.02.1967 Geschäftsführer Sport

Danny Schleuning

Physiotherapeut

25


Tabelle Platz Mannschaft

Sp.

g

u

v

Torverh.

Diff.

Punkte

12

9

2

1

25:7

18

29

12

8

4

0

31:10

21

28

12

8

4

0

29:12

17

28

12

8

1

3

25:15

10

25

12

6

4

2

16:9

7

22

6 Eintr. Braunschweig

12

5

4

3

15:12

3

19

7 1. FC Union Berlin

12

5

3

4

18:19

-1

18

12

5

2

5

16:23

-7

17

12

5

1

6

25:21

4

16

12

4

2

6

19:21

-2

14

1 Greuther Fürth

2 Eintracht Frankfurt 3 Fortuna Düsseldorf

4 FC St. Pauli 5 SC Paderborn 07

8 Energie Cottbus 9 1860 München

10 Dynamo Dresden 11 Erzgebirge Aue

12

3

5

4

10:17

-7

14

12 FSV Frankfurt

12

2

5

5

12:17

-5

11

12

3

2

7

12:22

-10

11

12

2

3

7

13:17

-4

9

12

1

6

5

7:14

-7

9

12

2

3

7

12:24

-12

9

12

1

5

6

6:15

-9

8

12

2

2

8

16:32

-16

8

13 VfL Bochum

14 MSV Duisburg

15 Hansa Rostock 16 Karlsruher SC

17 Alemannia Aachen 18 FC Ingolstadt 04

Aktueller Spieltag Fr., 28.10.2011 18:00 Uhr VfL Bochum - Alemannia Aachen

1. FC Union Berlin - FC St. Pauli

Hansa Rostock - Energie Cottbus

Sa., 29.10.2011 13:00 Uhr SC Paderborn 07 - Erzgebirge Aue

Dynamo Dresden - Karlsruher SC

So., 30.10.2011 13:30 Uhr FSV Frankfurt - Fortuna Düsseldorf

MSV Duisburg - 1860 München

FC Ingolstadt 04 - Eintracht Frankfurt

Mo., 31.10.2011 20:15 Uhr SpVgg Greuther Fürth - Eintracht Braunschweig 26


Nächster Spieltag Fr., 04.11.2011 18:00 Uhr Fortuna Düsseldorf - Dynamo Dresden

Karlsruher SC - FC Ingolstadt 04

Eintracht Braunschweig - 1. FC Union Berlin

Sa, 05.11.2011 13:00 Uhr FC St. Pauli - SpVgg Greuther Fürth

1860 München - VfL Bochum

So., 06.11.2011 13:30 Uhr FSV Frankfurt - Hansa Rostock

Energie Cottbus - SC Paderborn 07

Alemannia Aachen - MSV Duisburg

Mo., 07.11.2011 20:15 Uhr Erzgebirge Aue - Eintracht Frankfurt

Spielerstatistik FSV Frankfurt Position RückenName Spiele Tore eingeausgeGelbe Gelb-Rote nummer wechselt wechselt Karten Karten Torhüter 1 Patric Klandt 12

Rote Karten

24 Pierre Kleinheider 25 Michael Langer Abwehr 2 Marc Stein

3

Björn Schlicke

9

4

Nils Teixeira

11

1

13 Alexander Ujma

15

Alexander Huber

10

2

16

Marc Heitmeier

9

2

1 4

2

18 Andreas Dahlén 27 Tobias Henneböle

28

Gledson

12

1

29 Alexandros Theodosiadis

5

Manuel Konrad

3

2

1

6 Daniel Gordon Mittelfeld 7 Tufan Tosunoglu

8

Viachaslau Hleb

3

11

Mario Fillinger

7

14

Markus Hofmeier

2

17

Jutae Yun

1

21

Marc Gallego

1

22

Samil Cinaz

12

2

2

23

Sven Müller

8

4

3

1

26

Yannick Stark

12

2

5

4

1

2 3

2

1

1

2

1 1

1

4

31 Behnam Tayebi

37

Zafer Yelen

12

1

Angriff

9

Karim Benyamina

10

3

10

Babacar Guèye

11

19

Marcel Gaus

8

20

Momar N´Diaye

7

33

Macauley Chrisantus

8

1 5

1 1

1

5

4

4

2

2

4 1

5

1

2

5

1

27


Spielplan So., 30.10.2011 13:30 Uhr FSV Frankfurt – Fortuna Düsseldorf So., 06.11.2011 13:30 Uhr FSV Frankfurt – FC Hansa Rostock So., 20.11.2011 13:30 Uhr SpVgg. Greuther Fürth - FSV Frankfurt Fr., 25.11.2011 18:00 Uhr FSV Frankfurt - SC Paderborn 02.-05.12.11 D ynamo Dresden - FSV Frankfurt 09.-12.12.11 1 . FC Union Berlin - FSV Frankfurt 16.-19.12.11 FSV Frankfurt - VfL Bochum 03.-06.02.12 MSV Duisburg - FSV Frankfurt 10.-13.02.12 FSV Frankfurt - FC Ingolstadt 04 17.-20.02.12 E intracht Frankfurt - FSV Frankfurt 24.-27.02.12 FSV Frankfurt - Karlsruher SC 02.-05.03.12 F C Erzgebirge Aue - FSV Frankfurt 09.-12.03.12 FSV Frankfurt - TSV 1860 München 16.-19.03.12 E . Braunschweig - FSV Frankfurt 23.-26.03.12 FSV Frankfurt - Alemannia Aachen 30.03.-02.04.12 Energie Cottbus - F SV Frankfurt 05.-08.04.12 FSV Frankfurt - FC St. Pauli 10.-11.04.12 F ortuna Düsseldorf - FSV Frankfurt 13.-16.04.12 F C Hansa Rostock - FSV Frankfurt 20.-23.04.12 F SV Frankfurt - Greuther Fürth So, 29.04.2012 S C Paderborn 07 - FSV Frankfurt So, 06.05.2012 F SV Frankfurt - Dynamo Dresden

Bisherige Ergebnisse FSV Frankfurt - 1. FC Union Berlin

15.07.11 1:1

VfL Bochum - FSV Frankfurt

22.07.11 1:0

Benyamina

FSV Frankfurt – MSV Duisburg

07.08.11 0:0

4.132

FC Ingolstadt – FSV Frankfurt

14.08.11 1:1

6.609

Cinaz

FSV Frankfurt - Eintracht Frankfurt 21.08.11 0:4

28

4.151 12.313

50.250

Karlsruher SC - FSV Frankfurt

27.08.11 0:4

Benyamina (2), Yelen, Chrisantus 12.062

FSV Frankfurt – FC Erzgebirge Aue

11.09.11 1:1

Fillinger

1860 München – FSV Frankfurt

18.09.11 4:0

3.631 20.100

FSV Frankfurt - Eintr. Braunschweig 23.09.11 1:1

Chrisantus

4.603

Alemannia Aachen - FSV Frankfurt 30.09.11 1:3

Chrisantus (3)

15.179

FSV Frankfurt – FC Energie Cottbus

16.10.11 0:1

FC St. Pauli – FSV Frankfurt

23.10.11 2:1

Gaus

4.276 24.487


Tabelle Regionalliga Süd Platz Mannschaft

Sp.

g

u

v

Torverh. Diff.

Punkte

1

SG Großaspach

14

10

2

2

29:14

15

32

2

Stuttgarter Kickers

14

9

4

1

26:12

14

31

3

1899 Hoffenheim II

14

9

1

4

42:10

32

28

4

Eintracht Frankfurt II 14

8

2

4

23:14

9

26

5

Greuther Fürth II

13

8

1

4

25:20

5

25

6

Karlsruher SC II

13

7

3

3

22:14

8

24

7

Wormatia Worms

14

6

3

5

27:26

1

21

8

FC Ingolstadt 04 II

14

6

2

6

20:28

-8

20

9

SC Freiburg II

14

6

1

7

25:24

1

19

10

FC Memmingen

14

5

4

5

20:20

0

19

11

Waldhof Mannheim

13

5

3

5

22:19

3

18

12

FSV Frankfurt U23

14

5

2

7

26:29

-3

17

13

Bayern München II

13

4

3

6

17:23

-6

15

14

Hessen Kassel

14

4

2

8

21:27

-6

14

15

1. FC Nürnberg II

14

2

5

7

23:32

-9

11

16

1860 München II

14

2

5

7

9:26

-17

11

17

Bayern Alzenau

14

3

2

9

14:33

-19

11

18

SC Pfullendorf

14

1

3

10

15:35

-20

6

FC furt -

nk

Fra FSV

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FSV F

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Pader

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Tickets unter: www.fsv-frankfurt.de Hotline: 069 - 407 662 584 (Montag - Freitag 8:30 - 19.30 Uhr) Anregungen und Fragen: zuschauerservice@fsv-frankfurt.de

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Aktueller Spieltag Fr., 28.10.2011 19:00 Uhr FC Memmingen - Stuttgarter Kickers

SG Sonnenhof Großaspach - 1899 Hoffenheim II

Bayern München II - SC Pfullendorf

Sa., 29.10.2011 14:00 Uhr Bayern Alzenau - SpVgg Greuther Fürth II

SC Freiburg II - 1860 München II

So., 30.10.2011 14:00 Uhr 1. FC Nürnberg II - FC Ingolstadt 04 II Di., 01.11.2011 15:00 Uhr Karlsruher SC II - Hessen Kassel Di., 01.11.2011 19:00 Uhr FSV Frankfurt U23 - Eintracht Frankfurt II Mi., 02.11.2011 19:00 Uhr Waldhof Mannheim - Wormatia Worms

Nächster Spieltag Fr., 04.11.2011 19:00 Uhr FC Memmingen - Eintracht Frankfurt II

1860 München II - Bayern Alzenau

Sa., 05.11.2011 14:00 Uhr Hessen Kassel - Waldhof Mannheim So., 06.11.2011 14:00 Uhr SpVgg Greuther Fürth II - FSV Frankfurt U23

Stuttgarter Kickers - 1. FC Nürnberg II

FC Ingolstadt 04 II - Bayern München II

SC Pfullendorf - Karlsruher SC II

Wormatia Worms - SG Sonnenhof Großaspach

1899 Hoffenheim II - SC Freiburg II

Torschützen

30

Hofmeier

5

Gallego

4

Marius Müller

3

Öz

3

Gordon

2

Oesterhelweg

2

Kröner

2

Alemdar

1

Mastilovic

1

Scherer

1

Winter

1


Spielplan So,

13.11.2011, 14:00

FSV Frankfurt U23 – 1860 München II

So,

20.11.2011, 14:00

FSV Frankfurt U23 - 1899 Hoffenheim II

Fr,

25.11.2011, 19:00

VfR Wormatia Worms – FSV Frankfurt U23

So,

04.12.2011, 14:00

FSV Frankfurt U23 – Hessen Kassel

10.12.2011, 14:00

SC Pfullendorf - FSV Frankfurt U23

Sa,

02. - 04.03.2012

FSV Frankfurt U23 – FC Ingolstadt 04 II

09. - 11.03.2012

Stuttgarter Kickers - FSV Frankfurt U23

16. - 18.03.2012

FSV Frankfurt U23 – 1. FC Nürnberg II

23. - 25.03.2012

FC Bayern München II - FSV Frankfurt U23

30.03. - 01.04.2012

FSV Frankfurt U23 – Karlsruher SC II

06. - 08.04.2012

SV Waldhof Mannheim - FSV Frankfurt U23

10. - 12.04.2012

FSV Frankfurt U23 - Sonnenhof Großaspach

12. - 14.04.2012

SC Freiburg II - FSV Frankfurt U23

20. - 22.04.2012

FSV Frankfurt U23 – FC Bayern Alzenau

27. - 29.04.2012

FC Memmingen - FSV Frankfurt U23

04. - 06.05.2012

Eintracht Frankfurt II - FSV Frankfurt U23

So,

12.05.2012, 14:00

FSV Frankfurt U23 – Greuther Fürth II

So,

19.05.2012, 14:00

1860 München II - FSV Frankfurt U23

Bisherige Ergebnisse Hoffenheim II - FSV Frankfurt U23

22.07.11 1:0

350

FSV Frankfurt U23 – Wormatia Worms

14.08.11 1:3

Gordon

409

Hessen Kassel – FSV Frankfurt U23

20.08.11 3:1

Oesterhelweg

2.000

FSV Frankfurt U23 – SC Pfullendorf 26.08.11 4:3

Gallego, Scherer, Hofmeier, Mastilovic

128

FC Ingolstadt II – FSV Frankfurt U23

03.09.11 3:1

Winter

250

FSV Frankfurt U23 – Stuttgarter Kickers

07.09.11 1:1

Hofmeier

259

1. FC Nürnberg II - FSV Frankfurt U23

10.09.11 1:2

Hofmeier, Marius Müller

225

FSV Frankfurt U23 - Bayern München II 18.09.11 5:0 Karlsruher SC II - FSV Frankfurt U23

Hofmeier (2), Gallego (2), Kröner

24.09.11 1:0

277 169

Großaspach - FSV Frankfurt U23

05.10.11 3:2

Gordon, Marius Müller

527

FSV Frankfurt U23 - SC Freiburg II

11.10.11 2:1

Öz (2)

126

Bayern Alzenau - FSV Frankfurt U23 14.10.11 3:4

Marius Müller, Gallego, Alemdar, Oesterhelweg

300

FSV Frankfurt U23 - FC Memmingen

Kröner, Öz

23.10.11 2:2

50 31


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Kronaveter bestraft Unaufmerksamkeit in der Schlussphase

FSV erleidet 0:1-Niederlage gegen Energie Cottbus

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Der FSV Frankfurt hat das Heimspiel gegen den FC Energie Cottbus mit 0:1 (0:0) verloren. In einem farblosen Spiel hatten die Lausitzer mit einer Aktion in der Schlussphase das bessere Ende für sich.

senegalesischer Landsmann Babacar Gueye bildete das Pendant auf der linken Seite. Marc Heitmeier spielte für Yannick Stark gemeinsam mit Samil Cinaz auf der Doppelsechs.

Durch die zahlreichen verletzungsbedingten Ausfälle stellte FSV-Cheftrainer Hans-Jürgen Boysen seine Mannschaft auf einigen Positionen um. Neu-Papa Momar N‘Diaye agierte im rechten Mittelfeld, dessen

Die Partie nahm nur langsam Fahrt auf, Gefahr entstand vorwiegend durch Standardsituationen. Doch keine der beiden Mannschaften konnte Kapital daraus schlagen. Brenzlig vor dem FSV-Kasten wurde es erstmals, als Jules

Reimerink nach einem Pass von Ivica Banovic im Strafraum an den Ball kam. In gemeinsamer Defensivarbeit konnte die Situation geklärt werden. Der erste Torschuss auf Seiten des FSV gelang Cinaz erst kurz vor dem Halbzeitpfiff. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass der FSV-Übungsleiter in der Kabine auf die fehlenden Torabschlüsse hinwies, denn bereits in den ersten fünf Minuten des zweiten Abschnitts verdoppelte sich die Anzahl der


FSV life RÜCKPASS Torabschlüsse des FSV durch die Versuche von Nils Teixeira und Zafer Yelen. Als Retter auf der eigenen Torlinie erwies sich Gledson, der den Schuss des jungen Energie-Talents Leonardo Bittencourt gerade noch stoppen konnte und somit einen Rückstand verhinderte. Auch Marc Heitmeier konnte zwanzig Minuten vor Schluss für den geschlagenen Klandt den Ball vor den Cottbuser Offensivkräften am eigenen Tor vorbeispitzeln. Nach Freistoß von Yelen hätte Gledson dem FSV beinahe auch vor dem gegnerischen Tor einen großartigen Dienst erwiesen, doch sein Kopfball flog am Ziel vorbei. Auch die Hereingabe von Gueye beschwor Gefahr herauf und sorgte für ein lautes Raunen

auf der Südtribüne des Frankfurter Volksbank Stadions. Am Ende des Spiels war die Niedergeschlagenheit wieder groß im heimischen Frankfurter Volksbank Stadion. Denn fünf Minuten vor Ultimo schlug Dimitar Rangelov eine Flanke auf den freistehenden Rok Kronaveter, der keine Mühe hatte, den Kopfball zur 1:0-Führung in den FSVKasten zu platzieren. In der Nachspielzeit hätte der eingewechselte Daniel Adlung das Resultat sogar erhöhen können. Nach einem Konter stand er völlig frei vor FSVKeeper Klandt, der Lupfversuch landete im Ballfangnetz. Doch das änderte nichts daran, dass der FSV-Heimkomplex andauert.

FSV Frankfurt - Energie Cottbus 0:1 (0:0) FSV Frankfurt: Klandt - Teixeira, Schlicke, Gledson, Gaus (64. Huber) - Cinaz, Heitmeier (74. Stark) - N‘Diaye, Yelen (85. Sven Müller), Babacar Gueye Chrisantus Energie Cottbus: Kirschbaum - Engel, Hünemeier, Schorch, Ziebig - Banovic, Kruska Christian Müller (85. Kronaveter), Reimerink (90.+1 Straith) - Rangelov, Bittencourt (69. Adlung) Tor: 0:1 Kronaveter (86.) Schiedsrichter: Martin Petersen (Stuttgart) Zuschauer: 4.276 Gelbe Karten: Gueye (4) Kruska (3)

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FSV life RÜCKPASS Stimmen zum Spiel FSV - Energie Cottbus Geschäftsführer Sport Uwe Stöver: „Wir haben heute von der ersten Minute an nicht zu unserem Spiel gefunden. Wir konnten keine Kreativität und Torgefahr entwickeln. Es ist sicherlich ärgerlich, dass wir in der Schlussphase nicht über die Konzentration verfügten, um gegebenenfalls noch den einen Punkt festzuhalten.“ FSV-Cheftrainer Hans-Jürgen Boysen: „Wir haben heute eine miserable Leistung abgeliefert und waren selten torgefährlich. Wir haben zum x-ten Mal in der Endphase

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Punkte verloren. In der Kreativabteilung haben wir schlechte Entscheidungen getroffen. Die lange Verletztenliste in der Offensive darf keine Entschuldigung sein für die heutige schlechte Leistung, für die wir – vielleicht zu Recht - bestraft wurden.“ FSV-Mittelfeldspieler Samil Cinaz: „Das ist sehr bitter und sehr ärgerlich. Wir werden das anschauen, analysieren und versuchen, die Fehler abzustellen. In der ersten Halbzeit sind wir dem Rhythmus hinterhergelaufen. In der zweiten Halbzeit war es einen Tick besser, der letzte genaue Pass hat aber gefehlt.“

Cottbus-Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz: „Wir sind ein Stück erleichtert, denn Martin Fenin geht es ganz gut, sein Gesundheitszustand ist stabil. Es ist davon auszugehen, dass keine Folgeschäden bleiben. Das ist das wichtigste in diesem Moment. Im Spiel hat man gemerkt, dass wir nicht die Leichtigkeit und Überzeugung in unserem Spiel haben. Wir haben uns als Einheit gezeigt, ohne ein großes Spiel zu machen. Wir haben versucht, stabil zu wirken, das hat geklappt. Wir hatten die besseren Chancen als der FSV, wobei diese gut verteidigt wurden, weil der FSV alles gegeben hat. Das Tor hat Rangelov mit Willen und Überzeugung vorbereitet.“


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Gelungene Informationsveranstaltung des MAIN BUSINESS Club Auch Jürgen Klinsmann war dabei Zur bestmöglichen Verwirklichung der sportlichen und wirtschaftliche Ziele hat der FSV Frankfurt gemeinsam mit seinem Hauptsponsor Hyundai zu Beginn der neuen Saison der 2. Fußball-Bundesliga den MAIN BUSINESS Club initiiert. Ziel ist es, das regionale Netzwerk zu optimieren, sich bei MAIN BUSINESS Club-Events wie Podiumsrunden und Business42

Lunches mit Entscheidern aus Sport, Wirtschaft und Politik zu begegnen und ertragreich auszutauschen. Im Rahmen der Zweitliga-Partie des FSV Frankfurt gegen den FC Energie Cottbus fand dazu in der Business-Lounge des FSV Frankfurt im Frankfurter Volksbank Stadion eine Informationsveranstaltung statt.

FSV-Geschäftsführer Finanzen Clemens Krüger begrüßte die interessierten Anwesenden. „Ich hoffe, dass wir mit dem MAIN BUSINESS Club eine attraktive Internetseite, eine optimale Kommunikationsplattform und eine hochwertige Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen haben, die lange Jahre Bestand haben wird, genauso wie die erfolgreiche langjährige Part-


FSV life life nerschaft der Hyundai Motor Deutschland GmbH mit dem FSV Frankfurt“, betonte Krüger, der das Mikrofon anschließend an die Leiterin der Verkaufsförderung bei Hyundai, Annette Feyh, weiterreichte. Feyh hob die besonderen Kontaktmöglichkeiten, die durch den MAIN BUSINESS Club entstehen, hervor.

ge Bundestrainer Jürgen Klinsmann per Videobotschaft zum MAIN BUSINESS Club zu Wort. Kurz vor Anpfiff stand der Geschäftsführer Sport

des FSV Frankfurt, Uwe Stöver, noch für ein Interview zur aktuellen sportliche Situation zur Verfügung und gab die neuesten Entwicklungen aus dem Mannschaftskreis preis.

„Was spricht dagegen, dass über die bisherigen gemeinsamen sportlichen Interessen und die Verbundenheit zum FSV nun auch auf geschäftlicher gegenseitiger Beziehungsebene win-win Situationen entstehen?“, fragte Hans-Ulrich Buß im Rahmen seiner Rede rhetorisch in die Runde. Überraschend meldete sich auch der Weltmeister und ehemali-

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Rund um den Airport Mehr Kapazität, mehr A380, mehr weltweite Verbindungsqualität Die Kapazitätserweiterung durch die neue Landebahn steigert die Bedeutung des Flughafens Frankfurt als Drehkreuz des internationalen Luftverkehrs. Singapore Airlines hat angekündigt, vom neuen Jahr an die A380 zwischen Singapur und Frankfurt einzusetzen. Fraport-Vorstandsmitglied Peter Schmitz freut sich: „Die Großraummaschine ist das Flugzeug der großen Hubs und verbindet uns mit den wichtigsten Zielen in der Welt“. Frankfurt war 2005 der erste Verkehrsflughafen, auf dem die Abfertigung der A380 getestet wurde, weil hier der Ausbau der Infrastruktur für das Flugzeug am weitesten vorangeschritten war. 2007 war Frankfurt der erste Flughafen, der zu den „route proving flights“ – also zum Test unter realen Bedingungen – angeflogen worden war. FRA, so der Luftfahrt-Code für den Flug44

hafen Frankfurt, verfügt derzeit über 14 Positionen, die von den Dimensionen für die A380 ausgelegt sind. Mitte nächsten Jahres kommen vier in Terminal 1 am Erweiterungsbau A-Plus hinzu. Frankfurt ist vor allem der Einsatzstandort für die derzeit acht A380 der Lufthansa. Mehr als 50 Prozent aller Passagiere steigen in Frankfurt um. Das ist nicht verwunderlich, denn FRA ist mit rund 300 direkt erreichbaren Zielen weltweit der Hub mit der höchsten Verbindungsqualität aller vergleichbaren internationalen Großflughäfen. Seine geografische Lage mitten in Europa wird ergänzt durch eine einzigartige Verknüpfung mit Straße und Schiene. „Im Wettbewerb zwischen Volkswirtschaften und internationalen Wirtschaftsstandorten sind hervorragende Luftverkehrsverbindungen in alle Welt ein Pluspunkt. Unsere starke, exportorientierte Volkswirtschaft verfügt mit dem Luftverkehrsdrehkreuz Frankfurt über einen Mobilitätstrumpf, mit dem sie

die Chancen der Globalisierung nutzen und ihren Herausforderungen begegnen kann“, sagte Schmitz abschließend. Neues SponsoringEngagement: FRAPORT SKYLINERS Die Fraport AG hat ein neues Sponsorship mit einem großen Sportclub der Region abgeschlossen und ist seit diesem Sommer Namenssponsor der „FRAPORT SKYLINERS“. Als „Meilenstein“ in der Entwicklung des Basketballstandorts Frankfurt bezeichnete Skyliners-Geschäftsführer Gunnar Wöbke die neue Kooperation. Schließlich verbindet die neuen Partner über die sportliche Leidenschaft hinaus das starke Engagement für die und in der Region.“Wir sind sehr froh, mit der Fraport AG einen zuverlässigen und nachhaltig denkenden Partner gewonnen zu haben“, erklärte Wöbke. Mit Fraport an der Seite möchte man neben dem hauptsächlichen Spielbetrieb weiter in die regionale


Sport- und Jugendförderung investieren. Auch die gezielte Zusammenarbeit mit Schulen aus der Rhein-Main-Region möchte man voranbringen - Initiativen wie „Basketball macht Schule“ werden in diesem Zusammenhang intensiviert. Als ein „nationales Aushängeschild“ bezeichnete FlughafenChef Dr. Stefan Schulte die „FRAPORT Skyliners“. Vor allem durch die sportlichen Erfolge aber auch durch das starke Engagement in der Region, gerade für Jugendliche in Vereinen und Schulen, habe man sich dieses Prädikat verdient. „Damit identifizieren wir uns und das möchten wir unterstützen“, begründete er den Einstieg bei den Basketballern. Er zeigte Begeisterung für die dynamische Sportart, bei der sich die faszi-

nierenden Szenen oftmals in der Luft abspielten, die aber - ähnlich wie beim Luftverkehr – erst durch die gute Teamarbeit am Boden möglich werden. Zusätzlich hat der Flughafenbetreiber auch das Namensrecht an der Ballsporthalle Frankfurt Höchst übernommen: „FRAPORT SKYLINERS klingt einfach gut und es ist daher nur logisch, dass dieses Team nun auch in der Fraport-Arena spielen wird.“ Fraport Fangemeinde wächst – Über 21.000 Fans bei Facebook Die Fangemeinde des Flughafens Frankfurt im sozialen Netzwerk Facebook wächst immer weiter. Schon mehr als 21.000 Mal haben Nutzer der internationalen Plattform das Profil des Frankfurter Airports mit „Gefällt

mir“ bewertet. Damit ist Frankfurt der populärste europäische Flughafen auf Facebook. Der Flughafenbetreiber Fraport informiert auf www.facebook. com/FrankfurtAirport über die faszinierenden Facetten der bunten Welt des Airports – aktuell unter anderem über das Jubiläum „75 Jahre Flughafen Frankfurt“ in diesem Sommer, oder über Veränderungen in den Terminals sowie besondere Dienstleistungen für die Passagiere. Zum Austausch über die vielfältigen Karrieremöglichkeiten, oder einfach nur um sich über selbige zu Informieren, lädt die Facebookseite „Fraport Jobs & Karriere“ des Unternehmens ein. Auf www.facebook.com/ FraportKarriere sind bereits über 3.500 Fans eingetragen.

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FSV life life

Momar N‘Diaye freut sich über Geburt von Sohn Fadilou FSV-Offensivspieler wurde zum zweiten Mal Vater

Momar N‘Diaye wurde vorletzte Woche – kurz vor dem Spiel gegen Energie Cottbus - zum zweiten Mal Vater. Seine Frau Fama brachte einen Jungen namens Fadilou mit 50 Zentimeter Größe und einem Gewicht von 3.100 Gramm zur Welt. Mutter und Kind sind wohlauf. „Ich freue mich sehr, das war unser Wunsch, dass wir zusätzlich zu unserer dreijährigen Tochter Fatou noch einen Sohn geschenkt bekommen. Das ist super für mich, meine Frau und unsere ganze Familie, wir sind sehr glücklich“, strahlte der FSV-Offensivspieler nach der morgendlichen Trainingseinheit.

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FSV life U23

FSV U23 mit einem 2:2-Unentschieden gegen den FC Memmingen Die FSV Frankfurt U23 kam trotz eines Chancenplus im Heimspiel gegen den FC Memmingen nicht über ein 2:2 hinaus und bleibt damit seit drei Spielen ungeschlagen. Dabei legten die Bornheimer los wie die Feuerwehr und führten bereits nach 19 Spielminuten durch Tore von Noyan Öz und Kapitän Steven Kröner mit 2:0. Nach dem schnellen Anschlusstreffer durch Andreas Hindelang (24.) fälschte Marc Winter einen Memminger Torschuss in der 44. Spielminute unglücklich zum 2:2-Endstand ins eigene Tor ab. FSV U23-Trainer Nicolas Michaty änderte seine Erfolgself aus Alzenau auf drei Positionen. Im Tor stand Pierre Kleinheider, nach seiner Rotsperre kehrte Alexandros Theodosiadis zurück in die Startelf. Auch Aleksandar Mastilovic begann die Partie. Der FSV legte einen Start nach Maß hin: Maximilian Oesterhelweg hatte nach drei Spielminuten die ersten FSVChance, doch sein Schuss aus zehn Metern wurde zur Ecke abgefälscht. Diese jedoch hatte es in sich. Zuerst flog der Eckstoß zu weit, doch von der gegenüberliegenden Seite kam der Ball erneut vor das Tor. Noyan Öz stand mustergültig und traf zur frühen 1:0-Führung. Die Bornheimer waren auch in der Folge vor allem in der Vorwärtsbewegung. Knapp war 50

es, als Aleksandar Mastilovic nach einer Viertelstunde Spielzeit die Hereingabe von Maximilian Oesterhelweg verpasste. Keine fünf Minuten später klingelte es aber erneut im Kasten der Gäste: Nach einer tollen Hereingabe von Maximilian Oesterhelweg kam Steven Kröner freistehend an den Ball und schoss unhaltbar in die rechte untere Ecke ein.

in der 52. Spielminute nach einem Einwurf von Markus Gröger mit einem schönen Seitfallzieher aus gut 15 Metern prüfte. Rund fünf Minuten später ging Aleksandar Mastilovic mit einem schönen Solo durch die Abwehrreihe des FCM und passte auf den mitgelaufenen Noyan Öz nach außen. Dessen Flachschuss hielt Kirchenmaier aber fest.

Doch die Zwei-Tore-Führung sollte nicht lange halten: Nach einer Memminger Flanke stand Andreas Hindelang frei und überwand Kleinheider mühelos zum Anschlusstreffer. In der 29. Minute hatte dann FCMSpieler Matthias Bader gar den Ausgleich auf dem Fuß, diesmal war jedoch Pierre Kleinheider zur Stelle und zeichnete sich mit einer tollen Parade aus. Der FSV verlor in dieser Phase ein wenig den Faden.

Unmittelbar vor dem Ende hatten beide Teams noch Chancen. Beim FSV zog der eingewechselte Berat Karabey nach einem Pass von Noyan Öz ab, doch der Ball wurde zur Ecke abgefälscht. Maximilian Oesterhelweg brachte diese vor das Tor, Tobias Henneböle stieg hoch, stützte sich aber bei seinem Gegenspieler auf und wurde zurückgepfiffen. Auf der Gegenseite hatte Tobias Heikenwälder mit einem direkten Freistoß die letzte Chance des Spiels, Pierre Kleinheider hatte aber bei der Abwehr keine Mühe und hielt den 2:2-Endstand fest.

Auch in der Folge blieb es eine Partie, die von beiden Seiten mit offenem Visier geführt wurde. Es ergaben sich zahlreiche gute Gelegenheiten auf beiden Seiten, das letzte Tor vor der Halbzeit erzielten jedoch die Gäste. Nach einem Schuss von der Strafraumgrenze fälschte Marc Winter den Ball unglücklich zum 2:2-Ausgleich ins eigene Tor ab. Nach der Pause dauerte es ein wenig, bis die Partie wieder Fahrt aufnahm. Noyan Öz war es, der Torhüter Kirchenmaier

FSV U23-Trainer Nicolas Michaty sagte nach dem Spiel: „Wir ärgern uns natürlich ein wenig, dass wir unsere sehr gute Ausgangsposition nach dem guten Start ins Spiel und der frühen 2:0-Führung noch hergeschenkt haben. In der zweiten Hälfte haben dann beide Teams versucht den Siegtreffer zu erzielen, am Ende ist das Unentschieden aber sicher nicht ungerecht. Wir können


FSV life U23 insgesamt mit dem Punkt leben, auch wenn wir natürlich gerne gewonnen hätten.“ (sc) FSV Frankfurt U23 Memmingen 2:2 (2:2)

FC

Tore: 1:0 Noyan Öz (4.), 2:0 Steven Kröner (19.), 2:1 Andreas Hindelang (24.), 2:2 Marc Winter (44., Eigentor) Gelbe

Karten:

Kröner,

Schneider, Heikenwälder, Hindelang Schiedsrichter: (Dortmund)

Alemdar – Schmidt, Daniel

Rott

Aufstellung FSV Frankfurt U23: Pierre Kleinheider – Markus Gröger, Tobias Henneböle, Alexandros Theodosiadis, Ralf Schneider – Marius Müller (88. Maik Vetter), Aleksandar Mastilovic, Steven Kröner, Maximilian Oesterhelweg – Marc Winter (61. Fatih Alemdar, 73. Berat Karabey), Noyan Öz Aufstellung FC Memmingen: Kirchenmaier – Holzapfel, Sturm, Bader, Zobel – Kahric, Heikenwälder, Decker (78. Heger), Schmidt (88. Beck), Vatany (84. Bobinger) Hindelang

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Heute: Max Oesterhelweg Geburtsdatum: 21.07.1990 Position: Mittelfeld Dein schönstes Fußball-Erlebnis? Aufstieg in Regionalliga mit SC Wiedenbrück Lieblingsessen?

Königsberger Klopse

Lieblingsgetränk? Maracujaschorle Hobbies? Freunde treffen

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In welchem Stadion würdest Du gerne einmal ein Tor schießen?

Nou Camp, Barcelona

Welchen Spieler würdest du gerne tunneln?

Steven Kröner

Wem würdest Du gerne das Fußballspielen beibringen?

Marc Winter


U23

Wer ist Dein Lieblingsfußballer?

Cristiano Ronaldo

Auf was kannst Du nicht mehr verzichten?

Handy

Mit wem würdest Du gerne einen Tag tauschen?

Mit meinem Vater

Begib Dich in die Zeitmaschine, bei welchem Ereignis wärst Du gerne dabei gewesen?

WM 2006 als Spieler

Was musst Du noch lernen?

Kopfballspiel, linken Fuß stärken

Welche Sportart außer Fußball magst Du noch?

Schwimmen

Welchen Satz über Dich möchtest Du gerne in der Tagesschau hören? Oesterhelweg schießt FSV in die erste Liga

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FSV life U17 & U15

FSV-Jugendmannschaften verzeichnen Achtungserfolge

U17 gewinnt gegen Fortuna Düsseldorf, U15 landet Unentschieden im Vergleich mit Nationalmannschaft Aserbaidschans

Gegen Fortuna Düsseldorf, den aktuellen Tabellensiebten der Junioren-Bundesliga West, gelang den Schützlingen von U17-Chef-Trainer Marcus Jahn nach langer Durststrecke endlich wieder ein Sieg. Trotz beschwerlicher Anreise mit kilometerlangen Staus und dem damit verbundenen verspäteten Eintreffen in Düsseldorf zeigten sich die Bornheimer in der 3x30-minütigen Partie sehr engagiert und diszipliniert. Für das bereits abgereiste Schiedsrichtergespann sprang kurzerhand Team-Manager Hajo Dill ein, der die von beiden 54

Seiten zwar intensiv, aber immer fair geführte Partie souverän leitete. Im ersten Drittel entwickelte sich von Beginn an ein sehr temporeiches und ausgeglichenes Spiel, das zu Chancen auf beiden Seiten führte. Die erste dicke FSVChance verzeichnete Thorben Fischer nach vier Minuten, als er nach Pass von Sturmpartner Daniel Wolf am Fortunen-Keeper scheiterte. Die Fortunen zeigten sich spielstark im Mittelfeld, aber im Abschluss fehlte ihnen das nötige Zielwasser, um Gefahr für das Tor von Keeper Lukas

Watkowiak zu kreieren. In der 15. und 19. Minute gab es zwei weitere gute Gelegenheiten für Maxwell Manu und Wolf, aber auch hier fehlte die Genauigkeit im Abschluss. Glück hatten die FSV‘ler in der 25. Minute, als nach einer scharfen Flanke und der Stürmerablage der Ball an den Pfosten rauschte. Auch zu Beginn des zweiten Drittels herrschte wieder hohes Tempo und intensives Spiel auf beiden Seiten. In der 33. Minute setzte sich Wolf auf halblinks mit energischen Einsatz durch und zirkelte den Ball zum 1:0 ins kurze Eck. Die Gastgeber


FSV life U17 & U15 erhöhten nun den Druck, aber der Deckungsverbund des FSV stand gut und bereinigte mit Übersicht die meisten gefahrdrohenden Aktionen. In der 51. Minute allerdings begünstigte ein Stellungsfehler den Ausgleich, als die ungehinderte Flanke im Zentrum aus rund acht Meter einen dankbaren Abnehmer fand. Trotz der inzwischen vielen Wechsel auf beiden Seiten entwickelte sich auch im letzten Abschnitt ein rassiges Spiel. In der 66. Minute fiel die FSV-Führung, als bei einem blitzsauberen Konter Joel Gerezgiher uneigennützig den mitgelaufenen Luca Lippert bediente, der sicher zum 2:1 traf. Die Düsseldorfer drängten in der Folge mächtig auf den Ausgleich, aber der nun zwischen den FSV-Pfosten stehende Pierre-Maurice Jung verhinderte gekonnt zweimal den sicheren Ausgleich. Bei den sich bietenden Konterchancen zeigten die Bornheimer nicht genügend Cleverness, um für die Entscheidung zu sorgen und kassierten stattdessen in der 81. Minute den Ausgleich. Aber vom Anstoß weg sorgte Wolf mit dem „Tor des Tages“ für die Entscheidung – Lippert tippte den Ball nach vorne und Wolf versenkte die Kugel vom Mittelpunkt weg über den zu weit vor seinem Gehäuse stehenden Fortunen-Keeper unter die Latte. Zwar drängten die Hausherren noch auf ein Remis, aber mit kühlem Kopf schafften es die Schwarz-Blauen gemeinsam die noch brenzligen Situationen sicher zu klären.

Leverkusen und konnte hautnah die prickelnde Atmosphäre dieser Begegnung mit knapp 53.000 Zuschauern erleben, ehe man sich nach diesem langen, aber auch sehr erfolgreichen Tag auf die Heimfahrt zum Frankfurter Volksbank Stadion machte. „Es war ein erkenntnisreiches Spiel, mit einer guten Leistung von meinen Jungs. Dieses Erfolgserlebnis wird uns für die kommenden wichtigen Wochen Selbstvertrauen geben“, ist Jahn zuversichtlich. Die U15 des FSV Frankfurt traf am vergangenen Montag in Heusenstamm auf die U15-Nationalmannschaft Aserbaidschans, die aufgrund eines Trainingslagers im RheinMain-Gebiet weilte. Dabei erkämpfte die U15-Mannschaft von Coach Alexander Mangiapane ein respektables 2:2-Unentschieden. Den körperlich robusten

Gegenspielern stemmten sich die FSV-Nachwuchsspieler erfolgreich entgegen und gingen durch einen Foulelfmeter durch Sven Mastilovic (Bruder des U23-Spielers Aleksandar) in Führung. „Wir hatten ein gutes Tempo in unseren Aktionen, haben Abwehrlücken gefunden und genutzt und dadurch Torgefahr fabriziert“, so Mangiapane. Doch gegen Ende der erste Halbzeit erzielten die Gäste, ebenfalls durch einen Strafstoß, den 1:1-Ausgleich. In der zweiten Hälfte agierte die Mannschaft Aserbaidschans agiler und aggressiver, der FSV fand wenige Mittel dagegen. Fast folgerichtig fiel durch einen Distanzschuss die 2:1-Führung für die Kaukasusrepublik. Aber die Schwarz-Blauen steckten nicht auf und konnten kurz vor dem Abpfiff nach einem Eckball aus dem Gewühl heraus durch Calvin Rufino das 2:2 sichern. „Für unsere Moral war das ein wichtiges Erfolgserlebnis“, erklärte Mangiapane.

Nach dem verdienten Erfolg genoss man im „Borussia-Park“ die Bundesliga-Partie zwischen Mönchengladbach und Bayer 04 55


FSV life HASTE WORTE?

Haste Worte? Hier können Sie den FSV-Stars Worte in den Mund legen. In der Rubrik „Haste Worte?“ gibt es in jeder FSV life-Ausgabe ein Foto, das viel Raum für kreative Einfälle lässt. Gewinner der zwei Sitzplatzkarten für das nächste Heimspiel des FSV Frankfurt: Peter Dörr, Frankfurt

„Mach Dir keine Sorgen, den Ball finden wir schon wieder, Du bist eben kein Brasilianer.“ „

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FSV life HASTE WORTE?

Schicken Sie ihre Ideen für die leere Sprechblase im untenstehenden Foto an: FSV Frankfurt 1899 Fußball GmbH Matthias Gast Stichwort: Haste Worte? Richard-Herrmann-Platz 1 60386 Frankfurt Oder einfach an gast@fsv-frankfurt.de, Betreff: Haste Worte? Für die beste Idee gibt es zwei Sitzplatzkarten für ein Heimspiel des FSV Frankfurt. Hier das aktuelle Foto: Was sagt Samil Cinaz?

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Wir gratulieren zum Geburtstag! 30.10 31.10. 31.10. 01.11. 01.11. 02.11. 02.11.

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Heinz Ludwig Fritz Bernhardt Peter L端ckemeier Anil Albayrak Luka Losic Markus Arndt Kai-Michael Wirth

03.11. 03.11. 03.11. 04.11. 04.11. 05.11. 05.11.

Matthias Gast Benedict Linzenmeier Leon Mehic Marcel Bamberg Heijo Dommel Isabell Hoppenstedt Peter Kohutek


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Von Glücks- und Phrasenschweinen Auf zwei Dinge ist in Deutschland leider Verlass. Erstens: Die Sommermonate sind grundsätzlich zu nass. Zweitens: WENN der FSV Frankfurt Spiele verliert, verliert er sie grundsätzlich „in letzter Minute“. Wahlweise auch „unglücklich“, „mit viel Pech“ oder „unverdient“. Die Gegner dagegen „zitterten sich gegen die Bornheimer zu einem mühsamen Sieg“ – zuletzt in der Liga der FC St. Pauli. Hiermit beantrage ich offiziell, die Tarife für das Phrasenschwein der Sportjournalisten um einen angemessenen Schmerzensgeldfaktor für leidende Abonnenten mit blutenden schwarz-blauen Herzen zu erhöhen. Ich mag das nicht länger lesen müssen.

Es tut so weh und hat mir gerade im Urlaub wieder zwei Mal morgens das Frühstück versaut. Die Tischdecke übrigens auch - ich muss unbedingt besser zielen üben, damit der wütend weggeworfene Sportteil nie wieder eine Kaffeetasse touchiert . Was ist aus dem viel beschworenen Umstand geworden, dass sich Glück und Pech im Saisonverlauf jeweils ausgleichen? Oh, gleich nochmal 5 Euro ins Phrasenschwein. Konzentriert sich der Fußballgott beim DuselVerteilen neuerdings nur noch exklusiv auf EINEN Verein pro Stadt und Liga? Oder ist er im Moment einfach zu beschäftigt damit, Fahrtkostenabrechnungen und Steuererklärungen

deutscher Schiedsrichter gegenzuchecken? Vielleicht ist ja schon wieder alles gut, wenn Sie diese Zeilen lesen. Ich habe sie nämlich vor unserem Pokalspiel in Stuttgart abgeben müssen. Vielleicht haben wir beim VfB ja für DIE Sensation der zurückliegenden Runde gesorgt und einen historischen Auswärtssieg gelandet. Vielleicht. Man wird an einem Mittwochvormittag ja noch träumen dürfen. Vielleicht hat der FSV aber auch nur wieder verloren. Unverdient, unglücklich, mit viel Pech, in letzter Minute. Dann machen wir es eben heute besser.

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FSV life IMPRESSUM

FSV Frankfurt 1899 Fußball GmbH:

Auszubildender

Geschäftsführung

FSV Frankfurt 1899 e.V.:

Geschäftsführer Finanzen

Clemens Krüger

Geschäftsführer Organisation

Jens-Uwe Münker

Geschäftsführer Sport

Uwe Stöver

FFH-Fußballschule Event-Marketing & Leitung FFH-Fußballschule Bernd Winter Mitarbeiter FFH-Fußballschule Holger Jahn Sponsoring / Marketing IMG-Projektleitung IMG-Sales-Manager IMG-Sales-Manager Umsetzung

Dominik Scherf Jan Plegt Martin Skrodzki Sebastian Schenk

Merchandising Merchandising und Teamsport

Jochen Dewitz

Presse-/Öffentlichkeitsarbeit Pressesprecher Matthias Gast Online-Marketing & IT / Medienverantwortlicher U23 Sascha Schneider Spielbetrieb Leitung Spieltagsorganisation und Spielbetrieb Haustechnik Haustechnik Haustechnik

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Tobias C. Auer David Kuhl Klaus-Dieter Jung Mahyar Dastanalam

Sport Team-Manager Leiter Nachwuchsleistungszentrum Nachwuchskoordinator / Teammanager U23

Andreas Horneff

Ticketing Ticketing & Zuschauerservice Ticketing

Patrick Spengler Behnam Tayebi

Verwaltung Auszubildender

Abdelilah Bentaayate

Mikayil Kabaca Nicolas Michaty

Nico Hörpel

Präsidium Präsident:

Vize-Präsidenten:

Julius Rosenthal

Ludwig von Natzmer Walter Schimmel Wolfgang Kurka Willi Hebbel

Geschäftsstelle: Frankfurter Volksbank Stadion Richard-Herrmann-Platz 1 60386 Frankfurt am Main Telefon: 069 - 42 08 98 -0 Telefax: 069 - 42 08 98 -29 Homepage: www.fsv-frankfurt.de E-Mail: info@fsv-frankfurt.de

Impressum Herausgeber: FSV Frankfurt 1899 Fußball GmbH Redaktion: Matthias Gast (V.i.S.d.P.) gast@fsv-frankfurt.de Beiträge: Sascha Schneider (sc) Fotos: Peter Hartenfelser, Joachim Storch, Reinhard Roskaritz, Bernd Löser, Heiko Rhode, Eberhard Krieger, Jan Hübner, Matthias Gast, Ulrich Roth, Bernd Winter, Markus Simon Gestaltung / Layout / Bildbearbeitung: Wörner Werbung www.woernerwerbung.com E-Mail: info@woernerwerbung.com Druck: Westdeutsche Verlags- und Druckerei GmbH Redaktionsschluss dieser Ausgabe: 26. Oktober 2011 Auflage: 5.000


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Fsv Frankfurt life 07 Saison 2011/12