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FSV life VORWORT

Liebe Mitglieder, Freunde, Anhänger und Partner des FSV Frankfurt, ich freue mich besonders, Sie zu unserem heutigen denkwürdigen Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt begrüßen zu dürfen und heiße natürlich auch unsere Frankfurter Gäste herzlich willkommen. Zum ersten Mal in der langen, traditionsreichen Geschichte des FSV Frankfurt werden bei einem Heimspiel der Schwarz-Blauen rund 50.000 Zuschauer im Stadion sein. Nur das Endspiel um die Deutsche Fußballmeisterschaft 1925 gegen den 1. FC Nürnberg, das zufällig an gleicher Stätte stattfand, lockte eine ähnlich große Zahl Fußballanhänger an. Daher ist es auch selbstverständlich, dass wir all diesen Menschen heute die Gelegenheit geben möchten, dieses Spiel live mit zu verfolgen. Leider treten wir nicht in unserem geliebten Frankfurter Volksbank Stadion an, aber dieser festliche und prächtige Rahmen lindert das Heimweh. An das letzte Pflichtspielderby im Jahre 1962 habe ich nur noch vage Erinnerungen, mittlerweile sind seit diesem Spiel schon 49 ½ Jahre vergangen. Ich war damals 16 Jahre alt und spielte für die B-Jugend (U 17) des FSV Frankfurt auf der so genannten halbrechten Stürmerposition, also die 8er-Position. Die beiden heutigen Vize-Präsidenten Ludwig von Natzmer (rechter Verteidiger, Nummer 2) und Wolfgang Kurka, (Mittelläufer, Nummer 5) waren ebenfalls dabei. Wir waren eine der erfolgreichsten Jugendmannschaften des FSV, die von der D-Jugend (U 10) an fast unverändert zusammenspielte. Wir blieben seinerzeit über 80 Spiele lang ungeschlagen. Die Eintracht wurde von uns jedes Jahr in beiden Derbys stets klar besiegt. Das setzte sich bis in die A-Jugend (U 19) fort. Ich erinnere mich an das Finale um den „Frankfurter Neue Presse“-Pokal, als wir die Eintracht deutlich mit 6:0 in die Knie zwangen. Dermaßen erfolgreich war die 1. Mannschaft des FSV leider nicht. Aber die Bornheimer spielten in dieser Zeit auch in der höchsten Klasse, der sogenannten Oberliga Süd, die Derbys gegen die Eintracht waren immer sehr spannend und die Spielausgänge waren unterschiedlich. Meistens gewannen jeweils die Heim-Mannschaften vor ausverkauftem Haus. Doch am 28. Januar 1962 verloren wir mit 0:4 bei der Eintracht, der FSV stieg leider in diesem Jahr erstmalig ab. Viel mehr blieb mir von diesem Spiel nicht in Erinnerung, ich habe diese Enttäuschung schnell verdrängt. Auch andere Zeitzeugen, die ich noch kenne, können sich nicht mehr erinnern. Wer hätte damals gedacht, dass erst wieder nach fast 50 Jahren ein Pflichtspiel - Derby gegen unsere Freunde von der Eintracht stattfinden würde? Heute ist es endlich soweit, auch wenn die Eintracht in dieser Begegnung der klare Favorit ist, freuen wir uns sehr darüber, dass sich der Kreis nach einem halben Jahrhundert schließt und wir dieses wunderbare und sicherlich friedliche Fußballfest in Frankfurt feiern.

Herzlichst Ihr

Julius Rosenthal (Präsident FSV Frankfurt 1899 e.V.) 3


Inhalt 6 Das letzte Ligaderby Profiteam 12 16 18 22 26 28 34 36 38

Porträt Huber Unser Gegner Eintracht Frankfurt Mögliche Aufstellungen Rückpass FC Ingolstadt Kader Tabelle 2. Bundesliga Spielplakat FC Erzgebirge Aue Auswärtsspiel Karlsruher SC Rückpass MSV Duisburg

10 Interview mit Clemens Krüger

Leistungszentrum 31 52 56

Tabelle Regionalliga Süd FSV U23 verliert Heimauftakt durch einen Doppelschlag nach der Pause mit 1 : 3 Professionell koordiniert: FSV-Jugend bei 70 Turnieren

FSV life 6

Das letzte Ligaderby zwischen FSV und Eintracht Frankfurt 10 Interview mit Geschäftsführer Finanzen Clemens Krüger 20 FSV Frankfurt und Hyundai gründen Main Business Club 24 Mainova ist „SPONSOR OF THE DAY“ 44 Maskottchen Franky zu Gast bei seinen Artgenossen 50 Talentförderung und Spaß So wächst die FFH-Fußballschule 60 Haste Worte? 62 Geburtstage 65 Scherers Einwurf 4

12 Porträt Alexander Huber

22 Rückpass FC Ingolstadt


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Damals…vor fast 50 Jahren:

Das letzte Ligaderby zwischen FSV und Eintracht Frankfurt

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Als der FSV und Eintracht Frankfurt am 27. Januar 1962 aufeinander trafen, konnte keiner ahnen, dass dies das letzte Frankfurter Punktspiel-Derby für nahezu 50 Jahre sein würde. Bis dahin hatten beide Vereine seit ihrer Gründung immer in der höchsten Klasse gespielt. In den Annalen kann man von hitzigen Derbys in den 20er- und 30er Jahren lesen. Tumulte, Proteste, Platzverweise und Sperren waren an der Tagesordnung.

als Auswahlmannschaft am europäischen Messepokalwettbewerb, Vorläufer aller heutigen europäischen Pokalwettbewerbe, teilnahm. Bis Mitte der 50er Jahre spielten der FSV und die Eintracht auf einem sportlichen Niveau, im weiteren Verlauf bekam die Eintracht Oberwasser, wurde 1959 Deutscher Meister und hatte ihren großen Auftritt im Europapokal mit dem Erreichen des Endspiels 1960 gegen Real Madrid in Glasgow (3:7).

Nach dem 2. Weltkrieg hatten die Frankfurter Bürger zunächst andere Sorgen. Die Eintracht war längere Zeit Gast im Stadion am Bornheimer Hang (heute Frankfurter Volksbank Stadion), da der Riederwald nicht bespielbar war. In den 50er Jahren gab es sogar eine Frankfurter Stadtauswahl aus FSV-, Eintrachtund Offenbacher Spielern, die

Zurück ins Jahr 1962: Das letzte Punktspiel-Derby zwischen Eintracht und FSV Frankfurt wollten 23.000 Zuschauer auf dem Sportplatz des Tabellenführers der Oberliga Süd am Riederwald gegen den Tabellenletzten sehen. Die Eintracht war haushoher Favorit, aber der FSV hatte in der ersten Halbzeit drei exzellenten Konterchancen

durch Hofmann, Späth und Geiger. Die „Frankfurter Neue Presse“ beobachtete das Geschehen so: „Ehe die Riederwälder die brennende Gefahr, der sie ausgesetzt waren, überhaupt wahrhaben wollten, schien der Führungstreffer der Bornheimer dreimal nahezu perfekt. Hofmann traf aus sieben Metern Entfernung zum Tor den Rücken seines Kampfgefährten Hammann statt in die offene Ecke; Späth verfehlte nur um wenige Zentimeter; Geiger brachte am Elfmeterpunkt nur eine Art Rückgabe heraus.“ Es bewahrheitete sich die alte Fußballweisheit: „Wer vorne nicht trifft, fängt hinten ein Tor“, und zwar auf die bitterste Art und Weise: FSV-Mittelläufer Menne unterlief in der 36. Minute ein Eigentor. FSV-Stürmer Späth hatte fünf Minuten nach der Pause


FSV life DAMALS mit einem Lattentreffer Pech, bei einem Torerfolg hätte die Partie eventuell einen anderen Verlauf nehmen können. Doch die Eintracht-Akteure Schämer (2) und Stinka machten dann mit ihren Toren alles klar. 4:0 hieß es am Ende. Im Sport-Magazin (heute kicker sportmagazin) konnte man lesen: „Wenn es im Fußball jemals möglich ist, nach dem Ergebnis etwas über die Spielstärke zweier Mannschaften zu sagen – bei diesem Frankfurter Derby geht es nicht. Niemals in dieser Saison hat der FSV ein Spiel offener halten können als diesmal gegen den Tabellenführer Eintracht!“ Eintracht: Loy, Eigenbrodt, Höfer, Weilbächer, Lutz, Stinka, Kress, Lindner, Stein, Kreuz, Schämer. Trainer: Paul Oswald FSV: Eisenhofer, Schäfer, van den Hövel, Gunne, Menne, Niebel, Hofmann, Späth, Blum, Hammann, Geiger. Trainer: Jean Blickhan Tore: 1:0 Menne (36. Minute, Eigentor), 2:0 Schämer (57.), 3:0 Stinka (61.), 4:0 Schämer (77.). Schiedsrichter: Jakobi (Heidelberg)

Zuschauer: 23.000 Am Ende der Saison wurde die Eintracht hinter dem 1.FC Nürnberg Vizemeister und nahm an den Spielen um die Deutsche Meisterschaft teil, der FSV wurde 15. von 16 Mannschaften und musste zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte den bitteren Weg in die Zweitklassigkeit antreten. Danach ging 1962 die Schere auseinander, aber auch ohne diesen Abstieg hätten sich die Wege getrennt. Die Eintracht war durch ihre guten Ergebnisse in den 50er Jahren für die 1963 eingeführte Bundesliga quasi gesetzt, der FSV konnte die erforderliche Punktzahl nicht erreichen. Seit dieser Zeit spielte die

Eintracht immer in der 1. oder 2. Bundesliga, der Weg des FSV führte vorübergehend bis in die Oberliga Hessen, bevor die Bornheimer den sensationellen Durchmarsch bis in die 2. Fußball-Bundesliga starteten und dort nun in der vierten Saison in Folge antreten. Die letzte Begegnung der beiden Frankfurter Fußballteams im DFB-Pokal ist beinahe ebenso lange her wie das letzte Ligaspiel, das Pokalderby fand am 16. Dezember 1962 statt. Zweitligist FSV Frankfurt unterlag der Eintracht knapp mit 1:2, das Sport-Magazin titelte „FSV war durchaus ebenbürtig“. Beim letzten sportlichen Vergleich, einem Testspiel im Jahr 2000, siegte der Regionalligist FSV

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FSV life DAMALS Frankfurt mit 5 : 1 über Erstligist Eintracht. Deren Trainer Felix Magath war restlos bedient: „Der FSV hat eine homogene Mannschaft, die ihre Klassenziel wohl erreichen dürfte. Aber in der Regionalliga werden sie wohl mit einer größeren Gegenwehr rechnen als heute.“ (hhl)

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Die Derby-Statistik: FSV Frankfurt – Eintracht Frankfurt: 121 Spiele 31 FSV-Siege 31 Unentschieden 59 Eintracht-Siege


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„Dieses Spiel ist eine Auszeichnung für uns“ Seit dem 01.03.2000 - mit einjähriger Unterbrechung – ist Clemens Krüger in verantwortlicher Position beim FSV Frankfurt tätig. Er hat bereits viele Höhen und Tiefen der Schwarz-Blauen erlebt. Seit Dezember 2010 bildet er als Geschäftsführer Finanzen gemeinsam mit Jens-Uwe Münker (Geschäftsführer Organisation) und Uwe Stöver (Geschäftsführer Sport) die Spitze des FSV Frankfurt. FSV life: Herr Krüger, könnten Sie bitte die Verhältnisse im Jahr 2000 beschreiben? Krüger: „Als ich vor elf Jahren zum FSV kam, spielte die zweite Mannschaft noch auf dem Hartplatz in der Kreisliga A, die erste Mannschaft war gerade von der Regionalliga in die Hessenliga abgestiegen. Der Jugendbereich war auf einem wesentlich niedrigeren Niveau als heute und das Stadion in einem maroden, nicht regionalligatauglichen Zustand.“ FSV life: Und so ist der FSV 10

Frankfurt für Sie als gebürtigen Berliner mehr eine Herzensangelegenheit als ein Job geworden? Krüger: „Es ist auf jeden Fall mehr eine Herzensangelegenheit als nur ein Job, weil man nach einer so langen Zeit in verantwortlicher Position in unterschiedlichen Spielklassen extrem mitgelitten hat und bei vielen Dramen hautnah dabei war. Aber ich durfte auch viele positive Erlebnisse erfahren. Mit diesem Beruf geht man abends ins Bett und steht morgens wieder damit auf. Es ist ein Gefühl, was man im Laufe der Zeit entwickelt. Sollte ich einmal irgendwann in ganz ferner Zukunft vielleicht nicht mehr für den FSV Frankfurt tätig sein, was ich mir momentan nicht vorstellen kann, werden meine Freundschaft, Sympathie und Herzblut für den FSV niemals sterben.“ FSV life: Seit feststand, dass die beiden Frankfurter Mannschaften in der Liga aufeinandertreffen, freuen sich die Anhänger des FSV auf das Derby. Was

bedeutet dieses erste Ligaduell seit fast 50 Jahren für den FSV Frankfurt? Krüger: „Es macht uns ein Stück weit stolz, dass wir uns mit der Eintracht, die jahrzehntelang - teilweise wesentlich - höherklassiger als wir gespielt haben, heute ligamäßig auf Augenhöhe bewegen. Das dokumentiert, was wir in den letzten Jahren erreicht haben. Wohlwissend, dass die Eintracht uns noch immer in vielen Dingen voraus ist; das bringt die lange Zeit in der Bundesliga mit sich. Dieses Spiel ist eine Auszeichnung für uns und hat darüber hinaus positive Effekte im wirtschaftlichen Bereich. Wir werden aus diesem Spiel einen signifikanten Gewinn einfahren, den wir in dieser Form bei keinem Vereinsspiel in der 112-jährigen Historie des FSV Frankfurt jemals hatten.“ FSV life: Der FSV weicht zu diesem Spiel in die CommerzbankArena aus, wie groß war der organisatorische Aufwand hierfür? Krüger: „Ob der Zuschauerkulisse war es ein großer Aufwand,


FSV life INTERVIEW weil die erhöhte Zuschauerzahl per se einen größeren logistischen Aufwand nach sich zieht. Die Commerzbank-Arena ist glücklicherweise für uns durch die Saison 2008/09, in der wir mit dem FSV Frankfurt hier eine ganze Saison lang spielten, kein völliges Neuland. Daher konnten wir im organisatorischen Bereich auf Erfahrungswerte zurückgreifen. Aber natürlich steckt ein enormer Fleiß und viele Überstunden der Mitarbeiter des FSV Frankfurt dahinter.“ FSV life: Heute spielt der FSV vor der größten Heimspielkulisse aller Zeiten. Ist das vielleicht auch eine Chance für den FSV, mehr Zuschauer zu seinen Heimspielen ins Frankfurter Volksbank Stadion zu locken? Krüger: „Das hängt mit Sicherheit auch sehr stark davon ab, wie wir uns heute bei dem Derby präsentieren werden. Absolvieren wir ein starkes Spiel mit einer Mannschaftsleistung, die die Zuschauer von den Sitzen reißt – und davon gehe ich aus – haben wir eine gute Chance, positive Werbung für uns zu betreiben. Dieses Derby ist eine unheimliche Plattform, die sehr starkes mediales Interesse hervorruft. Von daher ist es eine große Chance, mehr Zuschauer für das Frankfurter Volksbank Stadion zu gewinnen, die wir so schnell nicht wieder bekommen werden.“ FSV life: Während die Eintracht von der Mehrheit der ZweitligaTrainer als klarer Aufstiegsfavorit angesehen wird, kämpft der FSV um den Klassenerhalt. Was unterscheidet die beiden Vereine Ihrer Meinung nach noch? Krüger: „Der Weg, den die beiden Vereine in den letzten 40 Jahren zurücklegt haben, war ganz unterschiedlich. Sportlich sind wir mit vielen Mannschaf-

ten in der gleichen Liga wie Eintracht Frankfurt. Angefangen bei der ersten Mannschaft über die U23 bis zu den meisten Jugendteams, außer der A-Jugend spielen wir mit dem heutigen Gegner in gleichen Ligen. Wirtschaftlich dokumentiert sich anhand der Etats, was den Unterschied ausmacht. Die Eintracht operiert mit einem Gesamtetat von 40 Millionen Euro, unserer liegt im Bereich von 10 Millionen. Der Spieleretat liegt bei der Eintracht bei 19 Millionen Euro, bei uns bei 5,25 Millionen Euro. Es ist müßig, die beiden Vereine miteinander zu vergleichen. Wir schauen auf uns, versuchen unsere Stärken weiter zu forcieren und an unseren Schwächen zu arbeiten.“ FSV life: Der Umbau der Haupttribüne im Frankfurter Volksbank Stadion steht bevor. Wie wird die Entwicklung der SchwarzBlauen ansonsten noch weiter gehen? Krüger: „Der Umbau ist ein wichtiges Mosaiksteinchen des weiteren Weges des FSV Frankfurt. Die Fertigstellung der Haupttribüne im Sommer 2012 bringt uns wesentlich bessere Vermarktungsmöglichkeiten, einen besseren Standard im Stadion und höheren Komfort für die Zuschauer - und damit meine ich nicht nur die VIP-Zuschauer. Mit diesen verbesserten Infrastrukturmaßnahmen sind wir auch attraktiver für mögliche neue Partner und Zuschauer. Unsere Zielsetzung ist, uns mittelfristig in der zweiten Liga zu etablieren. Zudem werden wir zusätzliche Anstrengungen unternehmen, auch im Jugendbereich weitere Fortschritte zu machen, beispielsweise mit einen Stern bei der Zertifizierung unseres Nachwuchsleistungszentrums. Wir sind gut aufgestellt, aber noch längst nicht am

Ende unserer Ziele. Ein weiterer Mosaikstein ist die Partnerschaft mit unserem neuen Vermarkter IMG. Wir werden alles geben, um diesen positiven Weg weiter zu gehen, natürlich immer unter Beachtung unserer Bodenständigkeit und der familiären Atmosphäre, die wir auch weiterhin leben werden.“ FSV life: Für den FSV stehen nach fünf Spielen drei Punkte und die 2. Runde im DFB-Pokal zu Buche. Wie beurteilen Sie den Saisonstart? Krüger: „Von den Leistungen her beurteile ich den Saisonstart durchweg positiv, mit Ausnahme des Spiels gegen Duisburg. Aber die Punkteausbeute ist nicht zufriedenstellend, wir hätten mehr Punkte verdient. Leider haben wir uns selbst nicht belohnt. Von daher ist es ärgerlich, dass wir trotz guter Leistungen bisher erst drei Punkte ergattert haben. Wir müssen sehen, das wir bald einen Dreier einfahren.“ FSV life: Was ist Ihre Prognose für das Spiel? Krüger: „Mein Tipp ist ein 1:1, ich wünsche mir jedoch einen 2:1-Sieg für den FSV.“

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Alexander Huber


FSV life FSV PERSÖNLICH Alexander Huber, der lange vor seiner jetzigen Zeit als Rechtsverteidiger des FSV Frankfurt beim Stadtrivalen kickte, kann Erfahrungen aus den Lagern beider Kontrahenten des heutigen Spiels vorweisen. Mit 14 Jahren wurde er von EintrachtScouts beim Training zur Empfehlung für die Hessenauswahl entdeckt, stellte sich anschließend beim Probetraining in Frankfurt vor und spielte fortan im Eintracht-Trikot. Aus Neustadt bei Marburg fuhr er täglich 260 Kilometer zum Training und zurück. „Die erste Zeit war hart“, erinnert er sich. „Ich kam um 13 Uhr von der Schule, mein Zug nach Frankfurt ging um 15 Uhr und zuhause war ich oft erst um 23:30 Uhr. Und das mit 14 Jahren!“ Gedanken ans Aufgeben hatte er trotzdem nie: „Es war wie ein Traum, etwas ganz Großes, daher habe ich nie überlegt aufzuhören.“ Ab der CJugend gab es für ihn eine angenehmere Lösung, er zog ins Jugendinternat des Clubs. „Wir wohnten mit unserem Trainer und dessen Frau gemeinsam in dem Internat, es wurde für uns gekocht und meine Eltern waren bei fast jedem Spiel da. Ich kam damit gut zurecht, Heimweh hatte ich nicht. Dafür hatte ich auch keine Zeit, nebenbei habe ich nämlich noch mein Fachabitur absolviert.“

Aber das ist nicht der einzig ungewöhnliche Umstand seiner Kindheit. Denn Huber kam erst mit vier Jahren nach Deutschland und musste im Kindergarten zuerst die deutsche Sprache lernen. Geboren ist Huber nämlich in Tadschikistan, genauer gesagt in Leninabad. Dort wird er auch im Online-Lexikon „Wikipedia“ als berühmter Sohn der Stadt geführt. „Aber wir hatten deutsche Pässe und waren im Prinzip Ausländer in Tadschikistan“, erläutert er. Unter den fünf genannten Berühmtheiten der Stadt ist übrigens auch Innenverteidiger Andreas Wolf, der jüngst zu Werder Bremen wechselte. Huber spricht vollkommen akzentfreies Deutsch, die russische Sprache ist ihm mittlerweile etwas fremd geworden, obwohl sich seine Eltern noch immer auf Russisch unterhalten und früher die Kinder oft

auf Russisch ansprachen. „Wir haben dann immer auf Deutsch geantwortet“, spricht Huber von sich und seinem ein Jahr älteren Bruder, der sich im Gegensatz zu Alexander noch sehr gut an die Kindheit „in einer anderen Welt“ erinnern kann. Seitdem die Familie nach Deutschland zog, war Huber nie mehr in seiner Geburtsstadt, aber irgendwann möchte er gerne zurückkehren und vielleicht die verschütteten Erinnerungen an das Elternhaus und die frühe Kindheit aufleben lassen. „Ich würde gerne sehen, wo ich geboren bin“, bestätigt Huber. Aber dem Beispiel von Heinrich Schmidtgal, der als Zweitligaspieler auch kasachischer Nationalspieler wurde, möchte Huber nicht folgen: „An der tadschikischen Nationalmannschaft habe ich kein Interesse, ich habe mir auch keine Gedanken darüber gemacht, ob ich dort spielen dürfte.“ Spielen darf er in jedem Fall beim FSV Frankfurt.

Sein Weg zum Profitum war somit vorgezeichnet, dabei begann er ungewöhnlich spät, Fußball in einem Verein zu spielen. Sportbegeistert war er schon von Kindesbeinen an, beispielsweise auch Schulmeister im Gerätturnen, aber erst mit neun Jahren ließ er sich in der Schule überzeugen, dass es eine gute Idee wäre, Fußball auch in einer organisierten Mannschaft des „Dorfvereins“ VfR Neustadt zu spielen. 13


FSV life FSV PERSÖNLICH Auch wenn er im ersten Saisonspiel wegen seines vor dem Freundschaftsspiel gegen den 1. FC Köln erlittenen Anrisses des Außenbandes noch pausieren musste. Den FSV-Cheftrainer Hans-Jürgen Boysen kennt er noch aus der gemeinsamen Zeit bei Kickers Offenbach. „Wir hatten eine super Phase in Offenbach, unter Boysen bin ich aus meinem kleinen Leistungsloch herausgekommen. Über ihn kam auch der erste Kontakt zum FSV Frankfurt zustande. Ich habe schon vorher gedacht, wie schön es wäre, wenn er an mich denken würde, weil ich gerne beim FSV Frankfurt spielen wollte. Nachdem er mir im

Urlaub auf die Mailbox gesprochen hat, pochte mein Herz“, beschrieb Huber die Szene. „Ich möchte über 100 Zweitligaspiele absolvieren“, hat sich Huber als persönliches Ziel gesetzt. An höhere Sphären denkt Huber nicht: „Da bin ich realistisch“, so der 26-Jährige, obwohl er international auch einiges vorzuweisen hat. 45 Länderspiele absolvierte er in der deutschen Juniorennationalmannschaft und einen Einsatz im perspektivisch ausgerichteten „Team 2006“. In seinem ersten (und bisher einzigen) internationalen Vereinseinsatz für Eintracht Frankfurt im UEFA-Cup gegen

ALEXANDER HUBER

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Celta Vigo schoss er gar ein Tor zum 1:1-Endstand. Privat ist der dynamische Rechtsverteidiger ein echter Feinschmecker, das kulinarische Genießen gehört zu seinen Leidenschaften. Aber auch die Zubereitung von Speisen: „Ich koche selbst sehr gerne, wenn ich Zeit dafür habe. Ich nehme mir 2-3 Stunden, kaufe gezielt Zutaten ein und koche vielerlei verschiedene Gerichte. Sehr gerne schaue ich auch Kochsendungen im Fernsehen.“ Hoffentlich sehen wir heute Alexander Huber auch auf dem Platz gegen seinen Ex-Club in Gourmet-Form.


Hubers persönliche Top-Elf Oliver Kahn

Dani Alves

Rio Ferdinand

Lucio

Roberto Carlos

Xavi Hernandez

Zinedine Zidane

Lionel Messi

Pelé

Luis Figo

Ronaldo

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Vordere Reihe sitzend von links nach rechts: Constant Djakpa, Theofanis Gekas, Marcos Alvarez, Thomas Kessler, Oka Nikolov, Aykut Özer, Erwin Hoffer, Ümit Korkmaz, Benjamin Köhler Mittlere Reihe stehend von links nach rechts: Cheftrainer Armin Veh, Sport-Direktor Bruno Hübner, Co-Trainer Reiner Geyer, Torwart-Trainer „Moppes“ Petz, Konditionstrainer Christian Kolodziej, Reha-Trainer Michael Fabacher,Mannschaftsarzt Dr. Matthias Feld, Physiotherapeut Thomas Kühn, Physiotherapeut Ralf Ochs, Lizenzspielerleiter Rainer Falkenhain Dritte Reihe stehend von links nach rechts: Sonny Kittel, Karim Matmour, Pirmin Schwegler, Sebastian Jung, Sebastian Rode, Ricardo Clark, Matthias Lehmann, Alexander Hien, Zeugwart Igor Simonov, Zeugwart Franco Lionti Oberste Reihe stehend von links nach rechts: Martin Fenin, Caio César Alves dos Santos, Marco Russ, Alexander Meier, Stefan Bell, Habib Bellaid, Nikola Petkovic, Julian Dudda, Marcel Titsch-Rivero, Georgios Tzavellas.

Eintracht Frankfurt: Unternehmen Wiederaufstieg Rückblick: 24. März 2007. Der FSV Frankfurt dominierte die Hessenliga, hatte noch kein Spiel verloren. Am 25. Spieltag wartete ein schwieriges Heimspiel auf die Schwarz-Blauen. Gegner: Eintracht Frankfurt. Nur dass der Gast nicht mit Spielern wie Kyrgiakos, Amanatidis, Thurk oder Ochs antrat (denn die spielten in dieser Saison im UEFA-Cup). Gegner des FSV war die U23 des Stadtnachbarn. Das Spiel endete 3:3, am Ende 16

der Saison stieg der FSV in die Regionalliga Süd auf.

der Geschichte des Frankfurter Nachbarvereins.

Vier Jahre später treffen sich beide Frankfurter Vereine nun auf Augenhöhe. Und so kommt es, dass rund um das DerbyWochenende wohl nur ein Thema die Gespräche dieser Stadt beherrscht. FSV gegen Eintracht. Klar, dass da jeder mitreden möchte. Für alle, die nichts über die Eintracht wissen: Hier einige wichtige Anekdoten aus

Stichwort Europapokal: Wer an internationale Vergleiche zwischen Vereinsmannschaften mit deutscher Beteiligung denkt, hat heutzutage den FC Bayern München im Sinn, denkt an Borussia Dortmund oder erinnert sich an die glorreiche Zeit der Gladbacher Fohlen in den 70ern. Viele vergessen aber, wer die erste deutsche Mann-


FSV life UNSER GEGNER schaft war, die ein europäisches Finale erreichte. Richtig, es war die Eintracht. 1960 unterlag die SGE den Königlichen von Real Madrid im legendären Landesmeisterfinale mit 3:7. Stichwort Spieler: Hat die Eintracht naturgemäß durch den jahrelangen Verbleib in der Eliteklasse des deutschen Fußballs viele hervor gebracht. Die bekanntesten dürften Alfred Pfaff, Jürgen Grabowski, KarlHeinz „Charly“ Körbel und Andreas Möller sein. Pfaff war Spieler der Meistermannschaft 1959 und der WM-Elf 1954, Grabowski bestritt 441 Bundesligaspiele für die Eintracht, erzielte 109 Tore, wurde mit ihr 1980 UEFAPokal Sieger und war Weltmeister 1974. Charly Körbel ist bis heute der Spieler mit den meisten Bundesligaeinsätzen. 602 Mal trug er den Eintracht-Adler auf der Brust. Andreas Möller wurde bei der Eintracht groß, entwickelte sich über die Stationen Borussia Dortmund und Juventus Turin zu einem Weltklasse-Spieler, wurde Welt- und Europameister und beendete seine Karriere 2004 schließlich

auch bei der Eintracht. Stichwort Rettung: Letzter Spieltag der Bundesliga 1999. Die Eintracht stand unter Trainer Jörg Berger auf einem Abstiegsplatz, musste zu Hause gegen den Tabellenvierten 1. FC Kaiserslautern hoch gewinnen, um noch eine theoretische Chance auf den Klassenerhalt wahr zu nehmen. Es folgte der wohl dramatischste Endspurt der jüngeren Bundesliga-Geschichte. Kurz vor Schluss lief Jan Aage Fjortoft allein auf das Lauterer Tor zu, verlud Torwart Reinke per Übersteiger und traf zum 5:1. Die Eintracht rettete sich in der allerletzten Sekunde. Stichwort Aufstieg: Auch ein Stockwerk tiefer bewiesen die Eintracht-Kicker ein Gespür für besonders spektakuläre Momente. 2003 gingen die Eintracht und Mainz 05 punktgleich auf die Zielgerade des letzten Spieltages der 2. Bundesliga, nur dank eines mehr erzielten Tores lag die Eintracht auf dem Aufstiegsplatz. Mainz gewann 4:1 in Braunschweig, als das Spiel zu Ende war, wähnten sich

die 05er in Liga eins. Doch die Partie in Frankfurt lief noch. Und wie. Bis zur 90. Minute führte die Eintracht gegen Reutlingen mit 4:3, würde also wegen zwei Toren zu wenig nicht aufsteigen. Dann die Nachspielzeit. Bakary Diakité (später auch für den FSV am Ball) traf zum 5:3 und in der letzten Minute köpfte der gebürtige Frankfurter Alexander Schur das 6:3. Die Eintracht stieg auf, Mainz biss in den sauren Apfel. Gegenwart: Um das Unternehmen Wiederaufstieg erfolgreich zu gestalten, krempelte die Eintracht das Personal ordentlich um. Kapitän Ioannis Amanatidis musste gehen, weitere Leistungsträger wie Patrick Ochs und Marco Russ zog es zum VfL Wolfsburg. Dafür kamen Spieler wie Matthias Lehmann, Erwin Hoffer und Karim Matmour an den Main. Der Saisonstart verlief zunächst spielerisch schleppend, aber recht erfolgreich. Doch erst der 3:0-Auswärtssieg in Braunschweig entfachte im Fanlager neue Euphorie.

Gründungsdatum: 01. Juli 2000 (Eintracht Frankfurt Fußball AG) Mitglieder: 2.200 Fanclubs: 650 Vereinsfarben: Rot-Schwarz-Weiß Stadion: Commerzbank-Arena Anschrift: Mörfelder Landstraße 362, 60528 Frankfurt Homepage: www.eintracht.de

Geschäftsstelle: Vorstandsvorsitzender: Heribert Bruchhagen, Vorstand: Dr. Thomas Pröckl, Klaus Lötzbeier, Aufsichtsratsvorsitzender: Prof. Dr. Wilhelm Bender, Sportdirektor: Bruno Hübner, Leiter der Lizenzspielerabteilung: Rainer Falkenhain; Pressesprecher: Carsten Knoop, Marketing-Leiterin: Jutta Kamolz 17


Mögliche Aufstellung gegen Eintracht Frankfurt

24 Jung

1 Nikolov

23 Anderson

27 Schwegler

20 Rode

8 Lehmann

30 Caio

9 Gekas

10 Guèye

19 Gaus

26 Stark

4 Teixeira

4 Schildenfeld

37 Yelen

28 Gledson

1 Klandt

Trainer-Team: Cheftrainer Hans-Jürgen Boysen Co-Trainer Gerhard Kleppinger Trainer für Athletik / Kondition / Rehabilitation: Bastian Kliem Torwart-Trainer Norbert Lorz

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Ersatzspieler: 24 Kleinheider (ET) 25 Langer (ET) 5 Konrad 6 Gordon 7 Tosunoglu 9 Benyamina 11 Fillinger 13 Ujma 14 Hofmeier 21 Gallego 16 Heitmeier 27 Henneböle 17 Yun 29 Theodosiadis 18 Dahlén 31 Tayebi 20 N’Diaye 33 Chrisantus

22 Cinaz

3 Schlicke

15 Djakkpa 7 Köhler

23 Müller 15 Huber

Trainer-Team: Cheftrainer Armin Veh Co-Trainer Reiner Geyer Konditionstrainer Christian Kolodziej Reha-Trainer Michael Fabacher Torwarttrainer Manfred Petz Ersatzspieler: 22 Kessler (ET) 3 Petkovic 5 Bell 6 Schmidt 10 Hoffer 11 Korkmaz 13 Clark 31 Tzavellas 14 Meier 32 Özer 17 Fenin 33 Hien 19 Bellaid 34 Wille 21 Matmour 36 Titsch-Rivero 25 Alvarez 39 Dudda 28 Kittel


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FSV Frankfurt und Hyundai gründen Main Business Club Auftaktveranstaltung mit Tonnelier,Stöver, Boysen und Schlicke Gemeinsam mit Hauptsponsor Hyundai Motor Deutschland hat der FSV Frankfurt den Main Business Club ins Leben gerufen. Ziel des Main Business Clubs ist es, das Netzwerk im Raum Frankfurt weiter auszubauen und die sportlichen und wirtschaftlichen Ziele noch besser verwirklichen zu können. Die Auftaktveranstaltung des 20

Main Business Clubs fand im Vorfeld des Derbys FSV Frankfurt gegen Eintracht Frankfurt am vergangenen Mittwoch in der Commerzbank-Arena statt. An diesem exklusiven Abend führte FSV-Stadionsprecher und Hit-Radio-FFH-Moderator Frank Piroth durch das Programm und diskutierte mit Gästen wie dem Geschäftsführer Sport des FSV Frankfurt,

Uwe Stöver und hochrangigen Vertretern des Hauptsponsors Hyundai Motor Deutschland GmbH. Darüber hinaus genossen die Gäste eine interessante Sport-Talkrunde mit FSV-Cheftrainer Hans-Jürgen Boysen, FSV-Kapitän Björn Schlicke und dem ehemaligen FSVCoach Dragoslav Stepanovic. Auch FSV-Keeper Patric Klandt und Linksverteidiger Nils Teixei-


FSV life life ra waren vor Ort und mischten sich für einen lockeren Plausch unter die Teilnehmer. Als Gastredner konnte HansJoachim Tonnellier, Vorstandsvorsitzender der Frankfurter

Volksbank, für einen Gastauftritt gewonnen werden. In seiner beruflichen Karriere bekleidete Tonnellier bedeutende Ämter in der Region. Zwei Jahre war Hans-Joachim Tonnellier Präsident der IHK Frankfurt am Main. Zudem ist er als Beirat im Königsteiner Forum und bei der Deutschen Flugsicherung GmbH in Langen sowie in vielen weiteren Unternehmen tätig. Dass das Konzept eine gute Idee ist, findet auch Clemens Krüger, Geschäftsführer Finanzen der FSV Frankfurt 1899 Fußball GmbH: „Der Main Business Club ist aus unternehmerischer Sicht eine super Initiative. Durch den regionalen Netzwerk-Charakter entsteht ein enormer wirtschaftlicher

Mehrwert für alle Partner, Sponsoren und Förderer des FSV Frankfurt sowie für die vielen Wirtschafts- und SportInteressierten in unserer MainRegion.“

Lunches treffen Mitglieder mit Entscheidern aus Sport, Wirtschaft und Politik zusammen. Diese Events sind die beste Gelegenheit, sich auf Augenhöhe zu begegnen und den gegenseitigen Austausch zu

Das regionale Netzwerk ist für Sponsoren, Unternehmen und Sportinteressierten eine Austauschplattform, die exklusive Vorteile bietet. „Der Main Business Club bietet uns beste Gelegenheit, in der Metropolregion Rhein - Main mit Gewerbetreibenden ins Gespräch zu kommen und als starke Gemeinschaft nah am Verein neue Ideen zu verfolgen“, sagt Frank Thomas Dietz, Bereichsleiter Marketing & Öffentlichkeitsarbeit bei Hyundai Motor Deutschland.

fördern.

Mitglieder des Main Business Clubs profitieren kostenlos von den Vorteilen dieser erfolgreichen Kooperation: Bei den einzigartigen Main BusinessClub-Veranstaltungen wie Podiumsrunden und Business-

Mitglieder erhalten regelmäßig interessante News zu sportlichen und wirtschaftlichen Themen und Ereignissen in der Region, einen exklusiven Zugang zu aktuellen Aktionen sowie Angeboten der Initiatoren FSV Frankfurt 1899 Fußball GmbH und der Hyundai Motor Deutschland GmbH sowie deren Partner. Der Main Business Club bietet darüber hinaus eine exklusive Plattform, um sich mit Partnern online zu vernetzen, das persönliche Networking auf den Main Business Club Veranstaltungen zu fördern und interessante Kooperationen im Umfeld des FSV Frankfurt ins Leben zu rufen. 21


FSV verspielt Kontergelegenheiten und Auswärtssieg

1:1 in Ingolstadt - Führungstor durch Cinaz

In Ingolstadt ist der FSV Frankfurt knapp an einem Auswärtssieg vorbeigeschrammt. Nach der 1:0-Halbzeitführung durch Samil Cinaz hätte die Mannschaft von Hans-Jürgen Boysen bei Kontergelegenheiten das Resultat erhöhen können. Doch der US-Amerikaner Edson Buddle bestrafte die mangelhafte Chancenverwertung mit dem 1:1-Ausgleich. Der FSV Frankfurt begann mit drei personellen Neuerungen. Samil Cinaz rückte für Marc 22

Heitmeier ins defensive Mittelfeld, Marcel Gaus nahm die linke Mittelfeldseite ein und Sven Müller agierte auf rechts. Babacar Guèye stürmte dafür an vorderster Front. Bei strahlendem Sonnenschein in Bayern betraten die Mannen von Cheftrainer Hans-Jürgen Boysen ganz in weiß den hervorragend gepflegten Rasen. Nach Hackentrick von Babacar Guéye lag Sven Müller auch gleich auf dem satten Grün im Strafraum, doch wie gegen Duisburg blieb

die Pfeife des Schiedsrichters stumm. Der FSV trat spielstark und gefährlich auf, schon nach drei Minuten jagte Guéye einen Kopfball knapp am Kasten des Ingolstädter Keepers Sascha Kirschstein vorbei. Doch nach zwölf Minuten wurde es auch im FSV-Strafraum brenzlig: Ahmed Akaichi überlupfte den heraus eilenden Patric Klandt, doch Abwehrhüne Gledson entschärfte das Geschehen. Kurz darauf schlug ein Schuss von José Alex Ikeng nur


FSV life RÜCKPASS knapp neben dem FSV-Gehäuse ein. Weitere Distanzschüsse von Manuel Hartmann, Caiuby und Yannick Stark auf Seiten des FSV rauschten über das Tor. Ein sehr munterer Beginn im Ingolstädter Sportpark! Zafer Yelen bekam in der Folge zweimal eine Schussmöglichkeit, aber kam nicht in die optimale Position, so dass die Möglichkeiten über die Querlatte segelten. Nach einem Ingolstädter Freistoß kam Guéye unverhofft zu einer Kontergelegenheit, doch er wurde kurz vor dem Torabschluss von der Ingolstädter Hintermannschaft gestellt. Nach einer halben Stunde fand die gefährliche Hereingabe von Sven Müller keinen Abnehmer. Ein Fuß hätte genügt, um aus kurzer Distanz die Führung zu markieren. Aber auch die Offensivaktion über Stefan Leitl und Leonhard Haas hätte für den FSV ins Auge gehen können. Jedoch wesentlicher knapper war es, als Marcel Gaus abzog. Kirschstein bekam noch seine Finger dazwischen und wehrte zur Ecke ab. Doch dieser Eckball hatte Konsequenzen: Den Kopfball von Babacar Guéye konnte Kirschstein nur abwehren, Samil Cinaz war zur Stelle und knallte den Ball in die Maschen zur 1:0-Führung für den FSV!

FSV konterte. Dabei spielte Guéye eine entscheidende Rolle. Beim ersten Mal spielte er zu ungenau ab. Beim zweiten Konterversuch startete er in Richtung gegnerisches Tor, kein Gegenspieler war vor ihm. Doch von hinten wurde er umgestoßen, eine klare Rote Karte! Doch Schiedsrichter Martin Petersen erkannte nicht einmal das Foul. Die beste Gelegenheit bekam Zafer Yelen von Sven Müller serviert. Yelen sprintete auf das Ingolstädter Tor zu, doch brachte den Ball nicht am Gästetorhüter vorbei. Eine Viertelstunde vor Abpfiff kam der gerade kurz zuvor eingewechselte Edson Buddle zum Kopfball und ließ Klandt keine Chance, das 1:1. Jetzt war das Spiel völlig offen, der FSV konterte weiter, doch brachte den letzten, entscheidenden Pass nicht an den Mann. Und wenn der FSV zum Schuss kam, gings knapp am Ziel vorbei: Mario Fillinger aus der Drehung, der ersmals eingewechselte Macauley Chrisantus kam im Strafraum zum

Schuss und bei Yelens Freistoß in der Nachspielzeit fehlte auch nicht viel. So blieb es bei dem Unentschieden. Schade, in Ingolstadt wäre wesentlich mehr drin gewesen. FC Ingolstadt – FSV Frankfurt 1:1 (0:1) FC Ingolstadt: Kirschstein Bambara, Pisot, Biliskov, Tobias Fink - Manuel Hartmann (46. Buchner) - Leitl (71. Moritz Hartmann), Leo Haas, Ikeng, Caiuby - Akaichi (74. Buddle) FSV Frankfurt: Klandt - Huber, Schlicke (54. Heitmeier), Gledson, Teixeira - Cinaz, Stark - Sven Müller (81. Chrisantus), Yelen, Gaus - Gueye (71. Fillinger) Tore: 0:1 Cinaz (33.), 1:1 Buddle (75.) Schiedsrichter: Martin Petersen (Stuttgart) Gelbe Karten: Zuschauer: 6.609

Beinahe mit dem Halbzeitpfiff kam der Gastgeber zu einer viel versprechenden Kopfballgelegenheit, doch Ikengs Versuch nach einem Freistoß von FCI-Kapitän Stefan Leitl ging um Haaresbreite über die Latte. In der zweiten Hälfte entfachten die Bayern mehr Druck, Andreas Buchner und Akaichi kamen zu Schusschancen und der 23


FSV life RÜCKPASS & „SPONSOR OF THE DAY“ Stimmen zum Spiel FC Ingolstadt - FSV Frankfurt FSV-Geschäftsführer Uwe Stöver: „Ich habe ein sehr ansprechendes Spiel gesehen. Wir haben eher zwei Punkte verschenkt als einen gewonnen, weil wir ausreichend Torchancen hatten, um das Spiel für uns zu entscheiden. Wir müssen weiter versuchen, das Glück zu erzwingen.“ FSV-Cheftrainer Hans-Jürgen Boysen: „Von der ersten Minute an entwickelte sich ein interes-

santes, rassiges Spiel von beiden Mannschaften. Trotz des hin und her ging unsere Führung in Ordnung. In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt. Nach der Führung war uns bewusst, dass Ingolstadt Druck entfachen würde. Dadurch haben wir Räume für Konter bekommen. Die waren in der Entstehung sehr gut, aber im Abschluss katastrophal. Wenn man zu viel liegen lässt, bleibt die Beute aus. Trotzdem mein Kompliment an die Mannschaft. Wir müssen nur noch lernen, entschlossener zu Werke zu gehen.“

FCI-Cheftrainer Benno Möhlmann: „Wir sind nicht hundertprozentig zufrieden. Wir sind schwer in die erste Halbzeit gekommen. Wir konnten die kompakt arbeitende Mannschaft des FSV nicht ausspielen. Beim 0:1 haben wir die Zuordnung verloren und nicht schnell genug reagiert. Mit der Leistung in der 2. Halbzeit bin ich aber zufrieden. Wir haben versucht, nach vorne zu gehen, die Frankfurter haben gut gekontert. Das Ergebnis gibt den Spielverlauf einigermaßen wieder.“

ist „SPONSOR OF THE DAY“ Heute ist der große Tag, der FSV Frankfurt wird vor einer Heimkulisse spielen, die vielleicht einmalig ist in der hundertzwölfjährigen Vereinsgeschichte des Traditionsclubs. Besondere Spiele erfordern besondere Maßnahmen: Erstmals wird es einen „sponsor of the day“ zur Partie gegen Eintracht Frankfurt geben. FSV-Premium-Partner Mainova wird diese Rolle gerne übernehmen. Daher wird Mainova das Frankfurter Derby auf besondere Weise begleiten. Vor der Commerzbank-Arena (Haupttribüne) gibt es eine Aktionsfläche mit einem Mainova Infomobil sowie einem Mainova Infostand. Die Derbyzuschauer können ihren Gleichgewichtssinn auf einem Segway-Parcour testen und ihre fußballerischen Fertigkeiten an der Torwand demonstrieren. Wer hierbei kein Schussglück hat, hat vielleicht mehr Erfolg beim Mainova-Gewinnspiel. Als erster Preis winkt ein PedelecElektrofahrrad. 24


25


FSV Frankfurt Tor

Patric Klandt

Abwehr

1

* 29.09.1983 deutsch Tor

Pierre Kleinheider

24

* 07.11.1989 deutsch Tor

25

Michael Langer

* 06.01.1985 österreichisch Tor

Björn Schlicke

3 Nils Teixeira

Tufan Tosunoglu

7

* 23.06.1981 deutsch Abwehr

4

* 10.07.1990 deutsch Abwehr

Mittelfeld

Gledson 28 Alexandros 29 Da Silva Menezes Theodosiadis * 04.07.1979 brasilianisch Abwehr

* 1912.1988 deutsch Abwehr

5

Manuel Konrad

* 14.04.1988 deutsch Mittelfeld

* 22.07.1988 türkisch Mittelfeld

Mario Fillinger

11

Babacar Guèye

10

* 10.10.1984 deutsch Mittelfeld

Angriff

Sven Müller

* 04.04.1980 deutsch Mittelfeld

23

Yannick Stark

26

* 28.10.1990 deutsch Mittelfeld

Zafer Yelen

37

* 30.06.1986 deutsch Mittelfeld

Karim Benyamina * 18.12.1981 deutsch Angriff

9

* 02.03.1986 senegalesisch Angriff

Funktionsteam

Gerhard Kleppinger * 01.03.1958 Co-Trainer

26

Bastian Kliem

* 28.10.1976 Trainer für Athletik / Kondition / Reha.

Norbert Lorz

* 01.03.1967 Torwart-Trainer

Mikayil Kabaca

* 22.11.1976 Team-Manager

Mohamed Azaouagh Zeugwart


Kader 2011 / 2012

6

Daniel Gordon

* 16.01.1985 deutsch Abwehr

Markus Hofmeier

* 07.10.1993 deutsch Mittelfeld

Alexander Ujma

13

* 24.07.1992 deutsch Abwehr

14 Jutae Yun

* 22.06.1990 südkoreanisch Mittelfeld

Alexander Huber

15

* 25.02.1985 deutsch Abwehr

17 Andreas Dahlén

Marc Heitmeier

16

Marc Gallego

21

* 11.12.1982 schwedisch Mittelfeld

* 13.08.1985 deutsch Mittelfeld

27

Samil Cinaz

22

* 19.05.1992 deutsch Abwehr

* 18.03.1985 deutsch Abwehr

18

Tobias Henneböle

* 08.03.1986 deutsch Mittelfeld

Geschäftsführer Sport Trainerstab

Marcel Gaus

* 02.08.1989 deutsch Angriff

19 Momar N´Diaye

* 13.07.1987 senegalesisch Angriff

20

Macauley Chrisantus * 20.08.1990 nigerianisch Angriff

33

Uwe Stöver

* 08.02.1967 Geschäftsführer Sport

Hans-Jürgen Boysen * 30.05.1957 deutsch Cheftrainer KidsClub

Dr. Thomas S. Heddäus Mannschaftsarzt

Dr. Wolfgang Raussen Mannschaftsarzt

Thomas Stubner

Physiotherapeut

Danny Schleuning

Physiotherapeut

Franky

* 08.04.2010 Maskottchen

99

27


Tabelle Platz 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 16 17 18

Mannschaft FC St. Pauli 1860 München Greuther Fürth Eintr. Braunschweig Energie Cottbus Fortuna Düsseldorf Eintracht Frankfurt Karlsruher SC Dynamo Dresden VfL Bochum SC Paderborn 07 1. FC Union Berlin Erzgebirge Aue FSV Frankfurt Hansa Rostock MSV Duisburg FC Ingolstadt 04 Alemannia Aachen

Sp. 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4

g 3 3 3 3 3 2 2 2 1 1 1 1 1 0 0 0 0 0

u 1 0 0 0 0 2 2 0 1 1 1 1 1 3 3 2 2 0

v 0 1 1 1 1 0 0 2 2 2 2 2 2 1 1 2 2 4

Torverh. 8:3 12:4 8:3 8:5 6:7 8:3 8:4 7:7 6:4 2:4 3:6 4:9 1:6 2:3 2:3 3:5 2:7 1:8

Diff. 5 8 5 3 -1 5 4 0 2 -2 -3 -5 -5 -1 -1 -2 -5 -7

Punkte 10 9 9 9 9 8 8 6 4 4 4 4 4 3 3 2 2 0

Bisherige Ergebnisse FSV Frankfurt - 1. FC Union Berlin

15.07.11 1:1

VfL Bochum - FSV Frankfurt

22.07.11 1:0

Benyamina

FSV Frankfurt – MSV Duisburg

07.08.11 0:0

4.132

FC Ingolstadt – FSV Frankfurt

14.08.11 1:1

6.609

Cinaz

Aktueller Spieltag Fr., 19.08.2011 18:00 Uhr SpVgg Greuther Fürth - FC Ingolstadt 04

Fortuna Düsseldorf - 1860 München

Hansa Rostock - Alemannia Aachen

Sa., 20.08.2011 13:00 Uhr 1. FC Union Berlin - VfL Bochum

Eintracht Braunschweig - Erzgebirge Aue

So., 21.08.2011 13:30 Uhr FSV Frankfurt - Eintracht Frankfurt

Energie Cottbus - Karlsruher SC

Dynamo Dresden - SC Paderborn 07

Mo., 22.08.2011 20:15 Uhr FC St. Pauli - MSV Duisburg 28

4.151 12.313


Nächster Spieltag Fr., 26.08.2011 18:00 Uhr VfL Bochum - SpVgg Greuther Fürth

MSV Duisburg - Dynamo Dresden

FC Ingolstadt 04 - Hansa Rostock

Sa., 27.08.2011 13:00 Uhr Karlsruher SC - FSV Frankfurt

Alemannia Aachen - Fortuna Düsseldorf

So., 28.08.2011 13:30 Uhr Eintracht Frankfurt - SC Paderborn 07

1860 München - 1. FC Union Berlin

Eintracht Braunschweig - FC St. Pauli

Mo., 29.08.2011 20:15 Uhr Erzgebirge Aue - Energie Cottbus

Spielerstatistik FSV Frankfurt Position RückenName nummer Torhüter 1 Patric Klandt

Spiele

Tore

eingeausgeGelbe Gelb-Rote wechselt wechselt Karten Karten 4

Rote Karten

24 Pierre Kleinheider 25 Michael Langer Abwehr 2 Marc Stein

3

Björn Schlicke

4 Nils Teixeira

4

1

4

13 Alexander Ujma

15

Alexander Huber

3

16

Marc Heitmeier

4

2

1

2

18 Andreas Dahlén 27 Tobias Henneböle

28

Gledson

4

29 Alexandros Theodosiadis

5

Manuel Konrad

6

Daniel Gordon

1

1

Mittelfeld 7 Tufan Tosunoglu

11

Mario Fillinger

4

3

14 Markus Hofmeier

17

Jutae Yun

1

1

21 Marc Gallego

22

Samil Cinaz

4

1

1

23

Sven Müller

3

1

2

2

1

26

Yannick Stark

4

2

31

Behnam Tayebi

37

Zafer Yelen

4

Angriff

9

Karim Benyamina

3

10

Babacar Guèye

4

1

19

Marcel Gaus

3

2

20

Momar N´Diaye

1

1

33

Macauley Chrisantus

1

1

1

2 1

1

29


Spielplan So, So, Fr,

11.09.2011 13:30 18.09.2011 13:30 23.09.2011 18:00 30.09.-03.10.11 14.-17.10.11 21.-24.10.11 28.-31.10.11 04.-07.11.11 18.-21.11.11 25.-28.11.11 02.-05.12.11 09.-12.12.11 16.-19.12.11 03.-06.02.12 10.-13.02.12 17.-20.02.12 24.-27.02.12 02.-05.03.12 09.-12.03.12 16.-19.03.12 23.-26.03.12 30.03.-02.04.12 05.-08.04.12 10.-11.04.12 13.-16.04.12 20.-23.04.12 So, 29.04.2012 So, 06.05.2012

30

FSV Frankfurt - FC Erzgebirge Aue TSV 1860 München - FSV Frankfurt FSV Frankfurt - E. Braunschweig Alemannia Aachen - FSV Frankfurt FSV Frankfurt - Energie Cottbus FC St. Pauli - F SV Frankfurt FSV Frankfurt - Fortuna Düsseldorf FSV Frankfurt - FC Hansa Rostock Greuther Fürth - FSV Frankfurt FSV Frankfurt - SC Paderborn 07 D ynamo Dresden - FSV Frankfurt 1 . FC Union Berlin - FSV Frankfurt FSV Frankfurt - VfL Bochum MSV Duisburg - FSV Frankfurt FSV Frankfurt - FC Ingolstadt 04 E intracht Frankfurt - FSV Frankfurt FSV Frankfurt - Karlsruher SC F C Erzgebirge Aue - FSV Frankfurt FSV Frankfurt - TSV 1860 München E . Braunschweig - FSV Frankfurt FSV Frankfurt - Alemannia Aachen Energie Cottbus - F SV Frankfurt FSV Frankfurt - FC St. Pauli F ortuna Düsseldorf - FSV Frankfurt F C Hansa Rostock - FSV Frankfurt F SV Frankfurt - Greuther Fürth S C Paderborn 07 - FSV Frankfurt F SV Frankfurt - Dynamo Dresden


Tabelle Regionalliga Süd Platz Mannschaft

Sp.

g

u

v

Torverh. Diff.

Punkte

1

Greuther Fürth II

2

2

0

0

5:0

5

6

2

Wormatia Worms

2

2

0

0

6:2

4

6

3

Eintr. Frankfurt II

2

2

0

0

3:1

2

6

4

SC Freiburg II

2

1

1

0

6:2

4

4

5

Waldhof Mannheim

2

1

1

0

3:0

3

4

6

Stuttgarter Kickers

2

1

1

0

2:1

1

4

7

Karlsruher SC II

2

1

0

1

6:2

4

3

8

SG Großaspach

1

1

0

0

2:0

2

3

9

1899 Hoffenheim II

2

1

0

1

2:2

0

3

10

Bayern Alzenau

2

1

0

1

3:4

-1

3

11

Bayern München II

2

0

2

0

2:2

0

2

12

Hessen Kassel

2

0

1

1

3:4

-1

1

13

FC Memmingen

2

0

1

1

0:1

-1

1

14

1. FC Nürnberg II

2

0

1

1

2:7

-5

1

15

FSV Frankfurt U23 2

0

0

2

1:4

-3

0

16

FC Ingolstadt 04 II

1

0

0

1

0:3

-3

0

17

1860 München II

2

0

0

2

0:5

-5

0

18

SC Pfullendorf

2

0

0

2

0:6

-6

0

31


Aktueller Spieltag Fr., 19.08.2011 19:00 Uhr SC Pfullendorf - Bayern Alzenau

Bayern München II - Karlsruher SC II

Fr., 19.08.2011 19:30 Uhr FC Memmingen - 1860 München II Sa., 20.08.2011 14:00 Uhr Hessen Kassel - FSV Frankfurt U23

FC Ingolstadt 04 II - SC Freiburg II

Wormatia Worms - Eintracht Frankfurt II

1. FC Nürnberg II - Waldhof Mannheim

So., 21.08.2011 14:00 Uhr Stuttgarter Kickers - SG Sonnenhof Großaspach

1899 Hoffenheim II - SpVgg Greuther Fürth II

Nächster Spieltag Di., 23.08.2011 18:30 Uhr Karlsruher SC II - FC Memmingen Fr., 26.08.2011 18:00 Uhr SC Freiburg II - Stuttgarter Kickers Fr., 26.08.2011 19:00 Uhr FSV Frankfurt U23 - SC Pfullendorf

Bayern Alzenau - FC Ingolstadt 04 II

SG Sonnenhof Großaspach - 1. FC Nürnberg II

1860 München II - 1899 Hoffenheim II

Sa., 27.08.2011 14:00 Uhr Waldhof Mannheim - Bayern München II

SpVgg Greuther Fürth II - Wormatia Worms

So., 28.08.2011 14:00 Uhr Eintracht Frankfurt II - Hessen Kassel

Bisherige Ergebnisse Hoffenheim II - FSV Frankfurt U23

22.07.11 1:0

350

FSV Frankfurt U23 – Wormatia Worms

14.08.11 1:3

409

Torschützen Gordon 32

1

Gordon


Spielplan Sa,

03.09.2011, 14:00

FC Ingolstadt 04 II - FSV Frankfurt U23

Mi,

07.09.2011, 19:00

FSV Frankfurt U23 – Stuttgarter Kickers

Sa,

10.09.2011, 14:00

1. FC Nürnberg II - FSV Frankfurt U23

So,

18.09.2011, 14:00

FSV Frankfurt U23 – FC Bayern München II

Sa,

24.09.2011, 14:00

Karlsruher SC II - FSV Frankfurt U23

So,

02.10.2011, 14:00

FSV Frankfurt U23 - SV Waldhof Mannheim

Mi,

05.10.2011, 19:00

Sonnenhof Großaspach - FSV Frankfurt U23

Di,

11.10.2011, 19:00

FSV Frankfurt U23 – SC Freiburg II

Fr,

14.10.2011,. 18:00

FC Bayern Alzenau – FSV Frankfurt U23

So,

23.10.2011, 14:00

FSV Frankfurt U23 – FC Memmingen

Di,

01.11.2011, 19:00

FSV Frankfurt U23 – Eintracht Frankfurt II

Sa,

05.11.2011, 14:00

Greuther Fürth II - FSV Frankfurt U23

So,

13.11.2011, 14:00

FSV Frankfurt U23 – 1860 München II

So,

20.11.2011, 14:00

FSV Frankfurt U23 - 1899 Hoffenheim II

Fr,

25.11.2011, 19:00

VfR Wormatia Worms – FSV Frankfurt U23

So,

04.12.2011, 14:00

FSV Frankfurt U23 – Hessen Kassel

Sa,

10.12.2011, 14:00

SC Pfullendorf - FSV Frankfurt U23

02. - 04.03.2012

FSV Frankfurt U23 – FC Ingolstadt 04 II

09. - 11.03.2012

Stuttgarter Kickers - FSV Frankfurt U23

16. - 18.03.2012

FSV Frankfurt U23 – 1. FC Nürnberg II

23. - 25.03.2012

FC Bayern München II - FSV Frankfurt U23

30.03. - 01.04.2012

FSV Frankfurt U23 – Karlsruher SC II

06. - 08.04.2012

SV Waldhof Mannheim - FSV Frankfurt U23

10. - 12.04.2012

FSV Frankfurt U23 - Sonnenhof Großaspach

12. - 14.04.2012

SC Freiburg II - FSV Frankfurt U23

20. - 22.04.2012

FSV Frankfurt U23 – FC Bayern Alzenau

27. - 29.04.2012

FC Memmingen - FSV Frankfurt U23

04. - 06.05.2012

Eintracht Frankfurt II - FSV Frankfurt U23

So,

12.05.2012, 14:00

FSV Frankfurt U23 – Greuther Fürth II

So,

19.05.2012, 14:00

1860 München II - FSV Frankfurt U23

33


34


35


Unser nächstes Auswärtsspiel Die Mannschaft: Die erfolgreichste Zeit hatte der Karlsruher SC wohl unter Trainer Winfried Schäfer in den 90er Jahren. Regelmäßig wanderten die besten Talente nach ihrem Durchbruch beim KSC zum großen FC Bayern ab. Torwart-Titan Oliver Kahn oder die Mittelfeldspieler Mehmet Scholl und Michael Tarnat standen für die herausragende Nachwuchsarbeit des Sportclubs. Doch der sorgte auch selbst sportlich für Schlagzeilen, der 7:0-Heimsieg im UEFA-Pokal gegen den FC Valencia ist bis heute unvergessen. „Euro-Eddie“ Schmitt schoss die Spanier mit vier Toren fast im Alleingang ab. Nationalspieler wie Thomas „Icke“ Hässler, Dirk Schuster und Jens Nowotny schnürten in der Folge im Wildparkstadion ihre Schuhe für den KSC. Mit der Entlassung Winfried Schäfers 1998 begann die Talfahrt der Karls36

ruher. Dessen Nachfolger Jörg Berger verpasste den direkten Wiederaufstieg, der KSC geriet nun auch finanziell zusehends in die Schieflage. Im Jahr 2000 dann der Tiefpunkt: abgeschlagen Letzter in der zweiten Liga, drohende Insolvenz. Doch der KSC fing sich, Trainer Stefan Kuntz baute eine komplett neue Mannschaft mit jungen Spielern auf, der direkte Wiederaufstieg gelang, die Insolvenz konnte abgewendet werden. 2007 schaffte der neue KSC trotz, oder vielleicht auch wegen seines rigiden Sparkurses den Aufstieg in die erste Liga. Leider blieb es für die Karlsruher bei einem zweijährigen Gastspiel. 2009 ging es wieder runter. Erneuter Abstieg in die zweite Liga, erneute finanzielle Probleme. Seitdem kämpft der KSC ums Überleben. Rund um den Wildpark scheint man sich auf

alte Tugenden zu besinnen und setzt wieder verstärkt auf die Jugendarbeit. Erste Früchte waren Lukas Rupp und Mathias Zimmermann, die jedoch vom Erstligist Borussia Mönchengladbach abgekauft wurden. Zur neuen Saison befinden sich die Karlsruher im Neuaufbau. Vor allem die Defensive wurde komplett ausgetauscht. Die eher unbekannten Dennis Kempe, Niklas Hoheneder und Florian Lechner bilden zusammen mit dem erfahrenen Patrick Milchraum die neue Viererkette. Im Tor steht ab sofort mit Dirk Orlishausen ein Zweitliga-Neuling. Interessant auch eine Neuverpflichtung hinter den Kulissen: Mit Oliver Kreuzer wurde ein Manager verpflichtet, der mit seinem vorherigen Verein Sturm Graz gerade die österreichische Meisterschaft holte. Mit zwei Siegen aus den ersten drei


FSV life AUSWÄRTSSPIEL Spielen sind die Badener hervorragend aus den Startlöchern gekommen. Das Stadion: Nach der Fusion zwischen dem FC Phönix und dem VfB Mühlburg 1952 benötigte der neu entstandene Karlsruher Sport-Club ein größeres Fußballstadion, um den gewachsenen Ansprüchen gerecht zu werden. 1955 wurde das Wildpark-Stadion mit einem Spiel des damaligen Pokalsiegers KSC gegen den Deutschen Meister von 1955, Rot-Weiß Essen, eingeweiht. Rund 45.000 Zuschauer pilgerten ins neue Stadion, das Spiel endete mit einem 2:2-Unentschieden. In den kommenden Jahren war das Wildparkstadion sechsmal Austragungsort von Länderspielen der deutschen Nationalmannschaft, die allesamt gewonnen wurden. Zudem war das Karlsruher Stadion Austragungsort des DFB-Pokalendspiels 1956, das der KSC mit 3:1 gegen den Hamburger SV gewann. In den 70er-Jahren mussten Teile des Stadions renoviert werden, die Flutlichtanlage wurde fernsehtauglich überholt, die Gegentribüne von 5.000 auf 17.000 Plätze ausgebaut. 1991

wurde die Haupttribüne abgerissen und für 45 Millionen D-Mark innerhalb von zweieinhalb Jahren neu erbaut. In den letzten Jahren wurde oft über eine Modernisierung des Stadions - insbesondere der veralteten Gegentribüne und der Kurvenplätze - diskutiert. Jedoch kam es aufgrund von finanziellen Ungewissheiten nie zu konkreten Plänen. Für das Wildparkstadion gibt‘s Stehplatzkarten für 11 Euro (teilweise überdacht) und ermäßigt 8 Euro, bzw. 10 Euro (unüberdacht) / 6 Euro. Sitzplätze überdacht ab 25 Euro, unüberdacht ab 13 Euro. Die Stadt: Marktplatz – Auf dem bekanntesten Platz der Stadt befindet

sich die 1823 errichtete Karlsruher Pyramide. Sie gilt als Wahrzeichen der Stadt, unter ihr befindet sich die Gruft, in der der Namensgeber Karlsruhes, Markgraf Karl Wilhelm von Baden-Durlach, bestattet ist. Neben der Pyramide und dem Großherzog Ludwig-Brunnen laden hier auch viele Cafés dazu ein, das Treiben der Stadt zu genießen. Karlsruher Schloss – Das 1715 gegründete Schloss liegt im Zentrum des Karlsruher Fächers, nach dem die Straßen Altstadt angeordnet sind. Der Sage nach soll hier Stadtvater Karl Wilhelm auf der Jagd gelegen und von seiner eigenen Stadt geträumt haben. Danach ließ er das Schloss bauen und die 32 Straßen anlegen, die wie ein Fächer in und um die Stadt führen. (ms)

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FSV erkämpft 0:0-Unentschieden gegen Duisburg MSV-Handspiel im Strafraum blieb folgenlos

Der FSV Frankfurt ist in dieser Saison zuhause weiter unbesiegt. Gegen den Aufstiegsaspiranten MSV Duisburg stand beim Schlusspfiff ein 0:0-Unentschieden zu Buche. Beim MSV Duisburg durfte der ehemalige FSV-Spielmacher Jürgen Gjasula erstmals in dieser Saison von Beginn an spielen. Beim FSV Frankfurt rückte 38

Yannick Stark nach dem siegreichen Pokalspiel in Emden wieder in die erste Elf, auch um die Kreise von Gjasula zu stören. Außerdem stand Patric Klandt wieder im Tor, Karim Benyamina stürmte erneut von Anpfiff an. Im Spiel neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend, große Torchancen blieben Mangelware. Auch für die Zuschauer

erst richtig interessant wurde die Partie nach rund einer halben Stunde. Dann flog Alexander Hubers Kopfball auf das Duisburger Tor, auf der anderen Seite rauschte Daniel Brosinskis abgefälschter Schuss ans Außennetz. Beim darauffolgenden Kopfball zeigte sich FSV-Keeper Klandt erst unentschlossen, um dann mit einer waghalsigen Abwehraktion die Situation zu


FSV life RÜCKPASS klären. Auch beim folgenden Kopfball von Branimir Bajic und dem raffinierten Freistoß von Jürgen Gjasula war Klandt auf dem Posten. Gegen Ende der ersten Hälfte kam der FSV wieder stärker auf. Nach einer doppelten Kopfballverlängerung von Benyamina und Babacar Guèye wurde Jutae Yun entscheidend beim Abschluss gestört. Der Südkoreaner war es auch, der nach einem Zuckerpass von Spielgestalter Zafer Yelen zum Schuss kam, aber nicht genügend Druck entfachen konnte.

FSV Frankfurt – MSV Duisburg 0:0

(57.Domovchiyski) - Gjasula, Kastrati (77.Exslager)

FSV Frankfurt: Klandt - Huber, Schlicke, Gledson, Teixeira Stark (72.Cinaz), Heitmeier Yun (58.Fillinger), Yelen, Gueye - Benyamina (79.N‘Diaye)

Tore: -

MSV Duisburg: Fromlowitz Berberovic, Bruno Soares, Bajic, Bollmann - Sukalo, Pliatsikas, Wolze (68.Shao), Brosinski

Gelbe Karten: Sukalo, Gjasula Schiedsrichter: (Mainz)

Heitmeier

Kampka

Zuschauer: 4.132

In der 55. Minute bekam Huber die größte Torgelegenheit des Spiels serviert, als der Ball durch die Duisburger Abwehrreihe rutschte (und dabei eine Duisburger Hand im Strafraum am Ball war), aber der FSVRechtsverteidiger in leichter Rücklage den Ball knapp über die Querlatte setzte. Auch Mario Fillinger hätte knapp eine Viertelstunde später die Führung erzielen können, als er sich im Strafraum den Ball eroberte, aber am Ende war der Winkel durch den heraus eilenden Torhüter Florian Fromlowitz zu spitz. So blieb es bei einem leistungsgerechten Unentschieden, leider ohne Tore.

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FSV life RÜCKPASS

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Stimmen zum Spiel FSV Frankfurt - MSV Duisburg

klaren Handelfmeter nicht bekommen haben. “

Uwe Stöver, Geschäftsführer Sport des FSV Frankfurt: „Dadurch, dass sich beide Mannschaften in den jeweiligen Mannschaftsteilen egalisiert haben, kam es folgerichtig zu einem Unentschieden und für die Zuschauer zu einem nicht so unterhaltsamen Spiel. Es lässt sich festhalten, dass die klareren und in der Anzahl häufigeren Torchancen bei uns lagen, nur die Entschlossenheit zum Torerfolg hat ein wenig gefehlt. Ärgerlich ist, dass wir den Zuspruch für einen meines Erachtens nach

Hans-Jürgen Boysen, Cheftrainer FSV Frankfurt: „Wir sind sehr schwer ins Spiel gekommen. Wir haben die erkämpften Bälle viel zu schnell wieder hergegeben. In den ersten zwanzig Minuten kamen wir mit dem guten Pressing der Duisburger nicht zu Recht. Wir hatten nicht Chancen in Hülle und Fülle, die beste Gelegenheit hatte Jutae Yun, konnte den Ball aber nicht präzise platzieren. Wir brauchen noch Zeit, um unsere Linie zu finden. Wichtig ist, dass die Abwehr gut stand. Es

war ein durchgängiges Bemühen zu sehen, aber zu wenig Ideenreichtum. In Summe hatten wir 4-5 Situationen, ich habe auch einen Elfmeter gesehen. Ich bin alles andere als enttäuscht, wir haben einen Punkt, aber ich hätte auch gerne drei gehabt.“ Milan Sasic, Trainer MSV Duisburg: „Ich habe einen guten Anfang gesehen, einen stabilen Auftritt. Wir haben uns ein zu Null vorgenommen, wir müssen mit dem Punkt zufrieden sein. Man hat gesehen, dass keine Durchschlagskraft vorhanden war.“


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Maskottchen Franky zu Gast bei seinen echten Artgenossen Bei regnerischem Wetter verkriechen sich Erdmännchen eigentlich am liebsten in ihrem Bau. Franky hingegen, das Maskottchen des KidsClub des FSV Frankfurt, scheute auch das schlechte Wetter nicht, um beim Zoofest des Frankfurter Tiergartens vorbeizuschauen und sich um die Kinder zu kümmern. Schließlich gelten Erdmännchen als sehr gesellige Tiere, die mit bis zu dreißig anderen Artge44

nossen in Kolonien leben. Unser Franky kümmerte sich an seinem Stand neben dem Gehege der echten Erdmännchen sogar um noch mehr Besucher. Über 200 davon nahmen am Gewinnspiel teil, das das FSVErdmännchen im Gepäck hatte. Der Sieger durfte sich über zwei Karten für das heutige Stadtderby des FSV gegen die Eintracht freuen. Für den Zweitplatzierten

gab es einen FSV-Fußball, der Dritte bekam einen Plüsch-Franky. Die restlichen Kinder freuten sich über Gummibärchen, Malspiele und Infos rund um den FSV Kids Club. Bei dieser Gelegenheit war Franky natürlich ein beliebtes Fotomotiv und ließ sich immer wieder mit den Kids ablichten. Franky schloss „Freundschaft“ mit einem Kiwi und einem Pin-


FSV life life guin (beides Maskottchen) und durfte sogar echte Nilpferde füttern. Um auch etwas für die echten Erdmännchen zu tun, übernimmt der FSV Frankfurt übrigens die Patenschaft für den erstgeborenen Nachkommen, den die zwei Weibchen und das Männchen im Frankfurter Gehege gebären. Dieser wird dann natürlich Franky heißen!

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Talentförderung und Spaß – So wächst die FFH-Fußballschule Die FFH-Fußballschule, die größte Deutschlands, schreibt eine beispiellose Erfolgsgeschichte: Bereits von 2004 bis 2007 veranstaltete der FSV Frankfurt - jeweils in den Schulferien - seine vereinseigene Fußballschule in Frankfurt. Weit über 1.000 Kinder besuchten die Fußballschule, viele Kurse waren restlos ausgebucht. Daher wurde das Konzept ausgebaut, 2007 startete die Kooperation mit Hit Radio FFH, die Fußballschule wurde in ganz Hessen angeboten. Seitdem wächst die Zahl der Stützpunkte und der Kurse stetig weiter. In den letzten vier Jahren Fußballschule konnte der FSV Frankfurt in rund 350 Kursen an 80 hessischen Stützpunkten rund 12.000 fußballbegeistere Kids begrüßen. Ein Rückblick bestätigt das Wachstum der Fußballschule, beispielsweise wurden 50

aus neun Stützpunkten im Jahr 2007 20 Gastgeber in diesem Jahr. Maßgeblich dafür verantwortlich ist der frühere Fußballprofi Bernd Winter, der die FFH-Fußballschule seit deren Gründung leitet. „Es macht eine Menge Spaß, täglich an der Entwicklung der FFH-Fußballschule zu arbeiten. Die funkelnden Kinderaugen bei jedem Kurs bestätigen unsere Arbeit und treiben uns täglich an, diese zu optimieren“, betont Winter und macht damit deutlich, dass die FFH-Fußballschule noch lange nicht am Ende ihres Weges angekommen ist. Die Fußballschule ist für Kinder und Jugendliche von 6 bis 15 Jahren ausgelegt, die Spaß und Freude am Fußballspielen haben. Die Kurse leben die Talent-

förderung bereits im Kindesalter. Durch altersgerechtes Training fördern die speziell ausgebildeten Trainer den Lernprozess jedes Einzelnen und unterstützen somit auch die Jugendarbeit in den hessischen Stammvereinen der vielen Fußball-Kids. Der Spaß am Spiel wird mit sinnvollen Übungen zur Steigerung der fußballerischen Qualität mit Hilfe von neuester Ausrüstung forciert. Soziale Erziehung der Kinder und Jugendlichen Soziale Aspekte wie Integration, Toleranz und Fair Play werden geschult und haben in der FFH-Fußballschule eine große Bedeutung. Hier lernen die Fußballkids das Miteinander, das Spielen im Team und die Einbindung vermeintlich „Schwächerer“ in das Team. In Kooperation mit „ballance Hessen“ wird


FSV life FUßBALLSCHULE das Sozialverhalten der Kinder gefördert und im Zuge dessen das „Fair Play Kid der Woche“ gekürt. Der Preisträger, der sich durch sozial besonders vorbildliches Verhalten gegenüber Trainern und Mitspielern hervorgetan hat, erhält als Preis das Fair Play Trikot von Lotto Hessen und zusätzlich sieben VIPTickets für ein Heimspiel des FSV Frankfurt in der 2. FußballBundesliga. Seit Sommer 2010 gibt es zudem die Eintageskurse der FFHFußballschule „on tour“, im Rahmen dessen das Trainerteam mit der gesamten Ausrüstung im Gepäck zu den jeweiligen Vereinen kommt, die die Fußballschule, meist im Rahmen eines Jubiläums, buchen können. Das kann der Start einer dauerhaften Kooperation als Stützpunkt sein und wurde auch

vermehrt bereits so praktiziert. Auch hier konnte die Zahl der Ausrichter seit der Gründung im letzten Jahr von 12 auf 26 Termine mehr als verdoppelt werden. Seit diesem Jahr gibt es zudem den „Stadiontag“ der FFH-Fußballschule: Dabei spielen die Kinder und Jugendlichen ab 9 Uhr morgens unter der Leitung erfahrener FFH-FußballschulTrainer selbst Fußball. Danach genießen sie auf der Tribüne ein Zweitligaspiel des FSV Frankfurt und erhalten anschließend noch eine Führung durch das Frankfurter Volksbank Stadion. Fußballschulkurse sollten erschwinglich sein, gerade alle jungen Eltern sollen finanziell in der Lage sein, ihren Kindern diese Freude zu ermöglichen. Im nationalen Preis-Leistungsvergleich ist die Fußballschule des FSV Frankfurt eine der güns-

tigsten Einrichtungen dieser Art. Die FFH-Fußballschule bietet ihre Wochenkurse nämlich für 169 Euro pro Person an. Essen, Getränke und Ausrüstung wie Trikot, Hosen, Stutzen sind in diesem Preis bereits enthalten. Dazu kommen noch Boni wie beispielweise der freie Eintritt zu allen Zweitligaspielen des FSV Frankfurt. Bernd Winter hat mit der FFHFußballschule noch viel vor und gibt bereits einen Ausblick auf die Zukunft: „Noch in diesem Jahr und auch 2012 wird es spannende Neuerungen und Angebote bei der FFH-Fußballschule geben. Die kontinuierliche Weiterentwicklung und Optimierung steht hierbei im Vordergrund, denn jede Kurswoche soll ein kleines Fußballmärchen sein.“

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FSV U23 verliert Heimauftakt durch einen Doppelschlag nach der Pause mit 1:3 Erneut eine ansprechende Leistung, erneut ohne Punkte: Die FSV Frankfurt U23 verliert das erste Heimspiel der Saison gegen den VfR Wormatia Worms mit 1:3. Dabei gingen die Bornheimer schon nach zehn Minuten in Führung. Doch die Gäste drehten die Partie und entführten die drei Punkte aus dem Frankfurter Volksbank Stadion. Von Beginn an entwickelte sich ein ansehnliches Duell zweier Mannschaften, die den Weg nach vorne suchten. Und so ließen Tore nicht lange auf sich 52

warten. Nach einer Ecke in der zehnten Spielminute kam der heranstürmende Daniel Gordon aus ca. sieben Metern frei zum Kopfball und traf zur Führung für die FSV U23. Doch die Gäste zeigten sich wenig beeindruckt und erzielten eine Viertelstunde später durch Stürmer Younes Bahssou den Ausgleich. Der Wormser kam im Gewühl des Frankfurter Strafraums an den Ball und ließ FSV-Torwart Pierre Kleinheider keine Abwehrmöglichkeit. In der Folge blieb die Partie

offen, beide Mannschaften erspielten sich weitere Chancen. Kurz vor der Pause ließ Markus Hofmeier die größte zur wiederholten FSV-Führung aus, als sein Schuss aus knapp zehn Metern das Ziel verfehlte. Unmittelbar nach der Pause kam Marc Winter im Wormser Strafraum an den Ball, seinen Drehschuss konnte jedoch Keeper Knödler halten. Im direkten Gegenzug machten es die Gäste besser, als Michael Schürg freigespielt wurde und unbedrängt zur Wormser Führung


FSV life U23 einnetzte. Schürg war es auch, der nur drei Minuten später auf 3:1 erhöhte und die Weichen auf FSV-Heimniederlage stellte. Trotz des Rückstandes blieb der FSV im Spiel. In der 63. Spielminute schob Marc Winter den Ball schön von der rechten Seite in die Strafraummitte, doch zu lang für den grätschenden Noyan Öz. Fünf Minuten vor Schluss war es wiederum Öz, der sich im 16er den Ball an der Torauslinie erarbeitete, Keeper Knödler aussteigen ließ und auf Marc Winter passte. Dessen Schuss ging jedoch knapp über das Wormser Gehäuse. Es sollte die letzte Möglichkeit dieser Partie sein. FSV U23-Trainer Nicolas Michaty war trotz der Niederlage nicht unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben

heute eine unnötige Niederlage kassiert. Wir waren von Anfang an gut im Spiel, haben es dem Gegner aber bei den Gegentoren zu leicht gemacht. Nach der Pause fehlte bei uns die Ordnung, das hat Worms eiskalt ausgenutzt. In läuferischer und kämpferischer Hinsicht bin ich aber trotzdem zufrieden mit meiner Mannschaft. Wir haben heute Lehrgeld bezahlen müssen, werden die Fehler analysieren und abstellen.“ Am nächsten Samstag (14 Uhr) reist die FSV U23 nach Nordhessen. Dann steht die Partie beim KSV Hessen Kassel auf dem Programm. (sc)

U23: Pierre Kleinheider – Andreas Dahlèn (46. Timo Scherer), Marc Stein, Tobias Henneböle, Alexander Ujma (78. Aleksandar Mastilovic) – Maik Vetter, Markus Hofmeier (46. Marc Gallego), Maximilian Oesterhelweg, Daniel Gordon – Marc Winter, Noyan Öz Aufstellung VfR Wormatia Worms: Knödler, Bauer, Metzger, Roeser ( 45.Ammann), Gollasch, Schürg, Wittke, Bahssou (79. Pantano), Börcher, Stark, Tusha Tore: 1:0 Gordon (11.), 1:1 Bahssou (26.),1:2 Schürg (47.), 1:3 Schürg (50.)

FSV Frankfurt U23 – VfR Wormatia Worms 1:3 (1:1)

Gelbe Karten: Hofmeier, Gordon, Vetter, Stein – Schürg

Aufstellung

Zuschauer: 409

FSV

Frankfurt

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Professionell koordiniert: FSV-Jugend bei 70 Turnieren Im „Jahr der Jugend“ des FSV Frankfurt bewähren sich die Jugendteams der Schwarz-Blauen nicht nur - wie die U15 und die U17 - in den höchsten Spielklassen Deutschlands. An spielfreien Wochenenden sind Turnierteilnahmen sehr beliebt. So machen die Kinder und Jugendlichen Bekanntschaft mit neuen Mannschaften, spielen auf Plätzen, die Sie oftmals noch nicht kennen, verbringen einige Tage zusammen und stärken dadurch den Mannschaftsgeist. Ausgebaut wird beim FSV Frankfurt nicht nur eine Unterkunft für Spieler des Nachwuchsleistungszentrums, sondern auch die gesam-

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te Struktur der Jugendarbeit. So ist Hans-Joachim Dill seit März dieses Jahres offizieller Turnierkoordinator der FSV-Jugend. 204 Einladungen für Turnierteilnahmen sind in diesem Jahr in sein Postfach geflattert, zu 70 Turnieren hat er – in Absprache mit den jeweiligen Jugendtrainern – zugesagt. „Davor hat jede Mannschaft die Organisation selbst übernommen. Doch die Trainer sind durch extrem viele Einladungen überlastet und nicht jede Einladung landet dort, wo sie benötigt wird. Anhand des Rahmenplans sehe ich, welches Turnier für uns infrage kommt. Danach stim-

me ich eine Teilnahme mit den jeweiligen Jugendtrainern ab“, erklärt Dill, der zudem die Aufgabe des Teammanagers der U17 übernimmt. „Wenn der Verein bei den Turnieren ordentlich auftritt und attraktiven Fußball spielt, wird man schnell positiv wahrgenommen. So bekommt man weitere Einladungen zu Turnieren, bei deren Veranstalter man zuvor noch nicht ‚auf dem Schirm‘ war.“ „In diesem Jahr haben wir einige neue Turniere ausprobiert. Bisher haben wir zu 70% an Turnieren im Süden teilgenommen. Nun wollten wir auch verstärkt im Norden auftreten“, so Dill. Die Highlights sprudeln dabei nur so aus ihm heraus: „Der Sparkassen-Cup in Rendsburg für die U10, die U11 tritt beim Bondex-Cup in Viersen an, die U12 spielte mit 80%igem Anteil an Bundesligisten in der Siegerlandhalle auf Kunstrasen, der Yokohama-Cup in Blumberg bei Schaffhausen ist für die U15


FSV life JUGEND ein besonderes Ereignis, der Dachser-Cup in Stockstadt am Main ist ein Top-Turnier. Neben vielen Bundesligisten treffen die FSV-Spieler dabei auf Mannschaften wie Inter Mailand, Ajax Amsterdam, Tottenham Hotspur oder Slavia Prag.“ Der Turnierhöhepunkt schlechthin ist aber die Trofeo Mediterreaneo bei Barcelona in Spanien. Bereits dreimal war die U13 des FSV schon dabei und konnte zweimal den Turniersieg feiern. Dill schwärmt: „Die Kombination des Turniers in Spanien in der Nähe des Meeres, mit der Besichtigung von kulturellen Juwelen in der Gemeinschaft und Freizeitaktivitäten wie Schwimmen gehen, bündelt sich in einer Woche mit vielen Erlebnissen, von denen die Spieler noch Jahre danach sprechen. Wir fahren

mit rund 50 Personen nach Spanien, das ist ein großer FSV-Familienausflug, der ohne die wichtige Unterstützung der Eltern nicht zu stemmen wäre.“ Die meisten Turniere werden für die Altersklassen U10 bis U13 veranstaltet. Dill:„Das ist ein tolles Erlebnis mit guten Gegnern. Die Vergleiche mit bekannten Vereinen sind das Salz in der Suppe. Aber insgesamt achten wir auch darauf, den regionalen Charakter zu wahren und pflegen durch Turnierteilnahmen das gute Verhältnis zu den Vereinen in der Umgebung. Wir sind dann auch das Zugpferd für Sponsoren bei Veranstaltungen in Sulzbach, Schwalbach, Marxheim, Seckmauern oder Heddernheim.“

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FSV life HASTE WORTE?

Haste Worte? Hier können Sie den FSV-Stars Worte in den Mund legen. In der Rubrik „Haste Worte?“ gibt es in jeder FSV life-Ausgabe ein Foto, das viel Raum für kreative Einfälle lässt. Gewinner der zwei Sitzplatzkarten für das nächste Heimspiel des FSV Frankfurt: Peter Horz; Frankfurt

„Ihr bekommt zwei Tage Sonderurlaub für einen Sieg über die Eintracht“

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FSV life HASTE WORTE?

Schicken Sie ihre Ideen für die leere Sprechblase im untenstehenden Foto an: FSV Frankfurt 1899 Fußball GmbH Matthias Gast Stichwort: Haste Worte? Richard-Herrmann-Platz 1 60386 Frankfurt Oder einfach an gast@fsv-frankfurt.de, Betreff: Haste Worte? Für die beste Idee gibt es zwei Sitzplatzkarten für ein Heimspiel des FSV Frankfurt. Hier das aktuelle Foto: Was sagt Björn Schlicke zu Jürgen Gjasula und Zafer Yelen?

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Wir gratulieren zum Geburtstag! 22.08. 22.08. 23.08. 23.08. 23.08. 24.08. 24.08. 24.08. 24.08. 25.08. 25.08. 26.08. 26.08. 27.08. 27.08. 27.08. 27.08. 27.08. 28.08. 28.08. 29.08. 29.08. 29.08. 29.08. 29.08. 30.08. 30.08. 31.08. 01.09. 01.09. 62

Florian Scheibe Siyar Erinc Rudi Bregler Ernst Wania Peter Koberstein Renate Blau Hajo Dill Bastian Kalaica Heinz Mörschel Reinhardt Appel Ralf Schneider Walter Conrad Abdussamed Gürsoy Erich Schabacker Claudia Kreutschmann Florian Pieper Semir Dugjevic Ben Penndorf Gerhard Grotewold Sylvia Reuter - Wohlfahrt Otto Peter Bauer Peter Paul Thoma Patrick Boetsch Jan Lauer Edirisa Ngum Ute Neldner Abdelali Kiyal Paul Bickel Else Sippel Hans Merkel

01.09. 01.09. 01.09. 03.09. 03.09. 03.09. 04.09. 04.09. 04.09. 04.09. 04.09. 05.09. 05.09. 06.09. 06.09. 06.09. 06.09. 07.09. 07.09. 07.09. 07.09. 07.09. 07.09. 08.09. 08.09. 08.09. 09.09. 09.09. 10.09. 10.09.

Ingrid Suess Petra Heimstadt David Kuhl Herbert Näser Dominique Ofcarek Abel Gebru Willi Libbach Hans Doersch René Dietz da Silva Gledson Duarte Rodrigues-Saloio Hans-Georg Göldner Florian Feix Hermann Josef Wehner Guido Schick Maik Vetter Dominik Schmidt Hugo Pirzkall Bernd Franke Norbert Müller Mechtild Kühn Helge Bruns Tim Fliess Kurt Horn Hans Günter Merkel Henryk Oswald Alexander Trautwein Luz Marina Spies Ludwig Holzdörfer Bernd Schneider


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Die Mutter aller Spiele „Seit den seschziger Johrn ham wer üff DEN Daach geworrded“ in diesen Tagen wiederholt man die Originaltöne begeisterter DDR-Bürger aus dem Herbst 1989 zum 50. Jahrestag des Mauerbaus wieder auf allen Kanälen rauf und runter. Sie könnten, in hessischer Mundart, auch aus dem Munde altgedienter FSV-Fans stammen (der treue Alfred Hochhaus fällt mir hier stellvertretend ein), die seit dem 27.1.1962 vergeblich auf eine Revanche für die 0:4-Niederlage gegen den Nachbarn von der Eintracht gehofft haben. Während in Hamburg, Berlin, München und andernorts Stadtderbys mehr oder weniger häufig stattfanden – sei es auch nur im Rahmen eines Testspiels – kam es bei FSV und SGE zwar zu diversen Vergleichen mit Offenbach, Mainz, Darmstadt oder meinetwegen auch Wehen, aber nie zu einem direkten Aufeinandertreffen der beiden Traditionsclubs, die innerhalb der Frankfurter Stadtgrenzen beheimatet sind.

Das Magazin „11 Freunde“ hat uns in einem neulich erschienenen Artikel fast schon dafür geschmäht, dass wir uns nicht so hasserfüllt gegenüber stehen wie blaue und rote Münchner oder HSV’ler und Sanktpaulianer. Immerhin haben sie richtig beobachtet, dass die Frankfurter den jeweils anderen Club entweder mit gepflegter Nichtbeachtung oder gar mit (heimlichem) Wohlwollen – auf jeden Fall aber mit Respekt - bedenken. Beim letzten FSV-Heimspiel gegen Duisburg gab es jedenfalls mehr Applaus als Pfiffe, als die Tore der gleichzeitig in Braunschweig spielenden Eintracht auf der Anzeigentafel eingeblendet wurden. Das ist tatsächlich ungewöhnlich und mit der komplett unterschiedlichen Entwicklung der beiden Vereine in den zurückliegenden Jahrzehnten zu erklären. Außerdem hat der Eintracht-Fan klassischerweise ein anderes Feindbild in unmittelbarer Nachbarschaft, sprich Bieber, wohnen. Aber warum ich es albern, langweilig oder doof finden soll, dass wir uns nicht

gegenseitig die Bembel auf die Köppe hauen und mit Handkäs bewerfen, müssen mir die Freunde von „11 Freunde“ bei Gelegenheit mal näher erklären. Ich gestehe freimütig, dass ich den schwarz-roten Adlern vom Riederwald noch 28 Siege in dieser Saison gönne, was für eine Rückkehr der Eintracht ins Oberhaus sicherlich mal gerade so eben reichen sollte. Heute aber träume ich vom ersten Saisonsieg für den FSV und die Revanche für 1962. Das ist sicher kein Spaziergang, aber auch nicht komplett weltfremd. Immerhin begegnen wir uns in dieser Spielzeit auf Augenhöhe ohne Klassenunterschied. Die Kulisse ist jedenfalls historisch: Was heute an Zuschauern in der Arena ist, reicht normalerweise für zehn Heimspiele im Bernemer Volksbank-Stadion. Das ist für uns vergleichsweise so, als träte Borussia Dortmund plötzlich zuhause vor 800.000 Menschen an. Machen wir ein Fest daraus! Alfred hat lange genug gewartet. 65


FSV life IMPRESSUM

FSV Frankfurt 1899 Fußball GmbH: Geschäftsführung

Präsidium Präsident:

Geschäftsführer Finanzen

Clemens Krüger

Geschäftsführer Organisation

Jens-Uwe Münker

Geschäftsführer Sport

Uwe Stöver

Vize-Präsidenten:

Julius Rosenthal

Ludwig von Natzmer Walter Schimmel Wolfgang Kurka Willi Hebbel

Geschäftsstelle:

FFH-Fußballschule Event-Marketing & Leitung FFH-Fußballschule Bernd Winter Mitarbeiter FFH-Fußballschule Holger Jahn

Frankfurter Volksbank Stadion Richard-Herrmann-Platz 1 60386 Frankfurt am Main

Sponsoring / Marketing IMG-Projektleitung Vertrieb Umsetzung Merchandising Merchandising und Teamsport

Homepage: www.fsv-frankfurt.de E-Mail: info@fsv-frankfurt.de

Dominik Scherf Konrad Böhner Sebastian Schenk

Spielbetrieb Leitung Spieltagsorganisation und Spielbetrieb Haustechnik Haustechnik

Telefon: 069 - 42 08 98 -0 Telefax: 069 - 42 08 98 -29

Impressum Jochen Dewitz

Presse-/Öffentlichkeitsarbeit Pressesprecher Matthias Gast Online-Marketing & IT / Medienverantwortlicher U23 Sascha Schneider

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FSV Frankfurt 1899 e.V.:

Tobias C. Auer David Kuhl Klaus-Dieter Jung

Herausgeber: FSV Frankfurt 1899 Fußball GmbH Redaktion: Matthias Gast (V.i.S.d.P.) gast@fsv-frankfurt.de Beiträge: Sascha Schneider (sc), Max Sprick (ms), Hans Lange (hhl) Fotos: Peter Hartenfelser, Joachim Storch, Reinhard Roskaritz, Bernd Löser, Heiko Rhode, Eberhard Krieger, Jan Hübner, Matthias Gast, Bernd Winter, Heike Centner / Wörner Werbung

Sport Team-Manager Leiter Nachwuchsleistungszentrum Nachwuchskoordinator / Teammanager U23

Andreas Horneff

Ticketing Ticketing & Zuschauerservice Ticketing

Patrick Spengler Behnam Tayebi

Druck: Westdeutsche Verlags- und Druckerei GmbH

Verwaltung Auszubildender Auszubildender

Abdelilah Bentaayate Nico Hörpel

Redaktionsschluss dieser Ausgabe: 17. August 2011 Auflage: 8.000

Mikayil Kabaca Nicolas Michaty

Gestaltung / Layout / Bildbearbeitung: Wörner Werbung www.woernerwerbung.com E-Mail: info@woernerwerbung.com


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FSV Frankfurt life 03 Saison 2011/12  

FSV Frankfurt 1899 Stadionzeitung Saison 2011/12 Ausgabe 03

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