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A M T S B L AT T D E S V O G T L A N D K R E I S E S

25.01.2014 · Ausgabe Januar · 19. Jahrgang · www.vogtlandkreis.de

„Sachsen und seine Regionen“ zur Internationalen Grünen Woche in Berlin

Regionen zeigen ihr „kulinarisches Gesicht“

Der Freistaat Sachsen zeigt sich im Schulterschluss mit seinen Regionen. Erst jüngst endete eine nahezu gleichnamige Ausstellung des Vogtlandkreises im Sächsischen Landtag als Auftakt weiterer regionaler Präsentationen in der Landeshauptstadt und nun startet unter gleichem Motto die Präsentation des Freistaates Sachsen zur weltgrößten Ernährungsmesse in Berlin. Mit dem im vergangenen Jahr gestarteten Regionalkonzept, vereinbart zwischen Landwirtschaftsminister Frank Kupfer und dem Präsidenten des Sächsischen Landkreistages Landrat Dr. Lenk, wird die Schau mit 25 Unternehmen und 10 Verbänden des Freistaates unter „Sachsen genießen“ fortgesetzt.

Jahr gestartete Konzept, bei dem sich die sächsischen Regionen präsentieren, fortgesetzt. „Es ist keine Eintagsfliege, sondern ein Zu-

kunftskonzept“, so Landrat Dr. Tassilo Lenk, der als Präsident des Sächsischen Landkreistages daran mitwirkte und der als Vorsitzen-

„Ich freue mich, dass der Freistaat mit so vielen Ausstellern auf der weltgrößten Ernährungsmesse vertreten ist, bei der die hohe Qualität der sächsischen Lebensmittel und die Leistungsfähigkeit der hiesigen Land- und Ernährungswirtschaft aufgezeigt wird“, so Landwirtschaftsminister Frank Kupfer. Dabei wird das im vergangenen

der des Tourismusverbandes Vogtland auch die hiesige Ferienregion mit dem Thema „vogtländische Knolle“ passend vertreten sieht (siehe Foto). Beide Seiten sind sich sicher, dass das Regionalkonzept überzeugt, was vom 17. Januar bis 26. Januar verfeinert und optimierter in Halle 21 b präsentiert wird.

So lädt ein uriger und gemütlicher Marktplatz die Besucher zum Verweilen und zum Genießen der sächsischen Produkte ein. Auch mit der Hallenatmosphäre und Wegführung werden die Ausstellung und die Produkte noch besser ins Licht gerückt. Ziel des Ausstellungskonzeptes ist es, die Wertschöpfung in den Regionen zugunsten der Produzenten zu erweitern. Ein wesentlicher Aspekt ist auch, den Regionen ein „kulinarisches Gesicht“ zu geben, mit dem sich Einheimische identifizieren, auf das sie stolz sind und was den Ferienregionen eine zusätzliche regionaltypische Identität gibt. So wird die „vogtländische Knolle“ neben Lausitzer Fischwochen das Genussland Sachsen präFoto: Diener/WFS gen.

Kupfer und Lenk wissen um die Bedeutung heimischer Erzeugnisse und Spezialitäten. Deshalb sollen sächsische Betriebe auch weiter unterstützt werden, um in regionale Absatzketten besser hineinzukommen. Die Veranstaltung „REGIONALE“, die 2013 im Elbland stattfand, soll 2014 im Vogtland/Westerzgebirge durchgeführt werden. Mit einem weiteren Projekt „Direktvermarkter sucht Gastronomen“ sind Netzwerke entstanden, die weiterhin unterstützt werden. „Wir arbeiten als Landräte mit dem Freistaat weiter eng zusammen, um regionale Produkte zu fördern und Wertschöpfung in der Region zu halten“, so Landrat Dr. Lenk, der nach der „Grünen Woche“ schon den Blick Richtung Europäischer Bauernmarkt Anfang März in Plauen richtet.

Somit werden mit dem neuen Regionalkonzept die Themen Wirtschaftsstandort Sachsen, Reiseland Sachsen und Sachsen mit seiner hochwertigen Land- und Ernährungswirtschaft gezielt miteinander gekoppelt. Lesen Sie bitte auf Seite 4 weiter.

Bitte beachten Sie im Innenteil (Seiten 8 und 12) die Stellenausschreibungen des Landratsamtes. Anzeige

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Datum 03. 02. 2014 03. 02. 2014 04. 02. 2014 05. 02. 2014 06. 02. 2014 07. 02. 2014 08. 02. 2014 08. 02. 2014 10. 02. 2014 11. 02. 2014 12. 02. 2014 13. 02. 2014 14. 02. 2014 14. 02. 2014 17. 02. 2014 19. 02. 2014 19. 02. 2014 20. 02. 2014 21. 02. 2014 21. 02. 2014 22. 02. 2014 24. 02. 2014 25. 02. 2014 26. 02. 2014 26. 02. 2014 27. 02. 2014 27. 02. 2014

LANDKREIS-MOSAIK

Blutspendetermine Vogtlandkreis im Monat Februar 2014

Ort Mühltroff, Kindergarten; Langenbacher Straße 4 Plauen, Finanzamt; Europaratstraße 17 Plauen, DRK-Blutspendedienst; Röntgenstraße 2 a Reichenbach, Neuberin-Schule; Leinweberstraße 14 Reichenbach, BSZ; Rathenaustraße 12 Elsterberg, Grundschule; Wallstraße 16 Falkenstein, Oberschule; Pestalozzistraße 31 Plauen, Lutherhaus; Dobenaustraße 12 Netzschkau, Grundschule; Schulstraße 5 Oelsnitz/V., Gymnasium; Melanchthonstraße 11 Plauen, Rathaus, Zimmer 154 Falkenstein, Oberschule; Pestalozzistraße 31 Rodewisch, Sächsisches Krankenhaus; Bahnhofstraße 1 Bad Elster, Klinikum Sachsenhof; Badstraße 21 Auerbach, AWO Seniorenzentrum; Eisenbahnstraße 14 Grünbach, Seniorenzentrum; Bahnhofstraße 8 Jößnitz, Bürgerhaus; Plauensche Straße 3 Reichenbach, Rathaus; Markt 1 Werda, Grundschule; Hauptstraße 18 Rodewisch, Grundschule; Schillerstraße 2 Klingenthal, Feuerwache 1; Talstraße 22 Reichenbach,Krankenhaus; Plauensche Straße 37 Rodewisch, Krankenhaus-Obergöltzsch; Stiftstraße 10 Mylau, Grundschule; Heubnerring 1 Neumark, Grundschule; Oberneumarker Straße 3 Reichenbach, „VAMV“ e. V.; Fritz-Ebert-Straße 25 Auerbach, DRK-Geschäftsstelle; Bahnhofstraße 24

Wieder Zeit für eine Blutspende – Tröpfli-Wecker wartet auf Sie! Der Februar stellt den DRK-Blutspendedienst erfahrungsgemäß vor große Herausforderungen. Blutkonserven sind gerade in der Ferienzeit immer knapp, da sich viele Blutspender im Urlaub befinden. Zudem erschweren in dieser Jahreszeit Schnee und Eisglätte die mobile Blutspende. Um unsere hiesigen Krankenhäuser

von 15:00 08:00 07:00 14:30 09:00 14:00 09:00 08:30 14:00 14:30 10:00 14:00 11:00 11:00 12:30 15:00 16:00 14:00 15:00 15:00 09:00 13:30 10:30 15:00 14:30 15:30 14:30

bis 18:30 12:00 18:30 18:30 12:30 18:00 12:00 11:00 18:30 19:30 13:00 19:00 14:30 14:30 15:30 19:00 19:00 18:00 19:00 19:00 12:00 17:00 14:30 19:00 18:00 18:30 19:00

trotzdem optimal mit den lebensret- genheit, den nächsten Blutspendetenden Blutkonserven versorgen zu termin in Ihrer Nähe wahrzunehmen! Allen Blutspendern danken wir im Februar für ihren Einsatz mit unserem freundlichen BlutströpfchenKurzzeitwecker. Kommen Sie gut durch den Winter! können, ist Ihre Hilfe unbedingt nötig! Nutzen Sie deshalb die Gele- Ihr DRK-Blutspendedienst

Sitzungen des Kreistages und der Ausschüsse

28. 01. 2014 Haushalt und Finanzen gemeinsam mit Kreisausschuss; Plauen, großer Sitzungssaal 28. 01. 2014 Kreisausschuss; Plauen, großer Saal 30. 01. 2014 Umwelt, Bau, Vergabe und Landwirtschaft; Bad Elster, Vogtlandklinik 30. 01. 2014 KREISTAG; Bad Elster, Vogtlandklinik 06. 02. 2014 Bildung, Kultur und Sport; Plauen, kleiner Sitzungssaal 12. 02. 2014 Kreisausschuss; Plauen, kleiner Sitzungssaal

Änderungen vorbehalten! Aktuellster Sitzungsplan unter www.vogtlandkreis.de!

16:00 Uhr 17:30 Uhr 14:30 Uhr 16:00 Uhr 17:00 Uhr 17:00 Uhr

IMPRESSUM

Kreis-Journal Vogtland – Amtsblatt des Vogtlandkreises

Herausgeber: Nichtamtlicher Teil: Anzeigensatz: Landratsamt Vogtlandkreis WochenSpiegel Sachsen at-media Marketing GmbH und WochenSpiegel Sachsen Verlag GmbH Voßstraße 5, 08525 Plauen Verlag GmbH Heinrich-Lorenz-Straße 2–4 Tel.: 0171 1257590 Öffentliche Bekanntmachungen 09120 Chemnitz Druck: und Veröffentlichungen der Geschäftsführer: Chemnitzer Verlag und Druck Landkreisverwaltung (S. 1 – 15) Björn Steigert, Dirk Richter GmbH & Co. KG Landratsamt Vogtlandkreis Tel. 0371 5289-200 Winklhoferstraße 20 Neundorfer Straße 94/96 Redaktion/Satz/Anzeigen: 09116 Chemnitz 08523 Plauen Wochenspiegel Sachsen Druck auf Recyclingpapier verantwortlich Verlag GmbH Vertrieb: Landrat Dr. Tassilo Lenk Büro Kreis-Journal Vogtland WVD Zustellservice GmbH Redaktion: und Printwerbung Bunzel Heinrich-Lorenz-Straße 2–4 Pressesprecherin Kerstin Büttner Kirchstraße 2, 08523 Plauen 09120 Chemnitz Tel.: 03741 392-1041 verantwortlich Thomas Bunzel Tel.: 0371 5289-200 Fax: 03741 392-41041 Tel.: 03741 28055-0 Fax: 0371 5289-216 E-Mail: presse@vogtlandkreis.de Fax: 03741 28055-49 Nächste Ausgabe: 22. 02. 2014 Auflage: 136.000 Exemplare E-Mail: redaktion@kreisjournal.de Redaktionsschluss: 10. 02. 2014 Die komplette Ausgabe des Kreis-Journals finden Sie auch unter www.vogtlandkreis.de.

Das Amtsblatt wird kostenlos an die Haushalte des Vogtlandkreises verteilt. Es kann auf Antrag bei WVD Mediengruppe GmbH, Büro Kreis-Journal Vogtland, Kirchstraße 2, 08523 Plauen, zu einem Preis von 18,00 Euro / Jahr abonniert oder einzeln zu einem Preis von 1,50 Euro erworben werden. Für die Richtigkeit der Beiträge sind die Autoren verantwortlich. Die Beiträge geben die Meinung der Autoren, jedoch nicht unbedingt die Ansicht der Redaktion wieder. Nachdruck nur mit Genehmigung und unter Angabe der Quelle.

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Tourenplan der Fahrbibliothek Monat Februar 2014

03. 02.: Ellefeld, Grundschule Reuth, Bahnhof Tobertitz, Dorfplatz Kürbitz, Elsterbrücke

von 09:30 Uhr bis 11:00 Uhr von 13:00 Uhr bis 13:45 Uhr von 14:00 Uhr bis 14:30 Uhr von 15:15 Uhr bis 16:00 Uhr

04. 02.: Bobenneukirchen, Grundsch. Eichigt, Grundschule Triebel, Kita Triebel, Feuerwehrhaus Tirschendorf, Feuerwehrh.

von 09:00 Uhr bis 10:45 Uhr von 11:15 Uhr bis 13:15 Uhr von 13:45 Uhr bis 14:00 Uhr von 14:15 Uhr bis 14:45 Uhr von 15:15 Uhr bis 16:00 Uhr

06. 02.: Theuma, Grundschule Neuensalz, Feuerwehrhaus Zobes, Bushaltestelle

von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr von 15:00 Uhr bis 15:45 Uhr von 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr

05. 02.: Grünbach, Turnhalle von 08:30 Uhr bis 11:30 Uhr Altmannsgrün, Feuerwehrh. von 12:30 Uhr bis 13:15 Uhr Pfaffengrün, Dorfmitte B 173 von 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr

10. 02.: Bad Brambach, Grundschule Leubetha, Bushaltestelle Wohlbach, Bushaltestelle Hermsgrün, Bushaltestelle

11. 02.:

Jößnitz, Pflegeheim Jößnitz, Schule

12. 02.: Weischlitz, Grundschule Weischlitz, Mittelschule Weischlitz, Turnhalle Weischlitz, Tankstelle Weischlitz, Bahnhofstraße

13. 02.: Tirpersdorf, Am Anger Kottengrün, Buswendeschl. Lottengrün, Spielplatz Großfriesen, Str. Windberg

14. 02.: Herlasgrün, Bauhof Gem. Thoßfell, Grundschule

17. 02.: Limbach, Grundschule* Limbach, am Markt*

von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr von 13:00 Uhr bis 13:30 Uhr von 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr von 15:30 Uhr bis 16:00 Uhr

von 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr von 11:30 Uhr bis 16:30 Uhr

von 09:00 Uhr bis 11:45 Uhr von 12:00 Uhr bis 12:45 Uhr von 13:00 Uhr bis 13:30 Uhr von 13:45 Uhr bis 14:15 Uhr von 14:30 Uhr bis 15:45 Uhr

von 12:00 Uhr bis 13:15 Uhr von 13:30 Uhr bis 15:00 Uhr von 15:30 Uhr bis 16:00 Uhr von 16:30 Uhr bis 17:15 Uhr

von 10:00 Uhr bis 10:45 Uhr von 11:30 Uhr bis 12:30 Uhr

von 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr von 11:30 Uhr bis 12:30 Uhr

18. 02.: Reumtengrün, Grundschule* von 10:00 Uhr bis 10:30 Uhr Ellefeld, Grundschule* von 11:00 Uhr bis 11:30 Uhr

19. 02.: Schneidenbach, Dorfplatz* von 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr Hauptmannsgrün, Grundsch.* von 11:00 Uhr bis 11:30 Uhr Schönbrunn, Fa. Entlackung* von 12:30 Uhr bis 13:00 Uhr

20. 02.: Oberlosa, Grundschule* Schilbach, Buswendeschl.* Arnoldsgrün, Dorfplatz* Grünbach, Kinderspielhaus*

24. 02.: Krebes, Grundschule* Grobau, Bushaltestelle* Mißlareuth, Dorfplatz* Rodersdorf, Dorfplatz*

25. 02.: Mehltheuer, Grundschule* Schönberg, Bahnhof* Leubnitz, Schloss*

von 09:30 Uhr bis 10:30 Uhr von 12:00 Uhr bis 12:30 Uhr von 13:00 Uhr bis 13:30 Uhr von 14:15 Uhr bis 15:15 Uhr

von 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr von 10:30 Uhr bis 11:00 Uhr von 11:30 Uhr bis 12:00 Uhr von 12:30 Uhr bis 13:30 Uhr

von 09:30 Uhr bis 11:00 Uhr von 12:00 Uhr bis 12:30 Uhr von 13:00 Uhr bis 13:30 Uhr

26. 02.: Neundorf, Landratsamt* Neundorf, Grundschule* Weischlitz, Bahnhofstraße* Geilsdorf, Bushaltestelle*

von 10:00 Uhr bis 10:45 Uhr von 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr von 12:45 Uhr bis 13:45 Uhr von 14:45 Uhr bis 15:45 Uhr

28. 02.: Ruppertsgrün, Kirche* Jocketa, Bahnhof*

von 10:30 Uhr bis 11:00 Uhr von 11:30 Uhr bis 12:30 Uhr

27. 02.: Bergen PL, Feuerwehrhaus* von 11:15 Uhr bis 12:00 Uhr Werda, Schule* von 13:00 Uhr bis 13:45 Uhr Kottengrün, Buswendeschl.* von 14:15 Uhr bis 15:15 Uhr

* Bitte geänderte Öffnungszeiten während der Ferien beachten! Frauenschutzwohnung im Vogtlandkreis ist unter 0173 3720260 rund um die Uhr erreichbar!


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LANDKREIS-MOSAIK

Ehrenpreis der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft für Dr. Tassilo Lenk

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Würdigung der regionalen Arbeit der Landkreise sowie die weitere Förderung der ländlichen Räume

Die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e. V. zeichnete im Beisein des Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich im Rahmen ihres Neujahrsempfangs in Dresden Dr. Tassilo Lenk mit dem Ehrenpreis der Spitzenorganisation der Sächsischen Wirtschaft aus. Landrat Lenk wurde als Präsident des Sächsischen Landkreistages damit stellvertretend für alle sächsischen Landräte für den langjährigen herausragenden Einsatz beim wirtschaftlichen Aufholprozess gewürdigt.

„Mit Ihrem Einsatz für effizientere Verwaltungsstrukturen, unternehmensfreundliche Verwaltungsabläufe und Ihre engagierte Ansiedlungspolitik haben Sie sich für den Freistaat Sachsen und die sächsische Wirtschaft außerordentlich verdient gemacht“, so VSW-Präsident Bodo Finger in seiner Laudatio. Damit würdigte er maßgeblich den Einsatz Lenks für den Ausbau und die Förderung der ländlichen Räume außerhalb der Großen Städte in Sachsen, wo 70 Prozent der Unternehmen und damit der Arbeitsplätze ansässig sind und die gut 65 Prozent der Wertschöpfung für dieses Land erbringen. „Mehr als 98 Prozent der sächsischen Unternehmen beschäftigen weniger als 100 Mitarbeiter und mehr als ¾ der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten arbeiten in kleinen und mittelständischen Betrieben“, nannte Bodo Finger einen weiteren Grund. Damit ist

Internet, die der Vogtlandkreis als der Landrat in seiner Ansprache, erste Region in Sachsen flächende- bei dem er den unverrückbaren Auftrag an den Freistaat sendete, ckend auf den Weg brachte. alle seine Regionen vergleichbar Lenk, der als Verfechter des länd- zu entwickeln und vergleichbare lichen Raumes gilt, beschrieb den Lebensverhältnisse zu schaffen. Er Mittelstand als bedeutende flächen- forderte zugleich eine weitere spürdeckende Wirtschaftskraft, die die bare Unterstützung der mittelstänGrundlage für die gesellschaftliche dischen Unternehmen: „Die TechWertschöpfung und das Gemein- nologieförderung darf nicht allein wesen schafft. „Wo qualitativ der Blick auf die Forschungs- und hochwertige und gut bezahlte Ar- Entwicklungskosten sein, sondern beitsplätze existieren, entsteht so- eine Gesamtvorschau von Innovazialer Frieden und dort entschei- tionen mit enger Kopplung zu Inden sich Familien für Kinder“, so vestitionsförderung und letztlich der Markeinführung.“ Neben der auskömmlichen finanziellen Ausstattung der kommunalen Ebene geht es auch weiterhin um leistungsfähige Bildungs-, Gesundheits-, Sicherheits-, Kultur- und Verkehrsinfrastruktur. Denn diese, so Lenk, entscheidet letztendlich über die Verfügbarkeit von Fachkräften im Wettbewerb um die besten Köpfe. Für ihn wirtschaftsnah und aktuell ist daher ein kluges Fachklassenkonzept in allen Regionen. Auch die Daseinsvorsorge gilt es weiterhin verlässlich zu vergleichbaren Preisen in allen Räumen zu gestalten. Seinen Dank beendete der Landrat mit dem Respekt und der Hochachtung für die in großer Verantwortung stehenden sächsischen Unternehmen, die neben dem wirtschaftlichen Erfolg auch zum Gesamterfolg der Region Die höchste Auszeichnung der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft überreichte Präsident Bodo Finger und Sachsens beitragen: „Geht es an den Präsidenten des Sächsischen Landkreistages, Landrat Dr. Tassilo Lenk. Foto: VSW ihnen gut, geht es uns allen gut.“ der Mittelstand das Rückgrat der sächsischen Wirtschaft und die tragende Säule der regionalen Entwicklung. „Dieser schafft zu großen Teilen jene Werte, um in das Gemeinwesen, vor allem ins soziale und kulturelle Bereiche, zu investieren“, deutete er auf einen wichtigen gesellschaftlichen Zusammenhang. Finger erklärte Kommune, Landkreis und Unternehmen zu strategischen Partnern, um die Qualität des Wirtschaftsstandortes zu sichern sowie gemeinsame Interessen gegenüber Freistaat und Bund vorzubrin-

gen. Nach seiner Meinung gelingt dies nur, wenn Wirtschaftspolitik grundsätzlich branchenübergreifend und technologieoffen ausgerichtet ist und alle Landesteile fest im Blick behält. Damit bleiben kurze Wege zwischen Ballungszentren und ländlichen Regionen essentiell wichtig für die wirtschaftliche Prosperität wie auch die Bereitstellung bedarfsgerechter Bildungs-, Gesundheitsund Infrastruktur. Gemeint ist damit nicht nur auf Schiene und Straße sondern jetzt und zukünftig vielmehr auf die Verfügbarkeit von Breitband-

ComCard-Chef feiert 65. Geburtstag / Unternehmen ist auf gutem Kurs

Ackerndes Pferd erntet Lob und Anerkennung

Falkenstein. Er schaut nicht zu, packt kräftig an und handelt. Er stellt sich vor seine Mannen und engagiert sich für die Region, beinahe wie die Titelfigur aus Alexander Wolkows Kinderbuch „Der schlaue Urfin und seine Holzsoldaten“. Doch die Rede ist vom ComCard-Geschäftsführer Ralph Siegel, der am 27. Dezember seinen 65. Geburtstag feierte und dazu mit Weggefährten, Mitarbeitern und Geschäftspartnern im Hotel Falkenstein quasi nachträglich auf das Ereignis anstieß.

Den Inhalt des russischen Kinderbuches nahm die Belegschaft des Falkensteiner Unternehmens ComCard zum Anlass, um in einer kleinen Geschichte darzustellen, wie Siegel das 2005 ins Wanken geratene Falkensteiner Unternehmen, das Siegel 2006 übernahm, mit neuen Ideen wieder zum Leben erweckte.

Der in Berlin aufgewachsene Unternehmer, der in Chemnitz und Dresden verschiedenen Firmen vorstand, arbeitete bis dahin meist im Qualitätssegment. „Was er anpackt bringt er zu Ende oder er lässt es von vornherein sein“, lobt der Präsident der Arbeitgebervereinigung „Sachsen Metall“ Andreas Hahn, der genauso wie Landrat Dr. Tassilo Lenk, Falkensteins Bürgermeister Arnd Rauchalles und der Präsident des FC Erzgebirge Aue Lothar Lässig zur knapp 50-köpfigen Gästeschar gehörte, das Schaffen des Jubilars.

Das Unternehmen, das jährlich rund 20 Millionen personalisierte Plastikkarten und 50 Millionen Mailings produziert und zu den Weltmarktführern gehört, beschäftigt heute rund 100 Mitarbeiter und bildet jährlich sechs bis acht Lehrlinge aus. Dabei reicht die Palette von Kreditkarten über Mitarbeiter-

ausweise bis hin zu kompletten Kundenbindungssystemen. Zu den Kunden der ComCard in Falkenstein, die 1991 mit 36 Mitarbeitern startete, gehören weltweit agierende Banken, internationale Kreditkartenverbände, Krankenversicherungen und Handelsorganisationen.

Mit hohem Fach- und Sachverstand habe Ralph Siegel das Unternehmen gut aufgebaut und erfolgreich am Markt platziert, würdigt Landrat Lenk das Geburtstagskind, das noch nicht an Ruhestand denkt und seit zwei Jahren zu den zwanzig Botschaftern des Vogtlandes gehört, die die Region erfolgreich national und international vertreten, bedankte sich Lenk für das besondere Engagement für das Vogtland. Seit 2011 ist die ComCard Falkenstein Landrat Dr. Tassilo Lenk (l.) gehörte zu den Gratulanten, die dem GeCo-Sponsor des Zweitligisten FC schäftsführer der ComCard Falkenstein Ralph Siegel (r.) anlässlich seines 65. Geburtstages ihre Aufwartung machten. Foto: Dieter Krug Erzgebirge Aue. (pdk) Anzeigen

Passivhaus • staatliche Förderung


Regionen zeigen ihr „kulinarisches Gesicht“ (Fortsetzung von Seite 1) Seite 4

Innerhalb der sächsischen Familie präsentiert sich der Tourismusverband Vogtland gemeinsam mit dem Vogtländischen Knollenring e. V. und Gündels Kulturstall aus Rotschau in der Messehalle 21 b. So wird der Vogtländische Knollenring Bambes und Kartoffelroster servieren. Knollenbräu und ein Kartof-

LANDKREIS-MOSAIK

fenschnaps vervollständigen das Geschmackserlebnis. Eine Sammlung seltener historischer Kartoffelsorten wird Ulrich Gündel aus Rotschau ausstellen und verkosten lassen. Kulturell wird das Vogtland an den zwei Tagen auf der Hauptbühne in der Sachsenhalle für Unterhaltung sorgen. Dazu gehört u. a.

„die Erlebniswelt Musikinstrumentenbau Vogtland“ mit dem Konzertmeisterquartett der Chursächsischen Philharmonie Bad Elster. Weiterhin sorgen die Vinotheker mit zünftigem „Kartoffelentertainment“ für ein weiteres musikalisches Schmankerl. Ermöglicht wird diese umfangrei-

che Vogtlandpräsentation durch die Montag, 20. Januar, ist Sachsentag erneute Unterstützung der Land- auf der IGW in Halle 21 b: kreisverwaltung. 11:30 Uhr – Eröffnung durch den Die Grüne Woche ist vom 17. bis Ministerpräsidenten Stanislaw Til26. Januar 2014 täglich von 10 bis lich, den Staatsminister Frank Kup18 Uhr geöffnet. Die Vogtländer fer und den Präsidenten SLKT, Dr. sind in der Sachsenhalle 21 b zu Lenk, auf der Bühne in der Länderfinden. halle.

Regionalkonvent: Zusammenschluss der vier Landkreise Südwestsachsen und der Stadt Chemnitz

Landrat Dr. Lenk: Größere Chancen nutzen Ab Januar 2014 geht der jährlich wechselnde Staffelstab des im Januar 2009 gebildeten Regionalkonvents von Landrat Frank Vogel an Landrat Dr. Lenk für ein Jahr über. Der Regionalkonvent ist ein freiwillig gebildeter Zusammenschluss und ein Arbeitsgremium des Erzgebirgskreises, des Vogtlandkreises, des Landkreises Mittelsachsen, des Landkreises Zwickau und der Stadt Chemnitz. Lenk hatte bereits im Gründungsjahr 2009 den Regionalkonvent geleitet, dessen Ziel es ist, die Region als gemeinsames Wohn- und Arbeitsumfeld für fast 1,6 Millionen Menschen zu präsentieren und für die Herausforderung der Zukunft einzustellen. „Damit meine ich, dass wir uns nicht primär auf die Prognosen zur demografischen Entwicklung einstellen, sondern

den demografischen Wandel selbst aktiv gestalten und positiv beeinflussen“, so Landrat Dr. Lenk, für den in erster Linie die weitere Unterstützung der Wirtschaft dazugehört. Die vier Landräte und die Oberbürgermeisterin vertreten mit ihren Regionen gemeinsam das industrielle Herz Sachsens, wo fast die Hälfte aller Unternehmen des produzierenden Gewerbes ihren Sitz haben. Die Zukunftsperspektiven der Region zu stärken, wird durch gemeinsame Themen untersetzt. Dazu gehören u. a. die Bereiche Regionalmarketing, Verkehrsanbindung, die Sicherung des Fachkräftebedarfs, die Landesausstellung, die weitere duale Berufsausbildung mit einem so genannten Fachklassenkonzept sowie die Einschätzung des Focus Money

Bilanz für die ILE-Förderung im Vogtlandkreis

Insgesamt flossen rund 66 Mio. Euro in ländliche Projekte – gut die Hälfte für den Straßenbau

Im Jahr 2013 hat der Vogtlandkreis insgesamt 4,1 Mio. Euro Förderungen durch das ILE Programm erhalten. Wichtigster Förderbereich war auch im letzten Jahr der Straßenbau, der mit insgesamt 1,6 Mio. Euro gefördert wurde. Der größte Teil des Geldes floss dabei in die Sanierung der Schulstraße in Lengenfeld, die auf 1,8 km erneuert wurde. Bei dieser Gemeinschaftsmaßnahme mit dem ZWAV wurden auch Straßenlaternen neu gesetzt und die Bushaltestellen im Bereich der Schule neu angelegt.

rung des historischen Pfarrhauses in (10,1 Mio.) sowie in die private und gewerbliche Um- und WiedernutLandwüst bewilligt. zung von Gebäuden (6,3 Mio.). Ein Das Entwicklungsprogramm für den Novum war der Breitband-Ausbau ländlichen Raum im Freistaat Sach- mit geförderten 7,8 Mio. Euro mit sen, besser bekannt als ILE-Förde- dem der Vogtlandkreis deutschlandrung, hat im Vogtlandkreis insge- weit Neuland betrat und nur so die samt 66,2 Mio. Euro an Fördermit- flächendeckende Erschließung einer teln eingebracht. Als Segen für die gesamten Region realisieren konnte. Region bezeichnete Landrat Dr. Lenk den bisherigen Nutzen. Von 2008 bis 2013 konnten im LEADER-Gebiet Vogtland, im ILE-Gebiet Falkenstein sowie in den vogtländischen Gemeinden des ILE-Gebiets Westerzgebirge Maßnahmen in sieben Kategorien gefördert werden. So wurden 2008 insgesamt 3,7 Mio. Euro bewilligt, 2009 waren es 17,7 Mio. Euro. 2010 konnte ein Budget von 18,8 Mio. Euro ausgeschöpft werden, 2011 waren es 17,1 Mio. und 2012 noch einmal 4,8 Mio. Euro. „Damit hat der Vogtlandkreis die Förderkulisse voll abgeschöpft und Investitionen erzielen können, die sonst hätten nicht realisiert werden können“, bilanziert der Landrat die Summe der vielen Maßnahmen.

Vor allem Kindergärten und Schulen konnten im Jahr 2013 überdurchschnittlich vom ILE-Förderprogramm profitieren. Im Januar und Mai stand hierfür ein zweckbezogenes Sonderbudget des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zur Verfügung. Beim Kindergarten im Ortsteil Reuth der Gemeinde Neumark konnten so beispielsweise die Fenster erneuert werden. In der Grundschule Jocketa wurden Brand- und Schallschutzmaßnahmen beantragt und bewilWährend der sechsjährigen Förderligt. periode wurden knapp die Hälfte der Bei zwei weiteren Beratungen des Gelder für den Straßenbau der vielen Koordinierungskreises im Oktober kleinen Ortsstraßen in den Städten und November konnten weitere freie und Gemeinden investiert. Andere Budgets vergeben werden. So wurde Förderungen flossen unter anderem unter anderem im Bereich „Ländli- in den Bereich öffentliche Einrichches Kulturerbe“ die Außensanie- tungen, Freianlagen und Kulturerbe

KJ 1/2014

Rankings für die Industrieregion Südwestsachsen. Der Regionalkonvent wirkt auch aktiv an der Vergabe des „Technikerpreises 2014“ mit, zu dem am 5. Februar die Auftaktveranstaltung in Wernesgrün stattfinden wird und die Preisverleihung am 18. Juli in der Kobra Formen GmbH in Lengenfeld vorgesehen ist. „Mit diesem Preis sollen die besten Abschlussarbeiten gewürdigt und diese Ausbildung mit ihrer Bedeutung für die regionale Wirtschaft bekannt gemacht werden“, heißt es von Landrat Dr. Lenk, der zugleich Schirmherr des „Technikerpreises“ ist. Ansprechpartner für Interessierte zum Technikerpreis ist: Thomas Gritz, Leiter des DPFA-Bildungszentrum Chemnitz unter 0371 459010

Diesem Beispiel schlossen sich wei- weiterhin bewilligt, so dass ein Abschluss des Projekts nicht unmitteltere sächsische Landkreise an. bar bevorsteht. So werden beispielsMit dem Jahreswechsel endete der weise eine Sanierung der KITA EU-Förderzeitraum der Integrierten „Märchenland“ in Netzschkau soländlichen Entwicklung. Maßnah- wie ein Brückenbau über die Chemmen, die bereits im vergangenen nitz bei Weischlitz erst im Jahr 2014 Jahr durch die Koordinierungskreise realisiert, können aber noch von der bestätigt wurden, werden aber noch ILE-Förderung profitieren.


Vogtlandausstellung im Sächsischen Landtag beendet KJ 1/2014

LANDKREIS-MOSAIK

Das Vogtland stellte sich erstmals in einer mehrwöchige Präsentation in Dresden vor Am 23. Oktober 2013 begann im Sächsischen Landtag Dresden eine neue Ausstellungsreihe gemeinsam mit den sächsischen Regionen. Den Auftakt machte der Vogtlandkreis. Unter dem Motto „Sachsen und seine Regionen – voller Reichtum, voller Herz!“ wurde gemeinsam mit der TU Chemnitz ein Konzept entwickelt, damit sich die Regionen in Sachsen einem großen Publikum vorzustellen können.

Die Ausstellung zeigte die facettenreiche Vielfalt des Vogtlandes u. a. in den Themenschwerpunkten Geschichte, Tradition, Ferien- und Kurregion, Kultur und Sport, Raumfahrt und natürlich Plauener Spitze. „Wir bieten damit den sächsischen Regionen ein zentrales Podium, um ihre Leistungen in Geschichte und Gegenwart einem großen Publikum vorzustellen“, so Landtagspräsident Matthias Rößler zur Idee der neuen Ausbildungsreihe.

Während des gesamten Zeitraums der Ausstellung konnten Besucher sich bspw. über „800 Jahre Land der Vögte“, das „Grüne Band“ mit einer intakten Fauna

und Flora entlang des einstigen Todesstreifens und „Mit der Kamera dabei – Plauen 1989/90 zur Wendezeit“ informieren. Eine vertiefte Sonderschau zum Thema „Sport- und Kulturregion“ und „Handwerk“ gab es zum Auftakt vom

23. Oktober bis 24. November 2013.

Die Tourismus- und Gesundheitsregion, das Egronet-Verbundsystem und die Erlebniswelt Musikinstrumentenbau folgten in einer umgestalteten Sonderschau

vom 27. November bis zum Abschluss am 9. Januar 2014. Am 16. November fand mit einem „Vogtlandtag“ ein Höhepunkt statt, der den Landtagssaal am Elbufer und den gesamten Besucherbereich zum Konzertsaal und Laufsteg für Plauener Spitze machte und mit einer Indoor-Biathlonstrecke sowie einer Skisprungsimulation zum aktiven Mitmachen animierte. Zudem gab es Schauvorführungen in einer historischen Skiwerkstatt sowie in einer Musikinstrumentenwerkstatt, die die Gäste anlockten und für interessante Gespräche sorgten. Zur kulturellen Umrahmung trug ein Programm mit dem 1. Tanzstudios Plauen, „De Gockeschen“, „Den Lachtalern“, dem Kindertheater „SpielArt“ und der Kinder Big Band des Vogtlandkonservatoriums bei. Ein zweiter Aktionstag widmete sich gezielt dem Thema „Tourismus“, an dem die beliebtesten Ziele im Vogtland vorgestellt wurden.

Landtagspräsident Rößler zeigt sich mit dem Auftakt der Ausstellungsreihe zufrieden: „Die Ausstellung des Vogtlandkreises im Sächsischen Landtag war ein Erfolg. Die zahlreichen Besucher haben Zum Vogtlandtag informierte Jan Röhlig in der Ski-Schauwerkstatt Foto: T. Schlorke sich über touristische Ziele, den Skisport

Studieren im Vogtland? – Kein Problem!

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oder den Musikinstrumentenbau in der Region informiert. An zwei Aktionstagen konnten die Gäste zudem das Vogtland schmecken und hören sowie bei vielen Mitmachaktionen dabei sein. Das Vogtland hat mit seiner Präsentation die Ausstellungsreihe eröffnet und ist seiner Vorreiterrolle gerecht geworden. Der gelungene Auftakt wird auch Ansporn für weitere sächsische Regionen sein, im Sächsischen Landtag in Dresden auf sich aufmerksam zu machen.“

Ebenso zufrieden zeigt sich Landrat Dr. Lenk: „In unserer Landeshauptstadt und hier im Landtag haben wir uns auf einmalige Weise kompakt, vielseitig und in immerhin knapp drei Monaten einem breiten Publikum vorstellen können. Wir haben bewiesen, dass es gar nicht so weit ist, auch von Dresden aus die Regionen Sachsens kennen zu lernen.“ Damit ist sich Lenk sicher, dass die Vielfalt sowie die Besonderheiten und die Attraktivität Sachsens vor allem auf der regionalen Vielfalt und den Stärken der Regionen beruht. Es lohnt sich weiter, diesen gemeinsamen Weg zu bestreiten und alle Regionen Sachsen gleichsam entwickeln und fördern zu helfen.

„Tag der offenen Hochschule“ in Plauen, Reichenbach, Markneukirchen

Zum Tag der offenen Tür am 9. Januar 2014 präsentierten sich die vogtländischen Studienstandorte in Plauen, Reichenbach und Markneukirchen und zeigten Schülern, Eltern, zukünftigen Studenten und Interessierten ihr Studienangebot. Im Gespräch mit Dozenten, Verantwortlichen und auch Vertretern von Unternehmen konnten Zukunftschancen besprochen und Bildungsmöglichkeiten erläutert werden. Gerade in ihrer Spezialisierung auf bestimmte Studienrichtungen zeigen sich die Bildungsinstitute auf der Höhe der Zeit. Die Staatliche Studienakademie Plauen ist eine Berufsakademie und bietet die Studiengänge Gesundheits- und Sozialmanagement, Handels- und Internationales Management sowie Techni-

sches Management an. Auf Initiative u. a. des Landratsamts konnte 2011 auch der neue Studiengang Lebensmittelsicherheit ins Leben gerufen werden. Insgesamt 315 Studenten lernen hier im dualen Studiengang. Dabei wechseln sich Theoriephasen in den Seminarräumen und Laboren in der Melanchtonstraße mit Praxisphasen direkt im Unternehmen ab. So können die Studierenden das Erlernte sofort in der Praxis anwenden. Durch den direkten Kontakt mit einem Praxispartner steigen auch die Chancen auf eine spätere Anstellung im Unternehmen. Viele Studenten erhalten zudem bereits während des Studiums eine monatliche Vergütung.

chen und Reichenbach sind Außenstellen der Westsächsische Hochschule Zwickau. Hier sind rund 200 Studenten immatrikuliert.

Die Stadt Markneukirchen ist traditionell mit dem Musikinstrumentenbau verbunden. Hier kann man in der Villa Merz ein Bachelorstudium zum Musikinstrumentenbauer absolvieren, jeweils In Reichenbach können die Studienrich- in der Studienrichtung Zupf- oder tungen Textil- und Ledertechnik (Di- Streichinstrumentenbau. Für das nächste plom) sowie Textile Technologien und Strukturen (Bachelor) belegt werden. Berufsakademie Sachsen Das Architektur-Studium mit den AbStaatliche Studienakademie schlüssen als Bachelor oder Master läuft Plauen allerdings 2015 aus. Untergebracht sind Melanchthonstraße 1/3 die Studienräume in der ehemaligen 08523 Plauen „Höheren Textilfachschule“ auf der Ansprechpartner Klinkhardstraße. Der Studienstandort Dr. Volker Rausch Reichenbach punktet mit einer familiäTel.: 03741 5709-143 ren Atmosphäre, einer guten Ausstatrausch@ba-plauen.de tung und einem sehr guten BetreuungsDie Hochschulstandorte in Markneukir- verhältnis.

Jahr ist die Einführung eines Masterstudienganges geplant. In dem beeindruckenden Jugendstilgebäude auf der Adorfer Straße werden kunsthandwerkliche Tradition und moderne wissenschaftliche Ausbildung zu einem praxisorientierten Studium verbunden.

Westsächsische Hochschule Zwickau Dezernat Studienangelegenheiten Dr.-Friedrichs-Ring 2 08056 Zwickau Ansprechpartnerin Annelore Spranger Tel.: 0375 536-1184 Studienberatung@fh-zwickau.de

Neue Arbeitsformen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Telearbeit im Landratsamt Vogtlandkreis – führend in Sachsen Die Gesellschaft diskutiert über Wege und Möglichkeiten, wie man heute Familie und Beruf besser unter einen Hut bekommt. Dabei hat das Landratsamt Vogtlandkreis schon seit Jahren ein gut funktionierendes neues Arbeitsmodell gefunden: die Telearbeit. Damit bleibt der Vogtlandkreis im sächsischen Vergleich weiterhin führend.

Arbeiten von zu Hause aus? Ja geht das denn? Ja, das geht. Gerade für Verwaltungen ist die Telearbeit ein moderner Weg, zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf beizutragen. Schon seit 1998 gibt es Telearbeit im Landratsamt Vogtlandkreis. Der Vogtlandkreis ist damit ein Vorreiter dieser Idee, die in den letzten Jahren von weiteren sächsischen Landkreisen übernommen wurde. Seit der ersten Stunde mit dabei ist der Leiter des Personalamts Peter Plohmann. Er startete gemeinsam mit dem damaligen Amtstierarzt Dr. Hans-Georg Möckel zunächst ein Pilot-Projekt für die Außendienstmitarbeiter in der Lebensmittelüberwachung. Sehr bald kamen Mitarbeiter aus anderen Abteilungen dazu.

Aktuell gibt es im Landratsamt Vogtlandkreis 80 Telearbeiter. Ab 1. Februar 2014 sind weitere fünf Telearbeitsplätze eingeplant. Erstmals werden dann auch Telearbeitsplätze in den Sachgebieten Naturschutz und Brandschutz geschaffen. Insgesamt sind damit 9 Prozent aller Mitarbeiter im Landratsamt in 13 verschiedenen Sachgebieten und über alle Dezernate verteilt in dieser modernen Arbeitsweise tätig. „Bis zum Umzug ins neue Landratsamts-Gebäude wollen wir 100 Telearbeitsplätze einrichten“, verrät Peter Plohmann mit Hinweis auf die Gesamtbelegschaft von rund 1.000 Mitarbeitern. Das Potential sei aber noch deutlich größer.

„Keine Arbeitswege, freie Zeiteinteilung, Familienfreundlichkeit. Diese Arbeitsweise ist natürlich sehr beliebt“, sagt Peter Plohmann. Aber auch für den Vogtlandkreis als Arbeitgeber ergeben sich durch die Telearbeit erhebliche Vorteile. „Die Familienfreundlichkeit war sicherlich der Ausgangspunkt“, so Plohmann. Aber er verweist auch auf das große Einsparpotenzial. Im neuen Landratsamt im ehemaligen Horten-Gebäude

wird es für die 100 geplanten Mitarbeiter in Telearbeit nur noch 50 Arbeitsplätze geben. „Damit spart die Landkreisverwaltung bares Geld.“ Außerdem lassen sich bei Telearbeitern Effizienzsteigerungen von mindestens 15 Prozent feststellen. „Es ist natürlich klar, dass man sich vor allem bei konzeptioneller Arbeit viel besser konzentrieren kann, wenn es keine Störungen von außen, keine klingelnden Telefone und keine nachfragenden Kollegen gibt“, sagt Peter Plohmann mit einem Augenzwinkern. Aber durch die größere Eigenverantwortung und das entgegengebrachte Vertrauen steigt auch die Motivation der Mitarbeiter.

sich aus die Telearbeit abgebrochen.

dern wollen für die Bürgerinnen und Bürger ansprechbar sein. Dafür müssen Eine weitere Begrenzung für die Tele- wir einfach vor Ort sein“, betont Peter arbeit ist die Bürgeransprache. „Wir Plohmann. Und das wird sich auch trotz wollen kein leeres Landratsamt, son- der modernsten Technik nicht ändern. Amt Bereich Landrat Sachgebiet Recht Gleichstellungs-, Integrations- und Frauenbeauftragte Dezernat I Finanzverwaltung Amt für Kataster und Geoinformation Haupt- und Personalamt Dezernat II Amt für Wirtschaft/Bildung/Innovation Amt für Umwelt und Bauordnung Dezernat III Verkehrsamt Dezernat IV Sozialamt Gesundheitsamt Jugendamt Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt Gesamt

Natürlich gibt es für die Telearbeit auch Grenzen. „Nicht jeder Mitarbeiter ist für die Telearbeit geeignet. Deshalb wird vorher die soziale Eignung geprüft.“ Die Vorgesetzten müssen außerdem uneingeschränktes Vertrauen in die Zuverlässigkeit der Mitarbeiter haben. Am Ende entscheiden die Amtsleiter, wer in Telearbeit gehen kann. „Und sie entscheiden sehr gut“, so Plohmann. Bisher habe noch kein Telearbeiter von Telearbeiterinnen und Telearbeiter nach Amt, Stand 31. 12. 2014

Anzahl 2 1 2 2 1

6 1

3

32 9 12 9 80


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LANDKREIS-MOSAIK

Übersicht des Kommunalamtes:

KJ 1/2014

Verwaltungsstellen der Städte und Gemeinden des Vogtlandkreises Nr. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. 32. 33. 34. 35. 36. 37. 38. 39.

Gemeinde Adorf/Vogtl. Auerbach/Vogtl. Bad Brambach Bad Elster Bergen Bösenbrunn Eichigt Ellefeld Elsterberg Falkenstein/Vogtl. Grünbach Heinsdorfergrund Klingenthal Lengenfeld Limbach Markneukirchen Mühlental Muldenhammer Mylau Netzschkau Neuensalz Neumark Neustadt/Vogtl. Oelsnitz/Vogtl. Pausa-Mühltroff Plauen Pöhl Reichenbach im Vogtl. Reuth Rodewisch Rosenbach/Vogtl. Schöneck/Vogtl. Steinberg Theuma Tirpersdorf Treuen Triebel/Vogtl. Weischlitz Werda

Verwaltungsverbände VV Jägerswald

* hauptamtlich

PLZ / Ort 08626 Adorf/Vogtl. 08209 Auerbach/Vogtl. 08648 Bad Brambach 08645 Bad Elster

Straße Markt 1 Nicolaistr. 51 Adorfer Str. 1 Kirchplatz 1

Verwaltungsstelle

08236 Ellefeld Hauptstr. 21 07985 Elsterberg Marktplatz 1 08223 Falkenstein/Vogtl. Willy-Rudert-Platz 1 08248 Klingenthal 08485 Lengenfeld

08258 Markneukirchen

08262 Muldenhammer 08499 Mylau 08491 Netzschkau

08496 Neumark

08606 Oelsnitz/Vogtl. 07952 Pausa-Mühltroff 08523 Plauen 08543 Pöhl 08468 Reichenbach/Vogtl.

Kirchstr. 14 Hauptstr. 1

Klingenthaler Str. 29 Reichenbacher Str. 13 Markt 12

Markt 3

Markt 1 Neumarkt 1 Unterer Graben 1 Jocketa-Kurze Str. 5 Markt 1

Wernesgrüner Str. 32 Bernsgrüner Str. 18 Sonnenwirbel 3 Am Bahnhof 3

08233 Treuen

Markt 7

08606 Tirpersdorf

gültig ab: 01. 01. 2014

Am Alten Gut 3

Hauptstr. 41

VG Falkenstein VG Reichenbach VG Netzschkau

Am Rathaus 2

08228 Rodewisch 08539 Rosenbach/Vogtl. 08261 Schöneck/Vogtl. 08237 Steinberg

08538 Weischlitz

VV Jägerswald VG Oelsnitz VG Oelsnitz

VG Schöneck

VG Treuen

VG Falkenstein

VG Weischlitz

VV Jägerswald VV Jägerswald

VG Oelsnitz

VV Jägerswald Tirpersdorf

Einwohnerzahlen Stand 2013

Telefon 037423/5750 03744/8250 037438/20329 037437/56610

03745/78110 036621/8810 03745/7410 037467/610 037606/3050

037422/41120

037465/40280 03765/3850 03765/39010

037600/9410

037421/730 037432/6030 03741/ 2910 037439/7400 03765/5240

03744/36810 037431/ 8690 037464/8700 037462/6710 037468/6380

037436/9170

037463/2260

Fax 037423/57536 03744/212585 037438/20328 037437/56688

Bürgermeister Einw.-zahl Schmidt, Rico* 5.187 Deckert, Manfred* 19.245 Wolfram, Helmut* 2.010 Flämig, Christoph* 3.717 Trapp, Volkmar 1.008 Reichelt, Jürgen 1.230 Stölzel, Christoph 1.250 03745/781121 Kerber, Jörg* 2.707 036621/88111 Jenennchen, Volker* 4.322 03745/6149 Rauchalles, Arndt* 8.392 Kretzschmann, Ralf 1.800 Dick, Marion 2.086 037467/61200 Hennig, Thomas* 9.067 037606/30546 Bachmann, Volker* 7.424 Damisch, Bernd 1.497 037422/41199 Jacob, Andreas* 8.001 Weller, Dieter 1.341 037465/402821 Mann, Jürgen* 3.295 03765/385124 Schneider, Christoph* 2.682 03765/34188 Purfürst, Mike* 4.112 Künzel, Carmen 2.239 037600/2903 Fester, Ralf* 3.018 Schöley, Gisela 1.002 037421/73111 Horn, Mario* 10.844 037432/60355 Ansorge, Jonny* 5.275 03741/2911109 Oberdorfer, Ralf* 63.962 037439/74028 Hommel-Kreißl, Daniela 2.578 03765/5243001 Kießling, Dieter* 18.969 Lupart, Ullrich 1.001 03744/34245 Schöniger, Kerstin* 6.629 037431/ 86929 Schulz, Achim* 4.306 037464/870100 Suplie, Isa* 3.325 037462/5070 Pührer, Günter* 2.853 Rondthaler, Sven 1.047 Körner, Reiner 1.416 037468/63860 Jedzig, Andrea* 8.146 Groß, Ilona 1.284 037436/91717 Raab, Steffen* 5.101 Funke, Carmen 1.535 037463/22620

Energiesteckbrief für die Städte und Gemeinden im Vogtlandkreis Region deckt ihren Strombedarf zu 11 Prozent aus den erneuerbaren Trägern

Wie viel Strom verbraucht eigentlich meine Stadt, meine Gemeinde? Wie viel ein Einwohner im Schnitt? Und wie viel Energie erzeugen wir eigentlich aus regenerativen Energieträgern in unserem Ort? Wer sich für solche und ähnliche Fragen zu Stromproduktion und -verbrauch aus erneuerbaren Energien interessiert, findet im neuen Energiesteckbrief des Vogtlandkreises umfangreiches aktuelles Daten- und Grafikmaterial.

In dem vom Energiebeauftragten des Vogtlandkreises, Uwe Hergert, zusammengestellten Werk dreht sich alles um die Nutzung von Energie aus Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Klärgas der Region. So weist der Energiesteckbrief einen

landkreisweiten Strombedarf von insgesamt 1.100.542 MWh/Jahr aus. Pro-Kopf sind das 4,7 MWh/Jahr. Zu über 11,5 Prozent (126.117 MWh/Jahr) deckt der Landkreis diesen Bedarf aus erneuerbaren Energieträgern: zur Hälfte aus Biomasse, zu knapp einem Drittel aus Solarenergie und knapp einem Fünftel aus Windkraft. Doch in dem Zahlenwerk steckt noch mehr: Auf 58 Seiten weist das Papier energetische Kennziffern aller Städte und Gemeinden der Region im Vergleich untereinander aus, sowie im Vergleich mit dem Landkreis und dem Sachsendurchschnitt. Stichtag der Datenzusammenstellung ist der 6. Januar 2014. Spitzenreiter in der Solarstrompro-

Verbandsvorsitzender Funke, Carmen*

duktion ist Oelsnitz. In Sachen Wind steht Reuth an der Spitze und bei Biomasse die Stadt Reichenbach. Der Energiesteckbrief steht im Internet sowohl als Gesamtwerk als auch auszugsweise mit Vergleichsblättern Städte-Gemeinden-Vogtlandkreis und in gemeindebezogenen Einzelsteckbriefen zum Download zur Verfügung unter: http://www.energieleitstelle-vogtland.de/index.php/energie-in-zah- der Sächsischen Energieagentur len/energiesteckbrief GmbH und dem Bildungsinstitut Pscherer in den Räumen der M & S Erstmals vorgestellt hat der Ener- Umweltprojekt GmbH Plauen stattgiebeauftragte den Energiesteck- gefunden. Der Einladung waren 40 brief am 5. Dezember 2013 zum Vertreter aus Städten und GemeinWorkshop Energieeffizienz und Kli- den, von Unternehmen der Enermaschutz Vogtlandkreis. Der Work- giebranche und Energieberater geshop hatte in Zusammenarbeit mit folgt.


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Es informiert die 2. Beigeordnete Anneliese Ring:

Lieblingsplätze für alle

Investitionsprogramm „Barrierefreies Bauen 2014“

gesamten Kreisgebiet ist zu achDas Sächsische Staatsministerium ten. Einer Vielzahl von kleineren für Soziales und Verbraucherschutz Investitionen ist daher Vorrang hat kurzfristig ein neues Investitivor größeren Projekten einzuonsprogramm „Barrierefreies räumen. Bauen – Lieblingsplätze für alle“ herausgegeben. Menschen mit Be- 2. Maßnahmen für Sinnesgeschädigte (Blinde, Gerhörlose) solhinderungen soll damit der Zugang len bevorzugt gefördert werden. ins Kino, in ein Museum, in die Volkshochschule oder ins Café – eben zu ihren Lieblingsplätzen – erleichtert werden.

„Oft sind es kleine Veränderungen, die Menschen mit eingeschränkter Mobilität den Zugang erleichtern oder erst ermöglichen“, erklärt Sachsens Sozialministerin Christine Clauß. „Eine Rampe am Eingang oder eine breitere Tür können nicht nur für einen Menschen im Rollstuhl eine wichtige Hilfe sein, sie erleichtern auch der Familie mit Kinderwagen den Zugang. Und mit einer induktiven Höranlage könnten auch diejenigen Besucher einer Veranstaltung folgen, die ein Hörgerät benötigen“, so die Sozialministerin.

Zum 1. Januar 2014 wurde die Gemeinde Erlbach in die Stadt Markneukirchen eingemeindet. Damit gibt es im neuen Jahr im Vogtlandkreis insgesamt 22 Gemeinden und 17 Städte. Davon haben sich vier Gemeinden zu einem Verwaltungsverband zusammengeschlossen. Weitere 17 Gemeinden sind in Verwaltungsgemeinschaften organisiert. Grafik: Landratsamt Vogtlandkreis

Workshop „Energieeffizienz und Klimaschutz im Vogtlandkreis“

Energiebeauftragter gibt Arbeitsstand und geplante Aktivitäten bekannt

Über Neues in Sachen Energieeffizienz und Klimaschutz im Vogtlandkreis informierten sich Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Städte und Gemeinden, Energieberater und Vertreter von Unternehmen der Energiebranche im Dezember in den Räumen der M&S Umweltprojekt GmbH.

Zum Workshop eingeladen hatte das Landratsamt Vogtlandkreis in Zusammenarbeit mit dem Bildungsinstitut Pscherer gGmbH und der Sächsischen Energieagentur GmbH.

Auf der Tagesordnung standen u. a. die Quartierssanierung der Stadt Plauen, der aktuelle Stand des Regionalteils der digitalen Bauherrenmappe, die Auswertung des Pilotprojektes Grüngutsammlung und die aktuelle Standortplanung der Windkraftanlagen im Vogtlandkreis. Ergänzend kamen die Arbeitsberichte „European Energy Award“ der Stadt Reichenbach wie auch der ILE Region Falkenstein hinzu. Über ein Konzept zur E-Mobilität referierte Frank Schönefeld, Geschäftsführer der Future Mobility. Timo Zimmer vom Bildungs-

Alle Workshop-Vorträge stehen hier zum Download: http://www.energieleitstelle-vogtland.de/index.php/downloads

institut Pscherer gGmbH informierte zum Verlauf des Projektes „Stromsparcheck“. Darüber hinaus wurden die 40 Teilnehmer über neue Förderangebote des Bundes aus der Kommunalrichtlinie 2014 unterrichtet.

Vorgestellt wurde der frisch erstellte Energiesteckbrief für die Städte und Gemeinden im Vogtlandkreis, der auf 58 anschaulichen und hochinformativen Seiten energetische Kennziffern aller Städte und Gemeinden im Vergleich ausweist.

Der Energiesteckbrief steht im Internet sowohl als Gesamtwerk als auch auszugsweise mit Vergleichsblättern Städte-Gemeinden-Vogtlandkreis und in gemeindebezogenen Einzelsteckbriefen zum Download zur Verfügung unter: http://www.energieleitstelle-vogtland.de/index.php/energie-in-zahlen/energiesteckbrief

Insgesamt 2,5 Millionen Euro stellt der Freistaat bereit. Hiervon erhält der Vogtlandkreis 172.800 Euro. Mit dem Programm sollen viele kleine Investitionen bis zu je 25.000 Euro unterstützt werden, die dem Abbau von Barrieren für Menschen 3. Die Investitionen sollen möglichst einer Vielzahl von Persomit Behinderungen dienen. nen zugutekommen. Gefördert werden private, für jeDie Frequentierung der Einrichdermann zugängliche Einrichtuntung, deren Nutzen und Bedeugen im Gesundheits-, Freizeit-, Biltung für Menschen mit und ohne dungs-, Kultur- und GaststättenbeBehinderungen im Vogtlandreich. Das Programm richtet sich kreis soll mit berücksichtigt damit speziell auch an private werden. Kleinunternehmer wie Ärzte, Apotheker, Gastwirte, Einzelhändler, Besondere Bedeutung kommt etc. Kommunale Gebäude und Einder Barrierefreiheit insbesonrichtungen können gefördert werdere in folgenden Einrichtungen den, wenn es sich um freiwillige zu: Angebote handelt, wie zum Beispiel Jugend- und Freizeittreffs, Se• Gesundheitseinrichtungen niorenbegegnungsstätten oder Mu(Arztpraxen, Apotheken) seen. • Einzelhandel • Gaststätten Die 2. Beigeordnete als Behinder• kulturelle Einrichtungen tenbeauftragte des Vogtlandkreises • Sportstätten begrüßt das Investitionsprogramm als ausdrückliche Möglichkeit mit den Fördermitteln das Vogtland Förderanträge können bis zum 10. barrierefrei(er) zu gestalten und so März 2014 im Landratsamt Vogtein Stück weit zu helfen, die Le- landkreis gestellt werden. Die Anbensqualität für Menschen mit Be- tragsformulare kann man im Internet: www.vogtlandkreis.de unter hinderungen zu verbessern. „Vogtland-Kreis.aktuell“ ausdruWeitere Einzelheiten zur Vergabe cken. Nach Beschlussfassung durch der Fördergelder hat der Vogtland- den Kreistag am 30. 01. 2014 kann kreis in einer Umsetzungsrichtlinie dort auch die Förderrichtlinie eingeregelt, über die der Kreistag in gesehen werden. seiner Sitzung am 30. 01. 2014 abstimmen wird. In Absprache mit Weiterführende Informationen zum dem Behindertenbeirat des Land- Programm sind auf der Internetseite kreises und vorbehaltlich der Zu- des Sächsischen Staatsministeriums stimmung des Kreistages gelten für Soziales und Verbraucherschutz für die Vergabe der Fördermittel www.soziales.sachsen.de/initiativinsbesondere folgende Schwer- programm verfügbar. Für erste Fragen steht auch das Büro der 2. punkte: Beigeordneten des Landkreises un1. Auf eine breite territoriale Streu- ter der Telefonnummer 03741 392ung der geförderten Projekte im 1037 bereit.


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Wer hilft im Notfall?

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Die Betreuungsbehörde informiert über Betreuungen im Vogtlandkreis

Jeden Tag treffen wir eine Vielzahl von Entscheidungen, die unser Leben bestimmen. Das reicht von Finanzfragen über die Sorge um die Gesundheit bis hin zur persönlichen Wohnsituation. Aber was ist, wenn man diese Entscheidungen nicht mehr selbst treffen kann? Dann hilft die Betreuungsbehörde des Vogtlandkreises und sucht einen Betreuer.

Ein Betreuer ist die rechtliche Vertretung für eine erwachsene Person, die aufgrund einer Erkrankung oder Behinderung ihre Angelegenheit nicht mehr selbst regeln kann. Er sorgt dafür, dass die betreute Person gleichberechtigt an den gesellschaftlichen Möglichkeiten teilhaben und ihre Rechte geltend machen kann. Typische Aufgaben sind zum Beispiel die Gesundheitssorge, Vertretung gegenüber Ämtern und Behörden, Vermögenssorge und die Aufenthaltsbestimmung.

Hier möchte ich gern aufklären!“ Dabei ist gesetzlich sehr genau geregelt, wer denn zum Betreuer ernannt wird. An erster Stelle steht immer der Wunsch des Betreuten. „Wir können aber natürlich niemanden als Betreuer vorschlagen, der sich kaum um seine eigenen Dinge kümmern kann. Es müssen geeignete Personen gefunden werden.“ Hierzu wird zunächst in der Familie gesucht. Knapp die Hälfte der Betreuer im Vogtlandkreis stammt aus der eigenen Familie. „Es wird aber immer schwieriger, Familienangehörige zu finden. Oft ziehen die Kinder weg und können dann „Bei Thema Betreuer haben die die Betreuung nicht übernehmen.“ Menschen immer wieder Angst. Sie wollen sich schon helfen lassen, Danach sucht die Betreuungsbeaber nicht von einem ,Fremden’.“ hörde im sozialen Umfeld, bei stellt Frau Berends fest. Zu viel sei Freunden oder Nachbarn. Gibt es in den Medien über Betrüger oder auch hier keine geeignete Person, über schlechte Betreuungen ge- werden ehrenamtlichen Betreuer schrieben worden. „Das ist schade gesucht. Die letzte Lösung ist dann und führt zu Missverständnissen. der Berufsbetreuer. Im VogtlandIm letzten Jahr gab es im Vogtlandkreis 4.763 Betreuungen. „Diese Zahl geht seit einigen Jahren leicht zurück“, erklärt Christine Berends, die Teamleiterin der Betreuungsbehörde. „Das liegt vor allem an der hohen Sterbequote.“ Inzwischen sind sogar manche Betreuer zu alt und brauchen selbst eine Betreuung. „Auch werden immer mehr Vollmachten eingerichtet, so dass es keinen amtlichen Betreuer geben muss.“ Weniger Arbeit für die Mitarbeiter der Behörde bedeutet das aber nicht. Die Zahl der Prüfungen bleibt schon lange stabil.

Sportgala 2014 – Wahl der Sportler des Vogtlandes 2013

Am 29. März 2014 findet in der Festhalle Plauen wieder die Sportgala des Vogtlandes statt. Für diesen Sporthöhepunkt des Jahres hat erneut der Landrat des Vogtlandkreises sehr gern die Schirmherrschaft übernommen. Auf dieser Veranstaltung werden im Rahmen eines attraktiven Showprogramms in feierlicher Form die Vogtlandsportler und Mannschaf"

ten des Jahres 2013 geehrt. Die Ermittlung erfolgt wieder im dualen Wahlverfahren. Das bedeutet, dass das Votum der Leser, das über die Tippscheine der regionalen Medien ermittelt wird, und das Votum einer Fachjury mit zusätzlicher Einbeziehung ehrenamtlicher Sportfunktionäre aus verschiedenen Vereinen und Sportarten zu gleichen Teilen in das Endergebnis eingehen.

Bei Gleichstand der Platzziffern entscheidet das Votum der Leser.

Die erreichten sportlichen Leistungen werden in den vogtländischen Medien im Wahlzeitraum vom 11. Januar bis 21. Februar 2014 ausführlich dargestellt. Einsendeschluss der Tippscheine ist der 21. Februar 2014 (Datum des Poststempels).

ACHTUNG: Nur Originaltippscheine mit Unterschrift werden gewertet.

Stimmzettel

"

Vogtlandsportler 2013 Name, Vorname

.............................................................. Straße, Hausnummer

Frauen p Ulrike Gräßler VSC Klingenthal p Eileen Knauer Reichenbacher Bowlingclub p Isabella Laböck VSC Klingenthal p Doreen Lamb TSV „Vorwärts“ Mylau p Pia Lorenz Tauchclub NEMO Plauen p Manuela Stöhr SG Medizin Bad Elster p Michelle Taubert TSG Rodewisch p Madina Ualikhanova Boxteam Oelsnitz p Christin Wohlrabe Turnverein Treuen

"

...................

PLZ

........................................

Unterschrift

........................................

Wohnort

Männer p Toni Gruber Vogtl. Modellsportclub Plauen p Sebastian Hendel LAV Reichenbach p Marcel Hinkelmann AC Atlas Plauen p Christian Höra Tauchclub NEMO Plauen p Werner Hausmann Vogtlandbike p Detlef Schlott SG Medizin Bad Elster p Kai Schönbeck Triathlon Team Vogtland p Franz Süß AV Germania Markneukirchen p Jan Ualikhanov Boxteam Oelsnitz p David Welde BSP Klingenthal

ACHTUNG!

Mannschaften p Fußball – Regionalligateam VfB Auerbach p Ringen – Bundesliga-Team AV Germania Markneukirchen p Fußball – Regionalligateam VFC Plauen p Wasserball – Bundesligateam SVV Plauen p Sitzball-Mannschaft VSV Medizin Plauen p Handball – 1. Männermannschaft HC Einheit Plauen p Handball – 1. Männermannschaft SV 04 Plauen-Oberlosa p Bowling – 1. Damenmannschaft 1. Reichenbacher Bowlingclub p Tischtennis – Oberligateam Frauen – VfB Lengenfeld p Schach – Bundesligateam Rodewischer Schachmiezen

Einsendeschluss ist der 21. Februar 2014 (Datum des Poststempels).

Nur Originaltippscheine mit Unterschrift werden gewertet! Ein Kreuz je Kategorie. Tippscheine des Kreis-Journals bitte einsenden an:

Landratsamt Vogtlandkreis, Sachbereich Sport Neundorfer Str. 94, 08523 Plauen

Dabei ist es aber nicht die Betreuungsbehörde, die den Betreuer festlegt. „Wir schlagen eine geeignete Person vor. Die Entscheidung liegt aber beim Betreuungsgericht in Plauen oder in Auerbach.“ Hier wird der Betreuer vom Richter bestellt und schließlich vom Rechtspfleger verpflichtet und in die Aufgabe eingearbeitet. Das Gericht kontrolliert dann auch die Arbeit der Betreuer. Diese müssen jährlich Bericht erstatten und Nachweise erbringen. Bestimmte Entscheidungen wie zum Beispiel das Kündigen der Wohnung sind genehmigungspflichtig und müssen vom Gericht bestätigt werden.

„Betreuer erledigen wichtige Aufgaben für Menschen, die das selbst nicht mehr können. Das ist eine wichtige und verantwortungsvolle Position, die auch Arbeit macht. Aber Betreuung ist notwendig“, appelliert Frau Berends. Sie plädiert dafür, sich schon frühzeitig über Betreuung zu informieren und Regelungen zu treffen. „Mit einer Vollmacht können Sie den Weg über das Gericht abkürzen und selbst entscheiden, wer im Fall der Fälle für Sie zuständig ist.“ Dazu informiert die Betreuungsbehörde regelmäßig auch bei größeren Veranstaltungen. „Wir wollen eine gute Regelung für alle.“

Kontakt: Christine Berends Teamleiter Betreuungsbehörde Sozialamt Auerbach, Haus A, Zimmer 4.8 03744 254-3010

Verkehrsverbund Vogtland GmbH

Wir suchen ab sofort einen

Mitarbeiter (m/w) in Vollzeit für unsere Tourismus- und Verkehrszentrale

Zu Ihren Aufgaben gehört insbesondere Folgendes: • Fahrplanauskunft für Bus, Bahn und Straßenbahn im Vogtland und für das EgroNet-Gebiet • Tarifauskunft zum Verbundtarif Vogtland, Deutsche Bahn und EgroNet-Tarif • Verkauf von Fahrscheinen • Erstellung von Angeboten- und Buchungen für Unterkünfte und Pauschalen im Vogtland • Gruppenanmeldungen Bus und Bahn • Auskunft zu touristischen Angeboten, Sehenswürdigkeiten und Informationen zu Veranstaltungen • Sonstiges z. B. Messepräsentation im Rahmen des Nahverkehrssystems EgroNet

Auf Grund der Öffnungszeiten von 7 – 19 Uhr sind Schichtdienste nötig. Dieser beinhaltet den Einsatz am Wochenende und an Feiertagen.

Absender bitte in Druckschrift!

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kreis gibt es heute über 50 Berufsbetreuer. Auch drei Betreuungsvereine sind aktiv. Jeder Betreuer hat zwischen 40 und 60 Fälle, für die er zuständig ist. „Das ist schon viel, aber es ist zu schaffen.“, sagt Frau Berends.

"

Die Fahrplan- und Tarifauskünfte beziehen sich besonders auf den Nahverkehrsraum Vogtland, das Netz der Vogtlandbahn und Alex sowie das länderverbindende Nahverkehrssystem EgroNet, als auch für die Deutsche Bahn deutschlandweit.

Sie sollten über eine erfolgreich abgeschlossene kaufmännische Ausbildung mit Schwerpunkt Reise- oder öffentlicher Personennahverkehr, internationale/r Touristikassistent/in oder eine vergleichbare Ausbildung verfügen. Wünschenswert sind: • Call Center Erfahrung • Orts- und Haltestellenkenntnisse im Vogtland • Erfahrung mit Verbundtarifen • gute Englisch- und Tschechischkenntnisse

Wir setzen Anwendungssicherheit bei Standardsoftware (Word, Excel) voraus und erwarten den routinierten Umgang mit Internetportalen der Verkehrs- und Tourismusbranche.

Wenn Sie darüber hinaus zuverlässig und teamfähig sind, sowie über eine selbständige Arbeitsweise verfügen und Freude am Kundenkontakt haben, dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung vorzugsweise per E-Mail bis 7. Februar 2014 an: Verkehrsverbund Vogtland GmbH Geschäftsführer Thorsten Müller Göltzschtalstr. 16 08209 Auerbach personalbuero@vvv-gmbh.com


KJ 1/2014

Weltkrebstag am 4. Februar:

LANDKREIS-MOSAIK

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Blutspender sind stille Begleiter von Patienten in der onkologischen Behandlung Wie an jedem Werktag bitten die DRK-Blutspendedienste auch am Internationalen Weltkrebstag auf vielen Terminen in der Region um lebensrettende Blutspenden. Denn während einer Krebstherapie sind die meisten Patienten auch auf die Gabe von Blutpräparaten angewiesen. Rund 19 Prozent aller Blutpräparate aus Spenderblut werden in der Onkologie benötigt – auch in den vogtländischen Kliniken. Blutspender sind quasi die stillen Begleiter der Erkrankten. Sie ermöglichen eine wirksame Behandlung der Krebspatienten.

chert auf diese Weise ca. 75 Prozent der notwendigen Blutversorgung in der Bundesrepublik Deutschland, nach strengen ethischen Normen – freiwillig, gemeinnützig und unentgeltlich. Jährlich werden im Vogtlandkreis ca. 18.000 Blutkonserven gespendet. Damit gehört die Region laut

Etwa 107 Millionen Blutspenden werden weltweit pro Jahr benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden. In Deutschland werden jährlich durch das Deutsche Rote Kreuz ca. 3,8 Millionen Vollblutspenden für die Versorgung der Kliniken in Deutschland bereitgestellt. Damit spenden statistisch gesehen jeden Tag ca. 15.000 Spender deutschlandweit ca. 7.500 Liter Blut für die Versorgung in ihrer jeweiligen Heimatregion. Das Deutsche Rote Kreuz si-

DRK-Blutspendedienst zu den zu- Feier für langjährige Blutspender. verlässigsten Landkreisen in Sach- Hier ehrt Landrat Dr. Tassilo Lenk alle stillen Lebensretter, die ihre sen. 100., 125., 150. oder sogar 175. Bereits seit dem Jahr 2000 organi- Spende absolviert haben. In den siert das Landratsamt Vogtland- letzten 14 Jahren konnte sich die kreis alljährlich eine Jubiläums- Landkreisverwaltung so bereits bei 533 ehrenamtlichen Lebensrettern mit einer Feierstunde für ihren regelmäßigen Einsatz bedanken. Die nächste Jubiläums-Feier mit 67 vogtländischen Blutspendern findet am 10. April im kreiseigenen Klinikum Obergöltzsch in Rodewisch statt. „Viele Unfallverletzte und Patienten werden es diesen engagierten Frauen und Männern im Stillen danken, dass sie bereit waren und sind, über so viele Jahre hinweg regelmäßig Blut zu spenden. Die meisten tun das seit 25 Jahren und länger äuFotos: Blutspendedienst Plauen ßerst zuverlässig“,

will Lenk dieses großartige Ehrenamt in Zeiten des demografischen Wandels weiter unterstützen und helfen, dringend notwendige Neuspender einzuwerben.

Mit Stolz blickte der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Kuhs auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. „Der Marktanteil an Kunden ist konstant auf hohem Niveau geblieben“, zeigt er sich zufrieden. „70 Prozent der Vogtländer vertrauen ihr Geld unserer Sparkasse an, im Firmenkundenbereich sind es 54 Prozent. Diese Zahlen zeigen das Vertrauen unserer Kunden.“ Das vogtländische Kreditinstitut ist die fünftgrößte Sparkasse in Sachsen und das achtgrößte Institut im Gebiet des Ostdeutschen Sparkassenverbandes.

institut das Siegel „Beste Kundenberatung Plauen“ tragen. Gemeinsam mit ihren Kunden feiert die Sparkasse Vogtland in diesem Jahr ihr 175-jähriges Jubiläum. Den Start bildete die Jubiläumsfeier am 7. Januar 2014, in der Geschäftsstelle am Rathaus. In seiner Begrüßung gab Wolfgang Kuhs, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vogtland, einen Rückblick, was vor 175 Jahren zur Gründung der Sparkasse in Plauen führte und wie sich die Sparkasse im Laufe der Jahre entwickelt hat. Gleichzeitig nutzte er die Gelegenheit, Marko Mühlbauer als neues Vorstandsmitglied vorzustellen, der zum 1. 1. 2014 zum Vorstand der Sparkasse Vogtland gestoßen ist. Im Anschluss gratulierte auch der Oberbürgermeister der Stadt Plauen der Sparkasse Vogtland. Die Kinder des Kindergartens Sonnenblume überbrachten einen musikalischen Geburtstagsgruß bevor der Geburtstagskuchen angeschnitten wurde . Neben einem Kuchen- und Kaffeebüfett konnten sowohl große als auch kleine Kunden bei einem Gewinnspiel mit attraktiven Preisen oder am Glücksrad ihr Glück versuchen.

175 Jahre Sparkasse Plauen – Stark im Vogtland Für Millionen von Bürgern ist das rote S das zuverlässigste Orientierungszeichen, wenn es darum geht, Geldangelegenheiten zu regeln. Im Vogtlandkreis und der Stadt Plauen betreut die Sparkasse Vogtland als größtes regionales Kreditinstitut rund 220.000 Kunden in 52 Filialen und 9 Electronic-BankingCentern. Kundennähe hat in der Unternehmenspolitik der Sparkasse Vogtland oberste Priorität.

Vor 175 Jahren, am 7. Januar 1839, 14 Uhr öffnete in den Räumen des Plauener Rathauses die erste Plauener „Spar-Casse“. (Drei Jahre zuvor, am 1. Juli 1836, wurde die Sparkasse Adorf eröffnet, die auf Betreiben des angesehenen Bürgermeisters Carl Gottlob Todt ins Leben gerufen wurde. Die Mindesteinlage betrug 12 Groschen. Im Jahre 1848 überstiegen die Abhebungen allerdings die Zugänge erheblich. Das war das Aus der ersten kommunalen Sparkasse im Vogtland. Noch früher schon 1832 wurde in Todts Geburtsstadt Auerbach eine nichtkommunale Ortssparkasse eingerichtet.) Mit dem Dekret vom 27. September 1838 bestätigte Friedrich August, von Gottes Gnaden; König von Sachsen etc, etc, etc durch eigenhändige Unterschrift und mit königlichem Siegel das „Regulativ für die Spar-Casse in der Kreisstadt Plauen“. Darin wurde deren Aufgabe bestimmt als eine „Anstalt, welche durch Geldersparnisse in der Gegenwart die Sorgen für die Zukunft erleichtert und bei einer sicheren Unterbringung des zurückgelegten Erwerbs zugleich dessen Vermehrung durch Verzinsung gewährt“.

Am 7. Dezember 1938 wurde Stadtrat Carl August Leipoldt feierlich zum ersten „Cassirer“ vereidigt. Nach Plauen folgten weitere große Sparkassengründungen 1847 in Auerbach, 1850 in Reichenbach,

Am 1. Juni 1996 erfolgte der Zusammenschluss der fünf bislang eigenständigen Sparkassen im Vogtland – der Kreissparkasse in Auerbach, der Kreissparkasse Klingenthal, der Kreissparkasse Oelsnitz, der

Die Kinder des Kindergartens Sonnenblume überreichten kleine Geschenke zum Sparkassengeburtstag Foto: Sparkasse Vogtland

1859 in Oelsnitz sowie 1869 in Klingenthal. Die insgesamt erfolgreiche Entwicklung der Sparkassen wurde durch den Ersten und Zweiten Weltkrieg unterbrochen. Hier kam es zur Schließung aller Banken und Sparkassen und Sperrung aller Guthaben. Mit der Währungsreform 1948 wurde durch die Abwertung der Reichsmark die Voraussetzung für einen gesunden Neuanfang geschaffen. Nach der Wende 1989 erfolgte am 1. 7. 1990 die Währungsumstellung – eine große Bewährungsprobe, die die Sparkassen mit Bravour bestanden.

Stadt- und Kreissparkasse Plauen sowie der Kreissparkasse Reichenbach – zur Sparkasse Vogtland.

Heute, nach 175 Jahren, präsentiert sich die Sparkasse Vogtland als wirtschaftlich leistungsstarkes und regional engagiertes Unternehmen. 220.000 Bürgerinnen und Bürger, zahlreiche Unternehmen, Kommunen sowie Vereine des Vogtlandkreises vertrauen der modernen und zukunftsorientierten Universalbank, die sich durch ein Höchstmaß an Sicherheit und Verlässlichkeit auszeichnet, innovative Finanzprodukte sowie einen leistungsstarken Service anbietet.

Nach wie vor haben bei der Sparkasse Vogtland besonders die Kundennähe und das Engagement für die Region oberste Priorität. Mit vielen verschiedenen Kundenveranstaltungen zeigte sie auch in 2013 Präsenz vor Ort. Mit den Stiftungen „Stiftung der Sparkasse Vogtland“ und „Sport-Stiftung der Sparkasse Vogtland“ wurden Projekte mit einer Gesamtsumme von 118,1 TEUR unterstützt. Im Bereich Spenden und Sponsoring wurden ca. 800 TEUR ausgereicht. Bei der „Stiftung Zukunft Vogtland“ wurden erste Projekte angeschoben und die „Stiftergemeinschaft der Sparkasse Vogtland“ bietet den Vogtländern die Möglichkeit, sich als Stifter dauerhaft zu engagieren.

Die Sparkasse Vogtland überzeugte auch 2013 im FOCUS MONEY „City Contest“ mit ihrer umfassenden und kundenorientierten Beratung und ging als Sieger aus dem regionalen Bankentest hervor. Als Ergebnis darf das größte regionale Kredit-

Blutspender müssen mindestens 18 Jahre alt und gesund sein. Bei der ersten Spende sollte ein Alter von 65 nicht überschritten werden. Bei einer ärztlichen Voruntersuchung wird die Eignung zur Blutspende jeweils tagesaktuell auf dem Termin geprüft. Bis zu sechs Mal innerhalb eines Jahres dürfen gesunde Männer spenden, Frauen bis zu vier Mal innerhalb von 12 Monaten. Zwischen zwei Spenden liegen mindestens acht Wochen. Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen. Weitere Termine und Informationen zur Blutspende erhalten Sie auf Seite 2 des Kreis-Journals und unter www.blutspende.de oder über das Servicetelefon 0800 11 949 11 (kostenlos erreichbar aus dem Dt. Festnetz). Anzeige

Für das Jubiläumsjahr sind die verschiedensten Aktionen im Geschäftsgebiet der Sparkasse Vogtland geplant.

Der Vorstand sowie das gesamte Mitarbeiterteam der Sparkasse Vogtland wollen das Jubiläum zum Anlass nehmen, um sich bei allen Kunden für die Partnerschaft, die Wertschätzung und das entgegengebrachte Vertrauen zu bedanken.


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ÖFFENTLICHE BEKANNTMACHUNGEN

Bekanntmachungen

Die Kreisentsorgungs GmbH Vogtland (KEV) informiert, dass der Jahresabschlussbericht zum 31. 12. 2012 der KEV in den Räumen der Betriebsstätte Falkenstein, Plauensche Straße 92, 08223 Falkenstein, im Februar, während der Geschäftszeiten, zur Einsichtnahme ausliegt.

Die Glitzner Entsorgung GmbH informiert, dass der Jahresabschlussbericht zum 31. 12. 2012 der Glitzner Entsorgung GmbH in den Räumen der Kreisentsorgungs GmbH Vogtland (KEV), Plauensche Straße 92, 08223 Falkenstein, im Februar, während der Geschäftszeiten, zur Einsichtnahme ausliegt.

des Landratsamtes Vogtlandkreis zur Ausweisung von Reitwegen im Wald Gemarkungen Herlasgrün, Gospersgrün und Wetzelsgrün

Allgemeinverfügung

Aufgrund § 12 Abs. 1 Sächsisches Waldgesetz (SächsWaldG) vom 10. April 1992 (SächsGVBl. S. 137), zuletzt rechtsbereinigt mit Stand vom 22. Juli 2013 und § 1 der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten über die Reitwege (Reitwege VO) vom 14. Dezember 1994 (SächsGVBl. 1995 S. 6), die zuletzt durch Verordnung vom 26. Juni 2008 (SächsGVBl. S. 450) geändert worden ist, wird Folgendes verfügt:

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wirtschaftlichen Bereich oder zu privaten Zwecken gehalten werden. Unabhängig von der Meldepflicht an die Tierseuchenkasse muss die Tierhaltung bei dem für Sie zuständigen Veterinäramt angezeigt werden. Bitte unbedingt beachten: Nähere Informationen erhalten Sie über das Informationsblatt, welches mit dem Meldebogen verschickt wird bzw. auf unserer Homepage unter www.tsk-sachsen.de.

Auf unserer Homepage erhalten Sie weitere Informationen zur Melde- und Beitragspflicht, zu Leistungen der Tierseuchenkasse sowie über die einzelnen Tiergesundheitsdienste. Die Betreibergesellschaft „Deponie Schneidenbach“ Zudem können Sie, als gemeldeter Tierbesitzer, Ihr BeiGmbH (DSG) informiert, dass der Jahresabschlussbericht 1. Auf dem nachfolgend näher bezeichneten Flurstücken werden tragskonto (gemeldeter Tierbestand der letzten 3 Jahre, erReitwege im Wald ausgewiesen: zum 31. 12. 2012 der Betreibergesellschaft „Deponie Schneihaltene Leistungen, Befunde, entsorgte Tiere usw.) einsehen. denbach“ GmbH (DSG) in den Räumen der KreisentsorGemarkung Herlasgrün: Flurstücke Nr. 290/1 gungs GmbH Vogtland (KEV), Plauensche Straße 92, 08223 Sächsische Tierseuchenkasse Gemarkung Gospersgrün Flurstücke Nr. 55, 56, 56/6 Falkenstein, im Februar, während der Geschäftszeiten, zur Anstalt des öffentlichen Rechts Gemarkung Wetzelsgrün Flurtsücke Nr. 51, 57, 59 Einsichtnahme ausliegt. Löwenstr. 7a, 01099 Dresden Tel: 0351 / 80608-0, Fax: 0351 / 80608-35 2. Der genaue Verlauf des neu ausgewiesenen Reitweges ist in ei- E-Mail: info@tsk-sachsen.de Internet: www.tsk-sachsen.de

Information

des Landratsamtes Vogtlandkreis als untere Wasserbehörde,

ner topographischen Karte im Maßstab 1:10.000 rot gestrichelt markiert. Die Karte ist wesentlicher Bestandteil dieser Verfügung.

Die Karte mit dem Reitwegeverlauf und die Begründung für die Entscheidung in Form der ausführlichen Allgemeinverfügung (§ 39 Abs. 2 Nr. 5 Verwaltungsverfahrensgesetz – VwVfG) können bei der ausweisenden Behörde während der üblichen Dienstzeiten eingesehen werden.

dass das Anhörungsdokument zu den wichtigen Wasserbewirtschaftungsfragen in der Flussgebietseinheit Elbe sowie der Flussgebietseinheit Oder für den zweiten Bewirtschaftungszyklus der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie zur Einsicht bis zum 22. 06. 2014 beim Landratsamt Vogtlandkreis, untere Wasserbehörde in der Dienststelle Plauen, Bahnhofstraße 46-48, Zimmer 242 zur kosten- Rechtsbehelfsbelehrung: losen Einsicht durch jedermann während der Sprechzeiten Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ausliegt.

Stellenausschreibung

In der zwischen dem Landratsamt Vogtlandkreis und der Bundesagentur für Arbeit gebildeten gemeinsamen Einrichtung (Jobcenter Vogtland) sind im Bereich Leistung zum nächstmöglichen Zeitpunkt mehrere Stellen als

Fachassistent/Fachassistentin

befristet bis vorerst 31. Dezember 2014 zu besetzen. Das Aufgabengebiet umfasst die Bearbeitung, Prüfung sowie die Bescheiderteilung im Bereich Leistung gemäß den Rechtsgrundlagen des SGB II.

ist schriftlich oder zur Niederschrift beim Landratsamt Vogtlandkreis, Sachgebiet Forstbehörde, Bahnhofstraße 46-48, 08523 Plauen, zu erheben. In elektronischer Form kann der Widerspruch rechtswirksam nur unter der E-Mail-Adresse landratsamt@vogtlandkreis.de erhoben werden. Voraussetzung für die Rechtswirksamkeit ist außerdem, dass das elektronische Dokument mit einer qualifizierten elektronischen Signatur nach dem Signaturgesetz vom 16. 05. 2001 (BGBl. I S. 876) versehen ist. Plauen, den 09. 12. 2013

Dies beinhaltet u. a.  Bearbeitung, Prüfung, Entscheidung über Leistungen zum Lebensunterhalt nach SGB II unter Nutzung des einschlägigen IT-Fachverfahrens  Beratung zu Leistungen zum Lebensunterhalt nach SGB II  Durchführung des Verwaltungsverfahren nach dem SGB I und X

Landratsamt Vogtlandkreis Beck Dezernent

Der Einsatz ist an allen Dienstorten des Jobcenters Vogtland möglich (Plauen, Reichenbach, Auerbach, Klingenthal).

Sehr geehrte Tierbesitzer, bitte beachten Sie, dass Sie als Besitzer von Pferden, Rindern, Schweinen, Schafen, Ziegen, Geflügel, Süßwasserfischen und Bienen zur Meldung und Beitragszahlung bei der Sächsischen Tierseuchenkasse gesetzlich verpflichtet sind.

Voraussetzung für die Besetzung dieser Stellen ist eine abgeschlossene Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten bzw. eine vergleichbare Ausbildung im Verwaltungsbereich mit entsprechender einschlägiger Berufserfahrung.

Es werden erwartet:  ein hohes Maß an Zuverlässigkeit, Einsatzbereitschaft, Flexibilität und Teamfähigkeit  Erfahrungen im Umgang mit moderner Büro- und Kommunikationstechnik, MS-Office  Führerschein Klasse B sowie die Bereitschaft zur Nutzung des privaten PKW für dienstliche Zwecke gegen Gewährung einer Wegstreckenentschädigung nach den geltenden reisekostenrechtlichen Bestimmungen  Bereitschaft zur Fort- und Weiterbildung

Die Rahmenbedingungen des Arbeitsverhältnisses richten sich nach dem Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst (TVöD). Die Eingruppierung erfolgt entsprechend Tarifvertrag in der Entgeltgruppe E 8.

Ihre aussagekräftigen schriftlichen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis 06. Februar 2014 an das Landratsamt Vogtlandkreis, Haupt- und Personalamt, Neundorfer Str. 94/96, 08523 Plauen.

Für die Rücksendung der Bewerbungsunterlagen ist ein ausreichend frankierter Rückumschlag beizulegen, ansonsten werden nicht berücksichtigte Unterlagen nach drei Monaten vernichtet. Im Internet finden Sie uns unter www.vogtlandkreis.de.

Siegel

Bekanntmachung der Sächsischen Tierseuchenkasse (TSK) – Anstalt des öffentlichen Rechts – Löwenstraße 7a, 01099 Dresden

Die Meldung und Beitragszahlung für Ihren Tierbestand ist Vorrausetzung für eine Entschädigung im Tierseuchenfall, für die Beteiligung der Tierseuchenkasse an den Kosten für die Tierkörperbeseitigung und für Beihilfen im Falle der Teilnahme an Tiergesundheitsprogrammen.

Meldestichtag zur Veranlagung des Tierseuchenkassenbeitrages für 2014 ist der 01. 01. 2014.

Die Meldebögen werden Ende Dezember 2013 an die uns bekannten Tierbesitzer versandt. Sollten Sie bis zum 01. 01. 2014 keinen Meldebogen erhalten haben, rufen Sie uns bitte an.

Ihre Pflicht zur Meldung begründet sich auf § 16 des Sächsischen Ausführungsgesetzes zum Tierseuchengesetz (SächsAGTierSG) in Verbindung mit der Beitragssatzung der Sächsischen Tierseuchenkasse.

Für die Meldung spielt es keine Rolle, ob die Tiere im land-

Stellenausschreibung

Im Amt für Umwelt und Bauordnung, Untere Wasserbehörde, Dienststelle Plauen, des Landratsamtes Vogtlandkreis sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei Stellen in Vollzeit, befristet für 2 Jahre, als

Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter Gewässerschutz/Abwasserbeseitigung

zu besetzen.

Voraussetzung für die Besetzung der Stellen ist ein erfolgreicher Abschluss als Diplom-Verwaltungswirt, Verwaltungsfachwirt, Angestelltenprüfung II oder eine vergleichbare Ausbildung.

Schwerpunktaufgaben:  wasserrechtliche Erlaubnisverfahren für die Benutzung von Grund- und Oberflächenwasser durch Abwasser (überwiegend aus Kleinkläranlagen und Niederschlagswassereinleitungen)  Anordnung von Sanierungsmaßnahmen zur Anpassung der Abwassereinleitungen an den Stand der Technik  Genehmigungsverfahren von Kleinkläranlagen, abflusslosen Gruben, Hausanschlüssen in Wasserschutz- und Heilquellenschutzgebieten  Anordnung von Maßnahmen zur Abwendung von Gefahren im Rahmen der Gewässeraufsicht  Durchführung von Bußgeldverfahren und Verwaltungsvollstreckungsmaßnahmen und Mitwirkung in Widerspruchsund Gerichtsverfahren bzgl. vorgenannter Anlagen und Einleitungen  Beratung von Bürgern, Zweckverbänden, Gemeinden und Betrieben bzgl. vorgenannter Anlagen und Einleitungen

Es werden erwartet:  Kenntnisse auf dem Gebiet des Wasserrechts, bzw. Bereitschaft zur raschen Einarbeitung in das Fachgebiet  Bereitschaft zur Fort- und Weiterbildung  Kommunikationsbereitschaft, Durchsetzungsvermögen, Freude am Umgang mit Bürgern, Verhandlungsgeschick und Entscheidungsfreudigkeit  Fähigkeit und Bereitschaft zur selbstständigen Arbeit  Erfahrungen im Umgang mit moderner Büro- und Kommunikationstechnik  Pkw-Führerschein mit entsprechender Fahrpraxis  wünschenswert fachliche Kenntnisse auf dem Gebiet der Hydrogeologie

Die Rahmenbedingungen des Arbeitsverhältnisses richten sich nach dem Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst (TVöD). Die Vergütung entspricht der Entgeltgruppe E 9 TVöD. Ihre aussagekräftigen schriftlichen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis 06. Februar 2014 an das Landratsamt Vogtlandkreis, Haupt- und Personalamt, Neundorfer Str. 94/96, 08523 Plauen.

Für die Rücksendung der Bewerbungsunterlagen ist ein ausreichend frankierter Rückumschlag beizulegen, ansonsten werden nicht berücksichtigte Unterlagen nach drei Monaten vernichtet. Im Internet finden Sie uns unter www.vogtlandkreis.de.


KJ 1/2014

ÖFFENTLICHE BEKANNTMACHUNGEN

der Wahl zum Kreistag des Vogtlandkreises am 25. Mai 2014

Öffentliche Bekanntmachung

Am 25. 05. 2014 findet die Wahl zum Kreistag des Vogtlandkreises statt. Im Vogtlandkreis werden 86 Kreisräte gewählt.

Das Wahlgebiet wurde in 12 Wahlkreise mit folgenden Abgrenzungen unterteilt. Wahlkreis 1

Gemeinde Rosenbach/Vogtl., Gemeinde Weischlitz, Gemeinde Reuth, Stadt Pausa-Mühltroff Wahlkreis 2 Stadt Oelsnitz/Vogtl., Gemeinde Bösenbrunn, Gemeinde Eichigt, Gemeinde Triebel/Vogtl.,Gemeinde Bergen, Gemeinde Theuma, Gemeinde Tirpersdorf, Gemeinde Werda Wahlkreis 3 Stadt Adorf/Vogtl., Stadt Bad Elster, Gemeinde Bad Brambach, Stadt Schöneck/Vogtl., Gemeinde Mühlental Wahlkreis 4 Stadt Klingenthal, Gemeinde Muldenhammer, Stadt Markneukirchen, Gemeinde Erlbach Wahlkreis 5 Stadt Falkenstein/Vogtl., Gemeinde Grünbach, Gemeinde Neustadt/Vogtl., Stadt Treuen, Gemeinde Neuensalz Wahlkreis 6 Stadt Auerbach/Vogtl., Gemeinde Ellefeld Wahlkreis 7 Gemeinde Steinberg, Stadt Rodewisch, Stadt Lengenfeld Wahlkreis 8 Stadt Reichenbach im Vogtland, Gemeinde Neumark, Gemeinde Heinsdorfergrund Wahlkreis 9 Stadt Mylau, Stadt Netzschkau, Gemeinde Limbach, Stadt Elsterberg, Gemeinde Pöhl Wahlkreis 10 Stadt Plauen mit den Stadtteilen: Altstadt, Bahnhofsvorstadt, Dobenau, Neustadt, Obere Aue, Schlossberg, Hammertorvorstadt, Hofer Vorstadt, Meßbach, Teile des Stadtteils Reinsdorf mit den Straßen: Hofer Landstraße 201-209 (ungerade) und Touristenweg 50, Südvorstadt, Thiergarten, Neundorfer Vorstadt mit Ausnahme der Alten Straßberger Str. 4, 8, 8 a und 8 b Wahlkreis 11 Stadt Plauen mit den Stadtteilen: Haselbrunn, Reißig, Reißiger Vorstadt mit Ausnahme der Reußenländer Str. 15, Reißigwald mit Lochhaus, Jößnitz, Steinsdorf, Kauschwitz, Zwoschwitz, Röttis, Bärenstein, Teile des Stadtteils Neundorfer Vorstadt mit den Anschriften Alte Straßberger Str. 4, 8, 8 a und 8 b, Siedlung Neundorf, Syratal, Neundorf, Straßberg Wahlkreis 12 Stadt Plauen mit den Stadtteilen: Preißelpöhl, Teile des Stadtteils Reißiger Vorstadt mit der Anschrift Reußenländer Str. 15, Alt Chrieschwitz, Chrieschwitz, Großfriesen, Kleinfriesen, Reusa mit Sorga, Reichenbacher Vorstadt, Tauschwitz, Oberlosa, Ostvorstadt, Teile des Stadtteils Reinsdorf mit Ausnahme der Straßen: Hofer Landstr. 201-209 (ungerade) und Touristenweg 50, Stöckigt, Unterlosa

Hiermit werden alle Parteien und Wählervereinigungen aufgefordert, Wahlvorschläge für die Kreistagswahl bei der Vorsitzenden des Kreiswahlausschusses unter folgender Adresse einzureichen:

zur Beantragung von Schülerbeförderungsleistungen für das Schuljahr 2014/2015

Hinweise an die Eltern

Der Zweckverband ÖPNV Vogtland als Aufgabenträger der Schülerbeförderung im Landkreis Vogtlandkreis informiert zur Beantragung von Schülerbeförderungsleistungen für das Schuljahr 2014/2015 mit nachfolgendem Elternbrief:

Sehr geehrte Eltern,

für die Antragstellung zur Schülerbeförderung für das Schuljahr 2014/2015 bitten wir um Beachtung folgender Fristen:

- zukünftige Klassen 2 – 4 der Grundschulen und Schulen zur Lernförderung / für Erziehungshilfe 31. 01. 2014

- zukünftige Klassen 6 – 10 der Oberschulen und Schulen zur Lernförderung / für Erziehungshilfe sowie 6 – 12 der Gymnasien und 12 – 13 der Beruflichen Schulzentren 31. 01. 2014

- zukünftige Klasse 1 der Grundschulen

11. 04. 2014

- zukünftige Klasse 1 und 5 der Schulen zur Lernförderung / für Erziehungshilfe sowie zukünftige Klasse 5 der Oberschulen und Gymnasien und zukünftige Klasse 11 der Beruflichen Schulzentren 23. 05. 2014

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Landratsamt Vogtlandkreis Kreiswahlleiterin Frau Panzert Zimmer 124 Neundorfer Straße 94/96 08523 Plauen

Die Wahlvorschläge können frühestens am Tag nach dieser Bekanntmachung und spätestens am 20. März 2014, bis 18.00 Uhr bei der Vorsitzenden des Kreiswahlausschusses schriftlich eingereicht werden. Vordrucke für das Wahlvorschlagsverfahren sind bei der Kreiswahlleiterin während der allgemeinen Öffnungszeiten des Landratsamtes erhältlich.

Jede Partei und Wählervereinigung kann jeweils nur einen Wahlvorschlag pro Wahlkreis einreichen, dabei darf jeder Wahlvorschlag für die Wahl des Kreistages höchstens 11 Bewerber beinhalten.

Die Wahlvorschläge sind unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften aufzustellen. Sie müssen den Bestimmungen über Inhalt und Form der §§ 6 a bis 6 c sowie 6 e Kommunalwahlgesetz (KomWG) und § 16 Kommunalwahlordnung (KomWO) entsprechen. Die in § 16 Abs. 3 KomWO genannten Unterlagen sind den Wahlvorschlägen beizufügen.

Sich für den Kreistag bewerbende Unionsbürger haben bis zum Ende der Einreichungsfrist gegenüber der Vorsitzenden des Kreiswahlausschusses zusätzlich an Eides Statt zu versichern, dass sie im Herkunftsmitgliedstaat die Wählbarkeit nicht verloren haben.

Jeder Wahlvorschlag einer Partei oder Wählervereinigung muss pro Wahlkreis mit mindestens 17 Unterstützungsunterschriften von Wahlberechtigten des Wahlkreises, die keine Bewerber des Wahlvorschlages sind und das Wahlrecht besitzen, unterstützt werden.

Die Unterstützungsunterschrift ist durch den Wahlberechtigten bei der Gemeindeverwaltung, in deren Wählerverzeichnis er eingetragen ist, während der allgemeinen Öffnungszeiten der Verwaltung zu leisten. Ein Wahlberechtigter kann nicht mehrere Wahlvorschläge für dieselbe Wahl unterstützen. Unterstützungsunterschriften können nach dem Einreichen des Wahlvorschlages bis spätestens 20. März 2014, 18.00 Uhr geleistet werden.

Ausgenommen von oben genannter Regelung sind Parteien, die aufgrund eigenen Wahlvorschlags im Sächsischen Landtag vertreten sind oder seit der letzten Wahl im Kreistag vertreten sind. Gleiches gilt für den Wahlvorschlag einer Wählervereinigung, wenn er von der Mehrheit der für die Wählervereinigung Gewählten, die dem Kreistag zum Zeitpunkt der Einreichung angehören, unterschrieben ist.

Gemäß § 17 Abs. 3 KomWO haben Wahlberechtigte, die infolge Krankheit oder ihres körperlichen Zustandes die Unterzeichnung durch Erklärung vor einem Beauftragten der Verwaltung ersetzen wollen, dies bei der Vorsitzenden des Kreiswahlausschusses spätestens am 13. März 2014 schriftlich zu beantragen; dabei sind die Hinderungsgründe glaubhaft zu machen.

Plauen, den 18. 12. 2013 Dr. Lenk Landrat

Ausnahmen für die Antragsfrist gelten nur, wenn die Ent- Bitte beachten Sie noch folgende allgemeine Hinweise: scheidung für die neue Schule erst später fällt bzw. wenn die 1. Beförderungsanspruch beim Besuch der nächstgeleKlassenbildung noch nicht sicher ist. genen Schule Bei Anträgen, die nicht rechtzeitig eingehen, kann leider Einen Beförderungsanspruch haben nur die Schüler, die die nicht zugesichert werden, dass die Schülerjahreskarte recht- nächstgelegene Schule besuchen und deren Schulweg länzeitig vor Schuljahresbeginn ausgehändigt werden kann ger als 2 Kilometer (Klassenstufe 1 bis 4) bzw. länger als bzw. dass die Beförderung im freigestellten Schülerverkehr 3,5 Kilometer (ab Klassenstufe 5) ist. Der Beförderungsanab dem ersten Schultag ordnungsgemäß organisiert ist. In spruch umfasst die Organisation der Beförderung sowie die diesen Fällen müssen die Eltern für die Beförderungskos- Kostentragung dafür durch den Zweckverband ÖPNV Vogtten aufkommen, bis die Schülerjahreskarte ausgehändigt land. wurde bzw. bis die Taxi- / Kleinbusfahrt eingerichtet ist (keine Rückerstattung möglich). 2. Besuch einer anderen als der nächstgelegenen Wahlschule bzw. Pflichtschule Wenn Anträge im laufenden Schuljahr 2014/2015 abgege- Beim Besuch einer anderen als der nächstgelegenen Schule ben werden (z. B. wegen Schul- / Wohnortwechsel), ist mit besteht kein Beförderungsanspruch. Der Schüler bzw. die Eleiner Bearbeitungszeit von ca. 2 Wochen zu rechnen. Die tern erhalten auf Antrag eine Erstattung der BeförderungskosKosten bis zur Aushändigung der Schülerjahreskarte bzw. ten, die bei Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel nach dem bis zum Beginn der Taxi- / Kleinbusbeförderung können lei- jeweils gültigen günstigsten Tarif entstehen würden. Ein Ander nicht erstattet werden. spruch auf Beförderungsorganisation durch den Zweckverband ÖPNV Vogtland besteht nicht. Die Leistung ist wie bisAntragsformulare sowie ein Informationsblatt zum Antrag er- her in zwei Stufen zu beantragen. Es ist immer vor Schulhalten Sie in den Schulen sowie auf der Internetseite des jahresbeginn ein Antrag zu dieser Leistung dem Grunde Zweckverbandes ÖPNV Vogtland – www.vogtlandauskunft.de nach einzureichen (1. Stufe). Der Auszahlungsantrag ist dann (a Schüler & Eltern a Anträge und Formulare). Die voll- nach Ablauf des Schuljahres bis zum 31. 10. 2015 (Ausständig ausgefüllten Anträge richten Sie bitte mit Passfoto schlussfrist) zu stellen (2. Stufe). (bei ausschließlicher Beförderung mit Taxi / Kleinbus ohne Passfoto) an nachstehende Anschrift: Bitte beachten Sie bei Auszahlungsanträgen, die das Schuljahr 2013/2014 betreffen, dass die Frist für die AntragseinZweckverband ÖPNV Vogtland reichung am 31. 10. 2014 abläuft. Aufgabenträger Schülerbeförderung Göltzschtalstraße 16 Ist die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel vorgesehen, 08209 Auerbach so kann von der nachträglichen Erstattung der Beförde-


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ÖFFENTLICHE BEKANNTMACHUNGEN

rungskosten abgesehen werden und stattdessen durch den Zweckverband ÖPNV Vogtland ein Jahresfahrausweis ausgehändigt werden. Somit entfällt hier die finanzielle Vorleistung der Eltern.

3. Schüler ab der Klassenstufe 11 Auch Schüler ab der Klassenstufe 11 können vom Zweckverband ÖPNV Vogtland einen Jahresfahrausweis erhalten, soweit die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel vorgesehen ist. Somit kann das Kostenerstattungsverfahren entfallen. Die Antragsstellung erfolgt analog der Klassenstufen 6 – 10 zu der oben genannten Frist. Bei anderweitiger Organisation der Beförderung (z. B. Nutzung eines eigenen Fahrzeugs) erfolgt eine Kostenerstattung. Der Antrag (Seite 1 und 2) kann nach Ablauf des Schuljahres bis spätestens 31. 10. 2015 (Ausschlussfrist) eingereicht werden. Es ist anzugeben, wie die Beförderung

organisiert wurde. Die evtl. erworbenen Fahrscheine sind chronologisch aufgeklebt beizufügen. Unter Punkt 7.2. ist der Zeitraum des Schulbesuchs und die Klasse durch die Schule mit aktuellem Datum zu bestätigen.

Bitte beachten Sie beim Ausfüllen des Antrages die Hinweise des Informationsblattes, welches Sie zusammen mit dem Thorsten Müller Antrag erhalten. Geschäftsführer

Zur Feststellung des Jahresabschlusses des Zweckverbandes ÖPNV Vogtland für das Haushaltsjahr 2012

Gemäß § 88 b Absatz 2 der Gemeindeordnung des Freistaates Sachsen (SächsGemO) vom 18. 03. 2003 hat der Zweckverband ÖPNV Vogtland in öffentlicher Sitzung einstimmig am 18. November 2013 den Beschluss zur Feststellung des Jahresabschlusses 2012 gefasst.

Entsprechend § 88 b Absatz 3 SächsGemO wird dieser Beschluss hiermit öffentlich bekanntgegeben.

Der Jahresabschluss zum 31. 12. 2012 mit Rechenschaftsbericht und Anhang gem. § 88 b Absatz 3 SächsGemO und der Beteiligungsbericht 2012 des Zweckverbandes ÖPNV Vogtland gemäß § 99 Absatz 3 SächsGemO liegen ab dem 30. Januar 2014 an 7 Arbeitstagen in der Geschäftsstelle des Zweckverbandes ÖPNV Vogtland, Göltzschtalstr. 16 zu den Geschäftszeiten (09:00 – 17:00 Uhr) im Sekretariat zu jedermanns Einsicht öffentlich aus.

Beschluss Nr.: 652/13/04 Die Verbandsversammlung stellt den Jahresabschluss zum 31. 12. 2012 gem. § 88 b Abs. 2 SächsGemO i. V. m. § 58 Abs. 1 SächsKomZG für das Haushaltsjahr 2012 mit einer Bilanzsumme in Höhe von 7.973.150,31 E, einem Gesamtergebnis von 236.725,56 E sowie einem Finanzierungsmittelüberschuss von 845.416,90 E fest und beauftragt den Verbandsvorsitzenden mit der Bekanntmachung desselben gem. § 88 b Abs. 3 SächsGemO.

Auerbach, den 10. 12. 2013

Dr. Lenk Landrat und Verbandsvorsitzender ZVV

Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. 12. 2012 - in EUR –

Vermögensrechnung (Bilanz) des Zweckverbandes ÖPNV Vogtland

1.

2.

3. 4.

AKTIVA Anlagevermögen a) Immaterielle Vermögensgegenstände b) Sonderposten für geleistete Investitionszuwendungen c) Sachanlagevermögen aa) Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte an solchen bb) Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte an solchen cc) Infrastrukturvermögen dd) Bauten auf fremden Grund und Boden ee) Kunstgegenstände, Kulturdenkmäler ff) Maschinen und technische Anlagen, Fahrzeuge gg) Betriebs- und Geschäftsausstattung, Tiere hh) Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau d) Finanzanlagevermögen aa) Anteile an verbundenen Unternehmen bb) Beteiligungen cc) Sondervermögen dd) Ausleihungen ee) Wertpapiere Umlaufvermögen a) Vorräte b) Öffentlich-rechtliche Forderungen und Forderungen aus Transferleistungen c) Privatrechtliche Forderungen, Wertpapiere des Umlaufvermögens d) Liquide Mittel Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Nicht durch Kapitalposition gedeckter Fehlbetrag BILANZSUMME AKTIVA

Die vollständige Schülerbeförderungssatzung kann auf der Internetseite www.vogtlandauskunft.de (a Schüler & Eltern a Hinweise) eingesehen werden. Bei Rückfragen steht Ihnen das Team der Schülerbeförderung gern zur Verfügung (03744 / 8302-141, -143, -144, -145 und -33).

Bitte beachten Sie bei Erstattungsanträgen, die das Schuljahr 2013/2014 betreffen, dass die Frist für die Antragsein- Fahrplan- und Tarifauskünfte sind bei der Tourismus- und Verkehrszentrale Vogtland unter der Telefonnummer 03744 / reichung am 31. 10. 2014 abläuft. 19449 sowie im Internet unter www.vogtlandauskunft.de Beim Besuch eines Beruflichen Schulzentrums ist zusam- erhältlich. men mit dem Antrag stets die Aufnahmebestätigung der Mit freundlichen Grüßen Schule beizufügen.

Ortsübliche Bekanntgabe

Bezeichnung

KJ 1/2014

31. 12. 2012 01. 01. 2012 in EUR

5.515.562,54 45.579,39 143.100,00 4.199.147,99

5.537.651,65 17.562,00 0,00 4.355.858,13

3.227.337,00 377.643,39 0,00 0,00 1,00 477.485,60 65.744,00 1.127.735,16 0,00 325.000,00 0,00 0,00 802.735,16 2.457.587,77 0,00

3.315.647,46 407.033,00 0,00 0,00 1,00 562.191,67 20.048,00 1.164.231,52 0,00 325.000,00 0,00 0,00 839.231,52 1.701.048,25 0,00

50.937,00

0,00

152.467,59 2.305.120,18 0,00 0,00 7.973.150,31

50.937,00

0,00

223.486,47 1.477.561,78 0,00 0,00 7.238.699,90

Bezeichnung

31. 12. 2012 01. 01. 2012 in EUR

PA S S I VA 1. Kapitalposition 6.368.834,69 a) Basiskapital 6.132.109,13 b) Rücklagen 0,00 aa) Rücklagen aus Überschüssen des ordentlichen Ergebnisses 0,00 bb) Rücklagen aus Überschüssen des Sonderergebnisses 0,00 cc) Rücklagen aus nicht ertragswirksamen aufzulösenden Zuwendungen 0,00 dd) Zweckgebundene und sonstige Rücklagen 0,00 c) Ergebnis 236.725,56 aa) Vortrag von Fehlbeträgen aus den Vorjahren 0,00 bb) Jahresüberschuss oder Jahresfehlbetrag 236.725,56 2. Sonderposten 818.097,21 a) Sonderposten für empfangene Investitionszuwendungen 818.097,21 b) Sonderposten für Investitionsbeiträge 0,00 c) Sonderposten für den Gebührenausgleich 0,00 d) Sonstige Sonderposten 0,00 3. Rückstellungen 12.500,00 a) Rückstellungen für Pensionen und Beihilfen 0,00 b) Rückstellungen für Entgeltzahlung für Zeiten der Freistellung von der Arbeit im Rahmen von 0,00 Altersteilzeit, Urlaubsansprüche, Überstunden und ähnliche Maßnahmen c) Rückstellungen für Rekultivierung und Nachsorge 0,00 d) Rückstellungen für die Sanierung von Altlasten und sonstige Umweltschutzmaßnahmen 0,00 e) Rückstellungen für gewisse Verbl. aus steuerkraftabhängigen Umlagen im Rahmen des Finanzausgleichs 0,00 f) Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten aufgrund von Steuerschuldverhältnissen 0,00 g) Rückstellungen für drohende Verpflichtungen aus anhängigen Gerichtsverfahren sowie aus 0,00 Bürgschaften, Gewährvertragen und ähnlichen Rechtsgeschäften h) Rückstellungen für unterlassene Aufwendungen für Instandhaltung im Haushaltsjahr 0,00 i) Rückstellungen für vertragliche Verpflichtungen zur Gegenleistungen gegenüber Dritten, die im laufenden 12.500,00 Haushaltsjahr wirtschaftlich begründet wurden und die der Höhe nach noch nicht genau bekannt sind 4. Verbindlichkeiten 249.391,50 a) Anleihen 0,00 b) Verbindlichkeiten aus Kreditaufnahmen 0,00 c) Verbindlichkeiten aus Kreditaufnahmen wirtschaftlich gleichkommenden Rechtsgeschäften 0,00 d) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 142.254,64 e) Verbindlichkeiten aus Transferleistungen 81.314,00 f) Sonstige Verbindlichkeiten 25.822,86 5. Passive Rechnungsabgrenzungsposten 524.326,91 BILANZSUMME PASSIVA 7.973.150,31

Information der Kfz-Zulassung:

6.132.109,13 6.132.109,13 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 899.462,00 899.462,00 0,00 0,00 0,00 17.000,00 0,00 0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00 0,00

17.000,00 190.128,77 0,00 0,00

0,00 14.979,53 0,00 175.149,24 0,00 7.238.699,90

Altkennzeichen im Vogtlandkreis Seit dem Inkrafttreten der Kennzeichenliberalisierung am 01. November 2012 können abgeschaffte oder auslaufende Kennzeichenkürzel wieder neu zugelassen werden. Für ehemalige Landkreise oder kreisfreie Städte, die ihr Kfz-UnterscheidungsAnzahl Fahrzeuge

Kennzeichen

Prozent

34.350 6.609 714 867 383

V PL AE RC OVL

80,03 % 15,40 % 1,66 % 2,02 % 0,98 %

zeichen aufgrund von Verwaltungsreformen aufgeben mussten, besteht nun die Möglichkeit, dieses wieder einzuführen. Für den Vogtlandkreis betrifft dies die Kürzel PL (für Plauen), AE (für Auerbach), RC (für Reichenbach) und OVL (für Oberes Vogtland). Seit dem 01. November 2012 bis zum 03. Januar 2014 wurden im Vogtlandkreis insgesamt 42.923 Fahrzeuge zugelassen (siehe Übersicht). Derzeit sind im Vogtland auch noch ältere Fahrzeuge zugelassen, so u. a. 584 Trabant, 161 Wartburg, ein Moskwitsch und vier Sabaroshez.


KJ 1/2014

RATGEBER Januar

Anfragen/ Lesermeinungen richten Sie bitte an

LRA Vogtlandkreis/Pressestelle Neundorfer Str. 94/96, 08523 Plauen

Tel. 03741 392 10 40 / Fax 392 4 10 41 E-Mail presse@vogtlandkreis.de

LANDKREIS-MOSAIK

Bürgersprechstunde der Behindertenbeauftragten gemeinsam mit OB Manfred Deckert: Monat Februar am Donnerstag, den 06. 02. 2014 von 13:00 bis 17:00 Uhr Bahnhofstraße 1, Stadtarchiv, 08209 Auerbach Parkplätze vorhanden Das Stadtarchiv ist barrierefrei zu erreichen.

Hospizverein Vogtland e. V. – Veranstaltungsplan

Wir sind da für Sie, wenn Sie Anfragen, Nöte oder auch Ängste haben. Sprechen Sie mit uns, wir helfen Ihnen und versuchen, Sie in schwierigen Situationen zu unterstützen und zu entlasten. Ausgebildete Fachkräfte geben ihre Erfahrungen gern an Betroffene weiter. Unsere Veranstaltungen im Februar 2014:

Montag, 17. Februar 2014 – offenes Trauercafe Ort: Auerbach, Bürgerhaus, Goethestraße 7 Zeit: 15:00 bis 17:00 Uhr

Montag, 17. Februar 2014 – geschlossenes Trauercafe Ort: Auerbach, Altmarkt 6 15:00 bis 17:00 Uhr Zeit:

Sternchengruppe:

Eine Trauergruppe für Kinder

Die Diakonie Auerbach startet im Februar ein Gruppenangebot für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren, die einen ihnen nahe stehenden Menschen verloren haben (z. B. Elternteil/Geschwisterkind). Es gibt 9 Treffen in etwa 14-täglichen Abständen.

Es wird erzählt, gelacht, geweint, gebastelt, gebetet, gespielt und getobt. Denn Kindern tut es gut, ihre Gefühle durch Spielen und Toben auszuagieren.

Anhand von Geschichten und mit Hilfe kreativer Methoden wird das Thema Tod kindgemäß bearbeitet.

Für die Eltern gibt es begleitend Treffen im Rahmen eines Elterncafés.

Interesse? Bitte wenden Sie sich an: Diakonie Auerbach, Familienberatungsstelle Frau Astrid Kühnke Tel.: 03744 831260

Mittwoch, 26. Februar 2014 – „Wie lange ist Medizin sinnvoll? – Herzschrittmacher, Ernährungssonde ...“ Ort: Auerbach, Göltzschtalgalerie-Nicolaikirche, Alte Rodewischer Str. 2 Zeit: 19:00 Uhr Referent: Dr. med. Dietrich Heckel, Vorsitzender Hospizverein Hospizverein Vogtland e. V. Sie erreichen uns unter: 03744 3098450 oder 03765 612888 oder 0174 7125976 www. Hospizverein-vogtland.de

Vogtländisches Seniorenkolleg Reichenbach e. V.

Begegnungsstätte Nordhorner Platz 3, 08468 Reichenbach Telefon: 03765 349798 (nur während der Sprechzeit) Telefax: 03765 717125 Sprechzeiten: jeden Mittwoch von 12:00 bis 14:00 Uhr Internet: www.seniorenkolleg-vogtland.de E-Mail: info@seniorenkolleg-vogtland.de

Frühlingssemester 2014 Veranstaltungen Februar 2014

05.02. • 09:15 Uhr • Zirkel Ganzheitliches Gedächtnistraining Ort: Begegnungsstätte, Nordhorner Platz 3, 08468 Reichenbach

11.02. • 14:00 Uhr • Zirkel Schreibende Senioren Ort: Begegnungsstätte, Nordhorner Platz 3, 08468 Reichenbach

11.02. • 15:30 Uhr • Zirkel Musik Die Suite in der Klassik Ort: Begegnungsstätte, Nordhorner Platz 3, 08468 Reichenbach

18.02. • 15:00 Uhr • Zirkel Geschichte Der I. Weltkrieg – Kriegsausbruch vor 100 Jahren Ort: Gaststätte Neuberinhaus, Weinholdstr. 7, 08468 Reichenbach

19.02. • 09:15 Uhr • Zirkel Ganzheitliches Gedächtnistraining Ort: Begegnungsstätte, Nordhorner Platz 3, 08468 Reichenbach

19.02. • 14:30 Uhr • Vortrag Alkohol, Medikamente, Drogen und ihre Folgen für den Kraftfahrer Ort: WHZ, HT Reichenb., Hörs. 306, Klinkhardtstr. 30, 08468 Reichenb. Anzeige

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Der Seniorenbeirat des Vogtlandkreises Die Interessenvertretung der Senioren im Landkreis in allen Angelegeneiten, Senioren betreffend: Ansprechpartner: Dagmar Nauruhn Beiratsvorsitzende und Seniorenbeauftragte Sprechzeiten: Montag, Mittwoch, Freitag 9:00 – 12:00 Uhr und nach vorheriger Terminabsprache Ort: Landratsamt Vogtlandkreis, Neundorfer Str. 96, Hinterhaus Erreichbarkeit: Tel. 03741 392-3399/-1084, Fax 03741 392-4-3399, E-Mail: nauruhn.dagmar@vogtlandkreis.de

Vorbereitungskurs zum Hospizhelfer des Malteser Hospizdienstes ab April 2014

Wir suchen ehrenamtliche MitarbeiterInnen mit:  Interesse für diesen Kurs  Mut zu neuen Erfahrungen  Entwicklung der eigenen Persönlichkeit  auf der Suche nach einer ehrenamtlichen Tätigkeit  Zeit, um sie anderen zu schenken und damit etwas Gutes zu tun Wir bieten  eine solide Vorbereitung  einen geschützten Raum  neue Lebens-Erfahrungen  Begleitung durch die verantwortlichen Mitarbeiter  Weiterbildungsmöglichkeiten im Rahmen des Dienstes Wir möchten:  Schwerkranke und sterbende Menschen und deren Angehörige durch unsere Besuche begleiten  diesen Menschen etwas von unserer Zeit schenken  individuelle Unterstützung, Zuwendung und Nähe geben  Ansprechpartner sein für Unsicherheiten, Sorgen und Ängste  Freuden und Hoffnungen teilen  den Lebensalltag mitgestalten  beratend zur Seite stehen Wir sind:  der Ambulante Hospizdienst der Malteser  ein buntes Team aus haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen  mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Begabungen  mit vielen guten Ideen und Freude am Leben  mit Einsätzen in verschiedenen Bereichen  mit Offenheit, Wertschätzung und Akzeptanz Bei Interesse erreichen Sie uns unter den Tel.-Nr.: 03741 146865 oder 0171 3036454

Natur- und Umweltzentrum Vogtland

NUZ Oberlauterbach Treuener Straße 2 • 08239 Oberlauterbach, Telefon 03745 75105-0 • Fax 03745 75105-35 www.nuz-vogtland.de • nuz@nuz-vogtland.de

Veranstaltungen Februar

15. Februar, 14:00 Uhr – 18:00 Uhr Intensiv-Filzkurs für handgefilzte Hausschuhe

Bei unserem Filzkurs erlernen Sie die Fertigung nassgefilzter Puschen, als ideale Begleiter durchs ganze Jahr. Details auf Anfrage oder im Internet. Voranmeldung bis 09. 02. 14 (max. 6 Teilnehmer), Unkostenbeitrag 45,- Euro zuzüglich Material (max. 7,50 Euro)

18. Februar, 14:00 – 20:00 Uhr Thementag zu den Winterferien: Die Eule – „Vogel der Weisheit oder Todesvogel?“

Kaum ein Tier wird so oft mit Magie, Zauber und Omen in Verbindung gebracht wie die Eule. Wir lüften das Geheimnis – praktisch, kreativ und sinnlich. Eine Falknerin, unsere Kreativwerkstatt und eine Försterin helfen uns dabei. Voranmeldung bis 14. 02. 14, Unkostenbeitrag 10,- Euro

20. Februar, 09:00 – 13:00 Uhr Thementag zu den Winterferien: Alte Socken – Theater

Bringt eure Socken zu uns. Wir bauen mit euch daraus Handpuppen unter dem Motto „Einfälle statt Abfälle“ und erwecken sie mit dem Theater „Himmelblau“ zum Leben. Voranmeldung bis 18. 02. 14, Unkostenbeitrag 5,- Euro

Vorschau März

08. März, 09:00 – 15:00 Uhr Obstbaumschnitt und Veredlung

Wer in seinem Garten regelmäßig gesundes Obst ernten will, muss seine Obstbäume und Beerensträucher regelmäßig und fachgerecht schneiden. Für den fortgeschrittenen Hobbygärtner ist auch die Veredlung interessant. Unter Veredlung versteht man eine traditionelle Form der künstlichen vegetativen Vermehrung von verholzenden Pflanzen. Tipps und Tricks mittels Vortrag und praktischen Vorführungen sowie Informationsmaterial dazu bekommen Sie von unseren Referenten: Herr Dr. Bernhard und Herr Weisbach Voranmeldung bis 05. 03. 14, Unkostenbeitrag 9,- Euro Weitere Informationen / kurzfristige Änderungen www.nuz-vogtland.de


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LANDKREIS-MOSAIK

Landkreis Rankings im Vergleich

KJ 1/2014

Auswahl und Wertung der verschiedenen Indikatoren sind entscheidend Schweiz in die zweitbeste Kategorie ein. Davor liegt nur noch die Stadt Dresden. Nimmt man weitere Indikatoren, z. B. der Bertelsmann Stiftung hinzu, belegt in der Abrechnung des Jahres 2013 der Vogtlandkreis numerisch Platz 5 der 13 kreislichen Gebietskörperschaften.

In sogenannten Rankings werden Landkreise und Städte immer wieder verglichen. Das Ergebnis bewertet Landrat Dr. Lenk wie folgt:

- Anders, als im Focus Money Ranking stuft das Wirtschaftsministerium des Freistaates Sachsen den Vogtlandkreis zusammen mit den Landkreisen Meißen, Zwickau, Sächsische - Das schlechte Focus Money Ranking

chen dieser geringen Bruttowertresultiert aus einer besonderen Wichschöpfung auf die Spur zu gehen. tung der so genannten „Bruttowertschöpfung“. Diese kann aber nicht durch die Gebietskörperschaften, die - Landrat Dr. Lenk hat zum kreislichen Jahresempfang am 25. 10. 13 Städte, die Gemeinden, durch den und auch auf der letzten BürgerLandkreis beeinflusst werden, sonmeisterkonferenz am 30. 10. 13 andern allein durch die Unternehmen gekündigt, die kreisliche Strukturselbst. fördergesellschaft zu einer „WirtHier ist die Industrie- und Handelsschaftsfördergesellschaft Vogtland“ kammer Plauen gefragt, den Ursa-

umzuqualifizieren. Der Kreistag hat dazu am 05. 12. 13 einen ersten Beschluss gefasst und wird sich am 05. 03. 14 mit der „Wirtschaftsfördergesellschaft“ insgesamt befassen. Man geht von einer breiten Zustimmung aus, insbesondere durch die Wortmeldungen aus den verschiedenen Parteien in den letzten Tagen.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.vogtlandkreis.de – unter dem Button „Wirtschaft“.

Klinikum Obergöltzsch erhält erneut das KTQ-Zertifikat für Transparenz im Gesundheitswesen

Klinikum stellt sich immer höheren Ansprüchen

Das Klinikum Obergöltzsch Rodewisch stellte sich erneut einer freiwilligen Qualitätsbewertung in Form einer Rezertifizierung durch die KTQ-Gesellschaft (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen). Ziel dieser

Zertifizierung, der sich das Klinikum Obergöltzsch Rodewisch bereits zum dritten Mal unterzog, ist die Optimierung von Prozessen innerhalb der Patientenversorgung. Hierbei steht nicht nur die Qualität einzelner Fachabteilungen im Blickpunkt, sondern der gesamte Klinikablauf. Die KTQ-Visitoren begleiten und bewerten die gesamte Leistung von der Vorbereitung des stationären Aufenthalts eines Patienten bis zu den Entlassungsmodalitäten.

44 Ärzte, Schwestern und Mitarbeiter der Verwaltung waren an der Vorbereitung der Rezertifizierung beteiligt, die sich auf die Schwerpunkte: Patientenorientierung, Mitarbeiterorientierung,

Sicherheit, Information und Kommunikation, Führung und Qualitätsmanagement konzentriert. In einer umfangreichen Selbstbewertung wurden sieben Selbstbewertungsgruppen gebildet, die einzelne Fragenkataloge bearbeiten mussten. Vier Tage lang waren anschließend unabhängige Visitoren im Klinikum unterwegs, führten Vorortbegehungen sowie Einzelgespräche durch und hinterfragten einzelne Prozesse sowie Abläufe. Im Ergebnis liegt dem Kli-

nikum nun ein 257 Seiten umfassendes Dokument vor, welches das Zertifikat bestätigt, erläutert die Qualitätsbeauftragte des Klinikums, Oberärztin Gabi Marschke, den Zertifizierungsprozess, der aller drei Jahre wiederholt werden muss. Mit dem Ergebnis der durchgeführten Rezertifizierung zeigte sich der Leiter der Zertifizierungsstelle für Gesundheitswesen WiesoCert Köln Stephan Achtermann, der das Zertifikat überreichte, mehr als zufrieden. Denn

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der Durchschnitt mit dem Krankenhäuser abschneiden würden, liege bei etwa 67 Prozent. Das Klinikum Obergöltzsch konnte über 74 Prozent erreichen und liege damit im oberen Drittel aller Krankhäuser in Deutschland. Gelobt wurde vor allem die Struktur der Notfallaufnahme, die Ausbildung und Anstellung eines Krankenhaushygienearztes, die Vernetzung aller Prozesse im Klinikum und die hohe Sicherheit beim Datenschutz. (pdk)

Stillgruppe am Klinikum Obergöltzsch Rodewisch

Einladung zum Zusammentreffen stillender Mütter zum Erfahrungsaustausch Wann: Treffpunkt:

27.01., 10.03., 14.04., 26.05., 07.07., 18.08., 29.09., 10.11., 22.12.2014 jeweils um 15:00 Uhr im Foyer vor der Wöchnerinnenstation (Station 10) am Klinikum Obergöltzsch Rodewisch

Wir laden Sie recht herzlich zum Austausch und zur Beratung rund um das Thema „Stillen“ ein. Der Eintritt ist frei. Klinikum Obergöltzsch Rodewisch, Stiftstraße 10, 08228 Rodewisch Telefon 03744/361-0, Telefax 03744/32907, E-Mail postmaster@klinikum-obergoeltzsch de, Internet: www.klinikum-obergoeltzsch.de

Am 01. 02. 2014 findet ein Vortrag zum Thema

„Diagnostik und Therapie beim akuten und chronischen Rückenschmerz“ statt.

Referent: Dr. med. Bauer

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie; Klinik für Unfall- und Gelenkchirurgie Klinikum Obergöltzsch Rodewisch;

Zeit: Ort:

10:00 – 12:00 Uhr Veranstaltungszentrum des Klinikums Obergöltzsch

Der Leiter der Zertifizierungsstelle für Gesundheitswesen WiesoCert Köln Stephan Achtermann (r.) übergab das Zertifikat an den Leitenden Chefarzt des Klinikums Dr. Dietrich Steiniger, die Qualitätsbeauftragte des Klinikums, Oberärztin Gabi Marschke, und die 2. Beigeordnete des Landrates Anneliese Ring (v. l.). Foto: Dieter Krug

Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Zivilisationskrankheiten. Sie sind einer der häufigsten Gründe für Arztbesuche und Krankschreibungen und sie verursachen hierdurch enorme Kosten. Mehr als zwei Drittel aller Menschen in den Industrieländern leiden zu irgendeinem Zeitpunkt ihres Lebens an Beschwerden des Rückens, sodass nahezu jeder irgendwann mit Rückenschmerzen konfrontiert wird. Der Vortrag am 01. 02. 2014 soll einen allgemeinverständlichen Überblick über mögliche Ursachen sowie Diagnostik und Therapie von Rückenschmerzen bieten. Veränderungen der Bandscheiben, der Nervenwurzeln, der Wirbelgelenke und der Muskulatur oder der Psyche können ebenso Rückenschmerzen verursachen wie Infektionen, Verschleißerscheinungen und Verletzungen der Wirbelsäule sowie entzündlich-rheumatologische Erkrankungen und Tumoren oder Metastasen. Wir laden alle Patienten, Angehörigen, Mitarbeiter und alle Interessierten herzlich ein!

Dr. med. Bauer

Der Eintritt ist frei.

Klinikum Obergöltzsch Rodewisch, Stiftstraße 10, 08228 Rodewisch, Telefon: 03744 361-0, Telefax: 03744 32907, E-Mail: postmaster@klinikum-obergoeltzsch.de, Internet: www.klinikum-obergoeltzsch.de


KJ 1/2014

VERANSTALTUNGEN

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Veranstaltungstermine im Vogtlandkreis im Februar 2014

Termin Ort Ausstellungen/Märkte: noch bis 2.2./ Schöneck, Heimatmuseum Die, Do, So noch bis 2.2./11-17 Leubnitz, Galerie Kreuzgewölbe noch bis 3.2./10-17 Falkenstein, Heimatmuseum noch bis 9.2./14-17 Schöneck, Zigarren- u. Di, Do, So Heimatmuseum noch bis 23.02. Morgenröthe-Rautenkranz

Veranstaltung

Weihnachtsausstellung „Wos zen Bornkinnel gob“ Ausstellung „Mein Vogtland in Bildern – damals und heute“ Weihnachtsausstellung Weihnachtsausstellung „Wos zen Bornkinnel gab“ Sonderausstellung im Raumfahrtmuseum „Das Welterbe aus dem All“ noch bis 28.02. Plauen, Galerie BBKV Felix Einsiedel Do/Frei Bärenstr.4 Aktfotografie noch bis 2.3./11-17 Oelsnitz, Schloss Voigtsberg Winterausstellung „Grube und Licht – Bergmännisches Leben" noch bis 30.03. Morgenröthe-Rautenkranz, Faszinierende Ausblicke – RFMuseum das Welterbe aus dem All 31.01.-06.04. Bad Elster, Kurhaus Magische Symbole im Wandel, Mo-Frei, 9-17 Malerei Ulla Hieronymi-Pinnock 08.02. Auerbach, Museum Ausstellung Günter Fischer 08.02./9:00 Pausa-Unterreichenau Markttag 23.02./14:00 Vogtländische Dorfstuben u. Familiennachmittag mit Kinderfasching Hutzenst. Trieb (Alte Schule) (Kostüm erw.), DJ David, Oldie-Night Schönau Sportveranstaltungen: 31.01.-02.02. Schöneck, Am Meiler 01.02. Schöneck 01.02. Hammerbrücke 01.02./10:00 Stützengrün, Turnhalle 02.02. 08.02./9:00

08.02./16:30 11.02./18:30 15./16.02. 15./16.02. 19./26.02. 22.02./8:00

22.02./9:00-12:00 23.02.

Schlittenhunderennen Schulsporthalle, Volleyball Bezirksliga Damen Winterberglandlauf Fußball: Jugendhallenturnier des SV Grün-Weiss Wernesgrün Skiwelt Schöneck Amer-Sports-Cup Rodewisch, Goeltzschtalhalle Hallenfußballturnier Damen/Herren SV Grün-Weiss Wernesgrün Arnsgrün, Schützenhalle Vereinsmeisterschaft Luftgewehr Plauen, Malzhaus 17. offene VSC-Meisterschaft Hammerbrücke Internationales Schlittenhunderennen Klingenthal, Mühlleithen Kleiner Kammlauf + Internat.Kammlauf Morgenröthe-Rautenkranz Fackelwinterwanderung Pausa, Schulturnhalle 23. KSV-Pokal, Nachwuchs, internationale Beteiligung Arnsgrün.Schützenhalle 1. OVL-Rundenwettkampf KK-Gewehr liegend Sporthalle Oelsnitz 29. Hallenfußballturnier, SV Triebel

Kulturelle Veranstaltungen: 01.02. Reichenbach, Rath., Ratssaal 01.02. Oelsnitz, Katharinenkirche 01.02./17:00 Ellefeld, Kirche 01.02./19:30 Bad Elster, König Albert Th. 01.02./20:00 Plauen, The Ranch 01.02./20:00 Plauen, Festhalle 01.02./20:00 02.02. 02.02./14:00 02.02./15:00 02.02./17:00 04.02./17:00 04.02./19:30 04.02./19.30

05.02. 05.02./14:00 06.02. 07.02./19-21:30 07.02./19:30 07.02./20:00 08.02./10:00 08.02./10:00 08.02./17:00

08.02./19:30 08.02./19:30 08.02./20:00 08.02./21:00 09.02.

09.02./15:00

09.02./16:00 09.02./17:00 09.02./17:00

09.02./18.00 11.02./09:00

11.02./19:30 12.02./08:00 12.02./14:00 12.02./19:30 14.02./19:30

14.02./20:00 14.02./20:00

Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ Konzert SUPERDADDY Konzert für Orgel und Trompete Keimzeit Akustik Quintett in Concert Four Roses, Rockballads Baumann & Clausen: „Alfred allein Zuhaus“, Kabarett/Comedy Auerbach, Göltzschtalgalerie aguas-Trio-Latin, Jazz, Swing,Weltmusik Kürbitz,Goldener Löwe Multivisions-Show „5 Jahre – 5 Meere“ Mißlareuth, Springbrunnen Winterspaß für Kinder und Erwachsene Bad Elster, König Albert Th. „Im weißen Rössl“, Operette v. Ralph Benatzky Auerbach, St.Laurentiuskirche Gregorianische Vesper Auerbach, Bibliothek Bilderbuchkino – Lachen ist die beste Medizin Plauen, Festhalle Das Phantom der Oper Bad Elster, Königliches Kurh. „Abenteuer Brasilien“, Dia-Show mit den „Weltumradlern“ A. Brümmer & P. Glöckner Plauen, Theater Uwe Steimle – Heimatstunde Pausa, ALI Gesprächsnachmittag Oelsnitz, Zoephelsches Haus DIA-Show „Ein Vogtländer auf dem Jacobsweg“ Reichenbach, Buchhandlung, „Einschließen und Genießen – Zenkergasse 2 nur Sie und Ihre Bücher“ Bad Elster, König Albert Th. „Anatevka“, Premiere, Musical v. Jerry Bock Plauen, Festhalle Yesterday – A Tribute To The Beatles Reichenb., Musikschule Vogtl. Bereichskonzert Rock/Pop Auerbach, Göltzschtalgalerie Vorlesewettbewerb, Kreisausscheid Reichenbach, Neuberinhaus QUADRO NUEVO & Vogtland Philharmonie, Benefizkonzert Bad Elster, König Albert Th. R. Kröhnert: „Kröhnerts Krönung“, Kabarett Wernesgrün, Schmiede/Saustall Gruseldinner „Jack the Ripper“ Plauen, Malzhaus Dirk Michaelis Schöneck, Musikkneipe Zausel Live on stage Schöneck, Heimatmuseum „Das Kriegsende im Vogtland und Westerzgebirge“, Film Bad Elster, König Albert Th. „Zauber der Operette“, Premiere, Operettengala

Auerbach, Göltzschtalgalerie Rodewisch, Schlösschen Reichenbach, Neuberinhaus

Dia-Show von und mit Sven Oyen Erwin-Strittmatter-Abend Kanada – vom Atlantik zum Pazifik, Live-Diashow Wernesgrün, Brauereigutshof „Stein vom Herzen“, Heinz Rudolf Kunze Plauen, Tagestreff ALI, Veranst. im Rahmen des BFD; DRK Greiz zur Schlossstr. 15-17 Verkehrssicherheit, Anmeldung 037432 7765 Bad Elster, Königliches Kurh. Katharina Müller, Harfe & Gesang Pausa, ALI Badefahrt nach Bayreuth, Anm. 037432 7765 Plauen, TGZ, Hörsaal Seniorenkolleg:Vortrag „Fair-Trade-Handel“ Reichenbach, Neuberinhaus 6. Sinfoniekonzert der Vogtland Philharmonie Bad Elster, König Albert Th. „Karl Valentins Theaterbesuch“, szenisch-musikalischer Abend am Valentinstag Auerbach, Göltzschtalgalerie Vicente Patiz, Konzert Markneukirchen, Musikhalle A spectacular Night of Queen

14.02./20:00 15.02./13:00

Plauen, Malzhaus Leubnitz, Schloss

15.02./16:00 15.02./19:30

15.02./20:00 15.02./21:00 15.02. 16.02. 16.02. 16.02./15:00 16.02./16:00

18.02./10+16:00 19.02./19:30 20.02./20:00 20.-23.02. 21.02./19:30

21.02./19:30

21.02./20:00 22.02./19:30 22.02./20.00

23.02./15:00

23.02./16:00 23.02./16:00 23.02./17:00 25.02./10+16:00 26.02./09:30 27.02./19:30 28.02./19-23:00 28.02./19:30

28.02./21:00

Jan Plewka singt Simon & Garfunkel Leubnitzer Konzerte: Gemeinschaftsausstellung + Poetisches Bergen, Pfarrsaal Kammerkonzert Bad Elster, König Albert Th. Giora Feidman Trio: „The Spirit of Klezmer“, Klezmer-Classics in Concert Markneukirchen, Musikhalle Ingo Appelt Reichenbach, Neuberinhaus BIG EXTRA Landwüst, Freilichtmuseum Mal mit in Landwüst Landwüst, Freilichtmuseum Hausmusik in der Rumpelkammer Schöneck, Musikkneipe Zausel Live on stage mit DJ Nois4 und 12inch therapy Bad Elster, König Albert Th. „Große Johann-Strauß-Gala“, heit. Musikth. Treuen, Schlosskeller Historischer Stammtisch: Treuen im 30-jährigen Krieg Reichenbach, Neuberinhaus Kinderkino Bad Elster, Königliches Kurh. „Island“, Live-Multivisionen, Kai-Uwe Küchler Erlbach, Altes Schloss Eröffnungskonzert, Erlbacher Streichorchester + A. + F. Hinsche Erlbach, Hotel Schwarzbachtal Meisterkurs für Mandoline und Gitarre Bad Elster, König Albert Th. „Waldemar Hartmann liest und erzählt …“, Lesung & Unterhaltung Mißlareuth, Gasthof Dorfgeschichte im Grenzland zwischen Elster und Saale Markneukirchen, Musikhalle Das Phantom der Oper Bad Elster, König Albert Th. The Uk Ukulele Orchestra: „Mini Means Maxi!“ Humor & Ukulele in Concert Reichenbach, Neuberinhaus Baumann & Clausen „Alfred allein Zuhaus“, Kabarett/Comedy Bad Elster, König Albert Th. Baumann & Clausen: „Alfred allein Zuhaus“, Kabarett Markneukirchen, Musikhalle Stefan Mross: Immer wieder sonntags Auerbach, Göltzschtalgalerie Otto-Reuter-Abend Plauen, Johannissaal 2.Kammermusik Reichenbach, Neuberinhaus Kinderkino Pausa, Warte Wandertag der ALI Pausa Pausa Restaurant „Am Markt“ Vortrag NABU-Ortsgruppe Pausa: Vogel des Jahres – Buntspecht Rotschau, Gündels Kulturstall Wein/Kartoffelverkostung (mit Musik und Kabaretteinlagen) Bad Elster, König Albert Th. Nora Lantez Compagnia: „Eine andalusische Nacht“, Flamenco-Show Plauen, Malzhaus Liedermacher Ben Schadow Ergänzungen und Änderungen vorbehalten!

Einladung zur Frauentagsveranstaltung

am Sonnabend, 8. März 2014, 18:00 Uhr zum Kabarett „Wenn Männer zu sehr 40 werden“

Man kennt diese Verrückten aus dem eigenen Bekanntenkreis: Männer um die 40. Sie werden bei einer Weinprobe sehr viel leidenschaftlicher als im Bett. Sie müssen sich plötzlich als Marathonläufer, Triathleten oder Canyon-Rafter beweisen. Sie rennen ins Fitness-Studio oder sie denken ernsthaft über eine Schönheitsoperation nach. Die Todesmutigsten heiraten ein zweites Mal.

Peter Vollmer stellt fest, dass er selbst so einer geworden ist: Ein Punker mit Platzreife. Ein Rocker im Reihenhaus. Immerhin: Er steht dazu und offenbart seinem Publikum das ganze Dilemma dieser Lebensphase: Die Selbsteinschätzung schwankt zwischen „Ironman“ und „Pflegefall“. Man darf jetzt alles – geht aber doch lieber früh schlafen.

Ort: Göltzschtalgalerie Nicolaikirche, Alte Rodewischer Str. 2, 08209 Auerbach Eintritt: 10,00 Euro incl. ein Glas Sekt/Saft (Imbiss ist auf eigene Kosten möglich!) Karten sind ab sofort am Veranstaltungsort erhältlich (Tel.: 03744 211815), keine Abendkasse! Auch Männer sind herzlichst eingeladen!!!

Veronika Glitzner Gleichstellungs-, Integrations- und Frauenbeauftragte


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RatgebeR

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Beschäftigung schwerbehinderter Menschen GOLD & Meldung bis spätestens 31. März 2014 an die Arbeitsagentur SILBER Die Agentur für Arbeit Plauen vereinfacht den Aufwand für die ger als 50, aber mindestens 30, möchte alle Arbeitgeber mit min- Meldung und berechnet gleichzei- können auf Antrag schwerbehindestens 20 Arbeitnehmern daran tig die Höhe der Ausgleichsabga- derten Menschen gleichgestellt A n k a u f erinnern, werden, wenn sie ohne Gleichstelihre Anzeigen zur be. Der FACHMANN für Goldund Silberschmuck, Barren, Münzen, Zahngold, Uhren, Tafelsilber, Besteck

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Beschäftigung schwerbehinderter Menschen, bis spätestens 31. März 2014 an die Agentur für Arbeit Plauen, 08520 Plauen zu senden.

Die Meldung ist auch in elektronischer Form möglich. Die dazu notwendige Software kann unter www.rehadat-elan.de heruntergeladen werden. Das Programm

Die Ausgleichsabgabe wird fällig, wenn Arbeitsgeber mit jahresdurchschnittlich mindestens 20 Arbeitsplätzen nicht wenigstens fünf Prozent dieser Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen besetzen. Die Höhe dieser Abgabe ist abhängig von der Beschäftigungsquote. Personen mit einem Grad der Behinderung von weni-

Bescheide elektronisch annehmen (BEA):

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wenden. Der gemeinsame Arbeitgeberservice unterstützt die Unternehmen gern bei der Besetzung offener Stellen mit Schwerlung einen geeigneten Arbeits- behinderten und Rehabilitanden. platz nicht erlangen oder behalten können. Der Antrag wird bei der Kontakt Arbeitgeberservice: Durchwahl des persönlichen Agentur für Arbeit gestellt. Ansprechpartners oder Hotline: Bei weiteren Fragen und Informa- 0800 4 5555 20 tionen rund um das Anzeigeverfahren und die Beschäftigungs- Weitere Informationen unter: pflicht schwerbehinderter Arbeit- www.arbeitsagentur.de - Unternehmer können sich Arbeitgeber nehmen – Rechtsgrundlagen an die Agentur für Arbeit Plauen Schwerbehindertenrecht.

Seit dem ersten Januar können Arbeitgeber Arbeitsbescheinigungen für Arbeitnehmer auch elektronisch abgeben. Dieser neue eService ist ein zusätzliches Angebot neben der herkömmlichen Abgabe in Papierform.

Bisher haben Arbeitgeber die Daten der Arbeits- und Nebeneinkommensbescheinigungen für das Arbeitslosengeld in Papierform erfasst und versandt. Nun können die Daten auch in elektronischer Form übermittelt werden.

Arbeitgeber haben die Möglichkeit, diese Funktion in ihre bestehende Lohnabrechnungssoftware zu integrieren. Mit der Nutzung dieser Funktion entfallen der Ausdruck und der postalische Versand der Papierbescheinigung. Das vermindert die Bürokratiekosten der Arbeitgeber und die Daten gelan-

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gen sehr schnell in die Arbeitsagenturen. Die Betriebe nutzen dabei den bestehenden Weg des Sozialversicherungs-Meldeverfahrens oder die bereits bekannte Eingabehilfe des SV-Net, also der Online-Plattform für die Meldung zur Sozialversicherung. So ist der neue Service nah an dem bisherigen Verfahren, so dass auch kleinere Arbeitgeber keinen größeren Aufwand befürchten müssen.

„Kartenlesegeräte und Signaturkarten sind bei diesem Verfahren nicht erforderlich. Es entstehen dem Arbeitgeber also keine

zusätzlichen Kosten. Das Verfahren erspart den Betrieben Zeit, Aufwand, Versandkosten und Papier“, betont Agenturchef Oliver Schmale.

Die Arbeitnehmer werden von ihren Betrieben zum Einsatz des Verfahrens informiert und erhalten dann einen Ausdruck der Bescheinigung, um eventuelle Fehler sofort beheben zu können.

Weitere Informationen zum Verfahren findet man unter: www.arbeitsagentur.de/Unternehmen

Kinder- und Jugenderholungszentrum „Am Filzteich“

Ferienlager Sommer Winter 2014 2010 Fürfolgende folgende Termine stehen noch Für Camps stehen noch Ferienlagerplätze zur Verfügung: Ferienlagerplätze zur Verfügung: Sommercamp: 27.06. bis 04.07.10, 04.07. bis 11.07.10 쏅 WinterAbenteuerCamp bis18.07. 01.03.2014 Gut-Drauf-Camp: 11.07. bis23.02. 18.07.10, bis 25.07.10 쏅 WinterCamp 23.02. bis25.07. 01.03.2014 Schnupperabenteuercamp: bis 01.08.10 Schnupperreitcamp: 쏅 WellnessCamp 23.02. bis 01.03.2014 Am Filzteich 4a 08289 Schneeberg Tel.: 0 37 72 - 3 70 50 Fax: 0 37 72 - 2 25 06 E-Mail: info@kiezschneeberg.de Internet: www.kiezschneeberg.de

Auch für Vereine und Gruppen gibt es noch einige freie Termine! Das Filzteichteam freut sich auf Euch!

Kreis-Journal Vogtland – Telefon: 03741 280550


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bauen – Wohnen – ModeRniSieRen

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Das mĂźssen Energieverbraucher jetzt wissen

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Energieberatung der Verbraucherzentrale erläutert, was fßr Haushalte wichtig wird erhÜhte Mindestanforderungen an ihre Energieeffizienz. Eine weitere Verschärfung wird es im Jahr 2017 geben.

(akz) Wie jedes Jahr bringt auch 2014 viele neue Gesetze, Verordnungen und Vorschriften mit sich, von den Regeln fĂźr die Steuererklärung bis hin zum Punktesystem in Flensburg. Auch fĂźr Energieverbraucher ändert sich einiges. Doch wer weiĂ&#x; schon, was sich hinter Begriffen wie EEG, Ă–ko-Design-Richtlinie oder EnEV verbirgt? Stefan Materne, Experte der Verbraucherzentrale Energieberatung, erklärt, was wichtig ist: • HĂśhere EEG-Umlage: Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) garantiert den Erzeugern von Strom aus erneuerbaren Quellen eine feste VergĂźtung je Kilowattstunde eingespeisten Stroms. HierfĂźr wird von den Stromkunden eine sogenannte Umlage erhoben. Diese wird im Jahr 2014 voraussichtlich auf einen neuen HĂśchstwert von 6,240 Cent je Kilowattstunde steigen. Steuern Verbraucher nicht gegen, werden die Stromrechnungen also steigen. • EU-Label fĂźr Staubsauger: Die EU-Ă–kodesign-Richtlinie regelt fĂźr alle europäischen Staaten, wie viel Strom Geräte maximal verbrauchen dĂźrfen. Im neuen Jahr treten weitere Bestimmungen daraus in Kraft: Ab 1. September mĂźssen auch neue Staubsauger das EU-Energieeffizienzlabel tragen. AuĂ&#x;erdem gelten

• Anforderungen an Neubauten: Auch die neue Fassung der Energieeinsparverordnung (EnEV) wird 2014, voraussichtlich im FrĂźhsommer, in Kraft treten. Darin geregelt sind unter anderem neue, verschärfte Anforderungen, die Neubauten bezĂźglich ihres Energieverbrauchs und der Wärmeverlusten erfĂźllen mĂźssen. AuĂ&#x;erdem mĂźssen beispielsweise energetische Kennwerte kĂźnftig in Immobilienanzeigen mit

angegeben werden. Individuelle Antworten auf ihre Fragen zum Stromsparen, energieeffizienten Bauen oder zu der Auswahl effizienter Geräte erhalten Verbraucher bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale. Nähere Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Die anbieterunabhängigen Energieberater der Verbraucherzentrale helfen bei allen Fragen zum Energieverbrauch: online, telefonisch oder mit einem persÜnlichen Beratungsgespräch. Fßr einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefÜrdert vom Bundesministerium fßr Wirtschaft und Technologie.

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Gängige Formate – Online-Bewerbungen lps/Cb. Mehr und mehr Unternehmen bevorzugen heute papierlose Bewerbungen via EMail. Meistens ist es bekannt, welche Art der Bewerbung erwünscht ist: Post oder E-Mail. Online-Bewerbungen sind meist Kurzbewerbungen. Grundsätzlich baut diese Art der Bewerbung aber auf dasselbe Prinzip und dieselbe Reihenfolge wie eine Bewerbungsmappe. Anschreiben, Lebenslauf und eine Auswahl der Zeugnisse genügen. Man kann anbieten, ausführlichere Unterlagen nachzureichen. Online-Bewerbungen sollten ausgedruckt so aussehen wie die herkömmlichen, raten Personalentscheider.

Nach wie vor wichtig ist das Anschreiben. Ein Dreizeiler plus Lebenslauf reicht auch online nicht aus. In digitaler Form der Bewerbung gilt wie in der traditionellen: Rechtschreib- und Grammatikfehler dürfen nicht auftauchen, der Text ist sorgfältig zu prüfen. Es wirkt seriöser, die Bewerbung an eine konkrete Person zu richten, die gegebenenfalls telefonisch zu erfragen ist. Dann sollten auch Anrede und Empfänger übereinstimmen. Der Anhang sollte nicht in großen Datenmengen gespeichert sein und gebündelt werden. Die aussagekräftig benannte PDF-Datei sollte enthalten: Lebenslauf, Zeugnisse, Prakti-

Tag der offenen Tür Samstag, 01. Februar 2014 Le Lernen Sie unser Schulungszentrum kennen und informieren Sie sich in der Zeit von 9 bis 12 Uhr über fo die di Ausbildungen zu Altenpflegern, Erziehern, Heilerziehungspflegern und Sozialassistenten soHe wie wi zu Weiterbildungsangeboten.

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Wenn es in der Schule gar nicht weitergehen will – Tag der offenen Tür in der PTE Plauen am Samstag, 08.02.2014, 1000-1300 Uhr Immer wieder geraten Kinder, die in der Schule schlechte Noten schreiben in einen Abwärtssog, der nicht nur sie selbst, sondern in vielen Fällen auch die ganze Familie enorm belasten kann. Ein Teufelskreis aus Misserfolg, Entmutigung und Motivationsschwäche entsteht, der die Kinder oft noch weiter abrutschen lässt und nicht selten sogar eine erfolgreiche Schullaufbahn verhindert. Die Kinder entwickeln Schul- und Prüfungsängste, verlieren den Spaß am Lernen, vertrödeln ihre Hausaufgaben, die Familie gerät immer mehr unter Anspannung, die Konflikte zwischen Eltern und Kind nehmen deutlich zu. Häufig betreffen die Probleme eigentlich nur einen bestimmten schulischen Bereich, wenn sich Teilleistungsstörungen entwickelt haben, die beispielsweise eine Lese/Recht-schreibschwäche bedingen können. Schwierigkeiten in diesem Bereich führen unweigerlich auch in fast allen anderen Fächern zu Problemen. Lehrer und Eltern suchen deshalb häufig schon

kumsnachweise, Referenzen. andere Formate Werden gewünscht, sollte man dem nachkommen. Besonders Ini tiativbewerbungen mit nicht gängigen Dateiformaten als Anhang landen schnell im „Junk“. Für Fotos gilt wie in der Bewerbungsmappe: möglichst als Halbporträts (Gesicht und Schultern), positive Erscheinung einschließlich Besuch beim Frisör vor dem Fototermin. Profi-Porträts kosten zwar mehr, lohnen sich aber. Bilder sollte man digital auf Datenträger mitnehmen. Fotos sind dann Pflicht, wenn das in Ausschreibungen oder auf der Internetseilps/Cb. Online-Bewerbungen werden begutachtet. te gewünscht wird.

Foto: Busche

Standardisierte Online-Bewerbung Abfragemasken

lps/Cb. Manche Unternehmen wünschen keine Initiativbewerbungen. Stattdessen wird man gebeten, online Fragebögen auszufüllen. Diesem Wunsch sollte man folgen. Zur Eingabe von Bewerberdaten stellen die Unternehmen dann spezielle Masken (Anschrift, Lebenslauf, Schulnoten, etc.) bereit. Die meist standardisierten Anga-

ben gibt man direkt in die Maske ein. Es wird empfohlen, alle Hinweise sorgfältig zu lesen, bevor man mit dem Ausfüllen der Masken beginnt. Auch die Datensätze prüft man auf Fehler, bevor sie bestätigt und versandt werden. Alles, was gespeichert werden kann, sollte zur späteren Verwendung oder zum Nachlesen gespeichert werden.

Wenn das nicht möglich ist, raten Fachleute dazu, die Masken notfalls als „Screenshot“ auszudrucken. Wenn man aufgefordert wird, ein Anschreiben beizufügen und einen Lebenslauf, Zeugnisse und ein Foto hochzuladen, gelten dieselben Regeln wie für andere Bewerbungen. Eigene Texte sollten deshalb auch so strukturiert sein wie „normale“ Anschreiben.

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früh nach Möglichkeiten, diesen Kindern zu helfen. Hier bietet die Pädagogisch Therapeuti-sche Einrichtung in Plauen Unterstützung und Hilfen an. Am Samstag, 08.02.2014 lädt die PTE Plauen zum Tag der offenen Tür in die Nobelstr. 8 in Plauen ein. Von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr können sich betroffene Eltern und Lehrer, aber auch andere interessierte Besucher im persönlichen Gespräch mit den Therapeutinnen ausführlich über die Angebote der PTE zu Testung und Therapie informieren und sich gleichzeitig einen Eindruck vom Inneren der PTE, ihren Räumen, Materialien und der verwendeten Literatur verschaffen. In unserer Lernspielausstellung können Sie mit Ihren Kindern unsere Lernspiele ausprobieren. Um 11:00 Uhr hält Frau Angerhausen, die Leiterin der Einrichtung, einen Vortrag zum Thema: „Schulprobleme haben Ursachen – Diagnose und Fördermöglichkeiten in der PTE Plauen“.

lps/Cb. Online-Bewerbungen von überall senden. Foto: Busche Praxis für Coaching, Mediation und Supervision Christoph Olaf Thoß

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FREUDE AM LERNEN

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schwäche und aufmerksamkeitsstörung hilft ihnen, Die Noten werden immer schlechter. Verstärktes Lernen bringt nur Frust. Diegründe Hausaufgaben werden zur Belastung. Der Lernstoff weckt kein Interesse. die zu erkennen

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biLdung – auSbiLdung – QuaLiFizieRung

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Das Programm bzw. weitere Infos gibt es unter 03741/214-3401 bei Herrn Löscher oder 03741/214-3411 bei Frau Wunderlich und direkt in der IHK Regionalkammer Plauen, Friedensstr. 32, 08523 Plauen. Im Internet abrufbar ist das Programm unter www.weiterbildung-ihk-plauen.de

Lebenslauf aufpeppen – Zusatzpunkte Ehrenamt lps/Cb. Personalentscheider messen heute der sozialen Kompetenz größere Bedeutung zu. Oft können Bewerberinnen und Bewerber eher überzeugen, die sich auch ehrenamtlich engagieren. Wer eine oder mehrere solcher Aktivitäten vorweisen kann, hat gegenüber Mitbewerbern häufig Vorteile. Ehrenamtliche Tätigkeiten sind meist handfeste Nachweise von Eigeninitiative, Teamgeist und Kommunikationsfähigkeit und sollten deshalb auch Erwähnung im Lebenslauf finden. Wer Erfah-

rungen im Ehrenamt gesammelt hat, kann oft Mitarbeiter besser motivieren und bei Konflikten ausgleichend wirken. Ehren ämter, zum Beispiel solche in Kirchen, Sozialvereinen, Tagesstätten, können sogar mögliche Lücken im Lebenslauf füllen. Zu große Brüche oder lange Phasen der Arbeitslosigkeit können damit allerdings nicht geschönt werden. Schwierig kann es bei politischem Engagement werden. In einigen Branchen könnte dessen Erwähnung eher hinderlich sein. Für die Aufzählung freiwil-

liger Tätigkeiten empfiehlt es sich, diese selektiv zu erwähnen. Die Frage eines Personalchefs, ob neben dem Ehrenamt noch genug Zeit für die Arbeit bleibt, wäre absehbar und berechtigt. Bei aller Begeisterung für Ehrenämter dürfen solide Erfahrungen wie Praktika, Weiterbildung, IT- und Sprachkenntnisse nicht verblassen. Hobbys sollten nur erwähnt werden, wenn daraus positive Rückschlüsse auf die Kompetenzen gezogen werden können. Extremsportarten werden eher kritisch gesehen.

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IHK DIE WEITERBILDUNG

Erwerben Sie 2014 einen anerkannten IHK-Abschluss.

IHK-VORBEREITUNGSLEHRGÄNGE Gepr. Wirtschaftsfachwirt(in) Gepr. Industriefachwirt(in) Gepr. Handelsfachwirt(in) Gepr. Bilanzbuchhalter(in) n

Beratung: Cornelia Wunderlich I 03741 214-3411 n

n

03.02.2014 - 21.02.2014 Ausbildung der Ausbilder (Vollzeit) Ausbildung der Ausbilder (berufsbegleitend) 18.03.2014 - 19.06.2014 Gepr. Industriemeister(in) Metall 04.03.2014 - 03.05.2016 Gepr. Industriemeister(in) Textil 05.09.2014 - 19.11.2016 Gepr. Technische(r) Fachwirt(in) 07.10.2014 - 24.11.2016 n

Beratung: Uwe Löscher I 03741 214-3401

Karriereplanung

Wir bilden aus! ab Herbst 2014

Anlagenmechaniker (m/w) Elektroniker für Betriebstechnik (m/w) Weitere Informationen: www.vogtland-energie.de Senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung an: Stadtwerke OELSNITZ/V. GmbH, Boxbachweg 2 in 08606 Oelsnitz/V. oder personal@swoe.de

die Vogtländische Straßen-, tief- und Rohrleitungsbau gmbh ist ein mittelständisches bauunternehmen mit tradition und langjähriger Kompetenz im Straßen-, tief-, Kanal-, Rohrleitungs-, hoch- und ingenieurbau. 2014 bilden wir folgende berufe (m/w) aus:

Baugeräteführer Straßenbauer Beton- und Stahlbetonbauer Rohrleitungsbauer ausbildungszeit: 3 Jahre Voraussetzung: guter Real-/hauptschulabschluss haben Sie Lust einen bauberuf zu erlernen, dann freuen wir uns auf ihre bewerbung. Kontakt: Vogtländische Straßen-, Tief- und Rohrleitungsbau GmbH August-Bebel-Sr. 4 08228 Rodewisch oder per e-mail an: info@vstr.de

lps/Cb. Wer Karriere machen will, wird dies nur selten über Quereinstiege und Zufälle erreichen. Natürlich bestimmen auch Faktoren den Berufsweg, die man nur bedingt beeinflussen kann. Dazu gehören die Lage auf dem Arbeitsmarkt und konjunkturelle Entwicklungen ebenso wie die Situation der möglichen Arbeitgeber. Trotzdem ist der gelungene Berufseinstieg kein reiner Zufall. Eine vorausschauende Berufsplanung steigert die Chancen für das Berufsleben. Wichtig ist es, sich auch nach Berufsausbildung oder Studium immer informiert zu halten. Wer zum Beispiel ein Ingenieurstudium absolviert hat, sollte auch Auslandserfahrung vorweisen können, wenn eine Position in einem international tätigen Konzern angestrebt wird. Mit solchen Pluspunkten fällt der Karriereeinstieg auch bei Turbulenzen auf dem Arbeitsmarkt leichter. Spätestens während des Studiums sollten Studierende sich über ihre Ziele klar werden und ihr Profil entsprechend ausrichten. Berufsplanung sollte kontinuierlich betrieben werden und fast das gesamte Arbeitsleben anhalten. Das geht weit über die Wahl des Studiums, des Abschlusses oder eines Arbeitsplatzes hinaus. Wer nicht weiß, was ein möglicher Arbeitgeber erwartet, wird bei einem Vorstellungsgespräch eher nicht überzeugen.

17.03.2014 - 20.04.2016 24.03.2014 - 09.03.2016 09.04.2014 - 30.03.2016 15.10.2014 - 07.09.2016

Industrie- und Handelskammer Industrieund Handelskammer Chemnitz Chemnitz Regionalkammer Plauen Regionalkammer Plauen

IHK Regionalkammer Plauen I Friedenstr. 32 I 08523 Plauen IHK Regionalkammer Plauen I Friedenstraße 32 I 08523 Plauen Das aktuelle Weiterbildungsprogramm: www.weiterbildung-ihk-plauen.de

01. Februar 2014 Tag der offenen Tür Ausbildungen/Umschulungen 2014 03.03.14 - Altenpfleger/in 02.09.14 - Staatlich anerkannte/r Heilerziehungspfleger/in - Staatlich anerkannte/r Erzieher/in - Staatlich geprüfte/r Sozialassistent/in - Altenpfleger/in

Weiterbildungen 10.02.14

Modulare Qualifizierung im Bereich der mobilen und stationären Pflege - Spezifische Pflege (Aufbaumodul)

10.03.14

Modulare Qualifizierung im Bereich der mobilen und stationären Pflege - Alltagsbegleiter/in

Mehr Infos zu allen Angeboten im heil- und sozialpädagogischen sowie pflegerischen Bereich - auch berufsbegleitend - erhalten Sie gern telefonisch oder im Internet unter www.sozialwesen-witt.de.

INFORMATION • BERATUNG • ANMELDUNG • Fachschule, Fachbereich Sozialwesen • Berufsfachschule für Altenpflege • Berufsfachschule für Sozialwesen Staatlich anerk./genehm. Ersatzschulen Stauffenbergstraße 19 • 08209 Auerbach/V. Tel. 03744 182270

www.sozialwesen-witt.de


Seite 20

VeRanStaLtungen

KJ 1/2014

Kjv 1401  

http://www.wochenspiegel-sachsen.de/fileadmin/portal/galerie/Magazine/E-Paper/KJV_1401.pdf

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