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Erfolgreich bewerben ist kein Zufall

WochenSpiegel


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Impressum Verlag WochenSpiegel Sachsen Verlag GmbH Geschäftsstelle Magazine Heinrich-Lorenz-Straße 2-4 09120 Chemnitz Telefon 0371 5289233 Fax 0371 5289391 Gesamtherstellung/Redaktion Vivien Brix Telefon: 0371 5289358 Satz WS Medienservice Chemnitz GmbH Heinrich-Lorenz-Straße 2-4 09120 Chemnitz Druck ZSCHIESCHE GmbH Schulstraße 6 08112 Wilkau-Haßlau Vertrieb WVD Mediengruppe GmbH Heinrich-Lorenz-Straße 2-4 09120 Chemnitz Grafiken (17) Kathleen Donath, Nicole Pilz, Azubi 3. Lj Titelfoto: © Christopher Bernd – istockphoto in Zusammenarbeit mit

Herzlichen Glückwunsch!

EDITORIAL

Ihr habt Euren Schulabschluss so gut wie in der Tasche. Ein spannender Lebensabschnitt neigt sich dem Ende und ein noch spannenderer steht Euch bevor: Die Bewerbung um den Ausbildungsplatz. Hat man seine Berufung erst einmal gefunden, was oft nicht so einfach ist, folgt gleich die nächste Hürde, das Bewerbungsschreiben. Sicherlich habt Ihr bereits in der Schule schon einiges zu dem Thema gehört, doch wir wollen Euch noch einmal richtig fit machen. Im Wort Bewerbung steckt ein wichtiger Wortstamm – die Werbung. Sie ist also nichts anderes als die Werbung für die eigene Person. Sie vermittelt dem zukünftigen Boss den ersten Eindruck über Euch. Deshalb sollte die Bewerbungsmappe in einem einwandfreien Zustand sein. Auch wir können das Rad nicht neu erfinden, denn der Grundaufbau einer Bewerbungsmappe ist seit Jahren gleich: Sie besteht aus Deckblatt, Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnissen, Arbeitsproben und natürlich Deinem Foto. Doch genau wie die Mode ändert sich immer wieder etwas am Stil – die Mode macht auch vor der Bewerbung nicht Halt. Wir haben für Euch die aktuellsten Infos zusammengetragen und in diesem Ratgeber kurz und knackig zusammengefasst. Unterstützt wurden wir dabei von der Hamburger Karriereberatung Struss und Partner Karrierestrategien. Gemeinsam wollen wir Euch helfen, ganz bald ein „Willkommen in unserem Unternehmen“ zu hören. Und die passenden Angebote von Firmen aus der Region haben wir auch dabei. Euer KARRIERESTARTER-Team


Startschuss

Vor dem Finden steht das Suchen

STELLEN finden Aktuell sieht es auf dem Ausbildungsmarkt mehr als entspannt aus. Es gibt wesentlich mehr Lehrstellenangebote als Bewerber. Die Firmen setzen nicht ohne Grund auf qualifizierten Nachwuchs – eigens ausgebildetes Personal hat schließlich Vorteile. Da es aktuell Lehrstellen im Überfluss gibt, muss erst einmal das passende Angebot gefunden werden. Dafür gibt es viele Wege. Wer eine Beratung bevorzugt, sich vielleicht über den richtigen Ausbildungsberuf noch nicht im Klaren ist, dem hilft die Berufsberatung der Arbeitsagenturen. Aber auch die Handwerkskammer (HWK) und die Industrie- und Handelskammer (IHK) helfen gern weiter. Lehrstellenbörsen bieten diese Einrichtungen natürlich auch an. Es gibt auch private Karriereberatungen, die helfen herauszufinden, wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen. Das kostet in der Regel Geld. Kostenlos gibt es so eine Beratung und noch dazu viel Hilfe im Bewerbungsprozess beispielsweise durch das Karriere-Stipendium vom Verein Step up! e.V. Außerdem sind viele regionale und überregionale Tages- und Wochenzeitungen gute Adressen. Gerade in den Mittwochs- und Samstagsausgaben findet Ihr zahlreiche interessante Angebote, die sicherlich zu Euch passen. Die wohl beliebteste Variante ist seit einigen Jahren die Suche

über das Internet. Neben den klassischen Suchmaschinen und der Möglichkeit nach der Suche direkt auf den Homepages der Unternehmen, gibt es spezielle Stellenportale. In Deutschland sind das, neben zahlreichen kleineren Portalen, drei große: www.monster.de, www.stepstone.de und www.jumpforward.de. Letztere ist speziell für Euch gemacht. Im Portal findet Ihr Ausbildungsplätze, Praktika und Angebote zu Weiterbildungen. Die klaren Vorteile vom Internet sind die Aktualität und die Menge an Angeboten. Die Filterungsmöglichkeiten machen es Euch einfach, nach Angeboten in Eurer oder aber auch in einer anderen Region zu suchen, sollte es Euch in die Ferne treiben. Eine Filterung nach Branchen ist besonders hilfreich. Oftmals sind bereits wesentlich genauere Angaben zu Anforderungen und Aufgabenstellungen vermerkt. Ansprechpartner und die Art der Adressierung, ob per Post oder online, sind ebenfalls angegeben. Teilweise gibt es sogar Links zu den Onlineformularen. Vorsichtig solltet Ihr nur bei kostenpflichtigen Angeboten sein. Wir empfehlen diese zu meiden.

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Wir

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Startschuss

Selbst ist der Mann, aber auch die Frau

INITIATIVBeweRbung Bei einer Initiativbewerbung schickt man seine Unterlagen ohne direkten Bezug zu einer ausgeschriebenen Stelle an ein Unternehmen. Nicht zu verwechseln ist diese Form mit der Blindbewerbung. Im Gegensatz zu dieser informiert man sich vorab telefonisch bei den Unternehmen, ob Bedarf besteht und erkundigt sich nach dem Ansprechpartner. Ihr seid also die Person, die den Bewerbungsprozess in Gang bringt. Eine Initiativbewerbung hat einige Vorteile: Erstens zeigt sie, dass Ihr Euch selbst motivieren könnt und engagiert seid. Des Weiteren geht Eure Bewerbung nicht in einer Masse von anderen Mitbewerbern unter. Es kann natürlich sein, dass Ihr nicht sofort eine Antwort bekommt, da eigentlich keine Stelle ausgeschrieben war. Eure Chancen mit einer interessanten Bewerbungsmappe in der Wiedervorlage ganz oben zu landen, stehen jedoch recht gut. Formal unterscheidet sich die Initiativbewerbung kaum von der klassischen: Die Mappe besteht aus Deckblatt, Anschreiben, Lebenslauf und Anhängen. Manche Unternehmen wollen

in solchen Fällen jedoch lieber eine Kurzbewerbung, d.h. nur ein Anschreiben und einen Lebenslauf. Zeugnisse fordern sie bei Interesse nach. Daher solltet Ihr Euch vorher informieren. Besonderheiten gibt es jedoch trotzdem. Im Anschreiben könnt Ihr Euch nicht auf geforderte Charakteristika beziehen. Daher ist es besonders wichtig, sich genau über das Unternehmen zu informieren. Es gilt, sich so zu präsentieren, dass die eigenen Talente und Kenntnisse zu einer Stelle im gewählten Unternehmen passen. Man sollte definieren können, was genau das Unternehmen macht und warum man die perfekte Ergänzung zum Team sein wird. Formuliert auch relativ konkret, wo Ihr Euren idealen Beschäftigungsort im Unternehmen seht, in welchem Unternehmens- oder Beschäftigungsbereich. Ihr müsst es schaffen, Interesse an Euch zu wecken, nur so gibt es eine Chance auf ein persönliches Gespräch. Hier noch ein kurzer Tipp: Der Chef weiß auch ohne den Begriff „Initiativbewerbung“ im Betreff, dass es sich um eine handelt. Ihr bewerbt Euch ja nicht auf eine bestimmte Stelle. Daher könnt Ihr in der Betreffzeile auf den Begriff verzichten und nur „Bewerbung“ einsetzen.

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Berufsstart 2013 Soziale Berufe mit Zukunft Berufsfachschule für Altenpflege Ausbildungsberuf: Altenpfleger/in Berufsfachschule für Sozialwesen Ausbildungsberuf: Staatlich geprüfte/r Sozialassistent/in für Realschüler für Abiturienten Fachschule für Sozialwesen Ausbildungsberuf: Staatlich anerkannte/r Erzieher/in Ausbildungsberuf: Staatlich anerkannte/r Heilerziehungspfleger/in

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Experimente nicht erwünscht

Die Mappe an sich Auch wenn sich der eine oder andere von Euch das sicherlich mal wünschen würde, seine Bewerbungsmappe mal etwas anders zu gestalten, verzichtet lieber darauf. Nicht ohne Grund ist der grundlegende Aufbau seit Jahren gleich: Deckblatt, Anschreiben, Lebenslauf und Anhänge – das sind die Komponenten einer soliden und vollständigen Bewerbung. Die Ausnahme der Regel gilt für sehr kreative Berufe: Wer beispielsweise in der Werbung landen will, der darf – graphisch wie sprachlich – ein wenig aus der Reihe tanzen. Allerdings sollte die Bewerbung nach wie vor die hinreichenden, sachlich richtigen Angaben über den Bewerber enthalten und kurzerhand „aussagekräftig“ sein. Ihr dürft jedoch keinesfalls vergessen, dass auch das äußere Erscheinungsbild der Bewerbung, also die Mappe selbst, ein wichtiger Punkt ist. Schnell- und Klemmhefter, am besten noch aus Plastik, sind keine gute Wahl. Die erscheinen auf den ersten Blick zwar praktisch und sind günstig, bei Personalchefs sind sie jedoch nicht gern gesehen. Gebt lieber ein paar Euro mehr aus und kauft die hochwertigen Modelle aus festem Karton. Diese sind bereits mit einem gepräg-

ten Schriftzug versehen und machen ordentlich was her. Es gibt aktuell zwei verschiedene Typen, welche Ihr wählt, ist Eurem Geschmack überlassen. Einerseits gibt es Mappen, die dreiseitig aufklappbar . sind oder die klassischen Varianten, bei denen man alles hintereinander einheftet. Ihr solltet auf gedeckte Töne achten. In den Geschäften gibt es nur wenige Farbtöne, sodass Ihr eigentlich nichts falsch machen könnt. Ob klassisch schwarz, grau, dunkelblau, braun oder dunkelrot, ist Euch überlassen. Kleiner Tipp: Manchmal bietet es sich an, die Mappe den Firmenfarben anzupassen. Neben der äußeren Erscheinung solltet Ihr jedoch keinesfalls den Inhalt vernachlässigen, denn der ist letztendlich entscheidend. Bevor Ihr die Bewerbung abschickt, müsst Ihr diese unbedingt noch einmal jemandem zum Korrekturlesen geben, denn eigene Fehler überliest man bekanntlich sehr gern. Eure Unterlagen könnt Ihr dann auf dem klassischen Postweg zum Unternehmen schicken, Einschreiben oder Express-Versand könnten den Eindruck vermitteln, dass Ihr Euch selbst zu wichtig nehmt.

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Ausbildungsangebote 2013 Altenpfleger/in Beginn: 27.08.2013 Ende: 26.08.2016 Zugang: Abschluss der Realschule oder Abschluss der Hauptschule und eine zweijährige Berufsausbildung

Staatlich anerkannte/r Heilerziehungspfleger/in Beginn: 27.08.2013 Ende: 26.08.2016 Zugang: Abschluss einer anderen, mindestens zweijährigen Berufsausbildung + u. U. Berufserfahrung

Staatlich anerkannte/r Erzieher/in Beginn: 27.08.2013

Ende: 26.08.2016

Zugang: Abschluss einer anderen, mindestens zweijährigen Berufsausbildung + u. U. Berufserfahrung

Staatlich geprüfte/r Sozialassistent/in Beginn: 27.08.2013 Ende: 21.08.2015 Zugang: Realschulabschluss oder ein gleichwertiger Bildungsabschluss mit Vorkenntnissen in Englisch Ausführliche Informationen zu allen Aus- und Weiterbildungen, auch zu berufsbegleitenden Angeboten sowie aktuelle Termine finden Sie im Internet oder rufen Sie uns unter 03744 182270 an - wir beraten Sie gern!

INFORMATION • BERATUNG • ANMELDUNG • Fachschule, Fachbereich Sozialwesen • Berufsfachschule für Altenpflege • Berufsfachschule für Sozialwesen Staatlich anerkannte/genehmigte Ersatzschulen Stauffenbergstraße 19 • 08209 Auerbach/V.

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Der erste Eindruck zählt

DAS DECKBLATT Es wird oft über die Funktion diskutiert, vielen erscheint es überflüssig, für andere ist es ein Muss. Fakt ist: Ein Deckblatt, schön gestaltet und mit einem hübschen Foto versehen, macht doch etwas her. Immerhin gehört zu jedem Schulaufsatz auch eine Einleitung, deren Sinn genauso oft diskutiert wird. Ein Deckblatt gehört einfach dazu – Punkt! Das Deckblatt vermittelt auf den ersten Blick übersichtlich die wichtigsten Fakten. Der Aufbau ist ganz einfach: Oben steht eine Überschrift, also die Stelle für die Ihr Euch bewerbt. Es folgen die Kontaktdaten der Firma mit dem Namen Eures Ansprechpartners. Euer Bild kann links, zentriert oder rechts angeordnet sein. Verzichtet Ihr auf ein Bild, müsst Ihr dieses im Lebenslauf einordnen. Darunter folgen Eure Kontaktdaten. Die Gestaltung des Deckblattes ist frei wählbar. Ihr solltet jedoch unbedingt darauf achten, eine Schrift ohne große Schnörkel zu verwenden. Arial, Times

New Roman, Gothik LT und ähnliche werden besonders häufig gewählt. Verwendet jedoch durchgängig die gleiche Schriftart und variiert lediglich die Schriftgrößen. Ihr könnt auch mal etwas fett oder kursiv markieren, solltet dann aber auf eine zusätzliche Unterstreichung verzichten – weniger ist mehr. Hat man ein Layout vorgesehen (mit farbigen Akzenten, Abgrenzungslinien, etc.), könnt Ihr dieses ebenfalls in der kompletten Mappe durchziehen. Einheitlichkeit ist hier wichtig. Es signalisiert, dass Ihr Euch bereits bei der Mappe Gedanken gemacht habt und könnte Euch somit weitere Pluspunkte einbringen. Übertreiben solltet Ihr es aber nicht, eine Farbe ist ausreichend.

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Muster: Seite 35


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Das bin ich und das kann ich

DAS ANSCHREIBEN Habt Ihr mit einer ordentlichen Mappe und einem optisch ansprechenden Deckblatt bereits Eindruck hinterlassen, so habt Ihr schon die erste Hürde genommen – jetzt kommt aber der wichtigste Teil: Das Bewerbungsschreiben. Der Umfang sollte eine A4-Seite nicht überschreiten, Romane über Euer Sein und Wirken sind fehl am Platz. Personaler wollen sehen, dass Ihr Euch kurz und knackig präsentieren könnt. Der Aufbau ist an einen normalen Geschäftsbrief angepasst. In die Kopfzeile gehören Eure Kontaktdaten, es folgen die Anschrift der Firma, der Ansprechpartner und das Datum. In der Betreffzeile formuliert Ihr noch einmal, wofür Ihr Euch bewerbt. In der Anrede solltet Ihr Euren Ansprechpartner direkt erwähnen, denn ein allgemeines „Sehr geehrte Damen und Herren“ wirkt unvorbereitet. Wenn sich aus einer Ausschreibung der Name des Ansprechpartners nicht ergibt, dann erfragt diesen. Es folgt der textliche Teil. Als Einstieg empfiehlt es sich etwas, das schnell die Aufmerksamkeit des Lesers bindet – zum Beispiel ein Zitat von der Unternehmenshomepage.

Stellt das ruhig gleich in Zusammenhang mit Euch – denn es ist wichtig, schnell Eure besondere Eignung und die persönliche Motivation für die ausgeschriebene Stelle hervorzuheben. Begründen könnt Ihr das mit schulischen Leistungen oder auch mit besonderem Interesse an der Thematik. Erklärt auch, warum Ihr Euch gerade für dieses Unternehmen entschieden habt. Im zweiten Teil folgt die logische Argumentation. Ihr formuliert Eure fachliche Qualifikation, bereits erworbene berufspraktische Erfahrungen, beispielsweise aus Praktika und die sozialen Kompetenzen, die Ihr für den Job mitbringt. Ihr solltet Euch dabei an das Anforderungsprofil für die Ausbildung halten. Schätzt Ihr Euch als hilfsbereit oder teamfähig ein, dann bringt Beispiele, aber übertreibt nicht. Versucht bei den Formulierungen auf die Zeitformen zu achten: Präteritum statt Perfekt, und statt des Konjunktivs das Präsens verwenden, hilft unschöne Wiederholungen von Hilfsverben zu vermeiden. Macht auch deutlich, wie Ihr Euch Euren Einsatz im Unternehmen vorstellen könnt, wieso Ihr meint, dort gut aufgehoben zu sein und wo Ihr hier deutliche Möglichkeiten seht. Formuliert zum Schluss Euren Wunsch über eine persönliche Einladung zum Gespräch. Abgerundet wird das perfekte Anschreiben mit einer passenden Grußformel und Eurer Unterschrift.

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Muster: Seite 38


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Steckbrief für den Chef

DER Lebenslauf

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Gymnasium Im Lebenslauf stellt Ihr Euren bisherigen persönlichen und schulischen Werdegang in gebündelter Form dar – quasi ein Steckbrief für den Chef. Ihr solltet zwingend auf Vollständigkeit achten, Fähigkeiten Lücken im Lebenslauf machen keinen guten Eindruck. Neben dem Anschreiben spielt der Lebenslauf die Hauptrolle Eurer Bewerbung. Die meisten Arbeitgeber fordern einen tabellarischen Lebenslauf, dieser hilft dem zukünftigen Chef, seine Bewerber vergleichen zu können, außerdem ist diese Form platzsparend. Der Lebenslauf ist in sogenannte „Cluster“ aufgeteilt. Das sind verschiedene Themenbereiche, welche zusammengefasst werden. An diese solltet Ihr Euch auch halten. In der Regel gibt es vier Cluster, strebt Ihr einen Freiwilligendienst oder ähnliches an, sind es sogar fünf. Wichtig ist, dass Ihr Eure Angaben monatsgenau und in umgekehrter chronologischer Reihenfolge macht, d. h. die aktuellste Station steht oben. 1. Die persönlichen Daten: Name, Vorname, Geburtsort und Familienstand gehören hier rein. 2. Die Ausbildung: Hierzu gehört Eure schulische Laufbahn, also wann Ihr wie lange, welche Schule besucht habt. Die Note(n) und

die Art(en) des Schulabschlusses müssen hier ebenfalls vermerkt werden. 3. Die praktischen Tätigkeiten: Bereits absolvierte Praktika oder abgeschlosGrundschule sene Berufsausbildungen gehören in dieses Cluster. In der ersten Zeile steht die Zeitangabe und die Praktikum Firma. Darunter folgt die Funktion, welche Ihr übernommen habt. In einer dritten Zeile müsst Ihr Tätigkeiten aufzählen, welche Ihr ausgeZIEL führt habt. Unter diesem Punkt könnt Ihr auch eventuelle Nebenjobs einfügen. Das zeigt, dass Ihr organisiert, pflichtbewusst und engagiert seid. 4. Kenntnisse: Hier muss all das stehen, was ihr sonst noch so könnt, beispielsweise Sprach- oder Computerkenntnisse. 5. Engagement und Mitgliedschaft: Hier finden Ehrenämter, die Mitgliedschaft im Sportverein und sonstige für den Job relevante Engagements Platz. Auch Hobbys könntet Ihr aufführen, achtet jedoch darauf, dass Extremsportarten für den zukünftigen Chef abschreckend wirken könnten. Schön ist auch, wenn die Aktivitäten konkret beschrieben werden. Zum Schluss muss noch einmal Ort und Datum stehen. Mit Eurer Unterschrift bestätigt Ihr die Richtigkeit der Angaben. Geburt

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Muster: Seite 36/37


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ZERTIFIKAT

Tüpfelchen auf dem „i”

DIE ANHÄNGE Mehr als nur schmückendes Beiwerk sind die Anhänge – mit Zeugnis, Beurteilung und Co. könnt Ihr Eure Qualifikation beim zukünftigen Chef unterstreichen. Das wichtigste ist Euer Abschlusszeugnis. Solltet Ihr dieses noch nicht in den Händen halten, wollen die Arbeitgeber meist das Halbjahreszeugnis oder aktuelle Notenbescheinigungen sehen, die Ihr in der Schule beantragen könnt. Habt Ihr vielleicht in den Vorjahren in dem einen oder anderen Fach Eure Probleme, solltet Ihr gerade in den Jahrgängen, die für den Erhalt eines Ausbildungsplatzes wichtig sind, noch einmal richtig Power geben und lernen, was das Zeug hält. Arbeits- und Praktikumszeugnisse gehören genauso in den Anhang. Sie helfen Eurem potentiellen Chef, sich ein Bild über Eure Leistungen und praktischen Fähigkeiten, aber auch über Eure sozialen Kompetenzen zu machen. Faktoren wie Teamfähigkeit, Verhalten gegenüber Kunden und Vorgesetzen sowie Sorgfalt werden hier bewertet. Grundsätzlich gibt es zwei Arten, das einfache und das qualifizierte Arbeitszeugnis. Die Wahl liegt bei Euch, jedoch ist letzteres ausführlicher, da es neben den Angaben zur Beschäftigungsdauer etc. noch Details zu verschiedenen

ZEUGNIS

Arbeits- und Aufgabenbereichen enthält. Euer „Chef in spe“ kann sich ein wesentlich genaueres Bild über Euren Kenntnisstand machen. Auch die Bewertung Eurer Arbeit ist in der einfachen Form nicht vorhanden. Zusätzlich können Euch Zertifikate weiterhelfen. Bewerbt Ihr Euch als Krankenschwester, ist beispielsweise eine Teilnahmebescheinigung am Erste-Hilfe-Kurs von Vorteil. Auch Sprachkurse, Auslandsaufenthalte und ähnliche Qualifikationen sind in einigen Branchen hilfreich. Achtet genau darauf, dass Ihr keine Originale verschickt, da nicht alle Firmen die Bewerbungsunterlagen im Falle einer Absage zurückschicken. Kopien reichen völlig aus. Diese müssen auch nur auf ausdrücklichen Wunsch beglaubigt sein, da hier Kosten für Euch entstehen würden. Wie bereits bei den Angaben im Lebenslauf solltet Ihr Eure Anhänge in umgekehrter chronologischer Reihenfolge anordnen. Ach ja, wenn Arbeitsproben oder Referenzen in den Stellenanzeigen nicht ausdrücklich gewünscht sind, schickt diese auch nicht mit. Bei Interesse melden sich die Firmen bei Euch und Ihr reicht die Unterlagen einfach nach.

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Sympathie ist wichtig

DAS BEWERBUNGSFOTO Das Bewerbungsfoto ist ein entscheidender Faktor für den ersten Eindruck bei Eurem zukünftigen Arbeitgeber. Daher solltet Ihr dieses von einem Profi machen lassen und Euch nicht zum Fotoautomat im nächsten Supermarkt begeben. Den „richtigen“ Fotografen für Eure Bedürfnisse findet Ihr am besten in den Gelben Seiten Eurer Stadt, danach könnt Ihr Euch die Internet-Auftritte der einzelnen Fotostudios anschauen – und Euch kurzerhand entscheiden, wer die für Euch besten Bilder macht. Beim Fotoshooting zählen die richtigen Klamotten, die Frisur, für die Mädels das MakeUp – alles sollte aufeinander abgestimmt sein. Fettige Haare oder Haare im Gesicht sind ein No go. Ebenso eine Kriegsbemalung mit dickem Lidstrich und Glitzerlidschatten. Solch ein Make-Up macht die Augen klein und somit auch die Ausstrahlung, denn die wird über den Blick gesteuert. Hier gilt: Weniger ist mehr. Auch die Klamotten sollten nicht zu bunt, sondern in dezenten Tönen gehalten werden. Grundsätzlich kann die Kleidung auch ein wenig an den zukünftigen Beruf angepasst werden, was nicht heißt, dass eine

zukünftige Krankenschwester im weißen Kittel auf dem Foto zu sehen sein muss. Gerade wer aber eher konservative Branchen anpeilt und z. B. bei einer Bank oder Versicherung arbeiten möchte, sollte sich in ein angemessenes und seriöses Outfit – Hemd, Krawatte, Anzug für die Jungs, Bluse und Blazer für die Mädels – werfen. Außerdem sind Grimassen zu vermeiden, zu übertriebenes oder gequältes Lächeln kann ebenso abschreckend wirken. Versucht, natürlich und freundlich zu schauen. Ein guter Fotograf findet schon einen Weg, Euch auf dem Bewerbungsfoto strahlen zu lassen. Für den Fotograf ist es hilfreich, wenn Ihr bereits wisst, ob Euer Bild auf den Lebenslauf oder auf das Deckblatt kommt. Letzeres bietet gestalterisch noch ein paar Freiräume, diese weichen oftmals vom Standardformat ab, sind beispielsweise quadratisch. Also macht Euch bereits vor dem Termin Gedanken. Ob das Foto farbig oder besser schwarzweiß werden soll, daran scheiden sich die Geister. Man sagt, dass auf einem Schwarz-Weiß-Foto der Ausdruck besser zur Geltung kommt. Letztlich ist die Farbwahl des Fotos jedoch Geschmackssache. Bewerbt Ihr Euch für eine bestimmte Berufsrichtung, dann kann man das auch versuchen im Bild umzusetzen, dies hat sich in den letzten Jahren immer mehr durchgesetzt. Lasst Euch einfach vom Fotografen beraten.

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17.12.2012 13:51:16 Uhr


Susi Planlos

Mit freundlichen Grüßen Ihre

Bis demnächst (hoffentlich), jetzt liegt es an Ihnen. Oh Gott, was soll ich anziehen?

Auf Wunsch schicke ich Ihnen natürlich auch noch eine dieser langweiligen Standardbewerbungen (…hab’ ich alles gelernt) und natürlich auch mit Foto. Bis ich im August 2013 bei Ihnen anfangen kann, habe ich mich auch noch zeugnismäßig mächtig ins Zeug gelegt. Schließlich möchte ich auch ein wenig glänzen.

Wenn Sie mit dem Lesen bis hierhin gekommen sind und sich immer noch nicht dafür entschieden haben, mich zu einem Vorstellungsgespräch einzuladen, dann dürfen Sie meine Bewerbung gerne ausdrucken und einen Papierflieger basteln. Mal ganz im Ernst, heutzutage schreibt doch fast jeder, der eine Ausbildung sucht, eine Bewerbung mit dem Gedanken, dass er sowieso eine Absage bekommt, bei mir wird‘s wenigstens ein Papierflieger.

Einen IQ habe ich auch, nur in Mathematik nicht. Aber wer will denn schon wissen, wie hoch die Cheops-Pyramide auf den Millimeter genau ist (sie ist SEHR hoch!)? Auf der anderen Seite kann ich ihnen natürlich mit Excel problemlos ausrechnen, wie viele Säcke Reis in China jährlich umfallen und mit Power Point eine voll animierte Präsentation des Lebens der gemeinen Schmeißfliege im 13. Jahrhundert erstellen. Und bei Bedarf kann ich auch einem Engländer eine Brücke verkaufen. Mit einem wundervollen Ausblick auf den Rhein.

Fakt ist, ich suche einen Ausbildungsplatz auf jeden Fall als Tourismuskauffrau und ich will zu Ihnen. Seit zwei Jahren möchte ich eigentlich nichts anderes. Noch besuche ich die 10. Klasse der Geschwister-Scholl-Realschule in Ohgott, die ich – so Gott will und das will er – 2013 mit der Fachoberschulreife abschließen werde.

ich an Ihrer Stelle wäre echt voll genervt, wenn ich täglich unzählige Bewerbungen lesen müsste, die alle mit „Hiermit bewerbe ich mich…“ anfangen. Ich frage mich sowieso, wer sich bei der heutigen Lage auf dem Ausbildungsmarkt noch eine ernsthafte Bewerbung erlauben kann, denn 50 Bewerbungen und 50 Absagen sind nicht wirklich das Gelbe vom Ei. Meine Mama sagt immer: „Kind, geh schaffe und bring Kohle bei…!“ Aber Sie wissen ja bestimmt wie Mamas so sind, Sie haben sicher auch eine. Na ja, man muss sie verstehen, Mama will schließlich nur das Beste für mich.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Tourismuskauffrau

Reisebüro Sonnenschein Musterstraße 1 11111 Musterstraße

Susi Planlos Was-Mach-Ich-Nur-Str. 1 0815 Ohgott

NO GO`S

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Susi Planlos hat auch gelernt „eine dieser langweiligen Standardbewerbungen“ zu verfassen – da stellt sich nur die Frage: Wieso hat sie das hier nicht angewandt? Das Anschreiben zeigt, wie man es nicht macht. Etwas Schmunzeln darf auf jeden Fall erlaubt sein, aber bitte nehmt Euch kein Beispiel daran, sondern an unseren Vorschlägen, die Ihr im Heft auf Seite 38 findet. PS: Auf ein Anschreiben gehört auch ein Datum.

Recht kreativ hat Susi Planlos versucht die Fähigkeiten im Umgang mit Excel und PowerPoint zu verdeutlichen. Allerdings ist es besser dies ohne die beißende Ironie zu beschreiben. Natürlich kann man versuchen Fähigkeiten und Persönlichkeitsmerkmale an Beispielen zu belegen, aber übertreiben darf man es dabei nicht.

Das Susi Planlos bereits 50 Absagen bei 50 Bewerbungen erhalten hat, sollte sie einem potentiellen Arbeitgeber nicht näher bringen, denn der könnte seine eigenen Schlüsse daraus ziehen. Auch das sie „eigentlich“ nichts anderes will, als seit zwei Jahren im Reisebüro Sonnenschein zu arbeiten, sollte es lieber ohne das „eigentlich“ formulieren – entweder sie will oder eben nur „eigentlich“.

Wir decken ein paar grobe Fehler auf. Susi Planlos hat sich nicht nach dem richtigen Ansprechpartner erkundigt, denn die allgemeine Ansprache „Sehr geehrte Damen und Herren,…“ wirkt unvorbereitet und ist nicht gern gesehen. Ein „…echt voll genervt…“ oder „Mal ganz im Ernst,…“ ist fehl am Platz – Umgangssprache hat in einem geschäftlichen Brief nichts verloren. Selbst wenn Ihr Euren Traumjob gefunden habt, sollten diese und ähnliche Redewendungen gegenüber den Kollegen oder gar dem Chef der Firma nicht angewandt werden. Das macht keinen guten Eindruck.

Zunächst halten wir fest, das komplette Anschreiben ist nicht für eine Bewerbung geeignet. Auch wenn einige Ansätze ganz in Ordnung sind, wie beispielsweise die Betreffzeile und die Tatsache, dass wenige Rechtschreib- und Kommafehler enthalten sind. Der Rest sollte nicht beim zukünftigen Arbeitgeber auf dem Tisch landen.

Vielleicht habt Ihr dieses Bewerbungsanschreiben auch selbst bereits im Internet gelesen. Fraglich ist, ob es sich dabei um eine Nachahmung handelt oder es wirklich so verschickt wurde. Wir vermuten letzteres, denn wer ernsthaft einen Ausbildungsplatz will, bemüht sich um seine Bewerbung. Wir wollen Euch an diesem Beispiel zeigen, wie man es auf keinen Fall machen sollte. Sicher, es ist zum kaputtlachen was Susi Planlos, wie wir Sie genannt haben, geschrieben hat, aber nachmachen solltet Ihr das nicht.

SCHLECHTES BEISPIEIL

So lieber nicht

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NO GO`S


alternativen

Auch anders ist möglich

Spam-Ordnern landet, solltet Ihr auf jeden Fall eine seriöse Adresse wählen z. B. vorname.nachname@provider.de. Wenn der Arbeitgeber eine Kurzbewerbung verlangt, dann schickt nur Euer Anschreiben und den Lebenslauf. Dem angloamerikanischen Beispiel folgend, ist es seit einigen Jahren auch bei immer mehr deutschen Unternehmen üblich, in Bewerbungen sehr persönliche Angaben zur Person, wie Alter, Geschlecht und Herkunft auszusparen. Der Fokus, so der Hintergedanke, liegt damit auf sachlichen Aspekten wie Kenntnissen und Erfahrungen. Zumeist sind es eher die großen und international agierenden Unternehmen, die sich diesen Formalia verschrieben haben. Im Zweifel einmal kurz in der Personalabteilung anrufen und nachfragen, was gewünscht ist. Eine andere Möglichkeit: Die Bewerbungshomepage. Hier legt Ihr Euch eine eigene Internetseite an und präsentiert Euch potentiellen Arbeitgebern. Man kann Referenzen zugänglich machen, auch Bewerbungsvideos sind möglich. Achtet auf eine Verschlüsselung, da die Infos vertraulich sein sollten. Ob dies bereits für die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz sinnvoll ist, hängt zu einem gewissen Teil von der Branche ab, gerade bei kreativen Berufen können Arbeitsproben auf eine praktische Art zugänglich gemacht werden.

ALTERNATIV BEWERBUNG Die klassische Form der hübschen Bewerbungsmappe, die per Post zum Unternehmen geschickt wird, ist besonders beliebt. Allerdings gibt es auch noch andere Möglichkeiten: Genau wie bei der Veröffentlichung von Ausbildungsangeboten, bauen Unternehmen in den letzten Jahren auch beim Bewerbungseingang vermehrt auf das Internet. Viele Firmen nutzen vorgefertigte Online-Formulare, die der Bewerber nur noch ausfüllen muss. Das vereinfacht die Suche nach passenden Bewerbern. Datenbanken werden nach bestimmten Stichwörtern durchsucht, welche von besonderer Bedeutung sind. Habt Ihr dieses Stichwort ebenfalls im Text Eurer Bewerbung, seid Ihr schon in der engeren Wahl. Aber auch die E-Mail-Bewerbung wird immer beliebter. Ihr habt die Möglichkeit, die Inhalte in einer regulären Bewerbungsmappe in eine PDF umzuwandeln und in den Anhang zu laden, oder den Text des Anschreibens direkt in der Mail zu formulieren. Der Betreff kann so aussehen: „Bewerbung um…“. Damit Ihr nicht in den

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Deine Ausbildung Deine Ausbildung

im Erzgebirge im Erzgebirge

Altenpfleger/in Altenpfleger/in Krankenpflegeh elfer/in Krankenpflegehelfer/in

Sozialbetriebe Mittleres Erzgebirge

gGmbH


Ausland

Covering Letter und Curriculum Vitae

WEITE WELT Nach der Schule entscheiden sich viele für einen Auslandsaufenthalt. Das ist richtig klasse, weil es im Lebenslauf immer etwas her macht. Allerdings muss man bei der Bewerbung auf einiges achten. Es beginnt bereits mit der Sprache: Bewerbungen fürs Ausland sind in der Regel in Englisch abzugeben. Also muss das Anschreiben – Covering Letter (CL) – und der Lebenslauf – Curriculum Vitae (CV) – an internationale Standards angepasst werden. Der CL sollte, genau wie in Deutschland, nicht länger als eine A4-Seite sein. Zu Beginn erläutert Ihr, für welchen Job Ihr Euch bewerbt, warum die Stelle für Euch interessant ist und was Euch dafür qualifiziert. Nehmt am Besten Bezug auf die Stellenanzeige. Nach Eurer Begründung folgen Kontaktdaten und die Unterschrift. Auch im englischen Anschreiben solltet Ihr einen Ansprechpartner haben, die Datumsangabe erfolgt jedoch ohne Angabe des Ortes. Achtet darauf, dass die Betreffzeile erst nach der Anrede steht.

Im Idealfall ist ein CV ein bis maximal zwei Seiten lang – je nachdem, was Ihr bereits so gemacht habt. Wobei für den amerikanischen Raum gilt: Kürzer ist besser. In der Kopfzeile stehen die Kontaktdaten, dann kommt das „personal profile“. Hier müsst Ihr Kenntnisse, Fähigkeiten und berufliche Ziele zusammenfassen. Ihr könnt es auch so aufteilen: Im Punkt „Career Objective“ benennt Ihr Euer Ziel (z.B. „To obtain a position as XXX“), unter „Summary“ listet Ihr kurz 4 bis 5 Punkte und Eigenschaften auf, die Ihr für die Stelle mitbringt. Danach folgen umgekehrt chronologisch Eure bisherigen Ausbildungsschritte und Berufserfahrungen. Letztere müsst Ihr in Hinblick auf den Umfang der Arbeit näher beschreiben (Vollzeit, Teilzeit, Praktikum, etc.) und welche Aufgaben übernommen wurden. Auch die vollständige Firmierung ist hier wichtig. Solltet Ihr Noten angeben wollen, bedenkt bitte, dass eine eins in manchen Ländern die schlechteste und nicht die beste Note ist. Es ist aber davon auszugehen, dass die Firmen das auch wissen. Dann kommen noch Angaben zu Sprachkenntnissen und Aktivitäten hinzu. Wer Referenzen besitzt, die Eure Leistungen beurteilen, kann angeben, dass er diese auf Anfrage gern nachsendet. Ein Bewerbungsfoto gehört nicht in englischsprachige CVs, ebenso wenig Angaben zu Eltern, Geschwistern, Religion oder Familienstand.

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Post schon gecheckt – und jetzt?

WAS ist zu tun Yipeeh! Ihr habt wohl eine tolle Mappe abgegeben, denn die Einladung zum ersehnten Vorstellungsgespräch habt Ihr bekommen. Doch was jetzt? Worauf müsst Ihr achten? Was solltet Ihr auf keinen Fall machen? Erst einmal – Ruhe bewahren! Nur nicht in Panik geraten, denn bei guter Vorbereitung kann nichts schief gehen. Ihr habt nichts zu verlieren, Ihr könnt nur gewinnen – entweder einen Job oder wichtige Erfahrungen. Auf jeden Fall müsst Ihr Euch noch einmal genau mit dem Berufsbild auseinandersetzen. Vielleicht wisst Ihr durch Praktika oder Ferienarbeit bereits, welche Anforderungen der Traumberuf mit sich bringt. Dennoch kann es nicht schaden, Euch zu informieren und Eure Eigenschaften auf den Prüfstand zu stellen. Außerdem solltet Ihr Euch mit der Firma vertraut machen, um bei Fragen nicht ins Stottern zu geraten. Die Firmenhomepage ist hier ein tolles Helferlein. Wenn Ihr Euch bei der Recherche einige Notizen macht, könnt Ihr diese auch mit zum Gespräch nehmen, sie dienen als Unterstützung für Eure Argumentationskette. Punkten könnt Ihr auf jeden Fall mit einem sympathischen Auftreten, auf keinen Fall solltet Ihr überheblich oder zu schüchtern auftreten. Denkt immer daran: Auch der Personaler oder der

Chef, wer auch immer Euch ausfragt, sind auch nur Menschen. Findet ihr nicht gleich die richtigen Worte oder seid etwas nervös, geratet nicht in Panik. Das ist vollkommen normal und darf auch geäußert werden. Wenn Ihr offen und freundlich seid, Eurem Gesprächspartner Achtung entgegen bringt, ist das schon die halbe Miete. Kleiner Tipp: Um ganz auf Nummer sicher zu gehen, könnt Ihr das Gespräch mit Freunden oder in der Familie schon einmal üben, auch wenn es eine komische Situation ist. So ein Bewerbungsgespräch ist immerhin auch nicht alltäglich.

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gespräch

Hauptsache gepflegt

Styling und Make-up Zu schick und zu leger – beides wohl nicht unbedingt die richtige Wahl, denn weniger ist oftmals mehr. Ein Vorstellungsgespräch ist kein Grund, das kleine Schwarze aus dem Schrank zu holen. Aber um wirklich Pluspunkte zu sammeln, muss man dennoch auf einiges achten. Die Farbwahl sollte insgesamt dezent sein. Kleidung mit gedeckten Tönen, wie schwarz, grau, dunkelblau, braun oder mit Pastell-Tönen ist am Besten geeignet. Auch beim Make-Up setzt Ihr besser auf schlichtes, also kein GlitzerLidschatten oder ähnliches. Natürliche Farben, Betonung entweder auf die Augen oder den Mund und Ihr seht gut aus. Die Haare dürfen das Gesicht nicht verdecken, denn Mimik und Gestik sind wichtig für Euer Gegenüber. Röcke sollten bis zum Knie gehen, der Ausschnitt dezent gewählt sein. Der Absatz darf nicht zu hoch sein, denn ein fester Stand bringt Euch mehr Sicherheit. Für die Herren gilt: Keine zerrissenen Jeans, Turnschuhe oder Kapuzenpullis mit Totenkopfmotiv.

Aber auch ein Anzug muss es nicht sein, eine ordentliche Stoffhose mit einem gebügelten Hemd, vielleicht sogar mit Krawatte, ist immer eine gute Wahl. Bei manchen Berufen lohnt es sich auf den herkömmlichen „Dresscode“ zu achten. Strebt Ihr eine Banklehre an, sollten die Damen im Kostüm und die Herren im Anzug zum Vorstellungsgespräch erscheinen. Was jetzt aber nicht heißen soll, dass die angehenden Maurer im Blaumann gehen können. Im Handwerk und Baugewerbe kann das Outfit zum Bewerbungsgespräch in der Regel etwas legerer sein. Wichtig ist, dass Ihr Euch wohl fühlt, dass alles sitzt, die Klamotten nicht zu groß oder zu klein sind – keinesfalls dürft Ihr verkleidet wirken, das wirkt sich auch auf Euer Auftreten im Gesamten aus.

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gespräch

Denkt an die gute Erziehung

RICHTIGES Auftreten Ihr seid gut vorbereitet und das Styling ist perfekt – nun geht es in die Höhle des Löwen. Es ist wichtig, auf die eigene Körpersprache und das Styling zu achten. Das Wichtigste zuerst: Pünktlichkeit. Ein Zuspätkommen kann Euch quasi schon vor dem Gespräch ins Aus katapultieren. Kaum ein Chef duldet unpünktliche Mitarbeiter, also fahrt bei schlechtem Wetter oder hohem Verkehrsaufkommen lieber etwas eher los. Falls Ihr zu früh da seid, dann bleibt geduldig sitzen, denn Ungeduld kommt selten gut an. Wenn es dann los geht und Ihr ins Zimmer gebeten werdet, wartet ob Euch ein Händeschütteln angeboten wird, dieses solltet Ihr in jedem Fall erwidern. Stellt Euch mit vollem Namen vor und setzt Euch erst dann, wenn Ihr dazu aufgefordert werdet. Solltet Ihr ein Getränkt angeboten bekommen, nehmt es dankend an (nur bei Alkoholika solltet Ihr lieber ablehnen, auch wenn das oft nur ein kleiner gemeiner Test ist). Sonst gilt natürlich: Kaugummi raus und das noch vor Betreten des Firmengebäudes. Auch das Handy sollte ausgeschalten werden oder wenigstens auf lautlos in der Tasche verschwinden. Nichts ist peinlicher als der Anruf von Mutti, die eigentlich nur wissen will, wie es gelaufen ist.

Wenn das Gespräch beginnt, sucht in jedem Fall den Blickkontakt zu Eurem Gegenüber. Schaut Ihr die ganze Zeit auf den Boden oder starrt die Decke an, wirkt das unhöflich und ängstlich. Gibt es mehrere Gesprächspartner, solltet Ihr den Blickkontakt ausgewogen „verteilen“. Achtet auch auf Eure Körpersprache. Verschränkte Arme signalisieren Ablehnung und Verschlossenheit. Überschlagene Beine oder breitbeiniges Sitzen gehören sich auch nicht. Beide Beine fest auf den Boden geben übrigens zusätzlich Sicherheit. Die Körperhaltung und der Blick verändern sich oft unbewusst, also versucht immer bewusst darauf zu achten, ob bei Euch noch alles im grünen Bereich ist. Eure Art sollte locker und freundlich rüberkommen, das macht es Euch, aber auch Eurem Gesprächspartner, einfacher. Ihr findet besser ins Gespräch und mit einem Lächeln lassen sich auch kleine Unsicherheiten super überspielen.

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gespräch

Wer nicht fragt, bleibt dumm

HINTERfragt Bereits die Kindheitshelden der Sesamstraße haben es Euch gesagt: „Wer, wie, was? Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt bleibt dumm.“ Auch wenn Ihr aus dem Alter der Sesamstraße bereits raus seid, so steckt doch viel Wahrheit in dem Kinderlied. Bei einem Vorstellungsgespräch gibt es nicht nur den Interviewteil, in dem Euch der Arbeitgeber ausfragt, sondern auch einen, in dem Ihr Eure Fragen los werden könnt. Die Chefs wollen dabei testen, wie sehr Ihr wirklich am Job und dem Unternehmen interessiert seid. Ihr könnt Fragen zur Ausbildung, zur Firma, zu zukünftigen Kollegen, zu eventuellen Arbeitsabläufen und allen Themen, die Euch unter den Nägeln brennen, stellen. Allerdings sollten sie nicht so allgemein sein, dass Ihr die Antworten schon ohne weiteres der Homepage hättet entnehmen können. Überhaupt ist das sehr wichtig: Lest Euch vor dem Gespräch die Internetseite gründlich durch, vielleicht fallen Euch bei der Gelegenheit ja gleich ein paar Fragen ein, die Ihr stellen wollt – zum Beispiel: „Ich habe auf Ihrer Internetseite gelesen, dass Sie mit Unternehmen in den USA kooperieren. Gibt es für Auszubildende die Möglichkeit, daran teilzuhaben und auch internationale Erfahrungen machen zu können?“ Bei Fragen zu Eurer Person solltet Ihr stets

wahrheitsgetreu antworten. Sind Lücken in Eurem Lebenslauf vorhanden, müsst Ihr auf die Frage nach diesen gefasst sein. Solche Lücken kommen oft vor und man braucht sich nicht zu schämen, aber begründen sollte man sie können. Sehr beliebte Fragen des zukünftigen Chefs sind die nach Gehaltsvorstellungen und Zukunftswünschen. Diese sind für viele ein wenig unbequem. Bei der Frage nach Gehaltsvorstellungen könnt Ihr Euch vorher schon nach den gängigen Gehältern in der Branche informieren. Bei „Zukunftswünschen“ solltet Ihr deutlich machen, dass Ihr zumindest vage Vorstellungen davon habt, wie Ihr berufliche Ziele seht. Formuliert etwas, das Ihr erreichen möchtet – und diese Ziele dürfen dabei durchaus hoch, aber realistisch gesteckt sein. Generell gilt: Fragen zeigt Interesse. Und gezielte Fragen Eurerseits zeigen Euer Engagement und lässt Spaß an Eurem zukünftigen Beruf erhoffen. Ein großer Pluspunkt ist möglich, wenn Ihr nach einer Firmenbesichtigung fragt, das signalisiert besonderes Interesse. Es ist auch keine Schande, wenn Ihr Eure Fragen auf einen Zettel notiert und zum Gespräch mitnehmt. Im Gegenteil, es zeigt, dass Ihr Euch wirklich Gedanken gemacht habt.

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Bewerbungsunterlagen

Bewerbungsunterlagen für den Ausbildungsplatz

für den Ausbildungsplatz

zum Kfz-Mechaniker

zur Veranstaltungskauffrau für Herrn Max Mustermann Muse Autohaus An der Audistraße 8 01234 Musterhausen

für Frau Angelika Musterhausen E.Vent.Agentur GmbH Musterstraße 12 07643 Musterstädt

eingereicht von: Britta Graf Max-Müller-Str. 28 07643 Musterstädt Tel.: 0800 - 12345678 E-Mail: britta.graf@mustermail.de

eingereicht von: Ansgar Möbius Lieschen-Müller-Str. 139 01234 Musterhausen Tel.: 0801 - 45678911 E-Mail: a.möbius@mustermail.de

Anlagen: Zeugnis Praktikumsnachweis

MUSTER Deckblatt


Unterschrift

Ort, Datum

ehrenamtliche Mitarbeit im Tierschutzverein Tiere in Not e. V.

gut gut gut

fließend

Mannschaftskapitän beim THC Obersulzwedel, Fotografieren, Bildbearbeitung, Gestaltung von Gutscheinen und Karten

Idee Werbeagentur GmbH, Musterstadt Verfassen von kurzen Werbetexten, Assistenz im Verkauf, Gestaltung von Anzeigen

Abitur (Note 1,2) Max-Mustermann-Gymnasium Auslandsschuljahr in Oregon USA St. Helena Highschool

Sebastian Muster Max-Müller-Str. 3, 01234 Obermusterdorf 3. Juli 1993 Musterhausen deutsch ledig, keine Kinder

Wenn kein Deckblatt vorhanden ist, dann hier das Bewerbungsbild einfügen

08/2000 - bis heute

Freizeit

07/2009 bis heute

Engagement

MS Office Adobe Photoshop Adobe InDesign

EDV

Englisch

Sprachen

07/2007 - 08/2007

Praktika

07/2008 - 06/2009

6/2011

Ausbildung

Name Anschrift Geburtsdatum Geburtstort Nationalität Familienstand

Persönliche Angaben

Lebenslauf

MUSTER Lebenslauf

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Mitglied im Schulchor, Mitglied der Biologie-AG

Unterschrift

FREIZEIT 08/20007 - bis heute

Ort, Datum

Ehrenamtliche Mitarbeiterin im Seniorenbesuchsdienst e.V.

gut

EDV MS Office ENGAGEMENT 09/2010 - bis heute

gut Grundkenntnisse

KENNTNISSE UND FERTIGKEITEN Sprachen: Englisch Russisch

07/2010-08/2010

Tierarztpraxis Dr. Doolittle Sprechstundenhilfe Terminvereinbarung, wiegen der Patienten, Eintragungen in die Krankenakten Bahnhofsapotheke leichte Kundenbetreuung, Kundenberatung unter Anleitung

Mittelschule am Fuchsgraben, Musterdorf Realschulabschluss

AUSBILDUNG seit 08/2007 voraussichtlich 06/2012 PRAKTIKA 07/2009-08/2009

Bahnhofstr. 2, 01234 Musterdorf 16. Juli 1995 Hameln deutsch ledig

In diesem Fall gehört das Bewerbungsbild aufs Deckblatt

PERSÖNLICHE DATEN Anschrift Geburtstag Geburtsort Staatsangehörigkeit Familienstand

Lebenslauf Lieschen Müller

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MUSTER Lebebslauf


MUSTER Anschreiben

Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum Kfz-Mechaniker Sehr geehrter Herr Mustermann,

Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zur Veranstaltungskauffrau

„Wir bringen Sie auf Touren“ ist Ihr Firmenmotto, wie ich auf Ihrer Firmenhomepage lesen konnte. Und genau danach suche ich: Nach einem Ausbildungsplatz, der mich so richtig auf Touren bringt und in dem ich selbst auch richtig auf Touren komme. Für mich kann das nur der Beruf des Kfz-Mechanikers sein – und am allerliebsten möchte ich diesen ab dem 1. August 2013 in Ihrem Betrieb erlernen.

Veranstaltungen und Messen planen, durchführen und nachbereiten, Kunden informieren und beraten, im Team arbeiten, Kalkulationen erstellen – in Ihrer Anzeige in der Musterstädter Rundschau vom 1. Februar 2013 beschreiben Sie in Ihrem Stellenangebot für die Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau genau das, wonach ich suche. Denn schon lange interessiere ich mich für diesen vielseitigen und spannenden Beruf. Außerdem habe ich über die Ausbildung in Ihrem Hause nur Gutes gehört – beispielsweise wurde mir berichtet, dass Auszubildende schon sehr früh bei Ihnen Verantwortung für eigene Projekte tragen dürfen und viel Eigenständigkeit haben, was mir sehr gut gefällt.

Ich besuche die 10. Klasse der Georg-Muster-Realschule und stehe kurz vor den Abschlussprüfungen. Außerdem habe ich mein Talent zur Reparatur von Fahrrädern, Mopeds und Modellautos entdeckt. Gangschaltungen wieder instand zu setzen oder Bremsen wechseln, bereitet mir keine großen Schwierigkeiten – im Gegenteil: Ich habe viel Freude daran und führe solche kleinen Reparaturen immer wieder für meine Familie und Freunde durch. In einem Praktikum einer städtischen Werkstatt habe ich die Liebe zu diesem Beruf endgültig gefunden. Wie Sie meinem Zeugnis entnehmen können, sind die technischen und naturwissenschaftlichen Fächer meine Stärken. In den Sprachen bin ich nicht ganz so bewandert, was meiner Eignung für diesen Beruf aber nicht im Wege steht. Gern bin ich bereit, mein Können bei Probearbeitstagen in den kommenden Ferien unter Beweis zu stellen. Ich freue mich auf die Möglichkeit, mich Ihnen in einem persönlichen Gespräch näher vorzustellen. Mit freundlichen Grüßen Unterschrift

Sehr geehrte Frau Musterhausen,

Ich besuche derzeit die 12. Klasse des Gymnasiums Musterstadt und stehe kurz vor den Abiturprüfungen. Der Umgang mit Menschen und die Organisation von Veranstaltungen liegt mir sehr. Das habe ich vor allem während der Vorbereitungen zu unserem Abiturball gemerkt. Sponsoren akquirieren, Programmpunkte planen, die Location finden sowie ein Catering-Konzept mit Budgetplan verfassen, hat mir viel Freude bereitet. Auch in meiner Freizeit widme ich mich ähnlichen Aufgaben mit Freude: Beispielsweise habe ich mich im vergangenen Juli in meinem Sportverein engagiert, ein Sportfest für die Mitglieder und ihre Familien zu organisieren. Zu meinen Stärken in der Schule gehören eine schnelle Auffassungsgabe, der Umgang mit Zahlen sowie eine sehr gute mündliche und schriftliche Ausdrucksweise. Auch Sprachen sowie der Umgang mit modernen Kommunikationsmitteln fallen mir leicht, in den entsprechenden Fächern habe ich ebenfalls recht gute Noten erzielt. Gern möchte ich Sie von meinen Kenntnissen in einem kurzen Probearbeiten überzeugen und freue mich auf die Chance, mich Ihnen in einem persönlichen Gespräch näher vorzustellen. Mit freundlichen Grüßen Unterschrift

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Karrierestarter_01_2013