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AUSGABE CHEMNITZ / FRÜHJAHR 2013

Das Magazin für Haus und Garten

FRÜHJAHRSPUTZ... steht nicht nur im Heim, sondern auch im Garten an. Dieser sollte jetzt aus dem Winterschlaf geholt werden, denn die Frühblüher warten schon. Seite 5

FÜHLEN... Sie sich wohl in den eigenen vier Wänden. Moderne Ruheoasen für Innen und Außen schaffen einen perfekten Bereich zum Relaxen. Seite 23

FRISCHEKUR... für das Haus – dafür ist jetzt der passende Zeitpunkt. Tipps zum barrierefreien Wohnen sowie der Verjüngungskur fürs Eigenheim. Seite 52

WOCHENSPIEGEL


BAUIMPULS

EDITORIAL Wohneigentum steht derzeit hoch im Kurs. Viele Bürger verlassen sich in Zeiten von Finanzkrise und Misstrauen gegenüber den Banken lieber auf die Sicherheit der eigenen vier Wände. Immer mehr spielt dabei aber die nachhaltige Bauweise und Bewirtschaftung von Gebäuden eine Rolle. Energieeffizienter Bau und energetische Sanierung sind nicht nur moderne Schlagworte, sondern dringende Erfordernisse unserer Zeit. Auch die Verwendung ökologischer Baustoffe wie Holz oder Lehm findet bei Bauherren zunehmendes Interesse. Als Präsident der Handwerkskammer Chemnitz möchte ich Ihr Augenmerk natürlich ganz besonders auf die Leistungen unserer Mitgliedsbetriebe lenken. Ob Bau oder Ausbau, Bad oder Garten – die Angebote und Leistungsumfänge der einzelnen Gewerke sind zwar unterschiedlich. Auf eines aber können Sie sich verlassen: Qualität, Individualität und beste Beratung. Mehr denn je steht das Handwerk heutzutage für Zuverlässigkeit. Sie alle wissen: Das Baugeschehen unterliegt einem ständigen Wandel. Die Rahmenbedingungen sind heute ganz anders als noch vor 10 oder 20 Jahren. Es geht nicht mehr darum, dass ein Haus nur schön aussieht und Komfort bietet. Nachhaltigkeit, eine energieeffiziente Bauweise und energetische Gebäudesanierung sind Themen, die für Bauherren und Handwerker gleichermaßen Bedeutung haben. Ich darf Ihnen versichern, das Handwerk stellt sich diesen Anforderungen. Das Handwerk ist fit für die Zukunft. Überzeugen Sie sich selbst und wenden Sie sich an die Fachleute, wann immer Sie Fragen haben rund ums Haus.

Ihr Dietmar Mothes, Präsident Handwerkskammer Chemnitz

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BAUIMPULS

INHALTSVERZEICHNIS 

Die Frühjahrssonnenstrahlen läuten die Gartensaison ein. Auch beim BauImpuls beginnen wir ab Seite 5 mit dem Blick in den Garten. Foto: DoraZett/Fotolia

IMPRESSUM Verlag WochenSpiegel Sachsen Verlag GmbH Geschäftsstelle Magazine Heinrich-Lorenz-Straße 2-4 09120 Chemnitz Telefon: 0371 52 89 232 Fax: 0371 52 89 115 www.wochenspiegel-sachsen.de

Anzeigen/ Gesamtherstellung Sandra Scherf Telefon: 0371 52 89 390 Fax: 0371 52 89 391 s.scherf@wochenspiegel-sachsen.de

Redaktion Ingolf Müller, Falk Bittner, Maxi Rudolph redaktion@wochenspiegel-sachsen.de Redaktionsschluss: 6. Januar 2012

GARTEN

WOHNEN MIT STIL

11 Obstbaum- und Rosenschnitt für eine gesunde Blüte 09 Gesunde Kräutertrends

37 Sicher treppauf, treppab 39 Farbenfrohes Gesamtkonzept

AUSSENANLAGEN 17 Die Renaissance des Gartenzauns 21 Kur für den Rasen

Satz / Layout WS Medienservice Chemnitz GmbH Heinrich-Lorenz-Straße 2-4 09112 Chemnitz Telefon 0371 52 890270 KLOETZER Grafik Design Deubners Weg 10 09112 Chemnitz

VERJÜNGUNGSKUR FÜR IHR HAUS 52 Unter die Lupe genommen 56 Fenster- und Türenbranche 59 Fenster – Bauelemente mit vielen Seiten 60 Wohnen unter Sternen 63 Gut bedacht

Druck Druckerei Vetters GmbH & Co. KG Gutenbergstraße 2 01471 Radeburg

Vertrieb

ENERGIESPAREN 65 Clever gelöst 70 Energieverluste an die frische Luft setzen

FLAMMENSPIEL 72-73 Kaminofen mit Speicher masse 74 Tradition setzt sich durch 76 Viel „Holz vor der Hütten“

Auch die Trends für den Innenbereich versprechen 2013 viele Möglichkeiten in der Raumgestaltung. Tipps zu Themen wie der Wand- und Bodengestaltung bekommen Sie ab Seite 32. Foto: epr/inova

GUT BERATEN

WVD Mediengruppe GmbH Heinrich-Lorenz-Straße 2-4 09120 Chemnitz

Titelfoto/ Fotos Editorial wojciech_gajda/istock, djd/WDVS Fachverband Wärmedämm Verbundsysteme e.V. / djd/www.masters-wintergarten.de / djd/Massiv Mein Haus e.V. / djd/puren / epr/FRESAND Wintergarten / Handwerkskammer Chemnitz

77 „My Home is my Castle“ Rechte und Nachdruck

Im Frühling den Außenbereich auf Vordermann bringen. Wie Sie u.a. Ihrer Terrasse zu neuem Glanz verhelfen erfahren Sie ab Seite 13. Foto: djd/PROTEKTORWERK Florenz Maisch GmbH und Co. KG

MODERNE RUHEOASEN 24 Rollläden und Sonnenschutz im Frühjahrs-Check 25 Der Natur ein Stück näher 29 Farbenfroh und sicher

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 Die eigenen vier Wände avancieren immer mehr zu modernen Ruheoasen. Wie Sie Innen und Außen alle Zeichen auf Wohlfühlen stellen, erfahren Sie ab Seite 23. Foto: epr/Wintergarten Fachverband e.V.

Alle veröffentlichten Beiträge und Anzeigen sind urheberrechtlich geschützt. Die mit dem Verfassernamen gekennzeichneten Beiträge geben die Auffassung der Autoren wieder und nicht unbedingt die Meinung der Redaktion. Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen, jedoch ohne Gewähr. Nachdrucke sind nur mit Genehmigung des Verlages erlaubt. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos übernimmt der Verlag keine Haftung. Alle Rechte bleiben vorbehalten.


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GARTENHIGHLIGHTS & TRENDS

Foto: DoraZett/fotolia

Jetzt kommt Leben ...

... in den Garten Endlich ist er da – der Frühling 2013! Im April und Mai kommt wieder Leben in unsere Gärten. Deshalb haben wir für unser Frühlingsheft viel Wissen über die kommende Gartensaison ausgegraben. Mehr über den Start in die neue Gartenzeit erfahren Sie auf den nächsten Seiten.

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GARTENHIGHLIGHTS & TRENDS

Floristik Trend

Floristmeister David Gehrisch zeigte erst kürzlich auf der Messe Chemnitzer Frühling die neuen Trends der Floristik. Foto: mü

Upcycling ist auf dem Vormarsch! Es handelt sich dabei um die Aufwertung von Abfallstoffen, wo in einem Prozess wieder hochwertige Produkte entstehen. Auch Reste, Verschnitt- oder Ausschusssowie Verpackungsmaterial dienen als Rohstoff für die Schaffung neuer Produkte. Dabei wird meist durch handwerkliche Arbeit ein höherwertiges Endprodukt geschaffen, das oftmals ein Unikat darstellt. Gleichzeitig schont dieser Trend die Umwelt und spart Energie. Ideen, wie man aus Ausgedientem wieder Wertvolles machen kann, hat auch Floristmeister David Gehrisch. Er hat sich verstärkt mit diesem Thema auseinandergesetzt und Ideen für die Floristik entwickelt. So entstanden unter der Verwendung von alten Felgen, Reifen und Gehäusen von Bildschirmen neue blumige Projekte (siehe Foto). mü ■

Bonsai für den Garten jetzt starten Bonsai für den Garten, dass gibt es doch gar nicht. Bonsai sind doch die ganz kleinen Kunstwerke für die Wohnung – eine der größten gärtnerischen Leistungen der letzten Jahrhunderte, die aus China und später Japan zu uns nach Europa kamen. Es gibt wohl kaum eine Pflanze die so gepflegt und entwickelt wurde, dass sie für eine Kultur und Lebensweise Symbolcharakter trägt. Jetzt gibt es den XXLoder Outdoorbonsai, der im grünen Wohnzimmer für Ruhe und Ausstrahlung sorgt und durch sein Unikat das optische Highlight in jedem Garten darstellt. Steffen Uhlig, Mitarbeiter der Baumschule des Gartenfachmarktes Richter, freute sich auf der Chemnitzer Frühlingsmesse den Besuchern diese neue Gartensensation vorzustellen. Die einzigartigen Kunstwerke wurden durch erfahrene Spezialisten in Handveredlung auf einer vorgeformten Pflanze kultiviert. Die Bäume können schon auf ein stolzes Alter verweisen. Der extrem langsame Wuchs und die damit

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verbundene Pflege haben natürlich ihren Preis, was Pflanzenliebhaber wissen. Steffen Uhlig: „Im Gegensatz zu den kleinen Geschwistern im Haus, sind Gartenbonsai wesentlich robuster und pflegeleichter.“ Sie lieben einen sonnigen oder halbschattigen Standort. Staunässe mögen sie nicht. Bei einer Kultur als Kübelpflanze sollten in einem kalten Winter die Wurzeln durch zusätzliche Maßnahmen vor dem Erfrieren geschützt werden. Gartenbonsai können eine Höhe von vier bis fünf Metern erreichen. Es gibt aber auch Exemplare um die 60 Zentimeter. Verarbeitet werden insbesondere die klassischen Nadelgehölze wie Kiefer, Fichte und Wachholder. So konnten die Besucher zum Beispiel einen kriechenden Wachholder-Bonsai bestaunen, der als eine Kopfveredlung auf einem Kieferstamm wächst. Der Gartenfachmarkt Richter hat als Lieferant eine der renomiertesten und größten deutschen Bonsaibaumschulen gewinnen können. mü ■

Steffen Uhlig zeigt auf der Messe Chemnitzer Frühling die Möglichkeiten von Outdoor-Bonsai. Foto: mü


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GARTENHIGHLIGHTS & TRENDS

Willkommen im grünen Wohnzimmer Der Garten ist für viele Deutsche das liebste Kind und Ort der Entspannung und Regeneration. Um vom Alltag einmal Pause zu machen, zieht es sie in ihr grünes Wohnzimmer. Damit der wohnliche Charakter auch vor der Haustür zustande kommt, gibt es 2013 die passenden Gartenmöbel und Accessoires.

Foto: epr/Soliday Sonnensegel

Bereits in den letzten Jahren hat sich der Trend zu großen Lounge-Möbellandschaften durchgesetzt. In Optik und Haptik unterscheiden sich die Möbel für Außen kaum noch von denen für Innen.

Alu, Stahl, Polyrattan und Resysta im Materialmix oder alleine vertreten.

Relaxoase Garten

Der Garten eignet sich nicht nur zum Relaxen, sondern auch für gemütliche Grillabende mit der Familie und ausgelassene Partys. XXL-Tische sorgen dafür den ganzen Besuch gut zu Tisch zu bringen. Eine Länge von bis zu 2,60 Meter und eine Breite von bis zu einem Meter sorgt für viel Platz für leckeres Essen und genügend Beinfreiheit. Für eine gelungene Feier im Grünen darf ein Grill nicht fehlen. Gasgrills liegen immer mehr im Trend. Besonders beliebt sind mittlerweile Lavasteingasgrills. Grundlegend wandelt sich die Funktionalität und der Look der Feuerstellen. Einfache Kugelgrills werden von Grillcentern abgelöst. Diese ermöglichen beispielsweise die Aufbewahrung von Lebensmitteln und Eiswürfeln. Auch in Sachen Zubehör ist nicht mehr nur die Grillzange entscheidend. Spezielle Lösungen wie Popcorn-Maker für Grills machen das Grillen zu einem wahren Partyspaß. Kochen unter freiem Himmel in extra Outdoorküchen, auf XXL-Grills oder Barbecue-

Moderne Formen und edle Materialien ersetzen die alten klobigen Plastikmöbel. Filigrane Möbellösungen versprühen Luftigkeit. Dafür sorgt ein alter Bekannter: Der sogenannte Spaghetti-Stuhl ist im Garten und auf der Terrasse wieder zu finden. Für eine Leichtigkeit in der Optik eignen sich auch Stühle in Sprossen- und Stäbchenoptik sowie Netz und Schnürungen. Große Wohnlandschaften zeigen den Trend hin zum Wohnen im Grünen. Auch das Schlafen in der Natur gelingt hervorragend. Auf Lounge-Inseln lässt es sich leicht entspannen und relaxen, denn das ist die Devise 2013. Die nötigen schattigen Plätzchen schaffen Sonnenschirme, Sonnensegel, Pavillons und Markisenlösungen in hellen Weißtönen. In Sachen Material gibt es kaum etwas Neues. Kunststoff ist gänzlich aus dem Garten verbannt. Stattdessen sind weiterhin Holz,

Treffpunkt für Familie und Freunde

Grills lassen nicht nur Männerherzen höher schlagen. Die Zeit, in der Grillen reine Männersache war, ist längst vorbei. Immer mehr Frauen stellen sich ans Rost und kredenzen wahre Köstlichkeiten. Das Grills nicht mehr nur zum Grillen da sind, sondern auch als Accessoires dienen können, zeigt die Farbvielfalt in der es die Feuerstellen mittlerweile gibt.

Farbige Hingucker und dezente Grundtöne Als Trendfarbe Nummer eins ist blau dieses Jahr der große Favorit. In Kombination mit beige und weiß kommt so maritimes Flair in den eigenen Garten. Wer den wohnlichen Charakter noch weiter unterstreichen möchte, vervollständigt das grüne Wohnzimmer mit wetterfesten Bildern, Teppichen, Kissen und Leuchten. Gerade diese können sich stark von der Grundfarbe abheben. Accessoires in knalligen Farben wie blau, rot und pink bringen den nötigen Schwung in den Garten. Weiterhin Trend sind Möbel und Bezüge in gedeckten Tönen wie taupe, braun und anthrazit. Für die jüngere Generation darf es ruhig etwas auffälliger sein. Dafür sorgen Sitzkissen, Stühle usw. in pink, gelb, grün, blau und rot.  si ■

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GARTENHIGHLIGHTS & TRENDS

Termine Ausstellungen Messen Brauchtum Landesgartenschau Prenzlau 13.04. – 06.10. 2013 München blüht 2013 20.04. – 21.04. 2013 21.09. – 22.09. 2013

Junge Hobbygärtnerin in Aktion. Foto: Romberg

Kinderstube für Blumen & Gemüse Die Zeit für die Aussaat hat bereits begonnen. Es soll Hobbygärtner geben, die es einfach nicht erwarten können und bereits im Februar die ersten Samentütchen aufreißen. Aber auch im April oder Mai ist noch die richtige Zeit für die Aussaat. Das Saatgut hat unterschiedliche Ansprüche an die Umgebungstemperatur und den Ort (Dunkelkeimer). Deshalb empfiehlt es sich immer die Tipps auf der Samentüte zu lesen. Zum Vorkeimen kann man das Saatgut auf feuchtes Küchenkrepp legen. Dazu eignen sich flache Küchendosen, die man bis zum Keimen mit einem Deckel verschließt. Wenn sich nach einigen Tagen die hakenförmigen Triebe zeigen, steckt man sie in die mit spezieller Aussaaterde

gefüllte Aussaatschalen oder Blumentöpfe. Wem das Vorkeimen auf Krepp zu umständlich ist, der kann die Samen auch direkt in die Aussaatschale geben. Im Gartenfachmarkt gibt es dazu eine große Auswahl. Plastikhauben helfen die Luft und Feuchtigkeit zu regulieren. Die Erde darf nie austrocknen. Auf den Deckel kann man verzichten, wenn sich die ersten Blätter kräftig entwickeln. Die zarten Jungpflanzen brauchen viel Licht und eine Temperatur um die 20 Grad. Eine Fensterbank in der Wohnung reicht dafür aus. Brauchen die Keimlinge mehr Platz, hilft nur das Pikieren. Während der gesamten Anzuchtphase sollte die Erde nie ganz austrocknen. Das heißt nicht, die Zöglinge mit

Internationale Gartenschau 2013 – Hamburg 26.04. – 13.10. 2013 Naturmarkt Wasserschloss Klaffenbach 01.05. 2013 06.10. 2013 Wasser zu verwöhnen. Erst durch die Suche nach Wasser durchwurzeln sie gut. Ins Freie oder ins Gewächshaus dürfen die Jungpflanzen erst, wenn dort kein Frost mehr herrscht. Wer älteren Samen noch verwenden will, sollte vorher die Keimfähigkeit prüfen, um nicht die Arbeit noch einmal wiederholen zu müssen. Wenn der Boden frostfrei und einigermaßen abgetrocknet ist, können im Freien schon die ersten Beete vorbereitet werden. Lauchzwiebeln, Bohnenkraut, Rettich, Spinat und verschiedene Salatsorten sät oder pflanzt man bereits ins Freie. Mit Folie oder Hauben sollten je nach Witterung die Jungpflanzen einen Schutz erhalten. mü ■

Dahlien vortreiben

Im Gewächshaus finden Jungpflanzen besonders gute Bedingungen vor. Foto: mü

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Home & Garden Köln 2013 25.04. – 28.04. 2013

Wer sich an den blühfreudigen Dahlien im Garten eher erfreuen möchte, kann sie ab Anfang April vortreiben. Das hat sogar den Vorteil, dass die jungen Triebe in den Beeten nicht gleich dem Fraas der Schnecken zum Opfer fallen. Die Knollen in größere Töpfe oder Eimer mit frischer Blumenerde setzen und an einen hellen und frostfreien Platz stellen. Die Dahlien sind regelmäßig zu gießen, vertragen aber keine Staunässe. Sind keine Spätfröste mehr zu erwarten, können die Pflanzen in ein Blumenbeet umziehen. red ■

Gartenschau Sigmaringen 11.05. – 15. 09. 2013 „Kleine Landesgartenschau“ Tirschenreuth 29.05. – 25.08. 2013 Töpfermarkt Wasserschloss Klaffenbach 01.06. – 02.06. 2013 LebensArt Großharthau 2013 14.06. – 16.06. 2013 Haus & Garten Träume Lichtenwalde 2013 16.08. – 18.08. 2013 Küchengartenfest Bad Muskau 2013 14.09. – 15.09. 2013


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GARTENHIGHLIGHTS & TRENDS

Gesunde Kräutertrends Kräuter im eigenen Garten sind für gesundheitsbewusste Hobbygärtner ein absolutes „Muss“, denn die heilenden Kräfte sind heute aktueller denn je. Aber nicht nur aus gesundheitlichen Gründen sind Gartenkräuter unverzichtbar, denn durch ihren intensiven Geschmack verfeinern sie zahlreiche Speisen, Gelees oder lassen sich als schmackhafte Tees zubereiten. Im Topf oder im Beet: Am richtigen Platz und bei guter Pflege können sich Kräuter perfekt entfalten. Wer mehr Platz im Garten zur Verfügung hat, kann mit einer Kräuterspirale für Aufsehen sorgen. Für die Würze und das Aroma aus Kübel und Kasten findet sich auch auf dem Balkon oder der Terrasse ein Plätzchen. Kräuter helfen aber nicht nur uns Menschen, sondern auch ihren Pflanzenkollegen. Zum Beispiel hält Lavendel Blattläuse von Rosen fern. Und noch eine Funktion übernehmen die Kräuter: Viele sind durch die Schönheit ihrer Blätter ein wahrer Blickfang im Garten oder auf dem Balkon. Für eine ausführliche Beratung stehen die Gärtner im Gartenfachmarkt Zschopauer Straße gern zur Verfügung. mü ■

Foto: pixelio/Sigrid Rossmann

Nur wenige Heilkräuter sind so vielseitig wie Minze. Erfrischend, belebend, dämpfend und beruhigend sind ihre Eigenschaften, die man schon im Altertum zu schätzen wusste.

Thymian Foto: pixelio/Kladu

Das Kräuterbeet mit dem Dreh Eine Kräuterspirale im Garten ist nicht nur ein attraktiver Blickfang, sondern bietet den Pflanzen auch einen optimalen Standort. Sowohl die Sonnenanbeter als auch die Arten, die es etwas kühler mögen, gedeihen gesund und kräftig. Eine Kräuterspirale kann man aus Steinen oder Ziegeln bauen. Zu Beginn wird ein kleiner Teich angelegt, denn die Brunnenkresse mag es feucht. Die sich anschließende feuchte Zone mit humusreichem Boden ist Waldmeister, Kerbel und Sauerampfer

Kompetent für Grün in den Gewächshäusern • blühende Topfpflanzen • Grünpflanzen • Hydropflanzen • Bonsai & Kakteen • Orchideen & Tillandsien • Geschenkartikel und • Seidenblumen

im Freibereich

Minze

• Balkonpflanzen • Stauden, Wasserpflanzen • Laub- und Nadelgehölze • Rhododendren/Azaleen • Obstgehölze/Beerensträucher • Rosen • seltene Zwerggehölze u.v.a. mehr

vorbehalten. Bei der sich anschließenden Übergangszone fühlen sich Schnittlauch, Dill, Pimpinelle und Bohnenkraut wohl. Der Boden sollte in diesem Bereich mit Sand gemischt sein, damit das Wasser gut abfließen kann. Auf der oberen Zone, dem Mittelpunkt der Spirale, wachsen in der prallen Sonne die Kräuter aus dem Mittelmeerraum. Rosmarin, Thymian, Oregano und Salbei brauchen wenig Nährstoffe, viel Wärme und einen trockenen Boden. mü ■

Foto: pixelio/I. Lehmann

Thymian wird für schleimlösenden Tee verwendet. In der Küche passt das Kraut gut zu mediterranen Gemüsegerichten und Rezepten mit Schafskäse.

Stevia Foto: djd/Global

Stevia, das unscheinbare Kraut aus Südamerika, hat eine bis zu 15 mal höhere Süßkraft als Zucker und enthält keine Kalorien.

Veranstaltungsplan 1. Halbjahr 2013 06.04.

Kartoffel - Beratungstag Kartoffelverkostung und viel Wissenswertes über die tolle Knolle 13.04. KOSTENLOSER BODENTEST u. Gartenberatung, 9 – 14 Uhr Vom 27. April bis 25. Mai hat der Gartenfachmarkt in Chemnitz jeden Samstag von 8.30 Uhr bis 18 Uhr geöffnet! 27.04. Frühlingsfest - die BREITENAUER MUSIKANTEN spielen von 10 – 14 Uhr - Start in die Balkonsaison - KOSTENLOSER Bodentest und Gartenberatung 27.04. und Es blüht auf Balkon und Terrasse... Sonntag, von 10 – 16 Uhr geöffnet d. 28.04. - Tag der offenen Gewächshäuser, Start in die Balkonsaison 04.05. Viva Balkonia - Wir bepflanzen die Blumenkästen nach Ihren Wünschen Sonntag, Muttertag 10 – 12 Uhr geöffnet! d. 12.05. Ein blumiges Dankeschön für die beste Mutti der Welt! 17. – 18.05. Große Rhododendron- & Ahornschau - Ausstellung einzelner Stutzen mit Blüte verschiedener Rhododendren - Riesenauswahl an Rhodosorten und Ahornarten - Expertenrat zu Standort und Pflege mit Fachbuchautor E. Moser 27.05. – Kräuterwoche 01.06. - große Auswahl an Kräutern für Balkon, Garten - Tipps zu Anbau und Verwendung von Kräutern u.v.a.m. 01.06. Würziger Samstag Kräuter zum Anfassen, Riechen und Probieren 14.- 15.06. Rosengarten - Rosen und Clematis in schönen Farben u. großer Auswahl - Beetrosen, Bodendecker und ihre winterharten Begleiter 22.06. Teichberatungstag – KOSTENLOSER Teichwassertest

Step by Step zu Ihrer Wir freuen uns auf Ihren Besuch! persönlichen Energiewende Gartenbau GmbH Chemnitzer Blumenring

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GARTENHIGHLIGHTS & TRENDS

Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen/thx

Keine Spur

von Spießigkeit

Gärtnern unterzieht sich einem Imagewandel

Lange Zeit war Gärtnern der Inbegriff von Spießigkeit. Heute erleben nicht nur die Kleingartenanlagen inmitten der Städte eine regelrechte Renaissance, sondern auch die Hausgärten vor den Einfamilienhäusern. Vor allem junge Leute wollen dort ihr eigenes ungespritztes Obst und Gemüse anbauen und einen direkten Zugang zur Natur haben.

Im Frühjahr ist die beste Zeit Blumen zu sähen, Bäume zu beschneiden und die Pflanzenanzucht zu starten. Nahezu jeder kennt es aus vergangenen Tagen: Die Wochenenden wurden in den Schrebergärten der Großeltern verbracht oder als Familie wurde ein eigener gepachtet. In den letzten Jahrzehnten hatte das Gärtnern den Ruf von Spießigkeit. Doch unterzieht sich das Hobby der Generation 60plus gerade einem deutlichen Imagewechsel. Unsicherheit beim Kauf von Lebensmitteln, auch im Biobereich, lassen viele auf die Zucht und den Anbau von Gemüse und Obst zurückgreifen. Die Qualitätskontrolle über die Pflanzen liegt dabei einzig und allein beim Gärtner. Überdies macht das Anpflanzen, Pflegen und Ernten des Anbaus

auch den Kleinen ganz viel Spaß. So nutzen auch immer mehr junge Leute den Garten als Stressausgleich. Denn wie eine holländische Studie 2011 bestätigt: Gärtnern hält gesund und stärkt das Wohlbefinden. Die Wissenschaftler befragten Besitzer von Kleingärten sowie ihre Nachbarn ohne eigenen Garten. Vor allem in der Saison legten die Menschen mit Garten einen zusätzlichen Tag mit körperlicher Aktivität pro Woche ein. Insbesondere die Gartenbesitzer ab 60 empfanden sich selbst als gesünder, zudem waren ihr allgemeines Stressniveau und die Zahl der nötigen Arztbesuche messbar niedriger. Bereits 20 Minuten Gartenarbeit können demnach die Menge der Stresshormone drastisch senken. djd/ si ■

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Mario Teichgräber kurz vor Redaktionsschluss mit seiner Wurzelfräse in Aktion. Foto: mü

Wurzel ausfräsen seit 1993

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Früher wurden Wurzeln mühevoll mit Hilfe von Spaten, Spaltaxt und Säge ausgegraben. Heute ist das nicht mehr notwendig, denn diese Arbeit übernehmen moderne Wurzelfräsen. Die erledigen diese Arbeit in wenigen Minuten, je nach Durchmesser des Baumstumpfes. Mit einer Baumfräse wird in einer Tiefe bis zu ca. 20 Zentimetern gearbeitet. Das Loch kann gleich mit den Fräsabfällen, vermischt mit Erde, wieder verschlossen werden. Die Wurzelausläufer können zum Verrotten im Boden verbleiben. Nach der Grasausaat braucht man noch etwas Geduld. Aber nach einem halben Jahr ist von der Frässtelle fast nichts mehr zu sehen. mü ■


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GARTENHIGHLIGHTS & TRENDS

Obstbaum- & Rosenschnitt für eine

gesunde Blüte Im Frühjahr ist der ideale Zeitpunkt, um Obstbäume, Rosen, Sträucher und Stauden zurückzuschneiden. Mit den richtigen Tipps lassen sich häufige Fehler vermeiden.

Wenn die Temperaturen stetig über fünf Grad Celsius liegen und die ersten frostfreien Nächte vergangen sind, wird es Zeit für den Rückschnitt von Apfel-, Birnen- oder Pflaumenbaum. Das Geäst soll dabei möglichst in eine Trapezform gebracht werden. Um dem Baum beim Beschneiden keinen weiteren Schaden zuzufügen, sollten möglichst scharfe Schneidegeräte verwendet werden. Äste sowie Zweige, die parallel oder über Kreuz wachsen, in die Baummitte oder in die Höhe ragen, sind zu entfernen. Der ideale Winkel für einen Ast liegt bei etwa 35 Grad, dann ist der Früchteertrag der Obstbäume größer als bei einer verwachsenen Baumkrone. Damit sich an den Schnittstellen der entfernten abgestorbenen Äste keine Pilze und Bakterien festsetzen, empfiehlt es sich, den Ast komplett bis zum Ansatz zu entfernen. So lassen sich auch Neuaustriebe verhindern. Schnittstellen, die größer als drei Zentimeter sind, können mit einem Wundwachs bearbeitet werden, damit der Baum vor Austrocknung und Schädlingen geschützt ist. Allgemein sollte darauf geachtet werden, größere Schnittwunden beim Rückschnitt zu vermeiden – das gilt nicht nur für Obstbäume, sondern auch bei Rosen.

Rosen als Aushängeschild des Gartens Auch bei Rosen kräftigt der alljährliche Rückschnitt im Frühling die Pflanze und verhilft ihr zu einer gesunden Blüte. Hier gilt: Die starken Triebe der Pflanze auf zwei bis vier Augen zurückschneiden, mit Ausnahme der Botanischen Rose (Wildrose). Bei ihr genügt es, lediglich die unteren alten Zweige wegzuschneiden. Man beginnt mit der Entfernung aller kranken und abgestorbenen Teile. Experten raten bis in das gesunde Holz hineinzuschneiden. Es ist am grünweißen Mark zu erkennen. Kletter- und Strauchrosen sollten am besten erst nach der ersten Blüte gestutzt werden.

Gartenarbeiten an Sträuchern und Stauden Sträucher, die erst im Spätsommer blühen, sollten schon Ende März, Frühjahrs- und Frühsommerblüher hingegen erst nach der Blüte beschnitten werden. Alle spät blühenden Clematis-Sorten sind bis über den Boden abzuschneiden, ebenso die weißen, im Sommer blühenden Rispenhortensien. Andere Hortensienarten setzen bereits im Frühling ihre ersten Knospen an, hier ist der Rückschnitt erst im Herbst fällig. PM/heinzemedien ■

Weitere Tipps zu Gartenarbeiten im Frühjahr gibt es unter www.bauemotion.de Foto:fotolia

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GARTENHIGHLIGHTS & TRENDS

Gemüseanbau

ist wieder in

Mit einem Häcksler zerkleinerte Gartenabfälle wie Äste, Pflanzenreste oder Laub sorgen als Mulchschicht auf dem Gemüsebeet für eine ökologische Düngung. Foto: djd/Viking

Für ein eigenes Gemüsebeet ist Platz auf der kleinsten Parzelle. Hobbygärtner, die jedoch das ehrgeizige Projekt starten möchten, sich komplett selbst zu versorgen, sollten mindestens 40 Quadratmeter Anbaufläche dafür vorsehen. Die erste Überlegung gilt dem Standort des Gemüsebeets. Idealerweise steht ein windgeschützter Ort zur Verfügung, auf den die Sonne täglich mindestens fünf bis sechs Stunden scheint. Nehmen Bäume, Sträucher oder Mauern den Pflanzen zu viel Licht, gedeihen sie nur verhalten. Praktisch ist es zudem, wenn das Beet nicht breiter als 1,30 Meter angelegt wird, denn dann lässt sich die Mitte problemlos von beiden Seiten erreichen. Der zweite Schritt ist für viele Gemüsegärtner der schwierigste, denn er zehrt an den Kräften: Es gilt, die Erde aufzulockern, damit sie atmen kann und Feuchtigkeit besser aufnimmt. Die Arbeit mit Spaten und Gartenkralle ist jedoch körperlich sehr anstrengend. Nun ist das Beet bereit für die Aussaat. Bevor man jedoch zur Tat schreitet, sind Vorüberlegungen notwendig. Denn Gemüsepflanzen können sich gegenseitig beeinflussen. Manche, wie Möhre, Kohl oder Salat, sind anfällig für Krankheiten. Sie sollten von robusteren Arten flankiert werden. Andere, wie Lauch, Buschbohne oder Kartoffel, verbessern die Bodenstruktur. Somit lohnt es sich, zu planen, welches Gemüse man nebeneinander pflanzt, aber auch, welches Gemüse an gleicher Stelle im folgenden Jahr kultiviert werden soll. Denn nur wer zu jeder Saison die Frucht wechselt, kann langfristig reiche Ernte einbringen. Mit der Aussaat sollte man erst beginnen, wenn es nachts nicht mehr friert, andernfalls ist eine Vliesabdeckung ratsam. djd/pti ■

Transportprobleme Heimwerker und Hobbygärtner kennen das Problem, wenn Abfälle und Bauschutt anfallen oder neue Platten für die Terasse zu holen sind. Wie kann man das am Besten transportieren. Wer sein Auto schonen will, greift heuzutage zum Anhänger. Sie gibt es in zahlreichen Größen und passend für jeden Zweck. Eine preisgünstige Alternative zum Neukauf ist der Erwerb eines gebrauchten Anhängers. Vor dem Kauf sollte man jedoch überlegen, wie oft man im Jahr vor Transportproblemen steht. Für Autofahrer, die nur gelegentlich einen Transport organisieren müssen, ist es sinnvoller, einen Anhänger für einen kurzen Zeitraum anzumieten, da dies wirtschaftlich betrachtet günstiger ist, als einen Pkw-Anhänger zu kaufen. Eine Anhängerkupplung am eigenen Fahrzeug wäre nicht schlecht, sonst muss man sich zusätzlich um einen entsprechenden Mietwagen mit Zugeinrichtung bemühen. mü ■

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AUSSENANLAGEN NEU GESTALTEN

Das zweite Wohnzimmer

Der Garten ist für viele längst zum zweiten Wohnzimmer mitten im Grünen geworden. Viele Tipps über die Gestaltung der Außenanlagen erfahren Sie auf den nächsten Seiten.

Rechtzeitig vor Beginn der neuen Gartensaison sollte man überprüfen, ob das Gartenhaus die kalte Jahreszeit gut überstanden hat – dazu gehört auch ein sorgfältiger Check des Entwässerungssystems. Foto: djd/PROTEKTORWERK Florenz Maisch GmbH und Co. KG

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AUSSENANLAGEN NEU GESTALTEN

Frühjahrsputz im Außenbereich

Fassade, Dach und Garten brauchen genaue Inspektion Foto: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt/pixelio.de

Der Frühling steht in den Startlöchern. Die tiefen Temperaturen, begleitet von Schnee und Eis, sind nicht nur für Menschen ein Problem, sondern auch das Haus leidet im Winter unter Minusgraden und Feuchtigkeit. Daher raten Experten im Frühjahr das Eigenheim genauestens zu inspizieren. Vor allem die Außenwände können nach der kalten Jahreszeit porös werden. Risse in Putz oder gar im Mauerwerk sind die Folge. An diesen Stellen kann sich Feuchtigkeit festsetzen und zu weiteren Schäden führen. Das Risiko von Schimmel, Moos oder gar weiteren Rissen steigt. Außerdem leidet die Wärmedämmung unter einem defekten Mauerwerk. Doch nicht nur Fassade und Mauerwerk sind durch die Temperaturen und den Schnee belastet, sondern auch das Dach. In den Wintermonaten muss es so manche Schneelast aushalten. So können beispielsweise Dachziegel gelockert sein. Durch falsch sitzende Ziegel dringt Wasser in das Dach ein und kann Schäden hervorrufen. Für einen sauberen Abfluss müssen auch Dachrinnen und Fallrohre von altem Herbstlaub und Dreck befreit werden. Sind diese verstopft, sucht sich das Wasser einen neuen Weg. Es ist ratsam, die Arbeiten an Dach und Dachrinne vom Fachmann erledigen zu lassen. Dachdecker und Klempner haben das entsprechende Equipment und die nötige Erfahrung. Nicht nur am Haus sollte der Frühjahrscheck durchgeführt werden. Stecken Märzenbecher, Narzissen, Schneeglöckchen und Co. ihre Köpfe aus der Erde, kommt erste Farbe in den Garten. Doch gleichzeitig zeigt sich das ganze Ausmaß des Winters. Regen, Schnee und Frost haben ihre Spuren hinterlassen. Wege und Mauern müssen gesäubert, die Sträucher in Form gebracht, Beete vorbereitet, kaputtes Holz entfernt und erneuert werden, der Zaun benötigt eventuell einen neuen Anstrich. Erst wenn Haus und Garten aus dem Winterschlaf geholt sind, kann man die Freiluftsaison wieder richtig genießen. si ■

Die ersten Frühjahrssonnenstrahlen sind schon durch und nun wartet bald wieder die Freiluftsaison auf Haus und Garten. Wenn Schneeglöckchen, Tulpen, Narzissen, Krokusse und Co. ihre Köpfchen aus der Erde stecken, sollte die Zeit genutzt werden eventuelle Winterschäden am Haus zu finden und zu beheben.

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Hotel „Vier Jahreszeiten“fürs Auto Viele Autofahrer werden jetzt aufatmen: Der Winter verabschiedet sich allmählich und die Zeit des Kratzens ist vorbei – doch die nächste Eiszeit kommt bestimmt. Dann heißt es wieder früher aufstehen, um Windschutzscheibe und Co von Eis und Schnee zu befreien. Und nicht nur das: Machen Kälte und Frost Auto und Autofahrern im Winter zu schaffen, sind es im Frühjahr und oft bis weit in den Sommer hinein Blütenstaub und Baumharz, Vogelkot, Fliegendreck und Honigtau, die für Verunreinigungen sorgen. Im

besten Fall beschmutzen sie das Fahrzeug nur, schlimmstenfalls können sie mitunter aber auch für Lackschäden sorgen. Abhilfe schaffen Carports. Carports bieten zu jeder Jahreszeit sicheren Schutz vor Witterungs- und anderen Einflüssen. Ihre offene und flexible Bauweise hat sich in den letzten Jahren außerdem zur äußerst beliebten Alternative zur Garage entwickelt. Wer beim Bau auf einen Stahlcarport statt auf einen Holzbau setzt, für den gehören demnächst nicht nur Eiskratzen und ständige, kostenin-

tensive Besuche in der Waschstraße der Vergangenheit an. Er kann damit auch auf regelmäßige Schutzanstriche verzichten, wie sie ein Carport aus Holz benötigt. Stahlcarports hingegen sind wartungsfrei, preisgünstig und haben auch optisch einiges zu bieten. Filigrane und stabile Konstruktionen aus feuerverzinkten Stahlkantprofilen mit witterungsbeständiger Pulverbeschichtung sorgen für einen guten Eindruck und Langlebigkeit ohne späteren Pflegeaufwand. Es gibt Systeme die eine große Gestaltungs-

Foto: epr/capotec

Dank des Mehrzweckraums spart man sich andere Anschaffungen wie einen Geräteraum oder einen Fahrradunterstand.

freiheit zulassen. Das betrifft sowohl die Anfertigung auf Kundenwunsch als auch eine hochwertige Pulverbeschichtung der Bauprofile in nahezu allen Farbtönen. Carports können inzwischen so konzipiert werden, dass auch Fahrräder Platz finden oder ein Geräteraum in beliebiger Größe mit Tür angebaut werden kann. Selbst eine nachträgliche Umrüstung zur Garage soll möglich sein. Mehr unter www.gardenplaza.de und www.capotec.net/unico. epr ■

Auch Garagen brauchen Pflege Mit einem vollautomatischen Torantrieb lässt sich die heimische Garage bequem per Knopfdruck vom Auto aus öffnen. Foto: djd/Aperto Torantriebe

Nach fünf Jahren neue Tapeten, nach zehn Jahren ein frischer Fassadenanstrich und nach 15 Jahren Verbesserungen an der Heizanlage: Wer sein Eigenheim nicht regelmäßig hegt und pflegt sowie entsprechende Renovierungsarbeiten zeitnah in Angriff nimmt, dem vergeht schnell die Freude am schmucken Zuhause. Dies gilt selbstverständlich auch für die Garage, an der in der Regel spätestens nach 15 bis 20 Jahren größere Sanierungsmaßnahmen fällig werden.

Komfort erhöhen Aber auch im Jahresverlauf braucht das private Parkhaus immer mal wieder eine Schönheitskur. Besonders der Garagenboden sollte stets gründlich gekehrt und von Zeit zu Zeit auch mit dem Hochdruckreiniger abgespritzt werden, damit liegen gebliebener Schmutz nicht die Autoreifen brüchig und porös werden lässt. Zudem ist regelmäßiges Lüften wichtig, damit die Feuchtigkeit aus der Garage transportiert wird. Einen kritischen Blick verdienen auch die Torfeder und ihre Aufhängung, da sie rosten und im schlimmsten Fall plötzlich brechen können. Wer seinem Garagentor noch mehr Komfort verleihen möchte und es künftig bequem vom Auto aus per Knopfdruck öffnen will, der nutzt die Pflegemaßnahmen für den Einbau eines vollautomatischen Antriebssystems. djd/pt ■

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Die Renaissance des Gartenzauns Zäune gliedern den Garten in kleine und große Räume, verwehren weite Blicke oder geben sie frei. Darüber hinaus schirmen sie sonnige Ecken gegen Wind oder störende Blicke ab. Kurz: Schöne Zäune sind unentbehrlich. Holz wird dank individuellem Design und hoher Qualität wieder zum Trendmaterial. Bei Metall wird mehr wert auf Design gelegt. Aber auch Kunststoff kommt nach wie vor zum Einsatz. Endlich wieder raus ins Grüne: Gartenfreunde hält an sonnigen Tagen nichts im Haus, denn draußen ist immer etwas zu tun, erst recht nach der allzu langen nasskalten Jahreszeit. Blumenbeete wollen aus dem Winterschlaf geweckt werden, der Rasen benötigt eine intensive Pflege, und auch den Lieblingsplatz an der Sonne gilt es für die kommenden Monate herzurichten. Wenn es um die Gestaltung der Terrasse, um schmückende Gartenzäune oder um einen Sichtschutz geht, liegen vor allem natürliche Materialien wie klassisches Holz oder auch Weidenzäune im Trend.

Naturverbundenes Design Die Baumaterialien aus der Natur erweisen sich bei der Gartengestaltung als ungemein vielseitig. Ob klassisch-traditionell, mediterran angehaucht oder puristisch – verschiedene Ausführungen und Farben verleihen Garten, Terrasse und Balkon eine individuelle Optik. Dabei erfüllen Zäune nicht nur einfach ih-

ren Zweck und geben dem Garten Struktur, schützen vor ungebetenen Blicken oder halten kühle Windböen ab. Sondern sie werden selbst zum Blickfang. „Besonders beliebt sind in dieser Saison zum Beispiel Weidenzäune mit einem soliden Rahmen aus Fichtenholz. Das naturverbundene Design bringt Wohnlichkeit und Gemütlichkeit in den Garten“, sagt Frank Felix Scheffer von deingartentraum.de.

Sichtschutz und dekoratives Element in einem: Zäune aus natürlichen Materialien wie Holz und Weide werden immer beliebter. Foto: djd/dein-gartentraum.de

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Individuelle Planung und höchste Qualität Neben dem ansprechenden Design legen Gartenfreunde immer mehr Wert auf die individuelle Gestaltung ihrer Gärten – das Refugium an der frischen Luft wird häufig als gemütliches „Zweitwohnzimmer“ gesehen. Experten empfehlen, ausschließlich Hölzer aus nachhaltiger, kontrollierter Forstwirtschaft zu nutzen. Die Qualität macht sich nicht nur mit einer hohen Robustheit und einer langen Haltbarkeit von Terrassenböden, Zäunen und Holzwänden bezahlt, sondern erfüllt auch hohe ökologische Ansprüche. Zu den besonders robusten und beliebten Sorten zählen etwa Lärche und Kiefer. djd/pt ■

Durch die eigene Herstellung ist es der Firma Lasch möglich, ganz individuell gefertigte Zäune anzubieten. Foto: Lasch

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Der Balkon, Terrasse und Garten sind die alltäglichen Ruheoasen, doch bergen sie auch Gefahren. Treppen, Niveauunterschiede, Teichanlagen brauchen manchmal ein Geländer.

Sicherheit

im Außenbereich

Foto: epr/Gebrüder Dolle

Die Temperaturen werden milder und die Freiluftsaison 2013 ist damit eröffnet. Nun beginnt wieder die Zeit von gemütlichen Stunden auf „Balkonien“, den Terrassen und im Garten. Während man sich entspannt zurücklehnt, können die Kinder im Garten spielen. Doch auch hier lauern Gefahren für die Steppkes. In den modernen Außenbereichen dürfen Gartenteiche nicht fehlen. Für spielende Kinder können sie schnell zur Gefahrenquelle werden. Daher ist es gerade bei Biotopen, die an Terrassen oder Spielbereiche der Kinder grenzen, wichtig, diese durch einen entsprechenden Schutz abzusichern. Hierfür eignen sich Geländer und Brüstungen, die ein Hineinfallen verhindern. Damit der Blick auf den Teich nicht versperrt ist, bieten sich luftig-wirkende Konstruktionen mit freiem

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Blick an. Ein Möglichkeit wäre, bruchsicheres Acrylglas zu verwenden. Aber auch ein System aus Edelstahlseilen gewährleistet den nötigen Schutz und gibt dennoch den Blick auf das Nass frei. Eine entsprechende Abgrenzung verhindert nicht nur einen Unfall, sondern auch den Besuch von unliebsamen Fischräubern. Geländer und Brüstungen erfüllen so den Zweck der Sicherheit im Außenbereich und dienen als Blickfang. Die modernen Formen und unterschiedlichen Materialien wie Holz, Alu, Edelstahl, Eisen, Acrylglas, Lochblech oder Bambus fügen sich in die Gestaltungskonzepte ein. Vom modernen puristischen Edelstahl-Glas-Modell bis zur natürlichen Ausführung aus Holz, für jede Außenanlage ist das Passende dabei. Sie haben noch einen weiteren

Vorteil. Sie können als Sichtschutz fungieren. Gerade auf Balkons verhindern sie ungewollte Einblicke von außen. Grundsätzlich ist am Balkon ein Schutz vorgeschrieben. Aber auch an Terrassen mit angrenzender Böschung oder zur Überwindung von Niveauunterschieden sind entsprechende Vorrichtungen empfehlenswert. Gerade im April, wenn die Zeit für einen Frühjahrscheck im Außenbereich ansteht, sollten auch die Brüstungen und Geländer genauer inspiziert werden. Nicht nur der Winter hinterlässt seine Spuren, auch Regen und Sturm wirken. Der Frühling ist die perfekte Jahreszeit, die, durch die Witterung in die Jahre gekommenen, Abgrenzungen, wieder instand zu setzen oder gegebenenfalls zu ersetzen. si ■


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Farbenfroh & individuell Mit Betonsteinen kann man Gartenwege und Terrassen abwechslungsreich gestalten.

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Schluss mit dem grauen Einerlei unter freiem Himmel: Farbtrends, die den Wohnbereich vom Bodenbelag bis zur Wandgestaltung prägen, sind heutzutage auch im Garten gefragt. So greifen viele Hausbesitzer für die Gestaltung von Wegen, Einfahrten und Terrassen nicht mehr zur Standardware in monotonen Tönen, sondern geben dem privaten Reich im Grünen mit Farbakzenten eine persönliche Note. „Im Trend liegen aktuell insbesondere warme, mediterrane Farben oder auch edle Verarbeitungen, die an hochwertige Natursteine wie Granit oder Sandstein erinnern“, berichtet Dietmar Ulonska, Geschäftsführer des Betonverbandes Straße, Landschaft, Garten. Erlaubt ist, was gefällt: Gemäß diesem Motto lässt sich bei der Gartengestaltung kreativ mit Farben und Formen spielen. Gerade Betonsteine lassen sich durch spezielle Verarbeitungen vielseitig verändern und sind zugleich besonders robust und pflegeleicht. So stehen zum Beispiel verschiedene Gesteinskörnungen zur Wahl, die für Effekte und die gewünschte Farbigkeit sorgen. „Schon von Natur aus bietet Beton durch den Einsatz verschiedener Zemente ein breites Spektrum an Farbtönen. Weitergehende Wünsche nach einer individuellen Gestaltung erfüllen hochwertige, wetterbeständige Pigmente“, betont Ulonska. Doch nicht nur die Farbe, auch die Oberfläche der Steine lässt sich variieren. Ob Feinwaschen, das Sand- oder Kugelstrahlen, Rumpeln oder Marmorieren der Steine, durch die Bearbeitung entstehen natürlich wirkende Strukturen, die oft wie von Hand gemacht aussehen. So kann jeder Hausherr für seinen Garten das Ambiente nach Wunsch vorgeben: mediterranfarbenfroh, elegant oder klassisch im Landhausstil. Auch für Gehwege, Einfahrten oder Gartenmauern ist das Material geeignet. Gut zu wissen: Da die Steine und Platten meist in der eigenen Region produziert werden, fällt auch die ökologische Bilanz dank der kurzen Transportwege positiv aus. djd/pt ■

Die gesamte Familie genießt den Freiraum im Grünen. Zur Gartengestaltung gehören individuell ausgewählte Pflasterungen für Terrasse und Wege dazu. Foto: djd/BetonBild

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Eine Terrasse lässt sich in wenigen Schritten selbst bauen. Foto: Hornbach

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Wer träumt nicht von einer Wohlfühloase im eigenen Garten: Mit ein wenig Geschick können sich Eigenheimbesitzer ihre individuelle Terrasse gestalten. Dabei ist als erstes die Standort-Frage zu klären. Zu bevorzugen ist ein heller Platz, denn schattige Lagen sind feuchter, so dass sich Moos und Algen festsetzen. Wichtig ist, sich vorher einen detaillierten Bauplan zu zeichnen. So kann der Heimwerker den Materialverbrauch am besten einschätzen. Am einfachsten lassen sich Terrassen aus Dielen bauen. Hier muss kein Splitt- und Mörtelbett erstellt werden wie bei einer Steinterrasse – eine einfache Unterkonstruktion reicht aus. Die meisten Terrassenlager für den Unterbau sind höhenverstellbar und können so Unebenheiten auf dem Grundstück besonders einfach ausgleichen. Grundsätzlich eignen sich für den Terrassenbau alle witterungsbeständigen Harthölzer sowie speziell haltbar gemachte Holzsorten.

WPC-Dielen bieten hohen Barfußkomfort Der aktuelle Trend sind WPC-Dielen. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus natürlichen Holzfasern und hochwertigen Bindemitteln aus Kunststoff – eine Kombination, die für eine lange Lebensdauer und Witterungsbeständigkeit sorgt, ohne dass lasiert werden muss. Tiefe Profilierungen ermöglichen, dass sich die Dielen selbst bei direkter Sonneneinstrahlung nur leicht aufheizen. Da die Oberfläche zudem rutschfest ist und nicht splittert, ist das Barfußgehen angenehm und ungefährlich. PM/Hornbach ■

Sonne genießen Das schöne Wetter auf dem eigenen Balkon oder der eigenen Terrasse genießen – mit dem perfekt ausgestatteten Freisitz ist das kein Problem. Damit Balkone und Terrassen auch nach den Wetterbelastungen im Herbst und Winter dauerhafte Wohlfühloasen bleiben, empfiehlt sich ein perfekt aufeinander abgestimmtes Komplettsystem zur Verlegung von Fliesen oder Naturstein. So kann der Handwerker den Außenbereich schnell, sauber und effizient bauen oder renovieren – von der Ablaufrinne über die Flächendrainage bis hin zum Abschlussprofil. epr ■

Auch große Flächen oder Treppen im Außenbereich können problemlos gebaut werden. Foto: epr/SchlüterSystems

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Kur

für den Rasen Der lange und schneereiche Winter hat der Natur zugesetzt. Mit dem Ende der frostigen Jahreszeit hat daher der eigene Garten einige Streicheleinheiten verdient. Vor allem Rasenflächen benötigen im Frühjahr die richtige Pflege, um wieder kräftig wachsen zu können. Denn die übermäßige Feuchtigkeit der vergangenen Monate macht dem Grün in vielen Gärten zu schaffen, die Bildung von Moos ist oft die unerwünschte Folge. Die beste Zeit für eine Rasenkur ist im April und Mai - noch bevor die warme Jahreszeit beginnt.

Dosiert düngen Drei Dinge braucht schöner Rasen: Nährstoffe, Wasser und regelmäßige Schnittpflege - aber alles zu seiner Zeit. Jetzt im Frühjahr kommt es darauf an, den Rasen erst einmal zu düngen, um die Grundlage für ein gesundes Wachstum, eine dichte Grasnarbe sowie genügend Kraft gegen Moos

und Unkräuter zu schaffen. Experten empfehlen, Langzeit-Rasendünger zu verwenden, um den Rasen gut dosiert nach und nach mit den nötigen Nährstoffen zu versorgen. Hochwertige Düngemittel geben den Stickstoff je nach Feuchtigkeit und Wärme kontrolliert frei. So bekommt der Rasen über Monate hinweg alle Nährstoffe, die er benötigt.

Worauf man bei der Pflege des Grüns im Frühjahr achten sollte Mit etwas Pflege kann man einen Rasen aus dem Winterschlaf wecken. Foto: djd/Compo

Lockern und lüften

Kompost tut Boden gut

Neben der Düngung kommt es auch auf einen regelmäßigen Schnitt an. Und auch eine Runde mit dem Vertikutierer tut dem Grün im Frühjahr gut. Mit je einem Arbeitsgang in Quer- und Längsrichtung werden Moos und der vorhandene Filz entfernt, der Rasen wird gelockert und erhält wieder genügend Luft. Lichte Stellen lassen sich mit Nachsaat-Rasen wieder schließen. Das Ergebnis in Form von sattem, dichtem Grün ist bereits nach drei bis vier Wochen sichtbar. djd/pt ■

Kompost ist die Lieblingsspeise aller Pflanzen. Er liefert Nährstoffe, lockert die Bodenstruktur und erhöht das Wasserspeichervermögen. Jetzt ist es an der Zeit den Kompost in die Erde der Blumen- und Gemüsebeete einzuarbeiten. Zuvor ist ganz wichtig das nährstoffreiche Substrat durchzusieben, damit nur das wirklich zersetzte Material zum Einsatz kommt. Die Rückstände im Sieb kann man wieder auf den Komposthaufen zurück geben, damit sie dort weiter verrotten

können. Kompost verbessert nicht nur den Gartenboden, sondern bietet sich auch sehr gut als Erde für selbst gezogene Jungpflanzen an. Das hat den Vorteil, dass man die erste Zeit nicht einmal düngen muss. Beim weiteren Befüllen des Komposters ist auf eine ausgewogene Mischung aus feuchtem Material, wie Grasschnitt, frische Pflanzenteile, Gemüse- und Obstreste als auch grobe, holzigen Teile zu achten. Der Kompost darf weder zu trocken noch zu nass sein. mü ■

RECYCLING + CONTAINERDIENST Zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb Ralf Sieber

Ent-Sorgen heißt: Keine Sorgen mehr – Unser Service bringt Sie weiter 1982 wurde der Betrieb durch Herrn Gerhard Sieber gegründet. Seit 2001 wird er durch dessen Nachfolger Herrn Ralf Sieber weitergeführt. Mittlerweile beschäftigen wir an 2 Standorten rund 25 Mitarbeiter, die mit uns für unsere Kunden da sind. Rest- oder Wertstoffe fallen fast überall an, wo Menschen etwas herstellen oder verbrauchen. Wir sind die Profis wenn es ums Entsorgen geht. Wir kümmern uns darum, dass Sie termingerecht Sammelbehälter in ausreichender Größe vor Ort haben. Wir sorgen dafür, dass die Container rechtzeitig ausgetauscht oder geleert werden und übernehmen es für Sie, die anfallenden Stoffe fachgerecht und den gesetzlichen Vorschriften entsprechend zu entsorgen oder der Wiederverwertung zuzuführen. Nach Einweihung unseres Recyclinghofes im Gewerbegebiet Thalheimer Str. direkt am Südring im Jahre 2008, sind wir in der Lage die Abfälle vom Kunden direkt auch in Kleinstmengen anzunehmen.

Zu unserem Kundenstamm gehören z. B.: Großmärkte, Einzelhandelsketten, Bau- und Abrissfirmen von Kleinst- bis Großbetrieben und private Haus- und Gartenbesitzer. Über eine moderne Logistikverwaltung ist gewährleistet, dass unsere derzeit 15 Fahrzeuge immer optimal disponiert sind. So können wir höchste Flexibilität für optimale Termintreue erreichen.

Recyclinghof Thalheimerstraße 17 – 21 09125 Chemnitz Tel. 0371/224000 Fax: 0371/23629716 www.recycling-sieber.de info@recycling-sieber.de

PRODUKTE & LEISTUNG Entsorgung & Recycling ■ Kartonagen / Ankauf von ■ ■ ■ ■ ■

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Anlieferung/Verkauf ■ Sand / Kies ■ Splitt / Schotter ■ Komposterde / Erde


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Nach der dunklen Jahreszeit ist die Haut die Sonnenstrahlen nicht mehr gewohnt und benötigt etwas Zeit, eine sogenannte Lichtschwiele aufzubauen. Daher ist es sinnvoll, die Markise bereits mit den ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr zu nutzen, um Kindern, sonnenempfindlichen und älteren Menschen Schatten zu spenden. Der textile Schutz im stabilen Metallgewand hilft die Haut schonend an die Strahlung der Sonne zu gewöhnen. Die Bandbreite an Markisen hierfür ist groß. Es gibt freistehende oder montierbare Lösungen für Balkon, Terrasse, Garten oder das Dach. Einfache Systeme sind zum Kurbeln, andere bieten komfortable Steuerungsfunktionen per Fernbedienung.

Sonnenschutz par excellence Besonders für die Montage an der Terrassenwand, am Dach oder freistehend im Garten sind Pergolamarkisen geeignet. Damit erhält man eine Überdachung, bei der man das Gefühl hat, unter freiem Himmel zu sitzen. Das wird durch ein lichtdurchlässiges Tuch im Dach erreicht, welches jedoch die grellen Sonnenstrahlen abhält. Hochwertige Materialien und die Auswahl von Farben und Größen ermöglichen es, individuelle Markisen für jede Einbausituation zu installieren.

Schattenplätze Rund um Haus und Garten Praktisch ohne Aufwand Wer nicht unbedingt große und tiefe Löcher in die Hausfassade bohren möchte, um eine frei tragende Gelenkarm- oder Kassettenmarkise sicher zu verankern, dem bieten so genannte Klemm-Markisen eine gute Alternative. Die Befestigung der KlemmMarkise erfolgt mit sogenannten Klemmpfosten, die zwischen Decke und Boden eingespannt werden. Zur Fixierung der Klemmfüße empfiehlt der Markisenspezialist den Einsatz von jeweils zwei kleinen Schrauben an Boden und Decke. Auf diese Weise verrutscht nichts, falls man versehentlich gegen die Klemmpfosten stößt. Optisch bieten die praktischen Klemm-Modelle eine große Gestaltungsfreiheit. Für das Markisentuch stehen Designs von

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Foto: Holzprofi100/akz-o

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modernen Uni-Tönen über verspielte Dekors bis zu klassischen Streifenmustern in Acryl oder Polyester zur Verfügung. Und auch für die Gestaltung von Klemmpfosten, Fallarmen und Ausfallprofil steht eine große Zahl von Farbtönen in glatter oder strukturierter Oberfläche zur Wahl. Von Haus aus sind die Klemm-Markisen mit einem Kurbelantrieb über ein Schneckengetriebe ausgestattet. Es sorgt dafür, dass das Ein- und Ausfahren des Tuchs kräfteschonend von der Hand geht. Wer sich noch mehr Komfort wünscht, kann zusätzlich einen Motorantrieb wählen. Zusammen mit einer praktischen Funkfernbedienung sorgt er auf Knopfdruck dafür, dass auf dem Balkon und den dahinter liegenden Räumen immer ideale Temperaturen herrschen und die Sonne nicht blendet.  akz-o/djd/pt ■

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Wohlfühlen

Innen und Außen

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Foto: epr/teich-i-tekten

Der Trend 2013 zeigt, das Badezimmer wird immer mehr zum Treffpunkt der Familie. Funktional und wohnlich kommt der moderne Nassbereich daher. Wer den Wellnesscharakter zusätzlich unterstreichen möchte, integriert die eigene Sauna im Badezimmer. Aber auch Whirlpool, Jacuzzis, feste Schwimmingpools oder Schwimmteiche werden immer mehr zu festen Ruheplätzen für den Außenbereich.

Foto: djd/Regenbogen

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Rollläden & Sonnenschutz

im Frühjahrs-Check

Foto: BV Rollladen + Sonnenschutz

Gut vorbereitet in die ersten Sonnentage

Zum alljährlichen Frühjahrsputz gehört ein gründlicher Check von Rollläden, Markisen und Jalousien. Nässe, Kälte, Schnee und Eis haben dem außenliegenden Sonnenschutz stark zugesetzt und der benötigt jetzt eine pflegende Kur.

Rollläden, Jalousien und Markisen brauchen sanfte Pflege. Besonders an Markisentüchern sind ansonsten schnell dauerhafte Schäden verursacht. Verschmutzungen lassen sich mit einem weichen Schwamm und Feinwaschmittelschaum behandeln. So können viele Flecken entfernt werden. Tabu sind harte Schwämme, Bürsten oder Hochdruckreiniger. Für eine professionelle Pflege und Beratung stehen Fachbetriebe bereit. Die Experten sind die richtigen Ansprechpartner, wenn es um die Reinigung und Reparatur von Gestell und Führungsschienen geht. Regelmäßig sollten alle Sonnenschutzprodukte vom Profi gründlich unter die Lupe genommen werden. Dazu gehört auch ein FunktionsCheck von Motor und automatischer Steuerung. Frühzeitig entdeckt sind kleinere Schäden schnell behoben und der reibungslose Betrieb bleibt gewährleistet. Eine fachkundige Wartung beugt aufwendigeren Repara-

turen vor und spart oft bares Geld. Auch bei bester Pflege kommen Sonnenschutzprodukte irgendwann in die Jahre. Nicht zuletzt die pure Lust auf frische Farben, aktuelle Trends und die neueste Technik lockt in den Fachbetrieb. Wer mit dem Gedanken spielt, in punkto Sonnenschutz zu investieren, für den ist im Frühling der beste Zeitpunkt gekommen. Denn dann macht die neue Markise oder Jalousie über die gesamte Sonnensaison Freude. Das gilt besonders für Anlagen mit Motor und Steuerung. Sie bewahren ihre Besitzer gleich doppelt vor unerwünschtem Schweißtreiben. Zum einen sparen sie Kraft beim Aus- und Einfahren. Zum anderen sorgen sie dank intelligenter Sensoren und Zeitschaltuhren jederzeit für ein kühles Raumklima bei heißen Temperaturen und starten automatisch bei wechselnden Witterungsbedingungen. Ein nachträglicher Einbau ist ohne großen baulichen Aufwand möglich.bvrs ■

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Auf 300 Quadratmeter Ausstellungsfläche mit Freigelände werden die neuesten Markisen sowie neue Stoffe mit außergewöhnlicher Leuchtkraft und selbstreinigenden Effekt bei Regen sowie wasser- und ölabweisenden Eigenschaften präsentiert. Wo die Markise bei starken Windbelastungen und Regen an ihre Grenzen stößt, hat Markisen-Baur mit dem Textilen Terrassendach die perfekte Alternative. Wer seine Terrasse überdachen möchte, kann sich außerdem bei vier verschiedenen Terrassendächern, die in der Ausstellung zu sehen sind, über die Gestaltungsvielfalt bis hin zur Verglasung mit rahmenlosen Schiebeelementen informieren – die preiswerte Alternative zum Wintergarten.

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Der Natur ein Stück näher Wintergärten fachgerecht geplant und gebaut Wenn das Wetter mal nicht mitspielt und Sie dennoch die Nähe zur Natur suchen, dann ist der Wintergarten eine passende Alternative. Anders als der Name vemuten lässt, ist er ein sehr beliebter Platz zum Verweilen für jede Jahreszeit.

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Erstklassige Materialien und eine professionelle Verarbeitung sind dafür ebenso Voraussetzung, wie die fachgerechte Planung und Ausführung ihres „Wohlfühltraumes“. Dies sind die Grundlagen für einen qualitativ hochwertigen Wintergarten. Profitieren Sie von der 30-jährigen Erfahrung im Wintergartenbau der Firma CWS Holz. Hier erhalten sie einen Komplettservice von der Planung bis zur anschließenden Wartung ihres grünen Glashauses. Wolfgang Kempt berät Sie kostenlos bei einem Vor-Ort-Termin und erstellt Ihnen darauf basierend ein Angebot mit Festpreisgarantie. Er bespricht mit Ihnen die Finanzierung und hilft den entsprechenden Bauantrag zu stellen. Entweder als Komplettleistung mit Erdarbeiten, dem Guss der Bodenplatte, dem Aufbau des Wintergartens, der Anbringung und Planung der Beschattung, dem Einbau der Heizung sowie der Elektroinstallation, oder nur Einzelmaßnahmen übernimmt CWS Holz bei der Erfüllung Ihres Traumes vom eigenen Wintergarten. Auch in Sachen Wartung und Pflege bietet Herr Kempt seinen Service an. Er plant mit Ihnen einen Ort der Behaglichkeit entsprechend Ihrer individuellen Wünsche und standorttechnischen Gegebenheiten.  si ■

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Ungeachtet von schlechtem Wetter und dennoch wohlig warm mitten in der Natur sitzen, relaxen und entspannen, das funktioniert im Wintergarten. Das Tageslicht wird darin optimal ausgenutzt. In der kühleren Jahreszeit kann sich das Glashaus durch die Sonne selbst erwärmen, doch im Sommer wird aus diesem bei fehlender Beschattung ein Treibhaus. Raffstoren und Markisen schützen den Wintergarten von außen vor der Wärme. Im Winter muss das Glashaus stattdessen vor der Kälte geschützt werden. Dafür sorgen entsprechende Verglasungen, ein Kamin oder eine Heizung mittels Luftwärmepumpe, die zum Heizen, Kühlen und Entfeuchten dienen kann.

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Glas sorgt für Licht im Raum und ermöglicht einen freien Blick nach draußen. Foto: epr/Wintergarten Fachverband e.V.

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Die Mischung macht es: Sand, Kalk, Soda und Altglas werden bei rund 1.600 Grad erhitzt, in Form gegossen und dann wieder auf Raumtemperatur heruntergekühlt. Was dabei herauskommt, ist der faszinierende, transparente Werkstoff Glas. Glas ist tausende von Jahren alt. Seine Geschichte begann vor etwa 7.000 Jahren – damals noch als Zufallsfund in Form von vulkanischem Obsidian. Vor rund 3.600 Jahren startete dann die regelmäßige Nutzung – nach aktuellem Stand der Forschung in Ägypten. Seitdem hat sich Glas zu einem weltweit in großen Mengen, industriell hergestellten Produkt entwickelt, das in den unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt wird – vom kunstvoll geformten Trinkglas bis zum großflächig eingesetzten, Licht spendenden Fassadenglas in modernen Städtebaus.

Transparenter Schutzwall Glas ist nicht nur transparent und eröffnet den Blick nach draußen, sondern es besitzt – zum Beispiel in Form von aktuellen, hoch Wärme dämmenden Dreifach-Verglasungen – die einmalige Eigenschaft, Wetterextreme abzuwehren. Mit entsprechenden Verschattungen wie Jalousien und Rollläden oder mit speziellem Sonnenschutzglas bleibt die Sommerhitze im Garten. Im Frühjahr und Herbst dagegen kann man die Sonnenstrahlen gewinnbringend für eine Reduzierung der Heizkosten nutzen. Im Winter stellt Glas einen wirksamen Schutzwall gegen die Kälte dar und hält die teure

Heizenergie im Raum. Außerdem reduziert Glas – zum Beispiel als Schallschutzglas für besonders laute Ecken der Stadt – den Straßenlärm und sorgt für wohltuende Ruhe in den eigenen vier Wänden. Das gilt übrigens auch für die Ruhe vor Langfingern: Sicherheitsglas gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Für die Abwehr des Fußballs des Nachbarjungen ebenso, wie zum Schutz vor schwerem Einbruchswerkzeug.

Glas füllt nicht nur Fassadenlöcher Früher füllte Glas in Form von Fenstern oder Fenstertüren überwiegend die „Löcher“ in der Gebäudefassade. Heute jedoch wird der natürliche Baustoff immer stärker auch für konstruktive Aufgaben verwendet. Dazu zählt neben den häufig eingesetzten Pfosten-Riegel-Konstruktionen sowie attraktiven Vorhangfassaden auch das so genannte „Structural Glazing“. Dabei werden die Scheiben aus Sicherheitsglas geklebt, über Klemmprofile zwischen den einzelnen Scheiben gehalten oder über einzelne Verbindungspunkte fixiert. Dadurch entsteht der Eindruck einer ununterbrochenen Glashaut, die edel aussieht und hohe Stabilität bietet. Das gilt allerdings nicht nur für die Fassade, sondern auch für das Dach oder den Innenbereich moderner Glasbauten. Ein Glasdach nutzt Tageslicht optimal und leuchtet die darunter liegenden Räume gleichmäßig aus. Ähnliches gilt für gläserne Trennwände, Treppenhäuser, Bodenflächen oder auch einen gläsernen Fahrstuhl. Aber ganz egal, wie Glas letztendlich eingesetzt wird: Es ermöglicht einen einmaligen Blick auf Mutter Natur oder auf die interessante Architektur der umliegenden Gebäude – das macht diesen Werkstoff absolut einzigartig.  BF/DS ■


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Badespaß

Viele verbinden die Anschaffung eines Pools mit hohen Kosten im Aufbau und der Unterhaltung. Doch dies ist nicht immer der Fall. Zudem wird so der Wert der Immobilie und natürlich die Lebensqualität erhöht. Teure Besuche im Schwimmbad gehören der Vergangenheit an.

Dank neuester Technik energieeffizient und saubere Schwimmbecken Die ersten frühlingshaften Temperaturen haben die Freiluftsaison bereits eröffnet. Garten, Terrasse und Balkon werden nun wieder zum Lebensmittelpunkt der Familie.

Energieeffizienter Badespaß Gerade bei sommerlichen Temperaturen braucht man öfters mal einen Frischekick. Dank modernster Technik ist der Badespaß auch außerhalb des Sommers möglich. Durch spezielle Poolheizungen kann von März bis Oktober in angenehmen Badewasser von rund 28 Grad geplantscht werden. Hohe Kosten beim Stromverbrauch braucht man mit den neuen Lösungen nicht unbedingt erwarten. Bestehende und neue Swimmingpools lassen sich mit Luft-/ Wasserwärmepumpen und Solarabsorbern bzw. -kollektoren kombinieren. Diese erwärmen dann

das Wasser energieeffizient. Wärmepumpen produzieren beispielsweise dreiviertel der Energie selbst und lediglich ein viertel wird über das Stromnetz eingespeist. Ständig warmes Wasser gibt es dank Solartechnik. Entweder als Sonnenschlauch oder als kleinere Kollektoren unterstützen sie die Warmwasseraufbereitung. Um die Wärme im Wasser zu behalten sind zusätzlich entsprechende Isolationsmaßnahmen notwendig. Dazu gehört beispielsweise eine entsprechende Luft-Kammer-Abdeckung. Diese hält die Wärme im Becken und absorbiert bei geschlossenem Zustand die Wärme und Sonnenstrahlen.

Ungetrübter Badespaß

Orte

Orte Zwar ist die Zahl der Unfälle an öffentlichen Gewässern wie Seen und Flüssen deutlich höher, doch Vielen glauben nicht, dass auch im eigenen Pool oder Gartenteich Gefahren lauern. Vor allem die Kinder sind gefährdet.  Quelle: DLRG

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auch Schmutz und Laub fernhalten und für eine entsprechend gute Wasserqualität sorgen. Geräte wie Kescher und Skimmer sind trotzdem auch weiterhin zur Poolreinigung unabdingbar. Vollautomatisch, doch teurer in der Anschaffung, sind Reinigungsroboter. Für einen ungetrübten Badespaß ist der pH-Wert entscheidend. Grundsätzlich sollte dieser im Bereich 7,0 und 7,4 liegen. Zur Reinigung des Wassers verwenden viele Poolbesitzer Chlor. Eine optimale Intensität liegt bei 0,3-0,6 mg/l. Wer aus Gründen der Gesundheit auf die Verwendung von Chlor verzichten möchte, der kann auf spezielle UVAnlagen zurückgreifen. Die Filter entziehen den Algen die Lebensgrundlage.

Geplanter Badespaß

Abdeckungen haben nicht nur den Vorteil, dass sie ein Auskühlen des Wassers verhindern, sondern

TodesfälleTodesfälle durch Ertrinken in Deutschland 2011 durch Ertrinken in Deutschland 2011 178

Foto: epr/Desjoyaux

für die ganze Familie

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Früher waren Poolanlagen im Grundstück oder Garten nur etwas für Menschen mit dem gewissen Geldbeutel. Heute sind Schwimmbecken eine erschwingliche Sache. Die Anschaffungskosten für einen festen ebenerdigen Pool sind im unteren vierstelligen Bereich anzusiedeln. Viele Eigenheimbesitzer haben bereits eine günstige transportable Variante im Garten stehen. Doch der Trend geht immer mehr zur dauerhaften Lösung. Feste Pools aus Beton, Styropor, Edelstahl oder Folie haben eine höhere Lebensdauer als die Aufstelllösungen. Natürlich spielen bei der Planung und Kostenintensität viele Faktoren eine große Rolle. Außerdem sollte bei der Planung beachtet werden, dass es unter Umständen einer Baugenehmigung bedarf. Der Bau von Schwimmbecken mit einem Fassungsvolumen über 100 Kubikmeter muss in Sachsen beantragt werden. Wichtig bei der Planung ist der Standort. Ein sonniger Platz ohne Sträucher und Bäume ermöglicht einen ungestörten Sonnengenuss und mindert die Verunreinigung durch herabfallende Blätter. si ■

Quelle: DLRG

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Duschvergnügen ohne Stolperfallen Von wegen schnell mal unter die Dusche. Beim Gang in die Dusche gibt es meist Stolperfallen. Sogenannte Walk-In-Duschen schaffen Abhilfe. Sie bestechen nicht nur in Sachen Funktionalität, sondern auch hinsichtlich Design und Optik. Doch beim Einbau gilt es vieles zu beachten. Ein nachträglicher Einbau in Altbauten sollte grundsätzlich vom Fachmann realisiert werden. Nur dieser kann abschätzen, ob es überhaupt möglich ist und die Arbeiten fachgerecht ausführen. Denn der Einbau im Altbau kann mit vielen Tücken verbunden sein. Wer sich für eine bodengleiche Dusche entscheidet, sollte sich bewusst sein, dass diese um einiges größer sein wird, als das alte Exemplar. Sie werden zu einer Seite hin geöffnet und benötigen mindestens eine Länge von 1,20 m. Nur so ist gewährleistet, dass das Duschvergnügen nicht in einer Großreinigung des Bades endet. Für den Einbau der neuen Duschtasse eignen sich verschiedene Systeme. Zum einen besteht die Möglichkeit befliesbare Duschelemente aus Styrodur einzubringen. Dieses wird mittels Dichtband und Flüssigfolie abgedichtet und anschließend mit gefliest. Zum anderen können spezielle vorgefertigte Duschtassen aus Acryl oder Stahl eingearbeitet

Heute schon an morgen denken? Bei der Neugestaltung des Bades gilt es, von vornherein auf Hürden zu verzichten. Barrierearm bedeutet nicht nur altersgerecht, sondern ist stattdessen ein neues Wellnessvergnügen für alle Altersklassen. Dazu gehört auch der aktuelle Trendsetter: bodengleiche Duschtassen.

Foto: Kermi GmbH/akz-o

werden. Die Oberfläche ist bereits so beschichtet, dass ein Ausrutschen nicht möglich ist. Der Nachteil von Acryl besteht darin, dass sich im Laufe der Jahre die Tasse verformen kann und schlimmstenfalls die Silikonfugen aufreißen können. Die dritte Möglichkeit ist das Einbringen von Zementestrich mit entsprechendem Gefälle zum Abfluss. Nach der Austrocknung des Estrichs wird dieser mittels einer Abdichtmasse und Dichtbändern am Rand versiegelt. Den Abschluss bildet ein Fliesenspiegel im

neuen Duschbereich. Ganz egal für welche Variante man sich entscheidet, es ist wichtig, dass auch hier auf die Dichtheit geachtet wird. Sind die eingebauten Teile undicht, kann Wasser ungehindert und unbemerkt in den Beton und Estrich sickern. Daher ist es ratsam den Einbau einem Fachmann zu überlassen. Perfekt und dicht eingebaut sind sie dann ein wahres Duschvergnügen für jedermann. Tipp: In Kombination mit einer Regendusche steigert sich der Wellnesseffekt zusätzlich.  si ■

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Farbenfroh und sicher Ein Badezimmer muss den Bedürfnissen der Kleinen angepasst sein Foto: epr/oras

Aus der Perspektive der Kinder scheint für sie alles unerreichbar. Der Waschtisch zu weit oben, der Spiegel außer Sichtweite, für den Gang aufs WC muss man ein wahrer Kletterkünstler werden und überall drohen zusätzlich Verletzungsgefahren. Die Kinderzimmer werden häufig liebevoll und kindgerecht gestaltet und auch im übrigen Haus sind entsprechende Vorrichtungen angebracht, doch das Bad wird oftmals stiefmütterlich behandelt. Gerade im letzten Jahrzehnt hat sich die Bedeutung des Bades hin zu einem Familientreffpunkt gewandelt. Daher sollten auch die Kleinen bei der Planung des Traumbades berücksichtigt werden.

Wasser marsch! Die Gefahrenquellen und Hürden in einem Bad für Große, sind für die Kleinen riesig. Bereits bei der täglichen Hygiene sind normale Bäder nicht kindgerecht. Die Waschtische sind einfach zu hoch. Hersteller bieten spezielle Sanitärobjekte an, die mitwachsen. Waschbecken sind für die Kleinen höhenverstellbar und in der Größe angepasst. Entsprechende WC-Sitze erleichtern den Gang aufs Töpfchen. Wasser marsch mit Sicherheit heißt es bei Armaturen mit Thermostaten, Sensoren und Verbrühschutz. Zu einem sicheren Badevergnügen zählt auch die Rutschfestigkeit. Runde Ecken an Möbeln und Sanitärobjekten, Haltegriffe in Wanne und Dusche sowie rutschhemmende Fliesen schaffen die entsprechende Sicherheit.

Kinderzimmer sind meist schön bunt und dem Alter entsprechend eingerichtet. Auch überall sonst im Haus finden sich kindgerechte Einrichtungsgegenstände wie der Kindersitz fürs gemeinsame Essen. Das Bad jedoch wird bei der Planung für die den Kindern entsprechenden Bedürfnissen vernachlässigt. Doch gerade dort sollte auf eine kindgerechte Einrichtung geachtet werden, damit der Gang im Bad nicht zur Gefahr wird.

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Farbenfrohe Hingucker Die Reduzierung der Gefahrenquellen gehört zu den grundlegenden Überlegungen bei der Gestaltung eines kindgerechten Bades. Überdies sollte bei der Planung auch die Einrichtung eine Rolle spielen. Kinderzimmer sind bunt und haben viele kindliche Details. Warum sollten diese vor dem Bad Halt machen. Eine entsprechende Farbgestaltung, lustige und bunte Accessoires lassen Kinderherzen höherschlagen. Auch hier gilt Sicherheit geht vor. Bruchsichere Zahnputzbecher mit passenden Motiven machen das Zähne putzen zum wahren Kinderspiel. Auch Haken und Halterungen für Handtücher sollten nicht zu hoch angebracht werden, damit auch kleine Kinderhände selbstständig getrocknet werden können.  si ■

          

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Individualität, Luxus, Farbvielfalt, Natürlichkeit Bad wird zur Wellness-Oase mit kommunikativem Charakter

Heute halten sich die Menschen durchschnittlich doppelt so lang im Bad auf, wie noch vor Jahrzehnten. Die Zeit sich in die abgeschiedene und stille Nasszelle zurückzuziehen, in der Wohlfühlen ein Fremdwort war, ist vorbei. Die neuen Trends für 2013 versprechen viel Farbe, natürliche Materialien, individuelle Raumkonzepte und luxuriöse Sanitäreinrichtungen für jeden Geschmack. Foto: djd/Geberit

Die Einrichtung des Bades passt sich mehr und mehr dem Wohnkonzept der übrigen Räume an. Es dient zwar nach wie vor der Säuberung, doch der Wohlfühlaspekt ist bereits seit Jahren ein wichtiges Thema in der Gestaltung des modernen Bades. Der Aufenthalt wird zur Auszeit und sorgt für Entspannung vom stressigen Alltag. Dafür sorgen großzügige Räume, moderne Sanitärobjekte sowie

eine abgestimmte Farbgestaltung. Die sogenannte Nasszelle wird künftig zunehmend zur Kommunikationsschnittstelle im Haus. Nach der Küche erhält nun auch das Bad diese Aufgabe zugewiesen. Statt Abgeschiedenheit steht Offenheit im Mittelpunkt. Das Raumkonzept erfährt einen Wandel, hin zu einem „gemeinsamem Lebensbereich“ für die ganze Familie. Mit zusätzlichen Sitzmöglichkeiten,

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seperaten WCs, Doppelwaschbecken usw. wird das Bad multifunktional. Apropos Doppelwaschbecken, ein entscheidender Wandel vollzieht sich außerdem im modernen heimischen Wellnessbereich. Individualität wird immer mehr zum Schlagwort der Badgestaltung und des Raumkonzeptes.

Individualität ist das Stichwort An den Lebenskonzepten orientierend werden so neue Badträume geschaffen. Egal ob Singleoder Familienbäder, alters- oder kindergerechte Waschoasen, Wellnesstempel für Generationen oder Bäder für zwei, die Badgestaltung richtet sich nach dem jeweiligen Lebensstil und lässt sich so problemlos auch neuen Gegebenheiten anpassen. Entsprechende Sanitärobjekte wie ebenerdige Duschen, höhenverstellbare Waschbecken sowie individuelle Einrichtungsgegenstände und die Farbgestaltung lassen das Bad zur besonderen Wellnessoase werden.

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Statt Nass- heißt es bald High-Tec-Zelle. Technische Neuerungen machen auch vor Bädern nicht mehr Halt. So bieten zahlreiche Hersteller mittlerweile Sanitärobjekte mit Köpfchen an. Der Wasserhahn merkt sich die benutzerdefinierte Temperatur. Die Dusche passt sich automatisch der Körpergröße an und von unterwegs aus lässt sich per Handy problemlos die Badewanne mit Wasser füllen. Nicht nur technische Raffinessen, sondern auch hochwertige Armaturen, eine Regendusche und freistehende Badewannen sind aus dem Bad nicht mehr wegzudenken. 2013 rückt nicht nur die Badewanne mitten in den Raum. Auch Waschtische sind »


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nicht mehr an die Wand gebunden und können stattdessen beliebig im Raum platziert werden. In Sachen Badewannenamaturen wird es minimalistisch. Statt überdimensionale Amaturen wie in der Dusche setzen Hersteller und Trendsetter auf kleine Wasserhähne. Farblich wird auch 2013 weiterhin auf helle Badkeramik gesetzt. Glänzende oder matte Weißtöne sind das Thema. Doch es darf auch bunt werden.

Wagnis Farbgestaltung Während die Sanitärobjekte in dezenten Farben erscheinen, vertragen die Wände ein wenig Farbe. Frische und intensive Farben wie rot, orange, gelb und grün setzen farbliche Akzente. Nicht nur Farben an den Wänden, sondern auch andere Möglichkeiten geben dem Bad einen bunten und individuellen Aspekt. Es dürfen ruhig farbenfrohe und gemusterte Tapeten in der Wellnessoase vorkommen. Auch Brauntöne dürfen rein ins Bad. Sie geben dem Bad einen unvergleichlichen Naturcharakter.

Natur hält Einzug Natürlichkeit ist nicht nur in Sachen Pflege und Kosmetik wichtig, sondern auch in der Raumgestaltung. Holz ist ein wichtiger Rohstoff, der wieder mehr und mehr Einzug in die Wohnbereiche hält. Ob Holzbauweise, Fenster, Treppen, Möbel oder Accessoirs – Holz ist überall zu finden. Auch im Bad lässt sich dieser gekonnt integrieren. Badmöbel aus dem Naturprodukt liegen 2013 weiterhin voll im Trend. In Sachen Natürlichkeit kann auch die Wandgestaltung mit Naturputz oder Fliesen in Natursteinoptik punkten. Diese setzen sich auch im Fußbodenbereich fort.  si ■



Foto: djd/ TopaTeam/Nolff

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Wohnen stammt vom altdeutschen Wort wonên und bedeutet unter anderem „zufrieden sein“. Die Zeiten, da die Wohnung lediglich zum „wohnen“ im Sinne von „sich aufhalten“ diente sind längst vorbei. Die einzelnen Räume verschmelzen zu einer Wohnwelt, die zum entspannen einlädt und in der man zufrieden ist. Genau dies versprechen Schlaf-, Wohnzimmer und Küche gleichermaßen. Moderne Ruheoasen im Eigenheim. Egal ob Wellnessambiente im Bad, Sauna im Keller, grüne Insel im eigenen Grundstück, Badevergnügen im Pool oder doch lieber gemütliche Stunden vor dem Kamin mit einem guten Buch aus der eigenen Bibliothek, die eigenen vier Wände bieten viele Möglichkeiten zum Relaxen. Einfach mal vom stressigen Alltag abschalten, ist die Devise in modernen Räumen der „Zufriedenheit.

Foto: epr/FRESAND Wintergarten

Foto: epr/BS Finnland Sauna

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Wohnraum schaffen auf höchster Ebene Das Dachgeschoss dient vielen Eigenheimbesitzern als Lagerstätte für Weihnachtsschmuck, ungenutzte Möbel und allerlei anderen Krimskrams. Aber das Oberstübchen kann noch mehr. Als zusätzlicher Wohnraum bietet es Platz für vielfältige Raumlösungen.

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Den Sternen ein Stückchen näher ist nicht nur der Schornsteinfeger bei der regelmäßigen Untersuchung, sondern auch der Eigenheimbesitzer mit einem möblierten Oberstübchen. Wer den eingestaubten Dachboden als zusätzlichen Raum nutzen möchte, sollte im Vorfeld einiges beachten. Für einen Dachausbau entscheiden sich viele Eigenheimbesitzer aufgrund der familiären Situation oder um sich mehr Freiraum zu verschaffen. Ob als Spieleparadies mit Ritterburg, Piratenschiff oder Dschungel für die Kleinen, Wohlfühloase zum entspannten Träumen für die Großen, Wellnesstempel mit Blick zu den Sternen, Büro mit ruhiger Arbeitsatmosphäre oder die kleine aber feine Dachwohnung mit Balkon – das Dachgeschoss bietet nahezu für jeden Wunsch den passenden Raum. Beim Plan das Dach auszubauen sollten einige Vorüberlegungen getroffen werden. Zunächst ist zu prüfen, ob das Dach als Wohnraum überhaupt nutzbar ist. Der Neigungswinkel des Daches sollte größer als 35 Grad sein und die Hälfte der gesamten Grundfläche über Kopffreiheit verfügen. Grundsätzlich ist eine Genehmigung seitens der Baubehörde nicht notwendig, wenn lediglich das Dach ausgebaut wird. Muss allerdings zum Beispiel der Dachtyp verändert, Gauben eingebaut oder Balkone angebracht werden, dann muss der Ausbau erst genehmigt werden. Dafür ist ein entsprechender Antrag bei der Bauaufsicht einzureichen. Ist der Plan gefasst, ist es ratsam dies mit einem Sachverständigen oder Architekten abzusprechen. Beim Ausbau des Oberstübchens sollte dieses gleichzeitig gründlich auf Schäden untersucht werden. Eine nachträgliche Mängelbeseitigung kann teuer werden. Bei der Planung sind Fluchtwege zu berücksichtigen. Dazu gehört nicht nur eine entspre-

chende Treppe mit Mindestanforderungen, sondern gegebenenfalls auch Fluchtwege außen am Haus. Wessen Dach nicht genügend Raumfreiheit hat, um als Wohnraum genutzt zu werden, der sollte über eine Geschossaufstockung nachdenken. Wichtig ist die richtige Dämmung. Nicht nur hinsichtlich des Wärmeschutzes, sondern auch bezüglich des Lärmes. Experten raten zu einer guten Dämmung des Bodens, um so etwaige Geräusche im Untergeschoss zu umgehen. Fenster im Dach geben dem Raum mehr Größe und erfüllen ihn mit genügend Licht. Dabei sollte am Sonnenschutz der Fenster nicht gespart werden. Sonst wird das Dach im Sommer schnell zum Treibhaus. Der Gestaltung des Wohnraums auf höchster Ebene sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Wenn es sich anbietet, kann das Dachgeschoss sogar mit integrierter Galerie über zwei Etagen verlaufen. Allerdings nur, wenn die Statik dies zulässt. Sachverständige beraten die Bauherren auch dahingehend, ob beispielsweise die Dachdecke eine Badewanne trägt und so eine Wellnessoase unter Sternen gewährleistet werden kann. Für die Möblierung des Oberstübchens sind oftmals maßangefertigte Schränke und Regale notwendig, um so den Stauraum effektiv zu nutzen. Vom Tischler speziell hergestellte Möbel müssen nicht immer teuer sein. Grundsätzlich bedeutet das Vorhaben Wohnen auf höchster Ebene eine größere Investition. Um die Kosten zu senken, können Eigenleistungen erbracht werden. Wichtig dabei ist, die eigenen Fähigkeiten und Zeitressourcen genau einzuschätzen Fazit: Ein Dachausbau schafft nicht nur Wohnräume, sondern steigert zusätzlich den Wert der Immobilie. si ■


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Möbel nach Maß Bei der Möblierung des Hauses braucht es manchmal Extralösungen. Egal ob das neu ausgebaute Dachgeschoss, Nischen unter Treppen oder einem Ankleidezimmer. Einbauschränke nach Maß schaffen dort Platz, wo andere Möbelstücke versagen. Individuelle Lösungen in der Raumgestaltung sind in nahezu allen vier Wänden zu finden. Gerade im Kochbereich gibt es oft nur noch Möbel nach Maß und auch in anderen Räumen muss der Zollstock angelegt werden. Nach einem umfangreichen Ausbau des Obergeschosses stellt die Möbelsuche die nächste Herausforderung für die Bauherren dar. Klassische Möbel von der Stange haben in der Dachschräge oft keinen Platz. Der ohnehin meist enge Raum muss noch mit entsprechenden Schränken und Regalen staffiert werden. Daher braucht gerade das Oberstübchen Möbel nach Maß. Ohne diese würden ungenutzte Flächen wertvollen Platz verschenken. Einbauschränke füllen gerade die Schrägen passgenau aus. Schreiner fertigen beispielsweise Möbel für den Kniestockbereich oder mit abgeschrägten Seiten, damit sie millimetergenau passen. Aber nicht nur dort kommt es manchmal auf maßgenaue Anfertigungen an. Individuelle Raumkonzepte bedürfen auch einer entsprechenden Anpassung des Möbiliars. Dazu zählen nicht nur die Abmaße, sondern auch in Sachen Griffe, Furniere und der Ausstattung sind keine Grenzen gesetzt. Serienmöbel aus dem Möbelhaus entsprechen manchmal bei der Einrichtung spezieller Räume wie Bibliotheken, Ankleidezimmer mit XXL-Schranksystemen, die über Eck und bis unter die Decke reichen nicht der Raumgeometrie. Aber auch für die übrigen Räume bieten sich maßgefertigte Einbauschränke und Möbelstücke als Alternative an. Altbauten haben oft ein zusätzliches Problem. Wände und Decken sind meist uneben. Einige Möbel fügen sich dort nicht richtig in das Wohnkonzept ein und wirken stattdessen fehl am Platz. Neben dem Dachgeschoss hat das Haus auch sonst einige Nieschen, die passgenau ausgefüllt werden können. Hierzu zählt beispielsweise der Platz unter der Treppe, der meist ungenutzt daherkommt.  si ■

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Sie verbinden nicht nur zwei Etagen miteinander, sondern dienen auch als Stilelement in den eigenen vier Wänden: Treppen. Gerade beim Bau dieser sind hohe baulichen Bestimmungen zu beachten. Wer eine neue Treppe einbaut, sollte dies vom Fachmann erledigen lassen. Foto: Zöblitzer Natursteine GmbH

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Treppen sind in ständiger Benutzung. Tagein, tagaus erklimmen wir sie. Diese tägliche Beanspruchung hinterlässt ihre Spuren. Vor allem in Altbauten sind die Treppen meist in einem desolatem Zustand. Für Modernisierer stellt sich die Frage: Aufwendig sanieren oder gleich erneuern? Nicht nur all jene, die die alte Treppe austauschen möchten, sondern auch diejenigen, die beabsichtigen das Dachgeschoss auszubauen, stellen sich die Frage: Welche Treppe passt zu uns? Wer den Einbau einer Treppe plant, der sollte sich frühzeitig über die Ausführung dieser Gedanken machen. Für den nachträglichen und platzsparenden Einbau als Zugang zum Dachgeschoss eignen sich Wendel- und Spindeltreppen. Vor allem für Kinder und ältere Menschen weitaus sicherer ist die Wangen-, Harfen- und Hängetreppe. Grundsätzlich ist es ratsam den Einbau einer Treppe vom Fachmann durchführen zu lassen. Dieser hat die entsprechenden Werkzeuge. Außerdem kennt er die wichtigen baulichen Bestimmungen. Für die Gewährleistung der Sicherheit ist die Breite der Treppe wichtig. Sie muss mindestens 80 Zentimeter betragen. Für einen reibungslosen Auf- und Abstieg raten Experten sogar zu 100 Zentimetern. Sie schaffen mehr Bewegungsfreiheit. Auch die Abmaße der Treppenstufen sind genauestens geregelt. So darf diese mindestens 28 Zentimeter tief und 17 Zentimeter hoch sein. So wird ein sicherer Auftritt ermöglicht. Mehr Sicherheit geben auch die Handläufe. Gerade Kinder und alte Menschen müssen sich beim Treppensteigen festhalten. Für die Anbringung der Halteleisten ist eine Höhe von 75 bis 110 Zentimeter in der sächsischen Landesbauverordnung festgelegt. Der Abstand zur Wand muss vier Zentimeter betragen. Vor allem für Kinder ist die Unfallgefahr auf Treppen groß. Um diese zu mindern, können zusätzliche Vorkehrungen getroffen werden. Dazu zählt beispielsweise, dass die Geländerstangen keinen zu großen Abstand haben und am besten senkrecht verlaufen. Am Treppenauf- und Abgang schützen spezielle Gitter die Kleinen vor waghalsigen Kletteraktionen. Ein rutschfester Bodenbelag für die Stufen verhindert unliebsame Schlitterpartien. Auch eine ausreichend helle Beleuchtung ist wichtig für den sicheren Auf- und Abstieg. Gleichzeitig fungieren kleine Spots als Designelemente und setzen die Treppe richtig in Szene. Die Treppe ist inzwischen weit mehr als ein Nutzgegenstand. In der modernen Raumgestaltung spiegelt sie das Wohnkonzept wieder und ist vor allem ein Gestaltungsmerkmal. Richtig geplant kann sie die Einrichtung und das Raumkonzept entsprechend untermalen. Egal ob wohnlicher Aufgang aus Holz, strapazierfähige Betontreppe, puristisch wirkende Stahlkonstruktion oder edel anmutende Variante aus Naturstein, für jeden Geschmack und Wohnstil ist das Richtige dabei. Wichtig ist, dass die Sicherheit beim Einbau und Planung an erster Stelle steht. Nur so kommen Sie sicheren Fußes hoch hinaus. si ■

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Kleinod mitten in Chemnitz

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Möbelgalerie Tuffner – Symbiose aus Ursprünglichem und Exklusivem Ein architektonisches Kleinod, das zentral gelegen mitten in Chemnitz sofort ins Auge fällt, ist die Möbelgalerie Tuffner. Die Industriebrache der einstigen Kunstseidenzwirnerei Mende und Hellge – das Gebäude wurde 1908 errichtet – stand viele Jahre leer und wurde 2011 in nur sechs Monaten Bauzeit einer gänzlich neuen Nutzung übergeben. Jens Tuffner, Bauherr und Inhaber der Möbelgalerie, und Architekt Stephan Schwarzbold vom gleichnamigen Architekturbüro haben in dieser Zeit etwas ganz Besonderes geschaffen: eine Symbiose aus Ursprünglichem und Exklusivem, aus Architektur am Bau und kompletter Innenausstattung. „Die erste Begehung des Objektes erwies sich als schockierend und die Konzeption hat eine ganze Weile gedauert“, erinnert sich Jens Tuffner. „Doch von Anfang an war es faszinierend, mit so einem alten Gebäude umzugehen – eine große Nummer für uns als kleine Firma.“ Keine Zweifel hegte er daran, die „ursprüngliche Struktur wieder herauszuholen“.

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Jens und Dorothea Tuffner haben bei der Umnutzung der ehemaligen Chemnitzer Industriebrache Am Walkgraben 13 zu einer Möbelgalerie der Extraklasse Altes und Neues auf beeindruckende Weise verbunden. Foto: Falko Schwarz

Die Geschichte sollte sichtbar und eine neue dazu geschrieben werden. Der Holzgestalter Jens Tuffner lebt mit Ehefrau Dorothea und den vier Kindern in Weißbach, wo er 1991 das Unternehmen in einer Werkstatt auf dem elterlichen Anwesen gründete. Nach dem Kauf und Ausbau eines alten Fachwerkhauses in Weißbach genannt Kuchenhaus – begann 1995 der Einstieg in den Handel und damit für das Ehepaar die Ära der Objekteinrichtung. Ganzheitlich – von den Wänden, über Fußboden, Fenster, Türen bis zur kompletten Einrichtung. Drei Jahre später kam ein Geschäft in

Chemnitz hinzu. Etablierte Handelspartner wurden gefunden, deren Qualität sich verkaufen ließ. Bereits in dieser Zeit entstand der Wunsch, ein Pendant zum Kuchenhaus am Standort Chemnitz zu finden. Ein Gebäude in guter Lage, mit historischem Charakter. Im vergangenen Jahr nun wurde dieser Traum wahr. Und wer heute die hohen und weitläufigen einstigen Fabrikhallen betritt, in denen nun ausgewählte Möbel und Einrichtungen dominieren, spürt sofort die echt tuffnersche Wohnphilosophie: Schlicht, hochwertig, mit Blick auf das Wesentliche, umfassender Beratung und vielen Aha-Effekten. ef ■

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WOHNEN MIT STIL Neue Farbkonzepte für die eigenen vier Wände versprechen Leichtigkeit, Lebendigkeit, Ruhe oder Wärme. Für ein perfektes Raumdesign muss die Gestaltung von Wand, Boden und Fenster auf das Interieur abgestimmt sein.

Farbenfrohes

Der Alte muss raus

Foto: epr/TEPA

Gesamtkonzept Alles Neu macht der Mai. Warum soll nur der Außenbereich in neuen Farben erstrahlen? Die kühleren Frühlingstage kann man auch nutzen, um den vier Wänden einen neuen Anstrich zu verleihen. Holen Sie sich doch einfach die Natur in die Wohnung. Dabei helfen die neuen Trendfarben 2013. Blau und grün in unterschiedlichen Nuancen lassen sich perfekt mit beige und zitronengelb kombinieren. Sie geben dem Raum eine gewisse Leichtigkeit. Und blau ist nicht nur innen, sondern auch außen richtig angesagt. Eine zweite Variante wäre kräftige Farben in die vier Wände zu bringen. Gelb, türkis, rot usw. zusammen mit Grautönen vermitteln das Gefühl von Lebendigkeit, Kreativität und den kommunikativen Charakter der Bewohner. Wer hingegen aus Wohnzimmer und Co. einen Ort der Ruhe machen möchte, sollte auf Pastellfarben und glänzende Oberflächen zurückgreifen. Der vierte Trend sind Beerentöne, ziegelrot, beige und orange in Kombination mit beispielsweise Glas und dunklem Holz. Er strahlt Wärme und Extravaganz aus. Farblich sind die Raumelemente wie Wand, Boden, Decken, Fenster und Mobiliar aufeinander abgestimmt. Warum sollte man daher nicht das Verlegen eines neuen Bodenbelages mit einem neuen Farbanstrich und neuen Gardinen

verbinden? Gerade in Sachen Teppichboden gibt es auch dieses Jahr wieder zahlreiche extravagante Ausführungen. Dekore mit Gebrauchsspuren sind ebenso angesagt wie natürliche Teppiche, kunterbunte Ausführungen, Orient- und Perserteppiche in traditionellen Farben oder neu eingefärbt in knalligen Tönen. Auf die Vorteile von Teppichboden, wie angenehmer Auftritt und fußwarmes Empfingen, schwören bereits viele. Natürlich lässt sich Teppich auch mit anderen Bodenbelägen kombinieren. Die Raumgestaltung mittels der Wandgestaltung und des Teppichbodens wird komplettiert durch die passende Fensterdekoration. Als Gardinentrends 2013 sind vor allem fließende Stoffe, Rollos oder Schiebevorhänge angesagt. Der Kreativität in Farbe und Design sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Sie sollten im wesentlichen auf die übrige Raumgestaltung abgestimmt sein. Außerdem werten Gardinen den Raum nicht nur optisch auf, sondern dienen zusätzlich als Sicht- und Sonnenschutz. Wer sich nicht traut das gesamte Raumkonzept selbst in die Hand zu nehmen, der sollte sich von einem Fachmann beraten lassen. Grundsätzlich gilt: Das Interieur muss mit der Gestaltung der Wand, Decken, Boden und Fenster in Einklang stehen.  si ■

Nach jahrelanger Benutzung wirkt der alte Teppich nicht mehr wie ein gewebtes Kunstwerk. Hilft eine professionelle Reinigung nicht mehr die Laufspuren und Flecken zu beseitigen oder passt der Teppichboden einfach nicht mehr zum Interieur, dann ist es Zeit für einen Neuen. Die Entfernung ist oftmals umständlich, denn meist wurden die Beläge ganzflächig verklebt. Um den alten Teppichboden zu entfernen, muss als erstes herausgefunden werden, ob der verwendete Leim wasserlöslich ist. Das Herausreißen ist nach einer ein- bis zweistündigen Einwirkzeit problemlos möglich. Anders verhält es sich bei wasserunlöslichen Klebern oder Kunstharz. Die Entfernung muss dabei Stück für Stück erfolgen. Hartnäckige Beläge können mittels eines Strippers entfernt werden. Dieser lässt sich beispielsweise im Baumarkt ausleihen. Viele denken, sie könnten ihren alten Teppich als Trittschall liegen lassen. Doch die darin enthaltende Feuchtigkeit kann zur Schimmelbildung führen. Außerdem lässt sich der neue Teppich schlechter verlegen. Nach der kompletten Entfernung sollte der Untergrund vor der Neuverlegung ausgeglichen werden.  si ■

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Foto: akz-o/IV-Villeroy & Boch Fliesen

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Fliesen verbinden viele mit Badezimmer und Küche, doch nicht nur dort findet das Steingut mittlerweile seinen Einsatz. Der vormals häufig als kalt und ungemütlich wirkende Fußbodenbelag kann im Innen- und Außenbereich dank edler Looks und Materialien auch trendig aussehen.

Neue Formate, Verlegemuster und Naturoptik Die Palette von Fliesen reicht von Mosaik bis zu großen Verlegeplatten, doch nicht nur hinsichtlich Form und Größe, vor allem bezüglich Material und Optik ist das Steingut mittlerweile zum Allrounder geworden. 2013 hält für Sanierer und Renovierer wieder zahlreiche Trends und Neuerungen bereit.

Raumgefühl entstehen lassen Die Zeit einer einfachen und langweilig wirkenden quadratischen Fliese ist vorbei. Die Formen- und Größenvielfalt lässt viele tolle Gestaltungsmöglichkeiten zu. Zudem vermitteln sie unterschiedliche Raumgefühle. Von Großformat bis zur Detaillösung Mosaik, das alles liegt im Trend 2013. XXLFliesen lassen den Raum größer und weitläufiger erscheinen. Vermehrt Einsatz finden stark recht-

Fliesentrends 2013 eckige Fliesen wie sogenannte Quer- oder Riegelformate sowie Riemchen oder Riegel. Gerade Riemchenformate verleihen den Wänden einen unvergleichlichen Mauerwerkscharakter. Quer- und Riegelformate sorgen für eine gewisse Raumspannung, Struktur und Klarheit. Die Kombination aus verschiedenen Formaten bringt Abwechslung in die Räume ohne dabei aufzuwühlen. Stattdessen schafft das Verlegen unterschiedlicher Formate in gleichem Muster wunderschöne Akzente.

Fischgrätenmuster und Co. Nicht nur Größe und Format der Fliesen lassen den Raum ganz individuell wirken, auch die Verlegetechnik spielt dabei eine entscheidende Rolle. Ob im klassischen Kreuzverband, Halbverband,

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in unregelmäßigen Verlegemustern oder auch als Fischgrätenmuster, der Facettenvielfalt sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die Verlegart ist dabei vom Fliesenformat abhängig. Quadratische Fliesen lassen sich einfach im Kreuzverband verlegen. Auch rechteckige Fliesen sind gut dafür geeignet. Wer aus festgefahrenen Mustern ausbrechen möchte, für den sind Halb-, Drittel- und Viertel- oder wilder Verband das Richtige. Zu den aktuellen Entwicklungen gehört der vermehrte Einsatz des Fischgrätenmusters. Dieses kennen viele noch vom klassischen Stabparkett, doch auch mit länglichen Rechteckfliesen lässt sich dieser Verband mühelos verlegen. Egal ob große oder kleine Fliesenformate, diese Verlegeart verleiht dem Raum eine geradlinige Struktur. Besonders geeignet ist das Fischgrätenmuster für Fliesen in Holzoptik.

Naturstein bis Holz Ein Unterschied zwischen Echtholz oder Keramik als Bodenbelag ist kaum noch zu erkennen, so edel und detailgetreu sind die Maserungen auf dem Steingut nachgezeichnet. Klarer Trend für 2013 sind Fliesen, die mit dem Look anderer Materialen spielen. Keramik in Holzoptik kombiniert verschiedene Eigenschaften. Für ein wohlig und natürliches Raumgefühl sorgt das Dekor, welches den Besucher vermuten lässt, auf einem echten Holzboden zu laufen. Das Material sorgt für die entsprechende Robustheit und leichte Pflege. Der Farbvielfalt sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt. Die Fliesen gibt es mittlerweile in nahzu allen Holztypen und Farbverläufen. Sie eignen sich für den gesamten Wohnbereich. Aufgrund der Oberflächenbeschaffenheit können sie problemlos in Küche und Bad verlegt werden. Natürlichkeit strahlen auch Fliesen mit entsprechender Granit-, Sandstein-, Marmor-, oder Schieferoptik aus. Auch sie bestechen durch einzigartige Farbgebungen, die den Fliesen den Anschein eines Natursteins geben. Sie sind robuster, pflegeleichter und schmutzresistenter als das Original. Vor allem sind sie weitaus preisgünstiger als Naturstein. si ■


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Ein Bodenbelag aus natürlichem Holz schafft nicht nur ein angenehmes Raumklima, sondern sieht auch klasse aus. Ein neuer Trend: Fußböden im Used Look und passend zu Shabby Chic und Vintage Style aus möglichst naturbelassenen Hölzern und nachhaltigen Quellen. Den Nachweis der nachhaltigen Herkunft führt das PEFC-Siegel.

Holz darf wieder Holz

Auf die Herkunft kommt es an Doch nicht nur eine unverfälschte Optik spielt bei der Fußbodenwahl

eine wichtige Rolle. Immer mehr Kunden interessieren sich auch für die verwendeten Materialen selbst und wollen wissen, woher das Holz kommt. Eine Orientierung gibt das PEFC-Siegel: Es steht für einen nachvollziehbaren Herkunftsnachweis von Holzprodukten aus einer verantwortungsvollen Waldbewirtschaftung.

Thermoholz und Tropenholz Optisch attraktiv sind dunkle Tropenhölzer, die durch ihre Exotik und Ihre Stabilität bestechen. Hier empfiehlt PEFC, besonders streng auf die Herkunft zu achten. Als Alternative empfiehlt Dirk Teegelbekkers, Geschäftsführer von PEFC Deutschland e.V., heimische „Thermohölzer“. Hierbei werden helle, heimische Laubhölzer auf bis zu 250 Grad erwärmt und in einem natürlichen Prozess ins

sein

Foto: PEFC Deutschland

Ob edles Parkett oder strapazierfähiges Laminat: Fußböden in Holzoptik erfreuen sich großer Beliebtheit. Waren es in der Vergangenheit eher die hellen Hölzer wie Buche, Ahorn und Birke, die zu den Parkett- und Dielenklassikern zählten, so liegen aktuell auch dunkle, „warme“ Holztöne im Trend. Gefragt sind dabei naturbelassene Hölzer mit kräftigen Strukturen, die das Holz so zeigen wie es gewachsen ist. Parkettböden dürfen „alt“ aussehen und müssen nicht durch Oberflächenperfektion glänzen. En vogue sind beispielsweise gebürstete Parkettböden im „Used Look“, die aus absichtlich auf alt getrimmtem, mit Gebrauchsspuren versehenem Holz bestehen.

Dunkle verändert. Es entstehen edle, warme Holzböden in Farbtönen wie „Eiche Mocca dunkel“ – und das ganz ohne den Zusatz von Chemie und Farbstoffen. Durch die Thermobehandlung wird der Holzboden zudem bis zu viermal stabiler.

Auf die Möbelfarbe achten Wer sich heute für einen neuen Fußboden in Holzoptik entscheidet, sollte dabei auch die Farbe seiner Möbel beachten. Denn Holzfarbe

U.V.M. M. L Y N I PICH V KORK T K TEP A N I T LAM VINYL H PARKET C I P P E ORK T K . T A IN L U.V.M Y N I V EPPICH T KORK K T R A O N I M H A ETT LA L K R A P TEPPIC RK K R O U.V.M. INAT K M A VINYL C L I P H T P T C I E E P K P R E . ORK T V.M. PA . K U T L A Y L U.V.M IN Al ETkT LttAM renovieren, schleifen, Y VIN • Altparkett N I V K PICH EPwachsen ARK T P . T KO R K A M . R N V versiegeln, ölen, I O K M U. A L KETT L AMINAT R L A P T H VINY T C . I E M P . P V RK . E U von Parkettböden T • Einfärbung VINYL KORK H MINAT T C A A I L P N I T M T A TEP E KETT L . PARK (colorieren) R M . A V P . .V.M. . U U M L L Y Y N N U.V. I V VI PPICH PPICH E E T T KORK K K R Laminat T und verlegen A O KOR• Neuparkett K N I M T A LAMINA KETT L R T VINYL T A P E H K . C I M P . V P PAR U. RK TE professionell -Aehrlich Ozuverlässig VINYL K INAT H T M C I A P N L I P E T M T A PARKET KETT L . R M A . P V . . U U.V.M VINYL H C I P P TE KORIKH R B O D E N & P A R K E T T L E G E R

, t ä r n e d o B o d o B r e u E en d o B n e u e für`nen n spät! u z e i n s e t is

und Wuchsstruktur von Parkett und Laminat prägen den gesamten Raumeindruck. Helle Hölzer mit ruhiger Maserung und geringem Farbunterschied lassen Möbel besser zur Geltung kommen, dunkle Beläge mit kräftigem Holzbild rücken sich dagegen selbst in den Vordergrund. Auf dunklem Parkett wirken deshalb nicht nur Möbel in starken Farben wie rot, grün oder blau gut, sondern auch in hellen Farben bis hin zur Trendfarbe Weiß.  pefc.de ■

Sie suchen einen kompetenten Verlegebetrieb für Ihren Fußboden? Ob einen neuen Parkettboden oder Ihr Altparkett renovieren, bei Bodo Boden finden Sie den richtigen Ansprechpartner. Professionell, zuverlässig und ehrlich. Die Angebotspalette erstreckt sich über den Handel und die Verlegung von Parkettböden aller Art, sowie Laminatböden und die Renovierung eines Altparkettes in Form von Schleifen, Colorieren, Lacken, Ölen oder Wachsen. Zu unserem umfangreichen Parkettsortiment gehört nicht nur der Fertigparkettboden als 2-Schicht bzw. 3-Schicht Parkett sondern auch die Massivholzdielen, Industrie- und Stabparkett, sowie das Mosaikparkett.

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Interieur mit Qualität Zwei Adressen, eine Devise: Qualitativ hochwertige Möbel zu guten Preisen. Die große Auswahlmöglichkeit hält sicher für jeden Kundenwunsch das passende bereit.

Foto: epr/Voglauer

Reco Möbel in Stollberg kleidet sich in neues Gewand Vor vier Jahren kaufte Marco Pfitzner die Filiale aus der Reco Möbel GmbH heraus. Seitdem ist das Unternehmen eine feste Adresse in Sachen Einrichtung in Stollberg und Umgebung. Damit nicht nur die vier Wände der Kunden in neuem Glanz erstrahlen, schrieben sich der Geschäftsführer und sein Team auf die Fahne in den eigenen Verkaufsräumen eine Komplettrenovierung durchzuführen. 2012 begann der Umbau des Möbelhauses in der Erzgebirgsstadt. Seit letztem Jahr erstrahlt die Küchenabteilung in neuem Glanz. Nach dem positiven Kundenfeedback war

schnell klar, der Umbau der ersten Wohnetage und des Schlafbereiches findet dieses Jahr statt. Für den Umbau muss allerdings erst einmal alles raus. Daher läuft seit Anfang April der große Abverkauf. Das Möbelhaus lockt mit extra Rabattaktionen von bis zu 60 Prozent reell reduziert. Von Wohnwänden, Couchtischen, Sofas über Esszimmergarnituren bis hin zu Schlafzimmereinrichtungen und Matratzen wird alles stark im Preis gesenkt. Im Mai und Anfang Juni erfolgt der großangelegte Umbau. Bei dem sich sowohl der Fußboden, die Aufstellwände als auch die

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WARME TÖNE AUFGETISCHT. Diese perfekte Familienküche vereint Tradition und Modernität durch Echtholzoptik und klassische Hochglanzelemente. Die Fronten im warmen Holzdekor schaffen ein gemütliches Ambiente. Neben besonderen Highlights, wie der praktischen Thekenlösung, warten weitere aufregende Einrichtungsideen auf Sie. Wir beraten Sie gern.

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Beleuchtung in ein neues Gewand kleidet. Mit dem Umbau ist Reco Möbel in der Zukunft besser für die Kunden positioniert. Mit attraktiven Angeboten und Waren feiert das Möbelhaus Ende Juni dann die Neueröffnung. Die Kunden dürfen sich dabei auf tolle Rabattaktionen freuen. Auch während der gesamten Umbauphase haben wir für Sie geöffnet: Zwönitzer Straße 10 a 09366 Stollberg Telefon: 037296 40400 si ■

Kein Aprilscherz bei Möbel Lenk „April, April...“ Während am 1. April nahezu überall die Menschen einem lustig gemeinten Scherz erliegen, lockt Möbel Lenk nur mit Angeboten, die einem Aprilscherz gleichzukommen scheinen. Das Einrichtungshaus bietet seinen Kunden im gesamten Monat top Angebote im Bereich Küchen. Ein begrenztes Angebot an Messe-Modellen steht mit stark vergünstigten Sonderpreisen zum Verkauf. Topmoderne Küchen mit erstklassischer Ausstattung warten auf die neuen Besitzer. Auch die neuen Trends des Jahres sind in der großräumigen Küchenabteilung des Möbelhauses vertreten. Vom 6. bis 20. April gibt es zusätzlich zu den günstigen Messepreisen auch noch fünf Jahre Garantie auf alle Holzteile. Beim Besuch von Möbel Lenk erwartet die Kunden vor allem eine kompetente Beratung durch qualifiziertes Personal. Mit der 3D-Computerplanung bekommen Sie einen direkten Blick in Ihre virtuelle Küche. Eine Beratung sowie ein Aufmaßservice zu Hause sind weitere Serviceleistungen, welche das Team des Möbelhauses bietet. Zur neuen Küche können Sie natürlich auch die passenden Elektrogeräte aussuchen. Dazu sollten Sie nicht nur den Preis im Auge behalten, sondern auch die qualifizierte Beratung und Abstimmung der persönlichen Gewohnheiten auf die Möglichkeiten der Geräte. Kommen Sie einfach vorbei und überzeugen Sie sich von den Angeboten im April – nicht nur im Küchenbereich: Äußere Schneeberger Straße 57, 08056 Zwickau, Telefon: 0375 3531731 si ■


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WOHNEN MIT STIL

Frischluft in der Küche

Lästige Bratendämpfe einfach aussperren

Zur perfekt ausgestatteten Küche gehört ein gutes und effizientes Abluftsystem. Nichts ist unangenehmer, als abgestandene Kochgerüche. Die Dunstabzugshaube ist heute längst nicht mehr nur nützliches Haushaltsgerät, sondern Designobjekt und Frischluftgarant in einem.

Passende Lösung dank Modellvielfalt Verschiedene Bauweisen für individuelle Küchen zum einen Modelle, die an der Wand oder im separaten Hängeschrank installiert werden. Wandhauben und Kopffreihauben hängen sichtbar direkt über dem Kochfeld. Flachschirm-, Unterbau-, Zwischenbauhauben und Lüfterbausteine werden in die Oberschränke integriert, an diese montiert oder zwischen ihnen eingepasst. Sie können zum Teil so installiert werden, dass sie nahezu unsichtbar sind. Der zweite Komplex umfasst Syteme, die frei an der Decke angebracht werden. Dazu zählen die für Kochinseln passenden Inselhauben und Deckenlüfter bzw. Deckenlifthauben. Hierbei wird die Dunstabzugshaube in die Decke integriert. Die Lifthaube kann beim Kochvorgang herab gelassen werden. Die dritte Gruppe umfasst die Mulden- und Tischabzüge. Dabei wird die Haube in die

Arbeitsplatte als herausfahrbares System oder durch eine große Abluftvertiefung integriert. Neueste Modelle sind im Kochfeld eingelassen.

Technische Features sorgen für Klang und Qualität Nahezu alle Dunstabzugshauben haben eine integrierte Beleuchtung und dienen so als indirekte Lichtquelle. Spezielle Designlösungen haben nicht nur die Beleuchtungsfunktion, sondern wirken für den Betrachter wie eine moderne Lampe. Zu den technischen Highlights gehört der integrierte Fernseher, DVD-Player oder die Stereoanlage. Neben den multimedialen Zusatzfunktionen, besitzen neuere Modelle auch Eigenschaften, die die Abzugseffizienz verbessern. Mit der integrierten Nachlauffunktion läuft die Abzugshaube nach dem manuellen Ausschalten noch einige Zeit weiter. So werden die restlichen Gerüche und Dämpfe abgezogen. Eine Fettsättigungsanzeige weist den Benutzer auf den Verschmutzungsgrad des Fettfilters hin. Statt eines Fettfilters und dessen unhandlicher Ausbau sowie der regelmäßigen Reingung, setzen Hersteller vermehrt auf die sogenannte Fliehkraftabscheidung. Das Fett wird mittels des Zentrifugalkraftprinzipes von der Luft gesi ■ trennt und in Auffangschalen gesammelt. 

Foto: epr/Berbel

Gerade offene Wohnküchen benötigen einen perfekten Abzug, um die unangenehmen Bratengerüche zu entfernen. Die handelsüblichen Umlufthauben können fast immer vom geübten Heimwerker installiert werden. Speziallösungen dagegen sollten vom Fachmann eingebaut werden. Doch wo kommt die Abzugshaube hin?

Erwarten Sie Service – ein Küchenleben lang

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bei Küchen Geipel in Theuma. Hier beraten und liefern Spezialisten Service aus einer Hand. Das Aufmaß erfolgt immer vor Ort – mit Erfahrung und Kreativität geplant – kompetent beraten und auf Ihre individuellen Wünsche eingegangen, bevor die neue Küche fachmännisch montiert und in Betrieb genommen wird. Unser Produktportfolio beinhaltet die komplette Raumgestaltung von der Spanndecke bis zum Fußboden, wunschgemäß abgestimmt. Konnten wir Ihr Interesse wecken? Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

... so bescheinigt es das Magazin „Architektur & Wohnen“ in der Sonderausgabe „Die 220 Top-Küchenstudios in Deutschland“ dem Theumaer Küchenspezialisten, der mit seinen individuellen Küchen und mehrfach ausgezeichnetem Service, auf Wunsch auch die passende Raumgestaltung von der Decke bis zum Boden anbietet. „Bereits zum 4. Mal erhalten wir die Anerkennung eines unabhängigen Verlages, auf die wir sehr stolz sind. Sie zeigt, dass wir mit unserer fachgerechten Beratung und planerischen Gestaltungsvielfalt rund um die Küche sowie unserem umfassenden Service ganz nahe bei den Wünschen und Bedürfnissen unserer Kunden sind“, so Yves Geipel. Das Magazin „Architektur & Wohnen“ bezog in der Veröffentlichung zur Ernennung der 220 TOP-Küchenstudio-Adressen die Kriterien

Foto: C. Steps

Küchen & Raumgestaltung Geipel gehört zu den „TOP-Adressen“

Empfehlungen internationaler Küchenhersteller und Designexperten herausragendes designorientiertes Produktangebot attraktive Präsentation erstklassige Beratung und Dienstleistung informativer Internet-Auftritt und den Standort ein.

Zuerst präsentierte im Sommer 2006 das MAGAZIN „Schöner Wohnen“ das Theumaer Unternehmen als eines der 200 besten Küchenstudios – im Jahr 2009 der „DER FEINSCHMEKKER“ als eines der 150 und 2010 die Zeitschrift „zuhause Wohnen“ als eines der 200 besten Küchenstudios in Deutschland. Vom Küchenverband DER KREIS wurde das Unternehmen in den Jahren 2006 und 2008 zertifiziert – im Jahr 2009 erstmalig und 2011 erneut der Titel „Der ausgezeichnete Küchenspezialist“ verliehen sowie bei der jährlichen Austragung des deutschlandweiten Titel-Wettbewerbes der 2. Platz unter 427 Bewerbern belegt. Öffnungszeiten: Mo-Fr 9 - 20 Uhr Sa 9 - 18 Uhr So SCHAUTAG

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Von weiß bis schwarz Küchentrends 2013 bestechen durch Farb- und Formvielfalt In den letzten Jahren zeichnete sich bereits ein eindeutiger Trend in Sachen Küchen ab. Das vormals lediglich den Hausfrauen vorbehaltene Refugium rückt seither immer mehr in die Mitte, zum Treffpunkt der Familie und erstrahlt in neuem Glanz. Es bleibt nahezu alles beim Alten hinsichtlich der Küchentrends für das neue Jahr. Viele Angebote aus dem letzten Jahr behalten ihre Gültigkeit, aber auch Neuheiten hinsichtlich der Gestaltung haben die ersten Messen der Branche 2013 bereits gezeigt. Generell setzt sich die Wohnküche als Mittelpunkt der Familie weiterhin fort. Dementsprechend sind auch die Schnitte der Küchenplanung. Die moderne Küche braucht Raum, ist offen angelegt, funktional und passt sich an das Raumkonzept des Wohnbereiches an. Damit dies gelingt, zeigen die Küchenhersteller ein ganzes Repertoire an Gestaltungsmöglichkeiten und Farbkonzepten.

Von weiß bis schwarz

Das neue Küchenmagazin ist da. 134 Seiten mit Tipps. News und Unterhaltung rund um die moderne Küche. Holen Sie sich bei uns Ihr kostenloses Exemplar.

Die kreative Küche verträgt nahezu alle Farbnuancen. Nach wie vor ist „weiß“ der Farbklassiker in den Küchen vertreten. Wer allerdings meint, „weiß“ ist gleich „weiß“, der irrt. Aus dem Hauch von Farblosigkeit wird durch Nuancen beispielsweise in blau, apricot, gelb oder rot etwas mehr als nur ein einfaches „weiß“. Aufgrund der pflegeleichten Oberflächen lässt sich so ein Küchentraum auch als Familienküche realisieren. Zuletzt in den 90er Jahren angesagt, nun wieder in der Wohnung und auch in der Küche zu finden, ist die Farbe schwarz. Als hochglänzende

Front wirkt die Farbe der Nacht vor allem edel. In der Kombination mit Holz entsteht ein echter Hingucker. Aufgehellt kommt schwarz als Anthrazit und in verschiedenen Grautönen daher. Ein wahrer Farbknaller, aber immer noch aktuell ist orange in Kombination mit Retroelementen. Auch benachbarte Farben wie rot und gelb sind in diesem Jahr angesagt. Egal ob Gewürze, wie Curry und Cayenne oder freche Früchtchen wie Mango und Kirsche, die Küche strahlt mittlerweile ihren Verwendungszweck aus. Wer möchte, darf es auch etwas knalliger angehen. Einzelne Akzente oder als durchgängiges Farbkonzept, blau, grün und violett finden sich auch 2013 in den Küchen. Einen Hauch Luxus erhält die Küche durch goldene Highlights.

Industriecharme trifft auf Rustikalität In Sachen Design gibt es kaum Neuerungen. Noch immer aktuell sind Küchen im Retrostil. Auch Landhausküchen verschwinden noch nicht aus den Katalogen der Küchenhersteller. Neu ist der Country-Look als echter Trend. Dunkle Holzfronten kombiniert mit passenden Gasherden und großen Spülbecken perfektionieren den Stil. Holz ist und bleibt das beliebteste Material für die Küche. Als Front, Arbeitsplatte oder Wangensystem hält der Industriebaustoff Beton Einzug in der Küche. Edel und luxuriös zeigen sich »

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Foto: epr/Schmidt

runde Küchen. Bereits 2012 durch viele Anbieter vorgestellt, entwickeln sie sich 2013 zu einem bezahlbaren Hit. Dass der Übergang zwischen Wohn-, Ess- und Kochbereich fließender wird, belegt auch das Vintage-Design. Der „Used-Look“ kombiniert mit groben Steinarbeitsplatten war auf den ersten Messen dieses Jahres bereits der Renner. Als Küchenmöbel passt es nun perfekt zur Wohnzimmereinrichtung. Zur Minimalistik und Geradlinigkeit gehört, dass störende Griffe einfach verschwinden. Ob integriert in die Tür, abgesetzt durch farbliche Akzente oder die Türöffnung per Druck auf die Tür, die Fronten werden eben.

Technische Raffinessen Die Zeichen der Zeit stehen auf Energiewende. Dies geht auch an den Herstellern von Küchengeräten nicht vorbei. „A+++“ ist die höchste Energieeffizienz in Sachen Backofen, Mikrowelle, Geschirrspüler und Kühlschrank. Natürlich dürfen dennoch nicht die technischen Raffinessen zu kurz kommen. Ganz neu 2013 ist ein Induktionsherd mit Köpfchen. Der passende Topf kann überall auf dem Glasfeld abgestellt werden. Die Platte erkennt den Topf und gibt in diesem Bereich entsprechende Impulse. Gerade bei Küchen, die offen gestaltet sind, bedarf es besonderer Technik. Dazu gehören nicht nur Haushaltsgeräte, die einen geringen Stromverbrauch haben, sondern auch besonders leise arbeiten. So gehören unangenehme Brat- und Kochgeräusche der Vergangenheit an. si ■

6. Ausgabe des Küchenmagazins im Küchenfachhandel – Von stilvollen Küchen und Miesmuscheln Chemnitz. ... wer hat die schönste Küche im ganzen Land? Ab sofort suchen die musterhaus Küchen Fachgeschäfte und die Zeitschrift „Zuhause Wohnen” wieder die schönsten Küchen Deutschlands. Vor wenigen Tagen erschien die 6. Ausgabe; das Küchenmagazin 2013. „Das neue Heft macht wieder viel Spaß – die Geschichten ebenso wie die einzigartigen Bilder“, zeigt sich Mike Endtmann, Inhaber des Fachgeschäfts „die küche.“ in Chemnitz (gegenüber Chemnitz-Arena/Messe), begeistert. So erfahren die Leser beispielsweise, warum für Designer Piet Boon die Küche wie eine Handtasche sein sollte, weshalb Miesmuscheln gar nicht so mies sind und wie die neueste Gerätegeneration für perfektes Klima, frische Luft und Effizienz sorgt. „Ganz neu ist das große Special Ratgeber Küchen“, berichtet Mike Endtmann. „Dieser Ratgeber beinhaltet beispielsweise ein Küchen-ABC, Profi-Tipps und eine Checkliste zur Küchenplanung sowie viele nützliche Hinweise zu Arbeitsabläufen, Arbeitshöhen und Materialien.“

Wer die neuesten Trends aus dem Küchenmagazin live erleben möchte, sollte sich ein wenig Zeit für einen Rundgang durch die Ausstellung des musterhaus küchen Fachgeschäftes „die küche.“ nehmen. Hier erwarten den Besucher Planungen, die die ganze Vielfalt der individuell geplanten Einbauküche mit neuen Materialien und Farben und leistungsfähigen Küchengeräten, die wahre Alleskönner und Blickfang jeder Küche sind. Mal großzügig präsentiert, mal in Grundrissen »wie zu Hause«. Natürlich helfen der Küchenprofi und sein Team auch bei der Verwirklichung von Küchenträumen oder beim Austausch alter Elektrogeräte. Mike Endtmann, Inhaber von „die küche.”, ist überzeugt, dass die neue Ausgabe des neuen Küchenmagazins bei den Lesern wieder großen Zuspruch findet. Kontakt: neefestraße 149 09116 chemnitz telefon 0371 3342773 E-Mail: kontakt@die-kueche-chemnitz.de

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Neuer Look für Altbewährtes

Foto: www.farbqualitaet.de

Individuelle Möbellackierungen

Alte und stark beanspruchte Holzmöbel haben Charakter. Anstatt sich von ihnen zu trennen, können Sie Ihre Möbel mit frischen Farben, Mustern und jeder Menge kreativer Ideen aufpeppen und zu einem Hingucker machen.

Der richtige Lack

Unansehnlich gewordene Holzmöbel erhalten durch Aufarbeiten wie das Ablösen alter Farbschichten oder einen Anstrich ein völlig neues Aussehen. So können Sie mit wenig Aufwand Ihre Möbel durch eine andere Farbe ganz individuell gestalten und Ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Dabei gilt: Schön ist, was gefällt!

Die richtige Vorbereitung

Im nächsten Schritt geht es an die Farbe. Dabei schmeichelt nicht jeder Lack auch jedem Möbelstück. Hier gibt es verschiedene Lackarten mit unterschiedlichen Eigenschaften für unterschiedliches Holz. Man differenziert zwischen wasserbasierten Acryllacken und lösemittelbasierten Kunstharzlacken. Lassen Sie sich bei der Wahl von einem Fachmann beraten. Grundsätzlich sollten Sie mit einer Grundierung beginnen, damit die Farben des neuen Anstrichs richtig zur Geltung kommen können.

Das richtige Werkzeug

Bevor es richtig los geht, gilt es den alten Lack bzw. die Oberfläche abzuschleifen, um so eine gute Grundlage für den neuen Anstrich zu gewährleisten. Gegebenenfalls müssen Sie das in mehreren Schritten tun, je nachdem, wie dick die Farbe bzw. der Lack aufgetragen wurde.

Das Werkzeug muss zur Art des Lackes passen. Generell gilt, für große, ebene Flächen am besten eine Rolle verwenden. Pinsel sollten nur für Ecken und Kanten genutzt werden. Um beim Lackieren von Holz einen deckenden Anstrich zu erreichen, muss die Farbe

eventuell in mehreren Schichten aufgetragen werden. Lassen Sie dabei die Farbe nach jedem Arbeitsgang gut trocknen und bearbeiten Sie das Möbelstück bei jedem Anstrich zügig und ohne Pause. Lassen Sie in jedem Fall das Möbelstück nach Fertigstellung mehrere Tage gut durchtrocknen.

Die Alternative Eine preisgünstigere und schnellere Alternative zum Neu-Lackieren, ist das Bekleben der Möbel mit Möbelfolie. Die Dekorfolien sind einfach und schnell anzubringen und bei Bedarf auch wieder zu entfernen. So können Sie immer mit dem Trend gehen. Zum Bekleben benötigen Sie lediglich etwas Fingerspitzengefühl. Die selbstklebenden Folien lassen sich sehr gut auf die Oberfläche der Möbel aufkleben. Im Wesentlichen müssen Sie nur darauf achten, dass sich keine Luftblasen zwischen der Oberfläche elp ■ der Möbel und der Klebefolie bilden.

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VERJÜNGUNGSKUR FÜR IHR HAUS

„Wer will fleißige Handwerker seh‘n? Der muss zu uns Kindern geh‘n! Stein auf Stein, Stein auf Stein: Das Häuschen wird bald fertig sein.“

Damit die energieeffiziente Sanierung auch zum Kinderspiel wird, sollten Eigenheimbesitzer Einiges beachten. Verpassen Sie Ihrem Haus nicht nur ein neues Mützchen, Mäntelchen und Schühchen, sondern sorgen Sie neben der Dämmung auch für außreichende Lüftung sowie wohlig warme Räume mit einer neuen Heizungsanlage.

Kinderleichte Verjüngungskur für Ihr Haus im Frühjahr

Fotos: djd

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VERJÜNGUNGSKUR FÜR IHR HAUS

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Vielfalt statt Tristesse Fassaden als Spiegelbild des Hauses

Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen und Schmutz, das bedeutet für die Haut eine enorme Belastung. Doch nicht nur die Schutzschicht des menschlichen Körpers ist durch den äußeren Einfluss gefährdet, auch die Außenhülle des Hauses leidet unter den Wettereinflüssen. Foto: easy-pr.de /Fingerhut Haus

Die Fassade schützt die Bewohner und das Haus vor Kälte, Nässe, Hitze und anderen meteorologischen Angriffen. Außerdem sind Fassaden das Spiegelbild und Aushängeschild des Hauses. Fassadengestaltung bedeutet nicht mehr Tristesse und Eintönigkeit, stattdessen sind die Möglichkeiten vielfältig, dekorativ und funktional. Bereits die Wahl des richtigen Materials stellt Bauherren und Sanierer gleichermaßen vor die Frage: Was soll auf

   

die Außenwand? Die Antwort sollte nicht nur vom Geldbeutel abhängig sein.

Gut durchlüftet Fassadensysteme wie vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF), Vorhangfassaden und Wärmedämmverbundsystem (WDVS) sind preisintensiv, doch die Dämmeigenschaften und die Haltbarkeit

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lassen die kostenintensive Anschaffung über die Jahre hinweg amortisieren. Ein zusätzlicher Vorteil der VHF ist die Luftzirkulation. Viele Häuser haben mit Feuchtigkeit zu kämpfen, dadurch wird die Wärmedämmung gemindert. Eine gute Zirkulation leitet den Wasserdampf hinter die Fassade.

Modern und puristisch Die architektonischen Fassaden aus Glas und Metall sind großteils an Bürogebäuden zu finden, doch auch immer mehr Eigenheimbesitzer entscheiden sich für eine solche stylische Außenhülle. Glasfassaden sehen zwar schick aus, doch sind hinsichtlich der Wärmedämmrichtlinien nicht ratsam. Allerdings haben sie einen großen Vorteil: Die Räume werden durch großzügige Glasfronten mit Licht durchflutet. Fassaden aus Metall wie beispielsweise Alu, sind sehr witterungsbeständig und können mit VHF kombiniert werden.

Fassade, die sich rechnet Ebenfalls als Form der hinterlüfteten Fassade lassen sich Solarmodule anbringen. Neben der guten Wärmedämmung produzieren sie zusätzlich Strom. Auf dem Dach funktioniert das Prinzip der Wärmedämmung dank Solar bereits seit vielen Jahren. Die Anschaffungskosten sind allerdings dementsprechend höher.

Ökologisch und natürlich Holz als natürlicher Rohstoff ist und bleibt ein zeitgemäßer Trend im Bau. Egal ob im Dachbereich, als Holzhaus, als Material für Fenster und Türen oder im Fassadenbau, in Zeiten von Diskussionen um Energieeffizienz und Ökologie zeigt Holz »


BAUIMPULS zahlreiche Vorteile. Entweder als Vollverkleidung der gesamten Hauswand oder nur als Hingucker im Erkerbereich, Holzfassaden sehen nicht nur schick aus, sondern sind mit der richtigen Pflege langlebig. Wer es grün mag, der lässt der Natur weitestgehend freien Lauf. Durch eine Begrünung wird die Wand vor schädlichen Wettereinflüssen geschützt. Außerdem produzieren die Pflanzen Sauerstoff. Vor der Begrünung mit Kletterpflanzen wie Efeu usw. sollte die Fassade allerdings auf Risse untersucht werden. Sonst besteht später Gefahr, dass die Fassade Schaden nimmt. Die Kletterpflanzen nutzen die Risse als Kletterhilfe und zerstören so die Fassade zusätzlich.

Gut geputzt Die gängigste Art der Fassadengestaltung ist die Putzfassade. Preisgünstig in der Anschaffung und die farbliche Gestaltungsvielfalt sind die Vorteile. Doch Putze weisen eine geringe Wärmedämmeigenschaft auf. Nur in Kombination mit Fassadensystemen wie WDVS lassen sich die Eigenschaften verbessern. So ist es ratsam, sie nur dort einzusetzen, wo andere Systeme nicht funktionieren. Zudem ist die Haltbarkeit bei Putzfassaden weitaus geringer als bei den teuren Alternativen wie VHF und WDVS. Nach acht bis zehn Jahren sollte die Fassade ihren ersten Anstrich erhalten. Nach 25 Jahren sollte der Putz komplett erneuert werden. Ganz egal welche Fassadenvariante angewandt wird. Zum Schluss zählt nur der schöne Anblick, denn die Fassade ist entscheidend für den ersten Eindruck.  si ■

VERJÜNGUNGSKUR FÜR IHR HAUS

Mit VIPs glänzen Dämmung und Fassadentechnik ist im steten Wandel. Vom Frauenhofer Institut wurde eine neue Fassadendämmung entwickelt. Die zunächst nur in Kühl- und Gefrierschränken verwendete Technik von Vakuum-Isolierpaneelen, kurz VIP, wurde weiterentwickelt und kann nun auch als Dämmung eingesetzt werden. Dämmung ist wichtig und schützt das Haus vor Wärmeverlusten. Die gängigsten Fassadendämmungen sind verhältnismäßig stark. So müssen beispielsweise Fensterbänke den neuen Wandstärken angepasst werden. Eine neue innovative Technik könnte hier eine echte Alternative sein. Die vom Frauenhofer Institut entwickelten Vakuum-Isolierpaneelen (VIP) bestechen mit einer hohen Energieeffizienz auf zwei Zentimeter Dicke. Die dünne Schicht hat die gleichen Eigenschaften, wie entsprechend stärkere Fassadendämmsysteme, zum Beispiel mit Styropor. Der Grund für diese hohe Energieeffizienz liegt in der innovativen Bauweise der VIP. Sie haben das gleiche Prinzip wie eine Thermoskanne. Die VIPs machen sich die Isoliereigenschaft von Vakuum zu Nutze. Im Inneren der Dämmplatten oder -paneele befindet sich ein Dämmkern aus pyrogener Kieselsäure. Umhüllt ist dieser mit Barrierefolien und Schutzgewebe. Anschließend wird dem Kern die Luft entzogen und so ein nahezu luftleerer Raum geschaffen.

Ein großer Nachteil ist, dass bei Beschädigung der Außenhülle die Elemente ihre Dämmeigenschaften verlieren. Ein Zuschneiden vor Ort ist daher nicht möglich. Bleibt die Hülle intakt, dann haben die VIPs eine Lebensdauer von 30 bis 50 Jahren. Die Fassadendämmung mittels der Vakuum-Isolierpaneelen ist noch nicht sehr verbreitet. Der Grund dafür liegt in den hohen Anschaffungskosten. Die Ingenieure des Fraunhofer Institutes arbeiten daher noch an der Weiterentwicklung der Produktionstechnik, um so die Herstellung zu vereinfachen, eine Massenproduktion zu ermöglichen und am Ende die VIPs kostengünstiger anbieten zu können. Sie können als Wärmedämmverbund- oder mittels Leistensystem an die Fassaden angebracht werden. Auch eine direkte Anbringung und anschließende Verputzung ist mit den Platten möglich. Dabei sollte darauf geachtete werden, dass das Deckmaterial keinen Zement enthält. Dieser zerstört die Folienschutzschicht. si ■

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Schwachstellen des Hauses

Energieverluste verhindern Die Rede von steigenden Energiekosten und Energieeffizienz ist allgegenwärtig. Doch für Eigenheimbesitzer stellt sich dabei die Frage: Wo verliert mein Haus die meiste Energie? Wie kann ich dem entgegenwirken? Dach, Außenwände und Keller schützen die Bewohner vor Witterungseinflüssen. Doch wer schützt das Haus vor Regen, Schnee, Kälte und Hitze? Sind die Gebäude in die Jahre gekommen, dann drohen meist massive Energieverluste. Etwa zwei Drittel der Wärme entweicht ungenutzt über eine nicht gedämmte Außenhülle. Verpassen Sie Ihrem Eigenheim daher ein entsprechendes Mützchen, Mäntelchen und Schühchen. An welcher Stelle des Hauses die größte Energie verloren geht, darüber geben sachverständige Energieberater Auskunft. Anhand spezieller Untersuchungen erkennen sie sogenannte Wärmebrücken.

Schwachstellen erkennen Jedes Haus hat seine Schwachstellen, daher ist der Energieverlust jeden Hauses ein anderer. In der Regel geht

der größte Teil der Energie über ungedämmte Außenwände und Dächer verloren. Mit je bis zu 25 Prozent lassen sie den Geldbeutel schrumpfen. Daher sollten Eigenheimbesitzer das Dach, die Geschossdecke und Hauswand als erstes dämmen. Eine Dämmung der Außenwand muss nicht immer von außen erfolgen. Bei erhaltenswerten Fassaden ist eine Innendämmung ratsam. Viele Altbauten schmeißen das Geld buchstäblich zum Fenster hinaus. Die alte Einfachverglasung führt zu einem Energieverlust von bis zu 25 Prozent. Zusammen mit der falschen Lüftung von rund 20 Prozent macht dieser Hausbestandteil den zweiten Kostenfresser aus. Neue dreifachverglaste Fenster isolieren und regulieren die Luft sowie das Raumklima. Eigenheimbesitzer verheizen über die alte Heizungsanlage rund 30 bis 35 Pro-

zent durch den Schornstein. Nicht nur der Austausch des Brenners, sondern auch die Dämmung und Modernisierung der Heizungsrohre ist sinnvoll. Der geringste Wärmeverlust ist im Keller- und Bodenbereich zu erkennen. Lediglich 10 Prozent gehen so verloren. Eine Dämmung der Kellerdecke kann dem entgegenwirken. Eine Isolierung des Bodens zieht zwar einen großen Aufwand nach sich, doch lohnt es sich darüber nachzudenken.

Finanzierungsmöglichkeiten Eine Dämmung des Hauses hört sich teuer an, muss es aber nicht sein. Solang es nicht notwendig ist, brauchen Eigenheimbesitzer nicht das gesamte Haus auf einmal zu dämmen. Einen guten Plan, um das Haus Schritt für Schritt zu verjüngen erstellt man am besten mit einem

Fachmann. Grundsätzlich gilt, Maßnahmen, welche am meisten Energieverlust hervorrufen, sollten als erstes durchgeführt werden. Sind sowieso Sanierungsvorhaben geplant, dann können diese mit der Dämmung kombiniert werden. Außerdem lässt sich mit viel Eigenleistung zusätzliches Geld sparen. Förderangebote durch die KfW-Bank und die Sächsische Aufbaubank ermöglichen eine staatliche finanzielle Unterstützung der Bauvorhaben. Wer dämmt, schont nicht nur Geldbeutel und Umwelt, sondern steigert auch den Marktwert seiner Immobilie. Seit 1. Januar 2009 haben Gebäude eine Ausweispflicht. Das heißt, bei einer Neuvermietung, -verpachtung oder dem Verkauf muss der Eigentümer einen Energieausweis vorlegen. Die Dämmung spiegelt sich darin wieder. si ■

Kurz erklärt: Energieausweis „Ihren Ausweis bitte!“ Dies gilt nicht nur für Hauseigentümer selbst, sondern seit 2009 haben auch die Gebäude eine Ausweispflicht. Dieser ist vorzuzeigen, wenn Eigentümer ihr Haus vermieten, verpachten oder verkaufen. Ausgenommen von der Regelung sind denkmalgeschützte Wohngebäude. Der Energieausweis soll den interessierten Mietern oder Käufern einen Aufschluss über die energetische Beschaffenheit des Hauses ermöglichen. Der Energieausweis beinhaltet entweder einen „Verbrauchsausweis“ oder einen „Bedarfsausweis“. Häuser mir weniger als fünf Wohneinheiten brauchen grundsätzlich letzteren. Dieser gibt an, welchen Energiebedarf das Haus hat. Ersterer legt den tatsächlichen Verbrauch dar. Außerdem erhalten die Eigentümer beim Energieausweis Ratschläge zur Erreichung einer verbesserten Energieeffizienz durch Modernisierungen. Die künftigen Mieter und Eigentümer können anhand einer Energieampel erkennen, welchen Energieverbrauch das Haus besitzt. Liegen die Werte im roten Bereich folgen hohe Energiekosten.  si ■

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Foto: djd/Pavatex_GmbH

Unter die Lupe genommen Kleines ABC der Dämmstoffe Richtig dämmen, aber wie? Welcher Baustoff ist für welche Wand der effektivste? Die Liste der Dämmstoffe ist lang, ihre Beschaffenheit und ihr Material sind dabei entscheidende Auswahlkriterien.

Wer sein Eigenheim energieeffizient sanieren möchte, für den ist eine richtige Dämmung von Dach, Kellerdecke und Außenwand unausweichlich. Doch nicht alle Dämmstoffarten sind überall geeignet. Grundsätzlich sollten dabei Kriterien, wie Wärmeleitfähigkeit, Baustoffklasse, Feuchteregulierung, Altersbeständigkeit, Schädlingsresistenz, Druckempfindlichkeit, Verarbeitungsfähigkeit und Kosten berücksichtigt werden.

ökologische Dämmschicht muss allerdings deutlich stärker sein, als die künstlicher Materialien, wie Polystyrol und PUR- sowie PIR-Hartschaum. Die Wärme- und Kälteschutzeigenschaften sind bei nahezu allen natürlichen Dämmstoffen gut. Sie stehen in kaum einem Auswahlkritierum hinter der Effizienz der künstlichen Produkte.

Ökologisch oder künstlich

Für die Anbringung von Dämmung stehen dem Eigenheimbesitzer unterschiedliche Methoden zu Wahl. Entsprechend der zu dämmenden Fläche kann dabei bereits eine Vorentscheidung fallen. Im Dachbereich wird vor allem auf die Mattendämmung zurückgegriffen. Hierzu eignen sich entsprechende Stoffe wie Glas-, Stein-, Schafwolle, Hanf, Kokos, Verbundschaum und Pylester. Für die Außenwanddämmung ist die gängigste Methode

Zu diesen Kriterien gesellt sich für viele noch ein weiteres Entscheidungsmerkmal. In Sachen Umweltschutz werden zunehmend ökologische und recyclebare Rohstoffe als Dämmmaterial eingesetzt. Das Angebot an Stoffen auf natürlicher Basis scheint schier endlos lang. Vor allem Hanf, Flachs, Zellulose, Holz und Schafwolle bieten sich an. Die

Platte, Schüttung und Co.

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die Verwendung von Plattendämmstoffen. Sowohl im natürlichen, als auch im künstlichen Bereich gibt es dafür die größte Angebotspalette. Für nahezu ebene Untergründe eignet sich die Anbringung von Polystyrol. Ist die Hauswand mit Unebenheiten versehen, sollte auf elastischeres Material wie Flachs-Hanf-Platten zurückgegriffen werden. Für zweischaliges Mauerwerk oder vorgehängte hinterlüftete Fassadenbauten sind sogenannte Schüttdämmungen optimal. Entscheidend für die Wahl ist die Korngröße und Fließgeschwindigkeit. Feines Granulat oder Späne werden als Dämmung in Hohlräume gepresst. Ebenfalls im Granulatbereich bewegt sich die Einblasdämmung. Hierfür ist entscheidend, wie stark die Hohlschicht ist und wie viele Bohrlöcher zur Einbringung benötigt werden. Für Hohlräume an Fenstern und Türen eignet sich die sogenannte Stopfdämmung. Dabei wird vorrangig auf natürliche Dämmstoffe zurückgegriffen. si ■

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Energieeffizient Sanieren Sowohl die KfW-Bank als auch die SABBank bietet Modernisierern und Sanierern die Möglichkeit ihre Maßnahmen durch staatliche Fördermittel zu finanzieren. Die Kreditprogramme gewährleisten den Bauherren billige Zinssätze für die Sanierung ihrer Immobilie. Seit 1. März 2013 sind die Zuschüsse bei der KfW-Bank auf zehn Prozent gestiegen. Was wird gefördert? Die Förderungsmöglichkeiten zielen auf eine Eniergieeinsparung durch eine Wohnraumsanierung ab. Neben dem Austausch der alten Heizungsanlage, der Fenster und Türen, die Erneuerung der Lüftungsanlage, die Nutzung von erneuerbaren Energien und die Wärmedämmung des Hauses, werden auch die Planungs- und Baubegleitungsleistungen gefördert. Neben der Komplettsanierung des Hauses zur Energieeinsparung werden auch Einzelmaßnahmen finanziell unterstützt. Wer ist antragsberechtigt? Antragsberechtigt sind grundsätzlich alle Eigentümer von Wohnraum und Bauherren, die eine bestehende energetisch-sanierte Immobilie erworben haben und/oder Sanierungsmaßnahmen planen. Darlehenshöhe, Laufzeit, Sollzinssatz, Zinsbindung, Auszahlung und Rückzahlung? Beide Förderprogramme ermöglichen eine Auszahlung der Summe als gesamter Betrag oder in Teilraten. Die Förderungshöhe richtet sich nach verschiedenen Kriterien. Genauere Richtlinien, zur Laufzeit, Zinsbindung und Rückzahlung können Sie bei der SAB-Bank und Ihrer Hausbank erfragen oder unter: www.sab.de www.kfw-bank.desi ■

ÖK

ROHR-

Havarie im Rohr

Haare, Essensreste und Schmutz sind die häufigste Ursache von verstopften Abflüssen. Nachdem gängige Hausmittelchen und chemische Rohrreiniger nicht mehr helfen, muss professionelle Hilfe her.

Foto: djd/Kanal Türpe GmbH Co. KG

Ist der Abfluss verstopft und die üblichen Mittel wie Essig und Backpulver, Saugglocke sowie Drahtbürste zeigen keine Wirkung mehr, dann ist oft der Klempner der erste Ansprechpartner in Sachen professionelle Abflussreinigung. Doch dieser hat meist nicht die richtige Ausrüstung im Auto. Es ist daher ratsam, bei einer Havarie im Rohr lieber gleich auf eine entsprechende Firma, die sich auf Abfluss- und Rohrreinigung spezialisiert hat, zu vertrauen. Anderenfalls können doppelte Kosten entstehen. Nicht nur beim verstopften Abfluss im Haushalt sind sie die beste Lösung, sondern auch bei verstopften Regenwasser- oder Abwasserleitungen. Tritt übel riechender Geruch aus dem Abfluss aus oder das Wasser kann nicht mehr ablaufen, dann ist Eile geboten. Handelt es sich um eine richtige Havarie, beispielsweise am Wochenende, gibt es auch Notdienste. Die Rohrreinigung wird in solchen Fällen schnell sehr teuer. Die wenigsten

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Hausbesitzer wissen, um diese Notlage zu umsgehen, kann vorgebeugt werden. Zur Prophylaxe und als Instandhaltung der Rohrleitungen empfiehlt es sich alle zwei bis drei Jahre eine Wartungsspülung durchführen zu lassen. Gerade bei Grundstücken mit einem erhöhten Baumbestand sollten die Rohre öfters gereinigt werden. Wurzeln können leicht in die Abwasserkanäle wachsen und sie so zusetzen. Nicht nur der Regen und das Abwasser spülen Dreck in die Rohre, auch bei Bauarbeiten im und am Haus bleibt es nicht aus, dass Schmutz in die Ableitungen gelangt. In diesen Fällen können sogenannte Bauübergabespülungen Schäden vermeiden. Die Kosten für eine prophylaktische Reinigung der Rohre ist abhängig von der Größe des Hauses und der Länge der Leitungen. Grundsätzlich kann der finanzielle Aufwand stark variieren. Daher ist es ratsam, sich einen Kostenvoranschlag geben zu lassen und unterschiedliche Anbieter zu vergleichen. si ■

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Aprilregen und das Tauwasser vom winterlichen Schnee setzen dem Haus ordentlich zu. Gerade wenn das Mauerwerk nicht mehr richtig geschützt ist, dringt Feuchtigkeit und Nässe in die Mauern ein und kann nachhaltigen Schaden anrichten. Daher gilt es derartige Probleme auch schnell zu beseitigen.

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Feuchtes Mauerwerk richtig bekämpfen Nasse Wände sind nicht nur unschön anzusehen, sondern auch eine Gefahr für die Gesundheit. Schimmel- und Pilzbefall führt meist zu Atemwegserkrankungen, Kopfschmerzen sowie Reizungen der Haut und Schleimhaut. Aber auch die Substanz des Hauses leidet unter der ständigen Feuchte im Mauerwerk. Erste Anzeichen für nasse Wände sind Flecken an Tapete und Putz sowie unangenehmer Geruch. Das Raumklima wird dadurch entscheidend verschlechtert. Damit der Schaden nicht zu groß wird, sollte dieses Problem schnell behoben werden. Es bietet sich an, die Arbeiten auf die wärmeren Monate zu legen. Die Ursache, dass das Mauerwerk feucht ist, liegt meist in der unzureichend oder fehlenden Abdichtung hin zum Erdreich. Daher sind oftmals Altbauten von diesem Problem betroffen. Doch Eigentümer von Neubauten sind davor nicht geschützt. Die falsche Isolierung der Wände ist eines der häufigsten Baumängel. Für die Beseitigung des feuchten Mauerwerks gibt es unterschiedliche Lösungen. Die aufwendigste Methode ist die Ausgrabung, dabei wird an die Außenmauern eine neue Isolierung aufgebracht und durch eingebrachte Chromstahlplatten eine horizontale Abdichtung erreicht. Der größte Nachteil ist, neben den hohen finanziellen Kosten, die mögliche Beeinträchtigung der Standfestigkeit. Eine zweite Möglichkeit besteht darin, die betroffene Mauer durch Injektionen auszutrocknen. In Bohrlöcher wird eine Injektion eingebracht. Dadurch wird eine Abdichtung nach oben gewährleistet. Die Methode ist zwar recht preiswert, aber Garantie auf Erfolg gibt es nicht. Ist das Mauerwerk zu nass, kann eine Abdichtung nicht mehr erfolgen. Eher umstritten und mit wenig Erfolgsaussichten behaftet ist die Elektroosmose. Dabei wird der Wasserfluss mittels Elektroden an der Hauswand versucht umzuleiten. Der Grad der abgeleitete Feuchtigkeit ist zu gering. Ein Fachbetrieb führt im Vorfeld Untersuchungen durch und empfiehlt ein passendes Verfahren.  si ■

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Modriger Geruch und unschöne Flecken an Wand, Decke und Boden sind ein untrügliches Zeichen für Schimmelbefall im Haus. Neben den Auswirkungen auf die Substanz des Hauses ist er vor allem schädlich für die Gesundheit. Mit einfachen Maßnahmen kann der Entstehung von Schimmel entgegen gewirkt werden.

Fenstern geschlafen wird, empfielt es sich Morgens zunächst gründlichen durchzulüften. Nasse Wäsche möglichst außerhalb der Wohnung trocknen. Dafür bieten sich Dachgeschoss und Balkon genauso an, wie die Anschaffung eines Wäschetrockners. Beim Kochen den Einsatz der Umlufthaube nicht vergessen und nach dem morgentlichen Duschvergnügen das Badezimmer ordentlich Lüften, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.

Nahezu ein Viertel aller Haushalte hat ein deutliches Schimmelproblem. Doch viele sind sich dessen nicht bewusst. Denn die Entstehung des Pilzes vollzieht sich schleichend und kaum spürbar für die Bewohner. Ein optimales Raumklima ist entscheidend für den Wohnkomfort in den eigenen vier Wänden. Dafür ist eine Temperatur von 20 Grad und eine Luftfeuchtigkeit zwischen 40 bis 60 Prozent ausschlaggebend. Doch gerade die Kombination aus beiden, kann in den Räumen zu Schimmel führen. Sind die Raumtemperaturen höher und auch der Grad der Luftfeuchtigkeit, fühlen sich Pilzsporen ausgesprochen wohl. Die hohe Feuchtigkeit entsteht in einer Vielzahl an Räumen. Besonders betroffen sind das Badezimmer und die Küche.

Sanierung mit Naturbaustoffen

Mit einfachen Maßnahmen dem Schimmel an den Kragen Richtiges Lüften und Heizen hilft vordergründig der Entstehung vorzubeugen. Vor allem Quer- und Stoßlüften befördert die Feuchtigkeit nach draußen. Vom Dauerlüften ist abzuraten, da so ebenfalls die Schimmelbildung erhöht werden kann. Außerdem helfen kleine Maßnahmen ebenfalls aus, dem Schimmel an den Kragen zu gehen. Wenn nicht bei gekippten

Um Feuchtigkeit im Raum zu regulieren, bietet sich an bei den Sanierungsmaßnahmen auf Naturbaustoffe zurückzugreifen. Egal welches Vorhaben Sie im Innenausbau angehen, natürliche Rohstoffe regulieren das Klima im Raum. Sie nehmen deutlich mehr Feuchtigkeit auf und geben sie entsprechend wieder

ab. Für eine Sanierung mit Naturbaustoffen bieten sich beispielsweise Putz aus Lehm oder Kalk, Wandund Bodenverkleidungen aus Holz oder Kork sowie Dämmungen aus Stroh oder Hanf an. Im Innenausbau lassen sich so spielend an allen Ecken natürlich regulierende Materialien verwenden.

Gesundheitsrisiko: Schimmel Die feinen Sporen, die der Schimmelpilz ausstößt, gelangen durch das Einatmen in den Körper. Dort können sie neben Allergien auch Atemwegserkrankungen hervorrufen. Die Erkrankungen treten meist als Husten, Schnupfen, Asthma, Migräne, Hautirritationen, Bindehautentzündung oder Magen-Darm-Beschwerden auf. Außerdem kann die Schwächung des Immunsystems eine gravierende Folge sein.  si ■

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Zuwächse zwischen 2,6 und 3,5 Prozent verbuchen: Türen aus Aluminium können sich mit einem Marktanteil von 32,6 Prozent knapp vor Kunststofftüren mit 32,5 Prozent behaupten. Gut jede vierte Außentüre (25,4 Prozent) wird 2013 aus Holz gefertigt. Sonstige Rahmenmaterialen finden bei 9,4 Prozent der Türen ihren Einsatz. Im deutschen Gebäudebestand gibt es immer noch über 300 Millionen Fenster, die energetisch veraltet sind und daher ausgetauscht werden müssten. Die aktuellen, niedrigen Sanierungsraten von 1 bis 2 % pro Jahr reichen nicht aus, um das Sparpotenzial zu heben, das hierin liegt. vff ■

Alu/Kunststoff Jalousie

Türen ■ Fenster ■ Glas

Foto: epr/perfecta

Alu/Holz

Trend zum hochwertigeren Holzprodukt festigen. Für 2013 erwarten die Verbände daher einen Marktanteil der Holz-Metall-Fenster von rund 8,2 Prozent. Metallfenster werden hochgerechnet bei 18,5 Prozent liegen. Kunststofffenster können ihren hohen Marktanteil von 57,5 Prozent auch 2013 behaupten, sie sind sowohl bei der Sanierung des Gebäudebestandes als auch im Wohnungsneubau gefragt. 60 Prozent der neuen Fenster werden aktuell bereits mit Verglasungen ausgestattet, die aus drei Scheiben bestehen. Dieser Anteil steigt kontinuierlich weiter; Dreifachglas entwickelt sich in den nächsten Jahren zum Standardprodukt. 61,2 Prozent aller produzierten Fenster werden 2013 voraussichtlich in der Renovierung bzw. energetischen Sanierung des Gebäudebestandes verwendet werden, das Marktvolumen steigert sich in diesem Bereich damit nur leicht um 1,8 Prozent. Die Zahl der im Neubau eingesetzten Fenster steigt um 4,5 Prozent und erreicht damit einen Marktanteil von 38,8 Prozent. Der Absatz von Außentüren entwickelte sich ebenfalls positiv und konnte 2012 um 3,6 Prozent auf 1,325 Millionen Stück gesteigert werden. 2013 werden in Deutschland rund 1,366 Millionen Außentüren verkauft werden, was eine erneute Steigerung um rund 3,1 Prozent im Vorjahresvergleich bedeutet. Dabei können alle Rahmenmaterialien vergleichbare

Kunststoff

Der Fensterabsatz in Deutschland stieg 2012 nach aktuellen Einschätzungen um rund 3,4 Prozent. Im Laufe des Jahres konnten demnach rund 13,3 Millionen Fenstereinheiten innerhalb der Bundesrepublik vermarktet werden. Auch für 2013 ist laut Hochrechnung mit einem ordentlichen Anstieg auf ca. 13,7 Millionen Fenstereinheiten zu rechnen. Die stabile Entwicklung im Neubaubereich wird durch die wieder anziehende Renovierungstätigkeit unterstützt. Die zuständigen Verbände begrüßen daher ausdrücklich die geltenden Beschlüsse, die Förderung der energetischen Gebäudesanierung im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms bis 2014 verbindlich auf 1,5 Mrd. Euro pro Jahr aufzustocken. Allerdings reicht dies nach Einschätzung noch nicht aus und es besteht weitergehender Handlungsbedarf. Ebenfalls sehr wichtig sei der von der Bundesregierung beabsichtigte, langfristige Sanierungsfahrplan bis 2050, der Eigentümern als Orientierung bei ihren Investitionen diene, sowie das Eintreten bei den Ländern für die steuerliche Abzugsfähigkeit energetischer Sanierungsmaßnahmen. Bei den Rahmenmaterialien wird der Anteil der Holzfenster 2013 mit voraussichtlich 15,7 Prozent nahezu unverändert bleiben. Der Absatz von HolzMetall-Konstruktionen kann mit 9,3 Prozent die höchsten Zuwachsraten aufweisen und somit den


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VERJÜNGUNGSKUR FÜR IHR HAUS

Fotos: hilzinger

Riesige Auswahl an Fenstern und Türen bei hilzinger Die Firma hilzinger fertigt und montiert mit 932 Mitarbeitern an 15 Standorten in Deutschland, 18 Standorten in Frankreich sowie zwei Standorten in Tschechien Fenster und Türen aus Kunststoff, Holz, Holz-Aluminium und Aluminium sowie Haustüren, Innentüren und Rollläden. Der Vertrieb und die Montage erfolgen bundesweit über 700 Partnerbetriebe, regional begrenzt auch direkt über die hilzinger-Standorte. Am Standort in Rossau betreiben 24 Mitarbeiter eine eigene moderne Produktion und Fertigungslinie. Aufmasstätigkeiten, die Beratung vor Ort sowie die Montage übernimmt Personal mit jahrelanger Erfahrung – unabdingbar für die fachmännische Ausführung. Die Größe des Auftrages spielt hierbei keine Rolle. Ob Austausch eines einzelnen Fensters, die Fenstermodernisierung einer kompletten Wohnung oder die Abwicklung eines Großprojekts: die Abwicklung solcher Projekte gehört zum Tagesgeschäft. Endkunden finden zudem in der Ausstellung in Rossau alles rund um das Thema Fenster und Türen. Schauen Sie vorbei und lassen Sie sich kompetent beraten. Verarbeitet werden Kunststoffprofilsysteme der Marken KBE, Trocal, Gealan, Rehau, VEKA und Aluplast. Neben Standardfenstern fertigt hilzinger auch viele Speziallösungen mit Alleinstellungsmerkmalen. Dazu folgende Beispiele: Das Lüftungsfenster Solar-ClimaTEC bietet als Besonderheit eine effektive und preisgünstige Lüftungsfunktion. Verbrauchte und feuchte Raumluft wird gegen frische Außenluft ausge-

tauscht. Der Bewohner wird bei der täglichen Wohnungslüftung unterstützt. Das System sorgt für ein angenehmes Raumklima. Feuchteschäden und der Bildung von Schimmelpilzen wird wirkungsvoll begegnet. In vielen Fällen kann die nutzerunabhängige Lüftung zum Feuchteschutz, die in der DIN 1946 gefordert wird elegant erfüllt werden. Solar-ClimaTEC gibt es mit 2-fach oder 3-fach Verglasung. Farbige Fenster gibt es zum einen herkömmlich lackiert, aber auch mit farbiger Aluminiumschale, in Dekoroberfläche oder den bei Bauherren und Modernisierern besonders beliebten farbigen Acrylcolor-Oberflächen. Die Farbe wird im Verfahren der Koextrusion fest mit dem PVC verbunden. Sechs Mal so dick wie bei einer Lackierung und ca. 80 % härter in der Oberfläche ist es besonders kratzfest und sehr pflegleicht. Acrylcolor-Fenster gibt es bei hilzinger in 74 mm Bautiefe oder in 83 mm Bautiefe. Das Energiegewinn-Fenster ThermoSolar-Geneo hingegen verfügt über eine Bautiefe von 86 mm. Die Besonderheit hier liegt im komplett faserverstärkten Profilkern. Dieser

führt zu einer hervorragenden Statik und Verwindungssteifigkeit bis in die Gehrungsecke. Raumhohe Elemente und große Fensterflügel sind in außergewöhnlich schlanker Ansicht umsetzbar. Bereits in der Standardausführung mit einer Verglasung Ug= 0,6 W/m²K bringt das Fenster den Spitzenwert von Uw=0,80 W/m²K. Optional besteht die Möglichkeit, die Rahmenprofile auszudämmen bis hin zur passivhauszertifizierten Lösung. Die eingesetzte Verglasung verfügt außerdem über eine sehr hohe Lichtdurchlässigkeit für helle Räume sowie einen hohen Energiegewinnungsfaktor zur Nutzung kostenloser solarer Sonnenenergie im Winter. Weitere Informationen unter www.hilzinger.de

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VERJÜNGUNGSKUR FÜR IHR HAUS

Aus alt mach neu Risse, Löcher oder starke Beschädigungen sind Anzeichen für eine Türe mit einem langen Leben. Die tägliche Benutzung hinterlässt mit der Zeit ihre Spuren. Als Gebrauchsgegenstand wird die Tür tagein, tagaus geöffnet und geschlossen. Außerdem setzen die wechselnden Temperaturen und das Raumklima der Türfront zu. Gerade in Altbauten waren die Türen einst wahre Schmuckstücke, denen man zu neuem Glanz verhelfen kann. Nicht nur das Material, sondern auch das Format ist als Argument für eine Türrenovierung ins Feld zu führen.

In Häusern neuerer Bauart ist meist der volle Austausch der Türen ratsam. Diese sind im Gegensatz zu Türen im Altbau in Normmaßen gefertigt und so kostengünstiger zu ersetzen. Allerdings gilt auch im Neubau, erhaltenswerte Vollholztüren beispielsweise, können stilvoll mit einer Renovierung aufgearbeitet werden. Der Vorteil einer Türsanierung ist der geringe Aufwand. Die Tür wird normalerweise vom Fachbetrieb abgeholt, in dessen Werkstatt aufgewertet und anschließend wieder eingebaut. Ein Verputzen und/oder Tapezieren entfällt, da die Zargen beibe-

Tischlerei Gerd Liebers Seit mehr als 20 Jahren auf Renovierung von Treppen und Türen spezialisiert Das Motto der Tischlerei vorher Gerd Liebers ist „Aus Alt mach Neu“. Treppen-, Türenrenovierungen gehören ebenso zum Arbeitsgebiet des Betriebes wie der Einbau von Holz- und KunststoffFenstern, die Montage von Rolläden und der Einbau von Haus- und Innentüren. Auch das Verlegen von Laminat, das Anfertigen und Anbringen von Wand- und Deckenverkleidungen sowie der Bau von Balkongeländern sind für die Mitarbeiter der Tischlerei Liebers kein Problem. Fast alle Innentüren können renoviert werden, soweit die Grundsubstanz noch in Ordnung ist. Da ist es ganz egal, ob mit oder ohne Glasausschnitt, ob mit Kastenschloss oder ob die Türen mit dicken Farbschichten versehen oder

gar ga ein wenig gerissen sind. Es ist fast alles mach- und veränderbar. In der Regel ve werden die Türen morgens w abgeholt und abends reab noviert angeliefert. Sollte no keine ke Renovierung möglich sein, se fertigt die Tischlerei Türen nach Maß. Die RohTü linge erhalten dann eine lin Ummandlung mit Folie Um und un passen somit zu allen anderen noch vorhandean nen ne Türen. Über 20 Dekore stehen zur Auswahl. Bei st der de Türgestaltung gibt es nachher ebenfalls eb viele Möglichkeiten. te Auch Treppen können in der Regel ohne großen Aufwand renoviert werden. Die Tischlerei Liebers unterbreitet gern ein Angebot. Informieren kann man sich unter der Nummer 037202 2769 oder man besucht den Ausstellungsraum in 09236 Claußnitz/ OT Röllingshain, Nordweg 32.

Kostenlose Beratung in Ihrem Haus! 58

Foto: epr/Portas

Verhelfen Sie Ihren Türen zu neuem Glanz Türen prägen, genau wie Fußbodenbelag, Wandgestaltung und Interieur, das Erscheinungsbild der vier Wände. Gerade die Türen in Altbauten sind mit der Zeit in die Jahre gekommen. Eine einfache Türrenovierung kann da Abhilfe schaffen.

halten werden. Die Kosten für eine fachgerechte Renovierung hängen von Faktoren wie Zustand, Größe und Kundenwunsch ab. In einer meist kostenlosen Vor-Ort-Beratung bespricht der Fachmann mit seinen Kunden die Vorgehensweise und Möglichkeiten der Neueinkleidung der Tür. Die Auswahl an Dekoren und Formen ist dabei sehr groß. Als Basis dient die alte Tür, diese wird entsprechend, beispielsweise durch das Einbringen von Glaselementen, aufgearbeitet. Die Tür kann sich so in das Raumkonzept eingliedern und als Dekoelement sowie Wertsteigerung dienen. si ■

Aus alt macht Neu Türenrenovierung T ü Treppenrenovierung Tr Innentüren und In Haustüren H Fe Fenster & Rolladen In Insektenschutzgitter Ve Verlegung von Laminat B Balkongeländer

Nordweg 322 09236 Claußnitz/ u ußnitz/ shain OT Röllingshain Telefon: 037202 377202 2769 Fax: 037202 022 880736 Funk: 01711 7404867 info@tischlerei-liebers.de

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VERJÜNGUNGSKUR FÜR IHR HAUS

Fenster – Bauelemente mit vielen Seiten

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A. Schwalbe / O. Blauhut GbR Pölbitzer Straße 12 08058 Zwickau Telefon: 0375 301603 Fax: 0375 301605 E-Mail: sachsenlandfenster@gmx.de

Rund um Auswahl und Funktionen Fenster sind zugleich architektonische Gestaltungselemente für das gesamte Gebäude und Möbelstücke für die einzelnen Räume. Daher ist die Fensterauswahl bei der Modernisierung des Eigenheims ein wichtiger Aspekt. Bei der Lebensdauer gibt es heute zwischen Holz- und Kunststoffmodellen keine gravierenden Unterschiede mehr. Sicher muss man Holzfenster regelmäßig streichen. Trotzdem entscheiden sich viele Hausbesitzer nach wie vor dafür, weil sie sich mit dem Naturmaterial und mit der haptischen Anmutung von Holz wohler fühlen. Starker Trend dabei: Innen das Holz genießen, außen mit einer Aluschale für mehr Wetterfestigkeit und Widerstandsfähigkeit sorgen. Die pulverbeschichteten Aluschalen gibt es in vielen verschiedenen Farben und Oberflächenstrukturen – eine zusätzliche Gestaltungsmöglichkeit für den Bauherrn. Stark im Kommen sind die Aluschalen auch für Kunststofffenster. Weil Kunststoff grundsätzlich weicher als Holz ist, wird zur Stabilisierung ein Stahlkern eingebracht. Stahl als Wärmeleiter wirkt sich allerdings wiederum negativ auf die Energieeffizienz der Fensterrahmen aus. Inzwischen sind aber auch schon Kunststoff-Modelle ohne Stahlkern auf dem Markt. Für den Energieeffizienz-Wert des Rahmens (Uf) mit entscheidend, bei Kunststoff wie Holz: die Profiltiefe. Die heute gängige Bandbreite reicht hier von 70 bis 97 Millimeter - je tiefer, desto energiesparender. Zweiter großer Einflussfaktor in Sachen Energieeffizienz: das Glas (Ug). Goldstandard ist hier grundsätzlich die Drei-Scheiben-Verglasung. Optik, Energieeffizienz, Behaglichkeit – damit sind längst noch nicht alle Funktionen von Fenstern angeschnitten. Schallschutz und Einbruchschutz sind etwa noch zu nennen. Fenster sind multifunktionale Bauelemente – deshalb sollte man sich für die Auswahl Zeit nehmen. Und sich von einem Experten beraten lassen.  baywa/mr ■

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Foto: epr/perfecta

Holz oder Kunststoff? Steht bei Modernisierern diese Frage im Raum, geht es meist um die Auswahl von Fenstern. Hier kann man rein nach Optik und Emotion entscheiden, so die Expertenmeinung. Wobei es natürlich auch den einen oder anderen Unterschied zwischen den Materialien gibt.

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Die Bauherren-Inspirationsquelle: Das DIETEL-

DIETEL FENSTER

FENSTER

TÜREN

TREPPEN

DIETEL – unser Name bürgt für Qualität. Seit 1990. Als holzverarbeitender Betrieb im Herzen des Erzgebirges ansässig, stehen wir für die qualitativ hochwertige Produktion von Fenstern, Türen und Treppen mit deutschlandweitem Fachhandelsnetzwerk.

KUNDENCENTER

Sie planen ein Eigenheim oder sanieren einen Altbau? Im DIETEL-KUNDENCENTER sehen Sie eine umfangreiche Auswahl unserer Produkte von modern bis klassisch. In realen Einbausituationen ausgestellt, können Sie sich für Ihr konkretes Bauprojekt inspirieren lassen. Natürlich steht Ihnen aud Wunsch ein fachkundiger Berater zur Seite. Sie benötigen weitere Informationen? Rufen Sie uns einfach an. Wir sind gern für Sie da.

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Wohnen

Foto: djd/Velux

unter

Sternen

Fenster bringen natürliches Licht in die Räume. Gerade im Dachgeschoss ist ausreichende Helligkeit wichtig. Dachfenster vergrößern den Raum optisch. Dachfenster haben nicht nur einen possitiven Effekt für die Räume. Sie bringen Licht ins Oberstübchen, vergrößern den Raum optisch und schaffen durch die Helligkeit mehr Wohnkomfort. Durch den Einbau von Dachfenstern wird das Dachgeschoss optimal als Fläche genutzt. Mit extra großen Fensterfronten wird so ein Wohnen unter dem Sternenhimmel ermöglicht. Je größer die Fenster, desto mehr Licht und Wärme durchflutet den Raum. Im Gegensatz zu senkrechten Fenstern im Giebel oder als Dachgaube wird mehr Helligkeit in das Dachgeschoss geleitet. Der Effekt verstärkt sich bei Fenstern in Südlage. Die Hersteller bieten für alle Oberstübchen die passende Verglasung. Fensterbänder, die bis zum Boden reichen, ermöglichen auch den Kleinen einen Ausblick in die Natur. Zusätzliche Raumgröße schaffen Dachfenster mit einem speziellen Austritt. Für den nötigen Schutz sorgt eine entsprechende Verglasung. Die Dachfenster sind aufgrund ihrer exponierten Lage an-

fälliger für Umwelteinflüsse. Sicherheitsglas schützt die Bewohner vor starken Witterungen wie Hagel und eine Sonnenschutzbeschichtung verhindert das Eindringen von zu viel Wärme. Gerade in den kommenden Monaten, wenn die Temperaturen und die Sonneneinstrahlung wieder zunimmt, dann benötigt das Dachgeschoss einen guten Sonnen- und Hitzeschutz. Dabei helfen Rollläden und Rollos. Mit einer automatischen Regelung schließt sich der Sonnenschutz entsprechend der Sensoreneinstellungen. Er schützt nicht nur im Sommer vor Wärme, sondern hält auch im Winter die Kälte draußen. Zur optimalen Dämmung sind die neuen dreifach-verglasten Fenster empfehlenswert. Sie haben einen hohen Energieeffizienzwert und sind bei Sanierungsmaßnahmen unumgänglich. Wessen Haus mit einem Flachdach ausgestattet ist, der braucht nicht auf Dachfenster zu verzichten. Auch hier bieten Hersteller entsprechende Lösungen an, die punktuell zu Spots werden.  si ■ ANZEIGE

Fenster mit Qualitätssiegel Wer auf der Suche nach neuen Holz- und Kunststofffenstern, Türen und Wintergärten ist, sollte bei der FTB Fenster & Türen Bretschneider GmbH in Großschirma vorbeischauen. Torsten Bretschneider und seine Mitarbeiter fertigen hier seit mittlerweile zwanzig Jahren hochwertige Produkte. Im Jahr 1990 begann Torsten Bretschneider mit dem Handel und der Montage von Fenstern und Türen. Was damals als Ein-Mann-Betrieb anfing, entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem erfolgreichen Familienbetrieb mit einer stetig wachsenden Anzahl an Mitarbeitern. Schon 1992 wurde das Angebot mit sieben Mitarbeitern auf die Produktion von Kunststoff-Fenstern erweitert, zwei Jahre später kamen Holzfenster dazu. Heute produzieren über 50 Mitarbeiter auf einer Fläche von 3.500 Quadratmetern Fenster, Türen und Wintergärten aus Holz und Kunststoff. Aber auch der Nachbau von historischen Fenstern und Türen sowie Sonderbauten gehören zum Leistungsspektrum. Die Firma ist für Hausbaufirmen, Tischlereien, Wiederverkäufer, aber natürlich auch private Bauherren tätig. Seit 2001 tragen die Holz- und Kunststofffenster das „RAL-Gütezeichen“ des Institutes für Fenstertechnik Rosenheim. „Durch umfangreiche Investitionen besitzen wir eine der modernsten Fertigungen für Holz- und Kunststofffenster in ganz Sachsen“, erzählt Torsten Bretschneider stolz. „Unsere ‚Visitenkarten’ sind in ganz Deutschland zu sehen, so zum Beispiel am ‚Steigenberger Hotel de Saxe’ in Dresden, an der Wohnanlage in der Schlossstraße in Chemnitz, am Hotel ‚Matamba’ im Phantasialand Köln, an Stadtvillen der Elbchaussee in Hamburg, an Kindertagesstätten und Schulen in Berlin, am Neubau „DINZ“ in der Uniklinik in Dresden oder an der ehemaligen Kaserne in der Chemnitzer Straße in Freiberg“. Eine ausführliche Beratung rund um die Angebote der Firma erhalten Kunden im neu gestalteten Ausstellungsraum in Großschirma. Hier können sie sich ausführlich über Technik, Form und Gestaltung von Fenstern informieren und eine typische Neubau-Montage am Beispiel nachvollziehen.

FTB Fenster & Türen Bretschneider GmbH Hinterweg 1 An der B 101 09603 Großschirma Telefon: 037328/8970 Fax: 037328/89733 www.ftb-bretschneider.de

Mehr Wohnkomfort bei weniger Heizkosten – dank moderner Fenstertechnik


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Hoch hinaus Die gewandelte Lebensweise zieht eine Anpassung der Raumanforderungen nach sich. Die Wohnräume sollen möglichst moderner und größer sein. Auch die Verknüpfung von selbstständiger Tätigkeit mit Wohnen unter einem Dach ist immer beliebter. Zudem möchten Eigenheimbesitzer ihren Wohnraum den familiären Bedingungen anpassen. Die Schaffung von Mehrgenerationenhäusern steht dabei hoch im Kurs.

Geschossaufstockung erlaubt? Haben sich Eigentümer dazu entschieden eine Geschossaufstockung durchführen zu lassen, muss zunächst ein Bausachverständiger oder Architekt ans Werk. Zum einen muss geklärt werden, ob der Aufbau aus statischer Sicht überhaupt möglich ist und zum anderen müssen Baubestimmungen und Bebauungsplan geprüft werden. Sie geben Aufschluss über die Art und Weise der Aufstockung und ob sie überhaupt erlaubt ist. Ist ein Bebauungsplan nicht vorhanden, dienen die umliegenden Nachbarhäuser als Maßstab. Wenn die rechtliche Lage vorab geklärt ist, erfolgt die Antragstellung bei der Bauaufsichtsbehörde. Diese prüft meist über mehrere Wochen in einem Baugenehmigungsverfahren den Antrag. Erst dann kann vom Fachmann losgelegt werden. Er hat die passende Technik und das entsprechende Knowhow für die Ausführung der Arbeiten. Denn es gilt vieles zu beachten. Neben dem neuen Dach müssen auch Rohre und Leitungen angepasst werden.

Der Dachdecker als Allrounder Dem Tätigkeitsfeld des Dachdeckers werden heute weit mehr Aufgaben zugeschrieben als es die Berufsbezeichnung vermuten lässt. Neben dem Eindecken von Dächern mit den traditionsreichen Werkstoffen wie Naturschiefer und Dachziegel gehören das Abdichten von Flachdächern, Balkonen und Bauwerken sowie Fassadenbekleidungen mit modernen Produkten und der Einbau von Solaranlagen zu seinem Aufgabenbereich. Weiterhin werden Metalldacheindeckungen ebenso wie die Lieferung und Montage von Carports und Vordächern realisiert. Auch der Einbau von Wärmedämmung im Dach-, Decken- und Außenwandbereich wird zuverlässig und fachgerecht durchgeführt. Einen großen Stellenwert haben aber auch Service-leistungen wie Wartung, Instandhaltung und Reparaturen. Diesem traditionsreichen Handwerk mit Zuverlässigkeit und Fachkompetenz gerecht zu werden, ist unser Anspruch.

Foto: privat

Die Familie unter einem Dach, das Büro im Erdgeschoss, dem Hobby mehr Freiraum zugestehen oder doch Wohnraum vermieten durch eine neue Einliegerwohnung? All das ist durch eine Geschossaufstockung möglich. Doch nicht überall ist dies erlaubt, daher sollte im Vorfeld ein Bauingenieur oder Architekt beauftragt werden.

Wohnraumerweiterung durch Dachgeschossaufstockung Aufstocken, aber wie? Grundsätzlich ist die Höhe der Aufstockung von den baurechtlichen Bestimmungen abhängig. Bestehen keine Einschränkungen stehen dem Bauherren zwei Varianten zur Verfügung. Die geringe Erhöhung des Hauses erfolgt durch die Erhöhung des Kniestocks. Dabei wird mit zirka 80 cm höherem Kniestock 30 Prozent mehr Raum nutzbar gemacht. Zusätzlich schafft eine höhere Dachneigung mehr Platz. Die zweite Möglichkeit besteht darin, das Haus um eine gesamte vollwertige Etage aufzustocken. Ausgangsbasis ist in der Regel ein Flachdachhaus. Doch auch Gebäude mit Spitzdächern können so den Raumvorstellungen angepasst werden. Wer hoch hinaus

möchte, der kann mit unterschiedlichen Verfahrensweisen bauen. Neben der klassischen Maueraufstockung ist die zeitgemäße Variante die der Holzrahmenkonstruktion. Zudem besteht die Möglichkeit mittels Stahl und Glas neuen Wohnraum zu schaffen. Eine Aufstockung mit Fertigbauelementen hat den Vorteil, dass die regendichte Fertigstellung innerhalb eines Tages erfolgt. Neben dem schnellen Aufbau sind weitere Pluspunkte gegenüber einem Neubau die geringeren Kosten und die Beibehaltung der Bewohnbarkeit des Bestandgebäudes während des gesamten Aufbaus. Außerdem erhält so das Haus zusätzliche Wohnfläche im energieeffizienten Standard. Zu überlegen wäre auch, ob eine Komplettsanierung des Gebäudes sinnvoll ist.  si ■

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Fenster & Fassade sind Aushängeschild Intakte Außenhülle zahlt sich aus Foto: djd/Saint Gobain Weber

Putzfassade bietet hohe Gestaltungsvielfalt Neben den zahlreichen Alternativen wie spezielle Fassadensysteme, eine Außenhaut aus Holz, Glas oder Metall, ist die Putzfassade die preiswerte und gängigste Methode, der Kreativität von außen freien Lauf zu lassen. Bestehend aus Sand oder Marmorkies, angereichert mit mineralischen oder organischen Bindemitteln entsteht so eine hohe Gestaltungsvielfalt bei der Putzfassade. Darüber hinaus können farbliche Komponenten entsprechende Akzente setzen. Grundsätzlich unterscheiden sich die Putze hinsichtlich der Zusammensetzung und Anbringung. Mineralische Putze bestehen neben den Feststoffteilchen zusätzlich aus Bindemitteln wie Zement, Baukalk und anderen Gemischen. Zusätzliche Stoffe verändern die Eigenschaften zum Teil negativ. Als Fassadenputz sind sie

nur ideal, wenn sie mineralisch sind. Die Fassade ist der Witterung ausgesetzt und daher bedarf auch diese manchmal einer Verjüngungskur. Putze mit einem Kunststoffanteil neigen eher zu Verschmutzungen, Algen und Schimmelbefall. Mineralische Putze und Anstrichsysteme haben denen gegenüber entscheidende Vorteile: ökologisch einwandfrei (ohne Biozit) ❖❖ über lange Zeit hohe Witterungsbeständigkeit ❖❖ höchste Dampfdurchlässigkeit ❖❖ nicht brennbar ❖❖ lichtecht und UV-stabil ❖❖ mineralisch, matte Oberflächenoptik ❖❖ vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten ❖❖ hohe Wirtschaftlichkeit, aufgrund der langen Haltbarkeit ❖❖ hohe Farbtonstabilität ❖❖ algen- und pilzwidrig ❖❖

Fenster sind das Auge des Hauses Um den Anblick des Hauses zusätzlich aufzuwerten, ist nicht nur die Fassade, sondern sind vor allem auch die Fenster entscheidend. Sie sind ebenso wichtig für den Gesamteindruck wie für die Energieeinsparung. Damit die neuen Fenster eine hohe Lebensdauer, eine gute Energieeffizienz sowie einen angenehmen äußeren Eindruck wiedergeben, ist eine regelmäßige Wartung und Pflege notwendig. Als Basis ist eine regelmäßige Reinigung ausschlaggebend. Sowohl die Glaselemente als auch das Dichtmaterial muss einer gründlichen Säuberung unterzogen werden. Der festgesetzte Schmutz macht unter Umständen die Dichtungen porös. Die Folge kann Schimmelbildung an den Fenstern sein. Einmal jährlich sollten die Fenster deshalb einer intensiven Reinigung

und Wartung unterzogen werden. Dazu gehört die Reinigung und das Fetten der beweglichen Teile. Verschlissene Elemente müssen ausgetauscht werden. Auch eine Justierung der Mechanik und Bedienelemente sowie der Anstrichprüfung sind Bestandteile der jährlichen Wartung. Der dritte Schritt ist die Kontrolle der Dichtungen. Sie werden aufgrund der Wettereinflüsse spröde und verlieren ihre abdichtende Funktion. Eine regelmäßige Pflege und professionelle Wartung wirkt den Witterungseinflüssen und der mechanischen Beanspruchung entgegen. Der Fachmann führt entsprechend Arbeiten auf Grundlage von Wartungsverträgen durch. Auch feste Termine und kalkulierte Kosten spiegeln sich darin wieder. Ihre Holzfenster erleben dadurch eine Renaissance und erhalten eine längere Lebensdauer.  si/sm ■


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Gut bedacht Dachsanierung richtig angehen Über unzureichend gedämmte Dächer gehen bis zu 20 Prozent der Wärme verloren. Daher ist es wichtig dem Haus nicht erst eine neue Mütze aufzusetzen, wenn die Probleme offensichtlich werden. Foto: djd/Gesamtverband Daemmstoffindustrie/GDI/IVH

Das Dach schützt das Haus und dessen Bewohner wie eine Mütze den Kopf. Ähnlich wie die Fassade ist auch das Dach für den ersten Eindruck verantwortlich. Daher sollte es nicht nur für den Schutz des Hauses sondern auch als Visitenkarte in einem sehr guten Zustand sein. In die Jahre gekommene Dächer erkennt man häufig an verschmutzter oder grüner Dachbeschichtung. Moos und Schmutz können den Dachpfannen zusetzen und deren Haltbarkeit mindern. Grundsätzlich hilft bei der Instandhaltung eine regelmäßige Reinigung. Die einfache Säuberung des Daches können auch motivierte Heimwerker erledigen. Doch sitzt der Schmutz tiefer oder ist gar die Oberfläche der Dachpfannen beschädigt, dann sollte der Profi ran. Ein neuer Anstrich der Dachbeschichtung verbessert die Schutzschicht des Daches. Dabei sollten aber die Haltbarkeitsdauer und die Kosten für eine Neueindeckung bei den Überlegungen mit einbezogen werden. Ist das Dach schon sehr alt, dann kann auf den teuren Dachanstrich verzichtet und stattdessen gleich eine Neueindeckung in Betracht gezogen werden. Wenn die Schäden nicht nur oberflächlich sind, sondern in die Tiefe reichen, dann ist eine Dachsanierung unausweichlich. Die Ursache dafür muss nicht immer dem Alter des Hauses geschuldet sein. Oftmals wirkt sich eine unzureichende Wartung und

Pflege negativ auf die Bausubstanz des Daches aus. Für Besitzer von Eigenheimen stellt sich die Frage: Woran erkenne ich, dass eine Dachsanierung unausweichlich ist? Zum einen sind sichtbare Zeichen lose oder fehlende Dachziegel, Schimmelbefall, feuchte und undichte Stellen sowie morsche Latten und Balken. Zum anderen sollte der Dachboden, soweit er zugänglich ist, auch auf Holzmehlspuren, ein deutliches Zeichen von Holzwurmbefall, und Risse in Trägerbalken und Dachstuhl untersucht werden. So kann eine aufwendige Dachsanierung umgangen werden. Eine regelmäßige Kontrolle und die Ausbesserung schadhafter Stellen hilft, die Sanierung hinauszuzögern. Bleiben Schimmel, Feuchtigkeit und defekte Balken unerkannt, ist die Sanierung unausweichlich. Meist leidet nicht nur die Bausubstanz darunter, sondern auch die Gesundheit und die Heizkosten. Neue Dächer steigern zusätzlich den Wert der Immobilien. Unabhängige Sachverständige können im Vorfeld die Notwendigkeit der Arbeit und Grad der Schäden prüfen. Die Durchführung sollte den entsprechenden Dachdeckerbetrieben überlassen werden. Sie haben das entsprechende Know-how und die passende Technik für die Erneuerung. Die Sanierung ist mit einem enormen Arbeitsaufwand verbunden und dementsprechend teuer. Die endgültigen Kosten richten

Wärmedämmungen von Dach und Fassade LEISTUNGEN: ● Holzhaus- und Anbauten ● Dachziegeldeckungen ● Fassadengestaltungen ● Energieberatung ● Wärmedämmung und Innenausbau ● Zertifizierte Verarbeitung von Holzfaser-Einblasdämmung Unser innovatives Unternehmen garantiert Ihnen fachliche Kompetenz im Zimmererhandwerk

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sich nach verschiedenen Faktoren, wie Dachfläche, Dachneigung, bauliche Voraussetzungen, eingebrachte Eigenleistungen . Die Preise pro Quadratmeter variieren stark. Ein Unterschied zwischen 50 und 120 Euro ist dabei keine Seltenheit. Daher ist es ratsam bei mehreren Fachbetrieben vor Ort Kostenvoranschläge einzuholen. Diese sollten kostenlos sein und eine detaillierte Aufschlüsselung der einzelne Posten beinhalten. Teuer wird es bei Altbauten deren Dach Asbest enthält. Dort ist vom selbstständigen Handanlegen abzuraten. Stattdessen sollte dies den Profis überlassen werden. Bringt der Bauherr und Auftraggeber einen Teil Eigenleistung mit in die Dachsanierung ein, können die Kosten zusätzlich gesenkt werden. Geschickte Heimwerker können Dämmung selbst entfernen und anbringen sowie die Dachbeschichtung entfernen. Grundsätzlich gilt: Nicht immer der billigste Anbieter sollte den Zuschlag erhalten. Ein neues Dach ist eine große Investition, schützt das Haus und dessen Bewohner und sollte lange Bestand haben. Kriterien bei der Wahl des richtigen Dachdeckers könnten stattdessen die Kundennähe, Erreichbarkeit, detaillierter Kostenvoranschlag, allgemeiner Ruf des Fachbetriebes und Auftreten, beispielsweise bei der Besichtigung des Hauses, sein.  si ■


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ENERGIESPAREN LEICHT GEMACHT

Clever Energiesparen für Geldbeutel & Umwelt

Neben der energieeffizienten Sanierung der Gebäudehülle durch eine neue Fassade, ein gedämmtes Dach, neue Fenster sowie dem Austausch der alten Heizungsanlage, lassen sich im Alltag auch einige ganz grundsätzliche Maßnahmen treffen, die die Energiewende bringen. Das Eigenheim verbraucht die meiste Energie über die Heizungsanlage. Neben der Erneuerung auf den aktuellen Stand der Technik bietet es sich

Foto: epr/Hapero

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Foto: djd/GuH/Sparkassenverlag

Foto: epr/diha/fotolia

auch an zusätzlich oder komplett auf alternative Methoden der Energieversorgung zu setzen. Die Kraft der Sonne, des Wassers, des Windes und der Erdwärme stehen jedem kostenlos zur Verfügung. Die meist hohen Anschaffungskosten amortisieren sich zum Teil nach kürzester Zeit. Die Effizienz von Wärmepumpen und Solar-Kollektoren zeigt sich nicht nur im Geldbeutel. Auch die Umwelt wird es Ihnen danken.  si ■


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ENERGIESPAREN LEICHT GEMACHT

Clever gelöst In nahezu allen Haushalten verbergen sich einfache Energieeinsparpotentiale. Finden Sie diese und das Ergebnis schlägt sich auf ihrer nächsten Strom- und Heizkostenabrechung nieder. Energiesparlampen, Licht aus beim Raumverlassen und Geräte ganz vom Strom trennen, all das sind Tipps bei denen man kinderleicht Energie einsparen kann.

Heizen und Lüften Wie die nachfolgende Grafik eindrucksvoll belegt, verbrauchen wir über die Heizung den Großteil an Energie. Daher stecken dort auch die höchsten Einsparpotentiale im Haushalt. Mit richtigem Heizen und Lüften senken sie die Heizkosten deutlich. ❖❖ Ermitteln Sie ihre Wohlfühltemperatur. Jedes Grad weniger bedeutet eine Einsparung von sechs Prozent. ❖❖ Heizen Sie alle Räume, Energie kann anderenfalls in die ungeheizten Räume entweichen. Und das gelegentliche Aufheizen der Zimmer verschlingt höhere Energien als die gleichmäßige Wärmeabgabe. ❖❖ Die Heizkörper sollten freistehen, verdeckte Elemente geben ungleichmäßig Wärme ab. ❖❖ Lüften Sie regelmäßig drei bis vier Mal pro Tag. ❖❖ Genügend Abstand der Möbel zur Wand (zirka fünf Zentimeter), für eine passende Zirkulation. Badezimmer Hygiene und Sauberkeit ist wichtig. Mehrere Stunden verbringen wir im Badezimmer, dabei entsteht sehr viel Feuchtigkeit. Gerade hier ist der richtige Umgang mit Heizung und Lüftung wichtig. ❖❖ Auch wenn ein Vollbad eine wahre Wohltat für Körper und Geist ist, so ist es für die Energieabrechnung ein Albtraum. Daher lieber öfter einmal duschen, anstatt baden. Denn ein Vollbad verbraucht dreimal mehr Wasser als das Duschen.

Einsparpotential gibt es auch bei den Sanitärobjekten. Sparduschköpfe, -spülkästen und Durchflussbegrenzer regulieren die Wasserabgabemenge nach unten. ❖❖ Wäsche waschen muss sein, doch auch hier kann der Verbrauch an Wasser und Strom gesenkt werden. Dazu sollte man auf die Effizienzklasse achten. Auch die Ausnutzung des Fassungsvolumens, die Temperaturwahl des Waschvorganges sowie die richtige Dosierung des Waschmittels sind entscheidend. ❖❖

Küche In der Küche finden sich viele Einsparmöglichkeiten. Egal ob Herd, Backofen oder Kühlschrank. Mit den richtigen Tricks haben Sie mehr Geld in der Tasche. ❖❖ Glaskeramik- und Induktionskochfelder verbrauchen bis zu 30 Prozent weniger Energie als Elektrokochplatten. ❖❖ Beim Kochen gilt: Zu jedem Topf gehört ein Deckel. Schnellkochtöpfe und Kochen mit weniger Wasser sind energieeffizienter. ❖❖ Lecker Kuchen oder die selbstgemachte Pizza aus dem Ofen schmecken besser. Die Zubereitung in einem Umluftherd ohne Vorheizen spart Geld. ❖❖ Kühlschränke und Co. gehören nicht neben Herd und Heizung. In der warmen Umgebung verbrauchen sie mehr Energie zum Runterkühlen. si ■

Anbieterunabhängige Bau- und Energieberatung Themen Energieberatung: Energieeinsparpotentiale, effiziente Heiztechnik, baulicher Wärme- und Feuchteschutz, Einsatz erneuerbarer Energien, Fördermöglichkeiten u.v.m. Auswahl Beratungsangebote: Persönliches Beratungsgespräch an einem von 45 Standorten mit einem Eigenbeitrag von 5 Euro pro halbe Stunde: Initialberatung mit Möglichkeit der anschließenden Vertiefung von Fragen vor Ort. Beratung vor Ort innerhalb eines EnergieChecks: Energiekosten, Besprechen möglicher und sinnvoller geringinvestiver Einsparmaßnahmen. (10 Euro) Gebäude-Check: beinhaltet Basis-Check plus Beurteilung der Gebäudehülle, der Heizanlage und Eignung des Gebäudes für erneuerbare Energien. (20 Euro) gerätes. (30 Euro) Terminanfragen unter

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tungsangebote, Broschüren und mehr unter:

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ENERGIESPAREN LEICHT GEMACHT

Foto: epr/Eaton

Staatliche Förderungen nutzen

KfW-Programm Erneuerbare Energien (Standard) Was wird gefördert? ❖❖ Finanzierung von Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, z. B. Sonne, Biomasse, Wasser, Wind, Erdwärme ❖❖ Förderung von Anlagen zur Wärmeerzeugung und Anlagen zur kombinierten Strom- und Wärmeerzeugung (KWK) Wer ist antragsberechtigt? ❖❖ alle Eigentümer von Wohnräumen und Bauherren, die eine bestehende Immobilie erworben haben und Sanierungsmaßnahmen planen

Darlehenshöhe: ❖❖ 100 % der Nettoinvestitionskosten (ohne Mehrwertsteuer), der Höchstbetrag liegt bei 25 Mio. Euro . Laufzeit: ❖❖ 5-10 Jahre, bei Bedarf können 1-2 tilgungsfreie Anlaufjahre vereinbart werden ❖❖ Investitionen, deren technische und ökonomische Lebensdauer mehr als 10 Jahre beträgt, können mit einer Laufzeit von bis zu 20 Jahren finanziert werden. Bei Bedarf können bis zu drei tilgungsfreie Anlaufjahre vereinbart werden.

Egal ob Solar-Kollektoren auf dem Dach oder an der Fassade oder die Integrierung anderer Ressourcen wie Wind, Wasser und Erdwärme. Für den Einbau derartiger Energielieferanten können Sie Förderung vom Staat beantragen. Sowohl die KfW-Bank als auch das BAFA bietet derartige Programme an.

Auszahlung: ❖❖ 100 % des Kreditbetrages werden vollständig oder in Teilbeträgen ausgezahlt ❖❖ Abruffrist: 12 Monate nach Darlehenszusage Rückzahlung: ❖❖ gleichhohe vierteljährliche Raten zzgl. Zinsen auf den offenen Kreditbetrag Informationen zu Zinsen, Möglichkeiten zur Kombination mit anderen Förderungsprogrammen, Voraussetzungen und genaueren Modalitäten hinsichtlich Aus- und Rückzahlung erfragen Sie bitte in Ihrer zuständigen Hausbank. Auch die BAFA biete Förderungsmöglichkeiten bei der Installation erneuerbarer Energien an.  si ■

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WOHLFĂœHLATMOSPHĂ„RE IM BAD

Bereits die alten RĂśmer wussten, wie sie ihr Haus effektiv beheizen. Sie entwarfen die erste FuĂ&#x;bodenheizung. Denn durch die Flächenheizung entwickelte sich im Raum eine gleichmäĂ&#x;ige Wärme und kalte FĂźĂ&#x;e sind so passĂŠ.

Ein Plus fßr Geldbeutel, Gesundheit, Wohnqualität und Umwelt

Moderne FuĂ&#x;bodenheizungen arbeiten nach dem Prinzip der alten RĂśmer. Statt trockene Luft aus normalen Heizungsanlagen, strahlt die FuĂ&#x;bodenheizung angenehme und gesunde Wärme aus. Der Grund ist die gleichmäĂ&#x;ige Abgabe von Wärme Ăźber eine groĂ&#x;e Fläche. AuĂ&#x;erdem verhindert die FuĂ&#x;bodenheizung eine Staubaufwirbelung und ist so bestens fĂźr Allergiker geeignet. Aufgrund der gleichmäĂ&#x;igen Wärmeverteilung wird auch das Risiko von Schimmelbildung gesenkt. Daneben hat eine Flächenheizung im FuĂ&#x;boden, in der Decke oder in der Wand einen weiteren Vorteil. Sie ist platzsparend. Die Montage von HeizkĂśrpern entfällt und der Raumgestaltung ist so entsprechender Platz gelassen. So ist auch auf kleinstem Raum Wärme platzsparend zu installieren. Der entscheidende Vorteil einer FuĂ&#x;bodenheizung ist die Energieeinsparnis gegenĂźber HeizkĂśrpern. Aufgrund der geringeren Vorlauftemperaturen und der optimalen Wärmeverteilung im gesamten Raum entsteht ein angenehmes Raumklima bei bereits 20

Grad. Normale Heizungsanlagen benĂśtigen eine zirka zwei Grad hĂśhere Raumtemperatur um den gleichen Effekt zu ermĂśglichen. Jedes Grad weniger ist gleichzusetzen mit sechs Prozent weniger Energieaufwand. Flächenheizungen sind Niedertemperatursysteme, d.h. das Heizwasser benĂśtigt eine Vorlauftemperatur von lediglich 30 bis 50 Grad. Das Heizwasser in HeizkĂśrpern bedarf 60 Grad zur optimalen Wärmeabgabe. Die Effizienz kann zusätzlich durch den Einbau spezieller Einzelregler erhĂśht werden. In Kombination mit einer Solarthermie oder Wärmepumpe wird nicht der Geldbeutel zusätzlich gespart, sondern auch die Umwelt geschont. Fliesen- und Steinbeläge sind gute Wärmeleiter und eignen sich daher als Bodenbelag fĂźr FuĂ&#x;bodenheizungen. Bei der Aufbringung von Laminat, Parkett, Holzdielen, Teppichund KunststoffbĂśden ist darauf zu achten, dass die Beläge dafĂźr geeignet sind. Als Holzarten sind vor allem Eiche und Buche zu wählen, denn sie haben die besten Wärmeleiteigenschaften.

Nahezu alle Bauherren von Neubauten und Modernisierer von Altbauten investieren in den Einbau einer FuĂ&#x;bodenheizung. Die Kosten sind dabei nicht hĂśher als bei anderen Heizsystemen. Lediglich Sanierer mĂźssen fĂźr das nachträgliche Verlegen hĂśhere Kosten aufwenden. Bei der Verlegung einer FuĂ&#x;bodenheizung hat der Bauherr die Qual die Wahl. Unterschieden wird grundsätzlich zwischen einer Nass- und Trockenverlegung. Beide Arten eigenen sich problemlos fĂźr eine nachträglich Installation im Altbau. Beachtet werden muss lediglich die AufbauhĂśhe. Zusätzlich kann der Bau noch zwischen einer wassergefĂźhrten und einer elektrischen FuĂ&#x;bodenheizung wählen. Der entscheidende Unterschied ist die Energieeinsparnis. Während wasserbetriebene Systeme ca. zwĂślf Prozent Energie gegenĂźber HeizkĂśrpern einsparen, ist das Potential bei elektrischen FuĂ&#x;bodenheizungen geringer. Der Stromverbrauch ist sehr hoch. Sie eigenen sich aber besonders fĂźr Bäder als punktuelle Beheizung einzelner Stellen.  si â– 

Energiesparberatung vor Ort (BAFA) Was wird gefÜrdert? �� Vor-Ort-Beratung, die sich auf Wärmeschutz, -erzeugung, -verteilung, Warmwasserbereitung und Nutzung erneuerbarer Energien bezieht �� thermografische Untersuchungen, Luftdichteprßfung und Stromeinsparung Voraussetzungen �� bis zum 31.12.1994 muss der Bauantrag gestellt oder die Bauanzeige erstattet worden sein �� 50 % der Gebäudefläche muss als Wohneinheit genutzt werden oder das Gebäude muss als Wohnhaus errichtet worden sein Wer ist antragsberechtigt? �� Wohnungs- und Gebäudeeigentßmer �� Mieter und Pächter von Gebäuden mit Erlaubnis des Eigentßmers FÜrderungsshÜhe: �� bei ein bis zwei Wohneinheiten 400 Euro �� ab drei Wohneinheiten 500 Euro �� Fßr die Integration von zusätzlichen Hinweisen zur Stromeinsparung wird ein Bonus von 50 Euro gezahlt. �� Weitere Zuwendungen bei Untersuchungen und Gutachten der Thermografie betreffend. �� Zuschuss von maximal 50 Prozent der beratungskosten. Zuständige Stelle: Weitere Informationen erhält man bei dem Bundesamt fßr Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle unter www.bafa.de.

Peter und Thomas Woeschka

Geschäftsfßhrer

Am Erlenwald 11 09128 Chemnitz/OT Altenhain Tel.: 0371 772377 Fax: 0371 772376 E-Mail: info@woeschka.de Internet: www.woeschka.de

    

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BAUIMPULS

Clever kombiniert Hybridsysteme verbinden erneuerbare und fossile Energien

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Für viele Haus- und Wohnungsbesitzer stellen die Heizkosten heute die größte Belastung der Haushaltskasse dar. Auf der Suche nach einer Entlastung für den Geldbeutel fragen sich die meisten: Lohnt sich ein Umstieg, beispielsweise auf erneuerbare Energien? Welche Heiztechnik passt zu meinem Gebäude? Eine gute Lösung bieten bei älteren Häusern, aber auch im Neubau, sogenannte Hybridheizungen. Sie kombinieren erneuerbare und fossile Energien und machen so eine stufenweise Modernisierung einer veralteten Heizungsanlage möglich.

Klassische und erneuerbare Energien parallel nutzen In der Regel kombinieren die Hybridheizungen moderne Öl- oder Gas-Brennwertsysteme mit einer zweiten, alternativen Technologie. Dies können Solarkollektoren, wasserführende Holz- oder Pelletöfen oder Wärmepumpen sein. So lange die Energie aus den alternativen Heizquellen für Heizung und Warmwasserbereitstellung ausreicht, wird der Öl- oder Gas-Brennwertkessel nicht zugeschaltet, also beispielsweise in den Übergangszeiten im Herbst und Frühjahr. Der Brenner kommt dann nur bei hohem Wärmebedarf, etwa an kalten Wintertagen, zum Einsatz und bietet so Sicherheit für jede Jahreszeit und Wetterlage. Im Zentrum einer Hybridanlage steht immer ein großer Pufferspeicher. Er nimmt die Wärme aus den angeschlossenen Energiequellen auf und hält sie nach Bedarf bereit.

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Mehr staatliche Förderung für eine Hybridheizung Im Rahmen des Marktanreizprogramms zur Förderung erneuerbarer Energien gibt es auch für den Umstieg auf Hybridsysteme, die erneuerbare Energien einbinden, Geld vom Staat. Die Fördermittel wurden von der Bundesregierung weiter aufgestockt. Förderfähig sind zum Beispiel Solarkollektoren, Biomasseanlagen wie Pelletöfen, Pelletkessel, Hackschnitzelanlagen und Scheitholzvergaserkessel sowie Wärmepumpen. Mehr Informationen, eine Fördermitteldatenbank sowie eine regionale Handwerkersuche gibt es unter www.intelligent-heizen.info im Internet. djd/pt ■

Foto: djd/VdZ


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ENERGIESPAREN LEICHT GEMACHT

Energieverluste

Förderung Energie- und Klimaschutz (EuK)

an die frische Luft setzen

Kontrollierte Wohnungslüftung schafft automatisch Wohlfühlklima

Automatische Wohnungslüftung verhindert, dass teure Heizenergie beim Lüften zum Fenster hinaus verloren geht. Foto: djd/www. wohnungslueftung.de

Rund 30 Kubikmeter Frischluft pro Stunde braucht ein Mensch, um sich wohlzufühlen. In alten, schlecht isolierten Bauwerken haben Fugen und Ritzen an Fenstern und Türen oder im Mauerwerk einen ausreichend hohen Luftaustausch sichergestellt - der Preis dafür waren hohe Wärmeverluste, teure Heizkosten und umweltbelastende CO2-Emissionen. Die Gebäudehülle von energieeffizient modernisierten Bauwerken ist dagegen weitgehend luftdicht. Kontrollierte Wohnungslüftungen stellen in diesen Häusern sicher, dass die Energieeinsparung nicht mit einem schlechten Raumklima bezahlt werden muss. Anlagen zur kontrollierten Wohnungslüftung sorgen automatisch dafür, dass der nötige Luftaustausch in den Innenräumen durchgeführt wird. Sie entsprechen der aktuellen DIN 1946-6.

Diese fordert ein Lüftungskonzept für alle Neubauten sowie für Modernisierungen, bei denen mehr als ein Drittel der Fensterflächen ausgetauscht oder mehr als ein Drittel der Dachflächen abgedichtet werden. Der automatische Luftaustausch sorgt dafür, dass die CO2-Konzentration in der Raumluft nicht zu hoch ansteigt und dass die Luftfeuchtigkeit im wohngesunden Bereich bleibt. Die Gefahr, dass sich gesundheitlich bedenklicher Schimmel als Folge der Kondensation von zu hoher Luftfeuchtigkeit bildet, ist damit gebannt.

Wärmeverluste deutlich senken Bei der Fensterlüftung von Hand geht die teure Wärmeenergie, welche durch die starke Dämmung im Haus gehalten werden soll, wieder durchs Fenster

verloren. Kontrollierte Wohnungslüftungen dagegen verstärken spürbar die Rentabilität einer energieeffizienten Bauweise. Bereits eine reine Abluftanlage hilft beim Energiesparen, da sie nicht mehr Abluft aus dem Gebäude führt, als notwendig. Durch kontrollierte Wohnungslüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung können die Heizkosten im Vergleich zur Fensterlüftung sogar um 30 bis 50 Prozent reduziert werden. Diese erhöhte Energieeffizienz der Immobilie schont nicht nur den Geldbeutel, sie erhöht auch den generellen Wert des Gebäudes. Dabei arbeiten die Systeme von Qualitätsherstellern sehr leise und frei von Zugluft. Und optisch sind die Anlagen äußerst dezent und nahezu unsichtbar – einzig unauffällige Luftdurchlässe sind in den Räumen zu sehen.djd/pt ■

Was wird gefördert? ❖❖ erstmalige Errichtung oder Austausch von Wohnraumlüftungsanlagen mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung Darlehenshöhe: ❖❖ zweckgebundener, nicht rückzahlbarer Zuschuss ❖❖ Förderung in Höhe von 25 Euro/m² be- und entlüftete Wohnraumfläche, jedoch max. 75 % der Kosten Voraussetzungen: ❖❖ die geförderten Maßnahmen müssen im Freistaat Sachsen realisiert werden ❖❖ Antragstellung vor Beginn der Maßnahmen ❖❖ Gesamtfinanzierung des Projektes muss sichergestellt werden ❖❖ nicht kombinierbar mit anderen öffentlichen Fördermaßnahmen Besonderheiten: ❖❖ Maßnahmen unter 500 Euro Investitionswert werden nicht gefördert ❖❖ Maßnahmen, die auf gesetzlicher Verpflichtung/Anordnung beruhen, werden nicht gefördert ❖❖ Verwendung gebrauchter Anlagen/Bauteile wird nicht gefördert Zuständige Stelle: ❖❖ Sächsische Aufbaubank-Förderbank (SAB)

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Preisentwicklung Heizöl (schwefelarm Standard) 1 Jahr Heizungssysteme auf Öl- und Gasbasis sind auch heute noch die am häufigsten installierten Heizungen. Speziell die günstigen Anschaffungskosten sind ausschlagfähige Kriterien bei der Wahl. Auf der anderen Seite steht die etwas höhere Umweltbelastung gegenüber anderen Heizungsanlagen aus regenerativen Energien wie Sonne, Erdwärme oder Holzpellets. Doch die Technik der Ölheizung ist mittlerweile soweit ausgereift, dass durch die Kombination mit erneuerbarer Energie, der modernen Brennwerttechnik sowie dem Heizen mit schwefelarmen Öl auch hier eine Umweltschonung erzielt werden kann.

Seit den 90er Jahren ist die moderne Brennwerttechnik auf dem Markt. Dabei wird nicht nur die Verbrennungswärme genutzt, sondern auch in den Abgasen enthaltene Kondensationswärme. Die technisch ausgereiften Brennwert- und Niedrigtemperaturanlagen sind gegenüber ihren alten Vorgängern sehr viel umweltfreundlicher. Eine Energieersparnis von bis zu 30 Prozent kann so erreicht werden. Eine Modernisierung der alten Anlage ist für den Verbraucher oft günstiger als der Wechsel zu einem neuen Heizsystem. Neue Ölheizungen kosten rund 7.500 bis 8.500 Euro. Die Kosten amortisieren sich nach einem relativ kurzem Zeitraum. Außerdem sind neue Geräte emissionsärmer. Eigenheimbesitzer, die zusätzlich noch weniger Schadstoffe mit ihrer Ölheizung produzieren möchten, können außerdem ihr System mit erneuerbaren Energien kombinieren wie beispielsweise Solarthermie oder Holzfeuerung. Für den Verbraucher lohnt es sich außerdem für den Kauf des Heizöls spezielle Preisperioden abzuwarten. In den Sommermonaten sind die Preise für Heizöl geringer als in den Monaten September bis März. Zusätzlich ermöglicht die Abnahme größerer Mengen ein zusätzliches Einsparpotential. Außerdem entfällt für den Verbraucher die Grundgebühr, wie sie beispielsweise bei öffentlichen Gasnetzen entsteht. Nicht nur die Überbrückung von hohen Preisen ist damit gewährleistet, die Verbraucher sind so auch unabhängiger und sicher versorgt. Oft reichen die befüllten Tanks für mehr als eine Heizperiode.  si ■


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FLAMMENSPIEL ERLEBEN

Moderne Feuerstellen verbessert in Effizienz, Umweltschutz und Design

Foto: kago/www.ralfwenske.de

Die Anforderungen an Kamine und Öfen haben sich verändert. Haben sich die Menschen noch vor einigen Jahren allein aus Gründen der Gemütlichkeit für eine Feuerstelle im Wohnzimmer entschieden, geht es heute zunehmend darum, Energie zu sparen. Die Folge: Effizienz, Umweltschutz und Design wurden deutlich verbessert. Die Nachfrage nach neuen Modellen ist groß, u.a. auch, weil seit 2010 neue und strengere Emissionsgrenzwerte für Holzfeuerungen gelten. Millionen alter Öfen müssen so in den nächsten Jahren ausgetauscht werden. Immer mehr Menschen entscheiden sich für den Austausch ihres alten Kamins und profitieren zugleich von der deutlich besseren Effizienz neuer Modelle. Mit Wirkungsgraden von über 80 Prozent lässt sich so auch jede Menge Holz und damit bares Geld sparen. Das gilt natürlich auch dann, wenn nachträglich ein Kamin oder Ofen integriert wird. kago ■

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FLAMMENSPIEL ERLEBEN

Kaminofen mit

Speichermasse

Ein Kaminofen mit Speichermasse verlängert den Kamin-abend um Stunden. Foto: Oranier Heiztechnik/akz-o

Bis die wärmenden Strahlen der Sonne die Erde erreichen, braucht es seine Zeit. Trotz Lichtgeschwindigkeit vergehen rund acht Minuten, bis sie auf unseren blauen Planeten treffen. So lange braucht die Strahlungswärme eines Kaminofens nicht. Sie spüren wir sofort. Ihre Wirkung jedoch ist die gleiche. Denn anders als bei einer Zentralheizung, bei der man von Konvektionswärme spricht, ist die Strahlungswärme eines Kaminofens beinahe wie ein Geschenk der Natur. Das gilt insbesondere, wenn man die Sonne am meisten vermisst: dann, wenn es draußen nass, kalt und ungemütlich ist. Ein Kaminofen mit Speichermasse kann aber noch mehr. So wie die Steine unter südlicher Sonne tagsüber die Wärme speichern und nachts wieder an die Umgebung spenden, so speichert auch solch ein Ofen die Kraft des Feuers – und gibt diese nach und nach wieder an den Wohnraum ab. Der Speicherofen ist eine aus Keramik oder Natur-

stein gefertigte Feuerstätte. Die beim Holzabbrand frei werdende Energie oder Wärme, wird vom keramischen Speicherkern aufgenommen. Nach dem Holzabbrand gibt dieser in seiner Funktion als Wärmetauscher die gespeicherte Energie während langer Zeit über die Oberfläche in Form von Strahlungswärme wohl dosiert an die Umgebung ab.

Steinverkleidete Kaminöfen sind ein Stück Natur für zu Hause Über mehrere Millionen Jahre entstanden sind das Besondere an Naturstein die dabei hinterlassenen Spuren – Einschlüsse und Farbverläufe.  »

Aktuelle Marktstudie:

Interesse an modernen Feuerstätten ist weiterhin groß Der Trend zum eigenen Kaminfeuer ist ungebrochen. Das zeigt eine Marktstudie, die im Herbst 2012 durchgeführt wurde. Demnach hegen 20 Prozent aller Befragten den Wunsch, einen Kaminofen, Kachelofen oder Heizkamin zu besitzen. Sie sind mehrheitlich bereit, dafür zwischen 2.000 und 4.000 Euro auszugeben und erhoffen sich davon nicht nur die besondere Atmosphäre des Feuers und dessen angenehme Wärme zu genießen, sondern gleichzeitig auch die Heizkosten senken zu können. Wer zwischen 35 bis 55 Jahre alt ist und ein Eigenheim besitzt, möchte sogar mehrheitlich auf diese Weise sein Zuhause verschönern und gleichzeitig den ständig steigenden Preisen für Strom, Öl und Gas einen Riegel vorschieben – mit dem Einsatz von Holz und Briketts. Denn der Bezug dieser festen Brennstoffe ist weiterhin günstig. Insbesondere im ländlichen Raum kann Holz oft beim Forst- und Landwirt oder von privat bezogen werden; zum Teil sogar kostenlos. Im Vergleich zu früheren Befragungen denken inzwischen auch immer mehr Stadtbewohner über die Anschaffung einer Feuerstätte nach – hier in erster Linie als ein Sinnbild für Wohn- und Lebensqualität. Bislang jedoch gibt es aber noch ein deutliches Stadt-Land-Gefälle: Je ländlicher die Umgebung, desto häufiger lodert das Feuer.  hki ■

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FLAMMENSPIEL ERLEBEN

Sie erinnern oftmals an die Maserung edler Hölzer und bezeugen die Einmaligkeit jedes einzelnen Stückes. Die Steine stammen aus den unterschiedlichsten Regionen der Welt, aus Italien ebenso wie aus Indien oder China. Und durch die angebotene Bandbreite – vom sandgestrahlten über den handpolierten Serpentinstein bis hin zu hell- oder dunkelbraunem Sand- oder weißem Kalkstein – passt ein steinverkleideter Kaminofen zu jedem Einrichtungsstil. Natursteine bieten neben ihrer unnachahmlichen Optik, der hohen Haltbarkeit und der Wärmespeicherung einen weiteren Vorteil für den Kaminbereich. Das Zusammenspiel von Luftfeuchtigkeit und Wärme erzeugt einen dezent harmonischen Geruch, der unverkennbar an einen sonnigen Morgen im Gebirge erinnert – weil die verwendeten Materialien absolut naturbelassen sind.

Speicherofen vs. Dauerbrandofen Ein echter Speicherofen wird nach der strengen Speicherofennorm DIN EN 15250 geprüft. Die meisten Wettbewerbsprodukte hingegen sind von der Bezeichnung her Kaminöfen mit integriertem Speicher, die lediglich nach der EN 13240 (Kamin-ofennorm) geprüft sind. Dies ist eine Norm für „Dauerbrandöfen“. Der Begriff „Dauerbrand“ besagt, dass der Ofen – mit Braunkohlenbriketts bestückt – bis zu zwölf Stunden die Glut hält und danach wiederentfacht werden muss. Nichtsdestotrotz: Der auf die restliche Glut nachgelegte Brennstoff, ganz gleich ob Holz oder Briketts, zündet auch nach dieser Zeit noch von ganz allein. Dennoch ist dies ein großer Widerspruch zu den Eigenschaften eines echten Spei-

Hochwertige Steinverkleidungen machen jeden Kaminofen zum Unikat. Foto: Drooff

cherofens. Ein Dauerbrandofen ist per Definition kein Speicherofen! Dank top-down Verbrennung und keramischem Hochleistungs-Wärmespeicher wird der

Tonwerk-Speicherofen mit einer kompletten Ladung Holz befeuert und spielt so seine ganzen Stärken aus. Das erspart ständiges Nachlegen.  droof/os/mr ■

Kurz erklärt: Strahlungswärme Strahlungswärme wird vom menschlichen Organismus als besonders wohltuend empfunden. Sie ist physiologisch zuträglich und angenehm. Seit Urzeiten nutzt und genießt der Mensch Strahlungswärme. Sie wird durch elektromagnetische Wellen im Infrarotbereich übertragen. Strahlungswärme durchdringt die Luft verlustfrei, ohne diese zu erwärmen. Erst beim Auftreffen auf feste Körper, wie Wände, Gegenstände und auch den Menschen, erzeugen Sie Wärme. Diesen Effekt kennt jeder von sonnigen Wintertagen: Auch wenn die Luft sehr kalt ist, spürt man die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut. Es wird ein Temperaturempfinden bewirkt, das über der tatsächlichen Lufttemperatur liegt. Dies erklärt den hohen Nutzen und die Nachhaltigkeit der Strahlungswärme.  os ■

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FLAMMENSPIEL ERLEBEN

Beim Brennholzkauf immer auf Herkunft und Qualität achten

Beständigkeit, die überzeugt: Die formschönen Ofenkacheln sind pflegeleicht, unverwüstlich und behalten immer ihre originalen Farben. Foto: epr/VKI/Gutbrod

Wer an ein Holzfeuer im Kamin denkt, assoziiert das oft mit einem heimeligen Knistern, einem angenehmen Duft und der Raum wird dank der entstehenden Wärme zu einer echten Wohlfühloase. Doch die üblicherweise verwendeten Brennmaterialien Scheitholz und Holz-Pellets können noch viel mehr: Beim Verbrennen setzen sie nämlich nur so viel Kohlendioxid frei, wie der Baum in Form von Kohlenstoff im Laufe seines Lebens aufgenommen hat.

Nachhaltigkeit steht im Vordergrund Ganz wichtig ist es, beim Brennholzkauf darauf zu achten, dass es aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. Wer beim Holzfachhandel einkauft, kann davon ausgehen, dass sich die dort angebotenen Sortimente grundsätzlich aus so genannten „Durchforstungshölzern“ zusammensetzen, die aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen. Sie werden dem wachsenden Bestand ausschließlich im Rahmen der Forstpflege entnommen.

Auch der persönliche Geschmack zählt Welches Holz der Eigenheimbesitzer letztendlich für seinen Kaminofen kauft, bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen: Jedes Holz hat seine eigene Brennzeit, riecht unterschiedlich und bringt verschiedenfarbige Flammen hervor. Dabei reicht das Flammenbild von langsam brennend mit bläulicher Flamme bis hin zu schnell brennend und grünlich leuchtend. Wichtig ist nur, das Holz in einer zum Ofen passenden Größe zu kaufen und nur ausreichend getrocknetes Material zu verwenden. Sonst qualmt es zu stark und das ist weder im Sinne der Nachbarschaft, noch im eigenen Interesse. Zusammen mit einem für jeden Geschmack und Geldbeutel erhältlichen Kaminofen ergibt sich so ein Gesamtpaket, das jedes Wohnzimmer optisch und in Sachen Wohnkomfort aufwertet. hdh ■

Tradition setzt sich durch Früher Standard, heute Teil einer gehobenen Ausstattung: Auf eine Feuerstelle im Haus möchten die meisten nicht mehr verzichten. Denn nicht nur an frostigen Winter- oder kalten Herbsttagen, sondern auch an kühlen Tagen im Frühling und Sommer bringen Kachelöfen schnell Wärme und Behaglichkeit in die eigenen vier Wände. Bevor man sich aber für so eine Anschaffung entscheidet, sollte man sich informieren und den Kachelofentyp nach dem persönlichen Geschmack und der individuellen Nutzung wählen. Mit einem Kachelofen bekommt man genau das, was man in Sachen Feuerstelle erwartet und auch braucht: Qualität, Design, Sicherheit und Umweltfreundlichkeit. Das Besondere: Die Ofenkachel hat unter anderem die Fähigkeit, Wärme aufzunehmen und allmählich wieder abzugeben. Über Stunden spürt man noch die sanfte Strahlungswärme auf der Haut, als wären es wohltuende Sonnenstrahlen. Gleichzeitig werden die warmen Kacheloberflächen des Kachelofens als sehr angenehm empfunden und schaffen ein gesundes Raumklima. Die Glasur mit ihrer Vielfalt an Farben und opti-

schen Effekten wird nicht nur wegen des Designs eingesetzt, sondern bietet zusätzliche Funktionalitäten. Sie macht die Ofenkachel dauerhaft, hält allen täglichen Belastungen Stand und zeigt keine alterungsbedingten Veränderungen, das heißt, sie bewahrt ihre Originalfarbe. Das Reinigen ist wegen der glatten Oberfläche sehr einfach. Der Schmutz kann dank der Glasur ohne großen Aufwand an Zeit und Mühe mit Wasser und Schwamm entfernt werden. Wenn man darauf achtet, auch hartnäckigen Schmutz nur mit milden Reinigungsmitteln zu entfernen, dann bleibt die Schönheit der Ofenkachel lange erhalten, sodass sich auch die nächste Generation noch am Kachelofen erfreuen kann. Das Heizen mit dem nachwachsenden und CO2neutralen Rohstoff Holz kommt der Umwelt zugute und ist unabhängig vom steigenden Öl- oder Gas-Preis. Wer bei einem Kachelofen jetzt nur an das klassische Aussehen denkt, der irrt. Vom Landhausstil bis zu modern puristischem Design gibt es ihn in unzähligen Varianten und Farben, sodass für jeden Geschmack und Einrichtungsstil etwas dabei ist.  epr ■

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Der

FLAMMENSPIEL ERLEBEN

Kaminofen

Effizient heizen mit Kaminofen und Solar

als Heizzentrale

Flackernder Feuerschein, direkte Wärme, romantisches Knistern – ein Kaminofen ist der Inbegriff von Behaglichkeit. In wasserführender Ausführung kann er allerdings ebenso eine zentrale Rolle im Heizsystem einnehmen.

Wärme ist ein wertvolles Gut: In einer Zentralheizung wird sie aufwendig aus Gas oder Öl hergestellt und dann mithilfe des Heizungswassers in die Räume des Hauses transportiert. Was läge da näher, als auch die Wärme eines Kaminofens für diesen Kreislauf zu nutzen? Wasserführende Kaminofen-Modelle machen dies möglich. Sie geben nur einen Teil der Wärme des Feuers an den Raum ab, der Rest wird dazu genutzt, eine integrierte Wassertasche zu erhitzen. Ist eine bestimmte Temperatur erreicht, wird das heiße Wasser in den Heizkreislauf eingespeist.

Solarkollektoren für noch mehr Effizienz Mit der Integration des Kaminofens und damit des erneuerbaren Brennstoffs Holz ist die Einbindung regenerativer Energien ins Heizsystem allerdings

Häusliche Feuerstätten: Nachweis-Pflicht gegenüber dem Schornsteinfeger – 2013 wird es ernst 2013 ist für viele Kaminofenbesitzer ein besonderes Jahr. Dann müssen sie ihrem Schornsteinfeger gegenüber den Nachweis erbringen, dass ihre Feuerstätte die Anforderungen der Ersten Bundes-ImmissionsschutzVerordnung, kurz 1.BImSchV, erfüllt. Sollte die Typprüfung für ihr „Schätzchen“ 1975 oder früher erfolgt sein, könnte es jetzt ernst werden. Denn solche alten Öfen halten vielfach nicht die Emissionsgrenzen für Feinstaub und Kohlenmonoxid ein. Deshalb droht ihnen ein Jahr später, also Ende 2014, das verdiente „Aus“. Für alle anderen Betreiber eines Kaminofens, Kachelofens oder Heizkamins gilt: Bei der Feuerstätten-Schau 2013 muss das Jahr der Typprüfung ermittelt werden. Danach richtet sich, bis wann auch sie die 1.BImSchV-Kriterien erfüllen müssen. 2017 enden die Fristen für Feuerungsanlagen der Jahrgänge bis 1984. Drei Jahre später folgen die Geräte mit Typprüfungen bis 1994. Und 2024 schließlich dann all jene Öfen, die vom 1. Januar 1995 bis zum 21. März 2010 in Betrieb gegangen sind. Die neue Kleinfeuerungsanlagenverordnung schreibt erstmals vor, dass von Geräten, die vor Inkrafttreten der Verordnung bereits installiert waren, maximal 0,15 g/m3 Staub und 4 g/m3 CO emittiert werden dürfen. hki ■

noch nicht am Ende. Zusätzlich können Solarthermie-Kollektoren ins Heizsystem integriert werden. Auf dem Dach installiert, erwärmt bei ihnen die Sonne das Heizungswasser.

Pufferspeicher als Sammelstelle Das Herzstück einer Heizungsanlage, in die regenerative Energien eingebunden sind, ist ein sogenannter Pufferspeicher. Dieser Wassertank ist sowohl mit Kaminofen und Solar-Kollektoren als auch mit dem Heizkessel verbunden. Er sammelt somit die Wärme aus allen Quellen und garantiert als zentraler Verteiler warme Heizkörper im gesamten Haus. Im Winter speist der Kamin

das erhitzte Wasser aus der Wassertasche in den Speicher ein. Ist der Kamin aus, springt der vorhandene Heizkessel an. In den heißen Sommermonaten reichen die Solarkollektoren aus, um den Warmwasser- und somit den Wärmebedarf eines Hauses komplett abzudecken – ohne dass dabei Kosten oder klimaschädliche Abgase entstehen. Hausbesitzer haben damit die Möglichkeit, ihren Brennstoffverbrauch für den Heizkessel deutlich zu senken: Im Winter durch den regenerativen Rohstoff Holz, im Sommer durch kostenfrei verfügbare Sonnenenergie. Auch eine bestehende Heizung kann mit diesen erneuerbaren Energien ergänzt werden.  hark ■

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FLAMMENSPIEL ERLEBEN

Kaminkassetten: So wird aus lodernden Flammen wohlige Wärme

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Private Haushalte lagern Vorräte für mehr als zwei Winter

Mit einem Wirkungsgrad von maximal 20 Prozent sind offene Kamine alles andere als wirtschaftlich. Zudem sind sie weder komfortabel noch umweltgerecht. Um auf eine halbwegs angenehme Raumtemperatur zu kommen, müssen große Mengen Holz verfeuert werden. Der Großteil der so erzeugten Wärme wird jedoch buchstäblich durch den Schornstein gejagt. Entsprechend hoch sind die Emissionen. Und so erlaubt der Gesetzgeber auch nur noch ihren „gelegentlichen Betrieb“. Soll heißen: Hin und wieder mal, in Ausnahmefällen. Höchste Zeit also, den offenen Kamin mit einer Kaminkassette nachzurüsten. So wird der ursprüngliche Charakter der Feuerstelle beibehalten. Gleichzeitig steigt der Wirkungsgrad um das Vier- bis Fünffache. Die Emissionen bewegen sich nun im vorgeschriebenen Rahmen und belasten deutlich weniger die Umwelt. Der Brennstoffverbrauch geht merklich zurück. Auch Funkenflug und Ascheregen gehören der Vergangenheit an. Vor allem jedoch ist jetzt jederzeit ein Betrieb der Feuerstätte möglich, wann immer man mag – ohne Einschränkung. Auf diese Weise verbinden sich die Annehmlichkeiten des klassischen Kaminfeuers mit einer effizienten Heizleistung und zeitgemäßem Wohnkomfort. Hinzu kommt das gute Gefühl, ökologisch korrekt, ressourcenschonend und klimaneutral zu heizen. Durch eindeutig bessere Zugeigenschaften und das stufenlos regelbare Gebläse für eine beschleunigte Konvektion kommt der Kamin nach dem Anfeuern schnell auf Touren und heizt auch in großen Wohnräumen kräftig ein. Das ist nicht zuletzt der großzügig bemessenen Nennwärmeleistung zu verdanken. Die in verschiedenen Größen erhältlichen Kaminkassetten passen sich dabei auch dem gehobenen Wohnumfeld an. Und dank der besonders großen Sichtscheiben steht nach wie vor eines ganz klar im Mittelpunkt: das Feuer.  spartherm/mr ■

Wer sein Brennholz mindestens zwei Jahre lagert, sorgt für eine umweltgerechte Verbrennung und kann die wohlige Wärme mit gutem Gewissen genießen. Foto: HKI

Viel „Holz vor der Hütten“

Die privaten Haushalte in Deutschland haben richtig „Holz vor der Hütten“. Das belegt eine Studie der Universität Hamburg. Demnach stapelten sich 2010 vor deutschen Eigenheimen insgesamt rund 50 Mio. Festmeter oder umgerechnet 70 Mio. Raummeter Scheitholz. Das entspricht mehr als der zweifachen Menge an Scheitholz, die 2010 hierzulande in Kaminöfen, Kachelöfen und Heizkaminen verfeuert wurde. Die Angst, dass Holz knapp werden könnte, ist unbegründet. Der Wald wächst weiter. Sowohl die bewaldete Fläche als auch die dort stehenden Holzvorräte nehmen Jahr für Jahr zu. Bemerkenswert sind allein schon die hohen Lager-

bestände an Scheitholz, die für mindestens zwei strenge Winter reichen. Das lässt nur einen Schluss zu: Die Kaminofenbesitzer planen im Voraus und lagern das Brennholz ordnungsgemäß ein. Denn nur trockenes Holz, das mindestens zwei Jahre gut abgelagert wurde, darf verfeuert werden. Wie die Zahlen der Studie zur Energieholzverwendung in privaten Haushalten belegen, scheint genau dies der Fall zu sein. Weil bei der Verbrennung von Holz nur so viel CO2 freigesetzt wird wie der Baum zuvor beim Wachstum aufgenommen hat, ist der Einsatz des nachwachsenden Rohstoffes als Heizenergie in Bezug auf die CO2-Belastung der Atmosphäre in jedem Fall klimaneutral. hki ■


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„My Home is my Castle“

Gut beraten ist gut gewohnt

„Mein Haus ist mein Schloss“- Jeder der ein Eigenheim besitzt, möchte dies einmal sagen können. Doch meist sind im Vorfeld allerlei Hürden zu bewältigen. In jedem Falle sollte auf eine gute Beratung nicht verzichtet werden, denn sie kann Möglichkeiten aufzeigen, die man selbst nicht in Betracht gezogen hätte.

Foto: djd/TELENOT ELECTRONIC GMBH

Dem Einbrecher keine Chance bieten Die Sicherheit des Eigenheims ist ein Thema, was viele Hausbesitzer und Mieter angeht. Der technische Fortschritt bietet verschiedene Möglichkeiten zur häuslichen Sicherheit an. Smartphone-Apps erlauben die Sicherheit zum Mitnehmen. So können Sie bequem von unterwegs Ihr zu Hause steuern, ob Sie nun die Rollläden und ihr Garagentor schließen oder die Alarmanlage aktivieren wollen. Die Apps gibt es bei einem Fachmann, der auch die Sicherheitstechnik installiert. Meist jedoch schützt das Befolgen von einfachen Regeln schon vor ungebetenen Gästen. Ist man länger oder nur kurz abwesend, dann ist es ratsam Anwesenheit z.B. durch Lichtzeitschaltuhren oder Bewegungsmelder zu signalisieren. Sollten Sie einmal keinen Besuch erwarten und es klingelt an der Tür, dann in jedem Fall immer reagieren, da es sich um den Versuch einer Anwesenheitskontrolle handeln könnte. Weiterhin sollte man Fremden keine Auskünfte über Nachbarn erteilen. Schließlich ist eine richtige Kombination aus Sicherheitstechnik und nachbarschaftlichem Verhalten unabdingbar für das eigene Heim.

Auch in diesem Jahr beschäftigen sich viele Deutsche mit dem Traum von den eigenen vier Wänden. Das Eigenheim zählt weiter zu den größten Wünschen der Bundesbürger, nicht zuletzt als Baustein für die private Altersvorsorge. Zum einen wird die Entscheidung dahingehend bekräftigt, weil die Mietpreise einen enormen Anstieg verzeichnen und die Wohnungen in Ballungsräumen knapp werden. Zum anderen weil die Hypothekenzinsen nach wie vor sehr niedrig sind. Ein Haus oder eine Eigentumswohnung erwerben die meisten nur einmal im Leben - entsprechend gut will die Entscheidung überlegt sein. Vor allem auf eine solide Finanzierung kommt es dabei an. Dies betrifft auch diejenigen, die bereits ein Haus gebaut oder eine Wohnung erworben haben und diese weiterfinanzieren müssen. Deswegen ist in puncto Anschlussfinanzierung ein Blick auf die Zinsen immer sinnvoll. Dennoch warnen Experten trotz des derzeit

extrem günstigen Baugelds vor übereilten Entscheidungen, denn eine sichere Finanzierung ist nach wie vor wichtig. Daher sollte sich jeder angehende Bauherr eingehend informieren und beraten lassen, ob und welche Raten für ihn monatlich zu verkraften sind. Schließlich gehen Immobilienkäufer und Häuslebauer auch in Niedrigzinsphasen enorme Risiken ein und verschulden sich in der Regel über viele Jahre mit enorm hohen Summen. Experten raten zudem dringend dazu, Immobilienfinanzierungen abzusichern und zwar gegen alle Eventualitäten, denn die Finanzierung steht und fällt mit dem ausreichenden monatlichen Einkommen. Eine Risikolebensversicherung kann im Falle eines Ablebens des Partners ein günstiger Schutz sein. Gerade Personen mit kleinen Kindern sollten als Versicherungssumme etwa das Fünffache des Jahresnettoeinkommens einsetzen. djd/elp ■

Weitere Informationen und Expertentipps erhalten Sie bei einem Fachmann für Sicherheitstechnik. Initiative für aktiven Einbruchschutz /elp ■ Foto: djd/BSC Neutrale Allfinanz-Vermittlungs-GmbH

Einbruchstatistik Trotz gestiegener Sicherheitstechnik ist ein Anstieg der Einbrüche um 9,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. ❖❖ In nur wenigen Sekunden hat ein Gelegenheitseinbrecher mit einem einfachen Schraubenzieher die Wohnungstür oder das Fenster geöffnet. ❖❖ Alle zwei Minuten wird in Deutschland eingebrochen. ❖❖ Nur jeder sechste Einbruch wird auch aufgeklärt. ❖❖ 58 Prozent der Wohnungseinbrüche ereigneten sich in den Abendstunden oder nachts. ❖❖ Dennoch finden noch 48 Prozent der Einbrüche tagsüber statt. ❖❖

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Niedrige Zinsen frühzeitig sichern Das Haus ist gebaut doch die Kredite laufen noch. Umso wichtiger diese im Auge zu behalten und sich an der aktuellen Zinslage zu orientieren. Denn rechtzeitiges Sichern des günstigen Zinsniveaus kann dem Eigentümer viel an Geld und Zeit sparen. Haus- und Wohnungseigentümer, deren Darlehen für den Wohnungskauf oder Hausbau in den kommenden Monaten oder den nächsten Jahren auslaufen, sollten sich die derzeit rekordhaft niedrigen Zinsen frühzeitig sichern. Ein Vergleich verschiedener Banken und Finanzierungsmöglichkeiten lohnt sich gleichermaßen. Die unterschiedlich langen Laufzeiten verlangen allerdings ein unterschiedliches Herangehen. Läuft das Darlehen für den Wohnungskauf oder den Hausbau in zwei bis drei Monaten aus, lohnt es sich, mehrere Angebote für eine Anschlussfinanzierung einzuholen, denn die günstigsten Zinsen machen ein Anheben der Tilgungsrate möglich und damit eine frühzeitige Anzahlung.

Hat jedoch Ihr bestehendes Darlehen für den Hausbau oder die Eigentumswohnung eine Restlaufzeit von maximal einem Jahr, empfiehlt sich eine Vereinbarung über die Zahlung von Bereitstellungszinsen für ein Folgedarlehen, da dies in der Regel die günstigste Finanzierungsform ist. Bis zum Ende der Laufzeit des alten Darlehens sind dann nur die Bereitstellungszinsen von ca. 0,25 Prozent pro Monat zu zahlen. Trotzdem sichern Sie sich den niedrigen Zinssatz für die gesamte nächste Laufzeit Ihres Kredites. In einem Beratungsgespräch mit Ihrer Bank können Sie sich auch vorrechnen lassen, welcher Gesamtbetrag für Sie anfällt. Beträgt die Restlaufzeit des bestehenden Darlehens für den Wohnungskauf bzw. Hausbau noch bis zu drei Jahre, dann können Sie bei einer beliebigen Bank ein Forward-Darlehen, eine Anschlussfinanzierung, die schon ein bis fünf Jahre vor Ablauf der Zinsbindung gegen steigende Zinsen absichert, beantragen. Dieses Darlehen ist meist günstiger als eine Umschuldung, bei der Sie auf die Zustimmung der Bank angewiesen sind und für die Sie immer eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen müssen. Bei Bedarf sollten Sie sich bei verschiedenen Banken Angebote einholen. Diese müssen dann einschätzen, ob der zu zahlende Zinsaufschlag höher ist als die zu erwartenden Zinsen. Eine Umschuldung sollte geprüft werden, wenn Ihr bestehendes Darlehen noch eine Restlaufzeit von mehr als drei Jahren hat. die wohneigentümer e.V./elp ■

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Foto: pixelio.de/Torben Wenger

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Interview mit Harald Viererbe, Leiter der Interhyp-Geschäftsstelle Chemnitz

„Günstige Zinsen für die Traumimmobilie nutzen“

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Die Interhyp-Geschäftsstelle in Chemnitz besteht nun schon seit drei Jahren. Welche Bedeutung hat die persönliche Beratung vor Ort? Viererbe: Eine große Bedeutung! Denn bei einer so wichtigen und weitreichenden Entscheidung wie der Immobilienfinanzierung schätzen die Menschen die persönliche Beratung vor Ort und die maßgeschneiderten Finanzierungsangebote. Ob Sollzinsbindungen von drei Monaten bis 30 Jahren und mehr oder auch flexible Tilgungsmöglichkeiten – wir bieten Darlehensnehmern genau die Finanzierungslösung, die optimal zu ihnen passt.

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Herr Viererbe, das Leben wird teurer. Steigen auch die Zinsen für Immobilienkredite? Vererbe: Im historischen Vergleich sind die Zinsen extrem niedrig! Der langfristige Durchschnitt liegt etwa doppelt so hoch wie heute, also kann man in der Tat von einem historisch günstigem Niveau sprechen. Wir raten daher zum Handeln: Ein geplantes Bauoder Kaufvorhaben sollten Interessenten jetzt in Angriff nehmen und sich die Zinsen für einen langen Zeitraum sichern. Denn mit einer langen Zinsbindung machen sich Eigenheimbesitzer von möglichen Zinserhöhungen unabhängiger und erhalten eine hohe Kalkulationssicherheit. Interhyp ist der größte Vermittler von privaten Baufinanzierungen in Deutschland. Was macht Ihre Dienstleistung so erfolgreich? Viererbe: Unser Geschäftsmodell ist einfach und bietet einen echten Mehrwert für den Kunden: Wir möchten ihm helfen, seine Immobilie optimal zu finanzieren – und nicht ein bestimmtes Produkt verkaufen. Anders als die klassische Bank mit ihrem hauseigenen Kredit, haben wir Zugriff auf die Angebote von weit mehr als 300 regionalen und überregionalen Darlehensgebern. Unsere Berater sind auf die Baufinanzierung spezialisiert und entwickeln gemeinsam mit ihren Kunden die am besten passende Finanzierungsstruktur. Dann suchen wir das

Können auch Eigenheimbesitzer mit bestehendem Kredit sparen? Viererbe: Auch wer schon einen Kredit hat, sollte klären, wann die Zinsfestschreibung ausläuft. Denn auch wenn die Zinsbindung erst in sechs Monaten oder einem Jahr endet, lässt sich das Darlehen oft schon jetzt zu TopKonditionen verlängern. Und mit sogenannten

Wann sollten sich Immobilieninteressenten um die Finanzierung kümmern? Viererbe: Wir raten, sich erst mit der Finanzierung zu beschäftigen und dann auf Objektsuche zu gehen. In einer individuellen Beratung klären wir zunächst ab, wie hoch das Budget für die Finanzierung jetzt und in Zukunft ist und wie viel Eigenheim man sich damit leisten kann. Auf dieser Basis entwickeln wir dann das individuelle Finanzierungskonzept. Wer das in der Tasche hat, tut sich auch leichter bei der Immobiliensuche und erhält eher den Zuschlag beim Kauf.

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Interhyp ist Deutschlands größter Vermittler für private Baufinanzierungen. Harald Viererbe leitet die Interhyp-Geschäftsstelle Chemnitz in der Webergasse 3. Der Baufinanzierungsexperte gibt Bauherren, Immobilienkäufern und Eigenheimbesitzern Tipps für die Finanzierung der eigenen vier Wände.

Immobilienkäufer wollen irgendwann schuldenfrei sein. Welche Tipps geben Sie? Viererbe: In Niedrigzinsphasen wie jetzt sollten Immobilienkäufer und Bauherren unbedingt in eine schnellere Schuldenfreiheit investieren. Wer statt einer einprozentigen Tilgung zwei Prozent vereinbart, verkürzt bei einem 100.000-Euro-Kredit seine Rückzahlungsdauer um mehr als 15 Jahre. Sinnvoll ist es auch, Sondertilgungsoptionen zu vereinbaren, damit man auch außerplanmäßig tilgen kann, wenn das zukünftige Einkommen das erlaubt. Und oft ist es möglich, Fördergelder zu nutzen, etwa von der staatlichen Förderbank KfW.

Forward-Darlehen kann man sich günstige Zinsen noch länger im Voraus sichern.

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optimale Angebot – beste Konditionen inklusive. Mit unserem Service sind wir telefonisch und auch persönlich vor Ort für den Kunden da: In der Interhyp-Geschäftsstelle mitten in Chemnitz.

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Die Interhyp-Finanzierungsspezialisten beraten Bauherren und Immobilienkäufer direkt in Chemnitz: Interhyp Chemnitz, Webergasse 3, 09111 Chemnitz www.interhyp.de/chemnitz Terminvereinbarung unter: 0371-35 58 60 90 oder chemnitz@interhyp.de

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GUT BERATEN

Ingenieurkammer Sachsen bietet kostenlose Bauherrenberatung IngenIeurkammer SachSen körperschaft des öffentlichen rechts

annenstraße 10 01067 Dresden Telefon 0351 4 38 33-60 Telefax 0351 4 38 33-80 www.ing-sn.de

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Die Ansprüche an eine Immobilie sind in den letzten Jahren weiter gestiegen: Sie soll familienfreundlich, altersgerecht, barrierefrei, Raum sparend, energieeffizient sowie gesundheitlich und ökologisch unbedenklich sein. Zugleich wollen tausende DIN-Normen und Vorschriften beachtet werden. Diese komplexen Fragen mit dem optimalen Ergebnis für die Bauherren zu beantworten, ist die Aufgabe des Ingenieurs. Beim Bau eines Hauses oder bei der Überwachung einer Gebäudesanierung, ist daher ein unabhängiger Planer unverzichtbar. Die Ingenieurkammer Sachsen bietet hierzu eine kostenlose Beratung für Bauherren an. Interessierte können sich von den Mitarbeitern der Geschäftsstelle einen passenden Ingenieur für das gewünschte Fachgebiet heraussuchen lassen und sowohl in Chemnitz als auch in Dresden einen Termin vereinbaren. „Unsere Planer fungieren dabei als unabhängige Dienstleister und Treuhänder, so dass sie die Bauleistungen der zuständigen Bau- und Handwerksunternehmen firmenneutral bewerten können. Ein Planer sichert also nicht nur die Qualität eines Bauprojektes, sondern hilft den Bauherren effizient Geld und Zeit zu sparen.“, empfiehlt Dr.-Ing. Andreas Klengel, Geschäftsführer der Ingenieurkammer Sachsen. Weitere Informationen sowie den Zugriff auf einen Expertenpool von mehr als 5.200 Fachingenieuren erhalten Sie auf www.ing-sn.de.

Besser mit Architekten Ganz gleich, ob Sie um-, aus- oder neu bauen wollen: Bei jedem Projekt haben Sie immer mehrere Möglichkeiten, Ihr Ziel zu erreichen. Ein Architekt zeigt Ihnen, welche Wege Ihnen dabei offen stehen. Und findet gemeinsam mit Ihnen heraus, welcher der beste für Sie ist. Der Architekt ist Berater und Treuhänder seines Bauherren, dem er seine gesamte Erfahrung und sein erworbenes Wissen zur Verfügung stellt. Er berät ihn gegebenenfalls bereits bei der Grundstückssuche. Er setzt die Vorstellungen seines Bauherren in enger Partnerschaft mit ihm in eine konkrete, individuelle Planung um und überwacht und betreut das Bauvorhaben bis zur Fertigstellung. Je nach Anforderung der Bauaufgabe wird der Architekt unterstützt von Fachingenieuren, vom Statiker und weiteren Fachplanern, er berät den Bauherren hinsichtlich der Einschaltung von Spezialisten. Planung und Bauüberwachung des Architekten und die Leistungen der Fachingenieure werden nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure – HOAI vergütet. Auf Wunsch des Bauherren kann der Architekt als Generalplaner alleiniger Vertragspartner des Bauherren sein und in diesem Fall zusätzlich die Verantwortung für sämtliche Fachplanerleistungen übernehmen. Der Architekt wahrt die Belange des Bauherren in jeder Hinsicht, warnt ihn vor Fehlentscheidungen und schützt ihn vor Übervorteilungen. Ein Freier Architekt ist vor allem frei von jeglichen wirt-

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BESSER MIT ARCHITEKTEN schaftlichen Interessen der ansonsten am Bau Beteiligten, er ist allein den Interessen seines Bauherrn verpflichtet.

Bauherrenberatung

Wie findet man seinen Architekten? Am besten über Beispiele seiner ausgeführten Arbeiten. Auch Empfehlungen oder bei interessanten Objekten über die dort vorhandenen Bautafeln sind ein guter Weg, einen Architekten zu finden. In Fachzeitschriften und Fachbüchern werden Architekturbüros und ihre Projekte vorgestellt. Auf der Internetseite der Architektenkammer Sachsen gibt es mehrere Listen und Verzeichnisse, die Ihnen die Suche auch nach Spezialisten erleichtern. So finden sie z.B. Energieberater, Sachverständige oder Berater zum Barrierefreien Planen und Bauen.

Die Architektenkammer Sachsen bietet regelmäßig kostenfreie und individuelle Beratungen durch Freie Architekten in der Geschäftsstelle Dresden, den Kammerbüros Chemnitz und Leipzig und auf Bau-Fach-Messen an. Bauherren, Haus- und Wohnungseigentümer sowie alle am Bauen Interessierten erhalten erste allgemeine Hilfe zur Orientierung u. a. zu folgenden Themen:

• Wer plant mein Haus? • Wie finde ich einen Architekten? • Wer koordiniert die Bauarbeiten? • Wer löst baulich technische Probleme? • Welche Aufgaben hat der Bauherr in der Bauvorbereitung?

Für Neu- und Altbau: • Bauweisen • Zusammenspiel aller Gebäudebestandteile • Energie sparen • Bauschäden u. a.

Informationen: www.aksachsen.org Jedes Jahr organisiert die Architektenkammer Sachsen am letzten Juniwochenende ihr Programm zum deutschlandweiten Tag der Architektur. In diesem Jahr öffnen sich am 29. und 30. Juni öffentliche und private Bauwerke, Freianlagen und Plätze, Orte, die sonst oft verschlossen bleiben, und die Architekten erläutern gemeinsam mit ihren Bauherren vor Ort, warum sie in dieser Form realisiert wurden. Zudem können wie bei einem Tag der offenen Tür auch Architekturbüros besichtigt werden. tda2013.aksachsen.org Programm: tda.aksachsen.org (Das gedruckte Veranstaltungsprogramm erhalten sie gratis bei der Geschäftsstelle der Architektenkammer Sachsen.)

Die aktuellen Termine und Beratungszeiten finden Sie im Internet auf www.aksachsen.org und in regionalen Tageszeitungen Geschäftsstelle Dresden Goetheallee 37 01309 Dresden Tel.: 0351 31746-0 dresden@aksachsen.org

www.aksachsen.org www.besser-mit-architekten.de

www.aksachsen.org www.besser-mit-architekten.de

Kammerbüro Chemnitz An der Markthalle 4 09111 Chemnitz Tel.: 0371 694213 chemnitz@aksachsen.org

Kammerbüro Leipzig Wintergartenstraße 2 04103 Leipzig Tel.: 0341 9605883 leipzig@aksachsen.org


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Die Insolvenz des Unternehmers –

Welche Rechte hat der Besteller?

Nicht selten sind Bauverträge durch eine Insolvenz des Unternehmers während der Zeit der Bauausführung betroffen. Die VOB/B sieht für diesen Fall ein außerordentliches Kündigungsrecht für den Besteller vor. Der Vertrag kann gem. § 8 Abs. 2 Nr. 1 VOB/B gekündigt werden, wenn der Auftragnehmer seine Zahlungen einstellt oder das Insolvenzverfahren beantragt, eröffnet oder die Eröffnung mangels Masse abgelehnt wird. Für reine BGB-Verträge besteht das Problem, dass das BGB für die Situation der Insolvenz des Unternehmers keine ausdrückliche Regelung enthält. Im Falle der Insolvenz gelangt man hier über den zwangsläufig eintretenden Verzug des Unternehmers über die allgemeinen Verzugsregelungen ebenfalls unproblematisch zur Vertragsauflösung. Für die weitere Betrachtung soll hier lediglich auf die Normen der VOB/B abgestellt werden. Für BGB-Verträge wird eine analoge Anwendung gerechtfertigt sein. Erfährt der Besteller, dass der Unternehmer seine Zahlungen eingestellt hat, weil er etwa seine eigenen Nachunternehmer oder Mitarbeiter nicht mehr bezahlen kann oder liegt bereits ein Antrag auf Einleitung des Insolvenzverfahrens vor, dann kann er sich vom Vertrag mittels außerordentlicher Kündigung lösen. Die bereits ausgeführten Leistungen sind zu den Vertragspreisen abzurechnen. Wegen kündigungsbedingt entstehender Mehrkosten stehen dem Besteller Schadensersatzansprüche gegen den Unternehmer zu. Dabei ist zu berücksichtigen, dass diese Ansprüche nicht bei einem potenten Schuldner, sondern einem zahlungsunfähigen Vertragspartner geltend zu machen sind. Der durch eine Insolvenz des Unternehmers entstehende Schaden hält sich erfahrungsgemäß in Grenzen, wenn der Besteller bspw. Abschlagszahlungen lediglich streng nach Leistungsstand erbracht hat, also nicht etwa – in der Insolvenz kaum rückforderbare – Vorauszahlungen geleistet hat. Zur Schadensminimierung trägt weiter die vertragliche Vereinbarung und tat-

sächliche Übergabe einer Vertragserfüllungsbürgschaft bei, mit deren Hilfe insolvenzbedingte Mehrkosten und Schäden nicht beim zahlungsunfähigen Bauunternehmer, sondern bei der bürgenden Bank oder einem Kreditversicherer geltend gemacht werden können. Fällt die Insolvenz des Unternehmers in die Gewährleistungszeit, können Gewährleistungsbürgschaften von großem Nutzen sein. Der insolvente Unternehmer steht hier in aller Regel für entsprechende Mangelbeseitigungsarbeiten nicht mehr zur Verfügung. Der Besteller ist darauf angewiesen, die notwendigen Arbeiten entweder selber durchzuführen oder durch dritte Unternehmen ausführen zu lassen. Für den dabei entstehenden Aufwand kann der Gewährleistungsbürge in Anspruch genommen werden. Darüber hinaus sind vertraglich vorgesehene und für die Insolvenz des Unternehmers aufschiebend bedingte Abtretungen von Gewährleistungsansprüchen des Unternehmers mit seinen eigenen Subunternehmern hilfreich. Hat der Besteller es versäumt, die Sicherungsmaßnahmen wirksam im Vertrag zu vereinbaren, so kann die Insolvenz des ausführenden Unternehmens für den Besteller eine überaus kostspielige Angelegenheit werden. Wichtig im Zusammenhang mit der Insolvenz des Unternehmers ist darüber hinaus, dass die dargelegte Kündigungsmöglichkeit durch den Auftraggeber keine zwangsläufig zu wählende Option darstellt. Oftmals gibt es im Gegenteil gute Gründe, dass Besteller, Unternehmer und Insolvenzverwalter zur Vermeidung eines größeren Schadens nach wirtschaftlich vernünftigen Lösungen suchen und das bereits begonnene Bauvorhaben bspw. auch nach Stellung eines Insolvenzantrages gemeinsam zu Ende führen. Ein solches Wahlrecht des Insolvenzverwalters zur Fortführung eines bereits begonnenen Bauvorhabens sieht die Insolvenzordnung auch ausdrücklich vor. Entscheidet sich der Insolvenzverwalter zur Fortführung, sind Verbindlichkeiten aus diesem Vertrag

im Rahmen der Verteilung der Insolvenzmasse als sogenannte Masseverbindlichkeiten vorweg zu berichtigen. Einzelheiten sind hier im Spannungsverhältnis zwischen Werkvertrag und Insolvenzrecht noch nicht abschließend geklärt. Insbesondere bei nur teilweise vom insolventen Unternehmer erfüllten Verträgen und der nachfolgenden Entscheidung des Insolvenzverwalters, den Vertrag vollständig zu Ende zu führen, sind Vergütungsfolgen und mögliche Aufrechnungsrechte im Einzelnen umstritten. Über die Frage, ob die Erfüllungswahl des Insolvenzverwalters für den Besteller jederzeit durch eine außerordentliche Kündigung zu Nichte gemacht werden kann, wird durchaus kontrovers diskutiert. Zur Lösung solcher Probleme sollte kompetente anwaltliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Wählt der Insolvenzverwalter nicht die Erfüllung des Vertrages oder hat der Besteller bereits die Kündigung ausgesprochen, sind wechselseitig bestehende Forderungen gegeneinander auszugleichen. Auf Bestellerseite können hier folgende Forderungen im Rahmen einer Ver- bzw. Aufrechnung Berücksichtigung finden: ❖❖ Mängelbeseitigungskosten, wobei ratsam ist, die in der VOB/B vorgesehenen formalen Voraussetzungen einer möglichen Ersatzvornahme gegenüber dem Insolvenzverwalter zu berücksichtigen. ❖❖ Mehrkosten, die für die Fertigstellung des Bauvorhabens anfallen. ❖❖ Verzugsschäden bzw. Vertragsstrafen, soweit diese bis zum Tag der Kündigung angefallen sind. ❖❖ Ein Sicherheitseinbehalt, der vertraglich vereinbart wurde, darf auch nach Insolvenz des Auftragnehmers für die vereinbarte Dauer einbehalten werden. Marco Tänzer Rechtsanwalt

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